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Gutartige Geschwulst mit Ursprung in drüsenbildendem Gewebe wie z.B. der Prostata. Ein Prostataadenom verursacht u.a. Blasenentleerungsstörungen.
Männliche Sexualhormone. Das wichtigste ist das Testosteron, welches hauptsächlich im Hoden gebildet wird.
Fehlen von Samenfäden (Spermien) im Ejakulat (Samenerguss).
Eine der häufigsten Erkrankungen des Mannes ab dem 40. Lebensjahr. Gutartige Vergrösserung der Prostata, die nicht immer zu Beschwerden führt. Anzeichen: Störungen bei der Entleerung der Blase wie Nachträufeln, abgeschwächter Harnstrahl und Pressen oder langes Warten beim Wasserlösen.
Teilweise oder vollständige Entfernung der Vorhaut.
Normalerweise sind sowohl die Harnwege als auch der ausgeschiedene Urin keimfrei. Wenn sich Bakterien in den Harnwegen befinden, nennt man das Harnwegsinfektion. Aus anatomischen Gründen haben kleine Kinder und Frauen am häufigsten Harnwegsinfekte. Bei Männern steigt das Risiko mit dem Alter.
Eine der häufigsten bakteriellen Geschlechtskrankheiten. Oft macht die Erkrankung nur geringe oder keine Beschwerden. Wenn Beschwerden überhaupt auftreten (ca. 1 bis 6 Wochen nach der Ansteckung), dann meist Brennen beim Wasserlassen und/oder Ausfluss (bei Männern und Frauen). Behandlung mit Antibiotika. Wichtig ist die Partnerbehandlung.
Erschwertes Wasserlassen. Entzündung des Nebenhodens. Die chronische Entzündung kann zum Wasserbruch führen.
Die Erektionsschwäche / Potenzstörung / erektile Dysfunktion bezeichnen eine dauerhafte Unfähigkeit des Mannes, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion (steifes Glied) zu erhalten. Potenzstörungen im weiteren Sinne betreffen den gestörten Geschlechtstrieb (Libido), die Ejakulation (Samenerguss) und die Fähigkeit, einen Orgasmus zu bekommen. Die häufigste Potenzstörung ist jedoch eine verminderte Versteifung des Gliedes. Meistens organisch bedingt. Auch psychische Faktoren können die Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr stören. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit der Impotenz zu.
Werden durch sog. Papillomaviren verursacht. Machen sich bemerkbar als Warzen am Glied, an oder in der Scheide, am Anus oder im Darmausgang. Bei länger dauernder Infektion können bestimmte Typen dieser Viren Krebs auslösen. Der Gebärmutterhalskrebs bei der Frau ist Folge solcher Infektionen. Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht. Ausser örtlicher chemischer Behandlung kommt die operative Entfernung in Frage.
Am bekanntesten sind Gonorrhoe (Tripper) und Lues (Syphilis). Weitere sexuell übertragbare Krankheiten: Chlamydien, Hepatitis B und C, HIV-Infektion und Herpes genitalis.
Blutbeimengungen im Urin. Mögliche Ursachen: Harnsteine, Harnwegsinfektionen, Tumore.
Urin- oder Harninkontinenz sind die Unfähigkeit, den Urin in der Blase zu halten.
Harnsteine können im gesamten Harntrakt vorkommen, in Niere (Nierensteine), Harnleiter, Blase und Harnröhre. In den meisten Harnsteinen ist Kalzium enthalten. Es gibt verschiedene Ursachen für die Bildung von Harnsteinen: Zu niedrige Flüssigkeitszufuhr (Konzentration des Urins steigt, es können sich Ablagerungen bilden) / Harnabflussbehinderungen / Säuregehalt des Urins.
Unmöglichkeit Wasser zu lassen. Meist schmerzhaft und als Folge einer Behinderung des Abflusses.
In den Hodenhüllen, welche die Hoden umgeben, kann sich nach Verletzungen, Entzündungen oder aus ungeklärter Ursache Flüssigkeit ansammeln. Ebenso können flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Bereich des Samenstranges oder des Nebenhodens auftreten.
Als Impotenz im medizinischen Sinne ist einerseits die Unfähigkeit zur Fortpflanzung und andererseits die Unfähigkeit den Geschlechtsverkehr befriedigend ausführen zu können gemeint.
Sammelbegriff für die Unfruchtbarkeit der Frau bzw. des Mannes.
Natürliche Entleerung der Harnblase.
Dem Hoden angelagertes Organ zur Speicherung und Reifung der Spermien
Vorsteherdrüse. Etwa kastaniengrosses Organ, das direkt unter der Harnblase liegt. Umschliesst ringförmig die Harnröhre. Besteht aus vielen Einzeldrüsen, deren Ausführungsgänge in die Harnröhre münden. Hauptfunktion ist die Sekretproduktion für die Samenflüssigkeit.
Ein im Blut messbarer Eiweissstoff, den sowohl normale als auch bösartige Prostatazellen ausscheiden. Eine steigende PSA-Konzentration kann auf entzündliche oder tumoröse Veränderungen der Prostata hinweisen.
Bei frühzeitiger Erkennung von Prostatakrebs wird die Prostata- und somit auch der Krebs – vollständig (radikal) entfernt. Auch die umgebenden Lymphknoten werden entnommen und auf das Vorhandensein von Krebszellen untersucht.
Behandlungsverfahren zur Therapie von Erektionsstörungen durch Injektion gefässaktiver Substanzen (z.B. Prostaglandine) in die Schwellkörper.
Summe der Befunde bei Untersuchung des Ejakulats, insbes. Anzahl, Beweglichkeit und Strukturaufbau der Spermien.
Vergrösserung des männlichen Gliedes durch Steigerung des Blutzuflusses und gleichzeitige Drosselung des Blutabflusses in den Schwellkörpern.
Lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion der harnableitenden Wege. Bei bestehender Harnabflussstörung und gleichzeitiger Harnwegsinfektion können Bakterien aus dem Urin die Blutbahn übertreten.
Künstlicher Blasenausgang zur Entleerung des Harns in einen Auffangbeutel.
Vollständige Entfernung der Blase, z.B. bei Blasenkrebs