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Zürich (awp) - Bei der von der Valartis Group geführten Eastern Property Holdings (EPH) regt sich im Vorfeld der Generalversammlung (GV) vom 21. Juni weiterhin Widerstand aus dem Aktionariat. Die Traktanden für die GV würden kategorisch abgelehnt, nachdem EPH von Storm gewünschte Punkte nicht auf die Traktandenliste gesetzt hat, teilte die norwegische Storm Real Estate am Mittwoch mit.
Storm, die den Angaben zufolge 10,03% des Aktienkapitals hält, verkündete bereits am 9. Mai, dass zahlreiche Punkte zur Traktandenliste der Generalversammlung hinzuzufügen seien. Weitere Aktionäre sollten sich den Begehren anschliessen.
Die Anteilseigner fordern unter anderem eine Zweitmeinung zur Bewertung der Finanzimmobilien durch einen der grossen, vorgängig bestimmten Immobilienbroker in Moskau und St. Petersburg einzuholen. Dies auch mit Blick auf die Berechnung der Management Fees und der Performance Fees der Verwaltungsgesellschaft, wie Storm schreibt.
Auch die Zusammensetzung des Verwaltungsrates sollte sich ändern. Grund ist laut damaliger Mitteilung die enge Verbindung der Mitglieder Gustav Stenbolt und Philipp Leibundgut mit Valartis. Wegen möglicher Interessenskonflikte sei es nicht im Sinne der aussenstehenden Aktionäre, wenn Parteien, die die externe Geschäftsleitung des Unternehmens verträten, an den Verwaltungsratssitzungen 50% der Stimmen auf sich vereinten, bemängelte Storm.
In der heutigen Mitteilung bemängelt nun Storm, dass die Personen, welche als neue Mitglieder für den Verwaltungsrat vorgeschlagen worden waren, von diesem ausgeladen worden sind. Storm zweifelt daher an der Unabhängigkeit des Gremiums gegenüber der Valartis International.
Ebenfalls ausdrücklich kritisiert wird, dass für die Änderung der Zusammensetzung des Verwaltungsrates 75% der Aktionärsstimmen nötig sind. Da Valartis 40% der Stimmen besitze, erhalte sie die volle Kontrolle. Storm besteht weiterhin darauf, dass die beantragten Punkte auf die Traktandenliste gesetzt werde.
dl/cf
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