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Mangelhafte Produkte
Grundsatz
Stellt der Hersteller, Importeur oder ein anderer Inverkehrbringer fest oder hat er Grund zur Annahme, dass von seinem Produkt eine Gefahr für die Sicherheit oder die Gesundheit der Verwenderinnen und Verwender oder Dritter ausgeht, so trifft er Massnahmen zur Abwendung der Gefahr wie öffentliche Warnungen, Verkaufsstopp, Rücknahme vom Markt oder Rückruf des Produkts.
Meldungen
Falls Chemikalien der Gruppe 1 oder 2 oder Selbstverteidigungsprodukte irrtümlich, das heisst nicht konform mit den Anforderungen der Chemikaliengesetzgebung, in Verkehr gebracht wurden, ist die betroffene Person verpflichtet, das Kantonale Labor zu benachrichtigen.
Ebenfalls meldepflichtig sind Hersteller, Importeure und Händler von Elektro- oder Elektronikgeräten, wenn sie feststellen oder vermuten, dass ein von ihnen in Verkehr gebrachtes Gerät den Anforderungen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (Anhang 2.18, entspricht der RoHS-RL) nicht genügt.
Dabei sind Angaben über das mangelhalfte Produkt und die bereits getroffenen Massnahmen zur Abwendung der Gefahr zu machen. Das Kantonale Labor entscheidet dann über weitere Massnahmen und ob die Öffentlichkeit auf eine Gefährdung aufmerksam gemacht wird.