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Geschichte des Landes Uri (Band 1)
Die «Geschichte des Landes Uri», verfasst von Hans Stadler-Planzer, mit Beiträgen von Pascal Stadler, Brigitte Degler-Spengler und Romed Aschwanden, stellt die Vergangenheit Uris von den Anfängen bis in die Gegenwart dar. Das Autorenteam stützt sich auf die neueste Literatur und auf umfangreiche eigene Forschungen. Das zweibändige Werk entspricht in Gehalt und Form den Anforderungen der Fachwelt. Die leicht lesbare Sprache und die reichhaltige Bebilderung machen es für eine breite Leserschaft attraktiv.
Der erste Band enthält die Zeitspanne von der Urgeschichte bis 1515. Das Schwergewicht liegt auf dem Hoch- und frühen Spätmittelalter (950 bis 1428). In dieser Epoche entsteht das Land Uri mit seinen Heimwesen und Alpen, mit Wegen und Stegen, mit dem Hauptflecken Altdorf und allen anderen Dorfschaften. Uri gibt sich die Landsgemeindeverfassung. Auch Ursern erhält eine freiheitliche Ordnung. Das Land behauptet sich im Bündnis mit den acht alten eidgenössichen Orten gegen Habsburg und löst sich von den klösterlichen Grundherrschaften. Kraftvoll dehnt Uri seine Herrschaft über den Gotthard ins Tessin aus. Erst die Schlacht von Marignano 1515 bringt eine Wende.