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“Die Rolle des Wiesenfutters in der Kette “”Gras-Milch-Käse”” ist noch wenig bekannt. Im Rahmen einer interdisziplinären Studie, in welcher der Einfluss des Futters auf den Käse vom Typ Gruyère untersucht wird, haben wir die botanische und chemische Zusammensetzung des Weidefutters aus verschiedenen Höhenlagen verglichen. Die untersuchten Kunstwiesen aus dem Talgebiet setzen sich nur aus Gräsern und Leguminosen zusammen und ihre floristische Vielfalt ist viel geringer als diejenige der Bergweiden. In den letzteren nimmt mit zunehmender Höhenlage der Gräseranteil zugunsten von Arten aus den Familien der Korbblütler, Rosen- und Wegerichgewächse ab. Auch die chemische Zusammensetzung des Futters aus Berg- und Talweiden ist verschieden.”
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.