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Grossrat Roger Schuwey (SVP, Im Fang) hat sich in einer Anfrage an den Staatsrat Gedanken zur Wildschweinjagd gemacht. Dabei legte er einen Schwerpunkt auf die Frage, weshalb nicht tagsüber Treibjagden organisiert werden mit Jägern, welche das Wildschweinpatent besitzen. Gemäss Schuwey kostet ein Patent 100 Franken, 545 Jäger haben dieses im letzten Herbst erworben. Schuwey wollte wissen, ob die Wildhüter, welche nachts Wildschweine schiessen, dafür entlöhnt werden.
Der Staatsrat antwortet nun, dass im Jahr 2014 die Wildhüter 40 von insgesamt 130 Wildschweinen erlegt haben. Die Wildhüter hätten diese ausschliesslich aufgrund von Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen geschossen. Für die Wildschweinjagd in der Nacht würden sie Nachtsichtgeräte verwenden und nicht Scheinwerfer, wie dies Schuwey in der Anfrage schrieb. Und sie würden dafür entlöhnt werden. Die Wildhüter verfügten über geeignete Ausrüstung und Ausbildung, deshalb seien sie zuständig für Abschüsse nahe von Kulturen und in der Nacht.
Der Staatsrat hält zudem fest, dass eine Treibjagd schwierig zu organisieren wäre. Angesichts der gegenwärtigen Wildschweinproblematik sei dies auch nicht nötig. Er betont, dass die Wildschweinjäger die Jagdzeiten nicht vollständig ausnutzten. Dennoch verlängert er die nächste Jagdsaison in den kantonalen Naturschutzgebieten bis am 31. Januar und passt die täglichen Jagdzeiten an. mir