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Sie fragen sich: "Bin ich für ein Stipendum überhaupt berechtigt?"
Beantworten Sie vorab folgende Fragen
- Haben Sie Ihren offiziellen Wohnsitz in einer der neun Birseck’schen Gemeinden Aesch, Allschwil, Arlesheim, Ettingen, Oberwil, Pfeffingen, Reinach, Therwil und Schönenbuch?
- Werden Sie nicht von der Sozialhilfe Ihrer Wohngemeinde unterstützt?
- Sind Sie aktuell nicht älter als 25 Jahre?
- Haben Sie aktuell noch keine abgeschlossene Berufsausbildung? Oder setzen Sie Ihre bisherige Ausbildung mit einer Zusatzausbildung beispielsweise an einer Fachhochschule fort?
- Ist die Einkommenssituation Ihrer Eltern bescheiden?
Bescheiden bedeutet: weniger als 60’000 Franken bei einem Einpersonen-Verdienst (steuerbar) respektive weniger als 80’000 Franken bei einem Zweipersonen-Verdienst (steuerbar). Eltern-Vermögen, insbesondere Liegenschaften, werden ebenfalls berücksichtigt.
Können Sie alle Fragen mit einem JA beantworten?
Dann lohnt es sich möglicherweise, Ihr vollständiges Stipendiengesuch einzureichen.
In erster Linie werden von der Wehrli Stiftung Beiträge für Erstausbildungen gesprochen. Fortsetzungsausbildungen wie Fachhochschulen oder weiterführende Berufsschulen haben meist einen logischen Zusammenhang mit einer Erstausbildung und werden häufig auch anerkannt. Die Fortsetzungsausbildung sollte in der Regel bis zum 25. Altersjahr begonnen werden.
Über alle Stipendiengesuche wird von den Wehrli Kommissionsmitgliedern anlässlich der jährlichen Versammlung befunden, die jeweils im August stattfindet. Dabei werden ausschliesslich vollständige und termingerecht (bis 30. Juni) an die Wohngemeinde eingereichte Gesuche behandelt.
(Stand September 2020, Änderungen vorbehalten)