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Der amerikanische Automanager Lee Iacocca ist tot. Iacocca war massgeblich bei Ford und Chrysler beschäftigt gewesen.
Bei Ford hatte man ihn 1978 rausgeworfen, den Mann, dem das blaue Oval den Mustang zu verdanken hat. 1964 vorgestellt, war der auf dem Falcon basierende «Ponycar» ein Soforterfolg und hielt lange den Rekord für die kürzeste Produktionsdauer bis zum Erreichen einer Million verkaufter Fahrzeuge. Später sanierte Iacocca den Rivalen Chrysler und leistete ebenso Pionierarbeit mit dem Voyager, einem der ersten Minivans der Welt. Nach seinen Rückzug aus dem Business war Iacocca für seine beissende Kritik an der Führungselite aus Politik und Wirtschaft berüchtigt und geschätzt. Iacocca starb am 2. Juli im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Bel Air in Los Angeles CA. Die Autowelt beklagt den Verlust einer charismatischen Persönlichkeit mit Rückgrat.
Text: Martin Sigrist