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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Die Wahl der Mitglieder des Bundesrates erfolgt nach einem neuen Verfahren, das wie folgt skizziert wird:</p><p>Die Wahl erfolgt in zwei Wahlgängen mit Listen bestehend aus sieben wählbaren Personen. </p><p>Jede Liste muss mindestens zwei Personen aus sprachlichen Minderheiten aufweisen und bedarf der Unterstützung von mindestens 30 Mitgliedern der Bundesversammlung. </p><p>Falls im ersten Wahlgang eine Liste das absolute Mehr erzielt, sind die sieben Personen dieser Liste in den Bundesrat gewählt. </p><p>Falls im ersten Wahlgang keine Liste das absolute Mehr erzielt, treten in einem zweiten Wahlgang jene beiden Listen gegeneinander an, die im ersten Wahlgang die höchsten Stimmenzahlen erzielt haben. Diese beiden Listen können für den zweiten Wahlgang teilweise neu besetzt werden; dabei können maximal je drei Personen durch Personen von im ersten Wahlgang ausgeschiedenen Listen ersetzt werden. </p><p>Im Falle einer solchen Neubesetzung für den zweiten Wahlgang muss eine Liste mindestens 45 Unterschriften von Mitgliedern der Bundesversammlung vereinen und mindestens zwei Personen aus sprachlichen Minderheiten umfassen.</p><p>Die sieben Personen derjenigen Liste, die im zweiten Wahlgang mehr Stimmen erhält, sind in den Bundesrat gewählt. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident oder die Präsidentin der Bundesversammlung den Stichentscheid.</p>