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Quintana wurde in der 21. und letzten Etappe traditionsgemäss nicht mehr angegriffen und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 1:23 Minuten auf den britischen Tour-de-France-Sieger Chris Froome und 4:08 Minuten auf seinen Landsmann Esteban Chaves.
Für den 26-jährigen Kolumbianer vom Movistar-Team ist es nach seinem Triumph am Giro d’Italia 2014 der zweite Gesamtsieg bei einer dreiwöchigen Rundfahrt. 2013 und 2015 beendete er die Tour de France zudem hinter Froome jeweils als Zweiter, in diesem Jahr als Dritter. Nach Luis Herrera (1987) ist Quintana der zweite Kolumbianer, der die Vuelta a España für sich entscheiden konnte.
Den Tagessieg in der Schlussetappe sicherte sich der Däne Magnus Cort Nielsen. Der erst 23-Jährige vom australischen Team Orica-Bike Exchange setzte sich nach 104,1 km von Las Rozas nach Madrid im erwarteten Massensprint vor dem Italiener Daniele Bennati und dem Belgier Gianni Meersman durch. Für Nielsen war es der zweite Etappenerfolg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt, nachdem er am letzten Donnerstag in Gandia bereits die 18. Etappe im Sprint gewonnen hatte.
(SDA)