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Seit Beginn des Christentums wurde der Glaube immer wieder definiert. Das älteste Glaubensbekenntnis lautet wahrscheinlich: "Jesus Christus ist der Herr!" (u.a. 2. Korinther 4,5). Mit der Zeit wurden die christlichen Bekenntnisse in
ihren Formulierungen immer ausführlicher, um den Fragen der jeweiligen Zeit gerecht zu werden.
Die drei angefügten Bekenntnisse haben heute noch ihre Gültigkeit und sind für die Seelsorge auch im 21. Jahrhundert wichtig:
- Einmal
Das Apostolische Glaubensbekenntnis, welches zu den frühesten Bekenntnissen der Christen gehört. Sie finden den Kommentar von Martin Luther eingefügt. Er erleichtert uns das Verständnis
dieses Glaubensbekenntnisses durch seine Erklärungen. Er hat seine Auslegung in seinem "Kleinen Katechismus" (1529) veröffentlicht. Und zwar im zweiten Hauptstück des Katechismus, den er
unter den Titel "Der Glaube" stellte.
- Auf der Synode von Konstantinopel wurde 381 das
Bekenntnis von Nicäa (325 n.Chr.) ergänzt. Das Nicäno-Konstantinopolitanum (auch Nicaeno-Konstantinopolitanum oder Nizäno-Konstantinopolitanum) ist das wichtigste christliche Glaubensbekenntnis,
das oft als Credo in der Liturgie Verwendung findet. Dort wird es oft (nicht korrekt) als „nicänisches Glaubensbekenntnis“ (lateinisch fides Nicaena oder symbolum Nicaenum) bezeichnet. In
Zusätzen wurde die Dreieinigkeit und gleichzeitig die Weseneinheit Gottes bestätigt und mit den Formulierungen ”Gott ist ein Wesen in drei Verwirklichungsgestalten” erreichte das differenzierende
denkende Morgenland praktisch dasselbe, was Tertullian für den Westen bereits um 200 n.Chr. formulierte.
- Der Heidelberger Katechismus wurde 1563 veröffentlicht und
gehört zu den reformierten Bekenntisschriften. Er beginnt mit der Frage "Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?" Die trostreiche Antwort lautet: "Dass ich mit Leib und Seele im
Leben und im Sterben nicht mir, sondern meinem getreuen Heiland Jesus Christus gehöre."
Lassen Sie sich von der Wahrheit und der tiefen Weisheit dieser Texte überraschen.