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Die richtige Wahl
Meist nimmt man Eisen als Tablette ein, in speziellen Fällen verschreibt der Arzt aber auch Eiseninfusionen. Die unterschiedlichen Verbindungen haben unterschiedliche Eigenschaften. Die richtige Wahl spielt bei gewissen Vorerkrankungen (z. B. Collitis ulcerosa) oder bei Nebenwirkungen eine grosse Rolle. Welches Eisen ist nun das richtige für mich? Die Antwort ist sehr individuell. Generell aber ist es so, dass Eisenpräparate oft eine sogenannte zweiwertige Eisenverbindung (z. B. Eisenfumarat) enthalten, da diese am besten verwertbar ist. Dabei werden die Eisenverbindungen aus mineralischem Gestein gewonnen. Neuere Präparate sind dank spezieller Umhüllungen aber auch dreiwertiges Eisen (Eisenpyrophosphat), z. B. aus Gestein oder aus Pflanzen wie Curryblatt oder Chlorella Alge, gut verfügbar.
Die richtige Einnahme
Fachpersonen empfehlen, Eisenpräparate immer mit Abstand zu einer Mahlzeit einzunehmen, da gewisse Nahrungsmittel wie Kaffee, Schwarztee, Milch oder Vollkornprodukte die Aufnahme hemmen können. Das heisst konkret: Am Morgen nüchtern ca. eine Stunde vor dem Frühstück oder abends zwei Stunden nach dem Essen. Ein Glas Orangensaft oder zusätzliches Vitamin C verbessern die Aufnahme. Zu anderen Medikamenten hält man am besten wegen möglicher Wechselwirkungen einen zeitlichen Abstand von einer Stunde ein. Dies betrifft z. B. Calcium- oder Magnesiumpräparate, Magensäureblocker, Schilddrüsenhormone oder Antibiotika. Es ist also gar nicht so einfach mit dem Eisen. Eine Beratung in der Apotheke oder Drogerie hilft Ihnen dabei, alles Wichtige zu beachten.