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Vom 20. bis 27. Oktober 2012 verbrachte ich (Christian Roesti) ein Woche in den Ferien in Ägypten, zusammen mit meinen Schulfreunden vom Gymnasium Burgdorf. Unser Hotel lag in Safaga etwas südlich von Hurghada am Roten Meer. Der Hotelkomplex entpuppte sich als sehr interessant für Zugvögel, die nach Afrika ziehen. Ich war sehr froh, hatte ich mein Tele mitgenommen. So war der Rasen des Hotelkomplexes voll mit Rotkehlpiepern (Anthus cervinus). Noch nie konnte ich den Rotkehlpieper so gut studieren. Weitere Zugvögel waren Kranich, Blaukehlchen, Gartenrotschwanz, Zwergschnäpper, Klappergrasmücke, Baumpieper und Grünschenkel, um nur ein paar Arten zu nennen. Ansässige Arten wie Küstenreiher, Weissaugenmöwe, Kaptäubchen und Erznektarvogel waren ebenfalls im Hotelkomplex zu beobachten. Die Hotelanlagen sind in der Wüste am Roten Meer wertvolle Lebensräume und Zugvogel brauchen diese Oasen für die Nahrungsaufnahme und als Rastplätze. Um die Mücken als unerwünschte Plagegeister zu bekämpfen wurde die ganze Hotelanlage und die Rasen jeden Abend mit einem Insektizid vergast. Die toten Insekten werden am nächsten Tag von den Zugvögeln wie Rotkehlpieper gefressen. Es ist wahrscheinlich, dass das Gift auch in den Vogelkörper gelangt und sich dort akkumuliert. Und ebenfalls ist es wahrscheinlich, dass die unzähligen Hotelanlagen am Roten Meer die gleichen Praktiken zum Auslöschen der Mücken haben.
Zugvögel und verschiedene Impressionen