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Greta Gantenbein, geb. 1948 in Zürich, lebte nach dem frühen Tod ihrer Mutter bei ihrer Patin und deren Mann, bis sie in Neuenburg in ein Internat kam, um dort Französisch und das Haushalten zu erlernen. Danach machte sie eine Lehre als Zahnarztgehilfin und reiste, als sie den Abschluss in der Tasche hatte, nach England und Italien, um sich dort zwei weitere Sprachen anzueignen. Anfang 1969 stolperte sie in der »Annabelle« zufällig über ein Inserat der Swissair, die Air-Hostessen suchte. Greta, die ledig Huber hieß, passte ins Anforderungsprofil, bestand das Auswahlverfahren und begann im Oktober desselben Jahres mit der Ausbildung. 1977 heiratete sie, hängte den geliebten Job an den Nagel und bekam zwei Kinder. Die Scheidung erfolgte, als diese drei und fünf Jahre alt waren, und war in vielerlei Hinsicht existenzbedrohend – aber auch befreiend. Und sie brachte sie zurück in die Lüfte. Als sich Greta Gantenbein 2006 pensionieren ließ, konnte sie auf dreißig Jahre Berufserfahrung als Air-Hostess zurückblicken. Vor einem Jahr begann sie damit, ihre Erinnerungen aufzuschreiben, um »das Kapitel Swissair ad acta zu legen und mein Leben aufzuräumen«. Dass sie jemals veröffentlicht werden würden, damit hat sie nicht gerechnet. Greta Gantenbein lebt heute im Aargau.