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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2020.00078 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 2 4. November 2021 in S achen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis Antoniadis Advokaturbüro Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ AG Beigeladene Sachverhalt: 1. Die 198 3 geborene X.___ war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 bei der Y.___ AG angestellt ( Urk. 8/2/3). Mit Gesuch vom 2 3. Juli 2018 ( Urk. 8/2/1-5) beantragte sie eine Anerkennung als Selbständig erwerbende in der Branche Beratung & Coaching. Im Sinne einer Teil anerkennung des Antrags schloss die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, sie mit Mitteilung vom 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 8/12) ihrer Kasse grundsätzlich als Selbständigerwerbende an. Bezüglich ihrer Tätigkeit für die Y.___ AG ab 1. Mai 2018 wies sie das Gesuch hingegen mit Ver fügung v om 1. März 2019 ( Urk. 8/ 32 ) ab. Die gegen die Verfügung erhobene Ein sprache vom 3. April 2019 ( Urk. 8/ 36 ) wies die Ausgleichskasse mit E ntscheid vom 1 4. August 2 020 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. September 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihr Status als selbständige Person zu anerkennen (S. 2). Am 1 3. November 2020 beantragte die Ausgleichskasse, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 7 ). Mit Ver fügung vom 1 9. April 2021 ( Urk. 11) lud das hiesige Gericht die Y.___ AG zum Prozess bei. Die Beigeladene liess sich innert angesetzter Frist nicht ver nehmen, was den Parteien mit Verfügung vom 1 8. Mai 2021 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben ( Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetz es über die Alters- und Hinter lassenenversicherung, AHVG ). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG). Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 E. 3.1 mit Hinweis). 1.2 Selbständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall dann vor, wenn die beitrags pflichtige Person durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbst organisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird (BGE 115 V 161 E. 9a mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind die Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat. Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein. Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auftraggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich von der oder dem « Arbeitgebenden » abhängig ist und während der Arbeitszeit auch im Betrieb der oder des Arbeit gebenden eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Not wendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko der versicherten Person erschöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenverlust von Arbeitnehmenden der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko einer selbständigerwerbenden Person zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b). Hervor zuheben ist, dass sich die Frage nach der Arbeitnehmereigenschaft regelmässig nach der äusseren Erscheinungsform wirtschaftlicher Sachverhalte und nicht nach allfällig davon abweichenden internen Vereinbarungen der Beteiligten beurteilt, was jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu geschehen hat. Entscheidend ist dabei, ob geleistete Arbeit, ein Unterordnungs verhältnis und die Vereinbarung eines Lohnanspruchs in irgendeiner Form vor liegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_790/2018 vom 8. Mai 2019 E. 3.2 mit Hin weis). 1. 3 Fachleute, die einmalig oder wiederholt als Berater zur Lösung von bereichs spezifischen oder organisatorischen Problemen hinzugezogen werden, ohne ein deutig in einem Arbeitsverhältnis zum Auftraggeber zu stehen, gelten regelmässig als selbständigerwerbende Personen (BGE 110 V 72 E. 4b; Urteil des Bundes gerichts H 102/06 vom 26. April 2007 E. 6.4 mit Hinweisen, in: SVR 2007 AHV Nr. 12 S. 32). Da für diese typische Dienstleistungstätigkeit häufig keine besonderen Investitionen anfallen, tritt das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unterscheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbständigen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund. Mehr Gewicht erhält dagegen die Frage der betriebswirtschaftlich-arbeits organisatorischen Abhängigkeit (BGE 144 V 111 E. 6.2.2 mit Hinweisen). Eine unabhängige Stellung ist oft unabdingbar, damit die mit der Beratertätigkeit ver bundenen Ziele erfüllt werden können. Immer sind die tatsächlichen wirtschaft lichen Gegebenheiten massgebend ; die Natur der vertraglichen Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien ist lediglich ein Indiz für die beitrags rechtliche Qualifikation, hat als solches aber keine ausschlaggebende Bedeutung (BGE 123 V 161 E. 1; 122 V 171 E. 3a; zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts H 7/03 vom 30. April 2004 E. 3.1, in: SVR 2005 AHV Nr. 3 S. 7). Nach dem Gesagten erfordert die Beratungstätigkeit von ihrer Natur her meist die Unabhängigkeit vom beratenen Betrieb. Unternehmensberaterinnen und -berater gelten daher regelmässig soweit als Selbständigerwerbende, als nicht ein ein deutiges arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis erkennbar ist (in diesem Sinne auch Rz 4075 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozial versicherungen [BSV] über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]; Urteil des Bundesgerichts 9C_589/2019 vom 2. März 2020 E. 3.3). 1.4 Für Beitragspflichtige, welche mehrere Erwerbstätigkeiten ausüben, sieht das Ge setz keine Gesamtbeurteilung ihrer erwerblichen Aktivitäten nach Massgabe der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Betätigungen vor. Vielmehr ist nach der in Art. 5 und 9 AHVG verwirklichten Konzeption der strikten Unterscheidung von unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit jedes Einkommen dahin zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit stammt. Die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits einer Ausgleichskasse als Selbstän digerwerbender angeschlossen ist, hat daher für die Qualifikation eines Entgelts AHV-rechtlich keine Bedeutung. Ebenso wenig vermag umgekehrt die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits mit einer Ausgleichskasse als Unselbständig erwerbender abrechnet, die beitragsrechtliche Qualifikation des Einkommens aus einer weiteren Tätigkeit zu präjudizieren (BGE 123 V 167 E. 4a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass ein Dreiecksverhältnis bestehe, wenn die Beschwerdeführerin für den Kunden der Beigeladenen tätig sei, jedoch nicht direkt mit diesem abrechne. Des Weiteren sei der Vertrag unbefristet und es bestehe ein Konkurrenzverbot (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie sei bis 1 3. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Bei geladenen tätig gewesen. Bereits ab dem 1. Februar 2018 habe sie eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Sie habe diverse Projekte für diverse Auf traggeber durchgeführt, unter anderem für die Beigeladene. Aus dem « Freelance Working Contract » vom 1. Mai 2018 gehe hervor, dass sie als Auftragnehmerin nicht in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingegliedert sei. Es handle sich dabei vielmehr um ein einzelnes Projekt mit einem klar abgesteckten Arbeits gebiet. Das Projekt habe einen Website-Relaunch der Universität Z.___ betroffen. Sie sei mit eigener E-Mail-Adresse und eigener Videocall -Infrastruktur als externe selbständige Projektleiterin gegenüber der Kundin der Beigeladenen, der Universität Z.___, aufgetreten. Aus der Gegenüberstellung ihrer - näher dargelegten - Aufgabenbereiche als Auftragnehmerin der Beigeladenen mit den jenigen als Angestellte der Beigeladenen in der V ergangenheit würden die komplett unterschiedlichen Funktionen und auch die komplett unterschiedliche Art der Tätigkeit klar hervorgehen (S. 3 - 6 ). Neben diesem Projekt für die Bei geladene habe sie auch andere Projekte ausgeführt, so etwa für die Universität Z.___, mit welcher sie direkt abgerechnet habe. Bereits die Tatsache, dass sie zeitgleich für die Beigeladene und für die Universität Z.___ tätig gewesen sei, zeige auf, dass kein arbeitsrechtliches Verhältnis vorliegen könne. Kein Arbeitgeber würde seiner Arbeitnehmerin erlauben, ausserhalb des Arbeits vertrages direkt mit dem Kunden zu « geschäften ». Bei sämtlichen Tätigkeiten habe sie das spezifische Unternehmerrisiko getragen. Es sei bei solchen Verträgen die Regel, dass diese nicht zeitlich befristet seien, sondern dass der Vertrag bei Beendigung des Projektes erfüllt sei. Dies könne naturgemäss nicht auf den Tag genau festgelegt werden. Der Umstand, dass der Vertrag unbefristet sei, sei damit kein rechtlich stichhaltiges Argument. Ein arbeitsrechtliches Konkurrenzverbot gebe es schliesslich nicht, wäre es ihr doch ansonsten kaum möglich gewesen, Aufträge anderer Institutionen anzunehmen und insbesondere auch für die Uni versität Z.___ tätig zu sein. Zusammenfassend sei erstellt, dass sie selbständig tätig sei (S. 6-8 ). Die Beschwerdegegnerin habe den Standpunkt der Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt geprüft und sei auf ihre Ausführungen im Einspracheverfahren nicht eingegangen. Dadurch sei ihr rechtliches G ehör verletzt worden (S. 4 und S. 7). 3. Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid äusserst kurz und mit denselben Argumenten wie in der Verfügung vom 1. März 2019 ( Urk. 8/32). Auf die Einwendungen der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/36 und insbesondere Urk. 8/27) ging sie mit keinem Wort ein. Zu Recht machte die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs geltend. Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen). Nachdem die Beschwerdeführerin sich im vorliegenden Verfahren umfassend äussern kann und keine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz beantragte, rechtfertigt es sich aus prozessökonomischen Gründen, von einer Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur Gehörsgewäh rung abzusehen. 4. 4.1 Die Beschwerdeführerin war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Beigeladenen angestellt (vgl. Urk. 8/2/3 und Urk. 1 S. 4 ). Dabei war sie nach eigenen Angaben unter anderem für die Rekrutierung und Führung von Mitarbeitenden verantwortlich, arbeitete im Verkaufsprozess mit und pflegte Kundenbeziehungen. G emäss Auszug aus dem Handelsregister war sie ab 8. März 2018 Inhab erin des Einzelunternehmens A.___. Zweck des Einzelunternehmens war unter anderem Beratung, Coachings und Trainings für Unternehmen und Organisationen im Bereich Leadership, Management, Digital Konzeption, Design, Entwicklung und Betrieb von digitalen Services und Produkten wie beispielsweise Webseiten. In dieser Fun ktion arbeitete sie ab 1. Mai 2018 mit verschiedenen Kunden zusammen, so unter anderem während maximal 10 Stunden pro Woche mit der Beigeladenen. Die se Zusammenarbeit betraf ein Website- Relaunchprojekt der Universität Z.___, bei welchem die Beschwerdeführerin für die tech nische Projektleitung und Konzeption zuständig war (Urk. 8/2/11 und 16). 4.2 Der Aspekt des Unternehmerrisikos ist für die vorliegend umstrittene Qualifika tion der Erwerbstätigkeit nicht ausschlaggebend, steht doch mit Coaching und Beratung eine Tätigkeit im Dienstleistungsbereich in Frage, welche ihrer Natur nach nicht notwendigerweise bedeutende Investitionen (etwa in die Infra struktur oder personelle Mittel) erfordert. In solchen Fällen kommt der arbeits or ganisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeit vom Auftrag- oder Arbeitgeber beziehungsweise der Frage, ob eine arbeitsorganisatorische Integra tion in deren Betrieb besteht, entscheidende Bedeutung zu (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2015 vom 11. Juli 2016 E. 5.1.1 mit Hinweisen sowie E. 1.3 hiervor ). 4.3 4.3.1 Die Beschwerdeführerin und die Beigeladene schlossen am 1. Mai 2018 einen « Freelance Working Contract » ( Urk. 8/2/13-15). Darin ist unter anderem fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit mit Fr. 150.-- pro Stunde entschädigt wird, wobei d ie Zahlungen der Beigeladenen monatlich nach erfolg ter Rechnungsstellung durch die Beschwerdeführerin erfolgen. Der Vertrag ist unbefristet und jederzeit mit einer einmonatigen Frist kündbar. Wie bereits in E. 1.1 ausgeführt, ist die zivilrechtliche Qualifikation dieses Vertrages für die streitgegenständliche Frage, ob eine selbständige oder unselb ständige Erwerbs tätigkeit im Sinne des Sozialversicherungsrechts vorliegt, nicht ausschlaggebend; gewisse Hinweise lassen sich daraus erfahrungsgemäss aber doch gewinnen. 4.3.2 In obligationenrechtlicher Hinsicht ist der « Freelance Working Contract » als Auf trag im Sinne von Art. 394 ff. des Bundesgesetz es betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR) zu qualifizieren und nicht als Arbeitsvertrag im Sinne von Art. 319 ff. OR. Zwar widerspricht die Vereinbarung einer ein monatigen Kündigungsfrist der zwingenden Bestimmung von Art. 404 Abs. 1 OR. Dadurch wird die Vereinbarung allerdings nicht in einen Arbeitsvertrag umgewandelt; vielmehr ist die verein barte Kündigungsfrist als ungültig anzusehen. Ent scheidend für die zivilrecht liche Qualifikation als Auftrag und nicht als Arbeits vertrag ist hingegen, dass sich dem Vertrag nicht die geringsten Angaben betreffend ein zuhaltende Arbeitszeiten (Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Arbeitszeiten, Arbeitstage, Anzahl der Arbeits stunden und dergleichen) entnehmen lassen. Auch finden sich keine Regelungen betreffend Ferien und es wurde ke ine Probezeit vereinbart. Einen Fixlohn erhält die Beschwerdeführer in nicht, bezüglich einer Lohnfortzahlungspflicht im Ver hinderungsfall (Krankheit, Unfall oder dergleichen) ist nicht s geregelt, für den Abschluss von Sozialversicherung sverträg en ist die Beschwerdeführerin selbst verantwortlich. Für ein Arbeitsverhältnis vollkommen untypisch wäre zudem, dass die Lohnzahlung erst nach Rechnungstellung durch die Ar beitnehmer in er folgt. Bei einem Auftrag ist es aber die Regel, dass die Beauftragte - wie vor liegend - der Auftraggeber in Rechnung stellt. 4.3.3 Im « Freelance Working Contract » ist zwar weiter festgehalten, dass die Beschwerdeführerin während der Vertragsdauer keine Arbeit gegen Entgelt für einen Dritten leisten darf, soweit sie dadurch ihre Treuepflicht verletzt ode r ins besondere die Beigeladene konkurrenziert. Diese Sorgfalts- und Treuepflicht ent spricht jedoch nicht einem Konkurrenzverbot im Sinne von Art. 340 ff. OR, be trifft ein solches doch Vereinbarungen über das Verhalten des Arbeitnehmers nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Beschwerdeführerin wies zu Recht darauf hin ( Urk. 1 S. 7), dass auch Selbständigerwerbende, die im Rahmen eines Auftrages tätig werden, (auftragsrechtliche) Sorgfalts- und Treuepflichten zu beachten haben (vgl. Art. 398 OR). Ohnehin entspräche ein Konkurrenzverbot nicht den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten, pflegt die Beschwerde führerin doch mit verschiedenen anderen Kunden Geschäftsbeziehungen ohne dass ersichtlich wäre, dass die Beigeladene dagegen opponiert hätte. Insbesondere berät die Beschwerdeführerin die Universität Z.___ nicht nur im Rahmen des Projekts mit der Beigeladenen, sondern in einer weiteren Zusammenarbeit auch direkt (vgl. etwa Rechnungsstellung vom 1. Juni 2018 an die Universität Z.___, Urk. 8/2/26-27). Dies wäre mit einem tatsächlich gelebten Konkurrenz verbot nicht möglich. Die diesbezügliche Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der Beigeladenen ist demnach für die beitragsrechtliche Qualifikation der Beschwerdeführerin unbeachtlich. 4. 4 4.4.1 Die Beschwerdeführerin ist wie bereits dargelegt als Inhaberin ihrer Einzelunter nehmung im Handelsregister eingetragen, betreibt eine eigene Homepage, hat eigene Büroräumlichkeiten gemietet (Urk. 8/2/10), kann unter privater Telefonnummer und E-Mail kontaktiert werden und rechnet auf Briefpapier ihrer Unternehmung über ihr Geschäftskonto mit der Beigeladenen und anderen Kunden ab ( Urk. 8/ 2/ 25-45). Au f der Homepage der Beigeladenen tritt sie hingegen nicht in Erscheinung. Die Beschwerdeführerin ist völlig frei, wann und wo sie ihrer Tätig keit für die Beigeladene nachkommen möchte. A us den Akten ergeben sich zudem keine Anhaltspunkte dafür, dass ein nennenswertes Weisungsrecht bestan den und die Beigeladene auf die Arbeitsgestaltung Einfluss ge nommen hätte. Eine rechts erhebliche Einbindung in den Betrieb der Beigeladenen und somit eine arbeits organisatorische Abhängigkeit ist nicht auszumachen und wird von der Beschwerdegegnerin auch nicht behauptet. Vielmehr tritt die Beschwerdeführerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen in E rscheinung. Auch e in erhebliches wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis von der Beigeladenen ist nicht erkenn bar, ist die Beschwerdeführerin doch in einem maximal 25 % - Pensum (höchstens 10 Stunden pro Woche, Urk. 8/2/16) für diese tätig und arbeitet auch mit anderen Kunden zusammen. Dass mit dem Dahinfallen dieser Arbeitsquelle eine ähnliche Situation eintreten würde wie beim Stellenver lust eines Arbeitnehmers (BGE 119 V 163 E. 3b), was für eine unselbständige Tätigkeit sprechen würde, ist damit nicht ersichtlich. 4.4.2 Aus dem Umstand, dass die Beigeladene die ehemalige Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin ist, kann nicht auf eine weiterhin bestehende unselbständige Tätigkeit geschlossen werden, betraf die vormalige Anstellung bei der Beigeladenen doch ein völlig anderes Tätigkeitsfeld - COO/Personalverantwortung - als die jetzige Zusammenarbeit, bei welcher sie für die Projektleitung bezüglich eines Website-Relaunchs einer Kundin der Beigeladenen verantwortlich ist. Ob es sich bei diesem Projekt um die Website der Beigeladenen oder einer Kundin der Beigeladenen und somit um ein gemäss Beschwerdegegnerin Dreiecksverhältnis handelt, ist irrelevant. 4. 5 Zusammenfassend ist eine arbeitsorganisatorische Integration in den Betrieb der Beigeladenen nicht erstellt und das ausschlaggebende Kriterium des arbeits or ga nisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisses nicht er füllt. Aus diesem Grund sowie mit Blick auf den Umstand, dass die Be schwer de führerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt, ist sie in Bezug auf ihre Tätigkeit für die Beigeladene als selbständig erwerbstätig zu qualifizieren. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. 5. Der Beschwerdeführerin steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 1 4. August 2020 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit für die Y.___ AG als selbständig Erwerbende zu qualifizieren ist. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess entschä digung von Fr. 1 ‘ 9 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Christos Antoniadis - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ AG - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2020.00078 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 2 4. November 2021 in S achen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis Antoniadis Advokaturbüro Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ AG Beigeladene Sachverhalt: 1. Die 198 3 geborene X.___ war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 bei der Y.___ AG angestellt ( Urk. 8/2/3). Mit Gesuch vom 2 3. Juli 2018 ( Urk. 8/2/1-5) beantragte sie eine Anerkennung als Selbständig erwerbende in der Branche Beratung & Coaching. Im Sinne einer Teil anerkennung des Antrags schloss die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, sie mit Mitteilung vom 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 8/12) ihrer Kasse grundsätzlich als Selbständigerwerbende an. Bezüglich ihrer Tätigkeit für die Y.___ AG ab 1. Mai 2018 wies sie das Gesuch hingegen mit Ver fügung v om 1. März 2019 ( Urk. 8/ 32 ) ab. Die gegen die Verfügung erhobene Ein sprache vom 3. April 2019 ( Urk. 8/ 36 ) wies die Ausgleichskasse mit E ntscheid vom 1 4. August 2 020 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. September 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihr Status als selbständige Person zu anerkennen (S. 2). Am 1 3. November 2020 beantragte die Ausgleichskasse, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 7 ). Mit Ver fügung vom 1 9. April 2021 ( Urk. 11) lud das hiesige Gericht die Y.___ AG zum Prozess bei. Die Beigeladene liess sich innert angesetzter Frist nicht ver nehmen, was den Parteien mit Verfügung vom 1 8. Mai 2021 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben ( Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetz es über die Alters- und Hinter lassenenversicherung, AHVG ). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG). Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 E. 3.1 mit Hinweis). 1.2 Selbständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall dann vor, wenn die beitrags pflichtige Person durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbst organisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird (BGE 115 V 161 E. 9a mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind die Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat. Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein. Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auftraggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich von der oder dem « Arbeitgebenden » abhängig ist und während der Arbeitszeit auch im Betrieb der oder des Arbeit gebenden eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Not wendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko der versicherten Person erschöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenverlust von Arbeitnehmenden der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko einer selbständigerwerbenden Person zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b). Hervor zuheben ist, dass sich die Frage nach der Arbeitnehmereigenschaft regelmässig nach der äusseren Erscheinungsform wirtschaftlicher Sachverhalte und nicht nach allfällig davon abweichenden internen Vereinbarungen der Beteiligten beurteilt, was jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu geschehen hat. Entscheidend ist dabei, ob geleistete Arbeit, ein Unterordnungs verhältnis und die Vereinbarung eines Lohnanspruchs in irgendeiner Form vor liegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_790/2018 vom 8. Mai 2019 E. 3.2 mit Hin weis). 1. 3 Fachleute, die einmalig oder wiederholt als Berater zur Lösung von bereichs spezifischen oder organisatorischen Problemen hinzugezogen werden, ohne ein deutig in einem Arbeitsverhältnis zum Auftraggeber zu stehen, gelten regelmässig als selbständigerwerbende Personen (BGE 110 V 72 E. 4b; Urteil des Bundes gerichts H 102/06 vom 26. April 2007 E. 6.4 mit Hinweisen, in: SVR 2007 AHV Nr. 12 S. 32). Da für diese typische Dienstleistungstätigkeit häufig keine besonderen Investitionen anfallen, tritt das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unterscheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbständigen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund. Mehr Gewicht erhält dagegen die Frage der betriebswirtschaftlich-arbeits organisatorischen Abhängigkeit (BGE 144 V 111 E. 6.2.2 mit Hinweisen). Eine unabhängige Stellung ist oft unabdingbar, damit die mit der Beratertätigkeit ver bundenen Ziele erfüllt werden können. Immer sind die tatsächlichen wirtschaft lichen Gegebenheiten massgebend ; die Natur der vertraglichen Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien ist lediglich ein Indiz für die beitrags rechtliche Qualifikation, hat als solches aber keine ausschlaggebende Bedeutung (BGE 123 V 161 E. 1; 122 V 171 E. 3a; zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts H 7/03 vom 30. April 2004 E. 3.1, in: SVR 2005 AHV Nr. 3 S. 7). Nach dem Gesagten erfordert die Beratungstätigkeit von ihrer Natur her meist die Unabhängigkeit vom beratenen Betrieb. Unternehmensberaterinnen und -berater gelten daher regelmässig soweit als Selbständigerwerbende, als nicht ein ein deutiges arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis erkennbar ist (in diesem Sinne auch Rz 4075 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozial versicherungen [BSV] über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]; Urteil des Bundesgerichts 9C_589/2019 vom 2. März 2020 E. 3.3). 1.4 Für Beitragspflichtige, welche mehrere Erwerbstätigkeiten ausüben, sieht das Ge setz keine Gesamtbeurteilung ihrer erwerblichen Aktivitäten nach Massgabe der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Betätigungen vor. Vielmehr ist nach der in Art. 5 und 9 AHVG verwirklichten Konzeption der strikten Unterscheidung von unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit jedes Einkommen dahin zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit stammt. Die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits einer Ausgleichskasse als Selbstän digerwerbender angeschlossen ist, hat daher für die Qualifikation eines Entgelts AHV-rechtlich keine Bedeutung. Ebenso wenig vermag umgekehrt die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits mit einer Ausgleichskasse als Unselbständig erwerbender abrechnet, die beitragsrechtliche Qualifikation des Einkommens aus einer weiteren Tätigkeit zu präjudizieren (BGE 123 V 167 E. 4a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass ein Dreiecksverhältnis bestehe, wenn die Beschwerdeführerin für den Kunden der Beigeladenen tätig sei, jedoch nicht direkt mit diesem abrechne. Des Weiteren sei der Vertrag unbefristet und es bestehe ein Konkurrenzverbot (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie sei bis 1 3. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Bei geladenen tätig gewesen. Bereits ab dem 1. Februar 2018 habe sie eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Sie habe diverse Projekte für diverse Auf traggeber durchgeführt, unter anderem für die Beigeladene. Aus dem « Freelance Working Contract » vom 1. Mai 2018 gehe hervor, dass sie als Auftragnehmerin nicht in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingegliedert sei. Es handle sich dabei vielmehr um ein einzelnes Projekt mit einem klar abgesteckten Arbeits gebiet. Das Projekt habe einen Website-Relaunch der Universität Z.___ betroffen. Sie sei mit eigener E-Mail-Adresse und eigener Videocall -Infrastruktur als externe selbständige Projektleiterin gegenüber der Kundin der Beigeladenen, der Universität Z.___, aufgetreten. Aus der Gegenüberstellung ihrer - näher dargelegten - Aufgabenbereiche als Auftragnehmerin der Beigeladenen mit den jenigen als Angestellte der Beigeladenen in der V ergangenheit würden die komplett unterschiedlichen Funktionen und auch die komplett unterschiedliche Art der Tätigkeit klar hervorgehen (S. 3 - 6 ). Neben diesem Projekt für die Bei geladene habe sie auch andere Projekte ausgeführt, so etwa für die Universität Z.___, mit welcher sie direkt abgerechnet habe. Bereits die Tatsache, dass sie zeitgleich für die Beigeladene und für die Universität Z.___ tätig gewesen sei, zeige auf, dass kein arbeitsrechtliches Verhältnis vorliegen könne. Kein Arbeitgeber würde seiner Arbeitnehmerin erlauben, ausserhalb des Arbeits vertrages direkt mit dem Kunden zu « geschäften ». Bei sämtlichen Tätigkeiten habe sie das spezifische Unternehmerrisiko getragen. Es sei bei solchen Verträgen die Regel, dass diese nicht zeitlich befristet seien, sondern dass der Vertrag bei Beendigung des Projektes erfüllt sei. Dies könne naturgemäss nicht auf den Tag genau festgelegt werden. Der Umstand, dass der Vertrag unbefristet sei, sei damit kein rechtlich stichhaltiges Argument. Ein arbeitsrechtliches Konkurrenzverbot gebe es schliesslich nicht, wäre es ihr doch ansonsten kaum möglich gewesen, Aufträge anderer Institutionen anzunehmen und insbesondere auch für die Uni versität Z.___ tätig zu sein. Zusammenfassend sei erstellt, dass sie selbständig tätig sei (S. 6-8 ). Die Beschwerdegegnerin habe den Standpunkt der Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt geprüft und sei auf ihre Ausführungen im Einspracheverfahren nicht eingegangen. Dadurch sei ihr rechtliches G ehör verletzt worden (S. 4 und S. 7). 3. Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid äusserst kurz und mit denselben Argumenten wie in der Verfügung vom 1. März 2019 ( Urk. 8/32). Auf die Einwendungen der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/36 und insbesondere Urk. 8/27) ging sie mit keinem Wort ein. Zu Recht machte die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs geltend. Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen). Nachdem die Beschwerdeführerin sich im vorliegenden Verfahren umfassend äussern kann und keine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz beantragte, rechtfertigt es sich aus prozessökonomischen Gründen, von einer Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur Gehörsgewäh rung abzusehen. 4. 4.1 Die Beschwerdeführerin war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Beigeladenen angestellt (vgl. Urk. 8/2/3 und Urk. 1 S. 4 ). Dabei war sie nach eigenen Angaben unter anderem für die Rekrutierung und Führung von Mitarbeitenden verantwortlich, arbeitete im Verkaufsprozess mit und pflegte Kundenbeziehungen. G emäss Auszug aus dem Handelsregister war sie ab 8. März 2018 Inhab erin des Einzelunternehmens A.___. Zweck des Einzelunternehmens war unter anderem Beratung, Coachings und Trainings für Unternehmen und Organisationen im Bereich Leadership, Management, Digital Konzeption, Design, Entwicklung und Betrieb von digitalen Services und Produkten wie beispielsweise Webseiten. In dieser Fun ktion arbeitete sie ab 1. Mai 2018 mit verschiedenen Kunden zusammen, so unter anderem während maximal 10 Stunden pro Woche mit der Beigeladenen. Die se Zusammenarbeit betraf ein Website- Relaunchprojekt der Universität Z.___, bei welchem die Beschwerdeführerin für die tech nische Projektleitung und Konzeption zuständig war (Urk. 8/2/11 und 16). 4.2 Der Aspekt des Unternehmerrisikos ist für die vorliegend umstrittene Qualifika tion der Erwerbstätigkeit nicht ausschlaggebend, steht doch mit Coaching und Beratung eine Tätigkeit im Dienstleistungsbereich in Frage, welche ihrer Natur nach nicht notwendigerweise bedeutende Investitionen (etwa in die Infra struktur oder personelle Mittel) erfordert. In solchen Fällen kommt der arbeits or ganisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeit vom Auftrag- oder Arbeitgeber beziehungsweise der Frage, ob eine arbeitsorganisatorische Integra tion in deren Betrieb besteht, entscheidende Bedeutung zu (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2015 vom 11. Juli 2016 E. 5.1.1 mit Hinweisen sowie E. 1.3 hiervor ). 4.3 4.3.1 Die Beschwerdeführerin und die Beigeladene schlossen am 1. Mai 2018 einen « Freelance Working Contract » ( Urk. 8/2/13-15). Darin ist unter anderem fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit mit Fr. 150.-- pro Stunde entschädigt wird, wobei d ie Zahlungen der Beigeladenen monatlich nach erfolg ter Rechnungsstellung durch die Beschwerdeführerin erfolgen. Der Vertrag ist unbefristet und jederzeit mit einer einmonatigen Frist kündbar. Wie bereits in E. 1.1 ausgeführt, ist die zivilrechtliche Qualifikation dieses Vertrages für die streitgegenständliche Frage, ob eine selbständige oder unselb ständige Erwerbs tätigkeit im Sinne des Sozialversicherungsrechts vorliegt, nicht ausschlaggebend; gewisse Hinweise lassen sich daraus erfahrungsgemäss aber doch gewinnen. 4.3.2 In obligationenrechtlicher Hinsicht ist der « Freelance Working Contract » als Auf trag im Sinne von Art. 394 ff. des Bundesgesetz es betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR) zu qualifizieren und nicht als Arbeitsvertrag im Sinne von Art. 319 ff. OR. Zwar widerspricht die Vereinbarung einer ein monatigen Kündigungsfrist der zwingenden Bestimmung von Art. 404 Abs. 1 OR. Dadurch wird die Vereinbarung allerdings nicht in einen Arbeitsvertrag umgewandelt; vielmehr ist die verein barte Kündigungsfrist als ungültig anzusehen. Ent scheidend für die zivilrecht liche Qualifikation als Auftrag und nicht als Arbeits vertrag ist hingegen, dass sich dem Vertrag nicht die geringsten Angaben betreffend ein zuhaltende Arbeitszeiten (Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Arbeitszeiten, Arbeitstage, Anzahl der Arbeits stunden und dergleichen) entnehmen lassen. Auch finden sich keine Regelungen betreffend Ferien und es wurde ke ine Probezeit vereinbart. Einen Fixlohn erhält die Beschwerdeführer in nicht, bezüglich einer Lohnfortzahlungspflicht im Ver hinderungsfall (Krankheit, Unfall oder dergleichen) ist nicht s geregelt, für den Abschluss von Sozialversicherung sverträg en ist die Beschwerdeführerin selbst verantwortlich. Für ein Arbeitsverhältnis vollkommen untypisch wäre zudem, dass die Lohnzahlung erst nach Rechnungstellung durch die Ar beitnehmer in er folgt. Bei einem Auftrag ist es aber die Regel, dass die Beauftragte - wie vor liegend - der Auftraggeber in Rechnung stellt. 4.3.3 Im « Freelance Working Contract » ist zwar weiter festgehalten, dass die Beschwerdeführerin während der Vertragsdauer keine Arbeit gegen Entgelt für einen Dritten leisten darf, soweit sie dadurch ihre Treuepflicht verletzt ode r ins besondere die Beigeladene konkurrenziert. Diese Sorgfalts- und Treuepflicht ent spricht jedoch nicht einem Konkurrenzverbot im Sinne von Art. 340 ff. OR, be trifft ein solches doch Vereinbarungen über das Verhalten des Arbeitnehmers nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Beschwerdeführerin wies zu Recht darauf hin ( Urk. 1 S. 7), dass auch Selbständigerwerbende, die im Rahmen eines Auftrages tätig werden, (auftragsrechtliche) Sorgfalts- und Treuepflichten zu beachten haben (vgl. Art. 398 OR). Ohnehin entspräche ein Konkurrenzverbot nicht den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten, pflegt die Beschwerde führerin doch mit verschiedenen anderen Kunden Geschäftsbeziehungen ohne dass ersichtlich wäre, dass die Beigeladene dagegen opponiert hätte. Insbesondere berät die Beschwerdeführerin die Universität Z.___ nicht nur im Rahmen des Projekts mit der Beigeladenen, sondern in einer weiteren Zusammenarbeit auch direkt (vgl. etwa Rechnungsstellung vom 1. Juni 2018 an die Universität Z.___, Urk. 8/2/26-27). Dies wäre mit einem tatsächlich gelebten Konkurrenz verbot nicht möglich. Die diesbezügliche Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der Beigeladenen ist demnach für die beitragsrechtliche Qualifikation der Beschwerdeführerin unbeachtlich. 4. 4 4.4.1 Die Beschwerdeführerin ist wie bereits dargelegt als Inhaberin ihrer Einzelunter nehmung im Handelsregister eingetragen, betreibt eine eigene Homepage, hat eigene Büroräumlichkeiten gemietet (Urk. 8/2/10), kann unter privater Telefonnummer und E-Mail kontaktiert werden und rechnet auf Briefpapier ihrer Unternehmung über ihr Geschäftskonto mit der Beigeladenen und anderen Kunden ab ( Urk. 8/ 2/ 25-45). Au f der Homepage der Beigeladenen tritt sie hingegen nicht in Erscheinung. Die Beschwerdeführerin ist völlig frei, wann und wo sie ihrer Tätig keit für die Beigeladene nachkommen möchte. A us den Akten ergeben sich zudem keine Anhaltspunkte dafür, dass ein nennenswertes Weisungsrecht bestan den und die Beigeladene auf die Arbeitsgestaltung Einfluss ge nommen hätte. Eine rechts erhebliche Einbindung in den Betrieb der Beigeladenen und somit eine arbeits organisatorische Abhängigkeit ist nicht auszumachen und wird von der Beschwerdegegnerin auch nicht behauptet. Vielmehr tritt die Beschwerdeführerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen in E rscheinung. Auch e in erhebliches wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis von der Beigeladenen ist nicht erkenn bar, ist die Beschwerdeführerin doch in einem maximal 25 % - Pensum (höchstens 10 Stunden pro Woche, Urk. 8/2/16) für diese tätig und arbeitet auch mit anderen Kunden zusammen. Dass mit dem Dahinfallen dieser Arbeitsquelle eine ähnliche Situation eintreten würde wie beim Stellenver lust eines Arbeitnehmers (BGE 119 V 163 E. 3b), was für eine unselbständige Tätigkeit sprechen würde, ist damit nicht ersichtlich. 4.4.2 Aus dem Umstand, dass die Beigeladene die ehemalige Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin ist, kann nicht auf eine weiterhin bestehende unselbständige Tätigkeit geschlossen werden, betraf die vormalige Anstellung bei der Beigeladenen doch ein völlig anderes Tätigkeitsfeld - COO/Personalverantwortung - als die jetzige Zusammenarbeit, bei welcher sie für die Projektleitung bezüglich eines Website-Relaunchs einer Kundin der Beigeladenen verantwortlich ist. Ob es sich bei diesem Projekt um die Website der Beigeladenen oder einer Kundin der Beigeladenen und somit um ein gemäss Beschwerdegegnerin Dreiecksverhältnis handelt, ist irrelevant. 4. 5 Zusammenfassend ist eine arbeitsorganisatorische Integration in den Betrieb der Beigeladenen nicht erstellt und das ausschlaggebende Kriterium des arbeits or ga nisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisses nicht er füllt. Aus diesem Grund sowie mit Blick auf den Umstand, dass die Be schwer de führerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt, ist sie in Bezug auf ihre Tätigkeit für die Beigeladene als selbständig erwerbstätig zu qualifizieren. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. 5. Der Beschwerdeführerin steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 1 4. August 2020 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit für die Y.___ AG als selbständig Erwerbende zu qualifizieren ist. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess entschä digung von Fr. 1 ‘ 9 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Christos Antoniadis - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ AG - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AB.2020.00078 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 2 4. November 2021

AB.2020.00078

AB.2020.00078

AB.2020.00078 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Lanzicher

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Lanzicher

Urteil vom 2 4. November 2021

Urteil vom 2 4. November 2021 in S achen

in S achen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis

vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis Antoniadis Advokaturbüro

Antoniadis Advokaturbüro Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich

Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ AG

Y.___ AG Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 198 3 geborene X.___ war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 bei der Y.___ AG angestellt ( Urk. 8/2/3). Mit Gesuch vom 2 3. Juli 2018 ( Urk. 8/2/1-5) beantragte sie eine Anerkennung als Selbständig erwerbende in der Branche Beratung & Coaching. Im Sinne einer Teil anerkennung des Antrags schloss die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, sie mit Mitteilung vom 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 8/12) ihrer Kasse grundsätzlich als Selbständigerwerbende an. Bezüglich ihrer Tätigkeit für die Y.___ AG ab 1. Mai 2018 wies sie das Gesuch hingegen mit Ver fügung v om 1. März 2019 ( Urk. 8/ 32 ) ab. Die gegen die Verfügung erhobene Ein sprache vom 3. April 2019 ( Urk. 8/ 36 ) wies die Ausgleichskasse mit E ntscheid vom 1 4. August 2 020 ab ( Urk. 2).

1. Die 198 3 geborene X.___ war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 bei der Y.___ AG angestellt ( Urk. 8/2/3). Mit Gesuch vom 2 3. Juli 2018 ( Urk. 8/2/1-5) beantragte sie eine Anerkennung als Selbständig erwerbende in der Branche Beratung & Coaching. Im Sinne einer Teil anerkennung des Antrags schloss die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, sie mit Mitteilung vom 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 8/12) ihrer Kasse grundsätzlich als Selbständigerwerbende an. Bezüglich ihrer Tätigkeit für die Y.___ AG ab 1. Mai 2018 wies sie das Gesuch hingegen mit Ver fügung v om 1. März 2019 ( Urk. 8/ 32 ) ab. Die gegen die Verfügung erhobene Ein sprache vom 3. April 2019 ( Urk. 8/ 36 ) wies die Ausgleichskasse mit E ntscheid vom 1 4. August 2 020 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. September 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihr Status als selbständige Person zu anerkennen (S. 2). Am 1 3. November 2020 beantragte die Ausgleichskasse, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 7 ). Mit Ver fügung vom 1 9. April 2021 ( Urk. 11) lud das hiesige Gericht die Y.___ AG zum Prozess bei. Die Beigeladene liess sich innert angesetzter Frist nicht ver nehmen, was den Parteien mit Verfügung vom 1 8. Mai 2021 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13 ).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. September 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihr Status als selbständige Person zu anerkennen (S. 2). Am 1 3. November 2020 beantragte die Ausgleichskasse, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 7 ). Mit Ver fügung vom 1 9. April 2021 ( Urk. 11) lud das hiesige Gericht die Y.___ AG zum Prozess bei. Die Beigeladene liess sich innert angesetzter Frist nicht ver nehmen, was den Parteien mit Verfügung vom 1 8. Mai 2021 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben ( Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetz es über die Alters- und Hinter lassenenversicherung, AHVG ). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG).

1.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben ( Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetz es über die Alters- und Hinter lassenenversicherung, AHVG ). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG). Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 E. 3.1 mit Hinweis).

Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 E. 3.1 mit Hinweis). 1.2 Selbständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall dann vor, wenn die beitrags pflichtige Person durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbst organisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird (BGE 115 V 161 E. 9a mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind die Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat. Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein. Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auftraggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen).

1.2 Selbständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall dann vor, wenn die beitrags pflichtige Person durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbst organisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird (BGE 115 V 161 E. 9a mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind die Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat. Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein. Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auftraggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich von der oder dem « Arbeitgebenden » abhängig ist und während der Arbeitszeit auch im Betrieb der oder des Arbeit gebenden eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Not wendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko der versicherten Person erschöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenverlust von Arbeitnehmenden der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko einer selbständigerwerbenden Person zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b). Hervor zuheben ist, dass sich die Frage nach der Arbeitnehmereigenschaft regelmässig nach der äusseren Erscheinungsform wirtschaftlicher Sachverhalte und nicht nach allfällig davon abweichenden internen Vereinbarungen der Beteiligten beurteilt, was jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu geschehen hat. Entscheidend ist dabei, ob geleistete Arbeit, ein Unterordnungs verhältnis und die Vereinbarung eines Lohnanspruchs in irgendeiner Form vor liegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_790/2018 vom 8. Mai 2019 E. 3.2 mit Hin weis).

Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich von der oder dem « Arbeitgebenden » abhängig ist und während der Arbeitszeit auch im Betrieb der oder des Arbeit gebenden eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Not wendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko der versicherten Person erschöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenverlust von Arbeitnehmenden der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit Hinweisen). Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko einer selbständigerwerbenden Person zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b). Hervor zuheben ist, dass sich die Frage nach der Arbeitnehmereigenschaft regelmässig nach der äusseren Erscheinungsform wirtschaftlicher Sachverhalte und nicht nach allfällig davon abweichenden internen Vereinbarungen der Beteiligten beurteilt, was jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu geschehen hat. Entscheidend ist dabei, ob geleistete Arbeit, ein Unterordnungs verhältnis und die Vereinbarung eines Lohnanspruchs in irgendeiner Form vor liegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_790/2018 vom 8. Mai 2019 E. 3.2 mit Hin weis). 1. 3 Fachleute, die einmalig oder wiederholt als Berater zur Lösung von bereichs spezifischen oder organisatorischen Problemen hinzugezogen werden, ohne ein deutig in einem Arbeitsverhältnis zum Auftraggeber zu stehen, gelten regelmässig als selbständigerwerbende Personen (BGE 110 V 72 E. 4b; Urteil des Bundes gerichts H 102/06 vom 26. April 2007 E. 6.4 mit Hinweisen, in: SVR 2007 AHV Nr. 12 S. 32). Da für diese typische Dienstleistungstätigkeit häufig keine besonderen Investitionen anfallen, tritt das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unterscheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbständigen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund. Mehr Gewicht erhält dagegen die Frage der betriebswirtschaftlich-arbeits organisatorischen Abhängigkeit (BGE 144 V 111 E. 6.2.2 mit Hinweisen). Eine unabhängige Stellung ist oft unabdingbar, damit die mit der Beratertätigkeit ver bundenen Ziele erfüllt werden können. Immer sind die tatsächlichen wirtschaft lichen Gegebenheiten massgebend ; die Natur der vertraglichen Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien ist lediglich ein Indiz für die beitrags rechtliche Qualifikation, hat als solches aber keine ausschlaggebende Bedeutung (BGE 123 V 161 E. 1; 122 V 171 E. 3a; zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts H 7/03 vom 30. April 2004 E. 3.1, in: SVR 2005 AHV Nr. 3 S. 7).

1. 3 Fachleute, die einmalig oder wiederholt als Berater zur Lösung von bereichs spezifischen oder organisatorischen Problemen hinzugezogen werden, ohne ein deutig in einem Arbeitsverhältnis zum Auftraggeber zu stehen, gelten regelmässig als selbständigerwerbende Personen (BGE 110 V 72 E. 4b; Urteil des Bundes gerichts H 102/06 vom 26. April 2007 E. 6.4 mit Hinweisen, in: SVR 2007 AHV Nr. 12 S. 32). Da für diese typische Dienstleistungstätigkeit häufig keine besonderen Investitionen anfallen, tritt das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unterscheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbständigen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund. Mehr Gewicht erhält dagegen die Frage der betriebswirtschaftlich-arbeits organisatorischen Abhängigkeit (BGE 144 V 111 E. 6.2.2 mit Hinweisen). Eine unabhängige Stellung ist oft unabdingbar, damit die mit der Beratertätigkeit ver bundenen Ziele erfüllt werden können. Immer sind die tatsächlichen wirtschaft lichen Gegebenheiten massgebend ; die Natur der vertraglichen Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien ist lediglich ein Indiz für die beitrags rechtliche Qualifikation, hat als solches aber keine ausschlaggebende Bedeutung (BGE 123 V 161 E. 1; 122 V 171 E. 3a; zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts H 7/03 vom 30. April 2004 E. 3.1, in: SVR 2005 AHV Nr. 3 S. 7). Nach dem Gesagten erfordert die Beratungstätigkeit von ihrer Natur her meist die Unabhängigkeit vom beratenen Betrieb. Unternehmensberaterinnen und -berater gelten daher regelmässig soweit als Selbständigerwerbende, als nicht ein ein deutiges arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis erkennbar ist (in diesem Sinne auch Rz 4075 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozial versicherungen [BSV] über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]; Urteil des Bundesgerichts 9C_589/2019 vom 2. März 2020 E. 3.3).

Nach dem Gesagten erfordert die Beratungstätigkeit von ihrer Natur her meist die Unabhängigkeit vom beratenen Betrieb. Unternehmensberaterinnen und -berater gelten daher regelmässig soweit als Selbständigerwerbende, als nicht ein ein deutiges arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis erkennbar ist (in diesem Sinne auch Rz 4075 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozial versicherungen [BSV] über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]; Urteil des Bundesgerichts 9C_589/2019 vom 2. März 2020 E. 3.3). 1.4 Für Beitragspflichtige, welche mehrere Erwerbstätigkeiten ausüben, sieht das Ge setz keine Gesamtbeurteilung ihrer erwerblichen Aktivitäten nach Massgabe der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Betätigungen vor. Vielmehr ist nach der in Art. 5 und 9 AHVG verwirklichten Konzeption der strikten Unterscheidung von unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit jedes Einkommen dahin zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit stammt. Die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits einer Ausgleichskasse als Selbstän digerwerbender angeschlossen ist, hat daher für die Qualifikation eines Entgelts AHV-rechtlich keine Bedeutung. Ebenso wenig vermag umgekehrt die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits mit einer Ausgleichskasse als Unselbständig erwerbender abrechnet, die beitragsrechtliche Qualifikation des Einkommens aus einer weiteren Tätigkeit zu präjudizieren (BGE 123 V 167 E. 4a mit Hinweis).

1.4 Für Beitragspflichtige, welche mehrere Erwerbstätigkeiten ausüben, sieht das Ge setz keine Gesamtbeurteilung ihrer erwerblichen Aktivitäten nach Massgabe der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Betätigungen vor. Vielmehr ist nach der in Art. 5 und 9 AHVG verwirklichten Konzeption der strikten Unterscheidung von unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit jedes Einkommen dahin zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit stammt. Die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits einer Ausgleichskasse als Selbstän digerwerbender angeschlossen ist, hat daher für die Qualifikation eines Entgelts AHV-rechtlich keine Bedeutung. Ebenso wenig vermag umgekehrt die Tatsache, dass ein Beitragspflichtiger bereits mit einer Ausgleichskasse als Unselbständig erwerbender abrechnet, die beitragsrechtliche Qualifikation des Einkommens aus einer weiteren Tätigkeit zu präjudizieren (BGE 123 V 167 E. 4a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass ein Dreiecksverhältnis bestehe, wenn die Beschwerdeführerin für den Kunden der Beigeladenen tätig sei, jedoch nicht direkt mit diesem abrechne. Des Weiteren sei der Vertrag unbefristet und es bestehe ein Konkurrenzverbot (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass ein Dreiecksverhältnis bestehe, wenn die Beschwerdeführerin für den Kunden der Beigeladenen tätig sei, jedoch nicht direkt mit diesem abrechne. Des Weiteren sei der Vertrag unbefristet und es bestehe ein Konkurrenzverbot (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie sei bis 1 3. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Bei geladenen tätig gewesen. Bereits ab dem 1. Februar 2018 habe sie eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Sie habe diverse Projekte für diverse Auf traggeber durchgeführt, unter anderem für die Beigeladene. Aus dem « Freelance Working Contract » vom 1. Mai 2018 gehe hervor, dass sie als Auftragnehmerin nicht in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingegliedert sei. Es handle sich dabei vielmehr um ein einzelnes Projekt mit einem klar abgesteckten Arbeits gebiet. Das Projekt habe einen Website-Relaunch der Universität Z.___ betroffen. Sie sei mit eigener E-Mail-Adresse und eigener Videocall -Infrastruktur als externe selbständige Projektleiterin gegenüber der Kundin der Beigeladenen, der Universität Z.___, aufgetreten. Aus der Gegenüberstellung ihrer - näher dargelegten - Aufgabenbereiche als Auftragnehmerin der Beigeladenen mit den jenigen als Angestellte der Beigeladenen in der V ergangenheit würden die komplett unterschiedlichen Funktionen und auch die komplett unterschiedliche Art der Tätigkeit klar hervorgehen (S. 3 - 6 ). Neben diesem Projekt für die Bei geladene habe sie auch andere Projekte ausgeführt, so etwa für die Universität Z.___, mit welcher sie direkt abgerechnet habe. Bereits die Tatsache, dass sie zeitgleich für die Beigeladene und für die Universität Z.___ tätig gewesen sei, zeige auf, dass kein arbeitsrechtliches Verhältnis vorliegen könne. Kein Arbeitgeber würde seiner Arbeitnehmerin erlauben, ausserhalb des Arbeits vertrages direkt mit dem Kunden zu « geschäften ». Bei sämtlichen Tätigkeiten habe sie das spezifische Unternehmerrisiko getragen. Es sei bei solchen Verträgen die Regel, dass diese nicht zeitlich befristet seien, sondern dass der Vertrag bei Beendigung des Projektes erfüllt sei. Dies könne naturgemäss nicht auf den Tag genau festgelegt werden. Der Umstand, dass der Vertrag unbefristet sei, sei damit kein rechtlich stichhaltiges Argument. Ein arbeitsrechtliches Konkurrenzverbot gebe es schliesslich nicht, wäre es ihr doch ansonsten kaum möglich gewesen, Aufträge anderer Institutionen anzunehmen und insbesondere auch für die Uni versität Z.___ tätig zu sein. Zusammenfassend sei erstellt, dass sie selbständig tätig sei (S. 6-8 ). Die Beschwerdegegnerin habe den Standpunkt der Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt geprüft und sei auf ihre Ausführungen im Einspracheverfahren nicht eingegangen. Dadurch sei ihr rechtliches G ehör verletzt worden (S. 4 und S. 7).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie sei bis 1 3. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Bei geladenen tätig gewesen. Bereits ab dem 1. Februar 2018 habe sie eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Sie habe diverse Projekte für diverse Auf traggeber durchgeführt, unter anderem für die Beigeladene. Aus dem « Freelance Working Contract » vom 1. Mai 2018 gehe hervor, dass sie als Auftragnehmerin nicht in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingegliedert sei. Es handle sich dabei vielmehr um ein einzelnes Projekt mit einem klar abgesteckten Arbeits gebiet. Das Projekt habe einen Website-Relaunch der Universität Z.___ betroffen. Sie sei mit eigener E-Mail-Adresse und eigener Videocall -Infrastruktur als externe selbständige Projektleiterin gegenüber der Kundin der Beigeladenen, der Universität Z.___, aufgetreten. Aus der Gegenüberstellung ihrer - näher dargelegten - Aufgabenbereiche als Auftragnehmerin der Beigeladenen mit den jenigen als Angestellte der Beigeladenen in der V ergangenheit würden die komplett unterschiedlichen Funktionen und auch die komplett unterschiedliche Art der Tätigkeit klar hervorgehen (S. 3 6 ). Neben diesem Projekt für die Bei geladene habe sie auch andere Projekte ausgeführt, so etwa für die Universität Z.___, mit welcher sie direkt abgerechnet habe. Bereits die Tatsache, dass sie zeitgleich für die Beigeladene und für die Universität Z.___ tätig gewesen sei, zeige auf, dass kein arbeitsrechtliches Verhältnis vorliegen könne. Kein Arbeitgeber würde seiner Arbeitnehmerin erlauben, ausserhalb des Arbeits vertrages direkt mit dem Kunden zu « geschäften ». Bei sämtlichen Tätigkeiten habe sie das spezifische Unternehmerrisiko getragen. Es sei bei solchen Verträgen die Regel, dass diese nicht zeitlich befristet seien, sondern dass der Vertrag bei Beendigung des Projektes erfüllt sei. Dies könne naturgemäss nicht auf den Tag genau festgelegt werden. Der Umstand, dass der Vertrag unbefristet sei, sei damit kein rechtlich stichhaltiges Argument. Ein arbeitsrechtliches Konkurrenzverbot gebe es schliesslich nicht, wäre es ihr doch ansonsten kaum möglich gewesen, Aufträge anderer Institutionen anzunehmen und insbesondere auch für die Uni versität Z.___ tätig zu sein. Zusammenfassend sei erstellt, dass sie selbständig tätig sei (S. 6-8 ). Die Beschwerdegegnerin habe den Standpunkt der Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt geprüft und sei auf ihre Ausführungen im Einspracheverfahren nicht eingegangen. Dadurch sei ihr rechtliches G ehör verletzt worden (S. 4 und S. 7). 3. Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid äusserst kurz und mit denselben Argumenten wie in der Verfügung vom 1. März 2019 ( Urk. 8/32). Auf die Einwendungen der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/36 und insbesondere Urk. 8/27) ging sie mit keinem Wort ein. Zu Recht machte die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs geltend.

3. Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid äusserst kurz und mit denselben Argumenten wie in der Verfügung vom 1. März 2019 ( Urk. 8/32). Auf die Einwendungen der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/36 und insbesondere Urk. 8/27) ging sie mit keinem Wort ein. Zu Recht machte die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs geltend. Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen).

Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen). Nachdem die Beschwerdeführerin sich im vorliegenden Verfahren umfassend äussern kann und keine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz beantragte, rechtfertigt es sich aus prozessökonomischen Gründen, von einer Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur Gehörsgewäh rung abzusehen.

Nachdem die Beschwerdeführerin sich im vorliegenden Verfahren umfassend äussern kann und keine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz beantragte, rechtfertigt es sich aus prozessökonomischen Gründen, von einer Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur Gehörsgewäh rung abzusehen. 4.

4. 4.1 Die Beschwerdeführerin war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Beigeladenen angestellt (vgl. Urk. 8/2/3 und Urk. 1 S. 4 ). Dabei war sie nach eigenen Angaben unter anderem für die Rekrutierung und Führung von Mitarbeitenden verantwortlich, arbeitete im Verkaufsprozess mit und pflegte Kundenbeziehungen. G emäss Auszug aus dem Handelsregister war sie ab 8. März 2018 Inhab erin des Einzelunternehmens A.___. Zweck des Einzelunternehmens war unter anderem Beratung, Coachings und Trainings für Unternehmen und Organisationen im Bereich Leadership, Management, Digital Konzeption, Design, Entwicklung und Betrieb von digitalen Services und Produkten wie beispielsweise Webseiten. In dieser Fun ktion arbeitete sie ab 1. Mai 2018 mit verschiedenen Kunden zusammen, so unter anderem während maximal 10 Stunden pro Woche mit der Beigeladenen. Die se Zusammenarbeit betraf ein Website- Relaunchprojekt der Universität Z.___, bei welchem die Beschwerdeführerin für die tech nische Projektleitung und Konzeption zuständig war (Urk. 8/2/11 und 16).

4.1 Die Beschwerdeführerin war vom 1 5. September 2015 bis 30. April 2018 als COO/stellvertretende Geschäftsführerin bei der Beigeladenen angestellt (vgl. Urk. 8/2/3 und Urk. 1 S. 4 ). Dabei war sie nach eigenen Angaben unter anderem für die Rekrutierung und Führung von Mitarbeitenden verantwortlich, arbeitete im Verkaufsprozess mit und pflegte Kundenbeziehungen. G emäss Auszug aus dem Handelsregister war sie ab 8. März 2018 Inhab erin des Einzelunternehmens A.___. Zweck des Einzelunternehmens war unter anderem Beratung, Coachings und Trainings für Unternehmen und Organisationen im Bereich Leadership, Management, Digital Konzeption, Design, Entwicklung und Betrieb von digitalen Services und Produkten wie beispielsweise Webseiten. In dieser Fun ktion arbeitete sie ab 1. Mai 2018 mit verschiedenen Kunden zusammen, so unter anderem während maximal 10 Stunden pro Woche mit der Beigeladenen. Die se Zusammenarbeit betraf ein Website- Relaunchprojekt der Universität Z.___, bei welchem die Beschwerdeführerin für die tech nische Projektleitung und Konzeption zuständig war (Urk. 8/2/11 und 16). 4.2 Der Aspekt des Unternehmerrisikos ist für die vorliegend umstrittene Qualifika tion der Erwerbstätigkeit nicht ausschlaggebend, steht doch mit Coaching und Beratung eine Tätigkeit im Dienstleistungsbereich in Frage, welche ihrer Natur nach nicht notwendigerweise bedeutende Investitionen (etwa in die Infra struktur oder personelle Mittel) erfordert. In solchen Fällen kommt der arbeits or ganisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeit vom Auftrag- oder Arbeitgeber beziehungsweise der Frage, ob eine arbeitsorganisatorische Integra tion in deren Betrieb besteht, entscheidende Bedeutung zu (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2015 vom 11. Juli 2016 E. 5.1.1 mit Hinweisen sowie E. 1.3 hiervor ).

4.2 Der Aspekt des Unternehmerrisikos ist für die vorliegend umstrittene Qualifika tion der Erwerbstätigkeit nicht ausschlaggebend, steht doch mit Coaching und Beratung eine Tätigkeit im Dienstleistungsbereich in Frage, welche ihrer Natur nach nicht notwendigerweise bedeutende Investitionen (etwa in die Infra struktur oder personelle Mittel) erfordert. In solchen Fällen kommt der arbeits or ganisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeit vom Auftrag- oder Arbeitgeber beziehungsweise der Frage, ob eine arbeitsorganisatorische Integra tion in deren Betrieb besteht, entscheidende Bedeutung zu (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2015 vom 11. Juli 2016 E. 5.1.1 mit Hinweisen sowie E. 1.3 hiervor ). 4.3

4.3 4.3.1 Die Beschwerdeführerin und die Beigeladene schlossen am 1. Mai 2018 einen « Freelance Working Contract » ( Urk. 8/2/13-15). Darin ist unter anderem fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit mit Fr. 150.-- pro Stunde entschädigt wird, wobei d ie Zahlungen der Beigeladenen monatlich nach erfolg ter Rechnungsstellung durch die Beschwerdeführerin erfolgen. Der Vertrag ist unbefristet und jederzeit mit einer einmonatigen Frist kündbar. Wie bereits in E. 1.1 ausgeführt, ist die zivilrechtliche Qualifikation dieses Vertrages für die streitgegenständliche Frage, ob eine selbständige oder unselb ständige Erwerbs tätigkeit im Sinne des Sozialversicherungsrechts vorliegt, nicht ausschlaggebend; gewisse Hinweise lassen sich daraus erfahrungsgemäss aber doch gewinnen.

4.3.1 Die Beschwerdeführerin und die Beigeladene schlossen am 1. Mai 2018 einen « Freelance Working Contract » ( Urk. 8/2/13-15). Darin ist unter anderem fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit mit Fr. 150.-- pro Stunde entschädigt wird, wobei d ie Zahlungen der Beigeladenen monatlich nach erfolg ter Rechnungsstellung durch die Beschwerdeführerin erfolgen. Der Vertrag ist unbefristet und jederzeit mit einer einmonatigen Frist kündbar. Wie bereits in E. 1.1 ausgeführt, ist die zivilrechtliche Qualifikation dieses Vertrages für die streitgegenständliche Frage, ob eine selbständige oder unselb ständige Erwerbs tätigkeit im Sinne des Sozialversicherungsrechts vorliegt, nicht ausschlaggebend; gewisse Hinweise lassen sich daraus erfahrungsgemäss aber doch gewinnen. 4.3.2 In obligationenrechtlicher Hinsicht ist der « Freelance Working Contract » als Auf trag im Sinne von Art. 394 ff. des Bundesgesetz es betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR) zu qualifizieren und nicht als Arbeitsvertrag im Sinne von Art. 319 ff. OR. Zwar widerspricht die Vereinbarung einer ein monatigen Kündigungsfrist der zwingenden Bestimmung von Art. 404 Abs. 1 OR. Dadurch wird die Vereinbarung allerdings nicht in einen Arbeitsvertrag umgewandelt; vielmehr ist die verein barte Kündigungsfrist als ungültig anzusehen. Ent scheidend für die zivilrecht liche Qualifikation als Auftrag und nicht als Arbeits vertrag ist hingegen, dass sich dem Vertrag nicht die geringsten Angaben betreffend ein zuhaltende Arbeitszeiten (Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Arbeitszeiten, Arbeitstage, Anzahl der Arbeits stunden und dergleichen) entnehmen lassen. Auch finden sich keine Regelungen betreffend Ferien und es wurde ke ine Probezeit vereinbart. Einen Fixlohn erhält die Beschwerdeführer in nicht, bezüglich einer Lohnfortzahlungspflicht im Ver hinderungsfall (Krankheit, Unfall oder dergleichen) ist nicht s geregelt, für den Abschluss von Sozialversicherung sverträg en ist die Beschwerdeführerin selbst verantwortlich. Für ein Arbeitsverhältnis vollkommen untypisch wäre zudem, dass die Lohnzahlung erst nach Rechnungstellung durch die Ar beitnehmer in er folgt. Bei einem Auftrag ist es aber die Regel, dass die Beauftragte - wie vor liegend - der Auftraggeber in Rechnung stellt.

4.3.2 In obligationenrechtlicher Hinsicht ist der « Freelance Working Contract » als Auf trag im Sinne von Art. 394 ff. des Bundesgesetz es betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR) zu qualifizieren und nicht als Arbeitsvertrag im Sinne von Art. 319 ff. OR. Zwar widerspricht die Vereinbarung einer ein monatigen Kündigungsfrist der zwingenden Bestimmung von Art. 404 Abs. 1 OR. Dadurch wird die Vereinbarung allerdings nicht in einen Arbeitsvertrag umgewandelt; vielmehr ist die verein barte Kündigungsfrist als ungültig anzusehen. Ent scheidend für die zivilrecht liche Qualifikation als Auftrag und nicht als Arbeits vertrag ist hingegen, dass sich dem Vertrag nicht die geringsten Angaben betreffend ein zuhaltende Arbeitszeiten (Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Arbeitszeiten, Arbeitstage, Anzahl der Arbeits stunden und dergleichen) entnehmen lassen. Auch finden sich keine Regelungen betreffend Ferien und es wurde ke ine Probezeit vereinbart. Einen Fixlohn erhält die Beschwerdeführer in nicht, bezüglich einer Lohnfortzahlungspflicht im Ver hinderungsfall (Krankheit, Unfall oder dergleichen) ist nicht s geregelt, für den Abschluss von Sozialversicherung sverträg en ist die Beschwerdeführerin selbst verantwortlich. Für ein Arbeitsverhältnis vollkommen untypisch wäre zudem, dass die Lohnzahlung erst nach Rechnungstellung durch die Ar beitnehmer in er folgt. Bei einem Auftrag ist es aber die Regel, dass die Beauftragte - wie vor liegend - der Auftraggeber in Rechnung stellt. 4.3.3 Im « Freelance Working Contract » ist zwar weiter festgehalten, dass die Beschwerdeführerin während der Vertragsdauer keine Arbeit gegen Entgelt für einen Dritten leisten darf, soweit sie dadurch ihre Treuepflicht verletzt ode r ins besondere die Beigeladene konkurrenziert. Diese Sorgfalts- und Treuepflicht ent spricht jedoch nicht einem Konkurrenzverbot im Sinne von Art. 340 ff. OR, be trifft ein solches doch Vereinbarungen über das Verhalten des Arbeitnehmers nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Beschwerdeführerin wies zu Recht darauf hin ( Urk. 1 S. 7), dass auch Selbständigerwerbende, die im Rahmen eines Auftrages tätig werden, (auftragsrechtliche) Sorgfalts- und Treuepflichten zu beachten haben (vgl. Art. 398 OR). Ohnehin entspräche ein Konkurrenzverbot nicht den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten, pflegt die Beschwerde führerin doch mit verschiedenen anderen Kunden Geschäftsbeziehungen ohne dass ersichtlich wäre, dass die Beigeladene dagegen opponiert hätte. Insbesondere berät die Beschwerdeführerin die Universität Z.___ nicht nur im Rahmen des Projekts mit der Beigeladenen, sondern in einer weiteren Zusammenarbeit auch direkt (vgl. etwa Rechnungsstellung vom 1. Juni 2018 an die Universität Z.___, Urk. 8/2/26-27). Dies wäre mit einem tatsächlich gelebten Konkurrenz verbot nicht möglich. Die diesbezügliche Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der Beigeladenen ist demnach für die beitragsrechtliche Qualifikation der Beschwerdeführerin unbeachtlich.

4.3.3 Im « Freelance Working Contract » ist zwar weiter festgehalten, dass die Beschwerdeführerin während der Vertragsdauer keine Arbeit gegen Entgelt für einen Dritten leisten darf, soweit sie dadurch ihre Treuepflicht verletzt ode r ins besondere die Beigeladene konkurrenziert. Diese Sorgfalts- und Treuepflicht ent spricht jedoch nicht einem Konkurrenzverbot im Sinne von Art. 340 ff. OR, be trifft ein solches doch Vereinbarungen über das Verhalten des Arbeitnehmers nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Beschwerdeführerin wies zu Recht darauf hin ( Urk. 1 S. 7), dass auch Selbständigerwerbende, die im Rahmen eines Auftrages tätig werden, (auftragsrechtliche) Sorgfalts- und Treuepflichten zu beachten haben (vgl. Art. 398 OR). Ohnehin entspräche ein Konkurrenzverbot nicht den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten, pflegt die Beschwerde führerin doch mit verschiedenen anderen Kunden Geschäftsbeziehungen ohne dass ersichtlich wäre, dass die Beigeladene dagegen opponiert hätte. Insbesondere berät die Beschwerdeführerin die Universität Z.___ nicht nur im Rahmen des Projekts mit der Beigeladenen, sondern in einer weiteren Zusammenarbeit auch direkt (vgl. etwa Rechnungsstellung vom 1. Juni 2018 an die Universität Z.___, Urk. 8/2/26-27). Dies wäre mit einem tatsächlich gelebten Konkurrenz verbot nicht möglich. Die diesbezügliche Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der Beigeladenen ist demnach für die beitragsrechtliche Qualifikation der Beschwerdeführerin unbeachtlich. 4. 4

4. 4 4.4.1 Die Beschwerdeführerin ist wie bereits dargelegt als Inhaberin ihrer Einzelunter nehmung im Handelsregister eingetragen, betreibt eine eigene Homepage, hat eigene Büroräumlichkeiten gemietet (Urk. 8/2/10), kann unter privater Telefonnummer und E-Mail kontaktiert werden und rechnet auf Briefpapier ihrer Unternehmung über ihr Geschäftskonto mit der Beigeladenen und anderen Kunden ab ( Urk. 8/ 2/ 25-45). Au f der Homepage der Beigeladenen tritt sie hingegen nicht in Erscheinung. Die Beschwerdeführerin ist völlig frei, wann und wo sie ihrer Tätig keit für die Beigeladene nachkommen möchte. A us den Akten ergeben sich zudem keine Anhaltspunkte dafür, dass ein nennenswertes Weisungsrecht bestan den und die Beigeladene auf die Arbeitsgestaltung Einfluss ge nommen hätte. Eine rechts erhebliche Einbindung in den Betrieb der Beigeladenen und somit eine arbeits organisatorische Abhängigkeit ist nicht auszumachen und wird von der Beschwerdegegnerin auch nicht behauptet. Vielmehr tritt die Beschwerdeführerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen in E rscheinung. Auch e in erhebliches wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis von der Beigeladenen ist nicht erkenn bar, ist die Beschwerdeführerin doch in einem maximal 25 % - Pensum (höchstens 10 Stunden pro Woche, Urk. 8/2/16) für diese tätig und arbeitet auch mit anderen Kunden zusammen. Dass mit dem Dahinfallen dieser Arbeitsquelle eine ähnliche Situation eintreten würde wie beim Stellenver lust eines Arbeitnehmers (BGE 119 V 163 E. 3b), was für eine unselbständige Tätigkeit sprechen würde, ist damit nicht ersichtlich.

4.4.1 Die Beschwerdeführerin ist wie bereits dargelegt als Inhaberin ihrer Einzelunter nehmung im Handelsregister eingetragen, betreibt eine eigene Homepage, hat eigene Büroräumlichkeiten gemietet (Urk. 8/2/10), kann unter privater Telefonnummer und E-Mail kontaktiert werden und rechnet auf Briefpapier ihrer Unternehmung über ihr Geschäftskonto mit der Beigeladenen und anderen Kunden ab ( Urk. 8/ 2/ 25-45). Au f der Homepage der Beigeladenen tritt sie hingegen nicht in Erscheinung. Die Beschwerdeführerin ist völlig frei, wann und wo sie ihrer Tätig keit für die Beigeladene nachkommen möchte. A us den Akten ergeben sich zudem keine Anhaltspunkte dafür, dass ein nennenswertes Weisungsrecht bestan den und die Beigeladene auf die Arbeitsgestaltung Einfluss ge nommen hätte. Eine rechts erhebliche Einbindung in den Betrieb der Beigeladenen und somit eine arbeits organisatorische Abhängigkeit ist nicht auszumachen und wird von der Beschwerdegegnerin auch nicht behauptet. Vielmehr tritt die Beschwerdeführerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen in E rscheinung. Auch e in erhebliches wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis von der Beigeladenen ist nicht erkenn bar, ist die Beschwerdeführerin doch in einem maximal 25 % Pensum (höchstens 10 Stunden pro Woche, Urk. 8/2/16) für diese tätig und arbeitet auch mit anderen Kunden zusammen. Dass mit dem Dahinfallen dieser Arbeitsquelle eine ähnliche Situation eintreten würde wie beim Stellenver lust eines Arbeitnehmers (BGE 119 V 163 E. 3b), was für eine unselbständige Tätigkeit sprechen würde, ist damit nicht ersichtlich. 4.4.2 Aus dem Umstand, dass die Beigeladene die ehemalige Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin ist, kann nicht auf eine weiterhin bestehende unselbständige Tätigkeit geschlossen werden, betraf die vormalige Anstellung bei der Beigeladenen doch ein völlig anderes Tätigkeitsfeld - COO/Personalverantwortung - als die jetzige Zusammenarbeit, bei welcher sie für die Projektleitung bezüglich eines Website-Relaunchs einer Kundin der Beigeladenen verantwortlich ist. Ob es sich bei diesem Projekt um die Website der Beigeladenen oder einer Kundin der Beigeladenen und somit um ein gemäss Beschwerdegegnerin Dreiecksverhältnis handelt, ist irrelevant.

4.4.2 Aus dem Umstand, dass die Beigeladene die ehemalige Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin ist, kann nicht auf eine weiterhin bestehende unselbständige Tätigkeit geschlossen werden, betraf die vormalige Anstellung bei der Beigeladenen doch ein völlig anderes Tätigkeitsfeld - COO/Personalverantwortung - als die jetzige Zusammenarbeit, bei welcher sie für die Projektleitung bezüglich eines Website-Relaunchs einer Kundin der Beigeladenen verantwortlich ist. Ob es sich bei diesem Projekt um die Website der Beigeladenen oder einer Kundin der Beigeladenen und somit um ein gemäss Beschwerdegegnerin Dreiecksverhältnis handelt, ist irrelevant. 4. 5 Zusammenfassend ist eine arbeitsorganisatorische Integration in den Betrieb der Beigeladenen nicht erstellt und das ausschlaggebende Kriterium des arbeits or ga nisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisses nicht er füllt. Aus diesem Grund sowie mit Blick auf den Umstand, dass die Be schwer de führerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt, ist sie in Bezug auf ihre Tätigkeit für die Beigeladene als selbständig erwerbstätig zu qualifizieren.

4. 5 Zusammenfassend ist eine arbeitsorganisatorische Integration in den Betrieb der Beigeladenen nicht erstellt und das ausschlaggebende Kriterium des arbeits or ga nisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisses nicht er füllt. Aus diesem Grund sowie mit Blick auf den Umstand, dass die Be schwer de führerin nach aussen sichtbar im eigenen Namen am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt, ist sie in Bezug auf ihre Tätigkeit für die Beigeladene als selbständig erwerbstätig zu qualifizieren. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen.

Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. 5. Der Beschwerdeführerin steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.

5. Der Beschwerdeführerin steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 1 4. August 2020 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit für die Y.___ AG als selbständig Erwerbende zu qualifizieren ist.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 1 4. August 2020 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin für ihre Tätigkeit für die Y.___ AG als selbständig Erwerbende zu qualifizieren ist. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess entschä digung von Fr. 1 ‘ 9 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess entschä digung von Fr. 1 ‘ 9 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Christos Antoniadis

Rechtsanwalt Christos Antoniadis - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ AG

Y.___ AG - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLanzicher