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Hani Abbas – Syria, Palestine
Der Karikaturist Hani Abbas ist in einem palästinensischen Flüchtlingscamp in Syrien geboren. Berühmt wird er 2012, als er auf
Facebook eine Zeichnung postet, die einen Soldaten zeigt, der an einer roten Blume, Symbol des syrischen Aufstands, riecht.
Dafür bedrohten ihn die syrischen Behörden. Um weiterhin auf poetische Weise und mit einer Prise Humor über die Grauen des Krieges berichten zu können, ist er in die Schweiz, nach Genf, geflüchtet. Schon bald wurden seine Zeichnungen von La Liberté und L’Hebdo veröffentlicht und 2014 überreichte ihm Kofi Annan den «Editorial Cartoon International Prize».
Adewale Akinnuoye-Agbaje - Royaume-Uni
Farming ist einer der Filme, von dem das künstlerische Team des FIFF am letzten Internationalen Filmfestival Toronto am meisten beeindruckt war. Es hat diese britische Produktion daher umgehend für die Mitternachtsvorführungen selektioniert. Das FIFF-Team war überrascht, dass es sich beim Urheber dieses Erstlingswerks – eine auf der Jugend des Regisseurs basierende autobiografische Erzählung – um jemanden handelt, der ihm und einem Grossteil des Publikums wohlbekannt ist: Adewale Akinnuoye-Agbaje ist niemand Geringeres als Simon Adebisi in OZ und Mister Eko in Lost, um nur zwei der vielen Fernsehrollen zu nennen, die er seit Mitte der 1990er-Jahre gespielt hat. Er hat auch viel im Kino gespielt.
Kamila Andini – Indonesia
Kamila Andini, die am FIFF 2018 für ihren zweiten Spielfilm The Seen and Unseen (2018) mit dem Critics’ Choice Award ausgezeichnet wurde, kommt als Mitglied der internationalen Jury zurück nach Freiburg. Sie ist in Indonesion geboren und hat in Australien Soziologie und mediale Kunst studiert. In ihren Filmen beschäftigt sie sich mit den Themen Sozialkultur, Umwelt und Gleichstellung der Geschlechter. Ihr erster Langfilm The Mirror Never Lies (2011), der vom WWF koproduziert wurde, wurde an über 30 Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.
Natalia Cabral – Dominican Republic
Die Regisseurin und Produzentin Natalia Cabral stammt aus der Dominikanischen Republik. Sie hat ihr Filmstudium an der
Internationalen Filmschule von San Antonio de los Baños in Cuba absolviert. Mit ihrem Partner Oriol Estrada hat sie zwei Dokumentarfilme realisiert: Tú y yo (2014) und El sitio de los sitios (2016). Beide Filme wurden an zahlreichen Festivals
gezeigt. Ihr erster Langfilm im Bereich Fiktion Miriam Lies (2018) wird dieses Jahr am FIFF in der Sektion Neues Territorium gezeigt.
Rahmatou Keïta – Niger
Die in Niger geborene Rahmatou Keïta interessiert sich für den Reichtum der Kulturen, der Landschaften, der Sprachen und der Begegnungen, den der afrikanische Kontinent zu bieten hat. Nach ihrem Philosophie- und Linguistikstudium in Paris hat sie in Frankreich als Journalistin, Kolumnistin und Fernsehsprecherin gearbeitet. 1990 hat sie begonnen, Dokumentarfilme zu drehen, darunter Al’lèèssi… Une actrice africaine (2004), der 2005 an den Cannes Classiques präsentiert wurde. Am FIFF präsentiert sie uns ihren ersten Langfilm im Bereich Fiktion The Wedding Ring (2016), der in Toronto gezeigt wurde und war 2019 Kandidat für eine Oscarnomination als