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Im Hinblick auf die Eröffnung des Streckenabschnittes Flüh–Rodersdorf (1. Mai 1910) bestellte die Birsigthalbahn AG vier vierachsige Anhängewagen C4 47 bis 50. Lieferantin war die Schweizerische Wagonsfabrik Schlieren A.G. in Schlieren.
Die durchaus als modern zu bezeichnenden, neuartigen Drittklasswagen passten gut zu den Triebwagen und verfügten über sieben Quersitzabteile. Von Anfang an für den elektrischen Betrieb beschafft waren elektrische Heizung und Beleuchtung nun selbstverständlich. Die geschlossenen Plattformen besassen Schiebetüren.
Der Anstrich präsentierte sich silbergrau mit der Aufschrift «BIRSIGTALBAHN». Er entsprach so dem anlässlich der Elektrifikation eingeführten Standard. Um 1925 erhielten alle vier Wagen die neue, blau-weisse Farbgebung.
Die nahe an den Wagenenden angeordneten, einfachen Drehgestelle mit einem Radsatzabstand von 1’200 Millimetern dürften den Fahrzeugen trotz einstufiger Federung einen gegenüber Zweiachsern durchaus angenehmen Lauf verliehen haben. Dennoch waren 1932 der Einbau einer Zusatzfederung und 1960 die Realisierung einer Sekundärfederstufe mittels Pendelwiegen erforderlich.
Die Wagenkästen mussten in den Vierzigerjahren mittels Montage von Trennwänden verstärkt werden. Dies bildete den Anlass, in den ursprünglichen Raucherwagen auch ein Nichtraucherbereich anzubieten (neu 22 Plätze Nichtraucher und 34 Plätze Raucher).
Der C4 50 fiel 1953 dem Depotbrand in Oberwil zum Opfer. Die übrigen drei Wagen bekamen noch im selben Jahr die neue Betriebsnummern 57 bis 59. Durch die umfassende Rollmaterial-Erneuerung in den Sechzigerjahren konnte ab 1966 auf die Wagen verzichtet werden. Sie wurden an die Oberaargau-Jura–Bahnen (OJB) verkauft, welche sie jedoch teilweise an die Biel–Täuffelen–Ins-Bahn weiterreichte.