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Groupe E hat an einer Vergleichsstudie des Bundesamts für Energie betreffend die Energielieferanten für die Jahre 2015/2016 nicht teilgenommen, obwohl dies die Kantonsregierung im September 2014 angekündigt hatte – und zwar wegen eines Versehens. Dies geht aus der staatsrätlichen Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Grossrat Bruno Marmier (Grüne, Villars-sur-Glâne) hervor.
Das entsprechende E-Mail des Bundesamts für Energie sei in einem Unternehmensbereich der Groupe E eingegangen, der nicht für die Behandlung derartiger Anfragen zuständig sei. In der Masse der elektronischen Nachrichten, die täglich bei der Firma eingehen und in der Regel stets prompt bearbeitet würden, sei das Schreiben des Bundesrats leider untergegangen, so der Staatsrat. Groupe E bedauere sehr, an der Studie 2015/2016 nicht teilgenommen zu haben. Das Unternehmen habe der Kantonsregierung versichert, zusammen mit Groupe E Celsius an der nächsten Studie teilzunehmen, die Anfang des nächsten Jahres stattfinden werde. Insbesondere würden dem Amt für Energie die Adressen der Mitarbeitenden übermittelt, die sich mit derartigen Anfragen befassen.
Im Übrigen habe der Staatsrat nicht die Absicht, sich in das Tagesgeschäft von Groupe E einzumischen. Die Entwicklung der Zahl von Fernwärmeprojekten und realisierten Wärmenetzen, die hauptsächlich erneuerbare Energien aus dem Kanton nutzen, zeigen aber laut der Kantonsregierung, dass diese Technologie massgeblich dazu beitrage, die energiepolitischen Ziele zu erreichen.