Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03476.jsonl.gz/146

Das Swiss Iron System SIS ist ein in der Schweiz entwickeltes Konzept für Diagnostik, Therapie und Prävention von Eisenmangel, das sich seit zwanzig Jahren bewährt. Von Eisenmangel betroffen sind hauptsächlich Frauen und Kinder – Frauen wegen ihrer Menstruation (Eisenverlust) und Kinder wegen des Wachstums (Eisenmehrbedarf). Typische Symptome sind unter anderem Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Schwindel, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen.
Bei Frauen und Kindern liegt der Ferritinwert unter 50 ng/ml, also in der Problemzone Sie sind es, die an Eisenmangel leiden und nicht die Männer. Bei ihnen liegt der Ferritinwert zwischen 100 und 200 ng/ml. Sobald Frauen mit dem SIS in den männlichen Bereich korrigiert werden (Aufsättigungstherapie mit dem Ziel: Ferritin 200 ng/ml), heilen die meisten „von selbst“. Nach einer erfolgreichen Aufsättigung verlieren die Frauen immer wieder Eisen durch ihre Menstruation. Sobald der Ferritinwert wieder unter 100 ng/ml fällt, treten oft die ersten Rückfallsymptome auf. Dann beginnt die Erhaltungstherapie.
Die grösste Kunst in der Eisentherapie besteht in der Dosierung. Wie viel Eisen braucht eine Fraun für ihre Aufsättigung? Wie schnell sinkt ihr Ferritinwert danach wieder ab? Bei welchem Wert treten die ersten Rückfallsymptome auf? Wieviel Eisen braucht diese Frau für die notwendige Erhaltungstherapie, um einen Rückfall zu vermeiden? In welchen Intervallen ist eine Erhaltungstherapie notwendig? Das ist alles sehr individuell. Das Swiss Iron System SIS hilft, diese Fragen zu beantworten.