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Jede Geste zählt: Ermutigen wir Landbesitzer zu Aktionen zugunsten der Artenvielfalt!
Art. 36 Abs. 1 Bst. b. des Waadtländer Gesetzes über die direkten kantonalen Steuern (Ll) erlaubt es Privatpersonen, notwendige Kosten für den Unterhalt von Privatgrundstücken abzuziehen. Der Staatsrat legt auch fest, inwieweit energiesparende und umweltfreundliche Investitionen mit Erhaltungskosten gleichgesetzt werden können. Im Juni 2019 bestätigt der Bundesrat den Notstand im Bereich des Schutzes der Natur und der Biodiversität (BAFU). Den Kantonen werden Bundesmittel zugewiesen, um diesbezügliche Maßnahmen zu ergreifen. Da die Notlage jedoch anhält, ist es an der Zeit, auf der Ebene des Kantons Waadt Maßnahmen zu erwägen, die weiter gehen und das Handeln der Landeigentümer zugunsten der Biodiversität fördern. Das vorliegende Postulat bittet den Staatsrat, Möglichkeiten zu prüfen, wie das Spektrum möglicher Steuerabzüge für natürliche und juristische Personen im Zusammenhang mit den erwähnten Ausgaben und Investitionen zugunsten von Umweltförderungen, die auch dem Schutz der Biodiversität dienen, erweitert werden kann.
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