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- 10.03.2008
- Asien
Am 15. November zerstörte der Wirbelsturm «Sidr» weite Küstengebiet im Süden von Bangladesh und verursachte grossflächig Überflutungen. Über 3 Millionen Menschen verloren Hab und Gut, 3400 von ihnen das Leben. Neben 270'000 zerstörten Häusern waren auch zahlreiche Schulen vom Wirbelsturm betroffen.
Die Glückskette erhielt innert weniger Tage 3,7 Mio Franken an Spenden, die unmittelbar für Soforthilfe und Wiederaufbau eingesetzt wurden. Co-operaid, ein Partner-Hilfswerk der Glückskette, setzte zum Beispiel 126'000 Franken im Distrikt Patuakhali ein und half der Bevölkerung im Dorf Suhari mit Lebensmitteln, Medikamenten, Decken und Kleidung. Mittlerweile konnten auch zahlreiche Häuser und mehrere Schulen in der Region repariert werden. Noch sind die Spuren der Katastrophe überall sichtbar, aber für die notleidenden Menschen hat bereits ein Alltag mit neuer Hoffnung begonnen. Co-operaid rechnet mit dem baldigen Abschluss der Hilfsoperation Ende März.
Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass der Wirbelsturm - der bei vergleichbarem Ausmass früher Hunderttausende von Toten forderte - diesmal eine deutlich geringere Todesspur hinterliess. Fachleute erklären dies mit der Tatsache, dass früher Hilfsaktionen und Massnahmen sich bewährt haben.
Mehr dazu in «Glückskette aktuell» vom 16.März 2008