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Vorgeschichte
Musikgesellschaft Knutwil
Die Wurzeln der Feldmusik gehen weit ins 19. Jahrhundert zurück. 1868 wurde in Knutwil die Musikgesellschaft gegründet. Ihre Mitglieder kamen aus dem Dorf Knutwil selbst. Der Verein war politisch neutral. In den Jahrbüchern des «Surseer Anzeigers» und des «Luzerner Landboten» (ab 1913) findet man Inserate von Konzerten und Maskenbällen, die von den Aktivitäten der Musikgesellschaft in dieser Zeit berichten. Leider sind die ersten Protokolle der Musikgesellschaft heute nicht mehr vorhanden.
Musikgesellschaft St. Erhard
In der MG St. Erhard spielten Mitglieder aus dem Dorf St. Erhard und Kaltbach mit. Ein Kassabuch belegt die Aktivitäten der MG St. Erhard der Jahre 1908 bis 1929. Die ersten und zugleich letzten Statuten datieren aus dem Jahre 1914. Unter Artikel 1 ist nachzulesen: «Unter dem Namen MG St. Erhard hat sich am l. Januar ein Verein gebildet, der seinen Sitz in St. Erhard hat.» 1929 wurde der Verein aufgelöst.
Tanzabende und Maskenbälle im Gasthaus St. Erhard waren ebenso beliebt bei der Bevölkerung wie die eigentlichen Konzerte. Bis ins Jahr 1923 trug dieser Verein zum kulturellen Dorfgeschehen bei, dann allerdings sank sein guter Stern und die Vereinstätigkeit musste eingestellt werden.
Walter Bühlmann aus Luzern meint dazu: Um 1923, kurz vor der Auflösung des Vereins, zählte man 15 Mitglieder. Aus Altersgründen verliess Direktor Hess, Schuhmachermeister aus Oberkirch, den Verein. Zudem verliessen mit den drei Gebrüdern Koller aus Kaltbach führende Bläser den Verein.
Der Nachfolger von Hess, Dirigent Lustenberger, erschien mit der Violine zu den Proben und war sich in keiner Art und Weise gewohnt, einen Verein zu führen, wo man Blasmusik einstudieren wollte. Der Verein musste im Weiteren seine Aktivitäten einstellen, denn vergebens hofften die Musikanten auf junge Bläser. In der Gemeinde Knutwil hatte sich ein neuer Verein gebildet. Politische Unstimmigkeiten hatten dazu geführt. Die einzelnen Mitglieder, welche weiterhin in der eigenen Gemeinde musizieren wollten, gesellten sich zu den beiden Knutwiler Musikvereinen. Die Habschaften wurden verkauft und die verbliebenen neun Mitglieder: Beda Boos, Josef Bueher, Jakob Bachmann, Kaspar Gut, Eduard Gut, Leo Gut, Walter Bühlmann, Johann Fischer und Josef Siegrist wurden mit je Fr. 31.06 ausbezahlt. Die MG St. Erhard-Kaltbach war definitiv aufgelöst.
Die Gründung
Auszug aus der «Heimatkunde von Knutwil», 1967, verfasst von der Lehrerschaft Knutwil.
«In den zwanziger Jahren wurde unsere Gemeinde unrühmlich bekannt durch leidenschaftliche Parteikämpfe zwischen den Konservativen und Liberalen!»
In der Tagespresse las man vom «Wahlknechtskandal in Knutwil»
Die Gründung der Feldmusik kam in dieser Zeit politischer Verunsicherung zustande. In den Nachkriegsjahren gewannen für kurze Zeit die Liberalen die Oberhand in der Gemeinde. Das führte in der traditionsgebundenen Bevölkerung zu grossen Spannungen, die sich auf das sonst so friedliche Vereinsleben ebenfalls auszuwirken begannen.
Kurzerhand wurden in der Musikgesellschaft, die mehrheitlich konservative Mitglieder in ihren Reihen wusste, die «Liberalen» weggeärgert und nicht mehr in denselben Reihen geduldet.
Die Verstossenen wollten sich aber das Musizieren nicht verbieten lassen und suchten nach einer Lösung. Dieser Vorfall ereignete sich im Jahre 1919. Schon im März 1920 besammelten sich die Ausgeschlossenen zu einer Sitzung, an der beschlossen wurde, sich auf eigene Füsse zu stellen. Davon legt uns auch der handschriftliche Vorbericht des damaligen Gemeindeschreibers Böll Zeugnis ab.
31. März 1920 – Die Gründungsversammlung
Unter Leitung des Kaspar Hodel wurde nach reichlich gewalteter Diskussion einstimmig die Gründüng einer liberalen Parteimusik beschlossen und dieselbe auf den Namen FELDMUSIK KNUTWIL getauft.»
Damit war der Grundstein gelegt. Für die Geschicke des frisch auslaufenden Vereinsschiffes übernahmen als Präsident Kaspar Hodel, als Vizepräsident und Kassier Josef Sigrist und als Aktuar Alois Böll die Verantwortung. Der Verein bestand an der Gründungsversammlung aus neun Mitgliedern. Als Dirigent wurde Josef Bühler aus Büron zugezogen.
Vereinsgeschichte ANNO #
Obere Reihe v.l.n.r: unbekannt, unbekannt, Xaver Brunner, Hermann Spiess, Josef Hodel, Jost Zihlmann, Edi Schmid, Emil Nick, unbekannt
Mittlere Reihe: Josef Sigrist, Karl Felber, Anton Müller, unbekannt, Jan Achermann, Kaspar Gut, Alfred Müller, Beda Boos, Robert Rölli.
Untere Reihe: Albert Kaufmann, Jakob Bachmann, Steger (Lehrer v. Triengen), Marie Müller, Josy Bachmann, Anna Spiess, Franz Blättler (Dirigent), Walter Albrecht, Hans Fischer.
Obere Reihe v.l.n.r.: Friedrich Meier, Hans Born, Josef Albrecht, Kaspar Älbrecht (Fähnrich), Josef Fischer, Kaspar Gut, Beda Boos.
Mittlere Reihe: Anton Müller, Sebastian Jost, Eduard Wyss, Hermann Untemährer (Dingent), Josef Nick, Fritz Birrer, Alfred Müller, Alois Meier.
Untere Reihe: Niklaus Fellmann, Anton Wyss, Konrad Wyss, Anton Häfliger, Josef Wolfisberg, Xaver Stinimann, Werner Steiger, Franz Albrecht, Hans Fischer.
ANNO 1920
26. Mai 1920
Noch im selben Jahr wurde die erste offizielle Generalversammlung abgehalten. Acht Mitglieder waren anwesend.
Anlässlich dieser GV wurden die ersten, vom Vorstand entworfenen Statuten einstimmig genehmigt. Man legte ein Austrittsgeld für Aktivmitglieder in Höhe von Fr. 30.- fest, sofern nicht auf die Dauer von drei Monaten gekündigt wurde, und setzte den Jahresbeitrag auf Fr. 2- fest. Zudem erhielt man gehörig Verstärkung, konnten doch acht neue Mitglieder aufgenommen werden. Es waren dies: Aeschbach Julius, Unterdorf; Aeschbach Theodor/ Unterdorf; Albrecht Walter, Oberdorf; Kleeb Josef, Schaubern; Müller Anton, Oberdori; Müller Alfred, Oberdorf; Spiess Hermann, Bäsler; Widmer Rudolf, «Kreuz»-Wirt.
17. September 1920
Eine zweite Generalversammlung musste einberufen werden. Als neuer Dirigent wurde Josef Ineichen, Knutwil, verpflichtet, Präsident Kaspar Hodel musste weitermachen.
Am 12. Januar im «Kreuz», am 18. Januar bei Rütter, St. Erhard, fanden die ersten zwei FM-Maskenbälle statt. Die Eintritte waren wie folgt festgelegt:
- Maskierte Damen: frei
- Maskierte Herren: 50 Rappen
- Unmaskierte: Fr. 1.-
Die ersten Vereinsanlässe waren überstanden, doch wollte sich die musikalische Harmonie noch immer nicht so recht auf das Vereinsleben übertragen. Weitere Klippen mussten umschifft werden. Eine Osterfeier fördert zwar den Zusammenhalt der Crew, dem Vereinskassier aber bescherte sie einen leeren Geldbeutel.
21. April 1921 – Probe
Dem Demissionsgesuch des Präsidenten Kaspar Hodel musste entsprochen werden. An seine Stelle wurde Julius Wyss, Steinholz, gewählt.
20. Juli 1921
Infolge Wegzuges musste der Verein Ersatz für seinen Dirigenten suchen. Man fand ihn in Josef Blättler, Baumeister aus Büron. Ihm wurde vom Vorstand ein Jahreshonorar von Fr. 350.- zugestanden.
Was der Vorstand so grosszügig an den Dirigenten zugesprochen hatte, brachte den Verein in arge Bedrängnis. Da die nötigen Barmittel fehlten, musste bei der Volksbank in Sursee ein Kontokorrent-Anleihen eröffnet werden.
7. April 1922
Zum ersten Mal beteiligte sich die Feldmusik mit einem musikalischen Beitrag bei der liberalen Kreisversammlung in Sursee.
25. Mai 1922
Aus finanziellen Gründen musste auf die Musikreise verzichtet werden, jedoch wurde beschlossen, ein Gartenfest abzuhalten.
25. Juli 1922
An der Vereinsversammlung waren 10 Mitglieder anwesend. Josef Meyer, Hinterdorf, wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Neuer Kassier wurde Josef Brunner. Die Feldmusik litt in dieser Zeit, genauso wie die MG St. Erhard und die MG Knutwil, unter Bläsermangel. Das hatte anfänglich grosse Wechsel in der Vereinsführung zur Folge.
4. August 1922
Fünf neue Mitglieder konnten in den Verein aufgenommen werden.
13. November 1922 – Generalversammlung
Der Aktuar, Gemeindeschreiber Böll, verlas die Demissionsgesuche des Präsidenten und des Kassiers. «… Doch die Stunde des Sterbeglöckleins scheint noch nicht geschlagen zu haben. Die letzten Kräfte wurden zusammengerafft und Jakob Bachmann stellte den Antrag, den Verein weiter bestehen zu lassen, was hierauf einstimmig beschlossen wurde.» (Böll)
Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen: Präsident: Johann Fischer; Kassier/Vizepräsident: Anton Müller, Oberdorf; Aktuar: Alois Böll.
7. Januar 1923
«Das heute abgehaltene Konzert mit Verlosung war ausserordentlich stark besucht und nahm einen befriedigenden Verlauf. Auch in finanzieller Hinsicht hatte es gut abgeschnitten, so dass der «Seppetoni» mit dem Vereinssäckel schmunzelnd und wohlgemut nach Hause ziehen konnte.» (Böll)
An den Gemeinderatswahlen gewannen die Konservativen die Mehrheit zurück. Gemeindeschreiber Alois Böll musste seinen Dienst aufgeben. Ein schmerzlicher Verlust für die Feldmusik. Walter Albrecht übernahm die Aufgabe des Aktuars und berichtete als erstes vom Frühlingskonzert.
13. Mai 1923
Dem wiedergewählten Grossrat Jakob Bachmann wurde vor dem 1. Frühlingskonzert ein Ständchen gebracht.
Ein sehr aktives Vereinsjahr stand bevor. Die ersten Aktivitäten waren: Maskenball im «Kreuz», Theaterbesuch in Triengen, Familienabend mit der Liberalen Partei Knutwil. Der erste Vereinsausflug führte ins Berner Oberland.
1. März 1924 – GV
Die Anschaffung des ersten Vereinsbanners wurde beschlossen. Sogleich setzte man sich an die Organisation des Festes.
6. Juli 1924
Bereits morgens um 5 Uhr besammelten sich die wackeren Feldmusikanten auf dem Festplatz beim «Kreuz» zum Frühstück. Um 08.15 Uhr zog die Gesellschaft in die Kirche zur Weihe der Fahne. Stolzer Fähnrich war Josef Hodel. Als Patenpaar amteten Anna Spiess und Jules Rütter. Der damaligen Sitte entsprechend, wurde das Banner durch eine Hauskollekte finanziert. Dies war die Aufgabe der Ehrendamen Frl. M. Müller, Frl. A. Spiess und Frl. J. Bachmann gewesen. Die Fahne zeigte den Trompeter von Säckingen auf grünem Hintergrund. Als Patensektion besuchte die Feldmusik Triengen das denkwürdige Fest in Knutwil. Am Mittag trafen dann die geladenen Vereine auf dem Festplatz ein und wurden mit Spiel und natürlich mit einem Ehrentrunk begrüsst. Es waren dies die Feldmusiken: Büron, Uffikon, Rickenbach, Grosswangen, Schötz und die etwas neidvolle Schwestersektion, die Musikgesellschaft Knutwil. Die Festrede hielt Grossrat J. Bachmann. Im Anschluss an diese Rede durften die Feldmusikanten aus den Händen der Patensektion einen Ehrenbecher entgegennehmen. Bei der anschliessenden Einweihung des Bechers mag wohl manches Dankeswort an die Adresse der Trienger Musikanten gerichtet worden sein. Die Trienger verstärkten zu jener Zeit die Feldmusik Knutwil in ihrem Überlebenskampf mit guten Bläsern, welche den langen Weg zum Probelokal der Knutwiler zu FUSS oder per Velo nicht scheuten, trotz den lauernden Gefahren hinter dieser und jener Holzbeige in Knutwil!
7. Oktober 1924
Nach Meinungsverschiedenheiten zwischen den Musikanten und dem Dirigenten, F. Blättler, musste die Feldmusik erneut nach einem musikalischen Leiter Ausschau halten. Am 4. November konnte Hermann Unternährer aus Triengen mit der musikalischen Führung betraut werden.
Die Verbindungen der Fahnenweihe bewegten die Knutwiler, das Konzert der befreundeten Feldmusik Frohsinn in Schötz zu besuchen. Im Protokoll wurde vermerkt, dass das Lustspiel «Der Bettelheini» besonders zu gefallen vermochte.
2. März 1925 – GV
Anwesend 13 Mitglieder. Der Vorstand wurde in globo wiedergewählt. Besonders erwähnenswert ist der Beschluss, eigene Jungmusikanten auszubilden. Der Grundstein für eine vereinseigene Musikschule wurde an dieser Sitzung gelegt.
20. Juli 1925
Das erste Waldfest fand im Riedwald statt. Festwirtschaft, Kilbistand, Kegelbahn, Tanzmusik und ein Schiessplatz sorgten für die nötige Unterhaltung. Gegen Abend wurden die Versammelten von einem Gewitter überrascht.
«…somit nahm das erste Waldfest der Feldmusik einen flotten Verlauf.» (Akt. Fischer)
6. Januar 1926
Konzert mit Verlosung. Ein gut einstudiertes Konzert machte den Besuchern Spass und brachte dem Vereinskassier Anton Müller «fast ein Kilo» Einnahmen. (Protokoll)
20. März 1926
An der Generalversammlung konnten zum ersten Mal eigene Jungmusikanten aufgenommen werden. Es waren dies: Josef Nick, Franz Albrecht, Anton Wyss, Eduard Wyss, Konrad Wyss, Hans Born, Werner Steiger, Fritz Birrer.
10. August 1926
Mit Trommelschlag und Trompeten wurde das erste Gartenfest der Feldmusik eröffnet. Im Protokoll ist der Trienger Heiri Kost speziell erwähnt: «Jeder Besucher ist auf seine Rechnung gekommen und wieder einmal hat ein Trienger gesungen: Leb wohl du schönes Knutwil.»
Februar
Der Besuch der liberalen Grossratsvorstellung in Sursee sowie der kantonalen Parteiversammlung waren für die Feldmusik erste Pflicht.
8. Juni 1927
Obstbauverbände und Grossmostereien veranstalteten in Sursee eine Orientierungsversammlung, um über die Alkoholinitiative zu verhandeln. Dem Anlass gab die Feldmusik zusammen mit 13 weiteren Vereinen aus der Umgebung den festlichen Rahmen.
7. Januar 1928
Wie üblich begann das neue Jahr mit einem Konzert und einer Verlosung. Die Veranstaltung erfreute sich schon einer recht grossen Zuhörerschaft und erntete grossen Applaus.
13. Mai 1928 – Kantonal-Musiktag
Zum ersten Mal stand der Besuch eines Luzerner Kantonal-Musiktages in Triengen auf dem Programm. Es gelangte die «Festouverture» von Lachner zur Aufführung und die Musikanten durften für die gebotene Leistung den Dank des Veranstalters und die wohlverdiente Anerkennung des Publikums und der Jury entgegennehmen. Mit gestärktem Selbstvertrauen sah man jetzt schon dem Kantonal-Musikfest in Pratteln entgegen.
4. Juni 1928 – 1. Kantonal-Musikfest in Pratteln
Bei herrlichem Wetter fuhren die Musikanten per Auto über den Hauenstein nach Pratteln. Nach dem Begrüssungstrunk gings schon zum Wettspiel. Die Knutwiler wurden mit grossem Applaus empfangen. Der Grund lag allerdings nicht nur am Gaststatus. Der Gedanke, zum ersten Mal als Verein vor einer gestrengen Jury zu stehen, vermochte auch die sonst so sicheren Knutwiler zum Zittern zu bringen. Ältere Musikanten wussten zu berichten:
«Vor lauter Aufregung stolperte einer unserer Jüngsten über ein Tischbein und seine Trompete flog mit Schwung in eine Ecke des Lokals. Ein anderer stiess an einen Ständer und schon hatte sein Nachbar eine Beule im Instrument.»
Zwei Freunde aus Knutwil unternahmen die Reise auf eigene Faust und überraschten die erleichterten Musikanten nach dem Vortrag. Um sieben Uhr war die Preisverteilung. Die Feldmusik war in der 5. Klasse angetreten und erspielte sich mit der «Festouverture» von Lachner 31 Punkte. Als Preis durfte sich der Fähnrich Josef Hodel einen Lorbeerkranz an seine Fahne hängen lassen. Stolz marschierten die Feldmusikanten in Knutwil ein, wo ihnen ein herzlicher Empfang bereitet wurde.
30. Januar 1929
Am Maskenball drängten sich die Maskierten zu Hauf in den Saal. Man musste sie nummerieren. Abwechslungsweise konnten dann diejenigen mit geraden oder ungeraden Nummern tanzen.
10. März 1929
Es wurde beschlossen, zusammen mit der Schützengesellschaft ein Gartenfest abzuhalten. Ein Beweis für die erweiterte Anerkennung im kulturellen Leben der Gemeinde Knutwil.
ANNO 1930
Das Jahreskonzert wurde wieder ein Erfolg. An der Parteiversammlung der Liberalen beschlossen Parteileitung und Vereinsleitung die Anschaffung einer Uniform.
30. März 1930
Ganz heimlich fanden sich die Feldmusikanten im «Kreuz» ein, um sich von Schneidermeiste Hofstetter aus Lyss die langersehnte Uniform anmessen zu lassen.
4. Mai 1930
Ebenso heimlich wie die erste Aktion verlief die Entgegennahme der neuen Uniform. Kurz nach Mittag kamen alle Feldmusikanten von nah und fern ins «Kreuz» und einer nach dem anderen verliess das Gasthaus mit einem Päcklein unter dem Arm.
19. Mai 1930
Zum ersten Mal zeigte sich die Feldmusik in ihrer für die damalige Zeit typische Uniform im Dorf. Man besammelte sich vor dem «Kreuz» und machte sich auf den Abmarsch nach Dagmersellen an die Fahnenweihe. Auf dem Heimmarsch gerieten die Musikanten in ein heftiges Gewitter. Damit war das Kleid auch schon getauft.
25. Mai 1930 – 12. Kantonal Musikfest in Sursee
Um 6 Uhr marschierten die Musikanten in Knutwil los. Unter der Direktion von Hermann Unternährer spielte die Feldmusik die Ouvertüre: «Festa di Campagna» von Filippa. Sie belegte damit in der 1. Kategorie mit 44 Punkten Rang 4.
1. Januar 1931
Schon am Neujahrstag sollte die Vereinskasse aufgebessert werden. Ein Konzert mit Tombola gelangte zur Aufführung. Als ersten Preis gab es ein Zweirad-Automobil Marke «Tramp mein Sohn» zu gewinnen (Akt. A. Wyss).
21. Februar 1931
Anwesend waren 18 Mitglieder. Im Jahresbericht weiss der Aktuar von 74 Zusammenkünften zu berichten; 64 Proben und 10 Auftritte bedeutete das für die Feldmusikanten.
10. Mai 1931
Die Feldmusikanten hatten in der Vorbereitungszeit der Grossratswahlen an einer Kandidatenrunde in Sursee aufgespielt und durften nun dem liberalen Grossrat Jakob Bachmann vor seinem Heim in St. Erhard ein Gratulationsständchen bringen, da er für eine weitere Amtsdauer im Grossen Rat bestätigt worden war.
7. Juni 1931
Wie jedes Jahr fand das Gartenfest wiederum im «Kreuz»-Garten in Knutwil statt. Im Protokoll wird die tadellose Organisation des Anlasses lobend erwähnt.
16. August 1931
Die Feldmusik Neuenkirch feierte an diesem Datum ihr 50jähriges Jubiläum. Da durfte natürlich die Feldmusik Knutwil nicht fehlen. Sie spielte drei Nummern: «Minna von Barnhelm» einen Ländler und den Marsch «Gruss vom Hafendeckel».
13. Februar 1932 – GV
Im Vereinsjahr 1931 fanden 72 Zusammenkünfte statt, wovon 63 auf Proben entfielen. Als neuer Präsident übernahm Anton Wyss die Verantwortung für den Verein. Der zurückgetretene Hans Fischer wurde für seine grossen Verdienste von der Versammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt.
24. April 1932
Ein Frühlingskonzert im «Kreuz»- Saal wurde abgehalten, welches bis auf den letzten Platz besetzt war. Zu den musikalischen Darbietungen gaben die Musikanten auch zwei Mundarttheater zum Besten, und zuletzt spielte eine Jazzkapelle zum Tanze auf.
Generalversammlung
Der Besuch des Kantonal-Musiktages in Rickenbach musste abgelehnt werden, da diverse Musikanten anderen Vereinen in der Region ihre Hilfe für eben diesen Anlass zugesagt hatten. Im Frühling dieses Jahres ist im Protokoll nachzulesen, dass die Feldmusikanten oft für Trauerfeiern und Hochzeitsständchen zusammenkamen.
21. Mai 1933
Der Verein spielte im Gasthaus St. Erhard zum Frühlingskonzert unter der Direktion ihres Präsidenten Anton Wyss auf.
Am 28. Mai wurde ein Gartenfest im grösseren Rahmen in Angriff genommen. Bei diesem Anlass fand dann auch endlich das wohlverdiente Diplom vom Kantonal-Musikfest in Sursee den Weg in die Reihen der Feldmusikanten. Es wurde von Lehrer Sifrig, einem OK-Mitglied, persönlich überbracht.
In Luzern fand im Oktober desselben Jahres der Schweizerische Volkstag der Freisinnigen statt.
Zusammen mit 13 anderen Musikkorps nahm die Feldmusik am Festzug durch Luzern teil.
Im neuen Jahr stand die Feldmusik wieder unter der Direktion eines gewählten Dirigenten. Dieser konnte aber krankheitshalber seine Feuertaufe nicht zum vorgesehenen Termin, dem Winterkonzert, erleben. An seiner Stelle führte Anton Wyss den Dirigentenstab.
Grossen Applaus erntete an diesem Konzert Trompeter Franz Albrecht als Solist. Die Weichen für sein späteres Wirken als Dirigent wurden hier gestellt.
17. Februar 1934 – GV
Präsident Hans Fischer konnte an dieser Versammlung wieder fünf neue Gesichter in den Verein aufnehmen.
Im gemütlichen Teil des Abends wurde dem damaligen Gemeindeammann Anton Müller und Vereinskassier ein Extraessen serviert. Es hatte aus drei extralangen Würsten und einem Brot bestanden. Zwar hätte der Kassier nach dieser «Vorspeise» noch weiter zulangen mögen, die Vereinskasse allerdings liess solche Extravaganzen nicht zu. Der Abend nahm sein gutes Ende und auf dem Heimweg erteilten zwei ungestüme Jungmusikanten das Unglück in Form einer zerbrochenen Scheibe bei einer in unseren Kulturkreisen nur allzu bekannten Aktion.
19. April 1934
Die Feldmusikanten mussten ihrem grossen Gönner, Grossrat Jakob Bachmann, die letzte Ehre erweisen. Unter den Klängen von Trauermusik begleiteten sie einen Mann zu seiner letzten Ruhestätte, dem das Wohlergehen der Feldmusik sehr am Herzen gelegen hatte. Am Kantonal-Musikfest in Wolhusen durfte sich Präsident Hans Fischer nach 50-jähriger musikalischer Laufbahn zum kantonalen Veteranen ernennen lassen.
14. Dezember 1934 – ausserordentliche Vereinsversammlung
Der Verein hatte, wie man an dieser Sitzung mit Erstaunen feststellen musste, auf zu grossem FUSS gelebt, und ein kaum tragbarer Schuldenberg lastete auf den Schultern des jungen Vereinsschiffleins. Die Auslagen für die Uniform, für neue Instrumente, für den Besuch von Musikfesten und für Vereinsausflüge überstiegen das Mass des Tragbaren. Als Retter in der Not traten an dieser Sitzung Grossrat Paul Schläpfer, Sursee; Josef Hodel, Knutwil, und der Vorstand der Feldmusik auf. Der Vorstand wurde an dieser Sitzung neuformiert und bestand fortan aus: Anton Müller, Präsident; Hans Fischer, Vizepräsident; Anton Wyss, Kassier; Xaver Stirnimann, Aktuar; Josef Nick, Beisitzer.
Die oben erwähnten Paul Schläpfer, Josef Hodel und der Vorstand fanden sich zu einer Solidarbürgschaft zusammen. Der Verein musste ein Darlehen bei der Volksbank Willisau aufnehmen. Die Bürgen wollten fortan für die Abzahlung des aufgenommenen Betrages aufkommen, falls dies dem Verein nicht möglich sein sollte.
Die Weiterentwicklung dieser «Finanzaffäre» hier im Zeitraffer: Die Feldmusik bemühte sich redlich, den Schuldenberg regelmässig abzutragen. Mit den gemachten Einnahmen aus Festivitäten sowie Gönner- und Passivbeiträgen war den Zahlungsforderungen der Bank aber nicht beizukommen. Somit lastete wieder die ganze Schuld auf den Solidarbürgen. In einer Zeit der Unruhe und des wirtschaftlichen Aufbruches war es auch den Bürgen nicht immer so leicht möglich, ihrem Versprechen nachzukommen. Die Abzahlung des Schuldenberges überdauerte jedenfalls die Kriegsjahre und erst im Jahre 1950 konnten sich die Feldmusikanten schuldenfrei wähnen, nachdem alle Bürgen und der damalige Präsident der Feldmusik noch einmal kräftig in den Geldbeutel gegriffen hatten. Doch in der Zwischenzeit war in diesem immer aktiven Verein viel passiert. Ein Grund vielleicht dafür, dass auch solch schwere Krisen überwunden werden konnten.
An dieser Sitzung kam dann auch der Besuch des Eidgenössischen Musikfestes in Luzern zur Sprache. Doch angesichts der prekären Situation konnte der Verein diesem Wunsch nicht entsprechen.
Erneut war der Maskenball ein grossartiger Erfolg. Erstmals trat eine kleine dreiköpfige Tanzmusik aus den eigenen Reihen in Erscheinung und spielte abwechslungsweise mit der Kapelle «Echo vom Sempachersee» zum Tanz auf.
Im Mai 1935
Viele Freunde und Gönner wurden für einen kleinen Mosthalt bei ihrem Heim besucht. Diese Art von Vereinswerbung erfreute die Dorfbevölkerung wie auch die Musikanten. Es war damals Brauch, alle Beehrten mit zwei oder drei Märschen zu begrüssen. So kamen natürlich auch rundum viele Bewohner in den Genuss der Vorträge. Die Musikanten besammelten sich für diesen Anlass beim «Kreuz», wo zum ersten Mal geblasen wurde. Von da an führte die Route zu verschiedenen Gönnern in Knutwil und St. Erhard.
28. April 1935
Erstmals wurden Passivbeiträge eingezogen. Die Passivkarte berechtigte zum freien Eintritt am Frühlingskonzert. Über den Sommer veranstalten die Musikanten in bewährter Manier das Waldfest im Surseer Wald, welches als guter Erfolg für die Kasse beurteilt wurde. Für die musikalischen Aktivitäten sorgten der Empfang der befreundeten Feldmusikanten aus Büron bei ihrem Einzug nach dem guten Abschneiden am «Eidgenössischen» in Luzern sowie eine wenig beachtete Bundesfeier in St. Erhard.
5. Januar 1936 – Konzert mit Verlosung
Die Vereinskasse konnte mit diesem Anlass etwas aufgebessert werden. Die schönen Preise, der Verein hatte 2000 Lose gedruckt und verkauft, lockten auch neue Gesichter zu diesem Konzert.
2. Februar 1936 Maskenball
Unter dem Motto: «Eine Nacht in Honolulu», liessen die Feldmusikanten sich etwas einfallen. Hans Fischer und einige Helfer hatten den Saal prächtig dekoriert. Um Mitternacht blies eine Vereinsformation auf Stelzen zum Tanze auf.
19. April 1936 – Frühlingskonzert
Unter der Leitung des Dirigenten Josef Steiger gelangte ein anspruchsvolles Konzert zur Aufführung. Auch die Theatergruppe leistete wieder Mehrarbeit und bereitete ausser den Proben die Aufführung eines Schwankes vor.
19. April 1937 – Familienabend der Jungliberalen in Sursee
Erstmals trat die Feldmusik unter der Leitung von Trompeter-Korporal Franz Albrecht auf. Weitere Aktivitäten der Feldmusik waren der Besuch der Fahnenweihe der Feldmusik Büron und die Durchführung des Waldfestes. Neu veranstaltete der Verein ein Gartenkonzert für die Passivmitglieder und die Bevölkerung von Knutwil.
24. Februar 1938 – GV
Dem Protokoll ist zu entnehmen, dass der Verein im verflossenen Jahr 48 Proben und 13 Auftritte hatte. Um am XIV. Luzerner Kantonal-Musikfest teilnehmen zu können, organisierte der Verein eine Sammlung in Form einer Tombola. Der Reinertrag wurde ausschliesslich für das Musikfest verwendet.
15. Mai 1938 – Gartenkonzert
Zusammen mit dem Männerchor Büron wurde ein abwechslungsreiches Konzert vorgetragen. Für die Feldmusikanten war dies zugleich die Vorbereitung für das Kantonal-Musikfest in Willisau.
21./22. Mai 1938 – Kantonal-Musikfest in Willisau
Unter der Leitung des jungen Dirigenten Franz Albrecht wagten sich die Feldmusikanten wieder an einen musikalischen Wettstreit. Nach intensiver Vorbereitungszeit waren alle zuversichtlich und voller Tatendrang. Das Ergebnis allerdings entsprach wohl nicht ganz den gesetzten Erwartungen. Der Verein konkurrierte in der 3. Klasse und erzielt mit dem Stück «Der rote Domino», Ouvertüre von C. Friedemann, sowie dem Aufgabenstück: «Ritter Blaubart», Ouvertüre von C. Friedemann. 83 Punkte, das reichte in der Rangliste gerade zum 8. Rang. In der Marschmusik wirkte sich die Erfahrung der vielen Militärtrompeter positiv aus. In diesem Wettbewerb belegte der Verein den ersten Rang.
Die Wirren des nahenden Krieges machten sich deutlich bemerkbar. Dem strebsamen Verein setzte die sicherlich vorhandene Vaterlandsliebe seiner Mitglieder natürliche Grenzen. Zu gross waren die lauernden Gefahren im Ausland, als dass man sich allzu sehr auf das Vereinsleben hätte konzentrieren können.
29. Mai 1939 – GV
An der Generalversammlung wechselte die Vereinsführung aus den Händen von Franz Albrecht über zu Werner Steiger. Sein grosses Ziel für den Verein war es, die «treue Kameradschaft» zu fördern. Die meisten Mitglieder begannen damit noch am selben Abend und trugen davon schwere Köpfe nach Hause.
Inzwischen war es Herbst geworden und aus der Drohung war bitterer Ernst geworden. Viele Vereinsmitglieder mussten für Vater Staat an die Grenzen. Am 18. Oktober des ersten Kriegs-Jahres verstarb in Jules Wyss ein Gründer der Feldmusik. Fähnrich Kaspar Albrecht führte die Fahnendelegation an, die Jules Wyss die letzte Ehre erweisen konnte.
ANNO 1940
Das Vereinsjahr 1940 wies nur wenige Aktivitäten auf. Zu viele Musikanten weilten im Dienst, als dass viel hätte unternommen werden können. Am 4. Februar forderte der Krieg ein Opfer aus den Reihen der Feldmusik. Der ehemalige Dirigent, Josef Steiger aus Büron, war im Aktivdienst erkrankt. Er konnte sich nie mehr davon erholen und verstarb an den Folgen seiner Krankheit. Eine Fahnendelegation verabschiedete ihn an seinem Grabe.
24. November 1940 – Familienabend
«Wegen der Seuche und der Mobilisation konnten wir zwei Jahre keinen Familienabend mehr abhalten.» (Akt. X. Stirnimann). Mit sechs Nummern verschönerten die Musikanten den Abend. Daraufhin brachte die Theatergruppe einen Einakter zum Besten. An der Verlosung wurden die Lose für 25 Rappen verkauft. Die Gewinner der Ziehung, es waren zwei, konnten sich den ansehnlichen Gewinn von Fr. 17.– teilen.
Zum Tanze lud die Vereinskapelle «Röslein», Knutwil, bestehend aus: Anton Birrer, Kassier; Xaver Stirnimann, Aktuar, und Moritz Thürig.
22. Dezember 1940 – GV
Nach einer langen Durststrecke konnte endlich wieder eine GV abgehalten werden. Es waren 17 Mitglieder anwesend und 10 weitere entschuldigt. Trotz schwierigen Zeiten konnte der Verein zwei Neumitglieder aufnehmen. Der Vorstand erfuhr eine neuerliche Veränderung. Der bisherige Präsident war schwer erkrankt und musste sein Amt abtreten. Die Vereinspräsidenten wurden damals an der GV direkt vorgeschlagen und dann gewählt, ohne vorher Kenntnis davon zu haben.
Konrad Wyss erinnert sich heute daran, dass er von diesem Vorschlag sehr überrascht gewesen sei. Er habe jedenfalls gar nicht damit gerechnet und demzufolge auch keine grosse Ahnung von der Leitung eines Vereins gehabt. So sei halt der alte Präsident mit ihm vor die Türe gegangen, habe ihm die Vereinsgeschaffe kurz erklärt und mit ihm dann eine Dankesrede für seine «ehrenvolle» Wahl einstudiert.
Ein weiteres Wesensmerkmal des damaligen Vereins war die Jugendlichkeit. Die jungen Musikanten aus dem Dorf entwickelten sich zu hervorragenden Bläsern und waren mit Leib und Seele bei der Sache. Viele von ihnen wurden als Militärtrompeter ausgehoben.
Der neue Präsident war mit seinen 25 Jahren ein Vertreter dieser neuen Generation in der Feldmusik.
3. August 1941 – Waldfest
Dem Waldfest war ein grosser finanzieller Erfolg beschieden. Viele Urlaubsoldaten benutzten den schönen Tag zu gemütlichem Beisammensein mit der Zivilbevölkerung und gaben dem Kassier Anlass zur Freude. Die Feldmusik Büron sorgte mit ihrem Spiel für einen würdigen musikalischen Rahmen.
15. und 17. August 1941 – Augustfeiern in Knutwil
Zur Stärkung des nationalen Bewusstseins fanden auf dem Schulhausplatz in Knutwil zwei Augustfeiern statt. Dabei wirkten die beiden Dorfmusiken mit ihren Beiträgen mit.
28. Dezember 1941
Für die 25 Jahre dauernde Seelsorgearbeit von Pfarrer Leu in der Gemeinde Knutwil stellte der Gemeinderat eine Jubiläumsfeier auf die Beine. Unter der Direktion von Franz Albrecht spielten die Musikgesellschaft und die Feldmusik gemeinsam in der Kirche.
18. Januar 1942 – Kreisversammlung
Im «Hirschen» in Sursee fand die liberale Kreisversammlung statt. Wie üblich verschönerten die Feldmusikanten diesen Anlass mit ihren Weisen.
22. Januar 1942 – GV
Der Verein bestand 1942 aus folgenden Mitgliedern: Franz Albrecht, Anton Wyss, Ruedi Eichenberger, Xaver Stirnimann, Hermann Muther, H. Krähenbuhl, Emil Hummel, Niklaus Zemp, Hans Fischer, Josef Nick, Emil Fischer, Heiri Müller, Oswald Bächler, Robert Bächler, Konrad Wyss, Anton Birrer, Fritz Birrer, Anton Wanner, Josef Wyss, Anton Müller, Alfred Müller.
12. April 1942 – Gemeindeversammlung
An der Gemeindeversammlung beantragen die Musikgesellschaft und die Feldmusik gemeinsam eine jährliche Subvention von 150 Franken je Verein. Die Stimmbürger unterstützten dieses Begehren mit grosser Mehrheit. Einigen Staub wirbelte die Tatsache auf, dass der Gemeindeammann, ein Mitglied der Feldmusik, sich gegen diesen Vorstoss stellte.
3. Mai 1942
Zur Verbesserung der Finanzlage beschloss der Vorstand, eine Verlosung durchzuführen. Sämtliche Lose wurden verkauft und die Ziehung unter amtlicher Aufsieht ausgeführt. Am 3. Mai kam es zur Bekanntgabe der Gewinnzahlen.
9. Mai 1942 – Ständchen
«Ob es regnet oder schneit, ist er immer hilfsbereit. Der Klaus von Uffikon, erhält im Himmel seinen Lohn.» (Protokoll)
Zum Dank für seine Treue besuchten die Musikkollegen ihren Trompeter Niklaus Zemp mit Instrumenten und spielten ihm ein Ständchen.
6. September 1942 – Vereinsausflug
Die Aktivmitglieder wurden von einigen Gönnern nach Luzern und Littau begleitet. Einige liberale Politiker durften sich durch ein Feldmusikständchen überraschen lassen.
24. Januar 1943 – Konzert
Mit einem restlos besetzten Saal wurden die Musikanten für ihre musikalischen Darbietungen belohnt. Natürlich gehörte auch das Theater zu den Attraktionen dieses Konzertes. Wegen des Krieges konnten nur vier Proben abgehalten werden.
13. Februar 1943 – GV
Zum ersten Mal wurde eine Rechnungsprüfungskommission gewählt. Die beiden Revisoren waren: Kaspar Albrecht und Albert Arnold. Die vereinseigene Musikschule bewährte sich aufs beste. Wieder konnten vier junge Bläser in den Verein aufgenommen werden.
Im weiteren Verlauf des Jahres liessen die Musikanten mehrmals ihre Weisen für Freuden- und Traueranlässe erklingen. Auch das Waldfest konnte wieder abgehalten werden. Die Stadtmusik Sursee zeichnete für die Festmusik verantwortlich.
21. November 1943 – Radiokonzert
Mit dem Zug ging’s nach Basel ins Studio, von wo ein jeder Schweizer um halb zwei Uhr die Feldmusik direkt mithören konnte. Ein grosses musikalisches Ereignis in der Vereinsgeschichte. Die Gage betrug Fr. 200.–.
13. Februar 1944
Wiederum spielte die Feldmusik am Familienabend der Jungliberalen in Sursee. An diesem Anlass kamen immer wieder neue Kontakte zustande.
30. Juli 1944 – Waldfest
Für die musikalische Umrahmung konnte erneut die Stadtmusik Sursee verpflichtet werden. Ende August wurde auch das Kilbiblasen wieder durchgeführt. Noch immer aber musste auf Kameraden verzichtet werden, die im Aktivdienst ihre Zeit verbringen mussten.
25-Jahr-Feier
Die Feldmusik konnte ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Das sollte trotz Weltkrieg in der eigenen Gemeinde Grund zur Freude und zu einem Fest sein.
Eine Sammlung unter der Leitung von Hans Fischer wurde angegangen. Am 1. und 2. Juli fand das grosse Fest statt. Auf der Knutwilerhöhe wurde ein grosses Festzelt erstellt. OK-Präsident Josef Rütter und der erweiterte Vorstand der Feldmusik stellten an vielen arbeitsreichen Sitzungen das Konzept für die Abhaltung des Festes auf die Beine.
Zuletzt war aus dem kleinen Fest ein Fest mit Glanz und Gloria geworden. 12 Vereine aus der näheren und weiteren Umgebung folgten der Einladung zum Festkonzert und zeigten damit ihr Interesse an der Feldmusik Knutwil. Ganz so friedlich war allerdings nicht alles abgelaufen. So musste sich beispielsweise der Vereinspräsident auf das Stadthalteramt Sursee begeben, um sich für einen gesetzlichen Verstoss gegen die Losdruckverordnung zu rechtfertigen. Schwerwiegender war der Ausschluss aus dem Kantonal-Musikverband. Nach damaligem Festreglement durfte der Jubiläumsverein gerade vier Gastvereine zum Festkonzert einladen. Da es am Schluss gar deren zwölf waren, empfand dies der Musikverband als Konkurrenz für die offiziellen Musiktage. Das führte zum Ausschluss aus dem Verband.
2. Februar 1946
In den Kriegsjahren war das Maskentreiben an den Bällen der Feldmusik nicht mehr möglich gewesen. Am 2. Februar wurde der alte Anlass wieder durchgeführt.
12. Mai 1946
Die Fahnenweihe der Musikgesellschaft Buchs stand auf dem Programm. Nach der Marschmusikprobe im Hafendeckel gelangen der Marsch «Oberst Fischer» und die Ouvertüre «Fackeltanz» ausgezeicnet. Jurymitglied Gassmann taxierte die Vorträge mit «Sehr gut».
16. August 1946
Zum ersten Mal hatte sich die Musikgesellschaft an einem Musikfest beteiligt. Beim Einzug in die Gemeinde empfingen die Feldmusikanten die Schwestersektion. Diese nette Geste entlockte dem Präsidenten der Musikgesellschaft das Versprechen, bei einem ähnlichen Anlass der Feldmusik Gegenrecht zu halten.
4. Mai 1947 – Eröffnung der SBB-Station St. Erhard
Die Feldmusik gestaltete das Mittagsprogramm, welches bei der Bevölkerung und der Bahnprominenz gut ankam.
13. Juli 1947
Am Waldfest wurden, sehr zur Freude der Besucher, die verschiedensten Unterhaltungsmöglichkeiten angeboten. Es waren dies: Tanzbühne, Schiessbude, Lebkuchenstand, Flaschenfischen, Festwirtschaft und Kegelbahn.
3. August 1947 – Musikreise
Die Feldmusikanten wurden plötzlich vom Reisefieber gepackt und deshalb machten sich an diesem schönen Tag fast sämtliche Musikanten, viele Gönner und Freunde mit zwei Cars auf die Reise über die beiden Pässe Furka und Grimsel.
Zum Motto «Eine Nacht unter Palmen» fanden sich viele Narren im «Mostkrug» zum bestbekannten Maskenball ein, der in diesem Jahr erstmals an einem Montag über die Bühne ging.
6. März 1948 – Radiokonzert
Die Beziehungen zu den Programmgestaltern des Schweizer Radios konnten aufrecht erhalten werden. Dies war vor allem ein Verdienst des Dirigenten Franz Albrecht gewesen, der Dank seiner militärmusikalischen Karriere viele Kontakte hatte knüpfen können. Es wurden diesmal im Radio direkt übertragen. «Die Treue siegt», Blankenburg; «Jugendträume», Ouverture von M. H. Förster; «Ter. Rgt. 78», Anton Röllin; «Silberfischchen», Th. Furter; «Der Friede siegt», W. Neukomm.
22. Mai 1948 – GV
Grosse Untergangsstimmung hatte sich trotz den musikalisehen Erfolgen am Radio breitgemacht. Die Vereinsleitung musste sich jeden Schritt zweimal überlegen. Die Finanznöte drückten schwer. Das führte zu verschiedenen Demissionen seitens der Aktivmitglieder und auch der Vorstand liebäugelte damit, die Führung abzugeben. Nach kerniger Vereinsaussprache entschieden sich die Mitglieder für das Fortbestehen des Vereines.
10. Oktober – Kilbitagwache
Die Kilbitagwache begann schon morgens um halb sechs Uhr und endete dann gegen den späteren Abend. Die Bevölkerung von St. Erhard zeigte sich von ihrer allerbesten Seite und hiess die Feldmusikanten überall willkommen. Den ganzen Tag über konnte man die Märsche der Musikanten hören.
13. März 1949 – Delegiertenversammlung des Kantonal-Musikverbandes
Die DV fand in Zell statt. Die Feldmusik wurde erneut in den Verband aufgenommen, musste aber die Jahresbeiträge der Ausschlussjahre nachbezahlen. Das hätte fast erneut zu Unstimmigkeiten geführt, doch besann man sich in Knutwil nun doch eines Besseren und der Verband beschloss einstimmig die Wiederaufnahme der Knutwiler Feldmusik.
15. Mai 1949 – Pfarrinstallation
Nach dem Wegzug von Pfarrer Leu bestimmte der Regierungsrat Josef Portmann zum neuen Gemeindeseelsorger. Der Einladung des Kirchenrates zur Mitwirkung an den Feierlichkeiten folgte die Feldmusik sehr gerne.
21. August 1949 – Vereinsreise
Die Reise führte zum Blausee, wo die Forellenzucht besichtigt wurde und anschliessend zum Öschinensee, wo ein schöner Nachmittag zum Verweilen einlud. Selbst für die musikalische Unterhaltung in dieser herrlichen Landschaft sorgten die Musikanten selber. Xaver Stirnimann, Sophie Amrein und Präsident Konrad Wyss unterhielten die Kameraden und die vielen Wanderer bei ihrer Rast am See mit gelungenem musikalischem Vortragen.
ANNO 1950
Die Zeiten änderten sich, ein bedeutendes Kalenderjahr nahm seinen Anfang. Am 6. Februar amüsierten sich viele Besucher am Maskenball unter dekorativem Sternenhimmel im Saal zum Mostkrug. Der Eintritt betrug Fr. 2.50. Zum Vergleich: 1920 war er auf Fr. 1.- festgesetzt.
25. Februar 1950 – GV
Endlich konnten die Schulden beglichen werden! Ein letzter finanzieller Kraftakt der Solidarbürgen liess die Feldmusikanten aufatmen. Mit einem Mal waren alle Schulden, die während 15 Jahren die Gemüter so stark erhitzt hatten, bezahlt.
23. April 1950
Delegiertenversammlung des Kantonal-Musikverbandes in Reussbühl. Die Musikgesellschaft und die Feldmusik Knutwil bewarben sich gemeinsam für den Kantonal-Musiktag 1951. Gemeindeammann Anton Müller vermochte die Delegierten zu überzeugen und die Organisation wurde an die beiden Vereine übertragen.
20./21. Mai 1950
Am 16. Kantonal-Musikfest in Hochdorf kam es zu einem Kräftemessen mit der Musikgesellschaft Knutwil. In intensiver Probearbeit bereiteten sich die Feldmusikanten auf den grossen Tag vor. Der Jurybericht gibt ein Bild der gespielten Leistungen. «Fackeltanz» von A. Rossow (Selbstwahlstück): «…Eine in jeder Hinsicht hervorragende Leistung… Kleinigkeiten müssen dem Zufall zugeschrieben werden… auch der Dirigent ist seiner Sache sicher…»
«Menuet Pompadour» von P. Wachs (Aufgabestück): «Auch mit dieser Interpretation zeigte sich der Dirigent mit seinem Orehester in guter Form.»
Diese Einschätzung brachte der Feldmusik 98 von möglichen 100 Punkten und übertraf selbst die kühnsten Hoffnungen. Das bedeutete den goldenen Lorbeerkranz.
Auch in der Marschmusik konnten sich die Feldmusikanten im ersten Rang klassieren, mit 36 von möglichen 40 Punkten fiel das Resultat allerdings etwas bescheidener aus, bedeutete aber gleichwohl Rang 1.
1. Juli 1950
Ein Ständchen ganz besonderer Art durften die Feldmusikanten an diesem Abend vortragen.
Mit Werner Steiger wurde bereits das dritte Aktivmitglied der Feldmusik zum Gemeindeammann gewählt. Vor ihm bekleideten im Gemeinderat die Feldmusikanten Kaspar Hodel und Anton Müller dieses Amt.
3. März 1951 – GV
Unter dem Traktandum Ehrungen schenkten die Vereinsmitglieder dem zurückgetretenen Präsidenten Konrad Wyss eine schöne Uhr als Anerkennung für seine zehnjährige Präsidentschaftszeit und zugleich durfte er sich zum Ehrenpräsidenten ernennen lassen.
26.-28. Mai 1951 – Luzerner Kantonal-Musiktag in Knutwil
Die zwei Knutwiler Vereine hatten mit der Organisation alle Hände voll zu tun. Unter dem Präsidium von alt Gemeindeammann Anton Müller sorgte das OK für einen reibungslosen Ablauf des Festes. Ein völlig verregneter Sonntag, die Marschmusik musste abgebrochen werden, liess Schlimmes erahnen, am Schluss schaute aber dank einem guten Samstagabend sowie einem recht ordentlich besuchten Montagabend ein schöner Gewinn von Fr. 2500.– heraus.
Schon im März dieses Jahres nach dem Musiktag ereignete sich der Höhepunkt. Zum dritten Mal spielten die Feldmusikanten in einer volkstümlichen Sendung am Radio. Erneut reiste der Verein mit vielen «Familienangehörigen» zusammen nach Basel ins Radiostudio und nach der Live-Sendung nach Liestal. Die Gemeinde Knutwil beteiligte sich «grosszügig» mit Fr. 30.– am Zobig, welches in Liestal verspiesen wurde.
Die Reaktionen auf das Radiokonzert waren überwältigend. Emil Roos, ein Dienstkollege der zahlreichen Militärtrompeter in den Reihen der Feldmusikanten, wusste in einem langen Brief an die FM nur zu rühmen.
«Die Feldmusik brachte ein Marschmusikkonzert zu Gehör, von welchem man, ohne zu übertreiben, sagen kann, dass es zum Besten gehört, was man seit langer Zeit am Rundfunk zu hören bekam.»
Mit diesen Worten begann er seinen Brief. Zum Schluss seines Lobes meinte er:
«Gesamteindruck: Dieses schöne, vibratofreie Zusammenspiel in diesem Marschmusikkonzert war ein Hochgenuss für jeden Zuhörer und eine Meisterleistung besonderer Art.»
18. Mai 1952 – Luzerner Kantonal-Musiktag in Horw
Zur Aufführung gelangten die Tondichtung «Starkad» von Otto Zurmühle und der Marsch «Frohes Spiel» von H. Müller.
17. Januar 1953 – GV
Der Verein zählte im Jahre 1953 dreissig Mitglieder. Im letzten Vereinsjahr waren die Musikanten 77 Mal zusammengekommen, davon 67 Mal zu Proben. Beim Arbeitsprogramm nahm sich der Verein vor, die traditionellen Vereinsanlässe wieder durchzuführen. Auch eine zweitägige Musikreise fand ihre Zustimmung bei den Versammelten.
2. Februar 1953 – Maskenball
Am Maskenball nahm der Kassier Fr. 450.– durch Eintritte ein (Herren Fr. 3.– Damen Fr. 2.–, Maskierte frei). Die Einnahmen reichten gerade für Werbung, Dekoration, Tanzmusik und die üblichen Ausgaben.
13./14. Juni 1953 – Reise ins Bündnerland
Der musikalische Leiter Franz Albrecht waltete bei dieser Reise auch als Reiseführer über die Geschicke seiner Musikanten.
1. Tag: Knutwil – Brunnen (Frühstückshalt) Gotthard – Faido (Mittagessen) San Bernardino – Splügenpass – Maloja – St. Moritz – Morteratsch (Reiseziel).
2. Tag: Berninapass Ausflug auf Alp Grüm – St. Moritz – Julier – Lenzerheide – Chur – Walenstadt – Kerenzerberg – Zug – Knutwil. Eine wunderschöne Reise liess die Stimmung in den Reihen der Musikanten steigen. Mit dabei waren auch einige Gönner und Ehrenmitglieder. Dass die Damenriege aus Rüti ZH ausgerechnet das gleiche Ausflugsziel ausgewählt hatte, machte den Aufenthalt in Morteratsch nicht langweiliger.
12. Juli 1953
Die Stadtmusik Sursee beteiligte sich am Eidgenössischen Musikfest in Fribourg. Für den Empfang stellte sich die FM Knutwil am Bahnhof Sursee auf, um das freundnachbarliche Verhältnis aufs neue zu beweisen.
August/ September 1953
In Knutwil, St. Erhard, Kaltbach und Mauensee wurden Platzkonzerte für die zahlreichen Passivmitglieder geblasen.
20. Oktober 1953
An einer erweiterten VorstandsSitzung wurde das Finanzkomitee für die Fahnenweihe des nächsten Jahres unter das Präsidium von Josef Wyss, St. Erhard, gestellt.
1. Dezember 1953
Oberst Paul Schläpfer, einer der verdientesten Gönner und Ehrenmitglied der Feldmusik Knutwil, wurde in Sursee als Grossratspräsident gefeiert. «Seine Musik» spielte ihm zu Ehren während den verschiedenen Festreden der anwesenden Politiker.
11. Februar 1954 – ausserordentliche GV
Die Wahl des neuen Vereinsbanners und die Besetzung des OK’s standen auf der Traktandenliste. Die Musikanten entschieden sich für den Entwurf der Firma Fraefel aus St. Gallen. OK-Zusammensetzung: Präsident: Josef Rütter, St. Erhard; Vizepräsident: Franz Kiener, Sursee; Festkassier: Fritz Schüpbach. St. Erhard; Aktuar: Willy Rütter, St. Erhard; Pressechef: Franz Albrecht.
8. Juni 1954
Die zukünftige Patensektion, die Stadtmusik Sursee, hatte sich am internationalen Musiktreffen in Holland beteiligt. Um halb zwölf Uhr nachts überraschten die Feldmusikanten die Heimkehrer bei ihrer Ankunft am Bahnhof mit einem Marsch.
13. Juni 1954 – Fahnenweihe
Sonntag: Auf einen Festgottesdienst musste die Feldmusik verzichten, da Pfarrer Portmann die Segnung des Banners ablehnte(!).
Die am Festzug beteiligten Vereine: MG Oberkirch, MG Geuensee, MG Knutwil, MG Wauwil, FM Büron, FM Triengen sowie die Patensektion, die Stadtmusik Sursee, marschierten im Regen dem Festzelt zu.
Beim offiziellen Festakt entrollten Fahnengotte Marie Rütter-Hodel und Josef Hodel-Waltert das neue Banner und übergaben dieses unter markanten Worten des OK-Präsidenten Josef Rütter dem Vereinsfähnrich. Nach der Festrede von Grossratspräsident Paul Schläpfer, Vertreter der Patensektion, durfte die Feldmusik als Weihegeschenk eine Trompete in Empfang nehmen.
Trotz dem schlechten Wetter waren die Festlichkeiten stets gut besucht. Eine einträgliche Sammelaktion im Vorfeld des Festes trug das ihre dazu bei, dass der Festkassier am Schluss der Feldmusik den Betrag von Fr. 3500.– überreichen konnte.
27. Januar 1955
Traurig und unerwartet war die Nachricht vom Tod des Kassiers Edy Albrecht. Im Alter von nur dreissig Jahren hatte ihn der Herr zu sich gerufen.
7. Februar/15. März 1955
Auf Anfrage der Feldmusik hatte sich das Radiostudio Basel bereit erklärt, eine Stahlbandaufnahme zu machen. Zusammen mit dem Jodelklub Heimelig aus Oberkirch wurden die Musikanten ins Hotel Pilatus in Kriens eingeladen, wo die Aufnahme gemacht wurde.
6./7. November 1955
An mehreren Wahlveranstaltungen hatten die Feldmusikanten den musikalischen Rahmen gesetzt. Nun freuten sie sich natürlich auch am Gewinn des einen Ständeratssitzes durch den liberalen Christian Clavadetscher aus Dagmersellen. Ein überwältigender Fackelzug von nahezu 5000 Leuten durch Dagmersellen hinterliess bei allen Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck.
26. November 1955
Ein weiterer politischer Erfolg beglückte die Feldmusik. Moritz Thürig, ein gebürtiger Knutwiler, war als Liberaler des Suhrentales in den Grossen Rat gewählt worden. Bei minus 15 Grad Kälte fuhren die Feldmusikanten mit Traktoren und Autos nach Schlierbach, um ihm ihre Glückwünsche zu überbringen. Das Ständchen erfreute den Moritz mächtig und ein schönes Fest in der warmen Stube gehörte schliesslich auch zu den Folgen dieses Ausfluges.
2. Juni 1956
Johann Fischer hatte während langer Jahre dem Vorstand angehört. 1923 übernahm er das Amt des Präsidenten und schrieb die Eintragungen ins Protokollbuch selbst. Er setzte sich mit allen Kräften für die Sache der Feldmusik ein. 1932 machte ihn der Verein zum Ehrenpräsidenten. Bei zahllosen Unternehmungen und Festen hatte er immer zur Verfügung gestanden, bis es ihn nach Solothurn zu einer neuen Lebensgefährtin zog. Auch dort spielte er in der Stadtmusik mit, bis ihn der Herr ganz unerwartet zu sich rief. Über seinem Grab senkte sich an diesem Junitag die Fahne seiner Kameraden aus Knutwil zum letzten Gruss.
26. März 1957
Im «Mostkrug» fand eine erweiterte Vorstandssitzung statt. Der Grundstein für eine baldige Neuuniformierung wurde gelegt. Mit der Planung derselben wurden Grossrat Paul Schläpfer und Anton Wyss betraut.
14. September 1957
Anlässlich der Probe wurden Anton Wyss als Präsident, Robert Amrein als Kassier und Werner Birrer als Aktuar in das Finanzkomitee für die Neuuniformierung gewählt.
17./18. Mai 1958 – Kantonal-Musiktag in Triengen
An Musiktagen werden keine offiziellen Ranglisten abgegeben. Ein Gespräch mit den Experten im Anschluss an den Vortrag dient an Musiktagen als Anhaltspunkt für die gespielte Leistung.
Der Tag wickelte sich wie folgt ab. Sammlung um 08.15 Uhr vor dem «Kreuz» in Knutwil, Spiel des ersten Marsches. Weiterreise nach Triengen per Auto; nach der Ankunft erhielten die Musikanten einen Begrüssungstrunk; 8.45 Uhr Einspielen im Probelokal; 10.07 Uhr Auftritt im Fischerhofsaal mit Aufführung des Wettstückes «Hero und Leander» von C. Friedemann. Anschliessend Marschmusik auf der Bahnhofstrasse mit dem Marsch «Bläserparade» von S. Taler.
Herbst 1958
An einer ausserordentlichen Generalversammlung wurden die Statuten aufs Korn genommen. Dirigent Franz Albrecht lieferte einen Grossteil der Änderungsbeiträge zu den neuen Statuten.
Am Empfang der Knutwiler Schützen vom Eidg. Schützenfest in Biel spielten die Musikgesellschaft und die Feldmusik abwechslungsweise ihre Märsche vor der zahlreichen Zuhörerschaft.
Im Dezember 1958
Mit der Anfertigung der neuen Uniform wurde die Bekleidungsfirma Frey betraut.
Nach langem Hin und Her kam das geplante Fest nun doch zustande. Ein riesiges Festzelt für 1200 Personen wurde im Dorf errichtet und unter dem Präsidium von Franz Kiener hatte sich das Organisationskomitee für den grossen Tag der Feldmusik gewappnet.
Um 9 Uhr wurde ein Festgottesdienst mit Totenehrung in der Pfarrkirche abgehalten. Anschliessend eröffnete die Feldmusik die Festwirtschaft für den Aperitif. Um 12.45 Uhr fand der Empfang der sieben Gästesektionen, der Fahnendelegationen, Ehrenmitglieder und Ehrengäste auf dem Dorfplatz statt.
Um 13.30 Uhr spielten die Vereine zur Marschmusikparade auf. Um 14.00 Uhr begann das Festkonzert in der Festhütte mit dem offiziellen Festakt.
Um 20.00 Uhr fand der Unterhaltungsabend unter Mitwirkung der Musikgesellschaft Knutwil, des Kirchenchores, der Damenriege Triengen, des Jodelclubs Sursee und natürlich der Feldmusik selbst seine Abwicklung. Die Feldmusik konnte das Fest bei strahlend schönem Sonnenschein abhalten. Allen Beteiligten blieb dieser Sonntag in bester Erinnerung.
Die Kosten für eine Uniform beliefen sich damals auf Fr. 400.–. Bei der Sammelaktion im Vorfeld der Neuuniformierung durfte der Festkassier bereits einen Betrag von knapp Fr. 10000.– auszählen. Das schöne Wetter bewirkte einen grossen Publikumsaufmarsch.
ANNO 1960
21. März 1960 – GV
Der positive Rechnungsabschluss veranlasste den Verein und den Dirigenten gleichermassen, die Besoldung des musikalischen Leiters neu zu überdenken. Ein monatliches Gehalt von Fr. 100.– wurde neu festgelegt.
18./19. Juni 1960 – Vereinsausflug und Musikfest
Verbunden mit einer Vereinsreise besuchte die Feldmusik das Appenzellische Kantonal-Musikfest in Heiden. Reiseroute: Knutwil — Heiden (Kantonal-Musikfest AR) — Übernachtung in Oberegg — Rangverkündigung in Heiden — Besuch der Ebenalp mit der Luftseilbahn — Appenzell, Mittagessen im Hotel Hecht — Besuch des Flughafens Kloten — Heimfahrt nach Sursee, St. Erhard und Knutwil. Der Verein konkurrierte in der 2. Klasse. Als Selbstwahlstück spielte er den «Tscherkessenzug» von Heinrich Steinbeck. Aufgabestück war «Noturno» von Paul Huber. In der Marschmusik spielte die Feldmusik «Simbol of Honor» von T. Mesang. Die Wertung fiel in allen drei Teilen mit einem «Vorzüglich» aus. Dafür durfte der Fähnrich ein weiteres Mal den Goldlorbeer präsentieren.
In Knutwil empfing die Schwestersektion die Heimkehrer mit klingendem Spiel beim Büel. Auch eine Delegation des Wehrvereins war anwesend und mit wehenden Fahnen marschierte die Schar ins Dorf ein. Unter festlichen Reden durch alt Gemeindeammann Werner Steiger sowie Gemeindeschreiber Leo Lütolf empfing eine grosse Zahl Knutwiler die Feldmusik beim «Kreuz», wo das Fest seinen Abschluss nahm. Die Spenden beim Abschlussfest waren: 130 Flasehen Bier, 20 Flaschen Wein und 215.– Franken von mehreren Gönnern.
25. September 1960
Die Feldmusikanten wurden zum Ausflug der Jungliberalen auf den Vierwaldstättersee eingeladen. Unerwartet kamen sie so zu einer kleinen Vereinsreise.
Mehrere ausserordentliche Anlasse standen den Feldmusikanten in diesem Jahr bevor. Am 28. Mai spielte der Verein anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten der beiden Schulhäuser in Knutwil und St. Erhard. Der KantonalMusiktag fand diesmal in der Nachbargemeinde Büron statt. Das «Gotthard»-Präludium von Hugo Käch, arr. Otto Zurmühle, vermochte die ganze Zuhörerschaft zu überzeugen. «Auch Herr Jecklin vom Radio Basel war von unserem Vortrag begeistert und sicherte uns die Aufnahme eines Marschmusikkonzertes zu.» (Akt. Stadelmann). Auf der Marschmusikstrecke spielte die Feldmusik den Marsch «San Remo».
9. Juli 1961
Am Morgen spielten die Musikgesellschaft Knutwil und die Feldmusik gemeinsam zur Primizfeier von Pfarrer Hans Meier in der Pfarrkirche Knutwil. Am Nachmittag fuhren die Feldmusikanten nach Oberkirch an die Neuuniformierung der Musikgesellschaft Oberkirch.
14. Dezember 1961 – Radiokonzert
Um 20 Uhr, mit Hilfe einiger Auswärtiger, spielten die Feldmusikanten die Märsche «Parade-Defiliermarsch», «Die Freiheit siegt», «Frisch voran», «San Remo», «Fahnengruss», «Spearmint», «Symbol of Honor» und «Flic-Flac».
9. September 1962 – Vereinsausflug
Mit zwei Cars der Firma Häfliger aus Sursee führte die Reise über den Brünig auf den Beatenberg. Die Instrumente durften dabei natürlich nicht fehlen, so dass die einheimische Bevölkerung mit einem Ständchen als Gegenleistung für die herrliche Aussieht belohnt werden konnte. Die Fahrt führte die Schar weiter über den Susten nach Gisikon. Dort wurde das Nachtessen eingenommen.
Das neue Jahr stand wieder einmal im Zeichen der Wahlen, so dass die Feldmusikanten sich ihrer Aufgabe als Parteimusik vermehrt annehmen mussten, da sie bei den Wahlveranstaltungen im Kreis Sursee zur musikalischen Untermalung angefordert wurden. Zweimal wurde der Verein zu einer Fahnenweihe eingeladen. Das erste Mal am 19. Mai von den Kleinkaliberschützen aus Mauensee, welche die Zwölfermusik an die Spitze ihres Fest-Umzuges wünschten. Am 14. Juli feierte die Feldmusik Büron Uniform- und Fahnenweihe mit einem Fest. Dazu war natürlich auch die Feldmusik Knutwil geladen, zumal der Dirigent der Büroner, Anton Eigensatz, ein langjähriges Mitglied der Feldmusik Knutwil war.
Die üblichen drei Anlässe, der Maskenball, der Familienabend der Jungliberalen, der ohne die Mitwirkung der Feldmusik nicht mehr denkbar wäre, sowie das Winterkonzert standen auf der Liste der Aktivitäten im neuen Jahr. An der GV vom 26. Februar wurde der Besuch des Kantonal-Musikfestes in Sursee beschlossen, hinzu kam der Wunsch nach neuen Instrumenten, deren Finanzierung problematisch erschien.
21. Juli 1964
Unter den Trauerklängen der Feldmusik wurde alt Gemeindeammann Anton Müller, bis zuletzt Aktivmitglied der Feldmusik, zu Grabe getragen. Landauf landab war er jedermann als Original ein Begriff. Bekannt für seine träfen Sprüche, seine Schlagfertigkeit und seine Vitalität, konnten die Kameraden seinen plötzlichen Tod kaum glauben. Eine grosse Trauergemeinde erwies ihm die letzte Ehre.
9. Mai 1965 – Gönnerkonzert
Die anfänglichen Bedenken für die Finanzierung neuer Instrumente liessen sich dank grosser und uneigennütziger Arbeit des OK’s aus dem Weg räumen. Im Rahmen eines Gönnerkonzertes stellten die Musikanten den Sponsoren die neuen silbernen Instrumente vor. Dem Instrumentierungskomitee hatten angehört: Franz Kiener, Präsident; Josef Wyss, Kassier; Kaspar Albrecht, Aktuar; Trudy Steiger, Sekretärin, sowie die Mitglieder Kurt Nick, Louis Bucher, Hans Roth und Erich Nick.
I9./20. Juni 1965 – 19. Kantonal-Musikfest in Sursee
Unter der bewährten Direktion von Franz Albrecht hatten sich die Musikanten seriös auf das Wettspiel der 3. Klasse vorbereitet. Im Jurybericht ist nachzulesen. Selbstwahlstück: «Gotthard», Präludium von Hugo Käch, arr. Otto Zurmühle.
«Der Dirigent hatte eine sehr künstlerische Auffassung. Man hatte jedoch das Gefühl, dass seine Musiker ihm nicht immer zu folgen vermochten, …die sauber gespielten Triolen verrieten eine gute rhythmische Schulung der Bläser.»
Dank einer wesentlichen Steigerung im Vortrag des Aufgabe-Stückes durften sich die Musikanten im 1. Rang klassieren lassen und erhielten den goldenen Lorbeerkranz überreicht.
Das Prädikat «vorzüglich» hatten sich nicht mehr alle zu erhoffen gewagt. Mit dem Marsch: «Symbol of Honor» erspielten sich die Feldmusikanten ebenfalls das Prädikat «vorzüglich.» Auch hier wurden sie im 1. Rang klassiert.
11. Juli 1965
Die Musikgesellschaft Knutwil präsentierte sich erstmals in ihrem neuen Gewand vor der Öffentlichkeit. Zu diesem Anlass war auch die Feldmusik eingeladen worden. Sie half mit, das Nachmittagsprogramm sowie die Marschparade und den Unterhaltungsabend zu verschönern.
Die Vorbereitungen für das erste «Eidgenössische» standen unter einem ganz ungünstigen Stern. Die Maul- und Klauenseuche verhinderte während langer Zeit das fleissige Proben zur Vorbereitung. Im Mai konnten sich die Musikanten endlich wieder regelmässig zu Proben treffen. Das traditionelle Neujahrskonzert musste aus besagtem Grund bis in den Mai hinein verschoben werden. Am 5. Juni feierte die erste Patensektion, die Feldmusik Triengen, Fahnen- und Uniformweihe. Zu diesem Anlass fuhr der Verein nach Triengen zu den Feierlichkeiten, um zum Gelingen des Festes beizutragen und zugleich einen letzten öffentlichen Auftritt vor dem Fest in Aarau abzuhalten.
12. Juni 1966 – 24. Eidgenössisches Musikiest in Aarau
Erstmals wagte sich die Feldmusik an ein «Eidgenössisches» und erstmals in der 2. Klasse. Nach der Aufführung des Selbstwahl-Stückes «Marco Polo» von Franz Königshofer und dem Aufgabenstück «Poeme et Fugue» von Jean Dätwyler war man sich im Lager der Knutwiler über die Art des Kranzes schon sicher. Die Wettstücke waren hervorragend gelungen; von allen Seiten durften die Musikanten das Lob der Zuhörer entgegennehmen. Der Jurybericht von Heinrich Menet fiel dementsprechend aus.
Selbstwahlstück: «Eine in allen Belangen vorzügliche Leistung und damit einen der besten und überzeugendsten Vortrage hörte man von dieser zahlenmässig nicht sehr grossen, aber ausgeglichen besetzten Blechmusik.»
Auch beim Aufgabestück vermochten ihn die Feldmusikanten zu überzeugen.
«Es war untrüglich das vollkommendste, was der Schreibende in seinem <Wertungsbereich> zu hören bekam. Da war jede Einzelheit aufs Subtilste verarbeitet…».
Auch Fridolin Bunter, der Marschmusikexperte war voll des Lobes für den kleinen Verein. Mit dem Marsch «Zur Feier des Tages» erzielten die Musikanten das Prädikat «vorzüglich».
Die fröhliche Gesellschaft fuhr nach St. Erhard zum Nachtessen und um 20 Uhr traf die Feldmusik im Büel ein, wo schon die Musikgesellschaft, Vertreter der Dorfvereine sowie eine Fahnendelegation der Musikgesellschaft Oberkirch auf die Heimkehrer warteten, deren Ankunft mit Böllerschüssen angekündigt worden war.
Die Jahreskonzerte fanden Ende April statt. Bei dieser Gelegenheit konnte der Verein dem musikalischen Leiter Franz Albrecht für seine 30-jährige Stabführung danken. Der Erfolg des Vorjahres war ein wesentliches Verdienst des langjährigen Dirigenten gewesen.
Die prekären Platzverhältnisse im «Mostkrug» stellten den Verein bei den Verführungen wie die Theatergruppe vor erhebliche Probleme. Der Wunsch nach einem geeigneten Lokal wurde wieder einmal laut.
17. Juni 1967
Der Kantonal-Musikverband erhielt anlässlich des Musiktages in Luzern eine neue Verbandsfahne. Zu deren Taufe schickte die Feldmusik eine Fahnendelegation an den Festzug.
16. Juli 1967
Zum ersten Mal gelangte ein Wiesenfest zur Austragung, da der Waldfestplatz durch Bauarbeiten belegt war. Durch den grossen Einsatz aller Musikanten wurde dieses Fest zu einem schönen Erfolg.
1. August 1967
Der Gemeinderat hatte beschlossen, die Bundesfeier neu zu organisieren. Die Musikgesellschaft und die Feldmusik spielten gemeinsam einige Märsche auf dem Festplatz.
2./3. September 1967 – Vereinsreise
Die Reise per Car wurde von 41 Teilnehmern unternommen. Knutwil – Brünig – Aareschlucht — Grimsel — Münster — Brig (Besuch des Stockalperpalastes) — Saas Fee (Übernachtung im Grand Hotel) — Visp — Sion — Aigle (Weindegustation) — Mosses — Thun — Eggiwil (Nachtessen) — Knutwil.
9./10. Dezember 1967
Erstmals führte die Feldmusik an diesem Wochenende im «Mostkrug» ein Lotto durch, welches auf Anhieb den gewünschten finanziellen Erfolg brachte.
28. April 1968
Das Jahreskonzert fand zum ersten Mal im «Rössli» Saal in Knutwil statt.
19. Mai 1968 – Neuuniformierung der Feldmusik Winikon
Die Feldmusikanten spielten am Festzug und bei den Konzertvorträgen in der Festhütte.
8. September 1968 – 100 Jahre Musikgesellschaft Knutwil
Die Einladung erfolgte sehr kurzfristig in den Sommerferien. Diese Tatsache war für das gegenseitige Einvernehmen nicht gerade förderlich. Die erhitzten Gemüter kühlten sich aber schnell wieder ab, so dass das Jubiläumsfest zu einem schönen Dorfereignis wurde.
16. November 1968
Einmal mehr durften die Feldmusikanten die Spende eines Rehs entgegennehmen. Schon seit längerer Zeit zeichnete Stefan Koller, St. Erhard, jeweils für diese Spende verantwortlich.
Im Anschluss an das Dankes-Ständchen fand sich die ganze Musikfamilie im «Kreuz» ein, wo der Schmaus stattfand. Dieser Anlass hatte sich zu einem Höhepunkt im Vereinsjahr entwikkeit, der die Beliebtheit der Feldmusik bei der Bevölkerung widerspiegelte.
Das Wort ausruhen kennen die Feldmusikanten nicht. Auch wenn kein Musikfest oder -tag bevorstand, nahmen die Musikanten ihre kulturellen Verpflichtungen mit Freude wahr. Zum 50-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft Buchs waren die Feldmusikanten gerne bereit, am Festzug teilzunehmen. Erneut traten die Musikanten zweimal zum Jahreskonzert an. Am 9. und 11. Mai trafen viele Zuhörer im «Rössli»-Saal ein, um die Vorträge der Feldmusik anzuhören. Für die Theatervorstellung, «Die lustigen Vagabunden», wurde die Theatergruppe aus Uffikon engagiert. Im Herbst wurde die Bevölkerung von Knutwil, St.Erhard, Mauensee und Kaltbach mit Platzkonzerten überrascht. Zum Empfang des Wehrvereins vom «Eidgenössisehen» in Thun stand die Feldmusik mit klingendem Spiel bereit.
ANNO 1970
24. Mai 1970 – Aargauer Kantonal-Musiktag
Der Einladung zum ausserkantonalen Musiktag in Staffelbach folgten die Feldmusikanten gerne, nur war offenbar der Weg nach Staffelbach nicht allen bekannt. Die Aufregung legte sich nach dem Eintreffen der Vermissten schnell wieder. Das «Capriccio Italien» von P.I. Tschaikowski gelang sehr gut und wurde vom Publikum mit grossem Beifall bedacht.
5. und 7. Juni 1970 – 50 Jahre Feldmusik Knutwil
Unter dem Vorsitz von Ehrenmitglied Werner Steiger wurde ein grosses Fest zum 50-jährigen Jubiläum vorbereitet. Am Freitagabend spielte die Feldmusik Triengen unter der Direktion von Walter Steinmann zu einem Galakonzert auf. Dazwischen gab es Einlagen der Memgo-Girls aus Willisau zu bewundern. Für Hochstimmung sorgten die Vorträge des Jodelduos Schaller/Birawe.
Das Festprogramm sah folgende Aktivitäten vor: 9.00 Uhr Hauptgottesdienst, anschliessend Gedenkfeier für die verstorbenen Gründer, Aktiv- und Ehrenmitglieder mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof; 13.00 Uhr Empfang der Ehrengäste, Gast-Sektionen und Fahnendelegationen; 13.30 Uhr Festzug ab Dorfplatz bis zur Festhütte im Büel, anschliessend Festkonzert der Gastvereine.
20.30 Uhr Unterhaltungsabend unter Mitwirkung der Musikgesellschaft, des Kirchenchors und der Feldmusik Knutwil, anschliessend Tanz. Dem Organisationskomitee gehörten an: Werner Steiger, Präsident; Anton Müller, Vizepräsident; Hansruedi Kneubühler, Aktuar; Josef Wyss, Kassier; Konrad Wyss, Wirtschaft; Anton Kiener, Unterhaltung; Anton Wyss, Empfang; Anton Birrer jun., Musikkommission; Anton Birrer sen., Bau; Robert Amrein, Ordnungsdienst; Josef Hug, Stellvertreter, Sanität, Piquetarzt. An allen Veranstaltungen hatte der bekannte Conferencier Urs Siegrist durchs Programm geführt. Ein schönes und würdiges Fest war dem jubilierenden Verein beschieden worden.
11.-13./18.-20. Juni 1971 – 25. Eidgenössisches Musikfest in Luzern
2. Klasse: Selbstwahlstück «Homeward» von Eric Ball. Aufgabestück: «Marionettenspiel» von Albert Benz. Marschmusik: «Füs Bat 23» von Walter Joseph.
Im Expertenbericht von Hans Frey ist zum Selbstwahlstück nachzulesen:
«Mit einer in jeder Hinsicht abgerundeten Leistung setzte diese Brass Band den Vorträgen in der Kantonsschul-Aula eines der Glanzlichter auf…».
Auch das Aufgabestück gelang hervorragend. Beide Vortrage erhielten das Prädikat «vorzüglich». Ebenso erfolgreich konnte der Marschmusikvortrag gestaltet werden. Auch hier konnte der Verein das Prädikat «vorzüglich» entgegennehmen. Franz Albrecht durfte mit seinen Musikanten einmal mehr zufrieden sein.
19./20. August 1972 – Musikreise
Knutwil — Zug — Hirzel — Fahrt durchs Prättigau — Davos — Flüela Morteratsch (Reiseziel mit Übernachtung) — Julier — Bivio — Tiefenkastel — Lenzerheide – Bonaduz Oberalp – Flüelen – Knutwil. Das war die Route dieser von 36 Personen besuchten Reise ins Bündnerland. Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft betrugen Fr. 110.– pro Person. Der Zufall wollte, dass eine Einheit Militär in Morteratsch stationiert war. So war es für die Gesetzeshüter unmöglich schon um 10 Uhr die Polizeistunde durchzusetzen. Ganz entgegen der dortigen Sitte, wurde an diesem Abend im Beisein von zwei Polizisten noch lange gezecht.
25. August 1972 – Neuinstrumentierung der FM Triengen
Für den Begrüssungstrunk erschienen nicht alle rechtzeitig. Eine Programmänderung verunsicherte einige Mitglieder und führte dazu, dass sich nicht alle am richtigen Ort einfanden. Zum Festkonzert fanden sich alle wieder und durften den verdienten Applaus der Zuhörer entgegennehmen.
21. November 1972
Als neuer Gemeindeammann wurde Bernhard Rütter von der Knutwiler Bevölkerung gewählt. Ihm brachten die Musikanten ein Gratulationsständchen. Dieser bezeugte seine Verbundenheit mit der Feldmusik, indem er den ganzen Verein zum Nachtessen ins «Kreuz» einlud.
14. Januar 1973
Franz Albrecht, der musikalische Leiter der Feldmusik weilte für einen Kuraufenthalt in Degersheim SG. Mitten im Geschehen eines Weltcuprennens überraschten ihn seine Kameraden mit ihrem Spiel. Sofort übernahm er den Taktstock vom Vizedirigenten und dirigierte sein Ständchen kurzerhand selber.
3. Juni 1973 – Neuuniformierung der Musikgesellschaft Wauwil
Der Verein spielte die Märsche «Füs. Bat. 23» sowie «Froh und Heiter»
Juni 1973
Wiederum beehrten die Feldmusikanten die Bevölkerung von Knutwil, St. Erhard, Mauensee und Kaltbach mit Platzkonzerten, um damit ein Zeichen des Dankes für die treue Unterstützung zu überbringen.
23. November 1973
An einer ausserordentlichen Versammlung befanden die Anwesenden über den Uniformenvorschlag. Der Preis für eine Uniform aus dem neuartigen knitterfreien Material belief sich auf rund Fr. 400.–. Den Anfertigungsauftrag erhielt die Firma Kottmann-Pfenniger, Sursee.
4. und 10. Mai 1974
Zum Jahreskonzert warteten die Feldmusikanten mit einer Überraschung auf. Sie präsentierten sich erstmals in ihrer neuen Uniform. Am 30. Juni folgten die Feldmusikanten der Einladung der Musikgesellschaft Schlierbach, an ihrer Uniformenweihe teilzunehmen. Beim Festkonzert der geladenen Vereine spielte die Feldmusik die Ouvertüre «Orpheus in der Unterwelt» sowie den Marsch «The Medaillon».
1. September 1974 – 125 Jahre FM Triengen
In einem Sternmarsch näherten sich alle geladenen Vereine dem Empfangsplatz. Anschliessend gelangte die Konzertaufführung im Trienger «Kreuz »-Saal zur Austragung.
4. Dezember 1974
Nach 25-jähriger Seelsorgertätigkeit in Knutwil musste die Gemeinde am Grab von Pfarrer Josef Portmann Abschied nehmen. Eine fünfköpfige Fahnendelegation der Feldmusik erwies ihm die letzte Ehre.
An der Wahlveranstaltung der liberalen Grossräte in Oberkirch und St. Erhard spielte neu die Zehnermusik bei den musikalischen Intermezzos. Vor allem aus Platzgründen wurde eine Kleinformation dem Gesamtverein vorgezogen.
An die Konzerte vom 3. und 10. Mai wurden alle Neuzuzüger mit einem Gratiseintritt eingeladen.
24. August 1975
Anlässlich der Pfarrinstallation begrüsste der Verein den neuen Pfarrer Max Zemp bei strömendem Regen.
14. Dezember 1975
Zum ersten Mal durfte die Feldmusik ein Adventskonzert geben. Während des Abendgottesdienstes spielten die Feldmusikanten zur musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes.
Der Maskenball am Lichtmessmontag war ein weiteres Mal ein grosser Erfolg. Ein Besuch durch den Girisvater, das Oberhaupt der Knutwiler Fasnacht, machte der Feldmusik natürlich alle Ehre.
12. September 1976
Die Feldmusik übernahm die Patenschaft anlässlich der Uniform- und Fahnenweihe der Musikgesellschaft Oberkirch. Jahrelange freundschaftliche Kontakte fanden in diesem Vertrauensakt ihren Ausdruck. Die Feldmusik umrahmte den Weihegottesdienst und unterhielt mit der Musikgesellschaft Oberkirch zusammen die Gäste beim Apero.
Bei der Musikparade auf der Strasse übernahm Vizedirigent Theo Amrein den Taktstock, da sich Franz Albrecht auf dem Vita-Parcours den FUSS verstaucht hatte. Am Festkonzert führten die Knutwiler die «Fantasie in Switzerland» und den «Nibelungenmarsch» auf. Als Patengeschenk übergab Präsident Otto Gisler dem Göttikind ein schönes Cornet und durfte als Erinnerung an dieses Fest einen prächtigen Becher entgegennehmen.
18. Dezember 1976
Am zweiten Adventskonzert in der Pfarrkirche Knutwil führten die Feldmusikanten Werke von Beethoven, Mendelssohn, Schubert und Hawkins auf.
Ein Jubiläum ganz besonderer Art durfte Franz Albrecht in diesem Jahr feiern: Seit 40 Jahren führte er geschickt den Taktstock. 1925 war er als Jungbläser, ausgebildet in der vereinseigenen Musikschule, zur Feldmusik gestossen. Nach seiner Trompeter RS liess er sich zum Spielführer ausbilden und holte sich so das musikalische Rüstzeug eines Dirigenten. 1937 übernahm er die Direktion der Feldmusik. Unter seiner Führung durfte der Verein viele schöne Erfolge feiern. Sein Wirken in der Feldmusik beschränkte sich nicht ausschliesslich auf das Musikalische. Er hatte auch das Amt des Präsidenten bekleidet, bei manchem OK als Pressechef gewirkt und sich auch als gewiefter Reiseleiter gezeigt. Das Schicksal der Feldmusik war durch ihn entscheidend mitgeprägt worden.
21. Juni 1977 – Kindergartenbazar
Bei den Eröffnungs- und Weihefeierlichkeiten des Gemeindehauses mit Kindergarten spielten die Feldmusikanten am Dorfabend und halfen tatkräftig bei der Durchführung des Festes mit.
15./22. April 1978
Beim Jahreskonzert fand im neuen «Rössli»-Saal die Uraufführung des «Knutwiler Marsches» von Horst Dempwolf, St.Erhard, statt.
17. Juni 1978
Am Unterhaltungskonzert anlässlich der Uniformweihe der Stadtmusik Sursee spielten die Feldmusikanten das Aufgabe- und Selbstwahlstück für das Glarner Kantonal-Musikfest erstmals vor Publikum. Die Vorträge vermochten die Zuhörer zu begeistern und ein schöner Abend fand in Sursee seinen Abschluss.
11./12. Juli 1978 – Glarner Kantonal-Musikfest in Mollis
Abfahrt in Knutwil — Niederurnen (Mittagessen) Mollis (Wettspielvortrag) — Haslen (Übernachtung) — Braunwald — Klausen — Flüelen — Knutwil. Zum letzten Mal beteiligte sich die Feldmusik unter der Direktion von Franz Albrecht an einem Wettspiel. Die Experten: Prof. Paul Huber und Heinrich Menet sparten nicht mit Lob. Mit dem Selbstwahlstück Suite «Voices of Youth» von Edward Gregson und dem Aufgabestück «Cortege Festival» von Kurt Weber bestach der kleine Verein durch seine Präzision, seinen Klangausgleich und die hervorragende Tonkultur. In der 2. Klasse erspielte sich die Feldmusik zweimal das Prädikat «vorzüglich» und wurde im 1. Rang klassiert. In Knutwil wurde den Heimkehrern ein herzlicher Empfang bereitet. Ehrenmitglied Anton Wyss hielt anstelle der Gemeinderäte die Begrüssungsrede.
16. Dezember 1978
Erstmals spielte die Feldmusik unter der Direktion von Franz Renggli aus Reiden, da Franz Albrecht erkrankt war.
20. Mai 1979 – Kantonal-Musiktag in Escholzmatt
Mit dem neuen Dirigenten Franz Renggli besuchten die Feldmusikanten den Luzerner Kantonal Musiktag. Das Stück «La Fille du Regiment» von Gaetano Donizetti entlockte den Zuhörern einen tosenden Applaus. Der Marsch «Our Director» von F. E. Bigelow überzeugte nicht in gleichem Masse, doch durfte der Verein mit der Kritik der Jury zufrieden sein.
23. Juni 1979
Im Anschluss an das letzte Platzkonzert in der Arena beim Gemeindehaus luden das Quartett und die Achtermusik den ganzen Verein zum Spanferkelschmaus ins Eichbühl ein.
6. Oktober 1979
Im Alter von 66 Jahren verstarb Franz Albrecht nach längerer, schwerer Krankheit. 53 Jahre war er Mitglied der Feldmusik gewesen, davon 42 Jahre Dirigent. Ein Mann, der ein Stück Knutwiler Dorfgeschichte in wesentlichen Zügen mitgeschrieben hatte. Sein musikalisches Feingefühl hatte ihn in weiten Kreisen bekannt gemacht und viele Musikanten aus dem Suhrental hatten einmal die Ehre, unter seinem Taktstock musizieren zu dürfen. Der Feldmusik war er am längsten treu geblieben. Er hatte sie zu einem bekannten Verein werden lassen. Mit Worten kann sein unermüdliches Schaffen nicht entsprechend gewürdigt werden. Unter den Trauerweisen der Feldmusik wurde seine sterbliche Hülle am 10. Oktober in Sursee der Erde übergeben und die Fahne senkte sich zum Abschiedsgruss über seinen Sarg.
8. Dezember 1979
Zum ersten Mal beteiligte sich die Feldmusik in der 1 . Klasse am 6. Schweizerischen Brass-Band Contest in Zürich. Mit der Ouverture «North-West Passage» von Roy Newsome erspielte sie den guten 4. Rang mit 232 Punkten.
ANNO 1980
1. Juni 1980 – Aargauer Kantonal-Musiktag in Künten
Die Vorbereitung auf das Luzerner Kantonal-Musikfest fiel halbwegs ins Wasser. Das Selbstwahlstück «Call of the Sea» von Eric Ball konnte gespielt werden, die Marschmusik fiel dem Regen zum Opfer.
7. Juni 1980 – 22. Luzerner Kantonal-Musiklest in Wolhusen
Die Feldmusik hatte sich entschlossen, erstmals an einem Luzerner Kantonalen in der ersten Klasse teilzunehmen. Gelang der Vortrag in der Pfarrkirche noch ausgezeichnet, fiel das Resultat im «RössIi»-Saal für alle enttäuschend aus, auch die Marschmusik vermochte nicht zu überzeugen. Die Musikanten wurden den Eindruck nicht ganz los, dass an den zwei Spieltagen mit verschiedenen Ellen gemessen wurde.
Mit 302 Punkten reihte sich die Feldmusik in der Tabelle im 12. Rang ein. Es wurden vorgetragen: Selbstwahlstück «Call of the Sea» von Eric Ball, Aufgabestück «Toccata» von Albert Benz. Mit dem Marsch «Frohe Klänge» von F. Siegfried belegte die Feldmusik den 30. Rang. Die Entäuschung stand allen ins Gesicht geschrieben. Trotzdem feierten die Knutwiler die Musikanten mit einem grossartigen Empfang.
20. Juni 1981 – 27. Eidgenössisches Musikfest in Lausanne
Selbstwahlstück: «Partita» von E. Gregson. Im Jurybericht von Ernst Egger ist darüber zu lesen:
«…es ist ein ungetrübter Genuss, dieses kultivierte Spiel anzuhören…»
Ebenfalls hervorragend gelang das Aufgabestück «Three Haworth Impressions» von G. Langford. Die Jury bewertete diesen Vertrag nur gerade 2,5 Punkte unter dem Maximum. Das bedeutete die Tageshöchstnote und am Schluss mit 116 Punkten den 3. Rang in der 1. Klasse Kategorie Brass Band. Die Freude kannte keine Grenzen. Nach dem Empfang in der Heimatgemeinde wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert.
12./13./15. September 1981 – Fahnenweihe mit Teilneuinstrumentierung
Ein neues Banner sollte die Feldmusik fortan dem Verein bei freudigen und traurigen Ereignissen vorausgehen. Die Anfertigung wurde der Fahnenfabrik Siegrist in Langenthal übertragen. Aus diversen Vorschlägen wählten die Musikanten als Mofiv zwei gekreuzte Fanfaren auf dem Grund der Gemeindefarben. Die Fanfaren stehen für die fröhlichen Klänge welche die Feldmusik in alle Richtungen ausstreuen möchte. Das OK, bestehend aus Werner Steiger, Präsident; Otto Gisler, Vizepräsident; Bruno Stalder, Sekretär; Josef Wyss und Josef Steiger, Kassier; organisierte ein grosses Fest. Die Patenschaft für die neue Fahne übernahmen Sophie Amrein-Spiess und Josef Rütter Baumann. Patenverein war die Musikgesellschaft Reiden.
Zwischenbilanz
Nach siebenjähriger Tätigkeit von Franz Renggli war der Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz günstig. Unter seiner Initiative hatte sich das Ausbildungswesen in der Feldmusik stark verändert. Jungbläser wurden frühzeitig erfasst und unter kundiger Leitung ausgebildet. Franz Renggli amtete als musikalischer Leiter und bildete selbst einen grossen Teil der Jungbläser aus. Als Dachorganisation amtete die Musikschule Sursee. Die Ausbildung ging nicht mehr ganz zu Lasten der Feldmusik. Gemeinde- und Elternbeiträge machten einen schönen Teil der entstehenden Kosten aus. Mit dieser Ausbildungspolitik hoffte der Verein, einer gesicherten Zukunft entgegenzusehen.
Doch auch die Vereinsmitglieder sollten nicht rasten. Jeweils im Herbst führte der Dirigent zusammen mit den Registerführern einen speziellen Lehrgang für die Aktiven durch. Der Erfolg gab den Ausbildnern recht.
20. Juni 1982
Mit Freude übernahmen die Feldmusikanten die Patenschaft für das neue Banner der Musikgesellschaft Reiden.
17. Juli 1982 – 25 Jahre FC Knutwil
Die Feldmusik steuerte mit dem Galakonzert ihren Anteil zu einem gelungen Fest bei.
22. August 1982
Nach eineinhalb Jahren war die Innenrenovation der Pfarrkirche abgeschlossen. Weihbischof Otto Wüst leitete die Weihefeierlichkeiten. Die Felmusik spielte zum Aperitif für die geladenen Gäste auf.
9. April 1983 – Jahreskonzerte
Erstmals fand ein Jahreskonzert in der Turnhalle St. Erhard statt. Die akustischen Verhältnisse im «Rössli»-Saal hatten die Vereinsleitung zu diesem Schritt bewogen. Durch die etwas künstliche Konzertbestuhlung mochte keine richtige Atmosphäre zu entstehen.
12. Juni 1983 – 25. Aargauer Kantonal-Musikfeste in Baden
Die Feldmusik konkurrierte in der 1. Klasse, Kategorie Brass Band. Für das Aufgabestück «Henry the Fifth» von Ralph Vaughan Williams und das Selbstwahlstück «Choral and Variations» von Leighton Lucas erhielt sie von der strengen Jury 272 Punkte und klassierte sich im 3. Rang. In der Marschmusik erhielt das Korps 81 Punkte. Dafür durfte der Fähnrich den Goldlorbeer entgegennehmen.
9./12./15. Juli 1983 – Quartierständchen
Der Aufmarsch der Zuhörer war auch in diesem Jahr sehr erfreulich. Im Anschluss an die Ständchen wurden die Musikanten in den «Quartierwirtschaften» vortrefflich bewirtet.
6. Februar 1984
Zum 60. Mal fand ein Feldmusikmaskenball statt. Erstmals führte der Verein die Bar selbst. Für den finanziellen Erfolg des Anlasses wirkte sich das positiv aus.
1. Juli 1984 – Fahnenweihe des SV Knutwil-St.Erhard
Zum 10. Geburtstag schaffte sich der Sportverein eine Vereinsfahne an. Die Feldmusik wirkte am Feldgottesdienst, am Apero-Konzert, am Festzug und am Dorfabend mit.
16./17. Juni 1984 – Vereinsausflug
Die zweitägige Vereinsreise führte zur Insel Mainau und ins Appenzellerland. Übernachtet wurde im Hotel Edelweiss in Schwende. Die Kosten beliefen sich auf ca. Fr. 170.– pro Person. Das sehr schöne Wetter liess diesen Vereinsausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Jahr der Jugend und der Musik
13./20. April 1985
Eine gute Gelegenheit, die jüngsten Vereinsmitglieder solistische Erfahrungen machen zu lassen. Die dargebotenen Leistungen fanden allseits viel Beachtung. Die Vorträge ernteten viel Applaus und sehr gute Konzertkritiken in der Tages- und Lokalpresse.
14. bis 16. Juni 1985 – 23. Luzerner Kantonal-Musikfest in Hitzkirch
Die Darbietungen standen, wie im Expertenbericht vermerkt, auf einem sehr hohen musikalischen Niveau. Die Feldmusik konkurrierte in der 1. Klasse Kategorie Brass Band. Nach intensiver Probearbeit klassierte sich der Verein mit 342,5 Punkten im 5. Rang. Sie spielte als Aufgabestück «Paseo Burlesco for Brass Band» von Fritz Vögelin und als Selbstwahlstück «Three Miniatures» v. T. J. Powell. Mit dem Marsch «Addio Biasca» v. A. Röllin erzielte der Verein bescheidene 43,75 Punkte.
Stolz durfte der Fähnrich zu Hause einen Goldlorbeer an seiner Fahne zeigen.
4. Juni 1986 – 600 Jahre Stadt und Land Luzern
Zusammen mit den anderen Dorfvereinen übernahmen die Feldmusikanten die Jubiläumsfahne, die in allen Luzerner Gemeinden einen Tag an die Gründüng des Standes Luzern erinnern sollte.
14. Juni 1986 – 28. Eidgenössisches Musikfest in Winterthur
Nach längerem Unterbruch konnte man die Feldmusik wieder einmal direkt am Radio mithören. Das Radio DRS strahlte das Aufgabestück «Pasticcio for Brass Band» v. Edi Kurmann direkt aus. Der Vortrag des Selbstwahlstückes «Second Suite in F» von Gustav Holst wurde vom Fernsehen aufgezeichnet und mehrmals ausgestrahlt.
Mit 330 Punkten blieb der Verein eindeutig hinter den Erwartungen zurück. Zuviele Zufälligkeiten hatten sich in die Vorträge des Selbstwahlstückes und der Marschmusik eingeschlichen. Mit dem Ergebnis aus dem Aufgabestück durften die Musikanten zufrieden sein. damit klassierte sich die Feldmusik im 13. Rang in der 1. Klasse der Kategorie Brass Band.
3./5./6. Juli 1986 – Fahnenweihe der Musikgesellschaft Knutwil
Etwas überraschend kam die Anfrage zur Patenschaft für das neue Vereinsbanner der Schwestersektion schon. Die beiden Vereine hatten sich nicht immer so nahe gestanden. Umso schöner war es, diesen Beweis gegenseitigen Vertrauens mit dieser Patenschaft antreten zu dürfen. Ein erster Schritt in eine gemeinsame, friedlich-musikalisehe Zukunft konnte mit diesem Fest begangen werden.
20. September 1986
Vier Jungmusikanten der Feldmusik, Gerald Amrein, Oliver Roth, Mario Schumacher und Heinz Brunner, hatten sich mit gutem bis sehr gutem Erfolg am Schweizerischen Solistenwettbewerb in Interlaken beteiligt.
30. Dezember 1986
Dirigent Franz Renggli hatte der Vereinsleitung seine Demission auf Ende des Jahres eingereicht. Nach 9 Jahren engagiertem und selbstlosem Schaffen verliess er die Feldmusik Knutwil. Unter seiner Stabführung hatte der Verein eine rasante Entwicklung erlebt. Viele schöne Stunden und viele Erfolge begleiteten die Feldmusik in dieser Zeit. Vor allem seine Arbeit für die Jugend sei an dieser Stelle besonders vermerkt. Die Feldmusik wünscht ihm für seine weitere Tätigkeit als Dirigent und Ausbildner viel Erfolg und viele Jahre der erforderlichen Gesundheit und Kraft für sein Wirken zum Wähle der Blasmusik.
16. Januar 1987 – GV
An der GV wurde Rino Chiappori aus Luzern einstimmig zum Nachfolger von Franz Renggli bestimmt. Als Solo-Cornetist der Brass-Band Bürgermusik Luzern bringt er grosse Erfahrung aus dem Brass-Band-Wesen mit in den Verein. Seine Fähigkeiten wird er auch als Ausbildner für die Jungen zur Verfügung stellen.
25. April/2. Mai 1987 – Frühlingskonzert
Die Vorbereitungen und die Durchführung leitete als Gastdirigent Karl Affentranger aus Hochdorf. Er hatte sich seine Aufgabe nicht leicht gemacht und mit den Musikanten ein sehr ansprechendes und anspruchvolles Konzertprogramm einstudiert. Der grosse Applaus der Zuhörer war der verdiente Lohn für die musikalisch hochstehenden Vortrage.
14. Juni 1987 – Wahl des Gemeindeammanns
Mit Kaspar Albrecht wurde der fünfte Feldmusikant in das Amt des Gemeindeammanns gewählt. Hermann Fries, «OK-Präsident der Uniformweihe» 1988, wurde als zweiter Liberaler in den fünf Mitglieder zählenden Gemeinderat gewählt. Den beiden Neugewählten überbrachten die Feldmusikanten ihre Glückwünsche in Form eines Ständchens.
2./3./4./6./9./10./11. Oktober 1987 – Kapellen-Bazar in St. Erhard
Zugunsten der neu zu bauenden Kapelle in St. Erhard wurde ein Bazar organisiert, an welchem das ganze Dorf zur Mithilfe herbeigezogen wurde. Die Feldmusik spielte zum Apero am ersten Sonntag mit der Zehnermusik auf, am Dorfabend glänzte der ganze Verein mit seinen musikalischen Darbietungen. Daneben verwaltete der Verein den Wirtebetrieb im grossen Festzelt. Die Arbeit der Feldmusikanten fiel zur vollsten Zufriedenheit des OKs aus.
31. Oktober 1987 – 1. Unterhaltungskonzert
Zum ersten Mal spielte die Feldmusik unter der Leitung von Rino Chiappori in der Öffentlichkeit. Das Konzert fand grosse Anerkennung bei der leider nur spärlich erschienen Zuhörerschaft.
28./29. November 1987 – 20. Lotto im «Mostkrug»
12. Dezember 1987 – Adventskonzert
Erneut war die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz besetzt. Es gelangten Werke von Luzaschi, de Haan, Blake, Parry, Bach und Goland zur Aufführung. Im Anschluss daran fand im «Kreuz» die traditionelle Weihnachtsfeier der ganzen Feldmusikfamilie statt. Ein Modell der neuen Uniform konnte den Anwesenden präsentiert werden. Das Modell fand grosse Anerkennung. Ein weiteres Mal durfte die Feldmusikfamilie (Musikanten, Musikantenfrauen, Ehrenmitglieder, geladene Freunde und Gönner) einen sehr schönen Jahresabschluss feiern.
22. Januar 1988 – Generalversammlung
Die Generalversammlung fand im Gasthaus Kreuz statt.
Die verschiedenen Komitees orientierten über den Stand der Vorbereitungen für die Neuuniformierung vom 18./19./21. Juni 1988.
An einer der nächsten Proben sollen die Masse der Musikanten genommen werden. Eine Uniform kostet rund Fr. 1’000.00. Zusammen mit den neuen Instrumenten, die ebenfalls angeschafft werden sollen, muss eine Summe von Fr. 90’000.00 gesammelt werden.
15. Februar 1988 – Maskenball
Der von der Feldmusik organisierte Maskenball brachte in den Vorjahren nicht mehr den selben Erfolg wie früher. Aus diesem Grund wurde beschlossen, diesen an einem Wochentag durchzuführen.
23./30. April 1988 – Jahreskonzerte
Das Konzert vom 23. April fand in der Turnhalle St. Erhard und dasjenige vom 30. April im Rösslisaal Knutwil statt. Die Konzerte waren sehr gut besucht.
19. Mai 1988 – Probe mit Ray Farr
Dank den Beziehungen des Dirigenten Rino Chiappori, durfte die Feldmusik unter der Leitung des englischen Dirigenten, Komponisten und Arrangeurs, Ray Farr, eine Probe haben.
22. Mai 1988 – Kapellenweihe St. Erhard
Die Feldmusik durfte anlässlich der Kapellenweihe das Bankett musikalisch umrahmen.
24. Mai 1988 – Übergabe der neuen Uniformen
Die Feldmusik durfte die von der Firma Arthur Frey AG Wangen b. Olten hergestellten Uniformen entgegennehmen. Auch die neuen Instrumente (1 x B-Bass, 2 x Es-Bass, 1 x Euphonium, 1 x Bariton, 1 x Es Horn, 1 x Schlagzeug) sind bereits eingetroffen.
18./19./21. Juni 1988 – Uniformenweihe
Am Freitagabend wurden die Festlichkeiten mit einer Vernissage der geschichtlichen Ausstellung (FM Knutwil 1920 bis 1988) im Gemeindehaussaal Knutwil eröffnet. Diese war über alle Festtage geöffnet.
Am Samstag gestaltete man einen Unterhaltungsabend. Gestartet wurde der Abend mit einem Festkonzert Brassband Bürgermusik Luzern, bei welcher der Dirigent der Feldmusik Knutwil, Rino Chiappori, als Principal Cornetist mitspielte. Weiter wirkten die Majoretten Wauwil, die Trinolios Steel Drums Band und das Orchester Dynamics mit. Auch wurden verschiedene «Beizli» geführt, welche rege besucht wurden.
Am Sonntag fand dann die eigentliche Uniformweihe statt. Während des Gottesdienstes wurden die neuen Uniformen von Pfarrer Max Zemp und Pfarrer Hans Meier geweiht. Vom Festbankett gestärkt, wurden am Nachmittag die Gastvereine begrüsst. Diese marschierten sternförmig musizierend ins Dorf ein. Gastvereine waren die MG Knutwil, MG Buchs, FM Büron, MG Geuensee, FM Triengen, FM Winikon und die Stadtmusik Sursee.
Am Dienstagabend wurde zudem ein gemütlicher Dorfabend durchgeführt. Mitgewirkt hatten verschiedene Dorfvereine (Feldmusik und Musikgesellschaft Knutwil, Jodlerklub Alpegruess, Krichenchor Knutwil). Conférencier Guido Giger führte mit viel Witz durchs Programm.
Das Organisationskomitee, bestehend aus Fries Hermann (OK-Präsident), Anton Birrer (Vize-Präsident), Ruedi Bachmann jun. (Aktuar), Kurt Nick (Bau), Willy Schüpbach (Dekoration), H.R. Kneubühler (Festführer), Josef Steiger (Kassier), Theo Amrein (Musikkommission), Peter Boog (Tombola), Erich Nick (Uniformenbeschaffung), Marcel Borer (Unterhaltung), Kaspar Albrecht (Verkehr/Sanität), Franz Hess (Werbung), Mary Limacher (Festwirtschaft), Guido Kaufmann (Presse), konnten auf ein gut gelungenes Fest zurückschauen.
21./22. Juli 1988 – Vereinsreise ins Burgund
Um 6.45 Uhr begann die Vereinsreise ins Burgund. Nach dem Mittagessen im Caveau St. Vincent in Nuit-St.-Georges begab man sich auf eine Rundfahrt im Burgund und Besichtigung des Schlosses «Clos Vougeot». Am Abend konnte bei einer Kellerbesichtigung und anschliessendem Nachtessen in Marey-les-Fussey im Maison des Hautes-Côtes ein gemütlicher Abend verbracht werden.
Am Sonntag wurde der Gottesdienst in Nuits-St.-Georges musikalisch umrahmt und anschliessend eine Fahrt durch Côte de Beaune nach Beaune unternommen. Nach der Besichtigung des Hospice de Beaune begaben sich die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder auf den Heimweg.
Unterhaltungskonzert in Mauensee
Zum zweiten Mal wurde ein Unterhaltungskonzert in der MZH Mauensee durchgeführt. Damals unter dem Motto «leichte, verständliche und unterhaltsame Musik». Leider konnte jedoch noch keine befriedigende Besucherzahl erreicht werden.
26./27. November 1988 – Lotto
Traditionell wurde am ersten Adventswochenende das Lotto der Feldmusik im Mostkrug St. Erhard durchgeführt. Auch in diesem Jahr verlief dieses sehr erfolgreich und viele Lotto-Freunde fanden den Weg nach St. Erhard.
11. Dezember 1988 – Weihnachtskonzert
Am Vorabend zum 3. Adventssonntag umrahmte die Feldmusik den Gottesdienst musikalisch. An der anschliessenden Weihnachtsfeier im Kreuz Knutwil wurden alle mit dem traditionellen Rehpfefferessen verwöhnt.
Maskenball
Im Jahr 1989 wurde zum letzten Mal der Feldmusik Maskenball durchgeführt. Zum einen wurde das Interesse immer kleiner und zum anderen stand aber auch der Saal vom Gasthaus Mostkrug nicht mehr zur Verfügung. Das Gasthaus Mostkrug wurde umgebaut.
22. Januar 1989 – Generalversammlung
Es konnten 7 Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. Es sind dies Corinne Albrecht, Reto Birrer, Eveline Gisler, Fritz Hirsbrunner, Bernhard Hodel, Lisbeth Schmidlin und Andy Zurkirchen. Mit diesen Neumitgliedern sind ebenfalls zum ersten Mal Frauen dem Verein beigetreten.
Zweite Probe mit Ray Farr
Bereits zum zweiten Mal durfte die Feldmusik mit dem englischen Dirigenten eine Probe haben. Ray Farr widmete einen Konzertmarsch «Lake Luzern» der Feldmusik. Anna und Werner Grüter-Meyer haben diesen Marsch an Ray Farr zur Komposition in Auftrag gegeben und schenkten ihn der Feldmusik.
22./26. April 1989 – Jahreskonzerte
Die Konzerte wurden am 22. April in der Turnhalle St. Erhard und am 26. April im Rösslisaal Knutwil abgehalten. Eröffnet wurden diese Konzerte durch die Jungmusikanten und Jungmusikantinnen, welche durch Bläser der Musikschule Littau verstärkt wurden.
Luzerner Kantonal-Musiktag Menznau und 24. Juni 1989 – Zürcher Kantonal-Musikfest in Pfäffikon
Gleich vier Musikanten konnten in Menznau die Medaille für 30 Jahre aktives Musizieren (Kantonaler Veteran) entgegennehmen. Dies waren Kaspar Albrecht, Arthur Nick, Erich Nick und Ruedi Steiger.
Als Selbstwahlstück wurde «Promenade» von Frank Bryce vorgetragen, welches zugleich in Menznau sowie in Pfäffikon gespielt wurde.
Gründung Junior Band
Im Jahr 1989 wurde eine eigene Junior Band gegründet. Rund 30 Jugendliche probten aktuell für ihren ersten Auftritt im Frühling 1990.
20. September 1989 – Ruderabend in Sursee
Auf Einladung von Damian Meyer durfte die Feldmusik beim Ruderclub Sursee zu Gast sein. Diese Einladung kam anlässlich des Empfangs der vier erfolgreichen Ruderer des Ruderclub Sursee zustande, welche am 16. September von der Europameisterschaft heimkehrten. Dieser Empfang wurde von der Kleinformation der Feldmusik musikalisch umrahmt.
18. November 1989 – Unterhaltungskonzert in Mauensee
Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Feldmusik in Mauensee ein Unterhaltungskonzert. Die Zahl der Konzertbesucher/innen konnte von Jahr zu Jahr gesteigert werden.
2./3. Dezember 1989 – Lotto
Wie jedes Jahr hatte die Feldmusik am ersten Adventswochenende ihr traditionelles Lotto. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses auch im Jahr 1990 noch so stattfinden kann und ob der Saal des Gasthauses Mostkrug nach dem Umbau noch zur Verfügung steht.
ANNO 1990
20. Januar 1990 – Jubiläums-Generalversammlung
Die Jubiläums-GV der Feldmusik fand im Gasthaus Kreuz Knutwil statt. Aus Anlass der 70-Jahr-Feier waren zum zweiten Teil der GV auch die Partnerinnen und Partner der Mitglieder eingeladen. Es konnten vier Neumitglieder in den Verien aufgenommen werden. Dies waren Marco Waller, Roland Häcki, Christoph Musy und Armin Schüpbach.
19./21. April 1990 – Jahreskonzerte
Die beiden Konzertabende wurden zum ersten Mal durch die neu gegründete Junior Band eröffnet.
15.-17. Juni 1990 – Luzerner Kantonal-Musikfest in Schüpfheim
Die Feldmusik spielte am Wettbewerb mit 9 weiteren Vereinen in der 1. Stärkeklasse Brass Band. Mit dem Selbstwahlstück «2nd Rhapsody on Negro Spirituals» und dem Aufgabestück «Variations and Fugue» erreichte die Feldmusik den 4. Rang.
19./21./26./28. Juni 1990 – Platzkonzerte
Traditionsgemäss wurden vor den Sommerferien die Platzkonzerte gespielt. Zur Eröffnung spielte die Junior Band. Dank dem schönen Wetter konnten alle vier Platzkonzerte (Eichenweg/Wyberg St. Erhard, Hinterdorf/Mauenseestrasse St. Erhard, Kaltbach/Mauensee und Arena Knutwil) durchgefürht werden.
28. Juni 1990 – Jubiläumsfeier
Zum 70-Jahr-Jubiläum wurden alle Ehrenmitglieder und aktiven Feldmusikantinnen und Feldmusikanten mit Partner/innen zu einer Jubiläumsfeier im Gemeindesaal Knutwil eingeladen. Der Abend begann mit einem Konzert der Junior Band und der Feldmusik in der Arena. Anschliessend gab es zwischen den Darbietungen der verschiedenen Gruppen einen im Holzbackofen gemachten Beinschinken mit Kartoffelsalat serviert.
7. Juli 1990 – Wanderung Wangs-Pizol
Die Feldmusik begab sich an diesem Wochenende auf die 5-Seen-Wanderung. Mit der Sesselbahn fuhr man von Wangs nach Pizol. In der Gaffia-Hütte wurden die Quartiere bezogen bevor die Wanderung gestartet wurde. Bei der Pizol-Hütte wurden die Teilnehmenden zuerst für die Wanderung gestärkt. Die Wanderroute führte entlang des Wangersee, Wildsee, Schottensee, Schwarzsee und Baschalvasee. Im Berghotel Gaffia wurde dann ein reichhaltiges Nachtessen serviert. Bei fröhlichem Zusammensein verbrachte man dann einen gemeinsamen langen Abend. Nachdem das Wetter am Sonntag nicht mehr so gut war, verweilte man sich mit Jassen und kameradschaftlichem Beisammensein.
1. bis 5. Oktober 1990 – Musiklager Junior Band
Die Junior Band verbrachte ihr erstes Musiklager in Champéry VS gemeinsam mit Musikschülerinnen und -schülern aus Littau. Als Abschluss dieser Lagerwoche fand in Littau ein Konzert statt.
Feiern anderer Musikvereine
Am 20. Mai spielte die Feldmusik an der Neuinstrumentierung der Stadtmusik Sursee, am 2. September bei der Feldmusik Büron anlässlich deren Fahnenweihe und zu Ehren der Fahnenweihe und Neuinstrumentierung der Musikgesellschaft Schlierbach nahm die Feldmusik mit einer Fahnendelegation teil.
Feldmusik gewinnt Abonnenten-Wettbewerb der Schweizerischen Blasmusikzeitung
Die Feldmusik durfte den 1. Preis von Fr. 6’000.00 für einen Abonnenten-Wettbewerb entgegennehmen. Verkündet wurde dies von Josef Meier, Dagmersellen, damaliger Präsident des Eidg. Musikverbandes, an der Probe vom 15. November 1990. Die Feldmusik hatte prozentual am meisten Neu-Abonnenten geworben. Der Gewinn wurde für die Anschaffung von 6 neuen Cornets für Jungmusikanten/innen investiert. Der Spender dieser Wettbewerbs-Preise im Totalbetrage von über Fr. 20’000.00 war Möbel Pfister.
17. November 1990 – Unterhaltungskonzert in Mauensee
Das Unterhaltungskonzert in Mauensee war bereits zur Tradition geworden. Das Unterhaltungskonzert 1990 wurde durch eine Zaubershow des Zauberkünstlers Renatino bereichert. Im Anschluss an das Konzert wurde ein Tanz-Abend veranstaltet.
Weihnachts-Messe
Während des Gottesdienstes vom 24. Dezember 1990 waren einige Feldmusikanten musikalisch im Einsatz. Die fünf Posaunisten der Feldmusik spielten im Kirchturm «Turmmusik». Sie luden 15 Minuten vor Beginn der Messe mit ihrem musikalischen Ruf die Bevölkerung zum Kirchgang auf. Während der Messe spielten einige Feldmusikanten in verschiedenen Besetzungen.
18. Januar 1991 – Generalversammlung
An der Generalversammlung im Gasthaus Kreuz konnten drei Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. Dies sind Hans Troxler, Andreas Troxler und Daniel Häfliger. Das Durchschnittsalter der Mitglieder der Feldmusik liegt bei 28 Jahren. Ebenfalls wurde aufgrund dessen, dass einige junge Leute aus der Feldmusik auch in der Nationalen Jugend Brass Band (NJBB) mitspielten, an diese einen Beitrag von Fr. 300.00 gespendet. 1991 nehmen am Lager der NJBB teil: Corinne Albrecht, Geri Amrein, Eveline Gisler, Beni Hodel, Andy Troxler.
Delegiertenversammlung Luzerner Kantonal-Musikverband
Anton Müller konnte die Medaille zum Eidgenössischen Veteran (35 Jahre aktiv musizieren) entgegennehmen. Anton Müller hatte auch in der Feldmusik verschiedene Chargen im Vorstand inne. Unteranderem wirkte er 6 Jahre als Vereinspräsident der Feldmusik.
4./6. April 1991 – Jahreskonzerte
Die Konzerte wurden wieder im Rösslisaal Knutwil (Donnerstag) und in der Turnhalle St. Erhard (Samstag) durchgeführt. Da der Saal am ersten Abend nicht ganz gefüllt werden konnte, überlegte man sich im nächsten Jahr die Konzerte an zwei Samstagen durchzuführen.
Grossrats- und Gemeinderatswahlen
Kaspar Albrecht, langjähriges Aktivmitglied, wurde am 21. April 1991 in den Grossrat gewählt. Es ist erstmals in der Geschichte der Feldmusik, dass ein Aktivmitglied im Grossrat amtet. Dies wurde natürlich gefeiert. Ebenfalls wurde am ersten Juni-Wochenende Kaspar Albrecht als Gemeindeammann der Gemeinde Knutwil wieder und Anton Birrer neu in den Gemeinderat gewählt. Mit einem Ständli und der anschliessenden Feier im Gasthaus Kreuz, wurden die beiden Gemeinderäte am 2. Juni überrascht.
29. Eidgenössische Musikfest in Lugano
Unter 25 Vereinen in der 1. Stärkeklasse Brass Band spielte die Feldmusik Knutwil am Eidg. Musikfest in Lugano als Selbstwahlstück «Jubilee Overture» von Philip Sparke und als Aufgabestück «Cross Patonce» von Goff Richards. Die Feldmusik konnte sich mit ihren Vorträgen auf den 12. Rang platzieren. Mit einem Nachtessen mit der Feldmusikfamilie im Gasthaus Kreuz wurde die erfolgreiche Festteilnahme gefeiert.
Junior Band
Vom 6 bis 12. Oktober verbrachte die Junior Band ihr Musiklager in Andermatt. Das Lager galt ebenfalls als Vorbereitung für den Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux. Als Abschluss der Lagerwoche wurde ein Konzert organisiert. Auch spielte die Junior Band am 19. Oktober im Shopping-Center Emmen und am 9. November im Sursee-Park. Auch die Feldmusik selbst trat am 26. Oktober im Sursee-Park auf. So konnten verschiedene Auftritte einmal einem anderen Publikum gezeigt werden.
Feierlichkeiten anderer Vereine
Am 9. Juni konnte die Feldmusik die Fahnen- und Uniformenweihe der Feldmusik Winikon mitgestalten und am 29. September beteiligte sich die Feldmusik mit einer Fahnendelegation an der 100-Jahr-Feier der MG Brassband Rickenbach. Ebenfalls eröffnete die Feldmusik die Feierlichkeiten am 6. Oktober des Jodlerklub Alpengruss zum 10-Jahr-Jubiläum musikalisch.
16. November 1991 – Unterhaltungskonzert Mauensee
Eröffnet wurde das Konzert durch die Junior Band. Der Konzertteil der Feldmusik wurde unterteilt in einen Auftritt in Brassband-Besetzung gefolgt von einer Big Band (zusammengestellt aus der Feldmusik) und zum Anschluss nochmals die ganze Feldmusik Knutwil als Brass Band.
Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Zum ersten Mal nahm die Junior Band an diesem Wettbewerb teil. Sie holten unter der musikalischen Leitung von Rino Chiappori in der 3. Stärkeklasse mit der Startnummer 1 den Sieg.
20./22. Dezember 1991 – Zäller Wiehnacht
24. Dezember 1991 – Weihnachts-Messe
Gemeinsam mit der Schule durfte die Feldmusik bei den Aufführungen der «Zäller Wiehnacht» in der Pfarrkirche Knutwil mitwirken. Ebenfalls spielte das Posaunen-Quintett und das Brass-Quartett der Feldmusik am 24. Dezember in der Pfarrkirche Knutwil.
17. Januar 1992 – Generalversammlung
Mit Marco Grüter und Roger Friedli konnten zwei neue Mitglieder in die Feldmusik aufgenommen werden. Wie bereits im Vorjahr wurde wieder an die Nationalen Jugend Brass Band ein Beitrag gesprochen. Dieses Jahr wurden Fr. 500.00 gespendet.
Ebenfalls kann in diesem Jahr Hans Troxler zu 30 Jahren aktivem Musizieren in einem Verein geehrt werden. Die offizielle Übergabe der Medaille zum Kantonalen Veteran erfolgt am Luzerner Kantonal-Musiktag in Rothenburg.
12. bis 14. Juni 1992 – Vereinsreise ins Tirol
Die Reise begann am Freitagmittag nach Innsbruck. Nach dem Nachtessen im Hotel Wienerwald hiess es gemütlich Beisammensein und den Abend geniessen. Am Samstag ging es ins Zillertal und am Abend wurde dann in Maierhofen ein Konzert gegeben. Leider hat es den ganzen Tag geregnet. Dies war auch der Grund, warum das Flugzeug, mit welchem der Principal-Cornetist Geri Amrein der Feldmusik nachreisen wollte, da er bis am Samstag noch Lehrabschlussprüfungen hatte, nicht starten konnte. Das Wetter liess jedoch die Stimmung und das fröhliche Publikum nicht trüben. Am Sonntagvormittag konnte die Feldmusik dann auch noch bei schönem Wetter ein Konzert geben, bevor es dann nach dem Mittagessen wieder Richtung Knutwil ging.
20./21. Juni 1992 – Junior Band am Jugendmusik-Treffen in Sâles FR
Die Junior Band nahm am Jugendmusik-Treffen in Sâles FR teil. Das Publikum war enorm begeistert und die Junior Band konnte die Bühne erst nach ca. 10 Zugaben verlassen. Ein erfolgreicher Auftritt, der allen sehr viel Freude bereitete. Auch das Beisammensein nach dem Konzert mit den anderen Jugendformationen wurde zu einem nachhaltigen Erlebnis. Es wurde schmunzelnd erzählt, dass vor allem bei den Walliser- und Welschen-Formationen sehr viele nette Mädchen mitmusizierten.
9. Juli 1992 – Konzert der Nationalen Jugend Brass Band in Emmen
Unter der Organisation der Feldmusik Knutwil trat die NJBB im Gersagzentrum in Emmen zu einem Gala-Konzert auf. Das Konzert fand im Rahmen des Sommerlagers statt. In dieser Zeit haben sieben Feldmusikanten/innen in der NJBB mitgespielt.
19. September 1992 – Schulhaus-Einweihung St. Erhard
Nach rund einjähriger Bauzeit konnte die erweiterte und renovierte Schulhausanlage St. Erhard eingeweiht werden. Die Junior Band hat die Feierlichkeiten musikalisch umrahmt. Für die Feldmusik war diese Einweihung ein besonderer Tag. Die Feldmusik hat neu ein Probelokal in der erweiterten Anlage und auch für die Musikschule stehen drei neue Musikzimmer zur Verfügung.
21. November 1992 – Unterhaltungskonzert Mauensee
Das Konzertprogramm wurde mit bekannter Filmmusik gestaltet und wiederum durch die Junior Band eröffnet. Anschliessend an das Konzert gab es Tanz und Unterhaltung mit den «Lustigen Wiggertalern».
28. November 1992 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Am 28. November nahm die Junior Band zum zweiten Mal am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux teil. In der 3. Stärkeklasse konnten sie den Titel verteidigen und siegten
15. Januar 1993 – Generalversammlung
Es konnten drei Neumitglieder, Miryam Albrecht, Matthias Häfliger und Isabelle Troxler, in die Feldmusik aufgenommen werden.
23. Mai 1993 – 125-Jahr-Feier MG Knutwil
Anlässlich der 125-Jahr-Feier der MG Knutwil wirkte auch die Feldmusik musikalisch mit. Ein geselliger Sonntag, umrahmt mit verschiedenen Darbietungen der Dorfvereine, gab diesem schönen Fest einen würdigen Rahmen.
12./13. Juni 1993 – Luzerner Kantonal-Musiktag in Grossdietwil-Altbüron
Am 12. Juni spielte die Feldmusik Knutwil am Musiktag in Grossdietwil-Altbüron das Stück «Akademic Festival Overture» von Johannes Brahms. An der Veteranenehrung durfte Theo Amrein seine Auszeichnung als Kantonaler Veteran (30 Jahre aktiv musizieren) entgegennehmen.
20. bis 26. Juni 1993 – Besuch des Balleskolens Blaseorkester Silkeborg (Dänemark)
Vom 20. Bis 26. Juni wurde die Junior Band von einem Jugendblasorchester aus Silkeborg (Dänkemark) besucht. Die Dänische Band wurde auf Vermittlung durch Sepp Meier, Präsident des Eidg. Musikverbandes, für eine Woche in die Schweiz eingeladen. Gegen 40 Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren musizierten in dieser Brassband-Formation. Neben Ausflügen in verschiedene Regionen fanden während dieser Woche mehrere gemeinsame Konzerte statt.
23. September 1993 – «Gala der Blasmusik» in Suhr
Das Aarauer Rekrutenspiel und die Feldmusik Knutwil wurden zu einem Gala-Konzert mit über 700 Zuhörer/innen anlässlich der 5-jährigen Sponsoring Zusammenarbeit zwischen dem Eidg. Musikverband (EMF) und der Firma Möbel Pfister, eingeladen.
20. November 1993 – Unterhaltungskonzert Mauensee
Das Konzert eröffnete einmal mehr die Junior Band. Anschliessend musizierte die Feldmusik mit Stücken passend zum Motto «Internationale Folklore». Conférencier René bereicherte mit seinen Einlagen den Unterhaltungsabend. Im Anschluss an das Konzert erwartete die Zuhörerschar eine Überraschung, welche auf dem Konzertprogramm mit «Grosse Überraschung um 23:00 Uhr» angepriesen wurde. Alle Konzertteilnehmer/innen kamen nach dem Konzert in den Genuss eines Gratis-Fondues. Dieser Gag wurde allseits geschätzt und die Überraschung war geglückt. Anschliessend an das Konzert luden die «Silver Birds» zum Tanz ein.
Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Bereits zum dritten Mal nahm die Junior Band an diesem Wettbewerb teil. Nach dem sie sich zweimal in der 3. Stärkeklasse den Sieg erspielt hatten, meldeten sie sich im Jahr 1993 in der 2. Stärkeklasse an. Unter der musikalischen Leitung von Rino Chiappori erspielten sich die Junior Band unter 15 teilnehmenden Bands den hervorragenden 3. Rang.
14. Januar 1994 – Generalversammlung
Als neues Mitglied wird Daniel Küng in die Feldmusik aufgenommen. Ebenfalls wird an der GV beschlossen, dass innerhalb des Vereins wieder ein Wettbewerb «Register des Jahres» durchgeführt werden soll. Dieser Wettbewerb wurde bereits in den Vorjahren zweimal durchgeführt. Die Musikkommission wurde beauftragt etwas auszuarbeiten.
20. März 1994 – Kesselpauken-Fest
Im April/Mai 1993 sammelte die Feldmusik für die Anschaffung von vier neuen Timpanis. Im Herbst 1993 konnten diese dann angeschafft werden. Am 20. März 1994 wurden die Spender der neuen Timpanis dann zu einem «Kesselpauken-Fest» eingeladen. Dazu organisierte man im Probelokal ein Apéro, so dass man danken und gleichzeitig die neue Anschaffung auch zeigen konnte. Anlässlich dieses Apéros hielt die Feldmusik auch gleichzeitig das Geburtstagsständli für das treue Ehrenmitglied, Alfred Müller, welcher im Novemer 1993 seinen 90. Geburtstag feiern konnte.
6./9. April 1994 – Jahreskonzerte
Zum ersten Mal fanden beide Konzertabende in der Turnhalle St. Erhard statt. Nachdem im Rösslisaal immer weniger Zuschauer/innen ans Konzert kamen, musste man diese Änderung vornehmen. Die Feldmusik durfte nun zwei Mal vor vollbesetzter Halle konzertieren.
4. Juni 1994 – Luzerner Kantonal-Musiktag Ermensee
Am Samstagabend spielte die Feldmusik ihren Konzertvortrag mit dem Stück «Music for a Festival» von Philip Sparke. Kaspar Albrecht, Erich Nick und Ruedi Steiger wurden in Ermensee für 35 Jahre aktives Musizieren (Eidgenössische Veteranen) und Anton Birrer für 30 Jahre (Kantonaler Veteran) geehrt.
26. Juni 1994 – Solothurner Kantonal-Musikfest Mümliswil
Die Feldmusik Knutwil erreichte in der 1. Stärkeklasse Brass Band den 2. Gesamtrang gemeinsam mit der Brass Band Breitenbach. In der 1. Klasse waren es gesamthaft 7 teilnehmende Vereine.
6. bis 14. August 1994 – Konzertreise der Junior Band nach Silkeborg Dänemark
Nach dem Besuch des dänischen Jugendblasorchesters aus Silkeborg machte die Junior Band einen Gegenbesuch und reiste nach Dänemark. Nach einer Carfahrt von über 15 Stunden wurde Silkeborg erreicht. Die Reisegesellschaft wurde auf über 16 Gastfamilien verteilt. Nebst einigen Konzerten, teilweise auch gemeinsam mit den dänischen Freunden, fanden auch einige interessante Ausflüge statt. Eine eindrückliche Reise, die sicher allen in bester Erinnerung bleibt.
19. November 1994 – Unterhaltungskonzert Mauensee
Der erste Konzertteil wurde durch die Junior Band und Feldmusik gestaltet. Der zweite Teil wurde auf dem Konzertprogramm als «Top-Unterhaltung mit Überraschungen nach Ansage» angekündigt. Dieser Teil wurde durch die Feldmusik und verschiedenen Show-Elementen gestaltet. Der absolute Hit war der erste Preis bei der Tombola. Ein Flug-Ticket nach New York sowie ein Appartement mitten in New York für eine Woche zur freien Verfügung.
27. Januar 1995 – Generalversammlung
Auf das Vereinsjahr 1995 kann Beat Schmid neu in die Feldmusik aufgenommen werden.
17. Juni 1995 – Luzerner Kantonal-Musikfest Reiden
Die Feldmusik Knutwil erreichte mit dem Selbstwahlstück «Oceans» von Goff Richards und dem Aufgabestück «The Haunter oft he Dark» von Franco Cesarini den 6. Rang von 11 Brass Bands in der 1. Stärkeklasse.
24./25. Juni 1995 – Vereinsreise ins Burgund
Als Bestandteil des 75-Jahr-Jubiläums hat die Feldmusik an der GV entschieden eine zweitägige Reise ins Burgund zu unternehmen.
Die hervorragenden Essen, den vorzüglichen Wein sowie die eindrücklichen Landschaften werden allen in bester Erinnerung bleiben. Auch konnte mit den beiden musikalischen Auftritten vielen Zuhörern/innen Freude bereitet werden. Zu dieser Reise wurden auch die OK-Mitglieder der 75-Jahrfeier eingeladen.
15. Juli 1995 – Beerdigung Ehrenmitglied Stephan Koller
Am 7. Juli erreichte die Feldmusik die traurige Nachricht, dass Stephan Koller, genannt Fany, im 85. Altersjahr verstorben ist. Stephan Koller hat die Feldmusik das Rehpfefferessen anlässlich der Weihnachtsfeier zu verdanken. Er hatte dies vor rund 30 Jahren als erster ermöglicht. Dieser schöne Brauch wird auch im Jahr 1995 noch durch «Feldmusik-Jäger» und Anna und Werner Grüter aufrechterhalten und ermöglicht.
8. bis 10. September 1995 – 75-Jahr-Feier der Feldmusik Knutwil
Die Feldmusik feierte ihr 75-jähriges Bestehen mit einem 3-tägigen Fest. Als Festlokale dienten der Werkhof der Birrer Bauunternehmung AG, das FC Clubhaus sowie ein Bier-/Kaffeezelt. Eingerichtet waren eine Festhalle für ca. 650 Personen, Pouletbeizli und Grotto für ca. 100 Personen, eine Bar, eine Cüplibar, ein Raclettstübli. Am Freitag präsentierten sich unter dem Motto «Chnutu-Live» die Dorfvereine mit abwechslungsreichen Darbietungen. Am Samstag wurden für ein «Jugend Festival» junge Musikantinnen und Musikanten aus der Region zu einem Jugendmusik-Wettbewerb eingeladen. Über 60 Teilnehmer/innen konkurrierten in verschiedenen Klassen. Unter dem Motto «Spass mit Brass» organisierte die Feldmusik einen Abend der Blasmusik. Eröffnet wurde das Programm durch Darbietungen der Feldmusik Knutwil. Anschliessend folge die Brassband Bürgermusik Luzern (B Band) ebenfalls unter der Direktion von Rino Chiappori. Der eigentliche Jubiläumstag begann mit einem von Pfarrer Heinz Hofstetter beeindruckend gestalteten Festgottesdienst. Die Messe wurde musikalisch durch die Musikgesellschaft Knutwil, den Kirchenchor Knutwil und die Feldmusik selbst gestaltet. Mit einem Festzug und klingendem Spiel der Feldmusik ging es anschliessend zum Festplatz. In der Festhalle wurde der ganzen Bevölkerung ein Apéro offeriert. Am Nachmittag fand der offizielle Festakt mit Festbankett, Festreden und musikalischen Unterhaltungen der Musikgesellschaft, Junior Band, der Feldmusik selbst und Unterhaltung durch Kleinformationen. OK des Jubiläumsfestes: Ruedi Bachmann (OK-Präsident), Anton Birrer (Vice-Präsident), Roland Häcki (Sekretär), Kaspar Lindegger (Festwirtschaft), Claudio Bisatz (Presse/Werbung), Toni Müller (Bau), Peter Boog (Verkehr), Beni Hodel (Kassier), Hans Troxler (Unterhaltung), Robert Ruch (Tombola), Adrian Albrecht, Peter Hodel, Xaver Hodel und Oliver Roth (Vorstand)
18. November 1995 – Unterhaltungskonzert Mauensee
Nach der Eröffnung durch die Junior Band unterhielt die Feldmusik mit vielseitiger Musik rund um die Tierwelt. Zur Verlosung gelangte auch eine Tombola, bei der als erster Preis ein Bike zu gewinnen war.
25. November 1995 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Die Junior Band spielte wieder in der 2. Stärkeklasse. Mit dem Aufgabestück «Partita for Band» von Philip Wilby erreichte die Junior Band den 4. Rang von 13 teilnehmenden Bands.
26. Januar 1996 – Generalversammlung
Leider konnten an dieser Generalversammlung keine Neumitglieder aufgenommen werden. Otto Gisler wurde für 30 Jahre aktives Musizieren (Kantonaler Veteran) geehrt. Die Medaille dafür darf er an der Delegiertenversammlung des Luzerner Kantonal-Musikverbandes vom 10. März 1996 entgegennehmen.
11. April 1996 – Demo Probe Junior Band
Die Junior Band veranstaltete eine offene Probe. Angesprochen waren die Eltern und ihre Kinder, die ein Blasinstrument spielen oder erlernen möchten. Es wurden einzelne Instrumente vorgestellt und deren Funktion in der gesamten Band demonstriert. Am anschliessenden Apéro konnte mit den Verantwortlichen und dem Dirigenten diskutiert werden, auch standen Instrumente zum Ausprobieren zur Verfügung.
13./27. April 1996 – Jahreskonzerte
Versuchsweise wurde der erste Konzertabend in der Turnhalle St. Erhard und der zweite Konzertabend in der MZH Mauensee durchgeführt. Trotz gutem Besucheraufmarsch, konnte die Halle am zweiten Abend jedoch nicht gefüllt werden.
22. Juni 1996 – Eidg. Musikfest Interlaken
Die Feldmusik erspielte sich mit dem Selbstwahlstück «Harmony Festival» von Jan de Haan und dem Aufgabestück «Tantallon» von John Glensesk Mortimer den 8. Platz unter 25 Brass Bands in der 1. Stärkeklasse.
31. Januar 1997 – Generalversammlung
An der Generalversammlung 1997 können Lukas Müller und Reto Schüpbach als Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden.
14./15. Juni 1997 – Luzerner Kantonal-Musiktag Buchrain
Die Feldmusik spielte am Konzertvortrag vom Samstagabend «Slavonic Rhapsody Nr. 2» von Carl Friedemann. An der Veteranenehrung wurden gleich vier Musikanten geehrt. Hansruedi Bieri, Kurt Brawand und Josef Tschopp für 30 Jahre aktives Musizieren (Kantonale Veteranen) und Hans Troxler für 35 Jahre aktives Musizieren (Eidgenössischer Veteran).
23./24. August 1997 – Wanderung Schwarzwaldalp / Rosenlauischlucht
Die Wanderung der Feldmusik führte ins Haslital. Da nebst der landschaftlichen Schönheit auch das Wetter für diesen Ausflug stimmte, wurde diese gesellige Wanderung zu einem bleibenden Erlebnis.
2. Oktober 1997 – Beerdigung Anna Brunner-Spiess (erste Fahnengotte)
Die Feldmusik nahm an der Beerdigung der Fahnengotte der ersten Vereinsfahne der Feldmusik Knutwil, Anna Brunner-Spiess, mit einer Fahnendelegation Abschied. Eine Bläsergruppe spielte während der Messe des Dreissigsten.
9. November 1997 – 10-Jahr-Feier Jodlerfründe Knutwil
Zum 10-Jahr-Jubiläum der Jodlerfründe Knutwil gratulierte die Feldmusik mit einer Darbietung der Achtermusik.
15. November 1997 – Unterhaltungskonzert
Das Konzert wurde unter das Motto «Viva Italia» gestellt. Zum ersten Mal wurde alles – das ganze Konzertprogramm, die Literatur, die Ansage, die Saaldekoration und das Angebot der Festwirtschaft – auf dieses Motto abgestimmt. Fredy Colferai moderierte das Konzert. Nach dem Konzert konnten sich alle Besucher/innen mit einem feinen gratis Risotto bedienen lassen. Neu gab es nach dem Konzert auch das erste Mal eine Bar, welche als «Bar Dolce Vita» ebenfalls auf das Motto abgestimmt war. In der Ouvertüre «Nabucodonsor» hatte das «Soregosler-Chörli Oberkirch» den ersten Auftritt des Abends. Sie übernahmen den Part des Gefangenenchores. Anschliessend sangen sie noch einige Lieder, bevor dann der zweite Konzertteil der Feldmusik mit italienischen Klängen weiterging. Nach dem Konzert unterhielt Bäni Kneubühler.
5. Februar 1998 – Generalversammlung
Am kommenden Luzerner Kantonal-Musiktag kann Theo Amrein für 35 Jahre aktives Musizieren als Eidgenössischer Veteran geehrt.
8. April 1998 – Beerdigung Kaplan Max Zemp
Max Zemp war 1975 bis 1987 Pfarrer von Knutwil. Ihm hat die Feldmusik zu verdanken, dass sie seit 1975 in der Pfarrkirche ein Adventskonzert aufführen darf.
18./25. April 1998 – Jahreskonzerte
Nach 10 Jahren engagiertem Dirigieren der Feldmusik verliess Rino Chiappori die Feldmusik per 30. Juni 1998. Präsident Anton Birrer verabschiedete am Jahreskonzert mit dankenden Worten Rino Chiappori.
27./28. Juni 1998 – Vereinsreise Lugano
Die Feldmusik unternahm einen Ausflug nach Lugano. Am Samstagabend wurde dann auf der Piazza della Riforma ein Galakonzert gegeben.
31. August 1998 – Erste Probe mit Peter Stadelmann
Nach den Jahreskonzerten fanden die Vorstellungsproben von vier in der engeren Wahl stehenden Dirigenten für die Feldmusik statt. Als neuer Dirigent wurde Peter Stadelmann gewählt. Am 31. August hatte die Feldmusik die erste Probe mit dem jungen engagierten Dirigenten.
14. November 1998 – Unterhaltungskonzert
Unter dem Motto «Amerika» wurde auch dieses Jahr wieder die gesamte MZH dekoriert und das Konzertprogramm sowie die Festwirtschaft dem Motto angepasst. Das Konzert stand erstmals unter der Leitung von Peter Stadelmann.
28./29. November 1998 – Lotto
Das Lotto fand im Gemeindehaussaal Knutwil statt. Der Aufmarsch der Lotto-Teilnehmer/innen hielt sich jedoch sehr in Grenzen. Leider wurden es auch in den letzten Jahren bereits immer weniger Leute, die daran teilnahmen. Verschiedene Massnahmen, wie Änderung des Datums, der Zeit, des Lokals, etc. wurden gemacht. Dies hatte jedoch keine Wirkung gezeigt. Aufgrund des schwindenden Gewinns war die Feldmusik darum gezwungen das Lotto zukünftig nicht mehr durchzuführen.
28. Januar 1999 – Generalversammlung
Nach 17-jähriger Amtsdauer hat Anton Birrer das Präsidentenamt der Feldmusik abgegeben. Für seine grossartigen Verdienste wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als neuer Präsident wurde Adrian Albrecht gewählt. Christian Steiger und Adiran Stocker konnten als Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden.
10./17. April 1999 – Jahreskonzerte
Anlässlich dieser Jahreskonzerte konnten zwei verdiente Musikanten für ihre langjährige Treue und Verdienste ausgezeichnet werden. Kaspar Albrecht wurde für 40 Jahre aktives Musizieren geehrt. Auch wurde Anton Birrer zum Ehrenpräsidenten ernannt und als Zeichen der Dankbarkeit hat er eine durch Pirmin Meyer geschaffene Bronze-Skulptur auf Eichensockel erhalten und eine originelle Bilderpräsentation wurde gezeigt. Anton wurde zusätzlich für 35 Jahre aktives Musizieren geehrt (Eidgenössischer Veteran). Er wird an der Veteranenehrung des Luzerner Kantonal-Musiktages in Buttisholz die Medaille dafür erhalten. Nach dem Konzert unterhielten die Burgspatzen Grosswangen.
6. Juni 1999 – Berner Kantonal Musikfest Huttwil
Die Nervosität der Musikantinnen und Musikanten war bei diesem Musikfest besonders gross. Der Principal-Cornetist kam mit starken Magenkrämpfen geplagt in Huttwil an. An einen Auftritt in diesem Zustand war in diesem Moment nicht zu denken. Nach zwei Stunden absoluter Ruhe in einem gemieteten Zimmer und Behandlung konnte er aber glücklicherweise den Auftritt spielen.
Mit dem Selbstwahlstück «Culloden Moor» und dem Aufgabestück «Prisms» konnte die Feldmusik den 3. Rang in der 1. Stärkeklasse Brass Band erreichen.
26. August 1999 – Gründung Jugend Brass Band Hürntal (JBBH)
Am 26. August konnte die Gründungsversammlung für die JBBH nach einer einjährigen Vorbereitungszeit durchgeführt werden. Trägervereine dieser neuen Jugendmusik sind mit der Feldmusik Knutwil die MG Knutwil, MG Buchs, MG Dagmersellen und FM Uffikon. Beni Hodel wird diese neue Band als Präsident vorstehen.
13. November 1999 – Unterhaltungskonzert
Dies war ein ganz spezielles Konzert und alle Musikanten/innen machten zusätzlich zur Feldmusik noch in einer separaten Formation mit. Die Feldmusik ist in wechselnden Tenüs und Formationen abwechslungsweise auf der Hauptbühne oder auf der kleinen Bühne hinten im Saal aufgetreten. Die Besucher/innen kamen in den Genuss von Brass Band, Big Band, Achtermusik, Oberkrainer, Alphorn und sogar von einem Jodelchörli und dies alles unter dem Motto «Musikanten-Stadl». Fredu Rogenmoser, alias Andre Perrinjaquet, entlockte mit seinen Einlagen dem Publikum wahre Lachsalven und die Dekoration der Halle sowie die auf das Motto abgestimmte Festwirtschaft, haben dem Abend die abschliessende Note gegeben.
26./28. Dezember 1999 – Jahreskonzerte Musikgesellschaft Knutwil
Erstmals besorgte die Feldmusik am Jahreskonzert der Musikgesellschaft die Festwirtschaft. Im Gegenzug erledigt die Musikgesellschaft die Festwirtschaft am Jahreskonzert der Feldmusik.
ANNO 2000
4. Februar 2000 – Generalversammlung
Leider konnten keine Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. Zum 80. Geburtstag der Feldmusik hatte Präsident Adrian Albrecht eine grosse Schwarzwäldertorte mit 80 Kerzen offeriert. Nachdem die Kerzen vom Dirigenten Peter Stadelmann, der an diesem Tag 30 Jahre wurde, ausgeblasen waren, liess die Feldmusik sich das Dessert schmecken.
31. März/1. April 2000 – Jahreskonzerte
Auch für dieses Jahr wurde eine Unterhaltung für nach den Konzerten organisiert. Es unterhielt die Blaskapelle Lublaska, wo auch drei Mitglieder der Feldmusik mitspielen (Geri Amrein, Beni Hodel und Peter Stadelmann).
26. Mai 2000 – Luzerner Kantonal-Musikfest Kriens
Die Feldmusik konnte mit dem Selbstwahlstück «Malvern Suite» von Philip Sparke und dem Aufgabestück «Fantasie-Variationen über einen Choral» von Ruedi Renggli in der 1. Stärkeklasse Brass Band den 3. Rang erreichen.
4. Juni 2000 – Familien-Picknick
Zum ersten Mal wurde ein Familien-Picknick zum Abschluss der ersten Hälfte des Vereinsjahres durchgeführt.
11. November 2000 – Unterhaltungskonzert
Unter dem Motto «One night at the Opera» beinhaltete das musikalische Programm Klassiker und Ohrwürmer aus der Welt der Oper und Operette / Musical. Der erste Teil war eher der Klassik gewidmet und im zweiten Teil kamen auch sehr populäre und bekannte Melodien aus jüngerer Zeit zur Aufführung.Die beiden Schlagzeuger Pirmin Meyer und Gregi Felder führten mit viel Witz als schusslige Opernbesucher durch das Programm. Eine besondere Note verdiente auch die Dekoration der Halle. In einigen Arbeitsstunden wurde aus einer Mehrzweckhalle ein stilecht wirkendes Opernhaus gezaubert.
2. Februar 2001 – Generalversammlung
Nach 2-jähriger Vereinsführung übergab Adrian Albrecht das Präsidentenamt an seinen Nachfolger, Oliver Roth, weiter. Als Neumitglieder konnten Nicole Burtolf, Manuela Burtolf und Hans Troxler in den Verein aufgenommen werden. Hans hatte ein paar Jahre zuvor den Austritt gegeben, hatte aber weiter immer wieder ausgeholfen. Darum wurde er wieder als Mitglied bzw. Freimitglied in den Verein aufgenommen.
27./28. April 2001 – Jahreskonzerte
Die Höhepunkte dieser Jahreskonzerte waren die Auftritte der Gastsolistin auf dem Flügelhorn, Brigitte Hofmann. Zum ersten Mal in der Geschichte der Feldmusik durfte das Konzert zusammen mit einer Gastsolistin präsentiert werden.
Zum ersten Mal wurde auch das Konzert der Feldmusik durch die mit fünf Trägervereinen gemeinsam gegründete Jugend Brass Band Hürntal (JBBH) eröffnet. Es wurde beschlossen, dass die JBBH in einem Turnus die Konzerte der Trägervereine eröffnet. In diesem Jahr war die Feldmusik an der Reihe.
Nach dem Konzert kamen die Besucher/innen in Genuss der Darbietungen der Formation «Honger ond Dorscht».
26. Mai 2001 – Luzerner Kantonal Musiktag Dagmersellen
Die Feldmusik spielte das Stück «A Salford Sinfonietta» von Darrol Barry. An diesem Musiktag konnten zum ersten Mal alle Musikanten/innen am Expertengespräch teilnehmen. Dies war sehr spannend und sollte nach Meinung der Musikanten/innen beibehalten werden. Mit dem Marsch «Colonel Bogey» bestritt die Feldmusik dann die Marschmusik. Mit dem 14. Rang von 41 Vereinen waren die Musikanten/innen sehr zufrieden.
23. Juni 2001 – Eidgenössisches Musikfest Fribourg
Die Feldmusik mass sich in der 1. Stärkeklasse Brass Band mit 29 Bands. Mit dem Selbstwahlstück «A Salford Sinfonietta» von Darrol Barry und dem Aufgabestück «Saisons for Brass Band» von Jean Balissat erreichte die Feldmusik in der Gesamtaddition einen Platz im Mittelfeld.
1. Juli 2001 – Familienpicknick, Chapf Büron
Bereits zum zweiten Mal führte die Feldmusik als Abschluss des ersten Halbjahres ein Familienpicknick durch. Nachdem die Feldmusik im Jahr 2000 in Schlierbach im Gschweich war, traf sich die Feldmusikfamilie in diesem Jahr im Chapf, Büron.
10. November 2001 – Unterhaltungskonzert «Eine Nacht unter Palmen»
Ein unbeschwerter und gemütlicher Abend unter Palmen. Am Palmenstrand von Mauensee wurden die Konzertbesucher/innen musikalisch durch Tropenparadiese wie Kuba oder Mexiko unter dem Motto «Eine Nacht unter Palmen» geführt. Zur guten Stimmung trug auch die schöne Dekoration der gesamten Halle sowie der Bar bei. Auch die farbenfrohen Musikanten/innen der einzelnen Register – beispielsweise als Matrosen, Badetouristen oder Mexikaner – trugen zur richtigen Stimmung bei.
Durch Reimar Walthert wurden die Gäste in die einzelnen Musikstücke eingeführt. Aus der von ihm erzählten Reisegeschichte erfuhren die Gäste auch einiges über Fahrten zu Meer und durch Kontinente sowie über das Leben am Palmenstrand um den Mauensee.
22. Februar 2002 – Generalversammlung
Leider konnten in diesem Jahr keine Neumitglieder aufgenommen werden. Dies wäre aufgrund des Mitgliederbestandes zwingend nötig.
Geehrt wurde Josef Tschopp für 35 Jahre aktives Musizieren. Am Luzerner Kantonal-Musiktag in Ufhusen, durfte er dann die Medaille als Eidgenössischer Veteran entgegennehmen.
2./3. März 2002 – Ski-Weekend Mörlialp
Die Feldmusik organisierte zum ersten Mal ein Ski-Weekend mit der ganzen Feldmusikfamilie. Auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz. Bei einem gemütlichen Fondue-Plausch und Spielen, Jassen, etc. dauerte der Samstagabend noch bis in die frühen Morgenstunden.
5. Mai 2002 – Neuuniformierung Musikgesellschaft Knutwil
Am 5. Mai durfte unsere Patensektion, die Musikgesellschaft Knutwil, ihre neue Uniform einweihen. Zu diesem Anlass umrahmte die Feldmusik musikalisch und konnte während dem Festgottesdienst sowie über den Mittag spielen. Am Nachmittag fand dann eine Marschmusik-Parade statt, an welcher die Feldmusik zusammen mit der Majorettengruppe Möriken Wildegg ebenfalls teilnahm.
12. Mai 2002 – Muttertags- und Familienkonzert in Mauensee
Zum ersten Mal wurde ein Muttertags- und Familienkonzert organisiert. Unter dem Motto «Trickfilme und Comics aus der ganzen Welt» wollte man die Brass Band auch der jüngeren Generationen näherbringen. Es wurde ein gemütlicher und unterhaltsamer Muttertags-Nachmittag mit leichter Unterhaltungsmusik geboten. Während dem Konzert wurden auch alle Instrumente einer Brass Band vorgestellt und nach dem Konzert durften diese ausprobiert werden. Von diesem Angebot wurde rege Gebrauch gemacht.
15./16. Juni 2002 – Vereinsreise mit Konzert an der Expo.02
Die Feldmusik nahm im Jahr 2002 an keinem Musikfest teil. Aus diesem Grund wurde beschlossen eine Vereinsreise mit Konzert an der Expo.02 zu organisieren. Bei heissem Wetter konzertierte die Feldmusik an der Expo.02 auf der Arteplage in Neuchâtel. Die vier Konzerte waren über den ganzen Nachmittag verteilt. Auch konnten am Vormittag die verschiedenen Ausstellungen besichtigt werden. Am Abend ging es dann weiter nach Le Pont am Lac du Joux. Nach einem gemütlichen langen Abend ging es am Sonntag dann weiter zu den Grotten von Vallorbe und anschliessend vor der Heimkehr zu einer Bison-Ranch.
30. Juni 2002 – Familienpicknick, Bäsler Knutwil
Bereits zu einer schönen Tradition gehörte das Familienpicknick mit der ganzen Feldmusikfamilie. Dieses Jahr konnte das Gastrecht im Bäsler bei Familie Amrein genossen werden.
9. November 2002 – Unterhaltungskonzert «Grand Prix d’Eurovision de la Chanson»
Die elf teilnehmenden Staaten stellten je einen bekannten Interpreten ihres Landes. Astrid Troxler und Peter Amrein führten durch den musikalischen Wettbewerb und stellten die jeweiligen Länder und Interpreten vor. Der Auftakt machte Österreich. Das Programm bot weitere bekannte Melodien aus Spanien, England oder Italien. Die grossen Hits des Abends waren die Beiträge aus Griechenland, Frankreich und Irland. Sie schafften es jedoch nicht an die Spitze des Concours. Nach einer spannenden Wertung, die durch Direktschaltungen in die Hauptstätte der verschiedenen teilnehmenden Länder vorgenommen wurde, stand zum Schluss mit 17 Punkten das Siegerlied fest. Siegerin des Concours war die Schweiz.
30. November 2002 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Einige Feldmusikant/innen hatten in diesem Jahr noch einen zusätzlichen Einsatz geleistet. Die Brass Band Frohsinn Schötz nahm am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux teil. Besetzungslücken wurden durch Personen der Feldmusik gefüllt. Gemeinsam fuhr man nach Montreux und erreichte mit dem Aufgabestück «James Cook – Circumnavigator» von Gilbert Winter in der 1. Stärkeklasse von 21. Bands den 7. Rang.
21. Dezember 2002 – Konzert gemeinsam mit Brass Band Frohsinn Schötz
Die Brass Band Frohsinn Schötz führte seit vielen Jahren ein Weihnachtskonzert im barocken Festsaal des ehemaligen Klosters St. Urban durch. Die Feldmusik Knutwil und die Frohsinn Schötz waren seit vielen Jahren befreundet und hatten in diesem Jahr auch eine Zusammenarbeit und gegenseitiges Aushelfen gestartet. In diesem Jahr war darum auch die Feldmusik als Gastverein bei diesem Konzert dabei. Zum Schluss des Konzertes spielten die beiden Bands dann auch gemeinsam «Stille Nacht» zur Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage.
31. Januar 2003 – Generalversammlung
Mit Leandra Beck konnte ein Neumitglied in die Feldmusik aufgenommen werden.
15./16. März 2003 – Ski-Weekend Klosters
Bereits zum zweiten Mal organisierte die Feldmusik Knutwil ein Ski-Weekend. Dieses Jahr fand dieses gemeinsam mit der Feldmusik Uffikon statt und man fuhr zu einem geselligen Ski-Weekend nach Klosters. Nach einem intensiven Skitag ging es dann auch nach dem Nachtessen in einer Pizzeria noch weiter, für die einen länger und für die anderen noch länger. Auch am Sonntag wurde dann aber wieder ein gemütlicher Skitag abgehalten.
30. März 2003 – Kinder- und Familienkonzert
Bereits zum zweiten Mal führte die Feldmusik in der MZH Mauensee ein Familienkonzert durch. Mit diesem Konzert soll auch die Musik den jüngeren Generationen etwas nähergebracht werden. Während des Konzertes wurden die Instrumente einer Brass Band vorgestellt. Zu diesem Zweck wurde bildlich das Brass Band Haus besucht. Nach dem Konzert konnten die Instrumente dann auch ausprobiert werden.
25./26. April 2003 – Jahreskonzerte
Gemeinsam mit der Brass Band Frohsinn Schötz realisierte die Feldmusik Knutwil dieses Projekt. Gegenseitig helfen sich die beiden Bands aktuell aus, um Besetzungslücken zu füllen. Mit Projekten wie zum Beispiel Wettbewerbe, Musiktage, Konzerte, etc. wurde eine Zusammenarbeit geschaffen. Im Anschluss an die Konzerte unterhielt «Bäni»
24./25. Mai 2003 – Luzerner Kantonal-Musiktag Grosswangen
Am 24. Mai nahm die Feldmusik mit dem Stück «Renaissance» von Peter Graham am Musiktag in Grosswangen teil. Am 25. Mai startete dann die Brass Band Frohsinn Schötz am Musiktag und spielte das Stück «Four Shottisch Dances» von Malcolm Arnold. Durch die Zusammenarbeit beider Bands waren natürlich auch Feldmusikanten/innen in Grosswangen.
12./26. Juni 2003 – Ständli-Tour
Nach einigen Jahren Pause hatte sich die Feldmusik entschieden, wieder eine Ständli-Tour durch die Dörfer zu unternehmen. Dazu war die ganze Bevölkerung eingeladen. Die Ständli-Tour führte am 12. Juni nach Mauensee (Restaurant Rössli) und am 26. Juni nach St. Erhard (Dörfli).
25. Oktober 2003 – Unterhaltungskonzert «HD Läppli und Miisli»
Die Einladung zum Konzert erschien als Marschbefehl. Dirigent Peter Stadelmann als «Tagesoffizier» eröffnete das Konzert gemäss «Tagesbefehl». Doch trotz der rassigen Musik verschlief HD-Läppli das Antrittsverlesen, was schon die erste Szene absetzte. HD-Läppli und sein Dienstkollege Miisli sorgten im Verlaufe des Abends noch für weitere Überraschungen und führten durchs Programm.
Vor der Pause begrüsste der Präsident der Feldmusik, Oliver Roth alias «General Roth», die Gäste. Stolz und in voller Montur mit Helm ergriff der General ernst das Wort. Doch in seinem Inspektionsbericht fand er nur lobende und dankende Worte.
29. November 2003 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Einige Feldmusikanten/innen hatten in diesem Jahr wieder einen zusätzlichen Einsatz gemeinsam mit der Brass Band Frohsinn Schötz am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux geleistet. Leider konnte nur der 17. Platz von 19 teilnehmenden Band erreicht werden. Gespielt wurde das Stück «Journey into Freedom» von Eric Ball.
30. November 2003 – 100. Geburtstag Alfred Müller
«Mit 100 noch rüstig», so wurde ein Bericht in der Luzerner Zeitung über Alfred Müller zu seinem 100. Geburtstag betitelt. Alfred Müller feierte am 30. November 2003 seinen 100. Geburtstag und war somit das älteste Aktiv-Ehrenmitglieder der Feldmusik Knutwil. Den Haushalt erledigte Alfred noch immer selber und war rüstig. Anton Birrer und Oliver Roth besuchten den Jubilar zum Geburtstag und vereinbarten mit ihm zu einem späteren Zeitpunkt ein Geburtstags-Ständli.
13. Dezember 2003 – Adventskonzert mit Weihnachtsfeier
Traditionsgemäss wie jedes Jahr umrahmte die Feldmusik den Adventsgottesdienst. Nach dem Gottesdienst war die ganze Feldmusikfamilie zum Rehpfefferessen eingeladen. Dieses Jahr jedoch nicht wie all die Jahre zuvor im Gasthaus Kreuz, sondern im Restaurant Rössli Mauensee. Diese Tradition wird Anton Birrer und seinen Jägerkollegen Ruedi Steiger, Robert Koller, Joseph Rütter und Ernst Müller verdankt.
6. Februar 2004 – Generalversammlung
Leider konnten in diesem Jahr keine Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. Ein weiteres Traktandum beinhaltete die Zusammenarbeit mit der Frohsinn Schötz. Diese bestand darin, dass auf freiwilliger Basis einander gegenseitig ausgeholfen wird, wo Besetzungslücken zu füllen waren.
21. März 2004 – Kinder- und Familienkonzert
Bereits zum dritten Mal wurde dieses Familienkonzert in Mauensee durchgeführt. Dieses Mal unter dem Motto «Wundertüte». Wie dies bei einer Wundertüte üblich ist, weiss man nie genau, was alles zum Vorschein kommt. So war auch dieses Konzert voller Überraschungen. Die Stückreihenfolge wurde durch die Kinder aus einer grossen Wundertüte gezogen. Die Titel mussten dann aufgrund einiger Hinweise erraten werden. Dies bildete gleichzeitig einen Wettbewerb. Ebenfalls wurden alle Instrumente einer Brass Band vorgestellt und diese konnten ausprobiert werden.
21. bis 23. Mai 2004 – Luzerner Kantonal Musiktag Büron
Am 22. Mai nahm die Feldmusik am Musiktag in Büron teil. Mit dem Marsch «The great little Army» von Kenneth J. Alford wurde die Marschmusik bestritten. Als Selbstwahlstück wurde «Blazon» von Peter Graham gespielt.
30./31. Oktober 2004 – Unterhaltungskonzert «Pop- und Rock-Classics»
Zum ersten Mal wurde das Unterhaltungskonzert an zwei Daten durchgeführt. Mit einem unterhaltenden Programm wurden den Besucher/innen ein Querschnitt durch «Pop- und Rock-Classics» geboten. Der Höhepunkt des Abends war der Gesang von Marco Kunz und Karin Schärli in Duett- und Solo-Stücken. Moderiert wurde der Abend durch Marco Grüter.
11. Februar 2005 – Generalversammlung
An der GV 2005 durfte als Neumitglied Simon Amrein in die Feldmusik Knutwil aufgenommen werden.
13. März 2005 – Kinder- und Familienkonzert
Das Kinder- und Familienkonzert fand in diesem Jahr unter dem Motto «Zauberwelt» statt. Zu Gast war der Zauberkünstler Martin Soom. Die Kinder hatten auch die Möglichkeit die verschiedenen Instrumente einer Brass Band auszuprobieren.
19. März 2005 – Instrumentenparcours Musikschule
Bereits zum zweiten Mal in Folge hatte die Feldmusik gemeinsam mit der Musikgesellschaft Knutwil die Möglichkeit einen Info-Stand am Instrumentenparcours zu führen. Mit einem Infoblatt machten die beiden Vereine so gemeinsam Werbung.
9./10. April 2005 – Jahreskonzerte
Zum ersten Mal führte die Feldmusik das zweite Konzert am Sonntagnachmittag durch. Dies gab auch Familien mit Kindern die Möglichkeit, das Konzert zu besuchen.
Für 35 aktives Musizieren (Eidgenössischer Veteran) konnte Fredy Häfliger und für 30 Jahre (Kantonaler Veteran) Willy Amrein geehrt werden.
27. bis 29. Mai 2005 – Luzerner Kantonal-Musikfest Nottwil
Die Feldmusik stellte sich am Musikfest in Nottwil 12 Bands in der 1. Stärkeklasse Brass Band. Mit dem Aufgabestück «Deep Space» von Leon Vargas und dem Selbstwahlstück «Harmony Festival» erreichte die Feldmusik den 7. Rang.
13./16./20./25. Juni 2005 – Ständli-Tour
Auch in diesem Jahr wurde eine Ständli-Tour durchgeführt. Dieses Mal sogar an drei Daten (Gasthaus Kreuz Knutwil, Restaurant Rössli Mauensee und Dörfli St. Erhard). Ebenfalls konnte am 25. Juni ein Ständli im Wohnquartier Chotten/Waldegg gegeben werden.
26. Juni 2005 – Familienpicknick mit 85-Jahr-Feier in Rickenbach
Bereits zur Tradition gehörte das alljährliche Familienpicknick. Zur Feier des 85. Geburtstag der Feldmusik wurden in diesem Jahr auch alle Ehrenmitglieder nach Rickenbach, Diegistal, eingeladen.
29./30. Oktober 2005 – Unterhaltungskonzert «Radio Mauenseewelle»
Radio-Moderator Pirmin Meyer führte durch das Programm. Das Wunschprogramm wurde live aus der zum Schlosspark dekorierten MZH Mauensee gesendet. Die Stücke wurden alle auf Wunsch von Hörerinnen und Hörern (zum Beispiel den Turnerinnen, Robi Ruch oder der Musikschulleiterin), die per Telefonabspielung zugeschaltet wurden, gewünscht.
Der dazumal 95-jährige Fritz Birrer trat sogar live ans Mikrophon auf die Bühne und wünschte sich die Marschparade von Philipp Sousa. Als Tipp gab er dem Publikum mit «Wir hatten es oft lustig vor und erst recht nach den Proben, aber das Wichtigste ist, Musik machen erhält jung» und begab sich anschliessend mit seinem herzhaften Lachen zurück ins Publikum.
Mit «Radio Mauenseewelle» wurde ein tolles Wunschkonzert und ein unterhaltender Abend geboten.
4. März 2006 – Delegiertenversammlung Luzerner Kantonal-Blasmusikverband
Der Dirigent der Feldmusik Knutwil, Peter Stadelmann, wurde an dieser DV in die Musikkommission des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes gewählt. Zum ersten Mal in der Geschichte war eine Person der Feldmusik im Gremium des Kantonalverbandes.
10. März 2006 – Generalversammlung
An der GV 2006 durfte Thomas Eigensatz als Neumitglied in die Feldmusik aufgenommen werden.
15. März 2006 – Schülerwerbung mit dem Willisauer Brass Quintett
Bereits zum zweiten Mal hat die Feldmusik gemeinsam mit der Musikgesellschaft Knutwil vom Angebot Gebrauch gemacht und das Willisauer Brass Quintett engagiert um in den Schulen zu spielen und die Instrumente so den Schülern bekannt zu machen.
19./22. April 2006 – Jahreskonzerte
In diesem Jahr wurde seit vielen Jahren wieder einmal versucht die Konzerte an einem Samstag und zusätzlich an einem Tag unter der Woche (Mittwoch) durchzuführen. An beiden Abenden konnte so vor gut besetztem Saal konzertiert werden.
24. Juni 2006 – Eidgenössisches Musikfest Luzern
Die Feldmusik Knutwil hat sich in Luzern in der 1. Stärkeklasse Brass Band mit 26 Bands gemessen. Mit dem Aufgabestück «Herbstimpressionen» von Albert Benz und dem Selbstwahlstück «Quintessence» von Robert Readhad erreichte die Feldmusik den 10. Rang. Nach den Konzertvorträgen wurde die Feldmusik per Schiff an die Marschmusikstrecke gelotst. Bei der Marschmusik erreichte die Feldmusik den 3. Rang. Natürlich wurde auch nach den Vorträgen noch das das Fest in Luzern ausgiebig genossen.
28. Oktober 2006 – Unterhaltungskonzert «Zwischen Himmel und Hölle»
Während des Eröffnungsstückes «The good, the bad and the ugly» wurde unser Dirigent Peter Stadelmann ins Jenseits befördert und damit begann die Geschichte… Ab da rangen die engelhaften Bewohner des Himmels und die teuflischen Bewohner der Hölle um die Seele des Dirigenten. Aber weder die Engel noch die Teufel erwarteten, dass der Dirigent zu sehr an der FMK und an den irdischen Klängen hing und sich dadurch entschied, wieder auf seinen Platz am Dirigentenpult zurückzukehren. Dies die Geschichte die durch das Konzertprogramm führte, welches durch Zita Stadelmann und Heidi Lischer moderiert wurde.
28. Oktober 2006 – Unterhaltungskonzert «Zwischen Himmel und Hölle»
Während des Eröffnungsstückes «The good, the bad and the ugly» wurde unser Dirigent Peter Stadelmann ins Jenseits befördert und damit begann die Geschichte… Ab da rangen die engelhaften Bewohner des Himmels und die teuflischen Bewohner der Hölle um die Seele des Dirigenten. Aber weder die Engel noch die Teufel erwarteten, dass der Dirigent zu sehr an der FMK und an den irdischen Klängen hing und sich dadurch entschied, wieder auf seinen Platz am Dirigentenpult zurückzukehren. Dies die Geschichte die durch das Konzertprogramm führte, welches durch Zita Stadelmann und Heidi Lischer moderiert wurde.
18. März 2007 – Kinder- und Familienkonzert
Das traditionelle Kinder- und Familienkonzert fand auch in diesem Jahr statt. Die Hauptattraktion war die Schüler-Band zusammengestellt aus verschiedenen Musikschüler/innen. Der zweite Teil des Konzertes spielte dann die Feldmusik.
11./14. April 2007 – Jahreskonzerte
In diesem Jahr wurden die Konzerte wiederum an einem Mittwoch und Samstag abgehalten. Auch dieses Jahr konnte die Feldmusik so zweimal vor gut besetzen Hallen spielen.
26./27. Mai 2007 – Vereinsreise Berner Oberland
Am Wochenende vom 26./27. Mai reiste die Feldmusikfamilie ins Berner Oberland. Das erste Ziel der Reise war die Besichtiung der Grimselstrom Kraftwerke Oberhasli. Nach dem Mittagessen war dann die Besichtigung der Staumauer Rätrichsboden auf dem Programm. Weiter ging es anschliessend auf das Niederhorn. Die einen mit der Gondel und andere als Fussmarsch. Zwei ganz sportliche unter den Feldmusikanten (Adrian Albrecht und Pirmin Meyer) erreichten das Niederhorn zu Fuss in Rekordzeit (1 ¼ Std. – statt 2 ¾ Std. wie auf dem Wegweiser angegeben). Nach dem Nachtessen auf dem Niederhorn und einigen Spiel- und Jass-Runden gingen dann spät in der Nacht auch die Letzten ins Bett. Am Sonntag war dann Trottinettfahren angesagt. Die Heimfahrt führte die Feldmusik über den Schallenberg, wo es dann noch einen Zwischenhalt im Kemmeriboden-Bad zu einem Meringues gab. Zum Abschluss des Wochenendes fand man sich dann im Gasthaus Kreuz zu einem feinen Nachtessen ein.
27. Oktober 2007 – Unterhaltungskonzert «Tour de Suisse 07»
Mit verschieden Stücken wurde durch die Tour de Suisse 07 geführt. Die Register der Band traten in sportlichen Outfits als Rad-Teams auf und fuhren ihre Etappen. Durchs Programm führte Peter Amrein alias Sportreporter Hans Jucker. Am Zielort Mauensee wurden die glücklichen, aber ermüdeten Fahrerinnen und Fahrer mit «We are the Champions» empfangen.
24. November 2007 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb Montreux
Nach vielen Jahren nahm die Feldmusik selbst einmal am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux teil. Mit dem Aufgabestück «Pentacle» von Graham Cole stellte sich die Feldmusik unter 18 Bands in der 1. Stärkeklasse. Mit der letzten Startnummer konnte die Feldmusik nach einem langen Tag, welcher mit Warten verbracht wurde, ihren Vortrag präsentieren. Leider hatte die Feldmusik mit ihrem Vortrag den letzten Rang erreicht.
17. Januar 2008 – Generalversammlung
Leider konnten keine Neumitglieder aufgenommen werden. Oliver Roth hat an dieser GV als Präsident demissioniert. Als Nachfolger konnte Beni Hodel als neuer Präsident gewählt werden.
AnA – Aktivität nach Ansage
Unter dem Namen «AnA» – Aktivität nach Ansage, wurde ein neuer Ausgleich zum Probebetrieb geschaffen. Um die Kameradschaft noch mehr zu pflegen wurden Aktivitäten organisiert. So trafen sich die Mitglieder der Feldmusik am 21. Januar als erste AnA zum Bowlen und gemütlichen Beisammensein. Weitere AnA’s beinhalteten zum Beispiel auch eine Napfwanderung, Velofahren, Besichtigung Musikatelier Willisau oder eine Santenberg-Wanderung, welche sich über das ganze Jahr verteilten. Oder je nach Witterung wurden diese Anlässe dann auch nach drinnen mit gemütlichem Zusammensein verlegt.
7. Juni 2008 – Luzerner Kantonal-Musiktag Escholzmatt
Die Feldmusik nahm mit dem Stück «Trittico» von James Curnow am Musiktag in Escholzmatt teil. Mit dem «Marsch der Grenadiere» erreichte die Feldmusik in der Marschmusik den 5. Platz von insgesamt 15 Vereinen.
15. November 2008 – Unterhaltungskonzert «das esch s’10i»
Zu Ehren des 10-jährigen Jubiläums des Dirigenten, Peter Stadelmann, wurde das Unterhaltungskonzert 2008 unter dem Motto «das esch s’10i» durchgeführt. Für das Konzert konnte Marco Kunz engagiert werden. Er führte gekonnt und mit viel Witz und Charme durchs Programm. Ebenfalls überzeugte er mit vier Liedern auch musikalisch und zeigte sein Können. Das Konzertprogramm war gespickt mit vielen Highlights aus den letzten zehn Jahren. Der Höhepunkt des Abends war sicherlich Swiss Lady, wo nebst Marco Kunz als Sänger auch Peter Stadelmann mit dem Alphorn glänzte. Im Anschluss ans Konzert unterhielt «Bäni Live» die Halle mit seinen Darbietungen.
23. Januar 2009 – Generalversammlung
An der GV 2009 konnten neun Neumitglieder (Janik Estermann, Corinne und Stefanie Lemmenmeier, Petra Lichtsteiner, Corinne und Marco Riechsteiner, Damaris und Stefanie Widmer und Susanne Zemp-Dubach) in die Feldmusik aufgenommen werden. Dies war sehr erfreulich, konnten doch mehrere Jahre keine Mitglieder oder nur wenige Mitglieder aufgenommen werden.
AnA – Aktivität nach Ansage
Auch im Jahr 2009 machte die Feldmusik wieder verschiedene AnA’s. Unteranderem waren dies Bowlen, Volleyball, Napfwanderung, Jassen und Kegeln.
23./24. Mai 2009 – Vereinsreise Zermatt
Die Reise führte die ganze Feldmusikfamilie nach Zermatt. Die einen vergnügten sich im Seilpark oder begaben sich in die Gorner-Schlucht. Am späteren Nachmittag machten sich die Musikanten/innen dann bereit für ein Konzert auf dem Platz vor der Kirche. Nach dem gemeinsamen Nachtessen wurde das Nachtleben in Zermatt erkundet. Am nächsten Morgen ging es dann mit der Gornergrat-Bahn los. Gemeinsam wurde ein zweiter schöner Tag verbracht, bevor es dann wieder nachhause ging.
14. Juni 2009 – Luzerner Kantonal-Musiktag Emmen
Die Feldmusik nahm zwar in diesem Jahr nicht selber musikalisch teil am Musiktag. Es wurden aber zwei Mitglieder in Emmen an der Veteranenehrung geehrt. Dies waren Kaspar Albrecht für 50 Jahre aktives Musizieren (Kantonaler Ehrenveteran) und Nik Zemp für 30 Jahre aktives Musizieren (Kantonaler Veteran).
14. November 2009 – Unterhaltungskonzert «Märchenträume»
Durch das Programm führte Manuel Zemp (dazumal als 11-jähriger) und spielte einen Schüler, der die unmöglichsten Dinge vor sich hinträumte. So wurden die Märchenträume durch das Programm umgesetzt und Manuel kam zum Beispiel an einer Liane als Tarzan durch die Halle geflogen.
26. November 2009 – Alfred Müller
Am 18. November ist das älteste Aktiv-Ehrenmitglied der Feldmusik, Alfred Müller, kurz vor seinem 106. Geburtstag gestorben. Alfred Müller war kurz nach der Gründung der Feldmusik dem Verein beigetreten.
19. Dezember 2009 – Adventskonzert mit Weihnachtsfeier
Traditionell traf sich die ganze Feldmusikfamilie anschliessend an das Adventskonzert jeweils im Gasthaus Kreuz zum Rehpfefferessen. Dies war ab dem Jahr 2009 nicht mehr so. Das Gasthaus Kreuz wurde in ein Pub umfunktioniert. Aus diesem Grund wurde die Weihnachtsfeier in diesem Jahr in der Schützenstube des Wehrvereins gemacht. Leider ging somit auch die langjährige Tradition des Rehpfefferessens zu Ende.
ANNO 2010
27. März 2010 – Frühlingskonzert und Abschiedsfeier von Fritz Birrer
Am 17. März 2010 ist das wahrscheinlich treuste und stolzeste Aktiv-Ehrenmitglied der Feldmusik, Fritz Birrer, kurz vor seinem 100. Geburtstag gestorben. Er hatte keinen Auftritt der Feldmusik verpasst. Mit dem Quintett und einer Fahnendelegation begleitete die Feldmusik Fritz auf seinem letzten irdischen Weg. Anlässlich des am gleichen Tag stattfindenden Frühlingskonzertes der Feldmusik, wurde er nochmals geehrt. Anton Birrer würdigte am Frühlingskonzert das Schaffen von Fritz mit einer Laudatio. Pirmin Meyer, Schlagzeuger der Feldmusik, verfasste den Lebenslauf für den Abschiedsgottesienst von Fritz auf eindrückliche Art und Weise, so wie man Fritz bestens kannte. Das Frühlingskonzert wurde in diesem Jahr nur noch an einem Abend durchgeführt.
1. April 2010 – Schulauftritt
Gemeinsam mit der Musikgesellschaft wurde ein Auftritt zur Vorstellung der Instrumente in der Schule geplant. Am 1. April war es dann soweit und die Feldmusik und Musikgesellschaft spielten gemeinsam in einer Kleinformation, erklärten Dinge über das Hobby Musik und zeigten Fotos von Musiklagern. Gleichzeitig konnte auch Werbung für den Instrumentenparcours gemacht werden.
13. Juni 2010 – Luzerner Kantonal-Musikfest Willisau
Die Feldmusik stellte sich in der 1. Stärkeklasse Brass Band mit 11 Bands. Mit dem Selbstwahlstück «Vitae Aeternum» von Paul Lovatt-Cooper und dem Aufgabestück «2nd Sinfonietta for Band» erreichte die Feldmusik den 9. Rang. In der Marschmusik wurde die Feldmusik mit dem Marsch «Punchinello» von William Rimmer 6. von insgesamt 30 Vereinen.
19. Juni 2010 – Neuzuzügeranlass der Gemeinde
Den Neuzuzügeranlass der Gemeinde durfte immer ein Verein mitgestalten. Im Jahr 2010 wurde die Feldmusik dafür angefragt. Die 8er-Musik der Feldmusik umrahmte diesen Anlass musikalisch.
13. November 2010 – Unterhaltungskonzert «Orientexpress»
Die Besucher/innen wurden auf eine kulturelle wie auch abenteuerliche Bahnreise von Paris über München, Wien, Budapest, Sofia bis nach Istanbul geladen.
Es konnten eine Fahrt in Begleitung von einigen bekannten Reisegästen im weltberühmten Orientexpress genossen werden. Für die abenteuerliche, spannende und sehr unterhaltsame Reisegeschichte zeichnete sich einmal mehr Adrian Albrecht verantwortlich, welcher die Geschichte mit den bekannten Figuren und Rollen eindrücklich inszenierte.
4. Februar 2011 – Generalversammlung
Als Neumitglied konnte Dominique Zemp in die Feldmusik aufgenommen werden. Per Sommer 2011 hatte der langjährige Dirigent, Peter Stadelmann, welcher die Feldmusik seit 1998 dirigierte, demissioniert. Mit Peter Stadelmann hatte die Feldmusik einen «Glücksfall» – musikalisch wie auch kameradschaftlich.
4. April 2011 – ausserordentliche Vereinsversammlung
An der ausserordentlichen Vereinsversammlung vom 4. April wurde Gian Stecher als neuer Dirigent der Feldmusik Knutwil gewählt. Somit wählte die Feldmusik nach Rino Chiappori und Peter Stadelmann mit Gian Stecher (27-jährig) wiederum einen jungen, aufstrebenden und ehrgeizigen Dirigenten als neuen musikalischen Leiter.
9. April 2011 – Frühlingskonzert
Dieses Konzert stand ganz im Zeichen der Verabschiedung des langjährigen Dirigenten Peter Stadelmann. Das Konzertprogramm wurde von Peter Stadelmann zusammengestellt und von einzelnen Musikanten/innen moderiert. In einer eindrücklichen Dankesrede an Peter Stadelmann durch den Präsidenten Beni Hodel wurde die Dankbarkeit und die besten Wünsche ausgesprochen. Mit der Verleihung zum Ehrendirigenten drückten die Musikanten/innen Peter die grosse Dankbarkeit und Verbundenheit aus. Mit Peter hatte die Feldmusik auch einen Freund gewonnen. Als symbolisches Dankeschön überreichte jede/r Musikant/in Peter Stadelmann eine Rose.
7. Mai 2011 – Beerdigung Sofie Amrein-Spiess (Fahnengotte)
Die Feldmusik nahm an der Beerdigung der Fahnengotte, Sofie Amrein-Spiess, mit einer Fahnendelegation Abschied und umrahmte den Abschiedsgottesdienst mit einem Quintett musikalisch.
25./26. Juni 2011 – Eidgenössisches Musikfest St. Gallen
Mit dem Selbstwahlstück «Blazon» von Peter Graham und dem Aufgabestück «Lothar» von Jean-Francois Michel erreichte die Feldmusik Knutwil in der 1. Stärkeklasse Brass Band mit 22 Vereinen leider nur den 21. Rang. In der Parademusik erreichte die Feldmusik den 4. Rang.
19. November 2011 – Unterhaltungskonzert «Delikatessen aus dem Balkan»
Das Konzertprogramm wurde in ein dreigängiges Menü verpackt. Beginnend mit der JBBH, servierten die Musikanten/innen im Anschluss den Besucher/innen eine feine Kürbis-Crème-Suppe. Der Chef-de Service, Adi Albrecht, sorgte dafür, dass die Gäste prompt und fachmännisch bedient wurden. Nach dem feinen Entrée ging es musikalisch mit der Feldmusik weiter. Klassiker gaben Appetit auf den Hauptgang. Das servierte pikante Rindsgulasch mit Kartoffeln und Gemüse schmeckte. Nun folgte der musikalische Schlussteil bevor der Konzertabend mit dem Dessert, einem Apfelstrudel mit warmer Vanille-Sauce, abgerundet wurde. Das Konzert stand erstmals unter der Leitung von Gian Stecher.
Perfektioniert wurde dieser Abend durch den Ansager, Christof Bühler. Als Kellner führte er gekonnt, mit viel Witz und Charme, durch das Menü bzw. durch den Abend. Auch das Ambiente mit der dekorierten Halle passte perfekt zu diesem Unterhaltungskonzert.
10. Februar 2012 – Generalversammlung
Es konnten gleich vier Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. Dies waren Martina Hummel, Patrick Hummel, Manuel Zemp und Elia Meier.
10. Juni 2012 – Luzerner Kantonal-Musiktag Aesch
Die Feldmusik hatte sich das Stück «Excalibur» von Jan van der Roost für den Musiktag in Aesch ausgesucht. Am Sonntag des Musiktages wurde dann das Erprobte den Zuschauer/innen und dem Experten Thomas Wyss vorgetragen.
1. Juli 2012 – Familienpicknick Clubhaus FC Knutwil
Ausnahmsweise war das Picknick nicht von Sonnenschein geprägt, sondern es regnete. Das Picknick wurde jedoch trotzdem durchgeführt. Mit Grilladen und mitgebrachten Salaten und Desserts wurde ein gemütlicher Tag auf dem Seebli genossen.
30. Juni / 7. Juli 2012 – Kirschenernte, Chapf, Büron
Christian Steiger, Solo Cornetist der Feldmusik, hatte zur Aufbesserung der Vereinskasse, die Feldmusik zur Mithilfe bei der Kirschenernte auf seinem Hof angefragt. Gerne wurde dieses Angebot angenommen und früh morgens um 6.00 Uhr standen die Feldmusikanten/innen bereit um an diesen beiden Tagen bei der Arbeit mitzuhelfen.
27. Oktober 2012 – Unterhaltungskonzert «Konzert-Gala»
Mit dem Gast-Solisten, Immanuel Richter, einem Orchester- und Solo-Trompeter von Weltformat, konnte die Feldmusik einen Ausnahmekönner auf die Bühne von Mauensee holen. Die Darbietungen von Immanuel Richter versetzte die Zuhörer/innen in grosses Staunen und die Darbietungen wurden sogar mit einem «Standing Ovation» belohnt. Mit ebenfalls perfekten und humorvollen, aber immer stilvollen Ansagen, trug Christof Bühler einen wichtigen Beitrag zum Abend bei.
Dieses Unterhaltungskonzert wurde bewusst unter den Namen «Konzert-Gala» gestellt. Die Feldmusik wollte einen Wechsel der beiden Konzertvarianten vornehmen. Das Unterhaltungskonzert mit Motto in Mauensee wurde in den Frühling verschoben und das Jahreskonzert wurde unter dem Namen «Konzert-Gala» in den Herbst verschoben.
18. Januar 2013 – Generalversammlung
An der Generalversammlung konnten drei Neumitglieder, nämlich Diego Boos, Carmen Gut und Martina Lichtsteiner in die Feldmusik aufgenommen werden.
23./24. Februar 2013 – Skiweekend Hasliberg
Auch in diesem Jahr wurde wie bereits in den Vorjahren ein Skiweekend organisiert. Dies war eine gesellige Abwechslung um gemeinsam etwas zu erleben und ein Wochenende zu geniessen.
16. März 2013 – Unterhaltungskonzert «Very British»
Zum ersten Mal wurde das Unterhaltungskonzert im Frühling durchgeführt. Mit dem roten Doppeldeckerbus ganz im Stile Londons wurde das Publikum beim Eingang begrüsst. Nach der fast originalen Wachablösung am Englischen Königspalast, erklang feierlich die englische Nationalhymne. Christof Bühler, Wachablöser und Moderator, hisste ehrenvoll die Flagge. Das Unterhaltungskonzert führte zur Wiege der Brass Band und wurde durch englische Musik gestaltet.
21. April 2013 – Kinder- Familienkonzert mit Probetag
Im Jahr 2013 wurde das Kinder- und Familienkonzert und der Probetag zur Vorbereitung des Musikfestes in Chur gleich miteinander verbunden. am Vormittag wurde mit einer kurzen Mittagsunterbrechung geprobt. Um 15.00 Uhr wurde dann das Kinder- und Familienkonzert gestartet. Zu Beginn spielte die Feldmusik ein Stück. Anschliessend zeigten die Musikschüler/innen in verschiedenen Vorträgen (Duett, Trio, Quartett, Ensemble) ihr Können. Zum Abschluss des Konzertes spielte nochmals die Feldmusik, verstärkt mit einigen Musikschülern/innen. Mit einem Wettbewerb wurde der Nachmittag abgerundet und zahlreiche wichtige Informationen zur Musikschule, Schnupperkurse, etc. wurden abgegeben.
2. Juni 2013 – Luzerner Kantonal-Musiktag Hildisrieden
Musikalisch hatte die Feldmusik in diesem Jahr am Musiktag in Hildisrieden nicht teilgenommen. Jedoch wurde Oliver Roth an der Veteranenehrung zum Kantonalen Veteran (30 Jahre aktiv Musizieren) ernannt. Einige Feldmusikanten/innen begleiteten Oliver natürlich an diesem Tag.
8./9. Juni 2013 – Kantonales Musikfest Graubünden Chur
Die Feldmusik hatte sich wieder einmal für ein ausserkantonales Musikfest angemeldet. Am Musikfest in Chur erreichte die Feldmusik mit dem Selbstwahlstück «Tallis Variations» und dem Aufgabestück «Vistas» den 4. Rang in der 1. Stärkeklasse Brassband.
Mit dem Marsch «Gruss an Thüringen» erreichte die Feldmusik bei der Marschmusik den 3. Rang von über 50 Vereinen.
26. Oktober 2013 – Konzert-Gala
Für die Konzert-Gala in diesem Jahr wurden keine Gastsolisten eingeladen, sondern es brillierten gleich zwei Personen aus den Reihen der Feldmusik mit ihren Solis, nämlich Manuel Zemp und Dominique Zemp. Für die Verpflegung der Gäste wurde «da Pino» Pizzalieferant in der Gemeinde engagiert, welcher die Pizzas gleich vor Ort laufend produzierte.
23. November 2013 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb (SBBW) Montreux
Im Jahr 2013 wagte sich die Feldmusik wieder einmal an den SBBW in Montreux. Mit dem Stück «Isaiah 40» erreichte die Feldmusik mit der Starnummer 17 von 17 Bands den 15. Platz.
24. Dezember 2013 – Familiengottesdienst
Bereits zum zweiten Mal spielte die Kleinformation der Feldmusik nicht mehr am Mitternachtsgottesdienst, sondern um 17.00 Uhr im Familiengottesdienst. Wie bereits im Vorjahr wurde dieser Auftritt durch die Familie Zemp gemeinsam mit Adrian Albrecht bestritten.
31. Januar 2014 – Generalversammlung
An der Generalversammlung 2014 konnten gleich sieben Neumitglieder in die Feldmusik aufgenommen werden. Dies waren Pablo Bösch, Ladina Durisch, Karin Flühler, Jasmin Hummel, Remo Müller, Seraina Troxler und Joëlle Zemp. Zu 50 Jahren aktivem Musizieren (Kantonaler Ehrenveteran) wurde Ehrenpräsident der Feldmusik, Anton Birrer, geehrt. Ebenfalls wurden Adrian Albrecht für 30 Jahre aktives Musizieren (Kantonaler Veteran) und Peter Hodel und Nik Zemp zu 35 aktivem Musizieren (Eidgenössische Veteranen) geehrt.
5. April 2014 – Unterhaltungskonzert «A Big Band Explosion!»
Das Publikum wurde in die Welt der Big Band Musik entführt. Humorvoll führte Christof Bühler durch das Programm und wusste zu den verschiedenen Titeln witzige und interessante Passagen zu erzählen.
31. Mai / 1. Juni 2014 – Luzerner Kantonal-Musiktag Wauwil
Die Feldmusik hatte das Stück «Chivalry» für den Musiktag Wauwil ausgesucht und durfte dieses am Samstagabend dem Experten und dem zahlreich erschienenen Publikum vortragen. Am Sonntag wurden dann anlässlich der Veteranenehrung die vier verdienten Veteranen (Anton Birrer für 50 Jahre, Peter Hodel und Nik Zemp für 35 Jahre und Adrian Albrecht für 30 Jahre) geehrt.
20. Juni 2014 – Brass & Grill
Zum ersten Mal führte die Feldmusik in ihrer Geschichte das Brass & Grill im Dörfli St. Erhard durch. In den letzten Jahren unternahm die Feldmusik immer bis zu drei Dorfständli (je nach Witterung). Die Besucherzahlen der einzelnen Ständliorte waren je nach Ort jedoch nicht mehr immer befriedigend. Aus diesem Grund wurde entschieden ein Anlass durchzuführen, wo alle Ständli beinhaltet sind. Die Menge wurde so reduziert, jedoch wurde dafür eine Festwirtschaft mit feinen Grilladen, welche durch das Team des Gasthauses zum Mostkrug zubereitet wurden und Getränken organisiert. Dieser Anlass wurde von den Besuchern/innen sehr geschätzt.
6. Juli 2014 – Familienpicknick
Auch im Jahr 2014 wurde das Familienpicknick, welches seit dem Jahr 2000 jedes Jahr durchgeführt wurde, organisiert. Die ganze Feldmusikfamilie durfte bei Pirmin Meyer (Schlagzeuger der Feldmusik) und seiner Familie zu Gast sein. Auch das Volleyball-Turnier, welches seit Jahren durchgeführt wurde, sofern dies vom Platz her möglich war, fand statt. Bei feinen Grilladen und gemütlichem Beisammen sein fand eine weitere Ausgabe des Familienpicknicks statt.
25. Oktober 2014 – Konzert-Gala
Auch in diesem Jahr wurde die Konzert-Gala mit Solisten/innen aus den Reihen der Feldmusik durchgeführt. Dies waren Thomas Eigensatz auf dem Euphonium und Seraina Troxler auf dem Xylophon. Ein weiterer Höhepunkt war die Uraufführung der fünften Symphonie von Franz Schubert für Brass Band, welche als Maturaarbeit durch die Feldmusikantin Jasmin Hummel arrangiert wurde.
29. November 2014 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb (SBBW) Montreux
Mit dem Aufgabestück «A lenda do Curupira» von Stephan Hodel ging die Feldmusik auch im Jahr 2014 nach Montreux an den SBBW. Mit der Startnummer 10 erreichte die Feldmusik gemeinsam mit einer anderen Band den letzten Platz.
24. Dezember 2014 – Familiengottesdienst und Mitternachtsmesse
Dieses Jahr konnte die Feldmusik am 24. Dezember gleich zweimal die Gottesdienste musikalisch umrahmen. Zum einen war dies um 17.00 Uhr im Familiengottesdienst und zum anderen die Mitternachtsmesse um 23.00 Uhr.
1. Januar 2015 – Neujahrs-Apéro Gemeinde Knutwil
Bereits zum zweiten Mal führte die Gemeinde Knutwil ein Neujahrs-Apéro durch. In diesem Jahr durfte eine Kleinformation der Feldmusik diesen Anlass musikalisch umrahmen.
30. Januar 2015 – Generalversammlung
An der Generalversammlung konnten drei Neumitglieder, Fernanda Rüegg, Yanick Schmid und Andreas Troxler aufgenommen werden. Andreas Troxler war bereits in früheren Jahren als Aktivmitglied bei der Feldmusik dabei und hatte in der Zwischenzeit immer wieder ausgeholfen. An der GV 2015 konnte er wieder als Aktivmitglied aufgenommen werden.
28. Februar / 1. März 2015 – Skiweekend Davos
An diesem Wochenende reisten rund 20 Feldmusikanten/innen ins Landwassertal nach Davos. Bei besten Wetter- und Schneebedingungen verbrachte man ein tolles Schneesportweekend, wo auch das Kameradschaftliches nicht zu kurz kam.
28. März 2015 – Unterhaltungskonzert «The Golden 80’s»
Die Feldmusikanten/innen erschienen in bunten Outfits. Wohlbekannte Musik aus der Zeit, als die CD auf den Markt kam, erfüllte den Saal. Der Moderator, Christof Bühler, spickte dieses 80er Revival mit einem Sprint-Rückblick auf politische und gesellschaftliche Ereignisse. Zum Apéro oder Ausklang des Abends konnte man sich auch im Hard Rock Café treffen.
23. April 2015 – Probe mit Ray Farr
Die Geschichte wiederholte sich. Bereits vor über 20 Jahren durfte die Feldmusik, damals auf Anfragen des Feldmusik-Dirigenten Rino Chiappori, zweimal eine Probe mit Ray Farr aus England abhalten und nun im Jahr 2015 bereits zum dritten Mal. Aufgrund dessen, dass der Dirigent der Feldmusik, Gian Stecher, am 23. April 2015 nicht anwesend sein konnte, musste jemand für diese Probe gesucht werden. Der Zufall wollte es, dass Ray Farr gerade in der Schweiz war und noch ein paar Ferientage verbrachte. So sagte er auf die Anfrage von Gian Stecher spontan zu.
31. Mai 2015 – Luzerner Kantonal-Musikfest Sempach
Am Sonntag, 31. Mai 2015, nahm die Feldmusik am Musikfest in Sempach teil. Mit dem Aufgabestück «Vertex Montis» von Stephan Hodel und dem Selbstwahlstück «Chivalry» von Martin Ellerby erreichte die Feldmusik unter neun teilnehmenden Vereinen in der 1. Stärkeklasse Brass Band den 6. Rang.
Kirschen-Ernte und Powerdays Knutwil (Tractor-Pulling)
Um die Vereinskasse aufzubessern, wurden verschiedene Arbeitseinsätze durch die Feldmusikanten/innen wahrgenommen. Zum einen durften die Mitglieder wie bereits in den Vorjahren seit dem Jahr 2012 bei der Kirschenernte von Christian Steiger (Solo Cornetist der Feldmusik) in Büron mithelfen und zum andern konnte man dieses Jahr am Tractor-Pulling an einem Getränke- und Grillstand mithelfen. Solche Arbeiten sind willkommene Einnahmen in die Vereinskasse.
24. Oktober 2015 – Konzert-Gala
Höhepunkt der Konzert-Gala 2015 war das Solostück «Rhapsody for Trombone», vorgetragen von Manuel Zemp, Soloposaunist der Feldmusik und Luzerner Solo-Champion 2015.
7. November 2015 – Kaspar Albrecht-Huber
Am 29. Oktober hatte die Feldmusik die traurige Nachricht erreicht, dass Kaspar Albrecht (Aktiv-Ehrenmitglied) überraschend gestorben ist. Mit Kaspar verlor die Feldmusik einen treuen Freund und Kameraden, der sich immer für den Verein interessiert hatte und kaum einen Auftritt der Feldmusik verpasst hatte. Während seiner Aktivzeit zählte er trotz seinen nebenberuflichen Verpflichtungen als Gemeindeammann und Grossrat immer zu den fleissigsten Probebesuchern. Ein Quintett der Feldmusik begleitete den Auferstehungsgottesdienst musikalisch, während die ganze Feldmusik auf dem Friedhof «der gute Kamerad» und den «Bundesrat-Gnägi-Marsch» spielten.
28. November 2015 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb (SBBW) Montreux
Auch dieses Jahr wagte sich die Feldmusik an den SBBW in Montreux. Mit dem Aufgabestück «Swiss Colors» erreichte die Feldmusik (wieder einmal mit der letzten Startnummer) den 15. Rang unter 20 Bands. Für die junge Band war dies eine gute Leistung und wertvolle Erfahrung für die nächsten musikalischen Herausforderungen.
26. Februar 2016 – Generalversammlung
Leider konnten an der Generalversammlung 2016 keine Neumitglieder aufgenommen werden.
5. März 2016 – Delegiertenversammlung Luzerner Kantonal-Blasmusikverband (LKBV)
An der DV 2016 des LKBV haben Ersatzwahlen in den Vorstand stattgefunden. Unter anderem wurde für das Aktuaren-Amt im Vorstand ein Ersatz gesucht. Als Aktuarin wurde neu Nicole Burtolf (Flügelhornistin der Feldmusik) in den Vorstand LKBV gewählt. Nach Peter Stadelmann (Musikkommissionsmitglied LKBV und bei der damaligen Wahl noch Dirigent der Feldmusik) wurde in der Geschichte der Feldmusik zum zweiten Mal jemand aus den eigenen Reihen in den Luzerner Kantonal-Blasmusikverband gewählt.
19. März 2016 – Unterhaltungskonzert «Vive la France»
In den Farben der Trikolore gekleidet begrüsste die FMK das Publikum mit der französischen Nationalhymne. Das Konzert beinhaltete französische Chansons und Klassiker. Für Unterhaltung sorgte auch Moderator Christof Bühler, welcher mit viel französischem Scharm und vielen Lachern durch den Abend führte.
19. April 2016 – Instrumentenvorstellung Primarschule Knutwil/St. Erhard
Zum zweiten Mal in Folge durfte eine gemeinsame Kleinformation, bestehend aus Mitglieder der Feldmusik und Musikgesellschaft Knutwil, an der Primarschule die Instrumente einer Brass Band vorstellen.
24. April 2016 – Kinder- und Familienkonzert
Zum ersten Mal wurde das Kinder- und Familienkonzert in der Turnhalle St. Erhard und nicht wie in all den Vorjahren in Mauensee durchgeführt. Bereits seit dem Jahr 2002 führt die Feldmusik jährlich dieses Kinder- und Familienkonzert in verschiedenen Varianten und Darbietungen von Musikschüler/innen mit Einzelvorträgen oder in Gruppen, der Feldmusik oder auch von Schülerbands und Ensembles durch. Dies wird auch für die kommenden Jahre so geplant.
21. Mai 2016 – Probetag und Dreharbeiten «Funders-Projekt»
Nebst dem intensiven Proben für das Eidgenössische Musikfest in Montreux fanden an diesem Tag Filmdreharbeiten statt. Anlässlich der Neuuniformierung im Jahr 2017 wurde ein Kurzfilm für eine Crowdfunding-Aktion gedreht. Die Luzerner Kantonalbank AG lancierte im Juni 2016 diese neue Crowdfunding-Plattform «Funders». Mit diesem Projekt der Feldmusik «Weg mit der Alten…!» wollte man eine neue Tuba finanzieren können. Dies hatte dann auch geklappt und die «alte Tuba» konnte durch eine neue ersetzt werden.
27. Mai 2016 – Kantonale Veteranenehrung Gunzwil
Pirmin Meyer, Schlagzeuger der Feldmusik, wurde für 30 Jahre aktives Musizieren in Gunzwil geehrt und hat die Veteranenmedaille zum Kantonalen Veteran erhalten.
18./19. Juni 2016 – Eidgenössisches Musikfest Montreux
Mit dem Selbstwahlstück «Excalibur» von Jan van der Roost und dem Aufgabestück in der 1. Stärkeklasse Brass Band «Sinfonietta No. 3» von Etienne Crausaz nahm die die Feldmusik in Montreux am Eidgenössischen Musikfest teil. Von gesamthaft 11 gestarteten Bands erreichte die Feldmusik den 8. Rang. In der Parademusik erreichte die Feldmusik dann den guten 4. Rang.
26. Juni 2016 – Chriesi-Fäscht Büron
Jedes Jahr findet das «Chriesifäscht» in einem anderen Zentralschweizer Kanton statt. Im Jahr 2016 war dieses Fest in Büron beim Principal-Cornetisten Chrstian Steiger. Gerne folgte die Feldmusik dem Aufruf, Christian bei diesem Grossanlass zu unterstützen. So half die Feldmusik beim Grillieren, im Service und an den Ständen mit und trug auch noch zur musikalischen Umrahmung des Anlasses bei.
Zu erwähnen ist, dass Solo-Euphonist Thomas Eigensatz als überragender Sieger beim Kirschenstein-Spucken hervorgegangen ist.
31. Juli 2016 – 1.-August-Feier Knutwil
Weit zurück in der Geschichte der Feldmusik musizierten die beiden Knutwiler Vereine (Musikgesellschaft und Feldmusik) jeweils gemeinsam an der 1.-August-Feier. Im Jahr 2016 wurde dieser Auftritt wieder gemeinsam organisiert. Eine Kleinformation, bestehend aus Mitgliedern der Feldmusik und Musikgesellschaft, umrahmten die 1.-August-Feier musikalisch.
25. August 2016 – Wahl der neuen Uniform
Die Aktivmitglieder der Feldmusik Knutwil trafen sich am 25. August um die neue Uniform auszuwählen. Die Uniformenkommission, bestehend aus Simon Amrein, Nicole Burtolf, Beni Hodel, Pirmin Meyer und Ruth Troxler, hatten mit der Firma Schuler aus Rothenthurm drei Modelle ausgearbeitet, welche dem Verein vorgestellt wurden. Bei der Erarbeitung der Modelle bildeten die Ergebnisse aus der Mitgliederumfrage die Grundlage. Der Entscheid fiel nach kurzer Diskussion mit grossem Mehr auf Modell Nr. 2.
22./23. Oktober 2016 – 8er-Musik-Reise Twann
Verschiedene Anlässe, Geburtstage, Feiern, etc. werden immer wieder durch die 8er-Musik der Feldmusik musikalisch umrahmt. Die 8er-Musik begab sich darum im Jahr 2016 wieder einmal auf eine Reise, welche durch Anton Birrer und Patrick Hummel organisiert wurde. Natürlich durften auch Auftritte der 8er-Musik während der Reise nicht fehlen. So spielte man verschiedene Ständli beim Weinfest in Twann.
29. Oktober 2016 – Konzert-Gala
Als Gastsolistin wurde an dieser Konzert-Gala Judith Müller mit ihrer Violine eingeladen. Die Feldmusik wagte es, die Klänge von Violine und Blech zu vereinigen, was beim Publikum sehr gut ankam.
5. November 2016 – Vereinsausflug nach Flums und Fläsch
Für die Feldmusikfamilie wurde an diesem Samstag durch Simon Amrein und Nicole Burtolf ein Ausflug ins Heidiland organisiert. So reiste eine rund 20-köpfige Gruppe nach Flums zum Instrumentenbauer Willson. Einzelne Instrumente der Teilinstrumentierung 2017 werden evtl. von dieser Firma gekauft. Am Nachmittag wurde dann in Fläsch der Winzer Thomas Marugg mit einer Wein-Degustation besucht.
10. März 2017 – Generalversammlung
Leider konnten an dieser GV keine Neumitglieder aufgenommen werden. Nebst den üblichen Traktanden wurde über die bevorstehende Neuuniformierung 2017 orientiert.
8. April 2017 – Unterhaltungskonzert «Back to the Future»
Das Konzert stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Neuuniformierung und Teilinstrumentierung und beförderte die Zuschauer/innen auf eine Zeitreise bis ins Jahr 1988 zurück. Unter dem Motto «Back to the Future» wurde die rote Uniform gebührend verabschiedet und nochmals Rückschau gehalten. Franziska und Nina Schüpbach moderierten durch den Abend und erzählten dabei viele spannende und interessante Geschichten aus den letzten 29 Jahren.
16. April 2017 – Ostergottesdienst
Zum ersten Mal umrahmte eine Kleinformation der Feldmusik den Gottesdienst am Ostersonntag.
9./10. Juni 2017 – Neuuniformierung 5. Uniform
Nach rund zweijähriger Vorbereitungszeit wurden an diesem Wochenende die neue Uniform eingeweiht und mit verschiedenen Festlichkeiten das Programm umgeben. Die ganzen Festlichkeiten fanden auf dem Areal des Gasthauses zum Mostkrug statt. Mit einem Dorfabend am Freitag wurde das Festwochenende eröffnet. Auftritte der Jugend Brass Band Hürntal, des Sportvereins mit zwei Jugendriegen, der aktuellen Schweizermeisterin in Aerobic-Gymnastic Anastasia Dittli und der Musikgesellschaft Knutwil vermochten das Publikum zu begeistern. Im Festzelt, Biergarten, in der Gaststube des Gasthauses zum Mostkrug oder bei der Chronikausstellung in der Kapelle wurde rege diskutiert und gelacht. Am Samstag fand dann die eigentliche Einweihung der 5. Uniform in der Geschichte der Feldmusik Knutwil statt. Pünktlich um 15.00 Uhr ging der Vorhang auf und die neue schwarze Uniform mit rotem Revers kam zum Vorschein. Während dem rund zweistündigen Festakt inkl. Präsentation der bisherigen vier alten Uniformen sowie die Segnung der neuen Uniform und der neuen Instrumente durch Pater Thomas, wurden allen Verantwortlichen für das Geleistete und für die grosszügige finanzielle Unterstützung gedankt. Zudem sorgte die Feldmusik mit einem halbstündigen Konzert für Abwechslung. Nach dem Apéro auf dem Kapellenplatz wurde die Festgemeinde zum Bankett-Essen gebeten. Mit einem Dreigang-Menü aus der Küche von Antonio Gioiello, dem Wirt des Gasthauses zum Mostkrug, wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt, bevor anschliessend die Kleinformation «FassBrass» und «Frölein DaCapo» die Abendunterhaltung übernahmen.
Das OK der Neuuniformierung bestand aus: Peter Boog (OK-Präsident), Beni Hodel (OK-Vize- und Vereinspräsident), Anton Birrer (Sammlung / Sponsoring), Roland Häcki (Finanzen), Antonio Gioiello (Festwirtschaft), Oliver Roth (Marketing / PR), Adrian Albrecht (Events), Adrian Stocker (Infrastruktur), Pirmin Meyer (Anschaffungen)
31. Juli 2017 – 1.-August-Feier Knutwil
Zum zweiten Mal nach 2016 spielte eine Kleinformation der Musikgesellschaft und Feldmusik gemeinsam bei der 1.-August-Feier in Knutwil.
27. August 2017 – Kilbi Knutwil
In diesem Jahr führte auch die Feldmusik an der Kilbi Knutwil einen Stand und zwar mit einem «Tubalautspiel». Mit einem Dezibel-Messgerät wurde gemässen wer am lautesten in eine Tuba spielen kann. die drei Personen mit der höchsten Dezibelzahl konnten einen Gutschein gewinnen. Zwischendurch spielte auch die 8er-Musik der Feldmusik.
2. September 2017 – Helferfest der Neuuniformierung
Als Dankeschön für die vielen und tatkräftigen Einsätze vor, während oder nach dem Festwochenende bedankte sich die Feldmusik mit einem Helferfest. In die Turnhalle des Jugenddorfes im Knutwiler Bad wurden all die Gäste eingeladen. Diese wurden verwöhnt mit feinen Grilladen und einem grosszügigen Salatbuffet und einem Dessertbuffet. Musikalisch umrahmt wurde dieser Abend durch eine Kleinformation der Feldmusik.
28. Oktober 2017 – Konzert-Gala
Mit dem Irländer Les Neish gastierte im Jahr 2017 ein absoluter Ausnahmekönner an der Konzert-Gala in der Turnhalle St. Erhard. Mit seiner Tuba brachte er die Konzertbesucher/innen zum Staunen.
Erstmals seit vielen Jahren stellte man von der Festbestuhlung wieder auf die Konzertbestuhlung um. An der Theke im hinteren Bereich der Turnhalle konnten sich die Konzertbesucher/innen mit Getränken und Snacks eindecken. Im Anschluss an das Konzert wurden dann noch einige Tische in die Halle gestellt, sodass die Einen sich beim Sitzen unterhalten konnten und die anderen an der Bar und stehend an den Bartischen in der Halle.
25. November 2017 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb (SBBW) Montreux
Aufgrund der Vorbereitungen für die Neuuniformierung nahm die Feldmusik im Jahr 2016 nicht am SBBW teil. In Jahr 2017 hatte sich die Feldmusik wieder für diesen Wettbewerb in der 1. Stärkeklasse angemeldet. Mit dem Aufgabestück «Blitz» von Derek Bourgeois stellte man sich der Jury und erreichte unter 21 Bands mit der Startnummer 10 den 16. Rang.
9. Dezember 2017 – Adventskonzert und Weihnachtsfeier
Dieses Jahr traf man sich am zweiten Adventswochenende zum Adventskonzert. Anschliessend an den Gottesdienst begab sich die ganze Feldmusikfamilie in das weihnachtlich dekorierte Forum des Jugenddorfes im Knutwiler Bad. Bei einem Raclette wurde dieses ereignisreiche Jahr nochmals gefeiert. Zum ersten Mal in der Geschichte der Feldmusik fand die Weihnachtsfeier im Forum des Jugenddorfes statt. Seit die Weihnachtsfeiern nicht mehr im Gasthaus Kreuz stattfinden konnten, da dies in ein Pub umgewandelt wurde, fanden diese in den letzten Jahren an verschiedenen Orten statt. So zum Beispiel im Gasthaus zum Mostkrug, im Gemeindehaus-Saal oder in der Schützenstube des Wehrvereins.
23. Februar 2018 – Generalversammlung
An der Generalversammlung 2018 konnten mit Leonie Faden und Janik Roth zwei Neumitglieder in die Feldmusik aufgenommen werden. Ebenfalls konnten 15 Personen für ihre wertvollen Dienste zu Ehrenmitgliedern der Feldmusik Knutwil ernannt werden.
Leider hatte der Dirigent, Gian Stecher, demissioniert und das Unterhaltungskonzert vom 24. März 2018 wird das letzte Konzert unter seiner musikalischen Leitung sein. An diesem Konzert wird Gian Stecher dann nach sieben erfolgreichen Jahren gebührend verabschiedet. Der/Die Nachfolger/in wird im April 2018 gewählt.
24. März 2018 – Unterhaltungskonzert «Tatort Mause(e)tot
Unter dem Motto «Tatort – Mause(e)tot» verabschiedeten wir nach sieben Jahren unseren Dirigenten Gian Stecher. So verpackten wir seine Verabschiedung in einen spannenden wie auch skurrilen Tatort. Ein Musik- und Theater-Erlebnis mit Spannung und Humor. Der grosse Aufwand für die Geschichte und die Show haben sich gelohnt. Mit verschiedenen Aussenvideoaufnahmen und Liveübertragungen unserer Schauspieler und gleichzeitig Moderatoren/innen, Sepp Kunz, Urs Lischer, Franziska Schüpbach und Nina Schüpbach, wurde ein spannender Tatort gedreht bzw. aufgeführt und musikalisch umrahmt durch die Feldmusik.
24./25. April 2018 – Instrumentenvorstellungen in den Primarschulen
In diesem Jahr war es wieder einmal an der Zeit in die Primarschulen zu gehen und die Instrumente einer Brass Band vorzustellen. Eine Kleinformation, bestehend aus Mitgliedern der Musikgesellschaft und Feldmusik Knutwil, besuchten dazu die Schulen Knutwil/St. Erhard sowie die Schulen Mauensee.
26. April 2018 – Vereinsversammlung, Wahl des neuen Dirigenten
Nachdem der ehemalige Dirigent Gian Stecher die Feldmusik nach dem Unterhaltungskonzert 2018 verlassen hatte, musste die Feldmusik auf die Suche eines/r Nachfolgers/in gehen. Eine dafür gegründete Kommission kümmerte sich darum. Aus den Bewerbungen wurden drei Kandidaten/innen zu je zwei Vordirigaten eingeladen. Die Wahl, welche die Mitglieder der Feldmusik an der Vereinsversammlung vom 26. April gefällt haben, fiel auf Gian Walker. Er wird ebenfalls den Musiktag in Eschenbach bereits mit der Feldmusik gemeinsam bestreiten.
10. Mai 2018 – 150-Jahr-Feier der Musikgesellschaft Knutwil
Die Musikgesellschaft feierte im Jahr 2018 ihr 150-jähriges Bestehen. Sie feierten dies mit einem Dorffest. Als Abschluss des Dorffestes spielte die Feldmusik unter erstmaliger Leitung von Gian Walker und gratulierten der Musikgesellschaft zum runden Geburtstag.
25. Mai 2018 – Kantonale Veteranenehrung Eschenbach
An der Veteranenehrung des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes hatte die Feldmusik in diesem Jahr gleich drei Veteranen. Geehrt wurden Oliver Roth (35 Jahre aktives Musizieren) zum Eidgenössischen Veteran und Beni Hodel und Andreas Troxler (30 Jahre aktives Musizieren) zu Kantonalen Veteranen.
3. Juni 2018 – Luzerner Kantonal-Musiktag Eschenbach
Am Sonntag des Musiktages in Eschenbach spielte die Feldmusik vor dem Experten und den Zuhörer/innen das Stück «Paganini Variations» von Philip Wilby. An den Luzerner Kantonal-Musiktagen gibt es über die Konzertvorträge jeweils keine Rangliste, sondern ein Bericht eines Experten, bei welchem alle Musikanten/innen persönlich dabei sein können. Bei der Parademusik erreichte die Feldmusik mit dem Marsch «Vivat Lucerna» den hervorragenden 2. Rang.
22. Juni 2018 – Brass & Grill
Nach einer aufgrund der Neuuniformierung einjährigen Pause des Brass & Grill, wurde dieses am 22. Juni wieder durchgeführt. Antonio Gioiello und sein Team vom Gasthaus zum Mostkrug verwöhnte die Besucher/innen wieder mit feinen Grilladen und Beilagen und die Feldmusik umrahmte den Anlass musikalisch.
18. August 2018 – Schlierbacher Bierwanderung
Anlässlich der Schlierbacher Bierwanderung durfte die Feldmusik erstmals am Ziel eine Festwirtschaft führen.
26. August 2018 – Kilbi Knutwil
Anlässlich der Knutwiler Kilbi spielte am Sonntagnachmittag auch eine Kleinformation der Feldmusik und unterhielt so die Kilbi-Besucher/innen.
1./2. September 2018 – Vereinsreise Süddeutschland
Die Vereinsreise führte die Feldmusikfamilie in den Schwarzwald und nach Freiburg im Breisgau. Nach einem harten Wettkampf auf dem Bauernhof in der Lochmühle in Eigeltingen ging es weiter nach Freiburg, wo die Teilnehmer/innen von Dr. Prof. Gerstenkorn das Bierbrauen auf humorvolle Art nähergebracht wurde. Nach dem Nachtessen wurde das Nachtleben von Freiburg genossen. Den Sonntag widmete man der Schönheiten der Stadt bevor dann wieder die Reise zurück nach Hause angetreten wurde.
27. Oktober 2018 – Konzert-Gala
Die Konzert-Gala 2018 stand ganz im Zeichen des neuen Dirigenten, Gian Walker, welcher sein Konzert-Debüt gab.
25. November 2018 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb (SBBW) Montreux
Erstmals wurde am SBBW eine neue Kategorie zwischen der 1. Stärkeklasse und der Höchstklasse eingeführt. Dies sollte auch bewirken, dass die 1. Stärkeklasse nicht mehr ganz so gross war wie bisher (immer rund 20 Bands). Die Feldmusik Knutwil reiste auch im Jahr 2018 in der 1. Stärkeklasse an den SBBW. Mit dem Aufgabestück «Excalibur» von Jan van der Roost erreichte die Feldmusik wieder einmal mit der letzten Starnummer unter 11 Bands den 11. und somit letzten Rang.
22. Dezember 2018 – Adventskonzert und Weihnachtsfeier
Aufgrund von diversen Terminkollisionen wurde das Adventskonzert mit Weihnachtsfeier der Feldmusik im Jahr 2018 erst am 4. Adventswochenende durchgeführt. Unter der Direktion von Peter Stadelmann, da Gian Walker nicht anwesend sein konnte, umrahmte die Feldmusik den Gottesdienst. Im Anschluss begab man sich dann in das Forum des Jugenddorfes Bad Knutwil für die Weihnachtsfeier. Die jüngsten unter den Musikanten/innen machten für alle noch eine musikalische Einlage.
24. Dezember 2018 – Familiengottesdienst
In den letzten Jahren umrahmte die Feldmusik die Gottesdienste am Vorabend vom 24. Dezember und die Mitternachtsmesse musikalisch. Neu wurde nur noch der Familiengottesdienst am Vorabend durch die Feldmusik musikalisch begleitet.
15. März 2019 – Generalversammlung
An der Generalversammlung 2019 konnten mit Manuela Burtolf, Philipp Gisler und Markus Zemp drei Neumitglieder in die Feldmusik aufgenommen werden.
Weiter wurde beschlossen, dass Im Jubiläumsjahr 2020 die Vereinsfahne ersetzt wird, da diese in einem sehr schelchten Zustand ist und schon mehrmals geflickt werden musste.
13./14. April 2019 – Unterhaltungskonzert «Am Ende der Strasse» (eine unglaubliche Reise erzählt mit Film und Bild durch Dylan Wickrama, Musik durch Feldmusik)
Dieses Konzert stand erstmals unter der musikalischen Leitung von Gian Walker. Am Ende der Strasse – unter diesem Titel begrüssten Dylan Wickrama, der Protagonist des Abends, die Gäste und nahm sie mit auf eine unglaubliche wie abenteuerliche Reise rund um die Welt. Was ist wenn eine Strasse abrupt fertig ist und ein Weiterkommen schier unmöglich erscheint? Frisch, authentisch und mit viel Schalk brachte Dylan das Publikum mit seinem Reisebericht zum Lachen, Staunen aber auch Nachdenken. Zu Dylans Ausführungen untermalte die Feldmusik die verschiedenen Bild- und Videosequenzen musikalisch oder leitete über zum nächsten Abenteuer. Eine musikalische Entdeckungsreise der besonderen Art. Das letzte Mal wurde im Jahr 2005 das Unterhaltungskonzert zwei Mal durchgeführt. Auch im Jahr 2019 wurde das Konzert an zwei Tagen präsentiert. Am Sonntag konnte man sich anschliessend an das Konzert mit Spaghetti verpflegen.
24. Mai 2019 – Kantonale Veteranenehrung Altishofen
Anlässlich der Veteranenehrung vom Luzerner Kantonal-Blasmusikverband in Altishofen, wurden fünf Mitglieder der Feldmusik zu Veteranen geehrt. Roland Häcki, Armin Schüpbach und Christian Steiger zu Kantonalen Veteranen (30 Jahre aktives Musizieren) und Adrian Albrecht und Karin Flühler Eidgenössische/r Veteran/in (35 Jahre aktives Musizieren).
2. Juni 2019 – Luzerner Kantonal-Musiktag Altishofen
Die Feldmusik spielte am Sonntag des Musiktages Altishofen das Stück «The Year of the Dragon» von Philip Sparke. Bei der Parademusik erreichte die Feldmusik mit dem Marsch «Marsch der Grenadiere» leider den letzten Rang.
24./25. August 2019 – Neuzuzügeranlass der Gemeinde und Kilbi Knutwil
Am Samstagabend führte die Gemeinde den Neuzuzügeranlass durch. Dort durften auch die Vereine sich anlässlich der Kilbi Knutwil vorstellen. Die Feldmusik gemeinsam mit der Musikgesellschaft und der Jugend Brass Band Hürntal bewirteten auch einen Stand. Am Kilbi-Sonntag unterhielt eine Kleinformation der Feldmusik bereits wie in den Vorjahren mit einem Ständli am Nachmittag.
8. September 2019 – Familienpicknick
Zum ersten Mal wurde das seit 2000 bestehende Familienpicknick nach und nicht vor den Sommerferien durchgeführt. Jedoch war das Wetter regnerisch und kalt. Trotzdem trafen sich ein paar Musikanten/innen beim Juliusbrunnen Uffikon und trotzten dem Wetter.
26. Oktober 2019 – Konzert-Gala
In diesem Jahr durfte die Feldmusik als Gäste die Trondheim Politis Brass Band (TPBB) willkommen heissen. Der Ursprung dieses Besuchs lag bei Dominique Zemp (Cornetistin der Feldmusik), welche im Rahmen ihres Studiums ein Austauschjahr in Trondheim absolvierte. In dieser Zeit spielte sie in der TPBB mit.
Während des Besuches der TPBB (Donnerstagabend bis Sonntag) zeigten die Feldmusikanten/innen den Gästen verschiedene Orte in der Umgebung und an der Konzert-Gala wurde gemeinsam konzertiert. Zuerst die Feldmusik dann die TPBB und als Zugabe sogar gemeinsam auf einer Bühne.
24. November 2019 – Schweizerischer Brass Band Wettbewerb (SBBW) Montreux
Die Feldmusik reiste für den SBBW 2019 bereits am Samstag in Montreux an. Der Wettbewerb der 1. Stärkeklasse war am Sonntag. Mit dem Aufgabestück «Tallis Variations» erreichte die Feldmusik mit Startnummer 5 unmittelbar vor den BML Talents, wo auch einige junge Talente der Feldmusik mitspielen, den 12. Rang von 15 Bands. Die musikalische Leitung stand für dieses Projekt unter Enrico Cazaferri, da Gian Walker aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein konnte.
21. Dezember 2019 – Foto-Shooting, Adventskonzert und Weihnachtsfeier
Für das 100-Jahr-Jubiläum wurden verschiedene Projekte geplant. Eines davon war neue Fotos der Mitglieder, Registern und der gesamten Band zu machen. Am Samstagmorgen vor dem Adventskonzert und der Weihnachtsfeier traf man sich, um diese Fotos zu machen.
Am Abend fand dann das Adventskonzert, ausnahmsweise in einem anderen Rahmen, statt. Der Gottesdienst wurde durch eine Kleinformation der Feldmusik musikalisch umrahmt. Anschliessend an den Gottesdienst spielte dann die ganze Feldmusik weihnachtliche Klänge auf dem Platz der Oase und servierte zum Apéro und als Dank feinen Glühwein, Punsch und Lebkuchen.
Im Anschluss wurde dann die traditionelle Weihnachtsfeier im Forum Jugenddorf Bad Knutwil bei einem feinen Raclette durchgeführt.
ANNO 2020
2. Januar 2020 – Neujahrsapéro
Das musikalische Jahr 2020 begann bereits am 2. Januar. Die Gemeinde Knutwil hatte zum Neujahrsapéro in die Kapelle St. Erhard eingeladen. Zum diesjährigen 100-Jahr-Jubiläum der Brass Band Feldmusik Knutwil durfte das Neujahrsapéro musikalisch umrahmt werden. Eine Kleinformation der Feldmusik musizierte am Neujahrsapéro und eröffnete so das 100-Jahr-Jubiläum.
20. Januar 2020 – Retro-Probe «anno1920»
Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums hatte die Feldmusik verschiedene Projekte geplant. Eines davon war bis zum Geburtstag vom 31. März einhundert Tage lang im Voraus täglich einen Beitrag in den Sozialen Medien und auf der Homepage www.feldmusikknutwil.ch und www.anno1920.ch über die Feldmusik früher und heute zu zeigen. Ein Teil davon waren musikalische Videos im Stile anno1920. Dazu traf sich die Feldmusik am 20. Januar zu einer Film-Probe.
13. Februar 2020 – Wahl der neuen Vereinsfahne
Die Aktivmitglieder der Feldmusik Knutwil trafen sich am 13. Februar vor der Probe bereits früher damit die beiden Vorschläge für die neue Vereinsfahne angeschaut und diskutiert werden konnten. Zwei der Feldmusik nahestehende Personen hatten je einen Entwurf für eine neue Vereinsfahne ausgearbeitet. Anschliessend an die Probe wurde dann die neue Fahne gewählt. Die Wahl viel auf Vorschlag A.
6. März 2020 – Generalversammlung
Am 6. Februar fand die 100. Generalversammlung in der Geschichte der Feldmusik statt. Dies war ein besonderer Anlass, um zu feiern. Nebst den ordentlichen GV-Traktanden konnten erfreulicherweise mit Lena Faden und Silja Roth auch zwei Neumitglieder in die Feldmusik aufgenommen werden. Für 50 Jahre aktives Musizieren (Kantonaler Ehrenveteran) wurde Fredy Häfliger geehrt.
Passend zum Jubiläum konnten die Feldmusikanten/innen und ihre Ehrenmitglieder im Gasthaus zum Mostkrug St. Erhard eine frühere Tradition aufleben lassen und konnten als GV-Essen eine feine Berner-Platte geniessen.