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Mit illegalem Wildtierhandel werden pro Jahr geschätzte 26,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt.
Speziell der Elfenbeinhandel boomt. Rund 50 000 Elefanten sind allein im vergangenen Jahr gewildert worden. Ohne sofortige Massnahmen dürften Elefanten in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets bald aussterben. Die Wilderei fördert Bürgerkriege und Terroranschläge. Zudem wurden in den letzten zehn Jahren mehr als 1000 Wildhüter getötet.
Nun formiert sich breiter Widerstand. Beim ersten «Internationalen Gipfel zum Schutz des Afrikanischen Elefanten» in Botswana wurde Ende 2013 ein internationales Programm zur Eindämmung der Wilderei und des illegalen Elfenbeinhandels verabschiedet. Mitte Februar haben in London 44 Regierungsvertreter eine Deklaration unterzeichnet, deren Ziel es ist, den Elfenbeinhandel auszutrocknen. Und auch der UN-Sicherheitsrat ächtete jüngst die Wilderei in einer Resolution gegen Milizen im Kongo. Zudem sollen Whistleblower Wilderei und illegalen Handel mit gefährdeten Tieren enthüllen. Dazu ruft die Plattform «Wildleaks» auf.
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