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Oekotoxzentrum-Studie führt zu Postulat im Zürcher Kantonsrat
Eine kürzliche Studie des Oekotoxzentrum hat gezeigt, dass auch Naturschutzgebiete mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Jetzt wurde im Zürcher Kantonsrat ein Postulat eingereicht, welches auf dieser Studie basiert. Die Zürcher Regierung wird aufgefordert zu ermitteln, wie stark die Naturschutzgebiete im Kanton Zürich durch Pestizide belastet sind. Ausserdem soll dargelegt werden, auf welchen Eintragswegen Pestizide in die Gebiete gelangen, welche Schäden für die Biodiversität entstehen und wie der Pestizideintrag vermieden werden könnte.
Die Studie hatte festgestellt, dass auch Amphibienlaichgebiete und Flachmoore der Schweiz mit zahlreichen Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Besonders Insektizide aus der Gruppe der Pyrethroide überschritten die gesetzlichen Grenzwerte und die chronischen Qualitätskriterien teils um ein Vielfaches. Die Tatsache, dass auch Standorte mit einem geringen Risiko für einen Eintrag über das Wasser belastet waren, deutet darauf hin, dass hier der grossräumige Transport über Luft und Regen eine Rolle spielt. Ein Ausbreitungsversuch hatte gezeigt, dass nach der Applikation eines Pflanzenschutzmittels die Luft in weiterer Entfernung mit dem Wirkstoff belastet war.