Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/101779

<h2>SubmittedText<h2><p>- Für wie viel Franken kauft das Schweizer Fernsehen Sportsendungen ein?</p><p>- Wie viel Prozent dieser Sendungen werden ausgestrahlt?</p><p>- Werden die restlichen, nicht ausgestrahlten Sendungen (z. B. US Open, Randsportarten) privaten Anbietern günstig weiterverkauft oder gratis weitergegeben, zumal die Sendungen mit Gebührengeldern eingekauft wurden?</p><p>So hätten die Gebührenzahler die Möglichkeit, die mit ihrem Geld eingekauften Sportsendungen auf möglichst vielen Kanälen zu sehen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die SRG kauft die Sportrechte immer für alle ihre TV-Sender in der Deutschschweiz, in der Romandie und im Tessin zusammen ein. Im vergangenen Jahr hat sie für Sportereignisse insgesamt 56 Millionen Franken ausgegeben. Die grössten Ausgabenposten waren dabei die Euro 2008 und die Sommerolympiade in Peking 2009. Im Jahr 2007 handelte es sich um 40 Millionen Franken. Die SRG führt keine Statistik darüber, wie viele Rechte auch wirklich genutzt werden. Sie versichert aber, dass sie grundsätzlich nur solche Rechte von Sportereignissen kauft, die im Fernsehen auch tatsächlich gezeigt werden. Wenn sie Sportrechte in einem Gesamtpaket kauft und einzelne Ereignisse aus irgendwelchen Gründen nicht zeigen kann, so werden diese Rechte anderen TV-Stationen zu günstigen Bedingungen angeboten. Voraussetzung ist natürlich, dass die SRG überhaupt die Sublizenzen dafür besitzt. Die SRG verfolgt den Grundsatz, dass grundsätzlich keine Rechte blockiert werden sollen.</p>