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Vor 24 Jahren fand sich Greenpeace inmitten eines Dramas im kalten Krieg wieder, als die amerikanischen und sowjetischen Regierungen zusammenarbeiteten, um drei Grauwale zu befreien, die im Eis nahe der Küste Alaskas feststeckten.
Diese Geschichte kommt nun als Spielfilm «Ruf der Wale» (englischer Originaltitel: «Big Miracle») in die Kinos, mit Drew Barrymore als Greenpeace-Aktivistin.
Zur Lancierung des Films veröffentlicht Greenpeace die Erinnerungen von Campbell Plowden, der damals die Wal-Kampagne von Greenpeace koordinierte: Er beschreibt eine der verrücktesten Wochen seiner 14-jährigen Tätigkeit bei Greenpeace.
Reporter Adam Carlson (John Krasinski) wünscht sich nichts sehnlicher, als dem kleinen Ort im äussersten Norden von Alaska zu entkommen und endlich als «richtiger» Journalist zu arbeiten. Stattdessen fällt ihm der erhoffte grosse Knüller direkt in den Schoss: Als das Nordmeer nach dem kurzen Sommer in rasender Geschwindigkeit zufriert, wird eine Familie majestätischer Grauwale vom Eis eingeschlossen.
Die hoffnungslose Lage der Tiere erweist sich als weltweites Medienereignis und ruft nicht nur rücksichtlose Reporterkollegen auf den Plan: Bald mischt sich auch ein Öl-Tycoon ein, und schliesslich kommt es am Polarkreis sogar zur Konfrontation der amerikanischen und der russischen Regierung, die sich die Rettung der Meeresgiganten auf die Fahnen schreiben.
Die grössten Probleme bekommt Adam allerdings mit seiner Ex-Freundin Rachel Kramer (Drew Barrymore) – einer sehr kämpferischen Greenpeace-Aktivistin.