Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03368.jsonl.gz/2018

Das Projekt für das ehemalige Produktionsareal der Tonwerke-Kandern umfasst ein ca. 60'000 m2 umfassendes Areal, das von 1858 bis 2004 für die Produktion der bekannten Dachziegel genutzt wurde und den Ruf Kanderns als Keramikstadt mitbegründet hat. Seit 2004 ist das mitten in der Stadt gelegene Areal eine Brache. Verschiedene Projekte konnten nicht umgesetzt werden. 2020 wurden die Luca Selva Architekten nach einem Studienauftragsverfahren mit der weiteren Planung von rund 250 Wohnungen, rund 2000m2 für einen Grossverteiler sowie weitere Dienstleistungsflächen beauftragt. Im Norden wird ein Areal für die Realisierung einer Stadthalle ausgeschieden.
Das Projekt sucht die Spuren im Bestand, den genius loci, knüpft subtil an die bestehenden Strassen -und Wegeverbindungen an, schafft neue Verbindungen von der Stadt zum nördlichen Schwimmbad, bietet grosse neue Freiräume wie beispielsweise eine Festwiese an und insbesondere – im Übergang der bestehenden Stadtstruktur - einen neuen städtischen Platz, benannt nach dem bekannten Keramikkünstler Max Laeuger. So entstehen um die differenzierten neuen Freiräume neuartige Wohnhäuser, die sich in ihrer Struktur, aber auch in ihrer Erscheinung, aus der Lektüre des Ortes verstehen.