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Jan-Werner Müller, geboren 1970, ist seit 2005 Professor am Department of Politics der Princeton University. Sein Forschungsgebiet beinhaltet inbesondere «the history of modern political thought» und «the normative dimensions of European integration». Auf Deutsch sind von ihm «Das demokratische Zeitalter: Eine politische Ideengeschichte Europas im 20. Jahrhundert» und «Verfassungspatriotismus» erschienen. Im kommenden März wird der Suhrkamp Verlag «Was ist Populismus?: Ein Essay» veröffentlichen. Von 1996 bis 2003 war Jan-Werner Müller, der an der Freien Universität Berlin, am University College London, am St Anton’s College der Universität Oxford und an der Princeton University studiert hat, Fellow am All Souls College in Oxford. Danach war er bis 2005 Fellow in «Modern European Thought» am European Studies Centre am St Antony’s College. Müller war als Gastwissenschaftler auch an folgenden Universitäten tätig: am Collegium Budapest Institute of Advanced Study, am Collegium Helsinki, am Remarque Institute der New York University, am Center for European Studies der Harvard University sowie am Robert Schuman Centre for Advanced Studies des European University Institute in Florence. Als Gastprofessor unterrichtete er zudem an der Pariser Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, der Ludwig Maximilians-Universität in München, der Humboldt Universität zu Berlin sowie am Institut d’Etudes Politiques in Paris. Müller ist auch ein hoch angesehener und ungemein produktiver Kommentator des Weltgeschehens. Er schreibt regelmässig in den führenden deutschprachigen Zeitungen. Neben der Neue Zürcher Zeitung etwa auch in der Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Zeit. Auf Englisch publiziert er u.a. regelmässig in der London Review of Books und Foreign Affairs.