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Geschichte der Autobahn
Ab 1940 kam das Thema der Nationalstrassen in der Schweiz auf. Vierzehn Jahre später wurde eine Planungskommission für die gesetzlichen Grundlagen und finanziellen Fragen gebildet. Es wurde entschieden, dass durch Treibstoff-zolleinnahmen ein Teil davon finanziert wird. Im Jahre 1955 wurde dann das erste Teilstück eröffnet. Erst 1960 trat das Bundesgesetz über Nationalstrassen in Kraft, danach begann man 800 km der insgesamt 1811 km langen Autobahn zu erbauen. Anfangs dachte man, der Bau würde 20 Jahre dauern und 3.8 Mrd. CHF. Kosten. Schnell wurde klar, dass dies eine Fehlkalkulation war.
Im Jahr 2010 waren 1790 km in Betrieb, was 95% der geplanten Gesamtlänge entspricht. Bis im Jahr 2025 sollen die verbliebenen Lücken im National-strassennetz geschlossen werden. Für den Bau der Nationalstrassen wurde vom Bund über all diese Jahre etwa 61 Mrd. CHF. ausgegeben. Der Unterhalt und Betrieb, der zwischen 1985 und 2005 angefallen ist, kosteten weitere 12 Mrd. CHF. 1984 kam mit der Einführung der Autobahnvignette eine weitere Finanzierungsquelle dazu.
Die Stadt St. Gallen wird mit der Nationalstrasse A1 erschlossen. Zuerst wurde der Abschnitt Winterthur bis St. Gallen Winkeln gebaut, im Jahre 1970 war die Eröffnung. Zwei Jahre später, nämlich 1972, wurde der Abschnitt St. Gallen Neudorf bis Rheineck eröffnet. Der letzte Teil die Stadtautobahn, der die beiden Anschlüsse verbindet, wurde 1987 in Betrieb genommen.