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Der Pianist Luis del Valle, Jahrgang 1983, begann seine musikalische Ausbildung am Conservatorio Superior de Música in seiner Heimatstadt Málaga. Nach einem Abstecher an die Sibelius-Akademie in Helsinki studierte er an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, wo er von Dmitri Bashkirov und Claudio Martínez Mehner unterrichtet wurde und die Kammermusikklassen von Márta Gulyás, Eldar Nebolsin und Ralf Gothóni besuchte. Dort schloss er sich auch mit seinem drei Jahre älteren Bruder Víctor del Valle zu einem Klavierduo zusammen, das wichtige Impulse von Pierre-Laurent Aimard, den Schwestern Katia und Marielle Labèque, Daniel Barenboim und Martha Argerich erhielt. 2005 errangen die Brüder die Bestplatzierung beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und durften überdies den Publikumspreis entgegennehmen. Sie konzertierten seither in allen spanischen Metropolen, aber auch in Paris, Moskau und St. Petersburg, in Helsinki und Tallinn, in München, Berlin und Stuttgart, in mehreren südamerikanischen Ländern und in Südkorea. Einladungen führten sie zu den «Sommets Musicaux» nach Gstaad, zum Festival «Jeunes Talents» nach Paris, zum Rheingau Musik Festival, zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zum Espoo International Piano Festival. 2016 veröffentlichte das Duo del Valle seine Debut-CD unter dem Titel Impulse, mit Werken von Mozart, Ravel, Lutosławski, Gershwin und Ligeti. Doch nicht nur im Klavierduo, auch mit anderen Kammermusikpartnern tritt Luis del Valle regelmässig auf, darunter die Cellisten Pablo Ferrández und Fernando Arias sowie die Geigerin Ana María Valderrama. Seit 2014 lehrt er als Professor am Conservatorio Superior de Música de Aragón in Zaragoza.
July 2019