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Die Kohlensäure im Schaumwein stammt entweder von einer alkoholischen Gärung mit Hefe oder von einem Dosiergerät, welches die Kohlensäure in den Wein pumpt. Laut EU-Regelung muss ein Schaumwein mehr als drei Bar Druck aufweisen. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Champagner, deutscher Sekt, Cava, Asti und Prosecco Spumante.
Zum Vergleich: Ein Autoreifen hat im Durchschnitt einen Druck von 2,5 Bar. Die Flaschen müssen also eine enorme Belastung aushalten und sind deshalb auch dickwandig und schwer. Die Halbschaumweine, in Italien als Frizzante und Frankreich als pétillant bezeichnet, haben nur einen Druck von 1,5 bis 2,5 Bar. Deshalb schäumt beispielsweise ein Prosecco Frizzante viel weniger stark als ein Champagner.
Jan Schwarzenbach, Önologe