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Caritative Projekte in der Ukraine
Ein Drittel unserer Hilfsgütertransporte, jedes Jahr zwischen 40 und 50 Sattelschlepper, geht in die Ukraine. Beinahe alle Regionen der Ukraine werden von uns berücksichtigt. Wir arbeiten vor allem mit der Caritas zusammen, aber auch mit der orthodoxen Kirche und vielen anderen christlichen Konfessions-Gruppen. Unser Hauptprojekt ist unser Kinderzentrum in Kiew, in dem wir täglich 50-60 Kinder aus armen Familien der Umgebung Kiews betreuen.
Mutter und Kind in Not
Das Projekt «Mutter und Kind in Not» ist eine Direkthilfe für bedürftige Mütter. Für sie stellen wir Hilfspakete zusammen, welche die notwendigsten Sachen für ein neugeborenes Baby bis zum zweijährigen Kind beinhalten. Mehrere tausend «Mutter und Kind in Not»-Pakete wurden in den letzten Jahren in der Ukraine abgegeben. Damit wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Not der Mütter und Kleinkinder zu lindern. Viele Frauen waren nur bereit, ihr Kind zu bekommen, weil sie wussten, dass sie durch unser Hilfswerk ein «Mutter und Kind in Not»-Paket bekommen.
Hilfe für vergessene, alte Menschen
Das Los der alten, verlassenen Menschen in der Ukraine ist hart. Es gibt praktisch keine Alters- oder Fürsorgeheime, die sich um alte Menschen kümmern und die meisten wären sowieso nicht in der Lage, ein solches zu bezahlen. Es gibt deshalb praktisch in allen kleinen Dörfern alte Menschen, die, ohne Rente und vielfach gebrechlich, kaum in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Tausende von alten Menschen in der Ukraine erhalten durch unser Hilfswerk regelmässige Hilfe in Form von Care-Paketen, die hauptsächlich Lebensmittel und Kleider beinhalten.
In der Umgebung von Zhytomir betreuten wir während 10 Jahren rund fünfzig alte Frauen und Männer. Bruno Miziolek, der ehemalige Leiter des Kinderzentrums in Kiew, ist jeweils zusammen mit den Jugendlichen des Kinderzentrums regelmässig mit dem Bus nach Mala Racha gefahren und hat den betagten und hilfsbedürftigen Menschen Lebensmittel und Medikamente gebracht. Über die Jahre sind immer mehr Betreuungsfälle hinzugekommen und so haben wir 2013 beschlossen, eine eigene Sozialstation in Mala Racha aufzubauen, damit wir die Menschen in der Region besser betreuen können. Bruder Bruno hat die Leitung dieser Sozialstation übernommen und kümmert sich, zusammen mit einer Sozialarbeiterin, um über 100 pflegebedürftige alte Menschen und viele verarmte Familien in der Region.
Die meisten von ihnen haben kaum genug Erspartes, um damit die Kosten für Heizung und Elektrizität zu bezahlen, weil sie in den letzten Jahren durch die Geldentwertung alles verloren haben. Viele von Ihnen bedürfen der Pflege. Sie benötigen unsere konkrete Fürsorge und Hilfe und sind dankbar auch für die geringsten Sachspenden, die wir Ihnen bringen können.