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Hilfe in den Nachbarländern
86 Prozent der Flüchtlinge weltweit suchen Schutz in Entwicklungsländern, meist in Nachbarländern der Krisenregionen. Diese Länder sind jedoch völlig überlastet. HEKS unterhält daher humanitäre Hilfsprojekte im Libanon, das rund 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, in Flüchtlingslagern in Uganda, wohin 1.4 Millionen Menschen aus dem Südsudan geflüchtet sind, oder in Bangladesch, wo eine knappe Million Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya Schutz gesucht haben. Abhängig vom Kontext geht es in diesen Nothilfeprojekten darum, die Menschen mit Essensgutscheinen, Hygiene-Kits oder sauberem Trinkwasser zu versorgen, ihre Unterkünfte instand zu setzen oder ihnen im Rahmen von «cash-for-work»-Projekten ein kleines Einkommen zu ermöglichen.