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| Eusebius von Cäsarea († um 340) - Brief des Eusebius von Cäsarea an seine Diöcesanen. (Epistula ad Ecclesiam Caesariensem)

7.
Nachdem nun dieses untersucht worden war, wurde auch festgesetzt, daß der Sohn mit dem Vater gleichen Wesens sey, nicht nach Art der Leiber, noch auf eine bei den sterblichen Geschöpfen gewöhnliche Weise; denn dieses finde weder durch Theilung der Wesenheit Statt, noch durch Abschneidung, noch durch irgend eine Afficirung oder Veränderung oder Umgestaltung der Wesenheit und Kraft des Vaters; denn von diesem Allem sey des Vaters nicht-gemachte Natur fern; sondern durch den Ausdruck „gleichen Wesens mit dem Vater“ werde angezeigt, daß der Sohn Gottes mit den gemachten und erschaffenen Dingen keine [S. 247] Aehnlichkeit habe, sondern dem alleinigen Vater, welcher ihn gezeugt hat, auf jegliche Weise gleich, und aus keiner andern Hypostase und Wesenheit, als aus jener des Vaters sey. Auch diesem Ausdrucke, fanden wir für gut, nach dieser Erklärung unsere Beistimmung zu geben, zumal da wir wußten, daß auch einige alte gelehrte und berühmte Bischöfe und Schriftsteller, indem sie von dem Vater und dem Sohne handelten, sich des Ausdruckes „gleichen Wesens“ bedient haben.