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Methoden zur Verbesserung der HIV-Prävention mittels Harare Kaskaden.
Die Harare Kaskaden messen, welche Anteile der priorisierten Bevölkerungsgruppe motiviert sind, eine HIV-Prävention (z.B. Kondom, PrEP) zu nutzen, welcher Teil der motivierten Personen Zugang zum Präventionsmittel haben und wie viele davon die Schutzstrategie effektiv nutzen können. Die Analysen können genutzt werden, um ein Monitoring der Bevölkerungsgruppen zu erstellen. Ebenfalls können damit Barrieren im Zugang und in der Nutzung von Präventionsmethoden eruiert werden. Weiter sind die Kaskaden hilfreich zur Evaluation von Präventions-Interventionen. Erhobene Zahlen können schliesslich auf für die Advocacy genutzt werden, um Ressourcen für weitere Präventionsprogramme zu erhalten.
Schwierigkeiten im Umgang mit der Kaskaden stellen die Auswahl und die Adressierung der Schlüsselgruppen dar. Durch die Kombination von Einflussfaktoren auf den Präventionserfolg können Massnahmen zur Erreichung von Zielgruppen ausserhalb der bestehenden Programme kreiert werden. Ebenfalls können anhand der Kaskaden die Lücken im Zugang (z.B. Preis, Verfügbarkeit, Akzeptanz) und die Hürden zur Motivation (z.B. Wissen, Risikobewertung, Einschätzung von Konsequenzen des Handelns) ermittelt werden.