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Lernende mit Behinderungen, psychischen Störungen, Unfall und/oder Krankheit können für die Dauer der Berufsfachschule und für das Qualifikationsverfahren einen Nachteilsausgleich beantragen.
Unter dem Begriff "Nachteilsausgleich" werden Massnahmen verstanden, welche zum Ziel haben, behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen. Es darf keine Bevorzugung behinderter Kandidaten entstehen. Dies heisst, dass ein gesprochener Nachteilsausgleich die erbrachte Leistung in Bezug auf den erlernten Beruf nicht verfälschen darf.
Nachteilsausgleiche werden während der Ausbildungszeit (Lehre) sowohl im schulischen Bereich wie auch für das Qualifikationsverfahren gesprochen. Nachteilsausgleiche können für alle drei Lernorte sowie das Qualifikationsverfahren ausgesprochen werden.
Merkblatt und Formular Nachteilsausgleich
Falls Sie das Gesuch für das Qualifikationsverfahren stellen und bereits über einen Entscheid für einen Nachteilsausgleich für die Lehrzeit verfügen, können Sie das folgende Kurzformular für das QV benützen:
Merkblatt und Kurzformular Nachteilsausgleich für QV