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Stanley Keleman
ist Pionier in der Erforschung des Lebens des Körpers und seiner Verbindung zu den emotionalen, psychologischen, sexuellen und phantasievollen Aspekten der menschlichen Erfahrung. Er ist der Begründer der Formativen Psychologie®.
Kern des Denkens von Keleman ist das Verständnis, dass eine Person ihren Geist entwickelt und verändert, indem sie den Körper reorganisiert.
Psychologische Einsicht ist wichtig, schafft aber an sich keinen ausreichenden Wandel. Emotionen, Gefühle und Gedanken sind organisierte Körpermuster, neues Verhalten entsteht indem alte Muster reorganisiert und neue Handlungsmuster neu verkörpert werden.
Der subkortikale Hirnstamm und der Kortex sind die Hauptfiguren des verkörpernden und re-dogenden Dialogs des vererbten Körpers, der zu einem persönlichen Körper wird. Diese fortdauernde Beziehung, vermittelt durch willkürlichen Muskelrindenfortgang, spielt eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung von ererbten lokomotorischen und expressiven Mustern, die Gefühlserlebnisse erzeugen, die das Verhalten, Erregungszustände und die Herstellung von Erinnerungen beeinflussen. Dieser Prozess ist die Basis für die Verkörperung von Erfahrungen und die Rückbildung motorischer Handlungen und Erfahrungen. Freiwilliger Efort ist ein Agent in der Verkörperung und Rückbildung von persönlichen Erfahrungen von verkörperter Lebendigkeit.
IN MEMORIAM
November 1931 - August 2018
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