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Abschiedsflug von Raumschiff "Enterprise": Das US-Shuttle landete am Freitag sicher in New York, wo es zum Museumsstück werden soll. Am Morgen war die Raumfähre zuvor in der Hauptstadt Washington auf dem Rücken einer umgerüsteten Boeing 747 abgehoben.
Bei der Ankunft in New York beobachteten zahlreiche Schaulustige auf Häuserdächern, wie das Shuttle die Freiheitsstatue überflog, über den Hudson hinwegglitt und nur wenige Minuten später auf dem Boden aufsetzte.
Zunächst bleibt der Space-Shuttle-Prototyp, der nie ins Weltall geflogen ist, einige Wochen am John F. Kennedy Flughafen, bis sie von der Boeing getrennt wird. Dann soll sie ab Juli im New Yorker See, Luft- und Raumfahrtmuseum Intrepid ausgestellt werden, das sich auf einem ausrangierten Flugzeugträger im Hudson River befindet.
Die "Enterprise" wurde 1976 als erstes Space Shuttle fertiggestellt und für Testflüge innerhalb der Erdatmosphäre genutzt. Bislang war das Shuttle in einem Museum in der Nähe von Washington ausgestellt, musste von dort aber für die vergangene Woche aus Florida eingeflogene "Discovery" weichen.
Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr nach drei Jahrzehnten eingestellt, im Juli war die "Atlantis" als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt.
Die "Atlantis" soll künftig im Besucherzentrum des Kennedy Space Center in Florida eine letzte Heimat finden, das Shuttle "Endeavour" im California Science Center in Los Angeles.
SDA-ATS