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AUTORINNEN UND AUTOREN
Angaben zu den Autorinnen und Autoren werden Anfang Mai veröffentlicht.
Vorname Name
Er ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller und Poeten des autonomen irakischen Kurdistans. Geboren 1966 in Sulaimaniya (Nordirak), geriet er 1983 mit der Diktatur Saddam Husseins in Konflikt, wurde bei Studentenprotesten verletzt und brach sein Geologiestudium ab. Nach dem Aufstand von 1991 und der damit verbundenen teilweisen Autonomie boten sich den Schriftstellern und Intellektuellen in den kurdischen Gebieten bisher ungekannte Artikulationsmöglichkeiten. Bachtyar Ali intensivierte seine eigene schriftstellerische Tätigkeit und widmete sich gleichzeitig der philosophischen Zeitschrift «Azadi» (Freiheit). Sein Werk umfasst Romane, Gedichte und Essays. In Kurdistan gewann er grosses Ansehen durch seine unparteiische Haltung und seine offene Kritik an den politischen und sozialen Verhältnissen in seiner Heimat.
Zwanzig Jahre lebte der Erzählmagier unentdeckt in Deutschland. Nun legt der Unionsverlag seine bildmächtige Parabel über die Unterdrückung und den Bruderzwist der irakischen Kurden vor – Bachtyar Alis erstes Buch, das auf Deutsch erscheint. DER LETZTE GRANATAPFEL, ein Roman von scharfer Aktualität und berückender Poesie, erzählt die Geschichte eines hochrangigen Peschmerga an Bord eines Bootes, das ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in den Westen bringen soll. Es ist eine Reise durch Geheimnisse und zu Personen, die ihm dabei helfen, seinen verschollenen Sohn zu finden. Eine Reise, die ihn schliesslich auf den Weg führt, den schon Tausende vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen.
Bachtyar Ali lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Deutschland.
DER LETZTE GRANATAPFEL. Roman. Aus dem Kurdischen von