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Am Mittwoch ist ein Mann, der vor drei Wochen in Interlaken (Kanton Bern) in ein Spital eingeliefert worden war, verstorben. Ermittlungen zufolge muss davon ausgegangen werden, dass die Verletzungen von einer Auseinandersetzung in einer Wohnung stammen und insbesondere durch stumpfe Gewalteinwirkung verursacht wurden. Die Todesursache wird nun untersucht.
Am Dienstag, 4. Februar 2020, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem medizinischen Notfall ein. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte in einer Wohnung in Interlaken auf einen verletzten Mann. Dieser wurde mit der Ambulanz in ein Spital gebracht. Aufgrund des Verletzungsbildes sowie weiteren medizinischen Abklärungen musste davon ausgegangen werden, dass die Verletzungen durch stumpfe Gewalteinwirkung verursacht worden waren. Dabei konnte auch eine Dritteinwirkung nicht ausgeschlossen werden.
Unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland wurden daher umgehend Abklärungen aufgenommen, in deren Folge noch am selben Tag ein verdächtiger Mann aus dem Umfeld des Opfers angehalten wurde. Wie weiterführende Ermittlungen ergaben, war es am frühen Morgen zwischen den beiden Männern in einer Wohnung in Interlaken zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Dabei erlitt das 75-jährige Opfer schwere Verletzungen. Für den mutmasslichen Täter, ein 35-jähriger Schweizer, wurde bis auf Weiteres Untersuchungshaft verfügt.
Am 26. Februar 2020 verstarb der Verletzte, ein Schweizer aus dem Kanton Bern, im Spital. Die genaue Todesursache ist nun Gegenstand der laufenden rechtsmedizinischen Untersuchungen. Darüber hinaus sind weitere Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Umständen der Ereignisse im Gang.