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Buchsbaumzünsler zerstört unsere Wälder
Seit ca. 2007 schadet der ursprünglich aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler (Glyphodes perspectalis) in der Schweiz und angrenzenden mitteleuropäischen Gebieten dem Buchsbaumbestand. Experten vermuten, dass die giftige Raupe über Pflanzenimporte nach Europa gelangt ist.
Erkennungsmerkmale des Buchsbaumzünslers
Die ausgewachsene giftige Raupe des Buchsbaumzünslers zeichnet sich durch einen grünen Körper mit Rückenstreifen und einen schwarzen Kopf aus. Sie hat eine Länge von ca. 5 Zentimetern.
Nachdem er sich zu einem Schmetterling entpuppt hat, ist er weiss mit schwarzer Umrandung. Bei einer ungefähren Länge von 2,5 Zentimetern hat er eine Flügelweite von ca. 4 Zentimetern.
Schäden durch den Buchsbaumzünsler
Der ausgewachsene Buchsbaumzünsler legt seine Eier am liebsten im Buchsbaum ab. Foto: © Böhringer Friedrich / Wikipedia (CC BY-SA 2.5)
Entsprechend seiner Namensgebung befällt das Insekt Buchsbäume, die bei zu spätem Einschreiten durch den Menschen nicht selten absterben. Seine Eier legt der Schmetterling vorzugsweise an den äusseren Blättern eines Buchsbaumes ab - die jungen Raupen beginnen im Bauminneren mit ihren Frassschäden. Von Aussen sind sie deshalb zunächst nur schwer zu erkennen.
Später frisst die giftige Raupe des Buchsbaumzünslers in der Regel die Blätter, anschliessend ernährt sie sich von der grünen Rinde der Pflanze. Letzteres führt dazu, dass Triebteile oberhalb der abgenagten Rindenbereiche absterben.
Rasche Ausbreitung der giftigen Raupe
Problematisch am Buchsbaumzünsler ist, dass die giftige Raupe in Mitteleuropa bisher keine Fressfeinde hat und sich so ungehindert vermehren kann (im Schnitt können sich pro Jahr ca. 2 - 4 Generationen des Buchsbaumzünslers entwickeln). Insekten fressende Vögel meiden den Schädling vermutlich, aufgrund von giftigen Stoffen des Buchsbaumes, die die Raupe aufnimmt.
Schädlingsbekämpfung des Buchbaumszünslers