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Gegen das geplante Aslyzentrum in Seelisberg im Kanton Uri hat sich Widerstand formiert. Eine Interessensgruppe um den Gemeindepräsidenten versucht den Bau des Asylzentrums zu verhindern. Sie verlangen, dass der Kanton das Projekt stoppt und einen neuen Standort für die Asylunterkunft sucht.
Der Standort im Dorfkern von Seelisberg in unmittelbarer Nähe zu Schulanlagen, Hotels und Restaurants sei für ein Asylzentrum absolut ungeeignet, schreibt die IG "vernünftige Asyllösung für Seelisberg" in einer Mitteilung. Sie befürchtet grosse Veränderungen im Dorfleben und wirtschaftliche Nachteile. Bis zu 60 Asylbewerber sollen im ehemaligen Hotel Löwen untergebracht werden. Dies sei unverhältnismässig viel und und würde fast zehn Prozent der Seelisberger Dorfbevölkerung entsprechen, schreibt die IG weiter. Die Interessensgruppe verlangt, dass der Kanton das Projekt stoppt. Es gebe bessere Standorte in Uri ausserhalb von Kernzonen und abseits von Schulen.
Der Betrieb des Asylzentrums ist vorerst auf zwei Jahre befristet und soll im September starten. Die Leitung des Betriebs übernimmt das Rote Kreuz.