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Für mich gibt es zwei Argumentationslinien gegen immer mehr Videoüberwachung:
- Eine freiheitliche. Ich meine - sehr unmodisch - dass zur Freiheit des Menschen auch die Freiheit gehört, Fehler zu machen. Sogar Verbrechen zu begehen. Im Sinne Franklins: "Those Who Sacrifice Liberty For Security Deserve Neither." Mehr dazu unter http://www.balthasar-glaettli.ch/2008/01/31/risikopolitik/
- Eine pragmatische: Die Freiheitsbeschränkung kann höchstens durch ein klares Plus an Sicherheit gerechtfertigt werden. Hier spielen dann die Erfahrungen aus England eine Rolle. Sie zeigen: "After senior police officers suggested, a few years back, that CCTV had no substantial impact on crime, a research group funded by the Home Office has established that vast spending on systems is almost certainly unjustified."