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Was ist …
… eine Marienerscheinung?
Die Marienerscheinungen in Lourdes und Fatima gehören zu den wenigen von der Kirche anerkannten Marienerscheinungen. Eine Anerkennung bedeutet, dass die «offenbarte» Botschaft nichts enthält, was im Widerspruch zur Glaubenslehre der Kirche steht, und dass Gläubige die «Erscheinung» als übernatürlich annehmen dürfen. In Lourdes, in Südwestfrankreich, soll die Muttergottes 1858 wiederholt der 14-jährigen Bernadette Soubirous erschienen sein. Jährlich pilgern vier bis sechs Millionen Menschen nach Lourdes. In Fatima in Portugal soll die Jungfrau Maria am 13. Mai 1917 drei Hirtenkindern erschienen sein. Psychologisch werden Erscheinungen als Halluzinationen, Wachträume
oder auch als Kollektivsuggestion gedeutet. Beide Orte werden von zahlreichen Kranken mit der Hoffnung auf Heilung aufgesucht. Lourdes kennt seit 1858 etwa 7000 Heilungsberichte, davon wurden insgesamt 67 kirchlich anerkannt.