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Aufhärtesalzmischung zur gezielten Erhöhung der Karbonathärte in allen Beckentypen
Besonders empfohlen für Garnelen-, Krebs- und Ostafrikabecken.
Die Karbonathärte bestimmt zusammen mit dem CO2-Gehalt des Wassers den sich einstellenden pH. Diese drei Werte stehen in einer physikalisch-chemischen Beziehung und sind nicht unabhängig voneinander. Mit der korrekten Formel läßt sich aus zwei dieser Werte der dritte rechnerisch bestimmen.
Da der bakterielle Eiweißabbau (Futterreste, Tierexkremente) im Becken Salpetersäure erzeugt (Nitratbildung), sind besonders in stärker besetzten Becken pH und KH häufig nicht stabil. Das kann unter Umständen bereits bei einer Karbonathärte unter 3 - 4 °dH gefährlich werden (Säuresturz). Sie können hier die Risiken minimieren, indem Sie regelmäßig und ausreichend Wasser wechseln und die KH mit Duradrakon KH-Plus auf wenigstens 4 - 5 °dH einstellen.
Viele der beliebtesten und am besten wachsenden Aquarienpflanzen stammen nicht aus reinen Weichwassergebieten. Das bedeutet für die Praxis, daß man häufig massive Probleme mit diesen Pflanzen bekommt, wenn die KH nicht wenigstens 2 - 3 °dH beträgt. Das passt leider nicht immer mit den Bedürfnissen eine Reihe schöner, in den letzten Jahren neu importierter Weichwasserpflanzen zusammen. Man kann es versuchen, aber in der Regel wird man nur Pflanzen der einen oder der anderen Gruppe erfolgreich in einem Becken pflegen können.
Duradrakon KH-Plus enthält im Gegensatz zu vielen schlechten konzipierten Aufhärtesalzen nicht nur billigstes Backnatron (Natriumhydrogencarbonat), sondern zusätzlich Kaliumsalze und zur stabilen Einstellung des pH weiterhin Natrium- und Kaliumcarbonat.
So verschiebt sich das Ionenverhältnis von Kalium und Natrium nicht zu Lasten des Kalium, was ansonsten zu Problemen bei der Osmoregulation von Fischen und zu Kaliummangel-Symptomen bei vielen Pflanzen führt, insbesondere wenn man eine rel. geringe Karbonathärte einstellt.
Dosierung:
1,5 g Duradrakon KH-Plus je 50 l Wasser zur Erhöhung der KH um 1 °dH
Zusammensetzung:
59,8 % Hydrogencarbonat, 21,5 % Natrium, 11,4 % Kalium, 7,3 % Carbonat
Duradrakon KH-Plus ist in unverdünnter Form relativ alkalisch und sollte keinen längeren Kontakt zur Haut oder gar zu Schleimhäuten (Auge!) haben. Im Zweifelsfall mit viel Leitungswasser abwaschen. Auch der Staub sollte nicht eingeatmet werden.
Nicht direkt mit Duradrakon GH-Plus mischen, sondern getrennt davon auflösen und möglichst verdünnt und jeweils einzeln zugeben, damit sich keine Trübungen in Form unlöslicher Calcium- und Magnesiumcarbonate bilden können.