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PMMI – Juni 2018
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten veränderten sich bis Mitte Mai nur geringfügig. Bei den Hebelprodukten gab es eine leichte Abschwächung, bei den Anlageprodukten eine minimale Verbesserung.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market- Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Zwischen dem 17. April und dem 18. Mai haben sich die PMMI-Werte nur wenig verändert, zudem blieben grössere Ausschläge (siehe Grafiken) aus. Die Cornèr Bank glänzte bei den Anlageprodukten erneut mit dem höchsten PMMI Wert, während bei den Hebelprodukten die Bank Julius Bär die Zürcher Kantonalbank an der Spitze ablöste. Bei den Hebelprodukten kam es einzig bei der Commerzbank am 7. Mai zu einem auffälligen Rückgang des PMMI. Schuld an diesem Ausreisser trug in erster Linie die an diesem Tag etwas niedrigere Quote Spread-Verfügbarkeit. Bei den Anlageprodukten fiel ebenfalls nur ein Datenpunkt aus dem Rahmen. So rutschte am 14. Mai der PMMI-Wert bei der UBS kurzfristig in die Tiefe, ver-ursacht durch eine geringere Quote Spread-Verfügbarkeit. Trotz dieses Ausreissers stieg der PMMI-Wert bei den Anlageprodukten für die gesamte Berichtsperiode um 0.11 auf 96.39 Punkte. Bei den Hebelprodukten gaben die Market-Making-Qualitäten dagegen etwas nach. Sie verzeichneten im Berichtszeitraum ein Minus von 0.19 auf 95.23 Punkte. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt nach wie vor nur BNP Paribas auf. Sie verzeichnet bei den Anlageprodukten einen unüblich hohen Wert von 43.42%, da viele Produkte ausverkauft sind, was dazu führt, dass nur noch Geldkurse gestellt werden.