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Das in einer Hanglage befindliche Grundstück liegt über einem dichten Waldstück hoch über dem Zürichsee. Durch eine Erweiterung des Wohngebäudes wird die flache Gartenfläche vor der Böschung stark verkleinert. Dazu kommt, dass die bestehende Holz-Palisadenwand, welche die Rasenfläche vor der Böschung hält, morsch und baufällig ist. Deshalb wurde die Gelegenheit genutzt, um gleich beide Probleme auf einmal zu beheben.
Baumplan Landschaftsarchitektur wurde damit beauftragt, eine Lösung zu finden, welche einerseits die Ebene der Rasenfläche erweitert und andererseits eine standsichere und zeitlich anhaltende Mauerlösung sicherstellt.
Eine Naturstein-Schwergewichtsmauer mit sickerfähiger Hinterfüllung bot sich für diese Aufgabe bestens an. Indem die neue Mauer einige Meter weiter in die Böschung hinein geplant wurde, konnte eine grosszügige Fläche für den Garten erzeugt werden. Neu bietet die Gartenanlage Platz für Gehölze und einige Pflanzflächen. Ein weiterer Mehrwert, welcher für die Bauherrschaft erzeugt werden konnte, ist die zusätzliche Besonnung dieser Fläche.
Da durch die Erweiterung der Gartenfläche eine massiv höhere Stützmauer erforderlich wurde, hat man sich dazu entschieden, diese aus ästhetischen sowie statischen Gründen in zwei Mauerteile zu unterteilen. Durch diese Tatsache konnte die Zwischenfläche ebenfalls als Pflanzfläche genutzt werden. So wirkt die doch massive und grosse Mauer leichter und lässt sich optimal in die bewaldete Umgebung einfliessen.