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59 Prozent der Rauchenden in der Schweiz würden gerne mit dem Rauchen aufhören. Rund 64 Prozent haben bereits einen Rauchstopp versucht, 74 Prozent möchten ihren Tabakkonsum zumindest reduzieren. Rauchende sind sich durchaus bewusst, dass ihr Konsum schädlich ist. Je nachdem, wie viele Zigaretten sie pro Tag durchschnittlich rauchen, beurteilen sie dies anders: 79 Prozent der Personen, die zwischen einer und fünf Zigaretten täglich rauchen, halten ihren Konsum für schädlich. Bei jenen, die die zwischen 16 und 20 Zigaretten pro Tag rauchen, sind es 90 Prozent. Im Allgemeinen sind es 15- bis 19-Jährige und 65- bis 74-Jährige, welche die Auswirkungen ihres Konsums auf ihre Gesundheit geringer einschätzen als die anderen.
Die Mehrheit, die einen Rauchstopp versucht hat, hat es ohne Hilfsmittel gemacht. Als genutzte Hilfsmittel wurden vor allem E-Zigaretten und Nikotinersatzprodukte genannt – Beratungsangebote wurden dafür kaum genutzt.
Jene, die keinen Rauchstopp in Betrachtung ziehen, gilt Rauchen als Vergnügen (52%), oder sie finden, sie rauchten nur wenig (45%) oder rauchen helfe gegen Stress (23%).
Wenn die Befragten auf einen Rauchstopp angesprochen wurden geschah dies vor allem durch Familienmitglieder, etwas seltener durch Ärzt*innen (37%) oder durch Personen aus dem Bekannten- und Freundeskreis.
Unter den ehemaligen Raucherinnen und Raucher benötigte die Mehrheit mehrere Anläufe für den Rauchstopp, nur 45 Prozent gelang es beim ersten Versuch. Frauen ist der Rauchstopp beim ersten Versuch öfter geglückt als Männern. Die meisten ehemaligen Rauchenden (67%) geben an, dies ohne Unterstützung bei der Raucherentwöhnung geschafft zu haben. .
Gründe für Aufhörbereitschaft
Als Hauptgrund für ihren Rauchstopp nannten die ehemaligen Rauchenden, dass sie nicht mehr Nikotinabhängig sein wollten. Für 43 Prozent der Befragten war auch die Prävention von Krankheiten ein Grund. Weitere oft genannte Gründe waren mangelnde sportliche Fitness (20%), der Geruch (19%), keine Lust mehr zu Rauchen (20%), Geld sparen (16%), Rücksicht auf nahestehende Personen (12%) oder wegen einer Schwangerschaft (12%).
Die nächste Erhebung wird im Jahr 2022 stattfinden.
Die detaillierten Angaben können Sie diesem Dokument entnehmen:
Enquête Santé et Lifestyle - Omnibus 2018, Recueil de tableaux
Weitere Informationen zur Erhebung:
Erhebung Gesundheit und Lifestyle (admin.ch)
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