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und ich war es gewohnt, während 20 Jahren jeden Tag Rückenschmerzen zu haben. Diverse Ärzte gaben mir immer wieder Tipps und Übungen, welche die Schmerzen lindern sollten. In dieser ganzen Zeit haben auch schon viele Leute für mich gebetet, aber es wurde nie wirklich besser. Doch ich hatte immer den Glauben daran, dass Gott mich eines Tages heilen würde. Und so bewarb ich mich als Militärpilot und begann die ersten Selektionsschritte zu durchlaufen, obwohl ich immer noch Skoliose hatte, jedoch immer mit der Hoffnung, dass mich Gott bis zu dem medizinischen Check von meiner Skoliose heilen würde.
Da ich einen Studienplatz in Heidelberg erhielt, zog ich Anfang August von der Schweiz nach Heidelberg um. Von meiner Mutter erhielt ich den Tipp, dass ich doch einmal in die Taube gehen sollte, da sie sich schon viele Predigten aus der Taube angehört hatte. Doch leider musste ich, als ich in Deutschland ankam, in Quarantäne. Ich war eine Woche zuvor in Spanien und dadurch in einem Risikogebiet. Nun war ich ziemlich enttäuscht, da ich erfahren hatte, dass es eine Sommerbibelschule gegeben hatte und am Ende der Woche ein Heilungsgottesdienst geplant war, ich nun daran aber nicht teilnehmen konnte, denn ich hatte den Eindruck gehabt, dass Gott in diesem Gottesdienst etwas Spezielles an mir tun wollte. Zudem sollte in knapp 10 Tagen der medizinische Check zum Militärpiloten stattfinden, und ich wusste, dass mein Rücken immer noch nicht gut war. Doch ich stellte trotzdem am Sonntagabend den Livestream des Heilungsgottesdienstes an und schaute ihn an.
Als Pierrot am Ende zu beten begann, begann er auch für Leute mit Skoliose zu beten. In diesem Moment merkte ich, dass es meinem Rücken auf einmal viel besserging und ich plötzlich keine Rückenschmerzen mehr hatte. In der darauffolgenden Woche stand ich jeden Morgen auf und hatte keine Rückenschmerzen, was ich in meinen 20 Jahren noch nie erlebt hatte. Und so kam in der darauffolgenden Woche der Tag, an dem der kleine medizinische Check beim fliegerärztlichen Institut der Luftwaffe in der Schweiz erfolgte. Dabei wurden sieben Röntgenbilder meiner Wirbelsäule aus allen möglichen Perspektiven gemacht und direkt an eine Spezialistin geschickt. Nach zehn Minuten kam die Information, dass mit meiner Wirbelsäule alles in Ordnung sei und ich zum nächsten Selektionsschritt zugelassen werde. Somit stand fest: ich bin von Skoliose geheilt!
Lukas V.