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Die beiden ältesten Scheiben stammen von 1663 und wurden im gleichen Jahr gestiftet. Es handelt sich um je eine Standesscheibe (Bern) und eine Wappenscheibe (von Graffenried). Beide wurden vom Zürcher Glasmaler Gottfried Stadler (1616–1664) gestaltet. Ursprünglich hingen diese beiden Scheiben im Chor, wurden aber 1964, als dort die neuen Fenster von Werner Sommer eingesetzt wurden, in ein Fenster im Schiff eingesetzt.
Im weiteren sind in den Fenstern auf der Südseite Wappenscheiben der insgesamt zehn Densbürer Stammfamilien zu finden: Es sind dies Amsler und Fasler (erstes Fenster), Frey, Muster, Windisch und Nussbaum (zweites Fenster) und Pfister, Senn, Wehrli und Hochstrasser (drittes Fenster). Diese zehn Scheiben wurden alle von H.R. Schläppi aus Basel gestaltet.
Eine Besonderheit ist eine ins Fenster direkt über dem Eingangsportal eingelassene Scheibe. Sie zeigt einen beschwingt musizierenden Musikanten, wurde ebenfalls von H.R. Schläppi 1988 gestaltet. sie wurde gestiftet vom Volksbildungsheim und den dortigen Bach- und Mozartwochen als Dank dafür, dass die Abschlusskonzerte seit über dreissig Jahren in der Kirche Densbüren mit ihrer grossartigen Akustik stattfinden können. Diese Scheibe in fröhlichen Farben setzt einen ganz besonderen Akzent unter allen Glasmalereien in dieser Kirche.
Fotos alte Scheiben © Hans Fischer