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Als Teenager kam Lathan Suntharalingam mit seiner Familie als Asylsuchender aus Sri Lanka in die Schweiz. Seither hat er einen steilen Weg zurück gelegt. Er hat Intensivpfleger gelernt und arbeitet im Kantonsspital Luzern, er hat Sozialarbeit studiert und jetzt zusätzlich auch Wirtschaft und Recht. Er hat eine Familie mit drei Kindern, und er spielt seit bald zehn Jahren auf dem politischen Parkett mit.
Seine Wahl ins Parlament sei für andere Migranten ein wichtiges Signal dafür gewesen, dass ein Secondo in der Politik etwas erreichen könne, erklärt Lathan Suntharalingam gegenüber SRF.
Während er zu Beginn von einem Sympathiebonus als Secondo profitiert habe, seien seine Wiederwahlen aber Zeichen dafür gewesen, dass seine Arbeit respektiert werde.
Er habe auch in seiner Partei, der SP, eine grössere Sensibilität für Anliegen von Migrantinnen und Migranten bewirken können. Heute gibt es auch in anderen Parteien Secondos und Secondas . Er allerdings spüre eine gewisse Resignation, weil sich in den letzten Jahren immer mehr die Hardliner in der Migrations- und Asyldiskussion durchsetzten. In Zukunft will Lathan Suntharalingam mehr Zeit für seine Familie haben.