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Der 61-Jährige werde die Quarantäne am Abend verlassen dürfen, teilte ein Sprecher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Parmelin habe sich nach Rücksprache mit dem zuständigen Kantonsarzt in dem Fall nicht testen lassen, er sei ohne Symptome geblieben.
Wer seit dem 14. Dezember aus Grossbritannien in die Schweiz eingereist ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Das hatte der Gesamtbundesrat am Montag entschieden und ein Einreiseverbot für Reisende aus Grossbritannien und Südafrika verhängt. Grund waren festgestellte Coronavirus-Mutationen, die vermutlich ansteckender sind als die bisher bekannten Virustypen.
Parmelin war am 14. Dezember nach London gereist. Er hatte dort mit Elizabeth Truss, der Ministerin für internationalen Handel, ein Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern unterzeichnet. Danach hatte er - in der vergangenen Woche - an Debatten im National- und im Ständerat teilgenommen.
Der Waadtländer Parmelin wird im nächsten Jahr zum ersten Mal Bundespräsident. Die Amtsübergabe von Simonetta Sommaruga an ihn soll am 31. Dezember stattfinden.