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Fahrbare Funkenstation 05

überarbeitet am 6.2.2016

Von der Telefunken - Knallfunkenstation T.F.V. wurden 1905 zwei Exemplare
zu Versuchszwecken erworben, nach Truppenversuchen verhinderte der aufkommende
erste Weltkrieg die Beschaffung weiterer Stationen.
Von der von der Deutschen Gesellschaft für drahtlose Telegraphie, Berlin, entwickelten
Knallfunkenstation T.F.V. wurden 1905 zwei Exemplare zu Versuchszwecken beschafft.
Der ursprüngliche Sender war ein Telefunken Knallfunkensender T.F.V.. Eine Wechselspannung von 100V / 500 Hz vom Generator der Kraftprotze wird zunächst im Hochfrequenztransformer auf eine Hochspannung von ca. 10 kV transformiert, die Tastung des Senders erfolgt Tastung der Primärspannung, hierzu war eine Morsetaste mit einem grossen isolierten Handgriff notwendig.
Die Frequenz des Schwingkreises auf der Sekundärseite des Hochfrequenztransformators
wird aus einer Induktivität (Stossinduktivität mit verschiedenen Abgriffen und
einer Rollspule) und einer Leydener Flasche (als Kondensator, mit Metallfolie ausgekleidete
Glasflaschen) bestimmt.
Ursprünglich wurden Sendeversuche mit an Gasballonen aufgehängten Antennen durchgeführt, als Gegengewicht diente ein Bodennetz. Später kamen Teleskopmasten und Gegengewichtsdrähte zum Einsatz.
Als Empfänger kam der Telefunken - Detektorempfänger E4 (flache Bauform)
zum Einsatz.
Die Frequenz wird durch einen Schwingkreis bestehend aus Drehkondensator und schaltbarer
Antennenspule (Lange Welle: ganze Spule; kurze Welle: unterschiedliche Abgriffe)
bestimmt. Die Hochfrequenz wird von der Sekundärspule abgegriffen und über einen
von zwei schaltbaren Detektoren als Niederfrequenz dem Kopfhörer zugeführt.
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© 1.7.2012 Martin Bösch