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Anlässlich des Frauentages am 8. März hat eine türkische Jugendorganisation die weltweite Eroberung angekündigt. Besonders im Auge haben sie dabei Österreichs Hauptstadt Wien.
Mitglieder der türkischen Jugend Organisation (TÜGVA), zu deren Gründungsmitgliedern Bilal Erdogan, der Sohn des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zählt, sagten am Frauentag am 8 März, der Aufruf zum Gebet zeige die erneute Absicht, die unvollendete Eroberung von Wien durch das Osmanische Reich abzuschliessen, berichten türkische Tageszeitungen.
Die stellvertretende Koordinatorin für Frauen und Familienangehörige, Seher Senyüz, sagte in ihrer Erklärung: «Der Aufruf zum Gebet für uns ist eine Erneuerung der Absicht, Rom, New York, Peking, Tokio, Moskau, Berlin, Paris zu erobern und die unvollendete Eroberung Wiens abzuschliessen.»
Von Sultan Erdogan gefördert
Berichten zufolge haben verschiedene Stiftungen mit engen Regierungsbeziehungen, einschliesslich TÜGVA, überhöhte Spendengelder vom Staat erhalten. Neben anderen günstigen Behandlungen wie Niedrigmietverträge und Statuten, die den Weg für Stiftungen ebnen, die von Erdogan zum kostenlosen Erwerb von öffentlichem Land genehmigt wurden, gewährte die Stadtverwaltung von Istanbul 74,3 Millionen Lira (13,9 Millionen Dollar) an TÜGVA im Jahr 2018 und in den Vorjahren.