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Das Kantonslabor Basel-Stadt hat Stichproben japanischer Lebensmittel untersucht. Demnach weisen importierte Lebensmittel nur noch geringe Anteile von Cäsiumspuren auf. Auf dem japanischen Markt sind jedoch immer noch ein Fünftel der Esswaren kontaminiert. Im März 2011 verursachten ein Erdbeben und ein Tsunami in Japan drei Reaktorhavarien mit Kernschmelzen in den Anlagen von Fukushima Dai-ichi. Die Explosionen führten zu erheblichen radioaktiven Emissionen. Das Kantonslabor Basel-Stadt hat 36 Proben japanischer Lebensmittel auf radioaktive Kontamination untersucht. Dabei hat das Labor sowohl Lebensmittel vom japanischen Markt als auch importierte Waren analysiert.
Das Resultat: Lebensmittel auf dem japanischen Markt (Provenienz Fukushima) weisen demnach teilweise noch deutliche Belastungen auf. Der Vergleich der Importwaren aus Japan mit Waren auf dem japanischen Markt zeige jedoch deutliche Unterschiede im Kontaminationsgrad der Lebensmittel. Beispielsweise ist die Belastung von Gemüsen und Suppen zehnmal höher als bei den in die Schweiz exportierten Waren. Ein Fünftel der Waren auf dem japanischen Markt sind immer noch kontaminiert. Hingegen enthielt nur eine von sieben importierten Proben Cäsiumspuren. Die von den japanischen Behörden ergriffenen Massnahmen für den Export greifen laut dem Kantonslabor immer noch und sind ausreichend.