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Tabakrauch ist nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowohl für Raucher als auch für Passivraucher schädlich. Passivrauchen, das heisst dem Tabakrauch anderer Personen ausgesetzt sein, erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Lungenkrebs und andere Erkrankungen der Atemwege. Das Risiko an den Folgen des Passivrauchens zu erkranken nimmt bei Personen, die regelmässig über mehrere Stunden dem Tabakrauch anderer ausgesetzt sind zu. Angestellte, die im Gastronomie-Gewerbe tätig sind, sind daher besonders gefährdet.
Um Nichtraucher vor dem Tabakrauch anderer Personen zu schützen hat die Lungenliga Schweiz die Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ lanciert.
Laut dem Initiativtext soll die Bundesverfassung mit dem folgenden Artikel ergänzt werden:
Art. 118a (neu) Schutz vor dem Passivrauchen
1 Der Bund erlässt Vorschriften zum Schutz des Menschen vor dem Passivrauchen.
2 Nicht geraucht werden darf in allen Innenräumen, die als Arbeitsplatz dienen.
3 In der Regel nicht geraucht werden darf in allen anderen Innenräumen, die öffentlich zugänglich sind; das Gesetz bestimmt die Ausnahmen. Öffentlich zugänglich sind insbesondere Innenräume von:
a. Restaurations- und Hotelbetrieben;
b. Gebäuden und Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs;
c. Gebäuden, die der Ausbildung, dem Sport, der Kultur oder der Freizeit dienen;
d. Gebäuden des Gesundheits- und des Sozialwesens sowie des Strafvollzugs.
Ich unterstützte die Initiative. Wenn sie angenommen wird, kann die Lebensqualität am Arbeitsplatz und an öffentlich zugänglichen Orten gesteigert werden. Zudem dürften die Gesundheitskosten aufgrund der gesünderen Lebensweise vieler Nichtraucher, die nicht mehr an den Folgen des Passivrauchens zu leiden haben, sinken.