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Anfang des Jahres 2011 erschien nach etwa zehnjähriger Arbeit das Flurnamenbuch von Engi im Druck. Es listet in alphabetischer Reihenfolge in Mundartschreibweise sämtliche Flurnamen auf, die zusammengetragen werden konnten. Ihnen sind in der Regel die Koordinaten, eine kurze Beschreibung der Örtlichkeit und ein Deutungsversuch des Namens beigegeben.
Die vorliegende kurze Flurnamenkunde nimmt ebenfalls das Alphabet zum Leitfaden, und auch hier werden die Flurnamen in Mundartschreibweise wiedergegeben. Aber anders als beim Buch, das auf Vollständigkeit angelegt ist, bilden hier die titelgebenden Flurnamen nur den Einstieg zu verschiedenen Bedeutungsfeldern der Flurnamenkunde, die locker assoziierend durchschritten werden.
Die Untertitel geben die Argumentationsrichtung an, welche die Kurzabhandlungen nehmen. Die Formen der Urbarmachung im Mittelalter, einstige Besitzverhältnisse, das bäuerliche Wirtschaften, sei es der Ackerbau, sei es die Viehzucht, der Umgang mit wild wachsenden Pflanzen, wilden Tieren und mit den Gegebenheiten der Natur, sogar Vergnügungen, die sich die Menschen im harten Alltag gönnten, spiegeln sich in den Flurnamen. Schliesslich wirkten auch neuere Errungenschaften wie eine Badeeinrichtung oder eine Fabrik namengebend.weiter: Ängi
Dieser Text ist erstmals im «Neujahrsboten für Glarus Süd 2011» erschienen.