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Mayen
Martigny-Croix
Ein maroder Bauzustand, ein bescheidenes Volumen und der Wille, nach strengsten Nachhaltigkeitskriterien zu arbeiten – das waren die Voraussetzungen für den Umbau dieser ehemaligen Scheune. Die Küche und die Sanitärräume sind in einem niedrigen Bereich untergebracht. Dafür hat das einzige Zimmer ein grosszügiges Volumen. Eine Dachgalerie über der Küche bietet Platz für das Matratzenlager. Die Treppe verbirgt sich hinter einer Gimwand, die an frühere Stallkonstruktionen erinnert. Die kleinformatigen Fassadenöffnungen rahmen ausgewählte Landschaftsausschnitte ein. Wer den Panoramablick geniessen will, muss die Hütte verlassen. Geheizt wird mit Holz vom eigenen Grundstück, die Beleuchtung wird von einer Photovoltaikanlage gespeist, und in einer kleinen Zisterne wird das Dachwasser gesammelt. Die Komposttoilette macht ein Abwasserreinigungssystem überflüssig. Das Abwasser der Waschbecken wird in die Weiden geleitet. Sämtliche Materialien stammen aus der Region und sind frei von Schadstoffen.