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Die Box-Legende Mike Tyson gilt heute als berühmter Tierliebhaber. In den 80er-Jahren wollte er aber bei einer privaten Führung durch den Zoo einen Gorilla verprügeln – aber nur, um die anderen Affen zu beschützen.
Um die Tiere in Ruhe anschauen zu können, bestach Tyson in den 80er Jahren einen Zoowärter, damit er ihn und seine damalige Frau Robin in einen schon geschlossenen Zoo in New York lässt. Das verriert er gegenüber der englischen Zeitung «The Sun».
Bei dem romantischen Rundgang kamen sie an einem Käfig voller Gorillas vorbei. Das Alphamännchen der Gruppe, ein riesiger Silberrücken-Gorilla, mobbte den Rest der Gruppe. Das brachte Tyson auf eine kuriose Idee.
«Als wir zum Gorilla-Käfig kamen, sahen wir einen grossen Silberrücken-Gorilla, der den ganzen Rest der Gruppe mobbte. Alle waren so stark, aber ihre Augen sahen aus, wie die von unschuldigen Kindern. Ich offerierte dem Zoowärter 10’000 Dollar, um den Käfig zu öffnen, damit ich diesem Silberrücken seine Schnuddernase einschlagen kann.», so erklärte sich Tyson gegenüber «The Sun».
Zum Glück hat der Zoowärter das Angebot abgelehnt – ein Kampf mit einem Gorilla hätte wohl selbst Mike Tyson nicht überlebt. Männliche Gorillas werden in Gefangenschaft bis zu 350 Kilogramm schwer. Das ist mehr als das Dreifache des Kampfgewichts von Schwergewichts-Champion Tyson.
Gorillas tragen ihre Konflikte übrigens meist ohne Gewalt aus. Sie verwenden Gebrüll, Gesten und Drohgebärden, vermeiden normalerweise aber körperliche Auseinandersetzungen.
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.