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Der Düdinger Pascal Loretan, Simon Beyeler aus Schwarzenburg und Jan Lochbihler (Holderbank), die zuletzt allesamt die Schweizer Farben an der EM in Moskau vertreten hatten, dominierten an der nationalen Meisterschaft in Bern die Männer-Konkurrenz mit dem Gewehr. Beyeler lag nach der Qualifikation mit 625,9 Punkten vor Loretan (623,3). Titelverteidiger Lochbihler lag vor dem Final nur auf Rang sieben, holte sich am Ende aber doch noch Bronze. Im Endspurt um den Titel setzte sich im Duell der beiden Taferser Vereinskollegen schliesslich Loretan mit 205,8 Punkten vor Beyeler (204,0) durch.
Bei den Frauen sah Qualifikationssiegerin Irene Beyeler (Schwarzenburg) lange Zeit wie die sichere Siegerin aus, doch gegen Ende des Finals rückte Silvia Guignard immer näher heran. Mit einer 10,8 im letzten Schuss (Beyeler 9,5) verwies die Zürcherin die für Tafers schiessende Beyeler noch auf den Silberplatz.
Rumo mit Rekord zur Titelverteidigung
Ihren Titel erfolgreich verteidigt hat Laura Rumo. Die Pistolenschützin aus Schmitten setzte sich bei den Juniorinnen mit 192,2 Punkten durch. Damit hat die 16-Jährige ihren Schweizer Rekord aus dem Vorjahr noch einmal um einen Punkt verbessert. In der Qualifikation hatte Rumo noch auf dem zweiten Platz gelegen. Während die führende Corina Nyffenegger im Final komplett einbrach und auf Rang acht zurückfiel, bewies Rumo starke Nerven und setzte sich im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die zweitplatzierte Nadine Burri-Giuliani (Torre) mit letztlich sieben Punkten Vorsprung durch. fs