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Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe bei der Mehrwert- oder Mindestabgabe:
Mehrwertausgleich:
Die Mehrwertabgabe dient dem Ausgleich wesentlicher Vorteile, welche einem Grundeigentümer entstehen durch Neueinzonung, Umzonung oder Aufzonung.
Abgabenhöhe:
Die Höhe der Abgabe beträgt grundsätzlich 20 % des Bodenmehrwerts. Bei Um- und Aufzonungen, die sich auf eine kommunale Bauordnung stützen, können die Gemeinden geringere Abgaben vorsehen.
Bodenmehrwert
Der Bodenmehrwert bemisst sich nach der Differenz zwischen dem Verkehrswert unmittelbar vor und jenem unmittelbar nach der rechtskräftigen Zonenplanänderung bzw. nach der Rechtskraft des Bebauungsplans.
Neueinzonung:
Eine Neueinzonung liegt vor, wenn Boden einer Bauzone zugewiesen wird, der bisher zu einer Nichtbauzone gehörte.
Umzonung:
Von einer Umzonung wird gesprochen, wenn Boden einer Bauzone zugewiesen wird, der bisher einer anderen Bauzone zugewiesen war.
Aufzonung:
Als Aufzonung wird eine Planfestsetzung oder Planänderung bezeichnet, die zu einer Erhöhung des Nutzungsmasses bei gleichbleibender Zonenart führt (z.B. das Inkrafttreten eines Bebauungsplans).