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Schierholz,
Georg Friedrich, Bildhauer, geb. 1840 zu Frankfurt a. M., kam infolge seines ausgesprochenen Kunsttalents schon früh als Schüler ins Städelsche Institut, wo er durch Zwerger sehr gefördert wurde, der ihm zahlreiche kleinere Arbeiten übertrug. 1858 trat er mit seinem Erstlingswerk: die Landung Lohengrins (nach der Wagnerschen Oper), auf und modellierte dann eine später in Marmor ausgeführte, durch Abgüsse sehr verbreitete Büste von Beethoven. 1859 ging er nach München ins Atelier Widnmanns, schuf dort ein Relief: Erlkönig mit seinen Töchtern, und für das Nationalmuseum zwei große Sandsteinstatuen. Da sein Wunsch, von dort nach Rom zu gehen, nicht in Erfüllung ging, so kehrte er in seine Vaterstadt zurück und fand hier namentlich in Porträtbüsten ein reiches Feld der Thätigkeit. Unter seinen idealen und dekorativen Bildwerken sind zu nennen die Allegorien: Spiel, Tanz, Musik und ¶
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Gesang in Kinderscenen (1869), mehrere Statuen für den Dom und für das neue Theater in Frankfurt sowie für den Konzertsaal in Nauheim.