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Kurz darauf kam sie zu einem Treffen mit UNO-Generalsekretär António Guterres zusammen. «Was diejenigen angeht, die uns nicht den Rücken freihalten: Wir werden die Namen notieren und entsprechend reagieren», sagte die ehemalige Gouverneurin von South Carolina, die auf Samantha Power als UNO-Botschafterin folgt.
Es gehe nicht darum, härter zu arbeiten, sondern «klüger», und dabei mit «Stärke, einer neuen Vision, neuen Augen» vorzugehen. Die Vereinigten Staaten würden auch überprüfen, was bei der 193 Mitgliedstaaten zählenden Organisation gut funktioniere und was nicht und entsprechend handeln.
Konkreter wurde Haley nicht, nährte aber Spekulationen über einen möglichen Rückzug der USA aus der 1945 gegründeten Weltorganisation. US-Präsident Donald Trump hatte die UNO als «Club, in dem Leute sich treffen, reden und eine gute Zeit haben» kritisiert.
Mit rund 28 Prozent des Budgets für Friedenseinsätze, das derzeit 7,9 Milliarden Dollar beträgt, schultern die USA mit Abstand den grössten Teil der weltweiten UNO-Missionen. Danach folgen China und Japan mit je 10 Prozent sowie Deutschland und Frankreich mit je 6 Prozent.
Auch beim unabhängigen regulären UNO-Budget, das für die Jahre 2016 und 2017 rund 5,4 Milliarden Dollar beträgt, sind die USA der grösste Beitragszahler.
(SDA)