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25. Dezember 1911 Louise wird in Paris geboren. Ihre Eltern Joséphine und Louis Bourgeois betreiben eine Galerie und Restaurierungswerkstatt für historische Tapisserien.
1921–1932 Louise besucht das Lycée Fénelon in Paris. Ihre Schulausbildung wird unterbrochen, damit sie ihre kranke Mutter nach Le Cannet in Südfrankreich begleiten kann. An der Sorbonne legt sie das Baccalaureat in Philosophie ab.
1932 Tod der Mutter.
1932–1938 Künstlerische Ausbildung in verschiedenen Akademien in Paris und bei Fernand Léger und anderen.
1938 Louise gründet in einem Teil der Tapisseriengalerie ihres Vaters eine Galerie, um Bücher, Druckgrafik und Gemälde zu verkaufen. Dort trifft sie Robert Goldwater. Sie heiraten in Paris und übersiedeln nach New York.
1939 Adoption des Waisenkindes Michel.
1940 Geburt des Sohnes Jean-Louis.
1941 Geburt des Sohnes Alain.
1945–1953 Bourgeois hat in New York zwei Gemäldeausstellungen, bevor sie sich ganz der Skulptur zuwendet. Sie arbeitet an einer Serie von Holzfiguren, den Personages.
1951 Tod des Vaters. Louise stürzt in eine tiefe Depression.
Ab 1964 Nach einer Pause von über zehn Jahren, stellt Bourgeois wieder häufiger aus.
1973 Tod von Robert Goldwater.
1982 Die Retrospektive im Museum of Modern Art, New York, macht ihr Werk einem grösseren Publikum bekannt.
2007–2009 Retrospektive, die in London (Tate Modern), Paris (Centre Pompidou), New York (Guggenheim Museum), Los Angeles (The Museum of Contemporary Art) und Washington (Hirshhorn Museum) gezeigt wird.
31. Mai 2010 Louise Bourgeois stirbt im Alter von 98 Jahren in New York.
Jerry Gorovoy war über dreissig Jahre lang Assistent von Louise Bourgeois. Er ist ein profunder Kenner ihres Werkes und spielte im Prozess der Entstehung ihrer Kunstwerke, wie sie selbst oft betont hat, eine entscheidende Rolle. Für Louise Bourgeois war er es, der durch seine Hilfe viele ihrer Kunstwerke erst ermöglicht hat. Im Zentrum des Gespräches werden, ausgehend von der Ausstellung, Louise Bourgeois‘ Bedeutung als Künstlerin und als Vorbild für Generationen von Künstlern stehen.