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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00034 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 11. März 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1946, war seit dem 1 6. März 1998 für die Y.___ AG als Einkäufer tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Un fällen versichert. Am 1 5. September 2006 klemmte er sich beim Beladen eines Autos den linken Daumen ein ( Schadenmeldung vom 2 5. September 2006, Urk. 10/27). Der Versicherte begab sich zu Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, welcher eine schräge Fraktur des Endgliedes des linken Daumens mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, fest stellte ( Urk. 10/2 S. 1). Eine Arbeitsunfähigkeit bestand nicht, Dr. Z.___ attestierte auf dem Unfallschein eine volle Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/1). Die Heilbehand lung konnte am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden ( Urk. 10/2 S. 1). Die SUVA stellte den Fall formlos ein. 1.2 Mit Eingabe von Dr. Z.___ vom 1 2. September 2007 liess der Versicherte der SUVA einen Rückfall melden ( Urk. 10/2 S. 3). Die SUVA legte die ihr im Zu sammenhang mit der Rückfallmeldung zugegangene n Arztberichte und – zeug nis se ( Urk. 10/2-4, Urk. 10/28-29) ihrem Kreisarzt zur Beurteilung vor (Urk. 10/5). Mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 teilte die SUVA X.___ mit, dass gemäss der medizinischen Beurteilung des Kreisarztes auf grund der vorliegenden Akten keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe. Sie über nahm je doch die Kosten der Abklärung bei zwei Ärzten ( Urk. 10/8). Im Januar 2009 begab sich d er Versicherte zu Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Handchirurgie und Chirurgie, in Behandlung, welche am 4. März 2009 vorerst abgeschlossen wurde ( Urk. 10/32-3 4 ). Wegen Beschwerden im linken Daumen wurde der Versicherte ab 1 6. Juli 2009 wieder durch Dr. A.___ behandelt ( Urk. 10/35). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2009 lehnte die SUVA die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ab (Urk. 10/9). Am 1 5. April 2010 wurde die Behandlung bei Dr. A.___ a b geschlossen (Urk. 10/11). 1.3 X.___ meldete der SUVA am 2. Oktober 2013 einen Rückfall bezüglich des Unfalls vom 1 5. September 2006 ( Urk. 10/14). Die SUVA tätigte Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt ( Urk. 10/13, Urk. 10/19-20) und holte die Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. November und 6. De zember 2013 (Urk. 10/21, Urk. 10/26) ein. Gestützt auf die Beur teilung des Kreisarztes vom 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/26) verneinte sie m it Verfügung vom 10. Dezember 2013 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, dass kein Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall vom 15. September 2006 und den geklag ten Fingerbe schwerden bestehe ( Urk. 10/37). Dagegen erhob d ie Kranken kasse von X.___, die Assura, am 1 7. Dezember 2013 Ein spra che ( Urk. 10/38). Am 2 3. Dezember 2013 erhob der Versicherte eben falls Ein sprache ( Urk. 10/40 ). Die Assura zog ihre Einsprache am 6. Januar 2014 wieder zurück ( Urk. 10/42 ). Mit Entscheid vom 1 7. Januar 2014 wies die SUVA die Einsprache des Ver sicherten ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 3. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 17. Januar 2014 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen ( Urk. 1 [Überweisung von der S taatskanzlei des Kan tons Zürich, Urk. 4 ]). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9, unter Beilage ihrer Akten [ Urk. 10/1-57]), was dem Beschwerdeführer mit Mitteilung vom 2 6. Mai 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die U n fallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungs leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1. 3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). 1. 4 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Ver änderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheits bild führen kön nen (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Rückfälle und Spätfolgen schlies sen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall er eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend ge machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ). 1.5 1.5.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rück sichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.5.2 Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine In dizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be fragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Ver sicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut ach terin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der als Rückfall gemeldeten B eschwerden am Daumen leistungspflichtig ist, mithin, ob diese in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 15. September 2006 stehen. 2.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 erwog die Be schwer degegnerin, gemäss de n Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. No vem ber und 6. Dezember 2013 seien die geklagten Daumenbeschwerden links nicht auf das Ereignis vom 1 5. September 2006 zu rückzuführen. F ür die kreisärztliche Einschätzung spreche der Umstand, dass im Z eugnis vom 1 2. September 2007 einzig eine Beteiligung des Dau menendgliedes beschrieben sei. Wenn die Dres. med. B.___ und A.___ eine posttraumatische Rhizarthrose diag nostiziert hätten, so handle es sich dabei um ein e rein zeitliche Kausalattribu tion, welche für nichts beweis bildend sei. Ein natürlicher Kausal zusammenhang zwischen den gemeldeten Daumenbeschwerden links und dem Unfall vom 1 5. September 2006 liesse sich nicht nachweisen, jedenfalls nicht mit der gefor derten überwiegenden Wahr scheinlichkeit ( Urk. 2 S. 4). 2.3 Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er nach dem Unfall vom 1 5. September 2006 Schmerzen im unteren Daumenbereich links verspürt habe ( Urk. 1 S. 1). Er habe sich anderntags zu Dr. Z.___ be geben, welcher eine Fraktur des oberen Daumengelenks festgestellt habe ( Urk. 1 S. 1-2). Die Schmerzen im unteren Daumengelenk seien auch bei mehrfacher Erwäh nung nicht beachtet worden. Der Kausalzusammenhang werde von der Be schwerdegegnerin zu Unrecht verneint, zumal im rechten Daumenbereich keinerlei Beschwerden bestünden ( Urk. 1 S. 2). 3. 3.1 Dem Bericht von Dr. Z.___ vom 3. September 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im September 2006 den linken Daumen in einer Türe ein geklemmt habe. Die Untersuchung habe eine schräge Fraktur des Endglieds mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, gezeigt. Der Heilungsver lauf unter vierwöchiger Ruhigstellung sei befriedigend gewesen. Der Unfall habe am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden können. Der Be schwerde führer habe nur noch über leichte Schmerzen bei forcierter Flexion geklagt. Im Juli 2007 habe er über Kribbelparästhesien im linken Daumen, ungefähr auf Höhe des Handgelenks beginnend und an der radialen Seite gegen den Zeige finger hin ausstrahlend, geklagt ( Urk. 10/2 S. 1). Die Untersuchung habe eine eindeutige Hypästhesie im Bereich des linken Daumens sowie eine leichte Atro phie der Muskulatur daselbst bei sonst normalen Verhältnissen im Handbe reich gezeigt ( Urk. 10/2 S. 2). 3.2 Dr. med. C.___, Spezialarzt für Neurologie FMH, berichtete am 1 4. August 2007, das s ein radikuläres Syndrom bereits neuro logisch und auch bei den normalen somatisch evozierten Potenziale n (SEP) weitgehend ausge schlos sen werden könne. Ein Carpaltunnel-Syndrom liege nicht vor. Die subjek tiven Dysästhesien der linken Körperhälfte seien unklar und könnten nicht objekti viert werden. Für eine Systemerkrankung, zum Beispiel Multiple Sklerose (MS), bestünde kein Anhalt, auch eine zervikale Kom ponen te liege nicht vor. Als ein ziger objektive r Befund bestehe die alte Ulnarisparese, sehr wahrschein lich traumatischer Art, bei dem Zustand nach Ell bogenfraktur mit operativer Versor gung (Interruptio nervi vor 12 Jahren). Dem Beschwerdeführer sei mitge teilt worden, dass keine nennenswerte Pathologie gefunden worden sei, und dass alles mit der alten Ulnarisläsion zusam men hänge. Eine funktionelle Über lage rung von Seiten der regredienten Hypästhesie nach Endphalanxfraktur links und im Zusammenhang mit der alten Ulnaris läsion scheine nicht ausgeschlos sen ( Urk. 10/3 S. 2 ). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 2 1. November 2007 hielt SUVA-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili t ation, zu den Daumenbeschwerden fest, die geringfügige Dy s ästhesie am linken Daumen nach Frak t ur 2006 sei nicht behandlungsbedürftig. Dabei handle es sich nicht um einen Rückfall zu diesem Unfall, sondern um diskrete Restbeschwerden. Die Dysästhesie der ge samten linken Körperhälfte scheine rein funktionell zu sein. Sie könne auf keinen Fall mit der Ulnarisläsion links bei Ellbogenfraktur 1971 oder der Fraktur des linken Daumes im September 2006 in irgendeinen Zusam men hang gebracht werden (Urk. 10/5). 3.4 Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 6. Januar 2009 die folgenden Diagnosen auf ( Urk. 10/33 S. 1): - leichte Parästhesie im Daumengrundgelenksbereich links nach trauma ti scher Verletzung eines Endastes des ramus superficialis nervi radialis nach Kontusionstrauma am 1 5. September 2006 und einer interartikulä ren Endphalanxfraktur DIG I sowie Kontusion des Metacarpale - Verdacht auf Rhizarthrose Stadium I links - f ortgeschrittene Ellbogenarthrose links bei Status nach Ellbogenfraktur 1971 mit Operation in E.___ und Revision in der Klinik F.___ mit alter Ulnarisparese ( i nterruptio nervi ) mit aktuell fehlenden Anhaltspunkten für Ulnarisneuropathie - persistierende durchgehende Kribbel parästhesien an der linken Kö r per hälfte unklarer Ursache Neben der fortgeschrittenen Ellbogenarthrose und eine r für den Beschwerde füh rer störende n Irritation des nervus ulnaris bestünden Sensibilitätsstörungen im Bereich dorso -radial. Er ( Dr. A.___ ) denke, dass es sich dabei um Folgen einer Kontusionsverletzung beim Unfall im September 2006 handle. Die Neuro logen hätten eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektroneurographisch nachgewiesen ( Urk. 10/33 S. 2). Im Bericht vom 4. März 2009 schrieb Dr. A.___, durch die Verwendung von Neurodol Tissugel ®-Pflaster und einer Rhi z arthrosenmanschette sei es zu einer deutlichen Besserung der Dysästhesien im Bereich des linken Daumenstrahles gekommen. Die Behandlung werde vorerst abgeschlossen ( Urk. 10/32). Bei der radiologischen Untersuchung vom 1 6. Juli 2009 zeigte n sich gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2009 eine Subluxation des Metacarpale I und eine beginnende Rhizarthrose ( Urk. 10/35). Am 3. September 2009 hielt Dr. A.___ fest, dass es durch die konservative Therapie der posttrauma tisch aufgetretenen Rhizarthrose links „etwas“ zu einer Verbesserung gekom men sei. Er sei mit dem Beschwerdeführer so ver blieben, dass vorerst zugewartet werde und sich dieser bei einer Verschlech terung wieder melden werde (Urk. 10/34 S. 1). Dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 9. April 2010 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer auf die Handergotherapie gut angesprochen habe. Es be stün den kaum mehr Probleme bezüglich der posttraumatischen leichten Rhizarth rose links ( Urk. 10/11 S. 2). 3.5 Dr. B.___, leitender Arzt Chiru r gie des Spital G.___, diagnosti zierte im Be richt vom 2 5. September 2013 eine posttraumatische Rhizarthrose Stadium I II links bei Status nach Trauma am 1 5. September 2006, eine fortgeschrittene Ell bogenarth rose links bei Status nach Ellbogenluxationsfraktur 1971 bei Verdacht auf Kompression Nervus ulnaris im Cubital tunnel sowie einen Ver dacht auf Rei zung Ramus superficialis Nervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 (Urk. 10/13 S. 1 ). Am 2 3. Oktober 2013 berichtete Dr. B.___, dass es lokal zu keiner Nebenwirkung der Infiltration des CMC-I-Gelenks links vom 2 4. Septem ber 2013 ( vgl. Urk. 10/13 S. 2 ) gekommen sei, bei un veränderter Konfiguration mit radialer Thenaratrophie und typischen Verän derungen der Rhizarthrose. Auf grund des guten Ansprechens auf die Infiltration werde nun zugewartet ( Urk. 10/19). 3. 6 In seiner Beurteilung vom 7. November 2013 führte SUVA-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie, Physika li sche Medizin und Rehabilitation, aus, dass der Beschwerdeführer nach Lage der Akten – beim Unfall vom 1 5. September 2006 – eine Daumenend glied fraktur mit Gelenkbeteiligung erlitten habe. Dieses Gelenk befinde sich zwei Ge lenke weiter distal des Daumensattelgelenks. Mit Blick auf die Kausalkette könne bestenfalls eine mögliche Kausa lität angenommen werden ( Urk. 10/21). Am 6. Dezember 2013 schrieb Dr. H.___, an der B eurteilung vom 7. November 2013 könne festgehalten werden, denn ein unmittelbarer Zusam menhang zwischen einer Daum enendgliedfraktur mit Gelenksbeteiligung und einer Rhizarthros e sei nicht zu sehen, zumal das gemeinsame Nachbargelenk nicht betroffen zu sein scheine. Dementsprechend sei auch eine Operation der Rhizarthrose nicht unfallkausal. Gemäss Bericht von Dr. B.___ vom 23. Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer nach der Infiltration des CMC I-Ge lenks praktisch beschwerdefrei geworden, und er gebe die typischen Verände rungen der Rhizarthrose an. Somit sei ganz klar das Daumensattelgelenk und nicht das Daumen endgelenk zu therapieren ( Urk. 10/26). 4. 4.1 Vorab ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Beschwerdegegnerin gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 3. September 2009 weitere Be handlungen am Daumengelenk vergüten würde ( Urk. 1 S. 2). Nach der ersten Rückfallmeldung vom 12. September 2007 ( Urk. 10/2) hat die Be schwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 mitgeteilt, dass keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe ( Urk. 10/8). Sie hat sich lediglich bereit erklärt, für die Kosten zweier ärztlicher Abklärungen sowie für eine allfällige Untersuchung bei Dr. I.___ in der Klinik J.___ aufzu kommen ( Urk. 10/8). Am 1 9. August 2009 sandte die Beschwerdegegnerin das Kostengutsprachegesuch der Ergo therapie des Spitals G.___ vom 1 6. Juli 2009 mit dem Hinweis, dass der Fall seit dem 6. Februar 2008 abgeschlossen sei, dem Spital G.___ zurück (Urk. 10/10). Im besagten Bericht vom 3. September 2009 ( Urk. 10/34) gab Dr. A.___ lediglich die Aussagen des Beschwerdeführers wieder. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich der als Rückfall gemeldeten Daumenbeschwerden anerkannt hätte, geht aus den Akten nicht hervor. 4.2 4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht ver neint hat, weil die geklagten Daumenbeschwerden nicht in einem natür lichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 6. September 2006 stehen. 4.2.2 Die Tatsache allein, dass es sich bei den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) um Akten be urteilung en handelt, spricht nicht gegen ihren Beweiswert (Urteil des Bundes ge richts 8C_821/2014 vom 1 6. Dezember 2014 E. 2 mit Hinweisen ). Dr. H.___ setzte sich mit den Vorakten hinreichend auseinander und gab eine schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung ab. Seine Begründung, wo nach beim Unfall das Daumenendgelenk betroffen war, die nunmehr geklagten Beschwerden im Zusammenhang mit der Rhizarthrose sich aber auf das Daumen sattelgelenk beziehen würden ( Urk. 10/21, Urk. 10/26), ist einleuchtend. Dem Bericht von Dr. A.___ vom 2 6. Januar 2009 ist zu ent nehmen, dass dieser nur annimmt, die Sensibilitätsstörung im Bereich des Dau mens sei eine Folge des Unfalls vom September 2006 (Urk. 10/ 33 S. 2). In diesem Zusammen hang weist er einzig darauf hin, dass sich – in Vorunter suchungen durch Neu rologen – eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektro neurographisch habe nachweisen lassen (Urk. 10/33 S. 2). Dem ist entgegen zuhalten, dass der Neurologe Dr. C.___ bei seine r Untersuchung des Beschwerdeführers als objektivierbaren Befund einzig eine alte Ulnaris parese erheben konnte (Urk. 10/3 S. 2) und die Reizung des r amus superficialis n ervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 von Dr. B.___ in des sen Berichten von 2 5. September und 2 3. Oktober 2013 nur als Verdachtsdiag nose ge stellt wurde ( Urk. 10/13 S. 1, Urk. 10/19 ). Im Bericht vom 2 0. Juli 2009 stellte Dr. A.___ auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers ab (Urk. 10/35). A uch der Hinweis von Dr. A.___, dass der Beschwerde führer bezüglich der rechten Hand b eschwerdefrei sei (Urk. 10/35), genügt nicht, um einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. September 2006 und den geklagten Beschwerden am linken Daumen zu bejahen. Ferner impliziert auch der von den Dres. A.___ und B.___ in ihrer Diagnosestellung ver wendete Begriff „posttraumatisch“ keinen rechts genüglichen Kausalzusam men hang (Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2013 vom 1 8. Juni 2013 E. 3.2). Die Rechtsfigur „ post hoc, ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits des halb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem auf getreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallver siche rungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 460, Anm. 1205), genügt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts für die Annahme eines Kausal zu sammen hangs nicht (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb ). Im Übrigen setzt sich Dr. B.___ in seinen Berichten nicht im Einzelnen mit dem Kausalzusam menhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Beschwerden auseinander. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. A.___ und B.___ vermögen mithin keine Zweifel an den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) zu begründen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.6 mit Hinweisen). In seiner Be schwerde vom 3. Februar 2014 führte der Beschwerdeführer aus, sein linker Daumen sei beim Unfall vom 1 5. September 2006 auf den Deckel rand eines Fasses ge prallt ( Urk. 1 S. 2). Er habe nach diesem Unfall Schmerzen im unteren Daumenbereich gehabt, welche von Dr. Z.___ nicht beachtet wor den seien ( Urk. 1 S. 2). Diese Vorbringen sind nicht belegt und stehen, was den Unfallhergang anbelangt, zudem im Widerspruch zu den echtzeitlichen Akten (Urk. 10/27). Sie vermögen die Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) nicht in Frage zu stellen. Gestützt auf die Einschätzung von Dr. H.___ ist mithin davon auszugehen, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Daumen beschwerden höchstens möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich ist ( Urk. 10/21, Urk. 10/26). 4. 2.3 Da der Nachweis eines Kausal zusammenhanges zwischen den als Rückfall gemel deten Beschwerden und dem Unfall vom 1 5. September 2006 nicht mit dem Beweisg rad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit gelingt, hat de r Be schwerde führe r die Folgen der Beweislosigkeit zu tr agen (BGE 115 V 133 E. 8a). 5. Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00034 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 11. März 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1946, war seit dem 1 6. März 1998 für die Y.___ AG als Einkäufer tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Un fällen versichert. Am 1 5. September 2006 klemmte er sich beim Beladen eines Autos den linken Daumen ein ( Schadenmeldung vom 2 5. September 2006, Urk. 10/27). Der Versicherte begab sich zu Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, welcher eine schräge Fraktur des Endgliedes des linken Daumens mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, fest stellte ( Urk. 10/2 S. 1). Eine Arbeitsunfähigkeit bestand nicht, Dr. Z.___ attestierte auf dem Unfallschein eine volle Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/1). Die Heilbehand lung konnte am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden ( Urk. 10/2 S. 1). Die SUVA stellte den Fall formlos ein. 1.2 Mit Eingabe von Dr. Z.___ vom 1 2. September 2007 liess der Versicherte der SUVA einen Rückfall melden ( Urk. 10/2 S. 3). Die SUVA legte die ihr im Zu sammenhang mit der Rückfallmeldung zugegangene n Arztberichte und – zeug nis se ( Urk. 10/2-4, Urk. 10/28-29) ihrem Kreisarzt zur Beurteilung vor (Urk. 10/5). Mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 teilte die SUVA X.___ mit, dass gemäss der medizinischen Beurteilung des Kreisarztes auf grund der vorliegenden Akten keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe. Sie über nahm je doch die Kosten der Abklärung bei zwei Ärzten ( Urk. 10/8). Im Januar 2009 begab sich d er Versicherte zu Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Handchirurgie und Chirurgie, in Behandlung, welche am 4. März 2009 vorerst abgeschlossen wurde ( Urk. 10/32-3 4 ). Wegen Beschwerden im linken Daumen wurde der Versicherte ab 1 6. Juli 2009 wieder durch Dr. A.___ behandelt ( Urk. 10/35). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2009 lehnte die SUVA die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ab (Urk. 10/9). Am 1 5. April 2010 wurde die Behandlung bei Dr. A.___ a b geschlossen (Urk. 10/11). 1.3 X.___ meldete der SUVA am 2. Oktober 2013 einen Rückfall bezüglich des Unfalls vom 1 5. September 2006 ( Urk. 10/14). Die SUVA tätigte Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt ( Urk. 10/13, Urk. 10/19-20) und holte die Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. November und 6. De zember 2013 (Urk. 10/21, Urk. 10/26) ein. Gestützt auf die Beur teilung des Kreisarztes vom 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/26) verneinte sie m it Verfügung vom 10. Dezember 2013 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, dass kein Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall vom 15. September 2006 und den geklag ten Fingerbe schwerden bestehe ( Urk. 10/37). Dagegen erhob d ie Kranken kasse von X.___, die Assura, am 1 7. Dezember 2013 Ein spra che ( Urk. 10/38). Am 2 3. Dezember 2013 erhob der Versicherte eben falls Ein sprache ( Urk. 10/40 ). Die Assura zog ihre Einsprache am 6. Januar 2014 wieder zurück ( Urk. 10/42 ). Mit Entscheid vom 1 7. Januar 2014 wies die SUVA die Einsprache des Ver sicherten ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 3. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 17. Januar 2014 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen ( Urk. 1 [Überweisung von der S taatskanzlei des Kan tons Zürich, Urk. 4 ]). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9, unter Beilage ihrer Akten [ Urk. 10/1-57]), was dem Beschwerdeführer mit Mitteilung vom 2 6. Mai 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die U n fallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungs leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1. 3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). 1. 4 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Ver änderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheits bild führen kön nen (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Rückfälle und Spätfolgen schlies sen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall er eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend ge machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ). 1.5 1.5.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rück sichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.5.2 Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine In dizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be fragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Ver sicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut ach terin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der als Rückfall gemeldeten B eschwerden am Daumen leistungspflichtig ist, mithin, ob diese in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 15. September 2006 stehen. 2.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 erwog die Be schwer degegnerin, gemäss de n Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. No vem ber und 6. Dezember 2013 seien die geklagten Daumenbeschwerden links nicht auf das Ereignis vom 1 5. September 2006 zu rückzuführen. F ür die kreisärztliche Einschätzung spreche der Umstand, dass im Z eugnis vom 1 2. September 2007 einzig eine Beteiligung des Dau menendgliedes beschrieben sei. Wenn die Dres. med. B.___ und A.___ eine posttraumatische Rhizarthrose diag nostiziert hätten, so handle es sich dabei um ein e rein zeitliche Kausalattribu tion, welche für nichts beweis bildend sei. Ein natürlicher Kausal zusammenhang zwischen den gemeldeten Daumenbeschwerden links und dem Unfall vom 1 5. September 2006 liesse sich nicht nachweisen, jedenfalls nicht mit der gefor derten überwiegenden Wahr scheinlichkeit ( Urk. 2 S. 4). 2.3 Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er nach dem Unfall vom 1 5. September 2006 Schmerzen im unteren Daumenbereich links verspürt habe ( Urk. 1 S. 1). Er habe sich anderntags zu Dr. Z.___ be geben, welcher eine Fraktur des oberen Daumengelenks festgestellt habe ( Urk. 1 S. 1-2). Die Schmerzen im unteren Daumengelenk seien auch bei mehrfacher Erwäh nung nicht beachtet worden. Der Kausalzusammenhang werde von der Be schwerdegegnerin zu Unrecht verneint, zumal im rechten Daumenbereich keinerlei Beschwerden bestünden ( Urk. 1 S. 2). 3. 3.1 Dem Bericht von Dr. Z.___ vom 3. September 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im September 2006 den linken Daumen in einer Türe ein geklemmt habe. Die Untersuchung habe eine schräge Fraktur des Endglieds mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, gezeigt. Der Heilungsver lauf unter vierwöchiger Ruhigstellung sei befriedigend gewesen. Der Unfall habe am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden können. Der Be schwerde führer habe nur noch über leichte Schmerzen bei forcierter Flexion geklagt. Im Juli 2007 habe er über Kribbelparästhesien im linken Daumen, ungefähr auf Höhe des Handgelenks beginnend und an der radialen Seite gegen den Zeige finger hin ausstrahlend, geklagt ( Urk. 10/2 S. 1). Die Untersuchung habe eine eindeutige Hypästhesie im Bereich des linken Daumens sowie eine leichte Atro phie der Muskulatur daselbst bei sonst normalen Verhältnissen im Handbe reich gezeigt ( Urk. 10/2 S. 2). 3.2 Dr. med. C.___, Spezialarzt für Neurologie FMH, berichtete am 1 4. August 2007, das s ein radikuläres Syndrom bereits neuro logisch und auch bei den normalen somatisch evozierten Potenziale n (SEP) weitgehend ausge schlos sen werden könne. Ein Carpaltunnel-Syndrom liege nicht vor. Die subjek tiven Dysästhesien der linken Körperhälfte seien unklar und könnten nicht objekti viert werden. Für eine Systemerkrankung, zum Beispiel Multiple Sklerose (MS), bestünde kein Anhalt, auch eine zervikale Kom ponen te liege nicht vor. Als ein ziger objektive r Befund bestehe die alte Ulnarisparese, sehr wahrschein lich traumatischer Art, bei dem Zustand nach Ell bogenfraktur mit operativer Versor gung (Interruptio nervi vor 12 Jahren). Dem Beschwerdeführer sei mitge teilt worden, dass keine nennenswerte Pathologie gefunden worden sei, und dass alles mit der alten Ulnarisläsion zusam men hänge. Eine funktionelle Über lage rung von Seiten der regredienten Hypästhesie nach Endphalanxfraktur links und im Zusammenhang mit der alten Ulnaris läsion scheine nicht ausgeschlos sen ( Urk. 10/3 S. 2 ). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 2 1. November 2007 hielt SUVA-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili t ation, zu den Daumenbeschwerden fest, die geringfügige Dy s ästhesie am linken Daumen nach Frak t ur 2006 sei nicht behandlungsbedürftig. Dabei handle es sich nicht um einen Rückfall zu diesem Unfall, sondern um diskrete Restbeschwerden. Die Dysästhesie der ge samten linken Körperhälfte scheine rein funktionell zu sein. Sie könne auf keinen Fall mit der Ulnarisläsion links bei Ellbogenfraktur 1971 oder der Fraktur des linken Daumes im September 2006 in irgendeinen Zusam men hang gebracht werden (Urk. 10/5). 3.4 Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 6. Januar 2009 die folgenden Diagnosen auf ( Urk. 10/33 S. 1): - leichte Parästhesie im Daumengrundgelenksbereich links nach trauma ti scher Verletzung eines Endastes des ramus superficialis nervi radialis nach Kontusionstrauma am 1 5. September 2006 und einer interartikulä ren Endphalanxfraktur DIG I sowie Kontusion des Metacarpale - Verdacht auf Rhizarthrose Stadium I links - f ortgeschrittene Ellbogenarthrose links bei Status nach Ellbogenfraktur 1971 mit Operation in E.___ und Revision in der Klinik F.___ mit alter Ulnarisparese ( i nterruptio nervi ) mit aktuell fehlenden Anhaltspunkten für Ulnarisneuropathie - persistierende durchgehende Kribbel parästhesien an der linken Kö r per hälfte unklarer Ursache Neben der fortgeschrittenen Ellbogenarthrose und eine r für den Beschwerde füh rer störende n Irritation des nervus ulnaris bestünden Sensibilitätsstörungen im Bereich dorso -radial. Er ( Dr. A.___ ) denke, dass es sich dabei um Folgen einer Kontusionsverletzung beim Unfall im September 2006 handle. Die Neuro logen hätten eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektroneurographisch nachgewiesen ( Urk. 10/33 S. 2). Im Bericht vom 4. März 2009 schrieb Dr. A.___, durch die Verwendung von Neurodol Tissugel ®-Pflaster und einer Rhi z arthrosenmanschette sei es zu einer deutlichen Besserung der Dysästhesien im Bereich des linken Daumenstrahles gekommen. Die Behandlung werde vorerst abgeschlossen ( Urk. 10/32). Bei der radiologischen Untersuchung vom 1 6. Juli 2009 zeigte n sich gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2009 eine Subluxation des Metacarpale I und eine beginnende Rhizarthrose ( Urk. 10/35). Am 3. September 2009 hielt Dr. A.___ fest, dass es durch die konservative Therapie der posttrauma tisch aufgetretenen Rhizarthrose links „etwas“ zu einer Verbesserung gekom men sei. Er sei mit dem Beschwerdeführer so ver blieben, dass vorerst zugewartet werde und sich dieser bei einer Verschlech terung wieder melden werde (Urk. 10/34 S. 1). Dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 9. April 2010 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer auf die Handergotherapie gut angesprochen habe. Es be stün den kaum mehr Probleme bezüglich der posttraumatischen leichten Rhizarth rose links ( Urk. 10/11 S. 2). 3.5 Dr. B.___, leitender Arzt Chiru r gie des Spital G.___, diagnosti zierte im Be richt vom 2 5. September 2013 eine posttraumatische Rhizarthrose Stadium I II links bei Status nach Trauma am 1 5. September 2006, eine fortgeschrittene Ell bogenarth rose links bei Status nach Ellbogenluxationsfraktur 1971 bei Verdacht auf Kompression Nervus ulnaris im Cubital tunnel sowie einen Ver dacht auf Rei zung Ramus superficialis Nervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 (Urk. 10/13 S. 1 ). Am 2 3. Oktober 2013 berichtete Dr. B.___, dass es lokal zu keiner Nebenwirkung der Infiltration des CMC-I-Gelenks links vom 2 4. Septem ber 2013 ( vgl. Urk. 10/13 S. 2 ) gekommen sei, bei un veränderter Konfiguration mit radialer Thenaratrophie und typischen Verän derungen der Rhizarthrose. Auf grund des guten Ansprechens auf die Infiltration werde nun zugewartet ( Urk. 10/19). 3. 6 In seiner Beurteilung vom 7. November 2013 führte SUVA-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie, Physika li sche Medizin und Rehabilitation, aus, dass der Beschwerdeführer nach Lage der Akten – beim Unfall vom 1 5. September 2006 – eine Daumenend glied fraktur mit Gelenkbeteiligung erlitten habe. Dieses Gelenk befinde sich zwei Ge lenke weiter distal des Daumensattelgelenks. Mit Blick auf die Kausalkette könne bestenfalls eine mögliche Kausa lität angenommen werden ( Urk. 10/21). Am 6. Dezember 2013 schrieb Dr. H.___, an der B eurteilung vom 7. November 2013 könne festgehalten werden, denn ein unmittelbarer Zusam menhang zwischen einer Daum enendgliedfraktur mit Gelenksbeteiligung und einer Rhizarthros e sei nicht zu sehen, zumal das gemeinsame Nachbargelenk nicht betroffen zu sein scheine. Dementsprechend sei auch eine Operation der Rhizarthrose nicht unfallkausal. Gemäss Bericht von Dr. B.___ vom 23. Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer nach der Infiltration des CMC I-Ge lenks praktisch beschwerdefrei geworden, und er gebe die typischen Verände rungen der Rhizarthrose an. Somit sei ganz klar das Daumensattelgelenk und nicht das Daumen endgelenk zu therapieren ( Urk. 10/26). 4. 4.1 Vorab ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Beschwerdegegnerin gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 3. September 2009 weitere Be handlungen am Daumengelenk vergüten würde ( Urk. 1 S. 2). Nach der ersten Rückfallmeldung vom 12. September 2007 ( Urk. 10/2) hat die Be schwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 mitgeteilt, dass keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe ( Urk. 10/8). Sie hat sich lediglich bereit erklärt, für die Kosten zweier ärztlicher Abklärungen sowie für eine allfällige Untersuchung bei Dr. I.___ in der Klinik J.___ aufzu kommen ( Urk. 10/8). Am 1 9. August 2009 sandte die Beschwerdegegnerin das Kostengutsprachegesuch der Ergo therapie des Spitals G.___ vom 1 6. Juli 2009 mit dem Hinweis, dass der Fall seit dem 6. Februar 2008 abgeschlossen sei, dem Spital G.___ zurück (Urk. 10/10). Im besagten Bericht vom 3. September 2009 ( Urk. 10/34) gab Dr. A.___ lediglich die Aussagen des Beschwerdeführers wieder. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich der als Rückfall gemeldeten Daumenbeschwerden anerkannt hätte, geht aus den Akten nicht hervor. 4.2 4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht ver neint hat, weil die geklagten Daumenbeschwerden nicht in einem natür lichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 6. September 2006 stehen. 4.2.2 Die Tatsache allein, dass es sich bei den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) um Akten be urteilung en handelt, spricht nicht gegen ihren Beweiswert (Urteil des Bundes ge richts 8C_821/2014 vom 1 6. Dezember 2014 E. 2 mit Hinweisen ). Dr. H.___ setzte sich mit den Vorakten hinreichend auseinander und gab eine schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung ab. Seine Begründung, wo nach beim Unfall das Daumenendgelenk betroffen war, die nunmehr geklagten Beschwerden im Zusammenhang mit der Rhizarthrose sich aber auf das Daumen sattelgelenk beziehen würden ( Urk. 10/21, Urk. 10/26), ist einleuchtend. Dem Bericht von Dr. A.___ vom 2 6. Januar 2009 ist zu ent nehmen, dass dieser nur annimmt, die Sensibilitätsstörung im Bereich des Dau mens sei eine Folge des Unfalls vom September 2006 (Urk. 10/ 33 S. 2). In diesem Zusammen hang weist er einzig darauf hin, dass sich – in Vorunter suchungen durch Neu rologen – eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektro neurographisch habe nachweisen lassen (Urk. 10/33 S. 2). Dem ist entgegen zuhalten, dass der Neurologe Dr. C.___ bei seine r Untersuchung des Beschwerdeführers als objektivierbaren Befund einzig eine alte Ulnaris parese erheben konnte (Urk. 10/3 S. 2) und die Reizung des r amus superficialis n ervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 von Dr. B.___ in des sen Berichten von 2 5. September und 2 3. Oktober 2013 nur als Verdachtsdiag nose ge stellt wurde ( Urk. 10/13 S. 1, Urk. 10/19 ). Im Bericht vom 2 0. Juli 2009 stellte Dr. A.___ auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers ab (Urk. 10/35). A uch der Hinweis von Dr. A.___, dass der Beschwerde führer bezüglich der rechten Hand b eschwerdefrei sei (Urk. 10/35), genügt nicht, um einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. September 2006 und den geklagten Beschwerden am linken Daumen zu bejahen. Ferner impliziert auch der von den Dres. A.___ und B.___ in ihrer Diagnosestellung ver wendete Begriff „posttraumatisch“ keinen rechts genüglichen Kausalzusam men hang (Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2013 vom 1 8. Juni 2013 E. 3.2). Die Rechtsfigur „ post hoc, ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits des halb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem auf getreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallver siche rungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 460, Anm. 1205), genügt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts für die Annahme eines Kausal zu sammen hangs nicht (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb ). Im Übrigen setzt sich Dr. B.___ in seinen Berichten nicht im Einzelnen mit dem Kausalzusam menhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Beschwerden auseinander. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. A.___ und B.___ vermögen mithin keine Zweifel an den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) zu begründen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.6 mit Hinweisen). In seiner Be schwerde vom 3. Februar 2014 führte der Beschwerdeführer aus, sein linker Daumen sei beim Unfall vom 1 5. September 2006 auf den Deckel rand eines Fasses ge prallt ( Urk. 1 S. 2). Er habe nach diesem Unfall Schmerzen im unteren Daumenbereich gehabt, welche von Dr. Z.___ nicht beachtet wor den seien ( Urk. 1 S. 2). Diese Vorbringen sind nicht belegt und stehen, was den Unfallhergang anbelangt, zudem im Widerspruch zu den echtzeitlichen Akten (Urk. 10/27). Sie vermögen die Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) nicht in Frage zu stellen. Gestützt auf die Einschätzung von Dr. H.___ ist mithin davon auszugehen, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Daumen beschwerden höchstens möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich ist ( Urk. 10/21, Urk. 10/26). 4. 2.3 Da der Nachweis eines Kausal zusammenhanges zwischen den als Rückfall gemel deten Beschwerden und dem Unfall vom 1 5. September 2006 nicht mit dem Beweisg rad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit gelingt, hat de r Be schwerde führe r die Folgen der Beweislosigkeit zu tr agen (BGE 115 V 133 E. 8a). 5. Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2014.00034 UV.2014.00034

UV.2014.00034 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Vogel

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiber Hübscher

Urteil vom 11. März 2015

Urteil vom 11. März 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1946, war seit dem 1 6. März 1998 für die Y.___ AG als Einkäufer tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Un fällen versichert. Am 1 5. September 2006 klemmte er sich beim Beladen eines Autos den linken Daumen ein ( Schadenmeldung vom 2 5. September 2006, Urk. 10/27). Der Versicherte begab sich zu Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, welcher eine schräge Fraktur des Endgliedes des linken Daumens mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, fest stellte ( Urk. 10/2 S. 1). Eine Arbeitsunfähigkeit bestand nicht, Dr. Z.___ attestierte auf dem Unfallschein eine volle Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/1). Die Heilbehand lung konnte am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden ( Urk. 10/2 S. 1). Die SUVA stellte den Fall formlos ein.

1.1 X.___, geboren 1946, war seit dem 1 6. März 1998 für die Y.___ AG als Einkäufer tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Un fällen versichert. Am 1 5. September 2006 klemmte er sich beim Beladen eines Autos den linken Daumen ein ( Schadenmeldung vom 2 5. September 2006, Urk. 10/27). Der Versicherte begab sich zu Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, welcher eine schräge Fraktur des Endgliedes des linken Daumens mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, fest stellte ( Urk. 10/2 S. 1). Eine Arbeitsunfähigkeit bestand nicht, Dr. Z.___ attestierte auf dem Unfallschein eine volle Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/1). Die Heilbehand lung konnte am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden ( Urk. 10/2 S. 1). Die SUVA stellte den Fall formlos ein. 1.2 Mit Eingabe von Dr. Z.___ vom 1 2. September 2007 liess der Versicherte der SUVA einen Rückfall melden ( Urk. 10/2 S. 3). Die SUVA legte die ihr im Zu sammenhang mit der Rückfallmeldung zugegangene n Arztberichte und – zeug nis se ( Urk. 10/2-4, Urk. 10/28-29) ihrem Kreisarzt zur Beurteilung vor (Urk. 10/5). Mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 teilte die SUVA X.___ mit, dass gemäss der medizinischen Beurteilung des Kreisarztes auf grund der vorliegenden Akten keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe. Sie über nahm je doch die Kosten der Abklärung bei zwei Ärzten ( Urk. 10/8).

1.2 Mit Eingabe von Dr. Z.___ vom 1 2. September 2007 liess der Versicherte der SUVA einen Rückfall melden ( Urk. 10/2 S. 3). Die SUVA legte die ihr im Zu sammenhang mit der Rückfallmeldung zugegangene n Arztberichte und – zeug nis se ( Urk. 10/2-4, Urk. 10/28-29) ihrem Kreisarzt zur Beurteilung vor (Urk. 10/5). Mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 teilte die SUVA X.___ mit, dass gemäss der medizinischen Beurteilung des Kreisarztes auf grund der vorliegenden Akten keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe. Sie über nahm je doch die Kosten der Abklärung bei zwei Ärzten ( Urk. 10/8). Im Januar 2009 begab sich d er Versicherte zu Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Handchirurgie und Chirurgie, in Behandlung, welche am 4. März 2009 vorerst abgeschlossen wurde ( Urk. 10/32-3 4 ). Wegen Beschwerden im linken Daumen wurde der Versicherte ab 1 6. Juli 2009 wieder durch Dr. A.___ behandelt ( Urk. 10/35). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2009 lehnte die SUVA die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ab (Urk. 10/9). Am 1 5. April 2010 wurde die Behandlung bei Dr. A.___ a b geschlossen (Urk. 10/11).

Im Januar 2009 begab sich d er Versicherte zu Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Handchirurgie und Chirurgie, in Behandlung, welche am 4. März 2009 vorerst abgeschlossen wurde ( Urk. 10/32-3 4 ). Wegen Beschwerden im linken Daumen wurde der Versicherte ab 1 6. Juli 2009 wieder durch Dr. A.___ behandelt ( Urk. 10/35). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2009 lehnte die SUVA die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ab (Urk. 10/9). Am 1 5. April 2010 wurde die Behandlung bei Dr. A.___ a b geschlossen (Urk. 10/11). 1.3 X.___ meldete der SUVA am 2. Oktober 2013 einen Rückfall bezüglich des Unfalls vom 1 5. September 2006 ( Urk. 10/14). Die SUVA tätigte Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt ( Urk. 10/13, Urk. 10/19-20) und holte die Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. November und 6. De zember 2013 (Urk. 10/21, Urk. 10/26) ein. Gestützt auf die Beur teilung des Kreisarztes vom 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/26) verneinte sie m it Verfügung vom 10. Dezember 2013 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, dass kein Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall vom 15. September 2006 und den geklag ten Fingerbe schwerden bestehe ( Urk. 10/37). Dagegen erhob d ie Kranken kasse von X.___, die Assura, am 1 7. Dezember 2013 Ein spra che ( Urk. 10/38). Am 2 3. Dezember 2013 erhob der Versicherte eben falls Ein sprache ( Urk. 10/40 ). Die Assura zog ihre Einsprache am 6. Januar 2014 wieder zurück ( Urk. 10/42 ). Mit Entscheid vom 1 7. Januar 2014 wies die SUVA die Einsprache des Ver sicherten ab ( Urk. 2).

1.3 X.___ meldete der SUVA am 2. Oktober 2013 einen Rückfall bezüglich des Unfalls vom 1 5. September 2006 ( Urk. 10/14). Die SUVA tätigte Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt ( Urk. 10/13, Urk. 10/19-20) und holte die Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. November und 6. De zember 2013 (Urk. 10/21, Urk. 10/26) ein. Gestützt auf die Beur teilung des Kreisarztes vom 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/26) verneinte sie m it Verfügung vom 10. Dezember 2013 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, dass kein Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall vom 15. September 2006 und den geklag ten Fingerbe schwerden bestehe ( Urk. 10/37). Dagegen erhob d ie Kranken kasse von X.___, die Assura, am 1 7. Dezember 2013 Ein spra che ( Urk. 10/38). Am 2 3. Dezember 2013 erhob der Versicherte eben falls Ein sprache ( Urk. 10/40 ). Die Assura zog ihre Einsprache am 6. Januar 2014 wieder zurück ( Urk. 10/42 ). Mit Entscheid vom 1 7. Januar 2014 wies die SUVA die Einsprache des Ver sicherten ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 3. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 17. Januar 2014 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen ( Urk. 1 [Überweisung von der S taatskanzlei des Kan tons Zürich, Urk. 4 ]). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9, unter Beilage ihrer Akten [ Urk. 10/1-57]), was dem Beschwerdeführer mit Mitteilung vom 2 6. Mai 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 11).

2. Dagegen erhob X.___ am 3. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 17. Januar 2014 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen ( Urk. 1 [Überweisung von der S taatskanzlei des Kan tons Zürich, Urk. 4 ]). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9, unter Beilage ihrer Akten [ Urk. 10/1-57]), was dem Beschwerdeführer mit Mitteilung vom 2 6. Mai 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die U n fallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungs leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die U n fallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungs leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1. 3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).

1. 3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).

Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). 1. 4 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Ver änderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheits bild führen kön nen (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).

1. 4 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Ver änderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheits bild führen kön nen (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Rückfälle und Spätfolgen schlies sen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall er eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend ge machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ).

Rückfälle und Spätfolgen schlies sen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall er eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend ge machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ). 1.5

1.5 1.5.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rück sichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rück sichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.5.2 Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine In dizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be fragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Ver sicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut ach terin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).

1.5.2 Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine In dizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be fragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Ver sicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut ach terin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2.

2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der als Rückfall gemeldeten B eschwerden am Daumen leistungspflichtig ist, mithin, ob diese in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 15. September 2006 stehen.

2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der als Rückfall gemeldeten B eschwerden am Daumen leistungspflichtig ist, mithin, ob diese in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 15. September 2006 stehen. 2.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 erwog die Be schwer degegnerin, gemäss de n Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. No vem ber und 6. Dezember 2013 seien die geklagten Daumenbeschwerden links nicht auf das Ereignis vom 1 5. September 2006 zu rückzuführen. F ür die kreisärztliche Einschätzung spreche der Umstand, dass im Z eugnis vom 1 2. September 2007 einzig eine Beteiligung des Dau menendgliedes beschrieben sei. Wenn die Dres. med. B.___ und A.___ eine posttraumatische Rhizarthrose diag nostiziert hätten, so handle es sich dabei um ein e rein zeitliche Kausalattribu tion, welche für nichts beweis bildend sei. Ein natürlicher Kausal zusammenhang zwischen den gemeldeten Daumenbeschwerden links und dem Unfall vom 1 5. September 2006 liesse sich nicht nachweisen, jedenfalls nicht mit der gefor derten überwiegenden Wahr scheinlichkeit ( Urk. 2 S. 4).

2.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 erwog die Be schwer degegnerin, gemäss de n Beurteilungen ihres Kreisarztes vom 7. No vem ber und 6. Dezember 2013 seien die geklagten Daumenbeschwerden links nicht auf das Ereignis vom 1 5. September 2006 zu rückzuführen. F ür die kreisärztliche Einschätzung spreche der Umstand, dass im Z eugnis vom 1 2. September 2007 einzig eine Beteiligung des Dau menendgliedes beschrieben sei. Wenn die Dres. med. B.___ und A.___ eine posttraumatische Rhizarthrose diag nostiziert hätten, so handle es sich dabei um ein e rein zeitliche Kausalattribu tion, welche für nichts beweis bildend sei. Ein natürlicher Kausal zusammenhang zwischen den gemeldeten Daumenbeschwerden links und dem Unfall vom 1 5. September 2006 liesse sich nicht nachweisen, jedenfalls nicht mit der gefor derten überwiegenden Wahr scheinlichkeit ( Urk. 2 S. 4). 2.3 Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er nach dem Unfall vom 1 5. September 2006 Schmerzen im unteren Daumenbereich links verspürt habe ( Urk. 1 S. 1). Er habe sich anderntags zu Dr. Z.___ be geben, welcher eine Fraktur des oberen Daumengelenks festgestellt habe ( Urk. 1 S. 1-2). Die Schmerzen im unteren Daumengelenk seien auch bei mehrfacher Erwäh nung nicht beachtet worden. Der Kausalzusammenhang werde von der Be schwerdegegnerin zu Unrecht verneint, zumal im rechten Daumenbereich keinerlei Beschwerden bestünden ( Urk. 1 S. 2).

2.3 Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er nach dem Unfall vom 1 5. September 2006 Schmerzen im unteren Daumenbereich links verspürt habe ( Urk. 1 S. 1). Er habe sich anderntags zu Dr. Z.___ be geben, welcher eine Fraktur des oberen Daumengelenks festgestellt habe ( Urk. 1 S. 1-2). Die Schmerzen im unteren Daumengelenk seien auch bei mehrfacher Erwäh nung nicht beachtet worden. Der Kausalzusammenhang werde von der Be schwerdegegnerin zu Unrecht verneint, zumal im rechten Daumenbereich keinerlei Beschwerden bestünden ( Urk. 1 S. 2). 3.

3. 3.1 Dem Bericht von Dr. Z.___ vom 3. September 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im September 2006 den linken Daumen in einer Türe ein geklemmt habe. Die Untersuchung habe eine schräge Fraktur des Endglieds mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, gezeigt. Der Heilungsver lauf unter vierwöchiger Ruhigstellung sei befriedigend gewesen. Der Unfall habe am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden können. Der Be schwerde führer habe nur noch über leichte Schmerzen bei forcierter Flexion geklagt. Im Juli 2007 habe er über Kribbelparästhesien im linken Daumen, ungefähr auf Höhe des Handgelenks beginnend und an der radialen Seite gegen den Zeige finger hin ausstrahlend, geklagt ( Urk. 10/2 S. 1). Die Untersuchung habe eine eindeutige Hypästhesie im Bereich des linken Daumens sowie eine leichte Atro phie der Muskulatur daselbst bei sonst normalen Verhältnissen im Handbe reich gezeigt ( Urk. 10/2 S. 2).

3.1 Dem Bericht von Dr. Z.___ vom 3. September 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im September 2006 den linken Daumen in einer Türe ein geklemmt habe. Die Untersuchung habe eine schräge Fraktur des Endglieds mit leichter Dislokation, welche bis intraartikulär verlief, gezeigt. Der Heilungsver lauf unter vierwöchiger Ruhigstellung sei befriedigend gewesen. Der Unfall habe am 1 2. Dezember 2006 abgeschlossen werden können. Der Be schwerde führer habe nur noch über leichte Schmerzen bei forcierter Flexion geklagt. Im Juli 2007 habe er über Kribbelparästhesien im linken Daumen, ungefähr auf Höhe des Handgelenks beginnend und an der radialen Seite gegen den Zeige finger hin ausstrahlend, geklagt ( Urk. 10/2 S. 1). Die Untersuchung habe eine eindeutige Hypästhesie im Bereich des linken Daumens sowie eine leichte Atro phie der Muskulatur daselbst bei sonst normalen Verhältnissen im Handbe reich gezeigt ( Urk. 10/2 S. 2). 3.2 Dr. med. C.___, Spezialarzt für Neurologie FMH, berichtete am 1 4. August 2007, das s ein radikuläres Syndrom bereits neuro logisch und auch bei den normalen somatisch evozierten Potenziale n (SEP) weitgehend ausge schlos sen werden könne. Ein Carpaltunnel-Syndrom liege nicht vor. Die subjek tiven Dysästhesien der linken Körperhälfte seien unklar und könnten nicht objekti viert werden. Für eine Systemerkrankung, zum Beispiel Multiple Sklerose (MS), bestünde kein Anhalt, auch eine zervikale Kom ponen te liege nicht vor. Als ein ziger objektive r Befund bestehe die alte Ulnarisparese, sehr wahrschein lich traumatischer Art, bei dem Zustand nach Ell bogenfraktur mit operativer Versor gung (Interruptio nervi vor 12 Jahren). Dem Beschwerdeführer sei mitge teilt worden, dass keine nennenswerte Pathologie gefunden worden sei, und dass alles mit der alten Ulnarisläsion zusam men hänge. Eine funktionelle Über lage rung von Seiten der regredienten Hypästhesie nach Endphalanxfraktur links und im Zusammenhang mit der alten Ulnaris läsion scheine nicht ausgeschlos sen ( Urk. 10/3 S. 2 ).

3.2 Dr. med. C.___, Spezialarzt für Neurologie FMH, berichtete am 1 4. August 2007, das s ein radikuläres Syndrom bereits neuro logisch und auch bei den normalen somatisch evozierten Potenziale n (SEP) weitgehend ausge schlos sen werden könne. Ein Carpaltunnel-Syndrom liege nicht vor. Die subjek tiven Dysästhesien der linken Körperhälfte seien unklar und könnten nicht objekti viert werden. Für eine Systemerkrankung, zum Beispiel Multiple Sklerose (MS), bestünde kein Anhalt, auch eine zervikale Kom ponen te liege nicht vor. Als ein ziger objektive r Befund bestehe die alte Ulnarisparese, sehr wahrschein lich traumatischer Art, bei dem Zustand nach Ell bogenfraktur mit operativer Versor gung (Interruptio nervi vor 12 Jahren). Dem Beschwerdeführer sei mitge teilt worden, dass keine nennenswerte Pathologie gefunden worden sei, und dass alles mit der alten Ulnarisläsion zusam men hänge. Eine funktionelle Über lage rung von Seiten der regredienten Hypästhesie nach Endphalanxfraktur links und im Zusammenhang mit der alten Ulnaris läsion scheine nicht ausgeschlos sen ( Urk. 10/3 S. 2 ). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 2 1. November 2007 hielt SUVA-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili t ation, zu den Daumenbeschwerden fest, die geringfügige Dy s ästhesie am linken Daumen nach Frak t ur 2006 sei nicht behandlungsbedürftig. Dabei handle es sich nicht um einen Rückfall zu diesem Unfall, sondern um diskrete Restbeschwerden. Die Dysästhesie der ge samten linken Körperhälfte scheine rein funktionell zu sein. Sie könne auf keinen Fall mit der Ulnarisläsion links bei Ellbogenfraktur 1971 oder der Fraktur des linken Daumes im September 2006 in irgendeinen Zusam men hang gebracht werden (Urk. 10/5).

3.3 In seiner Stellungnahme vom 2 1. November 2007 hielt SUVA-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili t ation, zu den Daumenbeschwerden fest, die geringfügige Dy s ästhesie am linken Daumen nach Frak t ur 2006 sei nicht behandlungsbedürftig. Dabei handle es sich nicht um einen Rückfall zu diesem Unfall, sondern um diskrete Restbeschwerden. Die Dysästhesie der ge samten linken Körperhälfte scheine rein funktionell zu sein. Sie könne auf keinen Fall mit der Ulnarisläsion links bei Ellbogenfraktur 1971 oder der Fraktur des linken Daumes im September 2006 in irgendeinen Zusam men hang gebracht werden (Urk. 10/5). 3.4 Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 6. Januar 2009 die folgenden Diagnosen auf ( Urk. 10/33 S. 1):

3.4 Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 6. Januar 2009 die folgenden Diagnosen auf ( Urk. 10/33 S. 1): - leichte Parästhesie im Daumengrundgelenksbereich links nach trauma ti scher Verletzung eines Endastes des ramus superficialis nervi radialis nach Kontusionstrauma am 1 5. September 2006 und einer interartikulä ren Endphalanxfraktur DIG I sowie Kontusion des Metacarpale

leichte Parästhesie im Daumengrundgelenksbereich links nach trauma ti scher Verletzung eines Endastes des ramus superficialis nervi radialis nach Kontusionstrauma am 1 5. September 2006 und einer interartikulä ren Endphalanxfraktur DIG I sowie Kontusion des Metacarpale - Verdacht auf Rhizarthrose Stadium I links

Verdacht auf Rhizarthrose Stadium I links - f ortgeschrittene Ellbogenarthrose links bei Status nach Ellbogenfraktur 1971 mit Operation in E.___ und Revision in der Klinik F.___ mit alter Ulnarisparese ( i nterruptio nervi ) mit aktuell fehlenden Anhaltspunkten für Ulnarisneuropathie

f ortgeschrittene Ellbogenarthrose links bei Status nach Ellbogenfraktur 1971 mit Operation in E.___ und Revision in der Klinik F.___ mit alter Ulnarisparese ( i nterruptio nervi ) mit aktuell fehlenden Anhaltspunkten für Ulnarisneuropathie - persistierende durchgehende Kribbel parästhesien an der linken Kö r per hälfte unklarer Ursache

persistierende durchgehende Kribbel parästhesien an der linken Kö r per hälfte unklarer Ursache Neben der fortgeschrittenen Ellbogenarthrose und eine r für den Beschwerde füh rer störende n Irritation des nervus ulnaris bestünden Sensibilitätsstörungen im Bereich dorso -radial. Er ( Dr. A.___ ) denke, dass es sich dabei um Folgen einer Kontusionsverletzung beim Unfall im September 2006 handle. Die Neuro logen hätten eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektroneurographisch nachgewiesen ( Urk. 10/33 S. 2). Im Bericht vom 4. März 2009 schrieb Dr. A.___, durch die Verwendung von Neurodol Tissugel ®-Pflaster und einer Rhi z arthrosenmanschette sei es zu einer deutlichen Besserung der Dysästhesien im Bereich des linken Daumenstrahles gekommen. Die Behandlung werde vorerst abgeschlossen ( Urk. 10/32).

Neben der fortgeschrittenen Ellbogenarthrose und eine r für den Beschwerde füh rer störende n Irritation des nervus ulnaris bestünden Sensibilitätsstörungen im Bereich dorso -radial. Er ( Dr. A.___ ) denke, dass es sich dabei um Folgen einer Kontusionsverletzung beim Unfall im September 2006 handle. Die Neuro logen hätten eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektroneurographisch nachgewiesen ( Urk. 10/33 S. 2). Im Bericht vom 4. März 2009 schrieb Dr. A.___, durch die Verwendung von Neurodol Tissugel ®-Pflaster und einer Rhi z arthrosenmanschette sei es zu einer deutlichen Besserung der Dysästhesien im Bereich des linken Daumenstrahles gekommen. Die Behandlung werde vorerst abgeschlossen ( Urk. 10/32). Bei der radiologischen Untersuchung vom 1 6. Juli 2009 zeigte n sich gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2009 eine Subluxation des Metacarpale I und eine beginnende Rhizarthrose ( Urk. 10/35). Am 3. September 2009 hielt Dr. A.___ fest, dass es durch die konservative Therapie der posttrauma tisch aufgetretenen Rhizarthrose links „etwas“ zu einer Verbesserung gekom men sei. Er sei mit dem Beschwerdeführer so ver blieben, dass vorerst zugewartet werde und sich dieser bei einer Verschlech terung wieder melden werde (Urk. 10/34 S. 1).

Bei der radiologischen Untersuchung vom 1 6. Juli 2009 zeigte n sich gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2009 eine Subluxation des Metacarpale I und eine beginnende Rhizarthrose ( Urk. 10/35). Am 3. September 2009 hielt Dr. A.___ fest, dass es durch die konservative Therapie der posttrauma tisch aufgetretenen Rhizarthrose links „etwas“ zu einer Verbesserung gekom men sei. Er sei mit dem Beschwerdeführer so ver blieben, dass vorerst zugewartet werde und sich dieser bei einer Verschlech terung wieder melden werde (Urk. 10/34 S. 1). Dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 9. April 2010 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer auf die Handergotherapie gut angesprochen habe. Es be stün den kaum mehr Probleme bezüglich der posttraumatischen leichten Rhizarth rose links ( Urk. 10/11 S. 2).

Dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 9. April 2010 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer auf die Handergotherapie gut angesprochen habe. Es be stün den kaum mehr Probleme bezüglich der posttraumatischen leichten Rhizarth rose links ( Urk. 10/11 S. 2). 3.5 Dr. B.___, leitender Arzt Chiru r gie des Spital G.___, diagnosti zierte im Be richt vom 2 5. September 2013 eine posttraumatische Rhizarthrose Stadium I II links bei Status nach Trauma am 1 5. September 2006, eine fortgeschrittene Ell bogenarth rose links bei Status nach Ellbogenluxationsfraktur 1971 bei Verdacht auf Kompression Nervus ulnaris im Cubital tunnel sowie einen Ver dacht auf Rei zung Ramus superficialis Nervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 (Urk. 10/13 S. 1 ). Am 2 3. Oktober 2013 berichtete Dr. B.___, dass es lokal zu keiner Nebenwirkung der Infiltration des CMC-I-Gelenks links vom 2 4. Septem ber 2013 ( vgl. Urk. 10/13 S. 2 ) gekommen sei, bei un veränderter Konfiguration mit radialer Thenaratrophie und typischen Verän derungen der Rhizarthrose. Auf grund des guten Ansprechens auf die Infiltration werde nun zugewartet ( Urk. 10/19).

3.5 Dr. B.___, leitender Arzt Chiru r gie des Spital G.___, diagnosti zierte im Be richt vom 2 5. September 2013 eine posttraumatische Rhizarthrose Stadium I II links bei Status nach Trauma am 1 5. September 2006, eine fortgeschrittene Ell bogenarth rose links bei Status nach Ellbogenluxationsfraktur 1971 bei Verdacht auf Kompression Nervus ulnaris im Cubital tunnel sowie einen Ver dacht auf Rei zung Ramus superficialis Nervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 (Urk. 10/13 S. 1 ). Am 2 3. Oktober 2013 berichtete Dr. B.___, dass es lokal zu keiner Nebenwirkung der Infiltration des CMC-I-Gelenks links vom 2 4. Septem ber 2013 ( vgl. Urk. 10/13 S. 2 ) gekommen sei, bei un veränderter Konfiguration mit radialer Thenaratrophie und typischen Verän derungen der Rhizarthrose. Auf grund des guten Ansprechens auf die Infiltration werde nun zugewartet ( Urk. 10/19). 3. 6 In seiner Beurteilung vom 7. November 2013 führte SUVA-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie, Physika li sche Medizin und Rehabilitation, aus, dass der Beschwerdeführer nach Lage der Akten – beim Unfall vom 1 5. September 2006 – eine Daumenend glied fraktur mit Gelenkbeteiligung erlitten habe. Dieses Gelenk befinde sich zwei Ge lenke weiter distal des Daumensattelgelenks. Mit Blick auf die Kausalkette könne bestenfalls eine mögliche Kausa lität angenommen werden ( Urk. 10/21).

3. 6 In seiner Beurteilung vom 7. November 2013 führte SUVA-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie, Physika li sche Medizin und Rehabilitation, aus, dass der Beschwerdeführer nach Lage der Akten – beim Unfall vom 1 5. September 2006 – eine Daumenend glied fraktur mit Gelenkbeteiligung erlitten habe. Dieses Gelenk befinde sich zwei Ge lenke weiter distal des Daumensattelgelenks. Mit Blick auf die Kausalkette könne bestenfalls eine mögliche Kausa lität angenommen werden ( Urk. 10/21). Am 6. Dezember 2013 schrieb Dr. H.___, an der B eurteilung vom 7. November 2013 könne festgehalten werden, denn ein unmittelbarer Zusam menhang zwischen einer Daum enendgliedfraktur mit Gelenksbeteiligung und einer Rhizarthros e sei nicht zu sehen, zumal das gemeinsame Nachbargelenk nicht betroffen zu sein scheine. Dementsprechend sei auch eine Operation der Rhizarthrose nicht unfallkausal. Gemäss Bericht von Dr. B.___ vom 23. Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer nach der Infiltration des CMC I-Ge lenks praktisch beschwerdefrei geworden, und er gebe die typischen Verände rungen der Rhizarthrose an. Somit sei ganz klar das Daumensattelgelenk und nicht das Daumen endgelenk zu therapieren ( Urk. 10/26).

Am 6. Dezember 2013 schrieb Dr. H.___, an der B eurteilung vom 7. November 2013 könne festgehalten werden, denn ein unmittelbarer Zusam menhang zwischen einer Daum enendgliedfraktur mit Gelenksbeteiligung und einer Rhizarthros e sei nicht zu sehen, zumal das gemeinsame Nachbargelenk nicht betroffen zu sein scheine. Dementsprechend sei auch eine Operation der Rhizarthrose nicht unfallkausal. Gemäss Bericht von Dr. B.___ vom 23. Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer nach der Infiltration des CMC I-Ge lenks praktisch beschwerdefrei geworden, und er gebe die typischen Verände rungen der Rhizarthrose an. Somit sei ganz klar das Daumensattelgelenk und nicht das Daumen endgelenk zu therapieren ( Urk. 10/26). 4.

4. 4.1 Vorab ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Beschwerdegegnerin gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 3. September 2009 weitere Be handlungen am Daumengelenk vergüten würde ( Urk. 1 S. 2). Nach der ersten Rückfallmeldung vom 12. September 2007 ( Urk. 10/2) hat die Be schwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 mitgeteilt, dass keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe ( Urk. 10/8). Sie hat sich lediglich bereit erklärt, für die Kosten zweier ärztlicher Abklärungen sowie für eine allfällige Untersuchung bei Dr. I.___ in der Klinik J.___ aufzu kommen ( Urk. 10/8). Am 1 9. August 2009 sandte die Beschwerdegegnerin das Kostengutsprachegesuch der Ergo therapie des Spitals G.___ vom 1 6. Juli 2009 mit dem Hinweis, dass der Fall seit dem 6. Februar 2008 abgeschlossen sei, dem Spital G.___ zurück (Urk. 10/10). Im besagten Bericht vom 3. September 2009 ( Urk. 10/34) gab Dr. A.___ lediglich die Aussagen des Beschwerdeführers wieder. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich der als Rückfall gemeldeten Daumenbeschwerden anerkannt hätte, geht aus den Akten nicht hervor.

4.1 Vorab ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Beschwerdegegnerin gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 3. September 2009 weitere Be handlungen am Daumengelenk vergüten würde ( Urk. 1 S. 2). Nach der ersten Rückfallmeldung vom 12. September 2007 ( Urk. 10/2) hat die Be schwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2 3. Januar 2008 mitgeteilt, dass keine Behandlungsbedürftigkeit bestehe ( Urk. 10/8). Sie hat sich lediglich bereit erklärt, für die Kosten zweier ärztlicher Abklärungen sowie für eine allfällige Untersuchung bei Dr. I.___ in der Klinik J.___ aufzu kommen ( Urk. 10/8). Am 1 9. August 2009 sandte die Beschwerdegegnerin das Kostengutsprachegesuch der Ergo therapie des Spitals G.___ vom 1 6. Juli 2009 mit dem Hinweis, dass der Fall seit dem 6. Februar 2008 abgeschlossen sei, dem Spital G.___ zurück (Urk. 10/10). Im besagten Bericht vom 3. September 2009 ( Urk. 10/34) gab Dr. A.___ lediglich die Aussagen des Beschwerdeführers wieder. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich der als Rückfall gemeldeten Daumenbeschwerden anerkannt hätte, geht aus den Akten nicht hervor. 4.2

4.2 4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht ver neint hat, weil die geklagten Daumenbeschwerden nicht in einem natür lichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 6. September 2006 stehen.

4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht ver neint hat, weil die geklagten Daumenbeschwerden nicht in einem natür lichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 6. September 2006 stehen. 4.2.2 Die Tatsache allein, dass es sich bei den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) um Akten be urteilung en handelt, spricht nicht gegen ihren Beweiswert (Urteil des Bundes ge richts 8C_821/2014 vom 1 6. Dezember 2014 E. 2 mit Hinweisen ). Dr. H.___ setzte sich mit den Vorakten hinreichend auseinander und gab eine schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung ab. Seine Begründung, wo nach beim Unfall das Daumenendgelenk betroffen war, die nunmehr geklagten Beschwerden im Zusammenhang mit der Rhizarthrose sich aber auf das Daumen sattelgelenk beziehen würden ( Urk. 10/21, Urk. 10/26), ist einleuchtend. Dem Bericht von Dr. A.___ vom 2 6. Januar 2009 ist zu ent nehmen, dass dieser nur annimmt, die Sensibilitätsstörung im Bereich des Dau mens sei eine Folge des Unfalls vom September 2006 (Urk. 10/ 33 S. 2). In diesem Zusammen hang weist er einzig darauf hin, dass sich – in Vorunter suchungen durch Neu rologen – eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektro neurographisch habe nachweisen lassen (Urk. 10/33 S. 2). Dem ist entgegen zuhalten, dass der Neurologe Dr. C.___ bei seine r Untersuchung des Beschwerdeführers als objektivierbaren Befund einzig eine alte Ulnaris parese erheben konnte (Urk. 10/3 S. 2) und die Reizung des r amus superficialis n ervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 von Dr. B.___ in des sen Berichten von 2 5. September und 2 3. Oktober 2013 nur als Verdachtsdiag nose ge stellt wurde ( Urk. 10/13 S. 1, Urk. 10/19 ). Im Bericht vom 2 0. Juli 2009 stellte Dr. A.___ auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers ab (Urk. 10/35). A uch der Hinweis von Dr. A.___, dass der Beschwerde führer bezüglich der rechten Hand b eschwerdefrei sei (Urk. 10/35), genügt nicht, um einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. September 2006 und den geklagten Beschwerden am linken Daumen zu bejahen. Ferner impliziert auch der von den Dres. A.___ und B.___ in ihrer Diagnosestellung ver wendete Begriff „posttraumatisch“ keinen rechts genüglichen Kausalzusam men hang (Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2013 vom 1 8. Juni 2013 E. 3.2). Die Rechtsfigur „ post hoc, ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits des halb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem auf getreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallver siche rungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 460, Anm. 1205), genügt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts für die Annahme eines Kausal zu sammen hangs nicht (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb ). Im Übrigen setzt sich Dr. B.___ in seinen Berichten nicht im Einzelnen mit dem Kausalzusam menhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Beschwerden auseinander. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. A.___ und B.___ vermögen mithin keine Zweifel an den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) zu begründen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.6 mit Hinweisen).

4.2.2 Die Tatsache allein, dass es sich bei den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) um Akten be urteilung en handelt, spricht nicht gegen ihren Beweiswert (Urteil des Bundes ge richts 8C_821/2014 vom 1 6. Dezember 2014 E. 2 mit Hinweisen ). Dr. H.___ setzte sich mit den Vorakten hinreichend auseinander und gab eine schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung ab. Seine Begründung, wo nach beim Unfall das Daumenendgelenk betroffen war, die nunmehr geklagten Beschwerden im Zusammenhang mit der Rhizarthrose sich aber auf das Daumen sattelgelenk beziehen würden ( Urk. 10/21, Urk. 10/26), ist einleuchtend. Dem Bericht von Dr. A.___ vom 2 6. Januar 2009 ist zu ent nehmen, dass dieser nur annimmt, die Sensibilitätsstörung im Bereich des Dau mens sei eine Folge des Unfalls vom September 2006 (Urk. 10/ 33 S. 2). In diesem Zusammen hang weist er einzig darauf hin, dass sich – in Vorunter suchungen durch Neu rologen – eine leichte Neuropathie des Endastes des ramus superficialis nervi radialis elektro neurographisch habe nachweisen lassen (Urk. 10/33 S. 2). Dem ist entgegen zuhalten, dass der Neurologe Dr. C.___ bei seine r Untersuchung des Beschwerdeführers als objektivierbaren Befund einzig eine alte Ulnaris parese erheben konnte (Urk. 10/3 S. 2) und die Reizung des r amus superficialis n ervus radialis nach Trauma vom 15. September 2006 von Dr. B.___ in des sen Berichten von 2 5. September und 2 3. Oktober 2013 nur als Verdachtsdiag nose ge stellt wurde ( Urk. 10/13 S. 1, Urk. 10/19 ). Im Bericht vom 2 0. Juli 2009 stellte Dr. A.___ auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers ab (Urk. 10/35). A uch der Hinweis von Dr. A.___, dass der Beschwerde führer bezüglich der rechten Hand b eschwerdefrei sei (Urk. 10/35), genügt nicht, um einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. September 2006 und den geklagten Beschwerden am linken Daumen zu bejahen. Ferner impliziert auch der von den Dres. A.___ und B.___ in ihrer Diagnosestellung ver wendete Begriff „posttraumatisch“ keinen rechts genüglichen Kausalzusam men hang (Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2013 vom 1 8. Juni 2013 E. 3.2). Die Rechtsfigur „ post hoc, ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits des halb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem auf getreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallver siche rungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 460, Anm. 1205), genügt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts für die Annahme eines Kausal zu sammen hangs nicht (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb ). Im Übrigen setzt sich Dr. B.___ in seinen Berichten nicht im Einzelnen mit dem Kausalzusam menhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Beschwerden auseinander. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. A.___ und B.___ vermögen mithin keine Zweifel an den Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) zu begründen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.6 mit Hinweisen). In seiner Be schwerde vom 3. Februar 2014 führte der Beschwerdeführer aus, sein linker Daumen sei beim Unfall vom 1 5. September 2006 auf den Deckel rand eines Fasses ge prallt ( Urk. 1 S. 2). Er habe nach diesem Unfall Schmerzen im unteren Daumenbereich gehabt, welche von Dr. Z.___ nicht beachtet wor den seien ( Urk. 1 S. 2). Diese Vorbringen sind nicht belegt und stehen, was den Unfallhergang anbelangt, zudem im Widerspruch zu den echtzeitlichen Akten (Urk. 10/27). Sie vermögen die Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) nicht in Frage zu stellen. Gestützt auf die Einschätzung von Dr. H.___ ist mithin davon auszugehen, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Daumen beschwerden höchstens möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich ist ( Urk. 10/21, Urk. 10/26).

In seiner Be schwerde vom 3. Februar 2014 führte der Beschwerdeführer aus, sein linker Daumen sei beim Unfall vom 1 5. September 2006 auf den Deckel rand eines Fasses ge prallt ( Urk. 1 S. 2). Er habe nach diesem Unfall Schmerzen im unteren Daumenbereich gehabt, welche von Dr. Z.___ nicht beachtet wor den seien ( Urk. 1 S. 2). Diese Vorbringen sind nicht belegt und stehen, was den Unfallhergang anbelangt, zudem im Widerspruch zu den echtzeitlichen Akten (Urk. 10/27). Sie vermögen die Beurteilungen von Dr. H.___ vom 7. November und 6. Dezember 2013 ( Urk. 10/21, Urk. 10/26) nicht in Frage zu stellen. Gestützt auf die Einschätzung von Dr. H.___ ist mithin davon auszugehen, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1 5. Sep tember 2006 und den geklagten Daumen beschwerden höchstens möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich ist ( Urk. 10/21, Urk. 10/26). 4. 2.3 Da der Nachweis eines Kausal zusammenhanges zwischen den als Rückfall gemel deten Beschwerden und dem Unfall vom 1 5. September 2006 nicht mit dem Beweisg rad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit gelingt, hat de r Be schwerde führe r die Folgen der Beweislosigkeit zu tr agen (BGE 115 V 133 E. 8a).

4. 2.3 Da der Nachweis eines Kausal zusammenhanges zwischen den als Rückfall gemel deten Beschwerden und dem Unfall vom 1 5. September 2006 nicht mit dem Beweisg rad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit gelingt, hat de r Be schwerde führe r die Folgen der Beweislosigkeit zu tr agen (BGE 115 V 133 E. 8a). 5. Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

5. Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHübscher