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Mit Filmen wie «Der letzte Tango in Paris» (1972), «1900» (1976) und «Der letzte Kaiser» (1987) wurde der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci berühmt.
1972 kam «Der letzte Tango in Paris» ins Kino: Ein Abgesang auf die sexuelle Revolution mit Marlon Brando und Maria Schneider.
Das Beziehungsdrama löste mit seinen expliziten Sexszenen heftige Reaktionen aus. Zensurstellen sprachen von billiger Pornografie und brachten den Regisseur gar vor Gericht.
Filmkritiker hingegen sahen in diesem Film ein Meisterwerk, in dem Bertolucci den Mythos Erotik unverblümt dekonstruiere. Bis heute ist der Film umstritten, vor allem wegen der Darstellung sexueller Gewalt.
Bertoluccis monumentaler Film «Der letzte Kaiser» von 1987 wurde zum Welterfolg und mit neun Oscars ausgezeichnet. Auch die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes und der Goldene Löwe der Filmfestspiele in Venedig zählen zu seinen Trophäen.
Nun ist Bertolucci im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit an seinem Wohnort Rom verstorben.