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Als die Eidgenössische Obertelegrafendirektion den Telefonverkehr ab 1923 schrittweise automatisierte, nahm die Zürcher Kantonalbank eine neue Telefonzentrale mit 200 Anschlüssen im Dachstock des alten Hauptsitzes in Betrieb (1926). Die Bank hatte 1946 300 Telefonanschlüsse, und bis 1965 stieg die Zahl auf 600. So viele Personen konnten also jeweils gleichzeitig telefonieren. 1988 installierte die Zürcher Kantonalbank eine digitale Telefonzentrale im Neubau an der Talstrasse 16 (Grundhof), an die alle Leitungen des Hauptsitzes und diejenigen einiger Stadtfilialen angeschlossen wurden. Seit 1994 ergänzt E-Mail die Kommunikationsmöglichkeiten. 1999 gab es 1739 User, die bis zu 2200 Mal monatlich elektronische Post erhielten und versandten. Heute sind die Kommunikationsmöglichkeiten an jeder Arbeitsstation nahezu grenzenlos, die Kontakte unzählbar.
Einfach Distanzen überwinden
Wie muss man sich die Kommunikation zwischen Feuerthalen, Richterswil, Dietikon oder Turbenthal und dem Hauptsitz der Kantonalbank in Zürich vor rund 150 Jahren vorstellen? Per Telegraf, Post und Boten – mühsam und langsam. Ab 1882 brachte die Inbetriebnahme der ersten interurbanen Telefonlinien der Schweiz Zürich–Winterthur und Zürich–Horgen eine Erleichterung. Nun stand man mit den Filialen Winterthur und Horgen erstmals unmittelbar im «mündlichen Verkehr».
Titelbild: Klassische alte Telefone aus den 1930er und 1940er Jahren sowie aus dem Jahr 1975 (beige), mobile Geräte, wie das Autotelefon Natel C aus einem Direktionsfahrzeug, das Schnurlostelefon aus den 1980er Jahren und Mobiltelefone ab den 1990er Jahren – umrahmt von einem Zusatzläutwerk einer Telefonistin aus den 1950er Jahren (ganz links) und einem Videotelefonapparat von 1996 (ganz rechts).