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fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1992-2521_2521_2521-20220101-de-docx-3921.0Bundesgesetz über den Wald(Waldgesetz, WaG)vom 4. Oktober 1991 (Stand am 1. Januar 2022)Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf die Artikel 74 Absatz 1, 77 Absätze 2 und 3, 78 Absatz 4 und 95 Absatz 1 der Bundesverfassung, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 29. Juni 1988,beschliesst: SR 101 Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 des BG vom 21. Juni 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2015 3631; BBl 2009 8533).BBl 1988 III 1731. Kapitel: Allgemeine BestimmungenArt. 1 Zweck  Dieses Gesetz soll:a. den Wald in seiner Fläche und in seiner räumlichen Verteilung erhalten;b. den Wald als naturnahe Lebensgemeinschaft schützen;c. dafür sorgen, dass der Wald seine Funktionen, namentlich seine Schutz-, Wohlfahrts- und Nutzfunktion (Waldfunktionen) erfüllen kann;d. die Waldwirtschaft fördern und erhalten. Es soll ausserdem dazu beitragen, dass Menschen und erhebliche Sachwerte vor Lawinen, Rutschungen, Erosion und Steinschlag (Naturereignisse) geschützt werden.Art. 2 Begriff des Waldes  Als Wald gilt jede Fläche, die mit Waldbäumen oder Waldsträuchern bestockt ist und Waldfunktionen erfüllen kann. Entstehung, Nutzungsart und Bezeichnung im Grundbuch sind nicht massgebend. Als Wald gelten auch:a. Weidwälder, bestockte Weiden (Wytweiden) und Selven;b. unbestockte oder ertraglose Flächen eines Waldgrundstückes, wie Blössen, Waldstrassen und andere forstliche Bauten und Anlagen;c. Grundstücke, für die eine Aufforstungspflicht besteht. Nicht als Wald gelten isolierte Baum- und Strauchgruppen, Hecken, Alleen, Garten‐, Grün- und Parkanlagen, Baumkulturen, die auf offenem Land zur kurzfristigen Nutzung angelegt worden sind, sowie Bäume und Sträucher auf Einrichtungen zur Stauhaltung und in deren unmittelbarem Vorgelände. Innerhalb des vom Bundesrat festgesetzten Rahmens können die Kantone bestimmen, ab welcher Breite, welcher Fläche und welchem Alter eine einwachsende Fläche sowie ab welcher Breite und welcher Fläche eine andere Bestockung als Wald gilt. Erfüllt die Bestockung in besonderem Masse Wohlfahrts- oder Schutzfunktionen, so sind die kantonalen Kriterien nicht massgebend.Art. 3 Erhaltung des Waldes Die Waldfläche soll nicht vermindert werden.2. Kapitel: Schutz des Waldes vor Eingriffen1. Abschnitt: Rodung und WaldfeststellungArt. 4 Begriff der Rodung Als Rodung gilt die dauernde oder vorübergehende Zweckentfremdung von Waldboden.Art. 5 Rodungsverbot und Ausnahmebewilligungen  Rodungen sind verboten. Eine Ausnahmebewilligung darf erteilt werden, wenn der Gesuchsteller nachweist, dass für die Rodung wichtige Gründe bestehen, die das Interesse an der Walderhaltung überwiegen und zudem die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:a. das Werk, für das gerodet werden soll, muss auf den vorgesehenen Standort angewiesen sein;b. das Werk muss die Voraussetzungen der Raumplanung sachlich erfüllen;c. die Rodung darf zu keiner erheblichen Gefährdung der Umwelt führen. Nicht als wichtige Gründe gelten finanzielle Interessen, wie die möglichst einträgliche Nutzung des Bodens oder die billige Beschaffung von Land für nichtforstliche Zwecke. Hat eine Behörde über die Bewilligung für den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und von Energietransport- und -verteilanlagen zu entscheiden, so ist bei der Interessenabwägung das nationale Interesse an der Realisierung dieser Vorhaben als gleichrangig mit anderen nationalen Interessen zu betrachten. Dem Natur- und Heimatschutz ist Rechnung zu tragen. Rodungsbewilligungen sind zu befristen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 6 Zuständigkeit  Ausnahmebewilligungen erteilen:a. die Bundesbehörden, wenn sie über die Errichtung oder Änderung eines Werkes, für das gerodet werden soll, entscheiden;a. die kantonalen Behörden, wenn sie über die Errichtung oder Änderung eines Werkes, für das gerodet werden soll, entscheiden. Bevor die kantonale Behörde über eine Ausnahmebewilligung entscheidet, hört sie das Bundesamt für Umwelt (Bundesamt) an, wenn:a. die Rodungsfläche grösser ist als 5000 m; werden für das gleiche Werk mehrere Rodungsgesuche gestellt, so ist die Gesamtfläche massgebend; b. der zu rodende Wald in mehreren Kantonen liegt. Fassung gemäss Ziff. I 17 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und  Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071;  BBl 1998 2591). Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) angepasst.Art. 7 Rodungsersatz  Für jede Rodung ist in derselben Gegend mit standortgerechten Arten Realersatz zu leisten. Anstelle von Realersatz können gleichwertige Massnahmen zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes getroffen werden:a. in Gebieten mit zunehmender Waldfläche;b. in den übrigen Gebieten ausnahmsweise zur Schonung von landwirtschaftlichem Kulturland sowie ökologisch oder landschaftlich wertvoller Gebiete. Auf den Rodungsersatz kann verzichtet werden bei Rodungen:a. von in den letzten 30 Jahren eingewachsenen Flächen für die Rückgewinnung von landwirtschaftlichem Kulturland;b. zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes und zur Revitalisierung von Gewässern;c. für den Erhalt und die Aufwertung von Biotopen nach den Artikeln 18a und 18b Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz. Wird nach Absatz 3 Buchstabe a rückgewonnenes landwirtschaftliches Kulturland innerhalb von 30 Jahren einer anderen Nutzung zugeführt, so ist der Rodungsersatz nachträglich zu leisten. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2012, in Kraft seit 1. Juli 2013  (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). SR 451Art. 8 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 16. März 2012, mit Wirkung seit 1. Juli 2013  (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425).Art. 9 Ausgleich Die Kantone sorgen dafür, dass durch Rodungsbewilligungen entstehende erhebliche Vorteile, die nicht nach Artikel 5 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979erfasst werden, angemessen ausgeglichen werden.SR 700Art. 10 Waldfeststellung  Wer ein schutzwürdiges Interesse nachweist, kann vom Kanton feststellen lassen, ob eine Fläche Wald ist. Beim Erlass und bei der Revision von Nutzungsplänen nach dem Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung ist eine Waldfeststellung anzuordnen in Gebieten:a. in denen Bauzonen an den Wald grenzen oder in Zukunft grenzen sollen;b. ausserhalb der Bauzonen, in denen der Kanton eine Zunahme des Waldes verhindern will. Steht ein Begehren um Waldfeststellung in Zusammenhang mit einem Rodungsgesuch, richtet sich die Zuständigkeit nach Artikel 6. Die zuständige Bundesbehörde entscheidet auf Antrag der zuständigen kantonalen Behörde. SR 700 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2012, in Kraft seit 1. Juli 2013  (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).2. Abschnitt: Wald und RaumplanungArt. 11 Rodung und Baubewilligung  Die Rodungsbewilligung befreit nicht von der Einholung der im Raumplanungsgesetz vom 22. Juni 1979 vorgesehenen Baubewilligung. Erfordert ein Bauvorhaben sowohl eine Rodungsbewilligung als auch eine Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der Bauzone, so darf diese nur im Einvernehmen mit der nach Artikel 6 dieses Gesetzes zuständigen Behörde erteilt werden.SR 700Art. 12 Einbezug von Wald in Nutzungspläne Die Zuweisung von Wald zu einer Nutzungszone bedarf einer Rodungsbewilligung.Art. 13 Abgrenzung von Wald und Nutzungszonen  Waldgrenzen, die gemäss Artikel 10 Absatz 2 festgestellt worden sind, werden in den Nutzungsplänen eingetragen. Neue Bestockungen ausserhalb dieser Waldgrenzen gelten nicht als Wald. Waldgrenzen können im Waldfeststellungsverfahren nach Artikel 10 überprüft werden, wenn die Nutzungspläne revidiert werden und sich die tatsächlichen Verhältnisse wesentlich geändert haben. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2012, in Kraft seit 1. Juli 2013  (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2012, in Kraft seit 1. Juli 2013  (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2012, in Kraft seit 1. Juli 2013  (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425).3. Abschnitt: Betreten und Befahren des WaldesArt. 14 Zugänglichkeit  Die Kantone sorgen dafür, dass der Wald der Allgemeinheit zugänglich ist. Wo es die Erhaltung des Waldes oder andere öffentliche Interessen, wie namentlich der Schutz von Pflanzen und wildlebenden Tieren erfordern, haben die Kantone:a. für bestimmte Waldgebiete die Zugänglichkeit einzuschränken;b. die Durchführung von grossen Veranstaltungen im Wald einer Bewilligung zu unterstellen.Art. 15 Motorfahrzeugverkehr  Wald und Waldstrassen dürfen nur zu forstlichen Zwecken mit Motorfahrzeugen befahren werden. Der Bundesrat regelt die Ausnahmen für militärische und andere öffentliche Aufgaben. Die Kantone können zulassen, dass Waldstrassen zu weiteren Zwecken befahren werden dürfen, wenn nicht die Walderhaltung oder andere öffentliche Interessen dagegen sprechen. Die Kantone sorgen für die entsprechende Signalisation und für die nötigen Kontrollen. Wo Signalisation und Kontrollen nicht genügen, können Barrieren angebracht werden.4. Abschnitt: Schutz vor anderen BeeinträchtigungenArt. 16 Nachteilige Nutzungen  Nutzungen, welche keine Rodung im Sinne von Artikel 4 darstellen, jedoch die Funktionen oder die Bewirtschaftung des Waldes gefährden oder beeinträchtigen, sind unzulässig. Rechte an solchen Nutzungen sind abzulösen, wenn nötig durch Enteignung. Die Kantone erlassen die erforderlichen Bestimmungen. Aus wichtigen Gründen können die zuständigen Behörden solche Nutzungen unter Auflagen und Bedingungen bewilligen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 17 Waldabstand  Bauten und Anlagen in Waldesnähe sind nur zulässig, wenn sie die Erhaltung, Pflege und Nutzung des Waldes nicht beeinträchtigen. Die Kantone schreiben einen angemessenen Mindestabstand der Bauten und Anlagen vom Waldrand vor. Sie berücksichtigen dabei die Lage und die zu erwartende Höhe des Bestandes. Aus wichtigen Gründen können die zuständigen Behörden die Unterschreitung des Mindestabstands unter Auflagen und Bedingungen bewilligen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 18 Umweltgefährdende Stoffe Im Wald dürfen keine umweltgefährdenden Stoffe verwendet werden. Die Umweltschutzgesetzgebung regelt die Ausnahmen.3. Kapitel: Schutz vor NaturereignissenArt. 19Wo es der Schutz von Menschen oder erheblichen Sachwerten erfordert, sichern die Kantone die Lawinen-, Rutsch-, Erosions- und Steinschlaggebiete und sorgen für den forstlichen Bachverbau. Für die Massnahmen sind möglichst naturnahe Methoden anzuwenden. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).4. Kapitel: Pflege und Nutzung des Waldes1. Abschnitt: Bewirtschaftung des WaldesArt. 20 Bewirtschaftungsgrundsätze  Der Wald ist so zu bewirtschaften, dass er seine Funktionen dauernd und uneingeschränkt erfüllen kann (Nachhaltigkeit). Die Kantone erlassen Planungs- und Bewirtschaftungsvorschriften; sie tragen dabei den Erfordernissen der Holzversorgung, des naturnahen Waldbaus und des Natur- und Heimatschutzes Rechnung. Lassen es der Zustand des Waldes und die Walderhaltung zu, so kann namentlich aus ökologischen und landschaftlichen Gründen auf die Pflege und Nutzung des Waldes ganz oder teilweise verzichtet werden. Die Kantone können zur Erhaltung der Artenvielfalt von Fauna und Flora angemessene Flächen als Waldreservate ausscheiden. Wo es die Schutzfunktion erfordert, stellen die Kantone eine minimale Pflege sicher.Art. 21 Holznutzung Wer im Wald Bäume fällen will, braucht eine Bewilligung des Forstdienstes. Die Kantone können Ausnahmen vorsehen.Art. 21a Arbeitssicherheit Zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit müssen Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer, die Holzerntearbeiten im Wald ausführen, nachweisen, dass die eingesetzten Arbeitskräfte einen vom Bund anerkannten Kurs zur Sensibilisierung über die Gefahren von forstlichen Arbeiten besucht haben.  Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 22 Kahlschlagverbot  Kahlschläge und Formen der Holznutzung, die in ihren Auswirkungen Kahlschlägen nahe kommen, sind verboten. Für besondere waldbauliche Massnahmen können die Kantone Ausnahmen bewilligen.Art. 23 Wiederbestockung von Blössen  Entstehen durch Eingriffe oder Naturereignisse Blössen, welche die Stabilität oder die Schutzfunktion eines Waldes gefährden, so ist sicherzustellen, dass sie wieder bestockt werden. Geschieht dies nicht durch natürliche Verjüngung, so müssen die Blössen mit standortgerechten Baum- und Straucharten ausgepflanzt werden.Art. 24 Forstliches Vermehrungsgut  Für forstliche Anpflanzungen dürfen nur Saatgut und Pflanzen verwendet werden, die gesund und standortgerecht sind. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Herkunft, Verwendung, Handel und Sicherung des forstlichen Vermehrungsgutes.Art. 25 Veräusserung und Teilung  Die Veräusserung von Wald im Eigentum von Gemeinden und Korporationen und die Teilung von Wald bedürfen einer kantonalen Bewilligung. Diese darf nur erteilt werden, wenn dadurch die Waldfunktionen nicht beeinträchtigt werden. Bedarf die Veräusserung oder die Teilung zugleich einer Bewilligung nach dem Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht, so sorgen die Kantone dafür, dass die Bewilligungsverfahren vereinigt und durch einen Gesamtentscheid abgeschlossen werden.SR 211.412.112. Abschnitt: Verhütung und Behebung von WaldschädenArt. 26 Massnahmen des Bundes  Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Massnahmen zur Verhütung und Behebung von Schäden, die durch Naturereignisse oder Schadorganismen verursacht werden und die den Wald in seinen Funktionen erheblich gefährden können. Zum Schutz vor Schadorganismen kann er insbesondere den Umgang mit bestimmten Organismen, Pflanzen und Waren verbieten oder einschränken sowie Bewilligungs-, Melde-, Registrierungs- und Dokumentationspflichten einführen. Der Bund sorgt für Massnahmen an der Landesgrenze sowie die Festlegung und die Koordination von kantonsübergreifenden Massnahmen der Kantone im Landesinnern. Er unterhält einen eidgenössischen Pflanzenschutzdienst, der im Bereich des Waldes dem Bundesamt untersteht. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 27 Massnahmen der Kantone  Unter Vorbehalt von Artikel 26 ergreifen die Kantone Massnahmen gegen die Ursachen und Folgen von Schäden, welche die Erhaltung des Waldes in seinen Funktionen erheblich gefährden können. Sie überwachen insbesondere ihr Gebiet auf Schadorganismen. Sie regeln den Wildbestand so, dass die Erhaltung des Waldes, insbesondere seine natürliche Verjüngung mit standortgerechten Baumarten, ohne Schutzmassnahmen gesichert ist. Wo dies nicht möglich ist, treffen sie Massnahmen zur Verhütung von Wildschäden. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 27a Vorkehrungen gegen Schadorganismen  Wer mit Pflanzenmaterial umgeht, muss die Grundsätze des Pflanzenschutzes beachten. Der Bund legt unter Mitwirkung der betroffenen Kantone Strategien und Richtlinien fest für Massnahmen gegen Schadorganismen, die den Wald in seinen Funktionen erheblich gefährden können. Die Massnahmen sind darauf auszurichten, dass:a. neu festgestellte Schadorganismen rechtzeitig getilgt werden;b. etablierte Schadorganismen eingedämmt werden, wenn der zu erwartende Nutzen die Bekämpfungskosten überwiegt;c. zum Schutz des Waldes Schadorganismen auch ausserhalb des Waldareals überwacht, getilgt oder eingedämmt werden. Inhaberinnen und Inhaber von Bäumen, Sträuchern, weiteren Pflanzen, Kulturen, Pflanzenmaterial, Produktionsmitteln und Gegenständen, die von Schadorganismen befallen sind, befallen sein könnten oder selbst Schadorganismen sind, haben deren Überwachung, Isolierung, Behandlung oder Vernichtung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vorzunehmen oder zu dulden. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 28 Ausserordentliche Vorkehren bei Waldkatastrophen Bei Waldkatastrophen kann die Bundesversammlung mit allgemeinverbindlichem, nicht referendumspflichtigem Bundesbeschluss Massnahmen ergreifen, die insbesondere der Erhaltung der Wald- und Holzwirtschaft dienen.Art. 28a Vorkehrungen zum Klimawandel Der Bund und die Kantone ergreifen Massnahmen, welche den Wald darin unterstützen, seine Funktionen auch unter veränderten Klimabedingungen nachhaltig erfüllen zu können. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).5. Kapitel: Förderungsmassnahmen1. Abschnitt:  Ausbildung, Beratung, Forschung und GrundlagenbeschaffungArt. 29 Ausbildungsaufgaben des Bundes  Der Bund koordiniert und fördert die forstliche Ausbildung. Er sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen für die theoretische und praktische forstliche Aus- und Weiterbildung auf Hochschulstufe. ... Für die Berufsbildung des Forstpersonals gilt die Gesetzgebung über die Berufsbildung. Der Bundesrat legt die forstlichen Ausbildungsbereiche fest, in denen das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation diese Gesetzgebung vollzieht. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, mit Wirkung seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 6 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dez. 2002,  in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4557; BBl 2000 5686).Art. 30 Ausbildungs- und Beratungsaufgaben der Kantone Die Kantone sorgen für die Ausbildung der Waldarbeiter und die Beratung der Waldeigentümer.Art. 31 Forschung und Entwicklung  Der Bund kann für folgende Zwecke Arbeiten in Auftrag geben oder mit Finanzhilfen unterstützen:a. Erforschung des Waldes;b. Erforschung und Entwicklung von Massnahmen zum Schutz des Waldes vor schädlichen Einwirkungen;c. Erforschung und Entwicklung von Massnahmen zum Schutz von Menschen und erheblichen Sachwerten vor Naturereignissen;d. Erforschung und Entwicklung von Massnahmen zur Verbesserung des Holzabsatzes und der Holzverwertung. Er kann Forschungsstätten schaffen und unterhalten.Art. 32 Übertragung von Aufgaben an Vereinigungen  Der Bund kann Vereinigungen von gesamtschweizerischer Bedeutung mit Aufgaben betrauen, die im Interesse der Walderhaltung liegen und ihnen dafür Finanzhilfen ausrichten. Er kann Aufgaben von besonderer Bedeutung für bestimmte Regionen, namentlich im Berggebiet, auch kantonalen oder regionalen Vereinigungen übertragen.Art. 33 Erhebungen  Der Bund sorgt für periodische Erhebungen über die Standorte, die Funktionen und den Zustand des Waldes, über die Produktion und die Verwertung des Holzes sowie über die Strukturen und die wirtschaftliche Lage der Waldwirtschaft. Die Waldeigentümer sowie die verantwortlichen Organe von Betrieben der Wald- und Holzwirtschaft müssen den Behörden die hiezu erforderlichen Auskünfte erteilen und nötigenfalls Abklärungen dulden. Personen, die mit der Durchführung oder der Auswertung von Erhebungen betraut sind, unterstehen dem Amtsgeheimnis.Art. 34 Information Bund und Kantone sorgen für die Information der Behörden und der Öffentlichkeit über die Bedeutung und den Zustand des Waldes sowie über die Wald- und Holzwirtschaft.1a. Abschnitt: Holzförderung Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 34a Absatz und Verwertung von Holz Der Bund fördert den Absatz und die Verwertung von nachhaltig produziertem Holz, insbesondere mittels der Unterstützung von innovativen Projekten.Art. 34b Bauten und Anlagen des Bundes  Der Bund fördert bei der Planung, der Errichtung und dem Betrieb eigener Bauten und Anlagen soweit geeignet die Verwendung von nachhaltig produziertem Holz. Bei der Beschaffung von Holzerzeugnissen berücksichtigt er die nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung sowie das Ziel der Reduktion von Treibhausgasemissionen.2. Abschnitt: FinanzierungArt. 35 Grundsätze  Förderungsbeiträge nach diesem Gesetz werden im Rahmen der bewilligten Kredite unter der Voraussetzung gewährt, dass:a. die Massnahmen wirtschaftlich sind und fachkundig durchgeführt werden;b. die Massnahmen mit denjenigen anderer Bundesgesetze gesamthaft und in ihrem Zusammenwirken beurteilt werden;c. der Empfänger eine Eigenleistung erbringt, die in einem angemessenen Verhältnis zu seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, den übrigen Finanzierungsquellen und der ihm zumutbaren Selbsthilfe steht;d. Dritte, die Nutzniesser oder Schadenverursacher sind, zur Mitfinanzierung herangezogen werden;e. eine dauerhafte, für die Walderhaltung günstige Regelung von Konflikten getroffen wird. Der Bundesrat kann vorsehen, dass Beiträge nur an Empfänger ausgerichtet werden, die sich an Selbsthilfemassnahmen der Wald- und Holzwirtschaft beteiligen. Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 36 Schutz vor Naturereignissen  Der Bund gewährt den Kantonen auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Abgeltungen an Massnahmen, die Menschen und erhebliche Sachwerte vor Naturereignissen schützen, namentlich an:a. die Erstellung, die Instandstellung und den Ersatz von Schutzbauten und ‐anlagen;b. die Schaffung von Wald mit besonderer Schutzfunktion sowie die entsprechende Jungwaldpflege;c. die Erstellung von Gefahrenkatastern und Gefahrenkarten, die Einrichtung und den Betrieb von Messstellen sowie den Aufbau von Frühwarndiensten zur Sicherung von Siedlungen und Verkehrswegen. Ausnahmsweise kann er an Projekte, die eine Beurteilung durch den Bund im Einzelfall erfordern, Abgeltungen durch Verfügung gewähren. Die Höhe der Abgeltungen richtet sich nach der Gefährdung durch Naturereignisse sowie nach den Kosten und der Wirksamkeit der Massnahmen.Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Eingefügt durch Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Eingefügt durch Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 37 Schutzwald  Der Bund gewährt den Kantonen auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Abgeltungen an Massnahmen, die für die Erfüllung der Funktion des Schutzwaldes notwendig sind, namentlich an:a. die Pflege des Schutzwaldes, einschliesslich der Verhütung und Behebung von Waldschäden, welche den Schutzwald gefährden;b. die Sicherstellung der Infrastruktur für die Pflege des Schutzwaldes, soweit sie auf den Wald als natürliche Lebensgemeinschaft Rücksicht nimmt. Ausnahmsweise kann er an Projekte, die durch ausserordentliche Naturereignisse ausgelöst werden, Abgeltungen durch Verfügung gewähren. Die Höhe der Abgeltungen richtet sich nach der zu pflegenden Schutzwaldfläche, der zu verhindernden Gefährdung und der Wirksamkeit der Massnahmen. Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 37a Massnahmen gegen Waldschäden ausserhalb des Schutzwaldes  Der Bund gewährt den Kantonen auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Abgeltungen an Massnahmen zur Verhütung und Behebung von Waldschäden ausserhalb des Schutzwaldes, die durch Naturereignisse oder Schadorganismen verursacht werden. Ausnahmsweise kann er an Projekte, die eine Beurteilung durch den Bund im Einzelfall erfordern, Abgeltungen durch Verfügung gewähren. Die Höhe der Abgeltungen richtet sich nach der zu verhindernden Gefährdung und der Wirksamkeit der Massnahmen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 37b Abfindung für Kosten  Den Adressaten von Massnahmen gegen Schadorganismen nach Artikel 27a Absatz 3 kann eine Abfindung nach Billigkeit ausgerichtet werden für Kosten der Verhütung, Bekämpfung und Wiederherstellung, die nicht nach Artikel 48a getragen werden. Die Abfindungen werden von der zuständigen Behörde in einem möglichst einfachen und für die geschädigte Person kostenlosen Verfahren endgültig festgelegt. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 38 Biologische Vielfalt des Waldes  Der Bund gewährt den Kantonen auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Finanzhilfen an Massnahmen, die zur Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt im Wald beitragen, namentlich an:a. den Schutz und Unterhalt von Waldreservaten und anderen ökologisch wertvollen Waldlebensräumen;b. die Förderung der Artenvielfalt und der genetischen Vielfalt im Wald;c. die Vernetzung von Waldlebensräumen;d. die Erhaltung traditioneller Waldbewirtschaftungen;e. ... ... Die Höhe der Finanzhilfen richtet sich nach der Bedeutung der Massnahmen für die biologische Vielfalt und nach der Wirksamkeit der Massnahmen. Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, mit Wirkung seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, mit Wirkung seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 38a Waldbewirtschaftung  Der Bund gewährt Finanzhilfen an Massnahmen, welche die Wirtschaftlichkeit der nachhaltigen Waldbewirtschaftung verbessern, namentlich an:a. überbetriebliche Planungsgrundlagen;b. Massnahmen zur Verbesserung der Bewirtschaftungsbedingungen der Betriebe der Waldwirtschaft;c. befristete gemeinsame Massnahmen der Wald- und Holzwirtschaft für Werbung und Absatzförderung bei aussergewöhnlichem Holzanfall;d. die Lagerung von Holz bei aussergewöhnlichem Holzanfall;e. die Förderung der Ausbildung von Waldarbeitern und die praktische Ausbildung von Waldfachleuten der Hochschulstufe;f. Massnahmen, die den Wald darin unterstützen, seine Funktionen auch unter veränderten Klimabedingungen erfüllen zu können, namentlich an die Jungwaldpflege und die Gewinnung von forstlichem Vermehrungsgut;g. die Anpassung oder die Wiederinstandstellung von Erschliessungsanlagen, soweit sie im Rahmen von Gesamtkonzepten für die Bewirtschaftung des Waldes erforderlich sind, auf den Wald als naturnahe Lebensgemeinschaft Rücksicht nehmen und soweit Übererschliessungen verhindert werden. Er gewährt Finanzhilfen:a. an Massnahmen nach Absatz 1 Buchstaben a, b und d–g: als globale Beiträge auf der Grundlage von Programmvereinbarungen, die mit den Kantonen abgeschlossen werden;b. an Massnahmen nach Absatz 1 Buchstabe c: mit Verfügung des Bundesamtes. Die Höhe der Finanzhilfen richtet sich nach der Wirksamkeit der Massnahmen. Eingefügt durch Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 39 Ausbildung  Der Bund leistet an die Ausbildung des Forstpersonals Beiträge nach den Artikeln 52–59 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 2002. In Abweichung zu Absatz 1 übernimmt er bis zu 50 Prozent der berufsspezifischen Kosten, namentlich für die ortsgebundene praktische Ausbildung des Forstpersonals und die Schaffung von Lehrmitteln für das Forstpersonal. ... SR 412.10 Fassung gemäss Anhang Ziff. II 6 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dez. 2002,  in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4557; BBl 2000 5686). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 6 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dez. 2002,  in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4557; BBl 2000 5686). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, mit Wirkung seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 40 Investitionskredite  Der Bund kann unverzinsliche oder niedrig verzinsliche, rückzahlbare Darlehen gewähren:a. als Baukredit;b. zur Finanzierung der Restkosten von Massnahmen, die nach den Artikeln 36, 37 und 38a Absatz 1 Buchstabe b subventionierbar sind;c. zur Anschaffung forstlicher Fahrzeuge, Maschinen und Geräte sowie zur Erstellung von forstbetrieblichen Anlagen. Die Darlehen werden befristet. Darlehen werden nur auf Antrag des Kantons gewährt. Kommt ein Schuldner seiner Rückzahlungspflicht nicht nach, so übernimmt der betreffende Kanton an seiner Stelle die Rückzahlung. Rückzahlungen sind erneut für Investitionskredite einzusetzen. Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 41 Bereitstellung der Beiträge  Die Bundesversammlung bewilligt mit einfachem Bundesbeschluss einen jeweils auf vier Jahre befristeten Verpflichtungskredit für die Zusicherung von Beiträgen und Darlehen. Beiträge an die Bewältigung ausserordentlicher Naturereignisse werden nach der Dauer der entsprechenden Massnahmen befristet. Fassung gemäss Ziff. II 30 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Ausdruck gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. März 2021, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 662; BBl 2020 349). Diese Änd. wurde in den in der AS genannten Bestimmungen vorgenommen.3. Abschnitt: Weitere Massnahmen Eingefügt durch Anhang Ziff. 8 des BG vom 21. Juni 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2015 3631; BBl 2009 8533).Art. 41a Zur Förderung von Qualität und Absatz kann der Bundesrat Vorschriften über die freiwillige Kennzeichnung der Herkunft von waldwirtschaftlichen Erzeugnissen und deren Verarbeitungsprodukten erlassen. Für die Registrierung und den Schutz der Bezeichnungen sowie die Verfahren gilt das Bundesgesetz vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft. SR 910.16. Kapitel: StrafbestimmungenArt. 42 Vergehen  Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich:a. ohne Berechtigung rodet;b. durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise für sich oder einen anderen eine Leistung erwirkt, die ihm nicht zusteht;c. eine vorgeschriebene Schaffung von Wald unterlässt oder verhindert. Handelt der Täter fahrlässig, ist die Strafe Busse bis zu 40 000 Franken. Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).Art. 43 Übertretungen  Mit Busse bis zu 20 000 Franken wird bestraft, wer vorsätzlich und ohne Berechtigung:a. forstliche Bauten und Anlagen zweckentfremdet;b. die Zugänglichkeit des Waldes einschränkt;c. Zugänglichkeitsbeschränkungen nach Artikel 14 missachtet;d. Wald oder Waldstrassen mit Motorfahrzeugen befährt;e. im Wald Bäume fällt;f. Abklärungen verhindert oder in Verletzung der Auskunftspflicht unwahre oder unvollständige Auskunft erteilt oder die Auskunft verweigert;g. die Vorschriften über Massnahmen zur Verhütung und Behebung von Waldschäden sowie Massnahmen gegen Krankheiten und Schädlinge, die den Wald bedrohen können, innerhalb oder ausserhalb des Waldes missachtet; Artikel 233 Strafgesetzbuch bleibt vorbehalten;h. die Vorschriften über Herkunft, Verwendung, Handel und Sicherung des forstlichen Vermehrungsgutes missachtet. Stellt eine Widerhandlung zugleich eine Widerhandlung gegen die Zollgesetzgebung dar, wird sie nach Massgabe des Zollgesetzes vom 1. Oktober 1925 verfolgt und beurteilt. Versuch und Gehilfenschaft sind strafbar. Handelt der Täter fahrlässig, ist die Strafe Busse. Die Kantone können Widerhandlungen gegen kantonales Recht als Übertretungen ahnden. Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).SR 311.0[BS 6 465; AS 1956 587; 1959 1343 Art. 11 Ziff. III; 1973 644; 1974 1857 Anhang  Ziff. 7; 1980 1793 Ziff. I 1; 1992 1670 Ziff. III; 1994 1634 Ziff. I 3; 1995 1816;  1996 3371 Anhang 2 Ziff. 2; 1997 2465 Anhang Ziff. 13; 2000 1300 Art. 92, 1891  Ziff. VI 6; 2002 248 Ziff. I 1 Art. 41; 2004 4763 Anhang Ziff. II 1; 2006 2197 Anhang Ziff. 50. AS 2007 1411 Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute: das Zollgesetz vom 18. März 2005 (SR 631.0).Art. 44 Vergehen und Übertretungen in Geschäftsbetrieben Wird das Vergehen oder die Übertretung im Geschäftsbetrieb einer juristischen Person, einer Personengesellschaft oder einer Einzelfirma oder im Betrieb einer Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts begangen, so gelten die Artikel 6 und 7 des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes vom 22. März 1974.SR 313.0Art. 45 Strafverfolgung Die Strafverfolgung ist Sache der Kantone.7. Kapitel: Verfahren und Vollzug1. Abschnitt: VerfahrenArt. 46 Rechtspflege  Das Beschwerdeverfahren richtet sich nach den allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege. und  ... Das Bundesamt ist berechtigt, gegen Verfügungen der kantonalen Behörden in Anwendung dieses Gesetzes und seiner Ausführungserlasse, die Rechtsmittel des eidgenössischen und kantonalen Rechts zu ergreifen. Das Beschwerderecht der Kantone, Gemeinden und Vereinigungen für Natur- und Heimatschutz richtet sich nach den Artikeln 12–12g des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz. Es ist auch gegen Verfügungen gegeben, die gestützt auf Artikel 5, 7, 8, 10, 12 und 13 dieses Gesetzes erlassen werden. Der Bundesrat kann in den Ausführungserlassen ein Einspracheverfahren gegen erstinstanzliche Verfügungen vorsehen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 127 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). Eingefügt durch Anhang Ziff. 9 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003  (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 127 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). Ausdruck gemäss Ziff. I 17 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und  Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071;  BBl 1998 2591). SR 451 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 47 Wirksamkeit von Bewilligungen und Anordnungen Bewilligungen und Anordnungen nach diesem Gesetz werden erst wirksam, wenn sie in Rechtskraft erwachsen sind. Vorbehalten bleibt Artikel 12e des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz. SR 451 Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 48 Enteignung  Wenn Massnahmen zur Walderhaltung oder die Erstellung von Bauten und Anlagen zum Schutze vor Naturereignissen es erfordern, können sich die Kantone das benötigte Grundeigentum und allfällige Dienstbarkeiten durch Enteignung verschaffen. Sie können in ihren Ausführungsvorschriften das Enteignungsgesetz vom 20. Juni 1930 anwendbar erklären, wobei die Kantonsregierung über streitig gebliebene Einsprachen entscheidet. Erstreckt sich der Gegenstand der Enteignung auf das Gebiet mehrerer Kantone, ist das Bundesgesetz über die Enteignung anwendbar.SR 711Art. 48a Kostentragung durch Verursacher Die Kosten von Massnahmen, welche die Behörden zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Gefährdung oder Beeinträchtigung des Waldes sowie zu deren Feststellung und Behebung treffen oder anordnen, werden dem schuldhaften Verursacher überbunden. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).2. Abschnitt: VollzugArt. 49 Bund  Der Bund beaufsichtigt den Vollzug dieses Gesetzes und vollzieht die ihm durch das Gesetz direkt übertragenen Aufgaben. Er koordiniert seine Vollzugsmassnahmen mit denjenigen der Kantone. Bevor eine Bundesbehörde gestützt auf ein anderes Bundesgesetz oder einen Staatsvertrag eine Verfügung in Anwendung des Waldgesetzes erlässt, hört sie die betroffenen Kantone an. Das Bundesamt und die übrigen betroffenen Bundesstellen wirken nach den Artikeln 62a und 62b des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997 beim Vollzug mit. Der Bundesrat erlässt Ausführungsvorschriften. Er kann den Erlass von Vorschriften vorwiegend technischer oder administrativer Natur auf das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation oder seine Dienststellen sowie auf nachgeordnete Bundesämter übertragen. Fassung gemäss Ziff. I 17 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und  Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071;  BBl 1998 2591). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). SR 172.010 Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 50 Kantone  Die Kantone vollziehen dieses Gesetz und erlassen die notwendigen Vorschriften; vorbehalten bleibt Artikel 49. Die kantonalen Behörden treffen umgehend die nötigen Massnahmen zur Beseitigung rechtswidriger Zustände. Sie sind zur Erhebung von Kautionen und zur Ersatzvornahme befugt.Art. 50a Auslagerung von Vollzugsaufgaben Die Vollzugsbehörden können öffentlich-rechtliche Körperschaften oder Private gegen Entschädigung mit der Durchführung von Kontrollen oder weiteren Vollzugsmassnahmen beauftragen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 51 Forstorganisation  Die Kantone sorgen für eine zweckmässige Organisation des Forstdienstes. Sie teilen ihre Gebiete in Forstkreise und Forstreviere ein. Diese werden durch Waldfachleute mit höherer Ausbildung und praktischer Erfahrung geleitet. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 52 Genehmigungsvorbehalt Die kantonalen Ausführungsbestimmungen zu den Artikeln 16 Absatz 1, 17 Absatz 2 und 20 Absatz 2 bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung des Bundes.Art. 53 Mitteilungspflichten  Alle kantonalen Ausführungsbestimmungen müssen vor ihrer Inkraftsetzung dem Bundesamt mitgeteilt werden. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation legt fest, welche kantonalen Verfügungen und Entscheide dem Bundesamt mitgeteilt werden müssen.8. Kapitel: SchlussbestimmungenArt. 54 Aufhebung bisherigen Rechts Es werden aufgehoben:a. das Bundesgesetz vom 11. Oktober 1902 betreffend die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei;b. das Bundesgesetz vom 21. März 1969 über Investitionskredite für die Forstwirtschaft im Berggebiet;c. der Bundesbeschluss vom 21. Dezember 1956 über die Beteiligung des Bundes an der Wiederherstellung der vom Kastanienrindenkrebs befallenen Wälder;d. der Bundesbeschluss vom 23. Juni 1988 über ausserordentliche Massnahmen zur Walderhaltung.[BS 9 521; AS 1954 559 Ziff. I 5, 1956 1215, 1965 321 Art. 60, 1969 500, 1971 1190, 1977 2249 Ziff. I 11.11, 1985 660 Ziff. I 23, 1988 1696 Art. 7][AS 1970 761][AS 1957 317, 1977 2249 Ziff. I 11.12][AS 1988 1696]Art. 55 Änderung bisherigen Rechts ...Die Änderungen können unter AS 1992 2521 konsultiert werden.Art. 56 Übergangsbestimmungen  Für die beim Inkrafttreten dieses Gesetzes hängigen Verfahren gilt das neue Recht. Die nach dem alten Recht zuständige Behörde erledigt die hängigen Verfahren. Unbefristete Rodungsbewilligungen fallen zwei Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes dahin. Die zuständige Behörde kann auf Gesuch hin im Einzelfall eine zusätzliche Frist festlegen, sofern die Rodungsvoraussetzungen erfüllt sind. Das Gesuch ist vor Ablauf der Verfallfrist einzureichen. Die Anpassung von Verfügungen an das neue Recht bleibt vorbehalten. Die Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer, die Holzerntearbeiten im Wald ausführen, sind bis 5 Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes von der Pflicht gemäss Artikel 21a befreit, wonach sie nachzuweisen haben, dass die eingesetzten Arbeitskräfte einen vom Bund anerkannten Kurs zur Sensibilisierung über die Gefahren von forstlichen Arbeiten besucht haben. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017  (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 57 Referendum und Inkrafttreten  Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 1993Art. 40 und 54 Bst. b: 1. Januar 1994BRB vom 30. Nov. 1992

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1992-2521_2521_2521-20220101-rm-docx921.0Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Lescha federala davart il guaud(Lescha dal guaud, LG)dals 4 d’october 1991 (versiun dal 1. da schaner 2022)L’Assamblea federala da la Confederaziun svizra,sa basond sin ils artitgels 74 alinea 1, 77 alineas 2 e 3, 78 alinea 4 e 95 alinea 1 da la Constituziun federala,suenter avair gì invista da la missiva dal Cussegl federal dals 29 da zercladur 1988,concluda: SR 101 Versiun tenor la cifra 8 da l’agiunta da la LF dals 21 da zer. 2013, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2015 3631; BBl 2009 8533).BBl 1988 III 1731. chapitel Disposiziuns generalas Art. 1 Intent  Questa lescha duai:a. conservar il guaud en sia surfatscha ed en sia repartiziun geografica;b. proteger il guaud sco biocenosa natirala;c. procurar ch’il guaud possia ademplir sias funcziuns, en spezial sia funcziun da protecziun, sia funcziun sociala e sia funcziun economica (funcziuns dal guaud);d. promover e mantegnair l’economia forestala. Ella duai ultra da quai gidar a proteger umans e valurs materialas considerablas cunter lavinas, bovas, erosiun e crudada da crappa (eveniments da la natira).Art. 2 Noziun dal guaud  Sco guaud valan tut las surfatschas ch’èn cuvertas cun bostgs da guaud u cun chaglias da guaud e che pon ademplir funcziuns dal guaud. Lur origin, lur moda d’utilisaziun e lur designaziun en il register funsil n’èn betg elements relevants en quest reguard. Sco guaud valan er:a. guauds pasculads, pastgiras surcreschidas cun bostgs e selvas;b. surfatschas betg surcreschidas u nunproductivas d’in guaud, sco cleragls, vias da guaud ed auters edifizis e stabiliments forestals;c. bains immobigliars suttamess a l’obligaziun da replantaziun. Betg sco guaud na valan gruppas da bostgs e da chaglias isoladas, sco saivs vivas, aleas, ierts, spazis verds, parcs, culturas da bostgs plantadas sin terren avert per in’utilisaziun a curta vista sco er bostgs e chaglias sin implants d’accumulaziun u en la proxima vischinanza da tals. Entaifer il rom fixà dal Cussegl federal pon ils chantuns determinar a partir da tge ladezza, surfatscha e vegliadetgna ch’ina surfatscha surcreschenta sco er a partir da tge ladezza e surfatscha ch’ina autra populaziun forestala vala sco guaud. Sche la populaziun forestala ademplescha funcziuns socialas u funcziuns da protecziun spezialmain impurtantas, n’èn ils criteris chantunals betg decisivs.Art. 3 Mantegniment dal guaud La surfatscha da guaud na duai betg vegnir diminuida.2. chapitel Protecziun dal guaud cunter intervenziuns 1. secziun Runcada e determinaziun dal guaud Art. 4 Noziun da la runcada Sco runcada vala la midada permanenta u temporara da l’intent dal terren da guaud.Art. 5 Scumond da runcar e permissiuns excepziunalas  Runcadas èn scumandadas. Ina permissiun excepziunala dastga vegnir concedida, sch’il petent cumprova ch’i sajan avant maun motivs impurtants per la runcada, ils quals predomineschan l’interess da conservar il guaud, e sch’i èn ultra da quai ademplidas las suandantas premissas:a. l’ovra, per la quala i duai vegnir runcà, sto esser dependenta dal lieu previs;b. l’ovra sto ademplir materialmain las premissas da la planisaziun dal territori;c. la runcada na dastga betg chaschunar privels serius per l’ambient. Betg sco motivs impurtants na valan interess finanzials, sco l’utilisaziun dal terren cun il pli grond profit pussaivel u la procuraziun da terren bunmartgà per intents betg forestals. Sch’ina autoritad sto decider davart la permissiun da construir stabiliments che dovran energias regenerablas e da stabiliments che transportan e distribueschan energia, sto – en il rom da la ponderaziun dals interess – l’interess naziunal da realisar quests projects vegnir considerà sco equivalent ad auters interess naziunals. Da la protecziun da la natira e da la patria stoi vegnir tegnì quint. Permissiuns da runcar ston vegnir concedidas per ina durada limitada. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 6 Cumpetenza  Permissiuns excepziunalas vegnan concedidas:a. da las autoritads federalas, sch’ellas decidan davart la construcziun u la midada d’ina ovra, per la quala i duai vegnir runcà;b. da las autoritads chantunalas, sch’ellas decidan davart la construcziun u la midada d’ina ovra, per la quala i duai vegnir runcà. Avant che decider davart ina permissiun excepziunala sto l’autoritad chantunala consultar l’Uffizi federal d’ambient (uffizi federal), sche:a. ina surfatscha da passa 5000 m duai vegnir runcada; en cas ch’i vegnan preschentadas pliras dumondas da runcar per la medema ovra, è decisiva la surfatscha totala;b. il guaud che duai vegnir runcà è situà en plirs chantuns. Versiun tenor la cifra I 17 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). La designaziun da l’unitad administrativa è vegnida adattada applitgond l’art. 16 al. 3 da l’O dals 17 da nov. 2004 davart las publicaziuns uffizialas (AS 2004 4937).Art. 7 Cumpensaziun per runcadas  Per mintga runcada sto vegnir prestada ina cumpensaziun reala en la medema regiun e cun spezias confurmas al lieu. Empè d’ina cumpensaziun reala pon vegnir prendidas mesiras equivalentas a favur da la protecziun da la natira e da la cuntrada:a. en territoris, nua che la surfatscha da guaud crescha;b. excepziunalmain en ils ulteriurs territoris per schanegiar terren agricul sco er territoris cun in’ecologia u cun ina cuntrada preziusa. Da la cumpensaziun per runcadas poi vegnir desistì:a. per recuperar terren agricul sin surfatschas surcreschidas durant ils ultims 30 onns;b. per garantir la protecziun cunter aua gronda e per revitalisar auas;c. per mantegnair e per augmentar la valur da biotops tenor ils artitgels 18a e 18b alinea 1 da la Lescha federala dal 1. da fanadur 1966 davart la protecziun da la natira e da la patria. Sche terren agricul recuperà tenor l’alinea 3 litera a vegn attribuì entaifer 30 onns ad in auter intent, sto la cumpensaziun per las runcadas vegnir prestada posteriuramain. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 16 da mars 2012, en vigur dapi il 1. da fan. 2013 (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). SR 451Art. 8 Abolì tras la cifra I da la LF dals 16 da mars 2012, cun effect dapi il 1. da fan. 2013 (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425).Art. 9 Gulivaziun Ils chantuns procuran per ina gulivaziun commensurada d’avantatgs considerabels che resultan tras permissiuns da runcar, ma che na vegnan betg tractads tenor l’artitgel 5 da la Lescha federala dals 22 da zercladur 1979 davart la planisaziun dal territori.SR 700Art. 10 Determinaziun dal guaud  Tgi che cumprova in interess degn da protecziun, po laschar constatar dal chantun, sch’ina surfatscha sto vegnir considerada sco guaud. En il rom dal decret e da la revisiun da plans d’utilisaziun tenor la Lescha federala dals 22 da zercladur 1979 davart la planisaziun dal territori sto ina determinaziun dal guaud vegnir ordinada en territoris:a. nua che zonas da construcziun cunfineschan u duain cunfinar en l’avegnir cun il guaud;b. ordaifer las zonas da construcziun, nua ch’il chantun vul impedir ina creschientscha dal guaud. Sch’ina dumonda per ina determinaziun dal guaud stat en connex cun ina dumonda da runcar, sa drizza la cumpetenza tenor l’artitgel 6. L’autoritad federala cumpetenta decida sin proposta da l’autoritad chantunala cumpetenta. SR 700 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 16 da mars 2012, en vigur dapi il 1. da fan. 2013 (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). Integrà la segunda frasa tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).2. secziun Guaud e planisaziun dal territori Art. 11 Runcada e permissiun da construcziun  La permissiun da runcar na dispensescha betg da dumandar la permissiun da construcziun previsa tenor la Lescha federala dals 22 da zercladur 1979 davart la planisaziun dal territori. Sch’in project da construcziun dovra tant ina permissiun da runcar sco er ina permissiun excepziunala per construir ordaifer la zona da construcziun, dastga la permissiun excepziunala vegnir concedida mo en enclegientscha cun l’autoritad cumpetenta tenor l’artitgel 6 da questa lescha.SR 700Art. 12 Integraziun dal guaud en ils plans d’utilisaziun Per attribuir guaud ad ina zona d’utilisaziun dovri ina permissiun da runcar.Art. 13 Cunfinaziun tranter guaud e zonas d’utilisaziun  Cunfins da guaud ch’èn vegnids determinads tenor l’artitgel 10 alinea 2 vegnan inscrits sin ils plans d’utilisaziun. Novas populaziuns forestalas ordaifer quests cunfins da guaud na valan betg sco guaud. Ils cunfins da guaud pon vegnir examinads en la procedura per la determinaziun dal guaud tenor l’artitgel 10, sch’ils plans d’utilisaziun vegnan revedids e sche las relaziuns effectivas èn sa midadas considerablamain. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 16 da mars 2012, en vigur dapi il 1. da fan. 2013 (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 16 da mars 2012, en vigur dapi il 1. da fan. 2013 (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 16 da mars 2012, en vigur dapi il 1. da fan. 2013 (AS 2013 1981; BBl 2011 4397 4425).3. secziun Access al guaud e charrar en il guaud Art. 14 Accessibladad  Ils chantuns procuran ch’il guaud saja accessibel a la publicitad. Nua che la conservaziun dal guaud u auters interess publics, en spezial la protecziun da plantas e d’animals selvadis, pretendan quai, ston ils chantuns:a. restrenscher l’accessibladad a tscherts territoris da guaud;b. suttametter la realisaziun d’occurrenzas grondas en il guaud a l’obligaziun da dumandar ina permissiun.Art. 15 Traffic da vehichels a motor  En il guaud e sin vias da guaud dastgi vegnir charrà cun vehichels a motor mo per intents forestals. Il Cussegl federal regla las excepziuns per incumbensas militaras e per autras incumbensas publicas. Ils chantuns pon permetter da charrar sin vias da guaud per ulteriurs intents, sche la conservaziun dal guaud u auters interess publics na s’opponan betg a quai. Ils chantuns procuran per la signalisaziun correspundenta e per las controllas necessarias. Nua che la signalisaziun e las controllas na bastan betg, pon vegnir montadas barrieras.4. secziun Protecziun cunter autras influenzas nuschaivlas Art. 16 Utilisaziuns dischavantagiusas  Utilisaziuns che n’èn betg runcadas en il senn da l’artitgel 4, ma che pericliteschan u sminueschan las funcziuns u la cultivaziun dal guaud, èn scumandadas. Dretgs sin talas utilisaziuns ston vegnir annullads, sche necessari sin via d’expropriaziun. Ils chantuns decreteschan las disposiziuns necessarias. Per motivs impurtants pon las autoritads cumpetentas permetter talas utilisaziuns sut cundiziuns e sut pretensiuns. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 17 Distanza dal guaud  Edifizis e stabiliments en la vischinanza dal guaud èn mo admissibels, sch’els na sminueschan betg la conservaziun, la tgira e l’utilisaziun dal guaud. Per edifizis e per stabiliments prescrivan ils chantuns ina distanza minimala commensurada davent da l’ur dal guaud. Quai fan els tegnend quint da la situaziun e da l’autezza previsibla dals bostgs. Per motivs impurtants pon las autoritads cumpetentas permetter – sut cundiziuns e sut pretensiuns – distanzas minimalas pli pitschnas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 18 Substanzas privlusas per l’ambient En il guaud na dastgan vegnir utilisadas naginas substanzas privlusas per l’ambient. La legislaziun davart la protecziun da l’ambient regla las excepziuns.3. chapitel Protecziun cunter eveniments da la natira Art. 19Nua che la protecziun da persunas u da valurs materialas considerablas pretenda quai, segireschan ils chantuns ils territoris da lavinas, da bovas, d’erosiun e da crudada da crappa e procuran per rempars d’auals en il guaud. Per las mesiras ston vegnir applitgadas metodas uschè natiralas sco pussaivel. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).4. chapitel Tgira ed utilisaziun dal guaud 1. secziun Cultivaziun dal guaud Art. 20 Princips da cultivaziun  Il guaud sto vegnir cultivà uschia, ch’el po ademplir permanentamain ed illimitadamain sias funcziuns (persistenza). Ils chantuns decreteschan prescripziuns da planisaziun e da cultivaziun; quai fan els tegnend quint da las necessitads dal provediment cun laina, da la selvicultura natirala sco er da la protecziun da la natira e da la patria. Sch’il stadi dal guaud e la conservaziun dal guaud permettan quai, poi vegnir desistì dal tuttafatg u per part da tgirar e d’utilisar il guaud, en spezial per motivs da l’ecologia e da la cuntrada. Per mantegnair la diversitad da las spezias da la fauna e da la flora pon ils chantuns determinar surfatschas commensuradas sco reservats da guaud. Nua che la funcziun da protecziun pretenda quai, garanteschan ils chantuns ina tgira minimala.Art. 21 Explotaziun da laina Tgi che vul terrar bostgs en il guaud, dovra ina permissiun dal servetsch forestal. Ils chantuns pon prevair excepziuns.Art. 21a Segirezza a la lavur Per garantir la segirezza a la lavur ston mandataris che fan lavurs da racolta da laina en il guaud cumprovar che las forzas da lavur engaschadas hajan frequentà in curs da sensibilisaziun per ils privels da lavurs forestalas, il qual è renconuschì da la Confederaziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 22 Scumond da tagls cumplets  Tagls cumplets e furmas da l’explotaziun da laina cun effects sumegliants a tagls cumplets èn scumandads. Per mesiras selviculturalas spezialas pon ils chantuns permetter excepziuns.Art. 23 Replantaziun da cleragls  Sche intervenziuns u eveniments da la natira han chaschunà cleragls che pericliteschan la stabilitad u la funcziun da protecziun d’in guaud, stoi vegnir garantì che questas surfatschas vegnian replantadas. Sche quai na succeda betg tras regiuvinaziun natirala, ston ils cleragls vegnir replantads cun spezias da bostgs e da chaglias confurmas al lieu.Art. 24 Semenza da multiplicaziun forestala  Per plantaziuns forestalas dastgan vegnir utilisadas mo semenzas e plantas ch’èn saunas e confurmas al lieu. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart l’origin, l’utilisaziun, il commerzi e la segirezza da la semenza da multiplicaziun forestala.Art. 25 Alienaziun e partiziun  L’alienaziun da guaud en proprietad da vischnancas e da corporaziuns e la partiziun da guaud dovran ina permissiun chantunala. Quella dastga vegnir concedida mo, sche las funcziuns dal guaud na vegnan betg sminuidas tras quai. Sche l’alienaziun u la partiziun dovra a medem temp ina permissiun tenor la Lescha federala dals 4 d’october 1991 davart il dretg funsil puril, procuran ils chantuns che las proceduras da permissiun vegnian unidas e terminadas tras ina suletta decisiun.SR 211.412.112. secziun Prevenziun e reparaziun da donns dal guaud Art. 26 Mesiras da la Confederaziun  Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart mesiras per prevegnir e per reparar donns che vegnan chaschunads tras eveniments da la natira u tras organissems nuschaivels e che pon periclitar considerablamain il guaud e sias funcziuns. Per proteger il guaud cunter organissems nuschaivels po il Cussegl federal en spezial scumandar u restrenscher l’utilisaziun da tscherts organissems, da tschertas plantas e da tscherta rauba sco er introducir obligaziuns da permissiun, d’annunzia, da registraziun e da documentaziun. La Confederaziun procura per mesiras als cunfins naziunals sco er per la determinaziun e per la coordinaziun da mesiras interchantunalas dals chantuns a l’intern dal pajais. Ella maina in servetsch federal da protecziun da las plantas ch’è suttamess – en il sectur dal guaud – a l’uffizi federal. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 27 Mesiras dals chantuns  Cun resalva da l’artitgel 26 prendan ils chantuns mesiras cunter ils motivs e las consequenzas da donns che pon periclitar considerablamain la conservaziun dal guaud e sias funcziuns. Els surveglian en spezial ils organissems nuschaivels sin lur territori. Els reguleschan las populaziuns da selvaschina uschia, che la conservaziun dal guaud, en spezial sia regiuvinaziun natirala cun spezias da bostgs confurmas al lieu, è garantida senza stuair prender mesiras da protecziun. Nua che quai n’è betg pussaivel, prendan els mesiras per prevegnir a donns da selvaschina. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 27a Mesiras cunter organissems nuschaivels  Tgi che utilisescha material vegetal, sto observar ils princips da la protecziun da las plantas. En cooperaziun cun ils chantuns pertutgads fixescha la Confederaziun strategias e directivas per mesiras cunter organissems nuschaivels che pon periclitar considerablamain il guaud e sias funcziuns. Las mesiras ston vegnir concepidas uschia, che:a. organissems nuschaivels scuverts da nov vegnian eliminads a temp;b. organissems nuschaivels derasads vegnian franads, sch’il niz ch’è da spetgar predominescha ils custs dal cumbat;c. organissems nuschaivels vegnian eliminads u franads er ordaifer l’areal da guaud per proteger il guaud. Possessurs da bostgs, da chaglias, d’ulteriuras plantas, da culturas, da material vegetal, da meds da producziun e d’objects ch’èn infectads u che pudessan esser infectads d’organissems nuschaivels u ch’èn sezs organissems nuschaivels, ston procurar per la surveglianza, l’isolaziun, il tractament u la destrucziun da quels en collavuraziun cun las autoritads cumpetentas u tolerar questas mesiras. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 28 Mesiras extraordinarias en cas da catastrofas forestalas En cas da catastrofas forestalas po l’Assamblea federala prender mesiras che servan en spezial al mantegniment da l’economia forestala e da l’economia da laina, e quai cun agid da conclus federals generalmain liants betg suttamess al referendum.Art. 28a Mesiras en connex cun la midada dal clima La Confederaziun ed ils chantuns prendan mesiras che gidan il guaud ad ademplir sias funcziuns en moda persistenta er sut cundiziuns climaticas midadas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).5. chapitel Mesiras da promoziun 1. secziun Scolaziun, cussegliaziun, perscrutaziun e procuraziun da las infurmaziuns da basaArt. 29 Incumbensas da scolaziun da la Confederaziun  La Confederaziun coordinescha e promova la scolaziun forestala. En collavuraziun cun ils chantuns procura ella per la scolaziun e per la furmaziun supplementara forestala teoretica e pratica sin il stgalim universitar. ... Per la furmaziun professiunala dal persunal forestal vala la legislaziun davart la furmaziun professiunala. Il Cussegl federal fixescha ils secturs da la scolaziun forestala, en ils quals il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun exequescha questa legislaziun. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, cun effect dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Versiun tenor la cifra II 6 da l’agiunta da la LF dals 13 da dec. 2002 davart la furmaziun professiunala, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4557; BBl 2000 5686).Art. 30 Incumbensas da scolaziun e da cussegliaziun dals chantuns Ils chantuns procuran per la scolaziun dals lavurants da guaud e per la cussegliaziun dals proprietaris da guaud.Art. 31 Perscrutaziun e svilup  La Confederaziun po surdar lavurs u sustegnair lavurs cun agids finanzials per ils suandants intents:a. la perscrutaziun dal guaud;b. la perscrutaziun ed il svilup da mesiras per proteger il guaud cunter influenzas nuschaivlas;c. la perscrutaziun ed il svilup da mesiras per proteger umans e valurs materialas considerablas cunter eveniments da la natira;d. la perscrutaziun ed il svilup da mesiras per meglierar la vendita e l’utilisaziun da la laina. Ella po endrizzar e manar instituts da perscrutaziun.Art. 32 Delegaziun d’incumbensas ad associaziuns  La Confederaziun po surdar ad associaziuns d’impurtanza naziunala incumbensas che stattan en l’interess da la conservaziun dal guaud e conceder ad ellas agids finanzials per quest intent. Incumbensas particularmain impurtantas per tschertas regiuns, en spezial en il territori da muntogna, po ella er delegar ad associaziuns chantunalas u regiunalas.Art. 33 Retschertgas  La Confederaziun procura per retschertgas periodicas davart ils lieus, las funcziuns ed il stadi dal guaud, davart la producziun e l’utilisaziun da la laina sco er davart las structuras e la situaziun economica da l’economia forestala. Ils proprietaris da guaud sco er ils organs responsabels dals manaschis da l’economia forestala e da l’economia da laina ston dar a las autoritads las infurmaziuns necessarias ed, en cas da basegn, tolerar scleriments. Persunas ch’èn incaricadas cun la realisaziun u cun l’evaluaziun da retschertgas èn suttamessas al secret d’uffizi.Art. 34 Infurmaziun La Confederaziun ed ils chantuns procuran che las autoritads e la publicitad vegnian infurmadas davart l’impurtanza e davart il stadi dal guaud sco er davart l’economia forestala e davart l’economia da laina.1a. secziun Promoziun da la laina Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Art. 34a Vendita ed utilisaziun da laina La Confederaziun promova la vendita e l’utilisaziun da laina producida ecologicamain, en spezial cun sustegnair projects innovativs.Art. 34b Edifizis e stabiliments da la Confederaziun  En il rom da la planisaziun, da la construcziun e da la gestiun d’agens edifizis e stabiliments promova la Confederaziun – uschenavant che quai è cunvegnent – l’utilisaziun da laina producida ecologicamain. En il rom da l’acquisiziun da products da lain resguarda ella ina cultivaziun persistenta dal guaud che s’accorda cun la natira, sco er la finamira da reducir las emissiuns da gas cun effect da serra.2. secziun Finanziaziun Art. 35 Princips  Contribuziuns da promoziun tenor questa lescha vegnan concedidas en il rom dals credits approvads sut la premissa che:a. las mesiras sajan economicas e vegnian exequidas en moda professiunala;b. las mesiras vegnian giuditgadas en moda globala ensemen cun las mesiras d’autras leschas federalas ed en connex cun talas;c. il retschavider furneschia in’atgna prestaziun che stat en ina relaziun adequata cun sia capacitad economica, cun las ulteriuras funtaunas da finanziaziun e cun l’agid a sasez che po vegnir pretendì dad el;d. terzs – saja quai giudiders u chaschunaders da donns – sa participeschian a la finanziaziun;e. conflicts vegnian reglads en moda persistenta a favur da la conservaziun dal guaud. Il Cussegl federal po prevair che contribuziuns vegnan pajadas mo a retschaviders che sa participeschan a mesiras da l’agid a sasez da l’economia forestala e da l’economia da laina. Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 36 Protecziun cunter eveniments da la natira  Sin basa da cunvegnas da program conceda la Confederaziun als chantuns indemnisaziuns globalas per mesiras che protegian umans e valurs materialas considerablas cunter eveniments da la natira, en spezial per:a. construir, reparar e remplazzar ovras e stabiliments da protecziun;b. crear guauds cun ina funcziun da protecziun particulara sco er tgirar correspundentamain il guaud giuven;c. elavurar catasters e chartas da privels, endrizzar e manar posts da mesiraziun sco er stabilir servetschs da preavertiment per segirar abitadis e vias da traffic. Excepziunalmain po ella conceder en il cas singul indemnisaziuns sin basa d’ina disposiziun per projects che pretendan in giudicament da la Confederaziun. L’autezza da las indemnisaziuns sa drizza tenor la periclitaziun tras eveniments da la natira sco er tenor ils custs e tenor l’efficacitad da las mesiras.Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Integrà tras la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Integrà tras la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 37 Guaud da protecziun  Sin basa da cunvegnas da program conceda la Confederaziun als chantuns indemnisaziuns globalas per mesiras ch’èn necessarias per ademplir la funcziun dal guaud da protecziun, en spezial per:a. tgirar il guaud da protecziun, inclusiv prevegnir e reparar donns dal guaud che pericliteschan il guaud da protecziun;b. garantir l’infrastructura per la tgira dal guaud da protecziun, uschenavant che tala prenda resguard dal guaud sco biocenosa natirala. Excepziunalmain po ella conceder indemnisaziuns sin basa d’ina disposiziun per projects che resultan en consequenza d’eveniments da la natira extraordinaris. L’autezza da las indemnisaziuns sa drizza tenor la surfatscha dal guaud da protecziun ch’è da tgirar, tenor la periclitaziun ch’è d’impedir e tenor l’efficacitad da las mesiras. Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 37a Mesiras cunter donns dal guaud ordaifer il guaud da protecziun  Sin basa da cunvegnas da program conceda la Confederaziun als chantuns indemnisaziuns globalas per mesiras che han l’intent da prevegnir e da reparar donns dal guaud ordaifer il guaud da protecziun, ils quals vegnan chaschunads tras eveniments da la natira u tras organissems nuschaivels. Excepziunalmain po ella conceder en il cas singul indemnisaziuns sin basa d’ina disposiziun per projects che pretendan in giudicament da la Confederaziun. L’autezza da las indemnisaziuns sa drizza tenor la periclitaziun ch’è d’impedir e tenor l’efficacitad da las mesiras. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 37b Indemnisaziun da custs  Als adressats da mesiras cunter organissems nuschaivels tenor l’artitgel 27a alinea 3 po vegnir pajada ina indemnisaziun adequata per ils custs da prevenziun, da cumbat e da restabiliment che na vegnan betg surpigliads tenor l’artitgel 48a. Las indemnisaziuns vegnan fixadas definitivamain da l’autoritad cumpetenta en ina procedura uschè simpla sco pussaivel e gratuita per il donnegià. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 38 Diversitad biologica dal guaud  Sin basa da cunvegnas da program conceda la Confederaziun als chantuns agids finanzials globals per mesiras che gidan ad ademplir ed a meglierar la diversitad biologica en il guaud, en spezial per:a. la protecziun ed il mantegniment da reservats da guaud e d’auters spazis vitals dal guaud ecologicamain prezius;b. la promoziun da la diversitad da las spezias e da la diversitad genetica en il guaud;c. la colliaziun da spazis vitals dal guaud;d. il mantegniment da modas tradiziunalas da cultivar il guaud;e. ... ... L’autezza dals agids finanzials sa drizza tenor l’impurtanza da las mesiras per la diversitad biologica e tenor l’efficacitad da las mesiras. Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, cun effect dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, cun effect dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 38a Cultivaziun dal guaud  La Confederaziun conceda agids finanzials per mesiras che megliereschan la rentabilitad da la cultivaziun persistenta dal guaud, en spezial per:a. basas da planisaziun che pertutgan plirs manaschis;b. mesiras per meglierar las cundiziuns da cultivaziun dals manaschis da l’economia forestala;c. mesiras temporaras per la reclama e per la promoziun da la vendita prendidas cuminaivlamain da l’economia forestala e da l’economia da laina en cas d’extraordinariamain blera laina;d. il deposit da laina en cas d’extraordinariamain blera laina;e. la promoziun da la scolaziun dals lavurants da guaud e la scolaziun pratica dals spezialists forestals dal stgalim universitar;f. mesiras che gidan il guaud ad ademplir sias funcziuns er sut cundiziuns climaticas midadas, en spezial la tgira dal guaud giuven e la producziun da semenza da multiplicaziun forestala;g. l’adattaziun u la reparaziun da stabiliments d’avertura, uschenavant ch’els èn necessaris per la cultivaziun dal guaud en il rom da concepts generals, ch’els tegnan quint dal guaud sco biocenosa natirala e ch’i vegnan evitadas averturas excessivas. Ella conceda agids finanzials:a. per mesiras tenor l’alinea 1 literas a, b e d–g: sco contribuziuns globalas sin basa da cunvegnas da program concludidas cun ils chantuns;b. per mesiras tenor l’alinea 1 litera c: sin basa d’ina disposiziun da l’uffizi federal. L’autezza dals agids finanzials sa drizza tenor l’efficacitad da las mesiras. Integrà tras la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 39 Scolaziun  La Confederaziun paja contribuziuns per la scolaziun dal persunal forestal tenor ils artitgels 52–59 da la Lescha federala dals 13 da december 2002 davart la furmaziun professiunala. En divergenza da l’alinea 1 surpiglia ella fin 50 pertschient dals custs specifics per la professiun, en spezial per la scolaziun pratica dal persunal forestal liada al lieu e per la creaziun da meds d’instrucziun per il persunal forestal. ... SR 412.10 Versiun tenor la cifra II 6 da l’agiunta da la LF dals 13 da dec. 2002 davart la furmaziun professiunala, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4557; BBl 2000 5686). Versiun tenor la cifra II 6 da l’agiunta da la LF dals 13 da dec. 2002 davart la furmaziun professiunala, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4557; BBl 2000 5686). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, cun effect dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 40 Credits d’investiziun  La Confederaziun po conceder emprests restituibels senza tschains u a tschains bass:a. sco credits da construcziun;b. per finanziar ils custs restants da mesiras ch’èn subvenziunablas tenor ils artitgels 36, 37 e 38a alinea 1 litera b;c. per acquistar vehichels, maschinas ed apparats forestals sco er per construir stabiliments per manaschis forestals. Ils emprests vegnan concedids per ina durada limitada. Ils emprests vegnan concedids mo sin proposta dal chantun. Sch’in debitur n’ademplescha betg sia obligaziun da restituziun, sto il chantun pertutgà surpigliar la restituziun empè dal debitur. Restituziuns ston vegnir impundidas per novs credits d’investiziun. Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 41 Metter a disposiziun las contribuziuns  Tras in conclus federal simpel permetta l’Assamblea federala mintga 4 onns in credit d’impegn d’ina durada limitada per la garanzia da contribuziuns e d’emprests. Contribuziuns per la superaziun d’eveniments da la natira extraordinaris vegnan concedidas per ina durada limitada tenor la durada da las mesiras correspundentas. Versiun tenor la cifra II 30 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Expressiun tenor la cifra 9 da l’agiunta da la LF dals 19 da mars 2021, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 662; BBl 2020 349). Questa midada è vegnida fatga en las disposiziuns numnadas en la AS.3. secziun Ulteriuras mesiras Integrà tras la cifra 8 da l’agiunta da la LF dals 21 da zer. 2013, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2015 3631; BBl 2009 8533). Art. 41a Per promover la qualitad e la vendita po il Cussegl federal decretar prescripziuns davart la designaziun voluntara da products forestals e da lur elavuraziuns. Per la registraziun e per la protecziun da las designaziuns sco er per la procedura vala la Lescha federala dals 29 d’avrigl 1998 davart l’agricultura. SR 910.16. chapitel Disposiziuns penalas Art. 42 Delicts  Cun in chasti da detenziun da fin 1 onn u cun in chasti pecuniar vegn chastià, tgi che fa intenziunadamain il suandant:a. runca guaud senza autorisaziun;b. obtegna – tras indicaziuns nunvairas u incumplettas u en autra moda – per sasez u per in auter ina prestaziun, da la quala el n’ha nagin dretg;c. tralascha u impedescha ina replantaziun prescritta. Sch’il delinquent agescha per negligientscha, importa la multa fin 40 000 francs. Versiun tenor l’art. 333 dal Cudesch penal (SR 311.0) en la versiun da la LF dals 13 da dec. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).Art. 43 Surpassaments  Cun ina multa fin 20 000 francs vegn chastià, tgi che fa intenziunadamain e senza autorisaziun il suandant:a. mida l’intent d’edifizis e da stabiliments forestals;b. restrenscha l’accessibladad al guaud;c. na respecta betg las restricziuns d’access tenor l’artitgel 14;d. charrescha cun vehichels a motor en il guaud u sin vias da guaud;e. terrescha bostgs en il guaud;f. impedescha scleriments, violescha l’obligaziun da dar infurmaziuns cun dar infurmaziuns nunvairas u incumplettas u refusa da dar infurmaziuns;g. na respecta betg – entaifer u ordaifer il guaud – las prescripziuns davart mesiras che han l’intent da prevegnir e da reparar donns dal guaud sco er davart mesiras cunter malsognas e cunter parasits che pon periclitar il guaud; l’artitgel 233 dal Cudesch penal resta resalvà;h. na respecta betg prescripziuns davart l’origin, l’utilisaziun, il commerzi e la segirezza da la semenza da multiplicaziun forestala. Sch’ina cuntravenziun è a medem temp ina cuntravenziun cunter la legislaziun da duana, vegn ella persequitada e giuditgada a norma da la Lescha da duana dal 1. d’october 1925. L’emprova e la cumplicitad èn chastiablas. Sch’il delinquent agescha per negligientscha, vegn el chastià cun ina multa. Ils chantuns pon chastiar cuntravenziuns cunter il dretg chantunal sco surpassaments. Versiun tenor l’art. 333 dal Cudesch penal (SR 311.0) en la versiun da la LF dals 13 da dec. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).SR 311.0[BS 6 465; AS 1956 587; 1959 1343 art. 11 cifra III; 1973 644; 1974 1857 agiunta cifra 7; 1980 1793 cifra I 1; 1992 1670 cifra III; 1994 1634 cifra I 3; 1995 1816; 1996 3371 agiunta 2 cifra 2; 1997 2465 agiunta cifra 13; 2000 1300 art. 92, 1891 cifra VI 6; 2002 248 cifra I 1 art. 41; 2004 4763 agiunta cifra II 1; 2006 2197 agiunta cifra 50. AS 2007 1411 art. 131 al. 1]. Guardar oz: Lescha da duana dals 18 da mars 2005 (SR 631.0).Art. 44 Delicts e surpassaments en interpresas Sch’il delict u il surpassament vegn commess en l’interpresa d’ina persuna giuridica, d’ina societad da persunas u d’ina firma singula u en il manaschi d’ina corporaziun u d’in institut da dretg public, valan ils artitgels 6 e 7 da la Lescha federala dals 22 da mars 1974 davart il dretg penal administrativ.SR 313.0Art. 45 Persecuziun penala La persecuziun penala è chaussa dals chantuns.7. chapitel Procedura ed execuziun 1. secziun Procedura Art. 46 Giurisdicziun  La procedura da recurs sa drizza tenor las disposiziuns generalas da l’Organisaziun giudiziala. ed  ... L’uffizi federal è autorisà da prender ils meds legals dal dretg federal e chantunal cunter disposiziuns da las autoritads chantunalas en connex cun l’applicaziun da questa lescha e da ses decrets executivs. Il dretg da recurs dals chantuns, da las vischnancas e da las associaziuns per la protecziun da la natira e da la patria sa drizza tenor ils artitgels 12–12g da la Lescha federala dal 1. da fanadur 1966 davart la protecziun da la natira e da la patria. El è er applitgabel cunter disposiziuns che vegnan decretadas sin basa dals artitgels 5, 7, 8, 10, 12 e 13 da questa lescha. Il Cussegl federal po prevair en ils decrets executivs ina procedura da protesta cunter disposiziuns da l’emprima instanza. Versiun tenor la cifra 127 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). Integrà tras la cifra 9 da la L dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Abolì tras la cifra 127 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, cun effect dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). Expressiun tenor la cifra I 17 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). SR 451 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 47 Valaivladad da permissiuns e d’ordinaziuns Permissiuns ed ordinaziuns tenor questa lescha han pir effect giuridic, cur ch’ellas han survegnì forza legala. Resalvà resta l’artitgel 12e da la Lescha federala dal 1. da fanadur 1966 davart la protecziun da la natira e da la patria. SR 451 Integrà la segunda frasa tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 48 Expropriaziun  Sche las mesiras per conservar il guaud u la construcziun d’edifizis e da stabiliments per la protecziun cunter eveniments da la natira pretendan quai, pon ils chantuns acquistar la proprietad funsila necessaria ed eventualas servituts sin via d’expropriaziun. En lur prescripziuns executivas pon els declerar sco applitgabla la Lescha federala dals 20 da zercladur 1930 davart l’expropriaziun; en quest cas decida la regenza chantunala davart protestas ch’èn anc pendentas. Sche l’object da l’expropriaziun s’extenda sin il territori da plirs chantuns, è applitgabla la Lescha federala davart l’expropriaziun.SR 711Art. 48a Adossament dals custs al chaschunader Ils custs da mesiras che las autoritads prendan u ordineschan per defender il guaud cunter ina periclitaziun u ina sminuziun che smanatscha directamain sco er per constatar e per reparar tala, vegnan adossads al chaschunader culpaivel. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).2. secziun Execuziun Art. 49 Confederaziun  La Confederaziun surveglia l’execuziun da questa lescha ed exequescha las incumbensas che questa lescha deleghescha directamain ad ella. Ella coordinescha sias mesiras executivas cun quellas dals chantuns. Avant che decretar ina disposiziun en applicaziun da la Lescha dal guaud sin basa d’ina autra lescha federala u sin basa d’in contract internaziunal, taidla l’autoritad federala ils chantuns pertutgads. L’uffizi federal ed ils ulteriurs servetschs federals pertutgads coopereschan a l’execuziun tenor ils artitgels 62a e 62b da la Lescha federala dals 21 da mars 1997 davart l’organisaziun da la regenza e da l’administraziun. Il Cussegl federal decretescha las prescripziuns executivas. El po delegar al Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun u a ses servetschs sco er ad uffizis federals subordinads l’incumbensa da decretar prescripziuns da natira principalmain tecnica u administrativa. Versiun tenor la cifra I 17 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909). SR 172.010 Integrà la segunda frasa tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 50 Chantuns  Ils chantuns exequeschan questa lescha e decreteschan las prescripziuns necessarias; resalvà resta l’artitgel 49. Las autoritads chantunalas prendan immediatamain las mesiras necessarias per eliminar stadis illegals. Ellas èn autorisadas d’incassar cauziuns e d’ordinar execuziuns d’uffizi.Art. 50a Externalisaziun d’incumbensas executivas Las autoritads executivas pon incumbensar – cunter indemnisaziun – corporaziuns da dretg public u persunas privatas da far controllas u d’exequir ulteriuras mesiras executivas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 51 Organisaziun forestala  Ils chantuns procuran per in’organisaziun cunvegnenta dal servetsch forestal. Els dividan lur territori en cirquits forestals ed en reviers forestals. Quels vegnan manads da spezialists forestals che disponan d’ina scolaziun superiura e d’experientscha pratica. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 52 Resalva da l’approvaziun Las disposiziuns executivas chantunalas tar ils artitgels 16 alinea 1, 17 alinea 2 e 20 alinea 2 ston vegnir approvadas da la Confederaziun per esser valaivlas.Art. 53 Obligaziuns da communicaziun  Tut las disposiziuns executivas chantunalas ston vegnir communitgadas a l’uffizi federal avant lur entrada en vigur. Il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun fixescha tge disposiziuns e tge decisiuns chantunalas che ston vegnir communitgadas a l’uffizi federal.8. chapitel Disposiziuns finalas Art. 54 Aboliziun dal dretg vertent Abolids vegnan:a. la Lescha federala dals 11 d’october 1902 davart la surveglianza suprema da la Confederaziun sin la polizia forestala;b. la Lescha federala dals 21 da mars 1969 davart ils credits d’investiziun per l’economia forestala en muntogna;c. il Conclus federal dals 21 da december 1956 davart la participaziun da la Confederaziun a la reconstituziun dals guauds infectads dal cancer da la scorsa dal chastagner;d. il Conclus federal dals 23 da zercladur 1988 davart mesiras extraordinarias per la conservaziun dal guaud.[BS 9 521; AS 1954 559 cifra I 5, 1956 1215, 1965 321 art. 60, 1969 500, 1971 1190, 1977 2249 cifra I 11.11, 1985 660 cifra I 23, 1988 1696 art. 7][AS 1970 761][AS 1957 317, 1977 2249 cifra I 11.12][AS 1988 1696]Art. 55 Midada dal dretg vertent ...Las midadas pon vegnir consultadas en la AS 1992 2521.Art. 56 Disposiziuns transitoricas  Per las proceduras pendentas il mument da l’entrada en vigur da questa lescha vala il dretg nov. L’autoritad cumpetenta tenor il dretg vegl liquidescha las proceduras pendentas. Permissiuns da runcar senza durada limitada scadan 2 onns suenter l’entrada en vigur da questa lescha. Sin dumonda po l’autoritad cumpetenta conceder en il cas singul ina prolungaziun dal termin, sche las premissas per runcar èn ademplidas. La dumonda sto vegnir inoltrada avant la scadenza dal termin. L’adattaziun da disposiziuns al dretg nov resta resalvada.Mandataris che fan lavurs da racolta da laina en il guaud èn liberads durant 5 onns suenter l’entrada en vigur da questa lescha da l’obligaziun tenor l’artitgel 21a da cumprovar che las forzas da lavur engaschadas hajan frequentà in curs da sensibilisaziun per ils privels da lavurs forestalas, il qual è renconuschì da la Confederaziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da mars 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 3207; BBl 2014 4909).Art. 57 Referendum ed entrada en vigur  Questa lescha è suttamessa al referendum facultativ. Il Cussegl federal fixescha l’entrada en vigur.Data da l’entrada en vigur: 1. da schaner 1993Art. 40 e 54 lit. b: 1. da schaner 1994COCF dals 30 da nov. 1992.