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Der Umbau vom Konsumelektronik-Konzern zum Industrie-Zulieferer zahlt sich für Panasonic aus. Für das Geschäftsjahr per Ende März erwartet der Konzern neu einen Nettogewinn von 175 Milliarden Yen (1,53 Milliarden Franken), einen Viertel mehr als zuvor erwartet.
Dies wäre ein Anstieg gegenüber dem Vorjahresergebnis von 45,3 Prozent. Der Betriebsgewinn soll im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 Prozent auf 350 Milliarden Yen steigen, wie Panasonic am Freitag mitteilte. Damit würde der japanische Konzern sein operatives Ertragsziel ein Jahr früher erreichen als ursprünglich geplant.
Mit Batterien zum Erfolg
Jahrelang hatte dem Unternehmen der harte Konkurrenzkampf auf dem Fernsehermarkt zugesetzt, etwa durch den südkoreanischen Samsung-Konzern. Auch mit Smartphones und Halbleitern verdiente Panasonic kein Geld. Deshalb zog das Unternehmen schliesslich bei den unprofitablen Geschäften den Stecker. Mit Produkten wie Akkus für Elektro-Autos des US-Herstellers Tesla kehrte es im vergangenen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurück.
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbesserte der Konzern den Betriebsgewinn um 14,9 Prozent auf 94,7 Mrd. Yen. Der Reingewinn fiel allerdings von 61,5 Mrd. Yen im Vorjahreszeitraum auf 43 Mrd. Yen. Auch der Umsatz gab um 0,5 Prozent nach. Für das ganze Geschäftsjahr geht Panasonic weiter von einem Umsatz von 7,75 Billionen aus, was einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Für das Geschäftsjahr 2018 hat sich Panasonic als Umsatzziel die Marke von 10 Billionen Yen gesetzt. Dieses soll durch «strategische Investitionen» im nächsten Jahr unter anderem in Form von Fusionen und Akquisitionen in Bereichen wie Automobil und Hausbau erreicht werden.
(sda/ise/ama)