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Kastrationen der vielen Katzen beim Spital für Lungenkrankheiten in Galati/Rumänien
Das Spital ist eine parkähnliche Anlage wo viele Katzen frei leben und sich vermehren. Es kommen auch viele Katzen aus der Nachbarschaft, Streuner oder nicht, weil das Spital eine Kantine hat und auch weil das Personal die Katzen füttert.
Als Corina im Spital mit einer Covid-Erkrankung war, hat sie angeregt, dass die Katzen kastriert werden sollen. Zum Glück gab es Pflegerinnen, die sich dem Problem angenommen haben - absolut nicht selbstverständlich. Das Spital hat 5 Lebendfallen gekauft - auch nicht selbstverständlich. Es wurden innerhalb von 3 Monaten 100 Katzen eingefangen, zur TA-Praxis transportiert und am nächsten Tag retourniert. Hier noch die Anmerkung, dass Rumänien sehr hohe Treibstoffkosten hat. Der Goodwill so viele Katzen gratis hin und her zu transportieren, beweist Einsatzwille. Die Tierärztin behält die Katzen über Nacht in der Praxis und sie werden nur dann retourniert, wenn ihr Zustand ok ist. Allen Katzen wird ein kleines Stück vom Ohr abgeschnitten als Zeichen der Kastration.
Es scheint, dass die jahrelange Bemühungen mehrerer Orgas, Hunde-Kastrationen anzubieten und die "fleissigen Hundefänger" bewirkt haben, dass die Anzahl Strassenhunde abgenommen hat. Die Katzenpopulation wird von den Hunden nicht mehr verdrängt und hat extrem zugenommen. Mehr zum Projekt von Nadine & Cornelia in Rumänien