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Als Newcomerin hatte es Manuela Jungo letztes Jahr auf der World Tour auf Anhieb auf den fünften Rang der Kategorie Freestyle geschafft. Für die aktuelle Saison lautete das Ziel der 29-Jährigen, die Resultate zu bestätigen. In der ersten Saisonhälfte ist ihr das gut gelungen. Sowohl in Dakhla (Marokko) als auch im französischen Leucate und im italienischen Marsala belegte sie jeweils den fünften Rang. Zwar besteht immer noch eine Leistungslücke zwischen der Düdingerin und den Topfahrerinnen wie der Gesamtführenden Gisela Pulido (Sp) oder der zweitklassierten Karolina Winkowska (Pol), doch war Jungo mitunter nahe dran, den vierten Rang zu belegen. Auch in der Gesamtwertung liegt der Sprung auf Rang vier in der zweiten Saisonhälfte noch im Bereich des Möglichen. Jungo liegt nur einen Punkt hinter der viertklassierten Holländerin Annabel van Westerop.
Bereits in den kommenden Tagen hat die Senslerin, die sich vor zweieinhalb Jahren für ein Leben als Kitesurf-Profi entschieden hat, beim World-Tour-Event im deutschen Sankt Peter-Ording die Möglichkeit, einen weiteren Angriff auf die Top Vier zu starten. «Ich bin höchst motiviert und werde weiter alles geben», gibt sich Manuela Jungo kämpferisch. fm