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Um dem Behindertengleichstellungsgesetz gerecht zu werden, wird vom Herbst 2020 bis zum Frühjahr 2021 das Perron der Forchbahn-Haltestelle Neuhaus erhöht. Gleichzeitig wird die Öffnung der Wartehalle um 180 Grad gedreht.
Die Verordnung über die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs und das Behindertengleichstellungsgesetz, die seit 1. Januar 2004 in Kraft sind, haben zum Zweck Benachteiligungen zu verhindern, zu verringern oder zu beseitigen. In diesem Zusammenhang muss die Forchbahn alle Haltestellen anpassen, um den niveaufreien Zugang zu den Zügen zu gewährleisten. Bisher wurden der Bahnhof Forch sowie die Haltestellen Spital Zollikerberg, Waltikon, Egg und Esslingen baulich angepasst. In der nächsten Etappe werden die Haltestellen Neuhaus und Emmat umgesetzt.
Die Bauarbeiten für die Haltestelle Neuhaus werden im Herbst 2020 beginnen und dauern voraussichtlich bis im Frühjahr 2020. Es werden auf der ganzen Länge der Haltestelle die Perronkanten und die Perronfläche um 15 Zentimeter erhöht sowie die Wartehalle Richtung Südwest gegen das Gleis 1 gedreht, da dies das normale Betriebsgleis ist. Die Haltestelle wird auch während der Bauarbeiten fahrplanmässig bedient, wobei jeweils eine Hälfte des Perrons gebaut wird. Nachtarbeiten werden voraussichtlich im Oktober sowie im Dezember nötig sein. Bei verlängerten Nachtschichten wird es zu Busersatzbetrieb kommen.