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Als ältester Begleiter des Menschen haben Hunde schon viele Funktionen innegehabt und Aufgaben erfüllt; in entsprechend vielen Grössen, Formen und Farben existieren die Nachfahren des Wolfes heute.
Der Mensch ist schon sehr früh auf den Hund, respektive den Wolf gekommen. Mit einem geschätzten Domestikationszeitpunkt von vor über 15'000 Jahren geschah dies vor allen anderen Haustieren. Wie Hunde in die Heime der Menschen einzogen, bleibt umstritten. Es darf aber angenommen werden, dass die schlauen Vierbeiner von sich aus die Nähe des Menschen suchten. Sie profitierten wohl von Resten aus Jagd und Ernte und könnten dafür dem Menschen nützlich gewesen sein, indem sie vor Feinden warnten oder bei der Jagd kooperierten. Äusserlich waren die ersten Hunde kaum von Wölfen zu unterscheiden und so verwundert es auch nicht, dass Knochenfunde aus der frühen Zeit der Domestikation nicht eindeutig der wilden oder der gezähmten Form zugeordnet werden können.
Alle Formen und doch noch Wolf
Erst später begann der Mensch, den Hund nach seinen Bedürfnissen durch Zucht zu formen. Daraus entstand eine Vielzahl an Rassen für die verschiedensten Einsätze, wie Hütehunde, Zughunde oder Jagdhunde. Im Kuh-, Schaf- und Ziegenland Schweiz herrschte Bedarf an Herdenschutz- und Treibhunden, was eine Vielzahl an Bauernhofhunden hervorbrachte. Aber auch als Freizeittiere und nicht selten als Statussymbole wurden und werden Hunde gehalten und gezüchtet, was in einer fast unüberschaubaren Variation an Formen, Färbungen und Charakteren mündete. Allesamt jedoch sind immer noch eine Unterart des Wolfes und lassen sich mit ihm kreuzen.