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Hünenberg (awp) - Der Kampf der Alcon-Minderheitsaktionäre gegen das Angebot von Novartis geht weiter. Die Beratungsunternehmen RiskMetrics und Glass Lewis empfehlen den Minderheitsaktionären von Alcon, gegen die Zuwahl von fünf Novartis-Vertretern in den Verwaltungsrat des Augenheil-Konzerns zu stimmen. Im Bericht vom 1. August werde Novartis betreffend dem den Minderheitsaktionären unterbreiteten Angebot gerügt, teilte der Ausschuss unabhängiger Verwaltungsräte der Alcon Inc. (IDC) am Montag mit.
Die Alcon-Aktionäre werden an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 16. August über die Wahl neuer Verwaltungsräte bestimmen. Auch wenn der Ausgang der Wahl mit ziemlicher Sicherheit zu Gunsten von Novartis ausfallen dürfte, würde ein möglichst grosser Gegenstimmen-Anteil als ablehende Haltung respektive "Referendum" gegen die von Novartis geplante Vollübernahme von Alcon verstanden werden, hält die auf Corporate-Governance-Themen spezialisierte RiskMetrics im Bericht fest.
Novartis hat von Nestlé im April 2008 einen 25%-Anteil am Augenheil-Konzern Alcon übernommen und gleichzeitig eine Option über die restlichen 52% erhalten. Diese wurde dann im Januar 2010, gleichzeitig machte Novartis den Minderheitskationären (23%) ein Angebot zu 2,8 Novartis-Titel pro Alcon-Aktie.
Der Ausschuss IDC vertritt die Interessen der Alcon-Minderheitsaktionäre und taxiert das Fusionsangebot von Novartis an die Alcon-Aktionäre als ungenügend.
mk/cf
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