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Die Verbindungsleitung Schaltanlage (SA) Gönhardweg – Transformatorstation (TS) Brüelmatten ist aus dem Jahr 1957 und strategisch wichtig für die Versorgung des Reservoirs Gönhard und des Pumpwerks Brüelmatten. Die Leitung liegt auf dem Boden des Stollens und wäre bei einem Defekt nicht mehr reparierbar. Das Begehen des Stollens ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr zulässig.
Aus diesem Grund finden von Januar bis März 2023 Umbauarbeiten im Gönhardstollen statt.
Gesamtprojektleiter: Giuseppe Bellaroba
Ziel des Projektes ist der Ersatz und die Verstärkung der Stromleitung, um die Versorgungssicherheit der Gemeinde Unterentfelden und der Wasserversorgung zu erhöhen. Dafür verlegt Eniwa auf einer Ausbaustrecke von 760m im Gönhardstollen ein Rohrtrasse mit zwei Kabelschutzrohre aus Kunststoff.
Es wurde zuvor ein Sicherheits- und Gesundheitskonzept (SiGeKo) ausgearbeitet.
Um eine der Stadtbachquellen zu fassen, beschloss die Ortsbürgergemeinde 1857 den Bau des 732 Meter langen Gönhardstollens.
Nach zwei Jahren stiessen die Arbeiter zufällig auf eine weitaus ergiebigere Quelle: den Grundwasserstrom der Suhre. Die Aarauer verfügten damit ab 1860 über die erste Grundwasserfassung der Schweiz.
Am 24. August 1860 wurde der Gönhardstollen mit einem festlichen „Aarauer Brunnen- und Jugendfest“ eingeweiht.
Bild: Kabelzug 1957, Mittelspannungsverbindung zwischen der TS Kunsteisbahn und TS Brüelmatten