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Bei den Bränden auf Madeira sind in der Hauptstadt Funchal 150 Häuser niedergebrannt. Wie die Regionalregierung in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, wüteten auf der zu Portugal gehörenden Atlantik-Insel drei Feuer.
Neben den 150 Häusern wurden auch Fabriken, ein Einkaufszentrum und ein Hotel stark beschädigt.
Eines der Feuer tobte in unmittelbarer Nähe der historischen Altstadt von Funchal. Drei Anwohner eines Aussenbezirks von Funchal waren bereits in den Flammen ums Leben gekommen.
Mehr als 400 von den Evakuierungsaktionen in Funchal betroffene Anwohner mussten den amtlichen Angaben zufolge eine zweite Nacht in einer Militärkaserne verbringen. Mehr als 300 Touristen, die im Fussballstadion untergebracht worden waren, waren schon am Mittwoch in Hotels umquartiert worden.
Nach einer dramatischen Nacht, in der die lodernden Waldbrände plötzlich die Hauptstadt Funchal erreichten und drei Menschen in den Flammen starben, war die Lage am Mittwochmittag wieder weitgehend unter Kontrolle.
Rund tausend Menschen waren zuvor vor den Bränden in Sicherheit gebracht worden, darunter auch viele Touristen. Auf dem Festland wüteten unterdessen immer noch über hundert Brände, dort kam ein Mann ums Leben.
Die Brände waren am Montagabend auf den Hügeln nahe Funchal ausgebrochen. Angefacht von starken Winden, breiteten sie sich am Dienstagabend plötzlich rasend schnell weiter aus. (leo/sda/dpa)