Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03158.jsonl.gz/1089

Das Genfer Filmfestival Cinéma Tous Ecrans vergibt Preise für Web-Filme, TV-Serien und für die klassischen Film-Formate. In der Kategorie Langspielfilme zeichnete die Jury "The Albanian" und "Bad Family" mit dem "Reflet d'or" aus.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
2 Minuten
swissinfo.ch und Agenturen
“The Albanian” von Johannes Naber erzählt die Geschichte eines jungen Albaners, der in Deutschland sein Glück versucht, um seine in der Heimat zurückgebliebene Geliebte heiraten zu können. Der deutsche Regisseur lässt die Zuschauer in die harte Realität der illegalen Einwanderung und des Europas von Schengen eintauchen.
Der ebenfalls ausgezeichnete Film “Bad Family” des Finnen Aleksi Salmenperä ist eine Familien-Tragikkomödie: Ein Vater wird nicht mit der Beziehung seines Sohnes fertig, die er als schädlich für diesen erachtet.
Der Regiepreis ging an “Vespa” der Ungarin Diana Groó, als beste TV-Serie wurde “Love/Hate” des Iren David Caffrey ausgezeichnet.
Den “Reflet d’or” für die beste Produktion für Web, Mobiltelefone oder iPad sprach die Jury der Web-Serie “Shankaboot” zu. Bester Web- Film ist “Pixels” des Franzosen Patrick Jean, bester internationaler Kurzfilm “Choice Night” des Neuseeländers Christopher Dudman.
Im Wettbewerb der 16. Ausgabe des Festivals standen 80 Produktionen. Gezeigt wurden an den sieben Spielorten insgesamt 150 Filme. Das Festival Cinéma Tous Ecrans zog wie letztes Jahr rund 30’000 Besucherinnen und Besucher an.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Unter Tränen würdigte Courtney Love den Regisseur Milos Forman, der den Tribute für sein Lebenswerk erhielt: “Du bist der Grösste”. Love ist Rockmusikerin und die Witwe des legendären Nirvana-Sängers Kurt Cobain. Der tschechisch-amerikanische Regisseur Forman erinnerte in seiner Dankesrede daran, dass die Schweiz eine wichtige Rolle in seiner Karriere gespielt habe: 1963 gewann er mit…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Weniger Filme, dafür grössere thematische Offenheit hat der neue Direktor Olivier Père für die 63. Ausgabe der Filmfestivals in Locarno in Aussicht gestellt. So läuft spätabends etwa ein deutscher Zombie-Film auf der Piazza Grande. Und der Kanadier Bruce LaBruce tritt mit “L.A. Zombie”, einem Film mit Pornodarsteller François Sagat in der Hauptrolle, im internationalen Wettbewerb…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Selten waren so viele Schweizer Filme an ausländischen Filmfestivals zu sehen, sagte Direktor Micha Schiwow am Jahresmediengespräch in Zürich. Zudem habe erstmals ein Schweizer Dokumentarfilm den Europäischen Filmpreis gewonnen: “The Sound Of Insects” von Peter Liechti. Der Schweizer Film hatte im Ausland mehr Erfolg als im Inland, wo sein Marktanteil 2009 erneut unter der 5…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Der goldene Leopard für das erste unter der künstlerischen Leitung von Olivier Père stehenden Festivals wurde von der Jury des internationalen Wettbewerbs verliehen. Die Wahl von “Han jia” des chinesischen Regisseurs Li Hongqi, hat bei Kritikern ein gewisses Erstaunen ausgelöst. Nach Ansicht der Kritiker konnte die Jury aus einer anständigen Palette ihre Auswahl treffen. Doch…
Alain Tanner kehrt auf die Piazza in Locarno zurück
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
“Ich freue mich, in Locarno diesen renommierten Preis in Empfang zu nehmen”, sagte Alain Tanner, nachdem bekannt wurde, dass er mit einem Swisscom Ehrenleoparden ausgezeichnet wird. Das Filmfestival in Locarno liege ihm persönlich auch sehr am Herzen. “Alain Tanners Filme sind kritische Zeitzeugnisse und wagen sich auch in die Domänen des Traums, der Poesie, des…