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Die Idee war ja ganz nett: Mit einem einzigen simplen Bild wollte das Amerikanische Rote Kreuz Kindern zeigen, wie man sich in der Badi zu verhalten hat. Regeln wie «Du sollst niemanden ins Becken schmeissen», «Du sollst nicht am Beckenrand rennen», «Du sollst nicht ins Becken springen, wenn dein Vorgänger noch im Wasser ist» und noch einige mehr sind hier ganz einfach zu verstehen.
Doch die Sache hat einen Haken. Erkennst du, welchen?
Richtig. Wer genau hinschaut, dem dürfte auffallen, dass die roten «Not Cool»-Pfeile fast ausschliesslich auf schwarze Badegäste und umgekehrt die grünen «Cool»-Pfeile nur auf weisse Personen zeigen.
Dass das nicht gut ankommt, hätte man sich auch vorher denken können. Wahrscheinlich wurde das Plakat vor seiner Verbreitung von zig Menschen kontrolliert, dieser Patzer ist ihnen aber offensichtlich durch die Lappen gegangen.
Den Badegästen dagegen ist die Panne sehr wohl aufgefallen: Und so dauerte es nicht lange, bis ein Mann namens John Sawyer ein Foto von dem Plakat auf Twitter gepostet und damit zahlreiche Reaktionen ausgelöst hat. In seinem Tweet fordert er die Organisation auf, dem örtlichen Schwimmbad ein neues – nicht rassistisches – Plakat zukommen zu lassen.
Wie erwartet, löste das Bild nicht nur eine Menge Retweets, sondern auch eine mittelschwere Diskussion aus. Während die einen das Bild für völlig unproblematisch halten, regen sich die anderen fürchterlich auf. Einen interessanten Input liefert ein gewisser Rob Ullman: Er behauptet, für das Rote Kreuz im Jahr 2009 das folgende Bild erstellt zu haben.
Wie dem auch sein, nach kurzer Zeit hat auch das Rote Kreuz selbst reagiert: Die Organisation bedankt sich für den Hinweis und verspricht, die Plakate zu entfernen und durch neue zu ersetzen.
(viw)
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