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Äolswindharfe
Die Windharfe von Aiolos macht die Bewegungen des Windes hörbar. Ist dieser stark genug - ein laues Lüftchen genügt -, schwingen die Saiten im Korpus der Harfe und unerhörte Töne erklingen.
Lausche auf dem Sitz oder aus der Nähe.
„Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen
Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,
Es schwebet nun in unbestimmten Tönen
Mein lispelnd Lied, der Äolsharfe gleich.“
So schreibt Goethe in der „Zueignung“ des Faust.
Lausche auf dem Sitz der Äolsharfe oder aus der Nähe! Und wenn der Wind einmal schweigt, hörst du das Geräusch der Umwelt - den Klang des Emmentals!