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Behäufeln
oder Anhäufeln, eine Art der Bodenlockerung, die bei bestimmten Gewächsen in Anwendung gebracht wird, um diese zur Bildung neuer Wurzeln anzuregen, festern Halt gegen das Umfallen zu geben (Erbsen, Bohnen, Kohlarten, Mais), hauptsächlich aber um die unterirdischen Knollen [* 2] und fleischigen Wurzeln gewisser Pflanzen (Kartoffeln, Sellerie, Lauch) mit lockerer Erde zu umgeben und hierdurch größere und zarter ausgebildete Knollen zu gewinnen. Zu dieser Arbeit wird eine etwas breite Hacke benutzt, mit der die Erde entweder an jede einzelne Pflanze herangezogen wird, so daß sie dieselbe kegelförmig umgiebt, oder so daß ganze Pflanzenreihen in rückenförmige Erhöhungen zu stehen kommen. Letztere Behäufelungsart wird im Großbetrieb, namentlich beim Kartoffelbau, mittels kleiner Pflüge [* 3] und Zugtiere ausgeführt.