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PostAuto Schweiz AG hat sich mit dem Bundesamt für Verkehr und der Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs über die Höhe und die Modalitäten der Rückerstattung von zu viel bezahlten Abgeltungen im Zeitraum 2007–2018 geeinigt. An einer Medienkonferenz beziffern Postauto, BAV und KöV den Rückerstattungsbetrag auf insgesamt 188 Millionen Franken.
Kanton und 25 Gemeinden betroffen
Eine vom BAV und der KöV beauftragte Arbeitsgruppe nahm die Abklärungen vor. Der Kanton Graubünden erhält für den Zeitraum 2007–2018 eine Rückzahlung von 15,2 Millionen Franken. Zusätzlich erhalten rund 25 Bündner Gemeinden und Regionen total 5,7 Millionen Franken. Ursprünglich ging der zuständige Regierungsrat, Mario Cavigelli, von 1,5 Millionen Franken aus.
Auszahlung an den Kanton
Es ist vorgesehen, dass die Rückzahlungen von Postauto direkt an die Kantone erfolgt. Die Kantone sollen für die Auszahlung an die Gemeinden und Regionen besorgt sein. Die betroffenen Bündner Gemeinden und Regionen werden vom Kanton Graubünden über das weitere Vorgehen informiert. Die Abwicklung der Auszahlungen soll möglichst noch in diesem Jahr erfolgen.
Rund 25 Gemeinden sind betroffen. Laut einer Liste des Kantons am meisten die Landschaft Davos mit 1,3 Millionen Franken, gefolgt von Klosters-Serneus, das in den vergangenen 12 Jahren 1,2 Millionen Franken zuviel an Subventionen an Postauto Schweiz bezahlt hat.