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Die achtjährige Marie Lotta liebt ihr Spielzeugpferd Maleiva. Für sie ist das Stoffpferd eine treue Freundin, bei der sie sich ausweinen oder Kraft tanken kann. Denn auch wenn es nicht lebendig ist, kann sie damit doch super spielen:
Marie Lotta hat sich damit abgefunden, dass sie kein lebendiges Haustier haben kann. Sie sieht auch viele Vorteile darin. Zum Beispiel kostet ein Stofftier viel weniger als ein echtes Tier. Pflichten wie den Stall ausmisten, den Tierarzt besuchen oder jeden Tag ausreiten, fallen weg. Denn wenn Marie Lotta einmal viele Hausaufgaben hat und keine Zeit findet, um ihr Ersatz-Haustier zu pflegen, dann nimmt es ihr das Stoffpferd nicht übel.
Mit diesen Tipps wird auch dein Stofftier zum Haustierersatz:
- Du hättest gerne einen Hund? Dann wünsche dir doch einen Stoffhund und spiele mit ihm so, wie du auch mit einem echten Hund spielen würdest
- Gib deinem Stofftier einen Namen und überlege dir, wie es vom Charakter her ist: Mag es eher Winter oder Sommer? Ist es scheu oder verspielt?
- Du kannst deinem Stofftier auch einen Fressnapf hinstellen oder ihm einen Schlafplatz in deinem Zimmer einrichten. Dort lässt du es dann ausruhen, wenn du gerade keine Zeit dafür hast.
- Du kannst deinem Stoff-Haustier auch Dinge basteln: ein Namensschildchen für den Fressnapf oder eine selbstgeknüpfte Leine zum Beispiel.