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||Ikonografie

1951 - 1958
1959 - 1965
Abstrakte Textilcollagen sind 1962 bevorzugte Techniken. Farbklänge und Textilstrukturen sind für diese Arbeiten charakteristisch. Ausserdem beginnt er Aktbilder mit Kleidern zu verhüllen, welche durch Druckknöpfe an- und wieder abknöpfbar sind.
Enthauptungen werden zu einem wiederholt verwendeten Motiv, welches 1964 in der Hinrichtung der lebensgrossen Gliederpuppe «Shinto Bérénice» gipfelt.
1965 entstehen unter anderem eine Aquarellserie, vier Lithografien und ein Linolschnitt.
1965 - 1967
Angeregt durch die Narzissenfelder oberhalb von Montreux malte Fahrner in dieser Zeit helle Pflanzenornamente, diese typischen Radblumen werden mit diesem Bildern zu eigenständigen Bildern. Das Rad wird zum Symbol für Bewegung.
Eine Serie mit kessen billardspielenden Frauen bricht in Hinterzimmer der Männerwelten ein.
Doppelköpfige Frauen lassen viele Interpretationen zu.
An- und abknöpfbare Gasmasken auf den Gemälden Catalina und Minaerva von 1967 setzen eine neue Zäsur in Fahrners Bildwelt. In die Idylle von Radblumen und Blattgold dringt eine Bedrohung ein. Diese könnte rückgängig gemacht werden (abknöpfbare Gasmasken). Die dargestellten Menschen haben abgesehen von äusseren Bedrohungen andere Probleme, denn niemand schaut den andern an - es findet keine Kommunikation statt.
1968 - 1971
Ende 60er Anfang 70er Jahre charakterisieren kühn hingeworfene Pinselzeichnungen politischen, satirischen Inhalts sein Werk.
Gipsabgüsse von Politikern, Künstlerinnen und Bekannten werden in einem Schachspiel einander gegenüber gestellt. Fahrner lässt prominente Schachspieler im Rahmen einer Vernissage im Progressiven Museum Basel über das Schicksal der Figuren und deren «Macht» entscheiden.
Der Entwurf für das Kassagebäude in der Schützenmatte zeigt, das Fahrner sich zum ersten Mal mit einer räumlichen Umsetzung der Radblumen und einer beweglichen Aktfigur befasst. Die Verhinderung der Ausführung verdirbt ihm die Lust an weiteren Exkursen dieser Art.
In Frankreich bezieht er gebrauchte Bildträger und Fundgegenstände in seine Arbeit ein, oder lässt Sie die Gestaltung der Bilder mitbestimmen.
Im Wald, wo die schönen Trompeten blasen, nach der Musik von G. Mahler, wird von ihm fortan zu einem Leitmotiv erhoben.
Auf den tunesischen Pastellzeichnungen von 1973 sind vorwiegend Beduinen, Palmen, Kamele und Architektur realistisch, zeichnerisch dargestellt. Diese Reiseimpressionen stehen für sich.
Die in Tunesien gemalten, kleinformatigen Gemälde sind abstakt und mit leuchtenden Farben Fläche an Fläche gemalt. Es sind abstakte Umsetzungen von Eindrücken der Architektur, Landschaft und Menschen. Die Intensität der Farben Tunesiens und der Reiz des Orientalischen mit seiner Umsetzung des Figürlichen in Ornamente sind bestimmend für diese Serie von Bildern.
1975 - 1977
Die vorwiegend abstrakt bemalten Fassdauben sind eine verspielte Art, alte Ideen und neue Eindrücke zu verbinden und umzusetzen.
Auf die Kraft seiner Motive vertrauend setzt er als letzte grafische Arbeiten Bildmotive in Linolschnitte um.
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