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Hätte, hätte: Der scheidende US-Präsident Barack Obama zeigt sich in einem Fernsehinterview selbstbewusst – hätte er für eine dritte Amtszeit kandidieren dürfen, hätten die Amerikaner ihn noch einmal gewählt, sagt er.
Noch drei Wochen und vier Tage, dann zieht der neue US-Präsident Donald Trump ins Weisse Haus ein. Seinem Vorgänger fällt der Abschied offenbar nicht leicht. In einem Interview zeigte sich der scheidende Präsident Barack Obama überzeugt, dass er bei einer erneuten Kandidatur wieder gewählt worden wäre.
Die Mehrheit der Menschen stehe weiter hinter seiner politischen Vision, sagte Obama in einem Podcast vom Fernsehsender CNN und der Universität von Chicago, der am Montag veröffentlicht wurde.
«Ich glaube an diese Vision, weil ich daran glaube, dass ich, wenn ich nochmals kandidiert und sie vertreten hätte, die Mehrheit der Amerikaner dafür hätte mobilisieren können, sich hinter ihr zu vereinen», sagte Obama in dem Interview. Obama durfte bei der Wahl nach zwei Amtszeiten laut Verfassung nicht mehr antreten.
Das Interview ist die jüngste Wahlanalyse Obamas, in der er über den Misserfolg der Demokraten bei Wählern in ländlichen Gegenden sprach sowie über die negative mediale Berichterstattung über Hillary Clinton. Zur Niederlage seiner demokratischen Parteikollegin Clinton gegen den Republikaner Donald Trump sagte er: «Verlieren macht niemals Spass.»
Der Republikaner Donald Trump war am 8. November für viele überraschend als Sieger gegen die Demokratin Hillary Clinton aus der Präsidentschaftswahl hervorgegangen. Er wird am 20. Januar 2017 ins Weisse Haus einziehen.
Über seine Zeit danach sagte Obama in dem Interview: «Ich muss eine Zeit lang ruhig sein. Nicht politisch, sondern innerlich. Ich muss zur Ruhe kommen. Bevor man wieder gute Entscheidungen treffen kann, muss man seine Mitte finden und das verarbeiten, was war.»
Nach dieser Zeit der Introspektion würde er bestimmt als Bürger die Verantwortung spüren, seine Meinung zu wichtigen Themen zu äussern, sagte Obama weiter – wenn auch nicht jeden Tag.