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Whitney Houston, 46, ist zurück auf der Bühne: Derzeit tourt sie durch die Welt - und macht mit Zusammenbrüchen und schwacher Stimme von sich Reden. Doch die Schlagzeilen um die Souldiva waren nicht immer negativ: Houston wuchs mit Soul in der Familie auf: Ihre Cousinen sind Dee Dee und Dionne Warwick, ihre Patentante niemand Geringeres als die Sängerin Aretha Franklin.
In den 80er-Jahren schaffte Whitney Houston ihren musikalischen Durchbruch und galt fortan als Stimmwunder unserer Zeit: Sie sang an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele in Seoul ihren Hit «One Moment in Time» und die amerikanischen Nationalhymne am Super Bowl 1991. Im gleichen Jahr gab sie an der Seite von Kevin Costner im Film «Bodyguard» ihr Schauspieldebüt.
Doch auf die Karriere-Hochs folgten die privaten Tiefs: Ihr und Ehemann Bobby Brown, 41, wurde Drogenkonsum nachgesagt, den Houston 2009 in der US-Talkshow von Oprah Winfrey auch zugab. Die Sängerin verpasste Termine, fiel mit ihren skurrilen Auftritten auf und magerte bis zur Unkenntlichkeit ab. 2007 liess sich Whitney Houston nach 15 Jahren von Bobby Brown scheiden, erwirkte das alleinige Sorgerecht für Tochter Bobbi Kristina, 17, und begab sich in einen Drogenentzug.
Nach fast zehnjähriger Konzertpause steht Whitney Houston nun wieder auf der Bühne. Doch die Reaktionen auf ihre Welttournee sind von Enttäuschung gekennzeichnet. Die Soulsängerin vermag kaum an das Niveau früherer Jahre anknüpfen: Die Stimme ist brüchig, ihre Bühnenansagen wirr und ihre Gesundheit fragwürdig. Bei ihrem Besuch in Paris musste sie gar ins Spital - wegen einer Atemwegsinfektion, wie ihre Sprecher mitteilten.
Am Sonntag, 9. Mai, gibt Whitney Houston ein Konzert im Zürcher Hallenstadion, am Montag, 10. Mai, gastiert sie in Genf.