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Dem israelischen Soldaten und Technik-Fan Tal Dahabani ist der Coup seines Lebens gelungen. Der 20-Jährige entwickelte eine App, in der Miley Cyrus und deren Welt-Hit «Wrecking Ball» veräppelt werden. In «Flying Cyrus» muss der Spieler das Konterfei der Sängerin - inklusive herausgestreckter Zunge - vor Abrissbirnen und herumfliegenden Hämmern schützen. Über fünf Millionen Mal wurde das Spiel bereits runtergeladen.
Dass mit ihrem Gesicht geworben wird, passt der Skandalnudel aber gar nicht. Die 21-Jährige beauftragte ihre Anwälte, mit Tal Dahabani Kontakt aufzunehmen und ihm mit einer Klage zu drohen, sollte das Game nicht vom Markt genommen werden. Ihre Anwälte seien der Meinung, dass «Flying Cyrus» die Persönlichkeitsrechte der Sängerin verletze und eine «unzulässige Verwendung ihres Namens sowie ihres Markenzeichens» darstelle, wie Techcrunch.com schreibt. Dahabani und seine Anwälte versuchen nun, das Problem aussergerichtlich zu lösen.
Erez Mizrachi, dessen Firma israelische Start-Up-Unternehmen wie Talo Games von Tal Dahabani unterstützt, stellt gegenüber dem Online-Portal klar, dass Miley Cyrus und ihr Team noch keine Klage eingereicht hätten. «Wir hoffen wirklich, dass es zu keinem Gerichtsverfahren kommen wird. Und wir glauben, dass es keinen Grund für einen Rechtsstreit gibt», so Erez Mizrachi. Talo Games habe die Persönlichkeitsrechte von Miley Cyrus zu keinem Zeitpunkt verletzen wollen. Immerhin sei das Spiel als Parodie gedacht.