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Alan Hovhaness (1911–2000) ist armenisch/amerikanischer Abstammung. Der junge Alan zeigte früh musikalisches Interesse und begann bereits als Siebenjähriger zu komponieren. Zu Beginn der 1930er-Jahre studierte er am New England Conservatory of Music. 1934 besuchte er Jean Sibelius in Finnland, der wenig später Taufpate seiner Tochter werden sollte.
Etwa ab 1940 befasste er sich intensiv mit armenischer Kultur und Musik; damals wirkte er als Organist an der St. James Armenian Apostolic Church in Watertown (Massachusetts). In dieser Zeit vernichtete er eine Vielzahl bis dahin entstandener Kompositionen. Ab 1948 lehrte Hovhaness für drei Jahre am Boston Conservatory. Ab 1951 widmete er sich nahezu völlig der Komposition.
Alan Hovhaness‘ Musik entfaltet ihre Wirkung besonders durch eine häufig kontemplativ-mystisch erscheinende Grundhaltung. Sie integriert die Musik vieler Kulturen und greift neben europäischen Einflüssen armenische Modi und Elemente asiatischer Musikkulturen auf. [de.wikipedia.org/wiki/Alan_Hovhaness]