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Lars Reeh hat einen kurzen, konkreten Aufsatz zum Gebet geschrieben (S. 27-30). Empfehlung: Lesen!
Die meisten Christen beten kaum. Vielleicht murmeln sie vor dem Schlafengehen ein paar Worte, oder ihnen entgleitet vor einem wichtigen Ereignis ein Stoßgebet. Ansonsten beten sie noch mit, wenn der Pastor die Predigt mit Gebet einleitet oder wenn eine Gebetsgemeinschaft im Hausbibelkreis stattfindet. Und das war’s.
Somit kommt der durchschnittliche Christ in Deutschland gefühlt auf 58 Minuten Gebet pro Woche. Das wären dann etwas mehr als 8 Minuten pro Tag. So weit, so schlecht. Unsere Krise besteht in folgenden Punkten:
- Wir beten nicht.
- Wenn wir beten, beten wir, um gebetet zu haben, und nicht, um von Gott erhört zu werden.
- Wenn wir beten, um erhört zu werden, beten wir meist für Dinge, die wir aufgrund unserer Selbstsucht begehren.
- Wir haben es uns in unserer Gebetslosigkeit bequem gemacht.