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Marianne Cockburn hat für ihre Dissertation „Making Milking Easier – Reducing Physical Strain of Parlor Workers During Milking Cluster Attachment“, durchgeführt in der FG Arbeit, Bau, Systembewertung und an der Universität Hohenheim, den Ludwig-Wilhelm-Ries-Preis erhalten. In ihrer Dissertation wurde die Arbeitsbelastung des Melkpersonals analysiert und wissenschaftlich begründete Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unterbreitet.
Bei Melkerinnen und Melkern sind die Schultern, Handgelenke und der untere Rücken oft von Beschwerden betroffen. Das Ansetzen des Melkzeugs ist beim Melken die anstrengendste Tätigkeit. Mit Hilfe von Modellschätzungen wurden Arbeitshöhekoeffizienten bestimmt, durch die die Beugewinkel der Gelenke verbessert werden konnten. Diese Arbeitshöhekoeffizienten wurden spezifisch für die einzelnen Melkstandtypen berechnet und konnten in der neu entwickelten “Milking Health Formel” eingesetzt werden, um die ideale Melkgrubentiefe in Abhängigkeit der Körpergröße der melkenden Person, des Melkstandtyps und der Euterhöhe zu berechnen. Mit ihrer exakten wissenschaftlichen Vorgehensweise konnte Marianne Cockburn die Belastungen quantifizieren und Vorschläge für Belastungsreduktion ableiten.
Gegenwärtig arbeitet Marianne Cockburn in der Gruppe Digitale Produktion am Standort Tänikon.
Download der Dissertation unter:
Making milking easier : reducing physical strain of parlor workers during milking cluster attachment