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Bei einem der Malkurse für Frauen, die Rebecca in Nordafrika leitete kam eine Gruppe von 12 Frauen zusammen. Die Aufgabe war, zu malen wie Gott sie sieht, welche Verheissungen Gott ihnen zuspricht.
Eine der Teilnehmerinnen fiel auf, denn sie war die einzige der Gruppe, die den Schleier trug. Nach und nach kam Samiras schreckliche Geschichte ans Licht. Jung verheiratet, mit einem Mann, der sie wie eine Sklavin behandelte, musste sie die strenge Schwiegermutter pflegen während ihr Mann in Amerika mit einer anderen Frau und Kindern lebte. Wenn er kam, war er grausam zu ihr. Nie hatte Samira erlebt, dass ihr Liebe gezeigt wurde.
Die Gemeinschaft der Gruppe tat ihr gut, sie lebte auf, brachte selbst zubereitetes Essen und fühlte sich sehr wohl.
Zu schön um wahr zu sein?
Rebecca ermutigte Samira, zu malen, wie Gott sie sah. Sie begann mit einem Schwarzen Herz, dann kam das Licht Gottes hinzu. Als Rebeccal fragte: „Was passiert, wenn das Licht Gottes auf das Herz kommt?“, begann Samira das Bild zu verändern. Sie färbte das Herz rot, da wo das Licht darauf schien. Sie fügte Gold und Silber hinzu – die Herrlichkeit Gottes.
Was dann geschah, hatte niemand erwartet. Samira brach zusammen. Sie wollte das Bild zerstören und rief, dass dies alles ja nicht wahr sei. Gott könne unmöglich so gut sein. Die lokalen Mitarbeiter sorgten dafür, dass Samiras Bild gerettet wurde, sie selbst musste in medizinische Betreuung.
Eine neue Person
Eineinhalb Jahre später. Rebecca ist wieder im Land und trifft Freunde. Freudestrahlend wirft sich eine junge, schöne Frau in ihre Arme. Sie ist elegant gekleidet und strahlt über ihr ganzes Gesicht. Rebecca schaut sie an und langsam versteht sie: Samira! Sie erzählt Rebecca, dass Gott alles, was er ihr damals in dem Bild mit dem Herz gezeigt hat, erfüllt hat. Sie ist ein neuer Mensch. Einheimische Gläubige hatten den Kontakt mit Samira behalten und ihr das Bild gegeben, als es ihr besser ging. Sie schaut es jeden Tag an und ist dankbar.
Rebecca staunt. Gott hat ein Wunder getan!
Nordafrika