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Megalochori / Pyrgos
Im Süden des Archipels Santorini befindet sich Megalochori, das mit dem Nachbarort Pyrgos (ca. 3 km) ein idyllisches Feriendomizil bildet. Santorini ist vulkanischen Ursprungs, sodass sich entlang des Kraterrandes Strände mit schwarzen Kieselsteinen befinden. Die nächstgelegenen Strände Thermi und Plaka sind ab Megalochori über gepflasterte Wege zu Fuss zu erreichen. Der zentrale Platz des malerischen Städtchens lädt auf eine Pause unter Platanen und die Tavernen sowie Restaurants auf eine Erfrischung ein. An die Platia schliesst sich ein markanter Turm mit sechs Glocken an, ein zweiter Turm befindet sich an der Südseite des Platzes. Das Bild des Zentrums ist geprägt von verwinkelten, engen Gassen, die kaum Autoverkehr zulassen. Es heisst, sie wurden angelegt, um herumtreibenden Piraten die Wege zu erschweren. Hinter langen Mauern liegen überraschend grosse Häuser, die an den Wohnsitz zahlreicher Händler erinnern. Mit dem Verkauf des berühmten Dessertweines Vinsanto erlangten sie Wohlstand und halfen dabei, dass sich Megalochori zu einem wichtigen Standpunkt nahe des Hafens Athinios (ca. 5 km) etablieren konnte. Pyrgos wurde auf dem Gipfel eines Berges errichtet und bietet einen weiten Blick über die gesamte Insel. Besonders sehenswert sind die Ruinen der Burg Kasteli, die Pyrgos einst zur Hauptstadt von Santorini machte. Im nahegelegenen Kloster Profitis Ilias, das dem Propheten Elijah gewidmet ist, gewährt ein Museum Einblick in die Geschichte Santorinis. Über die Inselgrenzen hinweg ist Pyrgos wegen der Feierlichkeiten zur Osterprozession bekannt. An Karfreitag verwandeln unzählige Laternen und Kerzen den Ort in einen leuchtenden Juwel bei Nacht, während es am darauffolgenden Tag überall nach Rosmarin duftet, womit ein 17 Meter grosses Kreuz geschmückt wird.