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In manchen Konfliktregionen der Welt sterben mehr Kinder an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden, als durch direkte Gewalt. Anlässlich des heutigen Weltwassertags hat UNICEF einen Bericht mit eindrücklichen Geschichten veröffentlicht.
Wo bewaffnete Konflikte ausgetragen werden, ist meistens auch die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt. Infrastrukturen werden durch die Kampfhandlungen beschädigt, Stromausfälle legen die Pumpen lahm, und niemand kümmert sich um die Instandsetzung alter Leitungen. Besonders kritisch ist die Situation dort, wo Menschen in grosser Zahl vor der Gewalt fliehen und sich im Niemandsland in behelfsmässigen Lagern niederlassen.
Tatsächlich sterben in langjährigen Konflikten fast dreimal so viele Kinder unter fünfzehn Jahren an Durchfallerkrankungen wie durch direkte Gewalt. Noch viel grösser ist die Gefahr für die kleinen Kinder unter fünf Jahren: Fast zwanzigmal so viele sterben an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden, wie durch Waffengewalt.
UNICEF ist in einigen der gefährlichsten Regionen der Welt im Einsatz, um Kinder in Not mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen. Was das bedeutet, zeigt der Bericht «Water under Fire», den das Kinderhilfswerk heute anlässlich des Weltwassertags veröffentlicht hat, anhand von Beispielen aus drei Ländern.
Pandemie hat Auswirkungen auf Nahrungsmittelversorgung – mit tödlichen Folgen
Eine am Montag veröffentlichte Analyse rechnet vor, dass in diesem Jahr bis zu 10 000 zusätzliche Kinder pro Monat an Unterernährung sterben könnten. Dies aufgrund der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Ein Drittel aller Kinder weltweit hat zu hohe Blutbleiwerte
Wie ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht von UNICEF und Pure Earth aufzeigt, weist jedes dritte Kind einen besorgniserregenden Blutbleiwert auf. Es besteht dringender Handlungsbedarf.