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1836 erwarb Johannes Baur, der Gründer des Savoy Baur en Ville, die Liegenschaft des ehemaligen Pfarrhauses Fraumünster, in welchem sich heute das Ristorante Orsini befindet. Anfangs bewohnte Familie Ziesing-Baur das Gebäude.
Später beherbergte das Haus das legendäre Café Baur. Dort verkehrten – neben Intellektuellen und Künstlern wie Richard Wagner, Alfred Escher und Gottfried Keller, auch Revolutionäre aus vielen Ländern – darunter auch R. Felice Graf Orsini und seine Anhänger.
Sein Leben lang kämpfte der Conte für ein geeintes Italien und verübte im Jahre 1858 in Paris ein erfolgloses Attentat Napoleon III. Napoleon überlebte, Graf Orsini nicht – und seine Zürcher Freunde nannten das Lokal fortan zu seinen Ehren „Orsini“.
Mitte der 1970er Jahre erfolgte der grosse Umbau: ein typisch italienisches Restaurant mit Tessiner Flair. Aus dem Café Baur wurde offiziell das Restaurant Orsini und auch das Schmiedeiserne Tor wurden unter Denkmalschutz gestellt und begrüsst unsere Gäste bis heute.
Um die Jahrtausendwende wurde das Restaurant und seine Fassade restauriert, die Italianità und der Bezug zur Familie Orsini mit ihren Ländereien in der Toskana und Umbrien noch stärker betont. Die typische Farbenpracht des roten Klatschmohnes fand Verwendung in den exklusive in Handarbeit gefertigten Bildern und dem Teppich.