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Die jährlich stattfindende Sportveranstaltung "Gordon Bennett Cup" blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Dieses Jahr wird sie zum ersten Mal in der Stadt Bern ausgetragen. Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick in die Vergangenheit des berühmten Ballonrennens.
In einem Gasballon mit offenem Korb versuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ohne Zwischenstopp möglichst weit zu fliegen. Das Team, das am weitesten kommt, gewinnt die berühmte Gordon Bennett Wettfahrt. Dabei kann das Rennen mehrere Tage und Nächte dauern.
Initiator dieses Wettkampfs war der amerikanische Zeitungsverleger James Gordon Bennett Junior (1841-1918), der als Sportenthusiast zahlreiche Wettbewerbe, unter anderem in Polo und Segeln, stiftete.
Schweizer mit von der Partie
Seit Beginn gehört die Schweiz zu den erfolgreichsten Teilnehmerländern und ging sieben Mal als Siegerin hervor. Bereits 1908 gewann ein Schweizer Team das Rennen nach 73 Stunden Fahrt – eine Rekordzeit, die bis im Jahr 1995 bestehen blieb. Weitere Siege feierten die Schweizer 1921 in Brüssel sowie 1984 in Zürich. Seither haben Schweizer Ballonfahrern den Wettbewerb vier weitere Male gewonnen: 1995, 2010, 2015 und 2016.
Der Wettbewerb wurde auch mehrere Male in der Schweiz ausgetragen, wie etwa in Genf und Basel. Mit 21 Teams aus aller Welt wird der diesjährige Wettkampf vom 28. September bis 6. Oktober 2018 in Bern ausgetragen. Das Gordon Bennett Ballonrennen startet am Freitagabend.
In unserer Serie #swisshistorypics externer Linkreisen wir in die Vergangenheit, in die Zeit der Schwarz-Weiss-Bilder.
(Bilder: Keystone, dukas, aka-images)