Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03390.jsonl.gz/1260

|Englische Serenade|

Sonntag, 17. Juni 2007 | 11.00 | St. Charles Hall Meggen
In Henry Purcells Musik äussert sich eine seltsam dunkle, schwermütige Lyrik neben einer bisweilen grell realistischen Dramatik, findet sich Subjektives neben Monumentalem. Der komplexe Reichtum seiner Gedanken hat dazu geführt, in ihm einen Geist von shakespearischer Universalität zu sehen.
Benjamin Britten aus dem kleinen Ort Lowestoft im englischen Suffolk begann schon mit neun Jahren Musik zu schreiben; während seiner Schulzeit erhielt er Kompositionsunterricht bei Frank Bridge. Am Royal College of Music setzte er seine Studien fort. Britten gilt vor allem als Opernkomponist und als Schöpfer von Orchester- und Vokalwerken; doch hat er sein Leben lang auch Kammermusik geschrieben. Die Mehrzahl dieser Stücke war für seine Freunde gedacht.
Matthew Locke ist ein englischer Komponist der Barockzeit. Nachdem er lange Zeit in seiner Geburtsstadt im Kirchenchor unter Edward Gibbons, dem Bruder von Orlando Gibbons mitgesungen hatte, studierte er Musik bei William Wake. 1648 unternahm er eine Reise in die Niederlande und wurde 1661 Hofkomponist des Königs Charles II und bald Organist der Königin. Er schrieb in dieser Zeit viele Schauspielmusiken und Masques, z. B. Thomas Shadewells „Psyche“ (1673), die auch ein Anwärter auf die Bezeichnung „erste Oper Englands“ ist.
Chamber Soloists Lucerne