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Juni 2021
Farid Abu Gosh vom Trust, unserem Partner für israelisch-arabischen Projekte, konnte die Programme nach und nach wieder in den Präsenzmodus bringen und hat in Ramle, Lod und Rahat wieder den regulären Betrieb aufgenommen. Durch die Pandemie ist viel zusätzliche Not entstanden und es wurden weitere Hilfsmassnahmen in die Programme aufgenommen. Neu aufgesetzt wurde ein Gewaltbekämpfungsprogramm und auch mit weiteren Beratungen und Informationsveranstaltungen bietet man Hilfe an.
Immer noch melden sich viele Mütter und junge Frauen telefonisch für eine Beratung und Hilfe. Grössere Informationsveranstaltungen und Workshops führt Farid Abu Gosh weiterhin online durch.
Unruhe und Bomben
Die 11 Tage der Bomben und Gewalt waren eine sehr schwierige Situation. Diese Art von Gewalt war unvorhersehbar und sehr schädlich für die heiklen arabisch-jüdischen Beziehungen in den gemischten Städten. Farid Abu Gosh unterhält sehr gute Beziehungen zum Bürgermeister von Ramle, der eine gute Führung gezeigt hat, die Gewalt und Blutvergießen in Ramle, im Gegensatz zu anderen gemischten Städten, verhindert hat. Beide hatten engen Kontakt während dieser Krise und sich gegenseitig unterstützt. Das ist ein gutes Zeichen für eine fruchtbare und langfristige Zusammenarbeit in Ramle.
Inzwischen sind die Programme in Ramle wieder auf Kurs. Auf den Bildern sieht man Kindergarten Kinder und das Empowerment Programm für junge Mädchen. Auch die Bibliothek von Ramle hat angekündigt, die Zusammenarbeit für die Projekte wieder aufzunehmen.
Die Situation in Lod ist leider weiterhin schwierig. Die Situation dort ist noch nicht zur Ruhe gekommen und es wird noch Zeit brauchen, um die Aktivitäten dort wieder aufzunehmen.