Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03189.jsonl.gz/2108

Frédéric Chopin (1810 – 1849) – Barcarolle op. 60
Frédéric Chopin – Sonate b-Moll op. 35 «mit dem Trauermarsch»
Allegro
***
Franz Liszt (1811 – 1886) – Soirée de Vienne Nr. 6
Franz Liszt – Les Jeux d’eaux à la Villa d’Este
Après une lecture de Dante
Evgeni Bozhanov erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Mit 12 Jahren debütierte er in seiner Heimatstadt Russe (Bulgarien), gewann erste Klavierwettbewerbe und erhielt infolge Stipendien, die ihm Meisterkurse und schliesslich mit 16 Jahren das Klavierstudium bei Bloch und anschliessend bei Schenck ermöglichten. Durch seine fortgesetzte Konzerttätigkeit während seiner Studienjahre, überwiegend als Kammermusiker, aber auch als Solist mit verschiedenen Orchestern, wurde er dem Konzertpublikum zunehmend bekannt.
Bozhanov bevorzugt wie einst Glenn Gould eine sehr tiefe Sitzposition am Klavier. Er reist und konzertiert deshalb mit seinem eigenen Klavierhocker.
«Evgeni Bozhanov ist es gegeben, nicht nur die Werke Chopins zu deuten, er inhaliert sie, spürt in ihnen das Besondere und in vielen Passagen auch Unentdecktes – eine seltene Synthese aus recherchierender Klugheit und momentaner Beglückung im Sinne von fundierter Spontanität.»
Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2011