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<h2>InitialSituation<h2><p>Beurteilung der Zielerreichung 2004-2007</p><p>Die Beurteilung der Zielerreichung des Leistungsauftrages 2004-2007 ergibt ein insgesamt positives Bild. Der Grundauftrag Lehre (Ziel 1), Forschung (Ziel 2) und Wissenstransfer (Ziel 6) des Leistungsauftrages wurde erfüllt, wenn auch beim Wissenstransfer noch deutlicher Raum für Verbesserung auszumachen ist. Die ergänzenden Ziele Attraktive Arbeitsbedingungen (Ziel 3), Definition und Förderung zukunftsträchtiger Fachgebiete (Ziel 4), Kooperation mit Schweizer Hochschulen (Ziel 5) und die Rolle der Institutionen in der Gesellschaft (Ziel 7) wurden ebenfalls erreicht.</p><p>Die Lehre des ETH-Bereichs erfreut sich weiterhin steigender Nachfrage - sowohl im Inland als auch im Ausland. QS-Systeme stellen die Qualität der Lehre sicher. Die Bologna-Reform wurde konsequent und erfolgreich umgesetzt. Die internationale Spitzenforschung wurde konsolidiert.</p><p>Die Arbeitsbedingungen sind attraktiv, was sich auch an der erfolgreichen Rekrutierung renommierter ausländischer Forscher zeigt. Einzig beim Frauenanteil gibt es noch Raum für Verbesserung. Die Förderung zukunftsträchtiger Fachgebiete war erfolgreich. Bei der Portfolio-Anpassung auf gesamtschweizerischem Niveau besteht hingegen noch Optimierungsspielraum.</p><p>Die Kooperationen mit den Schweizer Hochschulen im Allgemeinen und an den beiden Standorten Zürich und Lausanne im Besonderen sind sehr erfolgreich. Verbesserungspotenzial besteht bei der Konsolidierung des CSCS als internationales und nationales Kompetenzzentrum.</p><p>Die HPCN-Initiative wird dieses Anliegen den entscheidenden Schritt weiterbringen. Der ETH-Bereich ist aktiv in der Förderung der Innovationskraft (Wissenstransfer). Über die Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen und die Berücksichtigung des Wissenstransfers bereits in der Grundlagenforschung, wird die Innovationskraft weiter gestärkt.</p><p>Der ETH-Bereich muss jedoch noch intensiver zum Verständnis der Bedeutung der naturwissenschaftlichen Forschung und der Ingenieurwissenschaften für die Gesellschaft und das Land beitragen.</p><p></p><p>Zwischenevaluation 2006</p><p>Im Mai 2006 evaluierte eine internationale Expertengruppe den Leistungsauftrag des Bundesrates an den ETH-Bereich für die Jahre 2004-2007 im Rahmen einer Peer Review. Ziel der Zwischenevaluation war die Beurteilung des Standes der Zielerreichung einerseits und des Instrumentes Leistungsauftrag andererseits.</p><p>Die Expertengruppe kam mit Blick auf die Führung des ETH-Bereichs zum Schluss, dass die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu intensivieren, der Wettbewerb zu fördern und der ETH-Rat zu erweitern sei. Gute Lehre gelte es stärker zu honorieren und den Aspekt der Eintrittsselektion zu thematisieren. Die Forschungsanstalten erfüllen in der Einschätzung der Experten regionale und nationale Bedürfnisse. Ihre Vision, ihr Auftrag und ihre Ziele sind zu präzisieren. Die strategischen Partnerschaften der Forschungsanstalten mit den beiden ETH gelte es zu intensivieren. Im Hinblick auf Personalfragen regen die Experten an, die Diversität der leitenden und beratenden Gremien des ETH-Bereichs zu hinterfragen. Das Qualitätsmanagement schliesslich könne durch kürzere Evaluationen mit höherem Rhythmus und Gesprächen mit allen Ständen optimiert werden. Die Empfehlungen der Experten sind bei der Formulierung des Leistungsauftrages 2008-2011 berücksichtigt worden.</p><p></p><p>Mittel</p><p>In der Botschaft vom 29. November 2002 über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2004-2007 war für den ETH-Bereich ein Zahlungsrahmenm von 7'830 Mio. CHF vorgesehen. Das geplante jährliche Durchschnittswachstum belief sich auf 4 Prozent. Die Entlastungsprogramme, die damit verbundenen Kreditsperren und weitere Kürzungen beliefen sich in den vier Jahren auf rund 300 Mio. CHF. ETH Zürich und EPFL haben sich an der Kosten- und Leistungsrechnung der universitären Hochschulen unter der Federführung der SUK beteiligt. Gestützt auf die Vorgaben des Leistungsauftrages 2004-2007 hat der ETH-Bereich ein Modell der kriteriengestützten Mittelzuteilung (KriMi) entwickelt. Das Modell KriMi diente dem ETH-Rat in den Jahren 2006 und 2007 als Entscheidungshilfe und wurde auf 10 Prozent der zu verteilenden Mittel angewendet.</p><p></p><p>Führung und Logistik</p><p>Die Autonomie der Untereinheiten(Departemente/Fakultäten/Abteilungen) wurde an allen sechs Institutionen eingeführt.</p><p></p><p>Immobilien</p><p>Das Eigentum des durch den ETH-Bereich genutzten Immobilienstandes liegt - abgesehen von wenigen Ausnahmen - beim Bund. Das 2007 eingeführte Neue Rechnungsmodell (NRM) des Bundes führte deshalb zu einer Splittung des als Globalbudget konzipierten Finanzierungsbeitrags des Bundes in zwei Kredite mit unterschiedlichen Zuständigkeiten. Der Investitionskredit für die ETH-Bauten ist neu in der Verantwortung des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL). Die Autonomie der Institutionen des ETH-Bereichs wurde damit eingeschränkt und administrativer Mehraufwand geschaffen. (Quelle: Schlussbericht des ETH-Rates an den Bundesrat über die Periode des Leistungsauftrages 2004-2007)</p><h2>Proceedings<h2><p></p><p>Der<b> Ständerat</b> hat den Bericht diskussionslos mit 26 Stimmen angenommen.</p><p>Auch der <b>Nationalrat</b> nahm den Bericht diskussionslos an. Die Fraktionssprecher begrüssten die Arbeit der ETH und lobten das von den Technischen Hochschulen angewendete Leistungsauftragssystem. In der Gesamtabstimmung wurde der Bericht mit 164 zu 1 Stimmen angenommen.</p>