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Akupunktur
Akupunktur
Aus dem Lateinischen"Acus" = die Nadel und "pungere" = stechen.Bei der Akupunktur werden genau festgelegte Hautpunkte, die entlang von Energieleitbahnen liegen, mit Nadeln gereizt.
WirkungenDer Akupunkturpunkt wird definiert als spontan reizsensibler Hautpunkt, der durch eine charakteristische Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit der Haut gekennzeichnet ist. Die meisten Punkte befinden sich auf den Meridianen und lassen sich als kleine Vertiefungen ertasten. Nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) fliesst die Energie (das Qi) im Körper in einem geregelten System von Kanälen, Meridiane oder auch Leitbahnen genannt. Es gibt zwölf Hauptmeridiane. Jeder steht in Verbindung zu einem inneren Organ und kommt sowohl auf der linken als auch auf der rechten Körperhälfte vor. Die Stimulation der Akupunkturpunkte bewirkt:eine Harmonisierung des Energieflusses im Körper, die sowohl die Funktion der Organe fördert bzw. reguliert als auch die Psyche unterstütztWiederherstellung der Gleichgewichte und Behebung von Funktionsstörungen. Nach westlicher Medizin werden durch die Reizung der Akupunkturpunkte folgende Mechanismen im Körper beeinflusst:Aktivierung des ImmunsystemsStimulation des vegetativen NervensystemsAktivierung von schmerzhemmenden MechanismenFörderung der Durchblutung und des Lymphflusses.
Ein uraltes Konzept der traditionellen chinesischen Philosophie ist die fundamentale Theorie von Yin und Yang, die Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin. Yin und Yang stellen ein dynamisches Paar von Gegensätzen dar, die in einem kontinuierlichen Fliessgleichgewicht zueinander stehen und den natürlichen Prozess von Veränderungen erklären. Mit Yang verbindet man Qualitäten wie Licht, Hitze, Aktivität, Energie und Feuer. Zu Yin gehören Qualitäten wie Dunkelheit, Kälte, Ruhe, Materie und Wasser. Überwiegt das Yin oder das Yang, ist das energetische Gleichgewicht nicht mehr gegeben; dies kann zur Schwächung des Organismus und zur Krankheit führen.