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Das erste Treffen war bis auf den letzten Platz gefüllt, hauptsächlich mit gewählten Vertretern und Sympathisanten der SP, wie ein Journalist von Keystone-SDA berichtete.
Der Berner Nationalrat Matthias Aebischer (55), die Berner Regierungsrätin Evi Allemann (45), der Regierungspräsident von Basel-Stadt, Beat Jans (59), der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch (58), der Waadtländer Nationalrat Roger Nordmann (50) und der Jüngste der Gruppe, der Bündner Nationalrat Jon Pult (39), ergriffen abwechselnd das Wort. Sie stellten ihren Werdegang und ihre Pläne vor.
Pult spielte humorvoll mit seinem «jungen Alter» und betrachtete es als Vorteil. Allemann bedauerte, dass sie nicht zweisprachig sei. Ihr Französisch sei jedoch mehr als korrekt. Sie beschreibt sich als Vertreterin der urbanen Schweiz.
Nordmann musste seinerseits erklären, warum er, der Waadtländer, kandidiert, obwohl die Lateiner derzeit die Mehrheit im Bundesrat stellen. Der Schweiz gehe es derzeit mit drei Romands in der Regierung gar nicht so schlecht, bemerkte er verschmitzt.
Der 55-jährige Aebischer, der ehemalige Journalist und Moderator des deutschsprachigen Fernsehens, räumte ein, dass er kein «Schwergewicht» in der Bundespolitik sei.
Jositsch musste seinerseits erneut die Gründe für seine Kandidatur für die Nachfolge von Simonetta Sommaruga im letzten Jahr anführen, die seiner Partei damals nicht gefiel. Jans, mit 59-Jahren der älteste Kandidat der Gruppe, sprach über seinen atypischen Werdegang, der ihn als jungen Mann zu einer Lehre als Landwirt geführt hatte.
In Bezug auf Europa haben alle sechs Kandidaten die gleiche Vision. Sie setzen sich für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Brüssel ein.
Nach Genf werden die sechs Kandidaten Biel BE, Olten SO und Schaffhausen einen Besuch abstatten. Die vereinigte Bundesversammlung wird den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Berset am 13. Dezember wählen.