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In diesem Herbst wurden wiederum alle Stadtbäume auf ihren Zustand überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass 128 Allee- und Parkbäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. Darunter sind auch 58 Bäume, die einen Umfang von weniger als 80 Zentimetern haben. Stützende Massnahmen zum Erhalt dieser Bäume sind nicht mehr möglich. Die Bäume sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Es handelt sich zudem um verschiedene Baumarten. Lediglich zwei Baumarten stechen etwas hervor: Einerseits müssen 24 Eschen ersetzt werden, andererseits haben acht grosse Ulmen den Sommer nicht überstanden. Hauptgrund ist, dass beide Baumarten oft mit Welkepilzen befallen sind. Es ist zu vermuten, dass der heisse Sommer nun zum Absterben geführt hat. Die meisten Bäume, die gefällt werden, werden ersetzt. Besonders zu erwähnen sind folgende Baumfällungen und Ersatzpflanzungen:
- Entlang der Horwerstrasse sind mehrere Ulmen eingegangen. Als Ersatz werden gross wachsende Bäume wie Eichen, Ahornbäume und Linden gepflanzt.
- An der Bireggstrasse muss eine Erle ersetzt werden, deren obere Kronenhälfte bereits den ganzen Sommer über kahl war.
- Im Dreilindenpark ist eine Atlaszeder abgestorben. Es ist zu vermuten, dass auch sie einem Welkepilz zum Opfer fiel, der schon diverse Atlaszedern im Raum Luzern absterben liess. Als Ersatz soll ein Mammutbaum gepflanzt werden.
- Beim Schulhaus Grenzhof muss eine Reihe Blutpflaumen ersetzt werden. Diese Zierbaumart wird mit unterschiedlichen, einheimischen Arten ersetzt.
- Im Bereich der Autobahneinfahrt Kasernenplatz werden in der Mittelinsel drei Rot-Eichen gefällt. Als Ersatz sind Baumarten vorgesehen, die noch besser mit Streusalz und der Hitze zurechtkommen.
- Entlang der Reuss (im Gebiet Reussmatt) werden Robinien entfernt und Weiden stark zurückgeschnitten, da die Bäume in die Reuss zu fallen drohen.
- In der Rösslimatte werden drei Trompetenbäume mit Arten ersetzt, die mit dem trockenen und heissen Standort besser zurechtkommen sollten. Gleichzeitig wird auch der Boden im Wurzelbereich verbessert.
- Auf der Vorzone Allmend sehen viele Sumpfeichen schlecht aus. Diesen Winter sollen einige ersetzt werden. Dabei werden unterschiedliche angepasste Baumarten als Ersatz verwendet.
- Obstbäume sind vor allem auf dem Tribschenhorn und beim Schlössli Utenberg zu ersetzen. Neu gepflanzt werden robuste Sorten von Äpfeln, Birnen, Zwetschgen und Kirschen.