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Brunello ist ein Klon der italienischen roten Rebsorte Sangiovese. Die Selektion begann der engagierte Winzer Clemente Santi im Jahre 1870 auf seinem Weingut Il Greppo in der Region Montepulciano in der Region Wein Toskana. Er konzentrierte die Selektion auf Rebstöcke mit besonders kompakten Trauben. 1888 entstand daraus der erste Brunello, ein Name, der schon im 14. Jahrhundert für eine andere Sorte verwendet wurde.
Brunello blieb für ein Jahrhundert fest in Familienhand
Die Beeren der Brunello-Traube sind bräunlich, klein und dickschalig. Brunello-Wein ist dichter und ausdrucksstärker als normaler Sangiovese. Der Name Brunello wurde bis in die 1940er Jahre ausschliesslich von der Familie Biondi verwendet. Auch danach lieferte die Familie bis in die 1980er noch die Hauptmenge davon. Heute gibt es etwa 100 Brunello-Hersteller, was nicht heisst, dass die Mengen gross oder die Preise stark gefallen wären. Brunello di Montalcino DOCG gehört nach wie vor zu den teuersten Weinen Italiens, aber auch zu den besten.