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«Die Profispieler der Super League und Challenge League sprechen sich bei der aktuellen Informationslage mehrheitlich für einen Abbruch der Meisterschaft aus», heisst es in einer Mitteilung der Spielergewerkschaft SAFP. Zunächst wolle man aber in jedem Fall das Trainings- und Spielkonzept der Liga prüfen.
Mehr als 140 Spieler äusserten sich in einer Umfrage der SAFP zu verschiedenen Themen. Die wichtigsten Resultate der Abstimmung:
- 63,9 Prozent der Spieler sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt für einen Abbruch der Saison.
- 79,4 Prozent der Spieler verlangen, dass die SAFP das Trainings- und Spielkonzept der SFL vorab erhält, damit es durch eigene Spezialisten geprüft werden kann, bevor das Training wieder aufgenommen wird.
- 86,2 Prozent der Spieler lehnen eine zweimonatige Quarantäne des gesamten Teams an einem bestimmten Ort (getrennt von der Familie) ab.
- 67,9 Prozent der Spieler sprechen sich dafür aus, dass Spiele im Juni/Juli/August wegen den klimatischen Bedingungen erst um 20 Uhr angepfiffen werden sollen. (Auch sollen nicht mehr als zwei Spiele pro Woche stattfinden)
Spieler wissen nicht, wie es um ihre Klubs steht
Gegen 80 Prozent der Spieler seien bislang nicht transparent über die finanzielle Situation ihrer Klubs informiert worden. In gut 88 Prozent der Fälle hätten noch keine Verhandlungen über Vertragsverlängerungen mit denjenigen Spielern stattgefunden, bei denen der Vertrag Ende Juni 2020 ausläuft.
Für praktisch alle befragten Spieler steht die eigene Gesundheit (94 Prozent) an erster Stelle, das Überleben des eigenen Klubs ist eher zweitrangig (57 Prozent).