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Htay Oo, der Vorsitzende der militärnahen Regierungspartei Burmas (USDP), hat gegenüber Medien die Niederlage seiner Partei bei den ersten freien Wahlen im Land seit 25 Jahren eingeräumt. Die NLD, die Partei von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, habe mit einem «Erdrutschsieg» gewonnen, erklärte Oo. «Wir akzeptieren die Niederlage. Ich hoffe, sie führen das Land in die richtige Richtung.»
Bis ins Jahr 2011 hatte das Militär jahrzehntelang Burma regiert. 2010 gründete es die USDP. Unter Ausschluss von Wahlbeobachtern gewann die Partei ein Jahr später umstrittene Wahlen. Die Regierung führten seither ehemalige Junta-Generäle in Zivil.
90 Prozent der bisher ausgezählten Mandate gehen an NLD
Bei den freien Wahlen am vergangenen Sonntag zeigte sich nun, für welche politische Kraft die Herzen der Wähler tatsächlich schlugen: Fast 90 Prozent der von der Wahlkommission erklärten Mandate gingen an die NLD von Aung San Suu Kyi. Die Kommission hat bisher die Stimmen für 182 der 491 Abgeordnetensitze im nationalen Parlament ausgezählt. Aung San Suu Kyi selbst hat in ihrem Wahlkreis Kawhmu gewonnen.