Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/147287

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen, welche Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass einerseits ein gerechter Beitrag der Schweiz an das Begrenzen der weltweiten Erwärmung auf weniger als 2 Grad ermöglicht wird und andererseits für die Schweizer Wirtschaft Anreize geschaffen werden, klimaverträgliche Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu verkaufen. Ein Element bildet dabei das im Hinblick auf ein neues weltweites Klimaabkommen festzulegende Klimaziel der Schweiz. Dieses soll auf mindestens 60 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen von 1990 bis 2030 ausgelegt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 21. Mai 2014 dem UVEK den Auftrag erteilt, weiter gehende Ziele und Massnahmen für die Reduktion der Treibhausgasemissionen nach 2020 zu erarbeiten. Vorerst verzichtet er auf eine Erhöhung des Reduktionsziels vor 2020. Der Umfang der zukünftigen Anstrengungen der Schweiz soll sich dabei an den Empfehlungen der Wissenschaft für die Einhaltung des globalen 2-Grad-Ziels, dem technisch möglichen und wirtschaftlich verträglichen Reduktionspotenzial innerhalb der Schweiz, den Anstrengungen der anderen Länder sowie der Möglichkeit zur Anrechnung von im Ausland erzielten Emissionsverminderungen ausrichten. Im Rahmen der Arbeiten zur Vernehmlassungsvorlage über die Klimapolitik nach 2020 werden verschiedene Reduktionsszenarien analysiert. Neben den damit verbundenen Kosten sind auch die sekundären Nutzen einer ambitiösen Klimapolitik, wie beispielsweise die Auswirkungen auf die Innovationskraft und auf den Wirtschaftsstandort Schweiz, sowie die verringerte Abhängigkeit vom Import fossiler Brenn- und Treibstoffe und die vermiedenen Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels aufzuzeigen. Der Bundesrat wird auf Basis dieser Grundlagen über die Höhe des Reduktionsziels nach 2020 entscheiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.