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Ödem
Ödem ist der Fachbegriff für Schwellungen, die entstehen, wenn Flüssigkeit aus den Gefässen ins Gewebe übertritt. In der Umgangssprache ist meistens von Wasseransammlungen, Wassereinlagerungen oder Wassersucht die Rede.
Die Flüssigkeitsansammlungen können an vielen Stellen des Körpers auftreten, etwa an Gliedmassen wie an den Beinen und Knöcheln oder in Organen wie Lunge und Hirn. Vielfältig sind auch die Ursachen und Auslöser. Verantwortlich sein können beispielsweise Medikamente wie Glukokortikoide (z.B. Kortison), Mittel gegen Bluthochdruck oder Depressionen, Erkrankungen wie Nierenschwäche, Infektionen und Venenleiden wie chronische Venenschwäche (CVI), allergische Reaktionen, eine Schwangerschaft und zahlreiche andere Gründe.
Die Behandlung hängt in der Regel von der Ursache ab. Zum Teil kommen entwässernde Medikamente (Fachbegriff: Diuretika) zum Einsatz. Ödeme an den Beinen, meist im Bereich der Knöchel, Füsse und Schienbeine, sind häufig Folgen von ausgeprägten Krampfadern beziehungsweise einer chronischen Venenschwäche. Hier können Kompressionsstrümpfe und allgemeine Massnahmen wie Bewegung die Flüssigkeitsansammlungen verringern oder beseitigen.