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Geschichtliches
Beschrieb einer bewegten Geschichte
Das genaue Baujahr des ersten Bethäuschens und auch das Baujahr der ersten Kirche in Affoltern am Albis sind unbekannt. Aber schon um die erste Jahrtausendwende stand an der Stelle der heutigen reformierten Kirche eine Wegkapelle. In verschiedenen Schritten wurde die Kirche den sich verändernden Bedürfnissen entsprechend erweitert und vergrössert.
Als sie 1861 das heutige Glockengeläute erhielt, musste der Turm erhöht werden. Damals verschwand das Käsbissendach, und nach den Plänen des berühmten Architekten Gottfried Semper erhielt der Turm den charakteristischen Treppenaufsatz. Um 1900 wurde die Kirche um den Chor auf den gegenwärtigen Umfang erweitert.
Zum letzten Mal wurde die Kirche 1976 renoviert und unter Heimatschutz gestellt und im Sommer 2001 konnte die Kirchgemeinde im Kirchenpark ein Kirchgemeindehaus mit Saal, Küche und Schulungsräumen eröffnen. Der Kirchenraum durfte sich daraufhin wieder stärker auf das Feiern von Gottesdiensten einstellen. So erhielt die Kirche im Innern eine sanfte Anpassung des Chorraumes. Ein Chorbogen führt nun den Blick im goldenen Schnitt von der Seite der gewichtigen Orgel zu einer Kaligrafie hinter der Kanzel. Gottes Wort und Musik, beides soll im Gottesdienst zum klingen gebracht werden.
Im Jahr 2009 schliesslich, erhielt die ganze Kirche einen neuen Innenanstrich und ein neues wärmeres Licht. Der ortsansässige Künstler Serge Gabathuler gestaltete ein Kreuz, welches die Verbindung schafft zwischen all den Gegensätzen, die aus der bewegten Geschichte ihren Eingang in die Affoltemer Kirche gefunden haben.