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Gina Rinehart gilt derzeit als die reichste Person Australiens. Zurzeit wird ihr Vermögen auf 28,4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im Jahr 2012 galt sie als die reichste Frau der Welt. Sie kontrolliert den Bergbaukonzern Hancock Prospecting, der von ihrem Vater Lang Hancock gegründet wurde, der ebenfalls einer der reichsten Australier war. Ginas Sohn John Hancock ist auch Milliardär mit einem geschätzten Vermögen von 2 Milliarden US-Dollar.
Hancock Prospecting ist das grösste sich vollständig in Familienbesitz befindende australische Unternehmen. Der Konzern konzentriert sich auf die Förderung von Eisenerz und ist einer der grössten Eisenerzproduzenten in Australien. Australien ist das Land mit den grössten Eisenerzreserven. Eisenerz wird zur Herstellung von Stahl benötigt und ist somit systemrelevant. Hancock Prospecting ist auch in der Rohstoffexploration tätig und sucht für andere Bergbaukonzerne nach Rohstoffvorkommen in der Erde. Der Konzern ist zudem in der Landwirtschaft tätig und ist der zweitgrösste Rinderzüchter Australiens.
Lang (Langley) Hancock (1909-1992) wurde als Unternehmer im Bergbau aktiv und kam durch Verträge mit dem britischen Bergbaukonzern Rio Tinto zu Wohlstand. Später gründete er das Bergbauunternehmen Hancock Prospecting, das bis heute von seinen Nachkommen kontrolliert wird. Durch Geschäfte in der Eisenerzindustrie wurde Lang Hancock einer der reichsten Australier. In einem Interview befürwortete er die Sterilisierung der australischen Ureinwohner, um sie auszurotten. (Quelle)
Lang Hancock war mit Emma Hancock Withnell (1842-1928) verwandt, die zu den frühen Siedlern in Westaustralien gehörte. Lang Hancock war ein Cousin von Valston Hancock (1907-1998). (Quelle) Valston Hancock war Chef der Royal Australian Air Force (die australische Luftwaffe) und erhielt mehrere Orden von der britischen Königsfamilie. Er war auf dem „Royal Military College Duntroon“ gewesen. (Quelle). Die australische Militärakademie wurde 1911 vom damaligen Generalgouverneur (Kolonialgouverneur) William Ward gegründet, der ein britischer Graf und Vertrauter der britischen Königsfamilie war. Australien war früher eine britische Kolonie und gehört heute zu den Commonwealth-Staaten, die politisch eng mit Grossbritannien verbunden sind. Die britische Queen ist zugleich Staatsoberhaupt von Australien.
Die Milliardärin Gina Rinehart führt seit dem Tod ihres Vaters Lang Hancock das Familienunternehmen. Sie traf die britische Queen (Foto). Gina Rinehart ist der grösste Landbesitzer in Australien und besass 2021 mehr als 9,2 Millionen Hektar. Das ist 1,2 Prozent der gesamten Landmasse Australiens. (Quelle) Sie ist Mitglied des Weltwirtschaftsforums (WEF).
Gina Rinehart war früher Hauptaktionärin von Fairfax Media und besass eine Zeit lang fast 19 Prozent der Anteile (Quelle). Fairfax Media war eines der grössten Medienunternehmen Australiens und besass Zeitungen, Magazine und Radiosender. Gina Rinehart besass zudem 10 Prozent von Network 10, einer der meistgesehenen Fernsehsender Australiens (Quelle). Zur selben Zeit waren auch die superreichen Australier James Packer, Lachlan Murdoch und Bruce Gordon Grossaktionäre von Network Ten (Quelle).
Gina Rinehart kennt den Bergbaumilliardär Andrew Forrest, der ebenfalls zu den reichsten des Landes gehört. Auch sein Vermögen stammt grösstenteils aus der Eisenerzindustrie. Rinehart und Forrest engagierten sich gegen die Bergbausteuer und hetzten die Bergbauarbeiter gegen die Regierung auf. (Quelle) Rinehart und Forrest kennen den australischen Milliardär Kerry Stokes.
Die hier erwähnten Milliardäre Gina Rinehart, Andrew Forrest, Lachlan Murdoch, Kerry Stokes und Anthony Pratt besuchten zusammen US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus zu einem Dinner. Der US-amerikanische Milliardär Phil Ruffin, ein Geschäftspartner von Donald Trump, war auch dabei sowie der ehemalige US-Politiker Henry Kissinger. (Quelle)
Gina Rinehart ist bekannt dafür, dass sie sich stark für Steuersenkungen und Deregulierung einsetzt. Sie würde in Nordaustralien gerne eine Sonderwirtschaftszone errichten, in der es möglichst geringe Steuern gibt und die Bergbausteuer und Mindestlöhne abgeschafft werden.
Gina Rinehart sorgte für Empörung, als sie in einem Interview sagte, Australien müsse seine Arbeitskosten (also die Löhne) senken, um mit Afrikanern konkurrieren zu können, die „bereit sind, für weniger als zwei Dollar pro Tag zu arbeiten“. (Quelle) In einem weiteren Interview gab sie Ratschläge für Armutsbetroffene: „Wenn du neidisch auf die bist, die mehr Geld haben, dann sitze nicht einfach da und beschwere dich. Tun Sie selbst etwas, um mehr Geld zu verdienen – verbringen Sie weniger Zeit mit Trinken, Rauchen und Geselligkeit und mehr Zeit mit Arbeit.“ Gina Rineharts Vermögen stammt aus Investitionen und dem von ihrem Vater geerbten Unternehmen. Sie hat ihr Vermögen also nicht wirklich erarbeitet. (Quelle) 2012 wurde geschätzt, dass sie alle 30 Minuten über eine Million US-Dollar verdient (Quelle).
Gina Rineharts Mitarbeiter mussten Vereinbarungen unterzeichnen, niemals mit der Presse über sie oder Hancock Prospecting zu sprechen. Sogar die Kinder von Gina Rinehart mussten eine Vereinbarung unterzeichnen, in der vereinbart wurde, dass sie nichts sagen dürfen, was Rinehart „verunglimpfen“ oder „ihren Ruf in der öffentlichen Meinung herabsetzen“ könnte. (Quelle)
Gina Rinehart leugnet den menschengemachten Klimawandel. In einer Rede behauptete sie, dass Faktoren wie die Entfernung der Erde von der Sonne und Vulkane unter dem Ozean den Klimawandel verursachen (Quelle). Sie half dem britischen Vizegrafen Christopher Monckton bei einer Reihe von Vortragsreisen (Quelle). Der Adlige ist ein sehr engagierter Klimawandel-Leugner, der um die ganze Welt tourt und dabei vor einer kommunistischen Weltregierung warnt. Er ist Adliger in dritter Generation. Sein Vater Gilbert Monckton erhielt mehrere Orden von der britischen Königsfamilie und war Mitglied des Konstantinordens sowie Präsident des Malteserordens in Grossbritannien (Quelle). Der Konstantin- und der Malteserorden sind eng mit dem Vatikan verbunden und führende Hochadelsfamilien sind in den beiden Orden vertreten.
Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.