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Das Wichtigste in Kürze
- Die Weltwetterorganisation (WMO) meldet Höchstwerte an Kohlendioxid in der Atmosphäre.
- Ohne schärfere Klimaschutzmassnahmen würden die Ziele des Pariser Klimaabkommen verfehlt.
Die Konzentration des wichtigsten Treibhausgases in der Atmosphäre ist auch im Corona-Jahr 2020 weiter gestiegen. Der Kohlendioxid-Wert erreichte einen Rekord, wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Montag in Genf berichtete. Der Anstieg war auch stärker als im Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2020.
Durch den wirtschaftlichen Einbruch wegen der Corona-Pandemie waren im vergangenen Jahr zwar die neuen Emissionen um 5,6 Prozent zurückgegangen. Dies hatte laut WMO jedoch keine Auswirkungen auf die Konzentration des Treibhausgases in der Atmosphäre oder auf dessen Wachstumsraten.
149 Prozent des vorindustriellen Niveaus
Der neue Höchstwert an Kohlendioxid (CO₂) lag bei 413,2 ppm (Teilchen pro Million Teilchen), nach 410,7 im Jahr davor. Das entspricht 149 Prozent des vorindustriellen Niveaus.
Wenn nicht deutlich schärfere Klimaschutzmassnahmen als heute umgesetzt werden, würde die Welt die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht einhalten. Die Erwärmung würde nicht auf unter 2 oder gar 1,5 Grad begrenzt werden, warnte WMO-Chef Petteri Taalas.