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Stadt St.Gallen
Informationen aus der St.Galler Stadtverwaltung
Informationen aus der St.Galler Stadtverwaltung
Die Benennung des neu gestalteten Platzes ehrt Eduard Scherrer.
Mit der gestalterischen Aufwertung der östlichen Altstadtgassen ist an der Kreuzung Spital-, Kugel- und Brühlgasse rund um den bestehenden Brunnen neu ein kleiner Platz entstanden. Er wird als «Scherrerplatz» benannt.
Die Benennung des neu gestalteten Platzes an der Kreuzung Spital-, Kugel- und Brühlgasse als «Scherrerplatz» ehrt im Jubliäumsjahr der Stadtverschmelzung 1918 u.a. den ersten Stadtammann und Mitinitiator der vereinigten Stadt, Eduard Scherrer. Der Stadtsanktgaller Eduard Scherrer (1862-1947) war neben seinem Engagement für die Stadt auch Kantons-, Regierungs- und Nationalrat der FDP.
Neben Eduard Scherrer stehen zwei weitere Träger und eine Trägerin des Nachnamens mit St.Galler Bezug, die sich politisch, künstlerisch und wissenschaftlich verdient gemacht haben.
Heinrich Scherrer (1847-1919), als Anwalt in der Stadt tätig, war Regierungsrat, Nationalrat und Ständerat des Kantons St.Gallen. Der Sozialdemokrat setzte sich u.a. für die Kranken- und Unfallversicherung sowie den Arbeiterschutz ein.
Hedwig Scherrer (1878-1940) widmete sich in der Stadt und in ihrem selbst entworfenen Atelierhaus auf dem Montlingerberg insbesondere der Druckgrafik und der Landschafts- und Portraitmalerei. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 betätigte sich die Künstlerin pazifistisch und leistete Einsatz in der Flüchtlingshilfe.
Paul Scherrer (1890-1969), der seine Kindheit und Schulzeit in St.Gallen verbrachte, machte sich als Professor für (Experimental-)Physik an der ETH Zürich insbesondere für die Erforschung der Kernphysik verdient. Mit seinem fachlichen und politischen Engagement für die Atomwissenschaft nahm er grossen Einfluss auf die wesentlichen Linien der schweizerischen Nuklearpolitik der Nachkriegszeit.
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