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Der bestrahlte Brennstoff stammte aus dem Kernkraftwerk Fukushima-Il der Tokyo Electric Power Co. Die insgesamt 266 Siedewasserreaktor-Brennelemente waren in sieben Transportbehältern verpackt. Nachdem Präfekt Shingo Mimura grünes Licht erteilt hatte, wurden die Transportbehälter von den Behörden kontrolliert, auf Strassentransporter umgeladen und zur Wiederaufarbeitungsanlage Rokkasho der Japan Nuclear Fuel Ltd. (JNFL) gebracht. Dort trafen sie noch am gleichen Tag ein. Die JNFL wird die Brennelemente in ein Lagerbecken verbringen, wo sie bis zur kommerziellen Inbetriebnahme der Wiederaufarbeitungsanlage von Rokkasho verbleiben.
Die JNFL hatte im November 2002 alle Transporte nach Rokkasho suspendiert, nachdem sie in einem Lagerbecken Lecks wegen mangelhaft ausgeführter Schweissnähte entdeckt hatte. Präfekt Mimura stimmte der Wiederaufnahme zu, nachdem die zuständigen Regierungsstellen in Tokio zugesichert hatten, Japan werde die nationale Kernbrennstoffkreislaufpolitik nicht ändern. Internationale Diskussionen über die Wirtschaftlichkeit der Wiederaufarbeitung und wiederholte Verzögerungen bei der Inbetriebnahme von Rokkasho hatten die regionalen Behörden verunsichert. Die kommerzielle Wiederaufarbeitung sollte laut den neusten Plänen der JNFL Mitte 2006 beginnen.
Quelle
P.B. nach NucNet, 7. Juni 2004