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Eine Hommage an unsere Hengste
Ein neuer Stern erstrahlt am Himmel
Am Dienstag, dem 27. September, musste Cookies (Canada-Vicky-Enjoleur) wegen einer Kolik eingeschläfert werden. Unser großer Teddybär... mit seinem goldenen Charakter, seinen raumgreifenden Gängen und dem aussergewöhnlichen Springvermögen, hinterlässt eine große Lücke.
Am 5. April 2007 wurde Cookies in Ballaigues VD in der Züchtergemeinschaft Poncet & Consorts geboren. Im selben Jahr schloss er die Fohlenschau mit den Noten 7/7/7 ab.
Seine Karriere als Zuchthengst begann er 2010. Er wurde von Pierre Koller an der nationalen Hengstselektion vorgestellt und belegte den ersten Platz seines Jahrgangs. Diesen Erfolg konnte er am Stationstest wiederholen und ging auch dort als Sieger hervor.
Nachdem dem Akquirieren durch das SNG, begann er seine Karriere als Zuchthengst in seinem Heimatkanton in Châtillens, wo er zwei Deckjahre verbrachte, begleitet von seinem Hengsthalter Norbert Curty. In den Jahren 2012 und 2013 war er in Châtel St-Denis im Kanton Freiburg stationiert. Ab 2014 blieb er auf Berner Boden und durchlief die Stationen Worben und Gohl. 2019 kehrte er in die Wiege der Freibergerrasse zurück, in den Jura, wo er in Epiquerez stationiert war.
Zu seinen Erfolgen gehören zwei Nominierungen; beim National FM 2012 belegte er den 5. Platz und 2015 den 9. Platz in der Kategorie "Vater der besten Fohlen 2011 bzw. 2014". Am National FM 2013 war Cookies Finalist im Promotion Fahren und 2017 Finalist im Springen FMII. Den National FM 2022 beendet er mit einem hervorrangen 5. Rang im Springen FMIII.
Das Jahr 2022 sollte seine letzte Decksaison bleiben. Mit 231 Nachkommen vererbt er seine Linie weiter; zwei anerkannte Söhne (Calva & Canto von Zälg), 31 Nachkommen in der Kategorie SB B und 4 in der Kategorie SB B El, die ihrerseits dazu beitragen, das Blut des Stammeshengstes Jurassien weiterzuführen.
Gute Reise Cookies - Dank deinem Sohn Calva bleibt ein Teil von dir hier am Gestüt.
Wir vermissen dich schon jetzt.
Das gesamte Team des Gestüts sagt dir
«Adieu».
Der Hengst Lordon hat sich verabschiedet
Am 15. August 2020 erlag Lordon (Logan-Lord-Judo) im Alter von 22 Jahren im Tierspital Bern einer Kolik. Er lässt viele Menschen zurück, die sich glücklich schätzen, seine Wege gekreuzt zu haben. Wir möchten einige Schlüsselstationen seines Lebenswegs als Zuchthengst in unserer Erinnerung wiederaufleben lassen.
Lordon (ex Lewis) erblickte das Licht der Welt am 31. März 1998 in Montfaucon im Jura, der Wiege der Freiberger-Rasse, bei Marcel Rebetez, genannt «der Patron». Noch im selben Jahr bestritt er die Fohlenschau erfolgreich mit 80 Punkten und den Noten 8/7/6. Drei Jahre später, im Jahr 2001, erreichte er beim Stationstest den hervorragenden 3. Rang. Nach der Körung wurde er im gleichen Jahr vom SNG erworben, wo seine Karriere als Zuchthengst in Avenches begann.
2002 und 2003 reiste er mit seinem Hengsthalter Jean-Pierre Christe ins bernische Emmental, genauer nach Bärau, um das Blut des Hengstes Alsacien, Begründer der Linie L, weiterzugeben. Von 2004 bis 2011 blieb er auf bernischem Boden in Gohl, abgesehen von einem kurzen Abstecher nach Oberbütschel während der Decksaison 2009. 2012 überquerte er die Sense und war bis 2013 in Brünisried im Kanton Freiburg stationiert. Seine letzte auswärtige Stationierung folgte im solothurnischen Lüsslingen unter der Obhut von Walter Rufer. Zurück im Nationalgestüt, führte Lordon sein Leben als Zuchthengst von 2014 bis 2020 fort.
Zu seinen Erfolgen zählte der Sieg in der Kategorie «Vater der besten Fohlen geboren 2003», sowie 3- bis 6-jährig die Finalteilnahme an der «Promotion CH Fahren».
Als Nachkomme von Alsacien trug er mit zwei seiner Söhne, Landlord und Lionel, die im Stationstest 2015 gekört wurden, zur Fortführung der Linie L bei. Unter seinen leistungsfähigen Nachkommen befinden sich: Lasko von Maresta SB B, Leila SB A, Lena vom Sennhof SB B El, Lisa SB A, Livia SB A, Lolita von Wartenstein SB B ElS, Luana SB A. Zwischen 2002 und 2016 nahmen 134 seiner Nachkommen an einem Feldtest teil.
In seinen letzten Jahren war Lordon der Lehrmeister in Kursen für Gespannfahren schlechthin. Er war dafür bekannt, an der Ausbildung einer grossen Zahl von Pferden und Gespannfahrern mitgewirkt zu haben. Dank seiner Eigenschaften war Lordon einfach unverkennbar: gleichzeitig «Gentleman» und ein echter «Kumpel». Mit seinem schelmischen Blick sorgte er immer wieder für Heiterkeit. Lordon war ein Pferd mit einem herausragenden Charakter, mutig, aufrichtig, einfach im Umgang, verlässlich und vor allem sehr grossherzig. Mit all diesen Qualitäten eroberte Lordon unzählige Herzen, und sie machten ihn zum perfekten Papa für Freibergerfohlen.
Gute Reise Lordon und danke!
Vielen Dank für alles - du wirst uns allen fehlen!
Das ganze SNG-Team
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