Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/153440

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Warteliste der KEV sei enorm gross, hört man immer wieder.</p><p>Gibt es Gründe, warum diese Liste nicht öffentlich einsehbar ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bis 1. Oktober 2014 wurden rund 51 000 Anlagen angemeldet, davon haben 15 000 eine KEV-Zusage. Damit sind mindestens 36 000 Anlagen auf der Warteliste. Etwa 97 Prozent davon sind Anmeldungen von Fotovoltaikanlagen, der Rest teilt sich auf Wasserkraft, Wind-, Biomasse- und einige wenige Geothermieprojekte auf.</p><p>Die Stiftung KEV publiziert regelmässig auf ihrer Website in einem übersichtlichen Dokument namens KEV-Cockpit die aktuellen Zahlen zu den KEV-Anmeldungen und die Entwicklungen der Warteliste.</p><p>Detaillierte Auskünfte über ein Projekt auf der Warteliste - z. B. über Bauherr, Standort, Leistung, Wartelistenplatz - werden aus Datenschutzgründen nur den Antragstellenden erteilt. Zudem erhalten die Kantone gemäss Artikel 3s der Energieverordnung auf Anfrage Informationen zu allen Projekten auf ihrem Hoheitsgebiet. Neben den Datenschutzgründen soll diese Informationspolitik verhindern, dass Bauvorhaben zu früh öffentlich bekannt gemacht werden und damit die Zubaustrategien der investierenden Unternehmen für Konkurrenten sichtbar werden.</p><p>Ist eine Anlage aber einmal in Betrieb, wird sie auf der "Liste aller KEV-Bezüger" aufgeführt, welche das Bundesamt für Energie jährlich auf seiner Website publiziert.</p>