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Max Jeckelmann wurde am 30. November 1927 als zweitältestes Kind einer kinderreichen Arbeiterfamilie in Luggiwil bei Düdingen geboren. Schon früh lernte er mit materiellen Gütern haushälterisch umzugehen. Während der Schulzeit, die zum grössten Teil in die Zeit des 2. Weltkrieges fiel, verdiente er sein Brot während den Schulferien auf einem Bauernhof. Trotzdem, wie er immer wieder betonte, verbrachte er eine glückliche Jugendzeit, unter der strengen Obhut seiner Eltern und der damals dominierenden Rolle der Schule und der Kirche. Er besuchte die Sekundarschule in Tafers – in Düdingen gab es noch keine Sekundarschule.Nach der kaufmännischen Lehre trat Max Jeckelmann in die Dienste einer Grossbank auf dem Platze Bern, wechselte dann während fünf Jahren in den Berner Jura, um danach wieder nach Bern zurückzukehren. Er wollte im Leben vorwärtskommen. So erwarb er kurz nacheinander das Eidg. Diplom für Buchhalter/Controller und das Eidg. Bankfachdiplom. In der Folge wechselte er zur Schweizerischen Nationalbank, wo er zuletzt als stellvertretender Abteilungschef wirkte. Im Jahr 1963 übernahm er schliesslich die Leitung der Geschäftsstelle Düdingen der Schweizerischen Bankgesellschaft, die aus dem Verkauf der vormaligen Spar- und Leihkasse entstanden war. Der Auf- und Ausbau dieser Niederlassung zu einem regional führenden Bankinstitut, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1991 leitete, war sein eigentliches Lebenswerk.1953 verheiratete sich Max Jeckelmann mit Cécile Hayoz aus Giffers. Diese Familiengründung wurde mit einem Sohn beschenkt.Weil Max Jeckelmann das Wohlergehen und die Entwicklung seiner Gemeinde und der Region am Herzen lagen, führte die Übernahme der grossen beruflichen Verantwortung in Düdingen auch zur Übernahme öffentlicher Aufgaben auf kommunaler, regionaler und kantonaler Ebene. Während 16 Jahren war er im Gemeinderat und führte die Gemeinde während 12 Jahren als Ammann in einer entscheidenden Entwicklungsphase. Parallel dazu kamen die Präsidentschaft oder Vize-Präsidentschaft in regionalen und kantonalen Organisationen u.a. als Präsident der Ammänner-Vereinigung des Sensebezirks, die Präsidentschaft der Konferenz der Bezirkshauptorte und grosser Gemeinden.Während 10 Jahren präsidierte er die Stiftung Altersheim St. Wolfgang, initiierte die Neustrukturierung und den Ausbau dieser Stiftung mit den Heimen St. Wolfgang und Schmitten.Nach seinem Weggang als Ammann von Düdingen übernahm er die Leitung des Vorstandes und der Baukommission des Spitals und Pflegeheims des Sensebezirks in Tafers. In seiner Amtszeit erfolgten die Übernahme der Verantwortung über die Führung von der Schwesternschaft durch die Gemeinden, der Neubau des Pflegeheims und die Planung des Spitals.Seine militärische Karriere führte ihn bis zum Kriegskommissar einer Heereseinheit im Grade eines Oberstleutnants.Die berufliche Arbeit als Leiter einer selbstständigen Bankstelle und die Arbeit in der Öffentlichkeit in den verschiedenen Funktionen haben Max Jeckelmann sehr geprägt und auch fasziniert. Er liebte Herausforderungen und die Übernahme von Verantwortung. Manche Entwicklung in der Region trägt seine Handschrift.Seine letzten Lebensjahre waren geprägt durch seine schwere Krankheit, die er ohne Klagen und mit einem bewundernswerten Lebenswillen ertrug. Er starb am 21. September 2006 in Ruhe und grosser Dankbarkeit für sein reich erfülltes Leben.Eing.