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benevol Schweiz, der Schweizerische Dachverband für Freiwilligenarbeit, definiert Freiwilligenarbeit folgendermassen: „Freiwilligenarbeit ist ein gesellschaftlicher Beitrag an Mitmenschen und Umwelt. Sie wird unentgeltlich und zeitlich befristet geleistet. Freiwilligenarbeit ergänzt und bereichert die bezahlte Arbeit, tritt aber nicht in Konkurrenz zu ihr.“
Freiwilligenarbeit ist damit also unbezahlte Arbeit zu Gunsten anderer. Geleistet wird sie im Auftrag einer Organisation oder in Eigeninitiative. Es sind Tätigkeiten, die nicht eigentliche Lohnarbeiten darstellen und welche die Berufsarbeit und die Wirtschaft nicht konkurrenzieren.
In der Regel wird ein Einsatz von maximal vier bis sechs Wochenstunden als Freiwilligenarbeit verstanden.
Formelle (institutionalisierte) versus informelle Freiwilligenarbeit
Die Fachliteratur unterscheidet zwischen formeller und informeller Freiwilligenarbeit.
Die formelle Freiwilligenarbeit beinhaltet unbezahlte, freiwillige Tätigkeiten, die im Rahmen eines Vereins, einer Organisationen oder einer Institution erbracht werden. Die Mitarbeit in karitativen, sozialen und kirchlichen Organisationen zählt hier beispielsweise dazu.
Die informelle Freiwilligenarbeit bezeichnet unbezahlte, freiwillige Tätigkeiten für andere Haushalte, ausserhalb der eigenen Kernfamilie, die auf privater Initiative basieren. Beispiele hierfür sind Nachbarschaftshilfe oder Hilfeleistungen im Freundeskreis wie beispielsweise Einkaufen gehen, den Briefkasten leeren, Pflanzen giessen oder Kinder hüten.