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Der von Position acht gestartete Lüthi verlor nach 24 Runden auf dem 4,554 km langen Kurs 12,5 Sekunden Rückstand auf den souveränen Sieger Luca Marini. Der Halb-Bruder von Valentino Rossi feierte auf seiner Kalex mit über zwei Sekunden Vorsprung auf das KTM-Duo Brad Binder und Iker Lecuona souverän seinen zweiten GP-Sieg. Der 22-jährige Italiener hatte sich schon in der dritten Runde an die Spitze und sich von seiner Konkurrenz abgesetzt.
Lüthi: «Ich hätte ums Podest mitkämpfen können, die Pace stimmte. Aber leider verlor ich nach einem Zwischenfall mit Lorenzo Baldassarri rund drei Sekunden. Das verträgt es in dieser engen Kategorie einfach nicht.»
Marquez baut Führung aus
WM-Leader und Pole-Setter Alex Marquez riskierte wenig und wurde Fünfter direkt hinter seinem Teamkollegen Augusto Fernandez. Der Spanier gewann mit elf Zählern zwar nur zwei mehr als Lüthi, baute seine WM-Führung aber trotzdem aus. Der 23-jährige Spanier führt nun vier Rennen vor Saisonende mit 224 Punkten vor Fernandez (184), Binder (180) und Lüthi (178), der WM-Rang 4 verteidigen konnte, weil der Spanier Jorge Navarro (175) nicht über Rang 17 hinauskam.
Lüthi: «Mir jetzt Gedanken über den Titel zu machen, wäre wohl etwas daneben. Aber im Kampf um den zweiten Rang bin ich voll dabei. Ich gebe nicht auf.» Der 33-jährige Lüthi, der in Buriram seinen 150. GP in der Moto2 bestritt (total 282), stand bisher am Ende einer Saison dreimal auf dem Podest: 2005 als Weltmeister in der 125er-Kategorie, 2016 (41 Punkte hinter Johann Zarco) und 2017 (65 Zähler hinter Franco Morbidelli) als Zweiter.
Für das nächste Rennen in zwei Wochen mit dem Grand Prix von Japan in Motegi ist Lüthi zuversichtlich: «Wir sind an der Spitze dran, Ohne den Zwischenfall heute hätte ich ums Podest gekämpft.» Auch die Erinnerungen an Japan stimmen Lüthi optimistisch: Dort stand er schon fünfmal auf dem Podest, 2014 und 2016 ganz zuoberst.
Wieder keine Punkte für Aegerter
Die beiden anderen Schweizer blieben auch in Thailand ohne Erfolgserlebnis. Der 29-jährige Dominique Aegerter verpasste als 16. die Punkteränge nur gerade um 1,5 Sekunden und blieb zum 12. Mal in dieser Saison ohne zählbares Ergebnis. Und der 23-jährige Zürcheer Jesko Raffin klassierte sich bei seiner Rückkehr zum NTS-Team, für das er auch 2020 fahren wird, im 21. Rang.
Arenas siegt in der Moto3
In der Moto3 baute Lorenzo Dalla Porta dank eines zweiten Ranges hinter dem Spanier Albert Arenas seine WM-Führung um 20 auf 22 Punkte aus. Der Italiener profitierte dabei von einem Sturz seines ersten Verfolgers Aron Canet.