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Inhaltsverzeichnis
Die Sinnesorgane
Das markanteste Sinnesorgan des Hundes ist der Geruchssinn. Dieser Sinn ist circa 1 Million mal besser ausgeprägt als bei einem Menschen.
Die Sinnesorgane sind bei Mensch und Hund gleich, allerdings sind die Fähigkeiten vom Hund ausgeprägter. Die hervorragenden Sinne eines Hundes, machten sich die Menschen schon früh zu Nutze, z.B. das Gehör eines Wolfes oder die Sehkraft des Windhundes.Heutzutage ist die Kommunikation zwischen Mensch und Hund mehr im Fokus.
Die Informationen der Sinne werden über die Rezeptoren in den Sinnesorganen wahrgenommen, und via Nervenbahnen zum Rückenmark und Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn verarbeitet die Information und löst die entsprechende körperliche oder hormonelle Reaktion aus. Sensorische Informationen werden vom kognitiven Teil, der Grosshirnrinde verarbeitet. Die darauffolgende Reaktion basiert auf gemachte Erfahrungen.
Geruch
Die Nasen- und Siebbeinmuscheln sind von Riechschleimhäuten überzogen, welche die Gerüche aufnehmen. Die kleinen Mengen an Geruchsstoffen werden durch den gefalteten Knochen aufgefangen. Sinneszellen, die in der Riechschleimhaut sitzen, wandeln die Gerüche in chemische Informationen um, damit diese zur Grosshirnrinde weitergeleitet werden kann.
Geschmackssinn
Der Geschmackssinn ist bei Hunden sehr schlecht ausgeprägt. Nachdem die Nahrung gekaut wurde, wird sie einfach verschluckt. Der Kehldeckel schliesst sich beim fressen, so dass die Nahrung in die Speiseröhre kommt und nicht in die Luftröhre.
Gehörsinn
Die Ohren sind unabhängig voneinander beweglich. Die Ohren fangen die Geräusche auf und leiten sie via Mittel- und Innenohr an das Gehirn weiter. Hunde können niedrige und höhere Frequenzen sehr gut wahrnehmen und orten eine Schallquelle in einer 6/100 Sekunde.
Gesichtssinn
Hunde können im Dunkeln sehr gut sehen. Dies ermöglicht eine Schicht, die sich hinter der Netzhaut befindet und Licht reflektiert. Des Weiteren nehmen Hunde Bewegungen sehr gut wahr. Auf kurze Entfernung sehen Hunde relativ schlecht, da die grossen Linsen ein fokussieren erschweren.
Tastsinn
Ein sehr wichtiger Sinn in der Beziehung zwischen Mensch und Hund ist der Tastsinn. Berührungen nimmt ein Hund von klein auf wahr. Tastrezeptoren befinden sich am ganzen Körper, die meisten an den Pfoten. Über die Vibrissen, den langen Tasthaaren, können Hunden ebenfalls Berührungen wahrnehmen. Sie befinden sich an der Schnauze, unter dem Unterkiefer und über den Augen.
Gesichtsfeld
Hunde (Greyhound) mit leicht nach Aussen gerichteten Augen, haben ein grösseres Gesichtsfeld, als Hunde (Boston Terrier) bei denen die Augen nach vorne und enger ausgerichtet sind. Diese Hunde haben ein kleineres Gesichtsfeld, können dafür aber räumlich besser sehen.