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Mischkonsum
Der gleichzeitige oder zeitnahe Konsum von Cannabis und einer anderen Substanz kann dazu führen, dass sich die Einzelwirkungen der beiden Substanzen erheblich verstärkt. Dies ist eine starke Belastung für den Körper und die Psyche, weshalb grundsätzlich von einem Mischkonsum abzuraten ist.
Cannabis und Alkohol
Cannabis verstärkt die Alkoholwirkung und kann Übelkeit verursachen. Die Wirkung von Cannabis wird durch Alkohol überdeckt, was insofern eine Gefahr darstellen kann, dass man hohe Dosen von Cannabis einnimmt, weil die Wirkung nicht gespürt wird. Dies erhöht entsprechende Risiken und Nebenwirkungen des Cannabiskonsums.
Cannabis und Ecstasy
Ecstasy putscht den Körper auf, wohingegen Cannabis eine beruhigende Wirkung hat. Viele nehmen Cannabis ein, um vom Ecstasy Trip „herunterzukommen“. Auch wenn eine entspannende Wirkung eintritt, ist dies für den Körper keine Entlastung: Das THC wirkt dem Ecstasy nicht entgegen, sondern beansprucht den Körper zusätzlich. Cannabiskonsum eignet sich deshalb nicht zur Beseitigung unerwünschter Wirkungen von Ecstasy oder anderer Partydrogen. Dies verleitet lediglich zu verstärktem Cannabiskonsum und verzögert die Regeneration des Körpers. Die Konsequenzen des Mischkonsums zwischen Cannabis und Ecstasy sind schwer abzuschätzen, deshalb ist klar davon abzuraten.
Cannabis und Kokain
Die euphorischen Gefühlsempfindungen können durch einen vorangehenden Cannabiskonsum verlängert und intensiviert werden. Die Herzfrequenz sowie der Blutdruck steigen, weshalb besonders Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen davon abzuraten ist.