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Alexis,
russ. Marinemaler, geb. 1824 im Gouvernement
Moskau, diente anfangs in der Marine, wurde 1841 Offizier und widmete sich bei seinem großen Zeichentalent
auf den Rat des Herzogs von Leuchtenberg der Malerei. 1849 wurde er Schüler der Akademie in Petersburg und gewann nach vier
Jahren mit seinen Marinebildern den großen Preis. Dann ging er für den Auftrag, die Zerstörung der türkischen Flotte
im Hafen von Sinope (aus dem Jahr 1853) und andre russische Seeschlachten zu malen, nach Düsseldorf
und vervollkommnete sich unter Andr.
Achenbach.
Dort malte er fünf nachher in Petersburg ausgestellte Seeschlachten aus der ZeitPeters d. Gr., die durch ihre Wahrheit und
Lebendigkeit und ihr brillantes Kolorit auch in Deutschland sehr gefielen. Dazu kamen später einige Bilder aus dem Krimkrieg.
Als Maler des Stabes der Marine führte er mehrere hydrographische Atlanten aus und zeichnete als Reisebegleiter
des Großfürsten-Thronfolgers viele russische Städte. 1866 ging er wieder nach Deutschland, malte große Seeschlachten,
Marinebilder und Städteansichten sowie neuerdings für die russische Kirche in Paris zwei Scenen aus dem Leben Christi.
Wie auf der Weltausstellung in Wien 1873 sein Eisgang auf der Newa und die Reede von Kronstadt fesselten,
so 1878 auf der Pariser drei Bilder aus seiner frühern Zeit. Er wurde mit mehreren russischen, österreichischen, belgischen
und dänischen Orden dekoriert.
Alexis, russ. Maler, geb. 1824 im Gouvernement Moskau, diente zuerst in der Marine, widmete sich seit 1849 auf
der Akademie zu Petersburg der Malerei und genoß später in Düsseldorf
[* 6] den Unterricht Achenbachs. Hier malte er fünf Seeschlachten
aus der ZeitPeters d. Gr., von welchen eine auf der Internationalen Kunstausstellung zu Berlin
[* 7] 1891 vertreten
war. Nach Rußland zurückgekehrt, wurde er Maler des Stabes der Marine und arbeitete als solcher mehrere hydrogr. Atlanten aus.
Von seinen Gemälden sind noch hervorzuheben: Eisgang auf der Newa, Reede von Kronstadt,
[* 8] zwei Bilder aus dem Leben Christi
für die russ. Kirche in Paris,
[* 9] sowie Städteansichten, welche mit lebhafter etwas heiterer Farbe große
Sachlichkeit verbinden.