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Der Norweger, der vor einer Woche in Lake Louise sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G gewonnen hatte, feierte im dritten Speed-Rennen des noch jungen Weltcup-Winters seinen dritten Sieg, den 28. seiner Karriere und den 10. in der Abfahrt. Svindal verwies seinen Landsmann Kjetil Jansrud und den Franzosen Guillermo Fayed auf die weiteren Podestplätze.
Beaver Creek war vergangene Saison der einzige Ort, an welchem Svindal angetreten war. Damals startete er nach seinem in der Vorbereitung erlittenen Achillessehnenriss einzig an den Weltmeisterschaften, wo er fast aus dem Stand, mit nur ganz wenig Training, zweimal den 6. Platz (Abfahrt und Super-G) belegt hatte. Doch nun ist Svindal wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und der Konkurrenz offensichtlich entrückt.
Selbst Kjetil Jansrud, letzten Winter in Absenz seines Teamkollegen Gewinner der beiden Kristallkugeln in Abfahrt und Super-G, musste hinten anstehen, erreichte aber nach den Enttäuschungen von Lake Louise immerhin das Podium.
Die beiden routinierten Schweizer hielten sich sehr gut. Der Bündner Carlo Janka eroberte sich wie schon in Lake Louise Platz 5. Zum Podium fehlten ihm lediglich knapp drei Zehntel. Janka scheint seine Rückenbeschwerden im Griff zu haben. Letzten Winter war der 29-Jährige nur gerade zweimal – als Dritter in Wengen und als Vierter in Saalbach – besser klassiert als nun zum Saisonstart.
Der Glarner Patrick Küng, der auf dieser Piste im Februar Weltmeister geworden war, besetzte als Neunter ebenfalls eine Position in den Top 10. Auch er sieht wegen seiner Patellasehnen-Entzündung auf eine suboptimale Vorbereitung zurück, doch auf der Birds of Prey, auf der er im Februar Weltmeister geworden war, fand er dennoch zu einer guten Leistung. Auch der Glarner war vom Podium nicht allzu weit weg. 0,55 Sekunden fehlten ihm, der in Lake Louise noch 16. geworden war, auf den drittplatzierten Fayed. (SI)