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Feinabstimmung in der Kommunikation
Ich gehe bewusst auf die Möglichkeit des Gegenübers sich auszudrücken ein.
Auf die Feinabstimmung in der Kommunikation achten bedeutet bewusst auf die Möglichkeiten des Gegenübers sich auszudrücken eingehen. Das setzt aktives Zuhören voraus. Verbunden mit wertschätzendem Spiegeln ist dies die zentrale Methode zur Verwirklichung einer entwicklungsfördernden Kommunikation.
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Spiegeln bedeutet Gehörtes wiedergeben und so vermitteln, dass ich es auch wirklich gehört habe. Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung sind je nach Schwere ihrer Behinderung in ihren Reaktionen meist stark verlangsamt, verfügen über keinen grossen Wortschatz oder verfügen über gar keinen verbalen Ausdruck. Das ist für sprechende Menschen ungewohnt und führt zu Verunsicherung. Anstatt sich dieser zu stellen, diese zu reflektieren und als Chance für eine neue Erfahrung zu sehen, ist die Versuchung gross eine Begegnung zu vermeiden.
Wie also kann ich beispielsweise einem Menschen begegnen, der immer nur einem Satz sagt?
Das kann ich tun, indem ich mich ganz bewusst für diesen einen Satz interessiere, ihn wiederhole, dem Gegenüber mitteile, dass ich den Satz gehört habe. Mit der Zeit kann ich diesen Satz auch variieren. Spricht ein Mensch gar nicht, kann ich versuchen eine Geste – liebevoll und interessiert - von ihm aufzunehmen. Niemals jedoch darf das vom Anderen Aufgenommene ein Nachäffen sein.
Ich kann auch aussprechen, dass ich verunsichert bin und mich zunächst etwas hilflos fühle, weil ich grad noch nicht weiss, wie ich in Kontakt kommen kann.