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Schon 1932, drei Jahre nachdem er sein eigenes Architekturbüro eröffnet hatte, schloss Wilhelm Fischer in Zürich Wollishofen seinen ersten Grossauftrag ab. Die aus vier Mehrfamilienhäusern bestehende Wohnsiedlung an der Speerstrasse, die bis heute besteht, zeigt trotz ihrem insgesamt eher konservativen Erscheinungsbild Fischers Interesse an neuen Formen.
Auszug aus dem Jahrbuch 2009 (Roman Hollenstein):
«Der erste von Wilhelm Fischer ausgeführte Grossauftrag, die 1932 vollendete Wohnsiedlung an der Speerstrasse in Zürich Wollishofen, erscheint – verglichen mit dem SIM-Gebäude – auf den ersten Blick wie ein formaler Rückschritt. Mit neobarocken Mansardenwalmdächern verlieh Wilhelm Fischer den Mehrfamilienhäusern einen konservativen, bürgerlich gediegenen Charakter, aber die unterschiedlichen Fensterformate, Balkone und Loggien berichten von seinem Interesse an neuen Formen.»