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Helvetas Panoramakalender 2015
1 Ausdauer Bangladesch
Kushum ist die Tochter eines Honigsammlers – die meisten Einwohner ihrer Gemeinde sind Honigsammler und Fischer. Kushums Dorf, Gabura, wurde im Mai 2009 vom Zyklon Aila heimgesucht. Die einheimischen Bewohner führen einen ständigen Kampf gegen Überschwemmungen und die Versalzung des Trinkwassers.
Credit: KM Asad
2 See der Wunder Sibirien
Ein Reiter, aus der Luft fotografiert, überquert den zugefrorenen Baikalsee in Sibirien. Er ist 80 Kilometer breit und im Winter kann er während Monaten sicher überquert werden. Das Wasser unter dem Eis bewegt sich und an der Oberfläche bilden sich Risse, was zu den markanten weissen Linien führt, die auf dem Bild zu sehen sind.
Credit: Matthieu Paley
3 Flussüberquerung Bangladesch
Sprung übers Wasser. Ein Trinkwasserverkäufer nimmt einen Sprung von einem Fährschiff zum andern. Die Fähren ankern vor Bhola, der grössten Insel von Bangladesch, dort wo die Meghna in den Golf von Bengalen mündet. Von hier aus verkehren die Fährschiffe nach Barisal und Maju Chowdhury Ghat.
Credit: Patrick Brown / Panos Pictures
4 Hoffnung auf ein Zuhause Venezuela
Die 3-jährige Leyerly am Eingang der leuchtend gelben Hütte ihrer Familie in der Armensiedlung Las Mayas am Rand der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Hier sind Zuwanderer aus ländlichen Gebieten und Migranten aus dem Nachbarland Kolumbien angesiedelt.
Credit: Jorge Silva / Reuters
5 Nachtgespenster Indien
Nacht, Licht und Flucht... Der Fotograf Aldo Sperber hat mehrere Aufnahmen miteinander kombiniert, um die geisterhaften Nachteindrücke der südindischen Stadt Pondicherry festzuhalten, in der das Tagestreiben unter der gleissenden Sonne nachts einer unwirklich friedlichen Stimmung weicht.
Credit: Aldo Sperber
6 Die Perle der Wüste Lybien
Wie eine von Menschen bewohnte Bienenwabe! Lehm-, Backstein- und Palmenbauten haben in Ghadamès, einer vorrömischen Oasenstadt in der Sahara (Libyen), seit Jahrhunderten gestanden. In den Gängen der Dachterrassen konnten sich die Frauen frei bewegen und blieben den Blicken der Männer verborgen.
Credit: George Steinmetz / National Geographic
7 Die himmlische Stadt Äthiopien
Pilger versammeln sich in der Morgendämmerung um die Kirche Beta Giyorgis, („Haus des heiligen Georg“) in Lalibela in der äthiopischen Hochebene. Ein perfekter Monolith in Form eines griechischen Kreuzes ist in einen Felsblock von 13 Metern Tiefe gehauen worden.
Credit: Alessandra Meniconzi
8 Am Ende der Welt Sibirien
Eine Rentierherde am Morgen im hohen Norden Sibiriens. Die Nenzen sind ein Nomadenvolk und eine der 26 ethnischen Minderheiten Sibiriens. Die Temperatur in dieser unwirtlichen Gegend kann bis unter -50°C fallen. Die Nenzen leben von ihren Rentieren. Das Rentier dient als Transportmittel, sein Fleisch und Blut gehört zu den Nahrungsgrundlagen und die Rentierhäute werden zu Zelten, Kleidung und Betten verarbeitet.
Credit: Alessandra Meniconzi
9 Der lange Finger Afghanistan
An einem kalten Wintermorgen schöpfen Wakhi-Frauen Wasser aus einem Fluss in Sarhad, dem entlegensten Dorf des Wakhan-Korridors im Pamir-Gebirge Afghanistans. Der hohe Pass in der Ferne führt ins Karakorum-Gebirge Pakistans.
Credit: Matthieu Paley
10 Das Engelkind Bangladesch
Der Knabe strahlt. Nach einem harten Arbeitstag darf er auf der Lokomotive des Zuges heim nach Dhaka fahren. Trotz Gesetzen und Debatten zum Schutz der Kinderrechte, ist Kinderarbeit in Bangladesch noch weit verbreitet. Die Ursache liegt in der grossen Armut, der hohen Arbeitslosigkeit und den fehlenden Perspektiven der Erwachsenen.
Credit: Yusuf Sumon
11 Die Katarakte Demokratische Republik Kongo
Über dem wilden Wasser des Lualaba balancierend, wenden diese Männer des Wagenia-Stammes eine altbewährte Fischertechnik an. Von einem hölzernen Gerüst aus lassen sie ihre trichterförmigen Fangkörbe ins reissende Wasser gleiten und ziehen ihren Fang mit Lianen, die als Angelschnur dienen, wieder ein. Die Stromschnellen befinden sich bei den Boyomafällen in der Demokratischen Republik Kongo.
Credit: Andrew McConnell / Panos Pictures
12 Die neue Ära Sudan
Eine arabische Nomadenfamilie stellt ihr Zelt in Kulaykili, an der traditionellen Wanderroute nach Darfur, Sudan auf. Das Dorf Kulaykili war ausgestorben, da die schwarze Bevölkerung Monate vorher von der Janjaweed-Miliz vertrieben worden war.
Credit: Sven Torfinn / Panos Pictures