Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03099.jsonl.gz/339

Björn Christen hängt nach der Meisterschaft 2014/15 seine Schlittschuhe an den Nagel. Der Stürmer des EV Zug wird auf eine 19-jährige Karriere als Eishockeyspieler zurückblicken.
Der 34-Jährige begründete seinen Entscheid mit gesundheitlichen und beruflichen Gründen. Vom Bruch des Fussgelenks im November 2012 hat er sich nicht mehr vollständig erholt. Christen, der neben dem Sport stets auf die Karte Ausbildung setzte, besitzt ein Diplom als Betriebswirtschafter. Er wird nach Meisterschaftsende im Bereich Prüfung von Versicherungsunternehmen arbeiten und zugleich das Studium zum Wirtschaftsprüfer in Angriff nehmen.
Christen bestritt in der Saison 1996/97 beim SC Bern seine erste NLA-Partie und feierte Ende Saison seinen ersten Meistertitel. Nach fünf Jahren in Bern, wo er auch seine Zeit als Junior verbracht hatte, wechselte er 2001 nach Davos, wo er zweimal im Meisterteam stand (2002 und 2005). Ab 2006 folgte das Engagement in Zug, das unterdessen neun Saisons dauert. Mit der Nationalmannschaft spielte Christen drei Weltmeisterschaften (2002, 2003, 2010) und ein olympisches Turnier (2002). (si)
Nach dieser Saison wird mit der Valascia ein Kraftort des Schweizer Eishockeys für immer von der Landkarte verschwinden. Ein letzter Rundgang durchs mythischste Stadion unseres Hockeys.
Beginnen wir unsere letzte Geschichte über die Valascia mit ein wenig Pathos. Gustave Flaubert ist ein französischer Dichter aus dem 19. Jahrhundert. Er hat einmal geschrieben: «Es gibt Orte auf der Welt, die so schön sind, dass man sie an sein Herz pressen möchte.» Wäre er ein Hockey-Chronist gewesen, dann hätte er mit diesem Satz die Valascia gemeint.
Soweit die Romantik. Aber Polemik gehört auch dazu. Es gibt ein Buch über Ambri, zusammengestellt von Ruedi Ingold. Darin gibt es eine …