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Baden AG "Hallwilersee"
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Baden AG am Hallwilersee:
Baden AG.Geographie.Geologie.
Baden liegt am Schnittpunkt des Schweizer Mittellandes und des Juras. Die Lägern, ein sich bis nach Dielsdorf erstreckender felsiger Höhenrücken (Höhe bis 859 m ü. M.), bildet den östlichsten Ausläufer des Faltenjuras. Er entstand vor 4 bis 9 Millionen Jahren durch Auffaltung von Kalksteinschichten.[3] Seine Fortsetzung findet der Faltenjura im Westen mit dem Hundsbuck (539 m ü. M.) und dem vorgelagerten Schlossberg. Die beiden Höhenrücken werden durch eine knapp 200 Meter breite, mit Kies und Sand aufgefüllte Klus getrennt, durch die sich die Limmat zwängt.[4]Beidseits der Klus weitet sich das Tal zu breiten Becken mit Schotterablagerungen aus, dem Wettingerfeld im Südosten und dem Haselfeld im Norden. Die nordwärts fliessende Limmat stösst am Rand des Haselfeldes an die Goldwand und wendet sich dort nach Westen. An der Flussbiegung befinden sich 19 Quellen, wo stark mineralhaltiges Thermalwasser an die Oberfläche tritt ( Thermalbäder Baden).[5] Der Martinsberg (498 m ü. M.) und die Goldwand schliessen das Haselfeld ab und bilden eine zweite Klus. Südlich davon liegt zwischen Martinsberg und Hundsbuck das Eichtal, das in die Müseren-Hochebene übergeht. Diese zählt zum hauptsächlich aus Muschelkalk bestehenden Tafeljura.[4]Im Süden dominiert der Heitersberg, ein Höhenrücken des Mittellandes aus Süsswassermolasse. Im Gegensatz zum Faltenjura wurden die Schichten hier schräg gestellt.[3] Der Heitersberg ist in mehrere Hügel gegliedert; auf Badener Gebiet sind dies der Chrüzliberg (514 m ü. M.), der Baregg (531 m ü. M.) und der Oberhau (619 m ü. M.). Zwischen Chrüzliberg und Baregg liegt der Teufelskeller, eine Sackung mit Höhlen und markanten Felstürmen.[6] Westlich der Heitersbergkette, seit der Würmeiszeit durch eine Seitenmoräne getrennt, liegt die Ebene des Reusstals.[4]