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Wie der zuständige Abteilungsleiter in Moskau erklärte, soll deshalb mehr Geld aus dem Föderationshaushalt in die wirtschaftlich bedeutenden Regionalprogramme fliessen. Ausserdem sei deren Aufstockung im Rahmen der staatlichen Programme zur Förderung des Meliorationsbaus und der Saatgutproduktion vorgesehen.
Allerdings könne der Forderung des Reisproduzentenverbandes, seine Mitglieder 2014 mit 1,3 Mrd. Rbl (31,7 Mio. Fr.) zu unterstützen, nicht in vollem Masse entsprochen werden, stellte das Ministerium klar. Es sei ihm bewusst, dass die im Zuge des WTO-Beitritts verringerten Reisimportzölle des Landes Preisdruck durch billigere Importware zur Folge hätten und somit den Sektor beeinträchtigten, erklärte das Agrarressort.
Dennoch sei vorerst nicht geplant, bei der WTO eine Revision dieser Zölle zu erwirken. Vielmehr solle der aktuelle Mindesteinfuhrzoll von 40 Euro/t (49 Fr./t) 2015 erneut um 10 Euro/t gesenkt werden. Ausserdem werde Reis aus bestimmten Entwicklungsländern zollfrei importiert. Vor dem WTO-Beitritt hatte Russland dem Ministerium zufolge noch eine Einfuhrabgabe von 120 Euro/t (147 Fr./t) erhoben.