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Mit dem Werk «dach.display» macht Regula Burri das Dach zum Kunstschauplatz. Dieses kann jedoch nur von einem noch höheren Standpunkt aus erblickt werden. Mit der Sicht von oben wird auch der Bezug zur Funktion des Gebäudes, der einer Mehrzweckhalle, erkennbar. Zu sehen ist eine lineare Absteckung eines Fussballfeldes. Die dafür verwendeten Platten auf dem begrünten Dach erscheinen dabei wie Pixel auf dem Computerbildschirm und erinnern an die Simulation eines Videospiels. Mit dem Motiv, das sie aus dem Internet heruntergeladen, vergrössert und schliesslich vereinfacht wiedergibt, verweist Burri auf das soziale Element des Zusammentreffens und Miteinanderspielens. Die Topografie von Goldiwil mit seiner Hanglage trägt zu einer guten Sichtbarkeit des Kunstwerks bei und lässt es aus der Ferne wie ein Piktogramm erscheinen. Die Auseinandersetzung mit aussergewöhnlichen Schauplätzen oder sogenannten Nicht-Orten wie Supermärkten, Autobahnen oder Flughäfen ist bezeichnend für das künstlerische Schaffen von Burri.
Katrin Sperry
Dieses Kunst-Werk sehen wir nur von oben.
Es ist auf dem Dach einer Schule.
Die Kinder turnen in diesem Gebäude.
Das Dach sieht aus wie ein Fuss-Ball-Feld.
Es ist aber keines.
Die Linien sind aus Metall-Platten.
Es ist ein Bild aus einem Computer-Spiel.
Das passt zu den Schülern.
Sara Smidt