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Wir untersuchen die Dynamik menschlicher Migration und menschlichen Kontakts und wie sie sich auf unsere genetische, sprachliche und kulturelle Vielfalt ausgewirkt haben. Wir verwenden populationsgenetische Methoden, um Verwandtschaftsmuster zwischen menschlichen Gruppen zu entschlüsseln, und integrieren genetische Ergebnisse mit qualitativen und quantitativen Daten aus der Linguistik und der evolutionären Anthropologie.
Unsere Datenbank GeLaTo (Genes and Languages Together) ist eine neue Ressource, die wir entwickelt haben, um genomische Daten mit kulturellen und sprachlichen Identifikatoren zu verknüpfen und die multidisziplinäre Forschung zu fördern.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit betrifft Südamerika, eine Region mit großer sprachlicher und kultureller Vielfalt. Wir analysieren die dortige menschliche Entwicklung in verschiedenen ökogeografischen Gebieten und wichtigen Sprachfamilien und stellen sie kulturellen Veränderungen gegenüber (z.B. Veränderungen in der Mobilität und Subsistenz).
Gruppenleiterin: Dr. Chiara Barbieri
Forschungsthemen:
- Rekonstruktion der menschlichen Vergangenheit mit multidisziplinären Ansätzen
- Übereinstimmungen und Unstimmigkeiten zwischen genetischer und sprachlicher Vielfalt weltweit
- Migrationsrouten und kulturelle Vielfalt im Südkegel Südamerikas
- Demografischer Kontakt als Ursache für die Ausbreitung der Quechua-Sprachfamilie