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Isabel Charisius gehört zu den führenden Bratschistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation.
Die Bratschistin war Mitglied des legendären Alban Berg Quartetts, das Ehrenmitglied u.a. der Wiener Konzerthausgesellschaft ist. Ausserdem war Isabel Charisius als Solobratschistin tätig beim Wiener Kammerorchester, beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien und bei den Münchner Philharmonikern. Als Solistin trat sie unter anderem am Lucerne Festival, in der Münchner Philharmonie und im Auditorio Nacional de Música in Madrid auf.
Isabel Charisius ist weltweit auch als Kammermusikerin gefragt und konzertiert gerne mit führenden Ensembles wie z.B. den Quartetten Arditti, Belcea und Ysaÿe. Regelmässig arbeitet sie auch mit anerkannten Solisten zusammen.
Neben ihrer intensiven Konzerttätigkeit widmet sich Isabel Charisius seit vielen Jahren und mit grosser Hingabe der Lehre und dem Coaching der neuen Musikergeneration. Von 2005 bis 2013 lehrte sie an der Musikhochschule Köln und im Jahre 2006 wurde sie an die Hochschule Luzern - Musik berufen, wo sie Viola und Kammermusik unterrichtet. Auch ihre Meisterkurse an renommierten Institutionen sind weithin anerkannt.
Isabel Charisius spielt die ABQ-Viola von Laurentius Storioni (1780), eine Viola von Peter Greiner (1999) und eine besondere Violine von Joannes Udalricus Eberle (1753).