Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03192.jsonl.gz/96

PMS wird auch prämenstruelles Syndrom genannt und kommt häufig in der zweiten Hälfte des Zyklus im Monat vor. Dabei entwickeln die betroffenen Frauen verschiedene physische und psychische Beschwerden wie beispielsweise Rücken- und Kopfschmerzen, Gereiztheit und Nervosität. Die Ursachen dafür sind vor allem hormonell bedingt. Mit unterschiedlichen medikamentösen und generellen Massnahmen lassen sich Symptome des PMS meistens gut in den Griff bekommen.
Grundsätzlich beginnt das prämenstruelle Syndrom im Zeitraum von fünf und elf Tagen vor der Regelblutung. Es verschwindet dann am ersten oder am zweiten Tag der Menstruation. Allerdings ist es individuell verschieden, wann es beginnt. Der Körper jeder Frau hat ein verschiedenes hormonelles Gleichgewicht hat und jeder Organismus reagiert anders auf solche hormonellen Veränderungen, die im Rahmen der Menstruation auftreten. Eventuell klagen Freundinnen erst direkt vor der Periode über ein Spannungsgefühl in ihren Brüsten oder über Bauchschmerzen. Viele Frauen stellen sich die Frage, wann das PMS beginnt. Ebenfalls sind die Symptome bei jeder Frau anders. Diese können sich damit auch jeden Monat verändern. So fühlen sich die Frauen angespannt, leicht reizbar und ausgelaugt, der Bauch bläht sich und die Brüste spannen. Einige Frauen neigen ebenfalls Akne und Migräne, andere bekommen starken Heisshunger oder werden stark depressiv. Das PMS kann sich besonders vielfältig äussern, sind jedoch in jedem Fall besonders unangenehm. Insgesamt sind vier von fünf Frauen, welche sich im fortpflanzungsfähigen Alter befinden von den PMS-typischen Beschwerden betroffen. Während diese sich bei vielen auf eine starke Müdigkeit oder Kopfschmerzen beschränken, bringt das PMS bei anderen Frauen einen hohen Leidensdruck mit sich. Am meisten betroffen sind Frauen ab dem 30. Lebensjahr.
Auslöser für das PMS sind stets hormonelle Veränderungen. Als Auslöser des prämenstruellen Syndroms vermuten die Mediziner die hormonellen Änderungen in der zweiten Zyklushälfte, allerdings spielt zugleich die allgemeine Befindlichkeit der Frau eine Rolle. Dies führt meistens dazu, dass Frauen mit dem Syndrom oft verspottet oder als überempfindlich eingestuft werden. Die meisten Betroffenen denken, sie müssten sich mit dem Problem jeden Monat abfinden. Dies ist jedoch falsch. Wenn die Frauen sich durch die PMS-Symptome in der eigenen Lebensqualität eingeschränkt fühlen, wenden diese sich an ihren Frauenarzt. Ebenso können diese mit Freundinnen darüber reden. Dann werden sie feststellen, dass sie gar nicht allein sind und dass es sehr viele Massnahmen gibt, um das PMS zu bekämpfen. Es kann jeden Monat verschieden sein, wann das PMS auftritt. In einigen Monaten verspürt die Frau bis zum Tag der Regel kaum etwas und in anderen Monaten beginnen die Symptome eventuell bereits eine Woche vor der Menstruation. Dies liegt an den Hormonschwankungen, denen die Frauen in jedem Monat unterlegen sind.So sollte die Frau jeden Monat die PMS-Symptome beobachten. Eventuell wird sie dabei ein Muster in den PMS-Symptomen erkennen sowie den Zeitpunkt, an welchem sie beginnen.
Die Ursachen des PMS sind bis heute nicht abschliessend aufgeklärt. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die hormonellen Schwankungen innerhalb des weiblichen Zyklus eine grosse Rolle spielen. Jedoch haben Frauen mit PMS nicht in jedem Fall einen veränderten Hormonspiegel, reagieren allerdings empfindlich auf die Abbauprodukte des Hormons Progesteron. Dabei wird das Hormon vor allem in der zweiten Hälfte des Zyklus vor dem Einsetzen der Regelblutung gebildet. Ausserdem wird die Wirkung des Progesterons mit Botenstoffen im Gehirn angenommen. Hierbei spielt vor allem das Serotonin eine übergeordnete Rolle. Zugleich beeinflussen auch die familiäre Veranlagungen und Faktoren der Umwelt die Entstehung des PMS.
Die meisten Frauen und Mädchen verspüren in der Zeit vor der Regelblutung ab und zu einzelne Symptome. Diese fühlen sich hierdurch jedoch kaum beeinträchtigt. Circa 20 bis 40 Prozent aller Frauen und Mädchen haben verschieden stärker ausgeprägte Beschwerden, welche sie im Alltag sehr belasten. Bei etwa 3 bis 8 Prozent sind die Symptome so stark ausgeprägt, dass sie das Alltagsleben erheblich stören.
Bildquelle: Ava Sol / unsplash.com