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Im Vorfeld der letzten geldpolitischen Sitzung der Europäische Zentralbank des Jahres verweist die Commerzbank auf den Anteil der mit negativen Renditen handelnden Bonds der Währungszone und plädiert für einen differenzierteren Ansatz der Anleger im Jahr 2020.
“Da etwa die Hälfte des Marktes Renditen unter Null aufweist, haben sich die Aussichten für die Preisentwicklung erheblich verschlechtert“, sagt Christoph Rieger, Leiter der Festzinsstrategie. Die Anleiherenditen des Euroraums fielen in diesem Jahr auf Rekordtiefststände und boten laut Bloomberg Barclays Aggregate Treasury Index für den Euroraum die beste Rendite seit 2014.
Rieger rechnet nun mit besseren Renditen, wenn die relative Wertentwicklung bestimmter Staatsanleihen des Euroraum anvisiert wird, und empfiehlt den Kauf spanischer und portugiesischer Bonds sowie den Verkauf ihrer belgischen Gegenstücke.
Nach der Analyse der Commerzbank stehen die Anleger von Staatsanleihen im Euroraum 2020 vor einer “grossen Herausforderung“.
(Bloomberg)