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Die Schweiz ist an den Marathon-Weltmeisterschaften vom 20. bis am 22. September in Grächen mit einem Grossaufgebot vertreten: Es sind 19 Athletinnen und 28 Athleten gemeldet. Bekanntester Akteur im Ensemble von Swiss Cycling ist der Cross-Country-Spezialist Mathias Flückiger. Bei den Frauen gibt sich unter anderem Cross-Country-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot die Ehre.
Ein Jahr nach den Weltmeisterschaften in Lenzerheide werden in der Schweiz erneut WM-Medaillen im Mountainbike-Sport vergeben. Fanden im Bündnerland Wettkämpfe in den Disziplinen Cross-Country und Downhill statt, werden in einer Woche in Grächen die Weltmeister im Marathon ermittelt. Im Oberwallis kommt es zum spannenden Aufeinandertreffen der weltweit besten Marathonspezialisten mit einer Auswahl von Cross-Country-Fahrern, welche kurz vor Saisonende einen Ausflug in fremde Gefilde wagen.
Bei Marathon-Weltmeisterschaften darf jeder Landesverband je sechs Athletinnen und Athleten melden. Zusätzlich zu diesem Kontingent sind all jene Athletinnen und Athleten teilnahmeberechtigt, die an einem Wettkampf der UCI-Marathonserie einen Top-20-Platz erreicht haben – sowie all jene Athletinnen und Athleten, die in der Marathon-Weltrangliste unter den besten 50 klassiert sind. Seitens der Schweizer führen diese Zulassungskriterien zu einem Grossaufgebot. Voraussichtlich werden 19 Athletinnen und 28 Athleten mit dem weissen Kreuz auf der Brust am Start stehen. Die besten Chancen auf einen Spitzenplatz werden den folgend aufgelisteten Schweizer Athletinnen und Athleten eingeräumt.
Frauen
Florence Darbellay, 1977, Neuenburg
Nicole Koller, 1997, Schmerikon
Ariane Lüthi, 1983, Thun
Esther Süss, 1974, Küttigen
Männer
Adrien Chenaux, 1991, Fribourg
Martin, Fanger, 1988, Genf
Lukas Flückiger, 1984, Wynigen
Mathias Flückiger, 1988, Leimiswil
Urs Huber, 1985, Mettmenstetten
Hansueli Stauffer, 1987, Sigriswil
Flückigers in Hochform
Cross-Country-Spezialist Mathias Flückiger gehört zum Kreis der Titelanwärter. Der Silbermedaillengewinner der von Mont Sainte-Anne, an den Marathon-Weltmeisterschaften 2018 in den Dolomiten Vierter geworden, erfreut sich einer hervorragenden Verfassung. Aber auch sein Bruder Lukas verzeichnet einen starken Aufwärtstrend: Er wurde am Weltcup-Finale in den USA starker Zwölfter.
Aber auch einige ausländische Cross-Country-Spezialisten wollen in Grächen ein Wörtchen um die Langstreckentitel mitreden. Bei den Frauen startet die frischgebackene Cross-Country-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot (FRA) sowie Elisabeth Brandau (GER).
Bei den Männern sind Ondrej Cink (CZE) und Jordan Sarrou (FRA) die bekanntesten Granaten von der Kurzstrecke. Nicht mit am Start ist hingegen der Titelverteidiger Henrique Avancini.
Seitens der Langdistanzspezialisten sind die Schweizermeister Ariane Lüthi und Urs Huber am stärksten einzuschätzen. Aber auch aus anderen Ländern ist die geballte Langstrecken-Power zu erwarten. Aus Deutschland unter anderem Marathon-Meisterin Janine Schneider und die Grande Dame des Mountainbike-Sports, Sabine Spitz. Bei den Männern sind Karl Platt, Markus Kaufmann und Sacha Weber gefährliche Namen. Genauso aus dem Nachbarland Österreich mit Alban Lakata und Daniel Geismayr, Juri Ragnoli oder Samuele Porro aus Italien oder Leonardo Paez aus Kolumbien.
Ausgetragen werden die Rennen am Sonntag, 22. September. Die Frauen starten um 09.00 Uhr, ihr Pensum beläuft sich auf 70 Kilometer. Die Männer gehen um 10.00 Uhr auf die Strecke, sie haben 95 Kilometer zurückzulegen. Erwartet werden Siegerzeiten im Bereich von vier Stunden.