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Der Roman »Q« ist ein gewaltiges Epos der Reformationszeit, eine aufwühlende Geschichte von Rebellion und Verfolgung, Utopie und Verblendung. Der Lebensweg eines radikalen Wiedertäufers kreuzt sich mit den Intrigen eines Spions der Inquisition. Es entwickelt sich ein Duell auf Leben und Tod, in dem der militante Gleichheitsanspruch des reformierten Glaubens die Herrschaft von Papst, Adel und Grundherren herausfordert. 40 Jahre Geschichte, die den Weltenlauf entscheidend veränderten haben, werden in fesselnder Weise zum Leben erweckt.
Portrait
Seit 1994 trat unter dem Phantomnamen Luther Blissett eine Gruppe subkultureller Aktivisten aus Bologna auf, die nach zahlreichen spektakulären Aktionen im Stile der Kommunikationsguerilla ihr Tätigkeitsfeld auf die Literatur verlegten. Mit dem theologischen Thriller »Q«, der international für Furore sorgte, gelang dem italienischen Autorenkollektiv ein Sensationserfolg. Auch in der Folge betätigten sich die Autoren, die nun unter dem Namen Wu Ming firmierten, als Partisanen des Literaturbetriebs und schrieben Romane, deren Merkmal ist, die Geschichte gegen den Strich zu bürsten. Im Verlag Assoziation A erschien 2015 als deutsche Erstausgabe die Übersetzung ihres Romans »54«. Weitere Veröffentlichungen sind in Planung.