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Eingebettet ins Kuskanax Valley zwischen der Selkirk- und der Monashee-Bergkette liegen die Nakusp Hot Springs.
Bei unserem Besuch wanderten wir über eine baufällige Brücke zu einer heissen Quelle, die nicht fürs Bad gefasst worden war. Aus der aktuellen Werbung für die Hot Springs ist ersichtlich, dass die Brücke inzwischen neu gebaut wurde.
Das mineralienreiche Wasser, das hier aus dem Boden tritt, ist so heiss, dass wir die Hand nur ganz kurz eintauchen konnten. Trotzdem können darin Algen wachsen.
Das Werbefoto zeigt das Bad im Sommer:
Das Wassertemperatur im Hot Pool wird im Sommer auf 38 Grad Celsius und im Winter auf 41 Grad Celsius eingestellt. Hier ein winterliches Werbefoto:
Ganz anders waren die „Bagni di Craveggia“ eingerichtet. Die Ruinen befinden sich auf italienischem Boden nahe der Schweizer Grenze auf der rechten Seite des Isorno, der das Onsernonetal durchfliesst und bei Intragna in die aus den Centovalli kommende Melezza einmündet. Die folgenden Fotos nahm ich 1994 auf. Für die Kommentare halte ich mich an die 1977 überarbeitete Ausgabe des Buches „L’Ossola e le sue valli“ von Giovanni De Maurizi.
Die gefasste Quelle lieferte in der Minute etwa 12 Liter ihres mit vielen Mineralien angereicherten Wassers. Es war zu jeder Jahreszeit etwa 30 Grad Celsius warm. Auf einem Pergament von 1352 werden die Bäder als „Aquae caldae di Craveggia“ erstmals erwähnt. Wann die 1951 durch eine Lawine zerstörten Gebäude gebaut wurden, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Das Wasser roch nach Rohöl, fühlte sich schmierig an und hatte einen widerlichen Geschmack. An der Luft gekühlt wurde es geruchlos, klar und trinkbar.
Als wir 1994 die Ruinen besuchten, waren mehrere Wannen mit schlammigem Regenwasser gefüllt. Der Zugang zu den den Wannen, die sich in den Gewölben befinden, war gesperrt.