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Drei Schweizer Medaillen am ersten Tag des Coupe de la Jeunesse
Artikel - Drei Schweizer Medaillen am ersten Tag des Coupe de la Jeunesse
Das Schweizer Team hatte am ersten Tag des Coupe de la Jeunesse einen erfolgreichen Auftritt. In den Vorläufen vermochten sich sieben Boote für das A-Finale zu qualifizieren. Mit je einer Silbermedaille im Vierer-ohne Junioren sowie im Junioren-Achter und einer Bronzemedaille im Zweier-ohne Junioren gab es für alle drei Junioren-Riemenboote einen Medaillengewinn.
Nie zuvor nahmen so viele Athletinnen und Athleten am Coupe de la Jeunesse teil. Der tschechische Ruderverband als neues Mitglied im Coupe de la Jeunesse präsentierte eine grosse und starke Mannschaft, die auf Anhieb vier Medaillengewinne erzielen konnte. 10 von 13 Nationen erzielten am ersten Regattatag mindestens einen Medaillengewinn, während Grossbritannien mit 11 Medaillen die erfolgreichste Equipe an den Start brachte. Die Rennen am ersten Wettkampftag konnten bei trockenem Wetter, milden Temperaturen und starkem seitlichem Mitwind durchgeführt werden. Das Wasser auf der Regattastrecke in Hazewinkel war jederzeit gut ruderbar und die Verhältnisse fair.
In den Vorläufen präsentierte sich die Schweizer Mannschaft in guter Form und prägte die Rennen um die Finalqualifikationen entscheidend mit. Erfreulich war es, dass sieben Booten der Aufstieg in den A-Final gelang, um am Nachmittag um die Medaillenplätze mitfahren zu können. Somit standen insgesamt acht von neun Schweizer Booten im A-Final.
Im ersten A-Final des Nachmittags mit Schweizer Beteiligung kam es bereits zu einem engen Zieleinlauf. Im Vierer-ohne erwischten Maximilien Chervaz, Filippo Braido, Kai Schätzle und Felician Bossart ein gutes Rennen und konnten ihr Boot von Anfang an auf Medaillenkurs rudern. Zwischenzeitlich aber auch auf dem vierten Rang gelang es der Mannschaft dank eines guten Endspurts noch die Bugspitze an Belgien und Tschechien vorbeizuschieben, während das Boot aus Grossbritannien deutlich gewann. 0.14 Sekunden betrug der Schweizer Vorsprung auf die drittplatzierten Tschechen.
Im Final der Junioren-Zweier hatten Sam Amstutz und Martin Arbter schon im Vorlauf eine gute Zeit erreicht. Auf der Aussenbahn vermochten sie von Anfang an um die Medaillen mitzurudern. Belgien und Frankreich waren auf den beiden ersten Plätzen, während das Schweizer Boot Italien, Portugal und das spanische Boot auf Distanz halten konnten. Die Bronzemedaille für Martin Arbter und Sam Amstutz war der verdiente Lohn für ein gutes Rennen.
Das Achter-Finale der Junioren war das Rennen des Tages zum Abschluss der Samstags-Wettkämpfe. Es durfte nach den Vorläufen ein enger Rennausgang erwartet werden. Und so kam es denn auch, dass die Boote das ganze Rennen hindurch nahe beieinander lagen. Mittendrin ruderte der Schweizer Achter, so dass der Kommentator immer wieder vom „Swiss boat“ sprach. Der tschechische Achter ruderte an der Spitze des Feldes, aber dahinter konnte alles passieren. Frankreich, Grossbritannien, Schweiz, lagen immer ganz nahe beieinander. Nur die Boote aus Spanien und Italien mussten früh einsehen, dass sie mit den Medaillen wohl wenig zu tun haben werden. In einem ganz engen Zieleinlauf, der von einem starken Aufkommen des britischen Bootes geprägt war, vermochte der Schweizer Achter 9 Hundertstelsekunden ins Ziel zu bringen und gewann die Silbermedaille. Es war ein sehr gutes Rennen, das die gesamte Schweizer Delegation und die Schweizer Fans entzückte.
Einen vierten Rang gab es für Sarah McErlean und Sabrina Anthonipillai im Juniorinnen-Doppelzweier. Fünfte Plätze erzielten der Junioren-Doppelzweier Janis Stoffel/Vincent Huehn, Vivienne Niedermann im Juniorinnen-Skiff, Fabien Donzelli im Junioren-Skiff sowie der Juniorinnen-Doppelvierer mit Margaux Oural, Estelle Pfitzer, Anne-Sophie Leunig und Alina Berset. Nicht in den A-Final schaffte es der Junioren-Doppelvierer mit Yannou Kronenberg, Emanuel Poniconi, Oliver Kehrli und Matthew Wang. Der Schweizer Doppelvierer ruderte auf den 10. Rang. Ersatzmann Eliott Sefaranga ruderte im Skiff-Rennen der Ersatzleute auf den zweiten Platz.
Am Sonntag wird eine zweite Regatta gerudert. Am Sonntagmorgen stehen wieder Vorläufe auf dem Programm. Am späteren Vormittag werden die Finals bestritten. Die Vorläufe für den Sonntag sind aufgrund der Resultate vom Samstag gesetzt.