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Schulz-
Briesen,
Eduard, Genremaler, geb. auf Haus Amstel bei Neuß (Rheinprovinz), war anfangs in dem Kadettenhaus zu Bensheim, dann in Berlin, bis er zur Malerei überging und 1848 die Akademie in Düsseldorf bezog. 1851 setzte er seine Ausbildung in Antwerpen fort, malte dann in mehreren Städten viele Bildnisse, z. B. das des Dichters Hoffmann von Fallersleben, und beschäftigte sich mit Illustrationen. 1871 ¶
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ließ er sich in Düsseldorf nieder, wo er Genrebilder humoristischen und tragischen Inhalts, von treffender Wahrheit und feiner Beobachtungsgabe malt, z. B.: die Kopistin, Kinderkarneval, im Herrenstübchen, Streit auf dem Tanzboden, zur Untersuchung und das sehr naturwahre, aber des versöhnenden Elements entbehrende Bild: verlorne Ehre.