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In der Schweiz wohnhafte Rentnerinnen und Rentner, die ausschliesslich eine Rente aus einem EU-/EFTA-Staat beziehen, sind aufgrund des Freizügigkeitsabkommens verpflichtet, sich in diesem Staat für die Krankenpflege zu versichern.
Seit dem Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und den EU-Staaten richtet sich die Versicherungspflicht für die Krankenpflege nach dem Erwerbsortsprinzip. Bei Rentnerinnen und Rentnern stellt die Versicherungspflicht auf dem Ort der früheren Erwerbstätigkeit ab, die nun zum Rentenbezug berechtigt.
In der Schweiz wohnhafte Rentnerinnen und Rentner, die ausschliesslich eine Rente aus einem EU-/EFTA-Staat beziehen, sind obligatorisch in diesem Staat versichert.
In der Schweiz wohnhafte Rentnerinnen und Rentner, die gleichzeitig eine Rente aus einem EU-/EFTA-Staat und eine Schweizer Rente (AHV/IV/MV/UV/BV) beziehen, müssen sich unabhängig von der Höhe der Schweizer Rente obligatorisch in der Schweiz versichern.
Gemeinsame Einrichtung KVG
In der Schweiz ist die Gemeinsame Einrichtung KVG in Solothurn für die internationale Koordination der Krankenversicherung von Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und Rente aus einem EU-/EFTA-Staat zuständig.
Die Gemeinsame Einrichtung KVG prüft, ob die Personen, die eine Rente aus der EU/EFTA beziehen, der Krankenpflegeversicherungspflicht in der Schweiz unterstehen oder nicht, und erfasst diejenigen, die der Krankenpflegeversicherungspflicht in der EU unterstellt bleiben.
Sie finden alle nützlichen Informationen auf der Website der Gemeinsamen Einrichtung KVG (siehe nachfolgenden Link).
Bei Fragen bitten wir Sie, sich direkt an diese Stelle zu wenden.
Letzte Änderung 24.08.2018