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Das UNHCR erleichtert Flüchtlingen den Zugang zur medizinischen Grundversorgung: in den Kliniken der Camps und bei lokalen Gesundheitsdienstleistern. Vorrang haben Gesundheitsleistungen der medizinischen Notfallversorgung von Gewaltopfern, der sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie der Behandlung von Säuglingen und älteren Menschen.
Das UNHCR koordiniert auch Impfprogramme, um die Ausbreitung von Krankheiten in den oft überfüllten Flüchtlingscamps zu verhindern.
Während eines Konflikts kann es zu einem Wiederauftreten vermeidbarer Krankheiten kommen, wenn Gesundheitssysteme zusammenbrechen und Menschen den Zugang zur medizinischen Versorgung verlieren.
Epidemien und durch Wasser übertragbare Krankheiten sind in den Camps wegen der beengten Lebensbedingungen und des Mangels an sauberem Wasser und an sanitären Einrichtungen eine häufige Bedrohung. Das UNHCR arbeitet mit seinen Partnern zusammen, um Kinder gegen Infektionskrankheiten wie Polio und Masern zu impfen, was die Infektions- und Sterblichkeitsraten erheblich senkt.
Der Zugang zu Trinkwasser ist wesentlich, um ein stabiles Niveau der öffentlichen Gesundheit und eine menschenwürdige Hygiene zu gewährleisten.
Die Wasserprogramme des UNHCR garantieren die Versorgung von Millionen von Menschen mit Trinkwasser und sanitären Anlagen.
Wenn der Zugang zu einer Wasserquelle weit entfernt oder schwierig ist, gräbt das UNHCR Brunnen und installiert Einrichtungen.
Wie die COVID-19-Krise einmal mehr zeigt, ist der Zugang zu Hygienematerial und Gesundheitseinrichtungen von grösster Bedeutung, um die Ausbreitung von Krankheiten und Infektionen zu verhindern.
Das UNHCR geht unermüdlich gegen diesen Risiken an – von der Umsetzung von Hygienemassnahmen bis zur Aufbereitung von verunreinigtem Wasser.