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Wie der Waadtländer Pierre Gilliard (1879–1962) als Lehrer der Zarenkinder zum bestbezahlten Mann in Russland wird und sich mit der abgesetzten Zarenfamilie in selbstgewählte Gefangenschaft begibt.
Im Jahr 1904 engagiert der Herzog von Leuchtenberg, Cousin des Zaren Nikolaus II., einen gerade einmal 25 Jahre alten Waadtländer als Französischlehrer. Pierre Gilliard ist ein gutaussehender junger Mann, elegant, mit spitzem Schnurrbart und Kinnbärtchen im «Musketier-Stil». Da seine Unterrichtsmethoden Früchte tragen, wird er bald dem Zaren empfohlen und soll sich von nun an um dessen zwei ältere Töchter, die Grossfürstinnen Olga (*1895) und Tatjana (*1897), kümmern. Später wird er …