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Die Anordnung besteht aus einer drei Meter breiten Holzwand als Projektionsfläche eines Beamers und einem Fernseher, der in einer Ecke derselben vorgelagert ist. Beiden gegenüber sind Kameras installiert, die ständig den exakten Bildausschnitt ‘ihres’ jeweiligen Ausgabesystems und alle dazwischen auftretenden Aktivitäten an das jeweils andere Ausgabesystem weiterleiten. Vor dem Fernseher bewegen sich mit Batterie betriebene Spielzeuglokomotiven mit Wendeautomatik, die mit von mir gezeichneten Pinguinen aus Karton und Gouache und industriell-hergestellten Plastikrobotern modifiziert werden. Diese ’simulierten Lebewesen’ können von den Besuchern gestört, ab- und angeschaltet werden. Im Bildfeld des grossen Feedback-Systems vor den Holzplatten bewegen sich die Zuschauer und können in Kooperation mit der Stream time machine und allen anderen Teilnehmern eine künstlich konstruierte Bilderlandschaft generieren. Das Videosignal wird also permanent in Serienschaltung durch beide Systeme geschickt und wird bei jeder Runde aktualisiert. Um die Transformation der Bilder in der zeitlichen Dimension beeinflussbar zu machen, stelle ich ein Holz-Interface bereit, mit dem die Besucherin die Verzögerung der Videoausgabe steuern kann. Konkret kann sie einen Schubregler auf- und ab bewegen und so die Darstellung und die Prozessierung der STM zeitlich beeinflussen.