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					Parlament communal

			Gemeindeparlament

				

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				Protocol/Protokoll

				

				Sesida dil parlament 02/2017 dils 12 d’avrel 2017, 19.00 – 22.20 uras

				Parlamentssitzung 02/2017 vom 12. April 2017, 19.00 – 22.20 Uhr, Casa Cumin Ilanz

				

				Presents/Anwesend:

				Presidenta/Präsidentin:			Brändli Capaul Ursula

				Commembers/Mitglieder:			Alig Lorenz, Bearth Remo, Bundi Hanspeter, Caderas Bruno, Cadruvi Gion Mathias, Caduff Anita, Camenisch Glieci, Camenisch Marcus, Candrian Armin, Capeder Angela, Cavigelli Flurin, Cavigelli Tarcisi, Cavigelli Werner G., Dalbert Jeannette, Darms Gieri, Darms Toni, Duff Mirco, Maissen Carmelia, Schmid Valentin, Vieli Kurt, Von Bergen Sarah, Zinsli Thomas

				

				Suprastonza/Gemeindevorstand:	Casanova Aurelio (Gemeindepräsident), Cantieni Roman.

				

				Grischaconsulta:			Dr. Roland Zegg und Reto Gamper(zu Traktandum 1)

				

				Protocol/Protokoll:			Beer-Killias Irina, Gabriel Martin

				

				Perstgisas/Entschuldigt:

				Parlamentaris/Parlamentarier:		Blumenthal Giusep, Candreja Lukretia

					Suprastonts/Gemeindevorstand:	Cadalbert Damian, Hänny Monica, Hafner Gerold

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			La presidenta dil parlament, arva la 31-avla sesida e fa in cordial beinvegni. Ella remarca, che tuts hagien survegniu igl invit cun las tractandas e ch’ei seigi vegniu aschuntau ina tractanda supplementara, numnadamein la tractanda 4 (cessiun dalla part scola professiunala alla Regiun Surselva). Tuts parlamentaris approbeschan la gliesta da tractandas.

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Die Parlamentspräsidentin Ursula Brändli eröffnet die 31. Parlamentssitzung mit einer herzlichen Begrüssung. Sie weist darauf hin, dass nach erfolgtem Versand der Einladung zur heutigen Sitzung, das Traktandum 4 beigefügt wurde. Darüber wurden alle Parlamentarier rechtzeitig informiert. Folgende Traktandenliste wird einstimmig angenommen:

Tractandas/Traktanden:

Presentaziun dil plan da basa „Entuorn il Mundaun“

Vorstellung des Masterplans „Rund um den Mundaun“

Cuorta introducziun/Kurze Einführung

Presentaziun plan da basa/Vorstellung Masterplan (Dr. Roland Zegg, grischconsulta)

Damondas e discussiun/Fragen und Diskussion

Protocol dils 22 da fevrer 2017

Protokoll vom 22. Februar2017

Approbaziun revisiun parziala dalla planisaziun locala quartier dil spital, Glion (messadi)

Genehmigung Teilrevision Ortsplanung Spitalquartier Ilanz (Botschaft)

Cessiun dalla part scola professiunala alla Regiun Surselva (messadi)

Eigentumsübertrag der Teilliegenschaft Gewerbeschule an Regiun Surselva (Botschaft)

Informaziuns biro parlamentar e suprastonza

Informationen Parlamentsbüro und Gemeindevorstand

Ura da damondas 

Fragestunde

			

			

			

1. Presentaziun dil plan da basa „Entuorn il Mundaun“

Vorstellung des Masterplans „Rund um den Mundaun“

Cuorta introducziun/Kurze Einführung

Presentaziun plan da basa/Vorstellung Masterplan (Dr. Roland Zegg, grischconsulta)

Damondas e discussiun/Fragen und Diskussion

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Il plan da basa “entuorn il Mundaun” cumpeglia las vischnauncas dad Ilanz-Glion, Obersaxen Mundaun e Lumnezia e las pendicularas Sursaissa Mundaun. Ei va en emprema lingia per ina purschida pli vasta per saver recuperar valurs. Entras remplazzar runals ed erreger novas attracziuns less ins alzar promover il svilup ed alzar l’attractivitad dalla regiun.

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GP Aurelio Casanova: Die Vorteile des Masterplans sehe ich unter anderem auch dem Kanton gegenüber. Wenn man dem Kanton, dem Amt für Wirtschaft und Tourismus, einen Masterplan mit konkreten Projekten zur Entwicklung unserer Region vorweisen kann, darf man auf eine finanzielle Unterstützung hoffen.

Information durch Dr. Roland Zegg: 

Herr Dr. Roland Zegg hält einen rund 45-minütigen Vortrag. Die Powerpoint-Präsentation wird diesem Protokoll als „Anhang 1“ angehängt. Kurz zusammengefasst:

Der Masterplan „Rund um den Mundaun“ umfasst die drei Gemeinden Ilanz/Glion, Obersaxen Mundaun und Lumnezia und die Bergbahnen Obersaxen Mundaun. Diese Gesellschaft möchte das jetzige Tourismusangebot ausbauen und den Gästen ein Ganzjahres-Erlebnisgebiet anbieten können. Durch das breitere Angebot soll mehr Wertschöpfung generiert werden. Nicht zuletzt soll auch der Wunsch der Einheimischen respektiert werden, dass alle zu gleichen Konditionen die touristischen Angebote nutzen können. Zusammen mit der grischconsulta AG wurde eine Zukunftsstrategie für das Winter- und Sommererlebnisgebiet „Rund um den Mundaun“ erarbeitet. Dieser beinhaltet Themen wie Ausgangslage, Positionierung, Ausbauprojekte, Finanzierungsmodell und Planrechnung. Zudem soll die Zusammenarbeit der Masterplan-Beteiligten stark verbessert werden. Ich sehe die Zukunft der Region Mundaun als Ort für Genussskifahrer, für Gastronomieliebhaber und als Anbieter von Trainingspisten für den Skirennsport. Nun stelle ich kurz die 10 erarbeiteten Projekte vor. Die Projekte 1 bis 9 sollten in den nächsten 6-7 Jahren realisiert werden können. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinden sieht folgendermassen aus: Ilanz-Glion 20 %, Obersaxen Mundaun 35 % und die Gemeinde Lumnezia ebenfalls 35 %. Die Bergbahnen Obersaxen Mundaun sollen die restlichen 10 % übernehmen. Mit einer Totalbelastung von CHF 19.3 Mio würde dies für Ilanz-Glion einen Beitrag von knapp 4 Mio. Franken über mehrere Jahre bedeuten.

Die Parlamentsmitglieder erhalten Gelegenheit Fragen zu stellen.

			

			

			Fragen:

			Gion Mathias Cadruvi: Ich habe eher eine Verständigungsfrage. Was versteht man unter Genussfahrer?

			Dr. Roland Zegg: In den 80-er Jahren waren es die jungen Leute, welche Ski fuhren. Heute sind es die 40-, 50- und 60-Jährigen. Diese fahren 1 bis 2 Stunden intensiv, möchten sich danach kulinarisch verwöhnen lassen und sonnenbaden. Am Nachmittag dann wellnessen oder einen Ausflug machen. Es geht um gemütliches, sicheres Skifahren. Dazu benötigt dieser Fahrer breite Pisten mit wenig Snowboardern.

			Lorenz Alig: Wir haben im Vortrag viel über die Summen gehört, welche die Gemeinden übernehmen sollen etc. Dann fiel das Stichwort Pacht für die Nutzung der Anlagen, da habe ich aber keine Zahlen gehört.

			Dr. Roland Zegg: Ich wurde vom Gemeindepräsidenten angehalten, nicht zu viele Zahlen zu zeigen, sondern die Konzeption genau zu erklären. Es stimmt, dass die Gemeinden ein Eigenkapital bringen sollen. Zurzeit haben wir nur Richtwerte welche noch genau ausgearbeitet werden. Die Gemeinde Ilanz-Glion könnte in diesem Vorschlag mit 20 % dabei sein. Im Maximum wären dies 2 Mio. über 3 Jahre. Dieses Geld würde in die Infra fliessen. Die Abschreibungen der Anlagen müssten mittels Pachtzins erfolgen.

			Toni Darms: Ich habe die diversen Zahlen angeschaut. Sie haben vorher gesagt, dass 50 % der Skifahrer in Obersaxen seien. 20 % in Mundaun. Mich überrascht dies, d.h. man trocknet den Wintertourismus in Mundaun aus. Ich frage mich, wie man Vallata mit dem Lift nach Cuolm Sura erreicht und danach mit Gondeln auf den Mundaun. Wenn dies im Winter bereits nicht funktioniert, wie soll es dann im Sommer?

			Dr. Roland Zegg: Also, zum ersten Punkt. Es handelt sich um reale Zahlen, dem Durchschnitt der letzten 2 Jahre (ohne diesen Winter). Die Einbindung des Mundauns in das Skigebiet habe ich nur kurz angeschnitten. Wir planen, die Beschneiungsanlagen in Mundaun relativ stark auszubauen und neue Pisten zu erschliessen. Dies auch mit dem neuen Konzept der Sessellifte Misanenga – Stein. Eine neue, beschneite Piste würde zwischen Hitzegga und Mundaun nach Cartitscha führen. Ob man die ganze Sax – Vallata auch beschneien wird, ist noch nicht definiert. Dies wären nochmals 2 bis 3 Mio. Zusatzkosten. Ein Bahnersatz für den Sommer ist nicht im Plan enthalten. Dies wären weitere 7 Mio. Es geht vor allem darum, dass man pistenmässig und beschneiungstechnisch, das Gebiet wirklich kompakt zusammen-hängen kann. Von Mundaun, von Cuolm sura bis zum ganzen Skigebiet Obersaxen. Für den Sommer stellt sich die Frage, wo man die Rodelbahn, das Sommertubing und den Kletterturm ansiedelt. Hier haben wir mögliche Standorte evaluiert. Mundaun könnte eventuell auch als Bikeregion ausgebaut werden. Die Anlagen auf den Mundaun laufen auch im Sommer. Es wäre auch möglich, wenn die Rodelbahn von Triel nach Vella führen würde, dass man die Anlage von Triel nach Hitzegga nicht mehr betreibt und dafür den unteren Teil für die Fahrt nach Hitzegga und Mundaun. So wäre die Fahrt auf den Mundaun möglich. Im Moment sind wir jedoch nur in der Grobplanung.

			Gieri Darms: Das tönt alles phantastisch und bei uns rennen sie offene Türen ein. Wir bezahlen eine Menge Tourismus- und Gästetaxen. Hier könnten wir den Gästen etwas zurückgeben. Wie realistisch ist das Projekt? Wird man in 5 Jahren noch davon sprechen? Um konkurrenzfähig zu bleiben sollten wir in der Schweiz auch mögliche Steuersenkungen in Betracht ziehen, so wie die Italiener im Südtirol und die Österreicher es machen.

			Dr. Roland Zegg: Dies liegt in der Hand des Parlaments respektive der Gemeindeversammlungen. Wenn diese sich für das Konzept entscheiden sind sie autonom etwas zu gestalten. Wir können bei konkreten Projekten bis zu 25 % aus dem systemrelevanten Infrastruktur-Topf des Amtes für Wirtschaft holen. Natürlich muss die Region selber, die Initiative ergreifen und finanzieren. Wir sind im Moment in einer komfortablen Ausgangslage. Unsere Bergbahnen haben fast keine Schulden und wurden finanziell extrem gut geführt. Dies ist mit ein Grund, warum die neuen Lifte bereits diesen Sommer realisiert werden können. Für die drei Gemeinden ist dies eine Topchance, welche bis jetzt noch nicht vorhanden war. Vor den Fusionen waren es nicht nur 3 Partner sondern 35 und dies war unmöglich. Die Mittel wären vorhanden und der Kanton würde das Projekt unterstützen. Darum empfehle ich Euch den Masterplan wärmstens.

			Bruno Caderas: Ich habe 3 Fragen. Kurze Anmerkung: Es kamen viele, gute Sachen. Meine erste Frage betrifft das Marketing. Auch überregional. Wurde mit den anderen Destinationen geschaut, was diese in den nächsten Jahren vorhaben? Nicht, dass diese ähnliche Projekte verfolgen würden. Wäre eine gemeinsame Vermarktung, zusammen mit Laax, Sedrun und Andermatt möglich? Sozusagen die Vermarktung der ganzen Region Surselva. Meine zweite Frage betrifft das Thema Wasserwelten. Eventuell in Ilanz. Wir haben auch den Badesee Davos Munts. Würde da auch etwas investiert, eine Rutschbahn etc. Dann noch meine dritte Frage. Der Wintermarkt ist rückläufig und es gibt immer weniger Ersteintritte. Dies nicht nur in unserer Region. Der Grösstteil der Investitionen wäre für den Wintertourismus. Ich verstehe, dass einige Investitionen nötig sind um den Istzustand zu behalten aber macht der Ausbau Sinn, wenn der Markt rückläufig ist? Der Ausflugstourismus hingegen, ist zunehmend. Auf dem Piz Mundaun ist der Ausbau des Restaurants nicht vorgesehen. Wieso nicht? Mir fehlt die Logik, wenn man in etwas investiert, was rückläufig ist und nicht umgekehrt. 

			Dr. Roland Zegg: Wir vertreten die Meinung, dass das Marketing der Surselva Tourismus angepasst werden muss. Die Zusammenarbeit mit Laax oder Sedrun tönt gut. Schlussendlich geht aber jede Destination seine eigenen Wege. Unsere Hauptgäste verweilen zu 70 % in den Ferien- oder Zweit-wohnungen. Wir müssen nicht extrem viele Gäste auf verschiedenen Märkten suchen. Es würde reichen, wenn man die bestehenden Gäste mit guten Produkten bedient und sie dazu animiert, Freunde und Bekannte mitzubringen. Die Kapazitäten in den Unterkünften sind vorhanden. Wir haben hier eine Masse, welche 2/3 von Davos entspricht. Es geht also vor allem darum, den vorhandenen Gästen ein gutes Marketing zu präsentieren. Laax ist völlig anders positioniert. Die gehen ganz stark in Richtung Freestyle und digitalisierte Welt. Das ist ein junges Publikum, welches angesprochen wird. Bei Sedrun Andermatt ist noch einiges unklar. Das Thema Rodelbahn wird überall diskutiert. Ich denke, dass hier der Schnellere gewinnt. In der ganzen Surselva gibt es noch keine Rodelbahn. Man könnte eine Ganzjahres-rodelbahn bauen. Dann hätten wir eine zusätzliche Attraktion für den Winter.

			Das Projekt Wasserwelten Ilanz wurde in das Projekt noch nicht aufgenommen. Es wurde erst am Schluss noch diskutiert. Hierzu kann der Gemeindepräsident vielleicht mehr Informationen liefern. Aus touris-tischer Sicht wäre es sehr attraktiv als Schlechtwettervariante. Ilanz fungiert auch als Schlechtwetter-programm. Shopping und Kultur. Da würde das Thema Wasserwelt gut dazu passen.

			Zur dritten Frage. Ich bin dankbar dafür. Natürlich ist der Winter stagnierend oder abnehmend. Aber der Winter verlangt grosse Investitionen um das Geschäft halten zu können und der Sommer bedeutet weniger Investitionen, braucht aber vielmehr organisatorische Arbeit und erzeugt niemals die gleiche Wertschöpfung. Ein Wintergast löst eine Tageskarte von CHF 50 bis CHF 60.-. Im Sommer kann man eine Einzelfahrt lösen. Die Wertschöpfung des Tourismus generieren wir zu ¾ im Winter. Darum müssen wir die Beschneiungsanlagen ausbauen und die Pisten in höhere Lagen versetzen. Dies ist nichts anderes, als eine Sicherheit für den Wintertourismus der Zukunft.

			GP Aurelio Casanova: Zwei Ergänzungen zu diesen Fragen. Wasserwelt Ilanz wäre ein regionales Projekt für die ganze Surselva. Das müsste über die Region laufen und alle Gemeinden sollten eingebunden werden. Entsprechende Abklärungen werden momentan durch unseren Wirtschaftsförderer getätigt. Bemerkung zum Gipfelerlebnis. Wenn wir dort ein Ganzjahreserlebnis bieten möchten, müssten wir eine Gondelbahn bauen und keine Sessellifte.

			Sarah von Bergen: Mir gefallen die vielfältigen Angebote. Vor allem auch die für Familien. Auch die kinderwagentauglichen Wanderwege würde ich sehr begrüssen. Das Thema Wasserwelten wäre hier sehr interessant. Momentan muss man nach Andeer oder Lenzerheide fahren. Thema Rufalipark. Dies ist eine sehr gute Variante für Familien mit bis zu 13-jährigen Kindern. Wer ist Trägerschaft davon und würde es auch Schlechtwetterangebote für Familien mit Jugendlichen geben?

			Dr. Roland Zegg: Rufalipark ist eine Aktiengesellschaft, die Gemeinde Obersaxen Mundaun hat die Aktienmehrheit. Niemand von der Rufaliparkt AG ist in der Arbeitsgruppe vertreten. Wir sind aber bestrebt, Angebote für Kinder in der gleichen Altersgruppe dort anzusiedeln. Andere Schlecht-wetterangebote sind momentan nicht geplant. In den vorgesehenen Projekten sind keine typischen Schlechtwetterprogramme dabei.

			Carmelia Maissen: Ich teile Ihre Meinung, dass wir in diesem Projekt einen grossen Schritt weiter gekommen sind. Insbesondere betreffend der Zusammenarbeit. Ich habe den Artikel der Samstagszeitung vom 4. März 2017 aufbewahrt. Da gaben Sie ein grosses Interview zum Thema: Bergbahnen wohin und haben einige interessante Bemerkungen gemacht. Z. Bsp. dass die Bergbahnen bis anhin zu stark technisch interessiert waren und nur auf Skifahren und Winter fixiert waren. Dann haben Sie ausgesagt, dass die Bergbahnen ihre Gäste nicht kennen würden. Sie behaupten, man müsse differenzierte Angebote schaffen. Wissen wir, welche Gäste wir jetzt in den Zweitwohnungen beherbergen? Welche Gäste es in 10 – 20 Jahren sein werden? Generationenwechsel: Welche Gäste möchten wir vor allem, was ist unsere Zielgruppe? Für wen wollen wir unser Geld investieren? Rein intuitiv hätte ich vorgeschlagen, den Mundaun zu einem Ganzjahresangebot auszubauen. Ich hatte jedoch nicht an den Transport mit der Gondelbahn gedacht. Betreffend Marketing. Was ist das Merkmal, warum man uns besuchen sollte, was ist die Geschichte, die wir erzählen wollen?

			Dr. Roland Zegg: Wenn ich ehrlich bin muss ich die Frage nach den Gästen verneinen. Wir kennen diese nicht. Wir kennen die genaue Anzahl der Wohnungen nicht einmal. Wir wissen nicht, wieviele Logiernächte man zählt. Wir wissen, dass zwischen 90 und 95 % Gäste aus der Schweiz stammen. Die Altersstruktur, den Grund für den Besuch bei uns, und die Anzahl Kinder etc. können wir nur vermuten. Wir stützen uns da auf Annahmen. Eine differenzierte Betrachtung der Gäste wäre sicher eine Notwendigkeit um das Marketing zu verbessern. Was für ein Alleinstellungsmerkmal wir haben, wissen wir noch nicht. Wir wissen, dass das Lugnez, Tal des Lichts, von der Landschaft her wunderschöne Aspekte hat. Ein Merkmal der Region ist der hohe Anteil an Stammgästen. Im Tagesausflugsbereich können wir nicht mithalten. Wir sind ein kleines, schmuckes Skigebiet mit relativ grosser und vielfältiger Pistenfläche. Ein Slogan wäre noch zu erarbeiten.

			Armin Candrian: Sind da Submissionen gelaufen? Werden hier vor allem örtliche Planer berücksichtigt oder sind es Megaprojekte welche im internationalen Markt erscheinen?

			Dr. Roland Zegg: Nein, Submissionen sind noch keine gelaufen. Wir haben im Moment nur Projektideen mit ganz grobem Kostenrahmen. Zum Teil liegen Grobofferten vor. Wenn die Beschlüsse/Kredite von den Gemeinden gesprochen werden, können die Projekte im Detail ausgearbeitet werden. Dann kann ich mir vorstellen, dass örtliche Anbieter mit vergleichbaren Konditionen berücksichtigt werden. Klar, die Rodelbahn, die Transport- und die Beschneiungsanlagen werden von Spezialisten geliefert. Aber die Bau- und Planerarbeiten können sicher von den einheimischen Unternehmen ausgeführt werden. 

			Kurt Vieli: Noch kurz zwei, drei Bemerkungen. Planungsarbeiten. Der Höhenweg wird demnächst ausgesteckt, den durften wir machen. Am Dienstagabend findet eine Orientierung der Grundeigentümer statt. Das Projekt Moutainbike bzw. E-Mountainbike wird durch diverse Tourismusdestinationen gefördert. Die E-Biketankstellen sollen bis zum Sommer 2017 bereits aufgestellt werden. Nur eine Gemeinde hat den Kredit noch nicht gesprochen.

			Tarcisi Cavigelli: Auch ich habe drei Fragen. Wenn wir von Region sprechen, befremdet mich der Ausdruck Region Mundaun. Ich meine, dass man von der Region Surselva sprechen sollte. Die Projekte sind eigentlich nur in der Gemeinde Obersaxen Mundaun vorgesehen. Wir sollten mindestens alle Gemeinden und Fraktionen einbeziehen. Brigels und Disentis wurden gar nie erwähnt. Ich finde es schade, dass man nicht für alle Destinationen etwas ausarbeiten kann. Was ich zudem vermisse, wäre ein Projekt, welches es in der ganzen Schweiz noch nicht gibt. Etwas was wir auch in einer Fraktion realisieren könnten. Warum wird alles auf Obersaxen zentralisiert? Ist dies wegen den Bergbahnen? Warum kann man nicht definieren: In Obersaxen findet man dieses Angebot, in Ilanz das und in Sevgein das. Dass es ein bisschen aufgeteilt wäre. Das ganze Gebiet erstreckt sich über ungefähr 30 Kilometer. Das wäre für den Gast übersichtlich. Wir sind eigentlich ziemlich klein. Sie haben Beschneiungsanlagen erwähnt. In den nächsten 15 bis 25 Jahren wird man unterhalb von 2000 m.ü.M. nicht mehr Ski fahren können. Man kennt auch das Thema Wasserknappheit in Zukunft. Darum sei dahin geschrieben ob man in Zukunft überhaupt beschneien kann. Für mich sind da zu viele Fragezeichen. In Ilanz haben wir zum Teil bereits heute zu wenig Wasser. Warum definiert man nicht, dass man nur über 2000 Meter beschneit. In 20 Jahren kann man darunter eh nicht mehr Ski fahren. Für mich müsste das Geld für die ganze Surselva ausgegeben werden und nicht nur punktuell. Die Surselva ist eine Region.

			Dr. Roland Zegg: Es gibt hier die Regiun. Diese nimmt die ganze Surselva als Fokus. Unser Projekt heisst „Rund um den Mundaun“ und betrifft die 3 Gemeinden und die Bergbahnen. Wir haben in unseren ganzen Arbeiten immer den Fokus darauf gerichtet. Was kann man Rund um den Mundaun machen. Das bedeutet nicht, dass man für Brigels, Disentis und Laax nichts entwickeln soll. Unser Fokus ist aber wirklich auf die Region Rund um den Mundaun gerichtet. 80 % unserer Gäste nutzen dieses Perimeter. Es ist für die Ausarbeitung eines Projektes viel einfacher, wenn nicht zu viele Gemeinden involviert sind. Sonst dauert dies ewig.

			Die Beschneiungskonzeptionen werden alle von Fachleuten evaluiert, die Wasserressourcen werden berechnet. Es ist nicht so, dass wir zu wenig Wasser haben, es ist aber so, dass es Speicherteiche braucht. Wir benötigen nicht den ganzen Winter fliessendes Wasser.

			GP Aurelio Casanova: Eine kurze Bemerkung zu den Regionen: Region Surselva ist auf dem Papier eine Region. In der Praxis sieht dies anders aus. Wir hatten vor 2 Monaten eine Präsidentenkonferenz aller Gemeindepräsidenten der Region Surselva. Da wurden verschiedene Themen diskutiert. Ein Thema war: Gästekarte für die ganze Surselva. So etwas ist leider chancenlos. Unsere Gemeinden haben zu viele Meinungen. Ein Beispiel: Die Langlaufloipe. Bereits lange ein Thema. Eine durchgehende Langlaufloipe von Sedrun nach Ilanz. Eine unmögliche Angelegenheit. Die Regiun funktioniert in administrativen Angelegenheiten perfekt. Aber für alles andere überwiegt das Gartenzaun-Denken. Wir müssen daher für uns schauen.

			Valentin Schmid: Wir haben ja viele Skigebiete in der Surselva. Ich weiss nicht, wieviele dieser in 20 Jahren noch existieren werden. Haben Sie eine Ahnung, wieviele dieser Gebiete es in 10 Jahren noch geben wird?

			Dr. Roland Zegg: Ich behaupte, dass die Destination Vals am meisten gefährdet ist. Vor allem weil Vals mit der Therme ein Superangebot hat und das Ski fahren nicht die gleiche Priorität geniesst. In den anderen Gemeinden sind die Skigebiete viel wichtiger und werden in Not darum auch von den Gemeinden unterstützt. Laax ist einer der Topplayer schweizweit. Zu Disentis, Sedrun, Andermatt habe ich eine geteilte Meinung. In Obersaxen Mundaun hat man ein Skigebiet welches attraktiv ist und gut läuft. Was die klimatische Entwicklung betrifft, ist man nach heutigem Wissensstand in einer relativ guten Ausgangslage, verglichen mit ganz vielen mittelgrossen Skigebieten in der Schweiz, da wir mit relativ sicheren Schneelagen rechnen können.

			Ursula Brändli Capaul: Ich möchte auch mit einer Frage, diese Fragerunde beschliessen. Meine Frage: Welche Geschichte möchten wir dem Gast erzählen? Ich bin überzeugt, dass diese Region auch ein grosses kulturelles Potential besitzt. Könnte man da neue Gäste generieren wenn wir die kulturelle Vielfalt besser vermarkten würden? Besser verkaufen und publik machen? Dies wurde in ihrem Konzept nicht berücksichtigt. Wäre dies aber noch möglich, das kulturelle Potential in das Projekt einfliessen zu lassen?

			Dr. Roland Zegg: Ja, ich denke, dass dies schon eine Variante wäre. Ich habe festgestellt, dass die ganze Kultur und die Inszenierung der Kultur besonders im Sommer stark forciert werden könnte. Beim Thema Alpwirtschaft haben wir Natur- und Kulturerlebnisse eingebaut. Wie ausgeprägt man das machen möchte, muss noch diskutiert werden. Im Lugnez ist die Thematik Alpwirtschaft sicher sehr stark. Wenn man die Geschichte erzählen möchte ist die Religionsgeschichte gerade betreffend der Gemeinde Ilanz sehr wichtig. Sakraltourismus im Lugnez und wunderschöne, intakt funktionierende Landwirtschaft welche einzigartig ist. Hier könnte man sehr viel inszenieren. Am Beispiel Appenzell könnte man da noch vieles nachahmen. Das sind organisatorische Sachen und nicht Investitionen.

			

			Ursula Brändli Capaul bedankt sich und verabschiedet die Herren Zegg und Gamper. Die Powerpoint-Präsentation wird diesem Protokoll beigeheftet.

			

			Allgemeine Frage: Gibt es grundsätzlich Vorbehalte welche eine Weiterverfolgung des Projektes betreffen würden, sonst würden wir das Projekt ausgestalten und in einer der nächsten Sitzungen traktandieren. Bitte durch Handaufheben bestätigen.

			Carmelia Maissen: Kein Vorbehalt aber eine Frage betreffend Mitwirkung. Hat man berücksichtigt, dass das Mitwirkungsverfahren vielleicht detailliert angeschaut werden muss, im Hinblick, dass 3 Gemeinden involviert sind?

			GP Aurelio Casanova: Die Idee ist die, dass wir eigentlich in einer der nächsten Parlamentssitzungen die Vorlage behandeln müssten. Die anderen Gemeinden werden dies auch vor dem Sommer auf die Einwohnerversammlung bringen. Lumnezia und wir müssen wahrscheinlich mit diesem Projekt an die Urne. Die Vorlage würde lauten: Ist die Gemeinde Ilanz bereit, in der Infrastrukturgesellschaft mitzumachen und die 20 %-Beteiligung einzubringen? Wir sprechen dann nicht über Projekte etc., diese wird eine Aktiengesellschaft (Bergbahnen und Gemeinden) behandeln. Wie die Mitwirkung konkret aussehen wird, wurde noch nicht diskutiert. Meiner Meinung nach geht es nur um die Frage der Mitgliedschaft. Für mich ist klar, dass wenn wir hier mitmachen sind wir eine Standortgemeinde wie die anderen auch, mit den gleichen Rechten und Pflichten. Dies wurde so abgesprochen.

			Ursula Brändli Capaul: Ich lese aus euren Gesichtern und den Voten, dass es grundsätzlich keine Vorbehalte gegen das Projekt gibt.

			

			

			

		2. Protocol dils 22 da fevrer 2017/Protokoll vom 22. Februar 2017

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			Il parlament approbescha unanimamein il protocol dils 22 da fevrer 2017.

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			Nach Berücksichtigung von 2 kleinen redaktionellen Korrekturen wird das Protokoll einstimmig genehmigt.

			

			

			

3. Approbaziun revisiun parziala dalla planisaziun locala quartier dil spital, Glion (messadi)

Genehmigung Teilrevision Ortsplanung Spitalquartier Ilanz (Botschaft)

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	Resumaziun: Il project cuozza gia varga 5 onns. Finalmein han ins anflau ina buna pusseivladad da realisar el. Suenter cuorta informaziun approbeschan ils parlamentaris unanimamein la revisiun parziala dalla planisaziun locala quartier dil spital. Quei project ei suttamess alla votaziun dil pievel dils 21 da matg 2017.

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	Ausgangslage durch GP Aurelio Casanova: Auslöser für das Projektvorhaben bildete das Nachnutzungskonzept für die ausser Betrieb gesetzte Pflegefachschule in Ilanz. Am 30.3.2012 beschlossen die Stimmberechtigen der Stadt Ilanz eine Teilrevision der Ortsplanung betreffend die Änderung des Zonen- und generellen Gestaltungsplans „Teilrevision Gesundheitszentrum Spitalquartier“. Im 2014 fanden in Ilanz Informationsveranstaltungen und Augenscheine statt. Im Herbst 2014 erfolgte der Studienauftrag an fünf Architekturbüros. Danach wurde, gestützt auf das von der Jury auserkorene Projekt, ein Arealplan entworfen. Aufgrund der Vorbehalte im Vorprüfungsbericht des Amtes für Raumentwicklung haben die Beteiligten entschieden, das Arealplanverfahren abzubrechen.

	Am 12. Dezember 2016 konnte der Gemeindevorstand das Dossier Teilrevision Ortsplanung Spitalquartier zuhanden der Vorprüfung durch das Amt für Raumentwicklung verabschieden. Bereits am 26. Januar 2017 hat das zuständige Amt den Vorprüfungsbericht zugestellt. Im Bericht wurden eine Anpassung an die übergeordnete Planung sowie zwei Anpassungen an den Sonderbauvorschriften verlangt. Die Planungsunterlagen wurden aufgrund des Vorprüfungsberichts und in Absprache mit dem Investor angepasst, so dass der Gemeindevorstand am 6. Februar 2017 die Mitwirkungsauflage während 30 Tagen beschliessen konnte.

Die vorliegende Teilrevision Spitalquartier umfasst Anpassungen der folgenden Planungsmittel:

Zonenplan 1:1000, Spitalquartier

Genereller Gestaltungsplan 1:500, Spitalquartier

Genereller Erschliessungsplan 1:500, Spitalquartier

Teilrevision Baugesetz Ilanz

Sonderbauvorschriften Spitalquartier (SBauVSQ)

Der Planungs- und Mitwirkungsbericht (PMB), das Richtprojekt vom Juli 2015, der Lärmschutznachweis Tiefgarage sowie die Lärmbeurteilung Helikopterlandeplatz haben informativen Charakter und bilden nicht Bestandteil der Genehmigung.

	Die öffentliche Mitwirkungsauflage der Teilrevision hat in der Zeit vom 10. Februar bis zum 13. März 2017 stattgefunden. Während dieser Frist sind keine Vorschläge oder Einwendungen eingegangen.

	

Antrag Gemeindevorstand: Das Parlament soll die Teilrevision der Ortsplanung Ilanz/Glion, Spitalquartier, zuhanden der Urnenabstimmung vom 21.5.2017 beschliessen. Danach gibt es noch eine 30-tägige Beschwerdeauflage. Danach würde die Regierung das Projekt absegnen. Im Herbst 2017 könnte mit der Realisierung begonnen werden. Es war ein langer Weg, es hat viel Geduld verlangt aber jetzt sind wir auf der Zielgeraden.

	

	Die Eintretensdebatte ist nicht erwünscht.

	

	Eintreten: Das Parlament beschliesst einstimmig, auf das Geschäft einzutreten.

	

	Detailberatung:

	Toni Darms: Ich habe das mitverfolgt. Ist die Lösung mit dem Helikopterlandeplatz realistisch? Sechs Stockwerke runter bis zum Verbindungstrakt. Gibt es keine Probleme? Übrigens bewundere ich die gezeigte Geduld mit diesem Projekt.

	Gieri Darms: Im Kantonsspital Basel geht man sogar 30 Stockwerke runter, das ist nicht problematisch, nur während dem Bau (Kranen). Meine Bedenken betreffend die 3 Jahre Bauzeit. Ich befürchte, dass die Patienten welche in Ilanz mit dem Heli eingeliefert werden sollten, bei kleinen Luftturbulenzen die Patienten direkt nach Chur zu fliegen.

	GP Aurelio Casanova: Ich beantworte beide Fragen gleichzeitig. Das Thema Heli hat uns sehr beschäftigt. Vor allem, die kardinale Frage: Wieso belässt man den Helikopterlandeplatz nicht? Die Problematik ist die, dass wenn der Neubau steht und so hoch wird (13-14 Stockwerke) dann gibt es beim Anflug zum Landeplatz Turbulenzen, welche je nachdem eine Landung erschweren würden. (15 - 20 %) Man hat rund 120 Landungen pro Jahr. Der Grund wieso man runter und durch muss betrifft eine klare Auflage des Spitals. Man muss die Operationssäle direkt erreichen können. Angedacht ist die Lösung, dass man einen Lift hat, welchen man mit einem Notschalter ausstatten kann, welcher alle anderen Liftnachfragen blockiert und der Lift ausschliesslich für den Transport des Notfallpatienten gebraucht werden kann. Eine weitere Auflage ist, dass die Passarelle bedeckt und jederzeit passierbar sein muss. Das Projekt wurde von den Fachleuten abgesegnet.

	Die Gefahr, während der Bauzeit Patienten zu verlieren erachte ich als gering. Wenn man das Spital Chur momentan anschaut ist das kein Problem. Beim früheren Umbau hatte man bereits einen provisorischen Landeplatz in Pendas eingerichtet. Dies wäre vor allem für die Sommermonate kein Problem. Dass es gewisse Beeinflussungen geben könnte will ich nicht ausschliessen.

	

Schlussabstimmung 

	Das Parlament beschliesst einstimmig, den Antrag des Gemeindevorstandes anzunehmen und der Urnengemeinde vom 21. Mai 2017 zu unterbreiten.

	

Cessiun dalla part scola professiunala alla Regiun Surselva (messadi)

Eigentumsübertrag der Teilliegenschaft Gewerbeschule an Regiun Surselva (Botschaft)

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Resumaziun: Ils 30 da november 2016 ha il parlament communal deliberau cun ina proporziun da vuschs da 24 gie ed in’abstenziun in credit d’obligaziun da 6.9 milliuns francs per la sanaziun e l’engrondida dalla scola professiunala a Glion. Alla votaziun all’urna dils 12 da fevrer 2017 ha il suveran approbau claramein il credit d’obligaziun cun 1161 gie encunter 311 na. Silsuenter han tractativas culs uffecis dil Cantun resultau ch’ina cessiun dalla part scola professiunala alla Regiun Surselva sco purtadra dalla scola professiunala fuss ina pusseivladad per saver retscheiver contribuziuns directas per la part dalla scola professiunala sin fundament dall’ordinaziun da construcziun (DG 430.150). Ella situaziun finanziala actuala dalla vischnaunca ei quella caschun indispensabla. La cessiun dalla part scola professiunala alla Regiun Surselva vegn approbada unanimamein dil parlament.

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Ausgangslage:

GP Aurelio Casanova: Eventuell fragen sich einige, wieso jetzt schon wieder eine Botschaft zum Thema Gewerbeschule erfolgte. Der Kredit wurde von der Urne ja gesprochen. Geplant war, Ende Juni mit dem Bau zu beginnen. Man ging jedoch immer davon aus, dass wir keine Baubeiträge an das Projekt generieren können. Dies hat sich jetzt als falsche Annahme herausgestellt, es gibt nämlich eine Möglichkeit. Wenn die Regiun Surselva Eigentümerin wäre, dann würde es Baubeiträge an den Teil Gewerbeschule geben, da die Berufsbildung laut neuem Finanzausgleich Sache des Kantons ist. Von den 6.9 Mio sind ungefähr 2 Mio der Anteil der Gewerbeschule. Der Rest betrifft die überbetrieblichen Kurse, die Werkstätten etc. Eventuell sind nicht die ganzen 2 Mio anrechenbar. Der Kanton übernimmt jedoch, nach geltendem Recht, bis zu 100 % der Kosten der Lokalitäten für die Berufsbildung. Nach einigen Abklärungen kamen wir zum Schluss, dass wir dies so machen wollen. Geplant wäre, im Herbst 2018 in die neuen Lokalitäten einzuziehen. Vom Kanton bekamen wir die Rückmeldung, dass es terminlich nicht machbar sei. Nach weiteren Diskussionen, fand ein Meeting mit einer Delegation der Regierung statt. Fakt ist, dass ein Antrag für eine vorzeitige Baubewilligung bei der Regierung eingereicht wurde. Dies wird dann Bedingungen mit sich bringen, eine davon wird sein, dass Baubeiträge nur gesprochen werden, wenn die Regiun Surselva Eigentümerin ist. Wir werden den Teil Gewerbeschule in Stockwerkeigentum der Regiun übertragen (mit einem symbolischen Preis). Natürlich werden wir danach keine Mieteinnahmen mehr generieren, dies gleicht sich aber aus. Wichtig ist, dass wir dieses Jahr mit dem Umbau beginnen können. Bis Ende April 2017 sollte die Regierung den Entscheid fällen.

Antrag vom Vorstand: 

Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, mit der Regiun Surselva den Eigentumsübertrag der Teilliegenschaft Gewerbeschule zu verhandeln und die entsprechenden Verträge abzuschliessen.

Die Präsidentenkonferenz muss auch noch darüber befinden. Den Ausschuss habe ich bereits informiert und bekam eine positive Rückmeldung. Des Weiteren haben wir bei der Patenschaft für Berggemeinden um einen Beitrag angefragt. Es ist uns bewusst, dass die Investition teilweise auch politisch bedingt ist. Aber die Investition wurde vom Souverän klar gutgeheissen. 

Eintretensdebatte: Keine.

Eintreten: Einstimmig.

Detailberatung:

Gion Mathias Cadruvi: Es ist sicher richtig, dass man darüber spricht, es geht ja grob um 2 Millionen. Die Gemeinde kann auf einen solchen Betrag nicht einfach verzichten. Finanziell war die Variante ohne diesen Beitrag weniger attraktiv. Darum begrüsse ich sehr, dass der Gemeindevorstand heute mit diesem Traktandum kommt. Wie erfolgt die Eigentumsübertragung, wäre ein Baurecht auch möglich? Wurde diese Form in den Vorverhandlungen auch behandelt?

GP Aurelio Casanova: Ich erwarte vom Hochbauamt eine Rückmeldung, was in welcher Form möglich sein wird. Wir hatten zuerst den Stockwerkeigentum favorisiert. Der Vertreter des Hochbauamtes meinte daraufhin, dass dies relativ kompliziert sei, eventuell sei auch ein Miteigentum möglich. Er wird dies jedoch abklären und mir mitteilen. Die einfachere Variante wird bevorzugt. Beim Heimfall werden wir selbstverständlich schauen, dass das Objekt wieder in unseren Besitz geraten würde. Beiträge müssten wir aber ganz klar nicht zurückzahlen. Wenn der Kanton diese Schule hier schliessen würde, hätte der Kanton keinen Anspruch auf Rückerstattung der Gelder, dann ist das Haus halt saniert und steht leer und kommt entweder zurück zu uns oder eine Schule, welche die Regiun jetzt führt, würde dort einziehen.

Mirco Duff: Mir ist das ganze Konstrukt noch nicht ganz so klar, wie das wirklich funktionieren soll. Wenn ich es kurz resümiere, so wie ich es verstehe, sollen Baukosten von 7 Mio. Franken zu Lasten der Gemeinde gehen. Letztendlich wird dies aber zum Eigentum der Regiun Surselva deklariert. Davon wären die 2 Mio, welche der Kanton direkt der Regiun Surselva sprechen würde. In meinen Augen, geht die Gemeinde mit diesen 7 Mio ein Risiko ein, hat aber kein Eigentum mehr. Andrerseits sind die 2 Mio, welche der Regiun Surselva fliessen, gebunden oder bekommt die Gemeinde diesen Anteil retour? Wer ist dann Bauherr, die Regiun Surselva oder die Gemeinde Ilanz/Glion?

GP Aurelio Casanova: Wir treten der Regiun Surselva nicht das ganze Gebäude ab. Nur einen Teil. Die Investition in diesen Teil müsste dann theoretisch die Regiun machen. Kommt darauf an, wie viel sie vom Kanton erhalten, den Rest, die 4 Mio, finanziert die Gemeinde. Die anderen Verbände (Schreiner und Zimmerleute) werden uns eine Miete entrichten. Wir werden mit diesen Einnahmen nicht wirtschaftlich funktionieren können, es ist ein politischer Entscheid. Bauherrschaft ist die Gemeinde, das Geld bekommt die Regiun und nicht die Gemeinde. Die Regiun übernimmt aber auch die Investition. Voraussichtlich werden wir die Vorinvestition übernehmen müssen, da die Kantonsbeiträge nicht in diesem Jahr bezahlt werden.

Lorenz Alig: Wir sprechen hier im Prinzip von einer Bauruine, welche sich in unserem Besitz befindet und eine Totalsanierung verlangt. Der Hauptgrund der Kreditsprechung war, dass nicht eine weitere Schule ihre Pforten in Ilanz schliesst und unsere Standortattraktivität noch verschlimmert. Es ist dem Vorstand, bzw. dem Gemeindepräsident, hoch anzurechnen, dass er nicht die einfachste Variante gewählt hat und mit dem Bau begonnen hat, sondern, dass man noch das Hintertürchen gefunden hat. Es geht uns nur darum, die Schule hier zu behalten. Wer schlussendlich Eigentümerin ist, spielt nicht so eine grosse Rolle. Mich würde interessieren, welches Amt es vernachlässigt hat uns darauf hinzuweisen, dass mit dieser Lösung ein Baubeitrag gesprochen werden kann. Wer hat dies versäumt?

GP Aurelio Casanova: Ich möchte nicht sagen, dass die Ämter etwas vernachlässigt haben, eventuell haben auch wir etwas versäumt. Das Amt für Berufsbildung und das Hochbauamt (nur für die Prüfung zuständig). Eventuell waren die Involvierten nicht auf dem neusten Stand der Gesetzgebung. Ich ging immer davon aus, dass wir keine Beiträge erhalten. In einem Mail steht, dass für dieses Projekt nur eine Anpassung der Mieten erfolgen kann und keine Beiträge gesprochen würden. Das Bildungszentrum Surselva bezahlt der Gemeinde eine Miete für die Lokalitäten. Wenn sie die Investition selber tätigen dann werden sie uns in Zukunft keine oder nicht so viel Miete bezahlen. Die Ämter haben sich an der Sitzung sehr konstruktiv gezeigt. Ich bin überzeugt, dass wir die vorzeitige Baubewilligung erhalten.

Tarcisi Cavigelli: Der Kanton wird rund 2 Mio sprechen. Was wird der Kanton dafür verlangen? Ist es möglich, dass wir Vorgaben seitens Kantons erhalten, welche uns zusätzlich in Unkosten stürzen würden oder bekommen wir das Geld einfach so? Meistens gibt es 2 Mio nicht einfach so. Es kann nicht sein, dass wir 2 Mio bekommen und danach höhere Ausgaben für Vorgaben des Kantons haben.

GP Aurelio Casanova: Ich gehe nicht davon aus, dass es noch x-Auflagen seitens des Kantons gibt. Ich glaube, dass bei den 6.9 Mio, 6.5 Mio für den Bau und CHF 350‘000.- für das Provisorium der Gewerbeschule. Jetzt wird auf diesen 2 Mio. rumgeritten. Ich habe dies nicht so gesagt. Der Kanton wird die anrechenbaren Kosten ermitteln und den Baubeitrag sprechen. Ich möchte nur davor warnen, es ist auch möglich, dass wir nur 1 Mio erhalten oder nur CHF 800‘000.-. Der Kanton gibt das Geld nicht uns. Er ist verpflichtet, aufgrund der Gesetzgebung, diese Kosten zu übernehmen aber nur wenn die Organisation, welche die Schule führt, auch Eigentümerin des Gebäudes ist. Es wird sicher Auflagen geben. Eine davon, das Eigentum. Das Projekt wird so oder so vom Amt für Berufsbildung und dem Hochbauamt geprüft werden. Wir dürfen ganz sicher auch keine Kostenüberschreitung haben.

Valentin Schmid: Wie sieht es aus, wenn der Baubeginn sich nochmals um ein Jahr nach hinten verschiebt, bekommen wir trotzdem die Beiträge?

GP Aurelio Casanova: Ich bin mehr als verhalten optimistisch. Sobald wir die Baubewilligung erhalten, können wir starten. Der Übertrag des Eigentums hat dann schon noch Zeit.

Antrag Gemeindevorstand:

Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, mit der Regiun Surselva den Eigentumsübertrag der Teilliegenschaft Gewerbeschule zu verhandeln und die entsprechenden Verträge abzuschliessen.

Schlussabstimmung: Der Antrag des Gemeindevorstands wir einstimmig angenommen.

	Das Geschäft unterliegt dem fakultativen Referendum.

Informaziuns dil biro parlamentar e dalla suprastonza

Informationen Parlamentsbüro und Gemeindevorstand

Ursula Brändli Capaul, Informationen des Parlamentsbüros:

	Kurzinfo zu den Wahlen. In allen Fraktionen haben die Fraktionsversammlungen ordnungsgemäss stattgefunden. Die Kurzprotokolle wurden dem Gemeindevorstand unterbreitet. Alle Wahlvorschläge sind auf einer Liste. Nach dem 14.4.17 wird diese im Fegl Ufficial Surselva und auf der Homepage von Ilanz/Glion publiziert.

	Zum Parlamentsausflug vom 6. Oktober 2017: Rund 30 Personen haben sich angemeldet. Wir werden voraussichtlich kurz nach 8.00 Uhr in Ilanz abfahren und ca. um 17.30 Uhr wieder in Ilanz ankommen. Das genaue Programm folgt.

			GP Aurelio Casanova, Informationen des Gemeindevorstands:

Neuer Leiter Kanzlei. Michael Spescha aus Ilanz, aktuell bei der Gemeinde Lumnezia als Leiter Personal/Finanzen tätig.

Als neuer Mitarbeiter in der Werkgruppe mit Schwerpunkt Maschinenunterhalt wurde Gion Derungs aus Ilanz gewählt. Stellenantritt am 1.8.2017.

Marco Caminada hat die Gemeinde am 17. März 2017 verlassen.

Bernadette Büchler hat die Gemeinde am 21. März 2017 verlassen.

Marcel Chiacchiari verlässt die Gemeinde per Ende April (kompensiert bereits Ferien/ÜZ)

Einweihungsanlass des multifunktionalen Sportplatzes findet am 16. Juni nachmittags statt. 

Die Gemeinde Ilanz/Glion ist dem Verein World Para Alpine Skiing Championships 2019 in Obersaxen beigetreten.

Der Gemeindevorstand musste drei Kredite für dringend notwendige Sanierungsmassnahmen an Strassen und Kanalisation rund um den Neubau Marcau sprechen.

Ein weiterer Kredit musste für die Sanierung der Quellableitung Valledras der Wasserversorgung Ilanz – Schluein gesprochen werden.

Ebenfalls musste ein Kredit für die Bereitstellung des Untergrunds für den multifunktionalen Sportplatz auf dem Schulareal gesprochen werden.

Der Gemeindevorstand hat beschlossen, zwei Wohnliegenschaften in Luven zum Verkauf auszuschreiben. Beide Objekte sind sanierungsbedürftig.

Fraktionsversammlungen haben überall stattgefunden, danke für die gute Arbeit.

Gerold Hafner wird nicht mehr für den Gemeindevorstand kandidieren.

Stand Kandidatenliste Gemeindewahlen per Datum 12. April 2017; neue Kandidaten werden aufgezählt.

Spatenstich Neubau Coop und Tankstelle in Grüneck hat stattgefunden.

Bereinigter Baurechtsvertrag armasuisse in Rueun liegt vor – nach interner Prüfung wird das Geschäft zum Beschluss vorbereitet.

Projekt Entwicklung Bahnhofareal: die RhB ist an der Arbeit und zurzeit laufen auch Abklärungen zur künftigen Gestaltung des heutigen Bahnhofplatzes und zur neuen Lage des Busterminals.

Aktuell laufen die Geschwindigkeitsmessungen im Zusammenhang mit dem Konzept Zone 30

Hinweis auf Aktivitäten refo500: Pfingstgottesdienst, neuer Altstadtrundgang (Tafeln)

Bereinigung der Zufahrtsrechte im Gebiet Salavras/Plaun Grond und Regelung des Unterhalts an der privaten Zufahrtsstrasse zwischen Montalta/Regiun Surselva/Gemeinde.

Gesuch der Regiun Surselva um Erwerb von Boden in Plaun Grond (Deponiefläche) – Geschäft liegt in der Kompetenz des Gemeindevorstands

Ura da damondas

Fragestunde

Damonda 1: Giusep Blumenthal (heute abwesend): Informaziuns alla populaziun 2017

En tgei fuorma quenta la suprastonza d’orientar la populaziun 2017, (oravontut en connex cun las finanzas dalla vischnaunca) il medem sco anno 2016 en 4 loghens en vischnaunca (stau positiv)?

Sentupada culs possessurs da casas da vacanzas, (pli e pli impurtont egl avegnir, els ein ina impurtonta gruppa per la vischnaunca).

Antwort GP Aurelio Casanova: Grundsätzlich betrifft diese Frage nicht nur den Vorstand sondern das ganze Parlament. Eventuell werden wir im Herbst wieder Informationsveranstaltungen in den Fraktionen durchführen.

Da sind zum Teil Forderungen der Zweitwohnungsbesitzer, welche wir nicht realisieren können. Wir müssen den Kontakt zu den Zweitwohnungsbesitzern verstärken. Eventuell könnten wir ihnen einen Link auf unserer Homepage anbieten.

Damonda 2: Giusep Blumenthal (heute abwesend): la plazza dil promotur d’economia dalla regiun Surselva

Tgei incumbensas ein suttamessas a quella persuna?

Tgei ei vegniu realisau concretamein en tut quels onns entras sia activitad?

Tgi finanziescha quella plazza?

Tgei profitescha nossa vischnaunca da quella purschida?

Fuss ei buca meglier sche la vischnaunca incaricass quella persuna ord igl agen ravugl dalla suprastonza, sinaquei ch’ei han gia l’incumbensa dalla strategia)

Sin tgei secturs vesa la suprastonza concretamein (buca concepts) il potenzial economic en vischnaunca, (ni ev. era negin potenzial)

Antwort GP Aurelio Casanova: Zu dieser Frage wird dem Protokoll meine Antwort beigelegt. Grob zusammengefasst geht es um die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. CHF 20‘000.- gehen zu Lasten des Richtplanes. Unser Wirtschaftsförderer ist übrigens auch an der Realisation der Wasserwelten Ruinaulta interessiert. Mira cultura hat er ins Leben gerufen. Auch bei Rund um den Mundaun hat er mitgewirkt. Ilanz muss auf verschiedenen Ebenen attraktiv bleiben: Wohnen im Alter, Gewerbestandort, Tourismus etc.

Frage 3: Lorenz Alig: Regelung Beschluss während den Vakanzen in der Geschäftsleitung

Bei den bekannten Abgängen in der Geschäftsleitung und den zu erwartenden Vakanzen, die über eine längere Zeit andauern werden, hätte ich gerne erfahren, wie die Geschäftsleitung während dieser Zeit die Geschäftsleitungssitzungen abzuhalten gedenkt. Gemäss Art. 18 Abs. 1 und Abs. 4 der Gemeindeverfassung und Art. 27 des Organisationsgesetzes sind nämlich die Kompetenzen über die Beschlussfassungen und die Zusammensetzung der Geschäftsleitungssitzungen der Geschäftsleitung klar geregelt: Werden die Beschlüsse der Geschäftsleitung, diese können bei den Vakanzen ja nicht einstimmig erfolgen (Art. 48 Abs. 4 Verfassung), in einer Gemeindevorstandssitzung oder per Zirkulationsbeschluss dem Gemeindevorstand unterbreitet oder aber werden die Mitglieder des Gemeindevorstandes in die Geschäftsleitungssitzungen Einsitz nehmen?

Antwort GP Aurelio Casanova: Die Geschäftsleitung kann zu dritt oder viert Beschlüsse fassen. Es werden keine Vorstandsmitglieder involviert. Beratend vertritt Emil Efinger Geschäfte, welche das Bauwesen betreffen. Bei persönlichen Anliegen ist er jedoch nicht anwesend.

Rückfrage Lorenz Alig: Wo steht das, dass die Hälfte der Mitglieder reicht?

Antwort GP Aurelio Casanova: Im Artikel 14 des Organisationsgesetzes der Gemeinde Ilanz-Glion.

Frage 4: Jeannette Dalbert: Erneuerung Konzession der Sesselbahn Kartitscha - Stein 

Wie sieht es genauer aus mit der Konzessionserneuerung der Sesselbahn Kartitscha - Stein? Interessant wäre auch zu wissen zu welchen Konditionen die Konzession erneuert wurde? Für die neue Gemeinde sollte so viel wie nur möglich herausschauen (Masterplan „Rund um den Mundaun“).

Antwort GP Aurelio Casanova: Masterplan Rund um den Mundaun. Im Protokoll vom 26.10.2016 steht die Einverständniserklärung. Die Konzession erstreckt sich über die Standortgemeinden (Besitzer der Grundstücke). Entschädigungen erfolgen mittels Reglement. Sie sind für alle gleich und es kann nicht darüber verhandelt werden.

Rückfrage Jeannette Dalbert: Keine.

Parlamentspräsidentin Ursula Brändli Capaul bedankt sich für die energischen Debatten und die interessanten Fragen.

			

	Il parlament Ilanz/Glion seraduna ils 21 da zercladur 2017 allas 19.00 uras per ina sesida ella casa cumin.

	Die nächste Sitzung des Parlamentes Ilanz/Glion findet am Mittwoch, 21. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Rathaus in Ilanz statt.

	Il parlament Ilanz/Glion seraduna ils 21 da zercladur 2017 allas 19.00 uras per ina sesida ella casa cumin.

	Die nächste Sitzung des Parlamentes Ilanz/Glion findet am Mittwoch, 21. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Rathaus in Ilanz statt.

				Fin dalla sesida/Schluss der Sitzung: 22.20 Uhr.

			

			

			Per il protocol/für die Protokollführung:

			

			

			Ursula Brändli Capaul, Präsidentin			Irina Beer-Killias, Aktuarin

			

			

			

			Beilage: Zu Trakt. 6, Frage 2: Regionalentwicklung

Organisation:

Der Leiter Anlaufstelle Regionalentwicklung ist

strategisch dem Vorsitzenden der Präsidentenkonferenz unterstellt;

operativ dem Geschäftsführer unterstellt.

Der Regionalentwickler wird fachlich vom Amt für Wirtschaft und Tourismus geführt

hat keine unterstellten Mitarbeiter/Stellen.

Hauptziele: 

Sicherung bestehender Arbeitsplätze in der Region

Schaffung von neuen exportorientierten Arbeitsplätzen

Nachhaltig Wertschöpfung in der Region generieren

Ansprechperson für Unternehmungen und Gemeinden

Koordinator und Vermittler von NRP- und anderen Geldern (z.B. Berghilfe, Stiftungen u.a.)

Das Aufgabengebiet des Leiters Anlaufstelle Regionalentwicklung umfasst,

Erkennen von regionalen Potentialen, Initiieren und Umsetzen der Potentiale in konkrete Projekte, damit diese wirtschaftlich genutzt werden können;

systematischer Aufbau von Netzwerk-Kompetenzen im Bereiche der natürlichen Ressourcen und der Exportwirtschaft;

Führen einer dienstleistungsorientierten, kompetenten und vorausschauenden Anlaufstelle für Fragen von Unternehmen und Gemeinden im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung;

Aktive Übernahme der Führung bzw. des Leads in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Region;

permanente Fort- und Weiterbildung im Bereiche der Regionalentwicklung;

Know-how Transfer im Bereiche der Projektleitung (Coaching) zu Akteuren in der Region;

Sensibilisierung von Behörden und Bevölkerung für Themen der Wettbewerbsfähigkeit und der Wertschöpfung;

Beteiligung am Netzwerk, das den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch für wirtschaftliche Belange zwischen Kanton und Region und unter den Regionen sowie unter den Akteuren in der Region fördert;

Partner des AWT bei Fragen der Regionalentwicklung, in der Betreuung von Investoren und in der Bodenpolitik (Gewerbe- und Industriezonen, nicht-standortgebundene Dienstleistungen); 

Kommunikation/Medienarbeit zu Fragen der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung;

Finanzierung:

Die Stelle kostet rund 205‘000.- (davon sind 20‘000.- über regionale Richtplanung finanziert, da sehr viele Richtplananpassungen wegen Tourismus Aktivitäten stattfinden).Der Kanton übernimmt Fr. 145‘000.-, die Gemeinden bezahlen Fr. 60‘000.- Ilanz im speziellen Fr. 9‘000.- p.a. 

Rund Fr. 25‘000.- sind dem Regionalentwicklungsfond zugeordnet. Damit kann der Regionalentwickler kleinere Abklärungen extern machen lassen oder Kleinstprojekte unterstützen, sofern sie im Einklang mit NRP sind.

Was hat Ilanz davon:

Aktuell: 

Grobe Machbarkeit entwickeln für „Wasserwelten Ilanz“

Gesamtkonzept Rhein, Angebote und Vermarktung (mit Wassersport) Status: kurz vor Projekteingabe

Konzept E-Bike-Ladestationen Surselva in Entwicklung mit den Tourismusorganisationen

Abklärungen für Beiträge an die neue Gewerbezone Militärareal Rueun

Masterplan „Rund um den Mundaun“ koordiniert und via Kanton mitfinanziert

Eingabe Projekt Mira!cultura 1 und jetzt Mira!cultura Plus unterstützt; mit Geld, Know How und Zeit

Koordination Mira!cultura zu Waltensburger Meister (ebenfalls jetzt eingereichter Antrag)

Koordination mit GraubündenVIVA, Alpkäseaustellung verbessern? Kulturtag, aktuell in Diskussion

Kleiner Mobilhome-Standplatz

2015/16: 

Inputs für Arealentwicklung RhB Bahnhof geliefert

Richtplanung und Koordination Ruinaulta , Organisation der Gespräche mit allen Akteuren und den USO’s

Unterstützungsarbeiten für Brücke Castrisch Schluein

Kunden für Liegenschaft gesucht, 1 vermittelt…ging aber nicht

Vorher: 

In der Reaktivierungsphase zum Camping Ilanz : Unterstützung der Konzeption und Finanzierungsmöglichkeiten

Reaktivierung Restaurant Alpina in Pigniu

Klettern an der Staumauer in Pigniu

Wo ist in Ilanz noch Potential?

Zentrumsfunktionen

Bildungsstandort

Wohnstandort

Gewerbestandort

Tourismus: Rhein, Wasserwelten, Wassersport, Sommerprodukte , „Rund um den Mundaun“

Finanzierung:

Die Stelle kostet rund 205‘000.- (davon sind 20‘000.- über regionale Richtplanung finanziert, da sehr viele Richtplananpassungen wegen Tourismus Aktivitäten stattfinden).Der Kanton übernimmt Fr. 145‘000.-, die Gemeinden bezahlen Fr. 60‘000.- Ilanz im speziellen Fr. 9‘000.- p.a. 

Rund Fr. 25‘000.- sind dem Regionalentwicklungsfond zugeordnet. Damit kann der Regionalentwickler kleinere Abklärungen extern machen lassen oder Kleinstprojekte unterstützen, sofern sie im Einklang mit NRP sind.

Was hat Ilanz davon:

Aktuell: 

Grobe Machbarkeit entwickeln für „Wasserwelten Ilanz“

Gesamtkonzept Rhein, Angebote und Vermarktung (mit Wassersport) Status: kurz vor Projekteingabe

Konzept E-Bike-Ladestationen Surselva in Entwicklung mit den Tourismusorganisationen

Abklärungen für Beiträge an die neue Gewerbezone Militärareal Rueun

Masterplan „Rund um den Mundaun“ koordiniert und via Kanton mitfinanziert

Eingabe Projekt Mira!cultura 1 und jetzt Mira!cultura Plus unterstützt; mit Geld, Know How und Zeit

Koordination Mira!cultura zu Waltensburger Meister (ebenfalls jetzt eingereichter Antrag)

Koordination mit GraubündenVIVA, Alpkäseaustellung verbessern? Kulturtag, aktuell in Diskussion

Kleiner Mobilhome-Standplatz

2015/16: 

Inputs für Arealentwicklung RhB Bahnhof geliefert

Richtplanung und Koordination Ruinaulta , Organisation der Gespräche mit allen Akteuren und den USO’s

Unterstützungsarbeiten für Brücke Castrisch Schluein

Kunden für Liegenschaft gesucht, 1 vermittelt…ging aber nicht

Vorher: 

In der Reaktivierungsphase zum Camping Ilanz : Unterstützung der Konzeption und Finanzierungsmöglichkeiten

Reaktivierung Restaurant Alpina in Pigniu

Klettern an der Staumauer in Pigniu

Wo ist in Ilanz noch Potential?

Zentrumsfunktionen

Bildungsstandort

Wohnstandort

Gewerbestandort

			Tourismus: Rhein, Wasserwelten, Wassersport, Sommerprodukte , „Rund um den Mundaun“