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Michael Barnett (geb.1930) ist am 12. November 2019 in seinem Zentrum UNACHO in Denzlingen bei Freiburg i.B. gestorben.
Seinerzeit einer der Startherapeuten von Bhagwan in Poona gründete er nach seiner Trennung vom Meister mit seiner Anhängerschaft verschiedene eigene Organisationen.
War er so etwas wie ein kleiner Osho/Bhagwan? So suggestiv wirkend, so humorvoll und zugleich so raffiniert-autoritär wie sein Meister? Wie immer auch, beide hatten völlig ihnen ergebene Schülerinnen und Schüler, Bhagwan kaum zählbar, Barnett in weit kleinerer Zahl. Und beide verknüpften Spiritualität und „Therapie“ vor allem mit Impulsen, die sie in freier, kreativer Auswahl der östlichen, vor allem der buddhistischen Tradition entlehnten. Barnett ermunterte die Schüler, sich in die Leere fallen zu lassen. Osho erlebte sich selbst u.a. auch als erleuchtetes Nichts. Kurz, beide führten in Selbstfindungsabenteuer, die sich nicht für alle empfehlen.
Aber Barnett fühlte sich auch bei überschaubaren Schülerzahlen nicht kleiner als Osho. Er will Osho/Bhagwan auf die Fährte der Energiearbeit gebracht haben. Er sah sich also nicht nur als Schüler Bhagwans, sondern genau besehen auch als dessen Meister.
Prof. Dr. Georg Schmid, 27. November 2019
Weiteres zu Michael Barnett:
http://www.relinfo.ch/lexikon/theosophie-und-esoterik/esoterik/one-life/