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Der Bundesrat verabschiedet die „Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015“. Die drei Zieldimensionen der Nachhaltigen Entwicklung – ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Solidarität – sollen gleichwertig und umfassend behandelt werden.
Im Mittelpunkt der Strategie steht der Aktionsplan 2012-2015. Dieser liefert Antworten auf zehn wichtige Schlüsselherausforderungen, z.B. auf die Fragen nach einem verstärkten Klimaschutz. Neben einer Zusammenstellung wichtiger laufender Massnahmen enthält er sechzehn neu beschlossene Massnahmen: Die «Energiestrategie 2050» soll es beispielsweise ermöglichen, eine langfristige und sichere Stromversorgung zu gewährleisten. In der Schweizer Hochschullandschaft soll die Nachhaltige Entwicklung in Forschung und Lehre weiter an Gewicht gewinnen. Das Steuersystem soll künftig ökologischer ausgestaltet werden, ohne dabei die Wirtschaftskraft zu schwächen. Die Weiterentwicklung der Integrationspolitik wiederum soll den sozialen Zusammenhalt fördern. Ausserdem sollen in der Entwicklungszusammenarbeit Programme mit Fokus auf eine „grüne Wirtschaft“ verstärkt werden.
Die neue „Strategie Nachhaltige Entwicklung“ ist ein wichtiger Schweizer Beitrag zur UNO-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro im Juni 2012 („Rio +20“). Sie zeigt für das zentrale Konferenz-Thema „Grüne Wirtschaft“ die politischen Pläne des Bundesrats auf diesem Gebiet auf.
Bild: Croq (Wikimedia Commons)