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Tretautos, auf Englisch "pedal cars", gibt es bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts. Das erste Pedal Car wurde 1853 an einer Ausstellung in New York USA ausgestellt. Allerdings erst in den Zwanzigerjahren begannen verschiedene Hersteller Autos in Kleinformat, den Originalen nachgeahmt, in Kleinserien zu produzieren. Die ersten hatten lediglich ein Holzbrett zum draufsitzen und aus dem Loch am Boden konnten die Kinder mit den Füsschen anschieben. Die bekannteste Art von Antrieb sind die Pendelpedale, quasi ein Direktantrieb über die Vorderachse. Mit der Erfindung des Kettcars (Heinz Kettler GmbH & Co.), die entgegen den antriebslosen Seifenkisten mit einem Kettenantrieb ausgestattet sind, wurden auch Tretautos mit dieser Antriebsart angeboten. Der Klassiker ist jedoch nach wie vor jenes mit Pendelpedalen. Bereits in den Sechzigerjahren wurden Teile aus Kunststoff verbaut, in den Achtzigern wurden viele Tretautos komplett aus Plastik produziert. Nachvollziehbar, dass deren Lebensdauer absehbar war. Nur wenige der Plastik-Tretautos haben überlebt. Heute boomen die Blech-Tretautos wieder und im Zuge der Moderne, wo alles viel cooler klingen muss, heissen sie einfach Pedal-Cars.