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Album: Basie Talks - The New Testament Band
Nachdem Basie Anfang 50er mit kleineren Bands tourte und damit auch in kleineren Clubs auftreten konnte, dachten alle, das ist das Ende der Basie Big Band Ära. Aber bereits 1951 erhielt Basie die Chance, für ein Engagement in New York seine damalige Formation auf Big Band Grösse zu erweitern.
Diese Band wird als Embryo der ’New Testament Band’ bezeichnet. Auf einen grossen Solisten von früher konnte er nicht mehr zählen, trotzdem gelang es ihm, bis 1952 wieder eine ’richtige Count Basie Band’ zusammenzustellen. Basies Ziel war die Kompaktheit der Band, eine clevere Mischung zwischen Swing Musik und Be-Bop Sprache und auf dem Blues basierenden Arrangements. Und, sehr erfreulich, es mussten tanzbare Rhythmen sein! 1952 gilt als beginn der 'New Testament Band'. Grossen Anteil am neuerlichen Erfolg hatte einerseits Norman Granz, ein Produzent, der Basie neben Plattenverträgen auch erfolgreiche Tourneen vermittelte, andererseits die Arrangeure Nat Pierce und vor allem Neal Hefti, die sehr viel für Basie schrieben und arrangierten. Die Musiker leisteten natürlich auch ihren Anteil! Die Aufnahmen auf dieser CD stammen alle von 1952, und da waren Musiker wie Joe Newman (tp), Charlie Shavers (tp), Paul Quinichette (ts) und natürlich Freddie Green (g) dabei. Soviel mal vorweg: Alle 23 Titel sind tanzbar! Ok, zwei sind im Up-Tempo-Bereich, einer davon etwas gar ’jazzig’ und zwei Titel sind eher slow, aber der Rest bewegt sich zwischen etwa 35 und 45 Takten. Basie spielt das Piano in seiner eigenen, sparsamen Art, zwischendurch übernimmt er aber auch den Lead (Hob Nail Boogie) und lässt uns die Bandbreite seines Könnens hören. Ach ja, ein Titel hat Vocals (Bixie Crawford) … das einzig Negative an der CD …! Ich hebe keinen Titel speziell hervor. Es ist guter, grooviger, etwas modernerer, aber immer noch Basie Swing.