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Ozonbehandlung von schimmelpilzkontaminierten Gebäuden
Um Schimmelpilz effektiv zu beseitigen, ist es wichtig, die Ursache für den Ausbruch zu finden und die Quelle der Feuchtigkeit zu beseitigen. Solange dem Pilz nicht der Nährboden genommen wird, ist mit einem immer wiederkehrenden Befall zu rechnen. Wenn die Feuchtigkeitsquelle gefunden und ausgeschaltet wurde, kann eine Trocknung der Räumlichkeiten mit Hilfe spezieller Geräte (Bautrockner) erfolgen. Sollte es sich um einen kleinen Schaden handeln, reicht es häufig aus, die Raumtemperatur zu erhöhen und gut zu lüften, um die befallenen Zonen auszutrocknen.
Jetzt kommt der UV-C Ozon Generator zum Einsatz. Das Ozon vernichtet den Schimmelpilz in den Wänden und tötet die Sporen ab. Modergerüche werden neutralisiert und der Raum ist in kürzester Zeit wieder bewohnbar. Nach der Ozon Sanierung sind keine weiteren, durch Schimmelpilz verursachte, gesundheitlichen Probleme zu befürchten.
Was bewirkt Ozon?
Eine Ozonbehandlung findet stets mit Konzentrationen über dem MAK-Wert von 0,1 ppm statt, womit Arbeitsschutzrichtlinien greifen. Schon seit Jahrzehnten wird Ozon aber in der Trinkwasserbehandlung verwendet sowie bei der Lagerung von z.B. Obst, um das Bakterienwachstum zu hemmen.
Eine Studie an der University of Pennsylvania hat gezeigt, dass Ozon bei 24°C innerhalb 2 Stunden Escherichia coli-Bakterien bei nur einer Konzentration von ca. 0,28 ppm zu mehr als 99,9% abtötet (bei den höheren Konzentrationen von 1 - 2 ppm waren bereits nach einer Stunde mehr als 99,9% E.coli abgetötet).
Wie wirkt eine Ozonierung?
Die Luft getragenen Sporen und Keime haben eine größere Angriffsfläche. Somit sind sie schneller verwundbar als ein „Bewuchs“ von Schimmelpilzen auf einer Oberfläche. Ozon greift die Zellwände der Sporen an und sprengt sie regelrecht auf. Bei aktivem bzw. vitalem Schimmel diffundiert das Ozon durch die Zellwände in das Zytoplasma und zerstört die Zellen. Bei Bakterien wirkt Ozon auf den Stoffwechsel, in dem es Enzyme chemisch angreift und zerstört (denaturiert). Bei Viren diffundiert das Ozon durch die Proteinschicht in den Kern und beschädigt die RNS (Ribonukleinsäuren) des Virus. Bei hohen Konzentrationen zerstört Ozon die äußere Schicht durch Oxidation. Ozon ist um so effektiver, je höher die Konzentration und je länger die Einwirkzeit. Es müssen also beide Größen optimiert werden, um eine absolut effektive Bekämpfung der in der Luft getragenen Sporen zu erreichen. Ozon muss mit den Sporen in Kontakt kommen und hierzu muß die Luft in Bewegung bleiben. Ohne diese Luftbewegung durch Ventilation wird Ozon weniger Wirkung entfalten.