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Vermehrte Kälberkrankheiten im StallPatient:
Kalb Susi, eine Woche alt, Geburt war sehr schwierig, der Bauer musste seinen „Kälberretter“ (eine Art Seilwinde) einsetzen.
Lebensbedingungen:
Der Bauer ist hauptsächlich Schweinemäster (je Durchgang zieht er ca. 500 Ferkel auf) und hält durchschnittlich 15 Milchkühe zusätzlich. Etwa sechs Wochen vor dem Kalbungstermin trennt er die hochträchtige Mutterkuh und bringt sie in einen separaten Stall mit guter Stroheinstreu. Nach der Geburt kann die Mutter ihr Kalb trocken lecken. Die erste Biestmilch wird abgemolken und mittels Saugeimer an das Kalb verfüttert. Die weitere Biestmilch wird weggeschüttet. Das Kalb wird dann sofort auf Milchaustauscher umgestellt und von der Mutterkuh getrennt und in eine eigene Aufziehbox gebracht.
Wie kam der erste Kontakt zustande?
Zwei betagte Schwestern halten sich noch fünf Milchkühe und ein Dutzend Schafe; einige Kühe machten beim Kälbern immer Probleme, so dass die Schwestern ihren Nachbarn um Hilfe bitten mussten. Seitdem ich ihre Schafe erfolgreich von der Moderhinke (eine ansteckende Klauenentzündung) geheilt hatte, sollte ich immer bei ihnen vorbeischauen, wenn ich in der Nähe bin — auch wenn keine Tiere krank sind. Einmal klagten sie mir ihr Leid, dass ihre Kuh bald kälbert und dass es immer Probleme gegeben hat. Da nannte ich ihnen einige homöopathische Mittel für eine "eugenische Kur", damit die Geburt leichter verläuft. Seitdem mussten sie nie mehr ihren Nachbarn holen. Dem fiel das auf, und er fragte, ob sie ihre Kühe verkauft hätten. Da erzählten sie ihm von der "eugenischen Kur". Da rief der Bauer mich an und klagte, dass er in der letzten Zeit drei Kälber nach der Geburt verloren hatte und sein frisch geborenes Kalb auch schon kränkelt. Sein Tierarzt und auch der TSG (Tiergesundheitsdienst) wüssten nicht weiter.
Anamnese:
Susi hatte Fieber, machte einen apathischen Eindruck, der Kot war viel zu weich. Ich machte die Hautfaltenprobe: die Haut blieb stehen. Susi stand kurz vor dem Austrocknen, es war also höchste Eisenbahn! Als erste Notfallmaßnahme setzte ich einen Tropf mit physiologischer Kochsalzlösung und Glucosezusatz. Ich verabreichte viertelstündlich eine Gabe Rheum.
Ich untersuchte die Kälberbox: sie war zwar geräumig und eingestreut, allerdings hatte der Bauer einen Spaltenboden aus Holz eingebaut, so dass es von unten heftig zog. Ich fragte ihn, was diese Konstruktion soll und seit wann er sie hat. Er wollte damit Einstreu sparen, weil der Urin dann ablaufen könne. Und diese Box hatte er vor drei Monaten selbst gebaut, auch die Eisengitter an den drei Seiten hatte er zusammen mit seinen Buben selbst zusammengeschweißt!
Beim Stichwort "Schweißen" schrillten bei mir die Alarmglocken. Ich fragte den Bauern, ob er einen Kompass habe. Er schüttelte verwundert den Kopf, einer seiner Buben brachte mir seinen Wanderkompass. Wie ich es vermutet hatte, war innerhalb der Kälberbox das Magnetfeld der Erde gewaltig gestört. Die Abweichung der Kompassnadel von der normalen Nord-Süd-Richtung betrug an einigen Stellen über 45 Grad! Normalerweise ist eine Abweichung von maximal zwei Grad akzeptabel. Beim Schweißen fließen nämlich starke elektrische Ströme, die das Eisengestänge magnetisieren können (Deshalb sind ja Federkernmatratzen für Menschen so problematisch!) und damit das natürliche Magnetfeld der Erde stören.
Mittels Bioresonanzgerät suchte ich nach weiteren geopathologischen Störzonen und wurde fündig:
eine "Wasserader" durchzog quer die Kälberbox, das allein ist normalerweise nicht so problematisch. Schlimm war hier, dass diese "Wasserader" von einer Curry-Linie gekreuzt wurde. Jetzt war mir klar, warum in dieser Box die Kälber krank wurden. Das Kalb Susi war auch von Elektro-Smog betroffen, wie ich ebenfalls mit Bioresonanz feststellen konnte. Auch das wunderte mich nicht: es lag eine starke kapazitive Ankopplung durch das Eisengestänge vor.
Ich fragte den Bauern aus, wo die frühere Kälberbox gestanden sei. Er zeigte mir die Stelle: ich rutete die alte Box aus, sie war frei von jeglichen Störzonen. Inzwischen war auch die Altbäuerin in den Stall gekommen und schimpfte ihren "Jungen" aus: Sie habe es schon immer gewusst, dass die neue Kälberbox an der falschen Stelle steht usw. Sie stimmte mir voll zu und brachte schließlich ihren Sohn dazu, dass er versprach, die Kälberbox an der alten bewährten Stelle aufzubauen, ohne Eisengitter, sondern mit Holzwänden, darauf bestand die Altbäuerin. Ich konnte ihr nur beipflichten.
Therapie:
Zwischenzeitlich hatte Rheum gewirkt, der Durchfall mutierte zum Hydrantenstuhl. Ich gab dann wechselweise Antimonium crudum und Pulsatilla. Zusätzlich behandelte ich bei Susi den Magen- Darm-Trakt mit Bioresonanz.
Ich wies der Bauern an, alle 15 Minuten Antimonium crudum und Pulsatilla wechselweise zu geben. Von Belladonna (gegen das Fieber) nahm ich zunächst Abstand, da Pulsatilla und Belladonna ja nicht gleichzeitig verabreicht werden sollten. Sobald der Durchfall abgeklungen war, sollte der Bauer drei Tage lang China zur Stärkung geben. Wenn der Durchfall nicht am Abend vorbei ist, sollte mich der Bauer anrufen. Am folgenden Tag wollte ich sowieso vorbeischauen. Da ging es Susi schon viel besser. Der Bauer hatte auch schon mit dem Bau einer neuen Kälberbox begonnen — unter der Aufsicht der Altbäuerin! Ich verordnete Susi noch eine Kur mit Mucosa compositum (Fa. Heel); dabei wurde täglich eine halbe Ampulle oral gegeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine orale Gabe viel schneller und besser wirkt als eine intramuskuläre Injektion.
Am gleichen Tag konnte Susi in die neue Kälberbox umziehen. Ich rief eine Woche später an und fragte nach Susi. Dem Kalb ging es schon viel besser, es war sehr lebhaft geworden und hatte einen gesunden Appetit entwickelt. Der Bauer wollte es bald in das Gehege zu den älteren Kälbern bringen.
Wer mit Nutztieren konfrontiert ist, sollte stets das Umfeld mit untersuchen und besonders auf Störzonen und Elektrosmog achten.
Anmerkung:
Wer mit Bioresonanzgeräten von Rayonex arbeitet und an den Interferenzen für geopathologische Störzonen interessiert ist, kann bei mir anfragen.
Naturheilpraxis für Tiere
Dipl.-Ing. Ulrike Hannemann
Sauernheim 29
91575 Windsbach
Telefon: 09871/65799-10
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