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Hans Paasche ( 1881 - 1920 ) war ein deutscher Reichsmarineoffizier, Schriftsteller und kämpferischer Pazifist.
Als Leutnant der Küstenwache in Ostafrika, danach Befehlshaber der deutschen Schutztruppe am Rufiji gegen den Maji-Maji-Aufstand hat er das Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges kennengelernt.
Seine Erfahrungen während des Aufstands und seine Schuldgefühle über seine Handlungen verändern sein Leben für immer. Er wurde zum Kritiker der brutalen Kolonialpolitik des Deutschen Reiches und forderte eine menschliche Behandlung der angeblichen Schützlinge. Eine Malariaerkrankung beendete seinen Dienst in Afrika.
Nach seiner Heirat unternahm Paasche mit seiner Frau eine Forschungsreise, die beide ins östliche Afrika und an die Quellen des Weißen Nils führte. Ellen Paasche war die erste Europäerin, die dorthin gelangte. Zwei Jahre lebte das Paar am Victoriasee.
Sein bewegtes Leben als Kenner Afrika's, Großwildjäger, Tier-und Naturschützer, Kultur-und Zivilisationskritiker nahm ein tragisches Ende als er als angeblicher kommunistischer Verschwörer von einem Reichswehr-Schutzregiment ermordet wurde.
Das vorliegende Buch ist Paasche's Erstlingswerk, in welchem er seine Kriegs- und Jagderlebnisse aus Afrika beschreibt. In seinen Berichten und Erzählungen mit teilweise antimilitaristischem Unterton sind auch wertvolle ethnographische Materialien enthalten.
Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der zweiten Auflage der Originalausgabe von 1907 bebildert mit 97 vom Verfasser aufgenommenen Fotos.