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Die Produktion sei immer noch durch die hohe Knappheit an Vorprodukten beeinträchtigt, kommentierte das Statistische Bundesamt. "Gestörte Lieferketten infolge des Kriegs in der Ukraine und anhaltender Verwerfungen durch die Corona-Krise führen nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge."
Das Bundeswirtschaftsministerium ergänzte, das verarbeitende Gewerbe erhole sich weiter von dem Schock durch den Ukraine-Krieg und zeige Widerstandskraft. Aufgrund ihrer Exportorientierung sei die deutsche Industrie aber besonders von den Handelssanktionen gegen Russland betroffen. "Vor dem Hintergrund der verminderten Gaslieferungen aus Russland und der nach wie vor hohen Unsicherheit durch den Krieg bleiben die Aussichten für das zweite Halbjahr gedämpft."
Die Entwicklung im Juni fiel im Detail überwiegend positiv aus. Die Warenherstellung in der Industrie stieg gegenüber Mai um 0,7 Prozent. Es wurden sowohl mehr Investitions- und Vorleistungsgüter als auch mehr Konsumgüter hergestellt. Die Energieproduktion stagnierte, während die Aktivität am Bau erneut zurückging./bgf/jsl/zb
(AWP)