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Fieber: Erste Hilfe im Notfall
Ab einer Körpertemperatur von über 38°C spricht man von Fieber. Fieber ist keine eigenständige Krankheit, sondern eine Fähigkeit des Körpers, Infektionen wie beispielsweise das Eindringen von Bakterien zu bekämpfen. Was kann man selber gegen Fieber tun und wann sollte man zum Arzt gehen?
Was ist Fieber?
Generell handelt es sich bei Fieber um eine Abwehrreaktion des Körpers. Fieber ist also nicht eine eigenständige Krankheit, sondern vielmehr eine Reaktion des Körpers auf eine Vielzahl von Einflüssen. Diese Einflüsse können Stress, Erkältungen, Hitzestau, aber auch Infektionen, Tumore oder Stoffwechselstörungen sein.
Achtung: Bei Babys, Kleinkindern, älteren Menschen, Tumorpatienten oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem sollte das Symptom Fieber nicht unterschätzt werden.
Wie erkennt man Fieber?
Meist weisen nicht nur eine erhöhte Körpertemperatur, sondern auch weitere Symptome auf Fieber hin:
- Schüttelfrost
- Müdigkeit
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Allgemeines Unwohlsein
- Appetitlosigkeit
Was tun bei Fieber?
Bei Fieber können folgende Massnahmen helfen:
- Bettruhe (bei eher kühler Zimmertemperatur und wenig Licht)
- Viel Tee und Wasser trinken
- Ein lauwarmes Bad nehmen
- Waden- oder Brustwickel
- Fiebersenkende Medikamente
Wann zum Arzt?
- Begleitsymptome wie starkes Erbrechen, schwerer Durchfall, Benommenheit, Verwirrtheit
- Temperatur über 40°C
- Fieber nach einer Reise in tropische Länder
- Ausbleibende Harnausscheidung
- Unklare Hautausschläge, Gelenkschwellungen
- Starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit
- Andauerndes leichtes Fieber über Wochen
- Fieberkrampf (äussert sich durch Bewusstseinsverlust, vor allem bei Kleinkindern)