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Ignaz Freiherr von Wessenberg wurde 1801 - schon im Alter von 27 Jahren - zum Generalvikar und damit zum Verwalter des großen Bistums Konstanz ernannt. Das Bistum umfasste im ausgehenden Mittelalter den ganzen allemannischen Sprachraum von Stuttgart im Norden bis zum Gotthard im Süden einschließlich wesentlicher Teile der Schweiz.
In seinem Bistum wirkte Wessenberg als aktiver "Reformator". Wesentliche der von ihm eingeführten "Erneuerungen der Kirche" wurden erst sehr viel später durch das II Vatikanische Konzil akzeptiert. Damals aber wurde sein Reformeifer von Rom nicht geduldet. Deshalb wurde er schon nach etwa 2 Jahrzehnten de-facto abgesetzt: Der Bischofssitz (mit neuem Bischof) wurde nach Freiburg verlegt und das Bistum aufgeteilt. Wessenberg ist Ehrenbürger der Stadt Konstanz. Vieles in der Stadt ist heute nach ihm benannt (s. seine Biographie).
Die Biographie dieses wohl berühmtesten Konstanzer Bürgers finden Sie hier.>