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Das Mirpuri-Foundation-Racing-Team ging als Sieger des erstmaligen Ocean Race Europe 2022/23 am vergangenen Wochenende in Genua, Italien, hervor. Unter dem Motto «Race for the planet» sind die von GYC-Mitglied Paulo Mirpuri geführte Besatzung und das Boot VO65 zum ersten Mal mit einen Sieg in einem solchen Wettbewerbsumfeld hervorgegangen.
Das Team hatte frühzeitig angekündigt, dass sie antreten werden, um zu gewinnen. Bei vorhergesagtem leichtem Wind war aber ungewiss, ob das Rennen überhaupt stattfinden würde.
Alles lief glatt für die Crew, bis das Team begann, bei Windrichtungswechsel an der letzten Boje den Spinnaker zu hissen. Die Wende verlangsamte ihren Fortschritt und ermöglichte dem zweitplatzierten Sailing Poland, etwas Boden zu gewinnen, während die Crew das Segel an Bord zog. Dies führte zu einem spannenden taktischen Rennen, bei dem für das Mirpuri-Foundation-Racing-Team das Ziel war, den Sieg einzufahren und die maximal drei Punkte für sich beanspruchen zu können, um so den Platz an der Spitze der Bestenliste zu zementieren und den Gesamtsieg des The Ocean Race Europe nach Hause zu fahren. Am Ende wird der Teamname in den Wanderpokal graviert und so für immer mit dem Wettbewerb in Verbindung gebracht werden.
Das Mirpuri-Foundation-Racing-Team war früh das Team, das es zu schlagen galt. Das Team führte während einem Grossteil des Rennens von der ersten Etappe in Lorient, Frankreich, bis zu seinem Heimathafen Cascais in Portugal, bevor es in der Schlussphase etwas verlor und auf die langsame Front des leichten Windes traf. Dies sollte die einzige Etappe sein, welche das portugiesische Team nicht gewann.
Mit seinem ersten Sieg im Küstenrennen von Cascais im Rahmen der Mirpuri Foundation Sailing Trophy startete das Team eine beeindruckende Aufholjagd, bei der die Crew in jedem Rennen maximale Punkte holte und mit Back-to-Back-Siegen in den nächsten beiden Offshore-Etappen mit einem Punkt Vorsprung in Genua ankam. Das Team siegte am Ende mit 21 Punkten, vier Punkte vor den Zweitplatzierten Sailing Poland und AkzoNobel.
Paulo Mirpuri, Gründer der Mirpuri Foundation, sagte: «Dies ist ein sehr stolzer Tag für uns alle. Von Anfang an waren das Engagement und die Leidenschaft jedes Teammitglieds etwas ganz Besonderes. Als Basis haben wir uns vorgenommen, ein Team aufzubauen, das in der Lage ist, dieses Rennen zu gewinnen, aber es sind die individuelle Fähigkeit, der Instinkt und die Ausdauer, die zu einem Sieg auf diese beeindruckende Weise geführt haben. Vor allem ein Sieg für die ‹Racing for the Planet›-Crew verstärkt die Reichweite unserer Botschaft – ‹Stop climate change› – auf der ganzen Welt, und das ist etwas, das wir feiern können.»
Das Ocean Race ist nicht nur eine Regatta. Es steht seit seinem allerersten Rennen 1973 für die Erhaltung der Ozeane. Der Sieg unterstreicht die Mission der Mirpuri-Stiftung, den Klimawandel weltweit zu stoppen!
Europa-Erfolg auch bei der nächsten Generation der GYC-Sport-Mitglieder
Mit wenig bis gar keinem Wind am letzten Wettkampftag an der U21-Europameisterschaft in Montenegro beendete GYC-Racing-Teammitglied Gauthier Verhulst den Wettkampf mit dem hervorragenden dritten Rang und holte somit die Bronzemedaille in der Laserklasse in die Schweiz.
Die Juniorenseglerin der SUI Awards 2020, Anja von Allmen, nahm in der Kategorie 4.7 teil und belegte unter 43 Athleten den fünften Platz. Trotz der Tatsache, dass die beiden Segler schon oft ihr Talent unter Beweis stellen konnten, ist der Gstaad Yacht Club begeistert, zwei seiner jungen und extrem talentierten Nachwuchssegler in den Top 5 der U21-Europäer zu wissen. Die Zukunft für unsere Segler ist jetzt!
GSTAAD YACHT CLUB