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Die Moxa-Behandlung (oder Moxibustion) umschreibt das Wärmen von Akupunkturpunkten und hat sich bei Erkrankungen durch Kälte und Feuchtigkeit sowie bei Schwäche und Erschöpfung bewährt. Man verwendet Beifusskraut (artemesia vulgaris), eine Heilpflanze, die sowohl in Asien als auch in Europa vorkommt. Man verwendet Moxa z.B. in Form einer Zigarre oder als offenes Moxakraut, das zu Kegeln geformt und direkt auf der Haut abgebrannt oder auf die Akupunkturnadel gesteckt werden kann.
Indem man brennendes Beifusskraut indirekt am Körper anwendet, entsteht eine wohltuende Wärme, die eine anregende oder Blockaden lösende Wirkung hat, die Organfunktionen anregt und die Selbstheilungskräfte mobilisiert. Moxa wird gezielt, punktuell und vorzugsweise dort angewendet, wo Akupunkturpunkte zu finden sind oder wo sich der Hauptschmerz lokalisiert.