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Vor zwei Wochen wurde ich von einem Kunden mit dieser E-Mail konfrontiert. Wäre es ein Phishing gewesen, hätte ich sie sofort an die Meldestelle geleitet und PCTipp hätte womöglich einiges früher darüber berichten können.
Die E-Mail enthielt einzig zwei Arten von Links: eine fünfmal mit der Domain des angeschriebenen auf seine Endung mit der Empfehlung, sich zusätzlich .com über diese Vermittlungsanfrage sichern zu lassen. Der zweite Link war auf den im Screenshot der Mail des Artikels ersichtlichen Anbieter - genauer, dessen Hauptseite ohne irgendwelcher Verfolgungsanhängsel am URI.
Ich kennen diesen Tobias Luthi nicht, auch nicht die Firma für den er arbeitet. Dennoch muss ich sagen, dass mir diese Mail nicht als Betrug daherkommt - allerhöchstens als eventuell windiger Vermittlerversuch. Die Behauptung, dass man sich weitere TLD sichern solle, um diese nicht von anderen weggeschnappt zu bekommen, würde ich juristisch nicht als Betrugsversuch einstufen wollen.
Andere solcher Vermittler holen sich die jeweilige Adresse zuerst (also hamstern example.com, wenn die Mail example.ch angeschrieben hätte). Die .com meines Kunden ist nach wie vor verfügbar. Das liegt im Risiko meines Kunden selber, denn er kann sich auch gleich .swiss .info .biz und weiss was noch alles registrieren. Er möchte dies allerdings gar nicht.