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Sozialamt
Uffizi dal servetsch social
Ufficio del servizio sociale
Gesetz über Mutterschaftsbeiträge (BR 548.200)
Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über Mutterschaftsbeiträge (BR 548.210)
Mütter oder Väter mit geringem Einkommen, die ihr Kind persönlich betreuen möchten, können Mutterschaftsbeiträge beantragen. Mutterschaftsbeiträge werden in der Regel für zehn Monate nach der Geburt ausgerichtet.
Die regionalen Sozialdienste sind für die Prüfung und Anmeldung von Mutterschaftsbeiträgen zuständig. Haben Sie Fragen? Vereinbaren sie einen Beratungstermin. Bitte wenden Sie sich an den regionalen Sozialdienst in Ihrer Region.
Zur Übersicht über die regionalen Sozialdienste im Kanton Graubünden
Die Mutter oder der Vater hat nach der Geburt eines Kindes Anspruch auf Mutterschaftsbeiträge, wenn:
Anerkannte Flüchtlinge, die in die Unterstützungszuständigkeit des Bundes fallen, vorläufig aufgenommene Personen sowie Asylsuchende haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsbeiträge.
Die ausbezahlten Beiträge entsprechen dem Differenzbetrag zwischen dem Lebensbedarf und dem anrechenbaren Einkommen. Beiträge werden in der Regel für zehn Monate nach der Geburt ausgerichtet. In Härtefällen können die Beiträge für längstens fünfzehn Monate ausgerichtet werden. Die Auszahlung erfolgt monatlich.
Rechtmässig bezogene Mutterschaftsbeitrage müssen weder zurückbezahlt, noch versteuert werden.
Zu Unrecht bezogene Beiträge müssen zurückerstattet werden.