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John Nielsen, Band 3: Bei der Beerdigung seines Freundes, Lasse Henning, erhält John Nielsen von der Witwe ein altes Foto, das den Verstorbenen mit einer jungen Frau zeigt. Sie will, dass er herausfindet, wer die Unbekannte ist und was sie mit Lasse vor über zwanzig Jahren zu tun hatte.... John Nielsen, Band 3: Bei der Beerdigung seines Freundes, Lasse Henning, erhält John Nielsen von der Witwe ein altes Foto, das den Verstorbenen mit einer jungen Frau zeigt. Sie will, dass er herausfindet, wer die Unbekannte ist und was sie mit Lasse vor über zwanzig Jahren zu tun hatte. Doch wer ist diese Frau? Und wo soll er sie suchen? Erster Eindruck: Ein etwas düsteres Cover, zwei einsam gelegene Häuser, es ist dunkel und es hat geschneit (Ausgabe 2007). Den Einstieg in die Geschichte fand ich schon ziemlich beunruhigend: „Er wusste plötzlich, dass es wieder passieren würde und dass er nichts dagegen tun konnte. Es war zu stark, und er konnte nicht widerstehen. Es war vorherbestimmt, dachte er […].“ John Nielsen ist Journalist, hält sich aber seit längerem vorwiegend mit dem Texten von Werbeanzeigen über Wasser. Sein beruflicher Werdegang ist – ich sage es mal diplomatisch – ziemlich durchzogen. John hat Lasse Henning vor vielen Jahren kennengelernt, als er auf die schiefe Bahn geraten ist; Lasse, der später im Dezernat für Wirtschaftsverbrechen gearbeitet hat, wurde sein Bewährungshelfer. John hat seine Chance genutzt und übrig blieb eine Freundschaft der beiden Männer. John will nun herausfinden, was vor über zwanzig Jahren passiert ist. Und auch herausfinden, wer sein Freund Lasse eigentlich wirklich war, denn er erfährt Dinge, die ihm vorher so nicht bewusst waren. Als Journalist ist es John gewohnt, Fragen zu stellen. Aber nicht jedermann beantwortet gerne solche, wie er schmerzlich erfahren muss. Mir wurde erst bewusst, dass dieses Buch Band 3 einer Reihe ist, als ich die Rezension schrieb. Ich kann nicht beurteilen, ob mir Wissen aus den Vorbänden fehlt, aber ich fange eine Reihe grundsätzlich lieber mit Band 1 an. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen, aber zeitweilig kam ich mit den Namen der Protagonisten etwas durcheinander. Und wer nun eigentlich ermittelt (für mich blieb John ziemlich blass). Dem Autor ist es gelungen, unterschiedlichste Fährten zu legen. Gegen Ende wurde es noch ziemlich spannend und von mir gibt es dafür 4 Sterne.