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Die Investorengruppe NewGAMe des französischen Milliardärs Xavier Niel und Bruellan kritisiert den Angebotsprospekt der britischen Liontrust Asset Management zur Übernahme des krisengeplagten Schweizer Fondshauses GAM. Die am Dienstag veröffentlichten Angebotsunterlagen würfen Fragen zu den Umständen auf, die dazu geführt hätten, dass der Verwaltungsrat von GAM ein zu niedriges Übernahmengebot empfohlen habe, hiess es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Investoren, die fast zehn Prozent des GAM-Kapitals kontrollieren.
«Der Mangel an Klarheit und Offenheit in den Angebotsunterlagen von Liontrust und GAM ist enttäuschend», erklärte Bruellan-Chef Antoine Spillmann. Die Investoren forderten die Beantwortung verschiedener Fragen sowie eine Abstimmung über eine Sonderprüfung auf der bevorstehenden ausserordentlichen Generalversammlung. Damit sollen die Umstände, die zur gegenwärtigen Situation geführt hätten, geklärt werden.
(reuters/mbü)