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Neue Laser-Kartierungstechnologie hat ein Netzwerk von miteinander verbundenen Städten im Amazonas-Regenwald enthüllt. Die Städte wurden im Upano-Tal in Ecuador entdeckt, nachdem eine Untersuchung durch das Nationale Institut für Kulturerbe Ecuadors mit Hilfe der LIDAR-Technologie durchgeführt wurde. Die LIDAR-Analyse enthüllte fünf große Ansiedlungen und zehn kleinere, darunter landwirtschaftliche Felder, Terrassen für den Anbau von Nutzpflanzen, Entwässerungskanäle, miteinander verbundene Straßen sowie Wohn- und Zeremonialstrukturen. Die größte Stadt in diesem Netzwerk ist vergleichbar mit der Giza-Platte in Ägypten oder Teotihuacán in Mexiko. Die Städte waren von 500 vor Christus bis etwa 300-600 nach Christus bewohnt. Die Funde stellen bisherige Vorstellungen von Zivilisation im Amazonasgebiet in Frage. Die Bevölkerung der Städte wird auf ihren Höhepunkt hin auf 10.000 bis 30.000 Menschen geschätzt. Weitere Forschung ist nötig, um das Funktionieren, die Bevölkerungsgrößen, Handelsrouten und Regierungsstrukturen dieser Städte zu verstehen.
Einführung
In einer bahnbrechenden Studie, die vom Nationalen Institut für Kulturerbe Ecuadors mit Hilfe der LIDAR-Technologie durchgeführt wurde, wurden ein Netzwerk von verbundenen Städten im Amazonas-Regenwald entdeckt. Diese Städte, die sich im Upano-Tal in Ecuador befinden, waren zuvor unbekannt und stellen die bisherige Vorstellung von Zivilisation im Amazonas in Frage. In diesem Artikel werden die Ergebnisse und ihre Bedeutung untersucht sowie Informationen über die entdeckten Städte gegeben.
Entdeckung und LIDAR-Technologie
Mit Hilfe der LIDAR-Technologie führte das Nationale Institut für Kulturerbe Ecuadors eine Untersuchung im Upano-Tal im Amazonas-Regenwald durch. LIDAR steht für Light Detection and Ranging und ist eine fernerkundliche Methode, die Laser-Technologie verwendet, um das Gelände genau zu kartieren. Durch den Einsatz von LIDAR konnten die Forscher die dichte Vegetation durchdringen und die darunter verborgenen Städte enthüllen.
Als Ergebnis der LIDAR-Analyse wurden im Upano-Tal fünf bedeutende und zehn kleinere Siedlungen identifiziert. Die Städte weisen eine Vielzahl von architektonischen und infrastrukturellen Elementen auf, darunter landwirtschaftliche Felder, Terrassen für den Anbau, Entwässerungskanäle, vernetzte Straßen sowie Wohn- und Zeremonialstrukturen.
Merkmale der entdeckten Städte
Die neu entdeckten Städte im Amazonas-Regenwald weisen mehrere faszinierende Merkmale auf. Die größte Stadt im Netzwerk wird auf eine vergleichbare Größe mit bekannten antiken Stätten wie dem Gizeh-Plateau in Ägypten oder Teotihuacán in Mexiko geschätzt. Dies deutet auf eine bedeutende Bevölkerung und eine komplexe soziale Organisation in der Region hin.
Archäologen schätzen, dass diese Städte von 500 v. Chr. bis etwa 300-600 n. Chr. bewohnt waren, was darauf hinweist, dass sie über mehrere Jahrhunderte hinweg eine signifikante Präsenz in der Region hatten. Die Bevölkerung der Städte erreichte ihren Höhepunkt zwischen 10.000 und 30.000 Menschen, was auf ein Maß an Urbanisierung und Komplexität hindeutet, das im Amazonasgebiet zuvor nicht erkannt wurde.
Die Städte zeigen auch Hinweise auf fortgeschrittene Stadtplanung, mit landwirtschaftlichen Feldern, Terrassen und Entwässerungskanälen, die auf ein ausgeklügeltes System zur Unterstützung großer Bevölkerungsgruppen hinweisen. Dies stellt bisherige Annahmen in Frage, dass der Amazonas vor allem von kleinen, verstreuten Gesellschaften bewohnt war.
Auswirkungen und Bedeutung
Die Entdeckung der verbundenen Städte im Amazonas-Regenwald hat bedeutende Auswirkungen auf unser Verständnis antiker Zivilisationen in der Region. Sie fordert die gängige Vorstellung heraus, dass der Amazonas eine unberührte Wildnis war, die von komplexen Gesellschaften unberührt blieb. Stattdessen legt sie nahe, dass fortgeschrittene Kulturen in der Lage waren, in herausfordernden Umgebungen zu gedeihen.
Diese Ergebnisse werfen auch Fragen nach den Handelsnetzwerken, Regierungsstrukturen und kulturellen Interaktionen auf, die zwischen diesen Städten existierten. Zukünftige Forschungen werden nötig sein, um diese Komplexitäten zu entwirren und ein tieferes Verständnis der Gesellschaften zu erlangen, die das Upano-Tal bewohnten und ihre Bedeutung im breiteren amazonischen Kulturlandschaft zu erfassen.
Schlussfolgerung
Die jüngsten Entdeckungen der Laserkartierungstechnologie im Amazonas-Regenwald haben ein Licht auf ein Netzwerk von verbundenen Städten im Upano-Tal in Ecuador geworfen. Diese Städte stellen bisherige Annahmen über Zivilisation in der Region in Frage und liefern wertvolle Einblicke in die Komplexität antiker Gesellschaften im Amazonasgebiet. Weitere Forschungen werden unerlässlich sein, um das Funktionieren, die Bevölkerungsgröße, Handelswege und Regierungsstrukturen dieser Städte vollständig zu verstehen und ihre Bedeutung im weiteren Kontext der amazonischen Geschichte zu erfassen.[ad_2]
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