Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03604.jsonl.gz/754

Die zunehmende Verdichtung der Erdwärmenutzung in Ballungsgebieten erfordert strategische Planungen zu einer nachhaltigen und gleichberechtigten Nutzung des Untergrunds.
Im vorliegenden Bericht werden anhand von Erhebungen zum Wärmebedarf in Wohnzonen und Modellrechnungen zur Erdwärmenutzung Möglichkeiten, Grenzen und Regenerationserfordernisse zur Wärmebedarfsdeckung mit Erdwärmesonden aufgezeigt. Mit der Einführung einer neuen grundstückflächenbezogenen Auslegungskennziffer wird den Planern ein Instrument bereitgestellt, bei der Planung einer neuen Anlage strategische Aspekte zukünftiger Nutzung berücksichtigen zu können. In Bauzonen mit erhöhten Anforderungen, die sich durch den grundstückflächenbezogenen Wärmeentzug klassifizieren lassen, kann diesem Aspekt durch höhere Auslegungstemperaturen und/oder Teilregeneration der Erdwärmesonden Rechnung getragen werden.
Das Verfahren soll Eingang in die anstehende Revision der Norm SIA 384/6 finden und wird hier detailliert beschrieben und begründet.
Thema: Bauen
Organisationseinheit: Amt für Hochbauten
Departement: Hochbaudepartement