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Lanzarote gehört zu der spanischen Inselgruppe der Kanaren, die aus den Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, Gomera und El Hierro besteht. Lanzarote ist in westlicher Richtung nur 140 Kilometer von der Küste Marokkos entfernt. Wegen des ganzjährig milden Klimas mit einer Durchschnittstemperatur von 22 bis 25 Grad C zählt Lanzarote zu den Inseln des "ewigen Frühlings". In nur vier Stunden erreicht man Lanzarote mit einem Direktflug von vielen europäischen Flughäfen aus.
Lanzarote ist die perfekte Verbindung von Feuer, Wasser, Erde und Luft
Lanzarote ist mit unzähligen Vulkankegeln und den schwarzen Lavastränden faszinierend und elementar. Die Besucher dieser spannungsreichen, aber eher kargen Insel werden direkt mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft konfrontiert. Lanzarote erstreckt sich von Norden nach Süden auf ca. 58 Kilometer. Von Osten nach Westen bemisst die Inselausdehnung ungefähr 34 Kilometer. Die Gesamtfläche des Eilandes beträgt ca. 850 Quadratkilometer. Lanzarote wurde von der UNESCO im Jahre 1993 zum Biospährenreservat erklärt. Im Trockenbauverfahren wird in der Nähe des Naturschutzgebietes "La Geria" Wein kultiviert. Ein Museum für Weinbau befindet sich in der Nähe des Städtchens "El Grifo". In der dazugehörigen Bodega können im Anschluss an den Besuch einheimische Weine probiert werden.
Cäsar Manrique - der prägende Künstler und Gestalter
Der auf Lanzarote geborene und bereits im Jahre 1992 auch dort verstorbene Künstler Cäsar Manrique, ein engagierter Maler, Bilderhauer und Architekt, hat die Entwicklung des Eilandes erheblich mit beeinflusst und sein Wirken verleiht Lanzarote den besonderen Charme. Durch sein Engagement wurde die Insel von hässlichen Hochhausbauten verschont. Die phantastische Grotte "Jameos del Aqua" sowie die Höhlen "Cuevas de los Verdes" wurden von Manrique ebenso harmonisch gestaltet wie der botanische Garten "Jardin del Cactus" und das Aussichtsrestaurant "Mirador del Rio". Von letzterem aus genießen Reisende einen atemberaubenden Ausblick auf die vorgelagerten Inselchen "La Graciosa" und "Alegranza". Diese gestalterischen Arbeiten gehören neben zahlreichen Gemälden, Windspielen und großartigen Skulpturen zu den Meisterwerken des Künstlers. Das ehemalige Wohnhaus Manriques, das über einem erkalteten Lavastrom errichtet wurde, ist über fünf Vulkanblasen gebaut, die selbst in das Untergeschoss integriert wurden.
Die Feuerberge und weitere Ausflugsziele auf der interessanten Ferieninsel
Hauptausflugsziel auf Lanzarote sind die faszinierenden Feuerberge im "Timanfaya Nationalpark" mit 32 Vulkankegeln, die an eine bizarre Mondlandschaft erinnern. Durch zahlreiche Vulkanausbrüche im 18. Jahrhundert wurden 75 Prozent der Insel Lanzarote mit Vulkanasche bedeckt. Auf einer Strecke von 14 Kilometern können Interessierte per Bus dieses Gebiet besichtigen. Bezaubernde kanarische Dörfer im Landesinneren, wie beispielsweise das Städtchen "Teguise", bezeugen die harmonische und stille Lebensweise der Inselbevölkerung. Die Hauptstadt "Arecife", in der nur ein einziges Hochhaus steht, lädt mit dem Hafen, der Altstadt mit ihren schmalen Gassen, netten Geschäften, Bars und Tavernen zum Bummeln ein. Die herrlichen "Papagayo Strände" im Süden der Insel, die Salinenanlagen und der smaragdgrün schimmernde Kratersee bei "El Golfo" runden das Ausflugsprogramm auf der faszinierenden Feuerinsel ab.
Sanfter Tourismus im Einklang mit der Natur
Die Touristenzentren auf Lanzarote sind an den Inselcharakter angepasst. "Puerto del Carmen" ist das größte, welches mit einem langen Sandstrand, einer Flaniermeile, zahlreichen Hotels, Pensionen, Appartements, Restaurants, Bars, Geschäften und Unterhaltungsmöglichkeiten unternehmungslustigen Gästen einen unbeschwerten Urlaub garantiert. Familien mit Kindern finden an der "Costa Teguise" viele preisgünstige Urlaubsangebote ohne auf eine gute touristische Infrastruktur verzichten zu müssen. Wer es individueller und ruhig haben möchte, bezieht sein Urlaubsdomizil in "Playa Blanca", das gerade bei älteren Gästen als Ferienort sehr beliebt ist.
Foto: © Kalle Kolodziej / Fotolia.com
Redaktion, 12.11.2013