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Eine Geschichte der Hoffnung
Mehr als zehn Jahre litt Roger an einem ständig wachsenden Geschwür am Kinn. Die meisten Menschen hatten Angst vor ihm, deshalb fand er keine Arbeit.
Mit der Hilfe des örtlichen Missionars reiste er 1200 Kilometer von Guinea zu unserem Spitalschiff in Sierra Leone, um sich operieren zu lassen. Die freiwilligen Ärzte von Mercy Ships entfernten den riesigen Tumor, der Roger zu ersticken drohte. Der Tumor hatte ausserdem im Lauf der Jahre seine Unterlippe gedehnt. Ein Sprachtherapeut arbeitete mit Roger und zeigte ihm Übungen, die helfen können, die Lippe wieder zurückzubilden.
Nach mehreren Wochen kehrte Roger nach Guinea zurück. Als sein Bruder ihn sah, rief er: „Das ist NICHT Roger!” Wegen des grossen Tumors hatte er nie gesehen, wie sein Bruder wirklich aussah…