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Damit das Trinkwasser ständig fliesst
Damit jederzeit genügend Trinkwasser zur Verfügung steht, braucht es eine gut funktionierende Infrastruktur, die das Wasser zu den Konsumentinnen und Konsumenten bringt, und ausreichend Wasser in entsprechender Qualität. Diese regelt die Trinkwasserverordnung des Eidgenössischen Departements des Innern EDI.
Dass dies auch im Wasserschloss Schweiz nicht selbstverständlich ist, haben die trockenen Sommer 2003, 2015 und 2018 deutlich gemacht. Zudem stellt die vielfältige Nutzung des Wassers eine Herausforderung dar: So steht die Landwirtschaft und die sich ausbreitenden Siedlungen im Clinch mit den Anforderungen des Gewässerschutzes und den Wasserversorgern.
Die Verordnung zur Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen sorgt dafür, dass wir Wasser weiterhin vielfältig nutzen können. Sie wurde überarbeitet und ist seit dem 1. Oktober 2020 in Kraft.
Unter anderem hält die Verordnung folgende Punkte fest:
- Die Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen wird gestärkt, so dass die normale Versorgung so lange wie möglich aufrecht erhalten bleibt. Versorgungsstörungen z.B. bei Leitungsbruch, Verschmutzung oder auch zu wenig Wasser werden vermieden und falls sie doch auftreten, sollen sie rasch behoben werden.
- Es werden Mindestmengen vorgeschrieben, die der Bevölkerung auch in schweren Mangellagen immer zur Verfügung stehen müssen - ab dem vierten Tag z.B. sollen jeder Person täglich mindestens vier Liter Wasser zur Verfügung stehen.
- Betreiber von Wasserversorgungsanlagen sind verpflichtet, ihre Anlagen vor Fremdeinwirkung wie z.B. Sabotage zu schützen. Sie müssen über zwei Bezugsorte verfügen, damit die Versorgung der Bevölkerung immer sichergestellt ist. Auch müssen sie die Qualität des Trinkwassers während eine Mangellage vermehrt überprüfen.