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Nach dem Zweitrunden-Aus in Madrid gegen Grigor Dimitrov war Djokovic in Rom darum bemüht, Selbstvertrauen zu tanken. In den ersten Runden gelang ihm dies, Albert Montanes und der zu unkonstante Alexander Dolgopolow waren aber nur bedingt valable Gradmesser.
Klare Führung verspielt
Gegen Berdych startete Djokovic optimal, gewann 11 der ersten 15 Games und führte 6:2, 5:2. Statt nun aber den Halbfinaleinzug unter Dach und Fach zu bringen, liess er plötzlich nach und es schlichen sich Mängel in sein Spiel ein, die es dem Tschechen erlaubten, immer stärker aufzukommen.
Grosse Sorgen muss sich Djokovic hinsichtlich seines erklärten Saisonziels - dem erstmaligen Gewinn der French Open - nicht machen, hat er doch in Monte Carlo bereits bewiesen, dass er auch auf Sand alle Spieler bezwingen kann. «Ich werde früh nach Paris reisen und in aller Ruhe vorbereiten», so die Weltnummer 1.
Berdych nun gegen Nadal
Berdych seinerseits trat nicht auf wie ein Spieler, der 13 von 14 Duellen mit Djokovic, darunter die letzten 11, verloren hat. Mutig suchte er weiter sein Heil in der Offensive, suchte und fand die Platzecken und zog schliesslich zum ersten Mal in den Halbfinal von Rom ein. Dort trifft er auf Rafael Nadal, der gegen David Ferrer mit 6:4, 4:6, 6:2 gewann.