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Was ist eine qualifizierte Tantramassage gemäss BVTM?
Eine qualifizierte Tantramassage gemäss BVTM ist eine Form von Körperarbeit, die auf philosophischen und spirituellen Prinzipien des Tantra basiert. Im Tantra wird der Körper als heilig betrachtet und die Massage wird als Werkzeug zur Erweckung der spirituellen Energie im Körper genutzt.
Eine qualifizierte Tantramassage gemäss BVTM wird von fundiert ausgebildeten Tantramassage-Therapeuten durchgeführt, die spezielle Techniken anwenden, um die Lebens-Energie im Körper zu erwecken und zu kanalisieren. Die Massage kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, aber sie beinhaltet in der Regel Berührungen des gesamten Körpers, mit Einbezug der äusseren und inneren Genitalien.
Die Massage kann sowohl für Frauen, für Männer als auch für Genderdiverse und non-binäre Personen durchgeführt werden und kann helfen, körperliche und emotionale Blockaden zu lösen, die sexuelle Energie zu erhöhen und ein tiefes Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens zu erzeugen. Es ist wichtig zu beachten, dass eine qualifizierte Tantramassage keine sexuelle Dienstleistung ist und keine sexuellen Handlungen beinhaltet.
Sind bei einer qualifizierten Tantramassage gegenseitige Stimulationen erlaubt?
Nein, bei einer qualifizierten Tantramassage ist es nicht erlaubt oder angemessen, den Therapeuten / die Therapeutin stimulierend oder aktiv intim zu berühren. Ebenso ist es nicht erlaubt oder angemessen, dass ein Therapeut / eine Therapeutin eine solche aktive Berührung anbietet oder das Klientel dazu auffordert.
Eine Tantramassage ist eine Erfahrung, die von einem/einer geschulten Therapeut:in durchgeführt wird, um ihnen zu helfen, ihre Lebens-Energien, einschliesslich der sexuellen Energien zu erkunden und zu kanalisieren, um ein tiefes Gefühl von Entspannung und Wohlbefinden zu erreichen.
Während der Massage ist es wichtig, dass sie sich entspannen und darauf vertrauen, dass der Therapeut / die Therapeutin sie sicher und respektvoll behandelt und durch diesen Prozess der Selbsterfahrung führt. Sie kommunizieren in einem Vorgespräch und während der Behandlung mit dem Therapeuten / der Therapeutin, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu besprechen und sicherzustellen, dass sie sich während der Massage immer wohl und sicher fühlen.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass eine qualifizierte Tantramassage gemäss BVTM keine sexuelle Dienstleistung ist und dass jegliche sexuellen Handlungen oder Annäherungen unangemessen und nicht akzeptabel sind. (siehe hierzu auch «Grenzen der Tantramassage)
Darf ich bei einer Tantramassage den Therapeuten / die Therapeutin berühren?
Im Rahmen einer Tantramssage können Tantramassage-Therapeut:innen passive Berührungen erlauben. Diese Formen des passiven Körperkontaktes dienen dazu dem Klientel Kraft und Halt zu bieten. Z.B. das Halten der Hand, die Berührung der Oberschenkel oder eine Umarmung helfen wieder Halt zu finden oder Kraft aufzubauen, wenn man als empfangende Person emotionale instabil wird.
Für viele Klient:innen ist die Erfahrung einer Tantramassage etwas sehr Neues und der Umgang mit den aufkommenden Gefühlen kann sehr herausfordernd für die empfangenden Personen sein. So können alte emotionale Wunden hervortreten und/oder intensive Gefühle von Freude oder Trauer entstehen. Nicht selten zeigen sich die aufkommenden Emotionen in Form von Tränen.
Qualifizierte Tantramassage-Anbietende sind im Umgang mit solchen Emotionen ausgebildet und bieten den Klient:innen Kraft und Halt in diesen Situationen, sodass sie sich immer beschützt, gestützt, verstanden und gehalten fühlen können.
Zu beachten ist aber, dass nicht explizit von dem/der Masseur:in erlaubte Berührungen verboten sind und dass Klienten keinen Anspruch auf Berührungen haben, die nicht explizit angeboten wurden. Insbesonders aktive Berührungen sind nicht erlaubt und nicht angemessen. Und nicht jede:r Therapeut:in gestattet passive Berührungen. Sprechen sie das Thema Berührung im Vorgespräch an und vergewissern sie sich im Voraus, dass die von ihnen gebuchte Dienstleistung dem entspricht was sie suchen.
Tantramassagen für die Frau?
Spiritueller historischer Hintergrund
Tantra oder Tantrismus bezeichnet verschiedene Strömungen innerhalb der indischen Philosophie und Religion, die zunächst als esoterische Form des Hinduismus und später des Buddhismus innerhalb der nördlichen Mahayana-Tradition entstanden. Die Ursprünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert, in voller Ausprägung liegen Lehren frühestens ab dem 7./8. Jahrhundert vor.
In fast allen tantrischen Schulen und Richtungen ist die Verehrung und Huldigung der weiblichen Gottheit zentral. Eine solche Verehrung gab es bereits in altvedischer Zeit (1750–1200 v. Chr.) Tantra verbindet Sinnlichkeit mit Spiritualität.
Die Frau wird im Tantra als «Shakti» bezeichnet, was jedoch nicht Frau sondern wörtlich „Kraft“, „Energie“ bedeutet. Shakti steht im Hinduismus für die weibliche Urkraft des Universums – sie stellt eine aktive Energie dar. Die unzähligen indischen Göttinnen werden als Form von Shakti angesehen.
Der Shaktismus ist eng verwoben mit dem indischen Tantrismus. Seine Ursprünge liegen im 4. bis 7. Jahrhundert. Der Shaktismus entstand historisch gesehen in seiner ausgeprägten Form nach dem Tantrismus und hatte seine Hochzeit im 8. bis 10. Jahrhundert, Die Ursprünge des Shaktismus lassen sich bereits in den Veden finden und bei der drawidischsprachigen Urbevölkerung Indiens.
Ab dem 10. Jahrhundert wurde der Shaktismus sehr tantrisch. Praktiken wie Pujas, Opfergaben und Meditation vermischten sich mit esoterischen Inhalten des Tantrismus, vor allem auch mit Tantra-Yoga. In diesem werden körperliche und geistige Techniken wie Meditationen angewendet. Die Shakti wird hier als Kundalini angesehen und jedes Chakra wird einer Göttin gleichgesetzt.
(Quelle: Wikipedia)
Tantramassagen und die weibliche Kraft?
Tantramassage wird oft als eine Methode zur Stärkung der weiblichen Kraft und Sexualität angesehen. Die Massage beinhaltet eine sanfte Berührung und Streichung des ganzen Körpers, einschließlich der erogenen Zonen. Sie kann dazu beitragen, Spannungen und Blockaden im Körper und im Geist zu lösen und das sexuelle Bewusstsein und die Empfindsamkeit zu erhöhen.
Durch die Tantramassage können Frauen sich, ihre Weiblichkeit und ihre Sexualität auf eine neue Art und Weise erleben und entdecken. Sie kann dazu beitragen, die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele zu stärken und das Selbstvertrauen und die Selbstliebe zu fördern. Frauen können lernen, ihren Körper besser zu verstehen und ihre eigenen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und auszudrücken.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Tantramassage eine sehr persönliche und intime Erfahrung ist und dass es wichtig ist, einen qualifizierten, gut ausgebildeten und erfahrenen Masseur oder Masseurin zu wählen. Es ist auch wichtig, sich vorher über die Grenzen und Erwartungen der Massage zu informieren und sich sicher zu fühlen, bevor man sich auf diese Erfahrung einlässt.
Yoni
Die Yoni (wörtl.: Ursprung) ist der tantrische Begriff für die weiblichen Genitalien und beinhaltet Vulva, Damm, Vagina, Uterus, Tuba Uterina und die Ovarien. Darüber hinaus hat das Wort viele Bedeutungen wie Quelle, Ursprung, Nest.
Die Yoni wird in verschiedenen Kulturen als reinstes Symbol für Leben bzw. Lebensenergie betrachtet. So hat die indische Göttin Durga angreifende Dämonen (Boten des Todes) durch die Präsentation ihrer Vulva (Symbol des Lebens) vertrieben. In Irland und Grossbritannien zieren Sheela-na-Gigs die Aussenwände von Kirchen, Burgen und Gebäuden um durch die Präsentation ihrer Vulven Tod und Böses fern zu halten.
Im Tantra wird die Yoni in ihrer weibliche Urkraft als etwas göttliches verehrt. Wobei göttlich nicht im Kontext einer bestimmten Religion, sondern als oberstes Superlativ zu verstehen ist.
Die Yoni wird in dieser Hinsicht von Tantramassage-Therapeut:innen nicht als Sexualorgan betrachtet, sondern als Quelle der Lebensenergie geachtet und verehrt.
Yoni-Massage
Im Gegensatz zu einer Ganzkörpermassage oder anderen bekannten Massagetechniken bezieht die Tantramassage den Intimbereich als integralen Bestandteil der Empfangenden mit ein. D.h. Massagestriche weichen nicht bei der Annäherung an den Intimbereich aus, sondern beziehen den Intimbereich in die Massage mit ein. Die meisten Frauen die sich für den Empfang einer Tantramassage entscheiden, machen dies im Wunsch auch eine ausgiebige Massage ihrer inneren und äusseren Yoni zu empfangen. Eine Tantramassage kann aber auch als sinnlich entspannendes Massageritual erlebt werden, ohne dass Vulva oder Vagina mit einbezogen werden.
Da die meisten Methoden der Yoni-Massage für viele wenig bekannt sind, gehen wir in der folgenden Beschreibung detailierter auf verschiedene Techniken ein.
Vulva-Massage
Eine Vulva-Massage ist eine Form der intimen Berührung im Rahmen der Tantramassage, die speziell auf die äußeren weiblichen Genitalien, auch Vulva genannt, ausgerichtet ist. Diese Massage kann dazu beitragen, die sexuellen Empfindungen und die Entspannung zu steigern, indem sie die Durchblutung erhöht, die Muskelspannung reduziert und die Empfindlichkeit erhöht.
Es gibt verschiedene Techniken und Methoden zur Durchführung einer Vulva-Massage, und es ist wichtig, dass sie im Vorgespräch ihre Vorlieben und Grenzen – falls sie diese kennen – ansprechen. Oder – falls sie diese noch nicht kennen – den Therapeuten / die Therapeutin darauf ansprechen, dass sie diese entdecken möchten.
Die Massage erfolgt in der Regel von Aussen nach Innen. Zum Beispiel beginnend auf dem Unterbauch, auf der Innenseite der Oberschenkel oder über die Leistengegend.
Streichungen welche eine Verbindung vom Herzchakra über den Solarplexus zum Sakral- und Wurzelchakra aubauen, können genau so als Einstieg zur Vulva-Massage zur Anwendung kommen, wie Massagebewegungen welche die Brüste, die Nebennieren, die Ovarien und den Uterus mit einbeziehen.
Je nach Tantra-Schule und Erfahrung der Tantramassage-Therapeut:innen kommen unterschiedliche Techniken zur Anwendung wodurch das Erlebnis für die Empfangende von Tantramasseur:in zu Tantramasser:in sehr unterschiedlich sein kann.
Informieren sie sich im Voraus auf der Website der Anbietenden und im Vorgespräch und fragen sie alles was sie zur Vulva-Massage wissen möchten.
Klitoris Schwellkörper-Massage
Eine Klitoris Schwellkörper-Massage ist eine Technik, bei der die Klitoris und die umliegenden Schwellkörper sanft massiert werden, um die Durchblutung zu verbessern und die sexuelle Empfindsamkeit zu erhöhen.
Die Klitoris besteht aus der sichtbaren Klitorisperle, dem unter dem Hütchen liegenden Klitoris-Schaft, den beiden unter den Venuslippen befindlichen Klitoris-Schwellkörpern und den beiden nahe den Leisten befindlichen im Muskelgewebe eingebetteten Klitoris-Schenkel.
Die Klitorisperle ist mit ihren 8000 Nervenenden ein hoch erogener Bereich der weiblichen Genitalien und ihre Stimulation kann zu intensiven sexuellen Empfindungen und Orgasmen führen.
Die Klitoris-Schenkel können bei Erregung anschwellen und werden bei einzelnen Frauen zwischen den inneren und äusseren Venuslippen und um ihren Vaginaleingang deutlich spürbar und bei manchen Frauen auch deutlich sichtbar.
Bei einer Klitoris Schwellkörper-Massage wird normalerweise ein geeignetes Gleitmittel verwendet, um die Stimulation zu erleichtern. Der Masseur oder die Masseurin massiert die Klitorisschenkel, den Klitoris-Schaft, die umliegenden Schwellkörper und auch die Klitorisperle sanft, indem er/sie mit streifenden oder kreisförmigen Bewegungen leichten oder stärkeren Druck anwendet. Die Intensität und der Druck der Massage können je nach Empfindlichkeit der Frau variieren.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Klitoris eine sehr empfindliche Region ist und dass eine zu intensive Stimulation zu Schmerzen oder Unbehagen führen kann. Erfahrende Tantramassage-Therapeut:innen wissen, dass jede Frau die Berührungen sehr individuell empfindet und dass die selbe Berührung welche bei der einen Frau als nahezu nicht spürbar und bei weitem nicht stimulierend empfunden wird, bei einer anderen Frau als zu intensiv oder gar schmerzhaft empfunden werden kann. Und dieser Unterschied kann sogar bei ein und derselben Frau je nach Tagesstimmung und Zyklus auftreten.
Professionelle Tantramasseur:innen bleiben immer in engem Kontakt mit der Empfangenden, achten auf Muskelbewegungen, Atmung, Laute und Veränderungen der Hautoberfläche der Empfangenden, sind aber auch auf die aktiven Rückmeldungen der Empfangenden angewiesen.
Es ist auch wichtig, als Empfangende sich vorher über die Grenzen und Erwartungen der Massage zu unterhalten und auch während der Erfahrung mit Worten oder Handzeichen mitteilen, ob die Berührung sich weiterhin angenehm anfühlt oder verändert werden sollte.
Qualifizierte Tantramassage-Therapeuten kann man weder mit einem Nein, noch einem Stopp beleidigen. Qualifizierte Tantramassage-Therapeuten sind für sie als Empfangende da um auch mit ihrer Mithilfe, das Massageerlebnis für sie optimal zu gestalten.
Massage von Uterus, Tuba Uterina und Ovarien
Je nach Tantra-Schule welche ein Therapeut oder Therapeutin besucht hat, kennen die Massage-Anbietenden auch verschiedene Techniken zur Massage von Uterus, Tuba Uterina (Eileiter) und Ovarien.
Diese Massagetechniken können die Fruchtbarkeit fördern, Menstruationsbeschwerden lindern, bei Zyklusschwenkungen oder Wechseljahrsbeschwerden helfen, oder auch als Begleittherapie bei Endometiose oder bei Zellveränderungen unterstützen. Dabei ist aber zu beachten, dass diese Form der Massage nur unterstützend wirkt. Bei Beschwerden im Unterleib sollten sie immer einen Arzt bzw. ein Ärztin aufsuchen. Lassen sie sich von einer medizinischen Fachperson beraten.
Massage der Skene Drüsen
Die Skene-Drüsen, auch bekannt als weibliche Prostata, sind kleine Drüsen, die sich zwischen Harnröhre und Vagina befinden, mit Öffnungen in die Harnröhre sowie in die Vulva. Eine Massage der Skene-Drüsen ist eine Technik, bei der sanfter Druck auf diese Drüsen ausgeübt wird, um sie zu stimulieren und Flüssigkeit freizusetzen.
Die Skene-Drüsen produzieren eine klare leicht ölige Flüssigkeit, die bei Stimulation freigesetzt werden kann. Diese Flüssigkeit wird manchmal als weibliches Ejakulat bezeichnet und kann während eines Orgasmus aber auch unabhängig davon ausgestossen werden. Eine Massage der Skene-Drüsen kann dazu beitragen, die Empfindsamkeit im Bereich der weiblichen Genitalien zu erhöhen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um eine sehr persönliche und intime Erfahrung handelt und dass es wichtig ist, einen qualifizierten und erfahrenen Masseur oder Masseurin zu wählen.
Massage der AFE-Zone
Die AFE-Zone (Anterior Fornix Erogenous Zone) ist eine erogene Zone im hinteren Bereich der Vagina, in der Nähe des Gebärmutterhalses. Die AFE-Zone wird manchmal auch als «A-Punkt» bezeichnet und kann bei Stimulation zu intensiven Orgasmen führen.
Die Massage der AFE-Zone erfordert eine gezielte Berührung und Stimulation des Bereichs und bedingt sehr viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen durch den Masseur / die Masseurin.
Qualifizierte Masser:innen gehen hierbei sehr sanft vor und nehmen sich Zeit, um die richtigen Stellen zu erkunden um sich ganz auf die Empfängerin einzustimmen. Beginnend mit einer sanften Stimulation wird der Druck und die Intensität allmählich erhöht, während die Reaktionen des Körpers beobachtet wird.
Die AFE-Zone kann unterschiedlich empfindlich sein und muss nicht bei allen Frauen zu intensiven Orgasmen führt.
Zervixmassage
Eine Zervixmassage ist eine Technik, bei der sanfter Druck auf den Gebärmutterhals (Zervix) ausgeübt wird, um ihn zu stimulieren. Diese Art der Massage kann dazu beitragen, die Durchblutung des Beckenbereichs zu verbessern, Spannungen und Blockaden zu lösen und das sexuelle Wohlbefinden zu steigern.
Die Zervixmassage kann auch dazu beitragen, das Bewusstsein und die Verbindung mit dem eigenen Körper zu verbessern und die sexuelle Empfindsamkeit und das Vergnügen zu erhöhen. Einige Frauen berichten auch von einer Verbesserung bei Menstruationsbeschwerden, bei Senkungen oder sie empfinden eine Linderung von Symptomen der Menopause.
Yoni-Akupressur
Yoni-Akupressur ist eine Form der Massage, die auf den weiblichen Genitalbereich, die Yoni, ausgerichtet ist. Es ist eine Technik, die auf den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Akupressur basiert, bei der bestimmte Punkte auf der Haut gedrückt und massiert werden, um den Fluss von Energie und Blut im Körper zu verbessern.
Bei der Yoni-Akupressur werden spezielle Punkte rund um die Vulva, den Gebärmutterhals und die Vagina stimuliert, um den Energiefluss zu erhöhen und die Durchblutung zu verbessern. Durch diese Stimulation können Energieblockaden gelöst werden, was zu einer verbesserten Empfindsamkeit, einem gesteigerten sexuellen Vergnügen und einer allgemeinen Entspannung führen kann.
Insbesondere bei Frauen die sexuell unterdrück worden sind oder Missbrauchserfahrungen durchlebt haben, kann die Yoni-Akupressur als Teil einer Körpertherapie alte Wunden auflösen. Sie kann dazu beitragen wieder eine liebevolle Verbindung zur eigenen Yoni aufzubauen, um sexuelle Berührungen wieder etwas genussvolles empfinden zu können.
Eine Yoni-Akupressur ist eine intensive Erfahrung und sollte nur von erfahrenden und gut ausgebildeten Massage-Therapeur:innen durchgeführt werden.