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Shapovalov war vor zwei Monaten auf dem Genfer Sand bis in den Final vorgestossen und später in Wimbledon erst im Halbfinal gestoppt worden. Dementsprechend gross waren die Erwartungen an den Kanadier. Der 22-Jährige zeigte sich aber nach dem sicher gewonnenen ersten Satz gegen Kopriva anfällig bei eigenem Service und verliess zum ersten Mal seit Ende April ein Turnier sieglos.
Kopriva, die Nummer 249 der Weltrangliste, spielt in Gstaad nach erfolgreicher Qualifikation zum ersten Mal bei einem Turnier der ATP-Tour. In der 1. Runde hatte sich der 24-Jährige gegen den Genfer Johan Nikles durchgesetzt. Nun gelang ihm ein auf der Tour seltener Exploit: Vor über vier Jahren war letztmals ein Spieler bei einem Sieg gegen einen Top-10-Spieler schlechter klassiert als er. Im Viertelfinal trifft Kopriva auf den Schweden Mikael Ymer (ATP 96).
Ruud auch in Gstaad erfolgreich
Der Norweger Casper Ruud (ATP 14), der im Final von Genf Shapovalov geschlagen hatte, setzte seinen Erfolgslauf in der Schweiz derweil fort. Der 22-Jährige siegte im Achtelfinal gegen den Österreicher Dennis Novak (ATP 124) 6:4, 7:6 (7:5) und trifft nun auf Benoît Paire (ATP 49). Der Franzose gewann nach miserablen Monaten auf der Tour zum zweiten Mal in diesem Jahr zwei Matches in Folge. Gegen den Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 105) holte er den ersten Satz mit 6:4 und profitierte dann von der Aufgabe seines Gegners.
Zwei Schweizer Doppel im Halbfinal
Durch die Verletzung von Griekspoor kam das Schweizer Doppel Jakub Paul/Leandro Riedi kampflos in den Halbfinal. In der anderen Tableauhälfte gelang Marc-Andrea Hüsler/Dominic Stricker gleiches dank dem souveränen 6:1, 6:4 gegen die Argentinier Federico Delbonis/Guillermo Duran.