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Ratna Jhaveri, Kinderschutz-Expertin von UNICEF, erläuterte die Zusammenarbeit der UNICEF mit anderen UNO-Partnern, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und der Zivilgesellschaft für Kinder in bewaffneten Konflikten. Die Arbeit basiere auf dem Überprüfungs- und Reporting-Mechanismus der UNO (Monitoring and Reporting Mechanism on Children and Armed Conflict, MRM), der 2005 mit der UNO-Resolution 1612 etabliert worden sei.
UNO-Resolution 1612 (en)
Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen verfasst der UNO-Generalsekretär jährlich einen Bericht über Kinder in bewaffneten Konflikten und nennt jene Gruppen, die Kinder unter 18 Jahren als bewaffnete Streitkräfte rekrutieren. Um von dieser Liste entfernt zu werden, müssen sich die genannten Parteien zu einem gemeinsamen Aktionsplan mit der UNO verpflichten.
Jährlicher Bericht des UNO-Generalsekretärs zu Kindern in bewaffneten Konflikten (2013, en)
Ratna Jhaveri betonte die Wichtigkeit solcher Berichte für die Suche nach den für die Rekrutierung von Kindersoldaten Verantwortlichen und das Sammeln von Beweisen. Gleichzeitig hob sie hervor, dass der Zugang zu den aktuellen Krisenherden wie Südsudan, Afghanistan, Syrien oder Nigeria zu mit grossen Herausforderungen verbunden sei.
Die UNICEF-Expertin stellte zudem die Kampagne «Children not soldiers» vor. Diese wurde im März 2014 lanciert und hat zum Ziel, die Rekrutierung von Kindersoldaten unter 18 Jahren bis 2016 zu stoppen.
«Children not soldiers» (en)