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3D-Übungen zwecks Erkenntnisgewinn: Dieses Archivmaterial mischt verschiedene Arbeits-stufen und architektonische Ansätze. Der 'Rote Faden' ist das statischen Konzept eines 'einfachen Balkens' . Es sind vor allem die Anschlussbauwerke, die das Konzept variieren. Der verfügbare Uferstreifen auf Friedlinger Seite ist extrem schmal - ohne Ufersteg nach Hüninger-Art wird eine öffentliche Wegführung nicht funktionieren.
Zu den Skizzen:
Die kürzeste Verbindung der beiden Ufer misst 65 m - gemessen zwischen Pilon und Revierzentrale. Die Durchfahrtshöhe über Wasser bewirkt an den Ufern 2-geschossige Brückenlager. Auf der Nordseite ist dieses Volumen nutzbar für den kleinen Ruderclub, der schon lange an diesem Ort beheimatet ist. Auf der Südseite ist das Hauptgelände 5 m über Wasser. Zudem ist hier Platz für eine qualifizierte Freiflächengestaltung. Die Geometrie der Hafeneinfahrt zwingt der Wegführung einen zweifachen Richtungswechsel auf. Darum der Ansatz, die Anschluss-bauwerke vom Brückenkörper zu lösen.
Das Brückenlager Süd ist in beiden Entwürfen am Ort der Pilon-Plattform - die Hafeneinfahrt wird also nicht geschmälert. Eine langgezogene Rampe an der Westseite des Glashauses wird nicht funktionieren - weder verkehrstechnisch, noch städtebaulich oder juristisch (Wohnungen).
Bild 5 zeigt ein Vergleichsobjekt in Zürich: Der statisch durchgerechnete Wettbewerbsbeitrag 'Luigi'.
Nicht zu leugnen ist die markante Volumetrie der Konstruktionen. Sie ist nicht zu vergleichen mit den Proportionen des Stäbchens auf dem Stadtmodell. Aber sie hat Gestaltungspotential - weil abwechslungsreich - und verspricht einen hohen Erlebniswert am und über dem Wasser.
Die Variante Hafenquerung dagegen ist eine ..... ? .. ? .......Verbindungs - Brücke.......? .... ?