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<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss Antwort auf die Frage 20.5938 vom 2. Dezember 2020 verfügt der Bundesrat über keine Angaben über die Nationalität der an Coronavirus erkrankten und hospitalisierten Personen. Am 1. September 2021 sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin in einem Interview im Tagesanzeiger: "Aktuell haben zwischen siebzig und achtzig Prozent der IPS-Patienten einen Migrationshintergrund."</p><p>Da die Kantone offensichtlich die Nationalitäten der IPS-Patienten kennen, weshalb liegen dem Bund diese Informationen nicht vor?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund verfügt über keine Daten zur Nationalität der Personen auf den Intensivstationen in den Schweizer Spitälern. Darüber, welche Informationen einzelnen Gesundheitsdirektorinnen oder Gesundheitsdirektoren vorliegen, kann der Bundesrat keine Auskunft geben. Seit Beginn der Pandemie kam es auch in den Bundesasylzentren (BAZ) vereinzelt zu Covid-Erkrankungen von Asylsuchenden. Um die Ansteckungen möglichst zu minimieren, werden vom Staatssekretariat für Migration SEM umfassende Schutzmassnahmen umgesetzt. Letzte Woche (Stand 16. September 2021) verzeichnete das SEM in den BAZ rund 30 Personen, die an Covid erkrankt sind. Seit Ende August 2020 führt das SEM ein detailliertes Monitoring der positiv getesteten Asylsuchenden in den BAZ. Seitdem wurden rund 630 Covid-Infizierte verzeichnet.</p>