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Die 1977 in Tel Aviv geborene Keren Cytter hat sich auffallend schnell in der internationalen Kunstszene etabliert. Bekannt wurde die in New York lebende Künstlerin durch ihre experimentellen Videoarbeiten, in denen sie sich mit der Frage auseinandersetzt, welchen Einfluss die Medienkultur auf zwischenmenschliche Beziehungen ausübt.
Einzelausstellungen wurden ihr u.a. in der Kunsthalle Zürich (2005), im MUMOK Wien (2007), im Moderna Musset Stockholm (2010) und im Stedelijk Museum Amsterdam (2011) und dieses Jahr im Museum of Contemporary Art in Chicago ausgerichtet. Ausserdem nahm sie an unzähligen Gruppenausstellungen teil, darunter an der Biennale di Venezia (2009), an der Gwangju Biennale (2010) und im Solomon R. Guggenheim Museum in New York (2011) und hat mehrere Preise, u.a. den Baloise Art Statement Award im Rahmen der Art Basel 2006, gewonnen.
Bereits vor drei Jahren hat Omanut Keren Cytters Theaterstück „Show Real Drama» nach Gastproduktionen in Berlin, London, New York City, Kanada und Asien ans Theater Neumarkt vermittelt. Nun kommt Keren Cytter zurück nach Zürich und zeigt neben ihren Videoarbeiten „Siren» und „Ocean» ihr neustes Werk „Game». Ausserdem wird die 60teilige Zeichnungs-Installation „Home» ausgestellt, die eben noch in ihrer Soloschau in Chicago zu sehen war.
Olga Stefan, geboren in Bukarest, aufgewachsen in Chicago, lebt seit 2009 in Zürich. Im Rahmen ihrer Firma „Itinerant Project» hat sie unzählige Ausstellungen kuratiert und mit ihrer letzten Schau zum Werk von Lia Perjovschi viel Aufsehen erregt. Sie wird die Omanut-Mitglieder durch die von ihr eingerichteten Keren Cytter-Ausstellung führen. Die israelische Künstlerin wird anwesend sein und Auskünfte über ihr Werk geben.