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Bachelorstudium Geschichte
Der Studiengang vermittelt den Studierenden ein vertieftes Verständnis für die Herausbildung der zeitgenössischen Gesellschaften (19. und 20. Jahrhundert). Diese Entwicklung ist durch die gegenläufige Entwicklung von Globalisierung und Öffnung der Grenzen auf der einen und Erstarkung nationaler Identitäten und kultureller Partikularismen auf der anderen Seite gekennzeichnet. Ein Schwerpunkt der Ausbildung wird auf die Beherrschung neuer Informationstechnologien (Analyse von Bildern und elektronischen Quellen) gelegt.
Der erste Teil des Studienprogramms setzt sich aus vier Modulen zusammen und stellt den propädeutischen Teil des Studiums dar. Diese Module ermöglichen den Studierenden, ein präzises und kritisch reflektiertes Wissen zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie geschichtswissenschaftliche Methoden und Arbeitstechniken zu erwerben.
Der zweite Teil des Studiums setzt sich aus jeweils zwei Vertiefungsblöcken zusammen. Sechs Module wenden sich den unterschiedlichen Ansätzen der Zeitgeschichte zu: Politgeschichte, Geschichte internationaler Beziehungen, Sozial-, Wirtschafts-, Kultur-, und Mediengeschichte.
Weitere sechs Module behandeln Bereiche der Sozial- und Kulturwissenschaften: Politologie, Recht, Soziologie, Ökonomie, Religions-, Medien- und Kommunikationswissenschaften.
Die letzten beiden Module des Studiengangs widmen sich der Vorbereitung und Realisierung der Bachelorarbeit.