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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Verordnung über die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich so anzupassen, dass mit zusätzlichen Massnahmen für&nbsp;mehr Markt– und Margentransparenz gesorgt und so die landwirtschaftliche Position bei den heute&nbsp;ungleichen Machtverhältnissen gestärkt wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Bundesrat ist sich der Bedeutung einer hohen Markttransparenz in den Schweizer Wertschöpfungsketten für Agrarprodukte bewusst. Basierend auf Artikel 27 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (SR 910.1) und der Verordnung vom 7.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Dezember 1998 über die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich (SR 942.31) trifft er bereits heute Massnahmen, welche die Transparenz erhöhen. So werden Warenpreise, die durch agrarpolitische Massnahmen des Bundes beeinflusst werden, einer Marktbeobachtung auf verschiedenen Stufen, von der Produktion bis zum Verbrauch, unterstellt. In Erfüllung des gesetzlichen Auftrages ist das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) laufend daran, sein Monitoring zu verfeinern. Das BLW publiziert bereits heute Marktdaten in den Bereichen Früchte und Gemüse, Milch, Fleisch, Eier, Brot und Getreide, Ölsaaten sowie Futtermittel, aufgeschlüsselt nach konventionell und bio auf Produzenten- und Konsumentenebene. Der Bundesrat zeigt sich offen, eine Ausweitung der aktuellen Praxis und weitere Massnahmen zur Erhöhung der Preistransparenz zu prüfen. Angesichts der Tatsache, dass diese Thematik derzeit bereits im Rahmen der aktuell laufenden Erarbeitung der Berichterstattung zu den beiden Postulaten 22.4252 «Wettbewerbssituation im Lebensmittelmarkt» sowie 21.3831 «Preistransparenz bei Agrarprodukten im Detailhandel» vertieft analysiert wird, gilt es indes, die Resultate dieser Arbeiten abzuwarten, bevor allfällige neue Massnahmen umgesetzt werden.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.