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Trainingsdauer und -intensität beeinflussen den antidepressiven Effekt von Sportinterventionen
Sportinterventionen sind bekannt als eine effektive supplementäre Behandlungsstrategie bei Patienten mit Depression. In einer Meta-Analyse mit Meta-Regression untersuchten Forscher der Arbeitsbereiche Bewegungs- und Trainingswissenschaft und Sportwissenschaft, ob es einen relevanten Unterschied zwischen neuromuskulärem Training und Ausdauertraining gibt und inwiefern die verschiedenen Trainingsparameter Dauer, Intensität, Frequenz und Volumen einen moderierenden Einfluss haben.
Die Ergebnisse bestätigen generell den relevanten, antidepressiven Effekt von Sportinterventionen und zeigen auf, dass neuromuskuläres Training dabei effektiver sein kann als Ausdauertraining. Die Meta-Regressionsanalyse zeigt, dass eine höhere Trainingsintensität bei neuromuskulärem Training und eine längere Trainingsdauer bei Ausdauertraining moderierende Effekte auf die Depressionssymptomatik aufweisen. Diese Resultate können in unterstützende Sportinterventionen zur Behandlung von Depressionen einfliessen.
Besonders hervorzuheben ist, dass diese Meta-Analyse im Rahmen der Bachelorarbeit des Erstautors der Studie (Lukas Nebiker) entstanden ist.
Die Studie ist im Detail nachzulesen in Frontiers in Psychiatry, Mood and Anxiety Disorders (https://doi.org/10.3389/fpsyt.2018.00305).