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Es sei ein gutes Spiel seiner Mannschaft gewesen, befand Wagner im Nachgang an das 0:2 in Spanien, in welchem die Young Boys zwar mehr Chancen hatten, Villarreal aber die Tore schoss. «Wir hielten gut dagegen, hielten den Gegner gut vom eigenen Strafraum fern und kamen selber zu guten Chancen. In der zweiten Halbzeit waren wir sogar noch einen Tick besser.»
Für die gute Leistung habe man sich schlecht belohnt, so Wagner: «Wir haben nicht das bekommen, was der Leistung entsprochen hätte.» Waren es jene kleinen Details, auf die er im Vorfeld hingewiesen hatte, die für die Niederlage verantwortlich zeichneten? Nicht unbedingt, fand der Trainer: «Es waren sehr viele Details richtig gut.» Das einzige Manko ortete er nicht bei den Gegentoren, sondern in der Offensive: «Das entscheidende Detail war die Chancenverwertung.»
Auch Fabian Rieder, der in der zweiten Halbzeit eine sehr gute Chance besass, den Ball aber ans Aussennetz setzte, und kurz darauf nach einem Ausflug von Villarreals Goalie Geronimo Rulli aus grosser Distanz auch getroffen hätte, wäre Verteidiger Raul Albiol nicht rechtzeitig zurückgeeilt, ärgerte sich primär über nicht genutzten Chancen: «Wir waren zu wenig effizient.»
Michel Aebischer wollte die fehlenden Tore indes nicht am Qualitätsverlust durch die Abwesenheit von Jean-Pierre Nsame festmachen: «Natürlich fehlt er. Aber es gibt in unserer Mannschaft auch andere, die Tore schiessen können.» Vielmehr verwies Aebischer auf eine Situation, in der die Young Boys einen Penalty hätten zugesprochen bekommen können. «Ein klarer Penalty für mich», meinte er mit Verweis auf die Szene in der 68. Minute, als Meschack Elia im Strafraum an der Ferse getroffen wurde.
Nicht nur aufgrund jener Szene verliess Guillaume Faivre das Estadio de la Ceramica mit dem Gefühl, dass den Young Boys Zählbares entgangen ist: «Es wäre auf jeden Fall mehr möglich gewesen. Wir machten vieles gut - wie schon im ersten Duell», sagte der Stellvertreter von David von Ballmoos, der an den Gegentoren keine Mitschuld trug.