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US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Bedeutung von Frauen für die Entwicklung von Volksherrschaften hervorgehoben. Ihre Ermächtigung wirke sich direkt auf den Zustand des politischen Systems aus: «Nicht nur, weil der Ausschluss von Frauen bei der Entscheidungsfindung ein Kennzeichen einer fehlerhaften Demokratie ist, sondern weil die Beteiligung von Frauen die Demokratie stärkt. Und das gilt überall», sagte Harris am Freitag in einer Videobotschaft bei der UN-Frauenrechtskonferenz CSW. «Der Status der Frauen spiegelt den Status der Demokratie».
Die Unterdrückung von Frauen – seien es Benachteiligungen bei der Gesundheitsversorgung, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, dem Leben in gesicherten Verhältnissen oder die Gefährdung durch geschlechtsspezifische Gewalt – mache es schwieriger für diese, in Entscheiderrollen aufzusteigen, so Harris weiter. Dies erschwere auch das Gedeihen von Demokratien. Die Vereinigten Staaten machten diesbezüglich Fortschritte, doch hätten sie auch noch einen Weg zu gehen.
Kamala Harris ist die erste Vize-Präsidentin der USA. Die jährlich ausgerichtete Konferenz der «Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau» ist die 65. ihrer Art und tagt bis zum 26. März weitgehend digital. (sda/dpa)