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"Naturgemäss waren es schwierige Gespräche für alle Beteiligte", meinte Klapper weiter. Noch gebe es darüber hinaus keine konkreteren Pläne, wie das frei werdende Areal genutzt werden soll. Damit habe er es nicht eilig, so der Firmenchef.
Nach Abschluss der Massnahmen geht Rieter laut der Mitteilung ab 2019 von einer Kostensenkung um mehr als 15 Mio CHF aus. Für das laufende Jahr sei hingegen mit einer Ergebnisbelastung von 36 Mio zu rechnen.
Abgesehen davon bestätigte der CEO im Gespräch mit AWP die Jahresziele 2017, wonach ein Umsatz leicht über und ein EBIT leicht unter Vorjahr erzielt werden soll. "Unser Outlook steht", sagte Klapper. Er betonte gleichzeitig, dass die Visibilität niedrig bleibe und das Geschäft in der Türkei abgesehen von "einzelnen Aufträgen" nach wie vor harze.
Klapper kündigte ausserdem neue Mittelfristziele an. "Wir beschäftigen uns natürlich damit, aber wir sind noch nicht soweit", sagte er. Die neuen Ziele würden "eher später" als Ende Oktober vorliegen, wenn Rieter ein Update zum Geschäftsgang geben wird. Er nehme den Prozess "sehr ernst", betonte der Konzernchef. Konkret gehe es darum, das Zusammenspiel der bestehenden Rieter-Aktivitäten mit jenen der kürzlich gekauften Firma SSM genau anzuschauen.
Ein Fragezeichen gibt es zum Baumwollpreis, der für das Geschäft des Spinnereimaschinenherstellers indirekt von grosser Bedeutung ist. Die Folgen der Hurrikane auf die Anbaugebiete in Texas, die einen Anteil von 5% am Weltmarkt haben, seien noch offen. Auch die Folgen des starken Monsuns in Indien sind laut Klapper noch ungewiss.
(Das vollständige Interview ist auf dem Premiumdienst von AWP zu lesen.)
rw/ra
(AWP)