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entspringt nahe dem
Napf an der Stächelegg (1300 m), fliesst nach NO., nimmt
von links den Krauchenbach auf, biegt nach O. ab, erhält eine Reihe von weitern Nebenbächen (deren
grösster der vom
Menzberg herabkommende
Flühbach ist) und mündet nach 10 km langem
Lauf bei Stegplatz in 605 m von links
in
die Grosse Fontanne.
Fliesst in engem und oft tief zwischen hohe Felswände eingesenktem Thal.
(Cascadesde) (Kt. Waadt,
Bez. und Gem. Aigle).
560-440 m. Reizende Fälle, zwischen
Aigle und dem
WeilerFontanney, längs
der Strasse nach den
Ormonts. Das Sammelgebiet der 70 m über Fontanney entspringenden
Wasser liegt in den
Wäldern auf
der Hochfläche von
Leysin und am
SO.-Hang der
Tours d'Aï überhaupt (nicht aber, wie oft behauptet wird, im
Lac d'Aï selbst).
Dunkle Kalke des untern Lias.
Die Quellen zum Teil für die Trinkwasserversorgung von
Aigle gefasst.
870-460 m. Kleine
Schlucht, längs welcher die Strasse
Vernayaz-Salvan ansteigt
und die von einem kleinen Bach durchflossen wird;
unterhalb
Salvan. Schieferbrüche, von den Bewohnern
von
Salvan abgebaut.
Die
Schlucht in eine zwischen zwei Verzweigungen des krystallinen Massives der
AiguillesRouges eingeklemmte
spitze Karbonmulde eingeschnitten. Am
SO.-Hang mächtige
Bänke von Karbonnagelfluh, am
NW.-Hang Wechsellagerung von Karbonnagelfluh
und -schiefern.
Nahe der Strasse nach
Salvan hat man in verschiedenen Höhen versucht, den durch Thonschiefer stark verunreinigten
Anthrazit abzubauen.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Pruntrut).
465 m. Gem. und Pfarrdorf, nur 1,2 km s.
Pruntrut u. gleichsam ein Vorort dieser Stadt; in reizender
kleiner
Klus, die von dem der
Allaine von links zufliessenden
Bac Avoine
entwässert wird. Postbureau, Telephon; Postwagen
Pruntrut-Fontenais-Villars.
Gemeinde, mit dem Dorf
Villars und einigen vereinzelten Bauernhöfen: 182
Häuser, 1248 Ew., wovon 1102 Katholiken
und 121 Reformierte; Dorf: 131
Häuser, 940 Ew. Uhrenfabrik. Ackerbau, Käserei. Die obern Jurakalke werden abgebaut und als
gute Bausteine verwendet. Vollständige Hochdruckwasserversorgung mit Hydranten. Elektrisches Licht. Benannt nach den zahlreichen
mitten im Dorf und in dessen Umgebungen entspringenden Quellen, deren eine noch drei öffentlicheBrunnen
in
Pruntrut speist. Erscheint in den Urkunden seit 1148 als Fontenais; 1179: Fontanet; 1332: Fonthenay; 1389: Fontenoiz.
Während des 30jährigen Krieges zu wiederholten Malen geplündert und in Asche gelegt. Das vom Arzt Faber erbaute
Schloss
mit zwei Ecktürmchen stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Mitten im alten Friedhof die zu Beginn
des 18. Jahrhunderts erbaute Pfarrkirche zu
St. Peter und Paul. Die Kirchgemeinde umfasst die beiden
DörferFontenais und
Villars.
Beide miteinander durch einen kurzen
Grat verbunden.
Wie in dieser Gegend überall erscheint
auch an der Basis dieser beiden Gipfel eocäner Flysch mit
Bänken von Nummulitenkalk, auf die eine, hier
steil zum
Weisstannenthal abbrechende Kappe aus Verrucano überschoben ist.
od. Gruob (Kt. Graubünden,
Bez. Glenner).
Gebiet des heutigen Verwaltungskreises Ilanz. Einstiges Hochgericht Ilanz
und Gruob, das sich bis Waltensburg erstreckte und die heutigen Kreise Ilanz und Ruis umfasste. Heute wird unter dem Namen Foppa
oder Gruob meist nur noch die Landschaft um Ilanz verstanden. Foppa, Gruob = Grube, weil die Gegend hier ringsum abgeschlossen
und gleichsam in die Gebirge eingesenkt erscheint.