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Neues MIT-Projekt 17.09.2019, 09:55 Uhr
3D-Drucker stellt fertige Elektronik her
MIT-Forschern ist es gelungen, Geräte mit interner Elektronik mit einem 3D-Drucker herzustellen. Dazu entwickelten sie ein spezielles Filament, das aus Fasern mit einer komplexen elektronischen Struktur besteht.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neuartiges Filament entwickelt, aus dem in einem Arbeitsgang Geräte mit interner Elektronik produziert werden können. Flugzeugflügel, die aus diesem Material gedruckt werden, könnten durch Lichtemission direkt anzeigen, wenn sich feine, aber dennoch gefährliche Risse bilden.
Das Filament besteht aus Fasern mit einer komplexen inneren elektronischen Struktur. Umhüllt ist sie von Kunststoff. Beim Drucken bilden die elektronischen Strukturen optoelektronische Schaltkreise. Diese können nicht nur Licht erzeugen, sondern auch ihre Umwelt erkennen, mit ihr kommunizieren oder Energie speichern.
Gabriel Loke, Doktorand bei den Professoren John Joannopoulos und Yoel Fink, beschreibt das Verfahren in einem Beitrag der Fachzeitschrift "Nature Communications". Loke hat einen 3D-Drucker mit einer speziellen Düse ausgestattet. Der Kunststoff, den er verwendet hat, schmilzt bei einer deutlich niedrigeren Temperatur als das im Normalfall genutzte Material. Aus diesem Grund wird die interne Elektronik beim Druck nicht zerstört.