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Theo Gmür bescherte der Schweizer Delegation einen perfekten Auftakt in die Paralympics in Pyeongchang: Der 21-jährige Walliser, der erstmals an den Paralympics teilnimmt, bescherte der Schweiz bereits am 1. Wettkampftag eine Goldmedaille in der Abfahrt.
Mit Startnummer 2 zu Gold
Gmür stellte in der Kategorie stehend mit Startnummer 2 eine Zeit auf, an der sich sämtliche 37 nachfolgenden Konkurrenten die Zähne ausbeissen sollten. Der Walliser, der als Gesamtweltcup-Sieger nach Südkorea gereist war, feierte damit den grössten Erfolg seiner Karriere.
Ich hätte nie gedacht, dass ich heute in der Abfahrt Gold holen würde.
Gmür siegte vor dem Franzosen Arthur Bauchet und Markus Salcher aus Österreich. Die weiteren Schweizer Robin Cuche (8.), Thomas Pfyl (9.) und Michael Brügger (17.) konnten nicht mit den Besten mithalten.
«Das ist unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass ich heute in der Abfahrt Gold holen würde», zeigte sich Gmür überglücklich. Er könne es noch gar nicht realisieren, dass er gesiegt habe. Gmür leidet seit seiner Geburt an Hemiplegie, einer halbseitigen Lähmung.
Kunz und Victor gestürzt
Weniger gut lief der erste Wettkampftag für die beiden Schweizer Monobob-Skifahrer. Christoph Kunz stürzte ebenso wie Stephani Victor in der Abfahrt der Frauen. Für die gebürtige Amerikanerin, die im Mai 2017 eingebürgert worden war, war es der 1. Paralympics-Start für die Schweiz.
Paralympics bis 2032 am Olympia-Ort
Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden bis mindestens 2032 am gleichen Ort stattfinden. Diese Übereinkunft unterzeichneten IOC-Präsident Thomas Bach und sein Kollege Andrew Parsons vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) am ersten Paralympics-Wettkampftag in Pyeongchang.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.3.2018, 01:25 Uhr