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Das erste Bewertungssystem wurde von Botman und Jongkees 1955 entwickelt. Es basiert auf einer einfachen Grundlage mit 5 Kategorien von 0 (normal) bis 4 (vollständige Lähmung) um den Grad der Fazialisparese zu beschreiben.
1985 hat die American Academy of Otolaryngology Head and Neck Surgery die House und Brackmann-Skala als universellen Standard bestimmt.
In einer systematischen Review verglichen Fattah et al. (2014) verschiedene Grading-Systeme bezüglich:
Instrumente wie das Burres und Fisch-System (1986) basieren ausschließlich auf objektiv messbaren Daten. Die Verkürzung von Strecken wird gemessen und mit der gesunden Gesichtsseiten verglichen. Die Funktionswerte des Nervus facialis werden mittels eines Algorithmus berechnet und bewertet.
Neely et al. (1992) waren die ersten, die digitale Bilder verwendeten, um Gesichts-Funktionen mit einem Index zu bewerten. Bewegungen werden mit Bildersets durch einen Computer-Algorithmus, der den Grad der Gesichts-Verformung während der mimischen Bewegung misst, berechnet. Der Prozess ist komplex, kann jedoch mit heutigen Computersystemen schnell berechnet werden.
Die oben beschriebenen Instrumente bilden Funktionen und Alltagsprobleme wie Schwierigkeiten beim Sprechen, Essen oder Trinken nicht ab. Zudem leiden viele Patienten unter emotionalen Folgen einer Gesichtslähmung. Diese Lücke schlossen VanSwearingen u. Brach (1996) mit dem Facial Disability Index, einem Fragebogen zum physischen, sozialen und emotionalen Empfinden der Patienten.