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Geld. Euro. Markt. Eigentum. Staatsschulden. Sozialstaat. Das sind sechs Fragezeichen, die jeden einzelnen von uns in den nächsten zehn Jahren beschäftigen dürften, sechs Fragen, die wir sechs unserer Autoren gestellt haben.
Die Aufgabenstellung war so simpel wie anspruchsvoll. Wir haben die Autoren gebeten, die herrschende Lage zu analysieren, Probleme zu benennen und mögliche Lösungsvorschläge für die Zukunft zu skizzieren. Klar ist: nicht alle Probleme sind für jedermann auf den ersten Blick ersichtlich. Und: DIE Lösung gibt es nicht. Aber: es ist Zeit, über Alternativen zum Status quo nachzudenken.
Was ist die Krux mit dem Geld, das seit dem Ende von Bretton Woods nach Belieben aus dem Nichts geschaffen werden kann? Und wie sähe ein anderes, solideres Geld aus?
Wird der Euro die ökonomischen Verwerfungen innerhalb der Europäischen Union überleben? Und wenn ja, in welcher Form?
Werden Schuldner ihre Schulden weiterhin über noch mehr Schulden finanzieren? Und wie liesse sich die letztlich verhängnisvolle Schuldenspirale wieder bändigen?
Wird der Zugriff der Staaten auf das Eigentum ihrer Bürger und Steuerzahler zunehmen? Und welche Mechanismen bräuchte ein demokratisches System, das dies verhindert?
Welche PIIGS-Staaten werden in den nächsten Jahren den Bankrott anmelden? Und welche Wachstumsquote müssten sie erzielen, um den Weg aus der Krise zu finden?
Warum hat der umverteilende Sozialstaat zur Staatsüberschuldung beigetragen, in der wir heute stecken? Und wie sähe eine auf Eigenverantwortung beruhende Alternative zum heutigen Modell aus?
Die Antworten unserer Autoren auf diese Fragen finden Sie auf den folgenden Seiten. Wir wünschen, wie immer, anregende Lektüre!
Die Redaktion