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Mit zwei Siegen in den beiden Europacup-Abfahrten vom Donnerstag und Freitag in Tarvisio konnte ich meine aufsteigende Formkurve, die sich bereits in den beiden Weltcup-Abfahrten von Gröden und Bormio Ende des vergangenen Jahres gezeigt hat, bestätigen. Dies ist umso schöner, als ich doch ein wenig enttäuscht war, aufgrund der Terminkollision nicht in meiner Heimat am Lauberhorn starten zu dürfen. Aber das Ziel, über den Europacup einen fixen Startplatz in der Abfahrt zu erreichen, steht für mich und meine Trainer im Vordergrund und diesem Ziel bin ich nach den beiden Siegen in Italien einen wichtigen Schritt nähergekommen.
In der Europacup-Disziplinenwertung der Abfahrt belege ich derzeit mit 234 Punkten Rang zwei, sechs Punkte hinter meinem Schweizer Teamkameraden Ralph Weber. Allgemein fährt das Schweizer Team derzeit sehr stark und sorgt im Europacup für Furore. Alle vier Abfahrten in dieser Saison wurden von Schweizern gewonnen, das erste von Yannick Chabloz, das zweite von Josua Mettler, die Rennen drei und vier nun von mir. Unter den ersten acht Fahrern in der Abfahrt-Disziplinenwertung rangieren derzeit nicht weniger als vier Schweizer Fahrer sowie mit Marco Pfiffner, ein weiterer Fahrer aus dem Fürstentum Liechtenstein.
Die Konkurrenz um den Fixplatz ist entsprechend stark. Es stehen in dieser Saison noch fünf weitere Europacup-Abfahrten auf dem Programm. Nun geht es weiter nach Saalbach-Hinterglemm, wo nächste Woche zwei Abfahrten und ein Super-G ausgetragen werden. Während den Olympischen Spielen finden anfangs Februar zwei weitere Abfahrten im norwegischen Kvitfjell an, ehe dann vom 14. bis 20. März das Europacup-Finale in Andorra ausgetragen wird.