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Meine Diplomarbeit befasst sich mit „Kunstorten“, genauer gesagt, mit dem Ausstellungsbetrieb. Die Arbeit besteht aus einem theoretischen und einem
praktischen Teil: Der theoretische Teil basiert hauptsächlich auf einem Text Michael Lingners. Den darin vorgeschlagenen Vergleich von Kunstausstellungen mit Computerbetriebssystemen baue ich zu einem Modell aus, das sich auf verschiedene Ausstellungsszenarien anwenden lässt. Der praktische Teil, der sich an der Diplomausstellung manifestiert, ist eine Antwort auf die Kritik, die Lingners Text an herkömmlichen Ausstellungen übt. Als Upgrade für Ausstellungen fördert „PLUG-X“ das prozessieren der Exponate und die Kommunikationen im Ausstellungspublikum. „PLUG-X“ besteht aus durchwegs analogen Elementen, die nach
Computerapplikationen und Betriebssystemfunktionen benannt sind. Ich betrachte diese Arbeit auch als zweifache Übersetzung: In einem ersten Schritt aus einer analogen Struktur „Ausstellung“ in eine digitale Struktur „Betriebssystem“. In einem zweiten Schritt aus einer digitalen Struktur „Upgrade“ in eine analoge Situation „Ausstellung“. Der schriftliche Teil meiner Arbeit ist einem Manual nachempfunden. Einer Besprechung des Vergleichs von Ausstellungen mit Betriebssystemen folgt die Beschreibung des „PLUG-X“. Der Appendix enthält einen kurzen Beschrieb der Recherche, die dieser Arbeit vorausging, der Pläne, die ich verworfen habe, eine Kritik am Vergleich von Ausstellungen mit Betriebssystemen und schliesslich die Erklärung meiner Motive für diese Arbeit.