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Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln
Durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf Kulturen kann es zu Rückständen in den erzeugten Lebensmitteln kommen (siehe Zulassungsverfahren).
Die Sensibilisierung bezüglich dieser Rückstände ist bei den Konsumenten wie auch bei Landwirten heute viel grösser als noch vor einigen Jahren. Das steht auch im Zusammenhang damit, dass die technischen Analyseverfahren gegenwärtig viel genauer sind als früher und so Rückstände bereits in Kleinstmengen festgestellt werden können. In der Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Pestizidrückstände in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft (VPRH) ist genau festgelegt, wie hoch die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln sein dürfen, damit sie gesundheitlich unbedenklich verzehrt werden können.
Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln
In- wie auch ausländische Lebensmittel, die für den Verkauf bestimmt sind, werden durch verschiedene Institutionen regelmässig geprüft. Der Bund ist zuständig für die Kontrolle importierter Lebensmittel an der Grenze und die Kantone für die amtlichen Kontrollen im Inland. Daneben gibt es auch Branchenverbände, die Lebensmittel innerhalb ihres Verbandes kontrollieren und bei ihren Kontrollen über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. So berücksichtigen sie z.B. nicht nur die erlaubten Höchstgehalte, sondern auch die Anzahl gleichzeitig gemessener Rückstände in einem Lebensmittel (z.B. SwissGAP).
Jährlich werden bei amtlichen Kontrollen lediglich 1-2% der Proben mit Schweizer Herkunft beanstandet. Werden die importieren Lebensmittel hinzugerechnet sind es 8-10%. Diese Lebensmittel werden aus dem Verkehr gezogen.
Letzte Änderung 06.12.2017