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(1931 – 2004), Schweizer Politikerin (SP). Nach Einführung des Frauenstimmrechts, 1971, wurde sie als eine der ersten Frauen in den Nationalrat gewählt, dem sie bis 1983 angehörte. Vom 30. November 1981 bis 29. November 1982 war sie Nationalratspräsidentin. 1983 wurde sie in den Regierungsrat des Kantons Zürich gewählt – auch das eine Premiere für eine Frau. Bis 1991 leitete sie die Direktion der Justiz und des Innern, danach stand sie bis 1995 der Volkswirtschaftsdirektion vor. Zweimal, 1989/90 und 1994/95, war sie auch Präsidentin des Regierungsrates. 1973 bis 1983 war sie Präsidentin des Verbandes Pro Familia Schweiz.Besondere Anliegen waren ihr die Familien-, Sozial- und Gleichstellungspolitik. Wikipedia Historisches Lexikon der Schweiz
(*1936) war, als erste Frau der Schweiz, von 1984 bis 1989 Mitglied des Bundesrates. 1988 wurde sie zur Vizepräsidentin des Bundesrates gewählt. Ein politischer Skandal im Herbst 1988 beendete Kopps Amtszeit im Januar 1989 vorzeitig. Wikipedia Historisches Lexikon der Schweiz
(1928 – 2016), eine Schweizer Politikerin (SP) gehörte zu den ersten zehn Frauen, die nach der Annahme des Frauenstimmrechts 1971 in den Nationalrat gewählt wurden. 1983 als erste Schweizerin zur Wahl in den Bundesrat vorgeschlagen, unterlag sie ihrem vom Bürgerblock unterstützten Parteikollegen Otto Stich, was in der SP eine Grundsatzdebatte über die Regierungsbeteiligung auslöste. Wikipedia Historisches Lexikon der Schweiz
(1826 – 1899) war die erste Schweizer Frauenrechtlerin. Sie war eine der wichtigsten Kämpferinnen für das Frauenstimmrecht und setzte sich für die die zivilrechtliche und politische Gleichstellung der Frauen in der Schweiz ein. Marie Goess-Pouchoulin, eine Pionierin des egalitären Feminismus, wurde zur Symbolfigur für den progressiven Flügel der Frauenbewegung in der Westschweiz. Mit der Gründung einer Internationale der Frauen hatte sie auch über die Landesgrenzen hinaus zukunftsweisende Impulse gegeben. Wikipedia Historisches Lexikon der Schweiz
(1843 – 1928) war die erste Russin und gleichzeitig die erste Frau, die sich an der Universität Zürich immatrikulieren durfte. Zwei Jahre später folgte ihr mit Marie Heim-Vögtlin die erste Schweizer Medizinstudentin an der Universität Zürich. Als Pionierin des Frauenstudiums war Nadeschda Suslowa Vorbild für viele Russinnen, die bis zum 1. Weltkrieg in der Schweiz studierten. Wikipedia Historisches Lexikon der Schweiz
Doris Stump (1950), Literatur- und Sprachwissenschafterin, Verlegerin, Nationalrätin von 1995-2011. Sie engagiert sich seit jeher für die Gleichstellung von Frau und Mann und gegen Gewalt an Frauen.
Dr. iur. Sibylle von Heydebrand setzt sich lokal und global für politische, rechtliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung ein. Frauen und Männer sollen auf Augenhöhe zusammenleben. Sie plädiert zudem für eine bessere Verankerung des langen Wegs zur Gleichberechtigung im historischen Gedächtnis der Schweiz.
Susanne Kunz ist Moderatorin beim Schweizer Fernsehen, Schauspielerin und Kabarettistin.
(1917 – 1992) präsidierte von 1962-72 die Aargauer Frauenzentrale. Bölsterli-Ambühl setzte sich für das Frauenstimmrecht und für neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für weibliche Berufe ein. Sie animierte Frauen zum politischen Engagement und kandidierte selber, wenn auch erfolglos, 1971 bei der ersten Nationalratswahl nach Einführung des Frauenstimmrechts. Historisches Lexikon der Schweiz
(1847 – 1918) war eine Schweizer Frauenrechtlerin und Gründerin und Präsidentin des Frauenbunds Winterthur. Als Schreiberin in der Notariatskanzlei ihres Vaters lernte Ida Sträuli-Knüsli die rechtliche Diskriminierung der Frauen kennen und setzte sich daraufhin für die Anliegen der Frauen ein. 1888 gründete sie den Frauenbund Winterthur zur “Beförderung und Unterstützung humanitärer Zwecke für soziale und ökonomische Hebung der Frauenwelt” (heute familiaris Winterthur) mit einem Stellenvermittlungsbüro sowie einem Mädchenheim für stellensuchende Töchter und stand ihm ab 1890 vor. Wikipedia Historisches Lexikon der Schweiz