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«Markt» gilt etwa bei der Redaktion NZZ-Wirtschaft als Allheilmittel für alle schwierigen Fragen des Alltags. Unter dem Titel «Was soll das heissen? Genügsam: Allmachtsphantasien der Suffizienzler» machte sich Sergio Aiolfi am 8. Januar 2015 sehr sehr eigenartige Gedanken zum Verhältnis von Markt und Suffizienz. In ihrer Absurdität können diese Überlegungen nur noch als «Marktitis» oder als «Marktismus» bezeichnet werden.
Wie ist zu reagieren, wenn die Oelpreise hoch sind? Ist es richtig, zum Beispiel Dieselöl für Fischerboote oder Camionneure zu verbilligen? Oder was bedeutet dies, wenn die oelexportierenden Staaten einige Miliarden Dollar in die Verbilligung des Oels stecken? Die einzig sinnvollen Massnahmen bestehen darin, den Verbrauch an Oel zu vermindern – und damit die Abhängigkeit von diesem Energieträger.