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Beschreibung
Bei der «langen Nacht der Philosophie» gibt Angela Martin Einblick in aktuelle Fragen und Entwicklungen in der Tierethik. Zu ihrem Vortrag sagt sie:
«Die Tierethik ist der Zweig der Philosophie, der sich mit der Frage beschäftigt, wie der Mensch empfindungsfähige Tiere behandeln soll. In meinem Vortrag gehe ich einem ersten Schritt der Frage nach, warum Tiere aus moralischer Sicht zählen. In einem zweiten Schritt präsentiere ich neuere Entwicklungen in der Tierethik. Ich erörtere, ob Menschen Tieren nicht nur Unterlassungspflichten (z.B. die Pflicht, nicht zu schädigen), sondern auch Hilfspflichten (z.B. Tiere in Not zu unterstützen und helfen) schulden. Zuletzt untersuche ich, ob wir eine Pflicht haben, Tiere auf politischer Ebene zu repräsentieren, und wie dies in der Praxis aussehen kann.»
Der Vortrag wird veranstaltet von der Animal Rights Switzerland Hochschulgruppe. Der Eintritt ist gratis, doch zur Unterstützung der Hochschulgruppe gibt es eine Kollekte.
Referentin
Angela Martin
Dr. Angela Martin forscht zur Tierethik, insbesondere zum Begriff der «Vulnerabilität», also der Verletzlichkeit von Tieren, sowie zu politischen Aspekten der Tierethik. Zur Zeit arbeitet sie an der Universität Basel im SNF-unterstützten Projekt «Beastly Politics — A Theory of Justice for Nonhuman Animals».