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Morcheln sind typische Frühjahrspilze. Schon kurz nach der Schneeschmelze, besonders nach den ersten Frühjahrsgewittern sind sie zu finden, in der Ebene unter günstigen Verhältnissen schon Ende Februar, anfangs März bis Ende Mai, in Gebirgsgegenden von Ende April bis Juni.
Die Speise- oder Rund-Morchel ist eine Schlauchpilzart. Sie entwickelt große, in Hut und Stiel gegliederte Fruchtkörper mit einem wabigen Hut in gelblichen, gräulichen oder bräunlichen Tönen in Schattierungen von blass bis braun.
Morcheln sind sehr begehrte und teure Speisepilze, werden in der Saison kurzzeitig frisch, den Rest des Jahres getrocknet angeboten.
Morcheln dürfen nur blanchiert oder gekocht genossen werden, werden sie roh gegessen können Vergiftungserscheinungen auftreten!
Frische Morcheln sind sehr delikat und brüchig, man muss sie also sehr vorsichtig behandeln beim Waschen.
Am Besten man halbiert die Morchel der Länge nach, entfernt das meiste des Stieles und wäscht die halbierten Pilze vorsichtig mit einem Pinsel unter fliessendem kalten Wasser und legt sie zum Trocknen vor der Verwendung auf ein Küchentuch.
Wunderbare Cremesuppen, meist auf Kartoffel- und / oder Lauchbasis lassen sich mit der Morchel zubereiten, sie wird auch in Saucen oder als Ragout zu hellem oder dunklem Fleisch serviert.
Ein Käsefondue mit frischen Morchel ist ein besonderer Genuss, wenn auch ein eher Schwerverdaulicher.
Mehrfachzucker aus dem Myzel der Speisemorchel sind in einer Reihe von Medikamenten zur Unterstützung des Immunsystems und Hemmung von Tumorwachstum als aktive Bestandteile enthalten. In der traditionellen chinesischen Medizin wird sie zur Behandlung von Verdauungsstörungen und Kurzatmigkeit verwendet.
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