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Das jährliche Meereisminimum in der Arktis ist ein sehr guter Zeiger für den Fortschritt der globalen Erwärmung. In diesem Jahr wurde nach 2012 der zweitkleinste Stand gemessen. Das Minimum 2012 hatte nicht nur mit den hohen Temperaturen zu tun, sondern auch mit einem Orkan, der damals direkt über den Nordpol hinwegzog. Dabei brach das Meereis mehr auf als in anderen Jahren, und die Erwärmung konnte das Eis entsprechend noch stärker angreifen. Unabhängig davon gehen Forscher heute davon aus, dass bereits Ende der 30er-Jahre dieses Jahrhunderts der Nordpol im Sommer eisfrei sein dürfte. Dies mit weitreichenden Folgen für die Fauna, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung der nördlichen Polargegend.