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Aus Angst vor einem Hitzerennen fordern die deutschen Marathon-Spitzenläufer um Amanal Petros erneut eine Verlegung der Startzeiten bei der anstehenden EM in München (15. bis 21. August) in die frühen Morgenstunden. «Verhindern Sie einen gefährlichen Hitze-Marathon bei den Europameisterschaften in München», heisst es in einem Offenen Brief an die Veranstalter, den rund 50 Läuferinnen und Läufer unterzeichnet haben: «Verschieben Sie die Startzeiten.»
EAA will je nach Prognosen handeln
Stand jetzt ist der Frauen-Marathon am 15. August um 10:30 Uhr, der für die Männer um 11:30 Uhr geplant. Bereits im Februar hatten Petros und Co. eine Online-Petition gestartet, um die Organisatoren des europäischen Verbandes European Athletics (EAA) zu einem Umdenken zu bewegen – ohne Erfolg. Nun fühlen sich die Athleten «nicht ernst genommen» mit ihren Sorgen um die Gesundheit.
Die EAA sagte zumindest zu, die Startzeiten zu verschieben, falls die Wettervorhersage ein Gesundheitsrisiko für die Athleten darstellen sollte. Zuletzt hatten die Hitzerennen bei der WM in Katar für Aufregung gesorgt.
«Wir alle wollen, dass Marathon ein möglichst grosses Publikum findet, und dafür sind Sendeplätze sicherlich wichtig», sagte Marathonläuferin Fabienne Königstein, Präsidiumsmitglied bei Athleten Deutschland: «Dennoch dürfen solche Erwägungen nicht dazu führen, dass vermeidbare Gesundheitsrisiken für die Athleten entstehen.»