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Wenn wir keine Fehler machen, heisst das, dass wir nicht genug neue Dinge ausprobieren.
(Phil Knight, amerikanischer Industrieller, Gründer und Chef von Nike)
- Wie streng bin ich mit mir selbst, wenn ich einen Fehler mache? Wie gut kann ich mir selbst verzeihen? Was treibt mich an? Muss immer alles perfekt sein? Wie sieht es mit meiner Produktivität aus, wenn ich das Fehlerlose anstrebe? Erlaube ich mir auch, eine Arbeit abzuschliessen, obwohl sie (aus meiner ganz subjektiven Sicht) noch nicht 100%ig ist? Wie steht es mit den Massstäben, die ich bei mir und bei anderen anlege?
- Wie tolerant bin ich gegenüber Fehlern, die andere, z.B. meine Mitarbeiter, machen? Wie ist üblicherweise meine Reaktion, wenn nicht alles so ist, wie es sein sollte? Wenn man von „unnötigen Fehlern“ spricht: kann ich mir auch „nötige Fehler“ vorstellen? Sind Fehler aus meiner Sicht immer nur Störfaktoren, oder kann sich dahinter auch anderes verbergen?
- Was wäre, wenn keine Fehler passierten? Wie könnte ich dann sicherstellen, dass beispielsweise Bestehendes optimiert werden kann? Wie schaffe ich es, in Fehlern (und den Erkenntnissen daraus) Chancen zu sehen, neue Wege auszuprobieren? Wie gut kann ich Fehler auch als Gelegenheit annehmen, die längst bekannten Pfade zu verlassen und dabei Neues zu lernen?
- … ?