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Ebenso sollt ihr am fünfzehnten Tag des siebten Monats eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, sondern ihr sollt dem Herrn sieben Tage lang ein Fest feiern. Da sollt ihr ein Brandopfer darbringen, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn: 13 junge Stiere, zwei Widder, 14 einjährige Lämmer, makellos sollen sie sein. 4Mo 29:12-13
Das Laubhüttenfest wird das teuerste Fest in Gottes Festzyklus genannt. Warum? Am ersten Tag werden 13 Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer geopfert, am zweiten 12 Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer, am dritten 11 Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer, und so weiter, bis am siebten Tag 7 Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer geopfert werden. Das gibt 70 Stiere, 14 Widder und 98 Lämmer. Am achten Tag kommen noch je ein Stier, Widder und Lamm dazu. Eine schöne Herde. Ein nicht ganz so kleines Vermögen.
Die 71 Stiere wurden nicht von jedem Israeliten geopfert. Sie wurden von allen Israeliten geopfert. Als Einheit. Als Volk. Als Gemeinschaft. Dies im Gegensatz zum Opfer am Passahfest. So geben auch wir uns selber hin an Ostern, akzeptieren das Opfer Jesu als persönliche Tat für uns als Individuen. Genauso an Pfingsten. Der Geist kommt auf mich und rüstet mich aus zum Dienst. Aber im Laubhüttenfest ist dies nicht mehr möglich. Nur als Gemeinschaft können wir das notwendige Opfer bringen, nur als Gemeinde, welche in den verschiedenen Diensten und Begabungen zusammenarbeitet. Es geht nicht mehr alleine.
Was ist also so teuer am Laubhüttenfest? Den Gedanken aufzugeben, dass ich es alleine kann. Und nur noch Gottes Willen zu tun.
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