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Pannonisches Gansl mit Rotkraut, Erdäpfelknödel und eingelegten Marillen
© Konrad Limbeck
Zutaten (4 Personen)
Für die Semmelfülle
Zutaten (4 Personen)
Gans am Vortag mit halbierten Orangen und Majoran gut einreiben. Am nächsten Tag die Gans mit den halbierten Äpfeln, Orangen und der Semmelfülle stopfen und bei 140 °C circa 5 Stunden ins Backrohr geben. Immer wieder mit Bier und klarer Ganslsuppe übergießen.
Gans herausnehmen und den restlichen Bratenrückstand reduzieren lassen, dann das Ganze mit etwas Staubzucker karamellisieren und mit Rotwein und Bier ablöschen. Abpassieren und mit Butter vollenden.
Zum Schluss die eingelegten Marillen und ein Majoranzweigerl dazugeben und kurz ziehen lassen.
Für das Rotkraut
Zutaten (4 Personen)
Alle Zutaten bis auf das Rotkraut aufkochen.
Dann das Rotkraut dazugeben und aufkochen, auskühlen lassen und wieder aufkochen. Das Ganze dreimal wiederholen.
Für die Erdäpfelknödel:
Zutaten (4 Personen)
Kartoffel, Eier, Mehl, Grieß, Dotter und die restlichen Zutaten verkneten und 30 Minuten rasten lassen.
Knödel formen und in der Rindsuppe 10 Minuten köcheln lassen.
Eingelegte Kittseer Marillen:
Zutaten (4 Personen)
Marillen halbieren und entkernen. Wasser, Zucker und Saft einer halben Limette zum Kochen bringen. Die Marillen darin portionsweise zum Kochen bringen und circa 2 Minuten ziehen lassen. Vorsichtig herausheben und gut abtropfen lassen.
Die Marillen auf einem mit Pergamentpapier belegten Backblech oder einem Gitter ausbreiten. Die Früchte im auf 70 °C aufgeheizten Ofen auf der zweiten Schiene von unten in etwa 2 Stunden dörren; sie sollen trocken, aber nicht hart sein.
Die Schale der übrigen Limette sowie jene der Orangen dünn abraspeln. Den Saft der Früchte ausdrücken. Beides mit dem Weißwein, dem Portwein, dem Weinbrand und dem Senfpulver in eine Bratpfanne geben. Estragonzweige dazulegen. Alles aufwallen lassen und bei geschlossenem Deckel circa 10 Minuten köcheln. Mit Cayennepfeffer und wenig Salz würzen. Den Estragonzweig entfernen.
Dörrmarillen in den Sirup legen und auf kleinem Feuer bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Früchte in saubere Gläser mit Drehverschluss füllen, mit kochend heißem Sirup bedecken und auf der Stelle verschließen.
Kittseer Marillen
Auf rund 30.000 Marillenbäumen wachsen die fruchtig-süßen Kittseer Marillen – die meisten von der Sorte »Ungarische Beste«. Ihr Aroma verdanken sie dem pannonischen Klima. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind nahezu unendlich. Vom Strudel über Marmelade bis hin zu Kompott oder Dorrfrüchten – die Kittseer Marille macht immer eine gute Figur.
Max Stiegl
Berühmt ist der burgenländische Spitzenkoch vor allem für seine »Innereien-Orgien« – aber auch andere Klassiker aus der traditionellen pannonischen Küche werden im »Gut Purbach« als kreative, zeitgemäße Gerichte neu interpretiert. Vom Fisch aus dem Neusiedler See bis hin zu Kräutern von der Schafsweide hinter dem Haus stammen fast alle Zutaten aus der Region. Mit seinem Konzept feiert der Koch national und international große Erfolge. Im Falstaff Restaurantguide hat Stiegl dieses Jahr sogar erstmals den »Taubenkobel« vom Thron gestoßen und sich den Titel des Burgenlandsiegers gesichert.
MEIN PANNONIEN
Das neue Kochbuch von Max Stiegel
Max Stiegl verkocht stets alle Teile von einem Tier und überrascht mit Kreationen wie Fischbeuscherl oder Lammhirn-Terrine. Für die nicht ganz so Mutigen liefert sein neues Buch ebenso Rezeptideen. Zudem erzählt Stiegl Anekdoten zu Pannonien und gibt Einblick in seine Kochphilosophie.
Krenn, € 39,95
Zum Klassiker der österreichischen Küche serviert Toni Mörwald einen Erdäpfelsalat und Schnittlauch.
Neben der aromatischen Tomatensauce serviert Constantin Fischer einen Dipp mit Brunnenkresse zum Fisch.
Küchenchef Robert Letz serviert Blutwurstdalken mit Krautsalat.
Julian Kutos verrät wie die Rindsrouladen mit Rotwein und Sojasauce einfach gelingen.
Das Kalbsbutterschnitzel ist etwas Besonderes der Wiener Küche. Heidi Neuländtner-Ratzinger serviert es mit Rahmkohlrabi.
Frühlingsküche mit Asia-Touch serviert und Constantin Fischer mit dieser Kreation.
Für das aromatische Sugo wird neben den Innereien auch würzige Chorizo verarbeitet.
Der aromatische Frühlingsbote wird mit Rum verfeinert und passt als Pesto zu vielen Pasta-Gerichten.
Die Meeresfrüchte werden in STROH Rum mariniert und erhalten dadurch ein besonderes Aroma.
Ein Rezept aus dem «Restaurant Gerberstube» in Schaffhausen: Thunfischfilet mit Pfefferkruste und Blattspinat.
Fans von saftigem Rindfleisch kommen bei diesem Klassiker aus dem Kochbuch »Die Österreichische Küche« auf ihre Kosten.
Schmeckt nach Meer und Urlaub: Constantin Fischer kombiniert Fisch und Meeresfrüchte.
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