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Nach der Gründung der Cooper Car Company im Jahr 1946 durch Charles Cooper, seinem Sohn John und dessen Freund Eric Brandon begann man mit dem Bau von eigenen Rennwagen die ursprünglich für die 500 ccm Klasse bestimmt und mit JAP Motoren bestückt waren. Der zunehmende Erfolg der Fahrzeuge führte dazu, dass ab 1951 eine Serienproduktion in Angriff genommen wurde. Der T12, basierend auf einem Cooper 500-Chassis erwies sich in der Formel 3 als besonders erfolgreich und dominierte die Konkurrenz nach Belieben.
In den Grand-Prix Sport kam Cooper über die Formel 2. Dies war dem Umstand geschuldet, dass anfangs der 50er Jahre nicht genügend wettbewerbsfähige Formel 1 Wagen verfügbar waren und somit die Automobilweltmeisterschaft ausnahmsweise nach dem Reglement der Formel 2 ausgeschrieben wurde. Im Zuge der Entwicklung von neuen Rennwagen leistete Cooper mit dem Einsatz von Mittelmotoren Pionierarbeit. Auf Grund der Art der verwendeten Motoren musste die Antriebseinheit so nah wie möglich an der angetriebenen Hinterachse platziert sein, was dazu führte, dass der Motor hinter dem Cockpit angeordnet wurde. So revolutionierte Cooper ab 1956 mit dem mittelmotorangetriebenen T41 Rennwagen und seinen Nachfolgern, dem T43 und dem T45, die Formel 2. Die hierbei eingesetzten FPF Motoren kamen von Coventry Climax und waren für die Formel 2 konzipiert.
Ab 1957 wurde der FPF von Cooper unter anderem im T43 und T45 auch in der Formel 1 eingesetzt, wobei unterschiedliche Hubraumversionen zum Zuge kamen und anfänglich von 1.5 Liter auf 2.0 Liter anwuchs. Der grosse Erfolg stellte sich 1958 mit den Siegen von Stirling Moss und Maurice Trintignant beim GP von Argentinien (T43) und beim GP von Monaco (T45) ein. Diese Siege läuteten das Ende der Frontmotor-Ära in der Formel 1 ein. 1959 wurde Jack Brabham auf einem Cooper-Climax mit einem nun auf 2.5 Liter vergrösserten FPF Vierzylinderreihenmotor Weltmeister und konnte den Titel im Folgejahr sogar verteidigen.