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Die Entwicklung von Achillessehnentendinopathien bei novizen Läufer*innen
Dieses Projekt versucht, die Entstehung von Achillessehnentendinopathien bei novizen Läufer*innen, unter Berücksichtigung von diversen Risikofaktoren, besser zu verstehen.
Steckbrief
Ausgangslage
Die Verletzungsinzidenz bei Laufsportler*innen ist mit bis zu 7.7 Verletzungen pro 1000 Laufstunden sehr hoch. Doch diese ist bei Anfänger*innen mit bis zu 17.8 Verletzungen pro 1000 Laufstunden sogar noch deutlich höher. Da aber der Laufsport eine einfache und zugängliche Sportart ist, wird diese oftmals von körperlich inaktiven Personen gewählt, um sich wieder ‘in Form’ zu bringen. Hierbei entstehen dann aber oft Verletzungen, wie z.B. die Achillessehnentendinopathie. Die Achillessehnentendinopathie ist eine bekannte Verletzung unter Laufsportler*innen. Doch obwohl viele Risikofaktoren bekannt sind, ist eine Vorhersage bezüglich der Entwicklung einer Achillessehnentendinopathie nach wie vor sehr schwierig. Deshalb ist es für Gesundheitsfachpersonen oftmals schwierig, Patient*innen oder inaktive Personen, die mit dem Laufsport beginnen möchten, gezielt anzuleiten. Deshalb ist es wichtig, die Entstehung von Achillessehnentendinopathien bei novizen Läufer*innen, unter Berücksichtigung diverser Risikofaktoren, besser zu verstehen.
Vorgehen
Eine prospektive Longitudinalstudie wird durchgeführt, bei der novize Laufsportler*innen eingeschlossen werden. Über ein Jahr wird bei den Teilnehmenden der Status von ca. 10-15 Risikofaktoren monitorisiert. Zudem wird die Inzidenz der Achillessehnentendinopathien beobachtet. Anhand des Status der Risikofaktoren der betroffenen und nicht-betroffenen Laufer*innen wird nach Abschluss der Datenerhebungsperiode ein prädiktives Modell erstellt.