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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01324 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 20. Januar 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, meldete sich am 2 0. März 2005 bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 = Urk. 7/4 = Urk. 7/46). Die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 2 2. März 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Februar 2005 zu ( Urk. 7/62). Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 8. September 2008 ( Urk. 7/97) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. Mai 2009 erstattet wurde ( Urk. 7/106) und sprach der Versicherten mit Ver fügung vom 1 0. September 2009 bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 82 % eine ganze Rente ab Juli 2009 zu ( Urk. 7/120). 1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 1 7. März 2013 ( Urk. 7/131) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 5. Mai 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/153) und setzte nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/156, Urk. 7/158, Urk. 7/162, Urk. 7/167) die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 1 1. November 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 52 % auf eine halbe Rente ab Januar 2015 herab ( Urk. 7/179 + Urk. 7/173 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 1 5. Dezember 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 1. November 2014 ( Urk. 2) und beantragte, es sei die bisherige ganze Rente weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 0. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na ment lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun des amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stan dar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, wes halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochen arbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge mei nen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Inten sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spra cheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, gemäss dem eingeholten Gutachten habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 verbessert; die depressive Episode sei seit 2013 remittiert und das frühere thorakovertebrale Schmerzsyn drom bestehe nicht mehr (S. 1 unten). Aus den im Vorbescheidverfahren einge reichten Arztberichten ergäben sich keine neuen Tatsachen und ein leidensbe dingter Abzug vom verwendeten Tabellenlohn sei nicht gerechtfertigt (S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), das eingeholte Gutachten leide an bestimmten Mängeln und stehe im Wider spruch zu den Beurteilungen von behandelnder Seite (S. 8 f. Ziff. 5), weshalb sich daraus nicht auf eine revisionsrelevante Verbesserung ihres Gesundheits zustandes schliessen lasse (S. 10 f.). Schliesslich sei angesichts ihres Alters von 54 Jahren ein Abzug von 20 % vom statistischen Tabellenlohn angezeigt (S. 11 Ziff. 6). 2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob auf das eingeholte Gutachten abgestellt werden kann, ob eine revisionsrelevante Verbesserung des Gesundheits zu stan des eingetreten ist und allenfalls, wie es sich mit einem Abzug vom Tabel len lohn verhält. Unstrittig ist, dass der für die Frage der Revision massgebliche Vergle ichszeit punkt (vorstehend E. 1.4 ) die 2009 erfolgte Rentenzusprache ist (vgl. Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 3). 3. Am 1 3. Mai 2009 erstatteten Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 7/106/1-34). Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1): - chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom links ohne eindeutige sensomotorische Ausfälle ( failed back surgery Syndrom) mit / bei - Status nach PLIF * und Spondylodese L5/S1 am 2 9. Oktober 2004 bei Spondylolyse - Status nach Rest- Hemilaminektomie, Dekompression und Neurolyse des Wurzelabgangs L5 links, Schraubenumsetzung L5 links und Re-Instrumentierung links am 1 7. Dezember 2004 - Status nach Metallentfernung am 1 1. November 2005 - Status nach Neurolyse L5 links am 1 9. Juni 2006 - Status nach Implantation eines Neurostimulators probeweise am 9. Dezember 2008 und definitiv am 1 6. Dezember 2008 - chronisches cervicospondylogenes Syndrom links mit / bei - degenerativen Veränderungen ( Osteochondrose C4/5, C5/6, C6/7) - zeitweise cervicoradikuläre Reizsymptomatik, wahrscheinlich C8 links - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) * PLIF: posterolaterale interkorporelle Fusion ( Urk. 7/153/20 unten) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Adipositas und einen Status nach Schilddrüsenoperation im März 2007 (S. 26 Ziff 5.2). Bezogen auf die bisherigen Tätigkeiten (als Kassiererin, Maschinistin und Schreinerin) bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - keine Arbeitsfähigkeit (S. 30 Ziff. 6.2). In einer Verweistätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - bestehe auch für eine körperlich leichte, rückenentlastende Verweistätigkeit (ohne Heben, Stossen oder Ziehen über 10 kg, ohne repetitives Bücken, ohne dauernde Reklination oder Inklination des Kopfes) eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % (S. 30 Ziff. 6.3). 4. 4.1 Dr. med. A.___, der die Beschwerdeführerin seit Februar 2004 behandelt ( Urk. 7/17 lit. D.1), führte am 2 4. Oktober 2013 aus, ihr Gesundheitszustand sei gleichbleibend. Sie leide weiterhin an einem persistierenden panvertebralen Schmerzsyndrom, depressiver Stimmung und starken Kopfschmerzen mit Schwindel und zum Teil Übelkeit ( Urk. 7/148/6). 4.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, der die Beschwerdeführerin 2004 ope riert hatte (vgl. Urk. 7/16/1), nahm am 2 5. März 2014 eine Hemilaminektomie, Foraminotomie, Dekompression und Neurolyse L3/4 links vor ( Urk. 7/153/40). 4. 3 Am 1 5. Mai 2014 erstattete n Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. D.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, je ein Gutachten sowie eine interdisziplinäre Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39). Sie stütz ten sich auf die ihnen überlas senen Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin und die von ihnen am 1. und 1 4. Mai 2014 erhobenen Befunde. 4.4 Im psychiatrischen Gutachten ( Urk. 7/153/1-14) wurde n keine Diagnose n mit anhaltender Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit und folgende Diagnosen ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 6 Ziff. 4): - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - depressive Episode, seit anfangs 2013 remittiert (ICD-10 F32.4) - Status nach familiären Schwierigkeiten, mässige kulturelle Integration (ICD-10 Z63, Z60.3) Im Rahmen der Beurteilung führte der Gutachter unter anderem aus, die Ver sicherte habe gesundheitsbedingt 2004 ihre Arbeitsstelle aufgeben müssen; danach sei sie zunehmend in eine soziale Isolation geraten (S. 7 unten) und habe eine psychiatrische Behandlung aufgenommen. 2012 sei sie in die Türkei gezo gen, wo sie ebenfalls eine ambulante psychiatrische Behandlung durchge führt habe (S. 7 f.). Ende 2012 habe sie sich mit einem Landsmann verheiratet, der in der Schweiz lebe. Der Ehemann sei alterspensioniert, die Eheverhältnisse seien positiv, die Versicherte werde vom Ehemann tatkräftig und moralisch unter stützt. Die Eheschliessung habe dazu geführt, dass es ihr deutlich besser gehe. Sie gebe an, seit der Verheiratung nicht mehr verstimmt zu sein und wieder Freude am Leben zu empfinden. Es gelinge ihr auch, die mitmensch lichen Kon takte wieder enger zu knüpfen, sie habe eine regelmässige Tages gestaltung, fahre Auto und lese gerne türkische Bücher. Der heutige Befund sei aus psychi atrischer Sicht grossteils unauffällig, die Versicherte sei stimmungs mässig aus geglichen, äussere keine Ängste, sie sei aber subjektiv durch die Schmerzen be einträchtigt. Ihre prophylaktische Medikamenteneinnahme sei an sich zu be grüssen, hingegen sei eine Psychotherapie nicht mehr notwendig. Die Remission der depressiv en Episode könne auf Anfang 2013 verlegt werden (S. 8 oben). 4.5 Im rheumatologischen Gutachten ( Urk. 7/153/18-37) wurden die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 14 f.): - chronisches lumbo-linksspondylogenes Schmerzsyndrom ( failed low back surgery Syndrom) - chronisches zerviko-linksspondylogenes Schmerzsyndrom (seit zirka 2006) - aktuell keine radikuläre Symptomatik nachweisbar; freie HWS-Beweglichkeit - deutliche degenerativ e Veränderungen an der unteren Halswirbelsäule (HWS) - Schmerzbewältigungsstörung - Differentialdiagnose (DD) Aggravation / somatoforme Schmerzstörung - Zustand nach thorakalem Schmerzsyndrom - aktuell beschwerdefrei und klinisch unauffällige Verhältnisse - Zustand nach (einzeln genannten) Operationen Der Gutachter führte unter anderem aus, über dem linken Fussrücken habe die Versicherte kaum sicher zuzuordnende extreme Schmerzen schon bei leisem Berühren angegeben, während Konfektionsschuhe normal getragen werden könnten (S. 16 Mitte). D ie Versicherte habe ihre Schmerzen zum Untersu chungszeitpunkt auf der Skala von 1-10 mit 10 eingestuft, sei dabei aber psychisch guter Dinge gewesen und habe ausgeglichen gewirkt. Spontan und bei der passiven Untersuchung sei die Halswirbelsäule schmerzlos völlig frei beweglich und bis auf eine leichte Irritationszone rechts palpatorisch unauf fällig gewesen, die Nackenmuskulatur sei nicht verschmächtigt gewesen. Die Beweg lichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) sei zumindest sagittal erstaunlich gut ge wesen, die Rückenmuskulatur kaum verschmächtigt. Die LWS habe sich ange sichts der Vielzahl von chirurgischen Eingriffen in einem doch erstaunlich gu ten Zustand gefunden. Sowohl für die Nacken-Arm-Schmerzen wie auch die Rücken-Beinschmerzen bestehe also eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten Schmerzen und dem klinischen Gesamteindruck (S. 16 unten). Für Rückenschwerarbeit sei die Versicherte seit 2004 arbeitsunfähig (S. 17 Ziff. 2). Für eine körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grös sere statische Fehlbelastung des Achsenskeletts sei die Versicherte aus rheuma tologischer Sicht zu 60 % arbeitsfähig, wobei initial der körperlichen und mentalen Dekonditionierung Rechnung getragen werden müsse (S. 17 Ziff. 3). Im letzten somatischen Gutachten vom Mai 2009 sei für eine angepasste Tätig keit eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % angenommen worden. Dieser Grad der Arbeitsunfähigkeit könne mit den heutigen klinischen Befunden nicht mehr aufrechterhalten werden; als Beginn der höheren Arbeitsfähigkeit sei der Untersuchungszeitpunkt vom 1 5. Mai 2014 (S. 1 unten) anzunehmen (S. 17 Ziff. 4). Seit 2009 habe sich die gesundheitliche Situation verbessert. Das frühere thora kovertebrale Schmerzsyndrom bestehe nicht mehr und die Halswirbelsäule lasse sich heute aktiv und passiv völlig frei bewegen und zeige klinisch altersnormale Verhältnisse, wobei aufgrund der radiologisch dargestellten Veränderungen an der HWS eine gewisse zervikale Symptomatologie nicht verneint werden könne. Auch bestehe zumindest heute eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem sub jektiv en Kranksein und dem klinischen Eindruck. Die von der Versicherten ange gebene Verschlechterung seit 2009 könne angesichts der nicht überseh ba ren Diskrepanzen im Gesamtbild und der im Vergleich zu 2009 verbesserten Klinik überhaupt nicht nachvollzogen werden (S. 18 Ziff. 7/8). 4.6 In der interdisziplinären Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39) führten die Gutachter aus, bis Ende 2012 habe für eine den rheumatologischen Befunden angepasste berufliche Tätigkeit eine Einschränkung von zirka 70 % bestanden. Seither könne vollumfänglich auf den rheumatologischen Gesichts punkt abgestellt werden und die Arbeitsfähigkeit betrage 60 % (S. 2 Mitte). 4. 7 In e inem (übersetzten) Attest des K rankenhauses E.___ wurde angegeben, bei der Untersuchung am 2 9. Mai 2014 seien eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F31.1) und eine Angststörung, undefiniert (ICD-10 F41.9) festgestellt worden, und es wurden Konsultationstermine im Juni, Juli, August und Dezember 2013 sowie im Januar und Mai 2014 angegeben ( Urk. 7/161/1 = Urk. 3/3 ). 4. 8 Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestä tigte am 4. August 2014, dass er bei der Beschwerdeführerin am 2 9. Juli 2014 wegen eines lumbospondylogenen Syndroms notfallmässig einen Hausbesuch habe machen und gegen die starken Schmerzen ein bestimmtes Medikament habe verordnen müssen ( Urk. 7/168/2 = Urk. 3/5 ). 4.9 Dr. B.___ (vorstehend E. 4.2) führte in seinem Bericht vom 3. Septem ber 2014 ( Urk. 7/161/2 = Urk. 3/4 ) unter anderem aus, am 2 5. März 2014 sei, wegen engem Spinalkanal suprafusionell, eine Hemilaminektomie L3/4 links erfolgt ( Ziff. 1). Gegenüber 2009 habe sich die Situation tendenziell verschlech tert ( Ziff. 2). Nach üblicher Rekonvaleszenzzeit von 3-6 Monaten nach dem letzten Eingriff sei das Arbeitsprofil wie zuvor, es bestehe also eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule und eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen sollte dauerhaft vermieden werden; monoto nes Stehen oder Sitzen sei ebenfalls eingeschränkt ( Ziff. 3). Seines Erachtens könne oder müsste eine Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit mit dem genannten Profil in Erwägung gezogen werden; das genaue Ausmass sei ab hängig von der Arbeits stelle ( Ziff. 4). 5. 5.1 Entgegen der Vorbringen in der Beschwerde ( Urk. 1) sind keine qualitativen Mängel der beiden 2014 erstatteten Gutachten ersichtlich. Dass die psychiatrische Exploration nur von kurzer Dauer gewesen sei (S. 8 Mitte), wäre selbst zutreffendenfalls nicht per se ein Mangel, da es praxisgemäss nicht entscheidend auf die Dauer der Untersuchung ankommt, sondern darauf, dass die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil e des Bundesgerichts 9C_676/2009 vom 1 7. Dezember 2009 E. 3, 9C_55/2009 vom 1. April 200 9 E. 3.3 ), sofern der zeitliche Aufwand für eine psychiatrische Untersuchung der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen ist (Urteil I 1094/06 vom 1 4. November 2007 E. 3.1.1 ). Dass die Beschwerdeführerin weiterhin auf therapeutische und medikamentöse Behand lung angewiesen sei (S. 8 unten), macht den Hinweis des Gutachters, die Medi kation sei im Sinne der Prophylaxe zu begrüssen, ein e Psychotherapie aber nicht mehr notwendig (vorstehend E. 4.4), nicht unzutreffend (und das Gut achten nicht mangelhaft), dies umso weniger, als die Behandlungen sehr weit maschig und of fenbar nur während Aufen t halten im Heimatland erfolgten (vorstehend E. 4.7), während der letzte Bericht des in der Schweiz aufgesuchten Psychiaters ( Urk. 7/100) im November 2008 erstattet wurde. Dass der Rheuma tologe nicht dargelegt habe, worin die von ihm festgestellte Verbesserung der klinischen Befunde bestünde (S. 9 Mitte), trifft nicht zu (vgl. vorstehend E. 4.5). Dass er bei seiner Untersuchung unter anderem ein Messband verwendet habe (S. 9 un ten), vermag den Beweiswert des Gutachtens selbstredend nicht zu schmälern, und d ass der operierende Chirurg von ei ner Verschlechterung seit 2009 ausging (S. 9 f.), ist im Zusammenhang mit dem - vom ihm und vom Gutachter formulierten - Belastungsprofil zu würdigen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die beiden Gutachten die praxisgemäs sen Kriterien (vorstehend E. 1.5 ) vollumfänglich erfüllen, so dass auf sie abzu stellen ist. 5.2 Gestützt auf das psychiatrische Gutachten ist davon auszugehen, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 revisionsrele vant verbessert hat; im Zeitpunkt der Begutachtung ( Anfang Mai 2014) war keine Depressivität festzustellen (vorstehend E. 4.4). Dementsprechend wenig plausibel ist, dass Ende Mai 2014 eine mittelgradige depressive Episode (und eine Angststörung) zu diagnostizieren gewesen sein soll; das entsprechende Attest (vorstehend E. 4.7) enthält denn auch keinerlei näheren Angaben über all fällige Befunde, welche die postulierte Diagnose gestützt hätten. Auch die dort genannten Konsultationstermine belegen nur, dass die Beschwerdeführerin of fensichtlich in Zeiten, in denen sie in der Türkei weilte, etwa einmal im Monat die betreffende Klinik aufgesucht hat; ob dies mit therapeutischen Vor kehren verbunden war oder lediglich der Medikamentenabgabe diente, muss dabei of fen bleiben. So oder anders lässt sich daraus keine weitergehende Ein schrän kung als die im Gutachten erhobene ableiten. 5.3 In somatischer Hinsicht ist ebenfalls eine Verbesserung ausgewiesen, dies ins besondere bezüglich der Nacken- und Halswirbelproblematik. Die schon 2009 fest gestellten degenerativen Veränderungen bestanden zwar logischerweise weiter hin, jedoch war nunmehr keine radikuläre Symptomatik mehr zu diag nos ti zieren und namentlich die Beweglichkeit erwies sich klinisch als nahezu unein geschränkt (vorstehend E. 4.5). Bezüglich der lumbalen Rückenproble matik wurde im Gutachten hingegen keine Verbesserung im Vergleich zu 2009 festgestellt. 5.4 Ist somit ein Revisionsgrund ausgewiesen, sind der Gesund heitszustand und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Arbeitsfä higkeit aktuell zu beur teilen. Auch dafür ist auf die Einschätzung in den 2014 erstatteten Gut achten abzustellen. Dementsprechend ist (neu) von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies entsprechend den aus somatischer Sicht formulierten Einschränkungen (vor stehend E. 4.6). Diese Arbeitsfähigkeit gilt nur für Tätigkeiten, welche dem im Gutachten formulierten Belastungsprofil - körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere statische Fehlbelastung des Ach sen skeletts (vorstehend E. 4.5) - entsprechen, womit den doch erheblichen Ein schränkungen insbesondere aufgrund der lumbalen Rückenproblematik Rech nung getragen wird. Das genannte Belastungsprofil ist sodann ohne weiteres vereinbar mit der Beur teilung durch den behandelnden Chirurgen, wonach eine verminderte Belast barkeit der Wirbelsäule bestehe, eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen dauerhaft vermieden werden sollte und monotones Stehen oder Sitzen ebenfalls eingeschränkt sei (vorstehend E. 4.8). Der einzige Unter schied besteht darin, dass der Behandler dabei eine Teilarbeitsfähigkeit als ge geben erachtete, ohne diese zu quantifizieren, während der Gutachter einen be zifferten Grad der Arbeitsfähigkeit nannte, womit er seine Aufgabe erfüllte und die zur Anspruchsbeurteilung erforderlichen Informationen lieferte, auf welche denn auch abzustellen ist. 5.5 Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass für näher um schriebene adaptierte Tätigkeiten seit Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % besteht. 5.6 Die Beschwerdegegnerin hat ausgehend von der genannten Arbeitsfähigkeit die Invaliditätsbemessung vorgenommen und einen Invaliditätsgrad von 52 % er mittelt ( Urk. 7/154 S. 1). Dabei hat sie vom statistischen Tabellenlohn keinen Abzug vorgenommen ( Urk. 7/170 S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, ihr fortgeschrittenes Alter von 54 Jahren rechtfertige einen Abzug von 20 % (vorstehend E. 2.2). Dem kann nicht gefolgt werden, denn gemäss gefestigter Rechtsprechung wirkt sich das fortgeschrittene Alter im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothe tisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich nicht zwingend lohnsenkend aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_672/2013 vom 2 0. Februar 2014 E. 3.3; vgl. Urteile 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2, 8C_372/2012 vom 1 3. Juni 2013 E. 4.2, 8C_498/2012 vom 6. September 2012 E. 3.1, 9C_128/2012 vom 1 5. März 2012 E. 4.2, 8C_190/2010 vom 1 9. März 2010 E. 3.4), dies auch nicht im Fall, in welchem die verbleibende erwerbliche Aktivitätsdauer noch 13 Jahre betrug (Urteil 9C_366/2015 vom 2 2. September 2015, E. 4.3.2). 5.7 Damit erweist sich auch die Invaliditätsbemessung als zutreffend, was zum Schluss führt, dass die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden ist, Somit ist die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01324 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 20. Januar 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, meldete sich am 2 0. März 2005 bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 = Urk. 7/4 = Urk. 7/46). Die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 2 2. März 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Februar 2005 zu ( Urk. 7/62). Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 8. September 2008 ( Urk. 7/97) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. Mai 2009 erstattet wurde ( Urk. 7/106) und sprach der Versicherten mit Ver fügung vom 1 0. September 2009 bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 82 % eine ganze Rente ab Juli 2009 zu ( Urk. 7/120). 1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 1 7. März 2013 ( Urk. 7/131) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 5. Mai 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/153) und setzte nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/156, Urk. 7/158, Urk. 7/162, Urk. 7/167) die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 1 1. November 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 52 % auf eine halbe Rente ab Januar 2015 herab ( Urk. 7/179 + Urk. 7/173 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 1 5. Dezember 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 1. November 2014 ( Urk. 2) und beantragte, es sei die bisherige ganze Rente weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 0. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na ment lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun des amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stan dar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, wes halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochen arbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge mei nen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Inten sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spra cheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, gemäss dem eingeholten Gutachten habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 verbessert; die depressive Episode sei seit 2013 remittiert und das frühere thorakovertebrale Schmerzsyn drom bestehe nicht mehr (S. 1 unten). Aus den im Vorbescheidverfahren einge reichten Arztberichten ergäben sich keine neuen Tatsachen und ein leidensbe dingter Abzug vom verwendeten Tabellenlohn sei nicht gerechtfertigt (S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), das eingeholte Gutachten leide an bestimmten Mängeln und stehe im Wider spruch zu den Beurteilungen von behandelnder Seite (S. 8 f. Ziff. 5), weshalb sich daraus nicht auf eine revisionsrelevante Verbesserung ihres Gesundheits zustandes schliessen lasse (S. 10 f.). Schliesslich sei angesichts ihres Alters von 54 Jahren ein Abzug von 20 % vom statistischen Tabellenlohn angezeigt (S. 11 Ziff. 6). 2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob auf das eingeholte Gutachten abgestellt werden kann, ob eine revisionsrelevante Verbesserung des Gesundheits zu stan des eingetreten ist und allenfalls, wie es sich mit einem Abzug vom Tabel len lohn verhält. Unstrittig ist, dass der für die Frage der Revision massgebliche Vergle ichszeit punkt (vorstehend E. 1.4 ) die 2009 erfolgte Rentenzusprache ist (vgl. Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 3). 3. Am 1 3. Mai 2009 erstatteten Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 7/106/1-34). Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1): - chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom links ohne eindeutige sensomotorische Ausfälle ( failed back surgery Syndrom) mit / bei - Status nach PLIF * und Spondylodese L5/S1 am 2 9. Oktober 2004 bei Spondylolyse - Status nach Rest- Hemilaminektomie, Dekompression und Neurolyse des Wurzelabgangs L5 links, Schraubenumsetzung L5 links und Re-Instrumentierung links am 1 7. Dezember 2004 - Status nach Metallentfernung am 1 1. November 2005 - Status nach Neurolyse L5 links am 1 9. Juni 2006 - Status nach Implantation eines Neurostimulators probeweise am 9. Dezember 2008 und definitiv am 1 6. Dezember 2008 - chronisches cervicospondylogenes Syndrom links mit / bei - degenerativen Veränderungen ( Osteochondrose C4/5, C5/6, C6/7) - zeitweise cervicoradikuläre Reizsymptomatik, wahrscheinlich C8 links - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) * PLIF: posterolaterale interkorporelle Fusion ( Urk. 7/153/20 unten) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Adipositas und einen Status nach Schilddrüsenoperation im März 2007 (S. 26 Ziff 5.2). Bezogen auf die bisherigen Tätigkeiten (als Kassiererin, Maschinistin und Schreinerin) bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - keine Arbeitsfähigkeit (S. 30 Ziff. 6.2). In einer Verweistätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - bestehe auch für eine körperlich leichte, rückenentlastende Verweistätigkeit (ohne Heben, Stossen oder Ziehen über 10 kg, ohne repetitives Bücken, ohne dauernde Reklination oder Inklination des Kopfes) eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % (S. 30 Ziff. 6.3). 4. 4.1 Dr. med. A.___, der die Beschwerdeführerin seit Februar 2004 behandelt ( Urk. 7/17 lit. D.1), führte am 2 4. Oktober 2013 aus, ihr Gesundheitszustand sei gleichbleibend. Sie leide weiterhin an einem persistierenden panvertebralen Schmerzsyndrom, depressiver Stimmung und starken Kopfschmerzen mit Schwindel und zum Teil Übelkeit ( Urk. 7/148/6). 4.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, der die Beschwerdeführerin 2004 ope riert hatte (vgl. Urk. 7/16/1), nahm am 2 5. März 2014 eine Hemilaminektomie, Foraminotomie, Dekompression und Neurolyse L3/4 links vor ( Urk. 7/153/40). 4. 3 Am 1 5. Mai 2014 erstattete n Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. D.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, je ein Gutachten sowie eine interdisziplinäre Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39). Sie stütz ten sich auf die ihnen überlas senen Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin und die von ihnen am 1. und 1 4. Mai 2014 erhobenen Befunde. 4.4 Im psychiatrischen Gutachten ( Urk. 7/153/1-14) wurde n keine Diagnose n mit anhaltender Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit und folgende Diagnosen ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 6 Ziff. 4): - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - depressive Episode, seit anfangs 2013 remittiert (ICD-10 F32.4) - Status nach familiären Schwierigkeiten, mässige kulturelle Integration (ICD-10 Z63, Z60.3) Im Rahmen der Beurteilung führte der Gutachter unter anderem aus, die Ver sicherte habe gesundheitsbedingt 2004 ihre Arbeitsstelle aufgeben müssen; danach sei sie zunehmend in eine soziale Isolation geraten (S. 7 unten) und habe eine psychiatrische Behandlung aufgenommen. 2012 sei sie in die Türkei gezo gen, wo sie ebenfalls eine ambulante psychiatrische Behandlung durchge führt habe (S. 7 f.). Ende 2012 habe sie sich mit einem Landsmann verheiratet, der in der Schweiz lebe. Der Ehemann sei alterspensioniert, die Eheverhältnisse seien positiv, die Versicherte werde vom Ehemann tatkräftig und moralisch unter stützt. Die Eheschliessung habe dazu geführt, dass es ihr deutlich besser gehe. Sie gebe an, seit der Verheiratung nicht mehr verstimmt zu sein und wieder Freude am Leben zu empfinden. Es gelinge ihr auch, die mitmensch lichen Kon takte wieder enger zu knüpfen, sie habe eine regelmässige Tages gestaltung, fahre Auto und lese gerne türkische Bücher. Der heutige Befund sei aus psychi atrischer Sicht grossteils unauffällig, die Versicherte sei stimmungs mässig aus geglichen, äussere keine Ängste, sie sei aber subjektiv durch die Schmerzen be einträchtigt. Ihre prophylaktische Medikamenteneinnahme sei an sich zu be grüssen, hingegen sei eine Psychotherapie nicht mehr notwendig. Die Remission der depressiv en Episode könne auf Anfang 2013 verlegt werden (S. 8 oben). 4.5 Im rheumatologischen Gutachten ( Urk. 7/153/18-37) wurden die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 14 f.): - chronisches lumbo-linksspondylogenes Schmerzsyndrom ( failed low back surgery Syndrom) - chronisches zerviko-linksspondylogenes Schmerzsyndrom (seit zirka 2006) - aktuell keine radikuläre Symptomatik nachweisbar; freie HWS-Beweglichkeit - deutliche degenerativ e Veränderungen an der unteren Halswirbelsäule (HWS) - Schmerzbewältigungsstörung - Differentialdiagnose (DD) Aggravation / somatoforme Schmerzstörung - Zustand nach thorakalem Schmerzsyndrom - aktuell beschwerdefrei und klinisch unauffällige Verhältnisse - Zustand nach (einzeln genannten) Operationen Der Gutachter führte unter anderem aus, über dem linken Fussrücken habe die Versicherte kaum sicher zuzuordnende extreme Schmerzen schon bei leisem Berühren angegeben, während Konfektionsschuhe normal getragen werden könnten (S. 16 Mitte). D ie Versicherte habe ihre Schmerzen zum Untersu chungszeitpunkt auf der Skala von 1-10 mit 10 eingestuft, sei dabei aber psychisch guter Dinge gewesen und habe ausgeglichen gewirkt. Spontan und bei der passiven Untersuchung sei die Halswirbelsäule schmerzlos völlig frei beweglich und bis auf eine leichte Irritationszone rechts palpatorisch unauf fällig gewesen, die Nackenmuskulatur sei nicht verschmächtigt gewesen. Die Beweg lichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) sei zumindest sagittal erstaunlich gut ge wesen, die Rückenmuskulatur kaum verschmächtigt. Die LWS habe sich ange sichts der Vielzahl von chirurgischen Eingriffen in einem doch erstaunlich gu ten Zustand gefunden. Sowohl für die Nacken-Arm-Schmerzen wie auch die Rücken-Beinschmerzen bestehe also eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten Schmerzen und dem klinischen Gesamteindruck (S. 16 unten). Für Rückenschwerarbeit sei die Versicherte seit 2004 arbeitsunfähig (S. 17 Ziff. 2). Für eine körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grös sere statische Fehlbelastung des Achsenskeletts sei die Versicherte aus rheuma tologischer Sicht zu 60 % arbeitsfähig, wobei initial der körperlichen und mentalen Dekonditionierung Rechnung getragen werden müsse (S. 17 Ziff. 3). Im letzten somatischen Gutachten vom Mai 2009 sei für eine angepasste Tätig keit eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % angenommen worden. Dieser Grad der Arbeitsunfähigkeit könne mit den heutigen klinischen Befunden nicht mehr aufrechterhalten werden; als Beginn der höheren Arbeitsfähigkeit sei der Untersuchungszeitpunkt vom 1 5. Mai 2014 (S. 1 unten) anzunehmen (S. 17 Ziff. 4). Seit 2009 habe sich die gesundheitliche Situation verbessert. Das frühere thora kovertebrale Schmerzsyndrom bestehe nicht mehr und die Halswirbelsäule lasse sich heute aktiv und passiv völlig frei bewegen und zeige klinisch altersnormale Verhältnisse, wobei aufgrund der radiologisch dargestellten Veränderungen an der HWS eine gewisse zervikale Symptomatologie nicht verneint werden könne. Auch bestehe zumindest heute eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem sub jektiv en Kranksein und dem klinischen Eindruck. Die von der Versicherten ange gebene Verschlechterung seit 2009 könne angesichts der nicht überseh ba ren Diskrepanzen im Gesamtbild und der im Vergleich zu 2009 verbesserten Klinik überhaupt nicht nachvollzogen werden (S. 18 Ziff. 7/8). 4.6 In der interdisziplinären Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39) führten die Gutachter aus, bis Ende 2012 habe für eine den rheumatologischen Befunden angepasste berufliche Tätigkeit eine Einschränkung von zirka 70 % bestanden. Seither könne vollumfänglich auf den rheumatologischen Gesichts punkt abgestellt werden und die Arbeitsfähigkeit betrage 60 % (S. 2 Mitte). 4. 7 In e inem (übersetzten) Attest des K rankenhauses E.___ wurde angegeben, bei der Untersuchung am 2 9. Mai 2014 seien eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F31.1) und eine Angststörung, undefiniert (ICD-10 F41.9) festgestellt worden, und es wurden Konsultationstermine im Juni, Juli, August und Dezember 2013 sowie im Januar und Mai 2014 angegeben ( Urk. 7/161/1 = Urk. 3/3 ). 4. 8 Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestä tigte am 4. August 2014, dass er bei der Beschwerdeführerin am 2 9. Juli 2014 wegen eines lumbospondylogenen Syndroms notfallmässig einen Hausbesuch habe machen und gegen die starken Schmerzen ein bestimmtes Medikament habe verordnen müssen ( Urk. 7/168/2 = Urk. 3/5 ). 4.9 Dr. B.___ (vorstehend E. 4.2) führte in seinem Bericht vom 3. Septem ber 2014 ( Urk. 7/161/2 = Urk. 3/4 ) unter anderem aus, am 2 5. März 2014 sei, wegen engem Spinalkanal suprafusionell, eine Hemilaminektomie L3/4 links erfolgt ( Ziff. 1). Gegenüber 2009 habe sich die Situation tendenziell verschlech tert ( Ziff. 2). Nach üblicher Rekonvaleszenzzeit von 3-6 Monaten nach dem letzten Eingriff sei das Arbeitsprofil wie zuvor, es bestehe also eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule und eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen sollte dauerhaft vermieden werden; monoto nes Stehen oder Sitzen sei ebenfalls eingeschränkt ( Ziff. 3). Seines Erachtens könne oder müsste eine Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit mit dem genannten Profil in Erwägung gezogen werden; das genaue Ausmass sei ab hängig von der Arbeits stelle ( Ziff. 4). 5. 5.1 Entgegen der Vorbringen in der Beschwerde ( Urk. 1) sind keine qualitativen Mängel der beiden 2014 erstatteten Gutachten ersichtlich. Dass die psychiatrische Exploration nur von kurzer Dauer gewesen sei (S. 8 Mitte), wäre selbst zutreffendenfalls nicht per se ein Mangel, da es praxisgemäss nicht entscheidend auf die Dauer der Untersuchung ankommt, sondern darauf, dass die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil e des Bundesgerichts 9C_676/2009 vom 1 7. Dezember 2009 E. 3, 9C_55/2009 vom 1. April 200 9 E. 3.3 ), sofern der zeitliche Aufwand für eine psychiatrische Untersuchung der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen ist (Urteil I 1094/06 vom 1 4. November 2007 E. 3.1.1 ). Dass die Beschwerdeführerin weiterhin auf therapeutische und medikamentöse Behand lung angewiesen sei (S. 8 unten), macht den Hinweis des Gutachters, die Medi kation sei im Sinne der Prophylaxe zu begrüssen, ein e Psychotherapie aber nicht mehr notwendig (vorstehend E. 4.4), nicht unzutreffend (und das Gut achten nicht mangelhaft), dies umso weniger, als die Behandlungen sehr weit maschig und of fenbar nur während Aufen t halten im Heimatland erfolgten (vorstehend E. 4.7), während der letzte Bericht des in der Schweiz aufgesuchten Psychiaters ( Urk. 7/100) im November 2008 erstattet wurde. Dass der Rheuma tologe nicht dargelegt habe, worin die von ihm festgestellte Verbesserung der klinischen Befunde bestünde (S. 9 Mitte), trifft nicht zu (vgl. vorstehend E. 4.5). Dass er bei seiner Untersuchung unter anderem ein Messband verwendet habe (S. 9 un ten), vermag den Beweiswert des Gutachtens selbstredend nicht zu schmälern, und d ass der operierende Chirurg von ei ner Verschlechterung seit 2009 ausging (S. 9 f.), ist im Zusammenhang mit dem - vom ihm und vom Gutachter formulierten - Belastungsprofil zu würdigen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die beiden Gutachten die praxisgemäs sen Kriterien (vorstehend E. 1.5 ) vollumfänglich erfüllen, so dass auf sie abzu stellen ist. 5.2 Gestützt auf das psychiatrische Gutachten ist davon auszugehen, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 revisionsrele vant verbessert hat; im Zeitpunkt der Begutachtung ( Anfang Mai 2014) war keine Depressivität festzustellen (vorstehend E. 4.4). Dementsprechend wenig plausibel ist, dass Ende Mai 2014 eine mittelgradige depressive Episode (und eine Angststörung) zu diagnostizieren gewesen sein soll; das entsprechende Attest (vorstehend E. 4.7) enthält denn auch keinerlei näheren Angaben über all fällige Befunde, welche die postulierte Diagnose gestützt hätten. Auch die dort genannten Konsultationstermine belegen nur, dass die Beschwerdeführerin of fensichtlich in Zeiten, in denen sie in der Türkei weilte, etwa einmal im Monat die betreffende Klinik aufgesucht hat; ob dies mit therapeutischen Vor kehren verbunden war oder lediglich der Medikamentenabgabe diente, muss dabei of fen bleiben. So oder anders lässt sich daraus keine weitergehende Ein schrän kung als die im Gutachten erhobene ableiten. 5.3 In somatischer Hinsicht ist ebenfalls eine Verbesserung ausgewiesen, dies ins besondere bezüglich der Nacken- und Halswirbelproblematik. Die schon 2009 fest gestellten degenerativen Veränderungen bestanden zwar logischerweise weiter hin, jedoch war nunmehr keine radikuläre Symptomatik mehr zu diag nos ti zieren und namentlich die Beweglichkeit erwies sich klinisch als nahezu unein geschränkt (vorstehend E. 4.5). Bezüglich der lumbalen Rückenproble matik wurde im Gutachten hingegen keine Verbesserung im Vergleich zu 2009 festgestellt. 5.4 Ist somit ein Revisionsgrund ausgewiesen, sind der Gesund heitszustand und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Arbeitsfä higkeit aktuell zu beur teilen. Auch dafür ist auf die Einschätzung in den 2014 erstatteten Gut achten abzustellen. Dementsprechend ist (neu) von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies entsprechend den aus somatischer Sicht formulierten Einschränkungen (vor stehend E. 4.6). Diese Arbeitsfähigkeit gilt nur für Tätigkeiten, welche dem im Gutachten formulierten Belastungsprofil - körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere statische Fehlbelastung des Ach sen skeletts (vorstehend E. 4.5) - entsprechen, womit den doch erheblichen Ein schränkungen insbesondere aufgrund der lumbalen Rückenproblematik Rech nung getragen wird. Das genannte Belastungsprofil ist sodann ohne weiteres vereinbar mit der Beur teilung durch den behandelnden Chirurgen, wonach eine verminderte Belast barkeit der Wirbelsäule bestehe, eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen dauerhaft vermieden werden sollte und monotones Stehen oder Sitzen ebenfalls eingeschränkt sei (vorstehend E. 4.8). Der einzige Unter schied besteht darin, dass der Behandler dabei eine Teilarbeitsfähigkeit als ge geben erachtete, ohne diese zu quantifizieren, während der Gutachter einen be zifferten Grad der Arbeitsfähigkeit nannte, womit er seine Aufgabe erfüllte und die zur Anspruchsbeurteilung erforderlichen Informationen lieferte, auf welche denn auch abzustellen ist. 5.5 Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass für näher um schriebene adaptierte Tätigkeiten seit Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % besteht. 5.6 Die Beschwerdegegnerin hat ausgehend von der genannten Arbeitsfähigkeit die Invaliditätsbemessung vorgenommen und einen Invaliditätsgrad von 52 % er mittelt ( Urk. 7/154 S. 1). Dabei hat sie vom statistischen Tabellenlohn keinen Abzug vorgenommen ( Urk. 7/170 S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, ihr fortgeschrittenes Alter von 54 Jahren rechtfertige einen Abzug von 20 % (vorstehend E. 2.2). Dem kann nicht gefolgt werden, denn gemäss gefestigter Rechtsprechung wirkt sich das fortgeschrittene Alter im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothe tisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich nicht zwingend lohnsenkend aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_672/2013 vom 2 0. Februar 2014 E. 3.3; vgl. Urteile 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2, 8C_372/2012 vom 1 3. Juni 2013 E. 4.2, 8C_498/2012 vom 6. September 2012 E. 3.1, 9C_128/2012 vom 1 5. März 2012 E. 4.2, 8C_190/2010 vom 1 9. März 2010 E. 3.4), dies auch nicht im Fall, in welchem die verbleibende erwerbliche Aktivitätsdauer noch 13 Jahre betrug (Urteil 9C_366/2015 vom 2 2. September 2015, E. 4.3.2). 5.7 Damit erweist sich auch die Invaliditätsbemessung als zutreffend, was zum Schluss führt, dass die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden ist, Somit ist die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.01324 IV.2014.01324

IV.2014.01324 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 20. Januar 2016

Urteil vom 20. Januar 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach

vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach advokatur rechtsanker

advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich

Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1960, meldete sich am 2 0. März 2005 bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 = Urk. 7/4 = Urk. 7/46). Die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 2 2. März 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Februar 2005 zu ( Urk. 7/62).

1.1 X.___, geboren 1960, meldete sich am 2 0. März 2005 bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 = Urk. 7/4 = Urk. 7/46). Die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 2 2. März 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Februar 2005 zu ( Urk. 7/62). Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 8. September 2008 ( Urk. 7/97) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. Mai 2009 erstattet wurde ( Urk. 7/106) und sprach der Versicherten mit Ver fügung vom 1 0. September 2009 bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 82 % eine ganze Rente ab Juli 2009 zu ( Urk. 7/120).

Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 8. September 2008 ( Urk. 7/97) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. Mai 2009 erstattet wurde ( Urk. 7/106) und sprach der Versicherten mit Ver fügung vom 1 0. September 2009 bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 82 % eine ganze Rente ab Juli 2009 zu ( Urk. 7/120). 1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 1 7. März 2013 ( Urk. 7/131) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 5. Mai 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/153) und setzte nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/156, Urk. 7/158, Urk. 7/162, Urk. 7/167) die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 1 1. November 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 52 % auf eine halbe Rente ab Januar 2015 herab ( Urk. 7/179 + Urk. 7/173 = Urk. 2).

1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 1 7. März 2013 ( Urk. 7/131) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 1 5. Mai 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/153) und setzte nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/156, Urk. 7/158, Urk. 7/162, Urk. 7/167) die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 1 1. November 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 52 % auf eine halbe Rente ab Januar 2015 herab ( Urk. 7/179 + Urk. 7/173 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 1 5. Dezember 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 1. November 2014 ( Urk. 2) und beantragte, es sei die bisherige ganze Rente weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben).

2. Die Versicherte erhob am 1 5. Dezember 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 1. November 2014 ( Urk. 2) und beantragte, es sei die bisherige ganze Rente weiter auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 0. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 0. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na ment lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun des amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stan dar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, wes halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochen arbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na ment lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun des amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stan dar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, wes halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochen arbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge mei nen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge mei nen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Inten sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spra cheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen).

1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Inten sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spra cheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, gemäss dem eingeholten Gutachten habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 verbessert; die depressive Episode sei seit 2013 remittiert und das frühere thorakovertebrale Schmerzsyn drom bestehe nicht mehr (S. 1 unten). Aus den im Vorbescheidverfahren einge reichten Arztberichten ergäben sich keine neuen Tatsachen und ein leidensbe dingter Abzug vom verwendeten Tabellenlohn sei nicht gerechtfertigt (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, gemäss dem eingeholten Gutachten habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 verbessert; die depressive Episode sei seit 2013 remittiert und das frühere thorakovertebrale Schmerzsyn drom bestehe nicht mehr (S. 1 unten). Aus den im Vorbescheidverfahren einge reichten Arztberichten ergäben sich keine neuen Tatsachen und ein leidensbe dingter Abzug vom verwendeten Tabellenlohn sei nicht gerechtfertigt (S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), das eingeholte Gutachten leide an bestimmten Mängeln und stehe im Wider spruch zu den Beurteilungen von behandelnder Seite (S. 8 f. Ziff. 5), weshalb sich daraus nicht auf eine revisionsrelevante Verbesserung ihres Gesundheits zustandes schliessen lasse (S. 10 f.). Schliesslich sei angesichts ihres Alters von 54 Jahren ein Abzug von 20 % vom statistischen Tabellenlohn angezeigt (S. 11 Ziff. 6).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), das eingeholte Gutachten leide an bestimmten Mängeln und stehe im Wider spruch zu den Beurteilungen von behandelnder Seite (S. 8 f. Ziff. 5), weshalb sich daraus nicht auf eine revisionsrelevante Verbesserung ihres Gesundheits zustandes schliessen lasse (S. 10 f.). Schliesslich sei angesichts ihres Alters von 54 Jahren ein Abzug von 20 % vom statistischen Tabellenlohn angezeigt (S. 11 Ziff. 6). 2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob auf das eingeholte Gutachten abgestellt werden kann, ob eine revisionsrelevante Verbesserung des Gesundheits zu stan des eingetreten ist und allenfalls, wie es sich mit einem Abzug vom Tabel len lohn verhält.

2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob auf das eingeholte Gutachten abgestellt werden kann, ob eine revisionsrelevante Verbesserung des Gesundheits zu stan des eingetreten ist und allenfalls, wie es sich mit einem Abzug vom Tabel len lohn verhält. Unstrittig ist, dass der für die Frage der Revision massgebliche Vergle ichszeit punkt (vorstehend E. 1.4 ) die 2009 erfolgte Rentenzusprache ist (vgl. Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 3).

Unstrittig ist, dass der für die Frage der Revision massgebliche Vergle ichszeit punkt (vorstehend E. 1.4 ) die 2009 erfolgte Rentenzusprache ist (vgl. Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 3). 3. Am 1 3. Mai 2009 erstatteten Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 7/106/1-34).

3. Am 1 3. Mai 2009 erstatteten Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 7/106/1-34). Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1):

Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1): - chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom links ohne eindeutige sensomotorische Ausfälle ( failed back surgery Syndrom) mit / bei

chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom links ohne eindeutige sensomotorische Ausfälle ( failed back surgery Syndrom) mit / bei - Status nach PLIF * und Spondylodese L5/S1 am 2 9. Oktober 2004 bei Spondylolyse

Status nach PLIF * und Spondylodese L5/S1 am 2 9. Oktober 2004 bei Spondylolyse - Status nach Rest- Hemilaminektomie, Dekompression und Neurolyse des Wurzelabgangs L5 links, Schraubenumsetzung L5 links und Re-Instrumentierung links am 1 7. Dezember 2004

Status nach Rest- Hemilaminektomie, Dekompression und Neurolyse des Wurzelabgangs L5 links, Schraubenumsetzung L5 links und Re-Instrumentierung links am 1 7. Dezember 2004 - Status nach Metallentfernung am 1 1. November 2005

Status nach Metallentfernung am 1 1. November 2005 - Status nach Neurolyse L5 links am 1 9. Juni 2006

Status nach Neurolyse L5 links am 1 9. Juni 2006 - Status nach Implantation eines Neurostimulators probeweise am 9. Dezember 2008 und definitiv am 1 6. Dezember 2008

Status nach Implantation eines Neurostimulators probeweise am 9. Dezember 2008 und definitiv am 1 6. Dezember 2008 - chronisches cervicospondylogenes Syndrom links mit / bei

chronisches cervicospondylogenes Syndrom links mit / bei - degenerativen Veränderungen ( Osteochondrose C4/5, C5/6, C6/7)

degenerativen Veränderungen ( Osteochondrose C4/5, C5/6, C6/7) - zeitweise cervicoradikuläre Reizsymptomatik, wahrscheinlich C8 links

zeitweise cervicoradikuläre Reizsymptomatik, wahrscheinlich C8 links - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)

mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) * PLIF: posterolaterale interkorporelle Fusion ( Urk. 7/153/20 unten)

* PLIF: posterolaterale interkorporelle Fusion ( Urk. 7/153/20 unten) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Adipositas und einen Status nach Schilddrüsenoperation im März 2007 (S. 26 Ziff 5.2).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Adipositas und einen Status nach Schilddrüsenoperation im März 2007 (S. 26 Ziff 5.2). Bezogen auf die bisherigen Tätigkeiten (als Kassiererin, Maschinistin und Schreinerin) bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - keine Arbeitsfähigkeit (S. 30 Ziff. 6.2).

Bezogen auf die bisherigen Tätigkeiten (als Kassiererin, Maschinistin und Schreinerin) bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - keine Arbeitsfähigkeit (S. 30 Ziff. 6.2). In einer Verweistätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - bestehe auch für eine körperlich leichte, rückenentlastende Verweistätigkeit (ohne Heben, Stossen oder Ziehen über 10 kg, ohne repetitives Bücken, ohne dauernde Reklination oder Inklination des Kopfes) eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % (S. 30 Ziff. 6.3).

In einer Verweistätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aus rheumatologischer Sicht - und damit insgesamt - bestehe auch für eine körperlich leichte, rückenentlastende Verweistätigkeit (ohne Heben, Stossen oder Ziehen über 10 kg, ohne repetitives Bücken, ohne dauernde Reklination oder Inklination des Kopfes) eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % (S. 30 Ziff. 6.3). 4.

4. 4.1 Dr. med. A.___, der die Beschwerdeführerin seit Februar 2004 behandelt ( Urk. 7/17 lit. D.1), führte am 2 4. Oktober 2013 aus, ihr Gesundheitszustand sei gleichbleibend. Sie leide weiterhin an einem persistierenden panvertebralen Schmerzsyndrom, depressiver Stimmung und starken Kopfschmerzen mit Schwindel und zum Teil Übelkeit ( Urk. 7/148/6).

4.1 Dr. med. A.___, der die Beschwerdeführerin seit Februar 2004 behandelt ( Urk. 7/17 lit. D.1), führte am 2 4. Oktober 2013 aus, ihr Gesundheitszustand sei gleichbleibend. Sie leide weiterhin an einem persistierenden panvertebralen Schmerzsyndrom, depressiver Stimmung und starken Kopfschmerzen mit Schwindel und zum Teil Übelkeit ( Urk. 7/148/6). 4.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, der die Beschwerdeführerin 2004 ope riert hatte (vgl. Urk. 7/16/1), nahm am 2 5. März 2014 eine Hemilaminektomie, Foraminotomie, Dekompression und Neurolyse L3/4 links vor ( Urk. 7/153/40).

4.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, der die Beschwerdeführerin 2004 ope riert hatte (vgl. Urk. 7/16/1), nahm am 2 5. März 2014 eine Hemilaminektomie, Foraminotomie, Dekompression und Neurolyse L3/4 links vor ( Urk. 7/153/40). 4. 3 Am 1 5. Mai 2014 erstattete n Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. D.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, je ein Gutachten sowie eine interdisziplinäre Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39). Sie stütz ten sich auf die ihnen überlas senen Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin und die von ihnen am 1. und 1 4. Mai 2014 erhobenen Befunde.

4. 3 Am 1 5. Mai 2014 erstattete n Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. D.___, Facharzt für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, je ein Gutachten sowie eine interdisziplinäre Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39). Sie stütz ten sich auf die ihnen überlas senen Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin und die von ihnen am 1. und 1 4. Mai 2014 erhobenen Befunde. 4.4 Im psychiatrischen Gutachten ( Urk. 7/153/1-14) wurde n keine Diagnose n mit anhaltender Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit und folgende Diagnosen ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 6 Ziff. 4):

4.4 Im psychiatrischen Gutachten ( Urk. 7/153/1-14) wurde n keine Diagnose n mit anhaltender Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit und folgende Diagnosen ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 6 Ziff. 4): - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)

anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - depressive Episode, seit anfangs 2013 remittiert (ICD-10 F32.4)

depressive Episode, seit anfangs 2013 remittiert (ICD-10 F32.4) - Status nach familiären Schwierigkeiten, mässige kulturelle Integration (ICD-10 Z63, Z60.3)

Status nach familiären Schwierigkeiten, mässige kulturelle Integration (ICD-10 Z63, Z60.3) Im Rahmen der Beurteilung führte der Gutachter unter anderem aus, die Ver sicherte habe gesundheitsbedingt 2004 ihre Arbeitsstelle aufgeben müssen; danach sei sie zunehmend in eine soziale Isolation geraten (S. 7 unten) und habe eine psychiatrische Behandlung aufgenommen. 2012 sei sie in die Türkei gezo gen, wo sie ebenfalls eine ambulante psychiatrische Behandlung durchge führt habe (S. 7 f.). Ende 2012 habe sie sich mit einem Landsmann verheiratet, der in der Schweiz lebe. Der Ehemann sei alterspensioniert, die Eheverhältnisse seien positiv, die Versicherte werde vom Ehemann tatkräftig und moralisch unter stützt. Die Eheschliessung habe dazu geführt, dass es ihr deutlich besser gehe. Sie gebe an, seit der Verheiratung nicht mehr verstimmt zu sein und wieder Freude am Leben zu empfinden. Es gelinge ihr auch, die mitmensch lichen Kon takte wieder enger zu knüpfen, sie habe eine regelmässige Tages gestaltung, fahre Auto und lese gerne türkische Bücher. Der heutige Befund sei aus psychi atrischer Sicht grossteils unauffällig, die Versicherte sei stimmungs mässig aus geglichen, äussere keine Ängste, sie sei aber subjektiv durch die Schmerzen be einträchtigt. Ihre prophylaktische Medikamenteneinnahme sei an sich zu be grüssen, hingegen sei eine Psychotherapie nicht mehr notwendig. Die Remission der depressiv en Episode könne auf Anfang 2013 verlegt werden (S. 8 oben).

Im Rahmen der Beurteilung führte der Gutachter unter anderem aus, die Ver sicherte habe gesundheitsbedingt 2004 ihre Arbeitsstelle aufgeben müssen; danach sei sie zunehmend in eine soziale Isolation geraten (S. 7 unten) und habe eine psychiatrische Behandlung aufgenommen. 2012 sei sie in die Türkei gezo gen, wo sie ebenfalls eine ambulante psychiatrische Behandlung durchge führt habe (S. 7 f.). Ende 2012 habe sie sich mit einem Landsmann verheiratet, der in der Schweiz lebe. Der Ehemann sei alterspensioniert, die Eheverhältnisse seien positiv, die Versicherte werde vom Ehemann tatkräftig und moralisch unter stützt. Die Eheschliessung habe dazu geführt, dass es ihr deutlich besser gehe. Sie gebe an, seit der Verheiratung nicht mehr verstimmt zu sein und wieder Freude am Leben zu empfinden. Es gelinge ihr auch, die mitmensch lichen Kon takte wieder enger zu knüpfen, sie habe eine regelmässige Tages gestaltung, fahre Auto und lese gerne türkische Bücher. Der heutige Befund sei aus psychi atrischer Sicht grossteils unauffällig, die Versicherte sei stimmungs mässig aus geglichen, äussere keine Ängste, sie sei aber subjektiv durch die Schmerzen be einträchtigt. Ihre prophylaktische Medikamenteneinnahme sei an sich zu be grüssen, hingegen sei eine Psychotherapie nicht mehr notwendig. Die Remission der depressiv en Episode könne auf Anfang 2013 verlegt werden (S. 8 oben). 4.5 Im rheumatologischen Gutachten ( Urk. 7/153/18-37) wurden die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 14 f.):

4.5 Im rheumatologischen Gutachten ( Urk. 7/153/18-37) wurden die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 14 f.): - chronisches lumbo-linksspondylogenes Schmerzsyndrom ( failed low back surgery Syndrom)

chronisches lumbo-linksspondylogenes Schmerzsyndrom ( failed low back surgery Syndrom) - chronisches zerviko-linksspondylogenes Schmerzsyndrom (seit zirka 2006)

chronisches zerviko-linksspondylogenes Schmerzsyndrom (seit zirka 2006) - aktuell keine radikuläre Symptomatik nachweisbar; freie HWS-Beweglichkeit

aktuell keine radikuläre Symptomatik nachweisbar; freie HWS-Beweglichkeit - deutliche degenerativ e Veränderungen an der unteren Halswirbelsäule (HWS)

deutliche degenerativ e Veränderungen an der unteren Halswirbelsäule (HWS) - Schmerzbewältigungsstörung - Differentialdiagnose (DD) Aggravation / somatoforme Schmerzstörung

Schmerzbewältigungsstörung - Differentialdiagnose (DD) Aggravation / somatoforme Schmerzstörung - Zustand nach thorakalem Schmerzsyndrom

Zustand nach thorakalem Schmerzsyndrom - aktuell beschwerdefrei und klinisch unauffällige Verhältnisse

aktuell beschwerdefrei und klinisch unauffällige Verhältnisse - Zustand nach (einzeln genannten) Operationen

Zustand nach (einzeln genannten) Operationen Der Gutachter führte unter anderem aus, über dem linken Fussrücken habe die Versicherte kaum sicher zuzuordnende extreme Schmerzen schon bei leisem Berühren angegeben, während Konfektionsschuhe normal getragen werden könnten (S. 16 Mitte). D ie Versicherte habe ihre Schmerzen zum Untersu chungszeitpunkt auf der Skala von 1-10 mit 10 eingestuft, sei dabei aber psychisch guter Dinge gewesen und habe ausgeglichen gewirkt. Spontan und bei der passiven Untersuchung sei die Halswirbelsäule schmerzlos völlig frei beweglich und bis auf eine leichte Irritationszone rechts palpatorisch unauf fällig gewesen, die Nackenmuskulatur sei nicht verschmächtigt gewesen. Die Beweg lichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) sei zumindest sagittal erstaunlich gut ge wesen, die Rückenmuskulatur kaum verschmächtigt. Die LWS habe sich ange sichts der Vielzahl von chirurgischen Eingriffen in einem doch erstaunlich gu ten Zustand gefunden. Sowohl für die Nacken-Arm-Schmerzen wie auch die Rücken-Beinschmerzen bestehe also eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten Schmerzen und dem klinischen Gesamteindruck (S. 16 unten).

Der Gutachter führte unter anderem aus, über dem linken Fussrücken habe die Versicherte kaum sicher zuzuordnende extreme Schmerzen schon bei leisem Berühren angegeben, während Konfektionsschuhe normal getragen werden könnten (S. 16 Mitte). D ie Versicherte habe ihre Schmerzen zum Untersu chungszeitpunkt auf der Skala von 1-10 mit 10 eingestuft, sei dabei aber psychisch guter Dinge gewesen und habe ausgeglichen gewirkt. Spontan und bei der passiven Untersuchung sei die Halswirbelsäule schmerzlos völlig frei beweglich und bis auf eine leichte Irritationszone rechts palpatorisch unauf fällig gewesen, die Nackenmuskulatur sei nicht verschmächtigt gewesen. Die Beweg lichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) sei zumindest sagittal erstaunlich gut ge wesen, die Rückenmuskulatur kaum verschmächtigt. Die LWS habe sich ange sichts der Vielzahl von chirurgischen Eingriffen in einem doch erstaunlich gu ten Zustand gefunden. Sowohl für die Nacken-Arm-Schmerzen wie auch die Rücken-Beinschmerzen bestehe also eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten Schmerzen und dem klinischen Gesamteindruck (S. 16 unten). Für Rückenschwerarbeit sei die Versicherte seit 2004 arbeitsunfähig (S. 17 Ziff. 2).

Für Rückenschwerarbeit sei die Versicherte seit 2004 arbeitsunfähig (S. 17 Ziff. 2). Für eine körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grös sere statische Fehlbelastung des Achsenskeletts sei die Versicherte aus rheuma tologischer Sicht zu 60 % arbeitsfähig, wobei initial der körperlichen und mentalen Dekonditionierung Rechnung getragen werden müsse (S. 17 Ziff. 3). Im letzten somatischen Gutachten vom Mai 2009 sei für eine angepasste Tätig keit eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % angenommen worden. Dieser Grad der Arbeitsunfähigkeit könne mit den heutigen klinischen Befunden nicht mehr aufrechterhalten werden; als Beginn der höheren Arbeitsfähigkeit sei der Untersuchungszeitpunkt vom 1 5. Mai 2014 (S. 1 unten) anzunehmen (S. 17 Ziff. 4).

Für eine körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grös sere statische Fehlbelastung des Achsenskeletts sei die Versicherte aus rheuma tologischer Sicht zu 60 % arbeitsfähig, wobei initial der körperlichen und mentalen Dekonditionierung Rechnung getragen werden müsse (S. 17 Ziff. 3). Im letzten somatischen Gutachten vom Mai 2009 sei für eine angepasste Tätig keit eine Arbeitsfähigkeit von unter 30 % angenommen worden. Dieser Grad der Arbeitsunfähigkeit könne mit den heutigen klinischen Befunden nicht mehr aufrechterhalten werden; als Beginn der höheren Arbeitsfähigkeit sei der Untersuchungszeitpunkt vom 1 5. Mai 2014 (S. 1 unten) anzunehmen (S. 17 Ziff. 4). Seit 2009 habe sich die gesundheitliche Situation verbessert. Das frühere thora kovertebrale Schmerzsyndrom bestehe nicht mehr und die Halswirbelsäule lasse sich heute aktiv und passiv völlig frei bewegen und zeige klinisch altersnormale Verhältnisse, wobei aufgrund der radiologisch dargestellten Veränderungen an der HWS eine gewisse zervikale Symptomatologie nicht verneint werden könne. Auch bestehe zumindest heute eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem sub jektiv en Kranksein und dem klinischen Eindruck. Die von der Versicherten ange gebene Verschlechterung seit 2009 könne angesichts der nicht überseh ba ren Diskrepanzen im Gesamtbild und der im Vergleich zu 2009 verbesserten Klinik überhaupt nicht nachvollzogen werden (S. 18 Ziff. 7/8).

Seit 2009 habe sich die gesundheitliche Situation verbessert. Das frühere thora kovertebrale Schmerzsyndrom bestehe nicht mehr und die Halswirbelsäule lasse sich heute aktiv und passiv völlig frei bewegen und zeige klinisch altersnormale Verhältnisse, wobei aufgrund der radiologisch dargestellten Veränderungen an der HWS eine gewisse zervikale Symptomatologie nicht verneint werden könne. Auch bestehe zumindest heute eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem sub jektiv en Kranksein und dem klinischen Eindruck. Die von der Versicherten ange gebene Verschlechterung seit 2009 könne angesichts der nicht überseh ba ren Diskrepanzen im Gesamtbild und der im Vergleich zu 2009 verbesserten Klinik überhaupt nicht nachvollzogen werden (S. 18 Ziff. 7/8). 4.6 In der interdisziplinären Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39) führten die Gutachter aus, bis Ende 2012 habe für eine den rheumatologischen Befunden angepasste berufliche Tätigkeit eine Einschränkung von zirka 70 % bestanden. Seither könne vollumfänglich auf den rheumatologischen Gesichts punkt abgestellt werden und die Arbeitsfähigkeit betrage 60 % (S. 2 Mitte).

4.6 In der interdisziplinären Beurteilung ( Urk. 7/153/16-17 = Urk. 7/153/38-39) führten die Gutachter aus, bis Ende 2012 habe für eine den rheumatologischen Befunden angepasste berufliche Tätigkeit eine Einschränkung von zirka 70 % bestanden. Seither könne vollumfänglich auf den rheumatologischen Gesichts punkt abgestellt werden und die Arbeitsfähigkeit betrage 60 % (S. 2 Mitte). 4. 7 In e inem (übersetzten) Attest des K rankenhauses E.___ wurde angegeben, bei der Untersuchung am 2 9. Mai 2014 seien eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F31.1) und eine Angststörung, undefiniert (ICD-10 F41.9) festgestellt worden, und es wurden Konsultationstermine im Juni, Juli, August und Dezember 2013 sowie im Januar und Mai 2014 angegeben ( Urk. 7/161/1 = Urk. 3/3 ).

4. 7 In e inem (übersetzten) Attest des K rankenhauses E.___ wurde angegeben, bei der Untersuchung am 2 9. Mai 2014 seien eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F31.1) und eine Angststörung, undefiniert (ICD-10 F41.9) festgestellt worden, und es wurden Konsultationstermine im Juni, Juli, August und Dezember 2013 sowie im Januar und Mai 2014 angegeben ( Urk. 7/161/1 = Urk. 3/3 ). 4. 8 Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestä tigte am 4. August 2014, dass er bei der Beschwerdeführerin am 2 9. Juli 2014 wegen eines lumbospondylogenen Syndroms notfallmässig einen Hausbesuch habe machen und gegen die starken Schmerzen ein bestimmtes Medikament habe verordnen müssen ( Urk. 7/168/2 = Urk. 3/5 ).

4. 8 Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestä tigte am 4. August 2014, dass er bei der Beschwerdeführerin am 2 9. Juli 2014 wegen eines lumbospondylogenen Syndroms notfallmässig einen Hausbesuch habe machen und gegen die starken Schmerzen ein bestimmtes Medikament habe verordnen müssen ( Urk. 7/168/2 = Urk. 3/5 ). 4.9 Dr. B.___ (vorstehend E. 4.2) führte in seinem Bericht vom 3. Septem ber 2014 ( Urk. 7/161/2 = Urk. 3/4 ) unter anderem aus, am 2 5. März 2014 sei, wegen engem Spinalkanal suprafusionell, eine Hemilaminektomie L3/4 links erfolgt ( Ziff. 1). Gegenüber 2009 habe sich die Situation tendenziell verschlech tert ( Ziff. 2). Nach üblicher Rekonvaleszenzzeit von 3-6 Monaten nach dem letzten Eingriff sei das Arbeitsprofil wie zuvor, es bestehe also eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule und eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen sollte dauerhaft vermieden werden; monoto nes Stehen oder Sitzen sei ebenfalls eingeschränkt ( Ziff. 3). Seines Erachtens könne oder müsste eine Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit mit dem genannten Profil in Erwägung gezogen werden; das genaue Ausmass sei ab hängig von der Arbeits stelle ( Ziff. 4).

4.9 Dr. B.___ (vorstehend E. 4.2) führte in seinem Bericht vom 3. Septem ber 2014 ( Urk. 7/161/2 = Urk. 3/4 ) unter anderem aus, am 2 5. März 2014 sei, wegen engem Spinalkanal suprafusionell, eine Hemilaminektomie L3/4 links erfolgt ( Ziff. 1). Gegenüber 2009 habe sich die Situation tendenziell verschlech tert ( Ziff. 2). Nach üblicher Rekonvaleszenzzeit von 3-6 Monaten nach dem letzten Eingriff sei das Arbeitsprofil wie zuvor, es bestehe also eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule und eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen sollte dauerhaft vermieden werden; monoto nes Stehen oder Sitzen sei ebenfalls eingeschränkt ( Ziff. 3). Seines Erachtens könne oder müsste eine Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit mit dem genannten Profil in Erwägung gezogen werden; das genaue Ausmass sei ab hängig von der Arbeits stelle ( Ziff. 4). 5.

5. 5.1 Entgegen der Vorbringen in der Beschwerde ( Urk. 1) sind keine qualitativen Mängel der beiden 2014 erstatteten Gutachten ersichtlich.

5.1 Entgegen der Vorbringen in der Beschwerde ( Urk. 1) sind keine qualitativen Mängel der beiden 2014 erstatteten Gutachten ersichtlich. Dass die psychiatrische Exploration nur von kurzer Dauer gewesen sei (S. 8 Mitte), wäre selbst zutreffendenfalls nicht per se ein Mangel, da es praxisgemäss nicht entscheidend auf die Dauer der Untersuchung ankommt, sondern darauf, dass die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil e des Bundesgerichts 9C_676/2009 vom 1 7. Dezember 2009 E. 3, 9C_55/2009 vom 1. April 200 9 E. 3.3 ), sofern der zeitliche Aufwand für eine psychiatrische Untersuchung der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen ist (Urteil I 1094/06 vom 1 4. November 2007 E. 3.1.1 ). Dass die Beschwerdeführerin weiterhin auf therapeutische und medikamentöse Behand lung angewiesen sei (S. 8 unten), macht den Hinweis des Gutachters, die Medi kation sei im Sinne der Prophylaxe zu begrüssen, ein e Psychotherapie aber nicht mehr notwendig (vorstehend E. 4.4), nicht unzutreffend (und das Gut achten nicht mangelhaft), dies umso weniger, als die Behandlungen sehr weit maschig und of fenbar nur während Aufen t halten im Heimatland erfolgten (vorstehend E. 4.7), während der letzte Bericht des in der Schweiz aufgesuchten Psychiaters ( Urk. 7/100) im November 2008 erstattet wurde. Dass der Rheuma tologe nicht dargelegt habe, worin die von ihm festgestellte Verbesserung der klinischen Befunde bestünde (S. 9 Mitte), trifft nicht zu (vgl. vorstehend E. 4.5). Dass er bei seiner Untersuchung unter anderem ein Messband verwendet habe (S. 9 un ten), vermag den Beweiswert des Gutachtens selbstredend nicht zu schmälern, und d ass der operierende Chirurg von ei ner Verschlechterung seit 2009 ausging (S. 9 f.), ist im Zusammenhang mit dem - vom ihm und vom Gutachter formulierten - Belastungsprofil zu würdigen.

Dass die psychiatrische Exploration nur von kurzer Dauer gewesen sei (S. 8 Mitte), wäre selbst zutreffendenfalls nicht per se ein Mangel, da es praxisgemäss nicht entscheidend auf die Dauer der Untersuchung ankommt, sondern darauf, dass die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil e des Bundesgerichts 9C_676/2009 vom 1 7. Dezember 2009 E. 3, 9C_55/2009 vom 1. April 200 9 E. 3.3 ), sofern der zeitliche Aufwand für eine psychiatrische Untersuchung der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen ist (Urteil I 1094/06 vom 1 4. November 2007 E. 3.1.1 ). Dass die Beschwerdeführerin weiterhin auf therapeutische und medikamentöse Behand lung angewiesen sei (S. 8 unten), macht den Hinweis des Gutachters, die Medi kation sei im Sinne der Prophylaxe zu begrüssen, ein e Psychotherapie aber nicht mehr notwendig (vorstehend E. 4.4), nicht unzutreffend (und das Gut achten nicht mangelhaft), dies umso weniger, als die Behandlungen sehr weit maschig und of fenbar nur während Aufen t halten im Heimatland erfolgten (vorstehend E. 4.7), während der letzte Bericht des in der Schweiz aufgesuchten Psychiaters ( Urk. 7/100) im November 2008 erstattet wurde. Dass der Rheuma tologe nicht dargelegt habe, worin die von ihm festgestellte Verbesserung der klinischen Befunde bestünde (S. 9 Mitte), trifft nicht zu (vgl. vorstehend E. 4.5). Dass er bei seiner Untersuchung unter anderem ein Messband verwendet habe (S. 9 un ten), vermag den Beweiswert des Gutachtens selbstredend nicht zu schmälern, und d ass der operierende Chirurg von ei ner Verschlechterung seit 2009 ausging (S. 9 f.), ist im Zusammenhang mit dem - vom ihm und vom Gutachter formulierten - Belastungsprofil zu würdigen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die beiden Gutachten die praxisgemäs sen Kriterien (vorstehend E. 1.5 ) vollumfänglich erfüllen, so dass auf sie abzu stellen ist.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die beiden Gutachten die praxisgemäs sen Kriterien (vorstehend E. 1.5 ) vollumfänglich erfüllen, so dass auf sie abzu stellen ist. 5.2 Gestützt auf das psychiatrische Gutachten ist davon auszugehen, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 revisionsrele vant verbessert hat; im Zeitpunkt der Begutachtung ( Anfang Mai 2014) war keine Depressivität festzustellen (vorstehend E. 4.4). Dementsprechend wenig plausibel ist, dass Ende Mai 2014 eine mittelgradige depressive Episode (und eine Angststörung) zu diagnostizieren gewesen sein soll; das entsprechende Attest (vorstehend E. 4.7) enthält denn auch keinerlei näheren Angaben über all fällige Befunde, welche die postulierte Diagnose gestützt hätten. Auch die dort genannten Konsultationstermine belegen nur, dass die Beschwerdeführerin of fensichtlich in Zeiten, in denen sie in der Türkei weilte, etwa einmal im Monat die betreffende Klinik aufgesucht hat; ob dies mit therapeutischen Vor kehren verbunden war oder lediglich der Medikamentenabgabe diente, muss dabei of fen bleiben. So oder anders lässt sich daraus keine weitergehende Ein schrän kung als die im Gutachten erhobene ableiten.

5.2 Gestützt auf das psychiatrische Gutachten ist davon auszugehen, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit 2009 revisionsrele vant verbessert hat; im Zeitpunkt der Begutachtung ( Anfang Mai 2014) war keine Depressivität festzustellen (vorstehend E. 4.4). Dementsprechend wenig plausibel ist, dass Ende Mai 2014 eine mittelgradige depressive Episode (und eine Angststörung) zu diagnostizieren gewesen sein soll; das entsprechende Attest (vorstehend E. 4.7) enthält denn auch keinerlei näheren Angaben über all fällige Befunde, welche die postulierte Diagnose gestützt hätten. Auch die dort genannten Konsultationstermine belegen nur, dass die Beschwerdeführerin of fensichtlich in Zeiten, in denen sie in der Türkei weilte, etwa einmal im Monat die betreffende Klinik aufgesucht hat; ob dies mit therapeutischen Vor kehren verbunden war oder lediglich der Medikamentenabgabe diente, muss dabei of fen bleiben. So oder anders lässt sich daraus keine weitergehende Ein schrän kung als die im Gutachten erhobene ableiten. 5.3 In somatischer Hinsicht ist ebenfalls eine Verbesserung ausgewiesen, dies ins besondere bezüglich der Nacken- und Halswirbelproblematik. Die schon 2009 fest gestellten degenerativen Veränderungen bestanden zwar logischerweise weiter hin, jedoch war nunmehr keine radikuläre Symptomatik mehr zu diag nos ti zieren und namentlich die Beweglichkeit erwies sich klinisch als nahezu unein geschränkt (vorstehend E. 4.5). Bezüglich der lumbalen Rückenproble matik wurde im Gutachten hingegen keine Verbesserung im Vergleich zu 2009 festgestellt.

5.3 In somatischer Hinsicht ist ebenfalls eine Verbesserung ausgewiesen, dies ins besondere bezüglich der Nacken- und Halswirbelproblematik. Die schon 2009 fest gestellten degenerativen Veränderungen bestanden zwar logischerweise weiter hin, jedoch war nunmehr keine radikuläre Symptomatik mehr zu diag nos ti zieren und namentlich die Beweglichkeit erwies sich klinisch als nahezu unein geschränkt (vorstehend E. 4.5). Bezüglich der lumbalen Rückenproble matik wurde im Gutachten hingegen keine Verbesserung im Vergleich zu 2009 festgestellt. 5.4 Ist somit ein Revisionsgrund ausgewiesen, sind der Gesund heitszustand und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Arbeitsfä higkeit aktuell zu beur teilen. Auch dafür ist auf die Einschätzung in den 2014 erstatteten Gut achten abzustellen.

5.4 Ist somit ein Revisionsgrund ausgewiesen, sind der Gesund heitszustand und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Arbeitsfä higkeit aktuell zu beur teilen. Auch dafür ist auf die Einschätzung in den 2014 erstatteten Gut achten abzustellen. Dementsprechend ist (neu) von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies entsprechend den aus somatischer Sicht formulierten Einschränkungen (vor stehend E. 4.6). Diese Arbeitsfähigkeit gilt nur für Tätigkeiten, welche dem im Gutachten formulierten Belastungsprofil - körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere statische Fehlbelastung des Ach sen skeletts (vorstehend E. 4.5) - entsprechen, womit den doch erheblichen Ein schränkungen insbesondere aufgrund der lumbalen Rückenproblematik Rech nung getragen wird.

Dementsprechend ist (neu) von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies entsprechend den aus somatischer Sicht formulierten Einschränkungen (vor stehend E. 4.6). Diese Arbeitsfähigkeit gilt nur für Tätigkeiten, welche dem im Gutachten formulierten Belastungsprofil - körperlich leichte (bis 3-4 kg) wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere statische Fehlbelastung des Ach sen skeletts (vorstehend E. 4.5) - entsprechen, womit den doch erheblichen Ein schränkungen insbesondere aufgrund der lumbalen Rückenproblematik Rech nung getragen wird. Das genannte Belastungsprofil ist sodann ohne weiteres vereinbar mit der Beur teilung durch den behandelnden Chirurgen, wonach eine verminderte Belast barkeit der Wirbelsäule bestehe, eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen dauerhaft vermieden werden sollte und monotones Stehen oder Sitzen ebenfalls eingeschränkt sei (vorstehend E. 4.8). Der einzige Unter schied besteht darin, dass der Behandler dabei eine Teilarbeitsfähigkeit als ge geben erachtete, ohne diese zu quantifizieren, während der Gutachter einen be zifferten Grad der Arbeitsfähigkeit nannte, womit er seine Aufgabe erfüllte und die zur Anspruchsbeurteilung erforderlichen Informationen lieferte, auf welche denn auch abzustellen ist.

Das genannte Belastungsprofil ist sodann ohne weiteres vereinbar mit der Beur teilung durch den behandelnden Chirurgen, wonach eine verminderte Belast barkeit der Wirbelsäule bestehe, eine vorgeneigte Haltung wie beispielsweise beim Staubsaugen dauerhaft vermieden werden sollte und monotones Stehen oder Sitzen ebenfalls eingeschränkt sei (vorstehend E. 4.8). Der einzige Unter schied besteht darin, dass der Behandler dabei eine Teilarbeitsfähigkeit als ge geben erachtete, ohne diese zu quantifizieren, während der Gutachter einen be zifferten Grad der Arbeitsfähigkeit nannte, womit er seine Aufgabe erfüllte und die zur Anspruchsbeurteilung erforderlichen Informationen lieferte, auf welche denn auch abzustellen ist. 5.5 Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass für näher um schriebene adaptierte Tätigkeiten seit Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % besteht.

5.5 Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass für näher um schriebene adaptierte Tätigkeiten seit Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % besteht. 5.6 Die Beschwerdegegnerin hat ausgehend von der genannten Arbeitsfähigkeit die Invaliditätsbemessung vorgenommen und einen Invaliditätsgrad von 52 % er mittelt ( Urk. 7/154 S. 1). Dabei hat sie vom statistischen Tabellenlohn keinen Abzug vorgenommen ( Urk. 7/170 S. 1 unten).

5.6 Die Beschwerdegegnerin hat ausgehend von der genannten Arbeitsfähigkeit die Invaliditätsbemessung vorgenommen und einen Invaliditätsgrad von 52 % er mittelt ( Urk. 7/154 S. 1). Dabei hat sie vom statistischen Tabellenlohn keinen Abzug vorgenommen ( Urk. 7/170 S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, ihr fortgeschrittenes Alter von 54 Jahren rechtfertige einen Abzug von 20 % (vorstehend E. 2.2).

Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, ihr fortgeschrittenes Alter von 54 Jahren rechtfertige einen Abzug von 20 % (vorstehend E. 2.2). Dem kann nicht gefolgt werden, denn gemäss gefestigter Rechtsprechung wirkt sich das fortgeschrittene Alter im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothe tisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich nicht zwingend lohnsenkend aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_672/2013 vom 2 0. Februar 2014 E. 3.3; vgl. Urteile 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2, 8C_372/2012 vom 1 3. Juni 2013 E. 4.2, 8C_498/2012 vom 6. September 2012 E. 3.1, 9C_128/2012 vom 1 5. März 2012 E. 4.2, 8C_190/2010 vom 1 9. März 2010 E. 3.4), dies auch nicht im Fall, in welchem die verbleibende erwerbliche Aktivitätsdauer noch 13 Jahre betrug (Urteil 9C_366/2015 vom 2 2. September 2015, E. 4.3.2).

Dem kann nicht gefolgt werden, denn gemäss gefestigter Rechtsprechung wirkt sich das fortgeschrittene Alter im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothe tisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich nicht zwingend lohnsenkend aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_672/2013 vom 2 0. Februar 2014 E. 3.3; vgl. Urteile 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2, 8C_372/2012 vom 1 3. Juni 2013 E. 4.2, 8C_498/2012 vom 6. September 2012 E. 3.1, 9C_128/2012 vom 1 5. März 2012 E. 4.2, 8C_190/2010 vom 1 9. März 2010 E. 3.4), dies auch nicht im Fall, in welchem die verbleibende erwerbliche Aktivitätsdauer noch 13 Jahre betrug (Urteil 9C_366/2015 vom 2 2. September 2015, E. 4.3.2). 5.7 Damit erweist sich auch die Invaliditätsbemessung als zutreffend, was zum Schluss führt, dass die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden ist, Somit ist die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.

5.7 Damit erweist sich auch die Invaliditätsbemessung als zutreffend, was zum Schluss führt, dass die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden ist, Somit ist die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach

Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher