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Die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) wird am häufigsten wegen Spam-Mails und Kinderpornografie eingeschaltet. Sehr häufig geht es auch um Wirtschaftskriminalität.Dieser Inhalt wurde am 20. Juni 2008 - 11:19 publiziert
Bei der KOBIK gingen 2007 insgesamt 10'196 Meldungen ein, 3867 mehr als im Vorjahr. Für den starken Anstieg waren mehrere Spam-E-Mail-Wellen verantwortlich, die mit angehängter Schadsoftware mehrere Online-Banking-Systeme der Schweiz ins Visier nahmen.
Auf die strafbare Verbreitung unerwünschter E-Mails entfielen letztes Jahr 20,8% der Meldungen. 19,9% waren Meldungen über kinderpornografische Inhalte. Meldungen zu Wirtschaftskriminalität nahmen von 4,5 auf 11,4% zu.
Die KOBIK leitete 734 Dossiers an die Strafverfolgungsbehörden weiter, 17% mehr als 2006. Via Interpol wurden 368 Dossiers ohne direkten Schweizer Bezug an die zuständigen Stellen im Ausland weitergeleitet.
366 Verdachtsdossiers mit Schweizer Bezug übergab die KOBIK den kantonalen Strafverfolgungsbehörden. Durch eigene Recherchen eröffnete die KOBIK weitere 278 Dossiers wegen des Verdachts auf Besitz oder Verbreitung von Kinderpornografie.
swissinfo und Agenturen
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