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[en allemand]
Carl Albert Loosli und Ferdinand Hodler – Der Schriftsteller begegnet dem Maler
Wann: 11. April 2013, 19.30 Uhr
Wo: Kunstmuseum Bern, grosser Festsaal
Die Teilnahme ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Platzzahl ist beschränkt.
Vortrag von Paul Müller, Co-Projektleiter des Werkkatalogs F. Hodler von SIK-ISEA
Seit ihrer ersten Begegnung um 1897 verband den Schriftsteller Carl A. Loosli mit dem 24 Jahre älteren Maler Ferdinand Hodler eine tiefe Freundschaft. Beide aus ärmlichen Verhältnissen stammend, kämpften sie zeitlebens gegen das Establishment: Loosli gegen gesellschaftliche Missstände und verkrustete Strukturen, Hodler gegen den Akademismus in der Kunst. Ihre gemeinsame Arbeit in der Künstlervereinigung GSMBA – Hodler als Präsident und Loosli als Sekretär – trug viel zur Professionalisierung und Wertschätzung des Künstlerberufs in der Schweiz bei. Looslis vierbändige Monographie über Hodler mit dem sogenannten Generalkatalog seiner Werke ist ein bleibendes Zeugnis der Freundschaft zwischen Schriftsteller und Maler. Sein Archiv ist eine Fundgrube für die Hodler-Forschung und liefert Informationen aus erster Hand. Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA), welches den Catalogue raisonné der Gemälde Ferdinand Hodlers erarbeitet, wertet derzeit die Dokumente aus. Paul Müller, Co-Projektleiter des Werkkatalogs F. Hodler, präsentiert in seinem Vortrag einige Perlen aus dem Hodler-Archiv des Schriftstellers.