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War es auch nicht, schreibt Alice A.Storey, Anthropologin an der Universität Auckland / Neuseeland, diese Woche in der Wissenschaftszeitschrift „PNAS“. Sie und einige Kollegen hatten Hühnerknochen genauer unter die Lupe genommen, die auf der chilenischen Halbinsel Arauco ausgegraben worden waren. Die Knochen mussten Tieren gehört haben, die zwischen 1304 und 1424 lebten, ergab die Datierung mittels Topfscherben, die am gleichen Ort gefunden wurden. Das Huhn hatte demnach Amerika gut 100 Jahre vor den Europäern entdeckt.
DNA-Analysen verrieten auch, von wo das Haushuhn aufgebrochen war, um Amerika zu erobern: von Polynesien aus. Zumindest wurden in Grabungsstätten auf Tonga und Samoa Überreste von Geflügel gefunden, das mit dem Chile-Huhn offenbar genetisch nahe verwandt war. Demnach wäre das Huhn tatsächlich auf einem polynesischen Boot über den Pazifik eingereist. Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass nicht immer alles Gute aus dem Westen kommt.
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