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motorische Bahnen
Bei feinkoordinierter Arbeit sind viel mehr Muskeln innerviert und Arbeit zu regulieren
Hauptfunktion des Rückenmarks&Spinalmotorik
Reflex ist durch Aufeinanderfolge von Reizaufnahme(Sensor), Erregungsleitung und Reizbeantwortung(Effektor) charakterisiert.
Er stellt rasch erfolgende motorische Antwort auf einen sensorischen Reiz dar(sollen schnell passieren)
Da auch hemmend wirkende Reflexe bekannt sind, ist diese klassische Definition des Reflexes erweiterungsbedürftig
Allgemein definiert ist ein Reflex eine durch sensorische Afferenzen veranlasste Aktivitätänderun von mtorischen Nervenzellen, die die muskuläre Aktivität fördern oder hemmen
Sensible Versorgung, Dermatome
Ein Dermatom ist das von einem Rückenmarksnerven(Spinalnerven)innervierte segmentale Hautgebiet. Sensible Versorgung in Hautsegmenten.
Hauptfunktion des Rückenmarks Spinalmotorik
Der Reflex ist durch Aufeinanderfolge von Reizaufnahme(Sensor), Erregungsleitung und Reizbeantwortung(Effektor) charakterisiert. Er stellt die rasch erfolgende motorische Antwort auf einen sensorischen Reiz dar(sollen schnell passieren, schnelle Umschaltung) Ein Reflex wird nur im Rückenmark und nicht im Gehirn verarbeitet. Da auch hemmend wirkende Reflexe bekannt sind, ist diese klassische Definition des Reflexes erweiterungsbedürftig. Allgemein definiert ist ein Reflex eine durch sensorische Afferenzen veranlasste Aktivitätsänderung von motorischen Nervenzellen die die muskuläre Aktivität fördern oder hemmen
Muskelkontraktion ist auf 2 Wegen möglich: 1. Direkte Erregung der a-Motoneurone des Rückenmarks über supraspinale Zentren, 2. Primäre Aktivierung der y-Schleife(Starter Funktion) bei feinkoordinativen Muskeln sind mehr Muskelspindeln vorhanden->z.B. an Hand mehr als im Rumpf einfachster Reflex Muskelspindel=Dehnungssensor Intrafusale Muskelfaser Nicht-kontraktiles Muskelstück jedoch dehnungsempfindlich(Dilatsensor) la-Neurit(afferent) Aalpha&Agamma Neurit(efferent)
Muskelkontraktion ist auf 2 Wegen möglich: 1. Direkte Erregung der a-Motoneurone des Rückenmarks über supraspinale Zentren, 2. Primäre Aktivierung der y-Schleife(Starter Funktion) bei feinkoordinativen Muskeln sind mehr Muskelspindeln vorhanden->z.B. an Hand mehr als im Rumpf einfachster Reflex Muskelspindel=Dehnungssensor Intrafusale Muskelfaser Nicht-kontraktiles Muskelstück jedoch dehnungsempfindlich(Dilatsensor) la-Neurit(afferent) Aalpha&Agamma Neurit(efferent)
Dehnungsreflexe sind für die aufrechte Haltung des Menschen und die Stellung der Gliedmassen verantwortlich und schaffen dadurch die notwendige Ausgangsposition für zielmotorische Bewegungsabläufe Agonist(z.B Streckmuskulatur) Antagonist(z.B. Beugemuskulatur) Reziproke Antagonistenhemmung Von den Neuriten der a-Motonerone weigen noch im Rückenmark Kollateralen(Nebenwege) zu kleinen Zwischenneuronen, sogenanten RENSHAW-Zellen, die ihrerseits wieder auf dasselbe Motone(rekkurrente Hemmung) und auf die antagonistische Muskulatur fördernd einwirken.
Beugereflexe sind Reizungen von Schmerzsensoren im Extremitätenbereich, die mit einer rasch ausgeführten Bewegung im Knie-und Hüftgelenk sowie Ellenbogen-und Schultergelenk ausgeführt werden. Dieser Reflex basiert auf dem zielmotorischen System. Beugereflex/Flexoreflexe=Schutzreflexe polysynaptische Reflexe: im Rückenmark über mehrere Synapsen auf mehrere Motoneurone der Begemuskulatur geschaltet, die mit einer raschen Kontraktion antworten. Alles auf spinaler Ebene, nicht im Gehirn!
Gesichtspartie, Hände sehr feinkoordinierte Stellen-> viele mot. Einheiten Hüfte, Rumpfbereich bspw. Weniger feinkoordiniert
Verlauf der Pyramidenbahnen
In der Pyramidenbahn(vom Kortex ausgehender Tractus corticospinalis) liegt die direkte Verbindung von Kortex und spinalen Neuronen. In dieser Pyramidenbahn laufen mehr als 1 Mio Neuriten. Aufgrund der Pyramidenkreuzung sind die motorischen Felder der linken Gehirnhälfte für die rechte Körperhälfte verantwortlich und umgekehrt
Kleinhirn und Basalganglien situativ angepasste Bewegungsprogramme
Informationen über Sollwert werden em Kleinhirn als Efferenzkopie zugeleitet und diese mit einlaufenden Informationen über den aktuellen Istwert(Afferenzkopie) verglichen. Abweichungen werden zur schnellen Kurskorrektur an das Grosshirn gemeldet. --> Vorwärtsmodell
Cotroller(inverses Modell)-Was muss ich tun, damit etwas passiert? Predictor(Vorwärtsmodell)-Was passiert, wenn ich etwas tue?
Predictor dient zum Vorwärtsmodellieren, dies um Zeit zu gewinnen. Die Efferenten Kommandos müssen nicht zwingend invers modelliert werden, sondern es gibt eine Vorwegnahme, dies reduziert die benötigte Zeit für die Bewegungskorrektur. Während der Bewegungsausführung wir die Situation schon vorweggenommen->antizipierter Effekt
Aα(motor. zum Muskel) hat eine Leistungsgeschw. von 100 m/s mittlerer Durchmesser von 15 nm Aγ(motor, zur Muskelspindel) hat eine Leistungsgeschw von 20m/S mittlerer Durchmesser von 5 nm IV(mrklose Schmerzfaser) hat eine Leistungsgeschw von 1m/s mittlerer Durchmesser von 1 nm
Leistungsgeschwindigkeit ist stark abhängig ob Markscheide vorhanden oder nicht->markhaltige vs marklose Nervenfaser(physiologische Vorgänge können durch Markscheide beschleunigt werden) Aufsteigende afferente Nervenfasern->römische Zahlen(z.B IV) Absteigende efferente Nervenfasern->Buchstaben(z.B. Aγ)
Verbindung von Nerv zu Muskelfaser ist die motorische Endplatte. Sie ist unterteilt in einen präsynaptischen und subsynaptischen Teil, die Üübertragungsdistanz der mot Endplatte ist möglichst gering, Vesikel mit dem Überträgerstoff Azetylcholin(ACH) sind in der mot Entplatte vorhanden. Die Vesikel schütten ihren Inhalt an ACH in den synaptischen Spalt, der ACH löst dann ein Endplattenpotential aus, was einem Aktionspotential entspricht. Die meisten Muskelfasern besitzen eine Endplatte. Die Funktion der mot Endplatte ist das Aktionspotential eines Neurons als Aktionspotential in den Muskel zu übertragen. Durch das übertragen des ACH wird im Muskel die Ausschüttung von Ca2+ Ionen getriggert, welche zum Querbrückenzyklus führen. elektrische Vorgänge durch positive/negative Atome
Synapsen
Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und
anderen Zellen(wie Sinnes-,Muskel-, Drüsenzellen)
oder andere Nervenzellen
Erregungsübertragung vom Axon auf andere Zellen erfolgt meist chemsich Elektrisches Signal wird in chemisches Signal übertragen(->chemische Synapsen) Jedoch Gap Junctions(->elektrische Synapsen)
Die Ionenkonzentrationen ausserhalb und innerhalb der Zelle unterscheiden sich. In Ruhe ist die Zellmembran für Na+ nahezu undurchlässig, aber für K+ permeabel. So diffundieren K+ Ionen passiv nach aussen(chemisches Konzentrationsgefälle=passiver Transport). Da positive Ionen die Zelle verlassen, wir die Zelloberfläche gegenüber dem Zellinnern positiv geladen. Der Kaliumstrom steht in Ruhepause mit dem elektrischen Kaliumeinstrom im Gleichgewicht.
Membranpotential in Ruhe(Ruhepotential zwischen dem Zellinnern&Zelläussern)
Das Ruhepotential zwischen dem Zellinnern und dem Zelläussern beträgt -60mV(Axon) und -80mV(Muskelfaser). Das Zellinnere verhält sich negativ. Das Ruhepotential wird nur unter Energiebereitstellung aufrechterhalte. Die Energiebereitstellung und Umwandlung erfolgen durch die Ionenpumpen(Na+-K+-ATPase)
Ionenpumpe(Na+-K+-ATPase)
aktiver Transport Ionenpumpen befördern eingedrungene Na+-Ionen gegen das elektrische und chemische Potentialgefälle aus der Zelle und K+ in die Zelle.(3Na+ raus, 2K+rein) Dieser aktive Prozess wird durch die Energiebereitstellung ermöglicht. Nach innen geöffnet, nimmt die NA+-K+-ATPase 3 Na+ Ionen auf und gibt sie unter ATP->ADP +P Spaltung nach aussen ab. Im Austausch gelangen dann 2 K+ Ionen in die Zelle hinein. Dadurch wird das Zellinnere negativ geladen.
2. SchwellenpotentialNatriumeinstrom beginnt 3. Depolarisation max Natriumeinstrom 4. Repolarisation max Kaliumausstrom 5. Hyperpolarisation geringer Kaliumausstoss 1. Ruhepotential Na-Eliminierung, Einpumpen von K+
Ein Aktionspotential ist der zeitliche Ablauf des Membranpotentials während der Erregung einer Muskel-Nervenzelle. Das Gleichgewicht verschiebt sich, es gitb eine Positivierung innerhalb der Zelle. Gelangt eine Erregung an die Zellmembran der Muskel-oder Nervenzelle, so nimmt die Permeabilität für Na+ im Vergleich zur Durchlässigkeit in der Ruhephase deutlich zu. So wird die Zelle depolarisiert und das Membranpotential nimmt ab auf etwa -60 mV. Von dort an steigt die Na+ Durchlässigkeit weiterhin an, bis die Zelle auf 30, 40 mV positiv geladen. Das Aktionspotential wird nun über Nerven- oder Muskelfasernweitergeleitet und depolarisiert benachbarte Membranbezirke. Beim Maximum des Membranpotentials werden potentialänderungen rückgängig gemacht. So verringert sich die Na+ Durchlässigkeit und die K+ Durchlässigkeit steigt, so verlassen K+Ionen die Zelle(Repolarisation). Es wird kurze zeit das Ruhepotential überschritten, dies ist das hyperpolarisierende Nachpotential. Während der Repolarisation wird wieder mit der Na-Eliminierung und dem Einpumpen von K+begonnen.