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In Form einer elektronischen Tabellenkalkulation wurde ein Hilfsmittel zur Unterstützung der Weideführung entwickelt. Die Anwendung der Tabellenkalkulation wird mittels eines praktischen Beispiels, Umtriebsweide mit Milchkühen auf dem Betrieb l’Abbaye in Sorens 2003, erläutert. Das Planungsmodell stützt sich für das Beispiel auf Referenzwerte für den Graswachstumsverlauf auf Weiden mit einem Ertragspotenzial von 9,5 t TS/ha/Jahr und auf einen angenommenen Grasverzehr von 16 kg TS/Tier/Tag. Der berechnete Bedarf an Weidefläche ergibt einen voraussichtlichen Nutzungsplan der zwanzig bestehenden Weideparzellen. Während der Weideperiode wurde die Grashöhe in allen Parzellen alle 2 bis 4 Wochen gemessen. Diese Messwerte wurden mit der geschätzten Grasdichte und der angestrebten Grashöhe beim Verlassen der Parzelle in die verfügbare Grasmenge (VGM gemessen) umgerechnet. Die Entwicklung der gemessenen VGM wurde der berechneten, verfügbaren Grasmenge (VGM berechnet), der Bilanz zwischen Graswachstum und Verzehr, gegenübergestellt. Das Graswachstum wurde auf kleinen Messparzellen erhoben und der Grasverzehr wurde geschätzt. Mit dem Vergleich beider Ansätze wird die Plausibilität des Modells überprüft und das Potenzial der Futterflächen quantifiziert. Im gewählten Beispiel wurde wegen der Trockenheit der Jahresertrag der Weiden auf 8 t TS/ha geschätzt und der gesamthafte Verzehr von Weidegras auf 7,5 t TS/ha. Obwohl, bezogen auf die gesamte Weidesaison, die Verluste niedrig waren (6%), zeigt eine Untersuchung der einzelnen Perioden punktuelle Verbesserungsmöglichkeiten der Weideführung auf. Das vorgeschlagene Modell hebt insbesondere die Bedeutung eines hohen Weidedruckes zu Beginn der Saison und die Notwendigkeit von genügend Reserveflächen für den Sommer hervor. Es bietet sogar die Möglichkeit, die Futterverfügbarkeit zu berechnen und vereinfacht die Entscheidungsfindung während der Saison.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.