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Die beiden Mittelfeld-Spielerinnen Seraina Piubel und Alissia Piperata kämpfen derzeit in Belgien um die Qualifikation für die U19-Euro in Schottland. Nach zwei von drei Qualifikationsspielen liegt für die Schweiz und das UNITED-Duo noch alles drin.
Die U19-Eliterunde, die letzte, grosse Hürde vor den Europameisterschaften, wird in den ersten zehn Apriltagen eine halbe Autostunde südlich von Brüssel in Tubize ausgetragen. Als Gegnerinnen machen die Gastgeberinnen, Finnland und Polen den Schweizerinnen das einzig zu vergebende Endrunden-Ticket streitig.
In der Vorbereitung deutete die U19-Equipe ihr Potenzial mit einem Sieg über das höher dotierte England ihre Qualitäten an. Der erste Ernstkampf verlief dann aber nicht nach dem Geschmack der Schweizerinnen. Das spielstarke Belgien siegte 2:0. Nach dem Fehlstart folgte die umgehende Korrektur: Polen konnte im zweiten Gruppenspiel in Schach gehalten und schliesslich mit 2:1 besiegt werden. Vor dem abschliessenden dritten Ernstkampf liegt für die Schweiz noch alles drin. Das Erstplatzierte Belgien liegt nur einen Punkt vor der Schweiz und Finnland. Die dritte und letzte Partie der Schweizer U-19-Frauen steht am Dienstag, 9. April, um 13.00 Uhr gegen Finnland an. Für die EM-Endrunde Mitte Juli 2019 qualifizieren sich jedoch nur die sieben Gruppensieger der Eliterunde, Gastgeber Schottland ist gesetzt – die Schweiz ist also unter Siegzwang.
Seraina und Alissia standen im Belgien-Match in der Startelf, wurden beim Stand von 0:1 zur Pause ausgewechselt. Im Spiel gegen Polen kam Seraina zum zweiten Einsatz und nach einer knappen Stunde auf den Platz.
Wir drücken Alissia und Seraina für das entscheidende Spiel die Daumen.