Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/152599

<h2>SubmittedText<h2><p>- Werden mit dem Begriff "Erhöhte Bereitschaft für Einsatzverbände" nur jene Truppen gemeint, welche für subsidiäre Einsätze bereitgehalten werden?</p><p>- Bedeutet dies, dass für die restlichen Truppen (z. B. robuste mechanisierte Verbände) von einer "erhöhten Bereitschaft" abgesehen wird?</p><p>- Kann die Armee als Ganzes kurzfristig mobilisiert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der Weiterentwicklung der Armee soll die Bereitschaft der Armee gegenüber heute wesentlich verbessert werden. Dazu werden unter anderem Milizformationen mit hoher Bereitschaft bezeichnet, die innerhalb von 24 bis 96 Stunden einrücken können. Als solche Milizformationen sind rund zwanzig Verbände bezeichnet, unter anderem Militärpolizei, Infanterie, Genie, Rettung, ABC-Abwehr und Sanität. Ein rascher Einsatz dieser Verbände vor allem zugunsten der zivilen Behörden in nichtvorhersehbaren und wahrscheinlichen Fällen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen oder akuter Terrorbedrohung, ist zweckmässig.</p><p>Die Milizformationen mit hoher Bereitschaft schliessen die Lücken in der Bereitschaft zwischen den aus dem Stand verfügbaren Berufs- und Bereitschaftsformationen und den bei Bedarf zusätzlich aufgebotenen Milizformationen. Letztere können innert zehn Tagen einrücken, weshalb für die gesamte Armee wieder ein Aufgebotssystem eingeführt wird. Mit diesem neuen Aufgebotssystem kann folglich auch die ganze Armee mobilisiert werden.</p>