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Der US-Kabelkonzern Comcast steigt mit einem milliardenschweren Zukauf stärker ins Geschäft mit Freizeitparks ein. Comcast übernehme für 1,5 Milliarden Dollar die Mehrheit an den Universal Studios Japan (USJ) unter anderem von Goldman Sachs, wie der Konzern mitteilte. Er betreibt bereits die Universal Studios in den USA. Damit wird USJ mit 6,2 Milliarden Dollar bewertet.
Insidern zufolge wollte der Konkurrent von Disneyland in Tokio ursprünglich in diesem Jahr an die Börse gehen. Die milliardenschweren Finanzmarktdebüts der japanischen Post und ihrer Töchter machten USJ allerdings einen Strich durch die Rechnung. Comcast erklärte, zunächst sei eine Emission nicht vorgesehen.
Seit 2001 im Geschäft
USJ eröffnete den ersten Vergnügungspark 2001. Von 2007 bis 2009 war der Konzern an der Börse in Tokio gelistet. Zuletzt strömten wieder deutlich mehr Besucher in den Vergnügungspark nach Osaka, der vergangenen Juli einen beliebten Harry-Potter-Bereich integrierte. Zudem ist der Bau eines neuen Parks auf Okinawa geplant.
(reuters/chb)