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Die Rede ist von der marktverzerrenden Zusatzsteuer auf Kernenergie, mit welcher der schwedische Staat die Gestehungskosten des Nuklearstroms übermässig belastet. Die steuerliche Mehrbelastung beträgt im Falle von Ringhals 2,8 Öre/kWh (ca. 0,45 Rp./ kWh). Dies bedeutet für die beiden älteren Blöcke von Ringhals (BWR, 830 MW und PWR, 875 MW) jährliche Steuerabgaben von über CHF 25 Mio. pro Block! Laut Anderson sind nicht in erster Linie die Politiker ein Problem für die Kernenergie in Schweden, sondern es ist die Kernenergiesteuer. "Das ist eine Steuer auf der installierten Leistung, und wenn die Regierung sie nicht abschafft, dann werden wir beispielsweise Barsebäck-2 aus eigenem Interesse abschalten, weil sich der Betrieb so nicht mehr lohnt."
Quelle
P.S. nach NucNet vom 3. März 2003