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Mit 0:3 lag Belinda Bencic im Entscheidungssatz gegen Polona Hercog bereits hinten. Beim Seitenwechsel im Gespräch mit Konditionstrainer Martin Hromkovic zeigte die 22-Jährige Emotionen. Sie wirkte niedergeschlagen und hatte Tränen in den Augen.
Tränen bringen Bencic aus Bredouille
Doch Bencic wischte diese mit ihrem Tuch weg und kam wie verwandelt auf den Platz zurück. Sie holte 5 Games in Folge und sorgte so für die Wende im 3. Durchgang. Die Ostschweizerin gewann die Partie letztlich 1:6, 6:3, 6:4.
Eine Wende musste Bencic bereits nach dem verlorenen Startsatz herbeiführen, wo sie gleich ihre ersten beiden Aufschlagspiele abgab. Im 2. Satz zeigte Bencic eine Reaktion. Sie nutzte beim Stand von 4:3 ihre 5. Chance zum Servicedurchbruch und legte damit den Grundstein zum Satzgewinn.
Noch 2 Siege für die Finals
Die an Nummer 3 gesetzte Bencic kann in Moskau dank einer Wildcard antreten. Will sie die Qualifikation für die WTA-Finals noch schaffen, muss sie sich bis ins Endspiel vorkämpfen. In diesem Fall könnte sie Serena Williams von der 8. Position im Jahresranking verdrängen.
Als nächste Hürde stellt sich Kirsten Flipkens in den Weg. Die belgische Qualifikantin ist aktuell die Weltnummer 120, gehörte aber einst den Top 15 an. In bisher 3 Direktduellen (alle auf Hartbelag) behielt Bencic 2 Mal die Oberhand.
In einem allfälligen Halbfinal könnte es zum Showdown mit Kiki Bertens kommen. Die Niederländerin hat als Nummer 9 des Jahresrankings ebenfalls noch Chancen, sich für das Saison-Endturnier in Shenzhen zu qualifizieren.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 16.10.2019 16:33 Uhr