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Migräne
Migräne - Attacken extremer Kopfschmerzen
Migräne ist - nach den Spannungs-Kopfschmerzen - eine der am häufigsten auftretenden Formen von Kopfschmerzen. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Migräne tritt vor allem nach der Pubertät ab dem 20. Lebensjahr auf, besonders häufig jedoch in der Altersklasse zwischen 35 und 45. Jede dritte Frau leidet in dieser Periode an den Attacken zum Teil extremer Kopfschmerzen. Aber auch bei Kindern kann bereits Migräne auftreten. Die Häufigkeit ist vor der Pubertät auf Jungen und Mädchen relativ gleich verteilt.
Die Migräne-Kopfschmerzen treten anfallsartig auf und kehren episodisch wieder. Die meist im Nackenbereich beginnenden Schmerzen werden häufig als pochend oder pulsierend wahrgenommen und treten überwiegend einseitig auf. Begleitet wird die Migräne meist von weiteren Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Bei rund einem Viertel aller Migräne-Anfälle ist die sogenannte Aura der eigentlichen Kopfschmerzattacke vorgeschaltet. Sie tritt in Form von Wahrnehmungsstörungen wie Schwindel, Augenflimmern oder Lähmungserscheinungen auf, die sich innerhalb weniger Minuten aufbauen und bis zu eine Stunde andauern.
Die Ursachen der Migräne liegen in einer Erkrankung des Gehirns. Man geht davon aus, dass ein bestimmter Botenstoff (Serotonin) Schlüsselfaktor für diese Art von Kopfschmerzen ist. Er leitet Schmerzsignale an die Nervenzellen weiter, und es kommt zu Entzündungsreaktionen der Blutgefäße.
Neben dieser Grundursache gibt es jedoch verschiedenen Auslöser (Trigger-Faktoren), die das Auftreten der Migräne-Aattacke beeinflussen. Zu diesen Auslösern gehören z. B. Stresssituationen, Essgewohnheiten oder ein unregelmäßiger, gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus.
Die genetischen Grundlagen eines Menschen können nicht verändert werden. Die auslösenden Faktoren für einen Migräne-Anfall jedoch können durch vorbeugende Maßnahmen positiv beeinflusst und damit Häufigkeit und Intensität der Migräne-Kopfschmerzen verringert werden. Gerade nicht-medikamentöse Behandlungen spielen hier eine wichtige Rolle. Darauf verweist auch die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e. V. und nennt u. a. die durch Studien belegte positive Wirkung von Muskelentspannungsverfahren. An dieser Stelle kann Body Stress Release einen wichtigen Beitrag leisten. Vorhandene Spannungsmuster werden erkannt und die Tiefenmuskulatur nach und nach durch Druckimpulse entspannt.