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Was Papier der Cloud voraushat - zumindest für Historiker.
A person looks at a handwritten note at the fruit and vegetable market stand of the HAABWALSER farm on Helvetiaplatz in Zurich, Switzerland, on July 18, 2014. The HAABWALSER farm in Bachs in the Canton of Zurich, Switzerland, is run by the families Haab and Walser and produces fruit and vegetables and also keeps various animals. The fruit and vegetables are sold at markets in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Rüebli, stand da. Brot, Erdbeeren, Joghurt (2 Mocca, 2 Vanille), Haushaltspapier, Couverts, Shampoo, stand in der Spalte daneben. Ich hatte den Zettel auf einem meiner Spaziergänge im Wald gefunden, bei denen ich aufhebe und entsorge, was nicht in die Natur gehört. «Cleanup-walk» heisse das, wurde ich kürzlich von einer Bekannten aufgeklärt, die selber das sogenannte Waldbaden praktiziert, also ebenfalls in den Wald spazieren geht; ohne Tüte voller Plastik zwar, dafür mit Achtsamkeit. Aha.
Es war ein Poschtizettel wie aus dem Bilderbuch, die Dinge säuberlich untereinander aufgelistet, Food von Non-Food getrennt. In meinem Kopf entstand sofort das Bild des Verfassers, vermutlich einer älteren Person, männlich, verheiratet, gutbürgerlich, zufrieden und wohl eher ambitionslos. Ich erinnerte mich an die Familienposchtizettel meiner Kindheit und wie ich heute, wenn überhaupt, höchstens etwas in der Notiz-App meines Smartphones festhalte, wenn ich es keinesfalls vergessen will. Und es dann wieder lösche oder zumindest glaube, es gelöscht zu haben.