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Die ersten Drohnen-Flughäfen der Welt sollen in Ruanda entstehen. Nicht irgendwann, sondern schon ab dem nächsten Jahr. Das renommierte britische Architekturbüro «Foster + Partner» hat die Pläne erstellt und will mit den neuartigen Landeplätzen die wirtschaftliche und gesundheitliche Situation im Land verbessern.
Besonders für abgelegene Regionen von Ruanda seien die Drohnen-Flughäfen von grossem Nutzen: Wichtige Medikamente und kleinere Handelsgüter können günstig, schnell und einfach transportiert werden, wie die Architekten in einer Mitteilung schreiben.
Dass die weltweit ersten Drohnen-Flughäfen in Afrika entstehen, ist kein Zufall. Oftmals fehlen Strassen, viele Menschen haben keinen Zugang zu einem funktionierenden Transportsystem. Die autonom fliegenden Drohnen können hier Abhilfe schaffen.
Wie diese Bilder zeigen, hat das Architekturbüro bereits Prototypen für die «Droneports» entworfen. In einer dieser Skizzen befinden sich die Post und eine Klinik direkt im Flughafen, daneben entstand ein kleiner Markt, wo die Menschen mit ihren Waren handeln.
Nach dem Plan von «Foster + Partners» sollen sich diese «Droneports» in Zukunft in ganz Ruanda durchsetzen – die Macher vergleichen dieses angestrebte Netz jedoch nicht mit normalen Flughäfen sondern mit Tankstellen.
Bevor ein solches Netz steht, werden erstmal drei Drohnen-Flughäfen gebaut, deren Fertigstellung auf das Jahr 2020 geplant ist. Die nationale Luftfahrtbehörde sei dabei, die gesetzlichen Grundlagen für ein Netz von bis zu 40 solchen «Droneports» zu schaffen.
(jas)