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Der sexuelle Trieb des Menschen wurde ihm gegeben, um die Fortpflanzung seiner Art zu ermöglichen. Sexuelle Befriedigung soll deshalb entsprechend der islamischen Rechtsphilosophie auch innerhalb einer Ehe stattfinden. Aus diesem Grund befürwortet der Islam die Selbstbefriedigung nicht und sieht sie höchstens als vorübergehendes Mittel für den Schutz vor der Befriedigung in einer nicht erlaubten Beziehung.
Der Begriff «Islam» bedeutet bedingungslose »Hingabe« oder »Unterwerfung« unter Gott und seinen Willen, wie Er ihn im Koran niedergelegt hat. Ein Muslim hat sich Gott –Allah- «unterworfen», soll sich ihm dankbar erweisen und den im Islam verpflichtenden Geboten (aus Koran und islamischer Überlieferung «Sunna») Folge leisten.
Es ist also viel mehr ein Zustand, in welchen sich die Person bewusst begeben soll. Die Unterwerfung der eigenen Begierden, Bedürfnisse und Wünsche unter den Willen und die Gebote Allahs. Durch die Unterwerfung erreicht der Mensch schrittweise die Befreiung der seelischen Lasterhaftigkeit und findet damit den Frieden mit sich selbst und seiner Umwelt.
Alte Personen, welche das Fasten nicht ertragen können, dürfen das Fasten brechen und müssen aber dafür eine Sühne (fidya) zahlen. Sie müssen für jeden verpassten Tag einen Armen ernähren. Dasselbe gilt für kranke Personen, die unter keinen Umständen fasten können, weil sie aus gesundheitlichen Gründen verhindert und/oder zur Einnahme von Medikamenten verpflichtet sind und auf keine Genesung in absehbarer Zeit hoffen können.
وَعَلَى الَّذِينَ يُطِيقُونَهُ فِدْيَةٌ طَعَامُ مِسْكِينٍ
Allah sagt: „und für jene, die es schwerlich bestehen würden, ist eine Ablösung: Speisung eines Armen.“ (2:184)