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Das dynamische Unbewusste im Lichte der Kategorien First und Second von Charles S. Peirce
DOI:https://doi.org/10.18754/jfp.55.2
Schlagworte:Pragmatismus, habituelles Unbewusstes, Implizites, First, Second, Third
AbstractDie Peirce’schen Kategorien (First, Second, Third) bieten sich als Metatheorie für eine Theorie des Denkens und also auch für die Psychoanalyse an: Was könnte der Vorteil eines solchen Unterfangens sein?
Nach einer kurzen geistesgeschichtlichen Einordnung der Psychoanalyse und des Pragmatismus wird der Nutzen einer Metatheorie für die Psychoanalyse anhand der zeitgenössischen Diskussion um den Status des Unbewussten aufgezeigt. Darauf folgt die Darstellung, wie sich das Freud’sche, dynamische Unbewusste verändert, wenn es mit den Peirce’schen Kategorien First und Second verglichen wird. Die Hauptthese der Arbeit ist, dass der von Freud postulierte Primärprozess, dessen Prinzipien sich aus dem Funktionieren von Abwehrmechanismen herleiten lassen, weiter gefasst und als Ursprung des Denkens überhaupt angesehen werden sollte. Dass das Peirce’sche Third in dieser Arbeit verhältnismässig kurz abgehandelt wird, schuldet sich einer bemerkenswerten Übereinstimmung von Psychoanalyse und Peirce’ Philosophie: Bei beiden spielt das Lernen durch Erfahrung eine herausragende Rolle.
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Veröffentlicht
2014-12-01
Zitationsvorschlag
Saller, V. (2014). Das dynamische Unbewusste im Lichte der Kategorien First und Second von Charles S. Peirce. Journal für Psychoanalyse, (55). https://doi.org/10.18754/jfp.55.2
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Grundlagenartikel zur Debatte des Schwerpunktthemas
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