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Rum: Eine Reise von Geschmack und Tradition
Der Name "Rum" könnte von dem englischen Dialektwort "rumbullion" stammen, was "Aufruhr" oder "Tumult" bedeutet – ein ziemlich passender Name für ein Getränk, das in so vielen Teilen der Welt Begeisterung hervorruft. Dieses alkoholische Getränk, das aus der Melasse des Zuckerrohrs gewonnen wird, hat auch seine Varianten, wie den Rum-Verschnitt und den Inländer-Rum. Und obwohl er manchmal direkt aus frischem Zuckerrohrsaft destilliert wird, muss jeder Rum einen Mindestalkoholgehalt von 37,5 Volumenprozent haben, um als solcher zu gelten.
Von der Karibik bis zu den nordischen Küsten
Obwohl die Karibik das klassische Bild von Rum und Zuckerrohrplantagen prägt, ist Rum ein weltweit produziertes Getränk. Von den Ufern Mittel- und Südamerikas bis hin zu exotischen Destinationen wie den Philippinen, Australien, Madagaskar, Mauritius, Indien, Réunion, den Kanaren und den Kapverden – überall dort wird diese goldene Flüssigkeit produziert und geschätzt.
Norddeutschland und Skandinavien haben eine besondere Beziehung zu Rum. Die frühe Popularität des Getränks in diesen Regionen ist den intensiven Handelsaktivitäten der dänischen Westindienflotte zu verdanken. Im 18. Jahrhundert machte die Flotte Flensburg, damals eine dänische Stadt, zu ihrem Haupthafen und wurde zum bedeutenden Importeur von Rum aus der Karibik, insbesondere von den Jungferninseln, auch bekannt als Dänisch-Westindien. Ein so lebhafter Handel, der sicherlich viele Geschichten und Aromen mit sich brachte.
Wenn du also das nächste Mal einen Schluck Rum nimmst, denke an die weltweite Reise, die er hinter sich hat, von tropischen Plantagen bis hin zu den Häfen Europas. Prost!
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