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Die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (offiziell FIA World Endurance Championship, kurz WEC) ist eine vom Automobile Club de l’Ouest organisierte Langstreckenrennserie für Sportprototypen und Gran Turismos, die seit 2012 nach den Regeln und Richtlinien der 24 Stunden von Le Mans ausgetragen wird. Die Rennserie ging aus dem Intercontinental Le Mans Cup hervor, dem die FIA ab 2012 offiziellen WM-Status verlieh. In der Prototypen-Klasse schrieben sich mit Audi mit dem R18 und Toyota mit dem TS030 zwei Hersteller mit eigenen Werksteams in der LMP1, der höchsten Klasse, ein. 2014 stieg Porsche in der LMP1 mit dem Porsche 919 Hybrid in die Serie ein, Nissan plante für das Jahr 2015 mit den Nissan GT-R LM Nismo teilzunehmen, es blieb allerdings nur bei einem Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Aktuell fahren in der LMP1 (Werksteams) Audi (Audi R18 RP6), Porsche (Porsche 919 Hybrid) und Toyota (Toyota TS050 Hybrid). In der GTE Pro und GTE Am fahren Fahrzeuge der Fabrikate Aston Martin (Aston Martin V8 Vantage), Chevrolet (Chevrolet Corvette C7.R), Ferrari (Ferrari 458 GTE & Ferrari 488 GTE), Ford (Ford GT) und Porsche (Porsche 911 RSR). Die Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft werden an Piloten in allen Klassen, Konstrukteure nur Klasse LMP1 und Privatteams der LMP1 und LMP2 verliehen, zusätzlich gibt es GT-WM-Titel für Konstrukteure und Teams. Eine weitere Wertung ist die Michelin Green X Challenge, hier werden die effizientesten Teams bzw. Wagen ausgezeichnet.