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Lancia
Viele italienische Automobilhersteller wurden gleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet. Mindestens genauso viele Hersteller haben oder hatten ihren Sitz in Turin. So auch die italienische Automarke Lancia. Seit 1969 gehört die italienische Marke allerdings zu Fiat. In den sechzig Jahren als eigenständige Marke hat es allerdings beeindruckende Modelle und Meilensteine erreicht.
Geschichte
Im Jahr 1906 wurde das Unternehmen von zwei italienischen Freunden ins Leben gerufen. Das erste Logo zeigt, wie soll es auch anders sein, eine Lanze. Seit der Gründung wurden kontinuierlich neue Modelle vorgestellt. Viele Neuerungen und Patente wurden auf Lancias Namen geschrieben. So produzierte Lancia bereits 1913 als erster Hersteller ein Auto mit elektronischer Anlage und beleuchteten Instrumenten.
Schnell wuchs die Marke heran und rief sogar eine eigene Formel 1 Abteilung ins Leben. Diese wurde 1955 allerdings aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls eines Fahrers an Ferrari weitergegeben. Die Marke entwickelte sich nach aussen hin zu einer wahren Vorzeigemarke. Ständig neue Modelle und Ideen, kluge Köpfe in den Reihen, qualitativ hochwertige Automobile. Man könnte meinen, es handele sich um ein Vorzeigeunternehmen. Doch trotz der anhaltenden Erfolge machte die Marke über Jahre hinweg durchgehend Verlust, weswegen sie 1969 von Fiat aufgekauft wurde. Seitdem ist es keine eigenständige Marke mehr, sondern gehört zum Fiat-Konzern.
Lancia wird im Moment nicht mehr produziert.
Modelle
Wie die meisten italienischen Automobilhersteller konzentrierte sich Lancia nicht nur auf PKW. Auch LKWs und Omnibusse verliessen die italienischen Produktionshallen bereits in den 1920er Jahren. In den Kriegszeiten stellte Lancia ebenfalls Militärfahrzeuge her. Bereits 1925 vertrieb Lancia die Modelle auch in Deutschland, die viele Abnehmer fanden. Die PKW Modelle teilen sich in zahlreiche Cabriolets, Coupés und Limousinen auf. Generell deckte Lancia ein breites Spektrum an potenziellen Kunden ab. Egal ob Mittel- oder Oberklassewagen – die Nachfrage in ganz Europa war durchaus da.