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Sie werde in der Stichwahl für Lula stimmen, «weil ich bei ihm einen Einsatz für die Demokratie und die Verfassung sehe, die ich bei dem Präsidenten (Jair Bolsonaro) nicht erkenne», erklärte Tebet am Mittwoch (Ortszeit) vor Journalisten in São Paulo. Ihre Partei MDB gab hingegen keine Wahlempfehlung für die Stichwahl ab.
Brasilien hat am Sonntag ein erstes Mal gewählt. So ging es aus:
Lula hatte in der erste Runde der Präsidentschaftswahl zwar gesiegt und rund 48 Prozent der Stimmen erhalten. Der rechtsextreme Amtsinhaber Bolsonaro schnitt aber sehr viel besser ab als erwartet und kam auf rund 43 Prozent.
Die Stichwahl findet am 30. Oktober statt, es wird ein enges Rennen erwartet. Deshalb ist die Unterstützung der in der ersten Runde ausgeschiedenen Kandidaten für beide immens wichtig. Tebet war in der ersten Wahlrunde am Sonntag mit vier Prozent der Stimmen auf dem dritten Platz gelandet. (sda/afp)
Nach den russischen Raketenangriffen mit massiven Zerstörungen macht die Ukraine Fortschritte bei der Wiederherstellung ihrer Stromversorgung. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte allerdings, dass es gerade in der Hauptstadt Kiew nur langsam vorangehe. «Viele Kiewer Bürger waren mehr als 20 oder sogar 30 Stunden ohne Strom», sagte er am Freitagabend. Er erwarte vom Büro des Bürgermeisters Qualitätsarbeit, sagte er in selten offener Kritik an Stadtoberhaupt Vitali Klitschko.