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Das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) hat im Februar und März 2016 die Baubewilligungen für die Phase zwei der Renovierungsarbeiten an der Schaltanlage Romanel erteilt.
Da gegen die Baubewilligung vom ESTI keine Einsprachen eingereicht wurden, werden Swissgrid und die Services Industriels de Lausanne (SiL) im April 2016 mit der Modernisierung ihrer Anlagen beginnen.
In der ersten Bauphase während der vergangenen zwei Jahre wurde die 220-kV-Freiluftschaltanlage von Swissgrid abgebaut und durch eine neue 220-kV-GIS-Anlage ersetzt. Die Arbeiten der Phase zwei werden auf dem Gelände der ehemaligen 220-kV-Freiluftschaltanlage ausgefüht:
- Für Swissgrid werden zwei neue Gebäude errichtet, in denen eine neue 380-kV-GIS-Schaltanlage und eine neue 380/220-kV-Umspannanlage installiert werden.
- Für die SiL wird ein neues Gebäude mit einer neuen 125-kV-GIS-Schaltanlage, einer neuen 220/125-kV-Umspannanlage und einer Mittelspannungsschaltanlage errichtet. Diese werden die alten 125-kV-Anlagen und die 220/125-kV-Umspannanlage ersetzen, welche derzeit in Betrieb sind.
Die Anlagen der Schaltanlage von Romanel stammen aus den 30er- und 60er-Jahren und müssen modernisiert sowie den aktuellen Anforderungen angepasst werden. Die Renovierungsarbeiten werden drei Jahre dauern. In der dritten und letzten Phase, welche derzeit im Genehmigungsprozess bei den Behörden ist, werden die SBB neue 132-kV-Anlagen erstellen. Diese werden auf dem heutigen Areal der SiL gebaut.
Die Schaltanlage in Romanel ist von grosser Bedeutung für die französische Schweiz. Mit den geplanten Arbeiten wird die Sicherheit der Stromversorgung und des Schienenverkehrs in der Genferseeregion gewährleistet und gleichzeitig erhöht.