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BÄSSLERGUT, BASEL, FREIBURGSTRASSE 50
Auf dem Geldnde des "Bässlergut" an der Landesgrenze in Basel, in unmittelbarer Nähe zum Zoll "Weil Otterbach", ist 1988 eine erste Empfangsstelle fUr Asylbewerber mit 80 Schlafplätzen errichtet worden. Durchschnittlich verbringen Asylbewerber hier 3 - 4 Tage, sie werden registriert , befragt und von da aus entweder den Gemeinden zugeteilt oder in ihr Herkunftsland zurückgeschafft.
Die Kapazitdt dieser Empfangsstelle wurde ungenügend. Als Ausweg diente die städtische
Zivilschutzanlage 'Bäumlihof', welche zeitweise mit bis zu 500 Asylbewerbern belegt wurde. Um für diese denkbar ungeeignete Situation eine Lösung zu finden, erarbeitete das Amt für Bundesbauten im Frühjahr 1991 in Abstimmung mit dem Hochbauamt des Kantons Basel Stadt ein Projekt für eine Erweiterung der bestehenden Anlage. Geplant wurde eine Erhöhung der Schlafplätze von 80 auf 180 in der Erweiterung der bestehenden Empfangsstelle, sowie zusätzliche 444 Plätze in einem separaten, zweigeschossigen Neubau, der sogenannten Notschlafstelle.