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Im Rahmen der zehnten Ausschreibung zur Vergabe von Finanzhilfen an anerkannte Theatergruppen für die Spielzeit 2022‒2023 hat der Kanton Freiburg beschlossen, zwei Theatergruppen Schaffensbeiträge in Höhe von insgesamt 155 000 Franken zu gewähren: Es handelt sich um folgende Theatergruppen:
- Opus 89 Collectif: Un ennemi du peuple von Henrik Ibsen ;
- Compagnie Pièces Jointes: Une maison de poupée von Henrik Ibsen.
Drei anerkannte Theatergruppen hatten ihre Kandidatur fristgerecht eingereicht. Eine Fachgruppe wurde beauftragt, die eingereichten Projekte nach Massgabe ihrer künstlerischen Qualität, ihres Professionalitätsgrads, der Plausibilität ihres Budgets, ihrer Verbreitungsmöglichkeiten sowie unter Berücksichtigung des Erfolgs früheren Produktionen der Theatergruppe zu prüfen. Auf der Grundlage der Vorschläge der Fachgruppe und der Stellungnahme der Kulturkommission entschied der Staatsrat schliesslich, für die Spielzeit 2022‒2023 zwei Schaffensbeitrage zu gewähren. Diese Finanzhilfen ergänzen die beiden Mehrjahres-Schaffensbeiträge, die dem Magnifique Théâtre und der Compagnie de L'éfrangeté gewährt wurden, so dass sich der gesamte Förderbeitrag für anerkannte Freiburger Theatergruppen für die Spielzeit 2022‒2023 auf 385 000 Franken beläuft.
Gemäss der Verordnung vom 2. Juli 2012 über Schaffensbeiträge an anerkannte Theatergruppen (Art. 7) ist diese Finanzhilfe auf maximal fünf Schaffensbeiträge pro Jahr beschränkt. Die Fachgruppe setzt sich zusammen aus Philippe Trinchan, Vorsteher des Amts für Kultur, Präsident, sowie aus Sophie Gardaz, Theaterdirektorin und Schauspielerin (Lausanne), Christiane Vincent, Professorin für Schauspielkunst (St-Sulpice), Michaël Monney, Verwaltungsdirektor einer Theatergruppe (Lausanne), und Yann Pugin, Schauspieler, Regisseur und Dekan der Schauspielabteilung des Konservatoriums Freiburg (Payerne).