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Geheime Handschläge sind seit jeher eine beliebte Methode von Geheimbünden, sich untereinander zu identifizieren. Allein bei den Freimaurern gibt es eine Vielzahl von Handschlägen, die Auskunft über Mitgliedschaft und Grad geben können. Es ist dabei wichtig, ganz genau zu wissen, worauf es zu achten gilt. Nicht jedes Händeschütteln unter Staatsmännern oder Prominenten ist ein Freimaurerhandschlag und im Internet kursieren zahlreiche falsch interpretierte Bilder, die ganz normale Handschläge zeigen. Um solche Verwechslungen zu vermeiden, betrachten wir an dieser Stelle einige der wichtigsten Handschläge.
Der bekannteste Handschlag ist die einfache Begrüßung, bei der mit dem Daumen zweimal kurz und einmal lang auf den ersten Knöchel vom Zeigefinger des Gegenübers gedrückt wird. Dieser Handschlag stammt ursprünglich von den Steinmetzbruderschaften und wurde später von der Freimaurerei übernommen.
Die Handschläge für die ersten drei Grade sind ebenfalls kein Geheimnis mehr. Sie sind relativ simpel und leicht zu erlernen. Bei allen dreien umklammern sich die Finger. Der Lehrling drückt dabei mit dem Daumen auf den Zeigefinger des Gegenübers, da dies der erste Finger ist und dementsprechend auf den ersten Grad hindeutet. Dieser Handschlag wird „Boas“ genannt.
Der Geselle drückt den Mittelfinger des Gegenübers. Die Bezeichnung dieses Handschlags lautet, man ahnt es schon, „Jachin“.
Der Meister drückt schließlich auf den Ringfinger des Gegenübers. Dritter Finger gleich dritter Grad. Dieser Handschlag wird……