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Summary
Anhand von 43 kurzen, liebenswerten Geschichten erzählt die Autorin von ihrer Jugendzeit in Hätzingen. Was sie damals erlebt hat, sieht sie heute aus sachlicher Distanz, jedoch mit viel Wärme und Verständnis. Beispielsweise, wenn sie ihren Lehrer David Kundert beschreibt, wie er sich in Hemd und Krawatte mit rotem Kopf im Turnunterricht abmüht. Der Fabrikant Max Walcher, der in der Freizeit natürlich den Männerchor präsidiert, muss nach so vielen Jahren leise Kritik einstecken, wohl nicht nur, weil er ein Luchsinger ist, und gewisse Animositäten zwischen den beiden Gemeinden offen¬sichtlich sind, sondern weil die kleine Trudy ihm jeweils die Lesemappe des Lesevereins Grosstal bringen musste, wo er doch genug Geld hatte, um sich Bücher kaufen zu können. Personen des öffentlichen Lebens werden von ihrer menschlichen Seite her dargestellt. Der Einzug von Doktor Schneiter ist ein ganz besonderes Ereignis, seine schwedenblonde Frau wird von den Burschen mit der Diva Greta Garbo verglichen, und sehr beeindruckend sind die vielen Bücher und der schwer zu verstehende Dialekt der Frau Doktor.
Ist es wirklich schon so lange her, dass die Kinder Maikäfer sammelten, um sich damit ein Sackgeld zu verdienen ? Und liegen nur 40 Jahre zwischen der Posthalterin, Fräulein Dürst, die der Schlüssel zur weiten Welt war, weil sie über ein Telefon verfügte, und einer Poststelle von heute, die über modernste Infrastruktur verfügt, computerisiert und vernetzt