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Agenda -Reihe «Verbrechen und Strafe»
Veranstaltungen Seite 1 von 1
Verbrechen und Strafe diesem Thema ist eine Ringvorlesung im Herbst 2015 gewidmet, an der Privatdozierende, Titularprofessorinnen und Titularprofessoren aus dem Bereichen Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Medizin mitwirken.
Verbrechen und Strafe 12 Vorlesungen, 11 Fachbereiche und 10 Staaten, Europa, Russland und Asien: Aus philosophischer Sicht wird einerseits mit Foucault die Frage nach der Legitimität der Strafe gestellt, andererseits mit dem Verzeihen, der Vergebung eine Alternative zur Strafe präsentiert. Welche Strafen werden in der alttestamentlichen Literatur für angemessen erachtet? Welche sind aus kirchlicher Sicht gerecht und wie beurteilt die Bündner Synode diese Frage im Zeitalter der Reformation?
Verbrechen und Strafe der gleichnamige Roman Dostojewskis wird aus theologischer Perspektive gelesen. Bekanntlich kann auch literarisches Schaffen selbst als Verbrechen geahndet werden dies wird am Beispiel der japanischen Übersetzung des englischen Romans «Lady Chatterley» im 19. Jahrhundert untersucht.
Verbrechen und Todesstrafe zwei Vorlesungen beleuchten aus historischer Sicht die Kapitalstrafe in der kommunistischen Tschechoslowakei und in China. Und: Wie wurde in der DDR und in der Nachwendezeit der Schiessbefehl literarisch verarbeitet?
Weitere Vorlesungen sind der Zürcher Rechtsmedizin und der Frage nach der rechtlich ethischen Verantwortung in der medizinischen Forschung gewidmet. Schliesslich wird Adolf Loos' Vortrag «Ornament und Verbrechen» (1908) untersucht, der zu den wegweisenden Texten der modernen Kunst- und Architekturtheorie gehört.