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Wenige Tage vor der anstehenden Präsidentenwahl am 12. Dezember in Algerien sind erneut Zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen die Wahl zu protestieren.
Neben der Hauptstadt Algier gab es auch in vielen weiteren Städten wie Oran, Annaba, Blida und Bejaia grosse Demonstrationen. Es war der 42. Freitag in Folge, an dem es in dem nordafrikanischen Land zu Massenprotesten gegen die Regierung kam.
Nach 20 Jahren an der Spitze des Staates war im April der langjährige Präsident Abdelaziz Bouteflika auf Druck der Strasse und des Militärs zwar zurückgetreten, die Proteste gingen dennoch weiter.
Mehrfach wurde die Neuwahl des Staatspräsidenten seitdem verschoben. Die Präsidentenwahl soll am kommenden Donnerstag stattfinden. Die Demonstranten riefen zu einem Boykott der Wahl auf, weil sie in den fünf zugelassenen Kandidaten Teile der Machtelite des Landes sehen. (sda/dpa)
Die Klima-Aktivistin Vanessa Nakate aus Uganda wurde von der Nachrichtenagentur AP aus einem Foto geschnitten. Auf dem Bild war Nakate ursprünglich neben vier anderen Aktivistinnen, Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Isabelle Axelsson und Loukina Tille zu sehen.
AP hat das Bild inzwischen ausgetauscht und spricht von «kompositorischen Gründen». Vanessa Nakate dagegen spricht von Rassismus.
Die fünf Frauen hatten zusammen eine Pressekonferenz beim Weltwirtschaftsforum in Davos gegeben. Die …