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Das Kompetenzzentrum Fluidmechanik & numerische Methoden (CC FNUM) setzt im Bereich der Formoptimierung auf die Adjoint-Methode. Erhöhung der Effizienz oder Minimierung des Luftwiderstandes sind dabei typische Zielfunktionen, es gibt hier jedoch keine Limitierung, jede erdenkliche Zielfunktion kann optimiert werden. Bei der Adjoint-Methode handelt es sich um eine Erweiterung des bestehenden in-house entwickelten CFD Programms. Dabei kann direkt aus der CFD Simulation ermittelt werden wie eine gegebene Geometrie verformt werden muss, um eine bestimmte Zielfunktion zu optimieren. Der Ablauf ist komplett automatisiert. Ausgehend von einer Basisgeometrie sucht ein Algorithmus nach dem Prinzip des Gradientensabstiegs nach immer besseren Geometrien bis ein Optimum erreicht ist. Durch die Wahl verschiedener Paramaterisierungen, welche ebenfalls automatisch erstellt werden, können optimierte Geometrien in geringer Zeit und mit sehr wenig Benutzeraufwand erstellt werden.
Die Adjoint-Methode kann auch für andere Zwecke verwendet werden. So zum Beispiel zur automatischen Optimierung bestehender Turbulenzmodelle. Hierbei wird ein existierendes Turbulenzmodell mit zusätzlichen Termen erweitert welche dann so optimiert werden um Abweichungen zu Experimenten oder aufwendigeren Turbulenzmodellen zu korrigieren.