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Das Wichtigste in Kürze
- Die Anschuldigungen zur Wahl von Johan Eliasch zum FIS-Präsidenten seien unbegründet.
- Trotz CAS-Beschwerde bleibt der internationale Skiverband zuversichtlich.
Der Anfechtung der Wahl seines Präsidenten Johan Eliasch blick der internationale Skiverband FIS gelassen entgegen. Die nationalen Verbände der Schweiz, von Österreich, Deutschland und Kroatien wollen vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Beschwerde einlegen.
Die FIS sei zuversichtlich, dass die Verfahren in strikter Übereinstimmung mit den FIS-Statuten und dem Schweizer Recht abgehalten wurden. Von den Rechtsberatern sei dies bestätigt worden, heisst es in einem Schreiben des Weltverbandes. «Darüber glaubt die FIS, dass die von den vier nationalen Mitgliedsverbänden vorgebrachten Anschuldigungen völlig unbegründet sind.» Für die Präsidentenwahl hätte kein nationaler Mitgliedsverband einen Gegenkandidaten vorgeschlagen.
«Demokratische Grundsätze» wurden unterwandert
Die Kläger monieren, dass die demokratischen Grundsätze bei der Bestätigungswahl in Mailand unterwandert worden seien. Eliasch hatte im Vorjahr die Nachfolge von Gian-Franco Kasper angetreten.
Die 126 Verbände hätten keine Wahl gehabt, sondern beim einzigen Kandidaten lediglich für Eliasch oder nicht stimmen können. Andernfalls waren die Stimmen ungültig. Aus den 70 Stimmen für den umstrittenen Schweden, der hat, ergab sich so ein Resultat von 100 Prozent. Eliasch hatte im Vorjahr die Nachfolge von Gian-Franco Kasper angetreten.