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Die Pflicht, ein individualisiertes Schutzkonzept erarbeiten zu müssen, richtet sich auch an diejenigen Betriebe, welche gemäss Art. 6 Abs. 3 COVID-19 Verordnung 2 ihre Aktivitäten nicht unterbrechen mussten. Die Kontrolle der Umsetzung und Einhaltung der Konzepte erfolgt durch das kantonale Arbeitsinspektorat. Dieses schliesst einzelne Einrichtungen oder verbietet Veranstaltungen von Unternehmen, Vereinen und Verbänden, falls kein ausreichendes Schutzkonzept vorliegt oder dieses nicht eingehalten wird.
Ausnahmen von diesem Grundsatz bilden Restaurants, die von den Gemeinden kontrolliert werden sowie Gesundheitseinrichtungen, Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen. Für diese ist das Kantonsarztamt zuständig.
Für spezifische Auskünfte für Betriebe zu Schutzkonzepten sowie zur Entgegennahme von Hinweisen steht Ihnen am Seitenende unser Onlineformular zur Verfügung. Bitte konsultieren Sie zunächst die Informationen auf dieser Website, bevor Sie eine Anfrage per Formular ans Arbeitsinspektorat einreichen.
Die Erarbeitung eines Schutzkonzepts ist eine vorgängige Bedingung für die Wiederaufnahme des Betriebes in jenen Unternehmen, für welche die Lockerung der Massnahmen gilt. Artikel 6 Absatz 3 COVID-19 VO 2 hält fest, dass auch Unternehmen, die im Rahmen des Lockdowns nicht von behördlich verfügten Schliessungen betroffen gewesen sind, neu ein Schutzkonzept erarbeiten müssen. Diesen Betrieben wird jedoch eine Übergangsfrist gewährt, während der sie überprüfen müssen, ob die bisher getroffenen Massnahmen die Vorgaben für die Schutzkonzepte erfüllen und gegebenenfalls die nötigen Anpassungen vornehmen.
Für die Beschaffung von Schutzmaterial sind das Gesundheitswesen, Unternehmen und Privathaushalte grundsätzlich selber verantwortlich. Der Bund steht mit Detailhändlern in Kontakt, damit diese die Versorgung des Landes mit Masken in den kommenden Wochen sicherstellen und schrittweise ausbauen können. Im Sinne einer Anschubversorgung liefert die Armeeapotheke ab dem 27. April 2020, während zwei Wochen, täglich eine Million Hygienemasken an führende Detailhändler. Zudem unterstützt der Bund soweit möglich die Beschaffung subsidiär, falls über die normalen Kanäle der Bedarf nicht gedeckt werden kann. Die Armeeapotheke hat bis heute 21 Millionen Hygienemasken an die Kantone verteilt. Die aktuellen Lagerbestände des Bundes umfassen 18 Millionen Hygiene- und 1,2 Millionen FFP2 Masken. Sie werden weiter laufend ausgebaut.
Gesundheitswesen, Unternehmen und Private tragen die Kosten für das Schutzmaterial selber.
Jeder Betrieb erstellt sein Schutzkonzept mit Rücksicht auf die individuelle Situation vor Ort selber. Betriebe können sich dabei entweder am Grobkonzept der jeweiligen Branchenverbände orientieren oder, wo kein Branchenverband vorhanden ist, die Mustervorlagen beiziehen, die auf der Website des Seco aufgeschaltet sind: https://backtowork.easygov.swiss/
Nein. Eine Genehmigung der Konzepte durch kantonale Behörden oder Bundesstellen ist nicht notwendig.
Auskunft für Betriebe zu Schutzkonzepten / Entgegennahme von Hinweisen
Das kantonale Arbeitsinspektorat beantwortet Fragen zu Schutzkonzepten, welche vom Bundesrat im Zuge der Lockerungen der COVID-19-Schutzmassnahmen für alle Betriebe bis auf Weiteres für obligatorisch erklärt worden sind. Ebenso nimmt das kantonale Arbeitsinspektorat über diesen Kanal Hinweise zur Einhaltung der Schutzkonzepte entgegen.
Wichtig: Bitte konsultieren Sie zunächst die Informationen auf der Website, bevor Sie eine Anfrage per Formular einreichen.
Das Webformular richtet sich an Arbeitgeber und Betriebe im Kanton St.Gallen sowie deren Kundinnen und Kunden.
Wir beantworten Ihre Fragen auf Grund Ihrer Schilderung. Soweit vorhanden, senden wir Ihnen Merkblätter.
Wir nehmen Hinweise aus der Bevölkerung zur Einhaltung der Schutzkonzepte entgegen und gehen diesen nach.
Wir bieten keine individuellen Beratungen für die Erarbeitung von Schutzkonzepten an.
Wir stellen keine Bestätigungen/Genehmigungen für Schutzkonzepte aus.
Wir beantworten Ihre Fragen, die Sie uns mittels Webformular übermitteln, per E-Mail. Ebenso klären wir eingegangene Hinweise ab. Es werden keine Beratungen per Telefon angeboten.
Kontaktformular Schutzkonzepte
Wir bitten Sie, das nachfolgende Formular auszufüllen und dabei insbesondere die Pflichtfelder zu beachten. Wir werden Ihnen die Antwort an die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse übermitteln.