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Die Leuenberger Konkordie ist ein ökumenisches Dokument, das 1973 von den grossen lutherischen, reformierten und unierten Kirchen Europas sowie den vorreformatorischen Kirchen der Waldenser und der Böhmischen Brüder in der Tagungsstätte Leuenberg (bei Basel) verabschiedet wurde. Die Unterzeichner des Dokuments gewähren einander Gemeinschaft an Wort und Sakrament aufgrund der Übereinstimmung im Verständnis des Evangeliums, wie es in der Konkordie heisst. Sie verpflichten sich zu einem gemeinsamen Zeugnis und Dienst auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene und zur Fortführung ihrer theologischen Arbeit. Die Zahl der beteiligten Kirchen ist im Laufe der Jahre gewachsen. Ursprünglich schlossen sich die beteiligten Kirchen in der «Leuenberger Kirchengemeinschaft» zusammen, die seit 2003 «Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa» heisst. Ähnliche Vereinbarungen wurden in den USA (Formula of Agreement 1997) und im Nahen Osten (Amman Declaration 2006) getroffen.