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Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) stufte Sally in der Nacht zum Mittwoch als einen Hurrikan der Stärke zwei von insgesamt fünf ein. Der Sturm werde voraussichtlich am Mittwochmorgen (Ortszeit) nahe der Grenze zwischen den südlichen Bundesstaaten Florida und Alabama auf Land treffen. Sally erreiche derzeit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde, werde sich aber nach Ankunft an Land wohl abschwächen. Es wird erwartet, dass der Sturm landeinwärts durch Alabama weiterzieht. Meteorologen warnten vor möglichen Tornados.
Der Hurrikan bewege sich über dem warmen Gewässer des Golfs von Mexiko nur langsam auf die Küste zu. Die Vorboten seien aber schon deutlich zu spüren, meldeten US-Medien. Am Dienstagabend berichteten Bewohner der Orte Mobile (Alabama) und Pensacola (Florida) von starken Winden und Regenfällen sowie von Überschwemmungen in Wohngebieten, wie die New York Times schrieb. Erste Berichte über Stromausfälle lagen nach Angaben des Senders CNN bereits vor Ankunft des Sturms vor.
Die Prognosen zu Sally haben sich in den vergangenen Tagen immer wieder geändert. Zunächst hatte es geheissen, der Wirbelsturm werde bereits in der Nacht im Südosten des Bundesstaats Louisiana nahe der Grenze zu Mississippi aufs Festland treffen. Erst vor drei Wochen hatte Hurrikan Laura Louisiana getroffen und dort schwere Zerstörungen angerichtet. Laura war ein Hurrikan der Stufe vier und damit extrem gefährlich. Mindestens 15 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende waren ohne Strom, auch die Trinkwasserversorgung war zum Teil unterbrochen.
(sda)