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Adrian Michael
Aus einem bewaldeten Hügel an der Halde ob dem Dorf Malans ragt der Turm der Burg Klingenhorn hervor, der vom Tale aus noch gut sichtbar ist.
Die Burg dürfte ursprünglich den Rittern von Aspermont gehört haben, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts das vordere Prätigau und Malans besassen. Im Jahre 1372 war die Feste Eigentum der Vögte von Matsch, welche sie in diesem Jahre samt Zubehör an Ackern und Wiesen Rudolf von Underwegen um 200 Mark verpfänden. Ulrich Seger, Vogt zu Maienfeld, war 1420 Inhaber der Burg, die damals noch bewohnbar war. Er belehnte die Gemeinde Malans mit Gütern, die zu Klingenhorn gehörten. Er betonte aber ausdrücklich, dass die Nachbarn die Lehen herausgeben müssen, wenn er oder jemand, der auf der Burg wohnte, dies verlange.
Später wechselte Klingenhorn jeweilen mit Malans seinen Herrn.
Im Jahre 1497 lag die Burg schon in Trümmern.
Bibliographie