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Waldbrände in der Schweiz
In der Schweiz kommen Waldbrände vor allem im Wallis, in Graubünden und im Tessin vor und betreffen meist kleinere Flächen. Die häufigste Ursache für das Entfachen von Waldbränden ist in unseren Klimaregionen der Mensch. Bedingt durch den Klimawandel werden Häufigkeit und Ausmass von Hitze- und Dürreperioden zukünftig weiter zunehmen, was auch das Waldbrandrisiko hierzulande erhöht. So wird erwartet, dass die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Waldbränden nicht nur auf der Alpensüdseite und im Wallis, sondern neu auch auf der Alpennordseite häufigere Brände zur Folge haben wird.
Bei einem der grössten dokumentierten Waldbrände in der Schweiz brannten im August 2003 oberhalb von Leuk (VS) rund 200'000 Bäume auf einer Waldfläche von 300 ha nieder. Die zerstörte Waldfläche erstreckte sich von 800 m Höhe bis an die Waldgrenze auf 2100 m. Rund 20% der zerstörten Waldfläche war Schutzwald für die Gemeinde Leuk und die Strasse nach Leukerbad. Dank einem Grosseinsatz der Feuerwehr und günstigen Windverhältnissen konnte eine grössere Katastrophe verhindert werden und es wurden keine Personen verletzt. Die Schäden, welche der Brand hinterliess, sind auch heute noch sichtbar. Da das Nachwachsen des Waldbestandes unter anspruchsvollen klimatischen Verhältnissen (inneralpine Trockenheit) nur langsam vor sich geht, wird es noch lange dauern, bis der Wald wieder seine volle Schutzfunktion übernehmen kann.