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Architekten des Westfrankenreichs

9 x gespielt
Am Ende der Karolingerzeit, um das Jahr 850 n. Chr. wetteifern die besten Architekten um die Gunst des Königs. Um ihren Herrscher zu beeindrucken und ihre Adelstitel zu verteidigen, errichten sie unterschiedliche Gebäude in seinem gerade erschlossenen Gebiet. Sie sammeln Ressourcen, werben Lehrlinge an und haben ein wachsames Auge auf den Fortschritt ihrer Bauarbeiten. Es sind trügerische Zeiten. Die rivalisierenden Architekten schrecken vor nichts zurück, um den Fortschritt der anderen zunichte zu machen.
fotos
so funktioniert's
Quelle: www.spiele-akademie.de
Auf dem Spielplan ist das besagte Westfrankenreich abgebildet mit den verschiedenen Orten, die uns schlußendlich das Errichten der Gebäude ermöglichen. Jeder der bis zu 5 Spieler sucht sich ein Spielertableau aus und platziert dort zu Beginn seine 20 Arbeiter. In der Standard-Variante des Spiels haben alle Spieler die gleichen Fähigkeiten, beim variablen Spielaufbau wird die Rückseite genutzt, jeder Spieler verfügt dann über eine einzigartige Fähigkeit.
Reihum führt jeder Spieler einen Spielzug durch in dem ein Arbeiter eingesetzt wird. Der Arbeiter sucht den gewünschten Ort des Westfrankenreiches auf, löst einen Effekt aus….. und bleibt dort liegen. So werden zum Beispiel verschiedene Grund-Ressourcen (Lehm, Gold, Holz, Stein) produziert. Hat der Spieler dort bereits Arbeiter im Einsatz so wird die Ressource mit dem Einsatz des neuen Arbeiters mehrfach produziert. Dieser “Mehrfach”-Effekt gilt für viele Orte des Westfrankenreiches, damit wird das Spiel beschleunigt, weil die Ressourcen bei guter Planung nicht erst mühsam einzeln über mehrere Runden beschafft werden müssen bzw. hat der Spieler zusätzliche Möglichkeiten bei der Ausführung.
An weiteren Orten kann Silber geschmiedet werden oder Grund-Ressourcen umgetauscht werden (gegen Marmor oder Tugend). Die Tugend wird am Ende des Spiels gewertet und kann sowohl einen Punktgewinn als auch -verlust bedeuten, je nachdem wie sich der Spieler verhalten hat. Das Spiel bietet nämlich Abkürzungen, um Vorgänge zu beschleunigen (Silberbeschaffung oder an wertvolle Ressourcen kommen), dies geht immer zu Lasten der Tugend des Spielers.
Nur mit Ressourcen können nicht alle Gebäude errichtet werden, zusätzlich werden Gebäudepläne und Fertigkeiten der sogenannten Lehrlinge benötigt. Gebäudepläne liegen in der Werkstatt sowie in vier Spalten insgesamt immer acht Lehrlinge aus, abhängig von der Anzahl der vor Ort befindlichen Arbeiter wird die Auswahlmöglichkeit reguliert. Mit einem einzigen Arbeiter kann ich beispielweise nur einen Lehrling aus der ersten Spalte anwerben.
Hat der Spieler die erforderlichen Ressourcen und Fertigkeiten kann er bauen. Die Anzahl der Bauplätze ist begrenzt, jeder Spieler muss also schauen, dass nicht zu viel Zeit mit der Beschaffung vergeudet wird.
Das pfiffige an dem Spiel ist der Umgang mit den Arbeitern. Wie oben erwähnt bleibt der eingesetzte Arbeiter erstmal liegen. Jeder Spieler verfügt über 20 Arbeiter: klingt viel, ist jedoch erstaunlich wenig. Damit die Arbeiter wieder “nach Hause” können, gibt es die Aktion Gefangennahme. Der Clou dabei ist, dass sowohl eigene als auch fremde Arbeiter gefangen genommen werden können. Zur damaligen Zeit ging es nicht so gesittet zu, im Spiel bedeutet es gefangene Fremdarbeiter gehen nicht gleich ins Gefängnis sondern bleiben beliebig lang auf dem Spielertableau. Eigene Arbeiter sind hingegen sofort wieder einsatzfähig. Gefangene Fremdarbeiter können auf zwei Wege zu Geld gemacht werden: ins Gefängnis schicken – der betroffene Spieler muss dann ein Arbeiter ins Wachhaus schicken, um seine Leute abzuholen oder warten bis der betroffene Spieler seine Arbeiter freikauft.
Das Spielende wird eingeleitet sobald der letzte Bauplatz belegt wird und es folgt die Endwertung.
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