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Yangtse, der längste Fluss Asiens:
Über 1 Milliarde m³ Wasser und etwa 1,4 Millionen Tonnen Schlamm zwängen sich täglich zwischen Chongqing und Wuhan durch diese Gebirgseinschnitte, die früher zu den gefürchtetsten Binnenrouten der Welt gehörten.
Seit fast 100 Jahren gibt es Pläne zur Errichtung eines Staudammes. In den 90er Jahren wurde mit dem Bau begonnen, jetzt ist der Damm fertiggestellt und ein gigantischer Stausee von 600km Länge und einer Fläche von 1.000km² entsteht. Der Dreischluchten-Damm soll das Hochwasser durch Durchflussregulierungen bändigen, Strom wie 18 Kernkraftwerke liefern und die Navigation von grösseren Schiffen erleichtern um neue Transportkapazitäten zu schaffen.
1,3 Millionen Menschen mussten dazu umgesiedelt werden und erhielten neuen Lebensraum in frisch angelegten und höhergelegenen Städten.
Der Fluss blickt auf eine lange Geschichte, Pagoden säumen den Lauf und an steilen Felswänden erkennt man Inschriften aus der Tang-Zeit, hängende Särge der Ba und den alten Plankenweg, auf dem früher die Schiffe - an langen Seilen hängend - von Menschen-hand durch brausende und tobende Fluten gezogen wurden.
Einiges wird im Stausee versinken, die Schluchten jedoch bleiben grundsätzlich erhalten.
Vom 5.000m hohen Qinghai-Tibet Plateau stürzt der Yangtse - Asiens längster Fluss - 6.300km wie ein Drache ins ostchinesische Meer. Etwa in der Mitte seines Laufes braust er auf einer Länge von 200km durch 3 enge Schluchten: Qutang, Wuxia und Xiling.
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Yangtse Schluchten DVD, 50 Minuten, Deutsch
Jadesiegel-Pagode, Shibaozhai