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"Karl Emanuel Müller"
Ingenieur, Unternehmer,
Staatsmann
K. E. Müller war eine
herausragende Gestalt der CH-Geschichte des
19. Jahrhunderts - ähnlich wie Alfred Escher. Doch umfassend
porträtiert wurde er vor Stadlers Buch nie.
Im Sonderbund stand Müller an vorderster Front
der föderalistischen Politik, nachher
wirkte er tatkräftig am Aufbau des Bundesstaates mit. -
Nachhaltiger als seine politischen Mandate waren
jedoch Müllers berufliche Zusammenarbeit mit wichtigen Ingenieuren, den
Baubehörden des Bundes und eidgenössischen Fachexperten und
seine Beziehungen und Freundschaften über Kantons-, Partei- und
Konfessionsgrenzen hinweg...
Sein Einsatz für die
Verkehrsinfrastruktur und insbesondere die Gotthardbahn (für die er
das richtungweisende Vorprojekt verfasste) halfen mit, der Transitachse durch die
Zentralschweiz zum Durchbruch zu verschaffen und Uri, seiner engeren Heimat, die
Industrialisierung
zu ermöglichen...
Das letzte Werk Müllers war die Stiftung des Kantonsspitals Uri,
ein bleibendes Werk echter Humanität.
Das Buch
ist
ein wissenschaftliches,
aber leicht lesbares
Werk.
Es hat
einen Umfang von 556 Seiten und ist mit über 260 Bildern illustriert, wovon 60
farbigen.