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Nach Angaben seines Wahlkampf-Teams vom Montag befand sich der 61-Jährige auf dem Flug in einer medizinischen Maschine von der Hauptstadt Brazzaville nach Frankreich, als er Atemwegskomplikationen bekam. Kurz nach der Landung sei er gestorben, sagte sein Wahlkampfleiter Christian Cyr Mayanda.
Bei der Abstimmung am Sonntag war Kolélas wichtigster Herausforderer von Staatschef Denis Sassou-Nguesso. 2016 hatte er bei der Präsidentenwahl die zweitmeisten Stimmen bekommen. Allerdings wurden auch dieses Mal keinem Gegenkandidaten wirkliche Siegeschancen eingeräumt.
Amtsinhaber Sassou-Nguesso kam 1979 durch einen Militärputsch an die Macht. 1992 verlor er die ersten Mehrparteienwahlen im Kongo, kam jedoch fünf Jahre später nach einem Bürgerkrieg wieder ins Amt. Mit insgesamt mehr als 35 Amtsjahren ist der über 70-Jährige inzwischen einer der dienstältesten Präsidenten Afrikas.
Kongo-Brazzaville ist einer der grössten Ölproduzenten des Kontinents. Wegen niedriger Ölpreise und einer sinkenden Produktion hat das Land mit rund fünf Millionen Einwohnern wirtschaftlich sehr gelitten. Auf dem Korruptionsindex von Transparency International ist es unter den letzten 15 Staaten.