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Wer Ökonomie denkt, denkt in Grössen von Angebot und Nachfrage. Viele Phänomene, die wir in der Volkswirtschaft beobachten, lassen sich durch dieses Konzept erklären. Steigende Preise für Güter zum Beispiel sind oft das Resultat von einer Nachfrage, die grösser ist als das Angebot.
So geschehen wohl auch nach dem Ende der Corona-Rezession. Fiskalische Umverteilung im grossen Stil und ultraexpansive Geldpolitik haben die Nachfrage insbesondere nach Gütern stark ansteigen lassen. In den Vereinigten Staaten haben wir so im vergangenen Jahr eine Übernachfrage nach physischer Produktion von beinahe 20 Prozent gesehen. Da brauchte es keine Corona-bedingten Lieferkettenengpässe, um steigende Preise zu sehen.