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Die damalige Absicht von VW do Brasil war es, mit dem neuen Sportcoupé das Ansehen der Marke im Lande werbewirksam zu stärken. So war denn auch die Produktionskapazität limitiert, zunächst wurden im Werk São Bernardo do Campo/SP drei Fahrzeuge pro Tag gefertigt, bis Ende des Jahres 72 das Produktionsmaximum von 20 Autos täglich erreicht wurde.Nicht jeder der 850 Händler konnte mit der Zuteilung eines SP rechnen. Mehr noch, der neue Direktor von Volkswagen do Brasil, Werner P. Schmidt, empfahl den Vertragspartnern, die ersten Fahrzeuge zwecks Promotion in den Schaufenstern stehen zu lassen und nicht sofort zu verkaufen.
10’193 Volkswagen SP wurden zwischen Juni 1972 und Februar 1976 gebaut, davon waren nur 162 vom Typ SP-1. Durch den geringen Preisunterschied von 1100 Mark fiel die Wahl der meisten Käufer auf den stärker motorisierten SP-2. Der SP hätte eigentlich ein Welt-Auto werden sollen.
Doch die Vorschriften in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika verhinderten dies. Bei der Konstruktion achtete man zu wenig auf die Frontlichthöhe.So kam es, dass diese für einige Länder zu tief geriet. Eine Konstruktionsänderung wäre nur mit grossem Aufwand zu machen gewesen. Aus diesem Grund wählten zu dieser Zeit viele Autobauer Klappscheinwerfer. Porsche 914, Opel GT ...
Es wahr wohl angedacht, den SP2 nach Deutschland zu exportieren. Wie anders sind sonst deutschsprachige Prospekte zu erklären? Eine handvoll Wagen wurden von Volkswagen zu Versuchszwecken nach Deutschland geholt, um später ohne Motor verkauft zu werden.Das schon etwas veraltete Fahrwerk und der bereits in Entwicklung stehende Scirocco, verhinderten dann wohl den offiziellen Export auf das europäische Festland. So kam es, dass nur vereinzelte Privat-Importe den Weg nach Europa fanden.