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Lexikon
Hemiparese/Halbseitenlähmung
Der Begriff Hemiparese beschreibt ein Krankheitsbild, das durch die halbseitige Lähmung des Körpers geprägt ist. Generell unterscheidet man zwischen der vollständigen Lähmung der einen Körperhälfte (Hemiplegie) und der unvollständigen Halbseitenlähmung, die als Hemiparese bezeichnet wird.
Weder bei der vollständigen noch bei der unvollständigen Halbseitenlähmung handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung, sondern um Symptome oder Folgen einer Schädigung einer Gehirnhälfte. Die häufigsten Ursachen für Schäden im Gehirn sind entweder bereits angeborene Fehlbildungen einer Gehirnhälfte oder folgende Ereignisse:
- Schlaganfall: Durchblutungsstörungen in Blutgefässen, die
für die Sauerstoffversorgung des Gehirns verantwortlich sind;
- Entzündungen wie eine Meningitis oder Enzephalitis (Hirnhautentzündung oder Hirnentzündung);
- Hirnverletzungen durch Unfälle.
Eine Hemiparese ist nicht reversibel aber mittel intensiver Physiotherapie kann eine grösstmögliche Selbständigkeit im Alltag erreicht und die Lebensqualität des Patienten entscheidend gesteigert werden.