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Giulio Cesare in Egitto
Oper
Stückinfo
Der Feldzug Cäsars gegen Pompejus führt ihn in das Ägypten Cleopatras. Der ehrgeizige und intrigante Bruder Ptolemäus fürchtet um den Verlust seiner Krone. Er strebt mit Rom eine Allianz an, dafür bietet er Cäsar den Kopf des Pompejus. Doch Cäsar wendet sich ent- setzt ab. Unterdessen sucht die schöne Cleopatra den römischen Feldherrn im Kampf um die Krone Ägyptens auf ihre Seite zu ziehen. In der Verkleidung der Dienerin Lydia erscheint sie ihm auf dem Gipfel des Parnass und verführt ihn mit der himmlischen Musik der Musen. Die Intrige des Ptolemäus führt zum Krieg zwischen Römern und Ägyptern. Sextus,der Sohn des Pompejus, der auf Rache sinnt, sucht den Kampf mit Ptolemäus. Dabei unterstützt ihn seine Mutter Cornelia. Die Intrige nimmt ihren Lauf ...
„Giulio Cesare in Egitto“ war in der Spielzeit 1723/24 Händels grösster Erfolg in London. Die Uraufführung am Haymarket Theatre führte zu Lobeshymnen bei Publikum und Presse. In den Titelrollen brillierten die besten italienischen Sänger der Zeit. Der Altkastrat Senesino und die Sopranistin Francesca Cuzzoni waren die unangefochtenen Stars dieser Aufführung. Das Publikum tobte. Man sang und pfiff die Händelschen Arien sogar auf der Strasse.
Nach „Theodora“ und „Alcina“ inszeniert Herbert Wernicke mit „Giulio Cesare“ seine dritte Händeloper in Basel- wieder mit dem Dirigenten Michael Hofstetter zusammen. Seine Bilder bieten der Suggestionskraft der Musik den Raum, in dem sich der Zauber des Barocktheaters entfalten kann. Die Rätsel der ägyptischen Welt erscheinen auf der Bühne als Zeichen des Fremden, die sich dem imperialen Machtanspruch Roms entziehen. So muss Cäsar einlenken. Er verlässt Ägypten, so wie er es vorgefunden hat.
Händels "Alcina" war in der Regie von Herbert Wernicke und unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter der grosse Erfolg der Spielzeit 96/97. Jetzt erarbeiten beide mit "Giulio Cesare in Egitto" Händels reichste und üppigste Partitur. Sie schildert hochbarock und tiefsinnlich die Liebe zwischen Cleopatra und Cäsar vor dem Hintergrund von Verführung, Macht und Politik.
- Musikalische Leitung - Michael Hofstetter
- Regie, Bühne, Kostüme - Herbert Wernicke
- Chorleitung - Henryk Polus
- Studienleitung - Rainer Altorfer
- Dramaturgie - Xavier Zuber
- Musikalische Assistenz - Hans Adolfsen
- Korrepetition - Philippe Adam, Wolfgang Götz, Nami Noda
- Regieassistenz - Björn Jensen
- Kostümassistenz - Eva Karobath
- Inspizienz - Jean Pierre Bitterli
- Souffleuse - Magda Hans
Besetzung
- Giulio Cesare - Graciela Araya, Anne Mason
- Curio - Martin Snell
- Cornelia - Leandra Overmann
- Sesto - Annette Markert
- Cleopatra - Sonia Theodoridou
- Tolomeo - Kai Wessel
- Achilla - Lynton Black
- Nireno - Mojca Vedernjak, Dorien Wijn
- Ein Nil-Krokodil - Thomas Stache
- Chor des Theater Basel
- Statisterie des Theater Basel
- Es spielt das Sinfonieorchester Basel.