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Jamaika – ein Begriff, der für karibische Lebensfreude, Reggae, Rasta und ausgezeichneten Rum steht. Der Commonwealth-Staat hat eine lange Tradition des Zuckerrohranbaus und der Rumproduktion zu verzeichnen, wobei es die Europäer waren, welche die Zuckerrohrpflanze – ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum stammend – in den tropischen Kolonien einführten und ihr zu Ruhm und Ehre verhalfen. Die Bezeichnung eines Rums als „Jamaica Rums“ ist eine Art Qualitätsmerkmal und deutet darauf an, dass die jeweilige Spirituose einen besonders kräftigen und würzigen Geschmack hat. Doch Vorsicht: So manch eine preiswerte Sorte könnte durchaus als beissend oder brennend empfunden werden und ist dann pur fast nicht trinkbar. Nur die hochwertigen Jamaica Rums kommen unverdünnt zum Einsatz. Die bekanntesten Marken sind Myers’s Rum, Old Pascas, Appleton (seit 1749), Coruba und natürlich auch Captain Morgan – die stark kommerzialisierte Marke erinnert an den walisischen Freibeuter Henry Morgan, der im Jahr 1688 in Jamaika verstarb. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Jamaica Rums von unabhängigen Abfüllern.
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