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Am vergangenen 11. Dezember hat der Stiftungsrat in der ersten Sitzung der neuen Amtszeit 2020-2024 das neue Präsidium der Stiftung gewählt
Giacomo Viviani, Präsident, und Saverio Lurati, Vizepräsident, sind aus dem Stiftungsrat ausgeschieden und haben damit eine jahrzehntelange Phase des Engagements für ECAP abgeschlossen.
Vom Beginn des «Progetto Frontalieri» Anfang der neunziger Jahre über die Gründung der ECAP-SEI Ticino (heute ECAP Ticino Unia) und die Rolle, die sie im wissenschaftlichen Beirat und im Stiftungsrat gespielt haben, bis hin zur Übernahme des Präsidiums waren es Jahre intensiver, reicher und leidenschaftlicher Zusammenarbeit, in denen sie wesentlich dazu beigetragen haben, unsere Organisation zu dem zu machen, was sie heute ist: eine der grössten Institutionen der Erwachsenenbildung in der Schweiz, absolut die wichtigste im Bereich der Förderung der Integration der Migranten, mit einer konsolidierten Präsenz in allen Sprachregionen. Für das Engagement, die Leidenschaft und die Professionalität, mit der sie ihre Aufgabe wahrgenommen haben, haben sie den Dank aller Ratsmitglieder sowie all derer verdient, die das Vergnügen hatten, im Laufe der Jahre mit ihnen zu arbeiten.
Der Stiftungsrat hat dann das neue Präsidium gewählt, das für die Steuerung und Lenkung der Aktivitäten der Stiftung verantwortlich ist. Es besteht aus Fiammetta Jahreiss-Montagnani, Präsidentin, und Mauro Moretto, Vizepräsident. Es liegt an ihnen, ECAP durch die Herausforderungen der Zukunft zu führen.
Fiammetta Jahreiss leitete von 2001 bis 2018 ECAP Zürich, die wichtigste Regionalstelle der Stiftung, und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz sowohl in Institutionen als auch in zahlreichen sozialen Organisationen. Von 1998 bis 2011 war sie Zürcher Gemeinderätin und 2008/2009 präsidierte sie den Gemeinderat und war damit die erste nicht-deutschsprachige Migrantin erster Generation, die eine institutionelle Position auf dieser Ebene erreichte. Von 2008 bis 2019 war sie Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Migration, deren von 2012 bis 2019 das Vizepräsidium übernahm.
Mauro Moretto, Co-Leiter des Dienstleistungsbereiches und Mitglied des Zentralvorstandes von Unia, hat einen langen gewerkschaftlichen Werdegang und begann seine berufliche Karriere als Journalist.
Der Verwaltungsrat erneuerte auch die Mandatsvergabe an die Zürcher OBT als Revisionsstelle.
Die Amtsperiode der Geschäftsleitung, die für die operative Leitung der Stiftung verantwortlich ist, läuft im Dezember 2021 aus.