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Das teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington laut einer dritten Schätzung mit. Ökonomen hatten im Durchschnitt eine Bestätigung der zweiten Schätzung erwartet, die ein Wachstum von 33,1 Prozent ergeben hatte.
Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft in historischem Ausmass um auf das Jahr hochgerechnete 31,4 Prozent eingebrochen. Grund dafür waren die Corona-Beschränkungen. Im dritten Quartal wurden diese dann wieder gelockert.
Zuletzt aber hat sich die Corona-Krise auch in den USA wieder zugespitzt. In mehreren Bundesstaaten wurden Beschränkungen verschärft. Dies dürfte im vierten Quartal erneut besonders den Dienstleistungssektor der grössten Volkswirtschaft der Welt belasten.
In den USA werden die Wachstumsraten des BIP immer annualisiert angegeben, das heisst, die Daten eines Quartals werden hypothetisch auf das ganze Jahr hochgerechnet. Diese Betrachtungsweise ist bei grossen Ausschlägen allerdings missverständlich. In Europa wird auf diese Annualisierung verzichtet, weshalb die Quartalsdaten aus den beiden grossen Wirtschaftsräumen nicht unmittelbar miteinander vergleichbar sind.