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Auf dem Hügel nördlich des Dorfes erhebt sich das Kirchlein der Heiligen
Carpoforo und Mauritius. Die Ausgrabungen im Rahmen der Restaurierung der
Jahre 1994-97 haben ergeben, dass das erste Gotteshaus in eine kleine
Festung eingefügt war und auf das 7./8. Jahrhundert zurückgeht. Nach den
mehrmaligen Umbauten ist vom ursprünglichen Bau praktisch nichts mehr übrig
geblieben, mit Ausnahme eines kleinen romanischen Fensters an der Südwand
des Kirchenchiffs.
Die Fresken im Chor stellen Szenen aus dem Leben der beiden Schutzheiligen
dar, wurden jedoch ziemlich stark retuschiert. Während der
Restaurierungsarbeiten (arch. Gianfranco Rossi) wurde auch ein spätgotisches Fresko entdeckt (Thronende Maria).