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In der Schweiz sowie in den EU-Nachbarländern Deutschland und Frankreich wurden Produzentenpreise für Dünger, Pflanzenschutzmittel, Saatgut und Tierarzneimittel erhoben und verglichen. Die in der öffentlichen Diskussion von verschiedenen Seiten geäusserte Vermutung eines höheren Schweizer Preisniveaus konnte grundsätzlich bestätigt und mit breiter abgestütztem Zahlenmaterial dokumentiert werden. Allerdings stellte sich heraus, dass insbesondere bei Düngemitteln, sowohl innerhalb der Schweiz wie auch innerhalb von Frankreich, regional stark unterschiedliche Preisniveaus bestehen. Zudem wurde festgestellt, dass der Schweizer Düngemittelmarkt durch Intransparenz gekennzeichnet ist.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.
Agroscope hat die landwirtschaftlichen Veränderungen der letzten zwanzig Jahre in drei Schweizer Regionen untersucht und sie mit drei Visionen verglichen: Avenir Suisse, Schweizerischer Bauernverband sowie Vereinigung Landwirtschaft mit Zukunft.