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INHALT:
Dr. Stella Fisher hat bis vor 2 Jahren in der Klinik ihres Mannes als psychologische Gutachterin gearbeitet, doch seitdem hat sich viel verändert, denn Stella verlässt die riesige, einsam gelegene Villa nicht mehr und benötigt ständig ihre Medikamente. Als sie an einem verschneiten Wintertag auf ihren Ehemann wartet, steht plötzlich ein völlig durchfrorenes Mädchen vor der Tür, so dass sie den hilflos aussehenden Teenager irgendwann doch ins Haus lässt. Die junge Blue beginnt haarsträubende Geschichten zu erzählen, verstrickt sich dabei in Lügen und bald weiß Stella nicht mehr, was sie glauben soll...
MEINE MEINUNG IN KURZFASSUNG:
Kauf-/Lesegrund: Wegen des vielversprechenden Klappentextes wollte ich "Lügenmädchen" unbedingt lesen.
Reihe: Nein, Einzelbuch
Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde nach Hilltop, in der Nähe von London verlegt.
Handlungsdauer: Die Story beginnt am Freitag, 7. Januar 2011, dauert ungefähr 1 Tag und endet im Sommer.
Hauptperson: Dr. Stella Fisher ist 32 Jahre jung, wohnt in einem abgeschiedenen Haus in Hilltop und mit dem 44-jährigen Dr. Max Fisher verheiratet, für den sie früher als psychologische Gutachterin gearbeitet hat. Stella ist eine überaus ängstliche Person, die paranoid agiert und unter Angstzuständen leidet. Die Protagonistin ist allerdings keine Sympathieträgerin, sehr labil und anstrengend, war mir persönlich nicht so zugesagt hat.
Nebenfiguren: Die 15-jährige Blue Cunningham ist mit ihrer zierlichen Figur, den blonden Haaren und blauen Augen sehr hübsch und doch scheint etwas mit der Schülerin nicht zu stimmen. Denn Blue verrennt sich in ihren Lügen und wirkt plötzlich sehr manipulativ. Neben Stellas Ehemann, dem charismatischen Psychologen Dr. Max Fisher spielt auch noch Peter Harris, ein alter Freund und Detective Inspector bei der Metropolitan Police, eine Rolle.
Romanidee: Interessante Grundidee, deren Umsetzung mich nicht überzeugen konnte.
Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden vorwiegend von Stella geschildert, zwischendurch erzählt ein Mädchen über ihre Therapiesitzungen (in der 3. Person). Rückblenden führen uns ins Jahr 2009 und berichten über Stellas früheres Leben und über ihre Arbeit in der Grove Road Clinic.
Handlung: "Lügenmädchen" fängt vielversprechend an, wird aber mit zunehmendem Handlungsverlauf richtig verworren, unrealistisch und lässt an Spannung deutlich nach. Die Geschichte verliert sich in Nebensächlichkeiten, wodurch der Psychothriller teilweise sehr langatmig zu lesen ist und an meinen Nerven gezerrt hat. Außerdem wusste ich schon bald, wohin sich die Handlung bewegt bzw. wie alles zusammenhängt und das Ende hat mich auch nicht umgehauen.
Schreibstil & Co: Vervollständigt wird das Debüt von Luana Lewis durch die ausschweifende Schreibweise und die einfach gehaltenen Dialoge.
FAZIT:
Irgendwie hatte ich mir von "Lügenmädchen" viel mehr erwartet, aber dieser Psychothriller von Luana Lewis konnte mich leider gar nicht überzeugen. Wegen des überzogenen und langatmigen Plots, der häufig in Belanglosigkeiten abdriftet und der nervigen Hauptperson vergebe ich hiermit mit ganz viel Augenzudrücken 2 STERNE.
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