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Landini L25
- Technische Daten
- Neustart
- Firmengeschichte
Firmengeschichte
1884 Giovanni Landini gründet in Fabbrico (Italien) ein Werk für die Produktion von Maschinen für Weinbau und Landwirtschaft
1910 Landini baut den ersten stationären "Glühkopfmotor"
1924 Entstehungsjahr des Prototyps des ersten Traktors mit "Glühkopfmotor", das Modell 25/30
1934 Produktionsaufnahme des Modell Super Landini. Der Traktor findet einen großen Einsatz für die große Urbarmachungskampagne in ganz Italien.
1955 Produktion des Modells L55, des leistungsstärksten Landini-Traktores mit Glühkopfmotor.
1957 Unterzeichnung des Abkommens zwischen Landini und Perkins Engines Peterborough für die Produktion der englischen Dieselmotoren in Italien, mit denen die gesamten Landini-Traktoren ausgestattet werden.
1959 Entstehungsjahr des ersten Landini-Raupenschleppers C35. Im Bereich der kleinen und mittleren landwirtschaflichen Raupenschlepper hält Landini noch heute die Marktführerschaft inne.
1959 Der kanadische Konzern Massey Ferguson übernimmt Landini. Von nun an werden Landini-Traktoren auch in MF-Farben verkauft.
1968 Eröffnung des Werkes in Aprilla für die Produktion von Erdbewegungsmaschinen im oberen Leistungsbereich.
1973 Produktion der Modelle 6500, 7500 und 8500 mit dem revolutionären 12+4 Schaltgetriebe.
1977 Entstehungsjahr der Serie Large, erster europäischer Traktor mit über 100PS Leistung mit Standardarchitektur, Allradantrieb und Fahrerplatz mit aufgehängter Plattform.
1982 Produktion der ersten Spezialtraktoren für den Obstbau. In diesem Sektor ist Landini immer noch stark vertreten.
1986 Einführung der Weinbautraktoren.
1988 Einführung der erneuerten Serien 60, 70 und 80 im mittleren Leistungsbereich mit 24+12 Schaltgetriebe.
1989 Massey Ferguson verkauft 66% seiner Anteile an Landini.
1991 Nach Rückzug von Massey Ferguson baut Landini sein eigenes Netz aus und eröffnet eine Niederlassung in Frankreich.
1994 Die Familie Morra übernimmt im Februar mit der Finanzierungsgesellschaft ARGO S.p.A. ein Mehrheitspaket von Landini. Die Firma erhält frisches Kapital. Damit wird ein Programm zur Erneuerung von Produktion und Vertrieb aufgestellt.
1994 Im März wird ISEKI Aktionär bei Landini. Es werden Abkommen für gemeinsame Tätigkeiten und Entwicklungen geschlossen.
1994 Der neue Vertrieb zeigt Wirkung. Es konnten über 30% mehr Traktoren als im Vorjahr verkauft werden
1995 Im Januar wird der italienische Hersteller von kleinen Landmaschinen und Traktoren Valpadana aufgekauft.
1995 Steigerung der Traktorenjahresproduktion in Fabbrico auf erstmalig über 13.000 Stück. Einschließlich der Einheiten aus S.Martino wurden damit 14.057 Traktoren hergestellt.
1996 Um die erhöhte Nachfrage nach Traktoren der Legend-Baureihe zu befriedigen wird das historische Fertigungsband 2 in Fabricco abgerissen und durch eine neue Produktionsanlage ersetzt. In S.Martino wird innerhalb von 6 Monaten eine neue Fabrik für die maschinelle Verarbeitung, die Produktion von Zahnrädern und die Bereitstellung von Komponenten für Prototypen.
2001 ARGO erwirbt das englische Werk in Doncaster und den Namens McCormick von Case New Holland.
2007 Nach der Schliessung von Doncaster entwickelt und baut die ARGO Landini und McCormick gemeinsam in Italien.
2018 JOINT VENTURE ANADOLU-LANDINI um in der Türkei gemeinsam Traktoren für die Regionen zu bauen, die keine oder weniger Umweltauflagen für die Motoren haben. Anfangs sollen Traktoren mit etwa 50 bis 75 PS gebaut werden.
Quelle: https://de.wikibooks.org/wiki/Traktorenlexikon