Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/150995

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Praxis des humanitären Visums zum Schutz Bedrohter weist gravierende Mängel auf (vgl. Fall P. Andemariam):</p><p>- der Zugang zu den Botschaften ist oft nicht gewährleistet;</p><p>- die generelle Annahme, dass bei Aufenthalt in einem Drittstaat kein Schutzbedürfnis mehr bestehe, ist falsch;</p><p>- die Gefährdungssituation der Betroffenen wird oft nicht fachmännisch und in der nötigen Tiefe abgeklärt;</p><p>- ablehnende Entscheide werden nicht individuell begründet.</p><p>Wie gedenkt der Bundesrat diese Mängel zu beheben?</p>