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Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Indigenous Women Empowerment in Mexiko
Die Möglichkeiten und Grenzen der Sozialen Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit spannt einen Bogen zwischen der Profession der Sozialen Arbeit und der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Indigenous Women Empowerment in Mexiko. Als Praxisbeispiel wird eine reale Entwicklungsorganisation aus Mexiko beigezogen, welche im untersuchten Bereich der Entwicklungszusammenarbeit tätig ist. Das Praxisbeispiel wird im Verlauf der Arbeit immer wieder aufgegriffen und in den theoretischen und methodischen Kontext gebracht, um einen stetigen Theorie-Praxis- Transfer zu gewährleisten. Zudem wird das Verständnis der Sozialen Arbeit in Mexiko aufgezeigt und dabei einen Blick auf die Kolonialisierung sowie Geschlechtergleichstellung Mexikos geworfen. Mithilfe von verschiedener Fachliteratur wird die Rolle der Sozialen Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit genauer untersucht. Des Weiteren wird mithilfe der Systemtheorie nach Luhmann sowie der Charakterisierung der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession deren Platz in der Entwicklungszusammenarbeit legitimiert. Es werden sieben relevante Ansätze der Sozialen Arbeit und der Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt, wobei alle der Ansätze einen Schwerpunkt auf Empowerment, Partizipation oder einer besonderen Kultursensibilität legen. Die vorliegende Bachelorarbeit fokussiert sich somit einerseits auf die Möglichkeiten und Chancen der Sozialen Arbeit im untersuchten Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, versucht jedoch andererseits auch die Rolle der nördlichen Sozialen Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit zu hinterfragen und deren Grenzen und Risiken, wie unter anderem die Phänomene des Neokolonialismus und der Korruption, mithilfe von kritischen Stimmen zu beleuchten.