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Als Herausforderungen nennen die Verantwortlichen den auf hohem Niveau verharrenden Einkaufstourismus, die steigende Tendenz bei den Online-Einkäufen und das weiterhin negative Teuerungsumfeld.
Ausserdem spüre der Detailhandel zusätzlich Preissenkungen - im Fall der Migros Aare im Umfang von 0,5%, wie die Genossenschaft am Donnerstag mitteilte.
Die Betriebskosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 13% auf 3,32 Mrd CHF. Die Investitionen in die Expansion und die Erneuerung der Verkaufsstellen beziffert die Genossenschaft für das Jahr 2016 mit 419,6 Mio CHF.
Das operative Betriebsergebnis beträgt 91,2 Mio CHF, also etwas weniger als im Vorjahr mit 93,6 Mio CHF. Das Unternehmensergebnis von 62,9 Mio CHF liegt leicht über dem Vorjahreswert von 62,5 Mio CHF.
Der Cash Flow betrug 224,2 Mio CHF, ebenfalls etwas mehr als im Vorjahr mit 223 Mio CHF. Zur Finanzierung der Investitionen wurden zusätzliche konzerninterne Mittel beansprucht, was zu einer Erhöhung des verzinslichen Fremdkapitals im Umfang von 208,6 Mio CHF führte.
Das Eigenkapital konnte die Migros Aare um 62,9 Mio CHF erhöhen. Es beträgt nun 410,6 Mio CHF.
Die Migros Aare ist in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau tätig. Sie beschäftigt rund 12'000 Mitarbeitende und bildet über 600 Lernende aus. Zur Migros Aare gehören unter anderem 27 Einkaufscenter, über 50 Fachmärkte, 128 Supermärkte sowie weitere Läden und Gastrobetriebe.
cp/
(AWP)