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Dominik Schaller erzählt als bald Fünfzigjähriger von seiner Kindheit im schweizerischen Mittelland: Die hochtoupierte Mutter, der abwesende Vater, die rebellische Schwester, das vom Mund abgesparte Einfamilienhaus mit Garten, der stets frisch gestrichene Zaun und die Gewissheit, in der besten aller Welten gelandet zu sein. Als die Mutter früh an Krebs stirbt, verschliesst sich der Junge in seiner Trauer. Und er nimmt sich vor, sein Leben ganz anders zu verbringen als seine Eltern - mit mässigem Erfolg. Schliesslich lässt ein grösstmögliches Unglück das fragile Konstrukt seiner Existenz vollends in sich zusammenstürzen.