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Achtung, Verwechslungsgefahr: Es gibt noch ein gleichnamiges Hotel mit dem Zusatz "Downtown" in Long Beach, welches sich am Hafenbereich nahe der Queen Mary befindet. Dieses hier bewertete Hotel jedoch befindet sich direkt am Flughafen von Long Beach!
Vom Flughafen selbst bekommt man aufgrund des recht geringen Verkehrs nicht viel mit. Um so stärker ist jedoch der Straßenverkehr entlang des Hotels. Der Lärm der LKWs ist leider dank nicht vorhandener geräuschdämmender Fenster und Türen so laut, dass man das Gefühl hat, dass die Autos direkt durch das Zimmer fahren.
Das Hotel selbst besteht aus einem Haupthaus mit Rezeption und dem Restaurant sowie knapp 20 einzelnen Wohnungs-Häusern. Jedes dieser Häuser hat 4 einzelne Wohneinheiten: 2 in der unteren Etage, 2 in der oberen Etage. Die Wohneinheiten selbst sind keine gewöhnlichen Hotelzimmer, sondern eher im Loft-/Appartement-Stil gehalten. Die Wohnungen der oberen Etage sind selbst nochmals in zwei Ebenen gestaltet: Unten befindet sich eine Sitzecke mit Kamin, eine komplette Küchenzeile, Schlafzimmer und Bad. Über die offene Treppe gelangt man in der oberen Ebene nochmals in einen Schlafbereich (Doppelbett) mit dazugehörendem Bad. Kleiderschränke sind auf beiden Ebenen vorhanden.
Die Ausstattung selbst erinnert ein bisschen an eine Zeitreise um einige Jahre zurück. Es ist alles keinesfalls unkomfortabel, aber Farbzusammenstellung und der modische Stil liegt doch eher im Bereich der 1980er/90er Jahre. Es liegt die Vermutung nahe, dass dies ehemalige Werks-/Mitarbeiter-Wohnungen waren, die vor einiger Zeit zu einer Hotelanlage umfunktioniert wurden. Wie schon oben beschrieben: Quasi keine Lärmdämmung vorhanden. Die Eingangstür zur Wohnung hatte ein Spaltmaß von ca. 2 mm, durch das man direkt nach draußen gucken konnte.
Sauberkeit und freundliches Personal waren gegeben, aber die Krönung war das "Frühstück", welches ich in dieser Form von einem Hotel mit dem Label Mariott niemals erwartet hätte:
Generell galt hier das Prinzip Selbstbedienung: Das Geschirr bestand aus Papptellern und Plastik-Besteck. Heißgetränke aus dem Automaten (der Kaffee schmeckte sogar durchaus gut), und ein Cola-Automat mit süßen Erfrischungsgetränken. Das Essen selbst war anscheinend "typisch Amerikanisch": Rührei, Speck, Muffins, kleine Burger, Pancakes, Waffeln, Cornflakes - und fast alibihalber noch ein bisschen Joghurt und eine ganz kleine Menge Obst.
Mein Fazit: Bevor alle Stricke reißen kann man hier notgedrungen sicherlich eine Nacht verbringen. Aber sofern noch irgendein anderes Hotel in der Stadt verfügbar ist, kann ich nur empfehlen, dieses Hotel hier zu meiden.
Hotel
Zimmer
Service
Lage
Gastronomie
Sport & Unterh.
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