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"Was er um sich herum auslöst durch seine abscheulichen Diffamierungen mexikanischer Einwanderer, ist allerdings keineswegs lustig", sagte der 68-jährige Brite der "Welt am Sonntag". "Weil er Leute motiviert, Dinge zu machen, die nicht witzig sind."
Mit ironischem Unterton bekannte Rushdie, der in New York lebt: "Ich liebe Donald Trump - irgendwie." Denn: "Je mehr Trump die Agenda der Republikanischen Partei bestimmt, umso grösser ist die Chance, dass sie nie und nimmer einen Präsidenten ins Weisse Haus bringen wird."
In Rushdies neuem Roman "Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte" kommt ein verhexter, grössenwahnsinniger Wirtschafts-Tycoon in New York vor, der manchen an Trump erinnern könnte. "Ich bin wirklich stolz, dass ich das Phänomen Donald Trump im Buch vorhergesehen habe", scherzte der Autor im "Welt am Sonntag"-Interview.