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Substanz-Informationen

SubstanzJWH-018- (1-Pentyl-3- (1-Naphthoyl) Indole) oder (1-Naphthyl-(1-pentylindol-3-yl)methanon) ist eine Substanz aus der Familie der Aminoalkylindole und dockt als cannabinoider Agonist an CB1 und CB2 Rezeptoren. Es wurde als eine von über hundert anderen Chemikalien von John W. Huffman (JWH) an der Clemson University in den USA entwickelt. JWH018 wurde von THC-PHARM als Hauptbestandteil der Räuchermischungen "Spice" identifiziert.
Vollständiger Bericht von THC-PHARM als PDF.
Erscheinungsformen:
Meist als klebrige, braun-orange Masse (>98% Reinheit), seltener gelblich wie Pollen (ca. 98%-99% Reinheit), eigentlich aber eine farblose Verbindung (99%-100% Reinheit). Diese Verunreinigungen können potentiell Gesundheitsgefährdend sein.
Das rechte Bild zeigt die Strukturformel.
Oder als Zusatz bei den duftenden Spice-Kräutermischungen im Zip-Pack.
Konsumformen:
Geraucht: 0.5mg bis 3mg
Inhaliert: Sehr schwach, und wahrscheinlich sehr schwierig zu machen, da die Substanz kein Pulver ist. Nicht zu empfehlen!
Oral: 3mg bis 10mg
Spice: geraucht oder als Tee 0.1g - 0,8g Kräutermischung
Wirkung Die Wirkung ist dem Cannabisrausch sehr ähnlich. Nach dem Rauchen überkommt einen innerhalb von 1 bis 2 Minuten ein deutliches High. Die Wirkung von Spice unterscheidet sich dadurch von der THC-Wirkung, dass sie beim Rauchen fast augenblicklich ihren Höhepunkt erreicht. Beim THC geschieht das mit einer 10- bis 15minütigen Verzögerung, weil es noch in einen aktiveren Bestandteil (11-hydroxy THC) metabolisiert wird. Nachlegen ist möglich beim Runterkommen, aber es gibt noch keine gesicherten Informationen über Toleranzlevel. Man fühlt sich anfangs entspannt, die Glieder werden schwerer, der Geist wird leichter und oft verfällt man in einen Rededrang / Laberflash.
Später kommt dann eine stark sedierende Komponente hinzu, meist gefolgt von Heisshunger und grosser Lust auf Zuckerhaltiges. Mit durchschnittlich 5-8 Stunden Wirkdauer ist der Rausch etwas länger als ein Cannabisrausch, aber doch sehr ähnlich.
Der Hang-over und die Nachwirkungen sind leider länger und heftiger, als es bei THC der Fall wäre. Nicht selten wird von Kopfschmerzen und Nachwirkungen berichtet, die bis in den nächsten Tag hineinreichen.
Nebenwirkungen Viele User klagen über Kopfschmerzen, extreme Halstrockenheit, Verwirrtheit, Herzrasen, ein Gefühl der Unterzuckerung, Kreislaufprobleme, Augenrötung, Durchschlafstörungen, eine blasse Gesichtsfarbe und eine Toleranzbildung. Langzeitschäden sind nicht ausgeschlossen. Leider gibt es dazu noch keine Studien.
Safer-use Täglichen Konsum sollte man vermeiden.
Da über die Wirkweise nocht nicht viel bekannt ist, wird dringend von Mischkonsum jeder Art abgeraten.
Überdosieren ist leicht möglich und kann unter Umständen sehr unangenehm werden.
Wir raten auch dringend davon ab, nach JWH-018-Konsum Fahrzeuge zu führen oder gefährliche Tätigkeiten auszuüben.
Es besteht auch der Verdacht, das JWH-018 im Körper zu potentiell krebserregenden Substanzen umgewandelt wird.
Und da es noch keine Studien über die gefährlichkeit dieser Substanz gibt, macht man sich mit dem Konsum dieser Substanz zu einem Versuchskaninchen.