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Haus der Mitte
Im Frühling 2005 stellte die Stadt das Projekt eines Parkhauses unter dem unteren Postplatz vor.
Die Einfahrt direkt vis-à-vis des Haupteingangs des Regierungsgebäudes.
Als Zuger Kulturverein wollte das Zuger Privileg eine solche Stadtverschandelung nicht unkommentiert lassen. Der Vorstand holte sich die Legitimation um etwas zu tun an der GV 2005.
Zusammen mit dem Bauforum Zug beschlossen wir, nicht gegen das Parkhaus zu opponieren, sondern eine Gegenidee zu lancieren. Das Verwaltungsgebäude (altes Kantonalbankgebäude) am unteren Postplatz machten wir zum Haus der Mitte. Statt ein verbauter Platz ein Platz für die Menschen. Das Haus, das die Stadt einmittet, in der Balance zwischen Geld und Geist, zwischen Alt und Neu.
Diese Idee veröffentlichten wir als doppelseitige Anzeige im Zuger Kulturkalender in der Juli/August-Doppelausgabe. Das Echo war gross, 210 Personen unterstützten die Idee und wollten kein Parkhaus. Das ergab eine schriftliche Befragung.
Hugo Sieber und Heiri Scherer veröffentlichten die Idee, das Parkhaus wenn schon im Zentrum, dann hinter der Post, angrenzend an die SBB Haltestelle Postplatz, zu realisieren.
Diese Lösung übernahm der Stadtrat und publizierte sie im Herbst.
Das Parkhaus am unteren Postplatz ist weg und das Haus der Mitte eine Option.
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