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Das Genfer Filmfestival Cinéma Tous Ecrans vergibt Preise für Web-Filme, TV-Serien und für die klassischen Film-Formate. In der Kategorie Langspielfilme zeichnete die Jury "The Albanian" und "Bad Family" mit dem "Reflet d'or" aus.Dieser Inhalt wurde am 06. November 2010 - 20:01 publiziert
"The Albanian" von Johannes Naber erzählt die Geschichte eines jungen Albaners, der in Deutschland sein Glück versucht, um seine in der Heimat zurückgebliebene Geliebte heiraten zu können. Der deutsche Regisseur lässt die Zuschauer in die harte Realität der illegalen Einwanderung und des Europas von Schengen eintauchen.
Der ebenfalls ausgezeichnete Film "Bad Family" des Finnen Aleksi Salmenperä ist eine Familien-Tragikkomödie: Ein Vater wird nicht mit der Beziehung seines Sohnes fertig, die er als schädlich für diesen erachtet.
Der Regiepreis ging an "Vespa" der Ungarin Diana Groó, als beste TV-Serie wurde "Love/Hate" des Iren David Caffrey ausgezeichnet.
Den "Reflet d'or" für die beste Produktion für Web, Mobiltelefone oder iPad sprach die Jury der Web-Serie "Shankaboot" zu. Bester Web- Film ist "Pixels" des Franzosen Patrick Jean, bester internationaler Kurzfilm "Choice Night" des Neuseeländers Christopher Dudman.
Im Wettbewerb der 16. Ausgabe des Festivals standen 80 Produktionen. Gezeigt wurden an den sieben Spielorten insgesamt 150 Filme. Das Festival Cinéma Tous Ecrans zog wie letztes Jahr rund 30'000 Besucherinnen und Besucher an.
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