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Matchwinner für die Deutschen war Patrick Reimer, der Daniel Manzato zweimal bezwingen konnte (17./30. Minute). Dazwischen gelang Reto Suri im Powerplay der 1:1-Ausgleich (26.). Den Schlusspunkt setzte Thomas Oppenheimer in der 60. Minute mit dem 3:1 in leere Tor.
Der Sieg für die Deutschen geht in Ordnung. Die Schweizer taten sich vor allem in der Offenisve sehr schwer und konnten sich nur wenige gute Möglichkeiten herausspielen. Das Schussverhältnis sprach mit 36:21 klar für die Deutschen. Es die 69. Niederlage der Schweiz gegen den Erzrivalen im 143. Vergleich.
Kurios: Mitten im ersten Drittel fiel die offizielle Zeitmessung für rund zehn Minuten aus. Das Problem der fortlaufenden Uhr konnte auch nach einigen Minuten nicht behoben werden, sodass die Uhr auf der Anzeigetafel ausgeschaltet wurde und der Stadion-Speaker fortan vorab bei Unterbrechungen die aktuelle Spielzeit durchgab.
Im ersten Spiel hat Kanada überraschend deutlich gegen die Slowakei verloren. Den Ehrentreffer beim 1:4 gelang dem «Klotener» Micki DuPont zum 1:2 in der 42. Minute in doppelter Überzahl. Am Samstag spielt die Schweiz um 19.45 Uhr gegen Kanada. (pre/si)
27 Jahre lang hat René Fasel (71) den internationalen Eishockeyverband erfolgreich und skandalfrei geführt. Morgen geht seine Amtszeit in der alten russischen Hauptstadt St.Petersburg zu Ende.
In seinem Büro im stilvollen Hauptsitz in der Villa Freigut zu Zürich liegen immer ein paar Bücher zu historischen Themen. René Fasel ist einer der einflussreichsten Sportdiplomaten der Welt geworden, weil er aus der Geschichte lernt. Ende der 1970er-Jahre schreibt ein Inspizient in seinem Rapport über Schiedsrichter René Fasel: «Er leitete das Spiel wie ein kleiner Napoléon auf dem Feldherrenhügel.» Napoléons Untergang war sein Krieg gegen Russland (1812). René Fasel aber macht die …