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Allerdings sollten wir Menschen heute von diesem Handeln unbedingt Abstand nehmen, wenn es nicht mehr zum Wohle des Hundes, sondern nur noch zur Befriedigung unseres Egoismus dient und dem Hund Eigenschaften einbringt, die ihn schmerzen, die ihn in der natürlichen Fortbewegung, Atmung, Sicht usw. hindern und ihm ein verkürztes, unter Umständen qualvolles Leben bescheren.
Der Silken Windsprite wurde auf zweierlei Weise aus dem kurzhaarigen Whippet herausgezüchtet:
Einerseits wurden seine gelegentlichen Langhaar- Eigenschaften durch konsequentes Herauszüchten so lange gefördert, bis sie sich als Eigenschaft fest manifestiert hatten. Dies war der Weg der Geduld und des Beharrens.
Andererseits wurden gelegentlich andere Rassen eingekreuzt, um dem Kurzhaarwhippet lange Haare zu verpassen. Dies war aber der Weg der Ungeduld und Gefahr, weil sich so nicht nur lange Haare,sondern auch unerwünschte Erbanlagen einschleichen konnten.
Wir stehen heute am Punkt, wo wir nur bei ganz wenigen Silken Windsprite (wenn überhaupt) guten Gewissens behaupten können, dass sie rein gezüchtet und ohne Einkreuzung im Stammbaum dastehen.
Unsere Aufgabe in der Geschichte dieses Hundes besteht jetzt darin, gemachte Fehler nicht zu wiederholen, sondern zu verhindern. Eingeschleppte Gen- und andere Defekte müssen durch konsequente Zucht wieder zum Verschwinden gebracht werden. Der Genpool muss durch Einkreuzung von gesunden Kurzhaarwhippet massvoll und über Generationen hin geplant erweitert werden. Dann hat der Silken Windsprite vielleicht die Chance, einen bleibenden Platz in der Geschichte der Hunde zu ergattern. mehr zur Geschichte…. und zu den aktuellen Rasseclubs….