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Forschungsschwerpunkte
Forschungsgruppe Agrar- und Ressourcenökonomie
Eine kontinuierlich wachsende Weltbevölkerung, die Knappheit der natürlichen Ressourcen und die globale Klimaerwärmung fordern den Agrarsektor heraus und verlangen substanzielle Verbesserungen in Produktivität und Nachhaltigkeit. Die Forschungsgruppe misst die Produktivität in der Agrar- und Ernährungswirtschaft und identifiziert Potenziale und Bestimmungsfaktoren für ihr nachhaltiges Wachstum. Darüber hinaus arbeitet die Gruppe an Ansätzen, die es erlauben, die Externalitäten der Agrarproduktion in die Produktivitätsrechnungen zu integrieren, um dadurch eine umfassendere Bewertung von ökonomischen und ökologischen Leistungen des Sektors ermöglichen.
Kontakt: Dr. Raushan Bokusheva
Transformativer Wandel ist notwendig, um natürliche Ressourcen des Planeten zu schützen und gleichzeitig die globale und lokale Ernährungssicherheit zu ermöglichen. In diesem Forschungsbereich untersuchen wir innovative Politiken, Governance-Modelle, Marktorganisationsformen und Technologien, die darauf abzielen, die langfristige Produktivität der Nahrungsmittelproduktion und die Nachhaltigkeit der Nutzung natürlicher Ressourcen zu verbessern, sowie die Akzeptanz und Übernahme dieser Innovationen durch die betroffenen Akteure. Unser Ziel ist es auch Innovationen im Bereich der Ressourcen-Governance, die zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Gerechtigkeit, zur Beilegung von Konflikten und zur Erleichterung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen erforderlich sind, insbesondere in Regionen mit hoher Ressourcenknappheit.
Die Agrarproduktion ist ein Sektor, der angesichts seiner Abhängigkeit vom Klima direkt vom Klimawandel betroffen ist. Die Forschungsgruppe nutzt statistische Ansätze, um die Auswirkungen des Klimawandels zu erklären und zu bewerten sowie das Potenzial für wirksame Anpassung und Eindämmung zu analysieren. Wir evaluieren auch Massnahmen zur Eindämmung des Klimawandels in der Landwirtschaft, insbesondere durch die nachhaltige Nutzung und das Management landwirtschaftlicher Flächen. Ausserdem erarbeitet sie Instrumente und Strategien im Bereich des Risikomanagements, welche die Auswirkungen von Extremereignissen auf das Betriebseinkommen reduzieren.
In diesem Forschungsbereich werden die Techniken der ökologischen Bewertung angewendet, um eine Reihe von nicht über den Markt gehandelten Gütern und Dienstleistungen zu bewerten, die z.B. für die Klimaregulierung, die Wasser- und Luftqualität sowie für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen wichtig sind. Wir entwerfen auch Instrumente und Programme zum Schutz von natürlichen Ressourcen, die sowohl wirtschaftliche Anreize als auch andere verhaltensbezogene Aspekte der Entscheidungsfindung berücksichtigen. Darüber hinaus evaluiert die Forschungsgruppe die Massnahmen, die eine effektive Zusammenführung des Angebots und der Nachfrage von Ökosystemdienstleistungen ermöglichen.