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Jedes fünfte Brot wird weggeworfen und jede zweite Kartoffel schon bei der Ernte aussortiert. Nüchtern und prägnant sucht der Film nach Erklärungen und befragt Beschäftigte in Supermärkten, Verkaufsstrateg/innen und Bauern/Bäuerinnen. Er erkundigt sich nach den Ursachen und lässt Menschen zu Wort kommen, die die Verschwendung stoppen wollen. Und er konkretisiert die globale Dimension des Themas am Beispiel des Bananenimports aus Kamerun.
Fatima ist neu an der Schule. Die Schulleiterin möchte, dass sie Ihr Kopftuch abnimmt, bevor sie in die Klasse geht. Fatima widersetzt sich zunächst. Schliesslich überzeugt sie die Schulleiterin, und Fatima nimmt ihre Kopfbedeckung zögerlich ab. Danach tritt sie ins Schulzimmer und stellt fest, dass viele Schüler/innen Kopfbedeckungen tragen ... Der Film bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte, um über die Bedeutung von Kopfbedeckungen, (religiöse) Werte, Identität oder Regeln und Normen nachzudenken.
«Der Niger-Fluss stirbt» veranschaulicht die dramatischen Folgen des globalen Klimawandels in Afrika, beziehungsweise in Niger. Alfari wohnt am Ufer des Flusses Niger und erzählt, wie er vom Fischer zum Gemüsebauer wurde. Da der Fluss langsam austrocknet, gibt es immer weniger Fische zum Fangen, was den Fischer dazu zwang, sich auf den Gemüsebau zu spezialisieren. Der Lebensraum am Fluss wird jedoch immer kleiner, und so müssen die Bewohner des Ufers ihre kleine Ernte gegenüber den Nilpferden verteidigen. Denn auch sie werden in ihrer Nahrungssuche eingeschränkt.
In einem kreativ illustrierten Music-Clip zeigt der Genfer Rapper Jonas globale Zusammenhänge rund um das typische «Schweizer» Produkt Schokolade auf. Er kritisiert die unwürdigen Arbeitsbedingungen in den Kakao-Anbauländern Westafrikas und appelliert an die Verantwortung von Schweizer Schokoladeherstellern und Konsument/-innen.
Im Mittelpunkt des Films steht der Elektriker Loha Singh aus der nordindischen Stadt Kanpur. Er verdient seinen Lebensunterhalt damit, illegal Stromleitungen anzuzapfen und den Strom in die Häuser und Geschäfte der Armen zu leiten. Seine Gegenspielerin Ritu Maheshwari vertritt den staatlichen Stromkonzern KESCO. Ihr Ziel ist es, die Energieversorgung sicherzustellen und Stromdiebstahl zu verhindern. Der Film lenkt den Blick auf den Kampf um eine funktionierende Infrastruktur und den Zugang zu Energie.
Während der Prüfungszeit machen sich tausende Schüler/-innen in der Hauptstadt Guineas allabendlich zum Lernen auf den Weg zu öffentlichen beleuchteten Plätzen, Tankstellen oder dem Flughafen. Denn in vielen Haushalten gibt es keinen Zugang zu Elektrizität und die staatliche Stromversorgung ist unstabil. Der Film zeigt nächtliche Stimmungsbilder aus Conakry und lässt lernende Jugendliche, einen Lehrer und Angestellte eines Elektrizitätswerkes zu Wort kommen.
Der Film begleitet eine Gruppe von Frauen aus Liberia, Malawi, Sudan und Tansania, die im indischen Rajasthan im «Barefoot College» zu Solaringenieurinnen ausgebildet werden. Nach sechs Monaten kehren sie in ihre Dörfer zurück und bringen Solartechnik und Know-how in entlegene ländliche Gebiete, die bisher keinen Zugang zu Strom hatten. Das Süd-Süd-Entwicklungsprojekt qualifiziert Frauen und ermöglicht eine autonome, dezentrale Energieversorgung.
Lithium ist der zentrale Baustein von Batterien und bestimmt den Erfolg der Elektromobilität mit. Auch bei der Speicherung von unregelmässig verfügbaren Energieformen wie Wind- und Solarenergie könnte der Rohstoff künftig eine wichtige Rolle spielen. Bolivien verfügt über große Lithiumvorkommen und gerät damit in den Fokus internationaler Rohstoffkonzerne. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt der Film vom Run auf eine mögliche Schlüsseltechnologie der Zukunft.
Der Film eine Kurzfassung des Kinofilms «Die 4.Revolution» steht für die Vision einer Welt, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen kommt und die für alle verfügbar und bezahlbar ist. Der Film macht sich stark für eine radikale Umstrukturierung der Energieversorgung und zeigt anhand von Beispielen aus Dänemark, Mali, Spanien und China, wie der Umstieg auf erneuerbare Energien aussehen könnte.
Der Film porträtiert drei junge Frauen aus Norwegen, Kenia und Kanada, die sich in ihrer Heimat für Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Er stellt ihre Initiativen vor und macht ihre Motive für ihr Engagement deutlich. Die drei Frauen zeigen, wie man mit Protest, Bildung und lokalen Netzwerken gegen Umweltzerstörung, die Folgen des Klimawandels oder für den Ausstieg aus der Ölförderung kämpfen kann.