Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/3135

ALLES ÜBER VERA
Instrumente:
Gesang, Gitarren, Saxofon, Mundharmonika
Was Vera mag:
Volle Tanzflächen und Helene Fischer
Was Vera nicht mag:
Wenn sie beim Heimfahren nicht schlafen kann (als Beifahrerin) und wenn sie mit Andrea Berg verglichen wird. Die roten Haare haben nichts mit Frau Berg zu tun :-)
Musikalischer Werdegang von Vera
Wie bei vielen anderen Musikern auch fing bei Vera alles beim Blockflöten- und Singunterricht in der Schule an. Schon als kleines Mädchen entdeckte sie die Freude an der Musik und machte eifrig beim Unterricht mit. Später kamen dann noch Orgelstunden dazu, doch für die klassischen Unterrichtsstücke konnte sich Vera mit der Zeit nicht mehr sehr begeistern. Obwohl Vera danach für eine Weile alle Instrumente zur Seite stellte, war sie immer in irgend einer Form mit der Musik verbunden, sei es als fleissige Konzertbesucherin oder als tanzbegeisterte Partygängerin.
Im Jahr 1995 beschloss sie, im modernen Gesangsunterricht ihre Stimme zu trainieren und erste Gesangs-Grundlagen zu erlernen. Es war erstaunlich und interessant, wie ein Song mit ein paar Tipps von der Gesangslehrerin plötzlich viel besser klingt. Kurz darauf trat Vera als Sängerin einer Solothurner Rockband bei und sammelte ihre ersten Band- und Bühnenerfahrungen. Da jedoch die harten Klänge der Rockmusik nicht so ganz zur sanften Stimme von Vera passen wollten, entschied sie sich, nach einem Jahr die Band zu verlassen und sich nur noch auf die Auftritte mit der Musikschule zu konzentrieren.
Dort lernte sie dann auch Pascal kennen, der damals bereits mit einem Musikerkollegen als Tanz- und Unterhaltungsmusik unter dem Namen „Duo Surprise“ unterwegs war. Bald entschloss man sich, das Männerduo mit der Stimme von Vera zu bereichern und fortan spielten sie zu dritt an Tanzanlässen, Fasnachten und privaten Festen. Die Interessen und Ziele von Vera und Pascal liessen sich jedoch nach einiger Zeit nicht mehr mit denjenigen des Musikerkollegen vereinbaren und so entschied man sich, aus dem Trio wieder ein Duo Surprise zu gründen, diesmal jedoch mit Vera und Pascal. Nach einer kurzen Pause, die zum Neuaufbau des Repertoires genutzt wurde, standen in den darauffolgenden Jahren wieder viele Liveauftritte an. Im Oktober 2004 wollten Vera und Pascal die Werbung für das Duo Surprise professioneller gestalten und waren auf der Suche nach einer geeigneten Druckerei. Just in dem Moment kam per Zufall ein Anruf von Beat Hug von Hug Productions. Er bot den beiden an, zu günstigen Konditionen qualitativ hochstehende Drucksachen zu erstellen und im Nutzen mit anderen Musikgruppen drucken zu lassen. Bei der Übergabe der in Auftrag gegebenen Autogrammkarten im gemütlichen Pintli in Roggwil wurde u.a. auch viel über die Möglichkeiten einer CD-Produktion im Studio von Beat diskutiert und kurze Zeit später folgten für Vera und Pascal die Studioaufnahmen für die erste (und auch letzte) CD des Duo Surprise „Engel in Sicht“. Doch wer jetzt denkt, dieses Highlight sei vorerst das letzte gewesen, irrt sich. Kurz nach Erscheinen der CD im Februar 2005 erhielten sie eine Anfrage für die Aufzeichnung der Musig Stubete auf Telebärn. Beide konnten es kaum glauben - ein vor kurzer Zeit noch unerreichbar erscheinendes Ziel rückte in greifbare Nähe. Ob da wohl jemand ein gutes Wort bei den Verantwortlichen von Telebärn eingelegt hat? Auf jeden Fall waren die Aufnahmen in Murten bei strahlend schönem Wetter ein tolles Erlebnis.
Kaum hatte Vera dieses Highlight einigermassen „verdaut“, kam auch schon das nächste… Vera sass gemütlich mit ein paar Kollegen beim Abendessen in einem Restaurant, als ihr Natel klingelte und sie gefragt wurde, ob sie in einer Stunde in Dotzigen zum „Casting“ für den Background von einem Teilnehmer des Grand Prix der Volksmusik sein könne. Völlig aufgeregt erschien Vera am besagten Ort und lernte Tommaso Ferrari kennen, der sofort von Vera begeistert war. Es wurden Termine für die gemeinsamen Proben vereinbart und Vera konnte es kaum glauben, dass sie tatsächlich am 16. April 2005 bei der Live-Übertragung des Grand Prix der Volksmusik auf SF2 dabei sein konnte, wenn auch „nur“ im Background. Trotz einigen Turbulenzen im Vorfeld des Wettbewerbes (die Tanzchoreografie wurde am Tag der Hauptproben komplett gestrichen…) war dies eine sehr lehrreiche und spannende Erfahrung für Vera.
Es blieb jedoch wiederum nicht viel Zeit, um die Eindrücke nachwirken zu lassen, denn nun standen die Vorbereitungen für die Taufe der CD „Engel in Sicht“ an, die Ende April 2005 stattfand. Vera und Pascal beschlossen, Beat Hug nicht nur als Produzenten der CD an der Taufe dabei zu haben, sondern auch als Gastmusiker. Bei den Studioaufnahmen haben sich die drei ja bereits menschlich wie musikalisch näher kennengelernt und das Zusammenspiel klappte sofort auf Anhieb. So ging der erste Auftritt vor Publikum im Trio ziemlich spontan über die Bühne (im wahrsten Sinne des Wortes). Als weiterer Gastmusiker gesellte sich Tommaso Ferrari dazu und bot auch noch eine Solo-Showeinlage inkl. Grandprix-Titel.
Nach so vielen tollen Erlebnissen in sehr kurzer Zeit fragten sich Vera und Pascal, wie es wohl weitergeht. Doch wie es im Leben so ist, gibt es nicht nur glückliche und schöne Momente. Im Mai 2005 erfuhren die beiden von Beat, dass sein damaliger Duo-Partner Markus Hutmacher an einem Herzinfarkt verstorben ist. Zwar haben Vera und Pascal ihn nicht lange und auch nicht sehr gut gekannt, dennoch war es ein sehr beklemmendes und bedrückendes Gefühl, jemanden aus dem Bekanntenkreis so plötzlich und unerwartet zu verlieren. Beat musste natürlich trotz dem Schock sehr rasch entscheiden, ob und in welcher Formation er künftig auftreten möchte, denn es waren noch viele Termine gebucht. Da es an der CD-Taufe mit dem musikalischen Zusammenspiel sehr gut geklappt hat und man sich auch menschlich sehr gut verstand, zögerten alle drei nicht lange und so wurde das neue Trio gegründet. Ein passender Name wurde ebenfalls rasch gefunden, denn aus der Kombination des ehemaligen Duos von Beat „Dreamland-Band“ und dem „Duo Surprise“ war die logische Ableitung „Surprise Band“.