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In seiner ersten Sendung thematisiert Noah den Papst-Besuch in den USA und schockiert mit Aussagen wie: «Der Papst muss einen grossen Penis haben». Ausserdem witzelt er über den Abgas-Skandal bei Volkswagen und den Planeten Mars. Amerika scheints zu gefallen. Die US-Presse überschüttet ihn mit Komplimenten. Viermal pro Woche wird er künftig am Bildschirm zu sehen sein.
Schwierige Kindheit
Am 20. Februar 1984 wird Trevor Noah in Johannesburg geboren. Seine Mutter Patricia ist eine Südafrikanerin, sein Vater Robert ein eingewanderter Schweizer. Die beiden lernen sich in der Anti-Apartheidsbewegung kennen.
Die Ehe der Eltern wird damals unter der Apartheid nicht anerkannt, seine Mutter eingesperrt und verurteilt. Irgendwann zerbricht die Ehe. Der Vater kehrt in die Schweiz zurück.
«Ich bin in den staubigen Strassen Südafrikas aufgewachsen. Ich habe nicht davon träumen können, eines Tages eine Toilette innerhalb des Hauses zu haben, geschweige denn den Moderatorenjob der ‹Daily Show›. Jetzt habe ich beides», witzelt Noah in seiner ersten Sendung.
Trevor Noah ist aber nicht erst seit gestern ein Star. In Südafrika ist er schon lange ein gefeierter Entertainer. Mit 18 Jahren hat er in der Daily-Soap «Isidingo» seinen Durchbruch. Seit 2007 konzentriert er sich auf Stand-Up-Comedy.