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Hauptsächlich sei sie die Mutter von Malia, 14, und Sascha, 11, sagt Michelle Obama oft und gerne. Und so ganz nebenbei setzt sie sich für berufstätige Mütter, Familien von Militärangehörigen oder Kinder ein. Sie alle profitieren vom grossen Herz der First Lady.
Michelle Obama macht alles richtig, bestätigt eine Umfrage der Washington Post. 67 Prozent der US-Leser sympathisieren mit der 48-Jährigen, gute 10 Prozent weniger stehen zu Barack Obama, 51. Seine Gattin stösst nicht nur bei der Wählerschaft ihres Mannes auf grosse Beliebtheit. Auch die Gegenparteien haben grossen Respekt vor ihr.
Während Barack Obama gegen die Arbeitslosigkeit kämpfen muss, trifft sich Michelle mit populären Showgrössen. Im Namen der Kampagne «Let's Move» motiviert sie Popdiva Beyoncé mit Schulkindern zu tanzen, kickt mit David Beckham Bälle oder spielt mit Ex-Nationalspieler Derrick Brooks Football. Sie schaffe es immer wieder aufs Neue, Stars für wohltätige Zwecke zu mobilisieren.
In einem Arbeiterviertel im Süden Chicagos aufgewachsen, schätzt ihr Mann ihre Bodenständigkeit. Ohne sie wäre er heute nicht hier, sagt der Präsident kurz nach seiner Wiederwahl und fügt hinzu: «An diesem Tag liebe ich dich mehr als je zuvor.» Republikaner respektieren die Demokratin für ihre Intelligenz, Eloquenz, ihren Fleiss und ihre Menschlichkeit.
Als studierte Anwältin strahlt sie eine Glaubwürdigkeit aus, die ihr in der Politik viele Türen öffnen. Die Umfragewerte zeigen: Die First Lady hätte selbst das Zeug um auf dem Stuhl am Oval-Office-Pult Platz zu nehmen. Vielleicht eines Tages als erster weiblicher Präsident?