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Verringert Apple-Patent das Spam-Aufkommen?
Das US-Patentamt hat in dieser Woche eine neue Patentschrift von Apple publiziert, dank welcher sich das Spam-Aufkommen im Posteingang verringern lassen könnte.
Das Patent mit dem Titel «Disposable email address generation and mapping to a regular email account» beschreibt eine Technologie, mit welcher sich automatisch sogenannte Wegwerf-Mail-Adressen generieren lassen. Der Nutzer kann der Patentschrift zufolge in seinem Mail-Konto eine neue Mail-Adresse generieren lassen, die mit dem Mail-Konto verbunden ist. Der Empfänger der gesendeten Nachricht sieht nicht die Mail-Adresse des Kontos, sondern die vom Absender generierte Wegwerf-Mail-Adresse als Absender. Die Wegwerf-Adresse wird der Patentschrift zufolge nicht wahllos generiert, sondern sie kann sich an der Empfänger-Adresse orientieren.
Dank dieser Technologie kann der Nutzer unter anderem auf einfache Weise nachvollziehen, von wem eine Nachricht abgeschickt worden ist, auch wenn der Absender eine anonymisierte Mail-Adresse verwendet hat.
Eingehende Nachrichten werden von System automatisch gefiltert
Wenn eine Nachricht über eine Wegwerf-Adresse eintrifft, prüft das System gemäss der Patentschrift in einem ersten Schritt, ob die Wegwerf-Adresse noch aktiv ist. Wenn zu viele Spam-Nachrichten über die Wegwerf-Adresse eintreffen, kann der Nutzer die Adresse auf einfache Weise löschen. So würden die unerwünschten Nachrichten nicht mehr zum Empfänger gelangen. Wenn die Adresse noch aktiv ist, wird die Nachricht an den Empfänger weitergeleitet.
Das von Apple patentierte System würde in einem nächsten Schritt dafür sorgen, dass eine Antwort des Nutzers nicht von seiner richtigen Mail-Adresse abgeschickt wird. Auch für das Senden der Rückantwort soll die Wegwerf-Mail-Adresse verwendet werden.
Mail-Server müssten überarbeitet werden
Die von Apple patentierte Technologie erfordert einen Mail-Server, welcher die Wegwerf-Mail-Adressen den richtigen Mail-Adressen zuordnet. Für diese Koordinationsfunktion könnte sich Apples Dienst iCloud eignen. Zudem müssen der Mail-Client sowie andere Programme mit dem neuen Service erweitert werden.
Neue Methode würde Erstellung von Mail-Adressen vereinfachen
Diese Wegwerf-Adressen könnten beispielsweise auch bei Wettbewerben genutzt werden, wenn davon ausgegangen wird, dass die Wettbewerbs-Teilnahme zu zahlreichen Spam-Nachrichten führt.
Bislang behelfen sich die Nutzer anderer Methoden, um sich vor Spams zu schützen. Viele Nutzer haben eine zweite Mail-Adresse erstellt, um unerwünschte Nachrichten von wichtigen Nachrichten zu trennen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass manuell eine zweite Mail-Adresse angemeldet werden muss.
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