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Schweizer Kirchen im Ausland CHKiA
Kommission für die Schweizer Kirchen im Ausland CHKiA
CC/thisisbossi
„Evangelisch Kirche sein“ geschieht vielfältig und über Grenzen hinweg. Die Kommission für die Schweizer Kirchen im Ausland (CHKiA) leistet mit ihrer Arbeit einen Beitrag dazu. Sie unterstützt schweizerische Protestantinnen und Protestanten im Ausland darin, ihren evangelischen Glauben zu leben. Dies tut sie im Auftrag des Rates und gestützt auf die Verfassung des Kirchenbundes.
Das Mandat umschreibt die Aufgaben der Kommission. Dazu gehören folgende:
- Sie bewilligt Anstossfinanzierungen für Projekte.
- Sie unterstützt und begleitet die Schweizer Kirchgemeinden in Mailand, Misiones und London beim Übergang in ihre finanzielle Unabhängigkeit vom Kirchenbund und ist verantwortlich für die Umsetzung der Ratsbeschlüsse vom Juni und Oktober 2012, die strukturelle Mitfinanzierung der Schweizer Kirchen in London, Misiones und Mailand zu beenden.
- Sie vermittelt und/oder entsendet Schweizer Pfarrpersonen oder sozial-diakonische Mitarbeitende in die genannten Schweizer Kirchen, wo sie dies wünschen. Zudem tut sie dies auch in Kirchen oder Kirchenverbände, mit denen der Kirchenbund vertraglich einen Personalaustausch vereinbart hat.
Sie beteiligt sich in diesem Rahmen an der Umsetzung des Vertrages zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem SEK vom 1. September 2012.
- Sie unterstützt mit Beiträgen aus dem Fonds CHKiA deutschsprachige, frankophone und italienischsprachige Auslandgemeinden sowie ehemalige selbständige Schweizer Kirchen im Ausland, die mit der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Fédération Protestante de France und der Federazione delle Chiese Evangeliche in Italia verbunden sind und in denen Schweizerinnen und Schweizer Mitglieder sind oder als regelmässige Teilnehmende an deren Angebot Gastrecht geniessen.
Zur Zeit gehen im Rahmen dieser Aufgabe kleinere Beiträge an die Comunità evangelica di Confessione Elvetica in Triest und die ehemalige Schweizer Kirche in São Paulo (Brasilien) sowie fünfzehn weitere französisch- oder deutschsprachige Auslandgemeinden, welche mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Fédération protestante de France (FPF) verbunden sind (z. B. in Singapur, Casablanca, Kairo).
An seiner Oktobersitzung 2012 beschloss der Rat, aus der strukturellen Mitfinanzierung der Schweizer Kirchen in London SCL, Ruiz de Montoya, Misiones IES und Chiesa Cristiana Protestante di Milano CCPM bis Ende 2017 auszusteigen. Die Beiträge an kleinere deutsch- und französischsprachige Gemeinden mit Schweizer Mitgliedern laufen ebenfalls auf diesen Zeitpunkt aus.
Solange Kollektengelder nach ursprünglichem Spendenzweck vorhanden sind, sollen auch nach 2017 Projekte unterstützt werden, welche lebendiges evangelisches Kirchesein oder die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen vor Ort fördern.