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"Sie sprengt in den vielen weiblichen und männlichen Hauptrollen die Grenzen jedes gendergebundenen Spiels", heisst es in der Begründung der Jury. Verliehen wird der Gertrud-Eysoldt-Ring am 18. März in Bensheim. Er gilt nach Angaben der Stadt als einer der bedeutendsten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum, vergeben wird er seit 1986 jährlich in Bensheim. Mit dem Ring wird stets eine schauspielerische Leistung an einer deutschsprachigen Bühne gewürdigt.
Die 1977 in Bielefeld geborene Schulz war lange Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus Hamburg. Im Jahr 2004 erhielt sie den Nachwuchsförderpreis der Freunde des Deutschen Schauspielhauses, dreimal wurde sie auch bereits zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im vergangenen Jahr spielte sie unter anderem in dem Stück "Rose Bernd" am Schauspielhaus Bochum die Hauptfigur.
Die Auszeichnung "Gertrud-Eysoldt-Ring" geht auf das Vermächtnis des Theaterkritikers Wilhelm Ringelband zurück, der in Bensheim lebte. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Klaus Maria Brandauer, Corinna Harfouch, Nina Hoss, Ulrich Mühe und Tobias Moretti.
(SDA)