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Schwere Beine erfordern meist nur dann eine Therapie, wenn sie auf erkrankte Venen hindeuten. Dann richtet sich die Behandlung nach der genauen Ursache und nach der Stärke der Beschwerden.
Wer schwere Beine hat, tut gut daran, die Beine so oft wie möglich hochzulegen – das erleichtert den Rückfluss des Blutes aus den Beinvenen. Langes Sitzen oder Stehen ist so gut es geht zu meiden. Venengymnastik kann die Gefäßwände stärken und den Blutfluss verbessern.
Die Beschwerden können Sie außerdem lindern, indem Sie:
•regelmäßig wechselduschen,
•ausreichend trinken (mind. 2 Liter pro Tag) und
•auf hohe Absätze verzichten.
Außerdem kann der Arzt Ihnen Kompressionsstrümpfe verschreiben. Gut angepasste medizinische Kompressionsstrümpfe unterstützen effektiv die Venenfunktion und beugen so Folgeerkrankungen vor.
Mit Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Gehen können Sie die Muskelvenenpumpe aktivieren und den Blutfluss ankurbeln.
Kompressionsstrümpfe können sowohl bei bereits bestehendem Venenleiden als auch vorbeugend angewendet werden. Mit Kompressionsstrümpfen vorbeugen sollten Personen, bei denen bestimmte
Risikofaktoren vorliegen. Hierzu zählen vor allem:
•genetische Belastung
•vorwiegend sitzende oder stehende Tätigkeit
•erhöhte Blutgerinnungsneigung
•Schwangerschaft
•lange Reisen mit Flugzeug, Auto oder Bahn (Reisethrombose)
•Bettlägerigkeit