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Visa stellt seine Geschäftsaktivitäten auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ein. Der amerikanische Kreditkarten-Anbieter reagierte damit nach Angaben vom Freitag auf die verschärften Sanktionen der USA gegen Russland.
US-Firmen ist es mittlerweile untersagt, auf der Halbinsel, die bislang zur Ukraine gehörte, zu investieren oder lokale Firmen zu unterstützen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA zufolge hat der Visa-Konkurrent Mastercard ähnliche Schritte eingeleitet.
Russland kritisiert Handelsembargo
Die USA hatten ein Handelsembargo verhängt, das US-Bürgern alle Im- und Exporte von der Schwarzmeerinsel verbietet. Das russische Aussenministerium kritisierte die Massnahme als sinnlos. Die Krim werde nicht aufgegeben, denn sie sei historisch ein Teil Russlands.
Mit den Sanktionen werden auch neue Investitionen auf der Krim verboten und in den USA Vermögen von Personen eingefroren, die auf der Halbinsel geschäftlich aktiv sind. In einem Brief an den US-Kongress schrieb Obama, die Massnahmen seien «zusätzliche Schritte, die sich gegen die russische Besetzung der Krim-Region der Ukraine richten».
(reuters/ise)