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Der Polizei auf der Mittelmeerinsel Kreta ist ein Schlag gegen eine internationale Schleuserbande gelungen. Die Schleuser sollen in den vergangenen 16 Monaten zahlreiche Flüchtlinge aus Ägypten nach Kreta und anschliessend nach Italien gebracht haben.
Sechs mutmassliche Mitglieder wurden festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Es werde nach weiteren zehn Schleusern gefahndet. Die Bande kassierte demnach pro Kopf zwischen 3500 Euro und 5000 Euro für die Fahrten.
Nach Polizeiangaben waren die Schleuser zum einen in Ägypten, wo sie einen ersten Kontakt zu den Flüchtlingen herstellten. Auf Kreta nahmen Mitglieder der Schleuserbande die Flüchtlinge in Empfang und bereiteten schliesslich zusammen mit Mitgliedern des Schleuserrings in Italien die Weiterfahrt dorthin vor.
Polizeioffiziere gingen am Dienstag davon aus, dass die Schleuserbande mehr als 3000 Menschen auf diese Weise nach Italien gebracht haben könnte, wie kretische Medien berichteten. (sda/dpa)
Die italienische Regierung hat am frühen Mittwoch den bestehenden Budgetentwurf 2020 verabschiedet, der nun Brüssel vorgelegt wird. Geplant ist eine Senkung der Lohnnebenkosten, während die im April eingeführte Pensionsreform weiterhin finanziert wird.
Verabschiedet wurde auch ein Steuerpaket, das unter anderem eine Förderung digitaler Zahlungssysteme vorsieht.
Italien will mit dem Budgetplan den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft verschärfen. So wird die Grenze für …