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Ein Olympisches Jahr mit vielen Emotionen
Die Saison 2021 war eine turbulente und ereignisreiche Saison. Sie begann für mich mit dem Start an den World Relais in Polen, wo wir uns mit der 4x100m Staffel bereits vorzeitig für die Weltmeisterschaften 2022 qualifizieren konnten. Später folgten dann mehrere Meetings, wo ich mich über 100m stetig meiner Bestleistung nähern konnte. Am internationalen Meeting in Genf konnte ich dann schlussendlich meine persönliche Bestleistung auf 11.12 senken. Ein wenig später gewann ich den Lauf an den Team-Europameisterschaften, was bedeutete, dass ich für das Nationalteam die maximale Punktzahl holen konnte. Auch mit der Staffel erliefen wir hier den guten zweiten Rang. An den darauffolgenden Schweizermeisterschaften holte ich die Bronzemedaille.
Danach gingen die letzten Meetings über die Bühne, wo ich meine Form mehrmals unter Beweis stellen konnte und während den letzten drei Wochen vor den Olympischen Spielen konzentrierte ich mich nur noch aufs Training.
An den Olympischen Spielen schied ich über 100m mit der Zeit von 11.25 im Vorlauf aus. Damit hatte ich mein Ziel, mich für den Halbfinal zu qualifizieren, leider nicht erreicht. Einige Tage später ging es aber mit der Staffel bereits wieder weiter. Wir qualifizierten uns souverän in einem neuen Schweizer Rekord für das Finale. In einer erneut sehr schneller Zeit, aber knapp über der Zeit im Vorlauf, verpassten wir die Medaillenränge knapp und platzierten uns auf dem vierten Rang. Die verpasste Medaille war eine Enttäuschung, doch nach einiger Zeit, wich diese doch einem gewissen Stolz über den den guten vierten Rang.
Diese Saison hatte wirklich viele schöne und emotionale Momente, aber auch einige Niederlagen reihten sich ein. Diese dienen mir aber nun zur Motivation für die Trainings in der Vorbereitung auf die Saison 2022.