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Referenz: Volk, H. (2008b): „Erfahrung – ein unverzichtbarer Lehrmeister“
Kolumne im „stellefant“ vom 19.12.08.
Der Autor der Kolumne zitiert ohne nähere Quellenangabe Prof. Ferdinand Rohrhirsch von der Kathol. Universität Eichstätt-Ingolstadt, der ein grosses Plädoyer für die Erfahrung abgibt und zugleich vor dem Allgemeinplatz warnt: „Die enorme Zunahme des Wissens bei rapider Abnahme der Haltbarkeit einmal erworbenen Wissens entwertet die Erfahrung […]„.
Nach einer ebenfalls ohne Quellenangabe zitierten Gallup-Studie braucht es 10 – 18 Jahre Erfahrung, bis jemand Spitzenleistungen in seinem Job erreicht.
Erfahrung vergrössert in erster Linie den „Raum, in dem sich das Gelingen einstellt„. „Ein Meister ohne Erfahrung ist nicht vorstellbar; trotzdem gelingt auch ihm nicht jedesmal ein Meisterwerk„.
Erfahrung ist nach F. Rohrhirsch das „Ergebnis von bereits geschehener Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit„. Deshalb erhöht Erfahrung die Wahrscheinlichkeit, dass auch die zukünftige Arbeit so angepackt wird, dass sie gelingt.
Kritisch angewandte Erfahrung hemmt keineswegs den Blick auf Neues. Innovationshemmend wirken Erfahrungen erst dann, wenn sie „verabsolutiert und zum ausschliesslichen Massstab gemacht werden„.