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Bereits seit den ersten Flügen mit Motorflugzeugen ist Lärm in der Luftfahrt ein Thema. Die in den letzten Jahrzehnten erreichte Lärmreduktion an den Flugzeugen wurde jedoch vielerorts durch den Mehrverkehr kompensiert.
Der Fluglärm ist ein weltweit vorhandenes Problem. In diesem Zusammenhang hat die Internationale Zivilluftfahrt Organisation (ICAO) 2004 das Konzept des "Balanced Approach" als das massgebliche Kriterium zur Begrenzung und Verringerung der Anzahl durch Flugverkehrslärm betroffenen Leute verabschiedet. Dieser Ansatz bietet die Möglichkeit, für einzelne Flughäfen spezifische Lösungen zu erarbeiten. Der "Balanced Approach" berücksichtigt vier, weitgehend unabhängig voneinander festsetzbare Elemente zur Verminderung der Lärmbelastung. Dies sind: Lärmreduzierung an der Quelle, Raumplanung rund um Flughäfen, lärmmindernde Flugverfahren und lokale Flugeinschränkungen.
In diesem Kontext basieren auch die meisten Massnahmen die in der Schweiz zur Reduzierung der Lärmbelastung ergriffen werden. Dies sind insbesonders:
- Lärmzulassung aller motorisierten Fluggeräte
- Lärmabhängige Landetaxen auf den grösseren Flugplätzen
- Optimierte An-/ Abflugverfahren
- Lärmbelastungskataster (mit Sanierungsmassnahmen)