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Was die Bahnreform mit der Mietenexplosion zu tun hat
Die Eisenbahn in Deutschland war es seit mehr als 150 Jahren und die Deutsche Bahn ist es auch heute noch: der größte Immobilienbesitzer im Land. Dabei hat die Deutsche Bahn AG seit 1994 Immobilien im Wert von mehreren Milliarden Euro verkauft und auf diese Weise weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit Milliarden-Gewinne erzielt. Zum Zeitpunkt der Bahnreform Anfang 1994 zählten zum Bahneigentum rund 160.000 Hektar Fläche. Schätzungen gehen davon aus, dass das Immobilienvermögen der Bahn zu diesem Zeitpunkt umgerechnet rund 200 Milliarden Euro wert war.
Dabei handelt es sich überwiegend um Flächen, auf denen Bahnverkehr stattfindet, die also gar nicht oder wenigstens nicht in absehbarer Zeit veräußert werden können.1
Allerdings gab es Mitte der 1990er Jahre bereits viele Areale, auf denen kein Bahnverkehr mehr stattfand bzw. auf denen er bald darauf eingestellt wurde – unter anderem infolge der Aufgabe Dutzender innerstädtischer Güterbahnhöfe und des gesamten Postbahnverkehrs.
Seit 1994 und bis heute kam es zu einem Abbau von 17 Prozent des Streckennetzes und von rund der Hälfte aller Ausweichgleise. Dieser Abbau war vielfach mit……