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Der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi hatte im Schloss von Yverdon-les-Bains eine Knabenschule gegründet. Das heute hier untergebrachte Dokumentations- und Forschungszentrum gibt Einblick in sein Werk und seine Ideen.
Das 1977 eröffnete Dokumentations- und Forschungszentrum Pestalozzi hat sich zum Ziel gesetzt, das Gedankengut des bekannten Schweizer Pädagogen zu bewahren.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) war ein Schweizer Pädagoge, der sich zuerst als landwirtschaftlicher Unternehmer versuchte. Später gründete er in seinem Landgut Neuhaus das erste Institut für bedürftige Kinder. 1804 verlegte er sein Institut nach Yverdon-les-Bains und eröffnete im Schloss ein Erziehungsinstitut für Knaben. Er entwickelte die pädagogischen Prinzipien von Jean-Jacques Rousseau weiter und unterrichtete Kinder des örtlichen Bürgertums im Alter von 7 bis 16 Jahren. In seiner Blütezeit zählte das Institut an die 150 Schüler.
Pestalozzi gelang es, die Stadtbehörden von Yverdon-les-Bains auch von der Gründung eines Mädcheninstituts zu überzeugen (1813-1836), das rund 15 externe Schülerinnen aufnahm; ausserdem entstanden ein Institut für Taubstumme (1813-1869) und ein Institut für bedürftige Kinder (1818-1819). Bis zum heutigen Tag wird Pestalozzi sehr verehrt, und seine Unterrichtsmethoden haben die moderne Pädagogik beeinflusst.
Ihm zu Ehren wurde in der Altstadt von Yverdon-les-Bains auf dem Platz, der seinen Namen trägt, eine Statue errichtet. Ausserdem sind ihm ein Dokumentationszentrum und ein Raum im Schloss gewidmet. Die Stadt Yverdon-les-Bains ist noch heute geprägt von der Grosszügigkeit dieses aussergewöhnlichen Mannes.
Öffnungszeiten
- Donnerstag
- 14:00-17:00
Praktische Informationen
Öffnungszeiten : Donnerstag von 14:00 bis 17:00, oder auf Anfrage