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"Die Welt zusammenbringen, Begegnungen möglich machen" - um dieses Motto zu unterstützen und mehr Passagiere transportieren zu können, setzt die Luftfahrtindustrie zusätzlich zu ihren bestehenden Flotten Flugzeuge mit größeren Kapazitäten ein. So kann beispielsweise der A380 in seiner Konfiguration mit nur einer Klasse mehr als 840 Passagiere transportieren. Er gilt als das größte jemals gebaute Linienflugzeug. Verglichen mit einem Fußballfeld würde er sich in der Länge fast von Torlinie zu Torlinie erstrecken und seine Tragflächenspitzen würden gut über die Seitenlinien hinausragen. Es ist nicht nur erstaunlich, dass sich dieser Koloss bald in die Lüfte schwingt - der A380 sorgt ebenso am Boden für große Herausforderungen. Zur Integration in die bestehenden Andocksysteme der Flughäfen werden neue Fluggastbrücken konstruiert, die sich mit Hilfe von Ultraschallsensoren den Flugzeugen reibungslos nähern und entfernen.
Die Fluggastbrücken sind an einem Ende über ein Gelenk ständig mit dem Flughafenterminal verbunden und können nach rechts oder links geschwenkt, angehoben oder gesenkt und aus- oder eingefahren werden, um Flugzeuge verschiedener Größen und Formen zu bedienen. Die reibungslose Bewegung der Fluggastbrücke hängt zum großen Teil von der Linearität und der Reproduzierbarkeit der Feedback-Sensoren ab. Ein marginaler Fehler kann große Schäden an den mehrere Millionen Dollar teuren Flugzeugen verursachen. Darüber hinaus müssen die Sensoren unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen im Freien arbeiten.