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Der berühmte impressionistische Maler Claude Monet war kurzsichtig und am Grauen Star erkrankt. Im Jahr 1923 unterzog er sich einer Operation. Zusätzlich erwarb er eine neue Brille mit ZEISS Katralgläsern, die speziell für Katarakt-Patienten konzipiert waren. Mit den neuen Brillengläsern war Monet endlich wieder in der Lage, seine Bilder im Detail zu sehen. Er war enttäuscht, wie matt die Farben erschienen, die er jetzt wahrnahm. Er begann sofort mit der Überarbeitung vieler seiner eigentlich fertigen Bilder unter der Verwendung hellerer Farben. Dazu zählten auch seine wunderbare Wasserlilien-Gemälde, deren Frische und Klarheit uns noch bis heute verzaubern.
Claude Monet - geboren 1840 und verstorben 1926 - ist einer der bekanntesten und berühmtesten französischen Maler. Er prägte den Impressionismus wie kein anderer. Seine Bilder lebten von Lichtreflexionen und der für ihn typischen Farbgebung. Die gegenständliche Darstellung trat im Impressionismus in den Hintergrund und das Licht-, Schatten- und Farbspiel wurde zum zentralen Element. Sein Bild „Impression, soleil levant“ von 1872 gab sogar der gesamten Stilrichtung ihren Namen.
Können Sie sich vorstellen, dass dieser herausragende Künstler extreme Sehproblemen hatte? Claude Monet war kurzsichtig und litt an einer Linsentrübung durch den Grauen Star (Katarakt). Lange wollte er keine Operation vornehmen lassen. Erst 1923 entschied er sich für dafür und kaufte sich danach gleich zwei neue Brillen beim Augenoptiker E.B. Meyrowitz in der Nähe der Place Vendôme in Paris.
Diese beiden Brillen waren mit mineralischen Brillengläsern von ZEISS ausgestattet. Eine Brille hatte ungetönte und eine getönte Gläser, jeweils in einer Schildpattfassung, sogenannte Katralgläser.
Katralgläser wurden seit 1912 von ZEISS speziell für am Grauen Star operierte Patienten in einem aufwendigen Herstellungsverfahren gefertigt. Ein Brillenglas kostete damals stolze 40 Goldmark. Dieser Preis musste damals etwa für eine Vier-Zimmer-Komfortwohnung in der Großstadt monatlich investiert werden. Claude Monet als recht betuchter Maler konnte sich die Brillengläser in seinen späten Lebensjahren leisten, und konnte mit ihnen sein wunderbares Schaffen weiter betreiben. Mehr noch, er sah, dass seine Farbwahl viel zu dumpf geworden war und wählte nun hellere Farben.
Weltweit gilt der Graue Star - medizinischer Name „Katarakt“ - als die Hauptursache für Erblindung. Es ist eine Augenkrankheit, die in der Regel Menschen im fortgeschrittenen Alter betrifft. Deshalb spricht man auch von Alterskatarakt. Ein grauer Schleier beeinträchtigt durch die entstehende Linsentrübung das Sehen. Dies kann bis zur Erblindung führen.
Doch heute kann ein Grauer Star leichter und effektiver behandelt werden. Betroffenen Patienten wird heute bei einem unkomplizierten operativen Eingriff ein künstliches Linsenimplantat, eine Intraokularlinse, eingesetzt. Dies geschieht in zwei Eingriffen nacheinander: erst das eine Auge, dann das andere. Zur Diagnose, Implantation und Therapie wird modernste Technologie von ZEISS eingesetzt.
Sogenannte "Star-Brillen", die früher nach der Operation benutzt werden mussten, gibt es zwar noch im Sortiment von ZEISS, sind allerdings nicht mehr nötig. Mögliche Restfehlsichtigkeiten oder eine bestehende Alterssichtigkeit können mit entsprechenden einfachen Brillengläsern ausgeglichen werden. Ganz nach Bedarf passt diese der Augenoptiker dann entsprechend an.