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Descartes, Rene: Tractatus de Homine
Tractatus de homine, et de formatione foetus. Quorum prior notis perpetuis Ludovico de la Forge. Illustriert mit zahlreichen, meist anatomischen Textholzschnitten. Halblederban des 19. Jhdts.
Digitalsat unter: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10008390?page=5
Descartes war der Erste, der die Zusammenhänge zwischen Linien und Kurven und mathematischen Gleichungen demonstrierte. Die analytische Geometrie war also geboren und ist wie folgt definiert: „Ein Geometriezweig, der geometrische Kurven und Figuren durch algebraische Ausdrücke in einem Koordinatensystem darstellt.“
Um diese Behauptungen zu beweisen, markierte René Punkte einer Kurve auf ein zweiachsiges Koordinatensystem mit dem gleichen Ursprung unter Verwendung des Koordinatensystems, das jetzt kartesisches Koordinatensystem genannt wird. Die Koordinaten wurden natürlich zuerst von Leonardo da Vinci erfunden. Descartes verwendete sie dann, um Kurven und Linien in die arithmetische Berechnung zu übersetzen. Die Parabel wird also von Descartes folgendermaßen übersetzt: y = x².
Trigonometrie, Algebra, Gleichungen, Brüche, Logarithmen unsere mathematischen Unterrichtsinhalte sind immer noch von René Descartes’ wissenschaftlichen Erkenntnissen geprägt. Es ist fast unmöglich, diesen Riesen der Mathematik zu umgehen.
Alle unsere Gleichungen verwenden Buchstaben, um bekannte oder unbekannte Werte zu bezeichnen. Diese modernen Notationsarten sind daher die Grundlage für unser mathematisches Lernen in unserer Schullaufbahn oder in der Höheren Bildung für Studenten, die ihr Mathematikstudium fortsetzen.