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über das
Berglijoch und die
Rosenegg zur
Glecksteinhütte und nach
Grindelwald, sowie über die beiden
Wetterlimmi zur
Dossenhütte
und nach Rosenlaui. Seit der Erstellung der
Gaulihütte durch die Sektion Bern
des S. A. C. (1895) wird dieses Gebiet von Touristen
häufig besucht. Der Name Gauli bedeutet s. v. a. kleine Gruppe von Sennhütten (kleiner Alpgau), also
Gauligletscher = nahe bei Sennhütten gelegener
Gletscher. Der Ueberlieferung nach soll der
Gletscher einst zur Strafe für
die Gottlosigkeit einer Sennerin einen schönen Teil der
Gaulialp mit seinen Eismassen verwüstet haben.
3127 m. Felskamm mit Passübergang, sö. unter dem
Ewigschneehorn,
in der den Unteraar- und Lauteraargletscher vom
Gauligletscher trennenden Kette und zwischen dem
Ewigschneehorn u. dem Punkt 3229 m
der Siegfriedkarte.
Seiner leichten Gangbarkeit wegen schon seit langer Zeit von den Jägern benutzt.
(Kt. Aargau,
Bez. Baden).
374 m. Gem. u. Pfarrdorf, nahe dem rechten Ufer der Heuss; 2,5 km ö.
Brugg und
1,5 km sw. der Station
Turgi der Linien
Zürich-Baden-Brugg und
Turgi-Waldshut. Postbureau, Telephon. Gemeinde, mit
Sand,
Reuss
u.
Vogelsang: 137
Häuser, 1574 reform. und kathol. Ew.; Dorf: 88
Häuser, 784 Ew. Je eine reform. und kathol. Kirche, beide
in sehr schöner Lage. Ackerbau und Viehzucht. Grosse Baumwollweberei und -spinnerei. Auf dem
Gebensdorferhorn ein Refugium
mit 2 Wällen (auf der Karte von Michaelis irrtümlich als Tumulus bezeichnet); am Fuss des
Horns hat man 1882 Ueberreste
einer römischen Siedelung und beim Dorf selbst 1553 einen römischen Münzschatz entdeckt.
Beim Bau der Eisenbahn ist im sogen. Gehling 1856 ein römischer Friedhof mit Grabinschriften zum Vorschein
gekommen, von denen die zwei Grabsteine des Vegetius Rufus und Tettius Vala im Museum zu
Aarau aufbewahrt werden und derjenige
des Magius von der 11. Legion in die
Mauer der reformierten Kirche von Gebensdorf eingelassen ist. Ein 1698 aufgefundener
Grabstein des Arztes Hymnius ist seither wieder verloren gegangen. Diese häufigen Funde aus der Römerzeit erklären sich
leicht aus der dichten Besiedelung der Umgebungen der als Strassenknotenpunkt in strategischer u. kaufmännischer Hinsicht
wichtigen Römerstadt Vindonissa. Von den Höhen über Gebensdorf und vom Dorf selbst prächtiger und lehrreicher
Ueberblick über die Vereinigung von
Aare,
Reuss und
Limmat und das Durchbruchsthal der
Aare nach N.
(Kt. Aargau,
Bez. Baden).
517 m. Bewaldeter Tafelberg, mit einer Kappe von Deckenschotter, zwischen
Limmat und
Reuss und
w. über
Gebensdorf. Seiner ausgedehnten und sehr schönen Aussicht wegen besonders von den Bewohnern und
Kurgästen von
Baden oft besucht.