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Eine Frage dazu habe ich, laut Dividenden Historie, stehen 3 Zahlungen im Jahr dort.. Hier im Bericht bzw auch im Research steht, was von Quartalszahlungen, ist da jetzt davon aus zu gehen, dass jetzt alle 4 Monate eine Zahlung kommt?
Quartaldividende nochmal höher sein dürfte, weil der Ölpreis weiter gestiegen ist und die Verschuldung schon unterhalb der vom Unternehmen gesetzten Grenze gesunken ist. Da geht der Gewinn dann voll in die Dividende. Also könnten 1,5 -2,0 $. Mal schauen.
----------- The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
ja ab 2022 gibt es vierteljährliche Dividenden. Und ja Petrobras könnte sich die Taschen voller Geld hauen. Aber so ist das nicht. Der meiste Teil des geförderten Öls geht nicht in den Export sondern wird zum großen Teil weiter verarbeitet bzw. muss abgegeben werden an der Regierung. Da die Regierung Brasiliens einen großen Anteil an Pertrobras besitzt können die Weltmarktpreise nicht weitergegeben werden an die Bevölkerung. Versteht sich auch von alleine. Das ist zwar Petrobras übel....aber schlussendlich profitiert Petrobras auch da Sie bei Projekten und Ausschreibungen bevorzugt werden. Auch wird und muss viel investiert werden um die Ölreserven beizuhalten und zu fördern in einer Meerestiefe von bis zu 5000 Metern da man dafür gesonderte Schiffe braucht. Aber trotzdem verdient man sehr viel Geld....und da mindestens 60 % ausgeschüttet werden gehe ich davon aus das es aktuell mind. 25 US cents pro Quartal gibt pro Aktie....pro ADR dann 50 US Cents....sprich 2 Dollar im Jahr. Am Ende des Jahres könnte es dann zu der regulären Dividende noch was zusätzlich geben.
Die Führungskräfte der Petroleo Brasileiro SA werden diese Woche die Genehmigung der Regierung einholen, um die Großhandelspreise für Treibstoff in ihren brasilianischen Raffinerien zu erhöhen, sagten zwei Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind, gegenüber Reuters.
Man erwarte eine geringfügige Erhöhung der Kraftstoffpreise in den Raffinerien, die unter den internationalen Preisen liege, sagten die beiden Quellen.
Die Regierung hat Petrobras mitgeteilt, dass sie eine vorübergehende Wiedereinführung der Kraftstoffsubventionen in Erwägung zieht, die 2018 vom damaligen Präsidenten Michel Temer eingesetzt wurden, um die internationale Volatilität aufzufangen, sagte eine dritte Person. Er sagte jedoch, dass der Vorschlag aufgrund von Haushalts- und Ausgabenzwängen bisher keine Unterstützung seitens des Wirtschaftsministeriums erhalten habe.
Preiserhöhungen sind in Brasilien aufgrund der zweistelligen Inflationsrate und der Wahlen im Oktober, bei denen Präsident Jair Bolsonaro zur Wiederwahl antreten wird, ein heikles Thema. Bolsonaro sagte letzte Woche, er wolle, dass Petrobras niedrigere Gewinnspannen akzeptiere, anstatt die Preise zu erhöhen.
Petrobras kontrolliert die Kraftstoffpreise in Brasilien, da das Unternehmen mehr als 80 % der Raffineriekapazitäten des Landes besitzt.
Petrobras reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Der staatlich kontrollierte Ölkonzern verkauft Kraftstoffe mit einem Preisnachlass im Vergleich zu internationalen Kraftstoffen, wobei sich die Kluft noch vergrößert hat, als die weltweiten Ölpreise am Montag aufgrund des russischen Einmarsches in der Ukraine und der Versorgungsunterbrechungen auf 130 Dollar pro Barrel stiegen. Russland bezeichnet sein Vorgehen in der Ukraine als "Sondereinsatz".
Das Management von Petrobras hat die Regierung vor der Gefahr von Versorgungsengpässen in verschiedenen Regionen des Landes gewarnt, sagte eine vierte Person. Händler haben in einigen Regionen ihre Importe ausgesetzt, da sie mit Verlust verkaufen müssten, um mit den Petrobras-Preisen konkurrieren zu können, sagte diese Person, die nicht namentlich genannt werden wollte, da es sich um private Informationen handelte.
Der Vorstandsvorsitzende von Petrobras, Joaquim Silva, sagte am Donnerstag eine Reise nach Houston ab, wo er auf der Energiekonferenz CERAWeek einen Vortrag halten sollte, um mit der Regierung eine Lösung für das Preisgefälle zu besprechen, so die Personen.
Am Sonntag verkauften die Petrobras-Raffinerien Benzin und Diesel mit einem Preisnachlass von rund 26 % bzw. 30 % gegenüber den internationalen Preisen, was nach Schätzungen von Abicom, einer brasilianischen Gruppe für Kraftstoffimporte, den höchsten Preisunterschied seit zehn Jahren darstellt.
Einigen Analysten zufolge müsste der Preisnachlass bei Kraftstoffen mehr als 30 % betragen, um das Unternehmen finanziell zu schädigen. Eine vollständige Parität mit den internationalen Preisen könnte das Unternehmen gegenüber stärkeren Kraftstoffimporteuren verwundbar machen, meinen andere.
"Bei übermäßigen Kraftstoffimporten würde Petrobras Marktanteile verlieren", so Gustavo Allevato, Aktienanalyst von Ibiuna Investimentos.
Petrobras hat im Jahr 2021 dank der himmelhohen Brent-Preise einen neuen Rekord bei den Jahresgewinnen und Dividendenausschüttungen aufgestellt. Dadurch ist Petrobras in einer besseren Position als in der Vergangenheit, um höhere Ölpreise aufzufangen, sagen Analysten.
Der Ölkonzern gibt die Differenz zwischen seinen Großhandelspreisen und den internationalen Preisen nicht bekannt, aber die Analysten nehmen ihre eigenen Schätzungen vor.
Bevor die jüngsten Sanktionen gegen Russland die Brent-Preise in die Höhe schießen ließen, waren die Kraftstoffverkäufe von Petrobras noch rentabel, so die Personen. Das Unternehmen hatte seine Gewinnspannen reduziert, um die Marktvolatilität der vergangenen Monate aufzufangen.
Die letzte Anpassung der Treibstoffpreise erfolgte am 11. Januar, als die Brent-Futures bei 83,72 Dollar pro Barrel schlossen und damit deutlich unter dem aktuellen Niveau lagen.
Der Druck, die Preise niedrig zu halten, war ein Faktor bei der Entscheidung des Petrobras-Vorsitzenden Eduardo Bacellar Leal Ferreira, Ende letzten Jahres zurückzutreten, sagten die Personen. Ferreira habe beschlossen zu gehen, bevor der Brent-Preis 100 Dollar pro Barrel erreichte, um Druck in einem Wahljahr zu vermeiden, sagten die ersten beiden Personen.
Ferreira sagte Reuters am Samstag, seine Entscheidung, nach Ablauf seiner Amtszeit im nächsten Monat zu gehen, sei rein persönlich, da er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wolle.
Bolsonaro sagte letzte Woche, dass Petrobras seinen Gewinn senken könnte, um einen Anstieg der Kraftstoffpreise zu verhindern. Er sagte, er sei sicher, dass Petrobras die Verbraucher vor starken Preiserhöhungen schützen werde
Ist die Frage, ob sich an der Exportrate künftig etwas ändern wird, die EU hier beispielsweise zu ordentlichen Preisen einkaufen wird. Petrobras hatte ja bereits im letzten Sommer verkündet, die Exporte stärker diversifizieren und den Anteil des China-Geschäfts verkleinern zu wollen.
Alles in allem dürfte Petrobras trotz staatlicher Einflussnahme dieses Jahr enorme Gewinne machen und eine fette Gesamtdividende ausschütten.
ist schon eine Menge eingepreist, sonst würde Petrobas mindestens doppelt so hoch stehen. Die Dividendenpolitik beruhte im Übrigen auf einem Ölpreis von 60$, da ist selbst im Fall von sattalichen Maßnahmen noch Spielraum.
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Die oben genannten 2 $ bilden für mich die Untergrenze, selbst die würde ich eher bei 2,14 $sehen und ich rechne mit mehr. Für deutsche bzw. Anleger aus dem Euroraum dürfte wenigstens dieses Jahr die Währung zusätzlich entgegenkommen.
Wenn man die fast täglichen Wortmeldungen von Bolsonaro und seiner Familie zum Unternehmen, den Spritpreisen etc. liest, dann bleibt Wahlkampf und Politik in diesem Land weiterhin das größte Risiko des Investments.
Ist ab diesem Jahr 2022 geplant. Und ja der Kurs ist extrem niedrig....das Öl was gefördert wird ist das beste bzw. das sauberste überhaupt. Und ja der Kurs ist so niedrig wegen der Politik und weil Petrobras ein halbes Staatsunternehmen ist. Für mich ist das Feuer und Wasser. Schlussendlich ist Brasilien auch auf die Dividenden von Petrobras angewiesen auf der Seite....die andere ist das dass geförderte und weiterverarbeitende ÖL nicht zu Marktpreisen verkauft werden kann sondern zu sozialen Preisen damit die Bevölkerung Brasiliens nicht übermäßig belastet wird. Ich finde das in Ordnung. Petrobras profitiert im Gegenzug schlussendlich da bei Ausschreibungen der Fördergebiete immer Petrobras bevorzugt wird.Wenn alles im Lot bleibt ist das ein Investment was mindestens 10 % Rendite im Jahr bringt. Ja sicher wären 20 % und mehr möglich, aber mir ist es lieber das Brasilien politisch und sozial stabil bleibt und jeder profitiert als nur eine Seite.
… also ich wehre mich nicht dagegen, wenn viermal im Jahr ausgeschüttet werden sollte. Da der März bald rum ist, wird man sehen. Allerdings würde ich es mindestens für unglücklich halten, wenn PBR im November eine neue Dividendenpolitik verkündet, im Dezember zahlt und dann hört und sieht man nix. Ich bin gespannt, was sich in der kommenden Kalenderwoche tut.
sprich es gibt 5,72 Real. Diese Dividende ist aber noch für das Jahr 2021. Wenn Petrobras sich an die neue Dividendenpolitik hält gibt es nochmals eine Dividende im April oder Mai dazu ,die für das erste Quartal 22.
Das ist eine Zusatzdividende/Sonderdividende für das Jahr 2021, Record Day für die Aktie ist der 13.04.
Für die ADR gilt der 18. April 2022 als Stichtag, zudem man den Wert im Depot haben muss, eine ADR bedeuten 2 Aktien. Beim Wechselkurs heute sind das 1,088 € Sonderdividende - ADR Gebühr pro Zertifikat.
Schon mal fett und Wahl ist zum Glück erst im Oktober...
hat sich wohl für eine Art Stabilisierungsfond ausgesprochen, der dafür sorgen soll, dass die Preise ein klein wenig gesenkt und insgesamt die Schwankungen ausgeglichen werden. Soll aber tatsächlich keiner sein, der für eine grundlegende Preisänderung votiert.
Aber Bolsonaro hängt eh weit hinten, man wird sehen, was Luna nach dem Wahlsieg an Regulierungsvorschlägen bringt und dann auch umsetzt. Ihn stört speziell ja auch die Dividendenpolitik bzw. tritt für eine Besteuerung ein. Ist aber halt auch Wahlkampf und da gehen die Gemüter immer noch ein weniger höher als ohnehin schon. Wenn ich da so lese, merke ich, I'm Nordish by Nature...
Vielleicht kann man künftig die Amtszeiten der CEOs in Dividenden-Intervallen bemessen.
wird zumindest gut aufgenommen von den internationalen Investoren. Jedenfalls steht fest das Petrobras unterbewertet ist...egal wie die Wahlen ausgehen. Unter Luna lief es auch nicht verkehrt und Petrobras war damals das 3 fache wert unter Luna. Kann dann also nur besser werden was die Kursentwicklung angeht. Fakt ist der Ölpreis wird die nächsten Jahre höher als 70 Dollar sein. Ölproduktion ist im vollen Gange und dieses Öl ist das sauberste überhaupt. Schulden sind massiv abgebaut und sind auf einem akzeptablen Niveau. Dividendenpolitik ist bis 2026 festgelegt. Politisches Risiko ist eingepreist.