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Nach seinem Studium an den Hochschulen der Schönen Künste von Reims (1972-1977) und Paris (1977-1979) ist Christian Lapie zunächst als Maler tätig und arbeitet mit Kreide, Oxiden und Asche auf groben, auf rudimentäre Rahmen gespannten Planen. Die Materialien entwickeln sich weiter zu Blechen, Zement und geschwärztem Holz. Eine Recherchereise in den Regenwald des Amazonas inspiriert ihn zur Erschaffung monumentaler Skulpturen. In seiner Heimat, der französischen Champagne, illustrieren Figuren aus unbehandeltem und geschwärztem Holz die blutige Geschichte der Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Seine Themen sind universell, reich an Reflektion über unsere Beziehung zur Welt und unsere eigene Identität. Seine elementaren, geradezu ursprünglichen Arbeitstechniken erzeugen eine einprägsame, gleichermaßen aus der Ferne wie aus der Nähe betrachtete Darstellung der Unüberwindbarkeit des „auf der Welt Seins“. Dass Künstler, die ihre Werke in die Landschaft einbetten, Nomaden sind, liegt in der Natur der Sache. In den Gärten sind neun Skulpturen von Christian Lapie ausgestellt.