Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03590.jsonl.gz/908

Dutzende Tote wegen Monsunregens in Südasien
Die grossen Regenmassen des Monsuns haben in Südasien in den vergangenen Tagen zu Dutzenden Toten geführt.
Die Menschen kamen unter anderem bei Sturzfluten, Erdrutschen und Verkehrsunfällen ums Leben.
In Nordostindien starben seit vergangener Woche 55 Menschen und in den Nachbarländern Bangladesch und Pakistan jeweils mindestens rund zwei Dutzend Menschen, wie Behördenmitarbeitende am Dienstag mitteilten. Millionen Menschen seien in den Gebieten betroffen und teils in Notunterkünften untergebracht.
Im Norden Pakistans blockierten Erdrutsche eine vielbefahrene Autobahn, die das Land mit der chinesischen Region Xinjiang verbindet, wie die örtliche Verwaltung mitteilte. In Teilen Bangladeschs seien Stromleitungen getrennt, weil Kraftübertragungszentren unter Wasser stehen, hiess es.
In mehreren Städten behinderte der Regen den Flugverkehr, es kam zu Flugausfällen und Verspätungen, teilten örtliche Behörden mit. Auf den überfluteten Strassen gab es eine Reihe von Autounfällen; die Wassermassen liessen zudem Gebäude einstürzen. Beruhigung ist noch nicht in Sicht: Für die Region sagen Wetterdienste mehr Regen voraus.
In den bevölkerungsreichen Ländern Südasiens sterben jedes Jahr während der Monsunregenzeit im Juli und August Hunderte von Menschen. Der Klimawandel hat in den vergangenen Jahren zu Herausforderungen wie häufigen Überflutungen von Städten und Ausbrüchen von Gletscherseen geführt. Die jüngsten Zerstörungen ereigneten sich inmitten wachsender Besorgnis über die Auswirkungen des Klimawandels in einer der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt.