Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03484.jsonl.gz/1647

Erstmals wird ein Serbe Bürgermeister in der ostbosnischen Stadt Srebrenica, wo serbische Verbände 1995 bis zu 8000 muslimische Jungen und Männer ermordet hatten. Mladen Grujicic habe bei den Kommunalwahlen vor über einer Woche 64 Prozent der Stimmen erhalten.
Das teilte die staatliche Wahlkommission am Dienstag in Sarajevo mit. Damit sei der bisherige muslimische Bürgermeister Camil Durakovic deutlich auf dem zweiten Platz gelandet. Wegen behaupteter Wahlfälschungen waren die Stimmzettel von Srebrenica überprüft worden.
Die grösste muslimische Partei SDA von Staatspräsident Bakir Izetbegovic will sich offensichtlich mit der Niederlage ihres Kandidaten nicht abfinden und hat Neuwahlen in dieser Stadt verlangt.
Es habe massive Wahlfälschung gegeben, weil rund 3000 Serben, die schon lange nicht mehr in Srebrenica leben, ihre Stimme abgegeben hätten, hiess es weiter. Internationale Gerichte hatten das Massaker von 1995 als Kriegsverbrechen bezeichnet.
(sda/dpa)
Wer in China ein Handy erwerben will, muss ab sofort ein aktuelles Foto von sich erstellen und mit der eigenen Mobilfunk-Nummer verknüpfen lassen. Diese Neuregelung, die im September von der Regierung in Peking angekündigt wurde, trat am Sonntag in Kraft.
Die chinesischen Telekom-Gesellschaften sind dabei verpflichtet, «alle technischen Möglichkeiten» einschliesslich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen, um die Identität ihrer Kunden eindeutig festzustellen.
Die chinesische Regierung will …