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Amerikanische Medien nennen den Vier-Sterne-General Lloyd Austin als einen von mehreren “Favoriten” für das Amt des Verteidigungsministers. Austin würde das Pentagon nicht als erster General, aber als erster Schwarzer führen. Als er 2016 als Befehlshaber des Central Command in den Ruhestand trat, hatte er eine glanzvolle, 41 Jahre lange Laufbahn hinter sich. Er verdiente sich die Sporen als Fallschirmoffizier ab und weist Kriegserfahrung in Irak aus.
- 1975 graduierte er an der Militärakademie von West Point.
- Seine militärischen Wurzeln hatte er in Fort Bragg, dem Standort der 82. Luftlandedivision. Stolz trug er den Badge des 18th Airborne Corps und das Abzeichen des 505th Parachute Regiment. Sein erstes Kommando führte er in diesem Regiment an der Spitze einer Kompanie des 2. Bataillons. Im Stab der 1. Brigade diente er als Operationsoffizier.
- 1993 übernahm er das 2nd Battalion, 505th Parachute Infantry Regiment, bevor in der 82- Division G3 und somit verantwortlich für die Operationen wurde.
- Er bestand das U.S. Army War College im Carlisle Barracks, Pennsylvania, und kehrte als Kommandant 3rd Brigade, 82nd Airborne Division, nach Fort Bragg zurück. Als Befehlshaber führte er die 3rd Infantry Division, die10th Mountain Division und das 18th Airborne Corps. Mit dem Corps kämpfte er in Irak.
- Dort stieg er zum Kommandanten der alliierten Koalition auf. Sein Befehl lautete: “Beenden Sie den Krieg!” Er erfüllte den Auftrag mit einem Stab und Truppen vornehmlich aus dem 18. Corps.
- Nach seiner Zeit als stellvertretender Stabschef des Heeres ernannte ihn Barack Obama 2013 zum Befehlshaber des Central Command. Der Hauptkampf seiner Streitmacht galt dem Islamischen Staat, dem ISIS, der nach seiner Ausrufung 2014 in Syrien und Irak Terrain verlor und in den Untergrund abtauchte.
- 2016 verabschiedete der Präsident den General Austin mit allen Ehren. Er nannte ihn a soldier’s soldier – einen Soldaten vom Scheitel bis zur Sohle, in den amerikanischen Streitkräften eine riesige Anerkennung. Jetzt rückt Lloyd Austin wieder in den Focus – für ein paar Tage oder vier Jahre?