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Büli Bike Tigers
...have fun go dirt!
02.12.2013
Rechenaufgabe für Velofahrer/innen
Folgendes Rätsel gilt es zu lösen. Wer die Lösung hat, darf diese für sich behalten und mit Rasierschaum ein grosses Bravo auf den Badezimmerspiegel schreiben.
Also:
Eine Gruppe namentlich nicht bekannter Velofahrer trifft sich wöchentlich, sonntags, 10.00 Uhr bei einem Haus einer mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt. Ein sportlicher, weder dicker noch dünner und durchschnittlich grosser Velofahrer, nennen wir ihn Max, freut sich bereits am Montag auf den Sonntag und kann es kaum erwarten, sein Velokollegen bei dem einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt zu treffen. Wann muss Max vor der Türe seines Zuhauses losfahren, wenn er pünktlich um 09.55 Uhr bei dem einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt eintreffen will, so dass die Gruppe pünktlich wie vereinbart und gewünscht um 10.00 Uhr lospedalen kann, wenn Max nach dem Aufstehen für folgende Tätigkeiten die nachgenannte Zeit benötigt und er schliesslich 10 Minuten für das Zurücklegen des Weges ab seinem Wohnort bis zu dem einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt benötigt:
- Butterbrote streichen: 3 Minuten
- Zmorge geniessen: 10 Minuten
- Morgentoilette (inkl. Zähneputzen): 6 Minuten
- Zeitung lesen: 10 Minuten
- Goldfische füttern: 2 Minuten
- Velokleider zusammensuchen: 10 Minuten
- Um- und anziehen: 5 Minuten
- Velo in der Garage behändigen und bereitstellen: 4 Minuten
- Velo pumpen: 5 Minuten
- Sich von seiner Liebsten verabschieden: 10 Minuten
Ein weiterer Hinweis:
Max besitzt ein modernes, nicht billiges und schönes sowie schnelles Velo. Max ist überdies gesund und glücklich und hat einen Bruder namens Ali.
Es darf gerechnet werden.
Hilfe zur Lösung:
Es ist egal wie der Morgen ausschaut. Es kommt einzig auf die Nettofahrzeit ab dem Wohnort bis zum einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt an.
Variante 1:
Wie verhält es sich, wenn sich die Gruppe von Velofahrern bereits um 09.00 Uhr bei dem einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt trifft?
Variante 2:
Wie verhält es sich, wenn Max plötzlich Kurt hiesse?
Erkenntnis:
Max (oder auch Kurt) muss einzig rechtzeitig losfahren bzw. rechtzeitig aufstehen, damit seine Kollegen bei dem einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo auf der Welt nicht auf ihn warten müssen und ihre Tour pünktlich um 10.00 Uhr (oder 09.00 Uhr - je nach Variante) starten können. Dies umso mehr, weil Max (oder auch Kurt) eigentlich genau weiss, dass seine Kollegen bei dem einen Haus in der mittelgrossen Stadt irgendwo in der Welt nicht gerne auf ihn warten.
02.12.2013
Tiger fanen am 6 Days in Zürich
Am Freitag, 29. November 2013 trafen sich Adi, Walti, Günti, Frederic und Mäse im ehrwürdigen Wädlitempel zu Zürich und liessen sich von der Stimmung rund ums Bahnfahren begeistern. Sie waren sich einig, dass es unglaublich anstrengend sein muss, eine (bzw. 4 Nächte) nur immer geradeaus zu fahren und keinen Höhenmeter zurücklegen zu müssen.
Die Stimmung war gut und interessant wars auch. Ganz speziell war natürlich die VIP Backstage-Tour, welche die Tigers aufgrund persönlicher Kontakte geniessen durften.
Zu sagen ist aber, dass die Pausenmusik der Playback-Musiker aus irgendwoher sch…… war. Immerhin wissen die Tigers jetzt, was es mit Zipfelmützen, Zwergen und Bergen auf sich hat.
24.11.2013
End-of-Season-Party 2013
In gemütlichem Rahmen trafen wir uns zu einem sehr feinen Fondue und einem reichhaltigen Dessertbuffet. Excellent waren auch der offerierte Wein und „lekker“ waren der Grappa, der Slibowitz und der vieille prune.
Herzlichen Dank an Gü für die Organisation, danke an Simon für die Bereitstellung des Raumes und besten Dank allen Dessertspendern.
Auf ein unfallfreies restliches 2013 und einen guten Start ins 2014.
16.11.2013
Tiger mit Prominenz
An der Sportnacht 2013 in Davos traf Gü den aufgrund seiner sagenhaften Bike-Trialkünste weltberühmten Danny McAskill.
Hier ein Einblick in die Künste des Künstlers
15.10.2013
Dank an Herrn Hiltebrand und seine Mannen
Auch dieses Jahr hat der Forst der Stadt Bülach die Trails auf dem Bikepark von allerhand Grünzeug befreit. Bald schon werden auch wieder Sitzgelegenheiten um die Feuerstelle beim Technikabschnitt des BüliBikeParks vorzufinden sein. Dies veranlasst uns, dem Forst, insbesondere Herrn Hiltebrand, herzlich zu danken und ihm und seinen Mannen zu vergewissern, dass die BüliBikeTigers die geleistete Arbeit sehr zu schätzen wissen.
13.10.2013
Kein Gröllheimer 2013!
Mangels Anmeldungen fand 2013 kein Gröllheimer statt. Ein Dank an Gü, der in Pflicht des Gröllheimerpokal-Inhabers für die BBT tatsächlich einen Bike-OL organisiert hätte.
13.10.2013
Diät wird überflüssig
Die Organisatoren des Bikerennens Joberg2c haben entschieden, dass Rennfahrer mit mehr als 90 kg Körpergewicht in einer eigenen Kategorie starten dürfen. Diese Kategorie nennt sich „Buffalo“. Somit ist klar: Diät war gestern – es leben die Kilos. Wir wünschen en Guete.
28.09.2013
Mäse berichtet:
Offene Rennbahn Zürich
Am Donnerstag, 26. September 2013, 17.30 Uhr, trafen sich einige BüliBikeTigers und wenig andere auf der Offenen Rennbahn in Zürich, um sich in das Geheimnis des Bahnfahrens einweihen zu lassen. Unter kundiger Leitung von Wisel Iten drehten wir die ersten Runden auf den mit Starrlauf ausgerüsteten Bahnvelos noch in der Fläche. Während die ersten Fünf einige Runden auf dem Betonoval drehten, machte Petrus uns einen Strich durch die Rechnung. Bahnfahren bei angefeuchteter Bahn funktioniert nicht. Noch viel schlechter ist’s, wenn alles unter Wasser steht. Das viele Wasser hiess: Ende der Veranstaltung. Dank der Flexibilät von Wisel war es denjenigen, die sich den Freitagabend, 27. September 2013 freischaufeln konnten, möglich, doch noch Bahnfreuden erleben zu können. Nach kurzer Theorie ging es dann tatsächlich los. Bald schon zeigte sich, dass sich die BüliBikeTigers auch auf Rennrädern mit Starrlauf auf hindernisfreiem Terrain wohl fühlen. Es wurde kräftig in die Pedalen getreten und fleissig (unfallfrei) Ablösungen gefahren. Dieses Mal beendete nicht Petrus die Freude, vielmehr war es die Dunkelheit, die das Weiterfahren verunmöglichte. Insgesamt kurbelten wir auf der 333.3 Meter langen und 101 Jahr alten bzw. jungen Bahn je ca. 36 Kilometer.
Die BüliBikeTigers waren sich einig: Es war nicht das letzte Mal, dass die Mountainbikes gegen starrläufige Bahnräder getauscht werden.
Danke Jörg für das Organisieren.
Anzumerken ist, dass sich Wisel Iten bereit erklärt hat, uns auch ein weiteres Mal (und dann noch vertiefter) die Geheimnisse der Bahnrennfahrer zu erklären.
28.09.2013
Mäse berichtet
Bikeweekend Flims
Am Samstag, 21. September 2013, 10.00 Uhr, trafen sich Andreas Egg, Jörg und Beat Stähli, Günti, Röbi, Noli, Erwin und Mäse im Ferienhaus von Familie Egg in Flims. Ziel war es, auf bekannten und unbekannten Wegen, zusammengestellt von Noli, die Sonne im herbstlichen Bündnerland zu geniessen. Nach einem gemütlichen Zmorge ging es los in Richtung Rheinschlucht. Bevor wir auf einem knackigen Downhill nach Ilanz fuhren, zeigte uns Noli die wohl nicht allen bekannte Aussichtsplattform weit über der Rheinschlucht. Die Aussicht war schlicht gigantisch. Ab Ilanz trailten wir bis Vilisur dem Rhein entlang. Nach Vilisur stieg der Weg steil bergauf. Kein Problem; jeder in seinem Tempo. Nach einige Metern auf der alten Verbindungsstrasse Chur – Ilanz ging es hoch hinauf auf einen wunderschönen Trail, der uns die Sicht ins Tal und hinunter in die Rheinschlucht ermöglichte. Schlecht bedient war, wer nicht schwindelfrei war. Das Überqueren des Rheins auf einer Hängebrücke und der Singletrail hinauf nach Flims bildeten den würdigen Abschluss eines herrlichen und sonnigen Biketages.
Dass Noli nicht nur super Trails, sondern auch die besten Örtlichkeiten für das leibliche Wohl kennt, bewies er uns mit dem Tipp, im Restaurant „alte Post“ in Bonaduz das Nachtessen zu geniessen.
Am Sonntag verschoben wir mit den Autos nach Chur, von wo es dann hinauf auf den Kunkelspass und gleich wieder hinunter nach Tamins ging. Beim Bienenhaus der Familie von Noli erklärte uns Noli die Arbeit des Imkers und das Leben der Bienen. Mir war neu, dass ein totales Aussterben der Bienen nach spätestens 4 Jahren das Ende der Menschheit bedeuten würde. Die Biketour führte uns schliesslich auf einem flowigen Trail einem verspielten Bach entlang nach hinunter an den Rhein und zurück nach Chur.
Besten Dank an Noli und Erwin, die sich bestens um uns kümmerten und uns ihre Heimat im schönsten Licht und auf herrlichsten Trails näher brachten.
Danke auch an Andreas, der uns das Übernachten in Flims ermöglichte.
10.09.2013
Philipp Amhof berichtet:
Tortour 2013
Es ist Mitte August 2013 an einem Donnerstag, Nachts um 23.15.
Meine Begleitcrew und ich versammeln uns soeben in Schaffhausen um die letzten Vorkehrungen zu treffen für den Start an der Tortour um Mitternacht.
Ziel ist es so schnell als möglich die vorgegebenen 1040 Kilometer mit 14’500 Höhenmeter mit dem Rennrad auf Asphaltstrassen zu absolvieren.
Start:
Mitternacht, Beleuchtung ist montiert, es hat 12 Grad, ist Trocken, mein Herz schlägt schneller vor lauter Aufregung, dann der Startschuss, los geht's. Ich fahre mit meinem Trek SpeedConcept Zeitfahrrad mitten in Schaffhausen in die dunkle Nacht. Vor mir liegt diese endlos scheinende Distanz. Auf dem Weg nach Chur heisst es gut einzuteilen. Von den Beinen her hat man das Gefühl die Welt retten zu können aber Vorsicht, es ist noch verdammt weit bis ins Ziel wieder in Schaffhausen! Langsam geht die Sonne auf, ein super schönes Erlebnis. Die Luft ist klar, der Tag beginnt, ich wechsle auf mein modifiziertes Trek Madone 5.9 mit schlappen 5.7kg und fahre in die erste grosse Steigung in Richtung Lenzerheide. Die Beine drehen und oben angekommen mache ich wie vorgesehen nach 200km die erste 30min Pause. In dieser Esse ich was Richtiges mit Besteck aus einem Teller, das nötigste Körperpflege ist angesagt, Kleiderwechsel, kurze Beinmassage und weiter geht es zum Albulapass, dem ersten der insgesamt fünf Alpenpässen. Anschliessend zurück über den Flüela wieder in Richtung Chur. In Ilanz dann nach rund 400km ist die zweite 30min Pause mit dem selben Ablauf angesagt. Wieder ein wenig gestärkt aber doch ein wenig müden Beinen fahre ich weiter, alles mit dem Madone 5.9 Bergvelo, über Oberalp, Susten und Grimselpass ins Wallis. Im Wallis angekommen ist es bereits wieder dunkel, und die Müdigkeit schlägt mit voller Wucht zu. In Fiesch (VS) kann ich mich nicht mehr an die letzten Kilometer erinnern, ein Zeichen dass ich einen Kurzschlaf dringend nötig habe. In Brig angekommen kombinieren wir nach 600 gefahrenen Kilometern eine 30 Minutenpause mit einem zusätzlichen 20 Minutenpfuus. Wieder einiger massen wach konnte ich nicht mal mehr sagen ob ich parallel massiert wurde oder nicht so müde war ich, aber ich wurde es. Beim Aussteigen aus dem Bus schmerzen die Beine, aber kaum auf dem Zeitfahrvelo dreht es schon wieder ganz ordentlich mitten durch das dunkle einsame Wallis. Weiter geht es nach Sion und Aigle. Noch vor Aigle hat mich die Müdigkeit ein zweites mal im Griff. Aus diesem Grund ist nochmals eine 15 Minütige Schlafpause angesagt bevor ich in Aigle Karin (meine Partnerin) und eine weiter Partnerin eines Begleiters treffe. Aigle ist da, ich bin wieder besser im Schuss, es wird Hell, eine TopTen Rangierung liegt zum greifen nah, ich trank ein Redbull, redete, ass ein Schoggibrötli und voller Elan geht es nach 700 Kilometer langsam aber sicher "heimwärts" in Richtung Schaffhausen (Ziel). Sich schier endlos anfühlende Kilometer durch die Westschweiz, die Sonne drückt immer stärker, es wird heiss und in Balsthal wartet die letzte grosse Hürde mit einer 60km Etappe, 20 Prozent steilen Aufstiegen und vielen Höhenmetern. Einfach so zum sagen, ich bin bereits über 40 Stunden und 900 Kilometer im Velosattel. Langsam bekunde ich mühe mit Atmen aber komme recht gut durch diese Etappe. Die Pause bei 800km liessen wir bewusst aus, um den 9. Rang zu festigen.
Endlich, ich steuere die letzte Timestation in Glattfelden an und mich überraschen rund 25 Freunde, Familienmitglieder und Kunden, am liebsten währe ich gleich da geblieben. Nach kurzem Hallo sagen raffte ich mich auf zur letzten Etappe. Kurz vor dem Ende hatte ich noch genügend Zeit um nochmals die Kleider zu wechseln die ich die letzten 430km an hatte um nach 46h 05min wenigstens einigermassen geruchsneutral ins Ziel zu fahren.
Fazit: Es ist unglaublich was der Kopf bereit ist während eines solchen Wettkampfes alles zu vollbringen. Einen Haarriss an der Luftröhre (Etappe Balsthal), sowie auch eingeschlafene Finger und Zehen die fast zwei Wochen brauchten bis ich sie wieder spürte, all dies spürte ich während des Rennens nicht.
Die meist gestellte Frage ob ich so was wieder mal mitmache? Sag niemals nie...
PS: Die Begleitcrew mit Martin Wiedmer, Rene Fischer und Michi Lyrenmann hat seinerseits einen brillanten Job vollbracht. Ohne sie währe eine solche Leistung nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank nochmals.
Speedgruss
Philipp
31.07.2013
Dirk berichtet:
675 Km und 20‘200 Höhenmeter von Mittenwald nach Riva del Garda
Am 13 Juli war es endlich soweit. Pino und ich standen in Mittenwald am Start zur Transalp 2013 nach Riva del Garda. Für Pino war es die fünfte und für mich die erste Teilnahme am Etappenrennen quer durch die Alpen.
Die erste Etappe lief recht gut für uns. Wir konnten beim zweiten Aufstieg etliche Teams überholen und freuten uns auf die letzten 40 km, die nur noch flach nach Mayrhofen führten. Eigentlich wäre das Rollen in der Ebene eine Stärke von mir. Leider hatte ich aber bereits am ersten Tag einen Schleicher im Vorderrad, was dazu führte, dass ich das Tempo der Gruppe nicht mithalten konnte. Man kann sich gut vorstellen, dass wir deshalb einige erkämpfte Ränge verloren. Trotzdem erreichten wir als 7. in der Kategorie das Ziel. Dank des guten Ergebnisses konnten wir den zweiten Tag aus dem ersten Startblock in Angriff nehmen.
Dank dem, dass wir die zweite und die dritte Etappe behutsam angingen, konnten wir gegen Ende der jeweiligen Etappe zulegen. Es gelang uns so, uns in den Top-10 zu halten. Das Traumwetter und die grandiosen Landschaften in den Dolomiten liessen uns die Strapazen kaum spüren. Bald schon erkannten wir, dass es uns nicht mehr weit nach Vorne reichen würde. Die vor uns platzierten Teams fuhren richtig stark. Zum Team direkt hinter uns hatten wir zu diesem Zeitpunkt einen beachtlichen Vorsprung von über einer halben Stunde. So konnten wir auch in den nächsten Tagen immer im Startblock der Profiteams starten.
Dann kam der verhängnisvolle vierte Tag. Kurz nach der Hälfte der Etappe, in einer steilen Rampe, brach an meinem Bike eine Speiche. Es gelang uns, das Rad notdürftig wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen und erreichten, dass es nicht mehr nur eierte. Bei der improvisierten Reparatur wurde das Schaltwerk aber in Mitleidenschaft gezogen. Ab da konnte ich den kleinsten Gang nicht mehr einlegen, was bei den noch anstehenden Rampen nicht gerade ein Vorteil war. Mit eierndem Rad ging es weiter durch die Traumwelt der Dolomiten. Plötzlich aber vernahmen wir an Pinos Bike den Lieblingston aller Biker: Tschhhhhhh. Pino hatte Platten. Nach dem Wechsel des Schlauches ging es mit einer Portion Frust im Bauch weiter. Nun sollte der traumhafte Singletrail ins Tal folgen. Dummerweise bogen wir zusammen mit ca. 100 anderen Teams zu früh ab. Dies zeigte sich bald, denn wir sahen den richtigen Weg weit über uns. Der richtige Weg führte über den Grat. Mit noch mehr Frust im Bauch schoben wir das Bike über Almwiesen 150 Höhenmeter hinauf auf die Originalstrecke. Leider konnten wir unsere Stärken in den technisch schwierigen Abfahrten nicht mehr ausspielen, denn unzählige technisch nicht versierte Fahrer bewegten sich im Gänsemarsch dem Tal entgegen. Aufgrund der Pannen und der verstopften Wege verloren wir auf dieser Etappe eine halbe Stunde auf unsere Konkurrenten. Am Abend hiess es dann, die defekte Speiche zu ersetzen.
Die restlichen Tage liefen wieder super gut für uns. Wir teilten uns die Kräfte so ein, dass wir am Schluss immer noch zulegen konnten.
Vor der Schlussetappe lagen wir nur noch 1 Min. 30 Sekunden vor Rang 10. Unser erklärtes Ziel war es, Rang 9 zu verteidigen. Da die letzte Etappe der diesjährigen Transalp eine untypische kurze Etappe war, ging es im einzigen Aufstieg sofort zur Sache. Mir schien, als wäre ich an einem Bergzeitfahren. Schnell entwischten uns die direkten Konkurrenten und wir verloren sie aus der Sicht. Die beiden schossen den Berg hoch wie die Wilden. Wir fuhren wie immer unser Tempo und konnten auf den letzten 300 Höhenmetern noch zusetzen. Nach der Abfahrt überholten wir die auf Rang 10 klassierten Jungs wieder. Somit war klar, dass wir unser Ziel erreicht und den 9 Kategorien-Schlussrang gesichert hatten. Bei dieser Etappe erreichten wir unser bestes Tagesergebnis. Wir klassierten uns auf dem sechsten Tagesrang.
Während dem Transalp 2013 war ein Tag schöner als der andere. Es war eine Traumwoche. Ein grosser Dank gehört ganz sicher unserem Begleiter Rolf (Cousin von Pino), der sich in all den Tagen um unser Wohl gekümmert hat. Er checkte für uns in den Hotels ein und war im Start- und im Zielbereich für uns da.
Von einem unvergesslichen Transalp PINO und DIRK
1. Mittenwald - Mayrhofen 111 Km 2106 hm
2. Mayrhofen - Bixen 99.80 km 2497 hm
3. Bixen - St. Vigil 56.90 km 2833 hm
4. St. Vigil - Alleghe 73.80 km 2614 hm
5. Alleghe - San Martino 73.30 km 3137 hm
6. San Martino - Crespano 104 km 2781 hm
7. Crespano - Rovereto 118.50 km 3005 hm
8. Rovereto - Riva del Garda 38.50 km 1269 hm
20.07.2013
Mäse schreibt:
Gigathlon 2013
Ca. im November 2012 ging das Startfenster zur Anmeldung für den 6tages-Gigathlon 2013 auf. Da übertägige Veranstaltungen und schier unmachbare Distanzen schon seit längerer Zeit eine grosse Faszination auf mich ausüben, verspürte ich unbändige Lust, mich für dieses Projekt anzumelden. Klar war, dass ich es ohne Team, nötig waren 2 Supporter, gar nicht erst versuchen musste. Sofort griff ich zum Telefon und rief Uschi an. Uschi unterstützte mich bereits bei einigen Ironman und auch bei der Salzkammerguttrophy. Sie kennt mich genau und weiss, wie ich in Extremsituationen zu handeln bin, wie ich in der Hektik und im Rennfieber ticke. Sie sagte zu und zeigte sich, zu meiner grossen Freude bereit, eine Woche ihrer wohlverdienten Ferien zu opfern, um mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen. Kurze Zeit später konnte ich auch meinen Neffen, Adrian, ins Boot holen. Das Team war komplett. Der Gigathlon konnte kommen. Während ich täglich immer grössere Pensen lief, bikte, schwamm und mit den Inlines rollte, starteten Uschi und ich nach Bekanntwerden der genauen Strecken und der vom Veranstalter vorgegebenen Eckdaten mit der Detailplanung der Logistik. Schnell merkten wird, dass es ohne generalstabsmässige Planung unmöglich war, die Strecke von Chur via Ennetbürgen und Bern nach Lausanne erfolgreich zu meistern. Viele Stunden investierten wir mit dem Festlegen von Abläufen und dem optimieren unserer Checklisten. Es lag an mir, ungefähre Angaben zu machen, wann ich in den verschiedenen Wechselzonen eintreffen werde. Dann musste bestimmt werden, welcher Supporter wann, wie, mit welchem Material, mit welchem Essen, welchen Getränken, welchen Sportgeräten, mit welchen Kleidern und mit welchem Rucksack wo bzw. in welcher Wechselzone sein musste und welches Material von der Wechselzone zurück zum Fahrzeug gebracht werden musste. Das tönt nach viel. Tatsächlich war es noch viel mehr. Es galt 29 Disziplinenwechsel zu planen und im Detail zu organisieren. Parallel zur Ablaufplanung hielten wir checklistenmässig fest, was ich für die einzelnen Disziplinen an Material benötigen würde. Es war schier unglaublich, an was alles zu denken war. Exemplarisch möchte ich hier das Schwimmen erwähnen. Nebst dem Neopren musste ich eine Badekappe tragen. Eine Schwimmbrille versteht sich von selbst. Dann macht mir Schwimmen bei Kälte ohne Ohropax Mühe. Also mussten zwingend bei jedem Wechsel in den Neopren auch Ohropax bereit liegen. Damit ich mir beim Schwimmen den Nacken nicht wundscheuerte, musste auch an Vaseline gedacht werden. Das Material war noch übersichtlich. Wie überall, liegt aber auch hier der Teufel im Detail. Wer schon einmal einen Neopran angezogen hat weiss, dass das Anziehen eines Neoprenanzuges mit verschwitzter Haut noch schwieriger ist. Also mussten die Helfer Babyöl, Handschuhe für sich und auch Handschuhe für mich bereitlegen. Selbstverständlich war es damit nicht getan, denn auch die genauen Abläufen des Anziehens des Neoprens mussten besprochen werde. Es galt bei jeder Disziplin an 1000 Sachen zu denken.
Beim Erstellen der Listen erschrak ich selber über all das Material, welches ich in dieser Woche benötigen würde. Immerhin galt es die Disziplinen Rennvelo, Bike, Inline, Laufen und Schwimmen abzudecken. Und dies nicht nur für das erhoffte schöne Wetter, nein. Es galt auch Regenkleider und Kleider für Kälte dabei und vor allem, bereit zu haben. Günti bot mir an, seinen Espace als Transportfahrzeug während der Gigathlon-Woche benützen zu dürfen. Da ich den Espace aber mühelos mit dem bereitgelegten Material überfüllt hätte, war ich froh, dass mir Mäke einen seiner Geschäftsbusse zur Verfügung stellt.
Nach langen Logistiküberlegungen und vor allem nach monatelangem intensiven Training, nicht selten ging ich Biken, Inlinen, Schwimmen und Laufen am selben Tag (dies war auch der Grund, weshalb ich die Sonntagsausfahrten nicht mehr zusammen mit den Tigers geniessen konnte) freute ich mich immer mehr auf das Abenteuer Gigathlon. Ich glaubte an eine Chance, in Lausanne einlaufen zu können, war mir aber sehr wohl bewusst, dass dazu auch das Glück auf meiner Seite sein musste.
Das Maximum an sportlicher Vorbereitung waren zwei Marathons innerhalb einer Woche, die ich für mich an Ufer des Rheins lief. Auf diesen Läufen probte ich das Essen von „Gschwellte“. Dass in stark salzhaltigem Wasser gekochte Kartoffeln eine Wunderwaffe sind, erfuhr ich zusammen mit Günti in Südafrika.
Die Zeit rückte voran und der Start zum Gigathlon kam in grossen Schritten näher. Noch einmal checkte ich alle Übernachtungsorte. Dank grossem Entgegenkommen und der Inkaufnahme von Einschränkungen, konnte das ganze Team 211 (meine Startnummer) in Chur, in Ennetbürgen und auch in Bern privat übernachten. Das war ein Segen. Nie und nimmer hätte ich es meinem Team und mir zumuten wollen, im Zelt übernachten zu müssen.
Am Samstag, 6. Juli 2013 ging es endlich los. Der Renaultbus von Mäke wurde mit dem Aufkleber „Gigathlon Single 211“ versehen und beladen. Nach dem Einladen sämtlichen Materials zeigte sich, dass der Espace von Günti tatsächlich zu klein gewesen wäre.
Mit der grossen Hoffnung, Lausanne erreichen zu können, checkte das Team 211 am Sonntag, 7. Juli 2013 in Chur auf dem Gigathlon-Gelände, bei schönstem Wetter und besten Wetteraussichten für die ganze Woche, ein.
Am Montagmorgen, 8. Juli 2013, 05.30 Uhr, fiel der Startschuss. Die Reise begann. Aus den vielen Teilnahmen an Ultra-Bikerennen und mehrtätigen Bikerennen wusste ich, wie ich die Kraft einzuteilen haben werde bzw. dass es keinen Sinn macht, den Motor weder am Anfang noch während der kommenden Zeit zu überdrehen.
Dem ganzen Team 211 war klar, dass es eine lange Woche mit harten Etappen und stressigen Zeiten werden würde. Vor den ersten Wechelzonen war ich ziemlich nervös. Wird alles klappen? Liegt alles Material bereit? Werde ich meine Supporter überhaupt finden? Sind die Supporter schon in der Wechselzone? Viele Fragen gingen mir durch den Kopf. Schon bald zeigte sich aber: Die Vorbereitungen und die erstellten Checklisten waren reine Wunderwerke. Auch das allerkleinste Detail stimmte.
Dass ich richtig gut unterwegs war motivierte Uschi, Adrian und mich noch viel mehr, gute Arbeit zu leisten. An den Abenden besprachen wir jeweils im Team, in welchen Punkten von der Checkliste abzuweichen sein wird. D.h. ich brachte meine Spezialwünsche an. Mir war es wichtig, beispielsweise genau in den richtigen Socken, Hosen und Shirts laufen zu können. Mit wenigen Ausnahmen riss uns der Wecker jeweils um 04.15 Uhr aus dem Schlaf (oder wie man dem auch immer sagen möchte). Dies, nachdem die Supporter bis spät in die Nacht das Material – peinlich genau - für den kommenden Tag, mithin für die nächsten 5 Etappen, bereit gelegt hatten.
Die Woche flog nur so vorbei. Ich war richtig happy, denn Adrian und Uschi vollbrachten die ganze Woche über einen super Job. Ich konnte mich zu 100 % darauf verlassen, dass sie bei meiner Ankunft in den jeweiligen Wechselzonen sämtliches Material, Verpflegung samt dem von mir gewünschten Cola usw. bereit hatten. Es machte riesig Freude, denn sie richteten mir den Platz für den Wechsel der Sportgeräte immer am besten Ort innerhalb der Wechselzone ein und halfen mir bei den Wechseln, wo immer sie konnten. Es war so, dass ich nur nach einer Kartoffel fragen musste und schon wurde mir eine Kartoffel in den Mund geschoben, damit ich beim Umziehen keine Zeit verlor. So konnte ich mich voll und ganz auf den Sport bzw. auf die Etappen, meinen Körper und das Einteilen der Kraft konzentrieren.
Es war eine super super tolle Woche. Am Samstag nach dem Zieleinlauf in Lausanne fand ich es richtig schade, dass die Sportwoche, d.h. die Single-Reise durch die Schweiz bereits ein Ende gefunden hatte. Dank dem Einteilen der Kräfte lief mein Motor nie über seinen Möglichkeiten, was es mir ermöglicht hätte, noch mehrere Tage im gleichen Rhythmus weiter zu machen.
Weder meine Supporter noch ich hatten während der Woche einen Durchhänger. Es machte Freude, mit dem Team 211 dieses Projekt in Angriff zu nehmen und durchzuziehen.
Nun ist es bereits eine Woche her, seit ich mit dem Team 211 in Lausanne ins Ziel einlaufen konnte und noch immer träume jede Nacht von Wechselzonen und dem optimalen Einteilen der Etappen. Interessant ist, dass mich dies überhaupt nicht stört. Die Gigathlon-Woche bzw. das ganze Projekt Gigathlon war eine unheimlich intensive Zeit, die ich wohl kaum vergessen werde.
Dass ich bei meiner ersten Teilnahme als Single, ich nahm bisher nur einmal an einem zweitägigen Gigathlon in einem 5er Team teil, das Ziel erreichte und dies auf dem für mich sensationellen 11. Schlussrang, erfüllt mich schon ein wenig mit Stolz.
Abschliessend möchte ich nochmals allen danken, die mir diese Woche überhaupt ermöglicht haben. Vorab gilt mein Dank meinen Supportern Uschi und Adi.
20.07.2013
Bikepark-Singletrail-Heuete
Dem Aufruf von Günti folgend, trafen sich am Abend des 16. Juli 2013 Günti und Mäse und putzten mit schwerem Gerät den Teil des BikePark-Single-Trails frei, welchen der Forst noch nicht gesäubert hat. Ab sofort kann wieder ohne Brennesselkontakt auf dem Trail gebiket werden. Den Abend liessen die Arbeiter zusammen mit Adi, Ina und Uschi am Feuer bei von Günti offerierten Würsten, Bieren und feinem selber gebackenem Baselbieter „Chirsi-Chueche“ ausklingen.
Da der Mailaufruf von Günti etwas unklar und kurzfristig war, treffen sich die, welche sich den Mittwochabend (17.07.2013) für den Arbeitseinsatz reserviert haben, ohne vorgängige Mäharbeiten zur Waldputzete am 17. Juli 2013 um 18.15 Uhr beim Bike-Park. Grund dafür ist, dass irgendwelche Schweine einen grossen Berg Saufgelageabfall im Wald haben liegen lassen. So geht’s nichts!!! meinen wir und räumen diesen „Sauen“ den Dreck weg.
16.07.2013
Mäse schreibt:
Während Günti und ich den Singletrail im Bikepark von Brennesseln und anderem Gewucher befreiten, stiessen wir auf diese Sauerei. Unglaublich, was sich da Jungs und Mädels erlauben. Wir haben keine Ahnung was das soll, sind uns aber einig, dass es sich dabei um eine verdammte Sauerei handelt. Natürlich würde es uns freuen, wir könnten die Verursacher dazu bewegen, ihren Müll selber zusammen zu räumen.
02.07.2013
Pechvogel
Georg hebelte es an der Megavalanche aus, weshalb es zu unvermeidbarem und folgeschwerem Bodenkontakt kam. Er zog sich dabei einen 3fachen Handbruch zu.
Wir wünschen gute Besserung (und merken uns: eigentlich tät er es ja schon können. Ist halt dumm gelaufen).
12.06.2013
Philipp schreibt:
Bike Four-Peaks 2013 Fazit:
Wie schon vom ersten Tag berichtet sind Pino und Philipp an der diesjährigen Bike Four-Peaks gestartet. Das heisst an vier Tagen jeweils rund 75km und 2300hm biken. Es war echt Klasse! Das Wetter hat mit sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein mehr als gepasst. Aber nicht nur Wettertechnisch, auch ansonsten waren wir perfekt ausgerüstet. Raffi Thun ist jeweils mit dem Bus und allem Gepäck zum nächsten Ort gefahren, um nicht jedesmal an der offiziellen Waschstelle anzustehen hatten wir einen portablen Kärcher mit dabei, Philipp neben dem Fahren auch noch als Velomech tätig und so konnten wir beruhigt die vier Renntage angehen.
Beiden lief es ziemlich Wunschgemäss und so konnten wir sturzfrei und mit nur einem Reifendefekt das Bike Four-Peaks erfolgreich beenden.
Pino hat sich mit einer Zeit von 16h32min auf den 12. Kategorierang gesetzt,
Philipp mit 14h27min auf den 58. Rang
Speedgruss
Pino & Philipp
02.07.2013
Rennteilnahmen der BüliBikeTigers im Sommer 2013
Auch im Sommer 2013 stehen einige Tigers an Startlinien.
Eine kurze Übersicht:
Mäse startet als Single am Gigathlon
Mäke betreut ein Couple-Team am Gigathlon
Dirk und Pino starten als Team an der Transalp
Philipp Amhof startet als Single an der Tortour
Mario startet in einem Team an der Tortour
Georg startet an der Megavalanche
Ging jemand vergessen?
Stand ein Tiger bereits irgendwo an eine Startlinie?
Meldet euch und berichtet von eurer Teilnahmen. Berichtet auch von euren Trainings und anderen Bike-Erlebnissen.
Wir wünschen allen gutes Gelingen und gesundes Ankommen.
09.06.2013 (update: 10.06.2013, 15.06.2013)
Gardasee 2013
Mäke schreibt:
BBT Woche am Gardasee, Juni 2013
Die Woche war der Hammer, endlich trockenes und warmes Wetter. Das war genau das Richtige nach diesem nie endenden Winter. Dazu gabs eine gute Unterkunft (danke Cesi), genügend Höhenmeter und unendlich coole Downhills (danke Martin, Mäse, Urs).
Zu erwähnen wären da noch die Abflüge und die Materialschäden. Abflüge gabs zum Glück keine nenneswerte zu verzeichnen und die Materialschäden waren mit einem abgerissenen Schaltkabel (Mäse), zwei Plattfüsse (Mäse und Cesi am VORDERRAD) auch im normalen Rahmen.
Wir haben auch schon unsere Bikeferien für das nächste Jahr besprochen. Die Wahl viel auf Finale. Einige BBT's waren schon im Oktober 2009 für ein verlängertes Wochenende an der ligurischen Küste.
Ich freue mich
Maeke
***
Martin schreibt:
Liebe Tigers,
Hat mir riesig Spass gemacht mit euch zusammen die Berge hoch zu sprinten und uns dann die coolsten Trails vom Gardasee herunter zu stürzen....
***
Gü schreibt:
Am Gardasee war es der Hit. Hotel gut, Sauna gut, Morgenessen gut, Trails gut bis saugut, Wetter gut, alles hat gepasst. Durchschnittlich 2000 Höhenmeter und drei Bier/Radler pro Tag. Stimmung bestens, es gab auch viel zu lachen.
***
Die Fotos von Martin findet ihr hier.
05.06.2013
Der Start zur "Bike Four Peaks 2013" ist erfolgt und unsere beiden Tigers Pino und Philipp berichten von ihrem ersten Tag:
Pünktlich zum Beginn unseres viertägigen Bikerennens zeigt sich das Wetter von seiner schönsten Seite.
Bei der gestrigen Anreise zum Startort, sind wir an diversen überfluteten Gebiete mit unzähligen Kellerauspumpaktionen und Entsorgungsmulden gefahren.
Pünktlich zum heutigen Start hat sich aber die Sonne bei 20 Grad breit gemacht.
Es ist uns beiden ausgezeichnet gelaufen und wir haben beide unser Ziel über die 69 km und 1900 hm mehr als erreicht - Pino mit 3:30 h und Philipp mit 3:02 h!
Die Bikes sind gewaschen, wie sind geduscht und legen uns ein wenig hin um Morgen wieder mit Vollgas in die Pedalen zu treten.
16.05.2013
Philipp Amhof berichtet
Mein erstes Rennen 2013 und so viele Fehler...
Am Samstag habe ich kurzfristig entschieden dass ich am Sonntag in Singen an der Bike-Marathon-EM in der Hobby Kategorie teilnehme.
Schon das alleine sind für mich persönlich schlechte Vorzeichen um mich wirklich gut vorzubereiten. Ich habe es ansonsten lieber mir die Ziele Anfang Jahr zu stecken und mich dann dem entsprechend vorbereiten kann.
Jedenfalls lief so einiges schief an diesem Sonntag. Zu spät aufgestanden, deshalb zu wenig und nur so schnell schnell im Auto gegessen und am Start bin ich an der falschen Stelle eingestanden. Aus diesem Grund startete ich mit einer Minute Verzögerung hinter dem Feld und die falschen Reifen hatte ich auch aufgezogen. Da ich so weit hinten ins Rennen startete war es mühsam Fahrer um Fahrer zu überholen. Dank meiner Übermotivation habe ich mich in den ersten 50km der insgesamt 75km so leer gefahren, dass gegen Ende nicht mehr viel aus meinen Beinen kam. Mit den zu schmalen und Profilarmen Reifen habe ich mich mehr schlecht als recht durch den tiefen Boden gewühlt. Naja, es entpuppte sich als guten Trainingssonntag, immerhinJ. Einmal mehr zeigt es sich für mich wie wichtig die richtige Vorbereitung und die Einstellung im Kopf für einen Wettkampf ist um wirklich 110% geben zu können.
Jetzt freue ich mich aber mit Pino Anfang Juni gut vorbereitet an das viertägige Four-Peaks Bikerennen zu gehen.
So nebenbei. Die Profis (Sauser, Flückiger etc....) sind die gleiche Strecke zur selben Zeit gefahren. So rund 15km vor dem Ziel überholte mich die Spitzengruppe der Profis. Leck mich einer am A... Ich sag jetzt mal so schlecht fahre ich nicht mit dem Bike. OK meine Beine liessen schon etwas nach, aber wie die Profis an mir vorbeigedonnerten ist echt bemerkenswert und zeigt einem die persönlichen Limiten wieder mal mehr als deutlich auf...
21. bis 28. April 2013 - Philipp Matter (Bericht), Jörg Stähli (Bilder)
Büli Bike Tigers auf La Palma 2013
Teilgenommen haben:
Frederic, Mr. La Palma Bike Guide Number 1! Einfach unersetzlich!
Jörg, unser rasender Kameramann und Bergfloh
Röbi, der Flug-Umbucher
Cesi, der ewige Bergfloh und Überflieger
Günti, der mit dem Rahmenbruch und dem sauschweren Miet MTB
Andy, der der ohne Training sich solchen Herausforderungen stellt, Chapeau
Erwin, Bündner und Biker mit Hang zum Kamikaze
Noli, no a Bündner und en Biker, choga gouat
Dani, der mit der Klappbrille und den Kompressionsstrümpfen
Tom, der Kämpfer
Jürg, der Back-Up Doktor und Style-Preis Gewinner
Philippe, dr Schriberling mit nur 100mm Federweg
27.03.2013 - Philipp Amhof erzählt!
Hometrainer-Albtraum
Naja, was soll ich dazu sagen. Wir haben Ende März, eine Hand voll sonniger-über-zehn-Grad-Tage hinter uns und so langsam fällt mir sportlich die Decke auf den Kopf. Seit Anfang Jahr bin ich wieder am trainieren für nichts geringeres als die Solo Teilnahme an der Tortour 2013 (1010km und 13’500 Höhenmeter). Das heisst ich sollte bis Mitte August schon ein wenig auf Kilometer kommen. Um dies zu schaffen bin ich seit drei Monaten auf dem Radel und wie oben angesprochen meistens Indoor. Mit der Zeit ist es echt deprimierend. Ich kann mich an folgende Ausfahrt auf meinem Hometrainer erinnern: An einem Montag um 8.00 morgens. Ich steige mit recht viel Elan auf das in der Rolle eingespannte Rennrad und pedaliere gemütlich los. Vor mir 1.5 Liter Sirup, ein Pack Farmer Riegel Schoko mit Äpfel, die habe ich am liebsten und vier Stunden Training. Ein Computer steht mir vor der Nase um die Zeit so kurzweilig wie möglich zu gestalten. Ich starte mit ruhiger Musik die im Verlauf der ersten Stunde immer aggressiver wird und ich mein Fahrstil dementsprechend anpasse. Zum Schluss läuft eine acht Minuten Version von „Faithless“ Namens Insomnia. Das Lied ist so der Oberhammer und peitscht mich richtig vorwärts. Anschliessend wechsle ich auf eine Politdiskussion, die Arena auf SRF über das Thema 1:12 Löhne. Ruhe kehrt ein auf dem Rennrad. Die anwesenden Politiker lassen sich gegenseitig nicht aussprechen, posaunen eine Behauptung nach der anderen in den Raum, ohne nach 75 Minuten wirklich etwas erzählt zu haben. Weiter geht es mit Roger Schawinski der sich mit Herr Minder um die besten Tips und Tricks gegen die Abzockerei fightet. Nicht wirklich aufschlussreich, aber unterhaltsam. Nach diesen knapp zwei Stunden mittelprächtiger Politdiskussionen wende ich mich wieder der Musik zu und mein Tritt erhöht sich mit der Aggressivität der Lieder von Minute zu Minute. Ich bin mittlerweile bald in den strengsten Gängen, der Schweiss tropft, der Sirup getrunken, die Riegel gegessen, es riecht nach verbranntem Gummi und zum Schluss lege ich mir noch eine Liveversion Von Swedish House Mafia mit dem Titel „don’t you worry child“ auf. Nach vier Stunden steige ich vom Rad, gehe Duschen und geniesse den Rest meines freien Montags mit der Hoffung, dass bald der Frühling einkehrt.
Mäse schreibt im März
Spuren im Wald
Am Laubberg, unterhalb des Paradiesgärtli, ist gut zu beobachten, dass wir Biker die Waldwege meiden sollten. Grosse Räder (29“) sind ja gerade noch in Ordnung. Schande aber über die Biker, die immer noch breitere Pneus montieren. Schaut, welche Spuren diese Biker im Wald hinterlassen. Dass solche Spuren den Unmut der Wanderer und nachhaltig produzierenden Waldbesitzer nach sich zieht, versteht sich von selbst. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich an dieser Stelle vor kurzem noch ein schmaler Wanderweg bzw. Singletrail um die Bäume schlängelte.
und Stephan berichtet am selben Weekend:
Als Alternative zum Kondi-Aufbau ohne Schlamm und dreckige Füsse ist auch ein Langlauf-Ride zu empfehlen :-)! Duschen nach dem Training reicht...
Dirk schreibt im Februar
Auch die widrigsten Umstände halten ein paar Tigers (Cesi, Röbi, Heinz, Marcel, Dani und Dirk) nicht davon ab, sich aufs Bike zu schwingen. Trotz Kälte und Schnee wagten sich die 6 Tigers in die Wälder um Bülach. Die Tour führte uns auf den Irchel, wo alle ihr Können im Downhill unter Beweis stellen konnten. Die spezielle Stimmung mit Schnee machte die winterliche Ausfahrt zu einem einmaligen Erlebnis!
Nochmals ein ganz grosser Dank an unseren Ur-Biker Adi!
Er pflegte die "alte" Seite während vielen Jahren und hat viel viel Zeit dafür investiert, dass wir die Wandtafel mit schlauen, weniger schlauen und teilweise beinahe überflüssigen Inhalten füllen konnten. Adi ermöglichte es uns auch, Berichte über Rennen und Bikewochen zu veröffentlichen.
Adi - deine Arbeit war eine super Sache.
Ganz herzlichen Dank!
Mäse