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Internationale Vergleichbarkeit
Gemäss einer seit 1935 bestehenden Definition der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) werden zur Bestimmung von klimatologischen Mittelwerten weltweit die gleichen 30-jährigen Perioden verwendet. Die internationale Koordination ist wichtig, um das Klima und die klimatologischen Aussagen der verschiedenen Wetterdienste über die Landesgrenzen hinweg miteinander vergleichen zu können. Die Mittelwerte dieser definierten 30-jährigen Normperioden werden Normwerte oder Klima-Normwerte genannt.
Normwerte in einem sich verändernden Klima
Unter Berücksichtigung der langfristigen klimatischen Änderungen werden die Normperioden regelmässig angepasst, damit die Normwerte das aktuelle Klima einer Region auch angemessen beschreiben. Nachdem in der Vergangenheit eine Aktualisierung der Periode nur alle 30 Jahre stattfand, hat der markante Klimawandel der letzten Jahrzehnte die WMO dazu veranlasst, eine Verkürzung des Anpassungsrhythmus auf 10 Jahre vorzuschlagen (1981-2010, 1991-2020, usw.). Seit dem 1. Januar 2013 setzt MeteoSchweiz diese Empfehlung um und verwendet die jeweils jüngste, abgeschlossene Periode für ihre Aussagen und Produkte. Die Periode 1961-1990 wird gemäss Empfehlung der WMO als Referenzperiode für die Beobachtung der langjährigen Klimaentwicklung beibehalten.