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Junge Menschen ohne Arbeit und Ausbildung kann sich die Gesellschaft langfristig nicht leisten. Um ihnen gerecht zu werden, hat die Jobfactory ein innovatives Wirtschaftsmodell nach dem Social Entrepreneurship-Ansatz (Verlinkung auf Info-Kästchen) entwickelt.
Jobfactory: Das innovative Wirtschaftsmodell der Jobfactory dient als Sprungbrett für junge Menschen auf Ausbildungs- und Arbeitssuche. Das Modell besteht aus zwei Körperschaften: der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.
Job Factory Basel AG : Innerhalb von 16 Geschäftsfeldern unterschiedlichster Branchenzugehörigkeit erbringen Fachkräfte, zusammen mit den Berufspraktikanten Dienstleistungen, entwickeln und produzieren Produkte und verkaufen diese über verschiedene Kanäle an eine vielfältige Kundschaft.
Stiftung Job Training : Die Stiftung Job Training ist für das Coaching der Jugendlichen während ihres Jobfactory Berufspraktikums verantwortlich. Neben dem Sammeln von Arbeitserfahrung in einer der Geschäftsfeldern durchlaufen die Jugendlichen ein Bewerbungsprogramm, besuchen Schulungen im Bereich Allgemeinbildung, Mathematik und Sprachen und profitieren von einem individuellen Coaching-Angebot.
Social Entrepreneurship
- Social Entrepreneurship ist geprägt von wirtschaftlichem Handeln und geht gesellschaftliche Probleme unternehmerisch mit der Kraft des Marktes an.
- Social Entrepreneur-Unternehmen stellen sich bewusst ins Spannungsfeld von wirtschaftlichem und sozialem Handeln.
- Social Entrepreneurship zeichnet sich durch einen hohen Eigenfinanzierungsgrad aus.
- Ein Geschäftsmodell nach dem Social Entrepreneurship-Ansatz ist auf andere Regionen und Länder übertragbar und zeichnet sich durch seine systemverändernde gesellschaftliche Wirkung aus.
Der Gründer der Jobfactory Robert Roth wurde im Jahr 2005 von der Schwab Foundation for Social Entrepreneurship (Weltwirtschaftsforum) als erster Schweizer Entrepreneur ausgezeichnet.