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Edvard Grieg (1843-1907)
Edvard Hagerup Grieg war ein norwegischer romantischer Komponist aus Bergen. Ähnlich wie Mussorgski und das Mächtige Häuflein in Russland verband er Elemente der Volksmusik seiner Heimat - wie leere Quinten, scharf betonte Tanzrhythmen, das Schwanken zwischen modalen und Dur-Molltonarten - mit satztechnischen Errungenschaften der Romantik. Seine Harmonik war dabei mitunter recht gewagt. Er gilt vor allem im Ausland als der norwegische Komponist schlechthin, war und ist aber in Norwegen selbst teilweise umstritten. Seine Musik war von den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bis heute, trotz mancher Kritik von professioneller Seite betreffs mangelnder motivisch-thematischer Entwicklung und Schwächen in der Formbeherrschung, immer sehr populär.
Am bekanntesten sind die Orchesterwerke Peer-Gynt-Suite 1 und 2, die Suite Aus Holbergs Zeit, sowie das Klavierkonzert in a-Moll. Seine Lyrischen Stücke für Klavier waren und sind in der Hausmusik weit verbreitet. Ferner sind die Sonate für Klavier e-Moll, die Ballade für Klavier g-Moll, sowie das Streichquartett op. 27 zu erwähnen. Grieg trat außerdem europaweit erfolgreich als Dirigent und Klavierinterpret eigener Werke auf.