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In Verhandlungen zwischen Produzenten, Genossenschaften, anderen Weiterverarbeitern und dem Handel hatte der von Frankreichs Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll eingesetzte Vermittler Francis Amand erreicht, dass ab April der Auszahlungspreis der Molkereien für dieses Jahr um 2,5 Cent/l steigen soll.
André Bonard, Schatzmeister des französischen Milcherzeugerverbandes (FNPL), wies darauf hin, dass mittlerweile ein Großteil der Industrie als aufnehmende Hand das Ergebnis akzeptiere. Nach Bonards Worten hatten einige Industrievertreter bereits im April damit begonnen, den Auszahlungspreis anzuheben, andere im Mai oder jetzt im Juni. Der FNPL-Schatzmeister hob hervor, dass von Unternehmen und Genossenschaften, die mit dem höheren Milchpreis noch immer nicht einverstanden seien, „sachliche Entschuldigungen“ wie finanzielle Probleme oder die schwierigen Verhandlungen auf den internationalen Märkten vorgebracht würden.
Der Dachverband der Genossenschaftsmolkereien (FNCL) will das Verhandlungsergebnis „nicht mehr in Frage stellen“, sondern vielmehr erreichen, dass es auch nachhaltig bei den Milchbauern ankommt. Laut Darstellung von FNCL-Direktorin Christelle Josse versucht der Handel jedoch teilweise, die Preiserhöhung zu unterlaufen. So würden einige Molkereiunternehmen nur „eine technische Erhöhung“ vornehmen. Bei Trinkmilch sei beispielsweise vom Großhandel ein sehr viel stärkerer Preisanstieg geplant gewesen, als er jetzt im Rahmen der Vermittlung erzielt worden sei.