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30.09.2009
Die 5 Phasen des Social Media-Leid(en)s
Scott Monty (The Social Media Marketing Blog) hat im Beitrag "Fear and Loathing in Social Media" in Analogie zu den fünf Phasen des Sterbens von Elisabeth Kübler-Ross unter anderem "The 5 Stages of Social Media Grief" veröffentlicht. Es sind dies:
- Denial - first stage of social media grief in which the marketer refuses to acknowledge the existence of social media. This was the case early on in the industry's development. Luckily, I don't think there are many companies left that think like this.
Common phrases: "It's just a kid's thing," or "It's just a fad."
Common behaviors: avoiding the Internet, putting hands over ears and singing "I can't heeeeeaaaarr yoooouuuuu. La la laaaaa."
- Anger - In the second stage, jealousy and rage are misplaced and rage ensues.
Common phrases: "This is stupid," "I've got better things to do with my time."
Common behaviors: full-fledged slave to work email; increase in print or television media buy to show effectiveness and superiority.
- Bargaining -Anger gives way to hope that incremental adoption of social media will be enough to make a difference.
Common phrases: "If we have a Facebook page, we should be covered," "Let's just create a blog," or "Let the agency figure it out."
Common behaviors: the use of social media only in time-limited campaigns; half-hearted efforts on a limited number of social sites.
- Depression -The fourth stage manifests itself in an understanding that the inevitable cannot be delayed and the marketer becomes doleful.
Common phrases: "Twitter/Google/Facebook is taking over the world," or "We're overwhelmed with choices."
Common behaviors: moping; pacing; complaining to friends on Facebook.
- Acceptance -With the final stage, the marketer finally realizes that social media is here to stay and begins to determine ways to integrate activities and craft strategies that are truly integrated.
Common phrases: "Let's craft a comprehensive social media strategy," or "Let's spend some time listening to what consumers are saying about us."
Common behaviors: integration of marketing and communications functions, determination of measurement goals, online and offline alignment from the beginning of projects.
Verfasst von Rolotec AG um 13:10
29.09.2009
Besichtigung des künftigen Rolotec-Geschäftssitzes
Ein weiteres Kapitel in der (Bau-)Geschichte unseres neuen Geschäftssitzes "Capitol": Gestern besuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rolotec und von SIX Card Solutions die Baustelle im Zentrum von Biel. Anbei einige Eindrücke:
Verfasst von Rolotec AG um 15:09
28.09.2009
Finance 2.0: Eine weitere Bank auf Twitter
Am Freitag hat der Tweet "Artikel über #Finance 2.0 für den nächsten Netzguide abgeschickt. Kurzfazit: Social Media sind für Banken unumgänglich aber nicht dringlich." zu einer interessanten Diskussion mit @danielebneter, Dozent für Wirtschaftsinformatik an der FHNW, geführt. Er hakte bezüglich Dringlichkeit nach. Es gibt keine eindeutige Antwort. Ausser, dass grundsätzlich alle Finanzinstitute Social Media und insbesondere Twitter zumindest beobachten müssten. Denn wer nicht auf dem Laufenden ist, verliert wertvolle Zeit für entsprechende Massnahmen, falls das eigene Unternehmen ins Twitter-Fadenkreuz geraten sollte. Und das kann schnell passieren.
Die aktive Teilnahme in Social Networks oder bei Twitter hängt von vielen Faktoren wie der Unternehmens- und Marketingstrategie oder den Personal-Ressourcen ab. Eine gut etablierte Privatbank hat sicherlich sehr viel weniger Handlungsdruck als eine Bank, die insbesondere jüngere Kunden akquirieren will. Letztere können kaum mehr ohne entsprechende Social Media-Anwendungen begeistert werden - Tendenz massiv steigend.
Einen Überblick über Social Media-aktive Banken gibt u.a. Visible Banking. Ein aktuelles Beispiel einer twitternden Bank liefert heute die Computerwoche mit dem Artikel "SEB bei Twitter - Die Bank mit dem Vogel". Eine ganze Reihe an weiterführenden Texten und Links zum Thema Finance 2.0 findet sich im Roloblog-Archiv.
Verfasst von Rolotec AG um 13:59
25.09.2009
Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht
Heute mit dem iPhone App "Hang Time". Es misst die Zeitdauer des iPhone-Freifalls und bietet entsprechende Statistiken, Rekordanzeigen, Geo-Speicherung der besten iPhone-Wurf-Lokalitäten sowie Profildaten. Hä? Anbei einige Anwendungsbeispiele.
(Bildquelle: iphonehangtime.com)
Verfasst von Rolotec AG um 16:07
Gebloggte Twitter-Splitter
Machen wir es einmal umgekehrt und erwähnen im Blog einige Tweets der auslaufenden Arbeitswoche:
- "Intuitives Wissensmanagement mit semantischer Sprachtechnologie", innovations report
"Wissenschaftler von der TU Darmstadt entwickeln derzeit im Forschungsprojekt "Wikulu - Selbstorganisierende Wikis" eine auf semantischer Sprachtechnologie beruhende Software, die das Problem unübersichtlicher und redundanter Wissenssammlungen etwa in Unternehmen lösen helfen soll."
- Are you Twitter or Bitter?, webcredible
"Reputation management is an important part of social media marketing, especially Twitter, and we’ve heard plenty of stories about how brands have made mistakes and damaged their reputation online. But what about the flipside - Twitter squatting? Twitter has grown to a point where, like domain names, it’s worth registering your name even if you’re not going to use it to protect from third parties taking your Twitter identity and using it in detriment to your brand."
- Social Networking nimmt immer größeren Teil des Internets ein, IT Times
"Das Marktforschungsunternehmen Nielsen gab in einer heute veröffentlichten Studie bekannt, dass im Durchschnitt 17 Prozent der gesamten im Internet verbrachten Zeit auf Social Networking- und Blogseiten zugebracht wird. Die Zahl bezieht sich auf eine im August 2009 durchgeführte Studie. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Wert damit fast verdreifacht."
- Börsenpsychologie - Die nächste größere Blase entsteht gerade, FAZ.net
"Die Tendenz, solche phantastischen Geschichten – wie Finanzprodukte ohne Risiko – zu finden, sei immer da, meint Tuckett. „Das ganze System ist jederzeit unstabil.“ Deshalb ist er überzeugt, dass die nächste größere Blase gerade entsteht. Allerdings könne man noch nicht sagen, welche phantastische Geschichte es sein werde, die die Anleger überzeugen werde. „Es wird etwas Neues geben, was die Leute nicht verstehen, vielleicht hat es mit Umwelt zu tun“, sagt Tuckett."
- Web explodiert in die reale Welt, Persoenlich.com
"Im Zuge der technologischen Evolution explodiert das Internet in die reale Welt. Der Mensch wird immer online sein und die Möglichkeit haben, die Realität in Echtzeit um eine Ebene digitaler Inhalte zu erweitern." Zu diesem Schluss kam der Trendforscher Daniel Bischoff bei der von Future Network organisierten 3. Konferenz zu Technologieoutlook und IT-Trends an der Universität Zürich."
- Briten würden Paid Content weiträumig umfahren, Computerwoche
"Nur fünf Prozent der Internetnutzer in Großbritannien sind grundsätzlich dazu bereit, für Online-Nachrichten zu bezahlen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Harris Interactive, für die im Zeitraum von 26. August bis 2. September insgesamt 1.188 Personen in Großbritannien zum derzeit weltweit diskutierten Thema "Paid Content" im Auftrag des "Guardian" befragt wurden. Pläne zu weitreichenden Bezahlinhalte-Angeboten, wie sie allen voran von Medienmogul Rupert Murdoch vertreten werden, haben nach dieser Befragung nur minimale Chancen auf Erfolg."
Wir twittern @rolotec.
Verfasst von Rolotec AG um 14:55
24.09.2009
Wir kooperieren mit AIM Software
Biel, Pfäffikon ‐ Die Bieler Rolotec AG, international tätiger Spezialist für individuelle Finanzsoftwarelösungen, kooperiert mit der österreichischen AIM Software, einem führenden Anbieter von Golden-Copy-Lösungen für die Finanzbranche. Rolotec erweitert damit das Dienstleistungsangebot für seine Kunden im Bereich Referenzdatenlösungen.
Wichtiger Tätigkeitsbereich von Rolotec AG ist die Integration von Realtimedaten in die Systemlösungen von Banken. Die sich stetig wandelnden Vorschriften und Geschäftsprozesse erfordern unter anderem eine höhere Qualität und Aktualität von Wertschrifteninformationen. Das entsprechend gestiegene Bedürfnis nach Integration von Referenzdaten in die Kundensysteme wird Rolotec nun befriedigen. Einerseits kann dabei auf den weltweit geschätzten Referenzdatenfeed (VDF) von SIX Telekurs zurückgegriffen werden, andererseits wurde mit der österreichischen AIM Software eine ideale strategische Partnerschaft eingegangen.
Durch die Kooperation erweitert Rolotec das Dienstleistungsangebot um die Integration von Kurs-, Stamm- und Ereignisdaten. Für die Umsetzung von kundenindividuellen Lösungen, welche den Bankkunden die zentralisierte Bewirtschaftung von Referenzdaten erlauben, wird Rolotec „GAIN Golden Copy“ von AIM Software als technologische Basis einsetzen. Diese Datenmanagementlösung weist mehr als 100 Kundeninstallationen in 16 Ländern aus; 40 davon befinden sich in der Schweiz.
„Steigende Ansprüche in der Datenverarbeitung und eine veränderte Gesamtmarktsituation erfordern eine schnelle Implementierung und zusätzliche Funktionalitäten”, erklärt Rolotec-Verkaufsleiter Adrian Hutzli. Mit der standardisierten Software von AIM und ihren integrierten Schnittstellen zu Produkten der SIX Telekurs sowie weiteren Datenfeeds könnten den Kunden massgeschneiderte Lösungen und eine zeitlich und finanziell optimierte Umsetzung angeboten werden.
Josef Sommeregger, Leiter Business Development und Sales bei AIM Software, ergänzt: „Der Einsatz einer flexiblen Systemarchitektur ermöglicht die stufenweise Erweiterung des Systems um weitere Datenquellen und die bedarfsgerechte Anpassung von Validierungsprozessen. Die Implementierungszeit wurde zudem in den letzten Jahren durch die konsequente Anwendung unseres Best-Practice Ansatzes weiter verkürzt, da Kunden bereits auf eine umfangreiche Beispielkonfiguration zurückgreifen können.“
“Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass die Kunden dadurch die Kosten im Datenmanagement senken und gleichzeitig die Verlässlichkeit und die Effizienz in der Verarbeitung ihrer Daten erhöhen können“, so Jörg Buser, Geschäftsführer der Rolotec.
Über Rolotec
In der facettenreichen Welt der Software-Entwicklung hat sich das Bieler Softwareunternehmen Rolotec AG auf massgeschneiderte Lösungen für die Finanzbranche spezialisiert und ist seit 1985 sehr erfolgreich tätig. Als Teil der aus Schweizer Börse SWX Group, Telekurs Group und SIS Group fusionierten SIX Group AG legt Rolotec den Hauptfokus auf die Leistungserbringung für den Finanzplatz Schweiz und die Länder, in denen SIX Group-Gesellschaften aktiv sind.
Geht es um anspruchsvolle, auf unternehmensspezifische Rahmenbedingungen angepasste Lösungen, ist Rolotec ein bewährter Ansprechpartner. Je nach Kundenwunsch kümmert sich Rolotec als Generalunternehmen um alle Softwarebelange: von der Idee, über die Spezifikation, Planung, Realisierung, Implementierung bis hin zu Wartung und Support.
Aktuell arbeiten 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Rolotec. Die Mehrzahl davon sind Informatik-Ingenieure. Rolotec untersteht dem schweizerischen Bankgeheimnis.
Über AIM Software
AIM Software wurde 1999 gegründet und ist einer der führenden Anbieter von Datenmanagement- und Risikomanagement-Lösungen für die Finanzbranche mit Büros in der Schweiz, Österreich, Luxemburg, den USA, Hongkong und Japan. Basierend auf einem weltweiten Service- und Partnernetzwerk bietet AIM Software international etablierte Software- und Servicelösungen an und unterhält mehr als 100 Referenzen in 16 Ländern in Europa, den USA und Asien. Auf Grundlage der umfassenden Kundenbasis kann AIM Software mit der industrieerprobten Datenmanagement und Risikomanagement Plattform GAIN kostengünstige All-in-One Lösungen mit geringem Projektrisiko anbieten.
Verfasst von Rolotec AG um 13:17
23.09.2009
Web 2.0 mit messbar positiver Marketing-Wirkung
Perspektive Mittelstand nimmt eine vor knapp einer Woche präsentierte Mc Kinsey-Studie auf und schreibt im Artikel "Web 2.0-Anwendungen wirken positiv aufs Business" über die Messbarkeit von Web 2.0-Einsatz in Marketing. Das Fazit:"(...) Web 2.0-Anwendungen können im Marketing messbar die Leistungseffizienz erhöhen und ein wirkungsvoller Hebel zur Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie zur Senkung der Marketingkosten sein.Und nicht zu vergessen: Viele scheitern wegen mangelnder Inhalte (s. "Warum scheitern Corporate Blogs (und Twitter)?").
(...) Ungeachtet der augenscheinlichen unternehmerischen Nutzenpotenziale, die das Web 2.0 für Unternehmen bietet, geht aus der Studie allerdings auch klar hervor, dass die Implementierung bzw. Nutzung von Web 2.0-Anwendungen alleine nicht zum Ziel führt: Befragt nach zentralen Erfolgsfaktoren hinsichtlich Web 2.0-Aktivitäten, gaben drei Viertel der in diesem Bereich bereits erfolgreichen Unternehmen an, dass es wichtig sei, die jeweiligen Web 2.0-Instrumente mit anderen Formen der Kundeninteraktion zu verknüpfen (74%). Rund die Hälfte dieser Unternehmen sieht einen weiteren Schlüssel zum Erfolg in der Vermarktung der Web 2.0-Initiativen selbst."
Verfasst von Rolotec AG um 10:14
21.09.2009
Der S&P 500 in Gold
Viel wird über den Goldpreis in letzter Zeit geredet und geschrieben. Passend zum Thema hier eine Vorschau auf ein Telekurs iD Feature, welches Rolotec für den nächsten Release gerade entwickeln darf.
Der S&P 500 Index in Gold Unzen dargestellt:
Dabei ist er von über 5 auf 1 in weniger als 10 Jahren gesunken (also für den S&P 500 brauchte es damals 5 Unzen Gold im Verhältnis, ein Jahrzent später nur noch eine Unze)!
Die Erhohlung an der amerikanischen Börse ab 2002/3 hat es in Gold gerechnet so nie gegeben, und der jetzige Absturz hat sogar schon 1-2 Jahre früher angefangen! Kein Wunder, dass Gold in gewissen Kreisen so unbeliebt ist.
Hier noch die zugrunde liegenden Charts:
Verfasst von Clemens Lee um 16:20
"Zehn Gründe für den Erfolg des iPhone"
... titelt der Tages Anzeiger und nennt:
Zusammengefasst: Das iPhone verkörpert den Social Media und Mobile Internet-Lifestyle derzeit wie kein anderes Gerät. Fazit aus persönlicher Sicht: Optimal ist die Kombination von iPhone (Web, Apps, Twitter etc.) und BlackBerry (E-Mail, SMS, MS-Office etc.).
- Das iPhone macht das Internet mobil
- Das iPhone macht die Tastatur überflüssig
- Das iPhone ist vor allem ein Computer
- Der Gesellschaftsfaktor
- Der App Store
- Benutzerfreundlichkeit
- Das Design
- Die Zelebrierung von Produkteneuheiten
- Der Sympathie-Faktor
- Das iPhone macht das Leben einfacher
Verfasst von Rolotec AG um 15:33
18.09.2009
Neuer Geschäftssitz "Capitol" on top
Verfasst von Rolotec AG um 12:54
Hexensabbat an den Börsen. Die Hintergründe."Am Hexensabatt laufen Optionen auf Indizes und Aktien aus. Dabei kommt es im Vorfeld schon zu heftigen Kursschwankungen und höherem Handelsvolumen, weil die Anleger die Aktien, auf die sie Derivate halten, in die gewünschte Richtung treiben wollen."
Dieser n-tv-Beitrag erklärt den Begriff und die Vorgehensweisen der Akteure detailliert:
(Quelle: YouTube)
Verfasst von Rolotec AG um 09:22
17.09.2009
Visualisierung der Finanzkrise
... anhand der grössten US-Finanzunternehmen. Zu sehen im Artikel "How the Giants of Finance Shrank, Then Grew, Under the Financial Crisis" bei der New York Times. Sehr eindrücklich.
Verfasst von Rolotec AG um 13:16
Blog-Kommentare, Follower-Wahn und Krämpfe 2.0
"Ich finde ihren Blog sehr ...", mailte jüngst ein Leser und ergänzte: "Aber warum kann man nicht kommentieren?". Gretchenfrage?
Obwohl Inhalte entscheidend sind (s. "Warum scheitern Corproate Blogs (und Twitter)?"), sind für viele Anzahl Kommentare bei Blogs - oder neuerdings auch Anzahl Followers bei Twitter - gleichbedeutend für Akzeptanz. Wer dann aber Kommentare nach substanziell wichtig und weniger wichtig untersucht, wird seine Bewertungskritieren wohl revidieren. Ähnlich bei Twitter: Tausende Followers und die ganzen 06baby79loveU-Accounts mit dabei. Bringt das was? Bei einer solchen Community bietet selbst klassische Zeitungswerbung weniger Streuverlust. Diese Get More Follower-Dienste kann man getrost vergessen. Wie bei Corporate Blogs gilt die Devise: Authentizität der Community ist entscheidend, nicht die Geschwindigkeit der Vermehrung. Alles andere wäre dann eher unter Egotrip 2.0 abzubuchen.
Noch zur einleitend festgestellt fehlenden Kommentarfunktion: In der Tat ist das ein Makel. Aber nach einschlägigen Erfahrungen haben wir beschlossen, das knappe Zeitbudget in Inhalte und nicht in Kommentarinteraktionen und Spamabwehr zu investieren. Interaktion via E-Mail oder Telefon ist zwar old fashioned, funktioniert aber nachwievor ganz gut.
Wir twittern @Rolotec.
Verfasst von Rolotec AG um 09:09
SIX Telekurs Regulations Roadshow
We proudly present the background report on SIX Telekurs Regulations Roadshow that will start in New York (22 September) and end in Vaduz (4 December).
Whatever your view on regulation, on UCITS, on MiFiD, or on compliance in general, one thing is certain - it is a complex and fascinating area, in which there is currently a great deal of activity. In light of these developments, SIX Telekurs is hosting a Regulations Road Show in the Autumn of 2009. We have worked with auditors, research analysts and practitioners to present the background of new regulations as well as the impact that they will have on your business.
The Storyline
Existing regulations continue to have an impact either on our industry as a whole or on particular parts of it. SIX Telekurs is aware of the important role regulations have and will continue to play in our industry, and for this reason we decided to host our first Regulations Roadshow, in which we will focus on the most important and topical compliance issues. We also realized that there was a need amongst our customers for the clarification on some of the major topics. Due to the continual improvement to regulations, especially now in our current economic climate in which a lot more focus has been placed on compliance, this need has become even more acute. Moreover, regulatory changes have been one of the biggest drivers of change in our customers' business over recent years. One of our main responsibilities as a data supplier is to make sure we understand the impact of regulation and are able to design solutions that make our customers' lives easier in meeting the demands of compliance. We also must help our customers to understand these important issues properly and to support them in their compliance processes and help them "get on top" of these regulations. We take these responsibilities very seriously, and our Roadshow aims to support our customers in this way.The Performances
SIX Telekurs is working together with two partners, one is the auditing company Ernst & Young, and the other is the research and advisory firm, Tower Group. In addition to the contribution from our SIX Telekurs Roadshow team, our partners will provide their insights, support and speakers at the events, and will offer their views on the background, changes and impact of relevant regulations. All in all we are hosting eighteen events, each in a different city, in twelve different countries throughout Europe and the US.
For SIX Telekurs two Roadshows in particular, are of particular significance, both of which will coincidentally be hosted in the US. The first is the Roadshow in San Francisco, where SIX Telekurs has just opened an office. For some time we were serving some of the biggest firms and institutions in that region, and therefore we chose to address their financial information needs more attentively by creating a new local point of contact, which opened in July of this year. We hope that the Roadshow will further cement our relationship with our clients in that part of the world. The second event which is of particular significance is the one being held in Toronto on the 24th of September. Not only will it be the second Roadshow in the entire series (the Roadshow will open in New York on the 22nd of September), but it will be held in the city in which our next office is due to be opened. Earlier this year, it was decided that SIX Telekurs would set up an office in Toronto, and this event will herald our new presence in Canada. It will also and give us and our clients the opportunity to meet each other, and to discover the issues that they have faced in answering regulatory demands. As we put our customers first in everything we do, hearing real feedback has a huge impact on our strategic direction and tactical solution building.
The Protagonists
Each event will feature two speakers - one from SIX Telekurs, another from one of our partner firms. Our speakers will be Richard Newbury from our London office, David Lecompte from our Paris office, Marc Pätzold from our Zurich office, and Dagmar Graw from our Frankfurt office. Each of these experts will deliver a presentation on regulatory topics relevant to the particular country in which they are speaking, will offer their insights and answers to any questions from the audience. We shall also invite a guest speaker, in most cases a local practitioner, to offer another angle on the subject in hand. The morning (only very few events are scheduled for the afternoon) will end with a panel discussion and questions being opened up to the floor for wider discussion. Each event will last for roughly two hours.
The Programme
No play is complete without a programme, and our Roadshow would not be complete without a brochure. With this brochure we want to give our clients an overview of the current status of the main regulations in our industry, and show our customers and invited guests that SIX Telekurs is really looking after their needs. This brochure is a signal to our customers that we remain committed to keeping their interests in the vanguard of our activities. Richard Newbury, one of the key contributors to the Regulation Roadshow Brochure commented: "It has been particularly interesting revisiting regulations which have now bedded in. When regulations are formulated, there is always a degree of uncertainty around their impact and efficiency. For example in the case of MiFID, which was quite radical in its aims and used a new process in EU regulation construction (the Lamafalussy process). It felt as though there were a lot of unanswered questions at the time of implementation and it has been really interesting to note, for example, just how much business the new MTF's have taken away from established exchanges and how this has both confirmed and confounded certain commentators views on the regulation."
Just as regulation acts as a magnet to the worldwide players within our industry, encouraging them to comply with certain rules, the SIX Telekurs Regulations Roadshow is also a kind of magnet in itself. Not only do we hope to attract a large number of our customers to attend our events, but the Roadshow has a binding effect on all of our international offices. Most of our subsidiaries are hosting an event, and we are all working closely together to prepare for it. For more detailed information, please go to www.six-telekurs-roadshow.com.
Verfasst von Rolotec AG um 08:12
16.09.2009
Napoleons Scheitern als Vorbild für Börsen-Visualisierung
Was für ein Titel ;-) Nun, ein Berufskollege ist schuld. Er erkundigte sich nach dem Grund unserer Visualisierung von Börseninformationen. Die gängigen Tabellen- und Listendarstellungen seien doch weltweit etabliert, meinte er. Das stimmt durchaus. Visualisierungen ermöglichen aber einen deutlich umfassenderen und schnelleren Überblick, erleichern den Informationszugang und dienen damit als verlässlicher Ausgangspunkt für Detailsuchen (in Texten, Listen und Tabellen).
Wie im Beitrag "Visualisierung hat eine lange Tradition" geschrieben, wird der Nutzen augenscheinlich, wenn man Charles Joseph Minards 1869 erstellte Visualisierung von Napoleons Russlandfeldzug nimmt. Neben dem offensichtlichen Gesamtdesaster werden auf verständliche Art und Weise auch Informationen zu Geographie, Temperaturen, Truppenbewegungen etc. wahrgenommen.
(Für Grossansicht aufs Bild klicken; Bildquelle: York University)
Verfasst von Rolotec AG um 10:33
14.09.2009
Warum scheitern Corporate Blogs (und Twitter)?
... fragt ein Leser? Nun, es gibt mittlerweile unendlich viele Ratgeber, wie Unternehmens-Blogs oder -Twitter-Accounts aufzusetzen, welche Sicherheitsaspekte zu beachten und wie Marketingstrategien zu adaptieren sind. Praktisch nie aber wird erwähnt, dass die schönsten Strategien und Applikationen nichts nützen, wenn die inhaltliche Substanz und Ausdauer fehlt. Wären Auswählen, Gewichten und Verfassen von Inhalten einfach, dann wäre Journalismus, bei dem es um ebendiese Kernkompetenzen geht, konsequenterweise ein Kinderspiel. Privat ist schnell gebloggt und getwittert. Genauso schnell verwaisen die meisten dieser Accounts denn auch wieder. Im Unternehmenseinsatz ist das heikler. Nachhaltig interessante Inhalte tragen wesentlich zu Markenführung und Image bei. Negativpropaganda in eigener Sache ist ebenso gut möglich - Beispiele gibt es genügend.
Bezüglich der Grundlagen von erfolgreichen Web 2.0- oder Social Media-Anwendungen im Unternehmenseinsatz haben wir im Februar 10 konkrete Praxistipps (s. "Die Essenz des interaktiven Marketings") publiziert:
Potenzial-Analyse
Der Einsatz von Web 2.0-Tools gilt es eingehend auf ihre Kompatibilität mit der Marketingstrategie und den daraus abgeleiteten Zielen zu analysieren. Grundsätzlich gilt zu ergänzen, dass die bis anhin verwendeten Zielgruppendefinitionen zur gezielten Ansprache mittels Massenmedien den Anforderungen nicht mehr genügen. Vielmehr hat die Segmentierung der relevanten Zielgruppen unter Berücksichtigung der Dimension „online Affinität“ zu erfolgen, um sicherzustellen, dass die angepeilten Käufergruppen auch tatsächlich mit diesen Web 2.0-Tools erreicht werden. Und noch eine generelle Feststellung: Komplexität und Dynamik der möglichen Web 2.0-Anwendungen erfordern, dass sich die Geschäftsleitung über die mögliche Tragweite des Einsatzes von Web 2.0-Tools bewusst ist und Marketing 2.0 zur Chefsache erklärt.
Ziel-Definition
Trial and Error macht im Internet Sinn. Web 2.0 und Marketing 2.0 sind aber mittlerweile so etabliert, dass diese Vorgehensweise nicht mehr zu empfehlen ist. Spott und Hohn ergiessen sich in der virtuellen Welt deutlich schneller über ungeschickt agierende Marketingabteilungen als im Offline-Geschehen. Wir erachten es deshalb als unumgänglich, konkrete Ziele für die Marketing 2.0-Vorhaben zu setzen, darauf die Weiterentwicklung und -planung zu basieren und die Ziele nach Inbetriebnahme der Lösungen auch zu kontrollieren. Drei mögliche Ziele unter Hunderten könnten lauten:
Tool-Evaluation
- Der Webseiten-Traffic soll nach 3 Monaten Einführungszeit monatlich um 5 Prozent zunehmen.
- Die durchschnittliche Verweildauer auf der Website soll bis in sechs Monaten auf mindestens 2 Minuten angehoben werden.
- Nach 12 Monaten Einführungszeit werden monatlich 10 qualifizierte Leads erwartet.
Wenn Geschäftsleitungsmitglieder schon beim Wort „Weblog“ die Stirnen in Falten legen, macht es wenig Sinn, einen Auftritt in Second Life vorzuschlagen. Je nach Strategie, Zielen und vor allem auch Unternehmenskultur – Marketing 2.0 bedingt immer auch Change Management! – sind individuell passende Tools zu evaluieren. Grösstmehrheitlich werden Weblogs oder Wikis für Internet, Intranet oder Extranet gewählt werden. Gelegentlich machen auch offene oder geschlossene Social Networks Sinn. Die wenigsten Unternehmen werden sich von Beginn weg mit viralem Marketing oder mit RSS-Feed-Werbung auseinandersetzen – ausser, sie kooperieren mit externen Agenturen. Letzteres empfehlen wir aber nicht, da die Durchbrechung des klassischen Sender-/Empfänger-Kommunikationsmodells immer auch mit einem Kontrollverlust einhergeht. Es ist sicherlich besser, wenn sich Unternehmen die Marketing- und Web 2.0-Kompetenz selber aufbauen und sich nicht externen Stellen ausliefern.
Risiko-Bewusstsein
Auch im Internet gelten Gesetze und es existiert kriminelle Energie. Ausserdem ist es relativ einfach, sich mit ungeschickten Kommunikationsmassnahmen ins virtuelle Abseits zu stellen. Im besten Fall ist man wie BMW nach einigermassen stümperhaftem Suchmaschinenmarketing lediglich kurzzeitig Weg vom Fenster – respektive aus dem Google-Index –, im schlechtesten Fall ziehen ungelenke Aktionen massive Geschäftsschädigungen wie beim Klingeltonanbieter Jamba nach sich: Als die Blogosphäre festgestellt hatte, dass Jamba-Mitarbeitende unter Pseudonymen die eigenen Produkte lobten, donnerte eine virtuelle Schmählawine auf das Unternehmen ein, die noch heute Nachwirkungen zeitigt. Generell unterschätzt werden auch immaterialgüterrechtliche Belange. Für Marketing 2.0-Anwendungen zuständige Mitarbeitende ohne entsprechende Ausbildungen verwenden nicht selten ungefragt Personenbilder oder copyrightgeschützte Inhalte ohne entsprechende Abklärungen. Insbesondere in Deutschland und Österreich haben sich Juristen auf solche Belange – respektive auf Abmahnungen – spezialisiert. Generell ist festzustellen, dass im Bereich des Immaterialgüterrechtes ungleich grössere Toleranz gegenüber privaten Anwendern (zum Beispiel Bloggern oder Video-Produzenten) herrscht, als gegenüber Corporate Bloggern & Co. Letztere müssen besondere Vorsicht walten lassen. Was die eingangs erwähnte kriminelle Energie betrifft, sind Internetbetrug (zum Beispiel Nigeria-Connection), Phishing, Virenattacken oder Spionageangriffe hinlänglich bekannt. Es ist ein absolutes Muss, dass sich Unternehmen diesbezüglich weitreichende Gedanken machen und die Resultate bevorzugt auch in Form von verbindlichen Richtlinien für die (angestellten) Web 2.0-Anwender festhält.
Personal-Schulung
Es gibt nichts langweiligeres, als schlecht geschriebene Corporate Blogs, Wikis oder andere Web 2.0-Anwendungen. Ein Unternehmen kann sich äusserst schnell einen Imageschaden einhandeln, wenn Marketing 2.0 nicht von entsprechend befähigten Mitarbeitenden betrieben wird. Werden die Anwendungen vor allem für internes Marketing im Intranetbereich (zum Beispiel für Diskussionen unter Technikern und Vertrieb, etc.) eingesetzt, ist der Mitarbeiter-Know-how-Faktor sehr viel weniger wichtig als bei Anwendungen im öffentlichen Bereich. Nichtsdestotrotz braucht auch internes Marketing 2.0 Aufmerksamkeit, Kompetenz und entsprechende Ressourcen – wenn nicht, steht von Vornherein mit allergrösster Sicherheit fest, dass die Anwendungen kaum genutzt würden.
Pilot-Anwendungen
Im Sinne der bisher beschriebenen Handlungsempfehlungen liegt auf der Hand, dass strategie- und zielkonforme Anwendungen ausgiebig getestet werden müssen. Aus eigener Erfahrung ist hierfür ein möglichst heterogener Teilnehmerkreis zu wählen, der die künftigen Ziel- und Anwendergruppen gut repräsentiert oder zumindest simuliert. Bei Tests erkennen die zuständigen Mitarbeitenden, die teilnehmenden (künftigen) Konsumenten und die zuständigen Verantwortlichen in aller Regel viel Optimierungspotenzial – was als angenehmer Nebeneffekt die gefühlte Toleranz gegenüber diesen neuen Anwendungen signifikant erhöhen kann.
Lösungs-Etappierung
Strategie- und Zielabklärungen laufen idealerweise auf einer inhaltlich breiten Linie. Nach den Testläufen kristallisieren sich Bereiche heraus, deren Implementierung sich aus Sicht von Machbarkeit, Potenzial und Interessenslage aufdrängen. Verschiedene konkrete Erfahrungen im Gruppenbereich haben klar aufgezeigt, dass die Implementierung einer möglichst umfassenden, endgültigen Lösung wenig Sinn macht. Marketing 2.0 steht auch für Dynamik und laufende Weiterentwicklung. Schrittweises Implementieren, daraus lernen und weiterentwickeln ist Grundlage der möglichen Erfolgsgeschichte. Externe Beratungsunternehmen, die das Gegenteil behaupten, dürfen unseres Erachtens durchaus sehr kritisch hinterfragt werden.
Mitarbeiter-Einbezug
Wird hauptsächlich internes Marketing 2.0 betrieben, müssen die tangierten Mitarbeitenden zwingend, eingehend instruiert und geschult (E-Learning drängt sich in dem Zusammenhang auf) werden. Weiter ist stetige, kommunikative Begleitung unumgänglich, um Interesse, Akzeptanz und Interaktion erzeugen zu können. Unter anderem geht es um freiwilliges Preisgeben von Wissen – was häufig mit dem Gefühl des Machtverlustes einhergeht. Mentale Blockaden können nur aufgebrochen werden, wenn die Mitarbeitenden über Sinn, Zweck, Erwartungen, Chancen und Gefahren der Anwendungen informiert wurden und die Usability sehr gut ist. Komplizierte Anwendungen haben keine Chance auf Breitenwirkung. Werden die Marketing 2.0-Anwendungen hauptsächlich für externe Kommunikation und Interaktion eingesetzt, hat dieser Punkt der Instruktion und Information der Belegschaft nach wie vor volle Gültigkeit: Die Mitarbeitenden müssen strategie- und zielkonform Auskunft geben können, wenn sie von Aussenstehenden auf die Marketing 2.0-Anwendungen angesprochen werden.
Zielgruppen-Kommunikation
Dieser Punkt könnte von der Bedeutung her gesehen auch der erste sein. Kommunikation und Interaktion mit den Zielgruppen (intern, extern oder gemischt) sind absolut zentral. Ohne entsprechendes Engagement der zuständigen Manager und Mitarbeitenden kann sich kein Erfolg einstellen. Marketing 2.0 basiert auf Interaktion. Wenn User-Anregungen, -Fragen oder was auch immer nicht prompt, authentisch, transparent und kompetent bearbeitet und beantwortet werden, verpufft der ganze Marketing 2.0-Effekt, respektive kann sich sehr schnell eine Imageproblematik ausbilden. Unter diesem Gesichtspunkt verdeutlicht sich vorgängig formulierte Forderung nach ausreichend viel und kompetentem Personal.
Ziel-Überprüfung
Nichts ist für die Ewigkeit und im Internet wäre die Ewigkeit sowieso endlich und kurz. Das Internet als massentaugliche Plattform gibt es seit wenigen Jahren. Und trotzdem hat es sich zum Leitmedium emporgeschwungen. Diese ungeheure Dynamik setzt sich fort, weil eine riesengrosse Masse an der Weiterentwicklung mitwirkt, weil zukunftsträchtige Businessmodelle Start-ups initiieren und weil wenigstens ansatzweise das emergente Prinzip der Wisdom of Crowds zu funktionieren scheint. In diesem Kontext ist völlig klar, dass auch webbasierte Marketinglösungen eine relativ kurze Halbwertszeit besitzen. Die Wettbewerbs- und Internetentwicklung muss laufend im Auge behalten und analysiert werden. Die Zielsysteme sind entsprechend zu adjustieren und die Marketing 2.0-Massnahmen anzupassen. Wer die Kapazität oder Ressourcen für diesen laufenden Prozess nicht hat, sollte sich mit Web 2.0 nicht die Finger (oder wenigstens Kapital) verbrennen.
Wir twittern @rolotec.
Verfasst von Rolotec AG um 14:25
11.09.2009
Social Media im Bankeneinsatz
=> Weitere Artikel und Linktipps zum Thema Finance 2.0.
- Community Building
- Product Research
- Customer Service
- Marketing & Promotion
- Transparency
Verfasst von Rolotec AG um 16:51
Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht
Heute mit der ferngesteuerten Badeente für €22.90 bei getDigital.de.
(Bildquelle: getDigital.de)
=> alle Weekend-Spezials
Verfasst von Rolotec AG um 15:32
cash - 20 Jahre Innovation
... die wir gerne ehren ...
... denn schliesslich sind wir seit 10 Jahren mit dabei.
Verfasst von Rolotec AG um 10:17
10.09.2009
Nennen Sie uns bitte die "übelsten" Aktien
Rolotec visualisiert bekanntlich Indizes oder berechnet diese (neben anderen Werten wie indikative Net Asset Values von ETFs). Wie geschrieben, setzen wir die Kalkulationssoftware nun für die Berechnung eines "Good Index" und eines "Bad Index" ein. Die Aktienauswahl überlassen wir den Usern.
Nachdem die Titel für den "Good Index" bestimmt sind und die Entwicklungsarbeiten auf Hochtouren laufen, geht es nun an die Auswahl für den "Bad Index". Nennen Sie uns doch bitte diejenigen börsenkotierten Unternehmen, die sich Ihres Erachtens besonders unethisch, unökologisch oder nicht nachaltig verhalten. Wir werden die meistgenannten 15 Aktien publizieren.
Verfasst von Rolotec AG um 13:52
08.09.2009
Re-Blogging: "1000 Dollar: Ein goldiger Moment ..."
Am 13.3.2008 haben wir unter "1000 Dollar: Ein goldiger Moment ..." gebloggt:"... je nach Anlagestrategie. "Goldpreis knackt 1000-Dollar-Marke", schreibt Spiegel Online. Wer sich für laufende Notierungen, Analysen und News zum Thema interessiert, findet bei Kitco ein Eldorado."Heute lautet die Spiegel-Schlagzeile: "Angst vor Inflation - Goldpreis knackt die 1000-Dollar-Marke".
(Bildquelle: Kitco)
Verfasst von Rolotec AG um 14:20
07.09.2009
Internet-Manifest
In verschiedenen Beiträgen (z.B. "Der K(r)ampf der Medien" oder "The New York Times setzt konsequent auf Web 2.0") wurde im Roloblog auf das keinesfalls friktionsfreie Nebeneinander von Online- und Offline-Medien hingewiesen. Deutsche Journalisten und Blogger haben nun das "Internet-Manifest" veröffentlicht. Die Welt Online schreibt dazu im Artikel "Online-Experten veröffentlichen 'Internet-Manifest":"Prominente Journalisten und Online-Experten haben ein "Internet-Manifest" veröffentlicht. Mit "17 Behauptungen" wollen die Autoren den Journalismus im digitalen Zeitalter erklären. Die Thesen sind offenbar auch eine Antwort auf die Pläne von großen Medienunternehmen und Politikern. (...)
Die 17 relativ allgemein gehaltenen Thesen lesen sich wie eine Zusammenfassung dessen, was viele der Autoren in den letzten Monaten wiederholt geäußert hatten. So wird unter anderem gefordert, dass Medien „ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen“ müssten, anstatt sie zu ignorieren. Zudem entlarve das Internet "gleichförmige Massenware". Wer auf Dauer ein Publikum gewinnen wolle, müsse "herausragend" und "glaubwürdig" sein."
Verfasst von Rolotec AG um 17:22
04.09.2009
Der Hauptnachteil von Corporate Twitter ...
... man bloggt weniger. In aller Kürze ein Link empfohlen, ein interessanter Beitrag retweeted oder neue Tweeps begrüsst. Ruckzuck, öffentlich und grösstmehrheitlich unverbindlich. Eine von Twitter's Hauptstärken (s. auch frühere Beiträge) liegt zweifelsohne in der Unmittelbarkeit. Bei einem coporate Blog ist das anders. Regelmässige Leser gewinnen nur Inhalte mit einem Mindestmass an qualitativer und quantitativer Substanz. Gegenüber Twitter zweifelsohne ein Mehraufwand. Die passende Mischung muss wohl gefunden werden: Twitter für den Moment und die Kontaktpflege, Blogging für Unternehmensnachrichten und Hintergrundberichterstattung.
Wir twittern @Rolotec.
Verfasst von Rolotec AG um 09:58
02.09.2009
Internet: Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium
Internet hat sich etabliert und hat das Fernsehen als Leitmedium abgelöst. Die Entwicklung von den belächelten Programmierfreaks in Garagen hin zum allseits akzeptierten und ökonomisch wichtigen World Wide Web ging rasend schnell.
Das Internet feiert demnächst sein 40jähriges Jubiläum. Der Ursprung liegt in der vom US-Verteidigungsministerium initiierten Verbindung von vier örtlich getrennten Grossrechnern am 29. Oktober 1969 (s. auch "40 Jahre Internet, 20 Jahre www"). Obwohl drei Jahre später erst ein gutes Dutzend Rechner miteinander verbunden waren, wurde damals schon das erste E-Mail-Programm entwickelt. Bis heute ist die elektronische Post die erfolgreichste Internet-Anwendung überhaupt. Ein wichtiger Schritt folgte 1984 mit der Lancierung des Domain-Namen-Systems. Ein Jahr später wurde mit „nordu.net“ die erste Domain registriert. Ende März dieses Jahres waren es weltweit übrigens 183 Millionen registrierte Domains, respektive Internet-Adressen.
Die Grundlage solch spektakulärer Steigerungsraten war die Erfindung des World Wide Web (WWW) durch Tim Berners-Lee. Es ging darum, die auf Internet-Computern gespeicherten Dokumente mittels Hyperlinks zu vernetzen und möglichst einfach austauschbar zu machen. Das World Wide Web ist folglich kein Synonym für Internet, sondern – wie E-Mail ebenfalls – eine Anwendung davon. Um die verlinkten Texte und Dokumente anzeigen und von einen zum anderen surfen zu können, brauchte es einen Web-Browser. Die Ur-Version wurde ebenfalls von Tim Berners-Lee programmiert. 1991 wurde das World Wide Web freigegeben. Dann ging es Schlag auf Schlag: 1995 waren 6,6 Millionen Rechner vernetzt, fünf Jahre später 93 Millionen, 2005 waren es 318 Millionen und heute hängen 625 Millionen Computer am Netz.
Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre beschreiben Insider als atemberaubend dynamisch. Die anfänglichen Programmierhilfen waren instabil und unzureichend. Deshalb musste der grosse Teil der Webseiten selber programmiert werden. Ausserdem waren Speicherplatz und Verbindungsleitungen so knapp und teuer, dass die Sites auf möglichst „schlank“ getrimmt werden mussten. Webseiten-Programmierung war eine Arbeit für Freaks. Es wurde programmiert, getestet, korrigiert, wieder getestet, wieder korrigiert – manchmal die ganze Nacht lang, bis die jeweilige Site zufriedenstellend lief. Der Unterschied der Anfangszeit der kommerziellen Internetnutzung zu heutigen Verhältnissen wird unter anderem durch die Providerkosten repräsentiert: Für eine 1-Megabyte-Leitung zahlte man Ende der 90er Jahre Tausende Franken pro Monat und je nach dem mussten sogar Baggerarbeiten für das Verlegen neuer Leitungen mitfinanziert werden. Der Privatanwender kriegt solche Netzleistung heute für monatlich deutlich unter einhundert Franken frei Haus geliefert.
Neben ungleich umfassenderen grafischen Möglichkeiten, Open Source-Lösungen, neuen Programmiersprachen und technischen Rafinessen wie AJAX (asynchrones Laden einzelner Webseitenbestandteile) gilt die Veränderung weg vom Konsum-Web, hin zum Interkations-Web als wichtigste Veränderung. Früher offerierten wenig Anbieter Inhalte, welch die User entweder mochten oder nicht. Die Inhalte wurden selten aktualisiert und Interaktionsmöglichkeiten beschränkten sich auf E-Mails oder Telefonate an die Webmaster. Heute sind aus den Usern ‚Prosumer‘ geworden. Sie produzieren und konsumieren Inhalte. Dies ganz im Sinne des Web-Erfinders Tim Bernes-Lee. Er hielt das Web immer mehr für eine soziale, denn eine technische Erfindung. Er habe das Web für einen sozialen Zweck entwickelt. Damit die Zusammenarbeit verbessert werde und nicht als technisches Spielzeug.
Wenn nicht Spielzeug-, denn zumindest Spiel-Charakter hat das Web mittlerweile aber auch angenommen. Nicht nur wegen populären und inhaltlich teilweise sinnentleerten Anwendungen wie Facebook oder Twitter. Selber eine Webseite zu bauen, ist heute ein Kinderspiel. Falls die Website aber einem kommerziellen Nutzen dienen soll, sind Verantwortliche gut beraten, Spezialisten zu konsultieren. Man weiss, dass sich der durchschnittliche User für den Ersteindruck einer Webseite nur ein, zwei Augenaufschläge lang Zeit nimmt. Genügt die Seite bezüglich Optik oder Usability nicht, ist der potenzielle Kunde weg und in den meisten Fällen für immer in den Weiten des Cyberspace verloren.
Und wie geht es weiter? Web-Erfinder Tim Berners-Lee ist überzeugt: „Das Internet ist bei Weitem noch nicht fertig.“ Laut dem Pew Internet & American Life Project und der Elon Universität werden bis zum Jahr 2020 mobile Geräte die wichtigsten Zugangsgeräte zum Internet sein. Neben der semantischen Entwicklung – unter anderem lernen Suchmaschinen bei Zahlen zu unterscheiden, ob es sich um Summen, Postleitzahlen, Datumsbezeichnungen, Preise etc. handelt – gilt auch die fortschreitende Verschmelzung zwischen beruflicher und privater Anwendung sowie zwischen physischer und virtueller Realität als gesichert. Microsoft-Gründer Bill Gates ist überzeugt, dass Informationstechnologie und unternehmerische Aktivität untrennbar verknüpft sein werden. Keiner könne künftig über das Eine reden, ohne auch das Andere zu erwähnen. Intel-Mitbegründer Andrew Stephen Grove schliesslich meint: „Ich wurde früher schon mit der Aussage zitiert, dass in Zukunft alle Unternehmen Internet-Unternehmen sein werden. Ich glaube noch immer daran. Mehr denn je zuvor.“
Verfasst von Rolotec AG um 10:15