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Als Welpe wird Weißzahn von einem Indianer gefangen und nach langem Widerstand gezähmt. Doch bis der Wolf sich wirklich unterordnet, besteht er manchen gefährlichen Kampf gegen Mensch und Tier. Der Roman ist mehr als eine packende Abenteuergeschichte: Jack London stellt deutliche Analogien zwischen Menschen- und Tierwelt her und thematisiert den für ihn zeitlebens ungelösten Zwiespalt zwischen Individualismus und Sozialismus.
Vorwort
Weißzahn ist ein Viertel Wolfshund und drei Viertel Wolf. Er dient einem Indianer, doch seine Wolfsnatur ist noch nicht völlig gezähmt.
Autorentext
Jack London wurde 1876 in San Francisco als unehelicher Sohn eines nie von ihm gesehenen Wander-Astrologen geboren, schlug sich als Zeitungsbote, Eisverkäufer, Landstreicher, Fabrikarbeiter, Goldschürfer und Matrose durch und bildete sich autodidaktisch. Er wurde einer der produktivsten, erfolgreichsten und höchstbezahlten Autoren Amerikas, schrieb zahllose Kurzgeschichten, fünfzig Romane, dazu Essaybände, Reiseberichte alle um Abenteuer und Liebe, Wildnis und Großstadt und buchstäblich Leben und Tod. Seinem eigenen Leben von Erlebnissen verbraucht, von Trunksucht zerstört setzte er 1916 ein Ende.