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Mit der Deklarierung des Jahr des Waldes will die UNO den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wäldern fördern. Der Blick ist auf die tropischen Regenwälder gerichtet, die als Lebensräume für Pflanzen und Tiere und für das weltweite Klima wichtig sind. Hierzulande sind die Waldflächen durch ein Gesetz vor dem Abholzen weitgehend geschützt.
Bild: Erlenbruchwald Morasko, Polen/Radomil, WikiCommons
Nach dem Jahr der Biodiversität folgt das Jahr des Waldes, der als eines der wichtigsten Ökosysteme gilt mit einer reichen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus hat der Wald eine vielseitige Bedeutung als Erholungsraum, als Schutzwall in Berggebieten, als Quelle der Trinkwasserversorgung und als Wirtschaftsfaktor der Holznutzung. Diese letzte Nutzung ist nicht unbedeutend, wurden doch 2009 4,9 Mio Kubikmeter Holz aus Schweizer Wäldern geschlagen.
Mit dem Waldgesetz sind die Wälder in der Schweiz gut geschützt und es ist praktisch nicht möglich, grössere Waldflächen zu roden. Allerdings bestehen Pläne, Waldgebiete in der Nähe von Städten in neue grüne Wohnquartiere umzuwandeln (z.B. Bern). Die Umsetzung dieser Pläne dürfte bei der Beliebtheit von Wäldern in städtischem Umland in nächster Zukunft unwahrscheinlich sein.
Wichtig ist vor allem auch der Erhalt von Regenwäldern, die weltweit als Klimasenken von grosser Bedeutung sind. In den tropischen Regionen werden Waldflächen vermehrt gerodet, um darauf Palmölplantagen, Soja-Äcker oder Rinderzucht zu betreiben, legal oder illegal. Dadurch verlieren viele Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum, die Böden verarmen und die Wasserversorgung ist nicht mehr gewährleistet.
Politisch will die Schweiz in diesem Jahr aktiv werden gegen illegale Holznutzungen und sich für einen besseren Schutz der Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung einsetzen.
Beachten Sie auch unsere Umfrage zum Jahr des Waldes: Warum gehen Sie gerne in den Wald - oder nicht?