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Der Herr Abgeordnete ist sich keines Vergehens bewusst
von Cedric Weidmann
Der Herr Abgeordnete lässt verlauten, sich keines Vergehens bewusst zu sein.
Im Gegenteil ist es der Herr Abgeordnete gewesen, der zuerst und gegen die dringlichen Ersuchungen, was heissen soll: Angehungen, von Drittpersonen nicht nur in Vehemenz plädiert, sondern durch Erhärtungen des betreffenden Gegenstandes bestärkt die Unternehmung in Angriff genommen hätte. Der Vorwurf, der ihm in allen erdenklichen Begebenheiten nicht mehr als gegen eine minder beteuerte Ermahnung abzuheben scheint, sieht abzustreiten er aufgrund der Sachlage der vorliegenden Dringlichkeiten gar nicht genötigt. Umso mehr verneint er jede Verantwortlichkeit sowie Einflechtung in die Geschehnisse, um nicht zu sagen: Ereignisse, deren unzweifelhaften Darstellungen er sich allerhöchstens, das heisst: schlechterdings, in der Zeit nach dem Vollzug jener Handlungen zugeeignet hat haben können, mit besonderer Berufung auf die Vollumfänglichkeit der Entschuldigung, die vorweisen kann, dass sich der Herr Abgeordnete in anderen Räumlichkeiten, Gesellschaftskreisen, sowie ganz allgemein anderen Umständen befand, als dies Voraussetzung hätte gewesen sein müssen, die Ausführung der betreffenden Tat in Stande zu setzen. In jedem Fall begrüsst der Herr Abgeordnete Zweifel und Kritik in undeutlichen Angelegenheiten, verweist aber auf die Gütlichkeit seines Entgegenkommens in dieser Stellungnahme und die erhoffte Enthebung von möglichen Vorwürfen durch seinen vorbildlichen Leumund. Der Herr Abgeordnete möchte zum Schluss die Bitte anzubringen Erlaubnis haben, die Frage richten und damit in die Herren Staatsanwalt und Verteidiger dringen zu dürfen, nach den genauen Gründen, den involvierten Personen, was heissen soll: Identität von Opfern und Tätern – selbst wenn damit der Herr Abgeordnete so nach seiner selbst erfragen sollte –, sowie überhaupt in seiner Gänzlichkeit oder wenigstens zu einem kleinen Teil nach Tathergang und -bestand zu fragen und hofft auf eine baldige Antwort, da er sich in Zweifel gerückt sieht, zu verstehen, worum es hier, und im Allgemeinen in dieser Korrespondenz, zu gehen scheint.