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Diese ursprünglichste aller Schlittenhunderassen ging aus dem grönländischen Eskimohund hervor. Die Eskimos auf Grönland züchteten diese Hunde und setzten sie als Zugtier und auf der Jagd ein. Dem harten Dasein in seiner Heimat bestens angepasst und einer unerbittlichen Auslese unterworfen, ist er im Aussehen und Verhalten seinem Stammvater Wolf zwar recht ähnlich, jedoch allen Menschen überaus zugetan.
Nach Europa eingeführte Grönlandhunde wurden und müssen in mehreren Generationen "zivilisiert" werden. Trotdem haben sie einen Grossteil ihres ureigenen Verhaltens bewahrt. Erst im Jahre 1967 wurde der Grönlandhund international als Rassestandard annerkannt. Der Grönlandhund kann eine beliebige Fellzeichnung aufweisen und die dunklen Augen der sehr kräftig gebauten Tiere sind schräggestellt.
Die Ausdauer beim Ziehen schwerer Lasten der Grönland Hunde, hatte den Erfolg der Südpolexpedition Amundsen erst ermöglicht. In der Schweiz wurden die Grönlandhunde beim Bau der Jungfraubahn für den Lastentransport eingesetzt.
Der Grönlandhund ist ein sehr freundlicher, kräftiger, anspruchsloser Zughund und eignet sich nicht als Wohnungshund. Er braucht einen besonders konsequenten Halter, der sich in jeder Situation als Alpha-Tier durchsetzen kann.