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Akute Krankheiten haben einen Anfang und ein Ende (Heilung oder Tod)
Krankheiten wie Verletzungen, Infektionen, Epidemien, ...
Das Übel wirkt von aussen auf den Körper / Die Krankheit kommt von aussen
Akute Krankheiten könnte eine gesunde Lebenskraft eigentlich von Natur aus alleine heilen
Chronische Krankheiten (homöopathisch):
Chronische Krankheiten bestehen von Geburt an oder haben einen Anfang (erworben) aber kein Ende, es sei denn ein Patient/eine Patientin stirbt ohne
Nachkommen zu haben
Chronische Krankheiten werden an die nächste Generation vererbt und können von der Lebenskraft (alleine) nicht geheilt werden
Die heute bekannten chronischen Krankheiten, von Samuel Hahnemann "Miasma" (griechisch für "Befleckung/Verunreinigung/übler Dunst") genannt, sind: Psora,
Syphilis, Sykose, Tuberkulinie, Cancerinie, Vakzinose
Hinter einem Symptom oder einer Krankheit muss ein "Urübel" stecken, welches den Körper so aus dem Gleichgewicht bringt, dass daraus
sichtbare/spürbare Symptome entstehen. Ein Miasma kann man als "verseuchtes" Terrain ansehen, welches weiteren Krankheiten den Weg in den Körper ebnet.
In der Miasmatik wird versucht den Körper/die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so dass die später hinzugekommenen Krankheiten kein für sie geeignetes, verseuchtes Terrain mehr
vorfinden. Auch mit der Homöopathie kann man die chronischen Krankheiten nicht immer heilen, jedoch kann ein Miasma beruhigt werden, so dass die eigentliche Krankheit wieder verschwindet. Wenn
eine Kombination aus mehreren Miasmen besteht (heutzutage oft der Fall), dann kann mit der Homöopathie versucht werden verschiedene Miasmen zu beruhigen oder zu heilen, damit nur noch eine
weniger schlimme Situation vorherrscht und es dem Patienten/der Patientin dadurch wieder besser bis gut geht.