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Kartonierter Einband
Beschreibung
Diese Arbeit behandelt den Wettbewerb zwischen politischen Parteien und den Auswirkungen dieses Wettstreits auf den Rechtsstaat in den Ländern Lateinamerikas. Es wird die These aufgestellt, dass ein höherer politischer Wettbewerb zu einem besseren Rechtsstaat führt. Der kausale Mechanismus dahinter lautet, dass Parteien eine unabhängige Justiz fördern, weil sie aufgrund der aus einem effektiven politischen Wettstreit resultierenden Unsicherheit über den Wahlausgang nicht wissen, ob sie die Regierungsgewalt erobern können oder sich in der Oppositionsrolle wiederfinden. Oppositionsparteien brauchen eine unabhängige Justiz, um vor Diskriminierungen durch die Regierung geschützt zu sein. Die Theorie von Stefano Bartolini unterscheidet vier Dimensionen des politischen Wettbewerbs: Contestability, Availability, Decidability und Vulnerability. Der in dieser Arbeit erstellte Index für politischen Wettbewerb beruht auf diesen vier Dimensionen. Die statistische Analyse zeigt auf, dass der politische Wettbewerb eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für einen guten Rechtsstaat darzustellen scheint. Autorentext Jimmy Sauter wurde 1987 in Schaffhausen (Schweiz) geboren. Im Sommer 2013 schloss er sein Studium der Politikwissenschaft an der Universität Zürich ab. Seine Masterarbeit über den politischen Wettbewerb und die Rechtsstaatlichkeit in Lateinamerika wurde von Prof. Dr. Hanspeter Kriesi und Dr. Simon Bornschier betreut.
Produktinformationen
Titel:
Politischer Wettbewerb und Rechtsstaatlichkeit in Lateinamerika
Untertitel:
Kein Rechtsstaat ohne programmatischen Parteienwettbewerb