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Mit 57,23 Punkten im Kurzprogramm fehlten Alexia Paganini als 25. 0,49 Punkte zum Einzug in die Kür der besten 24. Zum Verhängnis wurde ihr, dass sie den Rittberger nur doppelt statt wie vorgeschrieben dreifach ausführte und dafür keine Punkte bekam.
Ironie der Geschichte: Der Dreifach-Rittberger ist erst seit dieser Saison Paganinis letzter Sprung im ersten Wettkampfteil, da sie auf diese Weise mehr Punkte holen kann. Schon die Landung des Dreifach-Lutz zu Beginn ihres Auftritts zur Musik «Caught Out in the Rain» von Beth Hart war nicht sauber. Dennoch schaffte sie es, ihn mit dem Dreifach-Toeloop zu kombinieren – sie erhielt nur minime Abzüge.
Weit hinter Bestleistung zurück
Paganini arbeitet seit vergangenem Mai mit dem zweifachen Schweizer Weltmeister Stéphane Lambiel zusammen, einem Künstler par excellence. Die Fortschritte in diesem Bereich waren zu sehen – bloss 13 Läuferinnen erhielten bei den Programmkomponenten mehr Punkte. Das war letztendlich aber ein schwacher Trost. Ihre Bestleistung von 68,82 Punkten, die sie beim 4. Platz an den letztjährigen Europameisterschaften aufgestellt hatte und in Stockholm Zwischenrang 9 bedeutet hätten, verpasste sie um satte 11,59 Punkte.
Russin Schtscherbakowa auf Goldkurs
Wie gross der Frust bei Paganini war, unterstreicht die Tatsache, dass sie nach ihrer Darbietung keinen Kommentar abgab. Sie verpasste zum zweiten Mal in Folge an Weltmeisterschaften die Kür – 2019 war sie 33. geworden. Das war insofern doppelt bitter, als sie dadurch der Schweiz (vorerst) keinen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele im kommenden Februar in Peking sicherte.
Als Führende in die Kür geht Anna Schtscherbakowa. Die Russin liegt mit 81 Punkten 1,92 Zähler vor der Japanerin Rika Kihira. Dritte ist mit Jelisaweta Tuktamyschewa eine weitere Russin. Die Kür findet am Freitag statt.