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Die Peister Säge liegt zwischen dem Dorfkern Peist und dem Farbbachtobel. Sie ist Teil eines Gebäudeensembles, das als „Mühle Rufinätschä“ bekannt ist. Aus dem Dorfkern ist das Ensemble seit jeher durch eine Güterstrasse erschlossen, welche bergseitig über eine langgezogene Trockenmauer verfügt. Die Peister Säge wurde 1819 für die lokale Holzverarbeitung errichtet und zunächst mit einem Wasserrad über einen Kanal aus dem benachbarten Farbbach betrieben. Etwa nach dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde ein elektrischer Antrieb eingebaut, von dem heute noch Teile sichtbar sind. Das einfache Gebäude lässt dank der noch vorhandenen Einbauten gut erkennen, wie früher die schweren Holzträmmel bewegt und zu Balken und Brettern verarbeitet wurden.
Während zweier Monate war im Sommer/ Herbst 2023 eine Gruppe Zivis vor Ort im Einsatz, um das Gebäude der Sägerei wieder instandzustellen. Im Vordergrund standen einige grössere Zimmermannsarbeiten sowie Reparaturen am Mauerwerk und am Dach. Die Instandstellungsarbeiten konnten im September weitestgehend abgeschlossen werden, der Erhalt der Peister Säge ist für weitere Jahrzehnte gesichert. Im Frühjahr 2024 werden von einer Gruppe Zivis Abschlussarbeiten ausgeführt, damit die Säge einer kulturellen Nutzung übergeben werden kann.