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Gartner will Hoffnung machen. Im 4. Quartal 2023 erwartet der Marktanalyst eine Erholung des PC-Markts. Erstmal muss für die letzten drei Monate des Jahres aber ein erneutes Schrumpfen der Lieferungen vermeldet werden. Im 3. Quartal wurden laut Gartner 9% weniger PCs ausgeliefert als noch im Vorjahreszeitraum. Auch die Konkurrenten von IDC sehen einen Rückgang des Volumens um 7,6%, sie zählen noch 68,2 Millionen Stück.
64,3 Millionen PCs wurden laut Gartner ausgeliefert. Es ist demnach das 8. Quartal in Folge, in dem das Volumen kleiner wird.
"Es gibt Anzeichen dafür, dass der Rückgang des PC-Marktes endlich die Talsohle erreicht hat", sagt Gartner-Analyst Mikako Kitagawa laut einer Mitteilung. "Der Markt für Geschäfts-PCs ist bereit für den nächsten Austauschzyklus, der durch die Windows-11-Upgrades vorangetrieben wird", so Kitagawa.
"Die PC-Branche befindet sich auf einem langsamen Erholungspfad, da der Aktualisierungszyklus der Geräte und das Ende des Supports für Windows 10 die Verkäufe in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 und darüber hinaus ankurbeln werden. In der Zwischenzeit wird die PC-Branche leider weiter leiden", sagte IDC-Forscher Jitesh Ubrani.
Auf den vorderen Rängen der PC-Hersteller tat sich wenig: Lenovo findet sich mit über 16 Millionen ausgelieferten PCs nach wie vor vor HP und Dell. HP hat im letzten Quartal 13,5 Millionen Geräte ausgeliefert, konnte aber als einziger Hersteller im Vergleich zum Vorjahr zulegen, während Lenovo 4,4% weniger lieferte. Dell auf Platz 3 versandte noch 10,3 Millionen PCs, 14,2% weniger als im 3. Quartal 2022.
Noch stärker geschrumpft ist nur das Volumen von Apple. Der Konzern konnte fast ein Viertel weniger PCs ausliefern als im Vorjahr und kam noch auf 6,3 Millionen Stück.