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Jarno Janssen hatte für die letzten sieben Rennen als Ersatz für Jesko Raffin (24) den Hinterherfahrer Piotr Biesiekirski (18) engagiert. Der völlig überforderte Pole kam nie unter die «Top20». Eigentlich hätte Janssen lieber Dominique Aegerter eingesetzt – aber Piotr Biesiekirski zahlte viel Geld für den Platz. Und wer zahlt, der fährt. Aber nun ist es zum Eklat gekommen. Der NTS-Teamchef hat Piotr Biesiekirski vor die Türe gestellt und fürs letzte Rennen Dominique Aegerter (30) geholt.
Dominique Aegerter hatte diese Saison bei Jarno Janssen vor dem Engagement von Piotr Biesiekirski schon dreimal Jesko Raffin ersetzt und dabei einmal WM-Punkte geholt. Damit kommt es im letzten Rennen zu einer brisanten Ausgangslage: klassiert sich Dominique Aegerter am Sonntag vor Tom Lüthi (34)? Es wäre die finale Demütigung des Emmentalers in einer völlig missratenen Saison.
So oder so wäre Dominique Aegerter am Donnerstag zum Saisonfinale nach Portimao an der portugiesischen Algarve gereist. Weil dort im Rahmen des letzten GP der Saison die Siegerehrung des MotoE-Weltcups stattfindet. Der Rohrbacher hat den Wettbewerb mit den Batterie-Töffs auf dem dritten Schlussrang beendet. Nun muss er halt neben dieser Ehrung auch noch tüchtig Gas geben.
Die Chancen, dass sich Dominique Aegerter auf der NTS im letzten Saisonrennen vor dem verunsicherten Tom Lüthi klassiert (im letzten zwei Rennen nur noch auf den Plätzen 19 und 16) stehen etwa bei 70:30.
Für nächste Saison ist der erneute Einsatz in diesem Batterie-Töff-Weltcup geplant. Wenn es keine Termin-Kollisionen mit dem MotoE-Weltcup gibt, dann wird Dominique Aegerter nächste Saison zusätzlich für Yamaha auch die Supersport-WM bestreiten. Es handelt sich dabei um die zweitwichtigste Rennserie der Superbike-Szene. Er rechnet bis in etwa zehn Tagen mit einem definitiven Entscheid.
Real Madrid hat allen Widrigkeiten zum Trotz zum 14. Mal die Champions-League-Trophäe gewonnen. Beim 1:0-Sieg gegen den FC Liverpool ragten vor allem zwei Akteure heraus: Torschütze Vinicius Jr. natürlich, aber auch Torhüter Thibaut Courtois. Der 30-jährige Belgier zeigt im Final der Königsklasse insgesamt neun Paraden, so viele wie noch kein Keeper vor ihm.