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Die Forschung zu deutschsprachlichen Kochbuchhandschriften ist sehr stark begrenzt. Einige wenige Autoren beschäftigen sich mit der Aufarbeitung und Analyse dieser Texte. Generell ist die Untersuchung von handschriftlich verfassten Kochbüchern gegenüber gedruckten historischen Kochbüchern überschaubar. Dies liegt vor allem an der Fokussierung auf gedruckte Werke innerhalb der Forschung selbst. Zudem ist die Zugänglichkeit zu Kochbuchhandschriften stark eingeschränkt, da sich diese meist in Privatbesitz befinden und der Zugang dazu folglich eingeschränkt ist (Pickl, 2009, 9-109). Obwohl Pickl diesen Befund bereits 2009 formulierte, lässt er sich nach eigenen Recherchen bestätigen.
In folgender Analyse des Kochbuches werden verschiedene Elemente untersucht. Das in drei Generationen verfasste Buch wird hinsichtlich folgender Unterschiede bezüglich der verschiedenen Autorinnen analysiert:
1. Handschrift
2. Satzlänge und Interpunktion
3. Rechtschreibung
4. Auffälligkeiten in der Wortwahl
5. Inhaltliche Unterschiede (Mengenangaben, Anleitungen, Begründungen)
Dazu werden die Texte mithilfe der Sprachanalyseprogramme "Voyant" (https://voyant-tools.org/) und
"DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache" (https://www.dwds.de/) untersucht.