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Eine seit Tagen anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen weit über 30 Grad hat in Japan mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Wie japanische Medien am Freitag berichteten, waren viele der Verstorbenen über 65 Jahre alt.
Einige von ihnen wurden demnach tot in Gärten oder Gewächshäusern aufgefunden, andere erstickten offenbar in ihren Häusern. Ein 90-jähriger Mann wurde den Berichten zufolge von seinem Sohn tot im Haus entdeckt, wo die Klimaanlage ausgeschaltet war. Tausende Menschen wurden demnach in den vergangenen Tagen mit Hitzesymptomen in Spitäler eingeliefert.
In vielen Orten im ganzen Land liegen die Temperaturen seit knapp einer Woche tagsüber bei über 35 Grad. Die Nächte bringen mit 27 bis 30 Grad kaum Abkühlung. Am Freitag wurde die landesweit höchste Temperatur in Kawanehon in der Präfektur Shizuoka gemessen - dort wurde es 38,3 Grad heiss.
Ein Ende der Hitzewelle ist nach Angaben der Wetterdienste nicht in Sicht. In den Fernsehnachrichten werden die Zuschauer immer wieder darauf hingewiesen, viel Wasser zu trinken und sich möglichst nur kurz im Freien aufzuhalten.
SDA-ATS