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Heute Nachmittag haben wir im Theater gesehen, wie Aslan vom Lager fort ging. Lucy, die das mitbekam, hat Susan geweckt und gemeinsam gingen sie Aslan nach. Als er sie bemerkte, fragte er ob sie nicht im Bett sein sollte. Lucy meinte, sie konnten nicht schlafen. Als Susan fragte, ob sie ihn begleiten dürfen, meinte Aslan, es wäre schön, begleitet zu werden. Etwas später meinte er, er müsse jetzt alleine weitergehen. Lucy und Susan versteckten sich aber und beobachteten, was geschah. Die Hexe hatte auf Aslan gewartet. Als er ankam, fesselte und tötete sie ihn. Als die Hexe wieder weg war, gingen Lucy und Susan zu Aslan. Lucy versuchte ihn mit der Medizin, die sie vom Weihnachtsmann bekommen hatte, zu heilen, doch Susan meinte es war zu spät und sie müssten zurück zum Lager gehen um den anderen zu sagen, dass sie sich auf die Schlacht vorbereiten müssen. Lucy aber wollte bei Aslan bleiben und so schickten sie eine Blumengestalt, um die anderen zu benachrichtigen.
Zur Vorbereitung zur anstehenden Schlacht machten wir ein Geländespiel mit dem Namen "Feuerkampf". In diesem Spiel mussten wir in zwei Gruppen zuerst Aufgaben lösen, um Geld zu verdienen, mit welchem sie am Markt Feuermaterial kaufen konnten. Alle paar Minuten kamen Kontrolleure vorbei, um die Feuer der beiden Gruppen mit Punkten von 1 bis 5 zu bewerten. Je mehr Punkte man bekam, desto mehr Geld bekam man für das Feuer. Dieses Geld konnte man wiederum einsetzen um entweder Material zu kaufen, um das eigene Feuer weiter zu stärken, oder das Feuer der anderen Gruppe zu schwächen. Das Ziel war, zum Schluss des Spiels ein möglichst grosses Feuer und damit möglichst viel Geld zu haben.
Nach dem Spiel durften wir eine feine und wärmende Jungschi-Suppe zum Zvieri geniessen.
Im Anschluss an den Zvieri hörten wir in der Andacht, davon, dass Samen auf verschiedenem Grund, mit verschiedenen Voraussetzungen, unterschiedlich gut zu Pflanzen gedeihen können. So war es auch am Nachmittag mit dem Feuer, man konnte sich entscheiden, das eigene Feuer zu stärken oder stark zu behalten, oder aber mehr Ressourcen einsetzte, um das andere Feuer zu schwächen. Genauso ist es auch mit der Liebe Gottes. Er schenkt sie uns bedingungslos, doch wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, die Beziehung mit ihm dann auch zu pflegen.