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Viehhandel
Als Viehhandel gilt der gewerbsmässige An- und Verkauf, der Tausch und die Vermittlung von Tieren der Pferde-, Rinder-, Schaf-, Ziegen- und Schweinegattung. Der Ankauf solcher Tiere durch Metzger zum Schlachten im eigenen Betrieb gilt ebenfalls als Viehhandel.
Personen, die Viehhandel betreiben, haben besondere Verantwortungen und Pflichten. Einerseits gilt es, die Tiere schonend zu behandeln und anderseits eine mögliche Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Viehhändler benötigen ein Viehhandelspatent. Dieses wird vom Veterinäramt des Kantons ausgestellt, in dem der Viehhändler seinen Geschäftssitz hat.
Einführungs- und Weiterbildungskurse
In Viehhandels- und Transportunternehmen muss das Fahr- und Betreuungspersonal von Tieren über eine fachspezifische berufsunabhängige Ausbildung (FBA) verfügen. Dadurch soll der schonende Umgang mit den Tieren und die fachgerechte Betreuung gewährleistet werden. Die ausbildende Organisation muss vom BLV anerkannt sein. Sie sind in der Liste «Anerkannte Organisationen für die Ausbildung des Viehhandels und Transportpersonals» zusammengetragen.