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Schon seit Saisonbeginn freute ich mich riesig auf den Weltcup auf der Lenzerheide vor heimischem Publikum. Eines meiner grossen Ziele war es, dort mein Top-50-Resultat vom letzten Weltcup in La Bresse zu verbessern. Da ich auch einen Sprung in der Weltrangliste gemacht habe, konnte ich mit der Nummer 68 starten, welches eine weitere Voraussetzung für ein gutes Resultat bedeutete.
Ich bin bereits eine Woche vor dem Rennen angereist, um mich an die Höhe zu gewöhnen und die Strecke besser kennenzulernen. Leider erlaubte man uns erst am Donnerstag die Strecke zu besichtigen. Glücklicherweise gibt es aber auf der Lenzerheide noch viele andere coole Trails.
Wir wohnten die ganze Woche über in der wunderschönen „Privà Alpine Lodge Lenzerheide“ und konnten uns optimal auf das Rennen vorbereiten. So stand also nichts mehr im Weg, am Sonntag ein gutes Rennen zu zeigen.
Am Start konnte ich meine Position gut verteidigen. Wegen eines kleinen Sturzes in der Startrunde verlor ich einige Positionen, aber ich kam trotzdem auf Position 70 von der Startrunde zurück. Wie in La Bresse wollte ich auf den kommenden sechs Runden konstant nach vorne fahren. Da die Strecke recht flach war und aus vielen Wiesen- und verblockten Wurzelpassagen bestand, gestaltete sich das Überholen jedoch als sehr schwierig. Ich hielt mich das ganze Rennen so um den 70. Rang auf und fuhr mein Rennen mit konstanten Rundenzeiten fertig.
Da der spätere Sieger Titouan Carod extrem schnelle Rundenzeiten fuhr, welche gar gleich schnell waren, wie jene der Elite-Kategorie, wurde ich auf meiner zweitletzten Runde von ihm überrundet und durfte die letzte Runde nicht mehr fahren.
Somit beendete ich das Rennen mit einer Runde Rückstand auf dem 73. Rang. Ich hatte mir für das Rennen eigentlich mehr erhofft und konnte mein hochgestecktes Ziel, eine Top-40-Platzierung zu erzielen, leider nicht erreichen. Positiv am Rennen war aber, dass ich am Start gut mithalten konnte, meine Rundenzeiten konstant waren und ich mit der Höhe gut zurecht kam.