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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00628 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Bachmann Urteil vom 15. Juli 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1968, hat den Beruf eines Hochbauzeichners erlernt. Er absolviert e mehrere Weiterbildungen im IT- Bereich und war seit 1993 Inhaber einer Einzelfirma und als selbständiger IT- Consultant tätig (Urk. 7/22 S. 1 ff. ). Mit Gesuch vom 30. Dezember 2011 meldete sich X.___ unter Hinweis auf eine seit November 2010 bestehende mittelgradige de pressive Episode sowie einer chronische Sinusitis bei der Sozialversicherungs anstalt des Kanton s Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Am 17. Januar 2012 führte die IV-Stelle mit dem Versicherten ein Ressourcenge spräch durch, anlässlich welchem dieser um K ostengutsprache für eine Um schulung zum medizinischen Masseur ersuchte, welche Ausbildung er im April 2012 auf eigene Kosten begann (Urk. 7/5 und Urk. 7/18 ). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher (Urk. 7/7) und medizinischer Hinsicht (Urk. 7/8 ff., Urk. 7/29 ) und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/10 f. ). Gestützt auf ein vom Krankentaggeldversicher er veranlasstes Gu tachten vom 18. Juli 2012 (Urk. 7/31 S. 4 ff. ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten nach Auferlegung einer Schadenminderungspflicht in Form von Inanspruchnahme einer fachärztlichen Psycho- und Pharmakotherapie (Urk. 7/34) mit Vorbescheid vom 17. September 2012 die Zusprache einer halben Invalidenrente für den Monat Juli 2012 in Aussicht (Urk. 7/36). Gleichentags erliess sie einen Vorbe scheid, mit welchem sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung verneinte (Urk. 7/38), woran sie mit Verfügung vom 26. November 2012 festhielt unter Hinweis darauf, dass die bereits begonnene Umschulung zum medizinischen Masseur als nicht leidensangepasst gelte, wes halb die Kosten von der Invalidenversicherung nicht übernommen werden könnten (Urk. 7/51). M it Verfügung vom 6. Dezember 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für den Monat Juli 2012 eine halbe Rente der Invaliden versi cherung zu (Urk. 7/56 ; vgl. später auch neue Verfügungen vom 15. Mai 2013 und vom 10. März 2014 [Urk. 7/66 und Urk. 7/87 infolge Neuberechnung der Rente aufgrund nachträglich geänderter Einkommen] ). G egen die Verfügung vom 6. Dezember 2012 erhob X.___ am 17. Jan uar 2013 hierorts Beschwerde (Urk. 7/61 S. 3 ff. ; Prozess-Nr. IV.2013.00055 ), welche er mit Eingabe vom 3. Juni 2013 zurückziehen liess unter Hinweis darauf, dass er sich mit der IV-Stelle darauf geeinigt habe, dass die se ein psychiatrisches Gut achten in Auftrag gebe ; d er Prozess wurde daraufhin mit Gerichtsverfügung vom 7. Juni 2013 als durch Rückzug erledigt abgeschrieben (vgl. Urk. 7/72). 2. Am 6. Dezember 2013 ordnete die IV-Stelle eine medizinische Untersuchung des Versicherten durch Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie an (vgl. Urk. 7/79 ). Gestützt auf das entsprechende Gutachten vo m 21. Februar 2014 ( Urk. 7/85, einschliesslich ergänzende Stellungnahme vom 3. September 2014, Urk. 7/97 ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten daraufhin mit Vorbescheid vom 26. Januar 2015 die Wiedererwägung ihrer bisherigen Verfügungen sowie die Ausrichtung einer von Juli 2012 bis Mai 2014 befriste ten Viertelsrente in Aussicht (Urk. 7/102 ). Dageg en liess der Versicherte am 25. Februar 2015 Einwand erheben und beantragen, es sei unter Verzicht auf Erlass des vorgesehenen Entscheides Kostengutsprache für Umschulung zu er teilen sowie es seien Taggelder w ährend der Umschulung aus zu richten, eventu aliter sei die Rente bis August 2014 auszurichten (Urk. 7/105). M it Verfügung vom 8. Mai 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu, welche sie bis zum 31. Mai 2014 befristete; gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Umschu lung (Urk. 2). 3. Dagegen liess X.___ hierorts mit Eingabe vom 8. Juni 2015 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfü gung insoweit aufzuheben, als dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente von nicht mehr als 43 % zugesprochen werde, die Rente per 31. Mai 2014 befristet werde und keine beruflichen Massnahmen zugesprochen würden (1.), die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer berufliche Mass nahmen zuzusprechen (2.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerd eführer eine höhere, unbefristete Invalidenrente zuzusprechen (3.), unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In verfahrensmässiger Hinsicht liess er alsdann die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragen (4.; Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle stellte mit Vernehmlassung vom 6. August 2015 Antrag auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Gerichts verfügung vom 10. August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde, unter Hinweis darauf, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 8). Mit Beschluss vom 9. Februar 2016 wies das Gericht den Beschwerdeführer nach einer ersten summarischen Prüfung auf eine mögliche für ihn nachteilige Änderung der Verfügung vom 8. Mai 2015 bezüglich des Rentenanspruchs hin unter Einräumung einer Frist zur Stellungnahme und zu allfälligem Beschwer derückzug (Urk. 10). Mit Eingabe vom 19. Mai 2016 liess der Beschwerdeführer Rückzug der Beschwerde insoweit erklären, als eine höhere als eine Viertelsrente sowie die Ausrichtung einer Rente nach Mai 2014 beantragt werde, im Übrigen liess er (bezüglich Umschulung) an der Beschwerde festhalten (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. In Bezug auf den Rentenanspruch ist das Verfahren als durch (Teil-)Rückzug erledigt abzuschreiben. Streitig und zu prüfen ist nurmehr der Anspruch auf Umschulung (vgl. Urk. 14). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.3 Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invaliden versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähig keit ist unerheblich. 2.4 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versi cherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benöti gen. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung den An spruch auf Umschulung damit, dass spätestens seit dem Zeitpunkt der psychiat rischen Begutachtung durch Dr. Y.___ im Februar 2014 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr nachvollziehbar sei. D er Beschwerdeführer ver füge gemäss den vorliegenden Unterlagen über genügend Ressourcen, um sein Leiden zu überwinden. Ab Zeitpunkt der Begutachtung liege kein invalidisie render Gesundheitsschaden mehr vor ( Urk. 2). 3.2 Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen, dass gemäss dem vorliegenden, lege artis erstatteten Gutachten ersichtlich sei, dass und wieso die angestammte Tätigkeit n icht mehr möglich sei, darin also ein vollstän dige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Damit sei die leistungsspezifische Inva lidität für Umschulung gegeben. Daran könne sowieso nicht gezweifelt werden, weil ein Umschulungsanspruch auch durch eine erst drohende Invalidität aus gelöst werden könne ( Urk. 1). 4. 4.1 Dr. med. Z.___, Allgemeine Medizin, seit 2004 behandelnde Hausärztin des Versicherten, diag n os ti zierte in ihrem Bericht vom 20. Januar 2012 eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) sowie (als Nebendiagnose) eine chronische Sinusitis. Sie ga b im Wesentlichen an, es bestünden seit einem Jahr schwere Schlafstörungen, Erschöpfungszustand, Überreiztheit, Konzentra tionsstörungen, zeitweise eine völlige Arbeitsunfähigkeit, r ez idivierende Wut ausbrüche oder Verzweiflungszustände. Es werde ein Berufswechsel angestrebt; der Versicherte habe bereits Schritte eingeleitet, um vom Computer wegzukom men. Als Computerfachmann hätten folgende Arbeitsunfähigkeiten bestanden: 100 % vom 1 0. März bis 17. Mai 2011, 90 % vom 26. Mai bis 12. Oktober 2011, 60 % vom 13. Oktober bis 30. Oktober 2011, 100 % vom 1. November bis 4. Dezember 2011, sowie danach 50 % bis auf Weiteres. Der Versicherte habe sich anstellen lassen und trage so weniger Belastung durch Beruf und Geschäft und habe eine geregelte Arbeitszeit. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % bis auf W eit e res möglich (Urk. 7/8). 4.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 2. Mai 2012 gestützt auf zwei Untersuchungsg espräche mit dem Versicherten im April 2012 eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), sowie ein Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0). Er gab im Wesentlichen an, der Vers icherte, der bei lic. phil B.___ in psychotherapeutischer Behandlung stehe, leide seit mindestens 2010 an wech selnden Anspannungs- und Erschöpfungszuständen sowie depressiven Episo den, welche vor allem auf eine Ü berlastung als selbständiger IT- Berater zurück zu führen gewesen seien. Eine längerdauernde Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber habe die Schwierigkeiten zusätzlich verstärkt. Ab Februar 2011 habe sich der Zustand verschlechtert. Im November 2011 sei ein s tationärer Aufenthalt in der Reha-Klinik in C.___ erfolgt. Der wechselnde Krank heitsverlauf habe viel mit seiner selbständigen Arbeitstätigkeit als IT-Berater, aber auch mit seiner leistungsorientierten perfektionistischen und leicht zwang haften Persönl ichkeitsstruktur zu tun. Der Patient habe bereits eine Umschulung zum medizinischen Masseur begonnen, welcher Schritt sehr zu begrüssen sei. Der bisherige Verlauf habe gezeigt, dass es dem Versicherten im IT- Bereich nicht möglich gewesen sei, eine für ihn angepasste Arbeitsbelastung zu finden und durchzuhalten. Mit der Umschulung werde die Situation für den Patienten aus verschiedenen Gründen einfacher. Flankierend werde er die Psychoth erapie weiterführen müssen, um die Tendenz zur Perfektion und hoher Leistung zu verbessern. Die Arbeitsfähigkeit als IT-Spezialist wie auch in einer angepassten Tätigkeit betrage 50 % bzw. maximal 4.5 Stunden ( Zeitraum 2. bis 2 4. April 2012, Urk. 7/29). 3.3 Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem zuhanden der IV- Stelle erstatteten Gutachten vom 21. Februar 2014 (Urk. 7/85 S. 21) einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode, gegen wärtig in Remission, auf dem Boden einer akzentuierten Persönlichkeit mit zwanghaften als auch ängstlich-vermeidenden Zügen (IC D -10 Z73.1). Dr. Y.___ gab im Wesentlichen an, in der psychiatrischen Untersuchung seien leichtgradige kognitive Einbussen hauptsächlich der Konzentration als auch der Merkfähigkeit aufgefallen sowie ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten bei ei ner zugrundeliegenden Angst, sich mit administrativen Aufgaben im Zusam menhang mit der früheren Tätigkeit und Firma (wohl: ) zu beschäftigen. Anam nestisch seien Suizidgedanken bestätigt worden, von denen sich der Versicherte anlässlich der Untersuchung allerdings klar habe distanzieren können. Hin sichtlich der Persönlichkeit zeigten sich leicht zwanghafte Züge. Diagnostisch bestehe kein Zweifel, dass der Versicherte eine mittelgradige depressive Episode erlitten habe, welche sich zur Zeit in Remission befinde. Das psychophysische Gleichgewicht sei weiterhin stark labilisiert. Dies zeige sich daran, dass auch nur einfache Beschäftigungen am Computer bei ihm zu starken psychovegetati v en Reaktionen führten. Psychogenetisch sei die Persönlichkeitsakzentuierung massgeblich dafür verantwortlich, dass der Versicherte zunächst eine psycho physische Erschöpfungssymptomati k im Rahmen einer Burnout-Situation, spä ter depressive Symptome entwickelt habe. Der Verkauf der Firma und die be gonnene Umschulung zum medizinischen Masseur hätten in der Folge zu einer markanten Entlastung und gemeinsam mit der bestehenden psychotherape u ti schen Behandlung zur Remission geführt. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Kontraindikation für eine solche Ausbildung ( Urk. 7/85 S. 24 f.). Zur Arbeitsfähigkeit gab Dr. Y.___ an, die bisherige Tätigkeit als selbständiger Computerfachmann sei nicht mehr möglich, hier bestehe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit. Eine Wiederaufnahme dieser Tätigkeit würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine erneute psychische Dekompensation mit Ausbildung einer mindestens mittelgradig depressiven Episode und allenfalls Suizida l ität auslösen. Für angepasste Tätigkeiten, insbesondere der bestehenden Ausbildung respektive Umschulung zum medizinischen Masseur, könne derzeit eine 60%ige Ar beitsfähigkeit bestätigt werden; diese könne gegebenenfalls ab April bis Mai (wohl: 2014) auf 80 % gesteigert werden. Rückblickend und aufgrund des Verlaufs könnten die von der Hausärztin ausge stellten Arbeitsunfähigkeiten als plausibel beurteilt werden. Eine 50%ige Ar beitsfähigkeit als IT- Spezialist von Anfang bis Mitte 2012 könne ebenfalls be stätigt werden, wobei hier hervorzuheben sei, dass nicht eine selbständige Tä tigkeit gemeint sein könne. Ein Arbeitsversuch im Herbst 2012 habe gezeigt, dass der Versicherte nicht in der Lage gewesen sei, auch nur eine 20%ige Tätig keit in der angestammten Form aufrecht zu erhalten; es sei daher ab August 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als IT-Spezialist auszugehen. Alsdann könne eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten inner halb der bestehenden Ausbil d ung oder für leichte andere Tätigkeiten ohne Zeit- und Leistungsdruck ab August 2012 bis Ende 2013 angenommen werden (Urk. 7/85 S. 2 6. ff). In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 3. September 2014 führte Dr. Y.___ aus, die weiterhin bestehende 40%ige Arbeitsunfähigkeit sei wie folgt zu be gründen: beim Versicherten bestehe eine Persönlichkeitsauffälligkeit, welche zwanghafte sowie ängstlich vermeidende Züge umfasse. Damit verbunden zeige sich beim Exploranden eine hohe Leistungsorientierung, ein erhöhtes Kontroll bedürfnis sowie eine Ängstlichkeit mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten. Diese Persönlichkeitsauffälligkeit führe zudem dazu, dass der Versicherte trotz der weitestgehenden Remission seiner depressiven Symptome sich per dato der Begutachtung in einem labilisierten Gesundheitszustand bef unden habe. Auf grund dessen bedürfe der Explorand einer länger dauernden Remissionsphase hinsichtlich des depressiven Geschehens, was ihm ermögliche, eine genügende Sicherheit aufzubauen, um wieder eine volle Arbeitstätigkeit im Sinne eines 100 % Pensums leisten zu können ( Urk. 7/97). 4. 4.1 Zwischen den Parteien ist zu Recht nicht streitig, dass in medizinischer Hinsicht auf d as Gutachten von Dr. Y.___ abgestellt werden kann, erfüllt es doch die Kriterien, welche von der Rechtsprechung für die Annahme der vollen Beweis kraft eines medizinischen Gutachten s aufgestellt worden sind (zum Ganzen BGE 134 V 231 E. 5.1, 12 5 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 4.2 Vor dem Hintergrund der Ausführungen von Dr. Y.___ ist der B e schwerdegegne rin daher nicht zu folgen, wenn sie einen Anspruch des Be schwerdeführers auf Umschulung von vorneherein verneint. Dies gilt s elbst dann, wenn die Depression – nach Aufgabe der Tätigkeit im IT-Bereich und Verkauf der Firma beziehungsweise Übertragung des Kundenstamms auf eine andere Firma im Jahr 2012 (vgl. Urk. 7/40 S. 3 und Urk. 7/85 S. 11 ) – im Zeit punkt der Begutachtung durch Dr. Y.___ im Januar 2014 weitestgehend re mittiert war oder gar kein invalidisierender Gesundheitsschaden (mehr) bestan d en haben sollte. So ist aus den Ausführungen von Dr. Y.___ ersichtlich, dass de r Beschwerdeführer bei Wiederaufnahme seiner ang e stammten Tätigkeit im IT-Bereich „ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit “ erneut psychisch dekompensieren würde mit Ausbildung einer „ mindestens “ mittelgradig depres siven Episod e und allenfalls Suizi dalität. Mit Blick auf die angestammte Tätig keit im IT-Bereich bestehen a ufgrund dieser Angaben daher Anhaltspunkte da für, dass d e m Beschwerdeführer jedenfalls (erneut) Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 IVG droh e n könnte /würde (vgl. E. 2. 2. und E. 2.3 hievor ; vgl. zum Ganzen auch Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 8 Rz 14 ). Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen, damit sie den Anspruch auf Umschulung prüfe und hernach neu verfüge. Da ran ändert nichts, da ss de r Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit zwischenzeitlich ( aus gesundheitlichen Gründen ) bereits aufgegeben und die Umschulung aus eigenen Mitteln finanziert hat. 4. 3 Anzumerken ist, dass – was den Anspruch auf Umschulung betrifft – die Sache bereits a us formellen Gründen an die Verwaltung zurü ckzuweisen wäre. So hat diese über das Begehren des Beschwerdeführer s, welcher erstmals im Januar 2012 und danach wiederholt um Kostengutsprache für eine Umschulung ersucht hatte (vgl. Protokoll Ressourcengespräch vom 17. Januar 2012 [ Urk. 7/5 S. 1 ], ferner Elar -Notiz vom gleichen Tag [ Urk. 7/6 ], Gesuch vom 14. März 2012 „ zur Unterstützung zum Berufswechsel“ [ Urk. 7/21 ], Verlaufsprotokoll Eingliede rungsberatung vom 17. September 2012 [ Urk. 7/40 ], Einwand zum Vorbescheid vom 17. September 2012 betreffend Berufsberatung [ Urk. 7/43 ], Einwand zum Vorbescheid vom 25. Februar 2015 betreffend Rente [ Urk. 7/105 S. 3 ] ) bislang nicht in einem formell korrekten Verfahren entschieden. Zwar verneinte sie ei nen Umschulungsanspruch in d e n Verfügung en vom 26. November 2012 ( Urk. 7/51; betreffend Berufsberatung ) beziehungsweise in der vorliegend an gefochtenen Verfügung vom 8. Mai 2015 ( Urk. 2; betreffend Invalidenrent e, Be gründung S. 4 ) ; dies jedoch ohne dass die Verneinung des Umschulungsan spruchs korrekt in d ie Verfügungen ( im Betreff und in deren Di spositiv ) Eingang gefunden hätte. Ebenso wenig erliess die Verwaltung b ezüglich des Umschu lungsanspruch s je ein en Vorbescheid, obwohl ein solcher gesetzlich vorgesehen und abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmen (vgl. Art. 74 ter IVV) zwingend ist (vgl. Art. 57a Abs. 1 IV G). Somit hat sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Die Verwaltung wird dahe r im Rahmen der Neube urteilung auch in formaler Hinsicht korrekt zu verfahren haben. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen. 5.2 Dem Beschwerdeführer steht für sein teilweises Obsiegen eine (gekürzte) Prozess entschädigung zu ( § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen und vorliegend nach richterliche m Ermessen auf Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. D as Gericht beschliesst : Der Teil-Rückzug der Beschwerde (betreffend Rentenanspruch) wird vorgemerkt, und das Verfahren wird in diesem Umfang als erledigt abgeschrieben; und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird im Übrigen in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 8. Mai 2015, soweit damit ein Anspruch auf Umschulung verneint wird, aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu rückgewiesen wird, damit diese den Anspruch des Beschwerdeführers auf Umschulung prüfe und hernach darüber neu entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden zu Fr. 300.-- dem Beschwerdeführer und zu Fr. 300.-- der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein wer den den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer ei ne reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 14 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBachmann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00628 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Bachmann Urteil vom 15. Juli 2016 in Sachen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00628 IV.2015.00628

IV.2015.00628 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Bachmann

Urteil vom 15. Juli 2016

Urteil vom 15. Juli 2016 in Sachen

in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1968, hat den Beruf eines Hochbauzeichners erlernt. Er absolviert e mehrere Weiterbildungen im IT- Bereich und war seit 1993 Inhaber einer Einzelfirma und als selbständiger IT- Consultant tätig (Urk. 7/22 S. 1 ff. ). Mit Gesuch vom 30. Dezember 2011 meldete sich X.___ unter Hinweis auf eine seit November 2010 bestehende mittelgradige de pressive Episode sowie einer chronische Sinusitis bei der Sozialversicherungs anstalt des Kanton s Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Am 17. Januar 2012 führte die IV-Stelle mit dem Versicherten ein Ressourcenge spräch durch, anlässlich welchem dieser um K ostengutsprache für eine Um schulung zum medizinischen Masseur ersuchte, welche Ausbildung er im April 2012 auf eigene Kosten begann (Urk. 7/5 und Urk. 7/18 ). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher (Urk. 7/7) und medizinischer Hinsicht (Urk. 7/8 ff., Urk. 7/29 ) und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/10 f. ). Gestützt auf ein vom Krankentaggeldversicher er veranlasstes Gu tachten vom 18. Juli 2012 (Urk. 7/31 S. 4 ff. ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten nach Auferlegung einer Schadenminderungspflicht in Form von Inanspruchnahme einer fachärztlichen Psycho- und Pharmakotherapie (Urk. 7/34) mit Vorbescheid vom 17. September 2012 die Zusprache einer halben Invalidenrente für den Monat Juli 2012 in Aussicht (Urk. 7/36). Gleichentags erliess sie einen Vorbe scheid, mit welchem sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung verneinte (Urk. 7/38), woran sie mit Verfügung vom 26. November 2012 festhielt unter Hinweis darauf, dass die bereits begonnene Umschulung zum medizinischen Masseur als nicht leidensangepasst gelte, wes halb die Kosten von der Invalidenversicherung nicht übernommen werden könnten (Urk. 7/51). M it Verfügung vom 6. Dezember 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für den Monat Juli 2012 eine halbe Rente der Invaliden versi cherung zu (Urk. 7/56 ; vgl. später auch neue Verfügungen vom 15. Mai 2013 und vom 10. März 2014 [Urk. 7/66 und Urk. 7/87 infolge Neuberechnung der Rente aufgrund nachträglich geänderter Einkommen] ). G egen die Verfügung vom 6. Dezember 2012 erhob X.___ am 17. Jan uar 2013 hierorts Beschwerde (Urk. 7/61 S. 3 ff. ; Prozess-Nr. IV.2013.00055 ), welche er mit Eingabe vom 3. Juni 2013 zurückziehen liess unter Hinweis darauf, dass er sich mit der IV-Stelle darauf geeinigt habe, dass die se ein psychiatrisches Gut achten in Auftrag gebe ; d er Prozess wurde daraufhin mit Gerichtsverfügung vom 7. Juni 2013 als durch Rückzug erledigt abgeschrieben (vgl. Urk. 7/72). 2. Am 6. Dezember 2013 ordnete die IV-Stelle eine medizinische Untersuchung des Versicherten durch Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie an (vgl. Urk. 7/79 ). Gestützt auf das entsprechende Gutachten vo m 21. Februar 2014 ( Urk. 7/85, einschliesslich ergänzende Stellungnahme vom 3. September 2014, Urk. 7/97 ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten daraufhin mit Vorbescheid vom 26. Januar 2015 die Wiedererwägung ihrer bisherigen Verfügungen sowie die Ausrichtung einer von Juli 2012 bis Mai 2014 befriste ten Viertelsrente in Aussicht (Urk. 7/102 ). Dageg en liess der Versicherte am 25. Februar 2015 Einwand erheben und beantragen, es sei unter Verzicht auf Erlass des vorgesehenen Entscheides Kostengutsprache für Umschulung zu er teilen sowie es seien Taggelder w ährend der Umschulung aus zu richten, eventu aliter sei die Rente bis August 2014 auszurichten (Urk. 7/105). M it Verfügung vom 8. Mai 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu, welche sie bis zum 31. Mai 2014 befristete; gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Umschu lung (Urk. 2). 3. Dagegen liess X.___ hierorts mit Eingabe vom 8. Juni 2015 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfü gung insoweit aufzuheben, als dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente von nicht mehr als 43 % zugesprochen werde, die Rente per 31. Mai 2014 befristet werde und keine beruflichen Massnahmen zugesprochen würden (1.), die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer berufliche Mass nahmen zuzusprechen (2.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerd eführer eine höhere, unbefristete Invalidenrente zuzusprechen (3.), unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In verfahrensmässiger Hinsicht liess er alsdann die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragen (4.; Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle stellte mit Vernehmlassung vom 6. August 2015 Antrag auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Gerichts verfügung vom 10. August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde, unter Hinweis darauf, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 8). Mit Beschluss vom 9. Februar 2016 wies das Gericht den Beschwerdeführer nach einer ersten summarischen Prüfung auf eine mögliche für ihn nachteilige Änderung der Verfügung vom 8. Mai 2015 bezüglich des Rentenanspruchs hin unter Einräumung einer Frist zur Stellungnahme und zu allfälligem Beschwer derückzug (Urk. 10). Mit Eingabe vom 19. Mai 2016 liess der Beschwerdeführer Rückzug der Beschwerde insoweit erklären, als eine höhere als eine Viertelsrente sowie die Ausrichtung einer Rente nach Mai 2014 beantragt werde, im Übrigen liess er (bezüglich Umschulung) an der Beschwerde festhalten (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. In Bezug auf den Rentenanspruch ist das Verfahren als durch (Teil-)Rückzug erledigt abzuschreiben. Streitig und zu prüfen ist nurmehr der Anspruch auf Umschulung (vgl. Urk. 14). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.3 Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invaliden versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähig keit ist unerheblich. 2.4 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versi cherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benöti gen. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung den An spruch auf Umschulung damit, dass spätestens seit dem Zeitpunkt der psychiat rischen Begutachtung durch Dr. Y.___ im Februar 2014 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr nachvollziehbar sei. D er Beschwerdeführer ver füge gemäss den vorliegenden Unterlagen über genügend Ressourcen, um sein Leiden zu überwinden. Ab Zeitpunkt der Begutachtung liege kein invalidisie render Gesundheitsschaden mehr vor ( Urk. 2). 3.2 Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen, dass gemäss dem vorliegenden, lege artis erstatteten Gutachten ersichtlich sei, dass und wieso die angestammte Tätigkeit n icht mehr möglich sei, darin also ein vollstän dige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Damit sei die leistungsspezifische Inva lidität für Umschulung gegeben. Daran könne sowieso nicht gezweifelt werden, weil ein Umschulungsanspruch auch durch eine erst drohende Invalidität aus gelöst werden könne ( Urk. 1). 4. 4.1 Dr. med. Z.___, Allgemeine Medizin, seit 2004 behandelnde Hausärztin des Versicherten, diag n os ti zierte in ihrem Bericht vom 20. Januar 2012 eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) sowie (als Nebendiagnose) eine chronische Sinusitis. Sie ga b im Wesentlichen an, es bestünden seit einem Jahr schwere Schlafstörungen, Erschöpfungszustand, Überreiztheit, Konzentra tionsstörungen, zeitweise eine völlige Arbeitsunfähigkeit, r ez idivierende Wut ausbrüche oder Verzweiflungszustände. Es werde ein Berufswechsel angestrebt; der Versicherte habe bereits Schritte eingeleitet, um vom Computer wegzukom men. Als Computerfachmann hätten folgende Arbeitsunfähigkeiten bestanden: 100 % vom 1 0. März bis 17. Mai 2011, 90 % vom 26. Mai bis 12. Oktober 2011, 60 % vom 13. Oktober bis 30. Oktober 2011, 100 % vom 1. November bis 4. Dezember 2011, sowie danach 50 % bis auf Weiteres. Der Versicherte habe sich anstellen lassen und trage so weniger Belastung durch Beruf und Geschäft und habe eine geregelte Arbeitszeit. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % bis auf W eit e res möglich (Urk. 7/8). 4.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 2. Mai 2012 gestützt auf zwei Untersuchungsg espräche mit dem Versicherten im April 2012 eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), sowie ein Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0). Er gab im Wesentlichen an, der Vers icherte, der bei lic. phil B.___ in psychotherapeutischer Behandlung stehe, leide seit mindestens 2010 an wech selnden Anspannungs- und Erschöpfungszuständen sowie depressiven Episo den, welche vor allem auf eine Ü berlastung als selbständiger IT- Berater zurück zu führen gewesen seien. Eine längerdauernde Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber habe die Schwierigkeiten zusätzlich verstärkt. Ab Februar 2011 habe sich der Zustand verschlechtert. Im November 2011 sei ein s tationärer Aufenthalt in der Reha-Klinik in C.___ erfolgt. Der wechselnde Krank heitsverlauf habe viel mit seiner selbständigen Arbeitstätigkeit als IT-Berater, aber auch mit seiner leistungsorientierten perfektionistischen und leicht zwang haften Persönl ichkeitsstruktur zu tun. Der Patient habe bereits eine Umschulung zum medizinischen Masseur begonnen, welcher Schritt sehr zu begrüssen sei. Der bisherige Verlauf habe gezeigt, dass es dem Versicherten im IT- Bereich nicht möglich gewesen sei, eine für ihn angepasste Arbeitsbelastung zu finden und durchzuhalten. Mit der Umschulung werde die Situation für den Patienten aus verschiedenen Gründen einfacher. Flankierend werde er die Psychoth erapie weiterführen müssen, um die Tendenz zur Perfektion und hoher Leistung zu verbessern. Die Arbeitsfähigkeit als IT-Spezialist wie auch in einer angepassten Tätigkeit betrage 50 % bzw. maximal 4.5 Stunden ( Zeitraum 2. bis 2 4. April 2012, Urk. 7/29). 3.3 Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem zuhanden der IV- Stelle erstatteten Gutachten vom 21. Februar 2014 (Urk. 7/85 S. 21) einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode, gegen wärtig in Remission, auf dem Boden einer akzentuierten Persönlichkeit mit zwanghaften als auch ängstlich-vermeidenden Zügen (IC D -10 Z73.1). Dr. Y.___ gab im Wesentlichen an, in der psychiatrischen Untersuchung seien leichtgradige kognitive Einbussen hauptsächlich der Konzentration als auch der Merkfähigkeit aufgefallen sowie ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten bei ei ner zugrundeliegenden Angst, sich mit administrativen Aufgaben im Zusam menhang mit der früheren Tätigkeit und Firma (wohl: ) zu beschäftigen. Anam nestisch seien Suizidgedanken bestätigt worden, von denen sich der Versicherte anlässlich der Untersuchung allerdings klar habe distanzieren können. Hin sichtlich der Persönlichkeit zeigten sich leicht zwanghafte Züge. Diagnostisch bestehe kein Zweifel, dass der Versicherte eine mittelgradige depressive Episode erlitten habe, welche sich zur Zeit in Remission befinde. Das psychophysische Gleichgewicht sei weiterhin stark labilisiert. Dies zeige sich daran, dass auch nur einfache Beschäftigungen am Computer bei ihm zu starken psychovegetati v en Reaktionen führten. Psychogenetisch sei die Persönlichkeitsakzentuierung massgeblich dafür verantwortlich, dass der Versicherte zunächst eine psycho physische Erschöpfungssymptomati k im Rahmen einer Burnout-Situation, spä ter depressive Symptome entwickelt habe. Der Verkauf der Firma und die be gonnene Umschulung zum medizinischen Masseur hätten in der Folge zu einer markanten Entlastung und gemeinsam mit der bestehenden psychotherape u ti schen Behandlung zur Remission geführt. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Kontraindikation für eine solche Ausbildung ( Urk. 7/85 S. 24 f.). Zur Arbeitsfähigkeit gab Dr. Y.___ an, die bisherige Tätigkeit als selbständiger Computerfachmann sei nicht mehr möglich, hier bestehe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit. Eine Wiederaufnahme dieser Tätigkeit würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine erneute psychische Dekompensation mit Ausbildung einer mindestens mittelgradig depressiven Episode und allenfalls Suizida l ität auslösen. Für angepasste Tätigkeiten, insbesondere der bestehenden Ausbildung respektive Umschulung zum medizinischen Masseur, könne derzeit eine 60%ige Ar beitsfähigkeit bestätigt werden; diese könne gegebenenfalls ab April bis Mai (wohl: 2014) auf 80 % gesteigert werden. Rückblickend und aufgrund des Verlaufs könnten die von der Hausärztin ausge stellten Arbeitsunfähigkeiten als plausibel beurteilt werden. Eine 50%ige Ar beitsfähigkeit als IT- Spezialist von Anfang bis Mitte 2012 könne ebenfalls be stätigt werden, wobei hier hervorzuheben sei, dass nicht eine selbständige Tä tigkeit gemeint sein könne. Ein Arbeitsversuch im Herbst 2012 habe gezeigt, dass der Versicherte nicht in der Lage gewesen sei, auch nur eine 20%ige Tätig keit in der angestammten Form aufrecht zu erhalten; es sei daher ab August 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als IT-Spezialist auszugehen. Alsdann könne eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten inner halb der bestehenden Ausbil d ung oder für leichte andere Tätigkeiten ohne Zeit- und Leistungsdruck ab August 2012 bis Ende 2013 angenommen werden (Urk. 7/85 S. 2 6. ff). In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 3. September 2014 führte Dr. Y.___ aus, die weiterhin bestehende 40%ige Arbeitsunfähigkeit sei wie folgt zu be gründen: beim Versicherten bestehe eine Persönlichkeitsauffälligkeit, welche zwanghafte sowie ängstlich vermeidende Züge umfasse. Damit verbunden zeige sich beim Exploranden eine hohe Leistungsorientierung, ein erhöhtes Kontroll bedürfnis sowie eine Ängstlichkeit mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten. Diese Persönlichkeitsauffälligkeit führe zudem dazu, dass der Versicherte trotz der weitestgehenden Remission seiner depressiven Symptome sich per dato der Begutachtung in einem labilisierten Gesundheitszustand bef unden habe. Auf grund dessen bedürfe der Explorand einer länger dauernden Remissionsphase hinsichtlich des depressiven Geschehens, was ihm ermögliche, eine genügende Sicherheit aufzubauen, um wieder eine volle Arbeitstätigkeit im Sinne eines 100 % Pensums leisten zu können ( Urk. 7/97). 4. 4.1 Zwischen den Parteien ist zu Recht nicht streitig, dass in medizinischer Hinsicht auf d as Gutachten von Dr. Y.___ abgestellt werden kann, erfüllt es doch die Kriterien, welche von der Rechtsprechung für die Annahme der vollen Beweis kraft eines medizinischen Gutachten s aufgestellt worden sind (zum Ganzen BGE 134 V 231 E. 5.1, 12 5 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 4.2 Vor dem Hintergrund der Ausführungen von Dr. Y.___ ist der B e schwerdegegne rin daher nicht zu folgen, wenn sie einen Anspruch des Be schwerdeführers auf Umschulung von vorneherein verneint. Dies gilt s elbst dann, wenn die Depression – nach Aufgabe der Tätigkeit im IT-Bereich und Verkauf der Firma beziehungsweise Übertragung des Kundenstamms auf eine andere Firma im Jahr 2012 (vgl. Urk. 7/40 S. 3 und Urk. 7/85 S. 11 ) – im Zeit punkt der Begutachtung durch Dr. Y.___ im Januar 2014 weitestgehend re mittiert war oder gar kein invalidisierender Gesundheitsschaden (mehr) bestan d en haben sollte. So ist aus den Ausführungen von Dr. Y.___ ersichtlich, dass de r Beschwerdeführer bei Wiederaufnahme seiner ang e stammten Tätigkeit im IT-Bereich „ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit “ erneut psychisch dekompensieren würde mit Ausbildung einer „ mindestens “ mittelgradig depres siven Episod e und allenfalls Suizi dalität. Mit Blick auf die angestammte Tätig keit im IT-Bereich bestehen a ufgrund dieser Angaben daher Anhaltspunkte da für, dass d e m Beschwerdeführer jedenfalls (erneut) Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 IVG droh e n könnte /würde (vgl. E. 2. 2. und E. 2.3 hievor ; vgl. zum Ganzen auch Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 8 Rz 14 ). Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen, damit sie den Anspruch auf Umschulung prüfe und hernach neu verfüge. Da ran ändert nichts, da ss de r Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit zwischenzeitlich ( aus gesundheitlichen Gründen ) bereits aufgegeben und die Umschulung aus eigenen Mitteln finanziert hat. 4. 3 Anzumerken ist, dass – was den Anspruch auf Umschulung betrifft – die Sache bereits a us formellen Gründen an die Verwaltung zurü ckzuweisen wäre. So hat diese über das Begehren des Beschwerdeführer s, welcher erstmals im Januar 2012 und danach wiederholt um Kostengutsprache für eine Umschulung ersucht hatte (vgl. Protokoll Ressourcengespräch vom 17. Januar 2012 [ Urk. 7/5 S. 1 ], ferner Elar -Notiz vom gleichen Tag [ Urk. 7/6 ], Gesuch vom 14. März 2012 „ zur Unterstützung zum Berufswechsel“ [ Urk. 7/21 ], Verlaufsprotokoll Eingliede rungsberatung vom 17. September 2012 [ Urk. 7/40 ], Einwand zum Vorbescheid vom 17. September 2012 betreffend Berufsberatung [ Urk. 7/43 ], Einwand zum Vorbescheid vom 25. Februar 2015 betreffend Rente [ Urk. 7/105 S. 3 ] ) bislang nicht in einem formell korrekten Verfahren entschieden. Zwar verneinte sie ei nen Umschulungsanspruch in d e n Verfügung en vom 26. November 2012 ( Urk. 7/51; betreffend Berufsberatung ) beziehungsweise in der vorliegend an gefochtenen Verfügung vom 8. Mai 2015 ( Urk. 2; betreffend Invalidenrent e, Be gründung S. 4 ) ; dies jedoch ohne dass die Verneinung des Umschulungsan spruchs korrekt in d ie Verfügungen ( im Betreff und in deren Di spositiv ) Eingang gefunden hätte. Ebenso wenig erliess die Verwaltung b ezüglich des Umschu lungsanspruch s je ein en Vorbescheid, obwohl ein solcher gesetzlich vorgesehen und abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmen (vgl. Art. 74 ter IVV) zwingend ist (vgl. Art. 57a Abs. 1 IV G). Somit hat sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Die Verwaltung wird dahe r im Rahmen der Neube urteilung auch in formaler Hinsicht korrekt zu verfahren haben. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen. 5.2 Dem Beschwerdeführer steht für sein teilweises Obsiegen eine (gekürzte) Prozess entschädigung zu ( § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen und vorliegend nach richterliche m Ermessen auf Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. D as Gericht beschliesst : Der Teil-Rückzug der Beschwerde (betreffend Rentenanspruch) wird vorgemerkt, und das Verfahren wird in diesem Umfang als erledigt abgeschrieben; und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird im Übrigen in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 8. Mai 2015, soweit damit ein Anspruch auf Umschulung verneint wird, aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu rückgewiesen wird, damit diese den Anspruch des Beschwerdeführers auf Umschulung prüfe und hernach darüber neu entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden zu Fr. 300.-- dem Beschwerdeführer und zu Fr. 300.-- der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein wer den den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer ei ne reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 14 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBachmann

X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring

vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1968, hat den Beruf eines Hochbauzeichners erlernt. Er absolviert e mehrere Weiterbildungen im IT- Bereich und war seit 1993 Inhaber einer Einzelfirma und als selbständiger IT- Consultant tätig (Urk. 7/22 S. 1 ff. ). Mit Gesuch vom 30. Dezember 2011 meldete sich X.___ unter Hinweis auf eine seit November 2010 bestehende mittelgradige de pressive Episode sowie einer chronische Sinusitis bei der Sozialversicherungs anstalt des Kanton s Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Am 17. Januar 2012 führte die IV-Stelle mit dem Versicherten ein Ressourcenge spräch durch, anlässlich welchem dieser um K ostengutsprache für eine Um schulung zum medizinischen Masseur ersuchte, welche Ausbildung er im April 2012 auf eigene Kosten begann (Urk. 7/5 und Urk. 7/18 ). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher (Urk. 7/7) und medizinischer Hinsicht (Urk. 7/8 ff., Urk. 7/29 ) und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/10 f. ). Gestützt auf ein vom Krankentaggeldversicher er veranlasstes Gu tachten vom 18. Juli 2012 (Urk. 7/31 S. 4 ff. ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten nach Auferlegung einer Schadenminderungspflicht in Form von Inanspruchnahme einer fachärztlichen Psycho- und Pharmakotherapie (Urk. 7/34) mit Vorbescheid vom 17. September 2012 die Zusprache einer halben Invalidenrente für den Monat Juli 2012 in Aussicht (Urk. 7/36). Gleichentags erliess sie einen Vorbe scheid, mit welchem sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung verneinte (Urk. 7/38), woran sie mit Verfügung vom 26. November 2012 festhielt unter Hinweis darauf, dass die bereits begonnene Umschulung zum medizinischen Masseur als nicht leidensangepasst gelte, wes halb die Kosten von der Invalidenversicherung nicht übernommen werden könnten (Urk. 7/51). M it Verfügung vom 6. Dezember 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für den Monat Juli 2012 eine halbe Rente der Invaliden versi cherung zu (Urk. 7/56 ; vgl. später auch neue Verfügungen vom 15. Mai 2013 und vom 10. März 2014 [Urk. 7/66 und Urk. 7/87 infolge Neuberechnung der Rente aufgrund nachträglich geänderter Einkommen] ). G egen die Verfügung vom 6. Dezember 2012 erhob X.___ am 17. Jan uar 2013 hierorts Beschwerde (Urk. 7/61 S. 3 ff. ; Prozess-Nr. IV.2013.00055 ), welche er mit Eingabe vom 3. Juni 2013 zurückziehen liess unter Hinweis darauf, dass er sich mit der IV-Stelle darauf geeinigt habe, dass die se ein psychiatrisches Gut achten in Auftrag gebe ; d er Prozess wurde daraufhin mit Gerichtsverfügung vom 7. Juni 2013 als durch Rückzug erledigt abgeschrieben (vgl. Urk. 7/72).

1. X.___, geboren 1968, hat den Beruf eines Hochbauzeichners erlernt. Er absolviert e mehrere Weiterbildungen im IT- Bereich und war seit 1993 Inhaber einer Einzelfirma und als selbständiger IT- Consultant tätig (Urk. 7/22 S. 1 ff. ). Mit Gesuch vom 30. Dezember 2011 meldete sich X.___ unter Hinweis auf eine seit November 2010 bestehende mittelgradige de pressive Episode sowie einer chronische Sinusitis bei der Sozialversicherungs anstalt des Kanton s Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Am 17. Januar 2012 führte die IV-Stelle mit dem Versicherten ein Ressourcenge spräch durch, anlässlich welchem dieser um K ostengutsprache für eine Um schulung zum medizinischen Masseur ersuchte, welche Ausbildung er im April 2012 auf eigene Kosten begann (Urk. 7/5 und Urk. 7/18 ). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher (Urk. 7/7) und medizinischer Hinsicht (Urk. 7/8 ff., Urk. 7/29 ) und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/10 f. ). Gestützt auf ein vom Krankentaggeldversicher er veranlasstes Gu tachten vom 18. Juli 2012 (Urk. 7/31 S. 4 ff. ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten nach Auferlegung einer Schadenminderungspflicht in Form von Inanspruchnahme einer fachärztlichen Psycho- und Pharmakotherapie (Urk. 7/34) mit Vorbescheid vom 17. September 2012 die Zusprache einer halben Invalidenrente für den Monat Juli 2012 in Aussicht (Urk. 7/36). Gleichentags erliess sie einen Vorbe scheid, mit welchem sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung verneinte (Urk. 7/38), woran sie mit Verfügung vom 26. November 2012 festhielt unter Hinweis darauf, dass die bereits begonnene Umschulung zum medizinischen Masseur als nicht leidensangepasst gelte, wes halb die Kosten von der Invalidenversicherung nicht übernommen werden könnten (Urk. 7/51). M it Verfügung vom 6. Dezember 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für den Monat Juli 2012 eine halbe Rente der Invaliden versi cherung zu (Urk. 7/56 ; vgl. später auch neue Verfügungen vom 15. Mai 2013 und vom 10. März 2014 [Urk. 7/66 und Urk. 7/87 infolge Neuberechnung der Rente aufgrund nachträglich geänderter Einkommen] ). G egen die Verfügung vom 6. Dezember 2012 erhob X.___ am 17. Jan uar 2013 hierorts Beschwerde (Urk. 7/61 S. 3 ff. ; Prozess-Nr. IV.2013.00055 ), welche er mit Eingabe vom 3. Juni 2013 zurückziehen liess unter Hinweis darauf, dass er sich mit der IV-Stelle darauf geeinigt habe, dass die se ein psychiatrisches Gut achten in Auftrag gebe ; d er Prozess wurde daraufhin mit Gerichtsverfügung vom 7. Juni 2013 als durch Rückzug erledigt abgeschrieben (vgl. Urk. 7/72). 2. Am 6. Dezember 2013 ordnete die IV-Stelle eine medizinische Untersuchung des Versicherten durch Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie an (vgl. Urk. 7/79 ). Gestützt auf das entsprechende Gutachten vo m 21. Februar 2014 ( Urk. 7/85, einschliesslich ergänzende Stellungnahme vom 3. September 2014, Urk. 7/97 ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten daraufhin mit Vorbescheid vom 26. Januar 2015 die Wiedererwägung ihrer bisherigen Verfügungen sowie die Ausrichtung einer von Juli 2012 bis Mai 2014 befriste ten Viertelsrente in Aussicht (Urk. 7/102 ). Dageg en liess der Versicherte am 25. Februar 2015 Einwand erheben und beantragen, es sei unter Verzicht auf Erlass des vorgesehenen Entscheides Kostengutsprache für Umschulung zu er teilen sowie es seien Taggelder w ährend der Umschulung aus zu richten, eventu aliter sei die Rente bis August 2014 auszurichten (Urk. 7/105). M it Verfügung vom 8. Mai 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu, welche sie bis zum 31. Mai 2014 befristete; gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Umschu lung (Urk. 2).

2. Am 6. Dezember 2013 ordnete die IV-Stelle eine medizinische Untersuchung des Versicherten durch Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie an (vgl. Urk. 7/79 ). Gestützt auf das entsprechende Gutachten vo m 21. Februar 2014 ( Urk. 7/85, einschliesslich ergänzende Stellungnahme vom 3. September 2014, Urk. 7/97 ) stellte die IV-Stelle dem Versicherten daraufhin mit Vorbescheid vom 26. Januar 2015 die Wiedererwägung ihrer bisherigen Verfügungen sowie die Ausrichtung einer von Juli 2012 bis Mai 2014 befriste ten Viertelsrente in Aussicht (Urk. 7/102 ). Dageg en liess der Versicherte am 25. Februar 2015 Einwand erheben und beantragen, es sei unter Verzicht auf Erlass des vorgesehenen Entscheides Kostengutsprache für Umschulung zu er teilen sowie es seien Taggelder w ährend der Umschulung aus zu richten, eventu aliter sei die Rente bis August 2014 auszurichten (Urk. 7/105). M it Verfügung vom 8. Mai 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu, welche sie bis zum 31. Mai 2014 befristete; gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Umschu lung (Urk. 2). 3. Dagegen liess X.___ hierorts mit Eingabe vom 8. Juni 2015 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfü gung insoweit aufzuheben, als dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente von nicht mehr als 43 % zugesprochen werde, die Rente per 31. Mai 2014 befristet werde und keine beruflichen Massnahmen zugesprochen würden (1.), die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer berufliche Mass nahmen zuzusprechen (2.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerd eführer eine höhere, unbefristete Invalidenrente zuzusprechen (3.), unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In verfahrensmässiger Hinsicht liess er alsdann die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragen (4.; Urk. 1 S. 2).

3. Dagegen liess X.___ hierorts mit Eingabe vom 8. Juni 2015 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfü gung insoweit aufzuheben, als dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente von nicht mehr als 43 % zugesprochen werde, die Rente per 31. Mai 2014 befristet werde und keine beruflichen Massnahmen zugesprochen würden (1.), die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer berufliche Mass nahmen zuzusprechen (2.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerd eführer eine höhere, unbefristete Invalidenrente zuzusprechen (3.), unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In verfahrensmässiger Hinsicht liess er alsdann die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragen (4.; Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle stellte mit Vernehmlassung vom 6. August 2015 Antrag auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Gerichts verfügung vom 10. August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde, unter Hinweis darauf, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 8).

Die IV-Stelle stellte mit Vernehmlassung vom 6. August 2015 Antrag auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Gerichts verfügung vom 10. August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde, unter Hinweis darauf, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 8). Mit Beschluss vom 9. Februar 2016 wies das Gericht den Beschwerdeführer nach einer ersten summarischen Prüfung auf eine mögliche für ihn nachteilige Änderung der Verfügung vom 8. Mai 2015 bezüglich des Rentenanspruchs hin unter Einräumung einer Frist zur Stellungnahme und zu allfälligem Beschwer derückzug (Urk. 10). Mit Eingabe vom 19. Mai 2016 liess der Beschwerdeführer Rückzug der Beschwerde insoweit erklären, als eine höhere als eine Viertelsrente sowie die Ausrichtung einer Rente nach Mai 2014 beantragt werde, im Übrigen liess er (bezüglich Umschulung) an der Beschwerde festhalten (Urk. 14).

Mit Beschluss vom 9. Februar 2016 wies das Gericht den Beschwerdeführer nach einer ersten summarischen Prüfung auf eine mögliche für ihn nachteilige Änderung der Verfügung vom 8. Mai 2015 bezüglich des Rentenanspruchs hin unter Einräumung einer Frist zur Stellungnahme und zu allfälligem Beschwer derückzug (Urk. 10). Mit Eingabe vom 19. Mai 2016 liess der Beschwerdeführer Rückzug der Beschwerde insoweit erklären, als eine höhere als eine Viertelsrente sowie die Ausrichtung einer Rente nach Mai 2014 beantragt werde, im Übrigen liess er (bezüglich Umschulung) an der Beschwerde festhalten (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. In Bezug auf den Rentenanspruch ist das Verfahren als durch (Teil-)Rückzug erledigt abzuschreiben. Streitig und zu prüfen ist nurmehr der Anspruch auf Umschulung (vgl. Urk. 14).

1. In Bezug auf den Rentenanspruch ist das Verfahren als durch (Teil-)Rückzug erledigt abzuschreiben. Streitig und zu prüfen ist nurmehr der Anspruch auf Umschulung (vgl. Urk. 14). 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) :

2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ).

Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d).

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.3 Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invaliden versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähig keit ist unerheblich.

2.3 Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invaliden versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähig keit ist unerheblich. 2.4 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versi cherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benöti gen.

2.4 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versi cherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benöti gen. 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung den An spruch auf Umschulung damit, dass spätestens seit dem Zeitpunkt der psychiat rischen Begutachtung durch Dr. Y.___ im Februar 2014 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr nachvollziehbar sei. D er Beschwerdeführer ver füge gemäss den vorliegenden Unterlagen über genügend Ressourcen, um sein Leiden zu überwinden. Ab Zeitpunkt der Begutachtung liege kein invalidisie render Gesundheitsschaden mehr vor ( Urk. 2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung den An spruch auf Umschulung damit, dass spätestens seit dem Zeitpunkt der psychiat rischen Begutachtung durch Dr. Y.___ im Februar 2014 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr nachvollziehbar sei. D er Beschwerdeführer ver füge gemäss den vorliegenden Unterlagen über genügend Ressourcen, um sein Leiden zu überwinden. Ab Zeitpunkt der Begutachtung liege kein invalidisie render Gesundheitsschaden mehr vor ( Urk. 2). 3.2 Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen, dass gemäss dem vorliegenden, lege artis erstatteten Gutachten ersichtlich sei, dass und wieso die angestammte Tätigkeit n icht mehr möglich sei, darin also ein vollstän dige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Damit sei die leistungsspezifische Inva lidität für Umschulung gegeben. Daran könne sowieso nicht gezweifelt werden, weil ein Umschulungsanspruch auch durch eine erst drohende Invalidität aus gelöst werden könne ( Urk. 1).

3.2 Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen, dass gemäss dem vorliegenden, lege artis erstatteten Gutachten ersichtlich sei, dass und wieso die angestammte Tätigkeit n icht mehr möglich sei, darin also ein vollstän dige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Damit sei die leistungsspezifische Inva lidität für Umschulung gegeben. Daran könne sowieso nicht gezweifelt werden, weil ein Umschulungsanspruch auch durch eine erst drohende Invalidität aus gelöst werden könne ( Urk. 1). 4.

4. 4.1 Dr. med. Z.___, Allgemeine Medizin, seit 2004 behandelnde Hausärztin des Versicherten, diag n os ti zierte in ihrem Bericht vom 20. Januar 2012 eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) sowie (als Nebendiagnose) eine chronische Sinusitis. Sie ga b im Wesentlichen an, es bestünden seit einem Jahr schwere Schlafstörungen, Erschöpfungszustand, Überreiztheit, Konzentra tionsstörungen, zeitweise eine völlige Arbeitsunfähigkeit, r ez idivierende Wut ausbrüche oder Verzweiflungszustände. Es werde ein Berufswechsel angestrebt; der Versicherte habe bereits Schritte eingeleitet, um vom Computer wegzukom men. Als Computerfachmann hätten folgende Arbeitsunfähigkeiten bestanden: 100 % vom 1 0. März bis 17. Mai 2011, 90 % vom 26. Mai bis 12. Oktober 2011, 60 % vom 13. Oktober bis 30. Oktober 2011, 100 % vom 1. November bis 4. Dezember 2011, sowie danach 50 % bis auf Weiteres. Der Versicherte habe sich anstellen lassen und trage so weniger Belastung durch Beruf und Geschäft und habe eine geregelte Arbeitszeit. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % bis auf W eit e res möglich (Urk. 7/8).

4.1 Dr. med. Z.___, Allgemeine Medizin, seit 2004 behandelnde Hausärztin des Versicherten, diag n os ti zierte in ihrem Bericht vom 20. Januar 2012 eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) sowie (als Nebendiagnose) eine chronische Sinusitis. Sie ga b im Wesentlichen an, es bestünden seit einem Jahr schwere Schlafstörungen, Erschöpfungszustand, Überreiztheit, Konzentra tionsstörungen, zeitweise eine völlige Arbeitsunfähigkeit, r ez idivierende Wut ausbrüche oder Verzweiflungszustände. Es werde ein Berufswechsel angestrebt; der Versicherte habe bereits Schritte eingeleitet, um vom Computer wegzukom men. Als Computerfachmann hätten folgende Arbeitsunfähigkeiten bestanden: 100 % vom 1 0. März bis 17. Mai 2011, 90 % vom 26. Mai bis 12. Oktober 2011, 60 % vom 13. Oktober bis 30. Oktober 2011, 100 % vom 1. November bis 4. Dezember 2011, sowie danach 50 % bis auf Weiteres. Der Versicherte habe sich anstellen lassen und trage so weniger Belastung durch Beruf und Geschäft und habe eine geregelte Arbeitszeit. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % bis auf W eit e res möglich (Urk. 7/8). 4.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 2. Mai 2012 gestützt auf zwei Untersuchungsg espräche mit dem Versicherten im April 2012 eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), sowie ein Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0). Er gab im Wesentlichen an, der Vers icherte, der bei lic. phil B.___ in psychotherapeutischer Behandlung stehe, leide seit mindestens 2010 an wech selnden Anspannungs- und Erschöpfungszuständen sowie depressiven Episo den, welche vor allem auf eine Ü berlastung als selbständiger IT- Berater zurück zu führen gewesen seien. Eine längerdauernde Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber habe die Schwierigkeiten zusätzlich verstärkt. Ab Februar 2011 habe sich der Zustand verschlechtert. Im November 2011 sei ein s tationärer Aufenthalt in der Reha-Klinik in C.___ erfolgt. Der wechselnde Krank heitsverlauf habe viel mit seiner selbständigen Arbeitstätigkeit als IT-Berater, aber auch mit seiner leistungsorientierten perfektionistischen und leicht zwang haften Persönl ichkeitsstruktur zu tun. Der Patient habe bereits eine Umschulung zum medizinischen Masseur begonnen, welcher Schritt sehr zu begrüssen sei. Der bisherige Verlauf habe gezeigt, dass es dem Versicherten im IT- Bereich nicht möglich gewesen sei, eine für ihn angepasste Arbeitsbelastung zu finden und durchzuhalten. Mit der Umschulung werde die Situation für den Patienten aus verschiedenen Gründen einfacher. Flankierend werde er die Psychoth erapie weiterführen müssen, um die Tendenz zur Perfektion und hoher Leistung zu verbessern. Die Arbeitsfähigkeit als IT-Spezialist wie auch in einer angepassten Tätigkeit betrage 50 % bzw. maximal 4.5 Stunden ( Zeitraum 2. bis 2 4. April 2012, Urk. 7/29).

4.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 2. Mai 2012 gestützt auf zwei Untersuchungsg espräche mit dem Versicherten im April 2012 eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), sowie ein Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0). Er gab im Wesentlichen an, der Vers icherte, der bei lic. phil B.___ in psychotherapeutischer Behandlung stehe, leide seit mindestens 2010 an wech selnden Anspannungs- und Erschöpfungszuständen sowie depressiven Episo den, welche vor allem auf eine Ü berlastung als selbständiger IT- Berater zurück zu führen gewesen seien. Eine längerdauernde Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber habe die Schwierigkeiten zusätzlich verstärkt. Ab Februar 2011 habe sich der Zustand verschlechtert. Im November 2011 sei ein s tationärer Aufenthalt in der Reha-Klinik in C.___ erfolgt. Der wechselnde Krank heitsverlauf habe viel mit seiner selbständigen Arbeitstätigkeit als IT-Berater, aber auch mit seiner leistungsorientierten perfektionistischen und leicht zwang haften Persönl ichkeitsstruktur zu tun. Der Patient habe bereits eine Umschulung zum medizinischen Masseur begonnen, welcher Schritt sehr zu begrüssen sei. Der bisherige Verlauf habe gezeigt, dass es dem Versicherten im IT- Bereich nicht möglich gewesen sei, eine für ihn angepasste Arbeitsbelastung zu finden und durchzuhalten. Mit der Umschulung werde die Situation für den Patienten aus verschiedenen Gründen einfacher. Flankierend werde er die Psychoth erapie weiterführen müssen, um die Tendenz zur Perfektion und hoher Leistung zu verbessern. Die Arbeitsfähigkeit als IT-Spezialist wie auch in einer angepassten Tätigkeit betrage 50 % bzw. maximal 4.5 Stunden ( Zeitraum 2. bis 2 4. April 2012, Urk. 7/29). 3.3 Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem zuhanden der IV- Stelle erstatteten Gutachten vom 21. Februar 2014 (Urk. 7/85 S. 21) einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode, gegen wärtig in Remission, auf dem Boden einer akzentuierten Persönlichkeit mit zwanghaften als auch ängstlich-vermeidenden Zügen (IC D -10 Z73.1). Dr. Y.___ gab im Wesentlichen an, in der psychiatrischen Untersuchung seien leichtgradige kognitive Einbussen hauptsächlich der Konzentration als auch der Merkfähigkeit aufgefallen sowie ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten bei ei ner zugrundeliegenden Angst, sich mit administrativen Aufgaben im Zusam menhang mit der früheren Tätigkeit und Firma (wohl: ) zu beschäftigen. Anam nestisch seien Suizidgedanken bestätigt worden, von denen sich der Versicherte anlässlich der Untersuchung allerdings klar habe distanzieren können. Hin sichtlich der Persönlichkeit zeigten sich leicht zwanghafte Züge. Diagnostisch bestehe kein Zweifel, dass der Versicherte eine mittelgradige depressive Episode erlitten habe, welche sich zur Zeit in Remission befinde. Das psychophysische Gleichgewicht sei weiterhin stark labilisiert. Dies zeige sich daran, dass auch nur einfache Beschäftigungen am Computer bei ihm zu starken psychovegetati v en Reaktionen führten. Psychogenetisch sei die Persönlichkeitsakzentuierung massgeblich dafür verantwortlich, dass der Versicherte zunächst eine psycho physische Erschöpfungssymptomati k im Rahmen einer Burnout-Situation, spä ter depressive Symptome entwickelt habe. Der Verkauf der Firma und die be gonnene Umschulung zum medizinischen Masseur hätten in der Folge zu einer markanten Entlastung und gemeinsam mit der bestehenden psychotherape u ti schen Behandlung zur Remission geführt. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Kontraindikation für eine solche Ausbildung ( Urk. 7/85 S. 24 f.).

3.3 Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem zuhanden der IV- Stelle erstatteten Gutachten vom 21. Februar 2014 (Urk. 7/85 S. 21) einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode, gegen wärtig in Remission, auf dem Boden einer akzentuierten Persönlichkeit mit zwanghaften als auch ängstlich-vermeidenden Zügen (IC D -10 Z73.1). Dr. Y.___ gab im Wesentlichen an, in der psychiatrischen Untersuchung seien leichtgradige kognitive Einbussen hauptsächlich der Konzentration als auch der Merkfähigkeit aufgefallen sowie ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten bei ei ner zugrundeliegenden Angst, sich mit administrativen Aufgaben im Zusam menhang mit der früheren Tätigkeit und Firma (wohl: ) zu beschäftigen. Anam nestisch seien Suizidgedanken bestätigt worden, von denen sich der Versicherte anlässlich der Untersuchung allerdings klar habe distanzieren können. Hin sichtlich der Persönlichkeit zeigten sich leicht zwanghafte Züge. Diagnostisch bestehe kein Zweifel, dass der Versicherte eine mittelgradige depressive Episode erlitten habe, welche sich zur Zeit in Remission befinde. Das psychophysische Gleichgewicht sei weiterhin stark labilisiert. Dies zeige sich daran, dass auch nur einfache Beschäftigungen am Computer bei ihm zu starken psychovegetati v en Reaktionen führten. Psychogenetisch sei die Persönlichkeitsakzentuierung massgeblich dafür verantwortlich, dass der Versicherte zunächst eine psycho physische Erschöpfungssymptomati k im Rahmen einer Burnout-Situation, spä ter depressive Symptome entwickelt habe. Der Verkauf der Firma und die be gonnene Umschulung zum medizinischen Masseur hätten in der Folge zu einer markanten Entlastung und gemeinsam mit der bestehenden psychotherape u ti schen Behandlung zur Remission geführt. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Kontraindikation für eine solche Ausbildung ( Urk. 7/85 S. 24 f.). Zur Arbeitsfähigkeit gab Dr. Y.___ an, die bisherige Tätigkeit als selbständiger Computerfachmann sei nicht mehr möglich, hier bestehe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit. Eine Wiederaufnahme dieser Tätigkeit würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine erneute psychische Dekompensation mit Ausbildung einer mindestens mittelgradig depressiven Episode und allenfalls Suizida l ität auslösen. Für angepasste Tätigkeiten, insbesondere der bestehenden Ausbildung respektive Umschulung zum medizinischen Masseur, könne derzeit eine 60%ige Ar beitsfähigkeit bestätigt werden; diese könne gegebenenfalls ab April bis Mai (wohl: 2014) auf 80 % gesteigert werden.

Zur Arbeitsfähigkeit gab Dr. Y.___ an, die bisherige Tätigkeit als selbständiger Computerfachmann sei nicht mehr möglich, hier bestehe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit. Eine Wiederaufnahme dieser Tätigkeit würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine erneute psychische Dekompensation mit Ausbildung einer mindestens mittelgradig depressiven Episode und allenfalls Suizida l ität auslösen. Für angepasste Tätigkeiten, insbesondere der bestehenden Ausbildung respektive Umschulung zum medizinischen Masseur, könne derzeit eine 60%ige Ar beitsfähigkeit bestätigt werden; diese könne gegebenenfalls ab April bis Mai (wohl: 2014) auf 80 % gesteigert werden. Rückblickend und aufgrund des Verlaufs könnten die von der Hausärztin ausge stellten Arbeitsunfähigkeiten als plausibel beurteilt werden. Eine 50%ige Ar beitsfähigkeit als IT- Spezialist von Anfang bis Mitte 2012 könne ebenfalls be stätigt werden, wobei hier hervorzuheben sei, dass nicht eine selbständige Tä tigkeit gemeint sein könne. Ein Arbeitsversuch im Herbst 2012 habe gezeigt, dass der Versicherte nicht in der Lage gewesen sei, auch nur eine 20%ige Tätig keit in der angestammten Form aufrecht zu erhalten; es sei daher ab August 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als IT-Spezialist auszugehen. Alsdann könne eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten inner halb der bestehenden Ausbil d ung oder für leichte andere Tätigkeiten ohne Zeit- und Leistungsdruck ab August 2012 bis Ende 2013 angenommen werden (Urk. 7/85 S. 2 6. ff).

Rückblickend und aufgrund des Verlaufs könnten die von der Hausärztin ausge stellten Arbeitsunfähigkeiten als plausibel beurteilt werden. Eine 50%ige Ar beitsfähigkeit als IT- Spezialist von Anfang bis Mitte 2012 könne ebenfalls be stätigt werden, wobei hier hervorzuheben sei, dass nicht eine selbständige Tä tigkeit gemeint sein könne. Ein Arbeitsversuch im Herbst 2012 habe gezeigt, dass der Versicherte nicht in der Lage gewesen sei, auch nur eine 20%ige Tätig keit in der angestammten Form aufrecht zu erhalten; es sei daher ab August 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als IT-Spezialist auszugehen. Alsdann könne eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten inner halb der bestehenden Ausbil d ung oder für leichte andere Tätigkeiten ohne Zeit- und Leistungsdruck ab August 2012 bis Ende 2013 angenommen werden (Urk. 7/85 S. 2 6. ff). In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 3. September 2014 führte Dr. Y.___ aus, die weiterhin bestehende 40%ige Arbeitsunfähigkeit sei wie folgt zu be gründen: beim Versicherten bestehe eine Persönlichkeitsauffälligkeit, welche zwanghafte sowie ängstlich vermeidende Züge umfasse. Damit verbunden zeige sich beim Exploranden eine hohe Leistungsorientierung, ein erhöhtes Kontroll bedürfnis sowie eine Ängstlichkeit mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten. Diese Persönlichkeitsauffälligkeit führe zudem dazu, dass der Versicherte trotz der weitestgehenden Remission seiner depressiven Symptome sich per dato der Begutachtung in einem labilisierten Gesundheitszustand bef unden habe. Auf grund dessen bedürfe der Explorand einer länger dauernden Remissionsphase hinsichtlich des depressiven Geschehens, was ihm ermögliche, eine genügende Sicherheit aufzubauen, um wieder eine volle Arbeitstätigkeit im Sinne eines 100 % Pensums leisten zu können ( Urk. 7/97).

In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 3. September 2014 führte Dr. Y.___ aus, die weiterhin bestehende 40%ige Arbeitsunfähigkeit sei wie folgt zu be gründen: beim Versicherten bestehe eine Persönlichkeitsauffälligkeit, welche zwanghafte sowie ängstlich vermeidende Züge umfasse. Damit verbunden zeige sich beim Exploranden eine hohe Leistungsorientierung, ein erhöhtes Kontroll bedürfnis sowie eine Ängstlichkeit mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten. Diese Persönlichkeitsauffälligkeit führe zudem dazu, dass der Versicherte trotz der weitestgehenden Remission seiner depressiven Symptome sich per dato der Begutachtung in einem labilisierten Gesundheitszustand bef unden habe. Auf grund dessen bedürfe der Explorand einer länger dauernden Remissionsphase hinsichtlich des depressiven Geschehens, was ihm ermögliche, eine genügende Sicherheit aufzubauen, um wieder eine volle Arbeitstätigkeit im Sinne eines 100 % Pensums leisten zu können ( Urk. 7/97). 4.

4. 4.1 Zwischen den Parteien ist zu Recht nicht streitig, dass in medizinischer Hinsicht auf d as Gutachten von Dr. Y.___ abgestellt werden kann, erfüllt es doch die Kriterien, welche von der Rechtsprechung für die Annahme der vollen Beweis kraft eines medizinischen Gutachten s aufgestellt worden sind (zum Ganzen BGE 134 V 231 E. 5.1, 12 5 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

4.1 Zwischen den Parteien ist zu Recht nicht streitig, dass in medizinischer Hinsicht auf d as Gutachten von Dr. Y.___ abgestellt werden kann, erfüllt es doch die Kriterien, welche von der Rechtsprechung für die Annahme der vollen Beweis kraft eines medizinischen Gutachten s aufgestellt worden sind (zum Ganzen BGE 134 V 231 E. 5.1, 12 5 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 4.2 Vor dem Hintergrund der Ausführungen von Dr. Y.___ ist der B e schwerdegegne rin daher nicht zu folgen, wenn sie einen Anspruch des Be schwerdeführers auf Umschulung von vorneherein verneint. Dies gilt s elbst dann, wenn die Depression – nach Aufgabe der Tätigkeit im IT-Bereich und Verkauf der Firma beziehungsweise Übertragung des Kundenstamms auf eine andere Firma im Jahr 2012 (vgl. Urk. 7/40 S. 3 und Urk. 7/85 S. 11 ) – im Zeit punkt der Begutachtung durch Dr. Y.___ im Januar 2014 weitestgehend re mittiert war oder gar kein invalidisierender Gesundheitsschaden (mehr) bestan d en haben sollte. So ist aus den Ausführungen von Dr. Y.___ ersichtlich, dass de r Beschwerdeführer bei Wiederaufnahme seiner ang e stammten Tätigkeit im IT-Bereich „ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit “ erneut psychisch dekompensieren würde mit Ausbildung einer „ mindestens “ mittelgradig depres siven Episod e und allenfalls Suizi dalität. Mit Blick auf die angestammte Tätig keit im IT-Bereich bestehen a ufgrund dieser Angaben daher Anhaltspunkte da für, dass d e m Beschwerdeführer jedenfalls (erneut) Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 IVG droh e n könnte /würde (vgl. E. 2. 2. und E. 2.3 hievor ; vgl. zum Ganzen auch Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 8 Rz 14 ). Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen, damit sie den Anspruch auf Umschulung prüfe und hernach neu verfüge. Da ran ändert nichts, da ss de r Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit zwischenzeitlich ( aus gesundheitlichen Gründen ) bereits aufgegeben und die Umschulung aus eigenen Mitteln finanziert hat.

4.2 Vor dem Hintergrund der Ausführungen von Dr. Y.___ ist der B e schwerdegegne rin daher nicht zu folgen, wenn sie einen Anspruch des Be schwerdeführers auf Umschulung von vorneherein verneint. Dies gilt s elbst dann, wenn die Depression – nach Aufgabe der Tätigkeit im IT-Bereich und Verkauf der Firma beziehungsweise Übertragung des Kundenstamms auf eine andere Firma im Jahr 2012 (vgl. Urk. 7/40 S. 3 und Urk. 7/85 S. 11 ) – im Zeit punkt der Begutachtung durch Dr. Y.___ im Januar 2014 weitestgehend re mittiert war oder gar kein invalidisierender Gesundheitsschaden (mehr) bestan d en haben sollte. So ist aus den Ausführungen von Dr. Y.___ ersichtlich, dass de r Beschwerdeführer bei Wiederaufnahme seiner ang e stammten Tätigkeit im IT-Bereich „ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit “ erneut psychisch dekompensieren würde mit Ausbildung einer „ mindestens “ mittelgradig depres siven Episod e und allenfalls Suizi dalität. Mit Blick auf die angestammte Tätig keit im IT-Bereich bestehen a ufgrund dieser Angaben daher Anhaltspunkte da für, dass d e m Beschwerdeführer jedenfalls (erneut) Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 IVG droh e n könnte /würde (vgl. E. 2. 2. und E. 2.3 hievor ; vgl. zum Ganzen auch Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 8 Rz 14 ). Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen, damit sie den Anspruch auf Umschulung prüfe und hernach neu verfüge. Da ran ändert nichts, da ss de r Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit zwischenzeitlich ( aus gesundheitlichen Gründen ) bereits aufgegeben und die Umschulung aus eigenen Mitteln finanziert hat. 4. 3 Anzumerken ist, dass – was den Anspruch auf Umschulung betrifft – die Sache bereits a us formellen Gründen an die Verwaltung zurü ckzuweisen wäre. So hat diese über das Begehren des Beschwerdeführer s, welcher erstmals im Januar 2012 und danach wiederholt um Kostengutsprache für eine Umschulung ersucht hatte (vgl. Protokoll Ressourcengespräch vom 17. Januar 2012 [ Urk. 7/5 S. 1 ], ferner Elar -Notiz vom gleichen Tag [ Urk. 7/6 ], Gesuch vom 14. März 2012 „ zur Unterstützung zum Berufswechsel“ [ Urk. 7/21 ], Verlaufsprotokoll Eingliede rungsberatung vom 17. September 2012 [ Urk. 7/40 ], Einwand zum Vorbescheid vom 17. September 2012 betreffend Berufsberatung [ Urk. 7/43 ], Einwand zum Vorbescheid vom 25. Februar 2015 betreffend Rente [ Urk. 7/105 S. 3 ] ) bislang nicht in einem formell korrekten Verfahren entschieden. Zwar verneinte sie ei nen Umschulungsanspruch in d e n Verfügung en vom 26. November 2012 ( Urk. 7/51; betreffend Berufsberatung ) beziehungsweise in der vorliegend an gefochtenen Verfügung vom 8. Mai 2015 ( Urk. 2; betreffend Invalidenrent e, Be gründung S. 4 ) ; dies jedoch ohne dass die Verneinung des Umschulungsan spruchs korrekt in d ie Verfügungen ( im Betreff und in deren Di spositiv ) Eingang gefunden hätte. Ebenso wenig erliess die Verwaltung b ezüglich des Umschu lungsanspruch s je ein en Vorbescheid, obwohl ein solcher gesetzlich vorgesehen und abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmen (vgl. Art. 74 ter IVV) zwingend ist (vgl. Art. 57a Abs. 1 IV G). Somit hat sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Die Verwaltung wird dahe r im Rahmen der Neube urteilung auch in formaler Hinsicht korrekt zu verfahren haben.

4. 3 Anzumerken ist, dass – was den Anspruch auf Umschulung betrifft – die Sache bereits a us formellen Gründen an die Verwaltung zurü ckzuweisen wäre. So hat diese über das Begehren des Beschwerdeführer s, welcher erstmals im Januar 2012 und danach wiederholt um Kostengutsprache für eine Umschulung ersucht hatte (vgl. Protokoll Ressourcengespräch vom 17. Januar 2012 [ Urk. 7/5 S. 1 ], ferner Elar -Notiz vom gleichen Tag [ Urk. 7/6 ], Gesuch vom 14. März 2012 „ zur Unterstützung zum Berufswechsel“ [ Urk. 7/21 ], Verlaufsprotokoll Eingliede rungsberatung vom 17. September 2012 [ Urk. 7/40 ], Einwand zum Vorbescheid vom 17. September 2012 betreffend Berufsberatung [ Urk. 7/43 ], Einwand zum Vorbescheid vom 25. Februar 2015 betreffend Rente [ Urk. 7/105 S. 3 ] ) bislang nicht in einem formell korrekten Verfahren entschieden. Zwar verneinte sie ei nen Umschulungsanspruch in d e n Verfügung en vom 26. November 2012 ( Urk. 7/51; betreffend Berufsberatung ) beziehungsweise in der vorliegend an gefochtenen Verfügung vom 8. Mai 2015 ( Urk. 2; betreffend Invalidenrent e, Be gründung S. 4 ) ; dies jedoch ohne dass die Verneinung des Umschulungsan spruchs korrekt in d ie Verfügungen ( im Betreff und in deren Di spositiv ) Eingang gefunden hätte. Ebenso wenig erliess die Verwaltung b ezüglich des Umschu lungsanspruch s je ein en Vorbescheid, obwohl ein solcher gesetzlich vorgesehen und abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmen (vgl. Art. 74 ter IVV) zwingend ist (vgl. Art. 57a Abs. 1 IV G). Somit hat sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Die Verwaltung wird dahe r im Rahmen der Neube urteilung auch in formaler Hinsicht korrekt zu verfahren haben. 5.

5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen.

5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen. 5.2 Dem Beschwerdeführer steht für sein teilweises Obsiegen eine (gekürzte) Prozess entschädigung zu ( § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen und vorliegend nach richterliche m Ermessen auf Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

5.2 Dem Beschwerdeführer steht für sein teilweises Obsiegen eine (gekürzte) Prozess entschädigung zu ( § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen und vorliegend nach richterliche m Ermessen auf Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. D as Gericht beschliesst :

D as Gericht beschliesst : Der Teil-Rückzug der Beschwerde (betreffend Rentenanspruch) wird vorgemerkt, und das Verfahren wird in diesem Umfang als erledigt abgeschrieben;

Der Teil-Rückzug der Beschwerde (betreffend Rentenanspruch) wird vorgemerkt, und das Verfahren wird in diesem Umfang als erledigt abgeschrieben; und erkennt sodann :

und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird im Übrigen in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 8. Mai 2015, soweit damit ein Anspruch auf Umschulung verneint wird, aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu rückgewiesen wird, damit diese den Anspruch des Beschwerdeführers auf Umschulung prüfe und hernach darüber neu entscheide.

1. Die Beschwerde wird im Übrigen in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 8. Mai 2015, soweit damit ein Anspruch auf Umschulung verneint wird, aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu rückgewiesen wird, damit diese den Anspruch des Beschwerdeführers auf Umschulung prüfe und hernach darüber neu entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden zu Fr. 300.-- dem Beschwerdeführer und zu Fr. 300.-- der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein wer den den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden zu Fr. 300.-- dem Beschwerdeführer und zu Fr. 300.-- der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein wer den den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer ei ne reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer ei ne reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring

Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 14

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 14 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubBachmann