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Eine neue Studie identifiziert einen weiteren Faktor, der an der Entstehung von ADS, Autismus und anderen damit verwandten Verhaltensstörungen beteiligt sein kann. New Yorker Forscher fanden heraus, dass Weizen – vor allem das darin enthaltene Weizengluten – eine spezielle Immunreaktion bei autistischen Kindern hervorruft. Genau diese Reaktion aber bringt ein ganzes Spektrum an Symptomen hervor, die in der Regel mit Autismus in Verbindung gebracht werden. Könnten also das Frühstücksbrötchen, die Pasta zu Mittag und die Kekse zwischendurch die Entwicklung von ADS und Autismus fördern?
Manche Kinder haben es besonders schwer. Durch innere Unruhe, Mangel an Konzentrationsfähigkeit oder scheinbare Unbeherrschtheit stehen sie sich praktisch immer selber im Wege. Andere träumen geradezu bei jeder Gelegenheit weg, scheinen unter einer Glasglocke zu leben, in der sie nur selten zu erreichen sind. Eltern, Erzieher und Lehrer (ver-) zweifeln oft an ihren pädagogischen Fähigkeiten, da alle noch so gut gemeinten Maßnahmen anscheinend fruchtlos bleiben. Obwohl sich die Kinder stark bemühen, reißen die alten "Gewohnheiten" immer wieder ein.
Ursache für dieses scheinbar gegensätzliche Verhalten kann eine neurobiologische Störung sein: das "Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom" (ADS).
Neben pädagogischen und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen ist ADS homöopathisch und "schulmedizinisch" behandelbar.
Viele Namen für ein Leiden:
"Hyperkinetisches Syndrom" oder "Minimale cerebrale Dysfunktion" sind teilweise unzutreffende Bezeichnungen für diese Störung, die sich durch Ablenkbarkeit, Impulsivität und Unrast äußert. Sie kann, muß aber nicht, mit körperlicher Unruhe verbunden sein. Diese Kriterien treffen im Grunde auf die meisten Kinder zu. Der Unterschied ist der Ausprägungsgrad, der ADS-Kinder "anders" macht. Sie können eingehende Reize nicht genug filtern, "überreagieren" auf diese "Überflutung"
Eine klare Diagnose ?
ADS wird heute immer öfter festgestellt. Mit der zunehmenden Diagnosestellung von ADS tun sich aber auch erhebliche Probleme auf. Gegenwärtig kann man den Eindruck bekommen, dass jede Schwierigkeit und Abweichung von der Verhaltensnorm "ADS" ist . Nach meiner Erfahrung ist ADS ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Verhaltensweisen, die häufig auch sehr unterschiedliche Ursachen haben.
Unter diesen Begriff fallen Kinder:
die wegen einer Geburtskomplikation Probleme haben, sich eine ausreichend lange Zeit auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren, die wegen einer vererbten Störung des Hirnstoffwechsels in bestimmten Hirnregionen permanent in Bewegung sein müssen, oder wegen einer allergischen Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel "ausrasten".
Andere Störungen wie Angst, Hochbegabung oder soziale und familiäre Schwierigkeiten können ähnliche Symptome hervorrufen. Bei unzureichender Differenzierung bekommen sie ebenfalls fälschlich das Etikett "ADS" verpasst.
Ein Krankheitsbegriff für eine so breit angelegte Palette von Ursachen und Wirkungen birgt die Gefahr der Fehldiagnose, vor allem, wenn die Diagnostik bei aller Verbesserung in den letzten Jahren auf einer derart wackeligen Basis steht, wie das bei ADS der Fall ist:
Der amerikanische Kinderarzt, Psychiater und Familientherapeut Dr. Lawrence Diller bringt die Kritik an der aktuellen Diagnostik in seinem Buch "Running on Ritalin" auf den Punkt:
"Die offiziellen Richtlinien zur Auswertung der ADS - Symptomatik sind vage und interpretierbar - aber sie führen zu einer "Alles oder nichts" - Diagnose. Es existiert keine Einteilung eines Schweregrads von ADS, sondern nur JA oder NEIN.
Die ADS - Diagnose hat keinen definierten medizinischen oder psychologischen Marker, und beruht häufig ausschließlich auf der Lebensgeschichte des Patienten.
Die ADS - Diagnose bezieht sich vor allem auf das Individuum und berücksichtigt andere Einflüsse, z. B. familiäre oder psychosoziale, nicht ausreichend."
Wie entscheidend gerade dieser letzte Punkt sein kann beschreibt der Kinderarzt Daniel Zeidner satirisch: "Es wurde mir mehr und mehr klar..., daß es ein neues Syndrom gibt, und zwar bei den Erwachsenen, die unsere Kinder unterrichten: das "Lehrer - Defizit - Syndrom" oder "LDS".
Diese Diagnose sollte gestellt werden bei Lehrern, deren Schüler:
ständig mit Händen oder Füßen zappeln, unaufmerksam sind, häufig träumen, ihre Hausaufgaben oder Klassenarbeiten häufig nicht vollständig haben, häufig aufstehen. In diesem Fall sollte der Lehrer sofort mit einem Psychostimulanz behandelt werden, damit er einen interessanteren Unterricht macht."
Das Behandlungskonzept
Die Behandlung von ADS muss maßgeschneidert sein auf die individuellen Probleme des einzelnen Kindes. Ziel sollte sein, daß Kinder und ihre Umwelt miteinander zurecht kommen.
Weizen: Grundnahrungsmittel mit schädlichem Potential
Das schädliche Potential von Weizen ist schon lange Thema hitziger Diskussionen. Leider ist Weizen nicht einfach nur ein Lebensmittel, das gelegentlich in kleinen Mengen verzehrt wird und das man leicht meiden könnte.
Weizen ist stattdessen ein Grundnahrungsmittel und wird von vielen Menschen Tag für Tag und in nicht unerheblichen Mengen verzehrt: Nudeln, Brot, Brötchen, Knabberartikel, Kuchen, Panaden und vieles mehr besteht in den allermeisten Fällen aus Weizen bzw. Weizenmehl.
Wer also auf Weizen empfindlich reagiert, ihn aber dennoch tagtäglich isst, weil er von seiner versteckten Unverträglichkeit gar nichts weiss, kann vom Allerweltsgrundnahrungsmittel nicht nur dick, sondern auch krank werden – wie Sie hier nachlesen können.
Keineswegs versteckt treten hingegen die Zöliakie sowie die Glutensensitivität auf – zwei Krankheiten infolge Weizen- bzw. Glutenverzehrs, die mit so schwerwiegenden Symptomen einhergehen, dass sie nicht mehr ignoriert werden können.
Gluten
Gluten ist ein Proteinkomplex, der bevorzugt im Weizen zu finden ist, aber auch in anderen Getreidearten enthalten ist, wie z. B. in Dinkel, Gerste und Roggen. Das Gluten wird auch Kleber genannt, weil es dem Teig seine erwünschten klebenden Backeigenschaften verleiht, ohne die das Brot auseinander fallen würde.
Zöliakie und Glutensensitivität – Der Unterschied
Bei einer Zöliakie nun kommt es infolge Weizen- bzw. Glutenverzehrs zu Entzündungen der Darmschleimhaut. Im Verlauf der Krankheit bildet sich die Darmschleimhaut immer weiter zurück, die Nährstoffaufnahme wird erschwert und es kommt nicht nur zu Verdauungsbeschwerden mit Erbrechen, Bauchweh und Durchfall, sondern auch zu Nährstoffmängeln und Gewichtsabnahme.
Eine Glutensensitivität äussert sich in ganz ähnlichen Leiden, doch können sich hier ausserdem solche Symptome zeigen, die man auf Anhieb gar nicht mit dem Verdauungssystem in Verbindung bringen würde. Dazu gehören Migräne und chronische Müdigkeit genauso wie Hyperaktivität, das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) und womöglich auch autistische Störungen.
Der Unterschied zwischen beiden Erscheinungen liegt darin, dass es bei der Zöliakie zu immunologischen Reaktionen, ja sogar zu Autoimmunreaktionen kommt, im Verlauf derer der Körper seine eigene Darmschleimhaut angreift, während bei der Glutensensitivität das Immunsystem an der Verursachung des Symptomkomplexes nicht beteiligt sein soll.
Autistische Kinder reagieren empfindlich auf Weizen-Gluten
Kinder mit Autismus oder autistischen Symptomen leiden unverhältnismässig oft an Magen-Darm-Beschwerden, was schon länger den Verdacht nahe legte, dass es hier Verbindungen zur Zöliakie bzw. Glutensensitivität geben könnte. Dennoch waren die Studienergebnisse diesbezüglich bisher eher uneinheitlich.
New Yorker Forscher des medizinischen Instituts der Columbia University sowie des Celiac Disease Centers wollten Gewissheit und gingen erneut dem Zusammenhang zwischen Weizenverzehr und autistischen Symptomen nach.
Man wollte herausfinden, inwiefern Kinder mit Autismus-Diagnose auf den Konsum von Weizengluten reagieren und worin genau das Verbindungsstück zwischen Weizengluten und Autismus bestehe.
Die Studienergebnisse wurden im Juni 2013 in der Online-Fachzeitschrift PLoS One veröffentlicht.
Gluten-Antikörper im Blut autistischer Kinder
Studienteilnehmer waren Kinder (mit und ohne Magen-Darm-Beschwerden), die gemäss den offiziellen Kriterien eine Autismus-Diagnose erhalten hatten, ausserdem deren Geschwister, die keine Autismus-Symptome zeigten sowie eine Kontrollgruppe aus gesunden Kindern.
Man nahm Blutserumproben aller vier Gruppen und untersuchte sie auf Antikörper gegen Gliadin (einem Glutenbestandteil) und gegen Transglutaminase 2 (TG2).
Die Transglutaminasen sind körpereigene Enzyme mit unterschiedlichen Aufgaben im Organismus. Bei Zöliakie bildet der Körper Antikörper gegen die Transglutaminase 2, so dass die Zahl dieser Antikörper ein wichtiger Marker zur Diagnosestellung der Zöliakie ist. Antikörper gegen Gliadin hingegen sind kein typischer Zöliakiemarker.
Das Serum der autistischen Kinder zeigte im Vergleich zum Serum gesunder Kinder signifikant höhere Werte der IgG-Antikörper gegen Gliadin, wobei autistische Kinder mit Magen-Darm-Beschwerden mit Abstand die höchsten Werte aufwiesen.
Glutensensitivität bei autistischen Kindern, nicht aber Zöliakie
Die zöliakiespezifischen serologischen Marker wie z. B. Antikörper gegen TG2 waren in allen vier Gruppen ähnlich, zeigten also keine Auffälligkeiten. Ein Teil der autistischen Kinder reagierte demzufolge zwar auf Gluten, doch war der immunologische Mechanismus ein anderer als jener bei Zöliakie. Die Forscher schlussfolgerten daraus, dass es sich um eine zöliakieunabhängige Glutensensitivität mit Immunsystembeteiligung handeln müsse.
Wie aber sollte diese Glutenunverträglichkeit zu Autismus oder anderen neurologisch bedingten Verhaltensänderungen führen können?
Führt Gluten zu autoimmunen Angriffen auf das Nervensystem?
Bisher glaubte man, dass autistischen Kindern bestimmte Enzyme fehlen, die das Gluten bzw. Gliadin im Körper vollständig abbauen können. Die Abbauprodukte des Gliadin nennt man Exorphine, da sie opioid, also ähnlich wie Opium bzw. Morphium wirken.
Sie binden an die Opioidrezeptoren im Gehirn und führen zur opiumtypischen euphorisierenden und gleichzeitig sedierenden Wirkung, was z. B. auch bei vielen Erwachsenen zu einem gewissen benebelten Gefühl nach dem Verzehr von Weizenprodukten führen kann.
Die aktuelle Studie könnte hingegen auf einen anderen Wirkmechanismus hinweisen. Bei Anwesenheit von Gliadin-Antikörpern könnte es zu sog. Kreuzreaktionen mit bestimmten Strukturen innerhalb des Nervensystems kommen, so wird in diesem Zusammenhang von manchen Experten vermutet.
In diesem Falle würden die Antikörper also nicht nur das Gliadin angreifen, sondern genauso körpereigene Strukturen des Nervensystems, wenn diese dem Gliadin ähneln. Entgegen aller Erwartungen könnte sich also auch eine Glutensensitivität mit einem Autoimmungeschehen äussern.
Wenn nun jedoch körpereigene Bereiche des Nervensystems durch ein solches Autoimmungeschehen beeinträchtigt würden, könnte dies natürlich zu einem grossen Spektrum an neurologischen Problemen führen, wie beispielsweise Neuropathien (Erkrankungen des peripheren Nervensystems mit Symptomen wie z. B. Taubheitsgefühlen in Händen und Füssen, Kribbeln u. a.), Ataxie (Störungen der Bewegungskoordination, z. B. Unfähigkeit zu stehen, zu sitzen etc.) Anfälle und neurologisch bedingte Verhaltensänderungen – darunter Manien, Schizophrenie und Autismus.
Viele der Symptome, die bei Menschen mit Autismus zu beobachten sind, könnten folglich das Resultat einer Immunreaktion auf die Belastung mit Weizengluten sein – und zwar unabhängig davon, ob dabei zöliakiespezifische Blutmarker vorhanden sind oder nicht.
Glutenfreie Ernährung hilft vielen autistischen Kindern
Etliche Eltern mit autistischen Kindern achten daher auf eine gluten- bzw. weizenfreie Ernährungsweise. Meist wird die Ernährung auch gleichzeitig milchfrei oder zumindest caseinfrei gehalten (Casein ist eines von mehreren Eiweissen in der Milch).
Zwar nicht immer, aber doch in einigen Fällen konnte diese Ernährung das Befinden der Kinder wesentlich verbessern oder diese sogar heilen. Es ist also davon auszugehen, dass nicht alle, jedoch ein Teil der autistischen Kinder von einer glutenfreien Diät profitieren kann.
Fallstudie: Autistisches Kind mit spezieller Ernährung geheilt
Im Fachmagazin Journal of Child Neurology wurde im August 2013 von einer Fallstudie über ein Mädchen mit Autismus berichtet. Das Kind litt ausserdem an Epilepsie und reagierte kaum auf herkömmliche Therapien. Nachdem es jedoch eine gluten- und kaseinfreie Diät erhalten hatte, zeigte es alsbald eine markante Verbesserung sämtlicher Krankheitssymptome.
Mit Einsetzen der Pubertät kam es wieder verstärkt zu Anfällen, die sich mit Medikamenten nicht zufrieden stellend kontrollieren liessen. Daraufhin erhielt sie eine ketogene Diät, die weiterhin gluten- und kaseinfrei war. Ein wichtiger Bestandteil neben reichlich Gemüse waren mittelkettige Fettsäuren (wie sie auch z. B. im Kokosöl enthalten sind), die gleichzeitig Hauptfettlieferant dieser Ernährung waren – statt z. B. Butter und Sahne.
Mit dieser Ernährungsweise zeigten sich signifikante Verbesserungen im Hinblick auf ihre Epilepsie. Gleichzeitig konnten das ebenfalls vorhandene sehr starke Übergewicht abgebaut und die kognitiven und verhaltensbezogenen Fähigkeiten verbessert werden.
Im Laufe der Jahre sank die von der Patientin erreichte Punktezahl auf der Childhood Autism Rating Skala von 49 auf 17. Die Childhood Autism Rating Skala dient der Einschätzung des Autismus-Grades eines Kindes, wobei ab einem Wert von 30 und höher eine autistische Störung vorliegt.
Bei beschriebener Patientin konnten folglich mit einem letztendlich erzielten Wert von 17 keine autistischen Symptome mehr beobachtet werden. Gleichzeitig stieg ihr Intelligenzquotient um 70 Punkte. Darüber hinaus war das Mädchen bereits 14 Monate nach Beginn der ketogenen Diät anfallsfrei.
Es scheint also offensichtlich eine gute Idee zu sein, Weizen in allen Variationen zu meiden, wenn Autismus oder andere vergleichbare bzw. verwandte Störungen vorliegen, und zwar besonders dann, wenn zugleich Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt vorhanden sind.
Organotrope Therapie
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie: anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Bioresonanztherapie (BRT): die Bioresonanztherapie (BRT) biophysikalische Informationstherapie ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Krankheit von ADS und Autismus in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Akupunktur:
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig: Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.