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Gleich vier Schweizer Nationalspielerinnen beenden nach der EURO 2017 in Holland ihre internationale Karriere. Rekordnationalspielerin Martina Moser (129 Länderspiele) und Caroline Abbé (127) haben die Saison beide mit den FC Zürich Frauen in die Schweizer Nationalliga A aufgenommen und werden dem Nationalteam ab September in der beginnenden WM-Qualifikation nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch Vanessa Bürki (79 Länderspiele/10 Tore), deren Engagement beim FC Bayern München endet, hat wie Torhüterin Stenia Michel ihren Rücktritt erklärt.
Für das Auswärtsspiel am 15. September in Albanien und für das Heimspiel am 19. September in Biel gegen Polen hat Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg deshalb gleich vier Neulinge aufgeboten: Pauline Vienne von der East Tennessee State University in den USA, Marilena Widmer vom BSC Young Boys, Lara Jenzer von den FC Aarau Frauen sowie Lesley Ramseier von den FC Zürich Frauen. Lara Jenzer rückt dabei für die verletzte Camille Surdez vom BSC Young Boys nach, während Lesley Ramseier ihre Clubkollegin Sandrine Mauron (Kreuzbandriss) ersetzt. Dazu sind mit Florijana Ismaili (22/18/1) und Nicole Studer (21/0/0), beide vom BSC Young Boys, sowie Julia Stierli von den FC Zürich Frauen (20/0/0) auch drei Spielerinnen dabei, welche schon die Vorbereitung auf die EURO 2017 bestritten hatten, dann aber nicht selektioniert wurden.
Die vier zurücktretenden Nationalspielerinnen werden am 19. September anlässlich des Heimspiels gegen Polen in der Tissot-Arena in Biel offiziell verabschiedet. Gleichzeitig wird in Biel auch „Das goldene Buch des Schweizer Frauenfussballs“ präsentiert, in dem die gesamte Geschichte des Frauen-Nationalteams nachgezeichnet wird und in dem sich auch 30 Porträts von speziellen Nationalspielerinnen aus allen Epochen befinden, darunter natürlich auch jene von Moser, Abbé und Bürki.