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Die Aufgabe war für einen vorgegebenen Plot ein Storyboard zu zeichnen. Dafür konnten wir die Geschichte etwas abändern, die grundlegende Struktur mussten wir jedoch beibehalten. Hier unsere kleine Story:
Lauraly ist eine fröhliche junge Frau, die seit kurzem den Umweltschutz für sich entdeckt hat. Voller Begeisterung von der Idee ihrem Planeten etwas Gutes zu tun und Probleme nicht mit künstlichen, sondern natürlichen Mitteln zu helfen stürzt sie sich auf ein Projekt.
Sie hörte davon, dass es bei ihr in der Nähe einen Hang gibt, der langsam aber sicher abrutscht und sich stetig einen Weg in Richtung Tal bahnt. Anstatt teure neue Stahlpflöcke in den Boden zu rammen, will sie eine andere Lösung finden. Kürzlich las sie im Greenpeace-Magazin, dass in Amerika ausgeschlachtete Tramwagen im Meer versenkt werden, um neuen Raum für Korallenriffe zu schaffen, damit sie nicht aussterben. Sie entschliesst dazu ausrangierte Tramwagen per Helikopter einzufliegen und sie in der Erde als Stabilisator versenken zu lassen. Sie ist so stolz auf ihre Idee, dass sie auf ihrem Blog darüber berichtet.
Eine Bekannte von Lauraly sitzt vor ihrem Laptop und surft auf Facebook. Sieht den Blogpost in ihrer Timeline aufploppen und wagt einen Klick. Doch das einzige, was ihr der Text und die Bilder entlocken können sind ein heiteres Gelächter. “Hätte sie doch nur auch an der HTW studiert, dann wüsste sie, was sie damit wirklich macht”.
Skizzieren Sie als Aufwärmübung die Animationsskizzen einiger männlichen Figuren aus dem Buch Animation Drawings ab. Achten Sie dabei, wie der Zeichner die Linien geführt hat und versuchen Sie aus den Vorlagen ihre Erkenntnisse über das Herausstellen der Merkmale zu gewinnen.
Ausdruck
Ausdruck entsteht durch eine vorhandene Begebenheit, die akzentuiert, überhöht, vergrössert, verkleinert oder überlängt wird.
Papst Gegor als Skizze mit normaler skizzenhafter Anmutung.
Als Letztes sollten wir den Papst in kurzer Zeit skizzieren. Mit jedem Mal wurde die Zeit knapper. Als erstes hatten wir eine Minute, am Schluss nur noch 15 Sekunden. Obwohl die Zeit immer weniger wurde, kann man immer noch eine Person erkennen. Der Sinn der Übung war, zu erkennen, dass nicht alle Details nötig sind für eine Skizze.
Als Aufgabe für Zuhause sollten wir das selbe Experiment mit einem anderen Bild machen. Ich habe mir dabei von 2 Minuten bis 15 Sekunden Zeit genommmen.
In der neuten Lektion lernten wir Gesichtsausdrücke zu skizzieren. Im Gesicht sehen wir jemandem an, was er fühlt.
Zuerst muss man sich bewusst sein, wie die Gesichtszüge bei den verschiedenen Gefühlen sind. Nur so kann man auch das auch auf das Papier bringen. Mit Hilfe eines Spiegels haben wir es an uns selbst geübt. Doch da jede Falte im Gesicht dazu beiträgt, wie der Gesichtsausdruck aussieht, ist das wirklich Übungssache.
Heute mussten wir Mund und die passenden Köpfe dazu zeichnen.
Vergessen Sie die Comic Form des Mudes in einer realen Zeichnung. Diese wirkt immer unbeholfen und dominiert damit die ganze Anmutung der Skizze. Achten Sie für eine physignomische Ähnlichkeit auf die Öffnung des Mundes, bzw. auf die Linie, welche die Oberlippe und die Unterlippe trennt. Ziehen Sie immer diese Trennlinie als erste Linie. Setzten Sie anschliessend die markanten Punkte des oberen Randes der Oberlippen und dann dieselben Punkte der Unterlippen. Lassen Sie die Mundwinkel vorerst offen, denn durch die Offenheit entsteht Interpretationsraum für den Betrachten, welchen man anfänglich gut gebrauchen kann (Induktion).
Achten Sie immer darauf, dass Sie die Linien in zwei Schritten führen, also auf und ab. Legen Sie den Wendepunkt der Linie vorab fest. Die Wendepunkte der Linien entscheiden über die Ähnlichkeit des Abbildes. Ziehen Sie immer auch zwischen den markanten Punkten Linien und legen Sie deren Richtungen mit der Gedankenhilfe “Uhrzeit” fest.
Augenwinkel immer offen lassen und Skizzen mit weniger Linien führen oft zu einem besseren Resultat.
Damit man eine Figur “richtig” skizzieren kann, sollte man etwas über die Proportionen wissen. Grundsätzlich teilt man jede Figur in zwei Hälften. Die Scham, der Schritt liegt beim Mann und der Frau auf der geometrischen Mitte.
Den Unterkörper teilt man in zwei Hälften. Die Knie liegen immer über der Mitte (eigentlich Viertel).
Lehrziel: Die Landkarte des Körpers kennen (theoretisch und zeichnerisch), Proportionen der Körpereinteilungen (Hälfte/Häfte – Drittel/Hälfte) kennen.
BioDigital Human von Google zeigt den menschlichen Körper im Detail.
Um den Raum zu bilden braucht man einige wenige Regeln.
z.B. je näher am Horizont umso kleiner die Dinge.
Grösse
Grosse Dinge werden grundsätzlich als näher wahrgenommen als kleine Dinge. Dinge im Vordergrund liegen meist am unteren Bildrand oder am oberen Bildrand.
Farbe
Dinge im Vordergrund sind bunt. Dinge im Hintergrund werden je weiter entfernt sind sie sind, umso unbunter. In der Kunstgeschichte spricht man von der Farbperspektive. In der Renaissance war es ein zentrales malerisches Mittel, den Hintergrund “in Rauch” zu tauchen: man nannte es “sfumato”.
Überschneidung
Die Skizze findet an den Überschneidungen der Dinge statt. Grundsätzlich gilt, dass die Anzahl der Überschneidungen.
Für die Perspektive gilt:
Senkrechte Linien bleiben senkrecht.
Horizontale Linien unter der Augenhöhe steigen in der Ansicht zum Fluchtpunkt hin.
Ansichten mit nur einem Fluchtpunkt verwendet man für Objekte, die senkrecht vor dem Betrachter liegen.
Technisches Lehrziel:
Wir können selbst Pinsel erstellen und deren Spezifikationen einstellen.