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Dagegen verbuchte die Beteiligungsgesellschaft mehr Gewinn, der aber auf die neue Rechnung vorgetragen werden soll. Wie Perrot Duval am Donnerstag mitteilte, stieg der Reingewinn im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende April) auf 2,4 (Vorjahr: 1,0 ) Millionen Franken. Der konsolidierte Umsatz sank um 32,8 Prozent auf 32,4 Millionen Franken. Dies ist vor allem dem Verkauf der Infranor Holding AG an die chinesische Guangzhou Hao Zhi Industrial Co, für 33,7 Millionen Franken geschuldet. Das Eigenkapital stieg von 6,6 Millionen auf 21,5 Millionen Franken, was 75,1 Prozent der Bilanzsumme entspreche.
Wegen der Coronavirus-Pandemie seien die Entwicklungen der nächsten Monate schwer voraussehbar. Die Bestellungseingänge per 30. April 2020 und in den ersten Tagen des laufenden Geschäftsjahrs lägen mit 4,0 Millionen Franken unter den Vorjahreswerten von 4,6 Millionen Franken. Das Unternehmen habe sein Budget 2020/21 bereits nach unten revidiert. Unter diesen Voraussetzungen sehe sich die "Füll Division" für das Geschäftsjahr 2020/21 aber noch durchaus in der Lage, eine Umsatzsteigerung auf 7 Millionen Franken zu erreichen. Der EBIT dürfte ausgewogen ausfallen.
Firma will Geld zusammenhalten
Nach dem Infranor-Verkauf habe die ausserordentliche Generalversammlung am 6. Februar 2020 eine Ausschüttung der Reserven aus Kapitaleinlagen von 2,02 Millionen und zusätzlich eine Sonderdividende von 2'02 Millionen Franken beschlossen.
"Jetzt erachtet die Gesellschaft es als wünschenswert, ihre Mittel und ihren Spielraum zu erhalten, bevor sie zur Definition ihrer zukünftigen Geschäftstätigkeit und allenfalls einer oder mehreren Übernahmen übergeht", schreibt das Unternehmen. Der Verwaltungsrat schlage daher vor, den Gewinn des Geschäftsjahres auf die neue Rechnung vorzutragen.
(AWP)