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Andreas arbeitet als Arbeitsökonom und Verhaltensforscher an der KOF Swiss Economic Institute. In seiner Arbeit verwendet Andreas Feldexperimente, grosse Datensätze und Umfragen, um die Auswirkungen von Politiken und Sozialprogrammen zu evaluieren (u.a. Programme zur Integration von Flüchtlingen, Programme zur Rehabilitation von Strafvollzugsanstalten, sowie die Auswirkungen der Freizügigkeitspolitik auf den Arbeitsmarkt und Unternehmen). Andreas ist Mitgründer von Policy Analytics, dessen Ziel es ist, Organisationen dabei zu unterstützen menschliches Verhalten zu verstehen und effektive soziale Dienstleistungen oder politische Interventionen zu entwerfen. Andreas ist seit der Gründung im Jahr 2009 foraus-Mitglied.
Publikation von Andreas Beerli
Die Initiative «Gegen Masseneinwanderung» der Schweizerischen Volkspartei (SVP) fordert durch die umfassende Einführung von Kontingenten für Zuwanderer sowie durch einen Vorrang für SchweizerInnen eine grundlegende Neuausrichtung der schweizerischen Zuwanderungspolitik. Dieses Diskussionspapier geht möglichen Implikationen einer solchen Kontingentierungsstrategie auf den Grund und bringt drei zentrale Resultate hervor. Erstens wäre ein umfassendes Kontingentierungssystem wegen seines planwirtschaftlichen Charakters mit systemischen Ineffizienzen verbunden. Zweitens müsste das heutige liberale Arbeitsmarktregime, das für den wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz zentral ist, aufgegeben werden. Drittens entstünden rechtliche Konflikte und der aussenwirtschaftliche Spielraum der Schweiz würde stark eingeschränkt.