Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03309.jsonl.gz/332

Bereits zum 14. Mal duellierten sich am 17. und 18. August 2019 die besten Schweizer Juniorenhandballmannschaften in Gümligen und hatten einen ersten Härtetest vor der in zwei Wochen beginnenden Saison.
Zum ersten Mal fand das Turnier mit einer dritten Kategorie statt: die U18-Juniorinnen kamen endlich auch zum Zug und lieferten starke Leistungen und ein ausgeglichenes Turnier ab. Den Sieg bei der Premiere holten sich die amtierenden Schweizermeisterinnen vom LK Zug, mit einem Sieg und zwei Unentschieden schlossen sie das Turnier ungeschlagen ab und mit Norma Goldmann stellten sie gleich auch noch die beste Spielerin des Turniers. Dahinter klassierten sich der LC Brühl auf dem zweiten und die Spono Eagles auf dem dritten Rang, aufgrund der Punktegleichheit entschied die bessere Tordifferenz für die St. Gallerinnen, was sie zu einem grossen Teil auch ihrer Torhüterin, Joelle Stark, zu verdanken hatten, die sich die Auszeichnung als beste Torhüterin holte. Auf dem vierten Rang schloss der DHB Rotweiss Thun ab, die zwar im ersten Spiel des Tages die Eagles besiegen konnten, danach aber zwei Niederlagen einstecken mussten.
Bei den Junioren machte der HSC Suhr Aarau gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz für die kommende Saison. Sowohl die U19 als auch die U17 der Suhrer konnten das Turnier für sich entscheiden. Am Samstag in der Kategorie U19 waren die Aargauer eine Klasse für sich, gewannen alle vier Spiele und holten sich überlegen den Turniersieg. Die Gastgeber vom BSV Future Bern zeigten allerdings auch starke Leistungen und beendeten das Turnier dank einem Sieg und zwei Unentschieden auf dem zweiten Rang. Als bester Spieler wurde der Suhrer Spielmacher Leon Bucher und als bester Torhüter der Schlussmann der SG Pilatus, Luis Zemp, ausgezeichnet.
Bei der U17-Kategorie am Sonntag, die aufgrund einer kurzfristigen Absage leider nur mit vier Mannschaften stattfand, zeichnete sich im Laufe des Morgens ein sehr ausgeglichenes Turnier ab. Dank je zwei Siegen in der Gruppenphase qualifizierten sich die SG Lakeside Wacker/Steffisburg und der HSC Suhr Aarau für das abschliessende Finalspiel. Während die Thuner das letzte Gruppenspiel gegen Suhr noch die Nase vorne hatten, konnten die Adler aus Suhr das Finale mit 20:14 für sich entscheiden. Im kleinen Final setzte sich der BSV Future Bern gegen die Kadetten Schaffhausen durch. Die individuellen Auszeichnungen holten sich mit Luc Stettler (Bester Spieler) und Lukas Schmutz (Bester Torhüter) zwei Spieler der SG Lakeside – vielleicht ein kleiner Trost für die Finalniederlage.
Die Stämpfli AG ist seit 2006 Hauptsponsorin von BSV Future Bern. Der Höhepunkt dieses Engagements ist der Stämpfli Cup. Die Teams werden von den Verantwortlichen des BSV Bern Muri aufgrund ihrer Leistung in der vergangenen Handballsaison persönlich eingeladen - Spitzenhandball im Juniorenbereich ist also garantiert.