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Mo, 25. April 2022, Ralf Hersel
Wie die US-Webseite TechCrunch berichtet, sagte Mark Shuttleworth (Canonical CEO) vor der Veröffentlichung der neuesten Ubuntu-Version 22.04, dass der Börsengang nicht in Erwägung gezogen werde, um Geld zu beschaffen. Shuttleworth sagte:
"Wir sind auf dem besten Weg, das Unternehmen an die Börse zu bringen. Jetzt bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir das im Jahr 2023 tun werden. Deshalb unternehmen wir aktive Schritte auf Vorstandsebene und in unserem Finanzbereich, um uns darauf vorzubereiten. Wir haben jetzt ein sehr klares Programm für einen Börsengang des Unternehmens im nächsten Jahr."
Er betonte, dass Canonical sich nicht in einer Situation befindet, in der es Fremdkapital beschaffen muss, und dass es ihm beim Börsengang nicht um die Beschaffung von Geldmitteln geht. Er wies darauf hin, dass der Umsatz von Canonical im letzten Jahr 237 Millionen Euro betrug und dass die grösste Herausforderung für das Unternehmen derzeit darin besteht, dass die Nachfrage grösser ist als die Fähigkeit des Unternehmens, sie zu bedienen, was zum grossen Teil daran liegt, dass es auf dem Markt nicht genügend Talente gibt, die das Unternehmen einstellen könnte.