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Novak Djokovic (ATP 2) reichte eine durchschnittliche Leistung, um sich nach 2011 und 2013 zum dritten Mal fürs Endspiel im Wimbledon zu qualifizieren. Herausforderer Grigor Dimitrov (ATP 13), der erstmals einen Grand-Slam-Halbfinal erreicht hatte, zeigte sich über die gesamte Dauer der Partie zu wenig konstant.
Fatale Aussetzer bei Dimitrov
Im ersten und im vierten Satz brachte sich Dimitrov mit fatalen Aussetzern selbst um eine bessere Ausgangsposition. Das erste Break im vierten Durchgang schenkte er Djokovic mit drei Doppel- und einem unnötigen Vorhandfehler.
Zwar konnte er diesen Rückstand noch einmal wettmachen, im Tiebreak zeigte er aber nach 3 nicht genutzten Satzbällen Nerven und verlor die Kurzentscheidung und damit das Match.
«Federer hat sehr guten Eindruck hinterlassen»
Im Final trifft Djokovic auf Roger Federer (ATP 4). Damit kommt es zum ersten Grand-Slam-Endspiel der beiden Kontrahenten seit den US Open 2007. Der Schweizer führt im Head-to-head mit 18:16 gegen den Serben. «Das wird eine grosse Herausforderung für mich», blickte Djokovic, der seit 18 Monaten auf seinen 7. Grand-Slam-Titel wartet, voraus.
Die bis dato einzige Partie auf Rasen im Wimbledon-Halbfinal vor zwei Jahren entschied Federer für sich. «Er hat im ganzen Turnier einen sehr guten Eindruck hinterlassen», lobte Djokovic. «Heute habe ich meinem Gegner die Hoffnung gegeben, er könne das Match gewinnen. Das kann ich mir im Final gegen Roger definitiv nicht erlauben.»
TV-Hinweis
Verfolgen Sie den Wimbledon-Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic am Sonntag ab 15:00 Uhr live auf SRF zwei. Hier im Livestream sind Sie ebenfalls mit dabei.