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Grosser Jubel brach im Team von Tom Lüthi nach dessen Zieldurchfahrt in Le Mans nicht aus. Zwar beendete der 30-Jährige den GP Frankreich als Dritter auf dem Podest. Nach einem starken Qualifying und der dort eroberten Pole Position hat man sich aber offenbar mehr erhofft.
Morbidelli nicht zu bezwingen
Lüthi bekundete auf seiner Lieblingsstrecke, auf der er bereits 4 GP-Siege eingefahren hat, Probleme mit dem Rausbeschleunigen aus der Kurve. Diesem Umstand war es auch geschuldet, dass der Schweizer im Zweikampf mit Franco Morbidelli an der Spitze den Kürzeren zog. Nach einem Rencontre mit dem Italiener fiel Lüthi gar auf den 4. Platz zurück.
Erst 5 Runden vor Schluss setzte der Weltmeister von 2005 zum Überholmanöver gegen Alex Marquez an und kämpfte sich hinter Morbidelli und dessen Landsmann Francesco Bagnaia auf den 3. Platz. An dieser Reihenfolge änderte sich bis ins Ziel nichts mehr.
Aegerter auf Rang 6
Für Morbidelli war es bereits der 4. Sieg in der laufenden Saison. Der Italiener hatte einzig in Jerez einen Ausfall zu beklagen, ansonsten stand er immer ganz zuoberst auf dem Podest. Im WM-Klassement vergrösserte Morbidelli den Vorsprung auf Lüthi von 11 auf 20 Punkte (100:80).
Dominique Aegerter wurde guter Sechster, während der Zürcher Jesko Raffin die WM-Punkte als 23. zum dritten Mal in Serie verpasste.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.05.2017, 12:15 Uhr