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Die Freude an der Sprache in all ihren Schattierungen bildet den goldenen Faden durch meine Biographie. Schon von klein an faszinierte mich die Sprache. Mit Vergnügen lauschte ich den Liedern meiner Mutter. Kaum konnte ich lesen, zog ich mich immer wieder in mein Versteck hinter dem Kachelofen zurück und tauchte in die magische Welt der Bücher ein. Von unseren Angestellten und meinen älteren Schwestern schnappte ich die ersten italienischen Wortbrocken auf und ahmte sie vergnüglich nach. In der Primarschule stand dann Schriftdeutsch auf der Tagesordnung, in der Sekundarschule kam Französisch hinzu, am Lehrerinnenseminar folgten die ersten englischen und lateinischen Vokabeln. Erst an der Uni entdeckte ich schliesslich meine Vorliebe für die spanische Sprache und Kultur.
Studium
Die universitären Stationen meines Lebens waren Fribourg i. Ü. und Zürich, Granada und Madrid. Meine Studienschwerpunkte waren Germanistik und Hispanistik. Besonders intensiv setzte ich mich mit der deutschen Klassik und Romantik auseinander: im Rahmen meiner Lizenziatsarbeit mit dem Thema: Sehende Blinde und blinde Sehende im Werk des bekannten Humoristen Jean Paul Friedrich Richter und in meiner Dissertation über Heinrich Heine und Mariano José de Larra mit der Thematik: Das Wort in seiner Funtktion als Schwert. Ausserdem besuchte ich Vorlesungen in Geschichte und Philosophie, Pädagogik und Kunstgeschichte. Später erwarb ich an der Universität Zürich das Gymnasiallehrerdiplom.
Die allerspannendste, permanente Ausbildungsstätte jedoch ist und bleibt für mich die facettenreiche Schule des Lebens auf unserem einmaligen Planeten Erde — in Verbindung mit den grossartigen, ewig-gültigen Lehren der Weisen der Zeitalter.
Berufliche Erfahrungen
Vor meiner beruflichen Tätigkeit als Lektorin arbeitete ich auf verschiedenen anderen sprachlichen Gebieten: u.a. als Primar-, Deutsch- und Spanischlehrerin, als Übersetzerin, Projektleiterin in einem Lehrmittelverlag, Mitherausgeberin von literarischen Werken und als Verfasserin diverser Artikel über Sprache und Literatur. In meinen Studienjahren war ich gleichzeitig im Lehrfach und in verschiedenen anderen Sparten tätig. Diese Abwechslung erlebte ich als sehr bereichernd und horizonterweiternd.
Heute erfüllt es mich mit grosser Freude, die vielfältigen Erfahrungen der Vergangenheit in meine Arbeit als Lektorin einfliessen zu lassen und Menschen dabei zu helfen, wertvolle Inhalte qualitativ zu verbessern, so dass sie ethisch und moralisch zum Guten in der Welt beitragen.