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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00662 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 4. September 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch MLaw Y.___ Swiss Claims Network SA Rte de la Fonderie 2, 1700 Fribourg gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 22. Dezember 2009 unter Hinweis auf Beschwerden in Zusammenhang mit einem im März 2009 erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Da die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit in der Fleischpackerei der Z.___ im ursprünglichen Pen sum wiederaufnehmen konnte, wies d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. August 2010 ab (Urk. 6/17 ). 1.2 Am 1. Juli 2014 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle an (Urk. 6/19). Gestützt auf zwei vom Krankentaggeldversicherer eingeholte fach psychiatrische Gutachten verfügte die IV-Stelle am 9. März 2015, es sei keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen, womit kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 6/41). 1.3 Nachdem sich die Versicherte mit Schreiben von Dr. med. A.___, Fach ärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 25. Juni 2015 wiederum zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle angemeldet hat te (Urk. 6/45), holte die I V Stelle unter anderem beim B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 6. Mai 2016 erstattet wurde (Urk. 6/68/1-29). Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren erneut ab (Urk. 6/92). 1.4 Die Versicherte reichte am 3. August 2018 (Urk. 6/96) zusammen mit zwei Arzt berichten (vgl. Urk. 6/95) abermals ein Rentengesuch ein, wobei sie auf seit dem Jahr 2012 bestehende körperliche Leiden hinwies. Nach durchgeführtem Vor bescheidverfahren (Urk. 6/98 ; Urk. 6/100+106 ) wies die IV-Stelle das Leistungs begehren mit Verfügung vom 19. August 2019 ab (Urk. 2 = 6/110). 2. Die Versicherte erhob am 20. September 2019 Beschwerde gegen di e Verfügung vom 19. August 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Leistungsbegehren einzutreten und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2019 (Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 29. Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Sinngemäss machte die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, da sich die Beschwerdegegnerin nicht ausreichend mit den zugestellten medizinischen Berichten auseinander gesetzt habe (Urk. 1 S. 5 Mitte). Soweit die Beschwerdeführer in damit eine Verletzung der Begründungspflicht monierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich aus einan der setzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich wider legt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vo m 22. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen). Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie die von der Beschwerdeführerin eingereichten medizinischen Berichte berücksichtigt hat und auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwer deführerin einging (vgl. Urk. 2 S. 1 f.). Die Anforderungen an die Begründungs pflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht verletzt. 2. 2.1 Gemäss Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) muss mit einem Revisionsgesuch und gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV mit einer Neu anmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchs relevant verändert hat. Der versicherten Person kommt ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Eintretens voraussetzung des Glaubhaftmachens soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, mithin keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Dies gilt auch für eine erneute Anmeldung nach einer vorangegangenen, aber befristeten Rentenzusprache (BGE 133 V 263 E. 6.1; siehe auch Frey/ Mosi mann /Bollinger [Hrsg.], AHVG/IVG Kommentar, 2018, Mosimann, N 20 zu Art. 17 ATSG). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungs abweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Per son zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzu treten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2). Ist die Änderung nicht glaubhaft gemacht, wird auf das Revisionsgesuch oder die erneute Anmeldung nicht eingetreten (BGE 133 V 64 E. 5.2.5). Dabei wird die Verwaltung unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn d ie Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neu anmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.2 Zur Frage, ob die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten ist oder nicht, kommt es auf den wirklichen rechtlichen Gehalt der Verfügung an, das heisst auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte, welche die Durch führungs stelle unternommen oder unterlassen hat. Führt die Verwaltung etwa im Rahmen einer Neuanmeldung eine einfache Abklärung durch, stellt dies noch kein mate rielles Eintreten auf die Neuanmeldung dar (Meyer/ Reichmuth, Bundes gesetz über die Invalidenversicherung (IVG), 3. Auflage 2014, S. 458 Rz 125 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts I 781/04 vom 1 7. Februar 2005 E. 3). So sind denn auch Verfügungen gemäss höchstrichterlicher Recht sprechung nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend gefassten) Wortlaut auszulegen, sondern nach ihrem tatsächlichen Gehalt (BGE 120 V 497). 2.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, gestützt auf die Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) könne aus dem der Neuanmeldung beigelegten Arztbericht vom 3. Dezember 2018 keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden. Dasselbe gelte für den nachträglich eingereichten Bericht vom 10. Mai 2019, welcher die gleichen Diagnosen, die bekannte Anamnese sowie subjektive n Angaben wie der Bericht vom 3. Dezember 2018 enthalte. Ein psychopathologischer Befund fehle. Die genannten Beschwerden seien bereits im Zeitpunkt des Gutachtens des B.___ vom 6. Mai 2016 bekannt gewesen. Somit seien keine weiteren Abklärungen angezeigt (Urk. 2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführ erin auf den Standpunkt (Urk. 1), die Verschlechterung des somatischen (Pankreas, Lendenwirbelsäulen-Syndrom und vor allem deutlich mehr Schmerzen) wie auch des psychischen (Steigerung der depressiven Symptome, die sich nicht länger nur auf Kränkung und Wut nach Verlust des Arbeitsplatzes reduzieren lassen würden) Zustandes seit dem Jahr 2016 sei durch mehrere Arztberichte glaubhaft gemacht worden (S. 5), weshalb auf das Leistungsbegehren vom 13. Dezember 2018 einzutreten sei (S. 2 oben). 3.3 Vorliegend führte die Beschwerdegegnerin aufgrund der Neuanmeldung vom Dezember 2018 eine einfache Abklärung durch, indem sie den von der Beschwer deführerin eingereichten Arztbericht dem RAD zur Beurteilung vorlegte. Gleiches tat sie mit dem im Einwandverfahren zusätzlich eingereichten Arzt bericht. Daraufhin verfügte die Beschwerdegegnerin dem Wortlaut nach nicht ein Nicht eintreten, sondern eine Abweisung des Leistungsbegehren s (vgl. Urk. 2). Da es jedoch für die Rechtsnatur der Verfügung auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte ankommt und nicht auf den gegebenenfalls u nzutreffenden Wortlaut der Verfügung (vgl. vor stehend E. 2.2), ist nach dem Gesagten vor liegend dem wahren Gehalt der Verfügung entsprechend von keinem materiellen Eintreten auf die besagte Neuanmeldung auszugehen. Davon ging denn auch die Beschwerde führerin aus (vgl. Urk. 1 S. 2 oben sowie S. 4 f.). Streit ig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin eine anspruchs rele vante Veränderung des Invaliditätsgrades glaubhaft gemacht hat. 4. Die rentenablehnende Verfügung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 6/92) begründete die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das B.___ -Gutachten vom 6. Mai 2016 (6/68). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber dem psychiatrischen Gutachter an, es gehe ihr seelisch sehr schlecht, sie sei depressiv, lustlos, antriebsarm, reizbar, suche oft Streit mit ihrem Ehemann, sie reagiere bei Kleinigkeiten sehr schnell ungehalten, habe keine Ausdauer und leide unter Inappetenz. Weiter leide sie unter Durchschlafstörungen, habe Albträume und erwache nachts mit Angstge fühlen. Sie habe sehr viele Ängste. Wovon könne sie allerdings nicht sagen. Sie spüre dann ein Engegefühl in der Brust verknüpft mit Herzklopfen und -rasen. Sie fühle sich immer wieder lebensmüde. Auf Nachfrage habe die Beschwerde führer in Gefühle von Wut und Verbitterung bestätigt. Sie sei verärgert über das Verhalten ihres letzten Arbeitgebers. Sie könne sich nicht konzentrieren und das Gedächtnis sei schlecht. Auf Nachfrage habe sie Einschränkungen in den Berei chen Merkfähigkeit, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis angegeben. Wenn sie zu lange über etwas nachdenken müsse, komme es zu Kopfweh, Schwindel und Sehs törungen. Ohnehin leide sie unter starken Schmerzen im gan zen Körper (Knochen-, Gelenks-, Bauch- und Kopfschmerzen). Es gebe nichts, was ihr Freude bereite oder sie interessiere (Urk. 6/68/32-34). Laut psychiatri schem Gutachter war während der gesamten Exploration eine wenig präzise B eschwerdeschilderung auffallend. Es sei der Eindruck entstanden, dass die Beschwerdeführerin Suggestivfragen zum Anlass nehme, damit verknüpfte Symptome zu bestätigen (Urk. 6/68/41 Ziff. 5). Die psychopathologischen Befunde würden lediglich die Annahme einer leichten Depression begründen. Das Vorliegen einer mittelschweren Depression sei nicht zu bestätigen und die diagnostischen Algorithmen einer gar schweren depressiven Episode lägen keineswegs vor. Auch der Ausprägungsgrad der geschilderten Ängste mit panik artiger Zuspitzung sei gering, die Schilderung bleibe im Wesentlichen recht vage, unpräzise und ohne vegetative Begleitreaktionen. Im Hinblick auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei festzuhalten, dass ein ausgewiese ner sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen ebenso wenig vorliege wie eine mit der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eng verknüpfte schwer wiegende Psychopathologie (Urk. 6/68/42 Mitte). Aus rein psychiatrischer Optik sei die Beschwerdeführerin in der Lage, jegliche ihrem körperlichen Belastbarkeitsprofil angepassten Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/68/42 oben). Von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wurde schliesslich auch aus gesamtgutachterlicher Sicht ausgegangen (vgl. Urk. 6/ 68/20-21). Es wurden keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arb eitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/68/75 lit. D.1 ). Hingegen stellten die Gutachter folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. D.2): - dysphorisch -depressive Episode ( ICD-10 F32.0) mit Symptomen von Ver bitterung und Kränkung nach Arbeitsplatzverlust - anamnestisch angegebene Panikstörung - somatoforme Schmerzstörung, anhaltend (ICD-10 F45.4) - Cervikalsyndrom und Brustwirbelsäulen (BWS)-Syndrom linksseitig ohne radikuläre Ausfälle mit/bei - chronischem Cervicobrachialsyndrom links - kleiner lateraler Diskushernie C5/6 und C6/7 links und Spondylosis der mittleren und unteren BWS - Status nach Bizepssehnenruptur und Re-Insertion am 14. Mai 2012 - Status nach Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) am 4. März 2009 - Periarthropathia humeroscapularis (PHS) simplex links - Nephrolithiasis rechts bei Status nach Nephrolithiasis links, aktuell abge klärt und demnächst behandelt - Hypertonie, mit Behandlung kontrolliert - Übergewicht (BMI 27 kg/m2) Zum Belastungsprofil führten die Gutachter aus, es seien leichtere, wechselbe lastende Tätigkeiten ohne Heben von Gewichten über 15 kg, solche mit geringem Verantwortungsgrad sowie unter Vermeidung von Arbeiten unter besonderem Zeitdruck und Nach t arbeitsbedingungen zumutbar. Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Team- und Konfliktfähigkeit seien ungünstig (Urk. 6/68/20 Mitte). 5. 5.1 Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 kamen folgende Arztberichte neu zu den Akten: 5.2 Am 18. Juni 2018 wurden Röntgenbilder der HWS und LWS der Beschwerde führerin angefertigt (Urk. 6/95/14). Gemäss Beurteilung zeigte sich eine leichte atlantodentale Arthrose, eine leichte Osteochondrose C6/C7 und L3/L4 sowie leichte bis mässige Spondylarthrosen L4-S 1. Ebenfalls wurde eine Streckhaltung der HWS, eine Hyperlordose der LWS und ein anlagebedingt enger lumbaler Spi nalkanal festgehalten. 5.3 Am 23. Oktober 2018 nahmen Ärzte des C.___ eine Beurteilung der Beschwerdeführerin vor (Urk. 6/95/5-13). Die Beschwerdeführerin klage über Schmerzen im ganzen Körper, insbesondere im Bereich der HWS und über seit 2017 bestehende Bauchschmerzen, sowie über Lust- und Interesselosigkeit, Rückzug, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen, Kon zentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Traurigkeit, «viel Weinen» und Schlafstö rungen. Sie könne nur noch kurze Strecken Auto fahren und ihr Appetit und das Gewicht sei en sehr unterschiedlich (S.2 oben). Aus Sicht der Beschwerdeführerin würden die Beschwerden mit der Kündigung (Februar 2014) zusammenhängen (S. 2 «Vorgeschichte»). Im wirbelsäulenchirurgischen Befund wurden insbesondere schmerzhafte Bewe gungseinschränkungen im Bereich der HWS und der LWS aufgeführt (S. 3 f.). Druckdolenz über den Facettengelenken über die ganze HWS beidseits sowie mässiger Hartspann zervikal und bei der angrenzenden Schultermuskulatur wur den im «anästhesiologischen Befund» dokumentiert (S. 5 unten). Im orthopädisch-chirurgische n Befund aller Gelenke wurden im Wesentlichen Schmerzen im Bereich des Schultergelenkes, ein moderates Impingement syndrom, Schmerzen im Ellbogen sowie Druckschmerz im Fussbereich festgehalten (S. 4 f.). Der psychosomatische Befund lautete folgendermassen: Die Beschwerdeführerin sei bewusstseinsklar und allseits orientiert, in der Kontaktaufnahme abwartend gehemmt, sachlich, aktiv im Spontanverhalten, Stimmung depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, im Gesprächsverlauf verbal mitteilungsaktiv, schildere ihr Symptomerleben und -verhalten in Zusammenhang mit unbekannten Ursachen beziehungsweise der Kündigung. Kognitiv sei sie in Aufmerksamkeit, Konzentra tion, Merkfähigkeit und Gedächtnis verlangsamt beziehungsweise deutlich ein geschränkt, eine deutliche Vergesslichkeit liege vor, das Denken sei formal beweglich, inhaltlich problemzentriert/sachbetont. Es sei e n keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen erkennbar. Anamnestisch keine Suizidgedanken und aktuell keine Suizidalität (S. 6 oben). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - chronisches Zervikothorakobrachial -Syndrom links mit/bei - Status nach Auffahrunfall März 2009 - HWS-Distorsion - Chondrosen und Diskushernien C5/C6 und C6/C7, Einengung und Affektion der Wurzel C6 und C7, Chondrose C4/C5 ( 7. Mai 2015) - Spondylosen an der mittleren und unteren BWS kleiner Teil zum Teil ossifizierte mediale Diskushernie Th9/10 - leichte atlantodentale Arthrose, leichte Osteochondrose C6/C7 (18. Juni 2018) - Status nach Sehnenriss Ellbogen links (Unfall 2012) - lumbovertebrales Syndrom - bekannte Nephrolithiasis rechts - anamnestisch Verdacht auf Colon irritabile und Zustand nach Koporostase sowie Befund unklarer hypodenser Läsionen im Pankreas (8. Juni 2017) - arterielle Hypertonie Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin aufgrund der chronischen Schmerzen (seit 2014 HWS-Schmerzen, seit 2012 Ellbogenschmerzen) sowie der depressiven Störung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 7 oben). Aus orthopädischer Sicht sei langfristig eine Ganztagesarbeit denkbar bei leichter Tätigkeit ohne rein sitzende Arbeiten oder Zwangshaltungen aufgrund der Wirbelsäulenbefunde (S. 7 unten). Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht hingegen sei die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben von schwe ren Lasten, nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig, partiell arbeits fähig. Die prozentuale Arbeitsfähigkeit sei mit einem funktionellen Leistungstest zu ermitteln (S. 7 f.). 5.4 Mit Bericht vom 3. Dezember 2018 (Urk. 6/95/1-4) des C.___ wurden dieselben Diagnosen gestellt wie im Vorbericht ( S. 3). Die seit 2017 rezidivier en d en Bauch schmerzen seien unterdessen im D.___ abgeklärt worden, wobei Pankreaszysten und eine Nahrungsintoleranz festgestellt worden seien (vgl. Diagnoseliste Ziffer 7). Im Vergleich zum Jahr 2016 habe die Beschwerde führerin deutlich mehr HWS-Schmerzen sowie deutlich mehr Schwindel und Übelkeit. Sie könne ihre Enkelkinder inzwischen (im Vergleich zu 2016) nicht mehr beaufsichtigen (S. 2). Seit dem Jahr 2016 sei es zu einer deutlichen Ver schlechterung gekommen, indem somatisch neu zystische Läsionen de s Pankreas sowie ein LWS-Syndrom nebst einer zunehmenden Depression (mittelgradig depressiven Episode) vorliegen würden (S. 4). Aufgrund der körperlichen Beschwerden seien der Beschwerdeführerin keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zumutbar. Wegen den chronischen Schmerzen und der depressiven Störung sei sie zudem auch in einer leichten, angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsunfähig zu beurteilen (S. 3 f.). 5.5 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe rapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 20. Februar 2019 aus, es würden in etwa die gleichen depressiven Symptome und Beschwerden berichtet. Der Psychiater (des C.___ ) habe angegeben, es würde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2014 bestehen, was von den B.___ -Gutachtern verneint worden sei. Aus somatischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit angepasst attestiert worden und das genannte Belastungsprofil entspreche in etwa demjenigen im B.___ Gut achten. Die neu beschriebenen multiplen zystischen Läsionen im Pankreas wie auch das tubuläre Adenom mit low -grade Dysplasie (vgl. Urk. 6/95/3 Ziffer 9) hätten keinen Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne keine Ver schlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden (Urk. 6/97/2-3). 5.6 Aus psychiatrischer Sicht wurde mit Stellungnahme des C.___ vom 10. Mai 2019 festgehalten, es handle sich aktuell nicht mehr um die gleichen Symptome, wie sie von den B.___ -Gutachtern festgehalten worden seien. Damals sei vor allem die Verbitterung festgestellt worden, was zur Diagnose einer leichten Depression geführt habe. Aktuell sei die Situation der Beschwerdeführerin schlechter: Sie koche selten, d usche gelegentlich, gehe nicht alleine aus dem Haus, habe keine Kolleginnen mehr und die Reisefähigkeit sei «deutlich erschwert». Dies entspreche nicht mehr einer leichten Depression (Urk. 6/104/3 Ziff. 5). 5. 7 RAD-Ärztin Dr. E.___ hielt mit Stellungnahme vom 5. August 2019 nach Einsicht in den neuen C.___ -Bericht (vgl. vorstehend E. 5.6) an ihrer bisherigen Ein schätzung fest (Urk. 6/108/2-3). 6. 6.1 Ein Vergleich der ärztlichen Berichte (vgl. vorstehend E. 4+5) lässt auf keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin schliessen. 6.2 Die Beschwerdeführerin klagte bereits im Jahr 2016 anlässlich der Begutachtung über Schmerzen im gesamten Körper, insbesondere über solche im Bereich des Rückens sowie auch explizit über Bauchschmerzen. Ebenfalls wurde übe r Durch schlaf störungen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Gedächtnis probleme berichtet. Das Symptomerleben wird - wie auch anlässlich der B.___ Begut achtung - noch immer im Zusammenhang mit der Kündigung vom Februar 2014 sowie aufgrund unklarer Ursachen geschildert (vgl. vorstehend E. 5.3). Die Beschwerdeschilderung gestaltete sich bereits bei der B.___ -Begutachtung als diffus und von der erfahrenen Kündigung geprägt (vorstehend E. 4). Eine erheb liche Verschlechterung der depressiven Symptomatik ist nicht nachvollziehbar begründet worden, zumal die erwähnten Begebenheiten wie seltenes Kochen, gelegentliches Duschen, erschwerte Reisefähigkeit sowie der Umstand fehlender Kolleginnen wie schliesslich auch jener, dass die Beschwerde führerin das Haus nicht alleine verlasse ( vgl. vorstehend E. 5.5) jedenfalls keine über die bereits bisher festgehaltene leichte depressive Problematik hinaus - gehende Einschrän kung nahelegen. Die psychiatrische ob jektive Befunderhebung durch die C.___ -Ärzte erweckt den Eindruck, sich weitgehend an der subjektiven Beschwerdeschilderung orientiert zu haben. Eine Befundverschlechterung, welche eine erhebliche, oder wie die C.___ -Fachpersonen festhielten, gar 100%ige, Arbeitsunfähigkeit als glaubhaft erscheinen lassen würde, ist nicht dargelegt worden. Eine weitere Diskrepanz zwi schen dem erhobenen Befund und den gestellten Diagnosen zeigt sich in der in der Diagnoseliste enthaltenen Angststörung. Eine solche wird von den C.___ - Ärzten zwar noch immer (wie bereits im B.___ -Gutachten; vgl. E. 4) diagnostiziert, findet jedoch zwischenzeitlich weder im subjektiven noch im objektiven Befund eine Grundlage. 6.3 Schliesslich ist auch in somatischer Hinsicht keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht. Aufgrund der geklagten Bauch schmerzen, welche wie erwähnt ebenfalls bereits von den B.___ -Gutachtern fest gehalten wurden, wurden zwischenzeitlich Pankreaszysten und eine Nahrungs mittelintoleranz festgestellt (vorstehend E. 5.4). Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Erkenntnisse das bereits von den B.___ -Gutachtern formulierte Tätig keitsprofil (vgl. vorstehend E. 4) sowie die zumutbare Arbeitsfähigkeit zusätzlich einschränken würden. Eine anspruchsrelevante Verschlechterung ist auch dies bezüglich nicht glaubhaft gemacht worden. Im bildgebenden Befund finden sich weitgehend nur leichte Befunde, welche bei spielsweise hinsichtlich der Osteochondrose und der Spondylarthrosen wiederum bereits im Zeitpunkt der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 bekannt waren und von den B.___ -Gutachtern miteinbezogen wurden. 6.4 Nach dem Gesagten ist bei dieser Sachlage nicht glaubhaft gemacht, dass sich seit Erlass der rentenablehnenden Verfügu ng vom 1. Februar 2017 (Urk. 6/9 2) eine relevante Veränderung ergeben hat. Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht nicht auf das Neuanmeldungsgesuch eingetreten. Somit ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v om Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu erlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - MLaw Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00662 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 4. September 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch MLaw Y.___ Swiss Claims Network SA Rte de la Fonderie 2, 1700 Fribourg gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 22. Dezember 2009 unter Hinweis auf Beschwerden in Zusammenhang mit einem im März 2009 erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Da die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit in der Fleischpackerei der Z.___ im ursprünglichen Pen sum wiederaufnehmen konnte, wies d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. August 2010 ab (Urk. 6/17 ). 1.2 Am 1. Juli 2014 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle an (Urk. 6/19). Gestützt auf zwei vom Krankentaggeldversicherer eingeholte fach psychiatrische Gutachten verfügte die IV-Stelle am 9. März 2015, es sei keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen, womit kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 6/41). 1.3 Nachdem sich die Versicherte mit Schreiben von Dr. med. A.___, Fach ärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 25. Juni 2015 wiederum zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle angemeldet hat te (Urk. 6/45), holte die I V Stelle unter anderem beim B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 6. Mai 2016 erstattet wurde (Urk. 6/68/1-29). Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren erneut ab (Urk. 6/92). 1.4 Die Versicherte reichte am 3. August 2018 (Urk. 6/96) zusammen mit zwei Arzt berichten (vgl. Urk. 6/95) abermals ein Rentengesuch ein, wobei sie auf seit dem Jahr 2012 bestehende körperliche Leiden hinwies. Nach durchgeführtem Vor bescheidverfahren (Urk. 6/98 ; Urk. 6/100+106 ) wies die IV-Stelle das Leistungs begehren mit Verfügung vom 19. August 2019 ab (Urk. 2 = 6/110). 2. Die Versicherte erhob am 20. September 2019 Beschwerde gegen di e Verfügung vom 19. August 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Leistungsbegehren einzutreten und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2019 (Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 29. Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Sinngemäss machte die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, da sich die Beschwerdegegnerin nicht ausreichend mit den zugestellten medizinischen Berichten auseinander gesetzt habe (Urk. 1 S. 5 Mitte). Soweit die Beschwerdeführer in damit eine Verletzung der Begründungspflicht monierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich aus einan der setzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich wider legt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vo m 22. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen). Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie die von der Beschwerdeführerin eingereichten medizinischen Berichte berücksichtigt hat und auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwer deführerin einging (vgl. Urk. 2 S. 1 f.). Die Anforderungen an die Begründungs pflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht verletzt. 2. 2.1 Gemäss Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) muss mit einem Revisionsgesuch und gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV mit einer Neu anmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchs relevant verändert hat. Der versicherten Person kommt ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Eintretens voraussetzung des Glaubhaftmachens soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, mithin keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Dies gilt auch für eine erneute Anmeldung nach einer vorangegangenen, aber befristeten Rentenzusprache (BGE 133 V 263 E. 6.1; siehe auch Frey/ Mosi mann /Bollinger [Hrsg.], AHVG/IVG Kommentar, 2018, Mosimann, N 20 zu Art. 17 ATSG). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungs abweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Per son zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzu treten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2). Ist die Änderung nicht glaubhaft gemacht, wird auf das Revisionsgesuch oder die erneute Anmeldung nicht eingetreten (BGE 133 V 64 E. 5.2.5). Dabei wird die Verwaltung unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn d ie Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neu anmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.2 Zur Frage, ob die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten ist oder nicht, kommt es auf den wirklichen rechtlichen Gehalt der Verfügung an, das heisst auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte, welche die Durch führungs stelle unternommen oder unterlassen hat. Führt die Verwaltung etwa im Rahmen einer Neuanmeldung eine einfache Abklärung durch, stellt dies noch kein mate rielles Eintreten auf die Neuanmeldung dar (Meyer/ Reichmuth, Bundes gesetz über die Invalidenversicherung (IVG), 3. Auflage 2014, S. 458 Rz 125 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts I 781/04 vom 1 7. Februar 2005 E. 3). So sind denn auch Verfügungen gemäss höchstrichterlicher Recht sprechung nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend gefassten) Wortlaut auszulegen, sondern nach ihrem tatsächlichen Gehalt (BGE 120 V 497). 2.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, gestützt auf die Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) könne aus dem der Neuanmeldung beigelegten Arztbericht vom 3. Dezember 2018 keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden. Dasselbe gelte für den nachträglich eingereichten Bericht vom 10. Mai 2019, welcher die gleichen Diagnosen, die bekannte Anamnese sowie subjektive n Angaben wie der Bericht vom 3. Dezember 2018 enthalte. Ein psychopathologischer Befund fehle. Die genannten Beschwerden seien bereits im Zeitpunkt des Gutachtens des B.___ vom 6. Mai 2016 bekannt gewesen. Somit seien keine weiteren Abklärungen angezeigt (Urk. 2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführ erin auf den Standpunkt (Urk. 1), die Verschlechterung des somatischen (Pankreas, Lendenwirbelsäulen-Syndrom und vor allem deutlich mehr Schmerzen) wie auch des psychischen (Steigerung der depressiven Symptome, die sich nicht länger nur auf Kränkung und Wut nach Verlust des Arbeitsplatzes reduzieren lassen würden) Zustandes seit dem Jahr 2016 sei durch mehrere Arztberichte glaubhaft gemacht worden (S. 5), weshalb auf das Leistungsbegehren vom 13. Dezember 2018 einzutreten sei (S. 2 oben). 3.3 Vorliegend führte die Beschwerdegegnerin aufgrund der Neuanmeldung vom Dezember 2018 eine einfache Abklärung durch, indem sie den von der Beschwer deführerin eingereichten Arztbericht dem RAD zur Beurteilung vorlegte. Gleiches tat sie mit dem im Einwandverfahren zusätzlich eingereichten Arzt bericht. Daraufhin verfügte die Beschwerdegegnerin dem Wortlaut nach nicht ein Nicht eintreten, sondern eine Abweisung des Leistungsbegehren s (vgl. Urk. 2). Da es jedoch für die Rechtsnatur der Verfügung auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte ankommt und nicht auf den gegebenenfalls u nzutreffenden Wortlaut der Verfügung (vgl. vor stehend E. 2.2), ist nach dem Gesagten vor liegend dem wahren Gehalt der Verfügung entsprechend von keinem materiellen Eintreten auf die besagte Neuanmeldung auszugehen. Davon ging denn auch die Beschwerde führerin aus (vgl. Urk. 1 S. 2 oben sowie S. 4 f.). Streit ig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin eine anspruchs rele vante Veränderung des Invaliditätsgrades glaubhaft gemacht hat. 4. Die rentenablehnende Verfügung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 6/92) begründete die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das B.___ -Gutachten vom 6. Mai 2016 (6/68). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber dem psychiatrischen Gutachter an, es gehe ihr seelisch sehr schlecht, sie sei depressiv, lustlos, antriebsarm, reizbar, suche oft Streit mit ihrem Ehemann, sie reagiere bei Kleinigkeiten sehr schnell ungehalten, habe keine Ausdauer und leide unter Inappetenz. Weiter leide sie unter Durchschlafstörungen, habe Albträume und erwache nachts mit Angstge fühlen. Sie habe sehr viele Ängste. Wovon könne sie allerdings nicht sagen. Sie spüre dann ein Engegefühl in der Brust verknüpft mit Herzklopfen und -rasen. Sie fühle sich immer wieder lebensmüde. Auf Nachfrage habe die Beschwerde führer in Gefühle von Wut und Verbitterung bestätigt. Sie sei verärgert über das Verhalten ihres letzten Arbeitgebers. Sie könne sich nicht konzentrieren und das Gedächtnis sei schlecht. Auf Nachfrage habe sie Einschränkungen in den Berei chen Merkfähigkeit, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis angegeben. Wenn sie zu lange über etwas nachdenken müsse, komme es zu Kopfweh, Schwindel und Sehs törungen. Ohnehin leide sie unter starken Schmerzen im gan zen Körper (Knochen-, Gelenks-, Bauch- und Kopfschmerzen). Es gebe nichts, was ihr Freude bereite oder sie interessiere (Urk. 6/68/32-34). Laut psychiatri schem Gutachter war während der gesamten Exploration eine wenig präzise B eschwerdeschilderung auffallend. Es sei der Eindruck entstanden, dass die Beschwerdeführerin Suggestivfragen zum Anlass nehme, damit verknüpfte Symptome zu bestätigen (Urk. 6/68/41 Ziff. 5). Die psychopathologischen Befunde würden lediglich die Annahme einer leichten Depression begründen. Das Vorliegen einer mittelschweren Depression sei nicht zu bestätigen und die diagnostischen Algorithmen einer gar schweren depressiven Episode lägen keineswegs vor. Auch der Ausprägungsgrad der geschilderten Ängste mit panik artiger Zuspitzung sei gering, die Schilderung bleibe im Wesentlichen recht vage, unpräzise und ohne vegetative Begleitreaktionen. Im Hinblick auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei festzuhalten, dass ein ausgewiese ner sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen ebenso wenig vorliege wie eine mit der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eng verknüpfte schwer wiegende Psychopathologie (Urk. 6/68/42 Mitte). Aus rein psychiatrischer Optik sei die Beschwerdeführerin in der Lage, jegliche ihrem körperlichen Belastbarkeitsprofil angepassten Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/68/42 oben). Von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wurde schliesslich auch aus gesamtgutachterlicher Sicht ausgegangen (vgl. Urk. 6/ 68/20-21). Es wurden keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arb eitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/68/75 lit. D.1 ). Hingegen stellten die Gutachter folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. D.2): - dysphorisch -depressive Episode ( ICD-10 F32.0) mit Symptomen von Ver bitterung und Kränkung nach Arbeitsplatzverlust - anamnestisch angegebene Panikstörung - somatoforme Schmerzstörung, anhaltend (ICD-10 F45.4) - Cervikalsyndrom und Brustwirbelsäulen (BWS)-Syndrom linksseitig ohne radikuläre Ausfälle mit/bei - chronischem Cervicobrachialsyndrom links - kleiner lateraler Diskushernie C5/6 und C6/7 links und Spondylosis der mittleren und unteren BWS - Status nach Bizepssehnenruptur und Re-Insertion am 14. Mai 2012 - Status nach Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) am 4. März 2009 - Periarthropathia humeroscapularis (PHS) simplex links - Nephrolithiasis rechts bei Status nach Nephrolithiasis links, aktuell abge klärt und demnächst behandelt - Hypertonie, mit Behandlung kontrolliert - Übergewicht (BMI 27 kg/m2) Zum Belastungsprofil führten die Gutachter aus, es seien leichtere, wechselbe lastende Tätigkeiten ohne Heben von Gewichten über 15 kg, solche mit geringem Verantwortungsgrad sowie unter Vermeidung von Arbeiten unter besonderem Zeitdruck und Nach t arbeitsbedingungen zumutbar. Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Team- und Konfliktfähigkeit seien ungünstig (Urk. 6/68/20 Mitte). 5. 5.1 Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 kamen folgende Arztberichte neu zu den Akten: 5.2 Am 18. Juni 2018 wurden Röntgenbilder der HWS und LWS der Beschwerde führerin angefertigt (Urk. 6/95/14). Gemäss Beurteilung zeigte sich eine leichte atlantodentale Arthrose, eine leichte Osteochondrose C6/C7 und L3/L4 sowie leichte bis mässige Spondylarthrosen L4-S 1. Ebenfalls wurde eine Streckhaltung der HWS, eine Hyperlordose der LWS und ein anlagebedingt enger lumbaler Spi nalkanal festgehalten. 5.3 Am 23. Oktober 2018 nahmen Ärzte des C.___ eine Beurteilung der Beschwerdeführerin vor (Urk. 6/95/5-13). Die Beschwerdeführerin klage über Schmerzen im ganzen Körper, insbesondere im Bereich der HWS und über seit 2017 bestehende Bauchschmerzen, sowie über Lust- und Interesselosigkeit, Rückzug, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen, Kon zentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Traurigkeit, «viel Weinen» und Schlafstö rungen. Sie könne nur noch kurze Strecken Auto fahren und ihr Appetit und das Gewicht sei en sehr unterschiedlich (S.2 oben). Aus Sicht der Beschwerdeführerin würden die Beschwerden mit der Kündigung (Februar 2014) zusammenhängen (S. 2 «Vorgeschichte»). Im wirbelsäulenchirurgischen Befund wurden insbesondere schmerzhafte Bewe gungseinschränkungen im Bereich der HWS und der LWS aufgeführt (S. 3 f.). Druckdolenz über den Facettengelenken über die ganze HWS beidseits sowie mässiger Hartspann zervikal und bei der angrenzenden Schultermuskulatur wur den im «anästhesiologischen Befund» dokumentiert (S. 5 unten). Im orthopädisch-chirurgische n Befund aller Gelenke wurden im Wesentlichen Schmerzen im Bereich des Schultergelenkes, ein moderates Impingement syndrom, Schmerzen im Ellbogen sowie Druckschmerz im Fussbereich festgehalten (S. 4 f.). Der psychosomatische Befund lautete folgendermassen: Die Beschwerdeführerin sei bewusstseinsklar und allseits orientiert, in der Kontaktaufnahme abwartend gehemmt, sachlich, aktiv im Spontanverhalten, Stimmung depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, im Gesprächsverlauf verbal mitteilungsaktiv, schildere ihr Symptomerleben und -verhalten in Zusammenhang mit unbekannten Ursachen beziehungsweise der Kündigung. Kognitiv sei sie in Aufmerksamkeit, Konzentra tion, Merkfähigkeit und Gedächtnis verlangsamt beziehungsweise deutlich ein geschränkt, eine deutliche Vergesslichkeit liege vor, das Denken sei formal beweglich, inhaltlich problemzentriert/sachbetont. Es sei e n keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen erkennbar. Anamnestisch keine Suizidgedanken und aktuell keine Suizidalität (S. 6 oben). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - chronisches Zervikothorakobrachial -Syndrom links mit/bei - Status nach Auffahrunfall März 2009 - HWS-Distorsion - Chondrosen und Diskushernien C5/C6 und C6/C7, Einengung und Affektion der Wurzel C6 und C7, Chondrose C4/C5 ( 7. Mai 2015) - Spondylosen an der mittleren und unteren BWS kleiner Teil zum Teil ossifizierte mediale Diskushernie Th9/10 - leichte atlantodentale Arthrose, leichte Osteochondrose C6/C7 (18. Juni 2018) - Status nach Sehnenriss Ellbogen links (Unfall 2012) - lumbovertebrales Syndrom - bekannte Nephrolithiasis rechts - anamnestisch Verdacht auf Colon irritabile und Zustand nach Koporostase sowie Befund unklarer hypodenser Läsionen im Pankreas (8. Juni 2017) - arterielle Hypertonie Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin aufgrund der chronischen Schmerzen (seit 2014 HWS-Schmerzen, seit 2012 Ellbogenschmerzen) sowie der depressiven Störung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 7 oben). Aus orthopädischer Sicht sei langfristig eine Ganztagesarbeit denkbar bei leichter Tätigkeit ohne rein sitzende Arbeiten oder Zwangshaltungen aufgrund der Wirbelsäulenbefunde (S. 7 unten). Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht hingegen sei die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben von schwe ren Lasten, nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig, partiell arbeits fähig. Die prozentuale Arbeitsfähigkeit sei mit einem funktionellen Leistungstest zu ermitteln (S. 7 f.). 5.4 Mit Bericht vom 3. Dezember 2018 (Urk. 6/95/1-4) des C.___ wurden dieselben Diagnosen gestellt wie im Vorbericht ( S. 3). Die seit 2017 rezidivier en d en Bauch schmerzen seien unterdessen im D.___ abgeklärt worden, wobei Pankreaszysten und eine Nahrungsintoleranz festgestellt worden seien (vgl. Diagnoseliste Ziffer 7). Im Vergleich zum Jahr 2016 habe die Beschwerde führerin deutlich mehr HWS-Schmerzen sowie deutlich mehr Schwindel und Übelkeit. Sie könne ihre Enkelkinder inzwischen (im Vergleich zu 2016) nicht mehr beaufsichtigen (S. 2). Seit dem Jahr 2016 sei es zu einer deutlichen Ver schlechterung gekommen, indem somatisch neu zystische Läsionen de s Pankreas sowie ein LWS-Syndrom nebst einer zunehmenden Depression (mittelgradig depressiven Episode) vorliegen würden (S. 4). Aufgrund der körperlichen Beschwerden seien der Beschwerdeführerin keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zumutbar. Wegen den chronischen Schmerzen und der depressiven Störung sei sie zudem auch in einer leichten, angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsunfähig zu beurteilen (S. 3 f.). 5.5 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe rapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 20. Februar 2019 aus, es würden in etwa die gleichen depressiven Symptome und Beschwerden berichtet. Der Psychiater (des C.___ ) habe angegeben, es würde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2014 bestehen, was von den B.___ -Gutachtern verneint worden sei. Aus somatischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit angepasst attestiert worden und das genannte Belastungsprofil entspreche in etwa demjenigen im B.___ Gut achten. Die neu beschriebenen multiplen zystischen Läsionen im Pankreas wie auch das tubuläre Adenom mit low -grade Dysplasie (vgl. Urk. 6/95/3 Ziffer 9) hätten keinen Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne keine Ver schlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden (Urk. 6/97/2-3). 5.6 Aus psychiatrischer Sicht wurde mit Stellungnahme des C.___ vom 10. Mai 2019 festgehalten, es handle sich aktuell nicht mehr um die gleichen Symptome, wie sie von den B.___ -Gutachtern festgehalten worden seien. Damals sei vor allem die Verbitterung festgestellt worden, was zur Diagnose einer leichten Depression geführt habe. Aktuell sei die Situation der Beschwerdeführerin schlechter: Sie koche selten, d usche gelegentlich, gehe nicht alleine aus dem Haus, habe keine Kolleginnen mehr und die Reisefähigkeit sei «deutlich erschwert». Dies entspreche nicht mehr einer leichten Depression (Urk. 6/104/3 Ziff. 5). 5. 7 RAD-Ärztin Dr. E.___ hielt mit Stellungnahme vom 5. August 2019 nach Einsicht in den neuen C.___ -Bericht (vgl. vorstehend E. 5.6) an ihrer bisherigen Ein schätzung fest (Urk. 6/108/2-3). 6. 6.1 Ein Vergleich der ärztlichen Berichte (vgl. vorstehend E. 4+5) lässt auf keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin schliessen. 6.2 Die Beschwerdeführerin klagte bereits im Jahr 2016 anlässlich der Begutachtung über Schmerzen im gesamten Körper, insbesondere über solche im Bereich des Rückens sowie auch explizit über Bauchschmerzen. Ebenfalls wurde übe r Durch schlaf störungen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Gedächtnis probleme berichtet. Das Symptomerleben wird - wie auch anlässlich der B.___ Begut achtung - noch immer im Zusammenhang mit der Kündigung vom Februar 2014 sowie aufgrund unklarer Ursachen geschildert (vgl. vorstehend E. 5.3). Die Beschwerdeschilderung gestaltete sich bereits bei der B.___ -Begutachtung als diffus und von der erfahrenen Kündigung geprägt (vorstehend E. 4). Eine erheb liche Verschlechterung der depressiven Symptomatik ist nicht nachvollziehbar begründet worden, zumal die erwähnten Begebenheiten wie seltenes Kochen, gelegentliches Duschen, erschwerte Reisefähigkeit sowie der Umstand fehlender Kolleginnen wie schliesslich auch jener, dass die Beschwerde führerin das Haus nicht alleine verlasse ( vgl. vorstehend E. 5.5) jedenfalls keine über die bereits bisher festgehaltene leichte depressive Problematik hinaus - gehende Einschrän kung nahelegen. Die psychiatrische ob jektive Befunderhebung durch die C.___ -Ärzte erweckt den Eindruck, sich weitgehend an der subjektiven Beschwerdeschilderung orientiert zu haben. Eine Befundverschlechterung, welche eine erhebliche, oder wie die C.___ -Fachpersonen festhielten, gar 100%ige, Arbeitsunfähigkeit als glaubhaft erscheinen lassen würde, ist nicht dargelegt worden. Eine weitere Diskrepanz zwi schen dem erhobenen Befund und den gestellten Diagnosen zeigt sich in der in der Diagnoseliste enthaltenen Angststörung. Eine solche wird von den C.___ - Ärzten zwar noch immer (wie bereits im B.___ -Gutachten; vgl. E. 4) diagnostiziert, findet jedoch zwischenzeitlich weder im subjektiven noch im objektiven Befund eine Grundlage. 6.3 Schliesslich ist auch in somatischer Hinsicht keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht. Aufgrund der geklagten Bauch schmerzen, welche wie erwähnt ebenfalls bereits von den B.___ -Gutachtern fest gehalten wurden, wurden zwischenzeitlich Pankreaszysten und eine Nahrungs mittelintoleranz festgestellt (vorstehend E. 5.4). Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Erkenntnisse das bereits von den B.___ -Gutachtern formulierte Tätig keitsprofil (vgl. vorstehend E. 4) sowie die zumutbare Arbeitsfähigkeit zusätzlich einschränken würden. Eine anspruchsrelevante Verschlechterung ist auch dies bezüglich nicht glaubhaft gemacht worden. Im bildgebenden Befund finden sich weitgehend nur leichte Befunde, welche bei spielsweise hinsichtlich der Osteochondrose und der Spondylarthrosen wiederum bereits im Zeitpunkt der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 bekannt waren und von den B.___ -Gutachtern miteinbezogen wurden. 6.4 Nach dem Gesagten ist bei dieser Sachlage nicht glaubhaft gemacht, dass sich seit Erlass der rentenablehnenden Verfügu ng vom 1. Februar 2017 (Urk. 6/9 2) eine relevante Veränderung ergeben hat. Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht nicht auf das Neuanmeldungsgesuch eingetreten. Somit ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v om Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu erlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - MLaw Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00662 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 4. September 2020

IV.2019.00662

IV.2019.00662

IV.2019.00662 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti

Urteil vom 2 4. September 2020

Urteil vom 2 4. September 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch MLaw Y.___

vertreten durch MLaw Y.___ Swiss Claims Network SA

Swiss Claims Network SA Rte de la Fonderie 2, 1700 Fribourg

Rte de la Fonderie 2, 1700 Fribourg gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 22. Dezember 2009 unter Hinweis auf Beschwerden in Zusammenhang mit einem im März 2009 erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Da die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit in der Fleischpackerei der Z.___ im ursprünglichen Pen sum wiederaufnehmen konnte, wies d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. August 2010 ab (Urk. 6/17 ).

1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 22. Dezember 2009 unter Hinweis auf Beschwerden in Zusammenhang mit einem im März 2009 erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Da die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit in der Fleischpackerei der Z.___ im ursprünglichen Pen sum wiederaufnehmen konnte, wies d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. August 2010 ab (Urk. 6/17 ). 1.2 Am 1. Juli 2014 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle an (Urk. 6/19). Gestützt auf zwei vom Krankentaggeldversicherer eingeholte fach psychiatrische Gutachten verfügte die IV-Stelle am 9. März 2015, es sei keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen, womit kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 6/41).

1.2 Am 1. Juli 2014 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle an (Urk. 6/19). Gestützt auf zwei vom Krankentaggeldversicherer eingeholte fach psychiatrische Gutachten verfügte die IV-Stelle am 9. März 2015, es sei keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen, womit kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 6/41). 1.3 Nachdem sich die Versicherte mit Schreiben von Dr. med. A.___, Fach ärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 25. Juni 2015 wiederum zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle angemeldet hat te (Urk. 6/45), holte die I V Stelle unter anderem beim B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 6. Mai 2016 erstattet wurde (Urk. 6/68/1-29). Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren erneut ab (Urk. 6/92).

1.3 Nachdem sich die Versicherte mit Schreiben von Dr. med. A.___, Fach ärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 25. Juni 2015 wiederum zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle angemeldet hat te (Urk. 6/45), holte die I V Stelle unter anderem beim B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 6. Mai 2016 erstattet wurde (Urk. 6/68/1-29). Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren erneut ab (Urk. 6/92). 1.4 Die Versicherte reichte am 3. August 2018 (Urk. 6/96) zusammen mit zwei Arzt berichten (vgl. Urk. 6/95) abermals ein Rentengesuch ein, wobei sie auf seit dem Jahr 2012 bestehende körperliche Leiden hinwies. Nach durchgeführtem Vor bescheidverfahren (Urk. 6/98 ; Urk. 6/100+106 ) wies die IV-Stelle das Leistungs begehren mit Verfügung vom 19. August 2019 ab (Urk. 2 = 6/110).

1.4 Die Versicherte reichte am 3. August 2018 (Urk. 6/96) zusammen mit zwei Arzt berichten (vgl. Urk. 6/95) abermals ein Rentengesuch ein, wobei sie auf seit dem Jahr 2012 bestehende körperliche Leiden hinwies. Nach durchgeführtem Vor bescheidverfahren (Urk. 6/98 ; Urk. 6/100+106 ) wies die IV-Stelle das Leistungs begehren mit Verfügung vom 19. August 2019 ab (Urk. 2 = 6/110). 2. Die Versicherte erhob am 20. September 2019 Beschwerde gegen di e Verfügung vom 19. August 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Leistungsbegehren einzutreten und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 ).

2. Die Versicherte erhob am 20. September 2019 Beschwerde gegen di e Verfügung vom 19. August 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Leistungsbegehren einzutreten und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 ). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2019 (Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 29. Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2019 (Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 29. Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Sinngemäss machte die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, da sich die Beschwerdegegnerin nicht ausreichend mit den zugestellten medizinischen Berichten auseinander gesetzt habe (Urk. 1 S. 5 Mitte).

1. Sinngemäss machte die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, da sich die Beschwerdegegnerin nicht ausreichend mit den zugestellten medizinischen Berichten auseinander gesetzt habe (Urk. 1 S. 5 Mitte). Soweit die Beschwerdeführer in damit eine Verletzung der Begründungspflicht monierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich aus einan der setzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich wider legt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vo m 22. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen).

Soweit die Beschwerdeführer in damit eine Verletzung der Begründungspflicht monierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich aus einan der setzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich wider legt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vo m 22. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen). Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie die von der Beschwerdeführerin eingereichten medizinischen Berichte berücksichtigt hat und auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwer deführerin einging (vgl. Urk. 2 S. 1 f.). Die Anforderungen an die Begründungs pflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht verletzt.

Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie die von der Beschwerdeführerin eingereichten medizinischen Berichte berücksichtigt hat und auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwer deführerin einging (vgl. Urk. 2 S. 1 f.). Die Anforderungen an die Begründungs pflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht verletzt. 2.

2. 2.1 Gemäss Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) muss mit einem Revisionsgesuch und gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV mit einer Neu anmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchs relevant verändert hat. Der versicherten Person kommt ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Eintretens voraussetzung des Glaubhaftmachens soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, mithin keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Dies gilt auch für eine erneute Anmeldung nach einer vorangegangenen, aber befristeten Rentenzusprache (BGE 133 V 263 E. 6.1; siehe auch Frey/ Mosi mann /Bollinger [Hrsg.], AHVG/IVG Kommentar, 2018, Mosimann, N 20 zu Art. 17 ATSG).

2.1 Gemäss Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) muss mit einem Revisionsgesuch und gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV mit einer Neu anmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchs relevant verändert hat. Der versicherten Person kommt ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Eintretens voraussetzung des Glaubhaftmachens soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, mithin keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Dies gilt auch für eine erneute Anmeldung nach einer vorangegangenen, aber befristeten Rentenzusprache (BGE 133 V 263 E. 6.1; siehe auch Frey/ Mosi mann /Bollinger [Hrsg.], AHVG/IVG Kommentar, 2018, Mosimann, N 20 zu Art. 17 ATSG). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungs abweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Per son zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzu treten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2).

Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungs abweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Per son zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzu treten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2). Ist die Änderung nicht glaubhaft gemacht, wird auf das Revisionsgesuch oder die erneute Anmeldung nicht eingetreten (BGE 133 V 64 E. 5.2.5). Dabei wird die Verwaltung unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn d ie Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neu anmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen).

Ist die Änderung nicht glaubhaft gemacht, wird auf das Revisionsgesuch oder die erneute Anmeldung nicht eingetreten (BGE 133 V 64 E. 5.2.5). Dabei wird die Verwaltung unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn d ie Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neu anmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.2 Zur Frage, ob die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten ist oder nicht, kommt es auf den wirklichen rechtlichen Gehalt der Verfügung an, das heisst auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte, welche die Durch führungs stelle unternommen oder unterlassen hat. Führt die Verwaltung etwa im Rahmen einer Neuanmeldung eine einfache Abklärung durch, stellt dies noch kein mate rielles Eintreten auf die Neuanmeldung dar (Meyer/ Reichmuth, Bundes gesetz über die Invalidenversicherung (IVG), 3. Auflage 2014, S. 458 Rz 125 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts I 781/04 vom 1 7. Februar 2005 E. 3). So sind denn auch Verfügungen gemäss höchstrichterlicher Recht sprechung nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend gefassten) Wortlaut auszulegen, sondern nach ihrem tatsächlichen Gehalt (BGE 120 V 497).

2.2 Zur Frage, ob die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten ist oder nicht, kommt es auf den wirklichen rechtlichen Gehalt der Verfügung an, das heisst auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte, welche die Durch führungs stelle unternommen oder unterlassen hat. Führt die Verwaltung etwa im Rahmen einer Neuanmeldung eine einfache Abklärung durch, stellt dies noch kein mate rielles Eintreten auf die Neuanmeldung dar (Meyer/ Reichmuth, Bundes gesetz über die Invalidenversicherung (IVG), 3. Auflage 2014, S. 458 Rz 125 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts I 781/04 vom 1 7. Februar 2005 E. 3). So sind denn auch Verfügungen gemäss höchstrichterlicher Recht sprechung nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend gefassten) Wortlaut auszulegen, sondern nach ihrem tatsächlichen Gehalt (BGE 120 V 497). 2.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

2.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, gestützt auf die Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) könne aus dem der Neuanmeldung beigelegten Arztbericht vom 3. Dezember 2018 keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden. Dasselbe gelte für den nachträglich eingereichten Bericht vom 10. Mai 2019, welcher die gleichen Diagnosen, die bekannte Anamnese sowie subjektive n Angaben wie der Bericht vom 3. Dezember 2018 enthalte. Ein psychopathologischer Befund fehle. Die genannten Beschwerden seien bereits im Zeitpunkt des Gutachtens des B.___ vom 6. Mai 2016 bekannt gewesen. Somit seien keine weiteren Abklärungen angezeigt (Urk. 2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, gestützt auf die Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) könne aus dem der Neuanmeldung beigelegten Arztbericht vom 3. Dezember 2018 keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden. Dasselbe gelte für den nachträglich eingereichten Bericht vom 10. Mai 2019, welcher die gleichen Diagnosen, die bekannte Anamnese sowie subjektive n Angaben wie der Bericht vom 3. Dezember 2018 enthalte. Ein psychopathologischer Befund fehle. Die genannten Beschwerden seien bereits im Zeitpunkt des Gutachtens des B.___ vom 6. Mai 2016 bekannt gewesen. Somit seien keine weiteren Abklärungen angezeigt (Urk. 2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführ erin auf den Standpunkt (Urk. 1), die Verschlechterung des somatischen (Pankreas, Lendenwirbelsäulen-Syndrom und vor allem deutlich mehr Schmerzen) wie auch des psychischen (Steigerung der depressiven Symptome, die sich nicht länger nur auf Kränkung und Wut nach Verlust des Arbeitsplatzes reduzieren lassen würden) Zustandes seit dem Jahr 2016 sei durch mehrere Arztberichte glaubhaft gemacht worden (S. 5), weshalb auf das Leistungsbegehren vom 13. Dezember 2018 einzutreten sei (S. 2 oben).

3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführ erin auf den Standpunkt (Urk. 1), die Verschlechterung des somatischen (Pankreas, Lendenwirbelsäulen-Syndrom und vor allem deutlich mehr Schmerzen) wie auch des psychischen (Steigerung der depressiven Symptome, die sich nicht länger nur auf Kränkung und Wut nach Verlust des Arbeitsplatzes reduzieren lassen würden) Zustandes seit dem Jahr 2016 sei durch mehrere Arztberichte glaubhaft gemacht worden (S. 5), weshalb auf das Leistungsbegehren vom 13. Dezember 2018 einzutreten sei (S. 2 oben). 3.3 Vorliegend führte die Beschwerdegegnerin aufgrund der Neuanmeldung vom Dezember 2018 eine einfache Abklärung durch, indem sie den von der Beschwer deführerin eingereichten Arztbericht dem RAD zur Beurteilung vorlegte. Gleiches tat sie mit dem im Einwandverfahren zusätzlich eingereichten Arzt bericht. Daraufhin verfügte die Beschwerdegegnerin dem Wortlaut nach nicht ein Nicht eintreten, sondern eine Abweisung des Leistungsbegehren s (vgl. Urk. 2). Da es jedoch für die Rechtsnatur der Verfügung auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte ankommt und nicht auf den gegebenenfalls u nzutreffenden Wortlaut der Verfügung (vgl. vor stehend E. 2.2), ist nach dem Gesagten vor liegend dem wahren Gehalt der Verfügung entsprechend von keinem materiellen Eintreten auf die besagte Neuanmeldung auszugehen. Davon ging denn auch die Beschwerde führerin aus (vgl. Urk. 1 S. 2 oben sowie S. 4 f.).

3.3 Vorliegend führte die Beschwerdegegnerin aufgrund der Neuanmeldung vom Dezember 2018 eine einfache Abklärung durch, indem sie den von der Beschwer deführerin eingereichten Arztbericht dem RAD zur Beurteilung vorlegte. Gleiches tat sie mit dem im Einwandverfahren zusätzlich eingereichten Arzt bericht. Daraufhin verfügte die Beschwerdegegnerin dem Wortlaut nach nicht ein Nicht eintreten, sondern eine Abweisung des Leistungsbegehren s (vgl. Urk. 2). Da es jedoch für die Rechtsnatur der Verfügung auf den Umfang und die Qualität der Abklärungsschritte ankommt und nicht auf den gegebenenfalls u nzutreffenden Wortlaut der Verfügung (vgl. vor stehend E. 2.2), ist nach dem Gesagten vor liegend dem wahren Gehalt der Verfügung entsprechend von keinem materiellen Eintreten auf die besagte Neuanmeldung auszugehen. Davon ging denn auch die Beschwerde führerin aus (vgl. Urk. 1 S. 2 oben sowie S. 4 f.). Streit ig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin eine anspruchs rele vante Veränderung des Invaliditätsgrades glaubhaft gemacht hat.

Streit ig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin eine anspruchs rele vante Veränderung des Invaliditätsgrades glaubhaft gemacht hat. 4. Die rentenablehnende Verfügung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 6/92) begründete die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das B.___ -Gutachten vom 6. Mai 2016 (6/68).

4. Die rentenablehnende Verfügung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 6/92) begründete die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das B.___ -Gutachten vom 6. Mai 2016 (6/68). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber dem psychiatrischen Gutachter an, es gehe ihr seelisch sehr schlecht, sie sei depressiv, lustlos, antriebsarm, reizbar, suche oft Streit mit ihrem Ehemann, sie reagiere bei Kleinigkeiten sehr schnell ungehalten, habe keine Ausdauer und leide unter Inappetenz. Weiter leide sie unter Durchschlafstörungen, habe Albträume und erwache nachts mit Angstge fühlen. Sie habe sehr viele Ängste. Wovon könne sie allerdings nicht sagen. Sie spüre dann ein Engegefühl in der Brust verknüpft mit Herzklopfen und -rasen. Sie fühle sich immer wieder lebensmüde. Auf Nachfrage habe die Beschwerde führer in Gefühle von Wut und Verbitterung bestätigt. Sie sei verärgert über das Verhalten ihres letzten Arbeitgebers. Sie könne sich nicht konzentrieren und das Gedächtnis sei schlecht. Auf Nachfrage habe sie Einschränkungen in den Berei chen Merkfähigkeit, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis angegeben. Wenn sie zu lange über etwas nachdenken müsse, komme es zu Kopfweh, Schwindel und Sehs törungen. Ohnehin leide sie unter starken Schmerzen im gan zen Körper (Knochen-, Gelenks-, Bauch- und Kopfschmerzen). Es gebe nichts, was ihr Freude bereite oder sie interessiere (Urk. 6/68/32-34). Laut psychiatri schem Gutachter war während der gesamten Exploration eine wenig präzise B eschwerdeschilderung auffallend. Es sei der Eindruck entstanden, dass die Beschwerdeführerin Suggestivfragen zum Anlass nehme, damit verknüpfte Symptome zu bestätigen (Urk. 6/68/41 Ziff. 5). Die psychopathologischen Befunde würden lediglich die Annahme einer leichten Depression begründen. Das Vorliegen einer mittelschweren Depression sei nicht zu bestätigen und die diagnostischen Algorithmen einer gar schweren depressiven Episode lägen keineswegs vor. Auch der Ausprägungsgrad der geschilderten Ängste mit panik artiger Zuspitzung sei gering, die Schilderung bleibe im Wesentlichen recht vage, unpräzise und ohne vegetative Begleitreaktionen. Im Hinblick auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei festzuhalten, dass ein ausgewiese ner sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen ebenso wenig vorliege wie eine mit der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eng verknüpfte schwer wiegende Psychopathologie (Urk. 6/68/42 Mitte). Aus rein psychiatrischer Optik sei die Beschwerdeführerin in der Lage, jegliche ihrem körperlichen Belastbarkeitsprofil angepassten Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/68/42 oben).

Die Beschwerdeführerin gab gegenüber dem psychiatrischen Gutachter an, es gehe ihr seelisch sehr schlecht, sie sei depressiv, lustlos, antriebsarm, reizbar, suche oft Streit mit ihrem Ehemann, sie reagiere bei Kleinigkeiten sehr schnell ungehalten, habe keine Ausdauer und leide unter Inappetenz. Weiter leide sie unter Durchschlafstörungen, habe Albträume und erwache nachts mit Angstge fühlen. Sie habe sehr viele Ängste. Wovon könne sie allerdings nicht sagen. Sie spüre dann ein Engegefühl in der Brust verknüpft mit Herzklopfen und -rasen. Sie fühle sich immer wieder lebensmüde. Auf Nachfrage habe die Beschwerde führer in Gefühle von Wut und Verbitterung bestätigt. Sie sei verärgert über das Verhalten ihres letzten Arbeitgebers. Sie könne sich nicht konzentrieren und das Gedächtnis sei schlecht. Auf Nachfrage habe sie Einschränkungen in den Berei chen Merkfähigkeit, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis angegeben. Wenn sie zu lange über etwas nachdenken müsse, komme es zu Kopfweh, Schwindel und Sehs törungen. Ohnehin leide sie unter starken Schmerzen im gan zen Körper (Knochen-, Gelenks-, Bauch- und Kopfschmerzen). Es gebe nichts, was ihr Freude bereite oder sie interessiere (Urk. 6/68/32-34). Laut psychiatri schem Gutachter war während der gesamten Exploration eine wenig präzise B eschwerdeschilderung auffallend. Es sei der Eindruck entstanden, dass die Beschwerdeführerin Suggestivfragen zum Anlass nehme, damit verknüpfte Symptome zu bestätigen (Urk. 6/68/41 Ziff. 5). Die psychopathologischen Befunde würden lediglich die Annahme einer leichten Depression begründen. Das Vorliegen einer mittelschweren Depression sei nicht zu bestätigen und die diagnostischen Algorithmen einer gar schweren depressiven Episode lägen keineswegs vor. Auch der Ausprägungsgrad der geschilderten Ängste mit panik artiger Zuspitzung sei gering, die Schilderung bleibe im Wesentlichen recht vage, unpräzise und ohne vegetative Begleitreaktionen. Im Hinblick auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei festzuhalten, dass ein ausgewiese ner sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen ebenso wenig vorliege wie eine mit der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eng verknüpfte schwer wiegende Psychopathologie (Urk. 6/68/42 Mitte). Aus rein psychiatrischer Optik sei die Beschwerdeführerin in der Lage, jegliche ihrem körperlichen Belastbarkeitsprofil angepassten Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/68/42 oben). Von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wurde schliesslich auch aus gesamtgutachterlicher Sicht ausgegangen (vgl. Urk. 6/ 68/20-21). Es wurden keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arb eitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/68/75 lit. D.1 ). Hingegen stellten die Gutachter folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. D.2):

Von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wurde schliesslich auch aus gesamtgutachterlicher Sicht ausgegangen (vgl. Urk. 6/ 68/20-21). Es wurden keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arb eitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/68/75 lit. D.1 ). Hingegen stellten die Gutachter folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. D.2): - dysphorisch -depressive Episode ( ICD-10 F32.0) mit Symptomen von Ver bitterung und Kränkung nach Arbeitsplatzverlust

dysphorisch -depressive Episode ( ICD-10 F32.0) mit Symptomen von Ver bitterung und Kränkung nach Arbeitsplatzverlust - anamnestisch angegebene Panikstörung

anamnestisch angegebene Panikstörung - somatoforme Schmerzstörung, anhaltend (ICD-10 F45.4)

somatoforme Schmerzstörung, anhaltend (ICD-10 F45.4) - Cervikalsyndrom und Brustwirbelsäulen (BWS)-Syndrom linksseitig ohne radikuläre Ausfälle mit/bei

Cervikalsyndrom und Brustwirbelsäulen (BWS)-Syndrom linksseitig ohne radikuläre Ausfälle mit/bei - chronischem Cervicobrachialsyndrom links

chronischem Cervicobrachialsyndrom links - kleiner lateraler Diskushernie C5/6 und C6/7 links und Spondylosis der mittleren und unteren BWS

kleiner lateraler Diskushernie C5/6 und C6/7 links und Spondylosis der mittleren und unteren BWS - Status nach Bizepssehnenruptur und Re-Insertion am 14. Mai 2012

Status nach Bizepssehnenruptur und Re-Insertion am 14. Mai 2012 - Status nach Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) am 4. März 2009

Status nach Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) am 4. März 2009 - Periarthropathia humeroscapularis (PHS) simplex links

Periarthropathia humeroscapularis (PHS) simplex links - Nephrolithiasis rechts bei Status nach Nephrolithiasis links, aktuell abge klärt und demnächst behandelt

Nephrolithiasis rechts bei Status nach Nephrolithiasis links, aktuell abge klärt und demnächst behandelt - Hypertonie, mit Behandlung kontrolliert

Hypertonie, mit Behandlung kontrolliert - Übergewicht (BMI 27 kg/m2)

Übergewicht (BMI 27 kg/m2) Zum Belastungsprofil führten die Gutachter aus, es seien leichtere, wechselbe lastende Tätigkeiten ohne Heben von Gewichten über 15 kg, solche mit geringem Verantwortungsgrad sowie unter Vermeidung von Arbeiten unter besonderem Zeitdruck und Nach t arbeitsbedingungen zumutbar. Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Team- und Konfliktfähigkeit seien ungünstig (Urk. 6/68/20 Mitte).

Zum Belastungsprofil führten die Gutachter aus, es seien leichtere, wechselbe lastende Tätigkeiten ohne Heben von Gewichten über 15 kg, solche mit geringem Verantwortungsgrad sowie unter Vermeidung von Arbeiten unter besonderem Zeitdruck und Nach t arbeitsbedingungen zumutbar. Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Team- und Konfliktfähigkeit seien ungünstig (Urk. 6/68/20 Mitte). 5.

5. 5.1 Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 kamen folgende Arztberichte neu zu den Akten:

5.1 Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 kamen folgende Arztberichte neu zu den Akten: 5.2 Am 18. Juni 2018 wurden Röntgenbilder der HWS und LWS der Beschwerde führerin angefertigt (Urk. 6/95/14). Gemäss Beurteilung zeigte sich eine leichte atlantodentale Arthrose, eine leichte Osteochondrose C6/C7 und L3/L4 sowie leichte bis mässige Spondylarthrosen L4-S 1. Ebenfalls wurde eine Streckhaltung der HWS, eine Hyperlordose der LWS und ein anlagebedingt enger lumbaler Spi nalkanal festgehalten.

5.2 Am 18. Juni 2018 wurden Röntgenbilder der HWS und LWS der Beschwerde führerin angefertigt (Urk. 6/95/14). Gemäss Beurteilung zeigte sich eine leichte atlantodentale Arthrose, eine leichte Osteochondrose C6/C7 und L3/L4 sowie leichte bis mässige Spondylarthrosen L4-S 1. Ebenfalls wurde eine Streckhaltung der HWS, eine Hyperlordose der LWS und ein anlagebedingt enger lumbaler Spi nalkanal festgehalten. 5.3 Am 23. Oktober 2018 nahmen Ärzte des C.___ eine Beurteilung der Beschwerdeführerin vor (Urk. 6/95/5-13). Die Beschwerdeführerin klage über Schmerzen im ganzen Körper, insbesondere im Bereich der HWS und über seit 2017 bestehende Bauchschmerzen, sowie über Lust- und Interesselosigkeit, Rückzug, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen, Kon zentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Traurigkeit, «viel Weinen» und Schlafstö rungen. Sie könne nur noch kurze Strecken Auto fahren und ihr Appetit und das Gewicht sei en sehr unterschiedlich (S.2 oben). Aus Sicht der Beschwerdeführerin würden die Beschwerden mit der Kündigung (Februar 2014) zusammenhängen (S. 2 «Vorgeschichte»).

5.3 Am 23. Oktober 2018 nahmen Ärzte des C.___ eine Beurteilung der Beschwerdeführerin vor (Urk. 6/95/5-13). Die Beschwerdeführerin klage über Schmerzen im ganzen Körper, insbesondere im Bereich der HWS und über seit 2017 bestehende Bauchschmerzen, sowie über Lust- und Interesselosigkeit, Rückzug, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen, Kon zentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Traurigkeit, «viel Weinen» und Schlafstö rungen. Sie könne nur noch kurze Strecken Auto fahren und ihr Appetit und das Gewicht sei en sehr unterschiedlich (S.2 oben). Aus Sicht der Beschwerdeführerin würden die Beschwerden mit der Kündigung (Februar 2014) zusammenhängen (S. 2 «Vorgeschichte»). Im wirbelsäulenchirurgischen Befund wurden insbesondere schmerzhafte Bewe gungseinschränkungen im Bereich der HWS und der LWS aufgeführt (S. 3 f.). Druckdolenz über den Facettengelenken über die ganze HWS beidseits sowie mässiger Hartspann zervikal und bei der angrenzenden Schultermuskulatur wur den im «anästhesiologischen Befund» dokumentiert (S. 5 unten). Im orthopädisch-chirurgische n Befund aller Gelenke wurden im Wesentlichen Schmerzen im Bereich des Schultergelenkes, ein moderates Impingement syndrom, Schmerzen im Ellbogen sowie Druckschmerz im Fussbereich festgehalten (S. 4 f.).

Im wirbelsäulenchirurgischen Befund wurden insbesondere schmerzhafte Bewe gungseinschränkungen im Bereich der HWS und der LWS aufgeführt (S. 3 f.). Druckdolenz über den Facettengelenken über die ganze HWS beidseits sowie mässiger Hartspann zervikal und bei der angrenzenden Schultermuskulatur wur den im «anästhesiologischen Befund» dokumentiert (S. 5 unten). Im orthopädisch-chirurgische n Befund aller Gelenke wurden im Wesentlichen Schmerzen im Bereich des Schultergelenkes, ein moderates Impingement syndrom, Schmerzen im Ellbogen sowie Druckschmerz im Fussbereich festgehalten (S. 4 f.). Der psychosomatische Befund lautete folgendermassen: Die Beschwerdeführerin sei bewusstseinsklar und allseits orientiert, in der Kontaktaufnahme abwartend gehemmt, sachlich, aktiv im Spontanverhalten, Stimmung depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, im Gesprächsverlauf verbal mitteilungsaktiv, schildere ihr Symptomerleben und -verhalten in Zusammenhang mit unbekannten Ursachen beziehungsweise der Kündigung. Kognitiv sei sie in Aufmerksamkeit, Konzentra tion, Merkfähigkeit und Gedächtnis verlangsamt beziehungsweise deutlich ein geschränkt, eine deutliche Vergesslichkeit liege vor, das Denken sei formal beweglich, inhaltlich problemzentriert/sachbetont. Es sei e n keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen erkennbar. Anamnestisch keine Suizidgedanken und aktuell keine Suizidalität (S. 6 oben).

Der psychosomatische Befund lautete folgendermassen: Die Beschwerdeführerin sei bewusstseinsklar und allseits orientiert, in der Kontaktaufnahme abwartend gehemmt, sachlich, aktiv im Spontanverhalten, Stimmung depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, im Gesprächsverlauf verbal mitteilungsaktiv, schildere ihr Symptomerleben und -verhalten in Zusammenhang mit unbekannten Ursachen beziehungsweise der Kündigung. Kognitiv sei sie in Aufmerksamkeit, Konzentra tion, Merkfähigkeit und Gedächtnis verlangsamt beziehungsweise deutlich ein geschränkt, eine deutliche Vergesslichkeit liege vor, das Denken sei formal beweglich, inhaltlich problemzentriert/sachbetont. Es sei e n keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen erkennbar. Anamnestisch keine Suizidgedanken und aktuell keine Suizidalität (S. 6 oben). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1):

Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01)

Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - chronisches Zervikothorakobrachial -Syndrom links mit/bei

chronisches Zervikothorakobrachial -Syndrom links mit/bei - Status nach Auffahrunfall März 2009

Status nach Auffahrunfall März 2009 - HWS-Distorsion

HWS-Distorsion - Chondrosen und Diskushernien C5/C6 und C6/C7, Einengung und Affektion der Wurzel C6 und C7, Chondrose C4/C5 ( 7. Mai 2015)

Chondrosen und Diskushernien C5/C6 und C6/C7, Einengung und Affektion der Wurzel C6 und C7, Chondrose C4/C5 ( 7. Mai 2015) - Spondylosen an der mittleren und unteren BWS kleiner Teil zum Teil ossifizierte mediale Diskushernie Th9/10

Spondylosen an der mittleren und unteren BWS kleiner Teil zum Teil ossifizierte mediale Diskushernie Th9/10 - leichte atlantodentale Arthrose, leichte Osteochondrose C6/C7 (18. Juni 2018)

leichte atlantodentale Arthrose, leichte Osteochondrose C6/C7 (18. Juni 2018) - Status nach Sehnenriss Ellbogen links (Unfall 2012)

Status nach Sehnenriss Ellbogen links (Unfall 2012) - lumbovertebrales Syndrom

lumbovertebrales Syndrom - bekannte Nephrolithiasis rechts

bekannte Nephrolithiasis rechts - anamnestisch Verdacht auf Colon irritabile und Zustand nach Koporostase sowie Befund unklarer hypodenser Läsionen im Pankreas (8. Juni 2017)

anamnestisch Verdacht auf Colon irritabile und Zustand nach Koporostase sowie Befund unklarer hypodenser Läsionen im Pankreas (8. Juni 2017) - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin aufgrund der chronischen Schmerzen (seit 2014 HWS-Schmerzen, seit 2012 Ellbogenschmerzen) sowie der depressiven Störung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 7 oben). Aus orthopädischer Sicht sei langfristig eine Ganztagesarbeit denkbar bei leichter Tätigkeit ohne rein sitzende Arbeiten oder Zwangshaltungen aufgrund der Wirbelsäulenbefunde (S. 7 unten). Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht hingegen sei die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben von schwe ren Lasten, nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig, partiell arbeits fähig. Die prozentuale Arbeitsfähigkeit sei mit einem funktionellen Leistungstest zu ermitteln (S. 7 f.).

Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin aufgrund der chronischen Schmerzen (seit 2014 HWS-Schmerzen, seit 2012 Ellbogenschmerzen) sowie der depressiven Störung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 7 oben). Aus orthopädischer Sicht sei langfristig eine Ganztagesarbeit denkbar bei leichter Tätigkeit ohne rein sitzende Arbeiten oder Zwangshaltungen aufgrund der Wirbelsäulenbefunde (S. 7 unten). Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht hingegen sei die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben von schwe ren Lasten, nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig, partiell arbeits fähig. Die prozentuale Arbeitsfähigkeit sei mit einem funktionellen Leistungstest zu ermitteln (S. 7 f.). 5.4 Mit Bericht vom 3. Dezember 2018 (Urk. 6/95/1-4) des C.___ wurden dieselben Diagnosen gestellt wie im Vorbericht ( S. 3). Die seit 2017 rezidivier en d en Bauch schmerzen seien unterdessen im D.___ abgeklärt worden, wobei Pankreaszysten und eine Nahrungsintoleranz festgestellt worden seien (vgl. Diagnoseliste Ziffer 7). Im Vergleich zum Jahr 2016 habe die Beschwerde führerin deutlich mehr HWS-Schmerzen sowie deutlich mehr Schwindel und Übelkeit. Sie könne ihre Enkelkinder inzwischen (im Vergleich zu 2016) nicht mehr beaufsichtigen (S. 2). Seit dem Jahr 2016 sei es zu einer deutlichen Ver schlechterung gekommen, indem somatisch neu zystische Läsionen de s Pankreas sowie ein LWS-Syndrom nebst einer zunehmenden Depression (mittelgradig depressiven Episode) vorliegen würden (S. 4).

5.4 Mit Bericht vom 3. Dezember 2018 (Urk. 6/95/1-4) des C.___ wurden dieselben Diagnosen gestellt wie im Vorbericht ( S. 3). Die seit 2017 rezidivier en d en Bauch schmerzen seien unterdessen im D.___ abgeklärt worden, wobei Pankreaszysten und eine Nahrungsintoleranz festgestellt worden seien (vgl. Diagnoseliste Ziffer 7). Im Vergleich zum Jahr 2016 habe die Beschwerde führerin deutlich mehr HWS-Schmerzen sowie deutlich mehr Schwindel und Übelkeit. Sie könne ihre Enkelkinder inzwischen (im Vergleich zu 2016) nicht mehr beaufsichtigen (S. 2). Seit dem Jahr 2016 sei es zu einer deutlichen Ver schlechterung gekommen, indem somatisch neu zystische Läsionen de s Pankreas sowie ein LWS-Syndrom nebst einer zunehmenden Depression (mittelgradig depressiven Episode) vorliegen würden (S. 4). Aufgrund der körperlichen Beschwerden seien der Beschwerdeführerin keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zumutbar. Wegen den chronischen Schmerzen und der depressiven Störung sei sie zudem auch in einer leichten, angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsunfähig zu beurteilen (S. 3 f.).

Aufgrund der körperlichen Beschwerden seien der Beschwerdeführerin keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zumutbar. Wegen den chronischen Schmerzen und der depressiven Störung sei sie zudem auch in einer leichten, angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsunfähig zu beurteilen (S. 3 f.). 5.5 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe rapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 20. Februar 2019 aus, es würden in etwa die gleichen depressiven Symptome und Beschwerden berichtet. Der Psychiater (des C.___ ) habe angegeben, es würde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2014 bestehen, was von den B.___ -Gutachtern verneint worden sei. Aus somatischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit angepasst attestiert worden und das genannte Belastungsprofil entspreche in etwa demjenigen im B.___ Gut achten. Die neu beschriebenen multiplen zystischen Läsionen im Pankreas wie auch das tubuläre Adenom mit low -grade Dysplasie (vgl. Urk. 6/95/3 Ziffer 9) hätten keinen Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne keine Ver schlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden (Urk. 6/97/2-3).

5.5 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe rapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 20. Februar 2019 aus, es würden in etwa die gleichen depressiven Symptome und Beschwerden berichtet. Der Psychiater (des C.___ ) habe angegeben, es würde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2014 bestehen, was von den B.___ -Gutachtern verneint worden sei. Aus somatischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit angepasst attestiert worden und das genannte Belastungsprofil entspreche in etwa demjenigen im B.___ Gut achten. Die neu beschriebenen multiplen zystischen Läsionen im Pankreas wie auch das tubuläre Adenom mit low -grade Dysplasie (vgl. Urk. 6/95/3 Ziffer 9) hätten keinen Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne keine Ver schlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden (Urk. 6/97/2-3). 5.6 Aus psychiatrischer Sicht wurde mit Stellungnahme des C.___ vom 10. Mai 2019 festgehalten, es handle sich aktuell nicht mehr um die gleichen Symptome, wie sie von den B.___ -Gutachtern festgehalten worden seien. Damals sei vor allem die Verbitterung festgestellt worden, was zur Diagnose einer leichten Depression geführt habe. Aktuell sei die Situation der Beschwerdeführerin schlechter: Sie koche selten, d usche gelegentlich, gehe nicht alleine aus dem Haus, habe keine Kolleginnen mehr und die Reisefähigkeit sei «deutlich erschwert». Dies entspreche nicht mehr einer leichten Depression (Urk. 6/104/3 Ziff. 5).

5.6 Aus psychiatrischer Sicht wurde mit Stellungnahme des C.___ vom 10. Mai 2019 festgehalten, es handle sich aktuell nicht mehr um die gleichen Symptome, wie sie von den B.___ -Gutachtern festgehalten worden seien. Damals sei vor allem die Verbitterung festgestellt worden, was zur Diagnose einer leichten Depression geführt habe. Aktuell sei die Situation der Beschwerdeführerin schlechter: Sie koche selten, d usche gelegentlich, gehe nicht alleine aus dem Haus, habe keine Kolleginnen mehr und die Reisefähigkeit sei «deutlich erschwert». Dies entspreche nicht mehr einer leichten Depression (Urk. 6/104/3 Ziff. 5). 5. 7 RAD-Ärztin Dr. E.___ hielt mit Stellungnahme vom 5. August 2019 nach Einsicht in den neuen C.___ -Bericht (vgl. vorstehend E. 5.6) an ihrer bisherigen Ein schätzung fest (Urk. 6/108/2-3).

5. 7 RAD-Ärztin Dr. E.___ hielt mit Stellungnahme vom 5. August 2019 nach Einsicht in den neuen C.___ -Bericht (vgl. vorstehend E. 5.6) an ihrer bisherigen Ein schätzung fest (Urk. 6/108/2-3). 6.

6. 6.1 Ein Vergleich der ärztlichen Berichte (vgl. vorstehend E. 4+5) lässt auf keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin schliessen.

6.1 Ein Vergleich der ärztlichen Berichte (vgl. vorstehend E. 4+5) lässt auf keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin schliessen. 6.2 Die Beschwerdeführerin klagte bereits im Jahr 2016 anlässlich der Begutachtung über Schmerzen im gesamten Körper, insbesondere über solche im Bereich des Rückens sowie auch explizit über Bauchschmerzen. Ebenfalls wurde übe r Durch schlaf störungen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Gedächtnis probleme berichtet. Das Symptomerleben wird - wie auch anlässlich der B.___ Begut achtung - noch immer im Zusammenhang mit der Kündigung vom Februar 2014 sowie aufgrund unklarer Ursachen geschildert (vgl. vorstehend E. 5.3). Die Beschwerdeschilderung gestaltete sich bereits bei der B.___ -Begutachtung als diffus und von der erfahrenen Kündigung geprägt (vorstehend E. 4). Eine erheb liche Verschlechterung der depressiven Symptomatik ist nicht nachvollziehbar begründet worden, zumal die erwähnten Begebenheiten wie seltenes Kochen, gelegentliches Duschen, erschwerte Reisefähigkeit sowie der Umstand fehlender Kolleginnen wie schliesslich auch jener, dass die Beschwerde führerin das Haus nicht alleine verlasse ( vgl. vorstehend E. 5.5) jedenfalls keine über die bereits bisher festgehaltene leichte depressive Problematik hinaus - gehende Einschrän kung nahelegen.

6.2 Die Beschwerdeführerin klagte bereits im Jahr 2016 anlässlich der Begutachtung über Schmerzen im gesamten Körper, insbesondere über solche im Bereich des Rückens sowie auch explizit über Bauchschmerzen. Ebenfalls wurde übe r Durch schlaf störungen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Gedächtnis probleme berichtet. Das Symptomerleben wird - wie auch anlässlich der B.___ Begut achtung - noch immer im Zusammenhang mit der Kündigung vom Februar 2014 sowie aufgrund unklarer Ursachen geschildert (vgl. vorstehend E. 5.3). Die Beschwerdeschilderung gestaltete sich bereits bei der B.___ -Begutachtung als diffus und von der erfahrenen Kündigung geprägt (vorstehend E. 4). Eine erheb liche Verschlechterung der depressiven Symptomatik ist nicht nachvollziehbar begründet worden, zumal die erwähnten Begebenheiten wie seltenes Kochen, gelegentliches Duschen, erschwerte Reisefähigkeit sowie der Umstand fehlender Kolleginnen wie schliesslich auch jener, dass die Beschwerde führerin das Haus nicht alleine verlasse ( vgl. vorstehend E. 5.5) jedenfalls keine über die bereits bisher festgehaltene leichte depressive Problematik hinaus gehende Einschrän kung nahelegen. Die psychiatrische ob jektive Befunderhebung durch die C.___ -Ärzte erweckt den Eindruck, sich weitgehend an der subjektiven Beschwerdeschilderung orientiert zu haben. Eine Befundverschlechterung, welche eine erhebliche, oder wie die C.___ -Fachpersonen festhielten, gar 100%ige, Arbeitsunfähigkeit als glaubhaft erscheinen lassen würde, ist nicht dargelegt worden. Eine weitere Diskrepanz zwi schen dem erhobenen Befund und den gestellten Diagnosen zeigt sich in der in der Diagnoseliste enthaltenen Angststörung. Eine solche wird von den C.___ - Ärzten zwar noch immer (wie bereits im B.___ -Gutachten; vgl. E. 4) diagnostiziert, findet jedoch zwischenzeitlich weder im subjektiven noch im objektiven Befund eine Grundlage.

Die psychiatrische ob jektive Befunderhebung durch die C.___ -Ärzte erweckt den Eindruck, sich weitgehend an der subjektiven Beschwerdeschilderung orientiert zu haben. Eine Befundverschlechterung, welche eine erhebliche, oder wie die C.___ -Fachpersonen festhielten, gar 100%ige, Arbeitsunfähigkeit als glaubhaft erscheinen lassen würde, ist nicht dargelegt worden. Eine weitere Diskrepanz zwi schen dem erhobenen Befund und den gestellten Diagnosen zeigt sich in der in der Diagnoseliste enthaltenen Angststörung. Eine solche wird von den C.___ Ärzten zwar noch immer (wie bereits im B.___ -Gutachten; vgl. E. 4) diagnostiziert, findet jedoch zwischenzeitlich weder im subjektiven noch im objektiven Befund eine Grundlage. 6.3 Schliesslich ist auch in somatischer Hinsicht keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht. Aufgrund der geklagten Bauch schmerzen, welche wie erwähnt ebenfalls bereits von den B.___ -Gutachtern fest gehalten wurden, wurden zwischenzeitlich Pankreaszysten und eine Nahrungs mittelintoleranz festgestellt (vorstehend E. 5.4). Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Erkenntnisse das bereits von den B.___ -Gutachtern formulierte Tätig keitsprofil (vgl. vorstehend E. 4) sowie die zumutbare Arbeitsfähigkeit zusätzlich einschränken würden. Eine anspruchsrelevante Verschlechterung ist auch dies bezüglich nicht glaubhaft gemacht worden.

6.3 Schliesslich ist auch in somatischer Hinsicht keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht. Aufgrund der geklagten Bauch schmerzen, welche wie erwähnt ebenfalls bereits von den B.___ -Gutachtern fest gehalten wurden, wurden zwischenzeitlich Pankreaszysten und eine Nahrungs mittelintoleranz festgestellt (vorstehend E. 5.4). Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Erkenntnisse das bereits von den B.___ -Gutachtern formulierte Tätig keitsprofil (vgl. vorstehend E. 4) sowie die zumutbare Arbeitsfähigkeit zusätzlich einschränken würden. Eine anspruchsrelevante Verschlechterung ist auch dies bezüglich nicht glaubhaft gemacht worden. Im bildgebenden Befund finden sich weitgehend nur leichte Befunde, welche bei spielsweise hinsichtlich der Osteochondrose und der Spondylarthrosen wiederum bereits im Zeitpunkt der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 bekannt waren und von den B.___ -Gutachtern miteinbezogen wurden.

Im bildgebenden Befund finden sich weitgehend nur leichte Befunde, welche bei spielsweise hinsichtlich der Osteochondrose und der Spondylarthrosen wiederum bereits im Zeitpunkt der rentenablehnenden Verfügung vom 1. Februar 2017 bekannt waren und von den B.___ -Gutachtern miteinbezogen wurden. 6.4 Nach dem Gesagten ist bei dieser Sachlage nicht glaubhaft gemacht, dass sich seit Erlass der rentenablehnenden Verfügu ng vom 1. Februar 2017 (Urk. 6/9 2) eine relevante Veränderung ergeben hat. Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht nicht auf das Neuanmeldungsgesuch eingetreten. Somit ist die Beschwerde abzuweisen.

6.4 Nach dem Gesagten ist bei dieser Sachlage nicht glaubhaft gemacht, dass sich seit Erlass der rentenablehnenden Verfügu ng vom 1. Februar 2017 (Urk. 6/9 2) eine relevante Veränderung ergeben hat. Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht nicht auf das Neuanmeldungsgesuch eingetreten. Somit ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v om Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu erlegen.

7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v om Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu erlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - MLaw Y.___

MLaw Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

VogelFonti