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Putin und Merkel geben eine gemeinsame PressekonferenzAuch der Krieg in Syrien soll unter den Gesprächsthemen sein. Wie der Politikwissenschaftler Peter Schulze gegenüber Sputnik erklärte, versteht Merkel den Einfluss, den Russland in der Region hat. Ohne Moskau, Ankara oder Teheran sei die Regelung des Konflikts unmöglich, sagte der Experte. Dies gelte ebenfalls für die Situation um den Iran – das Atomabkommen sowie die gefährliche Eskalation betreffend, die nach der gezielten Tötung seines Top-Generals Qassem Soleimani durch die USA erfolgte. Teheran erklärte daraufhin, dass sich das Land künftig dem Wiener Atomabkommen (aus dem Washington bereits 2018 einseitig ausstieg), nicht mehr verpflichtet fühle. Sowohl Russland als auch Deutschland wollen das Atomabkommen mit dem Iran erhalten.
Interessant wird außerdem sein, ob Merkel und Putin über nächste Schritte bei der Friedenslösung für die Ostukraine sprechen. Putin und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski hatten Mitte Dezember in Paris unter Vermittlung von Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron einen neuen Anlauf für Frieden im Donbass genommen. Ein nächstes Treffen in diesem Format könnte im Frühjahr in Berlin stattfinden.
Merkel hatte Russland zuletzt 2018 besucht. In die russische Hauptstadt war sie im Mai 2015 zu den Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges gereist. Putin war im Sommer 2018 zu bilateralen Gesprächen auf Schloss Meseberg bei Berlin.
msch/sb/dpa/sna