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Verfasst von:
Daniela Zimmermann
am 8. Juni 2022
Der Nackenbereich ist durch seine vielen Muskeln, unzähligen Nerven und insgesamt sieben Wirbelkörper eine komplexe Angelegenheit. Der Hals hat eine einzigartige Stellung: Er trägt den schweren Kopf und ist sehr beweglich. Viel zu oft machen wir es unserem Hals jedoch schwer, das Gleichgewicht zu halten.
Die Ursachen für Nackenschmerzen sind sehr vielfältig. Sie reichen von Muskelverspannungen und Muskelverkürzungen bis hin zu Veränderungen der Wirbelsäule oder Bandscheiben. Auch ungünstige Positionen beim Schlafen, Arbeiten und zu häufigem Sitzen tragen zu Nackenbeschwerden bei. Durch solche Fehlhaltungen verhärten und verkürzen die Nackenmuskeln, was man schmerzlich zu spüren bekommt. So entsteht schnell ein Teufelskreis.
Mit einer ergonomisch richtigen Haltung am Tag, einem optimalen Bettsystem, das die Nackenmuskulatur entlastet sowie einer angepassten Prävention können Sie aktiv dazu beitragen, Nackenverspannungen und Schmerzen zu bekämpfen bzw. vorzubeugen.
Übung 1: seitliche Nackenmuskulatur
Diese Übung kann stehend oder sitzend ausgeführt werden. Ziehen Sie die Wirbelsäule in die Länge. Drehen Sie den Kopf 45° nach links und legen Sie die rechte Hand über sein linkes hinteres Ende. Ziehen Sie den linken Ellbogen und die linke Schulter nach unten, während das rechte Ohr zur rechten Schulter zieht. Danach dasselbe auf der rechten Seite wieder- holen.
Übung 2: Brustmuskulatur
Stellen Sie sich in eine freie Zimmerecke oder vor einen Türrahmen. Strecken Sie beide Arme 45° nach oben und hängen Sie sich dann in diese Ecke oder den Türrahmen. Diese Übung kann auch freistehend mit Hilfe eines Therabandes durchgeführt werden.