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Erdbebenland Schweiz
179 Erdbeben in der Schweiz seit Anfang des Jahres.
90% der Gebäude in der Schweiz sind nicht nachweislich erdbebensicher gebaut.
44% des Vermögens der Schweizer Haushalte, liegt in Immobilien.
Schadenbeispiele
Fassadenschäden
Bei einer Bauweise, wie sie in der Schweiz üblich ist, treten Schäden an Gebäuden im Allgemeinen bei Erdbeben ab einer Magnitude von 5 auf. Zerstörerische Schäden sind ab einer Magnitude von 6-7 zu erwarten. Zu kleineren Rissen oder Schäden aufgrund herunterfallender Objekte kann es bereits bei kleineren Intensitäten kommen.
Statik-Schäden
Einwirkungen auf die Statik oder auch Schäden aufgrund herunterfallender Objekte kann es bereits bei viel kleineren Intensitäten kommen. Sie bilden das grösste finanzielle Risiko für Eigentümer. Solche Reparaturen und Renovationen können die Eigentümer teuer zu stehen kommen.
Felssturz
Es können auch sogennate indirekte Schäden entstehen. Es kann sein, dass ein stärkeres Erdbeben einen Felssturz auslöst und so umliegende Gebäude beschädigt. In diesem Fall würde die obligatorische Gebäudeversicherung nicht zahlen, sondern die Erdbebenversicherung greifen.
Hangrutsch
Ein Erdbeben kann auch einen Hangrutsch auslösen, falls die Bodenbeschaffentheit sehr locker ist. Dies könnte ebenfalls Ihr Gebäude beschädigen. Auch in diesem Fall würde die Erdbebenversicherung die Kosten des Wiederaubaus übernehmen.