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Das erst vor etwas mehr als zwei Jahren eingeführte iPad entwickelt sich immer mehr zum Kassenschlager für Apple. Analyst Charlie Wolf von Needham & Company geht in einem Investmentkommentar davon aus, dass Apple im zweiten Jahresquartal von April bis Juni rund 20 Millionen iPads verkauft hat. In einem früheren Kommentar ging der Analyst noch von einem Absatz von rund 13.5 Millionen Stück aus. Er begründet seine grosse Korrektur damit, dass die letzte Analyse zu vorschnell gemacht wurde.
Wenn die Analyse zutrifft, so hätte Apple den iPad-Absatz mehr als verdoppelt. Im gleichen Vorjahreszeitraum wurden 9.25 Millionen iPads verkauft. Damit würde auch das bisherige Rekordquartal, nämlich das Weihnachtsquartal 2011, mit 15 Millionen verkauften Geräten übertroffen.
Das meistverkaufte Apple Tablet sei das 16 GB iPad 2 mit WiFi, so der Analyst. Damit wäre auch nach der Einführung des neuen Retina-iPads die Vorgängerversion stark gefragt. Dies könnte vor allem daran liegen, dass der Preis tiefer ist und auch im iPad 2 alle essentiellen Funktionen vorhanden sind.
Gemäss dem Analyst wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die iPad-Verkäufe diejenigen des iPhones übersteigen. Das iPad habe sich viel schneller in der Geschäftswelt etabliert als das iPhone und das iPad sei im Bildungsbereich sehr populär. Des Weiteren startet am 20. Juli der Retina-iPad-Verkauf in China, was die Nachfrage noch einmal steigern werde.
Die Voraussage für den iPhone-Absatz wurde ebenfalls leicht erhöht, nämlich von 27 auf 28 Millionen Geräte. Dies wären 7 Millionen weniger als im Vorquartal, was wohl damit zusammenhängt, dass einige Konsumenten bereits auf das kommende iPhone warten.