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Quelle: CH Media Video Unit / AP
In Nepal zählten die Behörden seit Mitte Juni etwa 100 Tote, 48 Menschen wurden vermisst. Viele Menschen starben bei Erdrutschen, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Wasserstände in den meisten Flüssen Nepals seien seit Samstag wegen des Dauerregens weiter gestiegen.
In Bangladesch sind nach offiziellen Angaben vom Montag mindestens 21 Menschen gestorben, darunter 16 Kinder. Mehr als 2,6 Millionen Menschen hätten außerdem ihr Zuhause verlassen müssen oder seien obdachlos geworden. 18 der 64 Verwaltungsgebiete Bangladeschs stünden unter Wasser, wie eine Sprecherin des Katastrophenschutzministeriums der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Im Nachbarland Indien wurden im nordöstlichen Bundesstaat Assam 84 Tote gezählt, wie es am Montag von der Katastrophenhilfe hieß. Dort fielen auch 100 Wildtiere im Nationalpark Kaziranga den Fluten zum Opfer.
Seit Ende Mai mussten zudem knapp 543 000 Menschen andernorts unterkommen, steckten in ihren Häusern fest oder ihr Eigentum wurde von den Wassermassen beschädigt. Die Fluten erstreckten sich bis auf die Bundesstaaten Bihar und Jharkhand, wo ebenfalls Tote gemeldet wurden.
Südasien wird beinahe jedes Jahr während der Monsunregenzeit von starken Fluten heimgesucht. Die Monsunzeit dauert etwa von Juni bis September.
(red.)