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In Rumänien arbeitet Save the Children mit geflüchteten Personen und Asylbewerbenden in fünf Aufnahmezentren. Die Hilfsorganisation führt derzeit eine Bedarfsermittlung in vier Flüchtlingslagern im Nordosten Rumäniens durch und bereitet sich auf die Verteilung lebensnotwendiger Güter und die nötige Unterstützung vor.
Teams von Save the Children in Rumänien berichteten von verzweifelten Kindern und Müttern, die vor Sorge ausser sich waren, weil viele ihre Väter und Ehemänner zurückgelassen hatten, nachdem die Behörden ukrainischen Männern im Alter von 18 bis 60 Jahren befohlen hatten, zu bleiben und zu kämpfen. Gabriela Alexandrescu, Geschäftsführerin von Save the Children in Rumänien, beschreibt die Situation: „Wir sind sehr besorgt über die Kinder und ihre Familien, die aus der Ukraine fliehen, darunter viele, die bereits acht Jahre des Konflikts überlebt haben. Die Kinder und Mütter kommen mit grossen Ängsten in unsere Notunterkünfte an der Grenze. Wir erleben zwar, dass die Mütter erleichtert sind, dass ihre Kinder in Sicherheit sind, aber sie haben grosse Angst, dies allein zu tun. Da die Ehemänner und Väter in der Ukraine geblieben sind, sind die Mütter diejenigen, die das Leben ihres Kindes in den Händen halten.“
Entsandte Mitarbeitende von Save the Children sind bereits vorgestern in Polen eingetroffen und haben sich mit zahlreichen Akteuren vor Ort abgestimmt. In der Ukraine ist Save the Children bereits seit 2014 tätig. Die Programme von Save the Children in der Ostukraine sind wegen der anhaltenden Kämpfe ausgesetzt worden. Eine rasche Wiederaufnahme der Massnahmen, sobald der Zugang möglich und die Sicherheit für die humanitären Aktionen gewährleistet ist, hat oberste Priorität. Save the Children ist bereit, um sicherzustellen, dass die von dieser Krise betroffenen Kinder die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, um diese Krise zu überstehen. In der Zwischenzeit mobilisiert Save the Children Soforthilfemittel, um eine wirksame, breit angelegte humanitäre Reaktion zur Unterstützung von Kindern und ihren Familien zu ermöglichen.