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Covid-19: Hinweise für Flugpassagiere
Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Flugpassagiere und Fluggesellschaften können verschiedenartiger Natur sein. Das BAZL gibt folgende Empfehlungen ab:
Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Flugpassagiere und Fluggesellschaften können verschiedenartiger Natur sein. Das BAZL gibt folgende Empfehlungen ab:
Aufgrund der sich ständig verändernden Pandemie-Situation ist es wichtig, dass Sie sich vor einer Reise vergewissern, ob Sie die notwendigen Vorkehrungen getroffen haben. Bitte beachten Sie die Informationen und Empfehlungen für Reisende des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Die auf den nationalen Flughäfen geltenden Bestimmungen können hinsichtlich der einzuhaltenden Maßnahmen voneinander abweichen. Die Websites der Schweizer Flughäfen bieten weitere Informationen zu diesem Thema :
Situation im Ausland und Empfehlungen
Bitte beachten Sie die aktuellen Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): Reisehinweise & Vertretungen EDA
Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) wurden in vielen betroffenen Ländern besondere Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen verhängt. Einschränkungen können beispielsweise Quarantänebestimmungen sein oder das Erfordernis von Gesundheitsnachweisen, Massnahmen sind beispielweise Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen für abfliegende und ankommende Passagiere auf Flughäfen wie auch eine Maskenpflicht auf Flughäfen und in Flugzeugen. Diese Bestimmungen können jederzeit ändern.
Die International Air Transport Association (IATA) hat auf ihrer Website eine zusammenfassende Interactive Coronavirus (Covid-19) Travel Regulations Map erstellt, die aktuelle Informationen enthält.
Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) hat ein Plakat "Plan your journey" (PDF, 386 kB, 08.06.2020) vorbereitet, die verschiedene Empfehlungen für europäische Passagiere enthalten. Diese Hinweise sind grundsätzlich auch für die Schweiz nützlich.
Zurzeit gibt es noch keine für alle Fluggesellschaften verbindlichen Regelungen zur Prävention der Übertragung von COVID-19. Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) finalisierte ihr gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) erarbeitetes COVID-19 Aviation Safety Protocol, das die «Guidelines for the Management of airline passengers» enthält. Es handelt sich dabei um Richtlinien ohne Rechtskraft.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Flug bei der Fluggesellschaft. Aufgrund der Massnahmen empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig am Flughafen einzufinden.
Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 gibt dem Passagier die Möglichkeit, bei annulliertem Flug eine Ticketkostenrückerstattung zu verlangen. Aufgrund der durch Covid-19 verursachten aussergewöhnlichen Situation bieten die Fluggesellschaften als weitere Option Fluggutscheine an. Der Passagier kann sich für diese Option entscheiden.
Bitte kontaktieren Sie zuerst die Fluggesellschaft, um die Wahlmöglichkeiten zu prüfen. Aufgrund der besonderen Situation gehen zurzeit ausserordentlich viele Anfragen bei den Fluggesellschaften ein, weshalb die Bearbeitungsdauer länger als üblicherweise sein kann. Falls Sie mit dem Angebot der Fluggesellschaft nicht zufrieden sind oder innerhalb von 2 Monaten keine Antwort von der Fluggesellschaft erhalten, können Sie das BAZL-Meldeformular ausfüllen.
Falls Sie von sich aus Ihren gebuchten Flug nicht mehr antreten wollen, empfiehlt das BAZL, sich an Ihren Reiseanbieter oder an die Fluggesellschaft zu wenden. Das BAZL ist nicht zuständig für den Fall, dass der Passagier seinen Flug freiwillig nicht antreten will. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der entsprechenden Fluggesellschaft. Eine Ticketkostenrückerstattung wird (abgesehen von Flughafengebühren) normalerweise ausgeschlossen. Einige Fluggesellschaften bieten aufgrund der aussergewöhnlichen Situation aus Kulanzgründen weitreichende und kostenfreie Umbuchungs- und Rückerstattungsmöglichkeiten an.
Im Fall von Flugannullierungen durch die Fluggesellschaft, grossen Verspätungen oder Nichtbeförderung ist das BAZL zuständige Durchsetzungsstelle in der Schweiz für die Fluggastrechteverordnung (EG) Nr .261/2004.
Wird ein Flug annulliert, sind die Fluggesellschaften verpflichtet, den Flugpassagieren folgendes anzubieten:
Nach Wahl des Passagiers entweder:
Die Luftfahrtunternehmen müssen betroffene Fluggäste außerdem in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit betreuen. Dies kann auch eine Hotelunterbringung mit einschliessen, wenn eine solche notwendig ist. Die Betreuungsleistungen entfallen, wenn sich die Fluggäste mit der vollständigen Rückerstattung der Flugscheinkosten einverstanden erklärt haben. Gleiches gilt auch, wenn sich die Fluggäste auf eigenen Wunsch für eine Ersatzbeförderung zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
Passgiere, die über die Annullierung mindestens zwei Wochen vor der planmässigen Abflugzeit unterrichtet werden, haben keinen Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Ein Ausgleichsanspruch besteht auch nicht, wenn die Annullierung aufgrund aussergewöhnlicher Umstände erfolgt ist, welche sich nicht hätten vermeiden lassen.
Die Europäische Kommission hat Auslegungsleitlinien zu den EU-Verordnungen über Passagierrechte vor dem Hintergrund der Situation im Zusammenhang mit Covid-19 veröffentlicht, die auch Aussagen zur Bewertung der aktuellen Ereignisse mit Bezug auf den Anspruch auf Ausgleichszahlung enthalten.
Falls Sie glauben, einen Anspruch zu haben, und die Fluggesellschaft Ihnen diesen verweigert, können Sie das Formular auf unserer Webseite ausfüllen:
Letzte Änderung 09.11.2020
Passagierrechte
3003 Bern
Aufgrund der hohen Belastung der Infrastruktur sind wir zurzeit telefonisch eingeschränkt zu erreichen.
Falls Sie uns telefonisch nicht erreichen kontaktieren Sie uns bitte per Mail.
+41 58 465 95 96
(Werktags von 14 bis 16 Uhr)