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Bei der Pflege von Wunden spielen Verbände und Desinfektion eine wichtige Rolle, dies ist bekannt. Wie sieht es aber mit der Ernährung aus?
Der Ernährungsstatus ist von grösster Bedeutung, sei es, um Wunden wie Dekubitus zu vermeiden oder bei der Pflege bereits vorhandener Wunden. Mangelernährung erhöht das Dekubitusrisiko und kann die Wundheilung (durch verminderte Immunabwehr) verzögern. Auch eine ungenügende Nährstoffaufnahme kann das Heilen einer Wunde verlangsamen, umso mehr, als in dieser Situation der Nährstoffbedarf meistens steigt.
Gut zu wissen ist zudem, dass bestimmte Nährstoffe wie Arginin, Glutamin, Zink, Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren die Hautqualität verbessern und die Wundheilung unterstützen können. Diese Nährstoffe sind vor allen in Ölsaaten, Leinöl, Fleisch und Meeresfrüchten enthalten.
Um die Nährstoffaufnahme einer Person ihren Bedürfnissen angemessen zu fördern, sind das Anreichern und Aufteilen von Mahlzeiten sowie orale Nahrungssupplemente empfehlenswerte Massnahmen.