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Heinz Mollet.
Quelle: zVg
Heinz Mollet blickt auf eine 40-jährige Karriere in der Agrargenossenschaft zurück. Mollet (60) war 1985 als Getreidehändler in den damaligen Nordwestverband, eine der sechs Vorgängerorganisationen der fenaco Genossenschaft, eingetreten, schreibt Fenaco in einer Mitteilung. Danach hatte er verschiedene Funktionen im Getreidehandel und in der Tierproduktion inne. Im Jahr 2000 wurde er Vorsitzender der Geschäftsleitung von fenaco GOF (Getreide, Ölsaaten, Futtermittel). Seit 2012 ist er Mitglied der Geschäftsleitung der fenaco und leitet die Division Agrar. Als Verwaltungsratspräsident verantwortet Heinz Mollet die Entwicklung von UFA, Meliofeed, Anicom und der Groupe Serco.
Mollet sei aber auch eine treibende Kraft hinter der Einführung von verschiedenen Projekten gewesen. Zum Beispiel für das «System Maxi» zur Vermarktung der inländischen Getreide- und Ölsaatenernte sowie der Lancierung der «Smart-Farming-Plattform barto», die heute von zehn Branchenakteuren gemeinsam getragen wird.
Weiter hat Mollet für die fenaco zahlreiche grosse Infrastrukturprojekte zur Absicherung der Warenverfügbarkeit, Effizienzsteigerung und Stärkung der produzierenden Schweizer Landwirtschaft verantwortet. Dazu zählen unter anderem der Ausbau des Standorts Auhafen (BL) zur zentralen Lager- und Logistikplattform für Getreide, Ölsaaten und Dünger, verschiedene Investitionen in die Werke der Futtermittelherstellerin UFA sowie der Bau des neuen Agrarkompetenzzentrums in Lyssach (BE). Durch die Übernahme der Swiss Grana Group mit den Silos Olten baute die fenaco ihre Kompetenzen im internationalen Getreidehandel zur Absicherung der Inlandversorgung markant aus. Ebenfalls unter der Leitung von Heinz Mollet erfolgte die Expansion im Bereich Agrartechnik mit dem Kauf von zwei französischen Landtechnikunternehmen.