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Wawrinka unterliegt Murray in Tokio
Es hat wieder nicht gereicht für Stanislas Wawrinka gegen Andy Murray. (Keystone)
Andy Murray lobte seinen Widersacher nach der Partie: «Gegen Stan gibt es keine einfachen Spiele. Dies traf ein weiteres Mal zu.» Der Olympiasieger und US-Open-Sieger leitete im dritten Satz die Entscheidung mit dem Service-Durchbruch zum 3:1 ein. In diesem Game konnte Wawrinka zunächst drei Breakbälle noch abwehren, ehe der Schotte den vierten schliesslich verwertete.
Im Head-to-Head steht es nun 8:4 für Murray, der sechs der letzten sieben Duelle gegen Wawrinka gewonnen hat. Murray trifft in den Halbfinals auf den Kanadier Milos Raonic (ATP 15).
Break zum Auftakt
Zum Auftakt der Partie hatte Murray den Schweizer gleich im ersten Game gebreakt. Wawrinka vergab das sofortige Rebreak im folgenden Game, als er keinen von insgesamt vier Breakbällen verwerten konnte. Murray schaffte kurz darauf den zweiten Service-Durchbruch zum 4:1 und holte sich nach 39 Minuten den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Wawrinka nahm Murray, dem stärksten Spieler der letzten Monate, früh den Aufschlag ab und ging mit 3:1 in Führung. Der Waadtländer hatte dabei den dritten Breakball verwerten können. Den Satz entschied Wawrinka in 36 Minuten zu seinen Gunsten.
Aufschlag von Wawrinka zu wenig effizient
Wawrinkas Aufschlag erwies sich gegen den Weltranglisten-Dritten. als zu wenig effizient. Fünf Asse und 70 Prozent Gewinnpunkte mit dem ersten Service bildeten eine durchzogene Ausbeute. Beim Zweitrunden-Sieg gegen Jérémy Chardy (Fr/ATP 31) hatten sich die entsprechenden Statistiken von Wawrinka noch anders präsentiert (19 Asse/93 Prozent).
Seppi jagt Wawrinka
Wawrinka bezog seine vierte Viertelfinal-Niederlage in diesem Jahr. Er wird nun nach Schanghai dislozieren, wo das vorletzte Masters-1000-Turnier der Saison ansteht. In China war Wawrinka im Vorjahr in den Achtelfinals an Murray gescheitert; damals wie jetzt in Tokio in drei Sätzen.
Mehr ATP-Punkte als in Peking (90 Punkte) hat Wawrinka ab dem 22. Oktober in Basel (180) zu verteidigen. An den letztjährigen Swiss Indoors war er erst im Halbfinal von Federer gestoppt worden. Derzeit beträgt Wawrinkas Vorsprung auf die Weltnummer 25, den Italiener Andreas Seppi, weniger als 400 Punkte. (sf)
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