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Was ist Strom?

Einfach ausgedrückt könnte man sagen, Strom sei eine Energiequelle. In Wirklichkeit ist er jedoch in natürlichem Zustand nicht nutzbar (Blitze sind ein Beispiel dafür). Strom ist an sich keine Energiequelle, sondern vielmehr eine Art Übergangsenergie (oder eine sekundäre Energie) zwischen den Energiequellen und den Verbrauchern. Daher stellt Strom einen Sonderfall der Energie dar, der als Energievektor mit Lichtgeschwindigkeit durch das Netz fliesst.
Zu den grundlegenden Eigenschaften von Strom und insbesondere von Wechselstrom gehört, dass er sich nicht speichern lässt. Die Produktion muss daher jederzeit dem Verbrauch entsprechen. Deshalb werden Anlagen benötigt, die das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch halten, aber auch beim Ausfall einer Produktionsanlage für einen Ausgleich sorgen können, damit das Netz nicht ganz oder teilweise abgeschnitten wird.
Stromerzeugung
Die Kraftwerke speisen den von ihnen erzeugten Strom in das Elektrizitätsnetz ein, der Strom kann jedoch auf verschiedene Weisen erzeugt werden. «Industrieller» Strom stammt von einem so genannten Wechselstromgenerator. Das Funktionsprinzip des Wechselstromgenerators kann man mit einem Fahrraddynamo vergleichen, in dem ein Magnet in einer Spule in Bewegung gesetzt wird. Der Wechselstromgenerator (die Drehung des Magneten) kann durch verschiedene Antriebsarten in Bewegung gesetzt werden: Wasserkraft, Windkraft, Wasserdampf (Wärme- und Atomkraftwerke). Industriell von geringerer Bedeutung sind chemische Quellen (Batterien und Akkus) und Photovoltaik (Solarenergie).
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