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Alice Schmutz-Lehmann hat am 27. Dezember 1939 im Sandhubel das Licht der Welt erblickt. Als zweitältestes Kind der Eltern Celine und Felix Lehmann-Schmutz erlebte Alice mit ihren vier Brüdern eine geborgene und schöne Kindheit. 1947 zog die Familie ins Bergli in Überstorf. Die Schule besuchte sie in Überstorf. Nach der Schulzeit absolvierte sie ein Welschlandjahr in Grolley. Anschliessend arbeitete Alice in verschiedenen Restaurants als Serviceangestellte.
Am 17. Januar 1959 vermählte sie sich mit Josef Schmutz aus Überstorf. Sie wurde eine pflichtbewusste Mutter von sechs Kindern. Der Tod des Sohnes Gilbert, der nur 14 Tage nach der Geburt starb, war ein schwerer Schicksalsschlag für sie. 1998 verstarb auch ihr geliebter Mann Josi.
Nebst der grossen Liebe und Fürsorge für ihre Familie hatte Alice Schmutz-Lehmann immer viel Freude, wenn sie auf dem elterlichen Hof mithelfen konnte. Sie liebte die Tiere und arbeitete am liebsten draussen in der Natur.
Auf ihre sechs Grosskinder war sie stolz und diese bereiteten ihr auch immer grosse Freude. Die Wochenenden waren meistens reserviert, um sie bei Fussball- oder Volleyballspielen zu unterstützen.
Alice Schmutz-Lehmann hat sich auch in verschiedenen Vereinen und Gruppen engagiert. So war sie Gründungsmitglied des Trachtenvereins, sie arbeitete einige Jahre im Seelsorgerat der Pfarrei mit, sie war ein treues Mitglied des Cäcilienchores und Mitglied im Vinzenzverein, in der Frauengemeinschaft und im Landfrauenverein.
Alice Schmutz-Lehmann war eine grosse Marienverehrerin. Aus den Pilgerfahrten nach Lourdes schöpfte sie immer wieder neue Kraft. Aber auch Bruder Klaus und die Heilige Rita waren ihr Wegbegleiter und stärkten sie für ihren Alltag. Glücklich war sie, wenn sie Ausflüge nach Einsiedeln und Sachseln machen durfte oder in ihre geliebten Berge. 2011 ging ein grosser Wunsch in Erfüllung: eine Reise nach Rom.
Die letzten Jahre verbrachte sie vor allem im Kreis ihrer Liebsten. Da fühlte sie sich aufgehoben. Nach kurzem Unwohlsein ist Alice Schmutz-Lehmann am Freitag, 1. März 2013, in ihrem trauten Heim für immer eingeschlafen. Gott schenke ihr in seiner Güte den unermesslichen Frieden und die Geborgenheit in der Ewigkeit. Eing.