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Europäischer Elch
Familie:
Verbreitung:
Lebensraum:
Lebensweise:
Fortpflanzung:
Nahrung:
Sinne:
Hirschartige (Cervidae)
Der europäische Elch kommt in Skandinavien und dem nördlichen Zentraleuropa vor. in der Schweiz waren Elche bis ins 10. Jahrhundert heimisch.
Elche leben bevorzugt in Laub- und Mischwäldern mit Mooren, Sümpfen und Gewässer. Sie sind im Sommer bis weit in der Tundra und im Gebirge anzutreffen.
Elche leben in Revieren von rund 500 Hektaren. Sie wandern auf der Suche nach Nahrung täglich viele Kilometer. Durch seine langen Beine kann der Elch bequem hohe Hindernisse übersteigen oder in hohem Schnee gehen, was für seine Feinde fast unmöglich ist. Als sehr alte Hirschform (Trughirsche) haben sie ein wenig entwickeltes Sozialverhalten und leben meist als Einzelgänger. Lediglich zur Brunftzeit schliessen sie sich zu kleinen Gruppen zusammen. Elche sind hervorragende Schwimmer mit einer Schwimmhaut zwischen den Hufen.
Die Paarungzeit ist im September/Oktober. Elchstiere verhalten sich dabei sehr aggresiv. Wenige Tage vor der Geburt im Mai/Juni vertreibt die Elchkuh das letzjährige. Zwillinge sind häufig.
Der Elch frisst nur nährstoffreiche Pflanzen oder Pflanzenteile, vor allem Zweige, Blätter und Knospen von Salweiden, Pappeln und Birken; im Winter ausschliesslich von Nadelbäumen. Auf der Suche nach Wasserpflanzen kann er einige Meter tief tauchen. Er schliesst dabei seine Nasenlöcher.
Der Elch riecht und hört hervorragend. Mit seinem Sehsinn nimmt er Bewegungen gut wahr.
Quelle: Wildnispark Langenberg