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Alabasterleib und schwarze Tränen
Peter Altenberg steht im Mittelpunkt dieses Romanprojekts. Er, der als Richard Engländer vom Judentum zum Christentum konvertierte und sich nach einem kleinen Dorf bei Wien umbenannt hat, ist eine zwiespältige Figur in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er pflegt merkwürdige Beziehungen zu jungen Mädchen, lässt sich durch zahlreiche Freunde sein Leben finanzieren, ist stark vom Alkohol abhängig, hat seinen Lebensmittelpunkt im Café Central und wird ab und an von Depressionen befallen, so dass er in psychiatrische Anstalten eingeliefert werden muss.
Dieser Freundeskreis, um den sich alles dreht, hat es in sich: So illustre Namen wie Karl Kraus, Arnold Schönberg, Alban Berg, Gustav Mahler (und seine unvergessliche Alma), Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner, Adolf Loos (und seine Frauen) kurz alles, was Rang und Namen hat, gehört dazu. Und natürlich auch alle Geschichten, Episoden und Skandale, die sich um sie ranken.
Bruno H. Weder
Weder, Bruno H.: geb. 1947 in Berneck im St.Galler Rheintal. Studium der Germanistik, Allgemeinen Geschichte und Schweizer Geschichte an der Universität Zürich. Daneben Violin- (René Armbruster) und Kompositionsausbildung (Paul Müller) an der Musikakademie in Zürich. Promotion. Wissenschaftliche Publikationen und Lehrmittel in verschiedenen Verlagen und Lexika. Tätig gewesen als Professor für Deutsche Literatur an der Pädagogischen Hochschule sowie Lehrbeauftragter am Deutschen Seminar der Universität Zürich.
Seit 2010 freischaffender Autor.