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Christoph Niederberger und Stephan Würmlin haben eine Software entwickelt, die aus Bildern von Fernsehkameras virtuelle Bilder berechnet. LiberoVision erlaubt einen virtuellen Rundflug durch ein Fußballstadion.
Die Erfinder haben die Softwarelösung bei Übertragungen der Fußball-Meisterschaften eingesezt. Man kann jede Position auf dem Spielfeld abbilden. Der Zuschauer kann ein umstrittenes Abseits, ein Faul oder einen guten Spielzug aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Renommierte Fernsehstationen wie BBC, ESPN und ZDF zählen unterdessen auf ihre Software, mit der ab Fernsehkamera virtuelle Bilder erzeugt und Spielszenen mit computergenerierten Kameras aus jedem beliebigen Winkel überprüft werden können.
Gegründet wurde LiberoVision AG im Juni 2006 als Spin-off der ETH Zürich. Mit mittlerweile elf Mitarbeitern ist Liberovison im Technopark Zürich stationiert und arbeiten am selbsterklärten Ziel, zur führenden Firma im Bereich „media content enhancement“ aufzusteigen, vor allem im Bereich des Internets. Der nächste Schritt soll an der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 erfolgen.
Im Bereich Dienstleistungen ist Liberovision nominiert für Swiss Economic Award 2010.
Der Swiss Economic Award hat sich in den letzten Jahren als wichtige Auszeichnung für Jungunternehmen in der Schweiz etabliert. Gestiftet wird das Preisgeld, insgesamt 75‘000 Franken, von den drei Grossfirmen UBS, Swisscom und PricewaterhouseCoopers gestiftet. Bewerben können sich erfolgreiche Jungunternehmen, die nicht älter als sechs Jahre sind.