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Der Torso zittert, dazu die Bewegungen der Hüften, Schenkel und Hinterbacken. Auch die Hände sind aktiv, sie berühren alle Teile des Körpers wie in Ekstase. Dazu kommen die abwechselnden X- und O-Beine, damit verbunden die nach außen und innen gedrehten Knie und Füße. Der Tänzer kann seinen Rücken beugen oder gar in Hockstellung gehen. (Wikipedia)
Diese Beschreibung des Tanzes stammt aus dem Jahr 1925. Der Name stammt von der Hafenstadt Charleston in South Carolina. Berühmt wurde der Tanz 1925 in den USA durch die Jazz-Melodie „The Charleston“ im Musical „Running Wild“. Obwohl ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt etablierte sich der Charleston rasch als „weisser“ Gesellschaftstanz. In gewissen Lokalen wurde der Charleston von Frauen alleine oder sogar zu zweit getanzt. Dies führte dazu, dass er als provokativ und unsittlich galt.
Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise verschwanden die Abendveranstaltungen und damit auch der Charleston. Im Lindy Hop wurden diverse Elemente des Charleston wieder aufgenommen und neu interpretiert.