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Erst vor kurzem wurde Lauren Daigle dadurch geehrt, dass sie für einen Grammy in der Kategorie «bestes zeitgenössisch-christliche Musik(CCM)-Album» nominiert wurde. In der Sektion der christlichen Alben thronte ihr Debut-Werk anno 2015 während fünf Wochen auf dem ersten Platz der christlichen Billboard-Charts, zudem gelangte es in die Top-30 der allgemeinen Hitparade.
Schon früh entdeckte Lauren und ihre Familie ihr Faible für die Musik. Als sie noch Kind war, unterhielt der Vater sie und ihre Geschwister mit einer Entwicklung, die er «Das Dollar-Spiel» nannte. Dabei wurden jeweils Musikstücke gehört, die dann nachgesungen werden mussten, um den Schein zu gewinnen. Bald war Lauren in der Lage, verschiedene Nuancen in der Stimme herauszuarbeiten. «Ich bin in Louisiana aufgewachsen, wo Soul und Blues verbreitet sind, damit bin ich tief verbunden.»
Identität gefunden
Der Durchbruch gelang Lauren Daigle indirekt durch «American Idol», obschon sie weder 2010 noch 2012 in die vorderen Ränge kam. Danach habe sie ihre echte Identität gefunden, sagt die 24-jährige Sängerin. «Ich mochte diese Wettbewerbe, weil ich da die Musik singen konnte, mit der ich aufgewachsen bin.» Dennoch: Als sie bei den sogenannten «Auditions» antrat, war sie 17 Jahre alt, «das ist sieben Jahre her, das war eine andere Phase in meinem Leben.»
Obschon sie in dieser prestigeträchtigen Show nicht bis ganz nach vorn gelangte, war für sie klar, dass Gott sie trägt. «Der Herr begann gerade zu der Zeit mit mir über meine geistliche Identität zu sprechen. Er fragte: 'Willst du von der Zustimmung der Menschen leben oder nach meinem Wort?' In dem Moment lernte ich, dass ich von den Zusagen leben kann, die er in mein Herzen hineingesprochen hat.» Sie sagte Gott, dass sie ihm vertraut.
Türe zu, Türe auf
Kurz nach diesem inneren Dialog mit Gott begann sie mit dem Singen von Worship-Musik in ihrer Gemeinde. «Nachdem ich meine Identität kannte und eine Tür zuging, öffnete Gott wunderbarerweise eine andere. Er rüstete mich dafür aus, verschiedene Sounds zu erlernen und das auszudrücken, was ich wirklich liebe.»
Im laufenden Monat Mai 2016 publizierte sie eine Deluxe-Version ihres Debut-Albums «How can it be» (Wie kann es sein) aus dem Jahr 2015.
Sie erhalte viele Reaktionen von Menschen, die durch ihre Musik ermutigt werden. Wenn sie mal selbst nicht so vorankomme, wie sie wünscht, schaue sie sich diese Reaktioneb an, wie beispielsweise: «Hör nicht auf, Musik zu machen, sie verändert unser Leben.» Das führe dazu, dass sie nicht müde werde, Lieder zu schreiben.