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Je länger man auf das investierte Kapital verzichten kann, desto besser. Das gilt insbesondere für Anlagen, die höhere Wertschwankungen aufweisen. Denn die Aktienkurse werden nicht nur von mittel und langfristigen Ertragserwartungen bestimmt, sondern auch von kurzfristigen geopolitischen Ereignissen und Krisen, wie zum Beispiel der Covid-Pandemie, dem Krieg von Russland gegen die Ukraine, aber auch dem Platzen der Technologieblase 2000 oder der Finanzkrise 2008/2009. Auch wenn in diesen Phasen die Aktienkurse teils sehr kräftig gesunken sind, hat sich der Kauf von Aktien längerfristig gelohnt. So weist der Swiss Performance Index (SPI) seit Anfang des Jahrtausends bis Ende 2022 eine positive Wertentwicklung von über 180% auf, seit Anfang 2010 ein Plus von gut 150%.
Krisen an den Aktienmärkten kündigen sich oft nicht lange im Voraus an. Die Ursachen variieren. Es hat sich jedoch ausbezahlt, Ruhe zu bewahren. In den vergangenen fast 90 Jahren hat man am Schweizer Aktienmarkt bei einer Haltedauer von 10 Jahren nur in drei Jahren tatsächlich Geld verloren. Nämlich bei einer Investition Anfang 1929, 1930 und 1931.
Nehmen Sie sich Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch, um Ihre Risikofähigkeit, aber auch Ihre Risikobereitschaft zu ermitteln. Zudem ist es wichtig, die Anlagen breit zu diversifizieren, beispielsweise mittels ETFs* oder Anlagefonds. Investieren Sie nicht alles auf einmal, sondern verteilen Sie die Investments über die Zeit, beispielsweise in Form eines länger angelegten Vermögensaufbaus.
* ETF sind Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Sie bilden die Wertentwicklung bekannter Marktindizes wie z. B. des SMI eins zu eins ab.