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unter Union und FDP. Aussetzung der Vermögenssteuer, geringste Erbschaftssteuern, Absenkung des ESt-Spitzensatzes - Erhöhung der Verbrauchssteuern. Ursache für soziale Spaltung der Gesellschaft ? Vorbild Schweiz als bessere Alternative.
Quatsch, es wäre ein guter Anfang zur Steuergerechtigkeit endlich die mal als temporär eingeführte Kapitalertragssteuer wieder abzuschaffen, damit Kapitalerträge wie Arbeitserträge besteuert würden. Damit wäre kurzfristig viel gewonnen. ABei der examplarischen Familie Quandt zB. rund 200 Millionen EURO.
dass wir kleinen Leuchten mit unserem bisschen zusammen gebastelten, vor den Karren spannen lassen und Vorschläge zur Steuergerechtigkeit diskutieren, die uns finanziel vernachlässigbar betreffen, während sich 45 deutsche Familie durch Lobbyarbeit ihre Pfründe sichern lassen.
soweit ich mich dran erinnern kann war es doch die SPD unter Schröder zusammen mit den Grünen
"Die Steuerreform geht im Grundsatz auf den Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen vom Oktober 1998 zurück"
Dieser sah jedoch wesentlich geringere Steuersenkungen vor, in der dritten und letzten Stufe 2002 sollte der Spitzensteuersatz 48,5 % und der Eingangssteuersatz 19,9 % betragen.[1] Im Wahlprogramm zur Bundestagswahl 1998 hatte die SPD einen Spitzensteuersatz von 49 % und einen Eingangssteuersatz von 15 % angestrebt, wobei bei gesicherter Finanzierung auch eine noch stärkere Senkung erfolgen könnte. Diese Reform sollte schon bis zum 1. Januar 1999 verabschiedet werden, als eine SPD-Mehrheit im Bundesrat noch gesichert war.[2] Die Differenz beim Spitzensteuersatz zwischen SPD-Wahlprogramm und Koalitionsvertrag ist auf die Grünen zurückzuführen, die sich für einen niedrigeren Spitzensteuersatz eingesetzt hatten.
Die FDP als damaliger Koalitionspartner der SPD in Rheinland-Pfalz forderte eine stärkere Senkung des Spitzensteuersatzes. Dieser Forderung wurde entsprochen, indem der Spitzensteuersatz entgegen dem Regierungsentwurf auf 42 % und damit um drei Prozentpunkte stärker als vom Bundestag beschlossen abgesenkt wurde.
----------- Woodstore Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
es ist schon befremdlich, inwieweit 99 % der Gesellschaft die Interessen von 1 % vertreten. Selbst für die hier - auch im Forum - die vielleicht Vermögenssteuern zu zahlen hätten, würden durch geringere Verbrauchssteuern und später einsetzende Progression bei der ESt wohl eher entlastet als belastet.
Es ist wie mit den Royals bei denen über die Yellow-Press mit gezittert wird, die Probleme der mehrheitlichen Bevölkerung aber nicht mehr wahrgenommen werden.
badtownboy
: # 15, das muß man langfristiger sehen
und nicht nur auf eine Partei blicken, der Hauptverantwortliche bleibt aber die Union mit der FDP. Diese Parteien haben stets die Initiative aufgenommen , dass Steuersystem zugunsten der reicheren Bevölkerungsschichten umzugestalten.
Früher bestand der USt-Satz bei 10 % und die ESt im Spitzensatz bei 56 %, daneben noch Vermögenssteuer. Heute ein ganz anderes Bild .