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“Architecturer c’est mettre en ordre.” Le Corbusier‘s dictum not only establishes a relationship between modern architecture and classical orders of columns, but above all proclaims that the architect, with a higher morality, introduces order into the chaos of the world. If today one takes a quick look at a building site, one’s own desk or the development of a city then order and the complete lack of it appear to balance each other out – and, even viewed over a longer period of time, the contest seems undecided. Given this discovery today Le Corbusier’s claim appears quixotic. In particular the technical sciences, which Le Corbusier demonstratively invoked, show that the complexity of the world cannot be mastered simply by tidying things up. When conceiving a building, in order to take into account all eventualities, it is better to view design as an evolutionary process that has no pre-defined goal and thus cannot follow any previously known order. In other words, for every task in architecture in the course of the process a certain relationship must be found between order and its opposite. The current issue considers this search by examining an imaginary system of coordinates between the poles individual and society as well as building and work in terms of the critical relationship between order and disorder.
Normen entfalten in der Architektur eine stille, aber wirkungsvolle Kraft. Die sich verstärkende Tendenz zur Regulierung des Bauens ruft darum nach einem bewussten Umgang mit Normalien. Ein in Bewegung geratenes Berufsbild in der Architektur schafft Perspektiven dazu.
Verschiedene Gründe können dazu führen, dass Grundrisse in Bewegung geraten. Vier Beispiele aus der Entwurfspraxis des Zürcher Architekturbüros von Ballmoos Krucker demonstrieren die unterschiedlichen Strategien und Motivationen.
Die Einteilung des Bodens ordnet auf lange Frist die Beziehung von öffentlichem Raum zu privaten Grundstücken. Mit zunehmend grösseren Grundstücken verändert sich dieses Verhältnis grundlegend und damit auch die Stadt. Ein Gegenmodell könnte die «Metropole des rigiden Chaos» sein, die durch viele pluralistische Kräfte immer wieder neu entsteht.
In den späten achtziger und frühen neunziger Jahren wurde die chaotische, insgeheim aber doch subtil geordnete Stadt Tokyo in Augenschein genommen. Ein noch unbekannter David Chipperfield liess sich damals von japanischen Vorbildern inspirieren und errichtete in Tokyo und Kyoto seine frühen Bauten.
Das Chaos eines Feuers muss genauso bekämpft werden wie die sich verfestigende Ordnung der Routine. In der Architektur einer Brandsimulationsanlage bei Zürich ist beides angelegt.
Aus der Not eine Tugend zu machen, ist ein bewährtes Entwurfskonzept der Zürcher Architekten Andreas Fuhrimann und Gabrielle Hächler. Beim Mehrfamilienhaus hinter dem Hauptbahnhof Zürich schreiben sie den baugesetzlichen Rahmenbedingungen ihre eigene Ordnung ein.
Spurensuche. Wohnhaus in Giswil von Huggenbergerfries Architekten, Zürich
Setzungen und Infrastrukturen. Kommentar zum Wettbewerb für das Musée Cantonal des Beaux-Arts (MCBA) in Lausanne. 1. Rang Estudio Barozzi Veiga, Barcelona.
Wohnen im Turm. Zum Umbau der Tour Moinat in Echandens durch 2b architectes, Lausanne
Räumlich interpretiertes Logo. Shop-Konzept von migrolino von 0815-Architekten
Wachstumstrends in der Dienstleistungsbranche
Varianten der Baupflicht