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Das Architekturbüro Gigon/Guyer wurde 1989 von Annette Gigon und Mike Guyer gegründet. Das Büro mit Sitz in Zürich arbeitet an zahlreichen Projekten im In- und im Ausland. Neben verschiedenen Museumsbauten und öffentlichen Gebäuden hat sich das Architekturbüro auch im Wohnungsbau und in den letzten Jahre im Bürobau einen Namen gemacht. Die Mehrzahl der Aufträge resultiert aus Wettbewerben, die Gigon/Guyer für sich entscheiden konnte. Die bisherigen Gebäude sind mehrfach ausgezeichnet und weltweit publiziert worden.
Gigon/Guyer entwickeln ihre architektonischen Lösungen immer wieder neu aus dem Kontext, aus den Gegebenheiten des Ortes und der Nutzung. Dadurch entstehen massgeschneiderte Projekte, die sich in Typologie, Grösse, Materialität und (oftmals auch) Farbigkeit unterscheiden. Die bisher entstandene Reihe von Museumsbauten beinhaltet unter anderem das Kirchner Museum in Davos (1992), das Museum Liner Appenzell (1998), das Archäologische Museum mit Park in Kalkriese (Deutschland 2002), das Museum Donation Albers-Honegger (EAC) in Mouans-Sartoux (Frankreich, 2004) und den Umbau des Kunstmuseums in Basel (2007). Kürzlich fertiggestellt wurden zwei Ausstellungsgebäude für das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern (2009).
Parallel werden Wohnbauprojekte unterschiedlichster Typologien und Standards bearbeitet, und zwar sowohl für exklusives Wohnen als auch für den kostengünstigen Wohnungsbau. Zum bisherigen Leistungsausweis zählen die Um- und Neubauten im Pflegi-Areal in Zürich (2002), ein Wohnhochhaus in Almere (Niederlande, 2007), subventionierte Wohnungen für kinderreiche Familien an der Brunnenhofstrasse Zürich (2008) sowie mehrere Wohnüberbauungen in Genf und im Kanton Zürich (2009).
Zu den erfolgreichen Projekten gehören das Bürohochhaus Prime Tower in Zürich, das derzeit höchste Gebäude der Schweiz, ein Kunstzentrum mit Wohn- und Bürogebäuden auf dem Löwenbräu-Areal, je ein Bürogebäude an der Europaallee und im Rosaupark in Zürich sowie ein Ausbildungs- und Administrationsgebäude in Rorschach.