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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung der neusten Daten zu den Ölreserven in den USA leicht gestiegen. Im frühen Nachmittagshandel verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) um 22 Cent auf 76,40 US-Dollar. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kostete 79,00 Dollar und damit 29 Cent mehr als am Vortag. Händler erklärten den leichten Preisanstieg mit der aktuellen Dollar-Schwäche.
"Der schwache US Dollar gibt den Rohstoffen Auftrieb", hiess es in einem Marktkommentar der Commerzbank. Allerdings wollten die Experten einen Rückfall der Ölpreise in den kommenden Handelstagen nicht ausschliessen. Nach einer Reihe von schwachen Konjunkturdaten aus den USA zeichne sich eine langsamere Gangart in der grössten Volkswirtschaft der Welt ab und damit eine gedämpfte Nachfrage nach Rohöl.
Im weiteren Handelsverlauf dürften die neusten Daten zu den Ölreserven in den USA in den Mittelpunkt des Interesses rücken und für neue Impulse sorgen. Die US-Regierung wird die amtlichen Daten am Nachmittag veröffentlichen. Der Markt rechne mit einem Rückgang der US-Lagerbestände an Rohöl.
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) leicht gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 74,87 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl
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