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Therapien im Überblick
- Immunsuppressiva: Zum Einsatz kommt der Wirkstoff Sirolimus oder Everolimus aus der Gruppe der Immunsuppressiva, welche die Aktivität des Immunsystems und insbesondere die Proliferation der LAM-Zellen bremsen. S Sirolimus stabilisiert die Lungenfunktion, lindert die Atemprobleme und sorgt für eine bessere Lebensqualität. Beim Absetzen der Behandlung schreitet die LAM allerdings wieder fort. Manchmal setzen wir bronchienerweiternde Medikamente (Bronchodilatatoren) ein. Sie erweitern die Bronchien und lindern die Atemnot.
- Sauerstofftherapie: Bei fortgeschrittener LAM hilft eine Sauerstofftherapie, um den Sauerstoffmangel auszugleichen. Betroffene Personen werden körperlich wieder fitter und leistungsfähiger. Manchmal ist auch eine Langzeitbehandlung mit Sauerstoff notwendig.
- Lungentransplantation: Sie ist eine Möglichkeit, wenn die Lymphangioleiomyomatose weit fortgeschritten ist. Allerdings sind Spenderorgane in vielen Ländern knapp, auch in der Schweiz. So warten viele Patienten und Patientinnen lange Zeit auf ein neues Organ. Die Lungentransplantation erfordert einen guten Allgemeinzustand und ist eher für jüngere Frauen geeignet. Nach einer Transplantation ist die Prognose gut – bislang haben Fachkräfte keine Rückfälle beobachtet, bei denen die Gewebewucherungen oder Tumoren wiedergekehrt sind.