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Coprinus Comatus – Schopftintling
Der Schopftintling tritt im Herbst auf Wiesen und Wegrändern oft massenhaft auf. Unter günstigen Bedingungen wächst er ausserordentlich schnell und wird in China seit langem als Speisepilz geschätzt. Seine Lamellen zersetzten sich sehr schnell und es bildet sich eine tintenartige schwarze Flüssigkeit, daher sein Name.
Einsatzgebiete
Blutzuckersenkend
Seine Blutzuckersenkende Wirkung ist bei Diabetes Typ 1 und 2 von besonderer Bedeutung. Hierzu gibt es eine ganze Reihe wissenschaftlicher Publikationen. Dabei konnte auch gezeigt werden, dass sich der blutzuckersenkende Effekt durch Anreicherung der Pilze mit dem Spurenelement Vanadium steigern liess. (Han et al. 2006)
Man weiss, dass Vanadium die Glucose-Aufnahme beeinflusst und zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führt. Zur Anwendung bei hohen Blutzuckerwerten wird empfholen, den Schopftintling regelmässig einzunehmen.
Antioxidativ
Tumorhemmwirkung (Brust und Prostata)
Der Pilz hemmt das Wachstum von Bindegewebstumoren. Es gibt Untersuchungen zu einer hemmenden Wirkung bei hormonabhängigen Tumoren der Prostata und der Brust (Cui et al. 2002, Gu et al. 2006)
Verdauungsfördernd
Der Pilz fördert die Verdauung und wird bei Verstopfung und zur Behandlung von Hämorrhoiden eingesetzt. Für eine Verdauungsregulation sollte er über mehrere Wochen regelmässig eingenommen werden.
Entzündungshemmend / Antibakteriell
Der Schopftintling weisst eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung auf.
Stabilisiert das Immunsystem
Um eine stabilisierende Wirkung auf das Immunsystem festzustellen muss der Pilz über eine längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Kann durch seine stabilisierende Wirkung ergänzend bei Autoimmunerkrankungen und Immunsuppresiven Erkrankungen/Behandlungen eingenommen werden.