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Die EKR beauftragte die Académie du journalisme et des médias (AJM) der Universität Neuenburg mit der Durchführung einer Studie mit dem Ziel, besser zu verstehen, wie ein Medienproduktionssystem als Ganzes zu Produktionen mit potenziell diskriminierenden Auswirkungen führen kann.
Diese Studie stützt sich auf detaillierte Untersuchungen von drei Artikeln mit diskriminierenden Auswirkungen. Sie umfasst die Analyse der Artikel selbst (Diskursanalyse) und vertiefte Gespräche (Forschungsinterviews) mit den Autorinnen bzw. Autoren der Artikel, weiteren Journalistinnen und Journalisten sowie Mitgliedern der Redaktion, die für den Artikel zuständig war. Dieser Austausch ermöglichte es, die wichtigsten Schritte bei der Produktion von Nachrichten, die als diskriminierungssensibel bezeichnet werden können, nachzuvollziehen und die dabei wirksamen Berufspraktiken und -logiken zu identifizieren. Bei den journalistischen Produktionen handelt es sich nicht um Extrembeispiele, sondern um typische Beispiele von Produktionen, die in ihrer Gesamtheit und wiederholt zur (Re-)Produktion von negativen Stereotypen und Vorurteilen beitragen können. Die Analyse dieser Beispiele hat es ermöglicht, auf die Hauptfrage, die im Rahmen dieses Berichts gestellt wurde, zu antworten: Welche produktionssystemischen Aspekte sind bei der Produktion von Nachrichten an der (Re-)Produktion von Medientexten mit potenziell diskriminierenden Auswirkungen beteiligt?
Die identifizierten Aspekte werden es der EKR ermöglichen, konkrete Schritte der Prävention im Bereich der Medien zu unternehmen.