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Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) habe die Offerten für neue Kampfflugzeuge von den Regierungsstellen Herstellerfirmen erhalten, nämlich von Deutschland (Airbus Eurofighter), Frankreich (Dassault Rafale) und den USA (Boeing F/A-18 Super Hornet und Lockheed-Martin F-35A), heisst es in einer Medienmitteilung des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vom Mittwochabend.
Ebenfalls am Mittwoch eingetroffen seien die ebenfalls zweiten Offerten für die neuen Systeme der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite (Bodluv). Angebote von Frankreich (Eurosam SAMP/T) und den USA (Raytheon Patriot) liegen auf dem Tisch.
Mit den Informationen aus der zweiten Offertrunde und den Erkenntnissen aus den verschiedenen Erprobungsaktivitäten werde nun der Gesamtnutzen jedes Systems ermittelt, schreibt Armasuisse.
Die Resultate würden zusammen mit einer umfassenden Risikoanalyse in eigenständige Evaluationsberichte einfliessen, in denen der jeweilige Gesamtnutzen des neuen Kampfflugzeugs bzw. des Bodluv den Beschaffungs- und Betriebskosten für 30 Jahre gegenüber gestellt werde.
Die Evaluationsberichte sollen im ersten Quartal 2021 abgeschlossen werden. Der Typenentscheid durch den Bundesrat ist für beide Systeme im zweiten Quartal 2021 vorgesehen.
Der Bund hatte die Regierungsstellen der vier Herstellerfirmen im Januar - basierend auf der Analyse der ersten Offerte - eingeladen, eine zweite Offerte zu unterbreiten. (sda)
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