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Die Situation im Jemen bleibt angespannt. Der Konflikt hält seit vier Jahre an. Der Zusammenbruch der Wirtschaft hat gravierende Auswirkungen auf die Grundversorgung, wie die Versorgung mit Wasser, die praktisch nicht mehr vorhanden ist. Manche Personen aus dem Gesundheitswesen, haben seit fast zwei Jahren kein Gehalt mehr bekommen, was zur Verschlechterung des Gesundheitswesens beiträgt.
Nur 51% der sanitären Installationen des Landes sind noch funktionstüchtig und die, welche nicht zerstört wurden, mangelt es an Material und Personal. Gemäss der UNO ist wegen des Krieges und der wirtschaftlichen Krise, die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen, im Vergleich zu Ende Dezember 2017 von 22,2 auf 24,1 Millionen Ende 2018 angestiegen.
Seit 1998, und noch intensiver seit Beginn des Konflikts, arbeitet Islamic Relief im Jemen in 22 Provinzen und kämpft gegen Hunger, kümmert sich um Verletzte von Bombardierungen, sowie den Opfern von Choleraepidemien, was alles zur Dezimierung der Bevölkerung beiträgt.
Die Kämpfe im Jemen haben zugenommen, während sich im Gegensatz die humanitäre Hilfe verringert hat. 80% der Bevölkerung – also 24 Millionen Menschen – brauchen Hilfe und Schutz. 10 Millionen von ihnen hängen von Lebensmittelhilfe ab um zu überleben. Darunter sind 358 000 Kinder unter 5 Jahren, welche an extremer Unterernährung leiden und eine spezielle Behandlung benötigen.
Im Bereich Gesundheit bleibt der Zugang zu einer Grundversorgung von Müttern, Neugeborenen und Kindern problematisch. Kinder gehören zu den ersten Opfern der Cholera, verursacht durch das schlechte Wassersystem und unsauberem Trinkwasser, welches das Risiko für vermeidbare Krankheiten erhöht.
Handeln wir gemeinsam für Jemen.