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Kambundji vermochte ihr Potenzial im Amsterdamer Olympiastadion über die halbe Bahnrunde nicht annähernd abzurufen und verpasste den Finalvorstoss als Vierte in der zweiten Halbfinalserie. Die Schweizer Rekordhalterin und EM-Fünfte in dieser Disziplin vor zwei Jahren in Zürich war in 23,23 Sekunden gar noch drei Hundertstelsekunden langsamer als im Vorlauf. Ihre Saisonbestzeit verpasste die Bernerin um 21 Hundertstelsekunden.
Am Freitagabend bietet sich Kambundji die Chance, sich für den verpatzten EM-Auftakt zu rehabilitieren. Über 100 m gehört die 24-Jährige zu den Vorqualifizierten für die Halbfinals. Zwar hat sie ihren Fokus in dieser Saison auf die Königsdisziplin gelegt, der Finaleinzug über 200 m sei gleichwohl ein Minimalziel gewesen, so Kambundji.
Ausgeschieden über die halbe Bahnrunde ist auch Ellen Sprunger. Die Waadtländerin kam in der ersten Halbfinalserie nicht über Rang 6 hinaus und verpasste ihre im Vorlauf aufgestellte persönliche Bestzeit in 23,54 um 33 Hundertstelsekunden.
Die Hallen-Europameisterin Selina Büchel lief bei ihrem ersten Auftritt derweil als Erste über die Ziellinie. Die St. Gallerin gewann ihren Vorlauf über 800 m in bescheidenen 2:04,50. Das Rennen sei härter gewesen, als man ob der Zeit meinen könnte, so Büchel. “Kurzzeitig, unmittelbar nach der ersten Runde, wurde ich ein bisschen nervös, als ich nur noch Fünfte war. Aber ich merkte schnell, dass es doch gut kommt.”
Der Halbfinal steht für Büchel, die in dieser Saison die Zwei-Minuten-Marke noch nicht hat unterbieten können, am Donnerstagabend (ab 18.50 Uhr) im Programm.
(SDA)