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Im Rahmen eines neuen Angebotskonzepts führten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) 1999 eine nur zu Spitzenzeiten betriebenen Buslinie 40 Claraplatz–Tinguely Museum–Leimgrubenweg ein. Nicht zuletzt erhoffte man sich, mit dem 40er auch eine abschnittsweise Entlastung der Linie 36 und der Linie 31 erreichen zu können.
Im Jahre 1950 neu in Dienst gestellte Autobusse (Saurer 4 ZP Nrn. 13–22) erlaubten die versuchsweise Einführung einer neuen Buslinie mit der Bezeichnung 22/36. Sie verkehrte auf der Strecke Bankverein bzw. Aeschenplatz–Bethesda (Bethesdaspital)–Breite und sollte das äussere St. Alban-Quartier (Gellert) sowie das Lehenmattviertel erschliessen und die Tramlinie 22 ersetzen.
Das Jahr 1931 hatte dem Basler Tram ein Maximum an beförderten Personen gebracht. Die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) reagierten auf den 22. Mai 1932 mit Änderungen beim Fahrplan. So wurde auf der Strecke ins St. Alban-Quartier (Gellert) ein Sechsminutenbetrieb eingeführt. Die zwischen den Kursen der Linien 12 bzw. 14 zusätzlich verkehrenden Wagen erhielten die erstmals verwendete Liniennummer 22.
Eine sonntägliche Einsatzlinie mit der Nummer 14 existierte in Basel kurze Zeit im Jahre 1918. Anschliessend fand die Nummer für vier Jahre keine Verwendung mehr. Die 1920 gegründete Basellandschaftliche Ueberlandbahn AG (BUeB) hatte sich als Ziel gesetzt, eine Schmalspurbahn von der Kantonsgrenze beim St. Jakob über Muttenz und Pratteln nach Liestal zu bauen.
Ähnlich wie die Linie 9 war auch die Linie 12 eine Ergänzungslinie, seit 1921 betrieblich verbunden mit ihrer «grossen Schwester», der Linie 14. Der Unterschied zwischen diesen beiden Linien lag lange Zeit einzig bei der Lage des östlichen Endpunkts: Die Linie 12 wendete bereits in Muttenz, während der 14er – wie auch heute noch – bis Pratteln weiterfuhr.