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Das Programm «Megatons zu Megawatts» beruht auf einem Abkommen zwischen der amerikanischen und der russischen Regierung von 1993 über die zivile Verwendung von 500 t hoch angereichertem Uran aus russischen militärischen Beständen. Dies entspricht der Menge, die in rund 20’000 Sprengköpfen enthalten wäre. Das Uran wird in schwach angereichertes Uran für kommerzielle Kernbrennstoffe rückverdünnt. Die Usec Inc. ist im Auftrag der amerikanischen Regierung und die JSC Techsnabexport (Tenex) für den russischen Staatskonzern Rosatom mit der Umsetzung des Programms beauftragt. Das Programm wird Ende November 2013 wie vorgesehen zum Abschluss kommen.
Die Usec und die Tenex unterzeichneten im März 2011 eine neue Vereinbarung, die das Programm «Megatons to Megawatts» nach Abschluss weiterführt. Im Unterschied zu den jetzigen Lieferungen wird die Tenex ab 2013 schwach angereichertes Uran aus kommerziell genutzten Anreicherungsanlagen in Russland liefern und nicht mehr rückverdünntes hoch angereichertes Uran.
Laut Usec stammen rund 10% des in den USA erzeugten Stroms von Kernkraftwerken, die mit Brennstoff aus dem Programm «Megatons zu Megawatts» betrieben werden. Mit dem bis heute rückverdünnten Uran könnten Kernkraftwerke den Strombedarf einer Stadt von der Grösse Bostons während 750 Jahren decken, schreibt die Usec in einer Medienmitteilung.
Quelle
M.A. nach Usec, Medienmitteilung, 24. Juni 2013