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Lange Zeit schien es, als würden Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Skip Binia Feltscher vom CC Flims den ersten Härtetest des WM-Turniers in der kanadischen Provinz Saskatchewan bestehen.
Der Match zwischen den Weltmeisterinnen von 2014 und den von WM-Debütantin Chelsea Carey angeführten kanadischen Meisterinnen lief auf des Messers Schneide, bis es den Schweizerinnen im 7. End gelang, Carey mit deren letztem Stein vor eine schwere Aufgabe zu stellen, an der die aus der Curling-Stadt Winnipeg stammende Kanadierin prompt scheiterte. Das Flimser Team konnte zwei Steine zur 4:2-Führung stehlen. Es war die erste grössere Führung eines Teams im ganzen Match und die vermeintliche Vorentscheidung.
Das aus Schweizer Sicht völlig missratene 9. End stellte jedoch alles auf den Kopf. Diesmal konnten die Kanadierinnen gegnerische Fehler nutzen und Steine stehlen – sogar drei. Auf das 4:6 vermochte die Flimser Crew im 10. End nicht mehr zu reagieren. Im Nachhinein müssen die Schweizerinnen von einer ärgerlichen Niederlage gegen einen direkten Widersacher im Kampf um die Medaillen reden.
(SDA)