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Comic-Zeichner
|Fritz Kaltenbach

1914 - 1989
|.

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Der Illustrator und Maler Fritz Kaltenbach zeigte
schon in jungen Jahren ein aussergewöhnliches Zeichentalent.
Sein Vater Fritz Kaltenbach senior war Kunstmaler, der sich auf Landschaften
konzentrierte aber auch mythische (u.a. Nachahmung von Arnold Böcklins "Die Toteninsel")
und religiöse Gemälde schuf. Während er bei den Gewändern etc. selber Hand
anlegte, bekundete er jedoch Mühe beim Malen von Gesichtern. Und
so teilte Vater Kaltenbach die Malertätigkeit mit seinem Sohn
und Fritz Kaltenbach junior malte bereits als Teenager
die Gesichter für die Gemälde seines Vaters.
Ab den 30er Jahren etablierte
sich Fritz Kaltenbach als
Illustrator und er
publizierte
Arbeiten
in der
Zürcher
Illustrierten
und im Schweizer Spiegel.
Daneben kreierte er auch einige Poster,
so für die Destination Engelberg, für das Luzerner Frühlingsfest oder das Satusfest Luzern.
Desweiteren war Fritz Kaltenbach auch als Werbeillustrator tätig, darunter unzählige Werbeanzeigen
für das legendäre Getränk Banago. Für dieses Getränk zeichnete er auch zwei kleine Alben mit "Nagolis Abenteuer, Band 1"
und "Nagolis Abenteuer, Band 2".
Weitere Werbeaufträge erhielt er von Alpina/Astron AG, Korngold Teigwaren, Weissenburger und die Schweizer Alpenpost.
Ein eher ungewöhnliches Projekt realisierte er für die
Kägi Film. Für diese kreierte er die Puppen und das Dekor
für den Trickfilm "Warum das Schneiderlein so tapfer ward" (1954).
Fritz Kaltenbach war mit der Autorin Marianne Kaltenbach verheiratet,
die vor allem mit ihren Kochbüchern grosse Bekanntheit erlangte.
Für einige dieser Bücher steuerte Fritz Kaltenbach ebenfalls Illustrationen bei.
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