Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/2387

mehr
unter ihnen sind die wichtigsten: Charles Hall, [* 3] The effects of civilisation on the people in the European States (1805);
William Thompson, An enquiry into the principles of distribution of wealth (1824);
John Gray, A lecture on human happiness (1825);
J. F. Bray, Labour's wrongs and labour's remedies (1839).
mehr
daß der Arbeitslohn nur auf den notwendigen Lebensunterhalt reduziert sei, das sei nicht die Grundlage der Kritik der heutigen Gesellschaftsordnung;
und selbst wenn bewiesen sei, daß das nicht richtig sei, oder wenn Einrichtungen getroffen würden, den Lohnsatz zu erhöhen, so könne dadurch noch nicht das Übel mit der Wurzel [* 20] entfernt sein;
der theoretische Ausgangspunkt müsse die Lehre [* 21] vom Mehrwert sein, d. h. die Lehre, daß der Arbeitslohn nicht das sei, was er zu sein scheine, nämlich der Wert oder Preis der Arbeit, sondern nur eine maskierte Form für den Wert oder Preis der Arbeitskraft;
daß das ganze kapitalistische Produktionssystem sich darum drehe, diese Gratisarbeit zu verlängern durch Ausdehnung [* 22] des Arbeitstags oder durch Entwicklung der Produktivität oder größere Spannung der Arbeitskraft, daß also das System der Lohnarbeit ein System der Sklaverei sei, die im selben Maße härter werde, wie sich die gesellschaftlichen Produktivkräfte der Arbeit entwickeln, ob nun der Arbeiter bessere oder schlechtere Zahlung empfange.
Ferner aber wendet sich Marx gegen die Lassalleschen Produktivassociationen mit Staatskredit; auf Grund seiner materialistischen Geschichtsphilosophie glaubt Marx überhaupt nicht daran, daß durch irgend ein von Menschen ausgeklügeltes «System» die sociale Frage gelöst werden könne, sondern mit Naturnotwendigkeit müßten wir in den socialistischen Staat hineinwachsen. Nur die radikale Umwälzung alles Bestehenden, d.h. die völlige Beseitigung alles Privateigentums an Grund und Boden und an Kapitalien und die Ersetzung desselben durch das Gemeineigentum der produzierenden Gemeinschaft, könnten endgültig zum Ziele führen. Den Marxschen Principien entsprechend ist daher das Erfurter Programm formuliert (s. S. 2 fg.).