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Wenn man dem Tenor gewisser Feuilleton-Artikel und den Bedenken gewisser meist älterer und gutsituierter Männer Glauben schenkt, dann ist der Genderstern das wichtigste Thema des Feminismus. Nun ist die Bemühung um inklusive Sprache weder neu noch unwichtig, aber es wäre mir bis anhin nicht aufgefallen, dass dieses Anliegen bei Politikerinnen und Aktivistinnen mit oder ohne Stern real an vorderster Stelle steht. Die ganze Debatte scheint eher ein Popanz, an dem sich die oben erwähnten Herren gerne abarbeiten.