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Ab 1981 führte Annemarie Huber-Hotz als erste Frau das Sekretariat des Ständerats, von 1992 bis 1999 war sie Generalsekretärin der Bundesversammlung. 1999 wurde sie als erste Frau als Bundeskanzlerin gewählt. Dennoch fand die Politikwissenschaftlerin immer Zeit für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Von 1995 bis 2001 war Annemarie Huber-Hotz Mitglied im SAGW-Vorstand, wo sie als kluge, unkonventionelle Ratgeberin geschätzt wurde. Zeitgleich vertrat sie die SAGW-Fachgesellschaft «swissfuture» im Wissenschaftspolitischen Rat der Sozialwissenschaften, einer Kommission der Akademie. In Anerkennung ihres Einsatzes für die Geistes- und Sozialwissenschaften wurde sie 2002 zum Ehrenmitglied der Akademie gewählt. 2004 erhielt sie den Ehrendoktortitel der Universität Bern für die Fähigkeit, «wichtige Erkenntnisse aus den Geisteswissenschaften an einer der wichtigsten Schaltstellen der Staatsführung beharrlich und überzeugend umzusetzen». Mit Annemarie Huber-Hotz verliert die SAGW eine hoch geschätzte und engagierte Mitstreiterin für die Belange der Geistes- und Sozialwissenschaften.