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Warum braucht es eine Waldinventur?
Der Kanton Graubünden ist zu 27% bewaldet. Damit er alle von uns erwarteten Leistungen nachhaltig erfüllen kann muss er geschützt und gepflegt werden. Als Entscheidungsgrundlage für den Forstdienst, für Politiker und die gesamte Öffentlichkeit müssen objektive Informationen vorliegen. Viele dieser Grundlagen liefert die Waldinventur.
Die Waldinventur erfasst periodisch den Zustand und die Veränderungen des Bündner Waldes in all seinen Funktionen. Im Bereich der Holzproduktion können z. B. folgende Fragen beantwortet werden:
Statistisch verlässliche Aussagen sind für die einzelnen Waldregionen und für grössere Forstbetriebe möglich. Die ersten Aufnahmen erfolgten 1996. 2010 wurden die Erstaufnahmen abgeschlossen. Seit 2011 läuft die Zweitaufnahme. Stand der Inventur
Aufnahmemethode
In Graubünden stocken ungefähr 64 Mio. Bäume, alle diese einzeln zu beurteilen wäre eine undurchführbare Arbeit. Angenommen es braucht 30 sec um einen Baum zu messen, so hätte eine Zweiergruppe 133Jahre um alle zu messen Die Waldinventur Graubünden basiert deshalb auf einem systematischen Stichprobennetz, von 500x500m. Der Schnittpunkt der Koordinaten bestimmt das Zentrum der rund 7000 Stichproben. Eine Stichprobe von 500m2 repräsentiert 25 ha Wald.
Die wichtigsten erhobenen Merkmale sind: