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Die in Südchina geborene Gie Santian (Name geändert) war in ihrem Land immer eine ausgezeichnete Studentin. Im Alter von 19 Jahren kam sie in die Schweiz, wo sie an der Universität Basel doktorierte. Heute arbeitet sie Vollzeit als Risikomanagerin bei einer Schweizer Grossbank und ist Mutter von drei Kindern.Dieser Inhalt wurde am 10. August 2020 - 09:46 publiziert
"Ich wurde in eine Familie geboren, in der beide Elternteile arbeiten, daher ist es für mich normal, dass die Mutter arbeiten geht", sagt sie. Deshalb ist es in ihren Augen nichts Besonderes, dass sie auch nach der Geburt ihrer Kinder weiter arbeitet. "Ich bin glücklicher und meine Arbeit ist meine Leidenschaft. Ich brauche kein Geld für meine Leidenschaft auszugeben; ich verdiene Geld damit", sagt sie.
Gie Santian schätzt sich glücklich: "Ich bin meinem Unternehmen dankbar, dass es mir einen sechsmonatigen Mutterschaftsurlaub -das Schweizer Recht sieht nur 14 Wochen vor - angeboten hat, so dass ich diese Zeit nutzen konnte, um die Mutter-Kind-Bindung zu pflegen. Nach dem Mutterschaftsurlaub ging ich wieder an die Arbeit, und mein Junge wurde in der Kinderkrippe betreut. Ich persönlich fand, dass das Leben für mein Kind bunter war, als wenn es mit seiner Mutter allein gewesen wäre."
Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sagt sie: "Um Beruf und Familie zu vereinbaren, ist es sehr wichtig, ein gutes Zeitmanagement und strikte Disziplin zu haben."