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Als Folge der rasch steigenden Nachfrage nach tierischem Eiweiss findet in Asien ein rasantes Wachstum der intensiven Tierproduktion statt. Die oft landunabhängige, industriell organisierte Produktion verursacht eine erhebliche Umweltbelastung. Im Rahmen einer internationalen Initiative werden Entscheidungshilfen zur Beurteilung der Situation und zur Erarbeitung nachhaltiger Lösungsstrategien ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden die Nutztierdichte und die landwirtschaftlichen Nährstoffbilanzen in auf Süd-, Ost- und Südostasien untersucht. Als Grundlage dienten verfügbare statistische Angaben, welche mit Modelrechnungen und mittels Geographischen Informationssystemen (GIS) bearbeitet wurden. Als gravierend muss die Nährstoffbilanz in Japan, Südkorea, in grossen Teilen Ostchinas, in Nordostindien sowie generell in Regionen rund um grosse städtische Zentren eingestuft werden. Trotz der teilweise beträchtlichen Nährstoffmengen in tierischen Exkrementen ist aber nicht die Tierproduktion, sondern der hohe Mineraldüngereinsatz hauptverantwortlich für den Überschuss. Gleichwohl besteht bei der Tierproduktion der dringendste Handlungsbedarf, weil die tierischen Exkremente noch oft gar nicht verwertet werden und so die Gewässer erheblich belasten.
Agroscope hat ein Punktesystem für den Pflanzenschutz im Gemüsebau entwickelt. Damit können Anreize geschaffen werden, den Einsatz und die Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und vorbeugende und nicht-chemische Massnahmen zu fördern.
Viele Konsumgüter enthalten (Aktiv-)Kohle. Diese kann mit Schadstoffen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet sein. Agroscope zeigte, dass heute angewandte analytische Methoden und die gesetzlichen Grundlagen lückenhaft sind.
In trockenen Sommern können bis zu 25 % der gesamtschweizerischen Raufutterproduktion verloren gehen. Denn die Grünlanderträge sind stark mit der Sommertrockenheit korreliert. Dies zeigt eine neue Analyse von Agroscope und dem Schweizer Bauernverband.