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Roger Schawinski (68) hat vom Konkursamt Zürich-Oerlikon den provisorischen Zuschlag für die Konzession des Senders Radio 105 erhalten. Dies behauptete Radio 1 am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA in einer Mail. Laut dem zuständigen Redaktor der SDA habe sich die Nachrichtenagentur am Freitag bei Radio 1 nach dem Stand der Dinge erkundigt, worauf sie am Sonntag informiert wurde.
Radio 1 schrieb der SDA selbstbewusst: «Roger Schawinskis Angebot ist vom Konkursverwalter als besser bewertet worden als alle anderen». Am Samstagabend habe der Besitzer des «Radios für Erwachsene» das Abkommen über den Freihandverkauf des Jungendsenders unterzeichnet, so die SDA in ihrer Meldung.
Das konkrete Angebot für die Übernahme wird am Dienstag im Handelsamtsblatt veröffentlicht. Die übrigen Interessenten haben danach fünf Tage Zeit, um ein höheres Angebot einzureichen. Schawinski könnte dann seinerseits wieder überbieten. Neben Schawinski sind mehrere Mitbewerber an der Konzession von Radio 105 interessiert.
Nach Ablauf aller Einspruchsfristen und dem endgültigen Zuschlag an einen Bewerber wird das Konkursamt Zürich-Oerlikon beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ein Gesuch einreichen, um die Konzession zu übertragen. Das Bakom werde darauf das Genehmigungsverfahren beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) einleiten, erklärte Bakom-Sprecherin Deborah Murith am Mittwoch gegenüber dem Klein Report.