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Sundance Film Festival | GENESIS 2.0
Publiziert am 01. Dezember 2017
Publiziert am 01. Dezember 2017
Auferstehung des Mammuts
Christian Freis neuer Film GENESIS 2.0, bei dem er gemeinsam mit dem jungen russischen Filmemacher Maxim Arbugaev Regie führte, feiert im Januar am Sundance Film Festival Weltpremiere. Der Film beobachtet den harschen und gefährlichen Alltag von «Mammutjägern» auf einer abgelegenen Inselgruppe im Norden Sibiriens und porträtiert hochtechnisierte Klonforscher, die das ausgestorbene Wollhaarmammut nach Jurassic-Park-Manier wieder zum Leben erwecken möchten. Die Auferstehung des Mammuts wäre eine erste Manifestation einer grossen technologischen Revolution: Der Mensch als Schöpfer, Genesis Zwei Punkt Null.
Arbugaev hat die harte Arbeit der «Mammutjäger» in seinem Kurzfilm THE HUNTERS (2014), der im Kurzfilmwettbewerb von Visions du Réel in Nyon lief, erstmals eingefangen.
Dokumentarfilme von Weltformat
Der Solothurner Christian Frei gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Filmemachern. Seine Dokumentarfilme WAR PHOTOGRAPHER (2001), THE GIANT BUDDHAS (2005) und SPACE TOURISTS (2009) sind weltweit mehrfach ausgezeichnet worden. Mit WAR PHOTOGRAPHER war Frei als bisher einziger Schweizer Regisseur für einen Oscar in der Kategorie Best Documentary Feature nominiert. Zudem erhielt der Schweizer Kameramann Peter Indergand für seine Arbeit in WAR PHOTOGRAPHER eine Nomination an den Emmy Awards in der Kategorie «Outstanding Individual Achievement in a Craft: Cinematography». Mit Indergand hat Frei auch bei SPACE TOURISTS, THE GIANT BUDDHAS und nun bei GENESIS 2.0. zusammengearbeitet. Christian Frei ist der erste Schweizer Filmemacher, der bereits zum dritten Mal einen Film in der Sundance-Sektion World Cinema Documentary Competition vorstellen kann.
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