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Bestehen konkrete Hinweise, dass die körperliche, psychische oder sexuelle Integrität eines Kindes gefährdet ist, sind die Sozialbehörden zur Meldung an die KESB verpflichtet, sofern sie nicht im Rahmen der eigenen Tätigkeit Abhilfe schaffen können (Art. 314d ZGB). Die Organisation "Kinderschutz Schweiz" informiert in einem Leitfaden für Fachpersonen über die frühzeitige Erfassung von Gefährdungssituationen (siehe Praxishilfen).
Ist das Wohl des Kindes gefährdet und sorgen die Eltern nicht von sich aus für Abhilfe oder sind dazu ausserstande, so treffen die Kindesschutzbehörden die geeigneten Massnahmen zum Schutze des Kindes (Art. 307 Abs. 1 ZGB). Die Kindesschutzbehörden ordnen Massnahmen zum Schutz des Kindes nur dann an, wenn nicht von anderer Seite, meist den Eltern oder Pflegeeltern, geeignete Vorkehrungen getroffen werden.
Unter ambulanten Kindesschutzmassnahmen wird beispielsweise folgendes verstanden:
- sozialpädagogische Familienbegleitung
- Familiencoaching