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Belle & Sebastian
Film von Nicolas Vanier mit Félix Bossuet (Sebastian), Tchéky Karyo (César), Margaux Chatelier (Angelina), Dimitro Storoge (Doktor Guillaume), Urbain Cancelier (Bürgermeister), u.a.
Frankreich, 2013, Digital HD, D, 104’, ab 0 Jahren
Die weisse Pyrenäenberghündin Belle treibt sich alleine in den französischen Hochalpen herum; mit Menschen hat sie schlechte Erfahrungen gemacht. Sebastian ist ein etwa siebenjähriger hellwacher Waisenjunge, der nicht viel redet und lieber für sich bleibt. Er wächst bei einer Bäckerin und einem ruppigen Hirten auf, die ihm erzählt haben, seine Mutter lebe «hinter den Bergen, in Amerika»; diese Notlüge lässt sich bald schon nicht mehr aufrechterhalten. Eines Tages, als Sebastian alleine unterwegs ist, begegnet er Belle, die beiden fassen schnell Vertrauen zueinander und zwischen ihnen entsteht eine tiefe Freundschaft.
Der Film basiert auf der in den 1960er-Jahren populären, französischen Fernsehserie nach Cécile Aubrys gleichnamiger Kinderbuch-Reihe, die zudem in den 1980er-Jahren in Japan als mehrteiliger Anime adaptiert wurde. Für die Kinoverfilmung des Stoffes hat der Regisseur Nicolas Vanier die Handlung von den 1960ern ins von Deutschland besetzte Frankreich des Jahres 1943 verlegt, in die Zeit von Sommer bis Winter. Diese zeitliche Verdichtung gibt Vanier – der seine Karriere als Naturdokumentarfilmer begann – nicht nur die Gelegenheit, kindgerecht von französischer Résistance und der Fluchthilfe über die Alpen in die Schweiz zu erzählen, sondern er kann den spektakulären Drehort auch in seiner Schönheit und jahreszeitlichen Pracht zeigen.