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Auch die kalifornische Wells Fargo vermeldet ein vielfaches des letztjährigen Ergebnisses.
Goldman Sachs hat den Nettogewinn im ersten Quartal auf 6,7 Milliarden Dollar versechsfacht, wie das Geldhaus am Mittwoch mitteilte. Die Konzernerträge verdoppelten sich auf 17,7 Milliarden Dollar. Allerdings hatten im Vorjahresquartal noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bilanz durchgeschlagen.
In den ersten Monaten 2021 profitierte Goldman Sachs auch vom Boom der Börsenmäntel, den sogenannten SPACs. Diese «Special Purpose Acquisition Companies» sind börsennotierte Unternehmen ohne eigenes Geschäft, aber mit dem Ziel, ein anderes Unternehmen durch eine Fusion an die Börse zu bringen. Zudem hatte die US-Investmentbank bereits mitgeteilt, dass der Zusammenbruch des Hedgefonds Archegos keine grösseren Blessuren verursachen werde - dies ganz im Gegensatz etwa zur Credit Suisse, der das Hedgefonds-Debakel Kosten von rund 4,4 Milliarden Franken verursacht.
Corona-Reserven aufgelöst
Der Nettogewinn von JP Morgan stieg im ersten Quartal auf 14,3 Milliarden Dollar und damit auf fast das Fünffache des Vorjahreswerts (2,9 Milliarden Dollar). Der US-Bank kamen dabei rasant steigende Gebühreneinnahmen aus dem Investmentbanking zugute. Zudem löste das Institut Reserven für die Corona-Pandemie wieder auf. Die Konzernerträge legten im Berichtsquartal um 14 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar zu.
Derweil verdiente Wells Fargo in den drei Monaten bis Ende März 4,7 Milliarden Dollar. Damit legte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum - als die Pandemie eingesetzt und die Geschäfte verhagelt hatte - um mehr als 600 Prozent zu. Milliardenschwere Rückstellungen, die in der Krise als Sicherheitspuffer gebildet wurden, konnten aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Lage erheblich verringert werden.