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Der Bundesrat hat der Eidgenössischen Medienkommission das Mandat erteilt, die schweizerische Medienlandschaft zu beobachten, konkrete Medienthemen zu analysieren und Empfehlungen zu ausgewählten Fragen abzugeben. Dazu gehören namentlich die Entwicklung des Medienplatzes Schweiz, die Rolle der Medien bei der demokratischen Meinungs- und Willensbildung, der Service public sowie auch Fragen im Zusammenhang mit neuen Technologien. Die Kommission soll ihre Empfehlungen sowie die Resultate ihrer Analysen an den Bundesrat und die Verwaltung richten, aber auch gegenüber der Öffentlichkeit kommunizieren. Die Medienkommission wird jährlich vier bis sechs Mal tagen.
Zum Präsidenten der Kommission hat der Bundesrat den Zürcher Professor Otfried Jarren ernannt. Jarren ist seit dem 1. September 1997 ordentlicher und hauptamtlicher Professor für Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich. Seit dem 1. August 2008 ist er Prorektor für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Zürich und gehört der Universitätsleitung an.
Die Eidgenössische Medienkommission ist eine ausserparlamentarische Verwaltungskommission. Verwaltungskommissionen haben eine beratende und vorbereitende Funktion, aber keine Entscheidungsbefugnisse. Ihr werden insgesamt 15 Mitglieder mit Fachwissen aus den Bereichen Medien und neue Kommunikationstechnologien angehören. Der Bundesrat wird die weiteren Kommissionsmitglieder im Frühling 2013 wählen.