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Filmkritik: The Spy Who Left Me76. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2019
Havanna, anfangs der Neunzigerjahre. Der Pilot René González (Édgar Ramírez) stiehlt einen kleinen Propellerflieger und flüchtet nach Florida. Seine Frau Olga Salanueva (Penélope Cruz) und deren gemeinsame Tochter lässt er auf sich allein gestellt in Kuba zurück. In den USA wird er von den Behörden über seine Absichten ausgefragt. René weist darauf hin, dass er in den USA geboren sei und somit über ein Niederlassungsrecht verfüge. Er sei es leid, im kommunistischen Kuba zu bleiben, wo noch immer zahlreiche Menschen unter miserablen Umständen leben. Er wolle in den USA ein Leben in Freiheit geniessen.
Eigentlich hat Renés Ankunft in den USA hingegen einen ganz anderen Grund. Er wurde für das "Wasp Network" rekrutiert - eine Gruppe von Exil-Kubanern, welche sich im Süden Floridas eingenistet hat. Ohne dass sie etwas voneinander wissen, wird im gleichen Atemzug auch Juan Pablo Roque (Wagner Moura), ein Offizier der Cuban Air Forces, rekrutiert. Angeführt wird die Gruppe vom Undercover-Agenten Manuel Viramontez alias Gerardo Hernandez (Gael García Bernal). Ziel des Pro-Castro-Spionagerings ist es, kubanisch-amerikanische Terrorgruppen zu beobachten, zu infiltrieren und deren Attacken zu verhindern.