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Ar 180
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 180
1942-2003
1.9 m
Rosmarie Kurz-Hohl wurde am 28.03.1926 in Bern geboren, wo sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder aufwuchs. Nach der Sekundarschule besuchte sie die Töchterhandelsschule der Stadt Bern. Anschliessend absolvierte sie eine musikalische Ausbildung mit Hauptfach Gesang.
1948 heiratete Rosmarie Hohl den Brienzer Arzt Albert Kurz und arbeitete in seiner Allgemeinpraxis mit. Drei Jahre nach dem vierten Kind verstarb ihr Ehemann. Die literarischen Begegnungen mit Bonhoeffer, Gollwitzer und Soelle führten zu sporadischer Mitarbeit beim Christlichen Friedensdienst (cfd). 1972 zog Rosmarie Kurz-Hohl mit den vier Kindern nach Bern um und wurde vollamtliche Mitarbeiterin des cfd. 1975 erfolgte der Eintritt in die SP und die Wahl in den Grossen Gemeinderat von Bolligen.
Die Übernahme erfolgte am 26.03.2013 und wurde von Daniel Kurz betreut.
Der Bestand enthält Unterlagen zur Person, Korrespondenz, Texte von Rosmarie Kurz-Hohl, diverse Handakten (u.a. zum Engagement von Rosmarie Kurz-Hohl für den cfd und insbesondere für die cfd-Zeitung, für die Gertrud-Kurz-Stiftung, für die Frauengruppe der KAGAS (Kirchliche Arbeitsgruppe für alternative Sicherheit), für die BODS (Bewegung für eine offene, demokratische Schweiz) sowie für die Arbeitsgruppe Soziale Verteidigung. Speziell hervorzuheben sind die Unterlagen zum Engagement von Rosmarie Kurz-Hohl zugunsten der Buchpublikationen der palästinensischen Friedensvermittlerin Sumaya Farhat-Naser (geb. 1948) inkl. einer umfangreichen Korrespondenz.
Kassiert wurden Dubletten, im Schweizerischen Sozialarchiv bereits vorhanden Zeitschriften (BODS-Rundbriefe [Signatur: SOZARCH D 4695], cfd-Zeitung [Chronologie der Flüchtlingspolitik [Signatur: SOZARCH D 4293], cfd-Zeitung [Signatur: SOZARCH D 3199], Zeitungsausschnitte zu diversen Themen (Flüchtlingspolitik, Frauen und Militär, Frauen und Frieden, Nahost) sowie Kopien aus Zeitschriften und Büchern.
Kassiert oder teilweise in die Bestände der Dokumentationsabteilung des Schweizerischen Sozialarchivs wurden Unterlagen zur Ostermarsch-Bewegung (QS 46.1) sowie zu IDA/Weltbank (QS 81.1 Z).
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Der Bestand wurde im Juli 2013 von H. Villiger bearbeitet.