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Ende 2019 lebten 434 008 Menschen in Zürich. In den 2010er-Jahren ist die Stadt um 51 102 Personen gewachsen. Anders als in den Jahrzehnten zuvor war der Anstieg bei den Schweizerinnen und Schweizern höher als bei den Ausländerinnen und Ausländern. Die Zunahme der Schweizer Wohnbevölkerung ist vor allem auf höhere Einbürgerungs- und Geburtenzahlen zurückzuführen.
Die Stadt Zürich hatte Ende 2019 eine Wohnbevölkerung von 434 008 Personen. Das Bevölkerungswachstum fiel 2019 mit 5271 Personen geringer aus als in den Jahren 2018 (+5427) und 2017 (+7628). Aktuell ist der Bevölkerungsbestand so gross wie letztmals im Jahr 1964. Bis zur Höchstmarke des Jahres 1962 fehlen bloss noch 6172 Personen. Im vergangenen Jahr ist die Wohnbevölkerung prozentual am stärksten im Quartier Langstrasse gewachsen (+7 %), gefolgt von den Quartieren Weinegg (+4 %) und Saatlen (+3 %). In den 2010er-Jahren hat sich die Personenzahl im Quartier Escher Wyss mehr als verdoppelt.
2010er-Jahre: grösste Zunahme seit den 1940er-Jahren
In den 2010er-Jahren ist die Wohnbevölkerung um 51 102 Personen gewachsen. Das entspricht ungefähr der Summe der Bevölkerungszahlen der Städte Zug und Aarau. Die Zunahme der letzten zehn Jahre war etwa doppelt so hoch wie in den 2000er-Jahren (+22 202) und mehr als zehn Mal grösser als in den 1990er-Jahren (+4 803). Ein höheres Bevölkerungswachstum gab es letztmals in den 1940er-Jahren (+52 019).
Markante Zunahme der Schweizerinnen und Schweizer
Zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren nahm die ausländische Wohnbevölkerung zu, die schweizerische ab. Erstmals seit den 1950er-Jahren haben die Schweizerinnen und Schweizer in den 2010er-Jahren stärker zugelegt als die Ausländerinnen und Ausländer: erstere um 29 000, letztere um 22 000 Personen. Bei den Schweizerinnen und Schweizern führten vor allem mehr Einbürgerungen und Geburten zur Zunahme. In den 2010er-Jahren wurden 21 000 Personen mehr eingebürgert als noch in den 1990er-Jahren; die Einbürgerungen haben sich mehr als verdoppelt. In den letzten zehn Jahren wurden deutlich mehr Schweizer Babys geboren als noch in den 1990er-Jahren (+13 000). Bei den Ausländerinnen und Ausländern trugen vor allem der positive Saldo der Zu- und Wegzüge zum Bevölkerungswachstum der 2010er-Jahre bei: In dieser Zeit zogen über 43 000 Ausländerinnen und Ausländer mehr nach Zürich als weg aus der Stadt.
Trendwende bei Ausländeranteil und Geburtenzahl?
Seit den 1940er-Jahren ist der Ausländeranteil angestiegen; 2017 betrug er 32,4 Prozent. In den letzten Jahren hat die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer stärker zugenommen als diejenige der Ausländerinnen und Ausländer; der Ausländeranteil nahm leicht ab. Ende 2019 betrug er 32,2 Prozent. Eine Trendwende zeichnet sich möglicherweise auch bei den Geburtenzahlen ab: Von 2000 bis 2017 haben die Geburten stark zugenommen (von 3577 auf 5240 pro Jahr); seither sind sie leicht rückläufig. Im Jahr 2019 wurden 5134 Neugeborene mit Wohnsitz in der Stadt Zürich gezählt.