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Rund 450 Armeeangehörige waren nach Angaben der Armee am Freitag in Isolation und in Quarantäne. Am Montag startete die RS im Homeoffice mit einer Panne.
Die positiv getesteten Rekruten und Kaderleute werden während zehn Tagen in einem Bereich auf den Waffenplätzen untergebracht, der für die restliche Truppe abgesondert ist, wie die Armee am Freitag mitteilte. Die Rekrutinnen und Rekruten, die in Quarantäne sind, sollen in dieser Zone weiter ausgebildet werden. Die positiv Getesteten sind isoliert.
Die eingerückten Armeeangehörige seien innerhalb der ersten 48 Stunden auf das Virus getestet worden, schrieb die Armee. Konkret stehen 181 Angehörige der Armee in Isolation und 273 in Quarantäne. Bis auf Einzelfälle hätten die eingerückten Armeeangehörigen keine Symptome. Kranke Personen seien angewiesen worden, nicht einzurücken.
Fehlstart
Die Rekrutenschule (RS) im Homeoffice hatte am Montag einen Fehlstart hingelegt. Die im Homeoffice statt in die Kasernen eingerückten angehenden Wehrleute konnten sich erst im Lauf des Tages ins System einloggen, mit dem sie wegen der Pandemie ihre Ausbildung beginnen sollten.
Rund 5000 angehende Soldatinnen und Soldaten sollten am Montag ihre RS nicht in der Kaserne beginnen. Bis zum frühen Abend konnten sich aber erst etwas mehr als 3000 Rekruten in das Lernprogramm für das Homeoffice einloggen, wie Armeesprecher Stefan Hofer der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gegenüber sagte. Grund für die Störung war ein technisches Problem.
Mit 60 Prozent der 12’000 angehenden Soldatinnen und Soldaten rückte das Gros aber am Montag physisch in die Kasernen ein. Ausgebildet werden sie von rund 2800 Kadern. Die 40 Prozent der vorerst im Homeoffice über das Lernprogramm ausgebildeten Wehrleute werden am 8. Februar in die Kasernen einrücken. Dort müssen sie bei einem Eintrittstest das im Homeoffice Erlernte unter Beweis stellen.