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Seit 2016 spielen die Ticino Rockets als gemeinsames Farmteam von Ambri-Piotta und des HC Lugano in der Swiss League. Mehrheitsaktionär ist Ambri, Lugano deckt aber allfällige finanzielle Verluste in gleichem Mass.
Die «Bianconeri» forderten deshalb, das Farmteam auch gleichberechtigt leiten zu können. Der Kantonsrivale habe aber alle Reformvorschläge abgelehnt, beklagt der HCL. Lugano könne «diese Haltung, die nicht dem Projekt eines gemeinsamen Farmteams entspricht, nicht tolerieren.»
Die Konsequenzen:
- Lugano will sich künftig gegenüber den Rockets verhalten wie der andere Minderheitsaktionär, der HC Davos.
- Der HCL zieht seinen Vertreter aus dem Verwaltungsrat zurück.
- Für die Saison 2020/21 will Lugano vier junge Spieler sowie einen Ausländer zur Verfügung stellen, sofern ein «plausibles Budget» bestehe und die eigenen Spieler Aussichten hätten, sich sportlich zu entwickeln.
Sollten die Rockets in die MySports-League absteigen, wäre Letzteres wohl nicht mehr der Fall. Ambri reagierte vorerst nicht auf den Teilrückzug Luganos.