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Das Freiburger
Management-Modell für Nonprofit-Organisationen (FMM)
Auch Nonprofit-Organisationen brauchen modernes Management - diese Kurzformel «Nonprofit but Management» umschreibt das Anliegen dieses Modells.
Nonprofit-Organisationen entstehen, weil Markt wie Staat bei der Bereitstellung bestimmter Güter versagen können oder weil Bedürfnisse des Menschen nach sozialer Integration, nach politischer, kultureller, karitativer und ähnlichen Betätigung bestehen, die nur in solchen Organisationen befriedigt werden können.
Dazu zählen Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände, Kammern, Genossenschaften, Vereine, Kirchen, Stiftungen, Parteien oder soziale, philanthropische, kulturelle und ähnliche Organisationen.
Weil diesen Organisationen für die Steuerung keine finanzwirtschaftlichen Messgrössen wie Umsatz oder Gewinn zur Verfügung stehen, stellt die Führung eine besondere Herausforderung dar.
Die Erfahrungen am VMI zeigen: Um das Grundanliegen zu erfüllen, nämlich den Bedürfnissen der Mitglieder und Klienten optimal zu genügen, ist es auch für NPO nötig, ein effizientes Management zu betreiben.
Das «Freiburger Management-Modell für NPO» und dessen Vertiefungsbände bieten eine systematische Einführung in das Thema des Nonprofit-Managements. Es vermittelt durch den ganzheitlichen Ansatz die Grundlagen und bildet ein Ordnungsraster für das Verständnis der NPO-Management-Probleme und ihrer Lösungen.
Dieses umfassende Management-Modell wurde 1986/87 als konzeptionelle Grundlage für den Postgraduate Lehrgang (PGL) für Verbands- und Nonprofit-Management entwickelt, laufend ausgebaut und ergänzt. 1995 erschien es erstmals in Buchform, 1996 bereits in der 2. und im November 1999 in der 3. Auflage. Im Herbst 2002 erschien die stark erweiterte 4. Auflage. 2005 erfolgte bereits die aktualisierte und ergänzte 5. Auflage, 2009 die 6. Auflage. Im März 2013 verschien die neu bearbeitete 7. Auflage.
Als konzeptionelle Klammer bildet das Modell Grundlage und Bezugsrahmen für sämtliche Lehrgänge des VMI.