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Das amerikanische Duo Body Void war schon immer eine politische Band. Frontperson Willow Ryan schrieb die letzten drei Alben oft über sein Leben als nonbinary Person und verarbeitete seine persönlichen Probleme wie psychische Schwierigkeiten.
Man kann argumentieren, dass das per se nicht politisch ist, doch mit dem neusten Release der Band aus New England beweisen sie, dass sie schon immer politisch waren.
Klima und Rassismus
Am vergangenen Freitag veröffentlichte Body Void ihr viertes Album Bury Me Beneath This Rotting Earth. Gender und Psyche sind dabei aber nicht mehr so prominent. Viel eher geht es um Klima und Rassismus. Willow Ryan sagte gegenüber Metal Injection:
"As I was writing the lyrics, George Floyd was murdered and that whole summer kicked off protests and fighting against police brutality. (...) So, the album became half ecological disaster and half white supremacy and the state of the US at the time—and obviously, those two things are connected."
Body Void macht blackened Doom, also Doom Metal mit Elementen des Black Metals. Sie sind roh und Düster, doch Willow Ryan am Mikrofon, der Gitarre und am Bass und Edward Holgerson am Schlagzeug versuchen nicht so brutal wie nur möglich zu sein. Eine gewisse Lockerheit hört man den vier Songs, für die man sich trotzdem fast eine Stunde Zeit nehmen muss, an.