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Boliviens Präsident Evo Morales kann nach Angaben des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer nach seinem unfreiwilligen Zwischenstopp in Wien nach Hause zurückfliegen. Alle Voraussetzungen dafür seien erfüllt, sagte Fischer am Mittwoch am Wiener Flughafen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Morales.
«Der spanische Luftraum ist offen», sagte Fischer. Das Madrider Aussenministerium teilte am Mittwoch mit, die spanische Regierung habe der Maschine des bolivianischen Staatschefs Überflugrechte gewährt und einen Zwischenstopp auf Gran Canaria zum Auftanken des Flugzeugs bewilligt.
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Die Präsidentenmaschine hatte in der Nacht zum Mittwoch in Österreich landen müssen, nachdem mehrere europäische Staaten - darunter Spanien - dem aus Moskau kommenden Flugzeug Überflugrechte verweigert hatten.
Lateinamerikanischen Staatengruppe tagt
Wegen des Zwischenfalls habe der gegenwärtige Vorsitzende der lateinamerikanischen Staatengruppe UNASUR, der peruanische Präsident Ollanta Humala, eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Die Staatsoberhäupter mehrerer Länder, darunter Argentinien, Venezuela, Ecuador und Uruguay, hätten bereits ihre Teilnahme zugesagt.
Die Tatsache, dass Morales in Wien festsitze, nannte Saavedra eine «Geiselhaft» für den bolivianischen Präsidenten. Wie die Delegation von Morales weiter mitteilte, wurde Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer am Flughafen erwartet.
Morales' Maschine hatte in der Nacht zum Mittwoch in Österreich landen müssen, nachdem mehrere europäische Staaten dem aus Moskau kommenden Flugzeug die Überflugrechte verweigert hatten.
Hintergrund war offenbar die Annahme, der von den USA gesuchte Ex-Geheimdienstler Edward Snowden sei an Bord. Vom österreichischen Aussenministerium wurde dies dementiert.
(tke/aho/sda)