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Knapp zwei Monate vor der Präsidentenwahl auf den Philippinen gilt der Sohn des verstorbenen Ex-Diktators Ferdinand Marcos einer Umfrage zufolge als klarer Favorit. Rund 60 Prozent der 2400 Befragten wollten Ferdinand Marcos Jr. wählen, hiess es am Montag in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pulse Asia.
Dahinter lag Vizepräsidentin Leni Robredo mit 15 Prozent. Am 9. Mai wählen die Einwohner des südostasiatischen Inselstaats den Nachfolger des scheidenden Präsidenten Rodrigo Duterte.
Duterte ist wegen seines extrem harten Kampfs gegen Drogenkriminalität sehr umstritten und darf laut Verfassung nicht für eine zweite Amtszeit antreten. Seine Tochter Sara Duterte-Carpio gilt den aktuellen Angaben zufolge mit 43 Prozent als Favoritin für das Vizepräsidentenamt.
Ferdinand (1917-1989) und seine Frau Imelda (92) sollen im Lauf der Jahre Milliarden aus der Staatskasse abgezweigt haben. Ferdinand Marcos wurde 1986 gestürzt, und das Paar musste im Zusammenhang mit Korruption und Menschenrechtsverletzungen das Land verlassen. (aeg/sda/dpa)
Es ist sein vierter Sieg in Folge: Der frühere US-Präsident Donald Trump hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner auch im Bundesstaat South Carolina gewonnen. Bereits bei den bisherigen Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada ging der 77-Jährige als Sieger hervor. Trumps Konkurrentin Nikki Haley, die einst Gouverneurin des konservativen Bundesstaats im Südosten der USA war, fuhr in South Carolina wie erwartet eine Niederlage ein. Trotz verschwindend geringer Chancen, Trump am Ende zu schlagen, stieg die 52-Jährige nicht aus dem Rennen aus.