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Wie zwei Ausstellungsobjekte auf schwarzen Sockeln präsentiert, leuchten die weissen Autos von Marc Egger im Profil auf ebenfalls schwarzem, nüchternem Hintergrund. Egger widmet sich in den 1960er-Jahren dem umschwärmten Industrieprodukt und malt mehrere Abbilder von Automobilen unterschiedlicher Modelle und Marken. Das Werk ist Teil der gleichnamigen Serie von Autodarstellungen, aus der 1962 das allererste schweizerische Pop-Art-Werk hervorgeht: Eine Kunstströmung, mit der Egger wohl auch aufgrund seiner Reisen nach Amerika zur gegebenen Zeit in Berührung gekommen ist. Der Begriff Pop Art wird im gleichen Jahr im Museum of Modern Art in New York geprägt. Der Künstler verweist mit seiner reduzierten, flächigen Bildsprache auf die Bildsprache der Werbeindustrie und hinterfragt sie gleichermassen. Das Kunstmuseum Thun erwirbt das Ölgemälde anlässlich seiner ersten Pop-Art-Ausstellung im Jahr 1980.
Katrin Sperry
Der Künstler Marc Egger reist nach Amerika.
In den 60er Jahren.
Dort entsteht eine neue Kunst-Richtung.
Sie trägt den Namen Pop-Art.
Motive kommen aus der Konsum-Welt.
Zum Beispiel:
2 Autos vor schwarzem Hinter-Grund
nur in Schwarz und Weiss