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Das Geschäft mit chinesischen Touristen in Europa werde jedoch vom Terrorismus gebremst. "Wir haben das in Frankreich gesehen, wo sich der Markt bis vor kurzem gut entwickelt hat", so Pasche. Weil asiatische Touristen auf einer Reise oft mehrere Länder besuchen, wirke sich der Rückgang in Frankreich auf die anderen grossen europäischen Märkte negativ aus, wie die Zahlen zum ersten Halbjahr belegten.
Derweil löse der bevorstehende Brexit Unsicherheiten aus und beschäftige die Währungsmärkte. "Der Brexit hat ja weiteren Aufwertungsdruck auf den Franken und Abwertungsdruck auf den Euro und das Pfund erwirkt. Dies ist schon eine heikle Situation für die Schweizer Uhren", meint Pasche. Die Hersteller müssten sich nun überlegen ob sie in Grossbritannien wegen des gesunkenen Pfund-Kurses die Preise erhöhen oder die Margen senken sollen. "Das hat Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit und ist eine schwierige Überlegung." Positiv sei dagegen, dass die Uhren für Touristen in Grossbritannien wegen des Wechselkurses günstiger geworden sind.
Potential für die Uhrenindustrie sieht Pasche in Ländern wie Indonesien, Vietnam oder auch in den Philippinen. Dagegen seien die Bürokratie und hohe Steuern für die Entwicklung des indischen Markts nach wie vor "nicht sonderlich gut". Und auch Brasilien sei wegen hoher Steuern als Markt zu wenig bewirtschaftet worden.
mk/cf
(AWP)