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Es folgte ein Jahrhundert der Kirchenväter, die bis heute bedeutsam sind. Um 330 wird in Kapadokien, in der heutigen Türkei, Basilius von Caesarea geboren. Er war zwar nur wenige Jahre Bischof, gilt aber bis heute als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, weil er so vielfältigen und nachhaltigen Einfluss hatte.
Basilius gehört zusammen mit seinem Freund Johannes Chrysostomos und Gregor von Nazianz zu den ersten Kirchenlehrern des Christentums. Sie werden in der Ostkirche am 30. Januar mit einem eigenen Fest als die Heiligen drei Hierarchen verehrt.
Weil die Westkirche aus dieser frühen Zeit vier Kirchenväter kannte, wurde auch in der Ostkirche ein weiterer Kirchenvater hinzugefügt, nämlich Athanasius von Alexandria.
Die vier Kirchenväter der Westkirche (Bild), auch lateinische Kirche genannt, waren Hieronymus, Ambrosius von Mailand, Augustinus von Hippo und Gregor der Grosse, der als Papst von 590 bis 604 wirkte, also kirchengeschichtlich betrachtet ein Nachzügler war. Die anderen drei jedoch waren Zeitgenossen der Heiligen Hierarchen.
Bis heute werden diese acht Kirchenväter sowohl in der Ostkirche wie in der Westkirche verehrt. Auch in der refomierten Kirchen sind sie einflussreich geblieben. Sie sind also so etwas wie das ökumenische theologische Fundament der Christenheit.