Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/161956

<h2>SubmittedText<h2><p>In der Antwort auf meine Frage 15.5033 vom 9. März 2015 erklärte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, die Anzahl Studienplätze in den medizinischen Fakultäten sei auf 1648 erhöht worden, wodurch das Problem des Ärztemangels endgültig behoben werde. Tatsächlich gibt es gemäss der Schweizerischen Hochschulkonferenz zwar 1648 Plätze in den Fakultäten, davon sind jedoch nur 1046 für eine klinische Ausbildung vorgesehen.</p><p>Daher möchte ich nachhaken und folgende Fragen stellen:</p><p>1. Kann der Bundesrat erklären, wie die medizinische Versorgung in Zukunft ohne die massenhafte Rekrutierung ausländischer Ärztinnen und Ärzte sichergestellt werden soll?</p><p>2. Ist es zulässig, dass die Kapazität für klinische Ausbildungen in den Deutschschweizer Fakultäten proportional kleiner bleibt als in den Westschweizer Fakultäten (140 in Basel gegenüber 220 in Lausanne)?</p><p>3. Wäre es angesichts der Tatsache, dass die Schweiz weiterhin vom Ausland abhängig sein wird, nicht angemessen, dass wir unsere unzureichenden Bemühungen mit jenen koordinieren, die wir von den Nachbarländern erwarten, indem wir diese eventuell finanzieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates existiert nur in französischer Sprache.</p>