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Dokumentation
Die Dokumentation von Sucht Schweiz ist dem breiten Publikum zugänglich. Das Fachgebiet des Dokumentationszentrums liegt im Bereich der Abhängigkeiten; somit betreffen unsere Dokumente vorrangig soziologische und psychologische Aspekte, Prävention, Behandlung, amtliche Massnahmen, Unfallursachen, Trendentwicklungen, neue Drogen, Gesundheitsförderung. Bei ausgesprochen spezifischen pharmakologischen und/oder medizinischen Problemen empfehlen wir Ihnen, sich an die Bibliothek eines Universitätsspitals oder an ein spezialisiertes Institut zu wenden.
Unser Bestand setzt sich gegenwärtig folgendermassen zusammen:
- 5000 Monografien
- 900 Artikel und Berichte, publiziert von den Mitarbeitenden von Sucht Schweiz
- 1500 Titel aus der „grauen Literatur“: Vortragsmanuskripte, Dissertationen, amtliche Veröffentlichungen, Präventionsmaterial und andere Publikationen, welche nicht in die Kategorie „Bücher“ fallen.
- Rund 30 Zeitschriften und Periodika
Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen existieren im Wesentlichen auf Englisch, gefolgt von Deutsch und Französisch.
Seit seiner Gründung im Jahr 1902 hat unser Institut immer grossen Wert auf die historische Dokumentation gelegt. So dient unser Bestand nicht nur der Forschungstätigkeit und als Auskunftsdienst für Privat- und Fachleute, unsere Bibliothek besitzt ausserdem einen umfassenden Archivteil mit rund 1500 Dokumenten; das älteste davon stammt aus dem Jahr 1832. Es handelt sich hierbei um Bücher, Broschüren, Dissertationen, Zeitschriften, Tätigkeitsberichte, Referate, Gesetzestexte, Schulbücher usw. Man findet einerseits volkstümliche Bücher, welche die Vorteile eines gesunden, alkoholfreien Lebens, bzw. die negativen Folgen des Alkoholmissbrauchs schildern, aber auch wissenschaftliche Werke. Der Grossteil dieser Dokumente ist auf Deutsch verfasst, es existieren jedoch auch Publikationen in französischer und englischer Sprache. Unser Archivgut ist seit Ende April 2016 im Archiv des Kantons Waadt deponiert.