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Shai Maestro
Dieses Album ist ein ganz besonderes für mich. Wir haben den unglaublichen Trompeter Philip Dizack in unsere Familie aufgenommen, und das hat uns unendlich viele neue Möglichkeiten eröffnet, sowohl auf der Kompositions- als auch auf der Performance-Seite. Philip, Jorge Roeder und Ofri Nehemya haben sich bei diesem Album wirklich selbst übertroffen und das Ergebnis ist etwas, auf das ich sehr stolz bin. Es war mir eine Ehre und ein Privileg, wieder einmal mit Manfred Eicher zusammenzuarbeiten, dessen Einfluss nicht nur während der Aufnahmen, sondern auch während des Komponierens und Schreibens der neuen Songs zu spüren war, was mindestens ein Jahr dauerte. (Shai Maestro)
CD: 25.-
Vö : 29.1.2021 ▴
Sonny Rollins
Die Zusammenstellung umfasst neue Interviews mit Rollins und den niederländischen Sidemen Han Bennink und Ruud Jacobs, umfassende Liner Notes des Rollins-Biographen Aidan Levy, einen Essay des Journalisten und Forschers Frank Jochemsen sowie seltene, bisher ungesehene Fotografien.
In einem neuen Interview mit Feldman, das dem Set beiliegt, sagt der 89-jährige Rollins: "Ich bin so froh, dass Resonance es herausbringt, weil es wirklich eine Musik repräsentiert, die keine Gefangenen nimmt. Das ist eine Art von Musik, die ich zu dieser Zeit gemacht habe; das war damals eine Art Sonny Rollins - ein Wham-bam-than-you-ma'am-Ansatz. Es lag sehr an mir. Und ich liebte es und ich liebte es, mit diesen Jungs zu spielen."
Die Musik, die auf dem Resonance-Album zu hören ist, stammt aus einer wenig dokumentierten Periode in Rollins' Karriere. Das Album "Impulse!" des Musikers aus dem Jahr 1966, East Broadway Run Down, war sein letztes Aufnahmedatum vor einer Studiopause, die bis 1972 dauerte. Im Jahr 1969 begann er, in Anlehnung an einen gefeierten öffentlichen Abgang ein Jahrzehnt zuvor, ein zweijähriges Sabbatical von Live-Auftritten.
Während seines kurzen, aber arbeitsreichen Aufenthalts 1967 in den Niederlanden wurde der Saxophonist von zwei der besten jungen Spieler des Landes unterstützt, dem Bassisten Ruud Jacobs und dem Schlagzeuger Han Bennink. Gemeinsam hatten die beiden amerikanische Jazzmusiker wie Johnny Griffin, Ben Webster, Wes Montgomery und Clark Terry begleitet, um nur einige zu nennen. Jacobs war ein gefeierter straight-ahead-Begleiter, während Bennink sich einen Ruf als avantgardistischer Löwe erworben hatte, nachdem er beim Last Date von 1964 Eric Dolphy unterstützt hatte.
2 CDs: 32.-
Vö : 23.12.2020 ▴
Aki Takase; Christian Weber; Michael Griener;
Ich liebe das Klaviertrio», sagt die Pianistin Takase mit derselben Präzision, die ihr Spiel prägt. «Aber nicht die alte Idee, bei der die Pianistin die Königin ist und Bassist und Schlagzeuger nur Nebenfiguren.»
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Tatsächlich stehen beim Trio AUGE alle drei im Fokus: Der Bassist Christian Weber und der Schlagzeuger Michael Griener zählen zu den eigensinnigsten Virtuosen ihres Instrumentes. Auf Intakt haben Sie mit dem New Yorker Saxophonisten Ellery Eskelyn brilliante Alben vorgelegt. Christian Weber spielte Alben ein mit Olvier Lake. Michael Griener wirkt als Mitglied der Band Die Enttäuschung und Monks Casino mit Alexander von Schlippenbach. Die Pianistin Aki Takase hat im Laufe von fast vier Jahrzehnten immer für frische Impulse gesorgt, sei es im Duo mit David Murray oder Louis Sclavis oder mit ihrer Solo Aufnahmen «My Ellington» oder «Hokusai».
Der Chicagoer Journalist Peter Margasak schreibt zur Trio Aufnahme: «Die Musik auf dem Debütalbum des Kollektivtrios Auge ist weit offen, der Blick ungetrübt, als wäre alles möglich. Die Musiker*innen bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen. Freie Improvisation klingt selten so überzeugend, selten sind Rhythmus und Harmonie so kunstfertig ausbalanciert.»
CD: 29.-
Vö : 16.1.2021
Keith Jarrett
Das vorliegende Doppelalbum dokumentiert das Solokonzert des Pianisten in der Béla Bartók National Concert Hall in Budapest und ist nach dem vielbeachteten Konzert in München (Munich 2016, ECM 2667-68) die zweite Liveaufnahme aus seiner Europatournee von 2016. Jarrett, dessen familiäre Wurzeln bis nach Ungarn zurückreichen, betrachtete das Konzert in Budapest als eine Art „Heimkehr“ - ein Umstand, der seine Kreativität an diesem Abend besonders beflügelt haben mag. Während Jarretts frühe Solokonzerte im Laufe eines Abends einen großen musikalischen Bogen spannen, sind seine jüngeren Konzerte von eher suitenartigem Charakter geprägt. Seien es subtil gesponnene Tongebilde, polyrhythmische Studien, Bluesanklänge oder die Standards, die er als Zugaben spielt – das Budapester Konzert verdeutlicht einmal mehr die schier grenzenlose Spiellust und stilistische Bandbreite des Pianisten und seine einzigartige Fähigkeit, aus dem Moment zu schöpfen.
2 CDs: 35.- / 30.10.2020
2 LPs : 45.- / 29.01.2021
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Billie Holiday
Der Soundtrack zum packenden Dokumentarfilm "Billie" (Kinostart 24.12) , der mit seltenem Archivmaterial und Interviews das dramatische Leben von Billie Holiday nacherzählt.
"Billie" entstand unter der Regie von James Erskine, auf dessen Konto unter anderem die Emmy-nominierte BBC-Dokumentation "The Human Face" geht. "Billie" erkundet Leben und die Karriere der legendären Sängerin auf der Basis von rarem Filmmaterial (zum Teil erstmals koloriert) und Interviews mit Künstlerkollegen wie Charles Mingus, Tony Bennett und Count Basie, sowie mit Holiday's Stiefeltern, Lebenspartnern, Schulfreunden, Gefängniskameraden, Anwälten und sogar den FBI-Agenten, die sie einmal verhaftet haben.
"Billie" kommt in Deutschland am 24. Dezember ins Kino, bereits am 13. November erscheint das Soundtrack-Album, das die wichtigsten und schvnsten Songs aus dem Werk Billie Holidays versammelt.
CD: 25.-
LP : 30.-
Vö : 13.11.2020 ▴
Diego Pinera
Rhythmik neu zu denken und traditionelle Muster, vor allem aus der lateinamerikanischen Musik, weiterzuführen, sie vor allem aber dem zeitgenössischen Jazz einzuverleiben - das ist Diego Pineras musikalische Vision. Gerade die »krummen Takte« haben es dem in Montevideo, Uruguay, geborenen Schlagzeuger angetan.
Die Kunst, diese ganz selbstverständlich klingen zu lassen, hat er bereits auf seinem Album »Despertando« gezeigt. Hier bereichert er »den Latin-Jazz mit frischen Farben und delikaten Rhythmen«, wie das Fono Forum feststellte. Mit »Odd Wisdom« geht Pinera nun einen Schritt weiter und verfeinert sein rhythmisches Konzept, zeigt sich aber auch als findiger Komponist. Er ging nach New York und traf hier auf ein All-Star-Team der dortigen Szene.
Da ist allen voran am Saxofon Donny McCaslin, der zuletzt weit über den Jazzbereich hinaus als Begleiter von David Bowie auf dessen letz-tem Album »Blackstar« Aufmerksamkeit erregte. Gitarrist Ben Monder und Scott Colley am Bass komplettieren die Band.
CD: 25.-
Vö : 29.1.2021 ▴
Götz Alsmann
Wohl kaum ein Thema wurde im Laufe der Musikgeschichte so oft besungen wie die Liebe.
Götz Alsmann widmet ihr 2020 gleich ein ganzes Album, und zwar in all ihren Facetten.
Und auch was die Musik auf »L.I.E.B.E.« angeht, so erwartet die Hörer ein facettenreiches Gesamtkunstwerk zwischen Jazz und Schlager, Rockabilly, Folk und Bossa Nova.
CD : 25.-
CD : 27.- / Limited Deluxe Edition
2 LPs: 39.- ▴
Emmet Cohen
CD: 25.-
29.1.2021 ▴
Elina Duni
Seit die albanisch-schweizerische Sängerin und der britische Gitarrist ihre Zusammenarbeit 2017 begannen, entwickelt das Programm von Elina Duni und Rob Luft mit Liedern von Liebe und Exil immer mehr Eigendynamik. Im Laufe der Zeit wurde das Duo durch hochkarätige Gäste ergänzt, wobei der Schweizer Flügelhornist Matthieu Michel und der britische Pianist / Percussionist Fred Thomas wesentliche Beiträge zum Gesamtkonzept leisten. Die Migrationskrise, die bereits auf Elinas Album Partir behandelt wurde, ist ebenso wie ökologische Belange erneut ein zentrales Thema.
Das musikalische Material hat viele Ursprünge: »Es gibt Lieder, die vergangene Einflüsse aufgreifen, wobei die Musik Albaniens und mediterrane Folklore allgegenwärtig sind. Wir wollten auch andere musikalische Wurzeln erforschen: zeitlose Jazzballaden, französisches Chanson, amerikanische Folksongs...« Das breite Spektrum der Musik reicht auf dem neuen Album von traditionellen Stücken bis hin zu Eigenkompositionen, über Lieder, die durch Frank Sinatra und Charles Aznavour berühmt gemacht wurden.
Lost Ships wurde im Februar 2020 in den Studios la Buissonne in Südfrankreich aufgenommen.
CD: 25.-
Vö : 13.11.2020 ▴
Al Alexander
Mit «Togetherness Music» liegt der britische Pianist und Komponist Alexander Hawkins ein faszinierendes musikalisches Panorama vor, eine Destillation verschiedener Traditionen und Einflüsse, welches das breite Spektrum eines aussergewöhnlichen musikalischen
Geistes widerspiegelt. Das sechsteilige Orchesterwerk, das zur Feier von Hawkins' 40. Geburtstag erscheint, ist eine Erweiterung eines Stückes, das auf den Auftrag des Dirigenten und Komponisten Aaron Holloway-Nahum für das Riot Ensemble zurückgeht. Hawkins und die Saxofon-Ikone Evan Parker, mit dem Hawkins seit über zehn Jahren musikalisch verbunden ist, treten als Solisten auf. Diese neue Fasssung des Werkes ergänzt die ursprünglichen Elemente durch zusätzliche SolistInnen und die elektronische Magie von Matthew Wright.
Während das Riot Ensemble in erster Linie für seine Aufführungen notierter zeitgenössischer klassischer Musik bekannt ist und Parker eine der Schlüsselfiguren der freien Improvisation und des Post-Coltrane'schen Jazz-Kontinuums ist, verschieben sich die Rollen in diesem Werk fliessend und schaffen eine ganz eigene Klangwelt. Verschiedene Kräfte finden in «Togetherness Music» zu einem Ganzen.
«Die Zusammenarbeit zwischen ImprovisatorInnen und klassischen Musikern kann spannungsgeladen sein – ein Zusammenprall der
Kulturen», schreibt der Musiker James Frei in den ausführlichen Linernotes. «Wenn es funktioniert, wird etwas Einzigartiges und Dazwischenliegendes möglich.» Tatsächlich: «Togetherness Music» ist ein höchst aktuelles musikalisches Werk, das in die Zukunft weist.
CD: 29.-
Vö : 16.1.2021
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Joe Lovano
Das Debütalbum von Joe Lovanos Trio Tapestry war eine der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres 2019. Das musikalische Konzept des Trios - der ‘Boston Globe’ sprach von "flüsternd geäußerte Sicherheit, Lyrik und Spannung" - wird auf seinem zweiten Album Garden of Expression, einer Aufnahme, die sich durch ihren intensiven Fokus auszeichnet, auf die nächste Ebene gehoben.
Lovano, ein Saxophonist, dessen Reichweite sich durch die gesamte Geschichte des modernen Jazz und darüber hinaus erstreckt, spielt im Trio Tapestry mit außergewöhnlicher Sensibilität. Und die Musik, die er für diese Gruppe schreibt – zart melodisch oder deklamatorisch, harmonisch offen, rhythmisch frei und spirituell anregend – regt seine Partner zu subtilen und differenzierten Reaktionen an. Joe beschreibt ihre Interaktion als "magisch".
Carmen Castaldis raumbewusste Herangehensweise an das Schlagzeugspiel verfeinert ein improvisatorisches Verständnis, das er und Lovano seit den 1970er Jahren teilen. Das Trio ist auch ein wunderbarer Kontext für Marilyn Crispells Soli, Gegenmelodien und improvisatorische Verzierungen, ihr Gefühl für Klangfarben verhilft dem kammermusikalischen Charakter der Gruppe zur Blüte.
Die Details der Musik sind in dieser Aufnahme, die in der sehr direkten Akustik des Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert wurde, wunderbar herausgearbeitet.
CD: 25.-
Vö : 29.1.2021 ▴
Dave Gisler & Jaimie Branch
Alle Kompositionen vom Dave Gilser.
Live aufgenommen am 29.November 2019 beim "Unverhörten-Festival" von Lars Dölle für SRF 2 Kultur.
CD: 29.-
Vö : 1.12.2020 ▴
Tingvall Trio
Fred Frith; Ikue Mori;
CD: 29.-
Vö : 16.1.2021 ▴
Keith Jarrett
Keith Jarretts “Sun Bear Concerts” sind ohne Zweifel eines der monumentalsten Werke, die je auf einem Tonträger dokumentiert wurden. Die ursprünglich zehn LPs der “Sun Bear Concerts”-Box (die später auf sechs CDs wiederöffentlicht wurden) enthielten Aufzeichnungen von fünf kompletten Konzerten, die der für seine Soloaufnahmen aus Bremen, Lausanne und Köln in der ganzen Welt gefeierte Pianist im November 1978 in Japan gegeben hat.
Von sämtlichen Veröffentlichungen des ECM-Labels ist die “Sun Bear Concerts”-Box nach wie vor die Produktion, die am meisten Kontroversen provozierte. Die Kritikerreaktionen reichten von ekstatischem Enthusiasmus bis zu blanker Empörung, die sich allerdings meist nur gegen den Umfang der Dokumentation richtete und gar nicht gegen die Musik selbst. Sogar dem Pianisten durchaus wohlgesonnene Kritiker machten sich angesichts des Umfangs der Box etwas besorgt Gedanken. “Die Veröffentlichung dieser Alben stellt den kühnsten Akt in Jarretts bisheriger Karriere dar, und zugleich auch einen der dreistesten des ECM-Urhebers Manfred Eicher”, urteilte Neil Tesser. “Beide waren sich sicherlich des kritischen Skeptizismus bewußt, auf den eine Box mit zehn Platten von Jarretts improvisierten Piano-Concerti stoßen würde…”
Tatsächlich haben Jarrett und Eicher daran keinen Gedanken verschwendet – und weder der Pianist noch der Produzent sahen je Anlaß, den monumentalen Umfang der “Sun Bear Concerts”-Box zu bedauern oder sich für ihn zu entschuldigen. Die Kollektion erfüllte vollkommen ihren Zweck: Erstens dokumentierte sie die beträchtlichen Entwicklungen in Jarretts Spiel seit den Konzerten in Bremen, Lausanne und Köln und zweitens illuminierte sie in einzigartiger Weise die Natur des kreativen Prozesses im Verlauf einer einzigen Konzertserie.
Die improvisatorischen Ressourcen eines Musikers waren noch nie zuvor (und auch nie danach) Gegenstand einer so erschöpfenden Musterung gewesen. Wie Jarrett einst sagte: Bei Solokonzerten kann man sich nirgends verstecken. Noch heute versetzen einen die Beständigkeit seines Einfallsreichtums und die Bandbreite seiner melodischen Phantasie in Erstaunen. Selbst die Passagen mit nachdrücklichen Ostinati, die Jarrett zwischendurch einstreut, um neue Ideen zu schöpfen, haben eine hypnotische Kraft und motivischen Wert. Im Verlauf der Tournee, die in Kioto begann und ihn über Osaka, Nagoya und Tokio nach Sapporo führte, machte Jarrett neue ereignis- und detailreiche Musik. Und jedes dieser Konzerte hatte einen unverkennbar eigenen Charakter.
“Diese Marathone bewiesen, daß Jarrett einer der größten Improvisatoren des Jazz ist”, meinte der britsche Trompeter und Jazzjournalist Ian Carr. “Er verfügt offensichtlich über einen unerschöpflichen Fluß rhythmischer und melodischer Ideen, eine der brillantesten pianistischen Techniken überhaupt und die Fähigkeit, komplexe und profunde Gefühle zu artikulieren.”
“Jarretts Konzerte sind unwiederholbar”, befand Peter Ruedi 1978 in der Schweizer Weltwoche. “Sie enthalten eine Musik, die für immer vorüber ist, wenn sie erklungen ist: ein Grund von diesem Musiker entweder nichts auf Platten festzuhalten. Oder alles. Pianistisch erscheint Jarrett auf seinem Japan-Trip noch perfekter als auf seinen früheren Solo-Einspielungen, er scheint noch mehr Wert auf Anschlagsqualitäten zu legen, über weite Strecken scheint er überhaupt nicht mehr in melodischen oder harmonischen Strukturen zu denken, sondern in Klangfeldern, die er (was freilich die unübertroffene Artistik der ECM-Piano-Aufnahmetechnik voraussetzt) mit einem Raffinement gegeneinander setzt wie es auch einer klassischen Piano-Kultur nur in extremster Perfektion möglich ist: von gerade noch um Millimeter über dem Schweigen schwebenden, aber genau ausziselierten Harfen-Arpeggios bis zu schreiendstechenden, mit fingerbrechender Expressivität endlos gezogenen Fandango-Linien. Jarretts Stil liegt im Gestus, nicht im Material. Es ist Zeit, diesen Pianisten gegen seine Epigonen zu verteidigen. Diese Produktion ist dazu das probate Mittel.”
Aufnahmen vom 05. bis 18. November 1978 in Kyoto, Tokio, Saporo und Nagoya (LP Veröffentlichung 1978)
10 LPs: 259.-
Vö : 19.2.2021 ▴
Mark Feldman
CD: 29.-
Vö : 16.1.2021 ▴
Charlie Parker
„The Savoy“ enthält Charlie Parkers bahnbrechende Bebop-Sessions aus den Jahren 1944 bis 1948. Diese historischen Aufnahmen, die anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Parker neu aufgelegt wurden, featuren zudem Jazzgrößen wie Miles Davis, Dizzy Gillespie, John Lewis, Bud Powell und Max Roach.
Nachdem „The Savoy“ bereits als 10-Zoll-LP-Sammlung veröffentlicht wurde, erscheint die Sammlung nun auch als CD Box.
CD: 25.-
Vö : 6.11.2020 ▴
Dave Brubeck
Entspannter Jazz zum Träumen - von einer Musiklegende!
Kinder-und Wiegenlieder sind nur auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Wahl für eine Legende des Jazz. Dave Brubeck, der am 6. Dezember 2020 seinen 100. Geburtstag feiern würde, hat 2011, als 91- Jähriger, jedoch genau dieses Repertoire interpretiert, und das in ungewöhnlicher Klarheit und Schönheit.
Natürlich ist Brubeck vor allen Dingen durch seinen rhythmisch vertrackten Welterfolg »Take 5« bekannt, er war aber auch ein Meister der leiseren Töne, wie diese fünfzehn bislang unveröffentlichten Perlen beweisen, die er für seine Enkel aufgenommen hat.
Der mit unzähligen Preisen ausgezeichnete Pianist transferiert die scheinbar simplen Lieder durch sein Spiel in kleine Wunderwerke, die den eingeschworenen Brubeck- und Jazzfan genauso verzaubern können wie einen unvorbereiteten Hörer – mit oder ohne lauschende Kinder!
CD: 25.-
LP : 30.-
Vö : 6.11.2020 ▴