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Erst zweimal - 2019 als Zweite über 10 km in Cogne und 2017 als Vierte über 5 km im Val Müstair - war die 26-jährige Luzernerin in einem «Distanzrennen» besser. Am Samstag hatte sie in ihrer eigentlichen Paradedisziplin Sprint mit dem Halbfinal-Out als Neunte enttäuscht.
Fähndrich verlor 1:14 Minuten auf die Seriensiegerin Therese Johaug, die ihren 80. Weltcup-Erfolg feierte. Die Norwegerin setzte sich hauchdünn 1,2 Sekunden vor der russischen Weltcup-Führenden Natalja Neprjajewa durch.
Weniger spannend war die Entscheidung bei den Männer über 15 km. Iivo Niskanen, der finnische Topfavorit, Weltmeister und dreifache Olympiasieger in der klassischen Technik, kam überlegen zum Heimsieg. Knapp 18 Sekunden dahinter zeigte der Weltcup-Leader Johannes Hösflot Klaebo, der am Vortag den Sprint gewonnen hatte, ein starkes Rennen.
Die Schweizer Rumpf-Equipe, bei der sämtliche Olympia-Teilnehmer fehlten, verpasste die Punkteränge klar.