Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/2414

Die Geschichte der SVP Bezirk Bremgarten
Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die SVP Bezirk Bremgarten aktiv. Viel Arbeit wurde für die Mitgestaltung der Politik geleistet, viel Erfolg durften wir dafür ernten. Einige Persönlichkeiten haben die Geschichte der Partei geprägt. Einige bestimmen das politische Leben weiterhin mit. Manche sind aber nicht mehr aktiv. Gerade weil unsere Partei aktiv ist, soll an dieser Stelle Rückschau gehalten werden auf vergangene Zeiten und Taten. Es ist schliesslich immer gut, etwas über die eigene Geschichte, die eigene Herkunft und die eigenen Leistungen zu wissen. Das setzt auch Standpunkte für die Gegenwart und motiviert, um auch in Zukunft tatkräftig die politische Landschaft mitzuprägen. Schliesslich gilt: Wer keine Vergangenheit hat, hat keine Zukunft.
Geschichte der SVP Aargau
Am 18. Dezember 1920 wurde in Brugg aus der landwirtschaftlichen Gesellschaft und dem aargauischen Bauernbund die „Aargauische Bauern- und Bürgerpartei“ gegründet. An der Grossratswahl vom 24. April 1921 reichte die BBP eigene Listen ein und erreichte ein Traumresultat. Vom 200 Personen zählenden Rat erzielte sie nahezu ein Viertel der Sitze, nämlich 47. 1929 holte die Partei mit Fritz Zaugg den zweiten Regierungsratssitz. Im Sommer 1937 wurde der Zusammenschluss der kantonalen Parteien beschlossen. Aus der kantonalen BBP wurde die Schweizerische Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei BGB. Lange Zeit war die Partei als Bauernpartei abgestempelt. Im Februar 1952 erklärte sie sich an einer Grundsatztagung ausdrücklich zur Mittelstandspartei.
Die Geschichte der SVP Schweiz
Am 22. September 1971 wurde die Schweizerische Volkspartei aus den beiden traditionsreichen Parteien Schweizerische Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) und der Demokratischen Partei der Kantone Glarus und Graubünden gegründet. Die BGB bestand bereits seit 1936 als gesamtschweizerische Partei. Der Grund für die Entstehung war der Vormarsch der Sozialisten sowie die Überzeugung jüngerer Bauernpolitiker, dass der Freisinn zu wenig energisch gegen sozialistische, antimilitaristische und internationalistische Tendenzen eintrete. 1929 wurde die ursprüngliche Oppositionspartei Bundesratspartei. Der erste Vertreter in der Landesregierung war Rudolf Minger. Von diesem Zeitpunkt an war die BGB ununterbrochen in der Regierung vertreten. Die Demokratische Partei wurde im Kriegsjahr 1942 gegründet. Verschiedene Sektionen sind aus dem Freisinn hervorgegangen. Nach der Verbindung der beiden Parteien nannte sich die Bundesratspartei „Schweizerische Volkspartei SVP“ und diese Namensänderung kündigte den Aufbruch zu neuen Ufern an. Mit dem Begriff „Volkspartei“ verleugnet die SVP nicht die noch heute tragenden politischen Säulen aus dem Kreis der Landwirtschaft und des Gewerbes. Vielmehr bringt die SVP damit zum Ausdruck, dass die Arbeitnehmer und weitere Bevölkerungskreise als gleichberechtigte und gleichwertige Kraft den Parteikurs mitbestimmen.