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China hat keine Hoheitsansprüche auf Inseln im Südchinesischen Meer. Das entschied das ständige Schiedsgericht in Den Haag am Dienstag. Der Konflikt hat die Spannungen in der Region verschärft und auch das Verhältnis Chinas zu den USA belastet.
Der Schiedshof war zum Schluss gekommen, es gebe «keine rechtliche Grundlage» dafür, dass China «historische Rechte» auf die Ressourcen in dem Seegebiet beanspruche. Der Schiedshof gab damit nach mehrjähriger Verhandlung einer Klage der Philippinen Recht.
Es ist das erste internationale Urteil in dem Streitfall. Die fünf internationalen Richter gaben den Philippinen, die den Fall vorgebracht hatten, zum grossen Teil recht. China beansprucht mehr als 80 Prozent des rohstoffreichen Gebietes. Dagegen protestieren fünf Anrainerstaaten.
China erkennt die Zuständigkeit des Schiedsgerichts nicht an und kündigte an, das Urteil zu ignorieren. (dwi/sda/dpa/afp)
(sda/dpa/reu)
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