Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03257.jsonl.gz/1353

Barcelona (ES), Studienprojekt (ETHZ), 2019{"357":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Passatge-del-Caminal_6-1027x635.jpg","356":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Passatge-del-Caminal_5-1027x635.jpg","355":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Passatge-del-Caminal_4-1027x635.jpg","354":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Passatge-del-Caminal_3-1027x635.jpg","353":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Passatge-del-Caminal_2-1027x635.jpg","352":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Passatge-del-Caminal_TITEL-1027x635.jpg"}
Aus den vorhandenen Merkmalen des ehemaligen Gewerbegeländes wird ein vielfältige Wohnformen bietendes Gebäude entwickelt, das den Strassenblock vervollständigt. Eine alte Industriehalle dient als Erschliessung und Raum der Begegnung.
Eine neue Querverbindung
Die aus der Zeit vor Cerdàs Plan für die Barceloneser Stadterweiterung stammende Passatge del Caminal liegt in einem Strassenblock im Quartier Poblenou. Sie wird verlängert, sodass sie quer durch den ganzen Block führt, und dient nun als Hauptverbindung für den Fussverkehr, von der aus Äste und Schleifen der weiteren Erschliessung dienen. So werden die bis anhin rückwärtigen Strukturen mit einem belebten Zugang verbunden.
Konsequentes Anknüpfen an Ort und Bestand
Die Brachfläche im Norden des Blocks wird mit einem neuen Gebäude aktiviert, das sowohl an die Hauptstrasse am Blockrand als auch an die Gasse stösst. Eine bestehende Industriehalle aus den 1950ern wird verlängert und als Haupterschliessung und gemeinschaftlicher Raum eingesetzt. Das neue Wohn- und Geschäftsgebäude nimmt verschiedene Funktionen auf, die sich mit der Halle als Zentrum überschneiden, wo die Bewohner ihre Post holen, die Nachbarn treffen, Klavier spielen, Velos reparieren, Ausstellungen veranstalten …
Tiefe Wohnungen mit Qualität
Die Wohnungen sind von der die Gasse mit der Strasse verbindenden Halle her erschlossen und entwickeln sich von dort nach aussen. Sie bilden Raumfolgen entlang geteilten Innenhöfen, sodass durch Bewegung eine Sequenz aus Blickverbindungen spezifischer Räume entsteht. An der Seite wird eine ebenso von der Haupthalle zugängliche Clustertypologie vorgeschlagen, deren Gemeinschaftsräume mit der Halle über Galerien verbunden sind. Zum Blockrand hin sind in den obersten Geschossen Maisonettewohnungen angeordnet, zu denen die Dachfläche als vielseitig nutzbarer Raum innerhalb der Gesamtstruktur gehört. Das Gebäude orientiert sich zum Quartier, indem es dessen Massstab aufgreift und mit einer rhythmisierten Backsteinfassade eine städtische Dichte herstellt.