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bedeutet über das Schnarchen hinausgehende nächtliche Atemstörungen im Sinne zeitweiser Atemstillstände, die wenige Sekunden bis zu einer Minute andauern können. Die Atemstillstände kommen meist durch das Zusammenfallen der Rachenwände im Liegen während des Schlafes zustande. Die Länge und die Anzahl der Atemstillstände führen je nach deren Ausmaß zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut. Über Jahre unbehandelt, führt die Schlafapnoe zu einer Verdickung der Gefäßwände. Bluthochdruck und Herzerkrankungen können die Langzeitfolgen sein. Viele Patienten bemerken eine zunehmende Tagesmüdigkeit, morgendliche Kopfschmerzen oder einen trockenen Mund. Auch ein medikamentös schwer einstellbarer Blutdruck kann auf eine Schlafapnoe hindeuten. Die Partner bemerken oft die Atemaussetzer während des Schnarchens.
Die Schlafapnoe bedarf je nach Ausmaß einer unterschiedlich intensiven Behandlung. Die Gewichtszunahme und Übergewicht sind ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Schlafapnoe-Syndroms.
Zur Diagnostik setzen wir ein neues Untersuchungsverfahren ein - die respiratorische Polygrafie, WatchPatTM. Die meisten Fragestellungen können wir mit diesem mobilen Gerät erfassen. Die Untersuchung erfolgt in der Nacht in Ihrer gewohnten häuslichen Umgebung. Ob Sie für diese Untersuchung geeignet sind, können wir im Rahmen eines Beratungsgespräches und einer endoskopischer Untersuchung in unserer Schlafsprechstunde feststellen.