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Laut der International Sleep Foundation braucht ein Erwachsener durchschnittlich sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht - die meisten Menschen bekommen jedoch nicht mehr als sechs.
Bereits 10 bis 20 Minuten Mittagsschlaf könnten dann dabei helfen, die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. So bekommt der Körper Zeit, sich zu erholen, ohne in die tiefe REM-Schlafphase zu fallen. Denn legt man sich länger als eine halbe Stunde zur Ruhe, kann es gut sein, dass man sich nach dem Aufwachen niedergeschlagen und besonders müde fühlen. Das liegt daran, dass es dem Körper schwerer fällt, die Tiefschlafphase zu verlassen und sofort auf Produktivität umzuschalten.
Nicht nur das Gehirn profitiert
Doch nicht nur die Produktivität profitiert von regelmässigen Mittagsschläfchen. Laut einer griechischen Studie erleiden Menschen, die mehr als drei Mal pro Woche mindestens 30 Minuten nachmittags schlafen, bis zu 37 Prozent seltener einen Herzinfarkt. Ausserdem können regelmässige Schlafpausen die Risiken von Diabetes, Fettleibigkeit und Schlaganfällen reduzieren.
Achtung, Wecker stellen!
Wenn Sie sich also tagsüber einen kurzen Power-Nap gönnen wollen, sollten Sie unbedingt auf die Zeit achten und sich einen Wecker stellen. Falls Sie Angst haben, nicht rechtzeitig aufzuwachen, können Sie auch ein wenig tricksen. Da Koffein über 20 Minuten braucht, um vom Körper verarbeitet zu werden, können Sie nämlich bereits vor dem Einschlafen eine Tasse Kaffee trinken - die wird Ihnen anschliessend das Aufwachen deutlich erleichtern.
Um sich gut zu erholen, ist es ausserdem wichtig, dass Sie sich einen dunklen, ruhigen Ort suchen, um sich hinzulegen. Ablenkungen wie Hintergrundgeräusche und Licht verhindern nämlich, dass Ihr Körper beim Einschlafen abschaltet. (cm)