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Randomisierte kontrollierte Pilotstudie zum Vergleich von körpereigenen Gewebe und einer neuartigen Kollagenmatrix zur Verdickung des Weichgewebes um Implantate
Ist nach stattgefundener Implantation eine Gewebeverdickung um das Implantat nötig, wurde dafür in der Vergangenheit körpereigenes Gewebe, das vom Gaumen entnommen wird, verwendet. Für den Patienten ist vor allem die Entnahme dieses Gewebes vom Gaumen unangenehm, da es zu postoperativen Schmerzen oder Blutungen kommen kann.
Die Forschung hat sich darum intensiv mit der Entwicklung von Ersatzmaterialien beschäftigt. Neuerdings ist ein Ersatzmaterial aus Kollagen erhältlich, das von der Firma Geistlich in der Schweiz produziert wird. Bevor das Material routinemässig zum Einsatz kommt, sind diverse Studien im Labor, am Tier und Menschen nötig, um die Wirksamkeit und die Sicherheit des Materials zu demonstrieren.
In der vorliegenden Studie konnten die ersten Resultate des neuen Materials am Menschen publiziert werden. Innerhalb der Limitationen der Studie schneidet das Ersatzmaterial dabei im Vergleich mit dem körpereigenen Gewebe nicht schlechter ab.