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Mitten im Dörfchen Astano, das genauso aussieht, wie man sich diese verschachtelten Südtessiner Dörfchen vorstellt, soll sich die Cantina Blass also befinden. Die im Vorfeld leichtfertig gegenüber dem Besitzer geäusserte Behauptung, man werde es problemlos finden, stellte sich schon bald als gewagt heraus. Allerdings darf das hölzerne Hinweisschild an der mittelalterlichen Pforte auch wirklich als klein bezeichnet werden. Bescheiden fast. Dass wir dennoch ohne Probleme auf den Hausherrn Alex Blass trafen, war dem Umstand zu verdanken gewesen, dass er uns freundlich lächelnd entgegenkam. Hinter ihm traten auch Isabel und Marc Holzwarth (s. Einstiegsbild) aus dem Halbschatten eines Häuserdurchgangs. Sie, das erfuhren wir später, sind gleichsam für die agronomischen und önologischen Belange zuständig. Sie leiten den Betrieb und setzen in allen Bereichen Akzente als Teil eines Quartetts, das hier im Malcantone gemeinschaftlich wirtschaftet. Die Vierte im Bunde, Alex Blass’ Ehefrau Gabriela, musste in Zürich bleiben, wo sie als Lehrerin arbeitet.
Understatement
Wir wurden ...
Exklusiv
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