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Schuppenflechte (Psoriasis)
Die chronische Entzündung
Ursache, Diagnose und Behandlung
Die Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie ist nicht infektiös und auch nicht ansteckend. Trotzdem kann sie bei einem schweren Verlauf die Lebensqualität der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Zu den wichtigsten Ursachen einer Psoriasis gehören erbliche Anlagen und eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems (siehe Autoimmunerkrankungen). Der Krankheitsverlauf ist individuell und erfolgt meist in Schüben. Auslösende Faktoren können Medikamente, Infektionen und Verletzungen sein. Stress kann die Symptomatik der Krankheit zusätzlich verschlimmern. Typische Kennzeichen einer Schuppenflechte sind klar abgegrenzte rote Hautareale, die mit silbrig-weissen Schuppen überzogen sind und oft jucken. Betroffen sind gleichwohl Frauen wie Männer in jedem Alter.
Die Medizin unterscheidet drei Formen von Psoriasis:
- Psoriasis vulgaris: Die häufigste Form der Schuppenflechte zeigt sich am meisten auf der behaarten Kopfhaut, an Ellbogen und Kniekehlen.
- Psoriasis arthropathica: Betroffen sind neben der Haut vor allem auch die Gelenke
- Psoriasis pustulosa: Wie der Name sagt, bilden sich bei dieser Form Pusteln auf der Haut
Die Behandlung der Psoriasis wird vom Dermatologen individuell auf den Patienten abgestimmt. Sie wird unterschieden in eine örtliche (topische) und eine innerliche (systemische) Therapie. Ausserdem wird auch die Lichttherapie (PDT) eingesetzt. Grundlage jeder Form der Behandlung ist eine sorgfältige Hautpflege.