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Sommerserenade - lachender Sonnengott
Datum:
Sa, 22.06.24 21:00 - 23:30
Rubrik:
Musik / Theater
Beschreibung:
'Hier ist ein Musiker, der keine Grenzen kennt, ausser denen des guten Geschmacks, und der die Kunst hat, die Zuhörer zu überzeugen, ihm überall hin zu folgen.' (Grammophon)
Avi Avital, der erste Mandolinensolist, der für einen klassischen Grammy nominiert wurde, wurde mit Andres Segovia für seine Meisterschaft seines Instruments und mit Jascha Heifitz für seine unglaubliche Virtuosität verglichen. Leidenschaftlich und 'explosiv charismatisch' (New York Times) bei Live-Auftritten, ist er eine treibende Kraft hinter der Wiederbelebung des Mandolinenrepertoires.
Geboren in Be''er Sheva im Süden Israels, begann Avital im Alter von acht Jahren mit dem Mandolinenunterricht und trat bald dem florierenden Mandolinen-Jugendorchester bei, das von seinem charismatischen Lehrer, dem russischstämmigen Geiger Simcha Nathanson, gegründet und geleitet wurde. Er studierte an der Jerusalem Music Academy und am Conservatorio Cesare Pollini in Padua.
Avi arbeitet mit Musikern verschiedener Genres eng zusammen und widmet sich nebst klassischem Mandolinen Repertoire auch traditioneller Musik aus aller Welt.
Er startet sein neues Projekt, das 'Between Worlds Ensemble' mit einer dreiteiligen Residenz im Boulez Saal in Berlin. Das Ensemble wurde gegründet, um verschiedene Genres, Kulturen und musikalische Welten mit Schwerpunkt auf verschiedenen geografischen Regionen zu erkunden, und wird in seinem ersten Jahr traditionelle, klassische und volkstümliche Musik von der Iberischen Halbinsel, dem Schwarzen Meer und Italien präsentieren.
Itamar Doari wurde 1985 in der Region Galiläa im Norden Israels geboren und wuchs in vielen Traditionen auf, zwischen ägyptischer, türkischer, spanischer, persischer, palästinensischer, israelischer und beduinenischer Musik. Er verliebte sich schon in seiner frühen Jugend in Perkussionsinstrumente und begann sein musikalisches Studium parallel zur Erforschung der vielfältigen kulturellen Herkunft seiner Familie. So entwickelte er nach und nach eine besondere künstlerische Sprache, die Virtuosität kombinierte, Riten und Bräuche aus aller Welt vermischte, barocke und klassische Musik sowie Jazz-, Blues- und Rockimprovisationen erforschte.
Im Alter von sechzehn Jahren begann Itamar Doari um die Welt zu reisen, um die Traditionen und Techniken der seltensten Perkussionsinstrumente zu entdecken. Bereits im Alter von siebzehn Jahren nahm er an zahlreichen internationalen Tourneen teil, mit Künstlern des Flamenco, Jazz, kubanischen, äthiopischen, senegalesischen, persischen, indischen, türkischen und jemenitischen Musik.
Schon ab dem Alter von sechs Jahren erlernte er traditionelle Schlaginstrumente wie Rahmentrommel, Darbuka, Riq (eine arabische Rahmentrommel mit Schellen) und weitere. Schon in frühen Jahren hatte er das Glück, bei einigen der berühmtesten Lehrer für Handtrommeln und Perkussion aus Israel und dem Ausland lernen zu können, darunter Zohar Fresco, Glen Vallez, Sallem Darwish und Ahmed Taher. Itamar schloss 2003 mit Auszeichnung an der Klor Musikschule ab. Schon mit siebzehn Jahren tourte er durch die Welt mit einigen der bekanntesten Musiker Israels.
Derart bereits auf bekannten Bühnen und Festivals vor grossem Publikum zuhause, spielt Itamar nun eine bedeutende Rolle in der weltweiten Perkussions-Szene. Er musiziert mit vielen Schlaginstrumenten in ganz verschiedenen Stilrichtungen und arbeitet mit sehr unterschiedlichen Solisten weltweit zusammen. Für 2009/2010 gewann er ein Stipendium der Amerika-Israel-Stiftung.
Chamber Artists ist das ‹wahrscheinlich grösste Streichquartett der Welt›. 2010 am Künstlerhaus Boswil (CH) als Idee entstanden, lädt es nach Vorbild von Claudio Abbados ‹Lucerne Festival Orchestra› Mitglieder international erfolgreicher Streichquartette und Kammerensembles, Solisten, Konzertmeister und Solobläser aus führenden europäischen Orchestern ein.
In Besetzungen von 8 bis 40 Spielern erarbeiten die Musiker aussergewöhnliche Konzertprogramme, nicht selten nach der Devise ‹das Grosse klein und das Kleine gross›, also Adaptionen von Werken für grosses Orchester in kleinen oder etwa Streichquartette in grossen Besetzungen. Dadurch werden diese Meisterwerke nicht selten völlig neu erschlossen und in Räumen oder Konzertreihen spielbar, die ansonsten diese Musik nicht präsentieren könnten.
Glänzende Ideen entstehen oft abseits von Prestigeorchestern und grossen Konzerthäusern und ebenso grossen Budgets. Da formierte sich 2010 ein Ensemble namens Chamber Artists, kurz CHAARTS. Ein junges und temporeiches Musikerkollektiv und so flexibel wie sein Name. Technisch sollen hier alle brillieren weil bei den Chamber Artists der Beuys‘sche Satz gilt «Jeder ist ein Künstler» Das erlaubt den Musikern mal lediglich als Trio dann wieder als Opernorchester Klassik in ihrer ganzen Bandbreite zum Klingen zu bringen. (Tagesanzeiger Zürich)
Das Programm der Sommerserenade dreht sich rund um die strahlende Kraft des Lichtkörpers.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Konzert g-Moll BWV1056 für Mandoline und Ensemble
David Bruce (*1970)
Cymbeline
Pause
Joseph Haydn (1732–1809)
Sonnenquartett A-Dur op. 20/6 (1772)
I. Allegro die molto e scherzando
Béla Bartók (1881–1945)
Sechs Rumänische Volkstänze SZ14
Traditionelle Musik (nach Ansage) aus Israel, Bulgarien und der Türkei
Bei schlechtem Wetter findet die Sommerserenade im Festsaal des Klosters statt.
Kasse und Konzertbar eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.
Kategorie A: CHF 50.00 / 25.00
Kategorie B: CHF 35.00 / 10.00
Quelle:
guidle.com
Veranstalter:
Musik im Festsaal