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Die Schweizer Landwirtschaft hat in der Vergangenheit gewisse Nahrungsmittel im Überschuss produziert. Neben Milch und den daraus hergestellten Produkten betraf dies auch Ackerfrüchte, wie zum Beispiel Brotgetreide und Kartoffeln. Die Überproduktion wurde dadurch begünstigt, dass der Bund eine Abnahme- und Preisgarantie für diese Produkte bot. Im Rahmen der Agrarreform 2002 wurden diese Garantien abgeschafft.
Schon früher versuchte man, Landwirte dazu zu bewegen, alternative Kulturen anzubauen. Eine Möglichkeit ist die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen (NWR). Es handelt sich dabei um Pflanzen, die nicht der Ernährung dienen, sondern zur Energiegewinnung oder als Rohstoff für die Industrie verwendet werden. Der Bund unterstützte den Anbau dieser Kulturen finanziell während einer Zeit. Die Produkte waren bzw. sind jedoch auf dem Markt nicht konkurrenzfähig.