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Avaloq
Im Südwesten der Manegg liegt das rund 2.3 ha grosse Avaloq-Areal. Eigentümerin ist die Avaloq-Properties AG. Die bestehende Arbeitsnutzung soll vergrössert und zusätzlich mit Wohnnutzung ergänzt werden.
Arbeiten
Auf dem Areal befinden sich heute zwei Bürobauten. Während der Flachbau im Westen zurückgebaut wird, kann der Hochbau erhalten und umgebaut werden. Durch seine Grösse und Längsrichtung ist das Gebäude bestimmend für die bauliche Entwicklung des Areals.
Auf der Seite der Allmendstrasse wird das bestehende Bürogebäude durch einen winkelförmigen Neubau ergänzt, womit der Strassenraum gefasst und als Haupterschliessungsachse gestärkt wird. Das bestehende Gebäude wird bis auf den Rohbau zurückgebaut, die Fassade und die Haustechnik werden komplett erneuert.
Zwischen Alt- und Neubau entsteht die Avaloq-Hall als repräsentativer, zweigeschossiger Raum des neuen Komplexes. Das Bürogebäude bietet Platz für rund 1200 Mitarbeitende. Das neue Büruhaus wird voraussichtlich 2022 bezugsbereit sein.
Wohnen
Insgesamt entstehen auf dem Areal der Avaloq rund 200 neue Wohnungen. Auf der Westseite liegen zwei siebengeschossige Wohnhäuser. Sie nehmen die Ausrichtung und Volumetrie des bestehenden Bürogebäudes auf und folgen in ihrer Staffelung dem Flussraum. Hier sind die Erdgeschosse durchgehend als Hochparterre mit Wohnnutzung geplant. In diesem Bereich sind vor allem grössere Familienwohnungen geplant, die von der Nähe zu Sihl profitieren.
In einer Flucht mit dem Büro-Neubau entsteht ein achtgeschossiges Wohnhaus und akzentuiert die Einmündung der Allmendstrasse im Süden des Quartiers. Im Erdgeschoss befinden sich Räumlichkeiten für Kindergärten mit Hort. In den oberen Geschossen werden kleinere 2.5- und 3.5-Zimmer-Wohnungen entstehen. Dieses Gebäude soll 2019 bezugsbereit sein. Die zwei weiteren Wohnbauten an der Sihl werden voraussichtlich 2024 fertiggestellt.