Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03109.jsonl.gz/242

Französisch lernen
Hatten Sie in der Schulzeit nicht die Chance, Französisch zu lernen? Das ist überhaupt kein Problem. Heutzutage gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich außerhalb bindender Institutionen, wie zum Beispiel der Schule, Uni oder Firma, fremdsprachentechnisch weiter zu bilden und zu entwickeln.
Zuerst einmal sollten Sie wissen, dass internationale Einheitsstufen bei dem Erlernen einer Sprache eingeführt wurden. Lernen Sie eine Sprache zum allerersten Mal, steigen Sie in der Regel mit dem international anerkannten Niveau A.1 an. Darauf folgen die Level A.2, B.1, B.2, C.1 und C.2, wobei C.2 dem Niveau eines "Native Speaker" also Muttersprachlers darstellt. Ausgehend von Ihrem Startlevel bzw. Fortführungslevel können Sie sich nun zwischen verschiedenen Lern-Varianten entscheiden.
Die einfachste und allgemeinste Methode ist ein Sprachkurs Französisch an einer Volkshochschule. Dort zahlen Sie einen gewissen Betrag für einen Kurs, der zum Beispiel die Dauer von zehn Wochen oder länger umfasst. Sie haben so die Möglichkeit mit anderen Teilnehmern auf Ihrem Niveau angeleitet von einer Lehrkraft, die meist Muttersprachler ist, ähnlich, wie früher in der Schule, diese Sprache aufzubereiten und zu trainieren.
Eine Methode, die mit sehr viel Eifer, Lernfleiß und Disziplin verbunden ist, ist der Selbst-Lern-Kurs. Diesen können Sie sich von einem Fremdsprachen-Verlag, wie zum Beispiel den beiden etabliertesten PONS und Langenscheidt, erwerben. Meistens liegen diesen Kursen sogar Selbsttests bei, die eingeschickt werden können, um dementsprechende Zertifikate zu erhalten. Die Anerkennung solcher Zertifikate bei potenziellen Arbeitgebern ist allerdings fragwürdig, sodass in einer solchen Angelegenheit Tests bei Volkshochschulen oder sogar ein Töffel-Tests empfehlenswerter sind. Sind Sie mit Ihrem Niveau zufrieden, wollen dennoch nicht alleine lernen, können Sie sich Rat bei einem(r) privaten Nachhilfe-Lehrer/-in einholen und gegebenfalls Nachhilfe-Stunden in Anspruch nehmen.
Um diese beiden durchaus empfehlenswerten Methoden zu intensivieren, sollten Sie, sofern es Ihnen möglich ist, einen Sprachkurs Frankreich, Kanada, Tunesien oder anderen französisch sprachigen Gebieten machen, da schon drei Wochen in einer Gastfamilie und mit einem Intensivkurs Französisch im Ausland dazu beitragen können, dass Sie sprachlich allein von den kulturellen Gebärden einen Sprung machen, den Sie in Deutschland vermutlich nicht hätten schaffen können. Vielleicht gibt es sogar Austauschprogramme bei Ihrer Volkshochschule, diese sollten Sie für ein besseres Lernergebnis auf jeden Fall bei Ihren Überlegungen mit einbeziehen.