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Während die kurzfristige Mobilität von jungen Schweizern allgemein geschätzt wird, zeigt eine Studie der Eidgenössischen Jugendbefragung erhebliche Unterschiede in der Bereitschaft zu solchen Aufenthalten auf.
Die Erhebung ch-x 2016/17 befasste sich mit der temporären Mobilität junger Schweizer Erwachsener und insbesondere mit bildungsbezogenen, berufsorientierten oder kulturellen Reisen in andere Schweizer Sprachregionen sowie ins Ausland. Im Rahmen des Rekrutierungsprozesses der Armee wurden mehr als 40 000 junge Schweizer Männer sowie eine schweizweit repräsentative Stichprobe von 2000 Schweizer Frauen der gleichen Altersgruppe vom Team Alexandra Stam/Patrick Rérat (FORS Lausanne und Universität Lausanne) befragt. In einem ersten Teil analysiert die vorgestellte Studie die Häufigkeit von Mobilitätserfahrungen und -intentionen junger Erwachsener. Ferner untersucht sie jene Faktoren, welche die unterschiedliche Bereitschaft junger Menschen zur temporären Mobilität erklären. Eruiert werden ausserdem die wichtigsten Motive und Hindernisse bezüglich temporärer Mobilität.
Während die kurzfristige Mobilität von jungen Schweizern allgemein geschätzt wird, zeigt die Studie erhebliche Unterschiede in der Bereitschaft zu solchen Aufenthalten auf. Bemerkenswert: Eine bedeutende Minderheit junger Schweizer Erwachsener stammt aus Familien mit Migrationserfahrung. Was die Aufenthaltsorte betrifft, so gilt das Ausland (vor allem englischsprachige Länder und die Nachbarländer) als etwas attraktiver als andere Sprachregionen in der Schweiz. Eine gute finanzielle Lage während der Kindheit und Eltern mit tertiärem Bildungsabschluss oder solche, die selbst im Ausland studiert oder gearbeitet haben, sind der jugendlichen Mobilität förderlich.