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Eine Instabilität des Sprunggelenks kann entstehen, wenn die Bänder überdehnt wurden oder gerissen und zu locker zusammengewachsen sind (mechanische Instabilität). Damit kann auch eine Störung des Zusammenspiels der Gelenkknöchel und der umgebenden Bänder und Muskeln verbunden sein. Dieses Phänomen wird auch als Störung der Tiefenwahrnehmung (Propriozeption) bezeichnet.
Die Tiefenwahrnehmung spielt für die Bewegungsabläufe unseres Körpers eine entscheidende Rolle und arbeitet teilweise unbewusst. Wenn sich das Fussgelenk dauerhaft instabil anfühlt, liegt das also vielleicht nicht nur an überdehnten Bändern, sondern auch an einer Störung der Tiefenwahrnehmung beziehungsweise der Muskelkoordination.
Mit kybun können Sie die Fusskoodination im Alltag trainieren, ohne zusätzlichen Zeitaufwand, und dadurch die Propriozeption des Fusses verbessern. Das Zusammenspiel der Muskeln und Bänder wird gefördert und dadurch der Fuss aktiv stabilisert.
Akute oder chronische krankhafte Laxität des oberen Sprunggelenks (OSG) durch ungenügende ligamentäre (Bänder) und/oder neuromuskuläre (Tiefenwahrnehmung/ Propriozeption) Stabilisierungsfähigkeit.
Die akute OSG-Instabilität wird durch eine traumatische Bandruptur verursacht. Diese kann sowohl den lateralen Bandkomplex (Lig. fibulotalare anterius, Lig. fibulocalcaneare), den medialen Bandkomplex (Lig. deltoideum, Springligament) oder beide betreffen. Am häufigsten wird eine laterale OSG-Instabilität gesehen, die durch ein Supinationsinversionstrauma verursacht wird.
Aus einer Verstauchung des Sprunggelenks kann sich eine dauerhafte (chronische) Instabilität des Gelenks entwickeln. Ein Sprunggelenk (auch Fussgelenk genannt) gilt dann als chronisch instabil, wenn das Gelenk sechs Monate nach der ersten Verstauchung immer noch zu leicht nachgibt oder es zu erneuten Verstauchungen gekommen ist. Ein instabiles Gelenk kann leichter wieder umknicken. Etwa 10 bis 20 Prozent der Menschen haben nach einer Verstauchung ein instabiles Sprunggelenk.
Trotz der qualitativ hohen Massnahmen in der konservativen Therapie der akuten OSG-Instabilität, kommt es in ca. 20% der Fälle im Verlauf zur Entwicklung einer chronischen OSG-Instabilität, die unbehandelt in einer posttraumatischen OSG-Arthrose endet.
Bei Instabilität der Sprunggelenke gibt es verschiedene Behandlungsoptionen:
- Zuerst wird versucht, sie funktionell zu behandeln, das heisst, mit Physiotherapie und eventuell dem Tragen einer Schiene. Gängig ist das sogenannte neuromuskuläre Training. Dieses zielt darauf ab, die Kraft, Stabilität und Koordination des Sprunggelenks zu verbessern.
- Bleibt das Gelenk trotz Training instabil, weil die Bänder zu locker sind, kann eine operative Verkürzung dieses Problem lösen.
- Selbst wenn ein Problem im Gelenkinneren durch eine Operation behoben werden kann, hat sich während einer länger andauernden Instabilität wahrscheinlich auch eine Störung der Muskelkoordination entwickelt. Deshalb sind Rehabilitationsübungen auch nach einer Operation immer ein wichtiger Teil der Behandlung.
Früher hat man instabilen Füssen stabilisierende Schuhe verpasst. Heutzutage weiss man, dass damit nicht die Ursache behandelt wird und die Instabilität des Fusses noch grösser wird. Daher ist diese Methode nur direkt nach einem grossen Trauma oder bei sehr grosser Instabilität, die nicht mehr therapierbar ist, sinnvoll.
Durch das häufige Verschreiben von sogenannten Künzli-Schuhen, Schuheinlagen und Schienen haben viele Leute noch heute das Gefühl, dass instabile Füsse stabilisert werden müssen.
Dadurch denken manche Kunden mit lockeren Bänder fälschlicherweise, dass der kyBounder/ kyBoot nicht für sie geeignet wäre, obwohl das Gegenteil der Fall ist:
Instabile Fussgelenke/ lockere Bänder können nur auf einer instabilen Unterlage (z.B. mittels kyBounder/ kyBoot) trainiert werden! In der Physiotherapie werden ebenfalls viele Koordinations-Übungen auf einer instabilen Unterlage (Wackelbrett, Kreisel....) gemacht um die Fuss-Propriozeption und -Koordination zu trainieren.
Bei instabilen Sprunggelenken ist es wichtig, sobald die akuten Schmerzen abgeklungen sind und die Schwellung zurückgegangen ist, mit dem aktiven Propriozeptionstraining zu beginnen um die Fusskoordination zu verbessern. Nach einer Verletzung ist diese immer gestört und es ist wichtig, dass diese Störung schnell behoben wird um Folgeverletzungen der Füsse zu vermeiden.
Durch das weich-elastische Material der kyBoot-Sohle und des kyBounders werden die Stösse des harten Bodens absorbiert. Dadurch ist das kybun-Training schonend und Sie können schon früh nach der Verletzung damit beginnen. Im akuten und frühen subakuten Stadium eignet sich besonders der kyBounder, da hier die Übungen gezielt angepasst werden können.
Auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle/ kyBounder kann sich der Fuss frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dadurch wird der Fuss gezwungen sich mit seiner Muskulatur zu stabilisieren. Bei jedem Schritt finden im Fuss kleine Bewegungen statt die den Fuss sukzessive stärken. Durch dieses intensive Training wird die Fuss-Koordination/ Propriozeption deutlich verbessert und Sie fühlen sich stabiler und sicherer. Sie werden schon nach wenigen Anwendungen einen Unterschied feststellen.
Durch die feinen Bewegungen auf dem weich-elastischen Material wird die Beweglichkeit des Fusses sowie die Durchblutung verbessert. Besonders nach einer Verletzung ist dies sehr wichtig um Verklebungen und Narbenbildung zu vermeiden und die Heilung zu fördern.
Spezifische Erstreaktionen bei instabilen Sprunggelenken/ lockeren Bänder:
Am Anfang kann es passieren, dass Sie sich auf der kyBoot-Sohle oder dem kyBounder sehr instabil fühlen und das Gefühl haben, seiltich abzukippen. Dies ist völlig normal und ein Zeichen, dass Ihre Füsse instabil sind und trainiert werden müssen. Das weich-elastische Material fühlt sich anfangs oft sehr wackelig an, dies wird aber weniger, sobald Ihre Füsse mehr Stabilität haben. Bitte befolgen Sie die Tipps unter "Anwendungstipps" und lassen Sie sich vor Ort von einem kybun-Händler beraten, falls sich die Erstraktionen nicht verbessern.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei instabilen Sprunggelenken wichtig:
- Fokus auf langsame Übungen, da dann die Zusammenarbeit der Muskeln trainiert wird (je besser die Zusammenarbeit, desto besser die Stabilität)
- Wenn Ermüdung wahrgenommen wird, sofort auf schnelle Übung umstellen zur Erholung der Muskulatur
- Anfangs ist es sehr wichtig, die richtige Dosierung zu wählen, sprich die kyBoot-Tragzeit/ kyBounder-Stehzeit persönlich anzupassen. Gehen Sie anfangs lieber kürzere Distanzen in einfachem Gelände, damit sich Ihr Körper an des anspruchsvolle Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder gewöhnen kann.
- Steigern Sie die Tragdauer langsam nach Gutdünken, bis Ihre Füsse genügend Kraft und Koordination haben im kyBoot über mehrere Stunden am Stück zu Gehen. Bei manchen Leuten ist dies bereits nach wenigen Tagen möglich, andere benötigen länger, das ist sehr individuell.
Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und kann später, muss aber nicht, zu einem Alltagsschuh werden.
- Achten Sie sich auf dem kyBounder/ im kyBoot auf eine korrekte Fussposition. Dies bedeutet, dass der Fuss gerade auf dem weich-elastischen Material stehen sollte und weder nach innen oder aussen abknickt. Wenn die Füsse auf dem kyBounder/ im kyBoot nach innen oder aussen knicken, ist das meistens kein Fehler von kybun, sondern eine Schwäche des Fusses, welche durch Training langsam abgebaut werden muss. Sie merken sofort, wenn Sie Ihre Füsse einseitig belasten, denn die Sohle gibt an der betreffenden Stelle nach.
- Versuchen Sie sich auf die Fussstellung zu konzentrieren und ein seitliches Abkippen zu korrigieren. Dadurch kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur und werden mit der Zeit nicht mehr seitlich kippen. Beachten Sie, dass sich Ihr Körper nicht verkrampft. Mehr dazu lesen sie unter "seiltiches Abkippen".
- Achten Sie sich, dass Sie keine allzulangen Schritte machen, dadurch ist es einfacher, den Fuss über der kyBoot-Sohle zu stabilisieren, und die Tendenz zum seitlichen Abkippen nimmt ab.
- Wenn ein aufrechtes Gehen im kyBoot nicht mehr möglich ist, oder wenn Sie bemerken, "neben dem Schuh zu stehen" und dies nicht mehr korrigieren können, ist dies ein Zeichen, dass der Körper ermüdet und Sie eine kurze kyBoot-Pause einlegen sollten.
- Bei schwacher Fussmuskulatur kann es beim ersten kyBoot Sinn machen, ein Modell mit einer Sohle der 2. Generation zu erwerben. Diese Sohle ist etwas stabiler im Mittelfussbereich. (Bitte fragen Sie Ihren kyBoot Händer für mehr Informationen).
- Probieren Sie verschieden kyBoot-Modelle, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität.
- Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, ist der kyBounder das ideale Trainingsgerät um die Fussmuskulatur sorgfältig aufzubauen. Bitte lassen Sie ihrem Körper Zeit und geben Sie nicht zu schnell auf.
Der kyBounder ist in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, bei der es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.
Es dauerte 18 Monaten mit drei Operationen, und Krücken waren meine ständigen Begleiter, bis ich wieder gehen konnte. Ich habe alles ausprobiert aber bis heute konnte ich keinen geeigneten Schuh für mich finden. Ein unangenehmes Gefühl und Schmerzen waren meine Begleiter. Vor zwei Monaten empfahl mir ein Freund den kyBoot. Ich habe ihn anprobiert und es fühlte sich gut an! Nun trage ich den kyBoot bereits 1.5 Monate. Zum ersten Mal nach dem Vorfall kann ich wieder gehen, ohne zu hinken, ohne Schmerzen oder Unannehmlichkeiten. Ich kann sogar wieder längere Strecken wandern. Kurz gesagt, ich bin jetzt sehr glücklich mit den Schuhen und werde mir ein weiteres Paar für den nächsten Winter kaufen.
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- Schmale Füsse
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Ich habe recht schmale Füsse, wodurch viele "normale" Schuhmodelle ausscheiden. Wird der kyBoot nicht zu lose am Fuss sitzen? Wie kann man dem begegnen?
Füllsohle bei schmalen Füssen
Bei sehr schmalen Füssen ist es eventuell notwendig eine kybun Füllsohle in den kyBoot zu legen.Diese füllt den seitlich zu grossen Raum im Schuh aus, so dass Sie nicht mehr hin und her rutschen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Irmgard E.
- Ich rutsche im kyBoot immer nach vorn.
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Der kyBoot ist mir zu breit und somit rutsche ich nach vorne und schlage die grosse Zehe vorne an .Gibt es denn auch schmalere Damenschuhe?
Sie haben recht, die Schuhgrösse muss stimmen, sonst hat man keine Freude am Schuh. Wenn Sie in einem Schuh stehen, merken Sie sofort ob die Schuhgrösse stimmt. Dies gilt auch für den kyBoot. Auf keinen Fall sollte die grosse Zehe am Schuh anstehen, im Zweifelsfall lieber eine Nummer grösser wählen. Unsere kyBoot Fussmessungs-Tabelle ist ein Anhaltspunkt. Schlussendlich sollte man vor dem Kauf den kyBoot immer anprobieren, er muss bequem sein!
Am besten probieren Sie bei einem kybun-Händler vor Ort die verschiedenen kyBoot-Modelle in Ruhe aus, nicht alle sind gleich breit geschaffen und einige können mit Riemchen gut dem Fuss angepasst werden:
http://www.kybun.ch/produkte-verkauf/verkaufsstellen.html
Wie Sie bereits feststellten ist der kyBoot grosszügig geschaffen. Dies wurde absichtlich so gemacht, damit der Fuss sich frei im kyBoot bewegen kann und dadurch die Fuss- und Beinmuskulatur gekräftigt wird. Für schmale Füsse empfehle ich Ihnen unsere kybun Füllsohle, dies reduziert das Schuhvolumen, so dass schmale Füsse einen besseren Halt haben und nicht mehr im Schuh rutschen.
Ansprechpartner: kybun Verkauf
Frage gestellt von: Doris F.
- Ferse rutscht hinten nach oben
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Da ich sehr schmale Füsse habe, rutsche ich im kyBoot seitlich. Mein Drogist hat mir eure neue kyBoot Füllsohle empfohlen. Diese Füllsohle füllt den Schuh so gut, dass ich nicht mehr seitlich rutsche. Jetzt rutsche ich aber mit den Fersen hinten hoch, woran kann das liegen?
Mit der Füllsohle im kyBoot stehen Sie etwas höher im Schuh, die Ferse kann je nach Fersenform eher hochrutschen. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot von ganz unten bis oben gut zu binden. Eventuell brauchen Sie sogar eine kleinere kyBoot Grösse oder ein anderes kyBoot-Modell.
- Ich kippe seitlich und rutsche dabei aus dem kyBoot
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Ich habe das Gefühl links etwas schräg im Schuh zu stehen und schlüpfe leicht heraus. Dadurch scheuert es an der Innenseite bei der Naht, was zu einer Entzündung an der Fersenkante führt.
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, die ein dreidimensionales Bewegen des Fusses ermöglicht. In den normalen, "harten" Schuhen wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt. Die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet. Im kyBoot kann es daher anfangs passieren, dass wir seitlich abkippen, was ein Zeichen für eine schwache Fussmuskulatur ist. Oft spürt man dies auf einer Seite deutlicher, da oft ein Fuss (Standbein) eine bessere Stabilität hat.
Es ist nun wichtig, dass Sie das Abkippen links korrigieren. Dadurch kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur links und werden mit der Zeit nicht mehr hinausschlüpfen (wenn der kyBoot von der Grösse her stimmt). Folglich werden Sie nicht mehr auf der Naht stehen und das Scheuern hört auf.
Es kann gut sein, dass Sie anfangs nur eine halbe Stunde im kyBoot gehen können bis die Füsse ermüden. Das ist normal, die Fussmuskulatur braucht drei bis vier Monate bis sie aufgebaut ist. Wenn Sie ermüden, das heisst, der linke Fuss seitlich abkippt, ist es Zeit für eine kyBoot Pause (30 Minuten bis zu 2 Stunden).
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Veronika M.
- Habe ein tiefes Rist, daher sitzen die kyBoot zu locker
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Ich habe einen sehr schmalen Vorfuss mit einem tiefen Rist. Meine Schuhe muss ich meistens so stark zuschnüren, dass Schmerzen entstehen. Ist es möglich den kyBoot noch etwas auszupolstern oder eine Zusatzsohle einzulegen?
Ich empfehle Ihnen, falls Sie im kyBoot zu viel Raum über dem Rist haben, bei einem Schuhmacher ein Zusatzpolster an der Zunge einkleben zu lassen. Dies ist viel angenehmer, als wenn die Schuhe so stark geschnürt werden müssen.
Die kyBoot Sohle füllt bei schmalen Füssen den seitlichen Raum im kyBoot. Sie müssten die Füllsohle ausprobieren und entscheiden, ob sie angenehm ist. Es darf aber nicht sein, dass Sie dann in der Länge zu wenig Platz haben.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Irma I.
- Instabiler kyBoot der Rücken- und Fussbeschwerden verursacht
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Beim Gehen im kyBoot kippe ich immer zur Seite ab. Dadurch entstehen Entzündungen an den Füssen, Fussbrennen und auch Rückenschmerzen. Mein Arzt meint, dass mir im kyBoot eine gewisse Stabilität fehlt. Darum habe ich eine kyBoot Pause eingelegt und die Schmerzen gingen tatsächlich stark zurück. Ist der kyBoot für mich überhaupt geeignet?
Der kyBoot wurde im Gegensatz zu allen "harten, unbeweglichen" Schuhen bewusst instabil konstruiert. Dies spürt man bereits beim ersten Schritt im kyBoot. Man geht auf einem weich-elastischen Material, auf welchem sich das Gehen anfühlt wie auf einem natürlichen Waldboden. Dadurch hat der Fuss die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und richtig abzurollen. Schläge in die Gelenke werden bereits in der Sohle abgedämpft, damit die Knie, Rücken und Hüfte geschont werden. Der Fuss wird beweglicher und Fehlstellungen wie Hallux, Spreiz- oder Knickfuss werden seltener.
Die Umstellung von normalen Schuhen zum kyBoot braucht jedoch etwas Zeit und Geduld, denn der Körper ist das Abrollen und die Instabilität nicht gewohnt. Wenn der kyBoot anfangs zu lange am Stück getragen wird, kann es zu Beschwerden kommen. Sobald im kyBoot Schmerzen auftreten, ist es wichtig, dass eine Pause eingelegt wird. Dies kann bereits nach fünf Minuten, oder erst nach zwei Stunden der Fall sein. Jeder Mensch reagiert anders auf die Umstellung, darum ist es von Bedeutung, gut auf den eigenen Körper und seine Grenzen zu hören.
Das "Brennen" ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Fussmuskulatur arbeitet. Dieses Brennen wird mit der Zeit abnehmen, wenn Ihr Fuss beweglicher und die Fussmuskulatur dehnbarer ist. Wichtig ist, dass Sie viel Gehen und wenig an Ort stehen bleiben, besonders wenn das "Brennen" auftritt. Anfangs sollten Sie bewusst versuchen, im kyBoot gerade zu gehen. Ein seitliches Abkippen muss korrigiert werden, ansonsten können sich Sehnen oder Bänder entzünden.
Die Rückenschmerzen könnten von der Fehlbelastung der Füsse im kyBoot kommen. Wenn Sie seitlich abkippen gehen die Zugkräfte vom Fuss bis in den Rücken; je nach Vorgeschichte des Kunden kann dies folglich die Beschwerden auslösen.
Wenn Sie nicht zu lange am Stück und gerade im kyBoot gehen, sollte es auch nicht zu Rückenschmerzen führen. Im Gegenteil: Der kyBoot stärkt die Rumpfmuskulatur und stabilisiert aktiv den Rücken.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Susi M.
- Ist der kyBoot bei instabilen Sprunggelenken geeignet?
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Kann ich den kyBoot verwenden, obwohl ich bei beiden Sprunggelenken Probleme habe? Ich habe bei beiden Sprunggelenken zu viel Spiel und zudem Anlaufschmerzen.
Der kyBoot mit der weich-elastischen Sohle ist bei einer Instabilität der Sprunggelenke sehr geeignet. Durch das natürliche Abrollen der Füssen beim Gehen trainieren Sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur über Stunden. Bei mehr Fussstabilität sollten dann folglich auch die Anlaufschmerzen abnehmen. Diese resultieren höchst wahrscheinlich aus einer Überlastung infolge der Instabilität.
Weshalb ist der kyBoot so wirkungsvoll? - Durch das intensive Training im kyBoot bekommt der Fuss genug Input um sich zu kräftigen und stabiler zu werden. Im Vergleich zu speziellen Fuss - Stabilisationsübungen, welche man höchstens einige Minuten mehrmals täglich macht, ist es im kyBoot möglich dem Fuss das nötige mehrstündliche Training zu bieten.
Wichtig ist, dass Sie das kyBoot-Training langsam steigern. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück mehrmals täglich. Hören Sie auf Ihren Körper. Bei Erstreaktionen, wie zum Beispiel Brennen oder Schmerzen ist eine Pause vom kyBoot indiziert, bis die Symptome verschwunden sind. Nach drei bis vier Monaten ist bei den meisten kyBoot Trägern ein mehrstündiges Tragen am Stück möglich. Viele tragen den kyBoot sogar den ganzen Tag.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian W. Nordic Walking Instrucctor
- Blockaden und Schwellung bei instabilen Fussgelenken
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Ich leide seit ca.3 Jahren an Schmezen an der Ferse. Beim Röntgen wurde kein Fersensporn festgestellt, im CT wurde herausgefunden das auf der rechten Seite der Ferse ein Ödem ist. Da ich ja kein Dauerschmerz habe, weiss keiner mehr weiter. In der letzten Therapie hat man festgestellt das das Fersengelenk eine Aussen-Blockade hat, nach intensiver Bahandlung und Mobilisierung war ich kurzzeitig Schmerz frei. Doch nach einigen Tagen trat das Problem wieder auf. Kann mir der kyBoot helfen?
Es kann schon sein, nach Ihrer Beschreibung, dass Sie an der Ferse etwas instabil sind, das Gelenk dort folglich blockiert und dies wiederum zu der beschriebenen Schwellung führt. Aber ich kann Ihnen von fern nur meine Vermutung schreiben.
In diesem Fall wäre der kyBoot für Sie sicher einen Versuch wert! Durch das Gehen auf der weich-elastischen Sohle kann sich der Fuss dreidimensional bewegen und wieder natürlich abrollen. Dies stärkt die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur, dadurch wird der Fuss weniger anfällig auf Blockaden in den Gelenken, da die Muskulatur den Fuss aktiv aufrecht hält.
Dieses Training braucht allerding etwas Zeit, steigern Sie darum langsam und kontinuierlich nach Ihrem Gutdünken die kyBoot Tragdauer, anfangs genügen wahrscheinlich bereits 15 Minuten am Stück, dafür mehrmals pro Tag. Wenn Sie ermüden oder den Fuss nicht mehr aufrecht halten könne, ist dies der Zeitpunkt eine kurze kyBoot Pause einzulegen.
Anfangs kann es auch passieren, dass sich die Schwellung etwas verstärkt oder es zu einer erneuten Blockade kommt. Das ist normal, da sich die Fussmuskulatur erst stärken muss, dies braucht Zeit, mindestens 2-3 Monate.
Bei solchen Erstreaktionen rate ich Ihnen mit der Tragdauer wieder etwas zurückzugehen. Eventuell kann es anfangs auch sinnvoll sein eine dünne, handelsübliche, steife Einlegesohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit etwas zu vermindern. Eventuell hilft auch schon die kyBoot Füllsohle, die Sie im kybun Shop beziehen können.
Am besten testen Sie im kyBoot Shop die verschiedenen Modelle mit/ohne Füllsohle in Ruhe und machen sich ein eigenes Bild.
- Arbeit als Kameramann: Ist die kyBoot-Sohle nicht zu instabil?
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Sehr geehrter Herr Kummer
Ich selber habe während 8 Jahren beim Regionalfernsehen gearbeitet. Dort sind die Kameras nicht gar so schwer wie ihre. In den letzten 3 Jahren habe ich all die Aufnahmen im kyBoot gemacht und durfte positive Erfahrungen machen. Es ist aber so, dass die Erfahrung von Kameraleuten unterschiedlich sind. Kollegen von mir kamen mit dem Luftkissen-Schuh nicht zurecht, andere wiederum sind glücklich mit dem kyBoot.
Meine Empfehlung an Sie ist, dass Sie bei Ihrem kyBoot-Partner in der Region nach einem Probierschuh fragen, den Sie sich vielleicht mal 2-3 Tage ausleihen können. Dann können Sie die spezielle Wirkung am eigenen Körper erfahren. Aus meiner Erfahrung würde ich Ihnen empfehlen den kyBoot anfangs in der Freizeit zu tragen um die neu belebte Muskulatur aufzubauen. So ist der Erfolg und Genuss bestimmt noch grösser. Denn anfangs ist das Gehen im kyBoot über längere Zeit anspruchsvoller als in einem "normalen" Schuh. Das Training lohnt sich aus meiner Sicht aber ganz klar. Ich selber bin vom kyBoot so begeistert, dass ich heute Teilzeit bei diesem Unternehmen arbeite :-)
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Ralph Dietsche
- Sprunggelenk-Probleme, der Arzt findet der kyBoot sei zu flexibel/instabil.
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Wir haben eine Kundin mit starken Sprunggelenk-Problemen. Sie hat letztes Jahr einen kyBoot gekauft. Diesen trug Sie je 4 – 5 Mal je 1 Stunde und hatte danach aber immer starke Schmerzen. Laut ihrem Arzt sei der kyBoot zu flexibel für diese Art von Problem.
„Sprunggelenk-Probleme“ ist ein grosser Begriff: Die Problematik kann von leichter Instabilität bis zu mehreren Bänderrissen mit grosser Instabilität gehen. Es kommt zudem drauf an, wie lange die Kundin bereits mit stützenden Schuhen geht und wie sie den Fuss allgemein belastet. Wenn jemand aus Angst oder Vorsicht bereits jahrelang den Fuss geschont hat, geht der Kraft- und Vertrauensaufbau mit einem weichen Schuh wie dem kyBoot deutlich länger, als bei jemandem der den Fuss viel aktiver im Alltag und mit Sport belastet.
Ich kann mir nun vorstellen, dass für Ihre Kundin 1 Stunde am Stück zu intensiv war. Sie soll es doch einmal mit 20 Minuten am Stück versuchen, aber sich dabei gut auf eine ebenmässige Belastung des Fusses konzentrieren. Sobald die Kundin den Fuss nicht mehr gerade halten kann, ist es Zeit für eine kyBoot Pause. Dies mehrmals pro Tag üben, und über 2 bis 4 Monate langsam steigern. Mit der Zeit, wenn sich die Fussmuskulatur gestärkt hat, muss sich die Kundin nicht mehr so sehr auf eine richtige Fussstellung konzentrieren. Der Fuss wird sich von alleine richtig auf den Boden stellen.
Ich kann dem Arzt nur recht geben, wenn die Situation für die Kundin aussichtslos erscheint. Das heisst, wenn keine Hoffnung auf Besserung (= mehr Stabilität der Fussgelenke) bestehen würde. Dies ist jedoch praktisch nie der Fall. Wenn die Kundin dem Fuss nie die Möglichkeit gibt sich auszubalancieren, wird der Fuss immer wie schwächer und die Gefahr eines z.B. Übertretens nimmt zu.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: R. Locher
- Diabetes mit geschwollenen, instabilen Fussgelenken
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Bedingt durch Diabetes hat mein Kunde eine Gelenkverschiebung in beiden Sprunggelenken. Sie sind beide dick geschwollen. Im kyBoot fühlte sich mein Kunde wohl; darf er auf die kyBoot Schuhe umsteigen?
Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass sich Ihr Kunde nach dem Testen des kyBoot wohl gefühlt hat, besonders, dass er ihn bereits am Anfang 3 Stunden tragen konnte!
Bei Diabetes und in seinem Fall bei geschwollenen Sprunggelenken hat der kyBoot folgende positive Wirkung auf den Körper:
-Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Auftritt auf den harten Boden. Diese Dämpfung bewirkt, dass das Sprunggelenk weniger gereizt wird und somit weniger stark aufschwillt, die Schwellung kann sogar im kyBoot abnehmen. Dadurch hat der Kunde weniger Schmerzen und eine bessere Funktion der Füsse, er kann sich wieder sicherer bewegen. Einen Reduktion der Schwellung ist das Therapieziel Nummer 1, denn in einem geschwollenes Gelenk werden die Nähr-und Abfallstoffe vermindert abtransportiert, Infekte können die Folge sein.
-Die instabile kyBoot-Sohle trainiert die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur. Zudem wird durch das Abrollen des Fusses im kyBoot der Fuss natürlich bewegt. Dieses Kraft-und Beweglichkeitstraining hilft das Sprunggelenk zu stabilisieren und die Abschwellung zu fördern.
-Durch die weiche kyBoot Sohle kann der Träger den Boden spüren und sich dadurch sicherer fortbewegen. Die Sensibilität der Füsse wird angeregt ohne dass sich der Diabetes-Betroffenen an den Füssen verletzten kann. Barfuss Gehen ist bei Diabetes Patienten oft zu riskant, da eine Fussverletzung eine Infektion und sogar eine spätere Amputation zur Folge haben könnte.