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Durch den Wegfall der Turniere in China aufgrund der Corona-Pandemie erhielt Neapel eine einjährige Lizenz zur Austragung eines ATP-250-Tour-Turniers. In den Jahren zuvor war das Turnier in der drittgrössten Stadt Italiens Austragungsort für Challenger Turniere.
Dies dürfte es wohl auch in Zukunft wieder werden, denn der Platz auf dem Tennisgelände des Tennis-Klubs Napoli 1905 machte alles andere als Eigenwerbung.
Aufgrund von aufgequollenen Bodenbelägen und abstehenden Teppichnähten mussten die Qualifikationsspiele, welche ursprünglich für Ende letzter Woche angesetzt gewesen waren, verschoben werden. Als Ersatz wurden Beläge vom Firenze Open aus Florenz nach Napoli gebracht. Diese wurden während des Turniers dort von den Spielern gelobt.
Doch in Neapel sollten sie das Problem nicht lösen können, zumindest zunächst. Denn die Partie zwischen Luca Nardi und Corentin Moutet musste beim Stand von 2:2 im ersten Satz unterbrochen werden, da der Platz zu rutschig war. Das Aufeinandertreffen der beiden konnte dann am vergangenen Mittwoch fortgesetzt werden.
Allerdings scheint nicht nur die Organisation der Spielfelder in Neapel ein Problem zu sein. Auch ausserhalb des Courts läuft nicht alles glatt. Nicola Barrientos, die Nummer 62 der ATP-Doppelweltrangliste, meldete sich am Dienstag via Twitter zu Wort. Der 35-Jährige postete ein Video, in dem zu sehen ist, dass seine Sachen einfach aus seinem Zimmer entfernt wurden, ohne ihn zu informieren.
Barrientos sei erst während seines Spiels darüber informiert worden, dass er zum zweiten Mal sein Hotel wechseln müsse. Mit seinem Post rief er die ATP dazu auf, zu verhindern, dass weitere Spieler dasselbe erleben müssen.
In jedem Fall dürften die Ereignisse rund um das Turnier in Neapel keine Werbung für einen dauerhaften Aufstieg auf die ATP-Tour gemacht haben. (mom)
Rapperswil-Jona hatte vor dem Duell gegen Lugano fünf Siege aneinandergereiht, die Bianconeri deren vier. Von daher war klar, dass eine Serie zu Ende gehen würde. Dass jene der Lakers weiterging, verdankte das Heimteam dem starken Überzahlspiel. Die St. Galler nutzten sämtliche vier Chancen, wobei keines dieser vier Powerplays länger als 58 Sekunden dauerte.