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Das Wichtigste in Kürze
- Die schwedische Küstenwache ermittelt wegen rund 60 toten Haie in Göteborg.
- Am heutigen Donnerstag fanden erste Tauchgänge statt.
- Es ist derzeit unklar, ob es sich um ein Verbrechen handelt.
Die schwedische Küstenwache hat eine Untersuchung zum Fund zahlreicher toter Haie in einem Hafen nördlich von Göteborg aufgenommen. Dabei will die Behörde ermitteln, ob ein Verbrechen hinter den Funden steckt. Bereits am Donnerstag sollten Tauchgänge stattfinden.
Es handele sich um einen traurigen wie ernsthaften Vorfall, erklärte der lokale Küstenstationsleiter Jonas Berg. Es gebe Gesetze und Regeln zum Schutz des Meeres und der biologischen Vielfalt. Wer diese nicht befolge, begehe eine Straftat.
Tote Haie waren geschützt
Am Wochenende waren zahlreiche tote Haie und andere grosse Fische im Hafen der Stadt Lysekil entdeckt worden. Bei der Haigattung Dornhaie (Squalus acanthias) handelt es sich um eine in Schweden geschützte Art. Sie zu fischen ist somit verboten, es kann aber sein, dass sie als Beifang in Fischernetzen landet.
Eine von schwedischen Medien veröffentlichte Aufnahme zeigte die verendeten oder im Sterben begriffenen Tiere am Meeresgrund. Ein Unterwasserfilmer fertigte das Video an. Er sagte der Zeitung «Dagens Nyheter», er vermute, dass die Tiere von einem Fischerboot abgeladen worden seien.
Nach Angaben des Online-Magazins «Deep Sea Reporter» handelt es sich um etwa 60 Haie sowie ausserdem mehrere Rochen. Es hatte zuerst über den Fund berichtet.