Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03196.jsonl.gz/1238

Bitte installieren Sie den Adobe Flash Player
iPhone oder iPad Benutzer können die Videos von Matthias Ziegler
Jet
Das Mundloch muss ganz abgedeckt sein. Kräftige Luftstösse werden durch das Rohr geblasen.
Tongue Ram
Das Mundloch muss mit den Lippen ganz umschlossen werden.
Der Effekt wird dadurch erzielt, dass ein kurzer, schneller Luftstrom abrupt unterbrochen wird, indem die Zunge das Mundloch blockiert.
Tongue Ram
Das Mundloch muss mit den Lippen ganz umschlossen werden.
Der Effekt wird dadurch erzielt, dass ein kurzer, schneller Luftstrom abrupt unterbrochen wird, indem die Zunge das Mundloch blockiert.
Slap / Pizzicato
Ein perkussiver Ton, der mit einer extrem harten Artikulation erzeugt wird. Häufig wird der Slap mit dem Klappenschlag kombiniert.
Äolischer Klang
Mit einem wenig fokussierten Ansatz wird ein luftiger Klang hervorgebracht, entsprechend der Resonanz des Flötenrohres.
Äolische Klänge sind vom h/c' bis zum Triller-e'' möglich, nicht aber bei überblasenen Tönen. Beim Äolischen Klang müssen deswegen Töne über dem c'' mit Trillergriffen umgesetzt werden. Die Klangfarbe der Eolian Sounds lässt sich variieren, indem die Resonanz des Mundraumes verändert wird Verringerung der Resonanz etwa durch das Aufeinanderbeissen der Zähne).
Trompetenklang
Das Mundloch muss ganz abgedeckt werden. Mit einem Trompetenansatz wird in das Mundloch geblasen. Der Flötist kann auch direkt beim Mittelstück ansetzen, nachdem er das Kopfstück vom Instrument entfernt hat.
Klappenschlag
Es werden ausschliesslich Klappengeräusche erzeugt
Whistle Tones
Die Flöte wird leicht nach aussen gedreht, sodass der Luftstrom vor allem über das Rohr fliesst, nicht in das Rohr. Bei geringem Blasdruck (gleichsam ein Hauchen) entstehen feine Pfeiftöne. Die Tonhöhe kann mit Griffen und durch überblasen - entsprechend der Obertonreihe - verändert werden. Weil die Lautstärke der Whistle Tones eingeschränkt ist, werden sie häufig erst durch Verstärkung besonders wirksam. Meist erklingen Whistle Tones in freien Kaskaden. Es kann sehr anspruchsvoll sein, eine bestimmte Tonhöhe mit einem Whistle Tone auf Anhieb zu treffen, da der gewöhnliche überblasmechanismus der Flöte nicht angewendet werden kann. Ähnlich wie beim Pfeifen hängt die Tonhöhe von der Grösse des Mund-Innenraumes und der Blasgeschwindigkeit ab, aber auch vom Griff.
Zwei Arten von Whistle Tones können unterschieden werden: Whistle Tones mit bestimmter Tonhöhe und Whistle Tones mit unbestimmter Tonhöhe (Random Whistles).
Flatterzunge
Die Zunge wird mit einem rollenden "r" hinter der Zahnreihe oder guttural zum Flattern gebracht.
Notation Flatterzunge – Igor Strawinsky, Le sacre du printemps, Teil 1, Cercles mystérieux des adolescentes, bei der Ziffer 103.
Bisbigliando
Durch einen Triller mit "falschen" Griffen (Partialtöne, false fingerings) oder mit Mikrotönen kann eine Art Tremolo erzeugt werden.
Mehrklänge
Mit besonderen Griffen und einem sehr präzisen Ansatz können auf der Flöte mehrere Töne gleichzeitig gespielt werden. Der Schwierigkeitsgrad verschiedener Mehrklänge variiert dabei stark, ebenso ihre dynamische Bandbreite.
Flageolett
Durch Überblasen der Luftsäule können Obertöne erzeugt werden. Die Töne der hohen Flötenlage sind ursprünglich solche Obertöne, die allerdings mit korrigierten Griffen gespielt werden, um deren Intonation und klangliche Geschmeidigkeit zu verbessern. Oft fordern Komponisten aber, dass solche Obertöne mit Spezialgriffen als Flageolett-Töne gespielt werden. Dabei entsteht eine besondere Klangfarbe.
Glissando
Der Zielton des Glissandos soll "gleitend" erreicht werden. Innerhalb des Glissandos sollen möglichst keine einzelnen Töne erkennbar sein. Ein solches Glissando lässt sich am einfachsten mit offenen Klappen ausführen.
Zirkuläratmung
Die Zirkuläratmung ist eine Atemtechnik, die ein Spiel ohne Atempausen erlaubt. Damit der Luftstrom nicht unterbrochen werden muss, wird durch die Nase eingeatmet, während in dieser kurzen Zeitspanne auf ein Luftpolster zurückgegriffen wird, das im Mund gebildet wird. Danach wird die Luft wieder von der Lunge her geführt. Die Zirkuläratmung ist wegen der hohen Strömungsgeschwindigkeit auf der Flöte so schwierig wie auf keinem anderen Instrument (ausser auf weiteren Flöteninstrumenten). Sie wird allerdings in zahlreichen Werken der Neuen Musik vorgeschrieben. Manche Flötisten nutzen die Zirkuläratmung, um Notatmungen zu vermeiden.