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PMMI – Oktober 2018
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten stiegen seit der letzten Berichterstattung bei den Anlageprodukten, während sie bei den Hebelprodukten leicht nachgaben.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick über die Market-Making-Qualitäten verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Die Werte verbesserten sich bei den Anlageprodukten zwischen dem 14. August und dem 14. September. Dagegen gaben sie bei den Hebelprodukten leicht nach. Sowohl die Bank Julius Bär als auch die Banque Cantonale Vaudoise verteidigten ihre Spitzenpositionen bei den Hebelprodukten respektive bei den Anlageprodukten. Bei den Hebelprodukten sank der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten von 95.37 auf 95.25 Punkte. In den letzten vier Wochen gab es keine besonderen Auffälligkeiten. Bei den Anlageprodukten verbesserte sich der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten im Vergleich zur letzten Berichtsperiode von 94.96 auf 95.73 Punkten. Hier kam es in drei Fällen zu temporären Rückschlägen bei einzelnen Emittenten. Diese waren im Fall von Credit Suisse und UBS verursacht durch ein zwischenzeitliches Abfallen der Verfügbarkeit der Quoten. Dagegen zeigte sich für den Taucher am 3. September bei der Bank Vontobel ein an diesem Tag konstatierter Abfall der offerierten Volumen für den an diesem Tag errechneten leicht tieferen PMMI-Wert verantwortlich. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt nach wie vor nur BNP Paribas auf. Sie verzeichnete bei den Anlageprodukten einen unüblich hohen Wert von 42.80%, da viele Produkte ausverkauft sind, was dazu führt, dass nur noch Geldkurse gestellt werden.