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Das Bundesgericht gab heute bekannt, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der 3G Mobile AG gegen den Entzug der UMTS-Lizenz für den Schweizer Markt abgewiesen worden ist. Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hatte vergangenen April der vom spanischen Telekommunikationsunternehmen Telefónica kontrollierten 3G Mobile AG (Telefónica besitzt über 90 Prozent) die UMTS-Konzession entzogen
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Das Bundesgericht kam nun zum Schluss, dass die vierte landesweite UMTS-Konzession (nach denen von Swisscom Mobile, Orange und Sunrise) zu Recht entzogen worden ist. Eine Begründung ist allerdings noch ausstehend. 3G Mobile hatte die Konzession im November 2000 für 50 Millionen Franken ersteigert. Bereits zwei Jahre später legten die Spanier ihre Projekte in der Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich auf Eis. 3G Mobile muss nun 60'000 Franken Gerichtskosten bezahlen.
Was mit der frei gewordenen UMTS-Frequenz geschehen wird, ist derzeit noch unklar. Vergangenen April sagte ComCom-Präsident Marc Furrer gegenüber inside-it.ch, sie könne auf die drei bestehenden Konzessionäre aufgeteilt oder neu ausgeschrieben werden. Zudem könne man sie auch "für etwas anderes brauchen". Heute sagt Furrer: "Wir beziehen diese frei werdenden Frequenzen nun in unsere Überlegung der Nutzung von zusätzlichem Spektrum ein." Tatsache bleibe aber, dass sich die Nachfrage nach neuen Frequenzen und Lizenzen in engen Grenzen halte. (Maurizio Minetti)