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|Über mich

Seit meiner Geburt lebe ich in der Stadt Zürich.
Das urbane Umfeld und die entsprechende Lebensqualität
gefallen mir. Nach dem Gymnasium mit dem Abschluss einer Matura
Typ A (Griechisch und Latein - Ausdruck meines grossen Interesses
an Sprachen und Geschichte) habe ich an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen
Fakultät der Universität Zürich studiert.
Zu den Websiten
von Stadt, Kanton und Tourismus Zürich (gemeinsames Portal).
Mit Freude und Überzeugung arbeitete ich viele Jahre, nämlich von 1982 bis 2017, im Dienst der Stadt Zürich, 2008 bis 2017 als Spitaldirektor des Stadtspitals Triemli Zürich.
Kurzlebenslauf.
Als wissenschaftlicher Autor
und als Dozent sowie mit meinem ehrenamtlichen Wirken, u.a. für
die Schweizerische Vereinigung für Sozialpolitik (SVSP),
Mitglied seit 1996, Vorstand 1996 bis 2011, Präsident von 2001 bis 2008, setze ich mich für die
Weiterentwicklung der sozialen Sicherheit ein.

Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts stellt sich trotz eines
ausgebauten Sozialstaates. Die alte Regel,
wonach es allen immer besser geht, gilt nicht mehr:
• Der Abstand zwischen Reich und Arm wächst.
• Ein zunehmender Anteil der Bevölkerung ist ständig
von Armut bedroht (Frage der Prekarität).
• Der Mittelstand sieht sich immer mehr der Vorhersehbarkeit
und Sicherheit seiner Existenz
beraubt.
Der
Sozialstaat europäischer Prägung ist dennoch kein Auslaufmodell. Der amerikanische
Wirtschaftshistoriker Peter Lindert, der die angelsächsischen und europäischen Sozialsysteme
wissenschaftlich eingehend untersucht hat, ermuntert die
Europäerinnen und Europäer
sogar, ihren Sozialstaat weiterzuentwickeln (einen Kurzbericht dazu finden Sie hier).
Einen Überblick zu aus meiner Sicht wichtigen Fragestellungen finden Sie
in den folgenden Jahresberichten der Schweiz. Vereinigung
für Sozialpolitik (SVSP):
Jahresbericht
2005 (0,08
MB),Jahresbericht
2006 (0,08
MB), Jahresbericht
2007 (0,08
MB)

Buchtipp: "Equality, a True Soul Food"
Richard Wilkinson, Kate Pickett, The Spirit Level. Why More Equal Societies Almost
Always Do Better, London 2009 (auf Deutsch: Gleichheit ist Glück. Warum gerechte
Gesellschaften für alle besser sind, Berlin 2009)
Nicholas D. Kristof hat die Rezension des Buchs in der New York Times am 1. Januar 2011
in Anlehnung an John Steinbecks Ausspruch "A bad soul can kill you quicker, far quicker,
than a germ." folgerichtig mit dem Titel "Equality, a True Soul Food" begonnen.
Die Epidemiologen Wilkinson und Pickett haben die Statistiken der Industriegesellschaften
durchforstet, und zwar auf der Suche nach Korrelationen zwischen Einkommensverteilungsmustern und dem Ausmaß sozialer und gesundheitlicher Probleme.
Ihr Befund: Ein Gleichheitszuwachs kommt der Gesamtgesellschaft zugute, er vermindert
die Kosten der durch
Armut
erzeugten sozialen und gesundheitlichen
Probleme.
Ich zitiere aus der erwähnten Rezension: "So why is inequality so harmful? "The Spirit Level"
suggests that inequality undermines social trust and communitiy life, corroding societies as
a whole. It also suggests that humans, as social beings, become stressed when they find
themselves at the bottom of a hierarchy. That stress leads to biological changes, such as
the release of the hormone cortisol, and to the accumulation of abdominal fat (perhaps an
evolutionary adaption in preparation for starvation ahead?). The result is physical ailments
like heart disease, and social ailments like violent crime, mutual distrust, self-destructive
behaviors and persistent poverty. Another result is the establishment of alternative systems
in which one can win respect an acquire self-esteem, such as gangs."