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Fortbildungsschulen von Einsiedeln
Einsiedeln. 29. April 1896. Ueber die Tätigkeit der einzelnen Fortbildungsschulen von Schwyz spricht sich der eidgenössische Experte, Herr Direktor Meyer- Zschulle in Aarau, in sehr befriedigender Weise aus; speziell über Einsiedeln wird gesagt: Die Unterrichtsresultate sind sehr befriedigend.
Im technischen Zeichnen wird auf der untern wie auf der obern Stufe gut und sauber gearbeitet, die Fachzeichnungen sind zum Teil skizziert und mit Werkzeichnungen ausgeführt worden. Sehr wünschenswert wäre eine vermehrte Anwendung des Berechnens der Zeichnungen und zwar schon bei den ebenen Figuren und bei den Körperprojektionen, wie auch bei den Fachzeichnungen. Leider ist die verfügbare Zeit hiezu zu kurz, da einerseits der Unterricht in allen Fächern unregelmässig besucht, anderseits dem Schulbesuch selten mehr als ein Jahr gewidmet wird. Die Lehrlinge sollten anderseits der Unterricht in allen Fächern unregelmässig besucht, anderseits den Schulbesuch selten mehr als ein Jahr gewidmet wird. Die Lehrlinge sollten verpflichtet werden, während ihrer ganzen Lehrzeit die Schule besuchen zu müssen.
Das Freihandzeichnen weist gute, aber etwas hochgestellte Arbeiten auf, die Darstellung ist sehr manigfaltig, die Ausführung zeigt vielfach zu wenig technische Fähigkeit, meistenteils aber Fleiss und freudiges Schaffen. Betreffend längerm Schulbesuch gilt auch hier schon das oben gesagte.
Die theoretischen Fächer: Rechnen, Aufsatz und Buchhaltung, sind sehr gut erteilt. Die Hefte sind sauber, der Stoff ist fachgemäss behandelt.