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Das Masterstudienprogramm «Soziale Probleme und Sozialpolitik» ist interdisziplinär angelegt, wobei die Soziologie als Kerndisziplin fungiert. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit den zwei Kernthemen «Soziale Ungleichheiten» und «Produktion von Wohlfahrt»: Soziale und kulturelle Differenzen (z.B. in Bildung, Einkommen, Geschlecht, Nationalität, Ethnie, Sprache oder Religion) sind vielfach mit unterschiedlichem Zugang zu ökonomischen, sozialen und anderen Gütern verbunden. Auf solche systematische Privilegierungen und Benachteiligungen reagieren Betroffene häufig mit politischen und ökonomischen Konflikten oder mit Delinquenz. Die Produktion von Wohlfahrt geschieht mittels unterschiedlicher Wohlfahrtsregimes. Sozialarbeit und Sozialpolitik sind dabei als institutionelle Antworten zur Prävention oder zur Bearbeitung sozialer Probleme und Konflikte zu verstehen. Neben dem Sozialstaat wirken weitere Akteure bei der Produktion von sozialer Wohlfahrt mit, weshalb auch die Beiträge des Arbeitsmarkts, der Zivilgesellschaft sowie des privaten Umfelds zentral sind. Soziale Probleme weisen neben den vielfältigen lokalen und nationalen Dimensionen auch transnationale Bezüge auf (z.B. Migration, Multikulturalität). Es stehen zusätzliche Module zur Verfügung, die Einblicke in weitere Themen bieten. Besonderen Wert legt das Studienprogramm «Soziale Probleme und Sozialpolitik» auf die Vertiefung der Ausbildung in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.