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Stoffmenge
Phänomen und Geschichte
- 1785 A. Lavoisier weist die Massenerhaltung bei einzelnen chemischen Reaktionen nach
- 1799 J. Proust findet das Gesetz der konstanten Porportion
- 1803 J. Dalton erweitert das Gesetz von der konstanten zur multiplen Proportion
Das Gesetz der multiplen Proportion besagt, dass chemische Stoffe nun in ganz bestimmten Massenverhältnissen miteinander reagieren: Bilden zwei Elemente mehr als eine Verbindung, dann stehen die Massen desselben Elements zueinander im Verhältnis kleiner ganzer Zahlen.
- Beispiel: Ein Gramm Kohlenstoff reagiert mit 1.33 Gramm Sauerstoff zu 2.33 Gramm Kohlenmonoxid sowie mit 2.66 Gramm Sauerstoff zu 3.66 Gramm Kohlendioxid.
Aus diesen und weiteren Beobachtungen (Addition der Partialdrücke) hat J. Dalton die Atomhypothese abgeleitet:
- Materie besteht aus kleinsten kugelförmigen Teilchen oder Atomen.
- Diese Atome sind unteilbar und können weder geschaffen noch zerstört werden.
- Alle Atome eines chemischen Elements sind untereinander gleich, sie unterscheiden sich nur in der Masse von Atomen anderer Elemente.
- Diese Atome können chemische Bindungen eingehen und aus diesen auch wieder gelöst werden.
- Das Teilchen einer Verbindung wird aus einer bestimmten, stets gleichen Anzahl von Atomen der Elemente gebildet, aus denen die Verbindung besteht.
- 1811 postuliert L. Avogadro, dass zwei Gasvolumen bei gleichem Druck und gleicher Temperatur gleich viele Atome enthalten.