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Partnerschaftsrente
Im Todesfall hat der überlebende Partner einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft Anspruch auf eine Partnerschaftsrente, sofern die Voraussetzungen gemäss Statuten/Versicherungsvertrag erfüllt sind.
Voraussetzungen (müssen kumulativ erfüllt sein):
- Beide Partner sind unverheiratet und es besteht weder eine nahe Verwandtschaft noch eine eingetragene Partnerschaft.
- Die Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt hat zum Zeitpunkt des Todes der versicherten Person nachweisbar mindestens fünf Jahre ununterbrochen bestanden.
- Die gegenseitige Unterstützungspflicht wurde schriftlich vereinbart und die Unterstützungsvereinbarung wird der BVK innert drei Monaten nach dem Todesfall eingereicht.
In diesen Fällen wird eine Partnerschaftsrente ausgerichtet:
- Der überlebende Partner muss oder musste für den Unterhalt von eigenen Kindern aufkommen.
- Oder der überlebende Partner ist im Zeitpunkt des Todes über 45 Jahre alt.
- Oder der überlebende Partner bezieht mindestens eine halbe Rente der eidgenössischen IV.
Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, wird anstelle einer Ehegattenrente eine Kapitalabfindung in der Höhe von fünf Jahresrenten ausgerichtet.
Die Partnerschaftsrente beträgt 40% des versicherten Lohnes. Sie ist befristet bis zum Zeitpunkt, in welchem die verstorbene Person das 65. Altersjahr erreicht hätte. Ab diesem Zeitpunkt wird die Rente auf der Grundlage des nachgeführten Sparguthabens neu berechnet. Die neu berechnete Partnerschaftsrente kann tiefer als die vorherige sein.
Merkblätter und Formular