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Belene-Projekt: fünf Angebote erwartet
m Dezember 2019 hatte das bulgarische Energieministerium fünf Unternehmen eingeladen, verbindliche Angebote für das Bauprojekt Belene einzureichen. Es waren dies die China National Nuclear Corporation (CNNC), die Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP), die russische Atomenergoprom – eine Tochtergesellschaft des Staatskonzerns Rosatom –, das französische Unternehmen Framatome und die amerikanische General Electric (GE).
Bis zum Stichtag Ende Januar 2020 bestätigten alle fünf Unternehmen ihre Bereitschaft zur Abgabe verbindlicher Angebote. Die KHNP hatte zusätzliche Fragen gestellt, um einen endgültigen Entscheid über die Teilnahme an der Ausschreibung zu treffen, teilte das Energieministerium in einer Erklärung mit.
Die fünf Unternehmen wurden nun aufgefordert, eine Vertraulichkeitsvereinbarung zu unterzeichnen und erhalten so Zugang zu den benötigten Informationen der Natsionalna Elektritcheska Kompania EAD (NEK) über das Projekt. Die CNNC, die KHNP und die Rosatom wollen ein Angebot als Projektinvestoren einreichen. Die Framatome und die GE werden ein Angebot für die Bereitstellung von Ausrüstung und die Unterstützung bei der finanziellen Strukturierung des Projekts vorlegen, ohne eigenes Kapital zu investieren. Die Frist für die Abgabe endgültiger verbindlicher Angebote endet am 31. Mai 2020.
Bei der Ausschreibung im August 2019 hatte Bulgarien 13 Anträge zur Beteiligung am Kernkraftwerk Belene erhalten. Sieben davon bekundeten Interesse als strategischer Investor, vier als Stromkunde und/oder Minderheitsaktionär und zwei als Ausrüstungslieferant.
Das Belene-Projekt in Nordbulgarien umfasst den Bau von zwei Einheiten vom russischen Typ VVER-1000/V-466.