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IGW
ausgeschriebener Name: Institut für gemeindeorientierte Weiterbildung
älterer Name: Institut für Gemeindebau und Weltmission IGW
IGW wurde im Jahr 1991 als evangelikale theologische Ausbildungsstätte unter der Bezeichnung „Institut für Gemeindebau und Weltmission“ eingerichtet von Heinz Strupler (geb. 1945), der zuvor bereits Newlife (1973) und ICF (1990) begründet hatte. Der Name der Schule nahm Bezug auf die in den Neunzigerjahren trendige Gemeindeaufbau-Bewegung (Church Growth Movement), deren Ideen für das IGW in der Anfangszeit prägend waren. Erster Studienstandort war Zürich.
Im Jahr 1993 kam Bern als zweiter Studienstandort dazu. Seit 1998 werden die Ausbildungen auch im Fernstudium angeboten. Im Jahr 2003 wurde der Studienstandort Olten etabliert, ausserdem wurde in Essen IGW Deutschland begründet.
2002 wurde Fritz Peyer-Müller Rektor von IGW, im Jahr 2016 folgte ihm Michael Girgis (geb. 1970) nach, der das Rektorat von IGW auch heute noch innehat.
In den 2010er Jahren wurde die Abkürzung IGW umgedeutet zu „Institut für gemeindeorientierte Weiterbildung“.
IGW vertritt einen evangelikalen Glauben und bezieht sich auf das Glaubensbekenntnis der Europäischen Evangelischen Allianz und auf die Lausanner Verpflichtung.
IGW bietet verschiedene theologische Studiengänge an.
Betont wird der duale Weg der Verbindung von Theorie und Praxis. Alle Lehrenden entstammen der Praxis.
IGW arbeitet bewusst kostensparend, indem etwa Räume von Kirchen und Gemeinden genutzt werden.
Die Finanzen von IGW stammen aus den Kursgebühren und aus Spenden.
Insgesamt haben bisher rund 800 Studierende eine Ausbildung bei IGW absolviert.