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Die (s)panische Fliege - Die Theater Edition
Residenztheater München
Beschreibung
"„Überaus honorige Bürger geraten hier von einer grauenhaften Verlegenheit in die andere, weil sie stets die Situation verkennen und jedermann für jemanden halten, der er nicht ist – und weil die hochanständigen mindestens eine Jugendsündeunter den Teppich gekehrt haben.“ Eine absolute Slapstick-Komödie, reinstes unpolitisches Unterhaltungstheater auf unübertroffenem Niveau; Empfindungsklischees direkt umgesetzt in Körperbewegung gleich Choreographien.„Das ist zum Totlachen. Nicht mehr und nicht weniger.“ nachtkritik.de"
Heiner Müller (1929-1995) gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Für sein Werk als Dramatiker, Lyriker, Prosa-Autor und Regisseur wurde er mit diversen Literatur-Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Mann-Preis (1959), dem Georg-Büchner-Preis (1985), dem Nationalpreis der DDR (1986), dem Kleist-Preis (1990) und dem Europäischen Theaterpreis (1991).DESCRIPTION:"Ein glänzendes Buch!" Marcel Reich-RanickiHeiner Müller, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker der Nachkriegsgeschichte, erzählt aus seinem Leben. Anekdotenreich, klar und ehrlich: ein faszinierendes Panorama der deutschen Zeit- und Kulturgeschichte. Geboren 1929 in Sachsen, wurde Heiner Müller noch kurz vor Kriegsende zum Reichsarbeitsdienst und zum Volkssturm herangezogen und geriet dann in amerikanische Gefangenschaft. Er begann wissenschaftlich und journalistisch zu arbeiten, bevor er Ende der 50er-Jahre zum Theater kam. In seiner Autobiographie spricht er über seine Auseinandersetzungen mit der allgegenwärtigen Partei und Staatszensur in der DDR und schildert jene Vorgänge, die 1961, nach der Uraufführung des Stückes "Die Umsiedlerin", zu seinem Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR führten. Vor allem aber berichtet er über seine langjährige Arbeit als Dramatiker und Regisseur, erst am Berliner Ensemble und dann, ab 1976, an der Volksbühne. Die Beschreibung der Theaterarbeit zwischen Ost und West, zwischen Freiheit, Engagement, dem Ausloten von Möglichkeiten und der Erfahrung von Unterdrückung und Repression zeichnen ein anschauliches und genaues Bild des Kultur- und Geisteslebens in den Zeiten der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Heiner Müllers Lebenserinnerungen haben für Furore gesorgt: Für Ablehnung und Kritik, für Bewunderung und Begeisterung. Ergänzt um bislang unveröffentlichte Dokumente aus dem Nachlass, ist "Krieg ohne Schlacht" nicht nur eine beeindruckende Lebensgeschichte, sondern vor allem ein unersetzliches Dokument und ein Klassiker der deutschen Literatur.