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Djokovic gelang auf dem Weg in seinen zehnten French-Open-Viertelfinal in Serie gegen den Weltranglisten-45. eine perfekte Vorstellung mit 31 Winner und nur 12 unerzwungenen Fehlern. Für seine bisherigen vier Dreisatz-Erfolge in Paris benötigte der Gewinner der letzten drei Grand-Slam-Turniere nur etwas mehr als sechseinhalb Stunden, also gut 90 Minuten länger als Wawrinka allein für seinen Sieg am Sonntag gegen Stefanos Tsitsipas.
Nicht nur Wawrinka hatte einen langen beschwerlichen Weg in den Viertelfinal. Auch der Japaner Kei Nishikori musste fast vier Stunden und vor allem über zwei Tage hinweg lang kämpfen, bis das 6:2, 6:7 (8:10), 6:2, 6:7 (8:10), 7:5 gegen den Franzosen Benoît Paire (ATP 38) feststand. Paire hätte den Match wohl für sich entschieden, wenn er die gleiche mentale Stärke hätte wie sein Kumpel Wawrinka. Er führte im fünften Satz 4:1 und 5:3.
Nishikori muss bereits am Dienstag wieder antreten - gegen Rafael Nadal, den anderen Sieger dieser Partie. Der spielfreie Mallorquiner konnte an seinem 33. Geburtstag in aller Ruhe mitverfolgen, wie sich sein nächster Gegner auch am Montag zwei Stunden abmühen musste.
Bei den Frauen scheiterte die Bezwingerin von Serena Williams, Sofia Kenin (WTA 35), an der Australierin Ashleigh Barty (WTA 8) mit 3:6, 6:3, 0:6. Barty ist damit die einzige Spielerin, die sowohl beim letzten Australian Open als auch nun in Paris die Runde der letzten acht erreicht hat. Im Viertelfinal trifft die 23-Jährige auf eine weitere Amerikanerin, die 24-jährige Madison Keys (WTA 14). Diese schlug mit Katerina Siniakova (WTA 42) eine wie Kenin überraschende Achtelfinalistin. Die Tschechin hatte in der Runde zuvor die WTA-Führende Naomi Osaka bezwungen.
(sda)