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Drei Wochen nach dem Verschwinden von Flug MH370 ist die Suche nach der malaysischen Maschine in einem neuen Gebiet gestartet worden. Das chinesische Schiff «Haixun 01» begann am Samstag bei Morgengrauen mit der Fahndung nach mutmasslichen Trümmerteilen, die am Vortag gesichtet worden waren. Die australischen Behörden hatten das Suchgebiet am Freitag rund 1100 Kilometer in Richtung Nordosten verlegt.
Nach Angaben der australischen Seesicherheitsbehörden flog die Boeing 777 vermutlich schneller als bislang angenommen, verbrauchte deswegen mehr Treibstoff und stürzte früher in den Indischen Ozean als bislang berechnet. Das neue Suchgebiet umfasst rund 319'000 Quadratkilometer - das entspricht in etwa der Grösse Norwegens - und liegt etwa 1850 Kilometer westlich von Perth. Australiens Ministerpräsident Tony Abbott dämpfte Hoffnungen auf rasche Erfolge. «Wir sollten die Schwierigkeit dieser Aufgabe nicht unterschätzen», sagte Abbott in Perth. «Wir versuchen, kleine Trümmerteile in einem riesigen Ozean zu finden.» (mbu/sda)