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Durch die Leitungsortung wird die Lage und Tiefe von erdverlegten Leitungen bestimmt. Die Situationen, bei denen eine Leitungssuche benötigt wird, sind vielseitig. Das Tiefbauunternehmen will wissen, wo sich im Erdreich bereits Leitungen befinden, bevor er mit den Grabarbeiten beginnt. Der Tiefbauzeichner will den Leitungsverlauf wissen, um seine Pläne zeichnen zu können. Der Grundeigentümer, Architekt oder Bauingenieur will wissen, wo eine Leitung verläuft, damit er sie anzapfen kann. Die Technischen Betriebe wollen wissen, wo in der Abwasser- oder Wasserleitung das Leck ist etc.
Speziell im Grabenlosen Leitungsbau ist es wichtig, vor der Erstellung der Leitung zu wissen, welche bestehenden Leitungen unter- oder überquert werden müssen.
Die Art der Leitungsortung ist abhängig vom Aufbau der zu suchenden Leitung. Mit unseren modernen Ortungssystemen können die meisten Leitungsarten gefunden und in Lage und Tiefe definiert werden.
Gerne informieren wir Sie über unsere Möglichkeiten der Leitungsortung und unterstützen Sie bei Ihren Projekten.
Bei der passiven Leitungsortung werden vom Empfänger direkt die elektromagnetischen Strahlen, die von Starkstrom-, Signal- und Telefonkabel induziert werden, für die Lokalisierung verwendet.
Diese Methode eignet sich zum Lokalisieren von Kabelleitungen.
Diese Methode wird für metallische Leitungen verwendet. Auf das Rohr wird ein Signal induziert, welches durch einen entsprechenden Empfänger zur Positionsbestimmung ausgewertet wird.
Im Unterschied zur Leitungsortung mit Sonden ist das Signal hier auf einer grossen Rohrlänge vorhanden und der Verlauf der Leitung kann mit dem Empfänger "abgelaufen" werden. Diese Methode eignet sich daher nicht für das Auffinden von Rohrunterbrüchen und Hindernissen.
Die genauste Methode, eine Rohranlage zu ermitteln, ist das Einstossen einer Sonde mittels einer Fiberglasrute in die Rohranlage. Dabei sendet die Sonde ständig ein Signal, welches vom Empfänger für die Ermittlung der Position ausgewertet wird.
Mit dieser Technik können kunststoff- und steinartige Rohre zentimetergenau geortet und die Tiefe bestimmt werden. Sie eignet sich auch für das Auffinden von Verstopfungen und Hindernissen in der Rohrleitung.
Diese Methode funktioniert nicht für metallische Leitungen, da das Signal der Sonde durch den Metallmantel abgeschirmt wird.
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