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Beta Carotin
Was ist Beta-Carotin?Carotine gehören zu den Pflanzenfarbstoffen aus der Gruppe der Terpene. Diese Naturstoffe kommen in den farbigen Wurzeln, Früchten und Blättern vor. Es handelt sich um unpolare Kohlenstoffketten mit Ringstrukturen und neun Doppelbindungen. Da Carotine fettlöslich sind, werden sie vom Körper nur zusammen mit etwas Fett aufgenommen.
Vorkommen und Verwendung von CarotinenAlpha- und Beta-Carotin kommt in der Karotte vor und sorgt für die orange Farbe. Lycopin ist der Farbstoff der Tomate. Vor allem in den äußeren Blättern von Kohl sowie in gelb- und orangefarbenen Obst- und Gemüsesorten wie Kürbis und Süßkartoffeln oder Melonen kommen Carotine ebenfalls vor. Sie sind jedoch auch in dunklem Blattgemüse wie Spinat und Feldsalat zu finden. Beta-Carotin ist die Vorstufe von Retinol, dem Vitamin A. Daher bezeichnet man Beta-Carotin auch als Provitamin A. Die Umwandlung von Beta-Carotin in Vitamin A erfolgt nur begrenzt. Carotine werden zudem nur in geringem Maße resorbiert. Ein Vitamin A Überschuss ist mit Carotinen daher nicht zu erreichen. Als Lebensmittelfarbstoff werden Carotine beispielsweise in Margarinen, Süßwaren und Butter oder gesüßten Getränken eingesetzt, um den Produkten eine ansprechende Farbe zu geben.
Beta-Carotin als Bräunungsmittel & SonnenschutzViele Menschen nutzen Beta-Carotine, um ihre Haut zu bräunen und die durch UV-Strahlung entstehenden Schäden zu vermeiden. Die Kosmetikindustrie hält dafür Bräunungskapseln und Cremes mit Beta-Carotinen bereit. Die Haut lässt sich durch Carotine aber auch im Winter schon vorbereiten auf die starke sommerliche UV-Strahlung der Sonne. Beta-Carotin wirkt als Antioxidans, indem es freie Sauerstoffradikale abfängt, die durch UV-Strahlung entstehen. Außerdem ist das bei der Umwandlung von Beta-Carotin entstehende Vitamin A wichtig für das Zellwachstum. So kann sich die Haut schnell regenerieren. Für den Sehvorgang ist es ebenfalls von Bedeutung. Die alte Weisheit „Karotten zu essen, ist gut für die Augen“ hat eben nach wie vor Bestand. Bei Rauchern kann sich eine Einnahme von Carotinen jedoch negativ auswirken. Studien haben gezeigt, dass das Risiko für Lungenkrebs erhöht war, wenn mehr als 20 bis 30 Milligramm isoliertes Beta-Carotin pro Tag aufgenommen wurde.
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