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Abstimmung über Erweiterung der Kantonsschule Frauenfeld im November
Die Kantonsschule Frauenfeld soll einen Erweiterungsbau mit 14 zusätzlichen Klassenzimmern und weiteren Räumen erhalten. Die Stimmberechtigten des Kantons Thurgau entscheiden am 27. November über den Projektkredit von 16,3 Millionen Franken.
Quelle: zvg
Visualisierung der Nordfassade des Erweiterungsbaus.
Die Vorlage war im Thurgauer Grossen Rat unbestritten. Der Erweiterungsbau wird nach dem Standard «Nachhaltiges Bauen Schweiz» geplant und erfüllt die Anforderungen an Minergie-Eco. Für das Gebäude soll ausserdem wenn möglich Thurgauer Holz verwendet werden.
Das Projekt sieht 14 zusätzliche Klassenzimmer vor, von denen sechs bei Bedarf zu drei grossen multifunktionalen Räumen zusammengefasst werden können. Hinzu kommen vier Gruppenzimmer und die üblichen Nebenräume.
Provisorium in Baracken
Die Regierung rechnet auf Grund des erwarteten Bevölkerungswachstums bis 2035 mit einem Raumbedarf von 66 Klassenzimmern. Die Kantonsschule Frauenfeld besteht heute aus dem Hauptgebäude aus dem Jahr 1911 und einem Erweiterungsbau aus dem Jahr 1993 und verfügt über 55 Klassenzimmer sowie elf Halbklassenzimmer.
Von den 55 Klassenzimmern sind acht zudem in provisorischen Baracken untergebracht. Diese genügen den heutigen Unterrichtsformen und den energetischen Vorgaben nicht mehr und sollen abgebrochen werden. Baubeginn ist frühestens Mitte 2024, die Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Jahre. (sda/pb)