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Droht eine Gesellschaft zahlungsunfähig zu werden, muss der Verwaltungsrat mit gebotener Eile entweder Schritte zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit (Bereitstellung von Liquidität) einleiten oder Sanierungsmassnahmen ergreifen oder solche der Generalversammlung vorschlagen (beispielsweise Kapitalschnitt oder Kapitalerhöhung).
Ferner kann der Verwaltungsrat beim Nachlassgericht ein Gesuch um Nachlassstundung einreichen.
Bei hälftigem Kapitalverlust wird neu klargestellt, dass nur der nicht ausschüttbare Teil der gesetzlichen Kapital- und Gewinnreserven in die Berechnung des Kapitalverlusts miteinbezogen wird, was insbesondere für Startups eine Verbesserung darstellt.
Gesellschaften ohne Revisionsstelle müssen künftig im Falle eines hälftigen Kapitalverlusts ihre letzte Jahresrechnung durch eine*n zugelassene*n Revisor*in eingeschränkt prüfen lassen, bevor sie von der Generalversammlung genehmigt wird, es sei denn, der Verwaltungsrat hat ein Gesuch um Nachlassstundung eingereicht. Für die Ernennung der Revisionsstelle ist der Verwaltungsrat zuständig.
Neu kann man auf einen Zwischenabschluss zu Veräusserungswerten verzichtet werden, sofern der Zwischenabschluss zu Fortführungswerten keine Überschuldung aufweist. Ist die Annahme der Fortführung nicht gegeben, so genügt ein Zwischenabschluss zu Veräusserungswerten. Wie beim hälftigen Kapitalverlust sind die Zwischenabschlüsse (zu Fortführungs- und/oder Veräusserungswerten) in jedem Fall durch eine*n zugelassene*n Revisor*in zu prüfen. Ist die Gesellschaft gemäss beiden Zwischenabschlüssen überschuldet, muss das Gericht benachrichtigt werden.
Die neuen Gesetzesbestimmungen sehen vor, dass der Verwaltungsrat auf die Benachrichtigung des Gerichts verzichten kann, wenn:
Prüfung des Zwischenabschlusses
Eingeschränkte Revision
Ordentliche Revision
Der Nennwert von Aktien und Stammanteilen kann neu grösser als Null sein. Somit kann man Aktien und Stammanteile ab CHF 0.001 festlegen.
Das Aktienkapital kann in der für die Geschäftstätigkeit wesentlichen, ausländischen Währung geführt werden. Erlaubt sind folgende Währungen: Britisches Pfund, Euro, US-Dollar und Japanischer Yen.
Die (beabsichtigte) Sachübernahme (z.B. Barliberierung mit der Absicht Immobilien von einem*r Aktionär*in zu übernehmen) wird abgeschafft.
Die Generalversammlung kann künftig den Verwaltungsrat statutarisch ermächtigen, während einer Dauer von maximal fünf Jahren das Aktienkapital innerhalb einer Bandbreite (maximal +/- 50 Prozent des eingetragenen Aktienkapitals) zu verändern.
Generalversammlungen können neu auf elektronischem Weg einberufen werden, sofern die Statuten diese Möglichkeit vorsehen. Auch der Geschäftsbericht und der Revisionsbericht können online erfolgen. Dazu kann der Tagungsort an verschiedenen Orten und online abgehalten werden.
Neu können Zwischendividenden ausgeschüttet werden, sofern der Zwischenabschluss von der Revisionsstelle geprüft wird. Bei einem Opting-out muss der Zwischenabschluss nicht geprüft werden und auch wenn die Aktionäre*innen auf die Prüfung verzichten, solange die Forderungen der Gläubiger nicht gefährdet sind.
Ein Wechsel zur blueAUDIT GmbH aus wichtigen Gründen kann jederzeit erfolgen. Besonders, wenn die bisherige Revisionsstelle nicht preistransparent ist, keine neuen Technologien anwendet, nicht die gebotene Eile einhaltet oder wenn Prüfungsassistenten*innen die Arbeit mehrheitlich durchführen.
Ein Wechsel ist einfach, Sie müssen nichts Weiteres unternehmen. Von Ihnen brauchen wir lediglich das Protokoll der Generalversammlung (diese kann jederzeit stattfinden), um die Revisionsstelle beim Handelsregister anmelden zu können. Das erfolgt übrigens durch uns und es ist für Sie kostenlos.
Die blueAUDIT GmbH verwendet die neuesten Technologien im Wirtschaftsprüfungs-Bereich, und das sorgt optimierte Revisionen. Die Prüfungshandlungen erfolgen elektronisch mit automatisierten Prozessen. Damit werden bis zu 100 % aller Transaktionen analysiert, was für mehr Prüfsicherheit und Genauigkeit sorgt.
Neben der Nutzung von Technologien, versuchen wir auch die Kostenstruktur so schlank wie möglich zu halten, um attraktivere Preise anbieten zu können. Das geschieht natürlich ohne Qualitätseinbussen, weil die hochwertige Qualität unserer Arbeit extern geprüft wird.