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Die Pharmabranche ist in der Schweiz ein wichtiger Arbeitgeber. Das Beschäftigungswachstum in der Pharmaindustrie hielt ungebrochen an und war auch in der Rezession dynamischer als in der Gesamtwirtschaft. So waren 2017 insgesamt knapp 47 000 Beschäftigte direkt bei Pharmaunternehmen angestellt, was rund 0.9% aller Schweizer Beschäftigten entspricht.
Die Zahl der Direktbeschäftigten in der Pharmaindustrie ist seit 1980 in fast jedem Jahr angestiegen und hat sich seit 1995 mehr als verdoppelt. Zwischen 1990 und 1996 ging diesem Stellenausbau eine rückläufige Entwicklung voraus, die zum einen durch eine konjunkturelle Eintrübung der Gesamtwirtschaft und zum anderen durch einen Strukturwandel in der chemisch-pharmazeutischen Industrie gekennzeichnet war. Zwischen 1996 und 2017 betrug das jährliche Beschäftigungswachstum in der Pharmaindustrie durchschnittlich rund 4%. Damit war es viermal höher als in der Gesamtwirtschaft.
2018 waren 42% der Vollzeitangestellten in der Pharmaindustrie weiblich. Damit liegt der Frauenanteil leicht höher als in der Gesamtwirtschaft und deutlich höher als im verarbeitenden Gewerbe. Während der Anteil der weiblichen Angestellten in der Gesamtwirtschaft und im verarbeitenden Gewerbe in den vergangenen 20 Jahren um weniger als 10% zugenommen hat, konnte die Pharma-branche ihren Frauenanteil um 25% steigern.