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Der deutsche Konzern Siemens wurde 1847 als Telegraphen-Bau-Anstalt Siemens & Halske gegründet und war bereits in der Frühzeit der Funktechnik im Bau von Sendern, Empfängern und auch der Röhrenfertigung aktiv. Die Rundfunkgeräteproduktion kam mit der kriegsbedingten Zerstörung der Siemenswerke in Berlin und Arnstadt zum Erliegen.
Nach Ende des 2. Weltkriegs nahm Siemens die eigene Empfängerproduktion wieder auf und versorgte vor allem die Marine mit leistungsfähigen Empfängern. Der E 309a wurde 1961 vom E 310a gefolgt, der schwergewichtige Empfänger ging als Regenbogenempfänger in die Geschichte ein, auf der grossen bogenförmigen Skala waren die verschiedenen Bereiche farbig unterlegt und wurden mit entsprechend eingefärbten Tasten aktiviert. Parallel wurde ab 1959 der E 311 angeboten, der Dreifachsuper mit seiner mechanisch-digitalen Anzeige war voll SSB-tauglich. Weitere Empfänger wurden gemeinsam mit Rohde &Schwarz vertrieben, so die Geräte E401 / 403 mit der digitalen Frequenzanzeige mit Nixieröhren; der Seefunkempfänger E410 in Transistortechnik war mit BCD-Schalter - Frequenzeinstellung und mit mechanisch-digitaler Frequenzanzeige lieferbar. Ein letztes Highlight war der CHR-531