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Auch Sauber stand kurz auf der Liste des kanadischen Milliardärs Lawrence Stroll (58). Doch 2015 scheiterten die Verhandlungen. Der in Genf lebende Mode-Clan (Tommy Hilfiger usw.) fand mit dem Williams-Team (114 GP-Siege) den Partner, der ihm für Dutzende von Millionen den roten Teppich legte.
Damit sind die Briten für die nahe Zukunft finanziell über dem Berg. «Wir freuen uns auf eine neue Ära», sagte Teamchefin Claire Williams. Ihr Vater Frank (74) kämpft weiter mit einer Lungenentzündung.
Bereits 2010 kam der frischgebackene Formel-3-Europameister Lance Stroll (14 Siege in 30 Rennen) für fünf Jahre in die Ferrari Academy. Dann ging es in die Williams-Schule. Im Simulator und auf verschiedenen Rennstrecken, die Papa Stroll extra für seinen Sohn und das Team mietete. Dort kurvte der Kanadier tagelang in einem Williams 2014 herum.
So gut vorbereitet kam noch nie ein Fahrer in die Formel 1. Jetzt muss Lance auch sein Talent bei den WM-Auftritten beweisen. Die Kritiker werden – vor allem nach Max Verstappen (19) – ein genaues Auge auf das neue GP-Baby werfen.
Papa Stroll besitzt eine der grössten privaten Autosammlungen. Einst ersteigerte er sich auch einen Ferrari für über 27 Millionen Franken!Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 08.11.2016