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Vorne Ruine, hinten Sanierungen
Nach fast 300 Jahren ohne grössere Bautätigkeit begann Bern 1559, die Hintere Burg zu sanieren. Der Palas erhielt ein neues Schindeldach; vom Innenausbau sind Holzdecke und Täfer in der «gotischen Stube» im 1. Stock erhalten.
1594 liess Bern den Innenhof überdachen, so dass ein zusätzlicher, dreigeschossiger Wohntrakt für den Hochwächter entstand. Weil das Pultdach anfällig für Sturmschäden war, brauchte es 1634 ein stärker geneigtes Dach.
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16.-18. Jh.
Die Burg hatte keinen fortifikatorischen Zweck mehr: Der Abschnittgraben im Hof verkam zur Abfalldeponie, bevor man ihn im 17. Jahrhundert zuschüttete. Das gleiche geschah mit dem Sodbrunnen.
Auch die Burgkapelle liess Bern abtragen und nach 1675 schleifte es die Ruinen der Vorderen Burg. Kalkbrenner bauten am Platz des ersten Steinhauses einen Ofen, den sie mit den Steinen der Burgmauern fütterten.
Im 18. Jahrhundert beschränkte sich der Unterhalt auf das Nötigste.