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Lichtfang und physikalische Flächendeckung bei Foliendruck
Hallo liebe Forenkollegen,
nachdem meine letzte Fragen so nett beantwortet wurden, möchte ich einer weiteren, welche mich schon länger beschäftigt, auf den Grund gehen:
- Tonwertzunahme bzw. physikalische Flächendeckung beim Druck auf Folie.
Beim "gängigen" Druck nach dem PSO (ISO Coated v2), soll der absolute Tonwertzuwachs im 50% Tonwertfeld ca. 15% betragen (habe den exakten Wert grad nicht im Kopf). Dieser Wert wird mit einem Densitometer ermittelt, welches wiederum diesen Wert nach Murray Davis (optische Flächendeckung) errechnet. Würde ich mithilfe eines Spektralfotometers die gleiche Fläche messen und den Tonwert nach Yule und Nielson (mit entsprechenden Koefizienten für Papierklasse 1&2) errrechnen, so sollze ich ich annähernd 50% physikalische Flächendeckung erhalten.
Diese Darstellung ist natürlich sehr stark vereinfacht und setzt einen komplett linearen Ablauf voraus. Das ist mir klar.
Was mir NICHT klar ist, wie ist es mit Druck auf Folie (z.B. im Flexodruck)? Weiß, transparent, Schön oder Widerdruck, mit Weiß und ohne. Wie verhält es sich hiermit? Laut Yule&Nielson gibt es hier keine Berechnung mittels eines Koefizienten. Heißt das, dass in diesem Fall keinen Lichtfang gibt? Oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Hängt es von der Folie ab, ob diese Weiß oder transparent ist?
Wenn im Foliendruck, Lichtfang keine Rolle spielt, sollte ich im 50% Tonwertfeld im Idealfall, nach Murray Davis oder Yule&Nielson, IMMER 50% messen?
Habe ich einen Gedankenfehler?
Für jeden Beitrag bin ich dankbar!
(Dieser Beitrag wurde von rudolf am 18. Jun 2018, 15:08 geändert)