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Diese Entwicklung sei der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt zu verdanken, schrieb der Kanton Thurgau am Donnerstag in einer Mitteilung. 2020 sowie 2021 hätten ausserdem die Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie eine starke Beanspruchung der Sozialhilfe verhindert.
Der Anteil der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger in der Gesamtbevölkerung sank 2022 auf 1,2 Prozent. Im Vorjahr waren es 1,3 Prozent. Aktuell sei damit der tiefste Wert seit Beginn der Sozialhilfestatistik im Jahr 2005 erreicht, hiess es in der Mitteilung weiter. Die höchste Sozialhilfequote weisen die Gemeinden Arbon (2,8 Prozent), Romanshorn (2,3 Prozent) und Frauenfeld (2,2 Prozent) auf.
Die Thurgauer Gemeinden wendeten im vergangenen Jahr 74,6 Millionen Franken für die Sozialhilfe auf. Zusätzlich wiesen sie 15,5 Millionen Franken für Sozialhilfeleistungen an Personen mit Schutzstatus S auf. «Mit Staatsbeiträgen und Rückerstattungen erzielten die Gemeinden netto einen Überschuss von insgesamt 5.6 Millionen Franken», schrieb der Kanton weiter.