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Wegen Ansammlung von Flüssigkeit im Bereich des Brustfelles ist es nötig, eine Punktion der Flüssigkeit und eventuell eine Ableitung (Drainage) durchzuführen.
Wie erfolgt der Eingriff?
Nach Desinfektion wird in örtlicher Betäubung – unter vorheriger Bestimmung des idealen Ortes zur Punktion mittels Ultraschall – eine dünne Nadel zwischen die Rippen gelegt und die Flüssigkeit zur weiteren Untersuchung entnommen. Bei einer Pleuradrainage legt man je nach Situation an der gleichen Stelle einen dünnen oder dickeren Schlauch (Katheter) in den Brustraum.
Können Komplikationen auftreten?
Die Pleurapunktion und Pleuradrainage sind risikoarme Routineverfahren. Trotz grösster Sorgfalt können in Einzelfällen folgende Komplikationen auftreten:
Häufigkeit der möglichen Komplikationen:
Selten: 1:10-100
Sehr selten: 1:100-1000
Äusserst selten: 1:1000-10000
Information zum Verhalten nach dem Eingriff:
Nach dem Eingriff wird ein Röntgenbild veranlasst, um den Therapieerfolg zu kontrollieren, die Lage der Drainage zu überprüfen und mögliche Komplikationen gegebenenfalls frühzeitig zu erkennen. Sie sollten danach ca. zwei Stunden lang nichts essen und trinken.
Wichtig ist, dass Sie sich unverzüglich melden, falls im Zusammenhang mit dem Eingriff die Symptome einer Komplikation auftreten.
Das sind: Starke bis extreme Schmerzen im Brustkorb, deutliche Schwellung im Bereich der Punktionsstelle, Luftnot, Fieber oder Schüttelfrost. Weiterhin achten Sie bitte auf allergische Reaktionen mit Juckreiz, Ausschlag oder Luftnot.
Vorkrankungen/Medikamente:
Bitte informieren Sie uns über wichtige Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, künstliche Herzklappen, Lungenerkrankungen, Krampfleiden (Epilepsie), Grüner Star (Glaukom), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Allergien, Leberentzündung (Hepatitis) oder andere Infektionskrankheiten (z.B. HIV/AIDS).
Wenn Sie einen Endokarditisausweis besitzen, legen Sie uns diesen bitte vor. Teilen Sie uns bitte mit, falls eine Schwangerschaft möglich ist.
Ebenso ist wichtig, dass Sie uns mitteilen, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen (Z.B. Marcoumar, Aspirin, Plavix, Fragmin etc.).
Haben Sie weitere Fragen?
Wenn Sie weitere Fragen zur Untersuchung haben, können Sie diese gerne an uns stellen. <email-pii>