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Als komplexes Grossprojekt stapelt das Wohn- und Geschäftshaus in Zürich Oerlikon die unterschiedlichsten Funktionen übereinander, ohne dabei eine einheitliche Formensprache anzustreben.
Das Grundstück befindet sich östlich des Bahnhofs Zürich Oerlikon und ist auf drei Seiten von stark befahrenen Strassen umgeben. Der Baukörper ist in drei Haupthallen gegliedert: den Sockel (mit zwei Garagen, Lagergeschossen und vier Verkaufsebenen), ein Bürohochhaus mit weiteren elf Geschossen und schliesslich ein Wohnhaus, das mit fünf Geschossen aus dem Sockel emporsteigt. Die Verkaufsflächen nehmen an die dreissig Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe auf.
Das dreigeschossige Einkaufszentrum wurde als Sockelarchitektur mit verglasten Arkaden konzipiert, während der Büroturm auf drei Seiten eine Lochfassade aufweist, nach Westen aber mit einer gestaffelten Vorhangfassade aus Glas und Stahl in Erscheinung tritt. Englischen Vorbildern ähnlich, sitzt auf dem mit dienenden Elementen reich möblierten Dach des Einkaufszentrums das Wohnhaus.
Der Erdgeschossboden war Basis für das rationelle gleichzeitige Bauen nach oben und nach unten. Es wurde deshalb auf Pfählen und Stützen erstellt, um unter anderem die Aufrechterhaltung von Verkehr und Zufahrten sowie die Zugänge zu den Nachbarliegenschaften und die Bereitstellung von Baulagerflächen zu gewährleisten.
Situation
Eingangsgeschoss
Schnitt
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