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Eisenmangel
Eisen gut, alles gut
Autor: | Branded Content
Dass Eisen einer der wichtigen Nährstoffe für unsere Gesundheit ist, wissen viele. Die Details sind den meisten jedoch nicht bekannt: Eisen ist überlebenswichtig, da es im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, für die Bindung und somit die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff zuständig ist. Darüber hinaus ist es für den Atmungszyklus der Muskelzelle und in verschiedenen Proteinen, die am Stoffwechsel beteiligt sind, zentral. Die Zufuhr dieses essentiellen Spurenelements in den menschlichen Organismus erfolgt über die Nahrung. Ein bis zwei Milligramm Eisen sollten Männer täglich über den Darm aufnehmen, bei Frauen wird zu zwei bis vier Milligramm geraten. Da die Darmschleimhaut nur einen Bruchteil des zugeführten Eisens aufnehmen kann, muss fünf- bis zehnmal mehr Eisen über die Nahrung zugeführt werden.
Gründe für Eisendefizit
Nicht zu vergessen in der Eisenbilanz: Täglich verlieren wir mindestens ein bis zwei Milligramm Eisen durch die Regeneration der Haut, Darm- und Urogenitalschleimhaut und durch Mikroblutungen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter kommt zudem die Menstruationsblutung hinzu, die über einen Monat gerechnet einen täglichen Eisenverlust von etwa einem Milligramm ausmacht. Bei Menschen mit chronischen Krankheiten wie Herzinsuffizienz oder Krebs liegt ebenfalls häufig ein Eisenmangel vor, was an chronischen internen Blutungen oder an Wechselwirkungen mit eingenommenen Medikamenten liegen kann, welche die Eisenresorption reduzieren.
Lebensmittel mit viel Eisen
Auch Vegetarier und Veganer haben es häufig schwer, die benötigte Menge Eisen über die Nahrung aufzunehmen. Ursache: Die Verfügbarkeit von Eisen in pflanzlichen Nahrungsmitteln ist etwa dreimal niedriger als in tierischen Produkten.
Gute Eisenlieferanten sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkleie oder eisenhaltige Frühstücksflocken. Wichtig zu wissen: Um die Eisenaufnahme im Darm zu verbessern, ist es sinnvoll zusätzlich Vitamin C aufzunehmen. Gleichzeitig sollten jedoch auch bestimmte Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee oder Milchprodukte gemieden werden. Diese hemmen die Aufnahme von Eisen.
Folgen von Eisenmangel
Wird nicht ausreichend Eisen aufgenommen, greift der Körper auf das sogenannte Speichereisen zu, um alle Organfunktionen weiterhin aufrecht erhalten zu können. Verbessert sich die negative Eisenbilanz nicht, kommt es zum Eisenmangel, der bereits mit einer Beeinträchtigung gewisser Stoffwechselprozesse einhergehen kann. Im weiteren Stadium kann es zu einer Eisenmangelanämie kommen – eine hinreichende Blutbildung ist dann nicht mehr möglich. Und das ist nicht selten: Forscher gehen davon aus, dass ungefähr 15 Prozent der Frauen vor der Menopause an einem Eisenmangel leiden. Bei Männern liegen die Werte weitaus niedriger.
Medizinischer Rat gefragt
Was ist also zu tun, wenn man zur Gruppe der gefährdeten Personen gehört und Warnsignale wie Müdigkeit und Leistungsabfall wahrnimmt? Eine Möglichkeit besteht zunächst darin, online über www.check-dein-eisen.ch einen Selbsttest zu machen. Verdichtet sich die Vermutung, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache für die Symptome zu ermitteln. Bereits eine einfache Blutuntersuchung kann zu einem eindeutigen Befund führen.
Liegt ein Mangel dieses Spurenelements vor, der sich nicht allein durch eine veränderte Ernährung ausgleichen lässt, können oral einzunehmende Präparate Abhilfe schaffen. Ist eine orale Eisentherapie ungenügend wirksam oder nicht durchführbar, können Eiseninfusionen verabreicht werden.
Check dein Eisen
Weitere Informationen über Eisenmangel finden Sie unter www.check-dein-eisen.ch
Mit freundlicher Unterstützung von Vifor Pharma
veröffentlicht: 22.10.2021