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Material
Simon und seine Teamkollegen hatten insgesamt vier Surfboards dabei. Ein Softtech Lufi Surfboard, ein epoxy Longboard der Marke Surfindustries und zwei Shortboards. Es kann eigentlich mit jedem beliebigen Surfboard gesurft werden. Mit kürzeren und leichteren Shortboards ist es nach meinem Empfinden schwieriger, aus dem Wasser zu kommen. Das Longboard gibt mehr Halt auf dem Wasser. Das Shortboard weniger. Zudem braucht es wie beim Wakesurfing ein Handle aus Gummi-Grip, welches mit dem Segel (Gegengewicht) verbunden ist. Empfehlenswert ist ein Neoprenanzug und Neoprenschuhe, da im Fluss gesurft wird und es einige spitze Steine im Wasser haben kann.
Technik
Simon Gerber erklärt die Technik des Usptreamsurfsystems wie folgt auf der Website:
“Using the natural power of a river, the system enables you to enjoy surfing together with your friends. The idea is to divert a river's flow by a pulley and an underwater sail to accelerate the surfer. And this is how it works:
The system consists out of three parts a sail, a pulley and a rope connecting the surfer and the sail and requires minimum two persons. The pulley needs to be attached to a fix point (e.g. a bridge). Once in the water, the surfer drifts downstream and the sail on the other end of the rope gets dragged upstream towards the pulley.
Since the sail floats on the river's surface due to air pockets on it's one end a certain resistance against the river's flow gets build once the second person steps on the other end of the sail (no air pockets) and pushes it against the river's current. Now the surfer accelerates and is able to surf, since the current pushes the underwater sail downstream and the pulley diverts the river's energy. “ (2)
Die Technik des Surfens wird weiter unten, bei den persönlichen Erfahrungen, näher erklärt. (3)
Orte
Das Upstreamsurfing wird momentan nur in der Schweiz betrieben. Simon Gerber hatte die weltweit einzige Idee für ein solches System. Der Sport soll bald auch an anderen Standorten in der Schweiz ermöglicht werden. Bis jetzt wird aber nur an der Limmat unterhalb der Werdinsel bei Zürich gesurft. Manchmal jedoch auch näher bei Stadt. Der Standort unterhalb der Werdinsel ist für das Upstreamsurfing besonders geeignet, da dort die Limmat relativ flach ist. Ausserdem kann man den Sport dort gut ausüben, da wenige Schwimmer und/oder Fischer unterwegs sind. Sobald man näher an die Stadt kommt, hat es überall Schwimmer im Wasser und natürlich viele Fischer, welche in der ganzen Schweiz demonstrativ gegen das Surfen auf Flüssen sind.