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Der Bach hat Eis, als wir in der Früh aufwachen und es ist überall Raureif zu sehen. Wir brechen unser Camp ab und führen die Pferde querfeldein hinunter ins Tal, wo eine Schotterpiste zu sehen ist.
Da wir auf der falschen Bergseite abgestiegen sind, müssen wir nun das ganze Tal hinunter und dann auf einer Teerstrasse über den Guaenella Pass wieder zurück in die Richtung des CDTs. Aber es ist Klasse mal wieder zu reiten und auch wenn die Strasse den Pass hinunter beschwerlich ist, (Teer macht müde) treibt mich die Hoffnung auf ein leckeres Abendessen und ein Bier doch voran.
Ich hoffe auf einen TrailAngel, der uns in Georgtown eine Uebernachtung anbietet und mache entsprechend Tempo. In der letzten Kurve vor dem Ort, hält ein Jeep neben mir an und fragt, ob wir Hilfe bräuchten. Mein TrailAngel ist da. Sie heisst wie der Pass und entstammt der Familie, die dieses Gebiet um die 1860 besiedelt hat. Wir fragen nach einem Platz für die Pferde, nach einem Bier und Abendessen. Werde sie uns organisieren, wir sollen einfach die Strasse weiter runter, sie käme zurück und würde uns abholen.
10 Minuten später ist sie wieder da, es sollen nur 3 meilen sein, bis zum Corall einer Freundin, es sind dann letzendlich 7 oder 8 Meilen, aber wir bekommen Heu und Wasser für die Pferde, und Guanella lädt uns zum Abendessen mit Freunden ein, in der lokalen Pizzeria. Wir geniessen den Abend und das Bier. Es waren annähernd 50 km heute, wir kriechen müde in die Schlafsäcke.