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Er sei besorgt um das Wohlergehen seines Patienten, sagte Farzam laut der Promi-Website «TMZ.com» am Mittwoch. West wurde, wie bei Patienten mit Psychosen in den USA üblich, mit Handschellen auf einer Trage in die Universitätsklinik von Los Angeles eingeliefert. Bereits am Montag hatte «TMZ» berichtet, der Rapper werde im Spital wegen Erschöpfungssyndromen untersucht.
Öffentliche Ausfälle
In den vergangenen Tagen hatte West mit öffentlichen Ausfällen Befremden ausgelöst. So hatte er ein Konzert am Samstag in Sacramento mit mehr als einer Stunde Verspätung begonnen und dann zunächst eine lange Schimpftirade auf die Musikkollegen Jay-Z und Beyoncé sowie die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgelassen. Nach nur zwei Liedern verliess West dann die Bühne.
Tour abgesagt
Der Konzertveranstalter Live Nation sagte schliesslich am Montag Wests derzeitige Tournee «Saint Pablo Tour» ab, von der bis Jahresende noch 21 Konzerte ausstanden. Wests Ehefrau, Kim Kardashian, hatte eigentlich am Montagabend ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvieren sollen, seit sie im Oktober in Paris Opfer eines Raubüberfalls geworden war. Nach der Einlieferung ihres Mannes ins Spital sagte sie den Auftritt jedoch ab.
Prominente hoffen für Kanye West
Mehrere Prominente äusserten sich am Dienstag zum Zustand von Kanye West. Der Sänger John Legend erklärte, er habe ihn in jüngster Zeit schlecht in Form erlebt. Er und seine Frau, Model Chrissy Teigen, seien «unmittelbar» vor der Einlieferung von West ins Spital mit Kim Kardashian zusammen gewesen. “Ich war besorgt (…), hoffen wir, dass er sich erholt und Zeit hat, um Abstand zu nehmen”, sagte Legend einem Fernsehsender. Der Schauspieler Emile Hirsch wünschte West bei Twitter gute Besserung. «Die Leute lachen jetzt höhnisch, aber mir ist das Gleiche passiert», schrieb er. Der Schauspieler Marlon Wayans kommentierte auf Twitter, West habe möglicherweise einige Leute in letzter Zeit verprellt. Er sei aber «nicht nur ein Künstler, sondern ein Vater, Sohn, Ehemann und vor allem ein Mensch».
West sagte, er hätte Trump gewählt, Fans rasten aus
Am Donnerstag hatte der Rapper vor Publikum im kalifornischen San José erklärt, er sei nicht wählen gegangen. Hätte er dies aber getan, hätte er seine Stimme dem Rechtspopulisten Donald Trump gegeben. Wütende Fans buhten ihn daraufhin aus und bewarfen ihn mit Gegenständen.
40 Konzerte seit August
Seit August hat West 40 Konzerte in Kanada und den USA absolviert. Möglicherweise habe die Trennung von seiner Familie seinen Stress noch vergrössert, zitierte «TMZ» eine nicht näher genannte Quelle.
(SDA)