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Apropos Jack: Schwiegermutterstühle vom Aussterben bedroht
Schon immer hatte der Schwiegermutterstuhl (Echinocactus grusonii) zahllose Fans. Er stammt aus dem zentralen Hochland Mexikos und wurde 1890 entdeckt. Bald tauchten grosse Exemplare in Europa auf. Man nannte sie Goldkugelkaktus, zeigte sie auf Ausstellungen und löste einen richtigen Boom aus. Die immer grösser werdende Nachfrage deckte man durch Importe aus Mexiko ab, weil man die Anzucht aus Samen irrtümlicherweise für zu langwierig hielt.
Leider wurde später auch noch ein Grossteil der natürlichen Restbestände durch ein Staudammprojekt vernichtet. Fazit: Fachleute schätzen die Zahl der heute noch vorhandenen Wildpflanzen auf unter 250 Exemplare. Deshalb gilt der Echinocactus grusonii als extrem gefährdet und ist geschützt.
Die heute gehandelten Exemplare – wie z.B. unsere Männerpflanze Jack - stammen aus gärtnerischer Vermehrung und werden in wärmeren Gegenden wie z.B. den Kanarischen Inseln oder Kalifornien gezogen.