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Die Armee befindet sich weiterhin in der Übergangsphase WEA. Nach zwei Jahren Unterbruch wurden die Bestände und Kennzahlen zur Alimentierung der Armee nun wieder vollständig erfasst. Am 1. März 2019 lag der Bestand an eingeteilten Armeeangehörigen bei 140’304 Soldaten und Kadern.
In der Schweizer Armee sind im Jahr 2018 (Geschäftsjahr: 01.03.18 – 01.03.19) insgesamt 16’306 Personen neu eingeteilt worden. Zur langfristigen Bestandeserhaltung in den Formationen bräuchte die Armee knapp über 18’000 Ersteinteilungen pro Jahr. Die tiefen Bestände sind zumindest teilweise mit dem neu eingeführten flexiblen Einstieg in die Armee zu begründen: Die jungen Leute haben die freie Wahl, zu welchem Zeitpunkt sie ihre Rekrutenschule bis zum 25. Altersjahr absolvieren wollen.
Die Rekrutierung ist der Rekrutenschule jeweils 3 bis 12 Monate vorgelagert. Dieser Umstand hat denn auch dazu geführt, dass im letzten Jahr nur 31’411 Stellungspflichtige in den Rekrutierungszentren beurteilt werden konnten. Trotz einer leicht höheren Tauglichkeitsrate von 69.5% sank deshalb die Zahl an Militärdiensttauglichen auf 21’818.
Der Effektivbestand von 140’304 Armeeangehörigen ermöglicht im Moment eine genügende Alimentierung der Verbände. Durch den geringeren Zufluss von neuen Angehörigen und die steigende Zahl von Eingeteilten, die nicht mehr WK-pflichtig sind, sinken aber die Bestände in den Wiederholungskursen, was Konsequenzen auf die Ausbildung und die Einsätze hat, die von der Truppe über das Jahr geleistet werden.
Eine Jahrgangsauswertung zeigt auf, dass rund die Hälfte der Militärdiensttauglichen bis zum 26. Altersjahr aus dem Militärdienst ausscheiden. Im Jahr 2018 hat die Armee 3’303 Angehörige aus medizinischen Gründen und 6’205 Angehörige durch die Zulassung zum Zivildienst verloren.