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Prinz Marcus von Anhalt wurde von dem Landsgericht Augsburg zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Proll-Prinz wurde angeklagt, seine teuren Sportwagen als Geschäftsautos ausgegeben zu haben. Damit habe er um die 660'000 Euro Steuern hinterzogen. Von Anhalt plädiert aber darauf, dass sein protziges Auftreten zu seinem Beruf als B-Promi gehört und er deshalb nur mit Luxuskarossen herumfahren kann. Nachdem ein erstes Urteil von dem Bundesgericht als nichtig erklärt wurde, wurde heute erneut über eine mögliche Strafe verhandelt.
Von vier auf drei Jahre verringert
Zwar räumten die Richter ein, dass der geschäftliche Anteil der Autos bei dem ersten Urteil nicht genügend berücksichtigt wurde, dennoch hielten sie an dem Schuldspruch fest. Von Anhalts Strafe wurde aber von vier auf drei Jahre verringert.
Vielleicht war Von Anhalts Abstecher in den «Promi Big Brother»-Container ja nur als Aufwärm-Phase für eine richtige Haftstrafe gedacht? Der ehemalige Bordell-Betreiber könnte aber Glück haben: DaVon Anhalt bereits zwei Jahre in U-Haft verbracht hat, könnte es sein, dass er keine Zelle mehr von innen sehen muss. Nach Verbüssen von zwei Dritteln der Strafe wird die Reststrafe oftmals zur Bewährung ausgesetzt. (klm)Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016