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Der gesuchte Abflusstrichter befindet sich im Tessin. Genauer gesagt bei Biasca in einem Seitenarm des Bleniotales im Bacino di Val Malvaglia.
Erbaut wurde die 92 Meter hohe und 292 Meter lange Staumauer in den Jahren 1957-1958 und erweitert in den Jahren 1991-1993. Um zum Trichter zu gelangen muss die Staumauer über- und der darauf folgende kurze Tunnel durchquert werden. Der Auslauf des Trichters (und des Grundablasses) mündet 500m unterhalb der Staumauer bei Rasória in den Orino. Am östlichen Ende des Stausees ist eine Bewilligung zur Weiterfahrt ans Ende des Tals nötig.
Unser aktuelles Räzelfoto entstand im Sommer 17 bei einem Ausflug mit dem weltbesten Göttibub der Welt.
«Der Gelmersee hat ein Nutzvolumen von 13 Mio. m³ und liegt auf 1850 m ü. M., etwa 50 m tiefer als der Grimselsee. Das Wasser stammt teils aus dem Grimselsee (über eine Stollenverbindung), teils aus dem Einzugsgebiet rund um den Gelmersee. Zum Gelmersee fährt die von der Kraftwerke Oberhasli AG betriebene Gelmerbahn, die mit 106 % steilste Standseilbahn Europas. Um den Gelmersee führt ein weiss-rot-weiss markierter Bergweg. Am Nordufer wurde der Weg in die steile Felswand gehauen. Die gefährlichsten Stellen sind durch Seile gesichert. Absolute Trittsicherheit ist jedoch Voraussetzung. Der Weg ist für kleine Kinder ungeeignet. Während der Schneeschmelze können Bäche den Weg versperren. Die Seeumwanderung dauert ca. zwei Stunden. Bereits vor dem Bau der Staumauer bestand an der Stelle ein (viel kleinerer) See.» (Quelle)
Unser aktuelles Räzelfoto schossen Werner und Timi im Val d’Entremont oberhalb Bourg-Saint-Pierre auf Walliser Seite des Grand-St-Bernard.
«Der Lac des Toules ist ein Stausee im Schweizer Kanton Wallis in der Gemeinde Bourg-St-Pierre, der hauptsächlich vom Fluss Dranse d’Entremont gebildet wird. Die zugehörige Staumauer Les Toules wurde im Jahre 1963 fertiggestellt. Der Wasserspiegel erreicht eine durchschnittliche Höhe von 1810 m ü. M.. Der Stausee ist von der Schweizer Seite über Martigny durch das Val d’Entremont erreichbar und liegt an der Nationalstrasse 21, die über den Grossen Sankt Bernhard in die Region Aosta führt. Letzter grösserer Ort unterhalb des Stausees ist Bourg-St-Pierre. Bei hohem Wasserstand dehnt sich der Stausee bis in die Nähe der Einfahrspuren zum Grosser-St.-Bernhard-Tunnel aus. Die Nationalstrasse 21 führt oberhalb des östlichen Ufers entlang und ist dort durch eine Galerie geschützt. Auf westlicher Seite verläuft ein unbefestigter Weg.» (Quelle)
Was würden wir nur ohne Postautos machen, die uns Wandervögel in die hinterletzten Krachen transportieren? Dieser abenteuerliche Streckenabschnitt ist die letzte Etappe hinauf zum Lac de Moiry auf 2’250 m ü M. im Val d’Anniviers. Die Endhaltestelle befindet sich bei den Moränenausläufern des Moirygletschers am südlichen Ende des Lac de Moiry.
Der smaragdgrüne Stausee (der bei unserem Besuch sehr wenig Wasser hatte) ist ein empfehlenswerter Ausgangspunkt für schöne Bergtouren Richtung Moiry Hütte oder zur Cabane des Becs de Bosson. Wer’s gemütlicher mag, der wandert in gut 2.5 h durch eine wunderschöne Berglandschaft (mit der mächtigen, 1958 erstellen Staumauer im Rücken) talwärts Richtung Postkartendorf Grimentz.