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Regina Dürig (1982) ist Autorin, Performerin und Dozentin/Mentorin für Literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste Bern. Sie hat Hörspiele, Kinderbücher, Jugendromane und zuletzt die Novelle Federn lassen bei Droschl veröffentlicht. Ihre Texte kreisen oft um Momente der Sprachlosigkeit und gehen der Frage nach, wie wir miteinander leben wollen. Kollaborationen mit anderen Disziplinen sind ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Praxis, beispielsweise das Stories & Sounds-Duo Butterland mit dem Musiker Christian Müller und das Künstlerinnenduo Dürig/Bach mit Patrizia Bach. Für ihre Arbeiten hat Regina Dürig zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a den Peter-Härtling-Preis und den Literaturpreis des Kantons Bern. Ihre Bücher waren auf der Shortlist für den deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis sowie für den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis.
Laura Vogt, *1989, veröffentlichte bisher zwei Romane (So einfach war es also zu gehen und Was uns betrifft) sowie zahlreiche Texte in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Nebst Prosa verfasst sie lyrische, dramatische und journalistische Texte und ist als Schriftdolmetscherin und Mentorin tätig. Gemeinsam mit dem Autor Karsten Redmann betreibt sie seit 2021 textkiosk.ch. Aktuell schreibt sie primär an ihrem dritten Roman mit dem Arbeitstitel Die liegende Frau und an einem Libretto für einen Chor. Sie lebt mit ihrer Familie in der Ostschweiz.
Projekt
Romi entschliesst sich für eine polyamouröse Beziehung und muss sich als Mutter, Frau und Tochter neu definieren. Sibylla hingegen träumt davon, ihre Gebärmutter loszuwerden, um in Ruhe aussterben zu können. Als ihre Freundin Nora plötzlich jede Kommunikation einstellt, bricht die Wucht der Konventionen über die beiden herein. Laura Vogt stellt in ihrem dritten Romanprojekt mit dem Arbeitstitel «Die liegende Frau» anhand dreier Protagonistinnen die Frage, was das ist, «die Familie». Und was sind «die Frau», «der Mann», «die Mutter», «der Vater» in heutiger Zeit? Was ist zu verstehen unter «Liebe»? Inwieweit kann es gelingen, sich als Individuum von gesellschaftlichen Normen abzugrenzen? Und was hat das alles mit der Familie zu tun, in der man aufgewachsen ist? Die Erzählungen aus der jeweiligen Ich-Perspektive ermöglicht Direktheit und Dringlichkeit; auch die changierenden Textformen (z.B. Dialog, Tagebuch) lassen unterschiedliche Zugänge zu. Im „Double“-Mentorat soll der Text kritisch überdacht und weitergesponnen werden.