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Wen Sie informieren
Innerhalb der Familie können die Bedürfnisse unterschiedlich sein. Manchmal bedarf es erst einer Klärung zwischen den Erwachsenen, bevor dies mit den Kindern besprochen wird. Vertrauenspersonen ausserhalb der Familie sind für Kinder wichtig, gerade wenn es für sie schwierig ist, über bestimmte Themen mit den Eltern zu sprechen.
- Lehrpersonen: Was sollte die Lehrperson erfahren?
- Mitschüler/Freunde: Wen möchte Ihr Kind miteinbeziehen?
- Nachbarn/Bekannte/Verwandte: Gibt es jemanden, der Sie unterstützen wird?
Besprechen Sie Ihre Wünsche und Grenzen mit Ihrer Familie. Sammeln Sie erst, wen Sie informiert haben wollen (Informierte Personen, PDF hier herunterladen). Auch die Jugendlichen können Ihre eigene Liste erstellen (Aussenstehende Personen informieren, PDF herunterladen).
Wer soll für Ihren Sohn / Ihre Tochter da sein, wenn Sie nicht zu Hause sind, oder er / sie jemanden ausserhalb der Familie für ein Gespräch benötigt? Erstellen Sie mit Ihrem Kind einen "Notfallplan" und füllen Sie den "Spickzettel" (PDF) für Ihr Kind, beziehungsweise die "Checkliste" (PDF) mit Ihrem jugendlichen Sohn / Tochter aus.
Umgang mit Fragen, Meinungen und Ratschlägen
Es ist ganz normal, dass Ihnen Menschen in Ihrem Umfeld helfen wollen. Ratschläge können helfen, aber auch verunsichern oder verärgern.
- Welche Informationen brauchen Sie und von wem möchten Sie sie bekommen? Konzentrieren Sie sich auf verlässliche Quellen wie den Arzt.
- Was einem anderen Menschen geholfen oder geschadet hat, muss nicht auch auf Sie zutreffen.
- Krebs ist nicht gleich Krebs – jede Krankengeschichte ist individuell und jede Familie geht anders damit um.
- Es ist hilfreich, anderen die eigenen Bedürfnisse oder Grenzen mitzuteilen: Bsp.: „Danke für deine Unterstützung, aber ich habe einen anderen Weg für mich gefunden.“ „Ich mag im Moment keine Fragen beantworten, können wir über etwas anderes sprechen?“