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Die Grippe (Influenza) ist eine seit Jahrhunderten bekannte, akute Infektionskrankheit. Sie betrifft vorwiegend die Atemwege und wird durch die Influenza-A- und Influenza-B-Viren übertragen. Diese Viren zirkulieren vor allem im Winter.
Auch dieses Jahr wird allen Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung sowie ihren nahen Kontaktpersonen wie z. B. Ärzten oder Pflegepersonal empfohlen, sich gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen.
Zu den Grippesymptomen gehören hohes Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Kopf- und Halsschmerzen. Bei Personen ab 65 Jahren, schwangeren Frauen und Personen mit chronischen Leiden, welche zu den Risikopersonen zählen, kann die Grippe schwerwiegende Komplikationen verursachen.
Für Risikopersonen ist die Grippe keine harmlose Krankheit. In der Schweiz hat sie jedes Jahr zwischen 1000 und 5000 Spitaleinweisungen und bis zu 1500 Todesfälle, insbesondere bei älteren Personen, zur Folge.
Die Intensität und der Schweregrad der Grippeepidemie sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Die wirksamste Prävention gegen die Grippe ist die Impfung, die jährlich in Form einer Spritze verabreicht wird. Die drei im Impfstoff verwendeten Stämme werden jedes Jahr im Februar durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Die saisonale Grippeimpfung schützt sowohl gegen die Influenza-Subtypen A/H1N1und A/H3N2 als auch gegen den Influenza-Typ B.
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