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Der Baselbieter erlitt eine von wenigen ernsthaften Verletzungen in seiner Karriere. Wie er im Vorfeld seines Comeback-Matches in Miami erzählte, zog er sich den Meniskusschaden im linken Knie am Tag nach dem verlorenen Halbfinal gegen Novak Djokovic in Melbourne zu, als er ein Bad für seine Zwillingstöchter einliess.
Federer spürte ein “Klicken” im linken Knie, dachte sich aber zunächst nichts dabei. “Mein Knie fühlte sich komisch an. Es war bei einer ganz normalen Bewegung passiert, einer Bewegung, die ich wahrscheinlich eine Million Mal gemacht habe”, erinnerte sich der 17-fache Major-Sieger. Sorgen machte er sich erst im späteren Verlauf des Tages, als er beim Zoobesuch mit der Familie merkte, dass das Knie angeschwollen war.
Die nötige Operation verlief ohne Komplikationen. Zwölf Tage musste er an Krücken gehen. Das volle Trainingspensum nahm er erst von neun Tagen wieder auf. Die Rehabilitation genoss er irgendwie: “Ich war positiv eingestellt. Jeden Tag ging es etwas besser. Wir waren fünf Wochen am Stück in der Schweiz, was selten vorkommt.” Nun sei er gespannt zu sehen, wie sein erster Ernstkampf seit Januar verlaufen wird. Am Karfreitag trifft er zum 21. Mal auf Juan Martin Del Potro.
(SDA)