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Im Rahmen von Gipfelgesprächen in Hanoi zwischen der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-Hye und ihrem vietnamesischen Amtskollegen Truong Tan Sang kamen die beiden Staatschefs überein, ihre nukleare Zusammenarbeit weiterzuführen. Beide Staaten hatten sich schon im Juni 2011 dafür ausgesprochen. Im März 2012 folgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung.
Park und Truong begrüssten in einer gemeinsamen Erklärung den Beginn einer einleitenden Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines Kernkraftwerks in Vietnam. Dabei gehe es um Investitionen im Gesamtbetrag von rund USD 10 Mrd. (CHF 9,3 Mrd.).
Die vietnamesische Regierung will bis 2030 acht Kernkraftwerke mit insgesamt 14 Einheiten bauen, um den steigenden Strombedarf des Landes zu decken. Bereits Mitte 2010 wählte Vietnam Russland als Partner für den Bau des ersten Kernkraftwerks aus. Kurz danach erhielt Japan den Zuschlag für den Bau des zweiten. Beide Werke sollen in der Provinz Ninh Thuan an der südöstlichen Küste Vietnams errichtet werden.
Quelle
M.A. nach südkoreanische Regierung, Medienmitteilung, 10. September 2013