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Washington - Die Finanzkrise hat die Zahl der Zwangsversteigerungen in den USA im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von über eine Million getrieben. Trotz des Rückgangs zum Jahresende hätten Banken 2010 rund 1,05 Immobilien zwangsversteigert.
Dies teilte der Datendienstleister RealtyTrac am Donnerstag mit. Im Krisenjahr 2009 waren es noch 918'000 Immobilien, die unter den Hammer kamen. Betroffen waren vor allem Nevada, Arizona, Florida, Illinois und Michigan. Dort wurden mehr als die Hälfte aller Zwangsversteigerungen registriert.
Anfang 2011 dürfte die Zahl zunächst hochschnellen, prognostizierte RealtyTrac. Dies sei auf die Pause im November und Dezember zurückzuführen. Ende 2010 hatten einige Grossbanken ihre Zwangsräumungen und -versteigerungen für einige Wochen ausgesetzt, als Zweifel an der Vorgehensweise der Kreditinstitute laut wurden.
Die Geldhäuser sollen die Anträge auf Zwangsversteigerung im Schnellverfahren und ohne die verlangte detaillierte Prüfung abgewickelt haben. Im Jahr 2005 wurden in den USA lediglich rund 100'000 Immobilien zwangsversteigert.
SDA-ATS