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Das Weingut der Familie Collalto gehört zu den ältesten in Italien. Seine Geschichte reicht über 500 Jahre bis in das 15. Jahrhundert zurück. Der Grossteil der Weingärten liegt an den Hügeln, die auf der linken Seite des Piave-Flusses langsam in die Prosecco-Region ansteigen. Grosses Augenmerk wird auf die Vinifizierung der Weine gelegt. In den letzten Jahren wurde sehr viel Geld in modernste Kellereitechnik investiert. Ein Team von hochmotivierten nologen arbeitet ständig an der Verbesserung der Qualität. Dieses Bemühen wurde mittlerweile durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt. Fast alle Weine der Cantina Collalto wurden mit einem oder zwei Kelchen im Gambero Rosso, einem der bedeutenden italienischen Weinführer, ausgezeichnet. Besonderer Wert wird auf die lange Reifung von Rotweinen gelegt. Der Cabernet Riserva, der Cabernet Podere Torrai und die Cuvée Colli di Conegliano Rosso gelangen erst im fünften Jahr nach der Ernte in den Verkauf.
Grappa wird im Jahre 1451 erstmals namentlich erwähnt: Ein piemontesischer Notar vermachte seinen Nachfahren seinen Keller mit einer Destillationsanlage und grösseren Mengen an aquavit bzw. grape. Der Name kommt von Grappolo, Traube. Der Grappa ist ein Tresterbrand. Der Ausdruck darf nur im italienischen Sprachraum, das heisst in Italien, im Tessin und in den italienisch sprechenden Tälern Südbündens angewandt werden. Wenn der Wein gepresst ist, bleibt die Maische, oder der Trester übrig. Grappa muss mittels direkter Destillation der Traubentrester gewonnen werden. Die Lagerung der Grappa ist für die Entwicklung der Aromen und Geschmacksunterschiede Voraussetzung. Nach der Destillation hat man im Allgemeinen ein farbloses Destillat. Wird Grappa im Glas- oder Stahlbehälter gelagert, kann man keine farblichen Veränderungen feststellen. Besonders beliebt sind beim Grappa-Kenner Grappas aus dem Holzfass. Durch die Lagerung in kleinen oder gro en Holzfässern über eine bestimmte Zeit wird das Aromaprofil der Grappa entscheidend geprägt. Hier ist es notwendig, dass eine perfekte Harmonie zwischen bestehenden fruchtigen Aromen und den Aromen des Holzes entsteht.