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Das Wichtigste in Kürze
- Das Schwanzwedeln wird von den meisten Hundebesitzern als positives Zeichen interpretiert.
- Dieses Verhalten kann aber auch eine Stressreaktion sein.
- Es gibt verschiedene Arten des Schwanzwedelns.
Aber weit gefehlt. Schwanzwedeln kann vielerlei bedeuten – und nicht immer Gutes.
Wer Hunde wirklich verstehen will, muss lernen, ihre Körpersprache zu lesen. Die Rute ist ein Teil ihres Vokabulars.
Auch die Haltung ihrer Ohren, die Bewegung der Lefzen, die Körperhaltung und das Bellen, Knurren und Winseln setzen Zeichen.
Schwanzwedeln kommt in verschiedenen Situationen vor
Das Wedeln bedeutet im Grunde nur, dass der Hund erregt ist. Hunde können wedeln, weil sie ängstlich oder aggressiv sind, wenn sie gestresst oder neugierig sind, oder einem anderen Hund imponieren wollen.
Natürlich wedeln sie auch, wenn sie sich freuen. Das Wedeln zeigt an, dass der Hund aufmerksam und bereit zum Handeln ist, mehr nicht.
Es gibt verschiedene Arten des Wedelns. Das hängt auch ein wenig von der Rasse ab. Mit einer langen und buschigen Rute lässt es sich natürlich besser und klarer wedeln als mit einem kurzen Stummelschwanz.
Ein Wedeln mit angehobener Rute, bei dem der ganze Körper beteiligt oder zumindest das Hinterteil mit in Bewegung ist, deutet auf freudige Erregung hin.
Ein langsames Wedeln mit ruhigen Körper und leicht gesenktem Kopf sowie gesenkter Rute dagegen bedeutet entweder Angst oder es kann Vorbote eines Angriffs sein.
Steht der Hund sonst still und es bewegt nur die Rute hin und her, versucht er sich möglicherweise zu beruhigen. Das kann vorkommen, wenn er zum Beispiel irgendwo warten muss oder eine Situation beobachtet.
Auch die Richtung des Wedelns sagt etwas über die Stimmung aus. Forscher wollen herausgefunden haben, dass ein nach rechts gerichtetes Wedeln eher positive Emotionen anzeigt als ein nach links gerichtetes.