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Schweizer Akzente in Karlovy Vary
12.07.2004
Das 38. Internationale Filmfestival in Karlovy Vary (Tschechien), welches vom 4. bis 12. Juli 2003 stattfand, stellte dieses Jahr wiederum dre Schweizer Filme vor: Im internationalen Wettbewerb für Dokumentarfilme wurde «Guerre sans images» von Mohamed Soudani (Produktion: Amka Films) gezeigt. «Meine Schwester Maria» von Maximilian Schell (Produktion: Dschoint Ventschr) lief im Rahmenprogramm «Horizons». Der französisch-schweizerische Spielfilm «Aime ton père» von Jacob Berger (Produktion: Vega Film) ist eines der zehn europäischen Werke, welche von der Branchenzeitschrift Variety ausgewählt geworden war und in Karlovy Vary in einem Spezialprogramm gezeigt wurde.
Das früher alternierend zu Moskau organisierte Filmfestival in Karlovy Vary (Karlsbad) ist eine der grössten internationalen Filmveranstaltungen. Die zentrale Rolle des Festivals im Austausch der Kulturen Ost- und Westeuropas hat sich mit dem Beitritt der mitteleuropäischen Länder zur Europäischen Gemeinschaft noch verstärkt. Die von der grössten amerikanischen Branchenzeitschrift Variety (Auflage: 55'000 Exemplare) in Zusammenarbeit mit European Film Promotion zum 6. Mal organisierte Veranstaltung «Variety Critic's Choice» stellt zehn europäische Filme ins Rampenlicht, wobei mit «Aime ton père» erstmals ein Schweizer Film ausgewählt wurde.