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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Maria Elsner

1905 - 1983
|.

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Die Sängerin und Schauspielerin Maria Elsner war in erster Linie als Sängerin bekannt.
Sie begann ihre Laufbahn 1928 am Stadttheater Freiburg, wo sie als Sängerin und Darstellerin auftrat.
In den 30er Jahren erlebte sie den Höhepunkt ihrer gesanglichen Laufbahn und sie feierte grosse Erfolge als Adele in "Die Fledermaus", welche sie auch ausserhalb Deutschlands in Österreich und Frankreich aufführte.
Durch ihre grosse Popularität in Opern und Operetten wurde auch der Film auf Maria Elsner aufmerksam und sie verkörperte anfangs der 30er Jahre wenige Rollen.
Zu ihren filmischen Arbeiten gehören "Das lockende Ziel" (30) in der Rolle der Cora Garden mit Richard Tauber, Lucie Englisch und Oskar Sima, als Tilly Brömmel in Georg Jacobys "Die Lindenwirtin" (30) mit Käthe Dorsch und Fritz Schulz, "Die grosse Attraktion" (31) mit Richard Tauber und Sig Arno sowie "So'n Windhund" (31), wo sie an der Seite von Ralph Arthur Roberts, Max Adalbert und Lucie Englisch die Rolle der Nina Noir spielte.
Ihre Laufbahn in Deutschland endete aufgrund ihrer jüdischen Herkunft 1933 mit dem Aufkommen der Nationalsozialisten und sie ging nach Prag, wo sie ihre Laufbahn fortsetzte.
Um an die ungarische Staatsbürgerschaft zu gelangen, heiratete sie den Schriftsteller Ödön von Horvath Ende 1933. Nur 10 Monate später war die Ehe wieder geschieden.
Maria Elsner kehrte daraufhin nach Wien zurück, wo sie trotz ihrer jüdischen Abstammung bis 1945 lebte.
Nach dem Krieg ging sie nach London, wo sie für das BBC Radio arbeitete.
Sie setzte auch ihre Bühnenlaufbahn bis 1947 fort,ehe sie den Industriellen John Fisher heiratete. Die beiden begingen 1983 gemeinsam Selbstmord.
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