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Die Schweizer Nationenpreisequipe hat in Hickstead (GBR) den starken dritten Platz belegt. Der Sieg von Brasilien stand bereits vor deren letzten Reiter fest. Die Niederlande kämpfte sich im zweiten Umgang auf den zweiten Rang vor.
Nach dem ersten Umgang führte Deutschland noch mit blanken Konto. Der Sieg ging mit insgesamt fünf Nullrunden an Brasilien mit Marlon Modolo Zanotelli auf Sirene de la Motte, Pedro Veniss mit For Felicila, Yuri Mansur auf Babylotte und Pedro Junqueira Muylaert mit Prince Royal.
Die Schweizer Startreiterin Nadja Peter Steiner und ihre Franzosenstute Saura de Fondcombe legten den Grundstein mit einer tollen fehlerfreien Runde. In Umgang zwei begann das Paar wieder aufmerksam und vorsichtig, doch beim Einsprung in die erste zweifache Kombination ritt Peter Steiner die Stute zu nahe an den Sprung heran und die Stange fiel. Bei diesen vier Punkten blieb es bis zum Ende.
Romain Duguet mit der Anglo-Araber-Stute Sherazade du Gevaudan begann ebenfalls gut. Bis zur zweiten der drei zweifachen Kombinationen. In dieser und in der Dritten zog Sherazade ihre Hinterbeine zu wenig schnell an und daraus resultierten zwei Abwürfe. In der zweiten Runde rehabilierte sich das Paar mit einer tollen Nullrunde.
Philipp Züger und der Zangersheidehengst Casanova mussten in Runde eins einen Abwurf am weissen Gatter und am Einsprung der zweiten Zweifachen hinnehmen. In der Reprise schien dann die Luft etwas draussen und das Paar musste 13 Strafpunkte akzeptieren.
Beat Mändli, der das erste Mal seit dem Nationenpreisfinal 2013 wieder die Schweizer Farben vertrat, zeigte eine tolle Leistung. Mit der erst neunjährigen Niederländerstute Dsarie zeigte der Weltcupsieger von 2007 im ersten Umgang eine makellose Runde. Auch im zweiten Umgang brillierte die junge Stute unter ihrem erfahrenen Reiter. Leider fiel am zweitletzten Sprung eine Stange. Ohne den Abwurf wäre die Schweiz Zweite geworden. "Ich bin super zufrieden, dass Dsarie so toll mit dem Druck, den sie sich noch nicht so gewöhnt ist, umgegangen ist. Klar hätte ich gerne den Doppelnuller gehabt, aber wir haben als Team zusammengehalten und gekämpft", so der Schaffhauser.
So blieb ein starker dritter Rang, mit dem Equipenchef Andy Kistler trotz regnerischem und kaltem Wetter zufrieden und stolz war.
Deutschland, dass eigentlich gemeinsam mit der Schweiz auf den dritten Platz ritt, wurde am Ende nur Siebte. Bei Marcus Ehnings Vierbeiner Comme il faut wurde Blut an der Flanke entdeckt, worauf seine Resultate gestrichen (Doppelnull) und er disqualifiziert wurden. Statt 16 Punkten beendeten die Deutschen den Nationenpreis mit 32 Punkten.
Vereinfacht kann man sagen, dass der olympische Pferdesport sich aus drei Quellen entwickelt hat: der höfischen Reiterei (Dressur), dem Militär (Vielseitigkeit) und dem Bauernstand (Springen). Die...
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