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Die Franzosen haben die «beste» Staatsbürgerschaft der Welt. Der «Kälin and Kochenov's Quality of Nationality Index» untersucht bei dem alljährlichen Ranking Faktoren wie Reise- und Niederlassungsfreiheit, Frieden und Stabilität, Wirtschaftskraft und menschliche Entwicklung. Und zeigt auch Entwicklungen auf: Die «Qualität» der britischen Nationalität könnte sich mit dem Brexit rasant ändern – und vom achten auf den 56. Platz rutschen. Dort befindet sich zurzeit China.
Frankreich hält sich hingegen seit acht Jahren an der Spitze. Danach folgen Deutschland und Niederlanden, die sich gemeinsam den zweiten Platz teilen. Einer der Gründe, weshalb Frankreich die Nummer Eins ist liegt daran, dass die Bürger eine grosse Freiheit der Wohnortwahl geniessen. Dieser Status ergibt sich durch die Position von Frankreich als ehemaliges Kolonialreich. Auf den dritten Platz im Ranking kommt Dänemark, gefolgt von Norwegen und Schweden.
Schweiz nicht in der Top 10
Die Schweiz befindet sich im Ranking auf dem elften Platz. Nach Italien, Island, Spanien oder Belgien. Den 11. Platz hatte die Schweiz schon im vorigen Jahr inne. Die Position hat auch damit zu tun, dass das Alpenland nicht Mitglied der EU ist. Die Schweiz reiht sich aber die vorwiegend europäischen Länder ein, die sich vorne im weltweiten Ranking befinden.
Ein westliches Land – die USA – befindet sich auf Platz 25. Dieser relativ schlechte Rang begründet sich durch die eingeschränkte Freiheit bei der Wahl des Wohnortes. Dieser ist bei den EU-Staaten logischerweise viel höher. China befindet sich an 56. Stelle, Russland auf dem 62. Platz. Die weltweiten Schlusslichter bilden Südsudan, Afghanistan und Somalia.
(tdr)