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Der Name ist offiziell. Diese Strasse wurde 1946 erstellt und 1947 mit Randsteinen und einem Teerbelag befestigt. Trotz dieser Befestigung (lat. via strata) wurde die Strasse aber Wiese genannt, genauer Buchwiesen. Damit gehört sie zu den amputierten Strassennamen. Siehe dort! Dort wo sie hinführt, hat es aber weit und breit keine Wiesen, sondern nur Reihenhäuser. Die Wiesen waren einmal und hiessen in der Tat Buchwiesen. Es gab aber schon seit 1550 einen schmalen Trampelpfad ab der Rümlangstrasse, der nur 25 m neben der heutigen Strasse verlief und dann nach Norden abbog in Richtung Heugabelweg.
Die Buchwiesen waren noch früher nach Osten hin mit einem lockeren Buchenbestand bedeckt und im unteren Teil sehr feucht. In diesem Bereich gab es Birken (belegt durch die Flur Birchenbündtli). Dort befand sich der ehemalige Buchwiesenweiher, der erst ca. 1933 trockengelegt wurde, jedoch bereits fast vollständig verschilft war. Zusammen mit dem Buchholzweiher bildete er die Flur Lachen, die wortwörtlich überliefert ist im Fraumünster Urbar von 1425 als «ze Lachen in den bünten», dies erwähnt Ernst Benninger in seinem Flurnamenbuch. Die Pünten befanden sich aber im trockenen Bereich an der Rümlangstrasse. Bauer Nüeppi hatte damals um 1425 auf den später ganz abgeholzten Wiesen etwas Land. Der schmale Pfad zu diesem Land war der früheste Vorgänger der Buchwiesenstrasse.
Im Baugeschichtlichen Archiv Zürich gibt es von den älteren Häusern an dieser Strasse noch zahlreiche Fotos. Wer sich dafür interessiert, findet unter BAZ alle nötigen Hinweise, wo genau man diese Fotos ansehen und sich davon allenfalls Kopien anfertigen kann.