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Was ist CBD-Öl?
Als CBD-Öl bezeichnet man ein Öl, das aus bestimmten Hanfpflanzen gewonnenes Cannabidiol (CBD) enthält. Cannabidiol (chemische Formel: C21H30O2) ist eine Substanz, die in weiblichen Hanfpflanzen der Gattungen Cannabis sativa und Cannabis indica vorkommt und ausschliesslich für medizinische Zwecke verwendet wird. Im Unterschied zu anderen Inhaltsstoffen dieser Pflanze hat es keine psychoaktive Wirkung. Es verursacht weder körperliche noch seelische Abhängigkeit. Ausserdem hat es im Gegensatz zu dem ebenfalls in der Hanfpflanze vorhandenen THC (Tetrahydrocannabinol) keine halluzinogene Wirkung. Im Gegenteil sogar: Obwohl beide biochemischen Verbindungen in derselben Pflanze vorkommen, ist CBD der natürliche Gegenspieler des THC. Weil es keine rauschähnlichen Zustände hervorruft, ist Cannabidiol in den meisten Ländern der Welt legal und auch ohne ärztliche Verordnung erhältlich.
Zur Wirkung des Cannabidiol Öls existieren diverse klinische Untersuchungen, deren Ergebnisse durch unzählige Berichte von Anwendern bestätigt werden. Ihnen allen hat es geholfen, Beschwerden zu lindern und den gesundheitlichen Allgemeinzustand zu
verbessern. Weil die in der Natur vorkommenden Cannabis-Pflanzen nur geringe Konzentrationen an Cannabidiol, dafür aber umso mehr THC enthalten, ging man dazu über, Pflanzen zu züchten, die zwischen 5 und mehr als 30 Prozent medizinisch wirksames CBD und weniger als 0,1 % THC beinhalten.
Im medizinischen Nutzhanf kommt das Cannabidiol nur in den weiblichen Blüten in grösseren Mengen vor. Nach der Ernte Mitte September gewinnt man den Wirkstoff mithilfe einer CO2-Extraktion. Dieses Verfahren ist besonders sicher und schonend: In dem Öl sind dann noch sämtliche Cannabinoide mit Ausnahme des unerwünschten THC vollumfänglich enthalten. Darüber hinaus entzieht man ihm natürliches Chlorophyll, dessen Geschmack von manchen Anwendern als unangenehm empfunden wird. CBD-Öl, das mittels Öl-Extraktion hergestellt wird, verfügt noch zusätzlich über die positiven Eigenschaften des Träger-Öls. Dieses ist entweder Hanfsamenöl, Olivenöl, Kokosöl, Mandelöl, MCT-Öl, etc. Mitunter versetzt man das Öl ausserdem noch mit aus der Hanf-Destillation gewonnenen
Cannabidiol Extrakten .
Das gesundheitsfördernde Cannabidiol Öl sollte oral eingenommen werden um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Gibt man einige Tropfen davon unter die Zunge und lässt sie vor dem Verschlucken etwa 30 Sekunden lang auf die Mundschleimhaut einwirken, können sich die Cannabinoide in der Schleimhaut lösen. Alternativ dazu kann man es mit einem Stückchen Brot konsumieren, wenn der Geschmack nicht zusagt. Die Dosier-Menge richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung oder dem zu behandelnden Symptom und muss natürlich dem Körpergewicht des Patienten angepasst sein. Anwender, die zum ersten Mal CBD-Öl konsumieren, nehmen anfangs nur zwei Tropfen täglich. Danach steigern sie die Dosierung schrittweise bis zur Höchstdosis. Im Regelfall dauert es einige Wochen, bis der Patient die Wirkung des natürlichen Öls spürt.
Personen mit Magen-Darm-Problemen, Schlafstörungen, starker Nervosität oder Ängsten nehmen am besten das 5-prozentige Cannabidiol-Öl. Bei schwererengesundheitlichen Störungen, chronischen Erkrankungen und bei Patienten, die eine Chemotherapie machen, empfiehlt sich die Einnahme von 10% CBD-Öl. Im Unterschied zu chemisch-pharmazeutischen Medikamenten verursacht das natürliche Mittel sogar in höherer Dosierung keine gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen. Schwangere und Stillende sollten es jedoch trotzdem nicht anwenden.