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Das Wichtigste in Kürze
- Der Zusammenhang der Charcot-Krankheit und der «falschen Morchel» wurde nachgewiesen.
- Die Charcot-Krankheit ist eine erblich übertragbare Neuropathie.
- Die Folgen einer solchen Krankheit sind Muskelschwund.
Eine wissenschaftliche Studie des «Journal of the Neurological Sciences» deutet darauf hin, dass Toxine eines morchelartigen Pilzes die Charcot-Krankheit verursacht. Die Charcot-Krankheit ist eine bislang unerklärliche neurodegenerative Störung, auch bekannt unter einer Amyotrophe Lateralsklerose.
Die ernsten Folgen einer solchen Erkrankung sind Muskelschwund. Der brillante und bekannte Physiker Stephen Hawking (†76) litt an einer solchen Krankheit. Es handelt sich um eine erblich übertragbare Neuropathie.
Ein Pilz als Verursacher einer Amyotrophe Lateralsklerose
Für diese Hypothese hat eine kleine Region in den französischen Alpen gesorgt. In einem Dorf in der Nähe von Savoyen ist eine ungewöhnlich hohe Konzentration der Krankheit diagnostiziert worden. Zumal ist merkwürdig, dass die Patienten im Alter zwischen 39 und 75 nicht miteinander verwandt sind.
Nach jahrzehnte langer Forschung, konnte ein Wissenschaftsteam aus Amerika und Frankreich den Zusammenhang zwischen den Patienten nachweisen. Das Toxin der sogenannten «falschen Morchel» verursacht die Erkrankung des zentralen Nervensystems.
Die Giftigkeit dieser "falschen Morcheln" ist seit langem bekannt. Der Verkauf des Pilzes ist in vielen europäischen Ländern bereits verboten.