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DANIEL MÜLLER-SCHOTT zählt zu den weltbesten Cellisten und ist auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Geboren wurde er in München und erhielt schon früh persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung. Ein Jahr lang hatte er privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb 1992 in Moskau. Er gastiert u. a. in den USA bei den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, in Europa bei der London Philharmonic, den Berliner Philharmoniker, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Stuttgart, Leipzig, dem Orchestre National de Radio France. Dabei gibt er Konzerte unter renommierten Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Andris Nelsons, Kurt Masur. Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte hat er eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie der Zusammenarbeit mit Komponisten. So widmeten ihm sowohl André Previn als auch Peter Ruzicka ein Cellokonzert. Auch als musikalischer Partner im Brahms Doppelkonzert und als Triopartner von Anne-Sophie Mutter ist Daniel Müller-Schott immer wieder zu hören.
Seine umfangreiche Diskographie wurde von Publikum und Presse enthusiastisch aufgenommen und mit Auszeichnungen bedacht.
Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Oeuvre J. S. Bachs ist für ihn sowohl Ausgangspunkt wie Zentrum seiner Arbeit. Für seine erste CD-Aufnahme im Bach Jubiläumsjahr 2000 wählte er die Sechs Suiten (Glissando Records). Für Brittens Suiten erhielt er den Diapason d’Or. Er spielt das „Ex Shapiro“ Matteo Goffriller Cello, Venedig 1727.
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