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Worum geht es?
Sheila, eine frisch geschiedene Mittdreissigerin, hadert mit dem Leben und kämpft an einem Stück über Frauen, das sie für eine feministische Theatergruppe schreiben sollte. Ablenkung findet sie bei ihrem dominanten Liebhaber Israel, auf einer Reise an die Art Basel Miami Beach mit ihrer Freundin Margaux und als Mädchen für alles in einem Coiffeur-Salon.
Wer ist die Autorin?
Sheila Heti, 37, lebt wie ihre Protagonistin in Toronto, Kanada. Dort organisiert sie die «Trampoline Hall»-Vorlesungen, in denen Leute über Themen referieren, von denen sie keine Ahnung haben.
Der wichtigste Satz?
«Es gibt Leute, die sich nicht so vorkommen, als wären sie von Wölfen aufgezogen worden, und genau die sind es, die dafür sorgen, dass die Welt sich weiterdreht. Sie halten alles am Laufen, damit wir anderen uns Gedanken darüber machen können, wie wir als Menschen sein sollten.»
Für wen?
Wer Lena Dunham und ihre TV-Serie «Girls» liebt, wem die Hipsterkultur auf die Nerven geht und gleichzeitig Teil davon ist, fühlt sich in diesem schrägen, teilweise in Dialogen geschriebenen Buch total heimisch.
Nach der Lektüre?
Wie wir sein sollten, erfahren wir (zum Glück) nicht. Parallelen zu eigenen Neurosen und Zweifeln sind aber durchaus da.
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