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Richtig jubeln konnte bisher nur Lara Gut. Die Tessinerin gewann den Riesenslalom in Aspen. Aber auch der zweite Rang von Fabienne Suter am Samstag in der Abfahrt von Lake Louise lässt sich sehen. Auch im Gesamtweltcup sind Gut (3.) und Suter (10.) die besten Schweizerinnen.
Bei den Männern gab's noch keinen Podestplatz. Carlo Janka fuhr am Wochenende zweimal in die Top 10 und deutete damit an, dass er seine Rückenprobleme im Griff hat. Janka liegt im Gesamtweltcup auf Rang 8, den nächstbeste Schweizer findet man allerdings erst auf Platz 28, den Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng.
Wenn man nun nach den Rennen in Nordamerika ein Fazit ziehen möchte, fällt auf, dass sich die Schweizer Athleten besser geschlagen haben, als allgemein prophezeit wurde. Erfreulich ist insbesondere die letzte Grafik, die zeigt, dass die Schweizer Equipe wieder etwas breiter aufgestellt ist als in den vergangenen Wintern.
Nach einem Beinahe-Sturz in Kitzbühel musste Marco Odermatt zuletzt wegen Knieproblemen Rennen auslassen. In Cortina d'Ampezzo kehrte er triumphal zurück. Der Nidwaldner gewann innert zwei Tagen seine Weltcuprennen 18 und 19.