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Das auf einem fünfeckigen Grundriss aufgebaute Wohn- und Geschäftshaus soll an die Stelle des heutigen Hochhauses aus den 1950er-Jahre zu stehen kommen. Die Pläne der Basler Architekten Miller & Maranta sehen eine Bauhöhe von 74 Metern vor. Damit würde der Neubau das alte Hochhaus um 24 Meter überragen.
Unter anderem wegen diesen Ausmassen ist ein spezieller Bebauungsplan sowie eine Zonenplanänderung notwendig, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte. Darüber hinaus musste auch eine Änderung des Wohnanteils, eine Anpassung der Lärmempfindlichkeitsstufen, Linienänderungen sowie ein Landabtausch zwischen der Bauherrin Basellandschaftliche Pensionskasse und dem Kanton beschlossen werden.
Gegen die Neubaupläne sind zwei Einsprachen eingegangen. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat, diese abzuweisen.
«Frischer, eigenständiger Bau»
In ihrer Medienmitteilung hebt die Regierung hervor, dass das Neubauprojekt nicht nur architektonisch, sondern auch städtebaulich überzeuge. Durch das Abrücken von der dahinterliegenden Häuserreihe an der Steinenvorstadt enstehe ein frei stehender, eigenständiger Bau und zudem öffne sich zum Birsigparkplatz hin ein neuer Platz.
Wenn der Grosse Rat den Bebauungsplan bewilligt, muss das Neubauprojekt das ordentliche Baubewilligungsverfahren durchlaufen. Voraussichtlicher Baubeginn ist im Jahr 2022.