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Bild: Adrian Frentescu - pexels.com
MDMA (3,4-Methylendioxymethylamphetamin) ist eine chemische Substanz, die in Pillenform als Ecstasy bezeichnet wird. In den 80er und 90er Jahren hat sich MDMA in Pillenform in der Schweiz als Partydroge etabliert, vor allem bei Rave- und Technopartys.
Ecstasy gehört zu den sogenannten Designerdrogen, da diese Substanz vollsynthetisch hergestellt wird und unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Das bedeutet, dass die Produktion, der Konsum, Besitz, Erwerb und Handel strafbar sind.
Es gibt neben der Pillenform auch MDMA-Pulver und MDMA-Kristalle. MDMA wird hauptsächlich oral eingenommen. Die Pillen und die Kristalle werden in der Regel geschluckt, während das Pulver geschnupft wird. Am häufigsten konsumiert wird Ecstasy in Clubs, Bars oder an Festivals.
Viele Konsumierende nehmen Ecstasy aufgrund seiner euphorisierenden Wirkung. Als positive Wirkungen der Droge werden z. B. Entspannung, Glücksgefühle, intensivere Gefühle, ein Gefühl von Nähe zu anderen, Wachheit sowie ein gesteigertes Körperempfinden genannt.
Um die Ausdauer und Leistung für eine Partynacht zu steigern, nehmen manche Personen nach Ablaufen der Wirkung erneut eine Pille ein. Dadurch entsteht aber das Risiko einer akuten Vergiftung und Erschöpfung, besonders in Kombination mit Alkohol oder anderen Substanzen und in überhitzten Räumen.
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Ecstasy ist mit weiteren Nebenwirkungen verbunden, die unangenehm bis gefährlich sein können. Unangenehme Wirkungen nach dem Konsum sind beispielsweise Schwindelgefühle, Übelkeit, Schweissausbrüche, motorische Störungen, Kiefermahlen oder Mundtrockenheit. Gefährliche Nebenwirkungen sind u. a. Herzrasen, Kreislaufzusammenbruch, Angstzustände, Austrocknung, psychotische Störungen oder Nieren- und Leberversagen.
Selbst Stunden bis einige Tage nach dem Konsum können Schlaflosigkeit, depressive Verstimmungen oder Angststörungen als Nebenwirkungen auftreten.
Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass der Konsum von Ecstasy gewisse Nervenzellen beschädigen kann, was schliesslich zu kognitiven Defiziten wie Gedächtnisproblemen, Lernschwierigkeiten oder psychomotorischen Störungen führen kann. Über die Dauerhaftigkeit der Schäden lässt sich aber noch nichts sagen.
Bei Suchtproblemen können folgende Anlaufstellen helfen:
Beratung und Begleitung für Betroffene und Angehörige – Suchthilfe Ost, Olten
Beratung für Suchtbetroffene und Angehörige – PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen
Online-Suchtberatung: SafeZone.ch
Weitere Informationen können diese Angebote bieten:
Elternveranstaltung: Substanzkonsum – Suchthilfe Ost, Olten
Infoveranstaltungen Suchtprävention – PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen
Wissensplattform Prevention.ch (für Fachpersonen)
Elternworkshops – PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen
Quellen: