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Erläuterung der Begriffe Ordnungsbusse, ordentliches Strafverfahren und Administrativverfahren
Eine Ordnungsbusse erhältst du, wenn du eine in der Ordnungsbussenverordnung aufgeführte Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz begangen hast. Das Ordnungsbussenverfahren kommt nicht zur Anwendung, wenn bei der Widerhandlung eine Person gefährdet oder verletzt wurde oder es einen Sachschaden gab. Beispiele hierfür sind: Überschreiten der zulässigen Parkzeit, Halten an unübersichtlichen Stellen, zu schnelles Fahren, Nichttragen der Sicherheitsgurte u.a. Bussenliste des Bundes.
Ist wegen der Schwere der strafbaren Handlung die Erledigung im Ordnungsbussenverfahren ausgeschlossen oder wird die Busse nicht innert Frist bezahlt, kommt es zum ordentlichen Strafverfahren. Die verzeigte Person bedenkt oft nicht, dass ein Verstoss gegen Verkehrsvorschriften ausserhalb des Ordnungsbussengesetzes dem Strassenverkehrsamt des Wohnsitzkantons gemeldet wird. Dieses muss prüfen, ob gegen die betroffene Person – zusätzlich zur strafrechtlichen Sanktion – eine Verwarnung oder ein Führerausweisentzug zu verfügen ist.
Dies geschieht im Rahmen des sogenannten Administrativverfahrens. Weitere Infos findest du in unserem Merkblatt. Solltest Du mit einer Strafe nicht einverstanden sein, kannst du unser Musterschreiben, das ebenfalls im Merkblatt zu finden ist, nutzen und Einsprache erheben.