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Als Klassenlehrer, Schulsozialarbeiter, Heilpädagogin, Hortnerin etc. haben Sie in Ihrem Berufsalltag mit Kindern und Jugendlichen zu tun, deren Eltern psychisch belastet sind.
- Manchmal teilt Ihnen das Elternpaar aus eigener Initiative mit, dass eines der Eltern psychische Probleme hat oder es wird Ihnen von Dritten oder anderen Berufskollegen zugetragen.
- Zuweilen vermuten Sie es aufgrund der Aussagen oder des Verhaltens des Kindes. Ihnen fällt dann auf, dass sich das Kind zunehmend auffällig verhält und Sie stellen sich Fragen nach den Gründen.
- Manchmal fällt Ihnen im direkten Elternkontakt auf, dass ein Elternteil psychisch schwer belastet ist. Betroffene treten Ihnen gegenüber möglicherweise unangenehm distanzlos oder aggressiv auf. Oder sie entziehen sich jedem Gesprächsversuch.
- Manchmal werden Sie auch im Elterngespräch in ein Familiengeheimnis eingeweiht und Sie erfahren unter dem Schweigegebot, dass sich ein Elternteil in der Klinik befindet.
Wenn sich Ihr Verdacht oder Ihre Informationen verdichten, dass ein Kind von einer elterlichen psychischen Erkrankung betroffen ist, haben Sie möglicherweise das Bedürfnis, mehr Informationen über psychische Erkrankungen zu erhalten. Vielleicht möchten Sie auch wissen, wie Sie helfen können oder wünschen sich selber Unterstützung.