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Eine denkbar kurze Angelegenheit war der Schlussgang zwischen Kilian Wenger und Ruedi Roschi. Der Schwingerkönig von 2010 besiegte seinen Klub-Kameraden bereits nach 5 Sekunden mit Kurz. Im zweiten Rang klassierte sich mit Bernhard Kämpf ein weiterer Berner Oberländer.
Begehrte Brünig-Kränze Trotz einer Blitznierderlage gegen Joel Strebel im 5. Gang reichte Ruedi Roschis Leistung über den Tag für den Schlussgangeinzug, punktgleich mit Kilian Wenger, der nur Matthias Aeschbacher einen Gestellten zugestehen musste. Im dritten Rang klassierte sich mit Adrian Walther ein Schwinger aus der jungen Berner-Garde. Ebenfalls der Zweitklassierte Bernhard Kämpf musste sich Strebel geschlagen geben. Von den Eidgenossen blieben fast alle kranzsicher. Verpasst haben ihn Simon Anderegg und Reto Nötzli, der nach dem vierten Gang ausschied. Auch vor die Ehrendamen treten dürfen Marco Reichmuth, Adrian Klossner, Stefan Gäumann und Urs Doppmann.
Eine denkbar kurze Angelegenheit war der Schlussgang zwischen Kilian Wenger und Ruedi Roschi. Der Schwingerkönig von 2010 besiegte seinen Klub-Kameraden im ersten Zug. Im zweiten Rang klassiert sich mit Bernhard Kämpf ein weiterer Berner Oberländer. Im dritten Rang klassierte sich mit Adrian Walther ein Schwinger aus der jungen Berner-Garde.
Kilian Wenger holt sich mit einem Plattwurf gegen Stefan Gäumann die Schlussgang Qualifikation. Mit derselben Punktzahl steht Ruedi Roschi der gegen Joel Strebel eine Blitzniederlage eingefangen hat ebenfalls als Schlussgangteilnehmer fest. Florian Gnägi gegen Adrian Walther, Fabian Staudenmann gegen Kilian von Weissenfluh und Simon Anderegg gegen Lukas Renfer mussten sich alle mit einem Resultatlosen Gang zufrieden geben. Zu Siegen kamen Bernhard Kämpf gegen Beat Suter, Curdin Orlik gegen Adrian Odermatt und Matthias Aeschbacher gegen Remo Odermatt.
Ruedi Roschi besiegt im vierten Gang Andreas Döbeli und führt damit nach vier Gängen die Zwischenrangliste souverän an. Mit gestellten Gängen von Florian Gnägi gegen Kilian von Weissenfluh und Matthias Aeschbacher gegen Kilian Wenger binden sich die führenden nach drei Gängen gegenseitig zurück. Bernhard Kämpf verliert klar gegen Joel Strebel. Die beiden Innerschweizer Joel Ambühl gestellt gegen Lars Zaugg und Reto Nötzli gestellt gegen Adrian Klossner sind damit weit zurückgebunden. Weiter im Spitzenfeld befindet sich Fabian Staudenmann der Curdin Orlik bezwingen konnte.
Bis zum Mittag dominieren die Berner den Brünig fast nach belieben. Mit Kilian Wenger, der Urs Doppmann bezwingen konnte, Curdin Orlik, der Marc Lustenberger besiegte, Ruedi Roschi, der Werner Suppiger am Boden Dingfest machte und Kilian von Weissenfluh, der Ueli Rohrer bezwang, haben vier Berner drei Siege vorzuweisen. Mit einem Kurzzug besiegt der junge Adrian Walther überraschend Sven Schurtenberger. Mit Erich Fankhauser verliert ein weiterer Innerschweizer Routinier seinen dritten Gang gegen Michael Ledermann. Die Zwischenrangliste folgt in einigen Minuten auf dem Live-Ticker.
Im zweiten Gang erlebten wir einige Überraschungen. Urs Doppmann besiegte Simon Anderegg. Sempach Thomas musste die Punkte mit Christian Bucher teilen. Einen Gestellten gab es auch zwischen Matthias Aeschbacher und Marco Reichmuth. Mit zwei Siegen stehen die drei Eidgenossen Kilian Wenger, Curdin Orlik und Kilian von Weissenfluh da. Terrain aufgeholt haben die Innerschweizer deren Favoriten ihre zweiten Gänge siegreich gestalten konnten. Ebenfalls die Schwinger aus der Nordwestschweiz konnten durch Patrick Räbmatter, Joel Strebel und Andreas Döbeli Siege verbuchen.
Nach dem ersten Gang sind auf dem Brünig die Berner im Vorteil. Siegreich starteten Schwingerkönig Kilian Wenger sowie die Eidgenossen Matthias Aeschbacher, Kilian von Weissenfluh, Curdin Orlik und Simon Anderegg. Einen Fehlstart verzeichneten die Gäste aus der Nordwestschweiz. Wo einzig Andreas Döbeli gegen Thomas Sempach keine Niederlage akzeptieren musste. Ebenfalls aufholbedarf haben die Innerschweizer die im Anschwingen keinen Sieg Ihrer Spitzenkräfte erringen konnten. Ihr bester Athlet am Start, Sven Schurtenberger, stellte gegen Florian Gnägi und auch Joel Ambühl, in diesem Jahr Sieger beim Innerschweizer Schwingfest, musste mit Severin Schwander die Punkte teilen.
Remo Käser musste am Samstag aufgrund von aufkommenden Fieber und Kopfschmerzen in der Nacht von
Freitag auf Samstag für den heutigen Brünig-Schwinget forfait erklären. Ein am Samstag vor dem Mittag getätigter Covid-Test hat ergeben, dass Remo Käser positiv auf den Coronavirus getestet wurde. Käser befindet sich nun zu Hause in Isolation. «Ausser dem Fieber und den Kopfschmerzen geht es mir den Umständen entsprechend gut. Nach dem guten Saisonstart (Sieg am Südwestschweizer Teilverbandsfest) habe ich mich auf die nächsten Schwingfeste gefreut. Aber jetzt drücke ich meinen Schwingerkameraden die Daumen, und hoffe auf einen guten
Genesungsverlauf.» Bereits letzte Woche musste der Oberaargauer Eidgenosse krankheitsbedingt für das Mittelländische Schwingfest passen. Ein am 17. Juli durchgeführter Coronatest zeigte noch ein negatives Resultat an.
Dem Brünig-Schwinget gehen immer mehr die Eidgenossen aus. Nachdem unter anderen schon Titulare wie Schwingerkönig Christian Stucki, der Erstgekrönte Joel Wicki oder der Neo-100-fache-Kranzer Christian Schuler absagen mussten, sind nun auch die Eidgenossen Benji von Ah (Grund nicht bekannt), Remo Käser (Fieber) und Patrick Schenk (Rücken) abgemeldet. Damit verbleiben auf dem Brünig von ursprünglich weit über 20 Eidgenossen aktuell noch 15 übrig.
Mittlerweile haben sich einige Spitzenschwinger vom Brünig-Schwinget abgemeldet. Nicht antreten werden Alex und Christian Schuler, Marcel Bieri hat eine Finger- und Schulterblessur, Christian Stucki verzichtet auf Anraten des Arztes ebenfalls auf einen Start, und auch Joel Wicki, der in dieser Woche am Dienstag und Donnerstag trainierte, nun aber vorsichtig bleiben möchte.