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Das ist Sache: Die Ruag ist eine 100 Prozentige Tochter der Eidgenossenschaft und sie bekommt vom Bund Aufträge für die Armee. Dazu kaufte sie zusätzlich Firmen im Ausland ein und vertreibt Waffen und Produkte über diese Beteiligungen in der ganzen Welt.
Das finden wir problematisch: Diese Zukäufe werden durch die Erträge aus den Rüstungsaufträgen des Bundes finanziert und durch die Aufträge der Tochtergesellschaften ergibt sich eine unkontrollierbare Situation für den Eigentümer. Diese Konstellation erlaubt es Angebote im Bereich Waffen, Luftfahrt und Raumfahrt anzubieten und zu finanzieren. Die Bedingungen werden damit für private Gesellschaften sehr schwierig, da diese jeden Auftrag in einer öffentlichen Ausschreibung erkämpfen müssen und das Risiko der Entwicklung und der Offertenerstellung selbst tragen müssen. Dazu kommt, dass die Betriebe in der Schweiz direkt der Kontrolle der Eidgenossenschaft unterstellt sind. Damit sind Angebote für Unterhaltsarbeiten an zivilen Flugzeugen zum Beispiel nur dann erfolgreich, wenn die RUAG diese als unrentabel erachtet.