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Bei einer vollständigen und klaren Auslegeordnung der Grundsituation zeigt sich relativ schnell, welche Handlungsoptionen überhaupt möglich sind und welche Vorstellungen als unrealistisch und unrealisierbar abgetan werden müssen. Einfache Lösungen sind fast immer die Besten. Der Unternehmer erkennt diese Lösungen meistens selber. Er braucht aber Unterstützung, weil seine Vorstellungen subjektiv geprägt sind. Die Mitglieder im Leitungsorgan oder ein Berater, wie z.B. sein Treuhänder, müssen seine Vorstellungen hinterfragen und ihm helfen einen objektiven Lösungsansatz zu finden.
Wenn sich ein Lösungsansatz ergeben hat, muss dieser verfeinert werden. Neben der Aufgabenzuteilung muss insbesondere auch ein verbindlicher Zeitplan festgelegt werden. Ohne einen Solchen wird das Projekt verzögert und über bereits erarbeitete Grundlagen muss immer wieder neu diskutiert werden. Abklärungen zur Verfeinerung eines Lösungsansatzes können sein:
- Intensive Gespräche, Assessment mit dem möglichen Nachfolger
- Intensivere Gespräche innerhalb der Familie
- Fragen zur Finanzierung
- Fragen bezüglich betriebswirtschaftlicher Struktur (Entflechtung von Betriebsteilen, Beteiligungen, Liegenschaften)
- Fragen zur rechtlichen Struktur
- Fragen zu Steuerrisiken und steuerlich optimaler Struktur
- Personelle Fragen, Schlüsselpersonen, Übergangslösungen, etc.
- Private Finanz- und Steuerplanung des abtretenden Unternehmers
- Etc.
Mit Projektfortschritt und Vertiefung der verschiedenen Aspekte können sich bedeutende neue Erkenntnisse ergeben, was zu mehreren Lösungsvarianten bezüglich des ursprünglichen Ansatzes führen kann. Es ist auch möglich, dass sich komplett neue Lösungen ergeben.