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Ideen ordnen anhand von Concept-Mapping
Haben Sie bereits ein paar Ideen, müssen sie aber noch ordnen bevor Sie mit dem Schreiben beginnen? Dann ist Ihnen vielleicht mit der Concept-Mapping-Technik geholfen. Um Ideen zu finden wird oft Mind-Mapping verwendet. Mit der Concept-Mapping-Technik können diese Ideen geordnet und zu logischen Einheiten zusammengefasst werden.
Mit einer Concept-Map werden die Beziehungen zwischen Ideen grafisch, zweidimensional dargestellt. Während eine Mind-Map sich üblicherweise auf einen Hauptbegriff konzentriert, von dem viele Verbindungen zu anderen Begriffen ausgehen, gibt es bei einer Concept-Map verschiedene Zentralbegriffe und Gruppierungen von Begriffen, die untereinander in Beziehung stehen. Verbindungen zwischen Begriffen tragen in der Concept-Map eine Bezeichnung, mit der die Art des Zusammenhangs spezifiziert wird.
Eine Concept-Map gruppiert Ideen zu Konzepten.
Hier finden Sie ein Beispiel einer Concept-Map zum Thema „Warum Feuermanagement in Ökosystemen?“ (erstellt mit CMap, einer Concept-Mapping-Software):
Verzweigungen und Farben
Verzweigungen
Bei Concept-Maps werden Verzweigungen und verschiedene Farben verwendet. In Ihrer Concept-Map werden Sie eventuell nicht mit Farben arbeiten, aber ziemlich sicher mit Verzweigungen. Grund dafür ist, dass Ver- und Abzweigungen einen wesentlichen Teil der Concept-Map ausmachen. Damit werden Ideen gruppiert. Und so sieht der Aufbau einer Concept-Map aus: Von Ihrem Thema zweigen mehrere Äste (= Konzepte) mit je einer Hauptidee ab, von denen wiederum weitere Verzweigungen zu damit verbundenen Gedanken führen. Es wäre möglich, dass die Verzweigungen später zu Überschriften bzw. Kapiteln Ihres Papers werden.
Eventuell lassen sich Ihre Ideen aber nicht ganz einfach in eine saubere Struktur bringen. Es wäre z.B. möglich, dass einzelne Gedanken mit solchen eines anderen Zweiges in Verbindung stehen. Oder es könnte sein, dass Ihre ursprünglichen Ideen in einer ersten Mind-Map weniger oder auf eine andere Art strukturiert waren, als dies jetzt nötig ist. Folgendes könnten Sie dann tun...
Farben
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Concept-Map überarbeiten. Überprüfen Sie die vom Hauptthema abzweigenden Gedanken. Haben Sie das Gefühl, ein paar Gedanken würden besser auf einen separaten Zweig passen? Oder besteht eine Verbindung zwischen den Ideen verschiedener Gedankenzweige? Dann nehmen Sie Ihre Farbstifte hervor und ordnen Sie die Ideen nach einem Farbencode.
Bringen Sie Ordnung in Ihre Concept-Map!
In einem letzten Schritt sollten Sie sich die Zeit nehmen, um Ihre Concept-Map auszukommentieren, damit Sie ganz sicher nicht vergessen, wie Sie Ihre Ideen genau strukturieren wollen. Beschreiben Sie mit präzisen Schlüsselwörtern, die Art des Zusammenhangs zwischen zwei Begriffen. Kommentieren Sie detailliert, wo nötig. Denken Sie daran, dass die Concept-Map als Grundlage für Ihre Arbeit dienen wird. Je mehr Sinn Sie selbst darin sehen, desto einfacher wird Ihnen das Erstellen eines Outlines bzw. das Schreiben der Arbeit fallen.
Beispiel einer handgezeichneten Concept-Map:
Image credit: http://www.jcu.edu.au/office/tld/learningskills/mindmap/images/sampleemm.gif
Diese Materialien wurden 2009 herausgegeben durch das Zurich-Basel Plant Science Center.
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