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Am Morgen früh machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof. Von dort startete meine geführte Tour zu Insel of Skye (diese ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar). Der Bus fuhr auf der Nordseite des Loch Ness entlang. Ich sah das Castle Urquhart (oder was noch davon übrig ist) von weitem. Mein Tourguide erzählte von Aleister Crowley, der ein Okkultist war und ein Anwesen (Boleskine) am Loch Ness hatte. Jimmy Page, der Gitarrist von Led Zeppelin, erwarb später Boleskine, da er faszieniert von Crowley war. Es gab zwei Brände in Boleskin und das Haus wurde dabei zerstört. Aktuell wird es renoviert. Ausserdem erzählte er noch, dass das Loch Ness mehr Wasser hat als alle Gewässer Englands und Wales zusammen.
Nach etwa einer halben Stunde Fahrt, leuchtete bei dem Bus eine Warnleuchte auf. Wir mussten vorsichtshalber umkehren, da die Isle of Skye ziemlich abgelegen ist und eine Panne dort zu haben sehr schlecht gewesen wäre. Nach einem Buswechsel im Depot fuhren wir dann nicht mehr die gleiche Route am Loch Ness entlang sondern durch die Highlands. Nach einer kleinen Kaffeepause in Plockton, ein kleiner Fischerort, ging es auch schon weiter bis nach Kyle of Lochalsh wo wir über die Skye Bridge (ich habe leider kein Foto davon aber sie ist sehr impostant und erstaunlich steil) auf die Isle of Skye fuhren.
Die Strassen auf der Insel sind meistens einspurig. Ausserdem sind sie sehr kurvig, hüglig und unübersichtlich. Dazu kommen noch die Tiere (Kühe und Schafe), die frei auf der Insel herum laufen. Alles in allem war ich extrem froh, dass ich nicht selber Autofahren musste. Ich konnte aber eine Highland Kuh streicheln, die am Strassenrand war.
Durch die Red Cuillin Mountains fuhren wir auf der Insel nach Norden bis nach Portree, wo wir eine Mittagspause machten. Portree ist der Hauptort von der Isle of Skye. Da Sonntag war, waren aber leider beinahe alle Geschäfte und Restaurants geschlossen. Die Aussicht auf die Berge und das Meer waren aber wunderschön. Und da das Wetter strahlend schön war und es fast keine Wolken hatte, sah man bis zum Festland zurück.
Dann ging die Reise auch schon weiter durch die Trotternish Peninsula. Dort sahen wir die berühmte Steinformation Old Man of Storr. Weiter ging es dann zum Kilt Rock. Dieser hat seinen Namen erhalten, da Queen Victoria zu Besuch kam. Der Stein mit den vertikalen und horizontalen Streifen erinnerte sie an das Tartan Muster, das traditionell für Kilts verwendet wird. Seither heisst diese Klippe Kilt Rock. An dieser Küste gibt es auch fossile Dinosaurier Fussspuren. Die habe ich aber leider nicht gesehen.
Wieder von Insel runter, gab es noch einen letzten Stop beim Eilean Donan Castle. Da wir aber am Morgen etwa eine Stunde Verspätung hatten, war das Schloss bereits geschlossen. Ich konnte aber trotzdem noch kurz auf die Insel gehen und ein paar Fotos machen.
Dann begaben wir uns auf den Rückweg dem Loch Ness entlang. Es hatte auch da viele freilaufende Tiere, unter anderem wilde Ziegen, Rehe und Schafe. Nach dem langen Tag ging es dann wieder zurück ins Hostel.