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Wunder wiederholen sich selten! George Bastl schied in Wimbledon gegen David Nalbandian (Arg/ATP 32) in 97 Minuten mit 2:6, 2:6, 2:6 aus.
Zwei Tage lang schwebte George Bastl nach dem Erfolg über Pete Sampras auf Wolke 7. Am Freitag holte der raue Tennis-Alltag George Bastl indes schnell ein.
Es wollte einfach nichts gelingen
Nach 18 Minuten und drei Breaks gegen ihn lag George Bastl gegen David Nalbandian 0:5 zurück. Trotz eines Breaks zum 1:5 entwickelte sich der Spielverlauf auch weiterhin nicht im Sinn von Bastl.
Dem 27-jährigen Waadtländer wollte an diesem Tag einfach nichts gelingen. Daran änderte auch das Wechseln der Schuhe mitten in einem Game und der Griff zu einer offensiveren Taktik nichts.
Eigentlich kein unschlagbarer Gegner
Im Vorfeld schien David Nalbandian ein Gegner zu sein, gegen den Bastl nicht chancenlos sein würde. Der 20-jährige Gaucho spielte zum ersten Mal seit 1999 (Wimbledon-Halbfinal als Junior) wieder auf Rasen.
Für den Waadtländer Bastl dominieren trotz der Niederlage die positiven Erinnerungen: "Der Sieg über Sampras ist ein einmaliges Souvenir. Er bestätigt den Weg, den ich in den letzten Wochen gegangen bin. Nun hoffe ich, dass ich auch an den kommenden Turnieren gute Leistungen erbringen kann."
Dank Wimbledon wird sich Bastl (ATP 145) im Ranking wieder in den Bereich um Platz 110 verbessern. Mit einer Achtelfinalqualifikation in Gstaad könnte er sich direkt für das US Open qualifizieren.
swissinfo und Rolf Bichsel (Si)