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Neuer Film und Bericht der GfbV
Im brasilianischen Tapajos bedrohen mehrere Infrastrukturprojekte die Lebensgrundlage der indigenen Gemeinschaften. Geplant ist ein Wasserprojekt bestehend aus einer Wasserstrasse, sieben grossen Dämmen und 29 kleinen Wasserkraftwerken, und eine rund tausend Kilometer lange Eisenbahnlinie. Sie sollen Güter wie Soja und Rindfleisch schneller und günstiger ins Ausland transportieren.
Leidtragende der Projekte wären insbesondere die indigenen Gemeinschaften. «Diese Projekte bringen nichts als Zerstörung für uns. Wir werden alles verlieren: unsere Kultur, unsere Sprache, unsere Bräuche», sagt Juarez Munduruku. Er und Alessandra Munduruku besuchten diese Woche die Schweiz. Denn mit der finanziellen Beteiligung an Firmen, die am Bau der Projekte interessiert sind, machen sich auch Schweizer Banken an der Ausbeutung des Amazonas mitschuldig!
Um auf die verheerenden Auswirkungen der geplanten Projekte aufmerksam zu machen, hat die GfbV einen Bericht veröffentlicht und in Zusammenarbeit mit einem brasilianischen Filmemacher einen Dokumentarfilm produziert.