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Ängste begegnen jedem Menschen immer wieder. Zum Beispiel in Prüfungssituationen, Bewerbungsgesprächen oder bei engen Platzverhältnissen. Wenn die Angst allerdings beginnt, den Alltag zu bestimmen oder unabhängig von auslösenden Situationen aufzutreten, kann der Grund in einer Angststörung liegen.
- Haben Sie starke Angst vor bestimmten Situationen, Orten oder Tieren, ohne dass von ihnen eine Gefahr ausginge?
- Kommt es bei Ihnen wiederkehrend zu plötzlichen und sehr heftigen Angstzuständen?
- Haben Sie anhaltende sorgenvolle Gedanken?
Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, die in verschiedene Formen unterteilt werden.
Wenn Sie an einer wiederholt auftretenden, ausgeprägten, aber eigentlich unnötigen Angst vor bestimmten Situationen, Orten oder Tieren leiden sollten, handelt es sich wohlmöglich um eine Phobie.
Typisch für eine Panikstörung ist hingegen, wenn bei Ihnen plötzlich aufkommende starke Angstzustände vorkommen, die scheinbar ohne Grund entstehen. Diese treten meistens mit körperlichen Begleitbeschwerden auf, wie etwa starkem Herzklopfen, schneller Atmung, Zittern, Schwindel, Schweissausbrüchen oder einem Druckgefühl im Bereich von Brustkorb oder Hals.
Sind sie hingegen ständig in Sorge, dass Ihnen oder Angehörigen etwas passieren könnte? Und sind Sie allgemein leicht zu beunruhigen und kaum noch in der Lage, zu entspannen? Dann kann eine sogenannte generalisierte Angststörung vorliegen.
Häufig ist es schwierig, sich mit seinen Angstzuständen auseinanderzusetzen. Eine behutsame und durch uns begleitete Annäherung an angstauslösende Themen und negative Gefühle ermöglicht es Ihnen, ein besseres Verständnis und einen Umgang mit Ihrer Gefühlswelt zu entwickeln. Zeitweise kann auch eine spezifische medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein. Insbesondere dann, wenn die Angstzustände noch so stark sind, dass eine Psychotherapie nicht durchgeführt werden kann.