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Weil es keine andere Strasse von Vila Nova Richtung Sines gibt, mussten wir heute die ersten Kilometer auf einer Autobahn fahren. Zum Glück gab es nur wenig Verkehr und ein breiter Pannenstreifen ermöglichte uns stressfreies Fahren. Bald konnten wir die Autobahn verlassen und parallel dazu mit Rückenwind auf einer ebenso gut präparierten Piste davon rasen bis es nach einem überdimensionierten Kreisel auf einer Holperstrasse weiterging. Der Weg führte durch sehr ländliches, teilweise überwachsendes und unkultiviertes Gebiet mit einigen Barackensiedlungen. Wir fuhren zwar auf den ersten Blick durch unberührte Natur, doch in der Luft lagen Öl-und Benzindämpfe von den Petrochemiewerken in Sines. Des weiteren ist Sines bekannt für einen grossen Containerhafen, wie schon erwähnt für die Ölraffinerien, dann hat Sines eine schmucke Altstadt mit vielen weissen Häusern. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Vasco da Gama, der Eroberer und Seefahrer, der den Seeweg nach Indien entdeckte.
Nicht ganz alltäglich auf einer solchen Strasse zu fahren.
Wir fuhren vor Sines über eine Brücke, die nicht
-über eine Eisenbahnlinie
-über eine Autobahn
-über einen Fluss
sondern über dutzende Leitungen verschiedener Durchmesser führte.
Die Statue des berühmten Seefahrers vor dem Castelo in Sines
Die Praia Vasco da Gama in Sines
Blick über den riesigen Container Hafen
Von Sines nach Porto Covo ist die Küste auf einer Länge von x-Kilometern sehr zerklüftet und sieht an vielen Stellen sehr wild und spektakulär aus.