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Zwei Freunde, Miguel und Diego, leben in Havanna. Der Geschirrspüler Miguel träumt von einem Visum für Amerika, Diego erkrankt an AIDS.
In Kubas Hauptstadt Havanna leben zwei gute Freunde und Nachbarn Mitte 40: Miguel (Patricio Wood) und Diego (Jorge Martínez). Während Miguel als Geschirrspüler arbeitet und davon träumt, endlich ein Visum zu erhalten, um nach New York ziehen zu können, ist der homosexuelle Diego an AIDS erkrankt.
Diego und Miguel, beide Mitte vierzig, leben in einer heruntergekommenen Wohnung mitten in Havanna, ohne fliessend Wasser und jeglichen Komfort. Miguel verdient sein Geld als Tellerwäscher in einem privat geführten Restaurant und kümmert sich, gemeinsam mit Nachbarn und Familie, um Diego, den seine HIV-Infektion ans Bett fesselt. Diego versucht, sich seine Lebensfreude zu erhalten, während Miguel sich immer mehr verschliesst. Nur die beiden kennen Miguels Geheimnis: Er plant, in die USA auszuwandern und wartet auf sein Visum. Diegos Zustand verschlechtert sich, er muss ins Krankenhaus und überlässt seiner Nichte Yusi das Zimmer. Als Miguels Visum endlich eintrifft, stehen nicht nur für ihn überraschende Entscheidungen an. Anhand des Lebens in einem Mietshaus präsentiert Fernando Pérez nach eigenem Drehbuch ein schillerndes Kaleidoskop der Gefühle in einer Gesellschaft, die sich kaum noch bewegt. Die in ruhigen Einstellungen erzählte Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft ist auch ein Blick auf eine Kultur im Umbruch, die ständige Flexibilität und unglaublichen Optimismus fordert. Eine Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner.
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