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Alessandro Curioni (Bild) ist seit 22 Jahren als Forscher für IBM
tätig und wurde 2014 zum IBM Fellow ernannt, Big Blues höchste Auszeichnung für wissenschaftliche und technische Experten des Konzerns. Curioni gilt als weltweit anerkannter Spitzenforscher und hat mit seiner Grundlagenforschung im Bereich Molekularsimulationen massgeblich dazu beigetragen, "die Grenzen des bisher Möglichen immer wieder um Grössenordnungen zu verschieben", wie IBM mitteilt. Er studierte in den 90er Jahren Theoretische Chemie an der Scuola Normale Superiore in Pisa, wo er auch promovierte. 1993 begann er seine Tätigkeit am IBM Forschungszentrum in Rüschlikon, wo er zunächst als Doktorand und ab 1998 als Research Staff Member im Bereich Supercomputing und Simulation aktiv war. Als neuer Direktor von IBM Research soll er nun die Forschung in strategischen Bereichen wie Cognitive Computing, Analytik, Datenschutz und -sicherheit, Cloud und Nanotechnologie vorantreiben.
Der bisherige Direktor, Matthias Kaiserwerth, ist seit Ende der 80er Jahre für IBM tätig und übernahm erstmals im Jahr 2000 die Leitung von IBM Research. Nachdem er von 2002 bis 2005 die Leitung einer IBM-Geschäftseinheit mit weltweiter Verantwortung übernommen hatte, kehrte er 2006 als Direktor nach Rüschlikon zurück und stärkte den Ruf von IBM Research als eines der führenden Industrieforschungszentren in Europa. Nach seinem Wechsel in den Ruhestand wird Kaiserwerth per 1. Mai die Geschäftsführung der Hasler Stiftung übernehmen, die sich die Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologie zum Ziel gesetzt hat.
(rd)