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Die Sprache kommt in Darbellays neuem Stück «Belena», einem Monodram, verspielt zur Anwendung, denn die Worte stammen unter anderem vom Berner Mundart-Artisten Guy Krneta. «Chan e See dänke?» fragt der sich. Oder «Wen e Schtei über ds Wasser gumpet, vo Oberflächi zu Oberflächi, chan i ahne, wis isch gsi, wo d Schteine no gläbt hei, wo si gfloge sy wi Vögu»?
Diese artistischen Wortflüge hängen nicht einfach in der Luft, sondern nehmen Bezug auf andere Biel-erprobte Geister, etwa auf Jean-Jacques Rousseau oder Robert Walser. Und der Berner Komponist Jean-Luc Darbellay entwickelt zu diesen Wortschichten seine behutsame Klangwelt.
Antonin Dvorak: Carnaval. Konzertouvertüre op. 92
Jean-Luc Darbellay: Belena. Melodramatisches Konzert für Orchester mit Texten von Charles Ferdinand Ramuz, Robert Walser, François Debluë und Guy Krneta (Uraufführung)
Joseph Lauber: Sinfonie Nr. 1
Sinfonieorchester Biel Solothurn
Kaspar Zehnder, Leitung
Isabelle Freymond, Sprecherin
Konzert vom 19. Februar 2020, Kongresshaus Biel