Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03458.jsonl.gz/1695

Wie im Vorjahr ist das australische Team Orica-Greenedge im Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des Giro d'Italia nicht zu schlagen. Der Australier Simon Gerrans wird erster Träger der Maglia Rosa.
Orica benötigte für die 17,6 flachen Kilometer von San Lorenzo al Mare der ligurischen Küste entlang nach Sanremo 19:26 Minuten, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 54,340 km/h ergab. Damit blieben die Australier, die als ausgesprochene Spezialisten für diese Disziplin gelten, um sieben Sekunden vor dem russischen Team Tinkoff-Saxo mit Topfavorit Alberto Contador. Der «Orica-Express» hatte bereits im Vorjahr das Giro-Mannschaftszeitfahren – damals in Belfast – gewonnen und 2013 auch an der Tour de France triumphiert (in Nizza).
Als erster Fahrer der harmonisch auftretenden Formation überquerte Simon Gerrans (34) die Ziellinie. Damit erhielt der sprintstarke Australier, der 2012 den Klassiker Mailand-Sanremo gewonnen hatte, erstmals die Maglia Rosa übergestreift. Die 2. Etappe am Sonntag führt über 177 km von Albenga nach Genua. Der Giro endet am 31. Mai in Mailand. (pre/si)
1. Orica-Greenedge (Gerrans)
2. Tinkoff-Saxo (Contador) + 0:07
3. 3. Astana (Aru)+ 0:13
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …