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Der Künstler zählt nicht nur zu den führenden Pianisten unserer Zeit, sondern setzt darüber hinaus trotz seiner Jugend Maßstäbe hinsichtlich der bedingungslosen Auseinandersetzung mit Musik und Kunst, die als wegweisend angesehen werden können.
Weltweit überschlagen sich die Medien mit Lobeshymnen auf Igor Levit:
The Telegraph: „Igor Levit: In a class of his own.“
Die Zeit: „Wo er spielt, hinterlässt er Verblüffte.“
Neue Züricher Zeitung: „Es ist ein atemberaubendes Erlebnis, Levit zuzuhören.“
Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahen mit seiner Familie nach Deutschland. Sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover absolvierte er mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Zu seinen Lehrern gehören Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen Internationalen Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Sibermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks. In seiner Wahlheimat Berlin spielt Igor Levit auf einem Steinway D Flügel, der ihm von der Independant Opera at Sadler's Wells zur Verfügung gestellt wird.
HÖHEPUNKTE IGOR LEVIT
Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten umfassten Orchester-Debüts bei den Berliner Philharmoniker (Riccardo Chailly), der Staatskapelle Dresden (Christian Thielemann), dem Cleveland Orchestra (Franz Welser-Möst) und dem London Symphony Orchestra (Fabio Luisi) sowie Rezitale in der Carnegie Hall, in Chicagos Symphony Center, bei der Celebrity Series in Boston, in den Concertgebouw in Amsterdam, bei der Gulbenkian Foundation in Lissabon, in Hamburgs Elbphilharmonie sowie beim Piano Festival in Luzern.
Seine Debütaufnahme der letzten fünf Beethovensonaten wurde mit dem Preis “Newcomer of the Year 2014” des BBC Music Magazines, mit dem „Young Artist Award 2014” der Philharmonic Society sowie mit dem ECHO Klassik 2014 für die “Solo-Einspielung des Jahres (Musik des 19. Jahrhunderts/ Klavier)“ ausgezeichnet. Im Oktober 2015 wurde die Trias der Variationswerke von Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Diabelli-Variationen und Rzewskis The People United Will Never Be Defeated veröffentlicht. Die Aufnahme wurde mit den Preisen “Recording of the Year” und “Instrumental Award” bei den 2016 Gramophone Classical Music Awards ausgezeichnet.