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1965-1974
Am 14. November 1965 konnte sich die Schweiz nach einem 2:1-Sieg gegen Holland für die WM in England qualifizieren. Das siegreiche Tor erzielte Toni Allemann für die zu zehnt spielenden Schweizer drei Minuten vor dem Schlusspfiff.
Höhepunkt der Weltmeisterschaften im Jahre 1966 war das legendäre Endspiel England - Deutschland. Die Schweizer hingegen vermochten beim Turnier nicht zu brillieren. Nach einer vernichtenden 0:5-Niederlage gegen Deutschland durften sich die Eidgenossen in der Folge glücklich schätzen, gegen Spanien (1:2) und gegen Argentinien (0:2) nicht auch höher verloren zu haben. Nach drei Niederlagen in drei Spielen hiess es: «Gute Heimreise».
Im Jahre 1968 erfreute sich der Schweizer Fussball einer zuvor noch nie da gewesenen Beliebtheit. Im Durchschnitt verfolgten rund 8'300 Zuschauer pro NLA-Partie das Geschehen von den Tribünen, was insgesamt einem Zuschaueraufkommen von 759'000 Personen während der ersten Runde der Saison 1967/68 entsprach.
Im Verlaufe der Delegiertenversammlung der Nationalliga in Bern im Jahre 1969 erfolgte eine Machtübergabe: Harry Thommen, Präsident des FC Basel, trat in die Fussstapfen seines Vaters Ernst und wurde sportlicher Direktor das Nationalmannschaft. In seinem Kielwasser erschien Karl Rappan wieder auf der Fussballbühne und übernahm die Leitung der drei Jahre zuvor gegründeten Technischen Abteilung.
1971 kam für die Nationaliga-Clubs das Aufstellen von Drahtgitterzäunen aus Kostengründen nicht in Frage. Daher lehnten sie einen entsprechenden Vorschlag ihres Komitees ab. Hinzu kam, dass Hooliganismus in der Schweiz noch kein Thema war, obwohl es in Deutschland dazu bereits erste Vorzeichen gab.
Der FC Basel ergatterte 1973 den fünften Schweizermeister-Titel innerhalb von sieben Jahren. Im Wankdorf sahen über 24'000 Zuschauer die entscheidende Partie gegen die Young Boys, welche die Bebbi mit 3:2 für sich entschieden.