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Hintergrundbericht über eine Branche, welche die Produkte vor allem exportiert
Der Hintergrundbericht im Blick beleuchtet eine Branche, die ihre hierzulande produzierten Güter vor allem exportiert.
In der Schweiz gibt es eine Gegend, die „Stumpenland“ heisst. Im 19. und Anfang 20. Jahrhundert existierten nirgends so viele Tabakfabriken auf engstem Raum wie dort – im aargauischen Wynen- und Seetal. Mittlerweile ist von der Industrie in diesen Tälern nur noch ein Zigarrenmuseum übrig geblieben.
Erst 1964 kam wieder Bewegung auf, als der US-amerikanische Tabakkonzern Philip Morris seinen Hauptsitz in die Schweiz verlegte. Denn in der Schweiz ist es fast unmöglich, eine Firma für Schadensersatz zu belangen. Zudem ist die Schadstoffobergrenze für Zigaretten hierzulande viel höher als z.B. in der EU, wo sie nicht einmal produziert werden dürfen. Deshalb haben neben Philip Morris auch die beiden anderen Tabakmultis Japan Tobacco International und British American Tobacco ihre Produktionsstätten in der Schweiz.
Philip Morris exportiert fast 80 Prozent seiner in der Schweiz hergestellten Zigaretten ins Ausland.