Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/73279

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Evaluation zum Gleichstellungsgesetz hält fest, dass im Bereich Gleichstellung zwar Handlungsbedarf besteht, dass es aber bei der Finanzierung mangelt.</p><p>Wie viel Geld wendet der Bund im Bezug auf seinen Gesamthaushalt für die Gleichstellung auf?</p><p>Wie steht er im internationalen Vergleich da?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund unterstützt die Gleichstellung in vielfältiger Form. So wendet er gemäss Voranschlag 2006 7,15 Millionen Franken für das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann auf. Darin inbegriffen sind 4,4 Millionen Franken für Finanzhilfen gemäss den Artikeln 14 und 15 des Gleichstellungsgesetzes zur Unterstützung der Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben. Die Finanzhilfen schliessen auch Männer ins Zielpublikum ein, z. B. wenn es um die Förderung einer atypischen Berufswahl oder um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht.</p><p>Zusätzlich fördert der Bund die Chancengleichheit von Frau und Mann mit speziellen Programmen an den Hochschulen. Für den Zeitraum 2003-2007 sind 16 Millionen Franken für Programme an den Hochschulen vorgesehen, 10 Millionen für die Fachhochschulen und 10 Millionen für den ETH-Bereich. Zusätzlich werden weitere Geldmittel in der Grössenordnung von 4,2 Millionen Franken für Gender-Studien und Nachwuchsförderung zur Verfügung gestellt.</p><p>Für Angestellte der Bundesverwaltung sind dezentral rund 1,5 Millionen Franken eingestellt, um Massnahmen zur familienergänzenden Kinderbetreuung zu unterstützen. Betreffend weitere gleichstellungsrelevante Aktivitäten der Bundesverwaltung stehen keine zuverlässigen Angaben zur Aufwandrechnung zur Verfügung. Deshalb sind ein Vergleich des Aufwandes für die Gleichstellung in Bezug auf den Gesamthaushalt des Bundes sowie ein internationaler Vergleich nicht möglich.</p>