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Das schweizerische Stellungssystem auf dem Pass Umbrail erstreckt sich von dessen Passhöhe bis an den Fuss des Piz Umbrail. Auch nach 100 Jahren ist dessen Verlauf einfach nachzuvollziehen.
Während sich die Kampfstellungen entlang der Kammlinie ausbreiten, wurden Unterkunftshütten an deren Hinterhang errichtet. Von diesen Baracken – von welchen heute nur noch die Grundmauern erkennbar sind – führten viele kleine Fusswege zu den eigentlichen Verteidigungsstellungen.
Inventarnummer: –
Kategorie: Open Air
Standort: Pass Umbrail – Aufstieg zum Piz Umbrail
Datierung August 2014
Erfassung: September 2019 / ACC
Der Stellungsverlauf (Luftaufnahme des Amts für Denkmalpflege Graubünden) ist aus dieser Perspektive natürlich am besten zu erkennen. Das Bild zeigt einerseits die Kampfstellungen, aber auch Grundmauern der am Hinterhang errichteten Unterkünfte.
Objektgeschichte
Mit dem Bau der Umbrail-Stellungen wurde bereits im August 1914 begonnen, dann aber nach Kriegseintritt Italiens im Mai 1915 forciert.
Überreste der Versorgungsbasis auf dem Pass Umbrail, in unmittelbarer Nähe der Passhöhe
Ersteller
Das Stellungssystem wurde von der, während des Krieges im Val Müstair eingesetzten Infanterie erstellt. Vornehmlich waren es Truppen aus dem Kanton Graubünden und dem St. Galler Oberland.