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Der Stadtrat beantragt dem Stadtparlament den Erwerb eine Grundstückes im Westen der Stadt. Das Grundstück liegt zwischen der Zürcherstrasse und der Autobahn A1, ist unbebaut und liegt in der Industriezone.
Als Grund wird angegeben, das ein Ausbau der Zürcherstrasse über dieses Grundstück erfolgen soll.
Da frage ich mich doch, wie viel Ausbau (besser Verlegung inklusive Ausbau) da notwendig ist. Auf der gesamten Grundstückslänge ist die Zürcherstrasse teilweise schon 3-spurig (Abzweiger in die Schoretshuebstrasse) oder die beiden Fahrspuren sind durch einen Grünstreifen getrennt.
Ich will mal ehrlich sein, a) sehe ich den Ausbau nicht als zwingend an und b) sind 7.5 Millionen für dieses Grundstück und den Verwendungszweck zu teuer. Ein völlig unnötiger Zukauf
Was mir insbesondere missfällt ist der Satz „… „Streckung Zürcher Strasse“ durch ein Bauvorhaben auf Grundstück Nr. W3982 verunmöglicht wird, ist es notwendig, das Grundstück zu erwerben“ auch wenn die Möglichkeit besteht, das Grundstück theoretisch im Baurecht anzugeben.
So soll das Teilprojekt „Streckung Zürcherstrasse“ ausschauen:
Irgendwie fehlt mir da ein wirklicher „Zwang“, eher so ein bisschen „so hätten wir es gerne“.
Sprich, da wünschen sich einige eine Schnellstrasse nach Gossau. Unnötig, Autos haben (noch) Lenkräder.
Siehe auch 7,5 Millionen für Baulandkauf
Update vom 9.1.2017
Wie heute im Tagblatt zu lesen ist, hat sich für die Arealentwicklung ein „Verein Arealentwicklung St.Gallen West-Gossau Ost (Asgo) gegründet. Der Verein ist auch mit einer eigenen Webseite unterwegs