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… sind natürlich vorkommende feste Körper, die eine bestimmte Form haben:
fast alle Minerale bilden in ihrer Form Kristalle.
Alle Gesteine, Edelsteine und Metalle sind aus Mineralen aufgebaut.
Mineralien sind anorganische Körper die in natürlicher und fester Art vorkommt auf der Erde. Einfach gesagt, das „Gebrösmele“ wenn ich einen Stein zerkleinere und in eben die Mineralien aufspalte.
Gestein:
Gestein/Stein ist ein kompaktes Objekt aus einem Mineral oder Gestein. Kleine Steine nennt man Kies, Schotter oder Sand. Der wohl grösste freiliegende Stein fand ich auf meiner Australienreise, den rötlich scheinenden Eyers Rock.
Im Unterschied zum Fels hat ein Stein keinen festen Kontakt mehr zu der Gesteinseinheit, der er ursprünglich angehört hat, unabhängig davon, ob noch am originalen Platz liegen (in situ) oder nicht (disloziert). Umgangssprachlich verwendet man „Stein“ für ein Gestein, also für eine feste, im Laufe der Erdgeschichte entstandene mineralische Masse. Dafür werden Steine auch gern „Fels“, „Felsbrocken“ genannt. Altertümlich (in Orts- und Flurnamen) und im Dialekt steht „Stein“ meist für Fels (siehe dort).
Kies:
Der Begriff Kies (von mittelhochdeutsch kis = grobkörniger steiniger Sand) bezeichnet ein weitverbreitetes Sediment, das im oberdeutschen Raum auch Schotter genannt wird. Hierbei handelt es sich im Allgemeinen um eine Ansammlung von in Flüssen und Bächen rundgeschliffenen kleinen Steinen, umgangssprachlich Kieselsteine. Der Transport in Bächen und Flüssen erfolgt als Bodenfracht. Größere Steine werden Gerölle oder Geschiebe genannt (unrunde oder scharfkantige Formen heissen hingegen Schutt).
Da Kies im Gegensatz zum Humus keine für Pflanzen nahrhaften Stoffe enthält und Wasser durch ihn hindurch gut abläuft, wird er nur spärlich bewachsen. Aufgrund der guten Durchlässigkeit für Wasser wird Kies auch für die Drainage von feuchtem Untergrund verwendet.
– Sand ist verwittertes, zerbröseltes Gestein. Sand ist für die Bau- und Glasindustrie sehr wichtig. Aus Sand wird durch Schmelzen beispielsweise Glas hergestellt.
– Ton ist Vulkangestein, das verwittert ist. Ton kommt unter der Erde vor und dient uns Menschen als Baumaterial – zum Beispiel in Form von Tonziegeln. Aus Ton kann man ausserdem Geschirr oder auch bewundernswerte Kunstwerke, sogenannte Plastiken herstellen
– Lehm gibt es fast überall auf der Erde. Er besteht aus Ton, Sand und Feinsand.
– Schiefer ist ein Gestein, das in vielen Schichten aufgebaut ist. In Deutschland wird Schiefer für Dachziegel verwendet.
– Feldspat ist das häufigste Mineral in der Erdkruste, der äussersten Erdschicht. Feldspat kommt unter anderem in Magma-Gestein vor und wird zB. als Schmuckstein verwendet.
– Quarz wird auch Bergkristall genannt. Quarz ist das zweithäufigste Mineral der Erdkruste – nach Feldspat. Quarz wird weltweit als Rohstoff für die Keramik-, Glas- und Zementherstellung verwendet.
– Findlinge:
Findlinge nennt man Steine welche von einem Gletscher „verschleppt“ wurden. Diese sind ab und zu einige Hundert oder Tausend Meter vom eigentlichen Fels zu finden.
Edelsteine:
Edelsteine sind Minerale, die besonders selten vorkommen, transparent und äusserst hart sind, wie Smaragde, Diamanten oder Rubine.
Der Diamant ist das härteste Mineral, das wir kennen. Diamanten entstehen in einer Tiefe von etwa 150 Kilometern. Erst durch Vulkanausbrüche werden sie aus den tieferen Erdschichten weiter nach oben befördert und in Minen abgebaut
Brillanten sind Diamanten, die einen ganz besonderen Schliff bekommen haben.
Kristall ist nicht etwa die Bezeichnung für einen besonderen Stein, sondern für eine ganz bestimmte, regelmäßige Struktur eines Materials. Oft sind die Strukturen aber so klein, dass wir sie mit dem bloßen Auge nicht sehen können.
Metalle:
Zu den sogenannten Edelmetallen gehören zum Beispiel Gold und Silber. Metalle gelten dann als „edel“, wenn sie besonders widerstandsfähig sind. Edelmetalle wie Gold und Silber werden unter anderem in Minen unter der Erde abgebaut.
Zu den unedlen, nicht so widerstandsfähigen Metallen zählt beispielsweise Eisen. Metalle sind in der Natur in Gestein eingebunden, von dem sie erst getrennt werden müssen.
Besonderheit Bernstein.
Bernstein ist – obwohl er so heisst – kein Stein, sondern Baumharz, das mehrere Millionen Jahre alt ist. Deshalb gehört Bernstein streng genommen auch nicht zu den Edelsteinen. Bernstein wird trotzdem oft als „Schmuckstein“ bezeichnet. Wer an der Ostsee spazieren geht, kann Bernstein finden, der vom Meer an Land gespült wurde.
Wenn die ätherischen Öle abdampfen verdichtet sich das Harz zunehmend und die Struktur wird fester. Die meisten Harze aus dem Baltikum besitzen ein Alter von 35 Millionen Jahren. Die Schichten, in welche die Bäume eingebettet wurden, werden heute vom Meer abgetragen oder durch den Bergbau angegangen, beziehungsweise ausgegraben. Die Förderung findet mehrheitlich im Samland (um Kalinigrad) statt, entweder durch Fischen oder Aufsammeln an der Küste. Durch seine geringe Dichte von rund 1.06 Gramm pro Kubikzentimeter schwimmt baltischer Bernstein im Meerwasser.
Katharinas Bericht hier.
Fossile Brennstoffe:
Anders als die leblosen Gesteine sind fossile Brennstoffe „organisch“. Das heisst, sie sind Überreste von Pflanzen und Tieren, die über Jahrmillionen verwittert sind.
Fossile Brennstoffe sind unter anderem: Kohle, Erdgas und Erdöl. Ein Großteil unserer Energieversorgung, zum Beispiel für die Heizung, stammt aus fossilen Brennstoffen.
Moor und Torf: Abgestorbenen Pflanzenreste können im Moor nicht vollständig verwittern, denn dazu ist Sauerstoff notwendig. Aber Sauerstoff ist im Moor nur sehr wenig vorhanden. Aus diesen Pflanzenüberresten entsteht Torf.
– Früher diente Torf als Brennstoff.
– Heute wird er im Gartenbau verwendet. Aber nicht nur das Moor-„Produkt“ Torf ist nützlich. Auch Moorschlamm kommt zum Einsatz: etwa als heilendes Moorbad.
Etwas Gesteinskunde aus der Binntalwanderung am 15. August 2020 hier.