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Gemeinsame Publikationen von Brot für alle und Fastenopfer
Viermal jährlich erscheinende Publikationen für die Unterstützerinnen und Unterstützer der beiden Werke.
Viermal jährlich erscheinende Publikationen für die Unterstützerinnen und Unterstützer der beiden Werke.
Seit die Finanz- und Wirtschaftswelt den Boden als profitable Anlage für sich entdeckt hat, schreitet das sogenannte Land Grabbing rasant voran.
In Indonesien roden Konzerne riesige Regenwaldflächen und vertreiben die indigene Bevölkerung für den Anbau von Ölpalmen. In Afrika pachten Investoren ganze Landstriche, um Agrotreibstoffe für unsere Autotanks herzustellen. Während viele Ethnien die Erde als Mutter achten, degradieren Investoren den Boden zur Ware. Mit fatalen Konsequenzen für uns alle.
Wer den «Boden unter den Füssen» verliert, verliert Orientierung, Halt und Stabilität. Während diese Redewendung für uns meist ein Gefühl beschreibt, erleiden Hunderttausende von Menschen weltweit den Bodenverlust ganz direkt: Land Grabbing, der rasant fortschreitende Ausverkauf von Land an Investoren und Konzerne, entzieht ihnen den Boden unter den Füssen – körperlich und seelisch.
Land selbstbestimmt nutzen zu können, um so die eigene Ernährung sicherzustellen, ist für viele Menschen eine Voraussetzung für ein Leben in Würde. Boden ist kein Gut wie jedes andere, er ist unsere Lebensgrundlage. Indigene Völker betrachten den Boden gar als lebensspendende Gottheit. Wird er zur Kapitalanlage degradiert, verliert er seinen lebensspendenden Zweck.