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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der Brent-Ölpreis ist am Dienstag weiter gestiegen und vorübergehend über 102 US-Dollar geklettert. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte zur Auslieferung im März 101,83 Dollar. Das waren 82 Cent mehr als am Montag. Zu Wochenbeginn war der Brent-Preis erstmals seit 28 Monaten über die Marke von 100 Dollar geklettert. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank zuletzt um 90 Cent auf 91,36 Dollar.
Laut der Commerzbank werden die Ölpreise derzeit vor allem durch Ängste vor einer drohenden Angebotsverknappung getrieben. Die politischen Unruhen in Ägypten und Tunesien bergen demnach hohe Ansteckungsgefahren für die Nachbarländer. Hierzu gehören die grossen nordafrikanischen Ölproduzenten Libyen und Algerien. "Auch wenn die Tumulte die Öllieferungen bislang nicht beeinflusst haben, könnte die geopolitische Risikoprämie eher noch weiter steigen", schreiben die Rohstoffexperten der Commerzbank in einer Studie.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 95,53 Dollar. Das waren 1,43 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/tih
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