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Die gewichteten Ergebnisse der Erntequalitätserhebung von swiss granum weisen tiefere Protein- und Feuchtglutengehalte auf als im Fünfjahresdurchschnitt. Dies zeigen die mahlfähigen Proben aus einem Versuchsnetz von 21 Sammelstellen. Im Auftrag der Branchenorganisation für Getreide, Swiss Granum, wurden die Weizenproben der Sorten, Runal (TOP), CH Nara (TOP), Arina (I), und Forel (I), CH Hanswin (I), Montalbano (TOP) und Spontan (II) geprüft.
Die Vermahlung der Proben erfolgte durch die Groupe Minoteries SA und das Qualitätslabor von Agroscope führte die Schnelltests und Laboranalysen und das Kompetenzzentrum Richemont die Backversuche durch. Laut Swiss Granum würden die Mehle ausserdem eine mittelmässige Wasseraufnahme aufweisen. Die Teige würden zudem eine tiefere Knetresistenz als der Fünfjahresdurchschnitt zeigen. Die Glutenstruktur und die Backvolumen würden auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2022 bleiben, wie Swiss Granum in einer Meldung schreibt.
Die Weizenqualität wird massgebend vom Wetter bestimmt. Ausser einem trocknen und sonnigen Juni war der Frühling 2023 nass und bedeckt. Ab Juni lagen die Niederschlagsmengen jedoch unter dem Durchschnitt insbesondere in der Westschweiz. Diese Wetterbedingungen im Juli haben zu einer schnellen Getreideernte geführt, die bereits Ende des Monats fast abgeschlossen war.