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Stell dir vor, du kommst nach Hause und die Dreckwäsche deines Partners oder deiner Mitbewohnerin liegt kreuz und quer auf dem Badezimmerboden verteilt – schon wieder.
Du schäumst vor Wut und willst, dass das sofort aufgeräumt wird.
Die typische Reaktion in so einem Fall ist, den anderen anzuschreien:
„Warum lässt du immer deinen Kram liegen? Fang endlich an ordentlicher zu werden!“.
Doch mit solch einem Wutausbruch gießt du nur mehr Öl ins Feuer und bringst die andere Person höchstens dazu, in Abwehrhaltung zu gehen und im schlimmsten Fall zurückzuschreien.
Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine einfühlsame und konstruktive Strategie, um Konflikte zu schlichten.
- Beobachte genau, was passiert, ohne zu werten
- Erkenne deine Gefühle, die diese Situation auslöst
- Definiere die Bedürfnisse, die hinter diesen Gefühlen stecken
- Kommuniziere diese an dein Gegenüber und formuliere eine Bitte, die er oder sie direkt umsetzen kann
„Auf dem Badezimmerfußboden liegt dreckige Wäsche (Beobachtung).
Das macht mich wütend (Gefühl),
denn ich habe das Bedürfnis nach einem sauberen Badezimmer (Bedürfnis). Wärst du bereit, kurz mit mir darüber zu reden (Bitte)?“
Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg… Lesens – WERT