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Das Wichtigste in Kürze
- Der sudanische Regierungschef Abdalla Hamdok soll sein Amt wieder aufnehmen.
- Er stand nach dem Putsch unter Hausarrest.
Sudanesische Vermittler meldeten am Sonntag eine Einigung mit dem Anführer der Putschisten, General Abdel Fattah al-Burhan. Die Vereinbarung sei «zwischen General Burhan, Abdalla Hamdok, politischen Kräften und zivilgesellschaftlichen Organisationen» erzielt worden, sagte der hochrangige Vermittler Fadlallah Burma der Nachrichtenagentur AFP. Der Deal sieht demnach auch die Freilassung ziviler Politiker vor.
Das Militär hatte am 25. Oktober die Macht im Sudan übernommen; die zivilen Mitglieder der Übergangsregierung wurden festgenommen. Al-Burhan rief den Ausnahmezustand aus und kündigte die rasche Bildung einer neuen Regierung an. Es folgten wochenlange Massenproteste, die gewaltsam niedergeschlagen wurden.
Die politische Situation im Sudan ist seit längerem instabil. Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im Jahr 2019 hatte ein sogenannter Souveräner Rat die Regierungsgeschäfte übernommen, in dem sich Militärs und Zivilisten die Macht teilten. Seitdem befand sich das Land in einer Übergangsphase, die 2023 mit der Einsetzung einer zivilen Regierung enden sollte.