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Wohnüberbauung Bifang, Büron
Büron, eine kleine Gemeinde im Amt Sursee, liegt eingebetet in einem voralpinen Hügelgebiet. Das Dorf ist geprägt durch heterogene Einzelbebauungen mit 1-2 geschossigen Einfamilien- sowie 3-4 geschossigen Mehrfamilienhäusern; Wohnblocks im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Das Grundstück befindet sich am südlichen Rand des Siedlungsgebietes und geniesst Richtung Süden eine Fernsicht in die Alpen. Ein Gestaltungsplan schlägt eine Gesamtüberbauung mit unterschiedlichen, schachbrettartig angeordneten Baufeldernvor; alle haben aber eine identische Ausnutzung. Ausgehend von der Analyse der bestehenden Siedlungsstruktur und der Frage, was Wohnen auf dem Land bedeutet (im Gegensatz zum Wohnen in der Stadt),schlagen wir einen 2-Spänner mit offene Treppenhaus vor. Durch die gegenseitige Verschiebung der beiden Wohntrakte löst sich das grosse Bauvolumen in zwei unterschiedliche Teile auf; so ergibt sich nicht eine Überbauung mit vier grossen Blocks, sondern es entstehen acht Einheiten mit vergleichbaren Dimensionen der Umgebung und lediglich vier, resp. fünf Wohnungen. Dass jede Wohnung direkt vom Aussenraum betreten wird, erhöht das Gefühl, in den eigenen vier Wänden zu wohnen ebenso, wie die Anordnung der grosszügigen, wohnungsinternen Aussenräume. Der strukturelle Aufbau basiert auf einem quadratischen Konstruktionsraster von 3.15m und einem Elementraster von 1.05m. Dadurch wird eine gewisse Flexibilität erreicht, die unterschiedliche Grundrisse sowie nachträgliche Veränderungen (z.B. Abtrennen von Generationenwohnungen, Stöckli, Studentenzimmer, externes Büro, etc.) ermöglicht.