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50 Jahre Memory
Heinrich Hurter ist der Erfinder des memory Spiels, wenn auch die Grundidee, die hinter memory® steckt, sicher älter als 50 Jahre und wahrscheinlich rund um die Welt bekannt ist. Heinrich Hurter bastelte um 1950 ein Spiel als Mitbringsel für die Familie seines Sohnes William. Eben dieses handgebastelte Spiel sollte als memory® in die Geschichte eingehen. Vater Hurter hatte quadratische Kartontäfelchen genommen, und darauf Ausschnitte aus Illustrierten und Warenhauskatalogen geklebt, die Fotos, Zeichnungen und Ausschnitte von Gemälden zeigten. Im Dezember 1957 nimmt er Kontakt zum süddeutschen Otto Maier Verlag auf, und präsentiert am 24. Januar 1958 in Ravensburg dem damaligen Programmleiter Erwin Glonnegger sein Spiel.
Cars memory mit Anleitungen in diversen Sprachen
Wenige Tage später ist klar: Der Ravensburger Spiele Verlag übernimmt das Spiel. Und auch die Namensfindung geht schnell: Weil Hurter dem Seniorchef Karl Maier berichtet, wie seine englische Freunde stets “Let’s play your memory game” verlangten, wird das Spiel auf der Nürnberger Spielwarenmesse Ende Februar 1959 unter dem Namen “Bilder memory®” vorgestellt. Die Bildausschnitte für die 54 Bildpaare hatte Hausgrafiker Manfred Burggraf ausschließlich aus Ravensburger Büchern, Spielen und Katalogen zusammengetragen. Somit war memory® unverwechselbar geworden und man konnte als willkommenen Nebeneffekt das eigene Verlagsprogramm via memory® bekannt machen.
Das erste offizielle “memory®” präsentierte Ravensburger im Frühjahr 1959 auf der Nürnberger Spielwarenmesse. Gleich nach der Präsentation im Februar desselben Jahres waren die ersten tausend Stück zu 4 Mark 80 vergriffen – für damalige Verhältnisse eine Sensation. Bereits ein Jahr später brachte Ravensburger eine zweite Version auf den Markt: Junior memory®. Mit knapp sechs Millionen verkauften Exemplaren ist diese Variante des Spieleklassikers bis heute die Meistverkaufte.
Bob der Baumeister memory
Seit dem ersten memory aus dem Jahr 1959 sind bis heute mehr als 250 verschiedene Ausgaben erschienen, mehr als 75 Millionen Mal wurde das Spiel in 80 Ländern der Welt verkauft. Von Anfang an wurden die Spielregeln gleich in mehreren Sprachen gedruckt, wodurch memory von Ravensburger in die Ladenregale in den Niederlanden, in Grossbritannien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Norwegen, Spanien, USA, Mexiko, Peru, Australien, Neuseeland und Kanada wanderte.
Alle vereint das, was den Erfinder William Hurter so fasziniert hat: “Bei memory® können Kinder, wenn sie ein gutes Gedächtnis haben, gegen Erwachsene gewinnen – ohne dass sich die Grossen zurückhalten müssen.” Das mag als Versuch genügen, die 50-jährige Erfolgsgeschichte zu erklären. Wer die Faszination memory® ganz begreifen will, dem bleibt nur: es zu spielen!
Zudem verwendet Ravensburger für seine memory Karten sehr aktuelle Themen. Es gibt kaum eine erfolgreiche Lizenz, die Ravensburger nicht als eigenes memory® in die Welt hinaus geschickt hat. Seit den achtziger Jahren treffen zwei Lieblinge der Kinder aufeinander: Erstens der Spieleklassiker memory®, mit dem seit 50 Jahren Kinder ihren Papa locker abhängen. Zweitens die Stars, die Kinder am liebsten ständig um sich haben – im Lizenzgeschäft nennt man sie Character. Seitdem decken Familien liebend gerne Kinofiguren, Buchhelden und Fernsehstars auf.
Die Lizenzfiguren, die bereits in einem memory verewigt wurden sind: Mickey Mouse, König der Löwen, Winnie the Pooh, Cars oder Bob der Baumeister. Die memory mit den verschiedenen Character erschienen jeweils pünktlich zum Kinostart oder zur Markteinführung der entsprechenden Sendung im Fernsehen.
Jubiläums Memory
Zum 50 Jahre Jubiläum gibt es ein ganz spezielles memory von Ravensburger. Die Jubiläumsausgabe von memory® schickt die Spieler mit den Motiven aus den vergangenen fünf Jahrzehnten Bild für Bild auf eine Zeitreise. Zu einem Paar gehören hier immer ein Motiv aus der Vergangenheit und eines aus der Gegenwart. Die 72 Bildkarten zeigen Dinge des täglichen Gebrauchs, wie ein Bügeleisen, Inline-Skates oder ein Telefon. Die passende zweite Karte enthüllt Historisches: Sie zeigt diese Gegenstände im Look der späten 50er. So wird aus dem Notebook die gute alte Schreibmaschine und das Telefon 1959 hat – schon fast vergessen – eine Wahlscheibe.
Auch in dieser Jubiläumsedition steckt hinter jeder Karte die „Faszination memory®“. Wenn die Regeln in zwei Sätzen erklärt sind, zieht das bestechend einfache Spielprinzip über viele Partien jeden in seinen Bann. Neben dem bekannten Bildermerken trainiert diese Ausgabe auf andere Art unser Gedächtnis: Nahm die „Super 8 Kamera“ nun Filme oder Fotos auf? Wie bediente man eigentlich diese alten Registrierkassen? Und Kinder erfahren, dass ihr moderner Cityroller auch mal ganz anders ausgesehen hat. So fördert dieses memory® die Kommunikation, wenn Oma oder Opa von früher berichten können. Das macht die Jubiläumsedition zum Spiel für alle Altersstufen – egal, ob man die 50er selbst erlebt hat, aus Erzählungen kennt oder durch dieses memory® die Motive Kärtchen für Kärtchen neu entdeckt.
Eine weitere Attraktivität im Jubiläumsjahr sind die Internationalen memory® Meisterschaften im Ravensburger Spieleland, dem Freizeitpark des Verlagshauses. Für die “Internationalen memory® Meisterschaften”, die im Ravensburger Spieleland am 5. September stattfinden, können sich Kinder bis 14 Jahre qualifizieren – die haben bei memory® ja sowieso die besten Karten. Bei den “Internationalen memory® Meisterschaften” am 05. September 2009 messen 64 Kinder und Jugendliche ihre Gedächtniskünste im Freizeitpark Ravensburger Spieleland, zwischen Ravensburg und Bodensee. Der Sieger wird “memory® Meister” – und gewinnt ein Reisemobil von Carado für die ganze Familie.
Wie können die Kinder bis 14 Jahren an diesen Meisterschaften mitmachen? Einfach memory® online spielen unter www.spieleland.de! Unter allen Teilnehmern verlost Ravensburger Jokertickets für die Meisterschaften. Zusätzlich wird zwischen dem 05. April und 16. August immer sonntags im Ravensburger Spieleland ein Finalteilnehmer direkt ermittelt.