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Erfunden hat den sexy Zweiteiler der Ingenieur Louis Réard – und zwar kurz nach dem Test der ersten Atombombe, die über der Lagune des Bikini-Atolls im Pazifischen Ozean explodierte. Louis Réard krönte sein Designtalent mit dem sensationellen Erfolg des Bikinis, wie wir ihn bis heute in fast unveränderter Form tragen.
Warum der Bikini Bikini heisst
Gerüchten zufolge stammt das Wort „Bikini” aus dem lateinischen „bi” für zwei und „kini” für Quadratzentimeter. Doch so glaubhaft diese Erklärung auch klingt – richtig ist sie nicht. Vielmehr benannte Réard seinen unerhörten Zweiteiler nach dem Bikini-Atoll. Er hatte sich vom Namen des Schauplatzes inspirieren lassen, der seit der ersten Atombombenzündung der Amerikaner in allen Zeitungen stand.
Präsentation des ersten Bikinis
Am 5. Juli 1946 führte Louis Réard den Bikini in Paris erstmals vor. Doch fand er kein Mannequin, welches diesen Zweiteiler präsentieren wollte. Erst die Nackttänzerin Micheline Bernardini brachte den Mut auf.
Der schönste Schweizer Bikini Auftritt
Den legte Ursula Andress 1962 als Bondgirl hin. Im Film “Dr.No” steigt sie mit einem Zweiteiler aus dem Wasser. Dieses Bikini wurde 2001 für 60’000 Dollar versteigert.
Varianten des Bikinis
Der Microkini bedeckt das Nötigste. Ober- und Unterteil bestehen aus Stoff-Dreiecken. Bei vielen Modellen ist der Po vollkommen unbedeckt. Entstanden ist diese Badebekleidung in den 70-er Jahren.
Der Monokini verzichtet auf das Oberteil. Entworfen wurde diese Mode von dem Österreicher Rudi Gernreich
Der Tankini besteht aus zwei Teilen. Das Oberteil bedeckt einen Teil des Bauches und ist stets ärmellos.