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Google geht in Wearables. Mit der Übernahme von Fitbit, das „Smartwatches“ herstellt, will es mit der Apple Watch konkurrieren. Das amerikanische Technologieunternehmen Google erwirbt Fitbit, den Erfinder von Gesundheits-Gadgets. Das gaben die beiden Unternehmen am Freitag bekannt. Damit macht Google, bekannt von der Suchmaschine, erste Schritte auf dem lukrativen Markt der Activity Tracker und Smartwatches (sog. Wearables).
Google, das zur Muttergesellschaft Alphabet gehört, zahlt 2,1 Milliarden Dollar (1,89 Milliarden Euro) für Fitbit. Dies entspricht 7,35 USD (6,60 EUR) je Aktie. Die Akquisition wird voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen sein, nachdem sie von den Aktionären und Aufsichtsbehörden genehmigt wurde.
Fitbit ist eine der bekanntesten Marken im Bereich Activity Tracker. Fitbits, die Uhren in verschiedenen Designs ähneln, erfassen unter anderem die Anzahl der Schritte, den Herzschlag und die Schlafqualität des Benutzers.
Der Marktanteil von Fitbit ist in letzter Zeit zurückgegangen, was zum Teil auf die Konkurrenz durch billigere Alternativen zurückzuführen ist. Gleichzeitig sieht sich das Unternehmen in San Francisco der Konkurrenz von Apple im teureren Segment gegenüber, das sich mit seiner Apple Watch zunehmend für Sport- und Gesundheitsfunktionen entscheidet.
James Park, CEO von Fitbit, hofft, dass die Kombination mit Google die technologische Erneuerung von Wearables beschleunigen wird, sodass der Umsatz wieder anziehen wird. Es wird erwartet, dass Google die Fitbit-Geräte in vorhandene Android-Apps integriert. Dies würde es Google ermöglichen, besser mit Apple und der Apple Watch zu konkurrieren.
Fitbit schien die Bedenken der Benutzer hinsichtlich der Privatsphäre der Produkte sofort unterdrücken zu wollen. Das Technologieunternehmen betonte, dass Google die Gesundheitsdaten, die die Uhren sammeln, niemals für Werbung verwenden wird. Fitbit behauptet außerdem, dass es die personenbezogenen Daten der Nutzer nicht an Dritte verkauft.