Document ID: /roh_data/filtered/swiss_laws_in_ROHinterleaved.jsonl.gz/0

This text was translated from DE into Rumantsch Grischun.

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1998-2055_2055_2055-20230227-de0.107  AS 1998 2055; BBl 1994 V 1ÜbersetzungÜbereinkommenüber die Rechte des KindesAbgeschlossen in New York am 20. November 1989 Von der Bundesversammlung genehmigt am 13. Dezember 1996 Ratifikationsurkunde durch die Schweiz hinterlegt am 24. Februar 1997 In Kraft getreten für die Schweiz am 26. März 1997 (Stand am 27. Februar 2023) AS 1998 2053PräambelDie Vertragsstaaten dieses Übereinkommens –in der Erwägung, dass nach den in der Charta der Vereinten Nationen verkündeten Grundsätzen die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft innewohnenden Würde und der Gleichheit und Unveräusserlichkeit ihrer Rechte die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,eingedenk dessen, dass die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grundrechte und an Würde und Wert des Menschen bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in grösserer Freiheit zu fördern,in der Erkenntnis, dass die Vereinten Nationen in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in den Internationalen Menschenrechtspakten verkündet haben und übereingekommen sind, dass jeder Mensch Anspruch hat auf alle darin verkündeten Rechte und Freiheiten ohne Unterscheidung, etwa nach der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, dem Vermögen, der Geburt oder dem sonstigen Status,unter Hinweis darauf, dass die Vereinten Nationen in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verkündet haben, dass Kinder Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung haben,überzeugt, dass der Familie als Grundeinheit der Gesellschaft und natürlicher Umgebung für das Wachsen und Gedeihen aller ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, der erforderliche Schutz und Beistand gewährt werden sollte, damit sie ihre Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft voll erfüllen kann,in der Erkenntnis, dass das Kind zur vollen und harmonischen Entfaltung seiner Persönlichkeit in einer Familie und umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen sollte,in der Erwägung, dass das Kind umfassend auf ein individuelles Leben in der Gesellschaft vorbereitet und im Geist der in der Charta der Vereinten Nationen verkündeten Ideale und insbesondere im Geist des Friedens, der Würde, der Toleranz, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität erzogen werden sollte,eingedenk dessen, dass die Notwendigkeit, dem Kind besonderen Schutz zu gewähren, in der Genfer Erklärung von 1924 über die Rechte des Kindes und in der von der Generalversammlung am 20. November 1959 angenommenen Erklärung der Rechte des Kindes ausgesprochen und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (insbesondere in den Artikeln 23 und 24), im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (insbesondere in Artikel 10) sowie in den Satzungen und den in Betracht kommenden Dokumenten der Sonderorganisationen und anderen internationalen Organisationen, die sich mit dem Wohl des Kindes befassen, anerkannt worden ist,eingedenk dessen, dass, wie in der Erklärung der Rechte des Kindes ausgeführt ist, «das Kind wegen seiner mangelnden körperlichen und geistigen Reife besonderen Schutzes und besonderer Fürsorge, insbesondere eines angemessenen rechtlichen Schutzes vor und nach der Geburt, bedarf»,unter Hinweis auf die Bestimmungen der Erklärung über die sozialen und rechtlichen Grundsätze für den Schutz und das Wohl von Kindern unter besonderer Berücksichtigung der Aufnahme in eine Pflegefamilie und der Adoption auf nationaler und internationaler Ebene, der Regeln der Vereinten Nationen über die Mindestnormen für die Jugendgerichtsbarkeit (Beijing-Regeln) und der Erklärung über den Schutz von Frauen und Kindern im Ausnahmezustand und bei bewaffneten Konflikten,in der Erkenntnis, dass es in allen Ländern der Welt Kinder gibt, die in ausserordentlich schwierigen Verhältnissen leben, und dass diese Kinder der besonderen Berücksichtigung bedürfen,unter gebührender Beachtung der Bedeutung der Traditionen und kulturellen Werte jedes Volkes für den Schutz und die harmonische Entwicklung des Kindes,in Anerkennung der Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder in allen Ländern, insbesondere den Entwicklungsländern –haben folgendes vereinbart: SR 0.120 SR 0.103.2 SR 0.103.1Teil IArt. 1Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.Art. 2(1)  Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.(2)  Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäusserungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormunds oder seiner Familienangehörigen geschützt wird.Art. 3(1)  Bei allen Massnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.(2)  Die Vertragsstaaten verpflichten sich, dem Kind unter Berücksichtigung der Rechte und Pflichten seiner Eltern, seines Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verantwortlicher Personen den Schutz und die Fürsorge zu gewährleisten, die zu seinem Wohlergehen notwendig sind; zu diesem Zweck treffen sie alle geeigneten Gesetzgebungs- und Verwaltungsmassnahmen.(3)  Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass die für die Fürsorge für das Kind oder dessen Schutz verantwortlichen Institutionen, Dienste und Einrichtungen den von den zuständigen Behörden festgelegten Normen entsprechen, insbesondere im Bereich der Sicherheit und der Gesundheit sowie hinsichtlich der Zahl und der fachlichen Eignung des Personals und des Bestehens einer ausreichenden Aufsicht.Art. 4Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs‐, Verwaltungs- und sonstigen Massnahmen zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte. Hinsichtlich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte treffen die Vertragsstaaten derartige Massnahmen unter Ausschöpfung ihrer verfügbaren Mittel und erforderlichenfalls im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit.Art. 5Die Vertragsstaaten achten die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Eltern oder gegebenenfalls, soweit nach Ortsbrauch vorgesehen, der Mitglieder der weiteren Familie oder der Gemeinschaft, des Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verantwortlicher Personen, das Kind bei der Ausübung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte in einer seiner Entwicklung entsprechenden Weise angemessen zu leiten und zu führen.Art. 6(1)  Die Vertragsstaaten erkennen an, dass jedes Kind ein angeborenes Recht auf Leben hat.(2)  Die Vertragsstaaten gewährleisten in grösstmöglichem Umfang das Überleben und die Entwicklung des Kindes.Art. 7(1)  Das Kind ist unverzüglich nach seiner Geburt in ein Register einzutragen und hat das Recht auf einen Namen von Geburt an, das Recht, eine Staatsangehörigkeit zu erwerben, und soweit möglich das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.(2)  Die Vertragsstaaten stellen die Verwirklichung dieser Rechte im Einklang mit ihrem innerstaatlichen Recht und mit ihren Verpflichtungen aufgrund der einschlägigen internationalen Übereinkünfte in diesem Bereich sicher, insbesondere für den Fall, dass das Kind sonst staatenlos wäre.Art. 8(1)  Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Recht des Kindes zu achten, seine Identität, einschliesslich seiner Staatsangehörigkeit, seines Namens und seiner gesetzlich anerkannten Familienbeziehungen, ohne rechtswidrige Eingriffe zu behalten.(2)  Werden einem Kind widerrechtlich einige oder alle Bestandteile seiner Identität genommen, so gewähren die Vertragsstaaten ihm angemessenen Beistand und Schutz mit dem Ziel, seine Identität so schnell wie möglich wiederherzustellen.Art. 9(1)  Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass ein Kind nicht gegen den Willen seiner Eltern von diesen getrennt wird, es sei denn, dass die zuständigen Behörden in einer gerichtlich nachprüfbaren Entscheidung nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften und Verfahren bestimmen, dass diese Trennung zum Wohl des Kindes notwendig ist. Eine solche Entscheidung kann im Einzelfall notwendig werden, wie etwa wenn das Kind durch die Eltern misshandelt oder vernachlässigt wird oder wenn bei getrennt lebenden Eltern eine Entscheidung über den Aufenthaltsort des Kindes zu treffen ist.(2)  In Verfahren nach Absatz 1 ist allen Beteiligten Gelegenheit zu geben, am Verfahren teilzunehmen und ihre Meinung zu äussern.(3)  Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes, das von einem oder beiden Elternteilen getrennt ist, regelmässige persönliche Beziehungen und unmittelbare Kontakte zu beiden Elternteilen zu pflegen, soweit dies nicht dem Wohl des Kindes widerspricht.(4)  Ist die Trennung Folge einer von einem Vertragsstaat eingeleiteten Massnahme, wie etwa einer Freiheitsentziehung, Freiheitsstrafe, Landesverweisung oder Abschiebung oder des Todes eines oder beider Elternteile oder des Kindes (auch eines Todes, der aus irgendeinem Grund eintritt, während der Betreffende sich in staatlichem Gewahrsam befindet), so erteilt der Vertragsstaat auf Antrag den Eltern, dem Kind oder gegebenenfalls einem anderen Familienangehörigen die wesentlichen Auskünfte über den Verbleib des oder der abwesenden Familienangehörigen, sofern dies nicht dem Wohl des Kindes abträglich wäre. Die Vertragsstaaten stellen ferner sicher, dass allein die Stellung eines solchen Antrags keine nachteiligen Folgen für den oder die Betroffenen hat.Art. 10(1)  Entsprechend der Verpflichtung der Vertragsstaaten nach Artikel 9 Absatz 1 werden von einem Kind oder seinen Eltern zwecks Familienzusammenführung gestellte Anträge auf Einreise in einen Vertragsstaat oder Ausreise aus einem Vertragsstaat von den Vertragsstaaten wohlwollend, human und beschleunigt bearbeitet. Die Vertragsstaaten stellen ferner sicher, dass die Stellung eines solchen Antrags keine nachteiligen Folgen für die Antragsteller und deren Familienangehörige hat.(2)  Ein Kind, dessen Eltern ihren Aufenthalt in verschiedenen Staaten haben, hat das Recht, regelmässige persönliche Beziehungen und unmittelbare Kontakte zu beiden Elternteilen zu pflegen, soweit nicht aussergewöhnliche Umstände vorliegen. Zu diesem Zweck achten die Vertragsstaaten entsprechend ihrer Verpflichtung nach Artikel 9 Absatz 1 das Recht des Kindes und seiner Eltern, aus jedem Land einschliesslich ihres eigenen auszureisen und in ihr eigenes Land einzureisen. Das Recht auf Ausreise aus einem Land unterliegt nur den gesetzlich vorgesehenen Beschränkungen, die zum Schutz der nationalen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung (ordre public), der Volksgesundheit, der öffentlichen Sittlichkeit oder der Rechte und Freiheiten anderer notwendig und mit den anderen in diesem Übereinkommen anerkannten Rechten vereinbar sind.Art. 11(1)  Die Vertragsstaaten treffen Massnahmen, um das rechtswidrige Verbringen von Kindern ins Ausland und ihre rechtswidrige Nichtrückgabe zu bekämpfen.(2)  Zu diesem Zweck fördern die Vertragsstaaten den Abschluss zwei- oder mehrseitiger Übereinkünfte oder den Beitritt zu bestehenden Übereinkünften.Art. 12(1)  Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äussern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.(2)  Zu diesem Zweck wird dem Kind insbesondere Gelegenheit gegeben, in allen das Kind berührenden Gerichts- oder Verwaltungsverfahren entweder unmittelbar oder durch einen Vertreter oder eine geeignete Stelle im Einklang mit den innerstaatlichen Verfahrensvorschriften gehört zu werden.Art. 13(1)  Das Kind hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht schliesst die Freiheit ein, ungeachtet der Staatsgrenzen Informationen und Gedankengut jeder Art in Wort, Schrift oder Druck, durch Kunstwerke oder andere vom Kind gewählte Mittel sich zu beschaffen, zu empfangen und weiterzugeben.(2)  Die Ausübung dieses Rechts kann bestimmten, gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die erforderlich sind:a) für die Achtung der Rechte oder des Rufes anderer; oderb) für den Schutz der nationalen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung (ordre public), der Volksgesundheit oder der öffentlichen Sittlichkeit.Art. 14(1)  Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes auf Gedanken‐, Gewissens- und Religionsfreiheit.(2)  Die Vertragsstaaten achten die Rechte und Pflichten der Eltern und gegebenenfalls des Vormunds, das Kind bei der Ausübung dieses Rechts in einer seiner Entwicklung entsprechenden Weise zu leiten.(3)  Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit oder Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind.Art. 15(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, sich frei mit anderen zusammenzuschliessen und sich friedlich zu versammeln.(2)  Die Ausübung dieses Rechts darf keinen anderen als den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen oder der öffentlichen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung (ordre public), zum Schutz der Volksgesundheit oder der öffentlichen Sittlichkeit oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig sind.Art. 16(1)  Kein Kind darf willkürlichen oder rechtswidrigen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung oder seinen Schriftverkehr oder rechtswidrigen Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden.(2)  Das Kind hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.Art. 17Die Vertragsstaaten erkennen die wichtige Rolle der Massenmedien an und stellen sicher, dass das Kind Zugang hat zu Informationen und Material aus einer Vielfalt nationaler und internationaler Quellen, insbesondere derjenigen, welche die Förderung seines sozialen, seelischen und sittlichen Wohlergehens sowie seiner körperlichen und geistigen Gesundheit zum Ziel haben. Zu diesem Zweck werden die Vertragsstaaten:a) die Massenmedien ermutigen, Informationen und Material zu verbreiten, die für das Kind von sozialem und kulturellem Nutzen sind und dem Geist des Artikels 29 entsprechen;b) die internationale Zusammenarbeit bei der Herstellung, beim Austausch und bei der Verbreitung dieser Informationen und dieses Materials aus einer Vielfalt nationaler und internationaler kultureller Quellen fördern;c) die Herstellung und Verbreitung von Kinderbüchern fördern;d) die Massenmedien ermutigen, den sprachlichen Bedürfnissen eines Kindes, das einer Minderheit angehört oder Ureinwohner ist, besonders Rechnung zu tragen;e) die Erarbeitung geeigneter Richtlinien zum Schutz des Kindes vor Informationen und Material, die sein Wohlergehen beeinträchtigen, fördern, wobei die Artikel 13 und 18 zu berücksichtigen sind.Art. 18(1)  Die Vertragsstaaten bemühen sich nach besten Kräften, die Anerkennung des Grundsatzes sicherzustellen, dass beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verantwortlich sind. Für die Erziehung und Entwicklung des Kindes sind in erster Linie die Eltern oder gegebenenfalls der Vormund verantwortlich. Dabei ist das Wohl des Kindes ihr Grundanliegen.(2)  Zur Gewährleistung und Förderung der in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte unterstützen die Vertragsstaaten die Eltern und den Vormund in angemessener Weise bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, das Kind zu erziehen, und sorgen für den Ausbau von Institutionen, Einrichtungen und Diensten für die Betreuung von Kindern.(3)  Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen, um sicherzustellen, dass Kinder berufstätiger Eltern das Recht haben, die für sie in Betracht kommenden Kinderbetreuungsdienste und -einrichtungen zu nutzen.Art. 19(1)  Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs‐, Verwaltungs‐, Sozial- und Bildungsmassnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschliesslich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.(2)  Diese Schutzmassnahmen sollen je nach den Gegebenheiten wirksame Verfahren zur Aufstellung von Sozialprogrammen enthalten, die dem Kind und denen, die es betreuen, die erforderliche Unterstützung gewähren und andere Formen der Vorbeugung vorsehen sowie Massnahmen zur Aufdeckung, Meldung, Weiterverweisung, Untersuchung, Behandlung und Nachbetreuung in den in Absatz 1 beschriebenen Fällen schlechter Behandlung von Kindern und gegebenenfalls für das Einschreiten der Gerichte.Art. 20(1)  Ein Kind, das vorübergehend oder dauernd aus seiner familiären Umgebung herausgelöst wird oder dem der Verbleib in dieser Umgebung im eigenen Interesse nicht gestattet werden kann, hat Anspruch auf den besonderen Schutz und Beistand des Staates.(2)  Die Vertragsstaaten stellen nach Massgabe ihres innerstaatlichen Rechts andere Formen der Betreuung eines solchen Kindes sicher.(3)  Als andere Form der Betreuung kommt unter anderem die Aufnahme in eine Pflegefamilie, die Kafala nach islamischem Recht, die Adoption oder, falls erforderlich, die Unterbringung in einer geeigneten Kinderbetreuungseinrichtung in Betracht. Bei der Wahl zwischen diesen Lösungen sind die erwünschte Kontinuität in der Erziehung des Kindes sowie die ethnische, religiöse, kulturelle und sprachliche Herkunft des Kindes gebührend zu berücksichtigen.Art. 21Die Vertragsstaaten, die das System der Adoption anerkennen oder zulassen, gewährleisten, dass dem Wohl des Kindes bei der Adoption die höchste Bedeutung zugemessen wird; die Vertragsstaaten:a) stellen sicher, dass die Adoption eines Kindes nur durch die zuständigen Behörden bewilligt wird, die nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften und Verfahren und auf der Grundlage aller verlässlichen einschlägigen Informationen entscheiden, dass die Adoption angesichts des Status des Kindes in Bezug auf Eltern, Verwandte und einen Vormund zulässig ist und dass, soweit dies erforderlich ist, die betroffenen Personen in Kenntnis der Sachlage und auf der Grundlage einer gegebenenfalls erforderlichen Beratung der Adoption zugestimmt haben;b) erkennen an, dass die internationale Adoption als andere Form der Betreuung angesehen werden kann, wenn das Kind nicht in seinem Heimatland in einer Pflege- oder Adoptionsfamilie untergebracht oder wenn es dort nicht in geeigneter Weise betreut werden kann;c) stellen sicher, dass das Kind im Fall einer internationalen Adoption in den Genuss der für nationale Adoptionen geltenden Schutzvorschriften und Normen kommt;d) treffen alle geeigneten Massnahmen, um sicherzustellen, dass bei internationaler Adoption für die Beteiligten keine unstatthaften Vermögensvorteile entstehen;e) fördern die Ziele dieses Artikels gegebenenfalls durch den Abschluss zwei- oder mehrseitiger Übereinkünfte und bemühen sich in diesem Rahmen sicherzustellen, dass die Unterbringung des Kindes in einem anderen Land durch die zuständigen Behörden oder Stellen durchgeführt wird.Art. 22(1)  Die Vertragsstaaten treffen geeignete Massnahmen, um sicherzustellen, dass ein Kind, das die Rechtsstellung eines Flüchtlings begehrt oder nach Massgabe der anzuwendenden Regeln und Verfahren des Völkerrechts oder des innerstaatlichen Rechts als Flüchtling angesehen wird, angemessenen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung der Rechte erhält, die in diesem Übereinkommen oder in anderen internationalen Übereinkünften über Menschenrechte oder über humanitäre Fragen, denen die genannten Staaten als Vertragsparteien angehören, festgelegt sind, und zwar unabhängig davon, ob es sich in Begleitung seiner Eltern oder einer anderen Person befindet oder nicht.(2)  Zu diesem Zweck wirken die Vertragsstaaten in der ihnen angemessen erscheinenden Weise bei allen Bemühungen mit, welche die Vereinten Nationen und andere zuständige zwischenstaatliche oder nichtstaatliche Organisationen, die mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten, unternehmen, um ein solches Kind zu schützen, um ihm zu helfen und um die Eltern oder andere Familienangehörige eines Flüchtlingskinds ausfindig zu machen mit dem Ziel, die für eine Familienzusammenführung notwendigen Informationen zu erlangen. Können die Eltern oder andere Familienangehörige nicht ausfindig gemacht werden, so ist dem Kind im Einklang mit den in diesem Übereinkommen enthaltenen Grundsätzen derselbe Schutz zu gewähren wie jedem anderen Kind, das aus irgendeinem Grund dauernd oder vorübergehend aus seiner familiären Umgebung herausgelöst ist.Art. 23(1)  Die Vertragsstaaten erkennen an, dass ein geistig oder körperlich behindertes Kind ein erfülltes und menschenwürdiges Leben unter Bedingungen führen soll, welche die Würde des Kindes wahren, seine Selbständigkeit fördern und seine aktive Teilnahme am Leben der Gemeinschaft erleichtern.(2)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des behinderten Kindes auf besondere Betreuung an und treten dafür ein und stellen sicher, dass dem behinderten Kind und den für seine Betreuung Verantwortlichen im Rahmen der verfügbaren Mittel auf Antrag die Unterstützung zuteil wird, die dem Zustand des Kindes sowie den Lebensumständen der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, angemessen ist.(3)  In Anerkennung der besonderen Bedürfnisse eines behinderten Kindes ist die nach Absatz 2 gewährte Unterstützung soweit irgend möglich und unter Berücksichtigung der finanziellen Mittel der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, unentgeltlich zu leisten und so zu gestalten, dass sichergestellt ist, dass Erziehung, Ausbildung, Gesundheitsdienste, Rehabilitationsdienste, Vorbereitung auf das Berufsleben und Erholungsmöglichkeiten dem behinderten Kind tatsächlich in einer Weise zugänglich sind, die der möglichst vollständigen sozialen Integration und individuellen Entfaltung des Kindes einschliesslich seiner kulturellen und geistigen Entwicklung förderlich ist.(4)  Die Vertragsstaaten fördern im Geist der internationalen Zusammenarbeit den Austausch sachdienlicher Informationen im Bereich der Gesundheitsvorsorge und der medizinischen, psychologischen und funktionellen Behandlung behinderter Kinder einschliesslich der Verbreitung von Informationen über Methoden der Rehabilitation, der Erziehung und der Berufsausbildung und des Zugangs zu solchen Informationen, um es den Vertragsstaaten zu ermöglichen, in diesen Bereichen ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen zu verbessern und weitere Erfahrungen zu sammeln. Dabei sind die Bedürfnisse der Entwicklungsländer besonders zu berücksichtigen.Art. 24(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmass an Gesundheit an sowie auf Inanspruchnahme von Einrichtungen zur Behandlung von Krankheiten und zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die Vertragsstaaten bemühen sich sicherzustellen, dass keinem Kind das Recht auf Zugang zu derartigen Gesundheitsdiensten vorenthalten wird.(2)  Die Vertragsstaaten bemühen sich, die volle Verwirklichung dieses Rechts sicherzustellen, und treffen insbesondere geeignete Massnahmen, um:a) die Säuglings- und Kindersterblichkeit zu verringern;b) sicherzustellen, dass alle Kinder die notwendige ärztliche Hilfe und Gesundheitsfürsorge erhalten, wobei besonderer Nachdruck auf den Ausbau der gesundheitlichen Grundversorgung gelegt wird;c) Krankheiten sowie Unter- und Fehlernährung auch im Rahmen der gesundheitlichen Grundversorgung zu bekämpfen, unter anderem durch den Einsatz leicht zugänglicher Technik und durch die Bereitstellung ausreichender vollwertiger Nahrungsmittel und sauberen Trinkwassers, wobei die Gefahren und Risiken der Umweltverschmutzung zu berücksichtigen sind;d) eine angemessene Gesundheitsfürsorge für Mütter vor und nach der Entbindung sicherzustellen;e) sicherzustellen, dass allen Teilen der Gesellschaft, insbesondere Eltern und Kindern, Grundkenntnisse über die Gesundheit und Ernährung des Kindes, die Vorteile des Stillens, die Hygiene und die Sauberhaltung der Umwelt sowie die Unfallverhütung vermittelt werden, dass sie Zugang zu der entsprechenden Schulung haben und dass sie bei der Anwendung dieser Grundkenntnisse Unterstützung erhalten;f) die Gesundheitsvorsorge, die Elternberatung sowie die Aufklärung und die Dienste auf dem Gebiet der Familienplanung auszubauen.(3)  Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Massnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.(4)  Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die internationale Zusammenarbeit zu unterstützen und zu fördern, um fortschreitend die volle Verwirklichung des in diesem Artikel anerkannten Rechts zu erreichen. Dabei sind die Bedürfnisse der Entwicklungsländer besonders zu berücksichtigen.Art. 25Die Vertragsstaaten erkennen an, dass ein Kind, das von den zuständigen Behörden wegen einer körperlichen oder geistigen Erkrankung zur Betreuung, zum Schutz der Gesundheit oder zur Behandlung untergebracht worden ist, das Recht hat auf eine regelmässige Überprüfung der dem Kind gewährten Behandlung sowie aller anderen Umstände, die für seine Unterbringung von Belang sind.Art. 26(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf Leistungen der sozialen Sicherheit einschliesslich der Sozialversicherung an und treffen die erforderlichen Massnahmen, um die volle Verwirklichung dieses Rechts in Übereinstimmung mit dem innerstaatlichen Recht sicherzustellen.(2)  Die Leistungen sollen gegebenenfalls unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der sonstigen Umstände des Kindes und der Unterhaltspflichtigen sowie anderer für die Beantragung von Leistungen durch das Kind oder im Namen des Kindes massgeblicher Gesichtspunkte gewährt werden.Art. 27(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard an.(2)  Es ist in erster Linie Aufgabe der Eltern oder anderer für das Kind verantwortlicher Personen, im Rahmen ihrer Fähigkeiten und finanziellen Möglichkeiten die für die Entwicklung des Kindes notwendigen Lebensbedingungen sicherzustellen.(3)  Die Vertragsstaaten treffen gemäss ihren innerstaatlichen Verhältnissen und im Rahmen ihrer Mittel geeignete Massnahmen, um den Eltern und anderen für das Kind verantwortlichen Personen bei der Verwirklichung dieses Rechts zu helfen, und sehen bei Bedürftigkeit materielle Hilfs- und Unterstützungsprogramme insbesondere im Hinblick auf Ernährung, Bekleidung und Wohnung vor.(4)  Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen, um die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes gegenüber den Eltern oder anderen finanziell für das Kind verantwortlichen Personen sowohl innerhalb des Vertragsstaats als auch im Ausland sicherzustellen. Insbesondere fördern die Vertragsstaaten, wenn die für das Kind finanziell verantwortliche Person in einem anderen Staat lebt als das Kind, den Beitritt zu internationalen Übereinkünften oder den Abschluss solcher Übereinkünfte sowie andere geeignete Regelungen.Art. 28(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirklichung dieses Rechts auf der Grundlage der Chancengleichheit fortschreitend zu erreichen, werden sie insbesondere:a) den Besuch der Grundschule für alle zur Pflicht und unentgeltlich machen;b) die Entwicklung verschiedener Formen der weiterführenden Schulen allgemein bildender und berufsbildender Art fördern, sie allen Kindern verfügbar und zugänglich machen und geeignete Massnahmen wie die Einführung der Unentgeltlichkeit und die Bereitstellung finanzieller Unterstützung bei Bedürftigkeit treffen;c) allen entsprechend ihren Fähigkeiten den Zugang zu den Hochschulen mit allen geeigneten Mitteln ermöglichen;d) Bildungs- und Berufsberatung allen Kindern verfügbar und zugänglich machen;e) Massnahmen treffen, die den regelmässigen Schulbesuch fördern und den Anteil derjenigen, welche die Schule vorzeitig verlassen, verringern.(2)  Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen, um sicherzustellen, dass die Disziplin in der Schule in einer Weise gewahrt wird, die der Menschenwürde des Kindes entspricht und im Einklang mit diesem Übereinkommen steht.(3)  Die Vertragsstaaten fördern die internationale Zusammenarbeit im Bildungswesen, insbesondere um zur Beseitigung von Unwissenheit und Analphabetentum in der Welt beizutragen und den Zugang zu wissenschaftlichen und technischen Kenntnissen und modernen Unterrichtsmethoden zu erleichtern. Dabei sind die Bedürfnisse der Entwicklungsländer besonders zu berücksichtigen.Art. 29(1)  Die Vertragsstaaten stimmen darin überein, dass die Bildung des Kindes darauf gerichtet sein muss:a) die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen;b) dem Kind Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten und den in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Grundsätzen zu vermitteln;c) dem Kind Achtung vor seinen Eltern, seiner kulturellen Identität, seiner Sprache und seinen kulturellen Werten, den nationalen Werten des Landes, in dem es lebt, und gegebenenfalls des Landes, aus dem es stammt, sowie vor anderen Kulturen als der eigenen zu vermitteln;d) das Kind auf ein verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung, des Friedens, der Toleranz, der Gleichberechtigung der Geschlechter und der Freundschaft zwischen allen Völkern und ethnischen, nationalen und religiösen Gruppen sowie zu Ureinwohnern vorzubereiten;e) dem Kind Achtung vor der natürlichen Umwelt zu vermitteln.(2)  Dieser Artikel und Artikel 28 dürfen nicht so ausgelegt werden, dass sie die Freiheit natürlicher oder juristischer Personen beeinträchtigen, Bildungseinrichtungen zu gründen und zu führen, sofern die in Absatz 1 festgelegten Grundsätze beachtet werden und die in solchen Einrichtungen vermittelte Bildung den von dem Staat gegebenenfalls festgelegten Mindestnormen entspricht.Art. 30In Staaten, in denen es ethnische, religiöse oder sprachliche Minderheiten oder Ureinwohner gibt, darf einem Kind, das einer solchen Minderheit angehört oder Ureinwohner ist, nicht das Recht vorenthalten werden, in Gemeinschaft mit anderen Angehörigen seiner Gruppe seine eigene Kultur zu pflegen, sich zu seiner eigenen Religion zu bekennen und sie auszuüben oder seine eigene Sprache zu verwenden.Art. 31(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemässe aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.(2)  Die Vertragsstaaten achten und fördern das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben und fördern die Bereitstellung geeigneter und gleicher Möglichkeiten für die kulturelle und künstlerische Betätigung sowie für aktive Erholung und Freizeitbeschäftigung.Art. 32(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt und nicht zu einer Arbeit herangezogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnte.(2)  Die Vertragsstaaten treffen Gesetzgebungs‐, Verwaltungs‐, Sozial- und Bildungsmassnahmen, um die Durchführung dieses Artikels sicherzustellen. Zu diesem Zweck und unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen anderer internationaler Übereinkünfte werden die Vertragsstaaten insbesondere:a) ein oder mehrere Mindestalter für die Zulassung zur Arbeit festlegen;b) eine angemessene Regelung der Arbeitszeit und der Arbeitsbedingungen vorsehen;c) angemessene Strafen oder andere Sanktionen zur wirksamen Durchsetzung dieses Artikels vorsehen.Art. 33Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen einschliesslich Gesetzgebungs‐, Verwaltungs‐, Sozial- und Bildungsmassnahmen, um Kinder vor dem unerlaubten Gebrauch von Suchtstoffen und psychotropen Stoffen im Sinne der diesbezüglichen internationalen Übereinkünfte zu schützen und den Einsatz von Kindern bei der unerlaubten Herstellung dieser Stoffe und beim unerlaubten Verkehr mit diesen Stoffen zu verhindern.Art. 34Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Kind vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Zu diesem Zweck treffen die Vertragsstaaten insbesondere alle geeigneten innerstaatlichen, zweiseitigen und mehrseitigen Massnahmen, um zu verhindern, dass Kinder:a) zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden;b) für die Prostitution oder andere rechtswidrige sexuelle Praktiken ausgebeutet werden;c) für pornographische Darbietungen und Darstellungen ausgebeutet werden.Art. 35Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten innerstaatlichen, zweiseitigen und mehrseitigen Massnahmen, um die Entführung und den Verkauf von Kindern sowie den Handel mit Kindern zu irgendeinem Zweck und in irgendeiner Form zu verhindern.Art. 36Die Vertragsstaaten schützen das Kind vor allen sonstigen Formen der Ausbeutung, die das Wohl des Kindes in irgendeiner Weise beeinträchtigen.Art. 37Die Vertragsstaaten stellen sicher:a) dass kein Kind der Folter oder einer anderen grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung oder Strafe unterworfen wird. Für Straftaten, die von Personen vor Vollendung des achtzehnten Lebensjahrs begangen worden sind, darf weder die Todesstrafe noch lebenslange Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit vorzeitiger Entlassung verhängt werden;b) dass keinem Kind die Freiheit rechtswidrig oder willkürlich entzogen wird. Festnahme, Freiheitsentziehung oder Freiheitsstrafe darf bei einem Kind im Einklang mit dem Gesetz nur als letztes Mittel und für die kürzeste angemessene Zeit angewendet werden;c) dass jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, menschlich und mit Achtung vor der dem Menschen innewohnenden Würde und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Personen seines Alters behandelt wird. Insbesondere ist jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, von Erwachsenen zu trennen, sofern nicht ein anderes Vorgehen als dem Wohl des Kindes dienlich erachtet wird; jedes Kind hat das Recht, mit seiner Familie durch Briefwechsel und Besuche in Verbindung zu bleiben, sofern nicht aussergewöhnliche Umstände vorliegen;d) dass jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, das Recht auf umgehenden Zugang zu einem rechtskundigen oder anderen geeigneten Beistand und das Recht hat, die Rechtmässigkeit der Freiheitsentziehung bei einem Gericht oder einer anderen zuständigen, unabhängigen und unparteiischen Behörde anzufechten, sowie das Recht auf alsbaldige Entscheidung in einem solchen Verfahren.Art. 38(1)  Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die für sie verbindlichen Regeln des in bewaffneten Konflikten anwendbaren humanitären Völkerrechts, die für das Kind Bedeutung haben, zu beachten und für deren Beachtung zu sorgen.(2)  Die Vertragsstaaten treffen alle durchführbaren Massnahmen, um sicherzustellen, dass Personen, die das fünfzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht unmittelbar an Feindseligkeiten teilnehmen.(3)  Die Vertragsstaaten nehmen davon Abstand, Personen, die das fünfzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zu ihren Streitkräften einzuziehen. Werden Personen zu den Streitkräften eingezogen, die zwar das fünfzehnte, nicht aber das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, so bemühen sich die Vertragsstaaten, vorrangig die jeweils ältesten einzuziehen.(4)  Im Einklang mit ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht, die Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten zu schützen, treffen die Vertragsstaaten alle durchführbaren Massnahmen, um sicherzustellen, dass von einem bewaffneten Konflikt betroffene Kinder geschützt und betreut werden.Art. 39Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen, um die physische und psychische Genesung und die soziale Wiedereingliederung eines Kindes zu fördern, das Opfer irgendeiner Form von Vernachlässigung, Ausbeutung oder Misshandlung, der Folter oder einer anderen Form grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe oder aber bewaffneter Konflikte geworden ist. Die Genesung und Wiedereingliederung müssen in einer Umgebung stattfinden, die der Gesundheit, der Selbstachtung und der Würde des Kindes förderlich ist.Art. 40(1)  Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes an, das der Verletzung der Strafgesetze verdächtigt, beschuldigt oder überführt wird, in einer Weise behandelt zu werden, die das Gefühl des Kindes für die eigene Würde und den eigenen Wert fördert, seine Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten anderer stärkt und das Alter des Kindes sowie die Notwendigkeit berücksichtigt, seine soziale Wiedereingliederung sowie die Übernahme einer konstruktiven Rolle in der Gesellschaft durch das Kind zu fördern.(2)  Zu diesem Zweck stellen die Vertragsstaaten unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen internationaler Übereinkünfte insbesondere sicher:a) dass kein Kind wegen Handlungen oder Unterlassungen, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem Recht oder Völkerrecht nicht verboten waren, der Verletzung der Strafgesetze verdächtigt, beschuldigt oder überführt wird;b) dass jedes Kind, das einer Verletzung der Strafgesetze verdächtigt oder beschuldigt wird, Anspruch auf folgende Mindestgarantien hat:i) bis zum gesetzlichen Nachweis der Schuld als unschuldig zu gelten,ii) unverzüglich und unmittelbar über die gegen das Kind erhobenen Beschuldigungen unterrichtet zu werden, gegebenenfalls durch seine Eltern oder seinen Vormund, und einen rechtskundigen oder anderen geeigneten Beistand zur Vorbereitung und Wahrnehmung seiner Verteidigung zu erhalten,iii) seine Sache unverzüglich durch eine zuständige Behörde oder ein zuständiges Gericht, die unabhängig und unparteiisch sind, in einem fairen Verfahren entsprechend dem Gesetz entscheiden zu lassen, und zwar in Anwesenheit eines rechtskundigen oder anderen geeigneten Beistands sowie – sofern dies nicht insbesondere in Anbetracht des Alters oder der Lage des Kindes als seinem Wohl widersprechend angesehen wird – in Anwesenheit seiner Eltern oder seines Vormunds,iv) nicht gezwungen zu werden, als Zeuge auszusagen oder sich schuldig zu bekennen, sowie die Belastungszeugen zu befragen oder befragen zu lassen und das Erscheinen und die Vernehmung der Entlastungszeugen unter gleichen Bedingungen zu erwirken,v) wenn es einer Verletzung der Strafgesetze überführt ist, diese Entscheidung und alle als Folge davon verhängten Massnahmen durch eine zuständige übergeordnete Behörde oder ein zuständiges höheres Gericht, die unabhängig und unparteiisch sind, entsprechend dem Gesetz nachprüfen zu lassen,vi) die unentgeltliche Hinzuziehung eines Dolmetschers zu verlangen, wenn das Kind die Verhandlungssprache nicht versteht oder spricht,vii) sein Privatleben in allen Verfahrensabschnitten voll geachtet zu sehen. (3)  Die Vertragsstaaten bemühen sich, den Erlass von Gesetzen sowie die Schaffung von Verfahren, Behörden und Einrichtungen zu fördern, die besonders für Kinder, die einer Verletzung der Strafgesetze verdächtigt, beschuldigt oder überführt werden, gelten oder zuständig sind; insbesondere:a) legen sie ein Mindestalter fest, das ein Kind erreicht haben muss, um als strafmündig angesehen zu werden;b) treffen sie, soweit dies angemessen und wünschenswert ist, Massnahmen, um den Fall ohne ein gerichtliches Verfahren zu regeln, wobei jedoch die Menschenrechte und die Rechtsgarantien uneingeschränkt beachtet werden müssen.(4)  Um sicherzustellen, dass Kinder in einer Weise behandelt werden, die ihrem Wohl dienlich ist und ihren Umständen sowie der Straftat entspricht, muss eine Vielzahl von Vorkehrungen zur Verfügung stehen, wie Anordnungen über Betreuung, Anleitung und Aufsicht, wie Beratung, Entlassung auf Bewährung, Aufnahme in eine Pflegefamilie, Bildungs- und Berufsbildungsprogramme und andere Alternativen zur Heimerziehung.Art. 41Dieses Übereinkommen lässt zur Verwirklichung der Rechte des Kindes besser geeignete Bestimmungen unberührt, die enthalten sind:a) im Recht eines Vertragsstaats; oderb) in dem für diesen Staat geltenden Völkerrecht.Teil IIArt. 42Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Grundsätze und Bestimmungen dieses Übereinkommens durch geeignete und wirksame Massnahmen bei Erwachsenen und auch bei Kindern allgemein bekannt zu machen.Art. 43(1)  Zur Prüfung der Fortschritte, welche die Vertragsstaaten bei der Erfüllung der in diesem Übereinkommen eingegangenen Verpflichtungen gemacht haben, wird ein Ausschuss für die Rechte des Kindes eingesetzt, der die nachstehend festgelegten Aufgaben wahrnimmt.(2)  Der Ausschuss besteht aus achtzehn Sachverständigen von hohem sittlichen Ansehen und anerkannter Sachkenntnis auf dem von diesem Übereinkommen erfassten Gebiet. Die Mitglieder des Ausschusses werden von den Vertragsstaaten unter ihren Staatsangehörigen ausgewählt und sind in persönlicher Eigenschaft tätig, wobei auf eine gerechte geographische Verteilung zu achten ist sowie die hauptsächlichen Rechtssysteme zu berücksichtigen sind.(3)  Die Mitglieder des Ausschusses werden in geheimer Wahl aus einer Liste von Personen gewählt, die von den Vertragsstaaten vorgeschlagen worden sind. Jeder Vertragsstaat kann einen seiner eigenen Staatsangehörigen vorschlagen.(4)  Die Wahl des Ausschusses findet zum ersten Mal spätestens sechs Monate nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens und danach alle zwei Jahre statt. Spätestens vier Monate vor jeder Wahl fordert der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Vertragsstaaten schriftlich auf, ihre Vorschläge innerhalb von zwei Monaten einzureichen. Der Generalsekretär fertigt sodann eine alphabetische Liste aller auf diese Weise vorgeschlagenen Personen an unter Angabe der Vertragsstaaten, die sie vorgeschlagen haben, und übermittelt sie den Vertragsstaaten.(5)  Die Wahlen finden auf vom Generalsekretär am Sitz der Vereinten Nationen einberufenen Tagungen der Vertragsstaaten statt. Auf diesen Tagungen, die beschlussfähig sind, wenn zwei Drittel der Vertragsstaaten vertreten sind, gelten die Kandidaten als in den Ausschuss gewählt, welche die höchste Stimmenzahl und die absolute Stimmenmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertreter der Vertragsstaaten auf sich vereinigen.(6)  Die Ausschussmitglieder werden für vier Jahre gewählt. Auf erneuten Vorschlag können sie wiedergewählt werden. Die Amtszeit von fünf der bei der ersten Wahl gewählten Mitglieder läuft nach zwei Jahren ab; unmittelbar nach der ersten Wahl werden die Namen dieser fünf Mitglieder vom Vorsitzenden der Tagung durch das Los bestimmt.(7)  Wenn ein Ausschussmitglied stirbt oder zurücktritt oder erklärt, dass es aus anderen Gründen die Aufgaben des Ausschusses nicht mehr wahrnehmen kann, ernennt der Vertragsstaat, der das Mitglied vorgeschlagen hat, für die verbleibende Amtszeit mit Zustimmung des Ausschusses einen anderen unter seinen Staatsangehörigen ausgewählten Sachverständigen.(8)  Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.(9)  Der Ausschuss wählt seinen Vorstand für zwei Jahre.(10)  Die Tagungen des Ausschusses finden in der Regel am Sitz der Vereinten Nationen oder an einem anderen vom Ausschuss bestimmten geeigneten Ort statt. Der Ausschuss tritt in der Regel einmal jährlich zusammen. Die Dauer der Ausschusstagungen wird auf einer Tagung der Vertragsstaaten mit Zustimmung der Generalversammlung festgelegt und wenn nötig geändert.(11)  Der Generalsekretär der Vereinten Nationen stellt dem Ausschuss das Personal und die Einrichtungen zur Verfügung, die dieser zur wirksamen Wahrnehmung seiner Aufgaben nach diesem Übereinkommen benötigt.(12)  Die Mitglieder des nach diesem Übereinkommen eingesetzten Ausschusses erhalten mit Zustimmung der Generalversammlung Bezüge aus Mitteln der Vereinten Nationen zu den von der Generalversammlung zu beschliessenden Bedingungen. Fassung gemäss der Änd. vom 12. Dez. 1995, in Kraft seit 18. Nov. 2002  (AS 2007 4095).Art. 44(1)  Die Vertragsstaaten verpflichten sich, dem Ausschuss über den Generalsekretär der Vereinten Nationen Berichte über die Massnahmen, die sie zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte getroffen haben, und über die dabei erzielten Fortschritte vorzulegen, und zwar:a) innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten des Übereinkommens für den betreffenden Vertragsstaat;b) danach alle fünf Jahre.(2)  In den nach diesem Artikel erstatteten Berichten ist auf etwa bestehende Umstände und Schwierigkeiten hinzuweisen, welche die Vertragsstaaten daran hindern, die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Verpflichtungen voll zu erfüllen. Die Berichte müssen auch ausreichende Angaben enthalten, die dem Ausschuss ein umfassendes Bild von der Durchführung des Übereinkommens in dem betreffenden Land vermitteln.(3)  Ein Vertragsstaat, der dem Ausschuss einen ersten umfassenden Bericht vorgelegt hat, braucht in seinen nach Absatz 1 Buchstabe b vorgelegten späteren Berichten die früher mitgeteilten grundlegenden Angaben nicht zu wiederholen.(4)  Der Ausschuss kann die Vertragsstaaten um weitere Angaben über die Durchführung des Übereinkommens ersuchen.(5)  Der Ausschuss legt der Generalversammlung über den Wirtschafts- und Sozialrat alle zwei Jahre einen Tätigkeitsbericht vor.(6)  Die Vertragsstaaten sorgen für eine weite Verbreitung ihrer Berichte im eigenen Land.Art. 45Um die wirksame Durchführung dieses Übereinkommens und die internationale Zusammenarbeit auf dem von dem Übereinkommen erfassten Gebiet zu fördern:a) haben die Sonderorganisationen, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und andere Organe der Vereinten Nationen das Recht, bei der Erörterung der Durchführung derjenigen Bestimmungen des Übereinkommens vertreten zu sein, die in ihren Aufgabenbereich fallen. Der Ausschuss kann, wenn er dies für angebracht hält, die Sonderorganisationen, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und andere zuständige Stellen einladen, sachkundige Stellungnahmen zur Durchführung des Übereinkommens auf Gebieten abzugeben, die in ihren jeweiligen Aufgabenbereich fallen. Der Ausschuss kann die Sonderorganisationen, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und andere Organe der Vereinten Nationen einladen, ihm Berichte über die Durchführung des Übereinkommens auf Gebieten vorzulegen, die in ihren Tätigkeitsbereich fallen;b) übermittelt der Ausschuss, wenn er dies für angebracht hält, den Sonderorganisationen, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und anderen zuständigen Stellen Berichte der Vertragsstaaten, die ein Ersuchen um fachliche Beratung oder Unterstützung oder einen Hinweis enthalten, dass ein diesbezügliches Bedürfnis besteht; etwaige Bemerkungen und Vorschläge des Ausschusses zu diesen Ersuchen oder Hinweisen werden beigefügt;c) kann der Ausschuss der Generalversammlung empfehlen, den Generalsekretär zu ersuchen, für den Ausschuss Untersuchungen über Fragen im Zusammenhang mit den Rechten des Kindes durchzuführen;d) kann der Ausschuss aufgrund der Angaben, die er nach den Artikeln 44 und 45 erhalten hat, Vorschläge und allgemeine Empfehlungen unterbreiten. Diese Vorschläge und allgemeinen Empfehlungen werden den betroffenen Vertragsstaaten übermittelt und der Generalversammlung zusammen mit etwaigen Bemerkungen der Vertragsstaaten vorgelegt.Teil IIIArt. 46Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten zur Unterzeichnung auf.Art. 47Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation. Die Ratifikationsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.Art. 48Dieses Übereinkommen steht allen Staaten zum Beitritt offen. Die Beitrittsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.Art. 49(1)  Dieses Übereinkommen tritt am dreissigsten Tag nach Hinterlegung der zwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen in Kraft.(2)  Für jeden Staat, der nach Hinterlegung der zwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde dieses Übereinkommen ratifiziert oder ihm beitritt, tritt es am dreissigsten Tag nach Hinterlegung seiner eigenen Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft.Art. 50(1)  Jeder Vertragsstaat kann eine Änderung vorschlagen und sie beim Generalsekretär der Vereinten Nationen einreichen. Der Generalsekretär übermittelt sodann den Änderungsvorschlag den Vertragsstaaten mit der Aufforderung, ihm mitzuteilen, ob sie eine Konferenz der Vertragsstaaten zur Beratung und Abstimmung über den Vorschlag befürworten. Befürwortet innerhalb von vier Monaten nach dem Datum der Übermittlung wenigstens ein Drittel der Vertragsstaaten eine solche Konferenz, so beruft der Generalsekretär die Konferenz unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen ein. Jede Änderung, die von der Mehrheit der auf der Konferenz anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten angenommen wird, wird der Generalversammlung zur Billigung vorgelegt.(2)  Eine nach Absatz 1 angenommene Änderung tritt in Kraft, wenn sie von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gebilligt und von einer Zweidrittelmehrheit der Vertragsstaaten angenommen worden ist.(3)  Tritt eine Änderung in Kraft, so ist sie für die Vertragsstaaten, die sie angenommen haben, verbindlich, während für die anderen Vertragsstaaten weiterhin die Bestimmungen dieses Übereinkommens und alle früher von ihnen angenommenen Änderungen gelten.Art. 51(1)  Der Generalsekretär der Vereinten Nationen nimmt den Wortlaut von Vorbehalten, die ein Staat bei der Ratifikation oder beim Beitritt anbringt, entgegen und leitet ihn allen Staaten zu.(2)  Vorbehalte, die mit Ziel und Zweck dieses Übereinkommens unvereinbar sind, sind nicht zulässig.(3)  Vorbehalte können jederzeit durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete diesbezügliche Notifikation zurückgenommen werden; dieser setzt alle Staaten davon in Kenntnis. Die Notifikation wird mit dem Tag ihres Eingangs beim Generalsekretär wirksam.Art. 52Ein Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete schriftliche Notifikation kündigen. Die Kündigung wird ein Jahr nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär wirksam.Art. 53Der Generalsekretär der Vereinten Nationen wird zum Verwahrer dieses Übereinkommens bestimmt.Art. 54Die Urschrift dieses Übereinkommens, dessen arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.UnterschriftenZu Urkund dessen haben die unterzeichneten, von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Bevollmächtigten dieses Übereinkommen unterschrieben.Abgeschlossen in New York am 20. November 1989.(Es folgen die Unterschriften)Geltungsbereich am 27. Februar 2023 AS 1998 2055; 2004 339; 2007 417; 2010 1619; 2014 1311; 2016 1181, 3803; 2023 102. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht:  https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty.VertragsstaatenRatifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N)InkrafttretenAfghanistan*28. März199427. April1994Ägypten  6. Juli1990  2. September1990Albanien27. Februar199228. März1992Algerien*16. April199316. Mai1993Andorra*  2. Januar1996  1. Februar1996Angola  5. Dezember1990  4. Januar1991Antigua und Barbuda  5. Oktober1993  4. November1993Äquatorialguinea15. Juni1992 B15. Juli1992Argentinien*  4. Dezember1990  3. Januar1991Armenien23. Juni1993 B23. Juli1993Aserbaidschan13. August1992 B12. September1992Äthiopien14. Mai1991 B13. Juni1991Australien*17. Dezember199016. Januar1991Bahamas*20. Februar199122. März1991Bahrain13. Februar1992 B14. März1992Bangladesch*  3. August1990  2. September1990Barbados  9. Oktober1990  8. November1990Belarus  1. Oktober199031. Oktober1990Belgien* **16. Dezember199115. Januar1992Belize  2. Mai1990  2. September1990Benin  3. August1990  2. September1990Bhutan  1. August1990  2. September1990Bolivien26. Juni1990  2. September1990Bosnien und Herzegowina  1. September1993 N  6. März1992Botsuana14. März1995 B13. April1995Brasilien24. September199024. Oktober1990Brunei*27. Dezember1995 B26. Januar1996Bulgarien**  3. Juni1991  3. Juli1991Burkina Faso31. August199030. September1990Burundi19. Oktober199018. November1990Chile13. August199012. September1990China*  2. März1992  1. April1992    Hongkong   7. September1994  7. September1994    Macau19. Oktober199920. Dezember1999Costa Rica21. August199020. September1990Côte d’Ivoire  4. Februar1991  6. März1991Dänemark* **19. Juli199118. August1991Deutschland* **  6. März1992  5. April1992Dominica13. März199112. April1991Dominikanische Republik11. Juni199111. Juli1991Dschibuti*  6. Dezember1990  5. Januar1991Ecuador23. März1990  2. September1990El Salvador10. Juli1990  2. September1990Eritrea  3. August1994  2. September1994Estland21. Oktober1991 B20. November1991Eswatini*  7. September1995  7. Oktober1995Fidschi13. August199312. September1993Finnland**20. Juni199120. Juli1991Frankreich* **  7. August1990  6. September1990Gabun  9. Februar199411. März1994Gambia  8. August1990  7. September1990Georgien  2. Juni1994 B  2. Juli1994Ghana  5. Februar1990  2. September1990Grenada  5. November1990  5. Dezember1990Griechenland11. Mai199310. Juni1993Guatemala  6. Juni1990  2. September1990Guinea13. Juli1990 B  2. September1990Guinea-Bissau20. August199019. September1990Guyana14. Januar199113. Februar1991Haiti  8. Juni1995  8. Juli1995Heiliger Stuhl*20. April1990  2. September1990Honduras10. August1990  9. September1990Indien*11. Dezember1992 B10. Januar1993Indonesien  5. September1990  5. Oktober1990Irak*15. Juni1994 B15. Juli1994Iran*13. Juli199412. August1994Irland**28. September199228. Oktober1992Island*28. Oktober199227. November1992Italien** 5. September1991 5. Oktober1991Israel  3. Oktober1991  2. November1991Jamaika14. Mai199113. Juni1991Japan*22. April199422. Mai1994Jemen  1. Mai199131. Mai1991Jordanien*24. Mai199123. Juni1991Kambodscha15. Oktober1992 B14. November1992Kamerun11. Januar199310. Februar1993Kanada*13. Dezember199112. Januar1992Kap Verde  4. Juni1992 B  4. Juli1992Kasachstan12. August199411. September1994Katar*  3. April1995  3. Mai1995Kenia30. Juli1990  2. September1990Kirgisistan  7. Oktober1994 B  6. November1994Kiribati*11. Dezember1995 B10. Januar1996Kolumbien*28. Januar199127. Februar1991Komoren22. Juni199322. Juli1993Kongo (Brazzaville)14. Oktober1993 B13. November1993Kongo (Kinshasa)27. September199027. Oktober1990Korea (Nord-)21. September199021. Oktober1990Korea (Süd-)*20. November199120. Dezember1991Kroatien12. Oktober1992 N 8. Oktober1991Kuba*21. August199120. September1991Kuwait*21. Oktober199120. November1991Laos  8. Mai1991 B  7. Juni1991Lesotho10. März1992  9. April1992Lettland**14. April1992 B14. Mai1992Libanon14. Mai199113. Juni1991Liberia  4. Juni1993  4. Juli1993Libyen15. April1993 B15. Mai1993Liechtenstein*22. Dezember199521. Januar1996Litauen31. Januar1992 B  1. März1992Luxemburg*  7. März1994  6. April1994Madagaskar19. März199118. April1991Malawi  2. Januar1991 B  1. Februar1991Malaysia*17. Februar1995 B19. März1995Malediven*11. Februar199113. März1991Mali*20. September199020. Oktober1990Malta30. September199030. Oktober1990Marokko*21. Juni199321. Juli1993Marshallinseln  4. Oktober1993  3. November1993Mauretanien16. Mai199115. Juni1991Mauritius26. Juli1990 B  2. September1990Mexiko21. September199021. Oktober1990Mikronesien  5. Mai1993 B  4. Juni1993Moldau**26. Januar1993 B25. Februar1993Monaco*21. Juni1993 B21. Juli1993Mongolei  5. Juli1990  2. September1990Montenegro23. Oktober2006 N  3. Juni2006Mosambik26. April199426. Mai1994Myanmar15. Juli1991 B14. August1991Namibia30. September199030. Oktober1990Nauru27. Juli1994 B26. August1994Nepal14. September199014. Oktober1990Neuseeland*  6. April1993  6. Mai1993    Cook-Inseln*  6. Juni1997 B  6. Juli1997    Niue20. Dezember1995 B19. Januar1996Nicaragua  5. Oktober1990  4. November1990Niederlande* **  6. Februar1995  8. März1995    Aruba*18. Dezember200018. Dezember2000    Curaçao*17. Dezember199717. Dezember1997    Karibische Gebiete (Bonaire,     Sint Eustatius und Saba)*17. Dezember199717. Dezember1997    Sint Maarten*17. Dezember199717. Dezember1997Niger30. September199030. Oktober1990Nigeria19. April199119. Mai1991Nordmazedonien  2. Dezember1993 N17. September1991Norwegen** 8. Januar1991 7. Februar1991Oman*  9. Dezember1996 B  8. Januar1997Österreich**  6. August1992  5. September1992Pakistan12. November199012. Dezember1990Palau  4. August1995 B  3. September1995Palästina  2. April2014 B  2. Mai2014Panama12. Dezember199011. Januar1991Papua-Neuguinea  2. März1993  1. April1993Paraguay25. September199025. Oktober1990Peru  4. September1990  4. Oktober1990Philippinen21. August199020. September1990Polen* **  7. Juni1991  7. Juli1991Portugal* **21. September199021. Oktober1990Ruanda24. Januar199123. Februar1991Rumänien**28. September199028. Oktober1990Russland16. August199015. September1990Salomoninseln10. April1995 B10. Mai1995Sambia  6. Dezember1991  5. Januar1992Samoa*29. November199429. Dezember1994San Marino25. November1991 B25. Dezember1991São Tomé und Príncipe14. Mai1991 B13. Juni1991Saudi-Arabien*26. Januar1996 B25. Februar1996Schweden**29. Juni1990 2. September1990Schweiz* **24. Februar199726. März1997Senegal31. Juli1990  2. September1990Serbien12. März2001 N27. April1992Seychellen  7. September1990 B  7. Oktober1990Sierra Leone18. Juni1990  2. September1990Simbabwe11. September199011. Oktober1990Singapur*  5. Oktober1995 B  4. November1995Slowakei* **28. Mai1993 N  1. Januar1993Slowenien*  6. Juli1992 N25. Juni1991Somalia*  1. Oktober201531. Oktober2015Spanien*  6. Dezember1990  5. Januar1991Sri Lanka12. Juli199111. August1991St. Kitts und Nevis24. Juli1990  2. September1990St. Lucia16. Juni199316. Juli1993St. Vincent und die Grenadinen26. Oktober199325. November1993Südafrika16. Juni199516. Juli1995Sudan  3. August1990  2. September1990Südsudan23. Januar2015 B22. Februar2015Suriname  1. März199331. März1993Syrien*15. Juli199314. August1993Tadschikistan26. Oktober1993 B25. November1993Tansania10. Juni199110. Juli1991Thailand*27. März1992 B26. April1992Timor-Leste16. April2003 B16. Mai2003Togo  1. August1990  2. September1990Tonga  6. November1995 B  6. Dezember1995Trinidad und Tobago  5. Dezember1991  4. Januar1992Tschad  2. Oktober1990  1. November1990Tschechische Republik* **22. Februar1993 N  1. Januar1993Tunesien*30. Januar199229. Februar1992Türkei*  4. April1995  4. Mai1995Turkmenistan20. September1993 B20. Oktober1993Tuvalu22. September1995 B22. Oktober1995Uganda17. August199016. September1990Ukraine28. August199127. September1991Ungarn**  7. Oktober1991  6. November1991Uruguay*20. November199020. Dezember1990Usbekistan29. Juni1994 B29. Juli1994Vanuatu  7. Juli1993  6. August1993Venezuela*13. September199013. Oktober1990Vereinigte Arabische Emirate*  3. Januar1997 B  2. Februar1997Vereinigtes Königreich* **16. Dezember199115. Januar1992    Alderney  4. November2020  4. November2020    Anguilla*  7. September1994  7. September1994    Bermudas*  7. September1994  7. September1994    Britische Jungferninseln*  7. September1994  7. September1994    Falklandinseln*  7. September1994  7. September1994    Guernsey  4. November2020  4. November2020    Insel Man*  7. September1994  7. September1994    Jersey29. April201429. April2014    Kaimaninseln*  7. September1994  7. September1994    Montserrat*  7. September1994  7. September1994    Pitcairn-Inseln (Ducie, Oeno,     Henderson und Pitcairn)*  7. September1994  7. September1994    St. Helena und Nebengebiete     (Ascension und Tristan da Cunha)*  7. September1994  7. September1994    Turks- und Caicosinseln*  7. September1994  7. September1994Vietnam28. Februar1990  2. September1990Zentralafrikanische Republik23. April199223. Mai1992Zypern  7. Februar1991  9. März1991* Vorbehalte und Erklärungen.** Einwendungen.Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme der Vorbehalte und Erklärungen der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/  eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. Bis zum 30. Juni 1997 war das Übereink. aufgrund einer Ausdehungserklärung Grossbritanniens in Hongkong anwendbar. Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepubik China. Aufgrund der chinesisch-britischen Erklärung vom 19. Dez. 1984 bleiben diejenigen Abk., welche vor der Rückgabe an die Volksrepublik China in Hongkong anwendbar waren, auch in der SAR anwendbar.Vorbehalte und ErklärungenSchweizDie Schweiz weist ausdrücklich auf die Pflicht eines jeden Staates hin, die Normen des humanitären Völkerrechts und des innerstaatlichen Rechts anzuwenden, soweit diese für das Kind einen besseren Schutz und Beistand in bewaffneten Konflikten gewährleisten.Artikel 5Artikel 7Artikel 10 Absatz 1Die schweizerische Gesetzgebung, die bestimmten Kategorien von Ausländerinnen und Ausländern keinen Familiennachzug gewährt, bleibt vorbehalten.Artikel 37 Buchstabe cDie Trennung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen im Freiheitsentzug wird nicht ausnahmslos gewährleistet.Artikel 40Das schweizerische Jugendstrafverfahren, das weder einen bedingungslosen Anspruch auf einen Beistand noch die organisatorische und personelle Trennung zwischen untersuchenden und urteilenden Behörden sicherstellt, bleibt vorbehalten....... Art. 1 Abs. 1 des BB vom 13. Dez. 1996 (AS 1998 2053) AS 2004 3877 AS 2007 3839 AS 2007 3839 AS 2004 339 813Geltungsbereich der Änderung am 4. Juni 2014 AS 2007 4095 und 2014 1417. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty.VertragsstaatenRatifikation Nachfolgeerklärung (N)InkrafttretenÄgypten28. Dezember199818. November2002Algerien21. Januar199818. November2002Andorra17. Januar199718. November2002Argentinien  2. März199918. November2002Äthiopien15. April199818. November2002Bahamas23. Oktober200118. November2002Bahrain13. Juni200018. November2002Bangladesch23. April199718. November2002Belarus23. September200323. September2003Belgien29. Juni200429. Juni2004Belize15. Dezember200018. November2002Bhutan17. März199918. November2002Bolivien15. März199918. November2002Botsuana  6. März200218. November2002Brasilien26. Februar199818. November2002Brunei28. Juni200018. November2002Bulgarien25. Juni199918. November2002Burkina Faso26. Juli199918. November2002Chile19. August199718. November2002China10. Juli200218. November2002Costa Rica12. Februar199718. November2002Côte d’Ivoire25. September200118. November2002Dänemark10. September199618. November2002Deutschland25. Juni199718. November2002Dominica  5. Juli200118. November2002Dschibuti21. September200118. November2002Ecuador25. Februar199818. November2002Estland  6. Dezember200018. November2002Eswatini17. Januar200218. November2002Fidschi20. August199718. November2002Finnland  3. Januar199718. November2002Frankreich20. Juni199718. November2002Georgien11. April200018. November2002Ghana  3. Februar2011  3. Februar2011Grenada20. Mai199918. November2002Griechenland23. September199718. November2002Guatemala26. Dezember200226. Dezember2002Guinea14. Mai199918. November2002Guyana15. September199818. November2002Haiti20. Dezember200018. November2002Heiliger Stuhl15. August199618. November2002Indonesien17. Dezember199818. November2002Irak31. Dezember200118. November2002Iran13. November200118. November2002Irland18. November200218. November2002Island14. Januar200018. November2002Israel27. Dezember199918. November2002Italien14. September199918. November2002Jamaika  6. April199818. November2002Japan12. Juni200312. Juni2003Jemen  3. April199718. November2002Jordanien24. September200218. November2002Kambodscha12. August199718. November2002Kamerun  5. Oktober200118. November2002Kanada17. September199718. November2002Katar  5. Mai199918. November2002Kenia12. Februar200312. Februar2003Kirgisistan31. Mai200018. November2002Kiribati  9. September200218. November2002Kolumbien31. Januar199718. November2002Kongo (Brazzaville)28. Februar200018. November2002Korea (Nord-)23. Februar200018. November2002Korea (Süd-)  3. Februar199918. November2002Kroatien26. Mai199818. November2002Kuba23. Oktober199618. November2002Kuwait  9. Mai2003  9. Mai2003Laos22. September199718. November2002Lesotho12. November200118. November2002Libanon14. Juli200018. November2002Liberia16. September200516. September2005Liechtenstein21. Januar200018. November2002Litauen27. März200218. November2002Luxemburg11. Juli200018. November2002Malaysia19. August200218. November2002Malediven  2. November199818. November2002Mali  4. März199918. November2002Malta  1. Mai199718. November2002Marokko27. Januar199718. November2002Mauretanien20. August199918. November2002Mauritius25. August199918. November2002Mexiko22. September199718. November2002Moldau30. Januar199818. November2002Monaco26. Mai199918. November2002Mongolei19. Dezember199718. November2002Montenegro23. Oktober2006 N  3. Juni2006Mosambik  4. März199918. November2002Myanmar  9. Juni200018. November2002Namibia11. Dezember200118. November2002Neuseeland 16. Juni200018. November2002Nicaragua23. Januar200323. Januar2003Niederlande  4. Dezember199618. November2002    Aruba18. Dezember200018. November2002    Curaçao  4. Dezember199618. November2002    Karibische Gebiete (Bonaire,     Sint Eustatius und Saba)  4. Dezember199618. November2002    Sint Maarten  4. Dezember199618. November2002Niger24. Oktober200118. November2002Nordmazedonien16. Oktober199618. November2002Norwegen24. Februar200018. November2002Oman16. Oktober200218. November2002Österreich  1. Februar200218. November2002Pakistan19. Januar200018. November2002Palau26. April200218. November2002Panama  5. November199618. November2002Paraguay12. Dezember200312. Dezember2003Peru26. Januar200018. November2002Philippinen14. Januar199818. November2002Polen  2. September199918. November2002Portugal29. Juni199818. November2002Ruanda19. September200118. November2002Rumänien  3. Oktober200218. November2002Russland  1. Mai199818. November2002Sambia  9. August200018. November2002Samoa22. März200218. November2002San Marino10. Oktober200018. November2002Saudi-Arabien30. Juni199718. November2002Schweden17. Oktober199618. November2002Schweiz  2. Dezember199718. November2002Senegal  5. November2003  5. November2003Serbien  4. Oktober200118. November2002Sierra Leone27. November200118. November2002Simbabwe27. August200218. November2002Singapur29. März200018. November2002Slowakei29. Juli199918. November2002Spanien13. Januar199818. November2002Sri Lanka29. Februar200018. November2002Südafrika  5. August199718. November2002Sudan  9. April200118. November2002Suriname23. Mai200218. November2002Syrien16. Juni200018. November2002Thailand30. April199818. November2002Togo19. Juni199618. November2002Trinidad und Tobago  1. November199618. November2002Tschad16. Mai200218. November2002Tschechische Republik23. Mai200018. November2002Tunesien29. März200118. November2002Türkei  9. Dezember199918. November2002Uganda27. Juni199718. November2002Ukraine  3. Juli2003Uruguay17. Februar199918. November2002Usbekistan25. April199718. November2002Venezuela  2. November199818. November2002Vereinigte Arabische Emirate11. November199718. November2002Vereinigtes Königreich17. Juli199718. November2002Vietnam11. Januar200018. November2002Zypern20. September200118. November2002 Die Änderung gilt nicht für Tokelau.

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1998-2055_2055_2055-20230227-rm-docx-10.107Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.TranslaziunConvenziundavart ils dretgs da l’uffantConcludida a New York ils 20 da november 1989Approvada da l’Assamblea federala ils 13 da december 1996Document da ratificaziun deposità da la Svizra ils 24 da favrer 1997Entrada en vigur per la Svizra ils 26 da mars 1997(Versiun dals 27 da favrer 2023)AS 1998 2055; BBL 1994 V 1 AS 1998 2053PreambelIls stadis participants da questa Convenziun,considerond che la renconuschientscha da la dignitad inerenta a tut ils commembers da la societad umana tant sco l’egualitad ed il caracter inalienabel da lur dretgs èn tenor ils princips proclamads en la Charta da las Naziuns Unidas il fundament da la libertad, da la giustia e da la pasch sin il mund,sa regurdond ch’ils pievels da las Naziuns Unidas han confermà en la Charta lur confidenza en ils dretgs fundamentals tant sco en la dignitad ed en la valur da l’uman e ch’els han decidì da promover il progress social e da crear meglras cundiziuns da viver en ina libertad pli gronda,renconuschend che las Naziuns Unidas han proclamà ed èn sa cunvegnidas en la Decleraziun universala dals dretgs umans ed en ils Patgs internaziunals concernent ils dretgs umans che mintga uman possia far diever da tut ils dretgs e da tut las libertads menziunadas en quels, e quai senza la minima differenziaziun, saja quai tenor razza, tenor colur da la pel, tenor schlattaina, tenor lingua, tenor religiun, tenor opiniun politica u tenor in’autra opiniun, tenor derivanza naziunala u sociala, tenor facultad, tenor naschientscha u tenor in auter status,renviond al fatg che las Naziuns Unidas han proclamà en la Decleraziun universala dals dretgs umans ch’ils uffants hajan in dretg spezial d’assistenza e da sustegn,en la persvasiun che la famiglia sco unitad fundamentala da la societad e sco ambient natiral per la creschientscha e per il bainstar da tut ses commembers, en spezial dals uffants, stoppia retschaiver la protecziun e l’assistenza ch’ella dovra per pudair ademplir cumplainamain sias incumbensas en la societad,renconuschend che l’uffant duess crescher si – per pudair sviluppar cumplainamain ed armonicamain sia persunalitad – en in ambient famigliar, circumdà da fortuna, da charezza e da chapientscha,considerond ch’igl è impurtant da preparar cumplainamain l’uffant ad ina vita individuala en la societad e da l’educar en il spiert dals ideals proclamads en la Charta da las Naziuns Unidas ed en spezial en in spiert da pasch, da dignitad, da toleranza, da libertad, d’egualitad e da solidaritad,sa regurdond che la necessitad da dar a l’uffant ina protecziun speziala è vegnida exprimida en la Decleraziun da Genevra da l’onn 1924 davart ils dretgs da l’uffant ed en la Decleraziun dals dretgs da l’uffant ch’è vegnida acceptada da l’Assamblea generala ils 20 da november 1959 ed en la Decleraziun universala dals dretgs umans e renconuschida en il Patg internaziunal davart ils dretgs civils e politics (en spezial en ils artitgels 23 e 24), en il Patg internaziunal davart ils dretgs economics, socials e culturals (en spezial en l’artitgel 10) sco er en ils statuts ed en ils documents relevants da las organisaziuns spezialisadas e d’autras organisaziuns internaziunalas che s’occupan dal bainstar da l’uffant,sa regurdond da la formulaziun en la Decleraziun dals dretgs da l’uffant che «l’uffant basegna pervia da sia madirezza corporala e spiertala mancanta ina protecziun speziala ed in’assistenza particulara, surtut ina protecziun giuridica adequata avant e suenter la naschientscha»,renviond a las disposiziuns da la Decleraziun davart ils princips socials e giuridics per la protecziun e per il bainstar dals uffants, cun in resguard spezial dal plazzament en ina famiglia da tgira e da l’adopziun sin plaun naziunal ed internaziunal, a las Reglas da las Naziuns Unidas davart las normas minimalas per la giurisdicziun per giuvenils (Reglas da Beijing) e da la Decleraziun davart la protecziun da las dunnas e dals uffants en situaziuns d’urgenza ed en conflicts armads,renconuschend ch’i dat en tut ils pajais dal mund uffants che vivan en relaziuns particularmain difficilas e ch’igl è necessari da dar a quests uffants in’attenziun speziala,tegnend duidamain quint da l’impurtanza da las tradiziuns e da las valurs culturalas da mintga pievel per la protecziun e per il svilup armonic da l’uffant,renconuschend l’impurtanza da la collavuraziun internaziunala per meglierar las cundiziuns da viver dals uffants en tut ils pajais, en spezial en ils pajais da svilup,han concludì il suandant: SR 0.120 SR 0.103.2 SR 0.103.1Emprima partArt. 1En il senn da questa Convenziun è in uffant mintga uman che n’ha betg anc cumplenì il deschdotgavel onn da vita, nun che la maiorennitad cumenzia pli baud tenor il dretg che po vegnir applitgà per l’uffant.Art. 2(1)  Ils stadis participants da questa Convenziun respectan ils dretgs fixads en ella e garanteschan a mintga uffant ch’è suttamess a lur giurisdicziun, senza la minima discriminaziun, independentamain da la razza, da la colur da la pel, da la schlattaina, da la lingua, da la religiun, da l’opiniun politica u d’ina autra opiniun, da la derivanza naziunala, etnica u sociala, da la facultad, d’in impediment, da la naschientscha u d’in auter status da l’uffant, da ses geniturs u da ses avugà.(2)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras adattadas per garantir che l’uffant vegnia protegì da tut las furmas da discriminaziun u da puniziun motivadas dal status, da las activitads, da las opiniuns exprimidas e da las ideologias da ses geniturs, da ses avugà u da ses confamigliars.Art. 3(1)  En tut las decisiuns che concernan ils uffants, ch’ellas vegnian prendidas d’instituziuns publicas u privatas da l’assistenza sociala, da dretgiras, d’autoritads administrativas ubain d’organs legislativs, è il bainstar da l’uffant ina preoccupaziun primordiala.(2)  Ils stadis participants s’obligheschan da garantir a l’uffant – resguardond ils dretgs e las obligaziuns da ses geniturs, da ses avugà u d’autras persunas ch’èn responsablas per el tenor lescha – la protecziun e l’assistenza necessarias per ses bainstar; per quest intent prendan els tut las mesiras legislativas ed administrativas adattadas.(3)  Ils stadis participants garanteschan che las instituziuns, ils servetschs e las instituziuns per l’assistenza e la protecziun da l’uffant correspundian a las normas fixadas da las autoritads cumpetentas, surtut en il sectur da la segirezza e da la sanadad sco er areguard il dumber e la cumpetenza da ses persunal ed areguard ina controlla suffizienta.Art. 4Ils stadis participants prendan tut las mesiras legislativas ed administrativas e tut las ulteriuras mesiras ch’èn necessarias per realisar ils dretgs renconuschids en questa Convenziun. Areguard ils dretgs economics, socials e culturals prendan els questas mesiras investind tut lur meds disponibels e, sche necessari, er en il rom da la collavuraziun internaziunala.Art. 5Ils stadis participants respectan las incumbensas, ils dretgs e las obligaziuns dals geniturs ed eventualmain, tant sco previs tenor l’usit local, dals commembers da l’ulteriura famiglia u da la cuminanza, da l’avugà u d’autras persunas ch’èn responsablas per l’uffant tenor lescha, da dar a l’uffant correspundentamain a ses svilup l’orientaziun ed ils cussegls ch’èn adattads per exequir ils dretgs che questa Convenziun al statuescha.Art. 6(1)  Ils stadis participants renconuschan che mintga uffant ha in dretg inerent da viver.(2)  Ils stadis participants garanteschan uschè bain sco pussaivel il surviver ed il svilup da l’uffant.Art. 7(1)  L’uffant sto vegnir inscrit en in register immediatamain suenter sia naschientscha ed ha a partir da sia naschientscha il dretg d’in num, il dretg da pudair acquistar ina naziunalitad e sche pussaivel il dretg d’enconuscher e da vegnir educà da ses geniturs.(2)  Ils stadis participants garanteschan da realisar quests dretgs en correspundenza cun lur dretg naziunal e cun las obligaziuns ch’els ston observar a basa da las convenziuns internaziunalas respectivas en quest sectur, en spezial per il cas che l’uffant n’avess uschiglio nagina naziunalitad.Art. 8(1)  Ils stadis participants s’obligheschan da respectar il dretg da l’uffant, da preservar senza intervenziuns illegalas sia identitad inclusiv sia naziunalitad, ses num e sias relaziuns famigliaras renconuschidas tenor lescha.(2)  Sch’in uffant vegn privà illegalmain da tscherts u da tut ils elements constitutivs da sia identitad, al concedan ils stadis participants in’assistenza ed ina protecziun adequata cun la finamira da restituir sia identitad uschè svelt sco pussaivel.Art. 9(1)  Ils stadis participants garanteschan ch’in uffant na vegnia betg separà da ses geniturs cunter lur veglia, nun che las autoritads cumpetentas fixeschian en ina decisiun verifitgabla giudizialmain, tenor las leschas e las proceduras applitgablas, che questa separaziun saja necessaria per il bain da l’uffant. Ina tala decisiun po daventar necessaria en singuls cas, per exempel sche l’uffant vegn maltractà u tralaschà dals geniturs, u – sch’ina decisiun sto vegnir prendida davart il lieu da dimora da l’uffant en cas ch’ils geniturs vivan separadamain.(2)  En proceduras tenor l’alinea 1 ston tut las parts pertutgadas survegnir la pussaivladad da sa participar a la procedura e d’exprimer lur opiniun persunala.(3)  Ils stadis participants respectan il dretg da l’uffant ch’è separà d’in u da tuts dus geniturs da mantegnair regularmain ina relaziun persunala e contacts directs cun tuts dus geniturs, nun che quai pericliteschia il bainstar da l’uffant.(4)  Sche la separaziun è la consequenza d’ina mesira prendida d’in stadi participant, sco per exempel in’arrestaziun, in empraschunament, in’exiliaziun u in’expulsiun ubain la mort d’in u da tuts dus geniturs u da l’uffant (inclusiv in mortori, independentamain dal motiv, durant in’arrestaziun), dat il stadi participant, sin dumonda, als geniturs, a l’uffant u eventualmain ad in auter confamigliar las infurmaziuns essenzialas davart la dimora dal confamigliar absent u dals confamigliars absents, nun che quai saja da dischavantatg per l’uffant. Ils stadis participants garanteschan plinavant che l’inoltraziun d’ina tala dumonda n’haja naginas consequenzas negativas per il pertutgà u per ils pertutgads.Art. 10(1)  En accord cun l’obligaziun dals stadis participants tenor l’artitgel 9 alinea 1 vegnan las dumondas d’entrar en in stadi participant u da sortir d’in tal, che vegnan fatgas d’in uffant e da ses geniturs cun l’intent da reunir la famiglia, tractadas dal stadi participant cun bainvulientscha, en maniera umana ed accelerada. Ils stadis participants garanteschan plinavant che l’inoltraziun d’ina tala dumonda n’haja naginas consequenzas negativas per las persunas che inoltreschan questa dumonda e per lur confamigliars.(2)  In uffant cun geniturs che vivan en differents stadis, ha il dretg da mantegnair regularmain ina relaziun persunala e contacts directs cun tuts dus geniturs, nun ch’i dettia circumstanzas spezialas. Perquai respectan ils stadis participants en accord cun lur obligaziun tenor l’artitgel 9 alinea 1 il dretg da l’uffant e da ses geniturs da sortir da mintga pajais, inclusiv da lur agen, e d’entrar puspè en lur agen pajais. Il dretg da sortir d’in pajais è suttamess sulettamain a las restricziuns ch’èn previsas tenor lescha, ch’èn necessarias per proteger la segirezza naziunala, l’urden public, la sanadad publica, la morala publica u ils dretgs e las libertads d’auters e ch’èn cumpatiblas cun ils auters dretgs statuids da questa Convenziun.Art. 11(1)  Ils stadis participants prendan mesiras per cumbatter cunter il transferiment illegal d’uffants a l’exteriur e cunter l’impediment illegal da lur return.(2)  Perquai promovan ils stadis participants la conclusiun da convenziuns bilateralas u multilateralas ubain la participaziun a convenziuns existentas.Art. 12(1)  Ils stadis participants garanteschan a l’uffant ch’è capabel da furmar in’atgna opiniun il dretg d’exprimer libramain questa opiniun en tut las dumondas ch’al pertutgan, ed els resguardan l’opiniun da l’uffant en maniera adequata e tegnend quint da sia vegliadetgna e da sia madirezza.(2)  Perquai sto surtut l’uffant survegnir la pussaivladad da s’exprimer en tut las proceduras giudizialas u administrativas ch’al pertutgan, saja quai en moda directa, tras in represchentant u tras in post adattà, tenor las prescripziuns da procedura da la legislaziun naziunala.Art. 13(1)  L’uffant ha il dretg d’exprimer libramain sia opiniun; quest dretg includa la libertad da sa procurar, da retschaiver e da dar vinavant, independentamain dals cunfins dal pajais, infurmaziuns ed ideas da mintga gener en maniera orala, scritta u stampada, en furma d’ovras d’art u cun auters meds tschernids da l’uffant.(2)  L’execuziun da quest dretg po vegnir suttamessa a tschertas restricziuns previsas en la lescha, ch’èn necessarias:a) per observar ils dretgs u la reputaziun d’auters; ub) per proteger la segirezza naziunala, l’urden public, la sanadad publica u la morala publica.Art. 14(1)  Ils stadis participants respectan il dretg da l’uffant a la libertad da patratg, da conscienza e da religiun.(2)  Ils stadis participants respectan il dretgs e las obligaziuns dals geniturs ed eventualmain da l’avugà da guidar l’uffant en l’execuziun da quest dretg en ina maniera che tegna quint da ses svilup.(3)  La libertad da manifestar sia religiun u sia ideologia dastga vegnir suttamessa mo a las restricziuns previsas tenor lescha ch’èn necessarias per proteger la segirezza publica, l’urden public, la sanadad publica u la morala publica ubain las libertads ed ils dretgs fundamentals d’auters.Art. 15(1)  Ils stadis participants renconuschan il dretg da l’uffant da s’associar en moda libra cun auters e da sa radunar en moda paschaivla.(2)  L’execuziun da quest dretg na dastga vegnir suttamessa a naginas autras restricziuns che quellas previsas tenor lescha e necessarias en ina societad democratica per garantir la segirezza naziunala u publica, l’urden public, la protecziun da la sanadad publica u da la morala publica ubain per proteger ils dretgs e las libertads d’auters.Art. 16(1)  Nagin uffant na dastga vegnir expost ni ad intervenziuns arbitrarias u illegalas en sia vita privata, en sia famiglia, en ses domicil u en sia correspundenza, ni a violaziuns da sia onur e da sia reputaziun.(2)  L’uffant ha il dretg da protecziun giuridica cunter talas intervenziuns u violaziuns.Art. 17Ils stadis participants renconuschan l’impurtanza e la funcziun dals meds da massa e garanteschan che l’uffant haja access ad infurmaziuns ed a material che derivan d’ina varietad da funtaunas naziunalas ed internaziunalas, surtut ad infurmaziuns che promovan ses bainstar social, psichic e moral tant sco sia sanadad corporala e spiertala. Perquai fan ils stadis participants il suandant:a) els encuraschan ils meds da massa da derasar infurmaziuns e material che han in niz social e cultural per l’uffant e che correspundan al spiert da l’artitgel 29;b) els promovan la collavuraziun internaziunala per la producziun, il barat e la derasaziun da questas infurmaziuns e da quest material che derivan d’ina varietad da funtaunas culturalas naziunalas ed internaziunalas;c) els promovan la producziun e la derasaziun da cudeschs d’uffants;d) els encuraschan ils meds da massa da tegnair spezialmain quint dals basegns linguistics d’in uffant ch’appartegna ad ina minoritad u ad in pievel autocton;e) els promovan l’elavuraziun da directivas adattadas per proteger l’uffant cunter infurmaziuns e material che fan donn a ses bainstar, resguardond en quest connex ils artitgels 13 e 18.Art. 18(1)  Ils stadis participants sa stentan tenor meglier savair e pudair da garantir la renconuschientscha dal princip che tuts dus geniturs èn responsabels cuminaivlamain per l’educaziun e per il svilup da l’uffant. Per l’educaziun e per il svilup da l’uffant èn responsabels en emprima lingia ils geniturs u eventualmain l’avugà. En quest connex è il bainstar da l’uffant lur finamira principala.(2)  Per garantir e per promover ils dretgs fixads en questa Convenziun sustegnan ils stadis participants ils geniturs e l’avugà adequatamain per ch’els possian ademplir lur incumbensa d’educar l’uffant ed els procuran per l’installaziun d’instituziuns, da structuras e da servetschs per l’assistenza a l’uffant.(3)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras adattadas per garantir che uffants da geniturs che lavuran hajan il dretg da duvrar ils servetschs e las instituziuns da la tgira d’uffants che vegnan en dumonda per els.Art. 19(1)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras legislativas, administrativas, socialas ed educativas adattadas per proteger l’uffant cunter mintga furma da violenza, da donnegiament u da maltractament corporal u spiertal, cunter abandun u negligientscha, cunter maltractament u explotaziun, inclusiv abus sexual, entant ch’el stat en la tgira dals geniturs u d’in genitur, d’in avugà u d’in auter represchentant legal u d’ina autra persuna che tgira l’uffant.(2)  Questas mesiras da protecziun duain cuntegnair tenor las circumstanzas er proceduras efficazias per installar programs socials che concedan il sustegn necessari a l’uffant ed a quels ch’al tgiran e che prevesan autras furmas da prevenziun, tant sco mesiras per l’identificaziun, per la denunzia, per il renviament, per l’investigaziun, per il tractament e per l’assistenza posteriura en ils cas da maltractament descrits en l’alinea 1 d’uffants, ed eventualmain perfin per l’intervenziun da las dretgiras.Art. 20(1)  In uffant che vegn separà per in tschert temp u per adina da ses conturns famigliars u al qual ina dimora en quests conturns na po betg vegnir permessa en l’agen interess, ha il dretg d’ina protecziun speziala e da l’assistenza dal stadi.(2)  Ils stadis participants garanteschan tenor la norma da lur dretg naziunal autras furmas d’assistenza per in tal uffant.(3)  Sco ulteriura furma d’assistenza vegn tranter auter en dumonda il plazzament en ina famiglia da tgira, la kafala tenor il dretg islamic, l’adopziun u, sche necessari, la collocaziun en ina instituziun per la tgira d’uffants. Tar la tscherna tranter questas soluziuns ston vegnir resguardadas duidamain la cuntinuitad giavischada en l’educaziun da l’uffant sco er la derivanza etnica, religiusa, culturala e linguistica da l’uffant.Art. 21Ils stadis participants che renconuschan u permettan il sistem da l’adopziun garanteschan ch’il bainstar da l’uffant haja l’emprima prioritad en cas d’ina adopziun, ed els:a) garanteschan che l’adopziun d’in uffant vegnia permessa mo da las autoritads cumpetentas che decidan, tenor las leschas e las proceduras applitgablas ed a basa da tut las infurmaziuns fidadas accessiblas, che l’adopziun saja admessa considerond la situaziun da l’uffant puncto geniturs, parents ed avugads, e che las persunas pertutgadas hajan consentì a l’adopziun, sche necessari, enconuschend ils fatgs e suenter ina cussegliaziun eventualmain necessaria;b) renconuschan che l’adopziun internaziunala po vegnir resguardada sco ina furma d’assistenza, sche l’uffant na po betg vegnir collocà en ses pajais d’origin en ina famiglia da tgira u d’adopziun u sch’el na po betg vegnir tgirà là en ina maniera adequata;c) garanteschan tar adopziuns internaziunalas che l’uffant possia profitar da las prescripziuns da protecziun e da las normas che valan per adopziuns naziunalas;d) prendan tut las mesiras adattadas per garantir ch’i na resultian tar adopziuns internaziunalas nagins profits finanzials inadmissibels per las persunas pertutgadas;e) promovan las finamiras da quest artitgel eventualmain cun stipular convenziuns bilateralas u multilateralas e sa stentan da garantir en quest connex che l’uffant vegnia collocà en in auter pajais da las autoritads cumpetentas u dals posts cumpetents.Art. 22(1)  Ils stadis participants prendan las mesiras adattadas per garantir ch’in uffant, che dumonda la posiziun giuridica d’in fugitiv u che vegn resguardà sco fugitiv tenor las reglas e las proceduras applitgablas dal dretg internaziunal u naziunal, survegnia ina protecziun adequata ed agid umanitar per defender ils dretgs fixads en questa Convenziun u en autras cunvegnas internaziunalas davart ils dretgs umans e davart dumondas umanitaras, da las qualas ils stadis menziunads fan part, e quai independentamain, sch’el vegn accumpagnà da ses geniturs u d’ina autra persuna u betg.(2)  Perquai collavuran ils stadis participants en ina maniera ch’als para adequata per tut las stentas che las Naziuns Unidas ed autras organisaziuns internaziunalas u nunguvernamentalas cumpetentas che collavuran cun las Naziuns Unidas interprendan per proteger in tal uffant, per al gidar e per chattar ils geniturs u auters confamigliars d’in uffant fugitiv cun la finamira da survegnir las infurmaziuns necessarias per ina reuniun da la famiglia. Sch’ils geniturs u auters confamigliars na pon betg vegnir chattads, sto l’uffant survegnir tenor ils princips da questa Convenziun la medema protecziun sco mintga auter uffant separà per in motiv u l’auter per in tschert temp u per adina da ses conturns famigliars.Art. 23(1)  Ils stadis participants renconuschan ch’in uffant che ha in impediment spiertal u corporal duai pudair manar ina vita accumplida ed en dignitad umana sut cundiziuns che observan la dignitad da l’uffant, che promovan sia independenza e che faciliteschan sia participaziun activa a la vita da la communitad.(2)  Ils stadis participants renconuschan il dretg da l’uffant impedì d’avair in’assistenza speziala e s’engaschan per quest dretg e garanteschan che l’uffant impedì e las persunas ch’èn responsablas per sia assistenza survegnian – sin dumonda ed en il rom dals meds finanzials disponibels – il sustegn che tegna quint dal stadi da l’uffant sco er da las circumstanzas da vita dals geniturs u d’autras persunas che tgiran l’uffant.(3)  Renconuschend ils basegns spezials d’in uffant impedì duai il sustegn, concedì tenor l’alinea 2, vegnir prestà gratuitamain tant sco pussaivel e resguardond ils meds finanzials dals geniturs e d’autras persunas che tgiran l’uffant. Plinavant duai il sustegn vegnir concepì uschia ch’igl è garantì che l’educaziun, la scolaziun, ils servetschs da sanadad, ils servetschs da reabilitaziun, la preparaziun per la vita professiunala e las pussaivladads da recreaziun stettian propi a disposiziun a l’uffant impedì en ina moda e maniera che serva a l’integraziun sociala uschè cumpletta sco pussaivel ed al svilup da l’uffant, inclusiv il svilup cultural e spiertal.(4)  En il spiert da la collavuraziun internaziunala promovan ils stadis participants il barat d’infurmaziuns utilas dal sectur da la prevenziun da la sanadad e dal tractament medicinal, psicologic e funcziunal d’uffants impedids, inclusiv la derasaziun d’infurmaziuns davart metodas da reabilitaziun, d’educaziun e da furmaziun professiunala e l’access a talas infurmaziuns, per pussibilitar als stadis participants da meglierar lur capacitads e lur enconuschientschas spezialisadas e da rimnar ulteriuras experientschas en quests secturs. En quest reguard ston vegnir observads spezialmain ils basegns dals pajais da svilup.Art. 24(1)  Ils stadis participants renconuschan il dretg da l’uffant da giudair il meglier stadi da sanadad pussaivel sco er da profitar da las instituziuns che tractan malsognas e che restabileschan la sanadad. Ils stadis participants sa stentan da garantir che nagin uffant na vegnia privà dal dretg d’access a tals servetschs da sanadad.(2)  Ils stadis participants sa stentan da garantir che quest dretg vegnia realisà cumplainamain e prendan en spezial mesiras adattadas per:a) reducir la mortalitad da poppins e d’uffants;b) garantir che tut ils uffants survegnian l’agid medical necessari e la tgira necessaria mettend in accent spezial sin il svilup d’in provediment sanitar da basa;c) cumbatter malsognas sco er la sutalimentaziun e l’alimentaziun sbagliada er en il rom dal provediment sanitar da basa, tranter auter cun duvrar tecnicas facilmain disponiblas e cun metter a disposiziun avunda victualias integralas ed aua da baiver netta, resguardond en quest connex ils privels ed ils ristgs da la polluziun da l’ambient;d) garantir ina tgira da la sanadad adequata per las mammas avant e suenter la pagliola;e) garantir ch’i vegnian intermediadas a tut las parts da la societad, en spezial als geniturs ed als uffants, enconuschientschas da basa davart la sanadad e davart il nutriment da l’uffant, davart ils avantatgs da tezzar, davart l’igiena e davart il tegnair net l’ambient sco er davart la prevenziun d’accidents, e procurar ch’els survegnian access a la scolaziun respectiva e ch’els vegnian sustegnids en l’applicaziun da questas enconuschientschas da basa;f) sviluppar la prevenziun da la sanadad, la cussegliaziun dals geniturs sco er il scleriment ed ils servetschs en il sectur da la planisaziun da famiglia.(3)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras efficazias ed adattadas per supprimer tut las praticas tradiziunalas ch’èn nuschaivlas per la sanadad dals uffants.(4)  Ils stadis participants s’obligheschan da sustegnair e da promover la collavuraziun internaziunala per cuntanscher pass per pass la realisaziun cumplaina dal dretg che vegn renconuschì en quest artitgel. En quest reguard ston vegnir observads spezialmain ils basegns dals pajais da svilup.Art. 25Ils stadis participants renconuschan ch’in uffant ch’è vegnì collocà da las autoritads cumpetentas cun l’intent da tgirar, da proteger u da tractar ina malsogna corporala u spiertala, ha il dretg ch’il tractament concedì e tut las autras circumstanzas relevantas per sia collocaziun vegnian controllads regularmain.Art. 26(1)  Ils stadis participants renconuschan che mintga uffant ha il dretg da prestaziuns da la segirezza sociala, inclusiv da l’assicuranza sociala, e prendan las mesiras necessarias per garantir che quest dretg vegnia realisà cumplainamain en concordanza cun il dretg naziunal.(2)  Las prestaziuns duain eventualmain vegnir concedidas resguardond las relaziuns economicas e las ulteriuras circumstanzas da l’uffant e da las persunas ch’èn obligadas da procurar per ses mantegniment sco er auters puntgs da vista ch’èn decisivs per dumandar prestaziuns, saja quai tras l’uffant u en num da l’uffant.Art. 27(1)  Ils stadis participants renconuschan che mintga uffant ha il dretg d’in standard da viver permettend ses svilup corporal, spiertal, psichic, moral e social.(2)  En emprima lingia èsi l’incumbensa dals geniturs u d’autras persunas responsablas per l’uffant da garantir – en il rom da lur abilitads e da lur pussaivladads finanzialas – las cundiziuns da viver necessarias per il svilup da l’uffant.(3)  Ils stadis participants prendan las mesiras adattadas tenor lur relaziuns naziunalas ed en il rom da lur meds finanzials per gidar ils geniturs ed autras persunas responsablas per l’uffant a realisar quest dretg e prevesan – en cas da necessitad – programs d’agid e da sustegn material, surtut en vista al nutriment, a la vestgadira ed a l’abitaziun.(4)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras adattadas per garantir ch’ils dretgs da mantegniment da l’uffant envers ils geniturs u envers autras persunas che han la responsabladad finanziala per l’uffant vegnian fatgs valair tant entaifer il stadi participant sco er a l’exteriur. En spezial promovan ils stadis participants la participaziun a cunvegnas internaziunalas u la conclusiun da talas cunvegnas sco er autras regulaziuns adattadas, sche la persuna che ha la responsabladad finanziala per l’uffant viva en in auter stadi che l’uffant.Art. 28(1)  Ils stadis participants renconuschan il dretg da furmaziun da l’uffant, e per promover la realisaziun da quest dretg a basa da l’egualitad da las schanzas fan els en spezial il suandant:a) els rendan obligatorica e gratuita la scola primara per tuts;b) els promovan il svilup da differentas furmas da scolas secundaras, tant generalas sco er professiunalas, las mettan a disposiziun e las rendan accessiblas a tut ils uffants e prendan mesiras adattadas per che questas purschidas sajan gratuitas e per ch’i vegnia mess a disposiziun in sustegn finanzial en cas da necessitad;c) els pussibiliteschan a tut ils uffants, cun tut ils meds adattads, l’access a las scolas autas tenor lur abilitads;d) els rendan disponibla ed accessibla a tut ils uffants la cussegliaziun da furmaziun e da professiun;e) els prendan mesiras che promovan la frequentaziun regulara da la scola e che reduceschan la quota d’uffants che sortan anticipadamain da la scola.(2)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras adattadas per garantir che la disciplina en scola vegnia mantegnida en ina moda e maniera che correspunda a la dignitad umana da l’uffant e che stat en correspundenza cun questa Convenziun.(3)  Ils stadis participants promovan la collavuraziun internaziunala en il sectur da la furmaziun, surtut per gidar ad eliminar la mancanza da savida e l’analfabetissem sin il mund e per facilitar l’access ad enconuschientschas scientificas ed tecnicas tant sco a metodas d’instrucziun modernas. En quest reguard ston vegnir observads spezialmain ils basegns dals pajais da svilup.Art. 29(1)  Ils stadis participants s’accordan che la furmaziun da l’uffant ha las suandantas finamiras:a) l’uffant duai pudair sviluppar cumplainamain sia persunalitad, ses talent e sias abilitads spiertalas e corporalas;b) intermediar a l’uffant il respect dals dretgs umans, da las libertads fundamentalas e dals princips francads en la Charta da las Naziuns Unidas;c) intermediar a l’uffant il respect per ses geniturs, per sia identitad culturala, per sia lingua e per sias valurs culturalas, per las valurs naziunalas dal pajais, en il qual el viva, ed eventualmain dal pajais, dal qual el deriva, sco er per autras culturas che l’atgna;d) preparar l’uffant ad esser conscient da la responsabladad da la vita en ina societad libra en il spiert da chapientscha, da pasch, da toleranza, d’egualitad da las schlattainas e d’amicizia tranter ils pievels e las gruppas etnicas, naziunalas e religiusas sco er per la populaziun autoctona;e) intermediar a l’uffant il respect da l’ambient natiral.(2)  Quest artitgel e l’artitgel 28 na dastgan betg vegnir interpretads uschia ch’els restrenschan la libertad da persunas natiralas e giuridicas da fundar e da manar instituziuns da furmaziun, sch’ils princips fixads en l’alinea 1 vegnan observads e sche la furmaziun che vegn intermediada en talas instituziuns correspunda a las normas minimalas ch’èn eventualmain vegnidas fixadas dal stadi.Art. 30En stadis cun minoritads etnicas, religiusas u linguisticas ubain cun ina populaziun autoctona, na dastga in uffant ch’appartegna ad ina tala minoritad u la populaziun autoctona betg vegnir privà dal dretg da tgirar sia atgna cultura, da confessar e da pratitgar sia atgna religiun u da duvrar sia atgna lingua en cuminanza cun autras persunas da sia gruppa.Art. 31(1)  Ils stadis participants renconuschan il dretg da l’uffant sin calma e sin temp liber, da pudair sa deditgar al gieu ed ad ina recreaziun activa che correspunda a sia vegliadetgna sco er da sa participar libramain a la vita culturala ed artistica.(2)  Ils stadis participants resguardan e promovan il dretg da l’uffant da sa participar cumplainamain a la vita culturala ed artistica e promovan la disponibladad da pussaivladads adattadas ed egualas per l’activitad culturala ed artistica sco er per la recreaziun activa e per las activitads da temp liber.Art. 32(1)  Ils stadis participants renconuschan che l’uffant ha il dretg da vegnir protegì cunter l’explotaziun economica e da betg vegnir sfurzà ad ina lavur che pudess esser privlusa, che pudess impedir sia educaziun u che pudess far donn a sia sanadad u a ses svilup corporal, spiertal, psichic, moral u social.(2)  Ils stadis participants prendan mesiras legislativas, administrativas, socialas ed educativas per garantir la realisaziun da quest artitgel. Per quest intent e resguardond las disposiziuns respectivas d’autras convenziuns internaziunalas fan ils stadis participants en spezial il suandant:a) els fixeschan ina u pliras vegliadetgnas minimalas per l’admissiun a la lavur;b) els prevesan ina regulaziun adequata dal temp da lavur e da las cundiziuns da lavur;c) els prevesan chastis commensurads u autras sancziuns per exequir quest artitgel en moda efficazia.Art. 33Ils stadis participants prendan tut las mesiras adattadas, inclusiv mesiras legislativas, administrativas, socialas ed educativas, per proteger l’uffant cunter il diever illegal da substanzas enivrantas e da substanzas psicotropas en il senn da las convenziuns internaziunalas respectivas e d’impedir che uffants vegnian duvrads per la producziun illegala u per il traffic illegal da questas substanzas.Art. 34Ils stadis participants s’obligheschan da proteger l’uffant cunter tut las furmas d’explotaziun sexuala e d’abus sexual. Per quest intent prendan ils stadis participants en spezial tut las mesiras naziunalas, bilateralas e multilateralas adattadas per impedir che uffants:a) vegnian surmanads u sfurzads da sa participar ad activitads sexualas illegalas;b) vegnian explotads per la prostituziun u per autras praticas sexualas illegalas;c) vegnian explotads per preschentaziuns pornograficas e per material pornografic.Art. 35Ils stadis participants prendan tut las mesiras naziunalas, bilateralas e multilateralas adattadas per impedir il rapiment e la vendita d’uffants sco er il commerzi cun uffants per tuts intents ed en tuttas furmas.Art. 36Ils stadis participants protegian l’uffant cunter tut las ulteriuras furmas d’explotaziun che restrenschan il bainstar da l’uffant en ina furma u l’autra.Art. 37Ils stadis participants garanteschan:a) che nagin uffant na vegnia suttamess a la tortura u ad in auter tractament u chasti crudaivel, inuman u umiliant. Per delicts ch’èn vegnids commess da persunas pli giuvnas che deschdotg onns na dastga vegnir decretà ni la paina da mort ni in empraschunament per vita duranta e ch’excluda ina relaschada anticipada;b) che nagin uffant na vegnia empraschunà illegalmain ed arbitrarmain. Fermanzas, arrestaziuns u empraschunaments dastgan vegnir applitgads tar in uffant tenor la lescha mo sco ultim med e mo per il temp il pli curt pussaivel;c) che mintga uffant empraschunà vegnia tractà en moda umana e cun respect envers la dignitad inerenta a l’uman e resguardond ils basegns da persunas da sia vegliadetgna. En spezial sto mintga uffant empraschunà vegnir separà da persunas creschidas, nun ch’in auter proceder vegnia resguardà sco cunvegnent per il bainstar da l’uffant, e mintga uffant ha il dretg da restar en contact cun sia famiglia tras correspundenza u tras visitas, nun ch’i sajan avant maun circumstanzas spezialas;d) che mintga uffant empraschunà haja il dretg d’in access direct ad in’assistenza giuridica u ad in’autra assistenza adattada ed il dretg da contestar la legalitad da l’empraschunament tar ina dretgira u tar in’autra autoritad cumpetenta, independenta ed imparziala, sco er il dretg ch’i vegnia prendida uschè svelt sco pussaivel ina decisiun en ina tala procedura.Art. 38(1)  Ils stadis participants s’obligheschan d’observar e da far observar las reglas dal dretg umanitar internaziunal che pertutgan l’uffant e ch’èn applitgablas en il stadi respectiv en cas da conflicts armads.(2)  Ils stadis participants prendan tut las mesiras pussaivlas per garantir che persunas pli giuvnas che quindesch onns na sa participeschian betg directamain ad ostilitads.(3)  Ils stadis participants s’abstegnan da clamar en lur forzas armadas persunas pli giuvnas che quindesch onns. Sche persunas pli veglias che quindesch onns, ma pli giuvnas che deschdotg onns vegnan clamadas en las forzas armadas, sa stentan ils stadis participants da convocar en emprima lingia ils pli vegls.(4)  Tenor lur obligaziuns definidas dal dretg umanitar internaziunal da proteger la populaziun civila en conflicts armads prendan ils stadis participants tut las mesiras pussaivlas per garantir ch’ils uffants pertutgads d’in conflict armà vegnian protegids e tgirads.Art. 39Ils stadis participants prendan tut las mesiras adattadas per promover la reconvalescenza fisica e psichica e la reintegraziun sociala d’in uffant ch’è daventà la victima d’ina furma da negligientscha, d’explotaziun u da maltractament, da tortura u d’ina autra furma da tractament u da chasti crudaivel, inuman u umiliant ubain d’in conflict armà. La reconvalescenza e la reintegraziun ston avair lieu en conturns ch’èn favuraivels per la sanadad, per il respect da sasez e per la dignitad da l’uffant.Art. 40(1)  Ils stadis participants renconuschan che mintga uffant che vegn suspectà, inculpà u chattà culpaivel d’avair violà il dretg penal, ha il dretg da vegnir tractà en ina moda e maniera che promova il sentiment da l’uffant per l’atgna dignitad e per l’atgna valur, che rinforza ses respect envers ils dretgs umans ed envers las libertads fundamentalas dals auters e che resguarda sia vegliadetgna sco er la necessitad da promover sia reintegraziun sociala e da surpigliar ina rolla constructiva en la societad.(2)  Per quest intent e resguardond las disposiziuns respectivas da las convenziuns internaziunalas garanteschan ils stadis participants en spezial:a) che nagin uffant na vegnia suspectà, inculpà u chattà culpaivel d’avair violà il dretg penal cun acziuns u cun omissiuns che n’èn betg stadas scumandadas tenor il dretg naziunal u tenor il dretg internaziunal il mument ch’ellas èn vegnidas commessas;b) che mintga uffant che vegn suspectà u inculpà d’avair violà il dretg penal haja il dretg da las suandantas garanzias minimalas:i) da valair sco innocent fin che la culpa è cumprovada en moda legala,ii) da vegnir infurmà immediatamain e directamain davart las inculpaziuns ch’èn vegnidas fatgas cunter el, eventualmain tras ses geniturs u tras ses avugà, e da survegnir in’assistenza giuridica u in’autra assistenza adattada per preparar e per effectuar sia defensiun,iii) da laschar decider sia chaussa immediatamain d’ina autoritad cumpetenta u d’ina dretgira cumpetenta, independenta ed imparziala, en ina procedura gista tenor la lescha, e quai en preschientscha d’ina assistenza giuridica u d’ina autra assistenza adattada ed en preschientscha da ses geniturs u da ses avugà, sche quai na vegn betg considerà sco nuschaivel per ses bainstar surtut pervia da sia vegliadetgna u pervia da sia situaziun,iv) da betg vegnir sfurzà d’agir sco perditga e d’admetter sia culpa sco er d’interrogar u da laschar interrogar las perditgas d’accusaziun e d’obtegnair la cumpariziun e l’interrogaziun da las perditgas da distgargia sut las medemas cundiziuns,v) da laschar controllar, en cas ch’el vegn chattà culpaivel d’avair violà il dretg penal, la decisiun e tut las mesiras ch’èn vegnidas decretadas tenor la lescha tras in’autoritad cumpetenta surordinada u tras ina dretgira superiura cumpetenta independenta ed imparziala,vi) da pretender la consultaziun gratuita d’in interpret, sche l’uffant n’enclegia betg u na discurra betg la lingua dal process,vii) che sia vita privata vegnia respectada cumplainamain en tut las parts da la procedura.(3)  Ils stadis participants sa stentan da promover l’elavuraziun da leschas e la creaziun da proceduras, d’autoritads e d’instituziuns che valan spezialmain u èn spezialmain cumpetentas per uffants che vegnan suspectads, inculpads u chattads culpaivels d’avair violà il dretg penal, ed els fan en spezial il suandant:a) els fixeschan ina vegliadetgna minimala che l’uffant sto avair cuntanschì per vegnir resguardà sco penalmain maioren;b) els prendan, en in rom adequat e giavischà, mesiras per reglar il cas senza procedura giudiziala, resguardond en quest connex senza restricziuns ils dretgs umans e las garanzias giuridicas.(4)  Per garantir ch’ils uffants vegnian tractads en ina moda e maniera favuraivla per lur bainstar e che correspunda a lur circumstanzas ed a lur delict, sto star a disposiziun in grond dumber da mesiras sco ordinaziuns davart l’assistenza, davart l’instrucziun e davart la surveglianza, cussegliaziun, liberaziun provisorica, recepziun en ina famiglia da tgira, programs da furmaziun e da furmaziun professiunala ed autras alternativas da l’educaziun en in institut.Art. 41Questa Convenziun n’excluda betg disposiziuns ch’èn adattadas anc meglier per realisar ils dretgs da l’uffant e ch’èn cuntegnidas:a) en il dretg d’in stadi participant; ub) en il dretg internaziunal che vala per quest stadi.Segunda partArt. 42Ils stadis participants s’obligheschan d’intermediar activamain ils princips e las disposiziuns da questa Convenziun, tras mesiras adattadas ed efficazias, tant a las persunas creschidas sco er als uffants.Art. 43(1)  Per controllar ils progress ch’ils stadis participants han fatg en l’execuziun da las obligaziuns ch’els han surpiglià ratifitgond questa Convenziun, vegn instituì in Comité per ils dretgs da l’uffant che ha las incumbensas definidas qua sutvart.(2)  Il Comité sa cumpona da deschdotg expertas ed experts che han ina gronda reputaziun morala e cumpetenzas renconuschidas en il sectur che vegn reglà da questa Convenziun. Ils commembers dal Comité vegnan tschernids dals stadis participants or dal ravugl da lur populaziun burgaisa e sa participeschan en agen num; la tscherna ha lieu tegnend quint d’ina repartiziun geografica duaivla e dals sistems giuridics principals.(3)  Ils commembers dal Comité vegnan elegids tras scrutini secret or d’ina glista da persunas ch’èn vegnidas nominadas dals stadis participants. Mintga stadi participant po nominar ina burgaisa u in burgais.(4)  L’elecziun dal Comité ha lieu per l’emprima giada il pli tard sis mais suenter l’entrada en vigur da questa Convenziun e silsuenter mintga dus onns. Il pli tard quatter mais avant mintga elecziun envida il secretari general da las Naziuns Unidas en scrit ils stadis participants d’inoltrar lur propostas entaifer dus mais. Il secretari general fa lura ina glista alfabetica da tut las persunas proponidas, inditgond ils stadis participants che las han proponì, e trametta questa glista als stadis participants.(5)  Las elecziuns han lieu en radunanzas dals stadis participants, convocadas dal secretari general a la sedia da las Naziuns Unidas. En questas radunanzas – ch’èn ablas da decider, sche dus terzs dals stadis participants èn preschents – vegnan elegids en il Comité quels candidats che survegnan las pli bleras vuschs e la maioritad absoluta da las vuschs dals represchentants dals stadis participants ch’èn preschents e che voteschan.(6)  Ils commembers dal Comité vegnan elegids per quatter onns. Els èn reelegibels, sch’els vegnan puspè nominads. La perioda d’uffizi da tschintg commembers elegids a chaschun da l’emprima elecziun scada suenter dus onns; immediatamain suenter l’emprima elecziun tira il parsura da la radunanza la sort per eruir ils nums da quests tschintg commembers.(7)  Sch’in commember dal Comité mora u sa retira u declera ch’el na possia per auters motivs betg pli ademplir las incumbensas dal Comité, nominescha il stadi participant che ha proponì il commember in auter expert or dal ravugl da ses burgais per occupar il post vacant fin a la scadenza da la perioda d’uffizi, cun resalva dal consentiment dal Comité.(8)  Il Comité fixescha sez ses urden da gestiun.(9)  Il Comité elegia sia suprastanza per dus onns.(10)  Las radunanzas dal Comité han per regla lieu a la sedia da las Naziuns Unidas u en in auter lieu adattà fixà dal Comité. Il Comité sa raduna per regla ina giada per onn. La durada da las radunanzas dal Comité vegn fixada ed adattada sche necessari a chaschun d’ina radunanza dals stadis participants cun il consentiment da l’Assamblea generala.(11)  Il secretari general da las Naziuns Unidas metta a disposiziun al Comité il persunal e las installaziuns che quel dovra per ademplir en moda efficazia sias incumbensas a basa da questa Convenziun.(12)  Ils commembers dal Comité instituì tenor questa Convenziun survegnan – cun il consentiment da l’Assamblea generala – indemnisaziuns or dals meds finanzials da las Naziuns Unidas sut las cundiziuns e tenor las modalitads che vegnan decididas da l’Assamblea generala. Versiun tenor la midada dals 12 da dec. 1995, en vigur dapi ils 18 da nov. 2002 (AS 2007 4095)Art. 44(1)  Ils stadis participants s’obligheschan da suttametter al Comité, sur il secretari general da las Naziuns Unidas, rapports davart las mesiras ch’els han prendì per realisar ils dretgs renconuschids en questa Convenziun e davart ils progress ch’els han fatg en quest connex, e quai:a) entaifer dus onns suenter l’entrada en vigur da questa Convenziun per il stadi participant respectiv;b) silsuenter mintga tschintg onns.(2)  Ils rapports fatgs tenor quest artitgel duain inditgar eventualas circumstanzas e difficultads ch’impedeschan ils stadis participants d’ademplir cumplainamain las obligaziuns previsas en questa Convenziun. Ils rapports ston er cuntegnair infurmaziuns suffizientas che dattan al Comité in maletg cumplessiv davart l’applicaziun da la Convenziun en il pajais respectiv.(3)  In stadi participant che ha suttamess al Comité in emprim rapport cumplessiv na sto en ses rapports posteriurs tenor l’alinea 1 litera b betg repeter las indicaziuns generalas communitgadas pli baud.(4)  Il Comité po dumandar ils stadis participants da far ulteriuras indicaziuns davart l’applicaziun da la Convenziun.(5)  Il Comité suttametta mintga dus onns a l’Assamblea generala, sur il Cussegl economic e social, in rapport davart sias activitads.(6)  Ils stadis participants procuran per ina vasta derasaziun da lur rapports en l’agen pajais.Art. 45Per promover in’applicaziun effectiva da questa Convenziun e per sustegnair la collavuraziun internaziunala en il sectur da questa Convenziun:a) han las organisaziuns spezialisadas, l’Ovra d’agid per uffants da las Naziuns Unidas ed autras organisaziuns da las Naziuns Unidas il dretg d’esser represchentadas tar l’examinaziun da l’applicaziun da quellas disposiziuns da la Convenziun che pertutgan lur champ d’incumbensas. Il Comité po – sch’el è da l’avis che quai saja inditgà – envidar las organisaziuns spezialisadas, l’Ovra d’agid per uffants da las Naziuns Unidas ed auters posts cumpetents da dar cussegls spezialisads davart l’applicaziun da la Convenziun en secturs che pertutgan lur champ d’incumbensas. Il Comité po envidar las organisaziuns spezialisadas, l’Ovra d’agid per uffants da las Naziuns Unidas ed auters organs da las Naziuns Unidas d’al suttametter rapports davart l’applicaziun da la Convenziun en secturs che pertutgan lur champ d’activitads;b) trametta il Comité – sch’el è da l’avis che quai saja inditgà – a las organisaziuns spezialisadas, a l’Ovra d’agid per uffants da las Naziuns Unidas ed ad auters posts cumpetents ils rapports dals stadis participants che cuntegnan ina dumonda da cussegliaziun tecnica u da sustegn tecnic u ina indicaziun davart in basegn en quest reguard; eventualas remartgas e propostas dal Comité davart questas dumondas u indicaziuns vegnan agiuntadas;c) po il Comité recumandar a l’Assamblea generala da supplitgar il secretari general da far retschertgas per mauns dal Comité davart dumondas en connex cun ils dretgs da l’uffant;d) po il Comité suttametter propostas e recumandaziuns generalas a basa da las indicaziuns ch’el ha survegnì tenor ils artitgels 44 e 45. Questas propostas e recumandaziuns generalas vegnan tramessas als stadis participants pertutgads e suttamess a l’Assamblea generala ensemen cun eventualas remartgas dals stadis participants.Terza partArt. 46Questa Convenziun po vegnir suttascritta da tut ils stadis.Art. 47Questa Convenziun sto vegnir ratifitgada. Ils documents da ratificaziun vegnan deponids tar il secretari general da las Naziuns Unidas.Art. 48A questa Convenziun pon sa participar tut ils stadis. Ils documents da participaziun vegnan deponids tar il secretari general da las Naziuns Unidas.Art. 49(1)  Questa Convenziun entra en vigur il trentavel di suenter ch’il ventgavel document da ratificaziun u da participaziun è vegnì deponì tar il secretari general da las Naziuns Unidas.(2)  Per mintga stadi che ratifitgescha u sa participescha a questa Convenziun suenter ch’il ventgavel document da ratificaziun u da participaziun è vegnì deponì, entra la Convenziun en vigur il trentavel di suenter ch’el ha deponì ses agen document da ratificaziun u da participaziun.Art. 50(1)  Mintga stadi participant po proponer ina midada ed inoltrar quella al secretari general da las Naziuns Unidas. Il secretari general trametta alura la proposta da midada als stadis participants e supplitgescha quels d’al communitgar, sch’els beneventan ina conferenza dals stadis participants per discutar e per votar davart la proposta. Sche almain in terz dals stadis participants beneventa ina tala conferenza entaifer quatter mais suenter la data da la transmissiun, convochescha il secretari general la conferenza sut il patrunadi da las Naziuns Unidas. Mintga midada che vegn acceptada da la maioritad dals stadis participants ch’èn preschents a la conferenza e che voteschan, vegn suttamessa a l’approvaziun da l’Assamblea generala.(2)  Ina midada acceptada tenor l’alinea 1 entra en vigur, suenter ch’ella è vegnida approvada da l’Assamblea generala da las Naziuns Unidas ed acceptada d’ina maioritad da dus terzs dals stadis participants.(3)  Sch’ina midada entra en vigur, è ella lianta per ils stadis participants che l’han acceptada, entant ch’i valan per ils auters stadis participants vinavant las disposiziuns da questa Convenziun e tut las midadas ch’els han acceptà anteriuramain.Art. 51(1)  Il secretari general da las Naziuns Unidas prenda encunter e trametta alura a tut ils stadis il text da resalvas ch’in stadi fa davart la ratificaziun u davart la participaziun.(2)  Resalvas che n’èn betg cumpatiblas cun la finamira e cun l’intent da questa Convenziun n’èn betg permessas.(3)  Las resalvas pon vegnir revocadas da tut temp tras ina notificaziun respectiva drizzada al secretari general da las Naziuns Unidas, il qual infurmescha lura tut ils stadis en chaussa. La notificaziun s’effectuescha il di ch’ella entra tar il secretari general.Art. 52In stadi participant po desdir questa Convenziun, drizzond ina notificaziun en scrit al secretari general da las Naziuns Unidas. La desditga s’effectuescha in onn suenter che la notificaziun è entrada tar il secretari general.Art. 53Il secretari general da las Naziuns Unidas vegn designà sco depositari da questa Convenziun.Art. 54L’original da questa Convenziun, da la quala il text arab, chinais, englais, franzos, russ e spagnol è egualmain liant, vegn deponì tar il secretari general da las Naziuns Unidas.SuttascripziunsPer confermar quai han ils plenipotenziaris sutsegnads, ch’èn autorisads duidamain da lur regenzas da far quai, suttascrit questa Convenziun.Concludida a New York ils 20 da november 1989.(I suondan las suttascripziuns)Champ d’applicaziun ils 27 da favrer 2023  AS 1998 2055; 2004 339; 2007 417; 2010 1619; 2014 1311; 2016 1181, 3803; 2023 102. Ina versiun actualisada dal champ d’applicaziun è publitgada sin la plattafurma da publicaziun dal dretg federal «Fedlex» sut la suandanta adressa: https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty.Stadis participantsRatificaziun Participaziun (P) Decleraziun da successiun (S)Entrada en vigurAfganistan*28 da mars199427 d’avrigl1994Africa dal Sid16 da zercladur199516 da fanadur1995Albania27 da favrer199228 da mars1992Algeria*16 d’avrigl199316 da matg1993Andorra*  2 da schaner1996  1. da favrer1996Angola  5 da december1990  4 da schaner1991Antigua e Barbuda  5 d’october1993  4 da november1993Arabia Saudita*26 da schaner1996 P25 da favrer1996Argentina*  4 da december1990  3 da schaner1991Armenia23 da zercladur1993 P23 da fanadur1993Aserbaidschan13 d’avust1992 P12 da settember1992Australia*17 da december199016 da schaner1991Austria**  6 d’avust1992  5 da settember1992Bahamas*20 da favrer199122 da mars1991Bahrain13 da favrer1992 P14 da mars1992Bangladesch*  3 d’avust1990  2 da settember1990Barbados  9 d’october1990  8 da november1990Belarus  1. d’october199031 d’october1990Belgia* **16 da december199115 da schaner1992Belize  2 da matg1990  2 da settember1990Benin  3 d’avust1990  2 da settember1990Bolivia26 da zercladur1990  2 da settember1990Bosnia ed Erzegovina  1. da settember1993 S  6 da mars1992Botsuana14 da mars1995 P13 d’avrigl1995Brasilia24 da settember199024 d’october1990Brunei*27 da december1995 P26 da schaner1996Bulgaria**  3 da zercladur1991  3 da fanadur1991Burkina Faso31 d’avust199030 da settember1990Burundi19 d’october199018 da november1990Butan  1. d’avust1990  2 da settember1990Cambodscha15 d’october1992 P14 da november1992Camerun11 da schaner199310 da favrer1993Canada*13 da december199112 da schaner1992Cap Verd  4 da zercladur1992 P  4 da fanadur1992Chile13 d’avust199012 da settember1990China*  2 da mars1992  1. d’avrigl1992    Hongkong   7 da settember1994  7 da settember1994    Macao19 d’october199920 da december1999Cipra  7 da favrer1991  9 da mars1991Columbia*28 da schaner199127 da favrer1991Comoras22 da zercladur199322 da fanadur1993Congo (Brazzaville)14 d’october1993 P13 da november1993Congo (Kinshasa)27 da settember199027 d’october1990Corea (dal Nord)21 da settember199021 d’october1990Corea (dal Sid)*20 da november199120 da december1991Costa d’Ivur  4 da favrer1991  6 da mars1991Costa Rica21 d’avust199020 da settember1990Croazia12 d’october1992 S 8 d’october1991Cuba*21 d’avust199120 da settember1991Danemarc* **19 da fanadur199118 d’avust1991Dominica13 da mars199112 d’avrigl1991Dschibuti*  6 da december1990  5 da schaner1991Ecuador23 da mars1990  2 da settember1990Egipta  6 da fanadur1990  2 da settember1990El Salvador10 da fanadur1990  2 da settember1990Emirats Arabs Unids*  3 da schaner1997 P  2 da favrer1997Eritrea  3 d’avust1994  2 da settember1994Estonia21 d’october1991 P20 da november1991Eswatini*  7 da settember1995  7 d’october1995Etiopia14 da matg1991 P13 da zercladur1991Fidschi13 d’avust199312 da settember1993Filippinas21 d’avust199020 da settember1990Finlanda**20 da zercladur199120 da fanadur1991Frantscha* **  7 d’avust1990  6 da settember1990Gabun  9 da favrer199411 da mars1994Gambia  8 d’avust1990  7 da settember1990Georgia  2 da zercladur1994 P  2 da fanadur1994Germania* **  6 da mars1992  5 d’avrigl1992Ghana  5 da favrer1990  2 da settember1990Giamaica14 da matg199113 da zercladur1991Giapun*22 d’avrigl199422 da matg1994Grenada  5 da november1990  5 da december1990Grezia11 da matg199310 da zercladur1993Guatemala  6 da zercladur1990  2 da settember1990Guinea13 da fanadur1990 P  2 da settember1990Guinea Equatoriala15 da zercladur1992 P15 da fanadur1992Guinea-Bissau20 d’avust199019 da settember1990Guyana14 da schaner199113 da favrer1991Haiti  8 da zercladur1995  8 da fanadur1995Honduras10 d’avust1990  9 da settember1990India*11 da december1992 P10 da schaner1993Indonesia  5 da settember1990  5 d’october1990Inslas Marshall  4 d’october1993  3 da november1993Inslas Salomon10 d’avrigl1995 P10 da matg1995Irac*15 da zercladur1994 P15 da fanadur1994Iran*13 da fanadur199412 d’avust1994Irlanda**28 da settember199228 d’october1992Islanda*28 d’october199227 da november1992Israel  3 d’october1991  2 da november1991Italia** 5 da settember1991 5 d’october1991Jemen  1. da matg199131 da matg1991Jordania*24 da matg199123 da zercladur1991Kasachstan12 d’avust199411 da settember1994Katar*  3 d’avrigl1995  3 da matg1995Kenia30 da fanadur1990  2 da settember1990Kirghistan  7 d’october1994 P  6 da november1994Kiribati*11 da december1995 P10 da schaner1996Kuwait*21 d’october199120 da november1991Laos  8 da matg1991 P  7 da zercladur1991Lesotho10 da mars1992  9 d’avrigl1992Lettonia**14 d’avrigl1992 P14 da matg1992Libanon14 da matg199113 da zercladur1991Liberia  4 da zercladur1993  4 da fanadur1993Libia15 d’avrigl1993 P15 da matg1993Liechtenstein*22 da december199521 da schaner1996Lituania31 da schaner1992 P  1. da mars1992Luxemburg*  7 da mars1994  6 d’avrigl1994Macedonia dal Nord  2 da december1993 S17 da settember1991Madagascar19 da mars199118 d’avrigl1991Malaisia*17 da favrer1995 P19 da mars1995Malawi  2 da schaner1991 P  1. da favrer1991Maledivas*11 da favrer199113 da mars1991Mali*20 da settember199020 d’october1990Malta30 da settember199030 d’october1990Maroc*21 da zercladur199321 da fanadur1993Mauretania16 da matg199115 da zercladur1991Mauritius26 da fanadur1990 P  2 da settember1990Mexico21 da settember199021 d’october1990Micronesia  5 da matg1993 P  4 da zercladur1993Moldavia**26 da schaner1993 P25 da favrer1993Monaco*21 da zercladur1993 P21 da fanadur1993Mongolia  5 da fanadur1990  2 da settember1990Montenegro23 d’october2006 S  3 da zercladur2006Mosambic26 d’avrigl199426 da matg1994Myanmar15 da fanadur1991 P14 d’avust1991Namibia30 da settember199030 d’october1990Nauru27 da fanadur1994 P26 d’avust1994Nepal14 da settember199014 d’october1990Nicaragua  5 d’october1990  4 da november1990Niger30 da settember199030 d’october1990Nigeria19 d’avrigl199119 da matg1991Norvegia** 8 da schaner1991 7 da favrer1991Nova Zelanda*  6 d’avrigl1993  6 da matg1993    Inslas Cook*  6 da zercladur1997 P  6 da fanadur1997    Niue20 da december1995 P19 da schaner1996Oman*  9 da december1996 P  8 da schaner1997Pajais Bass* **  6 da favrer1995  8 da mars1995    Aruba*18 da december200018 da december2000    Curaçao*17 da december199717 da december1997    Sint Maarten*17 da december199717 da december1997    Territoris caribics (Bonaire,    Sint Eustatius e Saba)*17 da december199717 da december1997Pakistan12 da november199012 da december1990Palau  4 d’avust1995 P  3 da settember1995Palestina  2 d’avrigl2014 P  2 da matg2014Panama12 da december199011 da schaner1991Papua Nova Guinea  2 da mars1993  1. d’avrigl1993Paraguai25 da settember199025 d’october1990Peru  4 da settember1990  4 d’october1990Pologna* **  7 da zercladur1991  7 da fanadur1991Portugal* **21 da settember199021 d’october1990Reginavel Unì* **16 da december199115 da schaner1992    Alderney  4 da november2020  4 da november2020    Anguilla*  7 da settember1994  7 da settember1994    Bermudas*  7 da settember1994  7 da settember1994    Guernsey  4 da november2020  4 da november2020    Insla Man*  7 da settember1994  7 da settember1994    Inslas Cayman*  7 da settember1994  7 da settember1994    Inslas Falkland*  7 da settember1994  7 da settember1994    Inslas Pitcairn (Ducie, Oeno,    Henderson e Pitcairn)*  7 da settember1994  7 da settember1994    Inslas Turcs e Caicos*  7 da settember1994  7 da settember1994    Inslas Virginas Britannicas*  7 da settember1994  7 da settember1994    Jersey29 d’avrigl201429 d’avrigl2014    Montserrat*  7 da settember1994  7 da settember1994    Sontg’Elena e territoris    dependents (Ascension    e Tristan da Cunha)*  7 da settember1994  7 da settember1994Republica Centralafricana23 d’avrigl199223 da matg1992Republica Dominicana11 da zercladur199111 da fanadur1991Republica Tscheca* **22 da favrer1993 S  1. da schaner1993Ruanda24 da schaner199123 da favrer1991Rumenia**28 da settember199028 d’october1990Russia16 d’avust199015 da settember1990Sambia  6 da december1991  5 da schaner1992Samoa*29 da november199429 da december1994São Tomé e Príncipe14 da matg1991 P13 da zercladur1991Senegal31 da fanadur1990  2 da settember1990Serbia12 da mars2001 S27 d’avrigl1992Seychellas  7 da settember1990 P  7 d’october1990Sierra Leone18 da zercladur1990  2 da settember1990Simbabwe11 da settember199011 d’october1990Singapur*  5 d’october1995 P  4 da november1995Siria*15 da fanadur199314 d’avust1993Slovachia* **28 da matg1993 S  1. da schaner1993Slovenia*  6 da fanadur1992 S25 da zercladur1991Somalia*  1. d’october201531 d’october2015Son Cristof e Nevis24 da fanadur1990  2 da settember1990Son Marin25 da november1991 P25 da december1991Son Vincenz e las Grenadinas26 d’october199325 da november1993Sontga Lucia16 da zercladur199316 da fanadur1993Sontga Sedia*20 d’avrigl1990  2 da settember1990Spagna*  6 da december1990  5 da schaner1991Sri Lanka12 da fanadur199111 d’avust1991Sudan  3 d’avust1990  2 da settember1990Sudan dal Sid23 da schaner2015 P22 da favrer2015Surinam  1. da mars199331 da mars1993Svezia**29 da zercladur1990 2 da settember1990Svizra* **24 da favrer199726 da mars1997Tadschikistan26 d’october1993 P25 da november1993Tailanda*27 da mars1992 P26 d’avrigl1992Tansania10 da zercladur199110 da fanadur1991Timor-Leste16 d’avrigl2003 P16 da matg2003Tirchia*  4 d’avrigl1995  4 da matg1995Togo  1. d’avust1990  2 da settember1990Tonga  6 da november1995 P  6 da december1995Trinidad e Tobago  5 da december1991  4 da schaner1992Tschad  2 d’october1990  1. da november1990Tunesia*30 da schaner199229 da favrer1992Turkmenistan20 da settember1993 P20 d’october1993Tuvalu22 da settember1995 P22 d’october1995Ucraina28 d’avust199127 da settember1991Uganda17 d’avust199016 da settember1990Ungaria**  7 d’october1991  6 da november1991Uruguai*20 da november199020 da december1990Usbekistan29 da zercladur1994 P29 da fanadur1994Vanuatu  7 da fanadur1993  6 d’avust1993Venezuela*13 da settember199013 d’october1990Vietnam28 da favrer1990  2 da settember1990* Resalvas e decleraziuns.** Objecziuns.Las resalvas, las decleraziuns e las objecziuns na vegnan betg publitgadas en la AS, cun excepziun da las resalvas e las decleraziuns da la Svizra. Ils texts franzos ed englais pon vegnir consultads sin la pagina d’internet da las Naziuns Unidas (http://treaties.un.org/) u vegnir retratgs tar la Direcziun da dretg internaziunal public, Secziun Contracts internaziunals, 3003 Berna. Fin ils 30 da zercladur 1997 è la Convenziun stada applitgabla a Hongkong sin basa d’ina decleraziun d’extensiun da la Gronda Britannia. Dapi il 1. da fanadur 1997 è Hongkong ina regiun administrativa speziala (RAS) da la Republica Populara da la China. Sin basa da la decleraziun chinaisa-britannica dals 19 da december 1984 restan quellas convenziuns, ch’eran applitgablas a Hongkong avant la restituziun a la Republica Populara da la China, applitgablas er en la RAS.Resalvas e decleraziunsSvizraLa Svizra renda explicitamain attent a l’obligaziun da mintga stadi d’applitgar las normas dal dretg internaziunal umanitar e dal dretg naziunal, tant enavant che quels garanteschan a l’uffant ina meglra protecziun ed assistenza en conflicts armads.Artitgel 5Artitgel 7Artitgel 10 alinea 1Resalvada resta la legislaziun svizra che na permetta betg a tut las categorias da persunas estras da reunir la famiglia.Artitgel 37 litera cLa separaziun da giuvenils e da persunas creschidas tar empraschunaments na vegn betg garantida senza excepziuns.Artitgel 40Resalvada resta la procedura penala svizra per giuvenils che na garantescha ni in dretg nuncundiziunà ad in assistent ni la separaziun organisatorica e persunala tranter las autoritads d’inquisiziun e las autoritads da giudicament....... Art. 1 al. 1 dal COF dals 13 da dec. 1996 (AS 1998 2053). AS 2004 3877 AS 2007 3839 AS 2007 3839 AS 2004 339 813Champ d’applicaziun da la midada dals 4 da zercladur 2014 AS 2007 4095 e 2014 1417. Ina versiun actualisada dal champ d’applicaziun è publitgada sin la plattafurma da publicaziun dal dretg federal «Fedlex» sut la suandanta adressa: https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty.Stadis participantsRatificaziun Decleraziun da successiun (S)Entrada en vigurAfrica dal Sid  5 d’avust199718 da november2002Algeria21 da schaner199818 da november2002Andorra17 da schaner199718 da november2002Arabia Saudita30 da zercladur199718 da november2002Argentina  2 da mars199918 da november2002Austria  1. da favrer200218 da november2002Bahamas23 d’october200118 da november2002Bahrain13 da zercladur200018 da november2002Bangladesch23 d’avrigl199718 da november2002Belarus23 da settember200323 da settember2003Belgia29 da zercladur200429 da zercladur2004Belize15 da december200018 da november2002Bolivia15 da mars199918 da november2002Botsuana  6 da mars200218 da november2002Brasilia26 da favrer199818 da november2002Brunei28 da zercladur200018 da november2002Bulgaria25 da zercladur199918 da november2002Burkina Faso26 da fanadur199918 da november2002Butan17 da mars199918 da november2002Cambodscha12 d’avust199718 da november2002Camerun  5 d’october200118 da november2002Canada17 da settember199718 da november2002Chile19 d’avust199718 da november2002China10 da fanadur200218 da november2002Cipra20 da settember200118 da november2002Columbia31 da schaner199718 da november2002Congo (Brazzaville)28 da favrer200018 da november2002Corea (dal Nord)23 da favrer200018 da november2002Corea (dal Sid)  3 da favrer199918 da november2002Costa d’Ivur25 da settember200118 da november2002Costa Rica12 da favrer199718 da november2002Croazia26 da matg199818 da november2002Cuba23 d’october199618 da november2002Danemarc10 da settember199618 da november2002Dominica  5 da fanadur200118 da november2002Dschibuti21 da settember200118 da november2002Ecuador25 da favrer199818 da november2002Egipta28 da december199818 da november2002Emirats Arabs Unids11 da november199718 da november2002Estonia  6 da december200018 da november2002Eswatini17 da schaner200218 da november2002Etiopia15 d’avrigl199818 da november2002Fidschi20 d’avust199718 da november2002Filippinas14 da schaner199818 da november2002Finlanda  3 da schaner199718 da november2002Frantscha20 da zercladur199718 da november2002Georgia11 d’avrigl200018 da november2002Germania25 da zercladur199718 da november2002Ghana  3 da favrer2011  3 da favrer2011Giamaica  6 d’avrigl199818 da november2002Giapun12 da zercladur200312 da zercladur2003Grenada20 da matg199918 da november2002Grezia23 da settember199718 da november2002Guatemala26 da december200226 da december2002Guinea14 da matg199918 da november2002Guyana15 da settember199818 da november2002Haiti20 da december200018 da november2002Indonesia17 da december199818 da november2002Irac31 da december200118 da november2002Iran13 da november200118 da november2002Irlanda18 da november200218 da november2002Islanda14 da schaner200018 da november2002Israel27 da december199918 da november2002Italia14 da settember199918 da november2002Jemen  3 d’avrigl199718 da november2002Jordania24 da settember200218 da november2002Katar  5 da matg199918 da november2002Kenia12 da favrer200312 da favrer2003Kirghistan31 da matg200018 da november2002Kiribati  9 da settember200218 da november2002Kuwait  9 da matg2003  9 da matg2003Laos22 da settember199718 da november2002Lesotho12 da november200118 da november2002Libanon14 da fanadur200018 da november2002Liberia16 da settember200516 da settember2005Liechtenstein21 da schaner200018 da november2002Lituania27 da mars200218 da november2002Luxemburg11 da fanadur200018 da november2002Macedonia dal Nord16 d’october199618 da november2002Malaisia19 d’avust200218 da november2002Maledivas  2 da november199818 da november2002Mali  4 da mars199918 da november2002Malta  1. da matg199718 da november2002Maroc27 da schaner199718 da november2002Mauretania20 d’avust199918 da november2002Mauritius25 d’avust199918 da november2002Mexico22 da settember199718 da november2002Moldavia30 da schaner199818 da november2002Monaco26 da matg199918 da november2002Mongolia19 da december199718 da november2002Montenegro23 d’october2006 S  3 da zercladur2006Mosambic  4 da mars199918 da november2002Myanmar  9 da zercladur200018 da november2002Namibia11 da december200118 da november2002Nicaragua23 da schaner200323 da schaner2003Niger24 d’october200118 da november2002Norvegia24 da favrer200018 da november2002Nova Zelanda a16 da zercladur200018 da november2002Oman16 d’october200218 da november2002Pajais Bass  4 da december199618 da november2002    Aruba18 da december200018 da november2002    Curaçao  4 da december199618 da november2002    Sint Maarten  4 da december199618 da november2002    Territoris caribics (Bonaire,    Sint Eustatius e Saba)  4 da december199618 da november2002Pakistan19 da schaner200018 da november2002Palau26 d’avrigl200218 da november2002Panama  5 da november199618 da november2002Paraguai12 da december200312 da december2003Peru26 da schaner200018 da november2002Pologna  2 da settember199918 da november2002Portugal29 da zercladur199818 da november2002Reginavel Unì17 da fanadur199718 da november2002Republica Tscheca23 da matg200018 da november2002Ruanda19 da settember200118 da november2002Rumenia  3 d’october200218 da november2002Russia  1. da matg199818 da november2002Sambia  9 d’avust200018 da november2002Samoa22 da mars200218 da november2002Senegal  5 da november2003  5 da november2003Serbia  4 d’october200118 da november2002Sierra Leone27 da november200118 da november2002Simbabwe27 d’avust200218 da november2002Singapur29 da mars200018 da november2002Siria16 da zercladur200018 da november2002Slovachia29 da fanadur199918 da november2002Son Marin10 d’october200018 da november2002Sontga Sedia15 d’avust199618 da november2002Spagna13 da schaner199818 da november2002Sri Lanka29 da favrer200018 da november2002Sudan  9 d’avrigl200118 da november2002Surinam23 da matg200218 da november2002Svezia17 d’october199618 da november2002Svizra  2 da december199718 da november2002Tailanda30 d’avrigl199818 da november2002Tirchia  9 da december199918 da november2002Togo19 da zercladur199618 da november2002Trinidad e Tobago  1. da november199618 da november2002Tschad16 da matg200218 da november2002Tunesia29 da mars200118 da november2002Ucraina  3 da fanadur2003Uganda27 da zercladur199718 da november2002Uruguai17 da favrer199918 da november2002Usbekistan25 d’avrigl199718 da november2002Venezuela  2 da november199818 da november2002Vietnam11 da schaner200018 da november2002 La midada na vala betg per Tokelau.