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Selina Gasparin kann im Verfolgungsrennen über 10 km in Nove Mesto nur wenig Boden gutmachen. Die Engadinerin klassiert sich beim Premierensieg von Anaïs Chevalier im 23. Rang.
Die Schweizer Teamleaderin Gasparin hatte bei jedem der vier Schiesseinlagen einen Fehler zu beklagen. Entsprechend vermochte die 32-Jährige nach dem Sprint vom Freitagabend im Ranking nicht entscheidend vorzurücken - letztlich gewann sie eine Position.
Ihre jüngere Schwester Aita verzeichnete einen geglückten Start in den zweiten Wettkampf in Tschechien, blieb sie doch beide Male im Liegend-Anschlag fehlerfrei. Im dritten Schiessen, stehend, verzeichnete sie jedoch drei Fehlschüsse, womit ihre Aufholjagd jäh gebremst wurde.
Die mehr als 30'000 Zuschauer in Nove Mesto bekamen mit Anaïs Chevalier eine neue Siegerin im Weltcup zu sehen. Die 23-jährige Französin, die tags zuvor mit Platz 2 im Sprint ihren ersten Podestplatz errungen hatte, setzte sich mit 9,5 Sekunden Vorsprung vor der Italienerin Dorothea Wierer durch. Dritte wurde die Russin Tatjana Akimowa, die nach ihrem Sieg im Sprint als Erste auf die Loipe gegangen war.
SDA-ATS