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Der Ich-Erzähler dieser Geschichte entdeckt am Morgen, als er aufwacht, im Etagenbett über ihm seinen Mitbewohner, tot. Er weiss nicht, ob es ein Suizid ist oder eine Gewalttat. Die Situation überfordert ihn komplett und nimmt ihm alle Kraft zum Handeln. Er schafft es nicht, aufzustehen. Immer mehr verheddert er sich in seinen Gedanken, verirrt sich in einem gedanklichen Labyrinth, taucht ab in ein Meer von Gedanken, Ereignissen und Fragen, stetig verfolgt und getrieben vom Mysterium um den Toten. Aber seine Hoffnung, dass jemand das Zimmer betreten und die Situation auflösen könnte, erfüllt sich nicht.
Zitat aus der Novelle: «Ein tropfartiges Geräusch störte die Ruhe meines nichtssagenden Traumes (...) Ich hatte keine Brille auf, sah gerade nur die Umrisse des weissen Beckens. Ohne den Kopf zu drehen, griff meine Hand auf das kleine Kästchen, das neben meinem Doppelbett an der Wand angebracht war, und ausser einem alten Büchlein mit Kurzgeschichten, einem halb gegessenen Schokoladenriegel vom Automaten, den ich mir irgendwann in der letzten Nacht geholt hatte, und neben meiner Brille nicht mehr viel Platz für anderes übrig liess. Aber wie bereits in den Nächten zuvor war meine Brille im Verlauf der Nacht ihre eigenen Wege gegangen und irgendwo zwischen den wellenartigen Ausbuchtungen meiner Bettdecke verschwunden.»