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Die heutige Veranstaltung findet im Alten Botanischen Garten statt. Es gibt noch Tickets an der Abendkasse. Türöffnung 19.30 Uhr.
Mia Coutos neuer Roman Imani spielt im Gaza-Reich des späten 19. Jahrhunderts und führt tief hinein in die afrikanische Geschichte, in eine Geschichte von Krieg, Gewalt und Unterdrückung, die bis heute den Kontinent prägt. Der portugiesische Offizier Germano soll den Vormarsch des grossen Herrschers Ngungunyane gegen die Kolonialherren aufhalten. Weil das Mädchen Imani die Sprache und die Sitten der Europäer kennt, muss sie ihn unterstützen und wird bald für ihn unentbehrlich. Währenddessen steht Imanis Dorf zwischen den Fronten – ihre Brüder kämpfen auf unterschiedlichen Seiten, Onkel und Vater streiten um die Vorherrschaft. Das Land wird vom Krieg der Männer heimgesucht, zu einer Zeit, in der das Wort einer Frau nicht zählt. Doch die Frauen in Imanis Familie nutzen eigene Mächte, um die Schritte der Männer zu lenken…
Mia Couto, geboren 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira, Mosambik, wurde für sein vielstimmiges Werk u.a. mit dem Prémio Camões (2013) und dem Neustadt-Literaturpreis (2014) ausgezeichnet. Er lebt in Maputo.
Die Veranstaltung findet auf Portugiesisch mit deutscher Übersetzung statt.
Moderation: Michael Kegler
Dt. Stimme: Oriana Schrage
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Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Alten Botanischen Garten statt, bei unsicherer Witterung im Kaufleuten.
Foto: Alfredo Cunh