Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0426.jsonl.gz/158

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00335 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 3. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1972 geborene X.___ war nach einer Ausbildung zur Restaurantfach frau bis im November 2012 für verschiedene Arbeitgeber im Gastgewerbe tätig (Urk. 9/6/1, Urk. 9/11 und Urk. 9/20). Am 13. März 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall L5/S1 sowie Schmerzen in der linken Hüfte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/7). Die So zialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, gewährte Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ausbildungskursen (Urk. 9/29 und Urk. 9/34) sowie Arbeitsvermittlung (Urk. 9/38 und Urk. 9/44) und liess die Versicherte insbesondere durch die Y.___ Begutachtung bidisziplinär (rheumatologisch/psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 9/91). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 9/62 und Urk. 9/72 ) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfü gung vo m 17. Februar 2017 (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 20. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 17. Februar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr von Juli 2014 bis Januar 2017 eine halbe Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die un entgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am 6. Juni 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 10) gewährte das hiesige Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung. Mit Replik vom 21. Juli 2017 (Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 30. August 2017 (Urk. 13) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest, was ihnen mit Verfügungen vom 24. Juli und 1. September 2017 jeweils zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12 und Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr, in einer leidens angepassten Tätigkeit hingegen zu 100 % arbeitsfähig sei. Psychiatrisch empfinde sie sich aufgrund ihres Gemütszustandes als beeinträchtigt. Sie verfüge jedoch über genügend Fähigkeiten, um von dieser Situation wegzukommen. Sobald sie sich mit der veränderten beruflichen Situation abgefunden habe, könne eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angestrebt werden (S. 2). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 9), der begutachtende Rheumatologe habe zur Begründung der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auf einen psychiatri schen Bericht verwiesen. Weshalb aus rheumatologischer Sicht eine 50%ige Ar beitsunfähigkeit bestehe, werde nicht begründet. Eine stufenweise Reintegration werde nur wegen der langen Karenz aus dem Arbeitsprozess empfohlen. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht auch retrospektiv gelte. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfä higkeit nicht eingeschränkt. Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sei IV-fremd und nicht zu berücksichtigen (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sie sei aus rheumatologischer Sicht von Juli 2014 bis August 2016 in einer an gepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. In den darauffolgenden sechs Monaten könne diese Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachter auf 80 % beziehungs weise 100 % gesteigert werden. Das Gutachten sei beweiskräftig, was auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) bestätigt habe. Da die Arbeits un fähigkeit auf grund einer rheumatologischen Diagnose ausgewiesen sei, entfalle die Ressour cenprüfung (S. 3-5). Es sei ein Leidensabzug von 15 % zu berücksichtigen. Erst nach Ablauf von sechs Monaten seit Begutachtung sei von einer 80%- bis 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, weshalb sie von Juli 2014 bis Januar 2017 Anspruch auf eine halbe Rente habe (S. 5 f.). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 11), es sei nicht nachvollziehbar, wes halb sich die Beschwerdegegnerin über die Beurteilung von zwei medizinischen Fachgutachtern sowie des RAD hinwegsetze. Sie habe es denn auch unterlassen, den in ihren Augen relevanten Widerspruch durch eine Rückfrage bei den Gut achtern zu klären. Die stufenweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit werde von den Gutachtern mit dem langsamen Belastungsaufbau nach längerer Belastungsscho nung begründet. Dies sei aus rheumatologischer Sicht nachvollziehbar und nicht durch psychosoziale Umstände verursacht (S. 2 f.). 3. 3.1 Der behandelnde Dr. Z.___, Chiropraktor SCG/ECU, hielt in seinem Bericht vom 5. April 2013 (Urk. 9/13) die Diagnose einer mediolinks lateralen Diskushernie L5/S1 mit Verlagerung der Wurzel S1 links fest und führte aus, die Lendenwir belsäule sei nicht mehr belastbar, in der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 %. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei die Be schwerdeführerin hingegen während 8 Stunden pro Tag arbeitsfähig. 3.2 In seinem Bericht vom 20. September 2014 (Urk. 9/48) stellte Dr. Z.___ die Di agnose einer Diskushernie L5/S1 (2002) und hielt fest, dass die Beschwerdefüh rerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei, da ihr eine Belastung der Lendenwirbelsäule sowie Tragen, Heben und Sitzen nicht mehr möglich seien (S. 1 f.). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei sie hinge gen voll belastbar, insbesondere seien ihr rein stehende oder vorwiegend im Ge hen ausgeübte wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben oder Tragen von maxi mal 5 kg ganztags zumutbar (S. 3 und S. 5). 3.3 Dr. med. A.___, Leitender Arzt sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, und Dr. med. B.___, Assistenzarzt, von der H.___, hielten in ihrem Bericht vom 19. Januar 2015 (Urk. 9/59) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1): - generalisierte Panikstörung, bestehend seit mindestens Juli 2014 - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, be stehend seit Anfang 2014 Dazu führten sie aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 31. Juli 2014 in ihrer Behandlung und sei seit diesem Zeitpunkt in ihrer angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu 50 % arbeitsunfähig (S. 2). 3.4 Dr. Z.___ führte in seiner Stellungnahme zu Händen der Beschwerdeführerin vom 28. Mai 2015 (Urk. 9/71/1) aus, aufgrund der langwierigen, seit Jahren an dauernden Bandscheibenprobleme sei sie im angestammten Beruf als Restaurant fachfrau im Service nicht mehr arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit, in welcher der Rücken und insbesondere die Lendenwirbelsäule nicht durch längeres Sitzen oder Tragen belastet werde, sei sie zu 100 % arbeitsfähig. Seit September 2014 habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Sie leide an teils invalidisierenden radikulären Schmerzen S1 links aufgrund einer Seg mentdegeneration L5/S1 mit Endplattenveränderungen in diesem Segment. 3.5 PD Dr. med. C.___, Leiter Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. D.___, Assistenzarzt Orthopädie, von der E.___, hielten in ihrer Stel lungnahme vom 19. Juni 2015 (Urk. 9/74) fest, die dauernde Arbeitsfähigkeit hin sichtlich der angestammten Arbeit werde bei Zunahme der Schmerzen mit Belas tung als schlecht angesehen. Die Lumbalgie bei Segmentdegeneration werde durch körperliche Belastung sicherlich verstärkt. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei vermutlich mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar. 3.6 Dr. A.___ und Dr. B.___ führten im Bericht vom 17. August 2015 (Urk. 9/76) aus, die Panikattacken seien fast völlig in den Hintergrund getreten. In den letzten Monaten seien Angstgefühle im Vordergrund, welche fluktuieren würden und abhängig je nach Schmerzen seien. Die Beschwerdeführerin gebe sich grosse Mühe, das Funktionsniveau so hoch wie möglich zu halten, was unter anderem auch Inhalt des Therapie Settings sei. Es sei ihr soweit ersichtlich nicht möglich, ins Kino zu gehen. Sie fahre kein Auto und Sport sei wegen den Schmerzen seit Jahren nicht möglich. Sie gehe regelmässig in die Physiotherapie und sei bis vor kurzem Fahrrad gefahren. Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ge stalte sich mit grosser Angst. Einkaufen gehe sie täglich, es sei ihr nicht möglich, Gewichte über 3 kg zu tragen. Sie leide unter somatischen und psychischen Problemen, welche sie stark einschränken würden. 3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. G.___, Rheumatologie FMH, von der Y.___ stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 2. August 2016 (Urk. 9/91) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 6): - Chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits links bei/mit: - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 2002 - chronischer Radikulopathie S1 links - bildgebend fortgeschrittener Osteochondrose L5/S1 und mediolateraler Dis kushernie S1 links mit Verlagerung der Nervenwurzel S1, mehrsegmentalen Osteochondrosen und Spondylarthrosen (MRI 03/2015) - Status nach wiederholten Infiltrationen von Facettengelenken (ohne anhal tenden Effekt) sowie periradikulär (mit längerdauernder Besserung), letzt malig E.___ 01/2016 - Status nach Radiofrequenzablation der Facettengelenke L3/L4 bis L5/S1 09/2014 - myofaszialer Triggerpunktsymptomatik gluteal beidseits derzeit rechts be tont Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6): - Depressive Episode, gegenwärtig remittiert - Allergisches Asthma bronchiale - Status nach Konisation 2012 wegen Portio-CA? - Migräne Dazu führten sie aus, das einzige arbeitsrelevante Problem sei das chronische lumbospondylogene Syndrom beidseits linksbetont. Dieses resultiere in einer ver minderten Belastbarkeit des Achsenskeletts für Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen von Lasten sowie für Arbeiten in wirbelsäulenbelastenden Zwangs haltungen und Positionen, längerdauerndem Stehen, in vornübergeneigter Kör perhaltung mit repetitiv rumpfrotierenden Stereotypien oder Arbeiten im Über kopfbereich. Ungünstig seien auch Haltungsmonotonien mit längerdauerndem Sitzen ohne Wechselposition. In der angestammten Tätigkeit als Restaurantfach frau bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr (S. 7 f.). Für sämtliche leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von etwa 5 bis 10 kg, ohne repetitive Anforderung und mit der Möglichkeit zu einer regel mässigen Wechselposition, ohne Notwendigkeit des Gehens grösserer Strecken oder Gehens in unebenem Gelände oder auf Treppen bestehe ab sofort eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, die innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % gesteigert werden könne. Die 50%ige Einschränkung bestehe seit dem 31. Juli 2014 und persistiere bis zum Gutachtenszeitpunkt aus rheumatolo gischer Sicht, auch wenn aus psychiatrischer Sicht irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der Symptomatik eingetreten sei. Auf grund der langen Arbeitskarenz empfehle sich aus rein rheumatologischer Sicht der Beginn einer Arbeitsfähigkeit mit 50 % mit anschliessender Steigerung (S. 7 f.). 4. 4.1 Das bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. F.___ und Dr. G.___ vom 2. August 2016 (E. 3. 7 hievor ) beruht auf den erforderli chen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachte r legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beur teilte n die medizinische S ituation überzeugend und setzten sich mit den geklag ten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie gelangten sodann zum begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Restaurantfachfrau nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit bestehe aus rheumatologischer Sicht seit dem 31. Juli 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der langen Arbeitskarenz empfehle sich, diese innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % zu steigern. Die psychiatrische Symptomatik habe sich ir gendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 verbessert. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweis kräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten. 4.2 Die Beschwerdeführerin ist in ihrer angestammten Tätigkeit im Gastgewerbe nicht mehr arbeitsfähig. Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit. Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein träch tigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (be stimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tat sächlichen und recht lichen Gege benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechts anwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt ver teilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist e s, den Gesundheitszustand zu be ur teilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ä rztlicher Untersuchung unter Be rücksichti gung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Auf gabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurtei l ungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). V on einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähi gkeit kann a us rechtlicher Sicht abgewichen wer den, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre. Darin liegt weder eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kompetenzanmassung, sondern es ist die notwendige Folge des rein juristischen Charakters der sozial versicherungs rechtlichen Begriffe von Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit und Invali dität (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3 mit Hin weis auf Susanne Bollinger, Invalidisierende Krankheitsbilder nach der bundes gerichtlichen Recht sprechung, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2015, herausgegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 114). Daran ändert nichts, wenn - wie vor liegend - nach Ansicht des RAD auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. Urk. 9/98/5). 4.3 4.3.1 Gemäss den Ausführungen von Dr. F.___ trat irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der psychiatrischen Symptomatik ein, sodass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutach tung aus psychischer Sicht nicht mehr beeinträchtigt war. Ob und in welchem Umfang sie zuvor eingeschränkt war, führte der Y.___-Gutachter nicht aus, insbe sondere machte er keine Angaben dazu, ob auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Urk. 9/91 S. 26). Den Berichten der behan delnden Ärzte ist lediglich eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu entnehmen, zu einer allfälligen Einschränkung in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sie sich nicht (vgl. E. 3.3 und E. 3.6 hievor). Grundsätzlich ist eine versicherte Person als gesund anzu sehen und sie kann einer Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Den vorliegenden medizinischen Akten sind aus psychischer Sicht keine Hinweise zu entnehmen, welche bezüglich einer Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit (vorübergehend) gegen diese Annahme sprächen. Relevant ist die medizinisch-theoretische Einschätzung ohne Berücksichtigung arbeitsinte grativer Überlegungen. 4.3.2 Die Gutachter hielten fest, dass aus rheumatologischer Sicht Übereinstimmung mit der Einschätzung des behandelnden Chiropraktors Dr. Z.___ in seinem Be richt vom 5. April 2013 (E. 3.1 hievor) herrsche. Dennoch wich Dr. G.___ ohne weitere Begründung von dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab und attestierte eine solche von 50 % vom 31. Juli 2014 bis 2. August 2016. Keinem der Arztberichte ist jedoch für diesen Zeitraum eine diesbezügliche 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. Viel mehr ging Dr. Z.___ selbst nach einer Verschlechterung des Gesundheitszu standes im September 2014 von einer nach wie vor 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit aus (E. 3.4 hievor). Gemäss PD Dr. C.___ und Dr. D.___ von der E.___ ist eine be hinderungsangepasste Tätigkeit zwar nur mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar, doch äusserten sie sich zum Umfang der Einschränkung nicht kon kret und begründeten ihre Einschätzung auch nicht weiter. Zudem ist unklar, ob sie die von ihnen erwähnte psychosomatische Komponente bei ihrer Beurteilung mitberücksichtigten (vgl. E. 3.5 hievor). Aus ihrer Einschätzung kann deshalb nicht auf eine anhaltende, invalidenversicherungsrechtlich relevante (also vorlie gend über 30%ige; vgl. zur Berechnung des IV-Grades E. 5 hernach) und schon gar nicht auf eine 50%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit geschlos sen werden. Weshalb die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sein und diese Einschränkung seit dem 31. Juli 2014 - dem Behandlungsbeginn in der H.___ (E. 3.3 hievor) - bestehen soll, ist aus dem Gutachten nicht nachvollziehbar und findet auch in den weiteren medizinischen Akten keine Stütze. Dr. G.___ be gründete die seiner Ansicht nach im Gutachtenszeitpunkt bestehende 50%ige Ar beitsunfähigkeit denn auch einzig mit der langen Arbeitskarenz (Urk. 9/91/8), doch vermag dies nicht zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin absolviert zur Behandlung ihrer Beschwerden Physiotherapie und zudem vorwiegend aktive Therapien in einem Heimprogramm zweimal täglich (Urk. 9/91/32), eine Auswei tung der Therapien wurde vom rheumatologischen Gutachter nicht empfohlen (vgl. Urk. 9/91/8). Sie hat einen weitgehend geregelten Tagesablauf und ist ver hältnismässig aktiv; so absolviert sie ihre Therapien, arbeitet im Haushalt, kocht, liest, malt, geht zur Yoga-Stunde, schwimmen und jeden Tag einkaufen (Urk. 9/91/21 und E. 3.6 hievor). Weshalb in Anbetracht dieser Umstände vor Ausübung eines vollen Pensums in einer leichten Tätigkeit ein stufenweiser Be lastungsaufbau während sechs Monaten notwendig sein soll, ist nicht ersichtlich. Psychosoziale Faktoren wie eine längerfristige Arbeitslosigkeit vermögen zudem rechtlich keine Invalidität zu begründen. Die aus rheumatologischer Sicht vom 31. Juli 2014 bis im Februar 2017 attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kann nach dem Gesagten nicht nachvollzogen wer den. 4.3.3 Von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Gutachter ist deshalb abzuweichen und es ist von einer seit jeher bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten leichten Tätigkeit auszugehen. 5. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwerdegegnerin ging bei der Berechnung des IV-Grades von einem Valideneinkommen von Fr. 51'628.80 und einem Inva lideneinkommen von Fr. 53'793.-- in einem Vollpensum aus (Urk. 2 S. 2), was nachvollziehbar ist und von der Beschwerdeführerin lediglich in Bezug auf den fehlenden Leidensabzug beanstandet wurde. Nachdem selbst unter Berücksichti gung des geltend gemachten leidensbedingten Abzugs von 15 % (Urk. 1 S. 5 f.) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 11 % resultiert, kann offen blei ben, ob und in welchem Umfang ein solcher zu gewähren ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste, Rechtsanwältin Pascale Hartmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00335 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 3. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1972 geborene X.___ war nach einer Ausbildung zur Restaurantfach frau bis im November 2012 für verschiedene Arbeitgeber im Gastgewerbe tätig (Urk. 9/6/1, Urk. 9/11 und Urk. 9/20). Am 13. März 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall L5/S1 sowie Schmerzen in der linken Hüfte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/7). Die So zialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, gewährte Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ausbildungskursen (Urk. 9/29 und Urk. 9/34) sowie Arbeitsvermittlung (Urk. 9/38 und Urk. 9/44) und liess die Versicherte insbesondere durch die Y.___ Begutachtung bidisziplinär (rheumatologisch/psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 9/91). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 9/62 und Urk. 9/72 ) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfü gung vo m 17. Februar 2017 (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 20. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 17. Februar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr von Juli 2014 bis Januar 2017 eine halbe Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die un entgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am 6. Juni 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 10) gewährte das hiesige Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung. Mit Replik vom 21. Juli 2017 (Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 30. August 2017 (Urk. 13) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest, was ihnen mit Verfügungen vom 24. Juli und 1. September 2017 jeweils zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12 und Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr, in einer leidens angepassten Tätigkeit hingegen zu 100 % arbeitsfähig sei. Psychiatrisch empfinde sie sich aufgrund ihres Gemütszustandes als beeinträchtigt. Sie verfüge jedoch über genügend Fähigkeiten, um von dieser Situation wegzukommen. Sobald sie sich mit der veränderten beruflichen Situation abgefunden habe, könne eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angestrebt werden (S. 2). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 9), der begutachtende Rheumatologe habe zur Begründung der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auf einen psychiatri schen Bericht verwiesen. Weshalb aus rheumatologischer Sicht eine 50%ige Ar beitsunfähigkeit bestehe, werde nicht begründet. Eine stufenweise Reintegration werde nur wegen der langen Karenz aus dem Arbeitsprozess empfohlen. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht auch retrospektiv gelte. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfä higkeit nicht eingeschränkt. Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sei IV-fremd und nicht zu berücksichtigen (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sie sei aus rheumatologischer Sicht von Juli 2014 bis August 2016 in einer an gepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. In den darauffolgenden sechs Monaten könne diese Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachter auf 80 % beziehungs weise 100 % gesteigert werden. Das Gutachten sei beweiskräftig, was auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) bestätigt habe. Da die Arbeits un fähigkeit auf grund einer rheumatologischen Diagnose ausgewiesen sei, entfalle die Ressour cenprüfung (S. 3-5). Es sei ein Leidensabzug von 15 % zu berücksichtigen. Erst nach Ablauf von sechs Monaten seit Begutachtung sei von einer 80%- bis 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, weshalb sie von Juli 2014 bis Januar 2017 Anspruch auf eine halbe Rente habe (S. 5 f.). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 11), es sei nicht nachvollziehbar, wes halb sich die Beschwerdegegnerin über die Beurteilung von zwei medizinischen Fachgutachtern sowie des RAD hinwegsetze. Sie habe es denn auch unterlassen, den in ihren Augen relevanten Widerspruch durch eine Rückfrage bei den Gut achtern zu klären. Die stufenweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit werde von den Gutachtern mit dem langsamen Belastungsaufbau nach längerer Belastungsscho nung begründet. Dies sei aus rheumatologischer Sicht nachvollziehbar und nicht durch psychosoziale Umstände verursacht (S. 2 f.). 3. 3.1 Der behandelnde Dr. Z.___, Chiropraktor SCG/ECU, hielt in seinem Bericht vom 5. April 2013 (Urk. 9/13) die Diagnose einer mediolinks lateralen Diskushernie L5/S1 mit Verlagerung der Wurzel S1 links fest und führte aus, die Lendenwir belsäule sei nicht mehr belastbar, in der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 %. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei die Be schwerdeführerin hingegen während 8 Stunden pro Tag arbeitsfähig. 3.2 In seinem Bericht vom 20. September 2014 (Urk. 9/48) stellte Dr. Z.___ die Di agnose einer Diskushernie L5/S1 (2002) und hielt fest, dass die Beschwerdefüh rerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei, da ihr eine Belastung der Lendenwirbelsäule sowie Tragen, Heben und Sitzen nicht mehr möglich seien (S. 1 f.). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei sie hinge gen voll belastbar, insbesondere seien ihr rein stehende oder vorwiegend im Ge hen ausgeübte wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben oder Tragen von maxi mal 5 kg ganztags zumutbar (S. 3 und S. 5). 3.3 Dr. med. A.___, Leitender Arzt sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, und Dr. med. B.___, Assistenzarzt, von der H.___, hielten in ihrem Bericht vom 19. Januar 2015 (Urk. 9/59) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1): - generalisierte Panikstörung, bestehend seit mindestens Juli 2014 - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, be stehend seit Anfang 2014 Dazu führten sie aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 31. Juli 2014 in ihrer Behandlung und sei seit diesem Zeitpunkt in ihrer angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu 50 % arbeitsunfähig (S. 2). 3.4 Dr. Z.___ führte in seiner Stellungnahme zu Händen der Beschwerdeführerin vom 28. Mai 2015 (Urk. 9/71/1) aus, aufgrund der langwierigen, seit Jahren an dauernden Bandscheibenprobleme sei sie im angestammten Beruf als Restaurant fachfrau im Service nicht mehr arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit, in welcher der Rücken und insbesondere die Lendenwirbelsäule nicht durch längeres Sitzen oder Tragen belastet werde, sei sie zu 100 % arbeitsfähig. Seit September 2014 habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Sie leide an teils invalidisierenden radikulären Schmerzen S1 links aufgrund einer Seg mentdegeneration L5/S1 mit Endplattenveränderungen in diesem Segment. 3.5 PD Dr. med. C.___, Leiter Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. D.___, Assistenzarzt Orthopädie, von der E.___, hielten in ihrer Stel lungnahme vom 19. Juni 2015 (Urk. 9/74) fest, die dauernde Arbeitsfähigkeit hin sichtlich der angestammten Arbeit werde bei Zunahme der Schmerzen mit Belas tung als schlecht angesehen. Die Lumbalgie bei Segmentdegeneration werde durch körperliche Belastung sicherlich verstärkt. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei vermutlich mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar. 3.6 Dr. A.___ und Dr. B.___ führten im Bericht vom 17. August 2015 (Urk. 9/76) aus, die Panikattacken seien fast völlig in den Hintergrund getreten. In den letzten Monaten seien Angstgefühle im Vordergrund, welche fluktuieren würden und abhängig je nach Schmerzen seien. Die Beschwerdeführerin gebe sich grosse Mühe, das Funktionsniveau so hoch wie möglich zu halten, was unter anderem auch Inhalt des Therapie Settings sei. Es sei ihr soweit ersichtlich nicht möglich, ins Kino zu gehen. Sie fahre kein Auto und Sport sei wegen den Schmerzen seit Jahren nicht möglich. Sie gehe regelmässig in die Physiotherapie und sei bis vor kurzem Fahrrad gefahren. Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ge stalte sich mit grosser Angst. Einkaufen gehe sie täglich, es sei ihr nicht möglich, Gewichte über 3 kg zu tragen. Sie leide unter somatischen und psychischen Problemen, welche sie stark einschränken würden. 3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. G.___, Rheumatologie FMH, von der Y.___ stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 2. August 2016 (Urk. 9/91) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 6): - Chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits links bei/mit: - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 2002 - chronischer Radikulopathie S1 links - bildgebend fortgeschrittener Osteochondrose L5/S1 und mediolateraler Dis kushernie S1 links mit Verlagerung der Nervenwurzel S1, mehrsegmentalen Osteochondrosen und Spondylarthrosen (MRI 03/2015) - Status nach wiederholten Infiltrationen von Facettengelenken (ohne anhal tenden Effekt) sowie periradikulär (mit längerdauernder Besserung), letzt malig E.___ 01/2016 - Status nach Radiofrequenzablation der Facettengelenke L3/L4 bis L5/S1 09/2014 - myofaszialer Triggerpunktsymptomatik gluteal beidseits derzeit rechts be tont Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6): - Depressive Episode, gegenwärtig remittiert - Allergisches Asthma bronchiale - Status nach Konisation 2012 wegen Portio-CA? - Migräne Dazu führten sie aus, das einzige arbeitsrelevante Problem sei das chronische lumbospondylogene Syndrom beidseits linksbetont. Dieses resultiere in einer ver minderten Belastbarkeit des Achsenskeletts für Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen von Lasten sowie für Arbeiten in wirbelsäulenbelastenden Zwangs haltungen und Positionen, längerdauerndem Stehen, in vornübergeneigter Kör perhaltung mit repetitiv rumpfrotierenden Stereotypien oder Arbeiten im Über kopfbereich. Ungünstig seien auch Haltungsmonotonien mit längerdauerndem Sitzen ohne Wechselposition. In der angestammten Tätigkeit als Restaurantfach frau bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr (S. 7 f.). Für sämtliche leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von etwa 5 bis 10 kg, ohne repetitive Anforderung und mit der Möglichkeit zu einer regel mässigen Wechselposition, ohne Notwendigkeit des Gehens grösserer Strecken oder Gehens in unebenem Gelände oder auf Treppen bestehe ab sofort eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, die innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % gesteigert werden könne. Die 50%ige Einschränkung bestehe seit dem 31. Juli 2014 und persistiere bis zum Gutachtenszeitpunkt aus rheumatolo gischer Sicht, auch wenn aus psychiatrischer Sicht irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der Symptomatik eingetreten sei. Auf grund der langen Arbeitskarenz empfehle sich aus rein rheumatologischer Sicht der Beginn einer Arbeitsfähigkeit mit 50 % mit anschliessender Steigerung (S. 7 f.). 4. 4.1 Das bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. F.___ und Dr. G.___ vom 2. August 2016 (E. 3. 7 hievor ) beruht auf den erforderli chen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachte r legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beur teilte n die medizinische S ituation überzeugend und setzten sich mit den geklag ten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie gelangten sodann zum begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Restaurantfachfrau nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit bestehe aus rheumatologischer Sicht seit dem 31. Juli 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der langen Arbeitskarenz empfehle sich, diese innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % zu steigern. Die psychiatrische Symptomatik habe sich ir gendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 verbessert. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweis kräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten. 4.2 Die Beschwerdeführerin ist in ihrer angestammten Tätigkeit im Gastgewerbe nicht mehr arbeitsfähig. Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit. Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein träch tigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (be stimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tat sächlichen und recht lichen Gege benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechts anwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt ver teilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist e s, den Gesundheitszustand zu be ur teilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ä rztlicher Untersuchung unter Be rücksichti gung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Auf gabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurtei l ungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). V on einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähi gkeit kann a us rechtlicher Sicht abgewichen wer den, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre. Darin liegt weder eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kompetenzanmassung, sondern es ist die notwendige Folge des rein juristischen Charakters der sozial versicherungs rechtlichen Begriffe von Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit und Invali dität (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3 mit Hin weis auf Susanne Bollinger, Invalidisierende Krankheitsbilder nach der bundes gerichtlichen Recht sprechung, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2015, herausgegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 114). Daran ändert nichts, wenn - wie vor liegend - nach Ansicht des RAD auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. Urk. 9/98/5). 4.3 4.3.1 Gemäss den Ausführungen von Dr. F.___ trat irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der psychiatrischen Symptomatik ein, sodass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutach tung aus psychischer Sicht nicht mehr beeinträchtigt war. Ob und in welchem Umfang sie zuvor eingeschränkt war, führte der Y.___-Gutachter nicht aus, insbe sondere machte er keine Angaben dazu, ob auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Urk. 9/91 S. 26). Den Berichten der behan delnden Ärzte ist lediglich eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu entnehmen, zu einer allfälligen Einschränkung in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sie sich nicht (vgl. E. 3.3 und E. 3.6 hievor). Grundsätzlich ist eine versicherte Person als gesund anzu sehen und sie kann einer Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Den vorliegenden medizinischen Akten sind aus psychischer Sicht keine Hinweise zu entnehmen, welche bezüglich einer Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit (vorübergehend) gegen diese Annahme sprächen. Relevant ist die medizinisch-theoretische Einschätzung ohne Berücksichtigung arbeitsinte grativer Überlegungen. 4.3.2 Die Gutachter hielten fest, dass aus rheumatologischer Sicht Übereinstimmung mit der Einschätzung des behandelnden Chiropraktors Dr. Z.___ in seinem Be richt vom 5. April 2013 (E. 3.1 hievor) herrsche. Dennoch wich Dr. G.___ ohne weitere Begründung von dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab und attestierte eine solche von 50 % vom 31. Juli 2014 bis 2. August 2016. Keinem der Arztberichte ist jedoch für diesen Zeitraum eine diesbezügliche 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. Viel mehr ging Dr. Z.___ selbst nach einer Verschlechterung des Gesundheitszu standes im September 2014 von einer nach wie vor 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit aus (E. 3.4 hievor). Gemäss PD Dr. C.___ und Dr. D.___ von der E.___ ist eine be hinderungsangepasste Tätigkeit zwar nur mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar, doch äusserten sie sich zum Umfang der Einschränkung nicht kon kret und begründeten ihre Einschätzung auch nicht weiter. Zudem ist unklar, ob sie die von ihnen erwähnte psychosomatische Komponente bei ihrer Beurteilung mitberücksichtigten (vgl. E. 3.5 hievor). Aus ihrer Einschätzung kann deshalb nicht auf eine anhaltende, invalidenversicherungsrechtlich relevante (also vorlie gend über 30%ige; vgl. zur Berechnung des IV-Grades E. 5 hernach) und schon gar nicht auf eine 50%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit geschlos sen werden. Weshalb die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sein und diese Einschränkung seit dem 31. Juli 2014 - dem Behandlungsbeginn in der H.___ (E. 3.3 hievor) - bestehen soll, ist aus dem Gutachten nicht nachvollziehbar und findet auch in den weiteren medizinischen Akten keine Stütze. Dr. G.___ be gründete die seiner Ansicht nach im Gutachtenszeitpunkt bestehende 50%ige Ar beitsunfähigkeit denn auch einzig mit der langen Arbeitskarenz (Urk. 9/91/8), doch vermag dies nicht zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin absolviert zur Behandlung ihrer Beschwerden Physiotherapie und zudem vorwiegend aktive Therapien in einem Heimprogramm zweimal täglich (Urk. 9/91/32), eine Auswei tung der Therapien wurde vom rheumatologischen Gutachter nicht empfohlen (vgl. Urk. 9/91/8). Sie hat einen weitgehend geregelten Tagesablauf und ist ver hältnismässig aktiv; so absolviert sie ihre Therapien, arbeitet im Haushalt, kocht, liest, malt, geht zur Yoga-Stunde, schwimmen und jeden Tag einkaufen (Urk. 9/91/21 und E. 3.6 hievor). Weshalb in Anbetracht dieser Umstände vor Ausübung eines vollen Pensums in einer leichten Tätigkeit ein stufenweiser Be lastungsaufbau während sechs Monaten notwendig sein soll, ist nicht ersichtlich. Psychosoziale Faktoren wie eine längerfristige Arbeitslosigkeit vermögen zudem rechtlich keine Invalidität zu begründen. Die aus rheumatologischer Sicht vom 31. Juli 2014 bis im Februar 2017 attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kann nach dem Gesagten nicht nachvollzogen wer den. 4.3.3 Von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Gutachter ist deshalb abzuweichen und es ist von einer seit jeher bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten leichten Tätigkeit auszugehen. 5. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwerdegegnerin ging bei der Berechnung des IV-Grades von einem Valideneinkommen von Fr. 51'628.80 und einem Inva lideneinkommen von Fr. 53'793.-- in einem Vollpensum aus (Urk. 2 S. 2), was nachvollziehbar ist und von der Beschwerdeführerin lediglich in Bezug auf den fehlenden Leidensabzug beanstandet wurde. Nachdem selbst unter Berücksichti gung des geltend gemachten leidensbedingten Abzugs von 15 % (Urk. 1 S. 5 f.) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 11 % resultiert, kann offen blei ben, ob und in welchem Umfang ein solcher zu gewähren ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste, Rechtsanwältin Pascale Hartmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00335

IV.2017.00335 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher

Urteil vom 3. Oktober 2018

Urteil vom 3. Oktober 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste

vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht

Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich

Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1972 geborene X.___ war nach einer Ausbildung zur Restaurantfach frau bis im November 2012 für verschiedene Arbeitgeber im Gastgewerbe tätig (Urk. 9/6/1, Urk. 9/11 und Urk. 9/20). Am 13. März 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall L5/S1 sowie Schmerzen in der linken Hüfte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/7). Die So zialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, gewährte Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ausbildungskursen (Urk. 9/29 und Urk. 9/34) sowie Arbeitsvermittlung (Urk. 9/38 und Urk. 9/44) und liess die Versicherte insbesondere durch die Y.___ Begutachtung bidisziplinär (rheumatologisch/psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 9/91). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 9/62 und Urk. 9/72 ) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfü gung vo m 17. Februar 2017 (Urk. 2) ab.

1. Die 1972 geborene X.___ war nach einer Ausbildung zur Restaurantfach frau bis im November 2012 für verschiedene Arbeitgeber im Gastgewerbe tätig (Urk. 9/6/1, Urk. 9/11 und Urk. 9/20). Am 13. März 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall L5/S1 sowie Schmerzen in der linken Hüfte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/7). Die So zialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, gewährte Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ausbildungskursen (Urk. 9/29 und Urk. 9/34) sowie Arbeitsvermittlung (Urk. 9/38 und Urk. 9/44) und liess die Versicherte insbesondere durch die Y.___ Begutachtung bidisziplinär (rheumatologisch/psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 9/91). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 9/62 und Urk. 9/72 ) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfü gung vo m 17. Februar 2017 (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 20. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 17. Februar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr von Juli 2014 bis Januar 2017 eine halbe Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die un entgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am 6. Juni 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 10) gewährte das hiesige Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung. Mit Replik vom 21. Juli 2017 (Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 30. August 2017 (Urk. 13) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest, was ihnen mit Verfügungen vom 24. Juli und 1. September 2017 jeweils zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12 und Urk. 14).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 20. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 17. Februar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr von Juli 2014 bis Januar 2017 eine halbe Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die un entgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am 6. Juni 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 10) gewährte das hiesige Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung. Mit Replik vom 21. Juli 2017 (Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 30. August 2017 (Urk. 13) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest, was ihnen mit Verfügungen vom 24. Juli und 1. September 2017 jeweils zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12 und Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr, in einer leidens angepassten Tätigkeit hingegen zu 100 % arbeitsfähig sei. Psychiatrisch empfinde sie sich aufgrund ihres Gemütszustandes als beeinträchtigt. Sie verfüge jedoch über genügend Fähigkeiten, um von dieser Situation wegzukommen. Sobald sie sich mit der veränderten beruflichen Situation abgefunden habe, könne eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angestrebt werden (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr, in einer leidens angepassten Tätigkeit hingegen zu 100 % arbeitsfähig sei. Psychiatrisch empfinde sie sich aufgrund ihres Gemütszustandes als beeinträchtigt. Sie verfüge jedoch über genügend Fähigkeiten, um von dieser Situation wegzukommen. Sobald sie sich mit der veränderten beruflichen Situation abgefunden habe, könne eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angestrebt werden (S. 2). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 9), der begutachtende Rheumatologe habe zur Begründung der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auf einen psychiatri schen Bericht verwiesen. Weshalb aus rheumatologischer Sicht eine 50%ige Ar beitsunfähigkeit bestehe, werde nicht begründet. Eine stufenweise Reintegration werde nur wegen der langen Karenz aus dem Arbeitsprozess empfohlen. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht auch retrospektiv gelte. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfä higkeit nicht eingeschränkt. Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sei IV-fremd und nicht zu berücksichtigen (S. 1 f.).

Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 9), der begutachtende Rheumatologe habe zur Begründung der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auf einen psychiatri schen Bericht verwiesen. Weshalb aus rheumatologischer Sicht eine 50%ige Ar beitsunfähigkeit bestehe, werde nicht begründet. Eine stufenweise Reintegration werde nur wegen der langen Karenz aus dem Arbeitsprozess empfohlen. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht auch retrospektiv gelte. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfä higkeit nicht eingeschränkt. Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sei IV-fremd und nicht zu berücksichtigen (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sie sei aus rheumatologischer Sicht von Juli 2014 bis August 2016 in einer an gepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. In den darauffolgenden sechs Monaten könne diese Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachter auf 80 % beziehungs weise 100 % gesteigert werden. Das Gutachten sei beweiskräftig, was auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) bestätigt habe. Da die Arbeits un fähigkeit auf grund einer rheumatologischen Diagnose ausgewiesen sei, entfalle die Ressour cenprüfung (S. 3-5). Es sei ein Leidensabzug von 15 % zu berücksichtigen. Erst nach Ablauf von sechs Monaten seit Begutachtung sei von einer 80%- bis 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, weshalb sie von Juli 2014 bis Januar 2017 Anspruch auf eine halbe Rente habe (S. 5 f.).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sie sei aus rheumatologischer Sicht von Juli 2014 bis August 2016 in einer an gepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. In den darauffolgenden sechs Monaten könne diese Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachter auf 80 % beziehungs weise 100 % gesteigert werden. Das Gutachten sei beweiskräftig, was auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) bestätigt habe. Da die Arbeits un fähigkeit auf grund einer rheumatologischen Diagnose ausgewiesen sei, entfalle die Ressour cenprüfung (S. 3-5). Es sei ein Leidensabzug von 15 % zu berücksichtigen. Erst nach Ablauf von sechs Monaten seit Begutachtung sei von einer 80%- bis 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, weshalb sie von Juli 2014 bis Januar 2017 Anspruch auf eine halbe Rente habe (S. 5 f.). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 11), es sei nicht nachvollziehbar, wes halb sich die Beschwerdegegnerin über die Beurteilung von zwei medizinischen Fachgutachtern sowie des RAD hinwegsetze. Sie habe es denn auch unterlassen, den in ihren Augen relevanten Widerspruch durch eine Rückfrage bei den Gut achtern zu klären. Die stufenweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit werde von den Gutachtern mit dem langsamen Belastungsaufbau nach längerer Belastungsscho nung begründet. Dies sei aus rheumatologischer Sicht nachvollziehbar und nicht durch psychosoziale Umstände verursacht (S. 2 f.).

Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 11), es sei nicht nachvollziehbar, wes halb sich die Beschwerdegegnerin über die Beurteilung von zwei medizinischen Fachgutachtern sowie des RAD hinwegsetze. Sie habe es denn auch unterlassen, den in ihren Augen relevanten Widerspruch durch eine Rückfrage bei den Gut achtern zu klären. Die stufenweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit werde von den Gutachtern mit dem langsamen Belastungsaufbau nach längerer Belastungsscho nung begründet. Dies sei aus rheumatologischer Sicht nachvollziehbar und nicht durch psychosoziale Umstände verursacht (S. 2 f.). 3.

3. 3.1 Der behandelnde Dr. Z.___, Chiropraktor SCG/ECU, hielt in seinem Bericht vom 5. April 2013 (Urk. 9/13) die Diagnose einer mediolinks lateralen Diskushernie L5/S1 mit Verlagerung der Wurzel S1 links fest und führte aus, die Lendenwir belsäule sei nicht mehr belastbar, in der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 %. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei die Be schwerdeführerin hingegen während 8 Stunden pro Tag arbeitsfähig.

3.1 Der behandelnde Dr. Z.___, Chiropraktor SCG/ECU, hielt in seinem Bericht vom 5. April 2013 (Urk. 9/13) die Diagnose einer mediolinks lateralen Diskushernie L5/S1 mit Verlagerung der Wurzel S1 links fest und führte aus, die Lendenwir belsäule sei nicht mehr belastbar, in der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 %. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei die Be schwerdeführerin hingegen während 8 Stunden pro Tag arbeitsfähig. 3.2 In seinem Bericht vom 20. September 2014 (Urk. 9/48) stellte Dr. Z.___ die Di agnose einer Diskushernie L5/S1 (2002) und hielt fest, dass die Beschwerdefüh rerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei, da ihr eine Belastung der Lendenwirbelsäule sowie Tragen, Heben und Sitzen nicht mehr möglich seien (S. 1 f.). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei sie hinge gen voll belastbar, insbesondere seien ihr rein stehende oder vorwiegend im Ge hen ausgeübte wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben oder Tragen von maxi mal 5 kg ganztags zumutbar (S. 3 und S. 5).

3.2 In seinem Bericht vom 20. September 2014 (Urk. 9/48) stellte Dr. Z.___ die Di agnose einer Diskushernie L5/S1 (2002) und hielt fest, dass die Beschwerdefüh rerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei, da ihr eine Belastung der Lendenwirbelsäule sowie Tragen, Heben und Sitzen nicht mehr möglich seien (S. 1 f.). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei sie hinge gen voll belastbar, insbesondere seien ihr rein stehende oder vorwiegend im Ge hen ausgeübte wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben oder Tragen von maxi mal 5 kg ganztags zumutbar (S. 3 und S. 5). 3.3 Dr. med. A.___, Leitender Arzt sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, und Dr. med. B.___, Assistenzarzt, von der H.___, hielten in ihrem Bericht vom 19. Januar 2015 (Urk. 9/59) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1):

3.3 Dr. med. A.___, Leitender Arzt sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, und Dr. med. B.___, Assistenzarzt, von der H.___, hielten in ihrem Bericht vom 19. Januar 2015 (Urk. 9/59) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1): - generalisierte Panikstörung, bestehend seit mindestens Juli 2014

generalisierte Panikstörung, bestehend seit mindestens Juli 2014 - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, be stehend seit Anfang 2014

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, be stehend seit Anfang 2014 Dazu führten sie aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 31. Juli 2014 in ihrer Behandlung und sei seit diesem Zeitpunkt in ihrer angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu 50 % arbeitsunfähig (S. 2).

Dazu führten sie aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 31. Juli 2014 in ihrer Behandlung und sei seit diesem Zeitpunkt in ihrer angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu 50 % arbeitsunfähig (S. 2). 3.4 Dr. Z.___ führte in seiner Stellungnahme zu Händen der Beschwerdeführerin vom 28. Mai 2015 (Urk. 9/71/1) aus, aufgrund der langwierigen, seit Jahren an dauernden Bandscheibenprobleme sei sie im angestammten Beruf als Restaurant fachfrau im Service nicht mehr arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit, in welcher der Rücken und insbesondere die Lendenwirbelsäule nicht durch längeres Sitzen oder Tragen belastet werde, sei sie zu 100 % arbeitsfähig. Seit September 2014 habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Sie leide an teils invalidisierenden radikulären Schmerzen S1 links aufgrund einer Seg mentdegeneration L5/S1 mit Endplattenveränderungen in diesem Segment.

3.4 Dr. Z.___ führte in seiner Stellungnahme zu Händen der Beschwerdeführerin vom 28. Mai 2015 (Urk. 9/71/1) aus, aufgrund der langwierigen, seit Jahren an dauernden Bandscheibenprobleme sei sie im angestammten Beruf als Restaurant fachfrau im Service nicht mehr arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit, in welcher der Rücken und insbesondere die Lendenwirbelsäule nicht durch längeres Sitzen oder Tragen belastet werde, sei sie zu 100 % arbeitsfähig. Seit September 2014 habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Sie leide an teils invalidisierenden radikulären Schmerzen S1 links aufgrund einer Seg mentdegeneration L5/S1 mit Endplattenveränderungen in diesem Segment. 3.5 PD Dr. med. C.___, Leiter Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. D.___, Assistenzarzt Orthopädie, von der E.___, hielten in ihrer Stel lungnahme vom 19. Juni 2015 (Urk. 9/74) fest, die dauernde Arbeitsfähigkeit hin sichtlich der angestammten Arbeit werde bei Zunahme der Schmerzen mit Belas tung als schlecht angesehen. Die Lumbalgie bei Segmentdegeneration werde durch körperliche Belastung sicherlich verstärkt. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei vermutlich mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar.

3.5 PD Dr. med. C.___, Leiter Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. D.___, Assistenzarzt Orthopädie, von der E.___, hielten in ihrer Stel lungnahme vom 19. Juni 2015 (Urk. 9/74) fest, die dauernde Arbeitsfähigkeit hin sichtlich der angestammten Arbeit werde bei Zunahme der Schmerzen mit Belas tung als schlecht angesehen. Die Lumbalgie bei Segmentdegeneration werde durch körperliche Belastung sicherlich verstärkt. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei vermutlich mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar. 3.6 Dr. A.___ und Dr. B.___ führten im Bericht vom 17. August 2015 (Urk. 9/76) aus, die Panikattacken seien fast völlig in den Hintergrund getreten. In den letzten Monaten seien Angstgefühle im Vordergrund, welche fluktuieren würden und abhängig je nach Schmerzen seien. Die Beschwerdeführerin gebe sich grosse Mühe, das Funktionsniveau so hoch wie möglich zu halten, was unter anderem auch Inhalt des Therapie Settings sei. Es sei ihr soweit ersichtlich nicht möglich, ins Kino zu gehen. Sie fahre kein Auto und Sport sei wegen den Schmerzen seit Jahren nicht möglich. Sie gehe regelmässig in die Physiotherapie und sei bis vor kurzem Fahrrad gefahren. Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ge stalte sich mit grosser Angst. Einkaufen gehe sie täglich, es sei ihr nicht möglich, Gewichte über 3 kg zu tragen. Sie leide unter somatischen und psychischen Problemen, welche sie stark einschränken würden.

3.6 Dr. A.___ und Dr. B.___ führten im Bericht vom 17. August 2015 (Urk. 9/76) aus, die Panikattacken seien fast völlig in den Hintergrund getreten. In den letzten Monaten seien Angstgefühle im Vordergrund, welche fluktuieren würden und abhängig je nach Schmerzen seien. Die Beschwerdeführerin gebe sich grosse Mühe, das Funktionsniveau so hoch wie möglich zu halten, was unter anderem auch Inhalt des Therapie Settings sei. Es sei ihr soweit ersichtlich nicht möglich, ins Kino zu gehen. Sie fahre kein Auto und Sport sei wegen den Schmerzen seit Jahren nicht möglich. Sie gehe regelmässig in die Physiotherapie und sei bis vor kurzem Fahrrad gefahren. Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ge stalte sich mit grosser Angst. Einkaufen gehe sie täglich, es sei ihr nicht möglich, Gewichte über 3 kg zu tragen. Sie leide unter somatischen und psychischen Problemen, welche sie stark einschränken würden. 3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. G.___, Rheumatologie FMH, von der Y.___ stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 2. August 2016 (Urk. 9/91) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 6):

3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. G.___, Rheumatologie FMH, von der Y.___ stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 2. August 2016 (Urk. 9/91) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 6): - Chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits links bei/mit:

Chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits links bei/mit: - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 2002

Status nach Diskushernienoperation L5/S1 2002 - chronischer Radikulopathie S1 links

chronischer Radikulopathie S1 links - bildgebend fortgeschrittener Osteochondrose L5/S1 und mediolateraler Dis kushernie S1 links mit Verlagerung der Nervenwurzel S1, mehrsegmentalen Osteochondrosen und Spondylarthrosen (MRI 03/2015)

bildgebend fortgeschrittener Osteochondrose L5/S1 und mediolateraler Dis kushernie S1 links mit Verlagerung der Nervenwurzel S1, mehrsegmentalen Osteochondrosen und Spondylarthrosen (MRI 03/2015) - Status nach wiederholten Infiltrationen von Facettengelenken (ohne anhal tenden Effekt) sowie periradikulär (mit längerdauernder Besserung), letzt malig E.___ 01/2016

Status nach wiederholten Infiltrationen von Facettengelenken (ohne anhal tenden Effekt) sowie periradikulär (mit längerdauernder Besserung), letzt malig E.___ 01/2016 - Status nach Radiofrequenzablation der Facettengelenke L3/L4 bis L5/S1 09/2014

Status nach Radiofrequenzablation der Facettengelenke L3/L4 bis L5/S1 09/2014 - myofaszialer Triggerpunktsymptomatik gluteal beidseits derzeit rechts be tont

myofaszialer Triggerpunktsymptomatik gluteal beidseits derzeit rechts be tont Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6):

Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6): - Depressive Episode, gegenwärtig remittiert

Depressive Episode, gegenwärtig remittiert - Allergisches Asthma bronchiale

Allergisches Asthma bronchiale - Status nach Konisation 2012 wegen Portio-CA?

Status nach Konisation 2012 wegen Portio-CA? - Migräne

Migräne Dazu führten sie aus, das einzige arbeitsrelevante Problem sei das chronische lumbospondylogene Syndrom beidseits linksbetont. Dieses resultiere in einer ver minderten Belastbarkeit des Achsenskeletts für Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen von Lasten sowie für Arbeiten in wirbelsäulenbelastenden Zwangs haltungen und Positionen, längerdauerndem Stehen, in vornübergeneigter Kör perhaltung mit repetitiv rumpfrotierenden Stereotypien oder Arbeiten im Über kopfbereich. Ungünstig seien auch Haltungsmonotonien mit längerdauerndem Sitzen ohne Wechselposition. In der angestammten Tätigkeit als Restaurantfach frau bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr (S. 7 f.).

Dazu führten sie aus, das einzige arbeitsrelevante Problem sei das chronische lumbospondylogene Syndrom beidseits linksbetont. Dieses resultiere in einer ver minderten Belastbarkeit des Achsenskeletts für Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen von Lasten sowie für Arbeiten in wirbelsäulenbelastenden Zwangs haltungen und Positionen, längerdauerndem Stehen, in vornübergeneigter Kör perhaltung mit repetitiv rumpfrotierenden Stereotypien oder Arbeiten im Über kopfbereich. Ungünstig seien auch Haltungsmonotonien mit längerdauerndem Sitzen ohne Wechselposition. In der angestammten Tätigkeit als Restaurantfach frau bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr (S. 7 f.). Für sämtliche leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von etwa 5 bis 10 kg, ohne repetitive Anforderung und mit der Möglichkeit zu einer regel mässigen Wechselposition, ohne Notwendigkeit des Gehens grösserer Strecken oder Gehens in unebenem Gelände oder auf Treppen bestehe ab sofort eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, die innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % gesteigert werden könne. Die 50%ige Einschränkung bestehe seit dem 31. Juli 2014 und persistiere bis zum Gutachtenszeitpunkt aus rheumatolo gischer Sicht, auch wenn aus psychiatrischer Sicht irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der Symptomatik eingetreten sei. Auf grund der langen Arbeitskarenz empfehle sich aus rein rheumatologischer Sicht der Beginn einer Arbeitsfähigkeit mit 50 % mit anschliessender Steigerung (S. 7 f.).

Für sämtliche leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von etwa 5 bis 10 kg, ohne repetitive Anforderung und mit der Möglichkeit zu einer regel mässigen Wechselposition, ohne Notwendigkeit des Gehens grösserer Strecken oder Gehens in unebenem Gelände oder auf Treppen bestehe ab sofort eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, die innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % gesteigert werden könne. Die 50%ige Einschränkung bestehe seit dem 31. Juli 2014 und persistiere bis zum Gutachtenszeitpunkt aus rheumatolo gischer Sicht, auch wenn aus psychiatrischer Sicht irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der Symptomatik eingetreten sei. Auf grund der langen Arbeitskarenz empfehle sich aus rein rheumatologischer Sicht der Beginn einer Arbeitsfähigkeit mit 50 % mit anschliessender Steigerung (S. 7 f.). 4.

4. 4.1 Das bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. F.___ und Dr. G.___ vom 2. August 2016 (E. 3. 7 hievor ) beruht auf den erforderli chen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachte r legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beur teilte n die medizinische S ituation überzeugend und setzten sich mit den geklag ten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie gelangten sodann zum begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Restaurantfachfrau nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit bestehe aus rheumatologischer Sicht seit dem 31. Juli 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der langen Arbeitskarenz empfehle sich, diese innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % zu steigern. Die psychiatrische Symptomatik habe sich ir gendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 verbessert. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweis kräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten.

4.1 Das bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. F.___ und Dr. G.___ vom 2. August 2016 (E. 3. 7 hievor ) beruht auf den erforderli chen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachte r legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beur teilte n die medizinische S ituation überzeugend und setzten sich mit den geklag ten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie gelangten sodann zum begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Restaurantfachfrau nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit bestehe aus rheumatologischer Sicht seit dem 31. Juli 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der langen Arbeitskarenz empfehle sich, diese innerhalb von sechs Monaten stufenweise bis auf 80 % bis 100 % zu steigern. Die psychiatrische Symptomatik habe sich ir gendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 verbessert. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweis kräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten. 4.2 Die Beschwerdeführerin ist in ihrer angestammten Tätigkeit im Gastgewerbe nicht mehr arbeitsfähig. Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit.

4.2 Die Beschwerdeführerin ist in ihrer angestammten Tätigkeit im Gastgewerbe nicht mehr arbeitsfähig. Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit. Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein träch tigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (be stimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tat sächlichen und recht lichen Gege benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechts anwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt ver teilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist e s, den Gesundheitszustand zu be ur teilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ä rztlicher Untersuchung unter Be rücksichti gung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Auf gabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurtei l ungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). V on einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähi gkeit kann a us rechtlicher Sicht abgewichen wer den, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre. Darin liegt weder eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kompetenzanmassung, sondern es ist die notwendige Folge des rein juristischen Charakters der sozial versicherungs rechtlichen Begriffe von Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit und Invali dität (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3 mit Hin weis auf Susanne Bollinger, Invalidisierende Krankheitsbilder nach der bundes gerichtlichen Recht sprechung, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2015, herausgegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 114). Daran ändert nichts, wenn - wie vor liegend - nach Ansicht des RAD auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. Urk. 9/98/5).

Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein träch tigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (be stimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tat sächlichen und recht lichen Gege benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechts anwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt ver teilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist e s, den Gesundheitszustand zu be ur teilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ä rztlicher Untersuchung unter Be rücksichti gung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Auf gabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurtei l ungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). V on einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähi gkeit kann a us rechtlicher Sicht abgewichen wer den, ohne dass ein wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre. Darin liegt weder eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kompetenzanmassung, sondern es ist die notwendige Folge des rein juristischen Charakters der sozial versicherungs rechtlichen Begriffe von Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit und Invali dität (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3 mit Hin weis auf Susanne Bollinger, Invalidisierende Krankheitsbilder nach der bundes gerichtlichen Recht sprechung, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2015, herausgegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 114). Daran ändert nichts, wenn - wie vor liegend - nach Ansicht des RAD auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. Urk. 9/98/5). 4.3

4.3 4.3.1 Gemäss den Ausführungen von Dr. F.___ trat irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der psychiatrischen Symptomatik ein, sodass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutach tung aus psychischer Sicht nicht mehr beeinträchtigt war. Ob und in welchem Umfang sie zuvor eingeschränkt war, führte der Y.___-Gutachter nicht aus, insbe sondere machte er keine Angaben dazu, ob auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Urk. 9/91 S. 26). Den Berichten der behan delnden Ärzte ist lediglich eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu entnehmen, zu einer allfälligen Einschränkung in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sie sich nicht (vgl. E. 3.3 und E. 3.6 hievor). Grundsätzlich ist eine versicherte Person als gesund anzu sehen und sie kann einer Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Den vorliegenden medizinischen Akten sind aus psychischer Sicht keine Hinweise zu entnehmen, welche bezüglich einer Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit (vorübergehend) gegen diese Annahme sprächen. Relevant ist die medizinisch-theoretische Einschätzung ohne Berücksichtigung arbeitsinte grativer Überlegungen.

4.3.1 Gemäss den Ausführungen von Dr. F.___ trat irgendwann zwischen August 2015 und Februar 2016 eine Verbesserung der psychiatrischen Symptomatik ein, sodass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutach tung aus psychischer Sicht nicht mehr beeinträchtigt war. Ob und in welchem Umfang sie zuvor eingeschränkt war, führte der Y.___-Gutachter nicht aus, insbe sondere machte er keine Angaben dazu, ob auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Urk. 9/91 S. 26). Den Berichten der behan delnden Ärzte ist lediglich eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Serviceangestellte zu entnehmen, zu einer allfälligen Einschränkung in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sie sich nicht (vgl. E. 3.3 und E. 3.6 hievor). Grundsätzlich ist eine versicherte Person als gesund anzu sehen und sie kann einer Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Den vorliegenden medizinischen Akten sind aus psychischer Sicht keine Hinweise zu entnehmen, welche bezüglich einer Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit (vorübergehend) gegen diese Annahme sprächen. Relevant ist die medizinisch-theoretische Einschätzung ohne Berücksichtigung arbeitsinte grativer Überlegungen. 4.3.2 Die Gutachter hielten fest, dass aus rheumatologischer Sicht Übereinstimmung mit der Einschätzung des behandelnden Chiropraktors Dr. Z.___ in seinem Be richt vom 5. April 2013 (E. 3.1 hievor) herrsche. Dennoch wich Dr. G.___ ohne weitere Begründung von dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab und attestierte eine solche von 50 % vom 31. Juli 2014 bis 2. August 2016. Keinem der Arztberichte ist jedoch für diesen Zeitraum eine diesbezügliche 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. Viel mehr ging Dr. Z.___ selbst nach einer Verschlechterung des Gesundheitszu standes im September 2014 von einer nach wie vor 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit aus (E. 3.4 hievor). Gemäss PD Dr. C.___ und Dr. D.___ von der E.___ ist eine be hinderungsangepasste Tätigkeit zwar nur mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar, doch äusserten sie sich zum Umfang der Einschränkung nicht kon kret und begründeten ihre Einschätzung auch nicht weiter. Zudem ist unklar, ob sie die von ihnen erwähnte psychosomatische Komponente bei ihrer Beurteilung mitberücksichtigten (vgl. E. 3.5 hievor). Aus ihrer Einschätzung kann deshalb nicht auf eine anhaltende, invalidenversicherungsrechtlich relevante (also vorlie gend über 30%ige; vgl. zur Berechnung des IV-Grades E. 5 hernach) und schon gar nicht auf eine 50%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit geschlos sen werden. Weshalb die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sein und diese Einschränkung seit dem 31. Juli 2014 - dem Behandlungsbeginn in der H.___ (E. 3.3 hievor) - bestehen soll, ist aus dem Gutachten nicht nachvollziehbar und findet auch in den weiteren medizinischen Akten keine Stütze. Dr. G.___ be gründete die seiner Ansicht nach im Gutachtenszeitpunkt bestehende 50%ige Ar beitsunfähigkeit denn auch einzig mit der langen Arbeitskarenz (Urk. 9/91/8), doch vermag dies nicht zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin absolviert zur Behandlung ihrer Beschwerden Physiotherapie und zudem vorwiegend aktive Therapien in einem Heimprogramm zweimal täglich (Urk. 9/91/32), eine Auswei tung der Therapien wurde vom rheumatologischen Gutachter nicht empfohlen (vgl. Urk. 9/91/8). Sie hat einen weitgehend geregelten Tagesablauf und ist ver hältnismässig aktiv; so absolviert sie ihre Therapien, arbeitet im Haushalt, kocht, liest, malt, geht zur Yoga-Stunde, schwimmen und jeden Tag einkaufen (Urk. 9/91/21 und E. 3.6 hievor). Weshalb in Anbetracht dieser Umstände vor Ausübung eines vollen Pensums in einer leichten Tätigkeit ein stufenweiser Be lastungsaufbau während sechs Monaten notwendig sein soll, ist nicht ersichtlich. Psychosoziale Faktoren wie eine längerfristige Arbeitslosigkeit vermögen zudem rechtlich keine Invalidität zu begründen. Die aus rheumatologischer Sicht vom 31. Juli 2014 bis im Februar 2017 attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kann nach dem Gesagten nicht nachvollzogen wer den.

4.3.2 Die Gutachter hielten fest, dass aus rheumatologischer Sicht Übereinstimmung mit der Einschätzung des behandelnden Chiropraktors Dr. Z.___ in seinem Be richt vom 5. April 2013 (E. 3.1 hievor) herrsche. Dennoch wich Dr. G.___ ohne weitere Begründung von dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab und attestierte eine solche von 50 % vom 31. Juli 2014 bis 2. August 2016. Keinem der Arztberichte ist jedoch für diesen Zeitraum eine diesbezügliche 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. Viel mehr ging Dr. Z.___ selbst nach einer Verschlechterung des Gesundheitszu standes im September 2014 von einer nach wie vor 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit aus (E. 3.4 hievor). Gemäss PD Dr. C.___ und Dr. D.___ von der E.___ ist eine be hinderungsangepasste Tätigkeit zwar nur mit einem begrenzten Arbeitspensum durchführbar, doch äusserten sie sich zum Umfang der Einschränkung nicht kon kret und begründeten ihre Einschätzung auch nicht weiter. Zudem ist unklar, ob sie die von ihnen erwähnte psychosomatische Komponente bei ihrer Beurteilung mitberücksichtigten (vgl. E. 3.5 hievor). Aus ihrer Einschätzung kann deshalb nicht auf eine anhaltende, invalidenversicherungsrechtlich relevante (also vorlie gend über 30%ige; vgl. zur Berechnung des IV-Grades E. 5 hernach) und schon gar nicht auf eine 50%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit geschlos sen werden. Weshalb die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sein und diese Einschränkung seit dem 31. Juli 2014 - dem Behandlungsbeginn in der H.___ (E. 3.3 hievor) - bestehen soll, ist aus dem Gutachten nicht nachvollziehbar und findet auch in den weiteren medizinischen Akten keine Stütze. Dr. G.___ be gründete die seiner Ansicht nach im Gutachtenszeitpunkt bestehende 50%ige Ar beitsunfähigkeit denn auch einzig mit der langen Arbeitskarenz (Urk. 9/91/8), doch vermag dies nicht zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin absolviert zur Behandlung ihrer Beschwerden Physiotherapie und zudem vorwiegend aktive Therapien in einem Heimprogramm zweimal täglich (Urk. 9/91/32), eine Auswei tung der Therapien wurde vom rheumatologischen Gutachter nicht empfohlen (vgl. Urk. 9/91/8). Sie hat einen weitgehend geregelten Tagesablauf und ist ver hältnismässig aktiv; so absolviert sie ihre Therapien, arbeitet im Haushalt, kocht, liest, malt, geht zur Yoga-Stunde, schwimmen und jeden Tag einkaufen (Urk. 9/91/21 und E. 3.6 hievor). Weshalb in Anbetracht dieser Umstände vor Ausübung eines vollen Pensums in einer leichten Tätigkeit ein stufenweiser Be lastungsaufbau während sechs Monaten notwendig sein soll, ist nicht ersichtlich. Psychosoziale Faktoren wie eine längerfristige Arbeitslosigkeit vermögen zudem rechtlich keine Invalidität zu begründen. Die aus rheumatologischer Sicht vom 31. Juli 2014 bis im Februar 2017 attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kann nach dem Gesagten nicht nachvollzogen wer den. 4.3.3 Von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Gutachter ist deshalb abzuweichen und es ist von einer seit jeher bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten leichten Tätigkeit auszugehen.

4.3.3 Von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Gutachter ist deshalb abzuweichen und es ist von einer seit jeher bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten leichten Tätigkeit auszugehen. 5. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwerdegegnerin ging bei der Berechnung des IV-Grades von einem Valideneinkommen von Fr. 51'628.80 und einem Inva lideneinkommen von Fr. 53'793.-- in einem Vollpensum aus (Urk. 2 S. 2), was nachvollziehbar ist und von der Beschwerdeführerin lediglich in Bezug auf den fehlenden Leidensabzug beanstandet wurde. Nachdem selbst unter Berücksichti gung des geltend gemachten leidensbedingten Abzugs von 15 % (Urk. 1 S. 5 f.) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 11 % resultiert, kann offen blei ben, ob und in welchem Umfang ein solcher zu gewähren ist.

5. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwerdegegnerin ging bei der Berechnung des IV-Grades von einem Valideneinkommen von Fr. 51'628.80 und einem Inva lideneinkommen von Fr. 53'793.-- in einem Vollpensum aus (Urk. 2 S. 2), was nachvollziehbar ist und von der Beschwerdeführerin lediglich in Bezug auf den fehlenden Leidensabzug beanstandet wurde. Nachdem selbst unter Berücksichti gung des geltend gemachten leidensbedingten Abzugs von 15 % (Urk. 1 S. 5 f.) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 11 % resultiert, kann offen blei ben, ob und in welchem Umfang ein solcher zu gewähren ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste, Rechtsanwältin Pascale Hartmann

Stadt Zürich Soziale Dienste, Rechtsanwältin Pascale Hartmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLanzicher