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Der 16-Jährige ist seit seiner Geburt schwer krank und benötigt viel Aufmerksamkeit. Harvey ist blind, autistisch und leidet am Prader-Willi-Syndrom, einer genetischen Störung, die körperliche und kognitive Symptome zur Folge hat.
Der Abschied fällt schwer
Dass Price ihren Sohn abgeben muss, fällt ihr alles andere als leicht. «Ich möchte nicht, dass er geht, aber meine Mutter und die Ärzte sagen, dass es das Beste für ihn ist.» Sein Wohl steht für die Fünffach-Mama im Vordergrund. «Es wäre egoistisch, ihn bei mir zu behalten», erklärt sie. «Ich muss dabei auch an ihn denken und daran, dass er viel mehr Freiheit haben wird, wenn ich ihn weggebe.» Denn in «solch einer Einrichtung» lasse man sich auf seine Bedürfnisse ein und könne ihm Dinge bieten, die «mir nicht möglich sind», so die 40-Jährige.
Schon früher mit dem Schritt geliebäugelt
Bereits im Februar 2019 hatte Price öffentlich mit dem Gedanken gespielt, ihren Sohn ins Heim zu schicken. In der Talk-Show «BBC Two» gab sie zu: «Zum ersten Mal überhaupt denke ich, dass er von Montag bis Freitag ins Heim gehen muss.»
Im gleichen Interview gewährte sie einen intimen Einblick in das Leben mit einem behinderten Kind. «Heute, bevor wir kamen, musste ich ihn baden, ihn waschen, weil er es selbst nicht schaffen kann.» Sie habe ihn anziehen müssen. «Er macht zweimal in der Nacht ins Bett. Er braucht all diese Medikamente hier, um zu überleben. Wenn er diese nicht hat, stirbt er buchstäblich.»
Harvey zerstöre Dinge wie Fensterscheiben und iPads. Ausserdem verängstige er seine vier jüngeren Geschwister Junior, 13, Princess, 11, Jett, 5, und Bunny, 4, erzählte Price im Interview weiter. Hilfe – auch diejenige von Harveys Papa Dwight Yorke, 47, – fehle gänzlich. «Es ist so schwer. Ich hatte noch nie Ruhe, ich mache alles selbst.»
Damals sagte sie zum ersten Mal öffentlich, dass sie «wirklich über das Heim nachdenken» müsse. «Ich hasse es, weil Harvey mein Leben ist. Ich muss das Beste für ihn tun, aber es wird nicht für immer sein.» Gute zwei Monate später nun hat sich Price vorerst dafür entschieden, sich für die Betreuung ihres ältesten Kindes Hilfe zu holen.
Karriere als Erotikstar
Katie Price erlangte weltweite Berühmtheit als Seite-3-Mädchen in der britischen Tageszeitung «The Sun». Es folgte eine Karriere als Erotikmodel. Price war mehrere Male im «Playboy» zu sehen und als Boxenluder in der Formel 1 tätig. Später sorgte sie vor allem mit ihren zahlreichen Liebhabern und Schönheits-OPs sowie ihren Reality-TV-Shows immer wieder für Aufsehen.