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Die Vertragsstaaten des Übereinkommens müssen dem Ausschuss gegen Folter, dem zuständigen Kontrollorgan, regelmässig über die Massnahmen berichten, die sie zur Einhaltung der Verpflichtungen getroffen haben.
Der erste Bericht über die Umsetzung der Konvention ist ein Jahr nach Inkrafttreten fällig, danach gilt der Vierjahres-Rhythmus. Seit 1994 erlässt der Ausschuss Schlussbemerkungen und Empfehlungen.
Die Schweiz hat im Mai 2014 ihren bislang siebten Bericht zur Umsetzung der Anti-Folterkonvention im vereinfachten Verfahren («Simplified Reporting Procedure»), d.h. auf der Grundlage einer Fragenliste des Ausschusses, erstellt. Der Ausschuss hat den Bericht sodann in seiner 55. Session am 3./4. August 2015 geprüft und am 13. August 2015 der Schweiz seine Schlussbemerkungen und Empfehlungen zugestellt.
Für die Staatenberichte der Schweiz zur Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Übereinkommen gegen Folter ist das Bundesamt für Justiz (BJ) verantwortlich.
Informationen zur Antifolterkonvention und zu den Staatenberichten der Schweiz
UNO-Ausschuss gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (en)