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Auf der Insel Sumatra ist ein Militärflieger mitten in ein Wohnquartier gestürzt. Viele Menschen kamen dabei ums Leben. Alleine an Bord sollen über 100 Passagiere gewesen sein.
Beim Absturz eines Militärflugzeugs in Indonesien sind am Dienstag Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine krachte mitten in ein Wohngebiet auf der Insel Sumatra, wie die Behörden mitteilten. Dabei seien sowohl Besatzungsmitglieder als auch Menschen am Boden ums Leben gekommen.
Die Zahl der Toten wurde zunächst mit mindestens 30 beziffert. Doch ein Militärsprecher erklärte später, allein an Bord des Flugzeugs seien mehr als 100 Menschen gewesen. Einer Augenzeugin zufolge kreiste die in Brand geratene Maschine mehrmals sehr niedrig über der Stadt Medan und stürzte dann in ein Hoteldach.
Pilot wollte umkehren
Das Flugzeug vom Typ C-130 Hercules wurde vor mehr als 50 Jahren in den Dienst gestellt. Unmittelbar nach dem Start habe der Pilot wegen technischer Probleme zum Flughafen zurückkehren wollen, berichteten Medien. Die Maschine sollte nach Militärangaben von einem Stützpunkt in Medan zur Insel Natuna fliegen. Doch schon zwei Minuten nach dem Start stürzte sie ab. Im Fernsehen waren Bilder von brennenden Häusern und dunklen Rauchwolken über der Absturzstelle zu sehen.
Das Unglück wirft erneut ein Schlaglicht auf Sicherheitsprobleme in der indonesischen Luftfahrt. Im vergangenen Jahrzehnt sind der Flugsicherheitsbehörde zufolge zehn indonesische Militär- oder Polizeiflugzeuge abgestürzt. Die Luftwaffe verlor insgesamt vier C-130-Transportmaschinen.
(reuters/dbe)