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Jakob Stark verzichtet auf eine Wiederwahl
Jakob Stark, der derzeitige Regierungspräsident des Kantons Thurgau, scheidet per 31. Mai 2020 nach 14 Amtsjahren aus dem Regierungsrat aus. Er wird bei den Gesamterneuerungswahlen am 15. März 2020 nicht mehr antreten, wie er heute an der Sitzung des Grossen Rates bekanntgab.
Im Februar 2006 wurde der damalige Präsident der SVP-Fraktion des Grossen Rates Jakob Stark als Nachfolger von Roland Eberle (SVP) in den Regierungsrat gewählt. Er trat sein Amt am 1. Juni 2006 an und übernahm das Departement für Erziehung und Kultur. Zwei Jahre später wechselte er ins Departement für Bau und Umwelt, ehe er 2014 Chef des Departements für Finanzen und Soziales wurde. Der 60-Jährige stand dem Regierungsrat insgesamt dreimal als Präsident vor, und zwar in den Jahren 2010/2011, 2015/2016 sowie im laufenden Amtsjahr 2019/2020. Im Herbst tritt er als Kandidat der SVP zu den Ständeratswahlen an. Unabhängig vom Ausgang dieser Wahl hat er sich entschieden, sich nicht für eine weitere Amtsperiode als Regierungsrat zur Verfügung zu stellen.
In seinem Rücktrittsschreiben an den Grossen Rat schreibt er unter anderem, dass er in den Sommerferien eine Standortbestimmung vorgenommen habe und der Entscheid so gereift sei. Für das Vertrauen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, ihn nach der Wahl dreimal im Amt zu bestätigen, sei er dankbar. «Es bildete die Grundlage dafür, mich meinem Regierungsratsamt immer mit viel Motivation, Engagement und Ausdauer zu widmen», sagte Jakob Stark. Über die Nachfolge von Jakob Stark werden die Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger anlässlich der Gesamterneuerungswahlen am 15. März 2020 entscheiden.