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Eine Jagdbüchse hat einen gezogenen Lauf. Im Gegensatz dazu hat eine Flinte einen glatten Lauf. Bei einem gezogenen Lauf einer Büchse werden bei der Herstellung im inneren des Laufs Längsrillen eingezogen, welche Züge und Felder genannt werden. Der Zug bezeichnet dabei die Nuten im Lauf, welche die Form einer zylindrischen Spirale (Helix) aufweisen. Diese Nut im Lauf gibt dem Projektil einen Drall mit und stabilisiert so die Flugbahn. Die Hersteller von Büchsen werden traditionell als Büchsenmacher bezeichnet. Umgangssprachlich werden Büchsen auch als Gewehre bezeichnet. Büchsen gibt es als Vorderlader oder als Hinterlader. Beim Vorderlader wird die Munition durch die Mündung geladen .Das hintere Ende des Laufs ist verschlossen, verfügt aber über ein Zündloch, durch welches mittels Lunte oder Feuerstein die Zündung erfolgt. Beim Sportschiessen oder in Vereinen, welche mit traditionellen, alten Waffen hantieren, sind Vorderlader noch anzutreffen.
Heute sind aber die Hinterlader weiter verbreitet und entsprechen dem Stand der Technik. Bei Hinterladern sind beide Seien des Laufs geöffnet. Das Projektil von hinten in den Lauf geladen. Dies ermöglicht eine höhere Feuerrate und das Nachladen gestaltet sich um einiges einfacher als bei einem Vorderlader.
Flinten haben im Gegensatz zum gezogenen Lau einer Büchse einen geraden Lauf, ohne Zug und Nuten. Jagd- oder auch Schrotflinten sind für die Verwendung von Schrotkugeln ausgelegt. Flinten kommen ebenfalls bei der Jagd und im Sport zum Einsatz. Der Name dürfte auf die verwendete Zündungsmethode, den Flintstein, welcher beim Flintschloss zur Zündung der Munition benutzt wurde, zurückzuführen sein. Finte gibt es eingeschossig oder als Doppelgeschoss. Eine Bocksflinte bezeichnet eine Flinte, bei welcher die beiden Läufe übereinander liegen. Dadurch wird das Sichtfeld weniger beeinträchtigt, als bei den Doppelfinten, bei welchen die Läufe nebeneinander liegen. Flinten kommen bei der Niederwildjagd oder bei der Jagd auf Flugwild zum Einsatz.