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Wanzen (Heteroptera)
Wanzen sind in fast allen Lebensräumen zu Hause. Die meisten lieben warme und trockene Lebensräume.
Mit ihrem Rüssel saugen Wanzen Pflanzen, Früchte oder Insekten aus.
Aus dem Ei geschlüpfte Larven entwickeln sich über verschiedene Larvenstadien bis zum Spätsommer zum ausgewachsenen Insekt.
Wanzen sehen ausserordentlich originell aus. Sie führen aber ein recht heimliches Leben. Ich werde dieses Jahr versuchen noch mehrere zu finden - vor allem auch noch Nymphen (Larven).
Ameisen (Formicidae)
Ameisen sind in Staaten von einigen hundert bis mehreren Millionen Individuen organisiert. Ameisenstaaten besitzen mindestens drei Kasten: Arbeiterinnen, Königinnen und Männchen.
Die geflügelten Männchen sterben nach dem Hochzeitsflug, die Königin wirft ihre Flügel ab und beginnt mit dem Eier legen. Die Arbeiterinnen sind für Nestbau und -pflege, Brutpflege, Jagd und Verteidigung zuständig.
Ameisen ernähren sich von zuckerhaltigem Honigtau der Blattläuse und von erbeuteten Insekten.
Rote Gartenameise (Myrmica rubra)
Bilder unten: Nach einer Störung im Ameisennest trugen die Arbeiterinnen Larven und Puppen an einen sicheren Ort.
Rote Wegameisen verteidigen ihr Nest recht agressiv, sie können sich gegen die schwarzen Wegameisen durchsetzen.
Rote Gartenameisen ernähren sich auch von ölreichen Anhängseln an Pflanzensamen und fördern somit die Verbreitung dieser Pflanzen.
Schwarze Wegameise (Lasius niger)
Eines Mittags wanderten beim Sitzplatz die abgefallenen Blütenblätter des Sonnenröschens die Gartenmauer hinauf. Wie das?
Schwarze Wegameisen packten die grossen hübschen Dinger, rollten sie teilweise zusammen und verschwanden mit ihnen Mauer aufwärts. Wozu wohl?
Ameisen auf dem Sitzplatz oder Ameisen in der Küche können lästig sein. Im Ärger geht aber leider oft vergessen, dass Ameisen in unserer Umwelt eine wichtige Rolle spielen.
Ameisen sind nützlich
Ameisen beeinflussen ihre Umwelt nachhaltig: Sie schichten die oberen Erdschichten um, sie bauen pflanzliches Material ab, sie verbreiten Pflanzensamen oder regulieren als Räuber die Bestände anderer Insekten.
Ameisen schützen die Pflanzen und Tiere, welche ihnen Necktar liefern, vor Fressfeinden.
Ameisen beherbergen Gäste in ihren Nestern, und sie ermöglichen mit der Pflege der Nadelbaum-Läuse die Waldhonigernte.
Und schließlich sind die Ameisen selbst eine wichtige Nahrungsquelle für andere Insekten und Spinnen, für Igel, Mäuse, Reptilien und Amphibien.