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Genotoxizität kann nicht ausgeschlossen werden!
Im November 2023 veröffentlichte die European Food Safety Authority (EFSA) ein wissenschaftliches Gutachten über die Sicherheit von 8 Raucharomen auf dem EU-Markt. Gemäss geltender Rechtsvorschriften stand deren Zulassung zur Verlängerung an. Allerdings konnten die Sachverständigen auf Grundlage der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse für keines dieser Raucharomen ihre Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität ausschliessen. Das wiederum führt je nach Raucharoma zu einer zeitlich limitierten beziehungsweise gänzlich abgelehnten Zulassung.
Definition und Zulassung von Raucharoma
Räuchern ist ein traditionelles Verfahren, um bestimmte Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Milchprodukte haltbar zu machen. Darüber hinaus verändert Räuchern das Aroma der Lebensmittel. Als Alternative zum traditionellen Räuchern geben Hersteller ihren Lebensmitteln für einen rauchigen Geschmack verschiedene Raucharomen zu. Letztere entstehen im Rahmen eines Holzverbrennungsprozesses namens Pyrolyse.
Gemäss der Verordnung (EG) Nr. 2065/2003 ist die Verwendung von Raucharomen in oder auf Lebensmitteln nur zugelassen, wenn man ausreichend nachweist, dass sie keine Risiken für die menschliche Gesundheit darstellen. Die Verordnung sieht Folgendes: Das in Verkehr bringen von Raucharomen oder Lebensmitteln mit solchen Risiken ist verboten, wenn ein vorhandenes Raucharoma kein zugelassenes Primärprodukt ist.
Mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1321/2013 der Kommission wurden 10 Raucharoma-Primärprodukte für einen Zeitraum von 10 Jahren zugelassen, wobei diese Frist am 1. Januar 2024 abgelaufen ist. Für 8 der 10 Raucharoma-Primärprodukte wurde eine neuerliche Zulassung für weitere 10 Jahre beantragt. Bei 2 Aromen wurde gänzlich darauf verzichtet und somit dürfen diese 2 Raucharoma-Primärprodukte mit sofortiger Wirkung nicht mehr verwendet werden.
Bewertung des Antrags durch die EFSA
Auf Grundlage der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse konnte die EFSA bei keinem der 8 Raucharoma-Primärprodukte ihre Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität ausschliessen. Daher hat die EU-Kommission bestätigt, dass sie die Zulassungen dieser Rauch-aromen als Raucharoma-Grundstoffe nur noch bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Infolgedessen darf die Industrie nach Ablauf der Frist keine dieser Raucharoma-Primärprodukte mehr kaufen. Allerdings darf sie vorhandene Restbestände bis Ende ihres Mindesthaltbarkeitsdatums verwenden.
Wie geht es weiter und welche Lösungen bietet Ihnen die Trinova AG?
Die Bewertung der EFSA hat zwangsläufig grosse Auswirkungen auf die Lebensmittelindustrie. In Zukunft kann diese nicht mehr auf solch deklarierte Raucharomen zurückgreifen. Daher haben unsere Aroma Partner bereits Alternativen entwickelt, welche einen Teil der bis vor 2024 zugelassenen Raucharomen ersetzen können. Hierbei handelt es sich bei allen Alternativprodukten um natürliche Aromen, die auch als solches deklariert werden dürfen.
Fragen Sie uns gerne nach Mustern und weiteren Informationen: <email-pii>
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