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Schiedsrichter Sascha Kever, der das Spiel in Lausanne geleitet hatte, hielt in seinem Bericht fest, von Bobadilla beleidigt worden zu sein. Beide Vergehen (Tätlichkeit und Schiedsrichterbeleidigung) könnten gemäss SFL-Reglement je mit einer Sperre von mindestens 2 respektive 3 Spielen sanktioniert werden.
Weil Daniele Moro, der Präsident der Disziplinarkommission der Swiss Football League, der Überzeugung ist, dass der Sachverhalt zur Genüge erwiesen ist, hat er den Argentinier nach der automatisch verbüssten Sperre am Mittwoch für ein weiteres Spiel gesperrt.
Entscheid nicht rekurrierbar
Dieser Entscheid ist nicht mittels Rekurs oder Beschwerde anfechtbar, womit sich Bobadilla gegen Sion - wie am vergangenen Mittwoch gegen Luzern - wiederum nur in der Rolle des Zuschauers wiederfinden wird. Das endgültige Strafmass wird durch den Präsidenten der Disziplinarkommission erst nach Anhörung des treffsichersten YB-Stürmers ausgesprochen.