Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/882

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Am Sonntag kurz nach 10.30 Uhr Ortszeit nimmt Tom Lüthi im Regen in Sepang endlich seine erste Testrunde auf der MotoGP-Honda in Angriff - danach wird der Berner immer schneller und das Wetter besser.
Wegen seiner Ende Oktober erlittenen Fussverletzung musste sich der 31-jährige Emmentaler zweieinhalb Monate länger als geplant gedulden, bis er die rund 260 PS starke Rennmaschine seines neuen Teams Marc VDS aus Belgien erstmals fahren konnte.
Lüthi absolvierte auf nasser Strecke in Sepang vorerst sieben Runden, ehe er wieder die Teambox ansteuerte. Im Gegensatz zu den Stars in der Königsklasse des Motorradrennsports wie der Titelverteidiger Marc Marquez und der neunfache Weltmeister Valentino Rossi stand für den Schweizer am ersten von drei Testtagen nicht die erreichte Rundenzeit im Fokus. Bereits im Vorfeld hatte der MotoGP-Rookie angekündigt, dass er die Angewöhnung an die neue Kategorie Schritt für Schritt und systematisch angehen müsse.
Steigerung ersichtlich
Logisch deshalb, dass sich Lüthi im Klassement nach der ersten Stunde an letzter Position der bis zu diesem Zeitpunkt 14 im Einsatz stehenden Fahrer befand. Die Differenz zum spanischen Honda-Werkfahrer Dani Pedrosa betrug knapp zehn Sekunden. Nach einem 20-minütigen Boxenstopp kehrte der Berner für weitere acht Runden wieder auf die weiterhin nasse Strecke zurück. Dabei konnte er den Abstand auf die Spitze erstmals um zweieinhalb Sekunden verringern.
Im weiteren Verlauf des Tages hörte der Regen auf, stattdessen kam über dem Circuit in Malaysia die Sonne hervor und der Asphalt trocknete ab. Nach sechs Stunden hatte sich Lüthi, der bis dahin 41 Runden absolvierte, der Bestzeit des Italieners Andrea Dovizioso (Ducati) bis auf 3,5 Sekunden genähert.
Pedrosa klar der Schnellste
Lüthi absolvierte am ersten Testtag insgesamt 57 Runden, auf die letzten 45 Minuten der achtstündigen Testsession verzichtete er. Letztlich betrug die Differenz zum Tagesschnellsten Pedrosa 4,3 Sekunden. Dies ergab für den MotoGP-Rookie unter 30 Fahrern den 27. Rang.
Auf seinen italienischen Teamkollegen Franco Morbidelli (18. Platz) verlor der Berner rund zweieinhalb Sekunden. Im Gegensatz zum Moto2-Weltmeister hatte Lüthi wegen seiner Ende Oktober in Sepang erlittenen Fussverletzung die ersten vier Testtage im November verpasst.
Die Testfahrten in Malaysia finden am Montag und Dienstag ihre Fortsetzung.
SDA-ATS