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1952
Am Abend des 23. Juni findet im „Karl der Grosse“ die denkwürdige Versammlung statt. Eine neue Abteilung wird gegründet. Gründerfähnli sind: Hirsch, Puma und Tiger im Stamm Mars, sowie Kobra, Panter und Steinbock im Stamm Olymp. Die erste Meute heisst Marabu mit den Rudeln Rot und Weiss. Aber bis es soweit kommt, gibt es eine lange Vorgeschichte. Im Jahre 1940 gründeten Mitglieder der Heilsarmee eine Kleinkameradengruppe in Seebach. Als diese gut gedieh, wurde sie in eine Pfadiabteilung umgewandelt und führte den Namen Wickberg. Nach zehnjähriger AL-Tätigkeit übergibt Pluto sein Amt an Tsar, der dann die Schritte einleitet, um die Abteilung selbstständig zu machen. Erstes Sommerlager ist in Bretaye.
1953
Lagerplätze sind Hischwil und Redlikon (Stäfa) – und während Jahren werden dort die meisten Pfadilager stattfinden. Auch das Silvesterlager der Rover wird während etwa 15 Jahren in Hischwil abgehalten. Auf der Suche nach einem Abteilungslokal findet Tsar einen Keller in der Nähe der Stüssihofstatt. Jojo wird neuer AL.
1954
Erstes Abteilungsvelorennen. Jahresbeitrag 6 Franken.
1955
Der Tatzelwurm wird ins Leben gerufen, sowie andere Aktionen, die später zur Tradition werden: Chlausweekends, Osterlager für die Rover, alljährliche Familienabende im Revuestil.
1956
Teilnahme der Abteilung am BULA mit Streiks, Zerfall der Abteilung in zwei Parteien, Führungskrisen… Im Herbst übernimmt Schalk die Abteilung. Am Familienabend wird das Erfolgsstück „Plan 45P“ uraufgeführt.
1957
Die Rover der Abteilungen RB und JS fahren in zwei VW-Käfern ans Jubilee-Jamboree nach England. Funk wird AL.
1958
Im Sommer Wanderlager durch den Schwarzwald. (80 km Offenburg – Freiburg)
1959
Sommerlager in Kandersteg. Die Rover reisen nach Jugoslawien. Gründung der ersten Rangergruppe Artemis. Erste Rangerrotte im Raume Zürich. (und mit Beréts). Die erste Roverwache findet statt. Von nun an treffen sich die Wachrover alljährlich in der Nacht vor Auffahrt am geheimen Platz.
1960
Die Roverrotte Kronos fährt im Sommerlager mit den Velos durch die Camargue.
1961
Die Pfadibude befindet sich an der Triemlistrasse 2. So sind der AL, eine Wolfsführerin, das Materialmagazin, eine Kochnische und Höckräume unter einem Dach.
Für die Pfadi gibt es ein Tauchlager am Lac de Joux, für die Rover ein Plauschlager in Korsika.
1962
Ausschaltung des Elternrates. Sommerlager in Kandersteg.
1963
Roverosterlager auf Stahlrössern in den Tessin.
1964
Die Pfadis gehen im Sommer ins Ausland. So-La Steg im Fürstentum.
1965
Pfadisommerlager in Kandersteg. Der Schweizerische Pfadfinderbund SPB rügt die RB, weil sie im Winter das Tragen von langen Hosen erlaubt. (NB: etwa 10 Jahre später rügt der SPB die Abteilung Jung Siegfried, weil diese als einzige das Tragen von kurzen Hosen anordnet…)
1966
Teilnahme der Abteilung am BULA im Domleschg.
1968
Pony-Reitlager in Kandersteg. Unterschriftensammlung zur Erhaltung des alten Dorfkerns in Albisrieden… Die „Aktion Albisrieden“ – Pionierleistung und Erfolg.
1969
„Fantasio“ heisst der FA, der zusammen mit den WT aufgeführt wird. Über das Sola in Steg kann auch heute noch nie-mand berichten, ohne dass ihm die Augen und Socken feucht werden.
1970
Die Fähnli Adler und Biber werden gegründet. Sola am Greyerzersee. Es gefällt dem hohen Besuch vom Korps so gut, dass diese Gegend auch…
1971
…zum Korpssommerlagerort erkoren wird.
1972
Das 20-jährige Abteilungsjubiläum wird mit einem Ritter-FA gefeiert. Nach15 Jahren übergibt Funk sein Amt an Ren. Wieder ein Sommerlager in Kandersteg.
1973
Erste Nidlenloch-Expedition. Wanderlager der Pfadis mit Leiterwägeli im Jura, von den Jungrovern verfolgt. Die Pfadibude muss den Ortsmuseumsplänen weichen. Ab jetzt benützt die RB einen Teil der Mülli Albisrieden. Die Fähnli Tiger und Panter gehen ein.
1974
Motto für die Pfadis: „Gold-Rush“, für die Raider und Rover nur „Rush“, nämlich auf Schlauchbooten die Rohne runter.
1975
„Westodrama“ des Jahrhunderts (FA in der Enge)
1976
Erstmals ein Herbstlager für Wölfe in Biel.
1978
Gala-Abend im Albisgüetli – 25 Jahre RB. An Pfingsten übernimmt Iltis die Abteilung. Sola das letzte Mal in Kandersteg. Die Meute Marabu geht ein.
1979
Wanderlager der Pfadis im Tessin. Im Herbst werden in der Wolfsstufe erstmals Mädchen aufgenommen.
1980
Teilnahme der Pfadis am BULA in Gruyère. Die Fähnli Hirsch und Kobra werden aufgelöst.
1981
Flosslager der Pfadis am Wohlensee. Erstmals Mädchen in der Pfadistufe. Schliessung des Fähnli Steinbocks. Es gibt nur noch drei Fähnli. Im Herbst FA „Kriminologisches“. Ara wird Abteilungsleiter.
1982
Sommerlager in Tiefencastel.
1983
Auslandsommerlager in Südfrankreich. Das Fähnli Steinbock wird wieder gegründet. Die Wölfe sind im Herbstlager in Willisau.
1984
Sommerlager mit Verfolgungsjagd von Biel Richtung Le Pont. Herbstlager in Herrliberg. Auf das Jahresende hin gibt Ara die Abteilung ab, ohne einen Nachfolger gefunden zu haben. Die Stufenleiter übernehmen die Führung.
1985
FA „Stäizytloos“. Im Pfingstlager übernimmt Panther die Abteilung. Sommerlager am Wohlensee, Herbstlager in Buchthalen SH.
1986
Die RB streikt am Korpsausbildungslager, weil unsere Mädchen nicht an den Vennerkurs dürfen. Sommerlager über den Chrützlipass und den Furka, die Rohne hinunter und über den Col de Mosse nach Charmey. Herbstlager in Balstal
1987
Korpssommerlager in Brienz GR. Herbstlager in Gwatt bei Thun. Kim wird Abteilungsleiter.
1988
„Romör Saga“ heisst der FA. Sommerlager vom Genfersee nach Les Breuleux. Herbstlager in Biel. Das Fähnli Kobra wird wiedereröffnet.
1989
Es wird stark geworben. Im Sommer wird die Meute Marabu mit den Rudeln Rot und Weiss wieder gegründet. Sommerlager der Pfadi im Maderanertal UR, die Raider machen die französische Atlantikküste unsicher. Herbstlager in Aquila TI.
1990
Im Sommer verfolgen die Rover die beiden Pfadistämme nach Marly FR. Herbstlager in Ederswiler JU. An Weihnachten wird das Fähnli Hirsch wiedereröffnet.
1991
In den Sommerferien ziehen die Pfadis an den Wohlensee und die Rover reisen nach Österreich. Das Herbstlager der Wölfe findet wieder in Aquila statt.
1992
Auf dem Bahnhof Burbels bricht „Bahnik“ aus. Mit überfülltem Saal wird der FA aufgeführt. Im Pfadisola verfolgt man sich vom Oberalp bis an den Bodensee, mit Velo, zu Fuss und mit Veloanhänger. Standlager in Goldach. Kim gibt an Weihnachten die Abteilung an Jumbo ab.
1993
Pfadisola in Filisur GR, Wolfshela in Gysenstein BE. Am Altstetterfest wird das Quartier mit einem krassen Sarasani beglückt
1994
Viele Pfadi und Wölfe, keine Führer ….Bundeslager „cuntrast ’94“. RB im Unterlager 1 in Grossdietwil LU unter dem Motto „Neuzeit“. Wikinger Wolfshela in Balsthal SO. Weil nicht genügend Fäfü zu finden sind, wird das Fähnli Adler aufgelöst und Hirsch hat mit anderen Fähnli Übung.
1996
So-La Le Pont
1997
Aufgrund der Mäuse in der Mülle wird ein Familienabend unter dem Namen Terra Maustralis durchgeführt.
So-La am Wohlensee.
1998
So-La in Amriswil mit der Abteilung Vennes zusammen.
1999
So-La am Wohlensee
2000
So-La in Giswil
2001
Korps So-La im Bündnerland
2002
Wander So-La von St.Margrethen bis nach Chur am Rhein entlang. In der zweiten Woche Zeltlager in Parsons.
2003
So-La in Santa Maria.
2004
Wander-So-La. Zweite Woche in Lüscherz am Bielersee.
2005
Stand-So-La in Cama im Tessin. Rover So-La in Maggiano.
2006
FA Plan B. Wir stellen uns vor wie die Pfadi in Zukunft aussehen könnte.
Ende Jahr gibt Fuchs die Abteilung an Kaiman weiter. Wander So-La zusammen mit Vennes. Zweite Woche in Küssnacht am Rigi zusammen.
2007
PFF „Insomnia“ in Solothurn und die RB-Rover betrieben die Tortuga-Bar.
Standsola in Niedermuhlern.
2008
Bundeslager „Contura 08“ mit 25’000 Pfadis in der Linthebene. Wir waren auch dabei. Die Pfadistufe übernachtete im Unterlager Fantasia, während die Rover als Helfer im Unterlager 360° tätig waren. Auch Austausch-Pfadis waren bei uns, aus Chile.
2009
Wander-SoLa in Schaferli (BE). Silvesterlager ausnahmsweise in Bad Ragaz.
2010
Stand-SoLa in Aesch (AG) musst leider nach 1 Woche wegen Masern-Epidemie abgebrochen werden. Roverschwert „Game (R)over“ bei Andelfingen. Unsere Equipe „Herr Hugentobler“ erreicht den 8. Platz!
Am Korps-Tag erreichen Marabu und Kondor Platz 1 und 3, die Stämme der Pfadistufe belegen den 1. und 2. Platz.
2011
FA „Immerno debii“ mit ca. 330 Zuschauern ist ein grosser Erfolg, alle sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Theater ging um Ex-Pfadis im Altersheim, die von ihren Pfadierfahrungen erzählen und schliesslich im Pfadihimmel vom Pfadirat (siehe FA „Plan B“) empfangen werden.
Kaiman übergibt im Frühling die Abteilung an Wombat.
Einwöchiges Wander-SoLa in Bern und Solothurn mit viel Regen
PFF „Des Alpes“ in Brienz und die RB-Rover betrieben wieder die Tortuga-Bar.
Silvi wieder in Bad Ragaz.
2012
Wieder einwöchiges Stand-SoLa: Die Pfadis stranden auf einer einsamen Insel bei Wittenbach (SG). Am Nachmittag vor dem Grillfest wird der FA-Film geschaut. Silvesterlager wieder zurück in Einsiedeln.
2013
Der Stammolymp schreibt und nimmt den Pfadi-Rap auf. Einwöchiges Wandersola auf der Flucht vor Werwölfen entlang Walensee, durch die Linthebene bis an den Obersee. Im Anschluss an die erste Sola-Woche findet ein Leitersola statt bei Reichenau-Tamins, GR. Im Herbst findet der Korpstag statt, der den Auftakt für das Korp-Sola im nächsten Sommer bildet.
2014
Beide Stämme führen ein Stammweekend durch. Im Sommer findet das Korps-Sola unter dem Motto Octaterra am Greyerzersee statt. RB besiedelt als Volk der Kodama den neuen Kontinent und erkämpft sich an der GÜ den ersten Platz. Die Wölfe verlassen das Lager nach der ersten Woche. Für die Pfadistufe ist es das erste zweiwöchige Sola seit langem.
2015
Das Pfila findet in Feldbach, ZH statt, auf einem ehemaligen Gehöft – die Wiederinbetriebnahme des Grundstücks läuft als Projekt unter dem Namen Synergy Village. Das Wandersola läuft unter dem Thema Mittelerde. Die erste Woche ist ausserordentlich gut besucht und die zwei Stämme sind getrennt unterwegs in der Umgebung von Aefligen. Zweite Woche ist in Langnau i.E.