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Andy Murray ist nach seiner langen Verletzungspause noch auf der Suche nach seiner früheren Form. Der Schotte scheiterte in Indian Wells im Achtelfinal am Kanadier Milos Raonic (ATP 11) mit 6:4, 5:7, 3:6.
Im dritten Satz führte der Wimbledon-Sieger mit einem Break Vorsprung, bevor er den Faden verlor. Kämpferisch liess er nie nach, wehrte noch einen Matchball ab, spielerisch war er aber weit von seinem besten Niveau entfernt. Die Enttäuschung stand Murray nach der Partie ins Gesicht geschrieben. Die Leistung im dritten Satz stelle für ihn ein Rätsel dar. «Mir sind einfache Schläge misslungen, wirklich einfache», meinte er und untermauerte das Gesagte mit einem bitteren Lachen.
Murray sprach von fehlendem Selbstvertrauen, «anders kann ich mir es nicht erklären». Die Pause, die er nach seiner Rückenoperation im September bis Ende Jahr einlegen musste, zeigt noch Nachwirkungen. Vor allem die Konstanz fehlt Murray noch. (ram/si)
Im Frühsommer 2013 beherrschten die «Big Four» das Männertennis: Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray. Und das schon seit fast acht Jahren. Vom US Open 2005 bis zum French Open 2013 gingen alle Grand-Slam-Trophäen an einen aus diesem Quartett. Mit einer Ausnahme: Juan Martin Del Potro konnte beim US Open 2009 die Phalanx durchbrechen.
Natürlich lagen die vier Überspieler Ende Mai 2013 auch geschlossen an der Weltranglisten-Spitze. Doch die französische Sportzeitung …