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Der japanische Nikkei-225-Index schloss 1,41 Prozent tiefer bei 22 882,65 Punkten - auf Wochensicht verbuchte er damit ein minimales Minus. Für den Yen ging es am Freitag etwas nach oben. Die japanische Liberaldemokratische Partei bestätigte Presseberichte über einen Rücktritt des Regierungschefs. Er hatte die Geschicke seines Landes von 2006 bis 2007 sowie seit 2012 gelenkt.
Abes Schritt komme zum jetzigen Zeitpunkt für die Marktteilnehmer überraschend, kommentierte ein Anlagestratege. Der Yen sollte davon letztlich aber nur begrenzt profitieren. Denn der Markt gehe von einer Fortsetzung der ultralockeren japanischen Geldpolitik auch unter Abes Nachfolger aus, wer immer das auch sein möge.
Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen gewann vor dem Wochenende hingegen zuletzt 2,18 Prozent auf 4834,28 Punkte. Für den vortags schwächelnden Hongkonger Hang-Seng-Index ging es um 1,71 Prozent auf 25 714,04 Punkte hoch.
Im umstrittenen Südchinesischen Meer gerieten derweil China und die USA abermals aneinander: Chinas Marine warf den Vereinigten Staaten vor, dass dort erneut ein US-Kriegsschiff in "chinesische Territorialgewässer" eingedrungen sei. Der Vorfall erfolgte zwei Tage nach dem Abfeuern von zwei chinesischen Mittelstreckenraketen vom Festland in das Meeresgebiet. Die US-Pazifik-Flotte berichtete nur, das in Japan stationierte Schiff sei bei seinem Einsatz für die "Freiheit der Seefahrt" eingetreten, "um übermässige maritime Ansprüche anzufechten". Peking erhebt umstrittene Territorialansprüche über rund 80 Prozent des Südchinesischen Meeres, durch das wichtige Schifffahrtsstrassen gehen und in dem viele Rohstoffe zu finden sind./gl/mis
(AWP)