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Die gemeindeweise durchgeführte Bevölkerungszählung von 1850 lässt fast keine statistischen Wünsche offen: Häuserweise werden die Einwohner/Familien angeführt, mit Geburtsjahr, so dass sich Familien und Mehrfachbelegung eines Hauses durch Familien ablesen lassen, mit Bürgerrechtsverhältnis, Konfession, Zivilstand und Beruf. Am Schluss folgt jeweils der statistische Zusammenzug und die Auflistung der ausserhalb der Schweiz sich aufhaltenden Ortsbürger mit permanentem oder vorübergehendem Auswanderungsziel. Die Bevölkerungstabelle ist deshalb oft ein Hilfsmittel für Auswanderungsfragen.
Für Wiliberg, eine der flächen- wie bevölkerungsmässig kleinsten Gemeinden im Kanton mit 197 Einwohnern, sind die Berufe Bauer, Lehrer, Schmied, Weber und Posamenter belegt; von Wiliberg ist ein Spezialist als Posamentstuhlschreiner samt Familie nach Laufenburg D gezogen. Vorübergehende Aufenthalter in der Gemeinde sind ebenfalls dokumentiert. – Die noch vorhandenen eidgenössischen Volkszählungen von 1860 und 1870 enthalten demgegenüber viel weniger Informationen. Umso bedauerlicher die 1871 befohlene Vernichtung der Haushaltzettel von 1860.