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Acht Spiele, 24 Punkte, 62:0 Toren. Das ist die Statistik mit welcher die BVB-Frauen in ihr letztes Spiel der Hinrunde in der Frauen Kreisliga A gegangen sind. Im Auswärtsspiel bei der SV Körne am heutigen Sonntag sollte dem Team von Trainer Thomas Sulewski die perfekte Hinrunde gelingen.
Der Beginn der Partie verlief ganz im Stil der Frauenmannschaft von Borussia Dortmund. Schon am Anfang machten die Spielerinnen des BVB Druck und kamen so zu den ersten Torannäherungen, wie zum Beispiel in der sechsten Minute als ein Kopfball nach Ecke der Dortmunderinnen nur knapp am Tor des SV Körne vorbeiging.
Nur drei Minuten später sollte der Ball das erste mal im Tor sein. Nach einem Angriff über die rechte Seite war es Laura Höhl, welche mit einer Flanke von der Grundlinie Carolin Kaul in der Mitte bediente. Diese konnte dann zum 1:0 für den BVB einschieben.
In den nachfolgenden Minuten setzte die Borussia weiter nach, allerdings versuchte auch die Heimmannschaft immer mal wieder offensive Akzente zu setzen. Nach 19 Minuten fuhr der BVB dann den nächsten Angriff über die linke Seite. Von dieser flankte Vanessa Heim den Ball in die Mitte, wo sich Laura Höhl gegen eine Gegenspielerin durchsetzen und den Ball im linken unteren Toreck versenken konnte.
Nur wenige Sekunden nach dem Treffer sollten die Borussinnen erneut jubeln dürfen.
Nach einem schönen Angriff von der linken Seite wurde der Ball von Vanessa Heim in den Strafraum geflankt, welchen Laura Höhl mit einem Schuss in die rechte Torecke verwerten konnte.
Nur drei Minuten vor der Halbzeit folgte der nächste Treffer für den BVB. Nach einem Abschlag von Torhüterin Schröer war es Annika Billig, welche den Ball am gegnerischen Strafraum festmachen und zu Carolin Kaul legen konnte. Diese vollendete den Angriff mit einem Schuss in Tor. Somit ging es mit einer verdienten 4:0 Führung für die Borussia in die Halbzeit.
Nur wenige Minuten nach dem Wiederbeginn sollte Sandra Schröer, die Torhüterin des BVB, erneut im Fokus stehen. Nach einem Angriff der Körnerinnen eilte die Nummer eins der Borussia aus ihrem Strafraum um den Konter zu unterbinden. Im Zweikampf um den Ball traf sie nach den Ansichten des Schiedsrichters wohl allerdings mehr ihre Gegenspielerin, welche am Boden liegen blieb. Nach einer kurzen Diskussion zeigte der Schiedsrichter der Torhüterin des BVB die rote Karte und verwies sie des Feldes. Den anschließenden Freistoß konnte die eingewechselte Nummer zwei der BVB-Frauen, Lena Kölmel, sicher abfangen.
In den Minuten nach dem Platzverweis beruhigte sich das Spielgeschehen etwas. Besonders die Dortmunderinnen mussten sich in der neuen Situation mit nur zehn Spielerinnen erstmal zurecht finden. Rund zehn Minuten später folgte dann der nächste Treffer des Spiels. Nach einem Angriff durch die Mitte legte eine Mitspielerin den Ball perfekt auf Vanessa Heim ab, welche dann das 5:0 erzielen konnte. Knappe fünf Minuten später in der 72. Spielminute folgte durch eine Ecke das 6:0 für den BVB. Nach einem Eckball von der rechten Seite war es Vanessa Heim, welche den Ball mit einem sehenswerten Volleyschuss im Tor der Heimmannschaft unterbringen konnte.
Dieses 6:0 sollte zugleich den Endstand des Spiels markieren. Nach dem Ende der Hinrunde stehen die BVB-Frauen somit mit 68:0 Toren und 27 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz.
Für mich als Aufsichtsratsvorsitzender des Bundesliga-Klubs Werder Bremen ist eine Welt zusammengebrochen. Hier wird der Fußball mit Füßen getreten.
— Franz Böhmert