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S ozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00321 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Kuoni Urteil vom 2 9. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte in seiner damaligen Heimat die Hotel fachschule. Nach der 1984 erfolgten Einreise in die Schweiz war er unter ande rem mehrere Jahre als Bauarbeiter im Bereich Bauabdichtungen tätig (Urk. 10/85/1). Im Oktober 2000 arbeitete er erstmals teilzeitlich für ein Taxi unternehmen und ab circa Oktober 2007 als selbständiger Taxifahrer (Urk. 10/85/2, 1 0 /16/3). Am 18. Juni 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, fü r die b erufliche Integration und für eine Rente an (Urk. 10/12). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, im Rahmen dessen sie insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung des Versi cherten in der Medizinischen Begutachtungsstelle Y.___ veranlasste ( Gutachten vom 9. Juli 2014, Urk. 10/62). Mit Verfügung vom 6. November 2014 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 10/74). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 1.2 Am 7. April 2016 liess der Versicherte eine Verschlechterung der gesundheitli chen Situation geltend machen (Urk. 10/80) und meldete sich erneut für Leistun gen der Invalidenversicherung an (Urk. 10/81). Die IV-Stelle zog Berichte der behandelnden Ärzte und Ärztinnen (Urk. 10/87, 10/97, 10/98, 10/101, 10/102, 10/104) sowie die Steuererklärungen des Versi cher ten (Urk. 10/89/1-80, 90/1-49) bei. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 10/106, 10/112, 10/114) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mangels erheblichen Gesund heitsschadens mit Verfügung vom 15. N ovember 2016 ab (Urk. 10/115). Die g egen diese Verfügung vom Versicherte n am 13. Dezember 2016 erhobene Beschwerde (Urk. 10/116 S. 3) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung auf hob und die Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen zurück wies ( Urteil vom 2 8. Februar 2018, Urk. 10/125). In Umsetzung des Urteils liess die IV-Stelle ein psychiatrisches sowie neuropsychologisches Gutachten erstellen (Gutachten vom 2 6. November 2018, Urk. 10 /142 ). Mit Vorbescheid vom 1 2. Februar 2019 stellte sie die Abweisung des Leistungsbegeh rens in Aussicht ( Urk. 10/147), wogegen der Versicherte am 1 5. März 2019 Einwand erhob ( Urk. 10/148+150). Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 2 6. März 2019 einen Anspruch auf Invali denrente ( Urk. 2 = [10/154]). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Mai 2019 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Es sei, eventuell, die angefochtene Verfügung aufzuheben und der Fall an die IV-Stelle zwecks weiterer Abklärungen inklusive Überprüfung des Arbeits - fähigkeits grades in einer Eingliederungsstätte zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung ( Urk. 1 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 4. Juni 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügungen vom 2 5. Juni 2019 und vom 1 9. August 2019 wurden die vom Beschwerdeführer im Nachgang zur Beschwerdeerhebung eingereichten medizinischen Unterlagen der IV-Stelle zur Stellungnahme zugestellt ( Urk. 11, Urk. 18), welche mit Schreiben vom 2 9. August 2019 auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 19). Hievon wurde der Beschwerdeführer am 8. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 20). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin weis). 1.4 1.4.1 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4.2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1.4.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass beim Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer eine maximale Einschränkung von 40 % vorliege, in einer angepassten Tätigkeit aber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei. Dies halte das gestützt auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts in Auftrag gegebene psychiatrische und neuropsy chologische Gutachten fest. Der Beschwerdeführer habe vor Eintritt seiner gesundheitlichen Einschränkung ein eher tiefes Einkommen erzielt. In einer angepassten Tätigkeit könne er gestützt auf statistische Werte im Bereiche von Hilfstätigkeiten ein Einkommen von Fr. 66'803.-- erzielen. Es liege keine Erwerbseinbusse vor. Ein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe somit nicht ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer führte dagegen aus, dass er an somatischen und psychi schen Krankheiten leide und dass bereits die somatischen Krankheiten mindestens eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf verursachten. Er sei bei der Ausübung von adaptier t en Tätigkei ten eingeschränkt, da er an Wirbel-, Knie-, und Schulterschmerzen, Herz- und Lungenbeschwerden leide. In der angefoch tenen Verfügung seien die somatischen Beschwerden vollumfänglich ignoriert worden, obwohl diese erheblich seien. Prof. Dr. med. Z.___ und Dr. phil. A.___ hätten sich nur mit den psychischen Beschwerden befasst. Aus dem Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 sei ersichtlich, dass der Beschwerde führer unter anderem an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgra dige depressive Episode, und an zahlreichen somatischen Beschwerden leide, wes halb er nicht arbeitsfähig sei. Nachdem die Abklärungen unvollständig seien, beantrage er eine polydisziplinäre Begutachtung in einem Spital mit stationärem Aufenthalt ( Urk. 1). 3. 3.1 3.1.1 Zu prüfen ist, ob seit der letzten rentenabweisenden Verfügung vom 6. November 2014 ( Urk. 10/74) eine rentenrelevante Veränderung eingetreten ist. 3.1.2 In somatischer Hinsicht stellte das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 fest, dass keine relevante Veränderung vorliege, womit weiterhin gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer eine 80%ige und für leidensangepasste Tätigkeiten eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit bestehe und diesbezüglich mithin keine ergänzenden Abklärungen erforderlich seien (E. 4.3 des Urteils, Urk. 10/125/17). Dagegen sei die Sachlage in psychiatrischer Hinsicht unklar; zur Feststellung, welche psychi schen Leiden beim Beschwerdeführer aktuell objektiv ausgewiesen seien, sei ein ergänzendes psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 10/125 /18). 3.2 3.2.1 Aufgrund des Rückweisungsentscheides des hiesigen Gerichts vom 2 8. Februar 2018 holte die IV-Stelle ein Gutachten bei Prof. Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie, und bei Dr. phil. A.___, Psychologin FSP und Neuropsy chologin PVK, ein ( Urk. 10/142). Dr. Z.___ führte aus, aufgrund der kritischen Diskussion der Aktenlage, der Vorbefunde sowie gestützt auf die eigene Untersu chung und Anamneseerhebung sei am ehesten die Diagnose einer Dysthymie (ICD-10 F34.1) zu stellen. Die mit hoher Wahrscheinlichkeit vermuteten auslö senden Faktoren seien die gesamthafte psychosozial schwierige Lebenssituation des Beschwerdeführers mit intrafamiliären Konflikten, der gespürten Wertlosig keit nach Aufgabe der Arbeit sowie der Reaktion auf multiple körperliche Erkran kungen ( Urk. 10/142/24). Es sei deutlich, dass die depressive Grundstimmung des Beschwerdeführers einer Reaktion auf seine Lebenssituation zuzuschreiben sei. So sei der Beschwerdeführer auch extrem gekränkt, dass seine Söhne keinen Kon takt zu ihm wollten, da er doch alles für sie getan habe ( Urk. 10/142/22). Der Gutachter hielt sodann fest, Ende 2012 sei zum ersten Mal vom Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus dem B.___ über eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, berichtet worden. Weder sei aber in der psychopathologischen Befundschilderung der nunmehr mittelgra dige Schweregrad der depressiven Symptomatik ausreichend plausibel begründet, noch werde durch eine einleuchtende Verlaufsbeschreibung die jetzt von einer depressiven Episode zu einer rezidivierenden depressiven Störung gewechselte Diagnose plausibel gemacht. In den nach folgenden Berichten aus dem B.___ werde die Diagnose rezidivierende depressive Störung weitergetragen, ohne erneute kri tische Auseinandersetzung mit der ursprünglich gestellten Diagnose. Mit späte rem Datum als der Stellungnahme des Gerichts lägen noch zwei psychiatrische Stellungnahmen aus dem B.___ vor. Alle psychiatrischen Stellungnahmen aus dem B.___ würden sich sichtlich, auch im Wortlaut, auf die ursprüngliche Stellung nahme aus dem Februar 2016 beziehen. Sogar an übernommener falscher geschlechtlicher Anrede des Beschwerdeführers, aber auch aus dem Wortlaut der Befundung werde deutlich, dass hier immer wieder mit copy -paste gearbeitet worden sei. Insofern würden diese Stellungnahmen nicht ausreichend aussage kräftig erscheinen ( Urk. 10/142/21-22). Zum psychischen Befund notiere Prof. Dr. Z.___, die Konzentration des Beschwer deführers sei subjektiv deutlich gestört, objektiv falle ein verlangsamtes Denken auf. Ansonsten seien weder formale Denkstörungen noch Befürchtungen und Zwänge vorhanden. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Im Affekt sei d er Beschwerdeführer leicht affektarm und gebe eine mittlere Störung der Vitalgefühle an. Der Beschwerdeführer wirke objektiv leicht deprimiert und führe auch aus, immer wieder traurig zu sein. Dies sei seine Grundstimmung, es sei alles langweil ig. Der Beschwerdeführer äussere sich dahingehend, sich schlapp und müde zu fühlen. Bezüglich Zukunftserwar tungen habe er keine positive Sicht. Er habe Angst vor dem Leben. Der Beschwer deführer wirke in der Untersuchung leicht dysphorisch und affektiv leicht ver mindert schwingungsfähig. Der Antrieb sei nach seinen Angaben gestört, denn er mache nicht viel, da er keine Lust habe. Andererseits erzähle er, dass er min destens eine Stunde pro Tag wandere. Der Beschwerdeführer berichte über sozi alen Rückzug, er habe praktisch keine Freunde mehr. Sodann habe er auch immer wieder Suizidgedanken ( Urk. 10/142/19-20). Der Gutachter erklärte, es erscheine auffällig, dass der Beschwerdeführer sich bezüglich der biographischen Gegeben heiten recht gut erinnern könn e, die ganzen zwei Stunden gut konzentriert sei und keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen habe, auf der anderen Seite aber schwere Auffassungsstörungen und Konzentrationsstörungen angebe. Hier scheine doch eine deutliche Aggravation vorzuliegen ( Urk. 10/142/18). Hinsichtlich zeitlichem Verlauf der Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, aus der vorliegenden Aktenlage und der eigenen psychiatrischen Untersuchung sei eine wesentliche Verschlechterung der depressiven Symptoma tik in den letzten Jahren nicht ersichtlich ( Urk. 10/142/28). Der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig ( Urk. 10/142/28). In einer angepassten Tätigkeit ohne grosse körperliche Belas tung und ohne höhere intellektuelle Anforderungen sei von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen ( Urk. 10/142/29). 3.2.2 Dr. phil. A.___ diagnostizierte in ihrem neuropsychologischen Gutachten vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 10/142/35 ) eine l eichte kognitive Störung, welche zu einer Einschränkung der Arbeitsfäh i gkeit als Taxifahrer von maximal 30 % führen könne. Die Gutachterin führte aus, dass sich beim Beschwerdeführer kognitive Leistungs einbussen im Bereich der attentionalen, der exekutiven und der mnestischen Funktionen gezeigt hätten. Im Bereich der attentionalen Funktionen sei die selektive Aufmerksamkeitsleistung von zu vielen Fehlern geprägt gewesen. Die Konzentrationsfähigkeit sei ebenfalls unterdurchschnittlich gewesen. Im Bereich der Exekutivfunktionen seien die verbale Ideenproduktion sowie das Konzepter kennen unterdurchschnittlich gewesen. Die intellektuelle Flexibilität habe sich sogar als weit unterdurchschnittlich erwiesen. Hinsichtlich der Gedächtnisleis tungen hätten sich modalitätsunspezifisch unterdurchschnittliche Lern- und Abrufleistungen gezeigt ( Urk. 10/142/42). Gestützt auf die Symptomvalidierung sei überwiegend wahrscheinlich von einer Aggravation auszugehen. Damit sei die Glaubhaftigkeit der angegebenen Beschwerden wie auch die Plausibilität der diagnostisch festgestellten kognitiven Leistungseinbussen zumindest partiell in Frage zu stellen. Ob überhaupt eine kognitive Störung bestehe, könne nicht abschliessend erschlossen werden ( Urk. 10/142/ 43). 4. 4.1 Mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 stellte das hiesige Gericht fest, dass sich soma tisch keine Verä nderungen ergeben hätten ( Urk. 10/125). So hätten sich die bild gebenden und die objektivierbaren klinischen Befunde in Bezug auf die Rücken-, Arm- und Fingerschmerzen nicht relevant verändert. Was die Knieschmerzen betreffe, sei gestützt auf das Ergebnis der erfolgten Abklärungen nicht vom Vor liegen erheblicher Befunde auszugehen. Auch hinsichtlich der Auswirkungen der verschlimmerten COPD und des diagnostizierten Lungen emphysems seien keine ergänzenden Abklärungen erforderlich; diesbezüglich bestehe nach den Angaben des behandelnden Arztes nur eine Einschränkung für körperlich anstrengende Arbeiten und somit weder für die Tätigkeit als Taxifahrer noch für die von den Ärzten des Y.___ als angepasst beurteilte n leichten bis mittelschwer en Tätigkeiten ( Urk. 10/125/ 16- 17). Darauf ist abzustellen. Zu prüfen bleibt damit, ob seit dem Urteil vom 2 8. Februar 2018 eine Verände rung aus somatischer Sicht eingetreten ist, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Er führte aus, dass bloss die psychischen Beschwerden berücksichtigt wor den seien, obwohl bereits aus somatischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit bestehe ( Urk. 1 S. 4 und 5). Die zwischenzeitlich eingereichten ärztlichen Unterlagen ( Urk. 10/134, 148) enthalten allerdings keine Anhaltspunkte auf gesundheitliche Veränderungen aus somatischer Sicht, waren die Berichte entwe der schon seit längerem aktenkundig ( Urk. 10/79, 110 vgl. auch Urk. 10/125/11-12) oder führen sie längst Bekanntes aus. Dies gilt ebenso für den im Beschwer deverfahren eingereichten Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 ( Urk. 3), welcher erneut einzig bekannte Diagnosen auflistet und eine Arbeitsunfähigkeitsbeurtei lung enthält, die bereits Eingang ins vorgenannte Urteil fand (vgl. Urk. 10/125/11 und 10/79). Aus dem Bericht des Stadtspitals C.___ vom 23. Mai 2019 ist als dann ersichtlich, dass der Beschwerdeführer wegen einer Lungenentzündung sta tionär in Behandlung war und sich nach entsprechender Behandlung eine rasche Beschwerderegredienz einstellte ( Urk. 7). Zum einen datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grund sä tzlich nicht beachtlich. Zum andern besteht aufgrund des Berichts aber auch kein Anhalt für eine längerfristige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Ebenso wenig ergibt sich aus dem Bericht des B.___ vom 8. Juli 2019 ein Hinweis auf eine massgebliche Veränderung. So werden auch in diesem Bericht aus somatischer Sicht bloss längst bekannte Diagnosen aufgeführt ( Urk. 15). Damit fehlt es – ent gegen dessen Ansicht – an einer Verschlechterung des somatischen Gesundheits zustandes des Beschwerdeführers. 4.2 Das von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des vorgenannten Urteils vom 2 8. Februar 2018 eingeholte psychiatrisch-neuropsychologische Gutachten beruht auf umfassende n Abklärungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Auseinandersetzung mit den Vorakten begründet. Insofern vermag es die Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten (E. 1.5) zu erfüllen. Auch wenn der Beschwerdeführer nicht mehr als Taxifahrer tätig ist (vgl. dem gegenüber Urk. 10/125/10), erhellt ohne weiteres, dass sich dennoch auch betref f end seinen psychischen Zustand – der damalige psychiatrische Gutachter hatte keine Pathologie erhoben, welche einen massgeblichen Einfluss auf die Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers zeitige ( Urk. 10/62/63) – keine erhebliche Ver änderung eingestellt hat. So war der aktuell erhobene Befund gemäss Gutachter Prof. Dr. Z.___ nur mehr bloss mit der Diagnose einer Dysthymie vereinbar, wäh renddessen im Zeitpunkt der letzten Verfügung noch eine depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, zu stellen war ( Urk. 10/62/63). Damals wie auch aktuell waren keine erheblichen psychiatrischen Pathologien zu erhe ben, benannte der Beschwerdeführer einen Verlust an Interessen sowie Freunden und berichtete über latente Suizidgedanken sowie über einen sozialen Rückzug ( Urk. 10/62/62; E. 3.2.1). Mit dieser Aktenlage übereinstimmend, erklärte Prof. Dr. Z.___ denn auch, dass eine erhebliche Verschlechterung nicht ersichtlich sei (3.2.1). Soweit Prof. Dr. Z.___ eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tät igkeit attestierte, kommt seine Einschätzung damit einer anderen Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts gleich, was im Rahmen der Neuanmeldung unbeachtlich bleibt (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hin weisen). Ins Gewicht fällt zudem, dass die vom Beschwerdeführer beklagten kognitiven Störungen offensichtlich nicht objektivierbar waren, sondern die Symptomvali dierung anlässlich der neuropsychologischen Testung vielmehr eindeutig auf Aggravation schliessen liess (E. 3.2.2). Kongruent hierzu führte Prof. Dr. Z.___ aus, der Beschwerdeführer habe sich bezüglich der biographischen Gegebenheiten recht gut erinnern und sich während zwei Stunden gut konzentrieren können sowie keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen bekundet (E. 3.2.1); dies steht schweren Auffassungs- und Konzentrationsstörungen ebenso entgegen, wie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer offenbar nach wie vor in der Lage ist, auch weitere Strecken mit dem eigenen Auto zurückzulegen ( Urk. 10/142/30). Nachdem gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung regel mässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vorliegt, falls die Leistungsein schränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 131 V 49 E. 1.2), verbietet sich eine Arbeitsunfähigkeit gestützt auf die geklagten kognitiven Störungen (vgl. das hierzu Ausgeführte in Urk. 10/142/27). Soweit die neuropsychologische Gutachterin zum Ergebnis gelangte, es sei nicht abschlies send festzustellen, ob eine kognitive Leistungseinbusse zumindest partiell in Frage stehe (E. 3.2.2), trägt der Beschwerdeführer hierfür die Folgen der Beweis losigkeit ( Art. 8 ZGB). Endlich ist auf die Aussage des Gutachters hinzuweisen, wonach das Lebenskonzept des Beschwerdeführers ganz auf die vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine deshalb zu erhaltende 100 % -IV-Rente ausgerichtet sei (Ur. 10/124/27). Dass solches Verhalten eine versicherte Gesundheitsschädi gung nicht zu begründen vermag, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden. Selbst wenn von einer gesundheitlichen Vers chlechterung ausgegangen würde – was wi e dargelegt nicht der Fall ist – liesse sich eine funktionelle Auswirkung der medizinisch festgestellten Anspruchsgrundlage anhand der Standardindikatoren nicht schlüssig und widerspruchsfrei nachweisen (BGE 145 V 361). So wäre unter der Kategorie «funktioneller Schweregrad» in Betracht zu ziehen, dass die diag noserelevanten Befunde nicht besonders ausgeprägt erscheinen und offenkundig psychosozialen Faktoren zuzuschreiben sind (vgl. E. 3.2.1 sowie das bereits erwähnte Lebenskonzept des Beschwerdeführers). Zu berücksichtigen wäre ferner, dass die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft sind (vgl. hierzu Urk. 10/142/29). Ferner war eine Persönlichkeitsstörung nicht zu erheben und vermag der Beschwerdeführer zumindest auf einige Ressourcen zurückzugreifen: Er verfügt über einen geregelten Tagesablauf ( Urk. 10/142/18), pflegt den sozia len Kontakt mit seiner Ehefrau, seinen Geschwistern sowie mit ehemaligen Arbeitskollegen ( Urk. 10/142/18, 20), unternimmt Ferienreisen nach Mazedonien ( Urk. 10/142/16) und lenkt regelmässig seinen Personenwagen ( Urk. 10/142/30). Hinsichtlich des beweisrechtlich entscheidenden verhaltensbezogenen Aspekts der Konsistenz wäre alsdann auf die vom Gutachter genannten Inkonsistenzen hinzuweisen, wonach der Beschwerdeführer über stündige Spaziergänge berichtet habe, was aber im Gegensatz zu einer bei depressiven Episoden feststellbaren Antriebsstörung stehe ( Urk. 10/142/26). Ferner wäre mit Blick auf die fragliche Compliance und die niederschwellige Therapiefrequenz nicht von einem erhebli chen Leidensdruck auszugehen. Und schliesslich zeigte sich das Verhalten des Beschwerdeführers sowohl in der psychiatrischen als auch in der neuropsycholo gischen Untersuchung mehr als auffällig ( Urk. 10/142/26). Zusammenfassend liesse sich auch anhand der Standardindikatoren eine Arbeits unfähigkeit nicht rechtsgenüglich nachweisen. 4.3 Mithin ist auch aus psychiatrischer Sicht eine Verschlechterung nicht ausgewie sen, woran auch die vom Beschwerdeführer nachgereichten Berichte nichts zu ändern vermögen. So waren sie entweder schon seit längerem aktenkundig oder führen sie bereits Bekanntes aus (vgl. E. 4.1) beziehungsweise erschöpft sich der Bericht des Zentrums B.___ vom 8. Juli 2019 ( Urk. 15) pri mär in einer Stellungnahme zum Gutachten des Prof. Dr. Z.___ und Dr. phil. A.___, ohne Aspekte zu benennen, die anlässlich der Begutachtung unberücksich tigt geblieben wären. Ein Administrativgutachten ist nicht stets in Frage zu stel len, bloss weil es zu einer anderen Einschätzung als die behan delnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die be handelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation ent springende Aspekte benennen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. Se ptember 2017 E. 5.3). Solche Gesichtspunkte sind vorliegend nicht gegeben. Zudem datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grundsätzlich nicht beachtlich. Des W eitern reichte der Beschwerdeführer den Bericht des Universitätsspital s D.___, Klinik für Neurologie, vom 1 6. Juli 2019 ein ( Urk. 17). Dieser Bericht datiert nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 6. März 2019 und ist daher ebenfalls grundsätzlich nicht beachtlich. Ins Gewicht fällt darüber hinaus, dass es an einer Symptomvalidierung der neuropsychologischen Untersuchungs befunde mangelt, weshalb eine Verschlechterung damit ohnehin nicht zu belegen wäre. 4.4 Zusammenfassend ist eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht ausge wiesen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unent geltlichen Prozessführung für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 1). 5.2 Nach Gesetz und Prax is sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn der Prozess nicht aus sichtslos und die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Eine Person, die ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt, hat ihre Ein kommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und sich zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht in Verbindung mit Art. 119 Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung). Im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechtspflege gilt ein durch die umfassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränkter Untersuchungsgrundsatz. Mit seiner Beschwerde vom 6. Mai 2019 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfü hrung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 wurde er ausdrücklich aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtli cher Belege zur finanzielle n Situation, einzureichen ( Urk. 11 ). Damit verbunden war die Androhung, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden res pektive ungenügenden Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen w erde, dass keine p rozessuale Bedürftigkeit bestehe. Der Beschwerdeführer reichte in der Folge das Formular nicht ein. Er legte lediglich eine Unterstüt zungsbestätigung der Stadt Zürich ins Recht (Urk. 13 ). Somit fehlt es insbeson dere an einer Deklaration über eine allfällige Rechtschutzversicherung und an einer unterschriftlichen Bestätigung seiner Vermögensverhältnisse. Der Beschwerdeführer ist damit seiner Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit der Darstellung seiner Vermögensverhältnisse offensichtlich unzureichend nachge kommen. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozess führung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattge geben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5). 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst : Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ (vgl. Urk. 23) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelKuoni

S ozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00321 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Kuoni Urteil vom 2 9. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte in seiner damaligen Heimat die Hotel fachschule. Nach der 1984 erfolgten Einreise in die Schweiz war er unter ande rem mehrere Jahre als Bauarbeiter im Bereich Bauabdichtungen tätig (Urk. 10/85/1). Im Oktober 2000 arbeitete er erstmals teilzeitlich für ein Taxi unternehmen und ab circa Oktober 2007 als selbständiger Taxifahrer (Urk. 10/85/2, 1 0 /16/3). Am 18. Juni 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, fü r die b erufliche Integration und für eine Rente an (Urk. 10/12). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, im Rahmen dessen sie insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung des Versi cherten in der Medizinischen Begutachtungsstelle Y.___ veranlasste ( Gutachten vom 9. Juli 2014, Urk. 10/62). Mit Verfügung vom 6. November 2014 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 10/74). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 1.2 Am 7. April 2016 liess der Versicherte eine Verschlechterung der gesundheitli chen Situation geltend machen (Urk. 10/80) und meldete sich erneut für Leistun gen der Invalidenversicherung an (Urk. 10/81). Die IV-Stelle zog Berichte der behandelnden Ärzte und Ärztinnen (Urk. 10/87, 10/97, 10/98, 10/101, 10/102, 10/104) sowie die Steuererklärungen des Versi cher ten (Urk. 10/89/1-80, 90/1-49) bei. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 10/106, 10/112, 10/114) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mangels erheblichen Gesund heitsschadens mit Verfügung vom 15. N ovember 2016 ab (Urk. 10/115). Die g egen diese Verfügung vom Versicherte n am 13. Dezember 2016 erhobene Beschwerde (Urk. 10/116 S. 3) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung auf hob und die Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen zurück wies ( Urteil vom 2 8. Februar 2018, Urk. 10/125). In Umsetzung des Urteils liess die IV-Stelle ein psychiatrisches sowie neuropsychologisches Gutachten erstellen (Gutachten vom 2 6. November 2018, Urk. 10 /142 ). Mit Vorbescheid vom 1 2. Februar 2019 stellte sie die Abweisung des Leistungsbegeh rens in Aussicht ( Urk. 10/147), wogegen der Versicherte am 1 5. März 2019 Einwand erhob ( Urk. 10/148+150). Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 2 6. März 2019 einen Anspruch auf Invali denrente ( Urk. 2 = [10/154]). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Mai 2019 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Es sei, eventuell, die angefochtene Verfügung aufzuheben und der Fall an die IV-Stelle zwecks weiterer Abklärungen inklusive Überprüfung des Arbeits - fähigkeits grades in einer Eingliederungsstätte zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung ( Urk. 1 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 4. Juni 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügungen vom 2 5. Juni 2019 und vom 1 9. August 2019 wurden die vom Beschwerdeführer im Nachgang zur Beschwerdeerhebung eingereichten medizinischen Unterlagen der IV-Stelle zur Stellungnahme zugestellt ( Urk. 11, Urk. 18), welche mit Schreiben vom 2 9. August 2019 auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 19). Hievon wurde der Beschwerdeführer am 8. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 20). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin weis). 1.4 1.4.1 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4.2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1.4.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass beim Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer eine maximale Einschränkung von 40 % vorliege, in einer angepassten Tätigkeit aber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei. Dies halte das gestützt auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts in Auftrag gegebene psychiatrische und neuropsy chologische Gutachten fest. Der Beschwerdeführer habe vor Eintritt seiner gesundheitlichen Einschränkung ein eher tiefes Einkommen erzielt. In einer angepassten Tätigkeit könne er gestützt auf statistische Werte im Bereiche von Hilfstätigkeiten ein Einkommen von Fr. 66'803.-- erzielen. Es liege keine Erwerbseinbusse vor. Ein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe somit nicht ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer führte dagegen aus, dass er an somatischen und psychi schen Krankheiten leide und dass bereits die somatischen Krankheiten mindestens eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf verursachten. Er sei bei der Ausübung von adaptier t en Tätigkei ten eingeschränkt, da er an Wirbel-, Knie-, und Schulterschmerzen, Herz- und Lungenbeschwerden leide. In der angefoch tenen Verfügung seien die somatischen Beschwerden vollumfänglich ignoriert worden, obwohl diese erheblich seien. Prof. Dr. med. Z.___ und Dr. phil. A.___ hätten sich nur mit den psychischen Beschwerden befasst. Aus dem Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 sei ersichtlich, dass der Beschwerde führer unter anderem an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgra dige depressive Episode, und an zahlreichen somatischen Beschwerden leide, wes halb er nicht arbeitsfähig sei. Nachdem die Abklärungen unvollständig seien, beantrage er eine polydisziplinäre Begutachtung in einem Spital mit stationärem Aufenthalt ( Urk. 1). 3. 3.1 3.1.1 Zu prüfen ist, ob seit der letzten rentenabweisenden Verfügung vom 6. November 2014 ( Urk. 10/74) eine rentenrelevante Veränderung eingetreten ist. 3.1.2 In somatischer Hinsicht stellte das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 fest, dass keine relevante Veränderung vorliege, womit weiterhin gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer eine 80%ige und für leidensangepasste Tätigkeiten eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit bestehe und diesbezüglich mithin keine ergänzenden Abklärungen erforderlich seien (E. 4.3 des Urteils, Urk. 10/125/17). Dagegen sei die Sachlage in psychiatrischer Hinsicht unklar; zur Feststellung, welche psychi schen Leiden beim Beschwerdeführer aktuell objektiv ausgewiesen seien, sei ein ergänzendes psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 10/125 /18). 3.2 3.2.1 Aufgrund des Rückweisungsentscheides des hiesigen Gerichts vom 2 8. Februar 2018 holte die IV-Stelle ein Gutachten bei Prof. Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie, und bei Dr. phil. A.___, Psychologin FSP und Neuropsy chologin PVK, ein ( Urk. 10/142). Dr. Z.___ führte aus, aufgrund der kritischen Diskussion der Aktenlage, der Vorbefunde sowie gestützt auf die eigene Untersu chung und Anamneseerhebung sei am ehesten die Diagnose einer Dysthymie (ICD-10 F34.1) zu stellen. Die mit hoher Wahrscheinlichkeit vermuteten auslö senden Faktoren seien die gesamthafte psychosozial schwierige Lebenssituation des Beschwerdeführers mit intrafamiliären Konflikten, der gespürten Wertlosig keit nach Aufgabe der Arbeit sowie der Reaktion auf multiple körperliche Erkran kungen ( Urk. 10/142/24). Es sei deutlich, dass die depressive Grundstimmung des Beschwerdeführers einer Reaktion auf seine Lebenssituation zuzuschreiben sei. So sei der Beschwerdeführer auch extrem gekränkt, dass seine Söhne keinen Kon takt zu ihm wollten, da er doch alles für sie getan habe ( Urk. 10/142/22). Der Gutachter hielt sodann fest, Ende 2012 sei zum ersten Mal vom Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus dem B.___ über eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, berichtet worden. Weder sei aber in der psychopathologischen Befundschilderung der nunmehr mittelgra dige Schweregrad der depressiven Symptomatik ausreichend plausibel begründet, noch werde durch eine einleuchtende Verlaufsbeschreibung die jetzt von einer depressiven Episode zu einer rezidivierenden depressiven Störung gewechselte Diagnose plausibel gemacht. In den nach folgenden Berichten aus dem B.___ werde die Diagnose rezidivierende depressive Störung weitergetragen, ohne erneute kri tische Auseinandersetzung mit der ursprünglich gestellten Diagnose. Mit späte rem Datum als der Stellungnahme des Gerichts lägen noch zwei psychiatrische Stellungnahmen aus dem B.___ vor. Alle psychiatrischen Stellungnahmen aus dem B.___ würden sich sichtlich, auch im Wortlaut, auf die ursprüngliche Stellung nahme aus dem Februar 2016 beziehen. Sogar an übernommener falscher geschlechtlicher Anrede des Beschwerdeführers, aber auch aus dem Wortlaut der Befundung werde deutlich, dass hier immer wieder mit copy -paste gearbeitet worden sei. Insofern würden diese Stellungnahmen nicht ausreichend aussage kräftig erscheinen ( Urk. 10/142/21-22). Zum psychischen Befund notiere Prof. Dr. Z.___, die Konzentration des Beschwer deführers sei subjektiv deutlich gestört, objektiv falle ein verlangsamtes Denken auf. Ansonsten seien weder formale Denkstörungen noch Befürchtungen und Zwänge vorhanden. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Im Affekt sei d er Beschwerdeführer leicht affektarm und gebe eine mittlere Störung der Vitalgefühle an. Der Beschwerdeführer wirke objektiv leicht deprimiert und führe auch aus, immer wieder traurig zu sein. Dies sei seine Grundstimmung, es sei alles langweil ig. Der Beschwerdeführer äussere sich dahingehend, sich schlapp und müde zu fühlen. Bezüglich Zukunftserwar tungen habe er keine positive Sicht. Er habe Angst vor dem Leben. Der Beschwer deführer wirke in der Untersuchung leicht dysphorisch und affektiv leicht ver mindert schwingungsfähig. Der Antrieb sei nach seinen Angaben gestört, denn er mache nicht viel, da er keine Lust habe. Andererseits erzähle er, dass er min destens eine Stunde pro Tag wandere. Der Beschwerdeführer berichte über sozi alen Rückzug, er habe praktisch keine Freunde mehr. Sodann habe er auch immer wieder Suizidgedanken ( Urk. 10/142/19-20). Der Gutachter erklärte, es erscheine auffällig, dass der Beschwerdeführer sich bezüglich der biographischen Gegeben heiten recht gut erinnern könn e, die ganzen zwei Stunden gut konzentriert sei und keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen habe, auf der anderen Seite aber schwere Auffassungsstörungen und Konzentrationsstörungen angebe. Hier scheine doch eine deutliche Aggravation vorzuliegen ( Urk. 10/142/18). Hinsichtlich zeitlichem Verlauf der Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, aus der vorliegenden Aktenlage und der eigenen psychiatrischen Untersuchung sei eine wesentliche Verschlechterung der depressiven Symptoma tik in den letzten Jahren nicht ersichtlich ( Urk. 10/142/28). Der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig ( Urk. 10/142/28). In einer angepassten Tätigkeit ohne grosse körperliche Belas tung und ohne höhere intellektuelle Anforderungen sei von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen ( Urk. 10/142/29). 3.2.2 Dr. phil. A.___ diagnostizierte in ihrem neuropsychologischen Gutachten vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 10/142/35 ) eine l eichte kognitive Störung, welche zu einer Einschränkung der Arbeitsfäh i gkeit als Taxifahrer von maximal 30 % führen könne. Die Gutachterin führte aus, dass sich beim Beschwerdeführer kognitive Leistungs einbussen im Bereich der attentionalen, der exekutiven und der mnestischen Funktionen gezeigt hätten. Im Bereich der attentionalen Funktionen sei die selektive Aufmerksamkeitsleistung von zu vielen Fehlern geprägt gewesen. Die Konzentrationsfähigkeit sei ebenfalls unterdurchschnittlich gewesen. Im Bereich der Exekutivfunktionen seien die verbale Ideenproduktion sowie das Konzepter kennen unterdurchschnittlich gewesen. Die intellektuelle Flexibilität habe sich sogar als weit unterdurchschnittlich erwiesen. Hinsichtlich der Gedächtnisleis tungen hätten sich modalitätsunspezifisch unterdurchschnittliche Lern- und Abrufleistungen gezeigt ( Urk. 10/142/42). Gestützt auf die Symptomvalidierung sei überwiegend wahrscheinlich von einer Aggravation auszugehen. Damit sei die Glaubhaftigkeit der angegebenen Beschwerden wie auch die Plausibilität der diagnostisch festgestellten kognitiven Leistungseinbussen zumindest partiell in Frage zu stellen. Ob überhaupt eine kognitive Störung bestehe, könne nicht abschliessend erschlossen werden ( Urk. 10/142/ 43). 4. 4.1 Mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 stellte das hiesige Gericht fest, dass sich soma tisch keine Verä nderungen ergeben hätten ( Urk. 10/125). So hätten sich die bild gebenden und die objektivierbaren klinischen Befunde in Bezug auf die Rücken-, Arm- und Fingerschmerzen nicht relevant verändert. Was die Knieschmerzen betreffe, sei gestützt auf das Ergebnis der erfolgten Abklärungen nicht vom Vor liegen erheblicher Befunde auszugehen. Auch hinsichtlich der Auswirkungen der verschlimmerten COPD und des diagnostizierten Lungen emphysems seien keine ergänzenden Abklärungen erforderlich; diesbezüglich bestehe nach den Angaben des behandelnden Arztes nur eine Einschränkung für körperlich anstrengende Arbeiten und somit weder für die Tätigkeit als Taxifahrer noch für die von den Ärzten des Y.___ als angepasst beurteilte n leichten bis mittelschwer en Tätigkeiten ( Urk. 10/125/ 16- 17). Darauf ist abzustellen. Zu prüfen bleibt damit, ob seit dem Urteil vom 2 8. Februar 2018 eine Verände rung aus somatischer Sicht eingetreten ist, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Er führte aus, dass bloss die psychischen Beschwerden berücksichtigt wor den seien, obwohl bereits aus somatischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit bestehe ( Urk. 1 S. 4 und 5). Die zwischenzeitlich eingereichten ärztlichen Unterlagen ( Urk. 10/134, 148) enthalten allerdings keine Anhaltspunkte auf gesundheitliche Veränderungen aus somatischer Sicht, waren die Berichte entwe der schon seit längerem aktenkundig ( Urk. 10/79, 110 vgl. auch Urk. 10/125/11-12) oder führen sie längst Bekanntes aus. Dies gilt ebenso für den im Beschwer deverfahren eingereichten Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 ( Urk. 3), welcher erneut einzig bekannte Diagnosen auflistet und eine Arbeitsunfähigkeitsbeurtei lung enthält, die bereits Eingang ins vorgenannte Urteil fand (vgl. Urk. 10/125/11 und 10/79). Aus dem Bericht des Stadtspitals C.___ vom 23. Mai 2019 ist als dann ersichtlich, dass der Beschwerdeführer wegen einer Lungenentzündung sta tionär in Behandlung war und sich nach entsprechender Behandlung eine rasche Beschwerderegredienz einstellte ( Urk. 7). Zum einen datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grund sä tzlich nicht beachtlich. Zum andern besteht aufgrund des Berichts aber auch kein Anhalt für eine längerfristige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Ebenso wenig ergibt sich aus dem Bericht des B.___ vom 8. Juli 2019 ein Hinweis auf eine massgebliche Veränderung. So werden auch in diesem Bericht aus somatischer Sicht bloss längst bekannte Diagnosen aufgeführt ( Urk. 15). Damit fehlt es – ent gegen dessen Ansicht – an einer Verschlechterung des somatischen Gesundheits zustandes des Beschwerdeführers. 4.2 Das von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des vorgenannten Urteils vom 2 8. Februar 2018 eingeholte psychiatrisch-neuropsychologische Gutachten beruht auf umfassende n Abklärungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Auseinandersetzung mit den Vorakten begründet. Insofern vermag es die Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten (E. 1.5) zu erfüllen. Auch wenn der Beschwerdeführer nicht mehr als Taxifahrer tätig ist (vgl. dem gegenüber Urk. 10/125/10), erhellt ohne weiteres, dass sich dennoch auch betref f end seinen psychischen Zustand – der damalige psychiatrische Gutachter hatte keine Pathologie erhoben, welche einen massgeblichen Einfluss auf die Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers zeitige ( Urk. 10/62/63) – keine erhebliche Ver änderung eingestellt hat. So war der aktuell erhobene Befund gemäss Gutachter Prof. Dr. Z.___ nur mehr bloss mit der Diagnose einer Dysthymie vereinbar, wäh renddessen im Zeitpunkt der letzten Verfügung noch eine depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, zu stellen war ( Urk. 10/62/63). Damals wie auch aktuell waren keine erheblichen psychiatrischen Pathologien zu erhe ben, benannte der Beschwerdeführer einen Verlust an Interessen sowie Freunden und berichtete über latente Suizidgedanken sowie über einen sozialen Rückzug ( Urk. 10/62/62; E. 3.2.1). Mit dieser Aktenlage übereinstimmend, erklärte Prof. Dr. Z.___ denn auch, dass eine erhebliche Verschlechterung nicht ersichtlich sei (3.2.1). Soweit Prof. Dr. Z.___ eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tät igkeit attestierte, kommt seine Einschätzung damit einer anderen Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts gleich, was im Rahmen der Neuanmeldung unbeachtlich bleibt (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hin weisen). Ins Gewicht fällt zudem, dass die vom Beschwerdeführer beklagten kognitiven Störungen offensichtlich nicht objektivierbar waren, sondern die Symptomvali dierung anlässlich der neuropsychologischen Testung vielmehr eindeutig auf Aggravation schliessen liess (E. 3.2.2). Kongruent hierzu führte Prof. Dr. Z.___ aus, der Beschwerdeführer habe sich bezüglich der biographischen Gegebenheiten recht gut erinnern und sich während zwei Stunden gut konzentrieren können sowie keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen bekundet (E. 3.2.1); dies steht schweren Auffassungs- und Konzentrationsstörungen ebenso entgegen, wie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer offenbar nach wie vor in der Lage ist, auch weitere Strecken mit dem eigenen Auto zurückzulegen ( Urk. 10/142/30). Nachdem gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung regel mässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vorliegt, falls die Leistungsein schränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 131 V 49 E. 1.2), verbietet sich eine Arbeitsunfähigkeit gestützt auf die geklagten kognitiven Störungen (vgl. das hierzu Ausgeführte in Urk. 10/142/27). Soweit die neuropsychologische Gutachterin zum Ergebnis gelangte, es sei nicht abschlies send festzustellen, ob eine kognitive Leistungseinbusse zumindest partiell in Frage stehe (E. 3.2.2), trägt der Beschwerdeführer hierfür die Folgen der Beweis losigkeit ( Art. 8 ZGB). Endlich ist auf die Aussage des Gutachters hinzuweisen, wonach das Lebenskonzept des Beschwerdeführers ganz auf die vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine deshalb zu erhaltende 100 % -IV-Rente ausgerichtet sei (Ur. 10/124/27). Dass solches Verhalten eine versicherte Gesundheitsschädi gung nicht zu begründen vermag, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden. Selbst wenn von einer gesundheitlichen Vers chlechterung ausgegangen würde – was wi e dargelegt nicht der Fall ist – liesse sich eine funktionelle Auswirkung der medizinisch festgestellten Anspruchsgrundlage anhand der Standardindikatoren nicht schlüssig und widerspruchsfrei nachweisen (BGE 145 V 361). So wäre unter der Kategorie «funktioneller Schweregrad» in Betracht zu ziehen, dass die diag noserelevanten Befunde nicht besonders ausgeprägt erscheinen und offenkundig psychosozialen Faktoren zuzuschreiben sind (vgl. E. 3.2.1 sowie das bereits erwähnte Lebenskonzept des Beschwerdeführers). Zu berücksichtigen wäre ferner, dass die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft sind (vgl. hierzu Urk. 10/142/29). Ferner war eine Persönlichkeitsstörung nicht zu erheben und vermag der Beschwerdeführer zumindest auf einige Ressourcen zurückzugreifen: Er verfügt über einen geregelten Tagesablauf ( Urk. 10/142/18), pflegt den sozia len Kontakt mit seiner Ehefrau, seinen Geschwistern sowie mit ehemaligen Arbeitskollegen ( Urk. 10/142/18, 20), unternimmt Ferienreisen nach Mazedonien ( Urk. 10/142/16) und lenkt regelmässig seinen Personenwagen ( Urk. 10/142/30). Hinsichtlich des beweisrechtlich entscheidenden verhaltensbezogenen Aspekts der Konsistenz wäre alsdann auf die vom Gutachter genannten Inkonsistenzen hinzuweisen, wonach der Beschwerdeführer über stündige Spaziergänge berichtet habe, was aber im Gegensatz zu einer bei depressiven Episoden feststellbaren Antriebsstörung stehe ( Urk. 10/142/26). Ferner wäre mit Blick auf die fragliche Compliance und die niederschwellige Therapiefrequenz nicht von einem erhebli chen Leidensdruck auszugehen. Und schliesslich zeigte sich das Verhalten des Beschwerdeführers sowohl in der psychiatrischen als auch in der neuropsycholo gischen Untersuchung mehr als auffällig ( Urk. 10/142/26). Zusammenfassend liesse sich auch anhand der Standardindikatoren eine Arbeits unfähigkeit nicht rechtsgenüglich nachweisen. 4.3 Mithin ist auch aus psychiatrischer Sicht eine Verschlechterung nicht ausgewie sen, woran auch die vom Beschwerdeführer nachgereichten Berichte nichts zu ändern vermögen. So waren sie entweder schon seit längerem aktenkundig oder führen sie bereits Bekanntes aus (vgl. E. 4.1) beziehungsweise erschöpft sich der Bericht des Zentrums B.___ vom 8. Juli 2019 ( Urk. 15) pri mär in einer Stellungnahme zum Gutachten des Prof. Dr. Z.___ und Dr. phil. A.___, ohne Aspekte zu benennen, die anlässlich der Begutachtung unberücksich tigt geblieben wären. Ein Administrativgutachten ist nicht stets in Frage zu stel len, bloss weil es zu einer anderen Einschätzung als die behan delnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die be handelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation ent springende Aspekte benennen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. Se ptember 2017 E. 5.3). Solche Gesichtspunkte sind vorliegend nicht gegeben. Zudem datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grundsätzlich nicht beachtlich. Des W eitern reichte der Beschwerdeführer den Bericht des Universitätsspital s D.___, Klinik für Neurologie, vom 1 6. Juli 2019 ein ( Urk. 17). Dieser Bericht datiert nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 6. März 2019 und ist daher ebenfalls grundsätzlich nicht beachtlich. Ins Gewicht fällt darüber hinaus, dass es an einer Symptomvalidierung der neuropsychologischen Untersuchungs befunde mangelt, weshalb eine Verschlechterung damit ohnehin nicht zu belegen wäre. 4.4 Zusammenfassend ist eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht ausge wiesen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unent geltlichen Prozessführung für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 1). 5.2 Nach Gesetz und Prax is sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn der Prozess nicht aus sichtslos und die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Eine Person, die ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt, hat ihre Ein kommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und sich zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht in Verbindung mit Art. 119 Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung). Im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechtspflege gilt ein durch die umfassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränkter Untersuchungsgrundsatz. Mit seiner Beschwerde vom 6. Mai 2019 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfü hrung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 wurde er ausdrücklich aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtli cher Belege zur finanzielle n Situation, einzureichen ( Urk. 11 ). Damit verbunden war die Androhung, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden res pektive ungenügenden Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen w erde, dass keine p rozessuale Bedürftigkeit bestehe. Der Beschwerdeführer reichte in der Folge das Formular nicht ein. Er legte lediglich eine Unterstüt zungsbestätigung der Stadt Zürich ins Recht (Urk. 13 ). Somit fehlt es insbeson dere an einer Deklaration über eine allfällige Rechtschutzversicherung und an einer unterschriftlichen Bestätigung seiner Vermögensverhältnisse. Der Beschwerdeführer ist damit seiner Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit der Darstellung seiner Vermögensverhältnisse offensichtlich unzureichend nachge kommen. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozess führung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattge geben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5). 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst : Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ (vgl. Urk. 23) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelKuoni

S ozialversicherungsgericht des Kantons Zürich S ozialversicherungsgericht

S ozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00321 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Kuoni Urteil vom 2 9. Juni 2020

IV.2019.00321

IV.2019.00321

IV.2019.00321 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Kuoni

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Kuoni

Urteil vom 2 9. Juni 2020

Urteil vom 2 9. Juni 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Milosav Milovanovic

vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer

Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich

Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte in seiner damaligen Heimat die Hotel fachschule. Nach der 1984 erfolgten Einreise in die Schweiz war er unter ande rem mehrere Jahre als Bauarbeiter im Bereich Bauabdichtungen tätig (Urk. 10/85/1). Im Oktober 2000 arbeitete er erstmals teilzeitlich für ein Taxi unternehmen und ab circa Oktober 2007 als selbständiger Taxifahrer (Urk. 10/85/2, 1 0 /16/3). Am 18. Juni 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, fü r die b erufliche Integration und für eine Rente an (Urk. 10/12). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, im Rahmen dessen sie insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung des Versi cherten in der Medizinischen Begutachtungsstelle Y.___ veranlasste ( Gutachten vom 9. Juli 2014, Urk. 10/62). Mit Verfügung vom 6. November 2014 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 10/74). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte in seiner damaligen Heimat die Hotel fachschule. Nach der 1984 erfolgten Einreise in die Schweiz war er unter ande rem mehrere Jahre als Bauarbeiter im Bereich Bauabdichtungen tätig (Urk. 10/85/1). Im Oktober 2000 arbeitete er erstmals teilzeitlich für ein Taxi unternehmen und ab circa Oktober 2007 als selbständiger Taxifahrer (Urk. 10/85/2, 1 0 /16/3). Am 18. Juni 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, fü r die b erufliche Integration und für eine Rente an (Urk. 10/12). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, im Rahmen dessen sie insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung des Versi cherten in der Medizinischen Begutachtungsstelle Y.___ veranlasste ( Gutachten vom 9. Juli 2014, Urk. 10/62). Mit Verfügung vom 6. November 2014 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 10/74). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 1.2 Am 7. April 2016 liess der Versicherte eine Verschlechterung der gesundheitli chen Situation geltend machen (Urk. 10/80) und meldete sich erneut für Leistun gen der Invalidenversicherung an (Urk. 10/81). Die IV-Stelle zog Berichte der behandelnden Ärzte und Ärztinnen (Urk. 10/87, 10/97, 10/98, 10/101, 10/102, 10/104) sowie die Steuererklärungen des Versi cher ten (Urk. 10/89/1-80, 90/1-49) bei. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 10/106, 10/112, 10/114) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mangels erheblichen Gesund heitsschadens mit Verfügung vom 15. N ovember 2016 ab (Urk. 10/115). Die g egen diese Verfügung vom Versicherte n am 13. Dezember 2016 erhobene Beschwerde (Urk. 10/116 S. 3) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung auf hob und die Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen zurück wies ( Urteil vom 2 8. Februar 2018, Urk. 10/125). In Umsetzung des Urteils liess die IV-Stelle ein psychiatrisches sowie neuropsychologisches Gutachten erstellen (Gutachten vom 2 6. November 2018, Urk. 10 /142 ). Mit Vorbescheid vom 1 2. Februar 2019 stellte sie die Abweisung des Leistungsbegeh rens in Aussicht ( Urk. 10/147), wogegen der Versicherte am 1 5. März 2019 Einwand erhob ( Urk. 10/148+150). Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 2 6. März 2019 einen Anspruch auf Invali denrente ( Urk. 2 = [10/154]).

1.2 Am 7. April 2016 liess der Versicherte eine Verschlechterung der gesundheitli chen Situation geltend machen (Urk. 10/80) und meldete sich erneut für Leistun gen der Invalidenversicherung an (Urk. 10/81). Die IV-Stelle zog Berichte der behandelnden Ärzte und Ärztinnen (Urk. 10/87, 10/97, 10/98, 10/101, 10/102, 10/104) sowie die Steuererklärungen des Versi cher ten (Urk. 10/89/1-80, 90/1-49) bei. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 10/106, 10/112, 10/114) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mangels erheblichen Gesund heitsschadens mit Verfügung vom 15. N ovember 2016 ab (Urk. 10/115). Die g egen diese Verfügung vom Versicherte n am 13. Dezember 2016 erhobene Beschwerde (Urk. 10/116 S. 3) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung auf hob und die Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen zurück wies ( Urteil vom 2 8. Februar 2018, Urk. 10/125). In Umsetzung des Urteils liess die IV-Stelle ein psychiatrisches sowie neuropsychologisches Gutachten erstellen (Gutachten vom 2 6. November 2018, Urk. 10 /142 ). Mit Vorbescheid vom 1 2. Februar 2019 stellte sie die Abweisung des Leistungsbegeh rens in Aussicht ( Urk. 10/147), wogegen der Versicherte am 1 5. März 2019 Einwand erhob ( Urk. 10/148+150). Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 2 6. März 2019 einen Anspruch auf Invali denrente ( Urk. 2 = [10/154]). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Mai 2019 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Es sei, eventuell, die angefochtene Verfügung aufzuheben und der Fall an die IV-Stelle zwecks weiterer Abklärungen inklusive Überprüfung des Arbeits - fähigkeits grades in einer Eingliederungsstätte zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung ( Urk. 1 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 4. Juni 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügungen vom 2 5. Juni 2019 und vom 1 9. August 2019 wurden die vom Beschwerdeführer im Nachgang zur Beschwerdeerhebung eingereichten medizinischen Unterlagen der IV-Stelle zur Stellungnahme zugestellt ( Urk. 11, Urk. 18), welche mit Schreiben vom 2 9. August 2019 auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 19). Hievon wurde der Beschwerdeführer am 8. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 20).

2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Mai 2019 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Es sei, eventuell, die angefochtene Verfügung aufzuheben und der Fall an die IV-Stelle zwecks weiterer Abklärungen inklusive Überprüfung des Arbeits fähigkeits grades in einer Eingliederungsstätte zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung ( Urk. 1 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 4. Juni 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügungen vom 2 5. Juni 2019 und vom 1 9. August 2019 wurden die vom Beschwerdeführer im Nachgang zur Beschwerdeerhebung eingereichten medizinischen Unterlagen der IV-Stelle zur Stellungnahme zugestellt ( Urk. 11, Urk. 18), welche mit Schreiben vom 2 9. August 2019 auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 19). Hievon wurde der Beschwerdeführer am 8. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 20). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin weis).

1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin weis). 1.4

1.4 1.4.1 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.4.1 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4.2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1).

1.4.2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1.4.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.4.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass beim Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer eine maximale Einschränkung von 40 % vorliege, in einer angepassten Tätigkeit aber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei. Dies halte das gestützt auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts in Auftrag gegebene psychiatrische und neuropsy chologische Gutachten fest. Der Beschwerdeführer habe vor Eintritt seiner gesundheitlichen Einschränkung ein eher tiefes Einkommen erzielt. In einer angepassten Tätigkeit könne er gestützt auf statistische Werte im Bereiche von Hilfstätigkeiten ein Einkommen von Fr. 66'803.-- erzielen. Es liege keine Erwerbseinbusse vor. Ein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe somit nicht ( Urk. 2).

2.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass beim Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer eine maximale Einschränkung von 40 % vorliege, in einer angepassten Tätigkeit aber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei. Dies halte das gestützt auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts in Auftrag gegebene psychiatrische und neuropsy chologische Gutachten fest. Der Beschwerdeführer habe vor Eintritt seiner gesundheitlichen Einschränkung ein eher tiefes Einkommen erzielt. In einer angepassten Tätigkeit könne er gestützt auf statistische Werte im Bereiche von Hilfstätigkeiten ein Einkommen von Fr. 66'803.-- erzielen. Es liege keine Erwerbseinbusse vor. Ein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe somit nicht ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer führte dagegen aus, dass er an somatischen und psychi schen Krankheiten leide und dass bereits die somatischen Krankheiten mindestens eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf verursachten. Er sei bei der Ausübung von adaptier t en Tätigkei ten eingeschränkt, da er an Wirbel-, Knie-, und Schulterschmerzen, Herz- und Lungenbeschwerden leide. In der angefoch tenen Verfügung seien die somatischen Beschwerden vollumfänglich ignoriert worden, obwohl diese erheblich seien. Prof. Dr. med. Z.___ und Dr. phil. A.___ hätten sich nur mit den psychischen Beschwerden befasst. Aus dem Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 sei ersichtlich, dass der Beschwerde führer unter anderem an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgra dige depressive Episode, und an zahlreichen somatischen Beschwerden leide, wes halb er nicht arbeitsfähig sei. Nachdem die Abklärungen unvollständig seien, beantrage er eine polydisziplinäre Begutachtung in einem Spital mit stationärem Aufenthalt ( Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer führte dagegen aus, dass er an somatischen und psychi schen Krankheiten leide und dass bereits die somatischen Krankheiten mindestens eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf verursachten. Er sei bei der Ausübung von adaptier t en Tätigkei ten eingeschränkt, da er an Wirbel-, Knie-, und Schulterschmerzen, Herz- und Lungenbeschwerden leide. In der angefoch tenen Verfügung seien die somatischen Beschwerden vollumfänglich ignoriert worden, obwohl diese erheblich seien. Prof. Dr. med. Z.___ und Dr. phil. A.___ hätten sich nur mit den psychischen Beschwerden befasst. Aus dem Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 sei ersichtlich, dass der Beschwerde führer unter anderem an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgra dige depressive Episode, und an zahlreichen somatischen Beschwerden leide, wes halb er nicht arbeitsfähig sei. Nachdem die Abklärungen unvollständig seien, beantrage er eine polydisziplinäre Begutachtung in einem Spital mit stationärem Aufenthalt ( Urk. 1). 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Zu prüfen ist, ob seit der letzten rentenabweisenden Verfügung vom 6. November 2014 ( Urk. 10/74) eine rentenrelevante Veränderung eingetreten ist.

3.1.1 Zu prüfen ist, ob seit der letzten rentenabweisenden Verfügung vom 6. November 2014 ( Urk. 10/74) eine rentenrelevante Veränderung eingetreten ist. 3.1.2 In somatischer Hinsicht stellte das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 fest, dass keine relevante Veränderung vorliege, womit weiterhin gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer eine 80%ige und für leidensangepasste Tätigkeiten eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit bestehe und diesbezüglich mithin keine ergänzenden Abklärungen erforderlich seien (E. 4.3 des Urteils, Urk. 10/125/17). Dagegen sei die Sachlage in psychiatrischer Hinsicht unklar; zur Feststellung, welche psychi schen Leiden beim Beschwerdeführer aktuell objektiv ausgewiesen seien, sei ein ergänzendes psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 10/125 /18).

3.1.2 In somatischer Hinsicht stellte das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 fest, dass keine relevante Veränderung vorliege, womit weiterhin gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer eine 80%ige und für leidensangepasste Tätigkeiten eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit bestehe und diesbezüglich mithin keine ergänzenden Abklärungen erforderlich seien (E. 4.3 des Urteils, Urk. 10/125/17). Dagegen sei die Sachlage in psychiatrischer Hinsicht unklar; zur Feststellung, welche psychi schen Leiden beim Beschwerdeführer aktuell objektiv ausgewiesen seien, sei ein ergänzendes psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 10/125 /18). 3.2

3.2 3.2.1 Aufgrund des Rückweisungsentscheides des hiesigen Gerichts vom 2 8. Februar 2018 holte die IV-Stelle ein Gutachten bei Prof. Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie, und bei Dr. phil. A.___, Psychologin FSP und Neuropsy chologin PVK, ein ( Urk. 10/142). Dr. Z.___ führte aus, aufgrund der kritischen Diskussion der Aktenlage, der Vorbefunde sowie gestützt auf die eigene Untersu chung und Anamneseerhebung sei am ehesten die Diagnose einer Dysthymie (ICD-10 F34.1) zu stellen. Die mit hoher Wahrscheinlichkeit vermuteten auslö senden Faktoren seien die gesamthafte psychosozial schwierige Lebenssituation des Beschwerdeführers mit intrafamiliären Konflikten, der gespürten Wertlosig keit nach Aufgabe der Arbeit sowie der Reaktion auf multiple körperliche Erkran kungen ( Urk. 10/142/24). Es sei deutlich, dass die depressive Grundstimmung des Beschwerdeführers einer Reaktion auf seine Lebenssituation zuzuschreiben sei. So sei der Beschwerdeführer auch extrem gekränkt, dass seine Söhne keinen Kon takt zu ihm wollten, da er doch alles für sie getan habe ( Urk. 10/142/22).

3.2.1 Aufgrund des Rückweisungsentscheides des hiesigen Gerichts vom 2 8. Februar 2018 holte die IV-Stelle ein Gutachten bei Prof. Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie, und bei Dr. phil. A.___, Psychologin FSP und Neuropsy chologin PVK, ein ( Urk. 10/142). Dr. Z.___ führte aus, aufgrund der kritischen Diskussion der Aktenlage, der Vorbefunde sowie gestützt auf die eigene Untersu chung und Anamneseerhebung sei am ehesten die Diagnose einer Dysthymie (ICD-10 F34.1) zu stellen. Die mit hoher Wahrscheinlichkeit vermuteten auslö senden Faktoren seien die gesamthafte psychosozial schwierige Lebenssituation des Beschwerdeführers mit intrafamiliären Konflikten, der gespürten Wertlosig keit nach Aufgabe der Arbeit sowie der Reaktion auf multiple körperliche Erkran kungen ( Urk. 10/142/24). Es sei deutlich, dass die depressive Grundstimmung des Beschwerdeführers einer Reaktion auf seine Lebenssituation zuzuschreiben sei. So sei der Beschwerdeführer auch extrem gekränkt, dass seine Söhne keinen Kon takt zu ihm wollten, da er doch alles für sie getan habe ( Urk. 10/142/22). Der Gutachter hielt sodann fest, Ende 2012 sei zum ersten Mal vom Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus dem B.___ über eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, berichtet worden. Weder sei aber in der psychopathologischen Befundschilderung der nunmehr mittelgra dige Schweregrad der depressiven Symptomatik ausreichend plausibel begründet, noch werde durch eine einleuchtende Verlaufsbeschreibung die jetzt von einer depressiven Episode zu einer rezidivierenden depressiven Störung gewechselte Diagnose plausibel gemacht. In den nach folgenden Berichten aus dem B.___ werde die Diagnose rezidivierende depressive Störung weitergetragen, ohne erneute kri tische Auseinandersetzung mit der ursprünglich gestellten Diagnose. Mit späte rem Datum als der Stellungnahme des Gerichts lägen noch zwei psychiatrische Stellungnahmen aus dem B.___ vor. Alle psychiatrischen Stellungnahmen aus dem B.___ würden sich sichtlich, auch im Wortlaut, auf die ursprüngliche Stellung nahme aus dem Februar 2016 beziehen. Sogar an übernommener falscher geschlechtlicher Anrede des Beschwerdeführers, aber auch aus dem Wortlaut der Befundung werde deutlich, dass hier immer wieder mit copy -paste gearbeitet worden sei. Insofern würden diese Stellungnahmen nicht ausreichend aussage kräftig erscheinen ( Urk. 10/142/21-22).

Der Gutachter hielt sodann fest, Ende 2012 sei zum ersten Mal vom Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus dem B.___ über eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, berichtet worden. Weder sei aber in der psychopathologischen Befundschilderung der nunmehr mittelgra dige Schweregrad der depressiven Symptomatik ausreichend plausibel begründet, noch werde durch eine einleuchtende Verlaufsbeschreibung die jetzt von einer depressiven Episode zu einer rezidivierenden depressiven Störung gewechselte Diagnose plausibel gemacht. In den nach folgenden Berichten aus dem B.___ werde die Diagnose rezidivierende depressive Störung weitergetragen, ohne erneute kri tische Auseinandersetzung mit der ursprünglich gestellten Diagnose. Mit späte rem Datum als der Stellungnahme des Gerichts lägen noch zwei psychiatrische Stellungnahmen aus dem B.___ vor. Alle psychiatrischen Stellungnahmen aus dem B.___ würden sich sichtlich, auch im Wortlaut, auf die ursprüngliche Stellung nahme aus dem Februar 2016 beziehen. Sogar an übernommener falscher geschlechtlicher Anrede des Beschwerdeführers, aber auch aus dem Wortlaut der Befundung werde deutlich, dass hier immer wieder mit copy -paste gearbeitet worden sei. Insofern würden diese Stellungnahmen nicht ausreichend aussage kräftig erscheinen ( Urk. 10/142/21-22). Zum psychischen Befund notiere Prof. Dr. Z.___, die Konzentration des Beschwer deführers sei subjektiv deutlich gestört, objektiv falle ein verlangsamtes Denken auf. Ansonsten seien weder formale Denkstörungen noch Befürchtungen und Zwänge vorhanden. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Im Affekt sei d er Beschwerdeführer leicht affektarm und gebe eine mittlere Störung der Vitalgefühle an. Der Beschwerdeführer wirke objektiv leicht deprimiert und führe auch aus, immer wieder traurig zu sein. Dies sei seine Grundstimmung, es sei alles langweil ig. Der Beschwerdeführer äussere sich dahingehend, sich schlapp und müde zu fühlen. Bezüglich Zukunftserwar tungen habe er keine positive Sicht. Er habe Angst vor dem Leben. Der Beschwer deführer wirke in der Untersuchung leicht dysphorisch und affektiv leicht ver mindert schwingungsfähig. Der Antrieb sei nach seinen Angaben gestört, denn er mache nicht viel, da er keine Lust habe. Andererseits erzähle er, dass er min destens eine Stunde pro Tag wandere. Der Beschwerdeführer berichte über sozi alen Rückzug, er habe praktisch keine Freunde mehr. Sodann habe er auch immer wieder Suizidgedanken ( Urk. 10/142/19-20). Der Gutachter erklärte, es erscheine auffällig, dass der Beschwerdeführer sich bezüglich der biographischen Gegeben heiten recht gut erinnern könn e, die ganzen zwei Stunden gut konzentriert sei und keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen habe, auf der anderen Seite aber schwere Auffassungsstörungen und Konzentrationsstörungen angebe. Hier scheine doch eine deutliche Aggravation vorzuliegen ( Urk. 10/142/18). Hinsichtlich zeitlichem Verlauf der Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, aus der vorliegenden Aktenlage und der eigenen psychiatrischen Untersuchung sei eine wesentliche Verschlechterung der depressiven Symptoma tik in den letzten Jahren nicht ersichtlich ( Urk. 10/142/28).

Zum psychischen Befund notiere Prof. Dr. Z.___, die Konzentration des Beschwer deführers sei subjektiv deutlich gestört, objektiv falle ein verlangsamtes Denken auf. Ansonsten seien weder formale Denkstörungen noch Befürchtungen und Zwänge vorhanden. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Im Affekt sei d er Beschwerdeführer leicht affektarm und gebe eine mittlere Störung der Vitalgefühle an. Der Beschwerdeführer wirke objektiv leicht deprimiert und führe auch aus, immer wieder traurig zu sein. Dies sei seine Grundstimmung, es sei alles langweil ig. Der Beschwerdeführer äussere sich dahingehend, sich schlapp und müde zu fühlen. Bezüglich Zukunftserwar tungen habe er keine positive Sicht. Er habe Angst vor dem Leben. Der Beschwer deführer wirke in der Untersuchung leicht dysphorisch und affektiv leicht ver mindert schwingungsfähig. Der Antrieb sei nach seinen Angaben gestört, denn er mache nicht viel, da er keine Lust habe. Andererseits erzähle er, dass er min destens eine Stunde pro Tag wandere. Der Beschwerdeführer berichte über sozi alen Rückzug, er habe praktisch keine Freunde mehr. Sodann habe er auch immer wieder Suizidgedanken ( Urk. 10/142/19-20). Der Gutachter erklärte, es erscheine auffällig, dass der Beschwerdeführer sich bezüglich der biographischen Gegeben heiten recht gut erinnern könn e, die ganzen zwei Stunden gut konzentriert sei und keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen habe, auf der anderen Seite aber schwere Auffassungsstörungen und Konzentrationsstörungen angebe. Hier scheine doch eine deutliche Aggravation vorzuliegen ( Urk. 10/142/18). Hinsichtlich zeitlichem Verlauf der Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, aus der vorliegenden Aktenlage und der eigenen psychiatrischen Untersuchung sei eine wesentliche Verschlechterung der depressiven Symptoma tik in den letzten Jahren nicht ersichtlich ( Urk. 10/142/28). Der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig ( Urk. 10/142/28). In einer angepassten Tätigkeit ohne grosse körperliche Belas tung und ohne höhere intellektuelle Anforderungen sei von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen ( Urk. 10/142/29).

Der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig ( Urk. 10/142/28). In einer angepassten Tätigkeit ohne grosse körperliche Belas tung und ohne höhere intellektuelle Anforderungen sei von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen ( Urk. 10/142/29). 3.2.2 Dr. phil. A.___ diagnostizierte in ihrem neuropsychologischen Gutachten vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 10/142/35 ) eine l eichte kognitive Störung, welche zu einer Einschränkung der Arbeitsfäh i gkeit als Taxifahrer von maximal 30 % führen könne.

3.2.2 Dr. phil. A.___ diagnostizierte in ihrem neuropsychologischen Gutachten vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 10/142/35 ) eine l eichte kognitive Störung, welche zu einer Einschränkung der Arbeitsfäh i gkeit als Taxifahrer von maximal 30 % führen könne. Die Gutachterin führte aus, dass sich beim Beschwerdeführer kognitive Leistungs einbussen im Bereich der attentionalen, der exekutiven und der mnestischen Funktionen gezeigt hätten. Im Bereich der attentionalen Funktionen sei die selektive Aufmerksamkeitsleistung von zu vielen Fehlern geprägt gewesen. Die Konzentrationsfähigkeit sei ebenfalls unterdurchschnittlich gewesen. Im Bereich der Exekutivfunktionen seien die verbale Ideenproduktion sowie das Konzepter kennen unterdurchschnittlich gewesen. Die intellektuelle Flexibilität habe sich sogar als weit unterdurchschnittlich erwiesen. Hinsichtlich der Gedächtnisleis tungen hätten sich modalitätsunspezifisch unterdurchschnittliche Lern- und Abrufleistungen gezeigt ( Urk. 10/142/42). Gestützt auf die Symptomvalidierung sei überwiegend wahrscheinlich von einer Aggravation auszugehen. Damit sei die Glaubhaftigkeit der angegebenen Beschwerden wie auch die Plausibilität der diagnostisch festgestellten kognitiven Leistungseinbussen zumindest partiell in Frage zu stellen. Ob überhaupt eine kognitive Störung bestehe, könne nicht abschliessend erschlossen werden ( Urk. 10/142/ 43).

Die Gutachterin führte aus, dass sich beim Beschwerdeführer kognitive Leistungs einbussen im Bereich der attentionalen, der exekutiven und der mnestischen Funktionen gezeigt hätten. Im Bereich der attentionalen Funktionen sei die selektive Aufmerksamkeitsleistung von zu vielen Fehlern geprägt gewesen. Die Konzentrationsfähigkeit sei ebenfalls unterdurchschnittlich gewesen. Im Bereich der Exekutivfunktionen seien die verbale Ideenproduktion sowie das Konzepter kennen unterdurchschnittlich gewesen. Die intellektuelle Flexibilität habe sich sogar als weit unterdurchschnittlich erwiesen. Hinsichtlich der Gedächtnisleis tungen hätten sich modalitätsunspezifisch unterdurchschnittliche Lern- und Abrufleistungen gezeigt ( Urk. 10/142/42). Gestützt auf die Symptomvalidierung sei überwiegend wahrscheinlich von einer Aggravation auszugehen. Damit sei die Glaubhaftigkeit der angegebenen Beschwerden wie auch die Plausibilität der diagnostisch festgestellten kognitiven Leistungseinbussen zumindest partiell in Frage zu stellen. Ob überhaupt eine kognitive Störung bestehe, könne nicht abschliessend erschlossen werden ( Urk. 10/142/ 43). 4.

4. 4.1 Mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 stellte das hiesige Gericht fest, dass sich soma tisch keine Verä nderungen ergeben hätten ( Urk. 10/125). So hätten sich die bild gebenden und die objektivierbaren klinischen Befunde in Bezug auf die Rücken-, Arm- und Fingerschmerzen nicht relevant verändert. Was die Knieschmerzen betreffe, sei gestützt auf das Ergebnis der erfolgten Abklärungen nicht vom Vor liegen erheblicher Befunde auszugehen. Auch hinsichtlich der Auswirkungen der verschlimmerten COPD und des diagnostizierten Lungen emphysems seien keine ergänzenden Abklärungen erforderlich; diesbezüglich bestehe nach den Angaben des behandelnden Arztes nur eine Einschränkung für körperlich anstrengende Arbeiten und somit weder für die Tätigkeit als Taxifahrer noch für die von den Ärzten des Y.___ als angepasst beurteilte n leichten bis mittelschwer en Tätigkeiten ( Urk. 10/125/ 16- 17). Darauf ist abzustellen.

4.1 Mit Urteil vom 2 8. Februar 2018 stellte das hiesige Gericht fest, dass sich soma tisch keine Verä nderungen ergeben hätten ( Urk. 10/125). So hätten sich die bild gebenden und die objektivierbaren klinischen Befunde in Bezug auf die Rücken-, Arm- und Fingerschmerzen nicht relevant verändert. Was die Knieschmerzen betreffe, sei gestützt auf das Ergebnis der erfolgten Abklärungen nicht vom Vor liegen erheblicher Befunde auszugehen. Auch hinsichtlich der Auswirkungen der verschlimmerten COPD und des diagnostizierten Lungen emphysems seien keine ergänzenden Abklärungen erforderlich; diesbezüglich bestehe nach den Angaben des behandelnden Arztes nur eine Einschränkung für körperlich anstrengende Arbeiten und somit weder für die Tätigkeit als Taxifahrer noch für die von den Ärzten des Y.___ als angepasst beurteilte n leichten bis mittelschwer en Tätigkeiten ( Urk. 10/125/ 16- 17). Darauf ist abzustellen. Zu prüfen bleibt damit, ob seit dem Urteil vom 2 8. Februar 2018 eine Verände rung aus somatischer Sicht eingetreten ist, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Er führte aus, dass bloss die psychischen Beschwerden berücksichtigt wor den seien, obwohl bereits aus somatischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit bestehe ( Urk. 1 S. 4 und 5). Die zwischenzeitlich eingereichten ärztlichen Unterlagen ( Urk. 10/134, 148) enthalten allerdings keine Anhaltspunkte auf gesundheitliche Veränderungen aus somatischer Sicht, waren die Berichte entwe der schon seit längerem aktenkundig ( Urk. 10/79, 110 vgl. auch Urk. 10/125/11-12) oder führen sie längst Bekanntes aus. Dies gilt ebenso für den im Beschwer deverfahren eingereichten Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 ( Urk. 3), welcher erneut einzig bekannte Diagnosen auflistet und eine Arbeitsunfähigkeitsbeurtei lung enthält, die bereits Eingang ins vorgenannte Urteil fand (vgl. Urk. 10/125/11 und 10/79). Aus dem Bericht des Stadtspitals C.___ vom 23. Mai 2019 ist als dann ersichtlich, dass der Beschwerdeführer wegen einer Lungenentzündung sta tionär in Behandlung war und sich nach entsprechender Behandlung eine rasche Beschwerderegredienz einstellte ( Urk. 7). Zum einen datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grund sä tzlich nicht beachtlich. Zum andern besteht aufgrund des Berichts aber auch kein Anhalt für eine längerfristige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Ebenso wenig ergibt sich aus dem Bericht des B.___ vom 8. Juli 2019 ein Hinweis auf eine massgebliche Veränderung. So werden auch in diesem Bericht aus somatischer Sicht bloss längst bekannte Diagnosen aufgeführt ( Urk. 15). Damit fehlt es – ent gegen dessen Ansicht – an einer Verschlechterung des somatischen Gesundheits zustandes des Beschwerdeführers.

Zu prüfen bleibt damit, ob seit dem Urteil vom 2 8. Februar 2018 eine Verände rung aus somatischer Sicht eingetreten ist, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Er führte aus, dass bloss die psychischen Beschwerden berücksichtigt wor den seien, obwohl bereits aus somatischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit bestehe ( Urk. 1 S. 4 und 5). Die zwischenzeitlich eingereichten ärztlichen Unterlagen ( Urk. 10/134, 148) enthalten allerdings keine Anhaltspunkte auf gesundheitliche Veränderungen aus somatischer Sicht, waren die Berichte entwe der schon seit längerem aktenkundig ( Urk. 10/79, 110 vgl. auch Urk. 10/125/11-12) oder führen sie längst Bekanntes aus. Dies gilt ebenso für den im Beschwer deverfahren eingereichten Bericht des B.___ vom 4. Mai 2018 ( Urk. 3), welcher erneut einzig bekannte Diagnosen auflistet und eine Arbeitsunfähigkeitsbeurtei lung enthält, die bereits Eingang ins vorgenannte Urteil fand (vgl. Urk. 10/125/11 und 10/79). Aus dem Bericht des Stadtspitals C.___ vom 23. Mai 2019 ist als dann ersichtlich, dass der Beschwerdeführer wegen einer Lungenentzündung sta tionär in Behandlung war und sich nach entsprechender Behandlung eine rasche Beschwerderegredienz einstellte ( Urk. 7). Zum einen datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grund sä tzlich nicht beachtlich. Zum andern besteht aufgrund des Berichts aber auch kein Anhalt für eine längerfristige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Ebenso wenig ergibt sich aus dem Bericht des B.___ vom 8. Juli 2019 ein Hinweis auf eine massgebliche Veränderung. So werden auch in diesem Bericht aus somatischer Sicht bloss längst bekannte Diagnosen aufgeführt ( Urk. 15). Damit fehlt es – ent gegen dessen Ansicht – an einer Verschlechterung des somatischen Gesundheits zustandes des Beschwerdeführers. 4.2 Das von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des vorgenannten Urteils vom 2 8. Februar 2018 eingeholte psychiatrisch-neuropsychologische Gutachten beruht auf umfassende n Abklärungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Auseinandersetzung mit den Vorakten begründet. Insofern vermag es die Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten (E. 1.5) zu erfüllen.

4.2 Das von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des vorgenannten Urteils vom 2 8. Februar 2018 eingeholte psychiatrisch-neuropsychologische Gutachten beruht auf umfassende n Abklärungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Auseinandersetzung mit den Vorakten begründet. Insofern vermag es die Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten (E. 1.5) zu erfüllen. Auch wenn der Beschwerdeführer nicht mehr als Taxifahrer tätig ist (vgl. dem gegenüber Urk. 10/125/10), erhellt ohne weiteres, dass sich dennoch auch betref f end seinen psychischen Zustand – der damalige psychiatrische Gutachter hatte keine Pathologie erhoben, welche einen massgeblichen Einfluss auf die Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers zeitige ( Urk. 10/62/63) – keine erhebliche Ver änderung eingestellt hat. So war der aktuell erhobene Befund gemäss Gutachter Prof. Dr. Z.___ nur mehr bloss mit der Diagnose einer Dysthymie vereinbar, wäh renddessen im Zeitpunkt der letzten Verfügung noch eine depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, zu stellen war ( Urk. 10/62/63). Damals wie auch aktuell waren keine erheblichen psychiatrischen Pathologien zu erhe ben, benannte der Beschwerdeführer einen Verlust an Interessen sowie Freunden und berichtete über latente Suizidgedanken sowie über einen sozialen Rückzug ( Urk. 10/62/62; E. 3.2.1). Mit dieser Aktenlage übereinstimmend, erklärte Prof. Dr. Z.___ denn auch, dass eine erhebliche Verschlechterung nicht ersichtlich sei (3.2.1). Soweit Prof. Dr. Z.___ eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tät igkeit attestierte, kommt seine Einschätzung damit einer anderen Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts gleich, was im Rahmen der Neuanmeldung unbeachtlich bleibt (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hin weisen).

Auch wenn der Beschwerdeführer nicht mehr als Taxifahrer tätig ist (vgl. dem gegenüber Urk. 10/125/10), erhellt ohne weiteres, dass sich dennoch auch betref f end seinen psychischen Zustand – der damalige psychiatrische Gutachter hatte keine Pathologie erhoben, welche einen massgeblichen Einfluss auf die Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers zeitige ( Urk. 10/62/63) – keine erhebliche Ver änderung eingestellt hat. So war der aktuell erhobene Befund gemäss Gutachter Prof. Dr. Z.___ nur mehr bloss mit der Diagnose einer Dysthymie vereinbar, wäh renddessen im Zeitpunkt der letzten Verfügung noch eine depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, zu stellen war ( Urk. 10/62/63). Damals wie auch aktuell waren keine erheblichen psychiatrischen Pathologien zu erhe ben, benannte der Beschwerdeführer einen Verlust an Interessen sowie Freunden und berichtete über latente Suizidgedanken sowie über einen sozialen Rückzug ( Urk. 10/62/62; E. 3.2.1). Mit dieser Aktenlage übereinstimmend, erklärte Prof. Dr. Z.___ denn auch, dass eine erhebliche Verschlechterung nicht ersichtlich sei (3.2.1). Soweit Prof. Dr. Z.___ eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tät igkeit attestierte, kommt seine Einschätzung damit einer anderen Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts gleich, was im Rahmen der Neuanmeldung unbeachtlich bleibt (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hin weisen). Ins Gewicht fällt zudem, dass die vom Beschwerdeführer beklagten kognitiven Störungen offensichtlich nicht objektivierbar waren, sondern die Symptomvali dierung anlässlich der neuropsychologischen Testung vielmehr eindeutig auf Aggravation schliessen liess (E. 3.2.2). Kongruent hierzu führte Prof. Dr. Z.___ aus, der Beschwerdeführer habe sich bezüglich der biographischen Gegebenheiten recht gut erinnern und sich während zwei Stunden gut konzentrieren können sowie keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen bekundet (E. 3.2.1); dies steht schweren Auffassungs- und Konzentrationsstörungen ebenso entgegen, wie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer offenbar nach wie vor in der Lage ist, auch weitere Strecken mit dem eigenen Auto zurückzulegen ( Urk. 10/142/30). Nachdem gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung regel mässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vorliegt, falls die Leistungsein schränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 131 V 49 E. 1.2), verbietet sich eine Arbeitsunfähigkeit gestützt auf die geklagten kognitiven Störungen (vgl. das hierzu Ausgeführte in Urk. 10/142/27). Soweit die neuropsychologische Gutachterin zum Ergebnis gelangte, es sei nicht abschlies send festzustellen, ob eine kognitive Leistungseinbusse zumindest partiell in Frage stehe (E. 3.2.2), trägt der Beschwerdeführer hierfür die Folgen der Beweis losigkeit ( Art. 8 ZGB). Endlich ist auf die Aussage des Gutachters hinzuweisen, wonach das Lebenskonzept des Beschwerdeführers ganz auf die vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine deshalb zu erhaltende 100 % -IV-Rente ausgerichtet sei (Ur. 10/124/27). Dass solches Verhalten eine versicherte Gesundheitsschädi gung nicht zu begründen vermag, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden.

Ins Gewicht fällt zudem, dass die vom Beschwerdeführer beklagten kognitiven Störungen offensichtlich nicht objektivierbar waren, sondern die Symptomvali dierung anlässlich der neuropsychologischen Testung vielmehr eindeutig auf Aggravation schliessen liess (E. 3.2.2). Kongruent hierzu führte Prof. Dr. Z.___ aus, der Beschwerdeführer habe sich bezüglich der biographischen Gegebenheiten recht gut erinnern und sich während zwei Stunden gut konzentrieren können sowie keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Fragen bekundet (E. 3.2.1); dies steht schweren Auffassungs- und Konzentrationsstörungen ebenso entgegen, wie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer offenbar nach wie vor in der Lage ist, auch weitere Strecken mit dem eigenen Auto zurückzulegen ( Urk. 10/142/30). Nachdem gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung regel mässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vorliegt, falls die Leistungsein schränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 131 V 49 E. 1.2), verbietet sich eine Arbeitsunfähigkeit gestützt auf die geklagten kognitiven Störungen (vgl. das hierzu Ausgeführte in Urk. 10/142/27). Soweit die neuropsychologische Gutachterin zum Ergebnis gelangte, es sei nicht abschlies send festzustellen, ob eine kognitive Leistungseinbusse zumindest partiell in Frage stehe (E. 3.2.2), trägt der Beschwerdeführer hierfür die Folgen der Beweis losigkeit ( Art. 8 ZGB). Endlich ist auf die Aussage des Gutachters hinzuweisen, wonach das Lebenskonzept des Beschwerdeführers ganz auf die vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine deshalb zu erhaltende 100 % -IV-Rente ausgerichtet sei (Ur. 10/124/27). Dass solches Verhalten eine versicherte Gesundheitsschädi gung nicht zu begründen vermag, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden. Selbst wenn von einer gesundheitlichen Vers chlechterung ausgegangen würde – was wi e dargelegt nicht der Fall ist – liesse sich eine funktionelle Auswirkung der medizinisch festgestellten Anspruchsgrundlage anhand der Standardindikatoren nicht schlüssig und widerspruchsfrei nachweisen (BGE 145 V 361). So wäre unter der Kategorie «funktioneller Schweregrad» in Betracht zu ziehen, dass die diag noserelevanten Befunde nicht besonders ausgeprägt erscheinen und offenkundig psychosozialen Faktoren zuzuschreiben sind (vgl. E. 3.2.1 sowie das bereits erwähnte Lebenskonzept des Beschwerdeführers). Zu berücksichtigen wäre ferner, dass die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft sind (vgl. hierzu Urk. 10/142/29). Ferner war eine Persönlichkeitsstörung nicht zu erheben und vermag der Beschwerdeführer zumindest auf einige Ressourcen zurückzugreifen: Er verfügt über einen geregelten Tagesablauf ( Urk. 10/142/18), pflegt den sozia len Kontakt mit seiner Ehefrau, seinen Geschwistern sowie mit ehemaligen Arbeitskollegen ( Urk. 10/142/18, 20), unternimmt Ferienreisen nach Mazedonien ( Urk. 10/142/16) und lenkt regelmässig seinen Personenwagen ( Urk. 10/142/30). Hinsichtlich des beweisrechtlich entscheidenden verhaltensbezogenen Aspekts der Konsistenz wäre alsdann auf die vom Gutachter genannten Inkonsistenzen hinzuweisen, wonach der Beschwerdeführer über stündige Spaziergänge berichtet habe, was aber im Gegensatz zu einer bei depressiven Episoden feststellbaren Antriebsstörung stehe ( Urk. 10/142/26). Ferner wäre mit Blick auf die fragliche Compliance und die niederschwellige Therapiefrequenz nicht von einem erhebli chen Leidensdruck auszugehen. Und schliesslich zeigte sich das Verhalten des Beschwerdeführers sowohl in der psychiatrischen als auch in der neuropsycholo gischen Untersuchung mehr als auffällig ( Urk. 10/142/26).

Selbst wenn von einer gesundheitlichen Vers chlechterung ausgegangen würde – was wi e dargelegt nicht der Fall ist – liesse sich eine funktionelle Auswirkung der medizinisch festgestellten Anspruchsgrundlage anhand der Standardindikatoren nicht schlüssig und widerspruchsfrei nachweisen (BGE 145 V 361). So wäre unter der Kategorie «funktioneller Schweregrad» in Betracht zu ziehen, dass die diag noserelevanten Befunde nicht besonders ausgeprägt erscheinen und offenkundig psychosozialen Faktoren zuzuschreiben sind (vgl. E. 3.2.1 sowie das bereits erwähnte Lebenskonzept des Beschwerdeführers). Zu berücksichtigen wäre ferner, dass die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft sind (vgl. hierzu Urk. 10/142/29). Ferner war eine Persönlichkeitsstörung nicht zu erheben und vermag der Beschwerdeführer zumindest auf einige Ressourcen zurückzugreifen: Er verfügt über einen geregelten Tagesablauf ( Urk. 10/142/18), pflegt den sozia len Kontakt mit seiner Ehefrau, seinen Geschwistern sowie mit ehemaligen Arbeitskollegen ( Urk. 10/142/18, 20), unternimmt Ferienreisen nach Mazedonien ( Urk. 10/142/16) und lenkt regelmässig seinen Personenwagen ( Urk. 10/142/30). Hinsichtlich des beweisrechtlich entscheidenden verhaltensbezogenen Aspekts der Konsistenz wäre alsdann auf die vom Gutachter genannten Inkonsistenzen hinzuweisen, wonach der Beschwerdeführer über stündige Spaziergänge berichtet habe, was aber im Gegensatz zu einer bei depressiven Episoden feststellbaren Antriebsstörung stehe ( Urk. 10/142/26). Ferner wäre mit Blick auf die fragliche Compliance und die niederschwellige Therapiefrequenz nicht von einem erhebli chen Leidensdruck auszugehen. Und schliesslich zeigte sich das Verhalten des Beschwerdeführers sowohl in der psychiatrischen als auch in der neuropsycholo gischen Untersuchung mehr als auffällig ( Urk. 10/142/26). Zusammenfassend liesse sich auch anhand der Standardindikatoren eine Arbeits unfähigkeit nicht rechtsgenüglich nachweisen.

Zusammenfassend liesse sich auch anhand der Standardindikatoren eine Arbeits unfähigkeit nicht rechtsgenüglich nachweisen. 4.3 Mithin ist auch aus psychiatrischer Sicht eine Verschlechterung nicht ausgewie sen, woran auch die vom Beschwerdeführer nachgereichten Berichte nichts zu ändern vermögen. So waren sie entweder schon seit längerem aktenkundig oder führen sie bereits Bekanntes aus (vgl. E. 4.1) beziehungsweise erschöpft sich der Bericht des Zentrums B.___ vom 8. Juli 2019 ( Urk. 15) pri mär in einer Stellungnahme zum Gutachten des Prof. Dr. Z.___ und Dr. phil. A.___, ohne Aspekte zu benennen, die anlässlich der Begutachtung unberücksich tigt geblieben wären. Ein Administrativgutachten ist nicht stets in Frage zu stel len, bloss weil es zu einer anderen Einschätzung als die behan delnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die be handelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation ent springende Aspekte benennen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. Se ptember 2017 E. 5.3). Solche Gesichtspunkte sind vorliegend nicht gegeben. Zudem datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grundsätzlich nicht beachtlich.

4.3 Mithin ist auch aus psychiatrischer Sicht eine Verschlechterung nicht ausgewie sen, woran auch die vom Beschwerdeführer nachgereichten Berichte nichts zu ändern vermögen. So waren sie entweder schon seit längerem aktenkundig oder führen sie bereits Bekanntes aus (vgl. E. 4.1) beziehungsweise erschöpft sich der Bericht des Zentrums B.___ vom 8. Juli 2019 ( Urk. 15) pri mär in einer Stellungnahme zum Gutachten des Prof. Dr. Z.___ und Dr. phil. A.___, ohne Aspekte zu benennen, die anlässlich der Begutachtung unberücksich tigt geblieben wären. Ein Administrativgutachten ist nicht stets in Frage zu stel len, bloss weil es zu einer anderen Einschätzung als die behan delnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die be handelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation ent springende Aspekte benennen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. Se ptember 2017 E. 5.3). Solche Gesichtspunkte sind vorliegend nicht gegeben. Zudem datiert dieser Bericht nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2019 und ist daher grundsätzlich nicht beachtlich. Des W eitern reichte der Beschwerdeführer den Bericht des Universitätsspital s D.___, Klinik für Neurologie, vom 1 6. Juli 2019 ein ( Urk. 17). Dieser Bericht datiert nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 6. März 2019 und ist daher ebenfalls grundsätzlich nicht beachtlich. Ins Gewicht fällt darüber hinaus, dass es an einer Symptomvalidierung der neuropsychologischen Untersuchungs befunde mangelt, weshalb eine Verschlechterung damit ohnehin nicht zu belegen wäre.

Des W eitern reichte der Beschwerdeführer den Bericht des Universitätsspital s D.___, Klinik für Neurologie, vom 1 6. Juli 2019 ein ( Urk. 17). Dieser Bericht datiert nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 6. März 2019 und ist daher ebenfalls grundsätzlich nicht beachtlich. Ins Gewicht fällt darüber hinaus, dass es an einer Symptomvalidierung der neuropsychologischen Untersuchungs befunde mangelt, weshalb eine Verschlechterung damit ohnehin nicht zu belegen wäre. 4.4 Zusammenfassend ist eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht ausge wiesen, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

4.4 Zusammenfassend ist eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht ausge wiesen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unent geltlichen Prozessführung für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 1).

5.1 Zu prüfen bleibt das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unent geltlichen Prozessführung für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 1). 5.2 Nach Gesetz und Prax is sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn der Prozess nicht aus sichtslos und die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).

5.2 Nach Gesetz und Prax is sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn der Prozess nicht aus sichtslos und die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Eine Person, die ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt, hat ihre Ein kommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und sich zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht in Verbindung mit Art. 119 Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung). Im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechtspflege gilt ein durch die umfassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränkter Untersuchungsgrundsatz.

Eine Person, die ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt, hat ihre Ein kommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und sich zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht in Verbindung mit Art. 119 Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung). Im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechtspflege gilt ein durch die umfassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränkter Untersuchungsgrundsatz. Mit seiner Beschwerde vom 6. Mai 2019 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfü hrung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 wurde er ausdrücklich aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtli cher Belege zur finanzielle n Situation, einzureichen ( Urk. 11 ). Damit verbunden war die Androhung, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden res pektive ungenügenden Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen w erde, dass keine p rozessuale Bedürftigkeit bestehe. Der Beschwerdeführer reichte in der Folge das Formular nicht ein. Er legte lediglich eine Unterstüt zungsbestätigung der Stadt Zürich ins Recht (Urk. 13 ). Somit fehlt es insbeson dere an einer Deklaration über eine allfällige Rechtschutzversicherung und an einer unterschriftlichen Bestätigung seiner Vermögensverhältnisse. Der Beschwerdeführer ist damit seiner Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit der Darstellung seiner Vermögensverhältnisse offensichtlich unzureichend nachge kommen. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozess führung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattge geben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5).

Mit seiner Beschwerde vom 6. Mai 2019 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfü hrung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 wurde er ausdrücklich aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtli cher Belege zur finanzielle n Situation, einzureichen ( Urk. 11 ). Damit verbunden war die Androhung, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden res pektive ungenügenden Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen w erde, dass keine p rozessuale Bedürftigkeit bestehe. Der Beschwerdeführer reichte in der Folge das Formular nicht ein. Er legte lediglich eine Unterstüt zungsbestätigung der Stadt Zürich ins Recht (Urk. 13 ). Somit fehlt es insbeson dere an einer Deklaration über eine allfällige Rechtschutzversicherung und an einer unterschriftlichen Bestätigung seiner Vermögensverhältnisse. Der Beschwerdeführer ist damit seiner Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit der Darstellung seiner Vermögensverhältnisse offensichtlich unzureichend nachge kommen. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozess führung mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattge geben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5). 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst :

Das Gericht beschliesst : Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen,

Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ (vgl. Urk. 23)

X.___ (vgl. Urk. 23) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

VogelKuoni