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Der Pilot, der beim Absturz des Kleinflugzeugs der Schweizer Armee am Dienstag ums Leben kam, ist noch nicht geborgen worden. Für die Bergung auf 2000 bis 3000 Metern Höhe standen am Mittwoch zwei Helikopter bereit - den ganzen Tag über konnte aber keiner abheben.
"Wir konnten das Gelände bisher nicht erreichen", sagte eine Armeesprecherin am Abend auf Anfrage. Nebel und Schnee würden die Bergung in dem schwierigen Gelände verzögern. Im Laufe der kommenden Tage sei mit der Bergung der Wrackteile zu rechnen. Einen Flugschreiber habe die abgestürzte PC-7 nicht an Bord gehabt.
Die Schweizer Armee hatte das Gebiet rund um die Absturzstelle aus Sicherheitsgründen umgehend für Berggänger gesperrt. Über dem militärischen Schadenplatz richtete sie eine Flugverbotszone im Radius von fünf Kilometern für sämtliche Luftfahrzeuge ein. Grund dafür sei, dass man den Luftraum für die Bergungsflüge freihalten wolle, erläuterte die Sprecherin.
Grösseres Ereignis
Für die Militärjustiz, die erste Schritte zur Untersuchung eingeleitet hat, sei der Absturz ein grösseres Ereignis, sagte eine Sprecherin. So sei in diesem Falle ein Untersuchungsrichter-Team mit den Ermittlungen betraut, die unter anderem Befragungen und Gutachten beinhalten.
Der Milizmilitärpilot war am Dienstag gegen 8.30 Uhr mit dem Propellerflugzeug vom Flugplatz Payerne in der Waadt gestartet und hätte um etwa 9.30 Uhr in Locarno im Tessin landen sollen. Weil er dort nicht planmässig ankam, wurde eine Suchaktion gestartet.
Gegen 16.00 Uhr wurde die abgestürzte Maschine im Gebiet des Schreckhorns in den Berner Alpen gesichtet. Zum vermissten Piloten machte die Luftwaffe keine weiteren Angaben, zu seinem Schutz und zum Schutz seiner Angehörigen.