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Vitamin-E und Herzinsuffizienz
Eine Studie mit 56 Herzinsuffizienz-Patienten
der Stufen 3 und 4 nach NYHA,
die drei Monate lang täglich hoch-dosiert Vitamin-E zu sich nahmen, ergab,
daß keine signifikante Verbesserung bei ihnen eintrat. Es handelt sich
um eine randomisierte doppelblind kontrollierte klinische Studie am Toronto
Hospital, Universität von Toronto und dem St. Michael`s Hospital, Toronto.
Regelmäßig wurden bestimmte Blut- und Atemwerte untersucht, die den Schweregrad
der Herzinsuffizienz anzeigen. Keiner dieser Werte hatte sich durch die
Behandlung mit Vitamin E verbessert. Dies traf ebenso für die Lebensqualität
zu, die anhand eines Fragebogens ermittelt wurde. Schon vor einem Jahr
war gezeigt worden, dass selbst langjährige Vitamin-E-Gaben keinen Schlaganfall
verhindern.
Schon 1981 und 1991 konnten L. Ernster et.al. von der Universität Stockholm auf dem 7. Internationalen Symposium über die "Biochemischen und Klinischen Aspekte" von Coenzym Q10 nachweisen, daß Q10 verbrauchtes Vitamin E in der Lipiphase zu regenerieren vermag. Bei diesem Vorgang wird das Vitamin E wieder freigesetzt und reaktiviert, während das Coenzym Q10 sich bei diesem Vorgang verbraucht. Die "Aufgabenstellung" von Vitamin E erscheint danach, durch seine perfekte Eigenschaft als Radikalfänger bedingt, erfüllt, und es gibt die "eingefangenen" Substanzen, die Freie Radikale "Entsorgung" an Coenzym Q10 ab. Dies wird u.a. durch Packard et.al., Universität von Kalifornien, Berkeley,USA, bestätigt.