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Die Thermosflasche ist aus dem chinesischen Alltag nicht wegzudenken. Sie ist unterwegs genauso allgegenwärtig wie in den Haushalten. Dieser jahrhundertealte Brauch ist auf den Mangel an Trinkwasser zurückzuführen, ein Problem, das es auch heute noch gibt. Vor dem Genuss muss Leitungswasser abgekocht werden. Das heisse Wasser kann dann in der Thermoskanne aufbewahrt und den ganzen Tag für die Zubereitung von Tee verwendet werden.
Dieses Modell aus den 1990er-Jahren wurde von Deer Brand entworfen, dem grössten Hersteller von chinesischen Isolierkannen. Durch ihre Grösse ist sie eher für den Hausgebrauch als für unterwegs geeignet. Ein Korkkorken und ein Blechbecher sorgen dafür, dass die Flasche verschlossen werden kann, ein Henkel dient dem einfachen Transport. Das Gehäuse besteht aus Blech. Im Inneren befindet sich ein doppelwandiges Glasgefäss mit Vakuumzwischenraum, um den Wärmeverlust zu verhindern. Für dieses 1892 vom Briten James Dewar entwickelte Isolierprinzip wurde kein Patent angemeldet. 1904 machte sie die deutsche Firma Thermos dieses Prinzip dann zunutze und brachte die inzwischen zum Kultgegenstand gewordene Thermoskanne auf den Markt.