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(Gross)(Kt. Aargau,
Bez. Zurzach).
331 m. Gem. und Pfarrdorf, am rechten Ufer der
Aare und an der Mündung der
Surb, an der Strasse
Baden-Waldshut, 500 m s. der Station Döttingen-Klingnau der Linie
Turgi-Waldshut. Postbureau, Telephon. 156
Häuser, 974 zur
Mehrzahl kathol. Ew. Acker- und Weinbau, Viehzucht. Mechanische Werkstätte, Korbwaarenfabrik. 3 km sw.
unterhalb des Dorfes das neue Elektrizitätswerk in der
Beznau. In einem
Weinberg am
Sonnenberg sind römische Bauten aufgedeckt
worden. Nahe dabei eine römische Aschenurne aus
Glas. Oestl. vom Dorf die alte
RömerstrasseWindisch (Vindonissa)-Zurzach.
^[Note:] Nach der ersten Schlacht bei Zürich
(Juni 1799) hatten
sich die Franzosen unter Masséna hinter die
Aare und die
Limmat zurückziehen müssen.
Hier wollte der Erzherzog Karl von
Oesterreich sie angreifen, um sie gegen die
Alpen hinaufzuwerfen und von ihrer Rückzugslinie nach Frankreich abzuschneiden.
Als er jedoch am 17. August frühmorgens eine Schiffbrücke von
GrossDöttingen nach KleinDöttingen über
die
Aare schlagen wollte, wurden seine Pontonniere von etwa 40 Zürcher Scharfschützen, die mit nur 17 Stutzern in dem zerschossenen
Dorfe
Klein
Döttingen postiert waren, niedergeschossen, wodurch der Uebergang der österreichisch-russischen Armee über
die
Aare und der ganze
Plan des Erzherzogs vereitelt wurde.