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Wozniak: Apple hat Siri schlechter gemacht
Mit deutlichen Worten hat sich Apple-Mitbegründer Steve Wozniak zum Thema Siri zu Wort gemeldet.
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Steve Wozniak, Technik-Koryphäe und einer der Gründer des Unternehmens Apple neben Steve Jobs, ist für seine klaren Worte bekannt. Obwohl überzeugter Anhänger von den Produkten des Unternehmens, schaut er auch gerne mal über den Tellerrand und kritisiert, was seiner Meinung nach bei Apple nicht stimmt. Neuestes Ziel seiner Attacken ist der Sprachassistent Siri. Dieser habe deutlich besser funktioniert, bevor Apple ihn aufkaufte, erklärte er jetzt in einem Interview.
Siri gab es bereits vor der Integration in iOS 5 als eigenständige Anwendung für das iPhone, hatte damals aber nicht den heute bekannten Funktionsumfang. Wozniak war trotzdem davon begeistert und dachte damals, das sei die Zukunft, wie er im Interview erzählt. Doch nach der Integration von Siri in iOS hat die Zuverlässigkeit der App seiner Meinung nach stark abgenommen.
Früher konnte man Siri fragen: «Was sind die fünf grössten Seen Kaliforniens?» und es listete die fünf grössten Seen in dem Bundesstaat auf. Heute komme als Antwort eine Aufzählung von Seegrundstücken, die zum Verkauf stehen, so Wozniak. Wolle er die fünf grössten Seen Kaliforniens aufgelistet haben, müsse er die Suchanfrage mit «Wolfram Alpha:» beginnen, einer alternative Suchmaschine, die auf semantischen Algorithmen beruht und direkte Antworten liefern kann. Das sei unpraktisch und nicht intuitiv. Und eigentlich müsste Siri die geeignete Suchmaschine selbst erkennen können.
Als weiteres Beispiel gibt der die Suche nach Primzahlen (Prime Numbers) an, auf die er heute als Antwort Bilder vom Hochrücken (Prime Rib) bekommt. Auf die Frage, warum die Suchergebnisse so viel schlechter geworden sind, antwortete er: «Das wüsste ich selbst gerne.»