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Beginn der technischen Einrichtung im Studio Bellerive in Zürich. Die technische Ausrüstung für den Versuchsbetrieb ist auf ein absolutes Minimum beschränkt: Drei Kameras, ein 35mm-Filmabtaster, ein Dia-Abtaster und mehrere Mikrofone stehen dem jungen Fernsehteam zur Verfügung.
Der PTT-Verwaltungsrat leitet einen grosszügigen Ausbau der Fernseh-Richtstrahl-verbindungen ein.
Das Studio Bellerive ist eine ehemalige Hotel-Tennishalle, in der in den Jahren zuvor einige Schweizer Filme produziert wurden. Der Raum ist von den PTT besenrein angemietet worden und befindet sich im dritten Stock des Bellerive-Komplexes an der Zürcher Kreuzstrasse. Erreichbar ist das Studio nur über ein enges Treppenhaus. Innert fünf Monate wird ein improvisiertes Fernsehstudio eingerichtet. Die Regie wird als geschlossenes Kabäuschen direkt in den Studioraum gestellt, die Technik einen Stock tiefer untergebracht. Insgesamt gibt es drei Büros: Im 14-Quadratmeterraum des Programmleiters Eduard Haas sitzen die Mitarbeitenden bei Sitzungen auf dem Boden. Der spätere Live-Chefregisseur Walter Plüss findet bei seinem ersten Besuch den Filmschneidetisch in einem ehemaligen Duschraum vor.
In den folgenden Jahren breitet sich das Fernsehen im Seefeldquartier aus – vor allem an der Kreuzstrasse, an der Dufourstrasse und an der Seefeldstrasse. Schliesslich ist Liegenschaftsverwalter Josef Bickel für 25 Mietobjekte verantwortlich.
Erst ab 1969 kann ins neuerbaute TV-Zentrum Seebach gezügelt werden. Der Umzug dauert bis 1973.
«Ich ging einfach ins Studio Bellerive und sprach mit Eduard Haas, sagte, wer ich bin und was ich bis jetzt gemacht habe. Drei Tage später arbeitete ich schon im Bellerive. Ich muss aber noch erwähnen: Gelernt hatte ich Coiffeur.»
Josef Bickel (Licht- und Bühnentechniker, sowie Studiochef, Einkäufer und Maskenbildner, später Liegenschaftsverwalter)