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SNF mit Durchführung von Übergangslösungen für Horizon Europe beauftragt
Wegen der Nicht-Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe hat der Bundesrat dem SNF den Auftrag erteilt, Übergangslösungen für Schweizer Forschende zu erarbeiten.
Die Schweiz wird beim EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe und den damit verbundenen Programmen bis auf Weiteres als nicht-assoziierter Drittstaat behandelt. Um den Forschungsplatz Schweiz für Forschende dennoch attraktiv zu gestalten, hat das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung den SNF mit dem Aufbau und der Durchführung von Übergangslösungen für die Programme beauftragt, welche für Forschende in der Schweiz nicht zugänglich sind. Diese sind als Ersatz für die Teilnahmen an den Ausschreibungen der «Advanced Grants» des European Research Council (ERC) und der «Postdoctoral Fellowships» der Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) 2021 geplant.
Die Übergangslösungen orientieren sich soweit wie möglich an den europäischen Ausschreibungen, aber mit eigenen Fristen für die Projekteingabe. Die gleichen Massnahmen gelten auch für die ERC «Starting Grants» und «Consolidator Grants» 2022, falls Schweizer Forschende bei diesen Ausschreibungen nicht eingabeberechtigt wären.
Die Vorbereitungen für die Ausschreibungen sind am Laufen. Genauere Informationen folgen so rasch wie möglich.
Starke Position der Schweizer Wissenschaft bewahren
Nationale Massnahmen können die verschiedenen Elemente des EU-Rahmenprogramms nicht vollständig ersetzen. Um die starke Position des Wissenschaftsstandorts Schweiz zu bewahren, bleibt die Vollassoziierung an Horizon Europe weiterhin das Ziel des SNF.
Die geplanten Übergangsmassnahmen werden dem Parlament in der Wintersession 2021 unterbreitet.