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Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Juni mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von –0,39% nach Gebühren die erste negative Monatsrendite seit Oktober 2016. Die kleinen Vorsorgewerke mit unter 300 Mio. verwalteten Vermögen erwirtschafteten –0,34% und lagen praktisch gleichauf mit den mittleren Pensionskassen mit 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. Franken, die –0,36% verbuchten. Das Schlusslicht bildeten die grossen Vorsorgewerke mit über 1 Mrd. Vermögen mit –0,45%.
Eine breitere Zuversicht liess die Zinsen in den letzten Junitagen ansteigen, was die globalen Anleihen- sowie Aktienmärkte belastete, die beiden grössten Posten in Schweizer Pensionskassenportfolios. Zudem wiesen Hedge Funds zum dritten Mal in Folge eine negative Performance auf. Die einzige Stütze blieben Immobilienanlagen, die mit einer leichten positiven Performance einen Diversifikationsbeitrag leisteten.
Stellt man diesen Rückschlag im Juni in Relation zur diesjährigen Performance, so haben die hiesigen Pensionskassen im Durchschnitt eine Performance von 3,67% im ersten Halbjahr realisiert, was bereits höher ist als die Gesamtperformance 2016. Insbesondere Schweizer (13,50%) sowie globale Aktien (6,12%) zeichneten sich als die Renditelieferanten aus.