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Die Zentrale Ausgleichsstelle in Genf ist das zentrale Vollzugsorgan des Bundes im Bereich der Sozialversicherungen der ersten Säule ? AHV, IV und EO. Sie ist als Hauptabteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) angegliedert. Zahlungen von Leistungen der EO werden über die Zentrale Ausgleichsstelle organisiert.
Zivildienst leisten Militärdienstpflichtige, die aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten können. Dieser Dienst an der Allgemeinheit wird in Zusammenarbeit mit den durch die Vollzugsstelle für den Zivildienst anerkannten Einsatzbetrieben durchgeführt. Der Zivildienst leistet Dienste von öffentlichem Interesse, etwa die Pflege von Umwelt, Natur und Kulturgut.
Männer mit Schweizer Bürgerrecht sind schutzdienstpflichtig, sofern sie für die Schutzdienstleistung tauglich sind und nicht Militär- oder Zivildienst leisten. Im Zivilschutz wird unterschieden zwischen Einsätzen bei Katastrophen und Notlagen, Einsätzen für Instandstellungsarbeiten und Einsätzen zugunsten der Gemeinschaft.
Für jedes Kind unter 18 Jahren bzw. für jedes Kind unter 25 Jahren, das sich in einer Ausbildung befindet, haben Dienstleistende einen Anspruch auf eine Zulage für Betreuungskosten der EO. Diese kommt zur Grundentschädigung hinzu. Die Zulage soll konkret Betreuungskosten ersetzen, die angefallen sind, weil die dienstleistende Person abwesend war. Die dienstleistende Person muss dazu den Nachweis dieser zusätzlichen Kosten erbringen. Ausserdem werden Kinderzulagen nur ausgerichtet, wenn der Dienst mindestens zwei zusammenhängende Tage gedauert hat.
Vergütet werden beispielsweise Auslagen für Mahlzeiten ausser Haus, Reise- und Unterbringungskosten für Kinder, die von Drittpersonen betreut werden müssen, Löhne für Familien- und Haushaltshilfen, Entgelte für Kinderkrippen, Tages- und Schulhorte, Reisekosten für Drittpersonen, die im Haushalt der dienstleistenden Person Kinder betreuen usw.
Diese Auslagen werden nur vergütet, wenn die dienstleistende Person diese Betreuungsaufgaben vorgängig regelmässig und dauerhaft selbst ausübte.
Ersetzt werden die tatsächlichen Kosten, höchstens aber 27 Prozent des Höchstbetrages der Gesamtentschädigung. Das entspricht einem maximalen Tagesansatz von 67 Franken.