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Der Final-Sieg stand für Serena Williams nie in Gefahr. Dabei agierte die Weltnummer 1 keineswegs überragend, erlaubte sich sogar nicht weniger als 23 unerzwungene Fehler (gegenüber 15 von Wozniacki).
Die Dänin ihrerseits konnte in ihrem 2. Major-Final nach 2009 an gleicher Stätte Williams trotzdem nie ernsthaft bedrängen. Ihr grosses Manko in einer fahrigen Partie waren die Aufschlagspiele, von denen sie 5 abgeben musste. So durchbrach Williams auch im letzten Game nochmals den Service und verwertete nach 75 Minuten ihren ersten Matchball.
Faire Verliererin
«Es könnte keinen besseren Platz für meinen 18. Grand-Slam-Titel geben als diesen hier», meinte Williams nach dem Spiel mit Tränen in den Augen.
«Du hast es wirklich verdient», anerkannte Wozniacki und zeigte sich als faire Verliererin. «Du bist eine Inspiration für mich, auf und neben dem Platz», lobte sie ihre Gegnerin und scherzte: «Die Drinks später gehen auf Dich.»
Nur Graf liegt noch voraus
18 Tage vor ihrem 33. Geburtstag blieb die Amerikanerin schon das 3. Mal in Folge in Flushing Meadows unbesiegt. Mit 6 Triumphen ist das US Open nun das erfolgreichste Grand-Slam-Turnier in ihrem Palmarès.
Was die Anzahl Grand-Slam-Titel betrifft, zog Williams mit den Legenden Chris Evert und Martina Navratilova gleich. Einzig die 22-fache Gewinnerin Steffi Graf liegt nun noch vor ihr. Diesen Rekord zu knacken, daran denke sie noch nicht, meinte Williams, «doch ich denke bereits an den 19. Titel».
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 08.09.2014, 06:30 Uhr.