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Wer über Krankheit nachdenkt, ruft sie herbei. Auch wer über den Tod nachdenkt, ruft ihn herbei. Da das Denkvermögen ein empfangendes Instrument ist, nimmt es schnell negative Gedanken auf. Denn Empfangen ist eine negative Tätigkeit, während Übermittlung die positive Tätigkeit des Denkvermögens ist. Wenn man Gedanken aufnimmt, verändert sich die Chemie in der Persönlichkeit. Um das Denkvermögen eines Patienten keine negativen Gedanken aufnehmen zu lassen, muss ein Arzt ihm genügend Weisheit vermitteln, so dass er für positive Gedanken empfänglich wird. Auf subtile Weise sollte er die Patienten dahin führen, dass sie an Blumen, Feen, Engel und Wesen mit Flügeln denken, um im Bewusstsein der Patienten die Schönheit der Welt einzupflanzen. Ärzte tun dies nur selten. Sie vermeiden es sogar.
Ein wahrer Heiler sollte die Gedanken seiner Patienten zu Bergen und Tälern lenken, zu Flüssen und Blumenbeeten, zu Büchern, die die Schönheit der Welt abbilden und auch zu entsprechenden Videos mit der passenden Musik. Wenn die Psyche der Patienten mit erhabenen, positiven und magnetischen Gedanken aufgeladen ist, heilt der Patient seine Krankheit selbst.
Man sollte nie zulassen, dass ein Patient an weitere Krankheiten denkt, die sich möglicherweise einstellen könnten. Er sollte sich gedanklich auch nicht mit Friedhöfen, Krematorien, Zerstörungen in der Welt oder mit Unfällen beschäftigen. Dadurch wird die Psyche des Patienten zum Unterschlupf für vielerlei Krankheiten. Behutsam sollte er zu den schönen und nicht zu den dunklen Dingen in der Welt geführt werden. Dem Patienten wird sehr geholfen, wenn er Videos mit Bildern aus dem Himalaya, den Alpen, den Rocky Mountains oder anderen Gebirgszügen sieht, wenn er mit den schönen Dimensionen der Schriften vertraut gemacht wird und wenn er Biografien von willensstarken Menschen kennenlernt. Dadurch findet eine weitgehende Heilung auf der psychischen Ebene statt.
Außerdem ist es nützlich, wenn die Patienten angeleitet werden, zu erkennen, dass das Leben ohne Unterbrechung weitergeht und dass auf die irdische Erfahrung ein feinstoffliches und schönes Leben folgt. Dadurch erfährt der Patient große Erleichterung. Der Tod sollte nicht als Ende betrachtet werden, sondern als Übergang. Patienten sollten in der Kontinuität des Lebens unterrichtet werden. Die Wahrheit vom Weitergehen des Lebens nach dem Tod schenkt große Erleichterung. Es ist an der Zeit, dass wir die Patienten nicht länger unter dem Gedanken leiden lassen, dass der Friedhof ihre Endstation ist. Für den Menschen ist es nicht angemessen, das Grab für seine letzte Bestimmung zu halten. Stattdessen sollte er an die Flügel denken, die er nach seinem Tod bekommt und die ihn in die Welt der Schönheit tragen werden. Um es noch deutlicher zu sagen: Wenn der Mensch in sein Bewusstsein die Schönheit der Welt einprägt, wird er sich viel leichter für die neue, positive, strahlende, dynamische und magnetische Energie öffnen können, die zur Heilung beiträgt.
Es muss einen gut durchdachten Ansatz zur Heilung geben, aber keine routinemäßige Verabreichung von Medikamenten.