Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/233704

<h2>SubmittedText<h2><p>Sollte Mobility-Pricing in der Zukunft zur Realität werden:</p><p>1. Beabsichtigt der Bundesrat die 'Verstädterung' der Schweiz zu fördern?</p><p>2. Wie gedenkt er dafür zu sorgen, dass dadurch die Abwanderung aus ländlichen oder wirtschaftlich schwächeren Regionen und die damit einhergehende Urbanisierung nicht noch weiter verstärkt wird?</p><p>3. Beabsichtigt er zugleich Massnahmen zur Stärkung der Randregionen zu ergreifen?</p><p>Wenn ja, welche?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit Mobility Pricing will der Bundesrat Verkehrsprobleme in Städten und Agglomerationen entschärfen. Dabei sollen bestehende Steuern und Abgaben durch eine fahrleistungsabhängige Abgabe ersetzt werden. Dies ist nötig, weil aufgrund der wachsenden Anzahl Elektroautos und anderer Fahrzeuge mit alternativem Antrieb die Erträge aus den Mineralölsteuern sinken. Die Sicherung der Einnahmen ist auch für das Berggebiet wichtig. Heute gibt der Bund zum Beispiel für die Erschliessung der Berggebiete und Randregionen mit Hauptstrassen rund 40 Millionen Franken pro Jahr aus. Mobility Pricing ist also eine Chance für die Randregionen. So soll künftig ein wichtiger Beitrag geleistet werden, damit der Bund in eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur für alle Regionen der Schweiz investieren kann. </p>