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Als Neuzeit bezeichne ich - in Anlehnung an das gängige Schema von Historikern - die Zeit nach dem Mittelalter. Sie beginnt in diesen Geschichten mit der "Entdeckung" der neue Welt.
Weil die neue Welt ja nur für eine handvoll Europäer neu war, werden auch ein paar nicht nur für die Europäer neu Ereignisse angeführt: die osmanische (sic) Eroberung Konstantinopels (1453), der Buchdrucks (1450), 1517 die Reformation (Luther 1517), die kopernikanische Wende (1543) und dergleichen mehr.
Ich spreche von der Jetztzeit und meine damit, die schriftlich dokumentierte Zeit, wobei ich mit schriftlich dokumentiert gerade nicht Geschichten von Historikern (also keien Verschwörungstheorien) meine, sondern Dokumente aus der jeweiligen Zeit, in einem relevanten Ausmass, also nicht nur halbgewisse Texte, die zufällig ausgegraben wurden (das meiste, was ich von der sogenannten Antike weiss, weiss ich aus Übersetzungen und Zusammenfassung von einer handvoll Historikern).
siehe Zeittafel
Literatur (zu einer spezifischeren Auffassung) :
"Aber dieser Schein trügt. Die Neuzeit hat im siebzehnten Jahrhundert damit begonnen, theoretisch die Arbeit zu verherrlichen, und sie hat zu Beginn unseres Jahrhunderts damit geendet, die Gesellschaft im Ganzen in eine Arbeitsgesellschaft zu verwandeln. [..]
So reicht der historische Horizont des Buches nicht weiter als bis zum Ende der Neuzeit. Die Neuzeit und die moderne Welt sind nicht dasselbe. Was die wissenschaftliche Entwicklung betrifft, so ist die Neuzeit, die mit dem siebzehnten Jahrhundert anhob, bereits um die Jahrhundertwende an ihr Ende gekommen; was das Politische anlangt, so dürfte die Welt, in der wir nun leben, angebrochen sein, als die ersten atomischen Explosionen auf der Erde stattfanden" (Arendt, Vita activa, S.6f)
Neu hingegen ist das Aufkommen eines Im eigentlichen Sinne gesellschaftlichen Raumes, dessen Erscheinen mit der Geburt der Neuzeit zusammenfällt und der seine politische Form im Nationalstaat gefunden hat. (Arendt, Vita activa, S.24)
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