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(Meldung ergänzt um Angaben zur Dividende, den Sparten und zum Ausblick)
Genf (awp) - Die Genfer Beteiligungsgesellschaft Norinvest hat 2009 ihren Verlust von 3,9 auf 14,5 Mio CHF ausgeweitet. Grund waren Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme der Genfer Privatbank Banque de Patrimoines Privés und der Restrukturierung der Schmuck-Gruppe Golay. Es kommt keine Dividende zur Auszahlung.
Der Ertrag belief sich auf 46,7 Mio CHF, wie das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Im Vorjahr war er noch bei 30,1 Mio CHF gelegen. Per Ende 2009 beliefen sich die Eigenmittel auf 76,9 Mio CHF.
Die Geschäftstätigkeit im Handel schrieb bei einem Ertrag von 26,8 Mio CHF einen Fehlbetrag von 6,4 Mio CHF, bedingt durch die Restrukturierung bei Golay.
Im Bankbereich schrieb Norinvest, die im März vorigen Jahres die in Genf domizilierte Banque de Patrimoines Privés (BPG) und deren Tochtergesellschaften vollständig übernommen hatte, einen Verlust von 6,7 Mio CHF. Den Ertrag den Sparte gibt die Gesellschaft mit 22,0 Mio CHF an. Die verwaltete Vermögen hätten sich im Berichtsjahr um 37,8% erhöht.
Das Norinvest-Management wähnt die Bankensparte dem herausfordernden Umfeld nach der Fusion der BPG mit der Banque Cramer besser gewappnet als zuletzt. Die Golay-Sparte sei in die letzte Phase der Restrukturierung eingetreten und die letzten Verkäufe von Firmenteile seien noch in diesem Jahr zu erwarten.
Die Norinvest-Aktie ist zum Berichtszeitpunkt noch nicht gehandelt.
ra/uh
(Meldung ergänzt um Angaben zur Dividende, den Sparten und zum Ausblick)