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1980 begann es in Japan. 40 Jahre später im Jahre 2020 vertraut fast die ganze Eisenbahnwelt auf FFU.
Warum FFU Kunstholz
In den 1970er Jahren stellte die japanische Eisenbahn fest, dass die Lebenserwartung der eingesetzten Holzschwellen sehr kurz ist. Dies hauptsächlich hervorgerufen durch die Witterung und in Folge durch die hierdurch geschaffene Umgebung der Schwellen im Oberbau.
Als Konsequenz wollte die japanische Eisenbahn Bahnschwellen mit gleichartigem Materialverhalten wie das der Holzschwellen schaffen. Diese sollten jedoch hinsichtlich ihres Materialverhaltens und ihrer Langlebigkeit so wenig wie möglich von der Witterung beeinflusst werden. Sekisui entwickelte gemeinsame mit der japanischen Eisenbahn eine Technologie, welche durch richtungsorientierte lange Glasfasern die Faserstruktur von Holz im Prinzip nachbildet (Abb. 1). Die Entwicklung dieses neuen Werkstoffes mit dem Namen Fiber Reinforced Foamed Urethan (FFU) war im Jahre 1978 abgeschlossen.