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Squarry
Wie geschrieben, sind das meine Überlegungen 😉
Natürlich aber mit medizinischer Begründung: Dass der Körper bei Kälte die inneren Organe schützt und dafür die Blutgefässe der Extremitäten zusammenzieht, ist wohl eine unbestrittene und untersuchte Tatsache. Kann auch in diversen Quellen nachgelesen werden. Auf die Schnelle z.B. hier: http://therapeutennews.de/?tag=erfrieren
Meine übrigen Ausführungen haben nichts mit Medizin oder Physiologie zu tun, sondern mit dem Empfinden dazu. Meine These lautet ja, dass die Schlafsacktheorie aufgrund falscher Interpretation entstanden ist. Und diese falsche Interpretation vermute ich in einem “gestörten” empfinden. D.h. der Mensch meint zu fühlen, dass es wärmer ist wenn er wenig Kleidung trägt, dabei täuscht er sich aufgrund dessen, dass bei einem eingepackten Menschen die empfindlichen Hände oder das Gesicht diese Wärme von aussen nicht spüren können, weil der wärmeproduzierende Körper keine Wärme in den Schlafsack abgegeben hat. Und weil der Körper dick eingepackt ist, spüren die Hände die Wärme auch nicht direkt.
Somit fühlt sich ein mit geringer Wärme gefüllter Schlafsack wärmer an (im Gesicht und an den Händen), obwohl es für den Körper insgesamt wärmer wäre, wenn er dick eingepackt wäre.
Ein Schlafsack hält (bei normalen Temperaturen) ja genau deshalb warm und fühlt sich auch so an, weil überschüssige Wärme gesammelt wird und nicht verpufft, und zusätzlich auch den kälteren Extremitäten von aussen als Quelle zur Verfügung steht.