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Daniel Yule wird im WM-Slalom in Cortina d’Ampezzo als bester Schweizer Fünfter. Den Titel sichert sich der Norweger Sebastian Foss-Solevaag.
Yule schaffte als Fünfter eine Klassierung, die er in den bisherigen Weltcup-Slaloms dieser Saison noch nicht erreicht hatte. Zweimal war der Walliser in einem für ihn schwierigen Winter Siebenter geworden. Im zweiten Durchgang machte er vier Plätze gut.
Ramon Zenhäusern, dem vom Schweizer Quartett die grössten Chancen auf einen Spitzenplatz eingeräumt worden waren, war schon im ersten Lauf aus der Entscheidung gefallen. Im Schlussklassement blieb ihm der 11. Platz. Der Zwei-Meter-Mann hatte lediglich im 21. Rang gelegen, was einen markanten Vorstoss praktisch unmöglich machte. Wegen den hohen Temperaturen und der befürchteten Verschlechterung der Pistenverhältnisse starteten im zweiten Lauf nicht wie gewohnt die ersten 30, sondern nur die ersten 15 in umgekehrter Reihenfolge. Loïc Meillard und Luca Aerni waren schon im ersten Durchgang ausgeschieden.
Foss-Solevaag siegte im letzten Rennen dieser Weltmeisterschaften vor dem nach dem ersten Lauf führenden Österreicher Adrian Pertl und seinem Landsmann Henrik Kristoffersen, der sich seine erste WM-Medaille im Slalom sicherte. Foss-Solevaag gewann als erster Norweger WM-Gold im Slalom seit 24 Jahren und dem Sieg von Tom Stiansen in Sestriere.
Der zweitplatzierte Pertl, der im ersten Lauf Bestzeit gefahren war, sprang für seine höher kotierten Teamkollegen in die Bresche. Marco Schwarz, der konstanteste Slalom-Fahrer in diesem Winter, und Manuel Feller schieden im zweiten Lauf aus. Michael Matt kam nicht über den 9. Rang hinaus.
Pertl war erst im letzten Moment auf den WM-Zug aufgesprungen. Der Kärntner erhielt dank dem 4. Platz im letzten Weltcup-Slalom in Chamonix den Vorzug gegenüber Fabio Gstrein.