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Chef Snowboard Sacha Giger und Chef Freestyle Christoph Perreten haben mit ihren Trainerteams und der Selektionskommission die Kaderselektionen Snowboard respektive Skicross, Freeski, Aerials und Moguls für die Saison 2018/19 vorgenommen.
Rücktritte
Nach einem Olympia Zyklus ist es nicht unüblich, dass Athletinnen und Athleten ihre Karriere beenden und den Zeitpunkt nutzen, etwas Neues anzugehen. Eine kompakte Übersicht der Nationalmannschafts- und A-Kader Rücktritte:
Elena Könz, Snowboard Freestyle
Die 30-jährige Snowboard Freestyle Spezialistin aus dem Unterengadin konzentrierte sich seit ihrem 16. Lebensjahr voll und ganz aufs Snowboarden. Sie war und ist nicht nur eine Künstlerin in den Snowparks dieser Welt, sondern auch auf dem Papier: Könz hat Kunst und Mediendesign studiert. Ihren grössten Erfolgt erzielte die Bündnerin 2015 als sie Weltmeisterin im Big Air wurde.
Deborah Scanzio, Moguls
Die Schweizer Ski-Freestylerin Deborah Scanzio beendete ihre Karriere nach 15 Weltcup-Saisons am Heim-Weltcup in Airolo. In PyeongChang nahm die Buckelpisten-Spezialistin bereits zum vierten Mal an Olympischen Winterspielen teil, scheiterte aber bereits in der Qualifikation. 2006, 2010 und 2014 war die Doppelbürgerin aus der Leventina noch unter italienischer Flagge gestartet und hatte die Ränge 9, 10 und 11 erreicht. Ihre grössten Erfolge feierte die 31-jährige Tessinerin mit dem Gewinn der WM-Bronzemedaille 2007 in Madonna di Campiglio und ihrem einzigen Weltcupsieg im Doppelbuckelpisten-Wettbewerb im japanischen Tazawako vor zwei Jahren.
Simona Meiler, Snowboardcross
Nach 13 Saisons mit 66 Weltcupstarts, drei Olympischen Spielen und drei Weltmeisterschaften ist Schluss: Die 28-jährige Profi-Snowboarderin verabschiedet sich aus dem Spitzensport. Mit 16 Jahren fuhr Simona Meiler erstmals an einem Weltcup mit. 2007 nahm sie zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teil, im selben Winter gewann sie den Gesamteuropacup. In der Olympia-Saison 2009/10 folgten zwei Weltcup Podestplätze in Telluride sowie La Molina und der 9. Rang an den Olympischen Spielen. «Es ist Zeit für eine Veränderung. In meinem Masterstudium werde ich auf einer kognitiven Ebene gefordert, mit Unbekanntem konfrontiert.»
Alexandra Hasler, Snowboardcross
Die Saison 2014/15 beendete Alexandra Hasler mit dem Gewinn der Europacup-Gesamtwertung. Sie war drauf und dran, sich im Snowboardcross einen Namen zu machen. Im Dezember 2015 debütierte die Stadtbernerin erstmals im Weltcup und machte mit Top-10-Plätzen auf sich aufmerksam. Mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in PyeongChang ging für Hasler ein Traum in Erfüllung. Doch drei Verletzungen an der gleichen Schulter innerhalb der letzten zwei Jahren warfen Hasler immer wieder zurück.
Stefanie Müller, Snowboard Alpin
Die Davoser Alpin Snowboarderin Stefanie Müller hat Mitte März mit dem 4. Rang im Teamevent in Winterberg nicht nur ihre Saison, sondern auch ihre Karriere beendet. Die 25-Jährige war 2008 erstmals im Weltcup in Erscheinung getreten. Die dreifache Vize-Juniorenweltmeisterin fuhr im Weltcup Einzelrennen fünfmal in die Top 10.