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Rahmenwerk zur systematischen Sichtbarmachung von strategischen, taktischen und operativen Zusammenhängen von nicht-medizinischen Supportleistungen
Kurzdarstellung
Beim Thema strategisches Management im Gesundheitswesen wird heute nur selten, und dann oft nur implizit, auf nicht-medizinische Leistungen Bezug genommen, obwohl deren Erbringung 30 – 40% der Kosten in Spitälern verursacht. Dabei haben strategische Überlegungen, welche vordergründig das Kerngeschäft betreffen, weitreichende Implikationen auf den Supportbereich und demzufolge auf die Qualität sowie auf direkte und indirekte Kosten. Welche Auswirkungen strategische Entscheide auf nicht-medizinische Supportleistungen haben, respektive welche strategischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine effektive und effiziente operative Umsetzung dieses Bereiches zu erreichen, wurde soweit noch wenig bis gar nicht erforscht und dokumentiert. Auf Basis des „Leistungszuordnungsmodells für nicht-medizinische Supportleistungen in Spitälern“ werden Zusammenhänge zwischen den strategischen, taktischen und operativen Ebenen anhand von bestehenden Good Practice-Ansätzen im medizinischen Bereich im Gesundheitswesen, wie auch aus anderen Branchen auf den Kontext der nicht-medizinischen Supportleistungen in Spitälern übertragen. Die entsprechend abgeleiteten Handlungsanweisungen sollen den Zuständigen im Gesundheitswesen in Form einer Merkblatt-Sammlung die qualitativen und ökonomischen Zusammenhänge zwischen strategischen, taktischen und operativen nicht-medizinischen Leistungen sichtbar machen und die Möglichkeiten zum Abstimmen der einzelnen Ebenen aufzeigen.