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Die Zürcher stellten ihren neuen Cheftrainer am Donnerstag im Campus in Niederhasli vor. Es sei nicht schwierig gewesen, ihn zu überzeugen, sagte Pereira, der am Mittwoch in die Schweiz gekommen war. Das Projekt und der Name GC hätten ihn gereizt. Über die Länge des Vertrags mit dem Portugiesen hielt sich der Verein bedeckt.
Der 55-jährige Pereira, dem Verbindungen zum mächtigen Berater Jorge Mendes nachgesagt werden, ist kein Unbekannter im Schweizer Fussball. Im November 2011 hatte er Servette Genf übernommen, ehe er fünf Monate später das Traineramt wieder seinem Vorgänger João Alves überlassen musste. Danach war er gut fünf Jahre in der Aspire Academy in Katar tätig.
Zuletzt war Pereira seit November 2019 in der zweithöchsten portugiesischen Liga bei Academia Coimbra als Trainer unter Vertrag. Beim Abbruch der Saison im März lag die Mannschaft auf Platz 7, nachdem Pereira diese im 15. Rang übernommen hatte. Die Handschrift der Teams von Pereira hätten ihn überzeugt, sagte Sportchef Bernard Schuiteman. Der Portugiese soll Leiter des GC-Trainerteams sein, das auf sieben Personen aufgestockt wird.
Das Ziel der Zürcher ist klar: die Rückkehr in die Super League. «Wir müssen nicht darum herum reden», sagte Schuiteman. «Wir haben Pläne, Ziele und Möglichkeiten. Wir wollen rauf.» Die am Sonntag zu Ende gegangene Saison schloss GC nach nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen im enttäuschenden 3. Rang ab. Nach dem Wiederbeginn der Meisterschaft im Juni hatten sich die Zürcher kurzzeitig sogar noch Hoffnungen auf den direkten Abstieg machen können.