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Nino Schurter war auch im 2. Cross-Country-Weltcuprennen eine Klasse für sich: In Albnach feierte der Churer seinen 22. Weltcup-Sieg.
Olympiasieger Nino Schurter erfreut sich einer beneidenswerten Frühform. Schon vor einer Woche in Nove Mesto dominierte der Bündner die internationale Bike. Konkurrenz scheinbar nach Belieben. Diesmal vermochte einzig der überraschende Allrounder Van der Poel Schurter zu folgen, verlor am Ende «nur» 26 Sekunden. «Es ist brutal hart hier, das ist eigentlich nicht meine Lieblingsstrecke», so Schurter nach Rennschluss gegenüber SRF, «ich hatte nicht den besten Start, war dann aber doch in der Spitzengruppe dabei.» Im Gegensatz zu vielen seiner Konkurrenten kam er ohne Sturz durchs Rennen und fuhr ab Rennhälfte ein einsames Rennen an der Spitze.
Nun freut er sich nach dem zweiten Sieg in Serie über eine kurze Wettkampfpause. «Für mich wird’s nun etwas ruhiger», meinte Schurter nach Rennschluss, «dann gehe ich in die Höhe, um mich auf die Weltcup-Rennen in Andorra und dann auf der Lenzerheide vorzubereiten.» Die Heimrennen vom 7.-9. Juli sind die Hauptproben für die Weltmeisterschaft im Jahr 2018 auf der Lenzerheide. «Der Weltcup auf der Lenzerheide ist für mich sehr wichtig. Ich hoffe, dass es so weitergeht», so Schurter im TV-Interview.
(Bild: Screenshot SRF)