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Swiss-CEO Thomas Klühr kündigt einen Rumpf-Flugplan an: Ab nächstem Montag werden noch ein Langstrecken-Jet und fünf Kurz- und Mittelsteckenflugzeuge in die Luft gehen. Die Langstrecke werde mit drei Frequenzen nach Newark/New York eingesetzt. Das sei als Angebot für Schweizer zu verstehen, die aus den USA zurückkehren wollen sowie US-Bürger die in ihre Heimat fliegen wollen.
Unter den Europa-Destinationen würden unter anderem London und Berlin, sowie Amsterdam, Brüssel, Dublin, Hamburg, Lissabon, Porto, Athen und Stockholm sein. Im Moment ist geplant, ab Genf weiterhin nach London (LHR), Athen, Lissabon und Porto zu fliegen. Ab Genf wird es vorerst keine Langstreckenflüge mehr geben. Das operationelle Ziel sei es, eine Auslastung von mindestens 50 bis 60% zu erreichen, damit die Verluste möglichst klein gehalten werden können.
Vorläufig seien noch 20 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge und 10 Langstrecken-Maschinen in der Luft. Damit ist der Flugplan um rund 80% reduziert. Nicht auszuschliesessen sei, dass der Flugbetrieb komplett eingestellt wird. «Das kann sehr schnell und zügig gehen», so Klühr. In den letzten sieben Tagen habe die Swiss über 5800 Flüge und rund 750’000 Passagiere gestrichen. Derzeit würden 15% Neubuchungen registriert aber mehr Annullationen, was einen Negativ-Saldo ergibt.
Staatliche Hilfe werde nötig werden, betonte Klühr in einer Videokonferenz zur Präsentation des Jahresergebnisses 2019, die sich indes nur um die Auswirkungen der Coronavirus-Krise drehte. Die Swiss handle aber grundsätzlich aus einer Position der Stärke, sei ein robustes Unternehmen. Die Coronavirus-Krise bezeichnet Klühr als «exogenen Schock». Er sei sicher, dass Swiss die Krise überleben werde. (CM)