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Alfred Tinguely wurde am 12. Februar 1931 in der Tächmatt, Rechthalten, geboren. Er war das dritte Kind der Eltern Julian und Virginie Tinguely-Bächler. Mit den fünf Geschwistern verbrachte er eine schöne und unbeschwerte Jugendzeit. Er besuchte die Schule in Rechthalten und die Fortbildungsschule in Freiburg. Schon früh half er seinem Vater in der Landwirtschaft. Die Rekrutenschule absolvierte er bei den Train-Soldaten. Bei späteren WK konnte er sein eigenes Pferd mitnehmen. Darauf war er immer sehr stolz.
1958 vermählte sich Alfred mit Rosa Aebischer vom Buchholz, Rechthalten. Ihrer Ehe wurden zwei Kinder geschenkt: Nelly und Rita, denen er ein liebevoller und besorgter Vater war. Grosse Freude bereiteten ihm die Enkelkinder Jeanine und Mathias und später die Urenkel Alex und John. Er wartete immer sehnsüchtig auf ihren Besuch. Die Kinder waren sein Ein und Alles. Das Leuchten in seinen Augen war nicht zu übersehen.
1971 erwarben Alfred und Rosa Tinguely das Heimwesen im Buchholz. 1973 wurde das Wohnhaus durch fleissiges Schaffen zu einem heimeligen, schönen Bauernhaus umgebaut. Bis zur Pensionierung bewirtschaftete Alfred Tinguely den Betrieb. Seine Gattin und sein Schwager Adolf waren ihm dabei eine grosse Stütze.
Alfred Tinguely hatte grosses Vertrauen zum Heiland und besuchte regelmässig die Sonntagsmesse. Gelegentlich pilgerte er mit seiner Gattin nach Einsiedeln. Er war am Weltgeschehen und der Politik interessiert. Er liebte die Natur und die Berge. Oft ging er mit den Kindern auf Fuchses Schwyberg, in die Salzmatt oder aufs Rizli. Sein Lieblingshobby war das Jassen. Seine Jasskolleginnen und -kollegen sowie Schwägerinnen und Schwager trafen sich oft im Buchholz für ein gemütliches Beisammensein. Diese Freundschaften pflegten er und seine Gattin bis in hohe Alter. Alle kamen gerne ins Buchholz, wo sie offene Türen vorfanden. Lange erfreute sich Alfred Tinguely einer guten Gesundheit. Am 14. Februar 2017 wurde bei ihm ein Herzproblem festgestellt. Von da an ging es ihm immer schlechter, und die Überweisung ins Pflegeheim Maggenberg in Tafers war unumgänglich. Drei Monate wurde er dort liebevoll und gut umsorgt. In der Nacht vom 22. Juni 2017 konnte er gestärkt durch den christlichen Glauben friedlich einschlafen. Sein Leben war Arbeit und Fürsorge für die Familie; sie vermisst ihn.