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02.12.2020 13:19:02
Vorgehen, das von der Bevölkerung im Falle von Husten und/oder Fieber und bei Verdacht auf eine Virusinfektion anzuwenden ist.
Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, die Bevölkerung und die Arztpraxen so weit wie möglich vor einer Kontamination zu schützen und eine Überlastung des ambulanten und stationären Gesundheitssystems zu vermeiden, hat die Dienststelle für Gesundheitswesen und die Walliser Ärztegesellschaft ein Verfahren für Personen eingerichtet, die Symptome aufweisen oder einen Verdacht auf eine Coronavirusinfektion haben. Zunächst wird die Bevölkerung aufgefordert, über die Webseite www.coronacheck.ch eine Selbsteinschätzung vorzunehmen, aus der hervorgeht, ob eine medizinische Konsultation notwendig ist. Wenn dies der Fall ist, sollte sich die kranke Person mit ihrem behandelnden Arzt oder einem Arzt in der Umgebung telefonisch in Verbindung setzen. Er oder sie wird dann sagen, was zu tun ist. Diese Massnahmen ermöglichen es anfälligen Personen, eine Arztpraxis zu besuchen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Das System will auch die Ausbreitung der Krankheit auf das Pflegepersonal verhindern, welches dann nicht mehr in der Lage wäre, die Nachfrage der Bevölkerung zu erfüllen. Die Mehrzahl der COVID-19-Infektionen verläuft mild und fordert lediglich den Verbleib zu Hause.
Es wurden folgende Verfahren und Empfehlungen eingeführt:
Wenn der Arzt den Patienten bittet, sich zu einer Konsultation zu begeben, sollte der Patient an Folgendes denken:
Die Ärzte werden gebeten, sich auf die Anweisungen der Walliser Ärztegesellschaft
(VSÄG) zu beziehen.
Bei allen anderen gesundheitlichen Problemen sollte mit dem behandelnden Arzt
oder einem Hausarzt in der Nähe telefonisch Kontakt aufgenommen werden. Im
Falle von Husten und/oder Fieber sollte der Arzt informiert werden, auch wenn dies
nicht der Hauptgrund für den Anruf ist.
Diese Verfahren müssen strikt eingehalten werden, um die Verbreitung des
Coronavirus zu vermeiden, insbesondere in Arztpraxen, die weiterhin anfällige
Menschen aufnehmen müssen. Jeder muss sein Möglichstes tun, um eine
Überlastung der Notaufnahmen in den Spitälern zu vermeiden. Eine lange Wartezeit
kann ein Übertragungsrisiko darstellen. Das Risiko der Ansteckung ist zu Hause am
geringsten. Die Mehrzahl der COVID-19-Infektionen verläuft mild und fordert
lediglich den Verbleib zu Hause. Nur eine Minderheit der Patienten benötigen eine
Behandlung in einem Spital. Die Bevölkerung wird aufgefordert, den Anweisungen
des Bundesrates zu folgen und die Ausflüge auf ein striktes Minimum zu
beschränken. Für die notwendigen Ausflüge werden Orte und Zeiten bevorzugt, an
denen die Personen so isoliert wie möglich sind und die Entfernung zu anderen
Menschen respektiert wird. Es wird ebenfalls empfohlen, die Wohnungen
regelmässig zu lüften und sich auf dem Balkon an die Sonne zu begeben.
Bei Fragen steht Ihnen die Hotline des Kantons Wallis unter +41 58 433 0 144
(täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr) zur Verfügung. Weitere nützliche Informationen sind
auf den Webseiten des Staates Wallis (www.vs.ch/covid-19) und des BAG
(https://www.bag.admin.ch) verfügbar.
Dokument Coronavirus_-_Vorgehen_bei_Verdacht_auf_eine_Infektion.pdf (pdf, 147.3 kB)
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