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Tierra de Leon DO
Magische Weissweine aus Galicien
Schon die Bezeichnung der Weinbauregion Valdeorras tönt magisch. Übersetzt bedeutet er so viel wie „Tal des Goldes“. Dies weist auf die Vergangenheit der heutigen Denominación de Origen hin, welche viele Jahrhunderte zurückliegt.
Möglicherweise war Valdeorras die erste Region Galiciens, in der Winzer Reben kultivierten und zu Wein verarbeiteten. Bevor dies geschah, galt die Gegend jedoch genau wie Bierzo als eine ergiebige Goldgrube. Die Römer betätigten sich eifrig im Abbau des wertvollen Edelmetalls. Als die Erde schliesslich kein Gold mehr hergab, wechselten sie zum Weinbau.
Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich auch Valdeorras während des Mittelalters zu einer religiös geprägten Region, in der Orden und Klöster den Weinbau kontrollierten. Doch die glückreichen Jahre liessen lange auf sich warten. Erst im 19. Jahrhundert begannen die Winzer in Valdeorras, Weine zu produzieren, welche qualitativ immer mehr gefallen fanden.
1957 erhielt das Anbaugebiet offiziell den Status einer Denominación de Origen. Dass die Winzer der Region in den siebziger Jahren die heimische Godello-Traube wiederbelebten, brachte Valdeorras schliesslich weiteres Renommée ein. Im 19. Jahrhundert verschwand die Rebe aufgrund der Reblauskrise beinahe spurlos aus den Weinberg.
Die Weinwelt sieht Valdeorras als Weissweingebiet, in dem die Godello-Traube den Ton angibt. Aber auch weitere Reben für Weisswein aus Valdeorras sind Trauben wie Loureira, Torrontés, Lado, Dona Branca, Palomino Fino, Treixadura und Albariño. Mit ihnen kreieren Winzer gerne "Valdeorras Castas Nobles“ und "Valdeorras Blanco".