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Die Kantonsschulzeit ist für sehr viele homosexuelle Schülerinnen und Schüler die Zeit des Outings, sowohl innerlich (gegenüber sich selbst) als auch äusserlich (gegenüber der Familie, Freunden...). In dieser schwierigen Zeit leiden sie sehr oft besonders stark an der fehlenden Akzeptanz des (vorwiegend) heterosexuellen Umfelds. Das Risiko eines Suizides ist ca. viermal höher als bei heterosexuellen Jugendlichen.

Das Projekt soll versuchen, zukünftigen homosexuellen Schülerinnen und Schülern einige Steine aus dem Weg, den sie werden gehen müssen, zu räumen. Denn dieser Weg wird nicht nur durch Steine erschwert, die nötig sind, um am Ziel zu wissen, weshalb man den Weg überhaupt gewählt hat. Er enthält auch viele unnütze Hindernisse, die lediglich die Gefahr bergen, vom Weg abzukommen. Die fehlende Akzeptanz des Umfelds gehört zweifelsohne zu dieser zweiten Kategorie der Hindernisse. Das Projekt soll mithelfen, in diesem Bereich eine Verbesserung herbeizuführen.
Die Frage ist nun: Wie kann die Akzeptanz verbessert werden? Wo sind die Punkte, an denen man ansetzen muss? Wie kann man die Sicherheitsdistanz, die viele Jugendliche und junge Erwachsene vom Thema Homosexualität wahren, verringern?

Das Projekt 'HalloWelt!' versucht es mit einer Strategie, die die Zielgruppe dazu bringen soll, sich in irgendeiner Form mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auf folgende 3 Pfeiler stützt sich das Projekt:

1. Thematisieren:
Plakataktion an den Steckwänden der Schule, Artikel auf der Schulwebsite, in Schulzeitungen.
2. Informieren,
3. Diskutieren:
Eigene Website mit Informationen, Hilfestellungen und einer Diskussionsplatt-form (Forum)