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So suggestiv gestellt, lautet die Antwort: NEIN. Was wir mit dem Verstand verneinen, hält sich doch hartnäckig in unseren Überlegungen: Das Leben mit Gott muss irgendeinen sichtbaren Nutzen haben. Genau so ging es auch dem Psalmschreiber Asaph.
Er betrieb – modern ausgedrückt – Benchmarking: Er legte den Verlauf seiner Lebenskurve auf die der eingefleischten Gottesleugner. Und er stellte mit Schrecken fest: Meine “Performance” ist weit unterdurchschnittlich. Diese Erkenntnis hat ihn so destabilisiert, dass er beinahe daran zu Fall gekommen wäre (Ps 73,2). Er ruft aus: „Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche?“ (V. 14)
Seine Analyse förderte zu Tage, dass er in verschiedenen Bereichen des Lebens des kürzeren zog:
- Körperliches Wohlbefinden: Da gibt es Menschen, die leben ohne Leiden von der Wiege bis zur Bahre.
- Akzeptanz: Da gibt es Menschen, die nirgends anstossen oder geplagt werden.
- Grosse Klappe ohne Folgen: Da gibt es Menschen, die plustern sich auf und reden, was sie wollen. Ihre Worte finden sogar Gehör.
- Fettes Konto: Da gibt es Menschen, denen es materiell immer besser geht.