Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03437.jsonl.gz/1184

Erweiterung Spital
Innenraum (Gang)
Erweiterung Spital
Innenraum (Cafeteria)
Erweiterung Spital
Adresse
6430 Schwyz
SZ
Architektur
Kunst am Bau
Mit dem Ergänzungsbau der BSS Architekten AG erhält das Spital Schwyz ein modernes Erscheinungsbild. Der Erweiterungsbau harmoniert gestalterisch vor allem mit Haus A. Die Spitalanlage wurde zu einer funktionalen Einheit zusammengefügt, der Entwicklungsprozess ist ablesbar.
Chronologie
Im Jahre 1981 konnte das neue Spital Schwyz, das heutige «Haus A» bezogen werden. 1999 folgte das Privatbettenhaus «Haus B». In den Jahren 2006 bis 2013 passten die BSS Architekten AG den in die Jahre gekommenen Baukomplex den heutigen Bedürfnissen an und ergänzten einen Verbindungstrakt «Haus C», der die interne Erschliessung in der Vertikalen wie auch in der Horizontalen verbessert, die aktuellen Raumbedürfnisse erfüllt und zugleich Erweiterungspotenzial bietet.
Lage
Die Spitalanlage befindet sich an der südöstlichen Peripherie von Schwyz gegenüber des Friedhofs, umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das Spitalareal wird von der Grundstrasse und der Waldeggstrasse erschlossen. Der Zugang erfolgt von Norden, die Parkplätze sind im Osten angeordnet. Der Neubau im Nordosten des Ensembles verbindet die beiden älteren Trakte zu einem Winkelbau, der gegen Südwesten geöffnet ist.
Beschreibung
Den Kern der Anlage bildet das markante, siebengeschossige Haus A im Nordwesten, ein Riegel mit einer Beton-Element-Fassade und gelben Fenstermodulen. Der Riegel wird von mehreren flachen Anbauten gefasst. Haus B im Südosten ist ein unauffälliger, dreigeschossiger Putzbau. Der Neubau orientiert sich in seiner Höhendisposition an Haus B und setzt als Hybridbau mit einer wärmedämmenden Leichtbaufassade neue Akzente. Die Konstruktion sieht die Möglichkeit einer späteren Aufstockung vor. Der längsrechteckige Baukörper ist flach gedeckt. Die grau verblendeten Geschossdecken akzentuieren den Bau in der Horizontalen. Dazwischen wechseln sich raumhohe Fenster und rote Wandflächen in einem losen Raster ab. Der Eingangsbereich an der Nordostecke ist eingezogen und macht das Stützenraster sichtbar. Ein rechtwinklig zum Neubau angeordneter Trakt terrassiert den Aussenbereich vor dem Privatbettenhaus B.
Dank der umfassenden Modernisierung sind die Übergänge zu den verschiedenen Bauten im Innern kaum spürbar und sowohl materiell auch farblich aufeinander abgestimmt: Das Farbkonzept stammt vom Künstler Benno K. Zehnder. Durch farbige Wände und Oberlichter entstehen intuitiv erlebbare Farbstimmungen.
Literatur