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Raspberry Pi ist ein von der Raspberry Pi Foundation entwickelter Einplatinencomputer, welcher zum Ziel hat, den Erwerb von Hardware- und Softwarekenntnissen zu erleichtern mittels einer preiswerten Plattform.
Wie ein Arch Linux auf einem Raspberry Pi einzurichten ist, wird in vollem Umfang auf Arch Linux ARM erklärt.
Das Embedded Linux Wiki erklärt in einem ihrer Artikel wie man selber einen Kernel für das Raspberry Pi kompilieren kann. Dies ist wichtig für jene Anwender, welche selber Kernelmodule entwickeln möchten.
Auf der für den Raspberry Pi zugeschnittenen Linux-Distribution RetroPie sind bereits zahlreiche Emulatoren alter Spielkonsolen vorinstalliert.
Ältere Konsolen lassen sich problemlos auch mit einem Raspberry Pi 1 Model B spielen. Für die Playstation 1 sowie den Nintendo 64 empfiehlt sich ein Raspberry Pi 2 Model B. Nintendo 64 läuft auf dem Raspberry Pi 2 nur, wenn man viele Einstellungen austestet und sein Raspberry Pi übertaktet. Die Einstellungen können dabei für jedes Spiel varieren, die meisten Spiele könnten gar nicht flüssig laufen.
Mario Kart 64 läuft bei mir mit Einschränkungen spielbar (1 Player Rennmodus / 4 Player Battle Modus) mit den hier dokumentierten Einstellungen.
Zunächst den Pi moderat übertakten:
#/boot/config.txt arm_freq=1000 core_freq=500 sdram_freq=500 over_voltage=2
Mit folgendem Skript kann die Temperatur überwacht werden:
#!/bin/bash cpuTemp0=$(cat /sys/class/thermal/thermal_zone0/temp) cpuTemp1=$(($cpuTemp0/1000)) cpuTemp2=$(($cpuTemp0/100)) cpuTempM=$(($cpuTemp2 % $cpuTemp1)) echo CPU temp"="$cpuTemp1"."$cpuTempM"'C" echo GPU $(/opt/vc/bin/vcgencmd measure_temp)
Per SSH einloggen (default Login: pi/raspberry), Script erstellen und ausführen:
vim ~/temp.sh ... chmod+x ~/temp.sh watch -n 3 ~/temp.sh
Ich habe zwei Controller, die diesen recht ähnlich sind (bestellt bei Ricardo). Sie wurden sofort erkannt und funktionieren tadellos. Falls du andere USB-Controller zu Verfügung hast, die funktionieren oder nicht funktionieren, teile dies doch bitte hier mit.
Damit man ein Spiel spielen kann, muss die Spieldatei in das entsprechende Verzeichnis
/home/pi/RetroPie/roms/<PLATFORM>/ kopiert werden. Der Ordner
/home/pi/RetroPie ist per default als SMB-Share freigegeben (unter Windows im Explorer
\\retropie als Adresse eingeben).
Ich werde hier aus rechtlichen Gründen nicht beschreiben, wie man an die ROMs kommt.
Ein Spiel aus dem Internet herunterzuladen, welches man nicht selbst besitzt, ist selbsterklärend als Verstoss gegen das schweizerische Urheberrechtsgesetz anzusehen. Wie auch Immer: „Wer das Recht hat, ein Computerprogramm zu gebrauchen, darf davon eine Sicherungskopie herstellen; diese Befugnis kann nicht vertraglich wegbedungen werden.“ Quelle Dem Artikel entnehme ich allerdings nicht klar, wie es mit dem Download, im Sinne einer Sicherungskopie, von ROMs aussieht, die man selbst besitzt. Nintendo hat dazu ein eindeutiges Statement verfasst (Anmerkung: meiner Meinung nach steht dort auch viel Bullshit drin, ist aber Off Topic). Da es sich bei Art. 24 Abs. 2 URG jedoch um zwingendes Recht handelt, könnte dies hierzulande kein Problem sein. Dies sind die Resultate meiner oberflächlichen Recherche ohne jede Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, ich bin kein Jurist.
TL;DR: Auch wenn man mit den bekannten Suchmaschinen im Internet tonnenweise ROMs findet, legal ist dies in der Schweiz wenn dann höchstens, solange man eine Originalkopie des Spiels besitzt. Man bewegt sich hier auf jeden Fall zumindest in einer rechtlichen Grauzone.
Ich empfehle als Mediacenter die Distribution OSMC zu installieren. Läuft auf dem Raspberry Pi 1 Model B problemlos. Ohne Übertaktung lassen sich damit beispielsweise FullHD Filme (1080p) von einem SMB-Share abspielen.
Wie es der Name verrät, spielt Mopidy Musik ab. Beispielsweise über den Audio-Jack am Raspberry oder übers Netzwerk (MPD). Die Musik selbst kann sich Mopidy von fast überall her holen. Einige Möglichkeiten: Netzwerkshare (NAS), Spotify, Soundcloud, USB-Festplatte.