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Das Alterszentrum Marienheim
1924 gründete der Dorfpfarrer Josef Eggenschwiler ein Heim für betagte Frauen und Männer im heutigen Pfarreiheim unter der Leitung der Ordensschwestern von Baldegg. 1949 schenkte er das Heim dem damaligen Kultusverein, welcher unter dem Präsidium von Pfarrer Albert Kamber 1962 beschloss, einen Neubau zu erstellen, der bereits ein Jahr später eröffnet wurde. 1972 wurde aus dem Kultusverein der Gallusverein, der sich ab 1986 mit der Idee der Erweiterung und Erneuerung des Marienheims befasste, sich aber bewusst war, dass die Grösse des Vorhabens die Möglichkeiten des Vereins überstieg. 1992 entstand deshalb die „Stiftung Marienheim Wangen“, die durch den Gallusverein mit Hilfe der Einwohnergemeinde, der Bürgergemeinde, sowie der Römisch-katholischen und Reformierten Kirchgemeinden getragen wird. 1995 hob das Kloster Baldegg die Niederlassung des Ordens in Wangen wegen Schwesternmangel auf. 1995, am 4. September erfolgte der Spatenstich für den geplanten Neu- und Umbau, der im September 1999 feierlich eingeweiht werden konnte. 2009/2010 wurden 14 Heimplätze in 7 Doppelzimmer durch Umbaumassnahmen in 14 Heimplätze in Einzelzimmer umgewandelt.