Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03362.jsonl.gz/1658

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre MeinungErste Bewertung verfassen
Buch (Taschenbuch)
Fr.25.90inkl. gesetzl. MwSt.
Versandkostenfrei ab
Fr.
30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,5, Universität Wien (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Da der nationalsozialistische Judenstern bewusst Anleihen einer mittelalterlichen Tradition der Kennzeichnung und Segregation aufnimmt, sei die Genese der mittelalterlichen Kennzeichnungspflicht zu Beginn der Seminararbeit kurz umrissen.
Nach der Machtergreifung der NSDAP im Jahr 1933 wurden Juden und Jüdinnen stigmatisiert und eine Politik der Ausgrenzung betrieben. Unter dem Vorwand einer "jüdischen Kriegserklärung" gegen Deutschland wurde ab dem 1.April 1933 ein reichsweiter Boykott gegen jüdische Gewerbetreibende durchgeführt. Mit den Nürnberger Gesetzen von 1935 definierte das NS-Regime rassische Kategorien für die bedrängte Bevölkerungsgruppe, die von Verboten und Sonderregeln begleitet wurden. Die allgemeine äusserliche Kennzeichnungspflicht wurde vom NS-Regime bereits in einer sehr frühen Phase erwogen, aber aufgrund verschiedener Bedenken wieder verworfen. Die vorliegende Arbeit soll die unterschiedlichen Handlungsspielräume für die Umsetzung der Kennzeichnungspflicht in Deutschland, Polen und in Frankreich näher erläutern.
Denn keineswegs wurde der Judenstern im NS-Machtbereich überall gleichzeitig eingeführt. Polen machte mit 1939 den Vorreiter, erst 1941 folgte Deutschland und 1942 folgte die besetzten westlichen Gebiete wie Frankreich, Belgien oder die Niederlande.
Taschenbuch
19.02.2011
40
21/14.8/0.3 cm
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre MeinungErste Bewertung verfassen