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Mit dem von ihrem verstorbenen Vater geerbten Vermögen leitete Louise Silverberg eine Reihe karitativer Aktionen in die Wege. Ihr Hauptanliegen war, der Bevölkerung des Oberengadins etwas zu stiften. Das erste Projekt, ein Heim für Kinder aus armen Familien und Waisen scheiterte an mangelndem Bedarf. Die Tatsache, dass Frau Silverberg von ihrem Vater viele wertvolle Bücher geerbt hatte, brachte sie schliesslich auf die Idee einer Bibliothek für Einheimische und Gäste. Dieser Idee folgend gründete sie 1961 die Stiftung Biblioteca Engiadinaisa. Mitbegründerinnen waren Anita Forrer – sie stellte in generöser Weise ihr Grundstück in Sils Baselgia zur Verfügung – und ihre langjährige Begleiterin Marianne Hauer-Marschhausen.
v.l.n.r.: Louise Silverberg, Marianne Hauer-Marschhausen und Anita Forrer
Louise Silverberg, Stiftungsgründerin