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Die Philosophie des Geistes als Teildisziplin der theoretischen Philosophie befasst sich mit Teilfragen rund um das Thema Bewusstsein (Geist). Dazu gehören Fragen wie: Was sind geisitige Zustände (Erfahrungen)? Wie haben wir Zugang zu eigenen Erfahrungen, wie zu denen von anderen? Haben Tiere ein Bewusstsein? Kann Bewusstsein auch in einer Maschine entstehen (ggf. in einer künstlichen Intelligenz)? Philosophinnen und Philosophen die sich mit der Philosophie des Geistes befassen, versuchen diese und verwandte Fragen zu beantworten.
Vieldiskutierte Gedankenexperimente sind das chinesische Zimmer, bei dem John Searle dafür argumentiert, dass man von Verhalten nicht auf die geistigen Zustände schliessen kann. Einen ähnlichen Punkt macht David Chalmers mit seinen philosophischen Zombies.
Frank Jackson versucht mit «Mary» für einen Dualismus von Körper und Geist zu argumentieren, indem er dafür argumentiert, dass man alles über einen geistigen Zustand wissen kann (Körper), die Erfahrung des Zustandes aber dennoch etwas zusätzliches ist (Geist). Schliesslich gibt es noch Thomas Nagels «What is it like to be a bat?»: ein Gedankenexperiment mit dem er zeigen will, dass die Erfahrung wie etwas ist einen ganz speziellen Charakter hat (Quale), der sich von anderem Wissen unterscheidet (ähnlich wie Jackson).
Die Philosophie des Geistes hat thematische Berührungspunkte mit der Psychologie und der Neurowissenschaft. Durch die von ihr behandelte Thematik des Bewusstseins, wovon jeder Mensch eine eigene Erfahrung hat, ist sie ein zugängliches Gebiet der Philosophie.