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Azurblaues Meer, unendliche, weiße Sandstrände, blauer Himmel, Sonne, Palmen, duftende Gärten mit Orangen-, Bergamotten- und Pomeranzenbäumen, Jasmin- und Orangenblüten – das ist Hammamet, ein wunderschöner Ferienort mit Luxushotels, Nachtclubs, Bars und Restaurants.
Vor Kurzem ist neben dem alten Touristenzentrum Hammamet-Sud und, noch besser, Yasmine-Hammamet, dem Aushängeschild des tunesischen Tourismus, ein neues Touristenzentrum entstanden. Es begann damit, dass Georges Sebastian, ein rumänischer Milliardär vom Charme des Ortes so angetan war, dass er eine prachtvolle Villa in tunesischem Stil errichten ließ, die zweifellos zu den schönsten Anwesen zählt. Auch Amerikaner, etwa Jean und Violet Hensen, waren in den Bann gezogen,ebenso einige internationale Stars wie André Gide, Roger Martin du Gard, Georges Bernanos, Paul Klee, Frank Lloyd Wright u.a.. Der Generalfeldmarschall Rommel machte die Villa Sebastian zu seinem Hauptquartier ...
Auf Jean-Claude Pascal folgten noch weitere Prominente, die sich in Hammamet niederließen. Nachdem Sebastians Anwesen vom tunesischen Staat erworben worden war, wurde es 1959 zum Centre Culturel International umfunktioniert, das nunmehr jeden Sommer das internationale Festival von Hammamet beherbergt, eine renommierte Kulturveranstaltung, an der internationale Größen der Musik-, Tanz- und Theaterszene teilnehmen.
Überwältigende Monumente hat Hammamet nicht zu bieten, dafür aber eine überaus reizvolle Medina. Der Charme ihrer Gassen, ihre intime Atmosphäre sowie die freundlichen Blicke und das wohlwollende Lächeln der Bewohner werden keinen Besucher unbeeindruckt lassen. Drei Tore führen durch die Stadtmauer ins Innere der Medina. Die Kasbah stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde am Standort eines aus dem 12. Jahrhundert stammenden Forts errichtet. Sie bietet einen wunderbaren Ausblick auf die ganze Stadt und in ihrem Inneren erwartet die Besucher ein charmantes Café. In der Hotelzone liegen die Ruinen der antiken Stadt Pupput. Dort kann man die Überreste schöner Häuser mit privaten Thermen, Mosaiken etc. bewundern.
Yasmine Hammamet
Yasmine Hammamet ist der Liebling der Bauunternehmer und hat in den letzten Jahren ein beispielloses Wachstum erlebt. Das im Süden des Golf von Hammamet gelegene Touristenzentrum wurde am Standort der antiken Stadt Pupput errichtet.
Beschaulich erhebt sich das neue Touristenzentrum mit seinen langen Sandstränden vor dem Mittelmeer. Ob man per Flugzeug oder per Schiff anreist, in diesem optimal ausgestatteten Badeort kann man das Leben so richtig genießen. Die Marina mit ihren mit Gärten geschmückten Kais bietet ein einladendes Ambiente für Spaziergänge.
Hier kann man tagsüber oder abends entlangschlendern und dem durch die Taue pfeifenden Wind lauschen. Die Terrassen der Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein, um die Urlaubsstimmung, die hier das ganze Jahr über herrscht, auf sich wirken zu lassen.
Gleich hinter dem Hafen befindet sich die einzigartige Medina von Yasmine Hammamet. In dieser von einer Mauer umgebenen, mehr als 10 Hektar großen Anlage warten Unterkünfte, Kultur- und Freizeitangebote, die auf das historische und das moderne Tunesien Bezug nehmen. Hier hat man Gelegenheit, die Lebenskunst dieses Landes mit seinen jahrtausendealten Traditionen an einem einzigen Ort spielerisch kennenzulernen.
Den Besuch dieser befestigten Medina sollte man sich in Yasmine Hammamet keinesfalls entgehen lassen. Mit Anklängen an Karthago, Einflüssen aus der arabisch-islamischen Zivilisation und einer typisch tunesischen Architektur lädt sie zu einem interaktiven Spaziergang durch die Jahrhunderte ein.
In der einzigartigen Museumsstadt warten zahlreiche Souks, in denen man die Handwerker bei der Arbeit beobachten kann, Restaurants mit lokalen Spezialitäten, typische Geschäfte und Veranstaltungsorte, die verschiedene Veranstaltungen beherbergen, insbesondere das im Juni stattfindende Festival Medi Music.
Für Entspannung wird im neu eröffneten Thalasso-Zentrum des Holiday Inn Lalla Bey gesorgt. Golfliebhaber können auf dem Golfplatz von Yasmine trainieren und wem der Sinn nach Roulette oder einarmigen Banditen steht, der kann im Grand Casino sein Glück versuchen.
Vom weiter im Landesinneren, auf einem Felssporn gelegenen Dorf Takrouna eröffnet sich ein Panoramablick auf die Region. Auf dem Weg dorthin liegt das Dorf Sidi Khalifa, das Archäologiebegeisterte interessieren wird. Etwas weiter entfernt befindet sich das Städtchen Ken, das die lokale Kultur auf wunderbare Art und Weise veranschaulicht.