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Samstig:
Sechsi am Morge isch es gsi, wo sich 3 Leiter und 4 JO‘ler in Wattwil besammlet hend. Mit em Auto isch es uf de Sustepass gange. Dank em Sieber am Stür und em Gregor am Radio isch`d Stimmig erheblich gstige und die falsch Usfahrt gno worde. S`isch zum Glück nu en Parkplatz gsi wo üs ghulfe hett dä Stau am Gottahrd schneller z überwinde. Dr Ufstieg zu de Hütte isch churz gsi und dä Empfang fründlich. Mir sind den sofort go chlettere, ihr Hoffnig das mer nid verseicht werdend. Leider hets schö Wetter nur uf de Gipfel glanget. Und so hett die gross Nässi vo üs 7 agfange. Wie ihr Antarktis simmer ipackt gsi. Regejacke, Pulli, Schirm und churzi Hose hets prucht. Nümme würklich troche simmer denn ir Hütte acho. Schnell hemmer üs neu ikleidet und die nasse Sache ufghängt. So hett die gross Nässi agfange, de rest vom Tag hemmer mit spiele verbrocht.
D`chuchi hett üs beglückt: Gmüessuppe mit feine Rüebli, Salot, Spagetti Bolognese und e doppelti Portion Schoggi creme mit Banane.
Suntig:
Es hett dä ganz Tag gseicht. Drum hemmer usgschlofe. Das mer glivh no chli was tue hend, simmer in üsi - immerno - nasse Schue und Chleider gstiege und hend en zimlich lange Spaziergang gmacht. Zum Glück hemmer vu de Hütte es paar Schirm dörfe uslehne. Sie sind aber dank em starke Wind nur begrenzt nützlich gsi. Nach ötsche zwei Stund simmer zur Alp cho. Döt hemmer dörfe d`Chäsi aguge und ä hübschi Sennin troffe. Aschlüssend simmer wieder ä Stund zum Auto gspatziert. Döt hemmer es paar Seil fürs KiBe gholt. Wie Wasserfäll simmer im Tröchnigsrum gstande. Aber natürlich, wie immer, mit gueter Lune. Als Programm im trochne hemmer ä Spalterettig gstudiert. Derbi hemmer s eint oder andere glernt und repetiert.
D`Chuchi hett üs beglückt mit Chürbissupe, Salot, Älplermagrone mit Öpfelmues und Vanillecrème. Nachem Znacht het der Roger (Rosi) und de Jeremias (Hansueli) d`Tour vür de nögscht Tag mitplant.
Montag:
Am Morge am Viertel ab Vieri isch de ersti Wecker ab. Drü tapferi Leiter hend s‘Wetter beguetachtet. Ihre Schluss isch gsi: wie mer gseht, gshet mer nüt. Drum simmer wieder für e Stündli go ligge. Nachem Ufstoh und Zmorge hend sich die 7 Lüt, in teils immerno nasse Schue, Jacke, Socke, Hose oder was au immer begeh und sind richtig Grasse losgwanderet. Am Gletscher het sich die Gruppe in zwei Seilschafte ufteilt. Die sind vo de beide neue Hilfsleiter Hansueli und Rosi gfüert worde. Nachdem sie siebe mol gmeint hend das sie uf em Gipfel sind und de G.M. en Huffe WC Pausene gmacht het sinds den dobe gsi. Der Gipfelbuech Itrag isch mol wieder exszelent gsi. Drin stoht: Am Jeremias sin Name falsch (es wunder das er en jetzt richtig gschriebe hett) und „Auf dem Grassen hat G.M. einen liegen lassen und zwar einen richtig krassen!“ und nur so Züg. Där Abstieg isch den aber ordentlich zügig gange. S`KiBe hett ir zwüschezit der Weg au gfunde. Am Nomitag hend sich alli imene Klettergarte troffe und sind döt no chli verwilet. So hemmer üsi grosse Zeche und Kletterfinke auno strapaziert. Zimlich bald simmer aber wieder gange, den mir hend natürlich pünktlich zum Z`nacht in Meiringe welle sie.
D`chuchi het üs beglückt mit: chli Solot, chli Spaghetti Bolognese und änärä Crème-Schnitte.
Dienstag:
Nachemene richhaltige Zmorge simmer zum erschte Staudamm vom Grimsel gfahre. Dört hett sich d`JO vom KiBe trennt. Die vier JO‘ler sind mit em Stephan is Summerloch. Döt hend sie die siebä Seilänge langi Route „Greenhorn“ gmacht. Es ischä gmüetlichi Ribigs-Kletterei gsi. Zoberst hend sie no es schöns Seeli gsichtet. Nachem Abstieg hend sie dött de Nomitag verbrocht. Ar Gerstenegg isch s‘KiBe am Chlettere gsi. Allerdings sind Leiter dött vom KiBe gmobbt worde. Also das heisst, sie hend ä Wasserschlacht gmacht wo vo de KiBeler dominiert gsi isch. Bi ihne sind Chlettereie ab und zue chli Spuelig gsi. Mir hend üs den wieder troffe, bim Warte sind es paar no go Bade.
D`Chuchi hett üs beglückt mit Salot, Riis Casimir, Erdbeer-Vanill glace.
Mittwuch:
Äs hett gseicht letsch Nacht. Drum isch immerno alles nass gsi wommer nach em Z`morge ufbroche sind. Darum isch ä churzfristigi Umplanig vom Tagesprogramm nötig gsi. So sind mir d`Gelmerbahn go ahguge. Sie isch eini vo de steilste Standseilbahne vor Welt. Aschlüssend hend mir d‘Aareschlucht besichtigt. Es sind überaschenderwis gär nid so viel Touriste unterwegs gsi. Wos den geg dä Mittag glich no chli uftue und tröchner worde isch simmer doch no go chlettere. Mir sind in än Chlettergarte über Meiringe gange. D`Routene sind vo 3a bis 8b+ gsi. So isch also jede uf sini Chöste cho. Au isch der eint oder ander anärä Route wo sie das normalerwis nid sötten. Das hett mer meistens aber chöne druf abschiebe das es abgspecked gsi isch. Nudle fertig simmer pünktlich am halb 7i zum Znacht erschiene.
D`Chuchi hett üs beglückt mit: Salot, Pommes frites, Pouletschenkel und Meringue mit Rahm.
Donnerstag:
Do hüt s`Wetter wunderbar gsi isch hend mier s`Programm vom Mittwoch nohgholt. Das isch für d’JO d‘Mittagsflueh am Grimsel gsi. Dört sind sie recht guet uf ihri Chöste cho. Die guet 400m hochi Wand het sie allerdings gforderet. Das kombiniert mit grosse Höge abständ hett dezu gfüert das der eint oder die ander durchus müed worde sind. S‘KiBe hends im Sektor „Foxie“ d`Route „Foxie“ gmacht Nachdem sie die Platte ufe gspueled sind, hend sie sich zu dem See begeh wod JO gfunde hett. Dört hett sich usegstellt das de Jonas au mit 9 Zechenägel no guet cha Schwimme. Zum Schluss sind sie den zum Grillplatz wo mir de 1. August gfieret hend. S Füür isch scho lang parat gsi bis d JO cho isch. So hend mir den de Obet mit Grilliere und diverese Backkreatione us Schlangebrot verbrocht. D`Stimmig isch trotz ämänä churze, aber heftige, Regeguss guet gsi.
Freitag:
Hüt hemmer nöd eso der Huffe gmacht. Als erstes hend alli ihres Züg packt. Den sind mir uf de Furka gfahre. Unterwegs, bim Steigetscher, hend mir denno echli Schittli-vertschute gspilt. Das ganzi hett inere Moorlanschaft mit vielne Hügel und Täler statt gfunde. Dodurch simmer alli eher nass worde. Wo den dä Räge igsetzt hett simmer den endgültig hei gfahre.
Und so endet au das Summerlager vo Jo und KiBe Toggeburg. Ich würdi meine das es ä schöni Wuche gsi isch, au wens Wetter chli besser hetti sie chöne. Aber das macht nüt, schöö isches gsi.
Bericht von Jeremias Eggenberger