Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/2157

Reisecar vollständig ausgebrannt
Nufenen/GR. Am Donnerstagvormittag ist auf der Nationalstrasse A13 bei Nufenen ein Reisecar in Brand geraten. Alle 27 Passagiere konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Chauffeur musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Der im Kanton Zürich immatrikulierte Reisecar fuhr mit einer Reisegruppe aus Asien von San Bernardino in Richtung Thusis. Bei Nufenen, zwischen Hinterrhein und Splügen, stellte der Chauffeur nach eigenen Angaben Brandgeruch fest und lenkte das Fahrzeug auf einen SOS-Ausstellplatz. Als er den Motorenraum kontrollieren wollte, schlugen ihm dichter Rauch und Flammen entgegen. Alle Passagiere konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Der 44-jährige Chauffeur wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur Kontrolle ins Spital nach Thusis gebracht. Das Feuer breitete sich schnell aus und nach kurzer Zeit stand der Reisecar in Vollbrand.
Technischer Defekt als Brandursache
Den Feuerwehren von Andeer, Zillis und San Bernardino gelang es, den Brand zu löschen, das Fahrzeug wurde jedoch vollständig zerstört. Um zu verhindern, dass Löschwasser in den Rhein gelangen konnte, standen Mitarbeitende des Tiefbauamtes und des Amtes für Natur und Umwelt Graubünden beratend zur Seite. Die A13 musste für rund eineinhalb Stunden in beiden Richtungen gesperrt werden. Für Personenwagen wurde eine Umleitung über die Kantonsstrasse eingerichtet, der Schwerverkehr wurde angehalten. Brandursache dürfte ein technischer Defekt am Fahrzeug gewesen sein.