Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/51392

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Sanierung des 14 Kilometer langen Strassenabschnittes der A2 zwischen Flüelen (Reussbrücke, Seedorf) und Amsteg (Nordportal Plattitunnel) unverzüglich zu beginnen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der teilweise schlechte Zustand des Oberbaues der A2, insbesondere die von LKW stark beanspruchte Normalspur des Teilstückes Erstfeld-Amsteg (Taubachtunnel), ist bekannt. Infolge Budgetkürzungen im Nationalstrassenbau und -unterhalt musste die ursprünglich im Jahre 2003 vorgesehene Instandstellung um zwei Jahre verschoben werden. Gemäss aktueller Unterhaltsplanung des Bundesamtes für Strassen werden nun die Arbeiten im Herbst 2005 beginnen und bis zum Sommer 2007 abgeschlossen sein. Zurzeit wird das Projekt (Totalersatz der Betonfahrbahn) durch den Kanton auf den neuesten Stand gebracht und im Herbst 2004 ausgeschrieben.</p><p>Der sich etwas besser präsentierende Nordabschnitt Flüelen-Erstfeld soll zwischen Herbst 2008 und Sommer 2010 instand gestellt werden. Zurzeit wird vom Bundesamt für Strassen in Zusammenarbeit mit dem Kanton geprüft, ob auf diesem Streckenabschnitt die Stufenbildung zwischen den einzelnen Betonplatten, welche Lärm erzeugend wirkt, analog der Strecke Härkingen-Rothrist abgefräst werden kann, um eine schnell wirksame Verbesserung zu bekommen. Weiter wird der Erlass einer Geschwindigkeitsbeschränkung in Erwägung gezogen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Lärmbelastung zu senken.</p><p>Der im vergangenen Sommer aufgetretene Schaden war im Übrigen ein so genannter "Blow-up", eine Aufstauchung einer Platte, welche durch die grosse Hitze bedingt war, jedoch nichts mit dem teilweise schlechten Zustand des Betonbelages zu tun hat.</p><p>Gestützt auf diese Darlegungen ist es deshalb nicht möglich, unverzüglich mit der vom Motionär geforderten Sanierung zu beginnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.