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Die US-Weltraumbehörde NASA hat ihren Vertrag über die Beförderung von US-Astronauten mit russischen Raumschiffen bis 2019 verlängert. Die NASA verfügt nach eigener Darstellung derzeit über zu wenig Geld, um Astronauten mit US-Raumschiffen in All zu schiessen.
Der Vertrag mit der russischen Weltraumbehörde Roskosmos über die Flüge zur Internationalen Raumstation ISS habe einen Umfang von 490 Millionen Dollar, teilte die NASA am Mittwoch mit. Den US-Unternehmen Boeing und SpaceX stünden heute nicht genug Mittel für die Entwicklung von Raumschiffen zur Verfügung.
NASA-Chef Charles Bolden warnte in einem Brief an den US-Kongress vom Mittwoch, Boeing und SpaceY würden womöglich nicht das Ziel erreichen, bis Ende 2017 bemannte Raumflüge zu bewerkstelligen, wenn das Parlament die von US-Präsident Barack Obama geforderten Mittel nicht im Haushalt 2016 bewillige.
Laut Bolden werden dafür 1.24 Milliarden Dollar benötigt. Ohne die Zahlungen könne die Abhängigkeit von Russland nicht beendet werden, mahnte der NASA-Chef.
Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind wegen des Konflikts in der Ostukraine angespannt. Washington verhängte eine Reihe von Sanktionen gegen Russland. Die Republikaner, die im Kongress die Mehrheit haben, wollen der NASA allerdings nur deutlich geringere Summen zugestehen. (sda/afp)