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JU / 1979 - Eintritt in die Schweizerische Eidgenossenschaft
Am 24. September 1978 stimmte das Schweizer Volk der Gründung eines 26. Kantons zu: des Kantons Jura. In 30 Jahren hat sich der Jura gut in die Eidgenossenschaft integriert. Die Geschichte des Jura, des jüngsten Schweizer Kantons, ist stark mit dem Nachbarland Frankreich auf der einen Seite und mit dem Kanton Bern auf der anderen Seite verbunden. Diese zwei sehr unterschiedlichen Einheiten sind noch heute spürbar und führen zu lebhaften Diskussionen..
Der Jura hat eine hoch spezialisierte Wirtschaftsstruktur, die sich vor allem auf die Uhrenindustrie konzentriert. Doch der Jura zeichnet sich auch in anderen Sektoren wie jenen der Mikrotechnik und der Werkzeugmaschinen aus. Heute hat der Kanton verschiedene Unterstützungsmassnahmen getroffen und ermutigt die jurassische Wirtschaft, sich in neuen Bereichen zu entwickeln, wie zum Beispiel Biowissenschaften, Mikro- und Nanotechnologie, Umwelttechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT).
Der Kanton Jura, der nur wenige Städte aufweist, hat sich seinen ländlichen Charakter weitgehend bewahrt. Daher sind seine vielfältigen Traditionen auch heute noch sehr lebendig. Sie sind Ausdruck einer besonderen Verbundenheit mit der Natur und dem Wechsel der Jahreszeiten, aber auch mit den besonderen Fertigkeiten, die von den Handwerkern der Region über die Jahrhunderte entwickelt wurden. Eine Besonderheit der Gegend ist ihr atypisches sprachliches Erbe: Der Jura ist der einzige Schweizer Kanton, dessen Dialekt zur Oïl-Sprache zählt. Von dieser Sprache, die auch in der angrenzenden Franche-Comté gesprochen wird, bestehen verschiedene Varianten. Sie gehört zu den romanischen Sprachen, die ursprünglich im Norden Galliens unter keltischem und germanischem Einfluss entstanden sind. Im Bestreben, diese sprachliche Vielfalt zu bewahren, wurde unter anderem eine Website geschaffen («Djâsans - Patois Jurassien»). Sie enthält Vorschläge für Aktivitäten und eine Sammlung von Wörterbüchern, um die Weitergabe dieses Wissens sicherzustellen, aber auch zahlreiche Märchen, Lieder und weitere interessante Informationen.
Der Chasseral ist mit 1607 M.ü.M. die höchste Erhebung im Berner Jura. Der Chasseral ist Teil des Faltenjuras. Die etwa 20 km lange Chasseral Kette wird im Norden durch das Tal von Saint Imier, im Osten durch die Klusen der Schüss, im Süden durch den Bielersee und im Westen durch das Val de Ruz begrenzt. Bis auf eine Höhe von 1400 Meter ist der Chasseral bewaldet, darüber befinden sich Bergweiden. Sie sind reich an alpinen Stauden. An den Hängen wächst in stattlicher Zahl der gelbe Enzian. Die Felsen sind unter anderem mit Zwerg-Glockenblumen bewachsen
|• Étang de la Gruère|
|• Col des Rangiers|
|• Col de la Croix|
|• Scheltenpass|
|• Montvoie Castle|