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Die arterielle Hypertonie ist eine pathologische Erkrankung, die durch einen konstanten Bluthochdruck in den Arterien gekennzeichnet ist, der etwa 30% der erwachsenen Weltbevölkerung beiderlei Geschlechts (bei den Frauen am häufigsten nach der Menopause) betrifft und eines der grössten klinischen Probleme der Neuzeit darstellt.
Diese Erkrankung wird auch als “stiller Killer” bezeichnet, da sie keine spezifischen Symptome mit sich bringt, sondern die Wahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall exponentiell erhöht: Aus diesem Grund ist es unerlässlich, präventiv Massnahmen zur Diagnose und Behandlung zu ergreifen, bevor sie irreparable Schäden verursachen kann.
Sie wird mittels Blutdruckmessung (eine schmerzfreie Untersuchung ohne Gegenanzeigen) gemessen und in systolischen (Maximaldruck) und diastolischen (Minimaldruck) Druck unterteilt.
Wenn einer der beiden Werte variiert, dann sprechen wir von Hypertonie (systolisch oder diastolisch), während wir, wenn beide Werte hoch sind, von systolisch-diastolischer Hypertonie sprechen.
Der Druck wird dabei in Millimetern von ruhendem Quecksilber (mmHg) gemessen: Eine gesunde Person kann systolische Druckwerte zwischen 90 und 120mmHg und diastolische Druckwerte zwischen 60 und 84mmHg aufweisen.
Nach Ansicht der wissenschaftlichen Gemeinschaft liegt der optimale Ruhedruck bei 120/80mmHg.
Der Blutdruck kann sich im Laufe des Tages vorübergehend verändern, beeinflusst durch Faktoren wie z.B:
- Tageszeit: Der Druck steigt unmittelbar nach dem Aufwachen und erreicht mittags seinen Höhepunkt, dann sinkt er (meist nach dem Mittagessen) und steigt am späten Nachmittag wieder an.
- Körperliche Aktivität: Während des Trainings steigt der Druck.
- Emotionaler Zustand: Stress und Angst können den Blutdruck vorübergehend erhöhen.
Angesichts der normalen Variabilität ist es notwendig, von konstanter Hypertonie zu sprechen, indem man die Messung zyklisch wiederholt, um sicherzustellen, dass sie nicht von anderen Faktoren beeinflusst wird.
Was sind die Symptome der Hypertonie?
Der Anstieg der Blutdruckwerte geht nicht immer mit dem Auftreten von Symptomen einher, insbesondere wenn er nicht plötzlich auftritt, was unserem Körper Zeit gibt, sich an die neuen Werte zu gewöhnen.
Es gibt jedoch einige Symptome, die einen Weckruf auslösen könnten und es verdienen, genauer untersucht zu werden:
- Kopfschmerzen, besonders am Morgen nach dem Aufwachen.
- Schwindelgefühl.
- Tinnitus.
- Veränderungen des Sehvermögens wie helle / glitzernde Punkte oder schwarzes Bild.
- Nasenbluten.
Dies sind Symptome, die bei mehreren Krankheiten auftreten können: Aus diesem Grund sind sie, wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten, einer Untersuchung wert.
Die Seltenheit der Symptome und ihre Unspezifität sind die Hauptgründe, warum man oft nicht erkennt, dass man an Bluthochdruck leidet.
Es gibt auch Faktoren, die für einen Zustand des Bluthochdrucks prädisponieren, wie:
- Familiarität: Das Vorhandensein von hypertensiven Personen in der Familie erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck zu erkranken.
- Alter: Der Druck steigt mit dem Alter durch Veränderungen in den arteriellen Gefässen, die mit zunehmendem Alter steifer werden.
- Stress (sowohl körperlich als auch emotional): trägt zur Aufrechterhaltung höherer Blutdruckwerte bei.
- Übergewicht und Fettleibigkeit.
- Diabetes.
- Rauchen.
- Alkoholmissbrauch.
- Sesshaftigkeit.
Wie wird Bluthochdruck behandelt?
Die Behandlung der Hypertonie basiert hauptsächlich auf einer gesunden Ernährung und einer veränderten Lebensweise: Eine natriumarme Ernährung in Kombination mit mässiger, aber konstanter körperlicher Aktivität sind das Haupthilfsmittel für diese Erkrankung.
Es gibt auch eine Reihe von Empfehlungen, die zu berücksichtigen sind, wie z.B.
- Kontrolle des Körpergewichts und möglicher Verlust bei Übergewicht / Fettleibigkeit.
- Nicht rauchen.
- Reduzierung des Konsums von alkoholischen Getränken.
- Erhöhter Faserstoffverbrauch und reduzierter Fettverbrauch.
Wie sollte die Ernährung bei Bluthochdruck aussehen?
Bei der Therapie der Hypertonie spielt, wie wir gesehen haben, die Ernährung eine sehr wichtige Rolle: Aus diesem Grund sind einige Änderungen in unserer Ernährung notwendig.
Das erste Lebensmittel, das begrenzt werden sollte, ist Natrium: Seine Aufnahme sollte begrenzt sein (Sie sollten die Aufnahme nicht nur in Form von Gewürz in der Küche betrachten, da es eine Reihe von Lebensmitteln gibt, die über einen hohen Anteil davon verfügen, wie z.B. Würstchen, verpackte Produkte und Milchprodukte), daher ist es besser, sich für eines der köstlichen Gewürze zur Zubereitung unserer Gerichte zu entscheiden.
Im Allgemeinen ist Natrium in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (insbesondere in gereiften Lebensmitteln) und in Lebensmitteln, die in Salz oder Sole konserviert werden, reichlich vorhanden, während es in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs (die reicher an Kalium sind) selten ist.
Andererseits sollte der Konsum von Ballaststoffen (Vollkorn und Hülsenfrüchte) sowie Obst und Gemüse (reich an Kalium: ein echtes Natrium-Gegenmittel, das eine bessere Kontrolle gegen Druck garantiert) erhöht werden.
Alle Überschüsse sollten begrenzt werden, insbesondere in Bezug auf den Verzehr von Fetten, Alkohol und kalorienreichen Lebensmitteln.
Auch die körperliche Aktivität spielt sowohl aus präventiver als auch aus therapeutischer Sicht eine unterstützende Rolle: Ideal wäre es, sie mindestens dreimal pro Woche, mindestens 40 Minuten lang aerobisch, durchzuführen.