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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2018.00084 IV. Kammer Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 27. August 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber Siewerdtstrasse 9, Postfach, 8050 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Beigeladener vertreten durch Z.___ Sachverhalt: 1. Mit Nachzahlungsverfügung vom 28. Dezember 2017 forderte die Ausgleichs kasse Zürcher Arbeitgeber von der X.___ paritätische und FAK-Bei träge von gesamthaft Fr. 17'497.50 (inkl. Verzugszinsen und Verwaltungskosten) unter anderem auf den in den Jahren 2014 und 2015 an Y.___ ausgerichteten Zahlungen im Umfang von Fr. 3'840.-- beziehungsweise Fr. 10'535.45 (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2). Am 10. Januar 2018 erhob die X.___ Einsprache gegen die Nachzahlungsverfügung (Urk. 8/3). Mit Einspracheentscheid vom 11. September 2018 hiess die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber die Einsprache teilweise gut. Sie stellte fest, dass der Nachtrag aus der Arbeitgeberkontrolle vom 1. Januar 2013 bis 31. De zember 2015 insoweit zu korrigieren sei, als die Nachbelastung für A.___ mit dem ALV 2-Satz von 0.5 % aufgerechnet werde. Die Nachbe lastung für die Zahlungen an Y.___ wurde mit diesem Einspracheentscheid jedoch be stätigt (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die X.___ am 28. September 2018 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid vom 11. September 2018 sei insoweit aufzuheben, als dass damit eine Nachbelastung für die Zahlungen an Y.___ festgesetzt worden sei (Urk. 1 S. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 8/1-5]). Mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2018 wurde Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Der Beigeladene liess sich mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 (Urk. 14) vernehmen. Am 18. Dezember 2018 wurde den übrigen Verfahrensbeteiligten je ein Doppel der Eingabe des Beigeladenen vom 14. Dezember 2018 und der damit eingereichten Unterlagen (Urk. 14, Urk. 16 und Urk. 17/1-6) zugestellt (Urk. 18). 3. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2, Urk. 2), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzel richterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver siche rungsgericht). 2. 2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben (Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG). 2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirtschaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hinweisen). 3. 3.1 Der von der Beschwerdeführerin aufgelegten Einstellungsverfügung des Statt hal teramtes Bezirk Uster betreffend Widerhandlung gegen das Arbeitslosen ver siche rungsgesetz vom 27. November 2017 (Urk. 3) ist das Folgende zu ent nehmen: Bei der polizeilichen Befragung vom 24. Mai 2017 sagte A.___, der Präsident des Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin (vgl. Internet-Handelsre gisterauszug), aus, dass er den Beigeladenen in dessen Schuhmacherei in B.___ kennengelernt habe. Irgendwann habe dieser ihm mitgeteilt, dass er nur noch an diesem Tag Schuhe repariere, da ihm der Strom abgestellt werde. Aus Mitleid habe er ihm ein Darlehen über Fr. 5'000.-- gegeben. Der Beigeladene habe ihn auch noch ein weiteres Mal um ein Darlehen gebeten, welches er ihm wiederum gewährt habe. Der Beigeladene habe ihm dann Schuhe und einige Com puter repariert. Diese Dienstleistungen hätten sie vom Darlehen abgezogen. Als es so nicht mehr habe weitergehen können, habe er den Beigeladenen per 1. Juli 2015 in seiner Firma X.___ angestellt. Aufgrund von Unstimmig keiten habe er dem Beigeladenen Ende 2015 per 31. Januar 2016 gekündigt. Dies habe der Beigeladene nicht akzeptieren wollen (Urk. 3 S. 1). Sie hätten dann seine Computer durchgesehen und gemerkt, dass der Beigeladene während der Arbeits zeit für sich privat Arbeiten erledigt habe. Als dieser anfangs Januar 2016 erneut unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen sei, habe er ihm fristlos gekündigt. Ungefähr eine Woche später habe dieser dann ein Arztzeugnis beigebracht, mit welchem er für einen Monat arbeitsunfähig geschrieben worden sei. In der Zeit von 1. Juni 2014 bis zum 1. Juli 2015 habe der Beigeladene in keinen unselb stän digen Arbeitsverhältnis zur Firma gestanden. Er habe damals vor allem für ihn (A.___) privat und nicht für die Firma gearbeitet, wobei er im Jahr 2015 einige Arbeiten für die X.___ ausgeführt habe. Für den Zeitraum vor dem 1. Juli 2015 seien keine Lohnabrechnungen erstellt worden. Der Beigeladen de habe ein bis zwei Rechnungen gestellt. Diese Forderungsbeträge seien dann mit dem ausstehenden Darlehen verrechnet worden. Er zweifele an der Echtheit der bei den Akten (der Arbeitslosenversicherung) liegenden Lohnab rechnung vom Mai 2015, da diese als einzige kein Logo der Firma enthalte. Die vorausgefüllte Arbeit geber bescheinigung, welche ihm der Vertreter des Beigela denen und später auch die Arbeitslosenkasse zugestellt hätten, habe er nicht unterschrieben, weil sie aus seiner Sicht nicht korrekt ausgefüllt sei. Das Arbeits verhältnis habe nicht vor dem 1. Juli 2015 begonnen (Urk. 3 S. 2). 3.2 Der Einstellungsverfügung des Statthalteramts Bezirks Uster vom 27. November 2017 ist ferner zu entnehmen, dass der Beigeladene bei seiner polizeilichen Be fragung vom 31. Mai 2017 mit Bezug auf das Kennenlernen und die gewährten Darlehen im Wesentlichen die Aussagen von A.___ bestätigte. Er habe die Darlehen abgearbeitet, weil er sie nicht habe zurückbezahlen können. Er habe für A.___ im IT-Bereich Arbeiten erledigt, jedoch auch wei terhin Schuhe und andere Lederwaren repariert. Er habe sowohl für die Privat person A.___ als auch für die X.___ gearbeitet. Er sei jeweils bar bezahlt worden, wobei ein Teil mit seiner Darlehensschuld verrechnet worden sei. In der Zeit vom 1. Juni 2014 bis zum 30. Juni 2015 sei er im Stun denlohn als Teilzeitmitarbeiter in der Firma des Beschuldigten angestellt gewesen, jedoch ohne Arbeitsvertrag. Es sei ein Stundenlohn von Fr. 50.-- vereinbart gewesen. Betreffend Arbeitszeit und Pensum sei er völlig frei gewesen. Er habe sowohl die Räumlichkeiten der Firma nützen wie auch von zuhause aus arbeiten dürfen (Urk. 3 S. 2). 4. 4.1 Die von der Beschwerdegegnerin verfügten Beiträge betreffen Zahlungen der Beschwerdeführerin an den Beigeladenen im September 2014 sowie von Januar bis Juni 2015 (S. 2 des Berichts zur Arbeitgeberkontrolle vom 6. November 2017 [Urk. 8/3]). 4.2 Diesbezüglich bringt A.___ im vorliegenden Verfahren für die Beschwerdeführerin vor, er habe erwartet, dass der Beigeladene als Inhaber eines Ladenlokals für alle Leistungen sämtliche Steuern und Sozialversiche rungs abga ben selber abrechnen würde. Er habe in gutem Glauben annehmen können, dass der Kauf von «Computer, Hardware etc.» nicht AHV-beitragspflichtig sei (Urk. 1 S. 1). Aufgrund der früheren Aussagen von A.___ und des Beige ladenen bei den polizeilichen Befragungen von 24. und 31. Mai 2017 (Urk. 3) ist jedoch mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erstellt, dass der Beigeladene der Beschwerdeführerin nicht bloss Waren verkauft hat, sondern Arbeiten für die Beschwerdeführerin (Reparatur von Computern, Arbeiten im IT-Bereich) ausgeführt hat (Urk. 3 S. 1 und 2). Bei den vom Revisor erfassten Beträ gen für den September 2014 (Fr. 3'600.-- [gemäss Finanzbuchhal tung der Beschwerdeführerin]) und für die Monate Januar und Juni 2014 (Fr. 9'877.--) handelt es sich somit um Entgelt für Arbeit. Entgegen der nicht belegten Darstellung der Beschwerdeführerin sind diese Beiträge nicht als Auf wendungen der Beschwerdeführerin für den Kauf von Computern zu verstehen. Sie können auch nicht als Auslagenersatz für vom Beigeladenen für die Beschwerde führerin gekaufte Computer angesehen werden. Die Beschwerdefüh rerin kann aus diesem Vorbringen somit nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese Vor bringen stehen zudem im Widerspruch zu den früheren Angaben der Beschwerde führerin, welche noch im Einspracheverfahren ausführte, dass der Beigeladene als Selbständig erwerbender Arbeiten für sie ausgeführt habe (Urk. 8/3). 4.3 Zu prüfen bleibt, ob die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin im September 2014 und in den Monaten von 1. Januar bis 30. Juni 2015 AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit zu quali fi zieren ist. Ins Gewicht fällt dabei, dass gemäss den Aussagen von A.___ ab 1. Juli 2015 ein Arbeitsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beigeladenen bestand (Urk. 3 S. 1). Die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin nach dem 1. Juli 2015 war aber dieselbe, wie er bislang für die Beschwerdeführerin ausgeführt hat (vgl. Urk. 3 S. 1-2), wenn auch nur spora disch und im Stundenlohn. Ob im vorliegend zu prüfenden Zeitraum bereits ein mündlicher Arbeitsvertrag bestand, wie dies der Beigeladene behauptet (Urk. 17/1), ist nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse (E. 2.2), welche für ein Arbeitsverhältnis vor und nach dem 1. Juli 2015 sprechen. Es lag damit auch in den zu prüfenden Zeiträumen eine unselb ständige Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerde führerin vor. Es kommt hinzu, dass der Beigeladene in seiner «Kleinschuh macherei» (vgl. Urk. 16 S. 1, Urk. 17/1) die Reparatur von Schuhen und Lederwaren anbietet (Urk. 3 S. 1 und 2). Der Beigeladene hielt dazu überdies fest, dass er nicht Eigentümer eines Ladenlokals im Bereich Computer und Hardware sei (Urk. 16 S. 1). Die Frage, ob es sich bei der Schuhmachertätigkeit des Beige ladenen um eine selbstständige Tätigkeit handelt, muss zwar im vor liegenden Verfahren nicht geprüft werden. Daraus lässt sich aber immerhin ableiten, dass die Arbeiten, welche der Beigela dene für die Beschwerdeführerin ausübte, sich von seiner übrigen Tätigkeit unterschieden haben. Der Umstand, dass der Beigeladene seine Arbeiten im IT-Bereich - soweit ersicht lich - nicht auch für Dritte erbrachte beziehungsweise Dritten angeboten hat, spricht ebenfalls dafür, dass er diese Tätigkeit als Arbeit nehmer der Beschwerdeführerin ausübte. Ein spezifisches Unternehmerrisiko ist nicht ersichtlich. Der Beigeladenen stand somit in der Zeit von September 2014 und von 1. Januar bis 30. Juni 2015 in einem arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsver hält nis zur Beschwerdeführerin. Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin daher zu Recht als Arbeit geberin zur Nachzahlung von Sozialversiche rungsbeiträgen verpflichtet. In betraglicher Hinsicht ist der angefochtene Entscheid nicht substantiell bestrit ten und geben die vorliegenden Akten zu keinen Weiterungen Anlass. 5. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber - Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber Arnold GramignaHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2018.00084 IV. Kammer Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 27. August 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber Siewerdtstrasse 9, Postfach, 8050 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Beigeladener vertreten durch Z.___ Sachverhalt: 1. Mit Nachzahlungsverfügung vom 28. Dezember 2017 forderte die Ausgleichs kasse Zürcher Arbeitgeber von der X.___ paritätische und FAK-Bei träge von gesamthaft Fr. 17'497.50 (inkl. Verzugszinsen und Verwaltungskosten) unter anderem auf den in den Jahren 2014 und 2015 an Y.___ ausgerichteten Zahlungen im Umfang von Fr. 3'840.-- beziehungsweise Fr. 10'535.45 (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2). Am 10. Januar 2018 erhob die X.___ Einsprache gegen die Nachzahlungsverfügung (Urk. 8/3). Mit Einspracheentscheid vom 11. September 2018 hiess die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber die Einsprache teilweise gut. Sie stellte fest, dass der Nachtrag aus der Arbeitgeberkontrolle vom 1. Januar 2013 bis 31. De zember 2015 insoweit zu korrigieren sei, als die Nachbelastung für A.___ mit dem ALV 2-Satz von 0.5 % aufgerechnet werde. Die Nachbe lastung für die Zahlungen an Y.___ wurde mit diesem Einspracheentscheid jedoch be stätigt (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die X.___ am 28. September 2018 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid vom 11. September 2018 sei insoweit aufzuheben, als dass damit eine Nachbelastung für die Zahlungen an Y.___ festgesetzt worden sei (Urk. 1 S. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 8/1-5]). Mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2018 wurde Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Der Beigeladene liess sich mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 (Urk. 14) vernehmen. Am 18. Dezember 2018 wurde den übrigen Verfahrensbeteiligten je ein Doppel der Eingabe des Beigeladenen vom 14. Dezember 2018 und der damit eingereichten Unterlagen (Urk. 14, Urk. 16 und Urk. 17/1-6) zugestellt (Urk. 18). 3. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2, Urk. 2), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzel richterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver siche rungsgericht). 2. 2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben (Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG). 2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirtschaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hinweisen). 3. 3.1 Der von der Beschwerdeführerin aufgelegten Einstellungsverfügung des Statt hal teramtes Bezirk Uster betreffend Widerhandlung gegen das Arbeitslosen ver siche rungsgesetz vom 27. November 2017 (Urk. 3) ist das Folgende zu ent nehmen: Bei der polizeilichen Befragung vom 24. Mai 2017 sagte A.___, der Präsident des Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin (vgl. Internet-Handelsre gisterauszug), aus, dass er den Beigeladenen in dessen Schuhmacherei in B.___ kennengelernt habe. Irgendwann habe dieser ihm mitgeteilt, dass er nur noch an diesem Tag Schuhe repariere, da ihm der Strom abgestellt werde. Aus Mitleid habe er ihm ein Darlehen über Fr. 5'000.-- gegeben. Der Beigeladene habe ihn auch noch ein weiteres Mal um ein Darlehen gebeten, welches er ihm wiederum gewährt habe. Der Beigeladene habe ihm dann Schuhe und einige Com puter repariert. Diese Dienstleistungen hätten sie vom Darlehen abgezogen. Als es so nicht mehr habe weitergehen können, habe er den Beigeladenen per 1. Juli 2015 in seiner Firma X.___ angestellt. Aufgrund von Unstimmig keiten habe er dem Beigeladenen Ende 2015 per 31. Januar 2016 gekündigt. Dies habe der Beigeladene nicht akzeptieren wollen (Urk. 3 S. 1). Sie hätten dann seine Computer durchgesehen und gemerkt, dass der Beigeladene während der Arbeits zeit für sich privat Arbeiten erledigt habe. Als dieser anfangs Januar 2016 erneut unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen sei, habe er ihm fristlos gekündigt. Ungefähr eine Woche später habe dieser dann ein Arztzeugnis beigebracht, mit welchem er für einen Monat arbeitsunfähig geschrieben worden sei. In der Zeit von 1. Juni 2014 bis zum 1. Juli 2015 habe der Beigeladene in keinen unselb stän digen Arbeitsverhältnis zur Firma gestanden. Er habe damals vor allem für ihn (A.___) privat und nicht für die Firma gearbeitet, wobei er im Jahr 2015 einige Arbeiten für die X.___ ausgeführt habe. Für den Zeitraum vor dem 1. Juli 2015 seien keine Lohnabrechnungen erstellt worden. Der Beigeladen de habe ein bis zwei Rechnungen gestellt. Diese Forderungsbeträge seien dann mit dem ausstehenden Darlehen verrechnet worden. Er zweifele an der Echtheit der bei den Akten (der Arbeitslosenversicherung) liegenden Lohnab rechnung vom Mai 2015, da diese als einzige kein Logo der Firma enthalte. Die vorausgefüllte Arbeit geber bescheinigung, welche ihm der Vertreter des Beigela denen und später auch die Arbeitslosenkasse zugestellt hätten, habe er nicht unterschrieben, weil sie aus seiner Sicht nicht korrekt ausgefüllt sei. Das Arbeits verhältnis habe nicht vor dem 1. Juli 2015 begonnen (Urk. 3 S. 2). 3.2 Der Einstellungsverfügung des Statthalteramts Bezirks Uster vom 27. November 2017 ist ferner zu entnehmen, dass der Beigeladene bei seiner polizeilichen Be fragung vom 31. Mai 2017 mit Bezug auf das Kennenlernen und die gewährten Darlehen im Wesentlichen die Aussagen von A.___ bestätigte. Er habe die Darlehen abgearbeitet, weil er sie nicht habe zurückbezahlen können. Er habe für A.___ im IT-Bereich Arbeiten erledigt, jedoch auch wei terhin Schuhe und andere Lederwaren repariert. Er habe sowohl für die Privat person A.___ als auch für die X.___ gearbeitet. Er sei jeweils bar bezahlt worden, wobei ein Teil mit seiner Darlehensschuld verrechnet worden sei. In der Zeit vom 1. Juni 2014 bis zum 30. Juni 2015 sei er im Stun denlohn als Teilzeitmitarbeiter in der Firma des Beschuldigten angestellt gewesen, jedoch ohne Arbeitsvertrag. Es sei ein Stundenlohn von Fr. 50.-- vereinbart gewesen. Betreffend Arbeitszeit und Pensum sei er völlig frei gewesen. Er habe sowohl die Räumlichkeiten der Firma nützen wie auch von zuhause aus arbeiten dürfen (Urk. 3 S. 2). 4. 4.1 Die von der Beschwerdegegnerin verfügten Beiträge betreffen Zahlungen der Beschwerdeführerin an den Beigeladenen im September 2014 sowie von Januar bis Juni 2015 (S. 2 des Berichts zur Arbeitgeberkontrolle vom 6. November 2017 [Urk. 8/3]). 4.2 Diesbezüglich bringt A.___ im vorliegenden Verfahren für die Beschwerdeführerin vor, er habe erwartet, dass der Beigeladene als Inhaber eines Ladenlokals für alle Leistungen sämtliche Steuern und Sozialversiche rungs abga ben selber abrechnen würde. Er habe in gutem Glauben annehmen können, dass der Kauf von «Computer, Hardware etc.» nicht AHV-beitragspflichtig sei (Urk. 1 S. 1). Aufgrund der früheren Aussagen von A.___ und des Beige ladenen bei den polizeilichen Befragungen von 24. und 31. Mai 2017 (Urk. 3) ist jedoch mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erstellt, dass der Beigeladene der Beschwerdeführerin nicht bloss Waren verkauft hat, sondern Arbeiten für die Beschwerdeführerin (Reparatur von Computern, Arbeiten im IT-Bereich) ausgeführt hat (Urk. 3 S. 1 und 2). Bei den vom Revisor erfassten Beträ gen für den September 2014 (Fr. 3'600.-- [gemäss Finanzbuchhal tung der Beschwerdeführerin]) und für die Monate Januar und Juni 2014 (Fr. 9'877.--) handelt es sich somit um Entgelt für Arbeit. Entgegen der nicht belegten Darstellung der Beschwerdeführerin sind diese Beiträge nicht als Auf wendungen der Beschwerdeführerin für den Kauf von Computern zu verstehen. Sie können auch nicht als Auslagenersatz für vom Beigeladenen für die Beschwerde führerin gekaufte Computer angesehen werden. Die Beschwerdefüh rerin kann aus diesem Vorbringen somit nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese Vor bringen stehen zudem im Widerspruch zu den früheren Angaben der Beschwerde führerin, welche noch im Einspracheverfahren ausführte, dass der Beigeladene als Selbständig erwerbender Arbeiten für sie ausgeführt habe (Urk. 8/3). 4.3 Zu prüfen bleibt, ob die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin im September 2014 und in den Monaten von 1. Januar bis 30. Juni 2015 AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit zu quali fi zieren ist. Ins Gewicht fällt dabei, dass gemäss den Aussagen von A.___ ab 1. Juli 2015 ein Arbeitsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beigeladenen bestand (Urk. 3 S. 1). Die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin nach dem 1. Juli 2015 war aber dieselbe, wie er bislang für die Beschwerdeführerin ausgeführt hat (vgl. Urk. 3 S. 1-2), wenn auch nur spora disch und im Stundenlohn. Ob im vorliegend zu prüfenden Zeitraum bereits ein mündlicher Arbeitsvertrag bestand, wie dies der Beigeladene behauptet (Urk. 17/1), ist nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse (E. 2.2), welche für ein Arbeitsverhältnis vor und nach dem 1. Juli 2015 sprechen. Es lag damit auch in den zu prüfenden Zeiträumen eine unselb ständige Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerde führerin vor. Es kommt hinzu, dass der Beigeladene in seiner «Kleinschuh macherei» (vgl. Urk. 16 S. 1, Urk. 17/1) die Reparatur von Schuhen und Lederwaren anbietet (Urk. 3 S. 1 und 2). Der Beigeladene hielt dazu überdies fest, dass er nicht Eigentümer eines Ladenlokals im Bereich Computer und Hardware sei (Urk. 16 S. 1). Die Frage, ob es sich bei der Schuhmachertätigkeit des Beige ladenen um eine selbstständige Tätigkeit handelt, muss zwar im vor liegenden Verfahren nicht geprüft werden. Daraus lässt sich aber immerhin ableiten, dass die Arbeiten, welche der Beigela dene für die Beschwerdeführerin ausübte, sich von seiner übrigen Tätigkeit unterschieden haben. Der Umstand, dass der Beigeladene seine Arbeiten im IT-Bereich - soweit ersicht lich - nicht auch für Dritte erbrachte beziehungsweise Dritten angeboten hat, spricht ebenfalls dafür, dass er diese Tätigkeit als Arbeit nehmer der Beschwerdeführerin ausübte. Ein spezifisches Unternehmerrisiko ist nicht ersichtlich. Der Beigeladenen stand somit in der Zeit von September 2014 und von 1. Januar bis 30. Juni 2015 in einem arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsver hält nis zur Beschwerdeführerin. Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin daher zu Recht als Arbeit geberin zur Nachzahlung von Sozialversiche rungsbeiträgen verpflichtet. In betraglicher Hinsicht ist der angefochtene Entscheid nicht substantiell bestrit ten und geben die vorliegenden Akten zu keinen Weiterungen Anlass. 5. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber - Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber Arnold GramignaHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AB.2018.00084

AB.2018.00084 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin Gerichtsschreiber Hübscher

Urteil vom 27. August 2019

Urteil vom 27. August 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber

Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber Siewerdtstrasse 9, Postfach, 8050 Zürich

Siewerdtstrasse 9, Postfach, 8050 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___

Y.___ Beigeladener

Beigeladener vertreten durch Z.___

vertreten durch Z.___ Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Mit Nachzahlungsverfügung vom 28. Dezember 2017 forderte die Ausgleichs kasse Zürcher Arbeitgeber von der X.___ paritätische und FAK-Bei träge von gesamthaft Fr. 17'497.50 (inkl. Verzugszinsen und Verwaltungskosten) unter anderem auf den in den Jahren 2014 und 2015 an Y.___ ausgerichteten Zahlungen im Umfang von Fr. 3'840.-- beziehungsweise Fr. 10'535.45 (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2). Am 10. Januar 2018 erhob die X.___ Einsprache gegen die Nachzahlungsverfügung (Urk. 8/3). Mit Einspracheentscheid vom 11. September 2018 hiess die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber die Einsprache teilweise gut. Sie stellte fest, dass der Nachtrag aus der Arbeitgeberkontrolle vom 1. Januar 2013 bis 31. De zember 2015 insoweit zu korrigieren sei, als die Nachbelastung für A.___ mit dem ALV 2-Satz von 0.5 % aufgerechnet werde. Die Nachbe lastung für die Zahlungen an Y.___ wurde mit diesem Einspracheentscheid jedoch be stätigt (Urk. 2).

1. Mit Nachzahlungsverfügung vom 28. Dezember 2017 forderte die Ausgleichs kasse Zürcher Arbeitgeber von der X.___ paritätische und FAK-Bei träge von gesamthaft Fr. 17'497.50 (inkl. Verzugszinsen und Verwaltungskosten) unter anderem auf den in den Jahren 2014 und 2015 an Y.___ ausgerichteten Zahlungen im Umfang von Fr. 3'840.-- beziehungsweise Fr. 10'535.45 (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2). Am 10. Januar 2018 erhob die X.___ Einsprache gegen die Nachzahlungsverfügung (Urk. 8/3). Mit Einspracheentscheid vom 11. September 2018 hiess die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber die Einsprache teilweise gut. Sie stellte fest, dass der Nachtrag aus der Arbeitgeberkontrolle vom 1. Januar 2013 bis 31. De zember 2015 insoweit zu korrigieren sei, als die Nachbelastung für A.___ mit dem ALV 2-Satz von 0.5 % aufgerechnet werde. Die Nachbe lastung für die Zahlungen an Y.___ wurde mit diesem Einspracheentscheid jedoch be stätigt (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die X.___ am 28. September 2018 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid vom 11. September 2018 sei insoweit aufzuheben, als dass damit eine Nachbelastung für die Zahlungen an Y.___ festgesetzt worden sei (Urk. 1 S. 1).

2. Dagegen erhob die X.___ am 28. September 2018 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid vom 11. September 2018 sei insoweit aufzuheben, als dass damit eine Nachbelastung für die Zahlungen an Y.___ festgesetzt worden sei (Urk. 1 S. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 8/1-5]).

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 8/1-5]). Mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2018 wurde Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Der Beigeladene liess sich mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 (Urk. 14) vernehmen. Am 18. Dezember 2018 wurde den übrigen Verfahrensbeteiligten je ein Doppel der Eingabe des Beigeladenen vom 14. Dezember 2018 und der damit eingereichten Unterlagen (Urk. 14, Urk. 16 und Urk. 17/1-6) zugestellt (Urk. 18).

Mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2018 wurde Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Der Beigeladene liess sich mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 (Urk. 14) vernehmen. Am 18. Dezember 2018 wurde den übrigen Verfahrensbeteiligten je ein Doppel der Eingabe des Beigeladenen vom 14. Dezember 2018 und der damit eingereichten Unterlagen (Urk. 14, Urk. 16 und Urk. 17/1-6) zugestellt (Urk. 18). 3. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2, Urk. 2), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzel richterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver siche rungsgericht).

1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt (Urk. 8/4, Urk. 8/5 S. 2, Urk. 2), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzel richterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver siche rungsgericht). 2.

2. 2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben (Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG).

2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben (Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG). 2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirtschaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.

2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirtschaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hinweisen).

Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hinweisen). 3.

3. 3.1 Der von der Beschwerdeführerin aufgelegten Einstellungsverfügung des Statt hal teramtes Bezirk Uster betreffend Widerhandlung gegen das Arbeitslosen ver siche rungsgesetz vom 27. November 2017 (Urk. 3) ist das Folgende zu ent nehmen: Bei der polizeilichen Befragung vom 24. Mai 2017 sagte A.___, der Präsident des Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin (vgl. Internet-Handelsre gisterauszug), aus, dass er den Beigeladenen in dessen Schuhmacherei in B.___ kennengelernt habe. Irgendwann habe dieser ihm mitgeteilt, dass er nur noch an diesem Tag Schuhe repariere, da ihm der Strom abgestellt werde. Aus Mitleid habe er ihm ein Darlehen über Fr. 5'000.-- gegeben. Der Beigeladene habe ihn auch noch ein weiteres Mal um ein Darlehen gebeten, welches er ihm wiederum gewährt habe. Der Beigeladene habe ihm dann Schuhe und einige Com puter repariert. Diese Dienstleistungen hätten sie vom Darlehen abgezogen. Als es so nicht mehr habe weitergehen können, habe er den Beigeladenen per 1. Juli 2015 in seiner Firma X.___ angestellt. Aufgrund von Unstimmig keiten habe er dem Beigeladenen Ende 2015 per 31. Januar 2016 gekündigt. Dies habe der Beigeladene nicht akzeptieren wollen (Urk. 3 S. 1). Sie hätten dann seine Computer durchgesehen und gemerkt, dass der Beigeladene während der Arbeits zeit für sich privat Arbeiten erledigt habe. Als dieser anfangs Januar 2016 erneut unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen sei, habe er ihm fristlos gekündigt. Ungefähr eine Woche später habe dieser dann ein Arztzeugnis beigebracht, mit welchem er für einen Monat arbeitsunfähig geschrieben worden sei. In der Zeit von 1. Juni 2014 bis zum 1. Juli 2015 habe der Beigeladene in keinen unselb stän digen Arbeitsverhältnis zur Firma gestanden. Er habe damals vor allem für ihn (A.___) privat und nicht für die Firma gearbeitet, wobei er im Jahr 2015 einige Arbeiten für die X.___ ausgeführt habe. Für den Zeitraum vor dem 1. Juli 2015 seien keine Lohnabrechnungen erstellt worden. Der Beigeladen de habe ein bis zwei Rechnungen gestellt. Diese Forderungsbeträge seien dann mit dem ausstehenden Darlehen verrechnet worden. Er zweifele an der Echtheit der bei den Akten (der Arbeitslosenversicherung) liegenden Lohnab rechnung vom Mai 2015, da diese als einzige kein Logo der Firma enthalte. Die vorausgefüllte Arbeit geber bescheinigung, welche ihm der Vertreter des Beigela denen und später auch die Arbeitslosenkasse zugestellt hätten, habe er nicht unterschrieben, weil sie aus seiner Sicht nicht korrekt ausgefüllt sei. Das Arbeits verhältnis habe nicht vor dem 1. Juli 2015 begonnen (Urk. 3 S. 2).

3.1 Der von der Beschwerdeführerin aufgelegten Einstellungsverfügung des Statt hal teramtes Bezirk Uster betreffend Widerhandlung gegen das Arbeitslosen ver siche rungsgesetz vom 27. November 2017 (Urk. 3) ist das Folgende zu ent nehmen: Bei der polizeilichen Befragung vom 24. Mai 2017 sagte A.___, der Präsident des Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin (vgl. Internet-Handelsre gisterauszug), aus, dass er den Beigeladenen in dessen Schuhmacherei in B.___ kennengelernt habe. Irgendwann habe dieser ihm mitgeteilt, dass er nur noch an diesem Tag Schuhe repariere, da ihm der Strom abgestellt werde. Aus Mitleid habe er ihm ein Darlehen über Fr. 5'000.-- gegeben. Der Beigeladene habe ihn auch noch ein weiteres Mal um ein Darlehen gebeten, welches er ihm wiederum gewährt habe. Der Beigeladene habe ihm dann Schuhe und einige Com puter repariert. Diese Dienstleistungen hätten sie vom Darlehen abgezogen. Als es so nicht mehr habe weitergehen können, habe er den Beigeladenen per 1. Juli 2015 in seiner Firma X.___ angestellt. Aufgrund von Unstimmig keiten habe er dem Beigeladenen Ende 2015 per 31. Januar 2016 gekündigt. Dies habe der Beigeladene nicht akzeptieren wollen (Urk. 3 S. 1). Sie hätten dann seine Computer durchgesehen und gemerkt, dass der Beigeladene während der Arbeits zeit für sich privat Arbeiten erledigt habe. Als dieser anfangs Januar 2016 erneut unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen sei, habe er ihm fristlos gekündigt. Ungefähr eine Woche später habe dieser dann ein Arztzeugnis beigebracht, mit welchem er für einen Monat arbeitsunfähig geschrieben worden sei. In der Zeit von 1. Juni 2014 bis zum 1. Juli 2015 habe der Beigeladene in keinen unselb stän digen Arbeitsverhältnis zur Firma gestanden. Er habe damals vor allem für ihn (A.___) privat und nicht für die Firma gearbeitet, wobei er im Jahr 2015 einige Arbeiten für die X.___ ausgeführt habe. Für den Zeitraum vor dem 1. Juli 2015 seien keine Lohnabrechnungen erstellt worden. Der Beigeladen de habe ein bis zwei Rechnungen gestellt. Diese Forderungsbeträge seien dann mit dem ausstehenden Darlehen verrechnet worden. Er zweifele an der Echtheit der bei den Akten (der Arbeitslosenversicherung) liegenden Lohnab rechnung vom Mai 2015, da diese als einzige kein Logo der Firma enthalte. Die vorausgefüllte Arbeit geber bescheinigung, welche ihm der Vertreter des Beigela denen und später auch die Arbeitslosenkasse zugestellt hätten, habe er nicht unterschrieben, weil sie aus seiner Sicht nicht korrekt ausgefüllt sei. Das Arbeits verhältnis habe nicht vor dem 1. Juli 2015 begonnen (Urk. 3 S. 2). 3.2 Der Einstellungsverfügung des Statthalteramts Bezirks Uster vom 27. November 2017 ist ferner zu entnehmen, dass der Beigeladene bei seiner polizeilichen Be fragung vom 31. Mai 2017 mit Bezug auf das Kennenlernen und die gewährten Darlehen im Wesentlichen die Aussagen von A.___ bestätigte. Er habe die Darlehen abgearbeitet, weil er sie nicht habe zurückbezahlen können. Er habe für A.___ im IT-Bereich Arbeiten erledigt, jedoch auch wei terhin Schuhe und andere Lederwaren repariert. Er habe sowohl für die Privat person A.___ als auch für die X.___ gearbeitet. Er sei jeweils bar bezahlt worden, wobei ein Teil mit seiner Darlehensschuld verrechnet worden sei. In der Zeit vom 1. Juni 2014 bis zum 30. Juni 2015 sei er im Stun denlohn als Teilzeitmitarbeiter in der Firma des Beschuldigten angestellt gewesen, jedoch ohne Arbeitsvertrag. Es sei ein Stundenlohn von Fr. 50.-- vereinbart gewesen. Betreffend Arbeitszeit und Pensum sei er völlig frei gewesen. Er habe sowohl die Räumlichkeiten der Firma nützen wie auch von zuhause aus arbeiten dürfen (Urk. 3 S. 2).

3.2 Der Einstellungsverfügung des Statthalteramts Bezirks Uster vom 27. November 2017 ist ferner zu entnehmen, dass der Beigeladene bei seiner polizeilichen Be fragung vom 31. Mai 2017 mit Bezug auf das Kennenlernen und die gewährten Darlehen im Wesentlichen die Aussagen von A.___ bestätigte. Er habe die Darlehen abgearbeitet, weil er sie nicht habe zurückbezahlen können. Er habe für A.___ im IT-Bereich Arbeiten erledigt, jedoch auch wei terhin Schuhe und andere Lederwaren repariert. Er habe sowohl für die Privat person A.___ als auch für die X.___ gearbeitet. Er sei jeweils bar bezahlt worden, wobei ein Teil mit seiner Darlehensschuld verrechnet worden sei. In der Zeit vom 1. Juni 2014 bis zum 30. Juni 2015 sei er im Stun denlohn als Teilzeitmitarbeiter in der Firma des Beschuldigten angestellt gewesen, jedoch ohne Arbeitsvertrag. Es sei ein Stundenlohn von Fr. 50.-- vereinbart gewesen. Betreffend Arbeitszeit und Pensum sei er völlig frei gewesen. Er habe sowohl die Räumlichkeiten der Firma nützen wie auch von zuhause aus arbeiten dürfen (Urk. 3 S. 2). 4.

4. 4.1 Die von der Beschwerdegegnerin verfügten Beiträge betreffen Zahlungen der Beschwerdeführerin an den Beigeladenen im September 2014 sowie von Januar bis Juni 2015 (S. 2 des Berichts zur Arbeitgeberkontrolle vom 6. November 2017 [Urk. 8/3]).

4.1 Die von der Beschwerdegegnerin verfügten Beiträge betreffen Zahlungen der Beschwerdeführerin an den Beigeladenen im September 2014 sowie von Januar bis Juni 2015 (S. 2 des Berichts zur Arbeitgeberkontrolle vom 6. November 2017 [Urk. 8/3]). 4.2 Diesbezüglich bringt A.___ im vorliegenden Verfahren für die Beschwerdeführerin vor, er habe erwartet, dass der Beigeladene als Inhaber eines Ladenlokals für alle Leistungen sämtliche Steuern und Sozialversiche rungs abga ben selber abrechnen würde. Er habe in gutem Glauben annehmen können, dass der Kauf von «Computer, Hardware etc.» nicht AHV-beitragspflichtig sei (Urk. 1 S. 1). Aufgrund der früheren Aussagen von A.___ und des Beige ladenen bei den polizeilichen Befragungen von 24. und 31. Mai 2017 (Urk. 3) ist jedoch mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erstellt, dass der Beigeladene der Beschwerdeführerin nicht bloss Waren verkauft hat, sondern Arbeiten für die Beschwerdeführerin (Reparatur von Computern, Arbeiten im IT-Bereich) ausgeführt hat (Urk. 3 S. 1 und 2). Bei den vom Revisor erfassten Beträ gen für den September 2014 (Fr. 3'600.-- [gemäss Finanzbuchhal tung der Beschwerdeführerin]) und für die Monate Januar und Juni 2014 (Fr. 9'877.--) handelt es sich somit um Entgelt für Arbeit. Entgegen der nicht belegten Darstellung der Beschwerdeführerin sind diese Beiträge nicht als Auf wendungen der Beschwerdeführerin für den Kauf von Computern zu verstehen. Sie können auch nicht als Auslagenersatz für vom Beigeladenen für die Beschwerde führerin gekaufte Computer angesehen werden. Die Beschwerdefüh rerin kann aus diesem Vorbringen somit nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese Vor bringen stehen zudem im Widerspruch zu den früheren Angaben der Beschwerde führerin, welche noch im Einspracheverfahren ausführte, dass der Beigeladene als Selbständig erwerbender Arbeiten für sie ausgeführt habe (Urk. 8/3).

4.2 Diesbezüglich bringt A.___ im vorliegenden Verfahren für die Beschwerdeführerin vor, er habe erwartet, dass der Beigeladene als Inhaber eines Ladenlokals für alle Leistungen sämtliche Steuern und Sozialversiche rungs abga ben selber abrechnen würde. Er habe in gutem Glauben annehmen können, dass der Kauf von «Computer, Hardware etc.» nicht AHV-beitragspflichtig sei (Urk. 1 S. 1). Aufgrund der früheren Aussagen von A.___ und des Beige ladenen bei den polizeilichen Befragungen von 24. und 31. Mai 2017 (Urk. 3) ist jedoch mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erstellt, dass der Beigeladene der Beschwerdeführerin nicht bloss Waren verkauft hat, sondern Arbeiten für die Beschwerdeführerin (Reparatur von Computern, Arbeiten im IT-Bereich) ausgeführt hat (Urk. 3 S. 1 und 2). Bei den vom Revisor erfassten Beträ gen für den September 2014 (Fr. 3'600.-- [gemäss Finanzbuchhal tung der Beschwerdeführerin]) und für die Monate Januar und Juni 2014 (Fr. 9'877.--) handelt es sich somit um Entgelt für Arbeit. Entgegen der nicht belegten Darstellung der Beschwerdeführerin sind diese Beiträge nicht als Auf wendungen der Beschwerdeführerin für den Kauf von Computern zu verstehen. Sie können auch nicht als Auslagenersatz für vom Beigeladenen für die Beschwerde führerin gekaufte Computer angesehen werden. Die Beschwerdefüh rerin kann aus diesem Vorbringen somit nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese Vor bringen stehen zudem im Widerspruch zu den früheren Angaben der Beschwerde führerin, welche noch im Einspracheverfahren ausführte, dass der Beigeladene als Selbständig erwerbender Arbeiten für sie ausgeführt habe (Urk. 8/3). 4.3 Zu prüfen bleibt, ob die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin im September 2014 und in den Monaten von 1. Januar bis 30. Juni 2015 AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit zu quali fi zieren ist. Ins Gewicht fällt dabei, dass gemäss den Aussagen von A.___ ab 1. Juli 2015 ein Arbeitsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beigeladenen bestand (Urk. 3 S. 1). Die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin nach dem 1. Juli 2015 war aber dieselbe, wie er bislang für die Beschwerdeführerin ausgeführt hat (vgl. Urk. 3 S. 1-2), wenn auch nur spora disch und im Stundenlohn. Ob im vorliegend zu prüfenden Zeitraum bereits ein mündlicher Arbeitsvertrag bestand, wie dies der Beigeladene behauptet (Urk. 17/1), ist nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse (E. 2.2), welche für ein Arbeitsverhältnis vor und nach dem 1. Juli 2015 sprechen. Es lag damit auch in den zu prüfenden Zeiträumen eine unselb ständige Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerde führerin vor. Es kommt hinzu, dass der Beigeladene in seiner «Kleinschuh macherei» (vgl. Urk. 16 S. 1, Urk. 17/1) die Reparatur von Schuhen und Lederwaren anbietet (Urk. 3 S. 1 und 2). Der Beigeladene hielt dazu überdies fest, dass er nicht Eigentümer eines Ladenlokals im Bereich Computer und Hardware sei (Urk. 16 S. 1). Die Frage, ob es sich bei der Schuhmachertätigkeit des Beige ladenen um eine selbstständige Tätigkeit handelt, muss zwar im vor liegenden Verfahren nicht geprüft werden. Daraus lässt sich aber immerhin ableiten, dass die Arbeiten, welche der Beigela dene für die Beschwerdeführerin ausübte, sich von seiner übrigen Tätigkeit unterschieden haben. Der Umstand, dass der Beigeladene seine Arbeiten im IT-Bereich - soweit ersicht lich - nicht auch für Dritte erbrachte beziehungsweise Dritten angeboten hat, spricht ebenfalls dafür, dass er diese Tätigkeit als Arbeit nehmer der Beschwerdeführerin ausübte. Ein spezifisches Unternehmerrisiko ist nicht ersichtlich.

4.3 Zu prüfen bleibt, ob die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin im September 2014 und in den Monaten von 1. Januar bis 30. Juni 2015 AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit zu quali fi zieren ist. Ins Gewicht fällt dabei, dass gemäss den Aussagen von A.___ ab 1. Juli 2015 ein Arbeitsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beigeladenen bestand (Urk. 3 S. 1). Die Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin nach dem 1. Juli 2015 war aber dieselbe, wie er bislang für die Beschwerdeführerin ausgeführt hat (vgl. Urk. 3 S. 1-2), wenn auch nur spora disch und im Stundenlohn. Ob im vorliegend zu prüfenden Zeitraum bereits ein mündlicher Arbeitsvertrag bestand, wie dies der Beigeladene behauptet (Urk. 17/1), ist nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse (E. 2.2), welche für ein Arbeitsverhältnis vor und nach dem 1. Juli 2015 sprechen. Es lag damit auch in den zu prüfenden Zeiträumen eine unselb ständige Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerde führerin vor. Es kommt hinzu, dass der Beigeladene in seiner «Kleinschuh macherei» (vgl. Urk. 16 S. 1, Urk. 17/1) die Reparatur von Schuhen und Lederwaren anbietet (Urk. 3 S. 1 und 2). Der Beigeladene hielt dazu überdies fest, dass er nicht Eigentümer eines Ladenlokals im Bereich Computer und Hardware sei (Urk. 16 S. 1). Die Frage, ob es sich bei der Schuhmachertätigkeit des Beige ladenen um eine selbstständige Tätigkeit handelt, muss zwar im vor liegenden Verfahren nicht geprüft werden. Daraus lässt sich aber immerhin ableiten, dass die Arbeiten, welche der Beigela dene für die Beschwerdeführerin ausübte, sich von seiner übrigen Tätigkeit unterschieden haben. Der Umstand, dass der Beigeladene seine Arbeiten im IT-Bereich - soweit ersicht lich - nicht auch für Dritte erbrachte beziehungsweise Dritten angeboten hat, spricht ebenfalls dafür, dass er diese Tätigkeit als Arbeit nehmer der Beschwerdeführerin ausübte. Ein spezifisches Unternehmerrisiko ist nicht ersichtlich. Der Beigeladenen stand somit in der Zeit von September 2014 und von 1. Januar bis 30. Juni 2015 in einem arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsver hält nis zur Beschwerdeführerin. Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin daher zu Recht als Arbeit geberin zur Nachzahlung von Sozialversiche rungsbeiträgen verpflichtet.

Der Beigeladenen stand somit in der Zeit von September 2014 und von 1. Januar bis 30. Juni 2015 in einem arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsver hält nis zur Beschwerdeführerin. Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin daher zu Recht als Arbeit geberin zur Nachzahlung von Sozialversiche rungsbeiträgen verpflichtet. In betraglicher Hinsicht ist der angefochtene Entscheid nicht substantiell bestrit ten und geben die vorliegenden Akten zu keinen Weiterungen Anlass.

In betraglicher Hinsicht ist der angefochtene Entscheid nicht substantiell bestrit ten und geben die vorliegenden Akten zu keinen Weiterungen Anlass. 5. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.

5. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt:

Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber

Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber - Z.___

Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber

Arnold GramignaHübscher