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Es wird immer wieder gesagt, dass Japan ein sehr isoliertes Land mit einer homogenen, d.h. fast nur aus Japanern bestehenden Gesellschaft ist. Berichten ausländische Massenmedien wirklich realitätsnah?
Es gab 2,370,880 Einwanderer in Japan im Juni 2016 (2,731,000 im Jahr 2018). Diese Zahl enthält logischerweise weder illegale Einwanderer noch eingebürgerte Japaner. Einer der bemerkenswerten Punkte der Einwanderer nach Japan ist, dass über 50% von ihnen chinesisch (29,4%) und koreanisch (19,8% süd- und 1,4% nordkoreanisch) sind. Darüber hinaus gibt es Büros, die chinesischen Frauen zu Scheinehen mit japanischen Männern verhelfen, um das dauerhafte Aufenthaltsrecht zu erhalten und Arbeitsplätze nach der Scheidung zu finden. Diese Länder vertreten innenpolitisch eine entschiedene Anti-Japan Haltung.
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist das „besondere ewige Aufenthaltsrecht“.[1] Diese residenten Rechteinhaber sind Koreaner und Taiwanesen, die gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Japan lebten. Nach Japans Niederlage, als Taiwan und Korea von Japan abgetreten werden mussten, blieben aber einige in Japan. Diese Taiwanesen und Koreaner erhielten das „besondere ewige Aufenthaltsrecht“. Die Inhaber dieses Rechts dürfen ohne Renaturalisierung in Japan leben, und ihre Nachkommen von Generation zu Generation erhalten das gleiche Recht unabhängig von Strafregistereinträgen oder finanziellen Mitteln, um in Japan zu leben. Obwohl ihr Status „Ausländer“ ist werden sie wie Japaner behandelt. Folglich werden sie nie zurück nach Taiwan oder Süd-/Nordkorea geschickt, selbst wenn sie Kriminelle sind oder nicht die finanziellen Mittel haben, in Japan zu bleiben/zu leben. Zwar gab es im Jahr 2016 nur 1.025 Taiwanesen mit diesem speziellen Wohnsitzrecht, dafür aber 303.337 Süd- und 31.826 Nordkoreaner.[2] Sie können die japanische Nationalität sehr leicht erwerben, wenn Sie wollen. Dennoch bevorzugen sie koreanisch zu sein/bleiben.
Ein paar Meinungen gegen dieses „besondere ewige Aufenthaltsrecht“ gibt es in Japan, aber ziemlich viele Japaner wissen nichts darüber, weil alle Argumente gegen die in Japan lebenden Koreaner scheinbar tabu sind. Deshalb haben die Politiker diese Frage nicht aufgegriffen. Allerdings tritt dieses Argument in kleineren Kreisen nun allmählich in den Vordergrund, obwohl mehr als 70 Jahre seit Kriegsende vergangen sind. Es wird postuliert, dass das „besondere Wohnsitzrecht“ nicht mehr sinnvoll sei, und sich insbesondere Südkorea zu einer starken Industrienation entwickelt habe.
[1]iRONNA: Bando, Tadanobu: Nihonjin WA dokomade Okiraku nanoka? [accessed January 27, 2018] http://ironna.JP/article/5970?p=2
[2] Japanische Regierung Statistiken: Statistics of Japan. [accessed January 27, 2018] https://www.e-stat.go.JP/stat-Search/Files?Page=1&Layout=DataList&Lid=000001177523