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Apropos Fussball-WM und apropos Wimbledon, eine kleine Geschichte: Es war Fussball-Europameisterschaft, der 4. Juli 2004, der Nachmittag vor dem Finalspiel (Portugal gegen Griechenland, 0:1). Herr und Frau Pantalone sassen in einem Pub in Edinburgh und tranken ein Bier. Ein netter Schotte setzte sich zu uns und begann mit uns zu plaudern. Bald fragte er uns, ob er uns zum Nachtessen einladen dürfe. Alle seine Freunde würden am Abend Fussball schauen und ihn interessiere das nicht. Er sehe, dass wir uns nichts aus Sport machten und er sei überzeugt, dass wir Fussball-Muffel seien. Wir nahmen die Einladung gerne an (Schotten sind gar nicht so geizig), denn er hatte recht, wir waren Muffel. Wir fragten ihn, wie er herausgefunden habe, dass wir uns nicht für Sport interessieren. Weil wir im Pub direkt unter dem Fernseher gesessen hätten, sagte er. Auf dem Fernseher habe Roger Federer gespielt und das ganze Lokal habe ihm zugesehen. Alle ausser uns. Es war der 4. Juli 2004: Federer hatte soeben im Wimbledon-Final Andy Roddick besiegt: 4-6 7-5 7-6 6-4. – Was immer das heissen mag!