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Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells, geprägt. 26 Gipfel liegen über 2300 Meter. Die höchste Erhebung des Festlandes ist der Galdhøpiggen mit 2469 Meter. Er liegt im Gebirgszug Jotunheimen. Die etwa 25.000 Kilometer lange Atlantikküste (mit den Küsten aller Inseln über 80.000 Kilometer) besteht aus vielen schmalen und tiefen Buchten, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Ohne diese Fjorde und Buchten ist die Atlantikgrenze 2650 Kilometer lang.
Die Grenze zu Schweden ist 1619 Kilometer lang, die zu Finnland 727 Kilometer und die zu Russland 196 Kilometer. Ungefähr 150.000 Inseln umgeben das Land, die wohl bekanntesten Inselgruppen sind die Lofoten und Vesterålen. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Mit einer Fläche von 365 Quadratkilometer ist der Mjøsa-See der größte Binnensee. Der längste Fluss des Landes, Glomma, ist 601 Kilometer lang und mündet in den Oslofjord. Als größte bewohnte Insel weist die Statistik die Hinnøya (2204 Quadratkilometer) in Nordnorwegen aus.
Neben Oslo (586.000 Einwohner) hat Norwegen vier weitere Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Das sind Bergen, Trondheim, Stavanger und Fredrikstad/Sarpsborg.
Zum Königreich Norwegen gehören neben dem kontinentalen „Hauptland“ (hovedlandet) auch die im Nordatlantik beziehungsweise im Nordpolarmeer gelegene Inselgruppe Svalbard mit Spitzbergen und der Bäreninsel sowie die Insel Jan Mayen. Unter norwegischer Verwaltung steht ferner die Bouvetinsel im Südpolarmeer. Sie gilt jedoch nicht als Teil des Königreichs Norwegen, sondern als „Nebenland“ (bilandet)............Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Norwegen
19.05.2013 Zürich - Bergen
Heute mussten wir früh aus den Federn. Unsere Ferienreise beginnt um 05.00 Uhr. Wir starten um 7.00 Uhr, bei kühlen 12 Grad vom Flughafen Zürich. In Oslo treffen wir um 9.30 Uhr ein, bei strahlendem Sonnenschein und ca. 20 Grad. Unseren Zwischenhalt für die Weiterreise um 12.45 Uhr nach Bergen, benutzen wir, um ein kleines Mittagessen zu nehmen. Die Preise hier in Norwegen sind "gesalzen". Für ein Krabbenbrötchen und ein Cola bezahlen wir 140 Kronen, das entspricht in etwa [ 2 * 140] / 10 = sFr. 28.00! Ca. um 14.00 sind wir in Bergen gelandet und haben ein Taxi zu unserem Hotel genommen. Mitten in der Stadt hat die Chauffeuse den Taxameter abgeschaltet (Stand 575 Kronen [rechne!]) und macht mit uns eine kleine Stadtrundfahrt. Sie zeigt uns, wo wir was anschauen können und wo das Essen sehr teuer ist. Das war eine gute Einführung. Die Temperatur hier ist 27 Grad, sonnig und keine Wolke. Zum Glück hat es etwas Wind, der unsere erste Erkundung von Bergen angenehm macht. Das Nachtessen nehmen wir in einem Fisch-Restaurant ein, mit Blick auf die historische Stadt und den Hafen. Dazu die warme Abendsonne, einfach traumhaft. Zum Glück ist unser Hotelzimmer mit dicken Vorhängen ausgestattet, so dass wir trotz Mitternachtssonne gut schlafen können.
20.05.2013
Rundreise Bergen - Flam -Bergen
Nach dem wir heute Morgen das ausgezeichnete Frühstück genossen haben, machen wir uns auf den Weg zum SNB Bahnhof. Hier steht der Zug bereit, der uns nach Myrdal, die Bahnstation mit dem Anschluss zur Flam-Bahn, bringt. Die Reise führt uns durch viele Tunnels, entlang eines Fjord und Flüssen mit tobendem Wasser, auf 865 Meter über Meer. Die vom Schnee - Schmelzwasser gespeisten Flüsse und Seen überlaufen zum Teil und machen sonst kleine Bäche zu reissenden Flüssen. In Myrdal steigen wir um in die historische Eisenbahn, die uns über eine, sich durch Tunnel, über Brücken und an tausenden von Wasserfällen vorbeiwindende Strecke, in Richtung Flam bringt. Die Wasserfälle fallen häufig über den ganzen Berghang, aus einer Höhe von fast 1200 Meter in den tieferliegenden Fjord. Die Bahn, welche im Jahr 1940, nach einer Bauzeit von 20 Jahren, in mühseliger Arbeit fertiggestellt wurde, windet sich mit einem Gefälle von bis zu 49 Promille in die Tiefe. Sehr beindruckend. In Flam legen kurz nach unserem Eintreffen zahlreiche Kreuzfahrtschiffe, darunter die "Independence of the Seas" an. Was für ein Spektakel! Mit einem Kurschiff fahren wir in Richtung Gudvangen und besteigen dort den Bus in Richtung Voss. Der Busfahrer befährt mit uns die alte Strecke, die heute nur noch in der Sommerzeit offen ist. Die engen Serpentinen, direkt an den tosenden Wasserfällen vorbei hat uns sehr gefallen. Von Voss bis Bergen haben wir in einem modernen Zug die Rückfahrt in die Abendsonne genossen.
21.05.2013
Bergen - Einschiffung Hurtigruten
Heute ist uns der Wettergott nicht so gut gestimmt. Am Morgen hat sich der blaue Himmel versteckt und die Wolken haben angefangen zu weinen. Nun ist das Wetter so, wie wir uns das für Norwegen vorgestellt haben, kalt und nass! Es ist gerade mal 9 Grad, wir trotzen aber dem Wetter und machen eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Das Schifffahrtsmuseum darf natürlich auf der Besichtigungstour nicht fehlen. Im historischen Teil von Bergen, dem Hanseviertel "Bryggen" machen wir unseren Mittagshalt. Während es draussen regnet, essen wir eine Fischsuppe und Lachs Brötchen-Sandwich in einem stilgerechten Restaurant. Nachdem der Himmel sich beruhigt hat, machen wir uns auf den Weg zu unserm Kreuzfahrtschiff. Die Sicherheits-Instruktion muss vor dem Betreten des Schiffes absolviert werden. Danach beginnt unser Abenteuer "Hurtigruten". Zum Nachtessen gibt es ein Bergen - Buffet, mit Leckereien aus der Region. Die Nachtfahrt war schon etwas unruhig, aber das ist gut so, dann können wir uns an den Seegang gewöhnen. Die Begrüssung der Gäste durch den Tour Guide Marco, war sehr unterhaltend und informativ.
22.05.2013
Maloy - Geiranger - Alesund
Nach einer eher unruhigen Fahrt, sind wir am Morgen in Maloy gelandet. Sobald die Fahrt über das offene Meer führt, sind die Wellen etwas stärker zu spüren. So richtigen Seegang haben wir nicht, gefühlt sind es aber schon zwei Meter. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das alles was man sich wünschen kann enthält, geniessen wir die Fahrt zwischen den Inseln von Norwegen. Vorher haben wir aber den Tagesbericht auf das Internet übermittelt. Für Techniker, Übertragungsrate 44 KBit/sec, also wie zu Zeiten der ersten Netzwerkverbindungen. Nach dem Mittagessen erreichen wir Geiranger, wo wir mit einem Tenderboot die Nordkapp verlassen und über Land nach Alesund zurückfahren. Dabei besuchen wir das Besucher Center in Geiranger und sehen bei einer Multimedia Show, wie es hier aussehen kann wenn es nicht regnet. Sehr schöne Bilder und Eindrücke können wir auf die bevorstehende Reise mitnehmen. Dank des Regens, sind die Wasserfälle, an denen wir bei den Foto Stopps hautnah sind, sehr beeindruckend und gross. Auf der Adlerstrasse fahren wir durch Tunnels und über Pässe nach Alesund, wo wir die Übersicht über die Stadt von einem Aussichtspunkt sehen können. Nach unserer Rückkehr auf die Nordkapp wartet bereits die wichtigste Arbeit auf uns, das Nachtessen. Mit unserem "Kaffeepass" können wir den ganzen Tag Kaffee und Tee trinken, soviel wir mögen. Prima Sache.
23.05.2013
Trondheim - Rorvik
In der Nacht ist unser "Dampfer" von Maloy nach Trondheim gefahren. Der Regen, der gestern noch ziemlich stark war, hat nachgelassen, so dass wir nach dem Frühstück die Stadt Trondheim ohne Regenschirm erkunden können. Bereits um 8.30 Uhr machen wir uns auf, die Altstadt zu besuchen. Auf den angebotenen geführten Ausflug verzichten wir, da für uns nicht die Museen sondern die Altstadt im Vordergrund steht. Die Geschäfte sind (zum Glück für die Portemonnaies) noch geschlossen. Die meisten Läden öffnen erst um 10.00 Uhr. Nach dem ausgedehnten Spaziergang machen wir uns auf den Heimweg zum Schiff, so dass wir diesem nicht hinterher winken müssen. Pünktlich um 12 Uhr ertönt das Horn und wir legen ab in Richtung "Nord Wegen", also Richtung Norden. Übrigens dadurch kam auch das Land zu seinem Namen - Norwegen. Die Fahrt führt uns heute durch enge Durchfahrten der Schären und unter Brücken, die von Schaulustigen gesäumt sind. Der Wettergott ist uns sehr gut gesinnt heute, Sonne Pur und Temperaturen, dass man im T-Shirt an Deck sein kann. Als Auflockerung zeigt der Tour-Guide Bilder von den bevorstehenden Ausflügen und einen Film über die Geschichte des Lebens an diesem Küstenabschnitt, so wie es vor bis zu einem Jahrhundert, war. Mit einem vorzüglichen Nachtessen und Kaffee / Tee in der Bar beschliessen wir den ereignisreichen Tag.
24.05.2013
Rorvik - Svolvaer
Gestern Abend hat sich die Mitternachtssonne zum ersten Mal so richtig bemerkbar gemacht. Um 23.00 schien diese noch so als wäre es 16.00 Uhr. Die ganze "Nacht" war hell, nicht sonnig aber auch nicht dunkel. Trotzdem haben wir sehr gut geschlafen und sind am Morgen ausgeruht zum, wiederum reich gedeckten Frühstückbuffet, gegangen. Die Sonne hat schon in der Nacht wieder angefangen zu scheinen und begrüsste uns mit ihren Strahlen. Bei so schönem Wetter und angenehmen 15 Grad können wir die Fahrt entlang der Küste so richtig geniessen. Am Morgen um 07.15 Uhr haben wir den Polarkreis überquert. Eigentlich müsste es jetzt ja kälter werden, aber am Mittag haben wir eine Temperatur von 18 Grad. Nach dem Mittagessen haben sich wieder Wolken vor den blauen Himmel geschoben und es kommt "Seegang" auf. Dazu gesellt sich noch Regen, also Wetter wie es oft hier sein sollte. Nach dem Essen, mit einem grossen Dessertbuffet, erkunden wir die Stadt Tromsö. Diese wurde im Krieg völlig zerstört. Deshalb sind auch keine traditionellen Bauten zu finden, sondern nur "modernen" Gebäude. Am Abend fahren wir mit einem Bus zu einer Vikinger Siedlung, und geniessen dort ein Nachtessen mit Met, Lammbraten und Gemüse. In der Zwischenzeit ist die NORDKAPP eine Station weiter gefahren, wo wir dann wieder zugestiegen sind. Als nächste Attraktion fahren wir um 23.15 in den "Trollefjord" ein, wo sich die norwegischen Geister aufhalten sollen. Mal sehen, ob wir sie entdecken können.
25.05.2013
Svolvaer - Tromsö
Die Fahrt in den Trollefjord heute Nacht war wirklich ein Erlebnis. Das grosse Schiff fuhr, mit einem Abstand von ca. 5m an Back- und Steuerbord, in den Fjord ein. Dazu wurde passende Musik auf dem Deck abgespielt, so dass man glauben konnte, es gäbe tatsächlich Trolle hier. Wir sind jetzt so hoch im Norden, dass es nicht mehr dunkel wird. Am Morgen kam König Neptun zu Besuch auf die Nordkapp. Das war ein Specktakel. Die Utensilien für die Polartaufe wurden aufgestellt. Diese bestanden aus kleinen Gläsernen mit Met, ein sehr süsses aber süffiges alkoholhaltiges Getränk mit Honig. Daneben stand ein Eimer mit Wasser und Eiswürfel. Wir ahnten schon was da gespielt wird und traten in die hinteren Reihen. Jeder musste an Neptun vorbei, welcher mit einer Kelle, grosszügig Eiswasser in den Nacken der meist kreischenden Kandidaten, schöpfte. Das kalte Wasser liess die Getauften erstarren, bevor als "Trösterchen" ein Glas von dem beschriebenen Getränk gereicht wurde. Dafür gibt es für alle getauften das "Polarsircel Sertifikat", welches das Überschreiten des 66°33'N Breitengrades bestätigt. Am Nachmittag treffen wir in Tromsö, der grössten Stadt Nordnorwegens ein. Hier besuchen wir das Arctic Museum und sehen ein Multimedia Show über die Insel Svalbard. Eine Stadtrundfahrt rundet den Besuch von Tromsö ab, bevor wir wieder auf unser Schiff zurückkehren. Übrigens haben alle auf dem Schiff mitfahrenden Passagiere ein "Polarsircel Sertifikat" erhalten, nicht nur die gequälten! Die Zertifikate wurden vor dem Mittagessen an die Kabinentüre geheftet.
26.05.2013
Tromsö - Mehamn
Heute Morgen scheint die Sonne bereits beim Aufstehen. Es hat starken Seegang, so dass wir in der Dusche nicht ruhig stehen können. Es ist ein sehr unangenehmer Wellengang, fast wie Dünung. Nichts desto trotz marschieren wir, nach dem wir uns angezogen haben, in Richtung "Futterkrippe", das Restaurant auf Deck 4, ganz hinten. Auch hier schwank es gewaltig und wir müssen aufpassen, dass wir den Kaffee und das Müsli nicht verschütten. Der Wellengang führt daher, dass wir über offenes Mehr fahren und nicht von vorgelagerten Inseln geschützt werden. Den Vormittag benutzen wir um uns von der "anstrengenden" Reise zu erholen mit: Bücherlesen, Mails abholen, Kaffee trinken und was man sonst noch so machen möchte. Das Mittagessen ist heute früher als sonst, da einige Ausflüge bereits um 11.00 Uhr beginnen. Wir haben erst am Abend einen Ausflug geplant, "Besuch bei den Samen". die Samen sind die Cowboys der Gegend. Sie besitzen viele Rentiere, dürfen aber nicht nach der Anzahl gefragt werden. Das wäre so, wie wenn wir bei uns nach dem Kontostand auf der Bank gefragt würden, also sehr unhöflich. Die Ausführungen der Samischen Dame waren sehr eindrücklich und gut. Unser Guide, Roan (war Barchef im Pickwick Pub in Baden), in Südafrika geboren, In der Schweiz seine Frau kennengelernt und nun hier Fremdenführer, hat die Erklärungen sehr gut übersetzt. Durch das Feuer, welches uns im Zelt warmgehalten hat, riechen nun alle Besucher der Tour nach Rauch. Zum Nachtessen wartet ein Seafood Buffet und die Weiterfahrt unseres Schiffes nach Kirkenes, wo wir morgen aussteigen werden. Ein grosser Dank gilt dem Tour Guide der MS Nordkapp, Marco, welcher jederzeit die Attraktionen und Ausflüge angekündigt hat und den Reisenden mit Rat und Tat zur Verfügung steht.
27.05.2013
Mehamn - Kirkenes - Karasjok
Heute ist unser letzter Tag auf der MS Nordkapp. Wir haben unsere Koffer bereits am Abend gepackt, so dass wir diese zum ausladen abgeben können. Am Morgen geniessen wir nochmals das vorzügliche Frühstückbuffet und erreichen um 9.45 Uhr Kirkenes. Wir warten am Quai über eine halbe Stunde vergeblich auf den bestellten Mietwagen. Als dieser nicht wie vereinbart eintrifft, telefonieren wir mit der Vermietung. Jetzt erfahren wir, dass wir zur Vermietung kommen sollen um das Auto zu übernehmen. Die Vermietung organisiert einen Taxi, welches uns abholt. Nach dem nun alle Formalitäten erledigt sind, machen wir uns auf den Weg in Richtung Karasjok, eine Samische Kleinstadt, mit einem Kulturmuseum und schönen Hotels. Die Fahrt führt uns zuerst entlang der Fjorde. Hier ist die Landschaft sehr karg, nur Felsen und kleine Sträucher und moosige Weiden. Auf diesen treffen wir immer wieder freilebende Rentiere, welche sehr scheu sind. Sie rennen sofort weg, wenn man die Fahrgeschwindigkeit reduziert. Wenn wir einfach vorbeifahren, bleiben sie stehen und schauen uns mit ihren grossen Augen nach. Weiter im Landesinnern wird die Vegetation grün und die Bäume und Sträucher grösser. Der Weg führt uns entlang des Flusses Tana. Dieser Fluss, ist im Wechsel zwischen 300 und 1000 Meter breit und fliesst still in einem See und dann wieder rauschen als wilder Fluss dahin. Nach dem Einchecken im Hotel machen wir einen kurzen Spaziergang. Bei einer Temperatur von 27° [!] erfrischen wir uns in einem Kaffee und marschieren dann zurück zum Hotel. Nach dem Nachtessen besprechen wir die Tagesetappe von morgen.
28.05.2013
Karasjok - Sirkka
Die Norwegischen Hotels sind noch immer auf Winter eingestellt. Dies merkt man an den stark beheizten Zimmern, die karibische Verhältnisse vorgaukeln, denn sie sind auf bis zu 25 Grad geheizt. Da nützt auch das Öffnen des Fensters während der Nacht nichts, da ja die Sonne nicht untergeht. Trotzdem haben wir sehr gut geschlafen und am Morgen das Frühstückbuffet heimgesucht. Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Kautekeino. Der Weg führt uns über die Tundra artigen Anhöhen, vorbei an zum Teil noch mit Eis bedeckten Seen und karger Vegetation. In Kautokeino besuchen wir "Juhl‘s Silber Galerie", wo Silberschmuck und Gegenstände der Norwegischen Samen hergestellt und verkauft werden. Dann ging es weiter in Richtung Enontekiö. Kurz nach Verlassen des Ortes überqueren wir die Staatsgrenze zu Finnland. Hier scheinen die Felder etwas besser bewirtschaftet und die Vegetation ist grüner als noch in Norwegen. Die Rentiere stehen auf der Strasse und weichen kaum, wenn ein Auto kommt. Da die Norweger das Mittagessen etwas später als wir gewohnt sind, einnehmen, machen wir den Mittagshalt um ca. 14.00. Die Kirchenuhr, wie auch die Uhr im Cafe Silja in Enontekiö zeigten zu unserem Erstaunen bereits 15.00 an. Wir haben die Zeitverschiebung nicht berücksichtigt! Das Restaurant macht uns aber ein feines Mittagessen, obwohl wir die einzigen Gäste sind. Jetzt fahren wir weiter nach Sirkka, ein Skiort in Finnland. Der Ort ist verwaist und die Restaurants und Hotels sind grösstenteils geschlossen. Die Pistenfahrzeuge sind ausser Betrieb und auch die Schneekanonen bringen bei diesen Temperaturen kein Schnee mehr auf die Piste. Das Hotel wo wir wohnen liegt im Zentrum des Ortes und ist sehr gut eingerichtet. Das Wetter heute, sonnig, 26°! Nichts von Kälte und Norden zu spüren.
29.05.2013
Sirkka - Inari
Heute bekommt Charlotte beim Frühstück weisse Truffes geschenkt, sie hat Geburtstag. Nach dem wir das Frühstücksbuffet durch probiert haben, verlassen wir Sirkka, den ausgestorbenen Skiort Richtung Süden. In Kittilä möchten wir die Kirche, welche samt Kirchturm ganz aus Holz gebaut wurde, besuchen. Diese ist zwar geschlossen aber von aussen können wir das Bauwerk trotzdem bewundern. In Sodankylä biegen wir nach links in die Hauptstrasse ein, die uns zum Goldgräberort Tankavaara führt. Nun ist bei uns der Goldrausch ausgebrochen. Wir freuen uns auf die vielen Shops, wo man goldene Erinnerungsstücke kaufen kann. Bereits nach dem Einfahren in den Park müssen wir aber feststellen, dass im Moment keine Goldgräber Zeit ist. Das Dorf ist ausgestorben, bis auf einen kleinen Saloon, in dem ein Mann mit weissem Bart und zerzaustem Hut sitzt. Auf die Frage, ob wir hier etwas essen können, bietet er uns eine Suppe, zum Preis von 10.00 Euro an. Goldene Zeiten für den Saloon Besitzer, denn alle anderen Restaurants haben geschlossen. Der Aussenbereich des Museum wird umgebaut und das Museum selbst ist schnell besichtigt. Die Shops haben noch geschlossen (prima fürs Portemonnaie), so dass wir uns bald auf den Weg machen in Richtung Inari, zu unserem Hotel. Wieder befahren wir fast leere Strassen, an dessen Rand die fressenden Rentiere zu sehen sind. Den vielen Seen und Flüssen entlang fahren wir wieder Richtung Norden. Auch heute sind die Temperaturen über 25°, so dass wir froh sind eine Klimaanlage im Auto zu haben. Die sattgrünen Wälder und Wiesen bieten uns ein wunderbares Frühlings-Bild. Die Zimmer im Hotel Kultahovi in Inari sind, stielgerecht für Finnland mit einer Sauna ausgestattet. Das vorzügliche Nachtessen rundet den Tag ab.
30.05.2013
Inari - Kirkenes
Am Morgen werden wir durch die Sonne und das Rauschen des nahen Flusses sanft geweckt. Unsere Zimmer sind in der "Dependance" des Hotels und wir mussten ein paar Schritte zum Frühstück gehen. Wirklich ein prächtiger Morgen! Für die Weiterreise nach Kirkenes entscheiden wir uns für die Strasse Nr.886. Eine Strecke die wenig befahren ist und uns durch die Natur führen wird. Die Orte sind angeschrieben, Häuser können wir aber nur wenige entdecken. In der Hälfte der Strecke suchen wir nach einem Restaurant oder wenigstens einen kleinen Laden, damit wir etwas zu trinken kaufen können. Der Arbeiter im ausgeschilderten Campingplatz schickt uns wieder zurück mit den Worten "Drink in Baari"? Auf der Hauptstrasse ist ein Wegweiser in Richtung "Baari" zu sehen, wir folgen diesem. Am Ende der Strasse steht ein rotes Haus, angeschrieben als Post. Wir schauen in das unscheinbare Gebäude, welche Überraschung. Drinnen ist ein Laden und ein Restaurant, wir beschliessen, den Frühschoppen machen wir hier. Jetzt geht es weiter zum letzten Landzipfel des Schengen Raum. "Grense Jakobselv" liegt direkt an der russischen Grenze. Der Weg führt über Pässe, entlang von Flüssen und Fjorden, immer weiter weg von der Zivilisation. Zudem zeigt die Tankanzeige an, dass der Treibstoff des Mietwagen zur Neige geht. Wir hoffen am Ziel eine Tankstelle und ein Restaurant zu finden, damit wir alle Ressourcen ergänzen können. Mit minimaler Tourenzahl fahren wir entlang der nicht endenden wollenden Strasse, die am Schluss nicht einmal mehr geteert ist. Das Tal wird von russischen und norwegischen Grenzposten überwacht. Überall wird darauf hingewiesen, wie man sich entlang der Grenze verhalten muss. Das Ziel, eine sandige Ecke, eine Toilette und ein paar Touristen, das ist alles was wir antreffen. Nun müssen wir schauen, dass wir die 60 km zurück nach Kirkenes noch schaffen, ohne das uns der Sprit ausgeht, dass wäre sehr ungemütlich! Mit dem letzten Tropfen erreichen wir die Tankstelle kurz vor Kirkenes. Jetzt fahren wir erleichtert in Richtung Hotel. Morgen geht es auf die "Richard With" und zurück Richtung Bergen. Übrigens: Das Wetter heute, sonnig, 25°!
31.05.2013
Kirkenes - Berleväg
Nach dem wir gestern Abend um 21.30 Uhr noch ein Softeis in der Gartenwirtschaft des Cafe Ritz genossen haben, versuchen wir doch noch bei heiterem Himmel zu schlafen. Die Temperaturen sinken "in der Nacht" doch um ca. 10°, auf angenehmen 15° Aussentemperatur. Das Frühstück im Hotel Rica Arctic in Kirkenes geniessen wir wieder bei strahlendem Sonnenschein. Ein Taxi bringt uns anschliessend zum Hurtigruten Terminal, wo wir in die Richard With einchecken. Das Gepäck wird vom Personal vor die Kabine gebracht, und wir können zum Mittagessen bereits das Büffet geniessen. Pünktlich um 12.45 Uhr legen wir ab in Richtung Süden. In Vardo ist Eisschwimmen angesagt. Ein paar wagemutige baden in dem mit 5° doch ziemlich kalten Wasser. Lange bleiben sie nicht drin, trotzdem "Hut ab" bei diesen Temperaturen. Da die Sonne scheint und an Deck fast karibische Verhältnisse herrschen, können sich die Schwimmer schnell wieder aufwärmen. Wir geniessen wieder einen sonnigen, warmen Tag an Bord. Zwei Wissenschaftler, Taucher aus Deutschland die hier das Meer erforschen, bringen den Gästen der Richard With die Pflanzen und Tierwelt im Polarmeer etwas näher. Die mitgebrachten Exemplare wie; Seespinnen, Seegurke, Seesterne und andere Tiere und Pflanzen, können angesehen und bewundert werden. Heute müssen wir früh ins Bett, da morgen ein Ausflug auf dem Programm steht.
01.06.2013
Berleväg - Tromso
Heute mussten wir früh aufstehen. Wir machen einen Ausflug ans Nordkapp, 71° 10' 21". Wir fahren mit dem Car von Honningsväg und fahren über die Pässe und Täler zum nördlichsten Punkt Europas. So heisst es wenigstens in den Geschichtsbüchern, denn wir wissen ja, dass das nicht stimmt. Trotzdem freuen wir uns, dass wir heute die ersten Besucher an der touristisch wichtigen Position sind. Von Osten ziehen die Nebelschwaden auf das Kapp, so dass wir uns beeilen müssen, die Fotos zu machen. Danach geht‘s in das Restaurant zum "Nordkapp Frühstück". Um 7.30 Uhr, bei sage und schreibe 18° Temperatur, geniessen wir das Essen mit dem wolkenlosen Ausblick zum Kapp. Nach dem Essen besuchen wir die Unterirdische Kathedrale und die kleine Ausstellung, danach geht es Richtung Hammerfest. Der neue, 6 km lange Tunnel 320m unter dem Meeresspiegel, verkürzt die Fahrzeit wesentlich. Die Fahrt führt entlang des längsten Fjord Norwegens, dem Porsangerfjord, und den aus Schiefer bestehenden Berge, an deren Fuss hunderte von Rentieren die saftig grünen Kräuter genüsslich fressen. In Hammerfest besteigen wir unser Schiff und führen die Seefahrt fort in Richtung Tromsö. Auch heute bleibt uns das sonnige, warme Sommerwetter, welches seit 34 Jahren das wärmste in dieser Jahreszeit ist, treu. Heute begegnen uns ein paar Zwergwale, Puffins und ein 2 Mast Segelschiff. Die Puffins und Wale konnten wir nicht fotografieren, da sie sich nicht an unser Drehbuch halten wollten, wenn der Fotoapparat bereit war, waren sie verschwunden. Ein weiterer Höhepunkt heute ist das Nachtessen, an dem wir in der zweiten Sitzung teilnehmen können. Beim Entladen und beladen der Fracht in Skjervoy wurde die grosse Rampe so beschädigt, dass sie nicht mehr geschlossen werden konnte. Die Mechaniker bemühen sich nun schon seit mehr als 3 Std. mit der Flex, Schweissanlage, Ketten und Hubstapler das Problem zu lösen. Für uns sieht es so aus, als würde das "Loch" immer grösser, statt kleiner. Um 11.00 gehen wir schlafen und werden morgen sehen, ob wir noch am selben Ort sind oder nicht.
02.06.2013
Tromso - Stamsund
Heute ist Sonntag, da schlafen wir etwas länger und gehen erst um 8.30 Uhr zum Frühstück. Das gestern blockierte Lade Tor konnte repariert werden. Um ca 23.30 anstatt um 19.45 Uhr ist das Schiff weitergefahren. Da die Strecke zwischen den Inseln und dem Festland verläuft, ist kein Seegang zu erwarten. Nach dem Frühstück haben wir uns sportlich betätigt. Das Schiff ist 121.8m lang und ca. 15m breit. Eine Runde auf Deck 5 ergibt ca. 250m, 4 Runden einen Kilometer. Zu den Rundgängen, nota bene bei strahlendem Sonnenschein und über 20°, kommen noch die Treppen, welche über vier Decks führen, dazu. Gefühlt haben wir sicher 10 km an diesem Morgen gemacht. Um 12.00 sind wir beim Frühschoppen in der Cafeteria und dann nahtlos beim Mittagessen im Restaurant. Es gibt wie jeden Mittag ein Büffet, aus dem man nach Belieben die feinen Sachen auswählen kann. Nach dem Essen machen wir Siesta, bis das Schiff vor dem Hurtigruten Museum in Stockmarknes anlegt. Im "Japaner Tempo", wir haben nur eine halbe Stunde für die Besichtigung Zeit, rasen wir durch die Ausstellung und machen Fotos. Nun folgt der Höhepunkt des heutigen Tages, die Seeadler Safari. Wir steigen während der Fahrt von der MS Richard With auf ein kleineres Schiff um, welches uns zu den Seeadlern bringen wird. Die Leinen sind noch nicht richtig gelöst und schon stürzt sich ein Seeadler direkt neben dem Boot in die Fluten um einen Fisch zu fassen. Die Guides auf dem Boot füttern die Möwen, welche Zentimeter über den Köpfen der staunenden Gäste kreisen. Nach dem das Boot die Richard With im Trollefjord für Fotos beim Wenden begleitet hat, fahren wir den steilen Felswänden entlang. Immer wieder fliegen Seeadler in Richtung des Bootes, kreisen ein paar Mal und schiessen dann auf den von den Guides herausgeworfenen Fisch. Manchmal erfassen sie diesen bereits in der Luft oder schiessen mit den Krallen ins Wasser und ergreifen den Fisch. Ein Schauspiel, das wir so noch nicht gesehen haben. Insgesamt haben wir 16 Seeadler gesehen bevor das Boot uns nach Svolvär schippert, wo wir wieder in das Hotelschiff steigen. Jetzt erwartet uns ein feines Dreigangmenü und dann der Update des Internet Berichtes.
03.06.2013
Stamsund - Rorvik
Nun ist auch hier das Regenwetter eingetroffen. Am morgen früh scheint die Sonne nicht wie gewohnt in die Kabine, sondern wir hören die Tropfen auf die Fensterbank fallen. Die Prognosen schaffen aber Hoffnung, dass der Regen bald wieder aufhören wird, mal sehen. Wie sich das für einen verregneten Tag gehört, ist heute faulenzen angesagt. Wir schlafen richtig(!) aus, und gehen erst um halb neun zum Frühstück. Heute sind auch keine Ausflüge geplant und wir setzten uns in die Cafeteria und nutzen unsere "Kaffeeaktion" aus. Mit unserem Richard With Kaffeebecher können wir so viel Kaffee trinken wie wir wollen. Um ca. 9.30 Uhr überqueren wir den Polarkreis wieder. Diesmal aber von Norden nach Süden. Das merken wir auch den Temperaturen an, es wird jetzt wieder kälter! Eigentlich sollte es ja wärmer werden, aber mit über 25° in der Nähe des Nordkapp ist das fast nicht möglich. Die Überquerung des Polarkreises wird auch dieses Mal zelebriert, wer einen Löffel Fischtran trinkt, darf den Löffel behalten. Nicht alle stellen sich der Herausforderung. Nach dem Mittagessen klart das Wetter wieder auf und die Sonne kommt tatsächlich zum Vorschein. Am Nachmittag legen wir in Bronnoysund mitten in der Stadt an. Direkt am Anleger gibt es ein kleines Kaffee, in dem es Softeis Glace gibt. Wir machen Gebrauch von diesem Angebot und kaufen für jeden einen Becher davon. Diesen geniessen wir an der Sonne, mit Blick auf das Vorschiff, das jetzt im Sonnenschein liegt. Auch hier in Norwegen gibt es ein Berg mit einem "Martinsloch", hier heisst es aber Torghatten. Die Höhle wurde von Wasser und Eis während tausenden von Jahren geschaffen. Am Abend ist das Kapitänsdinner, mal sehen was es spezielles gibt. Danach ist eine Modeschau angesagt. So wie die Ankündigung verspricht, muss das eine lustige Angelegenheit werden.
04.06.2013
Rorvik - Alesund
Gestern Abend, am Kapitänsdinner, wurden die ersten Reisenden verabschiedet. Die Mannschaft gab nochmals ihr Bestes und marschierte mit Wunderkerzen bestückt durch den Speisesaal. Der Tour Guide, Anna, hat zum Abschied ein Gedicht kreiert und dieses vorgetragen. Die später angesagte Modeschau wurde abgesagt, schade, den Grund der Absage kennen wir nicht. Am frühen Morgen hat die Richard With in Trondheim angelegt, wo auch das Hurtigruten Schiff Nordnorge, auf der Nordgehenden Tour Halt macht. Nach dem Frühstück nutzen wir die Liegezeit um die Beine ein bisschen zu bewegen. Über der, dem Festland gegenüber liegenden Insel Munkholmen, erscheint ein Regenbogen. Über uns ist zwar blauer Himmel, aber auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords hängen schwarze Wolken aus denen es regnet. Pünktlich um 10.00 Uhr legen wir ab, weiter Richtung Süden. Die Fahrt führt uns weiter durch die schären Landschaft vorbei beim am Leuchtturm Agdenes, welcher auf der rechten Steuerbordseite liegt, zum offenen Meer, wo wir den Trondheimfjord verlassen. Nach dem Mittagessen ist die Information zum Ende der Reise auf Deck 7. Hier wird erklärt, wie das Ganze "Ausschiffen" von sich geht. Um 16.30 Uhr machen wir unseren letzten Ausflug, die Atlantikstrasse, von Kristiansund nach Molde. Die Strecke führt unter anderem durch Tunnels und über eine 8 km lange Strecke mit 8 Brücken. Beeindruckende Bauwerke, zum Beispiel der Tunnel der 240m unter dem Meeresspiegel durchführt. Als speziellen Event gibt es "Klippfisch" ein mit Salz eingeriebener und auf den Klippen getrockneter Fisch, der vor der Zubereitung zum Essen 2 Tage lang in Wasser aufgeweicht werden muss. Daraus wird die Spezialität Bacalao, Fisch, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, Oliven, Eier und Petersilie, als Eintopf, gekocht. Mit einer kleinen Rundfahrt durch Molde erreichen wir unser Schiff, das kurz danach in Richtung Bergen ablegt.
05.06.2013
Alesund - Bergen
Heute ist unser letzter Tag auf See, am Nachmittag erreichen wir Bergen, unseren Ausgangshafen. Jetzt aber schön der Reihe nach. Die letzte Nacht war sehr unruhig. Das Schiff hat ein paar Mal angelegt und die Durchquerung des Meeres, respektive eines Fjordes hat auch etwas schaukeln verursacht. Die Tagwache wurde heute etwas früher angesetzt, damit alle genügend Zeit haben die Koffer zu packen und die Zimmer zu räumen. Um 10.00 muss alles bereit sein, damit die Putzkolonne die Zimmer für die Nächste Tour bereitstellen können. Die Koffer werden in den Gängen deponiert, so dass die Matrosen diese zum Entladen schleppen können. Die Fahrt durch den schönen und abwechslungsreichen Steinsundet verkürzt die Zeit bis zum Mittagessen. Nach dem Essen passieren wir die Einfahrt zum 204 km langen und 1308 Meter tiefen Sognefjord, der grösste Fjord Europas. Die Fahrt führt uns am Grossen und wichtigen Öl Terminal Sture vorbei, in die Stadt Bergen. Nach dem Anlegen am Hurtig Terminal sind wir gespannt, ob die Frachttüre, welche ja in Skjervoy kaputt gegangen ist, sich jetzt öffnen lässt. Seither wurde keine Fracht mehr aus oder eingeladen. Unter Applaus der Fahrgäste öffnet sich die Türe und die Koffer wurden mit dem Hubstapler zum Terminal gefahren. Das Abholen der Koffer war aber nicht so einfach, da das kleine Kofferband, für die 350 Gäste, welche ausgeschifft haben, viel zu klein war. Es ist fast wie beim Mittagsbuffet, wo man sich Mühe geben musste, nicht unter die Räder (Ellbogen) zu kommen. Schlussendlich haben aber alle ihre Sachen bekommen und die Busse und Taxis werden gestürmt. Wir beschliessen den Weg zum Hotel, ca. 1 km, zu Fuss zurück zu legen. So haben wir auch gleich etwas Bewegung. Jetzt bleibt uns noch genügend Zeit, die Geschäfte und den Stadthafen zu besuchen und noch etwas Seeluft zu schnuppern. Am Abend müssen wir vor einem Gewitter flüchten und finden im Restaurant Lido Schutz und auch etwas zum Nachtessen. Nach dem Gewitter spazieren wir ins Hotel, wo es noch einen Kaffee gibt. Morgen fliegen wir wieder zurück, via Koppenhagen in die Schweiz.
Damit ist das Abenteur Zürich - Bergen - Kirkenes - Lappland - Kirkenes - Bergen - Zürich vorbei.