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Die Chronik des EHC Uzwil
1941
Gründung des EHC Uzwil, Spiele noch auf Natureis, in Knickerbockern.
1955/58
Aufstieg in die 1. Liga
1959/60
Eröffnung der Kunsteisbahn
1967/68
Eine erfolgreiche Saison für den EHC Uzwil. Der Club wird 1.Liga- Schweizermeister und steigt in die NLB auf. Entscheidungsspiel: Uzwil: EHC Biel 4:3. Das Durchschnittsalter unserer Spieler beträgt 19 Jahre!
1968/69
Abstieg aus der Nationalliga B in die 1. Liga
1970/1971
Wiederaufstieg in die NLB, der EHC Uzwil setzt sich gegen Basel durch. Der Zuschauerdurchschnitt beträgt zu diesem Zeitpunkt 1500 Besucher pro Spiel, auswärts sind bis zu 600 Clubanhänger gegenwärtig. Hugo Leuenberger führt in diesem Jahr die Torschützenliste mit 19 Toren und 18 Assists an, vor Hans Spengler mit 27 Toren und 9 Assists.
1971/72
Der EHC Uzwil nimmt an der Aufstiegsrunde zur Nationalliga A teil.
1972/73
Der EHC Uzwil steigt wieder in die 1.Liga ab.
1973/74
1.Liga Aufstiegsrunde zur NLB, Niederlage gegen den EV Zug im Heimspiel vor 4220 Zuschauern
1974/75
1.Liga Aufstieg in die NLB
1976/77
Abstieg in die 1. Liga
1977 bis 1985
Der EHC Uzwil spielt immer in der 1. Liga
1983/84
Die Eishalle wird überdacht. Die Fertigstellung ist auf die Saison 1984/85 geplant. Die Eishalle soll schuldenfrei der Gemeinde übergeben werden können.
1984/85
Einsturz der Eishalle fordert ein Todesopfer und mehrere Verletzte. Trainer sind Mike Zettel und Paul Braun. Uzwil gelingt in dieser 1. Liga- Saison keine Spitzenleistung.
1986/87
Der EHC Uzwil erreicht die Aufstiegsrunde und steigt wieder in die NLB auf.
1987/88
Der EHC Uzwil vermag sich in der NLB zu halten
1989/90
Der EHC Uzwil steigt in die 1. Liga ab. Ein hoher Schuldenberg von 1 Mio SFr. gefährdet das Ueberleben des Vereins.
1990/91
Trainer Dave Tietzen übernimmt eine teilweise sehr junge Mannschaft (15- jährige Spieler) und erreicht die Aufstiegsrunde. Im Verein herrscht eine rigorose Sparpolitik. Es resultiert der 4. Schlussrang. In der Playoff-Runde scheidet der Club gegen Davos aus.
1994/95
Trainer Tietzen verlässt nach 4 mehrheitlich erfolgreichen Jahren den EHC Uzwil. Roger Bader kommt als neuer Trainer zum EHC Uzwil. Mit einer neuen Mannschaft gelingt ein sehr guter Start in die neue Saison. Die Mannschaft belegt lange Zeit den 1. Platz. Nach Weihnachten fällt das Team aber in ein Loch. Letztendlich wird ein 7. Schlussrang erzielt.
1995/96
Uzwil hatte eine durchzogene Saison und rutschte nur knapp in die Playoff. Dort wird jedoch in der 1. Runde der Qualifikationssieger Bülach ausgeschaltet und verliert dann im Halbfinal gegen den späteren Aufsteiger Luzern.
1996-98
Die Mannschaft wird jedes Jahr verjüngt – Schulden werden dank dieser Politik abgebaut. Trotzdem schneidet die Mannschaft von Jahr zu Jahr besser ab und entwickelt sich zu einer Spitzenmannschaft in der 1. Liga. Parallel dazu finden vermehrt Spieler Aufnahme in die Auswahl- und Nationalteams der Schweiz. Auch Trainer Bader wird nominiert zum Nationaltrainer U16 – U18.
1998
Von März bis September wird die Uzehalle saniert (neue Eispiste, Kälteanlage, Garderoben, Akustikanlage, Wärmerückgewinnung, Maschinenraum, Trafo).
Der EHC Uzwil leistet Fronarbeit bei: Abbrucharbeiten, richtete Garderoben ein (inkl. Malerarbeiten), erstellte Mannschafts- und Strafbänke sowie das Zeitnehmerhaus.
Auch Fan-Shop und Habicht-Stubä wurden in Fronarbeit erstellt.
1999/2000
Der radikale Verjüngungsprozess der letzten Jahre trägt erste Früchte – Die Elite B – Junioren werden Schweizer-Meister der Elite B und steigen sensationell in die höchste Junioren – Liga der Schweiz (Elite A) auf. Auf jeder Stufe stellt der EHC Uzwil mehrere Spieler für die Junioren – Nationalmannschaften U18 – U16.
Die erste Mannschaft wurde zweiter nach der Qualifikation und erreichte gegen den späteren NLB – Aufsteiger Herisau den Playoff – Final. In dieser Saison hat sich der EHC Uzwil mit der jüngsten Mannschaft der Liga endgültig zur Spitzenmannschaft entwickelt.
2000/01
Diese Saison ist die erfolgreichste des Vereins in der jüngsten Zeit:
Die 1. Mannschaft gewinnt den Amateur – Schweizermeistertitel und dies auf souveräne Art und Weise. Die Qualifikationsrunde wird auf dem 1. Platz abgeschlossen und sämtliche 15 Playoff- und Schweizermeisterspiele werden gewonnen! Der EHC Uzwil schiesst in dieser Saison durchschnittlich 7,6 Tore pro Spiel und begeistert mit temporeichem Offensiv-eishockey. Durchschnittlich besuchen gegen 1000 Zuschauer die Spiele. Die Meisterfeier findet im Gemeindehaus vor 500 Besuchern statt.
Die Elite – Junioren erreichen in der Elite A – Junioren – Liga sensationell den 8. Rang und die Playoffs. Sämtliche Junioren – Teams von NLA – Klubs (Kloten, Bern, ZSC, Lugano usw.) werden mindestens einmal in der Uzehalle geschlagen. Claudio Moggi (aktuell 2009: SCL Tigers NLA) wird Torschützenkönig der Liga.
Der EHC Uzwil wird von der Trainervereinigung IGSET in Magglingen zum „Klub des Jahres“ und Roger Bader zum „Trainer des Jahres“ gewählt!
Trainer Roger Bader verlässt den EHC Uzwil nach 7 erfolgreichen Jahren und wechselt als Assistenzcoach der Trainerlegende Vladimir Jursinov zu den Kloten Flyers in die NLA.
Mit ihm wechseln aus dem Meisterteam 4 Spieler in die NLA (Sandro und Claudio Moggi nach Rapperswil, Emanuel Peter und Flavio Lüdke nach Kloten). Mit dem Verkauf dieser Spieler wurde der EHC Uzwil auf einen Schlag schuldenfrei! In den 7 Jahren unter Trainer Roger Bader konnten somit die Schulden von ca. 600‘000 Fr komplett abgebaut werden. Dies vor allem dank den Spielerverkäufen in die NLA (8 Spieler in der Aera Bader) und der besonnenen, klugen Vereinspolitik unter den Präsidenten Albert Vincenz und Christian Weber. Auch massgeblich daran beteiligt ist die ausgezeichnete Jugendarbeit von Fredi Leuenberger.
2001-03
Nachfolger Hanspeter Frutiger erreichte mit der 1. Mannschaft zweimal die Playoffs, stieg aber leider mit der Elite A – Mannschaft wieder in die Elite B – Liga ab.
Der EHC Uzwil gehört immer noch zu den ersten Adressen in der 1. Liga.
2003/04
Gérard Bouvard übernimmt die 1. Mannschaft und die Elite Junioren als Trainer. Leider gelingt nicht alles wunschgemäss. 5 Stammspieler fallen durch Verletzungen bereits vor der Weihnachtspause für längere Zeit aus. Zum ersten Mal seit 1994/95 erreicht der EHC Uzwil die Play Off's nicht und muss in die Abstiegsrunde.
Durch Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann der EHC Uzwil die Saison mit dem ersten Platz der Abstiegsrunde beenden. Die Elite Junioren steigen nach einer schwachen Saison in die Junioren Top ab.
2004/05
In der zweiten Saison unter Trainer Gérard Bouvard gelingt es der 1. Mannschaft mit guten Leistungen den 2. Tabellenplatz zu erreichen und sichert sich somit die Teilnahme an den Play Off. Die Gegner sind: EHC Bellinzona und EHC Dübendorf. Gegen den EHC Dübendorf verliert man in den Halbfinalspielen und beendet die Saison auf den 4. Schlussrang.
Die geplante Fusion mit dem EC Wil kam nicht zustande, da sich der EC Wil kurz vor Abschluss zurückzog. Was aus sportlicher Sicht und für die Zukunft des Eishockesports in der Region bestimmt nicht das Beste ist. Dass überhaupt über eine Fusion nachgedacht wurde, zeigt auf, dass der EHC Uzwil momentan nicht mehr über die Einnahmen aus Spielerverkäufen in die NLA verfügen.
Die Junioren Top erreichen leider die Finalrunde nicht, und werden in der kommenden Saison weiterhin bei den Top spielen.
2005/06
Nach der letztjährigen Einführung des "Reporter-System" (elektronische Spielbericht-erfassung) wurde diese Saison in der 1. Liga, sowie bei Jun.Top, Jun A. die Spielberichte nur noch elektronisch erfasst.
Die erste Mannschaft erreicht nach der Qualifikation den 4. Schlussrang und sichert sich somit den Heimvorteil in den Play-Off. Der Viertelsfinal wurde jedoch verloren.
Dafür erkämpften sich die Nachwuchsmannschaften Junioren Top und die Moskito A den Aufstieg in die höhere Spielklasse. Der EHC Uzwil verfügt damit wieder über Junioren Elite B und Moskito Top.
2006/07
Mit einer guten Leistung beendete die 1. Mannschaft die Qualifikation auf dem 5. Tabellenrang und startet mit einem Auswärts-Spiel in die Play-Off. Die 1/4-Finals gegen den EHC Frauenfeld konnten gewonnen werden. Alle 1/2-Final Spiele gegen den EHC Dübendorf musste der EHC Uzwil als Verlierer vom Platz. Eine solide Aufbauarbeit leistete der Cheftrainer Gérard Bouvard auch im Nachwuchsbereich. So verpasste er leider mit den Elite, nach einem guten Start, die Play-Off teilnahme. In der Relegationsrunde konnte sich die Mannschaft aber sehr gut durchsetzen und holte den 1.Schlussrang.
Leider verliert der EHC Uzwil wieder einmal einen guten Trainer. Als Cheftrainer des ganzen Nachwuchs wechselt Gérard Bouvard zum EHC Kloten.
2007/08
Nach dem Abgang von Gerard Bouvard konnte mit Roger Bader wiederum ein hervorragend qualifizierter Cheftrainer nach Uzwil geholt werden. Mit dem Amateur-Schweizermeistertitel mit dem EHC Uzwil im Jahre 2001 waren mit ihm viele positive Erinnerungen verknüpft. Die erste Mannschaft musste einige Abgänge verzeichnen, die nicht wunschgemäss ersetzt werden konnten. So wurden vermehrt jungen Spieler aus den Elite-Junioren ins Kader berufen. Um die Mannschaft noch zu vervollständigen holte Roger Bader noch zwei ehemalige Spieler (Marco Hagmann und Jan Fiala) ins Kader der ersten Mannschaft. Keine leichte Aufgabe für die Spieler in dieser Saison. Die jungen Spieler überzeugten und übernahmen auch die entsprechende Verantwortung im Team. Die Qualifikation wurde auf den 5. Schlussrang beendet und somit sicherte man sich den Einzug in die Play-Off. Die 1/4-Finals verlor man klar gegen Frauenfeld mit 3:0 somit war die Saison für die 1. Mannschaft schon früh zu ende.
Die Junioren Elite hingegen konnten kräftig zulegen und überraschten so manchen Gegner. Nach einer überraschend guten Saison belegte die Mannschaft nach der Qualifikation den 3. Rang und überzeugte danach in den Playoffs. Nach einem Overtime – Sieg gegen Favorit ZSC im Halbfinal, forderte man den EHC Biel im Final und gewann den Vize – Schweizermeistertitel. Im Heimspiel führte die Mannschaft – die Goldmedaille in Griffweite – im letzten Drittel noch mit 2:1, verlor dann aber Spiel und Titel.
Auch alle andern Nachwuchsmannschaften konnten die Saison mit sehr guten Resultaten und Tabellenplätze beenden. Im Sommer wurde am Samstagmorgen unter Führung von Berni Hartmann und Roger Bader ein spezifisches Talenttraining eingeführt, welches von fast 50 Kindern besucht wurde.
An der Hauptversammlung wird Rolf Gähwiler zum Präsident gewählt. Mit ihm übernimmt ein erfolgreicher Geschäftsmann und Kenner der lokalen Eishockeyszene den Verein.
2008/09
Die Meisterschaft startete am 27. September 2008 mit einem Heimspiel und zwar gleich mit dem Derby gegen den EC Wil. Dieses Spiel konnte der EHC Uzwil unter Roger Bader mit 9:3 für sich entscheiden. Der Start war also geglückt. Anschliessend folgte eine durchzogene Meisterschaft mit vielen knappen Entscheiden, häufig in letzter Minute gegen den EHC Uzwil. 11 Partien wurden in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen entschieden, 9 davon gingen knapp verloren. Die Qualifikationsrunde wurde mit 32 Punkten auf dem 8. Platz abgeschlossen. In dieser Saison wurde zum 1. Mal die Masterround mit halbierten Punkten aus der Qualifikation durchgeführt. Von den im unteren Tableau teilnehmenden 7 Mannschaften konnten sich noch 2 Teams für die Play off qualifizieren. Der EHC Uzwil war nicht dabei und musste so den Weg in die Abstiegsrunde nehmen.
Die Abstiegsrunde war so spannend wie noch selten, da von den fünf teilnehmenden Mannschaften gleich zwei absteigen mussten. Die Absteiger in die 2. Liga standen erst am letzten Spieltag fest, Bellinzona und Chur mussten dieses harte Los auf sich nehmen. Uzwil konnte die Abstiegsrunde auf dem 2. Platz abschliessen und so eine verkorkste Saison im allerletzten Moment noch positiv abschliessen.
Die Nachwuchsmannschaften überzeugten mit guten Resultaten und Leistungen. Vielversprechende Talente machen auf sich aufmerksam. Die Elite – Junioren belegten den 2. Rang, scheiterten aber in der ersten Playoffrunde.
An der Hauptversammlung kann Rolf Gähwiler auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Zusammen mit Marketingchef Hampi Keller und Cheftrainer Roger Bader ist es ihm gelungen, den Verein finanziell gesund zu präsentieren. Gähwiler sagt für ein weiteres Jahr als Präsident zu.
2009/10
Auf die neue Saison wird die 1. Mannschaft stark umgestellt und verjüngt. Entsprechend der Philosophie von Headcoach Roger Bader werden acht Nachwuchsspieler ins Kader integriert. Sie werden regelmässig eingesetzt und tragen auch in speziellen Spielsituationen Verantwortung. Von den Rapperswil-Jona Lakers werden Elite A – Junioren zur Verstärkung eingesetzt. Zusammen mit den bewährten Leistungsträgern wird in der Qualifikationsrunde der erfreuliche 6. Rang erreicht, notabene mit der jüngsten Mannschaft der 1. Liga. In den Playoffs trifft die Mannschaft auf den EHC Dübendorf. Trotz starker Leistung bedeutet dies die Endstation der trotzdem sehr erfreulichen Saison.
Die Nachwuchsabteilung umfasst im September 2009 96 Spieler, am Ende der Saison sind es bereits 101 Spieler.
Das Aushängeschild sind die Junioren Elite B, die die starke Saison auf dem 3. Platz beenden. Sie werden durch die Gemeinde Uzwil im Rahmen der Sportlerehrung ausgezeichnet. Die Novizen Top verpassen die Playoffs nur um 3 Punkte, die Abstiegsrunde meistern sie aber problemlos auf dem 2. Platz. Den Mini Top misslingt die Qualifikationsrunde, der 6. Rang bedeutet den Gang in die Abstiegsrunde. Dort finden sie zu alter Stärke und schliessen mit grossem Vorsprung auf dem 1. Platz ab. Mit 42:0 gegen den EHC SenSee-Future gelingt ihnen ein rekordverdächtiges Resultat.
Der „Youngsters“ - Zusammenarbeitsvertrag mit dem EC Wil wird nicht verlängert. Die Hauptgründe liegen darin, dass es im Umfeld der Youngsters andauernd brodelte, ein Gerücht jagte das andere. Diese Unruhe verhinderte eine vernünftige, zielgerichtete Planung und Arbeit. Mit der Konzentration auf die eigenen Stärken ist die Nachwuchsabteilung zuversichtlich, dass sie sich wieder in Ruhe in der richtigen Richtung weiterentwickeln kann. Motor der Nachwuchsabteilung ist weiterhin Cheftrainer Roger Bader. Minutiös hat er die Saison geplant, frühzeitig Listen erstellt und mit allen Beteiligten gesprochen. Mit ihm verfügt der EHC Uzwil über einen hervorragend qualifizierten Cheftrainer, dessen Ziel es ist, die Nachwuchsabteilung weiter zu bringen. Talentschmiede EHC Uzwil – mit der Arbeit von Roger ist die Nachwuchsabteilung auf dem besten Weg, diesen Titel wieder zu verdienen.
An der Hauptversammlung gibt Rolf Gähwiler seinen Rücktritt bekannt und wird für seine Verdienste geehrt. Er wird zum Ehrenpräsident des EHC Uzwil ernannt. Als Nachfolger wird Jürg Grau gewählt, der bereits in früheren Jahren im Vorstand des EHC Uzwil war und die Eishockeyszene bestens kennt.
Adi Tschenett übernimmt von Berni Hartmann das Amt des Nachwuchschefs.
2010/11
Die erste Mannschaft wurde auf die Saison 2010/2011 hin weiter verjüngt. Abgänge wurden grösstenteils mit eigenen Juniorenspielern kompensiert. Mit Jürg Grau präsentierte sich zudem ein altbekanntes Gesicht an der Spitze des Vereins. Er übernahm das Präsidentenamt von Rolf Gähwiler.
In der Qualifikation verpasste das Fanionteam mit 27 Punkten einen direkten Playoff-Platz relativ deutlich (das sechstplatzierte Arosa beendete die Qualifikation mit 42 Punkten), doch die gute Ausgangslage erlaubte es den Uzwilern, sich über die untere Masterround doch noch Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme zu machen.
Drei Siege gegen Weinfelden, Wetzikon und Frauenfeld reichten dem Team dann auch, um sich über die untere Masterround für die Playoffs zu qualifizieren. Der EHC Uzwil bekam es in den Playoffs als Siebtplatzierter mit dem zweitplatzierten HC Chiasso zu tun. Die Tessiner waren erst auf diese Saison von der 2. Liga in die 1. Liga aufgestiegen, präsentierten sich aber als einer der stärksten Aufsteiger in der Geschichte der Amateurliga.
Zum Playoff-Auftakt überzeugten die Uzwiler und konnten die Partie in Chiasso mit 4:3 für sich entscheiden. Doch die Tessiner wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und konnten den Spiess in dieser Serie nochmals umdrehen. Die restlichen drei Partien konnten sie alle für sich entscheiden, wenn auch allesamt sehr knapp (4:3; 5:3; 3:2). Somit beendete die erste Mannschaft die Saison 2010/2011 auf dem 7. Schlussrang, was angesichts der sehr jungen Mannschaft als Erfolg gewertet werden konnte.
Im Nachwuchs war es die erste Saison nach der Auflösung der Youngster-Vereinigung. Im Grossen und Ganzen wurden die Zielsetzungen auf allen Altersstufen erreicht oder gar übertroffen. Einzig der Abstieg bei den Mini Top schmerzte Nachwuchschef Adi Tschenett. Die Elite-Junioren, Aushängeschild der Uzwiler Nachwuchsabteilung, mussten sich nicht zuletzt wegen des schmalen Kaders (viele Spieler standen auch bei der 1. Mannschaft im Einsatz) mit dem Erreichen der Playoff-Viertelfinals begnügen.
Die zweite Mannschaft (Hawks 2) konnte nach dem Abstieg in die 4. Liga den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga realisieren. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Uzwiler sich ausgerechnet gegen die 2. Mannschaft des EC Wil zwei Mal geschlagen geben mussten. Die restlichen Spiele wurden alle gewonnen.
Die Finanzlage des Vereins war zum Zeitpunkt der Hauptversammlung 2011 nach wie vor angespannt. Es wurden begründeterweise CHF 60'000 mehr ausgegeben als eingenommen. Der Vorstand versprach, dass sich im kommenden Jahr die finanzielle Situation verbessern wird. Der EHC Uzwil beschloss zudem, dass im Nachwuchsbereich in Zukunft (wieder) vermehrt mit den Pikes EHC Oberthurgau zusammenarbeiten werden soll.
2011/12
Mit einer sehr jungen Mannschaft verpasst der EHC Uzwil die Playoffs. Mit einer überzeugenden Abstiegsrunde (5 Siege und 1 Niederlage) konnte der 9. Schlussrang erziehlt werden.
2012/13
Abstieg in die 2. Liga. Nach einer sehr turbulenten Saison (auf und neben dem Eis) muss die 1. Mannschaft leider absteigen. Die angespannte Finanzlage lassen leider keine grossen Transfers zu.
Mutationen und Querelen im Vorstand enden mit der Freistellung von Trainer Roger Bader. Das junge Team wirkt verunsichert und kann sich nicht mehr aus der misslichen Lage befreien.