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steht, besteht aus Marmor, dessen zu verschiedenen Malen unternommene Ausbeute jedoch seiner schlechten Qualität wegen immer
wieder eingestellt worden ist.
Alte Gräber, aus blossen Steinplatten bestehend, ohne Grabschmuck.
Gerhard v. Ternier,
Herr von La
Bâtie-Meslier, erbaute 1220 auf dem Hügel
eine feste Burg, die heute völlig verschwunden ist.
Hier fuhr 1814 die Artillerie des Generals Dessaix auf;
sie wurde aber
von den auf den Höhen von
Saint-Jean postierten Oesterreichern derart beschossen, dass der
Wald fast völlig
zerstört wurde. 1883 liess die Stadt
Genf auf dem Bois de la Bâtie ein Wasserreservoir erstellen, das Brauchwasser und Niederdruckwasser
für industrielle Betriebe liefert.
Das 400 m oberhalb des Dammes von
Les Pâquis dem
See entnommene
Wasser wird zunächst der
Coulouvrenière zugeleitet, von wo es vermittelst mächtiger Turbinen und Pumpen zu dem 4800 m3
fassenden Reservoir gehoben wird.
Das Dorf liegt
reizend am Fusse der
Bauenstöcke, mitten in üppigen
Wiesen und schönen Obstgärten und gestattet prachtvollen Ausblick auf
die Ufer des
Sees und seine schroff ansteigenden Höhen.
Eben so ausgezeichnet ist die Lage des Dorfes in Bezug auf ihre bevorzugten
klimatischen und Vegetations-Verhältnisse.
Herm. Christ sagt darüber in seinem PflanzenlebenderSchweiz,
Seite 129: «Nirgends im N. der
Alpen kontrastiert mit der Wildheit steiler Felsenriffe und Eines Schwungs von der Schneeregion
abstürzender
Gräte eine so üppige, dunkle und stilvolle Vegetation, als z. B. bei Bauen am
Urnersee. - Der
Nussbaum hat ganz
die Entfaltung wie im Tessin,
die Felsblöcke sind ganz so zierlich mit der Selaginella bekleidet wie dort, und
die Stechpalme erhebt sich fast als Hochstamm 3 und 4 m über das Geschlinge von Tamus empor, indes die dunkle Blüte des
Alpenveilchens ihre Düfte streut.» Heimat von Alberich Zwissig, dem Komponisten des «Schweizerpsalms»,
dem hier ein Denkstein errichtet worden ist.
450 m.
Weiler, über dem rechten Ufer der
Baie de
Clarens, ^[3+2
Zeilen sind vertauscht.] nahe der Strasse
Clarens-Chailly und 700 m n. der Station
Clarens der Simplonbahn. 12
Häuser, 77 reform.
Ew. Geschätzter Kurort. Zu verschiedenen Malen sind hier römische Münzen in grosser Zahl gefunden worden.
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