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Gedanken zum heutigen Gedenktag der Menschenrechte:
Gerechtigkeit und Rechtsgleichheit unterliegen einem Naturgesetz. Die Gerechtigkeit ist in der Natur angelegt (das Gewissen bzw. die moralischen Grundsätze zur Unterscheidung von Gut und Böse) und der Mensch müsste danach streben, diese Gerechtigkeit zu erkennen.
Die Maximen des Philosophen Immanuel Kant widersprechen dem Naturgesetz, denn Ungerechtigkeit zu tolerieren, damit ungerechtes Handeln seinen Platz in der Gesellschaftsordnung findet, führt zu einer gesellschaftlichen Unordnung, wenn der Unterlegene zum "Opfer" des Überlegenen wird.
Gerechtigkeit liegt also im Kern der menschlichen Tugend und dient somit als Massstab für ein individuelles, menschliches Verhalten (die Norm) für eine friedliche Gesellschaftsordnung.
Gerechte Rechtsgleichheit wird dann erfüllt, wenn niemand durch die Freiheit eines anderen zu Schaden kommt und in der Gesellschaftsordnung jedes Individuum frei ist, gerecht zu handeln. Zum Beispiel die freie Meinungsäusserung ist eine Kernkompetenz der Gerechtigkeit.....