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Die Nebs verleiht den Europapreis an eine Persönlichkeit, deren Aktivitäten und Positionen dazu beigetragen haben, die europäische Idee in der Schweiz zu fördern und die Debatte über den Platz und die Rolle der Schweiz in Europa zu bereichern.
Sagen Sie uns, wer den Europapreis 2019 erhalten soll – stimmen Sie bis zum 14. April ab! Lebensläufe der Nominierten unten.
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Liliane Maury Pasquier – Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
Als Mitglied und ehemalige Präsidentin (2011-2013) der Schweizer Delegation, engagiert sich Liliane Maury Pasquier seit vielen Jahren in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER): Sie präsidierte den Geschäftsordnungsausschuss (2016-2018) und die Sozialdemokratische und Grüne Fraktion (2018). Im Juni 2018 wurde sie zur Präsidentin des PVER ernannt – als erste Schweizerin und erst vierte Frau, die diese Position innehat. Liliane Maury Pasquier zeigt mit ihrer Arbeit, dass die Schweiz europäisch ist und dass sie sich aktiv und erfolgreich in die Arbeit der europäischen Gremien einbringen kann, in denen sie Vollmitglied ist. Ihre Präsidentschaft ermöglicht es auch, das Bewusstsein für den Europarat in der Schweiz zu schärfen. Liliane Maury Pasquier, von Beruf Hebamme und Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, war Stadträtin in Veyrier (GE), Mitglied des Grossen Rates von Genf und Mitglied des Nationalrats, den sie 2002 präisidierte. Seit 2007 ist sie Mitglied des Ständerates.
Joseph Deiss – Ehemaliger Bundespräsident, Bundesrat und Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen
Im Herbst 2018 veröffentlichte Joseph Deiss seine Memoiren mit dem Titel « Quand un cachalot vient de tribord… Récits d’une Suisse moderne, pacifique et heureuse » (Ed. de l’Aire). Im Kapitel Europapolitik diskutiert er seine – auch heute noch relevante – Unterstützung für den Beitritt der Schweiz zur Europäischen Union. Joseph Deiss ist ausgebildeter Ökonom. Als Mitglied der Christdemokratischen Partei (CVP) war er von 1999 bis 2006 Bundesrat und leitete das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten und dann das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement. Im Jahr 2004 war er Bundespräsident. Von September 2010 bis September 2011 war er Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
Die Preisträger
2017 | Jacques de Watteville, ehemaliger Chefunterhändler der Schweiz in den Verhandlungen mit der EU und ehemaliger Staatssekretär für internationale Finanzfragen
2015 | Joëlle Kuntz, Journalistin und Schriftstellerin
2013 | Christa Tobler, Professorin für Rechtswissenschaften an der Universität Basel
2012 | Thomas Cottier, Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Bern
2011 | Urs Altermatt, ehemaliger Professor für Geschichte an der Universität Freiburg
2010 | Chiara Simoneschi-Cortesi, ehemalige Nationalratspräsidentin
2009 | Franz Von Däniken, ehemaliger Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten
2008 | Laurent Flutsch, Humorist
2007 | Dick Marty, ehemaliger Staatsrat
2006 | Hans-Jürg Fehr, ehemalige Nationalrat
2005 | Konferenz der Kantonsregierungen