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Rottweil hat kürzlich 500 Jahre Städtebund mit den Eidgenossen gefeiert, wie die Stadt Schaffhausen schildert.
Am Jubiläumsanlass mit Festumzug mit dabei waren auch Vertreter der Stadt Schaffhausen. Erste diplomatischen Beziehungen zwischen Schaffhausen und Rottweil gehen auf das Jahr 1346 zurück, wo die Städte Schaffhausen, Rottweil und Villingen ein Bündnis abschlossen, mit dem Ziel den Landfrieden durch gegenseitige Unterstützung zu sichern.
1476 kämpften die Rottweiler und die Schaffhauser in der Schlacht bei Murten auf deren Seite gegen Karl den Kühnen. Das alte Bündnis erlosch und wurde 1519 im so genannt «Ewigen Bund» zwischen Rottweil und den Eidgenossen unbefristet verlängert.
Neben Schaffhausen wurde der Bund auch durch die Orte Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, Glarus, Freiburg im Üchtland, Solothurn und Appenzell besiegelt. Der «Ewige Bund» sah eine enge Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung vor und würde heute wohl einem Rechtshilfeabkommen entsprechen.
Darüber hinaus intensivierten die Städte auch die wirtschaftlichen Beziehungen untereinander und räumten sich Begünstigungen beim Handel ein. Zudem sicherten sich die Orte gegenseitige militärische Hilfe zu.
In der Folgezeit entwickelten sich enge kulturelle Beziehungen. Während der Reformation kühlten die Beziehungen zwischen der Eidgenossenschaft und Rottweil wieder ab.
Wenn Rottweil aber durch Kriege bedrängt wurde, bat es die Eidgenossen um Mithilfe. 1913 nahm Rottweil wiederum Beziehungen zur Schweiz auf, in dem es eine Städtepartnerschaft mit Brugg einging.
Am Festakt zum 500-jährigen Bestehen des Städtebundes vertraten Stadtpräsident Peter Neukomm, Stadtrat Doktor Raphaël Rohner und Stadtarchivar Doktor Peter Scheck die Stadt Schaffhausen. Dabei erneuerte Stadtpräsident Peter Neukomm den Städtebund für die Stadt Schaffhausen symbolisch mit seiner Unterschrift.
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