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Der französische Spirituosenhersteller Rémy Cointreau ist etwas positiver über seine Leistung in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres. Der operative Gewinn wird zwar weiterhin deutlich sinken, aber weniger als bisher prognostiziert. Dies ist hauptsächlich auf die besser als erwarteten Verkäufe in China und den USA zurückzuführen.
Rémy Cointreau erwartet nun einen Gewinn von einem Viertel bis 30% in den sechs Monaten bis september. Zuvor waren die Hersteller der cognac-Marken Rémy Martin und Louis XIII von einem Gewinnrückgang von 35 bis 40 Prozent ausgegangen. Unter anderem zeigten die cognac-Verkäufe Erholung. Diese Lagen im zweiten Quartal etwas niedriger als ein Jahr zuvor. Dies ist jedoch nicht im Vergleich zum ersten Quartal, als der Umsatz um fast 40% zurückging.
Die besser als erwartete Leistung des französischen Konzerns in China und den USA passt in das breitere Bild im Getränkesektor. Zuvor sagte Filialregent Pernod Ricard, er habe unter anderem in den USA und Westeuropa eine Verbesserung der Nachfrage gesehen, insbesondere bei heimtrinkern. Für das Gesamtjahr rechnet Pernod Ricard mit einem Gewinnrückgang von 15 Prozent.