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Die A4, welche von Schaffhausen nach Altdorf führt, ist Teil der wichtigen Nord-Süd-Achse der Schweiz. Der Abschnitt zwischen Küssnacht und Brunnen wurde zwischen 1976 und 1981 erstellt und ist heute, nach rund 40 Jahren, sanierungsbedürftig. Die Arbeiten am rund 20 km langen Streckenabschnitt werden, zur Minimierung von Verkehrseinschränkungen, in Etappen ausgeführt.
Zwischen Küssnacht und Brunnen wurden seit dem Bau keine grösseren Instandsetzungen weder am Trassee noch an den Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen durchgeführt. Aus diesem Grund realisiert das Bundesamt für Strassen ASTRA derzeit ein Projekt zur Werterhaltung der Bauwerke, zum Erhalt der Gebrauchstauglichkeit und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Das Erhaltungsprojekt umfasst Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn sowie an sämtlichen Kunstbauten wie Brücken, Unter- und Überführungen, Bachdurchlässen, Felssicherungen, Stützmauern und Tunnels. Die Bauarbeiten dauern von 2017 bis voraussichtlich 2023.
Von April 2017 bis Ende Juni 2019 wurde im Rahmen der ersten Etappe der 4,8 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen den Anschlüssen Arth und Goldau instand gesetzt. In der zweiten Etappe von Juni 2019 bis Mitte November 2020 wurde der 4,4 Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Anschluss Schwyz und dem Anschluss Brunnen instand gesetzt. Im Jahr 2021 folgt die Instandsetzung des mit 6,1 Kilometern längsten Abschnittes zwischen dem Anschluss Goldau und dem Anschluss Schwyz. Die Instandsetzungsarbeiten auf den Fahrbahnen konnten termingerecht per Ende September 2021 abgeschlossen werden. Weiterhin gearbeitet wird hingegen im Gebiet Röten, wo bis voraussichtlich im Herbst 2022 eine Wildtierüberführung erstellt wird. In den Jahren 2022 und 2023 wird als vierte und letzte Etappe der 5,3 Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Anschluss Küssnacht und dem Viertelanschluss Arth instand gesetzt.
Vorgängig zur Realisierung des Erhaltungsprojekts Küssnacht–Brunnen wurden im Jahr 2016 diverse bauliche Vorausmassnahmen umgesetzt. Zu diesen gehörten der Ersatz der Fahrbahnübergänge bei den Brücken Boli, Urmiberg und Sechzehni in beiden Fahrtrichtungen sowie der Ausbau und das Erstellen von Mittelstreifenüberfahrten.