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Im Urteil 8C_180/2021 vom 10. September 2021 befasste sich das Bundesgericht mit der Frage der Lohndiskriminierung eines Psychologen im öffentlichen Personalrecht des Kantons Zürich. Dieser wurde in einer tieferen Lohnklasse eingestuft als etwa ein Revisor oder Steuerkommisär. Das Bundesgericht hat den Fall zur neuen Beurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zurückgewiesen. Hier schlummert also ein künftiges Leiturteil zur Lohndiskriminierung durch Einstufung in Lohnklassen.
Urteil Bundesgericht 9C_737/2019 vom 22. Juni 2020: Keine geschlechtsbedingte Diskriminierung und Verletzung der EMRK bei Nichtanspruch auf Betriebszulagen bei Mutterschaft
Selbständig erwerbende Frauen haben gemäss dem Urteil des Bundesgerichts vom Urteil vom 22. Juni 2020 (9C_737/2019) bei Mutterschaft keinen Anspruch auf Betriebszulagen zusätzlich zur Mutterschaftsentschädigung. Dies entspricht gemäss dem Bundesgericht dem klaren Willen des Gesetzgebers. Eine geschlechtsbedingte Diskriminierung im Vergleich mit selbständig erwerbenden Männern und Frauen, die Dienst leisten, fällt mangels vergleichbarer Sachverhalte ausser Betracht. Die Beschwerdeführerin im vorliegenden Fall ist von Beruf übrigens Rechtsanwältin.