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In einem ersten Schritt wendet sich die betroffene Person mündlich oder schriftlich an
- die oder den Vorgesetzte(n) oder an die nächsthöhere Stelle
- an eine Vertrauensperson.
Gemeinsam soll ein Lösungsweg gefunden werden.
Führt dieser erste Schritt nicht zum Ziel, kann sich die betroffene Person an das Personalamt wenden. Die Meldung ist schriftlich einzureichen. Sie kann auch durch die Vertrauensperson, durch Vorgesetzte oder durch bevollmächtigte Drittpersonen erfolgen.
Das Personalamt beauftragt das betroffene Departement mit Sachverhaltsabklärungen, berät die Departemente bezüglich notwendiger Massnahmen (Führung, Organisation) oder beantragt die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens oder einer administrativen Untersuchung.
Fristen
Eine Mobbingsituation soll grundsätzlich gemeldet werden, solange sie andauert. Die schriftliche Meldung ist jedoch spätestens innert 3 Monaten nach der letzten als Mobbing empfundenen Handlung einzureichen.
Mögliche Folgen und Sanktionen gegenüber mobbenden Personen
In Frage kommen Führungsmassnahmen, organisatorische oder personalrechtliche Massnahmen.