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Sanierungsprojekt
Das ursprünglich für Ende 2010 vorgesehene Sanierungsprojekt wird die optimale Variante für die Sanierung des Standorts darstellen. Es wird eine Kostenschätzung und eine Beurteilung der Wirkung der Massnahmen enthalten sowie eine mögliche Planung für die Umsetzung dieser Variante vorschlagen. Die betroffenen staatlichen Dienststellen und der Bund werden sich im Laufe des ersten Trimesters 2011 über dessen Inhalt äussern. Eine diesbezügliche Information der Öffentlichkeit wird zu gegebener Zeit erfolgen.
Vorgezogene Massnahmen
Die der eigentlichen Sanierung vorgezogenen Massnahmen werden im Juli 2011 beginnen, sobald die erforderlichen Bewilligungen vorliegen. Damit soll die PCB-Belastung der Saane noch vor der allgemeinen Sanierung der alten Deponie spürbar reduziert werden.
Entsorgung des kontaminierten Materials
Die seit der Realisierung der Sofortmassnahmen von 2009 provisorisch auf der Deponie abgelagerten Materialien werden im August 2011 entsorgt.
Fahrende
Die Verhandlungen zwischen der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion und der Vereinigung der Fahrenden haben am 1. Oktober 2010 zu einem positiven Ergebnis geführt. Die 19 Familien haben die entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Die Bauarbeiten für die Gestaltung des neuen Standplatzes haben Mitte November 2010 begonnen und sollten Ende April 2011 beendet sein, so dass er im Laufe der Monate Mai und Juni 2011 bezogen werden kann.
Überwachungskampagne
Die Deponie und die Saane in unmittelbarer Nähe werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Altlastenproblematik regelmässig überwacht. Das Überwachungsprogramm für die Jahre 2011 bis 2015 wird aufgrund der Analyseergebnisse von 2010 und Anfang 2011 erstellt werden.
Anpassung des Programms 2010
Nach der Feststellung erhöhter Gehalte von cPCB in Fischen, welche in der Saane unterhalb der Pila gefangen wurden, wurden verschiedene Untersuchungen zur Identifizierung allfälliger weiterer bedeutender PCB-Quellen in der Umwelt durchgeführt. Aufgrund der heute verfügbaren Ergebnisse konnten keine solchen Quellen ausfindig gemacht werden. Im Rahmen der Umsetzung des Katasters belasteter Standorte sind noch diesbezügliche Abklärungen im Gang, damit andere alte Deponien und Betriebsstandorte definitiv als PCB-Quellen ausgeschlossen werden können.