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Zwei klare Argumente für ein Nein an der Urne:
Erstens: Den Statistiken entnehme ich, dass wir 51 Prozent unserer Lebensmittel in der Schweiz produzieren und dass über 30 Prozent der produzierten Lebensmittel vernichtet werden. In einem Krisenfall würde sicher vermieden, dass so viele Lebensmittel verloren gehen. Gemüse, das nicht ganz den Normen entspricht, würde dann sicher auch gegessen, und Resten würde es kaum mehr geben zum Wegwerfen. Wenn wir im Krisenfall etwas weniger zu Essen hätten, so lebten wir erst noch gesünder. Unser Ernährungsproblem wäre also «souverän» gelöst! Warum sollen wir jetzt dazu eine Initiative annehmen, die sicher Mehrkosten verursachen wird, aber nichts zum Verbessern hat?
Zweitens: Alle Leute klagen, dass der Staat unser Leben mit immer mehr Vorschriften erschwert. Warum sollen wir also Ja sagen zu noch mehr Vorschriften?