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Astor Piazzolla (1921-1992)
Milonga del Angel
Tanz des Engels 1965, aus der Suite ‚La Suite del Angel‘
Die Entstehung dieses Werkes fällt in eine Zeit, in der Piazzolla quasi um die Wiedergeburt des Tangos kämpfte.
Verano Porteno
1965 aus dem Zyklus‘ Cuatro Estaciones Portenas‘, die vier Jahreszeiten in Buenos Aires.
Beide Werke entstanden im Geburtsjahr von Martin Palmeri.
Astor Piazollo wurde in Mar del Plata geboren und lebte vom vierten bis achten Lebensjahr in New York. Seine erste musikalische Liebe galt nicht dem Tango, sondern dem Jazz und der Musik von Johann Sebastian Bach.
1937 kehrte die Familie nach Buenos Aires zurück, wo eine Aufführung des Tango-Ensembles von Elvino Vardaro zu einem Schlüsselerlebnis für Piazzolla wurde. Diese neuartigen Tango-Interpretationen begeisterten ihn und er perfektionierte sein Bandoneonspiel.
Bereits mit siebzehn Jahren hatte er ein festes Engagement als Bandoneonist im Orchester von Anibal Troilo.
Eine Begegnung mit dem Pianisten Arthur Rubinstein bestärkten in Piazzolla den Wunsch, einen akademischen Weg einzuschlagen.
1954 konnte er dank einem Stipendium bei Nadja Boulanger in Paris sein Kompositionshandwerk erweitern. Sie war es dann auch, die ihn ermunterte, sich wieder vermehrt dem Tango zuzuwenden.
Als er 1955 wieder nach Buenos Aires zurückkehrte, gründete er das Octeto Buenos Aires. Er wurde für die nächsten Jahrzehnte mit seinem Tango Nuevo zum weltweiten Repräsentanten der Musik vom Rio de la Plata.
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