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Pünktlich auf den ausbrechenden Sommer habe ich eine funktionstüchtige Version meiner Aare-Temperaturanzeige fertiggestellt: aare.schwumm.ch. Viele Ideen habe ich noch, aber für heute muss das reichen: Die Sonne scheint und ich muss raus hier.
Für Webdesigner: Das ganze funktioniert dank jQuery Mobile relativ sauber ohne grossem Aufwand platformübergreifend. Die Daten werden von meiner Aare-API per JSON regelmässig aktualisiert. Ein bisschen Javascript-Timer-Zauberei sorgt dafür, dass die Anzeige auch nach dem Wegtabben von der Webseite auf mobilen Geräten schnell wieder aufgefrischt wird.
Für Feedback und Kritik bitte die Kommentarfunktion bei der Ankündigung auf dem Schwumm.ch-Blog verwenden.
Zum Abschlus des Sommers gibt’s dieses Woche eine Menge Kultur an frischer Luft, der grösste Teil davon sogar gratis:
Ich wünsche all diesen Anlässen von ganzem Herzen viel Wetterglück und, etwas egoistisch, möglichst wenig Zuschauer, welche mir den Platz wegnehmen könnten.
Der heutige Dinosaurier-Comic erläutert den Sinn hinter der momentan anhaltenden Kältewelle.
Gestern das volle Programm: Ausschlafen zu zweit, zwei spannende Gleitschirmflüge, danach einen Aareschwumm und am Abend Grillieren auf dem Balkon.
Und soll ich euch etwas Insiderinformationen aus unseren Prognosen verraten? Es bleibt die ganze Woche über schön.
Ich erkläre hiermit den Sommer eröffnet, originally uploaded by christian st..
Der erste kurze Aareschwumm bei angenehm kühlen 14 Grad ist gemacht.
Alles kommt gut.
—
hymnos.existenz.ch
(In Wirklichkeit gar nicht anwesend.)
Kurzangebundenheit ist zu entschuldigen; dieser Text wurde auf einem
iPhone verfasst.
dr summer isch vrbii
es isch e heisse summer gsii
u es isch viu passiert
u d wäut drääit sech no gäng
we me ferie het u gllich verdient
un es lüftli geit u d sunne schiint
isch ds läbe hie doch gar nid mau so schlimm
we me luegt was uf dr wäut so geit
u we me list was aus ir ziitig schteit
hei mir doch hie nid würklech grund zum gränne
solang dr chare louft u dini mannschaft gwinnt
u’s öppe für ne nöii schibe längt
ligts eigentlech doch no grad eso drinne
solang am morge geng e nöiie tag afaat
solang no chole chöme we me ds chärtli inelaat
solangs es biud git we me ar färnbedienig drückt
u solang me aus ma frässe wo me schlückt
Züri West – Dr Summer Isch Verbii (1991)
Dank akutem Sommereinbruch weilt ganz Bern zurzeit im öffentlichen Bad Marzili oder auf ähnlichen Plätzen an der Aare (Siehe bei Chm 1, 2, 3 und Rouge).
Und dazu auf dem iPod das neue Album der isländischen Band Sigur Rós: með suð à eyrum við spilum endalaust. Die Band welche eher bekannt ist für epische-enigmatischen Sound (Hörtipp: Svefn-G-Englar vom wunderschönen Album Ãgætis Byrjun) hat pünktlich auf den Sommer sich in ungezwungenere Gefilde begeben und bietet den perfekten Begleitsound für diese perfekten Tage jetzt und hier.
Alles ist gut.
Sonne herrscht, es ist Ventilatorwetter.