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Engpasssituationen am Hüftgelenk entstehen durch ein Anstoßen der gelenkbildenden Oberschenkel- und Beckenknochens. Dieses, durch bestimmte Bewegungen verursachte Anstoßen, führt zu einem Verdrängen von Gelenklippe und Knorpel, was dauerhaft eine Schädigung dieser Gewebestrukturen zur Folge hat.
Besteht ein Engpassproblem des Hüftgelenks, das durch konservative Behandlungen nicht zu beheben ist, muss es häufig auf Grund der Beschwerdesituation operativ behoben werden.
Sollte eine Operation des Hüftgelenks notwendig werden, wird diese minimal-invasiv als Gelenkspiegelungseingriff durchgeführt. Während des Eingriffes wird die Engpasssituation beseitigt. Eventuell vorhandene Gelenklippen- und Knorpelschäden werden ebenfalls therapiert. Die Operation erfolgt in unter stationären Bedingungen. Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 5 Tage.
Die Mobilisation erfolgt ab dem 1. Tag nach der Operation mit Hilfe der Krankengymnastik an Unterarmgehstützen. Das operierte Bein sollte in der Regel nicht vollbelastet werden. Für diesen Zeitraum ist eine medikamentöse Thromboseprophylaxe erforderlich. Nach der stationären Entlassung sollte die Krankengymnastik weiter fortgesetzt werden. In der Regel ist nach einer Hüftgelenksspiegelung befundabhängig mit einer Rehabilitation von 12 Wochen zu rechnen.