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Die Bienen haben den Winter 2013-2014 gut überstanden
Nur sehr geringe Winterverluste wurden diesen Winter bei den Bienenvölkern beobachtet. Dies zeigt eine grosse Umfrage unter fast 1000 Imkern in der Schweiz.
Im Durchschnitt der untersuchten Standorte haben nur 12.1% der Völker den vergangenen Winter nicht überlebt. Das ist der zweit-günstigste Wert der vergangenen sieben Jahre; nur 2007/08 waren die Verluste mit 12.0% noch geringer. Dies berichten Robert Sieber von der Schweizerischen Bienen-Zeitung, und Jean-Daniel Charrière vom Zentrum für Bienenforschung bei Agroscope. Die Autoren meinen, dass «bei über 70% der Imker eigentlich gar nicht von einem Wintersterben gesprochen werden darf». Nur bei knapp der Hälfte der Fälle von Völkerverlusten beobachteten die Imker ein Verschwinden der Bienen (klassisches Symptom des «Bienensterbens» Colony Collapse Disorder), in den anderen Fälle gaben die Imker zumeist Probleme mit den Königinnen als Ursache an.
Eine eindeutige Erklärung für die geringen Verluste im vergangenen Winter gibt es nicht; die Experten gehen vor allem von Klima-Auswirkungen aus (ungünstiges Jahr 2013 für Bienen wegen schlechtem Frühjahr, daher nur geringe Entwicklung der Varroa-Milben).