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Laterale Halsfistel vs. Sternokleidomastoideustumor
Links im Bild: Es liegt eine laterale Halsfistel vor. Die Prominenz des Muskels ist haltungsbedingt. Rechts im Bild: Es handelt sich um einen Tumor des Kopfnickers; diese Pathologie kann mit einem Schiefhals einher gehen oder von einem kongenitalen muskulären Schiefhals gefolgt sein, und beruht auf einem intrauterinen Kompartment-Syndrom.
Bei beiden jungen Säuglingen erscheint der rechte bzw. linke Musculus sternocleidomastoideus prominent. Rechts im Bild: Die Spitze des schwarzen Dreiecks weist auf den medial davon prominenten Kopfnickermuskel; er hat eine umschriebene Vorwölbung, die sich derb anfühlt und nach kranial und kaudal in den Muskelbauch ausläuft. Links im Bild: Hier ist der rechte Musculus sternocleidomastoideus auch prominent analog dem Fallbeispiel der Gegenseite. Diese Prominenz ist jedoch durch die durch die Untersuchung veranlasste Haltung bedingt; der Hauptbefund ist eine kaum erkennbare Fistelöffnung in diesem Bereich.