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Das Stadtluzerner Stimmvolk hatte 2019 den Planungskredit für die Velostation gutgeheissen. Unterdessen schloss die Stadt das Vorprojekt ab und begann mit der Ausarbeitung des Bauprojekts, wie sie am Montag mitteilte.
Die Velostation im vorderen Teil der Bahnhofstrasse sei nach Rücksprache mit den Fraktionen des Stadtparlaments gegenüber den ersten Plänen vergrössert worden, heisst es weiter. Die Station wird voraussichtlich mit 1200 bis 1300 Veloparkplätzen eingerichtet, ursprünglich rechnete man mit 1100.
Die Station soll auch mit dem Druchgangsbahnhof verbunden werden und dereinst Platz für bis zu 1500 Velos bieten können.
Die unterirdische Velostation kostet nach heutigem Stand rund 17 Millionen Franken. Der Betrag sei höher als die groben Schätzungen von 2017, heisst es weiter. Gründe seien die Vergrösserung und der anspruchsvolle Baugrund.
Die effektiven Kosten sollen im Frühling 2021 vorliegen, wenn das Bauprojekt fertig ausgearbeitet ist. Voraussichtlich wird das Stimmvolk im Februar 2022 über den Baukredit befinden.
Die Velostation entsteht im vorderen Teil der Bahnhofstrasse, die in den nächsten Jahren ebenfalls umgestaltet wird und Anfang 2024 mit der neuen Velostation fertig sein soll.
Die Strasse erhält eine zweite Baumreihe mit rund 30 zusätzlichen Bäumen. Für den Bau der Velostation müssen 14 Bäume gefällt werden, die ersetzt werden, heisst es weiter. Weiter entstehen mobile Sitzgelegenheiten, öffentliche Toiletten und eine Buvette.
Gleichzeitig erneuert die Stadt diverse Werkleitungen und der Theaterplatz wird aufgewertet. Für die Neugestaltung der Bahnhofstrasse und des Theaterplatzes rechnet die Stadt mit Kosten von sechs bis sieben Millionen Franken.
(sda)