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|Ein armer Mann bat in einer
kalten Winternacht in seiner Verzweiflung einen Toten um glühende Kohlen. Da erwachte der
Tote für einen Augenblick, gab dem armen Mann, was dieser begehrte und sprach: "Wenn
du zu Hause angekommen bist, lege dann die Kohlen auf den Fussboden deiner Hütte."
Der Mann tat, wie ihn der Tote geheissen, und am nächsten Morgen waren alle glühenden
Kohlen in Gold verwandelt.

Doch die
neidischen Nachbarn wollten wissen, wie er zu dem Reichtum gekommen war. Der Mann wollte
sein Geheimnis nicht für sich behalten, er verriet es ihnen, und so konnten auch die
wohlhabenden Nachbarn seinem Beispiel folgen. Auch zu ihnen sprach der Tote, doch als sie
die glühenden Kohlen auf ihren Fussboden legten, fing dieser Feuer, und ihre Häuser
verbrannten.
(Erst in der grössten Not, wenn kein
anderes Mittel mehr zur Verfügung steht, werden ungeahnte Kräfte frei.)
(Alexej Remisof, russischer Dichter)