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(Keystone)
Kurt Marti - zwischen Literatur und Religion
Der 1921 geborene Kurt Marti liess sich erst zum Juristen, dann zum Theologen ausbilden. Der Theologie blieb er treu: Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Gefangenseelsorger in Paris, später als Pfarrer in Niederlenz (AG) und ab 1961 in Bern. Selbstständiger Schriftsteller ist er seit den frühen 1980er-Jahren.
In seinen Predigten und Aufsätzen, Gedichten und Aphorismen erweist sich Kurt Marti stets als engagierter und kritischer Literat. Seine Veröffentlichungen decken ein breites thematisches Spektrum ab und zeugen von Martis Gespür für unbequeme Fragen. Dafür wurde der Schriftsteller mehrfach mit Auszeichnungen bedacht, etwa mit dem Johann-Peter-Hebel-Preis (1972) oder dem Kurt-Tucholsky-Preis (1997).