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Die Bewegungsfreiheit einer urteilsunfähigen Person, die in einer Wohn- oder Pflegeeinrichtung untergebracht ist, darf nur unter strengen Voraussetzungen eingeschränkt werden. Eine Einschränkung ist nur zulässig, wenn mildere Massnahmen nicht ausreichen und eine ernsthafte Gefahr für Leib oder Leben der betroffenen Person oder Dritter besteht oder wenn das Gemeinschaftsleben schwerwiegend gestört ist.
Als bewegungseinschränkende Massnahmen gelten sowohl elektronische Überwachungsmassnahmen, als auch das Abschliessen von Türen, das Anbringen von Bettgittern und anderen Schranken sowie das Angurten zur Vermeidung von Stürzen.