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Das Wichtigste in Kürze
- Seit Jahre bekriegen sich Armenien und Aserbaidschan wegen des Gebiets Berg-Karabach.
- Im August sind die Konflikte in der Region wieder aufgeflammt.
- Nun trafen sich die Aussenminister der Länder in Genf.
Die Chefdiplomaten Armeniens und Aserbaidschans haben sich am Sonntag in Genf getroffen, um über Friedensgespräche zu beraten. Hintergrund waren die jüngsten Grenzkonflikte, welche den beginnenden Normalisierungsprozess zwischen den beiden Ländern gefährdeten.
Das Treffen zwischen dem aserbaidschanischen Aussenminister Jejhun Bajramow und seinem armenischen Amtskollegen Ararat Mirosjan begann kurz nach 19.00 Uhr in einem Hotel in Genf, nicht weit vom Sitz der Vereinten Nationen entfernt.
Der Beginn des Treffens wurde vom aserbaidschanischen Aussenministerium in einem Tweet angekündigt. Auf den veröffentlichten Fotos sind die beiden Delegationen zu sehen, die sich in einem Raum mit geschlossenen Vorhängen gegenübersitzen.
Konflikte flammten wieder auf
Der armenische Premierminister Nikol Pachinian hatte am Freitag erklärt, dass sich sein Aussenminister und sein aserbaidschanischer Amtskollege in Genf treffen sollten, «um inhaltliche Gespräche über den Text eines Friedensabkommens zu beginnen». Die beiden Aussenminister hatten sich bereits am 20. September in New York im Rahmen von Gesprächen getroffen, die unter der Vermittlung von US-Aussenminister Antony Blinken geführt wurden.
Die Ex-Sowjetrepubliken bekriegen einander seit Jahrzehnten wegen des Gebiets Berg-Karabach. Anfang August flammten die Konflikte wieder auf. Innert eines Monats wurden auf beiden Seiten mindestens 286 Menschen getötet, bevor ein von den USA vermittelter Waffenstillstand die schlimmsten Zusammenstösse seit dem Krieg von 2020 zwischen den Nachbarn im Kaukasus beendete.