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Die Fusion zwischen Glencore und Xstrata ist trotz aufgebessertem Angebot noch lange nicht unter Dach und Fach: Die US-Beteiligungsgesellschaft Knight Vinke fordert «den bestmöglichen Preis».
Die US-Beteiligungsgesellschaft Knight Vinke, wichtige Aktionärin des britisch-schweizerischen Bergbaukonzerns Xstrata, lehnt das aufgebesserte Angebot des Rohstoffriesen Glencore für eine Fusion ab. Knight Vinke fordert Xstrata auf, «den höchstmöglichen Preis zu verlangen».
Dies teilte Knight Vinke am Sonntag mit. Glencore hatte am Freitag sein Angebot um rund 3 auf 37 Milliarden Dollar erhöht und bietet 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier. Im Gegenzug für das höhere Angebot will Glencore die Macht über Xstrata. Glencore-Chef Glasenberg beansprucht die Führungsposition für sich.
Der Machtanspruch von Glencore bedinge eine höhere Zahlung, erklärte Knight Vinke in einem Communiqué. Xstrata solle «alle Optionen prüfen, einschliesslich die Möglichkeit eines Angebots von dritter Seite».
Knight Vinke hält laut Reuters einen Anteil von 0,5 Prozent der Xstrata-Aktien - und gehört damit zu den 20 grössten Investoren. Glencore ist bereits heute mit einem Anteil von 34 Prozent Hauptaktionär.
(vst/sda)