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Missbrauch setzt ein Machtgefälle zwischen Opfer und Täter voraus. Das Missbrauchende Teil (ich verwende absichtlich die sächliche Form) ist aus verschiedenen Gründen in der stärkeren Position. Eltern-Kind, Chef-Angestellte, Lehrer-Schüler, Mann-Frau (im Allgemeinen bei physischer Gewalt, aber auch andere), Frau-Mann (in Fällen gewisser psychischer Gewalt), Erwachsener-Kind, u.s.w.
Ist ein Mensch in früher Jugend davon betroffen, so bleibt solchen Jugendlichen eine normale Entwicklung und Festigung meist verwehrt.
Im Erwachsenenalter entstehen daraus entweder posttraumatische Belastungsstörungen, oder Panikattacken, generalisierte Angststörungen, oder verschiedenste psychosomatische Erscheinungen.
Sexueller Missbrauch in der Jugend ist einer der Hässlichsten, da sich das Opfer zusätzlich noch meist schuldig fühlt und sich manchmal erst im Erwachsenenalter jemandem anvertraut. Manchmal schauen die verantwortlichen Erwachsenen einfach weg und schreiten nicht ein, obwohl sie sehen müssten, was vor sich geht. Dies ist für die Betroffenen umso schlimmer. Die daraus entstehenden Einschränkungen sind meist gravierend.
Zur Lösung sind ineinander greifende Prozesse erforderlich, um das Erlebte zu verarbeiten und einzuordnen. Es handelt sich allerdings nicht um einen jahrelangen Prozess, sondern der Aufwand ist überschaubar und sollte innnert weniger Wochen zum Ziel führen. Die Symptome lösen sich in den meisten Fällen auf.