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Olympiasiegerin, Physik-Enthusiastin, Flugfanatikerin, Delegierte des Stiftungsrats der Schweizer Sporthilfe
Dominique Gisin gehörte von 2007 bis 2015 zur Weltspitze im alpinen Skirennsport. Sie wurde an den Olympischen Winterspielen in Sochi 2014 zeitgleich mit der Slowenin Tina Maze Olympiasiegerin in der Königsdisziplin Abfahrt.
Dieser ganz spezielle und hochemotionale Sieg hat viele Menschen auf der ganzen Welt zutiefst berührt und inspiriert, weil ihn Dominique nach dem Bewältigen einer schier beispiellosen Verletzungsgeschichte (u.a. 9 Knieoperationen), gepaart mit vielen Rückschlägen, erreichte.
Dominique Gisin gewann mehrere Weltcuprennen in den Disziplinen Abfahrt und Super-G und holte weitere Podestplätze in denselben Disziplinen. Sie gehörte in vier der fünf Disziplinen des alpinen Skisports zu den Top 15 der Welt.
Dominique Gisin wurde 1985 in eine sportbegeisterte Familie geboren. Auch ihre beiden jüngeren Geschwister Michelle und Marc fahren, bzw. fuhren seit vielen Jahren erfolgreich Ski im alpinen Weltcup. Dominique hat die Sportschule in Engelberg 2004 mit der Matura abgeschlossen und ist als leidenschaftliche Pilotin im Besitz der Berufspilotenlizenz.
Nach ihrem Rücktritt vom Spitzensport 2015 begann sie ein Studium an der ETH Zürich, welches sie mit dem Master in Physik abgeschlossen hat. Seit Oktober 2018 ist sie als Delegierte des Stiftungsrates der Schweizer Sporthilfe tätig.
Dominique Gisin nennt die Schweizer Berge Ihre Heimat. Ihre Muttersprache ist Deutsch, auch spricht sie Englisch, Französisch, Italienisch und ein wenig Romanisch.