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Statt einer Dehnung wird die elektrische Stimulation einer afferenten Muskelfaser verwendet.
Der elektrische Reiz löst sowohl in afferenten wie auch efferenten Muskelfasern Aktivität aus, weil diese miteinander verflochten sind.
Auf der efferenten Faser läuft das Aktionspotential zum Muskel, löst dort eine Kontraktion aus, aber geht auch zurück zum Motoneuron. Auf der afferenten Faser geht das Potential zurück auf den Muskel, löst dort aber nichts aus, geht aber via monosynaptische Verschaltung auf die efferente Faser und stöst wiederum im Muskel auf eine refraktäre Membran, da diese schon vorher innerviert wurde.
Es wird eine Stimulation durchgeführt. Von dieser Stimulation in den Muskelfasern geht ein Teil via afferentem Weg ins Rückenmark, wird dort monosynaptisch auf eine efferente Muskelfaser umgeschaltet und löst nach 30-35ms den H-Reflex aus. Gleichzeitig geht von der elektrischen Stimulation in der Muskelfaser auch einen Teil direkt auf efferentem Weg zur motorischen Endplatte und löst dort schon nach 5-10ms eine Muskelkontraktion aus. Je stärker die Reizintensität wird, desto mehr werden die efferenten Fasern innerviert, so dass die M-Welle grösser wird und der H-Reflex allmählich verschwindet.
Die grossen Nervenfasern werden aufgrund ihrer gerineren Erregbarkeit früher aktiviert als dünne.