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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00275 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Locher Urteil vom 23. August 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap Grütlistrasse 20, 8002 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1961 geborene X.___ meldete sich am 1 2. März 2002 – unter Hin weis auf chronische Rückenschmerzen – bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Rentenleistungen an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle traf daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und sprach ihr mit Verfügung vom 24. September 2002 eine halbe Rente der Invalidenver sicherung mit Wirkung ab 1. Januar 2002 zu ( Urk. 8/19 und Urk. 8/94). Im Rahmen des Ende April 2003 von Amtes wegen initiierten Revisionsverfahrens ( Urk. 8/22) liess die Verwaltung die Versicherte am 3. März 2004 von Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch untersuchen (vgl. Expertise vom 9. März 2004 [ Urk. 8/34]). Daraufhin erhöhte sie die Rente mit Verfügung vom 1. April 2004 mit Wirkung ab 1. August 2003 auf eine ganze Rente ( Urk. 8/38). Diese bestätigte sie in der Folge anlässlich der in den Jahren 2007 und 2010 (Urk. 8/41 und Urk. 8/47) durchgeführten or dentlichen Revisionsverfahren mit Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010 ( Urk. 8/45 und Urk. 8/55). Im Rahmen eines weiteren, von Amtes wegen im Juni 2013 eingeleiteten Revisi onsverfahren s holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 61-62 und Urk. 8/66-67) und liess die Versicherte am 25. Februar und 3. März 2014 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 16. Juli 2014 [ Urk. 8/75]). Mit Vorbescheid vom 11. September 2014 stellte die Verwal tung die Einstellung der Rente per Ende des auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats in Aussicht ( Urk. 8/76). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin ( Urk. 8/78, 8/82 und 8/86) – mit Verfügung vom 30. Januar 2015 fest ( Urk. 8/92 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 2. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 21. April 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be schwerde ( Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 29. April 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingega n gen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1.4 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat das Sozialversiche - rungs gericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der es überzeugt ist. Das Gericht hat sich nicht darauf zu be schränken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu überprüfen. Es kann eine Beschwerde gutheis sen oder abweisen aus anderen Gründen als von der Beschwerde führenden Partei vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (BGE 122 V 34 E. 2b). In der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist die Substitution der Motive inbe griffen, vermittelst derer das Gericht eine im Ergebnis richtige, aber falsch be gründete Verfügung mit anderen rechtlichen Überlegungen bestätigt (BGE 116 V 23, 105 V 198 E. 1a). 1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen). Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2). 1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Renteneinstell ung – unter Hinweis auf das Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) – damit, dass die Be schwerdeführerin infolge einer Verbesserung ihres Gesundheitszustands als Hausangestellte und auch in jeder anderen adaptierten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Insbesondere könne die seit 2001 gestellte Diagnose ei ner somatoformen Schmerzstörung aus heutiger Sicht nicht mehr attestiert wer den. Im weitesten Sinne handle es sich beim Leiden der Beschwe rdeführerin um ein sogenanntes pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerde bild ohne na chweisbare organische Grundlage. Ihr könne jedoch zugemutet werden, die Schmerzen zu überwinden und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 2). In ihrer Beschwerdeantwort führte sie ergänzend an, n achvollziehbar sei, dass die anlässlich der im Jahr 2004 stattgefundenen Erstbegutachtung beschriebene belastende Gesamtsituation mit tiefer Verunsicherung der Beschwerdeführerin durch Konflikte am früheren Arbeitsplatz, die das ursprüngliche Beschwerdebild massgeblich geprägt hätten, in der Z.___ -Begutachtung nicht mehr hätten fest gestellt werden können. Ebenso seien damals demonstrative Elemente aus drücklich verneint worden, während in der aktuell en Expertise auf eine Aggra vation im Sinne einer bewusstseinsnahmen Verstärkung der Symptome hinge wiesen werde ( Urk. 7). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt, da sich ihr Gesundheitszustand – entgegen dem aufgrund verschie dener Mängel nicht beweistauglichen Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 – nicht wesentlich verbessert habe, die ursprüngliche Rentenzusprache nicht zweifellos unrichtig gewesen sei und eine Leistungseinstellung gestützt auf die Schlussbestimmung en lit. a der Änderung des IVG vom 18. März 2011 ausser Betracht falle, habe die Beschwerdegegnerin die Rente zu Unrecht eingestellt ( Urk. 1 S. 6 ff.). Gelange das hiesige Gericht zum Schluss, die Rentenaufhebung sei aufgrund der Schlussbestimmung zu schützen, so sei der Beschwerdeführerin die Rente während der Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 11). 3. Die Rentenerhöhung auf eine ganze Rente – der eine umfassende Abklärung des Rentenanspruchs zugrunde lag – erfolgte ausschliesslich aufgrund einer psy chischen Gesundheitsstörung (vgl. Urk. 8 /34 und Urk. 8 /35 S. 3 f. ). Da die Be schwerdegegnerin im Rahmen der beiden in den Jahren 2007 und 2010 durch geführten Revisionsver fahren lediglich Berichte der Internisten Dres. med. A.___, B.___ und C.___ ( Urk. 8 /43 und 8 /49-50) einholte und keine psychiatrischen Ab klärungen traf, ist zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchser heblichen Änderung die Rentenverfügung vom 1. April 2004 un d nicht die Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010, die einen unveränderten Rentenanspruch festhielten. 4.1 4.1.1 Der am 1. April 2004 verfügten Rentenerhöhung ( Urk. 8/38) l a gen folgende medi zinischen Berichte zugrunde: Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, die die Beschwerdefüh rerin im Auftrag der Pensionskasse der Stadt Zürich mehrmals, zuletzt am 19. Dezember 2002 untersucht hatte, stellte in ihrem Bericht vom 29. April 2003 ( Urk. 8/23) nachstehende Diagnosen (S. 3): - Somatoforme Schmerzstörung - Schmerzsyndrom mit ausgedehnten Tendomyosen - Depressive Episode, zur Zeit leichtgradig - Geringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links Sie führte aus, die Leiden der Beschwerdeführerin hätten am 18. Januar 2001 zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % geführt. Wegen Zunahme der Schmerzen und der Depression habe sie am 8. März 2002 eine 60%ige Invalidität im bishe rigen Beruf als Hausangestellte als auch in jeder anderen Tätigkeit attestiert. Trotz vielfältiger therapeutischer Bemühungen sei es zu keiner gesundheitlichen Besserung gekommen. Beim langwierigen Krankheitsverlauf schätze sie die Prognose als ungünstig ein und rechne im besten Fall damit, dass die 40%ige Arbeitsfähigkeit erhalten bleibe (S. 3). 4.1.2 Dr. med. A.___, Personalarzt am E.___, diagnostizierte am 5. September 2003 ein panvertebrales Syndrom, eine Fibromyalgie und eine De pression. Er gab an, er habe Zweifel, ob die Beschwerdeführerin in den Arbeits prozess zurückkehren könne. Sie sei vermutlich einer psychiatrischen Therapie nicht zugänglich und verschliesse sich. Mutmasslich sei auch das häusliche Mi lieu – der Ehemann bezieh e eine Invalidenrente – nicht sehr motivierend, um aus der leidenden Haltung herauszukommen. Im Vordergrund stünden die Schmerzen am ganzen Bewegungsapparat ( Urk. 8/28). 4.1.3 Gestützt auf die Ergebnisse ihrer am 3. März 2004 im Auftrag der Beschwerdegeg nerin durchgeführten psychiatrischen Untersuchung diagnosti zierte Dr. med. Y.___ in ihrem G utachten vom 9. März 2004 (Urk. 8/34) eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstö rung (ICD-10 F45.4). Es handle sich – so die Expertin ausführend – um eine funktionelle Störung, in deren Zentrum emotionale Konflikte und/oder psy chosoziale Probleme stünden, die den Schmerz unterhalte n und die in der Regel auf keine Medikation ansprechen würde n. Die Gesamtsituation bestehe erfah rungsgemäss häufig über viele Jahre hinweg und die zugrunde liegende Kon flikthaftigkeit sei für den Betref fenden aus eigener Kraft nicht zu lösen. Im vor liegenden Fall dürfte die sich ab 1995 abzeichnende Konflikthaftigkeit am Ar beitsp latz mit tiefgreifender Verunsi cherung der gerade vom jüngsten Kind ent bundenen Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der 1998 erfolgten Inva lidisi erung des Ehemannes und der dar aus folgenden Existenzunsicherheit von zentraler Bedeutung gewesen sein. Neben der Existenzsicherung habe die Er krankung beider Eheleute deren sehnlichster Wunsch nach Integration in die s chweizerische Gesellschaft gefährdet. Die Beschwerdeführerin habe auch in ei ner Psychotherapie bei einer Ärztin, die ihre Muttersprache spreche, nicht er reicht werden können, so dass die bestehenden psychosozialen Konflikthaftig keiten nicht im Ansatz hätten aufgearbeitet werden k önnen (S. 9). Dr. Y.___ schilderte weiter, e inzig durch die Einsichtsvermittlung in die psychische Kom ponente der Beschwerden beziehungsweise deren sich daraus ergebenden psy chosozialen Konflikthaftigkei ten sei allenfalls eine Verbesserung zu erreichen. Diesbezüglich seien bereits adäquate Be handlungsversuche unternommen wor den, und zwar im Sinne einer Psychotherapie bei einer F.___ sprechenden Psychiaterin. Eine e rfolgreiche Psychotherapie setze jedoch einen entspre chen den psychischen Leidensdruck voraus; der Leidensdruck der Beschwerdeführerin bestehe indes praktisch ausschliesslich auf der körperlichen Ebene (S. 9). 4.2 4.2.1 Die Renteneinstellung vom 30. Januar 2015 ( Urk. 2) basiert im Wesentlichen auf folgenden medizinischen Akten: Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 2. Juli 2013 eine Fibromyalgie. Er gab an, ihm sei betreffend die Tätigkeit als Hausfrau keine Arbeitsunfähigkeit bekannt ( Urk. 8/61/1-4). 4.2.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 6. November 2013 die Diagnose eines invalidisierenden fibromyalgieformen Beschwerdebildes und attestierte eine seit 2004 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 8/66). 4.2.3 Die die Beschwerdeführerin seit 4. Juni 2013 behandelnde Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychot herapie, diagnostizierte am 25. November 2013 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel gradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Sie bescheinigte eine seit Behandlungsbeginn bestehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Arbeit als Spitalkraft ( Urk. 8/67 ; siehe auch Urk. 8 /88 ). 4.2.4 Nachdem sie die Beschwerdeführerin am 25. Februar und 3. März 2014 polydis ziplinär untersucht hatten, stellten die Ärzte der Z.___ in ihrem Gutachten vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden Diag nosen (S. 41). Den nachstehenden Diagnosen massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 41): - Chronifiziertes, generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Korrelat - Chronische Dyspepsie - Asymptomatische Sigmadivertikulose - Leberhämangiom im Segment VII - Status nach Problemen in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosig keit (Mobbing ab 1994 bis zur Kündigung 2004; ICD-10 Z56) Die internistische Untersuchung habe – so Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin – das Bild einer altersentsprechend aussehenden, normosomen und ausgesprochen weinerlichen Beschwerdeführerin in normalem Allgemein zustand ergeben. Der internistische Status sei unauffällig gewesen. Sie sei normoton und normokard und weise keine klinischen Zeichen für eine Herzin suffizienz auf. Es würden sich auch keine Anhaltspunkte für eine pulmonale oder abdominelle Pathologie finden. Ausser einer Halbseitenhypästhe sie der rechten Körperhälfte sei auch die detaillierte neurologische Untersuchung un auffällig geblieben, so dass am ehesten von einer funktionel len Genese dieser Störung ausge gangen werden müsse. Aus internistischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (S. 45). Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, berichtete in seinem rheumato logischen Fachgutachten, die durchgeführte Exploration habe eine 53-jä hrige, gesund wirkende Beschwerdeführerin gezeigt, welche jedoch beim Un tersuch der Wirbe lsäule und der Gelenke dauernd dagegen gespannt und beim Berühren jeglicher Körperteile geseufzt habe. Die Untersuchung der Wirbelsäule habe sich jedoch nach Zuhilfenahme von Ablenkungsmanövern normal, frei und schmerzlos gestaltet. Es hätten sich weder spondylogene noch radikuläre Zeichen im Bereiche der Arme oder Beine ab gezeichnet, was mit der Bildgebung übereinstimme. A usser im Bereiche der rechten Hüfte seien alle Gelenke frei und schmerzlos beweglich gewesen. Der Rotationsschmerz der rechten Hüfte, wel cher sich in den Tro chanter projiziere, sei Ausdruck der bereits früher beschrie benen grenzwertigen Hüft d ysplasie. Diese Beschwerden seien aber nicht limi tierend und würden der Versicherten mitunter auch grössere Spaziergänge er lauben. Die nicht dermatombe zogene Hyposensibilität am rechten Arm und Bein sei als fun ktionell zu betrachten und passe gut in dieses syndromale Be schwerdebild. Aus rheumatologischer Sicht bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hausangestellte eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 28). Dem psychiatrischen Gutachten von med. pract. J.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, kann entnommen werden, dass ein e im Rah men der Begutachtung durchgeführte spr achfreie Überprüfung der Konsis tenz die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggravation mit dysfunktio nalen Bewältigungsme chanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung be stätigte. Es könne von einer deutlichen Symptomausweitung ausgegangen wer den. D ie Schmerzen könn t en nicht durch die somatischen Befunde erklärt wer den. Unter Berücksichtigung der Akten, der Anamnese, der subjektiven Anga ben der Beschwerdeführerin sowie de s e rhobenen psychischen Befund es könne keine „psychische Störung" diagnostiziert werden, insbesondere keine „anhal tende somatoforme Schmerzstörung". Es würden sich keine Anhaltspunkte für vorbestehende unbewusste Konflikte finden; eine Mobbing-Situation sei immer eine arbeitsbezogene Problematik und primär keine psychische Erkrankung. Die damals erlittene Kränkung u nd Zurücksetzung aufgrund der dritten Schwan gers chaft habe die Schmerzsymptomatik ausgelöst. E ine Dauer von nunmehr 20 Jahren sei allerdings nicht nachvollziehbar. Zudem sei der Konflikt kündi gungsbe dingt nicht mehr vorhanden und die Beschwerdeführerin habe noch zehn Jahre darüber hinaus in einem 50 % -Pensum weiterarbeiten können, bevor sie ihre Arbeit vollständig nieder gelegt habe. Gesamthaft sei eine eigenständige psychische Störung im Sinne einer „ anhaltend somatoform en Schmerzstörung" somit nicht zu diagnostizieren. Die Gutachterin berichtete weiter, es lasse sich ebenfalls keine relevante psychiatrische Komorbidit ät, mit der eine ausge wie sene Leistungseinschränkung begründet werden könnte, feststellen. Es sei der Beschwerdeführerin de shalb die Willensanstrengung zuzumuten, die Schmerzen zu überwinden. Ausserdem seien auch keine weiteren Faktoren vorhanden, die einer zumutbaren Willensanstrengung bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Wege stehen würden. Sämtliche bisher durchgeführte n Therapien hätten zu keiner Änderung d es Zustandsbildes geführt. Dr. Y.___ habe in ihrem Gut achten sehr treffend beschrieben, dass erst nach Einsichtsvermittl ung in die psychischen Komponenten der Beschwerden eine Psychotherapie erfolgverspre chend sei, was allerdings einen entsprechenden psychischen Leidensdruck vor aussetze. Bei der Beschwerdeführerin beziehe sich der Leidensdruck ausschliess lich auf die körperliche Ebene. Auch d ie aktuell behandelnde F.___- sprachige Psychiaterin, zu der sich die Beschwerdeführerin einmal monatlich beg ebe, be schreibe einen unveränderten, gleichbleibenden Zustand. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 38 ff.). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die involvierten Spezialärzte zusammen fassend aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Beschwerdeführer in aus interdisziplinärer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (S. 47). 5. 5.1 Die Parteien sind sich uneins, ob ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG gege ben ist. Ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Zusprache einer ganzen Rente wesentlich verbessert hat, braucht indes nicht näher geprüft zu werde n, sofern die Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 zu schüt zen ist. Hiezu ergibt sich Folgendes: Vorab ist anzumerken, dass sich die Beschwerdeführerin zur betreffenden Rechts norm bereits in ihrer Beschwerdeschrift vom 2. März 2015 geäussert hat ( Urk. 1 S. 10 f.), sodass bei der in Frage stehenden Substitution des Motivs der Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt ist (vgl. BGE 125 V 368 E. 4a mit Hin weisen). 5.2 Da die Rentenüberprüfung zwischen Anfang 2012 und Ende 2014 eingeleitet worden ist, ist lit. a der Schlussbestimmungen aus formeller Sicht anwendbar (vgl. BGE 140 V 15 E. 5.3.4.2 mit weiterem Hinweis). 5.3 Die Ausschlusskriterien gemäss lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen (Errei chen des 55. Altersjahres oder 15-jähriger Rentenbezug) s ind vorliegend nicht gegeben. Die Beschwerdeführerin war zum Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung respektive zum darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung 53 ¾ Jahre alt und bezog seit etwas mehr als 13 Jahren eine Invalidenrente. Der dem in der Bes chwerdeschrift ( Urk. 1 S. 12) zitierten Urteil BGE 141 V 5 (= Ur teil des Bundesgerichts 8C_446/2014 vom 1 2. Januar 2015) zugrunde liegende Sachverhalt – darin wurde bei der versicherten Person von einem massgeben den Alter von knapp 54 Jahren und einem Rentenbezug von 14 Jahren und 11 Monaten ausgegangen – ist daher mit dem vorliegenden nicht vergleichbar und der erwähnte Entscheid des Bundesgerichts für den vorliegenden Fall nicht einschlägig. 5.4 5.4.1 Wird eine Rente revisionsweise (v gl. Art. 17 Abs. 1 ATSG) herauf – oder herabge setzt, so tritt die Revisionsverfügung an Stelle der zu revidierenden Verfügung. Dasselbe gilt auch dann, wenn in einem Revisionsverfahren die bis herige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonfor mer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Ein kommensvergleichs bestätigt wird ( BGE 140 V 514 E. 5.2 mit weiterem Hin weis ). Folglich ist zu prüfen, ob die im Rahmen eines ersten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8 /22) am 1. April 2004 verfügte Zusprache einer ganzen Rente auf ei nem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbar e organische Grundlage beruhte, zumal die damalige Rentenzuspra c he nicht bereits auf der Basis der Überwindbarkeitsrechtsprechung (betreffend anhaltende somatoforme Schmerzstörung) erfolgt ist ( vgl. BGE 140 V 8). Für die entsprechende Prüfung sind damit – entgegen der Beschwerdeführerin ( Urk. 1 S. 10) – die im Bericht von Dr. G.___ vom 25. Dezember 2014 konstatierten Diagnosen nicht relevant. 5.4.2 Nachdem die bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, eingeholten Verlaufsberichte vom 4. Juni und 11. September 2003 ( Urk. 8 /26 und Urk. 8 /28) und die von Dr. D.___ am 29. April 2003 verfasste Expertise ( Urk. 8 /23) keine abschliessende Beurteilung des Rentenanspruchs erlaubt hat ten (vgl. Urk. 8 /35/3), holte die Beschwerdegegnerin bei Dr. med. Y.___ ein psychiatrisches Gutachten ein ( Urk. 8 /33 und Urk. 8 /35 S. 3). Darin wurde als einzige Diagnose eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden so matoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) aufgeführt ( Urk. 8 /34 S. 9). Dabei handelt es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen. Soweit die beiden erstgenannten Ärzte noch auf ein depressives Geschehen hinwiesen, ist festzuhalten, dass sie – im Gegensatz zu Dr. Y.___, die die entsprechende Diagnose nicht mehr stellte – über kei nen Facharzttitel in Psychiatrie verfügen und selbst mittelgradige depressive Episoden im Mittel etwa sechs Monate dauern (Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2011 vom 14. Juni 2011 E. 6.3.2). Anhaltspunkte für ein selbständiges depressives Leiden sind nicht ersichtlich, bezeichnete doch auch Dr. D.___ das Leiden als die Schmerzen begleitende Depression ( Urk. 8/23/3). Dass die ge ringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links ( Urk. 8 /23 S. 3), die anspruchserhebliche, der Rentenzusprache zugrunde liegende Arbeits - unfä higkeit mitverursacht hat, ist aufgrund der aktenkundigen Arztberichte nicht anzunehmen. 5.4.3 Nach dem Gesagten ist erstellt, dass die Invalidenrentenzusprechung (allein) auf einem unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen beruht hat. Nä her zu prüfen ist damit, ob bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 31. Januar 2015 noch eine Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG vor gelegen hat, die einer Aufhebung der Invalidenrente entgegen steht. 6. 6.1 Das auf einlässlichen internistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende, die fallrelevanten Vorakten sowie die geklagten Beschwerden berücksichtigende Gutachten der Z.___ entspricht den recht sprechungemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.6 hievor ). Nach einleuchtender Darlegung der medizinischen Zusammenhänge gelangten die Experten zur begründeten Schlussfolgerung, dass aus interdisziplinärer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit bestehe. 6.2 6.2.1 Die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ ( Urk. 8/67 und Urk. 8/88), die als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) enthalten, vermögen keine Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu begründen. Hinsichtlich der divergierenden medizinischen Ansichten ist anzumerken, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch im mer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psy chiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte – wie vorliegend – lege artis vorgegangen ist (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1 mit Hinweis en ). Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklä rungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Ge richtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklä rungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Anders verhält es sich nur, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der (psy chiatrischen) Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (Urteile des Bundesgerichts 8C_79/2008 vom 19. August 2008 E. 4.1 mit Hinweis und 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2 mit weiteren Hinweisen). Solche Gesichtspunkte bringt Dr. G.___ je doch nicht vor. Ausserdem fehlt in ihrem Bericht eine Äusserung zur Arbeitsfä higkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ( Urk. 8/67 S. 3) 6.2.2 Selbst wenn von einem depressiven Geschehen ausgegangen würde, ist zu bemer ken, dass nach der Rechtsprechung leichte bis mittelgradige depressive Episode n grundsätzlich keine von depressive n Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbständigten Ge sund heitsschadens darstellen, die es der betroffenen Person verunmöglichte, eine angepasste Tätigkeit auszuüben. Leichte bis höchstens mittelschwere psy chische Störungen depressiver Natur gelten grundsätzlich als therapeutisch an gehbar ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.5 mit Hinweisen). Dies hat auch dann Geltung, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressive n Störung diagnostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.4 mit Hinwei sen). Auch wenn eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressi ve n Störung nicht schlechthin auszuschliessen ist, bedingt deren Annahme je doch, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidi sierende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (Urteil des Bundesge richts 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.4 mit Hinweisen). Vorliegend kann von einer Ausschöpfung der therapeutischen und medika - mentö sen Behandlungsmöglichkeiten nicht gesprochen werden. Dr. G.___ betreut die Beschwerdeführerin erst seit 4. Juni 2013, welcher Zeitpunkt praktisch mit der Eröffnung des Revisionsverfahrens zusammenfällt ( Urk. 8/60). Nach Durchführung einer ersten Sitzung fand die zweite Konsulta tion mehr als drei Monate später am 11. September 2013 statt. Dem Bericht der nämlichen Therapeutin vom 25. November 2013 ist weiter zu entnehmen, dass diese die Beschwerdeführerin letztmals am 28. Oktober 2013, mithin knapp ei nen Monat zuvor gesehen hat ( Urk. 8/67). Anlässlich der Begutachtung berich tete die Beschwerdeführerin von monatlich stattfinden den Therapieterminen ( Urk. 8/75 S.34). Diese Behandlungsfrequenz deutet nicht auf einen allzu gros sen Leidensdruck hin. Von 2010-2013 beanspruchte die Beschwerdeführerin – obwohl die aktuell behandelnde Therapeutin von einer seit 2005 bestehenden depressiven Problematik ausgeht ( Urk. 8/67 S. 1) – überdies keine psychiatrische Behandlung ( Urk. 8/88 S. 1). Nebst dem im Jahr 200 1 stattgehabten Aufenthalt in der Klinik K.___ wurden – soweit aktenkundig – keine weiteren (teil-)stationären Behandlungen durchgeführt ( Urk. 8/75 S. 39). Auch angesichts dieser Intensität der Therapiebemühungen kann dem Leiden der Beschwerde führerin – wenn eine depressive Symptomatik angenommen würde – keine in validisierende Wirkung zuerkannt werden. 6.2.3 Auch der Bericht von Dr. B.___ vom 6. November 2013 ( Urk. 8/66) stellt die Be weiskraft des Gutachtens nicht in Frage. So nahm er keine einleuchtend e und durch Befunde untermauerte medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeits fähigkeit vor. In diesem Zusammenhang ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Spezial ärzte (so etwa das Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 570/04 vom 21. Februar 2005 E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 6.2.4 Zu ergänzen ist zudem, dass die Beschwerdeführerin selbst davon ausgeht, dass ihr Gesundheitszustand (auch) durch psychosoziale Belastungsfaktoren be stimmt ist ( Urk. 1 S. 7). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass j e stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Ein zelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheits wert vorhanden sein muss ( vgl. zum Ganzen BGE 127 V 294 E. 5a sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). 6.3 Die Z.___ -Gutachter stellten als Hauptdiagnose ein chronifiziertes, generalisier tes, weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Kor relat. Die Beschwerdeführerin leidet damit an Schmerzen, die aus somatischer Sicht nicht erklärbar sind. Der betreffenden Diagnose liegt damit ein einer so matoformen Schmerzstörung ähnliches, unklares Beschwerdebild zugrunde, weshalb die Prüfung des Anspruchs auf Invalidenleistungen anhand der in BGE 141 V 281 festgehaltenen Indikatoren zu erfolgen hat (vgl. hiezu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2015 vom 29. Februar 2016 E. 5). 6.4 6.4.1 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Ver - si cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein - trächti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6). 6.4.2 Nach Aufgabe des Konzepts der Überwindbarkeitsvermutung, welche durch eine ergebnisoffene Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens als zentralem Beweisgegenstand abgelöst wird, scheint der Begriff des Kriteriums nicht mehr geeignet. Das Bundesgericht spricht fortan von Indikatoren, einem Begriff, der massgebliche Beweisthemen bezeichnet, anhand welcher ein bestimmter Sach verhalt ermittelt wird (vgl. dazu auch Peter Henningsen, Probleme und offene Fragen in der Beurteilung der Erwerbsfähigkeit bei Probanden mit funktionellen Körperbeschwerdesyndromen, in: SZS 2014 S. 533 und 541 [Gutachten des Prof. Dr. Peter Henningsen, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Technische Universität München, vom Mai 2014 zu Fragen der Schweizer Praxis zur Invaliditätsfeststellung bei somatoformen und ver wandten Störungen]; BGE 141 V 281 E. 4.1.1 und E. 4.1.2). Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht i n BGE 141 V 281 wie folgt: - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder - resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2) Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Einzelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3). 6.4.3 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betref fend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio ). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen ( BGE 141 V 281 E. 8). 6.5 Im hier zu beurteilenden Fall sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass unter Berücksichtigung der mittlerweile massgebenden Standardindikatoren eine Arbeitsunfähigkeit resultieren könnte. Die Gutachter konnte n anlässlich ihrer fachärztlichen Exploration keine wesentlichen krankheitsbe dingten Ein schränkungen erkennen und massen den erhobenen Diagnosen keine Auswir kungen auf die Arbeitsfähigkeit bei ( Urk. 8/75 S. 41 und S. 47). Ein Leiden von erheblicher Schwere liegt damit nicht vor. Soweit im depressiven Geschehen eine Begleiterkrankung erblickt werden könnte, kommt ihr keine eigenständige, invalidisierende Bedeutung zu, was als ressourcenhemmender Faktor wirken könnte. Auch wenn das anlässlich der Begutachtung von der Beschwerdeführe rin geschilderte Tagesaktivitätsniveau tief ist, ist ihre soziale Beziehungs- und Bezugsfähigkeit in der Ursprungsfamilie nicht eingeschränkt ( Urk. 8/75 S. 19 und S. 34 f.). Sie unternimmt grössere Spaziergänge ( Urk. 8/75 S. 28), nimmt das Nachtessen meistens bei ihrer Tochter ein ( Urk. 8/75 S. 19) und erledigt den wöchentlichen Grosseinkauf zusammen mit ihrem Ehemann ( Urk. 8/75 S. 19). Sie ist ferner in der Lage, jährlich für sechs Wochen nach L.___ zu fliegen, um dort Verwandte zu treffen ( Urk. 8/75 S. 19). Auf einen geringen Leidensdruck weist der Umstand hin, dass die Beschwerdeführerin von 2010 bis 2013 keine psychiatrische Behandlung beanspruchte ( Urk. 8/88 S. 1) und die bei Dr. G.___ wahrgenommene n Therapietermine monatlich stattfinden ( Urk. 8 /75 S. 34). Die im Rahmen der Begutachtung durchgeführte Überprüfung der Kon sistenz bestätigte die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggrava tion mit dysfunktionalen Bewältigungsmechanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung. Ausserdem berichteten die Gutachter von einer Symptom ausweitung und positiven Waddell -Zeichen ( Urk. 8 /75 S. 22 f., S. 26, S. 28, S. 35 und S. 38). Diese Umstände sprechen insgesamt gegen eine invalidi - sierende Erkrankung, die schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar ist. Es finden sich auch keine Hinweise auf die im Komplex Persö nlichkeit zu prüfenden Merkmale. Im Gegenteil enthält der soziale Kontext durch die Einbettung in die Familie und die Unterstützung durch diese sich potenziell günstig auf die Res sourcen auswirkende Faktoren. Zusammenfassend kann damit unter Berück sichtigung der nicht schwer ausgeprägten Schmerzerkrankung, fehlender Komorbiditäten, eines wenig ausgeprägten Leidensdruckes und eher günstiger persönlicher Ressourcen nicht von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden. 6.6 Nach dem Gesagten ist ausgewiesen, dass weder ein som a tischer noch ein psychi scher Gesundheitsschaden besteht, der die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 7 ATSG in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt. Die bisherige ganze Rente ist damit gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlus sbestimmungen aufzu heben. Damit kann auch offen bleiben, ob die Rentenerhöhung vom 1. April 2004 zwei fellos unrichtig war, ist doch fraglich, ob die von der Gutachterin Dr. Y.___ gestellte Diagnose ausschliesslich mit psychosozialen Faktoren zu erklären ist. 7. Soweit die Beschwerdeführerin die Weiterausrichtung der Rente während der Wiedereingliederungsmassnahmen fordert ( Urk. 1 S. 1 1), ist darauf hinzuweisen, dass einzig der Anspruch auf Wiedereingliederungsmassnahmen gleichzeitig mit der Reduktion oder Aufhebung der Rente nach lit. a Abs. 1 der Schlussbestim mungen entsteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Eine Weiterausrichtung der Rente erfolgt indes nur, wenn Massnahmen zu r Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG durch geführt werden ( lit. a Abs. 3 der Schlussbestimmungen). Vor diesem Hinter grund kann die Weiterausrichtung der Rente nicht bereits Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, zumal diesbezüglich auch kein Anfechtungs objekt vorliegt. 8. Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 9. 9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozess führung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Als bedürftig gilt eine Person, wenn sie ohne Beein trächtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhalts nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu be streiten, wobei die Einkommens- wie die Vermögensverhältnisse beider Ehegat ten zu berücksichtigen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_617/2009 vom 15. Januar 2010 E. 6.2.1 mit Hinweisen). Grundsätzlich obliegt es der gesuch stellenden Person, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit wie möglich auch zu belegen (BGE 120 Ia 179 E. 3a). 9.2 Mit ihrer Beschwerde vom 2. März 2015 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 9. März 2015 wurde die Versicherte ausdrücklich aufgefordert, das For mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtlicher Belege zur finanziellen Situation (wie Lohnausweise, Bankauszüge, Mietverträge, Versicherungsverträge, Rechnungen, Quittungen, Steuererklärungen, zu Unterhaltsleistungen verpflichtende Gerichtsurteile, Für sorgeentscheide samt Bedarfsberechnung etc.) einzureichen ( Urk. 5). Die Be schwerdeführer in reichte hierauf das Formular ein ( Urk. 10). Mit dem ausge füllten Fragebogen gab sie als einzige Belege einen nicht vom Darlehensnehmer – dem Ehemann der Beschwerdeführerin – unterzeichneten Darlehensvertrag der M.___ AG über Fr. 46‘112.40, einen ebenfalls durch die Beschwerde führerin und ihren Mann nicht signierten Vertrag über eine Festhypothek im Umfang von Fr. 295‘000.00, einen wiederum nicht durch den Ehemann der Be schwerdeführerin als Leasingnehmer unterschriebenen Leasingvertrag für eine n Mercedes Benz ML 350, eine den Sohn der Beschwerdeführerin betreffende Lohnabrechnung vom März 2015 s owie Unterlagen über die Auszahlung von Rentenleistungen an den Ehemann der Beschwerdeführerin (IV-Stelle, Pensions kasse und Säule 3a) zu den Akten (Urk. 11/1-7). Damit dokumentierte sie ins besondere die von ihr geltend gemachten Auslagen nicht. Zudem fehlen rele vante Unterlagen zur Beurteilung respektive Verifizierung der Vermögenssitua tion wie Bankauszüge oder Steuererklärungen beziehungsweise Schätzungen der Liegenschaften in der Schweiz und der N.___. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattgegeben werd en (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5). 9.3 Zu ergänzen bleibt, dass selbst bei Be achtung der ( nicht substantiierten ) Selbstan gaben der Beschwerdeführerin im Formular zur Abklärung der pro zessualen Bedürftigkeit ein Einnahm enüberschuss resultieren würde. Nicht be rücksichtigt werden könnten jedoch die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fahrzeug, da diesem kein Kompetenzcharakter zukommt (Urteil des Bun desgerichts 9C_380/2015 vom 17. November 2015 E. 5.2). Was die Abzah lungsraten für das Darlehen bei der M.___ AG betrifft, ist sodann ergänzend festzuhalten, dass die Tilgung gewöhnlicher Schulden bei der Berechnung des Notbedarfs nicht zu berücksichtigen ist. Eine Berücksichtigung der Ratenzah lungen käme einzig in dem Umfang in Betracht, als damit Verpflichtungen be glichen würden, die dem notwendigen laufenden Le bensunterhalt dienen (Urteil des Bundesgerichts 8C_414/2008 vom 9. September 2008). Einen entsprechen den Nachweis hat die Beschwerdeführerin nicht er bracht. Sodann haben die im gemeinsamen Haushalt lebenden volljährigen Kinder mit eigenem Erwerbsein kommen einen angemessenen Anteil an die Haushaltskosten (Mietzins, Heizung, Wäsche usw.) beizutragen, wobei in der Regel von einem Drittel des Nettoein kommens ausgegangen wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_909/2014 vom 6. Mai 2015 E. 3.3). 9.4 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘0 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 2. März 2015 um Gewährung der unentgeltli chen Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsdienst Inclusion Handicap - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLocher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00275 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Locher Urteil vom 23. August 2016 in Sachen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00275 IV.2015.00275

IV.2015.00275 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Locher

Urteil vom 23. August 2016

Urteil vom 23. August 2016 in Sachen

in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap Grütlistrasse 20, 8002 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1961 geborene X.___ meldete sich am 1 2. März 2002 – unter Hin weis auf chronische Rückenschmerzen – bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Rentenleistungen an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle traf daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und sprach ihr mit Verfügung vom 24. September 2002 eine halbe Rente der Invalidenver sicherung mit Wirkung ab 1. Januar 2002 zu ( Urk. 8/19 und Urk. 8/94). Im Rahmen des Ende April 2003 von Amtes wegen initiierten Revisionsverfahrens ( Urk. 8/22) liess die Verwaltung die Versicherte am 3. März 2004 von Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch untersuchen (vgl. Expertise vom 9. März 2004 [ Urk. 8/34]). Daraufhin erhöhte sie die Rente mit Verfügung vom 1. April 2004 mit Wirkung ab 1. August 2003 auf eine ganze Rente ( Urk. 8/38). Diese bestätigte sie in der Folge anlässlich der in den Jahren 2007 und 2010 (Urk. 8/41 und Urk. 8/47) durchgeführten or dentlichen Revisionsverfahren mit Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010 ( Urk. 8/45 und Urk. 8/55). Im Rahmen eines weiteren, von Amtes wegen im Juni 2013 eingeleiteten Revisi onsverfahren s holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 61-62 und Urk. 8/66-67) und liess die Versicherte am 25. Februar und 3. März 2014 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 16. Juli 2014 [ Urk. 8/75]). Mit Vorbescheid vom 11. September 2014 stellte die Verwal tung die Einstellung der Rente per Ende des auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats in Aussicht ( Urk. 8/76). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin ( Urk. 8/78, 8/82 und 8/86) – mit Verfügung vom 30. Januar 2015 fest ( Urk. 8/92 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 2. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 21. April 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be schwerde ( Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 29. April 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingega n gen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1.4 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat das Sozialversiche - rungs gericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der es überzeugt ist. Das Gericht hat sich nicht darauf zu be schränken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu überprüfen. Es kann eine Beschwerde gutheis sen oder abweisen aus anderen Gründen als von der Beschwerde führenden Partei vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (BGE 122 V 34 E. 2b). In der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist die Substitution der Motive inbe griffen, vermittelst derer das Gericht eine im Ergebnis richtige, aber falsch be gründete Verfügung mit anderen rechtlichen Überlegungen bestätigt (BGE 116 V 23, 105 V 198 E. 1a). 1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen). Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2). 1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Renteneinstell ung – unter Hinweis auf das Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) – damit, dass die Be schwerdeführerin infolge einer Verbesserung ihres Gesundheitszustands als Hausangestellte und auch in jeder anderen adaptierten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Insbesondere könne die seit 2001 gestellte Diagnose ei ner somatoformen Schmerzstörung aus heutiger Sicht nicht mehr attestiert wer den. Im weitesten Sinne handle es sich beim Leiden der Beschwe rdeführerin um ein sogenanntes pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerde bild ohne na chweisbare organische Grundlage. Ihr könne jedoch zugemutet werden, die Schmerzen zu überwinden und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 2). In ihrer Beschwerdeantwort führte sie ergänzend an, n achvollziehbar sei, dass die anlässlich der im Jahr 2004 stattgefundenen Erstbegutachtung beschriebene belastende Gesamtsituation mit tiefer Verunsicherung der Beschwerdeführerin durch Konflikte am früheren Arbeitsplatz, die das ursprüngliche Beschwerdebild massgeblich geprägt hätten, in der Z.___ -Begutachtung nicht mehr hätten fest gestellt werden können. Ebenso seien damals demonstrative Elemente aus drücklich verneint worden, während in der aktuell en Expertise auf eine Aggra vation im Sinne einer bewusstseinsnahmen Verstärkung der Symptome hinge wiesen werde ( Urk. 7). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt, da sich ihr Gesundheitszustand – entgegen dem aufgrund verschie dener Mängel nicht beweistauglichen Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 – nicht wesentlich verbessert habe, die ursprüngliche Rentenzusprache nicht zweifellos unrichtig gewesen sei und eine Leistungseinstellung gestützt auf die Schlussbestimmung en lit. a der Änderung des IVG vom 18. März 2011 ausser Betracht falle, habe die Beschwerdegegnerin die Rente zu Unrecht eingestellt ( Urk. 1 S. 6 ff.). Gelange das hiesige Gericht zum Schluss, die Rentenaufhebung sei aufgrund der Schlussbestimmung zu schützen, so sei der Beschwerdeführerin die Rente während der Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 11). 3. Die Rentenerhöhung auf eine ganze Rente – der eine umfassende Abklärung des Rentenanspruchs zugrunde lag – erfolgte ausschliesslich aufgrund einer psy chischen Gesundheitsstörung (vgl. Urk. 8 /34 und Urk. 8 /35 S. 3 f. ). Da die Be schwerdegegnerin im Rahmen der beiden in den Jahren 2007 und 2010 durch geführten Revisionsver fahren lediglich Berichte der Internisten Dres. med. A.___, B.___ und C.___ ( Urk. 8 /43 und 8 /49-50) einholte und keine psychiatrischen Ab klärungen traf, ist zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchser heblichen Änderung die Rentenverfügung vom 1. April 2004 un d nicht die Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010, die einen unveränderten Rentenanspruch festhielten. 4.1 4.1.1 Der am 1. April 2004 verfügten Rentenerhöhung ( Urk. 8/38) l a gen folgende medi zinischen Berichte zugrunde: Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, die die Beschwerdefüh rerin im Auftrag der Pensionskasse der Stadt Zürich mehrmals, zuletzt am 19. Dezember 2002 untersucht hatte, stellte in ihrem Bericht vom 29. April 2003 ( Urk. 8/23) nachstehende Diagnosen (S. 3): - Somatoforme Schmerzstörung - Schmerzsyndrom mit ausgedehnten Tendomyosen - Depressive Episode, zur Zeit leichtgradig - Geringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links Sie führte aus, die Leiden der Beschwerdeführerin hätten am 18. Januar 2001 zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % geführt. Wegen Zunahme der Schmerzen und der Depression habe sie am 8. März 2002 eine 60%ige Invalidität im bishe rigen Beruf als Hausangestellte als auch in jeder anderen Tätigkeit attestiert. Trotz vielfältiger therapeutischer Bemühungen sei es zu keiner gesundheitlichen Besserung gekommen. Beim langwierigen Krankheitsverlauf schätze sie die Prognose als ungünstig ein und rechne im besten Fall damit, dass die 40%ige Arbeitsfähigkeit erhalten bleibe (S. 3). 4.1.2 Dr. med. A.___, Personalarzt am E.___, diagnostizierte am 5. September 2003 ein panvertebrales Syndrom, eine Fibromyalgie und eine De pression. Er gab an, er habe Zweifel, ob die Beschwerdeführerin in den Arbeits prozess zurückkehren könne. Sie sei vermutlich einer psychiatrischen Therapie nicht zugänglich und verschliesse sich. Mutmasslich sei auch das häusliche Mi lieu – der Ehemann bezieh e eine Invalidenrente – nicht sehr motivierend, um aus der leidenden Haltung herauszukommen. Im Vordergrund stünden die Schmerzen am ganzen Bewegungsapparat ( Urk. 8/28). 4.1.3 Gestützt auf die Ergebnisse ihrer am 3. März 2004 im Auftrag der Beschwerdegeg nerin durchgeführten psychiatrischen Untersuchung diagnosti zierte Dr. med. Y.___ in ihrem G utachten vom 9. März 2004 (Urk. 8/34) eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstö rung (ICD-10 F45.4). Es handle sich – so die Expertin ausführend – um eine funktionelle Störung, in deren Zentrum emotionale Konflikte und/oder psy chosoziale Probleme stünden, die den Schmerz unterhalte n und die in der Regel auf keine Medikation ansprechen würde n. Die Gesamtsituation bestehe erfah rungsgemäss häufig über viele Jahre hinweg und die zugrunde liegende Kon flikthaftigkeit sei für den Betref fenden aus eigener Kraft nicht zu lösen. Im vor liegenden Fall dürfte die sich ab 1995 abzeichnende Konflikthaftigkeit am Ar beitsp latz mit tiefgreifender Verunsi cherung der gerade vom jüngsten Kind ent bundenen Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der 1998 erfolgten Inva lidisi erung des Ehemannes und der dar aus folgenden Existenzunsicherheit von zentraler Bedeutung gewesen sein. Neben der Existenzsicherung habe die Er krankung beider Eheleute deren sehnlichster Wunsch nach Integration in die s chweizerische Gesellschaft gefährdet. Die Beschwerdeführerin habe auch in ei ner Psychotherapie bei einer Ärztin, die ihre Muttersprache spreche, nicht er reicht werden können, so dass die bestehenden psychosozialen Konflikthaftig keiten nicht im Ansatz hätten aufgearbeitet werden k önnen (S. 9). Dr. Y.___ schilderte weiter, e inzig durch die Einsichtsvermittlung in die psychische Kom ponente der Beschwerden beziehungsweise deren sich daraus ergebenden psy chosozialen Konflikthaftigkei ten sei allenfalls eine Verbesserung zu erreichen. Diesbezüglich seien bereits adäquate Be handlungsversuche unternommen wor den, und zwar im Sinne einer Psychotherapie bei einer F.___ sprechenden Psychiaterin. Eine e rfolgreiche Psychotherapie setze jedoch einen entspre chen den psychischen Leidensdruck voraus; der Leidensdruck der Beschwerdeführerin bestehe indes praktisch ausschliesslich auf der körperlichen Ebene (S. 9). 4.2 4.2.1 Die Renteneinstellung vom 30. Januar 2015 ( Urk. 2) basiert im Wesentlichen auf folgenden medizinischen Akten: Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 2. Juli 2013 eine Fibromyalgie. Er gab an, ihm sei betreffend die Tätigkeit als Hausfrau keine Arbeitsunfähigkeit bekannt ( Urk. 8/61/1-4). 4.2.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 6. November 2013 die Diagnose eines invalidisierenden fibromyalgieformen Beschwerdebildes und attestierte eine seit 2004 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 8/66). 4.2.3 Die die Beschwerdeführerin seit 4. Juni 2013 behandelnde Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychot herapie, diagnostizierte am 25. November 2013 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel gradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Sie bescheinigte eine seit Behandlungsbeginn bestehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Arbeit als Spitalkraft ( Urk. 8/67 ; siehe auch Urk. 8 /88 ). 4.2.4 Nachdem sie die Beschwerdeführerin am 25. Februar und 3. März 2014 polydis ziplinär untersucht hatten, stellten die Ärzte der Z.___ in ihrem Gutachten vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden Diag nosen (S. 41). Den nachstehenden Diagnosen massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 41): - Chronifiziertes, generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Korrelat - Chronische Dyspepsie - Asymptomatische Sigmadivertikulose - Leberhämangiom im Segment VII - Status nach Problemen in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosig keit (Mobbing ab 1994 bis zur Kündigung 2004; ICD-10 Z56) Die internistische Untersuchung habe – so Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin – das Bild einer altersentsprechend aussehenden, normosomen und ausgesprochen weinerlichen Beschwerdeführerin in normalem Allgemein zustand ergeben. Der internistische Status sei unauffällig gewesen. Sie sei normoton und normokard und weise keine klinischen Zeichen für eine Herzin suffizienz auf. Es würden sich auch keine Anhaltspunkte für eine pulmonale oder abdominelle Pathologie finden. Ausser einer Halbseitenhypästhe sie der rechten Körperhälfte sei auch die detaillierte neurologische Untersuchung un auffällig geblieben, so dass am ehesten von einer funktionel len Genese dieser Störung ausge gangen werden müsse. Aus internistischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (S. 45). Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, berichtete in seinem rheumato logischen Fachgutachten, die durchgeführte Exploration habe eine 53-jä hrige, gesund wirkende Beschwerdeführerin gezeigt, welche jedoch beim Un tersuch der Wirbe lsäule und der Gelenke dauernd dagegen gespannt und beim Berühren jeglicher Körperteile geseufzt habe. Die Untersuchung der Wirbelsäule habe sich jedoch nach Zuhilfenahme von Ablenkungsmanövern normal, frei und schmerzlos gestaltet. Es hätten sich weder spondylogene noch radikuläre Zeichen im Bereiche der Arme oder Beine ab gezeichnet, was mit der Bildgebung übereinstimme. A usser im Bereiche der rechten Hüfte seien alle Gelenke frei und schmerzlos beweglich gewesen. Der Rotationsschmerz der rechten Hüfte, wel cher sich in den Tro chanter projiziere, sei Ausdruck der bereits früher beschrie benen grenzwertigen Hüft d ysplasie. Diese Beschwerden seien aber nicht limi tierend und würden der Versicherten mitunter auch grössere Spaziergänge er lauben. Die nicht dermatombe zogene Hyposensibilität am rechten Arm und Bein sei als fun ktionell zu betrachten und passe gut in dieses syndromale Be schwerdebild. Aus rheumatologischer Sicht bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hausangestellte eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 28). Dem psychiatrischen Gutachten von med. pract. J.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, kann entnommen werden, dass ein e im Rah men der Begutachtung durchgeführte spr achfreie Überprüfung der Konsis tenz die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggravation mit dysfunktio nalen Bewältigungsme chanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung be stätigte. Es könne von einer deutlichen Symptomausweitung ausgegangen wer den. D ie Schmerzen könn t en nicht durch die somatischen Befunde erklärt wer den. Unter Berücksichtigung der Akten, der Anamnese, der subjektiven Anga ben der Beschwerdeführerin sowie de s e rhobenen psychischen Befund es könne keine „psychische Störung" diagnostiziert werden, insbesondere keine „anhal tende somatoforme Schmerzstörung". Es würden sich keine Anhaltspunkte für vorbestehende unbewusste Konflikte finden; eine Mobbing-Situation sei immer eine arbeitsbezogene Problematik und primär keine psychische Erkrankung. Die damals erlittene Kränkung u nd Zurücksetzung aufgrund der dritten Schwan gers chaft habe die Schmerzsymptomatik ausgelöst. E ine Dauer von nunmehr 20 Jahren sei allerdings nicht nachvollziehbar. Zudem sei der Konflikt kündi gungsbe dingt nicht mehr vorhanden und die Beschwerdeführerin habe noch zehn Jahre darüber hinaus in einem 50 % -Pensum weiterarbeiten können, bevor sie ihre Arbeit vollständig nieder gelegt habe. Gesamthaft sei eine eigenständige psychische Störung im Sinne einer „ anhaltend somatoform en Schmerzstörung" somit nicht zu diagnostizieren. Die Gutachterin berichtete weiter, es lasse sich ebenfalls keine relevante psychiatrische Komorbidit ät, mit der eine ausge wie sene Leistungseinschränkung begründet werden könnte, feststellen. Es sei der Beschwerdeführerin de shalb die Willensanstrengung zuzumuten, die Schmerzen zu überwinden. Ausserdem seien auch keine weiteren Faktoren vorhanden, die einer zumutbaren Willensanstrengung bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Wege stehen würden. Sämtliche bisher durchgeführte n Therapien hätten zu keiner Änderung d es Zustandsbildes geführt. Dr. Y.___ habe in ihrem Gut achten sehr treffend beschrieben, dass erst nach Einsichtsvermittl ung in die psychischen Komponenten der Beschwerden eine Psychotherapie erfolgverspre chend sei, was allerdings einen entsprechenden psychischen Leidensdruck vor aussetze. Bei der Beschwerdeführerin beziehe sich der Leidensdruck ausschliess lich auf die körperliche Ebene. Auch d ie aktuell behandelnde F.___- sprachige Psychiaterin, zu der sich die Beschwerdeführerin einmal monatlich beg ebe, be schreibe einen unveränderten, gleichbleibenden Zustand. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 38 ff.). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die involvierten Spezialärzte zusammen fassend aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Beschwerdeführer in aus interdisziplinärer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (S. 47). 5. 5.1 Die Parteien sind sich uneins, ob ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG gege ben ist. Ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Zusprache einer ganzen Rente wesentlich verbessert hat, braucht indes nicht näher geprüft zu werde n, sofern die Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 zu schüt zen ist. Hiezu ergibt sich Folgendes: Vorab ist anzumerken, dass sich die Beschwerdeführerin zur betreffenden Rechts norm bereits in ihrer Beschwerdeschrift vom 2. März 2015 geäussert hat ( Urk. 1 S. 10 f.), sodass bei der in Frage stehenden Substitution des Motivs der Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt ist (vgl. BGE 125 V 368 E. 4a mit Hin weisen). 5.2 Da die Rentenüberprüfung zwischen Anfang 2012 und Ende 2014 eingeleitet worden ist, ist lit. a der Schlussbestimmungen aus formeller Sicht anwendbar (vgl. BGE 140 V 15 E. 5.3.4.2 mit weiterem Hinweis). 5.3 Die Ausschlusskriterien gemäss lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen (Errei chen des 55. Altersjahres oder 15-jähriger Rentenbezug) s ind vorliegend nicht gegeben. Die Beschwerdeführerin war zum Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung respektive zum darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung 53 ¾ Jahre alt und bezog seit etwas mehr als 13 Jahren eine Invalidenrente. Der dem in der Bes chwerdeschrift ( Urk. 1 S. 12) zitierten Urteil BGE 141 V 5 (= Ur teil des Bundesgerichts 8C_446/2014 vom 1 2. Januar 2015) zugrunde liegende Sachverhalt – darin wurde bei der versicherten Person von einem massgeben den Alter von knapp 54 Jahren und einem Rentenbezug von 14 Jahren und 11 Monaten ausgegangen – ist daher mit dem vorliegenden nicht vergleichbar und der erwähnte Entscheid des Bundesgerichts für den vorliegenden Fall nicht einschlägig. 5.4 5.4.1 Wird eine Rente revisionsweise (v gl. Art. 17 Abs. 1 ATSG) herauf – oder herabge setzt, so tritt die Revisionsverfügung an Stelle der zu revidierenden Verfügung. Dasselbe gilt auch dann, wenn in einem Revisionsverfahren die bis herige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonfor mer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Ein kommensvergleichs bestätigt wird ( BGE 140 V 514 E. 5.2 mit weiterem Hin weis ). Folglich ist zu prüfen, ob die im Rahmen eines ersten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8 /22) am 1. April 2004 verfügte Zusprache einer ganzen Rente auf ei nem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbar e organische Grundlage beruhte, zumal die damalige Rentenzuspra c he nicht bereits auf der Basis der Überwindbarkeitsrechtsprechung (betreffend anhaltende somatoforme Schmerzstörung) erfolgt ist ( vgl. BGE 140 V 8). Für die entsprechende Prüfung sind damit – entgegen der Beschwerdeführerin ( Urk. 1 S. 10) – die im Bericht von Dr. G.___ vom 25. Dezember 2014 konstatierten Diagnosen nicht relevant. 5.4.2 Nachdem die bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, eingeholten Verlaufsberichte vom 4. Juni und 11. September 2003 ( Urk. 8 /26 und Urk. 8 /28) und die von Dr. D.___ am 29. April 2003 verfasste Expertise ( Urk. 8 /23) keine abschliessende Beurteilung des Rentenanspruchs erlaubt hat ten (vgl. Urk. 8 /35/3), holte die Beschwerdegegnerin bei Dr. med. Y.___ ein psychiatrisches Gutachten ein ( Urk. 8 /33 und Urk. 8 /35 S. 3). Darin wurde als einzige Diagnose eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden so matoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) aufgeführt ( Urk. 8 /34 S. 9). Dabei handelt es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen. Soweit die beiden erstgenannten Ärzte noch auf ein depressives Geschehen hinwiesen, ist festzuhalten, dass sie – im Gegensatz zu Dr. Y.___, die die entsprechende Diagnose nicht mehr stellte – über kei nen Facharzttitel in Psychiatrie verfügen und selbst mittelgradige depressive Episoden im Mittel etwa sechs Monate dauern (Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2011 vom 14. Juni 2011 E. 6.3.2). Anhaltspunkte für ein selbständiges depressives Leiden sind nicht ersichtlich, bezeichnete doch auch Dr. D.___ das Leiden als die Schmerzen begleitende Depression ( Urk. 8/23/3). Dass die ge ringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links ( Urk. 8 /23 S. 3), die anspruchserhebliche, der Rentenzusprache zugrunde liegende Arbeits - unfä higkeit mitverursacht hat, ist aufgrund der aktenkundigen Arztberichte nicht anzunehmen. 5.4.3 Nach dem Gesagten ist erstellt, dass die Invalidenrentenzusprechung (allein) auf einem unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen beruht hat. Nä her zu prüfen ist damit, ob bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 31. Januar 2015 noch eine Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG vor gelegen hat, die einer Aufhebung der Invalidenrente entgegen steht. 6. 6.1 Das auf einlässlichen internistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende, die fallrelevanten Vorakten sowie die geklagten Beschwerden berücksichtigende Gutachten der Z.___ entspricht den recht sprechungemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.6 hievor ). Nach einleuchtender Darlegung der medizinischen Zusammenhänge gelangten die Experten zur begründeten Schlussfolgerung, dass aus interdisziplinärer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit bestehe. 6.2 6.2.1 Die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ ( Urk. 8/67 und Urk. 8/88), die als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) enthalten, vermögen keine Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu begründen. Hinsichtlich der divergierenden medizinischen Ansichten ist anzumerken, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch im mer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psy chiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte – wie vorliegend – lege artis vorgegangen ist (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1 mit Hinweis en ). Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklä rungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Ge richtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklä rungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Anders verhält es sich nur, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der (psy chiatrischen) Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (Urteile des Bundesgerichts 8C_79/2008 vom 19. August 2008 E. 4.1 mit Hinweis und 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2 mit weiteren Hinweisen). Solche Gesichtspunkte bringt Dr. G.___ je doch nicht vor. Ausserdem fehlt in ihrem Bericht eine Äusserung zur Arbeitsfä higkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ( Urk. 8/67 S. 3) 6.2.2 Selbst wenn von einem depressiven Geschehen ausgegangen würde, ist zu bemer ken, dass nach der Rechtsprechung leichte bis mittelgradige depressive Episode n grundsätzlich keine von depressive n Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbständigten Ge sund heitsschadens darstellen, die es der betroffenen Person verunmöglichte, eine angepasste Tätigkeit auszuüben. Leichte bis höchstens mittelschwere psy chische Störungen depressiver Natur gelten grundsätzlich als therapeutisch an gehbar ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.5 mit Hinweisen). Dies hat auch dann Geltung, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressive n Störung diagnostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.4 mit Hinwei sen). Auch wenn eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressi ve n Störung nicht schlechthin auszuschliessen ist, bedingt deren Annahme je doch, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidi sierende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (Urteil des Bundesge richts 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.4 mit Hinweisen). Vorliegend kann von einer Ausschöpfung der therapeutischen und medika - mentö sen Behandlungsmöglichkeiten nicht gesprochen werden. Dr. G.___ betreut die Beschwerdeführerin erst seit 4. Juni 2013, welcher Zeitpunkt praktisch mit der Eröffnung des Revisionsverfahrens zusammenfällt ( Urk. 8/60). Nach Durchführung einer ersten Sitzung fand die zweite Konsulta tion mehr als drei Monate später am 11. September 2013 statt. Dem Bericht der nämlichen Therapeutin vom 25. November 2013 ist weiter zu entnehmen, dass diese die Beschwerdeführerin letztmals am 28. Oktober 2013, mithin knapp ei nen Monat zuvor gesehen hat ( Urk. 8/67). Anlässlich der Begutachtung berich tete die Beschwerdeführerin von monatlich stattfinden den Therapieterminen ( Urk. 8/75 S.34). Diese Behandlungsfrequenz deutet nicht auf einen allzu gros sen Leidensdruck hin. Von 2010-2013 beanspruchte die Beschwerdeführerin – obwohl die aktuell behandelnde Therapeutin von einer seit 2005 bestehenden depressiven Problematik ausgeht ( Urk. 8/67 S. 1) – überdies keine psychiatrische Behandlung ( Urk. 8/88 S. 1). Nebst dem im Jahr 200 1 stattgehabten Aufenthalt in der Klinik K.___ wurden – soweit aktenkundig – keine weiteren (teil-)stationären Behandlungen durchgeführt ( Urk. 8/75 S. 39). Auch angesichts dieser Intensität der Therapiebemühungen kann dem Leiden der Beschwerde führerin – wenn eine depressive Symptomatik angenommen würde – keine in validisierende Wirkung zuerkannt werden. 6.2.3 Auch der Bericht von Dr. B.___ vom 6. November 2013 ( Urk. 8/66) stellt die Be weiskraft des Gutachtens nicht in Frage. So nahm er keine einleuchtend e und durch Befunde untermauerte medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeits fähigkeit vor. In diesem Zusammenhang ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Spezial ärzte (so etwa das Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 570/04 vom 21. Februar 2005 E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 6.2.4 Zu ergänzen ist zudem, dass die Beschwerdeführerin selbst davon ausgeht, dass ihr Gesundheitszustand (auch) durch psychosoziale Belastungsfaktoren be stimmt ist ( Urk. 1 S. 7). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass j e stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Ein zelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheits wert vorhanden sein muss ( vgl. zum Ganzen BGE 127 V 294 E. 5a sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). 6.3 Die Z.___ -Gutachter stellten als Hauptdiagnose ein chronifiziertes, generalisier tes, weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Kor relat. Die Beschwerdeführerin leidet damit an Schmerzen, die aus somatischer Sicht nicht erklärbar sind. Der betreffenden Diagnose liegt damit ein einer so matoformen Schmerzstörung ähnliches, unklares Beschwerdebild zugrunde, weshalb die Prüfung des Anspruchs auf Invalidenleistungen anhand der in BGE 141 V 281 festgehaltenen Indikatoren zu erfolgen hat (vgl. hiezu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2015 vom 29. Februar 2016 E. 5). 6.4 6.4.1 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Ver - si cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein - trächti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6). 6.4.2 Nach Aufgabe des Konzepts der Überwindbarkeitsvermutung, welche durch eine ergebnisoffene Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens als zentralem Beweisgegenstand abgelöst wird, scheint der Begriff des Kriteriums nicht mehr geeignet. Das Bundesgericht spricht fortan von Indikatoren, einem Begriff, der massgebliche Beweisthemen bezeichnet, anhand welcher ein bestimmter Sach verhalt ermittelt wird (vgl. dazu auch Peter Henningsen, Probleme und offene Fragen in der Beurteilung der Erwerbsfähigkeit bei Probanden mit funktionellen Körperbeschwerdesyndromen, in: SZS 2014 S. 533 und 541 [Gutachten des Prof. Dr. Peter Henningsen, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Technische Universität München, vom Mai 2014 zu Fragen der Schweizer Praxis zur Invaliditätsfeststellung bei somatoformen und ver wandten Störungen]; BGE 141 V 281 E. 4.1.1 und E. 4.1.2). Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht i n BGE 141 V 281 wie folgt: - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder - resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2) Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Einzelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3). 6.4.3 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betref fend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio ). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen ( BGE 141 V 281 E. 8). 6.5 Im hier zu beurteilenden Fall sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass unter Berücksichtigung der mittlerweile massgebenden Standardindikatoren eine Arbeitsunfähigkeit resultieren könnte. Die Gutachter konnte n anlässlich ihrer fachärztlichen Exploration keine wesentlichen krankheitsbe dingten Ein schränkungen erkennen und massen den erhobenen Diagnosen keine Auswir kungen auf die Arbeitsfähigkeit bei ( Urk. 8/75 S. 41 und S. 47). Ein Leiden von erheblicher Schwere liegt damit nicht vor. Soweit im depressiven Geschehen eine Begleiterkrankung erblickt werden könnte, kommt ihr keine eigenständige, invalidisierende Bedeutung zu, was als ressourcenhemmender Faktor wirken könnte. Auch wenn das anlässlich der Begutachtung von der Beschwerdeführe rin geschilderte Tagesaktivitätsniveau tief ist, ist ihre soziale Beziehungs- und Bezugsfähigkeit in der Ursprungsfamilie nicht eingeschränkt ( Urk. 8/75 S. 19 und S. 34 f.). Sie unternimmt grössere Spaziergänge ( Urk. 8/75 S. 28), nimmt das Nachtessen meistens bei ihrer Tochter ein ( Urk. 8/75 S. 19) und erledigt den wöchentlichen Grosseinkauf zusammen mit ihrem Ehemann ( Urk. 8/75 S. 19). Sie ist ferner in der Lage, jährlich für sechs Wochen nach L.___ zu fliegen, um dort Verwandte zu treffen ( Urk. 8/75 S. 19). Auf einen geringen Leidensdruck weist der Umstand hin, dass die Beschwerdeführerin von 2010 bis 2013 keine psychiatrische Behandlung beanspruchte ( Urk. 8/88 S. 1) und die bei Dr. G.___ wahrgenommene n Therapietermine monatlich stattfinden ( Urk. 8 /75 S. 34). Die im Rahmen der Begutachtung durchgeführte Überprüfung der Kon sistenz bestätigte die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggrava tion mit dysfunktionalen Bewältigungsmechanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung. Ausserdem berichteten die Gutachter von einer Symptom ausweitung und positiven Waddell -Zeichen ( Urk. 8 /75 S. 22 f., S. 26, S. 28, S. 35 und S. 38). Diese Umstände sprechen insgesamt gegen eine invalidi - sierende Erkrankung, die schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar ist. Es finden sich auch keine Hinweise auf die im Komplex Persö nlichkeit zu prüfenden Merkmale. Im Gegenteil enthält der soziale Kontext durch die Einbettung in die Familie und die Unterstützung durch diese sich potenziell günstig auf die Res sourcen auswirkende Faktoren. Zusammenfassend kann damit unter Berück sichtigung der nicht schwer ausgeprägten Schmerzerkrankung, fehlender Komorbiditäten, eines wenig ausgeprägten Leidensdruckes und eher günstiger persönlicher Ressourcen nicht von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden. 6.6 Nach dem Gesagten ist ausgewiesen, dass weder ein som a tischer noch ein psychi scher Gesundheitsschaden besteht, der die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 7 ATSG in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt. Die bisherige ganze Rente ist damit gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlus sbestimmungen aufzu heben. Damit kann auch offen bleiben, ob die Rentenerhöhung vom 1. April 2004 zwei fellos unrichtig war, ist doch fraglich, ob die von der Gutachterin Dr. Y.___ gestellte Diagnose ausschliesslich mit psychosozialen Faktoren zu erklären ist. 7. Soweit die Beschwerdeführerin die Weiterausrichtung der Rente während der Wiedereingliederungsmassnahmen fordert ( Urk. 1 S. 1 1), ist darauf hinzuweisen, dass einzig der Anspruch auf Wiedereingliederungsmassnahmen gleichzeitig mit der Reduktion oder Aufhebung der Rente nach lit. a Abs. 1 der Schlussbestim mungen entsteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Eine Weiterausrichtung der Rente erfolgt indes nur, wenn Massnahmen zu r Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG durch geführt werden ( lit. a Abs. 3 der Schlussbestimmungen). Vor diesem Hinter grund kann die Weiterausrichtung der Rente nicht bereits Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, zumal diesbezüglich auch kein Anfechtungs objekt vorliegt. 8. Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 9. 9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozess führung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Als bedürftig gilt eine Person, wenn sie ohne Beein trächtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhalts nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu be streiten, wobei die Einkommens- wie die Vermögensverhältnisse beider Ehegat ten zu berücksichtigen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_617/2009 vom 15. Januar 2010 E. 6.2.1 mit Hinweisen). Grundsätzlich obliegt es der gesuch stellenden Person, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit wie möglich auch zu belegen (BGE 120 Ia 179 E. 3a). 9.2 Mit ihrer Beschwerde vom 2. März 2015 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 9. März 2015 wurde die Versicherte ausdrücklich aufgefordert, das For mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtlicher Belege zur finanziellen Situation (wie Lohnausweise, Bankauszüge, Mietverträge, Versicherungsverträge, Rechnungen, Quittungen, Steuererklärungen, zu Unterhaltsleistungen verpflichtende Gerichtsurteile, Für sorgeentscheide samt Bedarfsberechnung etc.) einzureichen ( Urk. 5). Die Be schwerdeführer in reichte hierauf das Formular ein ( Urk. 10). Mit dem ausge füllten Fragebogen gab sie als einzige Belege einen nicht vom Darlehensnehmer – dem Ehemann der Beschwerdeführerin – unterzeichneten Darlehensvertrag der M.___ AG über Fr. 46‘112.40, einen ebenfalls durch die Beschwerde führerin und ihren Mann nicht signierten Vertrag über eine Festhypothek im Umfang von Fr. 295‘000.00, einen wiederum nicht durch den Ehemann der Be schwerdeführerin als Leasingnehmer unterschriebenen Leasingvertrag für eine n Mercedes Benz ML 350, eine den Sohn der Beschwerdeführerin betreffende Lohnabrechnung vom März 2015 s owie Unterlagen über die Auszahlung von Rentenleistungen an den Ehemann der Beschwerdeführerin (IV-Stelle, Pensions kasse und Säule 3a) zu den Akten (Urk. 11/1-7). Damit dokumentierte sie ins besondere die von ihr geltend gemachten Auslagen nicht. Zudem fehlen rele vante Unterlagen zur Beurteilung respektive Verifizierung der Vermögenssitua tion wie Bankauszüge oder Steuererklärungen beziehungsweise Schätzungen der Liegenschaften in der Schweiz und der N.___. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattgegeben werd en (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5). 9.3 Zu ergänzen bleibt, dass selbst bei Be achtung der ( nicht substantiierten ) Selbstan gaben der Beschwerdeführerin im Formular zur Abklärung der pro zessualen Bedürftigkeit ein Einnahm enüberschuss resultieren würde. Nicht be rücksichtigt werden könnten jedoch die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fahrzeug, da diesem kein Kompetenzcharakter zukommt (Urteil des Bun desgerichts 9C_380/2015 vom 17. November 2015 E. 5.2). Was die Abzah lungsraten für das Darlehen bei der M.___ AG betrifft, ist sodann ergänzend festzuhalten, dass die Tilgung gewöhnlicher Schulden bei der Berechnung des Notbedarfs nicht zu berücksichtigen ist. Eine Berücksichtigung der Ratenzah lungen käme einzig in dem Umfang in Betracht, als damit Verpflichtungen be glichen würden, die dem notwendigen laufenden Le bensunterhalt dienen (Urteil des Bundesgerichts 8C_414/2008 vom 9. September 2008). Einen entsprechen den Nachweis hat die Beschwerdeführerin nicht er bracht. Sodann haben die im gemeinsamen Haushalt lebenden volljährigen Kinder mit eigenem Erwerbsein kommen einen angemessenen Anteil an die Haushaltskosten (Mietzins, Heizung, Wäsche usw.) beizutragen, wobei in der Regel von einem Drittel des Nettoein kommens ausgegangen wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_909/2014 vom 6. Mai 2015 E. 3.3). 9.4 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘0 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 2. März 2015 um Gewährung der unentgeltli chen Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsdienst Inclusion Handicap - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLocher

X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap

vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap Grütlistrasse 20, 8002 Zürich

Grütlistrasse 20, 8002 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1961 geborene X.___ meldete sich am 1 2. März 2002 – unter Hin weis auf chronische Rückenschmerzen – bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Rentenleistungen an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle traf daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und sprach ihr mit Verfügung vom 24. September 2002 eine halbe Rente der Invalidenver sicherung mit Wirkung ab 1. Januar 2002 zu ( Urk. 8/19 und Urk. 8/94). Im Rahmen des Ende April 2003 von Amtes wegen initiierten Revisionsverfahrens ( Urk. 8/22) liess die Verwaltung die Versicherte am 3. März 2004 von Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch untersuchen (vgl. Expertise vom 9. März 2004 [ Urk. 8/34]). Daraufhin erhöhte sie die Rente mit Verfügung vom 1. April 2004 mit Wirkung ab 1. August 2003 auf eine ganze Rente ( Urk. 8/38). Diese bestätigte sie in der Folge anlässlich der in den Jahren 2007 und 2010 (Urk. 8/41 und Urk. 8/47) durchgeführten or dentlichen Revisionsverfahren mit Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010 ( Urk. 8/45 und Urk. 8/55).

1. Die 1961 geborene X.___ meldete sich am 1 2. März 2002 – unter Hin weis auf chronische Rückenschmerzen – bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Rentenleistungen an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle traf daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und sprach ihr mit Verfügung vom 24. September 2002 eine halbe Rente der Invalidenver sicherung mit Wirkung ab 1. Januar 2002 zu ( Urk. 8/19 und Urk. 8/94). Im Rahmen des Ende April 2003 von Amtes wegen initiierten Revisionsverfahrens ( Urk. 8/22) liess die Verwaltung die Versicherte am 3. März 2004 von Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch untersuchen (vgl. Expertise vom 9. März 2004 [ Urk. 8/34]). Daraufhin erhöhte sie die Rente mit Verfügung vom 1. April 2004 mit Wirkung ab 1. August 2003 auf eine ganze Rente ( Urk. 8/38). Diese bestätigte sie in der Folge anlässlich der in den Jahren 2007 und 2010 (Urk. 8/41 und Urk. 8/47) durchgeführten or dentlichen Revisionsverfahren mit Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010 ( Urk. 8/45 und Urk. 8/55). Im Rahmen eines weiteren, von Amtes wegen im Juni 2013 eingeleiteten Revisi onsverfahren s holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 61-62 und Urk. 8/66-67) und liess die Versicherte am 25. Februar und 3. März 2014 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 16. Juli 2014 [ Urk. 8/75]). Mit Vorbescheid vom 11. September 2014 stellte die Verwal tung die Einstellung der Rente per Ende des auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats in Aussicht ( Urk. 8/76). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin ( Urk. 8/78, 8/82 und 8/86) – mit Verfügung vom 30. Januar 2015 fest ( Urk. 8/92 = Urk. 2).

Im Rahmen eines weiteren, von Amtes wegen im Juni 2013 eingeleiteten Revisi onsverfahren s holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 61-62 und Urk. 8/66-67) und liess die Versicherte am 25. Februar und 3. März 2014 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 16. Juli 2014 [ Urk. 8/75]). Mit Vorbescheid vom 11. September 2014 stellte die Verwal tung die Einstellung der Rente per Ende des auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats in Aussicht ( Urk. 8/76). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin ( Urk. 8/78, 8/82 und 8/86) – mit Verfügung vom 30. Januar 2015 fest ( Urk. 8/92 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 2. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 21. April 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be schwerde ( Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 29. April 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12).

2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 2. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 21. April 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be schwerde ( Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 29. April 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingega n gen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingega n gen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1.4 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat das Sozialversiche - rungs gericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der es überzeugt ist. Das Gericht hat sich nicht darauf zu be schränken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu überprüfen. Es kann eine Beschwerde gutheis sen oder abweisen aus anderen Gründen als von der Beschwerde führenden Partei vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (BGE 122 V 34 E. 2b).

1.4 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat das Sozialversiche rungs gericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der es überzeugt ist. Das Gericht hat sich nicht darauf zu be schränken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu überprüfen. Es kann eine Beschwerde gutheis sen oder abweisen aus anderen Gründen als von der Beschwerde führenden Partei vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (BGE 122 V 34 E. 2b). In der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist die Substitution der Motive inbe griffen, vermittelst derer das Gericht eine im Ergebnis richtige, aber falsch be gründete Verfügung mit anderen rechtlichen Überlegungen bestätigt (BGE 116 V 23, 105 V 198 E. 1a).

In der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist die Substitution der Motive inbe griffen, vermittelst derer das Gericht eine im Ergebnis richtige, aber falsch be gründete Verfügung mit anderen rechtlichen Überlegungen bestätigt (BGE 116 V 23, 105 V 198 E. 1a). 1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).

1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2).

Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen).

Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen).

Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen). Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2).

Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2). 1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Renteneinstell ung – unter Hinweis auf das Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) – damit, dass die Be schwerdeführerin infolge einer Verbesserung ihres Gesundheitszustands als Hausangestellte und auch in jeder anderen adaptierten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Insbesondere könne die seit 2001 gestellte Diagnose ei ner somatoformen Schmerzstörung aus heutiger Sicht nicht mehr attestiert wer den. Im weitesten Sinne handle es sich beim Leiden der Beschwe rdeführerin um ein sogenanntes pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerde bild ohne na chweisbare organische Grundlage. Ihr könne jedoch zugemutet werden, die Schmerzen zu überwinden und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Renteneinstell ung – unter Hinweis auf das Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) – damit, dass die Be schwerdeführerin infolge einer Verbesserung ihres Gesundheitszustands als Hausangestellte und auch in jeder anderen adaptierten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Insbesondere könne die seit 2001 gestellte Diagnose ei ner somatoformen Schmerzstörung aus heutiger Sicht nicht mehr attestiert wer den. Im weitesten Sinne handle es sich beim Leiden der Beschwe rdeführerin um ein sogenanntes pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerde bild ohne na chweisbare organische Grundlage. Ihr könne jedoch zugemutet werden, die Schmerzen zu überwinden und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 2). In ihrer Beschwerdeantwort führte sie ergänzend an, n achvollziehbar sei, dass die anlässlich der im Jahr 2004 stattgefundenen Erstbegutachtung beschriebene belastende Gesamtsituation mit tiefer Verunsicherung der Beschwerdeführerin durch Konflikte am früheren Arbeitsplatz, die das ursprüngliche Beschwerdebild massgeblich geprägt hätten, in der Z.___ -Begutachtung nicht mehr hätten fest gestellt werden können. Ebenso seien damals demonstrative Elemente aus drücklich verneint worden, während in der aktuell en Expertise auf eine Aggra vation im Sinne einer bewusstseinsnahmen Verstärkung der Symptome hinge wiesen werde ( Urk. 7).

In ihrer Beschwerdeantwort führte sie ergänzend an, n achvollziehbar sei, dass die anlässlich der im Jahr 2004 stattgefundenen Erstbegutachtung beschriebene belastende Gesamtsituation mit tiefer Verunsicherung der Beschwerdeführerin durch Konflikte am früheren Arbeitsplatz, die das ursprüngliche Beschwerdebild massgeblich geprägt hätten, in der Z.___ -Begutachtung nicht mehr hätten fest gestellt werden können. Ebenso seien damals demonstrative Elemente aus drücklich verneint worden, während in der aktuell en Expertise auf eine Aggra vation im Sinne einer bewusstseinsnahmen Verstärkung der Symptome hinge wiesen werde ( Urk. 7). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt, da sich ihr Gesundheitszustand – entgegen dem aufgrund verschie dener Mängel nicht beweistauglichen Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 – nicht wesentlich verbessert habe, die ursprüngliche Rentenzusprache nicht zweifellos unrichtig gewesen sei und eine Leistungseinstellung gestützt auf die Schlussbestimmung en lit. a der Änderung des IVG vom 18. März 2011 ausser Betracht falle, habe die Beschwerdegegnerin die Rente zu Unrecht eingestellt ( Urk. 1 S. 6 ff.). Gelange das hiesige Gericht zum Schluss, die Rentenaufhebung sei aufgrund der Schlussbestimmung zu schützen, so sei der Beschwerdeführerin die Rente während der Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 11).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt, da sich ihr Gesundheitszustand – entgegen dem aufgrund verschie dener Mängel nicht beweistauglichen Gutachten der Z.___ vom 16. Juli 2014 – nicht wesentlich verbessert habe, die ursprüngliche Rentenzusprache nicht zweifellos unrichtig gewesen sei und eine Leistungseinstellung gestützt auf die Schlussbestimmung en lit. a der Änderung des IVG vom 18. März 2011 ausser Betracht falle, habe die Beschwerdegegnerin die Rente zu Unrecht eingestellt ( Urk. 1 S. 6 ff.). Gelange das hiesige Gericht zum Schluss, die Rentenaufhebung sei aufgrund der Schlussbestimmung zu schützen, so sei der Beschwerdeführerin die Rente während der Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 11). 3. Die Rentenerhöhung auf eine ganze Rente – der eine umfassende Abklärung des Rentenanspruchs zugrunde lag – erfolgte ausschliesslich aufgrund einer psy chischen Gesundheitsstörung (vgl. Urk. 8 /34 und Urk. 8 /35 S. 3 f. ). Da die Be schwerdegegnerin im Rahmen der beiden in den Jahren 2007 und 2010 durch geführten Revisionsver fahren lediglich Berichte der Internisten Dres. med. A.___, B.___ und C.___ ( Urk. 8 /43 und 8 /49-50) einholte und keine psychiatrischen Ab klärungen traf, ist zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchser heblichen Änderung die Rentenverfügung vom 1. April 2004 un d nicht die Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010, die einen unveränderten Rentenanspruch festhielten.

3. Die Rentenerhöhung auf eine ganze Rente – der eine umfassende Abklärung des Rentenanspruchs zugrunde lag – erfolgte ausschliesslich aufgrund einer psy chischen Gesundheitsstörung (vgl. Urk. 8 /34 und Urk. 8 /35 S. 3 f. ). Da die Be schwerdegegnerin im Rahmen der beiden in den Jahren 2007 und 2010 durch geführten Revisionsver fahren lediglich Berichte der Internisten Dres. med. A.___, B.___ und C.___ ( Urk. 8 /43 und 8 /49-50) einholte und keine psychiatrischen Ab klärungen traf, ist zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchser heblichen Änderung die Rentenverfügung vom 1. April 2004 un d nicht die Mitteilungen vom 24. April 2007 und 8. Juli 2010, die einen unveränderten Rentenanspruch festhielten. 4.1

4.1 4.1.1 Der am 1. April 2004 verfügten Rentenerhöhung ( Urk. 8/38) l a gen folgende medi zinischen Berichte zugrunde:

4.1.1 Der am 1. April 2004 verfügten Rentenerhöhung ( Urk. 8/38) l a gen folgende medi zinischen Berichte zugrunde: Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, die die Beschwerdefüh rerin im Auftrag der Pensionskasse der Stadt Zürich mehrmals, zuletzt am 19. Dezember 2002 untersucht hatte, stellte in ihrem Bericht vom 29. April 2003 ( Urk. 8/23) nachstehende Diagnosen (S. 3):

Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, die die Beschwerdefüh rerin im Auftrag der Pensionskasse der Stadt Zürich mehrmals, zuletzt am 19. Dezember 2002 untersucht hatte, stellte in ihrem Bericht vom 29. April 2003 ( Urk. 8/23) nachstehende Diagnosen (S. 3): - Somatoforme Schmerzstörung

Somatoforme Schmerzstörung - Schmerzsyndrom mit ausgedehnten Tendomyosen

Schmerzsyndrom mit ausgedehnten Tendomyosen - Depressive Episode, zur Zeit leichtgradig

Depressive Episode, zur Zeit leichtgradig - Geringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links

Geringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links Sie führte aus, die Leiden der Beschwerdeführerin hätten am 18. Januar 2001 zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % geführt. Wegen Zunahme der Schmerzen und der Depression habe sie am 8. März 2002 eine 60%ige Invalidität im bishe rigen Beruf als Hausangestellte als auch in jeder anderen Tätigkeit attestiert. Trotz vielfältiger therapeutischer Bemühungen sei es zu keiner gesundheitlichen Besserung gekommen. Beim langwierigen Krankheitsverlauf schätze sie die Prognose als ungünstig ein und rechne im besten Fall damit, dass die 40%ige Arbeitsfähigkeit erhalten bleibe (S. 3).

Sie führte aus, die Leiden der Beschwerdeführerin hätten am 18. Januar 2001 zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % geführt. Wegen Zunahme der Schmerzen und der Depression habe sie am 8. März 2002 eine 60%ige Invalidität im bishe rigen Beruf als Hausangestellte als auch in jeder anderen Tätigkeit attestiert. Trotz vielfältiger therapeutischer Bemühungen sei es zu keiner gesundheitlichen Besserung gekommen. Beim langwierigen Krankheitsverlauf schätze sie die Prognose als ungünstig ein und rechne im besten Fall damit, dass die 40%ige Arbeitsfähigkeit erhalten bleibe (S. 3). 4.1.2 Dr. med. A.___, Personalarzt am E.___, diagnostizierte am 5. September 2003 ein panvertebrales Syndrom, eine Fibromyalgie und eine De pression. Er gab an, er habe Zweifel, ob die Beschwerdeführerin in den Arbeits prozess zurückkehren könne. Sie sei vermutlich einer psychiatrischen Therapie nicht zugänglich und verschliesse sich. Mutmasslich sei auch das häusliche Mi lieu – der Ehemann bezieh e eine Invalidenrente – nicht sehr motivierend, um aus der leidenden Haltung herauszukommen. Im Vordergrund stünden die Schmerzen am ganzen Bewegungsapparat ( Urk. 8/28).

4.1.2 Dr. med. A.___, Personalarzt am E.___, diagnostizierte am 5. September 2003 ein panvertebrales Syndrom, eine Fibromyalgie und eine De pression. Er gab an, er habe Zweifel, ob die Beschwerdeführerin in den Arbeits prozess zurückkehren könne. Sie sei vermutlich einer psychiatrischen Therapie nicht zugänglich und verschliesse sich. Mutmasslich sei auch das häusliche Mi lieu – der Ehemann bezieh e eine Invalidenrente – nicht sehr motivierend, um aus der leidenden Haltung herauszukommen. Im Vordergrund stünden die Schmerzen am ganzen Bewegungsapparat ( Urk. 8/28). 4.1.3 Gestützt auf die Ergebnisse ihrer am 3. März 2004 im Auftrag der Beschwerdegeg nerin durchgeführten psychiatrischen Untersuchung diagnosti zierte Dr. med. Y.___ in ihrem G utachten vom 9. März 2004 (Urk. 8/34) eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstö rung (ICD-10 F45.4). Es handle sich – so die Expertin ausführend – um eine funktionelle Störung, in deren Zentrum emotionale Konflikte und/oder psy chosoziale Probleme stünden, die den Schmerz unterhalte n und die in der Regel auf keine Medikation ansprechen würde n. Die Gesamtsituation bestehe erfah rungsgemäss häufig über viele Jahre hinweg und die zugrunde liegende Kon flikthaftigkeit sei für den Betref fenden aus eigener Kraft nicht zu lösen. Im vor liegenden Fall dürfte die sich ab 1995 abzeichnende Konflikthaftigkeit am Ar beitsp latz mit tiefgreifender Verunsi cherung der gerade vom jüngsten Kind ent bundenen Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der 1998 erfolgten Inva lidisi erung des Ehemannes und der dar aus folgenden Existenzunsicherheit von zentraler Bedeutung gewesen sein. Neben der Existenzsicherung habe die Er krankung beider Eheleute deren sehnlichster Wunsch nach Integration in die s chweizerische Gesellschaft gefährdet. Die Beschwerdeführerin habe auch in ei ner Psychotherapie bei einer Ärztin, die ihre Muttersprache spreche, nicht er reicht werden können, so dass die bestehenden psychosozialen Konflikthaftig keiten nicht im Ansatz hätten aufgearbeitet werden k önnen (S. 9). Dr. Y.___ schilderte weiter, e inzig durch die Einsichtsvermittlung in die psychische Kom ponente der Beschwerden beziehungsweise deren sich daraus ergebenden psy chosozialen Konflikthaftigkei ten sei allenfalls eine Verbesserung zu erreichen. Diesbezüglich seien bereits adäquate Be handlungsversuche unternommen wor den, und zwar im Sinne einer Psychotherapie bei einer F.___ sprechenden Psychiaterin. Eine e rfolgreiche Psychotherapie setze jedoch einen entspre chen den psychischen Leidensdruck voraus; der Leidensdruck der Beschwerdeführerin bestehe indes praktisch ausschliesslich auf der körperlichen Ebene (S. 9).

4.1.3 Gestützt auf die Ergebnisse ihrer am 3. März 2004 im Auftrag der Beschwerdegeg nerin durchgeführten psychiatrischen Untersuchung diagnosti zierte Dr. med. Y.___ in ihrem G utachten vom 9. März 2004 (Urk. 8/34) eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstö rung (ICD-10 F45.4). Es handle sich – so die Expertin ausführend – um eine funktionelle Störung, in deren Zentrum emotionale Konflikte und/oder psy chosoziale Probleme stünden, die den Schmerz unterhalte n und die in der Regel auf keine Medikation ansprechen würde n. Die Gesamtsituation bestehe erfah rungsgemäss häufig über viele Jahre hinweg und die zugrunde liegende Kon flikthaftigkeit sei für den Betref fenden aus eigener Kraft nicht zu lösen. Im vor liegenden Fall dürfte die sich ab 1995 abzeichnende Konflikthaftigkeit am Ar beitsp latz mit tiefgreifender Verunsi cherung der gerade vom jüngsten Kind ent bundenen Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der 1998 erfolgten Inva lidisi erung des Ehemannes und der dar aus folgenden Existenzunsicherheit von zentraler Bedeutung gewesen sein. Neben der Existenzsicherung habe die Er krankung beider Eheleute deren sehnlichster Wunsch nach Integration in die s chweizerische Gesellschaft gefährdet. Die Beschwerdeführerin habe auch in ei ner Psychotherapie bei einer Ärztin, die ihre Muttersprache spreche, nicht er reicht werden können, so dass die bestehenden psychosozialen Konflikthaftig keiten nicht im Ansatz hätten aufgearbeitet werden k önnen (S. 9). Dr. Y.___ schilderte weiter, e inzig durch die Einsichtsvermittlung in die psychische Kom ponente der Beschwerden beziehungsweise deren sich daraus ergebenden psy chosozialen Konflikthaftigkei ten sei allenfalls eine Verbesserung zu erreichen. Diesbezüglich seien bereits adäquate Be handlungsversuche unternommen wor den, und zwar im Sinne einer Psychotherapie bei einer F.___ sprechenden Psychiaterin. Eine e rfolgreiche Psychotherapie setze jedoch einen entspre chen den psychischen Leidensdruck voraus; der Leidensdruck der Beschwerdeführerin bestehe indes praktisch ausschliesslich auf der körperlichen Ebene (S. 9). 4.2

4.2 4.2.1 Die Renteneinstellung vom 30. Januar 2015 ( Urk. 2) basiert im Wesentlichen auf folgenden medizinischen Akten:

4.2.1 Die Renteneinstellung vom 30. Januar 2015 ( Urk. 2) basiert im Wesentlichen auf folgenden medizinischen Akten: Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 2. Juli 2013 eine Fibromyalgie. Er gab an, ihm sei betreffend die Tätigkeit als Hausfrau keine Arbeitsunfähigkeit bekannt ( Urk. 8/61/1-4).

Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 2. Juli 2013 eine Fibromyalgie. Er gab an, ihm sei betreffend die Tätigkeit als Hausfrau keine Arbeitsunfähigkeit bekannt ( Urk. 8/61/1-4). 4.2.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 6. November 2013 die Diagnose eines invalidisierenden fibromyalgieformen Beschwerdebildes und attestierte eine seit 2004 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 8/66).

4.2.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 6. November 2013 die Diagnose eines invalidisierenden fibromyalgieformen Beschwerdebildes und attestierte eine seit 2004 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 8/66). 4.2.3 Die die Beschwerdeführerin seit 4. Juni 2013 behandelnde Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychot herapie, diagnostizierte am 25. November 2013 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel gradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Sie bescheinigte eine seit Behandlungsbeginn bestehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Arbeit als Spitalkraft ( Urk. 8/67 ; siehe auch Urk. 8 /88 ).

4.2.3 Die die Beschwerdeführerin seit 4. Juni 2013 behandelnde Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychot herapie, diagnostizierte am 25. November 2013 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel gradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Sie bescheinigte eine seit Behandlungsbeginn bestehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Arbeit als Spitalkraft ( Urk. 8/67 ; siehe auch Urk. 8 /88 ). 4.2.4 Nachdem sie die Beschwerdeführerin am 25. Februar und 3. März 2014 polydis ziplinär untersucht hatten, stellten die Ärzte der Z.___ in ihrem Gutachten vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden Diag nosen (S. 41). Den nachstehenden Diagnosen massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 41):

4.2.4 Nachdem sie die Beschwerdeführerin am 25. Februar und 3. März 2014 polydis ziplinär untersucht hatten, stellten die Ärzte der Z.___ in ihrem Gutachten vom 16. Juli 2014 ( Urk. 8/75) keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden Diag nosen (S. 41). Den nachstehenden Diagnosen massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 41): - Chronifiziertes, generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Korrelat

Chronifiziertes, generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Korrelat - Chronische Dyspepsie

Chronische Dyspepsie - Asymptomatische Sigmadivertikulose

Asymptomatische Sigmadivertikulose - Leberhämangiom im Segment VII

Leberhämangiom im Segment VII - Status nach Problemen in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosig keit (Mobbing ab 1994 bis zur Kündigung 2004; ICD-10 Z56)

Status nach Problemen in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosig keit (Mobbing ab 1994 bis zur Kündigung 2004; ICD-10 Z56) Die internistische Untersuchung habe – so Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin – das Bild einer altersentsprechend aussehenden, normosomen und ausgesprochen weinerlichen Beschwerdeführerin in normalem Allgemein zustand ergeben. Der internistische Status sei unauffällig gewesen. Sie sei normoton und normokard und weise keine klinischen Zeichen für eine Herzin suffizienz auf. Es würden sich auch keine Anhaltspunkte für eine pulmonale oder abdominelle Pathologie finden. Ausser einer Halbseitenhypästhe sie der rechten Körperhälfte sei auch die detaillierte neurologische Untersuchung un auffällig geblieben, so dass am ehesten von einer funktionel len Genese dieser Störung ausge gangen werden müsse. Aus internistischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (S. 45).

Die internistische Untersuchung habe – so Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin – das Bild einer altersentsprechend aussehenden, normosomen und ausgesprochen weinerlichen Beschwerdeführerin in normalem Allgemein zustand ergeben. Der internistische Status sei unauffällig gewesen. Sie sei normoton und normokard und weise keine klinischen Zeichen für eine Herzin suffizienz auf. Es würden sich auch keine Anhaltspunkte für eine pulmonale oder abdominelle Pathologie finden. Ausser einer Halbseitenhypästhe sie der rechten Körperhälfte sei auch die detaillierte neurologische Untersuchung un auffällig geblieben, so dass am ehesten von einer funktionel len Genese dieser Störung ausge gangen werden müsse. Aus internistischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (S. 45). Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, berichtete in seinem rheumato logischen Fachgutachten, die durchgeführte Exploration habe eine 53-jä hrige, gesund wirkende Beschwerdeführerin gezeigt, welche jedoch beim Un tersuch der Wirbe lsäule und der Gelenke dauernd dagegen gespannt und beim Berühren jeglicher Körperteile geseufzt habe. Die Untersuchung der Wirbelsäule habe sich jedoch nach Zuhilfenahme von Ablenkungsmanövern normal, frei und schmerzlos gestaltet. Es hätten sich weder spondylogene noch radikuläre Zeichen im Bereiche der Arme oder Beine ab gezeichnet, was mit der Bildgebung übereinstimme. A usser im Bereiche der rechten Hüfte seien alle Gelenke frei und schmerzlos beweglich gewesen. Der Rotationsschmerz der rechten Hüfte, wel cher sich in den Tro chanter projiziere, sei Ausdruck der bereits früher beschrie benen grenzwertigen Hüft d ysplasie. Diese Beschwerden seien aber nicht limi tierend und würden der Versicherten mitunter auch grössere Spaziergänge er lauben. Die nicht dermatombe zogene Hyposensibilität am rechten Arm und Bein sei als fun ktionell zu betrachten und passe gut in dieses syndromale Be schwerdebild. Aus rheumatologischer Sicht bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hausangestellte eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 28).

Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, berichtete in seinem rheumato logischen Fachgutachten, die durchgeführte Exploration habe eine 53-jä hrige, gesund wirkende Beschwerdeführerin gezeigt, welche jedoch beim Un tersuch der Wirbe lsäule und der Gelenke dauernd dagegen gespannt und beim Berühren jeglicher Körperteile geseufzt habe. Die Untersuchung der Wirbelsäule habe sich jedoch nach Zuhilfenahme von Ablenkungsmanövern normal, frei und schmerzlos gestaltet. Es hätten sich weder spondylogene noch radikuläre Zeichen im Bereiche der Arme oder Beine ab gezeichnet, was mit der Bildgebung übereinstimme. A usser im Bereiche der rechten Hüfte seien alle Gelenke frei und schmerzlos beweglich gewesen. Der Rotationsschmerz der rechten Hüfte, wel cher sich in den Tro chanter projiziere, sei Ausdruck der bereits früher beschrie benen grenzwertigen Hüft d ysplasie. Diese Beschwerden seien aber nicht limi tierend und würden der Versicherten mitunter auch grössere Spaziergänge er lauben. Die nicht dermatombe zogene Hyposensibilität am rechten Arm und Bein sei als fun ktionell zu betrachten und passe gut in dieses syndromale Be schwerdebild. Aus rheumatologischer Sicht bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hausangestellte eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 28). Dem psychiatrischen Gutachten von med. pract. J.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, kann entnommen werden, dass ein e im Rah men der Begutachtung durchgeführte spr achfreie Überprüfung der Konsis tenz die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggravation mit dysfunktio nalen Bewältigungsme chanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung be stätigte. Es könne von einer deutlichen Symptomausweitung ausgegangen wer den. D ie Schmerzen könn t en nicht durch die somatischen Befunde erklärt wer den. Unter Berücksichtigung der Akten, der Anamnese, der subjektiven Anga ben der Beschwerdeführerin sowie de s e rhobenen psychischen Befund es könne keine „psychische Störung" diagnostiziert werden, insbesondere keine „anhal tende somatoforme Schmerzstörung". Es würden sich keine Anhaltspunkte für vorbestehende unbewusste Konflikte finden; eine Mobbing-Situation sei immer eine arbeitsbezogene Problematik und primär keine psychische Erkrankung. Die damals erlittene Kränkung u nd Zurücksetzung aufgrund der dritten Schwan gers chaft habe die Schmerzsymptomatik ausgelöst. E ine Dauer von nunmehr 20 Jahren sei allerdings nicht nachvollziehbar. Zudem sei der Konflikt kündi gungsbe dingt nicht mehr vorhanden und die Beschwerdeführerin habe noch zehn Jahre darüber hinaus in einem 50 % -Pensum weiterarbeiten können, bevor sie ihre Arbeit vollständig nieder gelegt habe. Gesamthaft sei eine eigenständige psychische Störung im Sinne einer „ anhaltend somatoform en Schmerzstörung" somit nicht zu diagnostizieren. Die Gutachterin berichtete weiter, es lasse sich ebenfalls keine relevante psychiatrische Komorbidit ät, mit der eine ausge wie sene Leistungseinschränkung begründet werden könnte, feststellen. Es sei der Beschwerdeführerin de shalb die Willensanstrengung zuzumuten, die Schmerzen zu überwinden. Ausserdem seien auch keine weiteren Faktoren vorhanden, die einer zumutbaren Willensanstrengung bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Wege stehen würden. Sämtliche bisher durchgeführte n Therapien hätten zu keiner Änderung d es Zustandsbildes geführt. Dr. Y.___ habe in ihrem Gut achten sehr treffend beschrieben, dass erst nach Einsichtsvermittl ung in die psychischen Komponenten der Beschwerden eine Psychotherapie erfolgverspre chend sei, was allerdings einen entsprechenden psychischen Leidensdruck vor aussetze. Bei der Beschwerdeführerin beziehe sich der Leidensdruck ausschliess lich auf die körperliche Ebene. Auch d ie aktuell behandelnde F.___- sprachige Psychiaterin, zu der sich die Beschwerdeführerin einmal monatlich beg ebe, be schreibe einen unveränderten, gleichbleibenden Zustand. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 38 ff.).

Dem psychiatrischen Gutachten von med. pract. J.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, kann entnommen werden, dass ein e im Rah men der Begutachtung durchgeführte spr achfreie Überprüfung der Konsis tenz die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggravation mit dysfunktio nalen Bewältigungsme chanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung be stätigte. Es könne von einer deutlichen Symptomausweitung ausgegangen wer den. D ie Schmerzen könn t en nicht durch die somatischen Befunde erklärt wer den. Unter Berücksichtigung der Akten, der Anamnese, der subjektiven Anga ben der Beschwerdeführerin sowie de s e rhobenen psychischen Befund es könne keine „psychische Störung" diagnostiziert werden, insbesondere keine „anhal tende somatoforme Schmerzstörung". Es würden sich keine Anhaltspunkte für vorbestehende unbewusste Konflikte finden; eine Mobbing-Situation sei immer eine arbeitsbezogene Problematik und primär keine psychische Erkrankung. Die damals erlittene Kränkung u nd Zurücksetzung aufgrund der dritten Schwan gers chaft habe die Schmerzsymptomatik ausgelöst. E ine Dauer von nunmehr 20 Jahren sei allerdings nicht nachvollziehbar. Zudem sei der Konflikt kündi gungsbe dingt nicht mehr vorhanden und die Beschwerdeführerin habe noch zehn Jahre darüber hinaus in einem 50 % -Pensum weiterarbeiten können, bevor sie ihre Arbeit vollständig nieder gelegt habe. Gesamthaft sei eine eigenständige psychische Störung im Sinne einer „ anhaltend somatoform en Schmerzstörung" somit nicht zu diagnostizieren. Die Gutachterin berichtete weiter, es lasse sich ebenfalls keine relevante psychiatrische Komorbidit ät, mit der eine ausge wie sene Leistungseinschränkung begründet werden könnte, feststellen. Es sei der Beschwerdeführerin de shalb die Willensanstrengung zuzumuten, die Schmerzen zu überwinden. Ausserdem seien auch keine weiteren Faktoren vorhanden, die einer zumutbaren Willensanstrengung bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Wege stehen würden. Sämtliche bisher durchgeführte n Therapien hätten zu keiner Änderung d es Zustandsbildes geführt. Dr. Y.___ habe in ihrem Gut achten sehr treffend beschrieben, dass erst nach Einsichtsvermittl ung in die psychischen Komponenten der Beschwerden eine Psychotherapie erfolgverspre chend sei, was allerdings einen entsprechenden psychischen Leidensdruck vor aussetze. Bei der Beschwerdeführerin beziehe sich der Leidensdruck ausschliess lich auf die körperliche Ebene. Auch d ie aktuell behandelnde F.___- sprachige Psychiaterin, zu der sich die Beschwerdeführerin einmal monatlich beg ebe, be schreibe einen unveränderten, gleichbleibenden Zustand. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 38 ff.). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die involvierten Spezialärzte zusammen fassend aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Beschwerdeführer in aus interdisziplinärer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (S. 47).

Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die involvierten Spezialärzte zusammen fassend aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Beschwerdeführer in aus interdisziplinärer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (S. 47). 5.

5. 5.1 Die Parteien sind sich uneins, ob ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG gege ben ist. Ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Zusprache einer ganzen Rente wesentlich verbessert hat, braucht indes nicht näher geprüft zu werde n, sofern die Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 zu schüt zen ist. Hiezu ergibt sich Folgendes:

5.1 Die Parteien sind sich uneins, ob ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG gege ben ist. Ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Zusprache einer ganzen Rente wesentlich verbessert hat, braucht indes nicht näher geprüft zu werde n, sofern die Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 zu schüt zen ist. Hiezu ergibt sich Folgendes: Vorab ist anzumerken, dass sich die Beschwerdeführerin zur betreffenden Rechts norm bereits in ihrer Beschwerdeschrift vom 2. März 2015 geäussert hat ( Urk. 1 S. 10 f.), sodass bei der in Frage stehenden Substitution des Motivs der Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt ist (vgl. BGE 125 V 368 E. 4a mit Hin weisen).

Vorab ist anzumerken, dass sich die Beschwerdeführerin zur betreffenden Rechts norm bereits in ihrer Beschwerdeschrift vom 2. März 2015 geäussert hat ( Urk. 1 S. 10 f.), sodass bei der in Frage stehenden Substitution des Motivs der Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt ist (vgl. BGE 125 V 368 E. 4a mit Hin weisen). 5.2 Da die Rentenüberprüfung zwischen Anfang 2012 und Ende 2014 eingeleitet worden ist, ist lit. a der Schlussbestimmungen aus formeller Sicht anwendbar (vgl. BGE 140 V 15 E. 5.3.4.2 mit weiterem Hinweis).

5.2 Da die Rentenüberprüfung zwischen Anfang 2012 und Ende 2014 eingeleitet worden ist, ist lit. a der Schlussbestimmungen aus formeller Sicht anwendbar (vgl. BGE 140 V 15 E. 5.3.4.2 mit weiterem Hinweis). 5.3 Die Ausschlusskriterien gemäss lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen (Errei chen des 55. Altersjahres oder 15-jähriger Rentenbezug) s ind vorliegend nicht gegeben. Die Beschwerdeführerin war zum Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung respektive zum darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung 53 ¾ Jahre alt und bezog seit etwas mehr als 13 Jahren eine Invalidenrente. Der dem in der Bes chwerdeschrift ( Urk. 1 S. 12) zitierten Urteil BGE 141 V 5 (= Ur teil des Bundesgerichts 8C_446/2014 vom 1 2. Januar 2015) zugrunde liegende Sachverhalt – darin wurde bei der versicherten Person von einem massgeben den Alter von knapp 54 Jahren und einem Rentenbezug von 14 Jahren und 11 Monaten ausgegangen – ist daher mit dem vorliegenden nicht vergleichbar und der erwähnte Entscheid des Bundesgerichts für den vorliegenden Fall nicht einschlägig.

5.3 Die Ausschlusskriterien gemäss lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen (Errei chen des 55. Altersjahres oder 15-jähriger Rentenbezug) s ind vorliegend nicht gegeben. Die Beschwerdeführerin war zum Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung respektive zum darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung 53 ¾ Jahre alt und bezog seit etwas mehr als 13 Jahren eine Invalidenrente. Der dem in der Bes chwerdeschrift ( Urk. 1 S. 12) zitierten Urteil BGE 141 V 5 (= Ur teil des Bundesgerichts 8C_446/2014 vom 1 2. Januar 2015) zugrunde liegende Sachverhalt – darin wurde bei der versicherten Person von einem massgeben den Alter von knapp 54 Jahren und einem Rentenbezug von 14 Jahren und 11 Monaten ausgegangen – ist daher mit dem vorliegenden nicht vergleichbar und der erwähnte Entscheid des Bundesgerichts für den vorliegenden Fall nicht einschlägig. 5.4

5.4 5.4.1 Wird eine Rente revisionsweise (v gl. Art. 17 Abs. 1 ATSG) herauf – oder herabge setzt, so tritt die Revisionsverfügung an Stelle der zu revidierenden Verfügung. Dasselbe gilt auch dann, wenn in einem Revisionsverfahren die bis herige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonfor mer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Ein kommensvergleichs bestätigt wird ( BGE 140 V 514 E. 5.2 mit weiterem Hin weis ). Folglich ist zu prüfen, ob die im Rahmen eines ersten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8 /22) am 1. April 2004 verfügte Zusprache einer ganzen Rente auf ei nem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbar e organische Grundlage beruhte, zumal die damalige Rentenzuspra c he nicht bereits auf der Basis der Überwindbarkeitsrechtsprechung (betreffend anhaltende somatoforme Schmerzstörung) erfolgt ist ( vgl. BGE 140 V 8). Für die entsprechende Prüfung sind damit – entgegen der Beschwerdeführerin ( Urk. 1 S. 10) – die im Bericht von Dr. G.___ vom 25. Dezember 2014 konstatierten Diagnosen nicht relevant.

5.4.1 Wird eine Rente revisionsweise (v gl. Art. 17 Abs. 1 ATSG) herauf – oder herabge setzt, so tritt die Revisionsverfügung an Stelle der zu revidierenden Verfügung. Dasselbe gilt auch dann, wenn in einem Revisionsverfahren die bis herige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonfor mer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Ein kommensvergleichs bestätigt wird ( BGE 140 V 514 E. 5.2 mit weiterem Hin weis ). Folglich ist zu prüfen, ob die im Rahmen eines ersten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8 /22) am 1. April 2004 verfügte Zusprache einer ganzen Rente auf ei nem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbar e organische Grundlage beruhte, zumal die damalige Rentenzuspra c he nicht bereits auf der Basis der Überwindbarkeitsrechtsprechung (betreffend anhaltende somatoforme Schmerzstörung) erfolgt ist ( vgl. BGE 140 V 8). Für die entsprechende Prüfung sind damit – entgegen der Beschwerdeführerin ( Urk. 1 S. 10) – die im Bericht von Dr. G.___ vom 25. Dezember 2014 konstatierten Diagnosen nicht relevant. 5.4.2 Nachdem die bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, eingeholten Verlaufsberichte vom 4. Juni und 11. September 2003 ( Urk. 8 /26 und Urk. 8 /28) und die von Dr. D.___ am 29. April 2003 verfasste Expertise ( Urk. 8 /23) keine abschliessende Beurteilung des Rentenanspruchs erlaubt hat ten (vgl. Urk. 8 /35/3), holte die Beschwerdegegnerin bei Dr. med. Y.___ ein psychiatrisches Gutachten ein ( Urk. 8 /33 und Urk. 8 /35 S. 3). Darin wurde als einzige Diagnose eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden so matoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) aufgeführt ( Urk. 8 /34 S. 9). Dabei handelt es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen. Soweit die beiden erstgenannten Ärzte noch auf ein depressives Geschehen hinwiesen, ist festzuhalten, dass sie – im Gegensatz zu Dr. Y.___, die die entsprechende Diagnose nicht mehr stellte – über kei nen Facharzttitel in Psychiatrie verfügen und selbst mittelgradige depressive Episoden im Mittel etwa sechs Monate dauern (Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2011 vom 14. Juni 2011 E. 6.3.2). Anhaltspunkte für ein selbständiges depressives Leiden sind nicht ersichtlich, bezeichnete doch auch Dr. D.___ das Leiden als die Schmerzen begleitende Depression ( Urk. 8/23/3). Dass die ge ringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links ( Urk. 8 /23 S. 3), die anspruchserhebliche, der Rentenzusprache zugrunde liegende Arbeits - unfä higkeit mitverursacht hat, ist aufgrund der aktenkundigen Arztberichte nicht anzunehmen.

5.4.2 Nachdem die bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, eingeholten Verlaufsberichte vom 4. Juni und 11. September 2003 ( Urk. 8 /26 und Urk. 8 /28) und die von Dr. D.___ am 29. April 2003 verfasste Expertise ( Urk. 8 /23) keine abschliessende Beurteilung des Rentenanspruchs erlaubt hat ten (vgl. Urk. 8 /35/3), holte die Beschwerdegegnerin bei Dr. med. Y.___ ein psychiatrisches Gutachten ein ( Urk. 8 /33 und Urk. 8 /35 S. 3). Darin wurde als einzige Diagnose eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden so matoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) aufgeführt ( Urk. 8 /34 S. 9). Dabei handelt es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen. Soweit die beiden erstgenannten Ärzte noch auf ein depressives Geschehen hinwiesen, ist festzuhalten, dass sie – im Gegensatz zu Dr. Y.___, die die entsprechende Diagnose nicht mehr stellte – über kei nen Facharzttitel in Psychiatrie verfügen und selbst mittelgradige depressive Episoden im Mittel etwa sechs Monate dauern (Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2011 vom 14. Juni 2011 E. 6.3.2). Anhaltspunkte für ein selbständiges depressives Leiden sind nicht ersichtlich, bezeichnete doch auch Dr. D.___ das Leiden als die Schmerzen begleitende Depression ( Urk. 8/23/3). Dass die ge ringgradige Hüftdysplasie beidseits, rechts ausgeprägter als links ( Urk. 8 /23 S. 3), die anspruchserhebliche, der Rentenzusprache zugrunde liegende Arbeits unfä higkeit mitverursacht hat, ist aufgrund der aktenkundigen Arztberichte nicht anzunehmen. 5.4.3 Nach dem Gesagten ist erstellt, dass die Invalidenrentenzusprechung (allein) auf einem unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen beruht hat. Nä her zu prüfen ist damit, ob bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 31. Januar 2015 noch eine Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG vor gelegen hat, die einer Aufhebung der Invalidenrente entgegen steht.

5.4.3 Nach dem Gesagten ist erstellt, dass die Invalidenrentenzusprechung (allein) auf einem unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen beruht hat. Nä her zu prüfen ist damit, ob bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 31. Januar 2015 noch eine Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG vor gelegen hat, die einer Aufhebung der Invalidenrente entgegen steht. 6.

6. 6.1 Das auf einlässlichen internistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende, die fallrelevanten Vorakten sowie die geklagten Beschwerden berücksichtigende Gutachten der Z.___ entspricht den recht sprechungemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.6 hievor ). Nach einleuchtender Darlegung der medizinischen Zusammenhänge gelangten die Experten zur begründeten Schlussfolgerung, dass aus interdisziplinärer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit bestehe.

6.1 Das auf einlässlichen internistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende, die fallrelevanten Vorakten sowie die geklagten Beschwerden berücksichtigende Gutachten der Z.___ entspricht den recht sprechungemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.6 hievor ). Nach einleuchtender Darlegung der medizinischen Zusammenhänge gelangten die Experten zur begründeten Schlussfolgerung, dass aus interdisziplinärer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit bestehe. 6.2

6.2 6.2.1 Die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ ( Urk. 8/67 und Urk. 8/88), die als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) enthalten, vermögen keine Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu begründen.

6.2.1 Die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ ( Urk. 8/67 und Urk. 8/88), die als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) enthalten, vermögen keine Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu begründen. Hinsichtlich der divergierenden medizinischen Ansichten ist anzumerken, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch im mer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psy chiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte – wie vorliegend – lege artis vorgegangen ist (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1 mit Hinweis en ). Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklä rungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Ge richtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklä rungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Anders verhält es sich nur, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der (psy chiatrischen) Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (Urteile des Bundesgerichts 8C_79/2008 vom 19. August 2008 E. 4.1 mit Hinweis und 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2 mit weiteren Hinweisen). Solche Gesichtspunkte bringt Dr. G.___ je doch nicht vor. Ausserdem fehlt in ihrem Bericht eine Äusserung zur Arbeitsfä higkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ( Urk. 8/67 S. 3)

Hinsichtlich der divergierenden medizinischen Ansichten ist anzumerken, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch im mer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psy chiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte – wie vorliegend – lege artis vorgegangen ist (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1 mit Hinweis en ). Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklä rungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Ge richtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklä rungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Anders verhält es sich nur, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der (psy chiatrischen) Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (Urteile des Bundesgerichts 8C_79/2008 vom 19. August 2008 E. 4.1 mit Hinweis und 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2 mit weiteren Hinweisen). Solche Gesichtspunkte bringt Dr. G.___ je doch nicht vor. Ausserdem fehlt in ihrem Bericht eine Äusserung zur Arbeitsfä higkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ( Urk. 8/67 S. 3) 6.2.2 Selbst wenn von einem depressiven Geschehen ausgegangen würde, ist zu bemer ken, dass nach der Rechtsprechung leichte bis mittelgradige depressive Episode n grundsätzlich keine von depressive n Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbständigten Ge sund heitsschadens darstellen, die es der betroffenen Person verunmöglichte, eine angepasste Tätigkeit auszuüben. Leichte bis höchstens mittelschwere psy chische Störungen depressiver Natur gelten grundsätzlich als therapeutisch an gehbar ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.5 mit Hinweisen). Dies hat auch dann Geltung, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressive n Störung diagnostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.4 mit Hinwei sen). Auch wenn eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressi ve n Störung nicht schlechthin auszuschliessen ist, bedingt deren Annahme je doch, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidi sierende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (Urteil des Bundesge richts 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.4 mit Hinweisen).

6.2.2 Selbst wenn von einem depressiven Geschehen ausgegangen würde, ist zu bemer ken, dass nach der Rechtsprechung leichte bis mittelgradige depressive Episode n grundsätzlich keine von depressive n Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbständigten Ge sund heitsschadens darstellen, die es der betroffenen Person verunmöglichte, eine angepasste Tätigkeit auszuüben. Leichte bis höchstens mittelschwere psy chische Störungen depressiver Natur gelten grundsätzlich als therapeutisch an gehbar ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.5 mit Hinweisen). Dies hat auch dann Geltung, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressive n Störung diagnostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.4 mit Hinwei sen). Auch wenn eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressi ve n Störung nicht schlechthin auszuschliessen ist, bedingt deren Annahme je doch, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidi sierende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (Urteil des Bundesge richts 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.4 mit Hinweisen). Vorliegend kann von einer Ausschöpfung der therapeutischen und medika - mentö sen Behandlungsmöglichkeiten nicht gesprochen werden. Dr. G.___ betreut die Beschwerdeführerin erst seit 4. Juni 2013, welcher Zeitpunkt praktisch mit der Eröffnung des Revisionsverfahrens zusammenfällt ( Urk. 8/60). Nach Durchführung einer ersten Sitzung fand die zweite Konsulta tion mehr als drei Monate später am 11. September 2013 statt. Dem Bericht der nämlichen Therapeutin vom 25. November 2013 ist weiter zu entnehmen, dass diese die Beschwerdeführerin letztmals am 28. Oktober 2013, mithin knapp ei nen Monat zuvor gesehen hat ( Urk. 8/67). Anlässlich der Begutachtung berich tete die Beschwerdeführerin von monatlich stattfinden den Therapieterminen ( Urk. 8/75 S.34). Diese Behandlungsfrequenz deutet nicht auf einen allzu gros sen Leidensdruck hin. Von 2010-2013 beanspruchte die Beschwerdeführerin – obwohl die aktuell behandelnde Therapeutin von einer seit 2005 bestehenden depressiven Problematik ausgeht ( Urk. 8/67 S. 1) – überdies keine psychiatrische Behandlung ( Urk. 8/88 S. 1). Nebst dem im Jahr 200 1 stattgehabten Aufenthalt in der Klinik K.___ wurden – soweit aktenkundig – keine weiteren (teil-)stationären Behandlungen durchgeführt ( Urk. 8/75 S. 39). Auch angesichts dieser Intensität der Therapiebemühungen kann dem Leiden der Beschwerde führerin – wenn eine depressive Symptomatik angenommen würde – keine in validisierende Wirkung zuerkannt werden.

Vorliegend kann von einer Ausschöpfung der therapeutischen und medika mentö sen Behandlungsmöglichkeiten nicht gesprochen werden. Dr. G.___ betreut die Beschwerdeführerin erst seit 4. Juni 2013, welcher Zeitpunkt praktisch mit der Eröffnung des Revisionsverfahrens zusammenfällt ( Urk. 8/60). Nach Durchführung einer ersten Sitzung fand die zweite Konsulta tion mehr als drei Monate später am 11. September 2013 statt. Dem Bericht der nämlichen Therapeutin vom 25. November 2013 ist weiter zu entnehmen, dass diese die Beschwerdeführerin letztmals am 28. Oktober 2013, mithin knapp ei nen Monat zuvor gesehen hat ( Urk. 8/67). Anlässlich der Begutachtung berich tete die Beschwerdeführerin von monatlich stattfinden den Therapieterminen ( Urk. 8/75 S.34). Diese Behandlungsfrequenz deutet nicht auf einen allzu gros sen Leidensdruck hin. Von 2010-2013 beanspruchte die Beschwerdeführerin – obwohl die aktuell behandelnde Therapeutin von einer seit 2005 bestehenden depressiven Problematik ausgeht ( Urk. 8/67 S. 1) – überdies keine psychiatrische Behandlung ( Urk. 8/88 S. 1). Nebst dem im Jahr 200 1 stattgehabten Aufenthalt in der Klinik K.___ wurden – soweit aktenkundig – keine weiteren (teil-)stationären Behandlungen durchgeführt ( Urk. 8/75 S. 39). Auch angesichts dieser Intensität der Therapiebemühungen kann dem Leiden der Beschwerde führerin – wenn eine depressive Symptomatik angenommen würde – keine in validisierende Wirkung zuerkannt werden. 6.2.3 Auch der Bericht von Dr. B.___ vom 6. November 2013 ( Urk. 8/66) stellt die Be weiskraft des Gutachtens nicht in Frage. So nahm er keine einleuchtend e und durch Befunde untermauerte medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeits fähigkeit vor. In diesem Zusammenhang ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Spezial ärzte (so etwa das Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 570/04 vom 21. Februar 2005 E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc).

6.2.3 Auch der Bericht von Dr. B.___ vom 6. November 2013 ( Urk. 8/66) stellt die Be weiskraft des Gutachtens nicht in Frage. So nahm er keine einleuchtend e und durch Befunde untermauerte medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeits fähigkeit vor. In diesem Zusammenhang ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Spezial ärzte (so etwa das Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 570/04 vom 21. Februar 2005 E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 6.2.4 Zu ergänzen ist zudem, dass die Beschwerdeführerin selbst davon ausgeht, dass ihr Gesundheitszustand (auch) durch psychosoziale Belastungsfaktoren be stimmt ist ( Urk. 1 S. 7). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass j e stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Ein zelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheits wert vorhanden sein muss ( vgl. zum Ganzen BGE 127 V 294 E. 5a sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

6.2.4 Zu ergänzen ist zudem, dass die Beschwerdeführerin selbst davon ausgeht, dass ihr Gesundheitszustand (auch) durch psychosoziale Belastungsfaktoren be stimmt ist ( Urk. 1 S. 7). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass j e stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Ein zelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheits wert vorhanden sein muss ( vgl. zum Ganzen BGE 127 V 294 E. 5a sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). 6.3 Die Z.___ -Gutachter stellten als Hauptdiagnose ein chronifiziertes, generalisier tes, weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Kor relat. Die Beschwerdeführerin leidet damit an Schmerzen, die aus somatischer Sicht nicht erklärbar sind. Der betreffenden Diagnose liegt damit ein einer so matoformen Schmerzstörung ähnliches, unklares Beschwerdebild zugrunde, weshalb die Prüfung des Anspruchs auf Invalidenleistungen anhand der in BGE 141 V 281 festgehaltenen Indikatoren zu erfolgen hat (vgl. hiezu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2015 vom 29. Februar 2016 E. 5).

6.3 Die Z.___ -Gutachter stellten als Hauptdiagnose ein chronifiziertes, generalisier tes, weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom ohne adäquates organisches Kor relat. Die Beschwerdeführerin leidet damit an Schmerzen, die aus somatischer Sicht nicht erklärbar sind. Der betreffenden Diagnose liegt damit ein einer so matoformen Schmerzstörung ähnliches, unklares Beschwerdebild zugrunde, weshalb die Prüfung des Anspruchs auf Invalidenleistungen anhand der in BGE 141 V 281 festgehaltenen Indikatoren zu erfolgen hat (vgl. hiezu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2015 vom 29. Februar 2016 E. 5). 6.4

6.4 6.4.1 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Ver - si cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein - trächti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6).

6.4.1 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Ver si cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein trächti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6). 6.4.2 Nach Aufgabe des Konzepts der Überwindbarkeitsvermutung, welche durch eine ergebnisoffene Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens als zentralem Beweisgegenstand abgelöst wird, scheint der Begriff des Kriteriums nicht mehr geeignet. Das Bundesgericht spricht fortan von Indikatoren, einem Begriff, der massgebliche Beweisthemen bezeichnet, anhand welcher ein bestimmter Sach verhalt ermittelt wird (vgl. dazu auch Peter Henningsen, Probleme und offene Fragen in der Beurteilung der Erwerbsfähigkeit bei Probanden mit funktionellen Körperbeschwerdesyndromen, in: SZS 2014 S. 533 und 541 [Gutachten des Prof. Dr. Peter Henningsen, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Technische Universität München, vom Mai 2014 zu Fragen der Schweizer Praxis zur Invaliditätsfeststellung bei somatoformen und ver wandten Störungen]; BGE 141 V 281 E. 4.1.1 und E. 4.1.2).

6.4.2 Nach Aufgabe des Konzepts der Überwindbarkeitsvermutung, welche durch eine ergebnisoffene Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens als zentralem Beweisgegenstand abgelöst wird, scheint der Begriff des Kriteriums nicht mehr geeignet. Das Bundesgericht spricht fortan von Indikatoren, einem Begriff, der massgebliche Beweisthemen bezeichnet, anhand welcher ein bestimmter Sach verhalt ermittelt wird (vgl. dazu auch Peter Henningsen, Probleme und offene Fragen in der Beurteilung der Erwerbsfähigkeit bei Probanden mit funktionellen Körperbeschwerdesyndromen, in: SZS 2014 S. 533 und 541 [Gutachten des Prof. Dr. Peter Henningsen, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Technische Universität München, vom Mai 2014 zu Fragen der Schweizer Praxis zur Invaliditätsfeststellung bei somatoformen und ver wandten Störungen]; BGE 141 V 281 E. 4.1.1 und E. 4.1.2). Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht i n BGE 141 V 281 wie folgt:

Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht i n BGE 141 V 281 wie folgt: - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)

Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)

Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder - resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)

Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2) Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Einzelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).

Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Einzelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3). 6.4.3 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betref fend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio ). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen ( BGE 141 V 281 E. 8).

6.4.3 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betref fend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio ). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen ( BGE 141 V 281 E. 8). 6.5 Im hier zu beurteilenden Fall sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass unter Berücksichtigung der mittlerweile massgebenden Standardindikatoren eine Arbeitsunfähigkeit resultieren könnte. Die Gutachter konnte n anlässlich ihrer fachärztlichen Exploration keine wesentlichen krankheitsbe dingten Ein schränkungen erkennen und massen den erhobenen Diagnosen keine Auswir kungen auf die Arbeitsfähigkeit bei ( Urk. 8/75 S. 41 und S. 47). Ein Leiden von erheblicher Schwere liegt damit nicht vor. Soweit im depressiven Geschehen eine Begleiterkrankung erblickt werden könnte, kommt ihr keine eigenständige, invalidisierende Bedeutung zu, was als ressourcenhemmender Faktor wirken könnte. Auch wenn das anlässlich der Begutachtung von der Beschwerdeführe rin geschilderte Tagesaktivitätsniveau tief ist, ist ihre soziale Beziehungs- und Bezugsfähigkeit in der Ursprungsfamilie nicht eingeschränkt ( Urk. 8/75 S. 19 und S. 34 f.). Sie unternimmt grössere Spaziergänge ( Urk. 8/75 S. 28), nimmt das Nachtessen meistens bei ihrer Tochter ein ( Urk. 8/75 S. 19) und erledigt den wöchentlichen Grosseinkauf zusammen mit ihrem Ehemann ( Urk. 8/75 S. 19). Sie ist ferner in der Lage, jährlich für sechs Wochen nach L.___ zu fliegen, um dort Verwandte zu treffen ( Urk. 8/75 S. 19). Auf einen geringen Leidensdruck weist der Umstand hin, dass die Beschwerdeführerin von 2010 bis 2013 keine psychiatrische Behandlung beanspruchte ( Urk. 8/88 S. 1) und die bei Dr. G.___ wahrgenommene n Therapietermine monatlich stattfinden ( Urk. 8 /75 S. 34). Die im Rahmen der Begutachtung durchgeführte Überprüfung der Kon sistenz bestätigte die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggrava tion mit dysfunktionalen Bewältigungsmechanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung. Ausserdem berichteten die Gutachter von einer Symptom ausweitung und positiven Waddell -Zeichen ( Urk. 8 /75 S. 22 f., S. 26, S. 28, S. 35 und S. 38). Diese Umstände sprechen insgesamt gegen eine invalidi - sierende Erkrankung, die schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar ist. Es finden sich auch keine Hinweise auf die im Komplex Persö nlichkeit zu prüfenden Merkmale. Im Gegenteil enthält der soziale Kontext durch die Einbettung in die Familie und die Unterstützung durch diese sich potenziell günstig auf die Res sourcen auswirkende Faktoren. Zusammenfassend kann damit unter Berück sichtigung der nicht schwer ausgeprägten Schmerzerkrankung, fehlender Komorbiditäten, eines wenig ausgeprägten Leidensdruckes und eher günstiger persönlicher Ressourcen nicht von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden.

6.5 Im hier zu beurteilenden Fall sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass unter Berücksichtigung der mittlerweile massgebenden Standardindikatoren eine Arbeitsunfähigkeit resultieren könnte. Die Gutachter konnte n anlässlich ihrer fachärztlichen Exploration keine wesentlichen krankheitsbe dingten Ein schränkungen erkennen und massen den erhobenen Diagnosen keine Auswir kungen auf die Arbeitsfähigkeit bei ( Urk. 8/75 S. 41 und S. 47). Ein Leiden von erheblicher Schwere liegt damit nicht vor. Soweit im depressiven Geschehen eine Begleiterkrankung erblickt werden könnte, kommt ihr keine eigenständige, invalidisierende Bedeutung zu, was als ressourcenhemmender Faktor wirken könnte. Auch wenn das anlässlich der Begutachtung von der Beschwerdeführe rin geschilderte Tagesaktivitätsniveau tief ist, ist ihre soziale Beziehungs- und Bezugsfähigkeit in der Ursprungsfamilie nicht eingeschränkt ( Urk. 8/75 S. 19 und S. 34 f.). Sie unternimmt grössere Spaziergänge ( Urk. 8/75 S. 28), nimmt das Nachtessen meistens bei ihrer Tochter ein ( Urk. 8/75 S. 19) und erledigt den wöchentlichen Grosseinkauf zusammen mit ihrem Ehemann ( Urk. 8/75 S. 19). Sie ist ferner in der Lage, jährlich für sechs Wochen nach L.___ zu fliegen, um dort Verwandte zu treffen ( Urk. 8/75 S. 19). Auf einen geringen Leidensdruck weist der Umstand hin, dass die Beschwerdeführerin von 2010 bis 2013 keine psychiatrische Behandlung beanspruchte ( Urk. 8/88 S. 1) und die bei Dr. G.___ wahrgenommene n Therapietermine monatlich stattfinden ( Urk. 8 /75 S. 34). Die im Rahmen der Begutachtung durchgeführte Überprüfung der Kon sistenz bestätigte die schon klinisch vorhandenen Hinweise auf eine Aggrava tion mit dysfunktionalen Bewältigungsmechanismen und einer Tendenz zur Selbstlimitierung. Ausserdem berichteten die Gutachter von einer Symptom ausweitung und positiven Waddell -Zeichen ( Urk. 8 /75 S. 22 f., S. 26, S. 28, S. 35 und S. 38). Diese Umstände sprechen insgesamt gegen eine invalidi sierende Erkrankung, die schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar ist. Es finden sich auch keine Hinweise auf die im Komplex Persö nlichkeit zu prüfenden Merkmale. Im Gegenteil enthält der soziale Kontext durch die Einbettung in die Familie und die Unterstützung durch diese sich potenziell günstig auf die Res sourcen auswirkende Faktoren. Zusammenfassend kann damit unter Berück sichtigung der nicht schwer ausgeprägten Schmerzerkrankung, fehlender Komorbiditäten, eines wenig ausgeprägten Leidensdruckes und eher günstiger persönlicher Ressourcen nicht von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden. 6.6 Nach dem Gesagten ist ausgewiesen, dass weder ein som a tischer noch ein psychi scher Gesundheitsschaden besteht, der die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 7 ATSG in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt. Die bisherige ganze Rente ist damit gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlus sbestimmungen aufzu heben.

6.6 Nach dem Gesagten ist ausgewiesen, dass weder ein som a tischer noch ein psychi scher Gesundheitsschaden besteht, der die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 7 ATSG in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt. Die bisherige ganze Rente ist damit gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlus sbestimmungen aufzu heben. Damit kann auch offen bleiben, ob die Rentenerhöhung vom 1. April 2004 zwei fellos unrichtig war, ist doch fraglich, ob die von der Gutachterin Dr. Y.___ gestellte Diagnose ausschliesslich mit psychosozialen Faktoren zu erklären ist.

Damit kann auch offen bleiben, ob die Rentenerhöhung vom 1. April 2004 zwei fellos unrichtig war, ist doch fraglich, ob die von der Gutachterin Dr. Y.___ gestellte Diagnose ausschliesslich mit psychosozialen Faktoren zu erklären ist. 7. Soweit die Beschwerdeführerin die Weiterausrichtung der Rente während der Wiedereingliederungsmassnahmen fordert ( Urk. 1 S. 1 1), ist darauf hinzuweisen, dass einzig der Anspruch auf Wiedereingliederungsmassnahmen gleichzeitig mit der Reduktion oder Aufhebung der Rente nach lit. a Abs. 1 der Schlussbestim mungen entsteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Eine Weiterausrichtung der Rente erfolgt indes nur, wenn Massnahmen zu r Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG durch geführt werden ( lit. a Abs. 3 der Schlussbestimmungen). Vor diesem Hinter grund kann die Weiterausrichtung der Rente nicht bereits Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, zumal diesbezüglich auch kein Anfechtungs objekt vorliegt.

7. Soweit die Beschwerdeführerin die Weiterausrichtung der Rente während der Wiedereingliederungsmassnahmen fordert ( Urk. 1 S. 1 1), ist darauf hinzuweisen, dass einzig der Anspruch auf Wiedereingliederungsmassnahmen gleichzeitig mit der Reduktion oder Aufhebung der Rente nach lit. a Abs. 1 der Schlussbestim mungen entsteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Eine Weiterausrichtung der Rente erfolgt indes nur, wenn Massnahmen zu r Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG durch geführt werden ( lit. a Abs. 3 der Schlussbestimmungen). Vor diesem Hinter grund kann die Weiterausrichtung der Rente nicht bereits Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, zumal diesbezüglich auch kein Anfechtungs objekt vorliegt. 8. Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

8. Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 9.

9. 9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozess führung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Als bedürftig gilt eine Person, wenn sie ohne Beein trächtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhalts nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu be streiten, wobei die Einkommens- wie die Vermögensverhältnisse beider Ehegat ten zu berücksichtigen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_617/2009 vom 15. Januar 2010 E. 6.2.1 mit Hinweisen). Grundsätzlich obliegt es der gesuch stellenden Person, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit wie möglich auch zu belegen (BGE 120 Ia 179 E. 3a).

9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozess führung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Als bedürftig gilt eine Person, wenn sie ohne Beein trächtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhalts nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu be streiten, wobei die Einkommens- wie die Vermögensverhältnisse beider Ehegat ten zu berücksichtigen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_617/2009 vom 15. Januar 2010 E. 6.2.1 mit Hinweisen). Grundsätzlich obliegt es der gesuch stellenden Person, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit wie möglich auch zu belegen (BGE 120 Ia 179 E. 3a). 9.2 Mit ihrer Beschwerde vom 2. März 2015 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 9. März 2015 wurde die Versicherte ausdrücklich aufgefordert, das For mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtlicher Belege zur finanziellen Situation (wie Lohnausweise, Bankauszüge, Mietverträge, Versicherungsverträge, Rechnungen, Quittungen, Steuererklärungen, zu Unterhaltsleistungen verpflichtende Gerichtsurteile, Für sorgeentscheide samt Bedarfsberechnung etc.) einzureichen ( Urk. 5). Die Be schwerdeführer in reichte hierauf das Formular ein ( Urk. 10). Mit dem ausge füllten Fragebogen gab sie als einzige Belege einen nicht vom Darlehensnehmer – dem Ehemann der Beschwerdeführerin – unterzeichneten Darlehensvertrag der M.___ AG über Fr. 46‘112.40, einen ebenfalls durch die Beschwerde führerin und ihren Mann nicht signierten Vertrag über eine Festhypothek im Umfang von Fr. 295‘000.00, einen wiederum nicht durch den Ehemann der Be schwerdeführerin als Leasingnehmer unterschriebenen Leasingvertrag für eine n Mercedes Benz ML 350, eine den Sohn der Beschwerdeführerin betreffende Lohnabrechnung vom März 2015 s owie Unterlagen über die Auszahlung von Rentenleistungen an den Ehemann der Beschwerdeführerin (IV-Stelle, Pensions kasse und Säule 3a) zu den Akten (Urk. 11/1-7). Damit dokumentierte sie ins besondere die von ihr geltend gemachten Auslagen nicht. Zudem fehlen rele vante Unterlagen zur Beurteilung respektive Verifizierung der Vermögenssitua tion wie Bankauszüge oder Steuererklärungen beziehungsweise Schätzungen der Liegenschaften in der Schweiz und der N.___. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattgegeben werd en (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5).

9.2 Mit ihrer Beschwerde vom 2. März 2015 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ( Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 9. März 2015 wurde die Versicherte ausdrücklich aufgefordert, das For mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtlicher Belege zur finanziellen Situation (wie Lohnausweise, Bankauszüge, Mietverträge, Versicherungsverträge, Rechnungen, Quittungen, Steuererklärungen, zu Unterhaltsleistungen verpflichtende Gerichtsurteile, Für sorgeentscheide samt Bedarfsberechnung etc.) einzureichen ( Urk. 5). Die Be schwerdeführer in reichte hierauf das Formular ein ( Urk. 10). Mit dem ausge füllten Fragebogen gab sie als einzige Belege einen nicht vom Darlehensnehmer – dem Ehemann der Beschwerdeführerin – unterzeichneten Darlehensvertrag der M.___ AG über Fr. 46‘112.40, einen ebenfalls durch die Beschwerde führerin und ihren Mann nicht signierten Vertrag über eine Festhypothek im Umfang von Fr. 295‘000.00, einen wiederum nicht durch den Ehemann der Be schwerdeführerin als Leasingnehmer unterschriebenen Leasingvertrag für eine n Mercedes Benz ML 350, eine den Sohn der Beschwerdeführerin betreffende Lohnabrechnung vom März 2015 s owie Unterlagen über die Auszahlung von Rentenleistungen an den Ehemann der Beschwerdeführerin (IV-Stelle, Pensions kasse und Säule 3a) zu den Akten (Urk. 11/1-7). Damit dokumentierte sie ins besondere die von ihr geltend gemachten Auslagen nicht. Zudem fehlen rele vante Unterlagen zur Beurteilung respektive Verifizierung der Vermögenssitua tion wie Bankauszüge oder Steuererklärungen beziehungsweise Schätzungen der Liegenschaften in der Schweiz und der N.___. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattgegeben werd en (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5). 9.3 Zu ergänzen bleibt, dass selbst bei Be achtung der ( nicht substantiierten ) Selbstan gaben der Beschwerdeführerin im Formular zur Abklärung der pro zessualen Bedürftigkeit ein Einnahm enüberschuss resultieren würde. Nicht be rücksichtigt werden könnten jedoch die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fahrzeug, da diesem kein Kompetenzcharakter zukommt (Urteil des Bun desgerichts 9C_380/2015 vom 17. November 2015 E. 5.2). Was die Abzah lungsraten für das Darlehen bei der M.___ AG betrifft, ist sodann ergänzend festzuhalten, dass die Tilgung gewöhnlicher Schulden bei der Berechnung des Notbedarfs nicht zu berücksichtigen ist. Eine Berücksichtigung der Ratenzah lungen käme einzig in dem Umfang in Betracht, als damit Verpflichtungen be glichen würden, die dem notwendigen laufenden Le bensunterhalt dienen (Urteil des Bundesgerichts 8C_414/2008 vom 9. September 2008). Einen entsprechen den Nachweis hat die Beschwerdeführerin nicht er bracht. Sodann haben die im gemeinsamen Haushalt lebenden volljährigen Kinder mit eigenem Erwerbsein kommen einen angemessenen Anteil an die Haushaltskosten (Mietzins, Heizung, Wäsche usw.) beizutragen, wobei in der Regel von einem Drittel des Nettoein kommens ausgegangen wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_909/2014 vom 6. Mai 2015 E. 3.3).

9.3 Zu ergänzen bleibt, dass selbst bei Be achtung der ( nicht substantiierten ) Selbstan gaben der Beschwerdeführerin im Formular zur Abklärung der pro zessualen Bedürftigkeit ein Einnahm enüberschuss resultieren würde. Nicht be rücksichtigt werden könnten jedoch die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fahrzeug, da diesem kein Kompetenzcharakter zukommt (Urteil des Bun desgerichts 9C_380/2015 vom 17. November 2015 E. 5.2). Was die Abzah lungsraten für das Darlehen bei der M.___ AG betrifft, ist sodann ergänzend festzuhalten, dass die Tilgung gewöhnlicher Schulden bei der Berechnung des Notbedarfs nicht zu berücksichtigen ist. Eine Berücksichtigung der Ratenzah lungen käme einzig in dem Umfang in Betracht, als damit Verpflichtungen be glichen würden, die dem notwendigen laufenden Le bensunterhalt dienen (Urteil des Bundesgerichts 8C_414/2008 vom 9. September 2008). Einen entsprechen den Nachweis hat die Beschwerdeführerin nicht er bracht. Sodann haben die im gemeinsamen Haushalt lebenden volljährigen Kinder mit eigenem Erwerbsein kommen einen angemessenen Anteil an die Haushaltskosten (Mietzins, Heizung, Wäsche usw.) beizutragen, wobei in der Regel von einem Drittel des Nettoein kommens ausgegangen wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_909/2014 vom 6. Mai 2015 E. 3.3). 9.4 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘0 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

9.4 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘0 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 2. März 2015 um Gewährung der unentgeltli chen Prozessführung wird abgewiesen,

Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 2. März 2015 um Gewährung der unentgeltli chen Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt sodann:

und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsdienst Inclusion Handicap

Rechtsdienst Inclusion Handicap - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLocher