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37,3 Prozent der gemeldeten Impfnebenwirkungen sind schwerwiegendSchreiben Sie einen Kommentar
Wie die Heilmittelbehörde Swissmedic am Freitag in ihrem neusten Bulletin mitteilte, hat sie bis am 12. Januar 11'467 Meldungen über vermutete unerwünschte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung ausgewertet. 7'190 seien als nicht schwerwiegend eingestuft worden, 4'276 als schwerwiegend. Insgesamt wurden in der Schweiz bisher rund 14,5 Millionen Dosen verimpft.
In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter der Betroffenen bei 54,3 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei 79,6 Jahren. Dabei sind Frauen doppelt so häufig von Nebenwirkungen betroffen wie Männer.
Wie sich schwerwiegende Nebenwirkungen bei geimpften Personen konkret äussern, wird nicht aufgeführt. Es werden lediglich die 15 häufigsten Nebenwirkungen pro Impfstoff aufgelistet.
Allerdings definiert das Bundesamt für Gesundheit BAG schwerwiegende Impfnebenwirkungen in seinem Covid-Dashboard folgendermassen: «Schwerwiegende Nebenwirkungen sind solche, die tödlich oder lebensbedrohend sind, eine Hospitalisation oder deren Verlängerung erfordern, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder sich in einer angeborenen Fehlbildung/einem Geburtsfehler äussern.»
In 192 der schwerwiegenden Fälle sind Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben, wie Swissmedic festhält. Trotz einer zeitlichen Assoziation gebe es aber in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei.
68 Prozent der Meldungen über Nebenwirkungen hätten den Moderna-Impfstoff betroffen, 29,3 Prozent jenen von Biontech/Pfizer. Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen würden am positiven Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nichts ändern, so Swissmedic weiter.