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Ehammer gewinnt als Weitspringer den Final der Diamond League
Simon Ehammer setzt zum Schluss einer durchzogenen Saison ein Ausrufezeichen als Weitspringer.
Simon Ehammer setzt zum Schluss einer durchzogenen Saison ein Ausrufezeichen als Weitspringer.
Der Appenzeller gewann den Final der Diamond League in Eugene mit 8,22 m. Der 23-Jährige strich für diesen Erfolg ein Preisgeld von 30'000 Dollar ein.
Eugene bringt Ehammer Glück. Vor einem Jahr hatte der Mehrkämpfer an den Weltmeisterschaften im Mekka der US-Leichtathletik Bronze im Weitsprung gewonnenen (8,16 m).
In bislang 14 Jahren der Diamond League holte sich Ehammer als erster Schweizer einen Diamanten. Tagessiege haben neben dem Appenzeller in Oslo zuvor auch schon vier Schweizerinnen geschafft.
Der Schweizer legte in Eugene im ersten Versuch gleich mit 8,12 m vor. Als der WM-Dritte Tajay Gayle aus Jamaika im vierten Umgang 8,22 m erreichte, konterte der 23-Jährige umgehend mit exakt derselben Weite. Dank dem besseren zweiten Versuch (8,12) reichte dies zum Sieg.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Disziplinen war der Weitsprung der Männer in Eugene nicht mit den absolut Weltbesten besetzt. Miltiadis Tentoglou, der Weltmeister aus Griechenland, fehlte ebenso wie der WM-Zweite Wayne Pinnock aus Jamaika - die beiden hatten in Ungarn 8,50 m und mehr erreicht. Oder auch der Chinese Wang, der Weltmeister von Eugene 2022, war nicht zugegen.
Aber Ehammer muss sich mit seiner Leistung keineswegs verstecken. Der Schweizer Rekordhalter (8,45) bewies bei böigen Verhältnissen, dass er zu den Besten gehört. Er überzeugte mit Konstanz jenseits der 8-m-Marke: 8,12, 8,10, 8,06, 8,22 lauten die Marken der ersten vier Versuche.