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Als Arbeit bezeichne ich tauschwertorientierte Tätigkeit. Jede Arbeit besteht aus einer Handlung, die eine Aufgabe erfüllt.
Als Arbeit bezeichne ich ... in Anlehnung an H. Braverman eine Differenz Arbeit/Management, in dem Sinne, dass Arbeit gemangt werden kann: Der eine organisiert, was der andere tut - wobei das dann auch dieselbe Persona sein kan. Damit verbunden ist die Idee einer "Geistigen" Arbeit
Von psychologischer Verinnerlichung abgesehen, verändert Arbeit die Umwelt intendiert oder zweckmässig. K. Marx hat sich mit der Arbeit befasst und - ich weiss nicht ob zuerst - die Arbeit so charakterisiert, dass er menschliche Arbeit vom Verhalten der Tiere abgegrenzt hat. Die Biene als Baumeister ... Damit ist ein unseliger Vergleich eingeführt, der immer wieder zu Auseinandersetzungen darüber führt, was Tiere auch können. Wesentlich ist aber was Menschen tun, egal ob es Tiere auch oder gerade nicht tun. K. Marx führt die Differenz Arbeitskraft ein. Ich muss dazu den Tieren nichts zurechnen. H. Braverman bezeichneet die Differenz mit "Management", managen heisst Arbeitskraft von anderen an die Leine nehmen (führen).
Lebewesen erhalten sich (Autopoiese). Braverman schreibt, "sie verrichten Tätigkeiten zu dem Zwecksich die natürlichen Produkte zu ihrem eigenen Gebrauch anzueignen"... "Das Besitzergreifen der in der NAtur schon fertigen Materialien ist keine Arbeit, Arbeit ist eine Tätigkeit, die diese Materialien aus ihrem Naturzustand herausführt, um ihre Brauchbarkeit zu verbessern. Er zitiert K. Marx: "...
Arbeit in der Philosophie
Jenseits von Gesellschaft und skuril vermittelt:
Arbeit ist diejenige menschliche Tätigkeit, welche die Verringerung der Bedingungen ihrer eigenen Notwendigkeit um Ziel hat.
Arbeit 4.0
_"Arbeit, sei sie Tun oder Leiden,
oder sei sie Tun und Leiden,
macht unfrei, weil sie Mögliches verwirklicht.
Nur wenn Tun und Leiden auf Automaten abgeschoben sind, …,
nur im Feld des Potentiellen ist die Freiheit:
nur wenn man projiziert anstatt zu operieren"._
(aus http://www.claudia-klinger.de/flusser/texte.htm)
K. Marx, Das Kapital, (MEW23:192):
"Die Arbeit ist zunächst ein Prozeß zwischen Mensch und Natur, ein Prozeß, worin der Mensch seinen Stoffwechsel mit der Natur durch seine eigne Tat vermittelt, regelt und kontrolliert. Er tritt dem Naturstoff selbst als eine Naturmacht gegenüber. Die seiner Leiblichkeit angehörigen Naturkräfte, Arme und Beine, Kopf und Hand, setzt er in Bewegung, um sich den Naturstoff in einer für sein eignes Leben brauchbaren Form anzueignen. Indem er durch diese Bewegung auf die Natur außer ihm wirkt und sie verändert, verändert er zugleich seine eigne Natur. Er entwickelt die in ihr schlummernden Potenzen und unterwirft das Spiel ihrer Kräfte seiner eignen Botmäßigkeit. Wir haben es hier nicht mit den ersten tierartig instinktmäßigen Formen der Arbeit zu tun."