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Hergestellt von Autophon, Solothurn.
In kleiner Serie wurde eine Variante des Allwellenempfängers E44 mit Schlüsselröhren zum direkten Netzanschluss gefertigt und u.a. zum Export angeboten.
Verschiedene Suffixe dienen zur Zuordnung der Varianten:
Als Nachfolger des mit Steckspulensätzen und einer Logskala ausgerüsteten E39 entwickelte Autophon ab 1942 den E44, einen Batterieröhrenempfänger mit einem Spulenrevolver mit direkt schaltbaren Frequenzbereichen und einer direkt geeichten Skala.
In einer kleinen Serie wurde das Gerät wurde auch mit Schlüsselröhren als kommerzielle Variante zum Einsatz bei den Schweizer PTT und Agence France Press in einer kleinen Serie von ca. 30 Geräten produziert. Von der Armee wurde der überarbeitete Empfänger aus Kostengründen (aufwendigere Konstruktion) im Jahre 1952 nicht beschafft, sondern die Entwicklung eines einfacher konstruierten Geräts (E-627, Zivilversion E-76) in Auftrag gegeben.
Der Empfänger ist als 19 Zoll - Rackeinschub konzipiert (Abmessungen 520 x 300 x 300 mm, Gewicht 26 kg), Netzeingang und Antennenanschlüsse wurden auf die Geräterückseite verlegt.
Die querverlaufende Trommelskala in der Mitte der Frontplatte des Empfängers erlaubt es, die Empfangsfrequenz direkt abzulesen. Der gesamte AM-Bereich von der Lang- bis über die Kurzwelle wird in acht Teilbereichen (100-260 / 260-740 / 740-2000 kHz / 2-4,5 / 4,5-9 / 9-16,5 / 16,5-26,5 / 26,5-37,5 MHz) überstrichen.
Oberhalb des Skalenfensters findet sich bei gewissen Gerätevarianten ganz links noch der koaxiale Antennenanschluss und die Anschlüsse für Langdrahtantenne und Erdung, bei meinem Gerät fehlen die Frontplattendurchbrüche. Daneben wie bei sämtlichen Autophon - Empfängern aus dieser Bauepoche die Stationsuhr. Zwei Tasten dienen zur Umschaltung des S-Meters zur Kontrolle der Heiz- und Anodenspannung. Rechts oben findet sich der Autophon - typische Spannungswähler, bei dem entsprechend der Netzspannung eine Brücke gesteckt werden muss,dann die entsprechenden Sicherungen und der Netzschalter.
Unter der Frequenzskala findet sich links der Drehschalter zur Wahl des Frequenzbereichs, der den Trommeltuner betätigt, rechts der Abstimmknopf mit der mechanischen Blockierung der Frequenzabstimmung. Daneben folgt zur Rechten der Regler für die Durchlasskurve des Quarzfilters.
In der untersten Reihe ganz links der Lautstärkeregler, der Schalter für den Störbegrenzer, der HF-Verstärkungsregler, der BFO - Knopf und rechts der Schalter für das breite und schmale ZF- sowie das Quarzfilter, unter 2 MHz wird stattdessen ein 900 Hz - NF-Filter aktiviert.
Der Einfachsuper mit 2 HF-Kreisen und 2 NF-Kreisen arbeitet in den Bereichen bis 2 MHz auf der niedrigen Zwischenfrequenz von 75 kHz, darüber auf einer Zwischenfrequenz von 1,6 MHz.
Das von der Antenne herkommende HF-Signal durchläuft zwei HF-Verstärkerstufen (EF22, EF22) und wird dann je nach Frequenzband in der Mischstufe (ECH21 als Misch und Oszillatorröhre) auf die Zwischenfrequenz von 75 oder 1600 kHz umgesetzt, die ZF-Verstärkerstufen bis zur Demodulation sind parallel für beide ZF ausgelegt. Nach zwei ZF-Verstärkerstufen (EF22, ECH21, zweites System als Verstärker im Röhrenvoltmeter) gelangt das Signal zum Demodulator (Diode in EBL21) und die NF wird in zwei Stufen verstärkt (ECH21, EBL21)
Das Gerät ist halbleiterbestückt.