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Wenn herkömmliche Behandlungsmethoden und entsprechenden Pflegeprodukte gegen Haarausfall nicht zum gewünschten Ergebnis führen, bildet die Eigenblut-Therapie eine erfolgversprechende Alternative. Damit wird der Haarausfall gestoppt und das Haarwachstum angekurbelt.
Wie die Eigenblut-Therapie funktioniert
Zunächst wird dem Patienten / der Patientin Blut entnommen und zentrifugiert. Das dadurch gewonnene, hochkonzentrierte plättchenreiche Blutplasma wird in die zu behandelnden Stellen mit einer feinen Nadel 2 bis 3 Millimeter tief in die Kopfhaut gespritzt. Die im Plasma enthaltenen Thrombozyten setzen Wachstumsfaktoren frei und aktivieren Heilungsprozesse. Empfohlen wird, die Behandlung drei- bis viermal im Abstand von einer Woche durchzuführen und sie danach ca. alle 1-2 Monate zu wiederholen, bis der Haarausfall gestoppt ist.
Das verwendete Plasma ist zu 100 Prozent körpereigen und somit besonders gut verträglich.
Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall
Im Herbst oder Frühjahr leiden viele Menschen unter verstärktem Haarausfall. Dieser saisonale Haarausfall reguliert sich in der Regel von selbst und eine Therapie ist nicht notwendig. Wenn Sie jedoch über einen längeren Zeitraum über den ganzen Kopf mehr als 100 Haare pro Tag verlieren, sind Sie von einem sogenannten diffusen Haarausfall betroffen, der sich in der Regel behandeln lässt. Der diffuse Haarausfall kann verschiedene Auslöser haben wie Stress, fiebrige Infektionen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hormonumstellungen etc. Werden die Auslöser des Haarverlusts beseitigt, wachsen die verlorenen Haare im Allgemeinen wieder nach.
Vom kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) spricht man, wenn nur bestimmte, meist kreisförmige Bereiche betroffen sind. Hier liegt die Ursache im eigenen Immunsystem, das sich gegen die Zellen in den Haarwurzeln richtet. Am effektivsten wird der kreisrunde Haarausfall mit stark wirksamen Glucocorticoid-Lösungen behandelt.
Am häufigsten tritt der anlagebedingte bzw. androgenetische Haarausfall auf, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Die vererbte, sichtbare Ausdünnung der Kopfhaardichte ist auf eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) zurückzuführen. Behandelt wird diese Art von Haarausfall in der Regel mit Finasterid bei den Männern und Minoxidil bei Frauen.
Für wen die Eigenblut-Therapie geeignet ist
Gemäss einer Vielzahl von Studien, die sich mit der Eigenblut-Therapie gegen Haarverlust beschäftigen, kann diese insbesondere beim kreisrunden Haarausfall positive Effekte zeigen. Beim kreisrunden Haarausfall bleiben im Unterschied zum androgenetischen Haarausfall die Haarfollikel nämlich erhalten und lebensfähig.
Trotzdem kann die Eigenblut-Therapie auch bei anlagebedingtem Haarverlust erfolgreich sein, wenn man frühzeitig mit der Behandlung beginnt. Wenn der Haarverlust schon lange besteht und Haarwurzeln nicht mehr vorhanden sind, ist die Grenze der Eigenblut-Therapie erreicht.
Eine Eigenblut-Therapie ist auch eine gute Alternative, wenn andere Behandlungen (z.B. Hormontherapie) gegen Haarausfall unerwünschte Nebenwirkungen zeigen.
Interessieren Sie sich für eine Eigenblut-Therapie? Kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Beratungstermin bei einem/einer unserer spezialisierten Ärzte oder Ärztinnen für ästhetische Medizin.
Anmeldung: 044 318 88 99 oder 044 318 88 76