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In den Schweizer Alpen wurden in den 50er- und 60er-Jahren zahlreiche Kraftwerke erbaut. Da die Baukosten für die grösseren Anlagen die Möglichkeiten eines einzelnen Kantons oder eines einzelnen Unternehmens meist überstiegen, schlossen sich oft verschiedene Interessenten als Partner zusammen. Auch an der Kraftwerke Hinterrhein AG (KHR) sind mehrere Aktionäre beteiligt:
Diese Partner tragen gemäss ihren Beteiligungen die Produktions- und Investitionskosten der KHR und erhalten dafür den ihnen zustehenden Anteil der produzierten elektrischen Energie und Leistung, die sie in ihren jeweiligen Verteilgebieten absetzen. Als Produktionsbetrieb sind die KHR nur am Rande in die Stromverteilung involviert: Im Rahmen der sogenannten Talversorgung versorgt das Unternehmen die Konzessionsgemeinden mit Energie zu Vorzugspreisen.