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Die USA haben die Ergebnisse der umstrittenen Referenden für die Abspaltung des Ostens der Ukraine zurückgewiesen. Die Abstimmungen seien «illegal» gewesen, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Jen Psaki, am Montag.
Die von prorussischen Gruppen in den ostukrainischen Regionen Lugansk und Donezk organisierten Referenden seien «ein Versuch, weitere Spaltungen und Unordnung in dem Land zu schaffen».
Nach Angaben der Organisatoren sprachen sich am Sonntag 89 Prozent der Teilnehmer für die Unabhängigkeit der selbsterklärten «Volksrepublik Donezk» aus. Auch in Lugansk stimmte demnach eine grosse Mehrheit für eine Loslösung von Kiew.
Da es keine Wahlbeobachter gab, war eine unabhängige Bestätigung nicht möglich. Am Montag beantragten die prorussischen Separatisten in der Region Donezk den Beitritt zu Russland. Im März hatte Russland nach einem international kritisierten Referendum die ukrainische Halbinsel Krim annektiert. (tvr/sda/afp)