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Eine gute Methode, um Teilnehmende während eines Lehrvortrags zu aktivieren.
Die Aufmerksamkeitsspanne ist beim Zuhören begrenzt. Kurze Verarbeitungspausen helfen deshalb das Gehörte zu verarbeiten. Über die Inhalte zu reden, trägt zudem zur Vernetzung mit bestehendem Wissen bei.
Ablauf:
Nach einer Inputphase von maximal 15 Minuten werden die Studierenden aufgefordert, sich mit einem oder höchstens zwei Nachbarn über vorgegebene Fragen auszutauschen (zu murmeln). Zum Beispiel: "Was denken Sie darüber?", "Wie würden Sie das soeben Gehörte einem Laien erklären?"
Die Murmelmethode sieht nicht vor, die Ergebnisse der Murmelphase im Plenum zu sammeln. Es kann aber nachgefragt werden, ob es noch etwas zu klären gibt: "Sind noch Fragen offen?"
Variante:
Das Ergebnis des Austauschs kann im Plenum gesammelt werden. Ein Vorteil davon ist, dass die Verantwortung für den Beitrag nicht bei einer einzelnen Person liegt. Dies kann die Hemmschwelle für Beträge vor einem grossen Publikum senken.
Quelle:
Weidenmann, B. (2006): Handbuch Active Training. Weinheim und Basel: Beltz, S. 25 ff.