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Das Wichtigste in Kürze
- Die Frage, wie viele Kontinente es gibt, ist umstritten.
- Ursprünglich war die Erde von einer zusammenhängenden Landmasse geprägt.
Die Frage nach der Anzahl an Kontinenten ist gar nicht so einfach zu beantworten. Je nach Modell kommt man auf sieben, fünf oder vier Kontinente.
Üblicherweise wird jedoch von sieben Kontinenten gesprochen. Diese sind: Europa, Asien, Afrika, Australien, Nordamerika, Südamerika und die Antarktis.
Bei anderen Modellen werden Nord- und Südamerika als ein Kontinent gezählt und Europa und Asien wegen der zusammenhängenden Landmasse als Kontinent Eurasien zusammengefasst. Mitunter wird auch so unterteilt: Amerika, Afrika-Eurasien, Antarktis und Ozeanien.
Wie sind Kontinente entstanden?
Wissenschaftler gehen davon aus, dass es ursprünglich nur einen einzigen Kontinent gab – vor etwa 300 Millionen Jahren. Das war der Urkontinent Pangäa.
Nach und nach brachen die Landmassen stellenweise auseinander. Danach drifteten sie in unterschiedliche Bewegungen.
Oft lässt sich an der Landkarte noch nachvollziehen, wo die einst zusammenhängenden Landmassen auseinandergebrochen sind. Diese Abspaltungen hängen mit Bewegungen der Erdkruste zusammen.
Die fragmentierte Erdkruste befindet sich auf flüssigem Gestein des Erdinneren, was sich permanent bewegt.
Welches ist der kleinste und welches der grösste Kontinent?
Der kleinste Kontinent ist beim Sieben-Kontinenten-Modell Australien. Der Kontinent Australien umfasst, zusammen mit Ozeanien, rund 8,6 Millionen Quadratkilometer.
Australien ist gleichzeitig das sechstgrösste Land der Erde – das mit Abstand grösste Land ist Russland, gefolgt von Kanada und den USA.
Der grösste Kontinent desselben Modells ist Asien, das eine Fläche von etwa 44 Millionen Quadratkilometern umfasst.
Welcher Kontinent ist am dichtesten besiedelt?
Der am dichtesten besiedelte Kontinent ist Asien mit durchschnittlich 149,6 Einwohnern pro Quadratkilometer. Das weltweite Mittel liegt bei knapp 60 Einwohnern pro Quadratkilometer.