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Die Jährliche Produktion von Mais beträgt rund 677 Millionen Tonnen, die USA ist dabei mit etwa 41 Prozent der Hauptproduzent. Die Menge an Mais die in der EU erzeugt wird, reicht mit 189 Millionen Tonnen Grün- und Silomais und 53 Millionen Tonnen Körnermais aus, um den eigenen Bedarf (ohne den der Beitrittsländer) zu decken.
Mit dem Anbau von Mais wurde schon vor mehreren Jahrtausenden begonnen und mittlerweile gibt es mehr als 3000 kultivierte Sorten an Reis. Im Laufe der Zeit haben sich aber einige Hauptvarietäten abgezeichnet, die sich hauptsächlich in den Eigenschaften der Maiskörner unterscheiden. Hartmais besitzt, wie der Name bereits vermuten lässt, ein hartes Korn mit einer runden Form. Diese Sorte wurde von Kolumbus in Mittelamerika entdeckt und war zur gleichen Zeit auch in der Karibik weit verbreitet. Von Dort aus fand der Hartmais seinen Weg nach Europa, Asien und Afrika. Eine weitere Maissorte neben dem Hartmais ist der Zahnmais, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen den harten, hornigen Außenseiten des Korns ein weiches, mehliges Nährgewebe zu finden ist. Diese Maissorte, sowie Mischsorten aus Hart- und Zahnmais, spielen heute in der Wirtschaft die größte Rolle. Daneben gibt es noch den Puffmais als Variante des Hartmais. Der Puffmais wurde bereits von den Indianern gezüchtet und ist damit eine der ältesten kultivierten Maissorten. Heute wird Mais auch mittels Gentechnik gezüchtet und optimiert. Gentechnisch veränderte Maissorten findet man hauptsächlich in den USA, Argentinien und Kanada.
Rund 70 Prozent des in Deutschland angebauten Mais findet seine Verwendung in Tierfuttermitteln. Die übrigen 30 Prozent werden in der Lebensmittelindustrie zu verschiedenen Produkten weiterverarbeitet. Die bekanntesten und wichtigsten sind Körnermais, wo die Maiskörner vom Kolben gelöst werden ( Konserven), Maisstärke (Maizena), Glukosesirup, Maiskeimöl, Cornflakes, Popcorn, Polenta, Erdnussflips und Maispapier (auch Zigarettenpapier).
Die größten Mengen an Mais werden in den USA weiterverarbeitet und verbraucht (rund 32 % der Weltproduktion). .Auf den nächsten Plätzen folgen China (20%), Brasilien (5,8%) und Mexiko (3,9%). Auf den internationalen Märkten wird nur ein sehr geringer Teil der Maisproduktion gehandelt, da der größte Teil des produzierten Mais direkt im Ursprungsland auch verbraucht wird. Mais wird vor allem nach Lateinamerika und Afrika exportiert. Auch der Nahe Osten und Asien sind bedeutende Importeure von Mais. In Asien wird vor allem von Japan, Südkorea und Taiwan Mais importiert.
Die wichtigsten Handelsplätze für Mais sind das Chicago Board of Trade, die Bolsa de Mercadorias & Futuros, der Marche a Terme International de France, die Budapest Commodity Exchange, die Kanmon Commodity Exchange und die Tokyo Grain Exchange.