Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03400.jsonl.gz/1292

Dominique Aegerter ist definitiv in der MotoE angekommen. Nach der starken Aufholjagd vor einer Woche und Platz 3 schnappte sich der Rohrbacher in seinem erst zweiten Rennen auf den Elektro-Motorrädern seinen ersten Sieg.
Aegerter hatte am Samstag im Qualifying mit Abstand die schnellste Runde aufgestellt. Entsprechend favorisiert ging der Schweizer ins Rennen – und lieferte. Der von der Pole-Position gestartete Oberaargauer, vor Wochenfrist beim Debüt auf dem gleichen Circuit Dritter, setzte sich im Grand Prix von Andalusien in Jerez mit mehr als zweieinhalb Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Jordi Torres durch. Die Führung musste er nach der ersten von sechs Runden nur kurzzeitig an Alejandro Medina abtreten, der später nach einem Sturz ausschied.
Im Gesamtklassement übernahm Aegerter nach zwei von sieben Rennen die Führung. Der Berner liegt nun um elf Punkte vor Torres. Der Brasilianer Eric Granado, der das erste Saisonrennen der Elektro-Motorräder am letzten Sonntag gewonnen hatte, schied an zweiter Position liegend unverschuldet aus.
Tom Lüthi zeigte sich im andalusischen Jerez im zweiten Moto2-Rennen innert Wochenfrist zwar verbessert, aber noch immer nicht so konkurrenzfähig wie erhofft. Der 33-jährige Emmentaler belegte im dritten GP der Saison den 7. Rang, was seinem besten Saisonergebnis entspricht. Auf den Sieger Enea Bastianini, der ebenfalls ein Kalex-Motorrad fährt, büsste Lüthi fast 14 Sekunden ein. Der 22-jährige Italiener gewann seinen vierten Grand Prix, den ersten in der mittleren WM-Kategorie. Luca Marini als Zweiter und Marco Bezzecchi als Dritter vervollständigten den italienischen Dreifachsieg im GP von Andalusien.
Der erkrankte Jesko Raffin verzichtete auf den Start zum dritten Saisonrennen. Der 24-jährige Zürcher klagte bereits am Samstag über Kreislaufprobleme und Schwindelanfälle. (sda)