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Als wir gestern in Sydney einfuhren, regnete es, aber alles andere wäre auch sehr überraschend gewesen, denn wenn wir nach Sydney kommen, um die Familie von Chantals Cousine Cat zu besuchen, regnet es immer; das war schon bei unserer ersten Australienvisite 2010 so und wiederholte sich 2014.
Nun ist natürlich die Frage: Was tun? Die Optionen “Bonday Beach”, “Taronga Zoo” und “Hafenbummel” fallen weg. Aber Sydney wäre nicht Sydney, wenn die Stadt nicht auch ein paar Indoor-Zeittotschlagmöglichkeiten bieten würde. Wir könnten ins Kino oder bowlen oder an ein Konzert gehen, nur: Hier sind die Filme weder Deutsch untertitelt noch
sinch syntch synchor übersetzt, meine Nase schmerzt nach dem Bruch im vorletzten Sommer bei extremen Belastungen manchmal noch immer und der Gig von Nick Cave and the Bad Seeds findet erst im Januar statt.
Die Site “Viatorcom” empfiehlt zehn weitere “Dinge, die man in Sydney bei Regenwetter machen kann”, und selbstverständlich könnte Chantal auch ihr Makramee (Röhrender Hirsch vor einem Waldsee, früh am Morgen) weiterknüpfen, während ich ein bisschen blogge, aber irgendwie ist es uns unter diesen meteorolgischen Umständen und nach gut 2000 Autokilometern durch Tasmanien und der australischen Ostküste entlang genausowenig ums Aktivsein um jeden Preis wie unseren zwei vierbeinigen Mitbewohnern: