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Die beiden Niederlagen vom Dienstag kamen für die Curlerinnen um Skip Alina Pätz, die Weltmeisterinnen von 2015, auf grundverschiedene Weise zustande. Gegen die Tschechinnen dominierten sie fast während des ganzen Spiels, den Schwedinnen jedoch waren sie von Anfang an deutlich unterlegen.
Der Match gegen die Tschechinnen endete für Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz mit der ersten und bislang einzigen Niederlage gegen einen auf dem Papier schwächer eingestuften Gegner.
Die Niederlage gegen das aufstrebende tschechische Quartett um Skip Anna Kubeskova wäre denn auch zu vermeiden gewesen. Die Schweizerinnen waren fast durchwegs überlegen. Den Ausschlag gab aber ein einziges End, das fünfte. Die Favoritinnen führten 3:2, als der Bernerin Nadine Lehmann auf der dritten Position zwei Versuche völlig misslangen. Skip Pätz geriet dadurch für ihre Steine unter einen hohen Druck. Hatte sie sich in den vorangegangenen Spielen mehrfach aus solchen Situationen retten können, scheiterte die Zürcherin diesmal ebenfalls, sodass die Tschechinnen ein Dreierhaus zur 5:3-Führung stahlen.
In der Folge konnten die Schweizer Meisterinnen dieses Handicap nicht mehr wettmachen. Zwei Zweierhäuser beantworteten die Tschechinnen jeweils mit einem Zweier oder einem Dreier.
Im Match vom Nachmittag hatten die Schweizerinnen das Pech, dass die EM-Zweiten aus Schweden um Skip Anna Hasselborg ihren bis dorthin besten Match der WM zeigten. Auf drei Positionen war Pätz’ Quartett unterlegen, am deutlichsten auf den wichtigsten Positionen 3 und 4. Hasselborg, die schon im letzten Jahr in der schwedischen Hierarchie die Olympia-Zweite Margaretha Sigfridsson von der Spitze verdrängt hat, zeigte mit einer persönlichen Quote von 95 Prozent an gelungenen Steinen eine Leistung mit dem Prädikat Weltklasse.
Die Curlerinnen von Baden Regio bilanzieren nun vier Siege und drei Niederlagen. Das Restpensum mit den Spielen gegen Italien, Schottland, USA und Südkorea ist nicht zu unterschätzen, aber auch nicht übermässig schwierig. Die Qualifikation für die Playoffs der besten vier Teams ist noch gut möglich. Allerdings müssen sich die Schweizerinnen von der Niederlagenserie umgehend erholen.
(SDA)