Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03201.jsonl.gz/1660

POP-ARTIST
Der Schweizer Künstler Rainer Schoch begeistert mit seinen drei Porträts in Öl auf Leinwand den Pop- Artist James Francis Gill.
Er ist der Jüngste unter den frühen Pop-Art- Grössen- und der Letzte, der noch lebt. 1962 in einer Einzelausstellung in der Alan Gallery in New York wurde das Werk Marilyn Triptych gezeigt, das vom Museum of Modern Art in New York erworben wurde. Die Ausstellung Sao Paolo 9, Environment U.S.A; 1957-1967, unter Kurator William Seitz, deren Fokus stark auf der Pop Art ruhte. Weitere Künstler der Ausstellung Sao Paolo 9 waren Robert Indiana, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg, James Rosenquist, Edward Ruscha und Andy Warhol – alles grosse Namen aus der Kunstwelt der Sechzigerjahre. Zwischen diesen Künstlern platziert zu werden, war für Gill im Jahre 1967 eine grosse Auszeichnung. Ein anderer Augenblick, der Gills Karriere prägte, war seine Entscheidung Los Angeles zu verlassen, nachdem er 1970 ein Jahr an der University of Oregon gelehrt hatte. Er hatte eine Reihe von persönlichen und beruflichen Gründen dafür, die Welt der Kunst zu verlassen. Er entschied sich für Whale Gulch in Nordkalifornien, wo er einer kleinen Gruppe von Künstlern beitrat, die seine Einstellung teilten und den Materialismus hinter sich lassen wollten. Gill erwartete, dass seine Kunstverkäufe nach seinem Weggang aus dem Rampenlicht von Los Angeles ebenso zügig weitergehen würden, wie er es gewohnt war. Das war jedoch nicht der Fall. Schliesslich kehrte er zur Architektur zurück, um seine Familie zu ernähren.
Gill kehrte schliesslich rund zwei Jahrzehnte später in die Welt der Kunst zurück. Die Umstände, unter denen sich der Künstler und die Person James Gill in den frühen Sechzigerjahren befunden hat, als er von einem unbekannten Künstler aus dem ländlichen Texas so schnell an die Spitze des Erfolgs aufstieg, dürfen nicht unterschätzt werden. Es war ein kometenhafter Aufstieg. Erfolg und Ruhm verschwanden ebenso schnell wieder, als er sich entschied, diese Welt zu verlassen. Er hat sich durch die Launen des Lebens gekämpft und kann sich erneut als Künstler mit einer kompromisslosen Vision und Karriere darstellen, die etwa fünf Jahrzehnte umspannt. Schoch sagt dazu: Es ist fast auch meine Geschichte Erfolg, Familie keine Kunst gemacht, wieder zur Kunst gefunden und grosse Erfolge bis jetzt. Aber was mich am meisten freut ist das ich durch Ted Bauer James Frances Gill dazu gebracht habe die Bilder zu signieren mit einer kleinen Widmung, eines der Bilder wird versteigert zu Gunsten meinem Projekt …Ein Schmetterling der Hoffnung. www.enfants-papillons.ch Der Schmetterlingskrankheit bei Kinder. Die Bilder werden auch bei einigen Ausstellungen gezeigt. Aber Schoch wäre nicht Schoch wenn er nicht an diesen Tag noch etwas vor hatte, James Frances Gill staunte als der Künstler das dritte Bild signierte und James eine Widmung auf die Rückseite schrieb und ihm das Bild schenkte, mit dem Satz : James jetzt hast Du einen echten Schoch …….