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Wachstum ja, aber in Grenzen
Der Zuger CVP-Kantonsrat Hans Baumgartner fordert in seinem Leserbrief, die Entwicklung des «Papieri»-Areals in Cham langsamer anzugehen. Die in der Botschaft zur Abstimmung vom 25. September enthaltene Zielvorgabe, die Überbauungsdauer auf mindestens 15 Jahre auszurichten, ist seiner Meinung nach zu kurz.
In den nächsten 15 Jahren soll auf dem «Papieri»-Areal ein Quartier mit Wohnraum für rund 2800 neuen Einwohner entstehen (zum Vergleich: Die Gemeinde Neuheim zählt insgesamt 2200 Einwohner).
Und danach? Wenn wir das Wachstum nicht abrupt beenden wollen, heisst das für Cham, dass wir uns in 12 bis 13 Jahren bereits über die nächste Zonenplanug beugen und eine weitere Grossfläche für die nächste Hochhaussiedlung bereitstellen müssen. In Frage käme dann wahrscheinlich nur noch das Gebiet um den Städtlerwald oder die gesamte Fläche zwischen Röhrliberg und Enikon.
Für mich ist das unvorstellbar. Darum erscheint es mir wichtig, dass die Überbauung des «Papieri»-Areals über einen längeren Zeitraum verteilt wird, als dies in der jetzigen Vorlage vorgesehen ist. Mit einer langsameren Entwicklung sichern wir unserem einheimischen Baugewerbe Arbeitsplätze über längere Zeit und ermöglichen so auch eine bewältigbare Integration der Neuzuzüger in unserem Dorf.
Dazu braucht es jedoch eine neue Umzonungsvorlage mit einer härter begrenzten Wachstumsgeschwindigkeit. Das erreichen wir nur mit einem Nein zum vorliegenden Bebauungsplan.
Hans Baumgartner, Kantonsrat CVP Cham
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