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Ist der längste Strand der Welt! Er hat eine Länge von 212 km – von Molhes da Barra (in Cassino) bis nach Barra do Chuí (an der Grenze zu Uruguay)! Eine einzige Gerade, wechselt er an verschiedenen Abschnitten den Namen. Sein längster Teil ist absolut einsam – was die Menschen betrifft – er wird fast überall von Dünen gesäumt – zwischen dem Meer und der Lagoa Mangueira. Sehr gut für lange Wanderungen, Off-Road-Abenteuer, Surf und zum Angeln.
Zirka 16 km südlich von Cassino liegt ein gestrandetes Schiff im Sand eingegraben, das zu einer Touristenattraktion geworden ist. Im Winter kann man hier Seelöwen und Robben am Strand und Wale davor im Wasser beobachten.
Die Estação Ecológica do Taim
Dieses Reservat nennt man auch „Pantanal der Pampas“, denn es hat einen überschwemmten Boden und eine sehr artenreiche Fauna! Das Gebiet wurde unter Naturschutz gestellt, um die letzten Areale des „Banhado do Rio Grande do Sul“ zu erhalten, und so zum Beispiel das Aussterben des Cisne-de-pescoço-preto (Höckerschwan) zu verhindern. Mit einer Fläche von 250 km² wird die Station im Norden von der Stadt Rio Grande begrenzt, im Westen von der Lagoa Mirim, im Osten vom Atlantik und im Süden von der Lagoa Mangueira (123 km lang und 30 km breit).
Dieses Gebiet ist nicht offen für Besucher, aber die BR-471 durchquert 15 km des Territoriums, und man kann von dort aus verschiedene Tiere und Vögel (230 Arten, davon 30 Zugvogel-Spezies), wie den schon erwähnten Höckerschwan, Capororoca (Cascoroba candida), Gavião-Peregrino (Wanderfalke), Gavião-Carcará, Coruja (Eule), Marreca (Wildente) und Andorinho-do-mar (Seeschwalbe) sehen. Andere Tiere, die im „Banhado“ vorkommen sind: Jacaré-de-papo-amarelo (Brillenkaiman), Tartaruga (Schildkröte), Capivara (Wasserschwein), Lontra (Fischotter), Gato-do-mato (Wildkatze), Preá (Meerschweinchen), Gambá (Stinktier), Rato-do-banhado (Wasserratte), Lagarto (Leguan) und zirka 62 Arten von Fischen. Auf diesem Abschnitt der Strasse ist die Geschwindigkeit auf 60 km begrenzt.
Es gibt verschiedene Hindernisse, wie Zäune und Querrinnen, um das Anfahren von Tieren zu verhindern. Auf der Station der IBAMA (Brasilianische Naturschutz-Behörde) kann der Besucher ein Museum besichtigen und einem Audio-Visual-Vortrag über die Station beiwohnen.
Liegt 527 km südlich von der Hauptstadt Porto Alegre und ist der südlichste Ort Brasiliens. Hier verläuft die Grenze nach Uruguay – quer durch den Ort, der sich auf der anderen Seite mit Ypsilon schreibt – Chuy! Hier ist Freihandels-Zone: die Brasilianer kaufen Elektronische Artikel, Getränke und Parfums in den Free-Shops auf der anderen Seite – die Uruguayer kaufen Lebensmittel und Haushaltswaren auf der hiesigen.
Barra de Chuí
An dieser Stelle mündet das kleine Flüsschen Arroio de Chuí ins Meer – an ihm entlang verläuft die Grenze zwischen Brasilien und Uruguay. Der Strand ist hier 6 km lang, hat ganz ruhiges Wasser, gut zum Baden, für Wassersport und auch zum Angeln! Die meisten Abschnitte sind einsam – besucht höchstens von den Seevögeln. Im Ort Santa Vitória de Palmar kann man Jeeps für Off-Road-Abenteuer am Strand und in den Sanddünen mieten!