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Die am häufigsten verwendeten Vornamen bei den 42'508 neugeborenen Mädchen im Jahr 2017 waren Emma (478), Mia (420) und Sofia (352). Bei den 44'873 neugeborenen Knaben lagen gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) Noah (490) und Liam (434) auf den ersten beiden Plätzen, dahinter belegte Luca den dritten Platz (360). Gleichzeitig mit den Vornamen der Neugeborenen publiziert das BFS diejenigen der gesamten Bevölkerung. Hier stehen Vornamen an der Spitze, die über lange Zeit beliebt waren und in den geburtenstarken Jahrgängen vergeben wurden.
BFS
Die Vornamenhitparade zeigt die Vorliebe für den Knabennamen Noah auf, welcher sich seit 2013 an der Spitze findet. Bei den Mädchen besetzte Emma 2017 und 2014 den ersten Rang.
Unterschiede nach Sprachregionen
Es zeichnen sich teilweise klare Unterschiede nach Sprachregion ab. So divergieren die Spitzenreiter der Vornamen zwischen den Sprachregionen. Die Deutschschweiz hat Noah und Mia als Spitzenreiter erkoren. In der französischen Schweiz sind es Gabriel und Emma, welche dominieren. In der italienischen Schweiz zieren Leonardo und Sofia das oberste Podest und Gian und Angelina waren im rätoromanischen Sprachgebiet auf dem ersten Rang im Jahr 2017.
Unterschiede nach Kantonen
Auch zwischen den Kantonen können die gewählten Vornamen sehr unterschiedlich ausfallen. Waren es 2017 Noah und Alina im Kanton Bern, so standen im Kanton Glarus David und Emily an erster Stelle. St. Gallen wählte Noah und Nina als häufigste Vornamen und im Kanton Genf fanden sich Gabriel und Sofiaan der Spitze, nur um einige zu nennen.
Unterschiede nach Generationen
In der ständigen Wohnbevölkerung sind Daniel und Maria die häufigsten Vornamen, die Vorlieben verändern sich über die Zeit jedoch stark. Bei den Männern mit Geburtsjahrgang 1957 steht Peter an erster Stelle, bei den Frauen Maria. Im Jahrgang 1977 führen Daniel und Sandra die Liste an und 1997 sind es Laura und Luca.
Grafik: Ausschnitt Vornamen-Statistik 2017 des BFS