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Ditaji Kambundji lief in Budapest im WM-Final über 100 m Hürden in den feinen 7. Rang. In 12,70 Sekunden blieb die junge Bernerin rund zwei Zehntel über ihrem Schweizer Rekord.
Als Siegerin liess sich Danielle Williams aus Jamaika in 12,43 Sekunden feiern. Die 30-Jährige war bereits 2015 in Peking Weltmeisterin geworden, zählte aber acht Jahre später nicht zu den Top-Favoritinnen. Die Weltrekordhalterin Tobi Amusan verpasste als Sechste in 12,62 Sekunden die erfolgreiche Titelverteidigung.
Ditaji Kambundji zeigte nach eigenen Angaben einen soliden Lauf. «Es ist okay so. Noch vor ein paar Wochen wäre ich mit dieser Zeit total happy gewesen», sagte die Bernerin, die im Final die Farben Europas auf der Aussenbahn Bahn 9 vertrat. Alle Finalistinnen verloren an diesem Abend einige Zehntel auf die persönliche Bestzeit.
Auf die «kleinste Schwester von Mujinga» - gemessen an den Resultaten von Budapest ist sie nun die Grösste - ist am Grossanlass Verlass. Ditaji Kambundji holte diverse Goldmedaillen in den Nachwuchskategorien. Bei der Elite kann sie bereits EM-Bronze im Freien (München 2022) und in der Halle (Istanbul 2023) vorweisen.
«Dieses Rennen macht richtig Lust auf das Olympiajahr», betonte sie, begeistert von der Atmosphäre. «Ich bin erst 21-jährig und habe noch so viele Bereiche, in denen ich mich verbessern kann.»