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Eine chinesische Bank ist um gegen 115 Millionen Franken betrogen worden. Es ist bereits der dritte grosse Betrugsfall in diesem Jahr in China.
Eine chinesische Bank ist nach eigenen Angaben um knapp 768 Millionen Yuan (rund 115 Millionen Franken) betrogen worden. Es habe kürzlich einen «Risikovorfall» im Wechselgeschäft gegeben, erklärte die Bank of Tianjin in einer Mitteilung an die Börse in Hongkong mit.
Die Finanzzeitschrift «Caixin» berichtete, die Bank habe für Wechsel im entsprechenden Wert bezahlt. «Aber als die Zeit zum Wiederverkauf kam, waren die Wechsel verschwunden», zitierte das Magazin eingeweihte Kreise. Dem Bericht zufolge stellten sich bereits mehrere Angestellte des Geldhauses der Polizei.
Weiterer teurer Betrugsfall
Die Bank of Tianjin war erst im März in Hongkong an die Börse gegangen. Sie ist bereits die dritte chinesische Bank in diesem Jahr mit einem teuren Betrugsfall.
Im Januar hatte die Agricultural Bank of China eingeräumt, dass zwei Angestellte sie im vergangenen Jahr um 3,9 Milliarden Yuan erleichtert hatten. Im gleichen Monat berichtete die Citic Bank von einem Vorfall, bei dem sie um bis zu 969 Millionen Yuan betrogen wurde.
(sda/chb)