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Mit nur einem Punkt Abstand auf den zweitplatzierten Deutschen Sebastian Warneck holt sich Beat Schenk an der Weltmeisterschaft in Lipica (SLO) die Bronzemedaille bei den Zweispännern.
Der Dauerregen erschwerte den Fahrern die Aufgabe in der heutigen Teildisziplin, dem Hindernisfahren, massiv. Die Prüfung musste aufgrund des schlechten Wetters sogar zeitweise unterbrochen werden. Das Hindernisfahren wurde auf einem Sandplatz ausgetragen, jedoch waren die Bodenverhältnisse grenzwertig. Im sehr fair gebauten Parcours schaffte einzig der Pole Sebastian Bogacz eine Nullrunde ohne Zeit- und Hindernisfehler.
Bruno Widmer startete als einer der ersten in den Hindernisparcours und platzierte sich schliesslich mit zwei Hindernisfehlern und etwas Zeitüberschreitung auf dem 38. Rang. Das Tor Nummer 16 wurde Mario Bezzola zum Verhängnis, da er es von der falschen Seite durchfuhr und damit eliminiert wurde.
Werner Ulrich hatte wie Bruno Widmer zwei Fehler an Hindernissen und etwas Zeitüberschreitung und beendet die WM mit seinem noch jungen Gespann auf dem 21. Gesamtrang, knapp hinter Marcel Luder. Luder schaffte es als einer der wenigen Fahrer, den Parcours innerhalb der vorgegebenen Zeit zu absolvieren und sich damit den sensationellen siebten Rang im Hindernisfahren zu sichern. Mit dem 20. Schlussrang ist dem jungen Fahrer ein beachtenswertes Resultat an seiner ersten Weltmeisterschaft gelungen.
Der neu gekürte Weltmeister Martin Hölle war an dieser WM überragend. Punktemässig verfügte er nach dem gestrigen Marathon über einen grossen Abstand auf den Zweitplatzierten, sodass er mit wenig Druck ins Hindernisfahren starten konnte. Beat Schenk musste sich im Hindernisfahren nur Zeitstrafpunkte anrechnen lassen und konnte sich so die Bronzemedaille holen. Um knapp einen Punkt verpassten die Schweizer leider eine Mannschaftsmedaille.