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Grund 5: Eine Vielfalt von biogenen Abfallströmen kann effektiv mit Biokohle umgesetzt werden
Die Landwirtschaft produziert eine Vielzahl von biogenen Abfallströmen, die es zu entsorgen gilt. Da diese Biomasse einen tiefen Wert hat, wählen die Landwirte oft den billigsten Weg, um sie loszuwerden, zum Beispiel durch Verbrennung oder Deponie. Selbst dort, wo sie wieder in den Boden eingebracht wird, gelangt sie über kurz oder lang wieder in die Atmosphäre in Form von CO2.
Allein in Indien wird geschätzt, dass jährlich eine Milliarde Tonnen CO2 durch die Verbrennung von Ernterückständen aus Reis und Weizen in die Atmosphäre gelangt. Tierische Ausscheidungen können das Grundwasser verunreinigen. Landwirte arbeiten mit sehr engen Margen. Sie haben oft nicht die Mittel, um umweltfreundliche Praktiken aufgrund lediglich ihrer Vorteile anzuwenden, selbst wenn sie möchten.
Biokohle hat das Potenzial, die Kosten der Beseitigung von landwirtschaftlichen Abfällen zu einem gewinnbringenden Nutzen umzuwandeln, wenn sie zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und zur Erzeugung von Bioenergie genutzt wird. Die immateriellen Nutzen sind ebenfalls erheblich, und in bestimmten Fällen können daraus materielle Nutzen entstehen. Methan-, Lachgas und Kohlendioxid-Emissionen werden vermindert, während Kohlenstoff auf einer praktisch dauerhaften Basis fixiert wird. Die gesundheitlichen Risiken, die durch Verbrennung von Biomasse und die Verunreinigung des Grundwassers entstehen, werden als Folge von gewinnbringenden Tätigkeiten verringert.
Wenn Biokohle aus Abfallströmen der Landwirtschaft erzeugt wird, entsteht ein dreifacher Nutzen. Dasselbe gilt für die Forst- und Holzwirtschaft. Nächster Grund