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Demnach deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es möglich sein könnte, die Haltbarkeit von transplantierten Nieren mit dem Wirkstoff zu verlängern und somit die langfristigen Ergebnisse für Patienten mit Nierentransplantationen zu verbessern, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.
Eine solche Verlängerung der Lebensdauer transplantierter Nieren würde bedeuten, dass weniger Patienten zurück zur Dialyse gehen müssten oder eine zweite Transplantation benötigen, hiess es in der Mitteilung weiter.
Novartis zufolge hält nämlich weniger als die Hälfte der gespendeten Nieren zehn Jahre. Damit stelle ihre Haltbarkeit einen erheblichen unerfüllten medizinischen Bedarf dar.
Die Ergebnisse zu Iscalimab wiederum zeigten, dass 60 Prozent der mit Iscalimab behandelten Transplantationspatienten mindestens ein Jahr nach der Transplantation eine normale Nierenhistologie haben gegenüber null Prozent bei einer Behandlung mit Tacrolimus, dem aktuellen Versorgungsstandard.
Den Angaben zufolge ist Iscalimab ein neuer, vollständig humaner, monoklonaler Antikörper, der die Signalisierung und Aktivierung von bestimmten Zelltypen verhindert. In einer kürzlich durchgeführten Kontrollstudie habe sich der Wirkstoff als nicht unterlegen erwiesen. Zudem habe die Behandlung zu einer verbesserten Nierenfunktion geführt, das Risiko für eine neu auftretende Diabetes reduziert und eine ähnliche Sicherheit im Vergleich zu Tacrolimus gezeigt.
(AWP)