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Dem jungen Schmied Endris gelingt die Flucht aus der Kriegsgefangenschaft des Nachbarlandes. Auf dem Weg zurück in sein Dorf muss er mit Entsetzen feststellen, dass der Krieg, Hungersnot und Seuchen sein Heimatland fast völlig entvölkert haben. Auch sein Dorf ist menschenleer. Das einzige Lebewesen ist eine junge Katze, die er, an den Körper ihrer toten Mutter gepresst, unter den Trümmern eines Stalls findet. Mit Glück und der Gnade der Mondgöttin, die das Unheil aus Rache über die Morde an ihren Priesterinnen über Endris‘ Heimatland gebracht hat, gelingt es ihm, das Kätzchen vor dem Hungertod zu retten. Zunächst scheint an der Katze, der er den Namen Mondlicht gegeben hat, nichts Besonderes zu sein, doch dann erfährt er, dass sie eine Gesandte der Göttin Manae ist, die das Verderben bedauert, das sie im Zorn auch über die Unschuldigen gebracht hat. Mondlicht verkündet ihm, dass die Göttin ihn dazu ausersehen hat, die Not in seiner Heimat zu lindern und das Land in eine neue Zukunft zu führen.
Portrait
Gabriel Galen, geb. 31. März 1959 in Düsseldorf, interessierte sich schon früh für Märchen, Sagen und Mythen. Galen schreibt Fantasy der sanften Art, die eher in Richtung Märchen gehen. Galen lebt seit einigen Jahren auf der Kanaren-Insel Teneriffa, wo er seine freie Zeit mit seinen drei Hunden, fünf Katzen und dem Schreiben seiner Bücher verbringt.