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Zürcher Polizei zahlt 17'000 Franken für Insider-Informationen
Die höchste einmalige Auszahlung in den vergangenen Jahren betrug 5000 Franken. Dank dieser so erhaltenen Information konnte die Polizei eine internationale Bande von Einbrechern und Drogenhändlern verhaften. Dies geht aus einer Regierungsrats-Antwort auf eine AL-Anfrage hervor, die am Donnerstag publiziert wurde.
Informanten seien für die Polizei sehr wertvoll, schreibt die Regierung. Diese Personen hätten oft Kontakte zu kriminellen Milieus und Zugang zu abgeschotteten Szenen. Regelmässig komme es dank diesen Informationshonoraren zu wichtigen Ermittlungserfolgen. Als Beispiel nennt die Regierung die Verhaftung der «Pink Panther»-Juwelenräuber oder Ermittlungen gegen Islamisten.
Nicht selten kommt es vor, dass die Informanten selber kriminell sind. Deren Straftaten würden natürlich trotzdem verfolgt, betonte die Regierung. Private Informanten hätten keinerlei Privilegien. Man beziehe aber auch von solchen Leuten Informationen.
Verfüge zum Beispiel ein verurteilter Raser über Informationen zu einem bisher ungeklärten Gewaltverbrecher, wäre es widersinnig, der Polizei die Verwertung der Hinweise zu untersagen, schreibt die Regierung.
Auch bei diesen «geheimen» Zahlungen hat gemäss Regierung aber alles seine Ordnung: Diese Belohnungen werden bei der Kantonspolizei unter «Dienstleistungen Dritte» verbucht. Über dieses Konto werden auch die Belohnungen für wichtige Hinweise aus der Bevölkerung abgewickelt, etwa bei Zeugenaufrufen und Fahndungen.