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STRATEGIE 2015 - 2018
Der SEV-Vorstand hat anlässlich der Delegiertenversammlung vom 22. August 2015 seine strategische Ausrichtung für die laufende Olympiade 2015-2018 vorgestellt.
Neben den Zielen zur Anpassung der Verbandsstrukturen (siehe weiter unten) setzt der Verband auch sportliche Ziele für die einzelnen Disziplinen:
KUNSTLAUFEN & EISTANZEN
- Teilnahme von mindestens 2 Athleten/Paaren pro Jahr an JWM und im Minimum eine Top16-Platzierung an JWM bis zu den Olympischen Spielen 2018
- Teilnahme von mindestens 1 Athleten/Paar an jeder WM und EM sowie die Teilnahme von mindestens 1 Athleten/Paar an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang
EISSCHNELLAUFEN & SHORT TRACK
- mindestens ein Top16 Resultat an den JWM bis zu den Olympischen Spielen 2018
- Teilnahme von mindestens 1 Athleten pro WM + EM sowie Teilnahme von mindestens 1 Athleten an den Olympischen Spielen 2018.
SYNCHRONIZED SKATING
- mindestens 3 Teilnahmen an JWM/JWCC bis zu den Olympischen Spielen 2018
- an jeder WM ein Team am Start mit Ziel Rangierung im ersten 3/4 der Rangliste
Der Schweizer Eislaufverband bekennt sich zum Leistungssport. Damit gliedert er sich voll und ganz in den von BASPO und Swiss Olympic vorgegebenen Strukturen ein und wird den von ihnen geforderten Ansprüchen gerecht.
Der Schweizer Eislaufverband möchte auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei den Wintersportarten spielen und auch bei der ISU eine starke Stimme haben. Damit dies möglich ist, braucht es sowohl sportliche Resultate auf Top-Niveau, wie auch motivierte, gut ausgebildete, integre und ambitionierte Funktionäre.
Mit der Einstufung der Sportarten hat Swiss Olympic ein Modell geschaffen, das mittels klarer Kriterien festhält, wie eine Sportart in der Schweizer Sportlandschaft wahrgenommen wird. Der Schweizer Eislaufverband hat den Anspruch, mit mindestens einer olympischen Disziplin in der Stufe 3 eingestuft zu werden, wobei der Kunstlauf diese Stufe nie verlassen soll.
Durch die guten Resultate von Sarah Meier an der EM 2011 konnte der SEV mit dem Kunstlauf knapp die Schwelle zur Stufe 3 erreichen. Da in der Periode 2014-2018 die Chancen für einen ähnlichen Exploit eines unserer Athleten nicht zu erwarten ist, gewinnen andere Kriterien in der Einstufung an Bedeutung. Die Analyse der Bewertung ergibt einen klaren Mangel bei den Strukturen rund um die Nachwuchsförderung und dem Leistungssport. Die Strukturen, welche im Schweizer Eislauf seit Jahren bestehen, genügen nicht mehr, um den Anforderungen von Swiss Olympic gerecht zu werden. Die Strategie des Verbandes ist es, diese Mängel zu beheben und sich neu auszurichten – mit klarerem Fokus auf Trägerschaften, die dem Nachwuchs- und Leistungssport gerecht werden können. Dies geht nicht ohne auch die Strukturen im Verband zu überarbeiten.
PROFESSIONALISIERUNG VERBAND
- Anpassung Geschäftsprozesse an Anforderungen Swiss Olympic (Verbandsförderung)
- Stärkung Geschäftsstelle
- Organisationsreglement
- Pflichtenhefte
NACHWUCHSFÖRDERUNG
- Konzepte für alle Disziplinen (Kunstlauf, Schnelllauf, SYS)
- Ausbildung Trainer und Funktionäre
- Leistungskontrolle (Teste, Meisterschaften)
- Zusammenarbeit mit Regionalzentren
- Zusammenarbeit mit BASPO und SELV
ELITE & SPITZENSPORT
- Leistungssportkonzept für alle Disziplinen
- Unterstützung von Top Athleten
- Leistung honorieren
- Delegation an ISU Championships und Olympische Spiele
- Leistungskontrolle (Teste, Meisterschaften)
SICHERUNG FINANZEN
- Überarbeitung Gebührenmodell (Lizenzen, Mitgliederbeiträge, Meisterschaften)
- Vermarktung Verbandsaktivitäten