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Süss arbeitete sich nach einem mässigen Start kontinuierlich nach vorne. Die 39-jährige Schweizer Team-Seniorin konnte sich schliesslich kurz nach Rennhälfte auf Position 3 einreihen, um sich fortan mit der Russin Irina Kalentjewa ein Duell um Bronze zu liefern.
Das Spitzen-Duo Maja Wloszczowska (Pol) und Julie Bresset (Fra) war derweil schon relativ früh enteilt. Im Ziel sollte Süss auf Siegerin Bresset 1:06 Minuten einbüssen.
Steigerungslauf in Schlussphase
Auf der 4. von 6 Runden fiel Süss kurzeitig etwas hinter Kalentjewa zurück und drohte den Anschluss zu verlieren. Doch in der Folge konnte die Aargauerin nochmals zulegen und auf Rang 3 liegend mit 9 Sekunden Vorsprung auf die Russin die letzte Runde in Angriff nehmen.
Genugtuung nach «Leder» im Vorjahr
Auf dieser liess Süss die Lücke zu Kalentjewa noch grösser werden und sicherte sich schliesslich souverän Bronze. Im Gegensatz zum Vorjahr an der WM in Saalfelden (Ö), als sie die Medaille mit Rang 4 noch ganz knapp verpasst hatte.
Süss beendet lange Durststrecke
Somit konnte die Schweiz bei den Frauen erstmals nach 2005 wieder eine Medaille im Cross Country bejubeln. Für Süss war es gar eine Premiere: Noch nie konnte sie in dieser Diziplin eine Medaille an Weltmeisterschaften gewinnen.
Zweitbeste Schweizerin wurde Kathrin Stirnemann auf Rang 7. Katrin Leumann musste sich mit Rang 12 begnügen.
Resultate
1. Julie Bresset (Fr) 1:42:54. 2. Maja Wloszczowska (Pol) 0:05 zurück. 3. Esther Süss (Sz) 1:06. Ferner: 7. Kathrin Stirnemann (Sz) 3:05. 12. Katrin Leumann (Sz) 4:17. 15. Nathalie Schneitter (Sz) 6:14. 26. Corina Gantenbein (Sz) 10:00.