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Schauspielerin in Un monde plus grand
Die in der belgischen Provinz Namur geborene Cécile de France ging mit 17 Jahren nach Paris, um sich zur Schauspielerin ausbilden zu lassen. Im Jahr 2000 erhielt sie die weibliche Hauptrolle in L'Art (délicat) de la séduction, dem ersten Langspielfilm von Richard Berry. Bekanntheit erlangte sie durch ihren Auftritt in L’Auberge espagnole von Cédric Klapisch, der ihr 2003 den César für die beste Nachwuchsdarstellerin einbrachte. Ein Jahr später gab sie in Le Tour du monde en quatre-vingts jours von Frank Coraci ihr Hollywood-Debüt. Für ihren Auftritt in Les Poupées russes, einem weiteren Film von Cédric Klapisch, gewann sie 2006 den César als beste Nebendarstellerin. Es folgten viele weitere Rollen in anspruchsvollen Filmen aller Genres unter der Regie renommierter Filmemacherinnen und Filmemacher wie Étienne Chatiliez (La Confiance règne), Claude Miller (Un secret), Jean-François Richet (Mesrine : l’instinct de mort), Stijn Coninx (Sœur Sourire), Clint Eastwood (Au-delà), Jean-Pierre & Luc Dardenne (Le gamin au vélo), Xavier Giannoli (Superstar), Catherine Corsini (La Belle Saison) und Carine Tardieu (Ôtez-moi d’un doute). Cécile de France spielte in beiden Staffeln der Fernsehserie The Young Pope (2015 und 2018) von Paolo Sorrentino mit. Für ihre Darstellung der Hauptfigur in Mademoiselle de Joncquières von Emmanuel Mouret war sie für den César in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert. Zurzeit ist sie in The French Dispatch, dem neuen Film von Wes Anderson, zu sehen. Am FFFH präsentiert Cécile de France zusammen mit der Regisseurin Fabienne Berthaud den Film Un monde plus grand.