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Zur Zeit überwintern wieder Lappen- und Seetaucher in der Schweiz. Sie sind am Häufigsten am Genfer- und am Bodensee anzutreffen.
Die vorwiegend in Osteuropa und Russland sowie vereinzelt in Südskandinavien, Schottland und Irland beheimateten Schwarzhalstaucher (Lappentaucher) bewohnen in ihrer Heimat flache Binnengewässer oder Meeresbuchten. Ihre Nahrung setzt sich aus Kleinfischen, Insekten, Amphibien und Pflanzen zusammen. Im Winterhalbjahr sind sie in unserer Region oft bei Ermatingen zwischen Hafenbereich und deutschem Ufer zu sehen. Sie schwimmen oft in Gruppen zusammen. Gesichtet haben wir schon 36 Vögel im Hafenbecken. Unten abgebildet ist ein Vogel im Prachtkleid, bei uns sind sie im Schlichtkleid anzutreffen.
Die Seetaucher verbringen ihre Brutzeit auf Seen im nordeuropäischen Waldland. Im Winter ziehen sie meistens an Meeresküsten und nur wenige in Binnengewässer wie den Bodensee. Seetaucher ernähren sich vorwiegend von Fischen, die sie auf minutenlangen Tauchgängen ergattern. Ihre Füsse weisen Schwimmhäute auf, die ihnen das Zurücklegen weiter Strecken unter Wasser erleichtern.
Die häufigsten Seetaucher in der Schweiz, die Prachttaucher, findet man eher an der Seetaucherstrecke im Raum Uttwil-Kesswil, weit draussen im Wasser. Damit die in einiger Distanz zum Ufer schwimmenden Vögel zu sehen und auch zu identifizieren sind, lohnt sich einerseits ein erhöhter Beobachtungsstandort, wie z.B. der Schiffsteg bei Uttwil, und ein Fernrohr.
Viel Erfolg beim Suchen und Bestimmen von Schwarzhals- & Prachttaucher!