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Wenn man über die Sperrung des Zugangs zu "Social Media" in Unternehmen und Behörden diskutiert, hört man hierzulande öfter die These, dass man in den USA halt aufgeschlossenener gegenüber modernen Online-Kommunikationsplattformen à la Facebook, YouTube, Twitter und Co. sei. Gemäss einer Studie des US-IT-Personalvermittlers Robert Half Technology ist aber wohl eher das Gegenteil der Fall.
Eine Umfrage im letzten Sommer ergab, dass schon damals mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller US-Unternehmen den Zugang zu solchen Seiten für ihre Angestellten komplett sperrten, während nur 10 Prozent ihn komplett freigaben. Der Rest liess einen eingeschränkten Gebrauch zu.
Mittlerweile sind gemäss einer aktuellen Umfrage von Robert Half Technology unter 1400 CIOs vor allem diese Regeln für eingeschränkten Zugang noch strikter geworden. 23 Prozent der Befragten erklärten, dass sie ihre Policies für privaten Gebrauch am Arbeitsplatz verschärft haben, und 15 Prozent haben sogar den Gebrauch für Business-Zwecke weiter eingeschränkt. Dem gegenüber stehen nur 7 Prozent, die mehr privaten Gebrauch und 10 Prozent, die mehr Businessgebrauch zulassen.
Als Gründe dafür werden weiterhin die Verschwendung von Arbeitszeit sowie, zunehmend, die Belastung der internen Netzwerke, genannt. (hjm)