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1819 verkauften die drei Brüder Kaspar, Josef und Alois Knüsel vom Haasenberg von Josef Fischer den halben „Althushof“ enthaltend ein halbes Haus, Scheune und Schweinestall mit Hausmatte und 3 Waldparzellen.
1835 verkauften die drei Brüder Knüsel das halbe „Althaus“ an Lehrer Josf Keiser. Gleichzeitig stellten sie den Rat von Luzern das Gesuch, auf dem restlichen Anteil des Heimwesens ein neues Haus bauen zu dürfen. Dies wurde bewilligt. Daraus entstand später das Restaurant „Frohsinn“. Nach einigen Besitzerwechsel übernahm Ende 1921 ein Grund-pfandgläubiger den „Frohsinn“. Dieser verpachtete ihn an Gregor Gräni, Torfmullproduzent im Wagenmoos, wohnhaft in Meggen.
1922 wurde Gregor Gräni durch Kauf Eigentümer dieser Liegenschaft. Kurz nach Eröffnung der Wirtschaft offerierte Gregor Gräni als Spezialität des Hauses „Güggeli“ aus eigener Nachzucht.
Nach weiteren Besitzer sowie Dienstleistungswechsel kaufte schlussendlich 1934 Hans Gräni (Bruder von Gregor) den „Frohsinn“ und wurde somit neuer Eigentümer. Nach dem Tod von Hans Gräni 1957 wird Wendelin Gräni Besitzer und Wirt des Frohsinn.
In all den Jahren war Sophie Kunz praktisch für alles besorgt: vom Einkauf, den Personaleinstellungen über die gute Küche (Spezialität Güggeli) bis zur Führung des Restaurants. Sie war von 1939 bis 1972 die gute Seele im Betrieb.
Seit 1972 ist der „Frohsinn“ im Besitz der Familie Röthlin, die aus der ehemaligen Dorfbeiz eine erstklassige Adresse gehobener Gastronomie gemacht hat. Eugen Röthlin-Schilliger wurde Eigentümer und Wirt im „Frohsinn“.
1980 erfolgte ein grosser Umbau, ein Ausbau des Restaurants und die Erstellung eines grossen Parkplatzes.
Nach über 41 Jahren übernimmt sein Sohn Philipp Röthlin den traditionellen Gasthof und führt selbstverständlich die legendären „Frohsinn-Güggeli“ weiter.