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Schweiz – Unabhängig seit 1499
Hauptstadt: Bern
Die Schweiz ist ein Binnenstaat in den mitteleuropäischen Alpen. Das Land hat eine Gesamtfläche von 41.290 km². Damit ist die Schweiz das 21. kleinste Land in Europa und liegt auf Platz 136 der Welt. Sie liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 1.350 m über dem Meeresspiegel und ist damit eines der höchstgelegenen Länder der Welt. Der höchste Berggipfel (Dufourspitze) liegt bei 4.634 Metern.
Es gibt keinen Zugang zum offenen Meer. Es gibt direkte Staatsgrenzen zu den 5 Nachbarländern Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland und Liechtenstein.
Die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) ist die landesweite Zeit in der Schweiz. Wie in vielen Ländern, die weit vom Äquator entfernt sind, gibt es im Sommer eine Sommerzeit. Bezogen auf die GMT beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde im Sommer und +2 Stunden im Winter.
Das Klima in der Schweiz
Das Wetter in der Schweiz wird von einer gemäßigten Klimazone bestimmt. Wie in der nördlichen Hemisphäre üblich, sind die Tage in den Sommermonaten nicht nur wärmer, sondern auch länger. Je nach Jahreszeit liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen zwischen 4 und 25 Grad. In einigen Teilen des Landes steigt die Temperatur auf bis zu 28 °C. In den kälteren Monaten und je nach Region sinkt die Temperatur auf bis zu -2 °C im Monatsdurchschnitt.
Das Wetter in der Schweiz kann von Region zu Region sehr unterschiedlich sein, sogar an ein und demselben Tag. Die alpinen Gebirgszüge bilden eine starke klimatische und meteorologische Trennlinie, die auch das Wetter innerhalb der Alpen beeinflusst. Der Kanton Tessin (ohne das Gebiet des Gotthardmassivs), das obere Münstertal und das Wallis sowie das Bündner Tal, haben ein mildes mediterranes Klima und eine mediterrane Vegetation, während die anderen Kantone nördlich der Alpen ein kontinentales Klima haben.
Auch die Temperaturen in der Schweiz variieren je nach Lage und Höhe. Es lohnt sich daher, die tägliche Wettervorhersage für jede Region und die Live-Webcams für die Schweiz zu konsultieren.
Aktuelle Informationsquellen für das Wetter in der Schweiz sind:
- Meteomedia (ein von dem Schweizer Moderator und Journalisten Jörg Kachelmann gegründetes meteorologisches Dienstleistungsunternehmen),
- SRF Meteo (der Schweizer Wetterdienst von Radio und Fernsehen),
- MeteoSchweiz (Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) und
- MeteoNews (ein privater Wetterdienst mit Sitz in Zürich).
Wetter in den Bergen
Innerhalb eines Augenblicks kann sich das Wetter in den Bergen ändern. Es ist daher ratsam, jederzeit auf schlechtes Wetter vorbereitet zu sein und bei drohendem Unwetter sofort eine Hütte oder Station aufzusuchen. Aufgrund des Klimawandels der letzten Jahre wird es immer schwieriger, die langfristigen Wetterbedingungen in allen Gebirgsregionen Europas zu berechnen.
Vor allem in der Schweiz ist das Wetter in den Bergen im Winter sehr wechselhaft. Kälte- und Wärmeperioden wechseln sich fast täglich ab, ebenso wie Schnee, Regen und Sonne. Extreme Sommerhitze ist in den Bergregionen der Schweiz keine Seltenheit. Generell sollte bei der Planung einer Reise in die Berge, egal ob im Sommer oder im Winter, immer ein Sonnenschutzmittel verwendet werden, da die alpine Sonne nicht zu unterschätzen ist.
Bei drohendem Schlechtwetter sollten Aktivitäten wie Canyoning und Gleitschirmfliegen vermieden oder sofort abgebrochen werden. Dasselbe gilt, wenn sich auf einem Schweizer See ein Sturm ankündigt: Verlassen Sie den See wegen der Blitze sofort. Deshalb sollte man auch nie in den Bergen wandern, wenn ein Sturm „zu gegebener Zeit“ vorhergesagt ist. In den Bergen ist man den Gewittern viel näher als in den Tälern, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Bergbewohner vom Blitz getroffen werden.
Auf Schweizer Skipisten ist es im Winter unerlässlich, die Beschilderung und die Warnhinweise zu beachten, um das Risiko von Lawinenabgängen und Stürzen in unpräpariertem Gelände und gefrorenen Gletscherspalten zu vermeiden.