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Was bedeutet es für die Zukunft Syriens, wenn Flüchtlingskinder keine Schule besuchen? Eine verlorene Generation könnte entstehen. Caritas Schweiz ermöglicht aus diesem Grund 2500 solchen Kindern den Schulbesuch in Jordanien und im Libanon. Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern unterstützt dieses Projekt mit 10‘000 Franken. Der Synodalrat hat diesen Betrag am 14. Dezember gesprochen,
Das gemeinsame Schulprojekt von Caritas Österreich, Caritas Libanon und Caritas Jordanien, das von Caritas Schweiz mitgetragen wird, ermöglicht während drei Jahren jeweils 2500 Kindern im Libanon und Jordanien die Schule zu besuchen, indem Schul- und Transportkosten gedeckt werden. Denn Eltern haben oft kein Geld, um Schul- und Transportkosten zu bezahlen. Vielfach halten sie ihre Kinder dazu an zu arbeiten und so zum Überleben der Familie beizutragen. In dem Projekt erhalten zudem Lehrpersonen Ausbildung für den Unterricht von traumatisierten Flüchtlingskindern. Weiter wird der Zusammenhalt von Kindern aus Syrien und einheimischen Kindern gefördert. Einbezogen und unterstützt werden auch die Eltern, um das Risiko von Schulabbrüchen zu vermindern.
Mehr als elf Millionen Menschen aus Syrien sind auf der Flucht, davon sind etwa die Hälfte Kinder. Caritas Schweiz leistet seit 2012 Nothilfe und langfristige Unterstützung im Umfang von bisher 18 Millionen Franken in Jordanien, Syrien, im Libanon und Nordirak.