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Das Fusionsangebot von Barrick hatte Newmont bereits vor einer Woche abgelehnt. Dies begründete der Konzern mit dem derzeit laufenden Kauf von Goldcorp , die mehr Vorteile für die Aktionäre biete, wie es damals hiess. Gleichzeitig schlug Newmont Barrick jedoch eine Zusammenarbeit in Nevada im Rahmen eines Joint Ventures vor. Der ursprüngliche Vorschlag von Newmont-Chef Gary Goldberg sah eine Beteiligung von Barrick in Höhe von 55 Prozent und Newmont in Höhe von 45 Prozent vor.
Barrick hatte Ende Februar eine Offerte für Newmont über einen Aktientausch vorgelegt. Newmont wurde dabei mit 17,8 Milliarden Dollar bewertet - und damit rund acht Prozent unter der Marktkapitalisierung kurz vor dem Gebot. Barrick-Chef Mark Bristow führte das hohe Sparpotenzial durch eine Fusion als Grund für die Übernahme an.
Im Januar hatte Newmont selbst Übernahmepläne für den kanadischen Konkurrenten Goldcorp bekanntgegeben. Die Führungen beider Unternehmen haben sich bereits geeinigt. Newmont bietet im Tausch für eine Goldcorp-Aktie jeweils 0,328 Anteile am eigenen Unternehmen plus 0,02 Dollar. Inklusive Schulden würde Goldcorp nach damaligen Angaben mit 12,5 Milliarden Dollar bewertet./elm/jha/
(AWP)