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1911 beeindrucken die übergross gezeichneten Köpfe und Hüte. Die dargestellten Frauen sind schon damals extrem schlank. Ein Phänomen mit dem die Branche noch heute kämpft!
Aus dem Frühling/Sommer 1912 sind ein Katalog, ein Leporello und eine Preisliste erhalte. In der Preisliste Herbst sind von Hand zusätzlich die Detail-Verkaufspreise eingetragen.
Für die Frühling- und Sommersaison 1913 lädt Otto Jacques Gassmann persönlich ein. Im Katalog für den Herbst fallen die markanten Federn auf, die die Hüte zieren.
Im August 1914 bricht der erste Weltkrieg aus. Auf dem erhaltenen Exemplar des Herbst-Kataloges ist dann auch 1. Kriegsjahr vermerkt.
Wir wissen nicht, ob für den Frühling 1915 ein Katalog publiziert wurde. Für den Herbst sind ein Detailhandels- und ein Fabrikationskatalog erhalten.
Aus 1916 sind keine Kataloge erhalten. 1917 werden viele Modelle einzeln auf einer Seite präsentiert.
Das Titelbild für Herbst 1918 zeigt eine Mutter mit Kind in monochromem Farbdruck. Ein Frühlingskatalog ist nicht erhalten.
1919 ist der Krieg vorbei. In den Katalogen zum Frühling und Sommer kommt eine neue Art der Zeichnung zum Einsatz. Das Titelbild für den Herbst erscheint erstmals mehrfarbig. Bei den Säumen ist ein weiterer Rückzug in Richtung Wadenmitte festzustellen.