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Die Datenarchitektur (data architecture) besteht aus den Richtlinien, Vorschriften und Modellen, die die Anforderungen für die Beschaffung, Speicherung, Verarbeitung, Organisation, Integration und Veröffentlichung der Daten einer Organisation festlegen. Die Datenarchitektur ist eine der Säulen der Unternehmensarchitekturaktivitäten.
Eine Dateninfrastruktur (data infrastructure) ist eine digitale Infrastruktur, die die gemeinsame Nutzung und den Verbrauch von Daten unterstützt. Wie andere Infrastrukturen auch, ist sie ein notwendiges System für das Funktionieren einer Wirtschaft, in diesem Fall der Datenwirtschaft.
Ein Informationsmodell (information model) ist eine Darstellung von Konzepten, Beziehungen, Beschränkungen, Regeln und Operationen zur Spezifizierung der Semantik von Daten in einem bestimmten Geschäftsfeld. Sie bietet eine strukturierte und gemeinsame Definition der Informationsanforderungen des betreffenden Geschäftsbereichs in einem Formalismus, der die Strukturierung der zugehörigen Datensätze nicht einschränkt.
Ein System ist eine Reihe von interagierenden oder voneinander abhängigen Ressourcen, die ein einheitliches Ganzes bilden. Ein System wird durch seine räumlichen und zeitlichen Grenzen abgegrenzt, durch seine Inputs und Outputs mit seiner Umwelt verbunden, durch seine Struktur beschrieben und durch seine Funktionsweise definiert. Jedes System wird als Ressource betrachtet und kann Teil eines Systems höherer Ordnung sein.
Bei der Unternehmensarchitektur (enterprise architecture) handelt es sich um eine Reihe von Verfahren zur Analyse, Gestaltung, Planung und Umsetzung der Entwicklung einer Organisation. Die Unternehmensarchitektur wendet Architekturprinzipien an, um Organisationen durch die geschäftlichen, informatorischen, verfahrenstechnischen und technologischen Veränderungen zu führen, die zur Umsetzung ihrer Strategien erforderlich sind.