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Das geht aus einer ersten Bilanz hervor, die am vorvergangenen Freitag auf der Sitzung des Fachausschusses Wein der Agrarbehörde FranceAgriMer vorgelegt worden ist. Die Winzer konnten bis zum 17. Mai ihre Anträge für Neuanpflanzungen abgeben. Laut der Bilanz wird die tatsächlich genehmigte neue Rebfläche allerdings unter dem jetzt beantragten Gesamtareal liegen, da in 39 Weinanbaugebieten regionale Obergrenzen in diesem Jahr aktiviert werden können und somit eine Höchstgrenze festgelegt wird.
Der Fachausschuss geht davon aus, dass sich die tatsächlich genehmigte Neuanpflanzungsfläche zum 31. Juli 2016 auf etwas weniger als 3600 ha belaufen wird; das würde einer Ausweitung von 0,45 % entsprechen. Im Gegensatz zu Deutschland hatte Frankreich bei der nationalen Umsetzung des neuen europäischen Genehmigungssystems für Rebpflanzen nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Ausweitung des Weinanbaus stärker zu begrenzen, als es das EU-Recht vorsieht. Demnach können die französischen Winzer die Rebfläche insgesamt um jährlich bis zu 1 % ausweiten. Durch die jedoch festgelegten regionalen Obergrenzen wird diese Möglichkeit aber nicht voll ausgeschöpft. Laut den Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) umfasste das Weinareal in Frankreich im Referenzjahr 2014 rund 792 000 ha; somit hätten theoretisch auf gut 7 900 ha neue Rebstöcke gepflanzt werden können.