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Die Weitergabe von Traumata über Generationen hinweg: Auswirkungen auf fremdplatzierte Kinder und die Rollte der Sozialen Arbeit
Die seelische Gesundheit von ausserfamiliär untergebrachten Kindern
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Rolle der Sozialen Arbeit bei fremdplatzierten Kindern in der Kinder- und Jugendhilfe. Im Zentrum der Literaturarbeit steht die Überlegung, wie die Soziale Arbeit fremdplatzierte Kinder umfassend unterstützen kann, um der transgenerationalen Weitergabe von Traumata entgegenzuwirken. In der stationären Kinder- und Jugendhilfe stellt die transgenerationale Weitergabe ein zentrales Thema dar. Es werden verschiedene Theorien zu Bindung und Entwicklung des Kindes dargelegt, sowie die rechtliche Grundlage des Kinderschutzes erläutert. Dabei werden effektive Unterstützungsmassnahmen für fremdplatzierte Kinder und ihr Familiensystem entwickelt. In der Zusammenarbeit mit dem Familiensystem ist eine Sensibilisierung der Sozialarbeitenden zentral. Das Bewusstsein für die Situation der Familien ist dabei von grosser Bedeutung. Auch die Kenntnis, dass eine Kindesschutzmassnahme der Auslöser für ein traumatisches Erlebnis sein kann, ist wichtig. Die Autorin ist der Auffassung, dass ein Wandel bezüglich der stationären Kinder- und Jugendhilfe hin zu Institutionen, in denen Kinder von klein an bis ins junge Erwachsenenalter ununterbrochen leben können, eine Verbesserung der Ausgangslage für fremdplatzierte Kinder zur Folge hätte. Auch müssten sich die Institutionen noch mehr als Einrichtungen verstehen, in welchen die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert und gestärkt würde. Die transgenerationale Weitergabe von Traumata könnte dadurch abgefedert werden und ein konstanter Wohnort würde ermöglicht werden. Die Autorin ist zudem der Auffassung, dass präventive Massnahmen zur Unterstützung der Familien, sich positiv auf das Familiensystem auswirken könnten.