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Je länger der Flügel (oder das Rotorblatt) einer Windenergieanlage desto mehr Wind kann "geerntet" werden und somit mehr Strom erzeugt werden. Der Rotor (die zu einem Stern zusammengeschraubten Flügel) ist ein ganz zentrales Element einer Anlage und besteht meist aus drei Flügeln. Derzeit sind die längsten Flügel für Anlagen an Land über 60m lang. Für Offshore-Anlagen gibt es schon
Flügel mit über 80m Länge. Ähnlich einem Flugzeugflügel strömt der Wind den Flügel an und versetzt ihn so in eine Drehbewegung. Je grösser der Rotor einer Anlage ist, desto mehr Strom kann er erzeugen. Eine Verdoppelung des Rotordurchmessers lässt den vierfache Windertrag zu.