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Ziel der Vorlage
Spekulative Geschäfte mit Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln sollen verhindert werden. Dadurch sollen die Preise weniger stark schwanken und ärmere Menschen weniger Hunger leiden müssen.
Was wird geändert?
Das neue Gesetzt soll jegliche Art von Spekulationen von Institutionellen Anlegern wie Banken, Privatversicherungen und Vermögensverwalter mit diesen Gütern verbieten. Dies gilt für Anleger mit Sitz oder Niederlassung in der Schweiz. Händler und Produzenten von Nahrungsmitteln und Agrarrohstoffen dürfen jedoch weiterhin Termingeschäfte abschliessen, um sich abzusichern.
Argumente dafür
- Spekulationsgeschäfte führen auf den Rohstoffmärkten zu Preisen, welche nicht den reellen Preisen entsprechen.
- Die totale Liberalisierung des Agrarrohstoffmarkts führt zu unhaltbaren Bedingungen für Kleinbauern und würde durch die Tolerierung von Spekulationsgeschäften unterstützt.
- Die Schweiz kann nicht den globalen Agrarrohstoffmarkt regulieren. Sie soll jedoch ein Zeichen setzen.
Argumente dagegen
- Kein klarer kausaler Zusammenhang zwischen den Nahrungsmittelproblemen der Entwicklungsländer und der von der Initiative verbotenen Geschäfte.
- Verbot bringt nichts, da sich die wichtigen Märkte für solche Rohstoffe im Ausland befinden. Die Geschäfte würden einfach verlagert.
- Funktionierende Finanz-märkte sind notwendig für Investitionen in die Landwirtschaft und Handel mit Agrarrohstoffen.