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Detail
ARLATI, Umberto
* Trimbach, 22.06.1931, † Olten, 04.05.2015; Trumpet, Flugelhorn
Vater Carlo Arlati leitete bereits ein bekanntes Tanz- und Unterhaltungsorchester in Olten. Darum verwundert es nicht, dass Umberto bereits 11-jährig Saxophonunterricht erhielt bei Prof. E. Lindner und schon ein Jahr später öffentlich auftreten konnte. Kurz darauf wechselte er zur Trompete und spielte im Orchester seines Vaters. Die Jazzer Gus Meyer und Paul Thommen führten den 14-Jährigen in den Jazz ein, und schon bald spielte er mit den besten Musikern der Region, u. a. mit den Rhythm Kings und mit George Gruntz (z. B. im legendären Francis Notz Octett von 1952). Am 1. Zürcher Jazzfestival 1951 und danach nochmals 1952 und 1954 gewann er den 1. Preis für Trompete, am Deutschen Jazzfestival Düsseldorf reüssierte er mit der Modern Jazz Group Freiburg sogar viermal. Viele Jahre spielte er mit Henz Bigler, Vince Benedetti und vielen anderen erstklassigen Musikern. 1967 wurde er Lehrer an der Swiss Jazz School in Bern, später an der Musikschule Olten. 1985 gründete er in Olten eine eigene Big Band, 1997 die Rehearsal Big Band Olten, die bis heute besteht.
2010 erhielt Umberto den Solothurner Kunstpreis.
[Bruno Spoerri]