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Transcendence
Die Story wäre eigentlich interessant. Obwohl bereits zu Beginn das eigentliche Ende verraten wird, bleibt die Entwicklung von Dr. Will Caster als künstliche Intelligenz - und damit verbundene moralische Fragen - als spannendes Element.
Anstelle sich wirklich mit moralischen Fragen auseinander zu setzten oder sich zum spannenden Thriller zu entwickeln, fokussiert sich der Film mehrheitlich auf die Beziehung zwischen Will (bzw. dessen künstlicher Intelligenz) und seiner Frau. Dabei bleiben die beiden Charaktere jedoch viel zu blass. Ihre Beziehung weist weder grosse Emotionen auf, noch weckt sie Mitgefühl. So bleiben ihre Dialoge belangloses, unspannendes Geplänkel. Das dazwischen noch ein seltsamer Zeitsprung reingeknallt wird, der sich seltsamerweise gar nicht auf die Beziehungsentwicklung auswirkt, hilft auch nicht wirklich weiter. Daneben gibt es dann zwar noch ein paar Technologie-Rebellen und damit so was wie Thriller-Ansätze, aber diese bleiben ebenfalls halbgar und fallen erst noch einer Menge Logiklöcher zum Opfer.
Transcendence (Story)
Der Wissenschaftler Will (Johnny Depp) wird von technikfeindlichen Terroristen getötet, nachdem er den ersten, selbstdenkenden Computer entwickelt hat. Seiner Frau Evelyn (Rebbeca Hall) gelingt es allerdings, das Gehirn ihres Mannes mit einem Super-Computer zu verbinden und so zu retten. Als virtuelle Persönlichkeit beginnt Will gemeinsam mit Evelyn und seinem Wissenschaftlerkollegen Max (Paul Bettany) die Jagd auf seine Mörder. (Quelle: Ascot Elite)
Schon gewusst?
- Transcendence markiert das Regie-Debüt des Kameramanns Wally Pfister (Dark Knight Trilogy).
- Christopher Nolan hat sich eine Zeit lang überlegt dieses Projekt zu realisieren, während er daran war The Dark Knight Rises zu fertigzustellen. Als er sich schliesslich für Interstellar entschied, zeigte er sich überzeugt davon, dass sich Transcendence „perfekt“ als Wally Pfisters Regiedebüt eigne.