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Empire-Kostüme mieten
Anfang 19. Jahrhunder

Während sich die Mode der französischen Revolution noch stark nach der englischen Mode richtete, änderte sich jene der Directoire grundlegend und nahm die Antike als Vorbild. Die Taille der Hemdkleider rückte nochmals ein Stück höher. Die Kleider wurden immer länger und die Ausschnitte tiefer.
Die verwendeten Stoffe waren oft sehr transparent und zum Teil wurden sogar auf der Strasse lange Schleppen getragen. Die Frauen sollten von allen Zwängen wie Korsett, Unterkleidern und Perücke befreit werden. Nach 1804 (Empiremode) wurden die Kleider etwas kürzer, bis sie dann um 1820 eine kegelförmige A-Silhouette bildeten. Anstatt der leichten Stoffe kamen vermehrt schwere Stoffe in dunkeln oder leuchtenden Farben zum Einsatz, was die Kleider allgemein biederer machte und zum Ziel hatte den weiblichen Körper zu verstecken.
So verschwand der weite Ausschnitt stetig, bis er ganz verschwunden war. Als die Kriege in Europa Not und Elend über die Bevölkerung brachten bedeutete dies das Ende für die Antiken Schönheitsideale.
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