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Ein Zitat aus den 1920er-Jahren, gelesen im «Werdenberger Jahrbuch» 2014: «Aufgrund der Annahme, dass es in Europa nie mehr einen derartigen Krieg geben würde, und beflügelt von pazifistischen Strömungen in Teilen der Bevölkerung vernachlässigte die Schweiz ihr Wehrsystem. Die damals ohnehin schon nicht hochgerüsteten Wehrmassnahmen wurden drastisch reduziert.»
Im Zusammenhang mit der Gripenbeschaffung scheint mir eine ähnliche Stimmung zu herrschen. Aus dem Kreis der Gegner hört man unbewiesene Scheinargumente wie etwa: Die Kosten von zirka drei Milliarden für einen Zeitraum von zehn Jahren könne sich die Schweiz nicht leisten. Wenn das so wäre, könnte sich die Schweiz z. B. die Entwicklungshilfe erst recht nicht leisten, diese verschlingt schon in einem einzigen Jahr drei Milliarden.
Niklaus Zogg,
Zizers GR