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Die UEFA bestraft neun Klubs für deren Beteiligung an den Super-League-Plänen – und verschärft die Drohung gegen Real Madrid, den FC Barcelona und Juventus Turin.
Die neun Klubs, die sich als Gründungsmitglieder der geplatzten Super League zurückgezogen haben, verpflichteten sich laut einer Mitteilung der UEFA zu einer Spende von 15 Millionen Euro für den Kinder-, Jugend- und Amateurfussball. Zudem erklärten sie sich bereit, fünf Prozent ihrer Einnahmen aus dem Europacup einer Saison zur Weiterverteilung zur Verfügung zu stellen. Die Klubs hätten akzeptiert, «dass das Super-League-Projekt ein Fehler war», hiess es seitens der UEFA.
Aus dem ursprünglichen Dutzend haben Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin ihre Super-League-Ambitionen noch nicht aufgegeben. Man habe sich alle Rechte vorbehalten, angemessene Aktionen zu unternehmen und werde die Angelegenheit an die zuständigen UEFA-Disziplinargremien übergeben, teilte der Kontinentalverband mit. Die möglichen konkreten Konsequenzen liess er offen.
Zwölf europäische Topklubs hatten vor knapp drei Wochen mit der Veröffentlichung ihrer Pläne für eine Super League Fussball-Europa geschockt. Die UEFA kritisierte diese Pläne wie auch die FIFA und etliche nationale Ligen und Verbände scharf. Die sechs beteiligten englischen Vereine – Chelsea, Liverpool, Manchester City, Manchester United, Tottenham Hotspur und Arsenal – sowie Atlético Madrid und die Mailänder Klubs Inter und AC Milan verabschiedeten sich nach massivem Widerstand ihrer Fans und der Politik schnell wieder von den Plänen. (pre/sda)