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Jede sportliche Betätigung führt unabhängig vom Leistungsniveau zu einer Überbeanspruchung des Bewegungsapparates. Ein gewisses Verletzungsrisiko ist also immer gegeben. Je nach Leistungsstufe und Intensität des Trainings gelten unterschiedliche Behandlungsansätze.
Welche Verletzungen?
Muskuläre Verletzungen treten sehr häufig und in allen Abstufungen auf, d. h. vom einfachen Krampf bis zum Muskelriss. Krämpfe und Muskelkater sind zwar unangenehm, aber harmlos. Zerrungen als Folge einer Überdehnung des Muskels oder gar Muskelfaser- und Muskelriss sind hingegen weit weniger harmlos. Diese durch Extrembelastung verursachten Verletzungen erfordern meist eine ärztliche Behandlung genau wie osteoligamentäre Pathologien (Verstauchungen, Sehnenentzündungen, Luxationen, Knochenbrüche).
Welche Lösungen?
Krämpfe und Muskelkater erfordern nicht wirklich eine medizinische Behandlung: Aufwärmen, genügend Trinken und Dehnen sollten ausreichen, um Beschwerden zu verhindern. Hingegen sollte bei Zerrungen das Training sofort abgebrochen werden. Zudem empfehlen sich Kälteumschläge und ein Stützverband mit einer elastischen Binde. Stark entzündliche Verletzungen wie Sehnenentzündungen oder Verstauchungen könnten zudem die örtliche Anwendung eines entzündungshemmenden Präparates wie Ibuprofen oder Diclofenac erfordern. Sie kommen als Patch oder Schmerzpflaster und sichern eine kontinuierliche Freisetzung der Wirkstoffe an der verletzten Stelle, ohne die Magenschleimhaut zu belasten.
Eine physiotherapeutische oder osteopathische Nachbehandlung fördert ein vollständiges Abheilen, womit sich auch Rückfälle vermeiden lassen.