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Rückblick auf die Frühjahrssession 201731. März 2017
Interpellationen INSOS-Präsidentin Marianne Streiff
In der Frühjahrssession 2017 hat INSOS-Präsidentin Marianne Streiff zwei Interpellationen eingereicht, die Menschen mit Beeinträchtigung betreffen:
- Interkulturelles Dolmetschen in der psychiatrischen Behandlung
Aufgrund eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeiten und mangelhafter interkultureller Kompetenzen der behandelnden Ärzte bestehen Lücken in der psychiatrischen Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund. Mit dem Ziel, diese zu schliessen, fragt Marianne Streiff in ihrer Interpellation den Bundesrat, ob er über diese Lücken Bescheid weiss, wie er zur Schliessung dieser Lücken beitragen will und was er unternehmen will, damit den entsprechenden Leistungserbringern die Abrechnung der Kosten für Dolmetscherleistungen in der psychiatrischen Versorgung ermöglicht werden kann.
Interpellation "Interkulturelles Dolmetschen in der psychiatrischen Behandlung"
- Berücksichtigung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderung in der Entwicklungszusammenarbeit
In der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2017 – 2020 wird ausgeführt, dass die Schweiz einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ärmsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppen leistet – dazu gehören auch Menschen mit Behinderung. Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Schweiz zudem verpflichtet, in humanitären Krisen und in ihrer Entwicklungszusammenarbeit die Rechte von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Aufgrund dieser Verpflichtungen fragt Marianne Streiff in ihrer Interpellation den Bundesrat, wie diese Rechte in der Entwicklungszusammenarbeit sichergestellt werden.
Interpellation "Berücksichtigung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderung in der Entwicklungszusammenarbeit"