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In der Auf-/Abstiegsbarrage in Genua sorgten Roger Federer und Stanislas Wawrinka für einen Traumstart. Die beiden Leader des Schweizer Tennis gaben bei ihren Siegen gegen ihre Gegner keinen Satz ab.Dieser Inhalt wurde am 18. September 2009 - 16:59 publiziert
Stanislas Wawrinka, die Schweizer Nummer 2, deklassierte im ersten Einzel Italiens Teamleader Andreas Seppi (ATP 59) in zwei Stunden und 15 Minuten 6:4, 6:1, 6:2. Anschliessend machte auch Roger Federer mit Simone Bolelli (ATP 64) in 100 Minuten kurzen Prozess (6:3, 6:4, 6:1).
Stanislas Wawrinka profitierte gegen Andreas Seppi von einer Magenverstimmung des Gegners. Mit Ausnahme einer 20-minütigen Phase Ende des ersten Satzes, während der Wawrinka eine geistige Auszeit nahm, drei Aufschlagspiele hintereinander verlor und den Gegner von 0:4 auf 4:5 aufholen liess, hatte Seppi keinen Stich. In allen drei Sätzen lag der Italiener nach einer guten Viertelstunde schon 0:4 in Rückstand.
Das zweite Einzel verlief zumindest zwei Sätze lang umkämpfter. Roger Federer musste im ersten Spiel zwei Breakbälle abwehren und schaffte sein erstes Break erst im achten Game zum 5:3. Im zweiten Satz verspielte er ausserdem einen Breakvorsprung. In Bedrängnis geriet der Schweizer Teamleader indes nie.
Die Schweiz kann nach den Einzelsiegen vom Freitag schon am Samstag im Doppel alles klar machen. Über die Selektion wird vor dem Spiel nochmals diskutiert. Nach den wenig anstrengenden Partien vom Freitag ist aber nicht damit zu rechnen, dass Captain Severin Lüthi Federer oder Wawrinka auswechseln wird.
swissinfo.ch und Agenturen
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