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Im Jahr 2017 gaben 26% der Bevölkerung an, an ihrem Wohnort verkehrsbedingten Störungen ausgesetzt zu sein. In der ersten Hälfte der 2010er-Jahre erkrankten jährlich nahezu 40 500 Personen an Krebs. Gleichzeitig nahm aber die Sterblichkeit durch diese Krankheit ab. Dies sind einige Ergebnisse aus der Synthesepublikation zur Gesundheit, die heute vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wird.
Im Jahr 2017 gaben 26% der Bevölkerung an, an ihrem Wohnort verkehrsbedingten Störungen ausgesetzt zu sein. Am häufigsten erwähnt wurde Strassenverkehrslärm, den 17% der Befragten als störend empfanden. 14% beklagten sich zudem über Lärm von nicht zum eigenen Haushalt gehörenden Personen. Strahlung, insbesondere von Antennen oder Stromleitungen, wurde von 4% der Bevölkerung genannt. Diese Anteile sind vergleichbar mit 2012 und rückläufig gegenüber 2007.
Krebserkrankungen nehmen zu, Sterblichkeit geht zurück
Im Zeitraum 2011–2015 erkrankten jährlich nahezu 40 500 Personen an Krebs (18 680 Frauen und 21 800 Männer). Dies entspricht rund 2000 Fällen mehr als fünf Jahre davor. Der Anstieg ist in erster Linie auf die Bevölkerungsentwicklung zurückzuführen, die sich durch ein starkes Wachstum bei den älteren Menschen auszeichnet. Das Krebsrisiko ist hingegen nicht angestiegen.
Im Gegenteil: Das Risiko, an Krebs zu sterben, ist sogar zurückgegangen. Innerhalb von 30 Jahren ist die standardisierte Sterberate bei den Frauen um 27% und bei den Männern um 37% gesunken. Mit anderen Worten ist das Risiko für eine Frau, an Krebs zu sterben, heute um ein Viertel tiefer als für eine Frau der gleichen Altersklasse vor 30 Jahren. Bei den Männern macht der Unterschied sogar über ein Drittel aus.