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1895 Eröffnung der elektrischen „Basler Strassenbahnen“ (BStB), der ersten nicht privaten, sondern von einer staatlichen Behörde betriebenen Strassenbahn der Schweiz. Die erste Linie führt vom Centralbahnhof über die Mittlere Brücke bis zum alten Badischen Bahnhof am Riehenring (heutiges Messegelände).
1900 Die Basler Strassenbahnen überfahren die Landesgrenze (Linie nach St. Ludwig).
1905 Streik der Strassenbahner, im Anschluss daran Zusammenschluss der verschiedenen Personalvereine zum „Centralverein der Basler Strassenbahn-Angestellten“ (dieser Verein geht später im VPOD auf).
1914 Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die grenzüberschreitenden Strassenbahnlinien bleiben bis 30. September 1915 eingestellt.
1930 Die ersten zwei Autobuslinien werden dem Betrieb übergeben: (Kleinhüningen-)Claraplatz–Hörnli und (Claraplatz-)Burgstrasse-Bettingen.
1934 Mit der Eröffnung der Linie St. Johann Bahnhof- Dreirosenbrücke-Mustermesse ist der Tramnetzausbau abgeschlossen.
1939 Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Mehrere Abschnitte des Tramnetzes und eine Autobuslinie werden stillgelegt. Wiederinbetriebnahme 1946/47. In den Kriegsjahren beschäftigt die BStB erstmals Frauen als Billeteusen.
1941 Wegen Brennstoffmangel wird die Autobuslinie Claraplatz–Hörnli auf Trolleybusbetrieb umgestellt. Basel erhält damit seine erste (und bis 1956 einzige) Trolleybuslinie.
1946 Ein neues Organisationsgesetz bringt eine umfassende Reorganisation des Unternehmens. Der Grosse Rat und der neu geschaffene Verwaltungsrat erhalten umfassende Kompetenzen, diejenigen der Direktion werden zurückgebunden. Das Unternehmen erhält den neuen Namen „Basler Verkehrs- Betriebe“ (BVB).
1961 Das Unternehmen plant die grösste Trambeschaffung seiner Geschichte. Schindler oder Düwag? Schweiz oder Deutschland? – Düwag macht das Rennen.
1975 Der Tarifverbund mit der Linie 10 der BLT markiert den Beginn der Realisierung des Tarifverbundes Nordwestschweiz.
1984 BVB und BLT lancieren das „Umweltschutzabonnement“. Es erlangt international Beachtung. Die Frequenzen steigen wegen des günstigen Tarifs innert weniger Jahre um mehr als 25%.
1999 Das neue, hellere Grün und das neue BVB-Logo halten Einzug.
2005 Mit der Einführung der neuen Buslinie 30 zwischen Bahnhof SBB und Bad. Bahnhof wird erstmals seit 1966 wieder eine Verbindung der beiden Bahnhöfe via Johanniterbrücke geschaffen und dabei die Universität und die Spitäler direkt mit dem Bahnhof SBB verbunden.
2006 Verselbständigung der BVB als öffentlich-rechtlicher Betrieb mit Selbstverantwortung, auch im Rechnungswesen. Feder-Masse-System eingebaut am Steinenberg – Musiksaal ohne Tramlärm!
2016 Die BVB gründet zusammen mit der Baselland Transport AG (BLT) das gemeinsame Tochterunternehmen Moving Media Basel AG. Dieses ist für die Vermarktung sämtlicher Werbeflächen in und an den BVB- und BLT-Fahrzeugen zuständig.
2019 Die BVB testet mit dem „Stromnibus“ den ersten batterieelektrischen Bus ihrer Geschichte. Der Bus wird auf allen Linien eingesetzt und ist sowohl bei den Fahrgästen als auch beim Fahrpersonal sehr beliebt. Bis 2027 soll die gesamte BVB-Busflotte mit 100 Prozent erneuerbarer Energie angetrieben werden.
2020 Die Corona-Pandemie trifft die BVB hart: Einerseits müssen viele der geplanten Jubiläumsaktivitäten zu „125 Jahre BVB“ abgesagt werden. Andererseits erlebt das Unternehmen einen noch nie dagewesenen Einbruch der Fahrgastzahlen und damit der Erträge. Trotz ausgedünntem Fahrplan konnte der Betrieb jederzeit aufrecht gehalten werden.2021 Mit dem Lieferantenentscheid für die Lieferung der ersten Tranche von insgesamt 65 E-Bussen hat die BVB einen bedeutenden Meilenstein für die Elektrifizierung ihrer Busflotte erreicht. Die E-Busse des Schweizer Herstellers Carrosserie HESS AG sowie der EvoBus (Schweiz) AG werden zwischen November 2022 und Mai 2023 angeliefert und nach und nach in Betrieb genommen.
Quelle: BVB