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"Akne hat mein Selbstvertrauen zerstört. Klar hatte ich Crushs in der Highschool - aber ich hab mich nicht mal getraut, sie anzuschauen, wenn ich mit ihnen geredet habe. Ich hatte ständig meine Hand vor meinem Gesicht und hab mich wie eine Ausgestossene gefühlt." Model Kendall Jenner leidet seit Jahren unter Akne. Manchmal sei es sogar so schlimm gewesen, dass sie sich nicht mehr aus dem Haus getraut habe, wie sie ihren Fans in ihrer App schreibt.
Kendall fühlte sich depressiv. Etwas, das viele Akne-Geplagte wahrscheinlich gut nachfühlen können – und wie sich nun herausstellt, gibt es für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Akne sogar wissenschaftliche Beweise.
Das erste Jahr ist entscheidend
Mit den schmerzhaften Pickeln leben zu müssen, erhöht das Risiko an einer Depression zu erkranken nämlich um ein Vielfaches – genauer gesagt um ganze 63 Prozent – wie Forscher der University of Calgary herausgefunden haben: Fünfzehn Jahre lang untersuchten die kanadischen Wissenschaftler knapp 134.500 junge Männer und Frauen mit Akne und verglichen ihre psychische Verfassung mit der von Personen ohne Akne.
Doch nicht nur das: Die Ergebnisse der Studie, die im "British Journal of Dermatology" erschienen ist zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Depression innerhalb des ersten Jahres am höchsten ist.
"Die Studie zeigt, dass Akne tiefer geht und sich eben nicht nur oberflächlich bemerkbar macht", so die Studienleiterin Isabelle A. Valerand.