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Als Gastland des nächsten Gipfels übernimmt die Schweiz bereits jetzt den Vorsitz der Ministerkonferenz der französischsprachigen Länder. Wie dies die Frankophonie-Charta vorsieht, hat die Schweiz den Vorsitz während zwei Jahren inne, d.h. ein Jahr vor und ein Jahr nach dem Gipfel. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, der dieses Amt zukommt, übernimmt die Nachfolge von Josée Verner, der Frankophonieministerin Kanadas, wo der letzte Gipfel stattfand.
Der Frankophoniegipfel tagt alle zwei Jahre und vereinigt die Staats- und Regierungschefs von 56 französischsprachigen Ländern und 14 Staaten mit Beobachterstatus. Als oberstes Gremium der Frankophonie legt der Gipfel die strategische Ausrichtung der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) fest. Die wichtigsten Aufgaben der OIF sind die Förderung der französischen Sprache und der kulturellen und sprachlichen Vielfalt, die Förderung von Frieden, Demokratie und Menschenrechten, die Unterstützung von Erziehung, Ausbildung, Lehre und Forschung sowie die Entwicklungszusammenarbeit im Dienst der nachhaltigen Entwicklung und der Solidarität.
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