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Wer sich die Zahlungsbilanz der Schweiz anschaut merkt, dass von den Bilateralen vorallem die EU profitiert. So hat die Schweiz im Jahr 2007 für CHF 25 Milliarden weniger Waren in die EU exportiert als sie von der EU importiert hat.
Die wichtigsten EU-Handelspartner der Schweiz sind Deutschland, Frankreich und Italien. Die Schweiz sollte nur mit diesen Ländern bilaterale Abkommen abschliessen. Andere Staaten die vom Handel mit der Schweiz profitieren wollen dürfen darum bitten. Sie sollen aber kein Recht darauf haben. Ein Abkommen mit 27 EU-Staaten ist nonsens.
Entspurt für den Abstimmungskampf vom 8. Februar 2009! Über 50% der Stimmbürger haben ihre Stimme noch nicht abgegeben, sie gilt es nun zu Überzeugen, dass sie am 8. Februar 2009 ein NEIN zum Personenfreizügigkeitspäckli einlegen sollen. Es geht um die Zukunft unsers Landes!
Helft mit und unterstützt die Gruppe gegen das Personenfreizügigkeitspäckli!
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Die Leiche aus Europa`s altem Schrank ?
Die Leiche aus Europa`s altem Schrank ?
Friedrich Nietzsche, der unter anderem auch Dozent an der Universität Basel war, prophezeite einst die Wiedergeburt der europäischen Zivilisation.
Er sieht dies als Möglichkeit, wenn der christliche Bürger Europa`s , der fromm eine Form des sonntäglichen Christentums praktiziert und fest in seiner Bequemlichkeit eingemauert ist, seinen Platz als „guter Europäer“ finden wird.
Die jüngste SVP – Kampagne gegen die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien aber zeigt, was aus dem guten Europäer, im Sinne Nietzsches, in Form des Durchschnittsschweizers geworden ist und wie mit Plakaten eine Massenhysterie provoziert werden soll.
Rumänen und Bulgaren werden als Raben dargestellt, die die Schweiz angreifen. Es scheint so, als sei der Komfort der Durchschnittsschweizer von den ankommenden Ausländern gestört oder gar bedroht.
Die Schweizer möchten die Vorteile der Wirtschaft und des Außenhandels genießen, die von den Beziehungen zur europäischen Union abgeleitet sind, wollen aber Einzelstaaten der europäischen Gemeinschaft nicht akzeptieren. Eine Form von Egoismus und Falschheit?
Einige schweizer Meinungsmacher sehen den legitimen Wunsch weniger Rumänen und Bulgaren, sich in Europa frei zu bewegen und eventuell in anderen Teilen Europas niederzulassen, als eine Art neuer Pestepidemie.
Die Schweizer verhalten sich, wenn sie sich von solchen Leuten manipulieren lassen, vergleichsweise einer belagerten Burg – sie schließen die Läden.
Mit den Plakaten werden Rumänen und Bulgaren vergleichsweise als Verkörperung von Hitchcocks Vögel gesehen.
Raben setzen sich gewöhnlich auf Kadaver. Wenn Rumänen und Bulgaren die Raben sind, handelt es sich dann bei der Schweiz um den Kadaver aus Europa`s altem Schrank, voll mit unbegründeten Hysterien?
Bogdan George Radulescu
Foreign affairs senior editor, Romania Radio Broadcasting Corporation,
M.A in Political Philosophy, PhD in progress,
Member: The Association of European Journalists,
The American Political Science Association
www.bogdan-george-radulescu.ro
mobile: 0040-729595153, 0040-741197621
Comentarii
Wer sich die Zahlungsbilanz der Schweiz anschaut merkt, dass von den Bilateralen vorallem die EU profitiert. So hat die Schweiz im Jahr 2007 für CHF 25 Milliarden weniger Waren in die EU exportiert als sie von der EU importiert hat.