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Allergien sind Unverträglichkeiten. Sie können sich zum Beispiel durch Hautausschläge, Fließschnupfen, Reizhusten und geschwollene Augen zeigen. Man behandelt Allergien mit Antihistaminika. Das sind Medikamente, die die Symptome der Allergie verschwinden lassen oder verringern. Allergien können auch mit Kortison behandelt werden.
Der klassische Heuschnupfen tritt häufig ab März auf, wenn die Frühblüher beginnen. Bis in den Juli hinein ist noch Allergiesaison. Nasenspray, Augentropfen und Tablette sind hier selbstverständlich. Jede Menge Taschentücher werden benötigt.
Eine akute Allergie ist die Allergie gegen Insektenstiche. Es kann hierbei ein Notfall eintreten, bei dem ein Arzt ein Notfallmedikament geben muss. Meist handelt es sich um Allergien gegen Bienen-, Wespen- oder Hornissenstiche. Mückenstiche erzeugen zwar eine Schwellung an der Einstichstelle, müssen aber nie als Notfall behandelt werden. Gegen die Hautreaktion nach Insektenstichen gibt es Kortisongele.
Es gibt auch eine Verbindung zwischen Allergie und Asthma. Dabei kann eine Allergie zu einer asthmaartigen Atemnot führen. Die Atemnot kann so schlimm werden, dass ein lebensbedrohlicher Zustand eintritt. Hierfür gibt es Notfallinhalationen und auch eine Kortison-Injektion wirkt sofort.
Allergien sind lästig, aber keine ernste Erkrankung. Als Therapie gibt es die Hyposensibilisierung, bei der der Körper durch regelmäßige Injektionen lernt, nicht mehr auf den Allergieauslöser zu reagieren.