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Besonders nach der Verschärfung der Gewalttätigkeiten in Maarat al-Nouman in der Provinz Idlib, hilft Islamic Relief den zahlreichen Familien, die extrem bedürftig sind und weder Geld noch Transportmöglichkeiten, um sich an einen sicheren Ort zu begeben, indem sie kostenlose Transportmittel zur Verfügung stellt.
Seit Dezember 2019 sind 312 000 Menschen aus der Region Maarat al-Nouman im Süden der Provinz Idlib geflohen und haben sich aufgrund der neuen Luftangriffe in den Norden begeben.
Die Region um Gross Idlib, sowie die ländlichen Gebiete um Aleppo, beherbergen 3,2 Millionen Menschen. Davon sind mehr als die Hälfte Flüchtlinge, die in Camps in der Nähe der türkischen Grenze leben. Die Unsicherheit auf den Strassen in den Norden und die Benzinknappheit in der Region von Idlib, begrenzt den Verkehr der flüchtenden Bevölkerung.
All diese Verlagerungen finden in den Wintermonaten statt, welches die Verwundbarkeit der Menschen in Not verschlimmert. Viele von Ihnen, die geflüchtet sind, benötigen dringend humanitäre Hilfe. Im Besonderen Unterkünfte, Lebensmittel, medizinische Versorgung oder andere Hilfsgüter.
Die Zuspitzung der Feindlichkeiten hat die Arbeit der humanitären Organisationen im Süden von Idlib schwerwiegend beeinträchtigt. Zahlreiche Gesundheitseinrichtungen haben ihre Operationen ausgesetzt, besonders das nationale Krankenhaus Maarat al-Nouman, das jetzt nur Notfallhilfe leisten kann. Keine Bäckerei in der Region ist aktuell in Betrieb und die meisten Schulen im Bezirk Maarat al-Nouman sind schon seit Ende November geschlossen.
Die Mehrheit der Flüchtlinge fliehen in die grossen Städte und die Flüchtlingslager im Norden, wo die lokalen Gemeinden öffentliche Gebäude zur Verfügung stellen, wie Schulen, Moscheen, um Familien aufzunehmen. Einige Familien vor Ort stellen ihre Wohnungen und leeren Zimmer zur Verfügung. Etliche Moscheen in der Stadt Idlib, wie in Ariha, Saraqab und Mhamba, beherbergen bereits Flüchtlingsfamilien. In den Camps und informellen Einrichtungen im Nordosten von Idlib, entlang der türkischen Grenze, nehmen zahlreiche Personen, die selbst Flüchtlinge sind, aufgrund der Knappheit von Unterkünften, neue Vertriebene in ihre Zelte auf.
Viele Flüchtlinge erzählen, dass sie wegen den Luftangriffen und den Bombardierungen, seit Tagen weder gegessen noch geschlafen haben und deshalb dringend Lebensmittelhilfe benötigen, sowie Zugang zu Wasser, Unterkünften, Non-Food Artikeln, wie Winterbekleidung und Gesundheitsversorgung. Die bereits prekäre Situation der syrischen Flüchtlinge hat sich durch die winterlichen Unwetter noch verschlimmert.
Islamic Relief hat bereits seine Ressourcen und Kapazitäten vor Ort mobilisiert, um auf diese humanitäre Katastrophe zu antworten. Islamic Relief interveniert in allen Bereichen wie in den
Gesundheitszentren und mobilen Notfallhilfen. Ausserdem profitieren einige vertriebene Familien vom Winterprogramm, d.h. von der Einrichtung von Zelten, der Verteilung von warmen Kleidern, Winterschuhen, Handschuhen und Mützen, Matratzen, Decken und Lebensmittelpaketen und Produkten der Grundversorgung.
Im Hinblick der steigenden Zahl der Vertriebenen in prekärer Situation und den Bedarf an humanitärer Hilfe, unterstützt Islamic Relief dank Ihrer Hilfe weiterhin die syrische Bevölkerung.