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Männer die Geschlechtsverkehr mit Männern haben, gehören aktuell zu einer Risikogruppe (erhöhte Gefahr auf Infektionskrankheiten) und sind daher von der Blutspende ausgeschlossen. Die Jungfreisinnigen Schweiz sind der Meinung, dass sich die Ausschlusskriterien für die Blutspende am generellen Risikoverhalten der einzelnen Personen, und nicht an der blossen Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe orientieren sollen. Die Jungfreisinnigen Schweiz sowie auch der Europäische Gerichthof unterstrichen, dass zu prüfen sei, ob es keine geeigneten Alternativen zu einem Ausschluss gebe. Dies könnten etwa wirksame Testmethoden für Blutspenden oder eine genaue Befragung des Spenders zu riskantem Sexualverhalten sein. Die Jungfreisinnigen Schweiz fordern daher, dass Swissmedic nicht weiter an dem Verbot zur Blutspende für Männer die Geschlechtsverkehr mit Männern haben festhält.