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Vicky Wall
Vicky Wall wurde am 20. August 1918 als siebtes Kind eines siebten Kindes in London geboren. Die Großeltern väterlicherseits und ihr Vater gehörten den Chassidim an, einer tief religiösen Gemeinschaft, die sich mit den mystischen Aspekten der Bibel befasste. Der Vater war ein Meister der Kabbalah und des Sohar, dem Schriftwerk der Kabbalah.
Von klein auf teilte Vicky mit ihrem Vater die Gabe des aurischen Sehens. Selbst als sie in späteren Jahren an Diabetes litt und erblindete behielt sie diese Fähigkeit. Sie ließ sich vom Vater in die Welt der kabbalistischen Weisheit und in die der Pflanzen, Edelsteine und Mineralien unterweisen. Die starke Verbindung zum Vater wurde jedoch schon in jungen Jahren äußerlich getrennt. Sie verließ das Elternhaus wegen der misshandelnden Stiefmutter und fand Aufnahme in einem nichtjüdischen Haushalt. Den chassidischen Regeln zufolge konnte sie ihren Vater deshalb nie mehr sehen.
Als junge Frau arbeitete sie als Assistentin in einer Apotheke, wo sie die Grundlagen der Pharmazie kennenlernte. Sie ließ sich zur Podologin ausbilden und war eine der ersten Frauen in England, die eine Zulassung als chirurgische Fußspezialistin erhielt.
Verschiedene Weiterbildungen folgten und sie unterrichtete an vielen Schulkrankenhäusern Londons. Ihr immer schlechter werdendes Augenlicht beendete diese Karriere. Mit Mitte sechzig galt sie als blind, hatte neben Altersdiabetes eine Reihe von Herzinfarkten.
Ihr Vermögen und das ihrer Partnerin Margaret Cockbain fiel einen Betrüger zum Opfer. Sie wandte sich der Meditation und dem Gebet zu und erhielt Anfang 1983 die Inspiration zu den heute weltweit verbreiteten Equilibriumflaschen.
In Ihrer Biographie schreibt sie zur Entstehung dieser Flaschen:
„Ich fand mich plötzlich in eine wunderschöne Kaskade von Farben eingehüllt, die wie Ebbe zurückwich und wie Flut sich ausdehnte und sanft rauschte als sie wieder verschwand. Als sie mich rhythmisch umfing, sehnte ich mich danach, darin zu verweilen; mein ganzen Wesen wurde von vibrierender neuer Energie überströmt und Frieden durchflutete mich… Dann hörte ich die zart sanfte Stimme…“Teile die Wasser, mein Kind“. „Teile die Wasser?“ wiederholte ich, und sofort war ich wieder auf der Erde. „Welches Wasser?“ dachte ich
In der zweiten Nacht wiederholte sich alles. Auch die Anweisung: „Teile die Wasser.“ Wieder kam ich schnell und voller Verwunderung aus meiner Meditation. In der dritten Nacht fühlte ich mich wie Samuel im Tempel und konnte die Stimme nicht länger ignorieren, obwohl mein Verstand klar sagte: „Was soll das nur, ich bin nicht Moses! Ich bin blind und mein Herz arbeitet nur noch zu 40 Prozent. Außerdem bin ich fast siebzig. Um Himmels willen, wen sollte ich wohl in welches gelobte Land führen?“
Diese Eindrücke ließen mich nicht los und ich erhob mich aus meinem Bett. Die Erinnerung an die nächsten Stunden fehlen mir völlig, und letztlich damit auch, wie Equilibrium geboren wurde. Ich weiß nur, dass andere Hände die meinen führten.
Als am anderen Morgen nach der Geburt von Equilibrium Vicky von Margaret gefragt wurde wofür es denn sei, antwortete sie, sie wisse es nicht.
Dieses Ereignis liegt nun über dreißig Jahre zurück. Vicky Wall widmete sich der Arbeit des Aura-Soma Colour Care Systems noch bis zur Flasche B43. Danach übergab sie diese Aufgabe Mike Booth, den sie einige Jahre vorher kennen gelernt hatte. 1992 starb Vicky Wall im alter von 74 Jahren.
Die beindruckende Geschichte ist nachzulesen in ihrer Biographie: „Das Wunder der Farbheilung“.