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Vom Läckerli-Huus haben diese zwei Lokomotiven der SBB den Weg unter unseren Christbaum gefunden. Beide sind logischerweise gefüllt mit Läckerli. Die Dampflok trägt in ihrem Tender statt der Kohle Lakritze mit.
Mit dabei war auch etwas Geschichte zu den beiden Fahrzeugen.
Elektrotriebwagen RAe 2/4 Nr 1001 Wohl eher bekannt unter dem Namen Roter Pfeil. Vor allem um der zunehmenden Konkurrenz durch das Automobil begegnen zu können planten die SBB ab 1930 die Anschaffung leichter, einfach zu bedienender und rasch verkehrender Motorwagen, um mit ihnen vorhandene Fahrplanlücken auszufüllen und die Anschlüsse an die grossen Verkehrszentren zu verbessern. Ursprünglich sollte auch eine neue Zugsgattung geschaffen werden, der sogenannte Tramzug. Auch der Einsatz für Gesellschaftsfahrten wurde in dieses Konzept aufgenommen.
Die erste Probefahrt fand am 25. März 1935 statt und führte von Zürich nach Romanshorn. Zeitweise wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 147 km/h erreicht.
Dampflokomotive C 5/6 Nr 2978 ist im Volksmund vielleicht noch bekannt als der Elefant. Der zunehmende Verkehr auf der Gotthardstrecke erforderte stärkere Lokomotiven. So blieb nur noch der Schritt zur Fünfkuppler-Maschine. Zwischen 1913 und 1917 lieferte die damalige SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) die insgesamt 30 C 5/6 als grösste je gebaute SBB-Dampflokomotiven. Als 1917 die C 5/6 Nr 2978 abgeliefert wurde, war dies gleichzeitig die letzte Normalspur-Dampflokomotive, die von den SBB übernommen wurde. Später wurden nur noch Elektro- und Dieselloks beschafft. Die mächtigen C 5/6, die vom Personal liebevoll als Elefanten bezeichnet wurden, gelangten vor allen Zugskategorien auf der Bergstrecke zum Einsatz und waren auch im schweren Güterzugsdienst auf den Talstrecken anzutreffen. Nach der Elektrifizierung am Gotthard wurden sie dann in den Zwanziger Jahren grösstenteils ins Flachland abgedrängt und machten sich dort als leistungsfähigste Dampfloks der SBB weiterhin nützlich.