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Der Pandemieplan Schweiz, in der aktuellen Fassung der Influenza-Pandemieplan Schweiz 2018, ist ein Planungsinstrument, das Strategien und Massnahmen zur Vorbereitung der Schweiz auf eine (Influenza-)Pandemie dokumentiert. Er wird von der Eidgenössischen Kommission für Pandemievorbereitung und -bewältigung (EKP) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) herausgegeben.
Der erste Pandemieplan für die Schweiz wurde von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Robert Steffen ausgearbeitet. Die Vorarbeiten wurden 1995 begonnen; der erste schweizerische Influenza-Pandemieplan wurde im Jahr 2004 veröffentlicht. Ein zentrales Anliegen sei laut Steffen dabei gewesen, dem Bund die Führung zu überlassen.
Nach den Erfahrungen in der Bewältigung der Influenza-Pandemie 2009 wurde der Schweizer Pandemieplan vollständig revidiert.
Kristian G. Andersen et al, The proximal origin of SARS-CoV-2,
(abgerufen am 2.5.2020)
In einer Lancet-Studie um Chaolin Huang, publiziert am 15. Februar 2020, wird aufgrund von Patientenprotokollen und Labortests der erste Fall auf den 1. Dezember 2019 datiert. Eine andere Science-Studie, publiziert am 18. März 2021, um Jonathan Pekar und Michael Worobey selbst spricht von einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung, die bereits Ende Oktober/Anfang November 2019 hätte stattfinden können.
In einem Vanity Fair-Artikel (22.3.2022) von Katherine Eban (der sonst vor allem labortheoretische Argumente zusammenfasst), wird eine Episode geschildert, in der Jesse Bloom und der Co-Autor der Worobey-Studie Kristian Andersen heftig aneinander geraten sind: Bloom hat herausgefunden, dass etliche sehr frühe Sars-CoV-2-Gensequenzen, die chinesische Wissenschaftler veröffentlicht hatten und die dem NIH zur Verfügung gestellt wurden, plötzlich, kommentarlos und »im Geheimen« wieder verschwunden sind, auch beim NIH waren die Sequenzen nicht mehr einsehbar. Bloom befürchtet, dass die chinesische Regierung etwas vertuschen wollte – und die NIH dabei mitmacht. Hierzu reichte er am 18.6.2021 eine Preprint-Studie bei bioRxiv ein. Gleichzeitig wies er NIH-Direktor Francis Collins und NIAID-Chef Anthony Fauci auf seine Erkenntnisse hin. Collins lud Bloom und Fauci zu einer Telefonkonferenz am 20.6.2021 ein, beide konnten noch je zwei Sekundanten beiziehen. Fauci berief Kristian Andersen ein. Es gab ein heftiges Wortgefecht zwischen Bloom und Andersen. Andersen, der das Preprint-Paper schon gesehen hat, schlug Bloom vor, die Studie entweder zurückzuziehen oder zumindest zu revidieren. Es sei wissenschaftlich unethisch, Datensätze zu analysieren, die das NIH nicht freigegeben hat, sagte Andersen. Bloom weigerte sich, auf Andersens Vorschläge einzugehen. Collins und Fauci sahen sich dazu veranlasst, gegenüber Bloom klarzustellen, dass sie »never suggested you to delete or revise the pre-print.« Bloom und Andersen waren sich hinterher auch nicht einig darüber, was an der Zoom-Sitzung alles gesagt wurde. Insofern gibt es arge klimatische Störungen zwischen den beiden Virologen. Bloom hat keine Antwort erhalten, weshalb die Sequenzen nicht mehr verfügbar sind. Blooms Studie wurde am 22.6.2021 publiziert, eine Woche später noch angepasst. Auch auf Grund dessen, dass er die Datenlage als ungenügend und mangelhaft erachtet, weil eben gewisse Informationen aus der frühen Phase der Pandemie verschwunden sind, beurteilt er die Worobey-Studie sehr kritisch.