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Eine neue Studie der Universität kommt zum Ergebnis, dass die Artenvielfalt in biologisch bewirtschafteten Rebbergen nicht grösser sei als in IP-Betrieben. Für die Studie wurden Spinnen, Pflanzen und Heuschrecken in den Rebbergen am Bielersee gezählt, wie im Beobachter Natur zu lesen ist. Ein möglicher Grund für die fehlenden Unterschiede zwischen IP- und Bioproduktion könnte sein, dass die Fungizide der IP-Bauern am Bielersee per Helikopter versprüht werden und dabei auch Bioflächen kontaminiert werden können. Auch das Mulchen der Biobauern ist nicht förderlich für die Artenvielfalt und könnte zu den Ergebnissen der Studie beigetragen haben.
Für die Beurteilung der Studienresultate ist zu berücksichtigen, dass nur eine kleine Zahl von Betrieben untersucht wurde und dies nur während einer Saison.