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begründet seine Existenz auf einem sozialen, weltweiten Phänomen, dessen Konsequenzen auf Menschen und Gesellschaft kaum jemand kennt: Der Zerfall der Familien.
Seit Jahrhunderten haben sich die gesellschaftlichen Werte von der Gemeinschaft zum Individualismus, von der Gemeinschaft zur Einzelperson verlagert. Die Befriedigung materieller Bedürfnisse ist zur scheinbaren Basis für das Glück geworden. Die materiellen Bedürfnisse entstehen durch innere Unsicherheit der Menschen und werden durch aggressive Verkaufswerbung ausgenützt und ausgeweitet.
Es entstand die Regel, die jedem Geschlecht eine Rolle zuordnet: der Mann wurde zur wirtschaftlichen Stütze der kleinsten Zelle im Staat - der Familie - und der Frau wurde die Rolle der Hausbesorgerin zugedacht. Die Industrialisierung hat den Mann von zu Hause entfernt und die Frau ans Haus gefesselt. Die Veränderung dieses Zustandes geschieht nur sehr langsam und ist für viele Menschen untragbar geworden. Von der Gesellschaft werden die Bedürfnisse an Zuneigung ignoriert. Die seit etwa dreissig Jahren immer schneller werdende Veränderung bestätigt die Unzufriedenheit der Menschen. Menschliche Unzufriedenheit drückt sich oft in einer Scheidung aus.
vereinigt Menschen der ganzen Schweiz, die sich dieser Tatsachen bewusst sind und eine andere Form von sozialen Beziehungen sucht, nämlich Achtung von Mann, Frau und Kind. Ein wichtiger Schritt wurde in den letzen Jahrzehnten gemacht durch die Einführung des Sexualunterrichtes in den Schulen. Leider konnte ein Grossteil der Eltern dieser Entwicklung durch ihre Befangenheit nicht folgen.
hat begriffen, dass eine Möglichkeit zur Abhilfe dieses Missstandes darin besteht, eine entsprechende Ausbildung angehender Eltern zu etablieren. Diese Ausbildung kann in schon bestehende Programme integriert werden.
engagiert sich für diese Elternausbildung mit all seinen Kräften und offeriert seine aktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.
regt die Schaffung von regionalen und kantonalen Stellen an, welche pragmatisch Hilfe in konkreten Fällen anbieten.
sensibilisiert die öffentliche Meinung durch Organisation von Seminaren und will damit die Wichtigkeit der elterlichen Gleichstellung zum Wohle der Kinder darlegen. Dem Wohle des Kindes ist künftig in unserer Gesellschaft eine hohe Priorität einzuräumen.
unterstützt die Idee, die Mutterschafts-Versicherung in eine Elternschafts-Versicherung umzuwandeln. Durch die Geburt eines Kindes wandelt sich der Status von Frau und Mann zu Mutter und Vater um. Beide Elternteile habe ihre spezifischen Aufgaben und Funktionen gegenüber dem Kind.
als Dachorganisation ist in der Lage, zentral koordinierte Aktionen einzuleiten. Diese machen auf die Gleichstellung der Elternteile, den Unterschied der Aufgaben/Funktionen sowie die gegenseitige Ergänzung von Mutter und Vater aufmerksam.
ist mit einer internationalen Organisation verbunden, welche die gleichen Zielen verfolgt. Die Gründung von Parents Forever Switzerland im Jahre 1997 ist das Resultat tiefschürfender Überlegungen und Diskussionen im Kreis von Menschen aus verschiedenen Institutionen, denen das Thema Elternschaft sehr am Herzen liegt.

Präsident: Jean-Daniel Berset, Case postale 101, 1000 Lausanne 24|
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