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Einer der bekanntesten chinesischen Menschenrechtler ist am Samstag nach Verbüssung einer vierjährigen Haftstrafe entlassen worden. Er hoffe, dass sein Mandant Xu Zhiyong nun als freier Mann leben könne und nicht unter Hausarrest gestellt werde, erklärte Xus Anwalt.
Der Aktivist sei nach der Freilassung in guter körperlicher Verfassung. Xu hatte die Neue Bürgerbewegung gegründet und sich für die Rechte Benachteiligter wie Wanderarbeiter ohne Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem eingesetzt. Seine Verurteilung war auf internationale Kritik gestossen.
Der Menschenrechtler und Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo wurde unterdessen offiziellen Angaben zufolge am Samstag eingeäschert. Er starb am Donnerstag infolge einer Krebserkrankung.
Nach seinem Tod wuchs die Kritik am Hausarrest der Witwe des Dissidenten. Ein Regierungsvertreter erklärte am Samstag, Liu Xia sei frei. Er führte dies jedoch nicht näher aus. Liu Xia stand seit der Verleihung des Nobelpreises an ihren Mann im Jahr 2010 faktisch unter Hausarrest, obwohl offiziell nie Anklage erhoben wurde. (sda/reu)