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geschichte
Die Fasnachtsgesellschaft Olympia wurde 1908 gegründet und ist eine der wenigen Männercliquen in Basel. Und davon die Älteste und einzige Herrengesellschaft. Auch unsere Alte Garde ist die älteste von Basel und wurde 1925, unsere Junge Garde 1934 gegründet. Eine formelle Besonderheit der Olympia ist, dass sie kein Verein ist. Und folglich auch keine Statuten hat. Diese Besonderheit prägt den olympischen Geist: Wir leben unsere Gesellschaft aktiv und ruhen uns nicht auf irgendwelchen Paragrafen aus.
Es gibt durchaus auch Parallelen zu den Olympischen Spielen. Zum Beispiel zum heutigen Motto "citius, altius, fortius". Nicht ganz korrekt ist "dabei sein ist alles". Diese Gedanke stammt zwar von den olympischen Spielen 1908, unserem Gründungsjahr. Die Aussage wurde aber lediglich getroffen, um einen Streit zwischen den 400-Meter-Sprintern zu schlichten.
innovationen
Im Jahr 1912 führte das Spiel der Olympia stolz seine neuste Errungenschaft am Morgenstraich vor: Das Kopflatärnli. Was heute zum Standard eines jeden Schissdräggzügli gehört, war damals eine unglaubliche Neuheit. Auch die Fertigung der heutigen Larven geht auf eine Erfindung der Olympia zurück. Im Jahr 1921 spannten die Olymper für das Sujet "Moderne Kunst" mit Bühnenbildnern des Basler Stadttheaters zusammen. Das Produkt war eine Gipsform, mit der zum ersten Mal für die Fasnacht Larven kaschiert wurden. 1960 setzte die Olympia die Verdunkelung des Kleinbasels am Morgenstraich durch. 1977 organisierte die Olympia zum dritten Mal das offizielle Preistrommeln. Sie führten zum ersten Mal eine Vorrundenausscheidung ein und gestalteten das Finale als "Olympische Spiele", um das Ganze etwas aufzulockern.
traditionen
Schon bald nach der Gründung im Jahr 1908 stellte die Olympia sämtliche Pfeifer und Tambouren für das Zunftspiel der Safranzunft.
Seit 1938 begleitet die Olympia zudem das Vogel Gryff-Spiel beim Abendumgang. Einen Olymper erkennt man am Vogel Gryff und am Bummel immer an der typischen Olymper-Büggse: Dunkler Anzug, Olymper-Hut und Olymper-Pin. Und die Tambouren am unverkennbaren Bandalier und den goldenen Trommeln.