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Nun habe man die Planungen für den Börsengang wieder aufgenommen, teilte Varta am Mittwoch mit. Es würden voraussichtlich neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung aus dem Besitz des Alleinaktionärs Montana angeboten, die endgültige Grösse der Platzierung sei aber noch festzulegen.
Zusätzliche Aktien für eine eventuelle Mehrzuteilung von bis zu 15% würden ebenfalls durch den Altaktionär bereitgestellt; die angestrebte Streubesitzquote nach dem Börsengang liege bei voraussichtlich rund 40%. Für das Unternehmen und den Finanzchef gilt ein Lock-up von zwölf Monaten, für den CEO und die bestehenden Altaktionäre einer von 24 Monaten.
Varta strebt den Abgaben zufolge einen Bruttogesamterlös von rund 150 Mio EUR an. Die Mittel würden in erster Linie - rund 130 Mio EUR - für den Ausbau der Produktionskapazitäten verwendet, und das hauptsächlich in Deutschland.
MTC hatte das Mikrobatterien-Geschäft und die F&E-Abteilung der ehemaligen Varta AG Ende 2007 erworben.
Im ersten Halbjahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen im Vergleich zum Vorjahr 13% höheren Umsatz von 120 Mio EUR und das bereinigte EBITDA wurde mit 19,4 Mio fast verdoppelt. Die entsprechende Marge stieg in diesem Zeitraum um 6,6 Prozentpunkte auf 16,2%. Mehr als drei Viertel des Umsatzes generiert Varta im Segment Microbatteries.
ra/rw
(AWP)