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Die Französinnen setzen sich im italienischen Reggio Emilia vor 15’117 Zuschauern im Penaltyschiessen durch und sicherten sich den dritten Champions-League-Titel nach 2011 und 2012.
Lara Dickenmann blieb ein dritter Titel in der Champions League versagt. Bei den ersten beiden Erfolgen von Lyon war die Luzernerin im französischen Team mit dabei gewesen, doch nun als Spielerin von Wolfsburg, wo sie seit 2015 engagiert ist, stand sie im ebenso im Verlierer-Team wie Vanessa Bernauer und Ramona Bachmann, zwei weitere Schweizerinnen.
Olympique Lyon war indes ein verdienter Sieger. Die Equipe war in der regulären Spielzeit die klar bessere Mannschaft, gab aber den bereits sicher scheinenden Sieg zunächst noch aus der Hand. In der 88. Minute kassierten die Französinnen den nicht mehr erwarteten Ausgleich. Alexandra Popp verwertete einen Kopfball zum 1:1, nachdem Wolfsburg zuvor zu keiner nennenswerten Chance gekommen war. Das deutsche Team hatte lange zu defensiv agiert und war praktisch nie vor dem gegnerischen Gehäuse aufgetaucht.
Lyon war in der 12. Minute in Führung gegangen. Pauline Bremer, die Deutsche im Team von Lyon, leistete die Vorarbeit, welche die Norwegerin Ada Hegerberg erfolgreich abschloss. Danach aber verpassten es die Französinnen, die Partie vorzeitig zu entscheiden.
Im fälligen Penaltyschiessen trat keine der Schweizerinnen an. Den entscheidenden Strafstoss trat die Japanerin Saki Kumagai zum 4:3.
(SDA)