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Beim Affiliate Marketing handelt es sich um ein Provisions-Modell-Methode im Online Marketing. Sie findet statt zwischen dem Shopbesitzer, der hier Merchant (Advertiser) genannt wird und dem Affiliate Netzwerk welches durch entsprechende Anbieter betrieben wird (Tradedoubler, Xanox, Afilinet sind nur einige davon). Es ist auch vielmehr ein Vertriebskonzept statt ein Online-Marketing-Konzept, gehört aber dennoch unter dessen Marketingmix, da es eine erfolgsbasierte Vergütung darstellt. Wie hoch diese Provision ist, entscheiden der Merchant und sein Partner im Affiliate Netzwerk. Der Netzwerkbetreiber ist einerseits für das Affiliate-Portal verantwortlich (sorgt also für genügend Publisher) und betreibt den Werbeplatz mit den entsprechenden Hilfsmittel. Spannend ist hier: Affiliate Marketing kann sowohl online, als auch offline umgesetzt warden, wobei Offline mit klassischen Referenzcodes gearbeitet warden muss, Online geschieht dies via Conversion Pixel.
Wer sind Merchant und Affiliate?
Der so genannte Merchant (englisch für Händler), auch Verkäufer oder Advertiser (Werber) genannt, ist einer von den zwei Komponenten dieses Partnerprogrammes. Im Affiliate Marketing stellt dann der Affiliate oder Publisher, das Vertriebs- und Netzwerkpartnern bereit, und stellt dem Merchant ein Partnerprogramm zur Verfügung über welches der Werbetreibende (oder Shopbesitzer) seine Werbemittel verbreitet.
Durch diese Zusammenarbeit kann ein Merchant oder eben Händler erreichen, dass sein Produkt einem grösseren potentiellen Kundenkreis vorgestellt wird (Reichweite und Impressions erzeugend). Das Geheimnis liegt darin, dass der Merchant seine Werbemittelpartner so wählt, dass die Internetseite des Publishers einen hohen Bekanntheitsgrad aufweisen kann und gleichzeitig den entsprechenden Partnern eine attraktive Verfügung bereit stellt. Es ist wie ein Marktplatz in dem man seine “Werbung” feil bietet und die Plattformen suchen sich die Werbemittel zusammen, die die attraktivsten Modelle zur Verfügung stellen. Gleichzeitig kann der Merchant aber aussuchen, welche Partnerkriterien er bevorzugt oder ausschliesst.
Wie funktioniert es?
Das Affiliate Marketing ist eine Provisions-Modell-Methode des Online Marketing, mit der Unternehmen für ihre Produkte oder Dienstleistungen werben können. Dabei suchen Unternehmen so genannte Affiliates (engl. Vertriebspartner), die ihre Werbung in Form von Anzeigen (Bannern) auf den eigenen Seiten platzieren möchten. Diese Anzeigen oder Banner werden vom Unternehmen, dem “Merchant” gestellt und der “Affiliate” fungiert als Werbeträger. Die Bezahlung erfolgt nach verschiedenen unten aufgeführten Cost Per Action Modellen.
Affiliate Programme können von den Merchants selbst in Kooperation mit eigens ausgewählten Affiliates entworfen werden. Als Alternative bieten sich aber auch Affiliate-Netzwerke an, welche den Merchants gegen Gebühr eine grosse Auswahl an Affiliates bereitstellen. Solche Netzwerke unterstützen beide Partner oft auch in der Kampagnenentwicklung und regeln die Auszahlung der Provisionen.
Verschiedene Abrechnungsvarianten
Es stehen verschiedene Abrechnungsmodelle zur Verfügung, zum Beispiel bezahlt man: per Click, per Lead, per Sale, per Link, per Print Out, per View, oder per SignUp etc. “Pay” wird hierbei oftmals durch “Cost” ersetzt was dann zu den Abkürzungen Cost Per Click oder eben CPC führt worauf wir nun näher eingehen:
Die am häufigsten angewandten Modelle sind:
Cost Per Click (CPC)
Bei Cost Per Click (CPC) zahlt der Werbekunde dem Affiliate Netzwerk keine Pauschale, sondern es wird ein bestimmter Betrag für den Werbenden fällig, wenn ein Besucher auf den bereitgestellten Werbebanner klickt. Bei CPC wird nur dann eine Zahlung fällig, wenn der User auch tatsächlich auf die geschaltete Werbung klickt und dadurch auf die Seite des Werbetreibenden weitergeleitet wird. Durch diese Methode wird sichergestellt, dass das Unternehmen nur dann Geld ausgibt, wenn der User das Werbemittel auch wirklich wahrgenommen hat und man kann und sollte es mit einem entsprechenden Conversion Pixel im Google Analytics nachverfolgen.
Cost Per Lead
Bei dieser Kontaktvergütung wird nach Kosten pro Lead abgerechnet. Ein Lead ist hierbei eine gewonnene Kontaktadresse. Dieses Modell kommt oft in Bereichen vor, in denen ein direkter Verkauf an einen nicht bekannten Kunden nicht möglich oder nicht usus ist, wie bei Versicherungen oder auch im B2B Bereich. Leads können aber auch durch Inbound Marketing Massnahmen oder Newsletter-Einschreibungen gewonnen werden.
Cost Per Sale (CPS) oder Cost per Order (CPO)
Dieses System wird oft auch Cost per Order (CPO) genannt, wobei es bei jeder Bestellung zu einer Gebühr kommt. Bei dem CPS oder CPO Abrechnungssystem wird jedes Mal abgerechnet, wenn (sofern durch den entsprechenden Werbebanner initiert) ein Kauf getätigt wurde. Anhand von so genannten Unique Identifiers (UID) können die Handlungen des Users nachvollzogen werden und man kann tracken, dass der Kauf im Anschluss und aus der Folge einer Werbeanzeige getätigt wurde.
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