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- Veröffentlicht: 16. November 2013
Vorher-Nachher
Zwischen dem Weiler Bertlikon, dem heutigen Rheinhäuser von Grenzach, und dem linksrheinschen Ufer bestand schon im 14. Jh. eine Fährverbindung. Die Fähre besass bis 1865 keine Drahtseilverbindung. Historische Quellen belegen, dass im 18. Jh. (1737) die Grenzacher Fischergesellschaft, welche zu den «Rheiingenossen» gehörte die Fähre als Lehen besassen.
Betriebszeiten 1879
April bis September zwischen 4 Uhr morgens und 10 Uhr abends Oktober bis März zwichen 5 Uhr morgens und 9 Uhr abends
1910 wurde bemängelt, dass das Herabhängen (Durchhängen) des Drahtseiles eine Gefahr für die Durchfahrt grösserer Schiffe sowie die Flösserei sei, ebenso für die Fischer, welche in der Nacht die Stelle passieren würden. Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 wurde der Betrieb der Fähre eingestellt. Erst 1925 wurde der Fährbetrieb wieder aufgenommen. Wegen dem Bau des Auhafens und der Ausbaggerung des linksseitgen Rheinbettes wurde 1930 der Fährbetrieb eingestellt. 1957 wurde noch einmal der Versuch unternommen, mit einer Motorfähre die alte Tradition erneut fortzusetzten. Die Fähre fuhr jetzt folgende Route: Grenzach-Waldhaus-Grenzach-Rheinufer Wyhlen bei der Suttergrube-Schweizerhalle-Wyhlen-Grenzach. aber auch dieser Versuch endete mangels genügenden Besuchern 1966.
Die nächste Fähre rheinaufwärts bestand bei Schweizerhalle.
Fähre in Siegfriedkarte 1882 (Link)