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Das vorliegende Projekt setzt den Fokus auf die Zwischenlage. Diese ist ein bestehendes Element des Oberbaus und wird zwischen Schiene und Schwelle eingebaut. Die Zwischenlage schützt Schwellen und Schotter vor zerstörerischen Einwirkungen bei Zugsdurchfahrten.
Es wird zwischen harten und weichen Zwischenlagen unterschieden. In der Regel sind in der Schweiz auf dem bestehenden Netz harte Zwischenlagen mit einer hohen Steifigkeit eingebaut. Die in jüngerer Zeit vermehrt zum Einsatz kommenden weichen Zwischenlagen haben eine höhere Nachgiebigkeit.
Mit den weichen Zwischenlagen sind Schiene und Schwelle weniger stark miteinander gekoppelt. Damit kommt es zu weniger Vibrationen im Oberbau und geringeren Erschütterungen in benachbarten Gebäuden. Die Lebenszykluskosten der Oberbaukomponenten sinken gemäss den Infrastrukturbetreibenden, systematische Studien dazu existieren nicht. Negative Begleiterscheinung von weichen Zwischenlagen ist ein um 2-4 dB(A) höherer Pegel bei Zugsdurchfahrten. Dies weil die Abklingrate (track decay rate, TDR) der Schiene kleiner ist. Dieser Effekt ist mit Studien nachgewiesen.
Mit diesem Projekt soll ein Produkt entwickelt werden, das die Vorteile von harten und weichen Schienenzwischenlagen vereint. Die neu zu entwickelnde Schienenzwischenlage soll sich frequenzabhängig steif (ab ca. 250 Hz), respektive nachgiebig (ca. 5-50 Hz) verhalten.