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Blaser
erbaut 1863
Im Gegensatz zu den meisten anderen Biedermeierstöcken im Dorf ist dieses Haus gemauert und recht schmucklos. Einzig die beiden Dreiecksgiebel an der Ost- und Westfassade und der kleine Balkon mit Metallgeländer brechen den strengen Baukörper. Die Lukarnen im Dach sind neueren Datums. Durch den Ausbau des Erdgeschosses mit Kunststein zum Ladenlokal und die gedrungene Form wirkt das Haus recht massiv. Dadurch setzt es einen starken Akzent am Hirschenplatz. Ungewöhnlich ist die Arkade über dem Trottoir; nach einer Strassenverbreiterung musste ein Fussgängerweg innerhalb des Gebäudes erstellt werden. Ursprünglich befand sich der Laden an der Dorfstrassenseite, auf der Platzseite dagegen war ein Garten mit einer grossen, in Form geschnittenen Buchshecke.
An dieser Stelle hatte sich bis etwa 1850 eine Schmiede befunden, ein hübscher Holzbau mit Krüppelwalmdach. Die Schmiedekonzession ging um diese Zeit auf das Gebäude Dorfstrasse 5 über, wo sich heute die Druckerei befindet.