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Sie trainieren regelmäßig und ernähren sich gesund? Wenn Sie trotz allem nicht genügend Schlaf bekommen, dann sind Ihre Bemühungen umsonst. Es ist wahr- Schlaf verändert die Arbeit Ihres Körpers. Er kontrolliert Ihre Ernährung, verändert Ihre Fettzellen und kann Ihre Fitness immens beeinflussen.
All diese drei Dinge- Workout, Ernährung und Schlaf- sind ein absolutes Muss. Aber wenn Sie jedes einzelne als Säule der Gesundheit betrachten, dann ist Schlaf die grundlegendste. Sie brauchen jede Nacht mindestens sieben Stunden guten Schlaf für einen gesunden Geist und einen gesunden Körper.
Aber ausreichend Schlaf unterstützt Sie nicht nur im Fitnessstudio. Hier unsere Tipps, warum Schlummern so wichtig ist und was passiert, wenn Sie nicht genügend Erholung bekommen.
1. Schlaf verändert Fettzellen
Ohne genügend Schlaf leidet Ihr Körper an „Metabolic grogginess“ (zu Deutsch „Metabolische Trunkenheit“ – toller Begriff, nicht so toll für den Körper allerdings). Im Großen und Ganzen bedeutet das, dass die Hormone im Körper Fettzellen nicht mehr so effektiv kontrollieren können. Das Hormon Insulin entfernt Fettzellen und Lipide aus dem Blutkreislauf, um Fetteinlagerungen vorzubeugen- und dieses Hormon sinkt, wenn Sie nicht ausreichend erholt sind. Das führt zu Insulin-Resistenz und Fetteinlagerungen an den völlig falschen Stellen.
2. Schlaf unterstützt die sportliche Leistung
Ob Sie ein professioneller Athlet oder ein angehender Fitnessstudio-Besucher sind- Schlaf ist Ihr bester Freund. Eine Studie der Stanford University School of Medicine fand heraus, dass Basketball Spieler, die in einem Zeitraum von 5- 11 Wochen mehr als 10 Stunden pro Nacht schliefen, ihre Fitness, ihre durchschnittliche Sprintzeit und ihre Schusspräzision verbesserten und zudem weniger an Tagesmüdigkeit litten.
3. Schlaf unterstützt die Regenerierung
Wenig Erholung macht es dem Körper schwerer, sich von einem Workout zu erholen. Dadurch werden Wachstumshormone verringert (welche im Slow-Wave-Schlaf produziert werden) und das Stresshormon Cortisol erhöht, welches die Stimmung, Verdauung und verschiedene andere Körperfunktionen negativ beeinflusst. Außerdem wird dadurch das Muskelwachstum des Körpers eingeschränkt (und wie wir wissen, sind Muskeln die Feinde von Fett) und Sie werden anfälliger für Verletzungen.
4. Schlaf verbessert das Gedächtnis
Während Sie gemütlich schlummern, läuft Ihr Gehirn auf Hochtouren. Im Schlaf verstärken sich Erinnerungen und Sie „üben“ Fähigkeiten, die Sie sich im Laufe des Tages angeeignet haben. Diesen Vorgang nennt man Konsolidierung, welchen die Amerikanische Physiologische Gesellschaft umfangreich untersucht hat. Sie haben heute einen neuen Tennis-Schwung gelernt? Sie wollen Ihre Tanzschritte auffrischen? Glauben Sie uns, nach einem schönen Schläfchen geht das alles viel leichter von der Hand.
5. Schlaf hat Auswirkungen auf Ihren Appetit
Sich von der Keksdose abzuwenden hat nichts mit Willensstärke zu tun. Hunger wird von zwei Hormonen kontrolliert: Leptin und Ghrelin. Leptin, hergestellt in der körpereigenen Fettzelle, ist verantwortlich für die Unterdrückung des Hungers. Je weniger Leptin produziert wird, desto hungriger ist man. Je weniger Schlaf Sie bekommen, desto weniger Leptin produzieren Sie. Ähnlich mit dem Hormon Ghrelin: Je mehr Ghrelin im Magen produziert wird (das Hormon steigt bei Schlafentzug), desto mehr Appetit wird angeregt.
Tipps, wie man mehr Schlaf bekommt
Die Moral von der Geschichte: Wenn sie nicht ausreichend schlafen, machen Sie sich anfällig für Gewichtszunahme und Ihre Workouts haben nicht den gewünschten Effekt. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die mit nur fünf Stunden Schlaf pro Nacht auskommen, aber Sie tun Ihrem Körper damit nichts Gutes. Also wie gehen Sie sicher, dass sie genügend Schlaf bekommen? Hier unsere Tipps:
- Jeden Tag zur selben Uhrzeit zu Bett gehen und aufstehen. Unsere Körper folgen einem zirkadianen Rhythmus (auch bekannt als Biorhythmus oder Innere Uhr). Dieser Rhythmus kommuniziert unserem Körper wann er schlafen, aufstehen, essen und andere physiologische Prozesse ausführen soll.
- Beobachten Sie Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten: Mit zu vollem oder zu leerem Magen schlafen gehen, kann Sie nachts wach halten. Auch zu viel Trinken führt zu vielen Schlafunterbrechungen aufgrund von Toilettenpausen. Schränken Sie Koffein, Alkohol und Nikotin ein, da diese verheerende Auswirkungen auf Ihre Schlafqualität haben können.
- Richten Sie Ihr Zimmer „schlafgerecht“ ein: Das bedeutet: Kein Fernseher im Bett- das blaue Licht tut unserem Biorhythmus nichts Gutes. Das einzige, was Sie in Ihrem Bett horten können, sind Bücher (am besten Sachbücher). Ihr Bett sollte nur für den gesunden Schlaf ausgerichtet und vorbereitet sein, damit Sie sich sofort entspannen und erholen können, sobald Sie sich hinlegen- keine Ablenkungen.