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Russische Revolution 1917 - Wendepunkt in der Geschichte
- Freitag, 17. März 2017, 9:02 Uhr
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Erste Ausstrahlung:
- Freitag, 17. März 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
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Wiederholung:
- Freitag, 17. März 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Die russische Demokratie dauerte acht Monate - dann folgte die «rote Diktatur».
Die beiden Revolutionen in Russland im Jahr 1917 markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts: Während der Februarrevolution wurde der letzte Zar, Nikolai II., gestürzt, und für kurze Zeit wurde Russland zu einer Demokratie. Die Revolution im Oktober führte dann zu einer «roten» Diktatur, die erst 1991 zu Ende ging. Auch die Schweiz war involviert. So reisten am 9. April 1917 eine Reihe von Exilrussen, unter ihnen der spätere Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin, von Zürich nach St. Petersburg, mitten ins revolutinäre Geschehen.
Beiträge
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Februarrevolution - Verpasste Chance
Im März 1917, während des 1. Weltkriegs, stürzten Revolutionäre den russischen Zaren. Bauern und Arbeiterinnen forderten einen Waffenstillstand und die Aufteilung des Großgrundbesitzes. Eine provisorische Regierung aus liberalen und gemässigt Linken bildete sich.
Diese schob aber Wahlen und Reformen auf, so dass sich viele Leute nicht mehr vertreten sahen. Damit gewann die äusserste Linke an Einfluss, es kam zu Streiks, Landbesetzungen und Meutereien an der Front. Die radikal linken Bolschewiki unter Lenin und Trotzki stürzten die Regierung und errichteten eine staatssozialistische Diktatur.
Winfried Roth
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Russische Revolution 1917: Lenin in der Schweiz
Der spätere Revolutionsführer Lenin lebte wie andere Exilrussen eine Zeit lang in der Schweiz. Am 9. April 1917 bestieg er in Zürich den Zug, der ihn mit anderen revolutionären Kräften nach St.
Petersburg, ins Russische Reich brachte, dorthin, wo sich in den nächsten Monaten ein politischer und wirtschaftlicher Umsturz ereignent sollte, der das Jahrhundert prägte. Zu den damaligen Beziehungen der Schweiz zu Russland ein Gespräch mit der Osteuropahistorikerin Julia Richers von der Universiät Bern.
Sabine Bitter