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Der Umweltbericht des Bundesrates gibt einen Überblick über den Zustand und die Entwicklung der Umwelt in der Schweiz. Insgesamt ist die Umweltbelastung der Schweiz in den letzten 20 Jahren gesunken, Luft und Wasser sind sauberer geworden, die meisten Wälder sind gesund. Standorte mit Altlasten gibt es immer weniger, die Wirtschaft verbessert die Ressourceneffizienz.
Der Umweltbericht zeigt aber auch, dass die natürlichen Ressourcen nach wie vor unter Druck sind. Als grösste Herausforderungen nennt er: Kulturlandverlust, Überdüngung von Ökosystemen mit Ammoniak oder Nitrat, Pflanzenschutzmittel in Böden und Gewässern, Biodiversitäts-Verlust, grosse Abfallmengen und der Klimawandel.
Schweiz überschreitet um das Dreifache
Laut Umweltbericht überschreitet die Schweiz mit ihrem Konsum- und Produktionsverhalten das für die Umwelt verträgliche Mass um mehr als das Dreifache. Drei Viertel der gesamten Umweltbelastung der Schweiz entstehen inzwischen im Ausland und beeinträchtigen dort das Klima, die Biodiversität und die Verfügbarkeit von Wasser.
Die Umweltbelastungen liessen sich mit technischen Massnahmen allein nicht in den Griff bekommen, hält der Bericht fest. Notwendig sei vielmehr eine Veränderung von Konsum und Produktion, so dass Umwelt und Ressourcen geschont würden. Die bedeutendsten Auswirkungen auf die Umwelt im In- und Ausland hat die Ernährung mit einem Anteil von 28 Prozent, gefolgt vom Wohnen (24 Prozent) und der Mobilität (12 Prozent).