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Auf einer imposanten Treppe mit 100 Stufen steigt man empor zur Kirche San Maurizio, der ältesten des Maggiatals, in dominierende Lage über dem Dorf Maggia. Die archäologischen Ausgrabungen vor der vom Architekten Guido Tallone geleiteten Restaurierung der Jahre 1994-98, liessen den romanischen Ursprung des Gotteshauses aus dem 11. Jahrhundert erkennen.
Die späteren Umbauten gehen auf das Spätmittelalter und die Barockzeit zurück. Die jetzige Form wurde der Kirche im Jahre 1855 gegeben, als auch der Glockenturm erhöht, das Schiff erneuert und die Fassade mit Lisenen und Gesimsen nach Zeichnungen von Maurizio Pedrazzini aus Maggia verändert wurde.
Vom Kirchenschiff mit rechteckigem Chor gehen zwei mit Stukkaturen und Malereien verzierte Seitenkapellen aus, die von der Werkstatt des Isidoro Bianchi aus Campione (17. Jahrhundert) ausgeführt wurden. Die grossen Statuen sind aus der gleichen Zeit.
In der Kreuzigungskapelle wurde der Marmortabernakel mit der Bronze-Pietà von Remo Rossi unterge bracht. In der früher nach der heiligen Philomena benannten Kapelle steht der durch ein Glasfenster von Fra Roberto beleuchtete Taufstein.
Die Fresken im Gewölbe sind von Carlo Morgari. Der Altar ist aus einem Marmorblock aus Peccia. Die Mascioni-Orgel aus dem 1885 wurde restauriert.