Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03345.jsonl.gz/2345

Die Verfügbarkeit von Anschlussgleisen ist eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Wagenladungsverkehr in der Schweiz. KV-Umschlagsanlagen ermöglichen das effiziente Zusammenwirken der verschiedenen Verkehrsträger. Mit der Förderung privater Güterverkehrsanlagen der Schiene leistet der Bund einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung des Gütertransports.
Gestützt auf das am 1. Juli 2016 in Kraft getretene Gütertransportgesetz und die -verordnung leistet der Bund Investitionsbeiträge an den Bau, die Erweiterung und die Erneuerung von KV-Umschlagsanlagen und Anschlussgleisen. Zudem kann er für den Bau von Hafenanlagen für den Güterumschlag im kombinierten Verkehr Darlehen gewähren. Im Ausland ist nur die finanzielle Förderung der Erweiterung und des Neubaus von KV-Umschlagsanlagen möglich. Der Bund sichert den diskriminierungsfreien Zugang zu den von ihm geförderten Anlagen des kombinierten Verkehrs.
Mit Bundesbeschluss vom 10. September 2015 hat das Parlament für die Förderung von Güterverkehrsanlagen ein Rahmenkredit von 250 Millionen Franken für die Jahre 2016–2019 bewilligt.
Private Investoren, Betreiber und Eigentümer können beim Bund ein Gesuch um Investitionsbeiträge einreichen. Die Gesuchsteller tragen mindestens 40% der Kosten selber. Besondere Bestimmungen gelten für KV-Umschlagsanlagen von nationaler verkehrspolitischer Bedeutung und Anlagen im Ausland. Die Fördergrundsätze sind in der Gütertransportverordnung geregelt und werden in einem Leitfaden für Gesuche um Investitionsbeiträge weiter erläutert.
Seit den 80er Jahren unterstützt der Bund private Güterverkehrsanlagen. Mit den Fördermassnahmen wurde in der Schweiz ein dichtes Netz von Anschlussgleisen und kleineren und mittelgrossen KV-Umschlagsanlagen geschaffen. Die Terminalkarte zeigt die räumliche Verteilung der vom Bund mitfinanzierten KV-Umschlagsanlagen in der Schweiz.