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Die neueste ZEWO-Studie zeigt, dass zertifizierte Hilfswerke Spenden effizient und zweckbestimmt einsetzen. Rund 80 Prozent fliessen in die Hilfsprojekte. Bei Helvetas beträgt der Projektanteil im Jahr 2014 sogar 92 Prozent.
Die vom Verbandsmanagement Institut an der Universität Fribourg im Auftrag der ZEWO durchgeführte Studie vergleicht die Kostenstruktur, die Effizienz der Mittelbeschaffung und die finanziellen Reserven von 360 gemeinnützigen Organisationen. Danach setzen die Werke rund 80 Prozent der Mittel für die gemeinnützige Tätigkeit ein. Für administrative Aufgaben benötigen sie 13 Prozent. 8 Prozent verwenden sie für Spendensammlungen und Werbung.
Helvetas setzte 2014 92 Prozent für ihre Projekte ein. 3,5 Prozent verwendete Helvetas für die Administration und 4,5 Prozent für die Mittelbeschaffung. Diese Werte sind seit Jahren stabil.
Die Studie untersuchte auch die Rentabilität der Investitionen in die Mittelbeschaffung. Durchschnittlich setzten die Werke 21 Rappen ein, um einen Spenderfranken zu generieren. Mit 23 Rappen pro Spenderfranken liegt Helvetas im Jahr 2014 nur unwesentlich höher.
Schliesslich bestätigt die Studie, dass die Hilfswerke keine Spenden horten. Das frei verfügbare Organisationskapital reicht im Schnitt, um die Ausgaben für ein Jahr zu decken. Helvetas verfügt im Vergleich über Reserven für knapp 3 Monate. Ein gewisses Mass an Reserven ist notwendig und sinnvoll, um Projekte langfristig zu sichern und Schwankungen bei den Einnahmen auszugleichen.