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Nach dem erfolgreichen ersten Wettkampftag von Evelyne Tschopp und Fabienne Kocher standen am zweiten und dritten Tag fünf weitere Judoka für das Schweizer Team im Einsatz. Die Bilanz aller Athleten ist homogen: Mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage beendeten alle den Wettkampf eine Runde vor dem Viertelfinale.
Obwohl die Zweitrundenniederlagen ein Zeichen dafür sind, dass es noch viel zu arbeiten gibt, sprechen die ersten Runden dafür, dass die Richtung stimmt:
In der Klasse -73kg dominierte Nils Stump den Kampf gegen Robert Barwig (GER) und beendete seinen Kampf nach Führung im Stand gekonnt am Boden mit «Sankaku Gatame». In Runde zwei unterlag Nils dem gesetzten Startplatz 1 und späteren Sieger Tommy Macias (SWE).
In ebender Kategorie setzte sich Timo Allemann gegen den Kubaner Estrada durch und unterlag in Runde zwei dem späteren Bronzemedaillengewinner Arthur Margelidon (CAN).
Alina Lengweiler gewann ihren Kampf gegen Chantal Wright (USA) über Strafpunkte. Im folgenden Duell wurde Alina von der Österreicherin Micheala Polleres gestoppt, die daraufhin Gold gewann.
Auf den letzten Drücker holte sich der Athlet -90kg, Ciril Grossklaus, seinen Sieg gegen den Slovaken Milan Randl mit einer gelungenen Abtaucher-Technik. Der Deutsche Marc Odenthal behielt in Runde zwei die Oberhand gegen Ciril Grossklaus – der Kampf war über die reguläre Kampfzeit ausgeglichen und die Entscheidung fiel im Golden-Score.
Otto Imala triumphierte in seiner ersten Runde über den Lokalmatadoren Lino Veliz vorzeitig mit vollem Punkt. Endstation war in Runde zwei gegen den Ägypter Ramadan Darwish, der sich an diesem Tag als gesetzte Nummer 1 auf Rang 7 klassiert.