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„Friede auf Erden“: Unsere Konzerte im November
Im Sommer 1944 wurde der Schweizer Komponist Frank Martin beauftragt, ein Oratorium zum Ende des Krieges zu komponieren. In der Tat wurde „In Terra Pax“ dann auch am 7. Mai 1945 in Genf uraufgeführt.
„[…] Ich glaube nicht, dass ich, während ich dieses Oratorium komponierte, jemals irgendwelche Illusionen über die Art des Friedens hatte, der dem Ende des Krieges folgen würde. Aber dieser Mangel an Illusion konnte mich nicht an dem Versuch hindern, den Übergang von tiefster Verzweiflung zur Hoffnung auf eine leuchtende Zukunft auszudrücken. Und das bedeutete dann, dass ich in den Worten Christi die absolute Forderung nach Vergebung – wie sie in seiner Lehre enthalten ist – aussage, ohne die ein wirklicher Friede unfassbar ist. […].“
Auch wir wissen nicht, wann der Friede in Europa wieder einkehren wird, aber wir hoffen inständig, dass es bald soweit ist. Martins Oratorium ist ein selten aufgeführtes Juwel und wir freuen uns sehr darauf, es mit dem Zürcher Bach Chor, dem Sinfonischen Orchester Schweiz und unseren fünf herausragenden Solisten in Zürich (Tonhalle, 12.11.2023, 19:00) und im Basler Münster aufführen zu dürfen. An seine Seite haben wir Bruckners „Te Deum“ gestellt, ein Werk, auf welches der Komponist so stolz war, dass er es an der Himmelspforte Gott selbst überreichen wollte.
BMK.Flyer.In Terra Pax