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H1N1-Pneumonie Fall 4: Hohes Fieber, Atemnot und starke Kopfschmerzen
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Fieber und starke Kopfschmerzen als Leitsymptom
Ein 36jähriger Mann wird hospitalisiert bei Dyspnoe, starken Kopfschmerzen und seit einer Woche bestehendem, bis 40°C gehendem Fieber. Bei der Auskultation fallen beidseitige pulmonale Rasselgeräusche auf. Im Röntgen- Thorax zeigen sich beidseitige Infiltrate (s. Abbildung rechts).
Das Labor ist bis auf eine CRP-Erhöhung auf 112mg/l unauffällig. Bei dem Patienten besteht eine Adipositas Grad II (BMI 37) sowie ein Nikotinabusus mit 20 Pack-Years, aber keine anderen vorbestehenden Erkrankungen.
Während der Hospitalisation wurden für ein Schlafapnoe-Syndrom verdächtige nächtliche Sättigungsabfälle gesehen. Eine diagnostische Abklärung ist eingeleitet. Trotz Therapie mit Doppeldosis Tamiflu (2x150mg/d) und antibiotischer Therapie mit Co-Amoxicillin und Clarithromycin wird der Patient am 4. Hospitalisationstag zunehmend tachypnoisch. Unter 10L Sauerstoff erreicht er knapp eine O2 Sättigung von 90%. Ein Röntgenbild zeigt eine deutliche Zunahme von beidseitigen Infiltraten (s. Abbildung links). Der Patient wird für 3 Tage intensivpflichtig, eine Intubation kann aber umgangen werden. Es werden zusätzlich Steroide gegeben. Der weitere Verlauf ist komplikationslos.