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Roger Federer muss auf dem Weg zu seinem achten Wimbledon-Titel heute Publikumsliebling Andy Murray ausschalten. Keine einfache Aufgabe. Das sehen auch die grossen Tennis-Experten so.
Bevor wir die Tennis-Experten zu Wort kommen lassen, zunächst ein Blick in die Statistiken.
Roger Federer führt im Head-to-Head gegen Andy Murray zwar 12:11 und er hat die letzten drei Begegnungen allesamt für sich entschieden. Doch Murray hat erst zu Beginn dieses Jahres wieder zu seiner alten Form zurückgefunden. Eine Rückenoperation warf ihn weit zurück. So kam es auch, dass der Schotte beim letzten Duell im vergangenen Herbst bei den World Tour Finals in London beim 0:6, 1:6 gegen Federer teilweise vorgeführt wurde.
Doch Murray hat sich in dieser Saison kontinuierlich gesteigert und unmittelbar vor Wimbledon – während Federer in Halle triumphierte – das Vorbereitungsturnier im Queen's Club für sich entschieden. Auf dem Weg in den Halbfinal hat Murray im Gegensatz zu Federer (ein Satz) bereits zwei Sätze abgeben müssen: Gegen Andreas Seppi in der 3. Runde und gegen Ivo Karlovic im Achtelfinal. Dementsprechend ausgeruhter geht der Schweizer in die Partie.
Aber genug der Zahlen, jetzt gehört die Bühne den Experten …