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Was ist, wenn das Öl abläuft, während das Auto in Quarantäne steht?
Die Quarantäne erfordert besondere Vorsicht beim wieder gebrauchen des Autos, das wochenlang geparkt war: eins davon ist die Kontrolle des Verfallsdatums des Motoröls.
Motoröl wird gemeinsam von den Ingenieuren der Automobil- (oder Motoren-) Fabriken entwickelt. Die beiden Teams bestimmen das Schmiermittel, das am besten zu den Eigenschaften des Motors passt.
Anhand dieses Entwurfs entscheidet das Schmierstoffwerk, welche Additive dem Öl zugesetzt werden sollen (mineralische, halbsynthetische oder synthetische) und wie deren Verfallsdatum sein wird.
Es ist daher wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Lebensdauer des Motoröls nicht nur von der gefahrenen Kilometerleistung, sondern auch von der Einsatzdauer abhängt.
Genau wie Medikamente verfallen auch Zusatzstoffe, denn auch sie haben eine Haltbarkeitsdauer. Aus diesem Grund empfiehlt das Benutzerhandbuch, das Motoröl innerhalb eines bestimmten Zeitraums, in der Regel 12 Monate, zu ersetzen.
„Aber was, wenn ich in diesen 12 Monaten nur 3.000 km gefahren bin?“
Es spielt keine Rolle: Sobald die Flasche geöffnet und in das Kurbelgehäuse geschüttet wird, ist das Öl wie Medizin in der Schublade: Es läuft Datum gerecht ab. Es kann aber auch vor Ablauf der Frist ablaufen, wenn das Auto die maximale Kilometerleistung erreicht hat, in der Regel 10.000 km.
Nun, wenn das Auto während der Pandemie in der Garage steht und nicht benutzt wird, spielt es keine Rolle, dass es nicht läuft: Wenn die Ölfrist in der Zwischenzeit abläuft, sollte es ersetzt werden, wenn es das erste Mal wieder benutzt wird.