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- Nathan Chen zeigt in der WM-Kür gleich sechs Vierfach-Sprünge und gewinnt Gold.
- Das französische Duo Papadakis/Cizeron triumphiert im Eistanz.
- Dario Cologna und Nathalie von Siebenthal werden ihrer Favoritenrolle an den Schweizer Meisterschaften gerecht.
- Beim Teamspringen in Planica fliegt Norwegen der Konkurrenz davon.
Eiskunstlauf: Chen krönt sich erstmals zum Weltmeister
Nathan Chen hat an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand die Goldmedaille gewonnen. Der 18-jährige Amerikaner triumphierte vor Shoma Uno (Jap) und Michail Koljada (Rus). In Abwesenheit des am Fuss verletzten Olympiasiegers Yuzuru Hanyu war Chen in der abschliessenden Kür eine Klasse für sich. Er zeigte nicht weniger als sechs Vierfach-Sprünge, wovon die ersten vier sauber waren.
Stephane Walker, der einzige Schweizer Vertreter, hatte die Kür der besten 24 als 27. des Kurzprogramms verpasst.
Eistanz: Papadakis/Cizeron holen WM-Goldmedaille
Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Das französische Duo stellte sowohl in der Kür (123,47) als auch mit dem Total (207,20) einen Weltrekord auf und gewann zum dritten Mal nach 2015 und 2016 die WM-Goldmedaille. Die weiteren Podestplätze sicherten sich die Amerikaner Madison Hubbell/Zachary Donohue (196,64) und die Kanadier Kaitlyn Weaver/Andrew Poje (192,35).
Langlauf: 17. Schweizer Meistertitel für Cologna
Dario Cologna (50 km) und Nathalie von Siebenthal (30 km) haben in Steg (Lie) die Schweizer Meistertitel im Langdistanzrennen gewonnen. Für Cologna, der erst in der letzten von 12 Runden angriff, ist es der insgesamt 17. nationale Titel. Roman Furger und Jonas Baumann komplettierten das Podest.
Die Berner Oberländerin von Siebenthal setzte sich gleich nach dem Start ab und siegte überlegen. Platz 2 sicherte sich Sprint-Meisterin Nadine Fähndrich, Rang 3 holte sich Stefanie Arnold.
Skifliegen: Norweger überflügeln die Konkurrenz
Norwegen hat seine Vormachtstellung als führende Skisprung-Nation untermauert und den Teamwettkampf in Planica gewonnen. Deutschland (2.) und Slowenien (3.) hatten der starken Leistung der Norweger, bei denen 6 der 8 Sprünge über die 240-m-Marke hinausgingen, nicht genug entgegenzusetzen.
Das Podium knapp verpasst haben die Polen (4.). Dies obwohl Kamil Stoch mit 248,5 und 244,5 m jeweils die weitesten Sprünge zeigte. Die Schweiz erreichte im Duell der zehn Nationen den 8. Rang. Das Quartett fiel noch hinter Russland zurück, weil Gregor Deschwanden einen schwachen Tag einzog.
Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 17:10 Uhr, 24.03.2018