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Hallo, mein Name ist Livia Schneider, ich bin 18 Jahre alt und besuche momentan die Louisiana State University in Shreveport (LSUS).
Vor über einem Jahr, im Herbst 2019, habe ich die Entscheidung getroffen in Amerika Fussball spielen und studieren zu wollen. Meine Zusammenarbeit mit Sport-Scholarships begann mit einem Gespräch, welches mich davon überzeugt hat, dass ich das wirklich durchziehen will. Kurz danach hatte ich eine Trainingseinheit mit ihnen, welche sie gefilmt und auf meinem Profil hochgeladen haben. Um den Colleges zu zeigen, wie ich in der Schule war, musste ich den SAT und Toefl Test schreiben. Nachdem mein Profil vollständig war, begannen verschiedene Coaches mich anzuschreiben und ich war über einige Zeit in Kontakt mit ihnen. Auch in dieser Phase konnte ich auf die Unterstützung von Sport-Scholarships zählen, indem sie mir Tipps gaben für die Kommunikation mit den Coaches oder mit Informationen über das College selbst. Im April 2020 habe ich mich dann schlussendlich für LSUS entschieden und ich bin immer noch sehr glücklich darüber. Mein Coach war einer der Hauptgründe, warum ich dieses College gewählt habe, dazu kommt, dass eine Freundin, die ich durch das Training kennengelernt habe, auch dorthin gehen wollte. Es war jedoch sehr kompliziert und zeitaufwendig ein Visum zu bekommen, sich ins College einzuschreiben und das Corona Virus erschwerte alles noch mehr. Doch auf der Webseite von Sport-Scholarships gab es genaue Erklärungen wie man was auszufüllen hatte und sie waren immer erreichbar für Fragen, also funktionierte alles ohne Probleme.
Am 15. August war es dann so weit und ich flog zusammen mit meiner Kollegin Livia Bättig nach Shreveport, Louisiana. Es war immer sehr unklar, ob wir spielen können wegen dem Virus, aber das hielt uns nicht davon ab zu trainieren. Sport an amerikanischen Colleges ist viel professioneller als ich es von zuhause kenne. Sei es die Ausrüstung, die nach jedem Training gewaschen wird, das tägliche Training draussen, Krafttraining 2x per Woche oder die Verpflegung vor und nach einem Spiel. Viele meiner Mitspielerinnen leben in den Apartments neben der Uni und von dort aus ist man schnell in der Schule und auf dem Feld. Ich lebe zusammen mit Livia, Sofia (Schweden) und Madison (Texas) und wir verstehen uns sehr gut. Wir verbringen unsere Freizeit zusammen, kochen und essen gemeinsam und haben viel Spass. Mein Team besteht mehrheitlich aus Amerikanerinnen, aber wir haben auch Spielerinnen von Spanien, Costa Rica, Schweden, Brasilien, England, Schottland und Südafrika. Unsere Saison wurde in den Frühling verschoben, also konnten wir nur einige Freundschaftsspiele spielen. Diese verliefen mehrheitlich gut und es war ein tolles Gefühl erste Erfahrungen im College Fussball zu sammeln. Wir hatten einige Corona-Fälle im Team und deshalb mussten wir leider immer wieder in Quarantäne
In meinem ersten Semester hatte ich vier Fächer face-to-face und eines online. Wir mussten verschiedene Sicherheitsmassnahmen beachten, wie das Tragen von Masken oder Abstand im Klassenzimmer. Es war schwerer Freunde von ausserhalb des Teams zu finden, weil man praktisch keinen Kontakt zu den Mitschülern hatte, aber im Verlaufe des Semesters ging es immer besser.
Ich bin so froh darüber, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe und ich würde es allen Sportlern weiterempfehlen. Es ist eine gute Gelegenheit sich sowohl sportlich als auch charakterlich weiterzuentwickeln. Ohne Sport-Scholarships wäre das alles nicht möglich gewesen und ich bin sehr dankbar für all die Unterstützung die ich bekommen habe.