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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2016.00026 IV. Kammer Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 4. April 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___ Beigeladener 2. Z.___ Beigeladener Sachverhalt: 1. X.___ war ab dem 19. April 2012 als Einzelzeichnungsberechtigter (ohne Funktionsbezeichnung) der A.___ im Handelsregis ter des Kantons Zürich eingetragen – nebst Y.___, welcher als einziges Mitglied des Verwaltungsrates ebenfalls mit Einzelzeichnungsbe rechtigung eingetragen war. V om 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 war X.___ Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der A.___ m it Einzelzeichnungsberechtigung. Zeit gleich amtete Y.___ als Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführer mit Einzelze ichnungsberechtigung. Y.___ war fortan bis am 14. April 2015 als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelzeichnungsberechtigung im Handelsregister eingetragen. Am 8. Juli 2015 (Tagebucheintrag) trat Z.___ als einziges Mitglied mit Einzel zeichnungsberechtigung in den Verwaltungsrat (Urk. 12 ). Die A.___ ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus gleichskasse, seit dem 1. Februar 2012 als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen (vgl. Urk. 5/5 ff.). Am 5. März 2015 und 7. Oktober 2015 erwirkte die Ausgleichskasse in Betreibungen gegen die A.___ für ausstehende Lohnbeiträge Verlustscheine über Fr. 4‘490.90 ( Urk. 5/81), Fr. 5‘200.15 ( Urk. 5/104) und Fr. 2‘237.55 ( Urk. 5/105). Mit Verfügungen vom 23. Februar 2016 verpflichtete die Ausgleichskasse Y.___, X.___ und Z.___ als Solidarhafter für entgangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren Schadenersatz zu leisten. Y.___ und Z.___ wurden zur Leistung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/108 und Urk. 5/ 110) und X.___ zur Leistung von Fr. 5‘113.05 verpflichtet (Urk. 5/109). A m 7. März 2016 gewährte die Ausgleichskasse Y.___ auf Gesuch hin provisorisch für ein Jahr einen Zahlungsaufs chub für die Schadenersatzforderung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/115). Die von X.___ am 27. Februar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 5/114) hiess die Aus gle ichskasse mit Entscheid vom 16. Juni 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme ihm gegenüber auf Fr. 5‘063.05 ( Urk. 2 [= Urk. 5/127]). Die von Z.___ am 2 2. März 2016 erhobene Einspra che (Urk. 5/119) hiess die Ausgle ichskasse mit Entscheid vom 22. Juni 2016 ebenfalls teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 10‘697.10 (Urk. 5/130). 2. Mit Eingabe vom 24. Juni 2016 (Urk. 1) erhob X.___ Beschwerde gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Juni 2016 (Urk. 2). Am 26. Juli 2016 erstattete die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeantwort und beantragte die Abweisung der Beschwerde (Urk. 4). Mit Verfügung vom 3. August 2016 wurde ein zweiter Schriften wechsel ange ordnet (Urk. 7). Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist allerdings nicht vernehmen (Urk. 8). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Auch sie liessen sich innert Frist nicht vernehmen (Urk. 10 und Urk. 11). Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2. 2.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristi sche Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 2.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- ( Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung), Erwerbsersatz - ( Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleis tende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge ( Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen ( Art. 25 lit. c). 3. 3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorlie gen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Aus gleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranla gungs - und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Scha den (BGE 98 V 26 E. 5). 3.2 Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschulde ten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft unter anderem dann zu, wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags pflichtigen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). In diesem Fall gilt der Scha denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2). Eine solche tatsächliche Uneinbringlich keit und damit ein Schaden liegt vor, wenn die Ausgleichskasse in der gegen den Arbeitgeber eingeleiteten Betreibung auf Pfändung vollständig zu Ver lust gekommen ist. Der Pfändungsverlustschein gemäss Art. 115 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 149 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG), welcher den Schaden grundsätzlich und in masslicher Hinsicht fest umschreibt, manifestiert, dass der Arbeitgeber seine Beitrags pflicht nicht erfüllt hat und damit realistischerweise auch der Schadenersatz pflicht nach Art. 52 Abs. 1 AHVG nicht nachkommen kann. Deshalb steht vom Zeitpunkt der Ausstellung des Pfändungsverlustscheines an einer Belangung der subsidiär haftbaren Organe nichts im Wege. (BGE 113 V 256; SVR 2000 AHV Nr. 8; ZAK 1991 S. 125, 1988 S. 300). 3. 3 Die Beschwerdegegnerin machte gegenüber de m Beschwerdeführer in der Verfü gung vom 23. Februar 2016 einen Schaden von Fr. 5‘113.05 für ent gangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren betreffend das Jahr 2012 geltend (Urk. 5/109) und reduzierte die Schadenersatzforderung mit Einspracheentscheid vom 16. Juni 2016 auf Fr. 5‘063.05, da am 30. März 2016 eine Zahlung von Fr. 50.-- erfolgt sei (Urk. 2). 3.3 Am 12. März 2013 wurde gestützt auf die am 24. Januar 2013 unter zeichnete Lohndeklaration für das J ahr 2012 (Urk. 5/17) die Jahresabrech nung 2012 (Abrechnungs-Nr. KD2.629 2013 0004) erstellt und ein Gesamt betrag von Fr. 27‘711.90 nachgefordert (Urk. 5/21). Für die Begleichung der Schuld wurde der Gesellschaft am 22. März 2013 ein Zahlungsaufschub mit Rat enzahlungen gewährt (Urk. 5/22), wobei ein Restbetrag von Fr. 9‘020. -- unbezahlt blieb, welcher am 26. März 2014 in Betreibung gesetzt wurde (Urk. 5/46 ; vgl. auch Urk. 5/48 mit der Angabe der Betreibungs-Nr. 45‘902 und Urk. 5/60 /1 [Rückzug des Rechtsvorschlags] ). Nach dem Pfändungsvoll zug resultierte für die Ausgleichskasse ein Verlust von Fr. 5‘ 018.35 ( Verlust schein vom 2. Juli 2015 ; Urk. 5/94). Infolge Sitzwechsels der Schuldnerin erfolgte die Fortsetzung des Pfändungsverfahrens durch ein weiteres Betrei bungsamt, was zu zusätzlichen Kosten von Fr. 181.80 und der Neuausstel lung eines Verlustscheines am 7. Oktober 2015 über Fr. 5‘200.15 führte ( Urk. 5/104). Nach Abzug einer Gutschrift von Fr. 87.10 vom 25. Juni 2015 (Urk. 5/96 ; vgl. auch Abrechnung über Rückverteilung der Erträge aus der CO2-Abgabe 2015 [ Urk. 5/88] und Konto-Auszug vom 6. April 2016 [ Urk. 5/128/7], Posten 2015 0000 und 2015 0001) betrug der Schaden im Verfügungszeitpunkt noch Fr. 5‘113.0 5. Durch eine weitere Zahlung von Fr. 50.-- (Urk. 2) wurde die Schuld auf Fr. 5‘063.05 reduziert (vgl. auch den Konto-Auszug vom 6. April 2016 [Urk. 5/128/3], Position 2013 004). 3. 5 Der Eintritt des Schadens in dieser Höhe ist nach dem Gesagten durch die Akten ausgewiesen und wird vom Beschwerdeführer auch zu Recht nicht in Zweifel gezogen. 4. 4.1 4.1.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs unterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Miss achtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). 4.1.2 Nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV haben die Arbeitgeber der Ausgleichskasse die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter 200‘000 Franken, vierteljährlich zu bezahlen. Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr periodisch Akontobeiträge zu entrichten. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres festgesetzt. Gemäss Art. 36 Abs. 4 AHVV nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akonto beiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrech nung der Arbeitgeber vor. Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezahlen. Überschüssige Beiträge werden von der Ausgleichskasse zurückerstattet oder verrechnet. Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr. 4.1.3 Gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV sind die Arbeitgeber verpflichtet, der Ausgleichs kasse wesentliche Änderungen der Lohnsumme während des lau fenden Jahres zu melden. Als wesentliche Änderung gilt eine Abweichung der jährlichen Lohnsumme um mindestens 10 Prozent von der ursprüngli chen voraussichtlichen Lohnsumme (vgl. die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] Rz. 2048, Stand 01.01.2012 ). 4.1.4 Leistet ein Arbeitgeber in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV zu tiefe Akontobeiträge ohne sicherzustellen, etwa durch Bildung von Rückstellungen, dass unter Berücksichtigung der zu erwartenden wirtschaftli chen Entwicklung genügend Mittel für die Begleichung der entsprechend höheren Schlussabrechnung innert nützlicher Frist zur Verfügung stehen, verhält er sich widerrechtlich u nd schuldhaft im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_247/2016 vom 10. August 2016 E. 5.1.1 mit Hinweis auf 9 C_355/2010 vom 17. August 2010 E. 5.2.1 und 9C_369/2012 vom 2. November 2012 E. 7.3.3.2). 4.2 4.2.1 Y.___ füllte den Fragebogen der Gesellschaft betreffend AHV-Beitragspflicht am 13. Juni 2012 aus (Eingangsdatum am 14. Juni 2012) und gab an, seit Januar 2012 Geschäftsführer der Gesellschaft zu sein und eine Lohnsumme von Fr. 10‘000.-- pro Monat zu beziehen. Zusätzlich sei der Beschwerdeführer angestellt, welcher ebenfalls eine Lohnsumme von monat lich Fr. 10‘000.-- beziehe (Urk. 5/ 5 ). Die Mutationsmeldung der Gesellschaft ins Handelsregister des Kantons Zürich (früher Kanton Genf) war allerdings erst ab 1. Februar 2012 erfolgt (vgl. Bemerkung in Urk. 5/5), weshalb die Beschwerdegegnerin am 17. August 2012 erstmals Lohnbeiträge für die Monate Februar bis August 2012 – ausgehend von einer Lohnsumme von Fr. 140‘000.-- (sieben Monate à Fr. 20‘000.--) – in Rechnung stellte (Urk. 5/8). Bereits für diese Forderung musste die Ausgleichskasse der Gesellschaft ein en Zahlungsaufschub gewähren (Urk. 5/9), wobei auch die Raten teilweise nicht fristgerecht bezahlt wurden (Urk. 5/9/2). Die Beschwer degegnerin stellte in der Folge per September 2012 auf eine monatliche Rechnungsstellung der Akontobeiträge um bei einer gleichbleibenden monatlichen Lohnsumme von Fr. 20‘000.-- (Urk. 5/10 ). Am 26. September 2012 (Eingangsdatum am 27. September 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin per 1. September 2012 einen neuen Mitarbeiter, unter der Angabe, die neue jährliche AHV-Lohnsumme betrage nun Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Die Beschwerdegegnerin passte die monatlichen Rechnungen umgehend an ( vgl. Urk. 5/12 -14 mit einer monatlichen Lohn summe von Fr. 24‘250.-- ). Am 3. Dezember 2012 (Eingangsdatum am 13. Dezember 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2013 eine neue Jahreslohnsumme von Fr. 363‘000. -- (Urk. 5/15). Daraufhin passte die Beschwerdegegnerin die monatlichen Rechnungen der neuen Lohnsumme von umgerechnet monatlich F r. 30‘250.-- wiederum umgehend an (vgl. Urk. 5/16, Urk. 5/18-19). In der Lohndekla ration 2012 vom 24. Januar 2013 (Eingangsdatum am 5. Februar 2013 ) gab Y.___ eine im Jahr 2012 ausgerichtete AHV-pflichtige Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644. -- an (Urk. 5/17). Daraufhin stellte die Beschwerdegegnerin am 12. März 2013 eine Nachforderung von Fr. 27‘711.90 (Urk. 5/21). Diese Forderung wurde in der Folge nicht gänzlich beglichen, es blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). 4.2.2 Die Gesellschaft verletzte somit sowohl d ie Beitragszahlungs- als auch die Abrechnungsp flicht, insbesondere die Meldepflicht gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV. Für das Jahr 2012 war der Beschwerdegegnerin am 14. Juni 2012 zunächst eine Lohnsumme von monatlich Fr. 20‘000.-- beziehungsweise jährlich Fr. 240‘000.-- gemeldet worden (Urk. 5/5). Am 27. September 2012 erfolgte die Meldung eines zusätzlichen Mitarbeiter s und eine r neue n jährli che n AHV-Lohnsumme von Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Zu diesem Zeitpunkt war en jedoch bereits drei zusätzliche Mitarbeiter angestellt worden (einer ab Juli und zwei ab September 2012; Urk. 5/17/2), welchen gemäss Lohndekla ration 2012 insgesamt eine zusätzliche Jahreslohnsumme von effektiv 110 ‘ 125.-- ausgerichtet wurde. Es musste daher schon bei der Meldung im September 2012 klar gewesen sein, dass die gemeldete Jahreslohnsumme von Fr. 291‘000.-- nicht der effektiven Jahreslohnsumme entsprechen würde. Dies umso mehr, als die effektive Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644.-- die im September g emeldete Jahresl ohnsumme um über 50 % überstieg. Der Grenz bereich für eine wesentliche Änderung der Lohnsumme von 10 % war damit klar und u m ein Vielfaches überschritten. Auch stellte die Gesellschaft nicht genügend Mittel für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung sicher (E. 4.1.4). Sie musste betrieben und sogar gepfändet werden. Dennoch blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). Die Gesellschaft verletzte ihre Arbeitgeberpflichten in mehrfach er Hinsicht. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass d ie Meldung vom 3. Dezember 2012 (Urk. 5/15) nicht das Jahr 2012, sondern erst das Jahr 2013 betraf und somit vorliegend nicht von Relevanz ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden von Fr. 5‘063.05 auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzu führen ist. 5. 5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht bezie hungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Ver schuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeit gebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a). 5.2 5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). 5.2.2 Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Per son übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfachen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktienge sellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Delegation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einziges Verwaltungsorgan an den Ge schäftsführer dele gieren (BGE 108 V 199 E. 3b). 5.2.3 Ein Verschulden des Organs kann nur so lange in Frage kommen, als es die Mög lichkeit hat, durch Handlungen oder Unterlassungen die Geschäftsfüh rung massgeblich zu beeinflussen. Die Organstellung endet mit der tatsächli chen Beendigung des Mandates oder dem Ausscheiden aus der Firma und nicht erst mit der Löschung einer bestimmten Eintragu ng im Handelsregister (BGE 126 V 61; 123 V 172 E. 3a). 5.3 5.3.1 Der Beschwerdeführer war vom 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 als Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Gesellschaft mit Einzelzeichnungsberechtigung eingetragen und somit deren formelles Organ. Er war a ls formelles Organ verpflichtet, jederzeit die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zu kennen, besonders, da es sich um eine kleine Akti engesellschaft mit im Jahr 2012 zeitgleich maximal drei Angestellten han delte (Urk. 5/17/2 ). Bei derart leicht überschaubaren Verhältnissen muss von einem Mitglied des Verwaltungsrats beziehungsweise der Geschäftsleitung verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unternehmens hat. Dabei richten sich die Anforderungen nach einem objek tiven Massstab. 5.3.2 Bei einfachen und überschaubaren Verhältnissen werden praxisgemäss erhöhte Anforderungen an Kenntnis und Erledigung von Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse gestellt. Ge mäss Art. 716 Abs. 2 OR führt der Verwaltungsrat die Geschäfte der Gesellschaft, soweit er die Geschäftsführung nicht übertragen hat. Art. 716a Abs. 1 OR enthält sodann einen Katalog unübertragbarer und unentziehbarer Aufgaben. So obliegt dem Verwaltungsrat in sbesondere die Oberleitung der G e sellschaft und die Ertei lung der nötigen Weisungen (Ziffer 1), die Ausgestaltung des Rechnungswe sens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung (Ziffer 3) und die Ober aufsicht über d ie mit der G e schäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der G e setze, Statuten, Reglemente und Wei sungen (Ziffer 5). Der Verwaltungsrat einer Akti engesellschaft hat die mit der G e schäftsführung beauftragten Personen zu überwache n und sich regelmäs sig über den G e schäftsga ng unterrichten zu lassen. Das G e setz verbietet zwar nicht die Vornahme einer bestimmten Arbeits- und Kompetenzaufteilung, doch die Überwachungs- und Kontrollpflichten verbleiben auch dann beim Verwaltungsrat. Deshalb hat sich jedes Mitglied des Verwaltungsrats perio disch über den G e s chäftsgang und die wichtigsten G e schäfte, welche nicht zu sei nem (primären) Aufgabenbereich g e hören, zu orientieren, Rapporte zu verlangen, diese sorgfältig zu studieren und nötigenfalls ergänzende Aus künfte einzuholen, Irrtümer abzuklären und bei Unregelmässigkeiten einzu greifen (BGE 114 V 223 E. 4a). 5.3.3 Die Verletzung der Meldepflicht betreffend die Jahreslohnsumme 2012 und die nicht erfolgte Rückstellung von genügend Mitteln für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung für das Jahr 2012 sind damit nicht nur Y.___, sondern auch dem Beschwerdeführer anzulasten. Dass die Jahresabrechnung für das Jahr 2012 erst am 12. März 2013 und damit nach dem Rücktritt des Beschwerdeführers als formelles Organ erstellt wurde, ändert daran nichts, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhielt. 5.3.4 Nach dem der Beschwerdeführer am 14. Februar 2013 als formelles Organ der Gesellschaft zurückgetreten ist, haftet er jedoch nicht mehr für die nach die sem Zeitpunkt in Rechnung gestellten Verzugszinsen und angefallenen Mahn- und Betreibungskosten. Denn ab diesem Zeitpunkt konnte er den weiteren Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse nicht mehr beeinflussen. Daraus ergibt sich, dass vom Schadensbetrag von Fr. 5‘063.05 die Mahn- und Betreibungskosten von insgesamt Fr. 770.45 (in Rechnung gestellt ab dem 21. März 2014) sowie die Verzugszinsen von Fr. 906.85 (in Rechnung gestellt am 10. Juli 2015) in Abzug zu bringen sind. Es resultiert somit ein Schaden von Fr. 3 ‘ 385.75, für welchen der Beschwer deführer einzustehen hat. 6. 6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c). 6.2 Der Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem eingetretenen Schaden ist gegeben. Die Beschwerdegegnerin passte ihre Verfügungen jeweils unverzüglich den geänderten Verhältnissen an (E. 4.2.1) und trägt somit kein Mitverschulden. 7. Eine Abzahlungsvereinbarung zwischen Y.___ und der Beschwer degegnerin (vgl. Urk. 5/118 = Urk. 6) bleibt ohne Einfluss auf die Haftung des Beschwerdeführers. Ein Erlass der der Schadenersatzforderung zugrunde liegenden Beitragsforderung lässt sich den Akten sodann nicht entnehmen. D ie Ausgleichskasse teilte Y.___ im Mail vom 7. März 2016 auch mit, dass ein Erlass der Forderung (wohl Schadenersatz forderung) nicht möglich sei (Urk. 6), was indes ohne Einfluss auf die Scha denersatzpflicht des Beschwerdeführers verbliebe, solange der Schaden, für welchen auch er einzustehen hat, nicht durch einen Solidarschuldner getilgt ist, was nach Lage der Akten (noch) nicht eintrat. Eine allfällige interne (d.h. zwischen Y.___ und dem Beschwerdeführer vereinbarte) Schuldübernahme würde zudem keine Wirkung gegenüber der Beschwerde gegnerin zu entfalten vermögen. 8. Der Beschwerdeführer ist somit in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz in der Höhe von Fr. 3 ‘ 385.75 (in solidarischer Haftung mit Y.___ und Z.___ ) zu leisten. Die Einzelrichterin erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichkasse, vom 16. Juni 2016 dahingehend geändert, dass der Beschwerdeführer verpflichtet wird, der Aus gleichskasse Schadenersatz im Betrag von Fr. 3 ‘ 385.75 zu bezahlen, solidarisch haftend mit Y.___ und Z.___. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ - Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Ver bindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist ( Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Ent scheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen ( Art. 119 Abs. 1 BGG). Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin Arnold GramignaMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2016.00026 IV. Kammer Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 4. April 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___ Beigeladener 2. Z.___ Beigeladener Sachverhalt: 1. X.___ war ab dem 19. April 2012 als Einzelzeichnungsberechtigter (ohne Funktionsbezeichnung) der A.___ im Handelsregis ter des Kantons Zürich eingetragen – nebst Y.___, welcher als einziges Mitglied des Verwaltungsrates ebenfalls mit Einzelzeichnungsbe rechtigung eingetragen war. V om 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 war X.___ Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der A.___ m it Einzelzeichnungsberechtigung. Zeit gleich amtete Y.___ als Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführer mit Einzelze ichnungsberechtigung. Y.___ war fortan bis am 14. April 2015 als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelzeichnungsberechtigung im Handelsregister eingetragen. Am 8. Juli 2015 (Tagebucheintrag) trat Z.___ als einziges Mitglied mit Einzel zeichnungsberechtigung in den Verwaltungsrat (Urk. 12 ). Die A.___ ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus gleichskasse, seit dem 1. Februar 2012 als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen (vgl. Urk. 5/5 ff.). Am 5. März 2015 und 7. Oktober 2015 erwirkte die Ausgleichskasse in Betreibungen gegen die A.___ für ausstehende Lohnbeiträge Verlustscheine über Fr. 4‘490.90 ( Urk. 5/81), Fr. 5‘200.15 ( Urk. 5/104) und Fr. 2‘237.55 ( Urk. 5/105). Mit Verfügungen vom 23. Februar 2016 verpflichtete die Ausgleichskasse Y.___, X.___ und Z.___ als Solidarhafter für entgangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren Schadenersatz zu leisten. Y.___ und Z.___ wurden zur Leistung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/108 und Urk. 5/ 110) und X.___ zur Leistung von Fr. 5‘113.05 verpflichtet (Urk. 5/109). A m 7. März 2016 gewährte die Ausgleichskasse Y.___ auf Gesuch hin provisorisch für ein Jahr einen Zahlungsaufs chub für die Schadenersatzforderung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/115). Die von X.___ am 27. Februar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 5/114) hiess die Aus gle ichskasse mit Entscheid vom 16. Juni 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme ihm gegenüber auf Fr. 5‘063.05 ( Urk. 2 [= Urk. 5/127]). Die von Z.___ am 2 2. März 2016 erhobene Einspra che (Urk. 5/119) hiess die Ausgle ichskasse mit Entscheid vom 22. Juni 2016 ebenfalls teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 10‘697.10 (Urk. 5/130). 2. Mit Eingabe vom 24. Juni 2016 (Urk. 1) erhob X.___ Beschwerde gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Juni 2016 (Urk. 2). Am 26. Juli 2016 erstattete die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeantwort und beantragte die Abweisung der Beschwerde (Urk. 4). Mit Verfügung vom 3. August 2016 wurde ein zweiter Schriften wechsel ange ordnet (Urk. 7). Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist allerdings nicht vernehmen (Urk. 8). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Auch sie liessen sich innert Frist nicht vernehmen (Urk. 10 und Urk. 11). Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2. 2.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristi sche Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 2.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- ( Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung), Erwerbsersatz - ( Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleis tende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge ( Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen ( Art. 25 lit. c). 3. 3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorlie gen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Aus gleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranla gungs - und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Scha den (BGE 98 V 26 E. 5). 3.2 Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschulde ten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft unter anderem dann zu, wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags pflichtigen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). In diesem Fall gilt der Scha denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2). Eine solche tatsächliche Uneinbringlich keit und damit ein Schaden liegt vor, wenn die Ausgleichskasse in der gegen den Arbeitgeber eingeleiteten Betreibung auf Pfändung vollständig zu Ver lust gekommen ist. Der Pfändungsverlustschein gemäss Art. 115 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 149 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG), welcher den Schaden grundsätzlich und in masslicher Hinsicht fest umschreibt, manifestiert, dass der Arbeitgeber seine Beitrags pflicht nicht erfüllt hat und damit realistischerweise auch der Schadenersatz pflicht nach Art. 52 Abs. 1 AHVG nicht nachkommen kann. Deshalb steht vom Zeitpunkt der Ausstellung des Pfändungsverlustscheines an einer Belangung der subsidiär haftbaren Organe nichts im Wege. (BGE 113 V 256; SVR 2000 AHV Nr. 8; ZAK 1991 S. 125, 1988 S. 300). 3. 3 Die Beschwerdegegnerin machte gegenüber de m Beschwerdeführer in der Verfü gung vom 23. Februar 2016 einen Schaden von Fr. 5‘113.05 für ent gangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren betreffend das Jahr 2012 geltend (Urk. 5/109) und reduzierte die Schadenersatzforderung mit Einspracheentscheid vom 16. Juni 2016 auf Fr. 5‘063.05, da am 30. März 2016 eine Zahlung von Fr. 50.-- erfolgt sei (Urk. 2). 3.3 Am 12. März 2013 wurde gestützt auf die am 24. Januar 2013 unter zeichnete Lohndeklaration für das J ahr 2012 (Urk. 5/17) die Jahresabrech nung 2012 (Abrechnungs-Nr. KD2.629 2013 0004) erstellt und ein Gesamt betrag von Fr. 27‘711.90 nachgefordert (Urk. 5/21). Für die Begleichung der Schuld wurde der Gesellschaft am 22. März 2013 ein Zahlungsaufschub mit Rat enzahlungen gewährt (Urk. 5/22), wobei ein Restbetrag von Fr. 9‘020. -- unbezahlt blieb, welcher am 26. März 2014 in Betreibung gesetzt wurde (Urk. 5/46 ; vgl. auch Urk. 5/48 mit der Angabe der Betreibungs-Nr. 45‘902 und Urk. 5/60 /1 [Rückzug des Rechtsvorschlags] ). Nach dem Pfändungsvoll zug resultierte für die Ausgleichskasse ein Verlust von Fr. 5‘ 018.35 ( Verlust schein vom 2. Juli 2015 ; Urk. 5/94). Infolge Sitzwechsels der Schuldnerin erfolgte die Fortsetzung des Pfändungsverfahrens durch ein weiteres Betrei bungsamt, was zu zusätzlichen Kosten von Fr. 181.80 und der Neuausstel lung eines Verlustscheines am 7. Oktober 2015 über Fr. 5‘200.15 führte ( Urk. 5/104). Nach Abzug einer Gutschrift von Fr. 87.10 vom 25. Juni 2015 (Urk. 5/96 ; vgl. auch Abrechnung über Rückverteilung der Erträge aus der CO2-Abgabe 2015 [ Urk. 5/88] und Konto-Auszug vom 6. April 2016 [ Urk. 5/128/7], Posten 2015 0000 und 2015 0001) betrug der Schaden im Verfügungszeitpunkt noch Fr. 5‘113.0 5. Durch eine weitere Zahlung von Fr. 50.-- (Urk. 2) wurde die Schuld auf Fr. 5‘063.05 reduziert (vgl. auch den Konto-Auszug vom 6. April 2016 [Urk. 5/128/3], Position 2013 004). 3. 5 Der Eintritt des Schadens in dieser Höhe ist nach dem Gesagten durch die Akten ausgewiesen und wird vom Beschwerdeführer auch zu Recht nicht in Zweifel gezogen. 4. 4.1 4.1.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs unterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Miss achtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). 4.1.2 Nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV haben die Arbeitgeber der Ausgleichskasse die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter 200‘000 Franken, vierteljährlich zu bezahlen. Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr periodisch Akontobeiträge zu entrichten. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres festgesetzt. Gemäss Art. 36 Abs. 4 AHVV nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akonto beiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrech nung der Arbeitgeber vor. Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezahlen. Überschüssige Beiträge werden von der Ausgleichskasse zurückerstattet oder verrechnet. Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr. 4.1.3 Gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV sind die Arbeitgeber verpflichtet, der Ausgleichs kasse wesentliche Änderungen der Lohnsumme während des lau fenden Jahres zu melden. Als wesentliche Änderung gilt eine Abweichung der jährlichen Lohnsumme um mindestens 10 Prozent von der ursprüngli chen voraussichtlichen Lohnsumme (vgl. die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] Rz. 2048, Stand 01.01.2012 ). 4.1.4 Leistet ein Arbeitgeber in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV zu tiefe Akontobeiträge ohne sicherzustellen, etwa durch Bildung von Rückstellungen, dass unter Berücksichtigung der zu erwartenden wirtschaftli chen Entwicklung genügend Mittel für die Begleichung der entsprechend höheren Schlussabrechnung innert nützlicher Frist zur Verfügung stehen, verhält er sich widerrechtlich u nd schuldhaft im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_247/2016 vom 10. August 2016 E. 5.1.1 mit Hinweis auf 9 C_355/2010 vom 17. August 2010 E. 5.2.1 und 9C_369/2012 vom 2. November 2012 E. 7.3.3.2). 4.2 4.2.1 Y.___ füllte den Fragebogen der Gesellschaft betreffend AHV-Beitragspflicht am 13. Juni 2012 aus (Eingangsdatum am 14. Juni 2012) und gab an, seit Januar 2012 Geschäftsführer der Gesellschaft zu sein und eine Lohnsumme von Fr. 10‘000.-- pro Monat zu beziehen. Zusätzlich sei der Beschwerdeführer angestellt, welcher ebenfalls eine Lohnsumme von monat lich Fr. 10‘000.-- beziehe (Urk. 5/ 5 ). Die Mutationsmeldung der Gesellschaft ins Handelsregister des Kantons Zürich (früher Kanton Genf) war allerdings erst ab 1. Februar 2012 erfolgt (vgl. Bemerkung in Urk. 5/5), weshalb die Beschwerdegegnerin am 17. August 2012 erstmals Lohnbeiträge für die Monate Februar bis August 2012 – ausgehend von einer Lohnsumme von Fr. 140‘000.-- (sieben Monate à Fr. 20‘000.--) – in Rechnung stellte (Urk. 5/8). Bereits für diese Forderung musste die Ausgleichskasse der Gesellschaft ein en Zahlungsaufschub gewähren (Urk. 5/9), wobei auch die Raten teilweise nicht fristgerecht bezahlt wurden (Urk. 5/9/2). Die Beschwer degegnerin stellte in der Folge per September 2012 auf eine monatliche Rechnungsstellung der Akontobeiträge um bei einer gleichbleibenden monatlichen Lohnsumme von Fr. 20‘000.-- (Urk. 5/10 ). Am 26. September 2012 (Eingangsdatum am 27. September 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin per 1. September 2012 einen neuen Mitarbeiter, unter der Angabe, die neue jährliche AHV-Lohnsumme betrage nun Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Die Beschwerdegegnerin passte die monatlichen Rechnungen umgehend an ( vgl. Urk. 5/12 -14 mit einer monatlichen Lohn summe von Fr. 24‘250.-- ). Am 3. Dezember 2012 (Eingangsdatum am 13. Dezember 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2013 eine neue Jahreslohnsumme von Fr. 363‘000. -- (Urk. 5/15). Daraufhin passte die Beschwerdegegnerin die monatlichen Rechnungen der neuen Lohnsumme von umgerechnet monatlich F r. 30‘250.-- wiederum umgehend an (vgl. Urk. 5/16, Urk. 5/18-19). In der Lohndekla ration 2012 vom 24. Januar 2013 (Eingangsdatum am 5. Februar 2013 ) gab Y.___ eine im Jahr 2012 ausgerichtete AHV-pflichtige Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644. -- an (Urk. 5/17). Daraufhin stellte die Beschwerdegegnerin am 12. März 2013 eine Nachforderung von Fr. 27‘711.90 (Urk. 5/21). Diese Forderung wurde in der Folge nicht gänzlich beglichen, es blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). 4.2.2 Die Gesellschaft verletzte somit sowohl d ie Beitragszahlungs- als auch die Abrechnungsp flicht, insbesondere die Meldepflicht gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV. Für das Jahr 2012 war der Beschwerdegegnerin am 14. Juni 2012 zunächst eine Lohnsumme von monatlich Fr. 20‘000.-- beziehungsweise jährlich Fr. 240‘000.-- gemeldet worden (Urk. 5/5). Am 27. September 2012 erfolgte die Meldung eines zusätzlichen Mitarbeiter s und eine r neue n jährli che n AHV-Lohnsumme von Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Zu diesem Zeitpunkt war en jedoch bereits drei zusätzliche Mitarbeiter angestellt worden (einer ab Juli und zwei ab September 2012; Urk. 5/17/2), welchen gemäss Lohndekla ration 2012 insgesamt eine zusätzliche Jahreslohnsumme von effektiv 110 ‘ 125.-- ausgerichtet wurde. Es musste daher schon bei der Meldung im September 2012 klar gewesen sein, dass die gemeldete Jahreslohnsumme von Fr. 291‘000.-- nicht der effektiven Jahreslohnsumme entsprechen würde. Dies umso mehr, als die effektive Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644.-- die im September g emeldete Jahresl ohnsumme um über 50 % überstieg. Der Grenz bereich für eine wesentliche Änderung der Lohnsumme von 10 % war damit klar und u m ein Vielfaches überschritten. Auch stellte die Gesellschaft nicht genügend Mittel für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung sicher (E. 4.1.4). Sie musste betrieben und sogar gepfändet werden. Dennoch blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). Die Gesellschaft verletzte ihre Arbeitgeberpflichten in mehrfach er Hinsicht. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass d ie Meldung vom 3. Dezember 2012 (Urk. 5/15) nicht das Jahr 2012, sondern erst das Jahr 2013 betraf und somit vorliegend nicht von Relevanz ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden von Fr. 5‘063.05 auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzu führen ist. 5. 5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht bezie hungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Ver schuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeit gebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a). 5.2 5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). 5.2.2 Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Per son übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfachen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktienge sellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Delegation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einziges Verwaltungsorgan an den Ge schäftsführer dele gieren (BGE 108 V 199 E. 3b). 5.2.3 Ein Verschulden des Organs kann nur so lange in Frage kommen, als es die Mög lichkeit hat, durch Handlungen oder Unterlassungen die Geschäftsfüh rung massgeblich zu beeinflussen. Die Organstellung endet mit der tatsächli chen Beendigung des Mandates oder dem Ausscheiden aus der Firma und nicht erst mit der Löschung einer bestimmten Eintragu ng im Handelsregister (BGE 126 V 61; 123 V 172 E. 3a). 5.3 5.3.1 Der Beschwerdeführer war vom 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 als Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Gesellschaft mit Einzelzeichnungsberechtigung eingetragen und somit deren formelles Organ. Er war a ls formelles Organ verpflichtet, jederzeit die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zu kennen, besonders, da es sich um eine kleine Akti engesellschaft mit im Jahr 2012 zeitgleich maximal drei Angestellten han delte (Urk. 5/17/2 ). Bei derart leicht überschaubaren Verhältnissen muss von einem Mitglied des Verwaltungsrats beziehungsweise der Geschäftsleitung verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unternehmens hat. Dabei richten sich die Anforderungen nach einem objek tiven Massstab. 5.3.2 Bei einfachen und überschaubaren Verhältnissen werden praxisgemäss erhöhte Anforderungen an Kenntnis und Erledigung von Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse gestellt. Ge mäss Art. 716 Abs. 2 OR führt der Verwaltungsrat die Geschäfte der Gesellschaft, soweit er die Geschäftsführung nicht übertragen hat. Art. 716a Abs. 1 OR enthält sodann einen Katalog unübertragbarer und unentziehbarer Aufgaben. So obliegt dem Verwaltungsrat in sbesondere die Oberleitung der G e sellschaft und die Ertei lung der nötigen Weisungen (Ziffer 1), die Ausgestaltung des Rechnungswe sens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung (Ziffer 3) und die Ober aufsicht über d ie mit der G e schäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der G e setze, Statuten, Reglemente und Wei sungen (Ziffer 5). Der Verwaltungsrat einer Akti engesellschaft hat die mit der G e schäftsführung beauftragten Personen zu überwache n und sich regelmäs sig über den G e schäftsga ng unterrichten zu lassen. Das G e setz verbietet zwar nicht die Vornahme einer bestimmten Arbeits- und Kompetenzaufteilung, doch die Überwachungs- und Kontrollpflichten verbleiben auch dann beim Verwaltungsrat. Deshalb hat sich jedes Mitglied des Verwaltungsrats perio disch über den G e s chäftsgang und die wichtigsten G e schäfte, welche nicht zu sei nem (primären) Aufgabenbereich g e hören, zu orientieren, Rapporte zu verlangen, diese sorgfältig zu studieren und nötigenfalls ergänzende Aus künfte einzuholen, Irrtümer abzuklären und bei Unregelmässigkeiten einzu greifen (BGE 114 V 223 E. 4a). 5.3.3 Die Verletzung der Meldepflicht betreffend die Jahreslohnsumme 2012 und die nicht erfolgte Rückstellung von genügend Mitteln für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung für das Jahr 2012 sind damit nicht nur Y.___, sondern auch dem Beschwerdeführer anzulasten. Dass die Jahresabrechnung für das Jahr 2012 erst am 12. März 2013 und damit nach dem Rücktritt des Beschwerdeführers als formelles Organ erstellt wurde, ändert daran nichts, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhielt. 5.3.4 Nach dem der Beschwerdeführer am 14. Februar 2013 als formelles Organ der Gesellschaft zurückgetreten ist, haftet er jedoch nicht mehr für die nach die sem Zeitpunkt in Rechnung gestellten Verzugszinsen und angefallenen Mahn- und Betreibungskosten. Denn ab diesem Zeitpunkt konnte er den weiteren Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse nicht mehr beeinflussen. Daraus ergibt sich, dass vom Schadensbetrag von Fr. 5‘063.05 die Mahn- und Betreibungskosten von insgesamt Fr. 770.45 (in Rechnung gestellt ab dem 21. März 2014) sowie die Verzugszinsen von Fr. 906.85 (in Rechnung gestellt am 10. Juli 2015) in Abzug zu bringen sind. Es resultiert somit ein Schaden von Fr. 3 ‘ 385.75, für welchen der Beschwer deführer einzustehen hat. 6. 6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c). 6.2 Der Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem eingetretenen Schaden ist gegeben. Die Beschwerdegegnerin passte ihre Verfügungen jeweils unverzüglich den geänderten Verhältnissen an (E. 4.2.1) und trägt somit kein Mitverschulden. 7. Eine Abzahlungsvereinbarung zwischen Y.___ und der Beschwer degegnerin (vgl. Urk. 5/118 = Urk. 6) bleibt ohne Einfluss auf die Haftung des Beschwerdeführers. Ein Erlass der der Schadenersatzforderung zugrunde liegenden Beitragsforderung lässt sich den Akten sodann nicht entnehmen. D ie Ausgleichskasse teilte Y.___ im Mail vom 7. März 2016 auch mit, dass ein Erlass der Forderung (wohl Schadenersatz forderung) nicht möglich sei (Urk. 6), was indes ohne Einfluss auf die Scha denersatzpflicht des Beschwerdeführers verbliebe, solange der Schaden, für welchen auch er einzustehen hat, nicht durch einen Solidarschuldner getilgt ist, was nach Lage der Akten (noch) nicht eintrat. Eine allfällige interne (d.h. zwischen Y.___ und dem Beschwerdeführer vereinbarte) Schuldübernahme würde zudem keine Wirkung gegenüber der Beschwerde gegnerin zu entfalten vermögen. 8. Der Beschwerdeführer ist somit in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz in der Höhe von Fr. 3 ‘ 385.75 (in solidarischer Haftung mit Y.___ und Z.___ ) zu leisten. Die Einzelrichterin erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichkasse, vom 16. Juni 2016 dahingehend geändert, dass der Beschwerdeführer verpflichtet wird, der Aus gleichskasse Schadenersatz im Betrag von Fr. 3 ‘ 385.75 zu bezahlen, solidarisch haftend mit Y.___ und Z.___. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ - Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Ver bindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist ( Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Ent scheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen ( Art. 119 Abs. 1 BGG). Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin Arnold GramignaMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AK.2016.00026 AK.2016.00026

AK.2016.00026 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin

Gerichtsschreiberin Muraro

Urteil vom 4. April 2017

Urteil vom 4. April 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___

1. Y.___ Beigeladener

Beigeladener 2. Z.___

2. Z.___ Beigeladener

Beigeladener Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___ war ab dem 19. April 2012 als Einzelzeichnungsberechtigter (ohne Funktionsbezeichnung) der A.___ im Handelsregis ter des Kantons Zürich eingetragen – nebst Y.___, welcher als einziges Mitglied des Verwaltungsrates ebenfalls mit Einzelzeichnungsbe rechtigung eingetragen war. V om 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 war X.___ Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der A.___ m it Einzelzeichnungsberechtigung. Zeit gleich amtete Y.___ als Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführer mit Einzelze ichnungsberechtigung. Y.___ war fortan bis am 14. April 2015 als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelzeichnungsberechtigung im Handelsregister eingetragen. Am 8. Juli 2015 (Tagebucheintrag) trat Z.___ als einziges Mitglied mit Einzel zeichnungsberechtigung in den Verwaltungsrat (Urk. 12 ). Die A.___ ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus gleichskasse, seit dem 1. Februar 2012 als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen (vgl. Urk. 5/5 ff.). Am 5. März 2015 und 7. Oktober 2015 erwirkte die Ausgleichskasse in Betreibungen gegen die A.___ für ausstehende Lohnbeiträge Verlustscheine über Fr. 4‘490.90 ( Urk. 5/81), Fr. 5‘200.15 ( Urk. 5/104) und Fr. 2‘237.55 ( Urk. 5/105).

1. X.___ war ab dem 19. April 2012 als Einzelzeichnungsberechtigter (ohne Funktionsbezeichnung) der A.___ im Handelsregis ter des Kantons Zürich eingetragen – nebst Y.___, welcher als einziges Mitglied des Verwaltungsrates ebenfalls mit Einzelzeichnungsbe rechtigung eingetragen war. V om 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 war X.___ Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der A.___ m it Einzelzeichnungsberechtigung. Zeit gleich amtete Y.___ als Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführer mit Einzelze ichnungsberechtigung. Y.___ war fortan bis am 14. April 2015 als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelzeichnungsberechtigung im Handelsregister eingetragen. Am 8. Juli 2015 (Tagebucheintrag) trat Z.___ als einziges Mitglied mit Einzel zeichnungsberechtigung in den Verwaltungsrat (Urk. 12 ). Die A.___ ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus gleichskasse, seit dem 1. Februar 2012 als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen (vgl. Urk. 5/5 ff.). Am 5. März 2015 und 7. Oktober 2015 erwirkte die Ausgleichskasse in Betreibungen gegen die A.___ für ausstehende Lohnbeiträge Verlustscheine über Fr. 4‘490.90 ( Urk. 5/81), Fr. 5‘200.15 ( Urk. 5/104) und Fr. 2‘237.55 ( Urk. 5/105). Mit Verfügungen vom 23. Februar 2016 verpflichtete die Ausgleichskasse Y.___, X.___ und Z.___ als Solidarhafter für entgangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren Schadenersatz zu leisten. Y.___ und Z.___ wurden zur Leistung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/108 und Urk. 5/ 110) und X.___ zur Leistung von Fr. 5‘113.05 verpflichtet (Urk. 5/109). A m 7. März 2016 gewährte die Ausgleichskasse Y.___ auf Gesuch hin provisorisch für ein Jahr einen Zahlungsaufs chub für die Schadenersatzforderung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/115). Die von X.___ am 27. Februar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 5/114) hiess die Aus gle ichskasse mit Entscheid vom 16. Juni 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme ihm gegenüber auf Fr. 5‘063.05 ( Urk. 2 [= Urk. 5/127]). Die von Z.___ am 2 2. März 2016 erhobene Einspra che (Urk. 5/119) hiess die Ausgle ichskasse mit Entscheid vom 22. Juni 2016 ebenfalls teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 10‘697.10 (Urk. 5/130).

Mit Verfügungen vom 23. Februar 2016 verpflichtete die Ausgleichskasse Y.___, X.___ und Z.___ als Solidarhafter für entgangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren Schadenersatz zu leisten. Y.___ und Z.___ wurden zur Leistung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/108 und Urk. 5/ 110) und X.___ zur Leistung von Fr. 5‘113.05 verpflichtet (Urk. 5/109). A m 7. März 2016 gewährte die Ausgleichskasse Y.___ auf Gesuch hin provisorisch für ein Jahr einen Zahlungsaufs chub für die Schadenersatzforderung von Fr. 10‘747.10 (Urk. 5/115). Die von X.___ am 27. Februar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 5/114) hiess die Aus gle ichskasse mit Entscheid vom 16. Juni 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme ihm gegenüber auf Fr. 5‘063.05 ( Urk. 2 [= Urk. 5/127]). Die von Z.___ am 2 2. März 2016 erhobene Einspra che (Urk. 5/119) hiess die Ausgle ichskasse mit Entscheid vom 22. Juni 2016 ebenfalls teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 10‘697.10 (Urk. 5/130). 2. Mit Eingabe vom 24. Juni 2016 (Urk. 1) erhob X.___ Beschwerde gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Juni 2016 (Urk. 2). Am 26. Juli 2016 erstattete die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeantwort und beantragte die Abweisung der Beschwerde (Urk. 4). Mit Verfügung vom 3. August 2016 wurde ein zweiter Schriften wechsel ange ordnet (Urk. 7). Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist allerdings nicht vernehmen (Urk. 8). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Auch sie liessen sich innert Frist nicht vernehmen (Urk. 10 und Urk. 11).

2. Mit Eingabe vom 24. Juni 2016 (Urk. 1) erhob X.___ Beschwerde gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Juni 2016 (Urk. 2). Am 26. Juli 2016 erstattete die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeantwort und beantragte die Abweisung der Beschwerde (Urk. 4). Mit Verfügung vom 3. August 2016 wurde ein zweiter Schriften wechsel ange ordnet (Urk. 7). Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist allerdings nicht vernehmen (Urk. 8). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Auch sie liessen sich innert Frist nicht vernehmen (Urk. 10 und Urk. 11). Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2.

2. 2.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristi sche Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).

2.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristi sche Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 2.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- ( Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung), Erwerbsersatz - ( Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleis tende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge ( Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen ( Art. 25 lit. c).

2.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- ( Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung), Erwerbsersatz - ( Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleis tende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge ( Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen ( Art. 25 lit. c). 3.

3. 3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorlie gen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Aus gleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranla gungs - und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Scha den (BGE 98 V 26 E. 5).

3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorlie gen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Aus gleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranla gungs - und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Scha den (BGE 98 V 26 E. 5). 3.2 Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschulde ten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft unter anderem dann zu, wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags pflichtigen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). In diesem Fall gilt der Scha denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2). Eine solche tatsächliche Uneinbringlich keit und damit ein Schaden liegt vor, wenn die Ausgleichskasse in der gegen den Arbeitgeber eingeleiteten Betreibung auf Pfändung vollständig zu Ver lust gekommen ist. Der Pfändungsverlustschein gemäss Art. 115 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 149 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG), welcher den Schaden grundsätzlich und in masslicher Hinsicht fest umschreibt, manifestiert, dass der Arbeitgeber seine Beitrags pflicht nicht erfüllt hat und damit realistischerweise auch der Schadenersatz pflicht nach Art. 52 Abs. 1 AHVG nicht nachkommen kann. Deshalb steht vom Zeitpunkt der Ausstellung des Pfändungsverlustscheines an einer Belangung der subsidiär haftbaren Organe nichts im Wege. (BGE 113 V 256; SVR 2000 AHV Nr. 8; ZAK 1991 S. 125, 1988 S. 300).

3.2 Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschulde ten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft unter anderem dann zu, wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags pflichtigen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). In diesem Fall gilt der Scha denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2). Eine solche tatsächliche Uneinbringlich keit und damit ein Schaden liegt vor, wenn die Ausgleichskasse in der gegen den Arbeitgeber eingeleiteten Betreibung auf Pfändung vollständig zu Ver lust gekommen ist. Der Pfändungsverlustschein gemäss Art. 115 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 149 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG), welcher den Schaden grundsätzlich und in masslicher Hinsicht fest umschreibt, manifestiert, dass der Arbeitgeber seine Beitrags pflicht nicht erfüllt hat und damit realistischerweise auch der Schadenersatz pflicht nach Art. 52 Abs. 1 AHVG nicht nachkommen kann. Deshalb steht vom Zeitpunkt der Ausstellung des Pfändungsverlustscheines an einer Belangung der subsidiär haftbaren Organe nichts im Wege. (BGE 113 V 256; SVR 2000 AHV Nr. 8; ZAK 1991 S. 125, 1988 S. 300). 3. 3 Die Beschwerdegegnerin machte gegenüber de m Beschwerdeführer in der Verfü gung vom 23. Februar 2016 einen Schaden von Fr. 5‘113.05 für ent gangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren betreffend das Jahr 2012 geltend (Urk. 5/109) und reduzierte die Schadenersatzforderung mit Einspracheentscheid vom 16. Juni 2016 auf Fr. 5‘063.05, da am 30. März 2016 eine Zahlung von Fr. 50.-- erfolgt sei (Urk. 2).

3. 3 Die Beschwerdegegnerin machte gegenüber de m Beschwerdeführer in der Verfü gung vom 23. Februar 2016 einen Schaden von Fr. 5‘113.05 für ent gangene paritätische Lohn- und FAK-Beiträge sowie Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Gebühren betreffend das Jahr 2012 geltend (Urk. 5/109) und reduzierte die Schadenersatzforderung mit Einspracheentscheid vom 16. Juni 2016 auf Fr. 5‘063.05, da am 30. März 2016 eine Zahlung von Fr. 50.-- erfolgt sei (Urk. 2). 3.3 Am 12. März 2013 wurde gestützt auf die am 24. Januar 2013 unter zeichnete Lohndeklaration für das J ahr 2012 (Urk. 5/17) die Jahresabrech nung 2012 (Abrechnungs-Nr. KD2.629 2013 0004) erstellt und ein Gesamt betrag von Fr. 27‘711.90 nachgefordert (Urk. 5/21). Für die Begleichung der Schuld wurde der Gesellschaft am 22. März 2013 ein Zahlungsaufschub mit Rat enzahlungen gewährt (Urk. 5/22), wobei ein Restbetrag von Fr. 9‘020. -- unbezahlt blieb, welcher am 26. März 2014 in Betreibung gesetzt wurde (Urk. 5/46 ; vgl. auch Urk. 5/48 mit der Angabe der Betreibungs-Nr. 45‘902 und Urk. 5/60 /1 [Rückzug des Rechtsvorschlags] ). Nach dem Pfändungsvoll zug resultierte für die Ausgleichskasse ein Verlust von Fr. 5‘ 018.35 ( Verlust schein vom 2. Juli 2015 ; Urk. 5/94). Infolge Sitzwechsels der Schuldnerin erfolgte die Fortsetzung des Pfändungsverfahrens durch ein weiteres Betrei bungsamt, was zu zusätzlichen Kosten von Fr. 181.80 und der Neuausstel lung eines Verlustscheines am 7. Oktober 2015 über Fr. 5‘200.15 führte ( Urk. 5/104). Nach Abzug einer Gutschrift von Fr. 87.10 vom 25. Juni 2015 (Urk. 5/96 ; vgl. auch Abrechnung über Rückverteilung der Erträge aus der CO2-Abgabe 2015 [ Urk. 5/88] und Konto-Auszug vom 6. April 2016 [ Urk. 5/128/7], Posten 2015 0000 und 2015 0001) betrug der Schaden im Verfügungszeitpunkt noch Fr. 5‘113.0 5. Durch eine weitere Zahlung von Fr. 50.-- (Urk. 2) wurde die Schuld auf Fr. 5‘063.05 reduziert (vgl. auch den Konto-Auszug vom 6. April 2016 [Urk. 5/128/3], Position 2013 004).

3.3 Am 12. März 2013 wurde gestützt auf die am 24. Januar 2013 unter zeichnete Lohndeklaration für das J ahr 2012 (Urk. 5/17) die Jahresabrech nung 2012 (Abrechnungs-Nr. KD2.629 2013 0004) erstellt und ein Gesamt betrag von Fr. 27‘711.90 nachgefordert (Urk. 5/21). Für die Begleichung der Schuld wurde der Gesellschaft am 22. März 2013 ein Zahlungsaufschub mit Rat enzahlungen gewährt (Urk. 5/22), wobei ein Restbetrag von Fr. 9‘020. -- unbezahlt blieb, welcher am 26. März 2014 in Betreibung gesetzt wurde (Urk. 5/46 ; vgl. auch Urk. 5/48 mit der Angabe der Betreibungs-Nr. 45‘902 und Urk. 5/60 /1 [Rückzug des Rechtsvorschlags] ). Nach dem Pfändungsvoll zug resultierte für die Ausgleichskasse ein Verlust von Fr. 5‘ 018.35 ( Verlust schein vom 2. Juli 2015 ; Urk. 5/94). Infolge Sitzwechsels der Schuldnerin erfolgte die Fortsetzung des Pfändungsverfahrens durch ein weiteres Betrei bungsamt, was zu zusätzlichen Kosten von Fr. 181.80 und der Neuausstel lung eines Verlustscheines am 7. Oktober 2015 über Fr. 5‘200.15 führte ( Urk. 5/104). Nach Abzug einer Gutschrift von Fr. 87.10 vom 25. Juni 2015 (Urk. 5/96 ; vgl. auch Abrechnung über Rückverteilung der Erträge aus der CO2-Abgabe 2015 [ Urk. 5/88] und Konto-Auszug vom 6. April 2016 [ Urk. 5/128/7], Posten 2015 0000 und 2015 0001) betrug der Schaden im Verfügungszeitpunkt noch Fr. 5‘113.0 5. Durch eine weitere Zahlung von Fr. 50.-- (Urk. 2) wurde die Schuld auf Fr. 5‘063.05 reduziert (vgl. auch den Konto-Auszug vom 6. April 2016 [Urk. 5/128/3], Position 2013 004). 3. 5 Der Eintritt des Schadens in dieser Höhe ist nach dem Gesagten durch die Akten ausgewiesen und wird vom Beschwerdeführer auch zu Recht nicht in Zweifel gezogen.

3. 5 Der Eintritt des Schadens in dieser Höhe ist nach dem Gesagten durch die Akten ausgewiesen und wird vom Beschwerdeführer auch zu Recht nicht in Zweifel gezogen. 4.

4. 4.1

4.1 4.1.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs unterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Miss achtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).

4.1.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs unterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Miss achtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). 4.1.2 Nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV haben die Arbeitgeber der Ausgleichskasse die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter 200‘000 Franken, vierteljährlich zu bezahlen. Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr periodisch Akontobeiträge zu entrichten. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres festgesetzt. Gemäss Art. 36 Abs. 4 AHVV nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akonto beiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrech nung der Arbeitgeber vor. Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezahlen. Überschüssige Beiträge werden von der Ausgleichskasse zurückerstattet oder verrechnet. Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr.

4.1.2 Nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV haben die Arbeitgeber der Ausgleichskasse die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter 200‘000 Franken, vierteljährlich zu bezahlen. Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr periodisch Akontobeiträge zu entrichten. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres festgesetzt. Gemäss Art. 36 Abs. 4 AHVV nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akonto beiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrech nung der Arbeitgeber vor. Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezahlen. Überschüssige Beiträge werden von der Ausgleichskasse zurückerstattet oder verrechnet. Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr. 4.1.3 Gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV sind die Arbeitgeber verpflichtet, der Ausgleichs kasse wesentliche Änderungen der Lohnsumme während des lau fenden Jahres zu melden. Als wesentliche Änderung gilt eine Abweichung der jährlichen Lohnsumme um mindestens 10 Prozent von der ursprüngli chen voraussichtlichen Lohnsumme (vgl. die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] Rz. 2048, Stand 01.01.2012 ).

4.1.3 Gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV sind die Arbeitgeber verpflichtet, der Ausgleichs kasse wesentliche Änderungen der Lohnsumme während des lau fenden Jahres zu melden. Als wesentliche Änderung gilt eine Abweichung der jährlichen Lohnsumme um mindestens 10 Prozent von der ursprüngli chen voraussichtlichen Lohnsumme (vgl. die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] Rz. 2048, Stand 01.01.2012 ). 4.1.4 Leistet ein Arbeitgeber in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV zu tiefe Akontobeiträge ohne sicherzustellen, etwa durch Bildung von Rückstellungen, dass unter Berücksichtigung der zu erwartenden wirtschaftli chen Entwicklung genügend Mittel für die Begleichung der entsprechend höheren Schlussabrechnung innert nützlicher Frist zur Verfügung stehen, verhält er sich widerrechtlich u nd schuldhaft im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_247/2016 vom 10. August 2016 E. 5.1.1 mit Hinweis auf 9 C_355/2010 vom 17. August 2010 E. 5.2.1 und 9C_369/2012 vom 2. November 2012 E. 7.3.3.2).

4.1.4 Leistet ein Arbeitgeber in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV zu tiefe Akontobeiträge ohne sicherzustellen, etwa durch Bildung von Rückstellungen, dass unter Berücksichtigung der zu erwartenden wirtschaftli chen Entwicklung genügend Mittel für die Begleichung der entsprechend höheren Schlussabrechnung innert nützlicher Frist zur Verfügung stehen, verhält er sich widerrechtlich u nd schuldhaft im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_247/2016 vom 10. August 2016 E. 5.1.1 mit Hinweis auf 9 C_355/2010 vom 17. August 2010 E. 5.2.1 und 9C_369/2012 vom 2. November 2012 E. 7.3.3.2). 4.2

4.2 4.2.1 Y.___ füllte den Fragebogen der Gesellschaft betreffend AHV-Beitragspflicht am 13. Juni 2012 aus (Eingangsdatum am 14. Juni 2012) und gab an, seit Januar 2012 Geschäftsführer der Gesellschaft zu sein und eine Lohnsumme von Fr. 10‘000.-- pro Monat zu beziehen. Zusätzlich sei der Beschwerdeführer angestellt, welcher ebenfalls eine Lohnsumme von monat lich Fr. 10‘000.-- beziehe (Urk. 5/ 5 ). Die Mutationsmeldung der Gesellschaft ins Handelsregister des Kantons Zürich (früher Kanton Genf) war allerdings erst ab 1. Februar 2012 erfolgt (vgl. Bemerkung in Urk. 5/5), weshalb die Beschwerdegegnerin am 17. August 2012 erstmals Lohnbeiträge für die Monate Februar bis August 2012 – ausgehend von einer Lohnsumme von Fr. 140‘000.-- (sieben Monate à Fr. 20‘000.--) – in Rechnung stellte (Urk. 5/8). Bereits für diese Forderung musste die Ausgleichskasse der Gesellschaft ein en Zahlungsaufschub gewähren (Urk. 5/9), wobei auch die Raten teilweise nicht fristgerecht bezahlt wurden (Urk. 5/9/2). Die Beschwer degegnerin stellte in der Folge per September 2012 auf eine monatliche Rechnungsstellung der Akontobeiträge um bei einer gleichbleibenden monatlichen Lohnsumme von Fr. 20‘000.-- (Urk. 5/10 ). Am 26. September 2012 (Eingangsdatum am 27. September 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin per 1. September 2012 einen neuen Mitarbeiter, unter der Angabe, die neue jährliche AHV-Lohnsumme betrage nun Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Die Beschwerdegegnerin passte die monatlichen Rechnungen umgehend an ( vgl. Urk. 5/12 -14 mit einer monatlichen Lohn summe von Fr. 24‘250.-- ). Am 3. Dezember 2012 (Eingangsdatum am 13. Dezember 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2013 eine neue Jahreslohnsumme von Fr. 363‘000. -- (Urk. 5/15). Daraufhin passte die Beschwerdegegnerin die monatlichen Rechnungen der neuen Lohnsumme von umgerechnet monatlich F r. 30‘250.-- wiederum umgehend an (vgl. Urk. 5/16, Urk. 5/18-19). In der Lohndekla ration 2012 vom 24. Januar 2013 (Eingangsdatum am 5. Februar 2013 ) gab Y.___ eine im Jahr 2012 ausgerichtete AHV-pflichtige Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644. -- an (Urk. 5/17). Daraufhin stellte die Beschwerdegegnerin am 12. März 2013 eine Nachforderung von Fr. 27‘711.90 (Urk. 5/21). Diese Forderung wurde in der Folge nicht gänzlich beglichen, es blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ).

4.2.1 Y.___ füllte den Fragebogen der Gesellschaft betreffend AHV-Beitragspflicht am 13. Juni 2012 aus (Eingangsdatum am 14. Juni 2012) und gab an, seit Januar 2012 Geschäftsführer der Gesellschaft zu sein und eine Lohnsumme von Fr. 10‘000.-- pro Monat zu beziehen. Zusätzlich sei der Beschwerdeführer angestellt, welcher ebenfalls eine Lohnsumme von monat lich Fr. 10‘000.-- beziehe (Urk. 5/ 5 ). Die Mutationsmeldung der Gesellschaft ins Handelsregister des Kantons Zürich (früher Kanton Genf) war allerdings erst ab 1. Februar 2012 erfolgt (vgl. Bemerkung in Urk. 5/5), weshalb die Beschwerdegegnerin am 17. August 2012 erstmals Lohnbeiträge für die Monate Februar bis August 2012 – ausgehend von einer Lohnsumme von Fr. 140‘000.-- (sieben Monate à Fr. 20‘000.--) – in Rechnung stellte (Urk. 5/8). Bereits für diese Forderung musste die Ausgleichskasse der Gesellschaft ein en Zahlungsaufschub gewähren (Urk. 5/9), wobei auch die Raten teilweise nicht fristgerecht bezahlt wurden (Urk. 5/9/2). Die Beschwer degegnerin stellte in der Folge per September 2012 auf eine monatliche Rechnungsstellung der Akontobeiträge um bei einer gleichbleibenden monatlichen Lohnsumme von Fr. 20‘000.-- (Urk. 5/10 ). Am 26. September 2012 (Eingangsdatum am 27. September 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin per 1. September 2012 einen neuen Mitarbeiter, unter der Angabe, die neue jährliche AHV-Lohnsumme betrage nun Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Die Beschwerdegegnerin passte die monatlichen Rechnungen umgehend an ( vgl. Urk. 5/12 -14 mit einer monatlichen Lohn summe von Fr. 24‘250.-- ). Am 3. Dezember 2012 (Eingangsdatum am 13. Dezember 2012 ) meldete Y.___ der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2013 eine neue Jahreslohnsumme von Fr. 363‘000. -- (Urk. 5/15). Daraufhin passte die Beschwerdegegnerin die monatlichen Rechnungen der neuen Lohnsumme von umgerechnet monatlich F r. 30‘250.-- wiederum umgehend an (vgl. Urk. 5/16, Urk. 5/18-19). In der Lohndekla ration 2012 vom 24. Januar 2013 (Eingangsdatum am 5. Februar 2013 ) gab Y.___ eine im Jahr 2012 ausgerichtete AHV-pflichtige Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644. -- an (Urk. 5/17). Daraufhin stellte die Beschwerdegegnerin am 12. März 2013 eine Nachforderung von Fr. 27‘711.90 (Urk. 5/21). Diese Forderung wurde in der Folge nicht gänzlich beglichen, es blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). 4.2.2 Die Gesellschaft verletzte somit sowohl d ie Beitragszahlungs- als auch die Abrechnungsp flicht, insbesondere die Meldepflicht gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV. Für das Jahr 2012 war der Beschwerdegegnerin am 14. Juni 2012 zunächst eine Lohnsumme von monatlich Fr. 20‘000.-- beziehungsweise jährlich Fr. 240‘000.-- gemeldet worden (Urk. 5/5). Am 27. September 2012 erfolgte die Meldung eines zusätzlichen Mitarbeiter s und eine r neue n jährli che n AHV-Lohnsumme von Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Zu diesem Zeitpunkt war en jedoch bereits drei zusätzliche Mitarbeiter angestellt worden (einer ab Juli und zwei ab September 2012; Urk. 5/17/2), welchen gemäss Lohndekla ration 2012 insgesamt eine zusätzliche Jahreslohnsumme von effektiv 110 ‘ 125.-- ausgerichtet wurde. Es musste daher schon bei der Meldung im September 2012 klar gewesen sein, dass die gemeldete Jahreslohnsumme von Fr. 291‘000.-- nicht der effektiven Jahreslohnsumme entsprechen würde. Dies umso mehr, als die effektive Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644.-- die im September g emeldete Jahresl ohnsumme um über 50 % überstieg. Der Grenz bereich für eine wesentliche Änderung der Lohnsumme von 10 % war damit klar und u m ein Vielfaches überschritten. Auch stellte die Gesellschaft nicht genügend Mittel für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung sicher (E. 4.1.4). Sie musste betrieben und sogar gepfändet werden. Dennoch blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). Die Gesellschaft verletzte ihre Arbeitgeberpflichten in mehrfach er Hinsicht.

4.2.2 Die Gesellschaft verletzte somit sowohl d ie Beitragszahlungs- als auch die Abrechnungsp flicht, insbesondere die Meldepflicht gemäss Art. 35 Abs. 2 AHVV. Für das Jahr 2012 war der Beschwerdegegnerin am 14. Juni 2012 zunächst eine Lohnsumme von monatlich Fr. 20‘000.-- beziehungsweise jährlich Fr. 240‘000.-- gemeldet worden (Urk. 5/5). Am 27. September 2012 erfolgte die Meldung eines zusätzlichen Mitarbeiter s und eine r neue n jährli che n AHV-Lohnsumme von Fr. 291‘000.-- (Urk. 5/11). Zu diesem Zeitpunkt war en jedoch bereits drei zusätzliche Mitarbeiter angestellt worden (einer ab Juli und zwei ab September 2012; Urk. 5/17/2), welchen gemäss Lohndekla ration 2012 insgesamt eine zusätzliche Jahreslohnsumme von effektiv 110 ‘ 125.-- ausgerichtet wurde. Es musste daher schon bei der Meldung im September 2012 klar gewesen sein, dass die gemeldete Jahreslohnsumme von Fr. 291‘000.-- nicht der effektiven Jahreslohnsumme entsprechen würde. Dies umso mehr, als die effektive Jahreslohnsumme von Fr. 441‘644.-- die im September g emeldete Jahresl ohnsumme um über 50 % überstieg. Der Grenz bereich für eine wesentliche Änderung der Lohnsumme von 10 % war damit klar und u m ein Vielfaches überschritten. Auch stellte die Gesellschaft nicht genügend Mittel für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung sicher (E. 4.1.4). Sie musste betrieben und sogar gepfändet werden. Dennoch blieb ein Betrag von Fr. 5‘063.05 ungedeckt (E. 3. 4 ). Die Gesellschaft verletzte ihre Arbeitgeberpflichten in mehrfach er Hinsicht. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass d ie Meldung vom 3. Dezember 2012 (Urk. 5/15) nicht das Jahr 2012, sondern erst das Jahr 2013 betraf und somit vorliegend nicht von Relevanz ist.

An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass d ie Meldung vom 3. Dezember 2012 (Urk. 5/15) nicht das Jahr 2012, sondern erst das Jahr 2013 betraf und somit vorliegend nicht von Relevanz ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden von Fr. 5‘063.05 auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzu führen ist.

Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden von Fr. 5‘063.05 auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzu führen ist. 5.

5. 5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht bezie hungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Ver schuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeit gebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a).

5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht bezie hungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Ver schuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeit gebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a). 5.2

5.2 5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).

5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). 5.2.2 Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Per son übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfachen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktienge sellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Delegation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einziges Verwaltungsorgan an den Ge schäftsführer dele gieren (BGE 108 V 199 E. 3b).

5.2.2 Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Per son übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfachen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktienge sellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Delegation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einziges Verwaltungsorgan an den Ge schäftsführer dele gieren (BGE 108 V 199 E. 3b). 5.2.3 Ein Verschulden des Organs kann nur so lange in Frage kommen, als es die Mög lichkeit hat, durch Handlungen oder Unterlassungen die Geschäftsfüh rung massgeblich zu beeinflussen. Die Organstellung endet mit der tatsächli chen Beendigung des Mandates oder dem Ausscheiden aus der Firma und nicht erst mit der Löschung einer bestimmten Eintragu ng im Handelsregister (BGE 126 V 61; 123 V 172 E. 3a).

5.2.3 Ein Verschulden des Organs kann nur so lange in Frage kommen, als es die Mög lichkeit hat, durch Handlungen oder Unterlassungen die Geschäftsfüh rung massgeblich zu beeinflussen. Die Organstellung endet mit der tatsächli chen Beendigung des Mandates oder dem Ausscheiden aus der Firma und nicht erst mit der Löschung einer bestimmten Eintragu ng im Handelsregister (BGE 126 V 61; 123 V 172 E. 3a). 5.3

5.3 5.3.1 Der Beschwerdeführer war vom 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 als Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Gesellschaft mit Einzelzeichnungsberechtigung eingetragen und somit deren formelles Organ. Er war a ls formelles Organ verpflichtet, jederzeit die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zu kennen, besonders, da es sich um eine kleine Akti engesellschaft mit im Jahr 2012 zeitgleich maximal drei Angestellten han delte (Urk. 5/17/2 ). Bei derart leicht überschaubaren Verhältnissen muss von einem Mitglied des Verwaltungsrats beziehungsweise der Geschäftsleitung verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unternehmens hat. Dabei richten sich die Anforderungen nach einem objek tiven Massstab.

5.3.1 Der Beschwerdeführer war vom 25. September 2012 bis am 14. Februar 2013 als Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Gesellschaft mit Einzelzeichnungsberechtigung eingetragen und somit deren formelles Organ. Er war a ls formelles Organ verpflichtet, jederzeit die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zu kennen, besonders, da es sich um eine kleine Akti engesellschaft mit im Jahr 2012 zeitgleich maximal drei Angestellten han delte (Urk. 5/17/2 ). Bei derart leicht überschaubaren Verhältnissen muss von einem Mitglied des Verwaltungsrats beziehungsweise der Geschäftsleitung verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unternehmens hat. Dabei richten sich die Anforderungen nach einem objek tiven Massstab. 5.3.2 Bei einfachen und überschaubaren Verhältnissen werden praxisgemäss erhöhte Anforderungen an Kenntnis und Erledigung von Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse gestellt. Ge mäss Art. 716 Abs. 2 OR führt der Verwaltungsrat die Geschäfte der Gesellschaft, soweit er die Geschäftsführung nicht übertragen hat. Art. 716a Abs. 1 OR enthält sodann einen Katalog unübertragbarer und unentziehbarer Aufgaben. So obliegt dem Verwaltungsrat in sbesondere die Oberleitung der G e sellschaft und die Ertei lung der nötigen Weisungen (Ziffer 1), die Ausgestaltung des Rechnungswe sens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung (Ziffer 3) und die Ober aufsicht über d ie mit der G e schäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der G e setze, Statuten, Reglemente und Wei sungen (Ziffer 5). Der Verwaltungsrat einer Akti engesellschaft hat die mit der G e schäftsführung beauftragten Personen zu überwache n und sich regelmäs sig über den G e schäftsga ng unterrichten zu lassen. Das G e setz verbietet zwar nicht die Vornahme einer bestimmten Arbeits- und Kompetenzaufteilung, doch die Überwachungs- und Kontrollpflichten verbleiben auch dann beim Verwaltungsrat. Deshalb hat sich jedes Mitglied des Verwaltungsrats perio disch über den G e s chäftsgang und die wichtigsten G e schäfte, welche nicht zu sei nem (primären) Aufgabenbereich g e hören, zu orientieren, Rapporte zu verlangen, diese sorgfältig zu studieren und nötigenfalls ergänzende Aus künfte einzuholen, Irrtümer abzuklären und bei Unregelmässigkeiten einzu greifen (BGE 114 V 223 E. 4a).

5.3.2 Bei einfachen und überschaubaren Verhältnissen werden praxisgemäss erhöhte Anforderungen an Kenntnis und Erledigung von Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse gestellt. Ge mäss Art. 716 Abs. 2 OR führt der Verwaltungsrat die Geschäfte der Gesellschaft, soweit er die Geschäftsführung nicht übertragen hat. Art. 716a Abs. 1 OR enthält sodann einen Katalog unübertragbarer und unentziehbarer Aufgaben. So obliegt dem Verwaltungsrat in sbesondere die Oberleitung der G e sellschaft und die Ertei lung der nötigen Weisungen (Ziffer 1), die Ausgestaltung des Rechnungswe sens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung (Ziffer 3) und die Ober aufsicht über d ie mit der G e schäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der G e setze, Statuten, Reglemente und Wei sungen (Ziffer 5). Der Verwaltungsrat einer Akti engesellschaft hat die mit der G e schäftsführung beauftragten Personen zu überwache n und sich regelmäs sig über den G e schäftsga ng unterrichten zu lassen. Das G e setz verbietet zwar nicht die Vornahme einer bestimmten Arbeits- und Kompetenzaufteilung, doch die Überwachungs- und Kontrollpflichten verbleiben auch dann beim Verwaltungsrat. Deshalb hat sich jedes Mitglied des Verwaltungsrats perio disch über den G e s chäftsgang und die wichtigsten G e schäfte, welche nicht zu sei nem (primären) Aufgabenbereich g e hören, zu orientieren, Rapporte zu verlangen, diese sorgfältig zu studieren und nötigenfalls ergänzende Aus künfte einzuholen, Irrtümer abzuklären und bei Unregelmässigkeiten einzu greifen (BGE 114 V 223 E. 4a). 5.3.3 Die Verletzung der Meldepflicht betreffend die Jahreslohnsumme 2012 und die nicht erfolgte Rückstellung von genügend Mitteln für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung für das Jahr 2012 sind damit nicht nur Y.___, sondern auch dem Beschwerdeführer anzulasten. Dass die Jahresabrechnung für das Jahr 2012 erst am 12. März 2013 und damit nach dem Rücktritt des Beschwerdeführers als formelles Organ erstellt wurde, ändert daran nichts, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhielt.

5.3.3 Die Verletzung der Meldepflicht betreffend die Jahreslohnsumme 2012 und die nicht erfolgte Rückstellung von genügend Mitteln für die Begleichung der höheren Schlussabrechnung für das Jahr 2012 sind damit nicht nur Y.___, sondern auch dem Beschwerdeführer anzulasten. Dass die Jahresabrechnung für das Jahr 2012 erst am 12. März 2013 und damit nach dem Rücktritt des Beschwerdeführers als formelles Organ erstellt wurde, ändert daran nichts, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhielt. 5.3.4 Nach dem der Beschwerdeführer am 14. Februar 2013 als formelles Organ der Gesellschaft zurückgetreten ist, haftet er jedoch nicht mehr für die nach die sem Zeitpunkt in Rechnung gestellten Verzugszinsen und angefallenen Mahn- und Betreibungskosten. Denn ab diesem Zeitpunkt konnte er den weiteren Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse nicht mehr beeinflussen. Daraus ergibt sich, dass vom Schadensbetrag von Fr. 5‘063.05 die Mahn- und Betreibungskosten von insgesamt Fr. 770.45 (in Rechnung gestellt ab dem 21. März 2014) sowie die Verzugszinsen von Fr. 906.85 (in Rechnung gestellt am 10. Juli 2015) in Abzug zu bringen sind. Es resultiert somit ein Schaden von Fr. 3 ‘ 385.75, für welchen der Beschwer deführer einzustehen hat.

5.3.4 Nach dem der Beschwerdeführer am 14. Februar 2013 als formelles Organ der Gesellschaft zurückgetreten ist, haftet er jedoch nicht mehr für die nach die sem Zeitpunkt in Rechnung gestellten Verzugszinsen und angefallenen Mahn- und Betreibungskosten. Denn ab diesem Zeitpunkt konnte er den weiteren Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse nicht mehr beeinflussen. Daraus ergibt sich, dass vom Schadensbetrag von Fr. 5‘063.05 die Mahn- und Betreibungskosten von insgesamt Fr. 770.45 (in Rechnung gestellt ab dem 21. März 2014) sowie die Verzugszinsen von Fr. 906.85 (in Rechnung gestellt am 10. Juli 2015) in Abzug zu bringen sind. Es resultiert somit ein Schaden von Fr. 3 ‘ 385.75, für welchen der Beschwer deführer einzustehen hat. 6.

6. 6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).

6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c).

Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c). 6.2 Der Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem eingetretenen Schaden ist gegeben. Die Beschwerdegegnerin passte ihre Verfügungen jeweils unverzüglich den geänderten Verhältnissen an (E. 4.2.1) und trägt somit kein Mitverschulden.

6.2 Der Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem eingetretenen Schaden ist gegeben. Die Beschwerdegegnerin passte ihre Verfügungen jeweils unverzüglich den geänderten Verhältnissen an (E. 4.2.1) und trägt somit kein Mitverschulden. 7. Eine Abzahlungsvereinbarung zwischen Y.___ und der Beschwer degegnerin (vgl. Urk. 5/118 = Urk. 6) bleibt ohne Einfluss auf die Haftung des Beschwerdeführers. Ein Erlass der der Schadenersatzforderung zugrunde liegenden Beitragsforderung lässt sich den Akten sodann nicht entnehmen. D ie Ausgleichskasse teilte Y.___ im Mail vom 7. März 2016 auch mit, dass ein Erlass der Forderung (wohl Schadenersatz forderung) nicht möglich sei (Urk. 6), was indes ohne Einfluss auf die Scha denersatzpflicht des Beschwerdeführers verbliebe, solange der Schaden, für welchen auch er einzustehen hat, nicht durch einen Solidarschuldner getilgt ist, was nach Lage der Akten (noch) nicht eintrat. Eine allfällige interne (d.h. zwischen Y.___ und dem Beschwerdeführer vereinbarte) Schuldübernahme würde zudem keine Wirkung gegenüber der Beschwerde gegnerin zu entfalten vermögen.

7. Eine Abzahlungsvereinbarung zwischen Y.___ und der Beschwer degegnerin (vgl. Urk. 5/118 = Urk. 6) bleibt ohne Einfluss auf die Haftung des Beschwerdeführers. Ein Erlass der der Schadenersatzforderung zugrunde liegenden Beitragsforderung lässt sich den Akten sodann nicht entnehmen. D ie Ausgleichskasse teilte Y.___ im Mail vom 7. März 2016 auch mit, dass ein Erlass der Forderung (wohl Schadenersatz forderung) nicht möglich sei (Urk. 6), was indes ohne Einfluss auf die Scha denersatzpflicht des Beschwerdeführers verbliebe, solange der Schaden, für welchen auch er einzustehen hat, nicht durch einen Solidarschuldner getilgt ist, was nach Lage der Akten (noch) nicht eintrat. Eine allfällige interne (d.h. zwischen Y.___ und dem Beschwerdeführer vereinbarte) Schuldübernahme würde zudem keine Wirkung gegenüber der Beschwerde gegnerin zu entfalten vermögen. 8. Der Beschwerdeführer ist somit in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz in der Höhe von Fr. 3 ‘ 385.75 (in solidarischer Haftung mit Y.___ und Z.___ ) zu leisten.

8. Der Beschwerdeführer ist somit in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz in der Höhe von Fr. 3 ‘ 385.75 (in solidarischer Haftung mit Y.___ und Z.___ ) zu leisten. Die Einzelrichterin erkennt:

Die Einzelrichterin erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichkasse, vom 16. Juni 2016 dahingehend geändert, dass der Beschwerdeführer verpflichtet wird, der Aus gleichskasse Schadenersatz im Betrag von Fr. 3 ‘ 385.75 zu bezahlen, solidarisch haftend mit Y.___ und Z.___.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichkasse, vom 16. Juni 2016 dahingehend geändert, dass der Beschwerdeführer verpflichtet wird, der Aus gleichskasse Schadenersatz im Betrag von Fr. 3 ‘ 385.75 zu bezahlen, solidarisch haftend mit Y.___ und Z.___. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___

Y.___ - Z.___

Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Ver bindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist ( Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG).

4. Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Ver bindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist ( Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Ent scheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten.

Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Ent scheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen ( Art. 119 Abs. 1 BGG).

Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen ( Art. 119 Abs. 1 BGG). Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin

Arnold GramignaMuraro