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Das Verbot werde "so bald wie möglich" in Kraft treten, teilte Generalstaatsanwalt Mark Dreyfus am Dienstag mit. Mit dem australischen Verbot haben alle Mitglieder des so genannten "Five Eyes Intelligence Sharing Network" - bestehend aus Australien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Neuseeland - die App von Regierungsgeräten verbannt.
Frankreich, Belgien und die Europäische Kommission haben ähnliche Verbote angekündigt. TikTok und das Büro des Ministerpräsidenten Anthony Albanese reagierten nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme.
Das Unternehmen und seine chinesische Konzern-Mutter ByteDance stehen wegen ihrer Nähe zur Regierung in Peking weltweit in der Kritik. Sicherheitsbehörden befürchten, dass die Volksrepublik persönliche Nutzerdaten abgreift oder zur Manipulation der öffentlichen Meinung missbraucht. TikTok und die chinesische Regierung haben die Vorwürfe zurückgewiesen. In den USA ist sogar ein landesweites Verbot der App im Gespräch.
(Reuters)