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Die Stadt Freiburg will die Tempo-30-Zonen in der Kantonshauptstadt erheblich ausweiten und zwar nicht nur in den Wohnquartieren, sondern auch auf den Hauptverkehrsachsen. Nach der Aufhebung zahlreicher oberirdischer Parkplätze, den überrissenen Parkgebühren, die zu den höchsten in der Schweiz gehören, der Ausweitung der gebührenpflichtigen Parkzeiten, der Sperrung von vielen Strassen und dem chaotischen Baustellenmanagement setzen die Behörden der Stadt Freiburg mit der allgemeinen Einführung von Tempo ihre Bemühungen fort, die Autofahrenden zu attackieren und sie auf effektive Weise aus der Stadt zu verbannen!
Unsere Sektion wollte wissen, was die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Freiburg von den Tempo-30-Zonen halten. Sie beauftragte deshalb das Institut GFS mit der Durchführung einer repräsentativen Umfrage zu diesem Thema. Diese zeigt klar dass die Mehrheit der Freiburgerinnen und Freiburger gegen eine generelle Einführung von Tempo-30-Zonen ist.
Die Intention des TCS darf nicht missverstanden werden. Unser Club hat nichts gegen Tempo-30-Zonen in Wohnquartieren. Wir sind aber der Meinung, dass gewisse wichtige Verkehrsachsen nicht in Tempo-30-Zonen umgewandelt werden dürfen. Es überwiegt der Eindruck – auch bei der Mehrheit der Freiburger Bürgerinnen und Bürger –, dass die Behörden der Stadt Massnahmen gegen Autofahrende ergreifen, ohne ihnen Alternativen anzubieten und ohne eine tatsächliche Entlastung zu bewirken. Beim TCS streitet niemand ab, dass der Verkehr in der Freiburger Agglomeration reduziert werden muss. Unsere Sektion wehrt sich jedoch gegen das dogmatische Vorgehen der Behörden, die immer mehr Massnahmen gegen die Autofahrenden einführen.
Ich nutze die Gelegenheit, um Ihnen für Ihre Treue zu unserem Club zu danken und Ihnen schöne und hoffnungsvolle Frühlingstage zu wünschen.
Eric Collomb
Präsident der Sektion