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Information
Frequenzumformerwerk Giubiasco.
Das Umformerwerk am Südfuss der Gotthardstrecke.
Die Ortschaft Giubiasco befindet sich in der Magadino-Ebene, wo sich die Täler öffnen und es keine Möglichkeiten für weitere Talsperren gibt. Dies veranlasste die SBB, neben dem Unterwerk Giubiasco, ein Frequenzumformerwerk zu bauen.
In den ersten Jahren nach der Elektrifizierung der Eisenbahn im Jahr 1920 spies die SBB die Fahrleitungen der Gotthardstrecke aus den beiden Wasserkraftwerken Amsteg und Ritom sowie den Unterwerken in Giornico, Giubiasco und Melide. Nach 1950 genügte dies aufgrund des Mehrverkehrs nicht mehr.
Daher beschloss die SBB, neben dem Unterwerk Giubiasco ein Frequenzumformerwerk zu bauen. Gespiesen wird dieses aus den 50-Hertz-Hochspannungsleitungen («Haushaltstrom»), die in der Nähe vorbei führen. 1964 nahm die SBB die erste von zwei geplanten rotierenden Umformermaschinen mit einer Leistung von 25 Megawatt in Betrieb. Die zweite Maschine wurde dann allerdings nie gebaut. Stattdessen installierte die SBB 1994 zwei vollstatische Frequenzumrichter mit einer Leistung von je 20 Megawatt – in dieser Grösse damals eine Weltpremiere. Mit der auf 65 Megawatt erhöhten Gesamtleistung trug das Frequenzumformerwerk Giubiasco seinen Teil dazu bei, den elektrischen Strom für den im Rahmen von «Bahn 2000» entstandenen Mehrverkehr zu produzieren.
Von Giubiasco aus können Sie die Stadt Bellinzona mit den drei geschichtsträchtigen Burgen Uri, Schwyz und Unterwalden besichtigen. Die Umgebung der Magadino-Ebene lädt zu Wanderungen entlang der Weinberge oder des Flusses Ticino ein.
Die SBB begrüsst Sie jederzeit herzlich im Frequenzumformerwerk Giubiasco und führt Sie tiefer in die Welt der Stromproduktion ein. Auch das Unterwerk Giubiasco kann besichtigt werden. Informationen und Reservationen unter: <email-pii> öffnet in neuem Fenster.
Kennzahlen.
|Typ||Rotierend|
|Gesamtleistung||65 Megawatt|