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Von Phoenix aus machten wir einen Ausflug nach Tortilla Flats, das runde sechzig Kilometer nordöstlich liegt. Bekannt ist dieser Ort, weil er ein wichtiger Aussenposten auf dem Apache Trail war. Doch das ist lange her. Heute lebt der Ort vom Wildwest-Image und von einer Bar, wo der «beste Burger» und das «kälteste Bier» angeboten werden.
Wir planten via Tortilla Flats weiter nördlich in Richtung Las Vegas zu fahren. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund von schweren Regenfällen ein paar Tage vorher musste die Strasse, die durch eine Furt führt, geschlossen werden. Und das gleich mit sieben Schlössern an einer Barriere.
Wir beschlossen das Beste aus der Situation zu machen. Schlafen würden wir auf dem Campingplatz, der nach den Sturmschäden wieder in Ordnung gebracht wird. Das Nachtessen nahmen wir in der Superstition Restaurant und Saloon ein. Mehr Wildwest geht nicht! Wir sassen auf Reitsätteln an der Bar und liessen uns einen guten Burger und ein kaltes Amber schmecken.
PS. Unsere Frage, wann denn die Strasse wieder geöffnet werde, wurde mit einem Achselzucken beantwortet. So fuhren wir am nächsten Morgen nach Phoenix zurück…