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Eine Versicherung hat die zehn Metropolen ermittelt, in denen die meisten Leute durch Naturkatastrophen gefährdet sind. Riskant lebt demnach vor allem die Bevölkerung in Asien und die Bewohner einer Stadt in den USA.
In der Metropolregion rund um die iranische Hauptstadt leben etwa zwölf Millionen Menschen. Hier treffen die Anatolische und die Eurasische Platte aufeinander. Dadurch gibt es ein hohes Risiko von Erdbeben.
Die grösste Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien ist für ihre Nähe zur San-Andreas-Verwerfung bekannt, die den Untergrund immer wieder beben lässt. In der Region um LA leben knapp 15 Millionen Menschen.
Die bedeutende Industriestadt liegt an der Mündung des Jangtsekiang, des längsten Flusses Chinas, ins Ostchinesische Meer. Hochwasser ist hier keine Seltenheit.
Mit 14,1 Millionen Einwohnern ist die Region um die indische Stadt der drittgrößte Ballungsraum des Landes. Hier drohen Überflutungen, Tsunamis und Hurrikane.
Die japanische Hafenstadt liegt auf einer Halbinsel im Pazifik. Hier drohen vor allem Tsunamis. 2,3 Millionen Menschen leben hier.
Die Region um die Hauptstadt von Indonesien beherbergt 28 Millionen Menschen. Zwei Fünftel der Fläche von Jakarta liegen unterhalb des Meeresspiegels. Vor allem Erdbeben und Fluten bedrohen die Bevölkerung dort.
Die Region um die japanischen Städte Osaka und Kobe beherbergt knapp 15 Millionen Menschen. Neben heftigen Erdbeben - zuletzt 1995 - drohen Überflutungen, Taifune und Sturmfluten.
Die Region um das Delta des Perlflusses beherbergt unter anderem Hongkong und ist die Heimat von über 42 Millionen Menschen. Es ist die durch Sturmfluten am stärksten gefährdete Region. Hinzu kommt das Risiko durch Zyklone und Überschwemmungen.
Die Bevölkerung der Hauptstadt der Philippinen hat neben Erdbeben vor allem heftige Taifune zu befürchten. Im vergangenen Jahr fegte «Haiyan» über die Region hinweg und hinterliess eine Spur der Verwüstung. Rund 7500 Menschen starben, mehr als vier Millionen wurden obdachlos.
37 Millionen Menschen leben in der Gegend um die zwei japanischen Städte, die durch Erdbeben, Monsune, Tsunamis und Überflutungen bedroht werden. Bei einem Erdbeben 1923 starben mehr als 142'000 Menschen.