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Die Präsidenten Deutschlands und Frankreichs, Joachim Gauck und François Hollande, haben am Sonntag am Hartmannsweilerkopf gemeinsam an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren erinnert. Die Bergkuppe im Elsass war damals erbittert umkämpft.
Bei den Gefechten in den Schützengräben am 956 Meter hohen Hartmannsweilerkopf kamen in den Kriegsjahren 1915 und 1916 schätzungsweise 25'000 bis 30'000 deutsche und französische Soldaten ums Leben. Am 3. August 1914 hatte das Deutsche Reich Frankreich den Krieg erklärt.
Gauck und Hollande wollten zunächst zu den Gästen sprechen – unter ihnen Soldaten der deutsch-französischen Brigade, Regierungsvertreter und Lokalpolitiker – und anschliessend die teilweise noch sehr gut erhaltenen Unterstände und Bunker besichtigen.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wollten die Staatschefs den Grundstein für ein deutsch-französisches Geschichtsdenkmal legen. Zu der Zeremonie wurden auch rund hundert Jugendliche aus beiden Ländern eingeladen.
Am Nachmittag sollte Gauck ins belgische Lüttich weiterfliegen, wo am Montag die zentrale Gedenkfeier des Königreichs Belgien geplant ist. Dazu werden Staats- und Regierungschefs sowie andere hohe Vertreter von mehreren Dutzend Staaten erwartet. (aeg/sda/dpa/afp)