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Ein Qantas Dreamliner flog am 6. Oktober von Buenos Aires nach Darwin, eine 14.673 Kilometer lange Odyssee, die fast 18 Stunden dauerte. Der Flug geht als längster kommerzieller Qantas-Flug in die Rekordbücher ein. Die Strecke ist 200 km länger als die Perth-London-Verbindung von Qantas.
Der wohl coolste Aspekt dieses Fluges war die Streckenführung, da er buchstäblich über die Antarktis flog. Während es viele Flüge gibt, die Polar-Routen verwenden, sind Routen über, oder in der Nähe der Antarktis außergewöhnlich selten.
Der Flug ist auch ein Meilenstein für den Flughafen Darwin, der als erster Flughafen in Australien und weltweit einer der wenigen ist, welche Nonstop-Flüge von allen dauerhaft bewohnten Kontinenten erhalten hat. Die anderen Flughäfen sind Doha, Dubai und London.
Flugnummer QF14 ist auch weiter südlich geflogen als die meisten Flüge, welche gelegentlich in diese Gegend gelangen. Auf ungefähr einem Drittel des Fluges überquerte das Flugzeug auf dem Weg nach Australien die Küste der Antarktis.
Kapitän Passerini und sein Co-Pilot gaben während des Fluges über den Twitter-Feed von Qantas Updates durch und wiesen darauf hin, dass die Temperatur beim Flug über die Walker Mountains von Thurston Island, einer der größten Inseln der Antarktis, minus 75° Celsius erreichte.
Rückführungsflug gestrandeter Australier
Das Außenministerium wurde über den Flug informiert und arbeitete mit Qantas zusammen, um in Südamerika gestrandete Australier von Buenos Aires (EZE) nach Hause zu bringen.
Während des Fluges der Qantas waren 107 australische Staatsbürger und ständige Einwohner Australiens an Bord des Flugzeuges. Leider hatten einige Australier aus anderen südamerikanischen Ländern, die Sitzplätze auf dem Flug gebucht hatten, ihre Reisen aufgrund der geschlossenen Grenzen Argentiniens abgesagt oder nicht rechtzeitig erreicht.
Nach der Ankunft in Darwin mussten die Passagiere direkt eine 14-tägige Quarantäne antreten.
Heiner Kubny, PolarJournal