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Robert Menasse
Robert Menasse, geboren am 21. Juni 1954 in Wien, ist Schriftsteller. 2017 hat er mit seiner Satire «Die Hauptstadt» den Deutschen Buchpreis gewonnen. Das Buch wurde als «weltweit erster Roman über die Europäische Union» gefeiert. Die erste Erzählung «Nägelbeissen» erschien 1973 in einer Zeitschrift. Der erste Roman «Sinnliche Gewissheit» wurde 1988 publiziert. Menasse äussert sich regelmässig zum politischen Zustand Österreichs und Europas. In der Zeit sagt er, dass er den Zerfall Europas für sehr wahrscheinlich halte, aber «die Idee einer Europäischen Union» als «das einzig vernünftige Zukunftsmodell» halte. Robert Menasse hat in Wien, Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften studiert und promovierte 1980. Er war Lektor für österreichische Literatur und Gastdozent am Institut für Literaturtheorie an der Universität São Paulo. Er ist der Sohn des österreichischen Fussballspielers Hans Menasse und Halbbruder der Journalistin und Schriftstellerin Eva Menasse. Menasse ist verheiratet und lebt in Wien.
Veranstaltungen mit Robert Menasse:
- 22. Oktober 2018 - Demokratie