Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03622.jsonl.gz/1191

Weil ich mit dem Team von Nove Mesto direkt nach Albstadt fuhr, konnte ich mir einiges an Reisezeit ersparen. Ich hatte so die Möglichkeit mich optimal zu erholen und dann frisch gestärkt den zweiten Weltcup in Angriff zu nehmen. Die Strecke in Albstadt ist geprägt von zwei langen und steilen Aufstiegen. Auch die Abfahrten sind ziemlich steil und beinhalten diverse Sprünge, Spitzkehren und Steinpassagen.
Der Start gelang mir ausgezeichnet und so konnte ich als vierte in den ersten schmalen Aufstieg. Es gelang mir vor allem in der ersten Runde sehr gut das horrende Tempo von der Spitze mitzugehen. Nach der ersten Runde war ich sogar auf Platz 3. Ohne dass ich das Gefühl hatte viel zu schnell zu fahren, entschloss ich mich dann aber mein eigenes Tempo zu fahren. Vier Runden lang konnte ich ein sehr hohes Tempo fahren und ich war stets zwischen Position 5 und 8.
Auf den letzten drei Runden machten mir die steilen Anstiege immer mehr zu schaffen. Bis zum Schluss liess ich nicht locker und überquerte die Ziellinie als 13. Etwas enttäuscht darüber, dass ich das Tempo von den ersten drei Runden nicht ganz durchziehen konnte war ich schon. Trotzdem war das Rennen sehr gut und ich freue mich nun, dass ich an den ersten European Games in Baku teilnehmen darf.