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"Wir werden zum Beispiel einen Game-Pass einführen, bei dem man nur einzelne Spiele anschauen kann oder nur eine bestimmte Phase der Meisterschaft", verrät UPC-Chef Eric Tveter im Interview mit der "SonntagsZeitung". Auch der Preis werde günstiger. Teleclub habe früher die Preise viel zu hoch angesetzt.
UPC und andere Kabelnetzbetreiber haben die Rechte für die Saison 2017/18 ersteigert. Eric Tveter bezeichnet dies im Interview als einer der grössten Erfolge seiner Karriere. Umso grösser war sein Ärger bei den Fussballrechten, welche an die Swisscom gingen. Das habe ihn geärgert, sagte Tveter.
"Der Entscheid der Swiss Football League hat ein grosses Problem für künftige Bieterverfahren geschaffen", sagt er. "Sie hat nicht den qualifizierten Bieter mit dem höchsten Angebot gewählt, sondern einen mit einer tieferen Preisofferte. Warum sollten wir da jemals wieder mitbieten", sagt er. Diese Frage müsse UPC noch klären.
Angesprochen auf die sinkende Zahl von TV-Kunden gibt sich Tveter gelassen. "Wir sind ein ehemaliger Monopolist mit grosser Kundenbasis. Bei der harten Konkurrenz etwa durch die Swisscom und Sunrise lassen sich Verluste kaum vermeiden", sagt er. Doch der Umsatz sei im letzten Quartal leicht gestiegen und das Geschäftskundensegment wie auch das Mobilfunkgeschäft gewachsen.
(AWP)