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Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich auf neue Regeln für den Strommarkt geeinigt. Dadurch sollen die Strompreise nicht mehr so stark ansteigen wie in den letzten zwei Jahren.
Während der Energiekrise sind die Gaspreise in die Höhe geschossen. Da der Strompreis an den Gaspreis gekoppelt ist, wurde auch Strom erheblich teurer. Dies führte dazu, dass viele Haushalte in Schwierigkeiten gerieten. Die neuen europäischen Vereinbarungen sollen dies der Vergangenheit angehören lassen. Beispielsweise wurde vereinbart, dass die Preise für Gas und Strom weniger eng miteinander verknüpft sind.
Es wurden auch Regeln aufgestellt, die es nationalen Regierungen ermöglichen, die Gewinne von Energieunternehmen zu begrenzen, wenn sie hohe Gewinne erzielen. Die Regierungen können dieses Geld verwenden, um Haushalten und Unternehmen bei der Bezahlung ihrer Energierechnungen zu helfen. Es wurden auch Vereinbarungen zur Subventionierung erneuerbarer Energien getroffen.
Die Vereinbarung war lange in Vorbereitung, aber Frankreich und Deutschland konnten sich lange Zeit nicht einigen. Die Deutschen fürchteten unfairen Wettbewerb seitens der Franzosen. Die neuen Regeln würden es Frankreich ermöglichen, den von ihm in Atomkraftwerken produzierten Strom günstig anzubieten. Beide Länder haben einen Kompromiss gefunden.
Die Vereinbarungen sind noch nicht endgültig. Das Europäische Parlament muss noch darüber abstimmen.