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Viele Küchen sind praktisch und funktional eingerichtet – da ist es schön mit seinem Küchenzubehör einige farbige Akzente setzen zu können und sich die Küchenarbeit auf diese Weise mit Fröhlichkeit und guter Laune zu verschönern. Tupperware ist eine Marke, die das Bedürfnis sowohl nach Funktionalität als auch nach Farbe früh erkannt hat und mit dieser Idee, kombiniert mit einem außergewöhnlichen Vertriebskonzept, einen Siegeszug durch die Küchen vieler Nationen angetreten hat.
Tupperware ist heute eine Marke, die einen unheimlich hohen Bekanntheitsgrad aufweisen kann und ähnlich wie Coca Cola für Cola oder Tempo für Papiertaschentücher synonym für bestimmte Produkte verwendet oder sofort mit diesen assoziiert wird. Küchenhelfer und Dosen aus Kunststoff sind Produkte, die sofort mit dem Sortiment von Tupperware in Verbindung gebracht werden.
Tupperware – Revolution in der Küche
Der Erfolg und die Idee von Tupperware begründet sich ursprünglich vor allem auf einem speziellen Material – Polyethylen. Der Werkstoff wurde zum entscheidenden Teil der Geschäftsidee von Earl Silas Tupper, der den Kunststoff während seiner Arbeit bei DuPont, einem Chemiekonzern kennen und schätzen lernte. Tupper erkannte die Möglichkeiten, die dieses Material bot, und entschied sich ihn zu Haushaltsgegenständen zu verarbeiten.
In den 40er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts waren die in der Küche vorherrschenden Materialen Glas, Keramik, Porzellan und Metall. Generell handelte es sich um eher schwere und unflexible Materialien, die zudem oftmals auch zerbrechlich waren, wenn man damit versehentlich anstieß oder sie auf den Boden fielen.
Die Verwendung von Polyethylen für Küchenprodukte war revolutionär, wobei zuerst Lebensmittelbehälter aus diesem Material gefertigt wurden. Diese hatten gegenüber ihren Verwandten aus den bis dahin üblichen Materialien die Vorteile, dass sie flexibel, unzerbrechlich und leicht waren. Außerdem hatte der Kunststoff den Vorteil fast vollständig geruchsneutral und geschmacksneutral zu sein und sich in jeder gewünschten Farbe einfärben zu lassen.
Mit dem Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg bekam die Tupper Plastic Company gewinnbringende Militäraufträge. Nach dem Krieg entwickelte Tupper dann wieder Haushaltsprodukte, zumal dieser Markt zu dieser Zeit stark im Wachstum begriffen war. Einer der ersten großen Erfolge von Tupper in diesem Markt war seine 1946 eingeführte „Wunderschüssel“. Dabei handelte es sich um eine Vorratsdose, die über einen Sicherheitsverschluss verfügte und sowohl luftdicht als auch wasserdicht war. Diese Eigenschaften sorgten dafür, dass in der „Wunderschüssel“ aufbewahrte Lebensmittel länger frisch blieben und länger haltbar wurden. In einer Zeit, in der Kühlschränke erst langsam Einzug in einige Haushalte hielten, bot die „Wunderschüssel“ von Tupper damit überzeugende Kaufargumente. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche neue Produkte entwickelt und weiterentwickelt, sodass Tupperware heute ein breites Spektrum an Küchenhelfern und Dosen umfasst, bei denen auch das Design nicht aus den Augen gelassen wurde.
Im Dezember des Jahres 2005 bekam der Tupperware-Hersteller seinen heutigen Namen und wird inzwischen als Marke der Tupperware Brands Cooperation geführt, wobei das nicht die erste Veränderung und Umbenennung war, nachdem der Firmengründer Tupper sein Unternehmen bereits 1958 verkauft hatte.
Tupperware steht heute für praktisches und funktionales Küchenzubehör in schöner und bunter Optik.
Tupperware – dank innovativem Vertriebskonzept zum Erfolg
Der Vertrieb der ersten Tupperware erfolgte über Kaufhäuser, den Einzelhandel und in Eisenwarengeschäften, was aber den Nachteil mit sich brachte, dass die Verkäufer das spezielle Verschlusssystem der luftdichten und wasserdichten Schüsseln nicht gut genug kannten und verstanden, um es überzeugend erklären zu können.
Den Wendepunkt in diesem Konzept brachte der Unternehmenseintritt von Brownie Wise, einer früheren Verkäuferin, die sich im Laufe der Zeit zur Leiterin der Verkaufsabteilung und zur Vizepräsidentin der Tupper Plastic Company entwickelte und mit ihrer Vertriebsidee der Tupperware zum endgültigen Durchbruch verhalf.
Brownie Wise hatte zusammen mit dem Verkäufer Thomas Damigella durch Vorführungen im privaten Rahmen große Mengen von Tupperware verkauft, wodurch Tupper auf sie aufmerksam wurde. Zusammen wurde aus diesen Heimvorführungen der Tupperware die Idee der Tupperparty als neues Vertriebskonzept entwickelt, das von da an große Erfolge feiern konnte.
Das Konzept ist dabei einfach und simpel und beruht auf dem Grundgedanken, dass man mit einer praktischen Einweisung in die Produkte vor einer überschaubaren Gruppe von Leuten gleich mehrere und nicht nur einen potenziellen Kunden anspricht. Außerdem wurde mit den geselligen Erklärungen in den heimischen Räumen ein ganz anderer Rahmen geschaffen als in nüchternen Vorführungen in einem Geschäft. Eine Atmosphäre, in die man gerne auch Freundinnen, Bekannte und Familienmitglieder einlud, die es wiederum ihren Freunden erzählten, sodass der Kundenstamm ganz natürlich immer größer wurde. Bis zum heutigen Tage ist die Tupperparty daher die Basis aller Vertriebsaktivitäten für Tupperware.
Im Jahr 1962 schwappte der Trend Tupperware aus den USA auch nach Deutschland über, aber auch in zahlreichen anderen Ländern hat Tupperware eine hohe Markenbekanntheit erreicht und es finden rund um den Globus regelmäßig Tupperpartys statt.
Was ist eigentlich Tupperware?
Tupperware ist eine Produktpalette, die vorrangig entwickelt und produziert wird, um im Alltag bedenkenlos und unkompliziert zum Einsatz zukommen. Funktionalität und Nutzen haben dabei neben hoher Qualität den höchsten Stellenwert. Allerdings handelt es sich keinesfalls nur um einfache Kunststoffdosen, sondern um Produkte, in deren Entwicklung und Design sehr viel Zeit und Kreativität investiert wird, und die daher nicht nur funktional sondern auch optisch ansprechend und besonders sind. Aus diesem Grund sammeln sich bei dem Unternehmen Tupperware auch bereits die verschiedensten Designpreise.
Wer auf der Suche nach qualitativ hochwertigen, schönen und funktionalen Küchenhelfern ist, der sieht sich sicher zumindest die Produkte von Tupperware einmal an, denn schließlich kennen viele von uns die Tupperware schon seit der Kindheit, wo sie bereits unseren Müttern als nützliche Haushaltshelfer und Ordnungshelfer in Küchenschränken und Kühlschrank dienten, und außerdem einen Hauch Farbe und gute Laune in die Küche brachten. Dank der guten Qualität von Tupperware ist es sogar möglich, dass wir beim Umzug in die erste eigene Wohnung das ein oder andere Teil Tupperware mitbekommen haben und es heute auch Jahre nach diesem Tag noch benutzen.