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Die bisher im staatlichen Landentwicklungsprogramm für die Jahre 2013 bis 2020 eingeplanten Mittel reichten nur, um das bisherige Tempo des Ausbaus der eigenen Agrarproduktion zu gewährleisten, stellte der Ressortchef Ende September bei einem Branchentreffen in der südlichen Provinz Rostow fest. Um die angestrebte Selbstversorgung mit bedeutenden Lebensmitteln zu sichern, seien in der Zeit bis 2020 nach seinen Berechnungen
zusätzliche Geldspritzen von jährlich 25 Mrd. Rbl (370 Mio. Fr.) bis 30 Mrd. Rbl (440 Mio. Fr.) erforderlich.
Bei den für 2016 geplanten staatlichen Fördermitteln von gut 237 Mrd. Rbl (3.51 Mrd. Fr.) würden etwa 80 Prozent der Gelder in bereits laufende Projekte fliessen. Mit den restlichen 20 Prozent sei kein Durchbruch beim Importausgleich möglich, betonte Tkatschjow. Die meisten zusätzlichen Haushaltszuwendungen wären für die Unterstützung der seit Jahren stagnierenden Milchproduktion notwendig. Zu weiteren Bereichen, die grösserer finanzieller Unterstützung bedürften, gehörten die Rindfleischerzeugung sowie der Gartenbau und die Produktion von Gewächshausgemüse.