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Der gestellte Schlussgang zwischen Simon Anderegg und Thomas Sempach hatte zur Folge, dass Schwingerkönig Kilian Wenger den Festsieg zusammen mit Bernhard Kämpf erbte. Während Kämpf seine Premiere feierte, siegte Wenger zum neunten Mal.
Oberländisches Schwingfest Gstaad
Die Berner-Oberländer Schwinger liessen sich den Heimsieg in Gstaad nicht nehmen. Schwingerkönig Kilian Wenger feierte seinen ersten Kranzfestsieg seit dem Mittelländischen Schwingfest 2012 in Kirchdorf. Dabei profitierte er vom gestellten Schlussgang zwischen Simon Anderegg und Thomas Sempach. Den Oberländer Triumph vervollständigte Bernhard Kämpf, der auf Rang 1b landete.
Sempach einziger Nicht-Oberländer
Simon Anderegg und Thomas Sempach erreichten den Schlussgang mit je vier gewonnenen und einem gestellten Duell. Nach dem auf zwölf Minuten angesetzten Schlussgang lagen beide Teilnehmer ausgepumpt im Sägemehl der Berner-Oberländer Tennis Metropole. Anderegg stellte zuerst mit Michael Nydegger. Vier Siege über Jürg Habegger, Kilian Wyss, Joel Niederberger und Dominik Bloch bedeuteten die Führung nach fünf Gängen. Ihm auf der Ferse war der einige Nicht-Oberländer in der Spitzengruppe, der Emmentaler Thomas Sempach. Dieser wiederum reihte nach dem Gestellten im Anschwingen gegen Kilian Wenger vier Siege aneinander und wies vor dem Schlussgang einen Viertelpunkt Rückstand auf Anderegg auf.
Kämpf scheiterte an Sempach
Während Anderegg durch den gestellten Schlussgang seinen zweiten Gauverbandssieg knapp verpasste, ebnete er zwei anderen Oberländern Athleten den Weg zum Triumph, Kilian Wenger und Bernhard Kämpf. Wenger gewann nach dem resultatlosen Auftakt gegen Thomas Sempach alle Duelle und übertrumpfte Anderegg um einen halben Punkt. Kämpf gewann ebenfalls fünf Gänge und musste sich im fünften Gang Thomas Sempach um die Schlussgangs-Qualifikation beugen.