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Virales Marketing nutzt, anders als das Mundpropaganda-Marketing, vor allem Medien und soziale Netzwerke für die Verbreitung indirekter PR- und Werbebotschaften. Aus diesem Grund ist es auch in die Kategorie des Social Media Marketings einzuordnen. Durch die unkomplizierten Möglichkeiten der Verbreitung solcher Botschaften von Mensch zu Mensch kann diese Form des Marketings sehr effektiv sein. Dabei ist es aber von entscheidender Bedeutung, wie viral der geteilte Inhalt ist. In der Regel sind Inhalte, die starke Emotionen auslösen, viraler als andere. Von zu werblich gestalteten Spots ist daher abzuraten.
Da der Werbetreibende für seine Kampagne nur Anstöße geben und seine Botschaften nicht konstant präsentieren muss, ist der finanzielle Aufwand für eine virale Kampagne verglichen mit anderen Marketingmaßnahmen minimal. Ein simples “Like” bei Facebook kann einen Post mehreren Hundert Menschen zugänglich machen, wodurch die Reichweite einer Botschaft binnen kurzer Zeit enorme Höhen erreichen kann. Eine exakte Planung der Kampagne ist dabei aber nicht möglich, da die Verbreitung nicht vonseiten des Unternehmens erfolgt, sondern durch Nutzer sozialer Medien.
Beim passiven viralen Marketing verbreitet sich die Botschaft automatisch z.B. durch die Nutzung eines Produktes oder einer Dienstleistung.
Das aktive virale Marketing setzt darauf, dass Nutzer die Nachrichten selber weiterverbreiten. Aus diesem Grund muss der Inhalt der Botschaften besonders viral sein, also gerne geteilt werden.