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Gähnen gilt als unhöflich, was vor allem daran liegt, dass es mit Müdigkeit in Verbindung gebracht wird. Dabei gähnen wir auch bei Anstrengung oder Stress. Durch einen tiefen Atemzug wird dem Körper mehr Sauerstoff zu geführt. Ein weiterer Erklärungsansatz geht davon aus, dass Gähnen der Thermoregulation im Gehirn dient.
Gähnen ist ansteckend: Zurückzuführen kann man es auf die Spiegelneurone in unserem Gehirn. Diese sorgen dafür, dass wir weinen, wenn jemand weint, dass wir lachen, wenn jemand lacht und dass wir Mitleid empfinden. Wenn wir uns gut in andere Menschen hineinversetzen können, sind wir tendenziell anfälliger für das Anstecken lassen.