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Das kantonale Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz (Artikel 33 NatG) beauftragt die kantonalen Behörden, die Leitlinien für den Schutz, die Pflege und die Planung der Landschaften festzulegen sowie die Objekte von kantonaler Bedeutung zu bezeichnen (LKB). Diese vom Staatsrat bezeichneten Landschaften werden in den Kantonalen Richtplan eingetragen werden.
Das Amt für Wald und Natur (WNA), Sektor Natur und Landschaft, ist beauftragt, diese gesetzliche Grundlage umzusetzen. Es hat darum von 2016 bis 2019 das „Inventar der Landschaften von kantonaler Bedeutung“ erstellt, in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der betroffenen kantonalen Ämter, des Freiburger Tourismusverbands, der NGOs und des Freiburger Gemeindeverbands.
Die Art des Inventars erforderte eine Öffentlichkeitsarbeit. Diverse Workshops insbesondere mit den durch die LKB betroffenen Gemeinden haben es erlaubt, die Vision der lokalen Akteure, die mit der Pflege und Gestaltung dieser Landschaften betraut sind, einzuholen und somit den Inhalt der Studie zu verbessern. Im Verlauf des Jahres 2020 werden Treffen mit den betroffenen Gemeinden stattfinden, um falls notwendig die Perimeter und vorgeschlagenen objektspezifischen Ziele zu verfeinern.
Das Inventar der Landschaften von kantonaler Bedeutung ist eine Grundlagenstudie im Sinne der Raumplanungsverordnung des Bundes (Art. 4); sie ist nicht verbindlich. Das Inventar besteht aus drei Dokumenten (herunterladbar am Seitenende):
- einem erläuternden Bericht
- den Objektblättern für jede LKB
- einer Ideenbox mit Möglichkeiten für die Umsetzung
Diese Studie stellt eine wissenschaftliche Grundlage dar, um die Landschaften von kantonaler Bedeutung im Kantonalen Richtplan zu bezeichnen. Das Thema Landschaft des Kantonalen Richtplans wird angepasst werden, um die Ergebnisse dieser Grundlagenstudie zu berücksichtigen.