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Die erste Gehaltsumfrage der Schweizer PR- und Kommunikationsbranche entspringt einer Initiative von pr suisse und der Università della Svizzera italiana USI. Sie wird vom «Swiss Corporate Communication and Public Relations Observatory» getragen, dem ausserdem das SPRI, der Agenturverband BPRA sowie der HarbourClub angehören. Ziel war es, ein möglichst klares Bild über die Lohnniveaus in unserer Branche zu gewinnen und wie diese durch berufliche und persönliche Attribute beeinflusst sind. Statistisch konnten über 460 Antworten ausgewertet werden (von insgesamt rund 610). Bei je nach Frage unterschiedlicher statistischer Signifikanz ergaben sich zahlreiche interessante Ergebnisse. Ein Teil davon dürfte den Erwartungen entsprechen, konnte nun aber erstmals verifiziert werden, während die Resultate da und dort durchaus auch überraschende Elemente enthalten. Die Umfrage fand im August/September 2015 statt.
Einige Highlights aus den Resultaten:
Nach hierarchischen Stufen betrachtet sind die Lohnunterschiede in Agenturen grösser als in Organisationen (Unternehmen, Verwaltung, NPO)
In Organisationen sind die Gehaltsunterschiede umso ausgeprägter, je höher die Position angesiedelt ist
Die Branchen Banken/Finanz und Versicherungen zahlen überdurchschnittliche Löhne
Kommunikationsprofis, die in einem internationalen Umfeld tätig sind, werden besser bezahlt.
Je älter, je mehr Berufserfahrung und je länger die Anstellungsdauer, umso höher der Verdienst
Frauen verdienen weniger als Männer
Boni sind in Unternehmen häufiger anzutreffen als in Organisationen der Verwaltung und NPO
Je höher der Aus- resp. Weiterbildungsgrad, umso höher das Gehalt
Teils deutliche Abweichungen gegenüber vergleichbaren Positionen in anderen Tätigkeitsgebieten