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Die SWOT-Analyse ist ein Instrument der strategischen Planung. Sie dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung von Unternehmen.
S – Strengths = Stärken
Hier dreht sich alles um die Stärken: Worin sind wir gut? Was zeichnet uns aus? In welchen Bereichen haben wir keine Probleme? Wo sind wir besser als die Anderen? Die Stärken und Schwächen werden auch als interne Faktoren bezeichnet, also als Faktoren, die direkt vom Projekt oder der Organisation beeinflusst werden können.
W – Weaknesses = Schwächen
Im Gegenzug werden natürlich auch die Schwächen betrachtet: Was können wir nicht so gut? Wo sind Andere besser? Wo treten immer wieder Probleme auf?
O – Opportunities = Chancen
Chancen und Möglichkeiten werden hier eingetragen. Gemäss der «reinen Lehre» werden hier nur Faktoren gelistet, die extern sind, also nicht direkt beeinflusst werden können. Beispiele: Von welchen Trends könnten wir profitieren? Welche wirtschaftlichen oder demografischen Entwicklungen helfen uns?
T – Threats = Bedrohungen / Gefahren
Ebenfalls externe Faktoren sind die Risiken, Bedrohungen oder Gefahren. Beispiele: Welche Trends könnten uns schaden? Welche Entwicklungen könnten uns Probleme bereiten? Welche Einschränkungen sind zukünftig zu erwarten?
Ziel ist es nicht nur, diese Faktoren zu sammeln, sondern auch ihre Wechselwirkungen so zu betrachten, dass geeignete Massnahmen definiert werden können:
- Wie können wir unsere Stärken nutzen, um von den Möglichkeiten profitieren zu können?
- Wie können wir unsere Stärken nutzen, um uns vor Risiken zu schützen?
- Wie können wir unsere Schwächen überwinden durch die Nutzung von Chancen?
- Wodurch können wir Risiken minimieren und gleichzeitig Schwächen überwinden?