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Vision, Ziele
- Das Projekt des Sozial- und Integrationslabors der Via Industria in Pregassona zielt auf die Neugestaltung des Bereichs zwischen Via Industria-Via Ceresio-Via Maggi, auf die Schaffung eines Dienstleistungsnetzes, auf die Förderung der Integration und eine andere Nutzung des öffentlichen Raums.
- Stärkung/Belebung des Gebiets.
- Umstrukturierung des öffentlichen Raums, um andere Nutzungen zu ermöglichen.
- Förderung des sozialen Zusammenhalts: Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Freiwillige, um das Engagement und den Zusammenhalt der multikulturellen Bevölkerung zu fördern
- Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit/Marketing der Freiwilligenarbeit: Nutzung der Plattform der Konferenz der sozialen Freiwilligen und der Plattform für Freiwillige der Stadt Lugano.
- Gründung eines Vereins, der das Projekt begleitet und die Gruppen von Freiwilligen koordiniert.
Aktueller Stand und nächste Schritte
- Das Gebiet zwischen Via Industria-Via Ceresio-Via Maggi ist von negativen sozio-räumlichen Entwicklungen betroffen. Es sind Ghettoisierungsansätze und mangelnde Integration zu beobachten.
- Es gibt kein umfassendes Konzept zur Förderung der Freiwilligenarbeit. Sowohl die Konferenz der Freiwilligen im sozialen Bereich als auch die Stadt Lugano und der Nachbarschaftsverein setzen Freiwillige ein.
- Das Projekt sieht bereits eine Zusammenarbeit zwischen dem Sozialdepartement der Stadt Lugano, den Quartiervereinen, dem Roten Kreuz, SOS Ticino, ATTE Associazione Ticinese Terza Età, Pro Senectute, Kreiamoci vor. Im kommerziellen Bereich sind die Raiffeisen Bank und die Bassi Ugo SA sehr gefragt.
- Dank der sektorübergreifenden Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen, Vereinen, lokalen Unternehmen und Freiwilligen wurde der Verein Amèlie gegründet. Anfang September 2021 wurde das Sozialzentrum Amèlie eröffnet und auf dem Spielplatz und dem Sportkomplex in der Via Industria in Pregassona wurden gemeinsame Gemüsegärten angelegt.
- Im und um das Amèlie Socialising Centre finden verschiedene Aktivitäten statt, die von Freiwilligen geleitet werden: Jugendraum (6-18 Jahre), sanfte Gymnastik für ältere Menschen, Yoga für Erwachsene und Kinder, Nutzung von Smartphones für ältere Menschen, Italienisch für den Alltag für Ausländer, Fußballtraining, Studienhilfe, Spielgruppe für Mütter und Kinder.
- Für die Zukunft wird es darum gehen, eine Vereinbarung mit der Stadt und anderen Verbänden wegen der Finanzierung des Sozialisationszentrums Amèlie zu finden.
Schönstes Ereignis – grösster Erfolg
- Das zufriedenstellendste Ergebnis ist sicherlich die Bereitschaft, eine breite Palette von Kursen für alle Bevölkerungsgruppen (Ausländer, Kinder, Erwachsene, Jugendliche, Frauen – Mütter, Rentner, Sportler usw.) anzubieten, die auf Integration, Wertschätzung der Vielfalt und friedliches Zusammenleben ausgerichtet sind.
Grösste Hürde
- Bei der Beantragung von Bewilligungen und Genehmigungen für das Sozialisationszentrum Amélie gab es mehrere Hindernisse seitens der kantonalen und kommunalen Behörden.