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Das Himmelbett hat seinen Ursprung im Mittelalter.
Vier Pfosten und ein Himmel
Die typischen vier Eckpfosten können durch einen mehr oder weniger aufwendigen Rahmen verbunden und von einem Netz oder leichtem Stoff überspannt sein: dem so genannten Himmel.
Das Ambiente eines Himmelbettes ist geprägt vom schützenden Charakter, der ausgeht von den vier Pfosten, dem eigentlichen Himmel oder allenfalls dem feinen alles umspannenden Netz (ursprünglich zum Schutz gegen Insekten) oder Baldachin. Hier erfüllt das Himmelbett die Idee eines Raums im Raum.
Etwas Geschichte zum Himmelbett
Seinen Ursprung hat das Himmelbett im Mittelalter. Damals war das Himmelbett den wohlhabenden Herrschaften vorbehalten. Tagsüber diente es als Sitzgelegenheit und nachts dem bequemen Schlafen. Wer es sich leisten konnte, der ließ sich ein Himmelbett aus wertvollem Holz, mit aufwändigen Schnitzerien und Bemalungen anfertigen. Prachtvolle Stoffe zierten die Seiten und den Himmel. Ein Himmelbett hatte einen entscheidenden Vorteil: Die Stoffe hielten die Wärme im Bett und schirmten vor fremden Blicken ab. In südlichen Regionen diente ein Himmelbett, mit dünnen Stoffen behängt, auch als Schutz vor Insekten.
Quelle: Schöner Wohnen (http://www.schoener-wohnen.de/moebel/28690-rtkl-himmelbett)