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Der Bücker Jungmann war das erste Produkt der Bücker-Flugzeugbau GmbH in Berlin-Johannistal. Der schwedische Konstrukteur Anders Andersson zeichnete verantwortlich für das Muster, dessen Erstflug am 27. April 1934 stattfand.
Die Bü 131 wurde nicht nur für viele deutsche Flugschulen, sondern auch und vor allem für die Luftwaffe produziert. Weitere acht europäische Länder flogen das Modell. In der Schweiz fertigte Dornier in Altenrhein 100 Exemplare in Lizenz. Eine bescheidene Menge im Vergleich zu Japan, wo für Heer und Marine insgesamt 1’237 Maschinen gebaut wurden. Der Typ erwies sich als praktisch unverwüstlich. Selbst nach dem Krieg baute der tschechische Flugzeughersteller Aero den Jungmann weiter; allerdings unter der wesentlich spröderen Bezeichnung C4.
Der Bücker Jungmann des Fliegermuseums Altenrhein trägt den unverkennbaren gelben Anstrich eines Trainers.