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Dominique Aegerter startet am Sonntag von der dritten Startposition zum GP von Austin. Der 23-jährige musste sich im Qualifying nur WM-Leader Esteve Rabat und Johann Zarco geschlagen geben.
Aegerter, der in bisher 121 WM-Rennen erst zehn Mal aus der zweiten, aber noch nie aus der ersten Startreihe losfahren konnte, gehört Austin zwar nicht zu seinen Lieblingsstrecken, «aber sie passt sehr gut zu meinem Fahrstil. Es gibt extreme Bremspassagen und an fünf Stellen muss man sogar in den ersten Gang zurückschalten, das gibt sonst fast nicht.»
Tom Lüthi reichte es im Qualifying nur zu Rang 13, nachdem er in Kurve 19 einen Sturz zu beklagen hatte, aber unverletzt blieb. Das gleiche Schicksal ereilte auch Randy Krummenacher. Der 24-jährige Zürcher Oberländer kam nur auf Rang 23, der vierte Moto2-Schweizer Robin Mulhauser konnte sich freuen, dass er mit Startrang 29 wenigstens nicht Letzter wurde. (dux/si)
Dominique Aegerter (26) tut sich schwer mit der schicksalsschwersten Entscheidung seiner Karriere. Bleiben wo er sich wohlfühlt oder dorthin wechseln, wo er schon einmal unglücklich war?
Dichterfürst Goethe schrieb einst «die Leiden des jungen Werthers». Die Geschichte einer unglücklichen Lieben mit tragischem Ende als ein Stück Weltliteratur. Aufs Töffbusiness des 21. Jahrhunderts übertragen sind es die Leiden eines jungen Töffhelden aus Rohrbach am unteren Rand des Emmentals.
Dominique Aegerter ist der einzige Siegfahrer auf Weltniveau ohne Vertrag für nächste Saison. Er hat zwei Optionen: im bisherigen Team bleiben, wo er sich wohlfühlt, aber die technische Betreuung wegen …