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Lukas Plan
Der Steinbockschacht wird seit 2011 von einem internationalen Team erforscht und im September 2018 wurde die 1-km-Marke überschritten und eine Tiefe von 1037 m bei 2324 m Länge erreicht. Zahlreiche auch in die Tiefe führende Fortsetzungen sind noch offen. Die Höhle ist in obertriassischem Dachsteinkalk und ‑dolomit sowie mitteltriassischem Grafensteig- und Wettersteinkalk entwickelt. Sie zeichnet sich durch einen kurzen Horizontalteil knapp unterhalb des Eingangsniveaus und relativ tiefe Schächte (bis zu 250 m) aus, die nur in rund 180 m Tiefe von längeren Canyonstrecken unterbrochen sind. Sinter sind selten und nennenswerte Feinsedimentansammlungen treten nur in den tiefsten Teilen auf. Weiters werden der Hochschwab und seine knapp 1000 dokumentierten Höhlen charakterisiert sowie seine Bedeutung für die Wiener Trinkwasserversorgung beleuchtet.