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Der Himmel ist strahlend blau, kein Wölklein in Sicht. Um 11h laufen wir los, 4,3 km (ein Weg) nach Vernon. In dieser kleinen Stadt hat es eine sehr schöne Altstadt mit ziemlich schiefen Fachwerkhäusern. Wir schauen uns noch die Kirche Notre-Dame an und essen dann am Seine-Ufer unser Picknick aus dem Rucksack. Gegen 14h30 sind wir zurück beim BONSAI, mit ca. 9 km mehr in den Beinen.
Vernon ist eine französische Stadt mit 23.872 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) in der Region Normandie. Sie liegt an der Seine, 67 km nordwestlich von Paris.
Im Mai und Juni 1944 während der Operation Overlord kam es zu drei Bombardements durch die Alliierte Luftwaffe. Das betraf besonders die Brücke von Vernon und angrenzende Stadtviertel. Die Fliegerbomben waren bis zu 1000 kg schwer. Insgesamt starben dabei 103 Personen, es gab ausserdem zahlreiche Verletzte, 40 Gebäude wurden zerstört. Am 28. August stand die Stadt unter Kanonenbeschuss. Die lokalen Forces françaises de l’intérieur unterstützten die angreifenden Alliierten und besetzten die Mairie (Rathaus). Der Kampf um Vernon dauerte insgesamt 8 Tage lang.
Um 17h10 ist es soweit, wir dürfen mit unseren elektronischen Tickets das Haus und den Garten von Claude Monet besichtigen (Eintritt 10.50 €/Person).
Es ist interessant zu sehen, wie die Leute Ende 19. und Anfang 20. Jahrhundert lebten. Der Garten und der Seerosenteich verzaubern uns total!
Claude Monet 14. November 1840 in Paris; und starb 5. Dezember 1926 in Giverny, (geboren als Oscar-Claude Monet) war ein bedeutender französischer Maler, dessen mittlere Schaffensperiode der Stilrichtung des Impressionismus zugeordnet wird. Claude Monet mietete das Haus in Giverny, in dessen Umgebung er in den Folgejahren seinen berühmten Garten anlegte, und zog dort mit seinen beiden Söhnen aus erster Ehe, sowie Alice Hoschedé und deren sechs Kindern ein.
1890 erwarb Monet das Haus in Giverny, welches er schon seit sieben Jahren bewohnt hatte, nachdem er sich seit Mitte der 1880er Jahre durch regelmässige Verkäufe in einer besseren finanziellen Situation befand. Durch weitere Zukäufe von Land erweiterte Claude Monet sein Grundstück immer weiter und investierte viel Geld in die Anlage seines Gartens.