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Im November 1652 beschlossen die Gnädigen Herren von Bern den Berner Batzen um die Hälfte, von vier auf zwei Kreuzer, abzuwerten. Um Spekulationen zu verhindern, setzten die Herren die Frist bis zum Wechsel aufs neue Rechnungssystem auf ganze zwei Tage fest und stürzten damit Landbewohner, die nicht so schnell zu den Wechselstuben reisen konnten, in bittere Armut. Der Widerstand der Bauern, d.h. der Landbevölkerung gegen das Münzmandat wurde zu einem Sturm gegen die Aristokratie in den Städten und führte zum Schweizerischen Bauernkrieg 1653.
Am 23. April 1653 traten in Sumiswald die Bauernausschüsse aus den Kantonen Bern, Luzern, Solothurn und Basel - rund 1'000 Mann zusammen, um den gemeinsamen Bundesbrief zu beraten. Niklaus Leuenberger leitete, von den andern dazu genötigt, die Versammlung. Trotz dem Einspruch der anwesenden Regierungsvertreter wurde der verlesene Bundesbrief angenommen und ein Kriegsrat eingesetzt. Niklaus Leuenberger wurde zum Obmann gewählt. Er war von nun an der uneingeschränkte Anführer der Bewegung.
Das Leuenberger-Denkmal bei der Kirche Sumiswald erinnert an den grossen Bauernführer, welcher kurz nach der Niederlage der Bauern verraten, ausgeliefert und hingerichtet wurde.
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