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Es handelt sich um ein präexzitiertes Vorhofflimmern. Die kürzesten RR-Intervalle betragen 220 msec, was einer instantanen Frequenz von 280/min entspricht. Da die mittlere Herzfrequenz deutlich langsamer ist, hat die Rhythmusstörung zu keiner Synkope geführt. Eine Therapie ist aber dringend, da jederzeit das Risiko besteht, dass diese Rhythmusstörung in ein Kammerflimmern degeneriert.
Flecainid (Tambocor 2mg/kg iv) ist ein Klasse IC-Antiarrhythmikum. Es hat einerseits das Potenzial zur Konversion des Vorhofflimmerns in einen Sinusrhythmus, zum anderen wirkt es bremsend auf die Ventrikelfrequenz durch seinen Effekt auf die Refraktärzeit und Leitung des akzessorischen Weges. Neo-Gilurytmal (Prajmaline) und Pronestyl sind effiziente Alternativen, wenn solche Medikamente zur Verfügung stehen.