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Die Sorte Gamaret entstand 1970 im Forschungszentrum Agroscope in Pully (Schweiz) durch eine Kreuzung von Gamay × Reichensteiner. Ziel war die Züchtung einer dem Gamay ähnlichen, jedoch resistenteren und farbintensiveren Sorte. Die 1990 offiziell in den Handel gebrachte Sorte ist eine Schwestersorte von Garanoir und Mara. Im Lauf eines Vierteljahrhunderts wurde die Gamaret nicht nur zur viertwichtigsten roten Rebsorte der Schweiz, es gelang ihr auch, die Produzenten des Beaujolais (seit 2008) und des Aostatals (seit 1999) zu verführen.
Die Sorte Gamaret erbringt Weine mit einer schönen tiefroten Farbe, Gewürzaromen und kräftigen Tanninen. Sie wird häufig in Assemblagen verwendet. Beim sortenreinen Ausbau reift sie meist in Holzfässern.
Gamaret wird in mehreren Weinbauregionen angebaut
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