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Beten für die Barma*
Auch bei den Bekwyel (Kongo-Brazzaville) gab es Covid-Ansteckungen. Deshalb musste man in mehreren Dörfern Leselernklassen stoppen. Aber Gott wirkt auf wunderbare Weise!
Statt drinnen wurde draussen unterrichtet. Unter freiem Himmel ist nicht zu vermeiden, dass auch andere Leute zuhören. Bei Brices Klasse war es so, dass Leute, die sich beim Nachbarn getroffen hatten, den Unterricht verfolgten. Dieser Nachbar war übrigens ein pensionierter Militär, der Cannabis und Palmwein verkaufte. Am Ende der Stunde kamen die unangemeldeten Zuhörer zu Brice herüber. Sie stellten ihm Fragen und kauften drei Lesefibeln auf Bekwyel ab, zudem auch das Heft mit dem Lukasevangelium und der Apostelgeschichte.
In der Folge übten sie selbst, auf Bekwyel zu lesen. Auch das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte studierten sie. Drei der neuen Leser wurden so stark berührt, dass sie ihr Leben dann Jesus übergaben und nun regelmässig an einer Gebetsgruppe teilnehmen.
Auch beim alten Militärbeamten hinterliess der mitgehörte Unterricht Spuren: Er beschloss seinerseits, mit dem Verkauf von Drogen und Alkohol aufzuhören, die das Leben der jungen Leute zerstören.