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Das Wichtigste in Kürze
- Joe Biden will bei Amtsantritt Chinas wachsendem Einfluss die Stange halten.
- Mit ins Boot will er dabei US-Verbündete ziehen.
- Den detaillierten Plan will der gewählte US-Präsident im Januar präsentieren.
Der gewählte US-Präsident Joe Biden will nach seinem Amtsantritt Chinas wachsendem Einfluss entgegenwirken. «Wir machen 25 Prozent der Weltwirtschaft aus», sagte Biden über die Vereinigten Staaten am Dienstag im US-Bundesstaat Delaware.
«Wir müssen mit anderen Demokratien auf einer Linie sein, damit wir die Handelsregeln festlegen können. Damit nicht China und andere die Regeln vorschreiben, weil sie die einzig verfügbare Option sind.»
Bündnis zwischen China, Japan und Südkorea
Ob die USA dem auf Asien ausgerichteten Abkommen RCEP mit 15 Ländern beitreten wird, konnte Biden noch nicht beantworten. Dies könne er erst, wenn er sein Amt angetreten habe.
Abseits vom Handelsstreit mit den USA hatte China mit 14 anderen Asien-Pazifik-Staaten den grössten Freihandelsblock der Welt geschmiedet. Dieser deckt 30 Prozent der Weltwirtschaft und 30 Prozent der Weltbevölkerung ab und vereint China, Japan und Südkorea.
Der neuen Regionalen umfassenden Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) gehören zudem zehn andere Asean-Staaten. Unter ihnen befinden sich Vietnam, die Philippinen, Singapur, Indonesien, Malaysia, Thailand, Myanmar, Brunei, Laos und Kambodscha sowie Australien und Neuseeland.
Plan soll im Januar präsentiert werden
Zudem sind die USA als weltgrösste Volkswirtschaft bei einem zweiten Handelspakt in der Asien-Pazifik-Region aussen vor. Dies geschah, nachdem sich Präsident Donald Trump 2017 aus dem von seinem Vorgänger Barack Obama ausgehandelten TPP-Abkommen zurückgezogen hatte.
Biden erklärte, er habe einen detaillierten Plan, den er am 21. Januar 2021 vorstellen werde - einen Tag nachdem er als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt werden soll.