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Er wusste, dass er nun Hilfe brauchte. Heng Siet erinnerte sich an die Worte, die ein Freund über einen Mann namens Jesus gesagt hatte.
Sein Leben hielt er für wertlos und so dachte er: «Ich werde es versuchen. Ich werde anfangen, zu Jesus zu beten.» Er wandte sich an seinen Freund, der ihm eine Bibel und Kontaktinformationen von jemandem gegeben hatte, der näher bei ihm wohnte.
Dennoch radelte Siet 15 Kilometer mit dem Fahrrad auf der Suche nach dem Kontakt in eine Stadt, in der er zuvor noch nie gewesen war. Nachdem er ihn gefunden hatte, besuchte er fünf Tage später die christliche Gemeinde, in die er eingeladen wurde. Kurz darauf übergab er sein Leben Christus.
Ein neues «Idol»
Der Pastor begann, Siet zu besuchen, um ihn in seinen Glaubensanfängen zu begleiten. Auch lernte er, wie man eine Hausgemeinde leitet. Ehrgeizig beschloss er, drei Gemeinden zu gründen. Das war sein Plan, aber er sagt heute, er habe Gott nicht gehorcht. Er wollte sich Christus nicht ganz hingeben.
Er nahm einen Handarbeitsjob an, bei dem Maniok, ein südostasiatisches Gemüse, in Lastwagen verladen wird. Seine Familie zählt sieben Kinder, so dass es seine tägliche Sorge war, genug Essen auf den Tisch zu bringen.
Doch nun wurde die Arbeit zu seinem Idol.
Der Unfall
An einem schicksalhaften Tag wurde Siet bei einem Arbeitsunfall durch einen Stromschlag beinahe getötet. In den folgenden zwei Jahren hatte er Hauttransplantationen, konnte seine Muskeln nicht mehr bewegen und litt unter Schulterproblemen. Er kämpfte mit offenen, nicht heilenden Wunden und starken Schmerzen. Er erzählt, dass sich jeder Teil seines Körpers anfühlte, als würde er in Flammen stehen.
Der Heilungsprozess war schwierig und einsam. Seine Frau rief den Freund an, der ihm als erstes von Christus erzählt hatte. «Bitte komm und bete für meinen Mann. Er braucht Ermutigung.»
Jetzt leitet er Bibelstudium
Der Freund kam, um für ihn zu beten. Siet berichtete, Gott habe ihm gesagt: «Geh nicht raus, um dir einen eigenen Job zu suchen, und nutze nicht deine eigene Kraft, um Geld zu verdienen, sondern folge Gottes Weg in den Dienst.»
Er ist erstaunt über den Schutz Gottes. Er hätte eigentlich nicht überleben können, doch er sagt, Gottes Liebe habe sein Leben bewahrt. Gott habe ihn wie ein geschätztes Kind behandelt, obwohl er sein Herz nicht vollständig dem Herrn Jesus übergeben hatte.
Diese Liebe hat ihn dazu gebracht, ihm heute mit ganzem Herzen zu dienen. Zehn Personen kommen jetzt zum Bibelstudium in sein Haus. Alle haben ihr Leben Christus anvertraut und sind getauft worden.
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