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Hohe Umweltqualität in der Schweiz
Nach Dänemark geniesst die Schweiz trotz unterdurchschnittlichen pro Kopf Ausgaben die zweitbeste Umweltqualität in Europa. Dies zeigt eine BUWAL-Studie.
Die vom BUWAL bestellte Studie vergleicht die Umweltbehörden Deutschlands, der Niederlande, Grossbritanniens, Dänemarks und der Schweiz.
Die Umweltschutzausgaben des Bundes pro Einwohner sind laut der Studie unterdurchschnittlich: Sie betragen 71 oder 22 Franken weniger als im Durchschnitt der Vergleichsländer. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) beschäftigt nur halb so viele Mitarbeiter wie die anderen nationalen Umweltbehörden.
Effizienter Mitteleinsatz
Wie das BUWAL mitteilt, gibt von den fünf verglichenen Ländern Dänemark am meisten für den Umweltschutz aus, Grossbritannien am wenigsten. Dänemark hat die höchste Umweltqualität, Grossbritannien die geringste.
Die Umweltausgaben der Schweiz liegen zwischen denen Dänemarks und Grossbritanniens, die damit erreichte Umweltqualität ist nach Dänemark die zweithöchste der verglichenen fünf Länder. Mit einem durchschnittlichen Mitteleinsatz erreicht die Schweiz also laut der Studie eine überdurchschnittliche Umweltqualität.
Artenschutz ungenügend
Bei den klassischen, aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe stammenden Luftschadstoffen Schwefeloxide und Stickoxide weist die Schweiz laut der Studie deutlich die besten Emissionswerte aus. Bei der Abwasserbehandlung platziert sie sich nach Dänemark und Deutschland im Mittelfeld.
Beim Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und bei der Abfallbewirtschaftung liegt die Schweiz an der Spitze. Bei der Lärmbelastung hält sie knapp den vierten Rang. Die schlechtesten Werte hat sie beim Schutz bedrohter Säugetier-, Vogel- und Fischarten. Da ist Grossbritannien Spitzenreiter.
swissinfo und Agenturen
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