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Wissen
Die PSI-Forscher Aldo Antognini (links) und Franz Kottmann (PSI/M. Fischer)
Dieses Ergebnis sorgte bereits am 8. Juli 2010 für grosses Aufsehen: Untersuchungen an exotischem Wasserstoff, bei dem statt eines Elektrons ein negativ geladenes Myon den Atomkern umkreist, lieferten einen signifikant kleineren Wert für den Protonenradius (genauer: Ladungsradius) als die bis dahin erfolgten Messungen an natürlichem Wasserstoff oder der Elektron-Proton-Streuung. Eine neue Messung desselben Teams bestätigt nun einerseits diesen Wert für den Ladungsradius und ermöglicht andererseits erstmalig die Bestimmung des magnetischen Radius des Protons mittels Laserspektroskopie an myonischem Wasserstoff. Die neue Arbeit wird heute in der amerikanischen Fachzeitschrift Science vom 25. Januar 2013 veröffentlicht.
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