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Ein Luftfilter ist eines der wichtigsten Bauteile des Motors. Er ist entweder rechteckig oder ringförmig geformt und besitzt einen fächerförmig gefalteten Filter, der mit Hilfe eines durchlässigen Materials zwischen den beiden Deckeln sitzt, von denen er gehalten wird. Er hat die Aufgabe, die Filterfläche für die Luftzufuhr zu vergrössern und gleichzeitig Staub und Schmutzpartikel abzuhalten. Das sorgt dafür, dass die Ansaugkraft des Motors stärker ist. Sobald es zu Verunreinigungen des Filters kommt, treten auch Einbussen bei der Motorleistung auf. Neuere Modelle wie der Sportluftfilter bewirken eine bessere Luftansaugung und damit die Steigerung der Motorleistung.
Ein Sportluftfilter besteht im Gegensatz zum normalen Luftfilter nicht aus Papier, sondern weist eine eigene Konstruktion aus Metall auf. Er hat die Form eines abgeschnittenen Kegels und ist direkt mit dem Ansaugtrakt verbunden. Der moderne Luftfilter ist durchlässiger, sodass der gesamte Luftdurchsatz höher ausfällt. Die Luft strömt durch die Öffnung direkt in den Verbrennungsraum. Dort reagiert der Sauerstoff mit dem Kraftstoff und bewirkt eine Redoxreaktion mit Flammenbildung. Die im Sprit gebundene chemische Energie wird für die Bewegung der Kolben genutzt und explosionsartig freigegeben. Das benötigt den Luftfilter, der den Prozess möglichst sauber gelingen lässt.
Die meisten Sportluftfilter sind offene Filterkonstruktionen und sorgen nicht nur für eine etwas höhere Leistung, sondern auch für einen lauteren Motorsound und Geräuschpegel. Motoren mit Turbolader profitieren vom Einbau eines Sportluftfilters, da sie durch die höhere Luftzufuhr mehr Leistung ausschöpfen können. Die offene Abschirmung des Filters kann bei einer falschen Positionierung jedoch auch zu einer höheren Erhitzung führen, sodass wiederum Sauerstoff verloren geht, der in der Brennkammer benötigt wird. Das Tuning muss entsprechend mit Umbauarbeiten am Fahrzeug erfolgen, da ansonsten vorhandene geschlossene Zuleitungen die Gasannahme verzögern und so die Leistung nicht gesteigert werden kann.
Für den Motor eines Fahrzeugs gibt es drei verschiedene Filterarten, die sich für die Luftdurchlässigkeit und Partikelfilterung bewährt haben. Das sind:
Die einfachen Filter bestehen aus Papier und zeichnen sich durch hohe Abscheidungsraten aus. Sie haben jedoch den Nachteil, dass sie regelmässig getauscht werden müssen, da sie sich beim Abfangen der Schmutzpartikel nicht säubern lassen.
Eine verbesserte Konstruktion sind Dauerluftfilter. Sie bestehen nicht aus Papier, sondern aus einer Schicht aus Baumwolle oder Schaumstoff, die mehr als 100.000 Kilometer hält und darüber hinaus auch gereinigt werden kann. Es genügt, den Langzeitfilter auszuklopfen oder auszuwaschen.
Sportluftfilter, wie die im Rennsport angesagten Modelle von Pipercross, besitzen diese Materialien nicht, sondern sind in der Regel offen gebaut. Das sorgt immer für einen kräftigeren Motorsound. Bei einem neueren Fahrzeug ist die Leistungssteigerung nur sehr geringfügig zu spüren. Sinnvoller ist das Modell daher für ältere Fahrzeuge.
Wie sinnvoll der Tausch eines Luftfilters ist, hängt von den Umständen und vom Fahrzeugtyp selbst ab. Der Einbau ist relativ preiswert, benötigt jedoch bei einigen Sportluftfiltern aufwendigere Umbauarbeiten, um die Leistung tatsächlich zu steigern. Dazu haben Autoluftfilter die Aufgabe, den Verbrennungsmotor vor eindringenden Schmutz- und Fremdpartikeln zu schützen, damit der Verschleiß so gering wie möglich ausfällt, was offene Konstruktionen nur dann ermöglichen, wenn sie regelmässig geprüft und ersetzt werden. Leichter ist das bei Modellen, die für den Einbau kein Werkzeug benötigen und einfach über einen Clip am Luftfilterkasten im Motorraum befestigt werden.
Beim Tuning und Sport geht es weniger um das Einsparen von Benzinkosten als um Sound und Power. Normale Papierluftfilter sind kleiner gebaut und mehr auf das Abfangen von Verschmutzungen ausgerichtet. Das verschenkt einen höheren Anteil des Leistungspotenzials, den der Kegelluftfilter durch die offene Konstruktion günstig ausgleicht, dabei aber auch die Gefahr einer schnelleren Verschmutzung birgt. Dennoch ist mit dem korrekten Einbau eine Steigerung der Leistung zwischen 1 bis 4 Prozent möglich.
Bekannte Filter von Pipercross versprechen 30 bis 40 Prozent mehr Luftdurchsatz. Da diese Modelle kein Filtermaterial besitzen, lassen sie sich einfach austauschen und müssen nicht aufwendig gereinigt werden. Hier dienen der höhere Luftdurchsatz und die höhere zugeführte Kraftstoffmenge der Mehrleistung.
Sportluftfilter sind nicht nur für den Sport konzipiert, sondern als Austauschfilter für Alltagsautos und Motorräder erhältlich. Wer nicht mit dem Einbau und Austausch eines Luftfilters vertraut ist, kann sich in einer Werkstatt beraten lassen, so in Pratteln bei der Motodesign AG.
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Durch die Bauweise haben Sportluftfilter weniger die Möglichkeit, Kleinteile und Fremdpartikel abzufangen, sodass der Motor Schaden nehmen kann. Es bedarf entsprechend einer häufigeren Überprüfung und bei Bedarf eines Austauschs. Bei solchen Modellen strömt mehr Luft in den Motorraum und damit wird auch mehr Kraftstoff verbrannt. Bei modernen Fahrzeugen leidet die Messelektronik im Ansaugtrakt, da diese mit Luftmengenmesser und Sensoren erfolgt.
Luftfilter sind im Handel oder im Internet erhältlich und werden von Unternehmen für Autobedarf und Ersatzteile und von Werkstätten angeboten. Auch in grösseren Einkaufsfilialen und Baumärkten sind Luftfilter im Sortiment enthalten. Günstiger erhältlich sind sie online, wobei hier auch der direkte Preisvergleich möglich ist. Alle bekannten Marken können leicht bestellt und geliefert werden.
Gegenüber dem einfachen Filter aus Papier sind Austauschfilter die bessere Alternative, die nicht nur länger halten, sondern auch mehr Luftübertragungsfläche bieten und leichter gereinigt werden können. Sie besitzen Baumwolle oder Schaumstoff als Material und gelten als die effizientesten. Hier wird eine Leistungssteigerung bis zu 20 PS erreicht, während der Sportluftfilter lediglich eine Steigerung von etwa 5 PS schafft. Bei diesen Modellen ist jedoch keine aufwendigere Reinigung notwendig.
Die Filter sind relativ günstig erhältlich, verursachen nach dem Einbau jedoch auch Mehrkosten, so in Sachen Spritverbrauch. Je nachdem, um welche Marke es sich handelt, sind die Filter zwischen 10 bis 100 CHF zu haben. Geachtet werden sollte auf den Durchmesser des Anschlusses für den Filter und die richtige Grösse für den Lufteinlassschlauch. Eine Wartung ist bei Sportluftfiltern häufiger notwendig und verursacht weitere Kosten.
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