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Titel
Reinhart,
1) Benjamin Franklin, amerikan. Genre- und Historienmaler, geb. 1829 bei Waynesburg (Pennsylvanien), widmete sich nach Überwindung großer Schwierigkeiten der Kunst, die er anfangs ohne Lehrer in Pittsburg betrieb. Dann war er drei Jahre Schüler der Akademie in New York und bereiste 1849 die westlichen Staaten, wo er viele Porträte malte. 1850 ging er nach Europa, verweilte in Düsseldorf und in Paris und kehrte nach drei Jahren nach Amerika zurück, wo er in verschiedenen Städten thätig war, bis der Ausbruch des Bürgerkriegs ihn veranlaßte, nach London zu gehen, wo er als Genremaler sehr geschätzt wurde. 1868 nahm er seinen Wohnsitz in New York und malt jetzt Kabinetts- und historische Genrebilder, unter denen manche sehr beliebt und durch den Stich verbreitet wurden. Dahin gehören: Kleopatra, Evangeline (nach Longfellow), die Nymphen des Waldes, Washington empfängt die Nachricht von der Verräterei des Generals Arnold, der Trost, die Beerdigung, der junge Franklin und Sir William Keith, die Regatta, die Zierde des Dorfs und zahlreiche Porträte namhafter Persönlichkeiten.
2) Charles, amerikan. Zeichner und Illustrator, geb. 1844 zu Pittsburg, war während des Bürgerkriegs drei Jahre lang bei den Eisenbahnen in Virginia angestellt und arbeitete vier Jahre in einer Stahlmanufaktur seiner Vaterstadt. Erst 1868 ging er, um sich der Malerei zu widmen, nach Paris und von da nach München, wo er Schüler der Akademie wurde. Dann kehrte er nach New York zurück, war über sechs Jahre im Geschäft von Harper and Brothers beschäftigt und eröffnete 1876 ein eignes Atelier, aus welchem seitdem Federzeichnungen für Journale, Genrebilder in Aquarell und Öl hervorgingen, z. B. die Aquarelle: das Ende des Tags, Holzsammeln (1877), an der Fähre, und die Ölbilder: Ertappt, Aufheiterung, der Verweis u. a.