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«Globalisierung» hier, «Individualisierung» dort – auf solche Schlagwörter werden das aktuelle Weltgeschehen und gesellschaftlichen Veränderungen verkürzt. Wie reflektiert die Kunst diese Entwicklungen? Die Ausstellung «Global World / Private Universe» stellt sich den Widersprüchen in einem künstlerischen Diskurs zwischen mediatisierter Welt und privatem Raum.
Global World / Private Universe
14. Februar 2004 – 31. März 2004, Kunstmuseum
Der Ausstellung liegt die Feststellung zugrunde, dass Kunst Wirklichkeit stets aus einer subjektiven Sicht wahrnimmt und sie dabei stets zu strukturieren, zu «erklären» sucht. In der Ausstellung «Global World / Private Universe» offenbart sich dies in Form von zusammenhängenden Werkgruppen, von ausufernden Bildfeldern oder enzyklopädischen Ordnungen.
Angelpunkt bilden zeichnerische Ansätze, in deren ausgreifender Präsentation sich der Versuch von universalen Erklärungsmodellen andeutet, diese jedoch gleichzeitig ins Absurde wendet. «Global World / Private Universe» konfrontiert umfassende Werkblöcke von Künstlern wie Matt Mullican, Raymond Pettibon oder Erwin Wurm mit Schweizer Kunstschaffenden wie Alex Hanimann oder Silvia Bächli und spannenden «Newcomern», zum Beispiel Fernando Bryce, Emily Jacir oder Diana Cooper.
Zusammen reflektieren sie die endlosen Möglichkeiten individueller Universen in einer globalisierten Welt.