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Nach gut drei Monaten am Boden können die Dreamliner von Boeing bald wieder im regulären Flugbetrieb eingesetzt werden. Die US-Luftaufsichtsbehörde (FAA) billigte am Donnerstag endgültig das neue Batteriesystem der Passagiermaschine.
In einer Direktive machte die FAA genaue Anweisungen für die Reparaturen. Sobald die Flugzeuge umgerüstet seien, dürften sie wieder abheben, sagte ein Sprecher der Behörde.
Die FAA hatte Mitte Januar nach einer Pannenserie ein weltweites Flugverbot für die Dreamliner verhängt, weil die eingebauten Lithium-Ionen-Batterien überhitzen können. Vergangene Woche akzeptierte die FAA nach einer Reihe von Testflügen den Plan für ein modifiziertes Batteriesystem bei der Boeing 787.
Die Lithium-Ionen-Batterien müssen nun ausgetauscht und mit angepassten Ladegeräten versehen werden, zudem müssen Kühlsysteme eingebaut werden.
Profitsteigerung trotz Problemen
Trotz der Probleme mit seinem Prestigeflieger hatte Boeing in den ersten drei Monaten dieses Jahres seinen Profit steigern können. Der US-Flugzeugbauer teilte am Mittwoch mit, dass sein Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gestiegen sei.
«Unsere oberste Priorität in den kommenden Tagen ist, das Vertrauen unserer Kunden in die 787-Flotte voll wiederherzustellen und die Auslieferung der Produktion fortzusetzen», sagte Boeing-Chef Jim McNerney. Dabei zeigte er sich zuversichtlich, dass die Reparaturarbeiten «bis Mitte Mai» beendet seien.
Der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB zufolge ist die Ursache für das Brandrisiko bei den ursprünglichen Dreamliner-Batterien noch immer nicht geklärt. Anfang Januar war bei einem Dreamliner nach der Landung in Boston im US-Staat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine weitere Boeing 787 wegen eines Brandes in Japan notlanden.
(rcv/sda)