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Die EU ist mit Abstand die wichtigste Handelspartnerin der Schweizer Landwirtschaft. Im Jahr 2013 gingen 62 % der Schweizer Agrar- und Lebensmittelexporte im Wert von 5,5 Mrd. CHF in die EU; 75 % der Agrareinfuhren im Wert von 8,7 Mrd. CHF stammten aus der EU. Damit haben die Schweizer Agrarausfuhren in die EU gegenüber dem Jahr 2007 um rund 811 Mio. CHF (+17 %) zugenommen. Ein massgeblicher Teil dieser Zunahme ist dabei den landwirtschaftlichen Verarbeitungsprodukten zuzuschreiben. Doch die Käse-Exporte in die EU sind zwischen 2003 und 2013 durchschnittlich um 2,7 % und deren monetärer Wert um 2,3 % pro Jahr gestiegen.
Der Handel mit der EU basiert auf einem engen Netzwerk von bilateralen Verträgen:
Seit 1972 existiert das Freihandelsabkommen (FHA) zwischen der Schweiz und der EU. Es schafft eine Freihandelszone für industrielle Erzeugnisse. Im Protokoll Nr. 2 des FHA wird auch der Handel mit verarbeiteten Agrarprodukten geregelt.
Seit 2002 ist das bilaterale Agrarabkommen zwischen der Schweiz und der EU in Kraft, welches den Handel mit Basisagrarprodukten regelt. Es wird damit keine Freihandelszone geschaffen, aber der gegenseitige Marktzutritt wird durch den Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen für bestimmte Produktsegmente verbessert.
Im November 2008 wurden Verhandlungen für ein umfassendes Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel- und Produktesicherheit sowie öffentliche Gesundheit aufgenommen.
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Letzte Änderung 16.08.2016