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Asynchronmotoren dienen vielen Anwendungen, wie Pumpen, Werkzeugmaschinen und Elektrofahrzeugen, als Antrieb. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Grössen dieser Arbeitsmaschinen zur Verfügung. Es gibt kleine Motoren mit vergleichsweise wenigen Watt Leistung, wie auch Grossmotoren mit mehreren Megawatt Leistung. Bereits 1889 wurde diese auch für die Pumpentechnik relevante Maschine von Michail Ossipowitsch Doliwo-Dobrowolski bei der Firma AEG erfunden.
Die Drehstrom-Asynchronmaschine ist eine Arbeitsmaschine, bei der ein Magnetfeld im Motor aufgebaut wird. Das funktioniert auf Basis eines Magnetisierungsstroms durch die elektrische Speisung. Der Asynchronmotor ist also eine Maschine, bei der der Rotor (auch Läufer genannt) bei Drehung im Betrieb als Elektromotor mit niedrigerer Drehzahl läuft als das Drehfeld des Stators (auch Ständer genannt).
Der Rotor besteht aus Kurzschlussringen auf den Enden von kreissymmetrisch angeordneten und axial verlaufenden Stäben. Diese Stäbe bilden einen metallischen Käfig. Der Stator besteht aus Spulen, die in Verbindung mit dem Magnetfeld die Spannung über die Stäbe des Rotors induzieren.