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Wegen des dringenden Bedarfs und der Partnerschaft sei es für die USA entscheidend gewesen, dass Taiwan in die erste Gruppe der Empfängerländer komme. Unbekannt war zunächst, von welchem Hersteller der Impfstoff stammen wird.
Die US-Regierung hat zugesagt, anderen Staaten bis Ende Juni 80 Millionen Dosen zu spenden. Am Freitag war bekanntgeworden, dass Washington das südkoreanische Militär mit einer Million Dosen des Präparats von Johnson & Johnson unterstützt.
Taiwans Aussenminister Joseph Wu sagte beim Empfang der US-Delegation, das Land sei «sehr dankbar», in die Planung der US-Regierung eingebunden zu sein. Der mit Duckworth mitgereiste US-Senator Chris Coons verwies auf die schwierige Lage Taiwans, Zugang zu sicheren und wirkungsvollen Impfstoffen zu bekommen. Taiwan ist auf Druck Chinas nicht Mitglied der Weltgesundheitsorganisation (WHO). China sieht das demokratische Taiwan, das sich 1949 vom Festland abspaltete, als abtrünnige Provinz und nicht als unabhängigen Staat an und versucht, es international zu isolieren.
Seit Beginn der Pandemie hat das Land mit seinen knapp 24 Millionen Einwohnern nach Angaben der für Epidemien zuständige Behörde CECC 11'298 Infektionen verzeichnet. 260 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahlen hatten zuletzt deutlich zugelegt. Am Sonntag meldete CECC 343 neue Fälle und 36 Tote.