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Stückelberg,
Ernst, Landschafts- und Genremaler, geb. 1831 zu Basel, begann seine künstlerische Ausbildung in seiner Vaterstadt, setzte sie von 1850 an zwei Jahre unter Dyckmans und Wappers in Antwerpen fort und studierte dann in Paris, namentlich im Louvre, die alten Meister. 1853 bereiste er die Schweiz und Oberitalien, blieb einige Jahre in München und wanderte 1856 nach Rom, wo der Anblick der italienischen Natur seine Anschauungsweise wesentlich veränderte.
Erst nach zehn Jahren kehrte er zurück und ließ sich in seiner Vaterstadt nieder. Unter seinen sehr poetischen, durch Innigkeit des Gefühls und kräftiges, gesättigtes Kolorit anziehenden Bildern nennen wir: Marientag im Sabinergebirge (Museum in Basel), die Sage von der Gründung des Klosters Oberschönthal, Kindergottesdienst (1867), Stadt- und Landkinder, Jugendliebe, die Wahrsagerin, Marionettenspieler. In jüngster Zeit war er mit Freskobildern in der Tellskapelle beschäftigt.