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Bei sehr heissen Bedingungen fand in der Kiesgrube von Gränichen das vierte Rennen des Proffix Swiss Bike Cup’s statt. Ich freue mich jedes Jahr auf dieses tolle Rennen, denn die Organisation ist super und auch die sternförmig angelegte Strecke bietet sowohl für uns Fahrer, als auch für die zahlreichen Zuschauer eine grosse Abwechslung.
Auf der ersten Runde verpasste ich leider die vierköpfige Spitzengruppe und fand den Anschluss in der etwa siebenköpfigen Verfolgergruppe. In der dritten von sechs Runden holten wir einen Fahrer ein, welcher aus der Spitzengruppe zurückgefallen war und auch der Rückstand zum Fahrer auf der aktuell dritten Position wurde immer kleiner. Da ich mich sehr stark fühlte und auch mit der aufkommenden Hitze gut zurechtkam , machte ich mir immer mehr Hoffnungen auf eine Top-5 Platzierung oder lag vielleicht sogar eine Wiederholung meines dritten Ranges vom vergangenen Jahr drin?
Auf der vierten Runde wollte ich einen Fahrer, welcher an den Aufstiegen nicht so einen starken Eindruck machte, überholen, aber als ich direkt neben diesem Fahrer fuhr, drängte er mich absichtlich in die Absperrungen. Bis ich mich endlich aus den Absperrungen befreit hatte, d.h. das Absperrband aus meinem Hinterrad gelöst hatte und wieder auf meinem Bike sass, vergingen wertvolle Sekunden und ich verlor den Anschluss zu der Gruppe.
So verbrachte ich die restlichen zwei Runden damit, die Lücke zu den Fahrern, welche um eine Top-5 Platzierung kämpften, zu schliessen. Mir gelang es zwar, die Lücke zu verkleinern und noch zwei Fahrer einzuholen, aber den Anschluss an die vor mir liegende Gruppe schaffte ich bis zum Ziel leider nicht mehr. Entsprechend enttäuscht überquerte ich nach 1h und 25min die Ziellinie auf dem 9. Rang.
Hätte mir vor dem Rennen jemand gesagt, dass ich das heutige Rennen auf dem 9. Rang beenden würde, hätte ich dieses Resultat sofort angenommen, da das Fahrerfeld in Gränichen sehr stark war. Doch nach dem super Verlauf der ersten beiden Runden rechnete ich mir grosse Chancen auf eine Top-5 Platzierung aus. Aus diesem Grund darf ich mit meinem erzielten Resultat nicht ganz zufrieden sein. Gut zu wissen aber ist, dass ich ein starkes Rennen fahren konnte und die Form für die kommenden wichtigen Rennen stimmt.