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Kanadische Goldrute
Die Kanadische Goldrute stammt aus Nordamerika und ist vor 1648 nach Paris gekommen. Solidago canadensis var. altissima ist seit 1644 in Europa nachweisbar. Stärkere Verbreitung in den Gärten fand diese Art erst im 19. Jahrhundert. Seit dieser Zeit tritt sie auch als Neophyt in Europa auf.
In großen Kolonien wächst sie auf brachliegenden Äckern und Bahnanlagen. Es handelt sich um eine Ruderalpflanze, die als Standort Schutt, Schläge und Ufer, aber auch Gewässerränder und Auwälder bevorzugt. Insbesondere wächst sie auf tiefgründigen Sand-, Ton- und Lehmböden. Dieser eingebürgerte Neophyt ist in ganz Europa bis in Höhenlagen von über 1200 Metern anzutreffen. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Klasse Artemisietea und kommt hier besonders in Gesellschaften der Verbände Senecion fluviatilis und Aegopodion podagrariae sowie auch der Ordnungen Onopordetalia oder Arrhenatheretalia vor. (Quelle: Wikipedia)
Essbarkeit
Das hellgrüne Innere der jungen Triebspitzen nutzt man zu kräftigen Salaten oder gedünstetem Gemüse. Sie lassen sich auch süss oder sauer einlegen. Wichtig ist das Schälen, da die Haut bitter ist.
Die jungen, getrockneten Blätter lassen sich zu Tee aufbrühen. Köstlicher ist aber der Tee aus den Blüten. Der Tee hilft als Heilmittel bei Erkrankungen der Harnwege und treibt generell Abbauprodukte aus dem Körper. Wer die Zahnbürste vergisst, kann damit den Mund spülen.