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Technische Daten
|Baujahr:||1947|
|Hersteller:||Condor SA, Courfaivre|
|Motor:||Ford, Porsche Industriemotor|
|Leistung:||44 PS|
|Antrieb:||Ketten auf beide Achsen|
|Dienstgewicht:||1800 kg|
|Vmax:||45 km/h|
|Besonderheiten:||Wendegetriebe und Wendevorrichtung|
Geschichte und Einsatz
Die Draisine Dm 3672 wurde 1949 durch die Firma Condor in Courfaivre erbaut. Sie wurde innerhalb der dritten Lieferserie von den SBB übernommen. Die augenfälligste Neuerung gegenüber der vorgängig abgelieferten Fahrzeuge war die um 40 cm verkürzte Ausführung der Fahrzeuge. Ausgerüstet wurde die Draisine mit einem Ford Taunus Motor mit 25 PS.
Der Einsatz der Dm 3672 erstreckte sich beim Fahrleitungsdienst Giubiasco über die Strecken von Airolo bis Bellinzona und nach Locarno und Luino zur Traktion der mobilen Rollleitern. Ab 1981 wurde sie bei der Chemins-de-Fer Le Pont-Brassus als Bahnmeisterfahrzeug eingesetzt.
Der Weg in die Sammlung
Nach der erfolgten Ausrangierung bei der SBB übernahm die Chemins-de-Fer Le Pont-Brassus (PBr) die Draisine 1981 für ihre Bahnmeisteraufgaben. Der rotbraune Anstrich wurde durch einen gefälligen Anstrich in Rot und Weiss ersetzt. Auf der Front wurde ein Wappen angebracht, welches alle Gemeindewappen vom Vallée de Joux beinhaltet.
Bei der Dm 3672 handelt es sich um die letzte, regulär eingesetzte Motordraisine der Schweiz. Für Ihre schweren Aufgaben erhielt sie 1994 einen ISUZU Motor. Im Sommer 1996 wurden mit der PBr die ersten Verhandlungen für eine Übernahme durch die DSF unternommen. Durch einen Abtausch mit einem BLS-Stationstraktor wechselte die Draisine im Dezember 1996 den Besitzer und gelangte zur DSF ins Fricktal.