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Dass etwas in mir beschädigt ist, Risse hat, gebrochen ist, wird mir stets klar, wenn mich ein nachdenkliches oder trauriges Stück Musik (wie z.B. Sergey Akhunovs Psalm für Streichquartett) sofort zum Weinen bringt, selbst wenn ich an einem wunderschönen Morgen ausgeruht und fröhlich aufgestanden bin. Es ist, als ob die Musik direkt an Wunden rührt, von denen ich nur weiss, weil sie bei der Berührung zu schmerzen beginnen. Ohne diese Berührungen weiss ich nicht von ihrer Existenz, sind sie also nicht da.