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Das Dengue-Fieber ist eine vor allem in den Tropen und Subtropen verbreitete Virusinfektion. Die Viren werden durch Stiche bestimmter Moskitoarten der Gattung Aedes (Aedes aegypti und Aedes albopticus) übertragen.
Das klassische Dengue-Fieber ist durch hohes Fieber, Hautausschlag sowie Kopf- und Gliederschmerzen gekennzeichnet und klingt in der Regel komplikationslos ab. In vielen Fällen verläuft die Erkrankung sogar symptomlos, mild oder ähnelt einer Grippe. Die Beschwerden treten etwa nach einer Inkubationszeit (Zeit zwischen Moskitostich und ersten Symptomen) von 3 bis 14 Tagen auf. In den ersten Tagen können ein Hautausschlag an den Gliedern und ein roter oder blass-rosa Ausschlag im Gesicht hinzukommen. Vom zweiten bis sechsten Tag leiden die Betroffenen auch an Schwindel, Übelkeit, Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen. Nach ein paar Tagen sind die Patienten einen Tag lang fieberfrei und fühlen sich wieder wohl. Danach folgt ein erneuter Fieberschub. Die Körpertemperatur steigt dann allerdings nicht mehr so hoch wie in der ersten Phase. Gleichzeitig wird ein feinfleckiger Hautausschlag sichtbar, der sich über den ganzen Körper ausbreitet und meist nur das Gesicht ausspart. Nach etwa zwei Wochen heilt das klassische Dengue-Fieber fast vollständig aus.
Bei Kindern unter 15 Jahren kann es zum sogenannten hämorrhagischen Verlauf (Dengue-Hämorrhagisches Fieber) mit inneren und äusseren Blutungen kommen. Diese Form kann ernste Komplikationen hervorrufen und erfordert eine intensiv-medizinische Betreuung.
Da es bisher kein Medikament gegen die Viren gibt, kann die Behandlung des Dengue-Fiebers nur die Symptome lindern, nicht aber die Ursachen bekämpfen.
Um einer Infektion vorzubeugen, sollten Massnahmen ergriffen werden, um Mücken zu bekämpfen und Mückenstiche zu verhindern. Einen zugelassenen Impfstoff gegen das Dengue-Fieber gibt es bislang nicht.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass sich jährlich etwa 50 Millionen Menschen infizieren. In Europa und den USA gehört das Dengue-Fieber heute aufgrund der gesteigerten Reisetätigkeit zu den häufig importierten Infektionen bei Fernreisenden. Dengue-Fieber ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit.
Das Dengue-Fieber ist eine Virusinfektion, die durch die Stiche bestimmter Moskitoarten der Gattung Aedes (Aedes aegypti und der Aedes albopticus) übertragen wird. Die Infektion verläuft ähnlich einer sehr schweren Grippe.
In den USA und Lateinamerika wurde in den 1950er und 1960er Jahren eine Kampagne zur weitgehenden Ausrottung der Überträgermücken und ihrer Brutstätten durchgeführt. Dies führte dazu, dass das Dengue-Fieber bis auf einige karibische Inseln verschwand. Diese Programme endeten jedoch bereits im Jahr 1970 – seitdem haben die Mücken und das Virus Lateinamerika, grosse Teile von Südamerika und die Karibik zurückerobert.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass sich jährlich etwa 50 Millionen Menschen infizieren. Die schwere Verlaufsform, bei der es zu inneren Blutungen kommt (Dengue-hämorrhagisches Fieber) ist sehr viel seltener und kommt meist bei Kindern oder Patienten, die sich erneut mit Dengue-Fieber anstecken, vor. Dengue-hämorrhagisches Fieber gilt als häufige Ursache für Kindersterblichkeit in Asien.
Das Dengue-Fieber ist vor allem in den Tropen und Subtropen verbreitet. Besonders betroffen sind Mittel- und Südamerika, Südostasien, einige pazifische Inseln und bestimmte Gebiete in Afrika.
In Europa und den USA gehört das Dengue-Fieber heute aufgrund der gesteigerten Reisetätigkeit zu den häufig importierten Infektionen bei Fernreisenden.
Jede Infektion mit dem Dengue-Virus ist laut Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Die Meldung durch den behandelnden Arzt muss bei Verdacht auf eine Infektion, bei Vorliegen einer entsprechenden Erkrankung und im Todesfall erfolgen. Auch wenn das Dengue-Virus direkt oder indirekt nachgewiesen wurde, besteht eine Meldepflicht.
Bei Dengue-Fieber sind die Ursachen Viren. Das Dengue-Virus wird durch Stiche der Mücken-Arten Aedes aegypti und Aedes Albopticus übertragen. Der Erreger des Dengue-Fiebers ist, wie auch der des Gelbfiebers und der Hepatis C, ein sogenanntes Flavivirus.
Es gibt vier Subtypen von Dengue-Fieber-Viren (DEN I-IV), die in einer Epidemie auch gleichzeitig vorkommen können. Nach einer durchstandenen Erkrankung ist man gegen das Virus des jeweiligen Subtyps immun. Eine bereits durchlebte Dengue-Infektion schützt also nur vor einer Zweitinfektion durch den gleichen Subtyp. Da es vier Subtypen gibt, kann man daher theoretisch viermal an Dengue-Fieber erkranken. Dabei ist der Verlauf einer Infektion mit einem anderen Subtyp oft schwerer als der bei einer Erstinfektion.
Beim Dengue-Fieber sind die ersten Symptome hohes Fieber bis zu 40 Grad Celsius, Schüttelfrost mit schweren Erschöpfungszuständen sowie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen. Diese Beschwerden treten etwa 3 bis 14 Tage nach der Infektion mit dem Erreger auf.
In den ersten Tagen können ein Hautausschlag an den Gliedern und ein roter oder blass-rosa Ausschlag im Gesicht hinzukommen. Vom zweiten bis sechsten Tag zeigen die Betroffenen bei Dengue-Fieber teilweise folgende Symptome:
Nach zwei bis vier Tagen tritt eine etwa eintägige fieberfreie Zeit auf, in der sich der Erkrankte relativ wohl fühlt. Danach folgt ein zweiter rascher Temperaturanstieg, der jedoch nicht so hoch ist wie der erste. Gleichzeitig wird ein feinfleckiger Hautausschlag sichtbar, der sich in der Regel von den Armen und Beinen über den ganzen Körper ausbreitet und meist nur das Gesicht verschont. Nach etwa zwei Wochen heilt das Dengue-Fieber fast vollständig aus.
Das Dengue-Hämorrhagische Fieber (DHF) ist eine schwere Verlaufsform des Dengue-Fiebers, bei welcher die Blutgerinnung gestört ist. Dieses Phänomen tritt meist bei Kindern und Jugendlichen bis etwa zum 15. Lebensjahr auf. Gelegentlich erkranken allerdings auch Erwachsene daran, insbesondere wenn es zu einer zweiten Infektion mit einem anderen Virustyp kommt.
Das Dengue-Hämorrhagische Fieber beginnt ähnlich wie das klassische Dengue-Fieber, allerdings verschlechtert sich der Zustand des Erkrankten nach einigen Tagen zunehmend. Der Kreislauf bricht zusammen, das Gesicht ist stark gerötet und es kommt zu Blutungen, beispielsweise im Magen-Darm-Bereich. Darüber hinaus verlieren die Betroffenen stark an Flüssigkeit (Dehydratation). Bei starkem Blutdruckabfall kann es zum lebensbedrohlichen Dengue-Schock-Syndrom kommen. Das Dengue-Hämorrhagische Fieber äussert sich durch zusätzliche Symptome wie Bluterbrechen, Teerstuhl, schwachen Puls, kalte Haut und körperliche Unruhe. Zudem treten Hautrötungen und kleine, stecknadelkopfgrosse Blutungen auf der Hautoberfläche (Petechien) auf.
Bei Verdacht auf Dengue-Fieber spricht Folgendes für diese Diagnose: Typische Beschwerden nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet, vor allem wenn der Betroffene
hat, kann es sich um ein Dengue-Fieber handeln. Diese Symptomatik wird als Dengue-Trias bezeichnet.
Der direkte Nachweis des Virus im Blut ist schwierig, er kann jedoch die Diagnose zwischen dem dritten und siebten Krankheitstag sichern. Erst ab dem achten Krankheitstag können Antikörper gegen das Dengue-Virus im Blut nachgewiesen werden.
Bei der hämorrhagischen Form des Dengue-Fiebers dickt zudem das Blut ein und die Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten) und weissen Blutkörperchen (Leukozyten) nimmt ab. Ausserdem ist die Blutgerinnung gestört. Beim Dengue-Hämorrhagischen Fieber ist auch häufig die Leber vergrössert.
Beim klassischen Dengue-Fieber erfolgt die Therapie symptomatisch, es können also nur die Beschwerden und nicht das Virus selbst bekämpft werden. Acetylsalicylsäure ist bei Dengue-Fieber nicht geeignet, um Schmerzen und Fieber zu behandeln. Sie wirkt der Blutgerinnung entgegen und erhöht somit das Blutungsrisiko. Das ist vor allem bei der schweren Verlaufsform Dengue-Hämorrhagisches Fieber gefährlich. Die Krankheit heilt in der Regel nach etwa zwei Wochen ohne Nachwirkungen vollständig aus.
Die Erkrankten müssen während der akuten Phase absolute Bettruhe einhalten.
Leidet der Betroffene unter dem Dengue-Hämorrhagischem Fieber ist die Therapie umfangreicher. Die behandelnden Ärzte müssen ihm eine Infusion mit isotonischer Lösung verabreichen, um dem Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken. Eventuell erhält der Patient über die Vene auch Plasma oder sogenanntes Humanserumalbumin (Bluteiweiss). Bei Dengue-Hämorrhagischem Fieber sollten die Erkrankten strenge Bettruhe einhalten. In der Regel werden sie im Spital auf der Intensivstation behandelt und ärztlich überwacht.
In der Regel klingt das klassische Dengue-Fieber nach komplikationslosem Verlauf wieder ab. Mehr als 90 Prozent der Fälle verlaufen sogar sehr mild oder wie eine Grippe. Hat der Erkrankte die Infektion überstanden, kann zumindest einer der vier Dengue-Virus-Subtypen die Krankheit nicht erneut auslösen.
Auch beim seltener, vor allem bei Kindern und Jugendlichen oder infolge einer Zweitinfektion auftretenden Dengue-Hämorrhagischen Fieber klingt die Erkrankung ohne Behandlung in 70 Prozent aller Fälle ab. Komplikationen wie Schock und Organversagen können allerdings lebensbedrohlich werden und erfordern intensiv-medizinische Betreuung.
Durch eine Impfung können Sie derzeit dem Dengue-Fieber noch nicht vorbeugen. Daher sollten Sie in gefährdeten Regionen Mückenstiche vermeiden. Tragen Sie deshalb langärmlige Bekleidung, verwenden Sie Moskitonetze über den Schlafstätten und moskitoabwehrende Sprays.
Der Schutz durch die übliche Kleidung ist jedoch umstritten, da die Mücken oft auch durch die Kleidung hindurch stechen können. Mückengitter an den Fenstern, Klimaanlagen, Moskitonetze über dem Bett können einem Moskitostich und damit auch Dengue-Fieber vorbeugen. Die Mückenart Aedes aegypti ist vor allem während der Dämmerung, also in den frühen Morgenstunden und den frühen Abendstunden, aktiv.