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Im Rahmen seines Besuchs in Tripolis am 4. Juli unterzeichnete der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar mit den Vertretern der Government of National Accord (GNA) ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit. Die Unterzeichnung fand hinter verschlossenen Türen statt, aber die wenigen Details, die an die Medien durchgesickert sind, reichen aus, um den Schluss zu ziehen, dass die GNA in der Auseinandersetzung mit der libyschen Nationalarmee und dem in Tobruk ansässigen Repräsentantenhaus effektiv ihre angebliche Souveränität gegen die türkische Unterstützung eingetauscht hat.
Das Abkommen zwischen der Türkei und den Behörden in Tripolis legt fest, dass die GNA ein Garant für die türkischen Interessen in Libyen ist. Der eigentliche Sinn dahinter ist, dass die von Fayez al-Sarraj geführte Regierung die türkischen Interessen offiziell über die nationalen Belange Libyens stellte. Die GNA erteilte der Türkei auch die offizielle Erlaubnis, Militärstützpunkte auf libyschem Gebiet zu errichten.
Diese Zugeständnisse sind zweifellos wichtig, aber die vielleicht bedeutenste Neuerung, die in das Abkommen…..