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Filmkritik: Der "Deep Throat"-Mann42nd Toronto International Film Festival
Schon über 30 Jahre hat der FBI-Mann Mark Felt (Liam Neeson) beim Geheimdienst gedient und ist dabei zum engen Vertrauten von J. Edgar Hoover geworden. Der berüchtigte FBI-Gründer hat schon seit mehreren Jahren Dossiers über die Mächtigen in Washington anlegen lassen. Dort stehen Dinge drin, welche für die Betroffenen bei Bekanntgabe äusserst peinlich wären. Aus diesem Grund ist das FBI dem Weissen Haus schon seit einiger Zeit ein Dorn im Auge. Nach Hoovers Tod im Jahre 1972 sieht die Regierung um Richard Nixon die Chance, diesen Dorn zu entfernen. Man setzt L. Patrick Gray (Marton Csokas) als neuen Chef ein, der eng mit dem Weissen Haus verbunden ist.
Für Mark Felt und seine Mitarbeiter ist das ein Skandal, ist das FBI doch eine Organisation, die von allen unabhängig operieren soll. Die Situation verschlimmert sich, als die Watergate-Affäre beginnt. Gray erhält vom Weissen Haus die Anweisung, die Ermittlungen so schnell wie möglich ergebnislos abzuschliessen. Doch dabei haben sie die Rechnung ohne Mark Felt gemacht, der vertrauliche Ermittlungs-Informationen an die Washington-Post-Journalisten Woodward und Bernstein weitergibt und so versucht, das FBI zu retten.