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Rätisches Kantons- und Regionalspital Chur Bettenhaus D
mit Livio Vacchini
Das bestehende Spital soll um ein neues Bettenhaus und um Behandlungsbereiche erweitert werden. Das ursprüngliche Projekt von G. Brun und R. Gaberel (1934-41) ist in drei Etappen zu einem ringförmigen, kaum erweiterbaren System ausgebaut worden.
Zuerst wird deshalb ein neues Erschliessungskonzept entworfen, das die Alt- und Neubauten in übersichtlicher Weise verbindet. Diese neue Erschliessung hat öffentlichen Charakter; sie führt vom Eingang über die Cafeteria zu den Wartenischen und Eingangszonen der einzelnen Bereiche, wie Strassen und Plätze in der Stadt, die durch visuelle Perspektiven und räumliche Spannung verbunden sind.
Die Idee des Bettenhauses setzt das Nebeneinander von "Öffentlich" und "Privat" um. Die innere Strasse ist ein Ort intensiver Nutzung und gleichzeitig ein Begegnungsort. Das Patientenzimmer, als privatester Raum, ist charakterisiert durch einen Fenstererker, der dem Patienten den Bezug zur Landschaft ermöglicht.
Die Funktionalität wird durch eine klare Struktur und Organisation erfüllt. Flexibilität und Erweiterbarkeit sind gewährleistet. Die Funktion wird aber auch zum poetischen Element, denn sie kann nur durch architektonische Mittel umgesetzt werden: Raum, Struktur, Licht, Material und Farbe.
Bauherrschaft:
Stiftung Rätisches Kantons-
und Regionalspital Chur