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Historische Holzbrücken: Ein Gang durch die Kulturgeschichte
Erst Holzbrücken ermöglichten einen intensiveren Austausch zwischen den Menschen sowie von Gütern. Ihrer Bedeutung wegen wurde damals mit Brücken Machtpolitik betrieben. Den Höhepunkt der technischen Meisterschaft mit grossen Spannweiten erreichten die Zimmerleute Mitte des 18. Jahrhunderts.
Flüsse verbinden, ihnen entlang vollzog sich über Jahrtausende die Besiedlung. Zugleich trennte die Bedrohung unbändiger Naturgewalt. Erst mit Holzbrücken liess sich die Gefahr elegant überwinden. Sie beschleunigte in der Schweiz den Austausch zwischen den Menschen und von Waren. Vor dem modernen Brückenbau war Holz wegen der vielfältigen Möglichkeiten des Baustoffs für die Realisierung grosser Spannweiten lange Zeit das bevorzugte Material. Holzbrücken sind deshalb besondere Bauwerke der Ingenieurskunst.
Quelle: zvg
Schon früh war es der Ehrgeiz der Zimmerleute, Brücken mit grossen Spannweiten zu konstruieren. Die Haslebrücke im bernischen Hasle-Rüegsau mit Baujahr 1839 überspannt die Emme über 58 Meter.