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Der 44-jährige Winterthurer hat sich mit dem belgischen Spitzenklub Anderlecht, bei dem er im September des letzten Jahres nur vier Monate nach dem Gewinn des Meistertitels entlassen worden ist, auf die Auflösung des bis 2019 laufenden Kontrakts geeinigt.
Weiler tritt in Luzern seine zweite Stelle als Trainer eines Super-League-Klubs an. Zwischen 2011 und 2014 hatte der einstige NLA-Verteidiger mit einem Länderspiel-Einsatz für die Schweiz den FC Aarau gecoacht und den Klub 2013 in die höchste Liga zurückgeführt. Mitte November 2014 übernahm Weiler den Posten des Cheftrainers beim deutschen Zweitligisten Nürnberg, mit dem er in der Saison darauf den Bundesliga-Aufstieg nur knapp verpasste.
Als Trainer bei Anderlecht in Brüssel erlebte Weiler Ähnliches wie Lucien Favre ab 2007 bei Hertha in Berlin. Nach einem sehr guten Start (Weiler eine Saison, Favre zwei Saisons) bekamen beide Schweizer Trainer keinen Kredit, als sie mit ungenügenden Ergebnissen in die neue Saison starteten. Beide Schweizer Trainer mit Ruf und Perspektiven für ganz Europa, wurden hierauf bereits im September abgesetzt.