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Bei der Stichwahl um die zwei noch freien Sitze in der Solothurner Regierung zeichnet sich ein enges Rennen zwischen den drei Kandidierenden ab. Das Feld führt Marianne Meister (FDP) an, gefolgt von Susanne Schaffner (SP) und Brigit Wyss (Grüne).
Ausgezählt sind bislang 52 von 109 Gemeinden. Nach diesem Zwischenergebnis erzielte Meister 34 Prozent der Stimmen, Schaffner 33.5 Prozent und Wyss 32.4 Prozent der Stimmen.
Im zweiten Wahlgang werden die beiden freien Sitze von SP und FDP vergeben. Die FDP will mit Meister ihren zweiten Sitz im fünf Mitglieder zählenden Regierungsrat verteidigen. Seit 65 Jahren hält die Partei zwei Sitze - und sie stellt seit 1984 immer auch eine Frau in der Kantonsexekutive.
Die Grünen möchten mit Wyss erstmals einen Sitz in der Regierung erobern. Im ersten Wahlgang vom 12. März hatte Schaffner das beste Resultat der Nichtgewählten erzielt, gefolgt von Wyss und Meister.
Das Volk hatte im ersten Wahlgang März die bisherigen Regierungsräte Remo Ankli (FDP) sowie Roland Heim und Roland Fürst (beide CVP) im Amt bestätigt. Der Regierungsrat setzt sich seit zwölf Jahren aus je zwei Vertretern von FDP und CVP sowie aus einem Sozialdemokraten zusammen. (sda)