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Die Schweizer Wirtschaft hat die Frankenstärke überwunden
Mehrere Faktoren führen die Ökonomen der Credit Suisse zum Schluss, dass 2013 mit einer Entspannung der Lage gerechnet werden kann. Die Bank erwartet in den kommenden Monaten namentlich eine allmähliche Abwertung des Frankens gegenüber dem Euro, so dass sich der Kurs am Jahresende um die Marke von CHF 1,30 einpendeln dürfte.
Parallel dazu dürfte die Teuerung in den kommenden Monaten in der Schweiz moderater ausfallen als im Ausland, da die Kosten für Schweizer Unternehmen weniger schnell steigen als für ihre ausländischen Konkurrenten.
Zudem erwartet die Credit Suisse eine leichte Anhebung der ausländischen Nachfrage. Obwohl die Schuldenkrise weiterhin auf der Weltwirtschaft lastet, treffen die Notenbanken und die Regierungen effiziente Massnahmen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung.
Demzufolge rechnet die Credit Suisse für 2013 mit einem realen Exportzuwachs von 4%. Im Vergleich dazu nahmen die Auslandsverkäufe 2012 um 1,2% zu, wobei die Steigerung ausschliesslich drei Branchen zu verdanken war: Pharma-, Lebensmittel- und Uhrenindustrie.
Ferner hält die Credit Suisse für das Jahr 2013 ein BIP-Wachstum von 1,5% für möglich, gegenüber 1% im 2012. Zwar dürfte sich die Zunahme des privaten Konsum abschwächen, aber das Tiefzinsumfeld ist nach wie vor für Investitionen förderlich.