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UNTERSTÜTZUNG PROJEKT UGANDA
2021-2023-UGA-SDG 1 / Stiftung Licht für vergessene Kinder
2021-2023-UGA-SDG 1 / Stiftung Licht für vergessene Kinder
Uganda, Chopalwor
Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt im Norden an den Südsudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania, im Südwesten an Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Die Grenzen zu Kenia und Tansania verlaufen zum Teil durch den Victoriasee und durch den Süden des Landes verläuft der Äquator. Hauptstadt und grösste Stadt ist Kampala.
In Uganda leben über 60 Völker zusammen, die jeweils eigene Sprachen, Kulturen, Bräuche und Religionen haben. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung, insgesamt 60% sind Bantu, die in den Gebieten südlich und westlich des Kiogasees leben. Das grösste Bantuvolk sind die Baganda. Der Landesname Uganda bezieht sich auf das deren Königreich Buganda.
Die Stiftung Licht für vergessene Kinder bezweckt die Unterstützung von Waisenkindern und von verlassenen oder in Not geratenen Kindern im In- und Ausland. Zurzeit unterstützt die Stiftung Projekte in Indien und Uganda. Nach zwei abgeschlossenen Projekten zur Unterstützung von Waisenkindern in Uganda, suchte die Stiftung im Jahr 2014 ein neues Projekt. Sie haben verschiedene Möglichkeiten evaluiert und sich für das Projekt „Home of Joy“ in der Stadt Masindi entschieden. Im Jahr 2018 erfolgte dann der Umzug in den Ort Chopalwor.
Im Jahr 2014 hat die Stiftung das Waisenhaus «Home of Joy» in einer existierenden Kircheninfrastruktur in der Stadt Masindi mit sechs Kindern eröffnet. Das Projekt hat sich laufend weiterentwickelt, immer mehr Kinder haben ein Zuhause gefunden und im Jahr 2018 ergab sich die Möglichkeit, in einem Nachbardorf eine ganz neue Anlage zu bauen. In Chopalwor konnten die Stiftung auf einem eigenen Stück Land ein neues Waisenhaus mit Platz für 40 Kinder errichten. Dazu unterstützen sie in der unmittelbaren Umgebung eine kleine Primarschule, eine Maismühle sowie eine Schneiderei mit Kleiderladen. Ende Jahr 2020 lebten bereits 30 Kinder im Waisenhaus.
Jahr 2022 / 2023
Im Januar 2022 wurden die Schulen wieder geöffnet, jedoch nahmen viel weniger Kinder am Unterricht teil als vor dem Lockdown. Während der Corona-Pandemie mussten zahlreich Jugendliche eine Arbeit aufnehmen, um ihre Familien zu unterstützen. Viele sind deshalb, oder wegen des höheren Schulgeldes, nicht mehr in die Schulen zurückgekehrt. Das Schulgeld hat sich massiv erhöht, da die Schulen die Kosten der Schulbetriebe einfach auf die verbleibenden Schüler aufgeteilt haben.
Hunger und Armut haben im Land weiter zugenommen und es ist nach wie vor schwierig die täglichen Grundbedürfnisse sicher zu stellen. Die Kinder und Angestellten des Waisenhauses «Home of Joy» sind dank vielseitiger Unterstützung gut versorgt. Das Ziel ist es, ein Grossteil der Nahrungsmittel von den eigenen Feldern und von den Nachbaren zu beziehen und dadurch die Kosten für Lebensmittel zu senken.
Jahr 2021Im März 2020 verhängte Uganda einen Lockdown und sämtliche Schulen im Land wurden geschlossen. Die 30 Kinder im «Home of Joy» konnten nicht mehr den ordentlichen Schulunterricht besuchen und im Waisenhaus galten sehr strikte Zugangsbeschränkungen. Die Kinder wurden stufengerecht zu Hause unterrichtet. Dazu kam, dass sich die Lebensmittelpreise schnell erhöhten und Uganda auf eine Hungersnot zusteuerte. Durch Corona ist die gesamte Logistik im Land zusammengebrochen und die Felder konnten nicht richtig bewirtschaftet werden. Es war eine gewaltige Herausforderung, genügend Nahrungsmittel zu beschaffen und diese nach Chopalwor zu bringen.
Website Stiftung Licht für
vergessene Kinder