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Depressionen betreffen alle Familienmitglieder, nicht nur die Person, die sie hat. Daher ist es wichtig, so schnell wie möglich Hilfe zu erhalten, insbesondere wenn es sich um Ihr Kind handelt. Die gute Nachricht ist, dass Depressionen in der Kindheit gut auf die Behandlung ansprechen. Wenn Sie Anzeichen dafür sehen, dass Ihr Kind depressiv sein könnte, sprechen Sie mit dem Kinderarzt Ihres Kindes, der Sie an einen Therapeuten verweisen kann.
Der Therapeut führt eine Bewertung durch und empfiehlt die Behandlung. Es gibt viele Möglichkeiten, Depressionen bei Kindern zu behandeln, darunter die folgenden:
Kognitive Verhaltenstherapie (CBT). CBT hilft Kindern, ihre Gefühle zu erkennen, zu erkennen, was ihre Stimmung verbessert oder verschlechtert, und Verhaltensweisen zu ändern, die sie ängstlich oder traurig machen. CBT ist eine effektivere Therapie für ältere Kinder und Jugendliche, die schädliche Muster besser erkennen und daran arbeiten können, sie zu ändern.
Therapie spielen. Kleine Kinder haben nicht das Vokabular, um über ihre Gefühle zu sprechen, geschweige denn, um ihre Gedankenmuster zu erkennen. Deshalb ist die Spieltherapie für jüngere Kinder am nützlichsten. So funktioniert es: Ein Therapeut beobachtet Ihr Kind beim Spielen mit Spielzeug und versucht, Muster zu erkennen. Der Therapeut spricht auch beim Spielen mit Ihrem Kind und schlägt manchmal Spiele oder Aktivitäten vor, die ihm helfen sollen, seine Gefühle zu überwinden, z. B. Blasen, um sich zu beruhigen, oder schreckliche Gedanken zu verbannen.
Interaktive Therapie zwischen Eltern und Kindern: emotionale Entwicklung (PCIT-ED). Hier schult der Therapeut die Eltern, wie sie ihren Kindern helfen können, ihre Gefühle zu regulieren und mit Stress umzugehen. Anstatt beispielsweise die traurigen Gefühle eines Kindes abzulehnen oder ihm zu sagen, dass er sich keine Sorgen machen soll, konzentriert sich PCIT-ED darauf, die Emotionen des Kindes zu extrahieren (“Fühlen Sie sich wie ein trauriges Kind?”). Auf diese Weise können Eltern ihrem Kleinen versichern, dass ihm nichts Schlimmes passieren wird, wenn er seine Gefühle ausdrückt, egal wie traurig oder wütend er wird.
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Medikament. Depressive Menschen (Kinder und Erwachsene) haben einen geringeren Gehalt an bestimmten Gehirnchemikalien, einschließlich Serotonin und Noradrenalin, die die Stimmung beeinflussen. Die beliebtesten Antidepressiva wie Zoloft und Prozac werden als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) bezeichnet, da sie den Serotoninspiegel erhöhen (oder regulieren). Da nur sehr wenige Untersuchungen darüber vorliegen, wie Psychopharmaka das wachsende Gehirn beeinflussen, ist die Verschreibung von Medikamenten an junge (und sogar ältere) Kinder ziemlich umstritten. Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten über dessen Empfehlungen und lesen Sie über Medikamente zur Behandlung von Depressionen.
Wenn Sie sich entscheiden, Ihrem Kind Medikamente einzunehmen, sollten Sie wissen, dass die Arbeit einige Zeit in Anspruch nimmt. Tatsächlich werden die meisten Kinder vier bis sechs Wochen lang keine Leistungen sehen. Obwohl Antidepressiva nicht süchtig machen, ist es keine gute Idee, die Einnahme plötzlich und ohne ärztliche Aufsicht abzubrechen. Ein plötzlicher Entzug kann unangenehme oder sogar gefährliche Symptome verursachen und einen Rückfall verursachen. Es gibt auch mögliche Nebenwirkungen, die Sie mit Ihrem Therapeuten besprechen sollten, einschließlich Kopfschmerzen, Übelkeit, erhöhter Angst und Schlafstörungen.
Andere Möglichkeiten, wie Eltern Kindern helfen können, mit Depressionen umzugehen
Über die Therapie hinaus gibt es hier einige einfache Dinge, die einen echten Unterschied bei der Behandlung von Depressionen im Kindesalter bewirken können:
- Halten Sie sich an eine Routine. Ein vorhersehbarer Zeitplan kann Ihrem Kleinen helfen, sich sicherer zu fühlen, was wiederum dazu beitragen kann, dass er seine Stimmung stabil hält. Wenn Sie dies noch nicht getan haben, legen Sie Routinen fest, insbesondere vor dem Schlafengehen.
- Pass auch auf dich auf. Der Umgang mit Depressionen eines Kindes ist für Eltern sehr schwierig. Um Ihre Stimmung aufrechtzuerhalten (besonders wenn Sie selbst zu Depressionen neigen), stellen Sie sicher, dass Sie etwas “Zeit für mich” haben – schauen Sie sich einen Nachmittagsfilm an, lassen Sie sich eine Pediküre machen oder suchen Sie sich eine Stunde lang einen ruhigen Ort zum Lesen. Regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf sind ebenfalls wichtig. Was hilft noch? Unterstützung durch Familie, Freunde oder vielleicht einen eigenen Therapeuten.
- Denk positiv. Was Sie und Ihre Familie durchmachen, ist schwierig, aber denken Sie daran, dass das Gehirn eines Kindes ein bemerkenswertes Organ ist, das beeinflusst und geformt werden kann. So wie es für ein kleines Kind einfacher ist, eine Fremdsprache zu lernen oder ein Instrument zu beherrschen, kann eine frühzeitige Intervention die Reaktion Ihres Kindes auf die Welt um es herum verändern und verbessern. Deshalb ist es am besten, früher als später Hilfe zu bekommen.