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Gazprom betreibt mit Shell gemeinsam ein Gasverflüssigungswerk auf der Insel Sachalin im Fernen Osten, das im vergangenen Jahr 10,8 Millionen Tonnen lieferte. Der Betrieb solle erweitert werden, kündigte Miller an. Ebenfalls mit Shell soll ein zweites Werk mit einer Jahreskapazität von zehn Millionen Tonnen im Ostseehafen Ust-Luga bei St. Petersburg gebaut werden.
Beim Export nach Europa setze Gazprom auf die geplante Ostseepipeline Nord Stream 2, sagte Miller. An deren Bau sind auf europäischer Seite die Firmen BASF , Engie , OMV , Shell und Uniper beteiligt. Das Projekt ist politisch umstritten, weil es die Ukraine, Polen und die Slowakei als Gas-Transitländer überflüssig machen kann./fko/DP/stb
(AWP)