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März 2012
Ursprünglich Fest der Fruchtbarkeit der Erde und der reichen Ernten ist Holi heute als Fest der Farben bekannt, mit dem der anbrechende Frühling gefeiert sowie Vishnu, Krishna und dessen Gefährtin Radha verehrt werden. Für einige wird der Name des Fests von Holika abgeleitet, der Dämonin, deren übernatürliche Kräfte Prahlad, ein begeisterter Verehrer Vishnus, zunichte macht.
Am Vorabend des Fests werden Feuer entzündet und Bildnisse Holikas verbrannt. An Holi, in einer ausgelassenen, an den Karneval gemahnenden Atmosphäre, bespritzen die Menschen einander mit gefärbtem Wasser und bunten Pigmenten von Farben (gelb, rot, violett, grün usw.), die als glückbringend gelten. Das Fest versetzt die Bevölkerung in heitere Stimmung, vergleichbar jener, die zwischen dem Gott Krishna und den Kuhhirtinnen (gopi) im mythischen Wald von Vrindavan herrscht. Gegen Ende des Fests waschen sich alle und besuchen in weissen Kleidern ihre Familien und ihre Freunde. Damit setzen sie auch der temporären Aufhebung der Schranken, die unter den Mitgliedern der Gesellschaft normalerweise gelten, ein Ende. Holi ist auch eine Gelegenheit, festliche Speisen mit anderen Menschen zu teilen.