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Das Podest
- 1. Niels Hintermann (SUI) 1:44,42 Minuten
- 1. Cameron Alexander (CAN) + 0,00 Sekunden
- 3. Matthias Mayer (AUT) + 0,12
Niels Hintermann steht zum ersten Mal in seiner Karriere zuoberst auf einem Abfahrtspodest. Der Zürcher setzte sich in der 1. Abfahrt von Kvitfjell mit Startnummer 17 dank einer von Start bis Ziel souveränen Fahrt vor dem zuvor Führenden Matthias Mayer an die Spitze des Klassements. Hintermann distanzierte den Österreicher bei perfekten äusseren Bedingungen um 12 Hundertstel.
Während der Fahrt von Cameron Alexander, der mit der Nummer 39 ins Rennen ging, musste Hintermann noch einmal gewaltig um seinen Sieg zittern. Der Kanadier überraschte alle und klassierte sich zeitgleich mit dem Schweizer an der Spitze. Der 24-Jährige war im Weltcup zuvor noch nie besser als Zehnter (2020 in Kvitfjell).
Dass Hintermann die Olympia-Abfahrtstrecke von 1994 liegt, hatte der 26-Jährige bereits mit starken Trainingsleistungen angedeutet. Am gleichen Ort, wo er sich schon zweimal verletzt hatte, kam Hintermann nun zu seiner Premiere in der Königsdisziplin. Für den Zürcher ist es 5 Jahre nach seinem Sensationssieg in der Kombination von Wengen der zweite Weltcupsieg der Karriere.
Die weiteren Schweizer
- 4. Beat Feuz + 0,19
- 15. Marco Odermatt + 0,91
- 17. Stefan Rogentin + 1,02
- 26. Alexis Monney + 1,27
- 32. Gilles Roulin + 1,51
- 37. Lars Roesti + 1,67
- 38. Josua Mettler + 1,68
Zum Leidtragenden des überraschenden Alexander wurde Beat Feuz. Der Schangnauer wurde vom Podest verdrängt und verpasste es auch, die Führung im Abfahrtsweltcup zu übernehmen. Neu liegt Feuz aber nur noch 3 Punkte hinter dem Führenden Aleksander Kilde zurück.
Marco Odermatt konnte für einmal nicht ganz mit den Besten mithalten. Der Führende des Gesamtweltcups verlor kontinuierlich Zeit und verpasste die Spitzenplätze letztlich deutlich. Knapp hinter Odermatt reihte sich Stefan Rogentin ein.
So geht's weiter
Für die Speed-Fahrer stehen in Kvitfjell noch zwei weitere Rennen auf dem Programm. Am Samstag findet noch einmal eine Abfahrt statt, am Sonntag wird im Super-G um Punkte gefahren.