Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/1488

Agnès Guipont ist in Frankreich geboren und lebt seit 2002 in Berlin. Sie hat sich schon früh der Musik gewidmet, ist aber zuerst Schauspielerin geworden. Sie hat einen Abschluss von der internationalen Theaterschule Jacques Lecoq in Paris. Nach ein paar Jahren im Pariser Theatermilieu ist sie nach Berlin gezogen, wo sie andere Bühnen-Erfahrungen gesammelt hat (Performance, Regieassistenz, Kindertheater, Objekt- und Maskentheater, Musiktheater u.a). Heute ist sie eine interdisziplinäre Performerin, die sich hauptsächlich mit musikalischen Projekten beschäftigt. Im Jahr 2012 begann sie unter dem Projektnamen La Vie en Bô eigene Songs zu schreiben und Gedichte von Dichtern zu vertonen wie z.B. Charles Baudelaire oder Mahmoud Darwich. Daraus entstanden ist ein Werk mit Stimme und Tönen vom präparierten Klavier bis zu Küchenutensilien.
Für Agnès Guipont kann der Inhalt nicht von der Form getrennt werden und so sind Sound, Stimme, Atmosphäre und Rhythmen eng miteinander verbunden. Zurzeit arbeitet sie am Projekt „Frauenleben – Vie(s) de femme“, ein experimentelles Rezital nach dem Liederzyklus „Frauenliebe und -leben“ von Robert Schumann.
Die Malereien von Melanie Dorfer formulieren in verkreutzen Strichen, sowohl das Eigene der Malerei wie ihre Erweiterung aus. Eine Poesie der gleichmässig verteilten Farbe mündet in einer zweideutigen Räumlichkeit, zwischen Rissen im Material und einem Strom aus Pigmentstaub. Melanie Dorfer malt stetig die Leinwand selbst, während die Leinwand selbst malt.
Ebenso die raumgreifenden Malereien, wie auch die „portablen” falten einen flachen Träger in die Tiefe, um so innen und aussen ineinander zu verweben. Der Teint dieser Malereien nähert sich einer Haut an, um dem Betrachter kurz davor von einer Berührung abzuraten.
Melanie Dorfer lebt und arbeitet zur Zeit in Wien und Karlsruhe, nachdem sie an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Malerei bei Tatjana Doll studierte.
Der Autor Shahnaz Bashir ist in der konfliktgeprägten Region Kaschmir geboren und aufgewachsen.
Sein hochgelobtes Romandebüt The Half Mother gewann "the Muse India Young Writer Award 2015". Sein zweites Buch Scattered Souls (HarperCollins, 2016), eine Auswahl von miteinander verflochtenen Geschichten, war gelistet für den "Tata Lit Live Best Book Fiction 2017" und gewann "The Citizen's Talent of the Year Award 2016-2017".
Literaturkritiker vergleichen seine Kurzromane mit denen berühmter Autoren wie Anton Tschechow und Saadat Hasan Manto. Seine Kurzgeschichten, Gedichte und Reportagen finden sich in vielen Anthologien und sind breit veröffentlicht. Er wurde auch als Journalist bereits mehrfach ausgezeichnet. Kashmir Life, die beliebteste englischsprachige Wochenzeitung in Kaschmir, betitelte ihn im Januar 2016 als einer der neun einflussreichsten Meinungsbildner von Jammu und Kaschmir.
Zurzeit arbeitet er an seinem dritten Buch. Er ist auf Einladung von der Kulturstiftung Pro Helvetia in der Villa Sträuli zu Gast.