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Heute vor 35 Jahren erschien das zweite Album von SAVATAGE. Die ganze Geschichte zum Album haben wir mal kurz von Wikipedia kopiert.
Vor den Aufnahmen des Albums wechselte die Band zu Atlantic Records. Um die Produktion kümmerte sich kein Geringerer als Max Norman, der durch seine Zusammenarbeit mit unter anderem Ozzy Osbourne und Megadeth bekannt wurde. Für die noch junge Band änderte sich einiges: Sie nahmen zum ersten Mal ein Album außerhalb von Florida auf. Das Album wurde in Todd Rundgrens Bearsville Studios in Bearsville, New York, westlich von Woodstock im Ulster County aufgenommen. Das Studio lag abgeschottet auf einem Berg. Das Album wurde live eingespielt und später durch Solopassagen und Gesangsspuren vervollständigt. Ken Lonas war ebenso als assistierender Techniker dabei.
Alles in allem dauerten die Aufnahmen inklusive der Vorproduktion drei Monate. Die Musiker genossen es, sich Zeit lassen zu können und experimentierten herum. So schaffte es eine abbrennende Plastiktüte, deren Auflösungsgeräusche rückwärts wiedergegeben für die Eingangssequenz von Warriors verwendet wurden, auf einem Tonträger verewigt zu werden. Im Januar 1985 legte Max Norman letzte Hand an die Aufnahmen. Zum „aggressiven Mix“ Normans, der aus Gitarren und Gesang das Äußersten herausholte, gesellte sich ein tragischer, aber für den Schlagzeugklang glücklicher Umstand. Steve Wacholz hatte nämlich kurz zuvor seinen Vater verloren und war emotional aufgeladen gewesen, was sich einerseits in Tränen bei 'In the Dream' geäußert hatte und als Wut bei den meisten anderen Songs. Mit den Bass-Einspielungen war die Band nicht zufrieden gewesen, sodass Criss Oliva annähernd die Hälfte selbst besorgt hatte und die Tage für Keith Collins gezählt waren. In den USA war "Power of the Night" schon Ende März 1985 erhältlich.