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Der Verkauf umfasst die Marken «Planters», sowie «Corn Nuts». Damit strafft der Konzern sein Portfolio weiter und setzt Turnaround-Strategie weiter um. Der Käufer, Hormel Foods aus Austin Minnesota, ist als Produzent von Frühstücksfleisch der Marke Spam bekannt. Der Verkauf der Nuss-Marken soll es dem Unternehmen ermöglichen, sich auf wachstumsstärkere Produkte zu konzentrieren, wie der CEO Miguel Patricio in einem Interview mit Reuters betonte. Der Deal gebe Kraft Heinz die Flexibilität, intern zu investieren, Schulden zu tilgen und Akquisitionen zu tätigen. Gleichzeitig befinde man sich momentan in keinen Verhandlungen über Markenzukäufe.
Investoren kritisieren Kraft Heinz seit langem, dass der Konzern in zu vielen Kategorien vertreten sei. Erst letzten Herbst straffte das Unternehmen sein Sortiment und verkaufte für 3,2 Milliarden Dollar sein Käsegeschäft an den französischen Molkereikonzern Lactalis. Das Käsegeschäft kam auf einen Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar. Die Nuss-Sparte etwa 1,1 Milliarden.