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Der Neubau versteht sich als Haus in den Bäumen. Er konzentriert das Volumen in einem sternförmigen Turmbau, der durch seinen minimalen Footprint den Erhalt der wichtigsten Bäume ermöglicht und sich duch seine bewegte Geometrie in die bestehende Baumgruppe einfügt. Er wird zum Bestandteil des Parks und der Bäume und unterstreicht so den grünen Inselcharakter der Anlage. Die Idee des «Baumhauses» bestimmt auch die Konstruktion und die Gestaltung des Gebäudes. Ausgehend von einem inneren «Stamm», bestehend aus fünf um eine zentrale Erschliessungshalle gruppierten Betonkernen, die Lift und Bäder aufnehmen, greifen einzelne Wände in je Geschoss alternierenden Richtungen wie «Äste» vom Zentrum nach aussen und bilden so die baumähnliche Tragstruktur des Baues. Die Geschossplatten folgen mit ihren asymmetrisch gezackten Balkonen dieser Struktur und greifen in die umgebenden Bäume hinein. Die Fassade besteht aus grossen Fensterflächen und vorfabrizierten Holzelementen, die aussen mit farbig eloxiertem Aluminiumblech bekleidet sind. Vorhänge, Spaliere und Pflanztröge lösen die Fassade organisch auf.
Pro Geschoss gruppieren sich im Normalfall drei 1,5- und eine 2,5-Zimmer-Wohnung um eine sechseckige Halle. Durch das luftig verglaste Treppenhaus und ein zentrales rundes «Auge» fällt über alle Geschosse Licht in dieses Innere. Auf den Treppenpodesten laden Bänke zum Rasten ein und animieren die Bewohner zum Treppensteigen als Alternative zum Lift. Im zweiten Obergeschoss greift das Treppenpodest wie ein langer Ast über Eck an den bestehenden Bau des Bürgerheimes und verbindet auf dieser Ebene die Gemeinschaftsräume des Heimes mit dem Neubau. Das voll verglaste Erdgeschoss ist über separate Eingänge direkt vom Park aus erschlossen und nimmt die neuen Gemeinschaftsräume des Baumhauses auf.