Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/237918

<h2>SubmittedText<h2><p>Nach BFS leitet sich häusliche Gewalt aus der Beziehung zwischen Opfer und Täter ab. Bis Oktober seien dieses Jahr in der Schweiz 25 Tötungen von Frauen begangen worden, heisst es in der Studie von Sotomo, im Auftrag der Dachorganisation der Frauenhäuser. Die Zahlen wurden vom privaten Rechercheprojekt "stopfemizid.ch" übernommen, die jedoch in der Erhebung auf Angaben zur Beziehung verzichtete.</p><p>- Wie viele der 25 Opfer waren mit dem Täter in einer Beziehung?</p><p>- Wie viele Frauen waren Zufallsopfer?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Von Seiten polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) können für das Jahr 2021 keine Zahlen publiziert werden, da die Erfassung der Daten für das Jahr 2021 noch nicht abgeschlossen ist. Die Zahlen der PKS zu den Tötungsdelikten 2021 werden am 28. März 2022 veröffentlicht. Im Jahr 2020 wurden 20 Frauen (mehr als 18 Jahre alt) Opfer eines vollendenden Tötungsdelikts, davon wurden 14 Frauen im häuslichen Bereich getötet. Bei 11 der 14 im Jahr 2020 registrierten Todesopfer handelte es sich um Frauen, die in einer aktuellen oder ehemaligen Partnerschaft getötet wurden (Durchschnitt 2009-2019: 14 Frauen). Sechs Frauen wurden im ausserhäuslichen Bereich getötet. In der PKS bestehen keine Informationen zu den Umständen der Tötungsdelikte, weshalb keine Aussagen möglich sind, ob es sich bei den Opfern um Zufallsopfer handelt.</p>