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Nachdem die erste Saisonhälfte von der Mannschaftsmeisterschaft im Dreiband und den Einband-Einzelmeisterschaften dominiert wurde, kämpfen nun in der zweiten Saisonhälfte die Serienspieler in verschiedenen Turnieren um Punkte und Medaillen.
Der St. Galler Billardclub verfügt dabei über zahlreiche Turnierspieler, die sich in den Disziplinen „Freie Partie“ und „Cadre“ durchaus Chancen auf gute Rangierungen und gar Medaillen ausrechnen können. Der Start in diese zweite Saisonhälfte muss jedoch als verhalten bezeichnet werden.
Nobel ohne Chance in der NLA
Anfangs Februar fand in Ecublens (VD) das Finale der NLA in der Disziplin „Freien Partie“ statt. Neben dem unschlagbaren und besten Schweizer Spieler Xavier Gretillat (ALB Lausanne) hatten Pierre-Alain Rech (BC Zürich), Felix Wasser (BC Colombier) und der St. Galler Ludwig Nobel Chancen auf die weiteren Medaillen. Nobel erwischte jedoch ein schlechtes Turnierwochenende, konnte seine gewohnte Leistung und sein sicheres Serienspiel nicht zeigen und musste sich hinter den stark aufspielenden Rech und Wasser mit dem 4. Schlussrang begnügen. Zuoberst auf dem Podest stand wie erwartet Xavier Gretillat, der mit souveränem und unnachahmlichem Spiel keinem der anderen Spieler auch nur den Hauch einer Chance liess und einen weiteren Meistertitel zu seinem grossen Palmarès reihte.
Kehl verpasst das Finale
In der Regionalliga in der Disziplin „Cadre“ war dieses Jahr nur ein St. Galler mit von der Partie. Im Halbfinalturnier in Luzern trat Albert Kehl für den BC St. Gallen an und wollte sich einen der Finalplätze erspielen. Nachdem die Startpartie gegen den Luzerner Lutz Schenker knapp mit 25:29 verloren ging, riss der Faden des St. Galler Spielers und Kehl fand das ganze Turnier über nicht ins Spiel. Mit dem 5. Schlussrang verpasste der St. Galler die Qualifikation für das Finale deutlich.
Serien-Team St. Gallen verliert gegen Zürich
In der ersten Meisterschaftsrunde der Mannschaftsmeisterschaft der NLA in der Disziplin „Cadre“ trat das Team des Billardclub St. Gallen Zuhause in der Formation mit Ludwig Nobel, Rolf Bart und Duy Tien Ma gegen den letztjährigen Vizemeister Zürich an. Trotz einer kämpferischen Einstellung der Ostschweizer und einer geschlossenen und konstanten Mannschaftsleistung setzten sich die Zürcher Gäste am Ende klar mit 16:2 durch. Einzig Rolf Bart gelang es eine Partie zu gewinnen und so die beiden Ehrenpunkte für den Billardclub St. Gallen zu erspielen. Im Verlauf der kommenden Meisterschafts-runden müssen sich die St. Galler noch deutlich steigern, wollen sie eine kleine Chance auf den Gewinn einer Meisterschaftsmedaille haben. Dies wird angesichts der starken übrigen Konkurrenz mit Teams wie ALB Lausanne (Titelverteidiger) und BC Colombier, die beide einigen Topspieler im Serienspiel in ihren Reihen haben, ein sehr schwieriges Unterfangen.
gmo/22.02.2020