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Drei Grossmütter, die eine Bong durchziehen, sind nicht gerade ein alltäglicher Anblick. Sollte man zumindest annehmen, doch die Macher des Clips, der Freunden des Marihuanas ein Hochgefühl beschert hat, hatten grosse Mühe jungfräuliche Omis zu finden.
«Der erste Gedanke war: ‹Rufen wir doch unsere Grossmütter an›», sagte Regisseur Mike Gaston gegenüber Animal New York. «Es stellte sich heraus, dass alle schon mal Gras geraucht haben. ‹Also fragen wir die Grossmütter unserer Freunde.› Auch sie hatten schon Gras geraucht.»
Schliesslich musste eine Agentur beauftragt werden, doch selbst diese hatte Probleme. «Wir trafen Omis, die behaupteten, noch nie Gras geraucht zu haben, doch nach einem kleinen Verhör wurde klar, dass sie es doch getan haben – wenn auch vor 40 Jahren. Dann hatten wir endlich zwei Grossmütter, die es nie zuvor geraucht haben. Die dritte war gar eine Mutter von einem der Chefs der Agentur.»
Paula, das Grosi ganz links im Clip, habe das Experiment am meisten genossen, so Gaston, doch Dorthea, die Frau in der Mitte, sagte nach dem Dreh, sie werde nie wieder kiffen. Sie habe eine Wirkung wie bei einem LSD-Trip erwartet, weil ihr stets erzählt worden sei, Marihuana sei eine Einstiegsdroge. «Aber dann sagte sie: ‹Jetzt weiss ich, dass das nicht wahr ist.›»
Warum Dorthea dennoch kein THC-Fan geworden ist, sagte sie dem Klatschportal TMZ: Sie mag das Gefühl nicht, die Kontrolle zu verlieren, hofft aber dennoch auf eine landesweite Legalisierung. Sie verstehe die Kiffer: «Ich verstehe nicht, wo das Problem ist, wenn man high von Marihuana ist.»
(phi)