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Die spanische Polizei hat ein Netzwerk von Scheinfirmen zerschlagen, das die staatliche Sozialversicherung um fast acht Millionen Euro betrogen haben soll. Wie das Innenministerium am Dienstag in Madrid mitteilte, wurden in Katalonien im Nordosten des Landes 145 Verdächtige festgenommen.
Gegen weitere 275 werde ermittelt. Die Polizei legte den Festgenommenen zur Last, Scheinfirmen gegründet zu haben mit dem alleinigen Ziel, Gelder der Arbeitslosenhilfe zu kassieren. Die Unternehmen hätten fiktive Mitarbeiter eingestellt, die nach ihrer Entlassung staatliche Hilfen beantragen konnten.
Dem Netzwerk gehörten 19 Scheinfirmen an, die als Bauunternehmen, Reinigungsfirmen oder Gärtnereien registriert waren. Die Unternehmen existierten nach Angaben des Ministeriums nur auf dem Papier und gingen keinen wirtschaftlichen Aktivitäten nach.
SDA-ATS