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Geschrumpft und gewachsen
Der denkmalgeschützte Zehn-Meter-Sprungturm wurde zwar erhalten und soll auch die Farbe Orange, die er im Original hatte, wieder erhalten, kommt aber nicht mehr regelmässig zum Einsatz. Durch die Position der Sprunganlage über dem Hauptbecken mussten, wenn gesprungen wurde, sechs von zehn Bahnen gesperrt werden. Für Springer gibt es künftig ein separates Becken mit einem Ein-, Drei- und Fünf-Meter-Sprungturm. Durch eine ebenerdige Bauweise wird der Wasserspiegel im neuen Becken 30 cm höher sein als zuvor. Aus dem für den Denkmalschutz erhaltenen historischen Zehnmeterturm wird dann ein 9.70-Meter-Turm.
Das 50-Meter-Sportbecken ist verlängert worden, denn es war von Anfang an zu kurz. Noch während der Bauzeit wurde die Vorschrift der FINA dahingehend geändert, dass Zeitmessungen nicht nur an einer Beckenseite, sondern an beiden einzusetzen wären. Diese Abschlagmatte baut 2 cm auf, daher musste das 50-m-Becken für den Wettkampfbetrieb 50.04 m lang sein, wurde aber nur 50.02 m lang gebaut. Auch wenn das Becken künftig die richtige Länge für Wettkämpfe aller Art hat, wird es nur für regionale Wettkämpfe ausgerichtet sein. Internationale Schwimmwettkämpfe werden auch nach der Wiedereröffnung nicht in der Alsterschwimmhalle stattfinden, erklärt der Betreiber.