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1944 wurde ein erstes Landstück beurkundet. Bald schon musste man davon aber einen Streifen von sieben Metern an die Stadt abtreten, weil diese die neue Ackersteinstrasse baute. Somit war das Grundstück bereits wieder zu klein und musste durch einen weiteren Landkauf 1953 vergrössert werden. 78 Franken kostete damals ein Quadratmeter – das scheint heute (2009!), bei Landpreisen von 1300 Franken und mehr, günstig, dennoch mahnte der evangelisch-reformierte Stadtverband zur Zurückhaltung und erinnerte zudem daran, dass zuerst noch Oberengstringen, das damals noch zur Kirchgemeinde Höngg zählte, Vorrang beim Bau eines eigenen Kirchgemeindehauses habe.
Doch ab Januar 1954 ging es zügig voran: Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben, acht Projekte eingereicht und jenes der Architekten Schwarzenbach, Maurer und Nabold bereits im Juni des selben Jahres als Sieger erkoren. Der Jury gefiel die aufgelockerte Bebauung mit Rücksicht auf die umliegenden Wohnhäuser, der offene Hof mit Sicht auf die Stadt und vor allem die differenzierte Gestaltung mit einfachen Mitteln.
Die Kirchgemeindeversammlung genehmigte im März 1956 die Projektpläne und einen Kredit von 1,79 Millionen Franken. Doch kurz vor Baustart verhinderte 1957 eine Kapitalmarktkrise den Beginn und verschob ihn ins Ungewisse. Dank dem Entgegenkommen der Zentralkirchenpflege konnte es im Mai 1958 dann aber doch losgehen.
Ein Blick ins Bauprogramm zeigt, dass auch damals verstanden wurde, zügig und doch qualitativ zu bauen, denn bereits am 21. November wurde Aufrichte gefeiert, bis Frühjahr 1959 erfolgte der Innenausbau und am 1. November, 1959, einem Reformationssonntag, wurde das Haus feierlich eingeweiht.
Später wurden ein Lift und eine Lüftungsanlage eingebaut.
2006 wurde die Küche komplett neu errichtet und die Glasfront des Foyers um zwei Meter zum Hof hin verschoben. (Dokumentation KNÖRR ARCHITEKTEN)
Vom 50-Jahre Jubiliäum am 1. November 2009 berichtete der Höngger