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Artenvielfalt
Die Altläufe der Thur bieten verschiedenen Amphibienarten und Libellen einen idealen Lebensraum. Neben dem Wasser- und dem Grasfrosch kommt in der Allmend auch der stark gefährdete Laubfrosch in grossen Beständen vor. Eine grössere Population von Bibern hat sich ebenfalls in den Altläufen der Thur niedergelassen. Ihre Spuren hinterlassen sie gut sichtbar an verschiedenen Stellen im Auenwald.
Sehr viele Insektenarten (Wildbienen, Schmetterlinge, Tagfalter, Spinnen, Käfer) leben in den Blumenwiesen und Buntbrachen. Der Feldlerche und dem Feldhasen bieten die ungemähten Wiesen Nahrung und Platz für die Aufzucht der Jungtiere.
Die militärische Aktivitäten können für das Entstehen von Pionierstandorten sorgen. So entstanden durch die Granateinschläge im Zielhang laufend neue, kleinflächige Pionierstandorte. Diese sind der ideale Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten, die an anderen Stellen von anderen Arten verdrängt werden. An keiner anderen Stelle im Kanton Thurgau leben so viele Schmetterlingsarten wie am Zielhang: 370 Nachtfalterarten sowie 37 Schmetterlingsarten.
Auf der Allmend wurden über 130 Pflanzen-, 10 Amphibien-, 17 Libellen-, 14 Heuschrecken- und 16 Tagfalterarten nachgewiesen.