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Das Wichtigste in Kürze
- Auf dem Mond wurden im Jahr 2017 Unmengen an Wasservorräten entdeckt.
- Die Wissenschaft ist sich seither uneinig, woher das Wasser auf dem Himmelskörper stammt.
- Eine Studie der University of Alaska Fairbanks hat eine neue Theorie aufgestellt.
Die Wissenschaft dachte lange, dass der Mond ausgetrocknet sei, bis die Nasa 2009 neue Entdeckungen machte. Diese liessen darauf schliessen, dass es auf dem einzigen natürlichen Satelliten der Erde Vorräte an Wasser gibt. Acht Jahre später – 2017 – zeigten dann Satellitenbilder tatsächlich Unmengen an H20 auf dem Himmelskörper.
Die Herkunft des Wassers konnte sich die Wissenschaft bisher nicht erklären. Nachts kann es auf dem Mond bis zu -150 Grad Celsius kalt werden. Wenn die Sonne tagsüber die Oberfläche erwärmt, würde jede Form von Wasser schlichtweg verdampfen. Jedoch sorgen tiefe Krater und Erhebung dafür, dass die Temperaturen so tief bleiben und das Wasser nicht umgehend evaporiert.
Wasser auf Mond kommt von Erde
Das Wasser stammt gemäss einer Studie der University of Alaska Fairbanks aus der Erdatmosphäre. Wasser- und Sauerstoff-Ionen hätten sich aus der gasförmigen Hülle gelöst und auf dem Mond erneut zusammengesetzt. Es sei, als ob der Mond unter der Dusche stehe – ein Schauer von Wasserionen, die auf die Mondoberfläche fallen. Dies sagt Gunther Kletetschka von der Karlsuniversität in Prag.