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Im Südosten Boliviens kann es sehr heiß werden: Im Licht der untergehenden Sonne sieht man die Silhouetten zweier Personen, die sich im Fluss Río Piraí abkühlen. Der Fluss fließt unter anderem an der bolivianischen Millionenstadt Santa Cruz vorbei. Der Name Piraí, auch Piray, kommt aus der indigenen Sprache Guaraní und besteht aus den Wörtern «pira» ( Fisch) und «y» (Wasser).
Die fehlenden Buchstaben auf der Steintafel zeigen, wie die Zeit vergeht. Das gilt nicht für das mexikanische Mädchen, das gelangweilt in der Schubkarre auf ihre Eltern wartet. Sie sitzt vor dem Eingang der Ruinenstadt El Tajín, die aus der Zeit vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus stammt. Diese liegt nahe der Ostküste Mexikos im Bundesstaat Veracruz und besteht aus mehreren pyramidenförmigen Stufentempel.
Besucherinnen und Besucher betrachten das Gemälde «Die Magere Compagnie» der niederländischen Maler Frans Hals und Pieter Codde. Gleichzeitig scheinen die Figuren auf dem Bild auch die Betracher zu beobachten.