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Überblick
Eine Brustentzündung (Mastitis) wird oft durch Bakterien während der Stillzeit verursacht. Meist schmerzt eine Brust, die gerötet und überwärmt erscheint. Nach dem Stillen zu kühlen kann die Beschwerden lindern, ansonsten kann ein Arzt Antibiotika verordnen.
Ursache und Behandlung
Ursachen
Die Brustentzündung wird durch Milchstau oder durch Bakterien verursacht und findet sich vor allem bei stillenden Frauen (kann aber auch bei nicht-stillenden Frauen auftreten).
Weiterer Verlauf in der Arztpraxis / im Spital
Durch eine genaue Untersuchung wird festgestellt, ob eine Infektion mit Bakterien vorliegt.
Mögliche Untersuchungen
- Abtasten
- Blutuntersuchungen (Suche nach Infektzeichen)
- Probe Milchsekret (Bakterien)
- Ultraschall (Sonografie)
Mögliche Therapien
- Antibiotika (bei Infektion mit Bakterien)
- Kleine Operation (wenn sich Eiter unter der Haut gebildet hat)
Was kann ich selbst tun?
- Eine Hebamme oder Stillberaterin können Hinweise zur richtigen Stillposition geben, was die Beschwerden oft schon lindert
- Versuchen, weiter zu stillen (schadet dem Baby nicht)
- Vor dem Stillen wärmen, nach dem Stillen kühlen (z.B. mit Quark)
- Schonung
- Bei Bedarf schmerzstillende Medikamente
Wann zum Arzt?
- Wenn nach 1-2 Tagen keine Besserung eintritt oder die Beschwerden sogar zunehmen
Synonyme
Brustentzündung, Mastitis, Mastitis puerperalis, Mastitis non-puerperalis, Mastitis non pueralis, Milchstau