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"Das waren unglaubliche Konzerte, intensiv und zugleich sanft", sagte Mathieu Jaton, Direktor des Montreux Jazz Festivals, am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Cohen habe 2013 gleich an zwei Abenden während jeweils drei Stunden gespielt.
"Und nicht drei Stunden um die Musik in die Länge zu ziehen, sondern einfach weil er sich wohl fühlte und Spass hatte. Er war ein grosszügiger Mann", sagte Jaton. Sein letztes Album "You want It Darker" ist für Mathieu Jaton beinahe ein Testament.
Nach den vielen Todesfällen von ganz grossen Musikern wie Prince, David Bowie, B.B. King oder Lemmy Kilmister von Motörhead, die ebenfalls in Montreux gespielt haben, seufzt Mathieu Jaton: "Noch ein Grosser hat uns verlassen." Das sei viel - fast zu viel.
(SDA)