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Der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung rechnet für das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres aufgrund anziehender Smartphone-Verkäufe mit einem deutlich höheren operativen Gewinn, als vorerst angenommen. In den Kerngeschäften werde das operative Ergebnis im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um voraussichtlich 44,2 Prozent auf 9,3 Billionen Won (7,76 Milliarden Schweizer Franken) klettern, heisst es seitens der Südkoreaner. Samsung ist sowohl bei Smartphones, Speicherchips als auch Fernsehgeräten die Nummer eins am Markt.
Umsatzmässnig kalkuliert Samsung für das zu Ende gegangene erste Quartal mit einem Anstieg um 17,5 Prozent auf 65 Billionen Won (etwa 54 Milliarden Schweizer Franken). Wie gewohnt, publiziert der Elektronikriese die genauen Geschäftszahlen erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Analysten gehen davon aus, dass Samsung im ersten Quartal vom niedrigeren Einführungspreis für die jüngste Generation seines Smartphone-Spitzenmodells profitierte. Im Januar hatte der Konzern seine neue Galaxy-S21-Serie auf den Markt gebracht. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurden die Versionen des S21 deutlich preisgünstiger angeboten.
Dagegen wird erwartet, dass Samsung einen geringeren operativen Gewinn in der Chip-Sparte eingefahren hat. Samsung war neben anderen Halbleiterproduzenten von der Kälte-Katastrophe im Februar in Texas betroffen. Die ungewöhnlich tiefen Temperaturen im südlichen US-Bundesstaat hatten für grossflächige Stromausfälle gesorgt und die dort angesiedelte Chip-Produktion behindert.