Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03296.jsonl.gz/1290

Mit der Wortendung "-ik" verweise ich auch auf eine relative Indifferenz zwischen Gegenstand und Lehre, die manchmal durch die Wortendungen "-logie" und "-nomie" aufgehoben wird.
Ich verwende den Ausdruck Mechanik differenztheoretisch für die Differenz zwischen physikalisch-mechanischen Gesetzen über Kraft und Energie und einer begrifflichen Darstellung von Mechanismen.
Die Physik befasst sich mit quantitativen Aspekten und die Kybernetik mit den konstruktiven Aspekten der Mechanik
Erläuterungen:
Mechanik heisst das Teilgebiet der Physik, das sich - aufgrund einer Inversion von Energie - vorwiegend mit der Bewegung von Körpern befasst. Energie ist zunächst ein Erklärungsprinzip zur Bewegung, in der Physik invertiert sie zum Beweger überhaupt.
Die noch naive Physik von G. Galilei modellierte naturwissenschaftliche Gegenstände anhand von Mechanismen, weil Mechanismen eben das sind, worin sich Kräfte und Bewegungen organisieren lassen.
Die Gesetze von I. Newton formulieren die Mechanik abstrakt (also jenseits eines Mechanismus) durch Kräften, die eine Beschleunigung einer Masse hervorrufen. Die Bewegungsgleichung dieser Masse wird bestimmt durch die Überlagerung der Kräfte, die auf die Masse wirken.
In der klassischen Mechanik der Physik gibt es Masse (kg), Weg (m), Zeit (s), Kraft (F)
die Bewegung der Masse passiert als Masse x Weg, sie braucht Zeit und Kraft
die Bewegung der Masse wird als Arbeit/Energie bezeichnet: Masse x Weg: ich pumpe Wasser in den Stausee hoch.
Ich kann messen, wieviel Wasser ich hochpumpe. Das ist Arbeit, die messe ich in Joule.
Ich kann messen, wieviel Wasser ich in wieviel Zeit hochpumpe. Dann messe ich meine Leistung, die messe ich in Watt.
Die Technische Mechanik ist ein Teilgebiet der Ingenieurwissenschaften. Ihre naturwissenschaftliche Grundlage ist die klassische Mechanik, die ihrerseits ein Teilgebiet der Physik ist. Das Aufgabengebiet der Technischen Mechanik ist die Bereitstellung der theoretischen Berechnungsverfahren beispielsweise für die Materialwissenschaft, den Maschinenbau und die Baustatik. Die eigentliche Bemessung, Auswahl der Werkstoffe und dergleichen mehr wird dann von diesen anwendungsnahen Disziplinen übernommen, in denen die Technische Mechanik Hilfswissenschaft ist.
Gegenstände der Technischen Mechanik sind:
- die Gesetze der Klassischen Mechanik
- mathematische Modelle der mechanischen Zusammenhänge physischer Körper,
- spezifische und rationelle Methoden der rechnerischen Analyse mechanischer Systeme.
Translationsmechanik ist eine Konzept der Systemphysik