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Die Departementsleitung
Seit dem 1. Februar 2019 wird das Departement von Prof. Dr. Philipp Schweighauser (Departementsvorsteher), Prof. Dr. Lorenza Mondada (Vize-Departementsvorsteherin) und Dr. Susanne Duesterberg (Geschäftsleitung) geführt. Die Departementsvorstehenden werden für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Einmalige Wiederwahl ist nicht nur möglich, sondern auch erwünscht, da die Einarbeitung in die jeweiligen Ämter Zeit und Ressourcen erfordert.
Prof. Dr. Philipp Schweighauser (Departementsvorsteher)
Prof. Dr. Philipp Schweighauser ist Professor für Nordamerikanische und Allgemeine Literaturwissenschaft. Nach Studium in Deutscher und Englischer Philologie und Promotion an der Universität Basel, einem Visiting Scholarship an der University of California, Irvine, einer Oberassistenz an der Universität Bern und einer Juniorprofessur an der Universität Göttingen kehrte er 2009 nach Basel zurück. Er ist der Autor von The Noises of American Literature, 1890–1985: Toward a History of Literary Acoustics (UP Florida, 2006) und Beautiful Deceptions: European Aesthetics, the Early American Novel, and Illusionist Art (U of Virginia P, 2016). Von 2014-2017 leitete er das SNF-Projekt Of Cultural, Poetic, and Medial Alterity:The Scholarship, Poetry, Photographs, and Films of Edward Sapir, Ruth Fulton Benedict, and Margaret Mead; von 2015-2019 das SNF-Projekt Beckett's Media System: A Comparative Study in Multimediality. Seit 2012 amtiert er als Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Nordamerikastudien.
Prof. Dr. Lorenza Mondada (Vize-Departementsvorsteherin)
Prof. Dr. Lorenza Mondada ist seit 2012 Professorin für Sprachwissenschaft an der Universität Basel. Sie wurde von 2015 bis 2017 zum Distinguished Finland Professor an der Universität Helsinki ernannt. Bevor sie nach Basel kam, war sie Professorin für Sprachwissenschaft an der Universität Lyon (2001-2011) und Direktorin des ICAR Research Lab (CNRS) (2007-2010). Sie erhielt Gastprofessuren in Helsinki, MPI Nijmegen, Northwestern University, Barcelona, Mexico, dem Freiburg Institute for Advanced Studies, Linköping und Tokio. Ihre Forschung beschäftigt sich aus einer ethnomethodologischen und konversationsanalytischen Perspektive mit sozialer Interaktion in gewöhnlichen, beruflichen und institutionellen Kontexten. Ihr besonderer Fokus liegt auf Videoanalyse und Multimodalität, wobei sie Sprache und Verkörperung für die Analyse des menschlichen Handelns und der Sozialität integriert. Ihre Arbeit zur Multimodalität untersucht, wie die situative und endogene Organisation der sozialen Interaktion auf eine Vielfalt multimodaler Ressourcen zurückgreift, wie Sprache, Gestik, Blick, Körperhaltung, Körperbewegungen, Objektmanipulationen sowie multisensorische Praktiken wie Berühren, Schmecken und Sehen. Sie hat zahlreiche Publikationen im Journal of Pragmatics, in Discourse Studies, in ROLSI, in Language in Society und im Journal of Sociolinguistics veröffentlicht sowie mehrere Sammelbände (für Cambridge University Press, Benjamins, Routledge, De Gruyter) mit herausgegeben. 2013 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Südlichen Universität Dänemark und 2018 eine weitere der Universität Linköping.
Dr. Susanne Duesterberg (Geschäftsleiterin)
Dr. Susanne Duesterberg ist seit Oktober 2018 Geschäftsleiterin des Departements Sprach- und Literaturwissenschaften. Von 2006 bis 2018 war sie an der Universität Freiburg im Breisgau als Studiengangkoordinatorin und stellvertretende Geschäftsführerin am Englischen Seminar, als Leitung der Prüfungsverwaltung der Gemeinsamen Kommission der Philologischen und Philosophischen Fakultät sowie zuletzt als kommissarische Leitung der Internationalen Studienadministration und -beratung tätig. Susanne Duesterberg studierte Englische Philologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Freiburg und der University of Birmingham. Im Rahmen des interdisziplinären Graduiertenkollegs Geschichte und Erzählen wurde sie 2013 mit einer kulturwissenschaftlichen Arbeit zur populären Rezeption der Archäologie in Großbritannien an der Universität Freiburg promoviert.
Aufgaben der Departementsleitung
Zu den Aufgaben der Departementsleitung (DL) gehört es unter anderem, zuhanden der Departementsversammlung (DV) die departementalen Prioritäten für den fakultären Entwicklungsplan zu erarbeiten, den Mittelpool zu verwalten sowie der DV die Verwendung der Mittel zur Genehmigung vorzulegen. Nebst verwaltungstechnischen und administrativen Aufgaben wirkt die Departementsleitung als koordinierende Kraft zwischen den Fachbereichen.
Zu den Aufgaben der Departementsvorsteherin/des Departementsvorstehers gehören im Detail die Organisation der Arbeit des Departements, die Einberufung und Leitung der Sitzungen der DV und der DL, die Organisation der Ausführung der Beschlüsse der DV und der DL sowie die Vertretung des Departements nach aussen, insbesondere im Fakultätsausschuss.
Die Aufgaben des Geschäftsleiters/der Geschäftsleiterin umfassen die Leitung der Geschäftsstelle, die Vorbereitung von Grundlagenmaterial im Rahmen der Entscheidungsfindungsprozesse der Gremien der Fakultät (z. B. Unterrichtskommissionen), die Mitwirkung bei der Budget-, Finanz- und Strukturplanung des Departements, das Controlling der Betriebsmittel und der Mittel des departementalen Mittelpools in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Fakultät, die Führung des administrativen Personals sowie die Sicherstellung einer effizienten Organisation und reibungslosen Durchführung der administrativen Abläufe des Departements.
Chronologie der Departementsleitung
In den vorangehenden Amtsperioden seit Bestehen des Departements wurde dieses geleitet:
- vom 1. Oktober 2005 bis zum 31. August 2007 von Prof. Dr. Georges Lüdi
- vom 1. September 2007 bis zum 31. Juli 2009 von Prof. Dr. Heike Behrens
- vom 1. August 2009 bis zum 31. Juli 2011 von Prof. Dr. Alexander Honold
- vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 von Prof. Dr. Miriam Locher
- vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2015 von Prof. Dr. Thomas Grob
- vom 1. August 2015 bis zum 31. Juli 2016 von Prof. Dr. Beatrice Schmid
- vom 1. August 2016 bis zum 31. Januar 2019 von Prof. Dr. Ina Habermann