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Ozon und Forschung
Ozonloch hat die maximale Ausdehnung erreicht
Eines der grössten und tiefsten Ozonlöcher der vergangenen 15 Jahre hält sich über der Antarktis.
Abbildung des Ozonlochs vom 04.10.2020
Der Atmosphärenüberwachungsdienst (CAMS) teilte mit, dass das Ozonloch eines der grössten und tiefsten Ozonlöcher der vergangenen 15 Jahre ist. Ausserdem ähnle es einem Ozonloch von 2018, das ebenfalls so gross gewesen sei, sagte der Chef der Organisation, Vincent-Henri Peuch. Der von der EU finanzierte Dienst CAMS ist Teil des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus.
Die Situation zeige, wie wichtig das Montrealer Protokoll zum Verbot ozonschädlicher Substanzen sei, so Peuch. Zahlreiche Länder hatten sich in dem Abkommen von 1987 verpflichtet, die Produktion solcher Chemikalien – vor allem von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) – schrittweise zu stoppen. FCKW stecken etwa in Kühlschränken, Spraydosen und Feuerlöschern.
In den 70er Jahren wurde der Mechanismus der Ozonzerstörung durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) nachgewiesen und in den 80er Jahren der Abbau der Ozonschicht beobachtet. [weiter]