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Mesures à prendre pour la sécurité dans les tunnels de l’Oberland bernois (A8)
Les normes de sécurité concernant les tunnels sont devenues plus strictes. En Suisse, ce sont surtout les anciens tunnels autoroutiers qui doivent faire l’objet d’une adaptation. Dans les tunnels de l’A8, sur la rive gauche du lac de Brienz, de telles mesures ont déjà été réalisées et d’autres sont planifiées. Les tunnels de Leissigen et de la Simmenfluh seront également nouvellement équipé au cours de ces prochaines années.
Allein auf dem Nationalstrassennetz des Kantons Bern sind heute 28 ein- oder zweiröhrige Tunnels mit einer Gesamtlänge von 24 km in Betrieb. Ein grösserer Teil dieser Tunnels erfüllt die strengen europäischen Sicherheitsstandards derzeit noch nicht vollumfänglich. Die Tunnelbauten werden daher sukzessive den neuen Standards angepasst.
Bei einröhrigen Tunnels müssen zusätzliche Stollen gebaut werden, die als Fluchtweg dienen können. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
Die Stollen führen entweder rechtwinklig von der Röhre weg ins Freie (Fluchtstollen), oder sie werden parallel zur Tunnelröhre errichtet (Sicherheitsstollen). Massgebend für die Entscheidung, welche Variante gebaut wird, ist unter anderem die Länge des Tunnels und die Topografie der Umgebung. Die Sicherheitsstandards sehen vor, dass ca. alle 300 Meter ein Fluchtweg aus der Tunnelröhre besteht, entweder als Fluchtstollen oder als Durchgang in einen Sicherheitsstollen.
A8 Brienzersee
Am linken Brienzerseeufer wurden in den letzten Jahren bereits verschiedene dringliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit realisiert. Diese betreffen unter anderem die Einsatzplanung der Sicherheitskräfte sowie verschiedene Sanierungsarbeiten. Zudem wurde der Notausgang des Giessbachtunnels aufgerüstet.
In den kommenden Jahren werden aufwendige bauliche Massnahmen zur weiteren Optimierung der Tunnelsicherheit ergriffen. Die beiden längeren Tunnels Giessbach (3341 m) und Chüebalm (1322 m) werden mit Sicherheitsstollen ausgestattet, die parallel zur Hauptröhre verlaufen. In regelmässigen Abständen werden zwischen Haupttunnel und Sicherheitsstollen Querverbindungen ( = Notausgänge) errichtet; diese bieten im Ereignisfall eine Fluchtmöglichkeit für die Menschen im Tunnel. Dem gleichen Zweck dient der Fluchtstollen, mit dem der vergleichsweise kurze Senggtunnel (864 m) ausgestattet wird; der Fluchtstollen wird von der Tunnelmitte aus als Querstollen ins Freie führen.
Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Verstärkung der Zwischendecke im Giessbachtunnel. Zudem muss die bisherige Tunnellüftung verstärkt werden. Diese Arbeiten werden in Zusammenhang mit der geplanten Gesamterneuerung des Abschnittes Interlaken-Ost - Brienz umgesetzt.
Der Bau der Sicherheits- bzw. Fluchtstollen auf der A8 entlang des Brienzersees wird Anfang 2014 aufgenommen und voraussichtlich im Frühjahr 2017 vollendet. Die Gesamtsanierung des A8-Abschnittes am Brienzersee wird im Frühjahr 2017 gestartet und voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen.
Weitere Infos: www.tunnelsicherheit-a8.ch
A8 Leissigentunnel
Der 2,2 km lange Leissigentunnel muss ebenfalls sicherheitstechnisch aufgerüstet werden. Geplant ist ein Sicherheitsstollen, der bergseitig parallel zur Tunnelröhre verläuft. Die Ausgänge werden sich in der Nähe der Tunnelportale befinden.Das Projekt ist noch nicht genehmigt, der Baubeginn ist frühestens 2015 vorgesehen.
Weitere Infos auf www.tunnelsicherheit-a8.ch
A6 Simmenfluhtunnel
Der relativ kurze Tunnel in der Gemeinde Wimmis (Länge 610 m) wird mit einem Fluchtstollen ausgestattet, der von der Tunnelmitte rechtwinklig abzweigend zu einem Vorplatz an der Kantonsstrasse führt. Die Realisierung ist ab 2015 vorgesehen.
Weitere Infos auf www.tunnelsicherheit-a8.ch
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