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Bei der Beschäftigung mit dem dritten Gestaltungselement, der Farbe, können objektive, subjektive und normative Aspekte unterschieden werden. Farbe ist naturwissenschaftlich betrachtet ein optisches Phänomen. Bei der Auseinandersetzung mit der Wirkung von Farben bilden die Sättigung (Leuchtkraft) und Helligkeit einzelner Farben zuverlässige Parameter, auf denen verschiedene Modelle und Systeme beruhen. Die Wahrnehmung von Farbe ist aber auch an subjektive Empfindungen, wie sie etwa in der Wahrnehmungspsychologie thematisiert werden sowie an kulturelle Sehgewohnheiten gebunden, wodurch Farben mit bestimmten Deutungen und Zuschreibungen versehen werden. Es ist dabei unbedingt notwendig, diese zu reflektieren, damit im schulischen Kontext möglichst keine undifferenzierten normativen Behauptungen zu Farben tradiert werden.