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Und sie stand unten an der Treppe
Eben hatte er die vordere Begrenzungslinie am Rundbogen zu Ende gemalt, der das linke Fenster seines Schlafzimmers überspannte, als der Klang einer Stimme zu ihm hoch drang, ein fragendes, etwas zweifelndes, jedenfalls ein »Hallo«.
Er war ein Suchender gewesen - so wenigstens hatte sich der Ich-Held dieser Geschichte gesehen -, bis er festgestellt hatte, dass er eher ein Fliehender gewesen war. Geflohen war er von der grossen, einer unerfüllten Liebe, und diese Flucht hatte ihn in ein kleines Dorf geführt, wo man ihm ein Haus anbot.
Hier ist er geblieben. Sein Gesprächspartner ist der Wind, der sich regelmässig zu ihm gesellt, sitzt er im Freien unter den Bäumen und gibt er sich seiner Sehnsucht hin.
Doch nun ist plötzlich alles anders: Sie, die er seit langer Zeit liebt, steht unten an der Treppe und ruft ihm ein fröhliches »Hallo« entgegen. Wird sie bleiben - oder ihn bald wieder verlassen?