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Comunidade Evangélica Internacional da Zona Sul CEIZS
älterer Name: Internationale Evangelische Gemeinde
älterer Spitzname: Samba-Gospler
Die Comunidade Evangélica Internacional da Zona Sul wurde in Rio de Janeiro begründet von Marco Antonio Rodrigues Peixoto.
Im Jahr 1994 begann Peixoto mit der Gründung von Gemeinden ausserhalb Brasiliens.
Im Jahr 1997 zog Renato Souza zusammen mit seiner Frau Lausir in die Schweiz, wo sie gemeinsam die Internationale Evangelische Gemeinde Zürich begründeten, welche ab 1998 am Luggweg 9 domiziliert war. In den folgenden Jahren wurden Aussenstationen in St. Gallen und Chur sowie im deutschen Konstanz gegründet. Die Gottesdienste der Aussenstationen fanden zumeist werktags statt, so dass sie ebenfalls von der Familie Souza betreut werden konnten.
Später zog die Gemeinde um an die Hofwisenstsrasse 50 in Rümlang.
Heute trifft sich die Gemeinde an der Brunnwiesenstrasse 8 in Dielsdorf. Daneben existiert eine Aussenstation an der Bionstrasse 4 in St.Gallen
Die Gemeinschaft vertritt ein pfingstliches Christentum.
Geistliche Kriegführung, die Vorstellung, dass Dämonen durch Kampfgebet vertrieben werden müssen, hatte in den Neunzigerjahren eine hohe Bedeutung.
Besondere Betonung liegt im inneren Zusammenhalt der Gemeindemitglieder. Die Mitglieder sollten, wie es in Predigten betont wird, innerhalb der Gemeinde ihr soziales Umfeld finden, und ihre Freizeit gemeinsam verbringen.
Heute finden Gottesdienste in Dielsdorf am Mittwoch und am Sonntag abends statt, in St. Gallen am Dienstag- und Samstagabend.
Ums Jahr 2000 herum trat die Gemeinde im Rahmen der Zürcher Streetparade auf und liess sich als Samba-Gospler betiteln. Hintergrund der Kampagne war allerdings, so Pastor Souza, die Vorstellung der geistlichen Kriegführung: „Die Street Parade ist ein Werk des Teufels. Ein Altar, den er sich erhoben hat, um das Leben zu vernichten und die Leute. Damit sie keinen Ausweg haben. (…) Es gibt auch einen Fürst in der Schweiz, und der regiert auch über die Street Parade. Aber wenn die Kirche auf die Strasse geht und sich zeigt als Licht, dann wird dem Fürst die Macht genommen, und die Street Parade verliert ihre negative Wirkung.“ (Interview mit Daniel Gerber von jesus.ch).
Mitte der 2000er-Jahre soll die Gemeinde in der Deutschschweiz um die 400 Personen umfasst haben. Inzwischen ist sie durch zahlreiche Abgänge deutlich kleiner geworden.