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Als Sieger im achten Rennen der Saison wurde der Deutsche Pascal Wehrlein im Porsche abgewinkt. Der frühere Formel-1-Fahrer wurde aber nachträglich disqualifiziert, weil es seine Crew versäumt hatte, bei der Rennleitung Meldung über die eingesetzte Reifenart zu erstatten. Damit war es den Verantwortlichen von Lieferant Michelin nicht möglich, die reglementarisch vorgeschriebene Prüfung des Reifendrucks vorzunehmen.
Den Sieg erbte Lucas di Grassi, dessen deutscher Teamkollege René Rast machte den Doppelerfolg für Audi perfekt. Als weiterer Profiteur stiess Mortara im offiziellen Klassement auf den dritten Platz vor. Für den in Genf geborenen schweizerisch-italienischen Doppelbürger war es das zweitbeste Saisonergebnis. Beim Auftakt Ende Februar in Diriyah in Saudi-Arabien war er Zweiter geworden.
Aus dem gleichen Grund wie Wehrlein wurden neben dessen Landsmann und Teamkollege André Lotterer auch die Fahrer der Equipe Nissan, Sébastien Buemi und der Brite Oliver Rowland, disqualifiziert. Der Waadtländer war von den Stewards schon nach dem Qualifying belangt worden. Der Austausch verschiedener Teile am Auto, unter anderem des Getriebes, hätte die Rückversetzung um 60 Positionen in der Startaufstellung zur Folge gehabt.
Der irrsinnige Entscheid wurde nachträglich in eine sogenannte Stop-and-Go-Strafe umgewandelt. Buemi musste deshalb einmal den Umweg durch die Boxengasse nehmen und ausserdem seine Fahrt für zehn Sekunden unterbrechen.