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Das grösste Temperaturexperiment ist angelaufen
Das Klima und noch mehr das Wetter erregten schon immer die Gedanken und gaben Anlass zum Handeln– könnte man doch nur dies und das machen - hier muss es wärmer werden und dort sollte es für die Menschen etwas kühler sein.
In den 1960er Jahren wurde darüber debattiert wie man das nordsibirische Küstengebiet mit mehr Wärme versorgen könnte. Zur Diskussion stand eine Schliessung der Beringstrasse zwischen Sibirien und Alaska. Ein Damm würde die kalte Meeresströmung entlang der nordsibirischen Küste ablenken. Solche Gedanken wurden fallen gelassen, denn die klimatischen Einflüsse auf die übrige Welt konnten nicht exakt beantwortet werden.
Heute meint man im Ernst die Temperatur der Erde kann gesteuert werden. Wissenschaftler sehen die Ursache der Erwärmung, die seit Jahrhunderten mit Unterbrüchen eine Tatsache ist, im CO2. CO2 lässt sich gut regulieren, weil politisch so gewollt,. Was passiert, wenn die Naturkräfte nicht mitspielen? Über die gesamten Endresultate der CO2 Regulierung hat niemand eine genaue Antwort. Jedoch bereits eines ist gewiss, weniger CO2 bedeutet weniger Ernteerträge.
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CO2-Gehalt der Luft --- Zitat aus einem Biologiebuch 1960er Jahre.
"Die Normalkonzentration von 0,03 Vol.-Prozent ist für Schattenpflanzen hinreichend, jedoch für Sonnenpflanzen leistungsbegrenzend. Eine künstliche Erhöhung des CO2-Gehaltes einer Gewächshausatmosphäre auf 0,1 Vol.-Prozent bewirkt eine wesentliche Förderung der Photosynthese und damit auch der Ernte (künstliche Begasung mit CO2)." Dieses Experiment sagt wohl genügend aus, wenn am CO2-Gehalt der Luft in positiver wie in negativer Richtdung etwas verändert wird.
Herr Matt
Die gesamte Menscheit, abgesehen von einer vernachlässigbare Minderheit von Skeptikern, weiss: zwischen 1850 und 2021 ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre von ca. 295 ppm auf 415 ppm (1 ppm = 1 Miliionstel) gesatiegen. In der gleichen Zeit stieg die Temperatur unaufhörlich und wird weiterhin steigen. Die Geschichte vom Ernteausfall, wenn der CO2-Gehalt wieder sinken sollte ist eine Mär, erfunden von der rechtsextremischen AFD in Deutschland. Und wenn auch: Was würde es dem Bangladesch nützen ein prozent Ernte-Mehrertrag wenn drei viertel des Landes unterspühlt ist?
Nochmals Herr Zogg,
der Anteil der Schweiz am weltweiten CO2-Ausstoss liegt ohnehin im vernachlässigbaren Bereich, unter einem Promille. Unsere Wirtschaft ist sauber, wir sind Weltmeister im klimafreundlichen Bahnfahren, unsere Autos verbrauchen immer weniger Benzin und wir sind auch die Musterknaben beim Abfall-Recycling.
Egal welche superteuren Massnahmen wir noch ergreifen, sie haben keinen Einfluss auf das Klima – weder im Guten noch im Schlechten.
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