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Frühgeschichte des urbanen Personenverkehrs
Die Droschke war das erste, einigermassen leistungsfähige, innerstädtische, öffentliche Verkehrsmittel der Neuzeit. Sie konnte sich allerdings erst ab dem Beginn des 19. Jh. in Europas Städten dauerhaft durchsetzen. Ihr Vorgänger war die Sänfte, die bereits im 17. Jh. in den Metropolen angeboten wurde. Die engen mittelalterlichen Quartierstrassen waren für den Wagenverkehr äusserst knapp angelegt, miserabel unterhalten und zudem häufig mit privaten Gütern verstellt, was ein Durchkommen mit einem Pferdegespann oft verunmöglichte. Erst autoritäre Regenten wie Napoleon brachten es fertig, die städtischen Verkehrswege zu verbreitern und frei zu halten.