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Novak Djokovic muss beim French Open im Achtelfinal gegen Lorenzo Musetti zwei Sätze lang leiden. Dann wendet sich das Blatt dramatisch und der Serbe gewinnt nach Aufgabe, beim Stand von 6:7 (7:9), 6:7 (2:7), 6:1, 6:0, 4:0.
Der erst 19-jährige Musetti (ATP 78) hatte bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier mit den Siegen gegen David Goffin und Marco Cecchinato schon auf sich aufmerksam gemacht. Gegen Djokovic winkte der grosse Coup. Zwei Sätze lang war der junge Italiener immer am richtigen Ort und hatte auf alles, was Djokovic versuchte, die richtige Antwort. Wie sehr Musetti den Weltranglisten-Ersten verunsicherte, zeigte sich an den ungewöhnlich vielen unerzwungenen Fehlern, die der Serbe produzierte. 35 waren es in den ersten beiden Sätze.
Nach dem zweiten Tiebreak verliessen beide den Platz und kehrten wie verwandelt zurück. Musetti verlor komplett den Tritt und machte Djokovic die Aufholjagd überraschend leicht. Nach fast dreieinhalb Stunden Spielzeit gab der körperlich angeschlagene Aussenseiter auf. Djokovic trifft nun auf einen weiteren Italiener, den Weltranglisten-Neunten Matteo Berrettini, der vom Forfait von Roger Federer profitierte.
Im Frauen-Tableau erreichte die 17-jährige Cori Gauff als jüngste Spielerin seit 15 Jahren die Viertelfinals. Die Amerikanerin deklassierte die Tunesierin Ons Jabeur in 53 Minuten mit 6:3, 6:1 und trifft nun auf die Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 33). (zap/sda)