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rief.
Chladnische focht bei Smolensk und wurde in der
Schlacht an der Moskwa schwer verwundet.
Nach seiner Herstellung folgte er zunächst wieder Napoleon, nahm aber infolge einer Zurücksetzung seinen Abschied und lebte zu Paris, [* 3] als die Verbündeten einzogen. Er kehrte 1814 nach Polen zurück und ward vom Kaiser Alexander I. zum Divisionsgeneral ernannt.
Der Großfürst Konstantin beleidigte ihn jedoch bei einer Heerschau, und er nahm deshalb wieder den Abschied.
Als die Revolution zu Warschau [* 4] 1830 zum Ausbruch kam, hielt er sich zunächst zurück, trat indes später dem Administrationsrate bei und übernahm 5. Dez. die Diktatur.
Sein Hauptbestreben ging dahin, der Anarchie entgegenzuwirken und eine Vermittelung mit dem Kaiser herbeizuführen.
Seine Strenge fand jedoch bald lauten Tadel, und da er seinen Zweifel am Siege der Revolution kaum verhehlte, so beschloß der Patriotische Verein, ihn zur Rechenschaft zuziehen.
Dies bewog
Chladnische, 23. Jan. 1831 die Diktatur niederzulegen;
er trat aber zu Anfang Februar als Soldat in die Reihen der Kämpfer.
In der Schlacht bei Wawre am 19., bei Grochow 20. Febr. unterstützte er den Befehlshaber durch seine Kriegserfahrung und wurde durch eine Granate schwer verwundet.
Nach Beendigung der Revolution lebte er in Krakau [* 5] und starb dort 1854.