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Coca Cola hat den Weihnachtsmann als Werbeinstrument erfunden, heisst es oft. Aber stimmt das?
Nein: Eine der ersten Beschreibungen, die der heutigen Form des Weihnachtsmannes ähnelt, stammt aus einem Gedicht des New Yorkers William Gilley. Er beschrieb 1821 «Santeclaus» als ganz in Fell gekleidet und auf einem von Rentieren gezogenen Schlitten fahrend. Die New York Times schrieb 1927: «Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart».
Coca Cola begann im Jahr 1931 mit ihrer Weihnachtsmann-Werbekampagne, die das moderne Bild des Weihnachtsmannes nachhaltig geprägt hat. Gegeben hat es die Figur aber schon früher.
Aus dem Norden
Der Weihnachtsmann scheint in allen Ländern, in denen er eine Rolle spielt, jeweils aus dem Norden zu kommen. So wird in der Schweiz oft erzählt, dass er aus dem Schwarzwald stamme, in skandinavischen Ländern sagt man, er reise aus Lappland an. In Finnland wird er «Joulupukki», genannt, in Russland «Väterchen Frost», in den Niederlanden «Sinterklaas».
In der Schweiz kommt der Weihnachtsmann in der Gestalt des Santiglaus mit Mitbringseln am 6. Dezember, in anderen Ländern ist er es, der die Weihnachtsgeschenke bringt.