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«SOS Werdende Mütter» bietet werdenden Müttern moralische Unterstützung und finanzielle Hilfe an. Die Einrichtung wird vor allem auch von ausländischen Frauen rege beansprucht. Bereits heute wird «SOS Werdende Mütter» vom Staat unterstützt; 2003 betrug der Beitrag 20000 Franken. Im Voranschlag 2004 sind 25000 Franken vorgesehen. Die «Loterie Romande» gab 2003 40000 Franken für die Vereinigung und 70000 Franken für die Stiftung.
Unterstützung garantieren
Die staatliche Hilfe ist jedoch nicht garantiert. In einer Motion wollten deshalb Anita Brünisholz Haag (CVP, Avry) und Claudia Cotting (FDP, Senèdes) über eine Revision des Gesundheitsgesetzes erreichen, dass «SOS Werdende Mütter» eine jährliche Subvention zugesichert wird. Das Geld wird vor allem auch für die Professionalisierung des Sekretariats benötigt. In der Dezember-Session zogen sie ihren Vorstoss nach einer langen Debatte wieder zurück. Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi hatte ihnen zuvor versichert, dass sie mit der Organisation über einen Leistungsvertrag verhandeln werde, wie dies das Sozialhilfegesetz vorsieht.
In der Diskussion wurde u.a. auch bedauert, dass der Sensebezirk über keine Kontaktstelle verfügt. Alfons Piller (SVP, Plaffeien) gab dabei seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Lücke möglichst bald geschlossen werden könne.