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Für die Konservierung und Restaurierung der Kirche Sogn Gion sind drei Etappen geplant. Leitideen sind dabei das Dringlichkeitsprinzip, ein optimierter Mitteleinsatz und die Reduktion der Komplexität der Arbeiten vor Ort.
Die erste Etappe fokussiert sich auf die Aussenrestaurierung und umfasst zwei Phasen (A1, A2). In einem ersten Schritt (Phase A1) werden die Aussenarbeiten am Turm und am Beinhaus in Angriff genommen. Das dazu erforderliche Gerüst wird anschliessend (Phase A2) für die Arbeiten am Kirchenschiff, am Chor, an der Vorhalle und an der Kapelle verwendet. Aus Effizienzgründen werden in Phase A2 auch Arbeiten erledigt, die zwar später ausgeführt werden könnten, jedoch ein Gerüst erfordern. Ergänzend werden in Phase A2 die Umgebungsmauern, die Aussenbeleuchtung und der Blitzschutz instand gestellt bzw. modernisiert. Teil der ersten Etappe bilden schliesslich die archäologischen Untersuchungen beim Beinhaus und beim Priesterfriedhof.
Die zweite Etappe widmet sich der Innenrestaurierung (I). Diverse Ausstattungen (z.B. Figuren) können dabei extern restauriert werden.
Die dritte und letzte Etappe nimmt sich der Umgebung (U) an. Konkret geht es darum, der obersten Terrasse rund um die Kirche einen würdigen Rahmen zu geben. Zudem wird der Aufgang zu Friedhof und Kirche saniert und der Pfortbereich einladender gestaltet.
Das folgende Diagramm veranschaulicht – im Uhrzeigersinn – den Gegenstand (gelb markiert) der Etappen/Phasen A1, A2, I und U: