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Protest gegen Werbung für Kängurufleisch
Tierschützer kritisieren Regierung und Industrie
Die Pläne der australischen Regierung, Kängurufleisch in Europa als Alternative für Rind und Lamm zu vermarkten, sind bei Tierschützern auf scharfe Kritik gestoßen. Eine Sprecherin der Weltliga für Tierschutz, Halina Thompson, warf der Kängurufleisch verarbeitenden Industrie vor, aus BSE und Maul- und Klauenseuche Profit schlagen zu wollen. Die Regierung hat der Industrie 60.000 australische Dollar (knapp 65.000 Mark/33.100 Euro) für PR-Kampagnen zur Verfügung gestellt.
In Australien werden jährlich etwa drei Millionen Kängurus wegen ihres Fleisches geschlachtet. Thompson appellierte an das Tourismusministerium, die Werbung für den Verzehr von Kängurufleisch zu stoppen und die Tiere stattdessen als touristische Attraktion zu vermarkten.
(AP, 31. März 2001)
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