Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/189154

<h2>SubmittedText<h2><p>Zur Umsetzung des Inländervorrangs wurde für bestimmte Berufsarten eine Meldepflicht eingeführt, und zwar für diejenigen Berufsarten, die eine gesamtschweizerische Arbeitslosenquote von mindestens 8 Prozent aufweisen. Ab 2020 wird dieser Schwellenwert auf 5 Prozent sinken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat den Handlungsbedarf erkannt. Verschiedene Berufsbezeichnungen wurden vor Einführung der Stellenmeldepflicht bereits angepasst. Zudem wurde mit höchster Priorität eine Revision der Schweizerischen Berufsnomenklatur (SBN) in Hinblick auf eine zielgerichtete und effiziente Umsetzung der Stellenmeldepflicht in die Wege geleitet.</p><p>Für die Revision der SBN ist das Bundesamt für Statistik (BFS) zuständig. Das BFS hat bereits Anfang Juli 2018 die interessierten Branchenverbände angehört und wird ihnen im vierten Quartal 2018 einen ersten Lösungsvorschlag für eine revidierte Nomenklatur zur Konsultation unterbreiten.</p><p>Anlässlich der Anhörung der interessierten Branchenverbände wurde vereinbart, dass erst mit dem Vorliegen der revidierten Nomenklatur eine neue Liste der meldepflichtigen Berufsarten zusammengestellt werden soll. Dazu müssen Anfang 2019 die Rückmeldungen aus der Konsultation eingearbeitet und muss die Nomenklatur allenfalls im Rahmen einer zweiten Anhörung bei den Branchenverbänden bereinigt werden. Im Anschluss sind die Datengrundlagen in den betroffenen Systemen anzupassen. Erst auf dieser Basis kann eine Liste auf Basis der revidierten Nomenklatur erstellt und in einer neuen Verordnung des Eidgenössischen Departementes für Wirtschaft, Bildung und Forschung publiziert werden.</p><p>Das Staatssekretariat für Wirtschaft unterstützt diese Arbeiten und bringt dabei auch die Bedürfnisse der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) ein.</p>  Antwort des Bundesrates.