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Je länger die Körperhaare sind, desto dünner sind sie. Die Haarspitzen flachen nämlich an der Spitze ab. Rasiert man sich die Beine, ist nur der untere, dickere Teil des Haares auf der Oberfläche spürbar.
Im Gesicht eines Mannes beobachtet man das beim Phänomen «Dreitage-Bart». Wenn die Haare rasiert worden sind und dann nachwachsen, fühlen sie sich stoppelig an.
Längerfristige Haarentfernung
Um länger haarlos zu bleiben, muss man das Haar samt Wurzel entfernen - zum Beispiel mit Wachs oder einem Epiliergerät. Es besteht jedoch die Gefahr, dass neue Haare dann an der Hautoberfläche einwachsen.
Kristine Heidemeyer, Assistenzärztin bei der Dermatologischen Universitätsklinik Bern, gibt den Rat, vorzubeugen: «Wichtig ist, die Haut nach der Haarentfernung 24 Stunden nicht einzucremen.»
So sollten die Haare weniger einwachsen, weil die Poren offen bleiben. Die Dermatologin sagt dann allerdings, es gebe Leute, bei denen die Haare öfters einwachsen würden - ohne sichtbaren Grund.
Permanente Haarentfernung
Wer die Haare permanent entfernen will, kann sich einer Laserbehandlung unterziehen. Leuten mit sehr hellem, dünnen Haar bringt das laut Dermatologen allerdings nichts.
Beim Lasern wird das Licht vom Farbpigment Melanin im Haar absorbiert. Das Licht wird warm und verödet die Haarwurzel. Da bei sehr hellem Haar das Melanin fehlt, das die Laserstrahlung aufnimmt, funktioniert das nicht.
Eine Alternative ist die «Nadelepilation». Bei dieser Methode wird eine hauchdünne Sonde aus Chirurgenstahl bis zur Haarwurzel eingeführt. Mit einem Stromimpuls wird die Haarwurzel dann zerstört.
So oder so meint die Dermatologin Kristine Heidemeyer: «Alle Haare bringt man mit keiner Methode weg.»