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Tom Lüthi ist beim GP von Australien klar der schnellste Schweizer. Schneller als der Berner waren einzig Esteve Rabat und Sandro Cortese. Lüthi kam am Morgen im ersten Abschnitt seiner ersten Runde zu Fall, ohne sich aber zu verletzen. Besser lief es ihm dann in der zweiten Session.
Dominique Aegerter hingegen kam erneut nicht auf Touren. Als 19. des ersten Trainingstages verlor der WM-Vierte fast eineinhalb Sekunden auf den überlegenen Rabat, der am Sonntag (Moto2-Start um 5.20 Uhr Schweizer Zeit) vorzeitig Weltmeister werden kann. Nur wenig mehr als Aegerter büsste Krummenacher ein (22.). Für Streckenneuling Robin Mulhauser, der sowohl am Morgen wie am Nachmittag stürzte, resultierte mit fast fünf Sekunden Rückstand nur der 34. Platz. (ram/si)
Nun doch die Erfüllung eines Bubentraumes. Aber rechnet sich der Aufstieg in die «Königsklasse»? Tom Lüthi, sonst ein Zauderer, der neben der Piste das Risiko scheut, riskiert alles. Eine Epoche in unserem Motorradrennsport geht zu Ende.
Schon einmal, 2009, hatte Tom Lüthi den Aufstieg in die Königsklasse «MotoGP» offiziell beschlossen und verkündet. Mit eigenem Team. Aber am Ende wagte er den Schritt doch nicht und stieg 2010 in die Moto2-WM ein. «Es hätte keinen Sinn gemacht. Wir waren damals nicht gut genug» sagt sein Manager Daniel Epp. Er setzte für den Emmentaler den Japaner Hiroshi Aoyama ein.
Dieser Verzicht war durchaus typisch. Bereits 2005 wagte Tom Lüthi als Weltmeister der 125er-Klasse den Aufstieg zu den 250ern …