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Wenn es für die Schweiz optimal läuft, steht sie am nächsten Dienstag nach dem Spiel im Wembley gegen England als EM-Teilnehmerin fest. Sie kann die Qualifikation in den nächsten zwei Spielen aus eigener Kraft schaffen. Schlägt sie Slowenien am Samstag mit zwei Toren Differenz und gewinnt sie drei Tage später auch in London, kann sie von Slowenien nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden.
Ganz so weit denken die Schweizer Spieler noch nicht. Vorerst liegt der Fokus auf dem Spiel gegen Slowenien. "Wenn wir gewinnen, sind wir mit anderthalb Beinen an der EM", sagte Stürmer Admir Mehmedi am Montag in der Lobby des Teamhotels in Feusisberg. Auch er weiss: Spätestens im Oktober in den beiden abschliessenden Spielen gegen San Marino (in St. Gallen) und auswärts gegen Estland würde die Schweiz dann wohl die maximal fehlenden drei oder vier (im Falle eines knappen Sieges gegen Slowenien) Punkte holen.
Mehmedi ist einer von acht Nationalspielern, die im Sommer den Klub gewechselt haben. Von den von Petkovic regelmässig eingesetzten Mittelfeldspielern und Stürmern hat nur Haris Seferovic noch den gleichen Arbeitgeber wie im Juni beim letzten Spiel des Nationalteams in Litauen.
Nationalcoach Vladimir Petkovic ist über die vielen Transfers ganz froh. Für ihn ändere sich dadurch in der Trainingsarbeit in dieser Woche aber nichts. "Es zählt, was die Spieler in diesen Tagen bei mir zeigen." Und: "Wer gegen Slowenien spielt, entscheide ich am Samstagmorgen auf meinem Spaziergang."
Doch dann sagte Petkovic auch: "Wenn nichts Gravierendes geschieht, steht die Mannschaft auf neun bis zehn Positionen." Damit ist klar, dass Yann Sommer, Stephan Lichtsteiner, Fabian Schär, Ricardo Rodriguez, Valon Behrami, Gökhan Inler, Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Haris Seferovic auch gegen Slowenien beginnen werden. Timm Klose oder Steve von Bergen sowie Mehmedi, Josip Drmic oder Breel Embolo werden das Team komplettieren.