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Der Vorjahresfinalist scheiterte gegen Real Salt Lake unglücklich im Penaltyschiessen.
Nach torlosen 120 Minuten, die von Seattle deutlich dominiert wurden (16:0 Torschüsse), stand Frei in der Entscheidung vom Penaltypunkt gleich zweimal im Brennpunkt. Erst hielt er den Versuch von Salt Lakes Pablo Ruiz, doch weil der 35-jährige St. Galler die Torlinie zu früh verlassen hatte, wurde der Penalty wiederholt. Diesmal traf der Argentinier.
Nachdem Freis Teamkollege Kelyn Rowe als einziger Schütze nicht getroffen hatte, musste Frei den entscheidenden Versuch von Justen Glad halten. Der Schweizer war mit den Händen zwar dran, doch der Ball ging an den Pfosten und kullerte von dort ins Tor.
Damit kann Frei, ein Cousin zweiten Grades von Alex Frei und ehemaliger Junior des FC St. Gallen, mit Seattle den Titel in der MLS vorerst kein drittes Mal nach 2016 und 2019 gewinnen.