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Die meisten Deutschen wollen näher an Russland, entsprechend einem Artikel in der Zeitung «Der Tagesspiegel».
Laut jüngsten Umfragen möchten 54% der Einwohner Westdeutschlands wieder näher an Russland. Bei den besseren Deutschen in Osten des Landes sind es sogar 72 Prozent, laut Daten der Autorin Kerstin Decker im «Der Tagesspiegel».
Kerstin Decker glaubt, dass die Bewohner der ehemaligen DDR Russland besser verstehen würden, da sie mit ihnen bereits vertraut sind und viele auch noch russisch in der Schule gelernt haben. Für Ostdeutsche ist auch schwer vorstellbar, dass die Krim nicht russisch ist, aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes.
Es würde auch eine offensichtliche Unzufriedenheit der Ostdeutschen mit der «Politik der Stärke» des Westens gegenüber Russland geben, insbesondere über die Sanktionen gegen Russland. Der Artikel erklärt auch, dass es den Ossis, wie sie liebevoll häufig in Deutschland betitelt werden, nicht gegeben ist, Russland als Feinbild zu betrachten.
Für die Ostdeutschen wurde Russland ganz klar betrogen, als der ehemalige amerikanische Aussenminister James Baker 1990 versprach, dass die Nato ihre Ostgrenze nie über das Gebiet der DDR hinaus erweitern würde, was eine Vorbedingung der Sowjetunion für die deutsche Wiedervereinigung war, heisst es im Artikel.