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Fünf Dinge, die sie auf keinen Fall tun sollten, um glücklicher und erfolgreicher zu werden
Erst der Erfolg, dann das Glück, so die Devise. Das einzige Problem aber ist, dass diese Formel nicht stimmt. Nicht nur stimmt dieser Glaubenssatz nicht, er ist sogar verkehrt. Um erfolgreich zu sein, muss man zuerst glücklich sein. Folgend fünf Möglichkeiten, um etwas glücklicher und somit erfolgreicher zu werden.
In unserer Gesellschaft ist der Glaube daran, dass Glück das Ergebnis von Erfolg ist, weit verbreitet. Der Schlüssel zum Erfolg wiederum ist harte Arbeit. Wenn wir also hart genug arbeiten, so sind wir überzeugt, werden wir erfolgreich sein, und wenn wir dann erfolgreich sind, dann werden wir auch automatisch glücklich sein.
Dieses Glaubensmuster bildet die Grundlage für den wichtigsten Motivator in unserer Gesellschaft: Dem Streben nach Erfolg in der Hoffnung Glück und Zufriedenheit zu finden.
Wir strengen uns an das Umsatzziel zu erreichen, um eine Gehaltserhöhung oder einen Bonus als Belohnung zu erhalten, weil wir überzeugt sind, dass wir nach Erhalt der Belohnung glücklicher sein werden. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um die Karriereleiter hinaufzusteigen, um einen höheren Grad zu erreichen, um in ein prestigeträchtiges Amt gewählt zu werden, weil wir glauben, dass wir in der Folge mit Glück und Zufriedenheit belohnt werden.
Erst der Erfolg, dann das Glück, so die Devise. Das einzige Problem aber ist, dass diese Formel nicht stimmt. Wenn Erfolg glücklich machen würde, dann müsste jeder Angestellte, der befördert wird, jeder Arbeitssuchende, der eine Zusage erhält, und jeder, der jemals ein Ziel erreicht hat, glücklich sein. Dem ist aber nicht so.
Wir empfindet nach einem Erfolg zwar kurzfristig einen Glücksschub, dieser hält aber bei weitem nicht so lange an und ist meist weniger intensiv, als wir uns das vorgestellt haben. Die meisten von uns haben diese Erfahrung in ihrem Leben schon gemcht. Man erklärt dieses Phänomen mit dem Begriff der «hedonistischen Tretmühle» oder der «hedonistischen Anpassung». Gemäss dieser Theorie kehren wir Menschen immer wieder zu unserem Grundniveau der Zufriedenheit zurück, unabhängig davon, ob wir ein Ziel erreicht haben oder eine Niederlage erlitten haben. In meinem Podcast mit dem Titel "Der Fluch der hedonistischen Tretmühle loswerden" beschreibe ich dieses Phänomen detailliert.
Eigentlich kann man sagen, dass mit jedem Erfolg, mit jedem Sieg unsere Erfolgsziele immer etwas weiter hinausgeschoben werden, so dass das Glück zunehmend in weite Ferne rückt.
Wir wissen nun, dass Erfolg uns nicht nachhaltig zu glücklicheren Menschen werden lässt. Was jetzt aber noch wichtiger ist, als diese Erkenntnis, ist die Tatsache, dass es gerade umgekehrt ist.
Weitreichende Forschung auf dem Gebiet der positiven Psychologie und der Neurowissenschaften konnten nämlich eindeutig beweisen, dass die Beziehung zwischen Erfolg und Glück genau andersherum funktioniert. Glück ist gemäss heutigen psychologischen Erkenntnissen nicht das Resultat, sondern die Vorstufe zum Erfolg. Zufriedenheit, Glücksgefühl und Optimismus fördern Leistung und Erfolg. Kurz: Wer glücklich ist, ist erfolgreich.
Aus dieser Erkenntnis können wir ableiten, dass wir als Individuum, aber auch unsere Teammitglieder und Mitarbeitenden möglichst zufrieden und glücklich sein sollten, um erfolgreich zu sein.
Nun ist es aber auch so, dass nicht alle Mensch