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Persea ist der botanische Name des Baumes, «persea americana» heissen seine birnenförmigen, olivgrünen Früchte in der neuzeitlichen Botanik.Persea gehört zur Familie der Lorbeergewächse, der Laureaceen. Der Baum wird bis neun Meter hoch, hat ledrige, immergrüne Blätter und wohlriechende gelbe Blüten. Seine ursprüngliche Heimat ist das tropische Hochland Zentralamerikas, wo er bei den Völkern der Maya und der Azteken schon um 300 v. Chr. bekannt war. Das feine grüne Fleisch seiner Früchte schätzten schon sie wegen seines hohen Fettgehalts; und sie pressten die Früchte auch zu Öl. Heute sind Avocadokulturen in subtropischen und tropischen Gebieten in aller Welt verbreitet.
Ahuaca oder Aguacate nannten die Azteken die Frucht, was in ihrer Sprache «grünes Gold» bedeutete. Als im 15. Jahrhundert Hernàn Cortès im Auftrag der spanischen Krone Mexiko eroberte, befahl er der einheimischen Bevölkerung, ihm all ihr Gold abzuliefern. Hierauf brachten ihm die Menschen grosse Mengen von Avocados, ihr «grünes Gold».
Dass die weissen Eroberer – nicht allein in Mexiko, sondern auf den ganzen beiden Erdteilen der Neuen Welt – die Freundlichkeiten der Urbevölkerungen mit Hinterlist und Grausamkeit vergalten und Menschen und Kulturen weitgehend ausrotteten, bleibt in der Geschichte der Europäer vom 15. bis 19. Jahrhundert ein nicht wieder gut zu machender Schandfleck.
Der Kohlenhydratgehalt der Avocado darf von Diabetikern vernachlässigt werden; und in Bezug auf den hohen Fettgehalt müssen Sie sich keine Sorgen machen: es handelt sich um (gesunde) einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Avocados sind punkto Nährwert mit den Oliven vergleichbar.
Avocados eignen sich auch als Zugabe zu Salaten, für Cocktails, Dips, Suppen, Saucen, sogar zu Desserts; die Mexikaner streichen das weiche reife Fruchtfleisch auch gern statt Butter aufs Brot.