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Christopher Hill / Christian Ruff / Zoltan Nagy
Stehen Menschen miteinander in einem Konkurrenzkampf, müssen sie die Handlungen des Gegenübers abschätzen, um selbst den bestmöglichen Zug zu machen. Solche Situationen stehen im Zentrum der Forschung am Laboratory for Social and Neural Systems Research (SNS-Lab). Die Forschenden untersuchen, wie das Hirn in sozialen Situationen reagiert. Dazu kombinieren sie modernste Methoden der Bildgebung, wie MRI, mit transkranieller magnetischer Stimulation. Dabei wird ein magnetisches Feld erzeugt, das die Verarbeitung der neuronalen Signale hemmt. Das menschliche Hirn ist äusserst komplex und die Ergebnisse dieser Experimente können lediglich einige der ablaufenden Prozesse im Hirn identifizieren. Dennoch ist die Forschung ein wichtiger Schritt zu einem besseren Verständnis der menschlichen Natur und der Art und Weise, wie das Hirn das Verhalten gerade auch bei ökonomischen Entscheidungen beeinflusst. Ebenso kann sie dazu beitragen, Veränderungen dieser Prozesse durch Krankheiten besser zu diagnostizieren.
Künstlerische Umsetzung: AntiNode, Colin Guillemet