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Die Strecke in die Region Bragg Creek war ganz anders als erwartet…
Die Nacht im Hotel war sehr bequem, aber trotz offenem Fenster zu heiss, da wir es von den vergangenen fast zwei Wochen gewohnt waren praktisch immer draussen zu sein und im kühlen Zelt zu übernachten. Ein eigenes Badezimmer und das Frühstücksbuffet hatten aber trotzdem ihren Reiz.
Das finden von Einkaufszentrum und der Post in Cochrane gestaltete sich schwieriger als erwartet, da noch nicht alle Strassen gebaut waren, welche auf dem Stadtplan eingezeichnet sind.
Die Strasse von Cochrane zum Trans-Canada-Hwy war dann viel befahrener als erwartet. Auch nach der Abzweigung wurde die Situation leider nicht besser, obwohl uns diese Strasse als beliebte Velostrecke beschrieben wurde (es hatte aber schon viele Velos).
Von Bragg Creek hörten wir einerseits, dass es sehr hügelig sei und dass es beim vergangenen Unwetter teilweise dem Erdboden gleich gemacht worden sei. Uns erschien die Strecke aber als relativ flach und wir sahen dass viele der Unwetterschäden bereits beseitigt wurden, wenn auch noch einen Monat später deutliche Spuren sichtbar waren.
Auf dem Campingplatz angekommen (52 km statt wie geplant 32 km) erfuhren wir, dass hier das fliessende Wasser noch nicht wiederhergestellt wurde und auch keine bärensichere Aufbewahrungsbehälter zur Verfügung stehen. Das erste Problem konnten wir mit unseren Vorräten lösen und beim zweiten waren uns unsere Nachbaren mit ihrem 10'000 lb Wohnanhänger behilflich (sie fanden ein Plätzchen für unsere Vorräte).