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Die Möglichkeit, die ich plötzlich vor mir sehe, die mich gegenwärtig dauernd beschäftigt: alles im Gedicht zu fassen, alles zum Gedicht zu machen, alles als poetisches Motiv anzusehen, zu behandeln. Nicht, dass falsch gewesen wäre, was ich bisher tat: es war wohl auch als Disziplinübung gut, als Übung, mit einem Minimum an Mitteln zu arbeiten. Diese Beschränkung auf einen verhältnismässig engen Kreis von Gegenständen, einen minimalen Vorrat an Worten hatte den Vorteil, dass ich lernte, das Gedicht rhythmisch und inhaltlich ganz genau bis in jede Einzelheit durchzuarbeiten, unerbittlich durchzubilden, ohne dass die allzu starke Bewegung von Bildern und Gedanken, die den Raum der von mir selbst gesetzten Konvention überstiegen, mich von dieser Arbeit hätten ablenken können. Ich habe durch diese asketische Methode gelernt, mir nichts zu schenken. Wenn ich nun eine neue Methode versuche, muss ich das Gelernte im grösseren Bereich anwenden. Und es mag wohl sein, dass ich immer wieder // etwa zum alten Verfahren zurückkehre: schon zur Prüfung und Übung meiner Kräfte.