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Die Delegierten des Schützenbunds des Seebezirks bewilligten eine Defizitgarantie in unbegrenzter Höhe für das Feldschiessen im Juni.
Falls das Feldschiessen 2022 im Juni in Ried und Galmiz mit einem Defizit enden sollte, wird der Schützenbund des Seebezirks einspringen: An der Jahresversammlung am Mittwoch in Cordast gaben die anwesenden Delegierten einstimmig grünes Licht für eine Defizitgarantie.
Präsident Hans Etter zeigte sich zuversichtlich, dass der Anlass mit einem ausgeglichenen Budget von 40’000 Franken durchgeführt werden kann. «Um den Druck auf die Durchführung zu senken, stellt der Vorstand den Antrag, dass der Schützenbund ein allfälliges Defizit übernehmen wird», sagte er.
Das Vereinsvermögen von 100’000 Franken lasse dies zu. Auf die Frage eines Delegierten, bis zu welcher Höhe dieses Defizit garantiert sei, antwortete Etter, dass keine Obergrenze vorgesehen sei. «Es geht jetzt darum, eine Investition in die Zukunft des Feldschiessens zu tätigen.»
Ausgabe 2025 wurde vergeben
An der Versammlung gab der Schützenbund bekannt, dass die Schützengesellschaft Cournillens im Jahr 2025 Gastgeberin des Feldschiessens sein wird. Für 2024 übernehmen die Schützengesellschaft Gempenach-Büchslen und die Feldschützen Ulmiz die Organisation. Wo das Feldschiessen 2023 stattfinden wird, ist noch offen.
Die Delegierten genehmigten die Jahresrechnung 2021 mit einem Minus von gut 4100 Franken. Vorstandsmitglied Christian Loosli wurde zum Ehrenmitglied ernannt.