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Geschichte der Ausstellung
Zur Zeit der Molkenkuren, 1749 bis Ende 19. Jahrhundert, kamen viele Kleinmeister ins Dorf. Diese brachten schöne Ansichten vom Ort und seiner Umgebung zu Papier, erstellten davon Kupfer-, Stahl- und Holzstiche, fertigten aber auch einzigartige Aquarelle an und versuchten diese Bilder schliesslich den Kurgästen als Andenken zu verkaufen.
Dadurch wurden Ansichten von Gais in weite Teile unseres Landes, ja sogar nach Europa und Übersee verbreitet. Diese Tatsache führte dazu, dass auch heute noch viele und verschiedene Ortsansichten von Gais und Umgebung im Umlauf sind.
Fitzi-Bilder
Die Federzeichnungen von Johann Ulrich Fitzi (1798-1855) stellen eine einzigartige Sammlung dar. Die Bilder zeigen Gais in über 200 Ortsansichten aus der Zeit von Ende des 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts (Grafiken, Aquarelle, Zeichnungen und Fotos) sowie einigen Gerätschaften.
Das Prunkstück der Ausstellung sind die Panoramen von Johann Ulrich Fitzi. Dieser hat in der Zeit von 1840 bis 1842 für den Ochsenwirt Salomon Heim eine Serie von sieben Teilansichten der Umgebung des Dorfes gezeichnet.
Höhepunkt
Nicht zu übersehen ist ein Buffet in Nussbaum mit Lavaboschrank, über die Ecke mit ihm verbunden, eine Wandkutsche mit dreiteiligem Schranküberbau und mit Türe an der Schmalseite, die zur umwandeten Kammertreppe geführt hat.