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1052: Grancirolis; 1290: Graniols; 1334: Granyreylz. Bildete im Mittelalter ein Majorat, das
Bischof
Aimon de
La Tour 1325 von Johann In der
Bachen erworben und dem aus
Granges stammenden Perrod de Morestel
verliehen hatte. Dieser verkaufte es 1333 wieder um den Preis von 50 Pfund Geldes von
St. Maurice samt einem ungarischen Rassenpferd.
Nachdem die neuen Besitzer, die
Herren von Buos, nur einen schwachsinnigen
Erben hinterlassen, wurde Grengiols 1374 mit dem
Majorat
Mörel vereinigt, bei dem es bis 1441 verblieb, in welchem Jahre sich die Gemeinden des
Goms frei
kauften.
Die Verkäufer verlangten von den Gemeinden blos die weitere Bezahlung des bis anhin für die bischöfliche Tafel geforderten
Tributes. Die Majoratsherren wurden von nun an alle zwei Jahre neu gewählt. Grengiols, dessen Kirche an
der Stelle der einstigen Burg steht, bildet seit 1634 eine eigene Kirchgemeinde, die auch noch die am jenseitigen Ufer liegende
Zivilgemeinde
Martisberg umfasst. Die 1799 über den
Nufenen ins Ober Wallis
eingefallenen Oesterreicher legten vor ihrem Rückzug
vor den Truppen des Direktoriums das Dorf Grengiols in Asche, worauf es in
Holz neu aufgebaut wurde. In
der Gemeinde Grengiols, die den Eingang in das mineral- und erzreiche
Binnenthal zu einem Teil umfasst, hat man Ueberreste
von einstigen
Silber- und Kupferbergwerken gefunden; über dem Dorf Funde von römischen Münzen.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Aarberg).
Bach; entspringt am
O.-Hang des Dreihubel in 515 m, fliesst zunächst nach N., biegt dann
scharf nach SW. ab und mündet nach 3,5 km langem
Lauf in
Lyss in 449 m von rechts in den
Lyssbach.
(Kt. Wallis,
Bez. Visp).
4631 m. Felsgipfel, in der Gruppe des
Monte Rosa, 7 m niedriger als die
Dufourspitze und ö. von
ihr; auf der Landesgrenze gegen Italien. Zuerst 1848 von den Führern von Melchior
Ulrich bestiegen, die eine Anstiegsroute
auf den höchsten Gipfel der
Monte Rosagruppe suchten.