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US-Präsident Donald Trump hat in seiner mit Spannung erwarteten Rede am WEF für den Aufbau einer besseren Welt geworben. Seine Regierung werde die USA immer an erste Stelle setzen. Aber das bedeute nicht: «Amerika alleine».
«Ich bin hier, um die Interessen des amerikanischen Volkes zu Vertreten», sagte er am Freitag zum Abschluss des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Er wolle sich zudem für die Einhaltung von Handelsverträgen einsetzen.
Nur durch einen fairen und gegenseitigen Handel könne ein System geschaffen werden, das für die USA und alle Nationen funktioniere. Die USA würden die US-Handelsgesetze durchsetzen und die Integrität des Handelssystems wiederherstellen.
Trump schloss eine Rückkehr seines Landes zum Transpazifischen Handelsabkommen TPP nicht mehr aus. In seiner Rede sagte er, die USA werde über Freihandelsabkommen mit vielen Ländern nachdenken, darunter auch den TPP-Ländern.
«Vielleicht auch als Gruppe», fügte Trump an. Kanada und Japan hatten angekündigt, dass das Abkommen zwischen elf pazifischen Ländern im März unterzeichnet werden soll.
«Partnerschaft für bessere Welt»
Die Welt erlebe den Wiederaufstieg eines starken und wohlhabenden Amerikas, sagte Trump weiter. Es habe nie eine bessere Zeit gegeben, um in den USA zu arbeiten, zu bauen, zu investieren und zu wachsen.
Sein Land hoffe auf eine Zukunft, in der es Wohlstand für alle gebe und jedes Kind ohne Gewalt, Armut und Angst aufwachsen könne. «Die USA streben eine Partnerschaft zum Bau einer besseren Welt an.»
Trump forderte weiter von den US-Verbündeten, Irans Weg zu einer Atomwaffe zu blockieren. Der US-Präsident hatte angekündigt, aus dem Nuklearabkommen mit dem Iran auszusteigen, wenn es nicht verschärft wird. Trump verlangt zudem erneut von den Partnern, mehr Geld in Verteidigungsausgaben zu stecken. (sda/reu/dpa)