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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2015.00048 I. Kammer Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 30. September 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Einkaufszentrum Neuwiesen Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1989, trat am 21. März 2013 bei der Y.___ eine Stelle als Officemitarbeiter an (Urk. 7/8). Diese Stelle kündigte die Arbeitgeberin am 30. Mai 2014 auf den 30. Juni 2014 (Urk. 7/6; vgl. auch Urk. 7/10). Am 2. Juni 2014 meldete sich der Versicherte zur Arbeits vermittlung an und am 4. Juni 2014 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschä digung ab 1. Juli 2014 (Urk. 7/1, Urk. 7/5). Nach vorgängiger Anhörung des Versicherten zu den Gründen für die arbeitgeberseitige Kündigung (vgl. Urk. 7/23) verfügte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, wegen selbstver schuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. Juli 2014 für die Dauer von 36 Tage eine Ein stellung in der Anspruchsberechtigung (Urk. 7/22). Die vom Versi cherten dage gen erhobene Einspra che (Urk. 7/26) wies die Arbeitslosenkasse mit Einsprache entscheid vom 15. Januar 2015 ab und hielt an der Sanktion fest ( Urk. 2 = Urk. 7/65). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 15. Januar 2015 erhob der Versicherte am 23. Januar 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Ent scheid sei aufzuheben (Urk. 1). Die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich bean tragte in der Beschwerdeantwort vom 11. März 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2. 2.1 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obli gatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung ( AVIV ) setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationenrechts (OR) voraus. Es genügt, dass d as allgemeine Verhalten der versic herten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Beanstandungen in berufl icher Hin sicht müssen nicht vorgele gen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigen schaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehme rin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Ei ne Einstellung in der Anspruchs berechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versi cherten Person zur Last gelegte Verhalten kla r feststeht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 12. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen ). Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs - för derung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vo m 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8 ) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 5 3/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 li t. a AVIV anwendbar ist ). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen). Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hin weisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, 4. Auflage, Zürich /Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Aufl age, Basel 2015, S. 2515 Rz 837 ). 2.2 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führte zu ihrem Entscheid aus, es stehe fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschienen und am 11. Mai 2014 deswegen schriftlich verwarnt worden sei. Unbestrittenermassen sei er hernach wieder verspätet zur Arbeit erschienen. Schlussendlich habe die Y.___ die Stelle gekündigt. Zwischen dem Fehlverhalten des Beschwerdeführers und der Kündigung bestehe erwiesenermassen ein direkter Zusammenhang. Die anderslautenden Vorbringen des Beschwerdeführers seien Schutzbehauptungen und er könne daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (Urk. 2 S. 3 f f., Urk. 6 S. 2). 3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei nicht oft und nicht mit erheblichen Verspätungen zur Arbeit erschienen. Beim 11. Mai 2014 habe es sich zudem um einen freien Tag gehandelt, an dem er auf Anfrage hin für einen Einsatz einge sprungen sei. Die Verwarnung vom 11. Mai 2014 habe er nur unterschrieben, weil er unter Druck gesetzt worden sei. Das Argument der Beschwerdegegnerin, aufgrund der Verwarnung hätte er in der Folge jeweils einen früheren Zug zur Arbeit nehmen sollen, sei willkürlich. Insgesamt fehle es an einem genügenden Grund, um eine Einstellung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit zu rechtfertigen. Zu Unrecht habe die Beschwerdegegnerin keinen Auszug aus der Arbeitszeiterfassung beigezogen. Damit hätte sich das Ausmass der Verspätun gen überprüfen lassen. Hinzu komme, dass die Stelle bei der Y.___ nicht zumutbar gewesen sei. Es sei mehrfach zu Verletzungen gesamtar beitsvertraglicher Vorgaben gekommen. Zu beachten sei schliesslich, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe (Urk. 1 S. 1 f.). 4. 4.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer am 11. Mai 201 4 von seiner Arbeitgeberin schriftlich verwarnt worden war (Urk. 7/20). Zur Begründung wurde in der Verwarnung festgehalten, der Beschwerdeführer sei am 11. Mai 2014 nicht anweisungsgemäss um 07.30, sondern 45 Minuten später zur Arbeit erschienen. Bereits zuvor sei es mehrfach zu Verspätungen gekommen. Mehrere Gespräche mit dem Vorgesetzten hätten an diesen Vorkommnissen nichts geändert. Zudem enthielt die Verwarnung den ausdrücklichen Hinweis, dass weitere Verwarnun gen zu einer Vertragsauflösung führen könnten. Die Verwarnung kannte der Beschwerdeführer. Sie trägt dessen eigenhändig unterzeichnete Bestätigung, diese gelesen und zur Kenntnis genommen zu haben. Auch in der Stellungnahme vor Erlass der Einstellung anerkannte der Beschwerdeführer ausdrücklich, er sei schriftlich verwarnt und für den Fall einer erneuten Verspätung sei ihm die Kündigung angedroht worden (Urk. 7/23 S. 1). 4.2 Durch welche Mittel er zur Unterzeichnung der Verwarnung genötigt worden sein soll, führte d er Beschwerdeführer nicht näher aus. Mangels Substantiierung kann nicht näher auf diesen Einwand eingegangen werden. N icht näher einzu gehen ist sodann auf den Einwand, die Sachverhaltsdarstellung in der Verwar nung sei nicht korrekt. Einwände zu den zur Verwarnung führenden Vorkomm nissen erhob der Beschwerdeführer erst, als ihm eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung drohte. Echtzeitliche Einwände sind weder aktenkundig noch brachte der Beschwerdeführer vor, solche gegenüber der Arbeitgeberin erhoben zu haben. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass verfahrens taktische Überlegungen dazu geführt haben. Nicht relevant ist ferner, dass der Arbeitseinsatz vom 11. Mai 2014 kurzfristig zustande kam, weil ein anderer Mitarbeiter ausgefallen war (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/23 S. 2). Der Beschwerde führer war gleichwohl gehalten, rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen. Dies tat er indessen nicht, was zur aktenkundigen Verwarnung führte. 4.3 Der Beschwerdeführer anerkannte, auch nach der Verwarnung vom 11. Mai 2014 wiederum verspätet zum Dienst erschien en zu sein (Urk. 7/23 S. 2). Dass es sich, wie der Beschwerdeführer geltend macht, nur um eine Verspätung von wenigen Minuten gehandelt hat, vermag ihn nicht zu entlasten. Der Beschwer deführer war zuvor aufgrund von wiederholten verspäteten Dienstantritten förmlich verwarnt worden. Dass ein rechtzeitiger Arbeitsbeginn ganz allgemein zu den elementaren Pflichten eines Arbeitnehmers gehört, bedarf keiner nähe ren Erörterung. Nach der Verwarnung war das künftige rechtzeitige Erscheinen f ür den For tbestand des Arbeitsverhältnisses am Arbeitsplatz von besonderer Bedeutung. Aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht war der Beschwer deführer in dieser Situation gehalten, alles Zumutbare vorzusehen, um weitere Verspätungen zu verhindern. Dazu hätte es entgegen seiner Auffassung (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/26 S. 1) gehört, eine Zugverbindung zu wählen, die trotz einer allfälligen Verzögerung im Bahnverkehr den rechtzeitigen Arbeitsbeginn erlaubt hätte. 4.4 Die erneute Verspätung nach der a usdrücklichen Verwarnung ist ein nachvoll - zieh barer und vom Beschwerdeführer gesetzter Grund für die Auf lö sung des Arbeitsverhältnisses. Die anderen vom Beschwerdeführer genannte n Gründe, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe, überzeugen nicht. Dies behauptete er erstmals im Beschwerdeverfahren. In der Stellung nahme vom 20. August 2014, vor Erlass der Einstellung, war davon nicht die Rede, ebenso wenig in der Einsprache. Dort hatte er dafür geltend gemacht, es habe sich um eine nicht zumutbare Anstellung gehandelt. Der Beschwerdeführer wies auf Vertragswidrigkeiten seitens der Arbeitgeberin hin, ohne dies e aber zu substantiieren. Eine Prüfung dieser Einwände im Einspracheverfahren unter blieb somit zu Recht (Urk. 7/26 S. 1). Auch anderweitige Sachverhaltsabklärun gen, insbesondere im Zusammenhang mit der Arbeitszeiterfassung, waren nicht angezeigt. Wie dargelegt wurde, ist die genaue Dauer der Verspätung nicht entscheidend (vgl. vorstehende E. 4.3). 4.5 Es steht nach dem G esagten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschien en ist, wobei auch eine förmliche Abmahnung nichts daran änderte. Die in diesem Zusammenhang erfolgte Auflösung des Arbeitsverhältnisses muss sich der Beschwerdeführer als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ent gegenhalten lassen. Die Einstellung erfolgte somit zu Recht. 5. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer entspricht einer Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens. Nachdem der Beschwerdeführer förmlich abgemahnt und ihm für den Fall künftiger Verspätungen die Auflösung des Arbeitsverhält nisses ausdrücklich angedroht worden war, erschien er wiederum zu spät, ohne dass hierfür ein von ihm nicht zu vertretender Grund vorlag (vgl. Urk. 7/23 S. 2). Damit verhielt sich der Beschwerdeführer grobfahrlässig, was eine Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens rechtfertigt. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer ist mithin nicht zu beanstanden. Dies hat die Abweisung der gegen den Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobenen Beschwerde zur Folge. Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber SpitzWilhelm

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2015.00048 I. Kammer Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 30. September 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Einkaufszentrum Neuwiesen Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1989, trat am 21. März 2013 bei der Y.___ eine Stelle als Officemitarbeiter an (Urk. 7/8). Diese Stelle kündigte die Arbeitgeberin am 30. Mai 2014 auf den 30. Juni 2014 (Urk. 7/6; vgl. auch Urk. 7/10). Am 2. Juni 2014 meldete sich der Versicherte zur Arbeits vermittlung an und am 4. Juni 2014 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschä digung ab 1. Juli 2014 (Urk. 7/1, Urk. 7/5). Nach vorgängiger Anhörung des Versicherten zu den Gründen für die arbeitgeberseitige Kündigung (vgl. Urk. 7/23) verfügte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, wegen selbstver schuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. Juli 2014 für die Dauer von 36 Tage eine Ein stellung in der Anspruchsberechtigung (Urk. 7/22). Die vom Versi cherten dage gen erhobene Einspra che (Urk. 7/26) wies die Arbeitslosenkasse mit Einsprache entscheid vom 15. Januar 2015 ab und hielt an der Sanktion fest ( Urk. 2 = Urk. 7/65). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 15. Januar 2015 erhob der Versicherte am 23. Januar 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Ent scheid sei aufzuheben (Urk. 1). Die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich bean tragte in der Beschwerdeantwort vom 11. März 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2. 2.1 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obli gatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung ( AVIV ) setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationenrechts (OR) voraus. Es genügt, dass d as allgemeine Verhalten der versic herten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Beanstandungen in berufl icher Hin sicht müssen nicht vorgele gen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigen schaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehme rin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Ei ne Einstellung in der Anspruchs berechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versi cherten Person zur Last gelegte Verhalten kla r feststeht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 12. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen ). Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs - för derung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vo m 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8 ) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 5 3/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 li t. a AVIV anwendbar ist ). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen). Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hin weisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, 4. Auflage, Zürich /Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Aufl age, Basel 2015, S. 2515 Rz 837 ). 2.2 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führte zu ihrem Entscheid aus, es stehe fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschienen und am 11. Mai 2014 deswegen schriftlich verwarnt worden sei. Unbestrittenermassen sei er hernach wieder verspätet zur Arbeit erschienen. Schlussendlich habe die Y.___ die Stelle gekündigt. Zwischen dem Fehlverhalten des Beschwerdeführers und der Kündigung bestehe erwiesenermassen ein direkter Zusammenhang. Die anderslautenden Vorbringen des Beschwerdeführers seien Schutzbehauptungen und er könne daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (Urk. 2 S. 3 f f., Urk. 6 S. 2). 3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei nicht oft und nicht mit erheblichen Verspätungen zur Arbeit erschienen. Beim 11. Mai 2014 habe es sich zudem um einen freien Tag gehandelt, an dem er auf Anfrage hin für einen Einsatz einge sprungen sei. Die Verwarnung vom 11. Mai 2014 habe er nur unterschrieben, weil er unter Druck gesetzt worden sei. Das Argument der Beschwerdegegnerin, aufgrund der Verwarnung hätte er in der Folge jeweils einen früheren Zug zur Arbeit nehmen sollen, sei willkürlich. Insgesamt fehle es an einem genügenden Grund, um eine Einstellung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit zu rechtfertigen. Zu Unrecht habe die Beschwerdegegnerin keinen Auszug aus der Arbeitszeiterfassung beigezogen. Damit hätte sich das Ausmass der Verspätun gen überprüfen lassen. Hinzu komme, dass die Stelle bei der Y.___ nicht zumutbar gewesen sei. Es sei mehrfach zu Verletzungen gesamtar beitsvertraglicher Vorgaben gekommen. Zu beachten sei schliesslich, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe (Urk. 1 S. 1 f.). 4. 4.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer am 11. Mai 201 4 von seiner Arbeitgeberin schriftlich verwarnt worden war (Urk. 7/20). Zur Begründung wurde in der Verwarnung festgehalten, der Beschwerdeführer sei am 11. Mai 2014 nicht anweisungsgemäss um 07.30, sondern 45 Minuten später zur Arbeit erschienen. Bereits zuvor sei es mehrfach zu Verspätungen gekommen. Mehrere Gespräche mit dem Vorgesetzten hätten an diesen Vorkommnissen nichts geändert. Zudem enthielt die Verwarnung den ausdrücklichen Hinweis, dass weitere Verwarnun gen zu einer Vertragsauflösung führen könnten. Die Verwarnung kannte der Beschwerdeführer. Sie trägt dessen eigenhändig unterzeichnete Bestätigung, diese gelesen und zur Kenntnis genommen zu haben. Auch in der Stellungnahme vor Erlass der Einstellung anerkannte der Beschwerdeführer ausdrücklich, er sei schriftlich verwarnt und für den Fall einer erneuten Verspätung sei ihm die Kündigung angedroht worden (Urk. 7/23 S. 1). 4.2 Durch welche Mittel er zur Unterzeichnung der Verwarnung genötigt worden sein soll, führte d er Beschwerdeführer nicht näher aus. Mangels Substantiierung kann nicht näher auf diesen Einwand eingegangen werden. N icht näher einzu gehen ist sodann auf den Einwand, die Sachverhaltsdarstellung in der Verwar nung sei nicht korrekt. Einwände zu den zur Verwarnung führenden Vorkomm nissen erhob der Beschwerdeführer erst, als ihm eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung drohte. Echtzeitliche Einwände sind weder aktenkundig noch brachte der Beschwerdeführer vor, solche gegenüber der Arbeitgeberin erhoben zu haben. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass verfahrens taktische Überlegungen dazu geführt haben. Nicht relevant ist ferner, dass der Arbeitseinsatz vom 11. Mai 2014 kurzfristig zustande kam, weil ein anderer Mitarbeiter ausgefallen war (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/23 S. 2). Der Beschwerde führer war gleichwohl gehalten, rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen. Dies tat er indessen nicht, was zur aktenkundigen Verwarnung führte. 4.3 Der Beschwerdeführer anerkannte, auch nach der Verwarnung vom 11. Mai 2014 wiederum verspätet zum Dienst erschien en zu sein (Urk. 7/23 S. 2). Dass es sich, wie der Beschwerdeführer geltend macht, nur um eine Verspätung von wenigen Minuten gehandelt hat, vermag ihn nicht zu entlasten. Der Beschwer deführer war zuvor aufgrund von wiederholten verspäteten Dienstantritten förmlich verwarnt worden. Dass ein rechtzeitiger Arbeitsbeginn ganz allgemein zu den elementaren Pflichten eines Arbeitnehmers gehört, bedarf keiner nähe ren Erörterung. Nach der Verwarnung war das künftige rechtzeitige Erscheinen f ür den For tbestand des Arbeitsverhältnisses am Arbeitsplatz von besonderer Bedeutung. Aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht war der Beschwer deführer in dieser Situation gehalten, alles Zumutbare vorzusehen, um weitere Verspätungen zu verhindern. Dazu hätte es entgegen seiner Auffassung (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/26 S. 1) gehört, eine Zugverbindung zu wählen, die trotz einer allfälligen Verzögerung im Bahnverkehr den rechtzeitigen Arbeitsbeginn erlaubt hätte. 4.4 Die erneute Verspätung nach der a usdrücklichen Verwarnung ist ein nachvoll - zieh barer und vom Beschwerdeführer gesetzter Grund für die Auf lö sung des Arbeitsverhältnisses. Die anderen vom Beschwerdeführer genannte n Gründe, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe, überzeugen nicht. Dies behauptete er erstmals im Beschwerdeverfahren. In der Stellung nahme vom 20. August 2014, vor Erlass der Einstellung, war davon nicht die Rede, ebenso wenig in der Einsprache. Dort hatte er dafür geltend gemacht, es habe sich um eine nicht zumutbare Anstellung gehandelt. Der Beschwerdeführer wies auf Vertragswidrigkeiten seitens der Arbeitgeberin hin, ohne dies e aber zu substantiieren. Eine Prüfung dieser Einwände im Einspracheverfahren unter blieb somit zu Recht (Urk. 7/26 S. 1). Auch anderweitige Sachverhaltsabklärun gen, insbesondere im Zusammenhang mit der Arbeitszeiterfassung, waren nicht angezeigt. Wie dargelegt wurde, ist die genaue Dauer der Verspätung nicht entscheidend (vgl. vorstehende E. 4.3). 4.5 Es steht nach dem G esagten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschien en ist, wobei auch eine förmliche Abmahnung nichts daran änderte. Die in diesem Zusammenhang erfolgte Auflösung des Arbeitsverhältnisses muss sich der Beschwerdeführer als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ent gegenhalten lassen. Die Einstellung erfolgte somit zu Recht. 5. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer entspricht einer Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens. Nachdem der Beschwerdeführer förmlich abgemahnt und ihm für den Fall künftiger Verspätungen die Auflösung des Arbeitsverhält nisses ausdrücklich angedroht worden war, erschien er wiederum zu spät, ohne dass hierfür ein von ihm nicht zu vertretender Grund vorlag (vgl. Urk. 7/23 S. 2). Damit verhielt sich der Beschwerdeführer grobfahrlässig, was eine Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens rechtfertigt. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer ist mithin nicht zu beanstanden. Dies hat die Abweisung der gegen den Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobenen Beschwerde zur Folge. Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber SpitzWilhelm

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AL.2015.00048 AL.2015.00048

AL.2015.00048 I. Kammer

Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter

Gerichtsschreiber Wilhelm

Urteil vom 30. September 2016

Urteil vom 30. September 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Einkaufszentrum Neuwiesen

Einkaufszentrum Neuwiesen Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur

Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1989, trat am 21. März 2013 bei der Y.___ eine Stelle als Officemitarbeiter an (Urk. 7/8). Diese Stelle kündigte die Arbeitgeberin am 30. Mai 2014 auf den 30. Juni 2014 (Urk. 7/6; vgl. auch Urk. 7/10). Am 2. Juni 2014 meldete sich der Versicherte zur Arbeits vermittlung an und am 4. Juni 2014 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschä digung ab 1. Juli 2014 (Urk. 7/1, Urk. 7/5). Nach vorgängiger Anhörung des Versicherten zu den Gründen für die arbeitgeberseitige Kündigung (vgl. Urk. 7/23) verfügte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, wegen selbstver schuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. Juli 2014 für die Dauer von 36 Tage eine Ein stellung in der Anspruchsberechtigung (Urk. 7/22). Die vom Versi cherten dage gen erhobene Einspra che (Urk. 7/26) wies die Arbeitslosenkasse mit Einsprache entscheid vom 15. Januar 2015 ab und hielt an der Sanktion fest ( Urk. 2 = Urk. 7/65).

1. X.___, geboren 1989, trat am 21. März 2013 bei der Y.___ eine Stelle als Officemitarbeiter an (Urk. 7/8). Diese Stelle kündigte die Arbeitgeberin am 30. Mai 2014 auf den 30. Juni 2014 (Urk. 7/6; vgl. auch Urk. 7/10). Am 2. Juni 2014 meldete sich der Versicherte zur Arbeits vermittlung an und am 4. Juni 2014 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschä digung ab 1. Juli 2014 (Urk. 7/1, Urk. 7/5). Nach vorgängiger Anhörung des Versicherten zu den Gründen für die arbeitgeberseitige Kündigung (vgl. Urk. 7/23) verfügte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, wegen selbstver schuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. Juli 2014 für die Dauer von 36 Tage eine Ein stellung in der Anspruchsberechtigung (Urk. 7/22). Die vom Versi cherten dage gen erhobene Einspra che (Urk. 7/26) wies die Arbeitslosenkasse mit Einsprache entscheid vom 15. Januar 2015 ab und hielt an der Sanktion fest ( Urk. 2 = Urk. 7/65). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 15. Januar 2015 erhob der Versicherte am 23. Januar 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Ent scheid sei aufzuheben (Urk. 1). Die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich bean tragte in der Beschwerdeantwort vom 11. März 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 15. Januar 2015 erhob der Versicherte am 23. Januar 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Ent scheid sei aufzuheben (Urk. 1). Die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich bean tragte in der Beschwerdeantwort vom 11. März 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2.

2.1 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obli gatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung ( AVIV ) setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationenrechts (OR) voraus. Es genügt, dass d as allgemeine Verhalten der versic herten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Beanstandungen in berufl icher Hin sicht müssen nicht vorgele gen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigen schaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehme rin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Ei ne Einstellung in der Anspruchs berechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versi cherten Person zur Last gelegte Verhalten kla r feststeht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 12. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen ).

Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obli gatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung ( AVIV ) setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationenrechts (OR) voraus. Es genügt, dass d as allgemeine Verhalten der versic herten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Beanstandungen in berufl icher Hin sicht müssen nicht vorgele gen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigen schaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehme rin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Ei ne Einstellung in der Anspruchs berechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versi cherten Person zur Last gelegte Verhalten kla r feststeht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 12. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen ). Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs - för derung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vo m 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8 ) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 5 3/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 li t. a AVIV anwendbar ist ). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen).

Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs för derung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vo m 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8 ) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 5 3/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 li t. a AVIV anwendbar ist ). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen). Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hin weisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, 4. Auflage, Zürich /Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Aufl age, Basel 2015, S. 2515 Rz 837 ).

Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hin weisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, 4. Auflage, Zürich /Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Aufl age, Basel 2015, S. 2515 Rz 837 ). 2.2 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV).

2.2 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führte zu ihrem Entscheid aus, es stehe fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschienen und am 11. Mai 2014 deswegen schriftlich verwarnt worden sei. Unbestrittenermassen sei er hernach wieder verspätet zur Arbeit erschienen. Schlussendlich habe die Y.___ die Stelle gekündigt. Zwischen dem Fehlverhalten des Beschwerdeführers und der Kündigung bestehe erwiesenermassen ein direkter Zusammenhang. Die anderslautenden Vorbringen des Beschwerdeführers seien Schutzbehauptungen und er könne daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (Urk. 2 S. 3 f f., Urk. 6 S. 2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin führte zu ihrem Entscheid aus, es stehe fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschienen und am 11. Mai 2014 deswegen schriftlich verwarnt worden sei. Unbestrittenermassen sei er hernach wieder verspätet zur Arbeit erschienen. Schlussendlich habe die Y.___ die Stelle gekündigt. Zwischen dem Fehlverhalten des Beschwerdeführers und der Kündigung bestehe erwiesenermassen ein direkter Zusammenhang. Die anderslautenden Vorbringen des Beschwerdeführers seien Schutzbehauptungen und er könne daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (Urk. 2 S. 3 f f., Urk. 6 S. 2). 3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei nicht oft und nicht mit erheblichen Verspätungen zur Arbeit erschienen. Beim 11. Mai 2014 habe es sich zudem um einen freien Tag gehandelt, an dem er auf Anfrage hin für einen Einsatz einge sprungen sei. Die Verwarnung vom 11. Mai 2014 habe er nur unterschrieben, weil er unter Druck gesetzt worden sei. Das Argument der Beschwerdegegnerin, aufgrund der Verwarnung hätte er in der Folge jeweils einen früheren Zug zur Arbeit nehmen sollen, sei willkürlich. Insgesamt fehle es an einem genügenden Grund, um eine Einstellung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit zu rechtfertigen. Zu Unrecht habe die Beschwerdegegnerin keinen Auszug aus der Arbeitszeiterfassung beigezogen. Damit hätte sich das Ausmass der Verspätun gen überprüfen lassen. Hinzu komme, dass die Stelle bei der Y.___ nicht zumutbar gewesen sei. Es sei mehrfach zu Verletzungen gesamtar beitsvertraglicher Vorgaben gekommen. Zu beachten sei schliesslich, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe (Urk. 1 S. 1 f.).

3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei nicht oft und nicht mit erheblichen Verspätungen zur Arbeit erschienen. Beim 11. Mai 2014 habe es sich zudem um einen freien Tag gehandelt, an dem er auf Anfrage hin für einen Einsatz einge sprungen sei. Die Verwarnung vom 11. Mai 2014 habe er nur unterschrieben, weil er unter Druck gesetzt worden sei. Das Argument der Beschwerdegegnerin, aufgrund der Verwarnung hätte er in der Folge jeweils einen früheren Zug zur Arbeit nehmen sollen, sei willkürlich. Insgesamt fehle es an einem genügenden Grund, um eine Einstellung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit zu rechtfertigen. Zu Unrecht habe die Beschwerdegegnerin keinen Auszug aus der Arbeitszeiterfassung beigezogen. Damit hätte sich das Ausmass der Verspätun gen überprüfen lassen. Hinzu komme, dass die Stelle bei der Y.___ nicht zumutbar gewesen sei. Es sei mehrfach zu Verletzungen gesamtar beitsvertraglicher Vorgaben gekommen. Zu beachten sei schliesslich, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe (Urk. 1 S. 1 f.). 4.

4. 4.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer am 11. Mai 201 4 von seiner Arbeitgeberin schriftlich verwarnt worden war (Urk. 7/20). Zur Begründung wurde in der Verwarnung festgehalten, der Beschwerdeführer sei am 11. Mai 2014 nicht anweisungsgemäss um 07.30, sondern 45 Minuten später zur Arbeit erschienen. Bereits zuvor sei es mehrfach zu Verspätungen gekommen. Mehrere Gespräche mit dem Vorgesetzten hätten an diesen Vorkommnissen nichts geändert. Zudem enthielt die Verwarnung den ausdrücklichen Hinweis, dass weitere Verwarnun gen zu einer Vertragsauflösung führen könnten.

4.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer am 11. Mai 201 4 von seiner Arbeitgeberin schriftlich verwarnt worden war (Urk. 7/20). Zur Begründung wurde in der Verwarnung festgehalten, der Beschwerdeführer sei am 11. Mai 2014 nicht anweisungsgemäss um 07.30, sondern 45 Minuten später zur Arbeit erschienen. Bereits zuvor sei es mehrfach zu Verspätungen gekommen. Mehrere Gespräche mit dem Vorgesetzten hätten an diesen Vorkommnissen nichts geändert. Zudem enthielt die Verwarnung den ausdrücklichen Hinweis, dass weitere Verwarnun gen zu einer Vertragsauflösung führen könnten. Die Verwarnung kannte der Beschwerdeführer. Sie trägt dessen eigenhändig unterzeichnete Bestätigung, diese gelesen und zur Kenntnis genommen zu haben. Auch in der Stellungnahme vor Erlass der Einstellung anerkannte der Beschwerdeführer ausdrücklich, er sei schriftlich verwarnt und für den Fall einer erneuten Verspätung sei ihm die Kündigung angedroht worden (Urk. 7/23 S. 1).

Die Verwarnung kannte der Beschwerdeführer. Sie trägt dessen eigenhändig unterzeichnete Bestätigung, diese gelesen und zur Kenntnis genommen zu haben. Auch in der Stellungnahme vor Erlass der Einstellung anerkannte der Beschwerdeführer ausdrücklich, er sei schriftlich verwarnt und für den Fall einer erneuten Verspätung sei ihm die Kündigung angedroht worden (Urk. 7/23 S. 1). 4.2 Durch welche Mittel er zur Unterzeichnung der Verwarnung genötigt worden sein soll, führte d er Beschwerdeführer nicht näher aus. Mangels Substantiierung kann nicht näher auf diesen Einwand eingegangen werden. N icht näher einzu gehen ist sodann auf den Einwand, die Sachverhaltsdarstellung in der Verwar nung sei nicht korrekt. Einwände zu den zur Verwarnung führenden Vorkomm nissen erhob der Beschwerdeführer erst, als ihm eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung drohte. Echtzeitliche Einwände sind weder aktenkundig noch brachte der Beschwerdeführer vor, solche gegenüber der Arbeitgeberin erhoben zu haben. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass verfahrens taktische Überlegungen dazu geführt haben. Nicht relevant ist ferner, dass der Arbeitseinsatz vom 11. Mai 2014 kurzfristig zustande kam, weil ein anderer Mitarbeiter ausgefallen war (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/23 S. 2). Der Beschwerde führer war gleichwohl gehalten, rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen. Dies tat er indessen nicht, was zur aktenkundigen Verwarnung führte.

4.2 Durch welche Mittel er zur Unterzeichnung der Verwarnung genötigt worden sein soll, führte d er Beschwerdeführer nicht näher aus. Mangels Substantiierung kann nicht näher auf diesen Einwand eingegangen werden. N icht näher einzu gehen ist sodann auf den Einwand, die Sachverhaltsdarstellung in der Verwar nung sei nicht korrekt. Einwände zu den zur Verwarnung führenden Vorkomm nissen erhob der Beschwerdeführer erst, als ihm eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung drohte. Echtzeitliche Einwände sind weder aktenkundig noch brachte der Beschwerdeführer vor, solche gegenüber der Arbeitgeberin erhoben zu haben. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass verfahrens taktische Überlegungen dazu geführt haben. Nicht relevant ist ferner, dass der Arbeitseinsatz vom 11. Mai 2014 kurzfristig zustande kam, weil ein anderer Mitarbeiter ausgefallen war (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/23 S. 2). Der Beschwerde führer war gleichwohl gehalten, rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen. Dies tat er indessen nicht, was zur aktenkundigen Verwarnung führte. 4.3 Der Beschwerdeführer anerkannte, auch nach der Verwarnung vom 11. Mai 2014 wiederum verspätet zum Dienst erschien en zu sein (Urk. 7/23 S. 2). Dass es sich, wie der Beschwerdeführer geltend macht, nur um eine Verspätung von wenigen Minuten gehandelt hat, vermag ihn nicht zu entlasten. Der Beschwer deführer war zuvor aufgrund von wiederholten verspäteten Dienstantritten förmlich verwarnt worden. Dass ein rechtzeitiger Arbeitsbeginn ganz allgemein zu den elementaren Pflichten eines Arbeitnehmers gehört, bedarf keiner nähe ren Erörterung. Nach der Verwarnung war das künftige rechtzeitige Erscheinen f ür den For tbestand des Arbeitsverhältnisses am Arbeitsplatz von besonderer Bedeutung. Aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht war der Beschwer deführer in dieser Situation gehalten, alles Zumutbare vorzusehen, um weitere Verspätungen zu verhindern. Dazu hätte es entgegen seiner Auffassung (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/26 S. 1) gehört, eine Zugverbindung zu wählen, die trotz einer allfälligen Verzögerung im Bahnverkehr den rechtzeitigen Arbeitsbeginn erlaubt hätte.

4.3 Der Beschwerdeführer anerkannte, auch nach der Verwarnung vom 11. Mai 2014 wiederum verspätet zum Dienst erschien en zu sein (Urk. 7/23 S. 2). Dass es sich, wie der Beschwerdeführer geltend macht, nur um eine Verspätung von wenigen Minuten gehandelt hat, vermag ihn nicht zu entlasten. Der Beschwer deführer war zuvor aufgrund von wiederholten verspäteten Dienstantritten förmlich verwarnt worden. Dass ein rechtzeitiger Arbeitsbeginn ganz allgemein zu den elementaren Pflichten eines Arbeitnehmers gehört, bedarf keiner nähe ren Erörterung. Nach der Verwarnung war das künftige rechtzeitige Erscheinen f ür den For tbestand des Arbeitsverhältnisses am Arbeitsplatz von besonderer Bedeutung. Aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht war der Beschwer deführer in dieser Situation gehalten, alles Zumutbare vorzusehen, um weitere Verspätungen zu verhindern. Dazu hätte es entgegen seiner Auffassung (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 7/26 S. 1) gehört, eine Zugverbindung zu wählen, die trotz einer allfälligen Verzögerung im Bahnverkehr den rechtzeitigen Arbeitsbeginn erlaubt hätte. 4.4 Die erneute Verspätung nach der a usdrücklichen Verwarnung ist ein nachvoll - zieh barer und vom Beschwerdeführer gesetzter Grund für die Auf lö sung des Arbeitsverhältnisses. Die anderen vom Beschwerdeführer genannte n Gründe, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe, überzeugen nicht. Dies behauptete er erstmals im Beschwerdeverfahren. In der Stellung nahme vom 20. August 2014, vor Erlass der Einstellung, war davon nicht die Rede, ebenso wenig in der Einsprache. Dort hatte er dafür geltend gemacht, es habe sich um eine nicht zumutbare Anstellung gehandelt. Der Beschwerdeführer wies auf Vertragswidrigkeiten seitens der Arbeitgeberin hin, ohne dies e aber zu substantiieren. Eine Prüfung dieser Einwände im Einspracheverfahren unter blieb somit zu Recht (Urk. 7/26 S. 1). Auch anderweitige Sachverhaltsabklärun gen, insbesondere im Zusammenhang mit der Arbeitszeiterfassung, waren nicht angezeigt. Wie dargelegt wurde, ist die genaue Dauer der Verspätung nicht entscheidend (vgl. vorstehende E. 4.3).

4.4 Die erneute Verspätung nach der a usdrücklichen Verwarnung ist ein nachvoll zieh barer und vom Beschwerdeführer gesetzter Grund für die Auf lö sung des Arbeitsverhältnisses. Die anderen vom Beschwerdeführer genannte n Gründe, dass es sich um eine Rachekündigung gehandelt habe, überzeugen nicht. Dies behauptete er erstmals im Beschwerdeverfahren. In der Stellung nahme vom 20. August 2014, vor Erlass der Einstellung, war davon nicht die Rede, ebenso wenig in der Einsprache. Dort hatte er dafür geltend gemacht, es habe sich um eine nicht zumutbare Anstellung gehandelt. Der Beschwerdeführer wies auf Vertragswidrigkeiten seitens der Arbeitgeberin hin, ohne dies e aber zu substantiieren. Eine Prüfung dieser Einwände im Einspracheverfahren unter blieb somit zu Recht (Urk. 7/26 S. 1). Auch anderweitige Sachverhaltsabklärun gen, insbesondere im Zusammenhang mit der Arbeitszeiterfassung, waren nicht angezeigt. Wie dargelegt wurde, ist die genaue Dauer der Verspätung nicht entscheidend (vgl. vorstehende E. 4.3). 4.5 Es steht nach dem G esagten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschien en ist, wobei auch eine förmliche Abmahnung nichts daran änderte. Die in diesem Zusammenhang erfolgte Auflösung des Arbeitsverhältnisses muss sich der Beschwerdeführer als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ent gegenhalten lassen. Die Einstellung erfolgte somit zu Recht.

4.5 Es steht nach dem G esagten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer wiederholt verspätet zur Arbeit erschien en ist, wobei auch eine förmliche Abmahnung nichts daran änderte. Die in diesem Zusammenhang erfolgte Auflösung des Arbeitsverhältnisses muss sich der Beschwerdeführer als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ent gegenhalten lassen. Die Einstellung erfolgte somit zu Recht. 5. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer entspricht einer Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens. Nachdem der Beschwerdeführer förmlich abgemahnt und ihm für den Fall künftiger Verspätungen die Auflösung des Arbeitsverhält nisses ausdrücklich angedroht worden war, erschien er wiederum zu spät, ohne dass hierfür ein von ihm nicht zu vertretender Grund vorlag (vgl. Urk. 7/23 S. 2). Damit verhielt sich der Beschwerdeführer grobfahrlässig, was eine Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens rechtfertigt. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer ist mithin nicht zu beanstanden. Dies hat die Abweisung der gegen den Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobenen Beschwerde zur Folge.

5. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer entspricht einer Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens. Nachdem der Beschwerdeführer förmlich abgemahnt und ihm für den Fall künftiger Verspätungen die Auflösung des Arbeitsverhält nisses ausdrücklich angedroht worden war, erschien er wiederum zu spät, ohne dass hierfür ein von ihm nicht zu vertretender Grund vorlag (vgl. Urk. 7/23 S. 2). Damit verhielt sich der Beschwerdeführer grobfahrlässig, was eine Sanktion im Bereich des schweren Verschuldens rechtfertigt. Die Einstellung von 36 Tagen Dauer ist mithin nicht zu beanstanden. Dies hat die Abweisung der gegen den Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobenen Beschwerde zur Folge. Der Einzelrichter erkennt:

Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit

seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber

SpitzWilhelm