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Der US-Kurzbotschaftendienst Twitter ist laut einem Bericht des «Wall Street Journal» aus den Gesprächen über einen Kauf des Start-ups Soundcloud ausgestiegen. Twitter habe die Frist für exklusive Verhandlungen verstreichen lassen, weil «die Zahlen nicht passten».
Die Zeitung berief sich auf Verhandlungskreise. Die auf Technologienachrichten spezialisierte Internetseite «Re/code» hatte zuvor von dem geplanten Kauf der Plattform zum Teilen von Musik durch das US-Unternehmen berichtet.
Teure Übernahme
Die Übernahme würde für Twitter voraussichtlich teuer, würde aber 250 Millionen Nutzer einbringen und damit etwa genau so viele, wie der Kurzbotschaftendienst bisher hat. Die Übernahme wäre ein erneuter Versuch von Twitter, ins Musikgeschäft einzusteigen. Ein erster Plan, eine Suchfunktion für Musik anzubieten, war im vergangenen Jahr gescheitert.
Soundcloud sammelte kürzlich rund 60 Millionen Dollar an Risikokapital ein. Das «Wall Street Journal» bezifferte den Wert des Unternehmens auf 700 Millionen Dollar.
(sda/dbe)