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Holger Sirtl. Zoom Holger Sirtl ist bei Microsoft für die Themen Cloud Computing und Windows Azure Platform zuständig. Im Interview mit CloudUser Expert beleuchtet er die Stärken der Cloud: «Wann immer man sich keine grossen Gedanken über Kapazitätsplanung machen möchte oder eine solche Planung nur schwer durchführbar ist, kann die Cloud ihre Stärken ausspielen», sagt er. Hinter solchen Angeboten stünden leistungsfähige Plattformen.
Windows Azure sei Microsofts Platform-as-a-Service-Angebot. «Hier sind Dienste zusammengefasst, die von Entwicklern für eigene Cloud-basierte Anwendungen genutzt werden», erklärt er. Die Entwickler könnten sich auf das Schreiben von Software konzentrieren. Alle anderen Fragen wie das Konfigurieren virtueller Maschinen oder Arbeiten im Zusammenhang mit dem Betrieb würden vollautomatisch von der Plattform übernommen.
Immer wieder wird die Frage diskutiert, ob Cloud Computing «private» oder «public» sein müsse. Holger Sirtls Fazit ist eindeutig: «Public Cloud wo möglich, Private Cloud wo nötig». Eine Kombination aus beiden Formen sei ein guter Mittelweg. Microsoft arbeite daran, dass alles, was in der Cloud laufe, auch lokal betrieben werden könne: «Damit überlässt es Microsoft ihren Kunden und Partnern, den bestgeeigneten Ausführungsort für IT zu bestimmen.»