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Dieser Körper durchdringt den grobstofflichen Körper und strahlt noch über diesen hinaus (Aura). Er bleibt über den physischen Tod hinaus erhalten. Auch dieser Körper ist wandelbar und somit vergänglich. Der feinstoffliche Körper wird in den vedischen schriften unterteilt in:
Manah: Denken, Fühlen, Wollen (der "Geist")
Buddhi: die Intelligenz
Ahankara: das falsche Ego, die Vorstellung der Ausführende irgendeiner Handlung zu sein (aham = ich, kara = der Handelnde). Man könnte das Ahamkara auch als die "Ego-Brille" bezeichnen. Es ist jene Verzerrung der Realität, die alles so erscheinen lässt, als stehe man selber im Zentrum. Die Veden beschreiben das Ahankara als die Wirkung der maya, der illusionierenden Energie Gottes.
Die gesammelten Eindrücke dieser Welt (samskara) bilden zusammen mit Manah, Buddhi, und Ahankara den Filter unserer Wahrnehmung. Nur schon die grobe Welt der Materie besteht aus wesentlich mehr, als was unser Wahrnehmungsfilter durchschimmern lässt.
Esoterische Lehren beschreiben die feinstofflichen Hüllen teilweise aus anderen Gesichtspunkten, jedoch ist meistens dieselbe "Substanz" gemeint. Der feinstoffliche Körper wird oft als Astralkörper bezeichnet, das leuchten dieses Körpers als Aura.
Viele Suchende beginnen an ihrem feinstofflichen Körper zu arbeiten, ihn zu transformieren, sodass er der göttlichen Reinheit näher kommt (sattva) .
"Ebenso wie die Luft Gerüche mit sich trägt, so trägt die Seele in der materiellen Welt seine verschiedenen Lebensauffassungen (materielle Konzepte) vom einen Körper zum anderen."
Bhagavad-Gita 15.8