Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03428.jsonl.gz/475

Nach der Beschichtung der Samen, wenn die Samenkügelchen trocken sind, kann man mit der Aussaat im Direktsaat beginnen.
Am effektivsten ist es, wenn man diese Aktivität in einer Gruppe durchführt: Jeder stellt sich auf einer Seite des zu bepflanzenden Grundstücks in zwei Reihen mit einem Abstand von zwei Metern zwischen den einzelnen Personen auf. Die Personen in der vorderen Reihe machen mit der Hacke jeweils ein kleines Loch vor sich, gehen dann zwei große Schritte nach vorne und wiederholen den Vorgang. Die Personen in der hinteren Reihe legen dann in jedes Häufchen ein Samenkügelchen und gehen zwei große Schritte weiter bis zum nächsten Häufchen. Und so weiter bis zum anderen Ende des Feldes.
Auf diese Weise erreicht man eine Dichte von 5.000 verschiedenen Samenkügelchen pro Hektar, von denen etwa 60% während der Regenzeit keimen werden. Durch das Anlegen von Löchern wird das Unkraut um die Samen herum entfernt und die Wurzeln können leichter in den Boden eindringen. Es verhindert auch, dass die Pellets aus dem Feld rollen, wenn ein großer Regen auf das Feld niedergeht.
Durch die Direktsaat kann die gesamte Bevölkerung leicht teilnehmen und es entsteht eine kollektive Begeisterung, die jeden motiviert.