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Eine junge Britin, deren Festnahme im Iran nach dem Besuch einer Sportveranstaltung weltweit Schlagzeilen gemacht hatte, ist wieder auf freiem Fusse. Die in Teheran inhaftierte 25-jährige Iranerin mit britischem Pass wurde auf Kaution freigelassen.
Das sagte ihre Mutter am Sonntag der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Die Britin musste 25'000 Euro hinterlegen. Sie darf dafür bis zur Urteilsverkündung in Freiheit leben. Frauen ist es im Iran verboten, Spiele in Stadien anzuschauen - offiziell, um sie vor dem Verhalten männlicher Fans zu schützen.
Die 25-Jährige war erstmals im Juni festgenommen worden, als sie mit ihren Freundinnen ein Spiel der der iranischen Herren-Nationalmannschaft gegen Italien sehen wollte. Später wurde sie aber wieder freigelassen. Als die junge Frau wenige Tage später bei der Polizei ihre Papiere abholen wollte, wurde sie erneut inhaftiert.
Anfang November wurde die Frau nach Angaben ihres Anwalts zu einem Jahr Haft verurteilt, wenig später trat sie in den Hungerstreik. Nach Angaben eines Justizsprechers in Teheran soll die Anklage gegen die Britin nichts mit dem Volleyballspiel zu tun haben.
SDA-ATS