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Auf internationaler Ebene ist das Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTS) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 27. Februar 2005 in Kraft getreten. Es wurde erarbeitet, da sich die Tabakepidemie zu einem globalen Problem entwickelt hat.
Bei diesem Rahmenübereinkommen handelt es sich um einen rechtlich verbindlichen Text, der die Rechte aller Völker auf ein Höchstmass an Gesundheit bekräftigt.
Die Schweiz hat das Rahmenübereinkommen 2004 unterzeichnet, hat es aber noch nicht ratifiziert.
Weiter Details über die gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz und im Kanton Freiburg:
Es gibt keine Bundesregelung zum Verkauf von Tabakerzeugnissen. Zuständig sind folglich die Kantone.
Seit 1964 ist Werbung für Tabakerzeugnisse im Radio und Fernsehen verboten. Ausserdem darf sich Werbung für Tabakerzeugnisse nicht an Jugendliche unter 18 Jahren richten.
Auf nationaler Ebene gibt es keine weiteren Restriktionen für die Tabakproduktewerbung. Allerdings hat jeder Kanton die Möglichkeit, diesbezüglich entsprechende Gesetze zu erlassen.
Einige Kantone haben ein Verbot für Tabakproduktewerbung in der Öffentlichkeit verfügt.
In anderen Kantonen, darunter auch Freiburg, sind Werbeplakate in der Öffentlichkeit, Anzeigen in Zeitschriften, Werbespots im Kino oder auch Sponsoring von Kultur- oder Sportveranstaltungen noch immer erlaubt.
Art. 35 des Gesundheitsgesetzes besagt, dass Werbung für Tabakerzeugnisse in der Nähe und innerhalb von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen verboten ist.
Im Kanton Freiburg gibt es keine weitere Reglementierung der Tabakproduktewerbung.