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Mit den Verfassungs- und Gesetzesänderungen des Kantons Bern vom 17. Juni 2007 besteht für die Regionen die Möglichkeit, sich als Regionalkonferenzen zu konstituieren. Die Verordnung sieht für unsere Region und den Berner Jura eine gemeinsame Regionalkonferenz Biel/Bienne-Seeland-Jura bernois vor.
Die Vorstände von seeland.biel/bienne und der Conférence des Maires des Berner Jura sehen mehrere Vorteile in der Bildung einer Regionalkonferenz: Sie stärkt den gesamten nördlichen Kantonsteil, fördert die Zusammenarbeit innerhalb dieser zweisprachigen Grossregion und berücksichtigt die funktionalen Zusammenhängen (Biel als Zentrum des Seelandes und des Berner Juras) besser. Zudem stellt sie die effiziente Weiterführung der bisherigen Aufgaben sicher und trägt den organisatorischen Erfordernissen des neuen Kulturförderungsgesetzes Rechnung.
Die Bildung einer Regionalkonferenz wurde in mehreren Schritten vorbereitet und bei den Gemeinden im Rahmen von Vernehmlassungen und Workshops konsolidiert. Um Vermischungen mit den institutionellen Fragen zum Jura zu vermeiden, hat der Regierungsrat in Übereinstimmung mit den Vorständen von seeland.biel/ bienne und der Conférence des maires vorerst entschieden, die Volksabstimmung zur Regionalkonferenz erst nach der Abstimmung zum Jura (November 2013) durchzuführen – d.h. Mitte 2014. Infolge einer Intervention der GrossrätInnen aus dem Berner Jura musste Anfang 2014 die Volksabstimmung erneut verschoben werden. Der Kanton will zuerst abklären, ob zwei Regionalkonferenzen anstelle von einer Regionalkonferenz eine gangbare Variante darstellen würde.