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2014 war drittfrühester Frühling seit 1951
2014 war drittfrühester Frühling seit 1951
Die Vegetationsentwicklung setzte im Frühling 2014 deutlich früher ein als im Mittel von 1981 bis 2010. Das zeigen die Daten aus dem phänologischen Beobachtungsnetz von MeteoSchweiz. Die Vegetation hatte vor allem im März und April einen Vorsprung von 10 bis 20 Tagen auf das Mittel. Deshalb geht dieser Frühling nach der Klassifikation von MeteoSchweiz als «sehr früh» in die Annalen ein. Eine frühere Entwicklung zeigten nur die Jahre 1961 und 2011.
Die Analysen beruhen auf dem so genannten «Frühlingsindex», der Meteoschweiz mit Daten seit 1951 für jedes Jahr berechnet. Dabei werden die ersten zehn phänologischen Phasen eines Jahres zwischen Januar und Mai zusammengefasst. Beobachtungen an rund 80 Stationen aus der ganzen Schweiz werden berücksichtigt. Mit Hilfe einer Hauptkomponentenanalyse, einer Methode zur Strukturierung umfangreicher Datensätze, wird die Abweichung vom mittleren Eintrittstermin in der Zeit zwischen 1981 und 2010 bestimmt. Somit lässt sich die Vegetationsentwicklung im Frühling als Ganzes charakterisieren. Der Frühlingsindex zeigt einen sehr starken Zusammenhang mit der Temperaturentwicklung von Januar bis Mai.
Hilf mit und schicke deine Beobachtungen an OpenNature. Mit deinen Aufzeichnungen trägst du zu einer genaueren Analyse bei.