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Viele gross angelegte Informatik-Projekte haben in den letzten Jahren landesweit zu reden gegeben, weil die anfänglich bewilligten Kosten zum Teil weit überschritten worden sind. Bei «ZüriPrimo» ist dies nicht der Fall. 2004 hatte der Regierungsrat einen Kredit von insgesamt 138,9 Millionen Franken für mehrere Teilprojekte zu Gunsten einer umfassenden Erneuerung der wichtigsten IT-Anwendungen des Steueramtes bewilligt und für die Umsetzung elf Jahre eingeplant. Im Rahmen von Sparprogrammen wurde das Kostenziel später auf 126,7 Millionen Franken reduziert und die Realisierungsdauer bis 2018 erweitert.
Die inzwischen vorliegende Abrechnung weist nun Gesamtkosten von 110,7 Millionen Franken aus und schliesst somit um 16 Millionen Franken günstiger als geplant. Die Finanzdirektion und das Steueramt führen das unter anderem auf eine strikte Kostenkontrolle, eine Beschränkung auf das zwingend Notwendige und die etappierte Realisierung zurück. Das schrittweise Vorgehen erlaubte es, einzelne Einheiten auf ihre Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit unter inzwischen veränderten Bedingungen laufend zu überprüfen und gegebenenfalls auf diese zu verzichten.