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1946 : Fürbittprozessionen und Gebete, um das Beben abzuwenden
Am 25. Januar 1946 bebte die Erde im Wallis. Die Stösse waren in der gesamten Schweiz spürbar, aber im Rhonetal waren die Schäden am umfangreichsten. Der Eindruck, den das Beben bei der Bevölkerung auslöste, war stark und manch einer wandte sich schutzflehend an den Himmel. In Sitten wurde eine Prozession organisiert, um das Ende des Bebens zu beschwören. Weiter oben in den Bergen, in dem kleinen Dorf Chandolin im Eifischtal, verbrachte der Filmemacher und Tierfotograf René-Pierre Bille die auf das Beben folgende Nacht mit den Gebetslitaneien seiner Nachbarn im Untergeschoss.