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Zum Abschluss der ersten Konferenzwoche der UNO-Klimakonferenz, die vom 29. November bis 10. Dezember 2010 im mexikanischen Cancún stattfindet, ist die Bilanz der Schweizer Delegation durchzogen. „Die Verhandlungen sind sehr schwierig, insbesondere weil gewisse Entwicklungsländer versuchen, den Prozess zu verlangsamen und die Lösungssuche zu blockieren“, sagt Franz Perrez, Chef der Schweizer Verhandlungsdelegation in Cancún.
Die Industrieländer, die sich heute im Kyotoprotokoll zur Reduktion von Treibhausgasen verpflichten, sind nur zu weiteren Verpflichtungen bereit, wenn auch die Schwellenländer und die USA sich zu Massnahmen verpflichten. In dieser Frage scheint eine Lösung in Cancún nicht in Reichweite. Im Bereich der Finanzierung hat die Schweiz einen Vorschlag gemacht, der den Weg aufzeigt wie bis zur UNO-Klimakonferenz 2011 in Südafrika eine mehrheitsfähige Lösung erarbeitet werden kann.
Bundespräsidentin und UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard besucht die Konferenz am 8. und 9. Dezember 2010. Sie wird vor der Plenarversammlung eine Rede halten und an bilateralen Treffen auf Präsidenten- und Ministerstufe teilnehmen.