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«Red Bull verleiht Flügel» – mit diesem Werbeslogan assoziiert man das Taurin-haltige Getränk in der blau-silbernen Dose. Man könnte annehmen, dass kein Mensch diesen Spruch je wörtlich nahm. Dass dem nicht so ist, beweisen zwei Sammelklagen gegen das Unternehmen.
Die österreichische Firma erklärte sich nämlich vor kurzem bereit, 850'000 US-Dollar zu bezahlen. Diejenigen, die nach Konsum des Energy-Drinks keine Leistungssteigerung erfuhren, können eine Entschädigung in Höhe von 10 Dollar erhalten.
Eine im Februar eingereichte kanadische Sammelklage führte zu diesem Entscheid. Red Bull wurde vorgeworfen, nicht hinreichend über die Mischung mit Alkohol informiert zu haben. Chancen auf Entschädigung haben kanadische Verbraucher, die das Getränk zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 23. Juli 2019 gekauft haben.
Im Jahr 2013 kam es in den USA zu einer Sammelklage. Damals behauptete ein Verbraucherpaar, dass das Trinken von Red Bull ihnen keine Flügel verleihe oder zu einer besseren Leistung führe. Die Firma einigte sich in einem Vergleich zur Zahlung von 13 Millionen US-Dollar. (mim)