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Die kolumbianische Regierung und die linken FARC-Rebellen haben bei ihren Friedensverhandlungen in Kuba einen weiteren Teilerfolg erzielt. Es sei eine Übereinkunft über den Kampf gegen den Drogenhandel erzielt worden, hiess es am Freitag aus Kuba. Damit schlossen beide Seiten das dritte von insgesamt sechs Kapiteln auf der Verhandlungsagenda ab. Darin gehe es um eine «Lösung für das Problem der illegalen Drogen», sagte der kubanische Diplomat Rodolfo Benítez in Havanna.
Die kolumbianische Regierung führt seit November 2012 Friedensgespräche mit einer Delegation der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Langfristig soll es in den Gesprächen um die Entwaffnung der Rebellen und die Entschädigung der Opfer gehen. Ein erster Teilerfolg wurde im Mai 2013 erzielt, als sich beide Seiten auf eine Landreform einigten. Im November wurde eine grundlegende Übereinkunft über die künftige politische Teilhabe der FARC-Mitglieder erzielt. (sda/afp/meg)