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Die Schlachtmengen überstiegen aufgrund des schlechten Sommers im 2014 die Nachfrage. Dies führte zu Rückstaus, akut steigenden Schlachtgewichten (Ende 2014) und anhaltenden Preisdruck bei den Schlachtschweinen. Der Import von Schweinefleisch nahm in der Folge ab. Im Gegenzug wurde der seit 2012 negative Trend bei den Exporten gestoppt.
Da die Entwicklung im Schweinemarkt auch von äusseren Faktoren wie der Witterung abhängt, hat der Schweinezyklus auch im umliegenden Ausland entsprechende Auswirkungen. Die Preisentwicklungen waren in der Schweiz hingegen akzentuierter als etwa in Deutschland. Das heisst, die Preisunterschiede zwischen den Hoch- und den Tiefpreisphasen in der beobachteten Periode waren hierzulande tendenziell grösser.
Die flachere Preisentwicklung in der EU könnte nach Einschätzung des Verbands der Fleischwirtschaft Deutschland mehrere Gründe haben. Einerseits wurden stärkere Schwankungen durch die Marktgrösse und den intensiven Wettbewerb abgeschwächt. Andererseits hat der Schweinefleischexport für Deutschland aufgrund der hohen Produktion eine grosse Bedeutung und Ventilfunktion.Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Fachbereich Marktbeobachtung