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Am 9.3.17 wurde im Nationalrat das Postulat „Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Landsäugetiere, im Speziellen auf Huftiere“ von Nationalrat Fabio Regazzi behandelt. Bundespräsidentin Doris Leuthard antwortet pointiert: „Man kann schon viele Berichte und Statistiken einfordern, und wir können nach vielen Vogelarten auch noch die Wildhuftiere begutachten. Sie sind immer für weniger Bürokratie und weniger Ressourcen und verlangen jetzt - ich weiss auch nicht.
Wir haben uns trotzdem einmal erkundigt, Herr Nationalrat: Es gibt weltweit eigentlich keine wissenschaftlichen Studien, weil das offenbar weltweit nicht ein Problem ist. (…) Im deutschen Bundesland Baden-Württemberg, nicht weit entfernt von der Schweizer Grenze, hat man einfach die Anzahl Windanlagen gezählt, von denen sie ja wirklich viele haben; (…). Das wurde dann mit der Jagdstatistik verglichen. Ich kann Ihnen sagen, dass im Zeitraum, in dem die Zahl der Windmühlen um das Vierfache angestiegen ist, die Jagdstatistik in diesem Bundesland eine Zunahme bei allen jagdbaren Grosswildarten wie Rotwild, Damwild, Rehwild und was es da noch gibt, ergeben hat. Daraus kann man wohl schliessen, dass es keine Beeinträchtigung gegeben hat.“
Das Postulat wurde abgewiesen.
Quelle: Parlamentsdienste