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Das sagte schon der Dichter Alfred de Vigny im 19. Jahrhundert!
Das gewundene Rohr des Waldhorns (auch nur "Horn" genannt) misst annähernd vier Meter und mündet in einen grossen Schallbecher. Das Instrument wird mit der rechten Hand gestützt und die Linke betätigt die Ventile. Es wird nicht, wie die meisten anderen Blechblasinstrumente, mit einem Kesselmundstück, sondern einem schmal zulaufenden Trichtermundstück geblasen, was dem Horn seinen typischen Klang verleiht. Das Waldhorn hat seinen Platz vor allem im klassischen Orchester, dem Blasorchester und der Kammermusik. Ausserdem gibt es für das Horn zahlreiche Solokonzerte. Dank dem kleineren Kinderhorn ist auch mit diesem Instrument ein recht früher Einstieg möglich.
Geschichte
Das kreisrunde Waldhorn fand im 17. Jahrhundert seinen Platz in den Orchestern der Königshöfe. Es wurde als "Naturhorn" gespielt und die Tonhöhe wurde nur mit der Lippenspannung, dem Zustopfen des Schalltrichters mit der rechten Hand und dem Wechseln von unterschiedlich langen Rohrteilen verändert. Mit der Erfindung der Ventiltechnik (1813, durch einen Hornisten) wurde auch auf dem Horn das schnellere Spielen möglich.
Vorab klassisch in Orchestern, Bläserensembles (Quintett, Brassquintett usw.), Kammermusik allgemein, aber auch im Blasorchester und in der Jugendmusik.