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Gesellschaft > Gleichstellung, Diskriminierung, Minderheiten
Der Umgang mit dem Islam in der Schweiz

Seit einigen Jahren wird in der Schweiz vermehrt über den Islam und den Umgang mit den Muslimen diskutiert. Im Zuge der Minarett-Initiative verschärfte sich diese Diskussion. In den Medien wird von einem zunehmenden Unbehagen der Bevölkerung gegenüber dem Islam gesprochen, welches auch dadurch entstehe, dass man wenig über die Muslime weiss. Dieser Text informiert über den Islam in der Schweiz. Er zeigt Probleme auf, die aus unterschiedlichen Erwartungshaltungen entstehen und beschreibt mögliche Wege, mit diesen Problemen umzugehen.
Muslime in der Schweiz
Während es 1970 in der Schweiz gerade mal 16‘300 Muslime gab, lebten gemäss Volkszählung im Jahr 2000 rund 310‘000 Muslime in der Schweiz. Genauere und aktuellere Daten gibt es nicht. Schätzungen gehen aber davon aus, dass heute 440‘000 Muslime in der Schweiz leben, was einem Bevölkerungsanteil von knapp 6% entspricht. Während der Zuwachs in den 70er und 80er Jahren vor allem auf die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte durch die Schweizer Wirtschaft zurückzuführen ist, kamen in den 90er Jahren vor allem Muslime als Flüchtlinge aus den Konfliktregionen im Balkan. Insgesamt nahm die Schweiz in diesen Jahren rund 83‘000 Flüchtlinge aus Bosnien Herzegowina und dem Kosovo auf, die mehrheitlich Muslime sind. Aufgrund anhaltender politischer Spannungen und der schwierigen wirtschaftlichen Lage wanderten auch nach den Kriegen weiterhin Muslime aus dem Balkan in die Schweiz ein. So zeigt die Volkszählung aus dem Jahr 2000, dass etwa 75% aller in der Schweiz lebenden Muslime aus dem Balkan und der Türkei stammen. Neueste Schätzungen gehen sogar von knapp 90% aus. Dabei besassen im Jahr 2000 11.75% der hier lebenden Muslime das Schweizer Bürgerrecht. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass Muslime im Vergleich zur Gesamtbevölkerung jung sind und vorwiegend in städtischen Gebieten leben.
Die in der Schweiz lebenden Muslime teilen sich zwar eine gemeinsame Religion, unterscheiden sich aber dennoch insbesondere in ihrer Auffassung des Islams. Die Bandbreite reicht von liberalen, weltlichen und modernen Auffassungen bis hin zu streng konservativen Ansichten. Dementsprechend gibt es in der Schweiz mehr als 30 verschiedene muslimische Vereine und Verbände mit über 180 Moscheen, welche nicht alle die gleichen Praktiken teilen und auch nicht alle gleich gläubig sind. Aufgrund dieser Vielfältigkeit kann trotz dichtem Netz an Vereinen und Kulturzentren kein Verband für alle sprechen.
Wie viele Muslime ihren Glauben intensiv praktizieren ist unklar. Den Anteil der streng gläubigen Muslimen kann man höchstens grob abschätzen. Ein Indikator ist das Gebet. Man kann davon ausgehen, dass Muslime, die zumindest das Freitagsgebet in einer Moschee abhalten, sich intensiv mit ihrer Religion auseinandersetzen und diese dementsprechend praktizieren. Geht man von etwa 200 Moscheen mit durchschnittlich 100 Plätzen aus, könnten jeweils rund 20‘000 Muslime ihr Freitagsgebet in einer Moschee verrichten. Bei einer geschätzten Anzahl von etwa 440‘000 Muslimen könnten somit nur rund 4,5% der Muslime in der Schweiz effektiv das Freitagsgebet in einer Moschee abhalten. Auch wenn sich solche Berechnungen nur auf grobe Annahmen stützen können, zeigen sie, dass offensichtlich nur ein kleiner Teil der hier lebenden Muslime den Islam intensiv praktiziert. Experten schätzen diesen Anteil auf höchstens 15%.
Erwartungshaltungen
Grundlage für die Diskussion über den Umgang mit dem Islam in der Schweiz sind die gegenseitigen Erwartungshaltungen. Schweizer erwarten grundsätzlich von Muslimen eine gewisse Anpassung an die lokalen Gegebenheiten. Umgekehrt erwarten Muslime, dass sie ihre Religion in der Schweiz frei ausüben können. Während einige Erwartungen unbestritten sind, bestehen bei anderen unterschiedliche Ansichten darüber, wie weit sich Muslime an die schweizerische Kultur anpassen sollen bzw. inwieweit sie ihre Religion frei ausüben dürfen.
Unbestritten ist, dass sich Muslime wie alle anderen Bürger auch an die hier geltenden Gesetze halten müssen. Dazu gehört insbesondere auch, dass sie die Demokratie und den Rechtsstaat respektieren und strikte Trennung von Religion und Staat akzeptieren. Gleichzeitig garantiert die Verfassung die Religionsfreiheit und verbietet die Diskriminierung Andersgläubiger.
Wie stark Muslime darüber hinaus schweizerische Verhaltensweisen und gesellschaftlichen Normen übernehmen sollen ist hingegen weit weniger klar. Einigen Schweizer Nicht-Muslimen genügt es, wenn Muslime den Rechtsstaat und die Demokratie akzeptieren. Andere fordern aber, dass Muslime vor allem im öffentlichen Leben schweizerische Lebensformen übernehmen, das heisst z.B. kein Kopftuch tragen. Umgekehrt genügt es einigen Muslimen, wenn der Islam als Religion in der Schweiz grundsätzlich akzeptiert wird und andere wollen wiederum, dass sie hier fast genau so leben können wie in ihrem islamisch geprägten Heimatland.
Diese unterschiedlichen Auffassungen führen immer wieder zu Spannungen. Die folgenden Abschnitte sollen einen Überblick über die am meisten diskutierten Spannungsfelder geben, indem die unterschiedlichen Auffassungen, die heutigen Handhabungen sowie mögliche Alternativen dargestellt werden.
Kopftuch
Das Kopftuch ist das wahrscheinlich am stärksten diskutierte Thema im Zusammenhang mit dem Islam.
Konservative Muslime verweisen auf drei Suren im Koran, die ihrer Ansicht nach den Musliminnen das Tragen einer Kopfbedeckung vorschreiben. Unter islamischen Gelehrten ist aber umstritten, ob das Tragen eines Kopftuches zwingende religiöse Pflicht oder lediglich eine kulturelle Ausprägung ist. Dementsprechend sind die regionalen Unterschiede sehr ausgeprägt. Während Frauen in der Türkei Kopftücher tragen, die das Gesicht freilassen, verschleiern sich Frauen in Afghanistan und teilweise auch in Pakistan und Indien mit Burkas praktisch vollständig. Im Balkan hingegen tragen meist nur noch die älteren und konservativ eingestellten Frauen ein Kopftuch.
In der Schweiz trägt heute nur eine kleine Minderheit der Musliminnen ein Kopftuch. Und vollständig verhüllte Frauen sind nur sehr selten anzutreffen. Das hat damit zu tun, dass der Grossteil der Muslime, die heute in der Schweiz leben, ursprünglich aus dem Balkan und der Türkei kommt. Vor allem auf dem Balkan spielt die Religion im Vergleich zu anderen muslimischen Ländern eine weniger dominante Rolle.
Umstritten ist das Tragen des Kopftuches bzw. die vollständige Verhüllung in der Schweiz, weil es als religiöses Symbol, mangelende Integrationsbereitschaft oder auch als Zeichen der Unterdrückung der Frau aufgefasst wird. Aus diesem Grund fordern einige Schweizer Nicht-Muslime unterschiedlich weit gehende Kopftuchverbote.
Heute wird das Tragen eines Kopftuchs bei der Wahrnehmung einer staatlichen Funktion bereits eingeschränkt. Eine Lehrerin oder eine Beamtin vertritt bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben den Staat, der gemäss Verfassung selbst religionsneutral sein muss. Aus diesem Grund wird Staatsangestellten sehr häufig das Tragen religiöser Symbole jeglicher Art verboten. Gleichzeitig ist es aber z.B. Schülerinnen erlaubt, in der Schule ein Kopftuch zu tragen.
Für ein generelles Verbot des Kopftuchs im öffentlichen Raum (z.B. im öffentlichen Verkehr oder beim Einkaufen) gibt es in der Schweiz keine rechtliche Grundlage. Gesetzliche Kleidervorschriften jeglicher Art würden dem liberalen Geist der Schweiz wiedersprechen und wären wohl auch kaum mit der Verfassung zu vereinbaren.
Dispensationen vom Schulunterricht
Anlass zur Diskussion geben auch die Schuldispensationen von Muslimen. In den meisten Fällen betreffen Dispensationsgesuche von muslimischen Schülern religiöse Feiertage des Islams wie z.B. den Bayram. In einigen Fällen fordern Eltern muslimischer Kinder aus religiösen Gründen aber auch die Dispensation ihrer Töchter vom Schwimmunterricht und von Klassenlagern. Ausserdem werden Dispensationen ihrer Kinder von Teilen des Biologieunterrichts gefordert.
Für die Gegner von solchen Dispensationen sind sie unnötige Sonderbehandlungen und führen nur zur Ausgrenzung der betroffenen Kinder. Umstritten sind dabei vor allem die Dispensationen vom Schwimmunterricht und von Teilen des Biologieunterrichts, da sie zum obligatorischen Schulplan gehören. Kritisiert werden Dispensationen vor allem auch dann, wenn sie das Gleichstellungsgebot missachten, also Mädchen gegenüber den Jungs benachteiligt werden.
Muslime fordern hingegen Toleranz gegenüber religiösen und kulturellen Eigenheiten. Vor allem Eltern muslimischer Schüler argumentieren, dass sie als Erziehungsberechtigte durchaus das Recht haben mitzubestimmen, wenn es um die Bildung und Erziehung ihrer Kinder in der Schule geht.
Dispensationen fallen in den Regelungsbereich der Kantone und werden daher kantonal unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich sind Dispensationen vom Unterricht für hohe religiöse Feiertage, im Islam für den Bayram und das Opferfest, in allen Kantonen möglich. Dispensationen vom Schwimm- oder Biologieunterricht sind hingegen grundsätzlich nicht möglich.
Moscheen und Minarette
Für Muslime ist die Moschee ein Ort des Gebets und der Wertvermittlung für den Lebensalltag und kann daher mit einer Kirche im Christentum verglichen werden. Gläubige Muslime sind für die Ausübung ihrer Religion auf den Besuch einer Moschee angewiesen und erwarten deshalb, dass es ihnen auch in der Schweiz ermöglicht wird, Moscheen zu bauen. Minarette sehen die meisten Muslime zwar lediglich als Symbol islamischer Tradition und als Orientierungshilfe, aber grundsätzlich dennoch als Bestandteil einer Moschee.
Einige Nicht-Muslime lehnen den Bau von neuen Moscheen und insbesondere von Minaretten ab, da sie den Machtanspruch und die zunehmende Ausbreitung des Islams repräsentieren würden.
Solange sich geplante Moscheen an die geltenden Raumplanungs- bzw. Bauvorschriften halten, wird ihr Bau in der Schweiz nicht weiter eingeschränkt. Der Bau von weiteren Minaretten ist allerdings seit der Annahme der Minarett-Initiative im November 2009 in der Schweiz verboten.
Die meisten Moscheen in der Schweiz sind lediglich schlichte, umgestaltete Gebetsräume in Industriegebieten und Hinterhöfen. Einige Nicht-Muslime wollen diesen Zustand so beibehalten, da ihrer Meinung nach klassische Moscheen weder ins Stadtbild noch in die Kultur hineinpassen. Andere hingegen sind der Meinung, dass sichtbare, transparente Moscheen eher kontrollierbar sind. Dies würde es extremistisch denkenden Muslimen und vor allem fundamentalistischen Imamen verunmöglichen, ihr Gedankengut zu verbreiten. Für Muslime in der Schweiz ist es nicht wesentlich, wie die Moscheen aussehen und wo sie genau gebaut bzw. umgestaltet werden. Viel wichtiger ist es, dass es genügend Moscheen gibt. Allerdings wünschen sich die meisten Muslime dennoch, dass Moscheen als solche erkennbar sind.
Imame
Ein Imam ist bezüglich seiner Stellung mit einem Pfarrer zu vergleichen. Imame spielen in der Diskussion um den Islam eine wichtige Rolle, weil sie diejenigen sind, die den islamischen Glauben an die Bevölkerung vermitteln.
Für die gläubigen Muslime, die regelmässig eine Moschee besuchen, ist es deshalb von grosser Bedeutung, genügend Imame in der Schweiz zu haben.
Da die Imame einen zentralen Einfluss auf die Wertvorstellungen der Gläubigen haben können, befürchten einige Nicht-Muslime, dass extremistisch orientierte Imame zu Terrorismus aufrufen könnten. Dass es einzelne solche Imame gibt, die den Islam für politische Zwecke und eigene Ideologien missbrauchen, ist unbestritten. Der Grossteil der Muslime, insbesondere derer in der Schweiz lebenden, distanziert sich aber von Gewalt im Namen der Religion.
Heute gibt es abgesehen von den üblichen Einreise- und Aufenthaltsbedingungen keine speziellen Regelungen für in der Schweiz tätige Imame. Da in der Schweiz aber grundsätzlich keine Imame ausgebildet werden, müssen sie meist aus dem Ausland geholt werden. Man diskutiert nun darüber, ob man eine Ausbildung zum Imam auch in der Schweiz anbieten sollte. Diese Lösung hätte den Vorteil, dass deren Ausbildung und so schlussendlich auch die den Gläubigen vermittelte Lehre transparenter und damit auch kontrollierbarer wäre. Zudem könnten so auch vermehrt Personen zu Imamen ausgebildet werden, die bereits in der Schweiz integriert sind und das schweizerische Wertesystem besser kennen. Allerdings ist es fraglich, ob die Muslime hier ausgebildete Imame akzeptieren bzw. den ausländischen vorziehen wollen. Zudem kämen zusätzliche Kosten für die Ausbildung auf, die grundsätzlich der Bund zu tragen hätte. Der Bund sieht heute zumindest für Personen, die in der religiösen Betreuung tätig sein wollen, vor, dass sie einen Sprach- und Integrationskurs besuchen müssen.
Fazit
Der Text zeigt, dass Muslime in der Schweiz keine einheitliche Gruppe bilden und insbesondere nur ein kleiner Teil der Muslime als sehr religiös bezeichnet werden kann.
Gemäss Verfassung dürfen Muslime in der Schweiz ihre Religion frei ausüben und müssen sich dabei wie alle anderen in der Schweiz lebenden Personen an die geltenden Gesetze halten. In der Frage, wie weit sich der Islam im öffentlichen Leben zeigen darf bzw. wie weit sich Muslime an die schweizerische Kultur anpassen sollen, gehen die Meinungen allerdings auseinander.
Während die meisten Muslime erwarten, dass sie ihre Religion in den Grenzen des Gesetzes frei ausüben können, fordert ein Teil der Schweizer Nicht-Muslime eine weitergehende Anpassung an Schweizer Werte.
Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]
Vimentis Publikationen zu diesem Thema

Zusammenfassung
Gemäss Schätzungen sind mittlerweile rund 6% der Schweizer Bevölkerung Muslime. Die meisten von ihnen stammen aus dem Balkan und der Türkei. Trotz dem gemeinsamen Glauben bilden die Muslime in der Schweiz keine einheitliche Gruppe und nur ein kleiner Teil der Muslime kann als sehr religiös bezeichnet werden.
Grund für die Spannungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen sind die unterschiedlichen gegenseitigen Erwartungshaltungen. Unbestritten ist, dass Muslime in der Schweiz ihre Religion frei ausüben dürfen und sich dabei wie alle anderen in der Schweiz lebenden Personen an die geltenden Gesetze halten müssen. In der Frage, wie weit sich der Islam im öffentlichen Leben zeigen darf bzw. wie weit sich Muslime an die schweizerische Kultur anpassen sollen, gehen die Meinungen allerdings auseinander. Während die meisten Muslime erwarten, dass sie ihre Religion in den Grenzen des Gesetzes frei ausüben können, fordert ein Teil der Schweizer Nicht-Muslime eine Anpassung an schweizerische Traditionen und Werte.
Einfach erklärt
Begriffe im Islam und Definitionen
Islam ist die Bezeichnung für die Religion selbst und bedeutet übersetzt „Hingabe an Gott“.
Als Muslim oder Moslem wird ein Anhänger des Islam bezeichnet, übersetzt „der sich Gott Hingebende“.
Islamischer Fundamentalismus, meistens auch einfach als Islamismus bezeichnet, ist eine Ideologie, die zum Ziel hat, einen Staat zu errichten, der kompatibel ist zur Scharia, der islamischen Rechtsordnung, die alle Belange des Menschen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich regelt. Dies ist die extremste Richtung des Islam, die bereit ist, auch mit Gewalt und Zwang den Islam durchzusetzen. Es ist aber nur eine von vielen Auffassungen des Islam, die in der muslimischen Bevölkerung vorherrschen. Ein Islamist oder islamischer Fundamentalist ist ein Anhänger dieser Ideologie. Fundamentalisten wehren sich gegen den Fortschritt und gegen alles Moderne und halten sich exakt an den ursprünglichen Inhalt einer religiösen oder politischen Lehre.
Eine Burka ist ein Kleidungsstück, das den ganzen Körper der Frau verschleiert. Es bedeckt auch das Gesicht und lässt eigentlich nur die Augen frei.
Ein Minarett ist ein Turm und baulicher Bestandteil einer Moschee. Ursprünglich baute man Minarette, damit der Muezzin, Gebetsrufer, die Menschen zum Gebet rufen konnte und sie somit an die Gebetszeiten erinnerte. Ein Minarett diente früher auch als Wachturm, bzw. Leuchtturm (Minarett kommt vom Arabischen und bedeutet Leuchtturm). Heute dient das Minarett eigentlich nur noch dazu, dass die Moschee von aussen auch als Moschee erkannt wird. Es gibt auch Meinungen, die besagen, dass das Minarett ein Machtsymbol des Islam sei.
Ein Imam ist ein Vorbeter in der Moschee. Imam kommt aus dem Arabischen und bedeutet Vorsteher oder Vorbild. Gelegentlich dient Imam auch als Ehrentitel für einen hervorragenden und besonders gläubigen Muslimen.

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