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Virginie Faivre verpasst das Podest in der Halfpipe-Premiere der Ski-Freestylerinnen um einen Rang. Mirjam Jäger holt als Achte ein olympisches Diplom. Gold gewinnt die US-Athletin Maddie Bowman.
Weltmeisterin Virginie Faivre aus der Westschweiz steigerte sich zwar im zweiten Finallauf, doch blieb ihr nur der 4. Platz.
Ihr Rückstand auf den Bronzeplatz war am Ende mit 5,2 Punkten deutlich. Wegen ihren Rückenbeschwerden konnte Virginie Faivre offensichtlich nicht ihr gewohntes Leistungsniveau ausspielen, auch erreichte sie bei den Sprüngen nicht genug Höhe, um bessere Noten zu bekommen.
Dennoch konnte sich Faivre über ihre Leistung freuen: «Ich bin sehr stolz auf mich. Es ist zwar nur eine Schoggimedaille, aber kein trauriger Rang, sondern das Maximum dessen, was ich leisten konnte.»
Mirjam Jäger, die zweite Schweizerin im Zwölfer-Final, belegte den 8. Schlussrang. Die dritte Schweizerin Nina Ragettli war in der Qualifikation gestürzt und ausgeschieden. (dux/si)
1. Maddie Bowman (USA)
2. Marie Martinod (Fr)
3. Ayana Onozuka (Jap)
4. Virginie Faivre (Sz)
8. Mirjam Jäger (Sz)
Kein Schweizer Tag in Sestriere: Im Parallel-Riesenslalom hatten sich zwar alle vier Starterinnen für die K.o.-Läufe qualifiziert. Doch die Viertelfinals erreichte keine des Quartetts. Das Rennen endete mit dem Sieg der überraschenden Französin Clara Direz.
Wie nahe Glück und Pech beisammen liegen, erfuhr Aline Danioth. Zunächst warf sie die gestrige Riesenslalom-Siegerin Petra Vlhova raus. Im nächsten Duell gegen Federica Brignone, die gestern zeitgleich mit Vlhova gewann, schied Danioth aus. Die 21-jährige Urnerin weinte bittere Tränen, als sie – womöglich mit einer gravierenden Knieverletzung – im Rettungsschlitten ins Ziel gefahren wurde.
Eine Diagnose steht noch aus. Wie aus Verbandskreisen zu vernehmen war, besteht der Verdacht auf eine …