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Methode KarstALEA: Voraussage von Karstgefahren für Untergrundbauwerke
Der Tunnelbau im Karst gibt oft Probleme auf, die schwere und teure Konsequenzen haben können. KarstALEA liefert den auf dem Gebiet tätigen Geologen eine praktische Methode, um Karstmassive zu evaluieren, komplementär zur SIA-Norm 199. Sie liefert ein Voraussagemodell entlang des Tunnels, das recht detailliert die Möglichkeit des Auftretens von Karströhren in verschiedenen Abschnitten des Tunnels liefert, ebenso wie die Charakteristika dieser Hohlräume.
Prinzip
Die Methode benötigt die Erstellung von vier Modellen des Karstmassives. Die ersten zwei stammen aus der KARSYS-Methode und erlauben es, die hydrogeologischen Bedingungen abzuschätzen. Dazu kommt ein Höhlenentstehungsmodell (im Besonderen die Identifizierung von alten Talbodenständen im Quellbereich) und ein Modell der "inception horizons" (speziell verkarstungsfähige Horizonte). Die Kombination dieser vier Modelle erlaubt es, die hauptsächlich verkarstungsfähigen ZOnen zu definieren und sie zu charakterisieren.