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Vier Installationen von Ana Roldán in der Kunsthalle Arbon werden zugleich zu Plattformen für Performances: Sie dienen Videoprojektionen und Sprechenden für einen Auftritt.
Die Vorträge inszenieren die Sprachmodi Dialog, Monolog, Lesung und Rede und machen damit die Formen des Sprechens erkennbar. Diese unmittelbare Zusammenstellung wirft Fragen auf: Gibt es Sprache ohne das gesprochene Wort? Wie lebt es sich in einer Sprache deren Grammatik das Subjekt nicht ausdrückt? Wieso gelingt eine Verständigung mit unvollständigen Sätzen? Was kann ohne Sprache Wirklichkeit werden? Ist die Sprache ein Gefängnis? Kann man sich gegen Sprache verteidigen? Die Auseinandersetzung mit Zeichen- und Deutungssystemen und ihren Anwendungen nimmt unweigerlich ihren Anfang.
So, 14. Juni 2009, 11 Uhr
Vernissage
So, 28. Juni 2009, 11 Uhr
Matinée
Lesung von Charlotte Moth (GB) und Tina Braegger (CH)