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Geschichte
Die Fischerhäuser, um 1670 erbaut, sind typische Handwerkerhäuser der Region und Zeugen der vorindustriellen Geschichte von Romanshorn.
Ehemals standen sie direkt am Seeufer und dienten nachweislich Schiffsmännern, Spenglern, Schmalzsiedern und Schuhmachern als Unterkunft und zum Teil auch als Werkstatt. Zusammen mit der Nachbarliegenschaft sind sie die letzten Beispiele von Wohnbauten der Fischer und Handwerker aus jener Zeit.
Verschiedene Details wie die Balkenständerkonstruktion der Wände, Reste alter Tapeten, die verwinkelten Zimmereingänge und die unterschiedlichen Bodenniveaus der Bretterböden lassen etwas vom einfachen Leben im 17. und 18. Jahrhundert erahnen.
Seit 1998 bestanden verschiedene Umbauprojekte, die den Abbruch der Fischerhäuser vorsahen, bis im Januar 2009, nach längeren Verhandlungen und einem Rekurs, die Denkmal Stiftung Thurgau sie erwerben und 2010/2011 renovieren konnte.
Die Denkmal Stiftung Thurgau fördert den Erhalt und die Pflege historischer Bauten im Kanton Thurgau. Sie erhält und restauriert wichtige historische Bauten insbesondere dort, wo die Möglichkeiten von öffentlichen und privaten Institutionen nicht ausreichen. Das Haus ist im Besitz der Denkmal Stiftung Thurgau und wird durch die Stiftung Ferien im Baudenkmal vermietet.