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In einem Milchviehversuch mit drei Varianten und insgesamt 36 Tieren in der Mitte der Laktation wurde untersucht, ob sich die Folsäurekonzentration in der Milch durch eine Ration mit einem hohen natürlichen Folsäuregehalt erhöhen lässt. Diese Versuchsration enthielt zusätzlich zum Heu und den Futterrüben (Standardration) Biertreber, Luzernewürfel, Bierhefe und Weizenkeime. Während der vierwöchigen Versuchsperiode wurde der Kontrollgruppe (T) die Standardration vorgelegt, die Gruppe AFO-S erhielt die gleiche Ration und zusätzlich täglich 2 g synthetische Folsäure pro Kuh, während die Gruppe AFO-N die Versuchsration erhielt. Weder der Zusatz synthetischer Folsäure noch die Verfütterung der Ration AFO-N erhöhte die Gesamtfolatkonzentration in der Milch signifikant. Nur eine Folatfraktion, das Tetrahydrofolat, wurde in der Milch der AFO-N Gruppe am Ende der vierwöchigen Versuchsperiode in höherer Konzentration gefunden. Die Verfütterung dieser Ration führte ausserdem zu einer Erhöhung der täglichen Futteraufnahme um 1 kg TS und zu einer um 2 kg höheren Tagesmilchproduktion.
Pflanzen und Mikroorganismen können Schallwellen wahrnehmen und darauf reagieren. Agroscope hat in einer Literaturstudie diverse Publikationen zum Thema analysiert. Sie zeigen, dass Schall zu positiven Auswirkungen auf die Physiologie, zu verbessertem Wachstum, Entwicklung und Krankheitsresistenz führen kann.
Der Krieg in der Ukraine, Trockenperioden und Dürren, dann wieder Starkregen und Überschwemmungen sind grosse Herausforderungen für unsere Ernährungssysteme. Die Probleme, die dabei offen zutage treten, sind aber nicht neu. Und die Lösungen sind bekannt.
Biogene Amine in Lebensmitteln stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Forschende von Agroscope und INRAE untersuchten in Raclette-Käse die Bildung dieser unerwünschten Stoffe durch das Bakterium Morganella morganii.