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Die Rakete sei etwa 700 Kilometer weit geflogen. Nach Angaben der japanischen Regierung flog das Geschoss 30 Minuten lang und landete dann im Meer.
Pjöngjang hatte zuletzt vor gut zwei Wochen eine Rakete abgefeuert, das Geschoss explodierte jedoch kurz nach dem Start. Der Test am Sonntag war der erste seit dem Amtsantritt des neuen südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In.
Nach Angaben seines Sprechers wollte Moon nach dem neuen Raketenabschuss umgehend seine Sicherheitsberater zu einem Treffen einberufen. Die Lage in der Region ist derzeit äusserst angespannt, weil das kommunistische Nordkorea immer wieder Raketentests vornimmt und damit gegen UNO-Resolutionen verstösst. Zudem hat Nordkorea nach eigenen Angaben seit 2006 fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr.
US-Präsident Donald Trump erhöhte seit seinem Amtsantritt im Januar den Druck auf Pjöngjang. Seine Regierung schloss auch ein militärisches Vorgehen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms nicht aus. Zuletzt äusserte sich Trump zurückhaltender und erklärte, er sei unter bestimmten Bedingungen zu einem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bereit.
(SDA)