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Coast
Range (spr. kohst rehndsch, »Küstenkette«),
ein Längengebirge an der Küste des Stillen Ozeans in Nordamerika, [* 2] erstreckt sich, vielfach gegliedert, über 2000 km weit vom untern Colorado an bis zur Juan de Fuca-Straße und findet einerseits in den Gebirgszügen von Vancouver und andrer Küsteninseln seine natürliche Fortsetzung im N. wie in dem Gebirgszug der kalifornischen Halbinsel im S. Der mittlere Teil des Gebirges gehört der Kreidebildung an, an den Enden aber treten eocänische Gesteine [* 3] auf; vulkanische Durchbrüche kommen vor, doch keine aktiven Vulkane. [* 4]
Durchbrochen wird das Gebirge von dem Columbiastrom und von der Goldenen Pforte von San Francisco, und diese Durchbrüche geben Zutritt zu breiten Längenthälern oder Thalmulden, die zwischen den Küstenketten und dem weiter östlich streichenden Kaskadengebirge und der Sierra Nevada eingelagert sind. Das nördliche dieser Thäler bildet den fruchtbarsten Teil Oregons und wird vom Willamette durchzogen; das südliche, in Kalifornien, bewässern die von N. und S. der Bai von San Francisco tributären Flüsse [* 5] Sacramento und San Joaquim. Einige der bedeutenden Gipfel der Küstenkette sind der Olympus an der Juan de Fuca-Straße (2480 m), Mount Balley (1938 m) und der erloschene Vulkan Helena (1324 m) im nördlichen Kalifornien, Monte Diablo (1175 m) bei der San Francisco-Bai und der San Bernardino (2590 m) im SO.