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Bei den Rennen drei und vier der Enduro World Series wiederholt sich in La Thuile die Geschichte vom ersten Doppel-Event. Abermals heissen die Sieger Richie Rude und Jack Moir. Bei den Frauen gewinnt Melanie Pugin im ersten, Harriet Harnden holt ihren ersten Sieg im zweiten Rennen.
Wie schon bei der ersten Doppel-EWS im Val di Fassa, siegen auch beim zweiten Doppelstopp in La Thuile (ITA) der Amerikaner Richie Rude und der Australier Jack Moir – in derselben Reihenfolge. Auf Platz drei landet der Franzose Adrien Dailly. Gusti Wildhaber glänzt im ersten Rennen – dem dritten in der Serie – mit Platz 23.
Während beim zweiten Rennen Jack Moir und Richie Rude die Plätze tauschen, holt sich der Schwede Zakarias Johansen seinen ersten Podestplatz. Gusti Wildhaber muss mit geschwollenem Knie aufgeben. Dafür holt sich der Romand Patrick Lüthi den guten 29. Rang.
Drama bei den Frauen
Bei den Frauen knöpft die Französin Melanie Pugin an ihren Erfolg von Val di Fassa an und gewinnt das erste Rennen in La Thuile. Hinter ihr klassieren sich die junge Britin Harriet Harnden und die Kanadierin Andreane Lanthier-Nadeau auf den Plätzen zwei und drei. Carolin Gehrig erleidet auf der dritten Etappe einen Defekt und wird nur 22.
Im zweiten Rennen führt Lanthier-Nadeau das Rennen bis gegen Schluss an. Ein heftiger Sturz macht ihren Traum vom ersten Sieg zunichte. Es siegt erstmals Harriet Harnden, vor den Französinnen Melanie Pugin und Isabeau Courdurier. Carolin Gehrig findet nicht wie gewünscht ins Rennen und muss sich mit Platz 14. begnügen.