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Bei Kindern heilen Wunden wie beim Erwachsenen in verschiedenen Phasen ab. Insbesondere beim jüngeren Kind erfolgt die Wundheilung tendenziell schneller und komplikationsarmer. Es stehen rascher Fibroblasten zur Verfügung und Granulationsgewebe wird schneller produziert. Kinder verfügen über weniger subkutanes Fettgewebe und haben somit einen geringeren «Totraum», welchem in der Entstehung von Infektionen eine Rolle zugeschrieben wird. Allgemein verfügen Kinder über ein funktionierendes Gefässsystem und leiden an anderen Komorbiditäten als Erwachsene. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass Wunden in der Pädiatrie in der Regel primär (Sanatio per primam intentionem) heilen.