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Ob dieser Ausbruch der infektiösen Durchfallerkrankung im Zusammenhang mit Kinder-Schokoladenprodukten des italienische Süsswarenkonzerns Ferrero stand, war zunächst noch nicht nachgewiesen und wird zur Zeit untersucht, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilte.
Rund zwei Dutzend Fälle werden genauer untersucht, um den Zusammenhang zu klären, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Dazu würden weitere Laboranalysen durchgeführt. Ausserdem sei eine Befragung der Betroffenen eingeleitet worden.
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Ferrero Schweiz rief nach Angaben des BLV die Produkte zurück, die in einem mittlerweile geschlossenen Betrieb in Belgien hergestellt wurden. Zu den Kinder-Produkten zählen etwa die Überraschungseier und Schokobons. Die europäischen Behörden brachten mittlerweile dutzende Fälle von Salmonellen mit Kinder-Schokoladenprodukten aus dem belgischen Werk von Ferrero in Verbindung.
Lebensmittelunternehmen sind gemäss BLV verpflichtet, ihre Produkte vom Markt zu nehmen oder zurückzurufen, falls die vom Betrieb importierten, hergestellten oder verkauften Lebensmittel die Gesundheit von Konsumentinnen und Konsumenten gefährden oder nicht sicher sind.
Vierzig Produkte zurückgerufen
In Zusammenarbeit mit der zuständigen kantonalen Vollzugsbehörde hatte Ferrero Schweiz knapp vierzig Produkte aufgrund einer möglichen Kontamination zurückgerufen, wie das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen (BFK) vor gut einer Woche mitteilte.
Bereits zuvor hatten mehrere Schweizer Detailhändler die "Kinder"-Produkte von Ferrero aus ihren Regalen geräumt. Darunter sind die Grossverteiler Coop, Migros, Volg und Aldi, wie sie der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigten.
Hintergrund sind die 63 Salmonellen-Infektionen in Grossbritannien und 21 in Frankreich. 15 der französischen Infizierten gaben an, die betroffenen "Kinder"-Produkte verzehrt zu haben, wie die Behörden erklärten.