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Die Passtrasse verbindet das Simmental (Obersimmental) im Kanton Bern mit dem Greyerzerland im Kanton Freiburg. Der Jaunpass bildet die Deutsch- Französische Sprachgrenze zwischen den Kantonen Bern und Freiburg.
Geschichtliches Die Jaunpassstrasse wurde während des Deutsch-Französische Krieges in den Jahren 1870/71 gebaut, um für das Militär eine bessere Verkehrsverbindung über die Alpen zu gewinnen. Sehr wichtig war damal sauch die schnelle Verbindung zum Waffenplatz in Thun. Für den Handelsverkehr war der Pass nie von grosser Bedeutung. Auf beiden Talseiten wurden etwa die gleichen Güter produziert (Fleischprodukte, Milch usw.) Vermutlich wurde bereits im Jahre 1'200 der Jaunpass von Bauern besiedelt, die in den steinigen Landschaft fruchtbare Äcker bewirtschafteten.Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Jaunpass für den Tourismus von Bedeutung. Im Jahre 1955 errichtete ein Wirt der erste provisorische Skilift mit Seilzug.
Burg Mont-Salvan Am Taleingang des Jaunbaches befinden sich die Überresten der einst prachtvollen Burg Mont-Salvan. Das Bauwerk war gut hinter dichten Tannen versteckt, bis im Jahre 1942 ein starker Sturm die Bäume knickte und so die Burg zum Vorschein brachte.
Landschaft Rund um den Jaunpass wird viel Landwirtschaft betrieben. Das Gebiet ist im laufe der Zeit ein von Menschen geschaffenes Kulturland geworden. Für die Landschaftspflege wird grosser Aufwand betrieben, was für den Tourismus sehr wichtig ist.
Auch trifft man auf wunderbare Moorlandschaften, die durch Gletscher entstanden sind. Auf dem Moor wachsen mehr als 200 verschiedene Pflanzenarten. Darunder findet man auch seltene Arten wie Orchideen, Lilien und vieles mehr. Auf dem Jaunpass befinden sich laut BUWAL 3 Hochmoore, 3 Flachmoore von nationaler Bedeutung, 16 Flachmoore von regionaler Bedeutung und 3 Trockenstandorte.