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Elon Musk hat erklärt, dass X
(ehemals Twitter) bald nicht mehr kostenfrei sein könnte. Wie er in einem live übertragenen Gespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, will das Unternehmen zu einer "kleinen monatlichen Zahlung" übergehen. Das soll aber nicht etwa die Umsatzzahlen nach oben treiben, sondern laut Musk ein Werkzeug gegen das Bot-Problem der Plattform darstellen.
"Das ist der einzige Weg, den ich mir vorstellen kann, um riesige Armeen von Bots zu bekämpfen", zitiert "Techcrunch" Musk in einem Beitrag
. "Denn ein Bot kostet nur einen Bruchteil eines Pennys – sagen wir ein Zehntel eines Pennys – aber selbst wenn er ein paar Dollar oder so zahlen muss, sind die effektiven Kosten von Bots sehr hoch", sagte er. Zudem bräuchten die Entwickler von Bots jedes Mal, wenn sie einen weiteren Bot erstellen wollten, eine neue Zahlungsmethode.
Wie hoch die Kosten je Nutzer tatsächlich ausfallen könnten, hat Musk jedoch nicht erklärt. Er sprach lediglich von einem kleinen Betrag. Auch einen Zeitpunkt für die mögliche Neuerung nannte Musk nicht.
Es ist nicht der erste Vorstoss von X
in Richtung kostenpflichtiger Modelle. Nachdem Musk das Unternehmen übernommen hatte, führte es das Abo-Produkt X Premium ein (ehemals Twitter
Blue). Das Angebot kostet 8 Dollar pro Monat oder 84 Dollar im Jahr. Die Werbeeinnahmen der Plattform sollen hingegen drastisch eingebrochen sein, nachdem der Tech-Milliardär begonnen hatte, die Firma und das Angebot umzustrukturieren.
(sta)