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Geburt: Einfluss von Verdauungsproblemen auf die Leistungen des Mutterschweines(18.12.2012)
Der Zeitabschnitt rund um die Geburt ist eine heikle Phase, während der das Mutterschwein zahlreichen Veränderungen ausgesetzt ist. Seine körperliche Verfassung ändert sich, es muss sich an eine neue Fütterungsart und an neues Futter gewöhnen, und zudem hat es sich in einem neuen Stall zu akklimatisieren. Diese Stressbedingungen ziehen in der Regel Störungen in der Verdauung nach sich. Bei der wichtigsten Störung handelt es sich um die Verstopfung, die oft bei den Mutterschweinen und deren Würfen die Leistung namhaft vermindern.
Die Verlangsamung der Magen-Darm-Passage infolge Verstopfung begünstigt die Gärung des Darminhaltes und damit die Bildung von Gas. Bakterien vom Typ E. coli sowie Toxine nehmen im Verdauungskanal stark zu und gelangen - statt mit den Exkrementen ausgeschieden zu werden - direkt ins Blut und in die Milch. Dadurch kann die Milchleistung reduziert werden und das Auftreten von Durchfall wird bei den neugeborenen Ferkeln gefördert.
Verstopfungen haben Einfluss auf den Geburtsvorgang beim Mutterschwein, indem die Geburt länger dauert und schwieriger wird.
Ebenso steigt die Anzahl Totgeburten. Die letztgeborenen Ferkel sind oft zu klein oder zu schwach und unfähig, rasch Kolostrum (die erste Milch) aufzunehmen, was ausserordentlich wichtig wäre für den Aufbau ihres Immunsystems.
Verstopfte Mutterschweine haben auch die Tendenz, weniger zu fressen, was ein Absinken der Milchleistung verursacht. Das kann zu Hypogalaktie (Milchmangel) oder Agalaktie (fehlende Milchsekretion) führen. Innerhalb der Würfe wird es dadurch vermehrt Kümmerer geben. Diese zeigen Verletzungen an den Knien und sind verschmutzt, als Folge ihrer Bemühungen, an der Mutter zu säugen.
Oft sieht man auch die Mutterschweine in der « Hundesitz-Haltung », oder auf dem Bauch liegen, weil sie sich Erleichterung von ihrem Bauchweh verschaffen wollen. Sie lehnen es ab, gesäugt zu werden, weil sie keine Milch haben, und zeigen sich aggressiv gegenüber ihren Ferkeln. Unsanft stehen sie auf und liegen wieder ab, was natürlich die Ferkel-Sterblichkeit durch Erdrücken erhöht.
Während der Geburtsphase und in den ersten Wochen der Laktation ist es daher wichtig, regelmässig die Kotkonsistenz bei den Muttertieren zu überwachen, um Hinweise dafür zu erhalten, wie die Umstellung verläuft. So kann entschieden werden, ob es nötig ist, Massnahmen zu treffen.
Eine perfekt angepasste Fütterung reduziert den Stress des Muttertieres in beträchtlichem Ausmass. Die korrekte Fütterung hilft dem Tier, schneller zu verdauen. Die Vermehrung der Bakterien im Organismus wird reduziert, die Geburt wird schneller verlaufen, und die Milchproduktion für den Wurf setzt optimal und homogen ein. All diese positiven Bedingungen stärken die Vitalität der Ferkel und senken die Abgangsrate. Der Züchter kann folglich mit einem Minimum an Behandlungen und tieferen Tierarztkosten rechnen.
Unsere Futterlinie Nutriporc®, und speziell die Linie Pro Premium, bildet die ideale Lösung rund um die Geburt und hinsichtlich Verstopfungsproblemen Ihrer Mutterschweine. Zudem ist stets Verlass auf unsere Fachleute auf dem Schweinesektor, die Sie persönlich und professionell begleiten. Zögern Sie also nicht, mit unseren Beratern und Technikern Kontakt aufzunehmen. Sie werden Ihnen alle Mittel zur Verfügung stellen, die nötig sind, das Potenzial Ihres Betriebes auszuschöpfen.
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