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Geschichte des Herbars ZSS
Die Sukkulenten-Sammlung Zürich wurde 1931 gegründet, nachdem die Stadt Zürich bereits einige Jahre früher die von einem Mäzen erworbene Sammlung des Kakteengärtners Jakob Gasser als Geschenk erhielt. In den ersten gut 20 Jahren des Bestehens handelte es sich um eine reine Schausammlung mit öffentlich zugänglichen Gewächshäusern und Frühbeetkästen.
Dank der zahlreichen guten Beziehungen zu Botanikern und Feldsammlern erhielt die Sukkulenten-Sammlung umfangreiches und gut dokumentiertes Material zur Kultur.
Das Herbar der Sukkulenten-Sammlung Zürich wurde 1952 gegründet, aber bereits ab Mitte der 1930er Jahre wurde eine Sammlung von Samenproben von Kakteen aufgebaut. Der Aufbau des Herbars erfolgte im Zusammenhang mit der 1950 in Zürich gegründeten Internationalen Organisation für Sukkulentenforschung (IOS) unter dem damaligen Leiter der Sukkulenten-Sammlung Zürich, Hans Krainz.
Entsprechend der Ausrichtung der Sukkulenten-Sammlung auf Sukkulenten war das Herbar von allem Anfang an auf diese Pflanzengruppe ausgerichtet. In den ersten 30 Jahren des Bestehens wurden vor allem Nasspräparate und voluminöse Trockenbelege von Kakteenkörpern gesammelt, ab Mitte der 1980er Jahre vermehrt auch konventionelle Herbarbogen. Ein grosser Teil der Bestände wurde und wird von Pflanzen aus der Lebendsammlung präpariert. Gemessen an der Gesamtzahl der Belege umfasst das Herbar sehr zahlreiche Typbelege.