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Sinuhe Bibliographie
Barbara Lüscher
unter Mitarbeit von Günther Lapp
Die hier vorgelegte Sinuhe-Bibliographie geht auf ein privates Unterfangen von Günther Lapp zurück, der bereits in den 1970er Jahren damit begonnen hatte, die einschlägigen Besprechungen von Sinuhe-Stellen zu verzetteln. 1982 stiess ich dazu und habe die Arbeit seit Beginn der 1990er Jahre alleine weitergeführt. Mit dem Aufkommen der Computer stand dann zuerst vor allem die Umsetzung des alten Zettelkastens in digitale Form im Vordergrund. Aber auch allein das kontinuierliche Sichten der enormen Menge an stets neu hinzukommender Literatur war und ist sehr zeitaufwändig, zumal die Erzählung des Sinuhe eines der meistdiskutierten Literaturwerke in der Ägyptologie darstellt (und einen der meistgelesenen Texte im universitären Unterricht). Die entsprechende Sekundärliteratur ist inzwischen von einer Einzelperson kaum mehr überschaubar. Umso wichtiger scheint es mir, dem Fachkollegen dieses "Werkzeug", so provisorisch es im derzeitigen Zustand noch sein mag, an die Hand zu geben.
Für das Jahr 2002 erhielt ich finanzielle Unterstützung durch die Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel (FAG), wofür mein Dank an den damaligen Vorsteher Dr. Christoph J.C. Albrecht geht sowie an Frau Dr. Hanna Jenni und den Vorsteher des Ägyptologischen Seminars Prof. Dr. Antonio Loprieno. Ein weiterer Dank geht an Orell Witthuhn M.A., der mir das im Rahmen eines studentischen Sinuhe-Projektes an der Universität Marburg zusammengestellte Literaturverzeichnis zur Einarbeitung zur Verfügung stellte. Für eine Transkription des Textes sowie Verzeichnisse der Götter-, Personen-, Orts- und Ländernamen sei an dieser Stelle explizit auf die Website des Marburger Sinuhe-Projektes verwiesen (http://www.staff.uni-marburg.de/~aegypt/sinuhe.htm).
Ursprünglich plante ich eine Herausgabe dieser kritischen Bibliographie in Buchform. Da die Sekundärliteratur jedoch kontinuierlich anwächst - und dies umgekehrt proportional zu meiner privaten Arbeitskapazität -, scheint es mir zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoller, das bislang schon vorhandene Material den interessierten Fachkollegen auf dem derzeitigen Stand und in einer provisorischen Version zur Verfügung zu stellen, da allein die Überprüfung aller Referenzen sowie die Einarbeitung weiterer Nachträge die Herausgabe einer endgültigen Fassung wohl noch um Jahre verzögern würde.
Aus diesem Grunde sei hier bei Tippfehlern und Fehlzitaten sowie noch nicht eingearbeiteter Literatur ausdrücklich um Nachsicht gebeten!
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