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Laut neuem Leitfaden für die amtlich verbindliche Sprache in der Schweiz fällt die Verwendung der Begriffe Vater und Mutter unter die Rubrik diskriminierender Begriffe. Demnach soll man laut Bund besser „der Elternteil“ oder „das Elter“ schreiben. Damit folgen die politisch Verantwortlichen in Bern den Vorschlägen in der Beschlussvorlage 12267 im Ausschuss für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen. Auch die Stadt Bern hat einen neuen Sprachleitfaden entwickelt: Auf der Schwarzen Liste der „diskriminierenden“ Wörter, die es zu ersetzen gilt, befindet sich z.B. das Wort „Fussgängerstreifen“, das neu „Zebrastreifen“ heissen soll. „Mit dem Wort Fussgängerstreifen sind nur die Männer gemeint“, sagte Nadine Wenger, Projektmitarbeiterin bei der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann in Bern laut eines Berichts des „Blick“. Weitere Wörter wie Anfängerkurs (neu: Grundkurs), Führerausweis (neu: Fahrausweis) und Mannschaft (neu: Team) stehen auf dem Index. Bei diversen Politikern, z.B. innerhalb der Stadtberner FDP, und der Bevölkerung hat der Leitfaden schweizweit hohe Wellen geworfen und bereits für viel Spott gesorgt.