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Das Internet bietet mit dem pädagogischen Web viele interessante Ressourcen und Inhalte. Leider kann das Surfen im Internet unangenehm sein, da einige dieser Websites Werbungen und unangemessene Inhalte enthalten.
Auch wenn die Werbung heute einer der Garanten für ein kostenloses Web ist, so ist es doch schade, wenn sie den Schülern Inhalte anbietet, die für sie nicht geeignet sind, und damit den reibungslosen Ablauf des Lehr- und Lernprozesses stört.
Content Designer haben Werbeblocker entwickelt. Diese erkennen beim Laden der Seite die Elemente im Skript, die auf das Laden von Werbeinhalten hinweisen. Daraufhin werden diese geblockt und erscheinen nicht auf dem Bildschirm. Diese Werbeblocker können also nicht nur vor unerwünschter Werbung schützen, sondern auch die Ladegeschwindigkeit einer Website erhöhen.
Wie installiert man einen Werbeblocker im Browser?
In diesem Artikel stellen wir eine Auswahl von Komponenten vor, die direkt im Browser installiert werden können. Es handelt sich also um Erweiterungen, die dem Browser hinzugefügt werden. Im Gegensatz zu einem Programm, das auf dem Computer installiert wird und sich auf die gesamte Funktionsweise des Computers auswirkt, wird hier dem Programm, mit dem man im Internet surfen kann, z. B. Chrome, Edge, Safari oder Firefox, etwas hinzugefügt.
Insofern ist es verständlich, dass der Blocker einem Webbrowser hinzugefügt wird, nicht aber den anderen Browsern auf dem Gerät. Die Installation muss daher für jeden Browser einzeln durchgeführt werden.
Im folgenden Abschnitt haben wir eine Auswahl von Erweiterungen zusammengestellt, die auf DAU-kompatiblen Browsern verwendet werden können. Diese Erweiterungen können sowohl auf einem Mac als auch auf einem PC oder Tablet genutzt werden. Sie sind zumindest in Microsoft Edge, Google Chrome und Mozilla Firefox verfügbar.
Der Begriff der «akzeptablen» Werbung
Die meisten Websites werden durch Werbung finanziert. Diesen Websites wird ihr Einkommen entzogen, wenn diese Werbung blockiert wird. Bei der Analyse der verschiedenen Ressourcen wurde auch die Einstellung der Filterung berücksichtigt, die es ermöglicht, «akzeptable Werbung» zuzulassen, d. h. Werbung, die den Werbeblocker direkt finanziert, oder Werbung, die der Benutzer als akzeptabel definiert hat, indem er Ausnahmen für bestimmte Websites festlegt.
Ad Blocker Liste
Bei der Auswahl der folgenden Dienste wurde berücksichtigt, dass sie auf DAU-kompatiblen Browsern laufen müssen. Sie sind einfach zu installieren und beeinträchtigen die Funktion des Internetbrowsers nicht. Sie agieren im Hintergrund und schützen die Navigation, ohne dass man es merkt. Diese nicht vollständige Liste von Ressourcen macht das Surfen noch komfortabler.
AdBlock Plus
AdBlock Plus (ABP) ermöglicht es Nutzern, die meisten Werbeanzeigen schnell zu blockieren und bietet die Möglichkeit, Malware und Social-Media-Buttons herauszufiltern. Es ist möglich, benutzerdefinierte Filter oder Whitelists zu erstellen, um «akzeptable Werbung» zu behalten. AdBlock Plus ist auch ein Webbrowser, der für Android heruntergeladen werden kann.
Verfügbar: Chrome, Edge, Firefox, Opera, Safari, Android und iOS.
Kosten: Kostenlos
Vorteile:
- Enthält anpassbare Filterlisten.
Nachteile:
- Standardmässig lässt die Erweiterung «akzeptable» Werbung durch, von der AdBlock Plus profitiert. Es ist jedoch möglich, diese Einstellung zu deaktivieren.
- Es scheint, dass bei einigen Betriebssystemen die Erweiterung einen grossen Teil des RAM-Speichers in Anspruch nimmt und die Leistung des Geräts dadurch verlangsamt.
AdBlock
AdBlock verwendet eine Reihe von Filterlisten, um Werbeinhalte von bekannten Werbeservern und -anbietern automatisch zu blockieren. Die Nutzer können Standard-Blockierlisten verwenden, diese abonnieren oder sogar eigene Whitelists und Whitelists ihrer bevorzugten Websites erstellen. Adblock konzentriert sich vor allem auf das Blockieren der störendsten Werbeformen wie Pop-ups, Banner und Videoanzeigen. Adblock blockiert auch Werbung auf YouTube, Facebook und Twitch.
Verfügbar: Chrome, Firefox, Safari, Edge, Android und iOS
Kosten: Kostenlos, aber es wird um einen freiwilligen Beitrag gebeten ($5 ist der vorgeschlagene Mindestbeitrag).
UBlock Origin
Ublock Origin, bei dem der Schwerpunkt auf einfachem und effektivem Blockieren bei minimaler Ressourcenbelastung liegt. Die Erweiterung enthält eine Reihe von Filterlisten für bekannte Werbe- und Malware-Quellen sowie die Möglichkeit, eigene benutzerdefinierte Filter einzulesen und zu erstellen. Dabei wird darauf geachtet, dass das Layout der Website nicht beeinträchtigt wird.
Verfügbar für: Chrome, Firefox
Vorteile:
- Die Bedienung des Browsers wird nicht erschwert.
- Ein ansprechendes Layout wird so weit wie möglich beibehalten.
Der Pädagogische Beitrag
Die Anzeige bestimmter Werbeinhalte zu blockieren, ist eine gute Sache. Aber sind wir uns wirklich bewusst, welche Daten wir preisgeben und wer diese Daten sammelt und auswertet?
Die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen jeder besuchten Website zu lesen, ist komplex und liefert keine konkreten Detailinformationen. Nichtsdestoweniger ist die Frage des Datenschutzes und der Datennutzung ein integraler Bestandteil des Lehrplans. Mit Hilfe relativ einfacher Tools können wir unsere Navigation und vor allem die Vorgänge im Hintergrund visualisieren. Natürlich kann man allein durch die Beobachtung der oben genannten Erweiterungen die vielen geblockten Werbeinhalte sehen, was an sich schon ein interessantes Beobachtungs- und Experimentierfeld darstellt. Für den pädagogischen Einsatz im Klassenzimmer schlagen wir zwei weitere Blocker vor.
Ghostery: Ein intelligenter und einfacher Blocker für die Auswahl von Websites mit Werbeeinblendungen. Mit Ghostery werden Werbeeinblendungen unterdrückt, Sie können Tracking-Tools auf den von Ihnen besuchten Websites anzeigen und blockieren und so entscheiden, wer Ihre Daten sammeln darf. Ghostery bietet eine Vielzahl von Übersichten und Dashboards, um zu sehen, wer die Daten sendet und wer sie empfängt.
Disconnect: Werbeblocker und Live-Tracking-Analyse mit grafischer Darstellung. Mit anderen Worten: Diese englischsprachige Erweiterung ermöglicht es, die vielen Unternehmen, die die Daten erhalten, die wir der besuchten Website zur Verfügung stellen, grafisch darzustellen. Je schneller man mehrere Websites besucht, desto vielfältiger werden die Links, desto mehr überschneiden sich diese und/oder laufen auf die gleichen Unternehmen hinaus. Das Experiment ist spannend und erlaubt auch, über den Zusammenhang zwischen persönlichen Daten und der Art der vom Benutzer besuchten Unternehmen nachzudenken (Onlineverkauf, Medien, Datingseiten usw.). Es macht deutlich, wie die Erstellung von Nutzerprofilen funktioniert.