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Robin.io will Unternehmen mit cloud-native Technologie unterstützen, die ihnen bei der Automatisierung, der Erweiterung und dem Lifecycle-Management von Anwendungen auf der Basis von Kubernetes hilft. Zusätzlich bietet das Startup Lösungen für Netzwerke und besonders für die 5G-Technologie an.
IDC beschreibt das Unternehmen wie folgt: "Robin.io benützt einen auf Anwendungen fokussierten Ansatz, bei dem die Container-Anwendung und die mit ihr verbundenen Daten zusammen in einem einzigen Objekt gespeichert werden. Dies ermöglicht es Anwendern, verschiedene Aspekte des Datenmanagements zu vereinfachen und zu automatisieren." (IDC, Four Companies Offering Containerized Application Storage Solutions Named IDC Innovators“, 16. 9. 2020)
Kubernetes ermöglicht das Verschieben von "stateless containerised" Anwendungen zwischen verschiedenen Clouds, aber nicht das von "stateful" Anwendungen. Stateless ("zustandslose") Anwendungen behalten nicht ihre Daten, während stateful ("zustandsbehaftete") Anwendungen ein Speichern der Daten erfordern. Partha Seetala, Founder und CEO von Robin.io, weist daraufhin, dass heute jede Cloud ihre eigenen Methoden für Automatisierung, Installation und Monitoring von stateful Anwendungen aufweist, was ihre Migration sehr schwierig gestaltet. "Keine der Cloud-Varianten hat bisher dieses Problem zufriedenstellend gelöst", erläutert Seetala konkret. Sein Unternehmen hat deshalb einen Service auf der Robin Platform vorgestellt, "der es ermöglicht, stateful Anwendungen über verschiedene Clouds hinweg zu bewegen und dabei SLAs. Latenzen, Kosten und andere geschäftskritische Faktoren zu berücksichtigen".
Die Multi-Cloud-Portabilität von Robin erweitert Kubernetes in einem Drei-Stufen-Modell:
1) Man erzeugt einen Snapshot der Anwendung in der ursprünglichen Cloud, der alle Metadaten, die Konfiguration und die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Daten umfasst.
2) Der Snapshot wird zu einem globalen Repository weitergeleitet, das von allen Clouds innerhalb der Infrastruktur erreicht werden kann.
3) Von dort geht der Snapshot zu der Ziel-Cloud und erzeugt wieder die Anwendung, zusammen mit ihren Daten und der genauen Konfiguration.
Robin wurde vor fünf Jahren gegrūndet und ist lokalisiert in San Jose, Kalifornien. Laut CEO Seetala können seine Mitarbeiter auf Erfahrungen in IT-Unternehmen wie Cisco, Cloudera, Netapp, Nutanix, Veritas und VMware zurūckblicken. Das Startup ist bislang Partnerschaften mit den Cloud-Anbietern Amazon AWS, Microsoft Azure, Google Cloud und IBM Cloud eingegangen. Container as a Service sind bei Anthos und Red Hat Openshift erhältlich, und bei den Services für 5G Automation und Lifecycle Management arbeitet man mit u.a. mit Altiostar, Intel und Qortius zusammen.
Fūr 5G-Umgebungen bietet Robin einen "Hyper-Automation" Service. Die Plattform soll "die Infrastruktur- und Betriebskosten reduzieren und eine hybride Cloud-Strategie für alle 5G-Anwendungen zur Verfügung stellen". Neue Anwendungen für IoT- und drahtlose Installationen erhalten laut Hersteller Features für Datenmanagement, schnellen Storage und "Ultra-High Speed" Networking. In einem Solution Brief "Cloud-Native Software-Defined Orchestration for Telco Service Delivery" finden sich nähere Informationen zu dieser Lösung a href="https://2xerel14930d1fz9y03lx986-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uplo..." target="blank">hier!!.
Vor kurzem erweiterte Robin.io sein Team um die Position eines CEO Advisor, die von Henri Richard übernommen wird, einem Veteran der Speicherindustrie, der viele Jahre bei AMD, Conner Peripherals, IBM, Netapp, Sandisk und Seagate beschäftigt war. CEO Seetala teilte dazu mit: „Stateful Anwendungen brauchen eine cloud-native Storage-Lösung, und das liefern wir mit Robin CNS (Robin Cloud Native Storage). Es kann jedoch eine Herausforderung sein, diese Notwendigkeit den Unternehmen klar zu vermitteln. Wir setzen deshalb auf die Erfahrung von Henri Richard in unserem Advisory Board, um unser Marketing und unsere Verkaufsaktionen zusammen mit Partnern zu intensivieren."
Robin Cloud Native Storage (CNS) ist eine speziell angefertigte Speicherlösung auf Container-Basis, die erweiterte Fähigkeiten für Datenmanagement zu Kubernetes bringt. Es ist eine Lösung für Blockspeicher mit der Performance von bare-metal, die sich nahtlos in Kubernetes-Verwaltungstools wie zum Beispiel Kubectl oder Helm Charts einfūgt und Standard-APIs entspricht, heisst es bei Robin.
IDC geht davon aus, dass Container – "eine leichtgewichtigere, besser portierbare Alternative zu virtuellen Maschinen (VMs), um Entwicklern beim Entwerfen, Testen und Installieren von Applikationen zu helfen" – in den nächsten paar Jahren verstärkt eingesetzt werden. Um den Business-Anforderungen dieser in Containern verpackten Anwendungen besser zu entsprechen, wird laut IDC eine Kombination von primärem und sekundärem Storage gebraucht. Doch traditionelle Speichertechnologien sind für solche Container-Umgebungen nicht besonders geeignet, sagen die IDC-Analysten. Diese sind besser gepackt, dynamisch und erfordern grössere Skalierbarkeit.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, braucht es laut IDC "container-native and orchestration-aware" Software-Fähigkeiten, die die zugrundeliegenden Speichersysteme aggregieren und als software-definierte Geräte darstellen: "Dies erlaubt es IT-Administratoren, jeden Cloud- oder On-Premise-Storage zu nehmen und in einen einzigen, geteilten Cluster-Storagepool umzuwandeln. Diese Lösungen erzeugen Systeme, die Ähnlichkeit mit einer hyperconverged Infrastructure (HCI) haben."
Dieses neu entstehende Marktsegment besteht zurzeit nur aus einer begrenzten Anzahl von Unternehmen. Laut IDC zählen dazu neben Robin.io im Moment Diamanti, Portworx und Storage-OS. Giga-OM erweitert diesen Markt in seinem "Radar for Storage for Kubernetes" allerdings um eine wesentlich grössere Gruppe von Anbietern, die sich rund um Kubernetes tummeln.