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Ein Rückkehrer und ein Debütant stehen zum Auftakt des finalen Grand-Prix-Wochenendes der Formel 1 in Abu Dhabi im Mittelpunkt. Schnellster im ersten Training ist Max Verstappen im Red Bull.
Lange war nicht sicher, ob Lewis Hamilton beim Saisonabschluss dabei sein kann und die Erkrankung am Coronavirus die Zwangspause verlängern wird. Die Erlaubnis für die Flugreise von Manama in Bahrain, wo er vor einer Woche den zweiten Grand Prix verpasst hatte, und für den Zutritt ins Fahrerlager erhielt der Weltmeister erst im Verlauf des Donnerstagnachmittags. Fürs Erste liess es Hamilton auf der Rennstrecke gemütlich angehen. Als Fünfter im Klassement büsste er auf Verstappens Bestzeit gut 1,3 Sekunden ein.
Mit der Rückkehr Hamiltons zerschlugen sich auch die Hoffnungen von George Russell, ein zweites Mal als Ersatz einspringen und den finalen Grand Prix im Mercedes bestreiten zu können. Hamiltons junger Landsmann musste zurück zu seinem angestammten Arbeitgeber Williams, zurück aus dem besten ins schlechteste Auto. Für Russell kehrte eine Woche nach dem temporären Aufstieg der Alltag zurück. Der Brite war wieder das, was er seit seinem Debüt in der Formel 1 im Frühjahr vergangenen Jahres war – ein hochtalentierter, aber hoffnungslos hinterher fahrender Grand-Prix-Teilnehmer.
Zu seinem offiziellen Debüt kam am Freitagmorgen Mick Schumacher. Der Deutsche holte im Auto von Haas, in dem er den Dänen Kevin Magnussen ersetzte, das nach, was er vor zwei Monaten auf dem Nürburgring verpasst hatte. In der Eifel wäre er im einen Wagen des Teams Alfa Romeo zum Einsatz gekommen, musste wegen Nebels, der die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im Falle eines Unfalls mit Verletzten verunmöglichte, unverrichteter Dinge wieder abziehen. Die anderthalb Stunden auf dem Yas Marina Circuit dienten dem zukünftigen Stammfahrer des amerikanischen Rennstalls in erster Linie der Angewöhnung.
In der Equipe Alfa Romeo sass zum fünften Mal in dieser Saison Simulator-Fahrer Robert Kubica im einen Auto. Der Pole, der den Italiener Antonio Giovinazzi vertrat, war auf seiner besten Runde sieben Zehntel langsamer als Kimi Räikkönen. Der Finne wurde mit einem Rückstand von 1,8 Sekunden auf Verstappen Zehnter.Zurück zur StartseiteZurück zum Sport
sda