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Es waren einmal die 80er-Jahre. Wer damals Aktien kaufte, behielt sie im Schnitt zehn Jahre lang. Die Wertpapiere dienten dem Zweck, für den sie erfunden worden waren: Ein Investor beteiligte sich mit seinem Geld an einem Unternehmen, um wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen – und begleitete es. Dafür erhielt er jedes Jahr eine Dividende. Nur wenn es mal ganz schlecht lief, verkaufte er seine Anteile.
Heute legen Investoren, kleine wie grosse, ihr Geld meist in Firmen an, um möglichst schnell möglichst grosse Gewinne zu erzielen. Sie halten ihre Aktien im Schnitt sechs Monate. Viele handeln noch hastiger, Computerprogramme mehrmals in der Minute.