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Der in Deutschland aufgewachsene Hakan Calhanoglu behauptet, der Jubel aus den EM-Quali-Spielen sei nicht als politisches Zeichen zu werten.
Der türkische Nationalspieler Hakan Calhanoglu hat den Salut-Jubel während der EM-Qualifikationsspiele gegen Albanien und Frankreich verteidigt. «Es war einfach ein Gruss an unser Militär», sagte der Mittelfeldspieler der AC Milan in einem Interview mit der «Sport Bild». Der Gruss sei weder als politisches Zeichen, noch als Provokation zu verstehen, sagte der 25-Jährige.
«Wir wollten mit dem Gruss unsere Soldaten motivieren, dass sie wieder gesund zurückkommen.» Als Fussballer spreche er nur ungern über Politik, aber er fände es schade, wenn die türkischen Spieler jetzt in einem schlechten Licht dastünden, erläuterte Calhanoglu, der in Deutschland aufgewachsen war und dort für Karlsruhe, den Hamburger SV und Leverkusen spielte.
Mehrere Profis hatten zuletzt mit ihrem Salut-Jubel für die bei der Militäroffensive in Nordsyrien im Einsatz befindlichen Soldaten für Aufsehen gesorgt und die Uefa zu einer Untersuchung veranlasst. Die Aktion wurde mehrfach auch in den unteren Spielklassen nachgeahmt und löste eine kontroverse Debatte über politische Statements im Fussball aus. Internationale Medien kritisierten den als politisches Bekenntnis interpretierten militärischen Gruss scharf.
(dpa)