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Der Anteil der Kernenergie am weltweiten Gesamtenergiebedarf betrug im Jahre 2014 lediglich 4.8%. Die Vorstellung, dieser Anteil könne vervielfacht werden, um einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, ist wenig fundiert: Die euphorischen Erwartungen des „Atomzeitalters“ wurden bei weitem verfehlt: Wikipedia schreibt: „Fast alle Prognosen aus der Vergangenheit für den Ausbau der Kernenergie traten später nicht ein; sie erwiesen sich als überhöht. So erwartete die IAEA 1976 einen weltweiten Ausbau der installierten Leistung von Atomkraftwerken bis zum Jahr 2000 auf 2300 Gigawatt. Diese Zahl wurde in den folgenden Jahren immer weiter reduziert. Tatsächlich waren 2000 dann nur 350 GW installiert.
Klimaschutz mittels Kernenergie ist weder eine ökonomische noch eine ökologische Option.
Klimaschutz ist nur möglich, wenn der Preis für die Verschmutzungsrechte merklich erhöht wird, d.h. der Preis für CO2-Zertifikate muss zielführend festgesetzt werden. Investitionen sowohl in die Energieeffizienz als auch in die Produktion erneuerbarer Energien müssen vor allem in der Schweiz wirtschaftlich attraktiver werden, man verlgeiche dazu den neuesten IEA-Report: „Vor allem die Vereinigten Staaten, China, Indien und Mexiko preschten voran. „Wir sind Zeugen einer Transformation der globalen Strommärkte, angeführt von erneuerbaren Energien“, sagte der Exekutivdirektor der IEA, Fatih Birol. „Was das Wachstum angeht, wandert der Schwerpunkt in die aufstrebenden Märkte. “
Das Argument, der geordnete Ausstieg aus der Atomenergie schade dem Klima, ist unredlich. Politiker, welche den Atomausstieg mit dem Klimaargument bekämpfen, bekämpfen (in der Regel) auch die Erhöhung der CO2-Abgabe auf Treibstoffen und Flugbenzin.