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Die «Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten» - so lautet das sechste Nachhaltigkeitsziel der UN-Agenda 2030. Obwohl im letzten Jahrzehnt beträchtliche Fortschritte in der Wasserversorgung erzielt werden konnten, haben jedoch heute immer noch über 2 Milliarden Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Ungefähr 40 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Regionen, in denen Wasserknappheit herrscht. Über 2,5 Milliarden Menschen können zudem keine sanitären Anlagen nutzen. Frauen und Mädchen sind dabei besonders benachteiligt.
Im Zentrum dieser weltweiten Wasserkrise stehen Machtstrukturen, Armut und Ungleichheit. Die ärmsten, marginalisiertesten Menschen sind am häufigsten vom Zugang zu Wasser und sanitären Anlagen ausgeschlossen. Besonders gravierend und stossen: Entwicklungsländer sind hauptsächlich vom Mangel, meist als direkte Folge des Klimawandels, betroffen – während der Wasserverbrauch der Industrie- und Schwellenländer kontinuierlich wächst.
Der Zugang zu Wasser und zu sanitärer Grundversorgung ist ein Menschenrecht. «Wasser, Hygiene und sanitäre Anlagen» ist deshalb eines der zentralen Arbeitsfelder von Caritas Schweiz. Seit den frühen achtziger Jahren setzen wir weltweit Wasserprojekte um. Die Arbeitsschwerpunkte liegen auf
- dem Zugang zu sicherem Trinkwasser,
- einer angemessenen sanitären Grundversorgung und besserem Hygieneverhalten, und
- dem Zugang zu Wasser für die Nahrungsmittelproduktion.
Dabei kann die Caritas auf die Unterstützung zahlreicher Partner zählen, darunter die Glückskette, die Clean Water Foundation der Georg Fischer AG, AGUASAN, das Swiss Water and Sanitation Consortium, das Water Integrity Network und die Swiss Water Partnership.