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Löpon Tsechu Rinpoche, der 1918 im Königreich Bhutan geboren wurde, war einer der angesehensten Lehrer des Buddhismus in Nepal, mit einem sehr großen Einfluss in der Entwicklung des Diamantweg-Buddhismus im Westen. Hier gab er zahlreiche Belehrungen und Einweihungen.
1987 kam er auf Einladung seiner ersten westlichen Schüler, Lama Ole und dessen Frau Hannah Nydahl, zum ersten Mal nach Europa. In den folgenden Jahren reiste er mehrfach nach Europa, Nord- und Südamerika sowie nach Australien und gab dort Belehrungen und zahllose Einweihungen.
Durch seine Initiative und spirituelle Leitung entstanden in Europa und Asien mehr als 16 Stupas – Bauwerke, die die Erleuchtung symbolisieren – u. a. der erste Kalachakra Stupa in Spanien. Sein letztes Projekt war der einzigartige Bau eines Erleuchtungsstupa in Benalmadena in Andalusien, welcher vier Monate nach seinem Tod eingeweiht wurde.
Rinpoche starb am 10. Juni 2003 im Alter von 85 Jahren in Bangkok.