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- Armand Duplantis gewinnt den Stabhochsprung-Wettkampf der Männer in Lausanne mit einer neuen persönlichen (Outdoor)-Bestleistung von 6,07 m.
- Der schwedische Weltrekordhalter lieferte sich ein hochklassiges Duell mit dem amerikanischen Weltmeister Sam Kendricks.
- Bei den Frauen stellte Angelica Moser mit 4,64 m eine neue persönliche Bestleistung auf und wurde Dritte.
Mit Armand Duplantis, Sam Kendricks und Renaud Lavillenie war das Feld der Männer beim Stabhochsprung-Wettkampf in Lausanne mit den Weltbesten gespickt. Lavillenie konnte nicht bis zum Schluss mithalten. Der Franzose musste sich noch hinter Thiago Braz (BRA) mit dem 4. Platz begnügen.
Den Sieg machten Duplantis und Kendricks in einem hochklassigen Showdown unter sich aus – mit dem besseren Ende für den 20-jährigen Schweden. Duplantis überquerte 6,07 m im ersten Versuch, während sein amerikanischer Kontrahent an dieser Höhe scheiterte.
Einbrechende Dunkelheit als Problem
Duplantis lieferte in Lausanne eine tolle Show ab. Mit 6,07 m stellte der Weltrekordhalter eine neue persönliche Outdoor-Bestmarke auf. Sein Weltrekord liegt zwar bei 6,18 m, diesen hat er allerdings in der Halle aufgestellt.
Nachdem Duplantis' Sieg feststand, versuchte sich der Schwede noch an der Höhe von 6,15 m, musste aber einsehen, dass der Himmel über Lausanne bereits zu dunkel geworden war. Zuvor hatte sich der schwedische Überflieger keinen einzigen Fehlversuch geleistet, wenn auch die Lichtverhältnisse immer schwieriger wurden. Für Duplantis war es der 12. Sieg in Serie.
Auch Kendricks überzeugte beim Event, der im Rahmen der wegen dem Coronavirus abgesagten Athletissima durchgeführt wurde. Der amerikanische Weltmeister hatte nur einen Fehlversuch zu verzeichnen, ehe er an 6,07 m dreimal scheiterte und Duplantis zum Sieg gratulieren musste.
Moser springt auf das Podest
Im Wettkampf der Frauen, der nicht so stark besetzt war wie derjenige der Männer, sorgte Angelica Moser für das Highlight aus Schweizer Sicht. Die U23-Europameisterin von 2017 und 2019 schaffte 4,64 m im ersten Anlauf und stellte damit eine neue persönliche (Outdoor)-Bestleistung auf.
Dank ihrem starken Auftritt schaffte Moser den Sprung aufs Podest. Sie musste sich nur der schwedischen Siegerin Angelica Bengtsson (4,72 m) und der Britin Holly Bradshaw geschlagen geben. Bradshaw klassierte sich indes nur vor Moser, weil sie die Höhe von 4,54 m im Gegensatz zur Schweizerin im ersten Versuch gemeistert hatte.
Neben der 22-jährigen Moser war mit Andrina Hodel eine zweite Schweizerin am Start. Die Höhe von 4,34 m meisterte die 20-Jährige im ersten Versuch, bei 4,44 m war für die Thurgauerin dann aber Schluss.