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Nachfolgend eine kleine Übersicht über die wichtigsten katholischen Feiertage in unserem Pastoralraum und der damit zusammenhängenden Brauchtümern:
Der erste Tag des Kalenderjahres wird mit einem Festgottesdienst gefeiert.
Ein arbeitsfreier Nachfeiertag zum Neujahrstag.
Der Tag wird auch als Epiphanias bezeichnet, bzw. «Fest der Erscheinung des Herrn». Die drei Könige Balthasar, Melchior und Kaspar gehörten über Jahrhunderte zu den volkstümlichen Heiligen. Weiteres Brauchtum dazu sind die Sternsinger (verlinken) sowie die Segnung der Haustüren mit Kreide und Weihrauch.
Der heilige Blasius soll zunächst Arzt gewesen sein, später wurde er Bischof von Sebaste (Armenien). Er ist Patron der Ärzte, Bauarbeiter, Hutmacher, Schneider, Weber, Schuhmacher, Blasmusiker und der Haustiere. Bei uns ist es Tradition, rund um dieses Datum herum, als Schutz gegen Halskrankheiten, den Blasius-Segen zu vergeben. Ebenfalls gesegnet werden dabei auch Kerzen.
Der Überlieferung nach stammte die schöne Jungfrau Agatha aus einer vornehmen Familie und wurde vom Statthalter von Catania begehrt. Als sie ihn zurückwies, nahm er Rache und verschleppte sie. Am Gedenktag der Heiligen Agatha von Catania, also am 5. Februar, wird in vielen Gegenden Brot gesegnet. Die ofenfrischen Agatha-Kränze (Brote) werden am frühen Morgen in den Bäckereien gesegnet und anschliessend verkauft. Agathabrot wurde als Schutz vor Fieber und Krankheiten der Brust angesehen und sollte gegen Heimweh helfen, das ja oft wie Feuer brennt. In den Ställen wurde ein Stück dieses Brotes deponiert als Schutz- und Heilmittel für das Vieh. Die heilige Agatha ist zudem Patronin der Feuerwehr.
Der Aschermittwoch ist der 46. Tag vor dem Ostersonntag. Der früheste Termin, der möglich ist, ist der 4. Februar, der späteste der 10. März. Als Einstieg in die Fastenzeit feiern wir eine Heilige Messe mit Spendung des Aschenkreuzes: «Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.» (Gen 3,19)
In Ermensee trifft man sich am 6. März, am Fridolinstag, nach dem Eindunkeln beim Aabach zur traditionellen Lichterschwemme. Dabei lassen Kinder selbstgebaute «Lichterschifflein» den Aabach hinuntertreiben, die sie dann bei der unteren Brücke wieder abfangen. Später werden brennende Strohbündel bachabwärts geschickt. Zuschauer und Zuschauerinnen sind immer herzlich willkommen.
In den verschiedenen Dörfern und Ortsteilen des Pastoralraums werden am 1. Mai die Dorfbrunnen gesegnet.
Im Mai finden Maiandachten in vielen Kirchen und Kapellen des Pastoralraums statt wie auch in der Lourdesgrotte in Hitzkirch.
Der heilige Pankraz ist zusammen mit der heiligen Elisabeth der Kirchenpatron der Hitzkircher Pfarrkirche. Gefeiert wird das Patrozinium am 12. Mai – in Hitzkirch somit ein offizieller Feiertag.
Gottesdienst im Festzelt beim Schulhausareal, anschliessend Apéro für alle und Chilbibetrieb mit Rösslispiel.
Der Kirchenpatron der Pfarrkirche Schongau ist St. Ulrich. Für die Schongauerinnen und Schongauer ist der 4. Juli somit ein offizieller Feiertag.
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt ist das Fest von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel. Die Kirche in Müswangen ist u.a. diesem Feiertag gewidmet.
Zeltbetrieb mit Livemusik, Kuchenstand, Kegelbahn, Chilbirad, Päcklifischen, Schiessstand, Hüpfburg und am Sonntag ein Festgottesdienst in der Kirche.
Ein in der Schweiz staatlich angeordneter, überkonfessioneller Feiertag, der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert wird.
Die Ermenseer Chilbi startet jeweils mit einem Festgottesdienst um 10.30 Uhr in der Turnhalle Ermensee. Anschliessend grosser Chilbibetrieb auf dem Schulhausareal.
Der Erntedankgottesdienst wird in den verschiedenen Kirchen unseres Pastoralraums von Mitgliedern der Kirche mitgestaltet. Eine bunte Vielfalt heimischer Früchte und Gemüse werden dekorativ in der Kirche beim Altar aufgestellt.
Festgottesdienst und anschliessend Standtreiben mit Glücksrad, Geschicklichkeitsspielen, Karussell und Beizli auf dem Schulhausplatz.
Samstagabend Raclettebeiz im Dorfzentrum, Sonntag vormittags Familiengottesdienst und nachmittags Chilbibetrieb mit Chilbiständen, Schülerchilbi, Karussell, Gumpiburg, Kaffeestube, Raclettebeiz und Musigbar.
Chilbibetrieb beim Schulhaus
Samstags Herbstmarkt an der Bahnhofstrasse – der Chilbibetrieb mit diversen Beizli und vielen Ständen erstreckt sich auf dem Pauli- und Kreuzplatz. Am Samstag um 17 Uhr traditionelles Chilbi-Konzert in der Pfarrkirche, am Sonntag Chilbigottesdienst um 10.30 Uhr unter Mitwirkung von Jungwacht und Blauring.
Allerheiligen ist ein christliches Fest, an dem aller Heiligen gedacht und ein Festgottesdienst gefeiert wird.
Tag des Totengedenkens: Es ist Brauch, den Friedhof zu besuchen und der Verstorbenen zu gedenken. In der Regel findet aus praktischen Gründen (Feiertag) die Totengedenkfeier am Nachmittag des 1. Novembers statt.
Gedenktag des heiligen Martins, welcher der Legende nach, seinen warmen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hat.
Gedenktag der heiligen Elisabeth von Thüringen, die zusammen mit dem heiligen Pankraz die Kirchenpatronin der Hitzkircher Pfarrkirche ist. Der Frauenverein veranstaltet jeweils um 19 Uhr einen Gottesdienst in der Pfarrkirche Hitzkirch.
Es ist das «Hochfest der ohne Erbschuld empfangenen Gottesmutter Maria». Das Fest erinnert an die Zeugung Marias durch ihre Eltern Anna und Joachim.
St. Luzia von Syrakus ist eine frühchristliche geweihte Jungfrau und Märtyrin. Sie ist die Kirchenpatronin der Aescher Pfarrkirche. Lucia bedeutet «die Leuchtende», weshalb ihr Gedenktag oft mit verschiedenen Lichtriten verbunden ist. Der 13. Dezember ist für die Aescherinnen und Aescher ein offizieller Feiertag.