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Ihre politische Karriere beginnt im Alter von 12 Jahren. Mit ihrem Vater, einem umweltbewussten Freisinnigen sammelt sie Unterschriften für einen Sonntag ohne Auto.
Als Mitglied des Quartiervereins Schönberg organisiert sie, in Zusammenarbeit mit den Leitern des Quartierzentrums1994 eine der ersten Strukturen für den ausserschulischen Empfang in der Agglomeration Freiburg.
Im Jahr 2000 erfolgt die Wahl in den Verfassungsrat des Kantons Freiburg auf der von den Grünen ausgegangenen "liste citoyenne". Sie setzt sich dort für mehrere Grundsatzfragen ein, wie namentlich die Gewaltentrennung, die Transparenz, die nachhaltige Entwicklung des Kantons Freiburg, die Förderung und Entwicklung des öffentlichen Verkehrs und die Kinderhilfe.
In der von ihr präsidierten Kommission 8 gilt ihr Einsatz der besseren Anerkennung der Arbeit von privaten Organisationen, Vereinen und Freiwilligen und der Achtung der Menschenwürde von Männern und Frauen, insbesondere in religiösen Gemeinschaften.
2006 wird sie in Villars-sur-Glàne auf der SP-Liste zur Gemeinderätin gewählt. Sie folgte einem Gesuch der SP auf der Liste zu figurieren, weil damals in Villars-sur-Glâne noch keine grüne Partei bestand. So hat sie für die Dauer einer Legislaturperiode als SP-Gemeinderätin im Gemeinderat Einsitz genommen.
In Uebereinstimmung mit den anderen Gemeinderäten galt es zuerst, die finanzielle Situation in den Griff zu bekommen. Mehrere kostspielige Projekte werden überarbeitet. In Zusammenarbeit mit den technischen Diensten sucht sie nach finanziell tragbaren und dauerhaften Lösungen.
Die umweltverträgliche Mobilität, eine die Natur respektierende Planung und die Lebensqualität der Einwohner liegen ihr besonders am Herzen. Ihr Ziel ist, das Label "Energiestadt" zu bekommen. Zu ihren Erfolgen als Gemeinderätin gehört namentlich auch die Planung und Ausführung des Stadtparkes "Cormanon". Zur Förderung der sanften Mobilität realisiert sie verschiedene Massnahmen wie die Verlängerung der Buslinien. Sie ist ebenfalls Delegierte im Agglomerationsrat und Präsidentin der Wald-Körperschaft "La Sonnaz".
Nebenberuflich war Marie Garnier stets auch in Kommissionen auf lokaler, kantonaler oder eidgenössicher Ebene aktiv. Sie war unter anderem Mitglied der kantonalen und eidgenössischen Kommissionen für den Natur- und Heimatschutz, der Schweizerischen Kommission für den Handel mit Tieren und Pflanzen (CITES), des Planungskomitees für die nachhaltige Entwicklung des Kantons Freiburg und der Kommission für das Naturhistorische Museum.