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Den Freiburger Fans bietet sich heute Abend die letzte Chance auf europäischen Spitzenbasketball. Am zweitletzten Spieltag der Gruppenphase der Champions League empfängt Olympic PAOK Saloniki. Nach dem enttäuschenden Halbfinal-Out am Samstag im Liga-Cup gegen Massagno täte den Freiburgern ein Erfolgserlebnis gut. Allerdings wird das gegen die starken Griechen alles andere als ein leichtes Unterfangen. Saloniki hat sieben seiner zwölf Champions-League-Partien gewonnen und besitzt immer noch gute Chancen, sich als eine von vier Mannschaften für die K.-o.-Phase zu qualifizieren.
Dieser Zug ist für Olympic, das neun seiner bisherigen zwölf Gruppenspiele verloren hat, seit gestern definitiv abgefahren. Weil Bonn etwas überraschend gegen Holon gewonnen hat (91:83), haben die Freiburger keine Chance mehr, den sechsten Rang, der zum Weitermachen im weniger starken Europe Cup berechtigen würde, zu erreichen. Selbst wenn sie gegen Saloniki gewinnen und am nächsten Dienstag auch noch auswärts den Tabellenzweiten Venedig schlagen sollten, werden sie nicht über Rang 7 hinauskommen.
So geht es für Olympic heute im St. Leonhard nur noch darum, sich ehrenvoll aus der Champions League zu verabschieden – am liebsten mit einem Sieg. Dieser wäre indes eine faustdicke Überraschung. Im ersten Vergleich mit den Griechen, die in der starken heimischen Liga den dritten Rang belegen, kassierte das Team von Petar Aleksic im November eine diskussionslose 61:92-Niederlage.