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Wie Unsicherheiten im Wetterbericht verwendet werden. Und was Wahrscheinlichkeiten damit zu tun haben.
Der Umgang mit Unsicherheiten gehört zum Alltag des Wetters. Doch wie können diese Unsicherheiten präsentiert und verständlich gemacht werden? Für jene die einfach wissen wollen, wie das Wetter wird? Und dazu kein fachliches Studium betreiben wollen.
In vielen Situationen besteht bei der Erstellung einer Prognose eine gewisse Unsicherheit. Modelle können sich erheblich unterscheiden oder verschiedene Parameter sind von Natur aus schwer vorhersagbar.
Um Unsicherheiten auszudrücken, ist die Verwendung von Wahrscheinlichkeiten ein gangbarer und praktischer Weg. Die Wettermodelle werden mehrfach verwendet, wo bei die Anfangsbedingungen leicht unterschiedlich aussehen können. Dadurch entsteht eine Vielzahl von Szenarien, welche ein Phänomen (z. B. Gewitter, Aufhellungen, Schauer) in der Gesamtheit des ganzen Szenarios, darstellt. Dieses Vorgehen erlaubt es die Unsicherheiten zu quantifizieren und und in eine Wahrscheinlichkeit umzusetzen.
Im Wetterbericht werden spezifische Begriffe verwendet (Beispiel MeteoSchweiz), anstelle der prozentualen Werte.
Wahrscheinlichkeit
0 bis 20% -> Nicht ausgeschlossen oder ohne bestimmte Angabe
20 bis 40 % -> Möglich
40 bis 70% -> Wahrscheinlich
70 bis 100% Sehr wahrscheinlich oder ohne bestimmte Angabe
Die Eintrittswahrscheinlichkeit bezieht sich auf eine definierte Region (z. B. Unterwallis) und spiegelt nicht unbedingt eine bestimmte Ortschaft wider.
Beispiel gefällig?
Wetterbericht: Morgen Samstag: Teilweise sonnig und bereits am Vormittag Schauer möglich. Am Nachmittag und Abend verbreitet Schauer, lokal auch Gewitter wahrscheinlich.
Auflösung: Zwischen 20 bis 40% Wahrscheinlichkeit von Schauern am Vormittag, mehr als 70% Wahrscheinlichkeit von Schauern am Nachmittag und Abend. 40 bis 70% Wahrscheinlichkeit, dass auch Gewitter auftreten.