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Vom Mittelmeerklima verwöhnt
Der Weinbau kam sechs Jahrhunderte vor Christus mit griechischen Einwanderern aus Kleinasien nach Südfrankreich. Genauer nach Marseille. Heute wird in Südfrankreich ein Drittel aller französischen Weine gekeltert.
Zwischen Marseille und der Grenze zu Spanien sind über 300 000 Hektaren Rebfläche bestockt. Das Klima am Mittelmeer und im Hinterland ist perfekt für den Weinbau: Die Sonne scheint 3000 Stunden im Jahr, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind im Sommer gross genug, damit die Trauben ausreifen, ohne ihre natürliche Säure zu verlieren. Seit den 1980er-Jahren setzen die Winzer vermehrt auf Klasse statt Masse. Sie haben ihre Erntemengen beschränkt und neue Methoden im Weinkeller eingeführt, um die Qualität zu verbessern.
Einige der bekanntesten südfranzösischen Rotweine stammen aus Minervois in Languedoc-Roussillon. In der Region, die seit 1985 eine Appellation d’Origine Contrôlée ist, werden vor allem Carignan, Cinsault, Grenache, Mourvèdre und Syrah angebaut. Aus ihnen werden fruchtige Rotweine mit kräftigen Aromen und vollem Körper gekeltert. Ein Beispiel dafür ist der Château Remaury Grande Réserve, eine Cuvée aus Syrah und Mourvèdre, die in Eichenholzfässern ausgebaut wird. Die Trauben für diesen preiswerten Wein wachsen in den Kalksteinhügeln von Azille.
Alle Weine aus Südfrankreich
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