Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03337.jsonl.gz/2703

Grundsätzlich ging es in den Studien darum, in klinischen Tests die behandlungsfreie Remission mit dem Mittel Tasigna (Nilotinib) zu überprüfen. Dabei wurde das Potenzial der molekularen Ansprechrate bei Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver chronisch myeloischer Leukämie (Ph+ CML) getestet, die sich schon in der chronischen Phase befanden und bei denen mit Tasigna bereits eine tiefe molekulare Ansprechrate erzielt worden war.
Die Studie ENESTfreedom habe gezeigt, dass mehr als die Hälfte der behandelten Patienten (51,6%), die mindestens drei Jahre nach der Erstlinienbehandlung mit Tasigna eine anhaltend tiefe molekulare Ansprechrate aufwiesen, die Therapie absetzen konnten und für 48 Wochen behandlungsfrei blieben.
Dabei habe die CI-Rate, der sogenannte Konfidenzintervall, bei 44,2 bis 58,9% gelegen und damit unterhalb der vordefinierten Zielsetzung, dass das untere Ende des Konfidenzintervalls grösser/gleich 50% sein werde. Die durchschnittliche Behandlungsdauer habe bei 3,6 Jahren gelegen, was für einen Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) wie Tasigna eine kurze Dauer sei, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Studie ENESTop wiederum habe ihren primären Endpunkt erreicht. Hier hätten die teilnehmenden Patienten in der Behandlung mit Tasigna eine tiefe molekulare Ansprechrate aufgewiesen, die sie in der vorherigen Behandlung mit Glivec nicht hatten. Nahezu 6 von 10 Patienten (57,9%), die nach einer vorherigen Behandlung über mindestens drei Jahre mit Tasigna eine tiefe molekulare Ansprechrate erzielt hatten, konnten diese auch 48 Wochen nach Beendigung der Therapie aufweisen.
hr/mk
(AWP)