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Bertha Kaeser-Zihlmann wurde am 29. November 1931 in Giffers geboren. Die Eltern JosefZihlmann und Marie Zihlmann-Aeby, geborene Sturny, bewirtschafteten in Giffers einen Bauernbetrieb. Mit sechs Geschwistern und sechs Halbgeschwistern verbrachte Bärthi eine schöne und glückliche Jugendzeit. Nach der Schule arbeitete sie mehrere Jahre beim Kanisiuswerk in Freiburg. Am Ostermontag, dem 2. April 1956, heiratete sie in der Pfarrkirche Giffers Kanis Kaeser aus Tutzishaus. Das junge Paar nahm Wohnsitz in Lanthen bei Schmitten, wo auch die drei Töchter Brigitte, Denise und Yvonne zur Welt kamen. 1966 zog die Familie in ein Haus nach Niedermuhren in der Gemeinde St. Antoni, welches sie 1970 erwerben konnte. Bertha Kaeser-Zihlmann war immer stolz auf ihren Gemüsegarten und die Blumen rund ums Haus. Wenn die Töchter mit ihren sechs Enkeln zu Besuche kamen, gab sie ihnen immer frisches Obst und Gemüse mit. Ein Schicksalsschlag traf sie am 9. Juni 2004, als ihr Mann Kanis nach einem Herzversagen verstarb. Das schöne Haus, der grosse geliebte Garten, das bunte Blumenmeer wurden mehr und mehr zur Belastung. 2010 zog Bertha Kaeser ins Dorf St. Antoni, wo sie sich rasch einlebte. Zum Geburtsort Giffers und ihren Verwandten pflegte sie eine innige Verbindung. Sie war Mitglied des Samariter- und des Landfrauenvereins und Mitglied des Müttervereins. Gerne machte Bärthi Ausflüge mit Kanis in die Berge. Sie war eine gläubige Katholikin und grosse Marienverehrerin. Bei Pilgerreisen nach Altötting und Lourdes konnte sie immer Kraft und Mut auftanken, um ihre Krankheiten zu besiegen oder wenigstens zu lindern. Kurz nach ihrem 83. Geburtstag liessen ihre Kräfte nach. Nach einem Sturz am 20. Januar 2015 musste sie notfallmässig ins Spital und der Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide. Bertha Kaeser-Zihlmann ist am Abend des 27. Januar 2015, gestärkt durch die heiligen Sakramente der Kirche, friedlich eingeschlafen. Eing.