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Spätestens seit der EM 2016 lieben wir isländische Sport-Kommentatoren. Wie Gudmundur Benediktsson die isländischen Erfolge in Frankreich mit überschlagender Stimme gefeiert hat – einfach legendär. Leider ist Benediktsson mittlerweile nicht mehr als Kommentator tätig, doch seine Nachfolger stehen bereits in der Warteschleife.
Bei einem Basketball-Playoff-Match zwischen Haukar und Keflavik flippen die zwei Kommentatoren nach einem Buzzer Beater komplett aus. «Nei, nei», schreit der eine ungläubig ins Mikrofon, während der andere versucht das soeben Geschehene einzuordnen. Leider verstehen wir kein Wort, nichtsdestotrotz tönt es wie Musik in unseren Ohren. (pre)
Nach einem dreieinhalb Stunden langen Krimi in einem Spiel, das vor leeren Rängen stattfand, steht Roger Federer in den Achtelfinals der French Open. Ob er dort antritt, lässt er offen, wie er in der Medienkonferenz nach dem Spiel sagte.
Roger Federer, wie beunruhigt waren Sie, nachdem Sie den zweiten Satz verloren hatten und im dritten mit Break hinten lagen?Roger Federer: Nach dem zweiten Satz war ich nicht sicher, wie viel ich noch im Tank habe. Es war eine gute Schlacht bis zum Ende. Ich versuchte, mich zu beruhigen, zu entspannen und die Erfahrung auszuspielen. In einem Fünfsätzer hast du wie eine Katze mehrere Leben. Ich musste damit spielen. Ich zeigte ihm damit auch, dass ich angeschlagen bin wie ein Boxer, wusste …