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| Eusebius von Cäsarea († um 340) - Vier Bücher über das Leben des Kaisers Konstantin und des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen (Vita Constantini et Oratio ad coetum sanctorum)

Buch IV
15. Konstantin läßt sich auch auf Münzen und Bildnissen betend darstellen.
Wie groß aber die Macht des göttlichen Glaubens war, der in seiner Seele festgewurzelt war, kann man auch daraus erschließen, daß er auf den Goldmünzen sein eigenes Bild so darstellen ließ, daß es schien, er blicke nach oben wie einer, der innig zu Gott betet. Münzen mit dieser Prägung nahmen ihren Weg über den ganzen römischen Erdkreis. In einigen Städten ließ er sich aber auch im kaiserlichen Palaste unter den Bildern oben an den Torbauten aufrechtstehend abbilden, nach Art eines Betenden die Augen gen Himmel gerichtet und die Hände ausgebreitet.