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Holländische Firma bringt erstes Gerät mit "digitalem Papier": 390 Gramm schwer, knapp eine halbe A4-Seite gross, LAN- und WLAN-Anschluss.
Die holländische Firma iRex, ein Spin-Off von Philips, will bereits im April nächstes Jahr ein erstes Gerät mit "digitalem Papier" auf den Markt bringen. Das Lesegerät (Bild) besteht praktisch nur aus dem Bildschirm. Es wird 390 Gramm wiegen und hat einen berührungsempfindlichen, neuartigen Bildschirm von der Firma E Ink, ebenfalls ein Spin-Off von Philips. Der "Illiad", wie iRex ihr erstes Produkt nennt, wird PDF-, XHTML- und Textdateien darstellen können und MP3-Dateien abspielen können.
Angebtrieben wird der "Illiad" von einem 400 MHz-Prozessor von Intel, als Speicher werden Flash-Memory-Bausteine mit 224 MB Kapazität benützt. Der "Illiad" hat also keine Harddisk. Als Schnittstellen gibt es Buchsen für USB und Memory-Karten sowie eine LAN- und eine WLAN-Schnittstelle.
Der Bildschirm hat einen Durchmesser von 8,1 Zoll und 16 Graustufen - er eignet sich also wirklich nur zur Darstellung von schwarz-weissen Texten. Das Gerät soll die Flexibilität des Internet (schnelle, günstige Verbreitung von Inhalten) mit dem Komfort einer Zeitung oder eines Buches verbinden.
iRex will sich vorerst auf den B2B-Markt konzentrieren, sucht also Partner, die ihre Inhalte über den "Illiad" zu den Benützern bringen wollen. Kosten soll das Gerät zwischen 400 und 450 Euro. (Christoph Hugenschmidt)