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Die 5 Dimensionen des Interaction Design und wie diese zu einer positiven Benutzererfahrung Ihrer Kunden führen
Interaktionsdesign oder auch Interaction Design (IxD) ist das Design interaktiver Produkte und Dienstleistungen, bei dem der Fokus eines Designers über das zu entwickelnde Objekt hinausgeht und die Art und Weise einschliesst, wie die Benutzer mit dem Objekt oder Produkt interagieren werden.
Eine genaue Prüfung der Bedürfnisse, Einschränkungen und Kontexte der Benutzer usw. ermöglicht es den Designern, die Ausgabe an die genauen Anforderungen anzupassen.
Was Designer tun – die 5 Dimensionen von Interaction Design
Für UX-Designer ist „Interaction Design“ die Achse, um die sich ihre Arbeit dreht (d.h. die Gestaltung der menschlichen Interaktion mit digitalen Produkten); der Begriff gilt aber auch für das Verständnis, wie Menschen mit nicht-digitalen Produkten interagieren.
„Interaction Design“ ist die Schaffung eines Dialogs zwischen einer Person und einem Produkt, System oder einer Dienstleistung. Dieser Dialog ist sowohl physischer als auch emotionaler Natur und manifestiert sich im Zusammenspiel von Form, Funktion und Technologie, wie sie im Laufe der Zeit erlebt wird.
Die Arbeit von Designern in Interaction Design (IxD) umfasst fünf Dimensionen: Wörter (1D), visuelle Darstellungen (2D), physische Objekte/Raum (3D), Zeit (4D) und Verhalten (5D).
Wörter (1D)
Wörter – insbesondere solche, die in Interaktionen verwendet werden, wie z.B. Tastenbeschriftungen – sollten aussagekräftig und einfach zu verstehen sein. Sie sollten den Benutzern Informationen vermitteln, aber nicht zu viele Informationen auf einmal, um den Benutzer nicht zu überfordern.
Visuelle Darstellungen (2D)
Dies betrifft grafische Elemente wie Bilder, Typografie und Symbole, mit denen die Benutzer interagieren. Diese ergänzen in der Regel die Wörter, die zur Vermittlung von Informationen an die Benutzer verwendet werden.
Physikalische Objekte/Raum (3D)
Über welche physischen Objekte interagieren die Benutzer mit dem Produkt? Mit einem Laptop, mit einer Maus oder einem Touchpad? Oder ein Smartphone und den Fingern des Benutzers? Und an welchem Ort tut der Benutzer dies? Steht der Benutzer zum Beispiel in einem überfüllten Zug, während er die App auf einem Smartphone benutzt, oder sitzt er an einem Schreibtisch im Büro und surft auf der Website? All dies beeinflusst die Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt.
Zeit (4D)
Diese Dimension klingt zwar ein wenig abstrakt, bezieht sich aber meist auf Medien, die sich mit der Zeit verändern (Animation, Videos, Sounds). Bewegung und Geräusche spielen eine entscheidende Rolle bei der visuellen und akustischen Rückmeldung der Benutzerinteraktionen. Ebenfalls von Bedeutung ist die Zeit, die ein Benutzer mit der Interaktion mit dem Produkt verbringt: Können die Benutzer ihren Fortschritt verfolgen oder ihre Interaktion einige Zeit später wieder aufnehmen?
Verhalten (5D)
Dieses befasst sich mit der Frage, wie die vier vorhergehenden Dimensionen die Interaktionen eines Produkts definieren, z.B. wie sie Benutzeraktionen auf einer Website ausführen oder ein Auto bedienen können. Dazu gehört auch der Mechanismus eines Produkts: Wie führen die Benutzer Aktionen auf der Website aus? Wie bedienen die Benutzer das Produkt? Mit anderen Worten, es ist die Art und Weise, wie die vorhergehenden Dimensionen die Interaktionen eines Produkts definieren. Dazu gehören auch die Reaktionen – zum Beispiel emotionale Reaktionen oder Feedback – der Benutzer und des Produkts.
Interaktionsdesigner nutzen alle fünf Dimensionen, um die Interaktionen zwischen einem Benutzer und einem Produkt oder einer Dienstleistung ganzheitlich zu betrachten. Konkret verwenden sie sie, um die realen Anforderungen einer Nutzerschaft in Bezug auf ein noch nicht eingeführtes Design zu veranschaulichen.
Interaction Design als Teil des User Experience Designs
Der Begriff „Interaktionsdesign“ (Interaction Design) wird manchmal synonym mit „User Experience Design“ verwendet. Das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass Interaktionsdesign ein wesentlicher Bestandteil des UX-Designs ist.
Tatsächlich beinhaltet User Experience-Design (UX-Design) die Gestaltung der Erfahrung bei der Benutzung eines Produkts, und ein grosser Teil dieser Erfahrung beinhaltet die erforderliche Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt. Das UX-Design geht jedoch weit darüber hinaus.
Die Arbeitswelt der UX-Designer befasst sich mit der gesamten Customer Journey, einschliesslich der Aspekte Branding, Design, Benutzerfreundlichkeit und Funktion. Umgekehrt zielt die zentrale Rolle der „Interaktionsdesigner“ auf den Moment der Nutzung ab und wie die interaktive Erfahrung verbessert werden kann.
Ein einfaches und nützliches Verständnis des Interaction Designs
Interaction Design kann in einfachen Begriffen verstanden werden: Es ist die Gestaltung der Interaktion zwischen Benutzern und Produkten. Wenn von Interaktionsdesign die Rede ist, handelt es sich meist um Softwareprodukte wie Apps oder Websites. Das Ziel des Interaktionsdesigns ist es, Produkte zu schaffen, die es dem Benutzer ermöglichen, seine Ziele auf die bestmögliche Weise zu erreichen.
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