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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Der Aufstiegsfavorit Kloten feierte in der Swiss League den sechsten Sieg in Folge. Die Zürcher Unterländer setzten sich in La Chaux-de-Fonds gleich 9:1 durch. La Chaux-de-Fonds hatte Kloten Ende Oktober die bisher letzte Niederlage zugefügt.
Leader blieb Thurgau, das in Winterthur 3:1 gewann und nach zwei Niederlagen zum Siegen zurückkehrte. Der Kanadier Brandon Hagel legte die Basis zum Sieg mit einem Doppelschlag innert 202 Sekunden (10./13.). Thurgau liegt weiterhin zwei Punkte vor Kloten, hat jedoch vier Partien mehr ausgetragen.
Zum neunten Sieg im erst zehnten Meisterschaftsspiel in dieser Saison kam Cupsieger Ajoie, das die Biasca Ticino Rockets nach einem 0:1-Rückstand 8:1 abfertigte. Sieben der acht Tore schossen die Jurassier im letzten Abschnitt. Der Kanadier Jonathan Hazen steuerte je zwei Tore und Assists zum Erfolg bei. Ajoies Rückstand auf Thurgau, das acht Partien mehr absolviert hat, beträgt neun Punkte. (dab/sda)
Dem in Riehen aufgewachsenen und nun in Rheinfelden wohnenden Snooker-Profi Alexander Ursenbacher gelang an den UK Championship in Milton Keynes eine veritabler Coup. Der 24-jährige Sohn einer Portugiesin und eines Schweizers bezwang in der zweiten Runde den sechsfachen und amtierenden Weltmeister Ronnie O'Sullivan 6:5, nachdem er 4:5 zurückgelegen hatte.
Ursenbacher hatte den vielleicht besten Snooker-Spieler aller Zeiten schon im ersten Duell im vergangenen Jahr an den Welsh Open bezwungen. Der neuerliche Erfolg ist insofern höher einzustufen, als die UK Championship zu den drei wichtigsten Turnieren des Jahres gehören. (dab/sda)
Der 63-fache senegalesische Internationale Papa Bouba Diop stirbt nach langer Krankheit im Alter von 42 Jahren. Diop litt am sogenannten Lou-Gehrig-Syndrom, einer nicht heilbaren Nervenkrankheit.
Der Mittelfeldspieler hatte seine Karriere vor gut 20 Jahren in der Schweiz lanciert. Über Vevey und Neuchâtel Xamax kam er 2001 zu den Grasshoppers, mit denen er im gleichen Jahr Meister wurde. Später spielte er noch in Frankreich, England und Griechenland.
In Senegal erreichte Bouba Diop wegen seines Siegtreffers im WM-Eröffnungsspiel 2002 in Seoul gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich Heldenstatus. Bei ihrer ersten WM-Teilnahme wurden die Afrikaner damals erst im Viertelfinal gestoppt. (dab/sda)
Lewis Hamilton dominiert in der Formel 1 weiter. Der Weltmeister gewinnt auch den von einem schweren, glimpflich abgelaufenen Unfall von Romain Grosjean geprägten Grand Prix von Bahrain. Der aus der Pole-Position gestartete Hamilton setzte sich kontinuierlich ab und blieb auf dem Weg zu seinem fünften Sieg hintereinander, dem vierten in Sakhir und dem elften in diesem Jahr unbehelligt.
Bis zum zweiten Auftritt des Safety Cars, der drei Runden vor Schluss noch einmal gefordert war, wies Hamilton auf den zweitplatzierten Max Verstappen im Red Bull einen Vorsprung von 23 Sekunden auf. Dritter wurde Alexander Albon, der Teamkollege des Niederländers. Grund für den Safety-Car war das Pech von Sergio Perez. Der Mexikaner musste den Racing Point nach einem Motorschaden an dritter Stelle liegend ausrollen lassen.
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, klassierten sich ausserhalb der Punkteränge. Der Finne beendete das drittletzte Rennen der Saison auf Platz 15, der Italiener auf Rang 16. (dab/sda)
Vier Tage nach dem Tod von Diego Maradona sind laut der nationalen Nachrichtenagentur Telam Ermittlungen gegen den Leibarzt der argentinischen Fussball-Legende wegen «fahrlässiger Tötung» aufgenommen worden. Die Arztpraxis und die Wohnung von Leopoldo Luque wurden am Sonntag durchsucht, wie Bilder des argentinischen Fernsehens zeigten und Justizkreise gegenüber Telam bestätigten.
Den Angaben zufolge sind Maradonas Töchter Dalma, Gianinna und Jana nicht einverstanden mit der Art und Weise, wie ihr Vater in seiner Residenz behandelt worden ist. Luque wollte sich zunächst nicht gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zu den Vorwürfen äussern. Maradona war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. (dab/sda/afp)
Gregor Deschwanden und der junge Dominik Peter lassen sich am Sonntag beim zweiten Weltcupspringen in Kuusamo Punkte gutschreiben. Die beiden hatten wie schon am Samstag die letzten zwei Plätze für den Finaldurchgang erreicht. In der Reprise steigerte sich Deschwanden in den 20. Rang, Peter wurde 26.
Simon Ammann findet derweil nicht aus dem Tief. Der vierfache Olympiasieger musste mit Platz 45 vorliebnehmen. Die Flugkurve blieb erneut zu flach. Nach dem Absprung kann sich der Toggenburger nicht in die Höhe tragen lassen. Nach drei Wettkämpfen wartet Ammann weiterhin auf die ersten Weltcuppunkte.
Der Norweger Halvor Egner Granerud gewann erstmals ein Weltcupspringen. Er verwies mit etwas Windglück den Weltmeister und zuvor zweifachen Saisonsieger Markus Eisenbichler aus Deutschland in den 2. Rang. (dab/sda)
Die Young Boys müssen in den nächsten Wochen ohne den am Rücken verletzten Captain Fabian Lustenberger auskommen.
Der 32-jährige Defensivspieler zog sich beim 1:0-Erfolg in der Europa League bei CSKA Sofia eine Verletzung am Lendenwirbel zu. Die Ausfalldauer hänge von weiteren Untersuchungen und vom Heilungsverlauf ab, schreiben die Young Boys.
Lustenberger musste sich am Donnerstag nach einem Schlag in den Rücken auswechseln lassen. (dab/sda)
Die Minitour in Kuusamo endete für die Schweizer Equipe nach den zwei Top-Ten-Klassierungen vom Freitag im Sprint enttäuschend. Dario Cologna und Nadine Fähndrich blieben nach der Verfolgung vom Sonntag im Overall-Klassement unter den Erwartungen.
Cologna verhinderte in der Verfolgung über 15 km Skating mit einem Foto-Finish-Sieg über den Teamkollegen Beda Klee, dass er aus den Top 30 fiel. Der vierfache Olympiasieger machte von Position 29 aus nicht wie erwartet Plätze gut. Er hätte die Zugpferde gehabt, um nach vorne zu stossen. Das Tempo war ihm aber zu hoch.
Die gemessen an seinem Potenzial beste Leistung zeigte Cologna beim Weltcup-Auftakt am Polarkreis mit einem 38. Rang im Sprint. In den sogenannten Distanzrennen offenbarte sich dann ein deutlicher Rückstand auf die Top Ten. Der Routinier dürfte etwas ins Grübeln kommen, obwohl Kuusamo noch nie sein bevorzugtes Terrain war und die Weltmeisterschaften in Oberstdorf drei Monate entfernt sind. Mehr wird der 34-Jährige nach den Heimrennen in Davos in zwei Wochen sowie der Tour de Ski zum Jahresbeginn wissen.
Auch Nadine Fähndrich verlor am Schlusstag weiter an Terrain. Die Luzernerin verpasste in der Verfolgung die Top 20. Dies nach einem guten 10. Rang im Sprint und einem 18. Zwischenrang nach dem Einzelrennen über 10 km klassisch. Der 24. Rang in der Minitour entspricht nicht ihren Möglichkeiten.
Die Gesamtsieger der Minitour heissen Therese Johaug und Johannes Hösflot Klaebo. Ein Grossteil des Weltcup-Tross wird nun nach Davos reisen, wo in zwei Wochen die nächsten Rennen anstehen. Lillehammer hatte vor knapp drei Wochen wegen der unsicheren Lage in der Coronavirus-Krise die Rennen auf unbestimmte Zeit verschoben. (aeg/sda)
Der seit vielen Jahren im Tessin wohnhafte Enrico Gasparotto gibt im Alter von 38 Jahren seinen Rücktritt bekannt.
Der gebürtige Italiener Gasparotto bestritt als Profi 16 Saisons, die letzte für das südafrikanische World-Tour-Team NTT. Grösste Erfolge sind die zwei Siege beim Amstel Gold Race (2012 und 2016). Sein letztes Topergebnis lieferte er 2018 mit dem 3. Rang bei Lüttich-Bastogne-Lüttich ab.
Gasparotto erhielt 2019 die Schweizer Staatsbürgerschaft und entschloss sich zum Nationenwechsel. Bei der WM in Imola unterstützte er heuer den Berner Youngster Marc Hirschi auf dem Weg zur Bronzemedaille. Gasparotto bestritt 14 grosse Rundfahrten, zuletzt in dieser Saison die Vuelta, welche er im Gesamtrang 120 beendete. (aeg/sda)
Louis Delétraz sicherte sich seinen fünften Podestplatz in der laufenden Formel-2-Meisterschaft. Der 23-jährige Genfer beendete das Sprintrennen in Sakhir in Bahrain als Dritter hinter den Russen Robert Schwartzman und Nikita Masepin.
In der Gesamtwertung vor den letzten zwei Rennen, die am kommenden Wochenende ebenfalls in Sakhir ausgetragen werden, führt weiterhin Mick Schumacher. Der Deutsche führt das Klassement mit 14 Punkten Vorsprung vor dem Briten Calum Ilott an. Delétraz liegt an 7. Stelle. (sda)
Die NBA wird den im Januar gestorbenen Kobe Bryant im Mai 2021 in ihre Hall of Fame aufnehmen. Dann wird die im August wegen der Corona-Pandemie verschobene Zeremonie in Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts abgehalten.
Kobe Bryant, der seine gesamte Karriere über für die Los Angeles Lakers spielte, gewann unter anderem fünf Meisterschaften und zwei Mal olympisches Gold mit den USA. Ende Januar starb er im Alter von 41 Jahren bei einem Helikopter-Unfall.
Neben Bryant werden unter anderen auch Tim Duncan und Kevin Garnett in die Ruhmeshalle der NBA aufgenommen. Duncan gewann fünf Meisterschaften mit den San Antonio Spurs, Garnett eine mit den Boston Celtics. Alle drei Spieler wurden zudem mindestens einmal zum besten Spieler einer Saison gekürt.
Im Jahr 2016 hatten sowohl Bryant als auch Duncan und Garnett ihre langjährigen Karrieren beendet. Vier Jahre nach dem Karriereende können ehemalige NBA-Spieler erstmals in die Hall of Fame aufgenommen werden. (aeg/sda/dpa)
Der FC Thun verteidigt in der Challenge League dank dem 3:0-Heimsieg gegen den Tabellenletzten Chiasso den 2. Platz. Der Absteiger liess sich eine Stunde lang Zeit mit dem Tore schiessen, doch dann bejubelte Thun innerhalb von elf Minuten durch Doppeltorschütze Gabriel Kyeremateng und Grégory Karlen gleich drei Treffer. Die Berner Oberländer sind seit sechs Spielen ungeschlagen und liegen noch zwei Punkte hinter dem Tabellenführer GC. (ram/sda)
Dem Schweizer Basketball-Nationalteam gelang in der Qualifikation für die EM 2022 ein Coup. Es bezwang im finnischen Espoo das übermächtig scheinende Serbien 92:90 und kam so zum ersten Sieg in der letzten Phase der Ausscheidung. Die Überraschung machte Dusan Mladjan mit seinem letzten Korb eine knappe Sekunde vor der Schlusssirene perfekt.
Die ersten zwei (verlorenen) Partien gegen Georgien und Finnland hatten die Schweizer noch vor den Restriktionen wegen der Corona-Pandemie im Februar bestritten. Dank dem Sieg gegen Serbien dürfen sie weiter auf die EM-Teilnahme hoffen. Neben Georgien, das neben Deutschland, Italien und Tschechien Gastgeber sein wird und deshalb die Teilnahme auf sicher hat, qualifizieren sich aus der Vierergruppe die bestklassierten zwei Mannschaften. (ram/sda)