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Matriarchate als herrschaftsfreie Gesellschaften.
von Göttner-Abendroth Heide und Derungs Kurs (Hrsg.).
Edition Amalia Bern, 1997
Inhalt:
In bisher unbekannten Artikeln von verschiedenen Autorinnen und Autoren erscheinen ethnologische Beiträge und Aspekte zu matriarchalen Gesellschaften, die sich von Ostasien bis nach Nord- und Südamerika erstrecken. Hauptartikel sind die Beiträge der bekannten Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth, in denen sie z.B. Matriarchate definiert, ihre herrschaftsfreie Gesellschaftsstruktur hervorhebt oder eine wissenschaftliche Methode zur Erforschung von matriarchalen Gesellschaften und ihrer Mythologie angibt.
An noch bestehenden Gesellschaften bieten die Artikel ausführliche Informationen für das soziale Zusammenleben: die Beziehung von Frauen und Männern, die Muttersippe und ihre Clanorganisation, Heirat und Vererbung in der Mutterlinie, Produktion und Verteilung von Gütern und Arbeit, ökologisches Verhalten und mythologisches Weltverständnis.
Besonders hervorgehoben werden die sozialen, herrschaftsfreien Prinzipien einer matriarchalen Gesellschaft, welche damit andere Grundwerte kennt als die historisch jungen, herrschaftsorientiert-patriarchalen Gesellschaftssysteme.
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Neutral formuliert und wissenschaftlich fundiert, mit historischen und aktuellen ethnologischen und anthropologischen Quellen gut belegt.
Katharina
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