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Ein Attentäter raste am Dienstagabend in Manhattan mit einem Kleinlastwagen in Fussgänger und Fahrradfahrer und tötete dabei mindestens acht Menschen. Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem feigen "Terrorakt".
Nach Medienberichten soll es sich bei dem Täter um einen Usbeken handeln, der 2010 in die USA kam und legal mit einer Green Card in dem Land lebte. Der 29-Jährige soll zuletzt in New Jersey gelebt haben. Die "New York Times" berichtete, der Usbeke habe für den Fahrdienstvermittler Uber gearbeitet.
Unter den Toten von New York waren nach Angaben der Behörden der jeweiligen Länder auch eine Belgierin sowie fünf Argentinier. Elf Menschen wurden verletzt - unter ihnen ist dem Auswärtigen Amt zufolge auch eine Deutsche. Über Schweizer Opfer ist derzeit nichts bekannt, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte.
Die Sicherheitsvorkehrungen in der Millionenmetropole wurden verstärkt, die traditionelle am Abend des 31. Oktober in New York stattfindende Halloween-Parade wurde aber dennoch abgehalten.
"Das ist ein sehr schmerzhafter Tag für unsere Stadt, aber die New Yorker werden sich nicht wegen eines Terroranschlags ändern", sagte de Blasio. Polizeichef James O'Neill sprach von eine "Tragödie grössten Ausmasses". Es gebe aber keine Hinweise auf eine andere akute Bedrohung in der Stadt, sagte Gouverneur Andrew Cuomo.
(SDA)