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Das Projekt Maillefer I und II, das erste Öko-Viertel in der Westschweiz, das dieses Label erhalten hat, stellt die erste Etappe in der Entwicklung des Viertels Bugnon dar. Es umfasst 303 Wohnungen, von denen 234 dem Minergie-ECO-Standard und 69 dem Minergie-Standard entsprechen.
Die Gebäude profitieren von einem DDP (permanentes Sonderrecht), das von der Familie Livio, Eigentümer des gesamten Grundstücks, gewährt wurde und dessen Zweck darin bestand, dem Markt Wohnungen zu attraktiven Mieten mit hochwertiger Ausstattung zur Verfügung zu stellen, die den Anliegen der nachhaltigen Entwicklung entsprechen, indem sie insbesondere das Stadtviertelleben fördern.
Um sich der Topographie des Geländes und der Hanglage anzupassen, wurden die Gebäude auf terrassenförmigen Plattformen errichtet, die dem Abfall des Geländes folgen. Diese Lösung ermöglichte überdachte Abstellplätze für Fahrräder, Motorräder und Autos in der Nähe der Wohnungen und schränkte so den Verkehr im Viertel ein. Die Einrichtungen sind deutlich darauf ausgerichtet, das soziale Leben im Viertel und die Begegnung zu fördern. So werden in den Zugangswegen zu den Gebäuden Spiel- und Entspannungsbereiche eingerichtet.
Unterhalb in der Nähe des Waldes, der einen Teil des Geländes umgibt, wurde ein großer Spielplatz angelegt. In den Erdgeschossen garantieren geschützte Bereiche die Privatsphäre der Mieter.
Als soziale Kooperative war es für SCHL wichtig, eine Architektur zu fördern, die Begegnungen zwischen den Mietern begünstigt. Zusätzlich zu den öffentlichen Bereichen zwischen den Häusern sollen die Gebäude selbst das soziale Leben zwischen den Nachbarn entwickeln.
Das Viertel ist eine reine Fußgängerzone und bietet 3 Tiefgaragen, Einkaufszonen und ein Kinderzentrum. Betreutes Wohnen vervollständigt das Angebot..
Im Rahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung von Lausanne diktierte die Generalplanung, über etwas mehr als zwei Jahre (für die erste Etappe von 234 Wohnungen), die Rationalisierung der eingesetzten Mittel, die Prinzipien der technischen Details und die Bauentscheidungen sowie das Tempo des Baus (gleichzeitiger Bau von 13 Gebäuden).
Ein Öko-Viertel
Von Anfang an beschloss die SCHL, Gebäude zu bauen, die dem Standard Minergie-Eco entsprechen. Die Gebäude mussten mit leicht wiederverwertbaren und umweltfreundlichen Materialien errichtet werden, sowohl für die Konstruktion als auch beim späteren Abriss der Gebäude.
Die technischen Anlagen wurden mit Bedacht ausgewählt: thermische Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung, Doppelstromventilation für die sanfte Belüftung der Wohnungen, energiesparende Geräte, energiesparende Beleuchtungssysteme, Niedertemperatur-Heizkörperheizung, Regenwasserrückgewinnung für die Bewässerung im Freien, Fernwärme von der Stadt Lausanne.