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Steuerrisiken im Portfolio bezeichnen Risiken, die durch den Kauf von Finanzinstrumenten entstehen, welche gegen die Empfehlungen der Steuerbehörden verstossen. Dies kann zu zwei negativen Effekten führen: Höhere Steuern (die zu einem geringeren Ertrag nach Steuern führen) oder direkte Sanktionen (entweder finanzieller oder strafrechtlicher Art).
Bei steuerlichen Konsequenzen, die sich stark auf den Kunden auswirken, spricht man gemeinhin von einer «Steuerbombe». Falls für das Portfolio ein Verwaltungs- oder Beratungsmandat besteht, kann der Anleger laut europäischem und auch Schweizer Recht im Rahmen eines Zivilverfahrens vom Vermögensverwalter eine Wiedergutmachung für die aus einer «Steuerbombe» entstandenen Schäden einfordern.
Gemäss den aufsichtsrechtlichen Mindeststandards heisst der neue Benchmark «Suitability».
Obwohl es nicht möglich ist, eine hundertprozentige Eignung und Angemessenheit der Portfolioanlagen zu gewährleisten, müssen Massnahmen ergriffen werden, um den Vermögensverwalter gegen den Verdacht der Fahrlässigkeit zu schützen. Dies kann beispielsweise durch den Nachweis geschehen, dass bei der Portfolioverwaltung auf eine angemessene Risikoabsicherung vorgenommen wurde.
gwp bietet Ihnen eine umfassende Expertise im Bereich der «Tax Suitability». Wir helfen Finanzintermediären, rechtliche Risiken zu minimieren und dies durch Anpassung der internen Prozesse entsprechend zu verankern.