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Thomas Grimm war von 2018 bis April 2020 Präsident der ukrainischen Liga – dementsprechend gut kennt der 59-jährige Schweizer den ukrainischen Fussball. Im Interview mit SRF schätzt er den ersten Gegner der Schweizer Nationalmannschaft in der Nations League ein.
- Grimm über die Chancen der Schweiz gegen die Ukraine:
«Im Gegensatz zu den Schweizer Spielern haben die Ukrainer bereits Spiele in der heimischen Meisterschaft oder im Supercup absolviert. Trainer Andrej Schewtschenko weiss genau, wo seine Spieler stehen. Vladimir Petkovic weiss dies nicht, weshalb ich die Vorteile leicht auf der Seite der Ukraine sehe.»
Live-Hinweis
Das erste Spiel der Schweizer Nationalmannschaft in der Nations League gegen die Ukraine können Sie am Donnerstag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App verfolgen.
- Grimm über Andrej Schewtschenko, der Nationaltrainer der Ukraine:
«Schewtschenko ist sehr wichtig für die Ukraine. Er hat es geschafft, die Gräben zwischen den Spielern von Schachtar Donezk und Dinamo Kiew zu schliessen. Er hat die Fähigkeit, die Spieler innerhalb von kurzer Zeit auf die Nationalmannschaft einzustellen.»
- Grimm über die ukrainische Liga im europäischen Vergleich:
«Die ukrainische Liga ist sehr gut positioniert, obwohl es in der Ukraine grosse politische Probleme gibt. Die Liga ist im Uefa-Ranking 9., was bedeutet, dass der Meister weiterhin direkt in der Champions League steht. Die beiden Topklubs Schachtar Donezk und Dynamo Kiew könnten problemlos in einer europäischen Topliga mitspielen.»