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Untertitel: Ein nicht alltägliches Ereignis
Autor: Von KESSAVA PACKIRY/La Liberté
Ein solcher Schnappschuss ist Bernard Charrière an einem Sonntagmorgen gelungen, mitten in den Séramis-Gebäuden im Perolles-Quartier. «Ich war mit meinem Sohn auf dem Moléson, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Als wir nach Hause kamen und das Auto in die Garage gestellt hatten, entdeckten wir das Tier, hier, beim Eingang in den Innenhof. Das war schon sehr erstaunlich. So was haben wir nicht erwartet», schildert er sein nicht alltägliches Erlebnis.
Nicht das erste Mal
Eine Gämse in der Stadt? «Das ist in der Tat nicht alltäglich», hält Paul Demierre, Sektorenchef Jagd und Wild beim kantonalen Amt für Wald, Wild und Fischerei. «Vor einigen Jahren wurde eine Gämse unter der Zähringer-Brücke fotografiert», erinnert er sich. Auch sei eine Gämse auf der Loretto-Seite gesichtet worden. «Aber bei der Gämse, die im Perolles-Quartier gesehen worden ist, handelt es sich meines Wissens um eine Premiere.»
Demierre hält aber fest, dass auf dem linken Ufer des Galterentals eine kleine Population von Gämsen lebt. «Es ist denkbar, dass die Gämse, die aufgrund ihrer Grösse und der Länge der Hörner im Frühling 2004 auf die Welt gekommen ist, vom Galterental ist. Hingegen glaube ich nicht, dass sie vom Perolles-See herkam. Man hat uns nie solche Tiere von dort gemeldet.»