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Im oberen Murifeld, einem Stadtquartier am Ortsrand von Bern, soll in zwei Etappen ein neues Stadtstück mit einem hohen Wohnanteil etabliert werden. Das Gebiet, in seiner Struktur sehr heterogen, wird geprägt durch die Autobahn im Norden, grossmassstäbliche Bürobauten im Osten, die Weltpoststrasse im Süden und eine baumbestandene Lichtung als Übergang zum Einfamilienhausquartier im Westen.
Drei fünfgeschossige Gebäude schaffen durch die differenzierte Ausformulierung der Volumetrie und die präzise Positionierung zueinander den Bezug zu den Rändern, definieren aber auch eine eigene Charakteristik und Identität als Basis für ein funktionierendes neues Stadtstück. Die Gebäude bilden untereinander und mit dem östlichen Bestandsbau unterschiedliche Aussenräume, die wiederum thematisch gestaltet sind. Entlang der Weltpoststrasse sind im Erdgeschoss öffentliche Nutzungen angeordnet. Diese ergänzen auch die Erdgeschossnutzung des Bürobaus Murifeld. Die Heterogenität des Quartiers wird in den unterschiedlichen Wohnformen, den verschiedenen Aussenraumqualitäten und den gemischten Nutzungen auf der Ebene des Stadtstücks fortgeschrieben.