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Die Preise von Business-PCs und Billig-PCs dürften dann noch stärker ins Rutschen kommen.
AMD-Vertreter haben erklärt, dass der Chiphersteller wahrscheinlich ab 2009 Chips CPUs auf den Markt bringen wird, in die auch ein Grafikprozessor integriert ist, wie das 'Wall Street Journal' berichtet. Dies ist eine der Früchte der Übernahme von ATI, die demnächst offiziell werden soll. Auch der grosse AMD-Rivale Intel glaubt offensichtlich, dass die Reise in diese Richtung gehen wird: "Es macht Sinn. Und es wird passieren." So kommentierte David Tuhy, bei Intel verantwortlich für Desktop-Produkte, gegenüber dem Wirtschaftsblatt die Idee, CPUs und Grafikchips zu kombinieren.
Die kombinierten Chips werden es erlauben, noch kompaktere und weniger stromhungrige "ultraportable" Geräte als heute zu bauen. Das eigentliche Haupteinsatzgebiet für Mehrzweck-Chips dürften aber die günstigeren Desktop-PCs und Notebooks sowie Geräte für den Business-Bereich sein, die schon heute meist nicht mit einer gesonderten Grafikkarte ausgerüstet sind, sondern bei denen die Grafikprozessoren "On-Board" auf dem Motherboard integriert sind.
Ein kombinierter Chip könnte diesen günstigeren Geräten auf relativ simple und günstige Weise die nötige Grafikpower bescheren, um die Möglichkeiten von Vista sowie den kommenden Office-Programmen voll auszunutzen. Noch ist es natürlich schwer abzuschätzen, wie sich diese Chips auf die Preisstrukturen auswirken werden. Ein Spitzenmanager von ATI spekulierte aber, dass kombinierte Chips günstige PCs, die heute noch im noch Preisbereich von 450 bis 600 Franken liegen, in eine Preisregion von 130 bis 260 Franken herunterdrücken könnten. (hjm)