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Hintergrund: Neuronitis vestibularis (VN) schränkt die Betroffenen in ihrem Alltag stark ein. Typischerweise beginnt eine VN mit starkem und anhaltendem Schwindel, oftmals wird dieser auch von Erbrechen oder Übelkeit begleitet. Die Mechanismen und neurologischen Substrate, die in den diversen Subprozessen der vestibularen Kompensation eine Rolle spielen, sind noch nicht vollständig erforscht. Aufgrund der Unsicherheit über die pathophysiologischen Zusammenhänge ist man auch über die bestmögliche Behandlung von unilateraler VN kontroverser Meinung. Eine gängige Therapie ist die einwöchige Infusion mit Kortikosteroiden. In der akuten Phase werden zur Behandlung der Symptome Antiemetika wie Dimenhydrinate, Meclicin oder Prochlorperazin verwendet. Unter der Annahme, dass diese Medikamente aufgrund ihrer sedierenden Wirkung den Heilungsprozess beeinflussen können, ist diese Therapie oft nur auf die ersten Tage der Erkrankung beschränkt. Die Auswirkungen einer Therapie aus Fixkombination von Dimenhydrinat und Cinnarizin und über einen längeren Zeitraum auf Schwindel bei akuter unilateraler VN, wurden in einer neuen Studie bewertet.