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Der Flughafenverband ACI Europe fordert von der EU mehr Mittel für die Unterstützung der Luftfahrt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Branche. Er hat sich einer Koalition von mehr als 40 Organisationen aus dem gesamten Transportsektor angeschlossen, die vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni ein grösseres Stück vom Haushaltskuchen fordern.
Eine stärkere EU-Finanzierung sei eine Voraussetzung für die Fähigkeit der Branche, bis 2050 den CO2-Ausstoss zu reduzieren, sagte Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe. «Es lässt sich nicht leugnen, dass Verkehrsträger, die schwerer zu reduzierende Emissionen verursachen, wie zum Beispiel der Flugverkehr, entsprechend der Herausforderung, vor der sie stehen, mehr politische und finanzielle Unterstützung benötigen.» Es brauche «eine gerechtere Verteilung der Mittel auf die verschiedenen Verkehrsträger».
Die Luftfahrtakteure hätten sich den Zielen des EU Green Deal voll und ganz verpflichtet, so der ACI. Die vollständige Dekarbonisierung des Luftverkehrs bis 2050 koste über EUR 820 Mia., was die Branche allein nicht finanzieren könne.
«Eine erfolgreiche und rechtzeitige Dekarbonisierung erfordert ausreichenden Zugang zu Finanzmitteln und öffentlichen Investitionen, die wiederum von unterstützenden und vollständig abgestimmten Richtlinien abhängen», heisst es in einer Erklärung des Verbandes. Die EU müsse ihren Worten Taten folgen lassen und ihre Ambitionen im neuen EU-Verkehrshaushalt widerspiegeln.
(Business Traveltip)