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M8 Kurs 26 WS 12/13
In Anlehnung an Scholl werden den Organisaationstheorien unterschiedliche Methaphern zugeordnet. Welche Organisationstheorie wird
dabei am besten durch die Vertragsmethapher charakterisiert?
Theorie der idealen Bürokratie (Weber)
Entscheidungsorientierter Ansatz (March/Simon)
Humanistische Theorie (Mc Gregor)
Prinzipal-Agent Theorie
Rollentheorie (Katz/Kahn)
M8 Kurs 26 WS 12/13
Scholl teilt (Unternehmens)Netzwerke anhand zweier Dimensionen in unterschiedliche Kategorien ein. Welcher Art von Netzwerken lässt sich das Netzwerk von Anwendungsentwicklern (Apps) auf Apple Geräten am ehesten zuordnen?
Hierachrisch - stabiles Netzwerk
hierarchisch- dynamisches Netzwerk
Heterarchisch-stabiles Netzwerk
Heterarchisch - dynamisches Netzwerk
Dynaxisches Netzwerk
M8 Kurs 26 WS 12/13
Organisationskultur - welche Aussage passt nicht zum Modell von Schein
es gibt 3 unterschiedliche Ebenen von Kultur
Organisationsform = kulturelles Artefakt
Kulturkern = Normen und Standards
Normen & Standards können teilweise auch unbewusst sein
Artefakte sind interpretationsbedürftig
M8 Kurs 26 WS 12/13 Mitarbeiterbefragungen - was trifft nicht zu?
immer alle Mitarbeiter befragen
Meinungsumfragen = explorative Erfassung der Sicht der Mitarbeiter zu einem bestimmten Themengegenstand
Management sollte eingeweiht sein
Vergleich mit Normwerten ist für Interpretation der Daten sinnvoll
Ziel der MA-Befragung = aus Betroffenen Beteiligte machen
M8 Kurs 26 WS 12/13
PPM - was ist falsch?
Bildung eines Entwicklungsteams aus Führungskräften, beteiligten Arbeitern und PP-Experten
Präsentation der Zielvorgaben durch Management und PPM-Experten
Ableitung von Indikatoren für Ziele
Definition der Kontingenzfunktion
Gestaltung Rückmeldesystem
M8 Kurs 26 WS 12/13
OE nach Argyris & Schön - was ist richtig?
single-loop = reines Veränderungslernen
double-loop = alle Maßnahmen, die dazu dienen einen abweichenden IST- Zustand wieder an gewünschten SOLL-Zustand heranzuführen
Deutero umfasst Lernprozesse bei denen Korrektur von Zielen und Standards im Zentrum steht.
double-loop bedeutet, dass der gleiche Lernzyklus des singelloop 2x durchlaufen wird, weil im 1. Anlauf nicht gewünschte Ergebnisse erreicht wurden
Deutero = Prozesslernen, da Lernprozesse selbst hinterfragt werden
M8 Kurs 26 WS 12/13
Einen pragmatischen und deshalb in der Praxis beliebter Ansatz zur Organisationsentwicklung stellen die fünf Disziplinen von Senge dar.Senge postuliert, dass die Organisation und ihre Mitarbeiter fünf Disziplinen beherrschen sollten um lernfähig zu sein. Welche Aussage zu diesen Disziplinen ist falsch?
Personal Mastery bezeichnet die Fähigkeit der einzelnen Mitarbeiter zur Selbstführung und Persönlichkeitsentwicklung
Mental Models bezeichnen implizite, in der Regel unbewusste Denkmodelle der Organisation, welche die Wahrnehmung und das Verhalten bestimmen.
Shared Visions bezeichnet das Vorhandensein einer gemeinsamen Vorstellung von Zukunft des Unternehmens.
System thinking meint, dass lineare Ursache –Wirkungs-Beziehungen von Mitgliedern einer Organisation (d.h. dem System) gemeinsam wahrgenommen werden.
Team lerning bezeichnet die lernförderliche Ausgestaltung von Kommunikation und Interaktion im Team.
M8 Kurs 26 WS 12/13 Transformationale Führung: Was ist falsch?
Idealized Influence
Intrinsic Persuasion
Inspirational Motivation
Intellectual Stimulation
Individual consideration
M8 Kurs 26 WS 12/13
Fiedler. Was ist falsch?
Situation sollte solange verändert werden, bis sie auf die jeweilige Führungskraft und deren Führungsstil passt
LPC=Indikator für das Ausmaß der Mitarbeiterorientierung
Günstigkeit der Situation definiert als Beziehung zw Führungskraft und Gruppe;Aufgabenstruktur;Qualifikationsniveau
Situationen mittlerer Günstigkeit bei Mitarbeiterorientierung am effektivsten
Kognitive Ressourcentheorie von Fiedler und Garcia basiert auf diesem Modell
M8 Kurs 26 WS 12/13
Führung wird im organisationspsychologischen Kontext oftmals mit Macht gleichgesetzt. French & Raven: Welche Aussage zu Machtbasen ist falsch?
Belohnungsmacht basiert auf der Fähigkeit, andere materiell oder immateriell zu belohnen, zB mit Geld
Identifikationsmacht ist die Basis, dass Geführte dem Führenden zB nacheifern
Legitimationsmacht drückt sich immer in einer formalen Position aus, zB in der Stellung als Vorgesetzter
Bestrafungsmacht basiert auf dem Vermögen, andere zu bestrafen, zB Entzug von Privilegien
Expertenmacht beruht auf Informations- oder Erfahrungsvorsprung
M8 Kurs 26 WS 12/13
Welche der nachfolgend beschriebenen Gruppenphänomene zählt nicht zu den möglichen Problemen von Gruppenarbeit?
Trittbrettfahren
Sucker Effekt
Gruppendenken
Social Loafing
Köhler Effekt
M8 Kurs 26 WS 12/13
Antwort D
Welche Aussage zum Motivationspotential der Arbeit nach Hackman und Oldham ist falsch?
Im Modell werden nicht ausschließlich Faktoren berücksichtigt, die sich aus der Arbeitsgestaltung (z.B. Aufgabenvielfalt) ergeben, sondern auch individuelle Faktoren werden berücksichtigt (Bedürfnis zu wachsen).
Mehr Autonomie führt im Modell über eine höhere erlebte Verantwortlichkeit zu mehr Motivation.
Die Zusammenhänge im Modell werden durch die Stärke der persönlichen Wachstumsbedürfnisse moderiert
Fehlende Rückmeldung aus der Aufgabenerfüllung kann im Modell durch eine höhere Anforderungsvielfalt kompensiert werden
Ganzheitliche Aufgabengestaltung führt im Modell zu einer höheren erlebten Sinnhaftigkeit
M8 Kurs 26 WS 12/13
Einen bedeutsamen Einfluss auf die zukünftige Motivation und Anstrengung hat die Attribution. Dabei gibt es unterschiedliche Attributionsstile die sich vor allem darin unterscheiden ob die Ursachen für das Ergebnis internal, external, stabil oder variabel zugeschrieben d.h. attributiert werden. Welche Aussage ist falsch?
Ein selbstwertdienlicher Attributionsstil liegt vor, wenn Erfolge intern und stabil attributiert werden, Misserfolge variabel, external
Die Erklärung einer verweigerten Beförderung auf die schlechte Stimmung des Chefs ist eine externale, variable Attribution
Attributionsstile sind z.T. auch kulturgebunden
Die Erklärung eines Projekterfolges durch gute eigene Vorbereitung und Planung ist ein Beispiel für internale und stabile Attribution.
Da habe ich wieder einmal Pech gehabt, lässt auf externalen und stabilen Attributionsstil schließen.
M8 Kurs 26 WS 12/13
Welches Konzept bezeichnet nach Brown die psych. Identifikation mit der Arbeit, d.h. das Ausmaß in dem die Arbeit für das pers. Selbstkonzept relevant ist?
Organisationales Commitment
Job satisfaction
Job involvement
Organisational Citizenship Behavior
Organisationale Identifikation
M8 Kurs 26 WS 12/13
Brandstätters Modell. Müller ist im Vergleich zu Maier unterbezahlt. Was ist keine Strategie zur Ärgerbewältigung?
Müller geht jeden Tag 10 Minuten früher nach Hause
Müller kündigt
er nimmt Frau Schmidt als Vergleich weil sie noch weniger verdient und orientiert sich ab jetzt an ihr statt an Herr Maier
er beklagt sich bei seiner Lebensgefährtin, welche ihm Trost spendet
betont in Teambesprechung, Maier kann anstehende Aufgaben übernehmen weil er mehr verdient, Maier macht das dann auch
M8 Kurs 26 WS 12/13
Welches ist KEINE Komponente des organisationalen Commitment?
behaviorales Commitment
normatives Commitment
fortsetzungsbezogenes Commitment
kalkulatorische Commitment
affektives Commitment
M8 Kurs 26 SS 13 goldene Regel von Schreyögg, welches ist keine
aktive Teilnahme am Veränderungsgeschehen
Strukturveränderungen sind wichtiger als individuelle Maßnahmen
gegenseitige Kooperation
zyklischer Vollzug von Wandelprozessen
Gruppe als Wandelmedium
M8 Kurs 26 SS 13
Was meinen March und Simon wenn sie von "Organisation durch Programme" sprechen
persönliche Anweisungen
Interne Märkte die sich selber regulieren
Zeitlich begrenzte Pläne, die Abläufe und Aktivitäten enthalten
PE ist nach dem Modell von Agiris und Schön (1996) ein Prozess welcher sich in Organisationen ständig vollzieht und kein einmaliges abgrenzbares Ereignis. In ihrem Modell unterscheiden sie drei Formen des Lernens. Welche Aussage hierzu ist richtig?
single loop learning wird auch als Prozesslernen bezeichnet
double loop learning wird für alle Maßnahmen angenommen, die dazu dienen einen abweichenden IST-Zustand wieder an einen gewünschten SOLL-Zustand heranzuführen
Deutero learning umfasst Lernprozesse bei denen die Korrektur von Zielen und Standards im Zentrum steht
Double loop learning bedeutet, dass der gleiche Lernzyklus des single loop learning zweimal durchlaufen wird, weil im ersten Anlauf nicht das gewünschte Ergebnis erreicht wurde
Deutero learning stellt sicher, dass die Organisation auch zukünftig lernbereit hält
M8 Kurs 26 SS 13
PPM Bewertungs - und Kontigenzfunktion
Die Kontingenzfunktion setzt den geleisteten Betrag der Gruppe anhand eines gemessenen Indikators ins Verhältnis zum Gesamtergebnis bzw. der Produktivität der Organisation
Die Kontingenzfunktion wird mit jedem einzelnen Gruppenmitglied individuell vereinbart und bildet dessen Leistung anhand vereinbarter Indikatoren ab.
Die Kontingenzfunktion setzt die Produktivität eines Unternehmens ins Verhältnis zur Produktivität eines anderen Unternehmens
Die Kontigenzfunktion setzt die Leistung der einzelnen Gruppenmitglieder in Verhältnis zur Gesamtproduktivität der Gruppe
Die Kontingenzfunktion setzt die Aufwendungen der Gruppe ins Verhältnis zum Ertrag, der aus der jeweiligen Tätigkeit resultiert
M8 Kurs 26 SS 13
Entscheidungs-Prozess Theorie Vroom beruht auf 7 situationsdiagnostischen Fragen, welche dazu herangezogen werden, die Situation zu beschreiben und die normative Strategie der Entscheidung vorzuschlagen. was spielt keine Rolle?
Qualitätsanforderung
Zeitdruck
Handlungsspielraum der Mitarbeiter
Akzeptanz der Organisationsziele durch Mitarbeiter
Strukturierung des Problems
M8 Kurs 26 SS 13
IBM Studie
Machtdistanz: Führer häufig bereit Verantwortung an Mitarbeiter abzugeben
hohe Männlichkeit: Selbstbewusstsein, dominantes Verhalten wird erwartet
M8 Kurs 26 SS 13 Theorie der medialen Reichhaltigkeit
Intention wird außer Acht gelassen
bezieht potentielle Interpretationsfehler des Empfängers nicht mit ein
nur medialvermittelte Kommunikation
nur 1:1 Kommunikation, nicht 1:n
orientiert sich bei optimaler Medienwahl an Komplexität der Botschaft
M8 Kurs 26 SS 13
Innovation- Förderung der Kreativität (Guldin): Analogien, 4 phasiger Prozess, diskursive Form, weiter verfremdet, Am Ende force fit, neue Perspektiven
Brainstorming
Metaplan Technik
Synektik
Morphologische Analyse
Flip Flopping
M8 Kurs 26 SS 13
bei welcher der folgend beschriebenen Situationen handelt es sich nicht um Mobbing?
Herr Unpünktlich - kommt mal wieder zu spät zum Meeting wegen falscher Zeitangabe auf der Einladungsmail. Ein Kollege macht dummen Kommentar, und auch in anderen Situationen
Frau Unordentlich hat immer einen unordentlichen Schreibtisch. Deshalb machen sich die Kollegen über sie lustig. Auch vor dem Chef. Dieser unterstützt sie nicht. Frau Unordentlich fühlt sich gemobbt.
Frau Unordentlich hat immer einen unordentlichen Schreibtisch. Deshalb machen sich die Kollegen über sie lustig. Auch vor dem Chef. Dieser unterstützt sie nicht. Frau Unordentlich fühlt sich gemobbt.
Frau Unterwürfig - bekommt immer die schwierigen und langwierigen Aufgaben vom Chef, Beschwerden ignoriert er
Herr ? - nach Beförderung wird er seit 4 Monaten ausgegrenzt. Wenn er mit Kollegen reden will drehen diese sich einfach um und gehen weg. er will deshalb zum Betriebsrat
M8 Kurs 26 SS 13
Gruppen-Team und Projektarbeit wird in zahlreichen Unternehmen praktiziert. Doch nicht immer muss das Ergebnis einer Gruppe besser sein. Eine potentielle Gefahr ist das Auftreten von Gruppendenken (group think) welches zu Fehlentscheidungen führen kann. Janis schlägt Maßnahmen gegen das Phänomen des Gruppendenkens vor. Welche gehört nicht dazu?
Heterogene Gruppe
Einführung der Rolle eines Kritiker
Verzicht auf die Ernennung eines Gruppenleiters
Bildung von parallel-arbeitenden Sub-Gruppen
Einbeziehung unabhängiger Experten
M8 Kurs 26 SS 13
Zur Arbeitsmotivation eines zentral organisationspsychologischem Thema gibt es zahlreiche theoretische Ansätze, welche nicht nur die Wahl von Verhaltensalternativen behandelt, sondern auch die Intensität und Richtung der Anstrengung von Handlungen voraussagen. Welche der folgenden Aussage zu den Prozesstheorien der Arbeitsmotivation ist falsch?
beim Risikowahlmodell von Aktinson wird prognostiziert, dass Misserfolgsmotivierte Personen besonders schwierige oder sehr leichte Aufgaben bevorzugen
bei der VIE-Theorie ergibt sich die Valenz eines Handlungsergebnis aus der Valenz der jeweiligen Ergebnisfolgen und der eingeschätzten Instrumententalität
im Modell von Porter & Lawe wird die Leistung einer Person durch 3 Faktoren bestimmt: Anstrengung, Rollenwahrnehmung und Fähigkeiten und Eigenschaften der Person
H-N unterscheidet 3 Dimensionen Zeit, Lokalität und Gerechtigkeit
Grundaussage der Zielsetzungstheorie lässt sich formulieren: Herausfordernde spezifizierte Ziele führen zu besseren Ergebnissen
M8 Kurs 26 SS 13
Welches ist keine Regel zur Herstellung prozeduraler Gerechtigkeit nach Leventhal (1980)?
Konsistenz der Regelanwendung
Größtmögliche Transparenz
Korrigierbarkeit von Entscheidungen
Repräsentativität der Interessen Beteiligter
Unvorgenommenheit der Entscheider
M8 Kurs 26 SS 13
Was gehört nicht zu den empirisch bedeutsamen Antezedenzien von Commitment?
Der Führungsstil des Vorgesetzten
empfundene Gerechtigkeit in der Organisation
Verweildauer im Unternehmen
Wahrgenommene Rollenkonflikte
internale Kontrollüberzeugungen
M8 Kurs 26 WS 13/14
Im Folgenden finden Sie die Einflusstaktiken, die unter dem Schlagwort "Führung von unten" diskutiert werden. Welche entstammen nicht der Einteilung nach Blickle (2004) aus dem Studienbrief?