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Am 24. Februar 2015 organisierte die Jaffna Universitätsgemeinschaft einen Massenprotest, der keinerlei politisch bestimmt war.
Auslöser dieser Demonstration war der Entscheid der UNO, den Bericht bezüglich des Konflikts in Sri Lanka später als vorhergesehen zu veröffentlichen. Mit diesem Protest wollten tausende von Menschen bezwecken, dass der Bericht sofort veröffentlicht wird. Es waren Zivilisten, religiöse Führer, Studenten, Parlamentarier der nördlichen Provinz, sowie Vertreter von gemeinnützigen Organisationen anwesend. Auch singhalesische Studenten haben an diesem Protest teilgenommen.
Am Schluss der Demonstration wurde ein Memorandum übergeben, das dem UNO Botschafter in Colombo weitergeleitet werden soll.
Darin wird festgehalten:
Der Bericht bezüglich des Konflikts in Sri Lanka sollte ursprünglich an den Sitzungsreihen der Menschenrechtskommission in März veröffentlicht werden und es wurde nun beschlossen, dass dieser Bericht erst im September veröffentlicht wird. Wir möchten hiermit unsere Unzufriedenheit zu diesem Beschluss äussern.
Als die Betroffenen, möchten wir, dass dieser Bericht, wie geplant, in März veröffentlicht wird.
Wir verstehen, dass Sie diesen Beschluss getroffen haben, da Sie erwarten, dass die neue Regierung unter der Führung von Präsidenten Maithripala Sirisena eine nationale Befragung in Bezug auf die grausamen Taten, die während des Krieges ausgeführt wurden, einleiten wird.
Wenn wir die Struktur der Regierung und das Scheitern der Massnahmen in der Vergangenheit, eine gerechte Lösung zu finden, in Betracht nehmen, ist es sicher, dass wir keinerlei Vertrauen in nationalen Untersuchungen haben.
Durch unsere langjährige Erfahrungen wissen wir, dass die sri-lankische Regierung, die von singhalesisch, buddhistische Führer geleitet wird, keine Mitglieder der sri-lankischen Armee, für irgendwelche Taten, jemals im Inland bestrafen wird.
Wir wissen auch, dass eine international Beobachtung auf eine nationale Befragung nur zur Zeitverzögerung dient. Die Tamilen haben zur Mehrheit für Maithripala Sirisena gestimmt und haben damit ihren Gefühlen gegen Mahinda Rajapakse Ausdruck verliehen.
Wir haben nicht mit der Erwartung, dass es durch einen Regierungswechsel, eine enorme Änderung im Land geben wird, gestimmt.
Die Regierung unter der Führung von Maithiripala Sirisena hat schon im ersten Monat ihrer Amtszeit bewiesen, dass Tamilen keine neuen Änderungen von dieser Regierung erwarten können.
Es wurden keine ersichtlichen Massnahmen zu den Problemen, wie Militarisierung, Zurücksiedlung ins eigene Dorf, Probleme in Bezug auf verschwundene oder verhaftete Personen, ergriffen.
Diese Probleme haben auch nicht in dem 100-Tage-Programm vom Präsidenten Platz gefunden und es wurde auch keine politische Lösung für das Land angestrebt.
Deshalb möchten wir, dass die Menschenrechtskommission ihre Befragung in Bezug auf Sri Lanka vor Ort durchführt und den Leuten, die Information liefern, genügend Sicherheit durch internationale Beamten gewährleistet. Daher soll die Menschenrechtskommission ihren Bericht sofort veröffentlichen und dadurch die notwendigen, weiteren Massnahmen, die für eine internationale Befragung notwendig sind, einleiten.