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Oscar Pistorius hat das Haus verkauft, in dem er seine Freundin Reeva Steenkamp erschoss. Der wegen Mordes angeklagte Paralympics-Star bekam für die Villa allerdings weniger Geld als erwartet.
Der wegen Mordes angeklagte Oscar Pistorius hat das Haus, in dem er seine Freundin Reeva Steenkamp erschoss, zu einem niedrigeren Preis verkauft als erhofft. Pistorius habe die Villa für 4,5 Millionen Rand (umgerechnet rund 375.000 Franken) abgetreten, sagte seine Maklerin Ansie Louw.
Ursprünglich wollte er demnach fünf Millionen Rand (etwa 350.000 Euro). Der 27-Jährige hatte sein Haus im März zum Verkauf angeboten, um die horrenden Anwaltskosten für seinen Prozess zahlen zu können.
Villen in der umzäunten und mit eigenem Wachschutz ausgestatteten Siedlung von Pretoria wechseln sonst für deutlich mehr Geld den Besitzer. Der Käufer von Pistorius' Anwesen, Louwtjie Louwrens, sagte der Zeitung «The Times», er habe das Haus wegen der «sicheren Umgebung» gekauft.
«Es stand ein Jahr lang leer und hat Wasserschäden, die wir erst einmal reparieren müssen», sagte Louwrens weiter. Er plane, die Villa in zwei Jahren zu beziehen, sobald seine Frau pensioniert sei.
Pistorius muss sich seit Anfang März wegen der Tötung Steenkamps vor Gericht verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, seine Freundin im Streit erschossen zu haben. Er beteuert hingegen, er habe sie für einen Einbrecher gehalten. Der Prozess befindet sich in der Endphase, ein Urteil wird für Ende August erwartet. (wit/AFP)