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Andri Ragettli konnte mit seinem dritten und letzten Run gleich mehrere Konkurrenten noch überflügeln. In die Wertung kamen für den Flimser wie beim zweiten Versuch 91 Zähler.
Ich war extrem nervös, denn zu Beginn einer Saison ist es immer schwierig einzuschätzen, wo man steht.
Den ersten Sprung hatte Ragettli zuvor nicht landen können. «Ich wusste, dass ich nach diesem schlechten Start die anderen beiden Sprünge landen musste. Da habe ich mir gesagt, dass ich das schaffe. Und es ist mir perfekt gelungen», sagte der Schweizer.
Erster Triumph im Big Air
Mit 182 Punkten verwies Ragettli den Kanadier Evan McEachran um 1,6 Zähler auf Platz 2 und feierte seinen 4. Weltcupsieg. Dritter wurde der neuseeländische Lokalmatador Finn Bilous.
Nach zuvor einem 2. und zwei 3. Plätzen schaffte es der 20-Jährige in der Disziplin Big Air im Weltcup erstmals zuoberst auf das Podest. Seine ersten drei Weltcupsiege hatte der Freeskier jeweils im Slopestyle gefeiert. Big Air wird bei den Winterspielen 2022 erstmals im olympischen Programm der Freeskier figurieren.