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Der Spruch «Stronger Together (Zusammen stärker)» prangt auf Fähnchen, am Rednerpult und auch sonst überall in der Veranstaltungshalle in Winston-Salem (North Carolina). Dort hat sich das bisher grösste Publikum eingefunden, das in diesem Wahlkapf je eine Veranstaltung Clintons besucht hat. Nur um eines zu sehen: Den ersten gemeinsamen Auftritt von Michelle Obama und Clinton im diesjährigen Rennen ums Weisse Haus.
«Ja, Hillary Clinton ist meine Freundin», beantwortete Obama während des Auftritts eine vielgestellte Frage – und herzte die Präsidentschaftskandidatin vor laufenden Kameras innig. Sie wolle jemanden im Weissen Haus sehen, der «Frauen wertschätzt und respektiert», begründete Obama ihre Wahlwerbung.
Und die First Lady rief die Wähler der Demokraten eindringlich zur Stimmabgabe auf: «Ihr geht raus und wählt! Jetzt, sofort!», rief sie den tausenden Zuhörern an der Kundgebung zu. «Die Wahlbeteiligung ist, was zählt!»
Hilfe dringend nötig
Auch Clinton war voll des Lobs: Trump könne vom Michelle Obama lernen, wie man Familienmitglieder von Soldaten unterstütze, statt sie zu geringschätzen, so Clinton mit Verweis auf die muslimische Familie Khan, deren Sohn im Irakkrieg ums Leben kam. Obamas Stimme werde in diesem Wahlkampf «mehr als je zuvor» gebraucht.