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- Setzen Sie sich auf einen Stuhl, möglichst ohne Lehne.
- Nehmen Sie Ihren Körper wahr – ohne zu bewerten, nur wahrnehmen.
Wichtig: nur mit der Vorstellung arbeiten, keine Muskeln aktivieren!
- Bringen Sie die Aufmerksamkeit zum Hals. Erlauben Sie Ihrem Hals, weit und offen zu werden, erlauben Sie Ihrem Kopf, leicht zu sein und zur Decke zu schweben.
- Lassen Sie Ihre Schultern nach links und rechts zur Seite fallen.
Erlauben Sie Ihrem Hals nochmals, weit und offen zu werden, und Ihrem Kopf, leicht zu sein und zur Decke zu schweben.
- Erlauben Sie Ihrem Becken sich abzusetzen, einerseits mit der Unterlage zu verschmelzen und andernseits die Grenzen zwischen Unterlage und Becken deutlich wahrzunehmen.
Bringen Sie erneut die Aufmerksamkeit zum Hals. Erlauben Sie Ihrem Hals, weit und offen zu werden, und erlauben Sie Ihrem Kopf, leicht zu sein und zur Decke zu schweben.
- Erlauben Sie Ihren Beinen, aus dem Becken zu fallen.
- Falls Sie nun wahrnehmen, dass Ihr Becken nach hinten kippt, bringen Sie Ihre Hände von hinten unter Ihr Gesäss, bringen Sie den Rumpf so weit wie möglich nach vorne und ziehen Sie das Becken so weit es geht nach hinten oben, ohne die Gesäss- und Bauchmuskulatur anzuspannen. Entspannen Sie Ihre Mitte wieder und lassen Sie das Becken sich ganz entspannt setzen Möglicherweise empfinden Sie nun, dass Sie ein Hohlkreuz haben.
- Wiederholen Sie danach für während etwa einer halbe Minute Punkt 3 – 7, ohne Ihr Gefühl von Hohlkreuz zu korrigieren.
Schliesslich sollte das seltsame Gefühl im unteren Rücken um einiges reduziert sein und Sie erleben ein angenehmes, gelöstes Sitzen.
Nun fahren Sie mit dem Handrücken über den unteren Rücken. Falls Sie das Ganze seitlich vor einem Spiegel machen, können Sie jetzt den Kopf in Richtung Spiegel wenden und Ihren unteren Rücken betrachten – Sie werden überrascht sein.
Natürlich sind wir mit unseren Fehlhaltung ganz individuell konfiguriert, im obigen Beispiel wird ein aus meiner Erfahrung weit verbreitetes, ungünstiges Muster bearbeitet.