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Didier Défago, welchen Eindruck haben Sie von der Strecke in Val Gardena?
Défago: Es ist eine sehr schöne Streckenführung und sie ist sehr gut präpariert. Der Schnee ist, von einigen Passagen abgesehen, vielleicht nicht ganz so schnell. Ich habe in meiner 1. Trainingsfahrt vor allem die Einfahrt in die Ciaslat schlecht erwischt. Zudem hatte ich erwartet, dass die Piste besser greift, und deshalb die Kante wohl zu stark abgeschliffen. Das muss ich korrigieren. Allerdings wird das Wetter in den kommenden Tagen etwas wärmer sein, also wird sich die Piste sicher noch einmal verändern.
Zunächst eine Abfahrt und ein Super-G in Val Gardena, dann ein Riesenslalom in Alta Badia - wo erwarten Sie von sich selber am meisten?
Im Super-G und im Riesenslalom. In der Abfahrt bin ich hier nie richtig gut gewesen (Bestergebnis Rang 12 im Jahr 2007, Anm. d. Red.). Vielleicht ändert sich dies in diesem Jahr, aber ich nehme es Tag für Tag, Rennen für Rennen. Der Riesenslalom in Alta Badia gefällt mir gut. Wichtig ist vor diesem anstrengenden Rennen, dass man sich jeden Tag gut erholt.
Vielleicht gibt es in der Abfahrt eine positive Überraschung.
Alles ist möglich. Mal sind die Fahrer mit hohen Nummern sehr schnell wie im abgebrochenene Rennen letztes Jahr, es kann aber auch vorne gut gehen. Das ist Skisport, das ist das Schöne daran.
Im Zusammenhang mit dem Engagement von Didier Cuche haben Sie Ihre Unzufriedenheit ausgedrückt. Ist das Thema für Sie erledigt?
Ich war unzufrieden mit der Kommunikation. Jetzt ist das Thema für mich abgeschlossen.
Sie wollen gar nicht mehr darüber sprechen?
Ich habe in Val d'Isère gesagt, was ich sagen wollte. Jetzt sind wir in Val Gardena.