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1929 in Bern geboren, besuchte sie später die Schauspielschule – ebenfalls in Bern. Mit Selbstdisziplin trieb sie ihre Filmkarriere voran und wurde bald zu einer beliebten Schauspielerin in der Schweiz und in Deutschland.
1958 spielte sie die Hauptrolle im Film «Zeit zu leben und Zeit zu sterben» von Douglas Sirk. Damit begann ihre internationale Filmkarriere.
1961 wurde sie von Billy Wilder für seine Komödie «Eins, zwei, drei» engagiert und spielte danach in zahlreichen Dramen, darunter «Die Nonne» von Jacques Rivette.
Lilo Pulver hat die Filmgeschichte mit ihrem Spiel voller Humor und mit ihren subtil revoltierenden Interpretationen geprägt. Dafür erhielt sie grosse Zustimmung von der Kritik
Golden Globes und Deutscher Filmpreis
1964 wurde sie für die «Golden Globes» nominiert. 1980 erhielt sie den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises. Mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises, der mit 30'000 Franken dotiert ist, würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) Lilo Pulvers Beitrag zur internationalen Filmgeschichte von den 1950er-Jahren bis heute.
Schweizer Filmpreis 2021
Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 26. März 2021, statt. Der Anlass wird in den Studios der RTS in Genf aufgezeichnet und als Livestream über «quartz.ch» gesendet.
Diese Ehrung des Schweizer Filmschaffens wird vom BAK in Partnerschaft mit der SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Weitere Informationen über die Preisverleihung folgen auf www.quartz.ch.