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Der Bischof rechts, der zum Gnadenbild "Maria, Mutter vom guten Rat" aufschaut, ist der hl. Nikolaus. Das erstaunt bei der Lage der Kirche nicht, ist er doch ein Wasserheiliger der katholischen Kirche.
Mit der barocken Kirchenanlage ist Ende des 17. Jahrhunderts auch das Beinhaus entstanden, das heute als Friedhofkapelle dient. An das Beinhaus erinnern noch der Altar von 1742 mit den beiden Bischöfen Ulrich von Auxburg und Nikolaus von Myra, die als Fürbitter auftreten bei der Muttergottes für die Armen Seelen im Fegefeuer. Zu erkennen ist der hl. Ulrich am Fisch, den er in der linken Hand hält, und der hl. Nikolaus an den drei goldenen Kugeln auf seinem Buch.
Auch das Antependium von 1752 gehörte zur Ausstattung des Beinhauses: Es zeigt in symmetrisch angeordneten Blattranken die um ihren Toten Sohn auf dem Schoss trauernde Muttergottes (Pieta) sowie zwei markante Totenschädel je auf einem Röhrenknochen.
- Nach der Heiligsprechung von Johannes von Nepomuk (um 1350-1339) im Jahr 1729 und mit der starken, von den Habsburgern geförderten Verbreitung seiner Verehrung, löste dieser den hl. Nikolaus zunehmend als Wasserheiliger ab.
Geschichten
Standort
Weiterführende Informationen
Literatur
- Schweizerische Kunstführer, Serie 35, Nr. 346: Josef Grünenfelder, Richard Hediger, Pfarrkirche St. Verena in Risch ZG, Bern 1984 (Bestellen)
- Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, NA Bd. II, Bern 2006, S. 369f.