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Als Dividende wird der Anteil des Gewinns eines börsennotierten Unternehmens bezeichnet, der jährlich an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
Festlegung der Höhe der Dividende
Die Höhe der Dividende, welche an die Anteilseigner ausgeschüttet werden soll, wird jedes Jahr auf der Hauptversammlung, zu der alle Aktionäre des jeweiligen Unternehmens eingeladen werden, festgelegt. Dabei wird vom Vorstand eine Summe vorgeschlagen, die an die Anteilseigner ausgeschüttet werden soll. Anschließend wird die Höhe der Auszahlung von den Aktionären durch das Abstimmungsverfahren der einfachen Mehrheit beschlossen. Daraufhin ist nach dieser Festlegung das Unternehmen dazu verpflichtet innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Geschäftstagen den ermittelten Teil des Gewinns an alle Personen, die am Tag der Hauptversammlung Besitzer einer Aktie des Unternehmens waren, auszuschütten.
Auswirkungen auf das Unternehmen
Bei der Frage wie hoch die Dividende sein sollte, achten viele Unternehmen, darauf, welchen Teil ihres Gewinns sie nicht für weitere Investitionen oder die Abbezahlung von Krediten benötigen. Hierbei gibt es allerdings auch Firmen, die aufgrund eines schnellen angestrebten Wachstums oder einer laufenden Entschuldung gar keinen Gewinn ausschütten.
Dividendenrendite
Viele Investoren beziehen die Dividendenrendite bei der Bewertung einer Aktie mit in ihre Entscheidung mit ein, da sie sich als wichtige Kennzahl erweist und Auskunft über die Rentabilität eines Wertpapieres gibt. Errechnet wird diese aus der Division der Dividende durch den Aktienkurs. Je höher dabei die Dividendenrendite ist, umso lukrativer erweist sich dabei die Aktie für den Anleger.