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- Wie professionell ist die Gemeinde aufgestellt? Was kann sie leisten, was nicht? Ist die politische Führung ein Vollzeitamt?
- Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Bauverwaltung und politischer Führung?
- Welche Möglichkeiten der Professionalisierung gibt es?
- Welches Know-how gibt es in der Baubehörde, welche Experten könnten beigezogen werden?
- Inwiefern könnten Nachbarsgemeinden oder der Kanton eine Hilfe sein?
- Wo können die professionellen Ressourcen der Investoren genutzt werden?
- Welche Foren (Sprechstunden, interdisziplinäre Arbeitsgruppen, Workshops, Partizipation Bevölkerung) könnten für die Professionalisierung und den Austausch nützlich sein?
Fallbeispiel
Wetzikon ZH: Baubehörde
Gleichzeitig mit der Einführung des Stadtparlaments im Jahr 2014 wurde die Bauabteilung mit ihren insgesamt zwölf Mitarbeitern umstrukturiert. Diese ist nun in die zwei Ressorts Hochbau/Planung und Tiefbau aufgeteilt. Beide Abteilungen werden von einem Geschäftsleiter geführt, der direkt der zuständigen Stadträtin oder dem zuständigen Stadtrat unterstellt ist.
Im Zuge der Reorganisation wurde das Amt des Stadtplaners dem Hochbau statt dem Tiefbau zugeteilt. Seither haben sich die Konflikte zwischen dem eher technisch und normativ orientierten Tiefbauamt und dem eher gestaltungsfreudigen Stadtplaner vermindert.