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Die Scherbe in Zahlen
Heute wird Londons Glasturm «The Shard» eingeweiht. Die «24 heures» misst das höchste Gebäude Europas aus und vergleicht den 310 Meter-Stachel mit anderen Wolkenkratzern.
Heute wird Londons Glasturm «The Shard» eingeweiht. Die «24 heures» misst das höchste Gebäude Europas aus und stellt den 310 Meter-Stachel neben andere Wolkenkratzer. Der Vergleich zeigt: Die Riesen aus Asien sind wesentlich höher und sogar der Eiffelturm überragt die Scherbe um 15 Meter. Gekostet hat Renzo Pianos Ikone 670 Millionen Franken, die mehrheitlich aus Qatar geflossen sind. 72 der 95 Etagen sind bewohnbar, sie bieten Platz für 12'000 Menschen. Auf 27 Geschossen arbeiten Banker, drei sind für Restaurants vorgesehen, 19 nimmt das Fünfsternehotel Shangri-La ein und auf zehn Stockwerken kommen Luxusappartements unter, die zwischen 45 und 75 Millionen Franken kosten. Fünf Panoramageschosse sind öffentlich zugänglich. «Bei schönem Wetter dürfte man aus 244 Metern Höhe 60 Kilometer weit sehen», mutmasst die «24 heures». Neben den Zahlen zitiert die Zeitung kritische Voten. Die Unesco etwas findet, das Hochhaus sei der Bevölkerung aufgezwungen worden und verletze «die visuelle Integrität» des Tower of London.
Weitere Meldungen:
– Der Zürcher Gemeinderat bewilligte 93 Millionen Franken für die Erweiterung des Kunsthauses, meldet der «Tages-Anzeiger». Im November stimmt das Volk über Chipperfields Entwurf ab.
– Zürich hat am Mittwoch den privaten Gestaltungsplan für das Gebiet Zollstrasse gegenüber der Europaallee öffentlich aufgelegt, schreibt die «NZZ». Das städtebauliche Konzept von agps architecture und Atlier Girot sieht acht grosse Gebäudekörper vor.