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Torben Søndergaard
Torben Søndergaard ist verheiratet mit Lene Søndergaard, gemeinsam haben sie drei Kinder und leben zurzeit in den USA. Torben ist der Gründer von „The Last Reformation“ (Die Letzte Reformation).
Der Anfang
Ich wuchs in einer nicht-christlichen Familie auf. Am 5. April 1995 hatte ich ein persönliches Erlebnis mit Gott. Ich kehrte zu Gott um und das hat mein Leben vollständig verändert. Seit diesem Tag ist vieles geschehen.
Im Jahr 2001 fastete ich 40 Tage lang und dort begann etwas grosses. Ich habe erlebt wie viele Menschen gerettet, geheilt und von Dämonen befreit wurden. Während der letzten 14 Jahre, habe ich Bücher und Artikel geschrieben, habe gelehrt und Gemeinden gegründet.
Wie ich gerettet wurde
Ich wurde 1976 geboren und wuchs in der dänischen Stadt Brande auf. Wir waren eine normale Familie, Mitglieder in der Staatskirche, wo ich getauft und konfirmiert wurde, doch wie die meisten Leute in Dänemark gingen auch wir nie zur Kirche.
Meine Veränderung begann als ich eines Tages einen guten Freund besuchte. Ich sah eine Bibel auf seinem Bett und er sagte mir, dass er Christ geworden sei und jetzt eine Freikirche besuche.
Ich dachte, er hätte eine Hirnwäsche bekommen und dass er in einer gefährlichen Sekte gelandet sei, was ich ihm auch sagte. Aber gleichzeitig war ich auch neugierig…
Eines Tages schaute ich zusammen mit einem Freund eine Fernsehsendung einer Kirche aus Kopenhagen an. Dort sah ich, wie ein paar Menschen nach vorne gingen, damit für sie gebetet würde. Der Pastor legte ihnen die Hände auf und betete. Mir viel ein Mädchen auf, welchem nach dem Gebet die Tränen über das Gesicht liefen. Dies bewirkte etwas in mir. Ich war sehr überrascht und dachte: Hat sie etwas gespürt? Kann man Gott spüren?
Ich überlegte mir, dass ich getauft und konfirmiert worden war, aber dass ich Gott nie erlebt habe, doch wenn es möglich ist Gott zu sehen und zu spüren, dann wollte ich das auch erleben. Und zur grossen Überraschung meines Freundes, entschied ich mich, dass ich am nächsten Tag mit ihm zur Kirche gehen würde.
Am nächsten Tag, stand ich nun in einer Kirche, zusammen mit vielen anderen Leuten. Sie sangen zu Gott, hatten ihre Hände erhoben und einige sprachen in Zungen. Mein erster Gedanke war, dass ich vermutlich der einzig normale Mensch anwesend sei. Doch an diesem Abend erlebte ich etwas Besonderes. Als der Redner fragte, ob jemand hier sei, der Jesus als persönlichen Retter annehmen möchte, wusste ich, dass er zu mir sprach. Ich stand auf und bat Jesus mein Herr und Retter zu werden. Ich wusste nicht viel darüber, aber etwas geschah mit mir.
Später am Abend legte der Prediger seine Hände auf meinen Kopf und betete. Dann spürte ich wie ein Feuer, welches durch meinen ganzen Körper ging. Es ist schwierig zu beschreiben, aber es war sehr real und grossartig. Seit diesem Tag hat sich mein Leben verändert.
Es war der 5. April 1995, als ich Jesus bat mein Herr und Retter zu sein, welcher er auch wurde. Seit da hat sich viel verändert. Zuvor hatte ich Angst vor dem Sterben. Wenn ich Abends auf dem Bett sass, dachte ich oft, dass eines Tages alles vorüber sei, dass ich eines Tages nicht mehr leben werde. Der Gedanke daran machte mich unruhig, er machte mir Angst. Diese Angst ist augenblicklich und komplett verschwunden, als ich Jesus in mein Leben eingeladen habe.
Nun hatte ich den Sinn des Lebens gefunden. Danach hatte ich schon mein ganzes Leben gesucht. Ich dachte immer, dass es mehr im Leben geben muss als Ausbildung, Heirat, Kinder bekommen, Enkel… und am Schluss wird man alt und stirbt. Als ich Jesus in mein Leben einlud, fand ich was ich gesucht hatte. Diese Leere tief in mir drin, war nun komplett aufgefüllt. Jeder Mensch hat diese Leere in sich drin und nur Jesus kann sie füllen. Jesus ist die Antwort.
Nach meinem Erlebnis mit Jesus fand ich heraus, dass Gott zu mir sprechen kann. Zum Beispiel, ging ich fünf Monate später an ein christliches Konzert in Aalborg, wo Gott zu mir sprach. Er sagte, dass hinter mir das Mädchen steht, das später meine Frau werden würde. Ich drehte mich um und schaute sie an. Nach dem Konzert fuhr ich mit einem Freund nachhause. Ich sagte ihm, dass ich gerade meine zukünftige Frau getroffen hätte, dass ich aber nicht wüsste, wer sie war, wie sie hieß oder woher sie kam. Doch Gott hatte mir gesagt, dass sie meine Frau wird. Zuhause bat ich Gott, dass er uns zusammenbringen würde, denn ich wusste ja nichts über sie. Ungefähr drei Monate später trafen wir uns wieder und heute sind wir verheiratet und haben drei Kinder.
Ich sah keine Frucht
Fünf Jahre vergingen und ich begann mehr über mein Leben mit Gott nachzudenken. Ich kam zu dem Schluss, dass es in meinem Leben keine Frucht gab. Ich sah nicht wie Menschen geheilt, freigesetzt oder gerettet wurden. Das betrübte mich und nachdem ich einige aussagestarke Bibelstellen gelesen hatte, begann ich ein 40 tägiges Fasten, welches so einiges in meinem Leben veränderte.
Kurz gesagt: Meine Augen wurden mehr für Gottes Wort und das Evangelium geöffnet. Ich fing an zu verstehen, wie lauwarm wir Christen sind und wie weit wir uns von der Wahrheit entfernt haben. Ich sah, dass Gott mich rief sein Wort kompromisslos zu predigen, was leider in unserem Land nur selten geschieht. Ich hörte auch wie Gott mir sagte, dass ich ein Buch schreiben soll, welches die Täuschung in der wir Christen leben aufdeckt. Es war eine sehr starke Erfahrung. Während der nächsten elf Tage erlebte ich, wie Gott mir jeden Tag ein Kapitel des Buches gab, und wie er mir auf wunderbare Art sein Wort öffnete.
Als das Buch fertig war, sagte mir Gott, dass ich noch warten und es erst veröffentlichen soll, wenn er es mir sagte. Dies geschah fast drei Jahre später, im Oktober 2003. Es war sehr speziell. Ich betete und spürte am Anfang nicht viel, aber plötzlich sprach Gott zu mir und sage, dass jetzt die richtige Zeit sei, dass „Die Gesunde Glaubenslehre“ veröffentlicht wird. Und er sagte mir ich solle zuvor noch eine kurze Einführung und das Zeugnis beifügen wie es zu diesem Buch kam, wie es geboren wurde. Und am Schluss kam noch ein Schlusswort dazu, der Titel heisst: „Drei Jahre später“. Dort habe ich das Ganze noch etwas zusammengefasst und die gesunde Glaubenslehre etwas vertieft.
Wie bereits gesagt, habe ich während der letzten Jahre, viele spannende und neue Dinge erlebt. Viele Menschen wurden geheilt. Jesus ist nicht tot! Er lebt! Er heilt und rettet immer noch Menschen. Ja, das Evangelium ist wahr was Heilung, Errettung und Freisetzung angeht, aber auch was das Gericht und ewige Verdammnis (Hölle) betrifft. Mein Wunsch ist es, dass Menschen nicht verloren gehen, sondern, dass sie zu Christus umkehren, damit sie gerettet werden können. Ausserdem wünsche ich mir, dass der Leib Christi aufsteht und das Leben führt, zu dem wir berufen sind.
Gott segne Dich!
Torben Søndergaard
September 2015