Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/26

Die letzten drei Tage waren für mich die speziellsten dieser ganzen Saison.
Bei unserer Ankunft in Spanien, Malaga, war es 23. Grad warm. In Sierra Nevada um sieben Uhr abends auf ca. 2300 m.ü.M angekommen zeigte das Thermometer immer noch 12 Grad.
Am Mittwoch sollte das Training stattfinden, wegen sehr starkem Wind und Regenfällen wurde es jedoch nicht durchgeführt.
Gestern stand Training und Quali der Frauen und Herren auf dem Programm. Das Wetter war wieder wunderschön, wir hatten am Start ca. 11 Grad im Schatten, weshalb der Schnee sehr schwer und weich war. So wurde entschieden, das die Herren keine Quali fahren, da wir 43 Fahrer, am Start waren und 48 ins Finale kommen
Heute starteten wir in der Reihenfolge Weltrangliste und ich stand mit der Startnummer 15 am Start. Ich fühlte mich wieder wie in Veysonnaz, parat und voller Energie um mein bestes zu zeigen. Ich kam eine Runde weiter. Im Viertelfinal rückte ich in der zweiten Kurve auf den dritten Platz vor und setzte auf dem nächsten Sprung zum überholen an, jedoch kollidierte ich mit einem Gegner in der Luft und stürzte zu Boden. Schnell wieder auf den Beinen nahm ich die Verfolgung wieder auf und konnte so noch einen Platz gut machen, sodass ich als fünftplatzierter ausschied und auf dem 17. Schlussrang landete.
Rückblickend bin ich sehr zufrieden mit meiner Saison. Ich habe viel gesehen, erlebt und gelernt. Gleichzeitig bin ich aber auch ein wenig enttäuscht, dass es mir zum Schluss wegen 61 Punkten nicht in die Top 16 der Gesamtwertung gereicht hat, was einen Platz in der Nationalmannschaft bedeutet hätte.
Am kommenden Samstag werde ich den Europacup in Lenk fahren und danach zum Saisonschluss noch die Schweizermeisterschaften am 5. April auf dem Corvatsch. Kommst du auch?
Gestern war ein richtig guter Tag. Ich fühlte mich super, war bereit alles zu geben und konnte es kaum erwarten bis ich endlich im Startgate stand. Ich startete gut und konnte mich sofort an dritter Stelle einreihen, diese Position konnte ich bis in die letzte Kurve halten, in der ich die zwei vor mir liegenden noch überholen konnte und somit die erste Runde auf dem guten zweiten Rang beendete.
Im zweiten Lauf hatte ich einen sehr guten Start und hängte mich an zweiter Stelle liegend in den Windschatten von Weltmeister Pullin. Auch diese Position konnte ich während dem ganzen Rennen bis in die letzte Kurve halten, musste mich dort aber blitzschnell für eine Linie entscheiden: äussere oder innere Linie, das war die Frage? Leider entschied ich mich für die Innere und verlor so den entscheidenden Schwung für die Zielgerade, wurde noch von zwei weiteren Fahrern überholt und kam als vierter ins Ziel. Bekanntlich ist man ja im Nachhinein immer gescheiter. Ich hab mir vorgenommen diesen „dummen“ Fehler nicht nochmals zu wiederholen! Spass gemacht hat mir das Rennen aber trotzdem sehr….
Leider konnte ich den Heimvorteil in Arosa nicht ausnützen.
Ich verpasste das erste Element nach dem Start und schon lag ich zwei Meter zurück. Auf der kurz darauf folgenden Geraden konnte ich im Windschatten wieder aufschliessen, jedoch erwischte ich die Landung von einem Double nicht perfekt und alles war wieder verloren. Ich setzte ein letztes mal zu einem Überholmanöver an, erwischte mit meiner Nose das Tail des Gegners und stürzte zu Boden. So schied ich als 6. in meinem Heat aus und musste mich mit dem 44. Platz abfinden.
Trotzdem sehe ich dem Weltcup am kommenden Wochenende in Veysonnaz positiv entgegen.
Heute waren die Zeitläufe auf dem Weltcup Kurs in Arosa. Da der er nicht sehr anspruchsvoll ist waren die einzelnen Zeiten sehr nah beieinander. Ich landete schlussendlich auf dem 35. Rang.
Die Finals starten morgen um 12:00 und werden in 6er Heats ausgetragen.
Ich freue mich morgen im “Heimweltcup” mein Können zu zeigen und alles zu geben.
Drückt mir die Daumen und bis bald!
Tim
Heute war ein super Tag. Ich fühlte mich wunderbar und war bereit mein Bestes zu geben.
Im ersten Lauf (8tel Final) verpasste ich den Start, jedoch gab es vor mir einen Sturz, sodass ich an 3. Stelle bis ins Ziel fahren konnte. Im zweiten Lauf (4tel Final) hatte ich einen super Start und war vorne dabei doch als ich mich einreihen wollte bremste es mich ab, worauf ich auf den 6. Platz zurück fiel. Ich kämpfte mich wieder auf den 4. Platz nach vorne und als es auf die Zielgerade ging versuchte ich, alles aus dem Windschatten heraus zu holen, was mir leider nicht gelungen ist.
So landete ich trotzdem auf dem 14. Platz und konnte mich sogar im Weltcup Standing um einen Platz auf den 15. verbessern.
Als ich am Morgen um 7:30 Uhr in die Gondel stieg, war es noch stock dunkel. Ich musste eine zweite Gondel nehmen um an den Start zu gelangen. Der Schnee war sehr nass und schwer.
Am Start angekommen, dämmerte es langsam und auch der vorhergesagte Regen setzte ein. Für eine Runde einfahren hatte ich noch Zeit, bevor die Inspection begann.
Um mich bestens auf die Quali vorzubereiten fuhr ich zuerst den Kurs nochmals mental durch, bevor ich zwei Trainingsläufe absolvierte.
Die Temperatur sank langsam, so dass es am Start schneite und im Ziel regnete, was auch die Arbeit unseres Servicemannes erschwerte.
Ich startete mit der Startnummer 22. Es schneite noch immer, ich fühlte mich jedoch super und konnte es kaum erwarten bis der Starter mir das ok Zeichen gab.
Den Start erwischte ich nicht besonders gut, doch ich fand schnell zurück in den Rhythmus und konnte die ganze Fahrt bis ins Ziel in vollen Zügen geniessen.
Auf der Anzeigetafel im Ziel konnte ich flüchtig erkennen, dass ich momentan auf dem 8. Platz lag. Mein Ziel war es in die Top 24 zu fahren, da ich so nach dem ersten Lauf direkt in den Finals landen würde.
Plötzlich hörte es auf zu schneien und der Kurs wurde kurz darauf massiv schneller, so dass ich immer weiter nach hinten rutschte. Doch als ich schliesslich auf dem 22. Platz war begann es wieder derart zu schneien, das ich diesen Rang halten konnte und somit morgen mit der Startnummer 22 in den Finals antrete.
Für alle die Zugriff zum Eurosport 2 haben, können mir morgen ca um 8:30 Uhr (Schweizer Zeit) live dabei die Daumen drücken.
Ich bin seit Dienstagabend in Russland, ein bisschen oberhalb von Sochi, wo in einem Jahr die Olympischen Spiele stattfinden.
Momentan ist die Gegend hier hauptsächlich eine grosse Baustelle. Ganze Dörfer werden neu aufgebaut.
Heute durften wir das erste Mal auf dem Olympia Kurs trainieren. Es ist kein einfacher Kurs, da man keine Sekunde Pause hat. Ein Element folgt dem Nächsten, was eine enorme Konzentration erfordert.
Ich hatte viel Spass beim Fahren und freue mich, in den kommenden zwei Tagen, mein Können auf diesem super Kurs zu zeigen.
Die Bedingungen bei der gestrigen Qualifikation waren eisig kalt.
Ich konnte mich trotz einem sauberen ersten Lauf nicht in den Top 24 platzieren. Auch im zweiten Lauf gelang es mir nicht meine Zeit zu verbessern und ich landete schlussendlich auf dem 33 Platz.
Morgen um ca. 11:00 Uhr Ortszeit werden die Finals in 6er Heats starten, also Daumen drücken nicht vergessen
Ich freue mich morgen mein bestes auf diesem wunderschönen Kurs zu zeigen und einfach nur voll gas zu geben!
Gut gestartet in das neue Jahr und nach einer super Trainingswoche in Frankreich Val-Thorens, sitze ich nun wieder im Flieger über dem Atlantik in Richtung Denver.
Wir trainieren wieder eine Woche in Keystone und in Copper und ich bin sicher, das wir wieder perfekte Bedingungen haben werden.
Nach dieser Woche geht es weiter nach Kanada (Stoneham) wo vom 23.1. – 26.1.13 die Weltmeisterschaft statt findet.