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Verschiedene Akteure sollen in einer Begleitgruppe mitwirken, um ein gemeinsames Leitbild für das Gebiet, eine Charta Muotadelta, zu erarbeiten, teilte der Bezirk Schwyz am Mittwoch mit. Erste Ergebnisse seien im Frühling 2022 zu erwarten. In einem zweiten Schritt würden Varianten diskutiert und konkrete Vorschläge zur Gestaltung des Mündungsgebiets entwickelt und bewertet.
Dann wird auch geklärt, wie das Gebiet entlang des Flusses genutzt werden kann. Heute befinden sich in dem Mündungsgebiet ein Campingplatz und ein Kiesumschlagplatz. Ob diese Nutzungen längerfristig möglich sein werden, ist nicht gewiss. Das Muotadelta solle aber weiterhin als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zur Verfügung stehen, hiess es in der Mitteilung.
Das Bundesgericht hatte die Schwyzer Behörden zurückgepfiffen, weil sie die Bestimmungen zum Schutz des Muotaufers missachtet hätten. Es kritisierte, dass der Raum, der für den Fluss frei gehalten werden solle, nicht breit genug sei. Es hob die Bewilligung zur Erneuerung des Campingplatzes Hopfräben auf, weil dieser im rechtsufrigen Gewässerraum liege.
Im Jahr 2020 wurde festgestellt, dass das rechte Ufer der Muota im Mündungsgebiet stark unterspült ist. Als vorsorgliche Massnahme wurde das Ufer provisorisch mit Spundwänden gesichert. Wie der Hochwasserschutz und die Uferstabilität künftig gewährleistet werden und das Gebiet ökologisch aufgewertet wird, soll ein Gesamtkonzept aufzeigen.
(sda)