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© Michael Schmid
Informationen zur Morphe
Black Nights stellen das vorläufig beste Zwischenergebnis auf dem Weg zu komplett schwarzen Leopardgeckos dar.
Viele Jahre lang wurde versucht, dunkle Leopardgeckos durch selektive Zucht noch dunkler - möglichst hin zu einer komplett schwarzen Färbung - hinzubekommen. Auf dem Weg dahin gab es mehrere Linien, welche vielversprechende Tiere hervorbrachten.
So wurde etwa ab dem Jahr 1997 auch in den Niederlanden an diesem Projekt gearbeitet. Hierzu wurde eine Wildfanglinie selektiv weitergezüchtet.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Die bislang dunkelste Linie an melanistischen Tieren.
Die Rückenzeichnung von Full Black Nights ist durchgehend schwarz. Der Bauch ist weisslich bis cremefarben und wird zur Flanke hin gelber - beinahme schon golden leuchtend. Die Züchter Roy Sluiter und Ferry Zuurmond gaben dieser Morphe den treffenden Namen Black Night.
Wie sich diese Eigenschaft genau weitervererbt, ist bislang nicht exakt bekannt - oder besser gesagt: Die Meinungen dazu gehen auseinander. Fakt ist, dass es sich dabei weder um einen codominaten noch um einen rezessiven Erbgang handelt. Um schwarze Tiere zu erhalten, müssen also beide Elterntiere Black Nights sein. Dabei gilt: Je schwarzer die Eltern, desto eher werden auch die Jungtiere schwarz.
So kommt es, dass Black Nights in verschiedenen "Ausführungen" erhältlich sind.
Light Black Nights sind Tiere, die stark an wildfarbene Leopardgeckos erinnern. Zwar sind sie etwas dunkler, jedoch weit entfernt von wirklich schwarzen Tieren. Diese Tiere erhält man auch vorwiegend dann, wenn Black Nights mit wildfarbenen Tieren verpaart werden. Mal wird ein Jungtier aus dieser Verpaarung etwas dunkler, mal etwas heller. Allerdings i.d.R. nicht schwarz.
Einige Black Nights sind sehr dunkel gefärbt, allerdings ist noch eine gewisse Rückenzeichnung in zumeist brauner Farbe sichtbar.
Die wohl schönste und leider auch teuerste Variante (ab Fr. 2'500.-) sind Full Black Nights. Sie sind weitgehend schwarz.
Meine Züchterfreundin Jessica und ich hatten das grosse Glück, als erste Schweizer ein Full Black Night-Pärchen zu erhalten. Die Tiere stammen direkt von Roy und Ferry aus den Niederlanden.
Die "soon to be" Zuchttiere