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Falknisbreccie (Tithon oder oberster
Jura), der
Augstenberg aus Schiefern der untern und obern Kreide. Auf der überm verfallenen
Ganeybad durch Töbel steil angerissenen Felsenterrasse Sanalada werden massenhaft guterhaltene Pflanzenversteinerungen (Fukoiden)
neben Waldheimia etc. des Lias gefunden.
Gestattet den
Uebergang vom
Stockgletscher, einem der Firnfelder des
Zmuttgletschers, auf den obersten nördl. Abschnitt des italienischen
Gletschers
Za de Zan und wird benutzt, wenn man sich von
Zermatt aus auf direktestem (wenn auch nicht bequemsten)
Weg nach Prarayé im obersten Valpelline begeben will.
Die auf der bündnerischen
Seite zwischen wilden Steilwänden herabhängenden Gletscherfelder
sind nur sehr schmal, während die beiden vor dem
Catscharauls und
Piz Cambriales sich dehnenden Eisflächen ansehnlicher erscheinen.
Der
Ort ist als Mittelpunkt für Geologen, Botaniker und Entomologen (seltene Schmetterlinge!) höchst empfehlenswert. Sehenswerte
Pfarrkirche mit 6 Altären. Fremdenverkehr und Hotelindustrie. Die Kur- und Badeanstalt Vals besitzt eine
Therme (eisenhaltige
Gipsquelle) von 25,2 °C, die 1899 in zwei Quellen (im Rötidolomit der Trias) neu gefasst worden ist
und etwa 600 Minutenliter
Wasser liefert. Nach einer von Dr. G.
Nussberger 1899 durchgeführten Analyse
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Das Wasser wird zur Trink- und Badekur verwendet und gilt als heilkräftig für chronische Katarrhe der Atmungs- und Verdauungsorgane,
Hautausschläge, Rheumatismus, Ischias, Neurasthenie, Hysterie etc., sowie für Erholungsbedürftige und Rekonvaleszenten
jeder Art. Von Vals führen nach O. der Tomülpass (2417 m) nach Safien, dann zwei Pässe am Piz Aul nach
Vrin hinüber. Am Ausgang des Waldes in der Richtung gegen Safien hat man Bronzedolche, sowie bei der Reinigung der Quellenfassung
bronzezeitliche Töpferscherben von italischem Charakter und eine fränkische Lanze (Museum von Chur)
aufgefunden. Reste von Festungsanlagen.