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Das Unternehmen bestätigte am Montagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung der Westschweizer Zeitung "Tribune de Genève". Das Konsultationsverfahren für die 174 Angestellten dauere bis Ende Monat, teilte das Tochterunternehmen der chinesischen Sinopec Gruppe in einer Stellungnahme mit.
Die Genfer Büros von Addax Petroleum würden in den Standort in Peking integriert. Die Gruppe werde zudem die Büros im schottischen Aberdeen und in Houston in den USA schliessen.
Aufgrund der rückläufigen Öl- und Gasindustrie, verursacht durch die tiefen Ölpreise, wolle Sinopec seine Aktivitäten rationalisieren. Die Restrukturierung soll die Doppelspurigkeiten im Management reduzieren, die Effizienz verbessern und die langfristige Wirtschaftlichkeit sicherstellen, wie es weiter hiess.
Erst im Juli hat die Genfer Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Korruptionsverdacht gegen Addax eingestellt. Die Genfer Justiz ermittelte über zweifelhafte Zahlungen von mehreren Dutzend Millionen Dollar zu Gunsten eines Unternehmens und von Anwälten in Nigeria.
Nach Ansicht der Genfer Staatsanwaltschaft könnten die Zahlungen den Zweck gehabt haben, die Geschäftstätigkeit von Addax in Nigeria auszubauen. Das Verfahren richtete sich gegen zwei Führungskräfte und das Unternehmen selber. Obwohl keine Belege für Korruptionsabsichten gefunden wurden, bezahlte Addax dem Kanton Genf im Rahmen einer Vereinbarung 31 Millionen Franken.
Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen weltweit mehr als 1000 Mitarbeitende. Die Gesellschaft ist unter anderem in Nigeria, Gabun, Kamerun und Irak tätig.
cf/
(AWP)