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Krsko soll bis 2043 laufen
Am 20. Juli 2015 hatten sich der slowenische Infrastrukturminister, Peter Gaspersic, und der kroatische Wirtschaftsminister, Ivan Vrdoljak, bei einem Treffen am Kernkraftwerksstandort darauf geeinigt, Krsko bis 2043 weiter zu betreiben. Jetzt beschlossen die GEN Energija und die HEP diesen Beschluss umzusetzen. Ida Novak Jerele, Sprecherin der Betreibergesellschaft von Krško – der Nuklearna Elektrarna Krsko d.o.o. (NEK) – bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: «Die Lebensdauer von Krško wurde unter der Voraussetzung verlängert, dass das Werk die alle zehn Jahre stattfindende Sicherheitsüberprüfung besteht.» Die nächsten solchen Prüfungen fänden 2023 und 2034 statt. Sie erklärte weiter, die nächste planmässige Wartungsrevision von Krsko, die alle 18 Monate durchgeführt werde, beginne am 1. Oktober 2016.
Das Kernkraftwerk Krsko verfügt über einen 688-MW-Druckwasserreaktorblock von Westinghouse. Es nahm 1983 den kommerziellen Betrieb auf. Seit 2001 gehört das Kernkraftwerk je zur Hälfte Slowenien und Kroatien. Die produzierte Strommenge wird ebenfalls hälftig geteilt. Sie deckt etwa 25% des slowenischen und 20% des kroatischen Strombedarfs.