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Am 21. und 22. Dezember kämpften die von ganz Europa angereisten Rider um den ersten Slopestyle Europacup-Sieg der Saison. Bei den Schweizer Athletinnen und Athleten ging es zusätzlich um die Schweizer Meistertitel 2019/20, welche auf dem Corvatsch nachgeholt und in den Europacup integriert wurden.
In der Qualifikation vom Montag qualifizierten sich 15 Männer und 8 Frauen für das Finale tags darauf. Dabei schafften fünf Schweizer Athleten und zwei Schweizer Athletinnen den Sprung ins Finale.
Nicolas Huber startete nach dem Sieg in der Qualifikation als Favorit in den zweiten Wettkampftag. Beim Finale zeigte einzig der Italiener Emil Zulian einen besseren Run und konnte sich mit einem Score von 88.8 Punkten den Sieg sichern. Der dritte Rang ging mit Moritz Thönen ebenfalls an einen Schweizer. Knapp dahinter und somit Gewinner der Bronze-Medaille der Schweizer Meisterschaft klassierte sich Moritz Boll.
Bei den Frauen setzte sich die Australierin Tess Coady an die Spitze. Zweite wurde die erst 13-jährige Engländerin Mia Brookes, dahinter klassierte sich Loranne Smans aus Belgien. Mona Danuser, die beste Schweizerin und somit Gewinnerin der Gold-Medaille bei den Schweizer Meisterschaften, landete beim Europacup auf Platz 7. Direkt hinter Danuser klassierte sich Bianca Gisler. Die 17-jährige Bündnerin stürzte leider bei ihrem ersten Final-Run und konnte ihren zweiten Run nicht mehr absolvieren. Ariane Burri und die als Favoritin gehandelte Isabel Derungs verletzten sich beide in der Qualifikation und konnten deshalb nicht am Finale teilnehmen. Somit ging der dritte Rang der Schweizer Meisterschaft an Livia Tanno, die sich beim Europacup nicht für die Final-Runde qualifizieren konnte. Wir wünschen den drei verletzten Schweizer Frauen eine schnelle Genesung und hoffen, dass wir sie schon bald wieder auf dem Slopestyle Course sehen werden.