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Deutschland ist vom geologischen Aufbau her sehr abwechslungsreich, wie dieses Lehrbuch in anschaulichen vierfarbigen Grafiken und auch für Nicht-Geologen verständlichen Texten vermittelt. Wie sind diese unterschiedlichen Gebirge und Landschaftsformen entstanden? Welche Gesteine bilden den geologischen Untergrund Deutschlands? Was ist der Grund dafür, dass Erdbeben nur in bestimmten Regionen Deutschlands auftreten? Wo gibt es junge Vulkane, und warum sind sie einst ausgebrochen? Wie sind all diese Erscheinungen in das plattentektonische Geschehen in Mitteleuropa eingebunden? Wie wurde schliesslich die heutige Landoberfläche geformt? Auf all diese Fragen geht Martin Meschede im vorliegenden Buch ein und zeichnet die Entwicklung Deutschlands nach von seinen Anfängen auf verschiedenen Kontinenten bis hin zum heutigen Nebeneinander der verschiedenen Struktureinheiten.
Martin Meschede, Jahrgang 1957, ist seit 2001 Professor für Regionale und Strukturgeologie an der Universität Greifswald. Von 1986 bis 2001 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen. Er beschäftigt sich vorwiegend mit plattentektonischen Themen, der marinen Geologie, Geodynamik, Strukturgeologie und regionaler Geologie Mittelamerikas und des Ostpazifikraumes sowie des nördlichen Mitteleuropas. Neben anderen wissenschaftlichen Publikationen hat er zusammen mit Wolfgang Frisch, Tübingen/Wien, auch das Lehrbuch Plattentektonik mitverfasst.