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Gut einen Monat vor dem Beginn des Vorwahlkampfes in den USA will der US-Milliardär Donald Trump mit einer teuren Werbeoffensive seine Chancen auf die Kandidatur der Republikaner erhöhen. Er werde jede Woche mindestens zwei Millionen Dollar ausgeben.
Vielleicht werde es gar «deutlich mehr als das», kündigte Trump am Dienstag vor Journalisten in seinem Wahlkampfflugzeug an. Im parteiinternen Rennen der Republikaner führt der für seine Provokationen bekannte Immobilien-Tycoon seit Monaten die Umfragen an.
Seine Dominanz in den Schlagzeilen verdankte er bislang vor allem seinen schrillen Auftritten, so dass er nach eigenen Angaben bislang kaum etwas von den 35 Millionen Dollar ausgab, die er für Werbung eingeplant hatte. «Ich bin stolz, dass ich am wenigsten ausgebe», sagte Trump. «Aber um ehrlich zu sein, ich will kein Risiko eingehen.»
My campaign for president is $35,000,000 under budget, I have spent very little (and am in 1st place).Now I will spend big in Iowa/N.H./S.C.— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 29. Dezember 2015
Trump flog am Dienstag zu einem Auftritt im US-Bundesstaat Iowa, wo am 1. Februar die Vorwahlen beginnen. Bei den Vorwahlen wird in jedem Bundesstaat parteiintern abgestimmt, wer ins Rennen um den Einzug ins Weisse Haus gehen soll. Bei den Republikanern zeichnet sich ein enges Rennen ab. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten neben Trump die Senatoren Ted Cruz und Marco Rubio. Bei den Demokraten ist Ex-First Lady Hillary Clinton die klare Favoritin. (sda/afp)
In der Nacht auf Mittwoch traten die demokratischen Präsidentschaftskandidaten in Westerville im Bundesstaat Ohio zur vierten Fernsehdebatte an. Insgesamt zwölf Demokraten äusserten sich mit jeweils 75 Sekunden Redezeit zu wichtigen Themen und Fragen der Moderatoren. Mit von der Partie waren auch die beiden laut Umfragen aussichtsreichsten Kandidaten: Joe Biden und Elizabeth Warren.
Die Kandidaten sprachen über Themen wie das Impeachment von Donald Trump, die Lage in Syrien, die …