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Schindellegi (awp) - Die Kühne + Nagel International AG hat im Rahmen der im Jahr 2007 eingeleiteten Kartellrechtsuntersuchung mit dem US-Justizministerium (DOJ) einen Vergleich abgeschlossen. Im Vergleich seien die Vorwürfe beigelegt worden, wonach Kühne + Nagel mit anderen internationalen Logistikunternehmen bestimmte Zuschläge bei Speditionsaktivitäten in den USA abgesprochen habe, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Kühne + Nagel stimmte einer Busse in Höhe von rund 9,87 Mio USD zu.
Mit dem Vergleich schliesse das DOJ die Untersuchungen bei Kühne + Nagel und seinen Tochtergesellschaften ab, heisst es weiter. Der Vergleich bedarf noch der Zustimmung eines Gerichts.
Kühne + Nagel habe während der gesamten Untersuchung sehr intensiv mit dem DOJ zusammengearbeitet, wird Karl Gernandt, Delegierter des Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen nehme die Verpflichtung, sich an die Gesetze und die kartellrechtlichen Bestimmungen zu halten, sehr ernst. Ausserdem habe Kühne + Nagel sein Compliance-Programm überprüft und ausgebaut, um die Einhaltung höchstmöglicher Standards sicherzustellen, so Gernandt weiter.
Im Juli anlässlich der Halbjahrespublikationen ging CFO Gerard van Kesteren davon aus, dass die per Ende 2009 zurückgestellten 35 Mio CHF ausreichen werden, um die zu erwartenden Kosten aus einem Vergleich mit dem Departement of Justice zu begleichen.
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