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Seit Jahrhunderten wird die Kraft der Fliessgewässer genutzt. Sie war massgeblich für die Industrialisierung verantwortlich. Andere Kleinwasserkraft-Potenziale sind weniger bekannt.
Bisher wurden dafür sehr häufig Druckreduzierventile oder Druckbrecherschächte eingesetzt. Mit dem Druck vernichten diese auch die potenzielle Energie des Wassers und wandeln sie in nutzlose Wärme um. Genausogut lässt sich die Energie aber mittels einer Turbineneinheit in Strom umwandeln.Viele Wasserversorgungen verfügen in Quellwasserleitungen und im Versorgungsnetz über Druckgefälle, die zur Stromproduktion genutzt werden können. Der Bau von Trinkwasserkraftwerken ermöglicht nicht nur die optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen, sondern ist auch deshalb interessant, weil dafür nur ein kleiner Mehraufwand nötig ist.
In der Schweiz sind beinahe 900 Abwasserreinigungsanlagen (ARA) in Betrieb. Diese Anlagen verarbeiten täglich fast 5 Millionen Kubikmeter Wasser. Einige Anlagen werden über Druckleitungen mit Wasser aus höher gelegenen Agglomerationen beschickt.
Sowohl bei Abwasserreinigungsanlagen, die sich in der Agglomeration selber befinden, als auch bei tiefer gelegenen Anlagen ist häufig – vor oder nach der ARA – ein nutzbares Gefälle vorhanden.
Es gibt zwei mögliche Nutzungsprinzipien:
Dotierkraftwerke sind gewissermassen Kraftwerke in Kraftwerken. Sie sind in der Wehranlage von Kraftwerken integriert und nutzen die gesetzlich vorgeschriebene Restwassermenge zur Turbinierung.
Weitere Anwendungen:
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