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Ausgangspunkt nach Tuors ist Bergün. In nordöstlicher Richtung erstreckt sich das Seitental des Albulatals ca. 7 km bis nach Chants, wo es sich zu zwei weiteren Seitentälern teilt. Ins Val da Ravais-ch und Val Plazbi. Bis zu den Ravais-ch - Seen steigt man weitere 5 km hoch. Bis zuhinterst ins Plazbi vorbei an zwei Alphütten an den Fuss des heute fast unverglescherten imposanten Piz Üertsch sind es von Chants noch etwa 4 km.
Das Val Tuors selbst besteht aus sieben grösseren und kleineren Maiensässiedlungen und ist nicht ganzjährig bewohnt. Die gut gewartete Zufahrtsstrasse bis nach Chants wird jeweils im Frühjahr nach der Schneeschmelze für den öffentlichen Verkehr frei gegeben und bleibt bis zum Wintereinbruch im Spätherbst offen. Als Erstes erreicht man von Bergün aus die Wohnsiedlungen Tuors Davant und Islas, dann Punts d'Alp, und schliesslich Chants, Naz, Chamarchet und Chaclauet. Die vielen Maiensässe in Tuors werden heute mehrheitlich von Feriengästen bewohnt und aufgrund der guten Erreichbarkeit oft auch übers Wochenende besucht. Dann aber auch von mehreren Landwirten, denn das Tal und die höher gelegenen Viehalpen werden immer noch intensiv landwirtschaftlich genutzt. Im Herbst, während der Bündner Hochjagd, sind es die Jäger, die Tuors in grosser Zahl, bevölkern.