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Das elektrische Rauchen oder E-Dampfen ist eine Alternative zum herkömmlichen Rauchen. Durch das Verdampfen einer Flüssigkeit (Liquid) wird das Rauchen von Tabakprodukten (beispielsweise Zigaretten) simuliert. Im E-Dampfgerät (auch E-Zigarette genannt) wird das Liquid durch einen Heizdraht erwärmt. Hierbei wird das Liquid vernebelt und kann eingeatmet werden. Statt an einer Zigarette wird am Mundstück des E-Dampf-Geräts gezogen. Der Nebel wird umgangssprachlich «Dampf» genannt.
Das E-Dampfen weist gegenüber dem Tabakrauchen zahlreiche Vorteile auf:
1. Sowohl der Konsum als auch der Passivkonsum des Dampfes sind nach derzeitigem Wissensstand um ein Vielfaches weniger riskant als Tabakrauch. Grund: Es findet kein Verbrennungsprozess statt. Somit können die besonders risikoreichen Stoffe Kohlenmonoxid und Teer gar nicht entstehen.
2. Weil das Inhalieren eines wohlschmeckenden Nebels und das Ausatmen des Dampfes stark dem Rauchen ähnelt, fällt der Umstieg sehr vielen Rauchern leicht.
3. Beim E-Dampfen haben die Hände eine ähnliche Beschäftigung wie beim Rauchen. Oftmals ist darum der Umstiegserfolg beim E-Dampfen im Vergleich zu Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis nachhaltiger.
Ein E-Dampfgerät besteht aus mehreren Bauteilen
Ein aktuelles E-Dampfgerät besteht aus einem aufladbaren Akku zur Stromversorgung und einem Verdampfer sowie einem Mundstück, auch Drip-Tip genannt. Moderne Geräte haben keinerlei optische Ähnlichkeit mehr mit Tabakzigaretten. Inzwischen gibt es sowohl bei den Verdampfern (engl. Atomizer) als auch bei den Akkuträgern eine Vielzahl an möglichen Bauformen. Es gibt runde, rohrförmige Akkuträger aber auch kleine, eckige Akkuboxen. Die aufgeschraubten Verdampfer sind grossmehrheitlich rund. Geräte für Fortgeschrittene sind in der Regel grösser und schwerer, solche für Beginner zumeist kleiner und handlicher. Der Unterschied zwischen den beiden Gerätearten liegt meist in der höheren Dampfleistung der Profigeräte und der längeren Akkulaufzeiten. In Sachen Dampfentwicklung haben inzwischen auch die Beginnergeräte massiv zugelegt. Für den Einstieg eignet sich am besten ein mittelgrosses Gerät.
Der Markt für E-Dampfgeräte ist in stetiger Entwicklung. Es werden beinahe monatlich neue Konzepte, Systeme und Geräte in den Handel gebracht. Um einigermassen auf dem Laufenden zu bleiben, müsste man derzeit schon eine permanente Marktbeobachtung vornehmen.
Liquids gibt es in unterschiedlichen Geschmacksvariationen
Allen Geräten gleich ist, dass sie zum Dampferzeugen Liquid benötigen. Liquid gibt es in unzähligen Varianten. Sowohl in Bezug auf Geschmacksvarianten als auch bei der Nikotinstärke wird vollumfänglich auf die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten eingegangen. hinsichtlich des Geschmacks gibt es fast keine Grenzen: Von Beeren über Tabak bis hin zu dunklem Brot und Poulet ist alles möglich und auch erhältlich.
Liquids bestehen vor allem aus Propylenglykol (PG) und Glyzerin (VG) in Pharmaqualität. Allenfalls enthalten gewisse Liquids manchmal etwas destilliertes Wasser. Seinen Geschmack bekommt das Liquid von lebensmittel-tauglichen Aromastoffen. Falls dem Liquid noch Nikotin hinzugefügt wird, stammt dieses wie bei den Nikotinpflastern und den Nikotin-Kaugummis ebenfalls aus Tabakblättern. Dessen Dosierungen reicht von etwa 3 bis zirka 18 Milligramm Nikotin pro Milliliter Liquid.
Quelle: http://www.ig-ed.org
Weitere Informationen bei: Nebelbox E-Zigaretten-Shop