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Nationalpark - Fakten
Dieser einmalige Gebirgszug, auch bekannt als "Grünes Dach Europas", liegt an der Grenze von Tschechien, Deutschland und Oesterreich und war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts länderübergreifend als "Böhmerwald" bekannt. Erst politische Unruhen haben dieses Gebiet aufgeteilt und während des kalten Krieges sogar hermetisch voneinander abgetrennt. Nun nannte man den Deutschen Teil "Bayerischer Wald" (Wenn ich von nun an von "Böhmerwald" spreche, meine ich aber einfachheitshalber beide Gebiete, den Bayerischen- und den Böhmerwald). Grosse Teile auf der tschechischen Seite entlang der Grenze waren sogar als "verbotener Grenzstreifen" unzugänglich. Seit 1989 ist der kalte Krieg vorbei, das Gebiet wieder offen und somit ist sich der gesamte Böhmerwald wieder näher gerückt. Diesen Umstand möchte ich auch unterstützen, indem ich länderübergreifend beide Teile des Böhmerwaldes gleichermassen behandle.
|Ein typisches und grosses Gebiet des Böhmerwaldes bilden Hochebenen,
und Moore, Sümpfe, romantische Täler (das Schönste: Vydra mit sog. "Riesentöpfen")
und Moorseen (der Grösste: "Chalupy-Moor") sind ebenfalls charakteristisch.
Der ganze Raum ist von seinerzeitigen Goldgräbern sowie von Glashütten
berühmt.

Dieses Waldgebiet ist das Grösste von Mitteleuropa. Ein Drittel davon bilden die beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Böhmerwald mit den wertvollsten schutzbedürftigen Naturgemeinschaften - z.B. urwaldartige Restbestände der Bergwälder, Gletscherseen, Hochmoore oder Talauen. Die Nationalparks sind auch als Biosphärenreservat unter der Schirmherrschaft von UNESCO anerkannt. Ich möchte mich hiermit bei dieser Website auf diese beiden Parks beschränken.
Daten: Der Bayerische Nationalpark wurde 1970 gegründet und 1997 um das Falkensteiner-Gebiet erweitert. Er umfasst nun ca. 24'000 ha. Der höchste Berg ist der Grosse Rachel mit 1453 m.ü.M. Ueberhaupt gibt es hier eher höhere Berge, steilere Berghänge und grössere Wasserfälle als im NP Böhmerwald, dafür aber deutlich weniger Hochmoore und Hochebenen. Der Waldanteil beträgt über 98 % der Nationalparkfläche
Schutzkonzept: Vorrangiges Ziel im Nationalpark ist das Wirken der natürlichen Umweltkräfte und die ungestörte Dynamik der Lebensgemeinschaften zu gewährleisten. Lediglich im Randbereich des Nationalparks wird zum Schutz der an den Nationalpark angrenzenden Wälder und im Bereich von Besuchereinrichtungen in die natürliche Waldentwicklung eingegriffen. Für den zum 1. August 1997 erweiterten Teil des Nationalparks (Falkenstein-Rachel-Gebiet) gelten Übergangsvorschriften. Im Nationalpark findet keine wirtschaftsbestimmte Nutzung von Naturgütern statt.
|Weitere Infos: Wichtigstes Besucherzentrum ist das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage des Nationalparks oder einer auf der Links-Seite aufgeführten Websites.|
Daten: Der Nationalpark umava wurde 1991 gegründet und umfasst eine Fläche von ca. 70'000 ha. Der höchste Berg ist der Plöckenstein (Plechý) mit 1378 m.ü.M. und der Waldanteil beträgt 81%.

Die Zonierung im NP umava wird als dynamischer Vorgang angesehen - der Flächenanteil der I.Zone wird durch Anschluß der entsprechend "naturnahen" Teilgebiete der II.(gelenkten) Zone allmählich erhöht.
Weitere Infos: Wichtigstes Besucherzentrum ist in Svinná Lada bei Borová Lada. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage des Nationalparks oder einer auf der Links-Seite aufgeführten Websites.