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Beschreibung
2011 kaufte der Bankier Michel de Laet Derache mit seiner Frau Christel das Weingut in der Appellation Lalande de Pomerol. Sein erklärtes Ziel war es, die Qualität signifikant zu steigern, da sein Weingut innerhalb der Appellation ganz vorne mitspielen sollte. Nach Bodenuntersuchungen und Analysen erstellte man 2013 einen Aktionsplan zur Restrukturierung der Weinberge und der Kellereigebäude. 2014 wurden die Bauarbeiten begonnen und 2015 abgeschlossen. Die Kellerei verfügt nun außer den üblichen technischen Geräten zur Traubensortierung auch über temperaturkontrollierte Tanks unterschiedlicher Größe, um jede Parzelle einzeln vergären zu können. Auch im Fasskeller wird diese Philosophie fortgesetzt. Die Weine reifen in Barriquefässern von denen, je nach Jahrgang, bis zu 40% neu sind.
Das Château liegt auf einem sanften Hügel, der an das Tal des Flüsschens Barbanne grenzt. Der Fluss trennt auch die Appellationen Pomerol von Lalande de Pomerol. Die Böden von Bel-Air sind allesamt Schwemmböden aus dem Quartär, die sich in drei verschiedene Kategorien einteilen lassen: Kiesböden (70% der Rebfläche), Kies-Lehmböden (15% etwa 2 ha) und Sand-Kiesböden (15%), insgesamt hat der Besitz 15,6 Hektar Reben. De Laet Derache betont, gleichermaßen in Technik und Weinstock investiert zu haben, so bemühe man sich um eine naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge und setzt auch auf eine (mittlerweile fast schon zum Standard gehörende) natürliche Begrünung der Rebzeilen. Die Wahl von Michel de Laet Derache fiel nicht zufällig auf das Libournais. Schon sein Vater, ein belgischer Bankier, nahm seinen Sohn schon in den 60er Jahren mit in den Südwesten des Landes. De Laet Derache Senior pflegte damals gute Bekanntschaften mit einigen Weingutsbesitzern der Gegend und war gern gesehener Gast in Restaurants, wo er auch schon mal einen Pétrus zum Abendessen öffnen ließ.