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Wie bringe ich meinen Weihnachtsstern über den Sommer und vor allem wieder zum Blühen?
Für eine erneute Blühte zu Weihnachten wird der Weihnachtsstern nach der Blüte an einen etwas kühleren und dunkleren Ort platziert sowie das Giessen reduziert. Im April folgt dann der Rückschnitt der verblühten Triebe und das Umtopfen in frisches Substrat. Mitte Mai kann der Weihnachtsstern nach draussen gestellt werden. Entweder im Topf oder umgepflanzt ins Beet. Während der Hauptwachstumszeit (Mai – August) erfolgt eine regelmässiges Düngung (ein- bis zweimal wöchentlich). Noch ein Tipp: Nach dem Rückschnitt können die frischen Austriebe auch für die Stecklingsvermehrung des Weihnachtssterns verwendet werden.
Der Weihnachtsstern ist eine so genannte Kurztagpflanze. Das bedeutet, dass er ab einer spezifischen, kritischen Tageslänge von weniger als zwölf Stunden die Blütenbildung 'an schaltet'. Je nach Kürze des Tages dauert es noch acht bis zwölf Wochen, bis die farbigen Hochblätter des Weihnachtssterns voll ausgebildet sind. Umso kürzer der Tag, desto schneller bilden sich die farbigen Hochblätter aus.
Damit sich der Stern pünktlich zu Weihnachten von seiner 'besten Seite' zeigt, muss bis Anfang Oktober dafür gesorgt werden, dass der „Tag“ länger als zwölf Stunden andauert. Das erreicht man durch ein sogenanntes Störlicht – wofür schon eine normale Glühbirne reicht. Ab Anfang Oktober gilt es dann, die Pflanze maximal nur noch zwölf Stunden täglich dem Licht auszusetzen. Anschliessend ist der Weihnachtsstern dunkel zu stellen.