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Die Geschichte des BMC und seiner Gleisanlage
Im März 1975 ging aus einer Umfrage hervor, dass es möglich sei, einen Modelleisenbahnclub in Baden zu gründen. Die Gründungsversammlung fand am 10. April 1975 um 20.00 Uhr im Restaurant Salmenbräu an der Hirschlistrasse 5 in Baden statt. Anwesend waren 19 Personen. Das Protokoll trägt das Datum vom 11. April 1975 und ist handschriftlich abgefasst. Im Mai 1975 wurden die Statuten an einer ersten Mitgliederversammlung diskutiert und in Kraft gesetzt. Damit hatten wir im Jahr der Frau einen Männerclub mit 14 Mitgliedern und einem Gönner gegründet. Am 4. April 1976 wurde der Badener Modelleisenbahn Club (B.M.C.) im Dachverband "Schweizerischer Verband Eisenbahn Amateur" (SVEA) aufgenommen.
An der ersten Generalversammlung vom 12. Mai 1976 wurde der Entschluss gefasst, nach einem Clubraum mit Platz für eine Anlage und eine Werkstatt zu suchen. Dieses Ziel wurde jedoch erst im Jahr 1978 mit dem heutigen Standort im Dachgeschoss der Liegenschaft "Untere Hofstatt 4" in Brugg erreicht. Noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Anlage nach einem Plan von Ende 1978 begonnen. Da ein Teil des Raumes noch durch die Industriellen Betriebe Brugg für ein Archiv genutzt wurden, konnte der Gleisplan nur teilweise verwirklicht werden. Der bereits damals realisierte Teil wurde bis heute im sichtbaren Bereich nur unwesentlich verändert und entspricht damit weitgehend der heutigen Anlage.
Mit dem Bezug des Clublokals in Brugg, drängte sich auch eine Namensänderung des Vereins auf. An der Generalversammlung von 1979 wurde deshalb beschlossen, den Vereinsnamen in "Brugger Modelleisenbahn-Club (BMC)" zu ändern.
Layout
Zahlen und Fakten
Spurweite Nebenbahn (Schmalspur): 22,5mm
Gleislänge Normalspur Rund 1000m (ohne Abstellgleise)
Minimaler Kurvenradius Auf der Doppelspur: 235cm
Grösste Steigung Auf der Doppelspur: 16 Promille
Maximaler Höhenunterschied Auf der Doppelspur: 145cm
Bisher wurden rund 175'000 Franken verbaut bzw. in Werkzeug, etc. investiert. Bei Baubeginn wurden zur Finanzierung von den Mitgliedern zinslose Darlehen aufgenommen, die im Jahr 1998 an die Mitglieder zurück bezahlt wurden, sofern sie nicht dem Club erlassen wurden. Die weitere Finanzierung erfolgte durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Eintrittsgelder. Demzufolge ist die Anlage (alles, was fest eingebaut ist) Eigentum des Vereins. Das Rollmaterial hingegen gehört bis auf wenige Fahrzeuge den Mitgliedern.
Die TinPlate-Anlage ist das Werk zweier Clubmitglieder. Anlage und Rollmaterial sind Privateigentum. Der BMC hat einen Aufbaukredit gewährt und stellt den Platz zur Verfügung.