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Acht Schweizer Museen haben gemeinsam die Provenienzen ihrer Sammlungen von Kunstwerken aus dem Königtum Benin in Nigeria untersucht. Bei den geplünderten Objekten stellt sich nun die Frage der Restitution.
Gürtelmaske, Messing, Königliche Gilde der Bronzegiesser am Hof von Benin, 17. oder 18. Jahrhundert.
Museum Rietberg
Im Zürcher Museum Rietberg befindet sich ein eindrücklicher Kopf aus Messing. Es ist eine Gürtelmaske, die von der Königlichen Gilde der Bronzegiesser am Hof von Benin im heutigen Nigeria geschaffen wurde und aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammt. Das kunstvolle Objekt trägt eine Inventarnummer auf der Rückseite, die auf William D. Webster verweist. Der Londoner Antiquitätenhändler war im Auftrag der britischen Kolonialregierung für den Weiterverkauf solcher Objekte aus dem Königreich Benin verantwortlich.