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Abt Konrad von Zimmern liess im 11. Jahrhundert auf einer Untiefe vor der Insel Reichenau eine Wasserburg bauen, um den Zugang zur Insel bei Niedrigwasser zu sichern.
Schon 1366 wurde sie allerdings im "Konstanzer Fischerkrieg" wieder zerstört.
(Die Reichenauer hatten einem Konstanzer Fischer wegen Fischwilderei die Augen ausstechen lassen, worauf die Konstanzer mit einen kriegerischen Angriff gegen die Insel antworteten, in dessen Verlauf die Ruine zerstört wurde).
1838 wurde (auf Initiative von Louis Napoleon) der Damm mit Alleebepflanzung auf die Insel Reichenau gebaut. Die Ruine fristet heute ein "randständisches" Dasein neben der Autostrasse...
Trotzdem lohnt sich ein Besuch: der deutsche Naturschutzbund hat in der Ruine eine Aussichtsplattform mit Blick auf das Wollmatinger Ried eingerichtet.