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Im Kanton Wallis hat die Zahl der Wölfe und damit auch die Zahl der gerissenen Nutztiere gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Für den Herdenschutz auf den Alpen wurden fast 2.5 Millionen Franken investiert.
Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat 2022 mittels DNA-Analysen 51 Wölfe (Vorjahr 36) identifiziert. Die Zahl der Rudel mit Nachwuchs hat sich gegenüber 2021 sogar verdoppelt, wie Nicolas Bourquin, Chef der DJFW, am Donnerstag an einer Medienkonferenz festhielt.
Der Kanton Wallis stelle seit 2005 «einen Anstieg der Besiedlung des Territoriums durch den Wolf» fest. Er sei jedoch zuversichtlich, dass sich die Situation stabilisieren werde, wie es immer der Fall sei, wenn Ressourcen wie Lebensraum und Nahrung knapp würden.
Der von den Wölfen angerichtete Schaden an Nutztieren wurde vom Kanton Wallis auf 182'000 Franken (Vorjahr 123'895 Franken) beziffert. Insgesamt wurden bei 139 Angriffen 415 Nutztiere (Vorjahr 336) gerissen.
(yam/sda)
Die Wellen gingen hoch letztes Jahr: «Setzt das Theater Neumarkt ein Hisbollah-Gesetz durch?», titelte der «Blick. »Und gemässigtere Medien fragten sich, wie sich ein Theater in Zürich nach einem libanesischen Gesetz ausrichten könne. Im Dezember hatte ein Ensemble-Mitglied des Theater Neumarkt gegen seine Arbeitgeberin den Vorwurf der Diskriminierung erhoben. Nun liegt der Untersuchungsbericht vor, er entlastet die Direktion in allen Punkten.