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Michail Juschni feierte im Berner Oberland den 1. Turniersieg 2013 und den insgesamt 9. in seiner Karriere. Der 31-Jährige war dem vor allem auf der Rückhand fehleranfälligen Robin Haase in allen Belangen überlegen.
Juschnis überzeugende Aufschlagspiele
Juschni gestand seinem niederländischen Kontrahenten in der 68-minütigen Spielzeit keinen einzigen Breakball zu. Im 1. Satz gelang dem Russen der entscheidende Servicedurchbruch zum 5:3. Im 2. Durchgang sorgte Juschni bereits im 3. Game für die Differenz.
Einzig im letzten Game zeigte er Nerven, als er seine ersten beiden Matchbälle nicht nutzen konnte. Die 3. Gelegenheit liess sich Juschni aber nicht entgehen und er entschied auch das 5. Duell mit Haase (ATP 57) für sich.
Haases Wunsch nach einem Tier
«Es ist schön, dass es im 8. Anlauf geklappt hat mit dem Titel», sagte Juschni bei der Siegerehrung auf dem Platz. Der Nachfolger von Thomaz Bellucci (Br) fügte an: «Jetzt weiss ich, wie es sich hier im Final anfühlt. Das will ich wieder erleben.»
Haase zeigte sich als sportlicher Verlierer und sorgte für einige Lacher, als er sich in Anspielung an Roger Federers Kuh Désirée an den Veranstalter wandte: «Ich freue mich auf nächstes Jahr. Aber es wäre schön, wenn ich dann vielleicht auch eine Ziege, ein Schaf oder ein Schwein bekommen würde.»