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Spitzenreiter unter den Ressourcen-Verbrauchern sind die USA und die arabischen Emirate: Hätten alle Menschen den durchschnittlichen Lebensstandard jener Länder, bräuchten wir 4,6 Planeten. Doch auch die Lebensweise eines durchschnittlichen Schweizers würde als globaler Standard immerhin 2,4 Planeten beanspruchen, während sich die Chinesen mit einer Erde knapp begnügen und die Afghanen gar mit nur einem Viertel auskommen. Weltweit liegt der durchschnittliche Verbrauch heute bei 1,3 Planeten. Das heisst: Die Menschheit konsumiert 30 Prozent mehr, als die Erde auf Dauer liefern kann. Es leuchtet ein, dass das nicht lange gutgehen kann.
Die Zahlen stammen von Global Footprint Network, einer gemeinnützigen Organisation, deren Ziel es ist, den weltweiten Ressourcen-Verbrauch wieder auf einen Planeten zu verkleinern. Ein erster Schritt in diese Richtung könnte sein, den eigenen Bedarf zu ermitteln: Unter www.footprint.ch können Sie testen, wie viele Planeten Sie verbrauchen. Sie könnten verblüfft sein.