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Prävention und Behandlung des Burnout-Syndroms zielen primär auf die Verminderung von Stress ab. Die in Wissenschaft und Praxis diskutierten Therapiemethoden und Behandlungsmöglichkeiten variieren aber stark. Je nach stressbezogener Hintergrundtheorie, Betrachtungs- bzw. Interventionsebene, Behandlungsakteuren, dem angenommenen Fortschrittsgrad des Burnout-Syndroms sowie der individuellen Situation des Burnout-Betroffenen werden unterschiedliche Massnahmen vorgeschlagen.
Um diese grosse Anzahl unterschiedlicher Präventions- und Therapiestrategien zum Burnout-Syndrom grob zu sortieren und zu strukturieren, lässt sich zunächst zwischen individuumszentrierten Ansätzen zur Burnout-Prävention und -Behandlung auf der einen Seite und organisations- bzw. arbeitspsychologischen Konzepten auf der anderen Seite unterscheiden.
Die individuumszentrierten Behandlungsmethoden und Präventionsmassnahmen beinhalten Konzepte und Strategien, die den Einzelnen befähigen sollen, seine individuellen und sozialen Ressourcen zu nutzen und zu stärken, um stressresistenter zu werden und damit das Burnout-Risiko zu senken.
Die organisationspsychologischen Konzepte umfassen diejenigen Massnahmen und Strategien, die auf eine Verbesserung der konkreten Arbeitsbedingungen in der Organisation abzielen und externe Stressfaktoren verringern bzw. soziale Unterstützung verstärken sollen. Die individuumszentrierten Ansätze werden nachfolgend vorgestellt.
Zum Stressabbau bzw. zur Stressminderung gibt es zwei Hauptansatzpunkte:
Mehr dazu unter "Burn-out: Stressabbau".
21.11.2012 - cmz