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Wer durch Unfall oder Krankheit invalid wird, hat es schon schwer genug. Doppelt gestraft ist, wer dann noch um die Versicherungsleistungen kämpfen muss.
Eine Judo-Sportlerin erlitt vor 15 Jahren einen Stromunfall. Sie konnte ihre Arbeit nach einem Spitalaufenthalt zwar wieder aufnehmen, später traten jedoch starke Beschwerden auf: Sie litt unter Sehproblemen und Gleichgewichtsstörungen. Weil sich ihr Zustand verschlechterte, beantragte sie eine Erhöhung der Rente. Stattdessen wurde ihr diese überraschend ganz gestrichen. Zudem verlor sie auch noch ihre Stelle. Seit diesem Jahr ist die 58-Jährige beim Sozialamt. Einer anderen Frau wurde vor ein paar Jahren ihre IV-Rente auf die Hälfte gekürzt. Seit ihrer Kindheit leidet sie an einer chronischen Gelenkkrankheit; nur mit grosser Mühe kommt die 50-Jährige durch den Alltag. Zwar hat sie inzwischen den Kampf gegen die Rentenkürzung gewonnen, die finanziellen Probleme aber bleiben. Jürg Keim klärt die finanzielle Situation der zwei Frauen und sucht einen Weg aus dem Versicherungsdschungel.