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Grosser St-Bernhard Pass
Das Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard in 2469 m Höhe wurde im 11. Jahrhundert gegründet, um Reisenden und Pilgern Unterschlupf zu bieten. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts hielten die Mönche dort grosse Berghunde als Wächter und Begleiter. Die Anwesenheit dieser Hunde im Hospiz Grosser Sankt Bernhard ist durch Dokumente von 1695 sowie durch eine Notiz in den Hospizakten aus dem Jahr 1707 belegt. Bald wurden die Hunde auch eingesetzt, um Reisende zu begleiten und diejenigen zu finden und zu retten, die sich in Schnee und Nebel verirrt hatten. Heute befindet sich die Hauptzuchtstätte bei der Fondation Barry in Martigny. Im Sommer halten sich jedoch immer einige Hunde in ihrer ursprünglichen Heimat am Grossen-Sankt-Bernhard-Pass auf.