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Das ordentliche Pensionierungsalter ist für Männer 65 und für Frauen 64. Das BVG funktioniert nach dem Prinzip des Kapitaldeckungsverfahrens. Das heisst, dass sich jede versicherte Person ein persönliches Altersguthaben anspart, welches bei der Pensionierung als Rente oder als Kapital ausbezahlt wird.
Praktisches Beispiel zur ordentlichen Pensionierung
Der Angestellte Herr Meier wird im Alter von 65 Jahren pensioniert. Er hat zwei Kinder, die zum Zeitpunkt seiner Pensionierung 15 und 17 Jahre alt sind. Sein voraussichtliches Altersguthaben beträgt zu diesem Zeitpunkt CHF 400'000. Er fragt sich, wie sich seine Altersrente berechnet.
Die Vorsorgeeinrichtung bestimmt die Höhe der Rente mit dem Umwandlungssatz. Bei einem Satz von 6,8% (aktueller Umwandlungssatz im obligatorischer Teil der berufliche Vorsorge gemäss BVG) würde seine voraussichtliche Altersrente CHF 27'200 pro Jahr betragen. Zusätzlich zur Altersrente wird eine Pensioniertenkinderrente von 20 % der Altersrente, das heisst CHF 5'440 pro anspruchsberechtigtem Kind, ausbezahlt. Herr Meier erhält also pro Jahr CHF 38'080 (CHF 27'200 + (2 * CHF 5'440)). Stirbt Herr Meier nach der Pensionierung, läuft die Pensioniertenkinderrente als Waisenrente weiter und seine Ehegattin erhält 60 % der Altersrente als Ehegattenrente, also CHF 16'320.