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Die CHA Prüfung wird zur Integritätskontrolle eines Gründungselements angewandt.
Die Integrität eines Pfahls, einer Pfahlwand oder einer Schlitzwand kann mit Hilfe von Ultraschall untersucht werden. Zwei Sonden, ein Sender und ein Empfänger, werden gleichzeitig, durch vorher eingebaute und mit Wasser gefüllten Stahlrohre, über die ganze Pfahllänge gezogen. Entlang dieser Strecke wird die Übertragungszeit und Intensität der Ultraschallwelle gemessen. Anomalien sind durch eine verspätete Ankunft sowie niedrigere Energie der Ultraschallwellen gekennzeichnet. Die aufgenommenen Messsignale werden mittels entsprechender Software weiter analysiert.
Das CHA System ist bei allen Arten von Ortbetonpfählen und -wänden anwendbar, unter der Voraussetzung, dass während der Herstellung des Pfahls Testrohre eingebaut wurden.
Mittels Cross Hole Analyzer kann die Betonhomogenität zwischen den Messrohre und über die gesamte Länge des Pfahls beurteilt werden. Bei der Feststellung von Signalanomalien besteht die Möglichkeit einer zusätzlichen Analyse (Tomographie). Diese ermöglicht eine erweiterte Aussage bezüglich der beeinträchtigten Querschnittsfläche. Zusätzlich kann ein 3D Modell des Pfahls (und relevante Querschnitte) dargestellt werden.