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Sechzehn Renaissancehäuser und ein Industrieareal
Konzipiert und gestaltet hat den überwältigenden Komplex Kanaal das belgische Familienunternehmen Axel Vervoordt Company in Zusammenarbeit mit den belgischen Architekten Stéphane Beel, Coussée & Goris und Bogdan & Van Broeck sowie dem französischen Landschaftsarchitekten Michel Desvigne. Die Axel Vervoordt Company, die in der internationalen Welt der Kunst, des Designs und der Antiquitäten tätig ist, entstand in den späten 1960er Jahren, als Axel Vervoordt sechzehn Renaissancehäuser in Antwerpen restaurierte, die als Vlaeykensgang bekannt sind, mit dem Ziel, ihren Charakter und ihre Seele zu erhalten. Mit demselben Einfallsreichtum und derselben Liebe zu historischen Gebäuden restaurierten die Vervoordts das Schloss ‘s-Gravenwezel und später Kanaal. Hier entwickelte Axel Vervoordt mit seinen Söhnen ein ehemaliges Industriegelände zu einem Kunstareal mit einzigartigen Austellungsräumen. Das Herzstück von Kanaal bilden die Kunstwerke und Installationen der Axel & May Vervoordt Foundation, die dauerhaft ausgestellt werden. Darunter: At the Edge of the World (1998) von Anish Kapoor, Red Shift (1995) von James Turrell und eine Sammlung von Mon-Dvaravati-Buddha-Skulpturen aus dem 7. und 8. Jahrhundert, die in der Säulenhalle Karnak installiert sind. Im Erdgeschoss der acht Betonsilos der ursprünglichen Mälzereianlage, ist zudem in jedem Raum ein einzigartiges Werk eines Kunstschaffenden der Galerie ausgestellt: Kimsooja, Germaine Kruip, Bosco Sodi, Peter Buggenhout und Renato Nicolodi, Tatsuo Miyajima, Marina Abramović.