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Der April ist normalerweise ein eher wechselhafter, unbeständiger Monat. Ganz anders zeigte sich die erste Aprilhälfte im 2020. Das Wetter war meist hochdruckbestimmt und tagsüber aussergewöhnlich mild. In den klaren Nächten dagegen kühlte es oft stark ab. Es gab immer wieder Bodenfrost und in einigen Nächten auch Luftfrost (2 m über Boden gemessen).
Die Statistik
Ein Blick auf die Statistik zeigt Folgendes:
Die Temperaturen lagen durchschnittlich vielerorts 1 bis 4 Grad über dem langjährigen April-Mittel. Schaut man die mittleren Tageshöchstwerte an, so zeigt sich, dass diese vom 1. bis 15. April auf der Alpennordseite sogar 3 bis 5 Grad über der Norm (1981 - 2010) lagen. Die mittleren Tagesminima waren dagegen im Flachland vielerorts rund 1 Grad unter der Norm.
Wie werden diese Abweichungen berechnet?
Erklärung am Beispiel des Tageshöchstwertes: Man nimmt von jedem Tag den Höchstwert. Daraus berechnet man den Mittelwert. Dieser Wert wird dann mit der April-Norm verglichen. Die April-Norm berechnet sich aus dem mittleren Tagesmaximum im April der Jahre 1981 bis 2010.
Gleich geht man für die Tagesmittel und die Tagesminima vor.