Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03119.jsonl.gz/1437

| Hilarius von Poitiers († 367) - Über die Synoden oder über den Glauben der Orientalen.

Zweiundvierzigstes Hauptstück.
Damit nicht der Umstand, daß der Name der benannten Wesenheit bei dem Vater und dem Sohne der gleichen Natur zu Folge Einer ist, den Ketzern Gelegenheit zu der Behauptung geben möchte, der ungeborne Gott, oder ein Theil desselben sey aus Maria geboren, diesem wurde durch die Bestimmung des obigen heilvollen Satzes begegnet, daß den der Fluch treffen sollte, welcher dieses bekennen würde. Denn die der Religion gemäße Einheit des Namens, welche [S. 393] sich auf die Wesenheit der gleichen Natur gründet, hat der gezeugten Wesenheit ihre Persönlichkeit nicht entzogen, so daß wegen der Einheit des Namens die Substanz einer einzigen göttlichen Person angenommen würde; da Ein Name der Wesenheit Beider, das ist, Ein Gott, wegen der gleichen Substanz der in Beiden nicht verschiedenen Natur gelehrt wird.
V. „Wenn Jemand sagt, er sey dem Vorherwissen oder der Vorherbestimmung nach vor Maria Sohn, und nicht als vor den Zeiten aus dem Vater geboren bei, Gott, und es sey nicht Alles durch ihn gemacht; so sey er verflucht.“