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Dem Freestyler Robin Briguet missglückt der Final in der Halfpipe komplett. Der Walliser stürzt bei sehr schwierigen windigen Verhältnissen dreimal und beendet den Wettkampf auf dem letzten Platz.
Im Gegensatz zur Qualifikation, als Briguet etwas überraschend den Einzug in die Top 12 geschafft hatte, war ihm im Final das Wettkampfglück nicht hold. Im ersten Run, seinem besten, öffnete sich nach einer nicht ganz geglückten Landung nach dem dritten Trick die Bindung, worauf Briguet zu Fall kam. Im zweiten und dritten Durchgang stürzte er gleich zu Beginn seines Runs.
«Ein Diplom wäre toll gewesen, gleichzeitig bin ich zufrieden, den Final erreicht zu haben, zumal es mir in den Trainings nicht wirklich gut gelaufen ist. Der Wind bereitete mir heute ziemlich Mühe», sagte Briguet, der vor vier Jahren in Pyeongchang Platz 25 belegt hatte. In fünf Olympia-Läufen verlor der 22-Jährige viermal einen Ski. «Einige Male war ich selber Schuld, weil ich nicht sauber landete.»
Den Sieg holte der Weltmeister und Olympia-Dritte von 2018 Nico Porteous, der Neuseeland bereits die zweite Goldmedaille in Peking sicherte. Silber und Bronze gingen in die USA an David Wise und Alex Ferreira. Wise hatte 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang Gold gewonnen.
Auch der Final ging nicht ohne heftige Stürze über die Bühne. Im entscheidenden dritten Durchgang, als viele noch einmal alles riskierten, stürzten sowohl Nico Porteous als auch Aaron Blunck aus den USA auf den Kopf. Der Brite Gus Kenworthy war zuvor bei seinem zweiten Run mit voller Wucht auf die Kante gestürzt, kam aber ebenfalls glimpflich davon.
sda