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Der FC Zürich hat bei der Swiss Football League einen Antrag eingereicht, in dem er die Änderung des geplanten Modus ab der Saison 2023/2024 fordert. Der Klub will, dass die Playoffs abgeschafft werden.
Die Playoffs seien «sportlich unfair». Zufall, Verletzungen, Sperren, Krankheiten sowie Schiedsrichterentscheidungen würden darin eine zu grosse Rolle spielen. Die Liga-Erhöhung auf zwölf Mannschaften will der FCZ beibehalten.
Kritik auch aus Bern und Luzern
Unterstützung erhält der FC Zürich von YB und dem FCL. In einer Stellungnahme sprechen sich auch die Luzerner für den Antrag aus: «Der FC Luzern fühlt sich durch die vielen Gespräche der vergangenen Wochen bestärkt, seine Haltung gegen die Einführung der Playoffs nun erneut zu bekräftigen.»
Die drei Teams schlagen vor, die Meisterschaft nach dem «schottischen Modell» zu bestreiten. Dabei würden die Teams je dreimal gegeneinander spielen, ehe die Liga für die vierte Runde in zwei Gruppen aufgeteilt werden würde. Damit kämen die Teams auf insgesamt 38 Meisterschaftsspiele. Im Moment sind es 36.
Modusänderung ist beschlossene Sache
Die Modusänderung wurde im Frühling von der SFL im Rahmen der ausserordentlichen Generalversammlung beschlossen. Für den Beschluss war eine Zweidrittelsmehrheit der 20 Klubs notwendig.