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Alfred Lüthi befasst sich im ersten Teil mit der Ur- und Frühgeschichte und veranschaulicht treffend, was sich aus den Funden der Frühzeit herauslesen lässt.
Georg Boner lässt lässt im zweiten Teil, Von der Stadtgründung bis zum Ende der Bernerzeit, aus den reichen archivalischen Quellen das bunte Leben einer tätigen Bürgerschaft, ihr Streben nach den begehrten städtischen Vorrechten, nach dem eingeständigen Minizipalregiment erstehen, überhaupt die Geschichte des Verhältnisses zu den Habsburgern, dann zu den Herren von Bern, die Umwälzung der Reformation, Glockenguss, Messerschmiedekunst und das übrige Gewerbe, das Ruf und Ansehen brachte.
Margareta Edlin beschreibt im dritten Teil, der mit Neuzeit überschrieben ist, wie Aarau, das "Jakobinernest" im Wirbel der Revolution 1798 für einige Monate helvetische Hauptstadt wird.
Die Chronik der Gegenwart 1945 - 1978, Wachstum, Wohlstand, Wandel, von Martin Pestalozzi veranschaulicht den Zusammenprall alter und neuer, eigenständiger und fremder Planungs- und Gestaltungsvorstellungen.