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Das Wichtigste in Kürze
- Richard Soliz war ungeimpft und starb fast am Coronavirus.
- Im Spital schämte er sich seinen Impfstatus zuzugeben.
- Nun hat er sich entschuldigt und Falsch-Informationen auf Social Media die Schuld gegeben.
Vier Wochen lang lag der 54-jährige Richard Soliz in einem Spital in Seattle, kämpfte gegen das Coronavirus um sein Leben. Er musste beatmet werden, sein Herz wurde überwacht – doch am Ende obsiegte er. Einige Wochen nach seiner Entlassung aus dem Spital, kehrte er, vom TV-Sender «Komo» begleitet, zurück – um sich zu entschuldigen: «Ich bereue zutiefst, auf die Imfpung verzichtet zu haben.»
Er habe niemanden gekannt, der sich mit dem Virus angesteckt hatte. Er habe zu wenig Informationen gehabt, um sich für oder gegen die Impfung zu entscheiden. Deshalb habe er einfach nichts gemacht.
Doch dann wurde er selbst krank. Zuerst glaubte er, es sei bloss eine Grippe, dann setzten aber starke Kopfschmerzen, hohes Fieber und Atemschwierigkeiten ein. Da habe er realisiert, dass «das keine Grippe ist, sondern Corona». Als er dann ins Spital eingeliefert wurde, habe er sich geschämt, zuzugeben, dass er ungeimpft sei.
Mittlerweile weiss Richard Soliz, dass «das Coronavirus real ist. Real genug, um jemanden zu töten oder auf die Intensivstation zu bringen».
Er ist nun zweifach geimpft. Doch seine Lunge ist vernarbt, er ist schnell ausser Atem, hat Mühe zu schlafen und verschwommene Erinnerungen. Laut den Ärzten sollte sich dies nach rund sechs Monaten verbessern.