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Die BLS wird ihre Züge im zukünftigen Wartungszentrum in Givisiez unterhalten
Das zukünftige multimodale Zentrum der TPF in Givisiez, das im Dezember 2012 den Medien vorgestellt wurde, soll den Unterhalt, die Wartung und den Betrieb für alle Strassen- und Schienenfahrzeuge zusammenführen. Dies ermöglicht eine Rationalisierung der Produktionsgeräte, die sich heute im Grossraum Freiburg verteilen, sowie eine starke Verminderung der Lärmemissionen in dicht besiedelten Wohngebieten, die sich derzeit in unmittelbarer Nähe der Depots und Werkstätten befinden. Das Projekt soll grosse Skaleneffekte für die öffentliche Hand, Bestellerin der Dienstleistungen im öffentlichen Verkehr, erwirken.
Die Investitionen in den Bau dieses Industriekomplexes belaufen sich auf über 100 Millionen Franken. Er ist ein Eckpfeiler der TPF-Strategie, die eine Zentralisierung ihrer Tätigkeiten in der Peripherie vorsieht, um so Bauland in den stark besiedelten Gebieten für die Entwicklung von Immobilienprojekten und städtebaulichen Vorhaben, wie diejenigen der Bahnhöfe Bulle und Châtel-St-Denis, freizulegen.
Ein Eigentümer, zwei Betreiber
Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung am 12. Februar 2015 wird nun die BLS Mieterin eines Teils des multimodalen Zentrums der TPF in Givisiez sein. Die BLS wird dort nach Inbetriebnahme Anfang 2019 während einer Übergangsphase von sieben Jahren ihre Züge mit ihrem eigenen Personal unterhalten. Die TPF freuen sich, der BLS diese effiziente Lösung anbieten zu können. Diese Vereinbarung ermöglicht einen Erfahrungsaustausch im Bereich der technischen Wartung zwischen den beiden in der Region Freiburg tätigen Transportunternehmen in der Region Freiburg.
Das Projekt in Givisiez wurde entsprechend ausgelegt. Die Auflage ist für Ende 2015 vorgesehen.
Freiburg, den 13. Februar 2015