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Das Kintyre-Projekt befindet sich in der westaustralischen Region Pilbara, rund 1200 km nordöstlich von Perth. Es umfasst rund 52 km2. 2008 übernahm die kanadische Cameco Corporation 70% an Kintyre. Die restlichen 30% gehören der australischen Mitsubishi Development Pty Ltd.
Die Cameco unterbreitete der EPA 2010 einen Antrag zum Tagebaubetrieb. Am 28. Juli 2014 kam die EPA in ihrer Beurteilung zum Schluss, dass die Cameco alle Schlüsselfaktoren mit einem beträchtlichen Arbeitsaufwand behandelt habe. Sie habe zudem aufgezeigt, wie sie die Auswirkungen auf die Umwelt vermeiden, vermindern oder beheben wolle. Das Projekt entspreche den Anforderungen der EPA, sofern die Cameco bestimmte Auflagen – zwei davon im Bereich Tier- und Pflanzenschutz, erfülle. Der EPA-Bericht ist bis zum 11. August 2014 öffentlich aufgelegt.
Der Anteil der Cameco an den nachgewiesenen Ressourcen beziffert das Unternehmen mit 38,7 Mio. Pfund U3O8 (15’000 t U-Metall) bei einem durchschnittlichen Urangehalt des Gesteins von 0,58% U3O8 und die vermuteten zusätzlichen Ressourcen auf 6,7 Mio. Pfund U3O8 (2600 t U-Metall) bei 0,46% U3O8.
Die Cameco begrüsste den Entscheid der EPA, obwohl das Kintyre-Projekt seit Abschluss einer ersten Machbarkeitsstudie 2012 auf Sparflamme läuft. Die Studie hatte ergeben, dass ein höherer Uranpreis oder ein grösserer Uranabbau nötig wäre, damit das Projekt Kostendeckung erreicht. Laut Cameco wird mit der Ausarbeitung einer detaillierten Machbarkeitsstudie vorerst abgewartet, bis der Markt sich erholt hat.
Quelle
M.A. nach EPA, Kintyre Uranium Project, Report 1522, Juli 2014, und Cameco, Kintyre Update 2013