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Syrien - Miethilfe-Projekt für Betroffene des Erdbebens
Siria 03/2023
«Kirche in Not (ACN)» startet Miethilfe-Projekt für Betroffene des Erdbebens, die vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können
Drei Wochen nach dem Erdbeben sind in Aleppo immer noch Dutzende von Menschen in Kirchen und von der Kirche geführten Schulen untergebracht. Ersten Berichten über die Zahl der durch das Erdbeben beschädigten Häuser zufolge sind in der Stadt Aleppo mehr als 2500 christliche Häuser reparaturbedürftig. Die genauen Kosten und Anforderungen für den Beginn der Wiederaufbauarbeiten sind noch nicht ermittelt worden.
Die Priorität bestehe jedoch derzeit darin, „vorübergehende Unterkünfte für jene Familien zu mieten, die nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Denn es ist weder für sie tragbar noch menschenwürdig, weiterhin auf dem Boden in Kirchenräumen zu schlafen“, so Xavier Bisits, Projektverantwortlicher für Syrien beim internationalen Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)». Zu diesem Zweck, so Bisits, habe das Hilfswerk in Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Kirchenkomitee von Aleppo, dem Vertreter der katholischen, orthodoxen und protestantischen Kirche angehören, ein Programm genehmigt, das rund 430 vom Erdbeben betroffenen Familien vorübergehende Miethilfe gewährt. Diese Familien werden in absehbarer Zeit nicht in ihr Zuhause zurückkehren können, weil das Gebäude, in dem sie wohnten, teilweise oder ganz zerstört wurde bzw. ihre Wohnungen schwer beschädigt sind.