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Knapp drei Wochen nach dem schweren Zugunglück in China mit 40 Todesopfern hat die Regierung des Landes den Bau neuer Bahnstrecken vorläufig auf Eis gelegt. Die Prüfung und Genehmigung neuer Bauvorhaben im Schienverkehr werde bis auf weiteres ausgesetzt.
Dies teilte die Regierung am Donnerstag nach einer Sitzung unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Wen Jiabao in einer Erklärung mit. Auch sollten bereits genehmigte Bauvorhaben "tiefgehend" geprüft werden.
Bereits am Mittwoch hatten Staatsmedien berichtet, die Regierung habe entschieden, dass die Schnellzüge des Landes künftig ihr Tempo drosseln sollten. Die Regierung veranlasste demnach zudem eine Sicherheitsüberprüfung von bereits fertigen und noch zu bauenden Schnellzügen.
Durch den Zusammenprall von zwei Schnellzügen in der ostchinesischen Region Wenzhou am 23. Juli waren 40 Menschen getötet und 191 weitere verletzt worden. Es handelte sich um das schwerste Unglück in der Geschichte des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Volksrepublik.
In der Folge waren Mutmassungen laut geworden, angesichts des schnellen Aufbaus des Netzes seien Abstriche bei der Sicherheit gemacht worden.