Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03545.jsonl.gz/2189

Der Mythos des blutrünstigen Werwolfs und der Menschen die Wolfsgestalt annehmen könne, entstand bereits im Mittelalter.
Auch in der griechischen Mythologie macht der Vater aller Götter "Zeus" aus dem König Lykaon ein Werwolf.
Im mittelalterlichen Europa glaubten viele Menschen an Werwölfe. Tausende Männer wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil angeblich nachgewiesen werden konnte, dass sie Werwölfe sind.
Auch eine medizinische Erklärung gibt es für den Glauben an die Werwölfe. Es gibt sie noch heute die sogenannten Wolfsmenschen und wir alle haben schon einen solchen Menschen im Fernseher gesehen. Sie sind im Gesicht und am ganzen Körper extrem beharrt. Kongenitale Hypertrichose heisst dieser Gendefekt, der die Haare so spriessen lässt. Diese Menschen wurden oft als Attraktion auf Jahrmärkten gezeigt. Doch man geht davon aus, das es nicht sie waren die auf dem Scheiterhaufen landeten. Diese Menschen galten nämlich als nicht gefährlich, sie haben aber vielleicht als Vorbild für die Werwolfvorstellungen gedient.