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Das Zika-Virus ist in den USA erstmals nachweislich durch Mücken übertragen worden. Drei Männer und eine Frau seien in Miami von Mücken gestochen und so mit dem Virus infiziert worden, sagte der Gouverneur des südöstlichen Bundesstaates Florida.
Zuvor hatten sich Menschen in den USA nur bei Reisen in von Zika betroffene Regionen sowie beim Sex mit einem infizierten Partner angesteckt. Gesundheitsexperten hatten allerdings schon länger befürchtet, dass Mücken, die das Virus in sich tragen, die USA erreichen und seine Ausbreitung somit deutlich vergrössern könnten.
Blutspenden gestoppt
Aus Angst vor einer Ausbreitung des Virus wurden in zwei Bezirken in Miami vorbeugend alle Blutspenden gestoppt. Diese Massnahme soll laut den Behörden gelten, bis es die Möglichkeit gibt, sämtliche Blutspenden auf das Virus zu testen oder bis eine Technologie eingesetzt werden kann, die das Virus in den Blutspenden neutralisiert.
Das Zika-Virus ist bislang vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik verbreitet, wo es in erster Linie durch Mücken übertragen wird. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika bei einer Infektion von Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen und weitere neurologische Schäden auslösen kann.