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Erdbebenmikrozonierung
Prof. Dr. P. Huggenberger, Dr. K. Bernet, D. Fäh
Die Mikrozonierung besteht u.a. darin, die lokale Erschütterungsfähigkeit des Untergrundes zu erarbeiten, indem man die Resonanz-Grundfrequenz der Lockersedimente (H/V-Methode) bestimmt. Die daraus resultierenden Typen werden mit den geologischen Einheiten resp. den verschiedenen Härteklassen korreliert. Somit kann das Gebiet aufgrund der Tektonik, der geologischen Information der Lockersedimente, der Felsbeschaffenheit und den gemessenen Eigenfrequenzen des lokalen Untergrundes in einfache, überschaubare Zonen eingeteilt werden, innerhalb welcher ähnliches Verhalten bei Erdbeben erwartet würde. Aufgrund der komplexen geologischen Verhältnisse ist eine Einteilung in verschiedene Zonen gleicher Geologie mit gleichem H/V-Typ nicht möglich. Die lokalen Variationen sind zu stark. Es können Gebiete ausgeschieden werden, in welchen eine für Gebäude relevante Verstärkung zu erwarten ist. Für eine Mikrozonierung sollte jedoch die Dichte der Messpunkte erhöht werden, um die Gebiet unter Einbezug der lokalen Geologie klarer abzugrenzen.