Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03269.jsonl.gz/732

Die FIS buchstabiert zurück. Nachdem der Welt-Skiverband die neu kreierte Team-Kombination bei den Frauen ursprünglich am 16. Februar 2024 in Crans-Montana lancieren wollte, verschiebt er diese nun. Die Regeln sollen überarbeitet werden, die neue Weltcupprüfung nicht vor dem Winter 2024/25 Premiere feiern.
Die Herbstsitzungen der FIS in Zürich sind für die Organisatoren von Weltcuprennen alles andere als reine Routine. Der aktuellste Beweis: Die Team-Kombinationen, die erstmals an Kitzbühel (Männer) und Crans-Montana (Frauen) vergeben worden waren, sind annulliert worden.
Die neue Disziplin, welche ein(e) Abfahrer(in) und ein(e) Slalomspezialist(in) zusammen an den Start gebracht hätte, war von der Athletenkommission vorgeschlagen worden. In der Zwischenzeit haben sich viele Aktive beklagt, der neue Wettbewerb sei nicht fair, da viele Nationen nicht über genügend Spezialisten in Abfahrt oder Slalom verfügten. Die Verteilung der Weltcuppunkte (geteilt durch zwei im Vergleich eines Einzelrennens) war nicht nach jedermanns Geschmack. Der Vorschlag, Athleten verschiedener Nationalteams zu mischen, fand bis jetzt kein Gehör.
Die FIS hat deshalb beschlossen, sich wieder an die Arbeit zu machen und die neue Formel erst im Winter 2024/25 einzuführen. Es ist allerdings Eile geboten, denn das IOC hat für die Olympischen Winterspiele 2026 gegeben, was aber natürlich Testwettkämpfe voraussetzt.
Die beiden Premieren, für die Männer vorgesehen in Kitzbühel, für die Frauen in Crans-Montana, sind also aus dem Weltcupkalender 2023/24 gekippt. Im Wallis hofft man nun darauf, dass man in enger Kooperation mit Swiss-Ski für Freitag, den 16. Februar ersatzweise ein anderes Rennen als Auftakt zum Frauen-Klassiker mit Abfahrt am Samstag, 17. Februar, und Super-G am Sonntag, 18. Februar erhält.