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Das wussten wir schon, aber jetzt wird es bewiesen: Yoga hebt die Stimmung.
Was Yoga bewirkt, ist in Indien schon lange bekannt. Nun beginnen westliche Wissenschaftler es nicht nur zu erforschen sondern das Wissen und die Wirkungen wissenschaftlich zu beweisen.
Yoga, Stimmungen und Angst
In einer neueren Studie geht es um Stimmungen und Angst. Mithilfe einer Umfrage der amerikanischen School of Medicine der Boston University wurde die Frage untersucht, inwiefern die Yoga-Praxis die Stimmung und die Angst der Yogis beeinflusst.
Es wurde beobachtet, dass sich das Praktizieren direkt auf die Herstellung eines Neurotransmitters auswirkt, der mit guter Laune und Wohlbefinden zusammenhängt.
Wandern oder Yoga?
Für die Studie wurden zwölf Wochen lang zwei Personengruppen analysiert. Die eine Gruppe praktizierte dreimal pro Woche eine Stunde Yoga während die andere Gruppe in demselben Mass wanderte. Mithilfe der Magnetresonanztomographie wurde das Gehirn der Probanden analysiert und ebenso verschiedene psychologische Untersuchungen durchgeführt.
Regt Yoga die Produktion von Neurotransmittern an?
Die Studie zeigt, dass durch Yoga die Produktion des Neurotransmitters GABA angerecht wurde. Er reguliert, bzw. erhöht die Herstellung, die bei Depressionen und Angstzuständen ein niedriges Niveau hat. Durch Yoga erhöhte sich das Niveau des Neurotransmitters.
Lt. Prof. Chris Streeter, wurden im Laufe der Studie positive Veränderungen mit dem höheren GABA-Niveau in Verbindung gebracht.
Was ist das Ergebnis der Studie?
Durch Yoga fühlten sich die Teilnehmer besser, ihre Ängste nahmen ab und die Stimmung verbesserte sich. Die Auswertung der Daten zeigt, dass Yoga zur Therapie einiger psychischer Störungen eingesetzt werden kann. In Indien ist dies bereits Realität.
Durch Wandern erzielte die Kontrollgruppe ebenfalls Erfolge in Bezug auf eine verbesserte Stimmung und weniger Angstgefühle. Durch Yoga wurde jedoch eine höhere Produktion des notwendigen Neurotransmitters erreicht.