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Der Antrag auf ein neues Schutzgebiet erhielt zwar 38 Ja-Stimmen gegenüber 24 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen, ein Beschluss des IWC ist jedoch nur mit Dreiviertelmehrheit möglich. Artenschützer sehen die Walfangnation Japan in einer Schlüsselrolle beim Scheitern des Vorstosses. Gegen die Schutzzone hatten hauptsächlich westafrikanische und karibische Staaten gestimmt, wie die Schutzorganisation OceanCare mit Sitz in Wädenswil ZH mitteilte.
Das Gebiet sollte sich südlich des Äquators von der Ostküste Südamerikas quer über den Atlantik bis hin zur Westküste Afrikas erstrecken. Es hätte das Antarktis-Schutzgebiet mit dem Walschutzgebiet im Indischen Ozean verbunden.
Seit 1998 gibt es Bemühungen um eine solche Schutzzone im Südatlantik, allerdings wurden alle bisherigen Anträge von Walfangnationen angefochten, die einen Teil ihrer Lebensgrundlage im Walfang sehen. Der neueste Vorstoss enthielt auch erstmals einen ausführliche Managementplan, der darauf abzielte, Nahrungs- und Fortpflanzungsgebiete, sowie die Migrationskorridore der Wale zu schützen. Im Südatlantik leben 51 Walarten.