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Die Ölpreise haben ihre Talfahrt wegen der Konjunktursorgen um China am Montag fortgesetzt. Am frühen Morgen fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Oktober auf 44,20 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit März 2009. Zuletzt wurde Brent-Öl bei 44,40 Dollar gehandelt und damit 1,06 Dollar niedriger als am Freitag.
Der Preis für US-Öl fiel weiter unter die Marke von 40 Dollar und erreichte bei 39,00 Dollar den tiefsten Stand seit Februar 2009. Hier wurde ein Fass der Sorte West Texas Intermadiate (WTI) zuletzt bei 39,39 Dollar gehandelt und damit 1,06 Dollar weniger als am Freitag.
Erneut haben heftige Kursverluste an den Börsen in China die Sorge vor einer ernsten Konjunkturflaute in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt verstärkt. Am Aktienmarkt in Shanghai hatte es am Morgen die stärktaen Kursverluste seit 2007 gegeben. Die Talfahrt in China setzte sich beschleunigt fort, obwohl die Regierung am Wochenende angekündigt hatte, den chinesischen Pensionsfonds zu erlauben, in Aktienmärkten zu investieren.
Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" bereitet sich die chinesische Zentralbank auf Massnahmen zur Unterstützung der Konjunktur vor. So erwäge die Bank, den Mindestreservesatz für heimische Banken zu senken. Je weniger Geld die Institute beiseite legen müssen, desto mehr können sie theoretisch an Unternehmen und Haushalte verleihen.
(AWP/cash)