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VW ist bereit, im Rahmen des Kompromisses bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) zu zahlen. Es geht um Rückkäufe, Umrüstungen und Entschädigungen bei Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren, die von der Tochter Audi entwickelt wurden. Damit erhöht sich die Summe für Dieselgate-Vergleiche in Nordamerika auf insgesamt 24 Milliarden Dollar. Bosch nimmt für die Beilegung des Rechtsstreits eine Zahlung von 327,5 Millionen Dollar (308,6 Mio Euro) in Kauf.
Volkswagen hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Behörden eingeräumt, in grossem Stil Messwerte zum Ausstoss des Schadstoffs Stickoxid bei Dieselwagen manipuliert zu haben. Bosch hatte die Software für die Abgasschummeleien geliefert, aber kein Fehlverhalten eingeräumt. Seine Entscheidung über die endgültige Genehmigung der Vergleiche will Breyer nach der nächsten Anhörung am 11. Mai treffen. Bis dahin haben Kläger Zeit, Einwände vorzubringen./hbr/DP/he
(AWP)