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Russische Medienfreiheit zwanzig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion
Vor zwanzig Jahren wurde das letzte Jahr der Gorbatschow-Ära in der ehemaligen Sowjetunion geschrieben.
Im Dezember 1991 löste sich die Sowjetunion auf. Gorbatschow hatte während Jahren eine Politik der Öffnung betrieben, was auch bedeutete, der Journalismus in Russland wurde nicht mehr völlig vom Staat kontrolliert. Ebenfalls 1991 wurde der Schweizer Journalist Roman Berger Moskaukorrespondent des Tagesanzeigers. Er erlebte zehn Jahre lang hautnah die Zeit nach Gorbatschow und beschäftigt sich auch heute noch intensiv mit der Situation in Russland.
Michael Spahr hat Roman Berger getroffen und ihn gefragt: Sind die russischen Medien auch heute noch freier als damals vor der Ära Gorbatschow?