Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/2546

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas streiten um die Bildung der gemeinsamen Übergangsregierung. Die Hamas lehnt den Vorschlag der Fatah ab, den bisherigen palästinensischen Regierungschef Salam Fajad auch als Chef der Übergangsregierung einzusetzen.
Nach dem Willen der Fatah soll Fajad auch an der Spitze der Übergangsregierung stehen, wie ein Mitglied des Zentralkomitees der Fatah am Sonntag sagte. Das Zentralkomitee habe sich bei einem Treffen in Ramallah darauf verständigt, den bisherigen Regierungschef für den Posten des Ministerpräsidenten zu nominieren.
Die radikalislamische Hamas wies den Vorschlag zurück. Der Regierungschef müsse im Konsens und nicht nur von einer der beiden Parteien bestimmt werden, sagte Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri. Zudem habe die Hamas schon bei der ersten Verhandlungsrunde Fajad als Regierungschef abgelehnt.
Die seit 2007 im Gazastreifen herrschende Hamas und die moderate Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, die im Westjordanland regiert, hatten Anfang April ein Versöhnungsabkommen unterzeichnet.
Es sieht die Bildung einer Übergangsregierung aus unabhängigen Politikern vor, die innerhalb eines Jahres Präsidentschafts- und Parlamentswahlen organisieren soll. Erste Verhandlungen wurden Mitte Mai in Kairo geführt, das nächste Treffen in der ägyptischen Hauptstadt ist am Dienstag geplant.
SDA-ATS