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Regenwasser ist in der Lage, Kalk, Gips und andere Salzgesteine aufzulösen. Diese Lösungsverwitterung führt zu seltsamen Landschaftsformen und Erscheinungenan der Oberfläche und unter dem Boden: Typisch sind zum Beispiel zerfurchte Gesteine mit Rillen und Spalten, trichterförmige Einsenkungen und eingebrochene Talkessel sowie Höhlensysteme mit Tropfsteinformationen und unterirdischen Flussläufen.
Im Westen Sloweniens befindet sich ein Kalkgebiet,das besonders stark von dieser Lösungsverwitterung geprägt ist. Die dortige Hochebene wird von den Slowenen als «Kras» oder «Karst» bezeichnet. Der Name «Karst» wurde später auf alle ähnlich beschaffenen Gebiete in der ganzen Welt übertragen. Auch in der Schweiz gibt es Karstgebiete.
Die Karsthöhlen Sloweniens gehören zu den grössten und schönsten Höhlen der Welt. Sie ziehen Millionen von Touristen an und sind eine wichtige Einnahmequelle für die einheimische Wirtschaft.