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Patricia Bucher (*1976) befasst sich mit der Entwicklung einer formalen Bildsprache, deren Grundbestandteile Formen mit elementarem Charakter sind. Oft greift sie dafür auf bestehende Schriftsysteme, Symbole, Zeichen oder Piktogramme zurück, die sie verändert, abwandelt oder neu zusammensetzt. Daraus entsteht eine Formensprache, die gleichzeitig abstrakt und gegenständlich, gleichzeitig modern und archaisch ist. Zu grösseren Kompositionen zusammengefügt und schliesslich in Aquarellen, Webteppichen, Wandmalereien oder Holzreliefs umgesetzt, suggerieren die Werke eine Inhaltlichkeit, die allerdings nicht eindeutig lesbar ist. Auf diese Weise regen die Werke die Fantasie an und evozieren eine Vielzahl an Geschichten, die sowohl auf eine mythische Vergangenheit als auch auf zeitgenössische Aktualität verweisen könnten. Die Ausstellung im Neubau versammelt neueste Arbeiten in einer raumspezifischen Präsentation.