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EM Qualifikation ohne Fortsetzung
Eigentlich hätten die Junioren Europameisterschaften schon im Juni stattgefunden, wurden dann aber Corona-bedingt in den August verschoben. So war auch das Qualifikationsrennen ein anderes als geplant. An die Stelle von einem National League Triathlon in der Schweiz, traten die Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Sprintdistanz am 27. Juli.
Nach zwei Wochen Trainingslager in Davos mit dem Nationalkader fuhren die Schweizer Triathleten zusammen an den österreichischen Wallsee, wo der Wettkampf stattfinden würde. Nico Montavon, der Nationaltrainer der Junioren schaute mit uns die Strecken an. Es war wichtig, den Verlauf der Rennstrecke gut zu kennen, da wir nach einander im Intervallstart starten würden.
Mein Ziel war es, zweitbeste Schweizerin zu werden, da dies eine Qualifikation für die Junioren EM bedeutete.
Am Wettkampftag konnte ich ungefähr die Leistung zeigen, die ich mir erhoffte. Als ich im Ziel erfuhr, dass ich zweite hinter Anja Weber geworden war, freute ich mich riesig.
Leider wurden die Europameisterschaften zwei Wochen bevor wir die Reise nach Tartu, Estland angetreten hätten, abgesagt. Darüber war ich sehr traurig, denn die Teilnahme und eine gute Platzierung in Tartu wäre mein grösstes Ziel für diese Saison gewesen.
Dass ich stattdessen an dem Datum, die Goldmedaille bei den Duathlon Schweizermeisterschaften in der Kategorie U20 gewinnen konnte, war nur ein schwacher Trost, aber besser als keinen Wettkampf zu machen.