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Kurzreport über den Fünften Sachstandsbericht des IPCC, Band 1: Naturwissenschaftliche Grundlagen.
Kernaussagen IPCC AR5 WGI:
- Menschliche Aktivitäten, insbesondere der Ausstoß von Kohlendioxid, verursachen eine eindeutige und anhaltende Erwärmung der Erde. Daran ändert auch eine Verlangsamung des Temperaturanstiegs in den vergangenen Jahren nichts, die der IPCC auf Schwankungen natürlicher Klimafaktoren zurückführt.
- Der globale Temperaturanstieg führt überall auf der Welt zu Veränderungen: Atmosphäre und Ozeane erwärmen sich, Ausdehnung und Menge von Schnee und Eis gehen zurück, die Meeresspiegel steigen, und Wettermuster ändern sich. Viele dieser Veränderungen sind beispiellos für die vergangenen Jahrzehnte bis Jahrtausende.
- Auf der Basis verschiedener Szenarien für den künftigen Ausstoß an Treibhausgasen projizieren Klimamodellrechnungen für das 21. Jahrhundert weitergehende Veränderungen. Steigen die Emissionen wie bisher, werden bis Ende des Jahrhunderts unter anderem (gegenüber aktuellen Werten1) ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2,6 bis 4,8 Grad Celsius (°C) erwartet, sowie ein Anstieg der Meeresspiegel um 0,45 bis 0,82 Meter und gravierende Störungen der Wettermuster. Zudem wird mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens zwei Dritteln der Arktische Ozean spätestens 2050 in den Sommermonaten beinahe eisfrei sein.
- Um mit mehr als 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit die Erwärmung unter zwei Grad Celsius gegenüber den vorindustriellen Werten zu halten, darf der gesamte seit Beginn des Industriezeitalters vom Menschen verursachte Kohlendioxidausstoß einen Richtwert von 1.000 Gigatonnen Kohlenstoff nicht überschreiten. Etwa die Hälfte dieser Menge war bis zum Jahr 2011 bereits ausgeschöpft.
Source: www.cpsl.cam.ac.uk/ipcc and www.europeanclimate.org