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Vijay Mallya hatte 2007 das Formel-1-Team Spyker übernommen, das heute unter dem Namen Force India seine Runden dreht. Der 61-jährige Inder, der bis vor kurzem neben dem Formel-1-Rennstall Force India auch die Cricketmannschaft der Royal Challengers Bangalore als Direktor führte, befindet sich bereits seit mehr als einem Jahr in Grossbritannien.
Rechtsstreit mit mehreren Banken
In seinem Heimatland liegen mehrere Haftbefehle gegen ihn vor. Zuletzt hatte vor gut einer Woche ein Gericht in der Hauptstadt Neu Delhi einen weiteren Haftbefehl gegen ihn ausgesprochen.
Mallya befindet sich in einem Rechtsstreit mit mehreren Banken in Indien. Der Unternehmer schuldet den Geldhäusern laut deren Angaben mehr als 1,3 Milliarden Euro. Es handelt sich um Kredite und Verzugszinsen für seine Fluggesellschaft Kingfisher, die 2012 wegen Geldproblemen ihren Betrieb eingestellt hatte.