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Die Arbeitnehmenden in der Schweiz arbeiteten im vergangenen Jahr pro Woche durchschnittlich 41 Stunden und 28 Minuten, das sind 9 Minuten mehr als im Jahr 2006. Wie aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zudem hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 7,708 Milliarden Arbeitsstunden geleistet.
Gemäss BFS leisteten Arbeitnehmende in der Schweiz im vergangenen Jahr insgesamt 7,708 Mrd. Arbeitsstunden. Das sind 2,7% mehr als 2010. Der Anstieg ist praktisch vollständig auf die Zunahme der Arbeitsstellen zurückzuführen, die ebenfalls 2,7% betrug. Die tatsächliche jährliche Arbeitszeit hingegen blieb im gleichen Zeitraum konstant, wie das BFS schreibt.
Auch mehr Ferien
Der Vergleich zum Jahr 2006 zeigt einen Anstieg der wöchentlichen Arbeitszeit um 9 Minuten auf 41 Stunden und 28 Minuten. Dies, obschon die Arbeitnehmer gemäss ihren Arbeitsverträgen durchschnittlich 4 Minuten weniger arbeiten mussten. Dieser Rückgang wurde durch weniger Absenzen und mehr Überstunden allerdings mehr als kompensiert.
Während die Arbeitszeit anstieg, gönnten sich die Schweizer Arbeitnehmenden gleichzeitig auch mehr Ferien. Zwischen 2006 und 2011 stieg die durchschnittliche Anzahl Ferienwochen von 4,9 auf 5,0.
Landwirte vor Kredit- und Versicherungsdienstleistern
Unter den Berufsgattungen arbeiteten die Bauern erneut am längsten: Die durchschnittliche Arbeitszeit im Landwirtschaftssektor lag 2011 bei 44 Stunden und 52 Minuten. Dahinter folgen das Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 42 Stunden und 51 Minuten, das Gastgewerbe mit 42 Stunden und 16 Minuten sowie die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit 41 Stunden und 58 Minuten.