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Der HC Davos vermarktet ab 2015 den Spengler Cup selber. Mehr als zwei Drittel der Werbung ist bereits verkauft.
Der Spengler Cup 2014 ist der letzte, den die US-Firma IMG vermarktet. Die Amerikaner bezahlen dem HCD eine Pauschalsumme von etwas mehr als zwei Millionen und dürfen dafür das Turnier vermarkten. Der HCD hat so garantierte Einnahmen, muss aber einen Teil des Vermarktungsgewinnes IMG überlassen.
Weil der HCD inzwischen die nicht am Spengler Cup mitspielenden NLA-Klubs mit insgesamt rund 800'000 Franken für die Meisterschaftspause entschädigen muss, werden neue Einnahmequellen gesucht. Die Rechnung der HCD-Generäle ist einfach: IMG verdient an der Spengler-Cup-Vermarktung. Die Amerikaner haben mit der Spengler-Cup-Werbung wohl knapp drei Millionen kassiert. Wenn wir das selber machen, verdienen wir sicher mehr als diese Garantiesumme von zwei Millionen. Deshalb hat der HCD den Vertrag mit IMG nicht verlängert und vermarktet ab sofort das Turnier selber.
Wenn der Rubel rollen soll, müssen die Verträge für 2015 jetzt schon gemacht werden. Und tatsächlich kommen die Davoser gut voran. Am 22. Dezember haben sie den Vertrag mit Hauptsponsor UBS und mit drei der fünf Goldsponsoren um mehrere Jahre verlängert und mit einem vierten Goldsponsor gibt es bereits eine mündliche Einigung.
Damit sind mehr als zwei Drittel der Werbung verkauft und rund drei Viertel der IMG-Garantiesumme von etwas über zwei Millionen ist bereits eingespielt. Das Ziel des HC Davos ist es, die 800'000 Franken, die an die Klubs im Unterland für die Meisterschaftspause überwiesen werden müssen, durch mehr Werbeeinnahmen hereinzuholen. Das bedeutet konkret, dass der HCD für rund drei Millionen Spengler Cup-Werbung verkaufen muss.
Nach der Vertragsverlängerung mit der UBS und drei von fünf Gold-Sponsoren ist dieses Ziel realistisch. Denn nun macht sich der HCD daran, die Verträge mit den Silbersponsoren und weiteren Partnern zu verlängern.