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Hier finden Sie eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten. Klicken Sie einfach auf eine Frage, um die Antwort zu sehen.
Die Resultate sind langfristig anhaltend. Geringe Regressionen sind in Ausnahmefällen möglich. Wenn das Resultat nach einem halben Jahr unverändert stabil ist, kann man davon ausgehen, das dies langfristig bleibend ist.
Mit den sog. Oberflächenverfahren, zu denen die LASEK, Epi-LASIK oder PRK zählen, gibt es Erfahrungen seit Mitte der 80er Jahre.
Bei der LASIK liegen Erfahrungswerte seit Mitte der 90er Jahre vor. Die Femto-LASIK wird seit Anfang 2000 flächenmässig angewandt. Das heisst, dass Erfahrungswerte für einen Zeitraum von rund 20 Jahren vorliegen. Erwähnenswert ist, dass die heutigen Verfahren und Laserprofile Weiterentwicklungen sind, die auf den früheren Methoden und Profilen basieren. Das bedeutet, dass zwar die Femto-LASIK das jüngste Laserverfahren darstellt, aber in dieser Methode fliessen die Grundlagen und Erfahrungen seit Anfang der 90er Jahre bereits mit ein.
Nein, die Kosten für eine refraktive Augenoperation werden von den Krankenkassen generell nicht übernommen, da hierfür keine medizinische Indikation besteht. Lediglich in Einzelfällen, z.B. wenn ein sehr grosser Fehlsichtigkeitsunterschied zwischen beiden Augen besteht, kann es sein, dass die Krankenkassen eine Kostenübernahme erwägen.
Nach einer Femto-LASIK- oder LASIK-Behandlung ist am ersten Tag nach der Operation eine gute Sehschärfe erreicht. Diese verändert sich noch im Verlauf der ersten Wochen. In der Regel kann man am ersten Tag nach der Behandlung bereits Auto fahren. Nach einer LASEK-Behandlung dauert es ca. eine Woche, bis sich die Sehschärfe erholt hat und man Auto fahren kann.
Bei einer Femto-LASIK- oder LASIK-Behandlung sollten zwei Tage eingeplant werden, ein Tag zur Operation und ein Tag zur Erholung danach. Bei der LASEK-Behandlung sollte man ca. eine Woche einplanen, insbesondere dann, wenn beide Augen an einem Tag operiert werden. Bitte beachten Sie, dass Sie für den Eingriff und danach nicht krankgeschrieben werden können, da für diese Operationen keine medizinische Notwendigkeit anerkannt ist. Folglich sollten für diese Zeit Ferien eingeplant werden. Im Allgemeinen führen wir die Behandlung vor dem Wochenende durch, damit Ihnen möglichst wenig Arbeitsausfall entsteht.
Bei jedem operativen Eingriff kann es Risiken und Nebenwirkungen geben. Bei den Laseroperationen handelt es sich überwiegend um das trockene Auge sowie um Blendungsphänomene in der Nacht (sog. Halos). Auch eine Unter- oder eine Überkorrektur sind möglich, welche mit einer Nachbehandlung korrigiert werden können.
Der Eingriff ist schmerzfrei, er wird in örtlicher Betäubung (mit Tropfen) durchgeführt. Nach dem Eingriff kann es während weniger Stunden zu einem Tränen und Brennen der Augen kommen, welches als unangenehm, aber nicht als schmerzhaft empfunden wird.
Der Laser verfügt über ein sog. Nachverfolgungssystem (eye tracking), welches Ihre Augen bei feinsten, unwillkürlichen Bewegungen nachverfolgt, so dass die Behandlung auch weiterhin zentriert stattfinden kann. Grössere Kopfbewegungen sind unwahrscheinlich, da der Kopf während der Behandlung in einer speziellen Kopfauflage mit einer zentralen Mulde liegt und somit von allen Seiten Halt hat.
Eine Nachbehandlung ist möglich, wenn es nach der Erstbehandlung zu einer Unter- oder Überkorrektur gekommen ist. Dabei muss die Lamelle nicht erneut präpariert, sondern lediglich geöffnet werden; somit entfällt ein erneuter Schnitt.
Nach der Laserbehandlung erübrigt sich die Brille für die Ferne. Ungefähr ab dem 45. Lebensjahr wird eine Lesebrille notwendig werden, da dann die Alterssichtigkeit eintritt.