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Wir haben 15 Plattformen für SIPPO untersucht, die hier helfen können. Die Wahl der richtigen Plattform ist entscheidend! Gleichzeitig möchten wir noch einmal betonen, dass die Art und Weise, wie sie ihr digitales online-Matchmaking durchführen, ebenso wichtig für den Erfolg ist. Oft sehen wir das Missverständnis, dass allein die richtige digitale Plattform den Erfolg garantiert, indem sie eine digitale Strategie zum Leben erweckt. Das ist nicht wahr. Der Erfolg beruht auf vier Pfeilern: die richtigen Inhalte oder Produkte, das richtige Publikum, die Fähigkeit, eine spannende Umsetzung zu bieten, und schliesslich die Wahl der richtigen Plattform.
Hier sind einige Tipps, die bei der Wahl der richtigen Plattform helfen können:
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Welches digitale Online-Format wollen sie anbieten? Diese wichtige Frage gilt es zu klären, damit sie die richtige Plattform wählen. Wenn sie mehr "einmalige" Sitzungen wie Webinare, Podiumsdiskussionen oder Produktpräsentationen planen, könnten Plattformen wie Zoom oder Microsoft-Teams eine gute Wahl sein. Diese Plattformen bieten alle Funktionalitäten für einmalige Sitzungen und sind oft kostengünstiger als grössere Plattformen. Wenn sie vorhaben, «White Papers» (Übersichtsinformationen) oder Podcasts anzubieten, benötigen sie möglicherweise nicht einmal eine Plattform. Diese Inhalte kann man leicht über LinkedIn, Facebook usw. verbreiten. Sie können die Verbreitung auch mit Social-Media-Kampagnen über LinkedIn und Facebook unterstützen. Wenn sie jedoch eine breitere Matchmaking-Aktivität mit virtuellen Ständen, Konferenzprogrammen, Breakout-Sitzungen usw. planen, wählen sie besser eine digitale Matchmaking-Plattform mit breiteren Kapazitäten.
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Wie oft planen sie, digitale Matchmaking-Formate anzubieten? Dies ist eine wichtige Frage, um die Kosten unter Kontrolle zu halten. Die meisten Plattformen werden ihren Dienst mit monatlichen Zahlungen anbieten. Untersuchen Sie die Preispolitik jeder Plattform sehr sorgfältig. Denn sie beginnen oft mit billigen Basismodellen und Up-sell-Modulen sowie mit Zahlungssystemen, die von der Grösse des Publikums abhängen. Insbesondere sollten alle publikumsabhängigen Zahlungsmodelle kritisch geprüft werden. Diese können zu sehr kostenintensiven Aktivitäten führen, je erfolgreicher ihr Auftritt wird. Versuchen sie möglichst von diesem Kostenmodell Abstand zu nehmen.
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Wie viele Unternehmen möchten sie einbeziehen? Wenn Sie Produkte und Dienstleistungen von nur zwei bis sechs Firmen präsentieren wollen, könnten Plattformen wie Zoom ausreichen. Wenn Sie jedoch Produkte und Dienstleistungen von mehr Firmen präsentieren wollen, ist eine komplexere Navigation und damit auch eine komplexere Plattform erforderlich.
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Wie wollen sie Ihre Besucher einladen? Die Einladung ihrer Gäste ist oft der erste Schritt zum Erfolg. Das macht den Einladungsprozess sehr wichtig. Ihr potenzieller Gast wird einen ersten Eindruck davon bekommen, wie viel Aufwand sie in das von ihnen geplante digitale Matchmaking gesteckt haben. Erfolgt die Einladung über einen gestalteten Newsletter, eine gut formulierte Outlook-Einladung? Erfahren potentielle Teilnehmer über soziale Medien von ihrer Sitzung usw.? All dies spielt eine Rolle, damit ihre digitale Sitzung einzigartig und Weltklasse wird. Aus diesem Grund sind die Werkzeuge zur Kundenbindung, die die verschiedenen Plattformen bieten, ein sehr wichtiger KPI bei der Wahl der Plattform.
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Wünschen Sie eine grafische Navigation oder ein inhaltsgesteuertes Navigationssystem? Plattformen folgen oft zwei verschiedenen Philosophien: Auf der einen Seite bieten sie ein 3D-ähnliches Navigationssystem wie z.B. eine virtuelle Ausstellungshalle an, auf der anderen Seite ein funktionaleres Navigationssystem. Obwohl eine 3D-Navigation einen anfänglichen "Wow-Effekt" auslösen könnte, raten wir davon ab, denn 3D-Navigationen verlangsamen die Reise zum richtigen Produkt oder zur richtigen Dienstleistung und können den Benutzer oft schon nach kurzer Zeit frustrieren. Funktionale Navigationssysteme sind oft effektiver und bringen Käufer und Verkäufer effizienter zusammen.
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Wie wollen sie mit Daten umgehen oder arbeiten? Besonders wenn sie grössere Matchmaking-Formate planen, wird die Frage des Umgangs mit Daten sehr wichtig. Wie können sie Besucher- und Ausstellerdaten auf die digitale Plattform hochladen? Wie weckt die digitale Plattform das Interesse der Nutzer, die sie mit ihrem Angebot erreichen wollen? Wie konform ist die Plattform mit den Datenschutzverordnungen (wie die GDPR)? Diese Fragen sind bei grösseren Projekten dringend zu beantworten oder sie müssen Feedback dazu erhalten, damit Sie nicht in Probleme geraten, nachdem sie Aufwand und Geld in die Einrichtung einer Plattform investiert haben.
Es mag eine alte Weisheit sein, aber nach unserer Erfahrung ist es wirklich wahr: Der Erfolg liegt in der guten Vorbereitung. Nehmen sie sich Zeit für die Wahl der richtigen Plattform. Dann wird ihre digitale «Vermittlungsreise» von Anfang an ein Erfolg.
Dies sind die Plattformen, die wir für SIPPO untersucht haben:
- InEvent: https://inevent.com/en/about.php
- Swoogo: https://get.swoogo.com/
- Hubilo: https://hubilo.com/
- ExpoPlatform: https://expoplatform.com/
- GRIP: https://grip.events/
- EventXtra: https://eventxtra.com/
- GTR: https://gtrnow.com/
- eZ-XPO: https://www.ez-xpo.com/
- Remo: https://remo.co/
- B2Match: https://www.b2match.com
- Socio: https://socio.events/
- Eventcase: https://eventscase.com/
- Eventtia: https://www.eventtia.com/en/virtual-events-platform
- Eventdex: https://www.eventdex.com/
- Hopin: https://hopin.to/
Wir wünschen ihnen viel Erfolg!
Matthias Tesi Baur, MBB Consulting Group, exklusiv for SIPPO