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Walser bevölkern das Tal
Das Avers im Kanton Graubünden war im 13. Jahrhundert kein Niemandsland. Als die Walser aus dem Oberwallis nach und nach als Siedler ins Tal kamen, trafen sie auf Romanen. Diese besiedelten den unteren Talabschnitt und nutzten den oberen als Weideland. Anfangs lebten die Alteingesessenen und die Neuankömmlinge friedlich nebeneinander. Später begannen die Walser zu dominieren. Die Walser Einwandererinnen und Einwanderer brachten neben der Sprache auch ihre Bräuche und Arbeitstechnik mit. Im Verlauf der Zeit haben sie diese den Umständen angepasst. So finden sich etwa in der Siedlungsstruktur unterschiedliche Formen: Die Streusiedlung gilt zwar als typisch walserisch, doch es gibt auch Dörfer.