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Fünf Kämpfer des Judo Club St.Gallen_Gossau hatten sich in acht Kategorien für die Schweizer Einzelmeisterschaften qualifiziert. Diese wurden Ende November in Magglingen ausgetragen. Das Team erkämpfte sich vier Podestplätze.
Regine Garcia kämpfte in der Kategorie Masters -52kg. Da in dieser Kategorie nur zwei Kämpferinnen antraten, wurde sie im Modus „best-of-tree“ ausgetragen. Im ersten Kampf ging Garcia mit der mittleren Wertung Wazari in Führung. Danach wurde sie aber gekontert und ihre Gegnerin konnte ausgleichen. Garcia doppelte dann aber nach und konnte den Kampf vorzeitig für sich entscheiden; 1:0 für Regine Garcia. Gleich zu Beginn der zweiten Runde verletzte sich ihre Gegnerin und musste aufgeben. Somit war Garcia der Titel sicher.
Der erste Auftritt von Celina Thurneer in der Kategorie U18 war leider sehr kurz: nach 15 Sekunden wurde sie von der späteren Titelgewinnerin von der Matte gefegt. Im Hoffnungslauf geriet sie zuerst in Rückstand. Mit einem Wurf ergriff sie wieder die Herrschaft über den Kampf und gewann ihn anschliessend mit einer Festhaltetechnik. Im Kampf um den dritten Platz hielt Thurneer ihre Gegnerin mit starkem Griffkampf und ständigen Angriffen mit Fussfegern auf Trab. Durch einen Hüftwurf brachte sie auch die Punkte auf die Wertungstafel, die ihr den 3. Rang einbrachten.
Doch die eine Bronzemedaille war ihr nicht genug: In der Kategorie U21 konnte Thurnheer den ersten Kampf knapp für sich entscheiden. Die zweite Begegnung verlor sie unglücklich in einem Würger. Nun kam es zu einer Zweitauflage des Kampfes um den 3. Rang: Wieder war die Taktik, die Gegnerin mit Fusswürfen zu zermürben, sehr erfolgreich. Nun Konnte Celina Thurnheer sogar mit der höchsten Wertung Ippon siegen. Dies bedeutete die zweite Bronzemedaille.
Janik Fischer startete unglücklich ins Turnier und verlor den ersten Kampf knapp mit Yuko. Im Hoffnungslauf fand er aber wieder zur erwünschten Form zurück. Mit einer Ippon-Wertung in der ersten Minute gewann er den zweiten Kampf vorzeitig. Im Kampf um den 3. Rang ging er mit Yuko und Wazari in Führung und doppelte kurz vor Schluss mit Ippon nach.
In der Kategorie U21 konnte Janik Fischer den ersten Kampf mit Ippon gewinnen. Die zweite Begegnung verlor er knapp mit Shido gegen den RLZ-Kollegen Dominik Forster. Dann traf Fischer auf einen schwächeren Gegner, den er konstant dominieren konnte. 30 Sekunden vor Schluss nutzte der Gegner eine Unachtsamkeit, konterte und bekam dafür ein Ippon. Diese Niederlage war sehr enttäuschend. Hier hätte mit Sicherheit mehr drin gelegen.
Joel Fischer hatte sich souverän für die SEM qualifiziert. Leider blieb er hinter den daraus entstandenen hohen Erwartungen zurück. Im ersten Kampf kam Joel für mit Yuko in Rückstand. Dann konnte er aber einen Hebel ansetzten. Der Gegner klopfte jedoch nicht ab und der Kampfrichter liess ihn trotz der daraus entstandenen Verletzung weiterkämpfen. Bald darauf konnte Joel wieder ein Hebe ansetzten. Diesmal am anderen Arm. Nun scheiterte er an der unsauberen Ausführung. Am Ende hat er die Begegnung mit oben besagtem Yuko verloren. Im zweiten Kampf stand ihm mit Joel Fitze (Nippon St.Gallen) ein bekannter und schon oft besiegter Gegner gegenüber. Doch die Pechsträhne hielt an: Nachdem Joel mit einem Festhalter in Führung gegangen war, konnte er sich selber nicht mehr aus einem Festhalter befreien und verlor den Kampf.
Pascal Urscheler schied sowohl in der Kategorie U18 als auch bei der U21 nach dem ersten Kampf aus. Bei der U21 war dies, mit dem späteren Schweizermeister als Gegner, verständlich. Bei der U18 verlor er aber gegen einen Kämpfer, den er in der vergangenen Saison bis auf einmal immer besiegt hatte.