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Der ehemalige brasilianische Nationalspieler und heutige Trainer Zico will für das freiwerdende Amt des FIFA-Präsidenten kandidieren. Nach der Rücktritts-Ankündigung von Amtsinhaber Joseph Blatter gebe es «nun eine Chance für Veränderungen», sagte der 62-Jährige. «Ich freue mich bestätigen zu können, bei der nächsten Wahl als Kandidat anzutreten. Ich fühle mich dafür bereit. Es ist klar, dass es einige Änderungen wird geben müssen.»
Derzeit arbeitet Zico als Trainer im indischen Goa. Anfang der 1990er Jahre hatte er in Brasilien als Sportminister auch in der Politik Karriere gemacht. Blatters Nachfolger muss auf einem ausserordentlichen FIFA-Kongress – zwischen Dezember 2015 und März 2016 – gewählt werden. Derzeit gilt der 16. Dezember als wahrscheinlicher Wahl-Termin. Bis dahin will der Schweizer noch im Amt bleiben.
Sein am 29. Mai unterlegener Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien wird ebenso als möglicher Nachfolger gehandelt wie der niederländische Verbandschef Michael van Praag und der portugiesische Ex-Profi Luis Figo. Beide hatten ihre Kandidaturen gegen Blatter zurückgezogen.
Der auch im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) als bestens vernetzt geltende Ahmad al-Fahad al-Sabah aus Kuwait gilt ebenfalls als möglicher Kandidat. Der Südkoreaner Chung Mong Joon – früher Mitglied in der FIFA-Exekutive – äusserte sein Interesse bereits öffentlich. (kad/krä/dpa)
Weltcup-Punkte gab es im sechsten Riesenslalom des Winters, auf welchen im Hinblick auf eine bessere Vorbereitung auf die Winterspiele in Peking neben Weltmeisterin Gut-Behrami auch Wendy Holdener verzichtete, aus Schweizer Sicht neben Ellenberger für Camille Rast (21.), Vanessa Kasper (24.), Michelle Gisin (26.) und Simone Wild (28.). Gisin war am Morgen noch die klar beste Schweizerin gewesen, doch im Final fiel sie nach fehlerhafter Fahrt gleich um 15 Positionen zurück.