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Verunreinigungen, welche durch Befunde an Indikatorkeimen (Escherichia coli und Enterkokken) angezeigt werden, deuten auf eine Beeinflussung des Trinkwassers mit Jauche oder Kanalisationswasser hin. Bei einer stärkeren Verunreinigung (Faustregel: ≥5 keimbildenden Kolonien pro 1 dl) kann eine gesundheitliche Gefährdung beim Genuss dieses Wassers oder der damit hergestellten Speisen nicht ausgeschlossen werden.
Die Ursache dieser Verunreinigung ist abzuklären. Von der direkten Nutzung des Trinkwassers ist abzusehen bis mit Nachkontrollen belegt werden kann, dass das Wasser den lebensmittelrechtlichen Anforderungen entspricht. Allfällige weitere Wasserbezüger sind zu informieren, dass für die Zubereitung von Speisen auf Zusehen hin nur abgekochtes Wasser zu verwenden ist.
Trinkwasserversorgungen ergreifen die nötigen Massnahmen (z.B. Information der Trinkwasserbezüger, Erlass einer Abkochvorschrift) gemäss ihrer Notfalldokumentation.
Gemäss Trinkwasserverordnung muss eine Wasserversorgung die Trinkwasserbezüger regelmässig über die Qualität des Trinkwassers informieren. Dies kann mittels Zeitung, Gemeindeinfo, Internet, Anschlagbrett etc. erfolgen. Sollten Sie die Information über die Trinkwasserqualität nicht erhalten haben, empfehlen wir die Wasserversorgung oder die Gemeinde zu kontaktieren.
Die Verfärbung dürfte durch Rostpartikel begründet sein. Dies ist in erster Linie ein ästhetisches Problem. Kräftiges Spülen der Leitung (allenfalls Perlator abschrauben) sollte Abhilfe bringen. Generell sollte vor dem Genuss eines "Hahnenburgers" die Leitung kurz gespült werden, so dass abgestandenes Leitungswasser (Stagnationswasser) verworfen wird.
Ja, weitere Informationen finden Sie hier.