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Die Firma, an der auch der Tennisstar Roger Federer beteiligt ist, räumt gegenüber der Zeitung ein, dass die Preise in verschiedenen Ländern unterschiedlich ausfallen. Das Unternehmen begründet die Preisunterschiede mit höheren Löhnen und Vertriebskosten in Schweizer Sportfachgeschäften. Das führe zu höheren Preisen von Laufschuhen in der Schweiz, auch bei On.
Die "Sonntagszeitung" ist jedoch der Ansicht, dass dieses Argument nicht stichhaltig ist, da sich die Erhebung auf Preise in Onlineshops und nicht in stationären Läden bezieht. Dadurch würden höhere Löhne, Ladenmieten und Transportkosten als Erklärung nicht gelten. Zudem stelle das Unternehmen seine Produkte nicht in der Schweiz, sondern in Vietnam, Portugal, Lettland oder Deutschland her.
"On arbeitet seit der Gründung des Unternehmens sehr eng mit Schweizer Sportfachhändlern zusammen [...] In dieser Partnerschaft orientieren sich unsere Preise im Onlinestore an denen des Einzelhandels", sagte eine Sprecherin von On gemäss dem Artikel. Die "Sonntagszeitung" interpretiert diese Aussage in zwei Richtungen: Entweder heisse das, dass Käufer im Onlineshop die stationär verkauften Produkte subventionierten, oder dass On seine Onlinepreise künstlich erhöhe, damit die Schuhe und Kleider im Webshop ähnlich teuer seien wie im Laden.
Eine Stellungnahme von On zu der Kritik steht derzeit noch aus.
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(AWP)