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Grand Prix Bern
In der Schweiz ist der Grand Prix von Bern die grösste Laufveranstaltung, und auch für die Salvisberg Brothers ist der Lauf in unserer Heimatstadt Bern neben der Triathlon WM in London oder dem WTS in Hamburg eines der schönsten und wichtigsten Events in unserer Wettkampfs-Saison 2013.
Bei perfektem Wetter, 20 Grad und Sonne fiel um 14:15 für Florin der Startschuss zum Altstadt-Grandprix (4.7 km). Er lief von Beginn weg ein schnelles Rennen und setzte sich nach Kilometer 1 von der Spitzengruppe ab. Der GP Speaker erwähnte ein paar Mal, dass Sven Riederer und Florin dieses Jahr schon einige Duelle hatten und fragte sich, ob Florin heute genug schnell sei, um Sven abzuhängen. Jedoch vermochte Sven Riederer wieder zu Florin aufzuschliessen und die beiden nahmen den harten Aufstieg am Aargauerstalden gemeinsam in Angriff. Sven versuchte anzugreifen und sich von Florin entscheidend zu lösen, was ihm jedoch nicht gelang. Erst kurz vor dem Ziel konnte sich Sven in einem langen Schlussspurt etwas von Florin absetzten und gewann schliesslich den GP in einer Zeit von 14‘10‘‘. Knapp dahinter erreichte Florin mit einer Zeit von 14‘11‘‘ den 2ten Rang. Damit ist Florin sehr zufrieden, beendete er doch letztes Jahr das Rennen noch mit dem unglücklichen 4. Rang.
Florin nach dem Rennen: „Ich freue mich jedes Jahr riesig auf den Grand Prix in Bern. Einsätze in der Türkei, Italien, Neuseeland oder Yokohama sind ja schon cool, aber die habe keine Chance gegen Bern!! Das Publikum war der Hammer und ich habe so viele Freunde, Bekannte oder Verwandte am Strassenrand gesehen, die mich mächtig anfeuerten und hopp zuriefen. Wow, herzlichen Dank dafür, die Atmosphäre war genial, und das Rennen werde ich nicht mehr so schnell vergessen.”
Etwas unglücklicher verlief das Rennen für Lukas über die Original-Distanz des Grand Prix von Bern (10 Meilen). Beim Einlaufen klemmte er sich wegen einer falschen Bewegung einen Rückennerv ein und hatte zwischenzeitlich dermassen Schmerzen, dass er 20 Minuten vor dem Rennen nicht mehr stehen konnte. Bruder Fabian, der zurzeit eine Massageausbildung macht, konnte dann die Blockade etwas lösen und Lukas einen Start ermöglichen. Manchmal ist das Finishen wichtiger als die gelaufene Zeit, und so war das Ziel von ihm gestern, die 10 Meilen hinter sich zu bringen. Mit einer Zeit von 55‘49‘‘ ist Lukas nicht zufrieden, war er letztes Jahr doch noch 3 Minuten schneller. Den Umständen entsprechend hat Lukas doch ein gutes Rennen geboten und sich mit einer wirklich akzeptablen Zeit ins Ziel gekämpft.
Lukas nach dem Rennen: „GP von Bern – wie jedes Jahr: einfach Hammer!! Danke an die 100 von Fans fürs “Hopp Lüku” rufen! Die Zeit war leider nicht gut – ich bin aber trotzdem happy, ein Finisher zu sein!!
Andrea konnte verletzungsbedingt leider nicht starten und verteilte am Isostar Stand fleissig Müesli. Er meinte nach dem anstrengenden aber schönen Einsatz: “Das war mal ganz etwas anderes und es hat mir richtig gut gefallen, den Leuten das feine Isostar Müesli schmackhaft zu machen. Gereut hat es mich trotzdem, dass ich nicht selber im Einsatz war, denn der GP in Bern ist ein super Grossanlass.
Bilder von Andreas Blatterwww.andreasblatter.ch