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Stehen die einzelnen Elemente eines Systems (wieder) in der "richtigen" Ordnung zueinander, fliesst die Energie konstant, ruhig und harmonisch.
Systemische Arbeit geht davon aus, dass sich der einzelne Menschen stets in intensivem Dialog und in Interaktion mit dem System befindet, aus dem er kommt oder in dem er lebt. Unter "System" wird "Familie", "Ahnen" aber auch "Arbeitskolleginnen und -kollegen", "Freunde" verstanden, oder auch das Land, in dem er wohnt, die gesellschaftliche Schicht, der angehört, usw. Der Einzelne wird von diesem System geprägt und prägt seinerseits das System.
Die Intergration des Systems in der modernen Therapie ist relativ jung (1950-er Jahre), das Wissen (z. B. um systemische Ordnungen) ist hingeben sehr alt und wird schon seit Jahrhunderten, schon in schamanischen Ritualen angewendet.
Wir kennen die "Ordnungen der Liebe" intuitiv, wissen aber nicht genau, woher und warum. Interessanterweise gelten sie in allen Kulturen gleichermassen, wie z. B. das Recht der Eltern, geachtet und geehrt zu werden oder das Recht auf Zugehörigkeit eines Individuum in der Gesellschaft.
Die systemische Arbeit richtet seinen Fokus auf das System, nie nur auf den Einzelnen. Ziele können sein, unbewusste Einflüsse sichtbar zu machen und "Ordnung" in die Systeme zu bringen, indem z. B. jeder seinen ihm zustehenden Platz erhält.
Eine Spezialität oder gar Exklusivität des systemischen Arbeit ist die Integration von Generationen übergreifenden Einflüssen. Jede Generation hat die Aufgabe, ihre "Verstrickungen" in Ordnung zu bringen, ansonsten wird das Ungelöste von der nächsten Generation übernommen. Wer kennt nicht Beispiele aus der eigenen Familie?
Die systemische Arbeit ist überall sinnvoll, wo Einflüsse aus anderen Systemen in das jetzige Leben wirken, vor allem wenn sie störend wirken, z. B. wenn jemand in seiner Beziehung nicht
aufblüht, weil er ungelöste Konflikte mit seinen Eltern auf den Partner projiziert, wenn jemand seinen Platz im Leben einfach nicht findet, weil ein ungeborenes Geschwister in der Ursprungsfamilie nicht gewürdigt wurde, wenn jemand in einer neuen Position keinen Erfolg hat, weil er sie unrechtmässig (im systemischen Sinn) erworben hat.
Ohne viel und meist ablenkendes Faktenwissen, wird zunächst das Thema, die Frage, die Konstallation "aufgestellt". Die betroffene Person stellt stellvertretend für sie selbst und die Personen ihrer Familie, Freunde, Kollegen, etc... andere Menschen oder auch Puppen, Kissen, Bilder im Raum so auf, wie sie glaubt, dass diese zueinander stehen. Danach zieht sie sich zurück und beobachtet das Geschehen. Durch die Externalisierung und den Rückzug, entwickelt sich die Situation frei und es werden -teilweise mit Unterstützung des Therapeuten- Wirkungsweisen und Zusammenhänge sichtbar, die der betroffenen Person vorher nicht bewusst waren. Nach der Entwicklung des Lösungsbild, stellt sie sich in das Geschehen und spricht teils mit Unterstützung des Therapeuten Sätze, die das Lösungsbild verankern.
Systemische Strukturaufstellungen sind in Einzel- und in Gruppensitzungen möglich.
Wir weisen Sie darauf hin, dass unsere Arbeit keine medizinische, psychiatrische oder psycho-therapeutische Therapien ersetzt.
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