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Pampashirsch - Ozotoceros bezoarticus
Südlicher Pudu - Pudu puda
Chaco-Pekari - Catagonus wagneri
Vikunja - Vicugna vicugna
© 2003 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Argentinien ist mit einer Fläche von 2,78 Millionen Quadratkilometern nach Brasilien das zweitgrösste Land Südamerikas (Deutschland: 0,36 Mio. km2). Landschaftlich ist Argentinien überaus kontrastreich: Das Spektrum reicht von subtropischem Regenwald im Norden über topfebene gemässigte Grasländer im Zentrum sowie das von Tafelbergen geprägte Patagonien bis hin zum subpolaren Feuerland im Süden. In ostwestlicher Richtung reicht es von den gemässigt-warmen atlantischen Küstentiefländern bei Buenos Aires bis hinauf zu den ewig schneebedeckten Gipfeln der Anden, darunter dem mit 6959 Metern höchsten Berg Amerikas, dem Aconcagua.
Entsprechend seiner grossen landschaftlichen Vielfalt beherbergt Argentinien eine überaus reiche Tier- und Pflanzenwelt. Wir wollen hier vier Arten aus der Ordnung der Paarhufer (Artiodactyla) herausgreifen, nämlich den Pampashirsch (Ozotoceros bezoarticus)
und den Südlichen Pudu (Pudu puda)
aus der Familie der Hirsche (Cervidae), das Chaco-Pekari (Catagonus wagneri)
aus der Familie der Neuweltschweine oder Pekaris (Tayassuidae) und das Vikunja (Vicugna vicugna)
aus der Familie der Kamele (Camelidae).
Der Pampashirsch
Der Pampashirsch ist ein mittelgrosser Hirsch: Die Kopfrumpflänge der erwachsenen Individuen liegt gewöhnlich bei 110 bis 130 Zentimeter, die Schulterhöhe bei 70 bis 75 Zentimetern und das Gewicht zwischen 30 und 40 Kilogramm. Ein - maximal dreiendiges - Geweih tragen wie bei fast allen Hirscharten nur die Männchen.
Wie sein Name schon sagt, ist der Pampashirsch ein Bewohner jener trockenen, offenen Steppen Südamerikas, die wir «Pampas» heissen. Im Unterschied zu manchen anderen Hirschen des Offenlands bildet er keine grösseren Verbände. Normalerweise begegnet man ihm einzeln oder in kleinen Rudeln von drei bis sechs Individuen. Doch selbst diese Kleingruppen sind keine stabilen Einheiten: Immer wieder wechseln einzelne Individuen von einer Gruppe zur nächsten.
Während der Paarungszeit, welche in den südlichen Frühherbst fällt, besteht zwischen den männlichen Pampashirschen erbitterter Wettstreit um das Vorrecht zur Paarung mit den brünftigen Weibchen. Immer wieder kommt es zwischen den Rivalen zu heftigen Duellen, bei denen sie - hirschtypisch - Geweih an Geweih setzen und dann nach Kräften stossen und drücken. In dieser aufregenden Zeit geben ihre Zwischenzehendrüsen einen kräftigen Knoblauchgeruch ab, den selbst der Mensch über einen Kilometer weit zu riechen vermag. Er unterstreicht wohl die «Männlichkeit» der rivalisierenden Hirsche.
Die Geburten finden - nach einer Tragzeit von rund sieben Monaten - im südlichen Frühling statt. Die Jungen kommen gewöhnlich als Einzelkinder zur Welt und tragen bei der Geburt ein Fell mit weisslicher Fleckenzeichnung. Im Alter von etwa sechs Wochen beginnen sie, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Mit ihrer Mutter bleiben sie rund ein Jahr lang zusammen.
Der Pampashirsch war einst in den Steppenländern Argentiniens, Boliviens, Brasiliens, Paraguays und Uruguays überaus häufig und bildete ein wichtiges Jagdwild der ansässigen indianischen Urbevölkerung. Dies änderte sich erheblich, als die europäischen Siedler in die Pampas vordrangen und diese für ihre Zwecke beanspruchten. Zum einen begann ein lukrativer Handel mit Pampashirschfellen. Zwischen 1860 und 1870 wurden beispielsweise allein aus Argentinien rund zwei Millionen Felle exportiert. Zum anderen wurden die weiten Steppenländer in Getreidefelder und Viehweiden umgewandelt und so den Pampashirschen die angestammten Lebensräume entzogen. Heute überleben nur noch kleine Restbestände dieses feingliedrigen Hirsches an weit verstreut liegenden Orten (v.a. in Schutzgebieten). Die Art gilt als «nahezu gefährdet».
Der Südliche Pudu
Der im südlichen Chile und im südwestlichen Argentinien heimische Südliche Pudu ist nach dem in Venezuela vorkommenden Kleinstmazama (Mazama chunyi)
und dem in Kolumbien, Ecuador und Peru beheimateten Nördlichen Pudu (Pudu mephistophiles)
der drittkleinste Hirsch der Welt. Er weist eine Schulterhöhe von 35 bis 38 Zentimetern und ein Gewicht von gewöhnlich 7 bis 12 Kilogramm auf. Das Geweih der Männchen besteht aus zwei maximal zehn Zentimeter langen Spiessen.
Im Gegensatz zum Pampashirsch ist der Südliche Pudu ein strikter Waldbewohner. Sein Lebensraum sind zur Hauptsache die feuchten gemässigten Wälder, welche sich einst über weite Bereiche der südlichen Anden und der angrenzenden Vorgebirge sowie Küstenebenen erstreckten und die vor allem aus Schein- oder Südbuchen (Nothofagus spp.)
bestehen. Er führt ein sehr heimliches Leben, weshalb er kaum je zu beobachten ist. Seine Nahrung umfasst ein breites Spektrum pflanzlicher Stoffe, darunter Rinden, Blüten, Knospen, Triebe, Früchte und Nüsse.
Soweit wir wissen, bewohnt jeder südliche Pudu ganzjährig ein klar begrenztes Territorium von etwa 15 bis 25 Hektaren Grösse, in welchem er keine Artgenossen des gleichen Geschlechts duldet. In jedem Waldstück findet sich also stets nur ein einzelnes Individuum oder ein Paar mit oder ohne Jungtiere.
Die Paarungszeit fällt in den südlichen Herbst, und die Jungtiere kommen - zumeist als Einzelkinder - nach einer Tragzeit von rund sieben Monaten im südlichen Frühsommer zur Welt. Sie wiegen bei der Geburt ein knappes Kilogramm und tragen wie die jungen Pampashirsche anfänglich ein weiss geflecktes Fell. Im Alter von drei Monaten sind die jungen Südlichen Pudus beinahe ausgewachsen, und die jungen Weibchen sind drei Monate später bereits geschlechtsreif, so dass sie im Alter von rund einem Jahr ihr erstes Junges zur Welt bringen können. Die jungen Männchen schreiten hingegen erst im Alter von anderthalb Jahren selbst zur Fortpflanzung.
Die Rodung weiter Flächen der Südbuchenwälder im Verlauf der vergangenen zwei Jahrhunderte hat sowohl in Argentinien als auch in Chile einen beträchtlichen Lebensraumschwund für den Südlichen Pudu bewirkt. Ferner haben die Bejagung durch den Menschen, die Verfolgung durch verwilderte Haushunde und die von Nutztieren eingeschleppte Maul- und Klauenseuche dem Kleinhirsch erheblichen Schaden zugefügt. Die Art wird darum heute als «verletzlich» eingestuft. Immerhin finden sich in einer ganzen Reihe von Schutzgebieten noch gesunde Bestände des Südlichen Pudus, so im Nahuel-Huapi-Nationalpark, dem grössten und ältesten Nationalpark Argentiniens.
Das Chako-Pekari
Das Chako-Pekari galt lange Zeit als ausgestorben. Die Erstbeschreibung erfolgte 1930 aufgrund von Knochen, welche bei der Ausgrabung einer präkolumbianischen Indianerstätte in Santiago del Estero im nördlichen Argentinien zum Vorschein kamen. Man nahm damals an, dass diese Tierart wohl längst ausgestorben sei. Erst 1975 wurde entdeckt, dass die Art noch immer existiert, und zwar in der wenig erforschten Gran-Chaco-Region, die sich über Nordargentinien, Ostparaguay und Südostbolivien erstreckt. Bei dieser rund 140 000 Quadratkilometer grossen Region handelt es sich um eine im Sommer dürre, hitzeflirrende Schwemmebene, welche grossenteils von lückigem Trockenwald mit dornenreichem Unterwuchs («Dornbusch») bedeckt ist. Es ist diesem unwirtlichen und unwegsamen Lebensraum zuzuschreiben, dass das Chako-Pekari so lange unentdeckt bleiben konnte, obschon es mit einer Schulterhöhe von 50 bis 70 Zentimetern und einem Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm ein stattliches Tier und das grösste der drei Neuweltschweine ist.
Das Chako-Pekari lebt gewöhnlich in Familiengruppen von vier bis fünf erwachsenen Individuen und deren Nachwuchs, doch finden sich nicht selten auch einzelgängerische Individuen. Die Jungtiere kommen in der freien Wildbahn zwischen Juli und Dezember zur Welt. Die Würfe umfassen gewöhnlich zwei oder drei Junge.
Wie die beiden anderen Neuweltschweine ernährt sich das Chako-Pekari hauptsächlich vegetarisch. Allerdings scheint es sich auf eine ziemlich ausgefallene Kost spezialisiert zu haben, nämlich die vielgestaltigen Kakteen, welche im Gran Chaco im Übermass gedeihen. Typischerweise rollt es die Kaktusstämme oder -sprossen zunächst mit Hilfe seiner zähen Schnauze über den Boden, sodass die Stacheln abgeknickt werden. Nötigenfalls beisst es auch einzelne Stacheln mit den Zähnen ab. Dann erst macht es sich ans Verspeisen. Seine stachelige Kost ergänzt das Chako-Pekari mit den zu Boden gefallenen Blüten und Blättern verschiedener Aufsitzerpflanzen aus der Sippe der Ananasgewächse (Bromelien) sowie den Schoten von Akazien und anderen Bäumen.
Obschon das Chako-Pekari der westlichen Wissenschaft lange verborgen blieb, war es der lokalen Bevölkerung von alters her wohl bekannt und wurde seines Fleisches und seiner Haut wegen gern bejagt. Gegen eine übermässige Verfolgung bot die Unzugänglichkeit des Gran Chaco lange Zeit einen guten Schutz. Inzwischen sind jedoch weite Bereiche der Region gerodet und zu Schaf- und Rinderweiden umgewandelt worden. Dadurch wurde nicht nur der Lebensraum des Chako-Pekaris erheblich vermindert, sondern auch die Jagd auf die verbleibenden Restbestände erleichtert. Die Art wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) inzwischen als «bedroht» eingestuft.
Das Vikunja
Das Vikunja ist eines von zwei südamerikanischen Wildkamelarten. Das andere ist das Guanako (Lama guanicoe)
. Zwei weitere Neuweltkamele sind nur in domestizierter Form bekannt: das Lama (Lama glama)
und das Alpaka (Lama pacos)
. Mit einer Schulterhöhe von 85 bis 95 Zentimetern und einem Gewicht von gewöhnlich 45 bis 55 Kilogramm ist das Vikunja das zierlichere der beiden Wildkamele. Sein Fell besitzt eine der feinsten Unterwollen, die wir kennen.
Das Vikunja ist ein ausgeprägtes Hochgebirgstier, welches die hügeligen, mit kurzen Büschelgräsern, Polsterpflanzen und Zwergsträuchern bewachsenen Puna-Hochflächen der Anden in Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern ü.M. bewohnt. Als Nahrung dienen ihm die Gräser und Kräuter, die in dieser Höhe wachsen.
Vikunjas leben im Allgemeinen in stabilen Kleingruppen, die sich aus jeweils einem erwachsenen Männchen, etwa drei erwachsenen Weibchen und deren noch abhängigen Kindern zusammensetzen. Diese Gruppen sind sehr standorttreu: Das ganze Jahr über halten sie sich tags in ihren «Fressterritorien», nachts in ihren «Schlafterritorien» auf. Die Tagesterritorien, welche eine Fläche um zwanzig Hektaren aufweisen und aus denen die Männchen unnachgiebig alle männlichen Eindringlinge vertreiben, garantieren den Gruppen ein ganzjährig ausreichendes Nahrungsangebot. Die Nachtterritorien sind wesentlich kleiner als die Tagesterritorien, befinden sich vielleicht ein oder zwei Kilometer von letzteren entfernt und liegen im Allgemeinen auf einem schmalen Hügelrücken. Dort haben die Gruppen eine gute Rundumsicht und sind vor Überraschungsangriffen durch Fressfeinde (hauptsächlich Pumas) gut geschützt.
Die «überschüssigen» Vikunjamännchen, welche weder Grundstück noch Weibchen besitzen, schliessen sich in der Regel mit ihresgleichen zu «Junggesellengruppen» von ein paar wenigen bis manchmal gegen hundert Individuen zusammen. Meistens handelt es sich um junge, unerfahrene oder aber kranke, gebrechliche und altersschwache Tiere. Sie werden tagsüber von den «Grundbesitzern» nach Kräften aus den ergiebigen Weideplätzen verscheucht und sind daher ständig auf Wanderschaft, um ihren Nahrungsbedarf decken zu können.
Die Paarungen finden im März und April statt, und die jungen Vikunjas kommen - nach einer Tragzeit von elfeinhalb Monaten - gewöhnlich im Februar und März des folgenden Jahres zur Welt. Sie wiegen bei der Geburt vier bis sechs Kilogramm und sind wie alle Kamelkinder typische «Nestflüchter», welche schon Minuten nach der Geburt die ersten Aufstehversuche unternehmen. Die Entwöhnung von der Muttermilch erfolgt im Alter von rund zehn Monaten. Vikunjas können - zumindest in Menschenobhut - ein Alter von nahezu 25 Jahren erreichen.--
Das Vikunja kam ursprünglich vom nördlichen Peru südwärts durch das westliche Bolivien und das nördliche Chile bis ins nordöstliche Argentinien vor und war innerhalb seiner hoch gelegenen Lebensräume überall sehr zahlreich. Für die südamerikanischen Indianervölker war es von grosser wirtschaftlicher Bedeutung, wobei tradierte Bestimmungen für eine schonende, nachhaltige Nutzung der Bestände sorgten. So trieben etwa die Inkas in den peruanisch-bolivianischen Hochanden zwar alle drei bis fünf Jahre die örtlichen Vikunjagruppen zusammen. Doch töteten sie jeweils nur eine kleine Zahl der Tiere, um ihr Fleisch und ihr Fell zu gewinnen. Die übrigen unterzogen sie einer Schur, «beraubten» sie also einzig ihrer Wolle, und liessen sie dann wieder frei. So war das langfristige Überleben der Tiere nie ernsthaft gefährdet. Tatsächlich dürfte der Vikunjabestand noch im 16. Jahrhundert, als sich die Spanier zu ihrem Eroberungsfeldzug durch Südamerika aufmachten, weit über eine Million Individuen betragen haben.
Mit der Unterjochung der südamerikanischen Indianervölker durch die Europäer ging die schonende Bewirtschaftungsform der Vikunjas ein für allemal verloren. Es begann die unkontrollierte Bejagung der zierlichen Wildkamele, und zudem wurden sie nun durch die eingeführten Rinder und Schafe mehr und mehr aus ihren angestammten Weidegebieten verdrängt.
Um die Mitte der 1960er Jahre zählte der Vikunja-Restbestand nur noch rund 6000 Individuen, weshalb die Art auf die Rote Liste gesetzt wurde. In der Folge leiteten vor allem Peru und Argentinien breit abgestützte Schutzprogramme in die Wege. Mit beachtlichem Erfolg: Neueren Schätzungen zufolge gibt es inzwischen in der freien Wildbahn wieder ungefähr 200 000 Vikunjas. Die meisten von ihnen leben im Pampa-Galeras-Reservat in Peru. Rund 40 000 Vikunjas finden sich aber auch im San-Guillermo-Reservat und in anderen Schutzgebieten Argentiniens. Das Vikunja gehört heute erfreulicherweise nicht mehr zu den gefährdeten Paarhufern Südamerikas.
Legenden
Der Pampashirsch (Ozotoceros bezoarticus)
ist mit einer Schulterhöhe von 70 bis 75 Zentimetern und einem Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm ein mittelgrosses Mitglied der Hirschfamilie. Ein Geweih tragen wie bei fast allen Hirscharten nur die Männchen (links). Die Jungtiere wiegen bei der Geburt um 1,7 Kilogramm und haben in den ersten Lebenswochen ein weiss geflecktes Fell (unten).
Wie sein Name besagt, ist der Pampashirsch ein Bewohner jener trockenen, offenen Steppen Südamerikas, die wir «Pampas» nennen. Im Unterschied zu manchen anderen Hirschen des Offenlands bildet er keine grösseren Verbände. Normalerweise begegnet man ihm einzeln oder in kleinen Rudeln von drei bis sechs Individuen.
Der Südliche Pudu (Pudu puda)
ist einer der kleinsten Hirsche der Welt: Erwachsene Individuen weisen eine Schulterhöhe von 35 bis 38 Zentimetern und ein Gewicht von gewöhnlich 7 bis 12 Kilogramm auf. Das Geweih der Männchen besteht aus zwei schlanken, maximal zehn Zentimeter langen Spiessen. Die drei Bilder zeigen (von oben nach unten) ein Männchen, ein Weibchen und ein vier Wochen altes Jungtier.
Das Chaco-Pekari (Catagonus wagneri)
ist das grösste der drei Neuweltschweine oder Pekaris: Es erreicht eine Schulterhöhe von 50 bis 70 Zentimetern und bringt 30 bis 40 Kilogramm auf die Waage. Im Allgemeinen lebt es in Familiengruppen von vier bis fünf Erwachsenen und deren Nachwuchs, doch finden sich nicht selten auch einzelgängerische Individuen. Das Bild zeigt eine Zuchtgruppe, welche im Rahmen von «Proyecto Tagua» («Projekt Chako-Pekari») bei Filadelfia in Paraguay gehalten wird.
Das Vikunja (Vicugna vicugna)
ist ein zierliches Mitglied der Kamelfamilie: Es weist gewöhnlich eine Schulterhöhe von 85 bis 95 Zentimetern und ein Gewicht von 45 bis 55 Kilogramm auf. Seine Heimat sind die mit Polsterpflanzen, Büschelgräsern und Zwergsträuchern bewachsenen Puna-Hochflächen der Anden in Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern ü.M. Wie alle Kamele bewegt es sich im «schaukelnden» Passgang fort.
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