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Durch die Investition in die Finanzmärkte suchen wir nach unterbewerteten Wertpapieren. Diese Suche kann auf 2 verschiedene Weisen unternommen werden: von oben nach unten oder von unten nach oben. In diesem Video erkläre wir Ihnen kurz die Top-Down-Suche.
Mit dem Top-Down Investment suchen Anleger zunächst ein gutes makroökonomisches Umfeld, das gut für die Aktienkurse ist. Damit meine ich, dass sie nach Ländern oder Zonen suchen, in denen der wirtschaftliche Zyklus gut läuft. Dies können Sie anhand der Beschäftigungszahlen, des Bruttoinlandsprodukts, der Exportzahlen usw. bestimmen. Diese Art der Forschung wird als Top-Down bezeichnet, da sie von der Spitze der Wirtschaft nach unten blickt. Nachdem Länder/Zonen gefunden wurden, die florieren, schauen sich die Investoren nach Sektoren um, die für Investments von Interesse sind. Und nachdem sie das abgeschlossen haben, schauen sie sich im Sektor um, welche Unternehmen unter- oder überbewertet sind.
Diese Art der Suche für Investitionen ist ziemlich veraltet. Das hängt damit zusammen, dass viele Länder miteinander so sehr verbunden sind, dass sie keine eigenständige Volkswirtschaft mehr sind. Die Top-Down Methode ist aus unserer Ansicht nur sinnvoll, wenn die Länder nicht miteinander verbunden sind, sodass ihr Wirtschaftsstand der Haupteinflussfaktor der örtlichen Finanzmärkte war.
Heutzutage ist Bottom-Up Investment wesentlich sinnvoller als Top-Down. Infolge dessen haben wir einen enormen Stock-Screener auf unserer Webseite Valuefokus.de aufgestellt. In einem anderen Video werden wir uns näher mit dem Bottom-Up Investment beschäftigen.
Video durch Denise Lindemann von YesinvestMedia und Tim van Thienen von Spiegelbeelden.nl.