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Vollpipetten
Vollpipetten
Pipetten, die so kalibriert sind, dass sie exakt eine bestimmte Flüssigkeitsmenge enthalten und in der Regel für ‘die Abgabe’ (Abtropfen durch Schwerkraft) bestimmt sind. Diese Pipette verfügt über ein Reservoir zwischen zwei länglichen Abschnitten und in der Regel eine einzelne Graduierungsmarkierung. Sie kann Volumina von 0,5 bis 100 ml oder mehr fassen.
Vollpipetten, auch als Ballonpipetten bezeichnet, sind manuelle Liquid-Handling-Utensilien, die in zahlreichen Labors für den Transfer und die Abgabe einer einzelnen, spezifischen Menge einer Flüssigkeit mit sehr hoher Genauigkeit zum Einsatz kommen. Sie werden in der Regel mit einem geeigneten Pipettenfüller verwendet, um die Sicherheit des Anwenders zu erhöhen.
Vollpipetten können aus klarem Borosilikatglas oder Kalknatronglas hergestellt werden. Für lichtempfindliche Proben sind auch Ausführungen aus Braunglas erhältlich. Pipetten werden je nach Genauigkeit und Toleranz als Klasse A oder Klasse B bezeichnet und können auch zertifiziert oder serialisiert sein, mit Dokumentation zu Fertigungsstandards, Compliance, Konformität und Rückverfolgbarkeit.
Wofür wird eine Vollpipette verwendet?
Vollpipetten werden in vielen Bereichen im Labor oder im erweiterten Arbeitsumfeld eingesetzt:
• Erstellung von Serienverdünnungen und Stammlösungen
• Titrationen und volumetrische Analyse
• Routinemäßige Handhabung von analytischen Lösungen, Zellkulturmedien, organischen Chemikalien, Lösungsmitteln und anderen Flüssigkeiten