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Ein an der RAP durchgeführter Versuch mit neugeborenen Ferkeln zeigt, dass Eisen in Form von Eisendextran und Eisenmethionin im Darm ebenso gut absorbiert wird, wenn es erst am zweiten Lebenstag anstatt wie empfohlen in den ersten 12 Lebensstunden eingegeben wird. Das Eisen aus dem geprüften Eisenmethionin-Präparat wird weniger gut verwertet als das Eisen aus einem Eisendextran-Präparat. Beide Präparate sind jedoch geeignet, den Eisenbedarf der Ferkel für die ersten zwei Lebenswochen zu decken.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.