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Lochien
(griech., Kindbettfluß, Wochenreinigung, Wochenbettfluß), eine nach der Ausstoßung des Embryos an der innern Oberfläche der Gebärmutter [* 2] eintretende Absonderung von anfangs mehr blutiger, dann mehr schleimiger Flüssigkeit, die allmählich abnimmt und in der dritten oder vierten Woche nach der Geburt oder auch erst in späterer Zeit gänzlich verschwindet.
Die
Lochien begleiten die
Regeneration der Uterusschleimhaut sowie die Verkleinerung der während der
Schwangerschaft bedeutend verdickten
Muskulatur der Gebärmutterwandung.