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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Probleme bei einer US-Pipeline haben die Ölpreise am Montag in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete am späten Nachmittag 89,29 US-Dollar. Das waren 1,26 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte um 2,02 Dollar auf 95,35 Dollar zu.
Grund für den Anstieg ist aus Sicht der Commerzbank die Schliessung einer wichtigen US-Ölleitung aus Alaska wegen eines Lecks am Wochenende. Über die betroffene Leitung werden rund zwölf Prozent der US-Ölproduktion transportiert. Noch gebe es keine Angaben darüber, wann die Leitung wieder in Betrieb genommen werden könne. Hinzu komme, dass am Freitag bei einem Ölsandprojekt in der kanadischen Provinz Alberta wegen eines Feuers die Produktion vorübergehend hatte eingestellt werden müssen. Das Projekt stelle sechs Prozent der kanadischen Ölexporte.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 90,81 Dollar. Das waren 1,23 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/he
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