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französischen
Vallon du
Bois d'Amont und greifen auch noch auf französisches Gebiet hinüber. Sie bestehen ebenfalls aus
Sennbergen mit einigen
Hütten. Darüber steht der
Bois desPetits Plats geheissene
Wald. Die Terrasse wird ihrer ganzen Länge
nach von einem guten Fussweg durchzogen, der 3 km sw. vom Dorf
Le Brassus in die Strasse nach Les Rousses
einmündet. Das
Plateau von Les Plats bildet eine dem
SO.-Hang des Jouxthales folgende Mulde sekundären Charakters und ist
die Fortsetzung der über
Le Brassus gelegenen Terrasse Les
Molards, die gegen SW. allmählig in die
Höhe steigt. Grösste
Breite auf den
Grands Plats. Diese ausschliesslich aus Valangien bestehende weite Mulde geht auf der
Seite
gegen das Jouxthal in ein zuerst nur schwach angedeutetes, dann aber immer schärfer hervortretendes Gewölbe über, dass
schliesslich über dem
Bois d'Amont eine Zone von Portlandkalk hervorstechen lässt und hier auch durch eine Verwerfung gestört
ist.
Mala(Kt. Graubünden,
Bez. Inn).
1130 m. So heisst eine Stelle der Strasse
Remüs-Martinsbruck, wo die das Thal begleitenden Felswände
bis an den
Inn herantreten, so dass man die Strasse in einer Galerie hat durchführen müssen. 2,5 km
unterhalb
Remüs.
Die Sennen und Jäger
dieser Gegend nennen die Gruppe das Mittelgebirge, weil sie in der Mitte zwischen den genannten Thälern einerseits und den
Gruppen des
Piz Kesch,
Kühalphorns undHoch Ducan andererseits steht.
(Glatschéde) (Kt. Graubünden,
Bez. Vorderrhein).
2927-2180 m. Arm des grossen Medelsergletschers, zwischen den Felskämmen
des
Fillung und des
Miez Glatsché; steigt mit mehreren kleinen Zungenlappen ins Thälchen der Alp Plattas hinunter. Im steilen
und spaltenreichen obern Abschnitt taucht mitten aus dem
Eis eine kleine Felsinsel, die sog.
Rifugi Camotsch
(= Gemsenzuflucht) auf.
(Stagias de)(Kt. Graubünden,
Bez. Vorderrhein).
1948-2510 m. Schmaler Felskamm zwischen dem mittleren
ValMedel und seiner Verzweigung
ValPlattas; zieht sich von
Curaglia aus gegen SSO. Am Fuss steht
Wald, auf den bis zu oberst Alpweiden folgen, die aber da und
dort von Felsbändern und Runsen durchschnitten werden. Setzt sich nach SSO. über den
Piz la Buora bis zu dem in den Medelsergletscher
hineindringenden
Miez Glatsché fort.
bezeichnen einen flachen, abgeplatteten Bergrücken, eine felsige Terrasse oder auch ein Felsband und
eine Felsplatte überhaupt. In der Form
Blatten oder
Platten auch in der ganzen deutschen
Schweiz vorkommend.
Italienisch piatto
und französisch plat.
Alle diese Formen gehen auf eine gemeinsame romanische Wurzel zurück.
Trägt zuoberst die
Ruine der ehemaligen Burg der
Herren von
Engiberg, die auf der Grenze zwischen dem alten Land Schwyz
und dem von den Schwyzern 1269 den
Habsburgern abgekauften Land
Ennet der Platte stand.