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Das Cello ist ein typisches Ensemble- und Orchesterinstrument. Es klingt tief, kann aber auch bis in hohe Lagen gespielt werden. Deshalb eignet es sich auch hervorragend als Soloinstrument. Die Klangfarbe kommt der menschlichen Sprechstimme sehr nahe (auch in der Frequenz), ist warm, weich, "rund" und etwas melancholisch. So wird das Cello oft für elegische Kantilenen verwendet. Romantische Komponisten haben in ihren epochalen Werken einige sehr berühmte Melodien im Celloregister "angesiedelt" (Brahms, Tschaikowsky u.a.)
Kleine Schülerinstrumente werden heute ausschliesslich gemietet. Erst das 4/4-Cello für Jugendliche und Erwachsene wird heute gekauft (oft ein Mietkaufangebot). Kauf ab CHF 3500
Wissenswertes
Die älteste Quelle eines Vorläufers der Streichinstrumente, die sogenannte Röhrenzither (Yazheng), stammt aus dem 8.Jhd. aus China. Weitere frühe Quellen beschreiben die Dschutak und die Kamantsche aus Armenien, die Ravananhatha aus Indien und die arabische Rabab. In Europa bekannt sind seit dem 11.Jhd. die Fidel und das Rebec. Aus letzterem entwickelten sich im 15. und 16.Jhd. die Violen-und Gambenfamilien.
Berühmte Geigenbauer: aus Italien die ersten Geigenbauer Andrea Amati (16.Jhd.), Antonio Stradivari (17.Jhd.) und Giuseppe Guarneri, aus Frankreich die Fam. Vuillaume. Alle Geigenbauer habe natürlich nicht nur Geigen hergestellt, sondern auch alle Instrumente der Streicherfamilie.