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Der „Lac de Salanfe“ mit den Dents du Midi. Photo: M. Doctor
Erklärungen zur Tabelle
Die Werte in der Tabelle (Temperatur, Sonnenscheindauer, Niederschlag) zeigen die Abweichung zur Norm 1981–2010. Im September 2015 schien die Sonne zum Beispiel 4 % weniger als im langjährigen Mittel 1981-2010. Im Wallis gibt es 6 Referenzstationen: Zermatt, Visp, Montana, Sitten, Grosser Sankt Bernhard und Aigle. Für die Errechnung dieses Mittelwertes wurden alle 6 Stationen gleich gewichtet.
Ergebnisse in Kürze
Der diesjährige September war durch eher kühle Temperaturen geprägt, ganz im Gegensatz zu Juni bis August, wo die Temperaturen jeweils überdurchschnittlich waren. Wie die vorangehende Tabelle zeigt, waren die Temperaturen im Wallis um ein Grad kälter als im mehrjährigen Mittel von 1981-2010. Dieser Temperaturunterschied war vor allem in den höheren Lagen zu spüren.
Die Sonne zeigte sich ebenfalls etwas weniger als im Durchschnitt, woraus die negative Abweichung zum langjährigen Mittel entstand. Dieses Sonnendefizit war noch intensiver spürbar, da der Sommer von sehr viel Sonnenschein geprägt war. Auch der Regen hielt sich zurück – es regnete nur etwa zwei Drittel eines durchschnittlichen Septembers. In der Region um Sitten waren es sogar weniger als ein Drittel, was ausgesprochen wenig ist.
Vergleicht man die Temperaturen des Septembers 2015 mit dem gleichen Monat im 2014, waren sie letztes Jahr noch sehr sommerlich und dieses Jahr eher kühl. Auch die Sonne schien öfter und der Regen war noch rarer im 2014. Es regnete nur halb so viel wie dieses Jahr.