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Il barbiere di Siviglia
Opera buffa in two acts by Gioachino Rossini (1792-1868)
Libretto by Cesare Sterbini after «Le Barbier de Séville» by Beaumarchais
In Italian with German surtitles.
The performances take place at Theater Winterthur.
With the kind support of Freunde der Oper Zürich
May 2019
Il barbiere di Siviglia
Abstract
Il barbiere di Siviglia
A well-known story, told anew: the International Opera Studio is to tackle Rossini’s Barber of Seville. The figure of the busybody barber for all situations, invented by the comic playwright Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, provided subject matter not only for an entire trilogy of comedies, but also for several operas. The first part, Le Barbier de Séville, had already been very successfully set to music as early as 1782. Thirty years later, Rossini’s version easily put that success in the shade. With Le Nozze di Figaro, Mozart had opted for the middle part of the comic trilogy, which perhaps holds the most revolutionary potential. Yet with his Figaro in Il barbiere di Siviglia, Rossini also succeeded in creating a larger-than-life figure with a wonderfully irreverent temperament, who has long been a permanent fixture on the operatic stage. Known from the commedia dell’arte, the figures come together in a sophisticated intrigue: the mercenary (or genuinely enamoured?) old man; Dottor Bartolo, his scheming accomplice; the music teacher Basilio; Bartolo’s young and beautiful, but above all wealthy ward, Rosina, whom Bartolo intends to marry; Rosina’s secret lover, Lindoro alias Count Almaviva; and the barber Figaro, who against all the odds helps the lovers to have their happy end. The Austrian director Johannes Pölzgutter, who most recently proved that he has an extraordinary gift for comedy with Oscar Straus’s operetta Die lustigen Nibelungen at the Badisches Staatstheater Karlsruhe, will be working with our International Opera Studio’s promising young ensemble. The musical direction will be in the hands of Antonino Fogliani, a Rossini specialist from Italy.
Antonino Fogliani, Musikalische Leitung
Antonino Fogliani
Antonino Fogliani ist ein international gefragter Belcanto-Dirigent aus Italien. Nach seinem Studium am Mailänder Konservatorium und an der Accademia Chigiana in Siena gab er sein vielbeachtetes Debüt beim Rossini Opera Festival in Pesaro mit Il viaggio a Reims. Es folgten weitere Dirigate in Pesaro sowie Gastengagements an den Opernhäusern von Mailand, Venedig, Rom, Neapel, am Maggio Musicale Fiorentino, beim Donizetti-Festval in Bergamo, beim Wexford Festival, in Avignon, Bregenz, an der Opéra-Comique in Paris sowie in Antwerpen, Amsterdam, Barcelona, Straßburg, Toulouse, Monte-Carlo, Oslo, Moskau (Bolschoi), Houston, Montréal und St. Gallen. 2004 debütierte er beim Rossini-Festival in Wildbad, dessen musikalische Leitung er seit 2011 inne hat. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Antonino Fogliani als Erster Gastdirigent an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf engagiert und leitet dort in dieser Saison Aufführungen von La cenerentola, Die Entführung aus dem Serail, Les Contes d’Hoffmann, Lucia di Lammermoor, Madama Butterfly und Pagliacci / Cavalleria rusticana. In jüngster Zeit gastierte Antonino Fogliani zudem u.a. mit Faust an der Houston Grand Opera, mit Pagliacci / Cavalleria rusticana, La cenerentola, La bohème, Norma und La traviata an der Oper Oslo, dirigierte Tosca in der Arena di Verona und an der Oper Frankfurt sowie Lucia di Lammermoor an der Bayerischen Staatsoper, Carmen an der Semperoper Dresden und Le nozze di Figaro an der Palm Beach Opera. Zu seinen zukünftigen Engagements gehören Norma an der Oper Frankfurt und Carmen bei den Bregenzer Festspielen.
Johannes Pölzgutter, Inszenierung
Johannes Pölzgutter
Der aus Wien stammende Regisseur Johannes Pölzgutter studierte Musik- und Theaterwissenschaften und schloss 2008 sein Studium im Fach Musiktheaterregie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab. Während des Studiums inszenierte er Pergolesis La serva padrona, Offenbachs Croquefer und Händels Alcina, die im März 2009 auch im Teatru Manoel in Malta zu sehen war. Von 2009 bis 2012 arbeitete er als Regieassistent für Musiktheater am Luzerner Theater. Dort inszenierte er 2010 die Riemann-Oper von Tom Johnson sowie in den folgenden Spielzeiten Adolphe Adams Le Toréador, Madernas Kammeroper Satyricon, Donizettis Don Pasquale und das Sondheim-Musical Sweeney Todd. Am Saarländischen Staatstheater waren seine Inszenierungen von Rimsky-Korsakows Goldenem Hahn und Verdis Falstaff zu sehen. Er gastierte am Theater Regensburg für Produktionen von La bohème, Madama Butterfly, Flotows Martha und jüngst John Kanders Cabaret, inszenierte L’elisir d’amor für das Theater Bielefeld und Die lustigen Niebelungen am Badisches Staatstheater Karlsruhe. In der Spielzeit 2017/18 sind Inszenierungen von ihm am Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Oper Chemnitz (Die Fledermaus) zu sehen.
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
Ernst Raffelsberger
Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.
Leonardo Sanchez, Graf Almaviva
Leonardo Sanchez
Leonardo Sánchez stammt aus Mexiko, wo er seinen Bachelor an der Universidad De Las Americas Puebla abschloss. Er gewann als einer der jüngsten Sänger des Landes das Plácido Domingo Stipendium. Zudem war er Preisträger verschiedener Gesangswettbewerbe in Mexiko (u.a. Sinaloa International Singing Competition und Carlo Morelli Gesangswettbewerb). 2016 debütierte er als Arturo in Lucia di Lammermoor im Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt. 2017/18 war er als Alfredo (La traviata) am Teatro Bicentenario, als Don Anchise in La finta giardiniera mit dem National Chamber Orchestra Mexico und als Don Ottavio (Don Giovanni) im Teatro Estatal de Yucatan zu hören. Zu seinem Repertoire gehören ausserdem Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi, Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore und Rafael in Serranos La dolorosa. Leonardo Sánchez war zudem als Solist in Beethovens 9. Sinfonie und in Saint-Saëns Weihnachtsoratorium zu hören. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Richard Walshe, Bartolo
Richard Walshe
Richard Walshe wurde in England geboren und studierte an der Royal Academy of Music in London, wo er 2016 sein Studium abschloss. Anschliessend absolvierte er das Ausbildungsprogramm der Royal Academy Opera bei Mark Wildman und Iain Ledingham. 2016 gewann er den Richard Lewis/ Jean Shanks Award der Royal Academy of Music, 2017 den Audrey Strange Memorial Prize bei der Royal Over-Seas League sowie den 2. Preis und den Publikumspreis bei der Mozart Singing Competition in England. Er debütierte im Rahmen des Christine Collins Young Artists Programme als Colline (La bohème) an der Opera Holland Park und sang die Rolle bei einer konzertanten Aufführung der Northern Ireland Opera. An der Royal Academy Opera hat er Figaro (Le nozze di Figaro), Melisso (Alcina), Leporello (Don Giovanni), Brown (Die Dreigroschenoper) und Amantio di Nicolao (Gianni Schicchi) gesungen. Als Teilnehmer des Young Singers Project übernahm er bei den Salzburger Festspielen 2017 die Rolle des Herrn Eiler in Der Schauspieldirektor für Kinder. Im Sommer 2018 war er Mitglied des Glyndebourne Festival Chors, und seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Sinéad O'Kelly, Rosina
Sinéad O'Kelly
Sinéad O’Kelly, Mezzosopranistin aus Belfast, war Mitglied des National Opera Studio in London. 2016/17 war sie Mitglied der North Ireland Opera. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Schubertlied-Preises der International Mozart Competition. An der North Ireland Opera war sie u.a. als 1. Dame (Die Zauberflöte), als Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Cherubino (Le nozze di Figaro), Papagena, Dido (Dido und Aeneas), Galatea (Acis und Galatea), Nerone (L’incoronazione di Poppea) und als Giannetta (L’elisir d’amore) zu erleben. Sie ist zudem regelmässig in Konzerten zu hören. So sang sie in der Royal Albert Hall Persephone in der Uraufführung von John Barbers Oratorium Seven Seeds und war am London Song Festival und am Oxford Lieder Festival zu erleben. Seit 2018/19 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Dean Murphy, Figaro
Dean Murphy
Dean Murphy, Bariton, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hartt School of Music und an der Yale School of Music. Er war Stipendiat der Bel Canto Vocal Scholarship Foundation und der Opera Foundation, in deren Zusammenhang er Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin war. Zudem war er Preisträger beim Lynne Strow Piccolo Award, bei der Amici Vocal Competition, der Peter Elvins Vocal Competition und der Classical Singer Competition. 2013/14 war er Ensemblemitglied an der Opera Connecticut, wo er in Gianni Schicchi, in Pasatieris Signor Deluso und in Salieris Kleine Harlekinade zu erleben war. Zudem sang er Melisso in Alcina, Yamadori in Madama Butterfly an der Connecticut Lyric Opera und Peter in Hänsel und Gretel. Auf der Konzertbühne sang er u.a. in Brahms’ Ein deutsches Requiem, in Händels Messiah, in Faurés Requiem, in Charpentiers Magnificat und in Händels Esther. An der Deutschen Oper Berlin war er 2017/18 u.a. als Fiorello (Il barbiere di Siviglia), als Dancaïre (Carmen), als zweiter Richter (Das Wunder der Heliane), als Polizist (Lady Macbeth von Mzensk), Silvano (Un ballo in maschera), als Schaunard (La bohème) sowie als Wagner in Faust zu erleben. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bereits in Schrekers Die Gezeichneten.
Wojciech Rasiak, Basilio
Wojciech Rasiak
Wojciech Rasiak, Bass, stammt aus Polen und schloss sein Gesangsstudium an der Academy of Music in Poznań in der Klasse von Andrzej Ogórkiewicz ab. Er ist Preisträger verschiedenster Gesangswettbewerbe u.a. in Vrable, in Katowice, Mlawa und beim «Vox populi» in Jelenia Góra. Er besuchte Masterklassen bei Matjaz Robavs, Piotr Miciński, Eva Blahova, Helena Zubanovich und Bogdan Makal. 2014 debütierte er am Teatr Wielki in Poznań in der Titelpartie von Le nozze di Figaro und als Arzt in Macbeth. Er ist zudem immer wieder auf der Konzertbühne zu hören, so mit den Philharmonischen Orchestern von Poznan, Bydgoszcz und Opole, mit welchem er als Solist bei der Johannespassion zu hören war. Ab 2016 war er Mitglied der Opera Academy am Teatr Wielki in Warschau, wo er Gesangsunterricht u.a. von Eytan Pessen, Neil Shicoff und Olga Pasiecznik erhielt. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.
Justyna Bluj, Berta
Justyna Bluj
Justyna Bluj wurde in Polen geboren und studierte an der Academy of Music in Krakau bei Olga Popwicz Gesang. Sie besuchte zudem Meisterklassen bei Neil Shicoff, Piotr Beczala, Helmut Deutsch, Marek Rzepka, Paola Larini u.a. Ab der Spielzeit 2016/17 war sie Mitglied der Opera Academy an der Polish National Opera in Warschau und 2017 zudem Stipendiatin der Eugenia Jütting Stiftung. Sie war in verschiedenen Produktionen der Polish National Opera zu erleben, u.a. in der Produktion About the Kingdom of Day and Night and Magic Instruments basierend auf Mozarts Zauberflöte, als Nonne in Der feurige Engel, eine Produktion, mit der Justyna Bluj auch am Festival d’Aix en Provence gastierte, sowie in einem Liederabend mit Helmut Deutsch. Zu ihrem Repertoire gehören ausserdem u.a. Erste Dame (Die Zauberflöte) und die zweite Frau in Dido und Aeneas. Seit 2018/19 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Jungrae Noah Kim, Fiorello
Jungrae Noah Kim
Jungrae Noah Kim stammt aus Südkorea und studierte Gesang in seiner Heimatstadt Seoul am College of Music bei Kwang Chul Youn. 2015 war er Preisträger beim «Francisco Viñas» Wettbewerb in Spanien und Finalist beim «Neue Stimmen» Wettbewerb in Deutschland. Im Sommer 2016 debütierte er als Masetto in Don Giovanni bei den Bregenzer Festspielen sowie als Solist in Webbers Requiem. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und sang hier bereits in Schrekers Die Gezeichneten.
Thomas Erlank, Ambrogio
Thomas Erlank
Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podesta (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodante. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall, und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Seit Beginn dieser Saison ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang den Tenorpart in der Winterreise.
Nathan Harris, Musikalische Einstudierung
Nathan Harris
Nathan Harris stammt aus den USA und studierte Klavier an der Michigan Universität bei Martin Katz und an der University of Chicago bei Svetlana Belsky. An der Guildhall School of Music and Drama bildete er sich zum Solokorrepetitor weiter und war dort für die Produktionen Marva, Iolanta, Radamisto und Occo’s Eternal Act verantwortlich und als Assistenzdirigent für The Consul, The Long Christmas Dinner und A Dinner Engagement. Zudem hat er bei der British Youth Opera und mit den Cambridge Philharmonics gearbeitet. Als Pianist war er in einer Livesendung der Radiostation Chicago WFMT zu hören, in einem Klavierrezital des Tschaikowsky-Festivals des Detroit Symphony Orchestra; er spielte Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 mit dem University of Chicago Symphony Orchestra und war 2016 vom Weill Music Institute der Carnegie Hall eingeladen, am Lieder-Workshop «The Song Conginues» bei Marilyn Home teilzunehmen. Er besuchte Masterklassen bei Helmut Deutsch, Julius Drake, Graham Johnson, Roger Vignoles und Margo Garrett. Nathan Harris ist Absolvent des SongFest in Los Angeles, des Franz-Schubert-Institutes in Baden bei Wien und der «Georg Solti Accademias Repetitor Masterclass» in Venedig. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Enrico Cicconofri, Musikalische Einstudierung
Enrico Cicconofri
Enrico Cicconofri wurde in Italien geboren und studierte am «Luigi Cherubini» Konservatorium in Florenz. Als Solist war er mit verschiedenen Orchestern Italiens mit Mozarts Klavierkonzert KV 467, Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Saint-Saëns Carneval des animaux, Prokofiews Klavierkonzert Nr. 3 und in zahlreichen zeitgenössischen Stücken zu hören. Er gewann mehrere Klavierwettbewerbe in ganz Italien, u.a. den internationalen Klavierwettbewerb in Rom, den Marco Fortini Wettbewerb in Bologna und den Lia Tortora Wettbewerb in Perugia. Zudem trat er im Vatican City Radio und im Nationalen Fernsehsender France3 auf. Von 2014-2015 studierte er an der «Incontri col Maestro» Piano Academy in Imola bei Enrico Pace und Piero Rattalino. 2015 wurde er Solokorrepetitor beim Teatro Lirico Sperimentale in Spoleta, wo er u.a. für Un ballo in maschera, La cenerentola und Rosicca e Morano zuständig war. Zudem war er 2017 Korrepetitor bei der 71. European Song Competition in Spoleto. Im selben Jahr gewann er den HSBC Preis der Académie du Festival d’Aix. Während der Spielzeit 2017/18 war er als Gastpianist und Vocal Coach an der Opéra National de Paris engagiert. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Rafael Gordillo Maza, Musikalische Einstudierung
Rafael Gordillo Maza
Rafael Gordillo wurde in Madrid geboren und studierte Klavier am dortigen Konservatorium bei Fernando Puchol und an der Haute École de Musique in Lausanne bei Jean François Antonioli. 2015 gewann er das Leenaards cultural Stipendium und zog im gleichen Jahr in die USA, um dort bei Martin Katz an der University of Michigan zu studieren. Er war in verschiedenen Konzerten in Europa und der USA zu hören, sowohl in Kammermusikensembles als auch als Liedbegleiter. Er war zu Gast bei den Festivals Music Academy of the West in Kalifornien und den Prager Summer Nights, wo er als Gesangscoach und Korrepetitor die Produktionen La cenerentola, Don Giovanni und Le nozze di Figaro betreute. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.