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Eine erste Ansiedlung an diesem Ort bestand um 1'100 v. Chr. in der Gegend des heutigen Parque Cruz Conde.
Diese tartessische Ansiedelung geriet ab der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. in den Einflussbereich der iberischen Kultur. Unter den Phöniziern und auch Karthagern hatte der Ort eine gewisse Bedeutung. In der Nähe dieser Siedlung wurde durch Claudius Marcellus in der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. Cordoba gegründet.
Im Bürgerkrieg zwischen Gnaeus Pompeius und Gaius Iulius Caesar hatte sich Stadt auf die Seite von Ceasar geschlagen, scheint aber trotzdem teilweise zerstört worden zu sein.
Die Stadt wurde später zur Kolonie erhoben und wurde zur Hauptstadt der Provinz Baetica. Zu den Einwohnern der Stadt zählten auch die angehörigen der Familie Annaeus. Dieser entstammten auch die beiden Lucius Annaeus Seneca (der Ältere und der Jüngere (um 4. v. Chr. bis 65 n. Chr.)).
Gegen Ende des 3. Jahrhunderts residierte der Kaiser des Westens - Marcus Aurelius Valerius Maximianus - in diesem Ort. Dafür wurde ein palastartiges Haus erstellt.
Folgende römischen Überreste sind heute sichtbar:
Mit Ausnahme des Museums ist alles frei zugänglich. Der Vorplatz des Theaters war bei meinem Besuch im Jahr 2004 nicht zugänglich (Dienstag: 14.30 - 20.30 Uhr/Mittwoch - Samstag: 9.00 bis 20.30 Uhr/Sonn- und Feiertage: 9.00 bis 14.30 Uhr).
Vor dem Museum waren zudem Bauarbeiten im Gang. Hier befand sich das Theater. Ev. wird hier eine Konservierung vorgenommen.
Die Hinweise auf die römischen Bauten sind spärlich. Es könnte sein, dass Reste des Zirkus ebenfalls sichtbar sind.