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Roman Josi gewinnt in der NHL das Schweizer Duell gegen Mark Streit und steuert zwei Assists zum 4:1 von Nashville gegen Philadelphia bei. Auch Jonas Hiller und Rafael Diaz siegen mit Calgary.
Josi und Streit sind gute Kollegen und trainieren im Sommer jeweils gemeinsam in Bern. Auf dem Eis verteilte Josi allerdings keine Geschenke und trug mit den Assists zum 1:0 von Filip Forsberg (10.) und zum 3:1 von Colin Wilson (35.) entscheidend zum Sieg der Predators bei. Beide Tore wurden im Powerplay erzielt – wie auch das 2:1 von Mike Fischer, das 38 Sekunden vor dem 3:1 fiel.
Josi kam während knapp 23 Minuten zum Einsatz und wurde dank den Saison-Assists 15 und 16 zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt. Streit, der mit 21:59 Minuten am meisten Vertrauen in seinem Team erhielt, verliess das Eis nach der ersten Niederlage der Flyers im vierten von sechs Auswärtsspielen in Serie mit einer Minus-1-Bilanz.
Calgary bezwang die Edmonton Oilers ebenfalls 4:1, wobei Jonas Hiller 26 Paraden gelangen. Der Appenzeller Goalie stand bei den Flames zum vierten Mal in Folge zwischen den Pfosten. Der während 11:43 Minuten eingesetzte Diaz war mit vier Torschüssen so aktiv wie kein anderer Spieler bei Calgary, der erste Skorerpunkt in dieser Saison blieb ihm aber verwehrt. Immerhin kam er auf eine Plus-1-Bilanz. Zum Matchwinner der Gastgeber avancierte der 21-jährige Johnny Gaudreau mit zwei Toren, nachdem er im Spiel zuvor gar dreimal getroffen hatte.
Weiter nicht auf Touren kommt Minnesota. Die Wild unterlagen den Winnipeg Jets 3:4 nach Verlängerung und erlitten die fünfte Niederlage hintereinander, die vierte vor heimischem Publikum. Nino Niederreiter blieb bei Minnesota zum vierten Mal in Serie ohne Skorerpunkt, obwohl er mit 19:24 Minuten so lange wie noch nie in dieser Saison eingesetzt wurde. Zudem verliess der Churer das Eis zum vierten Mal in Folge mit einer Minus-Bilanz (-2, total -8 in dieser Phase).
Die Colorado Avalanche verloren gegen die Chicago Blackhawks trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Torhüter Reto Berra musste bei Colorado wie bereits in der Partie zuvor auf der Tribüne Platz nehmen. (pre/si)
LA Kings – San Jose (ohne Müller) 3:1
Minnesota (mit Niederreiter) – Winnipeg 3:4 n.V.
Nashville (mit Josi) – Philadelphia (mit Streit) 4:1
Colorado (ohne Berra) – Chicago 2:5
Calgary (mit Hiller, Diaz) – Edmonton 4:1
Das zweite Schweizer Team neben dem HC Davos ist ausgewählt: Ambri darf zum zweiten Mal hintereinander beim Spengler Cup mitspielen.
Ambri hat den letzten Spengler Cup wahrlich bereichert. Mit den Leistungen auf dem Eis und mit der Stimmung im Stadion. Ambri war das perfekte zweite Schweizer Team beim ältesten Klubturnier der Welt.
Bei der Wahl des zweiten Schweizer Teilnehmers neben dem HC Davos geht es nicht nur um die sportliche Leistungsfähigkeit. Noch wichtiger ist etwas anderes: Für die gesamte Organisation muss der Spengler Cup ein grosses Ziel, eine Mission sein, die auch die eigenen Fans elektrisiert und mobilisiert.
Diese …