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Dies teilte Circle, der Anbieter dieses sogenannten Stablecoins, am Donnerstag mit. Auslöser dieser Entwicklung war die Mitteilung, dass das Unternehmen 3,3 Milliarden Dollar seiner Einlagen bei dem kollabierten kalifornischen Geldhaus SVB angelegt hatte.
Der Kurs des sogenannten Stablecoin, der an den US-Dollar gekoppelt sein soll, fiel daraufhin dem Branchendienst CoinGecko zufolge am Wochenende zeitweise auf 0,88 Dollar. Am Donnerstag kostete USD Coin wieder etwa so viel wie die Weltleitwährung.
Dieser vorübergehende Kursrutsch sei ein Hinweis darauf, dass die Auswirkungen der Verflechtungen zwischen der Kryptowelt und dem klassischen Finanzsystem unvorhersehbar seien, schrieben die Analysten der Ratingagentur Moody's. "Es könnte Finanzinstitute dazu bewegen, ihre Zusammenarbeit mit Stablecoin-Anbietern zu überdenken." Wenn diese nur mit einer geringen Zahl von Banken zusammenarbeiten könnten, würde das ihre Fähigkeit beeinträchtigen, die Kurs-Koppelung aufrechtzuerhalten.
Anders als bei den wichtigsten und bekanntesten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum werden die Kurse von Stablecoins nicht durch Angebot und Nachfrage definiert. Stattdessen sind sie an einen Basis-Wert wie den Dollar oder den Euro gekoppelt. Um dies sicherzustellen, werden entweder Rücklagen gebildet oder automatisierte Handelsgeschäfte genutzt.
(Reuters)