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12.01.2017, 15:50 Uhr
Im Sommer 2015 wurde das IT-Projekt ASALneu abgebrochen. Die Probleme bei der Erneuerung des Auszahlungssystems der Arbeitslosenversicherung waren zu gross geworden. Immerhin ist beim Abbruch der Übung alles rund gelaufen.
Im Sommer 2015 wurde das IT-Projekt ASALneu ##{"type":"__invalid__InterRed::Userlink","linktype":"e","linkoffset":0,"ziel_ba_name":"","bid":0,"cid":0,"extern":"http:\/\/www.computerworld.ch\/news\/it-branche\/artikel\/alv-taggelder-muessen-weiter-mit-20-jaehrigem-system-ausgezahlt-werden-ein-migrationsprojekt-floppt\/","fragment":"","t3uid":0,"page":0,"text":"abgebrochen","target":"_top","alias":"","_match":"","_custom_params":[]}#!. Die Probleme bei der Erneuerung des Auszahlungssystems der Arbeitslosenversicherung waren zu gross geworden. Immerhin ist beim Abbruch der Übung alles rund gelaufen. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Den Entscheid der Aufsichtskommission für den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung, das Projekt abzubrechen, hält sie für nachvollziehbar. Positiv hebt die EFK in ihrem Bericht hervor, dass die Firma CSC Switzerland GmbH, die das neue System htte entwickeln sollen, auch nach dem Projektabbruch den Betrieb des bestehenden Systems sicherstellt. Der Schaden, soweit er sich heute überhaupt beziffern lässt, beläuft sich auf 350'000 Franken. Er dürfte jedoch grösser ausfallen, wenn bereits gelieferte Elemente in einem künftigen System nicht wiederverwendet werden können. Ein solches soll nun in einem Projekt ASALfutur erarbeitet werden. Die EFK hält die angestrebte Neuausrichtung für zielführend. Sie empfiehlt der Ausgleichsstelle Arbeitslosenversicherung aber, zuvor mit einer neuen Geschäftsarchitektur Anforderungen und Prozesse zu vereinfachen. Die Empfehlungen aus früheren Überprüfungen wurden gemäss dem Bericht umgesetzt. Als Gründe für den Projektabbruch von ASALneu waren 2015 technische und terminliche Schwierigkeiten genannt worden. Die ursprünglichen Projektziele konnten daher nicht mehr erreicht werden. Der Bund und die Firma CSC zogen mit einer aussergerichtlichen Einigung einen Schlussstrich unter das gescheiterte Projekt.