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Die Alpensüdseite hat in den Tieflagen den zweitmildesten Winter seit Messbeginn 1864 erlebt. In den anderen Gebieten der Schweiz gehörte der Winter meist nicht zu den zehn mildesten seit Messbeginn, wie MeteoSchweiz am Mittwoch mitteilte.
In Lugano stieg die Wintertemperatur 1,6 Grad, in Locarno-Monti 1,9 Grad über die Norm 1981-2010. Auf der Alpensüdseite waren vor allem der Januar und der Februar massiv milder als die Norm, was schliesslich zum zweitwärmsten Winter seit Messbeginn führte. Einen wesentlichen Beitrag zur grossen Winterwärme auf der Alpensüdseite leistete der häufige Nordföhn.
Im landesweiten Mittel bewegte sich die Temperatur des am Donnerstag endenden meteorologischen Winters knapp 1 Grad über der Norm 1981-2010. In der Nordschweiz unterhalb von 1000 Meter lag die Wintertemperatur 1,3 Grad, in den Berglagen über 1000 Meter hingegen nur 0,4 Grad über der Norm.
Dank anhaltendem Prachtwetter bewegte sich die Februar-Sonnenscheindauer regional auf Rekordkurs. Basel registrierte mit rund 165 Sonnenstunden den sonnigsten Februar seit Messbeginn 1886. Auch in Genf war es mit über 160 Sonnenstunden der sonnigste Februar seit Messbeginn 1897.
An den Messstandorten Bern und Zürich mit ebenfalls sehr langen Messreihen der Sonnenscheindauer wird der Februar 2019 vermutlich zu den fünf sonnigsten seit Messbeginn gehören. Messbeginn war in Bern 1887, in Zürich 1884. (aeg/sda)