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Jeannine Gmelin sowie Roman Röösli/Barnabé Delarze stehen im WM-Finale
Artikel - Jeannine Gmelin sowie Roman Röösli/Barnabé Delarze stehen im WM-Finale
Finalqualifikation für den Doppelzweier mit Roman Röösli und Barnabé Delarze!!
Sie wurden in ihrem Halbfinal Zweite hinter dem Boot aus Frankreich und vor Deutschland. Nach 500 Metern lagen die Schweizer auf dem 3. Rang hinter den führenden Niederländern und dem Boot aus Deutschland. Kurz vor der 1000 Meter-Marke fielen sie auf den 4. Zwischenrang zurück, während Frankreich das Feld von hinten aufräumte und sich bis zur 1500 Meter-Marke an die Spitze setzte. Die Niederländer schienen für ihren schnellen Start zu büssen, und die Schweizer legten auf der zweiten Streckenhälfte zusehends zu. Bei 1500 Metern lagen sie auf dem für die Finalqualifikation nötigen dritten Rang und packten ihren Endspurt aus. Mit der besten Abschnittszeit des gesamten Teilnehmerfeldes verwiesen Roman Röösli und Barnabé Delarze die Deutschen um 0,5 Sekunden auf den dritten Rang.
Souveräner Sieg im Halbfinal und Finalqualifikation von Jeannine Gmelin!
Das Rennen entwickelte sich genau nach Jeannine Gmelins Geschmack. Die Schnellstarterinnen Madeleine Edmunds aus Australien und Magdalena Lobnig aus Österreich zogen los, als ob es kein Morgen gäbe. Jeannine Gmelin ihrerseits war ebenfalls zügig aus dem Startblock gekommen und lag bei 500 Metern auf Rang Drei. Dann legte sie zu und überholte die Österreicherin.
Bei der 1000 Meter-Marke lag sie nur noch 35 Hundertstel hinter der Australierin, welche sie in den folgenden 200 Metern hinter sich liess. Der Mittelteil gehört zu den absoluten Top-Stärken der Schweizerin, das war auch heute wieder deutlich sichtbar. Jeannine Gmelin baute ihren Vorsprung mit 36 Schlägen pro Minute kontinuierlich aus und hielt bis ins Ziel alle Gegnerinnen in Schach.
Hinter ihr erkämpften sich die US-Amerikanerin Kara Kohler und Magdalena Lobnig aus Österreich die zwei letzten Tickets für den Final von Sonntag 11.19 Uhr CH-Zeit.
Der B-Final ist es für Nico Stahlberg im Männereiner.
Lange sah es erneut nach einem fantastischen Rennen des Ostschweizers aus. Als Drittschnellster gestartet, lag er bei 500 Metern gar an zweiter Stelle, knapp hinter dem führenden Norweger, dem Europameister Kjetil Borch.
Danach lieferte er sich einen Zweikampf gegen den Briten Harry Leask. Auf den letzten 800 Metern aber konnte Stahlberg nicht mehr genügend zulegen und verlor zusehends an Terrain. Er ruderte als Sechster über die Ziellinie und bestreitet nun am Sonntag, 9.38 CH-Zeit, den B-Final.