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Bongo werde Hochverrat vorgeworfen, teilte die Gruppe hochrangiger Offiziere am Mittwoch im Staatsfernsehen mit. Weitere Regierungsmitglieder sowie Bongos Sohn, Nouredine Bongo, seien festgenommen worden, hiess es.
Am frühen Mittwochmorgen hatte das Militär die Macht in dem zentralafrikanischen Küstenstaat an sich gerissen. Die Ergebnisse der Präsidentenwahl, die wenige Stunden zuvor verkündet worden waren und Bongo im Amt bestätigten, seien gefälscht, sagte eine Gruppe von Offizieren im Staatsfernsehen.
Staatliche Institutionen seien ab sofort aufgelöst, die Wahlergebnisse annulliert und die Grenzen des Landes geschlossen, erklärte die Gruppe, die sich als Ausschuss für Übergang und Wiederherstellung von Institutionen (CTRI) bezeichnete.
In der Nacht zum Mittwoch hatte die Wahlbehörde Bongo zum Sieger der Wahl vom 26. August erklärt. Bongo stünde damit vor seiner dritten Amtszeit. Seine Familie regiert Gabun seit mehr als 50 Jahren.
Ali Bongo hatte das Amt 2009 von seinem Vater Omar Bongo übernommen, der von 1967 bis zu seinem Tod regiert hatte. Die Bevölkerung, etwa 2,3 Millionen Menschen, lebt trotz Öl-Reichtums grossteils in Armut.