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Castella ist ein japanischer Kuchen und eine Spezialität aus Nagasaki. Die Hauptzutaten sind Mehl, Zucker, Ei und Mizuame (sirupartige Bonbonmasse).
Als die Portugiesen im 16. Jahrhundert als erste Europäer das Festland Japans betraten führten sie gleichzeitig viele unbekannte Produkte ein. Dazu zählten beispielsweise Feuerwaffen, Tabak und eben auch der Castella. Sein Name leitet sich von bolo de Castella für "Kuchen aus Kastilien" ab bzw. pão de Castella für "Brot aus Kastilien".
Dieses Brot konnte lange aufbewahrt werden und blieb dennoch frisch. Es war deshalb auf einer monatelangen Schiffsfahrt ein sehr nützliches Nahrungsmittel. In dieser Zeit (Anfang 17. Jahrhundert) waren Handelsaktivitäten der Portugieser nur am Hafen Nagasakis erlaubt. In der damaligen Zeit war der Kasutera aufgrund der hohen Zuckerpreise eine sehr teure Delikatesse. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Castella in Japan weiter wobei verschiedene Geschmacksrichtungen entstanden.