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12. Feb/2023
Ausgewählte Lieder
mit Sandrine Piau, Thomas Müller
& Jan Schultsz
Ausgewählte Lieder
Wir freuen uns besonders über die Zusage der renommierten französischen Sopranistin Sandrine Piau für das Konzert am 12. Februar 2023.
Die nicht nur für ihre authentische Interpretationen der alten Musik bekannte Sängerin wird mit dem Schubert-Spezialisten
Jan Schultsz Schubert lebendig und historisch informiert zu Gehör bringen. Unterstützt werden sie auf dem Naturhorn vom Naturhornisten Thomas Müller aus Basel.
17:00 | Konzert Nr. 4
Details folgen
Après-Concert
Im Anschluss an das Konzert
laden wir zum Apéro und
Gespräch mit den Künstler:innen.
Mitwirkende
Sandrine Piau wurde dem Publikum durch die Barockmusik bekannt. Heute verfügt sie über ein breites Repertoire und bestätigt ihre Ausnahmestellung in der Opernwelt.
Sie ist in zahlreichen Rollen auf den größten internationalen Bühnen zu sehen: Kleopatra (Giulio Cesare), Morgana (Alcina) an der Pariser Oper, Dalinda (Ariodante) bei den Salzburger Festspielen, Alcina, Mélisande, Sandrina, (La Finta Giardiniera), Schwester Constance (Dialogue des Carmélites) in der Monnaie, Alcina und Dalinda (Ariodante) in Amsterdam, Pamina (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni) und Schwester Constance am Théâtre des Champs-Elysées, Despina (Cosi fan tutte) und Titania (A Midsummer Night's Dream) beim Festival d'Aix en Provence.
Sandrine Piau tritt regelmäßig in Konzerten und Recitals auf, unter anderem in New York, Paris, London, Tokio, München, Zürich, Salzburg und kürzlich in Hamburg bei der Eröffnung der Elbphil-harmonie.
Sandrine Piau hat bereits vier CDs Händel und Mozart gewidmet und zwei Recital-Alben, "Apres un rêve" und "Évocations", die von ihrer besonderen Beziehung zu Susan Manoff zeugen, mit der sie regelmäßig Recitals gibt (Carnegie Hall, Wigmore Hall, Tournee durch die USA und Japan). "Desperate Héroines", aufgenommen mit dem Orchester des Mozarteums Salzburg und Ivor Bolton, wurde von der Kritik einhellig gelobt.
Sandrine Piau nimmt heute ausschließlich für Alpha Classics auf, und ihre erste CD bei diesem Label ist eine Recital-CD in Zusammenarbeit mit Susan Manoff mit dem Titel "Chimère".
Sandrine Piau wurde 2006 zum Chevalier de l'Ordre des Arts et Lettres ernannt und bei den Victoires de la Musique 2009 zum "Artiste Lyrique de l'Année" gewählt.
Mehr Infos unter: www.sandrinepiau.com
Thomas Müller zählt zu den weltweit gefragtesten Solohornisten der historischen Aufführungspraxis. Er wurde 1956 in Basel geboren, studierte zunächst am dortigen Konservatorium beim polnischen Hornisten Józef Brejza und vervollständigte seine Ausbildung anschließend an der Musikhochschule in Essen bei Professor Hermann Baumann.
Von 1979 an war er Solo-Hornist im Berner Symphonieorchester, und seit 2003 spielt er in derselben Position beim Zürcher Kammerorchester. Des Weiteren tritt er regelmäßig in den weltweit führenden Barockorchestern auf, etwa dem Freiburger Barockorchester, Bach Collegium Japan, Le Concert des Nations oder Concerto Köln, und arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Jordi Savall, René Jacobs und Masaaki Suzuki zusammen.
Seine musikalischen Aktivitäten weisen ein breites Spektrum auf, von der barocken Literatur (auf dem Corno da caccia) über die Klassik (mit dem Inventionshorn) bis hin zur Moderne (auf dem Ventilhorn). Vieles davon ist auf CDs und in Rundfunkaufnahmen dokumentiert, darunter auch zwei CDs der Schola-Documenta-Reihe, zuletzt mit Hornsonaten von Beethoven, Ries und Danzi.
Thomas Müller wirkt als Lehrer für Naturhorn an der Schola Cantorum Basiliensis. Des Weiteren unterrichtete er an der Hochschule der Künste Bern und wird regelmäßig als Dozent an internationale Meisterkurse berufen.
Vom Kanton Solothurn wurde ihm der Kulturpreis für Musik zugesprochen.
Jan Schultsz ist ein international renommierter Dirigent und Pianist. Bewandert in historisch-informierter Aufführungspraxis gilt sein Interesse der Wiederentdeckung vergessener Werke und der Neubeleuchtung bekannten Repertoires.
Im Fokus des Dirigenten Jan Schultsz steht insbesondere die Musik der klassisch-romantischen Epoche. Zahlreiche Engagements und Gastdirigate als Operndirigent wie auch mit sinfonischem Repertoire u.a. mit dem Tonhalle Zürich Orchester, dem Basler Sinfonieorchester, an der Norske Opera in Oslo, der Ungarischen Staatsoper Budapest und der Opéra Royal de Wallonie in Liège charakterisieren sein dirigentisches Schaffen. Im Opernfach hat er es sich zur Aufgabe gemacht, unbekannte Opern Rossinis, Bellinis und Verdis zur Aufführung zu bringen. Solist*innen wie Khatia Buniatishvili, Renaud Capuçon oder Gaultier Capuçon musizierten unter seiner Leitung.
Mehr Infos unter: www.schultsz.com