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Giulia Steingruber verpasst in London den Einzug in den Sprung-Final. Die 18-jährige St. Gallerin verpatzte in der Qualifikation an ihrem Paradegerät den zweiten Sprung.
Nachdem Steingruber ihren ersten Sprung, den Tschussowitina, einigermassen sicher zum Stand gebracht hatte, musste sie sich bei der Landung des zweiten Sprungs mit den Ellbogen am Boden abstützen, worauf sie ausserhalb der Markierung zum Stand kam.
Mit der Durchschnittsnote von 13,924 Punkten durfte sie zwar noch leise auf den Vorstoss in den Final der besten acht vom nächsten Sonntag hoffen. Doch mit dem Auftritt von Europameisterin Sandra Izbasa war das Thema um 21.30 Uhr Schweizer Zeit erledigt.
Konkurrenz zieht vorbei
Mit Yamilet Pena Abreu aus der Dominikanischen Republik überstand eine Turnerin den Cut, obwohl sie beim fast wahnwitzig schwierigen Überschlag mit Doppelsalto auf dem Gesäss landete. Und Janine Berger, die das gleiche Repertoire wie Steingruber präsentierte, zog trotz Sturz beim Tschussowitina in den Final ein.
Allein die Tatsache, dass die deutsche Newcomerin auch so noch um vier Zehntel besser war, untermauert, wie wenig bei Steingruber an diesem Unglückstag zusammenpasste.
Der Mehrkampffinal als Trost
Immerhin schaffte Steingruber die Qualifikation für den Mehrkampffinal der besten 24 am Donnerstag. Die Ostschweizerin war am Schwebebalken gut in den Wettkampf gestartet. Einen ersten Sturz verzeichnete sie danach am Boden, als sie nach einer Kombination mit einem geschraubten Vorwärtssalto zum Abschluss zu Boden musste. Am Stufenbarren gelang ihr eine gute, aber keine makellose Übung.
Si