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Mit der Unterzeichnung des Göteborg-Protokolls und der dadurch verbundenen Verpflichtung, die Ammoniakemissionen zu reduzieren, ist die Landwirtschaft in der Schweiz gefordert, emissionsmindernde Massnahmen umzusetzen. Anpassungen – Optimierung der Rohproteingehalte – in der Fütterung greifen als Begin-ofpipe- Massnahme über den N-Input direkt und nachhaltig in den N-Umsatz ein. Die vorliegende Untersuchung hatte zum Ziel, eine Bestandesaufnahme der aktuellen Schweinefütterungspraxis in der Schweiz zu machen. Die Erhebungen basieren auf Daten von Futtermühlen, welche 70 bis 80 % des Schweizer Marktvolumens ausmachen. Die deklarierten Rohprotein-Gehalte stimmen mit den analysierten Werten überein. Der Anteil an stickstoff(protein)- und phosphorreduziertem Futter (NPr-Futter) beträgt für volumenmässig wichtige Futterkategorien zwischen 70 und 75 %. Auf 13,5 MJ VES (Verdauliche Energie Schwein) bezogen, weist ein NPr-Mastfutter im Durchschnitt 155,5 g Rohprotein pro kg auf, ein Standardmastfutter 172,3 g. Die Absenkung des Rohproteingehalts in Ausmastfutter im Vergleich zu Durchmastfutter ist nur gering. Die Differenzen im Rohproteingehalt zwischen Standardfutter und NPr-Futter sind bei Ferkel-, Galtsauen- und Säugendfutter geringer als bei Mastfutter. Die 25 bis 30 % Standardfutterim Markt, sowie Rohproteinwertein Ausmast- und Galtsauenfutter, welcheteilweise über den Bedarfsnormen liegen, bieten Ammoniakreduktionspotenzial.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.