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Die acht Frauen - Huit Femmes - Wiederaufnahme
Eine mörderisch-clevere Komödie von Robert Thomas
Eigenproduktion
Première: 30.11.2018 - 15 Vorstellungen
Mitwirkende: Marco von Gunten, Daniel Stähli, Robert von Dewitz, Charly Bühlmann, Adrian Kurmann, Marco Ischi, Sandro Stocker, Roman Weber, Alex Truffer, Willy Beutler, Veronique Pillier, Les oh Nanas
Zum Stück
An einem verschneiten Morgen in einem französischen Ort während der 1950er Jahre:
Suzon, die in England studiert, kehrt über Weihnachten nach Hause zurück. Ihre Mutter Gaby hat sie vom Bahnhof abgeholt und führt sie ins abgelegene Haus der Familie. Dort wird Suzon von ihrer Großmutter Mamy, ihrer jüngeren Schwester Catherine, von der Schweizer Köchin Madame Chanel sowie von ihrer Tante Augustine und dem neuen Hausmädchen Louise empfangen. Lediglich Susanne’s Vater Marcel – der einzige Mann im Haus – dessen Geschäfte in letzter Zeit schlecht laufen, lässt sich nicht blicken. Als Louise ihm sein Frühstück aufs Zimmer bringen will, entfährt ihr ein gellender Schrei, denn der Hausherr liegt tot in seinem Bett mit einem Messer im Rücken.
Aus Angst, der Mörder könne zurückkehren, um eventuelle Spuren zu verwischen, schließt Catherine das Zimmer des Toten ab. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert, weil das Telefonkabel durchtrennt wurde.
Auch das Auto springt nicht an. Die Frauen sehen sich daher gezwungen, selbst den Mörder zu finden. Aufgrund des vielen Schnees, der das Verlassen des Anwesens unmöglich macht, wird ihnen klar, dass eine von ihnen den Mord begangen haben muss.
Überraschend trifft schließlich auch Pierrette, die Schwester des Opfers, ein. Sie habe einen mysteriösen Anruf erhalten und sich deshalb zum Ort des Geschehens begeben. Die anwesenden Damen beginnen nun, sich gegenseitig zu verhören. Wie sich herausstellt, hatten alle acht Frauen ein Mordmotiv und zudem die Gelegenheit zur Tat.
Das Projekt
„Huit Femmes“ ist eine moderne, französische Kriminalkomödie, welche auf der Bühne von acht Frauen dramatisiert wird. In der Inszenierung von Regisseur Alex Truffer werden alle Frauenfiguren von Männern umgesetzt.
Ja – richtig gelesen: Männer die das wohl Unmögliche versuchen möglich zu machen. So glaubwürdig wie nur möglich an die Darstellung einer Frau heranzukommen und dabei nicht im Abgrund einer billigen, schenkelklopf Trash Queen Show landen - das ist für alle Beteiligten eine ernst zu nehmende Aufgabe. Der Versuch, das Publikum mit reiner Schauspielkunst in eine Kriminalgeschichte mitzunehmen, so dass aber die irritierende Darstellung Mann als Frau vom Publikum als Selbst-verständlichkeit hingenommen wird. Erinnern Sie sich an William Shakespeare Zeiten, in welcher es den Frauen verboten war auf eine Schauspielbühne zu treten? Alle Frauenrollen wurden von Männern glaubhaft und intensiv gespielt, ohne dabei lächerlich zu wirken. Wir starten genau dieses Abenteuer.