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Die «obri Riebe», das Herzstück des höchsten Weinberges Europas, hatten in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts Zerfallserscheinungen. Der Fonds Landschaft Schweiz nahm sich der Sache an und finanzierte unter der Regie der Gemeinde Visperterminen den Wiederaufbau der Trockensteinmauern im obersten Abschnitt.
Nicht alle Besitzer konnten motiviert werden ihre Parzellen wieder zu bearbeiten. Darum erwarb 1999 eine kleine Gruppe Interessierter aus der Region, unter der Regie von Pirmin Heinzmann (ehemaliger Kellermeister St. Jodern Kellerei) einen Teil der obersten Parzellen, pflanzte 209 Heida-Rebstöcke und verkaufte diese, zum Preis einer Mitgliedschaft, der neu gegründeten Heidazunft. Inzwischen konnte die Heidazunft weitere
brachliegende Parzellen im Gebiet «obri Riebe» erwerben und wieder kultivieren.
Ziel der Zunft ist der Erhalt des höchsten Weinbergs, die Förderung des Heidaweines und die Pflege der Kameradschaft. Die Zunftschwestern und -brüder werden mindestens fünfmal in Jahr zur Arbeit im Rebberg eingeladen. Sie sind verpflichtet, mindestens einmal mitzumachen.
Weitere Informationen zur Heidazunft und deren Mitglieder finden Sie unter nachfolgendem Link: