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Am Montag begannen in Murten die Arbeiten zur Wiederherstellung des Kopfsteinpflasters in der Französischen Kirchgasse. Sie dauern voraussichtlich bis in den Oktober und werden in sechs Phasen durchgeführt. Bei jeder Phase sperrt die Gemeinde den entsprechenden Strassenabschnitt für die Motorfahrzeuge.
2014 und 2015 waren die Französische Kirchgasse und die Rathausgasse saniert worden. Dabei ersetzte die Stadt die bestehenden Trinkwasser- und Stromleitungen sowie die Hausanschlüsse für Abwasser- und Trinkwasser. Neu in den Boden kamen ausserdem die Leitungen für die Fernwärme und eine Meteorwasserleitung. So wird das Abwasser aus Küchen und Bädern der Häuser künftig getrennt vom Oberflächenwasser der Strassen und Dächer abgeführt. Nach der Verlegung der Leitungen wurde ein provisorischer Teerbelag gelegt, damit sich das Erdreich absetzen konnte. Mit dem Verlegen des Kopfsteinpflasters wird nun der ursprüngliche Zustand der beiden Gassen wiederhergestellt.
Zeitplan eingehalten
Der Murtner Bauverwalter Stefan Portmann ist mit dem Verlauf des Projektes zufrieden. «Wir konnten den Zeitplan einhalten und haben die Kosten im Griff.» Die gesamte Baustelle vom Berntor bis zum Murtenhof ist rund 250 Meter lang. Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Gewerbetreibenden möglichst klein zu halten, erfolgen die Bauarbeiten in sechs Etappen. Die erste Phase umfasst die Französische Kirchgasse. Später folgen die Abschnitte von der Französischen Kirchgasse bis zum ehemaligen Hotel Weisses Kreuz, vom Weissen Kreuz bis zum Rathaus, vom Rathaus bis zur Rathausgasse 12 und schliesslich bis zum Hotel Krone. Gesperrt ist jeweils nur der Abschnitt, welcher gerade bearbeitet wird; die übrigen Teilstücke bleiben offen. Für Anwohner und Touristen ist der gesamte Bereich immer durchgehend zugänglich.