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Stirn und Zornesfalten werden meistens mit Botulinum-Toxin behandelt. Die Zornesfalte ist die sogenannte Glabellafalte, die erscheint, wenn man ein zorniges Gesicht macht. Diese Falte befindet sich zwischen den Augenbrauen, direkt über der Nase. Sie wird von mehreren Muskeln verursacht, in die die Injektion eingespritzt wird. Beseitigung von Stirnfalten ist eine der häufigster Wunsch die fast immer zu einem befriedigenden Ergebnis führt. Für diese Falten ist der Stirnmuskel (Musculus frontalis) verantwortlich, dessen Funktion es ist, sich mit der Stirnhaut und mit den Augenbrauen nach oben zu bewegen. Bei der Behandlung werden mehrere Injektionen mit kleineren Mengen des Toxins benutzt. So kommt es nur zu einer gezielten Schwächung des Muskels. Bei sehr tiefen Falten allerdings, kann der Einsatz von Botulinum-Toxin manchmal nicht ausreichend sein. In diesen Fällen empfiehlt sich die Zugabe eines Hyaluronsäure-Fillers, um das bestmögliche Resultat zu erreichen. Manchmal ist eine Nachbehandlung nach zwei bis vier Wochen notwendig.
Schöne Augenbrauen
Leider fällt die Braue mit zunehmendem Alter immer tiefer, wodurch der Abstand zum Auge immer kleiner wird; man wirkt älter, müder und weniger interessiert. Um die Brauen anzuheben, wird eine kleine Menge Filler unter die Braue gespritzt. Der Abstand zum Auge wird wieder vergrössert und der müde Blick verschwindet.
Zornesfalten mit Botox
Vorher
Nachher
Stirnfalten mit Botox
Vorher
Nachher
Dritthäufigsten Anwendung ist die Verbesserung von Falten im Augenwinkel. Zu den Ursachen der Entstehung dieser Falten gehören vor allem das Alter und die Wirkung der Sonnenstrahlen. Der Muskel, der in diesem Bereich arbeitet, wird auf Lateinisch Musculus orbicularis oculi genannt, also Augenringmuskel. Sein seitlicher Anteil ist auch das Ziel des Eingriffes.
Hyperhidrose
Hyperhidrose - was ist das? Schwitzen ist ein natürlicher Prozess für die Regulierung der Körpertemperatur, aber es kann sein, dass der Körper seine Temperatur nicht optimal regulieren kann und daher leiden viele Patienten, auch ohne körperliche Anstrengung, unter verstärkter Schweißbildung. Es kann vor allem in den Achselhöhlen und/oder an Händen und Füßen vorkommen. Zustand wird "Hyperhidrose" genannt.
Botulinumtoxin gegen Hyperhidrose
Bei der Therapie der Hyperhidrose mittels Botulinumtoxin nutzt man die Tatsache aus, dass die Schweissdrüsen ähnlich der Körpermuskulatur über cholinerge Nervenfasern innerviert sind. Durch Verhinderung der Acetylcholinfreisetzung wird die Aktivierung der Schweissdrüse gestoppt: das behandelte Areal bleibt trocken. Da sich die Nerven aber gleich wie bei der Muskulatur mit der Zeit wieder erholen, führt diese Art der Behandlung nur zu einer temporäreren Besserung der Symptomatik. Allerdings verläuft die Reinervation langsamer als an der Muskulatur, so dass der Effekt bei der Behandlung der Hyperhidrose mit Botulinumtoxin normalerweise zwischen 6 und 12 Monaten anhält. Die Behandlung der Hyperhidrose mit Botulinumtoxin gilt als äusserst einfache Methode zur Behandlung von übermässigem Schwitzen. Sie eignet sich vor allem gut für die Behandlung der axillären Hyperhidrose (Hyperhidrose im Achselbereich), weil in diesem Bereich kaum mit Schmerzen zu rechnen ist.
Vorgehen bei der Behandlung am Beispiel der axillären Hyperhidrose.
Hierbei werden an den schwitzenden Stellen mit feinsten Nadeln Botulinumtoxin injiziert. Vorgängig werden diese Schwitzfelder speziell mit einer Lösung dargestellt. Dabei ist es natürlich wichtig, dass die betroffene Person am Tag der Behandlung keinen Deo verwendet, da sich sonst die Schweisszone nicht richtig abgrenzen lässt. Eine Anästhesie ist in der Regel im Bereich der Achseln nicht notwendig. In der Regel ist die Behandlung schmerzarm vor allem wenn vorher (½Stunde) eine Anästhesie-Creme aufgetragen wird oder mit etwas Eis unempfindlicher gemacht werden. Die Wirkung kann ein ½ bis 1 Jahr andauern... Aufgrund der Aussprossung der Nervenfasern und der damit verbundenen Reinervation der therapierten Zonen muss die Behandlung in regelmässigen Abständen, meist alle sechs bis zwölf Monate wiederholt werden.
Nebenwirkungen
Bei der Injektion von BOTOX® handelt es sich um eine grundsätzlich gut verträgliche und schon seit 1979 überwachte Behandlungsmethode.
Dennoch können auch bei dieser Behandlung Nebenwirkungen auftreten. Am häufigsten von uns beobachtete Nebenwirkungen sind in der Regel von nur vorübergehender Dauer:
- Örtliche Blutergüsse und Schwellungen am Injektionspunkt
- Leichte Spannungsgefühle im Umfeld der behandelten Körperstellen
Ein schön geschwungenes Kinn kann bei einer Frau äusserst sinnlich wirken. Veränderungen der Kinnpartie, wie Falten, Dellen oder tiefe Furchen stören daher sofort die Gesichtsharmonie und wirken daher unschön. Filler können hier einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Wiederherstellung der natürlichen Gesichtsproportionen leisten. Die Behandlung ist praktisch schmerzfrei und die Resultate in der Regel äusserst zufrieden stellend.
Volle Lippen sind bei Frau wie auch beim Mann ein besonderes Zeichen für Sinnlichkeit. Darum ist eine der häufigsten Indikation für Filler die Augmentation (zu) schmalen Lippen. Bestens eignen sich Hyaluronsäure-Filler dafür in geradezu exzellenter Weise. Durch ihre Eigenschaft, Wasser aufnehmen und speichern zu können, führen sie nicht nur zu einer vollen und schönen, sondern auch zu einer natürlich geschwungenen und normal bewegbaren Lippe. Natürlichkeit und Formvollendung ist unser Moto, nach dem wir heute Lippen aufmodellieren. Weil die Korrektur der Lippen schmerzhaft sein kann, empfählt sich eine Anästhesie zu verwenden. So bekommen Sie Ihre Traumlippen in kürzester Zeit, ohne dass Sie schmerzen verspüren.