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Nabelgranulom vs. Ductus omphalo-entericus
Rechts im Bild: Es handelt sich um einen persistierenden Ductus omphalo-entericus, woraus sich gallig-gefärbte Darmflüssigkeit entleert.Bei dieser Missbildung besteht eine Verbindung zum Dünndarm. Links im Bild: Hier liegt ein s.g. Nabelgranulom vor als Ausdruck einer gestörten Schrumpfung und Epithelisierung der Nabelplatte. Nach Wegfall des ausgetrockneten Nabelstumpfes, was innert 1-3 Wochen postpartal erfolgt, kann an der Nabelbasis Granulationsgewebe mit einem Durchmesser von 1-10 Millimeter beobachtet werden. Dieses Granulom ist für die Eltern dann von Bedeutung, wenn es zu einem nässenden oder blutenden Nabel führt, relativ gross ist und/oder länger als ein paar Tage fortbesteht. In der Regel erfolgt nach wiederholtem Aetzen mit Silbernitrat eine Epithelilisierung. Für den Arzt hat das Nabelgranulom eine differentialdiagnostische Bedeutung: Eine Omphalitis oder ein Ueberbleibsel des Ductus omphalo-entericus bzw.des Urachus sind auszuschliessen. Im vorliegenden Fall wird gleichzeitig eine Umbilikalhernie erkennbar.(Cutis navel; Umbilical granuloma www.nurse.cmu.ac.th).
Rechts im Bild: Nach Abfallen des Nabelstumpfes steht bei diesem Neugeborenen das rötliche Innere des Nabels vor. Links im Bild: Neugeborenes mit einem grossen Nabel,an dessen Kuppe rötliches Gewebe sichtbar ist. Dieses hat sich nach Abfallen des Nabelstumpfes gebildet. Rechts im Bild: Aus der nicht epithelisierten Nabeloberfläche sondert sich gelbliche Flüssigkeit ab. Links im Bild: Der nicht epithelisierte Nabel nässt und blutet zeitweilig leicht.