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Mont
la Ville (Kt. Waadt, Bez. Cossonay). 839 m. Gem. und Pfarrdorf, am untern Hang einer Verzweigung des Kammes Dent de Vaulion-Mont Tendre (Juragebirge), an der Strasse von Lausanne und Morges über L'Isle und Le Molendruz nach Le Pont de Joux;
Strassen nach Romainmôtier, La Sarraz und Montricher. 3 km n. der Station L'Isle der Linie Morges-Apples-L'Isle und 8,5 km wnw. Cossonay.
Postbureau, Telegraph, Telephon;
Postwagen nach L'Isle, Cossonay, La Sarraz, La Praz und La Coudre. 77 Häuser, 447 reform. Ew. Gemeinsame Kirchgemeinde mit La Praz. Die ziemlich ausgedehnte Gemeinde umfasst 19,6 km2, zieht sich bis zum Kamm des Mont Tendre hinauf und umfasst ziemlich viel Wald und verschiedene Sennberge (z. B. Le Molendruz, Le Pré de Joux, Boutavent Dessus etc.).
Landwirtschaft. Einst Teil der Baronie
La Sarraz, dann Eigentum der Abtei im Jouxthal und im 18. Jahrhundert
zur
Herrschaft
Les Clées gehörig.
In den Waldungen über dem Dorf liegen zahlreiche erratische Blöcke, von denen mehrere bis nahe zu 250 m3 gross sind.
Der eine davon, La Pierre aux Écuelles genannt, zeigt auf einer Seite mehrere schalenförmige Vertiefungen.
Fund von römischen Münzen, sowie von Silber- und Kupfermünzen der Bischöfe von Lausanne. An zwei Orten hat man Reste von Römerbauten aufgedeckt.