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Das grösste Freibad-Becken der Schweiz im Berner Weyermannshaus muss saniert werden. Das Bad entspricht nicht mehr den geltenden Gewässerschutzvorschriften und ist zudem undicht. Nun stehen vier Sanierungsvarianten zur Diskussion. Bei zwei Varianten wird der bestehende «Weiher» als eigentliches Wahrzeichen des Freibades erhalten und abgedichtet. Diese beiden Varianten unterscheiden sich dadurch, dass bei einer das Wasser konventionell, also mit chemischen Zusätzen, aufbereitet wird, bei der anderen biologisch.
In den beiden anderen Varianten würde das grosse Freibadbecken verschwinden und durch mehrere neue Becken ersetzt. In einem Fall würde eines der Becken als Naturteich ausgestaltet, im anderen Fall der über das Grundstück fliessende Stadtbach renaturiert.
Gemeinderat möchte sanieren
Die Kosten der vier Varianten sind sehr unterschiedlich und reichen von rund 8,5 Millionen Franken bis zu 26 Millionen Franken. Für die Berner Stadtregierung ist schon jetzt klar, dass sie die beiden ersten Varianten mit der Erhaltung des «Weihers» favorisiert, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Es sind dies nota bene die kostengünstigeren Varianten. Ausserdem werde so der einmalige Charakter des Freibades beibehalten, schreibt der Gemeinderat weiter. Ein definitiver Variantenentscheid hat die Stadtregierung aber noch nicht gefällt. Die Vorschläge gehen nun in die Vernehmlassung.
Das bestehende rund 16'000 Quadratmeter grosse Freibadbecken ist von der Form her einem See oder Weiher nachempfunden. Das undichte Becken verliert rund einen Drittel des täglich zugeführten frischen Wassers. Dieses versickert im Boden.