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Dies geschieht mit einem Ultraschallleichtflugzeug, das mit einer Hyperspektralkamera ausgerüstet ist, welche das Lichtspektrum in über 250 Bestandteile aufschlüsselt. So lässt sich erkennen, wie Algen und schwebende Sedimente verteilt sind und wie sie in den an die Oberfläche steigenden Wasserschichten zirkulieren. Die Messergebnisse werden dann mit Satellitendaten sowie mit Wasserproben kombiniert und analysiert.
Das Forschungsprojekt läuft bereits. Dieser Tage kreist das Ultraleichtflugzeug wohl noch über dem Lac Léman, nächste Woche Richtung fliegt es in Richtung Nordosten, an den Baikalsee. Während des Flugs nutzen die EPFL-Wissenschaftler die Hightechausrüstung des Fliegerchens für eine Studie zur Artenvielfalt. Mit dabei werden auch Forscher des Commissariat à l’énergie atomique et énergies altnatives sein, die Erkenntnisse darüber gewinnen wollen, wie sich Brände in Wäldern der borealen Zone auf die Atmosphäre auswirken. Die boreale Zone ist eine von neun weltumspannenden Ökozonen und betrifft das Gebiet mit kaltgemässigtem Klima auf Nordhalbkugel. Hier befinden sich grössten zusammenhängenden Wälder der Erde.
Es ist übrigens nicht das erste Projekt dieser Art: 2011 konnten Schweizer Forscher mit Hilfe russischer MIR-U-Boote den Genfersees, laut EPFL "wie nie zuvor" erforschen. (mai)