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Die Euratom wird die Abwicklung besorgen. Das auf USD 83 Mio. herabgesetzte Darlehen soll jetzt ausschliesslich dazu dienen, Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der beiden Einheiten zu finanzieren. Ihre Inbetriebnahme steht vor der Tür. Das von der EU jetzt freigegebene Darlehen ergänzt einen Kredit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung EBRD über USD 42 Mio., den die Direktion der Bank nach Gesprächen von EBRD- Präsident Jean Le-mierre mit dem Präsidenten der Ukraine, Leonid Kutschma, jetzt ebenfalls freigegeben hat. Mit den durch die EU und die EBRD bewilligten Mitteln soll das K2-R4-Projekt nach der Inbetriebnahme auf einen den internationalen Empfehlungen entsprechenden Sicherheitsstand gebracht werden. Die beiden Einheiten werden laut ukrainischen Zusicherungen sodann als Modell für das Anschlussprojekt dienen, die 13 anderen Kernkraftwerksblöcke des Landes nachzurüsten. Technische Einzelheiten der vorgesehenen Sicherheitsverbesserungen sind der EBRD-Internetsite zu entnehmen.
Bei der Unterzeichnung der beiden Abkommen am 29. Juli bezeichnete sie der ukrainische Energieminister, SerhiyTulub, als bedeutsam. Er sicherte zu, der zusätzliche Mittelzufluss erlaubte es der Energoatom, die Nachrüstung ihrer anderen Kernkraftwerke zu finanzieren. Die Nachrüstarbeiten werden laut EU in Zukunft dadurch gesichert, dass die Energoatom ihren Kunden schon bald kostengerechte Tarife verrechnen dürfe und die bestehenden finanziellen Ausstände systematischer eintreiben werde. Ferner wolle die Ukraine gemäss Vereinbarung mit der EBRD ein internationalen Normen entsprechendes nukleares Haftpflicht- und Versicherungsrecht einführen sowie damit beginnen, einen Entsorgungsfonds zu äufnen.
Quelle
P.B. nach NucNet, 2. August, sowie 21., 16. sowie 7. Juli, und EBRD-Medienmitteilung, 6. Juli 2004