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Tschaikowskys 6. Sinfonie «Pathétique»
Tschaikowsky 1893 über seine Sinfonie Nr. 6 nach der Fertigstellung der Partitur.
Seine «ganze Seele» habe er in die Sechste gelegt, so Tschaikowksy. Ihr liege ein «durch und durch persönliches» Programm zugrunde. Dem Grossfürsten Konstantin verrät Tschaikowsky bereits 1890 von einer geplanten Sinfonie, die «den Schlussstein meines ganzen Schaffens bilden soll». Genauso kommt es. Die Uraufführung der Sechsten am 16. Oktober 1893 leitet Tschaikowsky selbst, neun Tage später ist er tot – plötzlich und unter bis heute nicht zweifelsfrei geklärten Umständen.
Welche Gerüchte rund um Tschaikowskys unerwarteten Tod kursierten und wie zentral das Motiv des Sterbens bereits zu Lebzeiten präsent war, erfahren Sie im Sonderheft zum Tschaikowsky-Zyklus.
Tschaikowsky und die Welt
1893
Tschaikowsky
Tschaikowsky stirbt am 25. Oktober in Petersburg. Über seinen Tod wird bis heute spekuliert.
Wissenschaft
Fridtjof Nansen beginnt seine Nordpol-Expedition.
Technik
Wilhelm Schmidt konstruiert eine Heissdampf-Lokomotive.
Musik
Charles Gounod stirbt (*1818).
Mehr zum Weltgeschehen rund um Tschaikowksy finden Sie im Sonderheft zum Tschaikowsky-Zyklus.
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