Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03581.jsonl.gz/2243

Filmkritik: Live at Sea-Life17. Internationales Festival für Animationsfilm Fantoche 2019
Die Schülerin Ruko wird in den Sommerferien von den Trainings ihres Handball-Teams ausgeschlossen, nachdem sie sich mit einem Ellbogenschlag an einer Gegenspielerin rächt. Was also tun mit der restlichen freien Zeit? Ihre Eltern sind geschieden, die Mutter trinkt und kümmert sich nur bedingt um ihre Tochter. Ihr Vater arbeitet im Aquarium der Stadt, welches Ruko aus Langeweile aufsucht. Ihren Vater findet sie dort nicht, in den Arbeitsgängen des Aquariums trifft sie auf einen kleinen Jungen namens Umi, welcher im Aquarium lebt. Umi und sein Bruder Sora sollen im Meer aufgewachsen und von Seekühen aufgezogen worden sein. Sie haben eine besonders enge Bindung zu Meerestieren, den Tiefen der Ozeane und scheinen mit den Meerestieren kommunizieren zu können.
Dies hat die Meeresbiologen des Aquariums auf den Plan gerufen, welche die beiden Brüder und deren merkwürdige Fähigkeiten untersuchen wollen. Auch Ruko hat eine besondere Beziehung zum Aquarium und den Tieren, sah sie als kleines Mädchen doch einen Geist in einem der Becken. Ruko verbringt ihre freie Zeit fortan mit den beiden Brüdern, taucht mit ihnen in die wundersame Unterwasserwelt ein, in welcher sich in Kürze ein spektakuläres Naturschauspiel abspielen soll. Angekündigt durch sich abspielende übernatürliche Phänomene wie dem Verschwinden von Aquarium-Tieren oder dem Stranden von Tiefsee-Fischen, gehen die drei den Geschehnissen auf den Grund.