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Die UNESCO hat am Freitag in der türkischen Metropole Istanbul mit ihren Beratungen über die Aufnahme von Stätten auf die Liste des Welterbes begonnen. Bis Sonntag will die Kulturorganisation der Vereinten Nationen über die insgesamt 27 Nominierungen entscheiden.
Nach einer weiteren Überarbeitung des 2004 erstmals eingereichten Dossiers steht das architektonische Werk des schweizerisch-französischen Architekten und Stadtplaners Le Corbusier (1887-1965) erneut auf der Traktandenliste. Es beinhaltet Baulichkeiten in Argentinien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan und der Schweiz.
Das Kulturerbe macht mit 13 Nominationen den grössten Teil der Traktandenliste aus. Es kandidieren unter anderen die antike Stätte von Philippi in Griechenland, die Neandertaler-Höhlen von Gibraltar und die Megalithgräber Dólmenes de Antequera in Spanien.
Ausserdem liegen Anträge auf Aufnahme als Naturerbe vor, etwa für die Wüste von Lut im Iran. Zudem gibt es gemischte Nominierungen für Kultur- und Naturerbe, darunter der Kangchendzönga-Nationalpark in Indien oder das Biosphärenreservat Pimachiowin Aki in Kanada.
http://whc.unesco.org/en/newproperties/ (sda/dpa)