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Die Dracontiasis ist eine parasitäre Erkrankung, die heutzutage noch im Sudan, in Mali und Äthiopien auftritt.
Die Infektion erfolgt durch Trinken von verunreinigtem Wasser, in welchem sich der Parasit in Wasserflöhen („Ruderfußkrebsen“) vermehrt. Etwa ein Jahr nach der Infektion bahnt sich der erwachsene Wurm durch eine Hautläsion, meist der unteren Extremitäten, seinen Weg nach außen.
Es gibt weder einen Impfstoff noch effektive Medikamente gegen die Dracontiasis. Die Behandlungsmethode, den Wurm durch Rollen um ein kleines Stäbchen aus dem Körper zu ziehen, ist die einzige Option.