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In den USA ist einem weiteren Prominenten vorgeworfen worden, Frauen sexuell belästigt zu haben. Der 75-jährige Fernseh-Talkmaster Charlie Rose entschuldigte sich am Montag (Ortszeit) bei mehreren Kolleginnen.
Diese waren an die Öffentlichkeit gegangen. Die Frauen hatten sich der «Washington Post» gegenüber offenbart. Rose selbst sagte in einem Statement: «Ich habe mich zeitweise taktlos verhalten und übernehme dafür die Verantwortung.» Er glaube jedoch nicht, dass alle Vorwürfe korrekt seien.
Rose, der politische Talkshows auf den Sendern PBS und CBS moderiert hatte, soll den Kolleginnen nackt gegenüber getreten sein, sie unsittlich berührt und ihnen etwa in Telefonanrufen ungebührliche Gespräche aufgedrängt haben. Die Sender trennten sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe von Rose oder suspendierten bis zur Klärung seine Sendungen.
Rose ist ein weiterer in einer ganzen Reihe von Prominenten, die wegen möglicher sexueller Übergriffe in Verruf geraten sind. Zuletzt waren Vorwürfe gegen den Senator und früheren Entertainer Al Franken sowie gegen den Senatskandidaten in Alabama, Roy Moore, laut geworden. (sda/dpa)
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