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Was ist ein Backhaul?
Da ein Backhaul als solcher nicht die Übertragungstechnik definiert, sondern lediglich als eine Klassifizierung zu verstehen ist, greift man hierbei auf unterschiedliche Verbindungs- und Übertragungstechnologien zurück.
Die zum Einsatz kommenden Übertragungstechniken haben sich mit der Zeit verändert. Zu Beginn des Mobilfunks wurde die Verbindung mittels Standleitung hergestellt. Diese hatte je nach Typ Übertragungsraten zwischen 2 und 34 Megabits per Second. Heute greift man aufgrund der höheren Mobilfunkstandards eher auf Verbindungen mittels Glasfaser zurück und erreicht damit höhere Übertragungsgeschwindigkeiten.
Folgende Übertragungstechniken sind für einen Backhaul in Betracht zu ziehen:
- Kupferkabel
- Glasfaserkabel
- Ethernet-Technik
- Richtfunkverbindung
- Satellitenverbindung
- Passive optische Netze (PON)
- Mikrowellentechnik
- xDSL-Technik
Auch die Topologie des Netzwerks, in der ein Backhaul implementiert ist, ist flexibel. Die beiden Methoden, die man hauptsächlich für mobile Backhaul-Implementierungen nutzt, sind der fasergestützte Backhaul und der drahtlose Punkt-zu-Punkt-Backhaul. Außerdem sind Ringstrukturen und Mesh-Strukturen denkbare Netzwerktypologien. In der Realität greift der Mobilfunk-Provider auf eine Mischung dieser Technologien zurück.