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Seine Kollegen hatten am Samstag - drei Tage nach den schweren Überschwemmungen - im Golf von Elefsina im Westen Athens zwei Leichen entdeckt. Die beiden Männer seien wohl von den Wassermassen erfasst und ins Meer gespült worden.
Die Feuerwehr fand am Sonntag eine weitere Leiche im Schlamm in einer Garage nahe Mandra. In der gleichen Garage war am Vortag ein anderer Toter entdeckt worden. Die Ortschaft ist grossteils zerstört, wie das Fernsehen zeigte.
Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen: Die Feuerwehr befürchtet, dass noch mehr Menschen ums Leben gekommen sein könnten. In der betroffenen Region rund 30 Kilometer westlich von Athen leben seit Jahren zahlreiche nicht registrierte Flüchtlinge und Migranten, die dort als Hilfsarbeiter und in der Landwirtschaft beschäftigt sind.
Wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte, seien von rund 800 untersuchten Häusern und Geschäften in den Regionen der Dörfer Mandra und Nea Peramos im Westen Athens 664 schwer beschädigt. Bislang seien jedoch nur ein Viertel der Bauten kontrolliert worden, deren Bewohner Schäden angemeldet haben, teilten die Lokalbehörden mit.
In der Katastrophenregion gab es stellenweise am Sonntag noch Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung. Zahlreiche Land- und Dorfstrassen waren zum Teil weggespült.
Experten warnten: Die Katastrophe könnte sich an 300 Regionen Griechenlands zu jeder Zeit wiederholen. Der Grund sei, dass Bäche zugeschüttet und darauf Häuser gebaut wurden, sagte der Geologe, Efthymios Lekkas, dem Athener Nachrichtensender Skai.
Auch am Sonntag kam es zu starken Regenfällen in West- und Mittelgriechenland. Das Nationale Griechische Wetteramt ging jedoch davon aus, dass das riesige Tief, das die schweren Regenfälle verursachte, nach Osten abziehen wird. Ab Sonntagabend sollen die Regenfälle nachlassen und am Montag wird wieder mit sonnigem Wetter in Griechenland gerechnet.
(SDA)