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Förderung der grundlegenden Denk- und Lernstrukturen
Die Aufnahme, Wahrnehmung, Verarbeitung und Wiedergabe von Informationen aus der Aussenwelt werden «kognitiv» genannt. Grundannahme ist, dass Strukturen benötigt werden, welche Informationen verarbeiten, sinnvoll ordnen und zur inneren Wirklichkeit zusammenfügen.
Die von mir eingesetzten Förderprogramme helfen den Kindern und Jugendlichen systematisch, Denkprozesse des Wahrnehmens, Vergleichens, Kategorisierens, Lernens und Problemlösens aufzunehmen, einzuüben, auszuprobieren und anzuwenden. Sie lernen, wie und wann und unter welchen Bedingungen sie am besten vergleichen, wann sorgfältiges Arbeiten sinnvoll ist und wann eben nicht, wann was gerade relevant ist und was nebensächlich.
Entscheidend für die Förderung ist der vermittelnde Lehrstil. Der/die TherapeutIn regt mit zielgerichteten Fragen Denkprozesse an und bespricht Lösungsmöglichkeiten, ohne eine Lösung vorzugeben. Erarbeitete Grundsatzregeln werden in andere Inhalte bzw. in Alltagssituationen übertragen. Aus diesem Prozess entwickeln die Kinder und Jugendlichen eine intrinsische (von sich aus/innere) Motivation aus dem Lernen und den Aufgaben selber. Die Rolle der Vermittlerin oder des Vermittlers ist, bei dieser Arbeit nicht primär Wissen zu vermitteln. Ihre/seine Aufgabe ist es, Prozesse auszulösen, zu stützen, oder etwa die Art, wie sie ausgeführt werden, zu modellieren und die Lernenden zu vermittelten Lernerfahrungen hinzuführen.
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