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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00270 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 4. August 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1965 geborene X.___, welcher über keine Berufsausbildung verfügte, reiste am 24. April 1984 in die Schweiz ein und absolvierte im Jahr 1990 eine Anlehre als Maschinenschlosser und im Jahr 1991 eine Anlehre als Heizungsmonteur. Ab dem 1. November 1991 war er als Heizungs-Hilfsmonteur angestellt. Nachdem er am 9. April 1992 ein Schleudertrauma der Halswirbel-säule erlitten hatte, meldete er sich am 25. Mai 1993 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf das erlittene Schleudertrauma bei der Eidgenössischen Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die IV-Stelle tätigte beruflich-er werb liche sowie medizinische Abklärungen, zog die Akten der Un fallversi che rung bei (Urk. 8/14/1-50) und liess den Versicherten begutachten. Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutach ten am 9. März 1994 (Urk. 8/22). Gestützt darauf (vgl. Urk. 8/26) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 24. Juni 1994 bei einem Invalidi täts grad von 75 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab dem 1. April 1993 zu (Urk. 8/27 und Urk. 8/30). 1.2 In den darauffolgenden Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle wieder holt die bisherige ganze Rente bei gleichgebliebenem Gesundheitszustand (Verfü gung vom 5. Mai 1995 [Urk. 8/44]; Verfügung vom 2. Juli 1997 [Urk. 8/49]; Mitteilung vom 19. September 2000 [Urk. 8/53]; Mitteilung vom 20. Dezem ber 2002 [Urk. 8/64]; Mitteilung vom 30. Mai 2005 [Urk. 8/75]; inter nes Fest stellungsblatt vom 12. Juli 2006 [Urk. 8/80]). 1.3 Am 16. Mai 2008 eröffnete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 8/85) und informierte den Versicherten am 6. Januar 2009 darüber, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde (Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte eine Begutachtung ab (vgl. das Schrei ben vom 28. Januar 2009 [Urk. 8/97]), weshalb ihm die IV-Stelle mit Vorbe scheid vom 13. Januar 2010 die Aufhebung der Invalidenrente ankündigte (Urk. 8/100). Nach Einwanderhebung und mehreren Schriftenwechseln erklärte sich der Versicherte mit Eingabe vom 23. Juli 2010 bereit, sich begutachten zu lassen, allerdings nicht bei der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vor bescheid vom 17. August 2010 stellte die IV-Stelle daher erneut in Aussicht, die Rente aufzuheben (Urk. 8/118), wogegen der Versicherte am 14. September 2010 abermals Einwand erhob (Urk. 8/126). Es folgten weitere Eingaben. Am 12. Mai 2011 unterzog sich der Versicherte schliesslich sowohl einer orthopä dischen (vgl. Urk. 8/152/3) als auch einer neurologischen Untersuchung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologische Untersu chung musste allerdings zweimal wegen Übelkeit des Versicherten abgebrochen werden und konnte nicht abgeschlossen werden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Die Beschwerdegegnerin sistierte am 7. September 2011 die wei tere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Ab klärungsergebnisse (Urk. 8/149). Diese erstattete am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8/152), ein neurologisches (Urk. 8/153) und ein unvoll ständiges neuropsychologisches Gutachten (Urk. 8/154) und erklärte, dass eine interdisziplinäre Beurteilung ohne psychiatrische Untersuchung nicht stattfin den könne (Urk. 8/150). Nach Einholung eines Berichts des behandelnden Psy chiaters des Versicherten (Bericht vom 27. Januar 2014, Urk. 8/166) veranlasste die IV-Stelle am 18. März 2014 (Urk. 8/168) eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten an der A.___. Dres. med. B.___ und Michael C.___, Fachärzte FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten das Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181). Am 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, in Folge der Medi ka menteneinnahme werde seine Fahrtauglichkeit angezweifelt. Er werde gebe ten, die notwendig erscheinenden Massnahmen zu ergreifen (Urk. 8/183). Am 10. Dezember 2015 teilte ihm die IV-Stelle mit, es seien keine beruflichen Ein gliederungsmassnahmen möglich (Urk. 8/192; vgl. auch das Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung vom 10. Dezember 2015 [Urk. 8/193]). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 [Urk. 8/199]; Einwand vom 26. Januar 2016 [Urk. 8/204]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Februar 2016 die bisherige ganze Invalidenrente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf; einer allfälligen da gegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 8/209]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. Februar 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm weiterhin die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hin-sicht beantragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be schwerde sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 31. März 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 11. April 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen. Sodann erachtete das Gericht die Anord nung eines zweiten Schriftenwechsels als nicht erforderlich und stellte dem Be schwerdeführer die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin zu (Urk. 9). Mit Eingabe vom 15. April 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 21. April 2016 angezeigt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun des gerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.2 1.2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank heits wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Er messensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 22. Februar 2016 im Wesentlichen ( Urk. 2), die Untersuchungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer keinen Gesundheitsschaden aufweise, welcher ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränken würde. Die suboptimale Leistungsbereit schaft in der psychiatrischen Untersuchung begründe keinen Gesundheitsscha den mit Krankheitswert. Vielmehr erübrige sich gemäss dem Bundesgericht in solchen Fällen die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach den mass geb lichen Standardindikatoren. Hinweise auf eine Aggravation ergä ben sich so wohl aus der aktuellen als auch aus früheren Untersuchungen. 2.2 Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 26. Februar 2016 im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin habe das recht liche Gehör verletzt, indem sie nicht auf die Argumente im Einwandverfahren eingegangen sei und ihren Entscheid nicht begründet habe (Urk. 1 S. 3). Die an gefochtene Verfügung enthalte sodann keine Angaben dazu, ob die Rente wie der erwägungsweise oder revisionsweise aufgehoben worden sei. Bereits dieser Mangel müsse zur Aufhebung der Verfügung führen (Urk. 1 S. 6). Es bestünden aber ohnehin weder Gründe für eine Wiedererwägung noch für eine Revision. Im Gutachten der A.___ vom 19. November 2014 sei von einem unveränderten Zustandsbild seit circa 1993 bis 1994 ausgegangen worden (Urk. 1 S. 6 f.). Eine Aggravation sei zudem ausgeschlossen (Urk. 1 S. 7 f.) Ein Entzug der Rente nach 22 Jahren stelle eine rechtsungleiche Behandlung dar, würden Renten, welche aufgrund eines pathogene tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildes zugesprochen worden seien, gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schluss bestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche rung (6. IV-Revision) doch bereits nach 15 Jahren nicht mehr entzogen (Urk. 1 S. 8). Dem Beschwerdeführer seien sodann keine Eingliederungsmassnahmen angeboten worden, obwohl von einer Arbeitsfähig keit ausgegangen werde (Urk. 1 S. 9). 2.3 In der Eingabe vom 15. April 2016 brachte der Beschwerdeführer vor, die Be schwerdegegnerin habe es auch in der Beschwerdeantwort unterlassen, eine Be grün dung für die angefochtene Verfügung nachzuliefern. Eine Aggravation liege nicht vor. Der Gesundheitszustand sei seit über 20 Jahren unverändert (Urk. 11). 3. 3.1 Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass die Bestimmungen zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage in den SchlB IVG 6. Revision zur Anwen dung gelangen, „wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht er füllt sind“. Mit anderen Worten ist beim Nachweis einer Verbesserung des Ge sund heitszustandes (E. 1.1) nicht auf die genannten Spezialnormierungen zu rück zugreifen, was die Beschwerdegegnerin denn auch nicht getan hat. Im Üb ri gen erfolgte die Rentenzusprache aufgrund einer depressiven Symptomatik und nicht aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildes. Lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision – gemäss welcher Bestimmung eine Renten herabsetzung oder –aufhebung nicht mehr möglich ist, wenn ein Rentenbezüger im Zei tpunkt des Inkrafttretens der 6. IVG-Revision das 5 5. Altersjahr zurück gelegt hat oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente de r Invalidenversicherung bezieht – ist vorliegend auch nicht analog, unter dem Aspekt einer rechtsungleichen Behandlung, her anzuziehen. Im Gegensatz zur Regelung in lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision ist die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei ver sicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nicht ausgeschlossen. Die Verwaltung hat zuvor aber allenfalls Eingliederungsmassnahmen durch zu führen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.1 mit Hinweisen). 3.2 Dass die Beschwerdegegnerin die Rentenaufhebung nicht begründet hätte, trifft nicht zu. Sie ging implizit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, indem sie festhielt, aktuell sei kein Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, zumal es auch an der Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers in der psy chiatrischen Untersuchung gefehlt habe und Anhaltspunkte für eine Aggrava tion bestanden hätten. Die Erwägung, es hätten sich bereits früher Hinweise auf eine Aggravation ergeben, bietet zwar Anlass, davon auszugehen, dass die Be schwerdegegnerin subsidiär auch eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung in Betracht gezogen hätte. Primär ging sie aber, wie gesagt, von einer Verbes serung aus. Inwiefern die Beschwerdegegnerin damit die Begründungspflicht verletzt haben sollte, ist nicht ersichtlich. Dass die Beschwerdegegnerin auf den Einwand des Beschwerdeführers nicht eingegangen wäre, kann sodann auch nicht bestätigt werden. Sie muss te sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rec htli chen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr durfte sie sich auf die für den Ent scheid wesentlichen Gesichts punkte beschränken, was sie auch tat. Sie begnügte sich mit einer kurzen, auf das Wesentliche beschränkten Stellungnahme, indem sie festhielt, es seien keine neuen medizinischen Unterlagen eingereicht worden, die eine andere Beurteilung des Sachverhalts rechtfertigten. Im Übrigen wäre eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei dieser Ausgangslage ohnehin als geheilt zu betrachten. 3.3 Ein widersprüchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 8) ist eben falls nicht erkennbar. Bei der Meldung einer verkehrsrelevanten Gesundheits problematik an das Strassenverkehrsamt handelte es sich um eine angemessene Vor sichtsmassnahme (Urk. 8/183). Wie sich den nachfolgenden Erwägungen entnehmen lässt, nahm der Beschwerdeführer vor den Augen der Gutachter zu hohe Dosen an Temesta ein (E. 5). Er nahm auch anlässlich des Eingliederungs beratungsgesprächs vom 10. Dezember 2015 eine Tablette Temesta ein und er klärte, täglich bis zu 4-6 Tabletten einzunehmen, wenn er Ängste habe (Urk. 8/193). Angesichts dieses offenkundigen Medikamentenmissbrauchs – wo bei unerheblich ist, ob es sich dabei um eine regelmässige Gewohnheit oder bloss um ein weiteres Merkmal der festgestellten Aggravation handelt (E. 5) – lässt sich das Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht beanstanden. 4. 4.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache vom 24. Juni 1994 (Urk. 8/27 und Urk. 8/30 ) erfolgte gestützt auf die Begutachtung von Dr. Y.___, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund einer schweren Depression eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert hatte (vgl. das Gutachten vom 9. März 1994 [Urk. 8/22]). Dieses Gutachten dient als Vergleichsbasis zur Beurteilung, ob im aktuellen Rentenrevisionsverfahren von einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auszugehen ist, da in den vorausgegangenen Rentenrevisionsverfahren eine eingehende Untersuchung des Beschwerdeführers nicht mehr erfolgte, sondern in jeweils knapp gehaltenen Arztberichten von einem stationären Gesundheits zu stand berichtet wurde (Urk. 8/34, Urk. 8/48, Urk. 8/52, Urk. 8/73/3, Urk. 8/79). Das Privatgutachten von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 22. August 2002 (Urk. 8/62) eignet sich sodann nicht als Ver gleichsbasis, denn es wurde nicht von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege ben (Urk. 8/61) und umfasste lediglich neurologische/neuropsychologische Un te rsuchungen. 4.2 4.2.1 Anlässlich des aktuellen R entenr evisionsverfahren s erstattete die MEDAS Z.___ am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8 /152), ein neuro lo gisches (Urk. 8/153) u nd ein unvollständiges neuropsy chologisches Gutachten (Urk. 8/154). Im orthopädischen Gutachten wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit aufgeführt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä hig keit nannte der Gutachter ein chronisches zervikales, lumbales Rücken schmerz syn drom bei Haltungsstörung mit begleitenden Myogelosen, Inserti onstendinosen der paravertebralen Muskulatur, Ausschluss eines Bandschei benschadens, einer Neu roforameneinengung (ICD -10: M54.80) sowie einer Re fluxoesophagitis (Urk. 8/152/23). Der begutachtende Orthopäde gelangte zum Schluss, e ine pa thophysiologische Plausibilität für die lang anhaltenden und sich auswei ten den, organüberschreitenden subjektiv wahr genommenen Symp tombilder bestehe aus seiner Sicht nicht. Eine wesen tliche strukturelle Störung, welche die geklagte stärkste Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers plau sibel erkläre, könne bei der heutigen klinischen Untersuchung nicht erhoben werden. Eine wesentli che Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange stamm ten Tätigkeit als Sa ni tärinstall ateur wie auch in einer angepassten Tätig keit sei nicht zu begründen. Frühere Arztberichte, in welchen dem Beschwerde führer aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, seien nicht nachvollziehbar, hätten die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit doch auf subjektiven Schmerz angaben des Beschwerdeführers ohne strukturelles Korrelat basiert (Urk. 8/152/23 f.). Im neurologischen Gutachten wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 8/153/21): - Panvertebrales und zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD - 10 : M54.90) - ohne sensomotorische Ausfälle - bei Status nach Auffahrunfall 1992 - Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits (ICD - 10 : G56.0) - Verdacht auf psychogenen Handtremor beidseits (ICD - 10 : R25.1) Der begutachtende Neurologe hielt sodann fest, i n der aktu ellen klinischen Un ter suchung lie ssen sich keine einem organischen neuralen Korrelat zuzuord nende Pathologien sicher objektivieren, mit Ausnahme eines positiven Tinel-Zeichens über dem Karpalkanal beidseits. Während der aktuellen Anamnese und Untersuchung habe der Beschwerdeführer ein in sich logisches Denken gezeigt und a uf bereits früher Gesagtes Bezug nehmen können. Er sei fähig gewesen, seine doch umfangreiche Medikamentenliste mit jeder Dosierung prompt aus wen dig zu nennen. Damit sei davon aus zugehen, dass beim Unfall keine rele van te Hirnverletzung stattgefunden habe, aufgrund d er heute gegebenen Anam nese könne eine milde traumatische Hirnverletzung zwar nicht ausge schlos sen werden, Hinweise dazu fänden sich aber auch in den zeitnahen Akten nicht (Urk. 8/153/22). Die bisher durchgeführten Untersuchungen bildgebender Art (Schädel-MRI) und funktioneller Art (EEG-Untersuchung) hätten gemäss vor lie gen den Akten unspezifische Befunde gezeigt. Im Gutachten von Dr. D.___ von 2002 werde aufgrund des MRI-Befundes, der Hinweise für statt gehabte Shearing-Läsionen zeige, und des unspezifisch veränderten EEG-Be fun des eine kausale Bezie hung zum Unfall, der 9 Jahre zuvor stattgefunden habe, her ge stellt. Diese Beurteilung könne aus neurologischer Sicht in keiner Art und Weise nachvo l lzogen werden. Zum einen bestehe ein erhebliches zeitli ches Intervall zum vermeintlich verursach enden Ereignis. Zum anderen seien die festgehalte nen Befunde s ämtliche unspezifisch. Dies gelte insbesondere auch für d ie EEG-Untersuchung. Hier seien einerseits eine zu Beginn der Ableitung gehäufte Ü berlagerung von Beta-Aktivität, andererseits auch eine Einstreuung von Theta-Wellen mit Schwerpunkt links frontal erwähnt worden. Dabei handle es sich um unspezifi sche Befunde, die der Kollege de nn auch korrekterweise als leichte und unspezifische Allgemeinveränderung interpretiert habe. Eine von ihm festgehaltene herdförmige Fu nktionsstörung links frontal sei kein seltener Befund, dieser sei auch bei gesunden Probanden zu beobachten. Komplett feh le nd in der Beurteilung des EEGs sei die Beurteilung der Medikation im Hinblick auf die Veränderung der elekt rischen Hirnaktivität. Hier müsse insbesondere das gemäss Gutachten des Kollegen D.___ zum Zeitpunkt der Untersuchung ein genommene Val ium beachtet werden. Dieses könne zu einer Veränderung der hirnelektrischen Aktivität führen. Aus diesen Befunden, dem MRI-Befund und dem EEG-Befund, könne nicht auf eine Hirn schädigung geschlossen werden und vor allem sei der Kausalzusammenhang mit dem neun Jahre zuvor erlitte nen Unfall mehr als fraglich. Die Arbeitsfähigkeit sei aus rein neurologischer Sicht nicht eingeschränkt (Urk. 8/153/23). Im (unvollständigen) neuropsychologischen Gutachten wurde festgehalten, die Durchführung einer ausführlichen neuropsychologischen Testung sei nicht möglich gewesen. Wahrend dem Gespräch habe der Beschwerdeführer ohne S chwierigkeiten und detailliert ü ber seine Beschwerden und den erlebten Unfall berichten können. Zu seinem Tagesablauf, seinen Hobbies und weiter en Ar beitsversuchen befragt, habe er aber nur vage oder gar keine Antwort en erteilt. Während der Untersuchung sei der Beschwerdeführer immer wieder auf gestan den und habe angegeben, Angst zu haben und an Übelkeit zu leiden. Teilweise habe er begonnen zu weinen und zu zittern, was sich im Verlaufe der Untersu chung verstärkt habe. Trotz mehrerer Pausen, während welcher er sich auch habe hinlegen können, habe der Beschwerdeführer beide Untersuchungstermine ab gebrochen. Daher hätten nur vereinzelte Testverfahren durchgeführt werden können und eine ausführliche Testung sei nicht möglich gewesen. Eine räum lich-konstruktive Aufgabe habe deutliche quantitative und qualitative Minder leistungen ergeben, alle Verfahren zur Symptomvalidierung seien auffällig aus gefallen. Da eine vollständige neuropsychologische Testuntersuchung nicht habe durchgeführt werden können, seien keine Aussagen über die kognitive Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführer möglich (Urk. 8/154/11). 4.2.2 Die Dres. B.___ und C.___ (A.___) erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181) und führten darin die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/181/34): - Verdacht auf mittelschwere bis schwere depressive Episode im Rahmen ei ner rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1, F33.2), Beur teilung erschwert durch: - Einnahme von Benzodiazepinen (mindestens 3mg Lorazepam) an bei den Untersuchungsterminen (ICD-10: F13.0) - Hi nweise für suboptimales Leistungs- und nicht authentisches Antwort verhalten Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/181/34) nannten die Gutachter den Verdacht auf schädlichen Gebrauch von Benzodia zepinen (Lorazepam) (ICD-10: F13.1) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.40). Sie hielten ausserdem fest, gesamthaft könne aufgrund der Akten eine manifeste Persönlichkeitsstörung, welche gemäss ICD-10-Definition seit der Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwachsenenal ter bestehen müsse, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wer den (Urk. 8/181/35). Die Gutachter wiesen sodann auf folgende Inkonsistenzen hin: Der Beschwer deführer habe auffallend Schwierigkeiten gehabt, selbst einfache Merkfähig keits- und Konzentrationstests durchzuführen sowie Schwierigkeiten, die zent ralen biographischen Ereignisse zeitlich zuzuordnen. Zudem habe sich eine un scharfe zeitliche Orientierung gezeigt. Passend zu dieser fast dementiell anmu ten den Symptomatik habe der Beschwerdeführer von einer sehr zurückgezoge nen Lebensweise und kaum vorhandenen sozialen Kontakten berichtet. Inkon sistent dazu habe der Beschwerdeführer aber geschildert, er sei in der Lage, sein Fahr zeug beispielsweise für die Fahrten ins Stadtzentrum oder zu Arztterminen eigen ständig zu führen (Urk. 8/181/38). Die Gutachter stellten i n Bezug auf die auffälligen kognitiven Einschränkungen drei Hypothesen auf. Diese könnten 1. auf eine organische Komponente, 2. auf die Benzodiazepineinnahme während den Untersuchungen oder 3. auf ein sub optimales Leistungs-/ nicht authenti sches Antwortverhalten zurückgeführt wer den. Die Hypothese 1 verwarfen die Gutachter unter dem Hinweis auf die neu rologische Begutachtung bei der MEDAS sowie das Fehlen zeitnaher kognitiver Einschränkungen nach dem Unfall. Die Hypothese 2 erachteten die Gutachter als möglich, da der Beschwerdeführer an beiden Untersuchungsterminen allein sichtbar jeweils 3 mg Lorazepam-Tabletten eingenommen habe, was einer rela tiv hohen Dosis entspreche und gemäss der klinischen Erfahrung durchaus zu erheblichen kognitiven Einschränkungen führen könne. Auch die Hypothese 3 zogen die Gutachter in Betracht, da die Testuntersuchungen Hinweise auf eine Aggravation ergeben hätten (Urk. 8/181/38 ff.). Der Einfluss dieser zweier Fak toren (Medikamenteneinnahme während den Untersuchungen und suboptimales Leistungsverhalten) würde die diagnostische Zuordnung des Schwer e grades der depressiven Störung erschweren, so dass nur von einer Verdachtsdiagnose aus gegangen werden könne. Eine weitere Objektivierung erschein e nicht möglich (Urk. 8/181/40). Die Gutachter gelangten zum Schluss, ein Teil der Symptomatik sei auf die nicht medizinischen Faktoren wie die subopt imale Leistungsbereitschaft bezie hungsweise auf den Gebrauch von Benzodiazepin zurückzuführen. Zu erwähnen seien deutliche Ü berverdeutlichungstendenzen im Rahmen der Untersuchung sowie Inkonsistenz en in Bezug auf das Führen von Fahrzeugen. Schliesslich müsse ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn durch die fast vollständige Übernahme von fast allen Verpflichtungen durch die Familie des Beschwerde führers erwähnt werden. Insgesamt präsentiere sich der Beschwerdeführer – ähnlich w ie bei früheren Begutachtungen/Untersuchungen – als erheblich ein geschränkt. Eine genauere Quantifizierung des Anteils nicht medizinischer Faktoren könne nicht präzise vorgenommen werden. Eine ergänzende neu rops ychologische Untersuchung sei angesichts der festgestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und auch angesichts der Benzodiazepin-Einnahme durch den Beschwerdeführer augenblicklich nicht in diziert beziehungsweise nicht zielführend. In Bezug auf die medizinische un d soziomedizinische Prognose sei zu berücksichtigen, dass die Grunderkrankung, die affektive Störung mit rele vanter Angst symptomatik, aktuell nicht leit l i niengemäss behandel t werde. Eine solche Behandlung sollte vom behandelnden Psychiater unbeding t erwogen werden. Auch wenn prognostisch aufgrund von langjähriger Chronifizi erung und teilweise r Ü berlagerung durch nicht medizinische Faktoren von keiner günstigen Prognose ausgegangen werde, könne durch eine adäquate Behand lung mit Antidepressiva eine Verbesserung der Lebensqual ität erreicht werden (Urk. 8/181/41). 5. 5.1 Das orthopädische und neurologische Gutachten der MEDAS sowie das psychiat rische Gutachten der A.___ erfüllen die rechtspre chungsgemässen Krite rien für eine beweistaugliche medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5). Sie wurden allesamt sehr sorgfältig verfasst, basieren auf fachärztli chen Unter suchungen, wurde n in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch u nter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden er stat tet. Die Gutach ter legten die medi zinischen Zustände und Zusa mmenhänge einleuchtend dar und begründeten i hre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Das neuropsychologische Gutachten, welches trotz seiner Unvollständigkeit ebenfalls sehr sorgfältig, in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit de n Vor ak ten verfasst wurde und auf fachärztli chen Untersuchungen beruht, ver mag als beweistaugliche Entscheidungsgrundlage insoweit zu dienen, als daraus Er kennt nisse über das Verhalten des Beschwerdeführers gezogen werden kön nen. 5.2 In somatischer Hinsicht wurden sowohl vom begutachtenden Orthopäden als auch vom begutachtenden Neurologen Einschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneint. In den neuropsychologischen Untersuchungen ergaben sich zwar deutliche quantitative und qual itative Minderleistungen, je doch fielen alle V erfahren zur Symptomvalidierung auffällig aus (E. 4.2.1), was auf Aggravation hindeutet. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der begutachtende Neurologe das neurologische/neuropsychologische Pri vat gutachten von Dr. D.___ vom 22. August 2002 in einleuchtender Weise als nicht nachvollziehbar beurteilte (E. 4.2.1). Aus somatischer Sicht ist eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit somit nicht ausgewiesen, was einem unverän derten Gesundheitszustand entspricht, erfolgte die ursprüngliche Rentenzuspra che doch ausschliesslich aufgrund psychiatrischer Diagnosen (vgl. das Feststel lungs blatt für den Beschluss vom 23. März 1994 [Urk. 8/26]). 5.3 5.3.1 Die psychiatrische Begutachtung an der A.___ fand an zwei Terminen statt, am 22. September 2014 von 10.00 bis 11.50 Uhr und am 29. September 2014 von 10.00 bis 11.45 Uhr (Urk. 8/181/1). Die Gutachter nahmen sich damit über durchschnittlich viel Zeit und verfassten das Gutachten vom 19. November 2014 (Urk. 8/181) in der Folge äusserst sorgfältig. Vor allem der Umstand, dass alle Verfahren zur Symptomvalidierung der neu ro psychologischen Tests auffällig ausfielen (E. 4.2.1) und auch der von den be gutachtenden Psychiatern durchgeführte Coin-in-the-Hand Test Hinweise für ein suboptimales Leistungsverhalten lieferte (Urk. 8/181/32), lässt erhebliche Zweifel am aktuell geklagten und dargestellten Gesundheitszustand des Be schwerdeführers aufkommen. Er präsentierte sich gemäss den begutachtenden Psychiatern bei der Auskunftserteilung fast dementiell, was wiederum im Wi der spruch zu seinen teilweise detaillierten Schilderungen anlässlich der neu ro psy cho logischen Begutachtung (Urk. 8/154/6 und Urk. 8/154/9) steht. Diskre pant berichtete der Beschwerdeführer gegenüber dem begutachtenden Orthopä den, er verlasse die Wohnung eigentlich nicht (Urk. 8/152/19), während er dem begut ach tenden Neurologen gegenüber schilderte, täglich etwas spazieren zu gehen ( Urk. 8/153/1 9). Beide Begutachtungen fanden aber am selben Tag, dem 12. Mai 2011, statt (Urk. 8/152/3 und Urk. 8/153/19). Es scheint also, als stelle sich der Beschwerdeführer je nach Untersuchung beziehungsweise Untersu chungszweck unterschiedlich dar. Ins Auge sticht sodann, dass der Beschwerdeführer bei der neurologischen Be gutachtung angegeben hatte, am Untersuchungstag weder ein Antidepressivum noch ein Temesta eingenommen zu haben. Befragt nach dem Grund, führte er aus, aufgrund der Untersuchung sei es nicht dazu gekommen. Unter dem Hin weis, Angst zu haben, nahm der Beschwerdeführer daraufhin noch während des Gesprächs zwei Tabletten Temesta ein (Urk. 8/154/8). Auch bei der psychiatri schen Begutachtung nahm er jeweils während beider Untersuchungen Temesta (Lorazepam) ein (Urk. 8/181/29; vgl. auch Urk. 8/128/8). Der Beschwerdeführer vermittelte den Gutachtern dadurch den Eindruck, Temesta übermässig zu konsumieren, dabei hatte die Blutanalyse vom 16. Juni 2011 (Urk. 8/151) einen Medikamentenspiegel weit unterhalb des therapeutischen Bereiches ergeben (Lorazepam unter 31 nmol/L bei einem Referenzwert von 60-780; dasselbe gilt im Übrigen auch für den Wirkstoff Olanzapin [< 32 nmol/L bei einem Refe renzwert von 64-256 beziehungsweise < 10 µg/L bei einem Referenzwert von 20-80]). Das Verhalten des Beschwerdeführers weist somit auf eine Aggravation hin, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde (vgl. Urk. 8/181/40). 5.3.2 Besonders auffällig hatte sich das Verhalten des Beschwerdeführers bereits vor den Begutachtungen gestaltet, indem er sich zunächst beharrlich weigerte, sich einer durch die Beschwerdegegnerin veranlassten Begutachtung zu unterziehen. Insgesamt erreichte der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine wesentliche Verzögerung des Rentenrevisionsverfahrens: Am 6. Januar 2009 hatte ihn die Beschwerdegegnerin darüber informiert, dass eine medizinische Abklärung not wendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde ( Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte dies jedoch mit Schrei ben vom 28. Januar 2009 ab (Urk. 8/97), weshalb ihm die Aufhebung der Invalidenrente angekündigt wurde (Urk. 8/100). Er reichte in der Folge einen Bericht des behandelnden Dr. med. E.___, Fach arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2010 (Urk. 8/109 ) zu den Akten und erklärte sich erst am 23. Juli 2010 – nach letzt maliger Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 8/114) – bereit, sich begutachten zu las sen, allerdings nicht be i der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vorbescheid vom 17. August 2010 kündigte die Beschwerdegegnerin da her erneut die Aufhebung der Rente an (Urk. 8/118). Nach erneutem Hin und Her reichte der Beschwerdeführer schliesslich ein Privatgutachten von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Oktober 2010 (Urk. 8/128 ) zu den Akten und unterzog sich am 12. Mai 2011 einer orthopädischen (vgl. Urk. 8/152/3) und einer neurolo gischen Untersu chung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologi sche Untersuchung musste bekanntlich zweimal wegen Übelkeit des Beschwer de führers abgebroch en werden und konnte letztlich nicht abge schlossen w erden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Aufgrund der angeblich schlechten gesundheitlichen Verfassung des Beschwerdeführers (Urk. 8/147) sistierte die Beschwerdegegnerin am 7. September 2011 die weitere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Abklärungsergebnisse (Urk. 8/149). Von der Ankündigung der Beschwerdegegnerin, es sei eine Begut achtung durch zuführen, bis zur Begutachtung bei der MEDAS verstrichen also mehr als zwei Jahre, wobei aufgrund der unvollständigen Untersuchungen und der fehlenden psychiatrischen Begutachtung keine interdisziplinäre Beurteilung stattfinden konnte (Urk. 8/150). Unerfreulicherweise liess die Beschwerdegegne rin das Ver fahren in der Folge nochmals fast zwei Jahre lang ruhen, sodass die psychiatri sche Begutachtung des Beschwerdeführers in der A.___ erst im Septem ber 2014 stattfinden konnte (Urk. 8/181). 5.3.3 Die psychiatrischen Gutachter der A.___ konnten das Vorliegen einer depressiven Störung grundsätzlich bestätigen; indes konnten sie den Schweregrad aufgrund des offensichtlichen Einflusses von weiteren Faktoren, namentlich des Benzodi azepin-Konsums während der Untersuchung sowie des suboptimalen Leistungs verhaltens nicht weiter objektivieren, sodass sie bloss einen Verdacht auf eine mittelschwere bis schwere depressive Episode diagnostizieren konnten (Urk. 8/181/40). Bei dieser Sachlage kann aber nicht erstellt werden, dass der Beschwerdeführer aktuell nach wie vor an einem invalidisierenden Gesund heitsschaden leiden würde, was Voraussetzung für die weitere Ausrichtung ei ner Invalidenrente wäre. Zutreffend ist vielmehr, dass mit dem im Sozialversi cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Wenn die Gutachter – obwohl sie das Vorliegen einer mittelgradigen bis schwe ren depressiven Episode aufgrund ihrer Untersuchungen nicht bestätigen konn ten – dafür hielten, dass seit ungefähr 1993 von einem weitgehend unver änderten Zustandsbild ausgegangen werden könne, übersehen sie, dass der da malige Gutachter, Dr. Y.___, keine Anzeichen für eine Rentenbegehrlichkeit er kennen und weder von Inkonsistenzen noch von Aggravationstendenzen be richten konnte (Urk. 8/22/4). Wenn solche aktuell indes offensichtlich bestehen, haben sich die medizinischen Verhältnisse insofern verändert. Dass sich der Beschwer deführer im wesentlichen vordergründig unverändert präsentierte, be deutet daher nicht, dass keine relevante Veränderung seines Gesundheitszustan des eingetreten wäre, zumal die Beurteilung der A.___-Gutachter aufgrund des Benzodiazepingebrauchs während der Untersuchung sowie aufgrund der fest gestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und des nicht authentischen Ant wortverhaltens erheblich erschwert war (Urk. 8/181/42). Wenn im Rahmen der grundsätzlich bestehenden depressiven Störung weder eine mittelschwere noch eine schwere depressive Episode nachgewiesen werden kann, besteht aber kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr. Vor diesem Hintergrund ist es un er heblich, wenn die Gutachter die präsentierte Einschränkung wegen der für ei nen Teil der Problematik verantwortlichen nicht-medizinischen Faktoren nicht genauer quantifizieren konnten (Urk. 8/181/41). Das Einholen fremdanamnes tischer Auskünfte von Angehörigen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 9 und Urk. 5) oder die Vornahme ergänzender Abklärungen erweisen sich bei dieser Sach- und Aktenlage als nicht erforderlich; letzteres hielten die Gutachter denn auch für nicht zielführend. 5.4 Dass dem Beschwerdeführer angesichts seines Verhaltens beim Einglie derungs be ratungsgespräch vom 10. Dezember 2015 im Beisein seines Rechtsvertreters (Urk. 8/193) keine Eingliede rungsmassnahmen angeboten wer den konnten, ist sodann nicht zu beanstanden. 6. Nach dem Gesagten ist die Aufhebung der bisherigen Rente zu Recht erfolgt und die Beschwerde ist abzuweisen. 7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 9 00.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00270 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 4. August 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1965 geborene X.___, welcher über keine Berufsausbildung verfügte, reiste am 24. April 1984 in die Schweiz ein und absolvierte im Jahr 1990 eine Anlehre als Maschinenschlosser und im Jahr 1991 eine Anlehre als Heizungsmonteur. Ab dem 1. November 1991 war er als Heizungs-Hilfsmonteur angestellt. Nachdem er am 9. April 1992 ein Schleudertrauma der Halswirbel-säule erlitten hatte, meldete er sich am 25. Mai 1993 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf das erlittene Schleudertrauma bei der Eidgenössischen Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die IV-Stelle tätigte beruflich-er werb liche sowie medizinische Abklärungen, zog die Akten der Un fallversi che rung bei (Urk. 8/14/1-50) und liess den Versicherten begutachten. Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutach ten am 9. März 1994 (Urk. 8/22). Gestützt darauf (vgl. Urk. 8/26) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 24. Juni 1994 bei einem Invalidi täts grad von 75 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab dem 1. April 1993 zu (Urk. 8/27 und Urk. 8/30). 1.2 In den darauffolgenden Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle wieder holt die bisherige ganze Rente bei gleichgebliebenem Gesundheitszustand (Verfü gung vom 5. Mai 1995 [Urk. 8/44]; Verfügung vom 2. Juli 1997 [Urk. 8/49]; Mitteilung vom 19. September 2000 [Urk. 8/53]; Mitteilung vom 20. Dezem ber 2002 [Urk. 8/64]; Mitteilung vom 30. Mai 2005 [Urk. 8/75]; inter nes Fest stellungsblatt vom 12. Juli 2006 [Urk. 8/80]). 1.3 Am 16. Mai 2008 eröffnete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 8/85) und informierte den Versicherten am 6. Januar 2009 darüber, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde (Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte eine Begutachtung ab (vgl. das Schrei ben vom 28. Januar 2009 [Urk. 8/97]), weshalb ihm die IV-Stelle mit Vorbe scheid vom 13. Januar 2010 die Aufhebung der Invalidenrente ankündigte (Urk. 8/100). Nach Einwanderhebung und mehreren Schriftenwechseln erklärte sich der Versicherte mit Eingabe vom 23. Juli 2010 bereit, sich begutachten zu lassen, allerdings nicht bei der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vor bescheid vom 17. August 2010 stellte die IV-Stelle daher erneut in Aussicht, die Rente aufzuheben (Urk. 8/118), wogegen der Versicherte am 14. September 2010 abermals Einwand erhob (Urk. 8/126). Es folgten weitere Eingaben. Am 12. Mai 2011 unterzog sich der Versicherte schliesslich sowohl einer orthopä dischen (vgl. Urk. 8/152/3) als auch einer neurologischen Untersuchung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologische Untersu chung musste allerdings zweimal wegen Übelkeit des Versicherten abgebrochen werden und konnte nicht abgeschlossen werden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Die Beschwerdegegnerin sistierte am 7. September 2011 die wei tere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Ab klärungsergebnisse (Urk. 8/149). Diese erstattete am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8/152), ein neurologisches (Urk. 8/153) und ein unvoll ständiges neuropsychologisches Gutachten (Urk. 8/154) und erklärte, dass eine interdisziplinäre Beurteilung ohne psychiatrische Untersuchung nicht stattfin den könne (Urk. 8/150). Nach Einholung eines Berichts des behandelnden Psy chiaters des Versicherten (Bericht vom 27. Januar 2014, Urk. 8/166) veranlasste die IV-Stelle am 18. März 2014 (Urk. 8/168) eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten an der A.___. Dres. med. B.___ und Michael C.___, Fachärzte FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten das Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181). Am 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, in Folge der Medi ka menteneinnahme werde seine Fahrtauglichkeit angezweifelt. Er werde gebe ten, die notwendig erscheinenden Massnahmen zu ergreifen (Urk. 8/183). Am 10. Dezember 2015 teilte ihm die IV-Stelle mit, es seien keine beruflichen Ein gliederungsmassnahmen möglich (Urk. 8/192; vgl. auch das Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung vom 10. Dezember 2015 [Urk. 8/193]). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 [Urk. 8/199]; Einwand vom 26. Januar 2016 [Urk. 8/204]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Februar 2016 die bisherige ganze Invalidenrente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf; einer allfälligen da gegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 8/209]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. Februar 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm weiterhin die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hin-sicht beantragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be schwerde sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 31. März 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 11. April 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen. Sodann erachtete das Gericht die Anord nung eines zweiten Schriftenwechsels als nicht erforderlich und stellte dem Be schwerdeführer die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin zu (Urk. 9). Mit Eingabe vom 15. April 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 21. April 2016 angezeigt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun des gerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.2 1.2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank heits wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Er messensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 22. Februar 2016 im Wesentlichen ( Urk. 2), die Untersuchungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer keinen Gesundheitsschaden aufweise, welcher ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränken würde. Die suboptimale Leistungsbereit schaft in der psychiatrischen Untersuchung begründe keinen Gesundheitsscha den mit Krankheitswert. Vielmehr erübrige sich gemäss dem Bundesgericht in solchen Fällen die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach den mass geb lichen Standardindikatoren. Hinweise auf eine Aggravation ergä ben sich so wohl aus der aktuellen als auch aus früheren Untersuchungen. 2.2 Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 26. Februar 2016 im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin habe das recht liche Gehör verletzt, indem sie nicht auf die Argumente im Einwandverfahren eingegangen sei und ihren Entscheid nicht begründet habe (Urk. 1 S. 3). Die an gefochtene Verfügung enthalte sodann keine Angaben dazu, ob die Rente wie der erwägungsweise oder revisionsweise aufgehoben worden sei. Bereits dieser Mangel müsse zur Aufhebung der Verfügung führen (Urk. 1 S. 6). Es bestünden aber ohnehin weder Gründe für eine Wiedererwägung noch für eine Revision. Im Gutachten der A.___ vom 19. November 2014 sei von einem unveränderten Zustandsbild seit circa 1993 bis 1994 ausgegangen worden (Urk. 1 S. 6 f.). Eine Aggravation sei zudem ausgeschlossen (Urk. 1 S. 7 f.) Ein Entzug der Rente nach 22 Jahren stelle eine rechtsungleiche Behandlung dar, würden Renten, welche aufgrund eines pathogene tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildes zugesprochen worden seien, gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schluss bestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche rung (6. IV-Revision) doch bereits nach 15 Jahren nicht mehr entzogen (Urk. 1 S. 8). Dem Beschwerdeführer seien sodann keine Eingliederungsmassnahmen angeboten worden, obwohl von einer Arbeitsfähig keit ausgegangen werde (Urk. 1 S. 9). 2.3 In der Eingabe vom 15. April 2016 brachte der Beschwerdeführer vor, die Be schwerdegegnerin habe es auch in der Beschwerdeantwort unterlassen, eine Be grün dung für die angefochtene Verfügung nachzuliefern. Eine Aggravation liege nicht vor. Der Gesundheitszustand sei seit über 20 Jahren unverändert (Urk. 11). 3. 3.1 Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass die Bestimmungen zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage in den SchlB IVG 6. Revision zur Anwen dung gelangen, „wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht er füllt sind“. Mit anderen Worten ist beim Nachweis einer Verbesserung des Ge sund heitszustandes (E. 1.1) nicht auf die genannten Spezialnormierungen zu rück zugreifen, was die Beschwerdegegnerin denn auch nicht getan hat. Im Üb ri gen erfolgte die Rentenzusprache aufgrund einer depressiven Symptomatik und nicht aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildes. Lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision – gemäss welcher Bestimmung eine Renten herabsetzung oder –aufhebung nicht mehr möglich ist, wenn ein Rentenbezüger im Zei tpunkt des Inkrafttretens der 6. IVG-Revision das 5 5. Altersjahr zurück gelegt hat oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente de r Invalidenversicherung bezieht – ist vorliegend auch nicht analog, unter dem Aspekt einer rechtsungleichen Behandlung, her anzuziehen. Im Gegensatz zur Regelung in lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision ist die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei ver sicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nicht ausgeschlossen. Die Verwaltung hat zuvor aber allenfalls Eingliederungsmassnahmen durch zu führen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.1 mit Hinweisen). 3.2 Dass die Beschwerdegegnerin die Rentenaufhebung nicht begründet hätte, trifft nicht zu. Sie ging implizit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, indem sie festhielt, aktuell sei kein Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, zumal es auch an der Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers in der psy chiatrischen Untersuchung gefehlt habe und Anhaltspunkte für eine Aggrava tion bestanden hätten. Die Erwägung, es hätten sich bereits früher Hinweise auf eine Aggravation ergeben, bietet zwar Anlass, davon auszugehen, dass die Be schwerdegegnerin subsidiär auch eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung in Betracht gezogen hätte. Primär ging sie aber, wie gesagt, von einer Verbes serung aus. Inwiefern die Beschwerdegegnerin damit die Begründungspflicht verletzt haben sollte, ist nicht ersichtlich. Dass die Beschwerdegegnerin auf den Einwand des Beschwerdeführers nicht eingegangen wäre, kann sodann auch nicht bestätigt werden. Sie muss te sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rec htli chen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr durfte sie sich auf die für den Ent scheid wesentlichen Gesichts punkte beschränken, was sie auch tat. Sie begnügte sich mit einer kurzen, auf das Wesentliche beschränkten Stellungnahme, indem sie festhielt, es seien keine neuen medizinischen Unterlagen eingereicht worden, die eine andere Beurteilung des Sachverhalts rechtfertigten. Im Übrigen wäre eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei dieser Ausgangslage ohnehin als geheilt zu betrachten. 3.3 Ein widersprüchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 8) ist eben falls nicht erkennbar. Bei der Meldung einer verkehrsrelevanten Gesundheits problematik an das Strassenverkehrsamt handelte es sich um eine angemessene Vor sichtsmassnahme (Urk. 8/183). Wie sich den nachfolgenden Erwägungen entnehmen lässt, nahm der Beschwerdeführer vor den Augen der Gutachter zu hohe Dosen an Temesta ein (E. 5). Er nahm auch anlässlich des Eingliederungs beratungsgesprächs vom 10. Dezember 2015 eine Tablette Temesta ein und er klärte, täglich bis zu 4-6 Tabletten einzunehmen, wenn er Ängste habe (Urk. 8/193). Angesichts dieses offenkundigen Medikamentenmissbrauchs – wo bei unerheblich ist, ob es sich dabei um eine regelmässige Gewohnheit oder bloss um ein weiteres Merkmal der festgestellten Aggravation handelt (E. 5) – lässt sich das Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht beanstanden. 4. 4.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache vom 24. Juni 1994 (Urk. 8/27 und Urk. 8/30 ) erfolgte gestützt auf die Begutachtung von Dr. Y.___, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund einer schweren Depression eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert hatte (vgl. das Gutachten vom 9. März 1994 [Urk. 8/22]). Dieses Gutachten dient als Vergleichsbasis zur Beurteilung, ob im aktuellen Rentenrevisionsverfahren von einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auszugehen ist, da in den vorausgegangenen Rentenrevisionsverfahren eine eingehende Untersuchung des Beschwerdeführers nicht mehr erfolgte, sondern in jeweils knapp gehaltenen Arztberichten von einem stationären Gesundheits zu stand berichtet wurde (Urk. 8/34, Urk. 8/48, Urk. 8/52, Urk. 8/73/3, Urk. 8/79). Das Privatgutachten von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 22. August 2002 (Urk. 8/62) eignet sich sodann nicht als Ver gleichsbasis, denn es wurde nicht von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege ben (Urk. 8/61) und umfasste lediglich neurologische/neuropsychologische Un te rsuchungen. 4.2 4.2.1 Anlässlich des aktuellen R entenr evisionsverfahren s erstattete die MEDAS Z.___ am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8 /152), ein neuro lo gisches (Urk. 8/153) u nd ein unvollständiges neuropsy chologisches Gutachten (Urk. 8/154). Im orthopädischen Gutachten wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit aufgeführt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä hig keit nannte der Gutachter ein chronisches zervikales, lumbales Rücken schmerz syn drom bei Haltungsstörung mit begleitenden Myogelosen, Inserti onstendinosen der paravertebralen Muskulatur, Ausschluss eines Bandschei benschadens, einer Neu roforameneinengung (ICD -10: M54.80) sowie einer Re fluxoesophagitis (Urk. 8/152/23). Der begutachtende Orthopäde gelangte zum Schluss, e ine pa thophysiologische Plausibilität für die lang anhaltenden und sich auswei ten den, organüberschreitenden subjektiv wahr genommenen Symp tombilder bestehe aus seiner Sicht nicht. Eine wesen tliche strukturelle Störung, welche die geklagte stärkste Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers plau sibel erkläre, könne bei der heutigen klinischen Untersuchung nicht erhoben werden. Eine wesentli che Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange stamm ten Tätigkeit als Sa ni tärinstall ateur wie auch in einer angepassten Tätig keit sei nicht zu begründen. Frühere Arztberichte, in welchen dem Beschwerde führer aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, seien nicht nachvollziehbar, hätten die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit doch auf subjektiven Schmerz angaben des Beschwerdeführers ohne strukturelles Korrelat basiert (Urk. 8/152/23 f.). Im neurologischen Gutachten wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 8/153/21): - Panvertebrales und zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD - 10 : M54.90) - ohne sensomotorische Ausfälle - bei Status nach Auffahrunfall 1992 - Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits (ICD - 10 : G56.0) - Verdacht auf psychogenen Handtremor beidseits (ICD - 10 : R25.1) Der begutachtende Neurologe hielt sodann fest, i n der aktu ellen klinischen Un ter suchung lie ssen sich keine einem organischen neuralen Korrelat zuzuord nende Pathologien sicher objektivieren, mit Ausnahme eines positiven Tinel-Zeichens über dem Karpalkanal beidseits. Während der aktuellen Anamnese und Untersuchung habe der Beschwerdeführer ein in sich logisches Denken gezeigt und a uf bereits früher Gesagtes Bezug nehmen können. Er sei fähig gewesen, seine doch umfangreiche Medikamentenliste mit jeder Dosierung prompt aus wen dig zu nennen. Damit sei davon aus zugehen, dass beim Unfall keine rele van te Hirnverletzung stattgefunden habe, aufgrund d er heute gegebenen Anam nese könne eine milde traumatische Hirnverletzung zwar nicht ausge schlos sen werden, Hinweise dazu fänden sich aber auch in den zeitnahen Akten nicht (Urk. 8/153/22). Die bisher durchgeführten Untersuchungen bildgebender Art (Schädel-MRI) und funktioneller Art (EEG-Untersuchung) hätten gemäss vor lie gen den Akten unspezifische Befunde gezeigt. Im Gutachten von Dr. D.___ von 2002 werde aufgrund des MRI-Befundes, der Hinweise für statt gehabte Shearing-Läsionen zeige, und des unspezifisch veränderten EEG-Be fun des eine kausale Bezie hung zum Unfall, der 9 Jahre zuvor stattgefunden habe, her ge stellt. Diese Beurteilung könne aus neurologischer Sicht in keiner Art und Weise nachvo l lzogen werden. Zum einen bestehe ein erhebliches zeitli ches Intervall zum vermeintlich verursach enden Ereignis. Zum anderen seien die festgehalte nen Befunde s ämtliche unspezifisch. Dies gelte insbesondere auch für d ie EEG-Untersuchung. Hier seien einerseits eine zu Beginn der Ableitung gehäufte Ü berlagerung von Beta-Aktivität, andererseits auch eine Einstreuung von Theta-Wellen mit Schwerpunkt links frontal erwähnt worden. Dabei handle es sich um unspezifi sche Befunde, die der Kollege de nn auch korrekterweise als leichte und unspezifische Allgemeinveränderung interpretiert habe. Eine von ihm festgehaltene herdförmige Fu nktionsstörung links frontal sei kein seltener Befund, dieser sei auch bei gesunden Probanden zu beobachten. Komplett feh le nd in der Beurteilung des EEGs sei die Beurteilung der Medikation im Hinblick auf die Veränderung der elekt rischen Hirnaktivität. Hier müsse insbesondere das gemäss Gutachten des Kollegen D.___ zum Zeitpunkt der Untersuchung ein genommene Val ium beachtet werden. Dieses könne zu einer Veränderung der hirnelektrischen Aktivität führen. Aus diesen Befunden, dem MRI-Befund und dem EEG-Befund, könne nicht auf eine Hirn schädigung geschlossen werden und vor allem sei der Kausalzusammenhang mit dem neun Jahre zuvor erlitte nen Unfall mehr als fraglich. Die Arbeitsfähigkeit sei aus rein neurologischer Sicht nicht eingeschränkt (Urk. 8/153/23). Im (unvollständigen) neuropsychologischen Gutachten wurde festgehalten, die Durchführung einer ausführlichen neuropsychologischen Testung sei nicht möglich gewesen. Wahrend dem Gespräch habe der Beschwerdeführer ohne S chwierigkeiten und detailliert ü ber seine Beschwerden und den erlebten Unfall berichten können. Zu seinem Tagesablauf, seinen Hobbies und weiter en Ar beitsversuchen befragt, habe er aber nur vage oder gar keine Antwort en erteilt. Während der Untersuchung sei der Beschwerdeführer immer wieder auf gestan den und habe angegeben, Angst zu haben und an Übelkeit zu leiden. Teilweise habe er begonnen zu weinen und zu zittern, was sich im Verlaufe der Untersu chung verstärkt habe. Trotz mehrerer Pausen, während welcher er sich auch habe hinlegen können, habe der Beschwerdeführer beide Untersuchungstermine ab gebrochen. Daher hätten nur vereinzelte Testverfahren durchgeführt werden können und eine ausführliche Testung sei nicht möglich gewesen. Eine räum lich-konstruktive Aufgabe habe deutliche quantitative und qualitative Minder leistungen ergeben, alle Verfahren zur Symptomvalidierung seien auffällig aus gefallen. Da eine vollständige neuropsychologische Testuntersuchung nicht habe durchgeführt werden können, seien keine Aussagen über die kognitive Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführer möglich (Urk. 8/154/11). 4.2.2 Die Dres. B.___ und C.___ (A.___) erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181) und führten darin die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/181/34): - Verdacht auf mittelschwere bis schwere depressive Episode im Rahmen ei ner rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1, F33.2), Beur teilung erschwert durch: - Einnahme von Benzodiazepinen (mindestens 3mg Lorazepam) an bei den Untersuchungsterminen (ICD-10: F13.0) - Hi nweise für suboptimales Leistungs- und nicht authentisches Antwort verhalten Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/181/34) nannten die Gutachter den Verdacht auf schädlichen Gebrauch von Benzodia zepinen (Lorazepam) (ICD-10: F13.1) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.40). Sie hielten ausserdem fest, gesamthaft könne aufgrund der Akten eine manifeste Persönlichkeitsstörung, welche gemäss ICD-10-Definition seit der Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwachsenenal ter bestehen müsse, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wer den (Urk. 8/181/35). Die Gutachter wiesen sodann auf folgende Inkonsistenzen hin: Der Beschwer deführer habe auffallend Schwierigkeiten gehabt, selbst einfache Merkfähig keits- und Konzentrationstests durchzuführen sowie Schwierigkeiten, die zent ralen biographischen Ereignisse zeitlich zuzuordnen. Zudem habe sich eine un scharfe zeitliche Orientierung gezeigt. Passend zu dieser fast dementiell anmu ten den Symptomatik habe der Beschwerdeführer von einer sehr zurückgezoge nen Lebensweise und kaum vorhandenen sozialen Kontakten berichtet. Inkon sistent dazu habe der Beschwerdeführer aber geschildert, er sei in der Lage, sein Fahr zeug beispielsweise für die Fahrten ins Stadtzentrum oder zu Arztterminen eigen ständig zu führen (Urk. 8/181/38). Die Gutachter stellten i n Bezug auf die auffälligen kognitiven Einschränkungen drei Hypothesen auf. Diese könnten 1. auf eine organische Komponente, 2. auf die Benzodiazepineinnahme während den Untersuchungen oder 3. auf ein sub optimales Leistungs-/ nicht authenti sches Antwortverhalten zurückgeführt wer den. Die Hypothese 1 verwarfen die Gutachter unter dem Hinweis auf die neu rologische Begutachtung bei der MEDAS sowie das Fehlen zeitnaher kognitiver Einschränkungen nach dem Unfall. Die Hypothese 2 erachteten die Gutachter als möglich, da der Beschwerdeführer an beiden Untersuchungsterminen allein sichtbar jeweils 3 mg Lorazepam-Tabletten eingenommen habe, was einer rela tiv hohen Dosis entspreche und gemäss der klinischen Erfahrung durchaus zu erheblichen kognitiven Einschränkungen führen könne. Auch die Hypothese 3 zogen die Gutachter in Betracht, da die Testuntersuchungen Hinweise auf eine Aggravation ergeben hätten (Urk. 8/181/38 ff.). Der Einfluss dieser zweier Fak toren (Medikamenteneinnahme während den Untersuchungen und suboptimales Leistungsverhalten) würde die diagnostische Zuordnung des Schwer e grades der depressiven Störung erschweren, so dass nur von einer Verdachtsdiagnose aus gegangen werden könne. Eine weitere Objektivierung erschein e nicht möglich (Urk. 8/181/40). Die Gutachter gelangten zum Schluss, ein Teil der Symptomatik sei auf die nicht medizinischen Faktoren wie die subopt imale Leistungsbereitschaft bezie hungsweise auf den Gebrauch von Benzodiazepin zurückzuführen. Zu erwähnen seien deutliche Ü berverdeutlichungstendenzen im Rahmen der Untersuchung sowie Inkonsistenz en in Bezug auf das Führen von Fahrzeugen. Schliesslich müsse ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn durch die fast vollständige Übernahme von fast allen Verpflichtungen durch die Familie des Beschwerde führers erwähnt werden. Insgesamt präsentiere sich der Beschwerdeführer – ähnlich w ie bei früheren Begutachtungen/Untersuchungen – als erheblich ein geschränkt. Eine genauere Quantifizierung des Anteils nicht medizinischer Faktoren könne nicht präzise vorgenommen werden. Eine ergänzende neu rops ychologische Untersuchung sei angesichts der festgestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und auch angesichts der Benzodiazepin-Einnahme durch den Beschwerdeführer augenblicklich nicht in diziert beziehungsweise nicht zielführend. In Bezug auf die medizinische un d soziomedizinische Prognose sei zu berücksichtigen, dass die Grunderkrankung, die affektive Störung mit rele vanter Angst symptomatik, aktuell nicht leit l i niengemäss behandel t werde. Eine solche Behandlung sollte vom behandelnden Psychiater unbeding t erwogen werden. Auch wenn prognostisch aufgrund von langjähriger Chronifizi erung und teilweise r Ü berlagerung durch nicht medizinische Faktoren von keiner günstigen Prognose ausgegangen werde, könne durch eine adäquate Behand lung mit Antidepressiva eine Verbesserung der Lebensqual ität erreicht werden (Urk. 8/181/41). 5. 5.1 Das orthopädische und neurologische Gutachten der MEDAS sowie das psychiat rische Gutachten der A.___ erfüllen die rechtspre chungsgemässen Krite rien für eine beweistaugliche medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5). Sie wurden allesamt sehr sorgfältig verfasst, basieren auf fachärztli chen Unter suchungen, wurde n in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch u nter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden er stat tet. Die Gutach ter legten die medi zinischen Zustände und Zusa mmenhänge einleuchtend dar und begründeten i hre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Das neuropsychologische Gutachten, welches trotz seiner Unvollständigkeit ebenfalls sehr sorgfältig, in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit de n Vor ak ten verfasst wurde und auf fachärztli chen Untersuchungen beruht, ver mag als beweistaugliche Entscheidungsgrundlage insoweit zu dienen, als daraus Er kennt nisse über das Verhalten des Beschwerdeführers gezogen werden kön nen. 5.2 In somatischer Hinsicht wurden sowohl vom begutachtenden Orthopäden als auch vom begutachtenden Neurologen Einschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneint. In den neuropsychologischen Untersuchungen ergaben sich zwar deutliche quantitative und qual itative Minderleistungen, je doch fielen alle V erfahren zur Symptomvalidierung auffällig aus (E. 4.2.1), was auf Aggravation hindeutet. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der begutachtende Neurologe das neurologische/neuropsychologische Pri vat gutachten von Dr. D.___ vom 22. August 2002 in einleuchtender Weise als nicht nachvollziehbar beurteilte (E. 4.2.1). Aus somatischer Sicht ist eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit somit nicht ausgewiesen, was einem unverän derten Gesundheitszustand entspricht, erfolgte die ursprüngliche Rentenzuspra che doch ausschliesslich aufgrund psychiatrischer Diagnosen (vgl. das Feststel lungs blatt für den Beschluss vom 23. März 1994 [Urk. 8/26]). 5.3 5.3.1 Die psychiatrische Begutachtung an der A.___ fand an zwei Terminen statt, am 22. September 2014 von 10.00 bis 11.50 Uhr und am 29. September 2014 von 10.00 bis 11.45 Uhr (Urk. 8/181/1). Die Gutachter nahmen sich damit über durchschnittlich viel Zeit und verfassten das Gutachten vom 19. November 2014 (Urk. 8/181) in der Folge äusserst sorgfältig. Vor allem der Umstand, dass alle Verfahren zur Symptomvalidierung der neu ro psychologischen Tests auffällig ausfielen (E. 4.2.1) und auch der von den be gutachtenden Psychiatern durchgeführte Coin-in-the-Hand Test Hinweise für ein suboptimales Leistungsverhalten lieferte (Urk. 8/181/32), lässt erhebliche Zweifel am aktuell geklagten und dargestellten Gesundheitszustand des Be schwerdeführers aufkommen. Er präsentierte sich gemäss den begutachtenden Psychiatern bei der Auskunftserteilung fast dementiell, was wiederum im Wi der spruch zu seinen teilweise detaillierten Schilderungen anlässlich der neu ro psy cho logischen Begutachtung (Urk. 8/154/6 und Urk. 8/154/9) steht. Diskre pant berichtete der Beschwerdeführer gegenüber dem begutachtenden Orthopä den, er verlasse die Wohnung eigentlich nicht (Urk. 8/152/19), während er dem begut ach tenden Neurologen gegenüber schilderte, täglich etwas spazieren zu gehen ( Urk. 8/153/1 9). Beide Begutachtungen fanden aber am selben Tag, dem 12. Mai 2011, statt (Urk. 8/152/3 und Urk. 8/153/19). Es scheint also, als stelle sich der Beschwerdeführer je nach Untersuchung beziehungsweise Untersu chungszweck unterschiedlich dar. Ins Auge sticht sodann, dass der Beschwerdeführer bei der neurologischen Be gutachtung angegeben hatte, am Untersuchungstag weder ein Antidepressivum noch ein Temesta eingenommen zu haben. Befragt nach dem Grund, führte er aus, aufgrund der Untersuchung sei es nicht dazu gekommen. Unter dem Hin weis, Angst zu haben, nahm der Beschwerdeführer daraufhin noch während des Gesprächs zwei Tabletten Temesta ein (Urk. 8/154/8). Auch bei der psychiatri schen Begutachtung nahm er jeweils während beider Untersuchungen Temesta (Lorazepam) ein (Urk. 8/181/29; vgl. auch Urk. 8/128/8). Der Beschwerdeführer vermittelte den Gutachtern dadurch den Eindruck, Temesta übermässig zu konsumieren, dabei hatte die Blutanalyse vom 16. Juni 2011 (Urk. 8/151) einen Medikamentenspiegel weit unterhalb des therapeutischen Bereiches ergeben (Lorazepam unter 31 nmol/L bei einem Referenzwert von 60-780; dasselbe gilt im Übrigen auch für den Wirkstoff Olanzapin [< 32 nmol/L bei einem Refe renzwert von 64-256 beziehungsweise < 10 µg/L bei einem Referenzwert von 20-80]). Das Verhalten des Beschwerdeführers weist somit auf eine Aggravation hin, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde (vgl. Urk. 8/181/40). 5.3.2 Besonders auffällig hatte sich das Verhalten des Beschwerdeführers bereits vor den Begutachtungen gestaltet, indem er sich zunächst beharrlich weigerte, sich einer durch die Beschwerdegegnerin veranlassten Begutachtung zu unterziehen. Insgesamt erreichte der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine wesentliche Verzögerung des Rentenrevisionsverfahrens: Am 6. Januar 2009 hatte ihn die Beschwerdegegnerin darüber informiert, dass eine medizinische Abklärung not wendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde ( Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte dies jedoch mit Schrei ben vom 28. Januar 2009 ab (Urk. 8/97), weshalb ihm die Aufhebung der Invalidenrente angekündigt wurde (Urk. 8/100). Er reichte in der Folge einen Bericht des behandelnden Dr. med. E.___, Fach arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2010 (Urk. 8/109 ) zu den Akten und erklärte sich erst am 23. Juli 2010 – nach letzt maliger Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 8/114) – bereit, sich begutachten zu las sen, allerdings nicht be i der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vorbescheid vom 17. August 2010 kündigte die Beschwerdegegnerin da her erneut die Aufhebung der Rente an (Urk. 8/118). Nach erneutem Hin und Her reichte der Beschwerdeführer schliesslich ein Privatgutachten von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Oktober 2010 (Urk. 8/128 ) zu den Akten und unterzog sich am 12. Mai 2011 einer orthopädischen (vgl. Urk. 8/152/3) und einer neurolo gischen Untersu chung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologi sche Untersuchung musste bekanntlich zweimal wegen Übelkeit des Beschwer de führers abgebroch en werden und konnte letztlich nicht abge schlossen w erden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Aufgrund der angeblich schlechten gesundheitlichen Verfassung des Beschwerdeführers (Urk. 8/147) sistierte die Beschwerdegegnerin am 7. September 2011 die weitere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Abklärungsergebnisse (Urk. 8/149). Von der Ankündigung der Beschwerdegegnerin, es sei eine Begut achtung durch zuführen, bis zur Begutachtung bei der MEDAS verstrichen also mehr als zwei Jahre, wobei aufgrund der unvollständigen Untersuchungen und der fehlenden psychiatrischen Begutachtung keine interdisziplinäre Beurteilung stattfinden konnte (Urk. 8/150). Unerfreulicherweise liess die Beschwerdegegne rin das Ver fahren in der Folge nochmals fast zwei Jahre lang ruhen, sodass die psychiatri sche Begutachtung des Beschwerdeführers in der A.___ erst im Septem ber 2014 stattfinden konnte (Urk. 8/181). 5.3.3 Die psychiatrischen Gutachter der A.___ konnten das Vorliegen einer depressiven Störung grundsätzlich bestätigen; indes konnten sie den Schweregrad aufgrund des offensichtlichen Einflusses von weiteren Faktoren, namentlich des Benzodi azepin-Konsums während der Untersuchung sowie des suboptimalen Leistungs verhaltens nicht weiter objektivieren, sodass sie bloss einen Verdacht auf eine mittelschwere bis schwere depressive Episode diagnostizieren konnten (Urk. 8/181/40). Bei dieser Sachlage kann aber nicht erstellt werden, dass der Beschwerdeführer aktuell nach wie vor an einem invalidisierenden Gesund heitsschaden leiden würde, was Voraussetzung für die weitere Ausrichtung ei ner Invalidenrente wäre. Zutreffend ist vielmehr, dass mit dem im Sozialversi cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Wenn die Gutachter – obwohl sie das Vorliegen einer mittelgradigen bis schwe ren depressiven Episode aufgrund ihrer Untersuchungen nicht bestätigen konn ten – dafür hielten, dass seit ungefähr 1993 von einem weitgehend unver änderten Zustandsbild ausgegangen werden könne, übersehen sie, dass der da malige Gutachter, Dr. Y.___, keine Anzeichen für eine Rentenbegehrlichkeit er kennen und weder von Inkonsistenzen noch von Aggravationstendenzen be richten konnte (Urk. 8/22/4). Wenn solche aktuell indes offensichtlich bestehen, haben sich die medizinischen Verhältnisse insofern verändert. Dass sich der Beschwer deführer im wesentlichen vordergründig unverändert präsentierte, be deutet daher nicht, dass keine relevante Veränderung seines Gesundheitszustan des eingetreten wäre, zumal die Beurteilung der A.___-Gutachter aufgrund des Benzodiazepingebrauchs während der Untersuchung sowie aufgrund der fest gestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und des nicht authentischen Ant wortverhaltens erheblich erschwert war (Urk. 8/181/42). Wenn im Rahmen der grundsätzlich bestehenden depressiven Störung weder eine mittelschwere noch eine schwere depressive Episode nachgewiesen werden kann, besteht aber kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr. Vor diesem Hintergrund ist es un er heblich, wenn die Gutachter die präsentierte Einschränkung wegen der für ei nen Teil der Problematik verantwortlichen nicht-medizinischen Faktoren nicht genauer quantifizieren konnten (Urk. 8/181/41). Das Einholen fremdanamnes tischer Auskünfte von Angehörigen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 9 und Urk. 5) oder die Vornahme ergänzender Abklärungen erweisen sich bei dieser Sach- und Aktenlage als nicht erforderlich; letzteres hielten die Gutachter denn auch für nicht zielführend. 5.4 Dass dem Beschwerdeführer angesichts seines Verhaltens beim Einglie derungs be ratungsgespräch vom 10. Dezember 2015 im Beisein seines Rechtsvertreters (Urk. 8/193) keine Eingliede rungsmassnahmen angeboten wer den konnten, ist sodann nicht zu beanstanden. 6. Nach dem Gesagten ist die Aufhebung der bisherigen Rente zu Recht erfolgt und die Beschwerde ist abzuweisen. 7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 9 00.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00270

IV.2016.00270 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Muraro

Urteil vom 4. August 2017

Urteil vom 4. August 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1965 geborene X.___, welcher über keine Berufsausbildung verfügte, reiste am 24. April 1984 in die Schweiz ein und absolvierte im Jahr 1990 eine Anlehre als Maschinenschlosser und im Jahr 1991 eine Anlehre als Heizungsmonteur. Ab dem 1. November 1991 war er als Heizungs-Hilfsmonteur angestellt. Nachdem er am 9. April 1992 ein Schleudertrauma der Halswirbel-säule erlitten hatte, meldete er sich am 25. Mai 1993 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf das erlittene Schleudertrauma bei der Eidgenössischen Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die IV-Stelle tätigte beruflich-er werb liche sowie medizinische Abklärungen, zog die Akten der Un fallversi che rung bei (Urk. 8/14/1-50) und liess den Versicherten begutachten. Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutach ten am 9. März 1994 (Urk. 8/22). Gestützt darauf (vgl. Urk. 8/26) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 24. Juni 1994 bei einem Invalidi täts grad von 75 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab dem 1. April 1993 zu (Urk. 8/27 und Urk. 8/30).

1.1 Der 1965 geborene X.___, welcher über keine Berufsausbildung verfügte, reiste am 24. April 1984 in die Schweiz ein und absolvierte im Jahr 1990 eine Anlehre als Maschinenschlosser und im Jahr 1991 eine Anlehre als Heizungsmonteur. Ab dem 1. November 1991 war er als Heizungs-Hilfsmonteur angestellt. Nachdem er am 9. April 1992 ein Schleudertrauma der Halswirbel-säule erlitten hatte, meldete er sich am 25. Mai 1993 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf das erlittene Schleudertrauma bei der Eidgenössischen Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die IV-Stelle tätigte beruflich-er werb liche sowie medizinische Abklärungen, zog die Akten der Un fallversi che rung bei (Urk. 8/14/1-50) und liess den Versicherten begutachten. Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutach ten am 9. März 1994 (Urk. 8/22). Gestützt darauf (vgl. Urk. 8/26) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 24. Juni 1994 bei einem Invalidi täts grad von 75 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab dem 1. April 1993 zu (Urk. 8/27 und Urk. 8/30). 1.2 In den darauffolgenden Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle wieder holt die bisherige ganze Rente bei gleichgebliebenem Gesundheitszustand (Verfü gung vom 5. Mai 1995 [Urk. 8/44]; Verfügung vom 2. Juli 1997 [Urk. 8/49]; Mitteilung vom 19. September 2000 [Urk. 8/53]; Mitteilung vom 20. Dezem ber 2002 [Urk. 8/64]; Mitteilung vom 30. Mai 2005 [Urk. 8/75]; inter nes Fest stellungsblatt vom 12. Juli 2006 [Urk. 8/80]).

1.2 In den darauffolgenden Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle wieder holt die bisherige ganze Rente bei gleichgebliebenem Gesundheitszustand (Verfü gung vom 5. Mai 1995 [Urk. 8/44]; Verfügung vom 2. Juli 1997 [Urk. 8/49]; Mitteilung vom 19. September 2000 [Urk. 8/53]; Mitteilung vom 20. Dezem ber 2002 [Urk. 8/64]; Mitteilung vom 30. Mai 2005 [Urk. 8/75]; inter nes Fest stellungsblatt vom 12. Juli 2006 [Urk. 8/80]). 1.3 Am 16. Mai 2008 eröffnete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 8/85) und informierte den Versicherten am 6. Januar 2009 darüber, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde (Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte eine Begutachtung ab (vgl. das Schrei ben vom 28. Januar 2009 [Urk. 8/97]), weshalb ihm die IV-Stelle mit Vorbe scheid vom 13. Januar 2010 die Aufhebung der Invalidenrente ankündigte (Urk. 8/100). Nach Einwanderhebung und mehreren Schriftenwechseln erklärte sich der Versicherte mit Eingabe vom 23. Juli 2010 bereit, sich begutachten zu lassen, allerdings nicht bei der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vor bescheid vom 17. August 2010 stellte die IV-Stelle daher erneut in Aussicht, die Rente aufzuheben (Urk. 8/118), wogegen der Versicherte am 14. September 2010 abermals Einwand erhob (Urk. 8/126). Es folgten weitere Eingaben. Am 12. Mai 2011 unterzog sich der Versicherte schliesslich sowohl einer orthopä dischen (vgl. Urk. 8/152/3) als auch einer neurologischen Untersuchung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologische Untersu chung musste allerdings zweimal wegen Übelkeit des Versicherten abgebrochen werden und konnte nicht abgeschlossen werden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Die Beschwerdegegnerin sistierte am 7. September 2011 die wei tere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Ab klärungsergebnisse (Urk. 8/149). Diese erstattete am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8/152), ein neurologisches (Urk. 8/153) und ein unvoll ständiges neuropsychologisches Gutachten (Urk. 8/154) und erklärte, dass eine interdisziplinäre Beurteilung ohne psychiatrische Untersuchung nicht stattfin den könne (Urk. 8/150). Nach Einholung eines Berichts des behandelnden Psy chiaters des Versicherten (Bericht vom 27. Januar 2014, Urk. 8/166) veranlasste die IV-Stelle am 18. März 2014 (Urk. 8/168) eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten an der A.___. Dres. med. B.___ und Michael C.___, Fachärzte FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten das Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181). Am 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, in Folge der Medi ka menteneinnahme werde seine Fahrtauglichkeit angezweifelt. Er werde gebe ten, die notwendig erscheinenden Massnahmen zu ergreifen (Urk. 8/183). Am 10. Dezember 2015 teilte ihm die IV-Stelle mit, es seien keine beruflichen Ein gliederungsmassnahmen möglich (Urk. 8/192; vgl. auch das Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung vom 10. Dezember 2015 [Urk. 8/193]). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 [Urk. 8/199]; Einwand vom 26. Januar 2016 [Urk. 8/204]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Februar 2016 die bisherige ganze Invalidenrente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf; einer allfälligen da gegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 8/209]).

1.3 Am 16. Mai 2008 eröffnete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 8/85) und informierte den Versicherten am 6. Januar 2009 darüber, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde (Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte eine Begutachtung ab (vgl. das Schrei ben vom 28. Januar 2009 [Urk. 8/97]), weshalb ihm die IV-Stelle mit Vorbe scheid vom 13. Januar 2010 die Aufhebung der Invalidenrente ankündigte (Urk. 8/100). Nach Einwanderhebung und mehreren Schriftenwechseln erklärte sich der Versicherte mit Eingabe vom 23. Juli 2010 bereit, sich begutachten zu lassen, allerdings nicht bei der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vor bescheid vom 17. August 2010 stellte die IV-Stelle daher erneut in Aussicht, die Rente aufzuheben (Urk. 8/118), wogegen der Versicherte am 14. September 2010 abermals Einwand erhob (Urk. 8/126). Es folgten weitere Eingaben. Am 12. Mai 2011 unterzog sich der Versicherte schliesslich sowohl einer orthopä dischen (vgl. Urk. 8/152/3) als auch einer neurologischen Untersuchung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologische Untersu chung musste allerdings zweimal wegen Übelkeit des Versicherten abgebrochen werden und konnte nicht abgeschlossen werden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Die Beschwerdegegnerin sistierte am 7. September 2011 die wei tere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Ab klärungsergebnisse (Urk. 8/149). Diese erstattete am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8/152), ein neurologisches (Urk. 8/153) und ein unvoll ständiges neuropsychologisches Gutachten (Urk. 8/154) und erklärte, dass eine interdisziplinäre Beurteilung ohne psychiatrische Untersuchung nicht stattfin den könne (Urk. 8/150). Nach Einholung eines Berichts des behandelnden Psy chiaters des Versicherten (Bericht vom 27. Januar 2014, Urk. 8/166) veranlasste die IV-Stelle am 18. März 2014 (Urk. 8/168) eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten an der A.___. Dres. med. B.___ und Michael C.___, Fachärzte FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten das Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181). Am 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, in Folge der Medi ka menteneinnahme werde seine Fahrtauglichkeit angezweifelt. Er werde gebe ten, die notwendig erscheinenden Massnahmen zu ergreifen (Urk. 8/183). Am 10. Dezember 2015 teilte ihm die IV-Stelle mit, es seien keine beruflichen Ein gliederungsmassnahmen möglich (Urk. 8/192; vgl. auch das Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung vom 10. Dezember 2015 [Urk. 8/193]). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 [Urk. 8/199]; Einwand vom 26. Januar 2016 [Urk. 8/204]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Februar 2016 die bisherige ganze Invalidenrente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf; einer allfälligen da gegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 8/209]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. Februar 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm weiterhin die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hin-sicht beantragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be schwerde sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 31. März 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 11. April 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen. Sodann erachtete das Gericht die Anord nung eines zweiten Schriftenwechsels als nicht erforderlich und stellte dem Be schwerdeführer die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin zu (Urk. 9). Mit Eingabe vom 15. April 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 21. April 2016 angezeigt wurde (Urk. 12).

2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. Februar 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm weiterhin die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hin-sicht beantragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be schwerde sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 31. März 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 11. April 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen. Sodann erachtete das Gericht die Anord nung eines zweiten Schriftenwechsels als nicht erforderlich und stellte dem Be schwerdeführer die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin zu (Urk. 9). Mit Eingabe vom 15. April 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 21. April 2016 angezeigt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun des gerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun des gerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.2

1.2 1.2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank heits wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ).

1.2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank heits wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Er messensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2).

Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Er messensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 22. Februar 2016 im Wesentlichen ( Urk. 2), die Untersuchungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer keinen Gesundheitsschaden aufweise, welcher ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränken würde. Die suboptimale Leistungsbereit schaft in der psychiatrischen Untersuchung begründe keinen Gesundheitsscha den mit Krankheitswert. Vielmehr erübrige sich gemäss dem Bundesgericht in solchen Fällen die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach den mass geb lichen Standardindikatoren. Hinweise auf eine Aggravation ergä ben sich so wohl aus der aktuellen als auch aus früheren Untersuchungen.

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 22. Februar 2016 im Wesentlichen ( Urk. 2), die Untersuchungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer keinen Gesundheitsschaden aufweise, welcher ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränken würde. Die suboptimale Leistungsbereit schaft in der psychiatrischen Untersuchung begründe keinen Gesundheitsscha den mit Krankheitswert. Vielmehr erübrige sich gemäss dem Bundesgericht in solchen Fällen die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach den mass geb lichen Standardindikatoren. Hinweise auf eine Aggravation ergä ben sich so wohl aus der aktuellen als auch aus früheren Untersuchungen. 2.2 Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 26. Februar 2016 im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin habe das recht liche Gehör verletzt, indem sie nicht auf die Argumente im Einwandverfahren eingegangen sei und ihren Entscheid nicht begründet habe (Urk. 1 S. 3). Die an gefochtene Verfügung enthalte sodann keine Angaben dazu, ob die Rente wie der erwägungsweise oder revisionsweise aufgehoben worden sei. Bereits dieser Mangel müsse zur Aufhebung der Verfügung führen (Urk. 1 S. 6). Es bestünden aber ohnehin weder Gründe für eine Wiedererwägung noch für eine Revision. Im Gutachten der A.___ vom 19. November 2014 sei von einem unveränderten Zustandsbild seit circa 1993 bis 1994 ausgegangen worden (Urk. 1 S. 6 f.). Eine Aggravation sei zudem ausgeschlossen (Urk. 1 S. 7 f.) Ein Entzug der Rente nach 22 Jahren stelle eine rechtsungleiche Behandlung dar, würden Renten, welche aufgrund eines pathogene tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildes zugesprochen worden seien, gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schluss bestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche rung (6. IV-Revision) doch bereits nach 15 Jahren nicht mehr entzogen (Urk. 1 S. 8). Dem Beschwerdeführer seien sodann keine Eingliederungsmassnahmen angeboten worden, obwohl von einer Arbeitsfähig keit ausgegangen werde (Urk. 1 S. 9).

2.2 Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 26. Februar 2016 im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin habe das recht liche Gehör verletzt, indem sie nicht auf die Argumente im Einwandverfahren eingegangen sei und ihren Entscheid nicht begründet habe (Urk. 1 S. 3). Die an gefochtene Verfügung enthalte sodann keine Angaben dazu, ob die Rente wie der erwägungsweise oder revisionsweise aufgehoben worden sei. Bereits dieser Mangel müsse zur Aufhebung der Verfügung führen (Urk. 1 S. 6). Es bestünden aber ohnehin weder Gründe für eine Wiedererwägung noch für eine Revision. Im Gutachten der A.___ vom 19. November 2014 sei von einem unveränderten Zustandsbild seit circa 1993 bis 1994 ausgegangen worden (Urk. 1 S. 6 f.). Eine Aggravation sei zudem ausgeschlossen (Urk. 1 S. 7 f.) Ein Entzug der Rente nach 22 Jahren stelle eine rechtsungleiche Behandlung dar, würden Renten, welche aufgrund eines pathogene tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildes zugesprochen worden seien, gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schluss bestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche rung (6. IV-Revision) doch bereits nach 15 Jahren nicht mehr entzogen (Urk. 1 S. 8). Dem Beschwerdeführer seien sodann keine Eingliederungsmassnahmen angeboten worden, obwohl von einer Arbeitsfähig keit ausgegangen werde (Urk. 1 S. 9). 2.3 In der Eingabe vom 15. April 2016 brachte der Beschwerdeführer vor, die Be schwerdegegnerin habe es auch in der Beschwerdeantwort unterlassen, eine Be grün dung für die angefochtene Verfügung nachzuliefern. Eine Aggravation liege nicht vor. Der Gesundheitszustand sei seit über 20 Jahren unverändert (Urk. 11).

2.3 In der Eingabe vom 15. April 2016 brachte der Beschwerdeführer vor, die Be schwerdegegnerin habe es auch in der Beschwerdeantwort unterlassen, eine Be grün dung für die angefochtene Verfügung nachzuliefern. Eine Aggravation liege nicht vor. Der Gesundheitszustand sei seit über 20 Jahren unverändert (Urk. 11). 3.

3. 3.1 Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass die Bestimmungen zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage in den SchlB IVG 6. Revision zur Anwen dung gelangen, „wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht er füllt sind“. Mit anderen Worten ist beim Nachweis einer Verbesserung des Ge sund heitszustandes (E. 1.1) nicht auf die genannten Spezialnormierungen zu rück zugreifen, was die Beschwerdegegnerin denn auch nicht getan hat. Im Üb ri gen erfolgte die Rentenzusprache aufgrund einer depressiven Symptomatik und nicht aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildes.

3.1 Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass die Bestimmungen zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage in den SchlB IVG 6. Revision zur Anwen dung gelangen, „wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht er füllt sind“. Mit anderen Worten ist beim Nachweis einer Verbesserung des Ge sund heitszustandes (E. 1.1) nicht auf die genannten Spezialnormierungen zu rück zugreifen, was die Beschwerdegegnerin denn auch nicht getan hat. Im Üb ri gen erfolgte die Rentenzusprache aufgrund einer depressiven Symptomatik und nicht aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildes. Lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision – gemäss welcher Bestimmung eine Renten herabsetzung oder –aufhebung nicht mehr möglich ist, wenn ein Rentenbezüger im Zei tpunkt des Inkrafttretens der 6. IVG-Revision das 5 5. Altersjahr zurück gelegt hat oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente de r Invalidenversicherung bezieht – ist vorliegend auch nicht analog, unter dem Aspekt einer rechtsungleichen Behandlung, her anzuziehen. Im Gegensatz zur Regelung in lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision ist die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei ver sicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nicht ausgeschlossen. Die Verwaltung hat zuvor aber allenfalls Eingliederungsmassnahmen durch zu führen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.1 mit Hinweisen).

Lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision – gemäss welcher Bestimmung eine Renten herabsetzung oder –aufhebung nicht mehr möglich ist, wenn ein Rentenbezüger im Zei tpunkt des Inkrafttretens der 6. IVG-Revision das 5 5. Altersjahr zurück gelegt hat oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente de r Invalidenversicherung bezieht – ist vorliegend auch nicht analog, unter dem Aspekt einer rechtsungleichen Behandlung, her anzuziehen. Im Gegensatz zur Regelung in lit. a Abs. 4 SchlB IV G 6. Revision ist die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei ver sicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nicht ausgeschlossen. Die Verwaltung hat zuvor aber allenfalls Eingliederungsmassnahmen durch zu führen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.1 mit Hinweisen). 3.2 Dass die Beschwerdegegnerin die Rentenaufhebung nicht begründet hätte, trifft nicht zu. Sie ging implizit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, indem sie festhielt, aktuell sei kein Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, zumal es auch an der Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers in der psy chiatrischen Untersuchung gefehlt habe und Anhaltspunkte für eine Aggrava tion bestanden hätten. Die Erwägung, es hätten sich bereits früher Hinweise auf eine Aggravation ergeben, bietet zwar Anlass, davon auszugehen, dass die Be schwerdegegnerin subsidiär auch eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung in Betracht gezogen hätte. Primär ging sie aber, wie gesagt, von einer Verbes serung aus. Inwiefern die Beschwerdegegnerin damit die Begründungspflicht verletzt haben sollte, ist nicht ersichtlich.

3.2 Dass die Beschwerdegegnerin die Rentenaufhebung nicht begründet hätte, trifft nicht zu. Sie ging implizit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, indem sie festhielt, aktuell sei kein Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, zumal es auch an der Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers in der psy chiatrischen Untersuchung gefehlt habe und Anhaltspunkte für eine Aggrava tion bestanden hätten. Die Erwägung, es hätten sich bereits früher Hinweise auf eine Aggravation ergeben, bietet zwar Anlass, davon auszugehen, dass die Be schwerdegegnerin subsidiär auch eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung in Betracht gezogen hätte. Primär ging sie aber, wie gesagt, von einer Verbes serung aus. Inwiefern die Beschwerdegegnerin damit die Begründungspflicht verletzt haben sollte, ist nicht ersichtlich. Dass die Beschwerdegegnerin auf den Einwand des Beschwerdeführers nicht eingegangen wäre, kann sodann auch nicht bestätigt werden. Sie muss te sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rec htli chen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr durfte sie sich auf die für den Ent scheid wesentlichen Gesichts punkte beschränken, was sie auch tat. Sie begnügte sich mit einer kurzen, auf das Wesentliche beschränkten Stellungnahme, indem sie festhielt, es seien keine neuen medizinischen Unterlagen eingereicht worden, die eine andere Beurteilung des Sachverhalts rechtfertigten. Im Übrigen wäre eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei dieser Ausgangslage ohnehin als geheilt zu betrachten.

Dass die Beschwerdegegnerin auf den Einwand des Beschwerdeführers nicht eingegangen wäre, kann sodann auch nicht bestätigt werden. Sie muss te sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rec htli chen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr durfte sie sich auf die für den Ent scheid wesentlichen Gesichts punkte beschränken, was sie auch tat. Sie begnügte sich mit einer kurzen, auf das Wesentliche beschränkten Stellungnahme, indem sie festhielt, es seien keine neuen medizinischen Unterlagen eingereicht worden, die eine andere Beurteilung des Sachverhalts rechtfertigten. Im Übrigen wäre eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei dieser Ausgangslage ohnehin als geheilt zu betrachten. 3.3 Ein widersprüchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 8) ist eben falls nicht erkennbar. Bei der Meldung einer verkehrsrelevanten Gesundheits problematik an das Strassenverkehrsamt handelte es sich um eine angemessene Vor sichtsmassnahme (Urk. 8/183). Wie sich den nachfolgenden Erwägungen entnehmen lässt, nahm der Beschwerdeführer vor den Augen der Gutachter zu hohe Dosen an Temesta ein (E. 5). Er nahm auch anlässlich des Eingliederungs beratungsgesprächs vom 10. Dezember 2015 eine Tablette Temesta ein und er klärte, täglich bis zu 4-6 Tabletten einzunehmen, wenn er Ängste habe (Urk. 8/193). Angesichts dieses offenkundigen Medikamentenmissbrauchs – wo bei unerheblich ist, ob es sich dabei um eine regelmässige Gewohnheit oder bloss um ein weiteres Merkmal der festgestellten Aggravation handelt (E. 5) – lässt sich das Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht beanstanden.

3.3 Ein widersprüchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 8) ist eben falls nicht erkennbar. Bei der Meldung einer verkehrsrelevanten Gesundheits problematik an das Strassenverkehrsamt handelte es sich um eine angemessene Vor sichtsmassnahme (Urk. 8/183). Wie sich den nachfolgenden Erwägungen entnehmen lässt, nahm der Beschwerdeführer vor den Augen der Gutachter zu hohe Dosen an Temesta ein (E. 5). Er nahm auch anlässlich des Eingliederungs beratungsgesprächs vom 10. Dezember 2015 eine Tablette Temesta ein und er klärte, täglich bis zu 4-6 Tabletten einzunehmen, wenn er Ängste habe (Urk. 8/193). Angesichts dieses offenkundigen Medikamentenmissbrauchs – wo bei unerheblich ist, ob es sich dabei um eine regelmässige Gewohnheit oder bloss um ein weiteres Merkmal der festgestellten Aggravation handelt (E. 5) – lässt sich das Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht beanstanden. 4.

4. 4.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache vom 24. Juni 1994 (Urk. 8/27 und Urk. 8/30 ) erfolgte gestützt auf die Begutachtung von Dr. Y.___, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund einer schweren Depression eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert hatte (vgl. das Gutachten vom 9. März 1994 [Urk. 8/22]). Dieses Gutachten dient als Vergleichsbasis zur Beurteilung, ob im aktuellen Rentenrevisionsverfahren von einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auszugehen ist, da in den vorausgegangenen Rentenrevisionsverfahren eine eingehende Untersuchung des Beschwerdeführers nicht mehr erfolgte, sondern in jeweils knapp gehaltenen Arztberichten von einem stationären Gesundheits zu stand berichtet wurde (Urk. 8/34, Urk. 8/48, Urk. 8/52, Urk. 8/73/3, Urk. 8/79). Das Privatgutachten von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 22. August 2002 (Urk. 8/62) eignet sich sodann nicht als Ver gleichsbasis, denn es wurde nicht von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege ben (Urk. 8/61) und umfasste lediglich neurologische/neuropsychologische Un te rsuchungen.

4.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache vom 24. Juni 1994 (Urk. 8/27 und Urk. 8/30 ) erfolgte gestützt auf die Begutachtung von Dr. Y.___, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund einer schweren Depression eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert hatte (vgl. das Gutachten vom 9. März 1994 [Urk. 8/22]). Dieses Gutachten dient als Vergleichsbasis zur Beurteilung, ob im aktuellen Rentenrevisionsverfahren von einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auszugehen ist, da in den vorausgegangenen Rentenrevisionsverfahren eine eingehende Untersuchung des Beschwerdeführers nicht mehr erfolgte, sondern in jeweils knapp gehaltenen Arztberichten von einem stationären Gesundheits zu stand berichtet wurde (Urk. 8/34, Urk. 8/48, Urk. 8/52, Urk. 8/73/3, Urk. 8/79). Das Privatgutachten von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 22. August 2002 (Urk. 8/62) eignet sich sodann nicht als Ver gleichsbasis, denn es wurde nicht von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege ben (Urk. 8/61) und umfasste lediglich neurologische/neuropsychologische Un te rsuchungen. 4.2

4.2 4.2.1 Anlässlich des aktuellen R entenr evisionsverfahren s erstattete die MEDAS Z.___ am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8 /152), ein neuro lo gisches (Urk. 8/153) u nd ein unvollständiges neuropsy chologisches Gutachten (Urk. 8/154).

4.2.1 Anlässlich des aktuellen R entenr evisionsverfahren s erstattete die MEDAS Z.___ am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8 /152), ein neuro lo gisches (Urk. 8/153) u nd ein unvollständiges neuropsy chologisches Gutachten (Urk. 8/154). Im orthopädischen Gutachten wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit aufgeführt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä hig keit nannte der Gutachter ein chronisches zervikales, lumbales Rücken schmerz syn drom bei Haltungsstörung mit begleitenden Myogelosen, Inserti onstendinosen der paravertebralen Muskulatur, Ausschluss eines Bandschei benschadens, einer Neu roforameneinengung (ICD -10: M54.80) sowie einer Re fluxoesophagitis (Urk. 8/152/23). Der begutachtende Orthopäde gelangte zum Schluss, e ine pa thophysiologische Plausibilität für die lang anhaltenden und sich auswei ten den, organüberschreitenden subjektiv wahr genommenen Symp tombilder bestehe aus seiner Sicht nicht. Eine wesen tliche strukturelle Störung, welche die geklagte stärkste Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers plau sibel erkläre, könne bei der heutigen klinischen Untersuchung nicht erhoben werden. Eine wesentli che Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange stamm ten Tätigkeit als Sa ni tärinstall ateur wie auch in einer angepassten Tätig keit sei nicht zu begründen. Frühere Arztberichte, in welchen dem Beschwerde führer aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, seien nicht nachvollziehbar, hätten die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit doch auf subjektiven Schmerz angaben des Beschwerdeführers ohne strukturelles Korrelat basiert (Urk. 8/152/23 f.).

Im orthopädischen Gutachten wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit aufgeführt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä hig keit nannte der Gutachter ein chronisches zervikales, lumbales Rücken schmerz syn drom bei Haltungsstörung mit begleitenden Myogelosen, Inserti onstendinosen der paravertebralen Muskulatur, Ausschluss eines Bandschei benschadens, einer Neu roforameneinengung (ICD -10: M54.80) sowie einer Re fluxoesophagitis (Urk. 8/152/23). Der begutachtende Orthopäde gelangte zum Schluss, e ine pa thophysiologische Plausibilität für die lang anhaltenden und sich auswei ten den, organüberschreitenden subjektiv wahr genommenen Symp tombilder bestehe aus seiner Sicht nicht. Eine wesen tliche strukturelle Störung, welche die geklagte stärkste Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers plau sibel erkläre, könne bei der heutigen klinischen Untersuchung nicht erhoben werden. Eine wesentli che Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange stamm ten Tätigkeit als Sa ni tärinstall ateur wie auch in einer angepassten Tätig keit sei nicht zu begründen. Frühere Arztberichte, in welchen dem Beschwerde führer aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, seien nicht nachvollziehbar, hätten die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit doch auf subjektiven Schmerz angaben des Beschwerdeführers ohne strukturelles Korrelat basiert (Urk. 8/152/23 f.). Im neurologischen Gutachten wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 8/153/21):

Im neurologischen Gutachten wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 8/153/21): - Panvertebrales und zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD - 10 : M54.90)

Panvertebrales und zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD 10 : M54.90) - ohne sensomotorische Ausfälle

ohne sensomotorische Ausfälle - bei Status nach Auffahrunfall 1992

bei Status nach Auffahrunfall 1992 - Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits (ICD - 10 : G56.0)

Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits (ICD 10 : G56.0) - Verdacht auf psychogenen Handtremor beidseits (ICD - 10 : R25.1)

Verdacht auf psychogenen Handtremor beidseits (ICD 10 : R25.1) Der begutachtende Neurologe hielt sodann fest, i n der aktu ellen klinischen Un ter suchung lie ssen sich keine einem organischen neuralen Korrelat zuzuord nende Pathologien sicher objektivieren, mit Ausnahme eines positiven Tinel-Zeichens über dem Karpalkanal beidseits. Während der aktuellen Anamnese und Untersuchung habe der Beschwerdeführer ein in sich logisches Denken gezeigt und a uf bereits früher Gesagtes Bezug nehmen können. Er sei fähig gewesen, seine doch umfangreiche Medikamentenliste mit jeder Dosierung prompt aus wen dig zu nennen. Damit sei davon aus zugehen, dass beim Unfall keine rele van te Hirnverletzung stattgefunden habe, aufgrund d er heute gegebenen Anam nese könne eine milde traumatische Hirnverletzung zwar nicht ausge schlos sen werden, Hinweise dazu fänden sich aber auch in den zeitnahen Akten nicht (Urk. 8/153/22). Die bisher durchgeführten Untersuchungen bildgebender Art (Schädel-MRI) und funktioneller Art (EEG-Untersuchung) hätten gemäss vor lie gen den Akten unspezifische Befunde gezeigt. Im Gutachten von Dr. D.___ von 2002 werde aufgrund des MRI-Befundes, der Hinweise für statt gehabte Shearing-Läsionen zeige, und des unspezifisch veränderten EEG-Be fun des eine kausale Bezie hung zum Unfall, der 9 Jahre zuvor stattgefunden habe, her ge stellt. Diese Beurteilung könne aus neurologischer Sicht in keiner Art und Weise nachvo l lzogen werden. Zum einen bestehe ein erhebliches zeitli ches Intervall zum vermeintlich verursach enden Ereignis. Zum anderen seien die festgehalte nen Befunde s ämtliche unspezifisch. Dies gelte insbesondere auch für d ie EEG-Untersuchung. Hier seien einerseits eine zu Beginn der Ableitung gehäufte Ü berlagerung von Beta-Aktivität, andererseits auch eine Einstreuung von Theta-Wellen mit Schwerpunkt links frontal erwähnt worden. Dabei handle es sich um unspezifi sche Befunde, die der Kollege de nn auch korrekterweise als leichte und unspezifische Allgemeinveränderung interpretiert habe. Eine von ihm festgehaltene herdförmige Fu nktionsstörung links frontal sei kein seltener Befund, dieser sei auch bei gesunden Probanden zu beobachten. Komplett feh le nd in der Beurteilung des EEGs sei die Beurteilung der Medikation im Hinblick auf die Veränderung der elekt rischen Hirnaktivität. Hier müsse insbesondere das gemäss Gutachten des Kollegen D.___ zum Zeitpunkt der Untersuchung ein genommene Val ium beachtet werden. Dieses könne zu einer Veränderung der hirnelektrischen Aktivität führen. Aus diesen Befunden, dem MRI-Befund und dem EEG-Befund, könne nicht auf eine Hirn schädigung geschlossen werden und vor allem sei der Kausalzusammenhang mit dem neun Jahre zuvor erlitte nen Unfall mehr als fraglich. Die Arbeitsfähigkeit sei aus rein neurologischer Sicht nicht eingeschränkt (Urk. 8/153/23).

Der begutachtende Neurologe hielt sodann fest, i n der aktu ellen klinischen Un ter suchung lie ssen sich keine einem organischen neuralen Korrelat zuzuord nende Pathologien sicher objektivieren, mit Ausnahme eines positiven Tinel-Zeichens über dem Karpalkanal beidseits. Während der aktuellen Anamnese und Untersuchung habe der Beschwerdeführer ein in sich logisches Denken gezeigt und a uf bereits früher Gesagtes Bezug nehmen können. Er sei fähig gewesen, seine doch umfangreiche Medikamentenliste mit jeder Dosierung prompt aus wen dig zu nennen. Damit sei davon aus zugehen, dass beim Unfall keine rele van te Hirnverletzung stattgefunden habe, aufgrund d er heute gegebenen Anam nese könne eine milde traumatische Hirnverletzung zwar nicht ausge schlos sen werden, Hinweise dazu fänden sich aber auch in den zeitnahen Akten nicht (Urk. 8/153/22). Die bisher durchgeführten Untersuchungen bildgebender Art (Schädel-MRI) und funktioneller Art (EEG-Untersuchung) hätten gemäss vor lie gen den Akten unspezifische Befunde gezeigt. Im Gutachten von Dr. D.___ von 2002 werde aufgrund des MRI-Befundes, der Hinweise für statt gehabte Shearing-Läsionen zeige, und des unspezifisch veränderten EEG-Be fun des eine kausale Bezie hung zum Unfall, der 9 Jahre zuvor stattgefunden habe, her ge stellt. Diese Beurteilung könne aus neurologischer Sicht in keiner Art und Weise nachvo l lzogen werden. Zum einen bestehe ein erhebliches zeitli ches Intervall zum vermeintlich verursach enden Ereignis. Zum anderen seien die festgehalte nen Befunde s ämtliche unspezifisch. Dies gelte insbesondere auch für d ie EEG-Untersuchung. Hier seien einerseits eine zu Beginn der Ableitung gehäufte Ü berlagerung von Beta-Aktivität, andererseits auch eine Einstreuung von Theta-Wellen mit Schwerpunkt links frontal erwähnt worden. Dabei handle es sich um unspezifi sche Befunde, die der Kollege de nn auch korrekterweise als leichte und unspezifische Allgemeinveränderung interpretiert habe. Eine von ihm festgehaltene herdförmige Fu nktionsstörung links frontal sei kein seltener Befund, dieser sei auch bei gesunden Probanden zu beobachten. Komplett feh le nd in der Beurteilung des EEGs sei die Beurteilung der Medikation im Hinblick auf die Veränderung der elekt rischen Hirnaktivität. Hier müsse insbesondere das gemäss Gutachten des Kollegen D.___ zum Zeitpunkt der Untersuchung ein genommene Val ium beachtet werden. Dieses könne zu einer Veränderung der hirnelektrischen Aktivität führen. Aus diesen Befunden, dem MRI-Befund und dem EEG-Befund, könne nicht auf eine Hirn schädigung geschlossen werden und vor allem sei der Kausalzusammenhang mit dem neun Jahre zuvor erlitte nen Unfall mehr als fraglich. Die Arbeitsfähigkeit sei aus rein neurologischer Sicht nicht eingeschränkt (Urk. 8/153/23). Im (unvollständigen) neuropsychologischen Gutachten wurde festgehalten, die Durchführung einer ausführlichen neuropsychologischen Testung sei nicht möglich gewesen. Wahrend dem Gespräch habe der Beschwerdeführer ohne S chwierigkeiten und detailliert ü ber seine Beschwerden und den erlebten Unfall berichten können. Zu seinem Tagesablauf, seinen Hobbies und weiter en Ar beitsversuchen befragt, habe er aber nur vage oder gar keine Antwort en erteilt. Während der Untersuchung sei der Beschwerdeführer immer wieder auf gestan den und habe angegeben, Angst zu haben und an Übelkeit zu leiden. Teilweise habe er begonnen zu weinen und zu zittern, was sich im Verlaufe der Untersu chung verstärkt habe. Trotz mehrerer Pausen, während welcher er sich auch habe hinlegen können, habe der Beschwerdeführer beide Untersuchungstermine ab gebrochen. Daher hätten nur vereinzelte Testverfahren durchgeführt werden können und eine ausführliche Testung sei nicht möglich gewesen. Eine räum lich-konstruktive Aufgabe habe deutliche quantitative und qualitative Minder leistungen ergeben, alle Verfahren zur Symptomvalidierung seien auffällig aus gefallen. Da eine vollständige neuropsychologische Testuntersuchung nicht habe durchgeführt werden können, seien keine Aussagen über die kognitive Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführer möglich (Urk. 8/154/11).

Im (unvollständigen) neuropsychologischen Gutachten wurde festgehalten, die Durchführung einer ausführlichen neuropsychologischen Testung sei nicht möglich gewesen. Wahrend dem Gespräch habe der Beschwerdeführer ohne S chwierigkeiten und detailliert ü ber seine Beschwerden und den erlebten Unfall berichten können. Zu seinem Tagesablauf, seinen Hobbies und weiter en Ar beitsversuchen befragt, habe er aber nur vage oder gar keine Antwort en erteilt. Während der Untersuchung sei der Beschwerdeführer immer wieder auf gestan den und habe angegeben, Angst zu haben und an Übelkeit zu leiden. Teilweise habe er begonnen zu weinen und zu zittern, was sich im Verlaufe der Untersu chung verstärkt habe. Trotz mehrerer Pausen, während welcher er sich auch habe hinlegen können, habe der Beschwerdeführer beide Untersuchungstermine ab gebrochen. Daher hätten nur vereinzelte Testverfahren durchgeführt werden können und eine ausführliche Testung sei nicht möglich gewesen. Eine räum lich-konstruktive Aufgabe habe deutliche quantitative und qualitative Minder leistungen ergeben, alle Verfahren zur Symptomvalidierung seien auffällig aus gefallen. Da eine vollständige neuropsychologische Testuntersuchung nicht habe durchgeführt werden können, seien keine Aussagen über die kognitive Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführer möglich (Urk. 8/154/11). 4.2.2 Die Dres. B.___ und C.___ (A.___) erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181) und führten darin die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/181/34):

4.2.2 Die Dres. B.___ und C.___ (A.___) erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181) und führten darin die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/181/34): - Verdacht auf mittelschwere bis schwere depressive Episode im Rahmen ei ner rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1, F33.2), Beur teilung erschwert durch:

Verdacht auf mittelschwere bis schwere depressive Episode im Rahmen ei ner rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1, F33.2), Beur teilung erschwert durch: - Einnahme von Benzodiazepinen (mindestens 3mg Lorazepam) an bei den Untersuchungsterminen (ICD-10: F13.0)

Einnahme von Benzodiazepinen (mindestens 3mg Lorazepam) an bei den Untersuchungsterminen (ICD-10: F13.0) - Hi nweise für suboptimales Leistungs- und nicht authentisches Antwort verhalten

Hi nweise für suboptimales Leistungs- und nicht authentisches Antwort verhalten Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/181/34) nannten die Gutachter den Verdacht auf schädlichen Gebrauch von Benzodia zepinen (Lorazepam) (ICD-10: F13.1) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.40). Sie hielten ausserdem fest, gesamthaft könne aufgrund der Akten eine manifeste Persönlichkeitsstörung, welche gemäss ICD-10-Definition seit der Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwachsenenal ter bestehen müsse, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wer den (Urk. 8/181/35).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/181/34) nannten die Gutachter den Verdacht auf schädlichen Gebrauch von Benzodia zepinen (Lorazepam) (ICD-10: F13.1) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.40). Sie hielten ausserdem fest, gesamthaft könne aufgrund der Akten eine manifeste Persönlichkeitsstörung, welche gemäss ICD-10-Definition seit der Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwachsenenal ter bestehen müsse, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wer den (Urk. 8/181/35). Die Gutachter wiesen sodann auf folgende Inkonsistenzen hin: Der Beschwer deführer habe auffallend Schwierigkeiten gehabt, selbst einfache Merkfähig keits- und Konzentrationstests durchzuführen sowie Schwierigkeiten, die zent ralen biographischen Ereignisse zeitlich zuzuordnen. Zudem habe sich eine un scharfe zeitliche Orientierung gezeigt. Passend zu dieser fast dementiell anmu ten den Symptomatik habe der Beschwerdeführer von einer sehr zurückgezoge nen Lebensweise und kaum vorhandenen sozialen Kontakten berichtet. Inkon sistent dazu habe der Beschwerdeführer aber geschildert, er sei in der Lage, sein Fahr zeug beispielsweise für die Fahrten ins Stadtzentrum oder zu Arztterminen eigen ständig zu führen (Urk. 8/181/38).

Die Gutachter wiesen sodann auf folgende Inkonsistenzen hin: Der Beschwer deführer habe auffallend Schwierigkeiten gehabt, selbst einfache Merkfähig keits- und Konzentrationstests durchzuführen sowie Schwierigkeiten, die zent ralen biographischen Ereignisse zeitlich zuzuordnen. Zudem habe sich eine un scharfe zeitliche Orientierung gezeigt. Passend zu dieser fast dementiell anmu ten den Symptomatik habe der Beschwerdeführer von einer sehr zurückgezoge nen Lebensweise und kaum vorhandenen sozialen Kontakten berichtet. Inkon sistent dazu habe der Beschwerdeführer aber geschildert, er sei in der Lage, sein Fahr zeug beispielsweise für die Fahrten ins Stadtzentrum oder zu Arztterminen eigen ständig zu führen (Urk. 8/181/38). Die Gutachter stellten i n Bezug auf die auffälligen kognitiven Einschränkungen drei Hypothesen auf. Diese könnten 1. auf eine organische Komponente, 2. auf die Benzodiazepineinnahme während den Untersuchungen oder 3. auf ein sub optimales Leistungs-/ nicht authenti sches Antwortverhalten zurückgeführt wer den. Die Hypothese 1 verwarfen die Gutachter unter dem Hinweis auf die neu rologische Begutachtung bei der MEDAS sowie das Fehlen zeitnaher kognitiver Einschränkungen nach dem Unfall. Die Hypothese 2 erachteten die Gutachter als möglich, da der Beschwerdeführer an beiden Untersuchungsterminen allein sichtbar jeweils 3 mg Lorazepam-Tabletten eingenommen habe, was einer rela tiv hohen Dosis entspreche und gemäss der klinischen Erfahrung durchaus zu erheblichen kognitiven Einschränkungen führen könne. Auch die Hypothese 3 zogen die Gutachter in Betracht, da die Testuntersuchungen Hinweise auf eine Aggravation ergeben hätten (Urk. 8/181/38 ff.). Der Einfluss dieser zweier Fak toren (Medikamenteneinnahme während den Untersuchungen und suboptimales Leistungsverhalten) würde die diagnostische Zuordnung des Schwer e grades der depressiven Störung erschweren, so dass nur von einer Verdachtsdiagnose aus gegangen werden könne. Eine weitere Objektivierung erschein e nicht möglich (Urk. 8/181/40).

Die Gutachter stellten i n Bezug auf die auffälligen kognitiven Einschränkungen drei Hypothesen auf. Diese könnten 1. auf eine organische Komponente, 2. auf die Benzodiazepineinnahme während den Untersuchungen oder 3. auf ein sub optimales Leistungs-/ nicht authenti sches Antwortverhalten zurückgeführt wer den. Die Hypothese 1 verwarfen die Gutachter unter dem Hinweis auf die neu rologische Begutachtung bei der MEDAS sowie das Fehlen zeitnaher kognitiver Einschränkungen nach dem Unfall. Die Hypothese 2 erachteten die Gutachter als möglich, da der Beschwerdeführer an beiden Untersuchungsterminen allein sichtbar jeweils 3 mg Lorazepam-Tabletten eingenommen habe, was einer rela tiv hohen Dosis entspreche und gemäss der klinischen Erfahrung durchaus zu erheblichen kognitiven Einschränkungen führen könne. Auch die Hypothese 3 zogen die Gutachter in Betracht, da die Testuntersuchungen Hinweise auf eine Aggravation ergeben hätten (Urk. 8/181/38 ff.). Der Einfluss dieser zweier Fak toren (Medikamenteneinnahme während den Untersuchungen und suboptimales Leistungsverhalten) würde die diagnostische Zuordnung des Schwer e grades der depressiven Störung erschweren, so dass nur von einer Verdachtsdiagnose aus gegangen werden könne. Eine weitere Objektivierung erschein e nicht möglich (Urk. 8/181/40). Die Gutachter gelangten zum Schluss, ein Teil der Symptomatik sei auf die nicht medizinischen Faktoren wie die subopt imale Leistungsbereitschaft bezie hungsweise auf den Gebrauch von Benzodiazepin zurückzuführen. Zu erwähnen seien deutliche Ü berverdeutlichungstendenzen im Rahmen der Untersuchung sowie Inkonsistenz en in Bezug auf das Führen von Fahrzeugen. Schliesslich müsse ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn durch die fast vollständige Übernahme von fast allen Verpflichtungen durch die Familie des Beschwerde führers erwähnt werden. Insgesamt präsentiere sich der Beschwerdeführer – ähnlich w ie bei früheren Begutachtungen/Untersuchungen – als erheblich ein geschränkt. Eine genauere Quantifizierung des Anteils nicht medizinischer Faktoren könne nicht präzise vorgenommen werden. Eine ergänzende neu rops ychologische Untersuchung sei angesichts der festgestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und auch angesichts der Benzodiazepin-Einnahme durch den Beschwerdeführer augenblicklich nicht in diziert beziehungsweise nicht zielführend. In Bezug auf die medizinische un d soziomedizinische Prognose sei zu berücksichtigen, dass die Grunderkrankung, die affektive Störung mit rele vanter Angst symptomatik, aktuell nicht leit l i niengemäss behandel t werde. Eine solche Behandlung sollte vom behandelnden Psychiater unbeding t erwogen werden. Auch wenn prognostisch aufgrund von langjähriger Chronifizi erung und teilweise r Ü berlagerung durch nicht medizinische Faktoren von keiner günstigen Prognose ausgegangen werde, könne durch eine adäquate Behand lung mit Antidepressiva eine Verbesserung der Lebensqual ität erreicht werden (Urk. 8/181/41).

Die Gutachter gelangten zum Schluss, ein Teil der Symptomatik sei auf die nicht medizinischen Faktoren wie die subopt imale Leistungsbereitschaft bezie hungsweise auf den Gebrauch von Benzodiazepin zurückzuführen. Zu erwähnen seien deutliche Ü berverdeutlichungstendenzen im Rahmen der Untersuchung sowie Inkonsistenz en in Bezug auf das Führen von Fahrzeugen. Schliesslich müsse ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn durch die fast vollständige Übernahme von fast allen Verpflichtungen durch die Familie des Beschwerde führers erwähnt werden. Insgesamt präsentiere sich der Beschwerdeführer – ähnlich w ie bei früheren Begutachtungen/Untersuchungen – als erheblich ein geschränkt. Eine genauere Quantifizierung des Anteils nicht medizinischer Faktoren könne nicht präzise vorgenommen werden. Eine ergänzende neu rops ychologische Untersuchung sei angesichts der festgestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und auch angesichts der Benzodiazepin-Einnahme durch den Beschwerdeführer augenblicklich nicht in diziert beziehungsweise nicht zielführend. In Bezug auf die medizinische un d soziomedizinische Prognose sei zu berücksichtigen, dass die Grunderkrankung, die affektive Störung mit rele vanter Angst symptomatik, aktuell nicht leit l i niengemäss behandel t werde. Eine solche Behandlung sollte vom behandelnden Psychiater unbeding t erwogen werden. Auch wenn prognostisch aufgrund von langjähriger Chronifizi erung und teilweise r Ü berlagerung durch nicht medizinische Faktoren von keiner günstigen Prognose ausgegangen werde, könne durch eine adäquate Behand lung mit Antidepressiva eine Verbesserung der Lebensqual ität erreicht werden (Urk. 8/181/41). 5.

5. 5.1 Das orthopädische und neurologische Gutachten der MEDAS sowie das psychiat rische Gutachten der A.___ erfüllen die rechtspre chungsgemässen Krite rien für eine beweistaugliche medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5). Sie wurden allesamt sehr sorgfältig verfasst, basieren auf fachärztli chen Unter suchungen, wurde n in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch u nter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden er stat tet. Die Gutach ter legten die medi zinischen Zustände und Zusa mmenhänge einleuchtend dar und begründeten i hre Schlussfolgerungen nachvollziehbar.

5.1 Das orthopädische und neurologische Gutachten der MEDAS sowie das psychiat rische Gutachten der A.___ erfüllen die rechtspre chungsgemässen Krite rien für eine beweistaugliche medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5). Sie wurden allesamt sehr sorgfältig verfasst, basieren auf fachärztli chen Unter suchungen, wurde n in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch u nter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden er stat tet. Die Gutach ter legten die medi zinischen Zustände und Zusa mmenhänge einleuchtend dar und begründeten i hre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Das neuropsychologische Gutachten, welches trotz seiner Unvollständigkeit ebenfalls sehr sorgfältig, in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit de n Vor ak ten verfasst wurde und auf fachärztli chen Untersuchungen beruht, ver mag als beweistaugliche Entscheidungsgrundlage insoweit zu dienen, als daraus Er kennt nisse über das Verhalten des Beschwerdeführers gezogen werden kön nen.

Das neuropsychologische Gutachten, welches trotz seiner Unvollständigkeit ebenfalls sehr sorgfältig, in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit de n Vor ak ten verfasst wurde und auf fachärztli chen Untersuchungen beruht, ver mag als beweistaugliche Entscheidungsgrundlage insoweit zu dienen, als daraus Er kennt nisse über das Verhalten des Beschwerdeführers gezogen werden kön nen. 5.2 In somatischer Hinsicht wurden sowohl vom begutachtenden Orthopäden als auch vom begutachtenden Neurologen Einschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneint. In den neuropsychologischen Untersuchungen ergaben sich zwar deutliche quantitative und qual itative Minderleistungen, je doch fielen alle V erfahren zur Symptomvalidierung auffällig aus (E. 4.2.1), was auf Aggravation hindeutet. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der begutachtende Neurologe das neurologische/neuropsychologische Pri vat gutachten von Dr. D.___ vom 22. August 2002 in einleuchtender Weise als nicht nachvollziehbar beurteilte (E. 4.2.1). Aus somatischer Sicht ist eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit somit nicht ausgewiesen, was einem unverän derten Gesundheitszustand entspricht, erfolgte die ursprüngliche Rentenzuspra che doch ausschliesslich aufgrund psychiatrischer Diagnosen (vgl. das Feststel lungs blatt für den Beschluss vom 23. März 1994 [Urk. 8/26]).

5.2 In somatischer Hinsicht wurden sowohl vom begutachtenden Orthopäden als auch vom begutachtenden Neurologen Einschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneint. In den neuropsychologischen Untersuchungen ergaben sich zwar deutliche quantitative und qual itative Minderleistungen, je doch fielen alle V erfahren zur Symptomvalidierung auffällig aus (E. 4.2.1), was auf Aggravation hindeutet. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der begutachtende Neurologe das neurologische/neuropsychologische Pri vat gutachten von Dr. D.___ vom 22. August 2002 in einleuchtender Weise als nicht nachvollziehbar beurteilte (E. 4.2.1). Aus somatischer Sicht ist eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit somit nicht ausgewiesen, was einem unverän derten Gesundheitszustand entspricht, erfolgte die ursprüngliche Rentenzuspra che doch ausschliesslich aufgrund psychiatrischer Diagnosen (vgl. das Feststel lungs blatt für den Beschluss vom 23. März 1994 [Urk. 8/26]). 5.3

5.3 5.3.1 Die psychiatrische Begutachtung an der A.___ fand an zwei Terminen statt, am 22. September 2014 von 10.00 bis 11.50 Uhr und am 29. September 2014 von 10.00 bis 11.45 Uhr (Urk. 8/181/1). Die Gutachter nahmen sich damit über durchschnittlich viel Zeit und verfassten das Gutachten vom 19. November 2014 (Urk. 8/181) in der Folge äusserst sorgfältig.

5.3.1 Die psychiatrische Begutachtung an der A.___ fand an zwei Terminen statt, am 22. September 2014 von 10.00 bis 11.50 Uhr und am 29. September 2014 von 10.00 bis 11.45 Uhr (Urk. 8/181/1). Die Gutachter nahmen sich damit über durchschnittlich viel Zeit und verfassten das Gutachten vom 19. November 2014 (Urk. 8/181) in der Folge äusserst sorgfältig. Vor allem der Umstand, dass alle Verfahren zur Symptomvalidierung der neu ro psychologischen Tests auffällig ausfielen (E. 4.2.1) und auch der von den be gutachtenden Psychiatern durchgeführte Coin-in-the-Hand Test Hinweise für ein suboptimales Leistungsverhalten lieferte (Urk. 8/181/32), lässt erhebliche Zweifel am aktuell geklagten und dargestellten Gesundheitszustand des Be schwerdeführers aufkommen. Er präsentierte sich gemäss den begutachtenden Psychiatern bei der Auskunftserteilung fast dementiell, was wiederum im Wi der spruch zu seinen teilweise detaillierten Schilderungen anlässlich der neu ro psy cho logischen Begutachtung (Urk. 8/154/6 und Urk. 8/154/9) steht. Diskre pant berichtete der Beschwerdeführer gegenüber dem begutachtenden Orthopä den, er verlasse die Wohnung eigentlich nicht (Urk. 8/152/19), während er dem begut ach tenden Neurologen gegenüber schilderte, täglich etwas spazieren zu gehen ( Urk. 8/153/1 9). Beide Begutachtungen fanden aber am selben Tag, dem 12. Mai 2011, statt (Urk. 8/152/3 und Urk. 8/153/19). Es scheint also, als stelle sich der Beschwerdeführer je nach Untersuchung beziehungsweise Untersu chungszweck unterschiedlich dar.

Vor allem der Umstand, dass alle Verfahren zur Symptomvalidierung der neu ro psychologischen Tests auffällig ausfielen (E. 4.2.1) und auch der von den be gutachtenden Psychiatern durchgeführte Coin-in-the-Hand Test Hinweise für ein suboptimales Leistungsverhalten lieferte (Urk. 8/181/32), lässt erhebliche Zweifel am aktuell geklagten und dargestellten Gesundheitszustand des Be schwerdeführers aufkommen. Er präsentierte sich gemäss den begutachtenden Psychiatern bei der Auskunftserteilung fast dementiell, was wiederum im Wi der spruch zu seinen teilweise detaillierten Schilderungen anlässlich der neu ro psy cho logischen Begutachtung (Urk. 8/154/6 und Urk. 8/154/9) steht. Diskre pant berichtete der Beschwerdeführer gegenüber dem begutachtenden Orthopä den, er verlasse die Wohnung eigentlich nicht (Urk. 8/152/19), während er dem begut ach tenden Neurologen gegenüber schilderte, täglich etwas spazieren zu gehen ( Urk. 8/153/1 9). Beide Begutachtungen fanden aber am selben Tag, dem 12. Mai 2011, statt (Urk. 8/152/3 und Urk. 8/153/19). Es scheint also, als stelle sich der Beschwerdeführer je nach Untersuchung beziehungsweise Untersu chungszweck unterschiedlich dar. Ins Auge sticht sodann, dass der Beschwerdeführer bei der neurologischen Be gutachtung angegeben hatte, am Untersuchungstag weder ein Antidepressivum noch ein Temesta eingenommen zu haben. Befragt nach dem Grund, führte er aus, aufgrund der Untersuchung sei es nicht dazu gekommen. Unter dem Hin weis, Angst zu haben, nahm der Beschwerdeführer daraufhin noch während des Gesprächs zwei Tabletten Temesta ein (Urk. 8/154/8). Auch bei der psychiatri schen Begutachtung nahm er jeweils während beider Untersuchungen Temesta (Lorazepam) ein (Urk. 8/181/29; vgl. auch Urk. 8/128/8). Der Beschwerdeführer vermittelte den Gutachtern dadurch den Eindruck, Temesta übermässig zu konsumieren, dabei hatte die Blutanalyse vom 16. Juni 2011 (Urk. 8/151) einen Medikamentenspiegel weit unterhalb des therapeutischen Bereiches ergeben (Lorazepam unter 31 nmol/L bei einem Referenzwert von 60-780; dasselbe gilt im Übrigen auch für den Wirkstoff Olanzapin [< 32 nmol/L bei einem Refe renzwert von 64-256 beziehungsweise < 10 µg/L bei einem Referenzwert von 20-80]). Das Verhalten des Beschwerdeführers weist somit auf eine Aggravation hin, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde (vgl. Urk. 8/181/40).

Ins Auge sticht sodann, dass der Beschwerdeführer bei der neurologischen Be gutachtung angegeben hatte, am Untersuchungstag weder ein Antidepressivum noch ein Temesta eingenommen zu haben. Befragt nach dem Grund, führte er aus, aufgrund der Untersuchung sei es nicht dazu gekommen. Unter dem Hin weis, Angst zu haben, nahm der Beschwerdeführer daraufhin noch während des Gesprächs zwei Tabletten Temesta ein (Urk. 8/154/8). Auch bei der psychiatri schen Begutachtung nahm er jeweils während beider Untersuchungen Temesta (Lorazepam) ein (Urk. 8/181/29; vgl. auch Urk. 8/128/8). Der Beschwerdeführer vermittelte den Gutachtern dadurch den Eindruck, Temesta übermässig zu konsumieren, dabei hatte die Blutanalyse vom 16. Juni 2011 (Urk. 8/151) einen Medikamentenspiegel weit unterhalb des therapeutischen Bereiches ergeben (Lorazepam unter 31 nmol/L bei einem Referenzwert von 60-780; dasselbe gilt im Übrigen auch für den Wirkstoff Olanzapin [< 32 nmol/L bei einem Refe renzwert von 64-256 beziehungsweise < 10 µg/L bei einem Referenzwert von 20-80]). Das Verhalten des Beschwerdeführers weist somit auf eine Aggravation hin, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde (vgl. Urk. 8/181/40). 5.3.2 Besonders auffällig hatte sich das Verhalten des Beschwerdeführers bereits vor den Begutachtungen gestaltet, indem er sich zunächst beharrlich weigerte, sich einer durch die Beschwerdegegnerin veranlassten Begutachtung zu unterziehen. Insgesamt erreichte der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine wesentliche Verzögerung des Rentenrevisionsverfahrens: Am 6. Januar 2009 hatte ihn die Beschwerdegegnerin darüber informiert, dass eine medizinische Abklärung not wendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde ( Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte dies jedoch mit Schrei ben vom 28. Januar 2009 ab (Urk. 8/97), weshalb ihm die Aufhebung der Invalidenrente angekündigt wurde (Urk. 8/100). Er reichte in der Folge einen Bericht des behandelnden Dr. med. E.___, Fach arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2010 (Urk. 8/109 ) zu den Akten und erklärte sich erst am 23. Juli 2010 – nach letzt maliger Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 8/114) – bereit, sich begutachten zu las sen, allerdings nicht be i der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vorbescheid vom 17. August 2010 kündigte die Beschwerdegegnerin da her erneut die Aufhebung der Rente an (Urk. 8/118). Nach erneutem Hin und Her reichte der Beschwerdeführer schliesslich ein Privatgutachten von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Oktober 2010 (Urk. 8/128 ) zu den Akten und unterzog sich am 12. Mai 2011 einer orthopädischen (vgl. Urk. 8/152/3) und einer neurolo gischen Untersu chung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologi sche Untersuchung musste bekanntlich zweimal wegen Übelkeit des Beschwer de führers abgebroch en werden und konnte letztlich nicht abge schlossen w erden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Aufgrund der angeblich schlechten gesundheitlichen Verfassung des Beschwerdeführers (Urk. 8/147) sistierte die Beschwerdegegnerin am 7. September 2011 die weitere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Abklärungsergebnisse (Urk. 8/149). Von der Ankündigung der Beschwerdegegnerin, es sei eine Begut achtung durch zuführen, bis zur Begutachtung bei der MEDAS verstrichen also mehr als zwei Jahre, wobei aufgrund der unvollständigen Untersuchungen und der fehlenden psychiatrischen Begutachtung keine interdisziplinäre Beurteilung stattfinden konnte (Urk. 8/150). Unerfreulicherweise liess die Beschwerdegegne rin das Ver fahren in der Folge nochmals fast zwei Jahre lang ruhen, sodass die psychiatri sche Begutachtung des Beschwerdeführers in der A.___ erst im Septem ber 2014 stattfinden konnte (Urk. 8/181).

5.3.2 Besonders auffällig hatte sich das Verhalten des Beschwerdeführers bereits vor den Begutachtungen gestaltet, indem er sich zunächst beharrlich weigerte, sich einer durch die Beschwerdegegnerin veranlassten Begutachtung zu unterziehen. Insgesamt erreichte der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine wesentliche Verzögerung des Rentenrevisionsverfahrens: Am 6. Januar 2009 hatte ihn die Beschwerdegegnerin darüber informiert, dass eine medizinische Abklärung not wendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde ( Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte dies jedoch mit Schrei ben vom 28. Januar 2009 ab (Urk. 8/97), weshalb ihm die Aufhebung der Invalidenrente angekündigt wurde (Urk. 8/100). Er reichte in der Folge einen Bericht des behandelnden Dr. med. E.___, Fach arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2010 (Urk. 8/109 ) zu den Akten und erklärte sich erst am 23. Juli 2010 – nach letzt maliger Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 8/114) – bereit, sich begutachten zu las sen, allerdings nicht be i der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vorbescheid vom 17. August 2010 kündigte die Beschwerdegegnerin da her erneut die Aufhebung der Rente an (Urk. 8/118). Nach erneutem Hin und Her reichte der Beschwerdeführer schliesslich ein Privatgutachten von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Oktober 2010 (Urk. 8/128 ) zu den Akten und unterzog sich am 12. Mai 2011 einer orthopädischen (vgl. Urk. 8/152/3) und einer neurolo gischen Untersu chung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologi sche Untersuchung musste bekanntlich zweimal wegen Übelkeit des Beschwer de führers abgebroch en werden und konnte letztlich nicht abge schlossen w erden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Aufgrund der angeblich schlechten gesundheitlichen Verfassung des Beschwerdeführers (Urk. 8/147) sistierte die Beschwerdegegnerin am 7. September 2011 die weitere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Abklärungsergebnisse (Urk. 8/149). Von der Ankündigung der Beschwerdegegnerin, es sei eine Begut achtung durch zuführen, bis zur Begutachtung bei der MEDAS verstrichen also mehr als zwei Jahre, wobei aufgrund der unvollständigen Untersuchungen und der fehlenden psychiatrischen Begutachtung keine interdisziplinäre Beurteilung stattfinden konnte (Urk. 8/150). Unerfreulicherweise liess die Beschwerdegegne rin das Ver fahren in der Folge nochmals fast zwei Jahre lang ruhen, sodass die psychiatri sche Begutachtung des Beschwerdeführers in der A.___ erst im Septem ber 2014 stattfinden konnte (Urk. 8/181). 5.3.3 Die psychiatrischen Gutachter der A.___ konnten das Vorliegen einer depressiven Störung grundsätzlich bestätigen; indes konnten sie den Schweregrad aufgrund des offensichtlichen Einflusses von weiteren Faktoren, namentlich des Benzodi azepin-Konsums während der Untersuchung sowie des suboptimalen Leistungs verhaltens nicht weiter objektivieren, sodass sie bloss einen Verdacht auf eine mittelschwere bis schwere depressive Episode diagnostizieren konnten (Urk. 8/181/40). Bei dieser Sachlage kann aber nicht erstellt werden, dass der Beschwerdeführer aktuell nach wie vor an einem invalidisierenden Gesund heitsschaden leiden würde, was Voraussetzung für die weitere Ausrichtung ei ner Invalidenrente wäre. Zutreffend ist vielmehr, dass mit dem im Sozialversi cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Wenn die Gutachter – obwohl sie das Vorliegen einer mittelgradigen bis schwe ren depressiven Episode aufgrund ihrer Untersuchungen nicht bestätigen konn ten – dafür hielten, dass seit ungefähr 1993 von einem weitgehend unver änderten Zustandsbild ausgegangen werden könne, übersehen sie, dass der da malige Gutachter, Dr. Y.___, keine Anzeichen für eine Rentenbegehrlichkeit er kennen und weder von Inkonsistenzen noch von Aggravationstendenzen be richten konnte (Urk. 8/22/4). Wenn solche aktuell indes offensichtlich bestehen, haben sich die medizinischen Verhältnisse insofern verändert. Dass sich der Beschwer deführer im wesentlichen vordergründig unverändert präsentierte, be deutet daher nicht, dass keine relevante Veränderung seines Gesundheitszustan des eingetreten wäre, zumal die Beurteilung der A.___-Gutachter aufgrund des Benzodiazepingebrauchs während der Untersuchung sowie aufgrund der fest gestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und des nicht authentischen Ant wortverhaltens erheblich erschwert war (Urk. 8/181/42). Wenn im Rahmen der grundsätzlich bestehenden depressiven Störung weder eine mittelschwere noch eine schwere depressive Episode nachgewiesen werden kann, besteht aber kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr. Vor diesem Hintergrund ist es un er heblich, wenn die Gutachter die präsentierte Einschränkung wegen der für ei nen Teil der Problematik verantwortlichen nicht-medizinischen Faktoren nicht genauer quantifizieren konnten (Urk. 8/181/41). Das Einholen fremdanamnes tischer Auskünfte von Angehörigen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 9 und Urk. 5) oder die Vornahme ergänzender Abklärungen erweisen sich bei dieser Sach- und Aktenlage als nicht erforderlich; letzteres hielten die Gutachter denn auch für nicht zielführend.

5.3.3 Die psychiatrischen Gutachter der A.___ konnten das Vorliegen einer depressiven Störung grundsätzlich bestätigen; indes konnten sie den Schweregrad aufgrund des offensichtlichen Einflusses von weiteren Faktoren, namentlich des Benzodi azepin-Konsums während der Untersuchung sowie des suboptimalen Leistungs verhaltens nicht weiter objektivieren, sodass sie bloss einen Verdacht auf eine mittelschwere bis schwere depressive Episode diagnostizieren konnten (Urk. 8/181/40). Bei dieser Sachlage kann aber nicht erstellt werden, dass der Beschwerdeführer aktuell nach wie vor an einem invalidisierenden Gesund heitsschaden leiden würde, was Voraussetzung für die weitere Ausrichtung ei ner Invalidenrente wäre. Zutreffend ist vielmehr, dass mit dem im Sozialversi cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Wenn die Gutachter – obwohl sie das Vorliegen einer mittelgradigen bis schwe ren depressiven Episode aufgrund ihrer Untersuchungen nicht bestätigen konn ten – dafür hielten, dass seit ungefähr 1993 von einem weitgehend unver änderten Zustandsbild ausgegangen werden könne, übersehen sie, dass der da malige Gutachter, Dr. Y.___, keine Anzeichen für eine Rentenbegehrlichkeit er kennen und weder von Inkonsistenzen noch von Aggravationstendenzen be richten konnte (Urk. 8/22/4). Wenn solche aktuell indes offensichtlich bestehen, haben sich die medizinischen Verhältnisse insofern verändert. Dass sich der Beschwer deführer im wesentlichen vordergründig unverändert präsentierte, be deutet daher nicht, dass keine relevante Veränderung seines Gesundheitszustan des eingetreten wäre, zumal die Beurteilung der A.___-Gutachter aufgrund des Benzodiazepingebrauchs während der Untersuchung sowie aufgrund der fest gestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und des nicht authentischen Ant wortverhaltens erheblich erschwert war (Urk. 8/181/42). Wenn im Rahmen der grundsätzlich bestehenden depressiven Störung weder eine mittelschwere noch eine schwere depressive Episode nachgewiesen werden kann, besteht aber kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr. Vor diesem Hintergrund ist es un er heblich, wenn die Gutachter die präsentierte Einschränkung wegen der für ei nen Teil der Problematik verantwortlichen nicht-medizinischen Faktoren nicht genauer quantifizieren konnten (Urk. 8/181/41). Das Einholen fremdanamnes tischer Auskünfte von Angehörigen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 9 und Urk. 5) oder die Vornahme ergänzender Abklärungen erweisen sich bei dieser Sach- und Aktenlage als nicht erforderlich; letzteres hielten die Gutachter denn auch für nicht zielführend. 5.4 Dass dem Beschwerdeführer angesichts seines Verhaltens beim Einglie derungs be ratungsgespräch vom 10. Dezember 2015 im Beisein seines Rechtsvertreters (Urk. 8/193) keine Eingliede rungsmassnahmen angeboten wer den konnten, ist sodann nicht zu beanstanden.

5.4 Dass dem Beschwerdeführer angesichts seines Verhaltens beim Einglie derungs be ratungsgespräch vom 10. Dezember 2015 im Beisein seines Rechtsvertreters (Urk. 8/193) keine Eingliede rungsmassnahmen angeboten wer den konnten, ist sodann nicht zu beanstanden. 6. Nach dem Gesagten ist die Aufhebung der bisherigen Rente zu Recht erfolgt und die Beschwerde ist abzuweisen.

6. Nach dem Gesagten ist die Aufhebung der bisherigen Rente zu Recht erfolgt und die Beschwerde ist abzuweisen. 7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 9 00.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 9 00.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube

Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstMuraro