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Ihre Aufgabe ist, die korrekte Ausführung der Regelinspektionen in den kommerziellen Kernanlagen Japans zu beaufsichtigen. Die Schaffung der neuen Behörde ist eine der Massnahmen, die nach der Entdeckung von Fälschungen bei Kernkraftwerksinspektionen beschlossen wurden. Seit einer Gesetzesrevision im Dezember 2002 sind in Japan die Betreiber von Kernanlagen gesetzlich zu Regelinspektionen verpflichtet.
Die JNES wird mit ihren rund 400 Mitarbeitern periodisch überprüfen, ob die geforderten Inspektionen an elektrischen und druckführenden Einrichtungen richtig durchgeführt werden. Zudem wird die JNES mit den zuständigen Regierungsstellen die Verantwortung für die Prüfungen teilen, die vor der Inbetriebnahme von Kernanlagen sowie periodisch an Schweissnähten auszuführen sind. Schliesslich übernimmt die JNES verschiedene Überprüfungsaufgaben, die bis anhin von der Japan Nuclear Power Engineering Corp., der Japan Power Engineering and Inspection Corp. sowie dem Nuclear Safety Technology Center erfüllt wurden.
Quelle
P.B. nach NucNet, 23. Oktober 2003