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US-Vizepräsident Mike Pence hat die Nutzung einer privaten E-Mail-Adresse für dienstliche Angelegenheiten als Gouverneur von Indiana verteidigt. Er sei überzeugt, dass sein Vorgehen damals voll und ganz den rechtlichen Vorschriften in Indiana entsprochen habe.
Ein Vergleich seines Vorgehens mit der E-Mail-Affäre der demokratischen Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton sei unzutreffend, erklärte Pence am Freitag in Washington: «Hillary Clinton hatte einen privaten Server, ist falsch mit vertraulichen Informationen umgegangen und hat E-Mails gelöscht, nachdem der Kongress sie angefordert hatte», erklärte Pence.
Die Zeitung «Indianapolis Star» hatte zuvor darüber berichtet, dass Pence als Gouverneur seine private AOL-Adresse genutzt hatte. In einigen dieser E-Mails seien «heikle Themen» und «Fragen der nationalen Sicherheit» diskutiert worden, schrieb die Zeitung. Ihren Informationen zufolge hatten sich Hacker im vergangenen Sommer Zugriff auf das E-Mail-Konto verschafft.
Das Thema ist für Präsident Donald Trump und seinen Stellvertreter auch deshalb pikant, weil sie im Wahlkampf die demokratische Bewerberin Clinton für die Nutzung privater E-Mail-Server während ihrer Zeit als Aussenministerin scharf angegriffen hatten. Trump forderte deshalb sogar eine Gefängnisstrafe für Clinton. (sda/afp)