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Die Schweizer Fussball-Frauen dürfen dank dem Sieg über die Kroatinnen weiterhin auf die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft hoffen. Damit es aber soweit kommt, muss am kommenden Dienstag zum Abschluss der WM-Qualifikation viel im Sinne der SFV-Auswahl laufen, um noch an Italien vorbeizuziehen.
Sieg und Schützenhilfe
Zum einen braucht es in Lausanne den zu erwartenden Sieg gegen Moldawien, zum anderen ist Schützenhilfe der Rumäninnen nötig. Diese müssen als klare Aussenseiterinnen in Italien gewinnen. Ein Unentschieden der Italienerinnen würde der Schweiz nur helfen, wenn sie gegen Moldawien mit mindestens elf Toren Differenz gewinnt. Die Playoffs hat die Schweiz nach dem Sieg in Kroatien aber schon mal auf sicher.
Bachmann und Calligaris machen Unterschied
Dass die Schweiz unter dem im Dezember abtretenden Nationalcoach Nils Nielsen überhaupt noch eine kleine Chance hat, sich ohne den Umweg über die Playoffs für die Endrunde 2023 in Neuseeland und Australien zu qualifizieren, verdankt sie zwei Standardsituationen. Gegen die sehr defensiv eingestellten Kroatinnen biss sich die Schweiz bis in die zweite Halbzeit die Zähne aus. Ramona Bachmann mit einem clever verwerteten Freistoss (53.) und Viola Calligaris mit dem Kopf (65.) sorgten für die längst überfällige Differenz in Karlovac.