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27.08.2018
von Jeanne Rosset
In den 80er und 90er veränderte sich so einiges in England bezüglich der Musik und Kultur. Mitten im Kuchen: die britische Band Rendegade Soundwave.
Die letzte Jahrhundertswende brachte mit sich, dass Gitarren-Bands durch Dj's ersetzt wurden. Aber auch die Rave-Kultur war in den Startlöchern. Deshalb haben nicht nur die Produzenten begonnen Dance-Sound zu machen, sondern auch die Bands. Und so geschah es auch mit Renegade Soundwave. Ein Trio bestehend aus Gary Asquith, Carl Bonnie und Danny Briottet.
Noch im Jahr 1989 hat die Band ein typisches Gitarren-Britpop Album publiziert, als sie dann ein Jahr später den elektronischen Bereich entdeckten und sich in diesem Genre als sehr erfolgreich zeigten. Auch der Dub, eine Musikproduktionsweise, bei der Reggae als Rohmaterial verwendet wird und mit Effekten neu gemischt wird, wurde gegen das Ende der eher kurzen Karriere von Renegade Wave immer präsenter. Das Trio löste sich nämlich bereits nach sechs Jahren wieder auf.
Ihr viertes und letztes Album "The Next Chapter Of Dub" veröffentlichte Renegade Wave 1995. Wie der Name bereits verrät, haben sie versucht den Dub auf das nächste Level zu bringen. Das gelang ihnen, indem sie typische, britische Rave- und Breakbeats mit Dub diffundierten. Das Restulat ist sehr gelungen und somit auch unser Klassiker der Woche.
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