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Die Kenianerin Lupita Nyong’o wurde bei der diesjährigen Oscar Verleihung als beste Nebendarstellerin geehrt. Michael Jackson habe sie für ihre schwierige Rolle in „12 Years a Slave“ inspiriert.
Das Sklavendrama „12 Years a Slave“ von Regisseur Steve McQueen wurde als bester Film mit einem Oscar ausgezeichnet. „12 Years a Slave“ bekam einen weiteren Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Der Film ist einer wahren Geschichte nachempfunden und basiert auf der Autobiografie des Afroamerikaners Solomon Northup, der Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA verschleppt und versklavt wurde. Ein dritter Oscar für die beste Nebenrolle ging an die Schauspielerin Lupita Nyong’o, die in „12 Years a Slave“ die junge Sklavin „Patsey“ spielte.
„Patsey hat etwas sehr Michael Jackson mässiges – die kindliche Qualität, die er immer hatte“, sagte Lupita Nyong’o kürzlich über ihrer Rolle in 12 Years a Slave. „Ihr wurde die Kindheit plötzlich weggenommen, als sie ins sexuelle Alter kam.“ Die Aussagen der 31-jährigen Kenianerin wurden in der Februar Ausgabe von „Dazed and Confused“ publiziert.
Oscar Gewinnerin Lupita Nyong’o hat mit „12 Years a Slave“ erstmals in einem so bekannten Film mitgespielt. In Dokumenationskreisen hatte sie sich zuvor als Regisseurin mit einem Film über die Albinoverfolgung in Kenia bemerkbar gemacht („In My Genes“).