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Die asiatischen Völker glauben an astrologische Zeichen, die
nicht - wie unsere Tierkreiszeichen - von der Sonne, sondern
vom Mond beeinflusst werden. Der Zyklus ist in 12 Jahre
unterteilt und nicht wie bei unseren Tierkreis-zeichen in 12
Monate.
Buddha (mit bürgerlichem Namen Gautama Siddhartha) selbst war es, der vor ca. 2'500 Jahren jedem Tier 1 Jahr als Wahrzeichen mitgegeben hat: Er rief alle Tiere zusammen, um sich mit ihnen über Astrologie zu unterhalten. Aber nur 12 Tiere hielten es für notwendig zu erscheinen. Da bot Buddha jedem der 12 Tiere ein Jahr an, als Lohn für die Mühe, die sie der weite Weg gekostet hatte. Jedes Jahr sollte von nun an den Namen eines Tieres tragen, und jedes Tier sollte auf die Ereignisse während seines Jahres Einfluss üben können, und damit auf das Schicksal der Menschen die in dieser Zeit geboren werden.
So geschah es. Buddha und die 12 Tiere kamen überein, diesen Zyklus von 12 Jahren bis zum Ende der Welt beizubehalten. Jedes Tier sollte im regelmässigen Turnus (also alle 12 Jahre) "sein" Jahr bekommen.
Das erste Jahr wurde der Ratte zugesprochen, die als erstes der Tiere zur Stelle war und sich auch zuerst meldete, als es an die Verteilung ging. Es folgten Büffel, Tiger, Hase, Drachen, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und das gutmütige, ein wenig zaghafte Schwein.