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Mit dem Klimawandel steigt in Regionen mit intensiver Landwirtschaft das Risiko von Wasserknappheit. Als Hilfsmittel für die Prognose kritischer Situationen und für die längerfristige Planung der Wassernutzung zur Anpassung an den Klimawandel wurde ein Modell für die Drei-Seen-Region (Broye/ Seeland) geschaffen. Es erlaubt, gleichzeitig das Wasserdargebot in natürlichen Gewässern wie auch den Wasserbedarf der angebauten Kulturen räumlich explizit und zeitlich hochaufgelöst zu berechnen und einander gegenüberzustellen. Das Modell berücksichtigt die Meteorologie, die Bodeneigenschaften und die Eigenschaften der bewässerten Kulturen. Auf einer Internet-Plattform werden die momentane Situation und die Entwicklung über die nächsten zehn Tage visualisiert sowie Daten vergangener Zeitperioden gespeichert. Auswertungen für die letzten 15 Jahre zeigen, dass der Bewässerungsbedarf das Wasserdargebot in Trockenjahren wie 2015 in einzelnen Gebieten der Untersuchungsregion an über 60 % der Tage übersteigt. Diese Online-Informationen sind als Grundlage für kurz- und langfristige Handlungsoptionen nutzbar.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.