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Geschichte des Kupferdrucks
Der Anfang dieser Technik kam von den Plattnern und Waffenschmieden im späten Mittelalter.
Diese kannten ein Ätzverfahren zum Verzieren von Waffen und Rüstungen.
Sie trugen eine säurebeständige Wachsschicht auf das Metall auf, ritzten die gewünschten Ornamente
dort ein und ätzten sie danach mit Säure aus. Die Verzierungen auf den Werkstücken wurden
als Vertiefung sichtbar. Anfang des 16. Jahrhunderts machten sich zunächst die Goldschmiede
und danach die Künstler dieses Verfahren zunutze.
Die Meister der Radierkunst
Albrecht Dürer galt als der grossartigste Kupferstecher
seiner Zeit – allerdings noch auf Eisenplatten. Mit der Entdeckung des Kupfer-Ätzgrundes entwickelte
sich diese Technik weiter und es war kein geringerer als Rembrandt, der diese Disziplin zur Vollendung führte.
Unter Goya fand die Aquatinta-Radierung schliesslich ihren Höhepunkt.
Techniken
Die Vielfalt der Techniken beim Kupferdruck sind enorm. Schablonen-, Material- Relief-
und Prägedruck sind Variationen davon. Es ist auch möglich, die verschiedenen Techniken
miteinander zu verbinden.