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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Thabo Sefolosha verzichtet auf die Wiederaufnahme der NBA-Saison mit den Houston Rockets. Laut ESPN hat sich der Waadtländer entschieden, dem Team unter der «Orlando-Blase» im Walt Disney World Resort nicht beizutreten. Die NBA-Karriere von Sefolosha könnte damit nach 14 Saisons beendet sein.
Die NBA hatte den Spielern die Wahl überlassen, ob sie am Saisonfinale dabei sein möchten. Diejenigen Akteure, die darauf verzichten, verlieren einen Teil ihres Gehalts entsprechend der Anzahl der verpassten Spiele. Der 36-jährige Sefolosha hat in dieser Saison 41 Spiele mit den Rockets bestritten. Dabei verbuchte er durchschnittlich 2,2 Punkte bei einer Spielzeit von etwas über zehn Minuten.
Auch wird nun am 30. Juli kein Schweizer auf dem Parkett mitwirken, wenn die Wiederaufnahme der NBA-Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie erfolgt. Clint Capela war mit den Atlanta Hawks, dem Vorletzten in der Eastern Conference, im Kampf um die Playoff-Tickets vorzeitig gescheitert. (pre/sda)
Novak Djokovic hat mehr als 40'000 Euro an die schwer von der Corona-Pandemie getroffene Stadt Novi Pazar in Serbien gespendet. Der Tennis-Star hatte es bei einer von ihm organisierten Tennistour an Vorsicht fehlen lassen. Wie der serbische Sender SportKlub TV am Mittwoch berichtete, soll das Geld den Behörden in der südwestserbischen Stadt im Kampf gegen das neuartige Coronavirus helfen. Ende Juni hatte die Stadtregierung von Novi Pazar den Notstand ausgerufen.
Serbien hatte die Corona-Pandemie zunächst mit strengen Massnahmen unter Kontrolle gebracht. Inzwischen sieht sich das Land jedoch mit einer neuen Ansteckungswelle konfrontiert. Täglich werden derzeit mehr als 200 Neuinfektionen registriert. Seit Beginn der Pandemie wurden landesweit fast 15'000 Corona-Infektionen und 281 Todesfälle gemeldet.
Auch Djokovic war Ende Juni positiv auf das Coronavirus getestet worden. Angesteckt hatte er sich bei einer von ihm selbst organisierten Tennistour in Belgrad und im kroatischen Zadar. Die Show-Turnierserie war wegen mangelnder Sicherheitsvorschriften stark kritisiert worden. (pre/sda)
Inter Mailand festigte in der 29. Runde der italienischen Serie A den 3. Platz und hat die Spitzenposition von Juventus Turin mit acht Punkten Rückstand noch immer nicht ganz aus den Augen verloren. Die Mailänder deklassierten den Aufsteiger und Tabellenletzten Brescia 6:0 und kamen zum höchsten Sieg in einem Meisterschaftsspiel seit über drei Jahren und einem 7:1 gegen Atalanta Bergamo im März 2017.
Für Inter waren sechs verschiedene Spieler erfolgreich, darunter mit dem Engländer Ashley Young und dem Dänen Christian Eriksen zwei Akteure, die im Januar aus der Premier League nach Mailand gewechselt hatten. Für Eriksen war es der erste Treffer in der Serie A.
Inter Mailand - Brescia 6:0 (3:0)
Tore: 5. Young 1:0. 20. Sanchez (Foulpenalty) 2:0. 45. D'Ambrosio 3:0. 52. Gagliardini 4:0. 83. Eriksen 5:0. 88. Candreva 6:0.
SPAL Ferrara - Milan 2:2 (2:0)
Tore: 14. Valoti 1:0. 30. Floccari 2:0. 79. Leão 2:1. 94. Vicari (Eigentor) 2:2.
Bemerkung: 43. Rote Karte gegen D'Alessandro (SPAL Ferrara) wegen Fouls. (abu/sda)
Der SC Kriens hält sich weiter im Rennen um den 2. Platz in der Challenge League. Die Krienser siegen zum Abschluss der 27. Runde daheim gegen Schlusslicht Chiasso 4:1.
2:0 stand es bereits nach acht Minuten, nach Toren von Daniel Follonier und des noch in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselten Omer Dzonlagic. Die Tessiner erzielten das Ehrentor wenige Minuten vor Schluss.
Kriens - Chiasso 4:1 (4:0)
SR Staubli.
Tore: 7. Follonier 1:0. 8. Dzonlagic 2:0. 39. Hoxha 3:0. 45. Abubakar 4:0. 89. Antunes 4:1.
Bemerkungen: 56. Lattenschuss Huser (Chiasso).
Die Saison 2020/21 in der deutschen Fussball-Bundesliga soll am 18. September beginnen. Das geht aus einer Mitteilung der Deutschen Fussball Liga (DFL) hervor. Der Dachverband hat verschiedene Planungsvarianten für den Terminkalender erstellt und holt derzeit die Meinungen von 36 Vereinen ein. Danach soll definitiv entschieden werden. (abu/sda/dpa)
Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist mit 89 Jahren zum vierten und eventuell letzten Mal Vater geworden. Eine Sprecherin des Engländers bestätigte die glückliche Geburt von Ace, Ecclestones erstem Sohn. Er kam in Interlaken zur Welt.
Aus zwei früheren Ehen hat Ecclestone drei Töchter. Die älteste von ihnen ist 65 Jahre alt. Dank ihr ist Ecclestone auch Urgrossvater. Aces Mutter ist die Brasilianerin Fabiana Flosi, die ihrerseits Ecclestones Enkelin sein könnte. (abu/sda/dpa)
Der englische Zweitligist Wigan Athletic hat Insolvenz angemeldet, wie britische Medien berichten. Wigan, derzeit 14. der Championship, ist seit Beginn der Coronavirus-Pandemie der erste Fussballklub in England, der diesen Schritt machen muss. Dem FA-Cup-Gewinner von 2013 (Bild) droht ein Punktabzug in der laufenden Saison.
In höchster Not sucht Wigan Athletic einen Investor. Das erste Ziel ist es, die Saison zu Ende spielen zu können. Der Klub aus der Nähe von Manchester spielte von 2005 bis 2013 in der Premier League. (ram/sda/dpa)
Die Young Boys müssen in den nächsten drei Spielen auf Super-League-Torschützenleader Jean-Pierre Nsame verzichten. Der französische Stürmer sah am Dienstag im Spiel gegen Servette (1:1) in der 71. Minute nach einer groben Unsportlichkeit die Rote Karte und wird dafür für drei Partien gesperrt.
Servette wiederum muss für eine Partie ohne Jérémy Frick auskommen. Der Stammtorhüter der Genfer wurde im gleichen Spiel nach einem absichtlichen Handspiel ausserhalb des Strafraumes ebenfalls des Feldes verwiesen. (pre/sda)
Die ZSC Lions haben den 2021 auslaufenden Vertrag mit Trainer Rikard Grönborg vorzeitig verlängert. Der Schwede wird bis 2023 bei den Lions an der Bande bleiben. «Wir möchten die letztes Jahr geschaffene DNA weiterverfolgen und unseren eingeschlagenen Weg über die Saison 2020/21 hinaus unbedingt mit Rikard weitergehen», so Sportchef Sven Leuenberger. Der Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel für die NHL auf die Saison 2022/23 hin.
Grönborg stiess im letzten Frühling zu den Lions und gewann in seiner ersten Saison mit den Zürchern die Regular Season. Zuvor hatte er die schwedische Nationalmannschaft trainiert und zweimal WM-Gold gewonnen. (dab)
Aderlass beim Serie-B-Klub Livorno: 18 Spieler und damit mehr als zwei Drittel des Kaders haben den Verein verlassen – und das sieben Runden vor Saisonende. Die Toskaner sind mit zwölf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz abgeschlagen Tabellenletzter. Livorno liess deswegen aus finanziellen Gründen alle Spieler ziehen, deren Vertrag am 30. Juni auslief. Zu ihnen gehörte auch der ehemalige Schweizer Internationale Michel Morganella. Die restlichen Partien sollen mit zahlreichen Nachwuchsspielern bestritten werden. (ram/sda/dpa)
Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki bricht eine Lanze für Trainer Lucien Favre und verweist auf dessen Punkterekord pro Spiel. Bürki hält Vergleiche von Favre mit der BVB-Ikone Jürgen Klopp für völlig unangebracht. «Du kannst einem Trainer keine faire Chance geben, wenn jedes Mal von einem anderen geredet wird», sagte der 29-Jährige der «Bild».
Klopp sei ein Top-Trainer, habe viele Titel gewonnen und viele Emotionen in der Region ausgelöst. «Aber man kann ihn nicht mit Lucien Favre vergleichen. Und nochmal: Der Trainer, den wir jetzt haben, hat den Punkterekord beim BVB aufgestellt - nicht Jürgen Klopp! Ich kann nicht nachvollziehen, wie man einen Trainer in Frage stellen kann, der den Vereins-Punkterekord pro Spiel aufstellt. Ich habe überhaupt keine Zweifel am Trainer», sagte Bürki, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag mit dem BVB bis 2023 verlängert hat. (ram/sda)
Der FC Barcelona wird im Titelrennen der spanischen Liga trotz einem Jubiläumstreffer von Lionel Messi erneut zurückgebunden. Die Katalanen spielten zuhause gegen Atlético Madrid 2:2 und blieben zum dritten Mal in den letzten vier Spielen ohne Sieg. Real Madrid bietet sich damit am Donnerstag gegen Getafe die Chance, sich an der Spitze ein Polster von vier Punkten zu verschaffen.
Drei der vier Tore im Camp Nou fielen vom Penaltypunkt. Den Versuch für Barcelona versenkte Messi in der 50. Minute mit einem Panenka-Chip zum zwischenzeitlichen 2:1. Es war dies das 700. Karriere-Tor des 33-jährigen Argentiniers. (sda)
Juventus Turin nähert sich in der Serie A dem neunten Meistertitel in Folge an. Die Turiner gewannen gegen das mit Valon Behrami angetretene Genoa 3:1 und behaupteten sich damit vier Punkte vor Lazio Rom. Juves Verfolger drehte beim FC Torino ein 0:1 in ein 2:1. Ciro Immobile erzielte im 29. Ligaspiel seinen 29. Treffer.
In Genua fielen sämtliche Tore in der zweiten Halbzeit. Paulo Dybala nach feiner Einzelleistung sowie Cristiano Ronaldo und Douglas Costa mit sehenswerten Distanzschüssen waren die Schützen für Juventus zwischen der 50. und der 73. Minute. Für Ronaldo war es Ligator Nummer 25. (ram/sda)
In der Auf-/Abstiegsbarrage zwischen dem Vorletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League tritt der unterklassige Vertreter voraussichtlich am 6. August zuerst zuhause an. Dies ergab die Auslosung im Anschluss an die Super-League-Partie zwischen Servette und den Young Boys.
Drei Tage später, am 9. August, ist das Rückspiel angesetzt. Die Daten sind wegen möglicher Terminkollisionen noch provisorisch. (dab/sda)
Bei Wiederaufnahme der Challenge League lagen die Grasshoppers 15 Punkte hinter Leader Lausanne. Mit einem neuerlichen Sieg, einem 4:1 daheim gegen Wil, konnten die Zürcher den Rückstand auf acht Punkte reduzieren.
Lausanne-Sport hat in den vier Runden nach dem Wiederbeginn kein Spiel gewonnen und nur mit drei Unentschieden Punkte geholt. Im Lokalduell mit Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy reichte es der Mannschaft von Trainer Giorgio Contini trotz Überlegenheit nur zu einem 0:0.
Für das jetzt allein auf dem 2. Platz liegende GC war Oliver Buff mit den Toren zum 1:1 und zum 2:1 der Matchwinner. Vor dem zeitweiligen 0:1 in der ersten Halbzeit war Nassim Ben Khalifa mit einem Foulpenalty an Wils Goalie Zivko Kostadinovic gescheitert. Das 3:1 und das 4:1 erzielten die Hoppers in der Nachspielzeit.
Grasshoppers - Wil 4:1 (1:1).
Tore: 28. Von Moos 0:1. 39. Buff 1:1. 70. Buff 2:1. 92. Gjorgjev 3:1. 95. Chagas 4:1.
Bemerkungen: 18. Torhüter Kostadinovic (Wil) hält Foulpenalty von Ben Khalifa.
Lausanne-Sport - Stade Lausanne-Ouchy 0:0.
(dab/sda)
Die genauen Termine für die Endrunde und die Qualifikationsspiele sind noch nicht bekannt. 2021 war die Endrunde für die Zeit vom 9. Januar bis zum 6. Februar vorgesehen.
Erst Anfang des Jahres war der Afrika-Cup wegen der besseren Wetterverhältnisse wieder zurück in die Wintermonate verlegt worden. 2019 wurde noch im Sommer gespielt, damit man besser mit dem Spielplan der grossen europäischen Ligen harmonieren konnte. (dab/sda/dpa)
Der frühere Schweizer Internationale Jörg Eberle gehört neu zur technischen Führung des HC Ambri-Piotta. Der 58-jährige Herisauer wird künftig zusammen mit Manuele und Daniele Celio die Nachwuchsabteilung leiten. Überdies wird er sich im Speziellen um die U13-Equipe kümmern, wir der Klub in einem Communiqué schreibt.
Jörg Eberle ist mit 142 Punkten in 193 Länderspielen der beste Skorer der Nationalmannschaft. (dab/sda)
Im italienischen alpinen Skiteam treten in einem Trainingslager auf dem Stilfserjoch-Gletscher drei Coronavirus-Fälle auf. Zwei Trainer und ein Athlet oder eine Athletin werden positiv getestet.
Einer der Betreuer sei wegen Fiebers in ein Spital gebracht worden, die anderen zwei Infizierten hätten dagegen keine Symptome gezeigt. Als Vorsichtsmassnahme wurden die Lehrgänge, an denen unter anderen die Weltcup-Gesamtsiegerin Federica Brignone teilnahm, abgebrochen, wie der Italiens Skiverband FISI mitteilte. Die Namen der drei Betroffenen wurden nicht bekanntgegeben. (dab/sda/dpa)
Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies ist bei Schalke 04 zurückgetreten. Der Druck auf den 64-Jährigen soll am Ende zu gross gewesen sein. Schalke durchlebte in den vergangenen Monaten eine sportliche Baisse und gewann in der Rückrunde nur ein Spiel. Zuletzt forderten Fans immer wieder seinen Rücktritt. Zudem war Tönnies in die Kritik geraten, als es in seiner Fleischfabrik zu einem Ausbruch des Coronavirus gekommen war.
Tönnies war seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender bei Schalke. In dieser Zeit gewannen die «Knappen» zweimal den DFB-Pokal und einmal den Supercup. (dab)
Bruno Lage ist nicht mehr Trainer von Benfica Lissabon. Der Portugiese reicht unmittelbar nach der 0:2-Niederlage des portugiesischen Meisters bei Martimo Funchal seinen Rücktritt ein. Wie Benficas Klubpräsident Luis Felipe Vieira rund zwei Stunden nach der neuerlichen Pleite beim Abstiegskandidaten bestätigte, habe der 44-Jährige bereits im Garderobentrakt seinen Rücktritt angeboten.
Das Team des Schweizer Nationalstürmers Haris Seferovic findet nach der Corona-Pause mit nur einem Sieg aus fünf Spielen nicht richtig in die Spur. Mit sechs Punkten Rückstand auf den Leader FC Porto droht Benfica im Titelkampf fünf Runden vor dem Saisonende den Anschluss zu verlieren. Seferovic kam bei der zweiten Pleite hintereinander erneut nur zu einem Teileinsatz. (ram/sda)
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