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Gegen den Banker läuft seit 2011 ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Er wurde gegen Kaution auf freien Fuss gestellt.
Der frühere UBS-Banker Martin Lack will sich in den USA wegen einem Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig bekennen, teilte die Nachrichtenagentur «Reuters» unter Berufung von Gerichtsakten mit.
Nicht ersichtlich sei, in welchen Anklagepunkten sich Lack schuldig bekennen wolle. Eine Anhörung vor einem Gericht in Fort Lauderdale (Florida) sei auf den 26. Februar angesetzt worden, heisst es weiter.
Gegen Kaution freigestellt
Lack hatte sich am 14. Oktober 2013 in Miami den US-Behörden gestellt. Er kam gegen Kaution von 750'000 Dollar auf freien Fuss und reiste wieder in der Schweiz.
Bis 2003 leitete Lack das Nordamerikageschäft der UBS. Anschliessend wurde er unabhängiger Anlageberater. In dieser Funktion soll er gemäss der Anklage beim Verschieben von unversteuerten Geldern auf die Basler Kantonalbank geholfen haben, nachdem die UBS 2008 undeklarierte Konten geschlossen hatte.
Lack und ein Partner sollen zudem US-Steuerhinterziehern von einer Selbstanzeige abgeraten haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Verschwörung zur Steuerhinterziehung vor. Dafür drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe bis 250'000 Dollar. Lacks Partner wurde bereits zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.