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Der Start ins erste Playoffspiel gelang den Wizards grundsätzlich nicht schlecht, allerdings sah man den Bernerinnen die Nervosität deutlich an. Mit stehenden Auslösungen versuchte man, den Ball nach vorne zu spielen -ohne viel Erfolg. Sobald der Ball in der Offensive war, agierten die Zauberinnen oft etwas überhastet, was Ballverluste und Konter zur Folge hatte. Obwohl die Churerinnen in der Startphase deutlich mehr Ballbesitz hatten und den Ball flüssig in ihren Reihen laufen liessen, kamen sie vorerst nicht zu guten Torchancen. Nach und nach fanden die Bern-Burgdorferinnen im Spiel Sicherheit und kamen vermehrt zu gefährlichen Abschlüssen. In der 12. Minute nutzten die Piranhas das Momenutum allerdings aus und gingen in Führung. Der Kampfgeist der Wizards war geweckt und sie spielten härter mit dem Körper, wenn leider auch nicht immer fair. In der 16. Minute mussten die Bernerinnen wegen überharten Körpereinsatzes eine Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen, welche durch das Boxplay erfolgreich überstanden wurde. Rund eine Minute nach Strafende folgte aber dann der zweite Treffer der Piranhas.
Der Start ins zweite Drittel gelang den Bernerinnen ohne die zuvor gespürte Nervosität. Die Bernerinnen kämpften um die Bälle und führten den Ball die meiste Zeit in ihren Reihen. Die Churerinnen kamen nur noch selten vor das berner Tor. Nach einem verletzungsbedingten Ausfall auf Seiten der Wizards legten die Zauberinnen noch einen Gang zu. Es schien, als würden sie alles für die ausgefallene Verteidigerin tun. Man kam nun zu sehr gefährlichen Torabschlüssen, immer wieder gab es Abpraller bei der gegnerischen Torhüterin. In der 28. Minute erzielte Wyss aus sehr spitzem Winkel den Anschlusstreffer zum 2:1. Fünf Minuten später war es erneut Wyss, die zum Schuss ansetzte und mit Ablenkung der Churer Verteidigung zum Ausglich einlenkte. Nun waren die Bünderinnen geweckt und spielten wieder aggressiver und kamen auch vermehrt wieder zu sehr gefährlichen Abschlüssen. Einer davon wurde in der 38. Minute mit dem 2:3 belohnt. Die Bernerinnen versuchten krampfhaft, den Ausglich vor der Pause noch zu erzielen, schafften es aber bis zum Pausenklang nicht mehr.
Das dritte Drittel begann mit sehr hoher Intensität auf beiden Seiten. Gefährliche Abschlüsse aufs Tor wurden auf beiden Seiten generiert. In der 45. Minute waren es die Wizards, welche durch Bergmann versenkten und somit den Ausgleich erlangten. Zwei Minuten später musste eine Bernerin auf der Strafbank Platz nehmen. Der Grund dafür war ein mysteriöser Stockschlag, wobei sich die Schiedsrichter nicht ganz einig waren, welche Spielerin diesen beging. Die Unterzahlsituation konnte ohne Gegentreffer überstanden werden. Fünf Minuten später musste dann auch noch eine Bündnerin auf der Strafbank verweilen. Das Berner Powerplay konnte die Überzahlsituation nicht ausnutzen. Das Spiel war ein wenig zu hektisch, um den wichtigen Treffer zu erzielen. Drei Minuten vor Schluss mussten die Wizards den Führungstreffer der Churerinnen zum 4:3 hinnehmen. Rund zwei Minuten vor Schluss nahmen die Bernerinnen ihr Timeout und versuchten mit einer 6. Feldspielerin auszugleichen. Dies gelang den Burgdorferinnen leider nicht und so musste man die erste Niederlage in dieser Playoffserie hinnehmen. Aber gleich am nächsten Tag ihaben die Wizards zu Hause die Chance die Serie wieder auszugleichen.