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Philipp Studhalter neuer Präsident des SFL-Komitees
Im Mai 2021 hatten die Klubvertreter mit einer Statutenänderung die Grundlagen für die Umsetzung einer neuen Organisationsstruktur innerhalb der SFL geschaffen. Es wurde eine klarere Abgrenzung zwischen strategischer und operativer Führung, die Modernisierung der Strukturen, mehr Klarheit und Transparenz für die Klubs über die Entscheide des Komitees sowie eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Klubs gefordert.
In der neuen Organisationsform übernimmt das Komitee zukünftig die klare strategische Führung der SFL und gibt alle operativen Aufgaben an den CEO und die Mitglieder der Geschäftsleitung ab, die für die Organisation und Durchführung des Spielbetriebs sowie für die interne und externe Kommunikation verantwortlich sind.
Philipp Studhalter neuer Präsident des Komitees
Die Umsetzung der neuen Struktur erfolgte nun anlässlich der Generalversammlung vom Freitag, 19. November 2021, in Ittigen bei Bern. Im Rahmen der Erneuerungswahlen und durch den Rücktritt des bisherigen Präsidenten Heinrich Schifferle, der die SFL während 10 Jahren präsidierte, kam es anlässlich der Versammlung zur Wahl eines neuen Präsidenten des Komitees.
Die Vertreter der 20 Klubs wählten den 45-jährigen Philipp Studhalter im 1. Wahlgang mit 15 Stimmen zum Präsidenten des Komitees der SFL. Der frühere Präsident und CEO des FC Luzern wird in der neuen Organisationsstruktur in Zukunft eine Aufsichts- und Kontrollfunktion im Sinne eines Verwaltungsratspräsidenten wahrnehmen.
Erneuerungswahl des Komitees
Im Anschluss an die Präsidentenwahl wird auch das Komitee der SFL für die Amtsdauer von zwei Jahren neu bestellt. Mit der Statutenänderung hatten die Klubs neue Vorgaben zur Zusammensetzung des 9-köpfigen Gremiums eingeführt. So müssen zum Zeitpunkt der Wahl mindestens zwei Mitglieder aus Klubs der französischen/italienischsprachigen Schweiz und mindestens zwei Mitglieder aus Klubs der Challenge League stammen. Mindestens eine weitere Person darf als unabhängiges Mitglied keine Funktion in einem Klub ausüben.
Gewählt sind:
Werner Baumgartner (SC Kriens, bisher)
Michele Campana (FC Lugano, neu)
David Degen (FC Basel 1893, neu)
Marco Degennaro (Yverdon Sport FC, neu)
Urs Egger (unabhängig, neu)
Richard Feuz (Servette FC, neu)
Wanja Greuel (BSC Young Boys, bisher)
Matthias Hüppi (FC St.Gallen 1879, bisher)
Klubs halten am Entscheid vom Mai fest
Weiter akzeptierten die Klubvertreter einstimmig verschiedene Änderungen in den Statuten, im Qualifikationsreglement und im Reglement der SFL für die Lizenzerteilung. Für Diskussionen sorgten die Anträge des FC Basel 1893 und des FC Sion auf Änderung des Reglements für den Spielbetrieb der SFL. Am Ende beschlossen die Klubs, die Streichung von Spielern auf der Kontingentsliste zu erleichtern. Dagegen hielten die Klubvertreter am Entscheid aus der Versammlung vom Mai 2021 fest, die maximale Zahl nicht lokal ausgebildeter Spieler in der Credit Suisse Super League schrittweise von 17 auf 13 zu reduzieren.
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen: der BSC Young Boys für den 15. Titel des Schweizer Meisters der Klubgeschichte, der Grasshopper Club Zürich für den Meistertitel in der Challenge League, der FC St.Gallen 1879 und der FC Aarau für den Gewinn der Fair Play Trophy in der jeweiligen Liga und die Klubs FC Lausanne-Sport, FC Schaffhausen, FC Winterthur und FC Zürich für ihr 125. Klubjubiläum. Schliesslich ernannten die Klubvertreter den scheidenden Präsidenten Heinrich Schifferle mit Akklamation zum Ehrenpräsidenten der Swiss Football League.
SFL Online Report
Ab sofort ist der Jahresbericht 2020/21 der Swiss Football League aufgeschaltet. Der Bericht wird zum zweiten Mal ausschliesslich digital veröffentlicht. Alle Informationen zur aussergewöhnlichen Corona-Saison mit den Berichten der Geschäftsleitung und der Kommissionen, den sportlichen Rückblicken sowie dem Finanzbericht finden sich im SFL Online Report.
Datenplan der Saison 2022/23
Die Klubs wurden anlässlich der Generalversammlung auch über den Datenplan für die Saison 2022/23 informiert. Die aussergewöhnliche Spielzeit, die durch die FIFA Weltmeisterschaft in Katar unterbrochen wird, beginnt am Wochenende vom 15.-17. Juli 2022. Die Winterpause dauert in der Super League vom 13. November 2022 bis am 21. Januar 2023. In der Challenge League ist eine Runde während der WM vorgesehen, dafür dauert die Pause im Januar 2023 eine Woche länger. Das Saisonende ist in beiden Meisterschaften für Ende Mai 2023 vorgesehen.