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Die Gebärmutter besteht hauptsächlich aus Muskel- und Bindegewebe und besitzt einen Hohlraum, der mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist. Diese Schleimhaut erneuert sich mit Beginn der ersten Regelblutung bis zu den Wechseljahren jeden Monat und wird bei der Menstruation ausgestossen. Durch Zellveränderungen in der Schleimhaut kann es zu einer bösartigen Geschwulst in der Gebärmutter kommen.
Nicht zu verwechseln ist der Gebärmutterkrebs mit dem Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Der Gebärmutterhals verbindet die Scheide mit der Gebärmutterhöhle und endet im Gebärmuttermund. Er ist; mit einer Schleimhaut bedeckt, die sich von der Schleimhaut; im Gebärmuttermund unterscheidet. In diesem Übergangsbereich kann Krebs entstehen, wenn sich Zellen der Schleimhaut bösartig verändern.
Am häufigsten erkranken Frauen im Alter zwischen 40 und 55 Jahren sowie nach dem 60. Lebensjahr. Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können aber bereits bei jüngeren Frauen auftreten. Er ist nach Brust-, Darm- und Gebärmutterkrebs der 4. häufigste Krebs bei Frauen. Wird der Krebs früh entdeckt, sind die Heilungschancen sehr gut.
Seit Anfang 2007 ist ein Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung) auf dem Markt. Diese Impfung schützt vor einer Infektion mit sogenannten humanen Papillomaviren (HPV), die sexuell übertragen werden und eine häufige Ursache für Gebärmutterhalskrebs sind.
Die Erkrankungshäufigkeit für Gebärmutterkrebs nimmt mit steigendem Alter zu, der Gipfel der Erkrankung liegt zwischen 75 und 80 Jahren.