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Dass eine gute und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft wichtig ist, ist hinlänglich bekannt. Zahlreiche Studien haben nun aufgezeigt, welchen Einfluss das Geburtsgewicht auf die spätere Gesundheit hat. Kinder, die bei ihrer Geburt weniger als drei oder mehr als vier Kilogramm wiegen, haben ein erhöhtes Risiko, an Herz- Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ II und Bluthochdruck zu erkranken.
Ernährungstipps für werdende Mütter
- Lassen Sie sich vom Arzt regelmässig den Blutzucker messen. So kann das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
- Machen Sie während der Schwangerschaft keine Diät und konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn das Schwangerschaftserbrechen zu einem Gewichtsverlust führt. Es gibt wirksame Medikamente gegen das Erbrechen.
- Achten Sie auf eine gute Eiweissversorgung während der Schwangerschaft. Ideal sind Eiweisskombinationen wie Kartoffeln oder Milch mit Ei, Roggenbrot mit Käse, aber auch Fleisch oder Fisch.
- Aktiv- und Passivrauchen sowie Stress können zu Wachstumsverzögerungen im Mutterleib führen. Halten Sie diese negativen Einflüsse möglichst gering. Konsumieren Sie während der Schwangerschaft ein Fischöl oder Algenölpräparat, oder essen Sie zweimal wöchentlich Fisch.
- Essen Sie möglichst abwechslungsreich, um Ihr Baby schon im Mutterleib an viele verschiedene Geschmäcker zu gewöhnen.
- Schwangere oder stillende Mütter, die hauptsächlich Junkfood essen, riskieren, dass ihre Kinder ein Leben lang übergewichtig sind und ein erhöhtes Risiko für Diabetes oder Herzerkrankungen aufweisen.
- In der Schwangerschaft müssen Frauen mehr trinken, da ein Liter Blut mehr als sonst im Körper zirkuliert. Zudem schwitzen Schwangere leichter. Viel trinken hilft zudem gegen häufige Beschwerden wie Verstopfung oder Harnwegsinfektionen. Empfehlenswert sind Wasser, milde Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Fruchtsäfte und Milch – möglichst zwei Liter pro Tag.
- Kommt Ihr Baby zu leicht und/oder zu früh zur Welt, stillen Sie es möglichst sechs Monate voll. Dadurch holt es seinen Wachstumsrückstand in seinem eigenen Tempo auf. Überfüttern Sie ein flaschenernährtes Baby nicht, damit es nicht zu schnell zunimmt.