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Schon seit mehreren Jahren findet in Muttenz auf der Pferderennbahn das Schlussrennen des Swiss Cups statt. Die Runde dort ist sehr flach und besitzt nur einen Aufstieg, welcher etwa zwei Minuten dauert und dadurch wird das Rennen in Muttenz immer sehr taktisch und schnell.
Für mich war dieses Rennen sehr wichtig und dementsprechend war ich am Start auch aufgeregt, denn ich wollte unbedingt im Schlussklassement der U23-Kategorie das Podest erreichen und auch noch einige UCI-Punkte für das kommende Weltcup-Rennen in Andorra sammeln.
Der Start gelang mir gut und ich konnte im vordersten Teil des Feldes die Pferderennbahn verlassen, aber am Aufstieg konnte ich der Spitze nicht folgen und fuhr etwa an neunter Position in die schnelle und flüssige Abfahrt. Ich rechnete damit, dass ich auf der langen Fläche zurück ins Ziel die Spitze wieder einholen könnte, aber die Spitze legte so ein hohes Tempo vor, dass ich keine Chance hatte, den Anschluss herzustellen. Somit musste ich mich in der riesigen Verfolgergruppe einreihen.
In den kommenden Runden konnte ich mich in dieser Gruppe halten, aber ich musste auf der Fläche immer kämpfen, damit ich den Anschluss nicht verlor. Auch die grosse Hitze, die während des Rennens herrschte, machte das Ganze nicht besser, obwohl ich normalerweise gut mit solch hohen Temperaturen zurechtkomme.
Da ich auf der Fläche stets am Limit fuhr, konnte ich am Aufstieg meine gewohnte Leistung nicht abrufen. Von Runde zu Runde fühlte ich mich jedoch besser und in der zweitletzten Runde konnten einige Gegner und ich sogar die Gruppe um den fünften Rang einholen. Ich nutzte die Chance und positionierte mich vor dem Aufstieg weit vorne, aber leider entwischten mir trotzdem drei Fahrer.
In der letzten Runde attackierte ich noch einmal am Aufstieg und konnte dadurch noch einige Fahrer in unserer Gruppe abhängen. Mit drei Fahrern kam ich auf die Zielgerade und am Ende reichte es für den 9. Rang.
Ich bin mit dem ersten Teil des Rennens nicht ganz zufrieden, aber am Ende hat sich das Kämpfen und Leiden gelohnt, denn mit meinem 9. Rang sicherte ich mir den 2. Rang in der Schlusswertung und darüber bin ich überglücklich. Dazu kommt auch noch der 3. Gesamtrang in der Teamwertung und über diese Teamleistung freue ich mich ebenfalls sehr. Hiermit möchte ich mich auch beim ganzen WHEELER Pro Team für die tolle Unterstützung bedanken.
Meine MTB-Saison ist aber noch nicht zu Ende, denn am kommenden Mittwoch werde ich nach Andorra an das letzte Weltcup-Rennen dieser Saison reisen und danach werde ich schon bald in die Radquer-Saison einsteigen.