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«Die Einteilung von Patientinnen und Patienten in die spezialisierte Palliative Care lässt sich nicht durch bestimmte Diagnosen begründen. Deshalb orientiert sich die Unterscheidung an den
spezifischen Patientenbedürfnissen in somatischer, psychischer, sozialer, organisatorischer und spiritueller Hinsicht» (BAG, 2011, S. 5). Bei der Komplexität von Patientenfällen handelt sich
meistens um Aspekte der Multidimensionalität und Unüberschaubarkeit der Erkrankung, welche ein hohes Mass an Koordination, Überwachung, Unterstützung und Kommunikation in der täglichen Betreuung
erfordern. Dies weist auf die Wichtigkeit der verschiedenen Professionen Pflege, Behandlung und Begleitung hin, welcher durch den regelmässigen interprofessionellen Austausch gewährleistet
ist und in Form von Visiten, Rundtischgesprächen, Standortgesprächen, Teamsitzungen, Fallbesprechungen sowie Rapporten statt findet.