Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03179.jsonl.gz/2120

Einfach anders ist...
Tina
Ich absolviere das Praktikum in zwei Familien.
Bei Familie Cantieni wohne ich zusammen mit Nina und
Curdin, Shawn (5 Jahre), Phoebe (2 ½ Jahre) und Jeremy (10 Monate).
Zur Familie Bantli gehören Margret und Josias, Mara (5
Jahre) und Jann (2 ½ Jahre).
Mein Tag sieht etwa so aus: morgens um 7:30 Uhr beginne
ich. Zuerst frühstücken wir zusammen, anschliessend räume ich das Frühstück ab
und helfe den Kindern sich fertig für den Tag zu machen. Wenn Shawn und Mara im
Kindergarten sind, räume ich meistens auf oder staubsauge das Haus. Teilweise
koche ich selbst oder helfe mit. Zu meinen Aufgaben gehört auch den Tisch zu
decken sowie nach dem Mittagessen die Küche aufzuräumen. Von 13:00 – 14:00 habe
ich Pause. Nach meiner Pause spiele ich meistens mit den Kindern, passe auf sie
auf, gehe laufen oder erledige die Arbeiten die anstehen. Zum Beispiel habe ich
mit Margret Kleider aussortiert und für die Börse beschriftet.
Nach dem Znacht helfe ich den die Kindern sich fürs
Schlafengehen zu rüsten, das heisst: Zähne putzen, Pyjama anziehen und manchmal
lese ich noch ein Büchlein vor. Um 19:30 habe ich Feierabend.
Ich finde meine Arbeit sehr spannend, da jeder Tag anders
ist und ich sehr flexibel sein muss. Ich habe zwei super Familien erwischt,
denn ich verstehe mich mit allen sehr gut, schon von Anfang an.
Zur Familie Bantli gehören Margret und Josias, Mara (5
Jahre) und Jann (2 ½ Jahre).
Mein Tag sieht etwa so aus: morgens um 7:30 Uhr beginne
ich. Zuerst frühstücken wir zusammen, anschliessend räume ich das Frühstück ab
und helfe den Kindern sich fertig für den Tag zu machen. Wenn Shawn und Mara im
Kindergarten sind, räume ich meistens auf oder staubsauge das Haus. Teilweise
koche ich selbst oder helfe mit. Zu meinen Aufgaben gehört auch den Tisch zu
decken sowie nach dem Mittagessen die Küche aufzuräumen. Von 13:00 – 14:00 habe
ich Pause. Nach meiner Pause spiele ich meistens mit den Kindern, passe auf sie
auf, gehe laufen oder erledige die Arbeiten die anstehen. Zum Beispiel habe ich
mit Margret Kleider aussortiert und für die Börse beschriftet.
Nach dem Znacht helfe ich den die Kindern sich fürs
Schlafengehen zu rüsten, das heisst: Zähne putzen, Pyjama anziehen und manchmal
lese ich noch ein Büchlein vor. Um 19:30 habe ich Feierabend.
Ich finde meine Arbeit sehr spannend, da jeder Tag anders
ist und ich sehr flexibel sein muss. Ich habe zwei super Familien erwischt,
denn ich verstehe mich mit allen sehr gut, schon von Anfang an.
Heidi
Mein Familienpraktikum darf ich bei der Familie von Judith und Raimund Caduff mit ihren vier Kindern Paula (8), Seraina (5), Nino (3) und Madlaina (1) absolvieren. Sie wohnen im Val Lumnezia auf einem Bauernhof mit Kühen, Rindern, Kälbern, Pferden, Ziegen, Schweinen, Hühnern, Hasen, Katzen und einem jungen Hund. Am Morgen darf ich um 7.00 Uhr in der Küche sein und den Kindern das Frühstück auftischen, Znüni einpacken und die Jacken bereitlegen. Wenn Paula und Seraina um 7.30 Uhr gegangen sind, gehe ich mit Madlaina die Hühner und Hasen füttern. Bis etwa um 8.30 Uhr passe ich im Stall auf die Kinder auf und dann gehen wir frühstücken. Nach jedem Essen räume ich die Abwaschmaschine ein und ev. aus. Ich mache die Wäsche, kehre und wasche den Käse, spiele mit den Kindern, wechsle Windeln, gehe mit Madlaina spazieren, staubsauge, koche, ... Am Abend darf ich Paula bei den Hausaufgaben helfen und dann gehen wir wieder alle in den Stall und ich füttere mit den Kindern die Hasen und Hühner und nehme die Eier heraus. Nach dem Mittagessen habe ich eine Stunde Pause und am Abend bin ich etwa um 19.45 Uhr fertig mit der Arbeit. Mir gefällt es sehr gut und ich habe mich gut eingelebt.
Nina
Mein Familienpraktikum
absolvierte ich in Furna. Das Dorf Furna (1351 m ü. M.) liegt sonnig, hoch über
dem mittlerem Prättigau. Mit gemischten Gefühlen startete ich das Praktikum bei
der Familie Sprecher. Die Familie besteht aus Vater Marco, Mutter Vreni und den
4 Mädels Melanie, Valeria, Alina und Ronja. Der Strichhof der Familie Sprecher
ist eine Pferdepension für Ferien- und Gnadenbrotpferde. Auch leben auf diesem
Hof Mutterkühe, Esel, Katzen, Hund und Hühner.
Ich wurde so
herzlich empfangen und in die Familie integriert, dass ich mich schnell in der
Familie wohlfühlte. Mein Arbeitstag begann um 7:00 Uhr. Frühstück machen, den
Mädels bei den Hausaufgaben helfen, dann Vreni bei der Hausarbeit unterstützen.
Die 2 jüngeren Mädels waren auch zu Hause und so konnten wir manchmal auf ihre
Hilfe zählen. Dann war schon Mittag und wir mussten das Mittagessen für alle kochen.
Schule, Arbeit auf dem Hof und Hausarbeit machen Hunger. Am Nachmittag
verbrachten wir viel Zeitdraussen bei den
Tieren. Ich habe nach 6 Wochen viele Eindrücke gewonnen und freue mich auf die
restlichen 9 Wochen bei der Familie
Sprecher in Furna. Ich werde sicher noch vieles
von Vreni lernen und denke, dass ich an Weihnachten die Familie mit einem
lachenden und einem weinenden Auge verlassen werde.
Anna
Familie Stricker, bei der ich mein Familienpraktikum
absolviere, ist eine fünfköpfige Familie, welche aus Vater Andreas, Mutter
Anita und den 3 Kindern Silvan (5), Jonas (3) und Aron (5Mt) besteht. Diese
Familie lebt in Chur auf einem Bauernhof, mit Schafen, Rindern, Ziegen, Hühnern
und Hasen, der zum Plantahof gehört. Auf dem Hof arbeiten noch andere Personen,
darunter zum Beispiel eine Lehrtochter. Andreas arbeitet immer während der
Woche manchmal auch am Wochenende. Anita reinigt den Aufenthaltsraum im
Auftrage des Plantahofs.
Mein Tag beginnt um 7:00 Uhr und endet um 19:00 Uhr.
In der Familie darf ich im Haushalt helfen oder auf die Kinder schauen. Anita
oder ich begleiten Silvan noch ein Stück auf dem Weg in den Kindergarten, bis
er es selbst kann. Auch beim Kochen für das Mittag- oder Abendessen wechseln
wir uns jeweils ab. Zusammen mit Jonas füttere ich fast jeden Morgen die Hasen,
manchmal auch alleine, weil er keine Lust hat.
Ab und zu darf ich im Stall mithelfen, z.B. Schafe melken,
für den Alp Abzug vorbereiten, Schafe schären und Klauen schneiden, Kartoffeln
ernten und sortieren, etc.
Silvan uns Jonas helfen gerne im Stall mit und sind begeistert.
In der ersten Woche war der Alp Abzug, Silvan hat sich besonders darauf gefreut,
da er seinen Lieblingsziegen jedes Jahr Laufschellenanzieht,
damit es besser aussieht.
Ich habe mich schnell an
den Tagesablauf und die Familie gewöhnt, auch mit den Arbeitern habe ich mich
zurechtgefunden.
Im Familienpraktikum habe ich unter anderem gelernt, die Geduld zu bewahren. Auch
habe ich gelernt Gefahren wie z.B. Autos, heisse Pfannen/Teller, etc. schneller
zu erkennen.
Bianca
Mein Praktikum absolvierte ich bei der siebenköpfigen
Familie Zindel in Trimmis. Vater Urs ist Landwirt und hat einen grossen
Landwirtschaftsbetrieb mit Milchkühen. Ursula, die Mutter, ist
Krankenschwester, aber zurzeit ist sie
Hausfrau und hilft im Betrieb mit. Sina, die älteste Tochter, ist 11 Jahre alt,
Julia ist 9, Lea ist 7, dann kommt die vierjährige Barbara, und der einzige
Junge Jan ist 2 Jahre alt.
Die Familie ist sehr nett, und alle hatten mich
sofort aufgenommen. Ich arbeitete von 07.00 Uhr morgens bis 13.00 Uhr und
nachmittags von 14.00 Uhr bis ungefähr 20.00 Uhr. Am Freitag konnte ich früher
gehen. Die Zeit verging sehr schnell und es war nie langweilig; ich musste im
Haushalt mithelfen, Kürbisse ernten und zu den Kindern schauen. Neues gelernt
hatte ich im Garten, die vielen Sorten Kürbisse und alles was man damit machen
kann. Aus der Schule konnte ich die Rezepte anwenden. Mit der deutschen Sprache
funktionierte es gut, ich sprach sehr viel. Auch wenn nicht immer alles richtig
war, wir verstanden uns gut und hatten ein gutes Verhältnis zueinander.
Ann-Christin
Familie Giovanoli, bei der ich gerade mein Familienpraktikum absolviere, lebt in einem kleinen Dorf namens Vicosoprano im Bergell. Der Familienvater Massimo arbeitet im Forstamt, während seine Frau Annika sich zu Hause um die vier Kinder und das Haus kümmert. Ihr ältester Sohn, Timo, ist sechs Jahre alt, dann folgt Saania mit fünf Jahren, Ella ist zwei Jahre alt und das Nesthäkchen Vaalea ist seit einem halben Jahr ein Mitglied der Familie.
Mein Tag beginnt um sieben Uhr mit dem Anziehen der Kinder, die um halb neun zum Kindergarten losgehen. Nach dem Frühstück hat Annika ihre Zeit, in der sie zum Sport geht und ich mit Ella alleine zu Hause bleibe und mich um den Haushalt und ums Mittagessen kümmere. Danach darf ich für eine Stunde Pause machen, bevor ich am Nachmittag entweder eine Arbeit im Haus übernehme oder mit den Kindern zum Spielplatz gehe. Mein Tag endet um 19 Uhr, wenn das Abendessen vorbei und die Küche sauber ist.
Ich wurde mit offenen Armen empfangen und habe mich von Anfang an in dieser Familie sehr wohl gefühlt. Sie sind freundlich und herzlich zu mir, so macht es mir Freude den Giovanolis im Alltag unter die Arme zu greifen. Auch zeigen sie mir gegenüber viel Dankbarkeit, was für mich nicht selbstverständlich ist und mich motiviert, meine Arbeit so gut wie möglich zu erledigen. Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander und auch schon viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Ich freue mich auf den zweiten Teil des Praktikums und auf weitere schöne Erlebnisse.
Riccarda
Nun bin ich schon seit sechs Wochen
bei der Familie Schmid in Untervaz. Während diesen Wochen durfte ich
verschiedene Haus- und Gartenarbeiten übernehmen und bei der Kinderbetreuung
verschiedene Aktivitäten wie MuKi-Turnen und Kindersingen erleben. Zu meinen
Arbeiten gehört der alltägliche Haushalt (kochen, putzen, waschen, Gemüse und
Früchte einmachen).
Der
Tages- und Wochenablauf von Familie Schmid ist sehr abwechslungsreich, d.h. ich
musste mich stets auf neue Situationen und Bezugspersonen einlassen. Für mich
war dies kein Problem und ich fand es spannend, jeden Tag etwas Neues zu
erleben und zu lernen. Die Familie hat mir gezeigt, dass meine Arbeit auch
geschätzt wurde.
Was ich sicher aus den Erfahrungen
meines Praktikums mitnehmen werde:
-
die
Balance finden zwischen Hausarbeiten und sonstigen Aktivitäten
-
man
kann die Hausarbeiten auf verschiedene Arten ausführen
-
mit
Kindern kann sich der Tagesplan sehr schnell ändern
-
die
Akzeptanz der Kinder kann man nicht erzwingen und braucht Zeit
-
man
muss immer präsent sein, auch wenn man sich nicht gut fühlt
Ileana
Ich habe das Praktikum in einem Altersheim (Bodmer, Chur) absolviert.
Am Anfang war ich nicht so motiviert, weil arbeiten in einem Altersheim nicht mein Wunschberuf ist, aber nachher, mit der Zeit habe ich viel gelernt und habe mit den Bewohnern einen guten Kontakt aufgebaut.
Bei der Pflege habe ich wirklich viel profitiert, weil mein Team mich schon von Anfang an mit der Betreuung eines Bewohners allein beauftragt hat, und ich habe dabei viel allein und selber gelernt. Wenn ich eine Frage hatte, gaben sie mir immer eine Antwort. Deutsch habe ich auch viel gelernt, darüber bin ich sehr froh.
Ich habe viel gelernt, aber nicht nur in die Pflege und mit der deutschen Sprache. Diese Leute haben mir viele schöne und neue Sachen für mein Leben und für meine Zukunft gegeben.
Der Tagesablauf
Der Arbeitstag fängt um 7:00 Uhr an und wir beginnen mit der Pflege (Frühstück bereitstellen, duschen, Teilwäsche etc.)
Um 11:30 Uhr essen die Bewohner das Mittagessen und um 12:00 Uhr legen sie sich ins Bett und ruhen sich ein bisschen aus.
Um 14:00 Uhr gibt es Kaffee und Dessert. Ich spreche und ich spiele mit den Bewohnern.
Sie haben auch verschiedene Aktivierungstherapien (singen, Kartenspielen etc.) und sie bleiben da bis ca. 17:00 Uhr. Um 17:30 Uhr gibt es das Abendessen, nachher mache ich die Pflege (Zähne/Zahnprothese putzen, zur Toilette begleiten und ins Bett bringen.)
Diese Leute haben mir viel gegeben, sie haben viel Geduld (Betreff der Sprache und der Pflege) mit mir gehabt und ich danke ihnen dafür. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen.
Zu Beginn dieses Praktikums wollte ich nie in einem Altersheim arbeiten, jetzt habe ich meine Meinung geändert.
Laura
Mein Praktikum durfte ich im Pflegeheim Glienda in Andeer absolvieren. Vor dem Praktikumsbeginn hatte ich ein wenig Bedenken, da ich nicht genau wusste, ob das Pflegeheim der richtige Ort für mich ist.
In meinen ersten Praktikumswochen durfte ich die Pflegehilfen bei ihren Arbeiten begleitet und konnte ihnen ein paar Kleinigkeiten abnehmen. Mir wurden danach vier Bewohnerinnen zugeteilt. Diese Bewohnerinnen durfte ich bei der Körperpflege am Morgen und am Abend unterstützen. Zwischendurch durfte ich die Bewohner/-innen mit kleinen Spässen oder Gesprächen aufmuntern oder die Bewohner/-innen in der Tagesstätte mit verschiedenen Aktivitäten fit halten. Die Einteilung meiner Zeit war mir gut gelungen, da ich auch immer genügend Zeit bekommen habe. Ich wurde im Früh- und Geteiltendienst eingeteilt und hatte so mit meiner Arbeitszeit und Freizeit eine gute Abwechslung.
In diesem Praktikum konnte ich viele verschiedene Seiten des Pflegeheims sehen. Die schönen Momente, bei denen man den dementen Leuten wieder einen Sinn des Lebens geben und diese zum Lachen bringen kann. Die weniger schönen Momente, wo man machtlos zusehen muss, wie Menschen mit Schmerzen umgehen müssen oder in ihrer eigenen Welt verzweifeln. Ich musste auch lernen einen terminalen Bewohner zu pflegen und zu verabschieden.
Ich bin dem Team vom Glienda sehr dankbar, dass sie mich in meinem Praktikum wohlbehütet und wertschätzend begleitet und unterstützt haben.
Sarah
Ich absolvierte mein Praktikum im Spital Thusis und hatte meine eigenen Aufgaben, die ich jeden Tag erledigen musste.
Am Morgen z.B. Botengänge (Blut ins Labor bringen, Anmeldungen für die Physiotherapie, EKG bringen…), putzen, Patienten wägen, Steri waschen und in die Sterilisation bringen, die Unterlagen der stationären Austritte den Sekretärinnen bringen.
Während dieser Zeit musste ich auch immer auf die Glocke gehen sowie die Diplomierten unterstützen. Am Morgen war das z.B. den Patienten beim Waschen helfen, die sturzgefährdeten Patienten auf die Toilette begleiten, mobilisieren, Patienten vom OPS holen und in den Wachsaal bringen.
Am Mittag den Essenswagen holen und das Essen verteilen.
Am Nachmittag die Materialien der Station auffüllen, Ämtli (MO: Materialwagen holen und das Material versorgen, Di: den Wachsaal putzen und die Stethoskope in allen Zimmern desinfizieren, Mi: wieder den Materialwagen holen und das Material versorgen, Fr: alle Ausgüsse putzen), die Steri von der Sterilisation holen und versorgen. Manchmal auch mit den Patienten spazieren.Ich hatte während diesen Monaten Früh-, Spät-, und Wochenenddienst.