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Ein halbes Jahr nach ihrer Schliessung wegen der Ebola-Epidemie sollen die Schulen im westafrikanischen Liberia im Februar wieder für den Unterricht öffnen. Alle Schulen sollten die notwendigen Massnahmen ergreifen, um zum nächsten Schuljahr, das im Februar beginnt, ihren Betrieb wieder aufzunehmen.
Alle Schulen müssten mit gechlortem Wasser und Fieberthermometern ausgestattet sein und die vom Gesundheitsministerium geforderten Massnahmen zur Vorbeugung von Ebola-Fällen ergreifen, hiess es in einer Mitteilung des Bildungsministeriums, die am Montag im Radio verlesen wurde.
Staatschefin Ellen Johnson Sirleaf hatte sich am 30. Juli wegen der Ebola-Epidemie gezwungen gesehen, alle Schulen zu schliessen. Durch die Infektionskrankheit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Montag in Westafrika 8153 Menschen ums Leben gekommen.
Liberia hat mit 3471 Toten die meisten Opfer zu beklagen. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Neuansteckungen in Liberia aber stetig zurückgegangen. Mittlerweile hat Sierra Leone Liberia als das Land mit den höchsten Infektionszahlen abgelöst. (sda/afp)
Einen Tag nach Bekanntwerden der ersten aus dem Kongo eingeschleppten Ebola-Erkrankung ins benachbarte Uganda ist der Patient, ein fünfjähriger Junge, gestorben. Zudem seien zwei weitere Erkrankungen von Laboren bestätigt worden.