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Aussehen
Die Wanze wird 15 bis 20 mm lang. Der Körper ist hell- und dunkelbraun gefärbt. Ein weisses Zick-Zack-Band läuft quer über die Mitte der Flügel. Auffälligstes Merkmal sind die verbreiterten Hinterbeine. Wie bei fast allen Wanzen sind die Larven schwierig zu bestimmen. Die Flügeldecken der Larven sind noch nicht ausgebildet und die Verbreiterung der Hinterbeine ist auch kaum sichtbar.
Lebensweise
Die Art stammt ursprünglich aus Nordamerika. Die Larve, wie auch die Wanze selbst, saugen an Blüten, Samen und Zapfen von Nadelgehölzen. Die Wanze überwintert und legt im Frühsommer ihre Eier. Nach fünf Larvenstadien sind die Tiere erwachsen. Im Herbst suchen die Wanzen geeignete Überwinterungsplätze. Bei uns gibt es im Jahr nur eine Generation.
Bedeutung für den Menschen
Die Art wurde in Europa erstmals 1999 aus Italien gemeldet. 2002 fand man die ersten Tiere im Tessin. Seit 2006 wird sie auch auf der Alpennordseite immer häufiger gefunden.
Durch ihr Nahrungsverhalten entsteht kein wirtschaftlicher und bis anhin auch kein ökologischer Schaden. Da sie auf der Suche nach einem geeigneten Platz zur Überwinterung oft in Häuser kommen, können sie lästig werden. Am einfachsten ist es, die Tiere wieder ins Freie zu bringen. Sie geben dabei – wanzentypisch – ein Sekret ab, das aber in diesem Fall nach Apfel und Zitrone riecht.