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Vor 40 Jahren, am 7. Februar 1971, wurde auf Eidgenössischer Ebene das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt. Der Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern bei den politischen Rechten war nicht nur auf eidgenössischer, sondern auch auf kantonaler Ebene lang. Im Kanton Bern wurde 1956 erstmals über eine Vorlage zur Einführung des fakultativen Frauenstimmrechts auf Gemeindeebene abgestimmt, allerdings erfolglos. Erst 1968 sagten die Berner Ja zur freiwilligen Einführung des Frauenstimmrechts auf Gemeindeebene. Der Durchbruch des Stimm- und Wahlrechts der Frauen auf Kantons- und Gemeindeebene erfolgte im Kanton Bern mit der Volksabstimmung vom 12. Dezember 1971. Auch nach 40 Jahren sind die Frauen in den politischen Gremien allerdings nach wie vor deutlich weniger stark vertreten als die Männer.
Die Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat die wichtigsten Meilensteine zu 40 Jahre Frauenstimmrecht im Kanton Bern (PDF, 333 KB) zusammengestellt. Nur angedeutet ist darin, dass zumindest wohlhabende Frauen im Kanton Bern ab 1833 das Stimm- und Wahlrechtrecht hatten (Zensuswahlrecht) , welches 1852 allerdings auf Wittwen und Alleinstehende beschränkt wurde und wegen der Bundesverfassung von 1874 im Jahr 1887 wieder abgeschafft wurde.