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AG 3.2 LEHRPLÄNE/LERNZIELE
Bericht der Arbeitsgruppe
Im Bericht der Arbeitsgruppe soll gezeigt werden, welche Lernziele im heutigen DaF-/DaZ-Unterricht verfolgt werden und auf welche Lehrpläne (aber auch auf welche didaktischen Prinzipien) sich der Unterricht in unterschiedlichen – vor allem schulischen – Kontexten stützt. Dabei ist allerdings besonders im weltweiten DaF-Unterricht von einer recht grossen Variation auszugehen, sodass kein umfassender Überblick gegeben werden kann: Anvisiert wird eher eine Typologie als eine umfassende Darstellung.
Besonders hervorgehoben wird dabei der Schweizer Kontext: dies unter anderem, weil die französischsprachige Westschweiz eine der wenigen grösseren Regionen ist, in der Deutsch als erste Schulfremdsprache unterrichtet wird.
Dokumentiert werden sollen die folgenden Fragestellungen:
- Wie lässt sich die Situation des DaF-Unterrichts weltweit zusammenfassen – und wie gestaltet er sich in ausgewählten Kontexten?
- In welchen schulischen Kontexten wird in den grösseren deutschsprachigen Ländern und Regionen DaZ-Unterricht angeboten?
- In welcher Form ist der DaF- und DaZ-Unterricht jeweils kurrikular und schulpolitisch verankert? Welchen Stellenwert haben dabei die Lehrpläne im Zusammenhang mit der allgemeinen Schul- und Sprachpolitik?
- Auf welchen Grundlagen (neben dem GER) fussen die Lernziele des LP? Welche neueren Entwicklungen zeigen sich dabei? Welche sprachlichen, pädagogischen und didaktischen Orientierungen verfolgt der Sprachenunterricht (z. B. was die Art und Gewichtung der Lernziele betrifft)? Wie sind die Lernziele mit didaktischen Zielsetzungen verknüpft?
Für ausgewählte Kontexte (z. B. die Westschweiz mit Deutsch als 1. Schulfremdsprache) sollen Kurzporträts erstellt werden, die eine Darstellung der konkreten Ausgestaltung des Deutschunterrichts durch die Lehrpläne und Lernziele geben (Verbindlichkeit des Unterrichts, Reihenfolge der Sprachen, Stundendotation, Bezüge mit dem restlichen Sprachunterricht usw.).
Für DaZ soll die Situation in D-A-CH summarisch beschrieben werden; auf die DaF-Kontexte kann nur beispielhaft eingegangen werden: Hier geht es vor allem darum, die Vielfalt der verschiedenen möglichen Konfigurationen aufzuzeigen. Dazu sollen mittels einer Fragebogenerhebung bei den Landesverbänden des IDV die nötigen Informationen eingeholt werden.
Im Hinblick auf die Resolution soll auch auf die folgenden Fragen eingegangen werden:
- Welche Forderungen/Anregungen für die Verankerung von Lernzielen und Lehrplänen sollen angestrebt werden – in der (Schul-)sprachpolitik?
- Welche Verbesserungen können angeregt werden (z. B. Verbesserung der Verzahnung innerhalb des schulischen Sprachenkurrikulums, vertikale und horizontale Kohärenz usw.)?
- Welche Lernziele können realistischerweise erreicht werden – und welche Ergebnisse zeigen sich in der Forschung?
Leitung:
Daniel Elmiger / Departement für Deutsche Sprache und Literatur, Université de Génève (CH), This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Mitarbeit:
Klaus-Börge Boeckmann / Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)
Monika Bucher / Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (CH)
Andreas Dutoit Marthy / Conférence intercantonale de l'Instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CH)
Britta Hufeisen / Technische Universität Darmstadt (DE)
Klaus-Börge Boeckmann / Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)
Monika Bucher / Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (CH)
Andreas Dutoit Marthy / Conférence intercantonale de l'Instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CH)
Britta Hufeisen / Technische Universität Darmstadt (DE)
Letzte Aktualisierung: 18.04.2017