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Burgen Bellinzona
Die drei Burgen von Bellinzona sind eine Wehranlage in Bellinzona, dem Hauptort des Kantons Tessin in der Schweiz. Die Anlage in ihrer heutigen Gestalt wurde hauptsächlich im 15. Jahrhundert als Talsperre sowie zur Kontrolle der Zugangswege zu den Alpenpässen errichtet. Sie besteht aus den drei Burgen Castelgrande, Castello di Montebello und Castello di Sasso Corbaro sowie aus der Stadtmauer und der Murata-Wehrmauer. Seit 2000 sind die Burgen zusammen mit der Murata ein Welterbe der UNESCO.
Hagen Schaffhausen
Der Hagen ist ein Berg im Randengebiet zwischen dem Jura und dem schwäbischen Jura zwischen Beggingen und Merishausen im Schweizer Kanton Schaffhausen. Mit einer Höhe von 912 Metern über dem Meeresspiegel ist es der höchste Punkt des Kantons. Auf dem Gipfel befindet sich der Hagenturm, ein 40 Meter hoher Aussichtsturm.
Südtirol
Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol. Seit Inkrafttreten der erweiterten Autonomie im Jahr 1972 genießt Südtirol umfassende Selbstverwaltungsrechte und wird entsprechend als „autonome Provinz“ oder „Land“ bezeichnet. Das mitten in den Alpen gelegene Gebiet hat rund 530.000 Einwohner, seine Landeshauptstadt ist Bozen.
Kiev
Kiev ist die Hauptstadt und die größte Stadt der Ukraine sowie Verwaltungssitz der Oblast Kiew und des Rajon Kiew-Swjatoschyn. Sie liegt am bis hierhin für kleinere Seeschiffe befahrbaren Dnepr und hat auf einer Fläche von 847,66 km² über 2,95 Millionen Einwohner. Die Agglomeration umfasst mehr als vier Millionen Einwohner.
Tschernobyl
Am 26. April 1986 um 1:23 Uhr Ortszeit explodierte nahe der damals sowjetischen, heute ukrainischen Stadt Prypjat, am nordwestlichen Ende des Kiewer Stausees, der Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Dabei gelangten grosse Mengen radioaktiver Strahlung in die Umwelt. Es handelt sich um eine der grössten Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts.
Creux du Van
Der Creux du Van ist ein Kar im Schweizer Jura an der Grenze zwischen den Kantonen Neuenburg und Waadt. Er ist etwa 1200 m breit und 500 Meter tief. Die Gesamtlänge der Felswände, die rund 160 Meter senkrecht abfallen, beträgt etwa vier Kilometer. Das Gebiet liegt beim Mont Soliat auf 1200 bis 1450 m ü. M. Seit 1972 ist es unter Schutz gestellt und gehört zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.
Kloster Einsiedeln
Das Kloster Einsiedeln mit seiner Abtei- und Kathedralkirche Maria Himmelfahrt und St. Mauritius ist eine exemte Benediktinerabtei in der Gemeinde Einsiedeln im Kanton Schwyz. Die Abtei ist der grösste Wallfahrtsort der Schweiz und eine bedeutende Station auf dem Jakobsweg. Die Schwarze Madonna von Einsiedeln in der Gnadenkapelle ist Anziehungspunkt für rund 800'000 Pilger und Touristen pro Jahr. Die Gemeinschaft der Benediktinermönche zählt rund 60 Mitglieder.
Insel Reichenau
Reichenau ist eine bewohnte Insel im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg und die grösste Insel im Bodensee. Seit 2000 ist sie mit dem Kloster Reichenau auf der UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet. Die Insel sei, so die UNESCO in ihrer Begründung, ein herausragendes Zeugnis der religiösen und kulturellen Rolle eines großen Benediktinerklosters im Mittelalter.