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Geschichte und Lage
Lage
Der Standort gehört zur Ortschaft Marly und liegt in einer besonders aussergewöhnlichen Umgebung am Ufer des Flusses Ärgera. Die Gemeinde Marly mit über 8’000 Einwohnern grenzt an Freiburg, die Hauptstadt des Kantons Freiburg.
Das Industriegebiet Marly Innovation Center ist einfach per Privatfahrzeug erreichbar. Beim Eingang stehen über 300 Parkplätze zur Verfügung. Die nächste Bushaltestelle befindet sich einige Gehminuten vom Eingang des Standorts entfernt.
Mit der Agglomeration und den TPF (Freiburgischen Verkehrsbetrieben) wird daran gearbeitet, den Standort rasch möglichst mit dem öffentlichen Verkehr zu bedienen. Zudem ist für das gesamte Quartier ein Mobilitätsplan in Bearbeitung.
Die zukünftige Umfahrungsstrasse von Marly wird den Verkehrsfluss zwischen Freiburg und Marly verbessern und eine direkte Zufahrt zur Autobahn A12 in Matran ergeben.
Geschichte des Standorts
1960 lässt sich die international tätige Firma Ciba in Freiburg nieder und übernimmt ein KMU, welches im Fotografiebereich tätig ist. Von nun an investiert Ciba in Marly und führt hier all ihre Aktivitäten des Bereichs Fotografie zusammen.
Vorerst erwirbt Ciba AG (Schweiz) Aktien von Ilford und leitet so eine geschäftliche Zusammenarbeit in die Wege, um Farbfotopapiere von Ciba zu entwickeln und Positive direkt ab Negativstreifen herzustellen. Ursprünglich heisst das Produkt Cilchrome („Cil“ von Ciba, Ilford und Licht), wird aber dann zu Cibachrome umbenannt. Es geniesst weltweite Bekanntheit.
1969 wird Ciba alleiniger Aktionär von llford Ltd und beginnt die Produktion von Filmen in Marly.
In den 80er Jahren richtet der Basler Konzern eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung in den Bereichen Additive, Pigmente und Polymere ein. Mehrere bemerkenswerte Neuerungen werden kreiert.
1996 verkauft Ciba, welche in der Zwischenzeit Novartis geworden ist, den Bereich Fotografie und beendet ihre Aktivitäten in Marly. Ilford, welche den Grundbesitz und die Betriebsinstallationen in zwei separat geführten Einheiten umfasst, wird nacheinander an verschiedene internationale Konzerne verkauft, bevor sie im Juni 2013 wieder in Schweizer Hände kommt.