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Es sei Gläubigerschutz nach Kapitel 11 beantragt worden, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Der Konzern hatte zuvor wiederholt gewarnt, dass es Insolvenz anmelden müsse, wenn es die Mittel für die Rückzahlung seiner Kredite nicht sichern könne. Der im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Haushaltswarenhändler hat bei einem dort ansässigen Gericht seine Aktiva und Passiva auf eine Spanne von 1,0 bis 10,0 Milliarden Dollar angegeben, wie aus der Gerichtsakte hervorgeht.
Die 360 Bed Bath & Beyond-Filialen sowie die 120 Geschäfte der Tochter buybuy Baby einschliesslich der Online-Stores sollen vorerst geöffnet bleiben. Um den laufenden Geschäftsbetrieb finanzieren zu können, habe man rund 240 Millionen Dollar vom Kreditanbieter Sixth Street Specialty Lending erhalten, wie es hiess. Gleichzeitig werde nach möglichen Käufern Ausschau gehalten.
Im Februar hatte das angeschlagene Einzelhandelsunternehmen geplant, durch das Angebot von Vorzugsaktien und Optionsscheinen rund eine Milliarde aufzubringen, um den Konkurs zu vermeiden. Dem Unternehmen gelang es, 360 Millionen Dollar zu beschaffen, um Kreditausfälle und Zinszahlungen für vorrangige Anleihen zu begleichen.
Um in den USA Gläubigerschutz beantragen zu können, muss ein Unternehmen nicht zwangsläufig insolvent sein. Es reicht aus, wenn die Rückzahlung einer grossen Forderungssumme droht und die Firma diese nicht mehr aufbringen kann. "Chapter 11" stellt den Schutz und die Weiterführung des zahlungsunfähigen Unternehmens in den Fokus.
(Reuters)