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- Veröffentlicht am Dienstag, 21 Dezember 2010 02:46
Seine Sonderrolle erhielt der US-Dollar im Jahr 1944 durch die Konferenz von Bretton Woods. Allerdings gestaltete sich diese Konferenz nicht etwa so, wie häufig angenommen. Der Vertrag ist vielmehr das Ergebnis eines beispiellosen Betrugsmanövers.
Die amerikanische Delegation bei der Bretton Woods Konferenz
Heute stellt der US-Dollar mit grossem Abstand die wichtigste Währung der Welt dar. Er dominiert den internationalen Handel mit Öl, Metallen, Rohstoffen, Nahrungsmitteln etc. ebenso wie die weltweiten Zentralbankreserven, die zu rund 65 Prozent in US-Dollar gehalten werden.[i] Die Entwicklung des US-Dollars zur Weltleitwährung festigte die Position der USA als Supermacht und hat die Welt in einer Weise geprägt wie nur wenige historische Ereignisse. Seine Sonderrolle erhielt der US-Dollar im Jahr 1944 durch die Konferenz von Bretton Woods, einem Kurort im US-Bundesstaat New Hampshire. Allerdings gestaltete sich diese Konferenz nicht etwa so, wie häufig angenommen: Denn keineswegs hatten sich die dort vertretenen 44 Nationen nach sachlichen Debatten auf den US-Dollar als Weltleitwährung geeinigt. Der Vertrag ist vielmehr das Ergebnis eines beispiellosen Betrugsmanövers. Georg Zoches Buch „Welt Macht Geld“ entstand in jahrelangen Recherchen und basiert u.a. auf bisher weitgehend unbekannten Protokollen der amerikanischen Zentralbank, Tagebucheinträgen von Henry Morgenthau und Aufzeichnungen von John Maynard Keynes.
Info: Als Bretton-Woods-System wird das nach dem Zweiten Weltkrieg neu geordnete internationale Währungssystem von festen Wechselkursen bezeichnet, das vom goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung bestimmt war. Die Idee eines Systems fester Wechselkurse ging ursprünglich auf John Maynard Keynes zurück, die tatsächliche Umsetzung folgte jedoch nicht seinem Vorschlag, sondern dem von Harry Dexter White. Benannt wurde das System nach dem Ort Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire, wo die Finanzminister und Notenbankgouverneure von 44 Staaten der späteren Siegermächte vom 1. bis zum 22. Juli 1944 zur Konferenz von Bretton Woods zusammenkamen und zum Abschluss das Bretton-Woods-Abkommen unterzeichneten. Zur Kontrolle und Durchsetzung des Abkommens wurden in der Folge die Bretton-Woods-Organisationen bzw. -Institutionen Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) geschaffen.
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