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Der Industriekonzern ABB will seinen Serviceumsatz bis zum Jahr 2015 auf 20 bis 25 Prozent des Gesamtumsatzes steigern sowie seine Stellung auf dem Markt für Industrieautomation ausbauen.
Alle für den Zeitraum 2011 bis 2015 genannten Finanzziele behalten derweil ihre Gültigkeit, wie ABB im Vorfeld des Capital Markets Day in London mitteilte.
Laut ABB-CEO Joe Hogan hat sich die Weltwirtschaft bisher so entwickelt, wie vom Unternehmen bei der Veröffentlichung seiner Strategie und Finanzziele 2011 bis 2015 im November letzten Jahres erwartet wurde. So habe ABB seinen Annahmen einen weltweiten Konjunkturrückgang in den Jahren 2011 bis 2013 zugrunde gelegt. Für den gesamten Zeitraum wurde ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 3-4 Prozent antizipiert.
Ausserdem erwartete das Unternehmen in Bezug auf die weltweiten Investitionsausgaben in der Industrie bis 2015 ein durchschnittliches Jahreswachstum von 5-6 Prozent, angeführt von den Schwellenländern.
«Das Marktumfeld war in den ersten 18 Monaten unseres Planungszeitraums herausfordernd, vor allem wegen der Unsicherheit über die Zukunft des Euro, wegen des nachlassenden Wirtschaftswachstums in China und der anhaltenden Überkapazitäten in Teilen des Stromübertragungssektors», lässt sich Hogan in der Mitteilung zitieren.
(muv/rcv/awp)