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Steell
(spr. sstihl), Sir John, schott. Bildhauer, geb. 1804 zu Aberdeen, war Schüler der Akademie in Edinburg, ging nach Italien und blieb in Rom bis 1833, wo er sich in Edinburg niederließ. Mehr als sein Erstlingswerk, Alexander und der Bukephalos, machte ihn die sitzende Marmorstatue Walter Scotts in Edinburg so vorteilhaft bekannt, daß sie später in Bronze wiederholt wurde und mehrere andre Bildwerke in der schottischen Hauptstadt zur Folge hatte. Dahin gehören: die sitzende Kolossalstatue der Königin Victoria über dem Giebel der Royal Institution (infolge deren er Hofbildhauer wurde), die eherne Reiterstatue des Herzogs von Wellington, die Erzstatue des Lords Melville, die Marmorstatue des Lords Jeffrey und des Lords Boyle, die kolossale Erzstatue des Professors Wilson und des Dichters Allan Ramsay; ebenso außerhalb Edinburgs das Denkmal des 93. Hochlandsregiments in der Kathedrale zu Glasgow, die Statue James Wilsons in Kalkutta, des Lords Saumarez im Hospital zu Greenwich, die Büsten der Königin, des Prinzen Albert, des Herzogs von Wellington, des Herzogs von Edinburg und der bekannten Philanthropin Florence Nightingale. Dazu kommen als seine Arbeiten neuesten Datums: das großartige Nationalmonument des Prinzen Albert in Edinburg (1876), das ihm die Ritterwürde einbrachte, das Denkmal für das 42. Hochlandsregiment im russischen Krieg (in Dunkeld), eine Bronzestatue des Dichters Robert Burns in Dundee (1880) und, noch unvollendet, eine kolossale Bronzestatue des Stifters der schottischen Presbyterialkirche, Thomas Chalmers, für Edinburg. - Sein jüngerer Bruder, Goulay (Anmerkung des Editors: richtig: Gourlay) S., geboren zu Edinburg, ist ein geschickter Tiermaler und wurde als solcher nach dem Tod Landseers (1873) Hofmaler der Königin.