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Domperidon und Tizanidin beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien
Mechanismus
Domperidon kann zu einer Verlängerung QTc-Zeit im EKG führen und somit das Risiko für Torsade de Pointes Tachykardien erhöhen. Tizanidin verlängert das QT-Intervall durch Blockierung schneller Kaliumkanäle [Kaddar N, 2012].
Effekt
Eine Kombination von Domperidon und Tizanidin kann dosisabhängig additiv die QTc-Zeit verlängern [Ehrenpreis ED, 2016]. Durch die Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen sind unter der Kombinationstherapie mit Domperidon und Tizanidin empfohlen. Eine Überwachung der Elektrolytkonzentration (insbesondere Kalium und Magnesium) im Serum sowie die Einstellung von Kalium und Magnesium im hochnormalen Bereich können das Risiko für kardiale Arrhythmien mindern.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018