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Im Jahre 1953 als er sich zur Erholung von einer Nierenoperation für zwei Wochen in einem Berghotel aufhielt, gelang ihm der wichtigste Fortschritt beim Konzept seiner Regulations-Psychologie: Er erweiterte das bisher zweidimensionale System in ein vierdimensionales und stellte es im Modell eines Würfels (eigentlich einer Kugel) dar.
Unterricht
Auszüge aus seiner Habilitationsarbeit "Philosophische
Anthropologie, Psychologie und Kultur", wurden 1953 im Jahrbuch der Psychologie
(Rascher-Verlag, Zürich) veröffentlicht.
Therapie
Da die Lüscher-Color-Diagnostik auf den logisch definierten System-Kategorien der Regulations-Psychologie basiert und deshalb ein ganzheitliches System ist, war es ihm möglich, aus der objektiven Diagnose-Struktur erstmals eine logisch abgeleitet Therapie-Strategie festzulegen. Er konnte die Therapie-Strategie auf mentale und unter Mithilfe von Spezialärzten auch auf psycho-vegetativ wirkende Methoden anwenden, um zum Beispiel das geeignete Psychopharmakon zu finden. Im Jahre 1990 fand Lüscher den Weg, um die homöopathischen Mittel der Farbwahl zuzuordnen. Dank der Kompetenz des Schweizer Arztes Dr. med. Bruno Weber gelang es in der Folge, die Struktur der homöopathischen Mittel mit einem genauen Farbcode von 4 bis 12 Stellen zu definieren und dadurch einen hochdifferenzierten und direkten Hinweis auf das geeignete Mittel zu schaffen. Ausserdem gelang es im Jahre 2000 mit den Miasmen von Hahnemann, die mit dem Würfel-Modell der Regulations-Psychologie genau übereinstimmen, eine logische Systematik der homöopathischen Mittel zu entwickeln.
Weitere Bereiche der Regulations-Pschologie
In den letzten Jahrzehnten hat Max Lüscher seine Regulations-Psychologie ausser auf Farben auch auf andere emotionale Bereiche angewendet: auf die objektive, universal gültige Definition von emotionalen Symbolen z. B. in Träumen und formalen und farblichen Darstellungen oder auf Körperbewegungen, Körperhaltungen und Mundfunktionen, auf Zeitbegriffe, auf Ideologien, auf die farbliche, formale und ideelle Gestaltung in der Grafik, Architektur und Werbung. Die psychologischen Erläuterungen hat er in den Tabellen der Lüscher-Farb-Diagnostik und zum Teil in seinem Hauptwerk von 1985 beschrieben: "Das Harmoniegesetz in uns" (7. Auflage ECON-Verlag, München).
Mehrere seiner Bücher sind Bestseller und haben seit drei Jahrzehnten Neuauflagen z. B. "Signale der Persönlichkeit", "Der 4-Farben-Mensch". Sein letztes Buch "Die Farben der Liebe" wurde bisher in 11 Sprachen übersetzt.