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Der Geburtsmonat hat einen direkten Einfluss auf die Körpergrösse. Das sagen Wissenschaftler der Universität Cambridge. Wer seinem Nachwuchs eine Modelkarriere ermöglichen will, soll bei der Kinderplanung die Jahreszeit mitberücksichtigen.
Kinder, die im Sommer geboren werden, sind gesünder und grösser als solche, die in den Wintermonaten zur Welt kommen. Zu diesem Resultat kommen Forscher der Universität Cambridge.
In ihrer Studie mit 450'000 Briten stellten sie fest, dass Sommermenschen schwerer bei der Geburt und grösser im Erwachsenenalter seien. Die Wahrscheinlichkeit als Mann unter 1,75 Meter und als Frau unter 1,60 Meter gross zu sein, ist bei ihnen um zehn Prozent geringer als bei anderen. Ein Durchschnittsbrite, der im Dezember Geburtstag feiert, ist demnach um drei Millimeter kleiner als jemand, der im Juni zur Welt kam.
Verantwortlich dafür ist das Vitamin D. Fallen das zweite und dritte Trimester der Schwangerschaft auf den Frühling und den Sommer, absorbieren werdende Mütter mehr Vitamin D von der Sonne. Dieses dient der Erhaltung gesunder Knochen, schützt vor Krebs und Diabetes und beugt Multiple Sklerose vor.
Die untersuchten Personen wurden allerdings in der Zeit geboren, als werdenden Müttern noch kein zusätzliches Vitamin D verschrieben wurde. Deswegen könnten Untersuchungen mit Kindern, die jetzt zur Welt kommen, andere Resultate hervorbringen.