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Die "International Association for the Study of Pain" (Internationale Schmerzgesellschaft) liefert für Schmerzen folgende Definition:
"Neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen) entstehen dann, wenn Nervengewebe – zum Beispiel durch Erkrankungen wie Diabetes mellitus – Schaden nimmt. Je nach Ursache kann diese Schädigung das periphere (entfernt liegende) oder auch das zentrale Nervensystem (ZNS) (Gehirn und Rückenmark) betreffen.
Ein typisches Beispiel für neuropathische Schmerzen aufgrund peripherer Nervenverletzungen sind die sogenannten Phantomschmerzen. Hier sind durch eine operative oder auch unfallbedingte Amputation die peripheren Nerven durchtrennt. Nervenschmerzen, deren Ursachen zentral – also im ZNS – liegen, können bei Erkrankungen wie der multiplen Sklerose (MS) oder nach einem Schlaganfall auftreten."
Dies ist nur eine sehr kurz gehaltene Definition.
Wir Betroffenen wissen alle, dass die Neuropathischen Schmerzen noch viele andere Ursachen haben können. Bei mir entwickelten sie sich nach und nach durch viele chirurgische Operationen (mit z.T. sehr langer Narkose-Dauer), ich vermute auch, durch viel zu viele Medikamente und daraus resultierenden Durchblutungsstörungen.