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Bauwesen
Unter Bedingungen und Auflagen wurden fünf Bauvorhaben bewilligt:
Im Anzeigeverfahren wurden sechs Bauprojekte genehmigt:
In der Berichtsperiode musste eine Bauverweigerung ausgesprochen werden.
Finanzen und Steuern
Seit der letzten Berichterstattung wurden Kanalisationsanschlussgebühren im Gesamtbetrag von 17’033 Franken veranlagt.
Der Gemeinderat genehmigte in der Berichtsperiode:
- Abrechnungen für die Errichtung von Stockwerkeigentum beim alten Gemeindehaus im Betrage von 7391.15 Franken, über die Unterhaltsarbeiten der Meteorwasserleitung an der Bergstrasse im Betrage von 6755.55 Franken, über die Strassensanierung «im Boll» von 11’067.15 Franken und über die Mauersanierung beim Friedhof Thalheim von 2103.20 Franken.
- Kredit für die Ergänzungsarbeiten des Generellen Entwässerungsplans für die Jahre 2002 und 2003 im Betrage von 159’100 Franken.
- Genehmigung der Bauabrechnung des Alters- und Pflegeheim Stammertal für den Einbau einer Personalgarderobe im Betrage von 113’402.20 Franken und der Sanierung der Gartenanlage im Betrage von 98’466.40 Franken
- Kredite für den Einbau von Fliegengittern im Gemeindehaus über 2223 Franken, für Strassenrandabschlussarbeiten an der Breitistrasse über 2250 Franken, für die Sanierung der Sitzbänke im Restaurant Brückenwaage über 2100 Franken, für die Bodensanierung des alten Schützenhauses über 2500 Franken und für die Strassensanierung «Hofuri» über 22’200 Franken.
- Der Gemeinderat hat die Entschädigung der Überzeit, Nacht- und Sonntagsdienstes des Gemeindepersonals neu geregelt. Die alte Regelung stammte aus dem Jahre 1972 und musste den neuen Verhältnissen angepasst werden.
In der Berichtsperiode wurden Grundstückgewinnsteuern im Gesamtbetrag von 8539 Franken veranlagt. Gegen eine Grundstückgewinnsteuerverfügung wurde eine Einsprache eingereicht. Der Gemeinderat hat diese jedoch abgelehnt.
Der Gemeinderat hat die verschieden jährlichen Beiträge an die Zuchtstierkorporationen ab 2003 gestrichen. Der Politischen Gemeinde Thalheim wurde mit der Auflösung der Zuchtstierkorporation Thalheim im Jahre 1981 ein Fondsvermögen von 7166.35 Franken übergeben. Durch die Beiträge der letzten zwanzig Jahre ist unterdessen dieses Vermögen aufgebraucht. Eine Weiterführung dieser jährlichen Beiträge ist, unter Berücksichtigung der Gleichbehandlung der verschieden Gewerbetreibenden, nicht angezeigt.
Gemäss Artikel 5 der Entschädigungsverordnung für Behörden kann der Gemeinderat zu Beginn einer neuen Legislaturperiode die Entschädigungen im Rahmen der für das Gemeindepersonal geltenden Bestimmungen der Teuerung anpassen. Seit Inkrafttreten der Verordnung im Jahre 2000 sind insgesamt drei Prozent Teuerung dem Gemeindepersonal ausgerichtet worden. Dementsprechend hat der Gemeinderat die Entschädigungen um 3% angehoben.
Da diverse Verwaltungsgebühren gemäss den kantonalen Vorgaben geändert wurden, hat der Gemeinderat die Richtlinien über die Verwaltungsgebühren angepasst.
Die Sozialversicherungsanstalt Zürich entschädigt die Gemeinde Thalheim für die Führung der Zweigstelle für das Jahr 2001 mit 3719 Franken.
1. August-Feier 2002
Nachdem die Männerriege in diesem Jahr beschlossen hat, diese Feier nicht durchzuführen, konnte der Gemeinderat im letzten Augenblick einen anderen Veranstalter finden, der in die Lücke springt. Die Feuerwehr Thalheim wird zusammen mit dem Dorfverein Thalheim-Gütighausen die Feier dieses Jahr durchführen. Ab dem nächsten Jahr wäre vorgesehen, die Organisation alternierend unter den Vereinen durchzuführen, sofern genügend Vereine dieser Lösung zustimmen. Die Vereine werden dementsprechend gebeten, dem Gemeinderat mitzuteilen, ob sie den Anlass in Zukunft in einem Turnus organisieren können.
Polizeiwesen
Vom 9. bis 11. August 2002 findet in Adlikon das Fahrturnier Wyland statt. Der Gemeinderat hat dem Veranstalter die Benutzung für einige Wald- und Flurstrassen für die Durchführung des Turniers erteilt.
Neuer Ortsmitarbeiterder Zürcher Wanderwege
Die Geschäftsleitung der Zürcher Wanderwege (ZAW) hat als neuer Ortsmitarbeiter für unsere Gemeinde Herr Jack Schmid, Thurtalstrasse 95, Thalheim, gewinnen können. Als Kreisleiter amtet immer noch Jakob Bäumli, Gutstrasse 17, 8400 Winterthur.
Gemeindeversammlungvom 14. Juni 2002
Am Freitag, 14. Juni 2002 werden voraussichtlich folgende Geschäfte für die Politische Gemeinde behandelt:
- Genehmigung der Jahresrechnung 2001
- Erneuerungswahl des Wahlbüros Thalheim
Abfallwesen
Die Ganzglassammlung beim Werkgebäude Püntenrain erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Immer mehr Einwohner bringen ihre gebrauchten Weinflaschen zur Wiederverwertung in die spezielle Sammelstelle. Wir mussten jedoch leider feststellen, dass immer mehr nicht gebräuchliche Flaschen auch in dieser Sammelstelle landen. Nur folgende Flaschen machen Sinn separat gesammelt zu werden:
- übliche Weinflaschen 7,5 dl (ohne Prägungen und Aufschriften)
- übliche Weinflaschen 5,0 dl
Bier- und Champagnerflaschen gehören ins Bruchglas. Diese können vorläufig noch nicht gewaschen und wiederverwertet werden.
Schliessung der Poststelle Thalheim per 30. Juni 2002
Der Gemeinderat ist von der Post informiert worden, dass die Poststelle Thalheim aufgehoben werden soll. Neu wird der Hausservice eingeführt, dass heisst, der Briefträger erledigt diverse Post-Geschäfte an der Haustüre. Der Gemeinderat ist nicht erfreut über die Schliessung der Poststelle. Mit der Schliessung gehen neben Arbeitsplätzen in der Gemeinde auch ein Stück Dorfleben verloren, was der Gemeinderat sehr bedauert. Der Gemeinderat sieht jedoch keine Möglichkeit, diese Schliessung zu verhindern. Er hätte lediglich einen Antrag stellen können, dass im Landi Laden Thalheim eine Agentur eingerichtet wird. Die Landi hätte Personal und Platz für diesen Betrieb stellen müssen und hätte von der Post eine Entschädigung nach Umsatz erhalten. Nach Rücksprache mit der Landi kam dies aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Der Gemeinderat hat sich deshalb entschieden, keinen Antrag für eine Agentur zu stellen. Die Post wird unsere Einwohner noch über das Vorgehen und zu den Möglichkeiten informieren.
Wasserversorgung
Das Kantonale Labor hat bestätigt, dass unser Wasser der Qualität für Trinkwasser entspricht. Der Gemeinderat hat jedoch zudem, das Kantonale Labor beauftragt, einmal im Jahr eine detaillierte Trinkwasseranalyse vorzunehmen, damit die einzelnen Werte in Zukunft verglichen werden können.
Die Baudirektion des Kantons Zürich hat den Grundwasserschutzplan bei der Quelle Gütighausen genehmigt.
Da unsere Gemeinde immer noch den zweithöchsten Wasserverlust im Kanton Zürich aufweist (prozentual) hat der Gemeinderat eine Wasserverlustanalyse angeordnet. Die Analysearbeiten wurden im April durchgeführt. Dabei wurden die einzelnen Wasserleitungen (Stränge) einzeln getestet. Erstaunlicherweise weisen unsere Leitungen keine Leckstellen aus. Dem Gemeinderat ist es deshalb unverständlich, weshalb unsere Gemeinde einen solch hohen Wasserverbrauch ausweist. Da wir das Wasser von der Gruppenwasserversorgung Thurtal-Feldi beziehen, sind wir auch auf die exakte Messung des Wasserverbrauches für unsere Gemeinde angewiesen. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass eine Wasseruhr der Gruppenwasserversorgung defekt ist. Diese wurde unterdessen repariert. Durch monatliche Kontrollen des Gesamtwasserverbrauches für unsere Gemeinde wollen wir in Zukunft bei grösseren Abweichungen sofort reagieren können. Mit dieser Massnahme hoffen wir, dass die Zeiten des grossen Wasserverlustes bald der Vergangenheit angehören. Die Kosten für die Analysearbeiten betrugen 5000 Franken.
Vom Radar erfasst
Die Kantonspolizei führte am 1. März 2002 eine Geschwindigkeitsmessung an der Thurtalstrasse durch. Von den 110 kontrollierten Fahrzeugen mussten 10 Fahrzeuglenker verzeigt werden. Bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h betrug die gemessene Höchstgeschwindigkeit 66 km/h.
Zusammenschluss der Zivilstandsämter im Bezirk Andelfingen
Der Gemeinderat hat einen Grundsatzentscheid für den Zusammenschluss der Zivilstandsämter im Bezirk Andelfingen gefällt. Er unterstützt die Zusammenlegung zu einem Zivilstandsamt in unserem Bezirk. Der Betrieb des Bezirks-Zivilstandsamt sollte per 1. Juli 2003 aufgenommen werden. Grosse Veränderungen führt die Zusammenlegung nicht nach sich. Es ist beabsichtigt, dass Ziviltrauungen auch weiterhin in der Wohngemeinde statt finden können. Es kann aber auch am Ort des Bezirks-Zivilstandsamt statt finden. Jedoch muss das Eheschliessungsverfahren beim Bezirks-Zivilstandsamt angemeldet werden. Bei Todesfällen ist weiterhin die Gemeindeverwaltung zu verständigen. Diese übernimmt die Organisation der Bestattungen und leitet auch die Meldungen an das Bezirks-Zivilstandsamt weiter.
Gemeindeliegenschaften
Da die Zürcher Kantonalbank den Zinssatz für variable Hypotheken gesenkt hat, wurden die Mietzinse der gemeindeeigenen Liegenschaften angepasst.