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In zwei parallelen Geschichten geht es um Kastenschranken, Scham, Heuchelei, Liebe und Tod, vor allem aber um die Situation der Frauen in einem bloss wirtschaftlich modernisierten Land. «Der Ort der Einäscherung» heisst der Titel wörtlich, metaphorisch steht er für den Übergang von einer patriarchalen Gesellschaft zu einer freieren Lebensform. Dennoch kein Thesenfilm.
Elefanten werden sowohl als Tempelelefanten als auch als Arbeitselefanten, die im Wald bei Karapur geleitet von Mahouts Holzstämme transportieren, vorgestellt. Nach der Arbeit erhalten die Tiere ein pflegendes Bad durch ihre Führer. Das Alltagsleben im Heimatdorf des Mahouts wird dargestellt.
Ein Vater, der mit dem Reparieren von Reissverschlüssen die Familie kaum über Wasser halten kann, schickt seinen 12-jährigen Sohn zum Geldverdienen in eine andere Provinz. Er sollte eigentlich nach einem Monat wieder nach Hause kommen, taucht aber nicht mehr auf. Auf der Suche nach seinem Kind trifft der analphabetische Vater auf all die Widrigkeiten, denen die Kinder Indiens ausgesetzt sind.
Eine Familienfrau aus Mumbai schickt ihrem Mann jeden Tag leckeres Essen in die Firma und spürt, dass es in der Ehe kriselt. Der Gatte reagiert auf die Charmeoffensive nicht und kann nicht mal etwas dafür: der Zufall will es, dass die Speisen an eine falsche Adresse geliefert werden
Der junge Snowboarder Scott träumt davon, als erster den Mount Everest zu besteigen und runterzuklettern. Im Snowboard-Mekka Chamonix trifft er auf den Ex-Champion und heutigen Bergführer Pierrick, der Scott seinem heissersehnten Ziel näherbringen könnte ...
Als 1947 die britische Kolonialherrschaft in Indien zu Ende geht, werden Lady und Lord Mountbatten (Gillian Anderson und Hugh Bonneville) für sechs Monate nach Delhi ins Viceroy's House geschickt. Der Urenkel von Queen Victoria soll als letzter Vizekönig Mountbatten für den reibungslosen Übergang des Landes in die Unabhängigkeit sorgen.
Um den Dokumentarfilm zu drehen, begab sich der Regisseur Gaël Métroz auf dieselbe Reise, die der Schriftsteller Nicolas Bouvier 1955 nach Sri Lanka gemacht hat. Mehr als ein halbes Jahrhundert später bietet diese Reise immer noch Wunder und Gefahren und hält Antworten auf existentielle Fragen bereit.
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