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Grundsätzlich ist es möglich in jeder Körperhaltung zu meditieren, in der die Wirbelsäule aufrecht ist und der Körper relativ entspannt bleiben kann. Am einfachsten ist es jedoch, im Sitzen zu meditieren. In einer ruhigen Sitzhaltung ist es leichter die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und sich zu konzentrieren, ohne zu schnell müde zu werden oder sich ablenken zu lassen.
In der Tradition der Achtsamkeitsmeditation wird die 'Sieben-Punkte-Haltung' empfohlen, die entweder auf einem Stuhl oder auf dem Boden sitzend eingenommen werden kann. Achtet man darauf, den Körper vor und während der Meditation immer wieder nach diesen sieben Punkten auszurichten, wird es im Laufe der Zeit immer einfacher, sich in die Haltung hinein zu entspannen.
Sollten sich bereits nach kurzer Zeit Verspannungen oder Rückenschmerzen bemerkbar machen, ist es gut sich anzulehnen, mit sehr kurzen Meditations-Sequenzen anzufangen oder vor der Meditation ein paar Bewegungsübungen zu machen, die die Muskulatur lockern.
Abgesehen von der Haltung ist es noch vorteilhaft, bequeme Kleidung zu tragen, die nicht einschnürt und die Atmung behindert. Das leicht erhöhte Sitzen auf einem Meditationskissen erleichtert das Entspannen der Beinmuskeln und entlastet Knie und Hüftgelenke.
Auch die Umgebung sollte angenehm sein, entspannend wirken und Ruhe vermitteln.
Um sich auf die Meditation einzustellen, kann zusätzlich eine symbolische Handlung durchgeführt werden, die den Geist und den Körper darauf vorbereitet, sich aus dem Alltag zurückzuziehen. So ein kurzes Einleitungsritual könnte zum Beispiel darin bestehen, eine Klangschale anzuschlagen, eine Kerze anzuzünden oder auch einfach nur die Uhr oder den Schmuck abzulegen, die wir im Alltag tragen und so bewusst den (kurzfristigen) Rückzug aus dem «normalen» Geschehen zu unterstreichen.
Um die Meditation in der Sieben-Punkte-Haltung einmal auszuprobieren, findest du oben eine geführte Anleitung.