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CEAS - Centre Ecologique Albert Schweitzer
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Verbesserte Verfahren in der Fischverarbeitung in Kafountine, Senegal
In Senegal treten bei der Verarbeitung von Fischereiprodukten zahlreiche Probleme auf, sei es im Bereich der Hygiene, der Effizienz oder des Umweltschutzes. Dem Beispiel Mballing folgend, hat sich eine Frauengruppierung aus der Casamance – der südlichsten Region Senegals – mit dem CEAS in Verbindung gesetzt, um künftig ihre Verluste zu verringern, die Qualität ihrer Produkte zu verbesseren und ihre Einkünfte zu steigern. Mit Solar- Trockenanlagen und verbesserten Räucheranlagen, wird auch der negative Impakt auf die Umwelt gemindert.
Senegal weist eine Küstenlinie von 712 km auf, die zu den fischreichsten Gebieten der Welt gehören. 600‘000 Personen sind in Senegal in der Fischerei beschäftigt. Insgesamt sind zwei Millionen SenegalesInnen direkt oder indirekt von der Fischerei abhängig.
Die Stadt Kafountine in der Region Casamance ist besonders aktiv in dieser Domäne. Fast 3‘000 Personen sind in der Verarbeitung von Fischereiprodukten beschäftigt. Egal ob die Produkte geräuchert oder getrocknet werden, sind die (mehrheitlich) Frauen, die dieser Tätigkeit nachgehen von hygienischen Problemen betroffen, die zu bedeutenden Verlusten führen. Ausserdem verbrauchen sie in Ermangelung adäquater Arbeitsmittel enorme Mengen an Holz.
Als sie vom Projekt erfuhren, welches das CEAS in Mballing durgeführt hat, haben sie sich mit uns in Verbindung gesetzt, um ihre eigenen Arbeitsbedingungen in Zukunft zu verbessern , ihre Verluste zu reduzieren und den Holzverbrauch zu vermindern.
Erwartete Ergebnisse
Zusammen mit den 850 Frauen, die in der „Union des Femmes transformatrices de Kafountine“ organisiert sind, lanciert das CEAS eine Basis für eine bessere Verarbeitung von Fischereiprodukten in der Casamance. Lokal hergestellte Solar-Trockenanlagen und verbesserte Räucheranlagen verringern sowohl den Verlust von Fisch, als auch den Holzverbrauch bedeutend. Die Frauen besuchen Ausbildungsmodule im Bereich der Lebensmittelhygiene. Die Qualität und die Quantität der Produktion steigt, wodurch die Familieneinkommen bedeutend zunehmen. Schliesslich Vermindert der gesenkte Verbrauch von Hold den negativen Impakt auf die Umwelt.