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Bei einem sogenannten Application Service Provider (ASP) handelt es sich um einen Anwendungsdienstleister, der sich darauf spezialisiert hat, eine bestimmte Software (zum Beispiel für den E-Learning Bereich) beziehungsweise eine bestimmte Anwendung einzurichten und danach auch weiterhin zu pflegen. Der zahlende Kunde erhält Zugriff auf die so zur Verfügung gestellte Software und kann in der Regel auch Änderungen oder Verbesserungen beantragen, ist jedoch nicht Eigentümer der Software selbst – hier bleiben sämtliche Rechte beim ASP. In der Regel wird die Software über interne Netzwerke (Local Area Network = LAN) oder über öffentliche Netzwerke (zum Beispiel das Internet) verbreitet und zur Verfügung gestellt. Mitunter kommt es sogar vor, dass spezielle Hardware-Pakete angeboten werden, die dem Kunden in den Büroräumen zugänglich gemacht werden. Der grosse Vorteil eines ASP ist, dass nicht nur die Software selbst angeboten wird, sondern auch Updates und Kundenschulungen zum Gesamtpaket gehören. So können Kunden auf höchst komplexe Software zurückgreifen, ohne diese selbst entwickeln oder teuer kaufen zu müssen. Das hat wiederum den Vorteil, dass sich Unternehmen auf das eigene Kerngeschäft konzentrieren können und die Software-Entwicklung auf den ASP auslagern. Für die Nutzung der Software wird in der Regel ein Mietvertrag abgeschlossen, der unterschiedliche Leistungen und Pflichten beinhaltet.