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ist 1971 in der Gemeinde Oberkirch im Kanton Luzern geboren. Als Erstberuf absolvierte er die Ausbildung zum Psychiatriepfleger und arbeitete einige Jahre in der Betreuung von Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung. Mitte der Neunzigerjahre besuchte er die Schauspielschule Bern.
Danach war er vorwiegend mit Eigenproduktionen in der freien Theaterszene und in der Kleinkunstszene unterwegs. 2002 gründete er zusammen mit Alexander Huber das Maskentheater zwergenHAFT. Mit viel Idealismus und Herzblut entwickelten und spielten die Beiden mehrere abendfüllende, nonverbale Theaterstücke, die sich an ein erwachsenes Publikum richteten. 10 Jahre lang waren sie im In- und Ausland auf Tournee. Dabei war Patrick Boog sowohl als Schauspieler aktiv, wie auch als Autor der jeweiligen Stücke. Ebenso kreierte er sämtliche der bespielten Theatermasken. 2009 wurde das Schaffen des Duos mit einem Werkbeitrag der Stadt Luzern in der Sparte Tanz und Theater gewürdigt. 2011 entstanden in einer Co-Produktion mit Musikern des Luzerner Sinfonieorchesters und dem Maskentheater zwergenHAFT szenische Kinderkonzerte. 2014 debütierte Patrick Boog mit seinem kabarettistischen Solotheaterstück «Onkel Aschi» unter der Regie von Beat Gärtner. Hier war er sowohl als Autor, wie auch als Schauspieler tätig. Diese beiden Funktionen übernahm er 2015 ebenso in der Tournee-Ensembleproduktion «En Guete Zäme». 2016 machte er ein Jahr Bühnenpause und nutzte die Zeit, um sich in Deutschland an der IMC-Waldshut zum Maskenbildner ausbilden zu lassen. 2017 hatte er eine kleine Sprechrolle im One-Take-Tatort «Die Musik stirbt zuletzt» von Dany Levi. Weitere Rollen in diversen Filmproduktionen folgten, zuletzt als Polizist in der SRF Doku-Fiktion «Es geschah am – Das Attentat von Zug» von 2021 unter der Regie von Daniel von Aarburg. Als Dinner-Krimi Ensemblemitglied von Denlo Productions war er zwischen 2019 bis 2022 in den unterschiedlichsten Rollen mit drei Krimikomödien auf Tournee. In der Winter Saison 2022/23 übernimmt er beim Märlitheater Zürich in der Produktion «De Froschkönig» die Rolle von König Gustav dem Gerechten. Sporadisch arbeitet er auch als Schauspieler bei Kommunikations-Simulationen und übernimmt Aufträge als Maskenbildner und Requisitenbauer.