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Album: The Octet Sounds
Count Basie hat immer eine Big Band geleitet, seit dem er 1935 die Band von Bennie Moten übernahm, ausser für eine kurze Zeit 1950, als er die Band wegen finanziellen Schwierigkeiten reduzieren musste respektive das Orchester auflöste und eine kleinere Combo gründete (er hat, vor allem später, natürlich auch in Trios bis Septetten gespielt, diesen aber nicht unbedingt als Leader vorgestanden).
Obwohl er diese kleinere Formation gründen musste, hatte er immer ein Ziel: Swing! Sehr schnell hat Count Basie gemerkt, dass er auf Freddie Green an der Gitarre nicht verzichten konnte. Freddie war seit 1937 in Basie’s Band und hatte grossen Anteil am unverwechselbaren, treibenden Sound der ’All American Rhythm Section’, die für mich beste Rhythmus Section aller Zeiten mit dem typischsten Swing. Neben Green holte sich Basie für die verschiedenen Aufnahmen auch immer wieder Klasse-Musiker aus seiner Big Band Zeit, wie zB Dickie Wells, Harry Edison und Clark Terry. Zu einem ganz speziellen, für Count Basie eher ungewohnt Sound verhilft Buddy DeFranco an der Klarinette während zwei Aufnahmesessions. Diese CD swingt! Garantiert! 17 der 21 Titel auf dieser CD wurden 1950 als Oktett aufgenommen, nur die letzten 4 Titel stammen von 1951, sind aber bereits wieder in Orchester Stärke. Die ersten beiden Titel sind eher Rhytm'n’Blues Songs, aber dann geht die (Swing-)Post ab! Praktisch alle Titel sind tanzbar, etwa die Hälfte sind eher im oberen Tempo-Segment anzusiedeln. Einen Favoriten kann ich fast nicht nennen. Es gibt da die coole ’Beaver Junction’ Version, oder auch eine tolle ’One O’Clock Jump’ Version mit Buddy’s Klarinette. Und dann sind da noch die eher unbekannten Uptempo-Songs ’Rat Race’, ’Neal’s Deal’ und ’Golden Bullet’. Liebst du Swing, dann hör in diese CD rein, du wirst nicht enttäuscht sein! Es gibt übrigens die genau gleichen Titel in der genau gleichen Reihenfolge auch auf der CD ’The Chronogical Classics No1228, Count Basie 1950 – 1951 (mit einem Bonustitel von 1942).