Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/166064

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, für den Bereich "Jugend und Sport" im Voranschlag 2017 und in den folgenden Finanzplanjahren ausreichend Mittel einzustellen, damit auf der Grundlage der aktuellen Beitragssätze die Nachfrage gedeckt werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Motionärs, dass "Jugend und Sport" als erfolgreiches Programm anerkannt ist und breite politische Unterstützung geniesst.</p><p>Ausdruck der Programmpopularität ist u. a. das signifikante Wachstum der Teilnahmezahlen. Besonders ausgeprägt ist das Wachstum im Kindersport (5- bis 10-Jährige) und im freiwilligen Schulsport.</p><p>Mit dem Nachtragskredit von 17 Millionen Franken konnte das Beitragswachstum für das Jahr 2015 aufgefangen werden. Das aus sportpolitischer Sicht erfreuliche Wachstum wird jedoch dazu führen, dass die finanziellen Mittel für "Jugend und Sport" trotz der Budgeterhöhung um 20 Millionen Franken ab 2016 schon im Jahr 2017 nicht mehr ausreichen. Können die Mittel aus finanzpolitischen Gründen ab 2017 nicht weiter aufgestockt werden, bleibt als Alternative die Kürzung der Beitragssätze, die allerdings politisch schwierig durchzusetzen ist.</p><p>Die Frage, ob und in welchem Umfang der Programmkredit für "Jugend und Sport" erhöht werden soll, ist im Kontext der "Gesamtschau Sportförderung des Bundes" zu klären. In Kenntnis der Vernehmlassungsergebnisse zur Gesamtschau wird der Bundesrat im laufenden Jahr einen Aktionsplan Sportförderung des Bundes verabschieden. In diesem Rahmen sowie anlässlich der Bereinigung des Voranschlags 2017 mit IAFP 2018-2020 wird entschieden, welche Mittel für "Jugend und Sport" zur Verfügung stehen.</p><p>Dieses Vorgehen stellt sicher, dass der Förderungsbedarf im Leistungs- und Breitensport koordiniert beurteilt und die Kohärenz der sportpolitischen Fördertätigkeit des Bundes gewahrt wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.