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Phase 1: Information und Beratung
Information über den Ablauf des Verfahrens und Beratung darüber, ob es gemessen am Niveau und Umfang der Kompetenzen sinnvoll ist, sich dem Valierungsverfahren zu unterziehen.
Phase 2: Bilanz
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Validierungsdossiers. Darin sind die im Beruf erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen mit entsprechenden Nachweisbelegen (Zertifikate, Bestätigungen, Pflichtenhefte und andere Unterlagen…) aufgeführt.
Die Bilanz wird mit Hilfe einer Berufsbildnerin/eines Berufsbildners erstellt. Sie wird teils in Gruppen- und teils in Einzelarbeit erarbeitet und dauert in der Regel 6 Monate. Für die gesamte Erarbeitung des Dossiers ist etwa mit 100 Arbeitsstunden zu rechnen.
Phase 3: Beurteilung
Expertinnen und Experten des Berufs analysieren und beurteilen das Dossier. Mit dieser Beurteilung soll nachgeprüft werden, ob die im Dossier angegebenen Kompetenzen dem für den Erwerb des angestrebten Berufsabschlusses verlangten Qualifikationsprofil entsprechen.
Fehlende oder nicht erfüllte Kompetenzen können in einer entsprechenden ergänzenden Ausbildung erworben oder durch gezielte berufliche Praxis erweitert werden. Anschliessend wird eine erneute Beurteilung der Kompetenzen angeboten, um die neu erworbenen Kompetenzen validieren zu lassen.
Phase 4: Validierung von Bildungsleistungen
Nach der Beurteilung können die Kompetenzen (in den Qualifikationsbereichen «Berufliche Praxis», «Berufskenntnisse» und «Allgemeinbildung»), die als gleichwertig mit dem Anforderungsprofil für den angestrebten Beruf beurteilt werden, ganz oder teilweise validiert werden.
Phase 5 : Zertifizierung
Sobald sämtliche Kompetenzen offiziell validiert sind, kann das Amt für Berufsbildung das angestrebte Diplom vergeben.