Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03480.jsonl.gz/2279

Nachtrag: Markus Rauh im Club:
Auch hier überzeugte Markus Rauh nicht. Im Umgang mit den
Journalisten wirkte Rauh oft gereizt. Wir stellten
dies auch nach - dem 1. August - im Club bei Christine Maier
fest.
Beispiel:
Christine Maier zitierte Rauh mit seiner Aussage im "Blick".
Er sagte dort, er sei ein paar Tage vor der Rede auf dem Rütli gewandert,
weil er einmal diese Wiese spüren wollte.

Maier: Was haben Sie damals gespürt aus Sie dort oben gestanden sind?

Rauh: Ja ich bin nicht so ein Esoteriker, der etwas spüren muss. Ich
wollte -

Maier (unterbricht): Das ist ein Zitat von Ihnen!

Rauh: Ich wollte eher rekognoszieren (Wie die Abläufe sind, wo sind
die Zuschauer sind usw.)

Maier:
Sonst haben Sie nichts Historisches oder irgend etwas Bewegendes in Ihnen
gespürt? Rauh unterbricht ungehalten. Christine Maier bestätigt:
Ich weiss Sie sind kein Esoteriker!

Rauh (im Ton so, als habe er eine unfaire Technik der Journalistin
entlarvt):
als wollen Sie jetzt aus mir herauskitzeln! Ich bin ein Patriot.

Kommentar:
Markus Rauh müsste gelernt haben, dass er frühere Aussagen
nicht bestreiten kann. Die Journalistin hatte lediglich gut recherchiert,
die Worte Rauhs zitiert und nachgefragt. Journalisten müssen und
dürfen Fragen stellen! Christine Maier hatte Rauh überhaupt
nichts Falsches in den Mund gelegt.
Als Zuhörer hat man oft das Gefühl, Markus Rauh glaube, die
Journalisten möchten ihm auf unfaire Art etwas aus ihm herauslocken.