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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Die Abwehrschwäche ist eine Störung des Immunsystems und macht sich als vermehrte Krankheitsanfälligkeit bemerkbar. Die Bandbreite reicht dabei von einer Erkältungsanfälligkeit bei z.B. Stress bis hin zur Abwehrschwäche als Symptom einer Erkrankung, zum Beispiel bei Leukämie oder HIV-Infektion.
Täglich wird der Körper mit Krankheitserregern und Fremdstoffen konfrontiert. Das Immunsystem sorgt dafür, dass diese sich nicht einnisten und vermehren können.
Nebst chronischen oder akuten Krankheiten ist es oft der tägliche Stress, der an den Kraftreserven des Körpers nagt und das Immunsystem schwächt.
Eine Abwehrschwäche kann angeboren sein oder erst im Laufe des Lebens erworben werden. Bei der angeborenen Abwehrschwäche besteht ein Mangel von spezifischen Abwerhrzellen des Immunsystems. Sie kommt sehr selten vor. Die erworbene Abwehrschwäche kann verschiedenste Ursachen haben.
Eine Abwehrschwäche geht immer mit einer geringen Wiederstandskraft gegen Krankheitserreger einher.
Zunächst erfolgt ein Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese), bei dem die geschilderten und erfragten Beschwerden des Patienten den ersten Verdacht auf eine Abwehrschwäche bzw. Immundefekt liefern. Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung.
Zur weiteren Diagnostik gehören:
Von Natur aus gibt es Menschen, welche zum Beispiel anfälliger sind für Infektionen als andere. Man kann dabei von einer Immunschwäche sprechen, die durch allgemeine Massnahmen eventuell verbessert werden kann. Dies bedarf in der Regel keine spezielle Abklärung oder Therapie.
Ist die Infektanfälligkeit die Folge einer anderen Erkrankung, z.B. im Rahmen einer Leukämie oder HIV-Infektion, wird in erster Linie diese Grunderkrankung behandelt.
Darüber hinaus gibt es Menschen mit einem Immundefekt - nicht zu verwechseln mit der unspezifischen Immunschwäche. Diese leiden meistens bereits in früher Kindheit unter vielen und schweren Infektionen, vor allem der Atemwege. Je nach Ursache kann der Immundefekt zum Beispiel durch die Verabreichung von künstlichen Antikörpern verbessert werden.
Komplikationen von Immunschwächen sind vermehrte Infekte, vor allem viraler, aber auch bakterieller Natur.
Patienten mit spezifischen Immundefekten haben ein erhöhtes Risiko für schwere Infektionen (z.B. Lungenentzündungen) und zum Teil auch für bösartige Tumoren.
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