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Was machen eigentlich Stifler, Anakin und Co.?
2002 machte «Star Wars: Episode II» den damals 19-jährigen Christensen über Nacht zum Weltstar. Doch dieser kam mit dem plötzlichen Ruhm nicht zurecht. Das lag vor allem daran, dass er das Gefühl hatte, den Erfolg nicht verdient zu haben. In einem Interview mit der «Los Angeles Times» sagte er:
2005, nach dem Ende von «Episode III», kaufte er sich daher ein Stück Farmland und zog sich grösstenteils aus dem Schauspielgeschäft zurück. Seither betätigt er sich nur noch selten als Schauspieler, meist in kleineren Produktionen.
Nachdem sich Worthington in Hollywood mit immer grösseren Engagements hochgearbeitet hatte, landete er 2009 mit der Hauptrolle in «Avatar» den Karrierejackpot. Doch der Aufenthalt im Hollywood-Olymp dauerte nur kurz. Die Laufbahn als Action-Held mit Hauptrollen in Filmen wie «Kampf der Titanen», «Ein riskanter Plan» oder «Sabotage» wollte nie wirklich in Gang kommen.
Sein vorläufiger Karrieretiefpunkt dürfte 2017 der Film «The Hunter's Prayer» gewesen sein, der direkt auf DVD veröffentlicht wurde. 2018 reichte es schliesslich noch für den Fernsehfilm «Titan». Immerhin einen Lichtblick an Worthingtons Karrierehorizont gibt es: die vier Fortsetzungen zu «Avatar», die ab 2020 jährlich in die Kinos kommen. Zumindest in den ersten beiden Filmen wird er dann wieder als blauer Alien zu sehen sein.
Meg Ryan war in den 90er-Jahren die Königin der romantischen Komödien. Filme wie «Harry und Sally», «Schlaflos in Seattle» oder «e-m@il für Dich» machten sie zu einer der bestbezahlten Schauspielerinnen der Welt. Bis zu 15 Millionen US-Dollar konnte sie für einen Film verlangen.
Mit der Jahrtausendwende wurde auch der langsame Niedergang von Meg Ryans grossartiger Karriere eingeleitet. Ryan versuchte sich als Schauspielerin zu verändern und war immer häufiger in dramatischen Rollen zu sehen. Das Publikum honorierte das nicht und liess ihre Filme links liegen.
Private Probleme und der Klatsch über angebliche Schönheitsoperationen sollen ihr schliesslich so zugesetzt haben, dass Ryan sich immer weniger in der Öffentlichkeit zeigte. Heutzutage geht es ihr wieder besser. 2015 hat sie sogar erstmals bei einem Film Regie geführt – mit ihrem ehemaligen Filmpartner Tom Hanks in der Hauptrolle.
Es war erst seine zweite Rolle, doch der Charakter des Unruhestifters Stifler in «American Pie» machte Scott sofort zum Star. Danach war er in gefühlt jeder Blödel-Komödie der früheren Nullerjahre zu sehen: «Ey Mann, wo is' mein Auto?», «Old School» oder «Ein Duke kommt selten allein».
Doch spätestens ab 2006 nahm das Interesse an solchen Filmen merklich ab und damit ging es auch mit Scotts Filmkarriere abwärts. Immerhin hatte er es rechtzeitig geschafft, sich als Synchronsprecher ein zweites Standbein aufzubauen. Dort ist er vor allem als Stimme des Opossums Crash aus «Ice Age» bekannt.
Zwar ist er auch immer wieder in Filmkomödien zu sehen, aber seine Tage als Kassenmagnet sind lange vorbei. Dafür versucht er sich nun seit 2018 als Seriendarsteller in «Lethal Weapon».
Was hat sich Disney Anfang 2018 selbst gerühmt, mit «Black Panther», endlich einen schwarzen Superhelden in die Kinos gebracht zu haben. Dabei hat man gerne übersehen, dass Wesley Snipes bereits 1998 in «Blade» einen schwarzen Marvel-Superhelden mimte.
Für Snipes war es der finanzielle Karrierehöhepunkt, nachdem er anfangs der 90er mit Filmen wie «Passagier 57» oder «Demolition Man» bereits zum Kritikerliebling wurde.
Nach «Blade» hat Snipes seine Karriere beinahe im Alleingang demontiert. Nicht nur floppten die meisten seiner nächsten Filme, er galt bei den Filmstudios auch als äusserst schwierig und arrogant. Schliesslich wurde er 2006 wegen Steuerbetrugs angeklagt und musste 2011 für zwei Jahre ins Gefängnis. Inzwischen wieder auf freiem Fuss, versucht sich Snipes unter anderem als Romanautor. In Filmrollen ist er nur noch selten zu sehen.
Kurz nach der Jahrtausendwende hatte es Josh Hartnett nach ganz oben geschafft. Mit Filmen wie «40 Tage und 40 Nächte», «Pearl Harbor» oder «Black Hawk Down» galt er als nächster grosser Superstar. Doch ab 2007 war er dann plötzlich kaum mehr in grösseren Filmen zu sehen.
Die Begründung, warum er aus dem Rampenlicht verschwunden ist, lieferte er 2014 in einem Interview mit dem Magazin «Details» gleich selbst. Darin sagte er, dass er ein paar grosse Rollen abgelehnt habe, darunter «Superman», und dies nicht allen gefallen hätte:
Dadurch wollte kaum noch jemand etwas mit Hartnett zu tun haben. Selbst sein Agent liess ihn fallen. Schliesslich war er fast nur noch in Kleinproduktionen zu sehen. 2014 rückte er dann mit der kurzlebigen Serie «Penny Dreadful» wieder etwas ins Rampenlicht.
1995 wurde Alicia Silverstone dank der Komödie «Clueless» schlagartig zum Filmstar. Die damals 19-Jährige sah sich plötzlich ins Rampenlicht von Hollywood katapultiert, obwohl das nie ihr Ziel war. In einem Interview mit «The Guardian» sagte sie 2015:
Spätestens nach ihrer Rolle im Superhelden-Flop «Batman & Robin» konzentrierte sich Silverstone auf kleinere Projekte und trat vermehrt in Theaterproduktionen auf. Schliesslich verdingte sie sich auch am Broadway und als Synchronsprecherin.
Auch für vegane Ernährung und Tierrechte setzte sie sich seit Beginn ihrer Karriere ein. Nebst ihren sporadischen Auftritten in Film und Fernsehen ist sie daher heute eine der wichtigsten Repräsentantinnen für PETA.
Wer kennt ihn nicht, den charmanten Wolf von nebenan aus den «Twilight»-Filmen? Für Lautner sollte es die erste und bis heute einzige richtig grosse Filmrolle in seiner Karriere sein.
Während seine Schauspielkollegen Kristen Stewart und Robert Pattinson ihre Karrieren erfolgreich fortsetzen konnten, legte Lautner sehr schnell eine Bruchlandung hin. Die Filme «Abduction» und «Tracers», die Lautner zum Action-Star aufbauen sollten, floppten beide.
Auch in der Comedy-Ecke mit den Adam-Sandler-Filmen «Grown Ups 2» und «The Ridiculous 6» wollte es nicht wirklich klappen. Schliesslich versuchte sich Lautner noch im Indie-Film-Genre. «Run the Tide» war das Ergebnis, welches von den Kritikern allerdings noch schlechter als jeder «Twilight»-Film bewertet wurde.
Was bleibt also noch übrig? Genau, eine Karriere im Fernsehen. Dort ist Lautner aktuell in zwei Serien zu sehen: «Cuckoo» und «Scream Queens». Und glaubt man den Kritikern, scheint Lautner zumindest mit der Serie «Cuckoo» endlich zu überzeugen.