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Wegen des rauen Winterwetters von Juni bis August seien einige auf dem Meeresboden entdeckte Objekte noch nicht näher untersucht worden. Erst wenn sich das Wetter bessere, könne ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug die per Echolot in grosser Tiefe aufgespürten Objekte untersuchen.
Flug MH370 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord von den Radarschirmen verschwunden.
Experten vermuten, dass die Boeing 777 vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte. Trotz intensiver und aufwändiger Suche in einem 120'000 Quadratkilometer grossen Gebiet wurde die Boeing 777 aber bis heute nicht gefunden.
Die Regierungen von Malaysia, China und Australien hatten im Juli angekündigt, nach Abschluss der bisherigen Suchaktion nicht mehr weiter nach der Maschine fahnden zu wollen - es sei denn, es gebe neue "ernstzunehmende Informationen" zum möglichen Fundort des Wracks. Ursprünglich sollte die Suche Ende des Jahres abgeschlossen sein, nun geht sie aber nach australischen Angaben wahrscheinlich bis Februar weiter.
Laut ATSB hatten die Schallmessungen bisher nichts gefunden, was einem typischen "Wrackfeld eines verunglückten Passagierflugzeugs" entspricht. Doch wolle sie sicher gehen, dass einige per Echolot entdeckte Objekte ebenfalls nicht zu Flug MH370 gehören, erklärte die Behörde.