Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03127.jsonl.gz/384

Als bester von fünf Schweizern, welche die K.o.-Runde erreicht hatten, scheiterte Jöri Kindschi im Sprint-Weltcuprennen in Davos erst im Halbfinal. Der 28-jährige Davoser stützte in der Zielkurve an vierter Stelle liegend - mit guten Chancen auf den Finaleinzug. Kindschi führte als 17. bereits im Prolog ein starkes Schweizer Team an, obwohl Dario Cologna als 40. die Qualifikation für die Viertelfinals um sechs Zehntel verpasste. Roman Furger (18.), Roman Schaad (21.), Erwan Käser (23.) und Gianluca Cologna (27.) scheiterten in der Folge in ihren Viertelfinal-Serien.
Der Sprint endete wenig überraschend mit einem dreifachen Norweger-Sieg durch Finn Haagen Krogh vor Vorjahressieger Anders Glöersen und Sprint-Weltcup-Leader Eirik Brandsdal.
Bei den Frauen verpasste Laurien van der Graaff als 38. in ihrer stärksten Disziplin die Qualifikation für die Viertelfinals um 1,25 Sekunden. Auch hier ging der Sieg nach Norwegen. Teamsprint-Olympiasiegerin Ingvild Flugstad Östberg feierte ihren ersten Weltcup-Sieg vor vier weiteren Landsleuten. (si/syl)
3. März 2013: Als Teil eines Flucht-Duos stürzt Dario Cologna im 50-Kilometer-Rennen an der WM in Val di Fiemme. Ohne ihn lässt das Feld den zweiten Ausreisser Johan Olsson zu lange gewähren. Der Schwede stürmt im Alleingang zum WM-Titel und für Cologna bleibt nur Silber.
Eigentlich lässt man einen König nicht warten. Eigentlich. Die schwedischen Langläufer hatten diese royale Anstandsregel bei der Nordischen Ski-WM 2013 im italienischen Val di Fiemme arg strapaziert.
König Carl Gustaf höchstpersönlich hoffte am Streckenrand bereits eine ganze Woche auf den ersten Gold-Coup seit 20 Jahren durch einen seiner Untertanen – vergeblich. Die Schweden-Bilanz vor dem abschliessenden 50-Kilometer-Rennen: 6 Mal Silber, 0 Mal Gold.
Doch dann bekommt der König ganz grossen …