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2575 Personen stimmten für den 7,7-Millionen-Franken-Kredit, 1216 lehnten ihn ab. Die Stimmbeteiligung betrug 57,7 Prozent.
Der Hof Binzmühle ist in einem schlechten baulichen Zustand und muss deshalb saniert werden. Die Bausubstanz ist marode, einige Bereiche wurden wegen Einsturzgefahr bereits gesperrt.
Im ersten Anlauf scheiterte der Vorschlag des Gemeinderats, das Stimmvolk lehnte den 9,2-Millionen-Franken-Kredit ab. Der Gemeinderat führte das Nein unter anderem auf die Höhe des Baukredits, den zu geringen Anteil an öffentlich nutzbaren Räumen und das vermutete Verkehrsaufkommen zurück.
Nun präsentierte der Gemeinderat eine überarbeitete und günstigere Variante. Mit der verbundenen Reduktion des Wohnraums wird auf den Bau einer Lärmschutzwand verzichtet. Und das Mühlegebäude soll vollumfänglich der öffentlichen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Als feste Nutzung ist weiterhin der Binzitreff sowie ein Naturschulraum vorgesehen. Die restlichen Räume sollen vorerst als Reservefläche für zukünftige Nutzungen gebaut werden.
(sda)