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John Wesley (1703-1791), anglikanischer Geistlicher, unermüdlicher Evangelist und Prediger in England, Schottland und Irland, Kämpfer gegen gesellschaftliche Missstände seiner Zeit (Sklavenhandel, Kinderarbeit, unmenschliche Behandlung von Strafgefangenen usw.), Gründer von Bildungseinrichtungen für Kinder und Erwachsene.
Der Methodismus entstand nicht als Antwort auf einen Lehrstreit. John Wesleys Anliegen war es vielmehr, die Nation (England) zu reformieren und Heiligung über das Land zu verbreiten. Dazu wollte er besonders die anglikanische Kirche innerlich neu beleben und sie auch in ihren äußeren Strukturen reformieren, um sie zu befähigen, den Herausforderungen der Zeit besser begegnen zu können. Dies gelang ihm nicht. Weil jedoch das Anliegen blieb, musste auch der Methodismus weiter bestehen, und so kam es zur Trennung von der anglikanischen Kirche.
Das Wort „methodistisch“, war ein Spottname für die besonders geordnete Lebensweise (tägliche Bibellektüre, Gebet, Fasten, Wohltätigkeit) eines Studentenkreises an der Universität Oxford (1729), dem auch John Wesley angehörte. Die von Wesley ausgehende Bewegung griff das Wort als Ehrennamen auf. „Evangelisch-methodistisch“ heißt die Kirche seit der Vereinigung der Methodistenkirche mit der Evangelischen Gemeinschaft im Jahr 1968.
Das Logo gibt der Überzeugung Ausdruck, dass unsere vielfach zerrissene Welt durch das Kreuz zusammengehalten wird, und dass die Menschen, die sich immer wieder auseinander leben, nur durch Jesus Christus versöhnt und vereint werden können.