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In einem Versuch mit 3 Varianten von je 6 Kühen wurden unterschiedliche Mengen einer Sonnenblumen-Kleie-Mischung (0, 2 und 3 kg) zu Grünfutter verfüttert. Ziel war es, den Einfluss der Sonnenblumenkerne, die sich durch einen hohen Anteil an Linolsäure (C18:2) auszeichnen, auf die Milchfettzusammensetzung zu untersuchen. Bei der Variante mit 3 kg frassen nicht alle Kühe die vorgelegte Menge. Der Verzehr an Grünfutter und auch der Gesamtverzehr nahm mit zunehmender Menge an Sonnenblumenkernen tendenziell ab. Die Unterschiede waren nicht signifikant. Die Milchleistungen waren in allen drei Varianten gleich und nahmen mit dem Alter des verfütterten Grünfutters kontinuierlich ab. Ohne Sonnenblumenkerne stieg der Fettgehalt in der Milch während des Versuches an und mit der Zufütterung der Sonnenblumenkerne sank dieser ab. Die Sonnenblumenkerne bewirkten, dass der Anteil an den gesättigten Fettsäuren in der Milch signifikant ab- und der Anteil an ungesättigten signifikant zunahm. Im Weiteren führten die Sonnenblumenkerne auch zu einem signifikanten Anstieg der Omega-6 Fettsäure und zu einer tendenziellen Erhöhung der konjugierten Linolsäure (CLA). Die Omega-3 Fettsäure wurde hingegen durch die Sonnenblumenkerne zum Teil signifikant reduziert. Im Weiteren zeigte sich, dass die Omega-3 Fettsäure und die CLA-Gehalte mit zunehmendem Alter des Grünfutters abnahmen.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.