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- US-Präsident Joe Biden hat mehrere Entscheide zur Migrationspolitik gefällt.
- Er unterzeichnete drei Verordnungen – und machte umstrittene Anordnungen seines Vorgängers Donald Trump rückgängig.
- Unter anderem will Biden Migrantenfamilien wieder vereinen, die an der Grenze zu Mexiko getrennt wurden.
«Wir werden daran arbeiten, die moralische und nationale
Schande der vorherigen Regierung ungeschehen zu machen, die
buchstäblich – nicht im übertragenen Sinne – Kinder aus den
Armen ihrer Familien gerissen hat», so Biden.
Menschlichkeit vor Grenzsicherung
Biden setzte eine Arbeitsgruppe zur Zusammenführung für an der mexikanischen Grenze getrennten Migrantenfamilien ein. «Die Sicherung unserer Grenzen erfordert nicht, dass wir die Menschlichkeit derjenigen ignorieren, die versuchen, sie zu überqueren», heisst es in dem Papier.
Er ordnete weiter eine Überprüfung des vom Trump eingesetzten «Migrant Protection Protocols» (MPP) an, das 65'000 Asylsuchende in Mexiko auf ihre Anhörungen in den USA warten lässt. Auch soll die Einbürgerung von in den USA lebenden Migranten erleichtert werden. Die Regierung kündigte die Überprüfung von weitere Regelungen an, die Hürden für legale Migration geschaffen hätten.