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Yuko Ito
war von 1990 bis Ende 2019 als Organistin und künstlerische Leiterin der Kirchenkonzerten “fermate“ der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde in Herzogenbuchsee, Schweiz tätig. Seit 2016 in der ref. Kirchgemeinde Seeberg und seit 2019 in Huttwil wirkt sie als Organistin und wird ab 2020 als künstlerische Leiterin von „Cadenza Konzerte" im Oberaargau tätig sein.
Nach dem Doktorat-Abschluss in Philosophie an der Uni. Basel bei Prof. Annemarie Pieper absolvierte die gebürtige Japanerin ihr Musikstudium (Orgel, Klavier und Cembalo) in Basel, London und Lausanne mit Solistendiplom-Abschluss „Prix de Virtuosité“ 1992. Sie erhielt 2004 den Kulturpreis von der politischen Gemeinde Herzogenbuchsee.
Weiterbildung seit 2009 an der Swiss Jazz School Bern (Jazzklavier, Bandspiel, Gesang, Arrangement und Komposition). Seit 2011 komponiert sie bei Prof. Balz Trümpy, Basel; verschiedene Chor- und Kammermusikstücke, u.a. „Selig sind, die Leid tragen“ für gemischten Chor, Sopran und Mezzosopran, Violoncello und Orgel zum 100-jährigen Jubiläum der Eugène Burnards Kirchenfenster der ref. Kirche Herzogenbuchsee 2012, Suite „Sommer“ für Stadtorchester Langenthal 2017.
Sie tritt als Solistin und Kammermusikerin im In- und Ausland auf, wo sie verschiedenste Musikrichtungen interpretiert und auch ihre eigenen Kompositionen zur Aufführung bringt.
Daniel Zisman
wurde 1954 in Buenos Aires geboren. Er erhielt seine erste geigerische Ausbildung von Szimsia Bajour in seiner Geburtsstadt. Weitere Studien folgten in Siena bei Salvatore Accardo, in Moskau bei Boris W. Bielinky und in Gstaad bei Yehudi Menuhin und Alberto Lysy. Als Gewinner des 'Diploma d'Onore' (1974) an der Accademia Chigiana in Siena gewann er 1975 den ersten Preis der Royal Philharmonic Society beim internationalen Wettbewerb Emily Anderson in London.
1980-2003 war er Konzertmeister des Berner Sinfonieorchesters und unterrichtete am Konservatorium Bern. Er hatte auch Professuren an der York University (UK) und der Bucknell University in Pennsylvania (USA) inne, wo er Artist in Residence war. 1985 wurde er Primgeiger des Fitzwilliam Streichquartetts und 1987 Mitbegründer des Debussy
KlavierTrio.
Musik aus Buenos Aires war schon immer Teil seines Repertoires. Er hat sie einem breiten Publikum in Europa, Japan, Israel und Nordamerika präsentiert, hauptsächlich durch Auftritte und Aufnahmen mit den von ihm mitgegründeten Ensembles I Solonisti, Tango 7 und dem 676 NuevoTango Ensemble. Zudem hat er Astor Piazzollas symphonische Werke sowohl als Solist als auch als Dirigent mit zahlreichen Orchestern aufgeführt.
In jüngerer Zeit hat sich Daniel Zisman der Erforschung der Ästhetik und Geschichte des Tango und des Dritten Stroms gewidmet. 2011 wurde seine erste abendfüllende Musiktheaterkomposition „Tangos Paralelos“ uraufgeführt. Seit über 25 Jahre musiziert er mit seinem Sohn Michael Zisman, einem begnadeten Bandoneonisten im Duo Tango2 und verschiedenen andern Tangoformationen.
Zur Zeit befasst er sich mit einem umfassenden Repertoire von musikalischen Kostbarkeiten aus verschiedensten Kulturkreisen für Violine und Klavier arrangiert.
Valentina Dubrovina
wurde 1992 in Grozny (Tschetschenien) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Cellospiel und bestand im Jahr 2001 die Aufnahmeprüfung des St. Petersburger Konservatoriums, wo sie bis 2010 bei Prof. Mark Reisenschtock studierte. 2010 wechselte sie zu Prof. Sergei Roldugin und führt ihre Studien seit 2014 in Basel bei Ivan Monighetti und Sol Gabetta fort. Seit 2019 studiert Valentina an der Zürcher Hochschule der Künste und hat CAS Perfomance bei Prof. Martina Schucan absolviert und im Moment schliesst sie die pädagogische Ausbildung ab.
Meisterkurse bei David Geringas, Martti Rousi, Jerome Pernoo, Alexander Rudin, Sir Andras Schiff, Timora Rosler und Jeroen Reuling ergänzen ihre musikalische Ausbildung. Valentina Dubrovina ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe und gewann u. a. beim Davidov-Wettbewerb in Kuldiga (Lettland), beim Wettbewerb BOG in Basel, beim Rahn Kultur Fonds (Zürich), sowie bei der National Russian Competition in Moskau.
Während dem Studium in St. Petersburg Valentina war eine aktive Teilnehmerin in Projekten und Konzerten von St. Petersburger Haus der Musik. Sie hat viele solo Konzerte mit Orchester in verschiedenen Städten gespielt, so wie Togliatti, Ekaterinburg, Velikij Novgorod, Astrakhan, St. Petersburg und andere.
Valentina ist eine aktive Teilnehmerin in Kronberg Akademie, Lichtenstein Akademie, die Akademie in Dresden beim Festival «Cellomania» und auch «Interlaken Classics» Festival (Zakhar Bron Chamber Orchestra). Im Jahr 2012 hat Valentina ein Streichquartett «Art-Elles» gegründet und zahlreiche Quartett-Konzerten neben interessanten Projekten, wie Streichquartett mit Orchester realisiert. Im Jahr 2015 hat das Quartett «Art-Elles» den ersten Preis beim Allrussisches Wettbewerb gewonnen.
Im Juni 2018 spielte Valentina das Schostakowitsch Cello Konzert N1-Debut mit Basel Sinfonie Orchester unter Dirigentin des Chicago Sinfonietta Mei-Ann Chen.
Valentina ist seit 2015 Jahr als Cellistin in grosses Cello Projekt «Cello Nacht» mit Sol Gabetta, Ivan Monighetti, Kian Soltani u.a. tätig. Auch spielte sie in grosses Cello Festival «Monighetti and friends» mit YES Chamber Orchestra.
Lena Neuenschwander
ist nicht nur als Musik-Pädagogin an der Sekundarschule und an der Oberaargauischen Musikschule Langenthal sondern auch als praktizierende Musikerin in verschiedenen Formationen und Genre tätig, wie z.B. in Kammermusikensemble Langenthal oder Stadtorchester Langenthal. Als Kontrabassistin gehört Jazzspiel selbstverständlich zu ihrer Repertoir.
Armin Bachmann
Armin Bachmann wirkte als Posaunist in europäischen Orchestern und war Mitglied zahlreicher Kammermusik-Ensembles. Er ist an mehr als 50 Einspielungen von CDs sowie zahlreichen Uraufführungen zeitgenössischer Werke beteiligt und absolvierte Live-Auftritte bei Radio- und TV-Sendern. Er war Mitglied der Klangwerkstatt Weimar, Ensemble Kontraste Nürnberg und war im Duo unterwegs mit Cora Irsen, Klavier.
Sehr engagiert ist er im Slokar Quartet, in dem er seit 1983 zusammen mit seinem ehemaligen Lehrer Branimir Slokar international konzertiert. Daneben ist er leidenschaftlicher Alphornspieler. Weiter ist er als Dirigent von Brass- und Wind Bands und Sinfonie- und Kammerorchestern tätig.
Bachmann lehrte als Professor an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und bei Meisterkursen in Tokio, Paris, Manchester, Wien, München, Helsinki, Lugano etc. Zudem ist er Leiter der Musikschule Region Burgdorf. Bachmann ist als Juror an unterschiedlichen nationalen und internationalen Wettbewerben aktiv. Der Kanton Solothurn hat Bachmann den Preis für Musik 2012 verliehen.
Alice Pohl
Am Anfang stand eine Idee: Poesie und Musik miteinander zu verbinden und so eine Stunde zu gestalten, die wie eine „Perle“ den Alltag verschönt. So entstand die erste literarisch-musikalische Abendstunde im Herbst 2004.
Während meiner Zeit im Pfarramt liess ich mich auch von der Beobachtung leiten, dass es so viele wunderbare Gedichte gibt, die im weitesten Sinn „religiös“ sind. Es spiegeln sich Gotteserfahrungen, es verdichten sich urmenschliche Gedanken und Gefühle. Ob das auch andere Menschen so berühren kann, wie es mich berührt?
Mit einigem Herzklopfen planten wir (Yuko Ito und ich)...und die positiven bis begeisterten Echos ermutigten uns. So ist eine Reihe entstanden in der grossartige Musik und grossartige Lyrik einander die Hand reichen.
Ich freue mich nun auf diese Fortsetzung in einem neuen Rahmen.
36 Jahre war ich als Pfarrerin tätig, zuletzt in der Kirchgemeinde Herzogenbuchsee. Meine biographischen Wurzeln sind in Österreich, in der Nähe von Wien. Dort habe ich evangelische Theologie und Germanistik studiert.
Seit vielen Jahren lebe ich mit meinem Mann in Bolken. Wir freuen uns an unserem belebten Haushalt mit Besuchen von Kindern und Grosskindern und an unseren kleinen und grossen Vierbeinern.
Zu unserem täglichen Frühstücksritual gehört auch das Lesen eines Gedichtes!
Núria Rodríguez
wurde in Biel in eine Musikerfamilie geboren. Nach der Matura folgte ein Grundstudium an der Universität Bern in den Fächern Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und Geschichte. Im Herbst 2000 nahm sie an der Hochschule der Künste Bern ihr Violinstudium in der Klasse von Christine Ragaz auf. Nach dem Lehrdiplom wechselte sie im
Oktober 2005 in die Konzertklasse
von Thomas Füri an der Musik- Akademie der Stadt Basel, wo sie im Juni 2008 das Konzertdiplom
erlangte.
Wichtige pädagogische und musikalische Impulse erhielt sie ausserdem von Max Fluckiger, Gilles Colliard, Eszter Haffner, Rachel Podger, Itamar Golan und Gerard Wyss. Núria Rodriguez tritt regelmassig in verschiedenen Kammermusik- und Orchesterformationen auf, ist Konzertmeisterin des Stadtorchesters Langenthal und leitet das Kammerensemble Langenthal.
Seit 2005 unterrichtet sie Violine und Viola an der Oberaargauischen Musikschule Langenthal.
Núria Rodriguez durfte im Dezember 2018 an der Kulturpreisverleihung der Stadt Langenthal den Anerkennungspreis für ihr musikalisches Schaffen entgegen nehmen.
Felicitas Erb
Die in Stuttgart geborene Sopranistin Felicitas Erb begann ihre Gesangsausbildung bei Gisela Reichherzer und Prof. Thomas Pfeiffer (Musikhochschule Stuttgart). Ihr Studium bei Prof. Marga Schiml an der Musikhochschule Karlsruhe schloss sie mit Auszeichnung ab.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Alten Musik und beim Liedgesang. Hier gaben ihr der Besuch der Liedklasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai sowie Meisterkurse bei Emma Kirkby, Christoph Prégardien, Peter Kooij, Dietrich Fischer-Dieskau, Deborah York und Sigiswald Kuijken neue Impulse.
Des Weiteren vertiefte sie ihre Ausbildung bei Evelyn Tubb und Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis.
Zur Zeit arbeitet Sie mit Prof. Malin Hartelius (Musikhochschule Bern).
Ihre CD-Produktionen fanden große Beachtung und wurden in der Fachpresse hervorragend besprochen und mehrfach ausgezeichnet (u.a. „Recording of the Month“ bei Musicweb International, „CD der Woche“ und Höchstwertung in allen Kategorien bei klassik-heute.com, Echo-Nominierung für das Jahr 2017).
Felicitas Erb ist eine gefragte Solistin in der Schweiz und Deutschland.Solistische Engagements führten sie u.a. zu den Musiktagen Kassel, dem Beethovenfest Bonn, dem Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, der Reihe „Im Zentrum Lied“ in Köln und dem Festival d’Art Sacré d’Antibes.
Isabel Lerchmüller
lebt in Bern und arbeitet als freischaffende Musikerin, Querflötenlehrerin und Konzept-Entwicklerin. Sie spielt neben der regulären Querflöte auch die Alt- und Bassquerflöte sowie verschiedene japanische Shakuhachi-Flöten.
Lehrdiplom (Querflöte) an der Hochschule der Künste Bern bei Christian Studler, Konzertdiplom (Improvisation) an der Musikakademie Basel bei Walter Fähndrich. Unterricht bei dem Jazzflötisten Manuel Jaggi und Meisterkurse bei Matthias Ziegler, Pierre-Yves Artaud, Carsten Eckert, Urs Leimgruber u.a.
Zweitausbildung in Zug zur dipl. Bewegungs- und Tanztherapeutin. 2011-2013 als Bewegungstherapeutin in den Psychiatrischen Diensten der Solothurner Spitäler tätig.
Weiterbildung Shakuhachi (japanische Flöte) bei Ueli Fuyûru Derendinger und konstante Auseinandersetzung mit der Japanischen Kultur. 2012, 2013, 2015 und 2017 jeweils mehrmonatige Aufenthalte in Japan.
Isabel tritt hauptsächlich im Flöten-Harfen-Duo halbvier und im Geschwister-Duo Shakulimba auf, sowie als Solokünstlerin und Kammermusikerin in spartenübergreifenden Produktionen. Regelmässige Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden aus den Sparten Tanz und Bildende Kunst. Mit dem von ihr gegründeten Kollektiv rueckenlage erforscht Isabel neue Wege des Konzerterlebens für liegendes Publikum.
Leitung verschiedener workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Musik und Bewegung.
Isabel ist Flötistin bei OPUS Bern - Orchester Professioneller Unabhängiger Symphoniker.
Michael Luginbühl
stammt aus einer Musikerfamilie und wurde 1988 als Sohn einer
Japanischen Mutter und eines Schweizer Vaters in Baden (CH) geboren. Er studierte 2007-2010 bei Prof. Marek Jerie an der Musikhochschule Luzern und 2010-2017 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Konzertfach Klasse von Univ.
Prof. Wolfgang Aichinger, Assistenz Univ. Prof. Bruno Weinmeister und Mag. Martin Först. Weitere Impulse erhielt er von den Solocellisten der Wiener Philharmoniker Peter Somodari und Robert Nagy, sowie von Prof. Miklos Pereny. Er diplomierte im Jahr 2017 mit Auszeichnung. Als Solist konzertierte er mit dem Franz Schmidt Kammerorchester Wien, der Sinfonia Baden und der Filarmonica Botosani, Rumänien. Als Kammermusiker trat er in vielen Ländern Europas, in Korea und in Japan auf. Im Orchester substituierte er 2012-2016 bei den Wiener Symphonikern und 2017-2019 beim Tonkünstler Orchester Niederösterreich. Seit 2018 ist er Solocellist im Wiener Barockorchester unter der künstlerischen Leitung von Valbona Naku. Zudem ist er seit 2018 Mitglied im Wiener Domorchester und im Salon Orchester Alt Wien. Regelmäßige Auftritte bei den Vienna Supreme Concerts, sowie Filmmusik-Aufnahmen für Netflix und Warner Bros mit dem Synchron Stage Orchestra Vienna runden seine ausgedehnte künstlerische Tätigkeit ab. Seit 2011 unterrichtet er mit viel Leidenschaft und Interesse in seiner eigenen Celloschule und bereitete darunter mehrmals und mit Erfolg angehende Cello Studierende auf Aufnahmeprüfungen vor. So studieren derzeit seine ehemaligen Schüler-/innen an der Eastman School of Music Rochester, an der Bruckner Universität
Linz, sowie an der Musikuniversität Graz.
Bernd Heyder
geboren 1961, ist in Langenthal (CH) aufgewachsen.
Im Alter von 25 Jahren beginnt er, inspiriert durch den Jazz-Trompeter Chet Baker, Trompete zu
lernen - zuerst autodidaktisch, dann an der allgemeinen Abteilung des Swiss Jazz School, gefolgt von
der Berufsschule, die er 1994 mit Diplom abschloss.
Obschon Bernd Heyder im Rahmen seiner Erstausbildung zum Ing. HTL berufstätig ist, tritt er
regelmässig in Formationen und Projekten in den Bereichen Jazz Combo, Big Band, Funk und Salsa
auf.
Ausserdem ist er ein gefragter Arrangeur für Big Bands und andere Formationen, bearbeitet
Adaptions- und Transkriptionsaufträge aller Art und ist seit Anfang 2019 Mitbegründer und
Mitorganisator der "Monday Jams" in der Kreuzhofbar Langenthal.
www.bhymusic.com
Valentin Huber
wurde 2003 in Grasswil geboren. Nach der obligatorischen Schulzeit hat er im Sommer 2019 die Ausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt/Werkdienst begonnen. Seine Hobbys sind Hornussen, Biken und Schlagzeug spielen. An der Musikschule Burgdorf wird er von Eric Glaser unterrichtet.
Seine aussergewöhnliche Präzision und Musikalität wurde von Yuko Ito an seiner Konfirmation im Mai 2019 in der ref. Kirche Seeberg erkannt. Öffentliche Konzerte in einem grösseren, professionellen Rahmen werden im Rahmen von "Cadenza" und durch Yuko Ito im November 2019 in Herzogenbuchsee und im Oktober 2020 in Seeberg ermöglicht. Wir freuen uns über das junge Talent!