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Die Nachfrage nach Bewässerung steigt und dürfte im Zuge des Klimawandels weiter zunehmen. Für die Planung technischer und politischer Massnahmen erfordert dies Angaben zum heutigen und künftigen Bewässerungsbedarf. Hier wurde mit Hilfe eines hydrologischen Berechnungsmodells die Bewässerungsbedürftigkeit für die Periode 1980 bis 2006 im Raster 500 x 500 Meter schweizweit bestimmt. Als Ergebnis stehen Karten zur Verfügung, die aufgrund eines Schwellenwerts der relativen Evapotranspiration das Risiko von trockenheitsbedingten Ertragsverlusten für Acker- und Grasland sowie den zeitlichen Trend von Trockenheitsperioden darstellen. Am stärksten ausgeprägt erscheint die Bewässerungsbedürftigkeit in den Ackerbaugebieten der Westschweiz, im Unterwallis sowie in kleineren inneralpinen Tälern. Insgesamt besteht auf 41 Prozent der Ackerfläche und 26 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche ein Bewässerungsbedarf. Einen steigenden Trend in der Länge von Trockenheitsperioden weisen die Zentral- und Ostschweiz auf.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.