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Inhalt und Ziel des Forschungsprojektes
Das Fehlen von umfassenden und unabhängigen Daten über die positiven und negativen Auswirkungen von Bergbauprojekten erschwert evidenzbasierte Verhandlungen und das Einfordern von wirkungsvollen Gouvernanz- und Verantwortlichkeitsmechanismen.
Basierend auf der ressourcenökonomischen Theorie der ‚weak sustainability’ entwickelt dieses Forschungsprojekt eine Methodik für das Monitoring von sozialen, ökologischen, ökonomischen und institutionellen Effekten des Rohstoffabbaus.
Die Methodik wird in Burkina Faso und Mosambik getestet und als web-basierte Plattform veröffentlicht. Dieses „Resource Impact Dashboard (RID)“ kann nach Abschluss des Forschungsprojektes für die Beobachtung der entwicklungsrelevanten Auswirkungen von Bergbauprojekten in anderen rohstoffreichen Ländern verwendet werden.
Gesellschaftlicher Kontext
Das Projekt trägt zu einer evidenzbasierten Debatte über die Rohstoff-Gouvernanz bei: Auf der Ebene der Abbaugebiete unterstützt das RID Verhandlungen zwischen der lokalen Bevölkerung, Regierung und Firmen über die Minimierung der negativen Auswirkungen und das Nutzen der Entwicklungschancen. Zudem erlaubt der Einsatz des RID einen Vergleich der Performanz verschiedener Bergbauprojekte und –akteure.
Auf der internationalen Ebene kann dieser neue, kontinuierlich wachsende Datensatz die internationale Debatte über die Rohstoff-Regulierung unterstützen, indem es Informationen über die Wirkung von verschiedenen internationalen Politikmassnahmen und freiwilligen Verpflichtungen liefert.