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News 18.12.2002, 09:30 Uhr
Vivendi-Universal-Ausverkauf geht weiter
Der arg in Finanznöten liegende Konzern plant, seine Softwaretochter Interactive Publishing abzustossen. Diese hat unter anderem so renommierte Spielfirmen wie Blizzard und Sierra unter Vertrag.
Wie die Financial Times Deutschland [1] meldet, verlangt Vivendi [2] für seine Unterhaltungssoftware-Tochter Interactive Publishing [3] rund zwei Milliarden US-Dollar. Interactive Publishing hat mit Blizzard Entertainment, Sierra Entertainment und Universal Interactive drei sehr erfolgreiche Game-Produzenten unter Vertrag und soll allein in diesem Jahr einen Umsatz von 600 Millionen US-Dollar eingebracht haben. Branchenkenner sollen den Preis von Vivendi Universal dennoch für zu hoch halten. Mit Microsoft, Sony und Electronic Arts hätten sich aber bereits drei Kaufinteressenten gemeldet, die durchaus in der Lage wären, den hohen Preis zu zahlen.
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