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Kollision wegen Sekundenschlaf am Steuer - Verurteilung wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand
Urteil vom: 6. Juni 2016
Prozessnummer: 6B_26/2016
Sachverhalt
Im Juni 2014 lenkte X sein Auto auf der Überholspur der Autobahn, wo er kurz einnickte. Er geriet nach rechts auf den Normalstreifen und kollidierte dort seitlich mit einem Lieferwagen.
Prozessgeschichte
Von der Staatsanwaltschaft wurde X wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen à je 30 Franken und einer Busse von 300 Franken verurteilt. X erhob dagegen Einsprache. Der Amtsgerichtspräsident verurteilte X zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à je 30 Franken und einer Busse von 300 Franken. Das Obergericht bestätigte das Urteil. X führte Beschwerde vor Bundesgericht, welches die Beschwerde abwies, soweit darauf einzutreten war. Dem Beschwerdeführer wurden ausserdem die Gerichtskosten von 1600 Franken auferlegt.
Für die Prävention entscheidende Erwägungen des Bundesgerichts
Folgerungen bfu daraus
- Verzichten Sie bei Müdigkeit auf das Lenken eines Fahrzeugs.
- Nehmen Sie Anzeichen von Ermüdung ernst und legen Sie frühzeitig eine Pause ein.
- Ein deutliches Zeichen für Übermüdung ist die Fixation des Blickes. So werden beispielsweise Blicke in den Innenspiegel oder auf den Tacho oder die Signalisation minimal. Oft wird das vorausfahrende Auto fixiert und der Blick wird verschwommen.
Die BFU-Sammlung von Bundesgerichtsentscheiden
Die Volltexte der Entscheide finden Sie auf der Website des Bundesgerichts:
- Entscheide aus der amtlichen Sammlung finden Sie hier: Nach der Nummer des Entscheides suchen, die Sie bei unserer Zusammenfassung unter «Amtliche Sammlung» finden – z. B. 129 II 82.
- Weitere Entscheide finden Sie hier: Nach der Prozessnummer suchen – z.B. 2A.249/2000.
Die Volltextsuche kantonaler Entscheide finden Sie auf den kantonalen Websites.