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- Der Zürcher SVP-Politiker Alfred Heer hat seine Kandidatur für den Ständerat eingereicht.
- Er ist damit nach Roger Köppel der zweite Zürcher SVP-Nationalrat, der es bei den Wahlen im Herbst auf einen Sitz im Stöckli abgesehen hat.
- Die Zürcher SVP war seit zwölf Jahren nicht mehr im Ständerat vertreten.
Er habe seine Kandidatur bei der Findungskommission eingereicht, bestätigt Heer eine Meldung des «Tagesanzeigers». Er habe sich im letzten Moment dazu entschieden, weil er von verschiedenen Seiten dazu aufgefordert worden sei.
Die SVP sollte mit mindestens einer Person im Ständerat vertreten sein.
Seine Kandidatur sei nicht gegen Roger Köppel gerichtet, sondern für den Kanton Zürich, so Heer. Es gebe schliesslich die Möglichkeit mit einer Doppelkandidatur ins Rennen zu steigen. Die SVP als wählerstärkste Partei im Kanton Zürich müsse unbedingt im Ständerat vertreten sein. Mindestens mit einer Person, besser aber noch mit zwei.
Die Delegierten entscheiden
Der Vorstand der Zürcher SVP will am 19. März über die Kandidaturen befinden und einen entsprechenden Antrag an die Delegiertenversammlung stellen. Die Delegierten haben Anfang April das letzte Wort.
Heer ist seit 2007 Nationalrat. Der 57-Jährige ist Mitglied der Parlamentarierdelegation beim Europarat. Zuvor war er vier Jahre Gemeinderat von Zürich und sass dreizehn Jahre im Kantonsparlament.
Von 2009 bis 2016 präsidierte er die SVP des Kantons Zürich. Heer steht dem Bund der Steuerzahler vor.
Bis jetzt sitzen für den Kanton Zürich Daniel Jositsch von der SP und Ruedi Noser von der FDP im Ständerat - beide stellen sich wieder zur Wahl. Die Ständeratswahlen finden am 20. Oktober 2019 statt.