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In Zusammenhang mit den beiden Artikel über gezielte Tötungen (Teil 1, Teil 2) empfehle ich zusätzlich die Sendung “Krieg” vom Juli 2011 aus der Reihe “Philosophie” auf ARTE. Der Philosoph Raphaël Enthoven unterhält sich während der Sendung mit der Ethikspezialistin Monique Canto-Sperber über die allgemeine Rechtmässigkeit des Krieges und über die Legitimität ganz bestimmter Kriege. Die Hauptfragen sind: Ist der Krieg eine Frage des Willens? Kann sich ein Pazifist irren? Ist der Krieg unter manchen Umständen unvermeidbar? Kann der Krieg moralisch legitim und gerechtfertigt sein?
Die Hauptaussagen der Sendung sind: Niemand ist so töricht den Krieg dem Frieden vorzuziehen. Der Krieg ist das Produkt der Vernunft und des Willen der Menschen. Es kann rational, sein Frieden anstelle von Krieg zu wählen. Unsere heutige Zeit sieht den Krieg als ein moralisches Problem.