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Akeret Myrtha, 1906-2006, Zeitungsmacherin
Die frühere Winterthurer Verlegerin Myrtha Akeret ist kurz nach ihrem 90. Geburtstag verstorben. Myrtha Akeret leitete als Geschäftsfrau über Jahrzehnte die Geschicke des «Weinländers». Bis zu ihrem 87. Altersjahr war sie Herausgeberin und Redaktorin des Gratisblattes «Wülflinger Zytig», das sie im Jahre 2003 aus finanziellen Gründen und aufgrund einer fehlenden Nachfolgeregelung einstellte.
Kurz nach ihrem 90. Geburtstag ist Myrtha Akeret, jahrzehntelang Macherin der «Wülflinger Zytig» und des «Weinländer», gestorben. Bis ins hohe Alter von 87 Jahren hat Myrtha Akeret mit ihrer «Wülflinger Zytig» das Quartierleben begleitet und bereichert.
Myrtha Akeret war Redaktorin, Verlegerin, Fotografin, Layouterin und Inseratenverkäuferin in einer Person. Eine engagierte Zeitungsmacherin der alten Schule, welche ihre Artikel noch mit der elektrischen Schreibmaschine getippt hat. Nachdem sie keinen Nachfolger finden konnte, hat sie im Dezember 2003 schweren Herzens die Einstellung der Quartierzeitung bekannt gegeben und ist aus den Redaktions- und Wohnräumen im inzwischen abgebrochenen alten Haus an der Wülflingerstrasse 235 ausgezogen.
Neben dem Zeitungsmachen war die Musik ihre grosse Leidenschaft: Myrtha Akeret war diplomierte Konzertpianistin und Klavierlehrerin. Zuletzt lebte Myrtha Akeret - Witwe des «Weinländer»-Herausgebers und SVP-Nationalrats Erwin Akeret, Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter - in Berlingen am Untersee.