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Angeblich versuche parallel auch ein Unternehmer mit Kontakten zu Trump, ein Treffen im Weissen Haus zu organisieren.
Eine Sprecherin der Münchner Staatskanzlei sagte dazu am Samstag der Nachrichtenagentur dpa, es sei bekannt, dass der Ministerpräsident bestrebt sei, den Gesprächsfaden zu den grossen internationalen Partnern nicht abreissen zu lassen.
Sie verwies darauf, dass Seehofer im März auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau treffen will. Zu einer möglichen Begegnung mit Trump sagte sie, die Staatskanzlei werde sich dazu erst äussern, wenn es konkrete Termine geben sollte.
Seehofer hatte sich vor wenigen Tagen lobend über das Arbeitstempo des neuen US-Präsidenten geäussert, später aber auch das von Trump verhängte Einreiseverbot für viele Muslime kritisiert.
Im Februar 2016 hatte Seehofer auf einer Moskau-Reise für eine Lockerung der westlichen Sanktionen gegen Russland geworben. Sein damaliges Treffen mit Putin in der Hoch-Zeit der Flüchtlingskrise war allgemein als Affront gegenüber Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefasst worden.
(AWP)