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Otar Taktakishvili (1924–1989)
Sonate für Flöte und Klavier
Otar Taktakishvili (ოთარ თაქთაქიშვილი) begann seine musikalische Ausbildung 1938 an der Musikfachschule in Tbilissi. 1942 wechselte er an das dortige Konservatorium um bis 1947 Komposition bei Sargis Barchudarian zu studieren.Schon während seiner Studienzeit machte er sich als Komponist einen Namen. Später hatte sich Taktakishvili nicht nur als georgischer Nationalkomponist sondern auch als bedeutender sowjetischer Komponist etabliert. 1959 wurde er als Dozent ans Konservatorium in Tiflis berufen und war von 1962 bis 1965 dessen Direktor. Im Jahre 1966 wurde er Professor. Von 1965 bis 1984 war er georgischer Kulturminister. Immer wieder trat er als Dirigent vorwiegend eigener Werke international in Erscheinung.
Die Grundlage von Taktakishvilis Schaffen ist die georgische Volksmusik. Teilweise werden sogar Volksmusikinstrumente imitiert. Die Tonsprache ist sehr traditionell und bewegt sich überwiegend auf dem Boden der Musik des 19. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten hatte er großen Erfolg. Heute ist seine Musik allerdings weitgehend unbekannt.