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Aktuelles
Social Media unwichtig für Schweizer Meinungsbildung
Das Potenzial von Social Media für die Meinungsbildung in der Schweiz bleibt beschränkt, stellt der aktuelle Medienmonitor fest. Fernsehen, Radio und auch Print sind wichtiger. Allein in der Romandie spielen sie eine Rolle.
Die Ergebnisse für das Erhebungsjahr 2018 zeigen, dass in der Schweiz nach wie vor das Fernsehen die Meinungsbildung dominiert, gefolgt von Radio, Print, Online und Social Media, so das Bundesamt für Kommunikation in einer Medienmitteilung.
Die Dominanz des Fernsehens sei vor allem in der lateinischen Schweiz ausgeprägt: In der französischen und italienischen Schweiz habe es eine deutlich grössere Meinungsmacht als Radio und Presse. In der deutschen Schweiz sei das Fernsehen dafür zwar ebenfalls das bedeutsamste Medium. Im Vergleich mit der lateinischen Schweiz spielten Radio und Presse dort jedoch eine grössere Rolle. Online-Angebote lägen in allen drei Landesteilen an letzter Stelle der Mediengattungen.
Bei den Medienangeboten sind die Veränderungen insgesamt gering, so das Bundesamt: Die Werte von Fernsehen und Radio sind demnach beinahe unverändert. Print hat in allen Landesteilen etwas an Einflusspotenzial eingebüsst, während Onlineangebote für die Meinungsbildung wichtiger wurden.
Die Studie zeige erstmals auch auf, welches Potenzial Social Media für die Meinungsbildung in der Schweiz hätten. Für die Gesamtschweiz sei dieses beschränkt: Social Media lägen deutlich hinter den klassischen Medienangeboten. In der Romandie seien Social Media für die Meinungsbildung indes bedeutsamer als Onlineangebote und ähnlich bedeutsam wie der Print.
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