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Der Begriff "bewegungsfreundliches Umfeld" ist relativ neu und bezieht sich auf die strukturelle Komponente von körperlicher Bewegung, das heisst: die (infra)strukturellen Voraussetzungen für körperliche Aktivitäten. Während die Bewegungsförderung in der Verangenheit häufig direkt auf das Verhalten fokussierte, gewinnen diese strukturellen Aspekte seit rund 20 Jahren an Bedeutung.
Im Rahmen der Studie wurden rund 100 Projekte gesichtet, die sich in den vergangenen Jahren in der einen oder anderen Art mit dem Thema «bewegungsfreundliches Umfeld» befasst haben. Aus dieser Sammlung wurden 14 Projekte ausgewählt und genauer untersucht.
Die Auswahl sollte einerseits die Bandbreite möglicher Ansätze illustrieren, andererseits galt ein besonderes Augenmerk der Berücksichtigung vulnerabler Gruppen, da sich diese häufig durch eine geringe körperliche Aktivität und Zurückhaltung bei der Nutzung von konventionellen Bewegungsangeboten auszeichnen. Der sanfte Aufforderungscharakter eines «bewegungsfreundlichen Umfelds" ist hier vielversprechend. Zusätzlich sollten wesentliche Erfolgsfaktoren für Projekte in diesem Themenbereich identifiziert werden.