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Der Verband des Schweizerischen Versandhandels (VSV) berichtet in einer gerade veröffentlichten Statistik für das Jahr 2004 von einem leichten Umsatzsteigerung bei seinen Mitgliedern: Diese haben ihren Umsatz 2004 verglichen mit 2003 um 2,2 Prozent im Consumer-Geschäft und um 5,5 Prozent im Business-to-Business-Versandhandel. Der Gesamtumsatz der Versandhandelsbranche, so schätzt der Verband, sei 2004 allerdings nicht gestiegen – die nicht-Verbandsmitglieder müssten also demnach etwas Marktanteile eingebüsst haben. Die gegenwärtig 82 Mitlieder
des VSV decken nach Angaben des Verbands rund 80% der Umsätze im Consumer-Versandhandel und etwa 60 Prozent des Business-Versandhandels ab.
Insgesamt, so schätzt der Verband, wurden im Schweizer Versandhandel im letzten Jahr im Consumergeschäft 2,35 Milliarden Franken Umsatz gemacht. Der Anteil des Versandhandels am gesamten Schweizer Einzelhandel würde damit rund 2,8 Prozent betragen. Den Gesamtumsatz im B2B-Versandgeschäft schätzt der Verband auf 0,88 Milliarden Franken.
Die einzelnen IT-relevanten Sparten sind in der Statistik des Verbands jeweils mit anderen Kategorien vermischt, in der Tendenz scheinen die Zahlen aber etwas nach oben zu zeigen. Die klarste Steigerung konstatiert der VSV für die Kategorie der "reinen Internet- und TV-Shopping-Händler", für die eine Umsatzsteigerung um 33 Prozent auf 56 Millionen Franken angegeben wird.
In der Einteilung nach Produkten stieg der Umsatz im Segment "Hartwaren, Wohnen, Elektronik" im Consumer-Versandhandel um 1,3 Prozent auf 112 Millionen Franken. Für die dem Verband angeschlossenen Mitglieder stieg der Umsatz in der Kategorie "Elektronik" im Business-Versandhandel um 8,8 Prozent. (hjm)