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Wilen, 02.12.2018, Herbert Brägger
Das NLB-Team aus Rickenbach-Wilen schloss am Samstag in Aadorf die Hinrunde der Hallenmeisterschaft mit Siegen gegen Jona und Diepoldsau II ab. In der ersten Rückrundenpartie, welche am Sonntag in Müllheim ausgetragen wurde, gingen die Punkte aber an Gegner Elgg-Ettenhausen 2.
Jona vs. RiWi 2:3(6:11/14:12/11:13/11:7/3:11)
Diepoldsau 2 vs. RiWi 2:3(11:8/7:11/11:6/3:11/8:11)
Elgg-Ettenhausen 2 vs. RiWi 3:0(11:8/11:8/12:10)
Weil beim NLB-Saisonstart vor Wochenfrist von der FG RiWi von sechs möglichen Zählern nur deren zwei verbucht werden konnten, war die Vorgabe zur aktuellen Runde logisch. Man wollte sich mit drei Erfolgen doch noch eine gute Grundlage für den Wiederaufstieg schaffen. Am Samstag mussten in Aadorf die beiden noch ausstehenden Hinrundenpartien gespielt werden. RiWi musste sich dort dem Team aus Jona und den Reserven von Diepoldsau stellen. Müllheim war am Sonntag Austragungsort der ersten Rückrundenpartie. Die Hinterthurgauer hatten gegen Elgg-Ettenhausen 2 anzutreten, das Team, welches im Hinspiel bezwungen wurde.
Auf und ab in den Samstagspartien
Die erste Aufgabe am Samstag begann für RiWi vielversprechend, denn das Team spielte den Startsatz sicher nach Hause. Die Partie verlor nun aber stetig an Niveau und mit viel zu vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten war kein kontrolliertes Spiel mehr möglich. Jona konnte den Satzrückstand ausgleichen, RiWi wieder vorlegen und Jona erneut gleichziehen, bis die Thurgauer dank einer Steigerung die beiden Zähler gutschreiben konnten. Ähnlich chaotisch verlief auch das Spiel gegen Diepoldsau. Nur war es diesmal der Gegner, der vorlegen konnte und RiWi konnte jeweils ausgleichen. Die Partie schien dann auch schon verloren zu sein, als RiWi mit drei Eigenfehlern den Entscheidungssatz eröffnete und Diepoldsau sich eine 8:2 Führung erarbeitet hatte. RiWi nahm das Timeout und wirkte plötzlich wie verwandelt. Mit neun Gutbällen in Serie konnte auch diese Partie gewonnen werden.
Besser aber nicht genügend
Nach einem schwachen Start in die Sonntagspartie verbesserte sich das Team aus Rickenbach und konnte mit Elgg-Ettenhausen mithalten. Dies reichte aber nicht um auch zu reüssieren. Das Spielglück, im richtigen Moment zu punkten, das am Samstag mithalf die Partien zu gewinnen fehlte und die Folge war ein bitteres 0:3 Ergebnis. Trainer Simon Forrer weiss, dass noch viel Arbeit auf ihn und sein Team wartet: «Ich habe mehr erwartet, weiss aber wo und wie wir uns weiter verbessern müssen. Wir haben am Sonntag solider gespielt, haben aber trotzdem verloren. Das Team muss zusammenstehen und die erlernten technischen und taktischen Feinheiten umsetzen, ungefähr so wie im Endspurt gegen Diepoldsau».
Pause bis Ende Januar
Die abschliessenden Gruppenspiele werden erst am Wochenende vom 19./20.Januar in Wilen und Diepoldsau gespielt. An der Tabellenspitze stehen aktuell Elgg-Ettenhausen und Jona mit 10 Punkten aus 7 Partien, während RiWi aus 6 Partien 6 Zähler hat.
RiWi: Simon Stäbler, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein; Trainer: Simon Forrer; Coach: Jürg Sprenger
Wilen, 25.11.2018, Herbert Brägger
Am Wochenende konnte das NLB-Team aus Rickenbach-Wilen zu den ersten drei Partien der Faustball-Hallenmeisterschaft antreten. Einem Erfolg gegen Elgg-Ettenhausen 2 stehen zwei unnötige Niederlagen gegen Oberwinterthur und Wigoltingen 2 gegenüber.
RiWi vs. Oberwinterthur 1:3(10:12/12:10/7:11/8:11)
RiWi vs.Elgg-Ettenhausen 2 3:1(9:11/11:8/11:5/12:10)
RiWi vs. Wigoltingen 2 1:3 (11:5/5:11/6:11/4:11)
Mit grossen Zielen und positiven Erwartungen freute sich die erste Garnitur der FG RiWi auf den Meisterschaftsbeginn. Am Samstag standen in Jona die Partien gegen Oberwinterthur und die Reserven von Elgg-Ettenhausen auf dem Programm und am Sonntag wurde in Winterthur gegen Wigoltingen 2 die dritte Partie gespielt. Der Wiederaufstieg in die NLA in der Halle und das Erreichen einer optimalen Form um im Sommer auf dem Feld in der obersten Liga mithalten zu können sind die hochambitionierten Ziele des Teams. Dies bedeutete natürlich schon in der ersten Runde voll auf Erfolg zu setzen. Dass aber dann zwei von den drei Partien an die Gegner gingen lag nicht an der speziellen Klasse der Konkurrenz. Vielmehr am Team aus dem Hinterthurgau, welches nie wirklich die Leistung brachte, zu der es eigentlich fähig wäre.
Die Lockerheit fehlte
Dies bestätigt sich schon in der ersten Samstagspartie. Mit einem unsicheren, nervösen Spiel und den daraus entstehenden Eigenfehlern wurde der Gegner stark gemacht. Er konnte so mithalten und sich die notwendigen Gutpunkte zum Sieg herausspielen. Die 1:3 Niederlage war dann auch ein echter Stimmungskiller, war doch der Spielverlauf wesentlich knapper, als so, wie das Schlussresultat vermuten lässt. Mit neuer Konzentration galt es jetzt zu kontern. In der Partie gegen Elgg-Ettenhausen wirkte RiWi ruhiger und kontrollierter. Dies reichte, nach dem Verlust des ersten Satzes, diese, ebenso ausgeglichene Partie als 3:1 Sieger zu beenden. Im Spiel vom Sonntag gegen Wigoltingen 2 wollte RiWi mit der positiven Erfahrung aus der letzten Partie endlich frei aufspielen Diese Lockerheit reichte aber nur bis zum knappen Erfolg im Startsatz. Wieder trat Verkrampfung auf, die Präzision im Spiel war weg und mit den daraus resultierenden Eigenfehlern war es nicht mehr möglich ein zweites Erfolgserlebnis geniessen zu können. Ein weiteres 1:3 musste verkraftet werden. Trainer Simon Forrer war unglücklich mit dieser Situation: «Wir können es besser, haben aber anscheinend ein Kopfproblem. Es liegt nun an mir bis zum nächsten Wochenende die Köpfe frei zu bekommen, dann liegt wieder Alles drin. Wir sind technisch stark, dürfen uns aber nicht dadurch verkrampfen.»
Neue Herausforderung bereits am Wochenende
In den Runden vom nächsten Wochenende muss RiWi punkten, ist doch die Sonntagspartie bereits die erste Rückrundenbegegnung. Am Samstag in Aadorf (Sporthalle Löhracker / 12.00 Uhr) werden Jona und Diepoldsau 2 die letzten beiden Hinrundengegner sein. Das Spiel am Sonntag gegen Elgg-Ettenhausen 2 wird in Müllheim (Sporthalle Rietwies / 11.00 Uhr) gespielt.
RiWi: Simon Stäbler, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein; Trainer: Simon Forrer; Coach: Jürg Sprenger
Wilen, 19.11.2018, Herbert Brägger
Am Wochenende beginnt in den beiden nationalen Faustballligen die Hallenmeisterschaft. Für das NLB-Team aus Rickenbach-Wilen gilt es, sich gegen die Routiniers aus Oberwinterthur und die kampfstarken Reserven der A-Ligisten Elgg-Ettenhausen und Wigoltingen durchzusetzen.
Das Fanionteam der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen ist in der letztjährigen Hallenmeisterschaft von der NLA in die B-Klassigkeit abgestiegen. Es schaffte anschliessend aber im Feldfaustball dank konstant guter Leistung den Aufstieg in die oberste Liga. Trainer Simon Forrer möchte nun den Hallenabstieg wieder korrigieren, denn sein Team hat über die Sommersaison Einiges an Klasse und Stabilität dazugelernt. Trotzdem keine leichte Aufgabe, denn zur Aufstiegsrunde sind nur die Ersten und Zweiten aus den Vorrunden der Ost- und der Westgruppe zugelassen.
Team an die Herausforderung Feld heranführen
Forrer möchte zusammen mit Coach Jürg Sprenger, in der aktuellen Hallensaison vor Allem das Team leistungsmässig und spielerisch weiterbringen. Mit Überzeugung sagt er: «Wir werden alles Notwendige tun, was dazu beiträgt, dass wir uns auf dem Feld in der nationalen Spitze behaupten können. Wir wollen vom Status «Liftmannschaft» wegkommen». Der Kader aus der erfolgreichen Feldsaison bleibt beisammen. Zur Unterstützung der beiden bewährten Angreifer Philipp Jung und Simon Stäbler ist zusätzlich noch Cyrill Mettler vom Team RiWi 2 ins Kader geholt worden. Die Defensive ist mit Silvan Jung, Christian Stäbler, Walter Gantenbein und Pascal Holenstein weiter stark besetzt. Das Team hat in den Vorbereitungsturnieren einen klaren Aufwärtstrend gezeigt und ist für den Ernstfall bereit.
Wichtige Grundlagen schaffen
Die ersten echten Prüfungen finden am Wochenende statt. RiWi möchte mit tollen Auftritten punkten und sich so die wichtige Grundlage für das Erreichen der gesetzten Ziele schaffen. Am Samstag in Jona (Sporthalle Rain / 12.00 Uhr) werden Oberwinterthur und Elgg-Ettenhausen 2 die Hinterthurgauer fordern. Am Sonntag muss in Winterthur (Sporthalle Rennweg / 11.00 Uhr) gegen Wigoltingen 2 angetreten werden, ebenfalls ein echter Prüfstein für das ambitionierte RiWi-Team.