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Die Daguerreotypie ist nach ihrem Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre benannt und gilt als erstes praktikables fotografisches Verfahren, das massenhaft Anwendung fand. Die Patentanmeldung 1839 wird daher oft als Geburtsstunde der Fotografie genannt. Bis zu Beginn der 1860er Jahre dominierte die Daguerreotypie als fotografisches Verfahren.
Unikat-Verfahren: Eine versilberte Kupferplatte wird mittels Jod- und Bromdämpfen sensibilisiert. Nach der Belichtung werden die Bilder über Quecksilberdampf entwickelt und mit Natriumthiosulfat fixiert. Daguerreotypien sind häufig an einem leichten Spiegeleffekt, silbrigen Reflektionen oder Oxydationsspuren an den Rändern zu erkennen.
Beispielbild auf photobibliothek.ch: www.photobibliothek.ch/seite006b.html#DAGUERREOTYPIE