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Luftwaffe erhält erste zwei von sechs israelischen Drohnen
Die ersten zwei von insgesamt sechs neuen Aufklärungsdrohnen aus Israel sind der Schweizer Luftwaffe ausgehändigt worden, Jahre später als geplant. Die übrigen Drohnen des neuen Aufklärungsdrohnensystems (ADS 15) sollen bis Ende dieses Jahres eintreffen.
Übergeben wurde der Luftwaffe auch Material zu den ersten zwei Drohnen, namentlich Bodenkontrollstationen, Sensoren sowie Logistik- und Ausbildungsmaterial, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Montag meldete. Die militärische Luftfahrtbehörde habe die nötige Zertifizierung ausgestellt.
Die Beschaffung der Drohnen hatte das Parlament 2015 bewilligt. Kritisiert wurde damals die israelische Herkunft der Fluggeräte. Die Projektkosten beliefen sich auf mittlerweile 298 Millionen Franken. 2015 habe das Parlament einen Kredit von 250 Millionen Franken gesprochen und 2021 einen Nachtragskredit, teilte Armasuisse mit.
Eigentlich hätten die neuen Drohnen ab 2019 fliegen sollen, die Vorgänger-Fluggeräte des Typs Ranger waren 2019 ausgemustert worden. Der Ersatz verzögerte sich aber, weil die Lieferfirma in Israel den Aufwand der Herstellung unterschätzt habe, und auch wegen der Covid-19-Pandemie, wie es bei Armasuisse hiess.
(text:sda/bild:archiv)
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