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Dodge Charger NASCAR 2005
Dieser Super Speedway Dodge Charger wurde 2005 von Evernham Motorsports gebaut. Evernham Motosports wurde 2001 von Dodge unter Vertrag genommen, in der Saison 2001 deren Rückkehr zur Nascar zu leiten. 2004 kam Dodge wieder in die erste Liga der NASCAR zurück.
Der Wagen trägt die Produktionsnummer 18 und die Fahrgestellnummer lautuet: RHE11041714. Diese Karosserie wurde für die Saison 2005 eingeführt. Das Fahrzeug wurde von Evernham für Rundkursrennen und Trackdays opimiert.
Specs:
- Dodge R5 P7 NASCAR Motor
- 840 PS
- Build-Spec-Tag von Evernham
- Neuer, für schnelle Kraftstoffzuführung legierter, 1050 CFM-Vergaser mit ringförmigen Boostern für Strassenrennen
- Original G-Force GTX Getriebe (Super Speedway)
- Vorne 6-Kolben Wilwood Integra Bremssättel mit neuen, leichten Bremsscheiben
- Dreifache Carbon-Bremsluftkanäle mit drei elektrischen Detmar-Kühlmotoren
- Hinten 4-Kolben Wilwood Bremsen mit Ram Air (Stauluft) Carbon-Kühlkanälen
- Alle Fahrwerksteile samt Hinterachsgehäuse beschichtet
- Goldlegierung an Querlenker hinten
- Alle gefertigten Teile sind geätzt, paraphiert und datiert
- 8 Reserveräder mit Reifen + Ersatzteilen
Geschichte:
2005 hat Kasey Kahne in Richmont das erste Rennen für Dodge gewonnen. Dieses Auto ist eines von ca. 20 Fahrzeugen aus diesem Jahr.
Später wurde der Wagen an John Borneman III verkauft, welcher nur mit grösster Mühe das Geld dafür zusammenkratzen konnte. Sogar die Grossmutter musste noch an ihren Sparstrumpf, damit es am Ende gereicht hat.
Das Nationwide Serie Rennen 2010 in Talladega war dramatisch. In der letzten Runde gab es einen Massencrash und Borneman hatte das Glück nicht darin verwickelt zu werden. Er wurde fünfter.
Der Wagen trägt noch die Nascar-Inspektionsaufkleber dieses NNS-Rennens.
Beim anschliessenden Interview brach Borneman III vor Freude in Tränen aus und sprach vom schönsten Tag seines Lebens.. (ca. Minute 4)
Später wurde dieser Kraftprotz von Mick Tester (GB) gekauft. Er selbst hat den Wagen an lediglich zwei Events gefahren. Der Wagen hatte zu diesem Zeitpunkt eine High Speed Oval Carrosserie, aber schon eine Vergaseranlage und Aufhängungsteile für Strassenkurse.
Als der Wagen in England zum Verkauf stand, hat der jetzige Halter, ein Schweizer Rennfahrer, das Schmuckstück in unsere Lande geholt. Seitdem ist der Wagen an keinem Rennen mehr angetreten, wurde aber unter Aufsicht eines Rennmechanikers mehrmals gestartet und läuft.
Hier noch ein aktuelles Angebot aus den USA für einen Bruder der gleichen Serie:
Dieser Wagen ist der «Real Deal». Kein Showfahrzeug!
Preis in der Schweiz: 35’000 CHF
Zu besichtigen bei uns in Olten.