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Der amerikanische Ex-Vizepräsident und Umweltschützer Al Gore glaubt, dass US-Präsident Donald Trump nicht zum Klimakiller wird. Er halte es durchaus für möglich, dass Trump nicht aus dem Pariser Klimavertrag aussteigen werde, sagte Al Gore in Cannes.
Zwar werde der Begriff Klimawandel nicht benutzt, doch hätten viele amerikanische Unternehmen und Städte verstanden, dass alternative Energien wirtschaftlicher seien als fossile.
Elf Jahre nach seinem preisgekrönten Dokumentarfilm «Eine unbequeme Wahrheit» hat Al Gore am Montag auf dem Filmfestival ausser Konkurrenz «An inconvenient sequel: Truth to Power» präsentiert (Eine unbequeme Fortsetzung: Wahrheit an die Macht). Trump hatte vor wenigen Monaten damit gedroht, aus den im Dezember 2015 in Paris unterzeichneten internationalen Klimaverträgen auszusteigen.
Der Taifun Haiyan auf den Philippinen im Jahr 2013, Hochwasser in Indien im Jahr 2015: Es sind Bilder von Naturkatastrophen in Folge der Erderwärmung, die Al Gore in seiner neuen Doku zeigt. Dennoch ist die Botschaft des Films positiv. Im Gegensatz zu noch vor zehn Jahren gäbe es heute Lösungen, und an denen führe kein Weg mehr vorbei, erklärte Al Gore.
In Cannes hatte der Politiker im Jahr 2006 auch schon «Eine unbequeme Wahrheit» vorgestellt. Durch den Film, der 2007 unter anderem den Oscar für den besten Dokumentarfilm erhielt, wurde Al Gore zu einem der bekanntesten Mahner vor den Folgen des Klimawandels. (sda/dpa)