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Forschungsgruppe Sportökonomie Forschungsgruppe Sportökonomie Die Definition von Sport des Europarats aus dem Jahr 2007 lautet: “Alle Arten von physischer Aktivität - durch gelegentliche oder regelmässige Teilnahme- die das Ziel hat die physische Fitness und das mentale Wohlbefinden auszudrücken oder zu verbessern, soziale Kontakte zu knüpfen oder Ergebnisse in Wettbewerben auf allen Ebenen zu erzielen.“ Sport ist ein aktuelles und sehr diversifiziertes Feld der Ökonomie. Unser Fokus liegt auf Freizeitsport-aktivitäten und ihren Implikationen auf das individuelle Leben. Viele wissenschaftliche Studien betonen den Einfluss von sportlichen Aktivitäten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, aber auch auf den Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg. Freizeitsportaktivitäten können tatsächlich helfen, um die Gesundheit, die Kraft und die Figur in jedem Alter zu erhalten. Sport hilft ebenso um Stress abzubauen, zu entspannen und ist demzufolge eine gute Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Sport kann aber auch Werte wie Ausdauer, Zusammenhalt, Teamfähigkeit, Fairness usw. vermitteln. Letztendlich ist Sport eine Möglichkeit der Sozialisierung. Hier treffen Menschen aufeinander, die nicht Teil des traditionellen Netzwerks aus Familie und Arbeitskollegen sind. Das Ziel unserer Forschung ist es, mehr über diese Effekte zu erfahren und über ihre Einflüsse auf die individuelle Gesundheit, auf den Arbeitsmarkt- und Bildungserfolge. Dabei werden Personen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen berücksichtigt. Wir tragen zu diesem Ziel bei, indem wir soziale Experimente durchführen sowie auch nichtexperimentelle Daten mit den neuesten ökonometrischen Methoden auswerten.