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Der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (RFB) hat für 2018 zehn Ziele festgelegt, die im Lichte der regionalen Horizonterweiterung stehen. Er will für die 30 000 Französischsprachigen des Verwaltungskreises Biel/Bienne Sprachrohr sein, indem er seine Tätigkeiten ab Juni 2018 neu im gesamten Perimeter der 19 Gemeinden des Verwaltungskreises entfaltet. Er wird die Interessen der Französischsprachigen und der amtlichen Zweisprachigkeit der Region im Rahmen der Kommission für die Zweisprachigkeit vertreten. Ausserdem wird der RFB im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit der Stadt Moutier bei der Suche nach guten Lösungen für die Zukunft der kantonalen Institutionen in der Region mitwirken. In einem Kanton, dessen Bevölkerung zu 90 Prozent aus Deutschsprachigen besteht, muss die Stärkung der Zweisprachigkeit insbesondere über Massnahmen zugunsten der französischsprachigen Minderheit erfolgen. Diese braucht Ausbildungsmöglichkeiten, Arbeitsstellen und Dienstleistungen in ihrer eigenen Sprache. Der RFB hat sich daher für 2018 zum Ziel gesetzt, seine bereits 2017 lancierten Anstrengungen weiterzuführen und beim Kanton zu erreichen, dass dieser der französischen Sprache in Stellenangeboten besser Rechnung trägt. Ebenfalls fortsetzen will er den Ausbau von französischsprachigen Lehrstellen in Biel: Die in der zweisprachigen Stadt Biel registrierten französischsprachigen Lehrverhältnisse sind im Zeitraum 2014 bis 2017 von 24 auf 32 Prozent angewachsen. Diese Arbeit muss fortgesetzt und konsolidiert werden, namentlich in den Bereichen Verkauf, Gesundheit und öffentliche Verwaltung.