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Das britische Marktforschungsunternehmen VisionMobile hat versucht, den Grad der tatsächlichen "Offenheit" von Open-Source-Projekten abzuschätzen. In die teilweise von der EU mitfinanzierte Untersuchung miteinbezogen wurden allerdings nur die acht Projekte Android, Eclipse, Linux kernel, MeeGo, Firefox, Qt, Symbian (vor der Schliessung) und WebKit.
In der Studie wird die "Offenheit" der Open-Source-Projekt mit einer Wertung in Prozent zusammengefasst. Das Eclipse-Projekt schneidet mit einer Wertung von 84 Prozent am besten ab. VisionMobile lobt unter anderem die gut definierte Governance-Struktur, das durchgehende Streben nach Transparenz und das übersichtliche Projekt-Dashboard
.
Am tiefsten bewertet, und dies mit deutlichem Abstand auf alle anderen, wurde dagegen Googles Android mit lediglich 23 Prozent. Alle anderen Projekte erhielten mindestens eine "Note" von 58 Prozent. VisionMobile bemängelt beispielsweise die unilateralen Projektentscheidungsprozesse, den geschlossenen Kreis der Entwickler und die nicht vorhandene, beziehungsweise nicht öffentlich einsehbare Roadmap.
Interessanterweise liegt im Mittelfeld der Rangliste das von Apple geprägte WebKit-Projekt sogar leicht vor dem Firefox-Projekt. Die hinter Firefox stehende Mozilla-Foundation hat unter anderem Punkte verloren, weil sie nicht öffentlich gemacht hat, wer an dem Projekt mitarbeitet. Das im April angekündigte neue "contributor metrics dashboard" wurde bei der Bewertung allerdings noch nicht berücksichtigt.
Die vollständige 45-seitige Studie mit dem Titel "Open Governance Index" kann bei VisionMobile kostenlos heruntergeladen
werden. (hjm)