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Der Kanton Wallis will die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transmenschen, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LGBTIQ+) bekämpfen, wie das Nachrichtenportal kath.ch berichtete. Neben einer Kampagne gegen Homophobie und Transphobie wird im Amt für Gleichstellung und Familie eine neue Stelle geschaffen, die sich der Thematik widmet. «Mit diesem ehrgeizigen Plan gehört das Wallis zu den Vorreiterkantonen im Bereich der Gesundheitsförderung und der Prävention von Diskriminierungen gegenüber LGBTIQ+-Menschen», sagte SP-Staatsrat Mathias Reynard, Vorsteher des Departements für Gesundheit, Soziales und Kultur, am Dienstag, 11. Januar, an einer Medienkonferenz in Sitten. Insgesamt werden 130’000 Franken in «dieses Thema der öffentlichen Gesundheit» investiert. Ein vom Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur in Auftrag gegebener Bericht zeigte, dass LGBTIQ+-Personen insgesamt weniger gesund sind als der Rest der Bevölkerung. Die Analyse stellte beispielsweise fest, dass in dieser Gruppe mehr Suchtverhalten und ein zwei- bis fünfmal höheres Risiko für Selbstmordversuche besteht. Auf der Grundlage der Schlussfolgerungen und Empfehlungen dieses Berichts hat der Kanton in Zusammenarbeit mit verschiedenen institutionellen und sozialen Partnern einen Aktionsplan für das Jahr 2022 ausgearbeitet. Laut der von Gesundheitsförderung Wallis durchgeführten Analyse sollen zwischen 7000 und 35’000 Personen im Wallis zur betroffenen Bevölkerungsgruppe zählen. Diese Zahl sei jedoch schwer zu schätzen.