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Mit Lockes berühmtem Essay beginnt die eigentliche Philosophie der Aufklärung: Das von ihm geforderte Prinzip der Gewaltenteilung zwischen gesetzgebender und gesetzausführender Instanz wurde später durch die Forderung Monetesquieus nach einer unabhängigen Justiz ergänzt. Seine Vertragstheorie und seine Kritik am Absolutismus wurden von Rousseau, Kant und den Vätern der amerikanischen Verfassung übernommen. Die These, dass der Bürger gegenüber dem Staat unverlierbare Grundrechte hat, machte das Buch zu einer der philosophischen Gründungsurkunden des Liberalismus.
Portrait
Peter Cornelius Mayer-Tasch, seit 1971 Professor für Politikwissenschaft und Rechtstheorie an der Universität München. 1972- 2003 Mitglied des Direktoriums des Geschwister-Scholl-Institutes. 2002-010 Rektor der Hochschule für Politik München und Mitherausgeber der Zeitschrift für Politik. Mitglied des Kuratoriums 'Mehr Demokratie e.V.' sowie des Kuratoriums des Öko-Institutes Freiburg/Darmstadt/Berlin. Gründer der Forschungsstelle für Politische Ökologie. Mayer-Tasch ist Autor von über 50 Monographien und Editionen sowie von zahlreichen Artikeln in wissenschaftlichen Zeitschriften.