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Mit dem FC Porto hat der FC Basel einen Kontrahenten zugelost bekommen, mit dem er es bis jetzt noch nie zu tun hatte. Die Iberer, aus dem Norden Portugals, haben national wie auch international ein bemerkenswertes Palmares vorzuweisen: 16 Mal gewannen die Blauweissen den portugisieschen Cup und 27 Mal die Meisterschaft, das ist hinter Benfica Lissabon (33 Mal Meister/25 Mal Cuspieger) der zweitbeste Wert in Portugal. Aber auch international konnte der FC Porto schon beachtliche Erfolge feiern; er ist zweimaliger Gewinner der Champions League beziehungsweise des Europacup der Landesmeister (1987 und 2004) und konnte die Europa League respektive den UEFA Cup genauso oft gewinnen (2003 und 2011).
In der letzten Saison bestritten die Portugiesen denselben Weg wie der FCB und kamen über die Champions League in die Europa League, wo für sie, genau wie für den FCB, im Viertelfinal Schluss war. Sie scheiterten am späteren Sieger Sevilla FC mit einem Gesamtscore von 1:5. Die heimische Liga schloss der FC Porto hinter den beiden Clubs aus Lissabon, Benfica und Sporting, auf dem dritten Rang ab und musste so durch die Play-Offs um sich für die Champions League zu qualifizieren. Dort wurde der französische Club OSC Lille ausgeschaltet, die Gruppe H mit Athletic Bilbao, BATE Borisov und Shaktar Donezk schloss der FCP auf dem ersten Rang ab.
Die Spiele 11 und 12 gegen portugiesische Teams für den FCB
Wie schon gesagt, sind sich die beiden Teams bisher noch nie begegnet. Der FCB hatte aber in den letzten Jahren schon mehrmals portugiesische Teams als Gegner. So traf er in zehn Partien bereits sechsmal auf Sporting Lissabon und je zweimal auf Benfica und Vitoria Guimares. Aus diesen Spielen gegen portugiesische Mannschafen resultierten dabei zwei Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Der FC Porto spielte bereits sechsmal gegen Schweizer Mannschaften, aus den vier Begegnungen mit den Grasshoppers und den zwei mit dem FC Sion nahmen die Portugiesen drei Siege mit, spielten sie zweimal Remis und verloren einmal gegen GC.
Trainer des FC Porto ist seit diesem Mai der Spanier, Julen Lopetegui. Der frühere Spieler von Real Madrid und dem CF Barcelona, machte sich vor seinem Engagement als Porto-Trainer einem Namen als Coach der spanischen Jugendauswahlen U19, U20 und U21. Im Moment liegt der FC Porto in der heimischen Meisterschaft auf dem zweiten Rang, sechs Punkte hinter Benfica. Bester Porto-Torschütze in der diesjährigen Champions League ist der Kolumbianer Jackson Martínez mit fünf Toren, andere bekannte Namen beim 27-fachen portugiesischen Meister sind beispielsweise Maicon und Quaresma. Beim Auswärtsspiel am 10. März wird der FC Basel im Estadio do Dragão antreten, dieses wurde eigens für die Europameisterschaft 2004 gebaut und fasst rund 50‘000 Zuschauer.
Sousa: „Eines der wichtigsten Teams meiner Heimat und von Europa“
FCB-Trainer Paulo Sousa freute sich nach der Auslosung auf das Zusammentreffen mit seinen Landsleuten: „Wir spielen im Achtelfinal gegen einen traditionellen und erfolgreichen Club in Europa. Der FC Porto ist ein toller, grosser Verein mit einer starken Führung, mit einer Gewinner-Mentalität und einer klaren Fussball-Philosophie. Die Mannschaft besteht aus einem guten Mix zwischen jungen Talenten und sehr starken, erfahrenen Spielern. In dieser Saison hat Porto noch kein Champions-League-Spiel verloren, die zwei Partien werden also eine schwierige Herausforderung für uns. Aber wie wir bereits in der Gruppenphase gezeigt haben, können wir uns mit jedem Team messen. Für mich als Portugiese ist es natürlich eine grosse Freude, nach Hause zu kommen und mit dem FCB gegen eines der wichtigsten Teams meiner Heimat und von Europa zu spielen.“
Und das sagt FCB-Captain Marco Streller zum Achtelfinal-Gegner: "Der FC Porto ist ein ganz schwieriger und unangenehmer Gegner. Ich schätze sie im Moment sogar noch etwas stärker als Liverpool ein. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir mit zwei absoluten Topleistungen keineswegs chancenlos sind gegen Porto. Jetzt, da wir im Achtelfinal der Champions League sind, wollen meine Teamkollegen und ich unbedingt in den Viertelfinal!"