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Les Traducteurs
Regie: Régis Roinsard
Darst.: Lambert Wilson, Olga Kurylenko, Alex Lawther, Riccardo Scamarcio, Sidse Babett Knudsen, Eduardo Noriega, Anna Maria Sturm, Frédéric Chau, Patrick Bauchau u.a.
Der erfolgreiche Verleger Éric Angstrom verkündet auf der Frankfurter Buchmesse die bevorstehende Veröffentlichung des letzten Bandes der Dädalus-Trilogie «L’Homme qui ne voulait pas mourir» des geheimnisvollen Bestseller-Autors Oscar Brach. Das Buch soll weltweit simultan in neun weiteren Sprachen erscheinen und damit zum grössten Coup des Verlagshauses werden. Für die Vorbereitungen ergreift Angstrom drastische Massnahmen: Die ausgewählten Übersetzerinnen und Übersetzer arbeiten in einem luxuriös ausgebauten Bunker im Kellergeschoss eines herrschaftlichen Anwesens auf dem Land unter strengster Geheimhaltung und werden wie Gefangene überwacht, damit keine Zeile des streng gehüteten Manuskripts aus dem «huis clos» in die Aussenwelt durchsickert. Doch trotz aller Vorsichtsmassnahmen tauchen die ersten zehn Seiten plötzlich im Internet auf. Der unbekannte Dieb fordert eine horrende Summe von Angstrom und droht, den ganzen Roman zu veröffentlichen, falls er nicht zahlt. Die Situation spitzt sich zu, und ein trickreiches Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Anfang. Regisseur Régis Roinsard hat für seinen zweiten Spielfilm mit Lambert Wilson («Au bout des doigts»), Olga Kurylenko («Quantum of Solace»), Sidse Babett Knudsen («Borgen»), Riccardo Scamarcio («Il traditore») und dem vielversprechenden britischen Jung-Talent Alex Lawther («The Imitation Game») ein illustres Schauspielensemble vereint. «Oscar Brach ist ein französischer Dan Brown», erklärt der Regisseur in einem Interview. «Die Idee zu diesem Stoff hatte ich, als ich von den Vorbereitungen zu ‹Inferno›, dem vierten Band seiner Erfolgsserie, erfahren habe. Das weltweite Erscheinen in mehreren Sprachen war ein Novum; unter strengster Geheimhaltung waren die Übersetzerinnen im Bunker des Verlagshauses Mondadori in Mailand eingeschlossen.» Régis Roinsards Spielfilmdebüt «Populaire», eine leichtfüssige Komödie im knallbunten Fünfzigerjahre-Stil, war im Juni 2013 im Kinok zu sehen. Nun ist ihm mit «Les Traducteurs» ein spannender Literaturthriller mit einem unvorhersehbaren Plot gelungen.