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Das Institute for Health Metrics and Evaluation hat in der Zeitschrift Lancet seine jüngste Studie in Bezug auf die Lebenserwartung und die häufigsten Todesursachen von heute bis zum Jahre 2040 veröffentlicht und dabei verschiedene Szenarien berücksichtigt.
Die günstigsten Szenarien gehen von einer leicht höheren Lebenserwartung aus, allerdings sind nicht alle Vorhersagen so optimistisch. Nach den günstigsten Szenarien wird sich die Lebenserwartung von heute bis 2040 in circa 50 Ländern um 10 Jahre verlängern. Das pessimistischste Szenario geht davon aus, dass sich in mindestens der Hälfte der Länder die Lebenserwartung gegenüber dem heutigen Stand verringert.
„Die Zukunft der Gesundheit in der Welt “, so der Hauptautor der Studie, Kyle Foreman, Director of Data Science in Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der University of Washington, „ist nicht festgelegt und kann sich unterschiedlich entwickeln. Der Fortschritt oder die Stagnation hängen davon ab, wie gut oder schlecht sich die Gesundheitssysteme mit den wichtigsten Gesundheitsfaktoren befassen.“
Die Top Ten der Lebenserwartung im Jahre 2040
- Spanien (85,8 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 4 mit einer Lebenserwartung von 82,9 Jahren
- Japan (85,7 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 1 mit einer Lebenserwartung von 83,7 Jahren
- Singapur (85,4 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 3 mit einer Lebenserwartung von 83,3 Jahren
- Schweiz (85,2 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 2 mit einer Lebenserwartung von 83,3 Jahren
- Portugal (84,5 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 23 mit einer Lebenserwartung von 81 Jahren
- Italien (84,5 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 7 mit einer Lebenserwartung von 82,3 Jahren
- Israel (84,4 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 13 mit einer Lebenserwartung von 82,1 Jahren
- Frankreich (84,3 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 8 mit einer Lebenserwartung von 82,3 Jahren
- Luxemburg (84,1 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 10 mit einer Lebenserwartung von 82,2 Jahren
- Australien (84,1 Jahre) – 2016 belegte das Land Platz 5 mit einer Lebenserwartung von 82,5 Jahren
Die Lektüre dieser Studie, die wir im Internet gefunden haben, dient uns angesichts der Aussagen des Leiters des IHME als Denkanreiz.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Satz „Der Fortschritt oder die Stagnation hängen davon ab, wie gut oder schlecht sich die Gesundheitssysteme mit den wichtigsten Gesundheitsfaktoren befassen.“
Was bedeutet dieser Satz für all diejenigen, die Spitex-Dienste für die häusliche Pflege bieten, und insbesondere für BeeCare?
Für uns bei BeeCare bedeutet er, dass der Pflegedienst eine immer wichtigere Rollen spielen wird, da die Menschen mit steigendem Alter mehr Hilfe und Unterstützung benötigen.
In diesem Kontext haben das Krankenpflegepersonal, Gesundheitspfleger/innen, Pflegehelfer/innen, Betreuer/innen oder Mitarbeiter/innen für Hauswirtschaft bei BeeCare die anspruchsvolle Aufgabe, den Familien als Hilfe beiseite zu stehen, d.h. ein Ansprechpartner für all das zu sein oder zu werden, was die häusliche Alten- und Krankenpflege betrifft.
Die Philosophie und die Methode, auf der unsere Arbeit basiert, gründet auf einer Aussage von Florence Nightingale:
„Krankenpflege ist eine Kunst und fordert, wenn sie Kunst werden soll, eine ebenso große Hingabe, eine ebenso große Vorbereitung, wie das Werk eines Malers oder Bildhauers. Denn was bedeutet die Arbeit an toter Leinwand oder kaltem Marmor im Vergleich zu der am lebendigen Körper, dem Tempel für den Geist Gottes? Sie ist eine der Schönen Künste. Die schönste der Schönen Künste.“
Nur mit dieser Vision der häuslichen Pflege kann ein guter Pflegedienst garantiert werden.
Spitex-Dienst: häusliche Alten- und Krankenpflege
Die Hilfe und Pflege zu Hause, oder Spitex, muss auf dieser Philosophie basieren.
Die beruflichen Tätigkeiten im Rahmen der Spitex-Leistungen müssen durch eine positive Vision der Person gestützt werden. Um unsere Arbeit gut machen zu können, müssen beide Aspekte ineinandergreifen. Unsere Erfahrung zeigt, dass der menschliche Aspekt den beruflichen Aspekt weit übertrifft.
Es reicht nicht aus, der alten Dame, die wir betreuen, ihre Strümpfe richtig anzuziehen. Heutzutage möchten diese Menschen betreut werden, sie möchten gefragt werden, ob es ihnen gut geht, sie möchten wissen, ob wir sie mögen.
Wenn alle Spitex-Dienste wieder nach dieser Philosophie arbeiten, können wir auch der Entwicklung der Lebenserwartung ruhig entgegensehen und korrekt damit umgehen.
Die wachsende Zahl an pflegebedürftigen Personen muss ein Denkanstoß für die Anbieter von häuslichen Pflegedienstleistungen sein, um eine stets hochwertige Qualität und einen menschlichen Ansatz bei der Erbringung dieses Dienstes zu bieten.
Wenn wir dies aus den Augen verlieren, leben die betreuten Menschen auch bis zu 100 Jahren, ohne wirklich den Unterschied zu bemerken.