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Die Japanische Lärche wird in ihrer Heimat als Forstbaum wie auch als Zierbaum genutzt; häufig ist sie dort auch als Bonsai-Bäumchen zu sehen.
Im Unterschied zur Europäischen Lärche (Larix decidua) zeichnet sich die Japanische Lärche durch einen steiferen, breiter ausladenden Wuchs aus. Die Krone wirkt weniger kompakt und zylindrisch, im Alter aufgelockert und ausladend.
Die Äste stehen horizontal ab, hängen nicht durch. Die Jahrestriebe sind kräftiger als bei L. decidua und besitzen eine rötliche Färbung. Der Baum erreicht Wuchshöhen von maximal 50 Meter. Die Nadeln sind wie bei allen Lärchen gewöhnlich einjährig und bläulicher grün als bei L. decidua.
Japanische Lärchen werden gerne von seltenen Flechten besiedelt. Erst jüngst wurden auf Japanischen Lärchen im Thüringer Wald in der Umgebung von Suhl Vertreter der Gattung der Bartflechten (Usnea) wiederentdeckt, die seit 30 und mehr Jahren im Freistaat Thüringen als ausgestorben galten.
Aussaathinweise:
Samen 24 Stunden in warmes Wasser legen, danach Aussaat in Aussaaterde und ca. 1-2 mm bedecken. Substrat feucht halten.
Eine Herbstaussaat draussen der Witterung und Kälte ausgesetzt ist eine gute Methode zur Aussaat der Larix. Alternativ kann man aber auch eine Kaltstratifikation im Kühlschrank (3 bis 5 Grad) für 30 Tage vornehmen und so das ganze Jahr über aussäen.