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Feuer in einem Labor des Zentralinstituts der Spitäler (ZIS)
Am Mittwoch 20. Dezember brach in einem Labor des Zentralinstituts der Spitäler (ZIS) in Sitten kurz nach 15.00 Uhr ein Feuer aus. Grund dafür war ein auf den Boden gefallenes Gefäss mit Salpetersäure – eine Substanz, die bei Laboranalysen häufig eingesetzt wird. Das Feuer beschränkte sich auf das betreffende Labor. Über die Lüftung kam es zu einer Rauchentwicklung. Es wurde niemand verletzt. Rund 200 Personen, die im Gebäude arbeiteten, wurden jedoch aus Sicherheitsgründen evakuiert.
Die Stützpunktfeuerwehr Sitten wurde gegen 15.15 Uhr wegen Austretens einer gefährlichen Substanz im ZIS aufgeboten. Bei ihrer Ankunft stellten die Feuerwehrangehörigen einen Brand fest und liessen das Gebäude zur Sicherheit evakuieren. Die gefährliche Substanz und das Feuer beschränkten sich auf das Innere des Labors und die Feuerwehr konnte die Lage schnell unter Kontrolle bringen. Es gab keine Verletzten.
Man verschafft sich nun einen Überblick über die Materialschäden und prüft, wie die Tätigkeiten fortgeführt werden können. Die in diesem Labor durchgeführten Analysen sind nicht sehr dringend und der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Patientenversorgung. Eine detaillierte Untersuchung wird zeigen, ob das betroffene Labor seine Tätigkeiten schon bald wieder aufnehmen kann oder ob eine Übergangslösung gefunden werden muss. Zudem wird das ZIS den Vorfall genau unter die Lupe nehmen, um abzuklären, ob neue Sicherheitsmassnahmen notwendig sind.
Am Einsatz beteiligt waren 21 Personen und 7 Fahrzeuge der Stützpunktfeuerwehr Sitten, 12 Personen und 2 Fahrzeuge der Chemiewehr der Cimo Monthey sowie 7 Personen und 2 Fahrzeuge der Stützpunktfeuerwehr Siders. Zudem standen 3 Zivilschutzangehörige im Einsatz.