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Kushner habe darüber mit dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, diskutiert. Bei einem Treffen Anfang Dezember im Trump Tower in New York habe er vorgeschlagen, die geheime Kommunikationsvorrichtung in einer russischen Vertretung in den USA einzurichten.
Ein geheimer und sicherer Draht hätte gewährleisten sollen, dass die Kommunikation abgeschottet bleibt. Zu diesem Zeitpunkt war der neu gewählte Präsident Trump noch nicht im Amt.
Bei dem Treffen, bei dem auch Trumps früherer Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn zugegen gewesen sein soll, sei auch ein Treffen zwischen einem Gesandten Trumps mit einem russischen Kontakt in einem Drittstaat vereinbart worden. Wer dieser Entsandte sein sollte, wurde aus den vorliegenden Unterlagen nicht bekannt.
Die "Washington Post" hatte jedoch im April berichtet, dass sich Erik Prince, Gründer des privat geführten, einstigen militärischen Sicherheitsdienstes Blackwater und informeller Trump-Berater, auf den Seychellen mit einem Gesandten von Russlands Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatte.
Die "Washington Post" berichtete unter Berufung auf Quellen in der Regierung auch, dass die Wahlkampf-Organisation von Trump aufgefordert wurde, alle Unterlagen zurückreichend bis ins Jahr 2015 an den Geheimdienstausschuss des Senats zu übergeben. Dies sei das erste Mal, dass ein Senatsausschuss das gesamte Wahlkampflager ins Visier nehme. Bisher seien nur Einzelpersonen Ziel der Untersuchungen gewesen.
Für das FBI prüft Robert Mueller als Sonderermittler die Frage, ob das Trump-Lager in Verwicklungen mit der russischen Regierung verstrickt war. Kushner hatte sein Treffen mit Kisljak zunächst nicht pflichtgemäss angegeben, dies jedoch später nachgeholt.
Kushner ist laut US-Medienberichten in der Affäre um eine mögliche russische Einflussnahme auf die US-Wahl ins Visier der Bundespolizei FBI geraten. Der 36-Jährige ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet und berät seinen Schwiegervater in innen- und aussenpolitischen Fragen.
(SDA)