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Sportgerichtshof spricht Schweizer Olympia-Reitern Bronze zu
Der Dopingfall des norwegischen Springreiters Tony André Hansen an den Olympischen Reiterspielen in Hongkong ist endgültig bestätigt worden. Nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs erhält die Schweiz die Team-Bronzemedaille nun zugesprochen.
Nach positiver A- und B-Probe des Pferdes Camiro auf das verbotene Mittel Capsaicin und zahlreichen Hearings war der norwegische Springreiter Tony André Hansen vom Tribunal des Internationalen Reitverbandes FEI disqualifiziert worden. Dadurch verlor die norwegische Equipe, die hinter den USA und Kanada Mannschaftsdritte wurde, die olympische Bronzemedaille im Teamwettbewerb an die Schweiz.
Wegen drei Punkten hatte die Schweizer Equipe mit Christina Liebherr/No Mercy, Pius Schwizer/Nobless, Niklaus Schurtenberger/Cantus und Steve Guerdat/Jalisca Solier das grosse Ziel zunächst verpasst und wurde nun nachträglich belohnt.
Der CAS bestätigte damit das vor einem Jahr gefällte Urteil des Weltverbandes (FEI). Dieser hatte den Skandinavier für viereinhalb Monate gesperrt, ihm eine Geldbusse von 2000 Euro verordnet und die Verfahrenskosten von 5200 Euro aufgebrummt. Zudem war er nachträglich von allen Wettbewerben der Reiterspiele in Hongkong disqualifiziert worden. (si)