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Chanivaz
(Kt. Waadt, Bez. Morges, Gem. Buchillon).
383 m. Landhaus, am Genfersee und am linken Ufer der Aubonne nahe deren Mündung in den See, von dem 2 km nö. gelegenen Buchillon durch einen Wald getrennt und 1,5 km s. der Station Allaman der Linie Lausanne-Genf.
Der Ort war schon zur Römerzeit besiedelt, was Ueberreste von römischen Gebäuden, Säulenschäfte und ein Bas-Relief mit zwei Gladiatoren bezeugen. 1228: Chanliva;
damals Pfarrkirche. Lag an der einstigen Seestrasse, die näher dem See entlang führte als die heutige. Im 15. Jahrhundert litt die Umgegend unter häufigen räuberischen Ueberfällen auf Durchreisende.