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Was passiert, wenn man von einem Tag auf dem anderen der reichste Mann der Welt ist? Was tun, wenn man sich alles leisten kann, so viel Geld besitzt, dass man sogar ganze Länder oder riesige Konzerne kaufen kann? Versucht man die Welt zu verbessern, bei den ganz großen mit zu mischen? Es ist genau diese Entwicklung vom New Yorker Pizzalieferanten, John Salvatore Fontanelli, zum Herrscher der Welt, die dieses Buch so interessant macht. Besonders eingängig fand ich dabei den geschichtlichen Hintergrund, wie dieses Vermögen über 500 Jahre entstanden ist. Der Bogen von der Geschichte in die Gegenwart, die Verstrickung von Politik, Wirtschaft und Geld in der Welt ist faszinierend. Und mittendrin der einfache Junge aus New York, der plötzlich reich ist, keine Ahnung von Politik, Wirtschaft und Finanzen hat, zum Spielball von seinem Berater McCaine wird und eigentlich nie so richtig weiß, was er mit dem Geld und der Prophezeiung seines Urahnen anstellen soll. Zum Ende hin wird es etwas langatmig, was aber der Geschichte an sich keinen Abbruch tut. Da stellt sich doch die Frage, wie würde man selbst mit so viel Geld umgehen?
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