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Chorreise 2014
Unsere Reise führte uns in diesem Jahr nach Solothurn. Nachdem sämtliche Mitglieder im Öpfelcar Platz genommen und sich von Heidi Lüthy mit Sugus eingedeckt hatten, fuhren wir gut gelaunt auf der Autobahn Richtung Solothurn. Bei der Begrüssung durch unsere Reiseleitung Heidi und Fredy Lüthy erfuhren wir einiges über die Verenaschlucht.
"Die heilige Verena (um 260 n. Chr.; † um 320 in Zurzach) gehört zu den meistverehrten Heiligen des ehemaligen Bistum Konstanz. Sie soll aus Theben am oberen Nil in Ägypten stammen und ist in Bad Zurzach in der Krypta des Verena Münsters beigesetzt. Sie wird heute noch als Heilerin verehrt. Am 1. September wird ihr Gedenktag gefeiert."
In Solothurn angekommen erhielt jedes Chormitglied zur Stärkung einen Apfel und schon ging die Wanderung durch die idyllische Verenaschlucht Richtung Martinskapelle los. In der Magdalenen-grotte sangen wir das Lied "La Sera". Am Ende der Schlucht wartete der Car auf uns. Statt sofort einzusteigen gab es feinen Weisswein, gespendet von Vreni und Franz Tschann. Damit der Wein nicht in den leeren Magen getrunken werden musste, verteilte Heidi feine Grissini. Nach eingenommenem Apéro fuhren wir ins Zentrum von Solothurn, wo wir von zwei Stadtführerinnen empfangen wurden. Aufgeteilt in zwei Gruppen marschierten wir los und hörten interessiert den Ausführungen der beiden Frauen zu.
"Solothurn ist wie folgt erstmals erwähnt; Die römische Siedlung ist in der Tibanischen Zeit – laut der aktuellen Forschung zwischen 15 und 25 n. Chr. – auf der «grünen Wiese» entstanden. Die Gründung der Siedlung dürfte mit dem Bau einer Brücke für die Strassenverbindung Aventicum-Vindossa (Avenches-Windisch) und dem Bau einer einfachen Hafenanlage für die Schifffahrt auf der Aare in Zusammenhang stehen. 932 wird durch die Burgunderkönigin Bertha das St. Ursanstift am Standort der heutigen St.-Ursen-Kathedrale gegründet.Nach dem Tod des letzten, kinderlosen Zähringers wurde Solothurn, wie auch Bern, 1218 zur rechtsfreien Stadt erklärt.Seit 1828 ist Solothurn Sitz des Bistums Basel.Solothurn hat eine spezielle Beziehung zu der Zahl Elf, deren Ursprung möglicherweise bis ins Mittelalter zurückreicht. Der Grund für diese Vorliebe liegt allerdings im Dunkeln. Die Bürgerschaft der Stadt war in elf Zünften organisiert und bereits der erste Rat, den die Solothurner stellen durften, zählte elf Mitglieder. Nachdem immer mehr solche 11er-Beziehungen zum Vorschein getreten waren, begannen die Solothurner diese Zahl bewusst zu pflegen. So verfügt das Wahrzeichen der Stadt, die St. Ursenkathedrale, über elf Altäre, elf Glocken,11 Orgeln und aussen 11 Säulen."
Dies sind nur Bruchstücke aus den Schilderungen der beiden Frauen. Nach Abschluss der Führungen gab es ein feines Mittagessen und weiter ging es zur Aare, wo wir eine schöne Schifffahrt nach Büren an der Aare genossen. Vor der Heimfahrt bedankte sich unser Präsident bei den Reiseorganisatoren Heidi und Fredy. Es war wiederum eine schöne und unvergessliche Vereinsreise.
Nochmals einen herzliches Dankeschön an Heidi und Fredy Lüthy für die hervorragende Organisation, die feinen Sugus und die Grissini, Vreni und Franz Tschann für den gespendeten Apéro und der fleissigen Helferin und dem Helfer beim Service im Car.