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Das neue Namensrecht ist am 1. Januar 2013 in Kraft getreten. Fortan behalten die Eheleute bei der Heirat von Amtes wegen ihre jeweiligen Namen. Dasselbe gilt für gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Partnerschaft eintragen lassen. Die künftigen Eheleute können allerdings einen Antrag stellen, um als Familiennamen den Ledignamen der Frau oder des Mannes zu tragen. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare. Doppelnamen hingegen sind nicht mehr möglich.
Siehe gegenüber unter Dokumente: Das neue Namensrecht.
Die Eheschliessung hat keine Auswirkungen mehr auf das Schweizer Bürgerrecht sowie auf das Bürgerrecht des Kantons und der Gemeinde. Die Eheleute behalten ihre Nationalität. Wenn ein Schweizer und eine Schweizerin heiraten, behält jede/r sein/ihr Kantons- und Gemeindebürgerrecht.
Die jeweiligen Einkommen und Vermögen der Eheleute werden zusammengezählt und müssen in einer gemeinsamen Steuererklärung deklariert werden. Das Paar wird nicht erst ab dem Zeitpunkt der Heirat, sondern während des ganzen Steuerjahres gemeinsam besteuert.
Das Abschliessen eines Mietvertrags, die Miete oder der Kauf einer Familienwohnung kann nur mit dem Einverständnis beider Eheleute erfolgen, auch wenn nur eine/r von ihnen der/die Mieter/in oder Eigentümer/in ist.
Wenn der/die Eigentümer/in den Mietvertrag kündigt, muss er/sie das beiden Eheleuten mitteilen. Die Kündigung ist beiden Eheleuten zuzustellen.
Die Eheleute müssen sich gegenseitig über Gehalt, Vermögen und Schulden Auskunft geben. Sie müssen sich wenn nötig auch gegenseitig moralisch und finanziell unterstützen.
Die Eheleute kommen gemeinsam für den Familienunterhalt auf. Sie legen in gemeinsamer Absprache die Aufgabenteilung fest. Ihre jeweiligen Beiträge nehmen verschiedene Formen an: Geldleistungen, Haushaltsarbeiten, Kinderbetreuung usw.
Aktualisierung 26.04.2016