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Trisomie 21 und Demenz
Agogische Überlegungen und Ansätze zur Begleitung von Menschen mit Trisomie 21 und Demenzerkrankungen in stationären Settings
Menschen mit Trisomie 21 haben ein höheres Risiko an einer Demenz zu erkranken. Nebst der grösseren Wahrscheinlichkeit setzt die Erkrankung früher ein und der Krankheitsverlauf ist verhältnismässig schneller. Da Begleitpersonen bei der Unterstützung von betroffenen Menschen, aufgrund fehlender Fachkenntnisse, über Stress und emotionale Erschöpfung berichten, beschäftigt sich diese Bachelor Thesis mit folgender Fragestellung:
„Welche agogischen Überlegungen und Ansätze sind bei der Begleitung von Menschen mit Trisomie 21 und Demenzerkrankungen in stationären Settings elementar und wie lassen sich diese begründen?"
Die Milieutherapie unterstützt durch eine bewusste Gestaltung der räumlichen, organisatorischen und psychosozialen Umwelt die Eigenständigkeit der demenzkranken Person, fördert und erhält die Kommunikation und behebt herausforderndes Verhalten. Verschiedene Überlegungen zum Essen und Trinken verhindern eine Mangelernährung oder einen Flüssigkeitsmangel und therapeutische Ansätze können in Kooperation mit geschulten Fachkräften zu einer positiven Lebensqualität beitragen.
Nur ein ganzheitliches Zusammenwirken agogischer Überlegungen und Ansätze kann zu einer Stabilisierung der Situation von Menschen mit Trisomie 21 und Demenz beitragen.