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04.05.2003 Triathlon Stettfurt
Am 4. Mai fand in Stettfurt der erste Triathlon der Saison statt. Ich lies mir die Gelegenheit nicht nehmen, um meine Form zu testen. Anfang der Wettkampfwoche hatte ich einen erhöhten Ruhepuls und starkes Kopfweh. So konnte ich zwei geplante Trainingseinheiten (Di und Do) nicht absolvieren. Gegen Ende der Woche sank der Ruhepuls wieder auf normale Werte zurück (42 Schläge in der Minute). So absolvierte ich am Freitag ein Schwimmtraining, wo ich 500m im Wettkampftempo absolvierte und dabei eine neue Bestzeit aufstellte. Das Kopfweh blieb aber noch. Am Sonntagmorgen war es schon ziemlich warm und ich stellte mich auf ein heisses Rennen ein. Nach der Ankunft im Wettkampfgelände war das Einrichten der Wechselzone an der Reihe.
Nach dem Einlaufen wollte ich mich eigentlich für 5 Minuten einschwimmen. Nach einem kurzen Sprung in kalte Nass (19°), entschied ich mich, das Einschwimmen (ohne Neoprenanzug) aus dem Programm zu streichen, da das Wasser für mein Gefühl ein bisschen zu kalt war. So machte ich mich dann an den Schwimmstart, wo im halbminütigen Einzelintervall gestartet wurde. Das Schwimmen fand in einem 50-Meter-Becken im Freien statt. Es mussten 8 Bahnlängen die schlaufenähnlich abgrenzt waren absolviert werden. Nach den ersten 400m musste man zum Start rennen, um dort die zweite Runde in Angriff zu nehmen. Ich konnte schnell meinen Rhythmus finden und ging das schwimmen auf der ersten Runde locker an. Auf den letzten 200m der zweiten Runde erhöhte ich das Tempo. Ich konnte eine neue persönliche Bestzeit über 800m erzielen (18min 19sek bisher 18,26) obwohl man an Land noch einen Zwischenspurt und 2 *10m zusätzlich schwimmen musste (Schlaufe zum Bassinrand).
Den Wechsel aufs Rad konnte ich schnell abolvieren. Dort wurde die erste Zwischenzeit genommen. Ich lag auf dem 49. Rang von 62 Teilnehmern. Der Radkurs über 35km, auf einer coupierten Strecke war mit zwei Runden zu absolvieren. Ich war gespannt was mit meinem neuen Triathlonvelo so drin lag. Ich konnte bei einer Temperatur von 24° mein Tempo gut finden. Ich fuhr die ersten 5 Minuten mit einem Puls von 160 Schlägen in der Minute, danach erhöhte ich das Tempo. Ich spürte aber noch dass ich noch kein Training am Berg absolviert hatte (Kraftausdauer). Ich trainierte bis anhin nur die Grundlagenausdauer, die Kraftausdauertrainings sind aber schon länger für die nächsten Monate geplant. Die Getränke, die ich mitführte (1,5 Liter) waren schnell ausgetrunken, denn es war heiss. Am Ende der Radstrecke hatte ich das Gefühl noch lange weiterfahren zu können, aber einfach nicht schneller. Mein Durchschnittspuls lag bei 172 Schlägen. Die Radstrecke hatte 340 happige Höhenmeter, die ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31,75km/h zurücklegte. Die maximale Geschwindigkeit lag bei 57,8km/h. Ich hatte die 46. Radzeit erreicht und mich in der Zwischenwertung um 3 Plätze verbessert. Nach dem Wechsel fühlte ich mich wieder gut und ich konnte ständig zu einem Überhohlmanöver starten. Die 8km lange Laufstrecke war auch coupiert und auf zwei Runden verteilt. Mein Puls stieg auf 190 Schläge und ich hatte 20m vor mir einen guten Tempomacher. Ich packte meine letzten Reserven aus und ich erreichte im die Ziel die sensationelle 25. Laufzeit. In der Gesamtwertung erreichte ich den 42. Schlussrang bei der Elite Hauptklasse Männer. Ich bin zufrieden mit diesem Wettkampf und bin zuversichtlich auf die weiteren Triathlon's der Saison. Zudem wird mir für längere Zeit ein Andenken bleiben. Die Startnummer die auf meinen Oberam geschrieben wurde entwickelte sich zu einem Negativ, weil ich einen starken Sonnenbrand mit nach Hause nahm. Der erste Thurgauer Triathlon in Stettfurt war sehr gut besetzt. Auf dem Podest standen Jan Frodeno aus Deutschland, Dominik Rechsteiner EWZ Power Team CH und Peter Schoissengeier auf Österreich. Es standen noch weitere Athleten aus dem Schweizer Nationalkader am Start. Auch der letztjährige Fünfte vom Ironman Hawaii Alexander Taubert (9. Rang in der Elite Männer) startete auch im schönen Stettfurt.