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Der Berner Oberländer hat das Rennen zuvor bereits drei Mal gewonnen, doch dieses Jahr ist alles anders: Sausers Teamkollege und Freund, der Südafrikaner Burry Stander, kam im Winter bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
Nun tritt Sauser mit einem neuen Partner an: dem Tschechen Jaroslav Kulhavý, Crosscountry-Olympiasieger von London 2012. Zusammen bilden Sauser und Kulhavý ein scheinbar unschlagbares Team: Der 37jährige Sauser ist einer der erfahrensten Cape-Epic-Teilnehmer überhaupt: Bereits zum achten Mal will er es 2013 ins Ziel schaffen. Dazu kommt der beeindruckende Palmarès einer langen Profikarriere: Zwei Gesamtweltcup-Siege im Crosscountry, Bronze an Olympischen Spielen und drei Marathon-Weltmeistertitel sprechen für sich. Auch der 38jährige Jaroslav Kulhavý gehört zu den Besten: Letztes Jahr schlug er an den Olympischen Spielen in London Nino Schurter im Endspurt und gewann Gold. Dazu ist er Crosscountry-Weltmeister und Gesamtweltcup-Sieger. Doch es ist Kulhavýs erstes Cape Epic, und bald wird er erfahren, dass hier andere Gesetze herrschen.
Nach dem Prolog liegen Sauser und Kulhavý in Führung, sie scheinen ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch dann beginnt die Pechsträhne: Pannen kosten wertvolle Minuten, und als sich die beiden in der dritten Etappe verfahren und viel Zeit verlieren, scheint das Rennen gelaufen. Für Sauser beginnen harte Tage. Nach den drei Siegen mit Burry Stander sind die Erwartungen in Südafrika hoch: Sauser lebt zeitweise dort und wird von den Südafrikanern als einer der Ihren angesehen. Jeder Tag ohne Leadertrikot macht die Aufgabe noch schwerer. Ein Sieg von Sauser und Kulhavý wäre nur noch mit einer beispiellosen Aufholjagd möglich.