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Er räumte danach ein, dass es in dem Lager Zweifel daran gebe, dass Facebook Inhalte gleichberechtigt behandele. Er wolle aber persönlich dafür sorgen, schrieb Zuckerberg in einem Facebook-Eintrag. Es sei wichtig, dass das weltgrösste Online-Netzwerk eine Plattform für alle Ideen bleibe.
In dem Treffen in Facebooks Hauptquartier im kalifornischen Menlo Park nahmen US-Medienberichten zufolge bekannte konservative Journalisten wie Glenn Beck oder Dana Perino teil sowie ein Wahlkampf-Koordinator von Präsidentschafts-Anwärter Donald Trump und diverse Aktivisten. Die 16 Besucher hätten auch eine Tour durch das neue Facebook-Hauptgebäude und eine Demonstration der Brille Oculus Rift zum Eintauchen in virtuelle Realität bekommen, schrieb die "New York Times".
"Das Silicon Valley hat den Ruf, liberal zu sein", gab Zuckerberg zu. Er selbst hatte jüngst Politiker kritisiert, die Mauern bauten wollten, was in den USA als Attacke auf Trump aufgefasst wurde, der von einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gesprochen hatte. Zugleich ist Facebooks Top-Manager für politische Fragen, Joel Kaplan, ein Republikaner und hatte auch das Treffen am Mittwoch organisiert. Facebook kann es sich gerade im US-Präsidentschaftswahlkampf nicht erlauben, parteiisch zu wirken.
(AWP)