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Der Murtensee
Der Murtensee (lac de Morat) mit einer Fläche von 22,8 km² der kleinste der drei grossen Schweizer Jurarandseen. Er liegt in den Schweizer Kantonen Freiburg und Waadt.
Der Hauptzufluss ist die Broye, die 63% des Einzugsgebietes entwässert. Abfluss ist der Broyekanal, der in den Neuenburgersee führt. Zusammen mit dem Neuenburgersee dient der Murtensee als Ausgleichsbecken für die in den Bielersee mündende Aare. Wenn der Bielersee aufgestaut ist, kommt der Abfluss zum Stillstand und fliesst zeitweise sogar rückwärts.
Der See ist 8,2 km lang und maximal 2,8 km breit. Die maximale Tiefe ist 45 m. Der Inhalt ist rund 0,55 km³. Das Einzugsgebiet ist 693 km² gross. Die theoretische Aufenthaltszeit des Wassers im See (Füllzeit) beträgt 1,6 Jahre.
An seinem südlichen Ufer liegt die namengebende Stadt Murten.
Während der Expo.02 befand sich auf dem Murtensee, 200 m vom Hafen in Murten entfernt, ein rostiger, begehbarer Monolith des Architekten Jean Nouvel von 34 Metern Seitenlänge, in dessen Inneren zwei Panoramabilder zu sehen waren. Nach der Landesausstellung wurde dieser wieder demontiert.