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Am 22. September 2017 ist ein Leitfaden verabschiedet worden, der das Verfahren zur Regelung der Abgeltungen und Kompensationen an die Standortregionen der künftigen geologischen Tiefenlager für radioaktive Abfälle beschreibt.
Die Stadt Zürich will ihre Beteiligungen an der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG und an der Aktiengesellschaft für Kernenergiebeteiligungen (Akeb) veräussern. Zur Unterstützung dieses Vorhabens beantragte der Stadtrat einen Kredit von CHF 2,8 Mio.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 die Teilrevision der Kernenergieverordnung (KEV) verabschiedet. Damit werden die Anforderungen an den Sicherheitsnachweis von Kernkraftwerken neu auf Verordnungsstufe geregelt statt wie bisher in einer Richtlinie. Die Änderung tritt auf den 1. Juli 2017 in Kraft.
Am 27. November 2016 hat das Schweizer Stimmvolk die Eidgenössische Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» (Atomausstiegsinitiative) der Grünen mit 54,2% Nein- gegen 45,8% Jastimmen deutlich abgelehnt.
Das Parlament hat in der Schlussabstimmung vom 30. September 2016 das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 verabschiedet. Es enthält ein gesetzliches Verbot von neuen Kernkraftwerken, verzichtet jedoch auf eine Befristung der Betriebsdauer der heutigen Kernkraftwerke.