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Jeder von uns hat schon von Kokain gehört. Heute wird das Thema so locker behandelt, dass man sich innert kürzester Zeit daran vergreifen kann. Leider wird oft runtergespielt, wie gefährlich das Zeug in Wahrheit ist und wie schnell man davon abhängig wird.
Synonyme
Für Kokain gibt es eine Menge Synonyme. Einige davon sind: Coke, Cola, Nose Candy, White Stuff, Schnee, Snow, Stardust, Coco, Coci, C, Charly/Charley, Koks, Caesar… Bestimmt habt ihr schon mind. eines dieser Synonyme gehört.
Dauer
Wirkungseintritt (gesnieft): 2 – 3 Minuten
Wirkungsdauer (gesnieft): 0,5 – 2 Stunden
Wirkungsdauer (geraucht): 5 – 20 Minuten
Nachweiszeit im Urin: <3 Tage, bei häufigem Konsum 15 – 22 Tage
Nahweiszeit im Blut: 6 Stunden – 2 Tage
Substanz und Wirkungen
Kokain ist das Hauptalkaloid verschiedener Cocastraucharten und wird zur Gruppe der Stimulanzien gezählt. Kokain liegt meist als weisses, kristallines, pulverförmiges Kokainhydrochlorid vor; es ist geruchlos, hat einen bitteren Geschmack und wirkt betäubend auf Schleimhäute.
Kokain erhöht hauptsächlich die Konzentration des Botenstoffs Dopamin in den synaptischen Spalten zwischen den Nervensellen im Gehirn, indem es dessen Wiederaufnahme in den Nervenzellen hemmt. Dopamin beeinflusst bzw. verstärkt u.a. die Motorik, die Wahrnehmung und die Emotionen. Somit ist Dopamin ein positiver Verhaltensverstärker, d.h. eine höhere Dopaminkonzentration im Gehirn bewirkt bewirkt eine Verknüpfung bestimmter Tätigkeiten und Ereignisse mit Belohnungsgefühlen. Das hat zur Folge, dass man diese wiederholen möchte.
Folgende Wirkungen können auftreten:
Euphorie, stark gesteigertes Selbstvertrauen, Ausgelassenheit, Wegfall von Hemmungen und Ängsten, Gefühl der Stärke, erhöhte Risikobereitschaft, starker Bewegungsdrang, motorische Hyperaktivität (z.B. Zittern), Redseligkeit (Laberflash), Abnahme der (Selbst-)Kritikfähigkeit sind typische, vor allem psychische Wirkungen, die Kokain so mit sich bringt.
Physisch sind ebenfalls einige Wirkungen bekannt. Beispielsweise erhöhter Blutdruck, erhöhte Pulsfrequenz, Gefässverengung, Erweiterung der Bronchien und Bronchiolen, Anstieg der Körpertemperatur oder Pupillenerweiterung.
Aber auch Unterdrückung von Hunger, Durst und Müdigkeit, gesteigerte Lust auf Sex, umgekehrt verminderte Lust oder Erektionsstörungen sind möglich.
Da es diesen Beitrag sprengen würde, wenn ich nun auch noch alle Kurzzeit- und Langzeitnebenwirkungen, sowie Wechselwirkungen auflisten würde, habe ich beschlossen den Beitrag in zwei Teile zu teilen und nächste Woche die aufgeführten Kapitel noch aufzuführen.
Bis dahin: Bleibt sauber!