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Ruth Lotmar
Lotmaria passim: Ruth Lotmar, Bee Researcher and Zoologist
Lotmaria passim: Ruth Lotmar, Bee researcher and ZoologistThe short story in this booklet traces the academic career of the Jewish bee researcher Ruth Lotmar (1910-1989) and shows how Nazi Germany changed her life and forced her into a new perspective.
Die in diesem Heft enthaltene Geschichte zeichnet die akademische Laufbahn der jüdischen Bienenforscherin Ruth Lotmar (1910-1989) nach und zeigt, wie Nazi-Deutschland ihr Leben verändert und sie in eine neue Perspektive gezwungen hat.
Dr. Ruth Lotmar (Interview im Schweizer Fernsehen, 1964, YouTube)
Ausschnitt aus der Reportage des Schweizer Fernsehen vom 22. und 29. Mai 1964 über die Entstehung und Wirkung des Föhn mit Dr. Ruth Lotmar von der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin des Universitätsspitals Zürich.
Heilquellen und Wetterlagen
Vom Zentrum für Bienenforschung der eidgenössischen Forschungsanstalt in Liebefeld (AGROSCOPE) wechselte Ruth Lotmar 1947 nach Basel in die „Zoologische Anstalt der Universität Basel“ und arbeitete danach in der Abteilung Biologie der Firma J. R. Geigy AG Basel (heute Novartis) .
In den 1950er Jahren fand Ruth Lotmar in Zürich als Biologin in der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin des Universitätsspitals Zürich in der Erforschung der Wirkung von Heilquellen und Wetterlagen auf den menschlichen Organismus bis zu ihrer Pensionierung ein neues Forschungsfeld.
Karl von Frisch "Le langage des abeilles" (The Dancing Bees, 1934, YouTube)
Der Bienentanz wurde bereits von Aristoteles beschrieben. Entschlüsselt wurde er von dem Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Karl von Frisch. Der Rundtanz zeigt eine Futterquelle in der Nähe bis etwa 100 Meter vom Bienenstock an. Die Biene läuft dabei einen Kreis abwechselnd links- und rechtsherum.
Der Bienentanz
Karl von Frisch (1886-1982) war ein deutsch-österreichischer Zoologe und Verhaltensforscher und der Doktorvater von Ruth Lotmar. Er war langjähriger Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Verhaltensforscher.
1973 wurde er für seine wissenschaftlichen Leistungen (die Erforschung der Sinneswahrnehmungen der Honigbiene und der Art und Weise der Verständigung dieser Tiere untereinander) gemeinsam mit Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geehrt.
Mit der Verleihung des Nobelpreis wurden „ihre Entdeckungen zur Organisation und Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern“ ("for their discoveries concerning organization and elicitation of individual and social behaviour patterns.") gewürdigt. Link
1973 Nobel Prize Medaille in Physiologie oder Medizin für Karl von Frisch, dem Doktorvater von Ruth Lotmar.