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Das Wichtigste in Kürze
- Lea Rose Fiega hatte das Millionenlos im Laden zurückgegeben, um es wegzuschmeissen.
- Der Sohn der Ladenbesitzer fand das Los und gab es an Fiega zurück.
Sohn der Ladenbesitzer entdeckte das Los
Gewinnerin Lea Rose Fiega sagte der US-Nachrichtenagentur AP: «Ich hatte es eilig in der Mittagspause und habe es (das Los) nur schnell gerubbelt und angeschaut.» Dabei habe sie keinen Gewinn erkannt. Deshalb habe sie das 30 US-Dollar teure Los den Besitzern des Lebensmittelladens im März zum Wegwerfen gegeben.
Der Sohn der Familie, der der Laden im Ort Southwick gehört, entdeckte das Los der Stammkundin Tage später. Er sah, dass es sich um einen Millionengewinn handelt.
Er entschied, das Millionenlos der Erwerberin zurückzugeben
Sohn Abdi Shah (30) sagte der «Washington Post», er habe zunächst überlegt, den Gewinn zu behalten. Seine innere Stimme habe ihm aber gesagt: «Das ist nicht richtig. Du weisst, wer diese Person ist. Du solltest ihr das Los zurückgeben.»
Er und seine Eltern hätten dann nach Beratungen mit einem Teil ihrer Familie in Indien beschlossen, genau das zu tun. Ende März hätten sie Fiega das Gewinnerlos schliesslich im Laden überreicht.
«Es war ein wirklich toller Moment», sagte Shah. «Als ich sie glücklich sah, wurde ich so glücklich. Ich wusste, dass ich das Richtige getan habe.»
Gewinnerin hatte lebensgefährliche Coronaerkrankung
Fiega sagte, die Shahs seien grossartige Menschen. «Ich konnte es überhaupt nicht glauben. Ich habe geweint, ich habe sie umarmt.» Sie habe sich doppelt beglückt gefühlt, weil sie erst im Januar eine lebensbedrohliche Covid-19-Erkrankung überstanden habe.
Die Lotteriegesellschaft in Massachusetts teilte Ende März mit, dass Fiega Gewinnerin des Preisgeldes in Höhe von einer Million Dollar sei. Auch die Shahs gingen aber nicht leer aus: Der Laden erhielt demnach von der Lotteriegesellschaft einen Bonus in Höhe von 10'000 Dollar für den Verkauf des Gewinnerloses.
Fiega sagte AP, sie habe der Familie ebenfalls eine Belohnung zukommen lassen. Den Rest des Preisgeldes wolle sie für die Rente sparen.