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Weltweit ist das Virus stark verbreitet, es gehört zu den häufigsten Viren überhaupt, die als Krankheitserreger auftreten. Es ist ein Herpesvirus und wird auch als humanes Herpesvirus Typ 4 (HHV-4) bezeichnet. Genau wie andere Herpesviren auch, bleibt das Epstein Barr Virus nach einer Erkrankung im Blut. Das Immunsystem unterdrückt lediglich einen erneuten Ausbruch der Krankheit. Fast jeder erkrankt im Laufe seines Lebens einmal an diesem Virus. Häufig zeigt sich die Erkrankung zunächst als Pfeiffersches Drüsenfieber, auch als Mononukleose bekannt. Manchmal zeigen sich auch gar keine Symptome. Vielfache Anzeichen deuten darauf hin, dass auch Krebserkrankungen ihre Ursache in diesem Virus haben können. Eine Blutprobe und ein Antikörper-Nachweis geben Auskunft darüber, ob du eine Infektion bereits durchgemacht hast.
Naturheilkundler versuchen, das Epstein Barr Virus nicht nur zu deaktivieren, sondern es ganz aus dem Körper zu entfernen. Dieser Vorgang ist mit Ausleitung gemeint. Dazu werden Präparate verwendet wie
Globuli und naturheilkundliche Präparate sollen das Virus vollständig verschwinden lassen. Die Entgiftung des Körpers stärkt die Immunabwehr im Allgemeinen, mindert die Infektanfälligkeit und lässt so die Auswirkungen der Infektion schwinden. Die traditionelle Ausleitung und Entgiftung aus der Naturheilkunde soll Leber, Nieren, Darm, Haut und das Bronchialsystem anregen und das Immunsystem stärken.
Die alternativen Behandlungen umfassen ein breites Spektrum verschiedener Behandlungsmöglichkeiten. Die Ausleitung mit Stoffen wie Lymphomyosot, Thuja Injeel oder Aurum Nestmann zieht, soweit bekannt, keine Nebenwirkungen nach sich.
Wenn der Erreger in den Körper gelangt ist, zeigt er sich häufig in Form einer bekannten Krankheit: Pfeiffersches Drüsenfieber markiert sozusagen die Erstinfektion mit dem Epstein Barr Virus. Symptome wie geschwollene Lymphknoten und Fieber, eine vergrösserte Milz oder Leber prägen das Krankheitsbild. Nachdem der Körper die Krankheit überwunden hat, bleibt das Virus allerdings im Blut enthalten. Diese „schlafenden“ Viren werden mit diversen Diagnosen in Verbindung gebracht, etwa der autoimmun ablaufenden Krankheit Hashimoto oder auch dem chronischen Erschöpfungssyndrom sowie der Fibromyalgie.
In naturheilkundlichen Praxen wird die Infektion und Therapie des Virus angeboten. Hier wird mit der sogenannten EAV-Testung und einer Blutuntersuchung zunächst die Infektion nachgewiesen und anschliessend behandelt. Behandlungen wie die Bioresonanz-Methode werden unter Umständen von manchen Zusatzversicherungen übernommen. Ausführliche Beratung zu den Möglichkeiten bekommst du beim Heilpraktiker oder Phytotherapeuten.
Gerade bei Kindern behandeln Heilpraktiker Erkrankungen mit der Bioresonanz-Methode. Dabei werden individuelle Frequenzen von elektromagnetischen Feldern gemessen, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausfallen. Aus dieser Analyse werden individuelle Therapie-Möglichkeiten abgeleitet, zum Beispiel verschiedene Nahrungsergänzungsmittel oder Präparate aus der Phytotherapie. Insgesamt setzen alternative Behandlungen auf eine persönliche Therapie, die in jedem Fall anders aussehen kann.
Die Mikroimmuntherapie, kurz MIT, behandelt die Infektion mit dem Erreger mittels hoch verdünnten immuneigenen Substanzen. Zunächst wird der Immunstatus bestimmt: Dazu wird eine Typisierung von bestimmten Lymphozyten gemacht. Ist eine von vier Lymphozytenarten vermindert, geht man davon aus, dass ein Immundefekt vorliegt. Der Körper reagiert dann autoimmun, was sich in Krankheitsbildern wie Fibromyalgie oder Hashimoto zeigen kann. Nun werden sogenannte Zytokine und bestimmte Nukleinsäuren gegeben, um eine natürliche Immunantwort im Körper auszulösen. Diese Botenstoffe steuern die Kommunikation zwischen Lymphozyten und anderen Zellen im Immunsystem. Diese natürlichen Kommunikationswege nutzt auch die Mikroimmuntherapie. In der Naturheilkunde kann die Nosoden-Therapie genutzt werden, die auf einer EAV-Diagnostik beruht. Nosoden, potenzierte Pathogene, werden bei verschiedensten Krankheitserregern gegeben und reagieren spezifisch auf unterschiedliche Erreger. Deshalb wird vorher ausgetestet – mit einer sogenannten EAV-Diagnostik –, welche Nosoden auf den vorliegenden Erreger passen. Diese Therapie wird zum Beispiel fürs Pfeiffersche Drüsenfieber, für Hepatitis oder Encephalitis, aber eben auch für das Epstein Barr Virus angeboten. Ergänzend und unterstützend gibt es Ernährungskonzepte, die die Ausleitung des Virus begleiten: Hier werden vor allem Nahrungsergänzungsmittel wie Süssholzwurzel, kollodiales Silber, verschiedene Vitamine oder auch Zink und Selen empfohlen. Eine möglichst fettfreie, vitaminreiche und entgiftende Diät wird ebenfalls zur Unterstützung angeleitet. Folgende alternative Behandlungsmöglichkeiten bietet die Naturheilkunde:
Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM genannt, verliert auch in der modernen Zeit nicht an Wirksamkeit und Anwendung. Sie gehört zu den Naturheilverfahren, die mit natürlichen Mitteln versuchen, Krankheiten und Beschwerden zu heilen. Gleichzeitig sorgt sie für den Abbau von Stress und ermöglicht so Entspannung. Die Betrachtungsweise innerhalb der TCM ist grundsätzlich anders als in der Schulmedizin: Sie geht davon aus, dass im Körper Lebensenergie fliesst und diese sich über Meridiane und Akupressurpunkte beeinflusst lässt. Das fördere die Gesundheit und den Heilungserfolg. Wissenswertes über die Akupressurpunkte erfährst du hier.
Chronobiologische Abläufe haben einen wichtigen Einfluss auf unseren Geist, aber auch den Körper. Sie spielen bei der Regulation von Ruhezeiten und Alltagsstress eine wichtige Rolle. Sind sie gestört, wirkt sich das negativ aus. Stress, Belastung und schliesslich körperliche Erkrankungen können die Folge sein. Was Chronobiologie genau ist und wie sie funktioniert, haben wir in unserem Artikel etwas genauer dargestellt.
Yin und Yang sind schon lange ein fester Bestandteil der chinesischen Philosophie. Daraus wurden spätestens seit dem dritten Jahrhundert vor Christus Lehren für die Medizin, die Gesellschaft und den Staat abgeleitet. Aber auch andere Völker, unter anderem im Westen, kennen dieses Prinzip der Gegensätze und des Gleichgewichts. Bei der Bedeutung beziehungsweise Interpretation von Yin und Yang geht es nämlich vor allem um die Erkenntnis, dass nichts ohne sein Anderes, seinen Gegensatz, existiert. Das heute bekannte Symbol zeigt dies durch die zwei ineinander greifenden Hälften. Die Bedeutung von Yin und Yang ist gerade in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gross.