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Der Mann lebte in einem kleinen Dorf nicht weit von der Regionalhauptstadt Nikolajew. Er war lange in einem Betrieb tätig und half dabei seinen Eltern. Der Vater Nikolaj (geb. 1942) erlitt einen Hirnschlag und die Mutter Ljubow (geb. 1949) leidet an hohem Blutdruck. Eines Tages zog sich Nikolaj eine schwere Beinverletzung zu, von der er zwei Jahre lang nichts mehr merkte. Aber danach musste Herr Mamonenko schwere Proben durchstehen: Beinschmerzen, Untersuchungen, Amputation, Arbeitsunfähigkeit.
Dann fand der Mann einen Teilzeitjob. Doch der Lohn reichte kaum für die Lebensmittel und Nebenkosten. Der Mann brauchte Schmerzmittel für seinen Beinstumpf und die Untersuchungen – es bildete sich ein Fleck auf der Leber. Der Mann bat die Spender aus der Schweiz um finanzielle Unterstützung. Dank den gespendeten Mitteln wurde es möglich, Verbandstoff, schmerzstillende Mittel für Nikolaj sowie auch Antibiotika, Arzneien für die Leber zu beschaffen und weitere Untersuchungen zu garantieren. Familie Mamonenko ist sehr dankbar dafür.
Nach der Entlassung aus dem Spital erkrankte Nikolaj an Pleuritis. Dies gab den Antrieb zur Entwicklung des Krebses und der Entstehung von Metastasen im ganzen Körper. Seine Eltern hatten keine Möglichkeit, die Versorgungsleistungen zu bezahlen. Ihre Renten reichten kaum für Herzmittel und schlichtes Essen. Frau Mamonenko wendete sich an Schweizer Gönner mit der Bitte um finanzielle Hilfe und wurde von ihnen erhört. Nikolaj bekam alle Medikamente, aber die Krankheit erwies sich als unbesiegbar und der Mann ist gestorben. Mit dem Rest der Geldüberweisung liessen Frau und Herr Mamonenko das Grabmal für ihren verstorbenen Sohn errichten sowie notwendige Medikamente besorgen. Sie äussern dafür ihre innige Erkenntlichkeit.