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Eine Komödie vom Kampf ums Frauenstimmrecht in der Schweiz hat den "Prix de Soleure" der 52. Austragung der "Solothurner Filmtage" erhalten. "Die göttliche Ordnung" der italienisch-schweizerischen Regisseurin Petra Volpe ist auch Favoritin für die "Schweizer Oscars".
Im preisgekrönten Film ist von der Unterdrückung der Frauen die Rede, mit einem Blick in die Vergangenheit und einem Blick in die Gegenwart. "Obwohl die Frauen heute stimmen dürfen, haben sie noch nicht die gleichen Rechte wie die Männer. Das zeigen nicht nur die Anti-Trump-Demonstrationen in den USA oder die Lohnpolitik, welche die Frauen in der Schweiz immer noch benachteiligt", sagte Petra Volpe gegenüber dem Radio der italienischsprachigen Schweiz (RSI).
Die Solothurner Jury hat Petra Volpes Mut belohnt, "ein dramatisches Stück Schweizer Geschichte in einer erfrischenden Komödie" zu erzählen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Solothurner Filmtage wird der "Prix de Soleure" an einen Spielfilm vergeben.
Mit sieben Nominierungen ist "Die göttliche Ordnung" auch Favoritin für die Ausgabe 2017 von Quartzexterner Link, den "Oscars des Schweizer Kinos", die am 24. März stattfinden.
Die 46-jährige Regisseurin hat mehrere Filme gedreht. Zu den bekanntesten gehört "Traumland", der mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Petra Volpe hat auch das Drehbuch zum Remake von "Heidi" von Alain Gsponer geschrieben.
(Übertragung aus dem Französischen: Peter Siegenthaler)