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Sabine Meyer, Klarinette
Alliage Quintett
Daniel Gauthier, Sopransaxophon
Miguel Vallés Mateu, Altsaxophon
Simon Hanrath, Tenorsaxophon
Sebastian Pottmeier, Baritonsaxophon
Jang Eun Bae, Klavier
George Gershwin (1898 – 1937) – Cuban Overture Arr. Itai Sobol
Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) – 5 Stücke für 2 Violinen und Klavier, Arr.: Levon Atovmian
Präludium aus der Musik zum Film „Hornisse“ op. 97
Gavotte. Nr. 2 aus der 3. Ballettsuite
Elegie. Nr. 4 aus der 3. Ballettsuite
Walzer
Polka. Nr. 4 aus der 1. Ballettsuite
Maurice Ravel (1875 – 1937) – La Valse Arr. Sebastian Gottschick
***
Carl Maria von Weber (1786 – 1826) – Aufforderung zum Tanz – Rondo brillant op. 65 (1819) Arr. Bernd Wilden
Moderato – Allegro vivace – Vivace – Moderato
Stefan Malzew (*1964) – Macabrum Sanctum
Fantasie nach „Danse macabre“ von Saint-Saens
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) – Air aus der Suite BWV 1068 Arr.: Reiner Wehle
Alexander Borodin (1833 – 1887) – Polowetzer Tänze (1887) Arr.: Stephane Gassot / Camille Pépin
Introduzione: Andantino
Allegro vivo
Allegro
Presto
„Die Idee, das Ensemble für die vorliegende Produktion mit einer Klarinette zu erweitern, erweist sich als brillanter Kunstgriff. Sabine Meyer fügt sich dabei nahtlos in das traumhaft sicher miteinander harmonierende und dialogisierende Ensemble ein.“
Fono Forum, Bewertung: Musik: 5 Sterne, Klang: 5 Sterne
ist eine deutsche Klarinettistin und gehört heute weltweit zu den renommiertesten Instrumentalsolisten. Im Zusammenhang mit ihr fällt auch der Begriff der Primadonna assoluta.
Meyer war 1983 eine der ersten Frauen bei den Berliner Philharmonikern, gab die Stelle als Soloklarinettistin dort aber auf, weil es ihretwegen Streitigkeiten zwischen Orchester und dem Dirigenten Herbert von Karajan gab und sie zunehmend anderweitig als Solistin gefragt war. Seit 1993 hat sie eine Professur an der Musikhochschule Lübeck. 1994 arbeitete sie mit dem Jazz-Klarinettisten Eddie Daniels und dem Arrangeur/Komponisten Torrie Zito zusammen („Blues for Sabine“).
Sabine Meyer ist mit dem Klarinettisten Reiner Wehle verheiratet und hat zwei Kinder. Ihr Bruder Wolfgang war ebenfalls Klarinettist.
„Das Ensemble brilliert in jeder Beziehung auf höchstem Niveau.“
FONO FORUM
„Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) von vier Saxophonen und Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit zwei ECHO Klassik ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität.
Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxophons: Hayrapet Arakelyan, Altsaxophon, Simon Hanrath, Tenorsaxophon, und Sebastian Pottmeier, Baritonsaxophon. Die koreanische Pianistin Jang Eun Bae komplettiert die Quintettbesetzung.
Im Mittelpunkt des Repertoires stehen berühmte Meisterwerke aller Epochen in kompositorisch fein ausgeloteten und raffinierten Arrangements für Saxophonquartett und Klavier. Alle Bearbeitungen werden dem Alliage Quintett auf den Leib geschrieben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und dem jeweiligen Tonsetzer: z.B. schreiben der Japaner Jun Nagao oder der Holländer Wijnand van Klaveren sowie kongeniale Arrangeure wie Reiner Schottstädt und Hendrik Schnöke und Ensemblemitglied Sebastian Pottmeier für diese außergewöhnliche Kammermusikbesetzung.
Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Neben zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, u.a. bei der ARTE Lounge, haben die Musiker inzwischen insgesamt fünf CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL – Debüt hat das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masquerade“ vorgelegt. Die damit verbundene Konzerttournee führte das Ensemble u.a. in die Liederhalle (Stuttgart), die Laeiszhalle (Hamburg), die Glocke (Bremen) sowie in die Essener Philharmonie. 2011 begab sich das Quintett auf eine märchenhafte Reise durch Russland mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite und „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Für die CD „Dancing Paris“ arbeiteten die Musiker erstmalig mit dem Gypsy-Geiger József Lendvay zusammen und fingen mit Werken, u.a. von Milhaud, Satie und Gershwin, die musikalische Faszination Frankreichs um die Jahrhundertwende ein. Auf der aktuellen CD „Fantasia“ begibt sich das Quintett zusammen mit der Klarinettistin Sabine Meyer in die Welt der Märchen und erzählen diese auf ihren Instrumenten neu. Auch wenn sich der Klang des Saxophons in nahezu alle Farben anderer Instrumente verwandeln kann und das Klavier für die orchestrale Fülle und das harmonische Grundgerüst sorgt, verlangten die Bearbeitungen auf dieser CD nach einer weiteren Nuance. Sabine Meyer setzt mit ihrem facetten-reichen Ton solistische Akzente und vermag sich Dank ihrer kammermusikalischen Sensibilität elegant in den chamäleonhaften Klang der Saxophone einfügen. Mit Strawinskys Feuervogel und Dukas‘ Zauberlehrling erfüllen sich mit diesem Album gleich zwei lang gehegte Wünsche des Alliage Quintetts, die erst durch das Zusammenspiel mit Sabine Meyer in Erfüllung gehen sollten. Hinzukommen die temperamentvollen, exotischen Polowetzer Tänze von Alexander Borodin und die Ouvertüre zu „Candide“ von Leonard Bernstein.
Die Saxophonisten des Alliage Quintetts spielen Saxophone von Henri SELMER, Paris und Rohrblätter der Firma Vandoren / Paris.