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Anhang 9.4
Spezial-Report Christine Flender:
Musikwissenschaftliche Forschung im Internet
-- das deutschsprachige Netz
Aus diesem Bereich boten sechs der zehn Institutionen Links an; diese waren spezifischer auf die eigenen Forschungsschwerpunkte ausgerichtet als die Linkpages der anderen hier behandelten Institutionen.
Etwa ein Drittel der besuchten Institutionen unterhielt im Untersuchungszeitraum (teilweise sehr umfangreiche) eigene Linkpages, wobei die Kompilatoren dieser Seiten in der Regel große bekannte Web-Sites berücksichtigten. Insbesondere die Linkpages der University of Indiana und der Sibelius-Universität wurden häufig aufgeführt, ebenso der Thesaurus Musicarum Latinarum und RISM-Online. Sehr selten waren hingegen Links auf Dissertationsverzeichnisse (Linkpage des Musikwissenschaftlichen Instituts der TU Berlin), Mailing-listen (Linkpages der Musikwissenschaftlichen Instituts der TU Berlin und Bochum) und Konferenzankündigungen (Linkpage des MuwiForums am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln) -- Bereiche, die für die wissenschaftliche Arbeit nicht unbedeutend sind. Auch thematisch gruppierte oder kommentierte Links stellten eher eine Ausnahme dar (Linkpages der Musikwissenschaftlichen Institute der Universiäten Hamburg und Bochum und des Forschungszentrums Populäre Musik der HU Berlin).
Allgemein läßt sich beobachten, daß Linkpages in der Regel wenig Orientierungshilfen für unerfahrene Internet-Benutzer bieten. Ein wichtiger Grund hierfür könnte darin liegen, daß die Arbeit der Kompilatoren dieser Seiten von den betreffenden Institutionen zu gering eingeschätzt und folglich nicht entsprechend honoriert wird.
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