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Innovation durch Zufall: von Blogger zu Twitter
In der aktuellen Ausgabe des Economist findet sich sich ein interessanter Artikel über Evan Williams. Williams ist der Gründer von Blogger und der Initiator von Twitter.
Williams ist der Überzeugung, dass sich Innovationen oftmals am Rande anderer Projekte ergeben und daraus entstehen, dass man sich die Frage stellt, was man aus einer bestehenden Lösung entfernen kann um so etwas Neues zu schaffen.
Der Punkt des "side projects" zeigt sich daran, dass das Team von Williams zur Entstehungszeit von Blogger an einem anderen, komplexen Projekt zur online Kommunikation und Kollaboration arbeitete. Zur internen Kommunikation wurde eine kleine Applikation in Form einen online-Tagebuchs verwendet. Offenbar war dies das Einzige am ehrgeizigen Projekts was funktionierte und aus dem eigentlichen Nebenprojekt wurde die Idee des Blogs geboren.
Der Ansatz zur Reduktion auf das Wesentliche lässt sich nachvollziehen, wenn die Sites von Yahoo und Google vergleicht. Google ist die Weiterentwicklung von Yahoo, indem Sinne, dass der Fokus auf dem Suchfeld liegt und alles andere radikal entfernt ist.
So lässt sich auch das neueste Projekt von Williams erklären. Twitter ist ein Blog, reduziert auf 140 Zeichen und die fundamental simple Frage: Was machst du gerade?
Der "reduced to the max"-Ansatz scheint sehr erfolgsversprechend; Twitter war im Jahr 2007 “next big thing”, direkt nach dem IPhone und Facebook.