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Das Wichtigste in Kürze
- Der Bruder von Pablo Escobar, Roberto Escobar, verklagt Apple auf mehrere Milliarden.
- Dies, weil eine Sicherheitslücke zu emotionalem Stress geführt habe.
Der ältere Bruder von Pablo Escobar (†44, 1949-1993), Roberto Escobar (73), hat Klage gegen Apple eingereicht. Dies, weil er sich in mehreren Punkten von dem Konzern betrogen fühlt.
So sei ihm beim Kauf seines iPhone X von einem Apple-Angestellten versichert worden, dass es sich hierbei um ein Handy ohne Sicherheitslücken handle. Doch stellte sich später heraus, dass es eine solche in der Kommunikations-App FaceTime gab.
Daraufhin habe Escobar ominöse Anrufe erhalten. Nachdem er diesen zunächst nicht viel Beachtung geschenkt habe, erhielt der ehemalige Kartell-Funktionär irgendwann einen Drohbrief. Darin brachte eine anonyme Person zum Ausdruck, dass er Escobars Adresse via FaceTime in Erfahrung bringen könne.
Escobar klagt auf Milliarden
Wegen dieser Drohung ist Escobar kurzfristig untergetaucht. Die zusätzlichen Kosten für den Schutz seiner Familie seien enorm. Darum hat Escobar nun eine Entschädigung von insgesamt 2,6 Milliarden Dollar gefordert. Sie stellt sich wie folgt zusammen:
• 100 Millionen Dollar wegen irreführender Angaben: Die Aussagen des Apple-Verkäufers in Puncto Sicherheit seien falsch gewesen.
• 500 Millionen Dollar: Escobar sei über die Sicherheitslücke nicht informiert worden.
• 2 Milliarden Dollar: Entschädigungszahlung für den «emotionalen Stress».
Escobars sagen Apple den Kampf an
Die Escobars befinden sich bereits länger auf Kriegsfuss mit Apple. Unter anderem im Rahmen der PR-Kampagne zu von der Escobar Inc vertriebenen Smartphones heisst es immer wieder: «Die Zeit von Apple ist abgelaufen.» Während die Escobars selbst vergoldete iPhones zum halben Preis des Originals verkaufen, gibt es auch das sogenannte Escobar Fold. Dabei handelt es sich angeblich um wiederaufbereitete Varianten des Galaxy Folds.