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Diese Arbeit behandelt mit der Adoption eine für das Gesellschaftsleben stets wichtige Erscheinung des Rechtslebens, die zu den ältesten nachgewiesenen Rechtsinstituten zählt. Dieses Buch bietet eine geschlossene Darstellung der Entwicklung des Adoptionsrechts von den Anfängen im antiken Rom bis zur Gegenwart in Deutschland, wobei drei deutliche Schwerpunkte gesetzt werden: Das Römische Recht von den Zwölftafeln bis zu Justinian, das Preußische Allgemeine Landrecht und die deutsche Rechtslage des 19. Jahrhunderts seit den Vorarbeiten zum Bürgerlichen Gesetzbuch einschließlich der späteren Reformen bis zur Gegenwart. Berücksichtigung findet zudem die europäische Rechtsentwicklung in ihren wesentlichen Zügen.
Autorentext
Der Autor: Christoph Neukirchen wurde 1972 in Bedburg geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Er schloss das Studium im Jahr 1997 mit dem Ersten Staatsexamen ab. In den folgenden zwei Jahren arbeitete der Autor als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (assistant diplomé) am Lehrstuhl für Deutsches Recht, Römisches Recht und Internationales Privatrecht an der Université de Lausanne. Nach dem Referendariat legte er die Zweite juristische Staatsprüfung im Jahr 2001 ab und arbeitet seit 2002 als Staatsanwalt in Köln.