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Die aktuelle Grafik des Monats nimmt als Fortsetzung zur letzten Monatsgrafik das Thema Einschränkungen der beruflichen Tätigkeit bei MS-Betroffenen mit einer Erwerbstätigkeit etwas genauer unter die Lupe. Welche MS-bezogenen, einschränkenden Faktoren oder MS-Symptome werden von Registerteilnehmenden am meisten genannt? Mehr als die Hälfte aller Teilnehmenden (55%) gaben «Fatigue» als einschränkendes Symptom an. Weitere «unsichtbare» Symptome oder Beschwerden wie Konzentrationsstörungen und Stress wurden mit je knapp 30% als zusätzliche einschränkende Symptome genannt, gefolgt von körperlichen Symptomen wie z. B. Bewegungseinschränkungen (23%), Schwäche (19%) oder Schmerzen (16%). Aber auch Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, wurde mit 10% relativ häufig angegeben.
Solche Einschränkungen können auch Anpassungen der Arbeitstätigkeit nach sich ziehen: Von insgesamt 1‘321 Befragten gab die Hälfte an, dass sie die berufliche Tätigkeit aufgrund der MS-Erkrankung geändert haben oder ändern mussten. Fast 87% gaben an, dass dies aus gesundheitlichen Gründen geschehen ist. Weitere 27% nannten Konzentrationsprobleme als Ursache für den Wechsel, und je 13% gaben an, dies aufgrund von Absenzen am Arbeitsplatz oder wegen des Arbeitgebers getan zu haben.
Diese Daten belegen somit klar, dass «versteckte» MS-Symptome auch im Arbeitsleben eine grosse Belastung darstellen. Gleichzeitig ist die Arbeit für viele MS-Betroffene ein sehr zentraler Pfeiler im Leben, und es braucht individuelle Lösungen und Anpassungen, um die berufliche Tätigkeit zu erhalten. Die nächste Monatsgrafik wird darauf eingehen, mit welchen beruflichen Veränderungen die Teilnehmenden des MS Registers konfrontiert sind und waren.