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Argentiniens Vizepräsident Amado Boudou muss wegen Korruptionsverdachts vor Gericht. Ermittlungsrichter Ariel Lijo beschloss am Freitagabend (Ortszeit), die Anklage gegen Boudou wegen des Verdachts auf Vorteilsgewährung im Amt und unerlaubte Bereicherung zuzulassen.
Boudou soll nach Dafürhalten der Anklage in seinem vorherigem Amt als Wirtschaftsminister den Verkauf einer Banknoten-Druckerei an mutmassliche Geschäftsfreunde gefördert haben, wie das Nachrichtenportal der Justiz CIJ berichtete.
Das Unternehmen wurde 2010 mittels einer vom damaligen Wirtschaftsminister befürworteten Steuerbegünstigung vor dem Bankrott gerettet. Die Druckerei erhielt 2012 von der Regierung den Auftrag für den Druck neuer Banknoten. (sza/sda/dpa)