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Vor drei Tagen wurde bekannt, dass Simon Kjaer für knapp acht Millionen Euro von Lille zu Fenerbahçe Istanbul wechselt. Der ehemalige Wolfsburger Teamkollege von Diego Benaglio hat sich also gegen die Offerte von Liverpool und für die Türken entschieden. Jetzt macht ein Tweet die Runde, in dem Kjaer begründet, warum er bei Fenerbahçe unterschrieben hat: «Ganz eifach, ich wollte Titel gewinnen».
Nun ja, da hat der dänische Nationalspieler nicht ganz unrecht. Fenerbahçe ist seit 2004 fünf mal Meister geworden, hat vier mal den Pokal und dreimal den türkischen Supercup gewonnen.
In der selben Zeitspanne haben die Engländer einmal den FA-Cup, den Liga-Cup, die Champions League und den europäischen Supercup geholt.
Die Dichte an Titeln ist bei den Türken also wesentlich höher. Ob man am Bosporus jedoch auch solche legendären Momente erlebt wie Liverpool im Champions-League-Finale 2005?
Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.
Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.
Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.
Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …