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Das Aktionariat des Pharmaunternehmens Santhera hat der geplanten Kapitalerhöhung im Rahmen einer ausserordentlichen Generalversammlung zugestimmt. Es folgte dem Antrag des Verwaltungsrats und genehmigte eine Erhöhung des ordentlichen Aktienkapitals der Gesellschaft von 7’527’479 Franken auf maximal 12’527’479 Franken, wie Santhera am Dienstag mitteilte.
Ausgegeben werden bis zu 5’000’000 neuen Namenaktien mit einem Nennwert von 1 Franken pro Aktie. Weiter teilte Santhera mit, dass der Verwaltungsrat beschlossen habe, die genehmigte Erhöhung vollständig auszuschöpfen und die neuen Aktien mittels eines beschleunigten Verfahrens zu platzieren. Insgesamt erhofft sich Santhera von dem Schritt neue Mittel in der Höhe von 50 Millionen Franken.
Mitte November hatte Santhera angekündigt, sich von Idorsia den Zugriff auf einen zweiten fortgeschrittenen Wirkstoffkandidaten zur Behandlung von DMD gesichert zu haben. Mit dem Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung sollen nun nebst einer Barzahlung an Idorsia in Höhe von 20 Millionen US-Dollar laufende Geschäftstätigkeiten finanziert werden.
Dazu gehören die Vermarktung von Raxone in Leber hereditärer Optikusneuropathie (LHON), die Vorbereitung des Markteintritts für Idebenon bei DMD und die Entwicklung von POL6014 zur Behandlung von Mukoviszidose.
Gegen 12.40 Uhr weisen die Aktien einen Verlust von 8,7 Prozent auf 10,12 Franken auf. Auf diesen Niveaus haben die Papiere zuletzt Mitte 2014 notiert. Der Gesamtmarkt (SPI) gewinnt zeitgleich im Zuge seiner Gegenbewegung nach den jüngsten Kursverlusten 1,52 Prozent hinzu.
Quelle: AWP