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Das Swiss-Cycling-Quartett mit Stefan Bissegger, Claudio Imhof, Valère Thiébaud und Cyrille Thièry blieb im kleinen Final um fast 1,5 Sekunden über dem erst am Vortag in der gleichen Besetzung aufgestellten Landesrekord. Im Duell gegen Grossbritannien fehlten der Schweiz, die 2018 in Glasgow EM-Silber gewonnen hatte, zur Bronzemedaille mehr als 2,8 Sekunden. "Wir sind erneut gut gefahren, aber die Briten waren heute für uns etwas zu stark. Olympia ist noch weit weg, doch wir sind auf gutem Weg", sagte Nationaltrainer Daniel Gisiger.
EM-Gold ging in Apeldoorn an die Dänen, welche Titelverteidiger Italien sicher bezwangen und wie am Vortag in der Hauptrunde den Weltrekord der Australier nur knapp verfehlten.
Schweiz auf Kurs für Tokio
Für die Sommerspiele 2020 qualifizieren sich in der Mannschafts-Verfolgung nur die besten acht Nationen. Vor der EM in den Niederlanden lag die Schweiz im Qualifikationsranking nur im 9. Rang, mit geringem Rückstand auf Deutschland, Neuseeland und Italien. Dank dem 4. Platz in Apeldoorn verbesserte sich für die Equipe von Nationaltrainer Gisiger die Ausgangslage leicht, da sie Deutschland hinter sich lassen und Neuseeland keine Punkte sammeln konnte.
Italien allerdings vergrösserte aufgrund der Silbermedaille den Vorsprung. Von hinten droht dem Schweizer Bahnvierer im Olympia-Ranking von den zehntklassierten Belgiern, die man am Mittwoch in der Hauptrunde im direkten Duell sehr deutlich besiegte, im Normalfall kaum Gefahr.
Ausstehend ist in der verbleibenden Qualifikationsphase bis nächsten Frühling noch der Weltcup, der an sechs Stationen auf vier verschiedenen Kontinenten stattfindet. Dazu kommen auch die Weltmeisterschaften in Berlin (26. Februar bis 1. März) in die Wertung.