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Die Geschichte der Basler Fasnacht verliert sich im Dunkel der Vergangenheit. Dazu beigetragen hat das verheerende Erdbeben, welches 1356 unsere Stadt und damit auch die Dokumente über die Fasnacht weitestgehend zerstört hatte.
1376, am Tag vor Aschermittwoch, fand auf dem Münsterplatz ein Turnier statt, bei dem sich die Bürger von den Rittern provozieren liessen. Die Bürgerschaft griff zu den Waffen und vertrieb die Edelleute, von denen beim Tumult vier ums Leben kamen, In der Folge wurden 12 Bürger enthauptet und Kaiser Karl IV. entzog der Stadt durch Verhängung der Reichsacht dem Schutz des römisch-deutschen Reiches. Dieser folgenschwere Tag ging in die Annalen Basels ein als die "böse Fasnacht" und gleichzeitig als älteste Nachricht über fasnächtliches Treiben.