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Kantonsapotheker Giovan Maria Zanini sprach am Freitag vor den Medien in Bellinzona von einer «Verlangsamung» der Impfkampagne. Diese führte er unter anderem auf die Ferienzeit und die Angst vor Impf-Nebenwirkungen zurück.
Trotz dieser Verlangsamung zähle das Tessin zusammen mit Basel-Stadt, Zürich und Genf noch immer zu den schnellsten Kantonen der Schweiz, fuhr Zanini fort. 198'678 Tessiner hätten mindestens eine Dosis erhalten, über 164'000 seien komplett geimpft. Dies entspreche 47 Prozent der Bevölkerung.
Rund 100'000 Tessinerinnen und Tessiner seien jedoch noch nicht geimpft, rechnete der Kantonsapotheker vor. Von diesen 100'000 Personen bezeichnete Zanini rund 35'000 als «Unentschlossene». Es gelte nun, diese Gruppe für die Impfung zu gewinnen.
Das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales wolle insbesondere auch die verschiedenen Gruppen von Zugewanderten ansprechen. Diese Personen habe man bisher bezüglich Covid-19-Impfung zu wenig im Fokus gehabt, resümierte Zanini.
Der Kantonsapotheker erinnerte abschliessend daran, dass die Nebenwirkungen rasch verschwinden würden und die Impfung insgesamt sehr wirksam und gut verträglich sei.