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Die Daten für die „LUX“ Konzertreihe stehen fest. Entgegen früheren Meldungen wird sie allerdings im Spätherbst 2020 durchgeführt.
Daten „LUX“:
Projektbeschrieb
Informationen zur Schweizer Erstaufführung von «LUX»
durch das Vokalensemble Dilettanti unter der Leitung von Max Aeberli
Biografie Daniel Ernest Forrest (*1978)
Dan Forrest wurde in Elmira, New York geboren. Bereits in jungen Jahren zeigte sich seine musikalische Begabung und sein Interesse für Musik. Die ersten Klavierstunden erhielt er als 8jähriger. Während der Zeit am Gymnasium gewann er zahlreiche Piano-Wettbewerbe, begleitete anerkannte Chöre und trat zusammen mit dem Elmira Symphony Orchester auf. Er studierte Klavier an der Bob-Jones-Universität, wo er den Bachelor und Master in Musik abschloss. Komposition studierte er bei Joan Pinkston and Dwight Gustafson. Nachdem er drei Jahre in South Carolina Klavier unterrichtete hatte, zog er nach Kansas um, wo ihm der D.M.A. in Komposition von der Universität Kansas verliehen wurde. Dan Forrest betont, wie sehr ihn Alice Parker musikalisch nachhaltig beeinflusst hat.
Forrest komponiert Chor- und Instrumentalmusik, Orchester- und Blasorchestermusik. Das Label «The Music of Dan Forrest» vertreibt seine Musik durch «Beckenhorst Press». Seine Werke sind weltweit millionenfach verkauft worden.
Forrest’s Werke für Chor haben den «ASCAP Morton Gould Young Composer’s Award», den «ACDA Raymond Brock Award»», den University of Kansas Cius Award», den «ALCM Raabe Prize» und viele andere Auszeichnungen erhalten. Seine Musik wird regelmässig in bekannten Konzerthäusern auf der ganzen Welt aufgeführt, inklusive Carnegie Hall, Lincoln Center etc.
Über Dan wurde geschrieben, dass er «eine unbestrittene Begabung zum Komponieren von wunderschöner Musik besitze». Die «Salt Lake Tribune» beschrieb Forrest’s grossartige Chormusik am Beispiel des Arrangements von «The First Noël», von dem gesagt wird, dass dieses bei den Zuhörern immer wieder Gänsehaut hervorzaubere.
Forrest ist einer von wenigen Komponisten, dessen Werke in «Teaching Music Through Performance in Choir» und «Teaching Music Through Performance In Band» aufgenommen wurden.
Vielleicht ist «Requiem for the Living» (2013) sein bekanntestes Werk, welches bereits mehrere hundert Aufführungen weltweit verzeichnen darf. Auch seine anderen grösseren Werke wie «Jubilate Deo» (2016) und das neuste Werk «LUX The Dawn From on High» (2018) werden oft aufgeführt.
Dan Forrest lehrte als wissenschaftlicher Assistent Musiktheorie und Komposition an der University of Kansas von 2004 bis 2007 und an der Bob Jones University von 2007 bis 2012. Dort leitete er die Abteilung für Musiktheorie und Komposition. Zurzeit arbeitet er als Co-Editor bei der «Beckenhorst Press», unterrichtet Komposition und gibt Meisterkurse. Er doziert zu Themen wie Komposition, Darstellende Kunst, Ästhetik, Musikverlagswesen und das Musikgeschäft im Allgemeinen an Universitäten, Musikhochschulen, vor Chören in den USA und im Ausland. Er dient auch als «Artist-in-Residence» an der «Mitchell Road Presbyterian Church» in Greenville, SC.
Sein Musikstil
Forrest ist sowohl in der konzertanten, wie in der geistlichen Musik zuhause. Sein Wissen und Können schöpft er aus den Erfahrungen an der Musikhochschule und aus der Arbeit mit professionellen Orchestern und Chören. Seine anspruchsvollen Kompositionen verlangen nach erfahrenen Ausführenden, wobei er auch Musik für Amateure schreibt. Er ist bekannt für sein Geschick, melodiöse Linien für alle Stimmen und Instrumente zu schreiben. Diese Begabung führt er auf sein Studium bei Alice Parker und James Barnes zurück. Seine Chorwerke sind bekannt für ihre Sensibilität für Nuancen, den Sprech-Rhythmus und den tiefen Sinn seiner Texte. Dazu kommt seine Begabung als Pianist und seine Erfahrung in der Orchestrierung. Alles zusammen resultiert in einer Begleitung, die bekannt ist für die idiomatische Schrift und effektvolle, beeinflussende und wirksame Vertonung.
Seine Hauptwerke
- Requiem For The Living (2013)
- Jubilate Deo (2016)
- LUX: The Dawn From On High (2018)
Dan Forrest ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist bekennender Christ und sieht seine musikalische Arbeit als Werke seines Glaubens.
Zum Werk «LUX»
Mit grosser Freude hat uns Dan Forrest darüber informiert, dass wir sein 2018 komponiertest Werk in der Schweiz als Erstaufführung präsentieren dürfen! Das erfüllt uns natürlich mit Stolz und motiviert bestimmt zu Höchstleistungen.
LUX: The Dawn From On High is Dan Forrest’s third major work for chorus and orchestra, (after Requiem For the Living and Jubilate Deo). This five-movement work explores various facets of LUX (Latin for “light”), in texts ranging from ancient liturgical chant to Scripture to modern secular love poetry. The music of LUX, written in 2018, was inspired thematically and spiritually by these profound texts; visually by the light in the Reims Cathedral in France and at the Poulnabrone Dolmen in Ireland; and musically by a variety of musical sources from ancient chant to modern minimalist composers.
The title invokes the dual meaning of the text of the first movement, where the light of dawn gradually ascends into the sky, yet the Light of the world descends from the sky- a “Dawn from on High”. As a whole, the five movements trace a symmetrical journey through time- from ancient prophecy, to today (“even after all this time”), and then back again; or from another perspective, from a day’s dawn, through the sun’s high point in the sky, and then to the setting of the sun on the horizon at the end of day.
The first movement offers the promise of future light, and the hope of dawn is repeatedly heard in the text and evoked by the music. The second movement uses contrasting musical meters and keys to portray its text about light courageously shining in darkness. This movement finishes somewhat open-ended, not with a glib ending, reflecting the nature of light that must continue to shine through darkness. The third movement flashes ahead to today, seeing the sun as a metaphor for unconditional love that “lights the whole sky”. The fourth movement continues the “light in the sky” motif with a joyful, jazz-influenced setting of the “Gloria in excelsis” text from the Scriptural nativity story. The fifth movement closes out the “day” with an ancient evening hymn, presented as a solo, then unison, then in increasingly complex canons, before a closing section provides closure and unity between these multiple facets of light.