Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/2412

Virgin Radio Switzerland
JETZT REINHÖREN!
Fünf Jahre nach seinem ersten Weltcupspringen feierte der norwegische Skispringer Anders Fannemel (23) in Nischni Tagil (Russ) seinen ersten Sieg. Fannemel übernahm auch gleich die Führung im Weltcup.
Fannemels Sieg war zwar eine Premiere, aber gewiss keine Überraschung. In den ersten fünf Weltcupveranstaltungen der neuen Saison hatte er stets Klassierungen zwischen Platz 2 (Lillehammer) und 6 belegt. Auf der vor zwei Jahren als russische Trainingsstätte mitten im Uralgebirge erstellten Schanzenanlage, auf der erstmals ein Weltcupspringen stattfand, dominierte Fannemel bereits am Freitag die Qualifikation. Im samstäglichen Springen stand er in beiden Durchgängen die grössten Weiten. Den Österreicher Gregor Schierenzauer, den zweimaligen Sieger der Vierschanzentournee (2012 und 2013), verwies er um mehr als sechs Punkte auf Platz 2. Dritter wurde der Deutsche Severin Freund. (si/cma)
Am 9. Februar werden in Pyeongchang die Olympischen Winterspiele 2018 eröffnet. Einen Monat vorher wagen wir den Ausblick und sagen: 12 bis 14 Medaillen sind ein realistisches Ziel für die Schweizer Delegation. Das sind die grossen Trümpfe.
Unsere beiden Topshots. Wir rechnen mit zwei Medaillen.
Im Frauen-Slalom schwebt Mikaela Shiffrin über allen, dahinter balgen sich Wendy Holdener, Frida Hansdotter und Petra Vlhova um die beiden anderen Medaillen. Läuft alles normal, fährt Holdener aufs Podest. Und wenn Überfliegerin Shiffrin ausgerechnet in Pyeongchang patzt – Olympia schreibt die schönsten Geschichten – fliegt die Kombi-Weltmeisterin vielleicht gar mit Gold heim.
Mit dem souveränen Sieg an der Tour de Ski hat der Münstertaler …