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Nach der Parlamentswahl vom 20. Dezember hatte keine der vier meistgewählten Parteien eine regierungsfähige Koalition bilden können. Die Frist zur Wahl einer Regierung lief am Montag ab. Es handelt sich um die ersten vorgezogenen Wahlen in der Geschichte Spaniens.
Im Dezember hatte die konservative Volkspartei (PP) des seitdem geschäftsführenden Ministerpräsident Mariano Rajoy mit 28,7 Prozent zwar die meisten Stimmen gewonnen, die absolute Mehrheit aber verloren. Rajoy fand danach keinen Bündnispartner. Auch der Chef der Sozialisten (PSOE), Pedro Sanchez, scheiterte mit dem Versuch einer Koalitionsbildung. Mit den liberalen Ciudadanos (Bürger) konnte er zwar einen Regierungspakt schliessen, die nötige Unterstützung der linken Protestpartei Podemos (Wir können) bekam er aber nicht./er/DP/she
(AWP)