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Das UEFA-Exekutivkomitee hat heute entschieden, wie es mit der Champions League und Europa League weitergeht. Sie hat unter anderem betont, dass weder in der Champions League noch in der Europa League Spieler zum Einsatz kommen dürfen, die erst diesen Sommer den Klub gewechselt hätten.
Die Champions League wird mit einem Finalturnier in Lissabon fortgesetzt. Viertelfinals, Halbfinals und Finals werden jeweils in einem Spiel entschieden. Dieses Turnier wird zwischen dem 12. und 23. August stattfinden.
Auch einzelne Achtelfinals sind noch ausstehend, diese finden am 7. und 8. August statt. Ob diese ebenfalls in Portugal (zur Diskussion stehen Porto und Guimaraes) oder in den Stadien der jeweiligen Heimklubs ausgetragen werden sollen, wurde noch nicht entschieden.
Ebenfalls ist noch offen, ob beim Finalturnier in Lissabon Zuschauer im Stadion sein dürfen. Stand jetzt geht die UEFA nicht davon aus. Definitiv entschieden wird es aber erst Mitte Juli.
Istanbul, das eigentlich den diesjährigen Champions-League-Final hätte austragen sollen, kommt dafür nächstes Jahr zum Zug.
Auch die Europa League wird mit einem Finalturnier beendet. Viertelfinals, Halbfinals und das Endspiel sollen in Deutschland in Köln, Duisburg, Düsseldorf und Gelsenkirchen über die Bühne gehen. Wie in der Champions League gibt es auch in diesen Duellen kein Rückspiel.
Ebenfalls wie bei der Champions League sind noch Rückspiele der Achtelfinals offen. Ob diese im Stadion (Basel würde noch Frankfurt empfangen) des entsprechenden Heimklubs ausgetragen werden oder ebenfalls in Deutschland, ist noch nicht entschieden worden. Bei zwei Achtelfinal-Duellen (Inter – Getafe und Sevilla – Roma) wurde auch das Hinspiel noch nicht ausgetragen. Diese beiden Affichen sollen in nur einem Spiel entschieden werden.
Danzig, das eigentlich den diesjährigen Europa-League-Final hätte austragen sollen, kommt dafür nächstes Jahr zum Zug.
Die auf das nächste Jahr verschobene EM-Endrunde findet vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2021 in den vorgesehenen zwölf Spielorten statt. Wie die UEFA bekannt gab, wurden alle zwölf Städte aus Austragungsort bestätigt.
In den letzten Wochen waren Bedenken zu hören, ob Bilbao, Rom und Baku auch im kommenden Jahr EM-Spiele würden durchführen können. Man könne die EM auch in acht, neun oder zehn Städten spielen, liess UEFA-Präsident Aleksander Ceferin vor wenigen Tagen verlauten. Dazu kommt es nun nicht.
Für die Schweizer Nationalmannschaft bedeutet dies, dass sie ihre Vorrundenspiele in der Gruppe A in Baku und in Rom austragen wird. Die EM wird am 11. Juni 2021 mit dem Spiel Italien gegen die Türkei in Rom eröffnet, einen Tag später tritt die Schweiz in Baku gegen Wales an. In den weiteren Partien trifft die Schweiz in Rom auf Italien (16. Juni) und in Baku auf die Türkei (20. Juni). Der EM-Final ist am 11. Juli in London.
Am Zeitplan der Nations League im nächsten Herbst will die UEFA festhalten. Die von der FIFA vorgegebenen Zeitfenster für Nationalteams im September, Oktober und November bleiben bestehen und werden für die ursprünglich geplanten Termine genützt.
Damit findet das erste Länderspiel des Jahres für die Schweiz mit grosser Wahrscheinlichkeit am 3. September auswärts gegen die Ukraine statt – nur elf Tage nach dem Champions-League-Final der Saison 2019/20. Drei Tage später empfängt die Schweiz den Nachbarn Deutschland. Im Oktober folgen die Auswärtsspiele gegen Spanien (10. Oktober) und Deutschland (13. Oktober), ehe die Gruppenphase der Nations League im November mit den Heimspielen gegen Spanien (13. November) und die Ukraine (13. November) abgeschlossen wird. Die Ansetzungen der Nations League könnten nach Mitteilung der UEFA in einzelnen Fällen um einen Tag verschoben werden.
Die Nationalmannschaftstermine von Oktober und November nützt die UEFA, um die EM-Playoffs um die letzten vier Plätze an der Endrunde durchzuführen. Die Hinspiele finden am 8. Oktober statt, die Rückspiele sind am 12. November. Die Länder, welche die EM-Playoffs nicht bestreiten - also auch die Schweiz -, haben die Möglichkeit, an diesen Terminen Testspiele auszutragen. (pre/abu/sda)