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Die Beiträge zur Altertumskunde enthalten Monographien, Sammelbände, Editionen, Übersetzungen und Kommentare zu Themen aus den Bereichen Klassische, Mittel- und Neulateinische Philologie, Alte Geschichte, Archäologie, Antike Philosophie sowie Nachwirken der Antike bis in die Neuzeit. Dadurch leistet die Reihe einen umfassenden Beitrag zur Erschließung klassischer Literatur und zur Forschung im gesamten Gebiet der Altertumswissenschaften.
Galt Xenokrates in der bisherigen Forschung nur als subalterner Dogmatiker, so wirft diese Arbeit ein neues Licht auf den dritten Akademieleiter. Die Gesamtdarstellung seiner Philosophie enthält neben der Kosmologie, Theologie und Ontologie erstmalig auch seine Prinzipienlehre. Diese findet sich im berühmten Sextus-Bericht, Adv. Math., X 248-283, der auf der Folie der Philosophie des Xenokrates neu gelesen wird. Die darin vorgestellte monistische Prinzipienlehre stammt von Xenokrates, der in seine Berichterstattung über Platons Ungeschriebene Lehre seine eigenen Lehrsätze mit einfließen ließ. Diese Prinzipienlehre stellt das Bindeglied zwischen der Seinsmetaphysik des Aristoteles und der Einheitsmetaphysik Platons dar, da das erste Prinzip, die absolute Monas, nushaft und seinstranszendent ist. Xenokrates erweist sich als platontreuer und innovativer Denker, als 'Fels', auf den Platon seine Lehre und seine Schule gründen konnte.
Zusammenfassung
"However, all these strictures should not be allowed to detract seriously from T.'s fine achievement in setting Xenocrates properly in the context of the Old Academy, and giving due attention to his distinctive philosophical position, as well as to his role in creation of Platonism as a system (not to mention Neopythagoreanism!) Only this troublesome matter of the correct interpretation of Fr. 15H is at issue between us, and there I am conscious of being distinctly in the minority."John Dillon in: GNOMON, 2008