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A wie Assist: Ein Assist ist ein Pass, der zu einem Tor führt. Im Eishockey gibt auch der zweitletzte Pass vor einem Treffer einen Skorerpunkt. Man spricht dann von einem zweiten Assist oder «secondary assist».
B wie Buebe-Trickli: Wenn der Spieler um das gegnerische Goal kurvt und den Puck von hinter dem Goal über die Linie bugsieren kann. In anderen Ländern heisst das «Buebe-Trickli» übrigens «Bauerntrick».
C wie Check: Ein Check – normalerweise Schulter auf Schulter – ist eine legale Möglichkeit, um den Gegner von der Scheibe zu trennen. Es gibt aber auch regelwidrige Checks. Unter anderem den Crosscheck. Dabei wird dem Gegner mit dem Stock gecheckt.
D wie Diving: Kommt vom vom englischen «tauchen» und ist eine Schwalbe. Im Eishockey sind Schwalben besonders verpönt und werden mit Geldbussen bestraft. Im Eishockey gibt es die Besonderheit, dass Spieler A für ein Foul bestraft wird und Spieler B gleichzeitig für eine Schwalbe eine Strafe kassiert. Das ist der Fall, wenn Spieler B besonders theatralisch auf das Foul reagiert. Diving kann auch nachträglich bestraft werden.
E wie Empty-Net-Goal: Ein Empty-Net-Goal (auch Empty-Netter) ist ein Treffer ins leere Tor. Meist passieren diese Treffer kurz vor Ende eines Spiels, wenn die in Rückstand liegende Mannschaft versucht, ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler das Spiel auszugleichen.
F wie Forechecking: Die gegnerischen Verteidiger mit den eigenen Stürmern unter Druck setzen. Das Ziel dabei ist, den gegnerischen Spielaufbau zu stören und die Scheibe zurückzugewinnen.
G wie Game-Winning-Goal: Das entscheidende Tor in einem Spiel. Beim Stand von 6:4 ist es beispielsweise das fünfte Tor, nicht das sechste.
H wie hoher Stock: Ein Fehlverhalten, das zu einer kleinen Strafe (zwei Minuten) führt. Bei einem hohen Stock, schlägt Spieler A Spieler B den Stock ins Gesicht. Die Absicht spielt dabei keine Rolle, da ein Spieler seinen Schläger jederzeit unter Kontrolle haben muss. Wenn ein Spieler den Puck über Schulterhöhe spielt, gilt es ebenfalls als hoher Stock, das Spiel wird mit einem Bully fortgesetzt.
I wie Icing, auch unerlaubter Befreiungsschlag genannt, ist eine nicht erlaubte Methode, das Spiel zu beruhigen. Der Schiedsrichter pfeift Icing, wenn eine Mannschaft den Puck hinter der Mittellinie ins gegnerische Drittel spediert, ohne das die Scheibe noch berührt wird. Nur wenn eine Mannschaft in Unterzahl spielt, sind diese Befreiungsschläge erlaubt.
K wie Kniestich: Der Kniestich ist ein schwerer Regelverstoss. Dabei fährt Spieler A das eigene Knie aus und sucht den Kontakt mit dem Gegenspieler. Ein Kniestich gibt mindestens eine kleine Strafe. Bei Verletzung oder grosser Verletzungsgefahr für den gegnerischen Spieler sind auch eine 5-Minuten-Strafe und ein Restausschluss möglich.
L wie Linienrichter: Der Linienrichter ist verantwortlich fürs Offside und das Bully. Im Spiel gibt es zwei Linienrichter und zwei Headschiedsrichter.
M wie Minor- und Major-Penalty: Zwei-Minuten-Strafe und Fünf-Minuten-Strafe. Die «grosse» Strafe kann mit einem Restausschluss ausgesprochen werden, die auch zu einer weiteren Spielsperre führen kann.
N wie Neutrale Zone: Das Spielfeld ist in drei Zonen unterteilt. Die mittlere und kleinste Zone ist die neutrale Zone. Die Zone, in der sich das eigene Tor befindet, wird als defensive Zone bezeichnet. Die Zone, in der sich das gegnerische Tor befindet, ist die offensive Zone.
O wie Overtime (Verlängerung): Die Overtime gibt es, je nach Liga, in verschiedenen Varianten. In der DEL wird in der Hauptrunde der Saison nach Ablauf der regulären Spielzeit eine fünfminütige 4-gegen-4 Sudden-Death-Overtime gespielt. Wer ein Tor schiesst, hat gewonnen. Trifft keine Mannschaft geht es ins Penaltyschiessen. In den Play-offs werden seit der Saison 2007/2008 nach amerikanischen Vorbild solange 20-minütige Verlängerungen gespielt, bis eine Mannschaft ein Tor erzielt.
P wie Powerplay: Ein Powerplay, auch Überzahlspiel genannt, ist eine Situation, in der Team A mehr Spieler auf dem Eis hat als Team B, weil dieses Strafen absitzen muss. Es gibt sowohl einfache wie auch doppelte Überzahlsituationen.
R wie Rebound: Ein Rebound ist ein Abpraller beim Torhüter. Oft führt er zu gefährlichen Situationen vor dem Tor.
S wie Slapshot: Als Slapshot werden harte Schüsse bezeichnet, bei denen der Spieler vorher aufgezogen, also ausgeholt hat. Der Puck wird geschlagen und nicht mit einer gezogenen Bewegung von der Schaufel gelassen.
T wie Time Out: Jede Mannschaft kann pro Spiel eine Auszeit von 30 Sekunden nehmen
U wie Ugly Goal: Als Ugly Goal oder «hässliches Tor», werden Tore bezeichnet, die nicht schön herausgespielt wurden. Stattdessen wurde die Scheibe mit einem Kraftakt irgendwie ins Tor gezwungen.
V wie Volley-Goal: Ein Goal, das in der Luft erzielt wird. Die Scheibe berührt dabei bei Annahme und Schuss das Eis nicht. Volley-Goals sind sehr selten.
W wie Wrist-Shot: Im Gegensatz zum Slapshot wird beim Wrist-Shot die Scheibe zuerst angenommen. Es wird aber nicht ausgeholt, sondern aus dem Handglenk geschossen.
Z wie Zweiweg-Spieler: Spieler, der offensiv und defensiv gut ist.