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Intersektionalität – Zugänge und Perspektiven für die Soziale Arbeit
Eine Literaturarbeit zu sozialer Ungleichheit als Teil sozialer Probleme im Fokus des Tripelmandats
Diskriminierung und Herrschaft stehen mit der Würde des Menschen im Widerspruch. Intersektionalität bietet eine analytische Perspektive auf Macht- und Herrschaftsstrukturen. Sie ist die Erkenntnis um das Zusammenspiel verschiedener Differenz- beziehungsweise Diversitätskategorien.
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage nach den Zugängen und Perspektiven durch Intersektionalität, die das bisherige Analyse- und Methodenrepertoire der Sozialen Arbeit erweitern können. Theorien sozialer Ungleichheit und sozialer Gerechtigkeit werden zur Beschreibung des sozialen Problems als relevanten Gegenstand sozialarbeiterisch-intersektionaler Analysen beigezogen. Die Autorin folgt in dieser Literaturarbeit einem kritisch-emanzipatorischen Verständnis Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession.
Mittels themenspezifischer Literatur (wie jene von Silvia Staub-Bernasconi, Pierre Bourdieu, Nina Degele und Gabriele Winker) und anhand theoretischer Überlegungen werden Potentiale und Herausforderungen in Bezug auf Intersektionalität herausgearbeitet. Die Arbeit zeigt auf, dass eine theoretische und praktische Verknüpfung von subjektiven und strukturellen Elementen in der intersektionalen Bearbeitung sozialer Probleme vordringlich ist. Nicht minder deutlich wird die Notwenigkeit nach politischem Handeln der Professionellen der Sozialen Arbeit. Intersektionalität gibt ihnen das Werkzeug, soziale Praxen in ihrer Komplexität besser zu verstehen, die dahinterliegenden Strukturen herrschafts- und machtkritisch in Frage zu stellen und auf deren Veränderung hinzuwirken. Intersektionalität bietet der Sozialen Arbeit politische Gestaltungsmacht.