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Robin Ender, Lernender der 17c, wuchs an den Schweizer Meisterschaften der Bahnradfahrer über sich hinaus und sicherte sich Mitte September in Aigle die Bronze-Medaille im Madison.
Ein Blick auf das Resultatblatt verdeutlicht, dass Robins Medaillengewinn wohlverdient und mit offenem Visier redlich erkämpft war. Der UNITED-Lernende und sein Westschweizer Partner ergatterten sich in neun der zehn Sprintwertungen Punkte und distanzierten das viertplatzierte Duo klar. Die auf 150 Runden und 30 Kilometer angesetzte Prüfung verlangte den Teilnehmenden aber alles ab. So betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit doch deutlich über 55 Stundenkilometer.
Im Madison, auch Américaine genannt, bilden jeweils zwei Fahrer eine Mannschaft, die sich nach beliebiger Distanz ablösen können. Da indes beide Fahrer auf der Bahn verbleiben, überrundet ständig der eine Fahrer den anderen und die Ablösung erfolgt aufgrund des Verhältnisses der Geschwindigkeiten etwa alle zwei bis zweieinhalb Runden. Die Ablösungen erfolgen jeweils durch den sogenannten „Schleudergriff“, bei dem das eine Mitglied das zweite durch Handzug nach vorne katapultiert. Die Teams punkten bei Sprintwertungen zu vorher festgelegten Zeitpunkten (z. B. 30, 20 und 10 Runden vor Schluss). Zu besonders spektakulären Punkteinträgen gelangen die Radfahrer überdies mittels Rundengewinnen.