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Die Schlinge zieht sich enger um Bernie Ecclestone: Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den mächtigen Formel-1-Chef erhoben. Das berichtet die «Süddeutsche Zeitung» in ihrer jüngsten Ausgabe.
Wie die Zeitung weiter berichtet, soll die Anklage auf Bestechung eines Amtsträgers in einem besonders schweren Fall und Anstiftung zur Untreue lauten - dies ebenfalls in einem besonders schweren Fall. Demnach soll Ecclestone den Vorwürfen zufolge in den vergangenen zehn Jahren 44 Millionen Dollar an den Verwaltungsrat der bayrischen Landesbank Gerhard Gribkowsky gezahlt haben.
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Gribkowsky hatte sich laut «Süddeutscher Zeitung» nach Überzeugung der Justiz dafür schmieren lassen, dass er dabei half, die Rennaktien des Finanzhauses an einen Ecclestone genehmen Käufer zu verkaufen. Auf diese Weise soll Gribkowsky laut der Justiz und der «Süddeutschen Zeitung» Ecclestone geholfen haben, seine Macht innerhalb der Formel-1 zu zementieren.
Der Sessel von Ecclestone bei der Formel 1 wankt
Die bayrische Landesbank soll durch den angeblichen Schmiergeld-Deal um 40 bis 400 Millionen Dollar geschädigt worden sein, so die «Süddeutsche Zeitung» weiter. Am Ende eines langen Prozesses legte Gribkowsky denn auch ein Geständnis ab und wurde zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Darüber hinaus wurde er zum Zeugen der Anklage im Fall Ecclestone.
Der mächtige Formel-1-Chef beteuert derweil seine Unschuld. Vielmehhr sei er von Gribkowsky mit dunklen Andeutungen über angebliche illegale Steuerdeals erpresst worden.
Indes berichtet die «Süddeutsche», dass die Schmiergeldvorwürfe Ecclestone den Job bei der Formel-1 kosten könnte. So sollen einflussreiche Personen innerhalb der Rennszene darauf hinarbeiten, dass der Brite sein Amt zur Verfügung stellt.
(muv)