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Mittwoch, 06. April 2022, 19:00 – 20:00 Uhr
Im Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Moderation: Dr. Gesa Schneider
Albanien 1989: Der letzte stalinistische Aussenposten in Europa, ein isoliertes Land, das man nur schwer besuchen und noch schwerer verlassen kann. Für die zehnjährige Lea Ypi ist dieses Land ihr Zuhause: ein Ort der Geborgenheit und der Freiheit. Doch was ist eigentlich Freiheit, fragt sich Lea in den folgenden Umbrüchen.
Lea Ypi ist Professorin für politische Theorie an der London School of Economics and Political Science und Honorarprofessorin für Philosophie an der Australian National University. Die gebürtige Albanerin hat einen Abschluss in Philosophie und Literatur von der Universität Rom La Sapienza. Sie ist die Autorin von «Global Justice and Avant-Garde Political Agency», «The Meaning of Partisanship» (mit Jonathan White) und «The Architectonic of Reason», die alle bei Oxford University Press erschienen sind. Ihr neuestes Buch, «Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte» (Suhrkamp), wurde in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt und erhielt 2022 den Ondaatje-Preis der Royal Society of Literature. Ihre wissenschaftliche Arbeit wurde mit dem British Academy Prize for Excellence in Political Science und einem Leverhulme Prize for Outstanding Research Achievement ausgezeichnet.