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Die EU verhandelt schon seit 1999 mit dem Mercosur - zu dem Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gehören - über ein Freihandelsabkommen, mit dem eine der grössten Freihandelszonen der Welt mit mehr als 700 Millionen Menschen entstehen würde. Das Abkommen liegt auch wegen der Blockadehaltung von Lulas rechtem Amtsvorgänger Jair Bolsonaro beim Klimaschutz auf Eis. Vom Regierungswechsel in Brasília erhoffte sich die EU neuen Schwung in den Verhandlungen. Brasilien übernimmt im zweiten Halbjahr turnusmässig den Mercosur-Vorsitz, Spanien zeitgleich die EU-Ratspräsidentschaft.
Es ist Lulas erste Europa-Reise nach seiner erneuten Wahl zum brasilianischen Präsidenten im Oktober vergangenen Jahres. Spanien ist seine zweite Station nach Portugal./mfa/DP/stk
(AWP)