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Die Erfolgsstory von Hotmail ist im Silicon Valley mittlerweile zur Legende geworden.
Die Erfolgsgeschichte von Hotmail beginnt im Silicon Valley. Nachdem die beiden Java-Tüftler Sabeer Bhatia und Jack Smith bei über 21 verschieden Investoren vorgesprochen hatten, landeten die beiden bei Draper Fisher Jurvetson (DFJ). Keiner der vorherigen Finanziers glaubte an die Geschäftsidee, eine persönliche, passwortgeschütze Datenbank im Internet anzubieten. Auch DFJ nicht – nur ein kleiner Bestandteil des Konzepts weckte ihre Aufmerksamkeit: ein kostenloser werbefinanzierter E-Mail-Service. Drei Wochen später bekamen Bhatia und Smith 300.000 Dollar Grundkapital. Und Hotmail war geboren. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet und startete am 4. Juli, dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag, um symbolisch die Freiheit der Internet Provider darzustellen. Nice-to-know: In der ursprünglichen Schreibweise HoTMaiL spielte der Name auf HTML an.
Der Hotmail-Virus
Die Idee von Hotmail war revolutionär. Kein anderer zuvor kam auf die Idee, einen kostenlosen webbasierten E-Mail-Dienst anzubieten. Das einzige Problem von Hotmail war die Vermarktung. Wie schaffe ich es, mit einem geringen Werbebudget von 50.000 Dollar grosse Aufmerksamkeit zu erreichen? Die Lösung von Hotmail war wieder clever, simpel und revolutionär. Der Erfolg des E-Mail-Dienstes basierte nämlich auf fünf Schritten:
1) Nutzer konnten bei hotmail.com einen kostenlosen E-Mail-Account einrichten.
2) Bei jeder versendeten E-Mail hängte Hotmail einen kurzen Satz „Get your free e-mail at hotmail.com“ ans Ende der Nachricht.
3) Der Empfänger las diese kurze und klare Werbemitteilung …
4) … und richtete sich bei Bedarf einen kostenlosen Hotmail-Account ein.
5) Danach verschickte der neue User ebenfalls Nachrichten, an die der gleiche Satz gehängt wurde und so weiter.
Im Fachchargon heißt dieses Mittel nun „Viral Marketing“ und ist untrennbar mit dem Namen Hotmail verbunden. Innerhalb kürzester Zeit erfuhr der kostenlose E-Mail-Dienst einen irren Bekanntheitsgrad. Anfang 2005 verwaltete das Unternehmen bereits 187 Millionen Mitglieder und erzielte eine Milliarde Page Impressions im Monat (Quelle: MSN).
1997 übernahm Microsoft Hotmail und steigerte noch mal die weltweiten Nutzerzahlen. Microsoft hatte sich zur Aufgabe gemacht, die E-Mail neu zu erfinden und fusionierte seine E-Mail-Dienste fünf Jahre später. Outlook war geboren und zählt nun mit mehr als 400 Millionen Nutzer zu den erfolgreichsten E-Mail-Diensten.
Im Jahr 2013 wurde die Marke Hotmail offiziell durch den Nachfolger Outlook.com als Marke abgelöst. Mit dem neuen Betriebssystem Windows 10 und den neuen Features für Outlook geht Microsoft abermals neue Wege und entwickelt die E-Mail Schritt für Schritt weiter. Gute „Aussichten“ (engl. outlook) für die Zukunft. User können ihren Account ganz einfach mit Social Media Netzwerken wie Facebook und Twitter verknüpfen.
Eine einzige Anmeldung reicht
Über Outlook.com sind Sie automatisch mit einer Reihe von Apps und Diensten von Microsoft verbunden, darunter OneDrive, Skype, Office Online, OneNote und einige mehr. Mit Outlook für iOS und Android können Sie Outlook.com sowie weitere E-Mail-Konten, Kalender, Kontakte und Dateien nutzen, ohne dass Sie dafür zu anderen Apps wechseln müssen. Melden Sie sich ganz einfach bei Ihrem Outlook-Konto an: Login.live.com
Outlook ist perfekt für unterwegs
Die Outlook-App für Ihr Smartphone können Sie auf unserer Microsoft Seite für Android, iOS und Windows downloaden: Link