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Die Anwendung Peterer Terminplan ist für die meisten sehr gut geeignet, die einen Terminplan auf Tagesbasis benötigen. Nicht nur für die Baubranche.
Sie müssen nicht schon beim Erstellen des Terminplans einen Kalendertyp festlegen. Die Skalierung des Kalenders kann jederzeit geändert werden, sogar mit dem automatischen Anpassen des Kalenderkopfs (Tag/Woche/Monat/Jahr). Erst beim Ausdruck kann gewählt werden mit welchem Kalendertyp (Kalenderkopf usw.) der Terminplan dargestellt wird.
Das Programm ist für das Betriebssystem Windows geschrieben.
Der Vorgang ist der Kern der Terminplanung.
Ein Vorgang wird vor allem definiert durch einen Vorgangsnamen (Bezeichnung der Tätigkeit), einem Anfangstermin (meist durch Abhängigkeiten berechnet) und einer Dauer. Ein Vorgang ohne Dauer (Dauer gleich Null) ist ein Meilenstein.
Ein Vorgang kann eine oder mehrere Abhängigkeiten (Vorgangsbeziehungen) des Anfangs- und/oder des Endtermins haben.
Mit diesen Abhängigkeiten oder Vorgangsbeziehungen ist es möglich, alle Vorgänge miteinander zu verknüpfen.
Ein Verschieben eines Vorgangs verschiebt dann auch alle nachfolgenden Vorgänge.
Die Abhängigkeiten verknüpfen die Vorgänge zu einem Terminplan.
Es gibt vier verschiedene Typen von Abhängigkeiten:
EA (Ende zu Anfang)
Diese ist zu verwenden, wenn die vorherige Arbeit vollständig abgeschlossen sein muss, bevor die nächste Arbeit starten kann.
- Diese Abhängigkeit ist die Normalfolge und sollte so oft wie möglich verwendet werden.
- Die anderen Abhängigkeiten sollten die Ausnahme bleiben.
AA (Anfang zu Anfang)
Diese ist zu verwenden, wenn beide Arbeiten gleichzeitig gestartet werden sollen.
EE (Ende zu Ende)
Diese ist zu verwenden, wenn beide Arbeiten gleichzeitig fertig sein sollen.
AE (Anfang zu Ende)
Diese Abhängigkeit ist in einem Terminplan nicht sehr sinnvoll und sollte gemieden werden.
Zusätzlich zu einem Typ kann noch eine Differenz oder Abstand von Tagen eingegeben werden. Diese Differenz in Tagen kann auch negativ (z.B. -3 Tage) definiert werden.
Der Sammelvorgang fasst eine Gruppe von Vorgängen zusammen. Diese Sammelvorgänge können Phasen, Teilprojekte oder Teilaufgaben darstellen oder auch Objektgliederungen oder einfach nur zusammengehörige Vorgänge. Sammelvorgänge können die Lesbarkeit des Terminplans verbessern.
Sammelvorgänge haben keinen eigenen Anfangstermin oder Dauer, sondern übernehmen diese aus den zugewiesenen Vorgängen im Sammelvorgang. Ebenso können keine Abhängigkeiten zu einem Sammelvorgang definiert werden. Falls trotzdem eine Abhängigkeit zu einem Sammelvorgang gewünscht wird, dann kann dies mit einem Meilenstein am Anfang oder Ende des Sammelvorgangs gemacht werden.
Die einzelnen Vorgänge in einem Sammelvorgang können ausgeblendet werden. Damit können auch Grobterminpläne als Übersicht ausgedruckt werden.
Das Programm berechnet den Freien Puffer (FP) und den Gesamtpuffer (GP) jedes einzelnen Vorgangs.
Der freie Puffer sagt aus, um wie viele Tage die Dauer des Vorgangs erhöht werden kann ohne dabei andere Vorgänge (Nachfolger) zu beeinflussen.
Der Gesamtpuffer zeigt an, um wie viele Tage die Dauer des Vorgangs erhöht werden kann ohne dabei die Fertigstellung des Projekts zu beeinflussen.
Für die vollständige und korrekte Berechnung des Gesamtpuffers müssen alle Vorgänge mindestens einen Vorgänger und einen Nachfolger haben. Einzige Ausnahme ist der erste Vorgang (Projektstart) und der letzte Vorgang (Fertigstellung).
Der vollständige Ausdruck eines Terminplans ist mit verschiedenen Zeiteinteilungen, Schriftgrössen usw. möglich.
Manchmal benötigt es auch mehrere Druckseiten, um den gesamten Terminplan aufs Papier zu bringen.
Es ist auch möglich, Teilbereiche des Terminplans auszugeben.