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Ochsen der Kreuzung Limousin x Fleckvieh wurden auf einer extensiven Bergweide bei unterschiedlichen Besatzstärken gesömmert und anschliessend ausgemästet. Das Ziel des vorliegenden Versuches bestand darin, den Einfluss der Fütterungsintensität während der Ausmast auf die Mastleistung zu untersuchen. Es wurden drei Fütterungsintensitäten verglichen, wobei die angestrebte Energieversorgung dem 1,5- (Int150), 1,75- (Int175) bzw. 2-fachen (Int200) Erhaltungsbedarf entsprechen sollte. Die Grundration bestand aus einer Mischung aus Gras- und Maissilage, die den drei Mastgruppen in einer Menge zugeteilt wurde, welche sich nach dem Energieversorgungsniveau Int150 richtete. Die Ochsen der Intensitätsgruppen Int175 und Int200 erhielten zur Grundration noch Kraftfutter (Energie- und Proteinträger). Die Fütterungsintensität, das heisst, die Kraftfutterzulage hat das Wachstum nicht signifikant beeinflusst. Im Durchschnitt wurde ein Tageszuwachs von 1,2 kg erreicht. Die Verwertung der Futterenergie hat mit zunehmender Fütterungsintensität abgenommen. Mit der Ausmast konnte die Fleischigkeit der Schlachtkörper deutlich verbessert und die fehlende Fettabdeckung vollständig korrigiert werden und dies unabhängig von den gewählten Fütterungsintensitäten. Trotz hoher Schlachtgewichte war kein einziger überfetter Schlachtköper zu verzeichnen. Dieser Versuch bestätigt die Vorteile einer kurzen Ausmast im Anschluss an eine Weideperiode.
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.
Nutztiere
Lazzari G., Münger A., Eggerschwiler L., Borda-Molina D., Seifert J., Camarinha-Silva A., Schrade S., Zähner M., Zeyer K., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Zur Verminderung des Methanausstosses bei Milchkühen zeigen tanninhaltige Futtermittel wie Akazie oder Esparsette einen messbaren Effekt. Da diese Futtermittel jedoch teilweise zu Produktivitätseinbussen führen, ist ihr Einsatz mit Sorgfalt zu bewerten.