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1. Appréciation des problèmes et enjeux économiques
Armenien ist nicht nur im Vergleich mit den Staaten der GUS eine offene Wirtschaft, die in den einschlägigen internationalen Ranglisten1 relativ gut abschneidet. Somit ist das Land für Schweizer Unternehmen potentiell interessant und die bilateralen Möglichkeiten von Handel und Investitionen noch kaum ausgeschöpft. Dagegen stehen jedoch der sehr beschränkte Umfang des Binnenmarktes und die auf Grund der offenen Konflikte in der Region schwierigen Transportwege. Hinzu kommt noch die problematische Monopolisierung einzelner Wirtschaftssektoren durch politisch verknüpfte Akteure, welche die hohen Plätze in den globalen Rangordnungen relativieren. Auf Grund seiner Abhängigkeit in den Bereichen Sicherheit und Energie ist Armenien Verwerfungen der internationalen Situation besonders stark ausgesetzt. Bezeichnend ist dafür die im September 2013 erfolgte Neupositionierung in der Wirtschaftsaussenpolitik – den Beitritt zur Eurasischen Zollunion statt der Östlichen Partnerschaft der EU.
Im Wissen um die relative Isolation ihres kleinen Binnenmarktes, hat die armenische Regierung seit der Unabhängigkeit liberale Wirtschaftsreformen an die Hand genommen. Weiterhin verbesserungsfähig sind das Geschäftsumfeld und die Wettbewerbsfähigkeit. Der Zugang für KMUs zu Krediten muss weiter verbessert werden. Die grösste Herausforderung auch in wirtschaftlicher Hinsicht besteht für Armenien darin, seine Arbeitskräfte, vor allem die besser ausgebildete jüngere Generation, im Land zu behalten.
Die Emigration bleibt weiterhin ein grosses volkswirtschaftliches und soziales Problem, obwohl die Geldsendungen fast 20% des Staatshaushaltes entsprechen. Armeniens politische Isolation – seine längsten Landgrenzen, zur Türkei und Aserbaidschan, sind geschlossen – ist nicht selbstverschuldet. Trotzdem müsste die Verbesserung der wirtschaftlichen Opportunitäten über die Grenzen zu den unmittelbaren Nachbarn hinweg im Interesse der nachfolgenden Generationen dezidierter verfolgt werden, als dies heute geschieht.
Insbesondere die Behinderung des Verkehrs von Waren und Dienstleistungen mit der Türkei hat für Armenien sehr hohe Kosten zur Folge. Die Arbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau (18,0%), und das bei einem potenten Bildungssektor, der in wirtschaftlich relevanten Bereichen (Technologie, Naturwissenschaften) sehr gute Leistungen ausweist.
Das Wirtschaftsjahr 2014 war von einem weiteren Wachstum von 4,3%2 des armenischen BIP gekennzeichnet, gut einen Prozentpunkt höher als im Vorjahr. Einen wichtigen Wachstumsfaktor stellten die im J ahresvergleich um 22,6% gestiegenen Exporte. Einmal mehr war die Landwirtschaft mit 7,8% Anteil3 am BIP-Wachstum von 2014, der wichtigste Motor. Deren Produktivität hat sich in den letzten J ahren stetig gesteigert. Der Rückgang im Bausektor setzte sich mit -3,3% auch im Berichtsjahr fort. Überdurchschnittlich wuchsen die Dienstleistungen mit 5,2%. Ein wichtiger Wachstumstreiber war der Privatkonsum der trotz niedrigeren.
Geldsendungen (-7,7%) aus Russland weiter anzuziehen vermochte. Auch der Staatskonsum wuchs dank höheren Ausgaben der öffentlichen Hand um 6,8%. Der Bergbau legte 2013 mit 4,9% noch markant zu, während für das Berichtsjahr keine Angaben zu eruieren waren. Die Bedeutung dieses Sektors bleibt für die Volkswirtschaft von geringer Bedeutung (2013: Beitrag von 0,1% am BIP-Wachstum). Allerdings werden von rund 70 vergebenen
Lizenzen nur ca. ein Drittel bereits ausgebeutet. Die im Herbst einsetzende Rezession und Währungskrise in Russland konnte das insgesamt positive Ergebnis für das Wirtschaftsjahr 2014 nicht wesentlich beeinträchtigen.
2013 versuchte die Regierung mit Unterstützung internationaler Geber (Weltbank, USAID) das Pensionswesen zu reformieren. Obwohl nach international anerkannten Kriterien durchgeführt, droht diese Reform angesichts eines verbreiteten Vertrauensmangels gerade die unter vierzigjährigen, relativ gut verdienenden Bürger zu treffen, die für eine potentere lokale Wirtschaft unablässig sind.
Der Staatshaushalt präsentierte sich im Berichtsjahr ausgeglichen. Gemäss provisorischen Angaben der Asian Development Bank soll sich das Haushaltsdefizit 2014 rund 2% des BIP betragen. Dies ist rund ein Prozentpunkt höher als 2013, doch hält dadurch die Regierung das eigene Budgetziel von 2,3% des BIP immer noch ein. Während die Fiskaleinnahmen 2014 wieder um 6,1% zunahmen, nahmen die Staatsausgaben um 7,5% zu. Diese Zunahme war insbesondere durch höhere Sozialausgaben und Gehaltserhöhungen im Staatsdienst bedingt.
Die Auslandverschuldung hält sich auch 2014 mit 25% des BIP in vertretbaren Grenzen.
Armenien emittierte im September 2013 seinen ersten Eurobond (7 J ahre, zu 6,25%) in der
Höhe von USD 700 Mio. Diese erfolgreiche Emission erlaubte die Tilgung eines russischen Libor-gebundenen Darlehens von 2009 und setzt eine Richtgrösse für gewerbliche Kreditnehmer. Das Leistungsbilanzdefizit vergrösserte sich 2014 auf 8,5% des BIP (2013: 6,5%), was vor allem auf die verschlechterte Aussenhandelsbilanz (Abnahme des Exportwachstums von 8,6% im Vorjahr auf 1,2% 2014) und gesunkene Remissionen der Diaspora zurückzuführen ist.
Der in den ersten drei Quartalen anhaltend tiefe Teuerungsdruck erlaubte der Zentralbank eine sukzessive Senkung des Leitzinses in vier Schritten von 7,75% auf 6,75%. Die Ansteckung des armenischen Dram durch die Rubelschwäche veranlasste eine markante Erhöhung um 175 Basispunkte auf 8,5% am 24. Dezember 2014.
Die Landwirtschaft besitzt grosses Potential, das heute nur zum Teil genutzt wird. Der Sektor generierte 2014 22% des BIP. Der grösste Teil der landwirtschaftlichen Betriebe sind kleine Subsistenzbetriebe. Rationalisierungen und Verbesserungen in den meisten Bereichen (Viehwirtschaft, Erosionsbekämpfung, Winterproduktion/Treibhäuser, hochqualitativer Weinbau) haben erst in den letzten J ahren eingesetzt. Auch hier sind jedoch bessere Absatzmöglichkeiten über Exporte eine zentrale Bedingung; die Transportrouten sind angesichts des ungelösten Konflikts um Nagornyj Karabach und die geschlossene Grenze mit der Türkei beschränkt.
Ohne eigene Erdöl- und Erdgasvorkommen bleibt Armenien von Energieimporten abhängig. Dies ist vor allem mit Bezug auf Russland der Fall. 2013 verkaufte die armenische Regierung ihren letzten verbleibenden Anteil von 20% der einheimischen Gazprom-Tochter an Russland und tilgte damit ausstehende Schulden. Infolge der armenischen Absicht, der Eurasischen Wirtschaftsunion (EEU) beizutreten und nach der Unterzeichnung eines bis 2018 gültigen Versorgungsabkommen senkte Russland den Lieferpreis für Erdgas für Armenien auf sein einheimisches Niveau plus Kosten für die Ausfuhr (USD 189 pro 1000 Kubikmeter, statt bisher USD 270). Dank dem aus Sowjetzeiten stammenden AKW Medzamor, den eigenen Wasserkraftressourcen und der Elektrizitätsproduktion aus iranischem Erdgas ist Armenien ein Strom-Nettoexporteur. Auch hier besteht allerdings eine starke Abhängigkeit von Russland, da das AKW mit russischer Technologie unterhalten wird und Russland Teile der übrigen Stromerzeugung (Wasserkraft, Gasturbinen) kontrolliert.
- Accords internationaux et régionaux économiques
2.1. Politique, priorités du pays
2013 nahm Armenien überraschend eine tiefgreifende Kehrtwende in der Aussenpolitik vor. Nachdem es wie Georgien zu jenen Ländern gehört hatte, welche den Assoziationsprozess mit der EU am zügigsten vorantrieben, liess Staatspräsident Serzh Sargsyan am 3. September 2013 in Moskau verlauten, dass Armenien der Eurasischen Wirtschaftsunion (Russland, Kasachstan, Belarus) beitreten wolle. Armenien hat damit den Assoziationsprozess mit der EU formell nicht aufgekündigt, aber die Zugehörigkeit zur Zollunion ist mit dem Deep and Comprehensive Free Trade Agreement (DCFTA) der EU nicht kompatibel. Als
Mitglied einer Zollunion wird Armenien nicht mehr frei sein, bilaterale Abkommen über den Aussenhandel abzuschliessen. Diese Wahl Armeniens[1] ist weniger wirtschaftlich als sicherheitspolitisch motiviert, da Russland Armeniens wichtigster Sicherheitspartner ist.
Armenien ist seit 2003 ein Mitgliedsland der WTO. Freihandelsabkommen bestehen mit Georgien und Iran. Mit Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, der Moldau und Tadschikistan und der Ukraine wurde 2011 ein Abkommen zum Abschluss einer Freihandelszone unterzeichnet.
Mit der EFTA besteht mittelfristig die Perspektive, dass Armenien nach Beitritt zur Eurasischen Zollunion auch zum Freihandelspartner wird. Dies freilich unter der Voraussetzung, dass die Verhandlungen EFTA-Zollunion zum Abschluss gebracht werden können. Mittlerweile haben auch Vietnam und Israel Interesse an einem Freihandelsabkommen mit der Eurasischen Zollunion bekundet.
2.2. Perspectives pour la Suisse (Potentiel de discrimination)
Zwischen der Schweiz und Armenien sind die folgenden bilateralen Abkommen in Kraft, die den Wirtschaftsaustausch regeln:
- Abkommen vom 19. November 1998 über Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit
- Abkommen vom 19. November 1998 über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen
- Abkommen vom 12. J uni 2006 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen
Damit besteht eine solide Grundlage. Informationen über gezielte Diskriminationen gegen schweizerische Wirtschaftsakteure liegen der Botschaft nicht vor. Obwohl sich Armenien im Wesentlichen auf Russland, die EU und die USA ausrichtet, ist das Interesse an allen potentiellen Investoren und Handelspartnern gross.
3. Commerce extérieur
3.1. Evolution et perspectives générales
L’Arménie, qui a rejoint l’OMC en 2003, a une politique libérale à l’égard du commerce extérieur. La part de ce dernier dans le PIB du pays a avoisiné 70% en 2013.
Les principaux partenaires de l’Arménie pour l’exportation en 2014 étaient la Russie (plus de 22% des exportations), la Bulgarie, la Belgique et l’Iran. Les produits principalement exportés sont les perles et les pierres précieuses, le fer et l’acier, les boissons et les alcools forts.
Les principaux partenaires pour l’importation sont la Russie (plus de 23% des importations), la Chine, l’Allemagne, l’Ukraine et l’Iran. L’Arménie importe principalement des métaux non précieux, des pierres précieuses et semi-précieuses ainsi que des produits minéraux (pétrole, gaz), des machines et des produits alimentaires. En quête d’énergie, surtout depuis le conflit russo-géorgien de 2008 qui a perturbé ses approvisionnements en hydrocarbures, l’Arménie cherche à renforcer ses liens avec l’Iran. Un oléoduc entre les deux pays a été réalisé en 2014, sans toutefois être opérationnel. Un gazoduc amène du gaz iranien employé principalement dans la production d’énergie électrique.
Les exportations, en net recul entre 2008 et 2010 du fait de la crise économique et de la contraction de la demande intérieure, sont de nouveau dynamiques avec une augmentation régulière depuis 2011.
Le partenaire commercial numéro un du pays en 2014 reste la Russie, dont la présence militaire a été confirmée par le parlement arménien jusqu’en 2044. Les tensions avec la Turquie, qui a mis en place un embargo contre l’Arménie en 1994, restent fortes et impactent sur les échanges économiques du pays.
3.2 Commerce bilatéral
Selon les statistiques arméniennes, le commerce bilatéral entre la Suisse et l’Arménie est encore à un niveau intermédiaire. En 2013, le commerce entre les pays était de USD 196 millions: USD 172 millions exportés par la Suisse et USD 24 millions par l’Arménie. Il faut noter le fait que par rapport à 2012 les importations de l’Arménie ont connu une hausse considérable (tendance confirmée par les données de l’Administration fédérale des douanes).
Wie die armenischen, bestätigen auch die schweizerischen Statistiken für 2014 (Exporte: CHF 114,9 Mio.; Importe: CHF 4,4 Mio.) eine stark zugunsten der Schweiz ausfallende Handelsbilanz. Dank der Berücksichtigung der Ein- und Ausfuhr von Gold in der schweizerischen Zollstatistik ab 2014 sind die armenischen und schweizerischen Zahlen vergleichbarer geworden – tendenziell weisen die armenischen Statistiken aber weiterhin ein höheres bilaterales Handelsvolumen aus.
La Suisse a exporté en Arménie particulièrement des métaux précieux, des bijoux, des machines, des produits pharmaceutiques, et des horloges. L’Arménie a exporté des parties horlogères, des textiles, métaux précieux et bijoux.
Auch 2014 fällt der grosse Anteil der Uhrmacherwaren bei den armenischen Exporten in die Schweiz auf, die zum grössten Teil auf in Armenien verarbeitete Halbfabrikate mit grosser Wertschöpfung und kostbaren Materialien (Edelsteine und Edelmetalle) zurückgehen dürften. Verlässlichere Angaben über diese armenischen Exporte in die Schweiz sind aus Gründen der diesem Sektor eigenen Diskretion schwierig zu eruieren.
Die Importeure von Konsumgütern (aus der Schweiz namentlich Uhren) haben sich seit längerem bei den Behörden für den Erlass der Mehrwertsteuer (20%) für Touristen eingesetzt. Den Bemühungen war Ende 2013 Erfolg beschieden: die Rückerstattung (15 von 20% der MWSt) ist nun möglich. Diese Besserung hat sich positiv auf die schweizerischen Exporte nach Armenien ausgewirkt.
4. Investissements directs
4.1 Évolution et perspectives générales
La politique des investissements en Arménie est considérée comme l’une des plus ouvertes dans la CEI. Avec une économie qui dépend du commerce extérieur, le gouvernement d’Arménie fait des efforts considérables pour attirer les investissements étrangers.
Les entreprises étrangères sont encouragées à investir et ont droit au même traitement que les entreprises locales. Les mesures incitatives suivantes pour les investisseurs étrangers sont disponibles en Arménie :
- Propriété à 100% autorisée
- Aucun dépistage et aucune autorisation spécifique / d’autorisation pour faire un placement
- Steuerbefreiung in freien Wirtschaftszonen
- Propriété des terres: Les ressortissants étrangers ne sont pas autorisés à posséder des terres en Arménie, cependant ils peuvent obtenir des baux à long terme. Les citoyens étrangers sont autorisés à posséder la pleine propriété des immeubles, et une société enregistrée par un étranger en Arménie a le droit d’acquisition de terrains.
- Einführung einer vereinfachten Warenumsatzsteuer für KMU, welche die MWSt und Gewinnsteuer ersetzt (Steuersätze je nach Sektor zwischen 3,5% bis 20%).
Types d’investissements étrangers – Les investisseurs étrangers peuvent faire les types de placements suivants:
- Mise en place d’une société entièrement sous contrôle étranger (y compris les représentations, filiales et succursales), ou l’achat d’une installation existante.
- Création d’un joint venture avec la participation de sociétés arméniennes ou de citoyens, ou l’achat de la partie de l’action d’une société existante.
Au cours des dix dernières années, l’économie arménienne a connu une diminution du montant des investissements. L’Arménie a enregistré une partie de la plus haute PIB par habitant parmi les pays non-producteurs de pétrole dans CEI.
Au cours de la dernière décennie l’Arménie a attiré des investissements étrangers, principalement dans les secteurs suivants :
- télécommunication et transports
- alimentation
- services publics
- exploitation minière et métallurgie
- l’industrie légère et alimentaire
Russland hält den Löwenanteil bei den Auslandinvestitionen, dieser Anteil steigerte sich auch im Berichtsjahr weiter.
Interessante Investitionsmöglichkeiten bestehen im IT-Sektor. Allerdings hat die Reform des Pensionswesens zunehmende Abwanderung von qualifizierten IT-Spezialisten zur Folge, weshalb das einheimische Lohnniveau für diese Personalkategorie 2014 markant gestiegen ist.
4.2 Flux d’investissement bilatéraux
Investitionen aus der Schweiz sind insbesondere im Bereich der finanziellen Dienstleistungen (ArmSwissBank, Artsakh Bank) bekannt, aber auch in der verarbeitenden Industrie, namentlich Uhrenteilen. Selon les statistiques arméniennes, les investissements en Arménie par les sociétés suisses sont considérables. Voire l’annexe 6
Selon le service statistique d’Arménie, les investissements directs en provenance de la Suisse en 2013 reviennent à USD 10 mlns, une part de 3,4% du total des investissements étrangers avec taux de diminution de 76.5% par rapport à l’année précédente. Le stock des investissements directs en provenance de la Suisse revient à USD 166 millions.
5. Promotion commerciale, économique et touristique,
Trotz der eher geringen Volumina in den wirtschaftlichen Beziehungen sind verschiedene
Organisationen in der Schweiz und in Armenien bei der Handels- und Wirtschaftsförderung aktiv. Diese Initiativen gehen zu einem guten Teil auf das Konto der kleinen, aber sehr tüchtigen armenischen Diaspora in der Schweiz zurück.
5.1 Instruments de la promotion économique extérieure
Eine gemischte Wirtschaftsmission unter der Leitung von Botschafterin Livia Leu besuchte vom 16. bis 18. J uni 2014 Armenien.
ASBDA und die J oint Foreign Chambers of Commerce Switzerland CIS (J CC) organisierten am 7. Mai 2014 ein Wirtschaftsforum über Armenien, mit der Teilnahme von Botschafterin Livia Leu (SECO) und dem armenischen Stv. Wirtschaftsminister Garegin Melkonian.
Seit März 2014 stellt die polnische Botschaft in Eriwan auf Grund einer bilateralen Vereinbarung zwischen der Schweiz und Polen schweizerische Schengen-Visa aus. Armenische geschäftsreisende mussten ihr Visum bisher bei der Schweizerischen Botschaft in Tiflis beantragen.
En octobre 2013, la responsable des relations économiques bilatérales avec l’Arménie du SECO, Mme Andréa Schmid-Riemer, effectua une mission exploratoire en Arménie.
A Erevan, l’Armenian-Swiss Buisness Development Association (ASBDA) a été fondée en 2012, représentant des entreprises arméniennes et suisses.
En juin de 2012 une conférence d’experts arméniens et suisses du domaine du tourisme a eu lieu en Suisse.
5.2 Intérêt pour la Suisse comme lieu de villégiature, d’éducation et autres services, potentiel de développement
Le nombre de touristes arméniens visitant la Suisse est petit et le potentiel reste limité. Armenien ist für Schweizer Kulturtouristen interessant. Diese verbringen mehr Zeit im Land und verfügen über ein grösseres Reisebudget als der Durchschnitt der ausländischen Besucher. Das landschaftliche und kulturelle Tourismuspotential Armeniens ist beträchtlich. Auf Grund der mangelnden Infrastruktur, schwieriger Verkehrsverbindungen wegen der geschlossenen Grenzen und der allgemeinen Wahrnehmung als Kriegsgebiet (trotz bedenkenloser interner Sicherheitslage) hat Armenien noch kein Potential für Massentourismus aus der Schweiz.
5.3 Intérêt pour la place financière suisse, potentiel de développement
L’image de la Suisse est très respectée parmi les arméniens, notamment dans les secteurs bancaire, alimentaire et des machines. Quand même il y a seulement un petit groupe de clients potentiels dans le secteur bancaire. Armenische Wirtschaftskreise erhoffen sich ein grösseres Interesse des Schweizer Versicherungssektors und machen darauf aufmerksam, dass die Ratio der Versicherungsprämien zum BIP lediglich 0,85% beträgt (Versicherungsprämien pro Kopf: AMD 11’000 / EUR 19,00). Der Versicherungssektor ist im vergleich zu anderen Dienstleistungen in Armenien noch unterentwickelt und bietet u.U. auch für Schweizer Anbieter einiges Potential.
6. Liens Internet utiles
|Electronic Government of the Republic of Armenia||www.e–gov.am|
|Wirtschaftsministerium||www.mineconomy.am|
|Finanzministerium||www.minfin.am|
|Statistikamt der Regierung||www.armstat.am|
|Department of State Property Management||www.spm.am|
|Agentur für öffentliches Beschaffungswesen||www.gnumner.am/|
|Armenian Development Agency||www.ada.am|
|National Competitiveness Foundation||www.cf.am|
|Central Bank of Armenia||www.cba.am|
|Börse (NASDAQ-OMX AB)||www.nasdaqomx.am|
|German-Armenian Fund||www.gaf.am|
|Nachrichtenportal für Wirtschaft und Finanz||www.banks.am|
Annexes
- Tabeau de la structure économique
- Tableau des principales données économiques
- Tableau des partenaires commerciaux dont la Suisse
- Tableau « échanges commerciaux »
- Tableau des principaux pays investisseurs dont la Suisse