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Einführung: Daniela Tschacher (FZB)
In eine Welt, in der die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart fliessend sind, entführt uns Subiela mit seiner Liebeserklärung ans Kino und ans Leben. Der Tagträumer Leopoldo arbeitet als Kinooperateur, daneben bastelt er an einer Maschine, die es ermöglichen soll, Träume aufzuzeichnen und fassbar zu machen. Eine Verbindung zur Vergangenheit gelingt ihm über die Begegnung mit Raquel, einer jungen Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts lebte….
Der Trieb wird als eine quantitativ-qualitative Grösse verstanden, der seinen Ausgang als somatische Regung nimmt und sich auf den psychischen Apparat zubewegt, dort aber eine Wandlung zur Triebrepräsentanz erfährt und zur Ausbildung von Sach- und Wortvorstellungen führt. Die Art und Weise wie der psychische Apparat den von innen wirkenden Trieb und die von aussen wirkenden Sinnesreize verarbeitet nennen wir die psychische Repräsentation. Die beiden Wege der Reizeinwirkung verlaufen unterschiedlich. Der Begriff der Repräsentation, der v.a. in der französischen Psychoanalyse verbreitet ist, ist im Deutschen zwar mehrdeutig aber dennoch genau so bedeutsam. Darauf wird näher eingegangen. Die Fähigkeit der psychischen Repräsentation ist unterschiedlich ausgeprägt und je nach Art der Einschreibung können Erinnerungsspuren in der Übertragung eine unterschiedliche Dynamik und Erscheinungsform entwickeln. Meine Ausführungen gehen auf Freuds frühe Schriften und auf seine grundlegenden Erkenntnisse in der Traumdeutung sowie auf spätere Autoren (v.a. A. Green, C. und S. Botella u.a.) zurück. Klinische Beispiele illustrieren die wichtigsten theoretischen Ausführungen.