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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erhöht seine Hilfe für die Opfer der Cholera-Epidemie in Simbabwe.
13 Tonnen medizinische Hilfsgüter sind am Donnerstag in der Hauptstadt Harare eingetroffen und soll in verschiedene Gesundheitszentren des aus politischen Gründen verarmten Landes geliefert werden.
Simbabwe hatte zuvor den Notstand ausgerufen und damit eine grossangelegte internationale Hilfsaktion ermöglicht. Die EU und das Nachbarland Botswana gaben bereits Millionenbeträge frei.
Laut der UNO wurden seit Ende August in dem verarmten Land im Süden Afrikas 12'546 Cholera-Fälle registriert, 556 Menschen starben bereits an der Krankheit.
Grund für die Verschärfung der Situation sei der mangelnde Zugang zu sauberem Trinkwasser, erklärte das IKRK. Das Wasser werde durch das defekte Kanalisationssystem verschmutzt.