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Das heutige Jesolo wurde unter dem Namen Equilium zur Zeit des römischen Kaiserreichs als Vicus (Dorf) auf einer Insel in der Nähe der Piave-Mündung gegründet. Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte sich an der Kreuzung, die der Fluss und der Kanal bildeten, ein neuer Ortskern. 1930 erhielt der Ort seinen alten Namen Jesolo zurück. Etwa zu derselben Zeit setzte ein erneuter Aufschwung des Tourismus ein. Die erste Badeanstalt eröffnete in Nähe der Piazza Marconi. 1934 gab es bereits zahlreiche Villen und Hotels. Dem Charakter eines intensiv genutzten Seebades gemäß, wurde seit den 1960er Jahren der Stadtkern und der Strandbereich mit immer höheren Hotel- und Wohngebäuden bebaut. Eine Bauplanungskampagne nannte sich Jesolo City Beach 2012. Die Kampagne schloss die Neugestaltung von Straßen und Plätzen sowie die Verbesserung der Strände und ihrer touristisch genutzten Bauten ein. Jesolos wirtschaftliche Grundlage ist der Tourismus. In seiner Blütezeit hatte Jesolo bis zu sechs Millionen Besucher pro Jahr, in den letzten Jahren sank diese Zahl auf etwa 5,3 Millionen jährlich. Im Winter gleicht das Lido di Jesolo einer Geisterstadt. Die Hektik des Sommers ist vergessen und die Lagune zeigt sich von der schönsten Seite.
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