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Die Schweizer Beachvolleyballerinnen bekommen es an der WM in Wien in den Sechzehntelfinals mit schlagbaren Gegnerinnen zu tun.
Sollten sie sich für die Achtelfinals qualifizieren, dürfte es knifflig werden.
Die Auslosung erscheint auf den ersten Blick freundlich, auf den zweiten jedoch undankbar: Die beiden Schweizer Frauenteams an der Beachvolleyball-WM können am Mittwochnachmittag zwar ohne weiteres ihre Aufgaben in den Sechzehntelfinals lösen, doch dann würden im Erfolgsfall ganz schwierige Aufgaben warten: Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré sowie Nina Betschart und Tanja Hüberli treten in ihrer ersten K.o.-Runde zeitgleich um 16.30 Uhr an. Während Heidrich/Vergé-Dépré auf Court 3 auf die Kasachinnen Tatjana Maschkowa/Bachtygul Samalikowa treffen, bekommen es Betschart/Hüberli auf dem Centre Court mit den Österreicherinnen Katharina Schützenhöfer/Stefanie Schwaiger zu tun.
Philippe Saxer, Direktor Beachvolleyball im Schweizer Verband, stuft die Auslosungen folgendermassen ein: "Das sind im Prinzip beides schlagbare Gegnerinnen. Bei den Kasachinnen müssen unsere Scouts viel Videoarbeit leisten, weil wir über dieses Team kaum Informationen haben, für Betschart/Hüberli wird die Sache anspruchsvoll, weil sie zum ersten Mal auf dem Centre Court antreten. Das wird eine Herausforderung, aber sie sind in der Lage, das zu meistern."
Danach würden auf Heidrich/Vergé-Dépré voraussichtlich die an Nummer 1 gesetzten Brasilianerinnen Larissa/Talita warten. Auch für Betschart/Hüberli wäre es eine Herausforderung, gegen den Sieger des Duells zwischen den Kanadierinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes und den Brasilianerinnen Barbara/Fernanda zu bestehen. Die Kanadierinnen standen vor einer Woche auf der World Tour im polnischen Olsztyn im Final des Viersterne-Turniers, wo sie Larissa/Talita in drei Sätzen unterlagen. Die Olympia-Zweiten Barbara/Fernanda wurden am Montag in den Gruppenspielen von Vergé/Dépré in zwei Sätzen bezwungen.
SDA-ATS