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«Am darauffolgenden Tag starb niemand.» So beginnt und endet José Saramagos Roman Eine Zeit ohne Tod. Gestern ist José Saramago gestorben.
Die Nachrufe auf den bloggenden Nobelpreisträgern betonen alle seinen Atheismus, seine linkspolitische Haltung und sein engagiertes intellektuelles Leben, das in einfachem Milieu begonnen hat.
- NZZ: José Saramago – Allegorie und Lebensnähe
- Die Zeit: José Saramago, der Unbeugsame
- FAZ: Die Stimme Portugals. Literaturnobelpreisträger José Saramago gestorben
Das Buch, in dem am darauffolgenden Tag nicht gestorben wird, zeigt die Utopie einer Menschheit, die nicht mehr stirbt. Der Modus des «Was wäre wenn?» lässt Regierungen in sehr schwierige Situationen kommen und skandalöse Entscheidungen fällen. Die Figuren in seinem Buch machen sich auf zu einem Exodus in Länder, in denen noch gestorben werden kann, um der trostlosen Welt zu entkommen.
In einem seiner letzten Blogs dankte Saramago Henning Mankell für seinen Bericht vom Gazaschiff:
Gracias, Mankell.
Un abrazo,
José Saramago
Danke, Saramago. RIP.