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geb. 1965 in Thun, beschäftigt sich seit anfangs de 90er Jahre intensiv mit dem Bandoneon und mit dem argentinischen Tango. Neben autodidaktischen Studien nahm er anfänglich Unterricht beim Genfer Bandoneonisten Pablo Rellez und bei den Argentiniern Daniel Binelli und Néstor Marconi (sechs längere Studienaufenthalte in Buenos Aires, der letzte von November 2010 bis April 2011).
Peter Gneist hat regelmässige Auftritte mit folgenden Formationen: dem Bandoneonduo mit Roland Senft und mit dem Ensemble „Guardia vieja" des des in Karlsruhe lebenden Gitarristen und Sängers Humberto Cosentino. Zusammenarbeit mit den argentinischen Gitarristen Carlos Dorado und Narciso Saúl, mit den Sängerinnen und Sänger Marcela Arroyo und José Manzanero, mit dem Duo Ramos-Schneider (paraguayanische Harfe und Gitarre). Duo mit der Tessiner Sängerin Fabrizia Iranzo-Imperatori. 2001- 2003 Bandoneonist im Basler Tangoorchester „Silencio Tango". In den Jahren 2000 und 2002 Schweizer Tourneen mit der Basler Formation „Estufa Caliente" mit den Solisten Rubén Juárez und Susana Ratcliff aus Buenos Aires. Mitwirken im in den beiden Piazzolla-Ensembles "Color de Buenos Aires" (Raum Bern-Biel) und Libertango-Sextett (Raum Baden). Zusammenarbeit mit dem
Ensemble Surplus in Freiburg i.Br., dem Aargauer Saxophonensemble Saxism und dem Genfer Tangoensemble Tango Indigo (zusammen mit dem Kammerochester Praeclassica). Im Sommer 2011 Gründung und Auftritt eines Tangoquartetts mit rein tanzbarem Repertoire zusammen mit seinem Bruder, dem in Paris wohnhaften Geiger Beat Michael Gneist , dem Pianisten Diego Aubía und dem Kontrabassisten Mauricio Angarita.
Peter Gneist hat in folgenden Theater- Musical- und Orchesterproduktionen mitgewirkt: Dreigroschenoper von Kurt Weill in Bern 1997 und in Basel 1999, „Was ist los mit Daniela Dunioz?" des Jungen Theaters Zürich", heute Theater an der Sihl 1998-2000. Im Januar 2000 spielte er als Solist Werke für Bandoneon und Streichorchester von Astor Piazzolla zusammen mit den Kammerorchestern Steffisburg und Wohlen. Sommer 2003: Engagement im Musical „Evita" der Thuner Seespiele. Weitere Aktivitäten ab 2004 bis heute: Auftritte mit dem Simmentaler Brassensemble und der Musikgesellschaft Littau, mit dem Kammerorchester Neufeld Bern, mit dem Kammerorchester Lyss (zusammen mit dem Gitarristen Michel Rutscho). Musikalische Mitwirkung im Film "Briefe und andere Geheimnisse" von Judith Kennel (für das Schweizer Fernsehen) und im Kapitel „Verfolgt" der deutschen TV-Serie Bloch (2009). Mitwirkung bei der Schweizer Erstaufführung der "Misa a Buenos Aires" des argentinischen Komponisten Martín Palmeri, zusammen mit dem Chor "Coro sonono" in Baden (AG). 2011: Auftritt als Solist mit dem Stadtorcherster Zug und als zweiter Bandoneonist neben Michael Zisman in Daniel Zismans Radiooper „Tangos paralelos".
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