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Econ Tony
(Anthony C. Eco)
Tony Econ war der Sohn des griechischen Einwanderers Constantine Economou, der seinen Namen nach seiner Einbürgerung 1934 in Econ änderte. Constantine verdiente seinen Lebensunterhalt als Würfelspieler (Falschspieler). Als Tony sieben Jahre alt war, brachte ihm sein Vater das Riffelmischen bei.
1953 sah Tony den Film "Houdini" mit Tony Curtis und begann sich mit der Entfesselungskunst zu beschäftigen.
Als Teenager wurde Tony für ein von Falschspielern arrangiertes Trainingsprogramm angeworben, das zum Ziel hatte, Pokerspieler um ihr Geld zu erleichtern. Als er realisierte, was das Ziel des Programms war, verpflichtete er sich, darüber Stillschweigen zu bewahren und stieg aus.
Im gleichen Jahr entdeckte er in der Bibliothek das Buch "The Amazing World of John Scarne: A Personal History" und begann von da an, alle Bücher über Kartenkunststücke zu lesen, die er finden konnte.
Als er einem Freund ein paar Kartentricks zeigte, lud ihn dieser ein, im I.B.M Ring in Syracuse eine Vorstellung zu geben. Dort lernte er Ed Eckl kennen, von dem er viele Kartentechniken erlernte. Mit Hilfe von Walter Cummings studierte er eine Manipulationsnummer mit Karten und Billardbällen ein.
In den 1960er- und 70er-Jahren trat er an Parties, Kindergeburtstagen und Banketten auf, führte Regie bei Theaterproduktionen und spielte auch in mehreren Theaterstücken mit.
Später wurde er Turniertänzer und machte auch Karriere als Rollschuhläufer. Er machte an Wettwerben mit, trainierte Amateure und Professionals und eröffnete mehrere Tanzstudios. Während dieser Zeit lernte er seine Frau Joan kennen, mit der er zwei Töchter und einen Sohn hatte. 2003 schloss er sein letztes Studio, gab aber weiterhin Tanzkurse.
Neben seiner Bühnennummer entwickelte Tony Econ auch eine Close-up Kartennummer, die er als "The Cardsharp" präsentierte.
Tony Econ war über 35 Jahre Mitglied der I.B.M. und verfasste 1992-2007 die Kolumne "Card Corner" im Linking Ring. Dabei kamen ihm neben seinen umfassenden Kenntnissen über Kartentechniken auch seine sprachlichen Fähigkeiten bei der übersetzung von französischen, spanischen und italienischen Texten zugute.
Im Alter von 74 Jahren starb er nach einem Schlaganfall.