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(Kt. Freiburg,
Bez. Saane).
710 m. Gem. und Pfarrdorf, am linken Ufer der
Saane und 14 km sw. vom Bahnhof Freiburg.
Telegraph.
Telephon; Postwagen
Freiburg-Bulle. Gemeinde, mit
Montet: 69
Häuser, 381 kathol. Ew.; Dorf: 28
Häuser, 160 Ew. Gemeinsame Kirchgemeinde
mit
Illens, 1876 von der Pfarrei
Farvagny losgelöst. Pfarrkirche zu
St. Joseph. Wiesenhau und Viehzucht. Schöne und windgeschützte
Lage. 1409 besass hier der
Herr von
Sullens den Zehnten, der 1444 zusammen mit dem Grundbesitz an das Kloster
in der Magerau verkauft wurde.
(Kt. Wallis,
Bez. Brig).
2450 m. Kleiner und wenig tiefer
See in einem Hochthälchen w. über dem Simplonhospiz, zwischen dem
Schienhorn und dem Straffelgrat und 1 km von einem unbenannten zweiten kleinen
See entfernt, der am Fuss
des
Erizhorns liegt. Ohne oberflächlichen Abfluss; entwässert sich offenbar zu einem der Quellarme des Nesselbaches, die
200-300 m vom
See entfernt entspringen. Das Seelein hat übrigens nur zur Zeit der Schneeschmelze
Wasser und liegt während
des grössten Teiles des Sommers trocken.
oder
Rosengarten(Kt. Bern,
Amtsbez. und Gem. Thun).
560 m. Zungenförmig zugespitztes oberes Ende der Bälliginsel in der
Aare in
Thun. Hier befindet sich der Gasthof zum Freienhof (schon 1308 urkundlich genannt), ein gegen Ende des 16. Jahrhunderts
durch die Familie von
May erbautes
Haus mit schönem Erker, sowie der ehemalige Sitz der Edeln von
Scharnachthal,
dessen Hauptschmuck, ein prachtvolles Getäfel, sich jetzt
im SchlossOberhofen befindet. An der Rückseite dieses
Hauses ein
alter Stadtturm.
Die äusserste
Spitze der
Insel wird durch den Freienhofgarten eingenommen. Am Ende desselben ein mit einer
gedeckten Fussgängerbrücke verbundenes Schleusenwerk, das den linken Aarearm vom grossen Aarebassin trennt
und für die Regelung des Wasserstandes des
Sees wie der
Aare von grosser Wichtigkeit ist.
Eine gedeckte Fussgängerbrücke
nach dem kürzlich abgebrochenen Pulverturm über den rechten Aarearm wurde 1719 entfernt, nachdem im Jahr vorher ein mit 13 Personen
besetztes Schiff an ihr gescheitert war.
Gegenwärtig ist der Rossgarten mit dem Bahnhof- und Seherzligenquartier
durch die Scherzligenbrücke, mit der
Altstadt und der Hauptgasse durch die
Sinnibrücke verbunden.
(PizzoDei) (Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
2981 m. Gipfel zwischen dem Fornogletscher und dem Murettopass. Erscheint
vom Maloja und vom Cavlocciosee her gesehen als schöne Kuppe und wird zusammen mit diesem See oft abgebildet.