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Die Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate (WZVV) schützt die Lebensräume der Zugvögel und von ganzjährig in der Schweiz lebenden Wasservogelarten. Nun wird diese Verordnung revidiert und mit einer Bestimmung zur Prävention vor Wildschäden ergänzt.
Damit sollen insbesondere Schäden von Kormoranen an Fischbeständen vermieden werden. Das UVEK hat am 17. Juli 2014 die Anhörung zur revidierten Verordnung eröffnet.
Die Schweiz ist ein wichtiger Überwinterungs- und Rastplatz für Zugvögel und ein Lebensraum für ganzjährig in der Schweiz lebende Wasservögel. Die Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV) schützt diese Gebiete.
Die immer zahlreicheren Kormorane lösen jedoch Konflikte mit Berufsfischern aus. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, soll die WZVV mit einem Kormoran-Artikel ergänzt werden.
Anlass für die Teilrevision gab die 2010 vom Parlament überwiesene Motion «Massnahmen zur Regulierung fischfressender Vögel und zur Entschädigung von Schäden an der Berufsfischerei» (09.3723 Mo. UREK-NR). Der Bundesrat wurde damit beauftragt, die Jagdverordnung und die WZVV zu überarbeiten, um Schäden der Berufsfischerei speziell durch Kormorane zu verhindern.
In der überarbeiteten Verordnung wird festgelegt, dass das BAFU eine Vollzugshilfe zu Handen der Kantone zur Schadenverhütung, Schadenerhebung, Regulation der Kolonien in den Vogelreservaten sowie zur interkantonalen Koordination erarbeiten soll. Für die Umsetzung sind die Kantone zuständig.