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Äthiopien Kulturreisen
Die Wiege der Menschheit
Äthiopiens kulturelle Schätze
Wurzeln des Christlichen
Äthiopien war eines der ersten Regionen Afrikas, die schon christlich waren, bevor sich die Bibel nach Europa verbreitete. Ebenso war das Land nie von einer fremden Kolonialmacht beherrscht. Christliche Zeugnisse finden sich überall, wie zum Beispiel die monolithischen Kirchen von Lalibela, welche im zwölften Jahrhundert aus Basaltfelsen herausgehauen wurden und als Symbole der Verbundenheit der äthiopischen Christen mit dem Heiligen Land galten.
UNESCO-Weltkulturerbe
Von der UNESCO wurden in Äthiopien neben den Lalibela-Kirchen die Kaiserstadt Aksum, Gonder und die Stadt Harar zum Weltkulturerbe erklärt. In der Kapelle Maria Zion neben der Kathedrale von Aksum soll sich die Bundeslade mit den Gesetzestafeln der Zehn Gebote des Mose befinden.
Geschichte und grandiose Natur
Besucher passieren auf ihrer Entdeckungsreise durch Äthiopien die in 2'500 Metern Höhe gelegene Stadt Gonder, amharisch Gondar. Der Legende nach soll König Fasilidas von einem Büffel zu einem Wassertrog geleitet worden sein. Dort sagte ihm ein Einsiedler, er solle an genau dieser Stelle eine Stadt gründen und dort einen Palast erbauen. Die heute noch stehenden Gebäude üben auf Besucher einen besonderen Reiz aus. Vom Dach des Palastes haben Reisende einen grandiosen Blick auf die alte Ritterstadt. In der Nähe befinden sich die Simien Berge mit dem Simien Mountains Nationalpark, dessen Felsen sich bis in die Riege der Viertausender erheben. Mit 4'624 Metern Höhe ist der Ras Daschen der höchste dieser Giganten. Unter den Bergen befinden sich Schluchten, wo Wasserfälle mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzen. Die Berge sind sowohl Heimat der Gelada Paviane als auch die der Wölfe, Steinböcke, Füchse und Lämmergeier. Südlich von Bahir erleben Reisende ein weiteres atemberaubendes Schauspiel. Einer der Quellflüsse des Blauen Nils rauscht über 40 Meter in die Tiefe.
Land der Mythen
Äthiopien versteht sich als Land geprägt von Mythen, in dem grosse religiöse Feste gepflegt werden. Im Januar wird beim farbenprächtigen Timkat-Fest der Geburt Jesu gedacht.