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Familie: Polygonaceae (Knöterichgewächse).
Herkunft: Die Pflanze wächst an feuchten Standorten in den gemässigten bis tropischen Klimazonen Eurasiens, Nordafrikas und Nordamerikas. Die Unterart aus den gemässigten Klimata (ssp. Hydropiper) wird etwas grösser und produziert zweiseitige Früchte, während die tropische Unterart ssp. Microcarpum kleiner bleibt und dreiseitige Früchte ausbildet.
Küchenkraut: Die Pflanze riecht nur schwach. Kostet man ein Blatt, so schmeckt es im ersten Moment etwas bitter, entwickelt aber nach kurzem Kauen eine beissend-prickelnde Schärfe, die im Mund einige Zeit anhält, ähnlich dem Szechuan Pfeffer.
Vor allem in der japanischen Küche werden die frischen Blätter verarbeitet. Da der Wasserpfeffer ausser der Schärfe kaum Eigenaroma aufweist, kommt er den Anforderungen der japanischen Küche sehr gelegen. Japanische Köche schätzen den Wasserpfeffer, gebrauchen ihn für Suppen und Salate, welchen er eine gewisse Schärfe verleiht, ohne dabei den zarten Eigengeschmack von Fisch oder Tang zu überdecken. Ebenso wird er auch zum Garnieren von Sushi benutzt.