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"Wir haben Euch endlich gehört", sagte Zuckerberg bei einer Diskussionsveranstaltung im kalifornischen Menlo Park zur online gestellten Frage eines Nutzers, warum Facebook neben dem Button "Gefällt mir" ("Like") nicht auch die Möglichkeit gebe, Einträge anderer mit "Tut mir leid", "Interessant" oder "Gefällt mir nicht" zu kommentieren.
Townhall Q&A: September 15, 2015Here’s the video from today’s Townhall Q&A at Facebook. People from around the world asked questions about education, science, virtual reality, artificial intelligence, my future daughter and of course the dislike button. It was great to hear everyone’s questions and feedback. Thanks for watching!
Posted by Mark Zuckerberg on Dienstag, 15. September 2015
"Wahrscheinlich haben hunderte danach gefragt und heute ist ein besonderer Tag, denn heute ist der Tag, an dem ich tatsächlich sagen kann, dass wir daran arbeiten und kurz vor dem Beginn eines Tests stehen", sagte Zuckerberg.
Sein Unternehmen habe dafür eine Weile gebraucht, "weil wir Facebook nicht in ein Forum verwandeln wollen, in dem Leute über die Einträge anderer Leute abstimmen". Dies sei nicht "die Art von Gemeinschaft, die wir schaffen wollen".
— Kevin Kyburz (@swissky) 16. September 2015
Zuckerberg räumte aber ein, dass es unpassend wäre, den "Gefällt mir"-Button zu nutzen, wenn es um einen Todesfall in der Familie oder die gegenwärtige Flüchtlingskrise gehe. In solchen Fällen müsse es für Facebook-Nutzer einen besseren Weg geben auszudrücken, dass sie Verständnis haben. Einen "Gefällt mir nicht"-Button wird es jedoch nicht geben. Viel eher würde ein "Sorry" oder ein "Ich fühle mit"-Button eingeführt.
Zuckerberg führte aber auch technische Gründe dafür ins Feld, dass es bislang keinen "Dislike"-Button gibt. "Es ist überraschend kompliziert", sagte er. "Aber wir haben eine Vorstellung, die wir wohl bald so weit fertig haben, dass wir sie bald testen können, und je nachdem, wie das läuft, werden wir das grösser aufziehen", kündigte der Facebook-Gründer an.