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Loggerhead Instruments hat mit "Haikubox" ein Gerät entwickelt, das Vogelstimmen auswertet und wie ein Ornithologe die jeweilige Art bestimmt. Das Gadget nutzt hierzu eine an der Cornell University entwickelte Datenbank und bringt dabei Künstliche Intelligenz zur Anwendung. Die Boxen kosten auf http://haikubox.com 399 Dollar. Die Hardware kann auch separat für 190 Dollar und ein Abonnement des Dienstes für 59 Dollar pro Jahr gekauft werden. Ein Gratis-Demokonto gibt es ebenfalls und ist unter http://listen.haikubox.com abrufbar.
Den Anstoss zur Entwicklung der Haikubox gaben David Mann, ehemaliger Professor der University of South Florida, und dessen Frau Amy Donner. Sie hatten Hydro-Abhörgeräte entwickelt und vermarktet, mit denen sie die Stimmen von Delfinen, Seekühen und Fischen aufzeichneten. Das genügte ihnen in jüngster Zeit nicht mehr. Sie wollten mit einem neuen Konsumprodukt expandieren. Mann gründete im Jahr 2004 Loggerhead Instruments, um seinen Unterwasser-Recorder herzustellen und wollte in jüngerer Zeit zu einem Konsumprodukt expandieren. Da passte es gut, dass er Holger Klinck kannte, Direktor des Center for Conservation Bioacoustics am Cornell Lab of Ornithology.
Dort gab es eine Bibliothek mit Vogelgezwitscher aus den späten 1920er-Jahren. Das nutzte Klinck, um einen Algorithmus auf der Basis von KI namens "Birdnet-Sound-ID-App" zu entwickeln, der Vogelstimmen und -namen korreliert. Kombiniert mit einer modifizierten Version des Abhörgeräts für Meerestiere entstand so die Haikubox. Die Box ist zehn mal 15 Zentimeter gross und mit einem Mikrofon sowie einem drahtlosen Sender ausgestattet, der die aufgenommene Vogelstimme über eine separate Internetverbindung in eine Cloud überträgt. Diese wird blitzschnell mit der dort gespeicherten Bibliothek verglichen, der Vogelname angezeigt, allerdings in Englisch.
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