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Aus wirtschaftlichen Überlegungen hat man im Kanton Luzern im Jahre 2000 für die praktische Führerprüfung der Kategorie B nebst Kriens auch Sursee als Prüfungsort bestimmt. Wer die praktische Führerprüfung zweimal nicht besteht, wird zu einer weiteren Führerprüfung zugelassen, wenn eine Fahrlehrerin oder ein Fahrlehrer bescheinigt, dass die Fahrausbildung abgeschlossen ist.
Fahrschülerinnen und Fahrschüler, welche die Ausbildung im Raum Sursee durchlaufen und die ersten beiden Prüfungen erfolglos absolviert haben, werden seit 2007 für die dritte Führerprüfung nach Kriens, bzw. in die Stadt Luzern geladen. Diese Praxis wird vor allem von den jungen Lenkerinnen und Lenkern, insbesondere aufgrund der für sie ungewohnten Umgebung, als grosse zusätzliche Belastung und als unfair empfunden.
Bei diesen Prüflingen handelt es sich erwiesenermassen meistens um Personen, welche psychisch weniger belastbar sind. Um in Luzern an der dritten Prüfung zu bestehen, müssen zusätzlich mehrere Fahrstunden im Stadtverkehr absolviert werden, welche für die Fahrschülerinnen und Fahrschüler erhebliche finanzielle Auswirkungen zur Folge haben. Dabei ist zu erwähnen, dass diejenigen, welche in Kriens ihre Lern- und Prüfungsfahrten absolvieren, auch für die dritte Führerprüfung in ihrer gewohnten Umgebung zugelassen sind und nicht beispielsweise nach Sursee eingeladen werden.
FDP-Kantonsrat Georg Dubach will deshalb von der Regierung wissen, was sie sich davon verspricht, wenn der Prüfungsstandort für die dritte Prüfung von Sursee nach Kriens verlegt wird und wie es zu erklären ist, dass die Prüflinge von Kriens nicht mit denjenigen von Sursee gleichbehandelt werden.