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«Ich bin ein Rastloser», sagt Toto Wolff (48) über sich. Kein Wunder, in normalen Zeiten wohnt er 20 Formel-1-Rennen pro Jahr auf allen Erdteilen bei. Der Stillstand heuer «war nicht immer ganz einfach für mich – aber gut für die Persönlichkeitsentwicklung». Gut für seine Vermögensentwicklung war die Tatsache, dass das Mercedes-Team, an dem er 30 Prozent besitzt, heuer zum siebten Mal in Folge sowohl die Fahrer wie die Konstrukteurswertung gewann.
Das verlängerte Concorde Agreement, das neue Konkurrenz nun de facto kaum mehr zulässt, hat den Wert seiner Beteiligung ebenso gesteigert wie die Tatsache, dass alle Teams in Zukunft einem Kostendeckel unterliegen und damit erstmals Chancen auf Profitabilität haben. Seinen Fünf-Prozent-Anteil an Williams hat Wolff gerade verkauft. Weiterhin hält der eingebürgerte Österreicher 30 Prozent am Formula-E-Team von Mercedes (seine Frau besitzt 30 Prozent des Konkurrenten Venturi) und neu ein Prozent am Autobauer Aston Martin. Hinzu kommen diverse Start-up-Beteiligungen und rund 200 Millionen an Immobilien und liquiden Werten.
(Stand: November 2020)