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Die 50 grössten börsenkotierten Unternehmen der Schweiz befassen sich zwar mit den Risiken des Klimawandels. Viele wittern auch Chancen darin. Konkrete Ziele zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen haben sich aber nur wenige gesetzt.
Nur neun Unternehmen haben explizite Reduktionsziele festgelegt. Immerhin 23 haben einen Reduktionsplan verabschiedet. Dies geht aus einer Umfrage der Privatbank Pictet und der Anlagestiftung Ethos hervor, welche der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Fast alle Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, sehen Risiken aufgrund des Klimawandels. Direkte Auswirkungen des Klimawandels, etwa durch Überschwemmungen, stehen dabei weniger im Vordergrund als regulatorische Risiken wie eine mögliche Erhöhung von CO2-Steuern oder die Einführung schärferer Emissionsgrenzwerte.
Aber auch Reputationsrisiken in Zusammenhang mit dem Klimawandel und die Möglichkeit steigender Kosten für Rohstoffe und externe Dienstleistungen Risiken beschäftigen die Firmen. Chancen werden etwa in einer höheren Energieeffizienz oder in der Lancierung klimafreundlicherer Produkte gesehen.