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17 Ziele, über 160 Unterziele und genauso viele Möglichkeiten. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bietet einen weltweiten Aktionsplan für eine gerechtere und nachhaltigere Entwicklung. Doch welchen Dilemmas begegnen die Akteure bei der Umsetzung dieser Ziele? Mit welchen Ansätzen kann der Bedarf des sozialen, umweltbezogenen und wirtschaftlichen Bereichs am besten gedeckt werden? Wie sollen sachgemässe Partnerschaften entstehen?
An der von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) organisierten Research Fair im November 2016 standen diese Fragen im Mittelpunkt des Austauschs zwischen wissenschaftlichen, sozialen und politischen Akteuren. Das Ergebnis? Die Forschung kann grenzübergreifende, sektorenübergreifende, kulturübergreifende und transdisziplinäre Bemühungen zur Umsetzung dieser Ziele erheblich unterstützen, wenn sie die Mittel dazu erhält.
Das „Swiss Programme for Research on Global Issues for Development“ (r4d) ist ein gemeinsames Instrument der DEZA und des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und finanziert Forschungspartnerschaften zwischen der Schweiz und Ländern in Afrika, Asien sowie Lateinamerika, um Frauen und Männern in der Praxis und in politischen Entscheidungsfunktionen einschlägiges Fachwissen auf wissenschaftlicher und entwicklungsbezogener Ebene zur Verfügung zu stellen. Im Zentrum dieses Programms steht eine nachhaltige Entwicklung mit Fokus auf fünf globale Herausforderungen: gesellschaftliche Konflikte, Beschäftigung, Ernährungssicherheit, Management von Ökosystemen und Finanzierung von Gesundheitssystemen. Die jüngste – gerade offene – Ausschreibung des r4d-Programms unterstützt Forschungsprojekte, welche die Dilemmas und Synergien im Zusammenhang mit der Agenda 2030 gezielt angehen und transformatives Wissen produzieren. Für die Wissenschaftsgemeinschaft in der Schweiz und auf internationaler Ebene ist das die Gelegenheit, sich aktiv an der Umsetzung der Agenda 2030 zu beteiligen.