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Der wirtschaftliche Einbruch wegen der Corona-Krise erfolge in den grossen Volkswirtschaften nicht zeitgleich, weswegen eine Erholung auf globaler Ebene erst im dritten und vierten Quartal spürbar werde, erklärte Christophe Donay, Leiter des Bereichs "Macro Asset Allocation & Macro Research" am Donnerstag. Nach Einschätzung der Bank dürfte die Weltwirtschaft im Hauptszenario im laufenden Jahr um 0,4 Prozent schrumpfen.
Wenngleich Donay die schnellen Reaktionen der Notenbanken begrüsste, sei die Staatshilfe in der Eurozone mit durchschnittlich zwei Prozent der Wirtschaftsleistung nicht ausreichend. Die Gefahr eines Staatsbankrotts und damit einer Wiederholung der Schuldenkrise hält er für gering.
Aus Sicht des Experten ist ein Dominoeffekt von Unternehmenspleiten, der auch auf den Finanzmarkt ausstrahlen könnte, aufgrund der Massnahmen von Regierungen und Notenbanken nahezu ausgeschlossen. Pictet-Investmentchef Cesar Perez Ruiz mahnte aber: "Je länger die Krise andauert, desto schlimmer werden die Auswirkungen sein."
(AWP)