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Der 40-jährige Jaussi sagte erstmals seit der Attacke vom 26. August selber etwas zu den kursierenden Berichten über seine Firma. Die Interviews erschienen im Westschweizer Magazin «L’Illustré» und der Waadtländer Zeitung «24 Heures».
Trotz Schulden in der Grössenordnung von fünf Millionen Franken stehe das Unternehmen Swiss Space Systems finanziell nicht vor dem Aus, sagte Jaussi. Der Firma sei erst gerade ein Konkursaufschub gewährt worden und sie befinde sich ausserhalb einer Überschuldung.
Pascal Jaussi verwies dabei auf die bereits in einer Medienmitteilung vom Wochenende angekündigte Kapitalisierung von 29 Millionen Franken von einer der Tochterfirmen von S3. Das Geld soll in die Holding transferiert werden, um die Gläubiger auszuzahlen. Er werde sich für sein Unternehmen einsetzen und nicht aufgeben.
Er versicherte zudem, dass die Parabelflüge, in denen Privatpersonen die Schwerelosigkeit erleben können, Ende Januar beginnen sollen. In Zukunft soll der dafür eingesetzte Airbus A340 auf dem Rumpf ein Shuttle bis in 10’000 Meter über Meer tragen. Astronaut Claude Nicollier, einer von Jaussis Beratern, hält den Zeitplan allerdings für «unmöglich», wie er in der «Rundschau» von Fernsehen SRF sagte. Die notwendigen Bewilligungen seien in der kurzen Zeit nicht zu bekommen.
Die Raumfähre soll aus 10’000 Metern Höhe bis in das Weltall vorstossen und kleine Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken. Das Unternehmen preist die Lösung als besonders günstig an, weil das Shuttle wieder verwendet werden kann.
Zum eigentlichen Angriff, bei dem Pascal Jaussi Brandverletzungen erlitt, sagte er mit Verwies auf die laufende Untersuchung nichts. Die Freiburger Untersuchungsbehörden ermitteln gegen Unbekannt wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Jausi gab einzig an, dass die Attacke mit der Geschäftstätigkeit von S3 im Zusammenhang gestanden sei.
(SDA)