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Basel, um 1798
Eisenblech farbig gefasst
L. 100, H. 90 cm
Inv. 1894.38.
Am Ende des 18. Jahrhunderts waren in Basel noch immer die Gesetze aus der Reformationszeit in Kraft. Die Bewohner der Landschaft waren von allen höheren politischen Ämtern ausgeschlossen und theoretisch Leibeigene der Stadt. Wenige Familien herrschten seit Generationen über Stadt und Land. Die Französische Revolution gab den äusseren Anlass zum Umsturz in der Schweiz. Im Kanton Basel forderte die Landschaft Gleichstellung mit der Stadt und Anerkennung der Menschenrechte. Die Stadt erfüllte diese Forderungen am 20. Januar 1798. Am 22. Januar kam es in der Stadt zu einem Verbrüderungsfest. Auf dem Rathaus wehte die neue Fahne in den Farben Rot-Weiss-Schwarz als Symbol des neuen Verhältnisses zwischen Stadt und Landschaft. Auf dem Münsterplatz wurde ein grosser Freiheitsbaum mit einem blechernen, dreifarbigen Hut errichtet. Bildliche Darstellungen des Festes, die Herkunft des Hutes aus dem Zeughaus und die rot-weiss-schwarze Fassung der Hutfedern und der Kokarde lassen vermuten, dass es sich um den „Freiheitshut“ dieses Festes handelt.
Basel, 18. und 19. Jh. Von links nach rechts: Uniform des Basler Kriegskommissars (1817-1831) Johann David La Roche Inv. 1893.70. Uniform eines Jägerwachtmeisters zu Pferd um 1830 lnv. Nr. 1905.5586. Uniform eines Offiziers der Freikompanie Ende 18. Jh. Inv. 1927.210. Uniformrock eines Offiziers der Helvetischen Republik um 1800 Inv. 1894.131.b. Uniformrock eines Grenadiers des 1. Basler Regimentes um 1810 Inv. 1905.5591. Säbel: Inv. 1917.72., 1896.208., 1913.561.