Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/578

Autor: marc-Roland zöllig/La LiberTé
LossyDas auf die Produktion von Spielautomaten spezialisierte Unternehmen kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Firmenchef Christian Blanquet bestätigte, dass er ein Gesuch um Bilanzdeponierung eingereicht hat. Das Unternehmen werde Konkurs anmelden müssen.
Einst 180 Angestellte
Die beiden Spielsalons, welche Proms in der Stadt Freiburg noch betreibt – das Matrix und das Lagavulin – haben bereits geschlossen. Etwa 20 Personen verlieren ihre Arbeit. Das sind die letzten Angestellten eines Unternehmens, welches in seiner Blütezeit etwa 180 Beschäftigte zählte und etwa 30 Spielsalons in der ganzen Schweiz betrieb.
Automaten nicht anerkannt
Christian Blanquet macht das neue Spielbankengesetz bzw. dessen restriktive Auslegung durch die Spielbankenkommission für den Abstieg seines Unternehmens verantwortlich.
Seit drei Jahren kämpfe er darum, dass seine neuen Automaten anerkannt werden. Das 2005 in Kraft getretene Gesetz erlaubt es nicht mehr, dass mit Münzen betriebene Spielautomaten anderswo als in Casinos aufgestellt werden.
Blanquet wirft der Spielbankenkommission vor, die Casinos der Loterie Romande zu bevorzugen. Als die Spielautomaten früher 150 Millionen Franken pro Jahr Umsatz brachten, habe man Unternehmen wie ihm vorgeworfen, Sozialfälle zu provozieren. Heute, da die Casinos drei Milliarden Franken Umsatz erzielen, zähle dieses Argument nicht mehr, bringt der Firmeninhaber vor.
Bearbeitet von im