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Dawid Kubacki ist der beste Skispringer in Innsbruck. Der Pole gewinnt an der 3. Station der Vierschanzentournee vor dem Norweger Halvor Egner Granerud, der nach wie vor die besten Chancen auf den Gesamtsieg hat.
Granerud schien zu schwächeln. Er büsste im ersten Umgang auf der Bergisel-Schanze fast die Hälfte seines grossen Vorsprungs aus den ersten beiden Wettkämpfen ein. Doch der 26-Jährige sprang mit der Tagesbestweite von 133 m von Platz 6 in den 2. Rang nach vorne. Somit hält sich der Schaden im überschaubaren Rahmen. Granerud reist mit einer Reserve von umgerechnet 13 m auf Kubacki zum Finale nach Bischofshofen. Am Freitag kann er als erster Norweger seit Anders Jacobsen im Jahr 2007 die Tournee gewinnen.
Die Schanze in Innsbruck sorgte schon oft für Überraschungen, diesmal setzten sich aber die Besten durch. Die Top 4 der Weltcupwertung sind auch auf einem der ersten vier Plätze zu finden.
Auch für Gregor Deschwanden bildete die Bergisel-Schanze die Realität ab. Der Luzerner erlebte in Innsbruck nach dem Aufwärtstrend der letzten Tage eine Enttäuschung. Der routinierte Luzerner verpasste nach einem Sprung auf 112 m als 37. den Finaldurchgang.
Das vorzeitige Out ist doppelt ärgerlich, denn Deschwanden hätte von vorteilhaften Windverhältnissen profitieren können. Das Swiss-Ski-Team bleibt somit im Tief stecken. Deschwanden ist derzeit der einzige weltcuptaugliche Athlet, der Zentralschweizer hat aber in elf Wettkämpfen bloss dreimal den Finaldurchgang erreicht.