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Das Programm AEMMA wurde im Jahr 2000 in der kanadischen Provinz Québec entwickelt, um pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Es wurde von Forschenden unter der Leitung von Professorin Louise Lévesque und in Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen entwickelt.
Der Kurs wird seit 2015 an der Hochschule für Gesundheit durchgeführt und wurde den speziellen Bedürfnissen von pflegenden Angehörigen in der Schweiz angepasst (AEMMA+). Die Teilnahme an solchen Kursen hat sich sowohl in Québec als auch in der Westschweiz bewährt: Sie verbessert die Lebensqualität (geringere psychische Belastung, erhöhte Selbstwirksamkeit) und reduziert den täglichen Stress von pflegenden Angehörigen.