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Wie schon oft dominierten gestern afrikanische Läufer den Murtenlauf. Es ist ein spezielles Leben, das Athleten wie die gestrigen Sieger Kimaiyo und Koech führen. Sie weilen einige Wochen pro Jahr in Europa und leben anschliessend in ihrer Heimat von den gewonnenen Preisgeldern. «Mit den 1500 Franken Siegprämie kann man sich in Kenia einen Hektar Land kaufen und diesen dann bewirtschaften», sagt der deutsche Manager der beiden Läufer, Alexander Hempel.
Frustrierend verlief der Lauf für Titelverteidiger Stéphane Joly. Der Jurassier, der schon das ganze Jahr mit Verletzungen zu kämpfen hatte, musste kurz nach Rennhälfte in Courtepin mit Rückenproblemen aufgeben. So wurde der Alterswiler Michel Brügger bester Schweizer. Es war das erste Mal seit 1989, dass ein Freiburger Läufer als erster Schweizer ins Ziel kam. fm
Berichte Seiten 13 und 15