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Die Agrarallianz bezieht sich auf die Definition von "La Via Campesina". Demnach bezeichnet die Ernährungssouveränität "das Recht der Bevölkerung eines Landes oder einer Union, die Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik selbst zu bestimmen, ohne Preis-Dumping auf Agrarrohstoffen gegenüber anderen Ländern zu betreiben."
Ernährungssouveränität darf nicht mit nationalem Denken bzw. Handeln gleichgesetzt werden. Die Diskussion ist daher vor allem eine internationale. Ernährungssouveränität beschränkt sich ausdrücklich nicht auf die Frage der inländischen Produktion von Lebensmitteln.
Die Diskussion des Begriffs in der Schweiz wird von der Agrarallianz begrüsst. Für die Schweiz selbst erachtet die Agrarallianz die Ernährungssouveränität als weitgehend erfüllt. Die Weiterentwicklung der Qualitätsstrategie und die positive Gestaltung der Agrarpolitik 2014-2017 stehen daher in der innenpolitischen Debatte im Vordergrund.
Haltung zur Ernährungssouveränität aktualisiert
Am 1. Februar 2011 hat die Agrarallianz eine ausführlich über die Ernährungssouveränität debattiert und ihre Haltung dazu aktualisiert.