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Frage von Erika M.: Mein Mann schnarcht sehr laut. Teils setzt seine Atmung aus. Ist das gefährlich?
Atempausen und Schnarchen können auf ein Schlafapnoesyndrom (SAS) hindeuten. Die Betroffenen wachen immer wieder auf, damit die Atmung in Gang kommt. Bei ausgeprägtem SAS kann es zu vielen hundert Atempausen pro Nacht kommen, dementsprechend oft werden die Betroffenen wach.
Die Atempausen fallen meist nicht dem Erkrankten selber, sondern der Partnerin auf: Männer leiden doppelt so häufig darunter. Vier von fünf SAS-Betroffenen sind übergewichtig. Wer an SAS leidet, fühlt sich oft unausgeschlafen und müde. Auch Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche können Symptome sein.
Bei Schnarchen, das einen selbst weckt oder die Umgebung stört, sollte man zum Arzt gehen, um eine mögliche Behinderung der Atemwege oder eine Fehlfunktion der Atemmuskulatur abzuklären. Atempausen von mehr als zehn Sekunden sollten ebenfalls abgeklärt werden. Die Abklärung und die Behandlungsempfehlung erfolgen durch einen Facharzt für Lungenkrankheiten (Pneumologen). Medikamente, Atemmasken für die Nacht oder eine Operation können helfen.