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Im Vorfeld des Intel Developer Forums in Schanghai hat Intel einige seiner zu erwartenden Prozessor-Neuerungen vorgestellt. Darunter befindet sich mit dem Dunnington ein zum aktuellen Tigerton sockelkompatibler 6-Kern-Xeon-Prozessor. Analog zu den derzeit schon verfügbaren Quad-Core-Produkten finden sich im Inneren, neben 16 Megabyte L3-Cache, drei Dualprozessor-Chips. Insgesamt packt Intel mittels 45-Nanometer-Technologie 1,9 Milliarden High-K-Transistoren in die CPU. Verfügbar soll der Dunnington in der zweiten Jahreshälfte sein.
Sogar für bis zu 8 Kerne ist die Mikroprozessor-Architektur Nehalem ausgelegt. Mit ihr will Intel ab Ende 2008 (möglicherweise) die ganze CPU-Bandbreite, von Notebook-Lösungen bis Hochleistungs-Serverprozessoren, abdecken. Eine geänderte L2-Cache-Philosophie setzt dabei auf kleinere, aber schnellere Zwischenspeicher in der Nähe der CPU. Der L3-Cache fällt dagegen mit 8 Megabyte sehr üppig aus. Eine Entscheidung, ob es denn wirklich für alle denkbaren Anwendungsgebiete Nehalem-Prozessoren geben wird, scheint allerdings noch nicht gefallen.
Weitere Ankündigungen betrafen die nächste Itanium-Generation Tukwila, die über 4 Kerne, 30 Megabyte Cache und einen integrierten Memory Controller verfügen wird, und das Instruction Set Intel AVX, das bis 2010 in den Nehalem-Nachfolger Sandy Bridge integriert werden soll. Die Advanced Vector Extensions (AVX) sollen dank dann 256 Bit breiten Vectoren unter anderem Floting-Point-Berechnungen und Media-Anwendungen beschleunigen. (tm)