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Baubewilligung für Luxus-Resort in Crans-Montana VS aufgehoben
Die Baubewilligung für ein Luxus-Resort in Aminona, einem Gemeindeteil von Crans-Montana VS, bleibt aufgehoben. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Projektplaner abgewiesen. Es sei nicht sichergestellt, dass die zum Resort gehörenden Chalets tatsächlich touristisch bewirtschaftet werden.
Crans Montana, Symbolbild.
Das Bundesgericht kommt in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil zum Schluss, das projektierende Unternehmen habe eine gesicherte langfristige Bewirtschaftung nicht nachweisen können. Die Ausschreibung der neben dem Zentralkomplex geplanten 15 Chalets auf einer Internet-Plattform reiche nicht aus.
Damit stützt das Bundesgericht den Entscheid des Walliser Kantonsgerichts, das im Juni vergangenen Jahres eine Beschwerde der Umweltorganisationen Helvetia Nostra, WWF und Stiftung Landschaftsschutz Schweiz guthiess.
Die Baubewilligung war Ende November 2016 von der Exekutive der früheren Gemeinde Mollens erteilt worden, die seit einer Gemeindefusion zu Crans-Montana gehört. Der Anteil an Zweitwohnungen in Mollens betrug damals mehr als 20 Prozent. Aus diesem Grund können nur noch touristisch bewirtschaftete Wohnungen gebaut werden. (sda)
(Urteil 1C_422/2018 vom 04.11.2019)