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Im Rahmen der aktuellen Revision der Grundlagen für die Düngung (GRUD) wurden die Richtwerte der Nährstoffausscheidungen und des Grundfutterverzehrs von Milchkühen überprüft und an die aktuellen Produktionsverhältnisse angepasst. Die Ausscheidungen werden grundsätzlich über die Bilanz vom Input im aufgenommen Futter minus die Retention in Milch, Kalb und Wachstum berechnet. Dazu wurde ein auf den offiziellen Fütterungsempfehlungen («Grünes Buch») basierendes Modell verwendet. Zur aktuellen Praxis in der Milchproduktion standen aus einer repräsentativen Umfrage von 2010 wesentlich detailliertere Angaben zur Verfügung als bei früheren Berechnungen. So konnten in den Berechnungen neben der Milchleistung die Bedeutung verschiedener Grundfutterrationen sowie die Abkalbeverteilung detailliert berücksichtigt werden. Die Basisvariante der neuen Richtwerte bezieht sich auf eine Milchleistung von 7500 kg pro Kuh und Jahr. Die Ausscheidungen betragen 112 kg N, 16 kg P und 143 kg K und der Grundfutterverzehr 5600 kg pro Kuh und Jahr. Für höhere und tiefere Leistungen wird eine lineare Korrektur vorgeschlagen. Trotz der höheren Milchleistung (GRUD 2009 6500 kg) sind die neuen Richtwerte etwas tiefer als die alten. Dies kann mit Veränderungen in der Produktion, beispielsweise mehr Dürrfutter- und Maissilagebeifütterung zu Gras und höhere Ergänzungsfuttermengen, mit dem neuen Vorgehen bei den Berechnungen und mit Revisionen in den Fütterungsempfehlungen erklärt werden.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.