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Wenn man Kindern Erfolgserlebnisse ermöglicht, sie zu einer Handlung ermutigt und sie lobt, wird ihre Selbstwirksamkeit gestärkt.
«Die Selbstwirksamkeit beschreibt die Überzeugung, Handlungen aufgrund eigener Kompetenzen ausführen zu können», erklärt Gesundheitsförderung Schweiz (2022).
Die Haltung der Personen, welche die Kinder umgeben, tragen zum Aufbau der Selbstwirksamkeit bei. Der Psychologe Albert Bandura (1997) erklärt, dass mehrere Elemente die Selbstwirksamkeit bestärken: die Selbstkontrolle, das Beobachten anderer, die Überzeugung durch andere, eine körperlich und emotional gute Verfassung.
Tina und Toni© schlägt Geschichten und spielerische Aktivitäten vor, welche die Entwicklung von Lebenskompetenzen oder psychosozialen Kompetenzen stärken. Diese in den Geschichten geschulten und erworbenen Fähigkeiten tragen in einem ermutigenden und wohlwollenden Umfeld dazu bei, das Gefühl der Selbstwirksamkeit bei Kindern zu stärken.
Um an der Entwicklung der Kompetenzen wie Selbstbewusstsein und Emotionen zu arbeiten und sich besser kennen zu lernen, eignen sich die spielerischen Aktivitäten und Geschichten «10. Meine Familie» und «6. Ein neues Kind». Um zu lernen, Emotionen bei sich und anderen zu erkennen, eignet sich beispielsweise die Geschichte «12. Worte, die weh tun». «14. Mauer gegen Eifersucht» unterstützt dabei zu lernen, Emotionen auszudrücken, zu kommunizieren und mit Enttäuschungen umzugehen. Die Problemlösungsfähigkeit kann mit der Geschichte «9. Streit unter Freunden» angesprochen werden, indem der Schwerpunkt darauf gelegt wird, den Kindern die Möglichkeit zu geben, selbst Lösungen zu finden.
Abbildung aus Selbstwirksamkeit bei Kindern von Gesundheitsförderung Schweiz, 2021