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Zeitplan Pensionierungsplanung
Wie könnte ein Zeitplan für eine Pensionierungsplanung grob vereinfacht aussehen?
Sich bei der Pensionierungsplanung Bei einer Pensionierungsplanung geht es darum, die Finanzierbarkeit der Pensionierung zu überprüfen, Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation langfristig zu prognostizieren. an einen Zeitplan zu halten ist ein grosser Vorteil. Ein Zeitplan hilft, an alles Wichtige zu denken und zeigt auf, welche Massnahmen zu welchem Zeitpunkt in die Wege geleitet werden müssen. Ein stark vereinfachter Zeitplan könnte etwa so aussehen:
Persönliche Ziele festlegen
Etwa 15 Jahre vor der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. sollte man sich das erste Mal Gedanken zum Thema machen. Es geht dabei nicht um Detailplanungen, sondern darum die Weichen richtig zu stellen. Etwa fünf Jahre vor der Pensionierung sollte man sich genauer mit dem Thema beschäftigen. Was sind meine Ziele? Strebe ich eine Frühpensionierung In der Schweiz ist das ordentliche Pensionierungsalter 64 Jahre (Frauen) beziehungsweise 65 Jahre (Männer). Wenn jemand frühzeitig aus dem Erwerbsleben austritt, spricht man von einer Frühpensionierung. Bei einer Frühpensionierung entsteht üblicherweise eine Einkommenslücke, weil die AHV erst beim ordentlichen Rentenalter ausbezahlt wird. Oftmals spricht man bei einer Frühpensionierung auch von einer vorzeitigen Pensionierung. an? Will ich länger arbeiten? Will ich meinen Wohnsitz nach der Pensionierung wechseln? Möchte ich eine längere Reise antreten? Diese und andere Fragen stehen im Raum und müssen bei der Planung der Pensionierung berücksichtigt werden.
Die Jahre vor der Pensionierung
Vor der Pensionierung ist das Optimierungspotenzial in Bezug auf die Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation besonders gross. Je nach Ausgangslage muss überprüft werden, ob sich ein WEF-Bezug WEF steht für Wohneigentumsförderung. Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Im Rahmen eines WEF-Bezuges können Gelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a frühzeitig bezogen werden, um sich die eigenen vier Wände zu finanzieren. oder ein Pensionskasseneinkauf Viele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, sich bei ihrer Pensionskasse mit einmaligen Einzahlungen einzukaufen. Die mögiche Einkaufssumme ist auf dem Pensionskassenausweis ersichtlich oder kann direkt bei der Pensionskasse angefragt werden. Ziele eines Einkaufs sind in erster Linie die Erhöhung der Altersleistungen und Steueroptimierung. lohnt. Ebenfalls sollte man berechnen, ob ein AHV-Vorbezug Die AHV kann auf Wunsch der versicherten Person um ein oder zwei Jahre vorbezogen werden. Die Kürzung beträgt 6.8% pro Vorbezugsjahr, wobei Frauen bis Jahrgang 1947 von einem Sondersatz von 3.4% profitieren.
oder Aufschub Der AHV-Bezug kann auf Wunsch aufgeschoben werden, was später zu einer höheren Rente führt. Die minimale Aufschubsdauer beträgt ein Jahr. Die maximale Aufschubsdauer darf fünf Jahre nicht überschreiten.
finanziell in Frage kommt und ob ein Renten- Bei der Pensionierung können angehende Rentner zwischen einem Kapitalbezug und einem Rentenbezug aus der Pensionskasse wählen. Nicht bei allen Kassen kann das gesamte Sparguthaben als Kapital bezogen werden. Der Rentenumwandlungssatz gibt vor, wie hoch die Rente im Verhältnis zum Sparkapital ausfällt. Die prognostizierte Höhe der PK-Rente erfahren Sie auf dem Pensionskassenausweis oder direkt bei Ihrer Pensionskasse. oder Kapitalbezug Zu unterscheiden ist ein vollständiger und ein teilweiser Kapitalbezug aus der Pensionskasse. Gesetzlich ist jede Vorsorgeeinrichtung verpflichtet, zum Pensionierungszeitpunkt mindestens ein Viertel des Guthabens als einmalige Kapitalabfindung auszuzahlen. Die Frage, ob Kapital aus der zweiten Säule bei der Pensionierung als Rente oder Kapital bezogen werden soll, ist eine der wichtigsten im Zusammenhang mit der finanziellen Planung der Pensionierung. aus der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. vorteilhafter ist. Mehr zu diesen Themen erfahren Sie bei den entsprechenden Direktlinks und den Online-Berechnungstools.
Planung erstellen
In den Jahren vor der Pensionierung ist es empfehlenswert, eine Planung zu erstellen. Wie detailliert die Pensionierungsplanung sein sollte, hängt vor allem von der Komplexität der Einkommens- und Vermögenssituation ab. Je detaillierter eine Planung ist, desto besser können die Auswirkungen verschiedener Entscheide und die Wirkung von Optimierungsmassnahmen abgeschätzt werden. Wie eine Pensionierungsplanung aufgebaut sein könnte, erfahren Sie hier:Planungsmethoden bei der Pensionierungsplanung
Vermögen und Einkommen
Während und nach der Pensionierung muss das Vermögen auf die neuen Umstände ausgerichtet werden. Vielfach wird aus einer Sparquote Tragen Sie hier ein, wie viel Sie pro Jahr bis zur Frühpensionierung sparen möchten / können. Wenn Sie bereits vor der Pensionierung regelmässig Geld aus dem heutigen Vermögen benötigen, können Sie den Betrag mit einem Minus (Verzehrquote) versehen. ein Vermögensverzehr und die Sicherheit wird zu Lasten der Rendite Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
immer wichtiger. Ein zentraler Punkt ist vielfach auch die Absicherung des Ehepartners oder der Hinterbliebenen. Nach der Pensionierung steht die Sicherstellung eines regelmässigen Einkommens aus dem Vermögen neben der AHV- Abkürzung für Alters- und Hinterbliebenenversicherung. Sie bildet die erste staatliche Säule des Schweizer Vorsorgesystems. Dank ihr soll das Existenzminimum gesichert werden. Frauen erhalten ab Alter 64 und Männer ab Alter 65 eine ordentliche Rente aus der AHV.
und Pensionskassenrente im Vordergrund.
Je nach persönlicher Ausgangslage gibt es mehr oder weniger Planungsbedarf. Wer seine Pensionierung plant, hat auch die Möglichkeit diese zu optimieren. Steuern sind dabei ein wichtiges Thema. Vielen gibt eine Planung aber auch einfach nur Sicherheit. Wer weiss, dass seine finanzielle Zukunft gesichert ist, kann sich umso mehr auf die Zeit nach der Pensionierung freuen.