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Die gute Nachricht: die Schweiz konnte sich im Vergleich zum Vorjahr auf dem europaweiten LGBT-Länderranking (ILGA Rainbow Europe Ranking) um acht Plätze verbessern.
Trotzdem belegt die Schweiz weiterhin nur einen Mittelplatz in Europe und erfüllt nur 33 Prozent der Kriterien zur vollständigen Gleichstellung. Weiterhin Handlungsbedarf besteht weiterhin bei Öffnung der Ehe, Adoption, Hate Crimes und dem Recht auf Selbstbestimmung.
Der IDAHOT (International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai begangen. Der Aktionstag will durch Aktionen, mediale Bewusstseinsbildung und Lobbying auf die weltweite Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 vorgesehen.
Dürfen homosexuelle Paare in der Schweiz heiraten? Wie sieht es mit der Adoption von Kindern aus? Und wie einfach ist es, in der Schweiz sein Geschlecht anzupassen? Informationen über die aktuelle Rechtslage in der Schweiz und wo Änderungsbedarf besteht, gibt es an den IDAHOT-Ständen.
Rainbowflash: Bahnhofplatz Bern, 18 Uhr
Senden wir gemeinsam ein farbiges Signal gen Himmel, um auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen. In Kooperation und mit viel Liebe, Pink Cross, Operation Libero, HAB, LOS und TGNS.