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Prominente Unterstützung für Thomas Minders Abzockerinitiative: Der ehemalige CS-Finanzanalyst Christopher Chandiramani plädiert für ein «Ja».
Christopher Chandiramani meldet sich über seine Facebook-Seite zur Minder-Initiative zu Wort. Der 57-jährige, heutige SVP-Kantonsrat aus Rapperswil hatte im Jahr 2000 Berühmtheit erlangt, als er von der Credit Suisse zu Unrecht entlassen worden war.
Grund: Als CS-Finanzanalyst hatte er einen negativen Börsenkommentar zur Swissair abgegeben - anderthalb Jahre später war die Fluggesellschaft bekanntlich am Boden. Die Credit Suisse wurde von einem Gericht zur Zahlung einer Abfindung an Chandiramani verurteilt: Die Kündigung aus dem Jahr 2000 war missbräuchlich.
Nun schreibt Chandiramani, er habe sich über die Festtage mit der Abzockerinitiative beschäftigt: «Es gibt drei Arten von Abzockern: die Heuschrecken und die sogenannten Turnaround-Manager», heisst es. «Und Drittens gibt es diejenigen Schlaumeier, die mit überteuerten Produkten in einer Quasi-Monopolstellung legal eine Überrendite abschöpfen und grosse Teile davon einstecken.»
Der Gegenvorschlag zur Initiative nennt Chandiramani «zu stark verwässert» - und kommt zum Schluss: «Beugen wir einer nächsten Wirtschaftskrise vor und unterstützen die Minder-Initiative!»
(tke/vst)