Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03195.jsonl.gz/2261

Gesamthaft wurden 240'744 Blitze über der Schweiz registriert, wie Meteonews mitteilt. Von Anfang Juni bis Ende August blitzte es an 70 Tagen; fast die Hälfte der Blitze traten im August auf.
Die häufige flache Druckverteilung habe die Entstehung lokaler Hitzegewitter begünstigt, schreiben die Wetterexperten. «Da ist es kaum verwunderlich, dass auch eine Menge Blitze am Himmel zuckten.» Die meisten Tage mit Blitzen hatten die Kantone Graubünden und Tessin mit je 54 Tagen. Das liege im normalen Bereich für einen Sommer in der Schweiz, heisst es in der Mitteilung.
Viele Wolken-Erde-Blitze
Die meisten registrierten Blitze (83 Prozent) waren laut Meteonews sogenannte Wolken-Erde-Blitze, sie reichten also von der Wolke bis zum Boden. Die restlichen 17 Prozent wurden zwischen den Wolken beobachtet.
Die meisten Blitze in Graubünden
Die meisten Blitze kriegten Graubünden (12,3 Prozent), Bern (11,7 Prozent) und St.Gallen (9,9 Prozent) ab. Der stärkste Blitz ging am 6. August in Oberhelfenschwil SG nieder. Mit einer absoluten Stromstärke von 324.2 Kiloampere hat dieser gemäss Meteonews die durchschnittliche absolute Stromstärke von 8,44 Kiloampere massiv überschritten. Zum Vergleich: Hochspannungsleitungen führen einige hundert Ampere. Mit 15 Kilometern war der Blitz über Oberhelfenschwil zudem über zwölf mal höher als die Durchschnittshöhe aller Blitze im Sommer 2018.