Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03104.jsonl.gz/2128

Zusammenfassung
Bis zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung kann nicht von einer schweizerischen Invalidenfürsorge gesprochen werden, sondern lediglich von einer Invalidenfürsorge in der Schweiz.
Als Arbeitsgeber errichtete der Bund für seine Beamten und Bediensteten Pensionskassen und Hilfskassen mit Invalidenrenten. Analog zum Bund schufen auch einzelne Kantone für ihre Beamten und Angestellten, oder für einzelne Kategorien wie Lehrer, Pensionskassen mit Invalidenleistungen. Die Kantone Waadt (1907), Glarus (1918), Solothurn (1955) und Baselstadt (1956) schufen für ihre Bevölkerung obligatorische Invalidenversicherungen. Städte wie Lausanne, St. Gallen, Bern, Zürich und Luzern schufen für ihre Beamten, deren Witwen und Waisen Rentenleistungen bei Alter und Invalidität.