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Foto: IM Architektur Pfäffikon SZ
Am Südhang in Richterswil wird eine Wohnüberbauung mit insgesamt fünf 4-geschossigen Mehrfamilienhäusern und zwei durch eine Zwischenrampe verbundenen Tiefgaragen realisiert. Die Erschliessung der Baugrube und der späteren Überbauung erfolgt über die südwestlich liegende Quartierstrasse. Die Gebäude sind aus topografischen Gründen an zwei etwa hangparallel geführten Linien ausgerichtet. Die talseitigen Häuser A, B und C und die angrenzende untere Tiefgarage liegen ca. 8 Meter tiefer als die oberen Gebäudekomplexe.
Die Realisierung der unterschiedlichen Fundationsebenen und der Zwischenrampe für die gewählte Gebäudeanordnung erforderte eine umfangreiche Baugrubensicherung. Bei den hangseitigen Baugrubenabschlüssen wählten wir gebohrte und rückverankerte Rühlwände. Zur Überwindung der baugrubeninternen Höhenversätze genügten gebohrte im Untergrund eingespannte Rühlwände.
Die gesamte Bauparzelle liegt in einem Rutschhang. Um allfällige Geländeverschiebungen oder gar Hangrutschungen frühzeitig zu erkennen, wurde in Zusammenarbeit mit dem Geotechniker ein sehr detailliertes Überwachungskonzept angeordnet. Die Grösse der zu erwartenden Deformationen der Baugrubenabschlüsse werden mit wöchentlichen Inklinometer- und Spiegelmessungen beobachtet und protokolliert. Als weitergreifende Schutzmassnahme wird der Hang zwischen dem bergseitigen Baugrubenabschluss und den oberen Nachbarparzellen ebenfalls mit Inklinometermessungen überwacht. Angrenzende Bauten und Strassenabschnitte wurden mit Einzelvisuren versehen und in die Überwachung integriert.