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von Nooa Barman u. Kaemon Hasic
Die Geschichte des Klosters reicht bis über 1000 Jahren zurück. Alles fing im Jahre 835 an, als der heilige Meinrad an der heutigen Stelle des Klosters eine Kapelle errichtete. Grausam ermordeten zwei Räuber den heiligen Meinrad am 21. Januar 861. Raben flogen den Räubern aber hinterher und daher wusste man, wer die Täter waren. Dadurch entstand auch die Flagge von Einsiedeln. Ohne die Gründung des Klosters wäre Einsiedeln nicht entstanden.
Seit dem Jahre 934 lebt in unserem Kloster die benediktinische Gemeinschaft ununterbrochen bis zum heutigen Tag nach der Regel des heiligen Benedikts. Aus dem Jahre 947 stammt eine wichtige Urkunde von Kaiser Otto. Die junge Gemeinschaft entwickelt sich zu einem vorbildlichen Benediktinerkloster. Mehrere Mönche wurden zu Äbten oder zu Bischöfen ernannt. Freiherr Lüthold schenkte dem Einsiedler Konvent ein Frauenkloster an der Limmat. Seit dem 13. Jahrhundert wurden nur noch Söhne des Adels in das Kloster aufgenommen. Dies führte zur Dezimierung des Einsiedler Konvents. Dem Gotteshaus wurde im Jahre 1314 grosser Schaden zugefügt. Besonders bemerkenswert war der Überfall der Schwyzer Landesleuten und ihre Entführung der Mönche. Dies geschah in der Dreikönigsnacht.
Das Kloster erlebte im Jahre 1526 fast einen Untergang, als nur noch zwei Mönche hier lebten. Unerwartet kommt von den alten Gegnern Hilfe. Die Schwyzer nehmen sich des Klosters an. Ein Neuanfang des Klosters fand im Jahre 1545 statt, indem das Kloster Bürgerliche aufnimmt. Dieser Anfang braucht jedoch Zeit. Im 17. Jahrhundert steigt die Zahl der Mönche stetig. Br. Kaspar übernimmt die Pläne des Klosterneubaus im Jahre 1704.
Vor 200 Jahren passiert erneut etwas Gefährliches. Die französischen Soldaten marschierten in das Kloster und plünderten es mehrere Tage lang. Wenige Tage zuvor waren die Mönche geflüchtet. Im Jahre 1801 kehrten die ersten Mönche zurück in das Kloster und bemühten sich um die Wiederherstellung der verwertbaren Gegenstände. Die Gnadenkapelle wurde auch neu errichtet.
Das heutige Gymnasium wurde im selben Jahre gegründet wie das Tochterkloster in den Vereinigten Staaten. Am 15. Juni 1984 besuchte Papst Johanes Paul II die Klosterkirche. Heutzutage dient das Kloster als Schule sowie als Zuhause für rund 50 Mönche.