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Neue Anforderungen an die MSC-Herkunftsnachweiskette
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Die neuen und überarbeiteten MSC-Dokumente, die am 26. Oktober 2022 veröffentlicht wurden, werden am 1. Mai 2023 in Kraft treten. Die wichtigsten Änderungen sind im Folgenden zusammengefasst:
Neue Regeln für inakzeptables Verhalten von Inhabern von MSC-Zertifikaten
Neue Regeln für inakzeptables Verhalten von MSC-Zertifikatsinhabern und Anpassungen im Datenmanagement der Zertifikatsinhaber. Die Allgemeinen Zertifizierungsanforderungen (GCR) v2.5, Abschnitte 4.8 «Vertrag» und 7.4 «Aussetzung oder Entzug der Zertifizierung» enthalten nun neue Klauseln.
Alle arbeitspolitischen Massnahmen sind nun in einem Dokument zusammengefasst, das eine obligatorische Anforderung an die Eignung der Arbeitnehmer enthält. Die MSC-Anforderungen an die Eignung von Arbeitskräften enthalten die folgenden wesentlichen Eignungsvoraussetzungen:
Alle MSC/CoC-Organisationen dürfen nicht wegen Zwangs- oder Kinderarbeit verurteilt worden sein. Eine Erklärung zur Zwangs- und Kinderarbeit ist nun erforderlich (Zusätzliche Anforderungen für CoC-Organisationen auf See).
Durchführung eines Arbeits-Audits durch eine dritte Partei oder Einreichung eines MSC CoC-Formulars zur Selbstbewertung der Arbeitsbedingungen. Dies gilt für alle an Land ansässigen MSC CoC-Organisationen und ihre Unterauftragnehmer, die zertifizierte Produkte manuell entladen, verpacken und verarbeiten (unabhängig vom geografischen Standort).
Die aktualisierte Version 1.2 der CoC Seegras-Anforderungen wurde veröffentlicht, um das gemeinsame ASC-MSC Seegras-Abkommen (MASI) zu ersetzen. Inhaber von CoC-Zertifikaten für Seegras benötigen neue rechtliche Verträge mit MSCI und angepasste CoC-Vertragsbedingungen mit CABs. Dieses Dokument tritt am 1. Dezember 2022 in Kraft.