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|Auftragsart:||Direktauftrag|
|Bauherr:||Rico Kluker|
|Bauleitung:||Christian Gees, Scharans|
|Status:||Bezogen|
|Spezielles:||Haus unter Denkmalschutz|
In einem Seitental des Avers liegt die kleine Hofsiedlung Ramsa, welche aus zwei Wohnhäusern sowie einigen Stallbauten besteht. Seit der Zerstörung der nördlichen Stallbauten durch eine Lawine 1985 ist die gesamte Baugruppe durch eine massiv gemauerte Lawinenverbauung geschützt.
Die Doppelanlage mit nebeneinanderliegenden Wohnungen ist nicht datiert. Jedoch deuten die formal noch stätgotischen Pfettenköpfen mit zwei Reihen von eckigen Kerbschnitzereien ins 16. Jahrhundert. Um 1835 wurde die linke Haushälfte vorgemauert sowie das Wandtäfer der Stube und die Stubenfenster erneuert. Eine umfassende Renovierung gab es ab 1986.
Das ehemalige Doppelwohnhaus in Mischbauweise besitzt zwei Vollgeschosse, ein Untergeschoss sowie ein Dachgeschoss unter einem, mit Steinplatten gedeckten, Satteldach.
Der Grundriss der beiden Haushälften ist nicht identisch: die Küche des südlichen Hausteils ist in einem abgeschleppten, offensichtlich später hinzugefügten Anbau untergebracht.
Die Erschliessung der Wohnhaushälften erfolgt seitlich und führt in den quer zur Firstrichtung angeordneten Korridor. Die beiden Korridore sind heute durch eine Öffnung miteinander verbunden. Nach vorne sind die Stuben und bergseits je eine Kammer, beziehungsweise heute in der südlichen Haushälfte eine Waschküche/Bad, angeordnet.
Mit dem Umbau werden die Nasszellen der Wohnhaushälften zurückhaltend renoviert, wobei hohen Wert auf die Beibehaltung des altehrwürdigen Charakter des denkmalgeschützten Hauses gelegt wird.