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Legalisiertes Schweizer Online-Glücksspiel kommt in Jahr 2019
Die Aufregung, die durch die 73% der Wähler, die die Legalisierung von Online Casinos und des Glücksspiels in der Schweiz erfolgte, ist leise geworden, da die Regierung zusätzliche Beschränkungen erlassen hat.
Obwohl Online-Glücksspiele jetzt legal sind, haben nur Unternehmen, die landbasierte Casinos im Land haben, Anspruch auf eine Online-Lizenz. Sie dürfen Online-Poker und Roulette sowie Verlosungen und Lotterien anbieten.
Regulierungen für lizenzierte Anbieter
Das neue Gesetz wird im Januar 2019 in Kraft treten, und die Betreiber können Anträge bis Juni nächsten Jahres einreichen. Der Bundesrat nimmt nur Anträge von Schweizer Unternehmen an.
Das Verbot ausländischer Betreiber erfordert, dass Internetanbieter die ISP von ausländischen Unternehmen sperren, sodass Schweizer Spieler nicht auf sie zugreifen können. Die Justizministerin Simonetta Sommaruga sagte, dass ausländische Unternehmen verboten werden, weil sie keine Steuern für das Land oder eines der problematischen Interventionsprogramme für Glücksspiele zahlen.
Diejenigen, die sich gegen die neuen Bestimmungen aussprechen, argumentieren, dass das Verbot ausländischer ISP gegen das verfassungsmäßige Recht der Bürger auf Informations- und Kommunikationsfreiheit verstößt. Andere haben gesagt, dass das Verbot lediglich ein Trick ist, um Schweizer Casinobetreiber zu schützen, indem sie internationale Konkurrenten eliminiert. Es wurden Bedenken geäußert, dass die einseitigen Genehmigungen nur für lokale Online-Glücksspiel-Betreibern den Schwarzmarkt entfacht.
Es wurde vorgeschlagen, dass ausländische Betreiber nicht direkt verboten werden sollten und dass eine bessere Option die Einführung von Lizenzen und Vorschriften wäre, die in anderen Ländern erfolgreich waren. Internationale Unternehmen unterliegen dann denselben Lizenzgebühren, Gesetzen, Steuerbeiträgen und Regelungen wie lokale Betreiber.
Der Vizepräsident der Demokratischen Jugendpartei, Nicholas Rimoldi, wiederholte die Einschätzung und sagte, dass die Integration ausländischer Casinos, wie es andere EU-Länder erfolgreich gemacht haben, Steuereinnahmen bringen würde.
Dänemark wurde als Beispiel verwendet, um die erfolgreiche Integration ausländischer Betreiber in den inländischen Sektor zu veranschaulichen und als Modell dienen könnte.
Die EU folgt dem globalem Trend
Jedes europäische Land erstellt seine eigenen Gesetze ohne Einmischung der EU-Kommission. Daher kann jedes Land entscheiden, ob es sowohl an Land als auch Online Glücksspiele legalisieren oder regeln soll. Die Länder können alle Beschränkungen einführen, die sie für erforderlich halten, einschließlich des Verbots von ausländischen Betreibern.
Während das Glücksspiel in digitale Casinos übergeht, bewerten viele Länder ihre Gesetze und Vorschriften neu. Die Branche erlebt einen globalen Trend, in dem Länder sich dafür entscheiden, zu legalisieren, zu regulieren und daher von allen Online-Glücksspielen zu profitieren, an denen ihre Bürger teilnehmen.
Quelle:
https://www.casino.org