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Die Wirkung eines Medikaments, die Art von Schmerzen, besondere Nebenwirkungen oder ein Unwohlsein: All dies ist nicht sehr einfach zu erklären, insbesondere dann, wenn ein Patient nicht in seiner Muttersprache sprechen kann. Deshalb will Grossrätin Gilberte Schär (SVP, Murten) vom Staatsrat wissen, wie es mit der Zweisprachigkeit am Freiburger Spital HFR steht.
«Wenn eine Person sich ins Spital begibt, sei dies ein geplanter Termin oder ein Notfall, ist es wesentlich, dass sie sich in ihrer Muttersprache, namentlich Deutsch oder Französisch, ausdrücken kann», schreibt Schär in der Anfrage. Denn der Kanton Freiburg sei ein offiziell zweisprachiger Kanton.
Vom Staatsrat will sie deshalb wissen, ob das HFR garantieren könne, dass jeder Patient sich bei einem Arztbesuch oder einem Spitalaufenthalt wahlweise auf Deutsch oder Französisch ausdrücken kann. Auch fragt die Grossrätin, ob alle Dienste des Freiburger Spitals eine Betreuung in beiden Sprachen sicherstellen können.
Das Freiburger Spital erhalte eine Finanzhilfe von 82 000 Franken, um die Zweisprachigkeit zu fördern, schreibt Gilberte Schär und fragt: «Ist diese Finanzhilfe genügend?» Die Antwort des Staatsrats steht noch aus. rb