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Kanye West, der sich gelegentlich für Gottes Stellvertreter auf Erden hält, schockte am Sonntag das Glastonbury-Festival. Natürlich ist die «Bohemian Rhapsody» von Queen einer der schwierigsten Songs der Musikgeschichte, aber wenn man ihn weder richtig singen kann noch den Text kennt, soll man ihn einfach lassen. Sonst finden's die andern nachher grässlich lustig. Wie wir hier. Und Selbstironie ist ja bekanntlich nicht Kanyes Kernkompetenz. Voilà:
Der frühere Pop-Superstar R. Kelly ist in einem Missbrauchsprozess zu einer Haftstrafe von 30 Jahren verurteilt worden. Kellys Verbrechen seien «kalkuliert, sorgfältig geplant und über einen Zeitraum von fast 25 Jahren regelmässig ausgeübt worden», sagte Richterin Ann Donnelly am Mittwoch an einem Gericht in New York. Sie verhängte zudem eine Strafe von 100'000 Dollar (etwa 95'000 Euro). Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Jury den Musiker nach mehrwöchigem Prozess in allen neun Anklagepunkten – darunter sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung – für schuldig befunden. Kelly hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.