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Dazu gehörten, die Integration, die Armutsbekämpfung, Soziales und die Ökologie, teilte die Nationalrätin auf Twitter mit. Ihr Amt als Nationalrätin führe sie weiter. In einem Interview mit den Westschweizer Zeitungen «24 Heures» und «Tribune de Genève» von Samstag sagte die Politikerin, dass ihr Rücktritt «keine Entscheidung» über die Fortsetzung ihrer Karriere bedeute.
Betreffend ihrer Nachfolge sei sie der Meinung, dass es auf jeden Fall eine französischsprachige Person brauche. Eine französischsprachige Frau, die ihre soziale Sensibilität teile, wäre noch besser, sagte sie. Die Wahl sollte bis im Februar erfolgen. Bis dahin wird sie das Amt noch innehaben.
Themen auf «brilliante Weise» eingebracht
Auf Twitter bedankte sich ihre Partei für die «immense Arbeit», die sie geleistet habe. Sie habe Themen, die ihr am Herzen gelegen seien, auf «brillante Weise» in die SP-Gremien getragen. Marra habe die Partei geprägt und den Kampf für eine gerechte und solidarische Gesellschaft vorangetrieben.
Ada Marra war im Dezember 2018 zur Vizepräsidentin der SP gewählt worden. Sie löste damit die ehemalige Ständerätin Géraldine Savary ab. Im vergangenen Jahr wurde Marra für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Seit 2007 ist sie Mitglied des Nationalrats.
Zweiter Austritt in einem Jahr
Bereits im Sommer ist die St. Galler Nationalrätin Barbara Gysi aus dem SP-Vizepräsidium zurück getreten. Ihr Rücktritt nach neun Jahren in der Parteileitung erfolgte im Hinblick auf die nächsten eidgenössischen Wahlen 2023. Sie wollte damit neuen Kräften Platz machen.
Im Vizepräsidium sind noch die Nationalrätin Jacqueline Badran (ZH) sowie die Nationalräte Jon Pult (GR) und Samuel Bendahan (VD). Einen ständigen Sitz im Vizepräsidium hat zudem die Präsidentin oder der Präsident der Juso. Im Moment ist dies Ronja Jansen.