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Die «Villa Grunholzer» gehört der «Stiftung Ritter-Hürlimann».
Diese gemeinnützige Stiftung im Sinne von Art 80ff. ZGB hat gemäss Stiftungsurkunde vom 26. August 1998 folgenden Zweck:
«Die Stiftung bezweckt die Pflege und die Förderung kultureller Anliegen in der Stadt Uster. Der Zweck soll unter anderem in der stiftungseigenen Liegenschaft Florastrasse 18 in Uster durch das Beherbergen der "Grunholzer-Stube", das Einrichten und Betreiben eines Festsaales für kulturelle Anlässe, das Errichten und Betreuen einer auf Uster bezogenen Kunstsammlung sowie durch die Sammlung und die Verwaltung von Künstlernachlässen von auf Uster bezogenen Künstlern erreicht werden.»
Der Name «Stiftung Ritter-Hürlimann» verweist auf Martha und Heinrich Ritter-Hürlimann. Martha Ritter-Hürlimann erwarb 1996 die herrschaftliche Villa an der Florastrasse 18 und kaufte damit das Geburtshaus ihres Ehemannes Heinrich Ritter in die Familie zurück. Nach ihrem Tod wurde das Gebäude durch ihre Nichten und Neffen umfassend renoviert. Sie errichteten 1998 die gemeinnützige «Stiftung Ritter-Hürlimann» mit der Liegenschaft Florastrasse 18 als Stiftungsvermögen. Damit erfüllten sie den Wunsch von Martha Ritter-Hürlimann, im baugeschichtlich wichtigen Gebäude ein kulturelles Zentrum für die Stadt Uster einzurichten.