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Rylstone - Dutzende Buschbrände wüten im Osten Australiens ausser Kontrolle und bedrohen Häuser und Siedlungen. Für drei Städte im Bundesstaat New South Wales wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen; Bewohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Winde und eine extreme Hitzewelle nach monatelanger Trockenheit fachten die Feuer an. Bei Temperaturen von um die 40 Grad Celsius kämpften rund 1000 Feuerwehrleute gegen etwa 100 Buschbrände in ganz New South Wales.
Besonders bedroht war der Ort Rylstone nahe dem zum Welterbe zählenden Wollemi-Nationalpark, wo bereits 1200 Hektar Land in Flammen aufgingen. Die Brände übersprangen die von der Feuerwehr angelegten Schutzkorridore, dutzende Wohnhäuser waren bedroht.
Ein Feuerwehrsprecher rief die Bewohner abgelegener Anwesen auf, sich in Sicherheit zu bringen und die nächste grössere Stadt aufzusuchen. Das Spital von Rylstone wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert.
"Eine solche Kombination von Hitze, Trockenheit und Wind hat es bisher in einem November noch nie gegeben", sagte der Regierungschef von New South Wales, Nathan Rees.
Auf der Insel Tasmanien wurden durch die Brände drei Häuser in der am Meer gelegenen Stadt Dolphin Sands zerstört.
Australische Experten rechnen wegen des Wetterphänomens El Niño während des beginnenden Sommers auf der Südhalbkugel mit extremer Trockenheit und besonders verheerenden Buschfeuern.
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