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Mit der Verdauung ist es wie mit dem Wetter: erst wenn Wolken am Himmel aufziehen, trauert man der Sonne nach. Auch die Bedeutung einer guten Verdauung wird uns erst bewusst, wenn nicht mehr alles rund läuft und Verdauungsstörungen auftreten.
Verdauungsstörungen zeigen sich durch Symptome wie Völlegefühl, Magendrücken, Magenschmerzen oder Blähungen (v.a. solche im Oberbauch, auch Meteorismus genannt), die einzeln oder in Kombination auftreten können. Auslöser für Verdauungsstörungen sind sehr vielfältig und individuell. Stress, unregelmässiges und hektisches Essen, aber auch besonders scharfe, saure, fettige oder süsse Speisen sowie Nikotin, Alkohol und gewisse Medikamente können die Verdauung erheblich belasten.
Funktionelle Verdauungsstörungen, d.h. solche ohne erkennbare organische Ursachen, lassen sich in akute Beschwerden (wie nach einem üppigen Essen) und in wiederkehrende oder chronische Störungen unterteilen. Letztere werden auch als funktionelle Dyspepsie oder Reizmagen bezeichnet. Eine ungenügende Verdauung belastet zudem den Organismus durch unverdaute oder schlecht abgebaute Stoffe.
Magenbeschwerden, die sich an eng begrenzter Stelle als Schmerz oder Druckschmerz äussern oder mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl verbunden sind, bedürfen der ärztlichen Beratung.