Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03338.jsonl.gz/2478

Anders gesagt: Paris Saint-Germain und Liverpool nutzten die Polster, die sie sich in den Hinspielen mit Siegen von 4:1 respektive 2:0 zugelegt hatten. PSG und Barcelona remisierten im Rückspiel 1:0, während sich Liverpool gegen Leipzig abermals mit 2:0 durchsetzte.
Der FC Barcelona spielte in Paris um Klassen besser als im Hinspiel und war nicht wiederzuerkennen. Allein in der ersten Halbzeit erspielten sich die Katalanen Chancen für drei, vier Tore. Lionel Messi erzielte mit einem wuchtigen Weitschuss zum 1:1 sein 120. Tor in der Champions League, aber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sah er seinen Foulpenalty von Goalie Keylor Navas via Latte abgewehrt. Das 2:1 hätte für die zweite Halbzeit vielleicht noch mehr Kräfte freigemacht. Barcelona dominierte zwar auch nach der Pause klar, aber Paris Saint-Germains Defensive kam nicht mehr so oft ins Schwimmen wie in der ersten Hälfte. Letztlich kam Barça also nicht in die Nähe einer Wende.
PSG war nach einer halben Stunde mit einem nach VAR-Konsultation verhängten Foulpenalty entgegen dem Spielverlauf in Führung gegangen. Es traf Kylian Mbappé, der in Barcelona drei Tore erzielt hatte. Das 1:0 änderte an den Voraussetzungen wenig, denn Barcelona hätte ohnehin mindestens vier Tore schiessen müssen, um Chancen auf das Weiterkommen zu haben.
Es passt zum Krebsgang der Katalanen im europäischen Spitzenfussball, dass sie erstmals seit 14 Jahren bereits in der ersten K.o.-Runde aus der Champions League ausgeschieden sind. Der Tiefpunkt freilich wird noch für einige Zeit der Halbfinal der letzten Saison bleiben, in dem sie beim 2:8 gegen Bayern München ihr grösstes Debakel erlebten.
Liverpool souveräner als in der Liga
Der FC Liverpool sicherte sich das Weiterkommen mit Toren von Mohamed Salah und Sadio Mané innerhalb von vier Minuten in der zweiten Halbzeit souverän. Mit Leipzig, dem Zweiten der Bundesliga, hatten die Reds in den beiden in Budapest ausgetragenen Spielen weniger Mühe als seit längerem Woche für Woche mit jedweden Gegnern in der Premier League. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp wahrt sich die Chance, die Teilnahme an der nächsten Champions League über die Champions League selber zu sichern - sollten sie in den Meisterschaft weiterhin hinter den besten vier bleiben. Xherdan Shaqiri verbrachte die ganze Partie auf der Ersatzbank.