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<h2>SubmittedText<h2><p>Obwohl jeden Tag 24 000 Menschen an Unterernährung sterben, glänzte der Bundesrat am Römer Hungergipfel durch Abwesenheit.</p><p>Welches Zeichen sendete der Bundesrat damit an die hungerleidenden Menschen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die zuständige Bundesrätin reiste eine Woche vorher nach Rom, um mit dem Generaldirektor diverse Anliegen zu besprechen. Die Schweiz nimmt die Problematik der Ernährungssicherheit sehr ernst. Wie viele andere OECD-Länder auch hat die Schweiz auf technischem Niveau engagiert zur Lösungsfindung beigetragen, dies im Wissen, dass die Thematik bereits letztes Jahr an der FAO-Konferenz zur Nahrungsmittelkrise auf politisch hohem Niveau diskutiert worden ist. Zudem haben die G-8 und weitere Staaten im Juli 2009 mit dem L'Aquila-Statement zur Ernährungssicherheit die Richtung vorgegeben. Die Schweiz war aktiv an den Vorbereitungen des diesjährigen Gipfels beteiligt und hat während des Gipfels ihre Anliegen klar zum Ausdruck gebracht. Mehrere Prioritäten der Schweiz, wie die Bedeutung des Rechtes auf Nahrung, die Verbesserung der Nothilfe, die Notwendigkeit einer stärkeren und effizienteren internationalen Governanz, die Suche nach neuen und innovativen Finanzierungslösungen - z. B. Partnerschaften mit dem Privatsektor - und die Notwendigkeit einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktionssteigerung, haben in der Gipfeldeklaration Eingang gefunden. Zur Verbesserung der Kohärenz und der Effektivität der Massnahmen im Bereich der Ernährungssicherheit wird die Schweiz die Umsetzung der Grundprinzipien der Römer Deklaration überprüfen und allfällige Änderungen einleiten.</p>