Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03662.jsonl.gz/101

Said-i Nursi-Stiftung
Islamisches Bildungszentrum für türkische und kurdische Muslime.
Kontakt
Said-i Nursi Stiftung, Postfach 4016, 4016 Basel.
Kleinhünigerstrasse 199. Basel
Yusuf Koca: Telefon 076 378 51 52.
Geschichte
Am 31. März 2004 gründeten Yusuf Koca und zwei weitere Kollegen die Stiftung.
Im Oktober 2005 fanden sie dieses Lokal und eröffneten das Zentrum am 8. Dezember 2005.
Vorwiegend türkische und kurdische Muslime besuchen das Zentrum.
Am Freitagsgebet kommen zu Zeit (Juni 2006) etwa 60-70 Männer bei steigender Tendenz.
Lehre und Ziele
Das Zentrum ist für alle Muslime offen, aber richtet sich besonders an türkische und kurdische Muslime.
Auszug aus den Statuten:
«Die Said-i Nursi Stiftung verfolgt folgende Zwecke, welche auf den Prinzipien und erzieherischen Massnahmen von Said-i Nursi beruhen:
2.5.
Für Muslime, die in der Schweiz leben, errichtet die Stiftung Gebetshäuser, damit sie ihren Glauben ausüben können. Speziell dafür geeignete Fachleute aus der Türkei werden dazu beitragen, damit die Ausübung des muslimischen Glaubens vollbracht werden kann.
2.6.
Die Stiftung unterstützt die in der Schweiz lebenden Muslime, die wegen ihres Glaubens Schwierigkeiten oder Probleme haben oder deswegen diskriminiert werden. Dabei wird versucht, gemeinsame Lösungen zu finden. »
Die Stiftung ist organisatorisch unabhängig von der Nurdschuluk-Bewegung, nimmt aber Said Nursi (1876 geboren) als Vorbild. Er stellte fest, dass die muslimische Gemeinschaft krank sei. Sie sei gekennzeichnet von einem totalen Zusammenbruch ihres sozialen und politischen Systems, durch wachsende Feindschaft unter den Muslimen, durch die Vernachlässigung von Solidarität in den Beziehungen der islamischen Völker untereinander sowie durch die Anbetung des Totalitarismus und durch wachsenden Egoismus. Die Lösung der vielfältigen Probleme sieht Said Nursi in einer Rückbesinnung auf die Glaubensquellen und in der Praktizierung einer am Koran orientierten Lebensweise.
Die Said-i Nursi Stiftung will aber nicht dogmatisch an Said Nursi festhalten, sondern ist offen für alle guten Ideen.
Zweckartikel im Handelsregister:
«Beruhend auf den Prinzipien und erzieherischen Massnahmen von Said-i Nursi Unterstützung Geschädigter bei Naturkatastrophen in der Schweiz oder der Türkei sowie Spendenaktionen, Erbringung von Stipendien für SchülerInnen und StudentInnen in wirtschaftlicher Notlage, finanzielle Unterstützung in der Schweiz oder in Kurdistan lebender Kinder, die durch Tod eines oder beider Elternteile verwaist sind, Integrationshilfe an in der Schweiz lebende Türken und Kurden sowie unter anderem Durchführung von Sprach-, Musik- und Volkstanzkursen, Errichtung von Gebetshäusern für in der Schweiz lebende Muslime mit Hilfe von Fachleuten aus der Türkei, Unterstützung von Muslimen in der Schweiz, die wegen ihres Glaubens diskriminiert werden sowie Pflege des Dialogs mit allen Religionsgemeinschaften in der Schweiz. Die Stiftung erklärt sich als politisch neutral.»
Mitglied bei der «Basler Muslim Kommission».
Auszug aus den Statuten:
«2.7. Die Stiftung pflegt den Dialog mit allen in der Schweiz sesshaften muslimischen und nicht muslimischen Religionsgemeinschaften.»
Aktive machen auch beim «Interreligiösen Forum Basel (IRF)» mit und gewähren Gastrecht für Zusammenkünfte.
Organisation, Finanzen
Stiftung nach schweizerischem Recht mit Sitz in Basel.
Das Zentrum wird von einem Stiftungsrat geleitet und von Gönnern unterstützt.
Frauen sind zwar willkommen, aber leider sehr in der Minderzahl.
Alle Auslage werden durch Spenden gedeckt.
Die Verwaltung des Geldes geschieht gemäss Schweizer Gesetzen.
Spenden sind im Kanton Basel-Stadt abzugsberechtigt.
Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Das Zentrum ist im 1. Stock an der Kleinhüningerstrasse 199 eingemietet. Der ehemalige Lagerraum mit 600 m2 besteht aus einem sehr grossen und einem mittelgrossen Raum sowie 2 kleinen Räumen. Der grössere Raum kann durch verschiebbare Elemente vielseitig genutzt werden. So gibt es einen Gebetsteil, der normalerweise für die Betenden gross genug ist, aber bei Bedarf (Festgebete) auf mindestens die doppelte Grösse verändert werden kann.
Weitere Teile:
- Sitzgruppen
- Seminartische
- Bücher
- Teeküche
Im anderen Raum sind ausser Tischen und Stühlen ein grosser Fernseher und mehrere Spielgeräte für die Jugendlichen.
Ein Zimmer dient als Schulungsraum.
Im Vordergrund der Said-i Nursi Stiftung steht die Bildung. So werden folgende Angebote gemacht:
- Deutschkurse für Frauen
- Zusatzkurse für Schüler in verschiedensten Schulfächern
- bei Bedarf Computerkurse
- islamische Kurse für alle Interessierten
- islamische Gebete (alle 5 täglichen Gebete an 7 Tagen in der Woche
- Ramadan
- Festgebete
Auszug aus den Statuten:
«2.2.
Im Falle einer Naturkatastrophe, geschehe sie in der Schweiz oder in der Türkei, wird denjenigen, die geschädigt wurden und Hilfe benötigen, alle mögliche Unterstützung geboten. Zudem werden Spendenaktionen eröffnet.
Für diejenigen Schülerinnen und Studentinnen, die in der Schule/im Studium erfolgreich sind und sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, kommt die Stiftung für Stipendien auf.
2.3.
Für Kinder, die in der Türkei oder in Kurdistan leben und von denen einer oder beide Elternteile verstorben sind, leistet die Stiftung finanzielle Hilfe. »
Bei Problemen helfen geeignete Personen nach Bedarf.
Im Zentrum hat es Bücher und CDs zu islamischen Themen.
- Teestube
- Spielmöglichkeit für Junge
- türkisches Fernsehen
Vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda
Literatur, Zeitschrift
Koran (in verschiedenen Übersetzungen vorrätig)
Risale i-Nur
[int.Nr.: i1371]
Aktualisiert: 7.9.2011
Für einen direkten Link auf diese Seite genügen diese Angaben:
© INFOREL, Postfach, 4009 Basel. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!
|Powered by LAUPER COMPUTING, TYPO3|