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Die Behandlung der Mukoviszidose
Die Behandlung versucht, die Symptome zu mildern – heilen kann man eine Cystische Fibrose (noch) nicht.
Grundpfeiler der Behandlung ist zum einen das Ausscheiden des Schleims (Sekretelimination) mit Hilfe von Krankengymnastik und Inhalationstherapie. Man setzt dazu Medikamente wie verdauungsfördernde Enzyme und Antibiotika, Vitamine, Inhalationen, Atemtherapie und Sauerstoffzufuhr ein. In seltenen Fällen kann eine Lungentransplantation helfen. Ziel ist es, Mangelzustände auszugleichen, Fehlfunktionen zu kompensieren, Organzerstörung und Funktionsausfall zu vermeiden.
Bevor eine Gentherapie angeboten werden kann, werden noch viele Jahre vergehen. Da es sich bei der CF um eine angeborene Erkrankung handelt, bezahlt die Invalidenversicherung die medizinischen Kosten bis zum 20. Lebensjahr.
Mukoviszidose-Betroffene profitieren von Bewegung, Spiel und Sport. Auch wissenschaftliche Untersuchungen widmen sich immer häufiger der Frage, ob durch sportliche Aktivitäten möglicherweise das Fortschreiten der Lungenschädigung verlangsamt werden kann.
Eine sinnvolle medizinische Behandlung schliesst auch Rehabilitationsmassnahmen in spezialisierten Einrichtungen am Meer oder in den Bergen ein (Klimatherapie). Bekannte Zentren gibt es zum Beispiel auf den Nordseeinseln Amrum, Borkum, Norderney, in den Bergorten Davos und Berchtesgaden. Auch das Klima auf Gran Canaria, Mallorca, Fuerteventura oder in Israel (Totes Meer) ist hilfreich. Die vorteilhafte Wirkung des Meeresklimas für die Atemwege ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Mit einem Mineraliengehalt von 30 Prozent ist das Wasser des Toten Meeres zehnmal salziger als das Mittelmeer. Da die Luft am Toten Meer zudem bromhaltig ist, ist ein Kuraufenthalt besonders für Kinder förderlich. Zusätzlich ist das Klima warm und trocken und die Luft nahezu allergenfrei.
Letzte Aktualisierung : 08-04-19, BH