Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/163570

<h2>SubmittedText<h2><p>Die SBB verwalten ein grosses Immobilienportfolio. Rund 80 Prozent der Wohnungen sind heute im preisgünstigen Segment angesiedelt. In Zukunft soll dieser Anteil auf einen Drittel reduziert werden.</p><p>- Unterstützt der Bundesrat das Ziel der SBB, nur noch teure Wohnungen zu erstellen?</p><p>- Erachtet er einen Anteil von einem Drittel preisgünstigem Wohnraum beim Bundesbetrieb SBB als genügend?</p><p>- Was sind seine Erwartungen an die Wohnpolitik der SBB?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat steuert die SBB als Eigner über strategische Ziele. In den aktuellen strategischen Zielen 2015-2018 wird von SBB Immobilien ein branchenübliches Ergebnis und ein massgeblicher Beitrag zu einem finanziell gesunden Gesamtunternehmen erwartet. Zudem hat SBB Immobilien weiterhin pro Jahr 150 Millionen Franken Ausgleichszahlungen an die Infrastruktur zu leisten und zur Sanierung der Pensionskasse beizutragen.</p><p>Der Bundesrat nimmt aber zur Kenntnis, dass die SBB weiterhin nicht nur marktübliche Wohnungen erstellen, sondern sich auch im preisgünstigen Wohnungsbau engagieren. Er erachtet den von den SBB langfristig anzustrebenden Anteil an preisgünstigen Wohnungen im eigenen Portfolio von rund einem Drittel als angemessen. Dieser Anteil ist vergleichbar mit den Anteilen, die zahlreiche Städte und Gemeinde für ihre eigenen Grundstücke vorsehen.</p>