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Die Häuser im 18. und 19. Jahrhundert waren sehr einfach eingerichtet. Die meisten Handwerker hielten noch Nutztiere, damit sie überleben konnten. Überall hatte es Scheunen und Stallungen für die Tiere. Um 1800 lebten noch über 200 Nutztiere in der Stadt Zofingen.
Scheune an der Schafgasse Zofingen
Foto Res Kaderli
Die Handwerker und Krämer wohnten und arbeiteten im selben Haus. Unten war die Werkstätte und die Kochstelle, in den Zimmern oben wurde geschlafen. Ein Wohnzimmer wurde nicht gebraucht, denn entweder wurde gearbeitet oder geschlafen. Freizeit gab es zu dieser Zeit noch keine und Ferien erst recht nicht.
Auf dem nachstehenden Bild sieht man gut, woher der Begriff «Laden» kommt. Wenn der Handwerker am Arbeiten war, oder der Krämer anwesend, zog er die Fensterabdeckung hoch, damit es heller wurde; wenn er aber nicht da war, blieb der Laden unten. «Der Laden war zu».
Text: Res Kaderli
Bilder: Res Kaderli, Stadtarchiv Zofingen
12.9.2019
Krämerladen um 1892 – Wylerhus Zofingen
Bild Stadtarchiv Zofingen