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Nachdem Livio Hiltbrand am Morgen bereits bei den Männern triumphiert hat, zeigen auch die Frauen eine starke Leistung zum Auftakt der Junioren-Weltmeisterschaften. Malorie Blanc sichert sich die Silbermedaille.
Was für ein Tag für das Swiss-Ski Team in Portes du Soleil! Der Auftakt in die Junioren-Weltmeisterschaften hätte besser kaum laufen können. Nachdem Livio Hiltbrand am Vormittag bereits den Sieg in der Abfahrt geholt hatte, doppelten die Frauen am Nachmittag nach.
Malorie Blanc konnte ihre tollen Trainingsergebnisse bestätigen und holte sich souverän die Silbermedaille! Die 20-jährige Unterwalliserin war in den Trainings Zweite und Vierte geworden, im Rennen konnte sie noch einmal einen draufsetzen und lag lange in Führung. Letzten Endes fuhr die Österreicherin Victoria Olivier eine Hundertstelsekunde schneller als Blanc und sicherte sich damit den Titel. Diesen übernahm sie von Stefanie Grob, die am Dienstag auf Platz 12 landete.
Als grosse Überraschung verpasste dahinter die erst 18-jährige Laura Huber die Bronzemedaille als Fünfte nur knapp. Die Berner Oberländerin hatte im vergangenen Jahr den BRACK.CH Swiss Cup für sich entschieden und ist seit ihrer damit einhergehenden Aufnahme in das Swiss-Ski C-Kader im Europacup aktiv. Mit den Plätzen 15 und 8 in den Trainings hatte sie noch nicht offensichtlich an der Medaillen-Tür angeklopft, an der sie im Rennen schliesslich deutlich rüttelte. Erst Rosa Pohjolainen (Finnland) vermochte sie mit Startnummer 23 noch vom Podest zu stossen, bevor auch Olivier sich noch ganz vorne klassieren konnte. Mit 0.58 Sekunden verlor sie nur 0.18 Sekunden mehr auf Blanc als die drittplatzierte Finnin.
Eine starke Fahrt gelang auch Nora Guggisberg, die sich den 9. Schlussrang sichern konnte. Isabella Pedrazzi beendete das Rennen auf Platz 18.
Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Titelkämpfe stehen am Mittwoch gleich vier Medaillenentscheidungen in Portes du Soleil an. Zunächst fahren die Frauen und die Männer im Super-G um Edelmetall. Später werden die Technikerinnen und Techniker ins Geschehen eingreifen und den Slalom für die alpine Team-Kombination absolvieren. Je zwei Athletinnen respektive je zwei Athleten bilden ein Duo; die Super-G-Zeit der einen Person wird dabei mit der Slalom-Zeit der anderen addiert.