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von Jakob Obrecht
Im Juni 2003 kamen am Fusse des Landenbergs in Sarnen während der Überwachung des Aushubes einer Baugrube drei Mauerzüge und knapp 100 m2 eines ausgedehnten Pfahlfeldes zum Vorschein. Die älteste aus grossen Blöcken trocken aufgeschichtete Mauer (Mauer M3) scheint aus der selben Zeit zu stammen, wie das dendrochronologisch ins 15. Jahrhundert datierte Pfahlfeld. Vermutungen gehen dahin, dass die Mauer als Uferverbauung der Sarner Aa diente und das Pfahlfeld zur Stabilisierung des Untergrundes im Bereich einer ehemaligen Schifflände eingerammt worden ist. Die beiden jüngeren, über dem Pfahlfeld liegenden Mauerzüge (Mauern M1, M2) sind vermutlich die letzten Fundamentreste von zwei aufeinander folgenden hölzernen Ökonomiegebäuden aus dem 17./18. Jahrhundert.
, Jakob : Sarnen, Kirchstrasse 1a
Mittelalter – Moyen Age – Medioevo – Temp medieval, Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins, 9. Jahrgang 2004, Heft 3, .