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Die Leber ist eines der wichtigsten Organe und hat viele verschiedne Funktionen, von der Blutreinigung und Entgiftung körperiegenen und körperfremden Stoffe bis zur Speicherung von Eisen und diversen fettlösliche Vitamine und Spurenelemente. Sie ist ausserdem stark an der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen beteiligt.
Bei einem Hund mit einer erkrankten Leber, ist es daher notwendig die Ernährung so anzupassen, dass die Leber entlastet bzw. nicht zu sehr mit toxischen Sustanzen belastet wird. Ebenfalls sollte die Nährstoffaufnahme und Verdaulickeit mit dem richtigen Futter optimiert werden.
Protein reduziert, dafür hochwertige Proteine füttern
Bei der Verdauung von Proteinen entsteht Ammoniak, ein Giftstoff, welcher vom Darm über das Blut zur Leber fliesst, welches dort gereinigt wird. Ist die Leber nun erkrankt, kann eine Entgiftung möglicherweise nur teilweise oder garnicht stattfinden, oder die Leber wird damit zu sehr belastet. Deshalb ist es wichtig, die Proteinzufuhr auf das notwendige zu minimieren. Dabei ist es auserdem wichtig, dass nur hochwertige Proteine gefüttert werden und auf bindegewebsreiche und schwerverdauliche Bestandteile wie etwa Pansen, Lunge und Milz verzichtet wird. Das Fleisch kann zu einem Teil auch mit Milchprodukten wie z.B. Hüttenkäse oder Joghurt ersetzt werden, aber auch Fisch eignet sich gut.
Ausreichend Energie über Kohlenhydrahte zuführen
Die Energie soll zwar in erster Linie aus Fett gewonnen werden, es sollte bei Lebererkrankungen aber nicht übertrieben werden. Fett kann auch gut mit Kokosöl ersetzt werden, da dies in der Regel gut vertragen wird. Als zusätzliche Energiequelle kann ein etwas höherer Kohlehnydrahanteil inklusive Getreide wie etwa Reise oder Hirse gefüttert werden.
Purinarm füttern
Purine werden im Körper freigesetzte wenn Zellen absterben aber sie werden auch durch die Nahrung zugeführt. Purine sind generell nicht schädlich, müssen aber abgebaut werden. Dies geschieht beim gesunden Hund indem über die Zwischenprodukte Xanthin und Harnsäure das Allantonin gebildet wird, welches über den Harn ausgeschieden wird. Probleme im Leberstoffwechsel verhindern nun aber die Bildung von Allantonin aus Harnsäure wodurch die schmerzhaften Uratsteine entstehen können. Aus diesem Grund sollte bei Lebererkrankungen auch auf Purinarme Nahrungsmittel gegriffen werden. Dies sind etwas helles Fleisch wie Geflügel, Eier und Milchprodukte. Rotes Fleisch und Innereien sollten reduziert werden.
Schonend füttern und die Leber unterstützen
Neben hochwertigen Proteinen, mag es sinnvoll sein, mehrere kleinere Mahlzeiten zu füttern damit die Leber geschont und die Nährstoffverwertung begünstigt wird. Dies kann ebenfalls durch gewolftes und gekochtes Futter unterstützt werden. Gute Kräuter um die Leber zu schützen und unterstützen sind unter anderem Mariendistel und die Grosse Klette.
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