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Krüger Nationalpark
November 2016 - Südafrika
Ein Bericht von Oliver Gartmann
Natur-Paradies Krüger NP
Der Krüger-Nationalpark (englisch Kruger National Park) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der "Big Five", außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
Individuelle Reise durch den Krüger-Nationalpark
Es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten, den Park zu erkunden. Um den Abenteuer-Faktor etwas zu erhöhen, bietet sich sicherlich eine Reise im eigenen Mietwagen (Geländewagen empfehlenswert) an. So hat man die Möglichkeit, die diversen Strecken, Loops, Pisten und Regionen des Parks auf eigene Faust zu erkunden, und mit etwas Glück die Big Five zu beobachten.
Unterkünfte - Der Park bietet unterschiedliche Möglichkeiten für Übernachtungen an. Neben 12 staatlichen Camps mit einfachen aber zweckmässigen Infrastrukturen wie Einkaufs-Lädeli, Restaurant, Campgrounds und Bungalows existieren einige Bush-Camps und natürlich diverse privaten Lodges. In letzteren findet man meist hohen Standard bis hin zum exklusiven Luxus. Die privaten Lodges bieten in den Basispaketen meist eine Vollpension und sämtliche Safari-Aktivitäten an (üblicherweise 2 x täglich, Morgensafari und Nachmittagssafari) Weitere Field-Trips wie Walking-Safaris oder Night Game-Drives sind auf Anfrage möglich.
Mein Tipp: Einen Kombination von staatlichen Restcamps und einzelnen Lodges oder Tented Camps ist optimal. So kann man beide Seiten kennenlernen, kommt in den Genuss von geführten Game-Drives und die dazugehörenden Informationen über Fauna und Flora und hat doch nebenbei die Möglichkeit, im eigenen Fahrzeug die Region zu erkunden und mit der spannenden Tierwelt auf Tuchfühlung zu gehen.
Good to know: Beim Übernachten in Restcamps (staatlich) ist man verpflichtet, bei Sonnenuntergang auf dem Areal zu sein. Meist um ca. 18:00- 18:30 schliessen die Tore der Restcamps und man hat dann keinen Zutritt mehr.