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Odermatt, der den Super-G auf der Piste «Stelvio» schon im Vorjahr dominiert hatte, war 98 Hundertstel schneller als der zweitplatzierte Raphael Haaser. Der Österreicher hatte seinen zuvor einzigen Podestplatz im Weltcup ebenfalls in Bormio ebenfalls im Super-G erreicht. Vor zwei Jahren war er hinter Aleksander Kilde Zweiter geworden. Der Norweger, diesmal Dritter, büsste bereits 1,3 Sekunden auf den abermals magistral auftretenden Odermatt ein.
Odermatt zeigte ein weiteres Mal mit aller Vehemenz auf, dass ihm unter normalen Umständen, vorab bei schwierigen Bedingungen, im Super-G kaum beizukommen ist. Von den letzten elf Rennen im Weltcup, die er allesamt unter den ersten elf beendete, gewann er sieben. Insgesamt wäre es in dieser Disziplin sein elfter Sieg.
Odermatt führte in Bormio wie tags zuvor in der Abfahrt ein überzeugendes Schweizer Team an. Justin Murisier, am Donnerstag Vierter, wurde Fünfter und egalisierte seine beste Klassierung in einem Weltcup-Super-G. Loïc Meillard, Gino Caviezel, Stefan Rogentin, Marco Kohler und Niels Hintermann folgen in den Rängen 8, 10, 12, 13 und 15. Mit den Plätzen 20, 21 und 28 sorgten Alexis Monney, Gilles Roulin und Arnaud Boisset dafür, dass alle Schweizer den zweiten Super-G des Winters mit einem zählbaren Ergebnis beendeten.