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Tipp des Pro’s im April11. April 2022
Von Mythen und Tipps im Golfschwung28. Juni 2022
9 Tipps – um auf dem Platz besser zu scoren…
1. Kurze Putts werden vorbei geschoben
Fehler: Du schiebst zu viele kurze Putts zwischen 1m und 1,5m vorbei, weil dein Zielen nicht gut ist.
Fix:
Richte den Ball mit der Schrift (oder der Linie) aus, um dich besser auszurichten und nutze einen Putter mit langer Ziel-Linie (z.B. Callaway Triple Track)
2. Es passieren zu viele Drei-Putts auf der Runde
Fehler: Dein durchschnittlich erster Putt auf dem Platz ist über 10 m lang.
Dieser Putt ist nicht nah genug am Loch, um einen sicheren Zwei-Putt zu spielen, wenn Dir das Längengefühl fehlt.
Fix:
Nutze die Übung „No three Putt“- und so geht`s:
- Du brauchst nur einen Ball auf dem Putting-Grün.
- Suche dir unterschiedliche Entfernungen von 10-15 m von einem Loch entfernt.
- Versuche 10mal in Folge keinen Drei-Putt zu spielen
3. Chippen mit dem Sand Wedge oder Lob Wedge
Fehler: Du triffst deine Chips zu schlecht und ungenau. Du setzt zu häufig das Sand Wedge oder Lob-Wedge ein, obwohl der Putter die bessere und sicherere Wahl ist.
Fix: Nutze den Putter vom Vorgrün.
- Nehme dein normales Set- Up wie beim Putten ein.
- Halte den Putter leicht in der Luft, um zu vermeiden, dass er hängen bleibt.
- Führe deine normale Bewegung aus.
Chippe auf dem Platz erst wenn Du nicht mehr Putten kannst.
4. Die Pitches fliegen zu kurz
Fehler: Du spielst die meisten Pitches zu kurz an die Fahne, weil dein Schwung schon vor dem Impact gebremst oder Boden vor dem Ball trifft.
Fix:
- Schwinge weiter nach vorne durch, als du ausholst.
- Beim Üben und auf dem Platz den Ball immer hinter die Fahne spielen.
Pitche auf dem Platz erst, wenn Du nicht mehr Chippen kannst.
5. Bunkerschläge haben überhaupt keine Konstanz
Fehler: Du toppst oder fettest deine Bunkerschläge zu oft, so dass du den Ball entweder hinter das Grün schlägst oder im Bunker lässt.
Fix:
- Nehme ein Set-Up wie für einen Pitch ein (Ausrichtung parallel, der Ball liegt leicht links der Standmitte, Schlagfläche leicht geöffnet).
- den Schläger mit hoher Geschwindigkeit durch den Sand schwingen.
- schwinge weiter durch als du ausgeholt hast.
- Am Schwung-Ende sollte das Gewicht auf dem linken Fuss sein.
6. Du schlägst deine Eisen zu unpräzise, weil du deine Schlaglängen nicht kennst
Fehler: Du kennst deine Schlaglängen nicht.
Fix: Du solltest zumindest die Durchschnittslängen deiner Schläger kennen, um deine Präzision auf dem Golfplatz zu erhöhen. Trainiere mit dem Trackman im Swiss Golf Park, um deine Längen zu ermitteln.
7. Schläge ins Grün bleiben zu kurz
Fehler: Die meisten deiner längeren Schläge ins Grün bleiben zu kurz vor der Fahne oder sogar vor dem Grün. Dabei lauern die meisten Hindernisse vor dem Grün (Golfplatz Architekten wissen um diese Schwäche).
Fix:
- Versuche den Ball immer so zu spielen, dass er theoretisch hinter die Fahne fliegt.
- dann sind selbst nicht ideal getroffene Bälle auf dem Grün oder an der Fahne.
- gut getroffene Bälle liegen dann eben „hinten“ auf dem Grün. Aber auf dem Grün!
8. Dein Ball sliced nach rechts weg
Fehler: Dein Ball sliced sehr stark (startet links vom Ziel und dreht dann stark nach rechts). Je länger der Schläger wird, desto stärker wird der Rechtsdrall. Slices kosten dich aber leider immer viel Länge.
Fix:
- Überprüfe als erstes deinen Griff!
- Meistens liegt die linke Hand (bei einem Rechtshänder) zu weit links am Griff.
- Zwischen linkem Handrücken und linkem Unterarm sollte ein möglichst großer Winkel entstehen, damit der Ball eher sogar einen Hookdrall bekommt.
Ein Hook fliegt konstanter und verliert vor allem nicht so viel Länge.
9. Nutze ein Birdiebuch auf dem Platz
Fehler: Du analysierst die Schlaglänge und Taktik für einzelne Schläge nicht genau, dabei haben alle Plätze heute ein Birdiebuch oder Längenangaben auf den Fairways. Dies führt zu vielen Schlägen von dir, die schlecht platziert werden oder sogar zu kurz oder zu lang gespielt werden (siehe auch den Punkt „Kenne deine Schlaglängen“).
Fix:
- Nutze das Birdiebuch des Platzes für deine Schlagplanung.
- Wende die 80/20 Regel an. Du solltest dir zumindest zu 80 % sicher sein, dass du den Schlag, den du vorhast auch beherrscht. Liegt deine eigene Sicherheit unter 80 % – dann lass es besser sein!