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Der Corona-Virus hat das Leben von Menschen, die ohnehin in schwierigen Situationen leben, noch schwieriger gemacht. Das gilt in besonderem Masse für Menschen in Asylzentren. Sie leben jetzt noch isolierter als in normalen Zeiten. Das Leben in einem Asylzentrum ist eigentlich eine dunkle und traurige Zeit für jeden Menschen. Die Personen, die in Asylheimen leben, vor allem in Nothilfe Camps, haben immer weniger Möglichkeiten und Kontakte. Und noch mehr schlimme Auswirkungen kommen dazu: Eine der Anforderungen in der Coronazeit ist der unbeschränkte Zugang zu Hygienematerial, aber sie haben nicht ausreichend Hygienematerialien wie Seife und Desinfektionsmittel, und natürlich haben sie nicht genug Geld, um diese Materialien zu kaufen.
Eine weitere Anforderung der Corona-Zeit ist es, für jede Person genügend privaten Raum zu haben, um einen angemessenen Abstand einhalten zu können, aber viele Personen sind in einem kleinen, unangenehmen Raum isoliert. In manchen Asylheimen verfügen die Asylsuchenden über kein Internet und das bedeutet, den ganzen Tag in einer stressigen Stimmung wie in einem Gefängnis zu leben, ohne Kontakt und Verbindung zur Außenwelt, zu Familie und Verwandten.
Ich habe mit Sara, die als Freiwillige in einer solidarischen Organisation arbeitet und Menschen in Asylheimen besucht, über die Situation in den Nothilfe Camps gesprochen. Das ist ein Ausschnitt davon: