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Weltweit gibt es große Plakate, bunte LKW-Planen und viele andere informationsvermittelnde Medien. Um diese ansprechend zu bedrucken ist ein Großformatdigitaldrucker notwendig. Inzwischen ist es problemlos möglich, sieben Meter Breite eines Mediums mit dem Tintenstrahldruckverfahren einzufärben.
Johannes Gutenberg legte vor etwa 500 Jahren den Grundstein mit der Buchdruckpresse. Aktuelle digitale Drucker basieren auf dem gleichen Prinzip. Die DIN 16 500 besagt, dass zur Wiedergabe von Informationen Druckfarbe auf ein Medium aufgetragen wird, welches unter der Verwendung eines Druckbildspeichers geschieht.
Der Großformatdrucker ist eines der wichtigsten Werkzeuge der Werbeindustrie und heute nicht mehr wegzudenken. Er ermöglicht zum Beispiel den Seriendruck von Plakaten die in vielen Kampagnen nicht fehlen dürfen.
Die Funktionsweise eines Tintenstrahldruckers ist schnell erklärt. Es gibt drei unterschiedliche Techniken: Das Continuous Inkjet-Prinzip, das Drop-on-Demand-Verfahren und der UV-Direktdruck. Beim Continuous Inkjet-Prinzip wird die Tinte im Druckkopf elektrostatisch aufgeladen und durch unterschiedliche Ströme an einer Elektrode abgelenkt. Nicht benötigte Tintentröpfchen werden wieder zurückgeführt. Das zweite Verfahren ist Drop-on-Demand, dabei stehen nur Tröpfchen in der Düse, die auch wirklich benötigt werden. Unter diese Methode fallen zwei verschiedene Unterarten, das Bubble Jet- und das Piezo-Prinzip. Bubble Jet-Drucker erzeugen winzige Tintentropfen mit Hilfe eines Heizelements, welches das Wasser in der Tinte erhitzt. Daraus resultiert explosionsartig eine winzige Dampfblase, die durch ihren Druck einen Tintentropfen aus der Düse presst. Piezodrucker basieren auf dem Piezoeffekt. Keramikelemente verformen sich unter elektrischer Spannung, um Drucktinte durch eine feine Düse zu pressen. Dadurch entstehen Tintentropfen, deren Volumen sich über den elektrischen Impuls steuern lässt. Das letzte Verfahren ist der UV-Direktdruck, welcher sich von den anderen Funktionsweisen abhebt. Dieses Prinzip ist nicht wie die anderen wasser- oder lösungsmittelbasierend. Die Tinte dringt nicht in das zu bedruckende Material ein, es legt sich auf dieses ab und wird mit UV-Licht ausgehärtet. Dieses Verfahren ermöglicht ein Drucken auf nahezu allen Oberflächen, zum Beispiel Glas oder Keramik. Ein weiterer Differenzierungsbereich ist die Art des Druckmaterialeinschubs. Unterschieden werden Rollendrucksysteme, sowie Flachbettdrucker. Beim Rollendrucksystem wird mittels Rollen das Material zugeführt und beim Flachbettdrucker wird das zu bedruckende Medium auf einer großen Auflage fixiert, welche sich an Stelle von der Druckeinheit beim Druckvorgang bewegt.
Da der Einsatz von Großformatdruckern oder Plottern in der Industrie immer häufiger gefordert wird, ist es besonders wichtig, dass sie zuverlässig arbeiten. Dabei muss die mechanische Bewegung reibungslos laufen, um eine längere Ausfallzeit zu vermeiden.
Großformatdrucker (Large Format Printer) oder auch Plotter müssen in der Lage sein in kurzer Zeit einen großen, qualitativ hochwertigen Ausdruck zu erstellen. Um das zu gewährleisten, muss der Drucker eine schnelle Dynamik aufweisen und hoher Belastung standhalten. Die wartungsarme Energiezuführung läuft über die vibrations- und abriebarmen igus®-Energieketten, wie zum Beispiel die Serie E3 oder E6, womit eine ruckelfreie, leise und somit sehr laufruhige Arbeitsweise des Großformatdruckers möglich ist. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, muss für den Einsatz im direkten Druckbetrieb (X-Achse, Anbindung an die Druckköpfe) eine verschleissfreie Energiekette gewählt werden, die für hochdynamische Anwendungen konstruiert ist. Die Systeme E3, ideal zur Verlegung von Leitungsbändern, dank des kleinen Biegeradius der Energieführung und des flachen, aber breiten Befüllungsraumes oder die größere, robuste und feingliedrige E6. Eine kostengünstigere Variante stellt die Schleppkette E2/000 dar, die dank einfacher Konzeption für weniger anspruchsvolle Einsatzgebiete entwickelt worden ist.
Die Systeme E3 und E6 sind extrem leise, so zum Beispiel wurde ein Schallpegel der Serie E3.22 im igus®-Labor von 38 dB(A) gemessen. Außerdem wurden die Systeme E3 und E6 von der IPA Reinraum klassifiziert. Die Serien E3.15 und E6.29.CR haben die ISO Klassifizierung Class 1 erhalten.
Natürlich muss die Leitung ebenfalls mitspielen. Hier hat igus® auch ein abriebarmes Programm von hochflexiblen chainflex® Leitungen, die speziell für den Einsatz in Kunststoff-Energieketten entwickelt worden sind. Ideal für kleinste Radien und hochdynamische Bewegungen. Geeignet sind die Energieführungssysteme unter anderem für Digital-, Plakat- und Leinwanddrucker.
Aber auch Linearführungen finden sich in Großformatdruckern wieder. Auch hier hat igus® ein breites Produktprogramm zu bieten: igus® drylin® Linearführungssysteme. Die igus® Lineartechnik weist einen sehr entscheidenden Vorteil auf, denn alle igus® Gleit- und Linearführungen sind trocken laufend und wartungsfrei, dass heisst sie müssen nicht geschmiert werden und können somit auch nicht das zu druckende Werk mit Ölnebel oder gar Öltropfen verschmutzen. Außerdem verfahren die wartungsarmen Lineareinheiten ruckfrei und sind nahezu verschleissfrei, somit kein störender Abrieb. Auch drylin® wurde durch die IPA klassifiziert.
Schutz von Leitungen und Schläuchen
einfache Montage durch schnelles Öffnen und Trennen der Glieder
geringer Verschleiß durch spezielle optimierte igus® Polymere
stabile, kabelschonend abgerundete Öffnungsstege
Innenaufteilungsbaukasten für höhere Lebensdauer
hohe Produktvielfalt für nahezu jeden Anwendungsfall und Sondermaterialien für besondere Einsatzgebiete möglich
ab Lager mit viel Zubehör lieferbar
Über 950 Leitungstypen ab Lager
kein Mindestbestellwert
keine Schnittkosten
spezieller Aufbau für die Bewegung in e-ketten®
verschiedene Mantelwerkstoffe
Geringe Bauhöhe
Schmiermittelfrei
Kunststoffgleiter austauschbar
Geringes Gewicht