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Bildungsstand der Bevölkerung
Wissen und Können stellen zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressourcen dar. Der Bildungsstand ist ein wichtiger Faktor für persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Er bildet ebenfalls den Grundstock an Humankapital in einer Volkswirtschaft. Mit einer nachobligatorischen Ausbildung (Sekundarstufe II, Tertiärstufe) steigen die beruflichen Chancen, während die Risiken der Armut und der mangelhaften sozialen Integration minimiert werden. Eine nachobligatorische Ausbildung gilt zudem als wichtige Grundlage für die Teilnahme am lebenslangen Lernen.
Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2019 verfügten 86,8 Prozent der Stadtluzerner Wohnbevölkerung im Alter von 25 bis 54 Jahren über einen Abschluss auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe (Kanton Luzern: 87,5%). 13,2 Prozent dieser Altersgruppe hatte 2019 keine nachobligatorische Ausbildung abgeschlossen (Kanton Luzern: 12,5%), im Jahr 2010 lag dieser Anteil noch bei 14,8 Prozent (Kanton Luzern: 15,9%). Einen starken Anstieg gab es im selben Zeitraum bei Personen mit einem Tertiärabschluss. Verfügten im Jahr 2010 noch 38,2 Prozent der 25- bis 54-Jährigen über einen Abschluss auf der Tertiärstufe, war dies im Jahr 2019 bei 53,0 Prozent der Fall.
Verglichen mit dem Jahr 2010 zeigt sich keine wesentliche Zunahme des Bildungsstandes der Stadtluzerner Wohnbevölkerung.
Definition
Die Kennzahl zeigt das Verhältnis der 25- bis 54-jährigen Frauen und Männer mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss zur gesamten gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung des Kanton Luzern.
Daten
Stadt Luzern:
Kanton Luzern:
Analysen
Kantonaler Indikator: Bildungsstand
Aktualisiert: 29. Oktober 2021