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- Mit einem massiven Investitionsprogramm soll hierzulande das Tor zur energetischen Wende aufgestossen werden, fordert SP-Chef Levrat.
- Rund zwölf Milliarden Franken sollen pro Jahr in dieses Projekt fliessen.
Mit privaten und öffentlichen Geldern will der Chef der Sozialdemokraten, Christian Levrat, einen ökologischen Investitionsplan ausstatten. Dieser «echte Marshallplan» soll sich auf Solarenergie und Energieeffizienz konzentrieren.
Für diesen Zweck sollen jährlich zwölf Milliarden Franken in dem Finanztopf zur Verfügung stehen, erklärt Levrat.
Orientiert an politischen Vorgängern
Die Summe möge hoch erscheinen, sagt der Freiburger Ständerat gegenüber Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche». Aber sie repräsentiere letztlich nur den Anteil am Bruttoinlandsprodukt, das die politischen Vorgänger in die Dämme investiert hätten. «Was wir in den 1960er Jahren für die Wasserkraft tun konnten, muss uns im Jahr 2020 für das Klima gelingen.»
Wir müssen alles tun, was wir können, um uns vom Öl zu befreien
Die Sozialdemokraten würden bald «einen sehr präzisen Fahrplan vorlegen, damit wir diesen Plan für erneuerbare Energien am ersten Tag nach den Wahlen umsetzen können», erläutert der Politiker knapp fünf Monate vor den eidgenössischen Wahlen. «Wir müssen alles tun, was wir können, um uns vom Öl zu befreien.»