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Das «Wired»-Magazin hat sich auf Spurensuche begeben und ein paar ziemlich skurrile Fakten zutage gefördert:
Das Video wurde in den 90er Jahren für Werbezwecke von der amerikanischen IT-Firma Loronix aufgenommen.
Gefilmt wurde mit einer Analogkamera in der für damalige Verhältnisse «hohen Auflösung» von 352×240 Pixel.
Verteilt wurde der Film zunächst über Promo-CDs.
Für die Verbreitung im World Wide Web ist ein Europäer verantwortlich: 1998 nutzte der französische Webentwickler Benoit Rigaut die Server seines ehemaligen Arbeitgebers CERN, um das Video als MPEG-Datei hochzuladen.
Rigaut schuf auch eine Fan-Website und war mit seinen nicht ernstgemeinten Illustrationen Vorreiter des «Chart Brut»-Trends. Der Begriff meint die (später) bei Anhängern von Verschwörungstheorien in Mode gekommene Methode, Details auf Digitalbildern mit Pfeilen und Kreisen zu markieren.
Finanziell profitieren konnten weder der Ideengeber und Darsteller Vinny Licciardi, noch Benoit Rigaut.
Was ihnen und uns bleibt, ist ein unsterbliches GIF.
Highlight
"Gefilmt wurde mit einer Analogkamera in der für damalige Verhältnisse «hohen Auflösung» von 352×240 Pixel." Wenn es eine analoge Kamera ist, dann gebt uns die Filmmasse in Millimetern an... Erst beim digitalisieren bekommt der Film die Pixelmasse und diese entsprechen aber nicht der "Auflösung des Films". Deshalb gibt es heute auch 4K-Filme von alten Filmen, die Filme wurden einfach in höherer Auflösung gescannt.
Highlight
Eine Aufnahme auf Magnetband (Videokassette) würde ich nicht als analog bezeichnen, eine Diskette ist ja auch kein "analoges" Speichermedium (gleiches Prinzip). Analog wäre somit z.B. ein 8mm Film. Diese haben durchaus eine "Auflösung" welche hauptsächlich vom Format (8mm, 16mm, 35mm) und von der Qualität der Filmrolle abhängig ist. Ein 35mm Film erreicht durchaus die Auflösung von Full HD oder sogar 4k. Das grösste Problem dabei sind die mechanischen Abnutzungen welche z.B. beim Abspielen und Hantieren damit auftreten.
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