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Die von der Universität Lausanne durchgeführte Untersuchung des Speichels zeigt: Bei den Schafrissen in Hohentannen (Thurgau) und Laufen-Uhwiesen (Zürich) war derselbe Wolf der Täter. Das Tier stamme aus Italien, sei männlich und heisse M75, schreibt das Thurgauer Amt für Jagd und Fischerei in einer Mitteilung. Damit kann der Verdacht, dass der Thurgauer Wolf vom Calanda-Rudel abstammt, nicht bestätigt werden.
M75 wurde erstmals im Januar 2017 in Südbünden und im Februar 2017 im Tessin nachgewiesen. Am 12. März 2017 war der männliche Wolf in Langwies (Graubünden) unterwegs.
Auch wenn seit dem 3. März dieses Jahres keine Hinweise mehr auf die Anwesenheit eines Wolfs im Thurgau aufgetreten sind, müsse man jederzeit mit dem «sporadischen Auftreten von Wölfen im Kanton Thurgau» rechnen.
(red.)