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Sarabánde,
alter span. Tanz orientalischen Ursprungs, der um 1588 in Frankreich als Gesellschaftstanz eingeführt, im Ballett wegen seiner Lascivität aber vielfach bekämpft wurde. Die Musik der S. ist in dreiteiligem Takt und von ernsthaftem Charakter, die bei aller Auszierung doch eine gewisse Grandezza im Vortrag verlangt, und besteht meist aus zwei Teilen von 8 oder 12 Takten. Sie beginnt auf dem vollen Takt und liebt die Verlängerung [* 3] des zweiten Taktteils durch Punktierung oder Verschmelzung mit dem dritten: ^[img] oder ^[img]. In der Suite hat die S. ihren regelmäßigen Platz nach der Courante und vor der abschließenden Gique. In der Reitschule bezeichnet man mit S. ein gewisses taktmäßiges Ausschreiten des Pferdes.