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Zweite Liga in Rumänien. Chindia Targoviste trifft auf Arges Pitesti. Nach 80 Minuten steht es 1:1 (es bleibt auch gleich das Schlussresultat), da ereignet sich der grösste Aufreger der Partie. Als ein Spieler Targovistes am rechten Spielfeldrand entlang rennt, lässt Arges-Trainer Emil Sandoi, einst 30-facher rumänischer Nationalspieler, sein Bein stehen.
Sandoi trifft den gegnerischen Akteur voll am Bein und bringt ihn so zu Fall. Der Schiedsrichter verweist den Coach ohne zu zögern des Spielfelds. Man könnte auch für Sandoi argumentieren, dass er nur den Ball, der sich möglicherweise im Aus befunden hat, hat stoppen wollen. Doch Sandoi hadert nicht mit der Entscheidung, sondern entschuldigt sich sofort bei den Gegnern und beim Schiedsrichtergespann und nimmt auf der Tribüne Platz. Von dieser würdevollen Reaktion könnten noch viele Spieler etwas lernen. (abu)
Finnland hat ein Weltklasse-Eishockeyteam, es sammelt Medaillen im Speerwerfen und Skispringen und hat mehr Rallye-Weltmeister als jedes andere Land. Doch die Fussballer waren notorisch erfolglos – bis jetzt.
3:0 schlägt Finnland zuhause Armenien und weil gestern Abend wenig später Bosnien-Herzegowina überraschend 1:2 in Griechenland verliert, ist die Aussicht auf die Qualifikation für die EM 2020 mehr als rosig. Zwei Runden vor Schluss haben die «Huuhkajat» (Uhus) fünf Punkte Vorsprung auf Armenien und Bosnien-Herzegowina – und als nächstes ein Heimspiel gegen Liechtenstein.
Zwei Punkte aus zwei Spielen (zum Abschluss geht's nach Griechenland) reichen also und Finnland ist zum ersten Mal in seiner …