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Am Tag der Pressefreiheit hat die Unesco die beiden Reuters-Journalisten Wa Lone und Kyaw Soe Oo aus Myanmar ausgezeichnet. Dies, weil sie für ihre Recherchen über Menschenrechtsverletzungen inhaftiert worden waren.
Entgegengenommen wurden die Preise am Freitag von Familienangehörigen. Die Reporter sind in Myanmar inhaftiert, sie waren letztes Jahr zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Das Gericht sach es als erwiesen an, dass sie sich geheime Dokumente verschafft haben sollen, als sie über Verbrechen des Militärs an der muslimischen Minderheit der Rohingya recherchierten. Wa Lone und Kyaw Soe Oo bestreiten die Vorwürfe.
Die beiden Reporter «symbolisieren das Auftauchen ihres Landes nach einer langen Zeit der Isolation», heisst es in der Begründung der Jury. Sie seien verhaftet worden, weil sie ein «Tabuthema» aufgegriffen hätten.
Die Kulturorganisation der Uno vergibt seit 1997 am Tag der Pressefreiheit den «Guillermo Cano»-Preis als Andenken an den ermordeten kolumbianischen Reporter.