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Restaurierungsprojekt der sieben Skulpturen in der Sammlung
Inhalt
Aristide Maillol (1861-1944), der bedeutendste Bronze-Bildhauer am Übergang vom 19. Jahrhundert zur Moderne neben Auguste Rodin, ist im Kunsthaus Zürich mit sieben Plastiken vertreten, die fast alle Phasen seines Schaffens repräsentieren. Gerundete Formen, kompakte Oberflächen und klassische Posen charakterisieren seine Plastiken, die durch sein ganzes Schaffen einem bestimmten Frauenbild verpflichtet sind.
Aus dem Konvolut im Kunsthaus ragen zwei Skulpturen heraus, das eigenwillige "Monument à Cézanne", das als Schenkung von Werner und Nelly Bär in die Sammlung kam, und die lebensgrosse "Venus mit Halskette", die zwischen 1918 und 1929 entstand und eines der bekanntesten Werke des Künstlers ist. Die stehende Frauenfigur, in der sich Anmut mit sinnlicher Fülle verbindet, zeigt Maillol auf der Höhe seines Könnens.
Die wertvolle Bronze, die bereits 1931 direkt vom Künstler erworben wurde und von der es nur wenige Exemplare aus der Zeit gibt, stand lange Zeit im Freien, so dass sich ihre Oberfläche durch Witterungseinflüsse stark verändert hatte. Sie ist einer ausführlichen Reinigung und Restaurierung unterzogen worden, analog zu den Arbeiten, die vor einigen Jahren an Rodins Höllentor vorgenommen wurden. Durch eine aufwendige und behutsame Retuschierung der Oberfläche ist die schöne Venus jetzt wieder in den Zusammenhang der Bronzen von Maillol und Rodin eingefügt und lässt sich erstmals seit Jahrzehnten wieder in der Sammlung zeigen.
Die Restaurierung wurde unterstützt von der
Fondation BNP Paribas Schweiz.