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Denner erhöht die Lohnsumme für das Jahr 2020 - Denners Geschichte: Warum heisst der Discounter eigentlich Denner?
Der Schweizer Discounter "Denner" hat heute die frohe Botschaft für sein Personal verkündet, dass er für das Jahr 2020 die Lohnsumme insgesamt um 0.9 Prozent erhöht. Damit hebt der Discounter die Löhne im Branchenvergleich überdurchschnittlich an, wie Denner selber sagt. Wir erläutern Ihnen die Details und bringen Ihnen einen kurzen Überblick über die Geschichte von Denner und warum der Discounter überhaupt so heisst:
Denner erhöht Lohnsumme 2020 um 0,9 Prozent
Für das kommende Jahr belohnt Denner das grosse Engagement seiner geschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Erhöhung der Lohnsumme um 0,9 Prozent. 0.6 % stellt Denner für individuelle und leistungsbezogene Lohnerhöhungen zur Verfügung, 0.3 % werden für strukturelle Anpassungen verwendet. In den letzten zehn Jahren wurden bei Denner über 1'500 neue Arbeitsstellen geschaffen und das Lohnniveau angehoben.
Die Geschichte von Denner - eine kurze Übersicht von Reiff-Schwarz über Schweri bis zur Migros
Denner wurde 1860 von Heinrich Reiff-Schwarz aus Greifensee gegründet. Namensgeber für den heute so bekannten Namen "Denner" war ein Mann mit dem klangvollen Namen Julius Cäsar Denner aus Biel, der 1881 Teilhaber wurde und zusammen mit seinem Vetter Carl Denner den damaligen Firmenverbund 1888 in "Denner-Reiff & Cie Consumgesellschaft" in Zürich umbenannte.
Ära Karl Schweri
Der legendäre Karl Schweri kam erst später ins Spiel, 1944 war er noch Vizepräsident des Verwaltungsrates und kämpfte sich bis 1951 nach einigen Querelen und sogar seinem Rauswurf aus dem Unternehmen wieder zurück und wurde heimlich Mehrheitsaktionär, worauf er all seine Gegner aus dem Unternehmen entfernte. Ab dem 1. Januar 1953 trat die Firma dann mit damals 166 Verkaufsgeschäften einheitlich als "Denner" auf. Karl Schweris Enkel und Nachfolger Philippe Gaydoul verkaufte am 12. Januar 2007 Denner zu 70% an die Migros, 30% behielt die Familie Gaydoul. Erst Ende 2009 kauft die Migros auch die restlichen 30 Prozent der Firma und ist seit da zu 100 Prozent Eigentümerin der Denner AG.
Don Denners Kampf gegen die Nespresso-Kaffeemühlen
Legendär geworden ist Denners Kampf mit Nespresso, als der Discounter 2010 viel günstigere Kaffeekapseln in sein Sortiment aufnahm, die in die Nespresso-Maschinen passten (HappyTimes berichtete). Der Rechtsstreit wurde nach viel Hin und Her und juristischen Kämpfen 2013 zugunsten von Denner entschieden. Nun durften legal günstigere Kaffeekapseln für das Nespresso-System verkauft werden, was die Konsumentinnen und Konsumenten freute - Nespresso-Inhaberin Nestlé aber knurrend hinnehmen musste.
Quellen: Denner AG, Wikipedia
Bild: © Denner