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Willkommen zum Centro Giacometti
Werkverzeichnis der Druckgraphik Alberto Giacomettis vorgestellt
Bern, 15. Januar 2017 / Exakt 51 Jahre nach dem Begräbnis von Alberto Giacometti präsentierten die Galerie Kornfeld in Bern und die Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris das Werkverzeichnis der Druckgraphik des weltbekannten Künstlers. Im Jahr 1963 begonnen, stellt das herausgegebene Verzeichnis alle heute bekannten Drucke - es sind 452 an der Zahl -, die von 1917 bis 1965 entstanden sind. Ein zahlreich erschienenes Publikum hatte in der Galerie Kornfeld ausserdem die Gelegenheit, eine feinfühlige Ausstellung von Ölbildern, Skulpturen, Zeichnungen und Graphiken des Bergeller Künstlers zu bestaunen.
Artikel von Franz Lerchenmüller in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Frankfurt, 12. Januar 2017 / Franz Lerchenmüller, deutscher Reisejournalist, veröffentlichte heute in der Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Artikel, der die kulturellen Initiativen der Fondazione Centro Giacometti thematisiert. Trotz einiger falschen Angaben (Stampa ist so dunkel gar nicht, die Sonne bleibt "bloss" 3 Monate fern, Nebel ist hier selten! Augusto ist Cousin zweiten Grades von Giovanni und war nie Albertos Lehrer, sein letztes Mal war Alberto nicht im Dezember 1965 in Stampa, sondern im August desselben Jahres) zeigt der Beitrag ganz deutlich das Interesse der Liebhaber der modernen Kunst und das Potenzial der Künstlerheimat hinsichtlich neuer Kulturangebote. Mit diesem Beitrag über Alberto Giacometti bewirbt Lerchenmüller übrigens auch die Rhätische Bahn und Postauto Graubünden.
Wer hat den Mut, diese Initiative zu unterstützen?
Stampa, im Januar 2017 / Anlässlich seines Rücktritts als Kurator des Talmuseums Ciäsa Granda im Jahr 2008 (also vor 9 Jahren), drückte sich Dr. Remo Maurizio wie folgt aus in Zusammenhang mit der Präsentierung der Bergeller Künstler: "Mein Nachfolger hat ganz eindeutig eine andere Aufgabe. Die Kontrolle des Museums ist zwar wichtig, aber das Projekt eines Centro Giacometti muss anerkannt und von der Bevölkerung in Wert gesetzt werden. Unsere Künstler haben einen grossen kulturellen Wert und sind für die Zukunft unseres Tales wichtig."
Stampa: Alberto Giacometti wird eine Gasse gewidmet
Gedenkjahr 2016 / Die Gemeinde Bregaglia widmet Alberto Giacometti dieses Jahr einen Weg. Die “Gassa Alberto Giacometti” in Stampa ist bereits in die geographische Karte geogr.ch des Kantons Graubünden eingeschrieben. Die Nachricht von der Giacometti gewidmeten Gasse fällt in das Gedenkjahr 2016, 50 Jahre nach dem Tod des Künstlers. Nach der Veröffentlichung des Projekts der Gemeinde Bregaglia, die verschiedenen Strassen und Wege auf dem Gemeindegebiet mit Namen versehen zu wollen, hatte die Fondazione Centro Giacometti der Gemeinde im Februar 2015 vorgeschlagen, eine Strasse, Gasse, Brücke oder einen Platz nach Alberto Giacometti (1901-1966) zu benennen.
Der Muretto-Pass: ein neues Buchprojekt
Stampa und Maloja, Dezember 2016 / Die Fondazione Centro Giacometti und die Fondazione Gaudenzio e Palmira Giovanoli lancieren ein neues Buchprojekt der Historikerin aus dem Veltlin, Saveria Masa: der vorgeschlagene Band betrifft ein bisher weder auf italienischer noch auf schweizerischer Seite veröffentlichtes Thema, und zwar die Geschichte des Murettos, eines Alpenpasses zwischen dem Veltlin und Graubünden. Das Buch wird die Geschichte dieses Durchgangs- und Handelsweges im Laufe der Jahrhunderte illustrieren und dokumentieren, von den ältesten Zeugnissen aus der Vorzeit bis zum heutigen Zeitalter. Obwohl das Buch auf eine überregionale geschichtliche Sicht eingestellt ist, wird es die Geschehnisse im Kontext der lokalen Realitäten der betroffenen Täler beschreiben.
Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa
Das Centro Giacometti will eine umfassende, vertiefte und fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Schaffen der Persönlichkeiten der Familie Giacometti im Zusammenhang mit dem kulturellen Erbe des Tals fördern. Zu diesem Zweck sollen im Bergell Angebote geschaffen und Strukturen errichtet werden, die geeignet sind, Interessierten den Zugang zu diesem Kulturerbe zu erleichtern, womit auch ein Beitrag zur Anregung des kulturellen Lebens und der nachhaltigen Entwicklung des Tals geleistet werden soll.
Als Element des Polo culturale von Stampa will es das Giacometti-Werk kontextualisieren sowie das kulturelle Erbe sowie die Geschichte und die Natur dieses am Übergang von der Lombardei zum Engadin liegenden Tals zur Geltung bringen und erforschen. Das Angebot wird sich ausserdem im Bildungs- und Arbeitsbereich erstrecken und verschiedene Alters- und Publikumsgruppen ansprechen.
Das Projekt ist von der Gemeinde Bregaglia im Rahmen ihrer Entwicklungstrategie anerkannt. Die planerischen Grundlagen sind im Rahmen des "Polo culturale Stampa" erfüllt. Das Centro Giacometti ist in der Liste der zu realisierenden Projekte aufgeführt, die von den Regionen Oberengadin, Bregaglia und Poschiavo im Rahmen der "Agenda 2030 Graubünden" im Frühjahr 2015 erarbeitet wurde (Dokument herunterladen).
Das Centro wird von der Stiftung Centro Giacometti realisiert und betrieben. Der Betrieb wird zur nachhaltigen Entwicklung des Bergells beitragen. Das Centro wird auf die Bedeutung der anderen wichtigen Lebensmittelpunkte der Künstler Rücksicht nehmen; im Fall von Alberto Giacometti sind es Paris, Genf, Schiers und Maloja, bei Giovanni Maloja, bei Augusto Florenz und Zürich und bei Zaccaria Zürich.
Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.
Mitglieder
Statements
Wir sind die Wiege der Künstler der Familie Giacometti; ich bin sehr froh, dass das Bergell das Centro Giacometti realisieren will und dass die Gemeinde es mit einem bedeutenden Beitrag unterstützen wird.
Anna Giacometti, Präsidentin der Gemeinde Bregaglia, 7.5.12