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Kurz nach seinem fünfzigsten Geburtstag beschliesst Gilbert Pinfold, ein weltbekannter Schriftsteller, von Rheuma und Neuralgien hart geplagt, dem Rat seines Hausarztes zu folgen und eine Schiffsreise in die Tropen anzutreten. Wir werden mit ihm Zeuge unerhörter Ereignisse. Zunächst muss Pinfold erleben, dass unter der farbigen Besatzung des Schiffes eine Meuterei ausbricht; dann stellt er zu seinem Entsetzen fest, dass der Kapitän ein Mörder ist; und schliesslich erfährt er, dass er das Opfer einer regelrechten Verschwörung werden soll. Auch als er das unheimliche Schiff mitten auf der Reise verlässt, bleiben die Verfolger auf seiner Spur. Sind diese Schrecken Wirklichkeit, sind sie Ausgeburten eines überanstrengten Kopfes, oder verkörpert sich in ihnen gar die Last eines schlechten Gewissens? Gilbert Pinfold selbst gibt dem Leser nach seiner Rückkehr die Erklärung.
Portrait
Evelyn Waugh, geboren 1903 in Hampstead, brach sein Geschichtsstudium in Oxford ab, um sich zum Maler ausbilden zu lassen. 1930 konvertierte er zum Katholizismus. Er war Lehrer, Reporter und Kunsttischler, bis er in der Schriftstellerei sein Metier fand und zu einem der wichtigsten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts wurde. Im Krieg diente Waugh als Offizier. Waugh, der seit seiner Studentenzeit seine Neigung zu dandyhafter Extravaganz pflegte, liebte es, das Publikum durch kontroverse Äusserungen zu provozieren. Er starb 1966 in Taunton (Somerset).