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Mit 25 Jahren zählt der Genfer Alan Roura bereits mehr als zwei Welttour in nautischen Meilen zu seinen Erfolgen. Im Alter von zwei Jahren zog er mit seiner Familie auf einem Motorboot zum Port Noir in Genf. Im Jahr 2001 macht er sich auf einem 13 Meter langen Segelboot auf, die Welt zu umfahren. Die Reise wird elf Jahre dauern. Mit 13 Jahren bricht Alan die Schule ab, um mit seinem Vater zu arbeiten und sein erstes Boot zu kaufen: ein Mini 6.50, das er selber renoviert. Mit 20 Jahren belegt er im Mini Transat 2013 den elften Platz, mit 21 Jahren startet er bei der Route du Rhum 2014 und belegt ein Jahr später den zehnten Rang bei der Transat Jacques Vabre.
Im Alter von 23 Jahren ist er der jüngste Segler, der die Vendée Globe, ein Solo-Rennen um die Welt, nonstop und ohne Hilfe absolviert. An Bord eines der ältesten Boote der Flotte und mit einem der niedrigsten Budgets belegt er den hervorragenden zwölften Platz. Er wird zum Liebling der Medien und der Öffentlichkeit und macht sich für vier Jahre auf, sich auf die nächste, am 8. November 2020 startende Ausgabe des «Everest der Meere» am Steuer eines Bootes einer jüngeren Generation vorzubereiten.
2005 – 2013
Nach einer Kindheit, die er mit seiner Familie an Bord eines Bootes auf dem Genfer See verbrachte, wollte der Genfer schon bald grössere Gewässer kennen lernen. Mit acht Jahren überquerte er mit seinen Eltern, seinem Bruder und einer seiner Schwestern auf einem Segelschiff den Atlantik. Alan verbringt seine Jugend zwischen Atlantik und Pazifik, besucht alle Ecken der Welt und träumt von Offshore-Rennen. Mit 13 bricht er die Schule ab, um mit seinem Vater zu arbeiten und Geld für den Kauf seines ersten Bootes zu sparen: ein Mini 6.50, Gift, das er komplett renoviert und mit dem er an zahlreichen Rennen in der Karibik und Neuseeland teilnimmt. Am Tag seines 18. Geburtstags erhält er seinen Yacht-Master und wird somit der bislang jüngste Kandidat, der dieses Diplom des internationalen Skippers erhält. Ein Jahr später, als das Familienboot verkauft wird, lässt er sich in der Bretagne nieder und bestreitet sein erstes grosses Rennen.
2014 – 2017
Im Jahr 2013, im Alter von 20 Jahren, gewinnt Alan sein erstes transatlantisches Solo-Rennen: das Mini Transat an Bord von 6,50 Meter langen Einrumpfsegelbooten. Mit einem der ältesten Prototypen der Flotte - einem Boot aus dem Jahr 1994, komplett aus Holz, Navman -, mit dem niedrigsten Budget in der Flotte und ohne an Bord mit Wettervorhersagen oder Ranglisten versorgt zu werden, schafft er es als jüngster Teilnehmer dieses Rennens, einen guten elften Platz zu belegen. Ein Jahr später, entschlossen, seine Karriere als Offshore-Fahrer fortzusetzen, startet er bei der Route du Rhum an Bord einer alten Generation der Class40, bevor er 2015 die Transat Jacques Vabre fährt, die er auf dem zehnten Platz beendet. Im Alter von 23 Jahren ist Alan 2016 der jüngste und einzige Schweizer Teilnehmer der achten Ausgabe der Vendée Globe, einer allein, ohne Unterstützung und nonstop gefahrenen Welttour, der Gral vieler Segler. Er umrundet die Welt an Bord einer beinahe 20 Jahre alten IMOCA 60, die nicht das schnellste, aber zuverlässigste Boot für diese aussergewöhnliche Erfahrung ist. Mit Superbigou nimmt der junge Schweizer die Herausforderung der Konkurrenz an und erreicht nach einem 105 Tage und 20 Stunden dauernden, harten Rennen einen hervorragenden zwölften Platz.
2017 – 2021
An der Spitze eines neuen Bootes, des Ex-MACSF von Bertrand de Broc und des ersten 60 Fuss langen Bootes von Armel Le Cléac'h - gebaut in den Farben von Brit Air, mit dem der letzte Gewinner der Vendée Globe 2008 den zweiten Platz belegte - startet Alan eine vier Jahre dauernde Kampagne, bei der die grössten Rennen der Rennstrecke IMOCA in seinem Kalender stehen: Transat Jacques Vabre 2017 und 2019, Route du Rhum 2018, andere Rennen und transatlantische Rennen zur Vorbereitung. Und natürlich die Vendée Globe 2020 als Hauptziel.
Route du Rhum - 7.Défi Azimut - 10.Drheam Cup - 6.Monaco Globe Series - 6.Plastimo Lorient Mini - Gewinner mit Amélie Grassi
Transat Jacques Vabre – 9. (mit Frédéric Denis)Bol dʼOr – 4. bei Diam24Vendée Globe – 12.
Translémanique en solitaire – 4.Calero Solo Transat – 3.
Transat Jacques Vabre – 10. in Class 40Grand Prix Guyader – 7.ArMen Race – 3.Mini Fastnet – 6.Record SNSM – 7.
Route du Rhum – Abbruch in Class 40 (mehrere technische Schäden)Mini Fastnet – 5.
Mini Transat – 11.Bol d’Or – Überraschender GewinnerSolitaire des séries – Überraschender 3. Mini Fastnet – 14.Mini Golf – 3.
Trophée MAP – 17.Mini Fastnet – DNF (Entmastung)AIR Valencia – 8.Mini Barcelona – 9.