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Die Gesellschaftstänze lassen sich zahlreichen Unterbereichen wie Mode- und Partytänze, historische Gesellschaftstänze und dem Welttanzprogramm zuordnen.
Zu den modernen Gesellschaftstänzen gehören heute die klassischen
Standardtänze
Lateintänze
Die englischen Technikbücher von Walter Laird, Alex Moore und Guy Howard, in denen die Grundschritte und ihre Ausführung genau beschrieben sind, bilden die Grundlage dieser Tänze.
Salsa, Foxtrott, Boogie Woogie oder Disco-Fox und Rock’n’Roll gehören ebenso zu den Gesellschaftstänzen, sind aber neueren Ursprungs.
Das Welttanzprogramm (WTP) wurde 1961 auf Initiative des Hamburger Tanzlehrers Gerd Hädrich ins Leben gerufen und 1963 in London festgelegt. Es beinhaltet nebst Disco-Fox und Rock’n’Roll alle Turniertänze (die oben genannten klassischen Standard- und Lateintänze).
Entwickelt haben sich die Gesellschaftstänze aus den historischen Tänzen, die heute noch von wenigen Tanzgruppen beherrscht werden. Im Mittelalter wurden die Tänze praktisch weiter gegeben, von Tänzer zu Tänzer. Erst Ende Mittelalter gaben sich Tanzmeister (Fabritio Caroso, oder Guglielmo Ebreo) die Mühe, Schrittmaterial und Musik schriftlich in selbst entwickelten Notationen festzuhalten. Ein französischer Domherr, Jehan Tabourot (Pseudonym: Thoinot Arbeau), setzte 1587 in seinem Buch Orchésographie zu den Musiknoten die jeweiligen Tanzschritte. Aber erst zur Zeit Ludwigs des XIV. wurde an der Académie Royale de la Danse eine allgemeingültigere Notation entwickelt. Die darin festgelegten Schritte findet man heute noch im Repertoire des klassischen Balletts