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Ein besseres Ergebnis wäre für Doris Schweizer durchaus drin gelegen. Doch nach knapp der Hälfte des 30 km langen Parcours sprang der Schweizer Zeitfahr-Meisterin die Kette heraus. Dieser Zwischenfall kostete sie «zwischen 15 und 20 Sekunden», wie Frauen-Nationaltrainer Christian Rocha sagte.
Am Ende klassierte sich Schweizer 2:42 Minuten hinter Villumsen. Vom angestrebten Olympia-Quotenplatz, zu dem Platz 13 nötig gewesen wäre, war sie relativ weit entfernt. Nach einer schwierigen Saison mit vielen Aufs und Abs zeigte sie sich dennoch zufrieden: «Ich erwischte einen guten Tag, mit dem Rennen bin ich grundsätzlich zufrieden.»
Erstes WM-Gold für Villumsen
Nach zwei 2. und einem 3. Rang durfte Villumsen zum ersten Mal die Goldmedaille in einem WM-Zeitfahren entgegen nehmen. Die gebürtige Dänin verwies die Holländerin Anna van der Breggen und die deutsche Titelverteidigerin Lisa Brennauer auf die Plätze 2 und 3.