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Flugwetter, wer hätte das gedacht! Die acht indischen Piloten setzen übungshalber einen Task nach Palampur und zurück an Billing vorbei nach Jodingar Nagar. Die Basis ist heute nicht so hoch. Wir fliegen nach Nordwesten, Richtung Dharamsala. Drei Kreten weiter kommt Philippe auf die Idee, eine idealgelegene Wiese zur Toplandung zu nutzen. Ein gutes Dutzend Piloten folgt ihm in der nächsten Stunde nach, und es herrscht auf einmal reges Treiben an einem Ort, an dem sonst nur Hirten zu finden sind.
Ich esse meine Wegzehrung, Fladenbrot mit Kartoffelfüllung, und mache mich auf den Heimweg. Über dem Startplatz spiele ich noch ein wenig am Gelände und versuche Photos von toplandenden Schirmen zu machen. Dann fliege ich ins Flache, denn ich habe mir vorgenommen, mein Lieblingsreisfeld – siehe 10.10., unteres Bild – heute wieder zur vergleichbaren Zeit aus einer vergleichbaren Perspektive zu fotografieren. Die Landschaft hat sich seit meiner Ankunft sehr verändert, statt sattem Grün herrscht jetzt erdiges Braun vor.
Am Landeplatz fange ich noch ein paar mehr oder weniger gelungene Endanflüge ein, ehe ich mich trolle. – Abends hilft mir Gilles mit der französischen Version des Manali-Fluges. Das Internet Cafe ist heute geschlossen, weil die Kommunikationsverbindungen seit vier Uhr nachmittags nicht mehr funktionieren. Als ich heim komme, entdecke ich eine Ameisenstrasse, die von den Resten des Fladenbrots quer über den Tisch, an der Wand entlang ins Badezimmer führt. Der für mich sichtbare Teil endet im Gulli des Waschbeckens. Um Mitternacht versuche ich mich an einem digitalen Filmchen über die Ameisenstrasse.