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Die grosse Ökonomin, Rebellin und Schriftstellerin Rosa Luxemburg wurde am 15. Januar 1919 von deutschen Regierungstruppen ermordet - wegen "Ungehorsam"...
In seinem Essay Vom Himmlischen (Synopsis von Lyrik-Publikationen) sinnt Heiner Brückner über die Verbindung der modernen Poesie zum Himmels-Begriff nach.
Dominik Riedo würdigt den großen amerikanischen Science-Fiction-Schriftsteller Philip K. Dick und dessen bahnbrechende visionäre Meisterschaft.
In seinem Essay "Warum noch Gedichte?" meditiert der deutsche Schriftsteller und Pädagoge Johann Voß über die "Provokation der modernen Poesie".
Im Essay "Sprachwandel oder Sprachzerfall?" untersucht Mario Andreotti, wie Jugendliche heute schreiben, wie die "SMS-Generation" mit Wörtern umgeht.
In seinem Essay schreibt Peter Fahr zum Rassismus in der Schweiz: Politik und Gesellschaft haben keine wirksamen Programme. Neonazis haben Antworten...
Der Computerexperte Roland Stuckardt untersucht im philosophischen Schach-Essay "Too clever is dumb" das Spekulative Handeln - am Brett und im Leben...
Mario Andreotti in in seinem Essay über den modernen Literaturbetrieb: «Die heutigen Autorinnen und Autoren lassen sich die Themen von Trends vorgeben".
In dem Essay über Bildung und Schule von Karin Afshar wird plädiert für den Mut zum Unterschied auch in der Erziehung - wider alle kulturelle Nivellierung.
Im Mittelpunkt der beeindruckenden Familiensaga «So grün war mein Tal» von Richard Llewellyn steht die Geschichte der Bergbau-Familie Morgan.
In dem Essay von Joanna Lisiak: "Reife Männerstimmen" geht die Autorin auf vom Aussterben bedrohte Stimm-Timbres (und damit auch von Männer-Arten) ein...
Marianne Figl in ihrem Artikel "Vergessene Bücher - Die Offizierin": "Als ich von ihrem Leben las, hat Nadeshda Durowa mein Herz berührt".
Das köstliche Wiener Musik-Kollegium Kalksburg feiert Jubiläum. Stephan Urban lässt die Gründungszeit und die Erfolge des Ensembles Revue passieren.
"Walter Janka war ein tapferer Mensch und Kommunist durch und durch" - so Wolfgang Windhausen in seiner Hommage an den mutigen DDR-Verleger und -Kritiker.
Der Beitrag von Bernd: Vergessene Bücher (1): «Liebe Mutter...» von M. Millar holt eine eindrückliche, auch beängstigende Dichterin ins Bewusstsein zurück.
Bernd Giehl zum Schreiben von Lyrik: "Seit dem Beginn der 'Moderne' lebt die Kunst von der Dissonanz. Darf man heute noch über 'Schönheit' nachdenken?"
Aus dem Sprach-Essay von Karin Afshar: "Sprache ist Heimat. Gibt man seinen Standort auf, steht man im Nichts. Das hat nichts mit Nationalstaaten zu tun..."
Der Germanist Mario Andreotti spürt im Essay "Tendenzen der Schweizer Literatur" problematischen Aspekten des aktuellen nationalen Literaturbetriebes nach.
Der bekannte St. Galler Germanist Dr. Mario Andreotti rückt im Essay "Ist Dichten lernbar?" Sinn und Unsinn der sogenannten Schreibseminarien zurecht.
Das Lebenswerk der jüdischen Autorin Grete Weil hat eine einzige tragische Chiffre: Auschwitz. Publizist Peter Ahrendt würdigt sie zu ihrem 10. Todestag.
Der Ex-Grünen-Politiker und SDS-Aktivist Rolf Stolz plädiert in "Die Kultur-Utopie Europa" für einen bewussten Kulturregionalismus, wider alle Nivellierung.
Franz Trachsels poetisch reportierende Glocken-Botschaft in und aus aller Welt: «The answer, my friend, is blowing in the wind...»
Die Rubrik "Heute vor ... Jahren" zeichnet diesmal eine Klassik-Kultursensation nach: Die Erstaufführung von Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung".
Diesmal in der Rubrik Heute vor... Jahren: «Die Zofen» von Jean Genet. Das Stück treibt die Entindividualisierung des Einzelnen auf die tragische Spitze.
Der Essay von Arnold Leifert «Wozu Literatur?» beteuert: Literatur ist die existenzielle Antwort und Frage des Autors an die Welt und ihre Scheinbarkeiten.
Der Rückblick "Heute vor... Jahren: Fatwa gegen Salman Rushdie" erinnert an den Mord-Aufruf, mit dem 1989 der Islam den Freidenker mundtot machen wollte.
Diesmal in "Heute vor ... Jahren": «Die Stumme von Portici». Aubers Opern-Spektakel wird zum zündenden Funken der belgischen Revolution gegen Holland.
Diesmal in "Heute vor ... Jahren: "Peer Gynt" - Das berühmte «Dramatische Gedicht» feiert in Oslo seine Theater-Premiere. Henrik Ibsens "nordischer Faust".
Aktuell in der Rubrik "Heute vor ... Jahren": Die Soldaten (B. Zimmermann) - eines der radikalsten und komplexesten Werke des modernen Musiktheaters.
Das Drama "Die Räuber" von Friedrich Schiller rückte am Vorabend der Französischen Revolution die Individualität des Einzelnen radikal in den Mittelpunkt.
«Unruhe um einen Friedfertigen» von Oskar Maria Graf ist ein Meilenstein der deutschsprachigen Exilliteratur - humanistisch und konsequent antifaschistisch.
Der Beitrag "Heute vor... Jahren: Der Technik-Visionär Isaak Asimov" würdigt den bedeutenden Science-Fiction-Autor und einen der letzten Universalgelehrten.
In seinem Essay "Funktionskompetenzen zeitgenössischer Literatur" äußert sich der Publizist Richard Albrecht u.a. zur "emotionalen Erinnerungsarbeit"...
Warum noch Gedichte? "Der Autor muss 'ins Manuskript eintreten', wenn er sich und seinen Lesern etwas Konkretes anbieten will". (Karl-Heinz Schreiber)
In der Rubrik "Heute vor ... Jahren" wird das Musical "Show Boat" gewürdigt, dessen Uraufführung 1927 die Geburtsstunde des Musicals überhaupt markierte.
Die kulturhistorische Rubrik "Heute vor ... Jahren:" erinnert sich der Uraufführung von Claude Debussys berühmtem «Prélude a l'après-midi d'un faune».
Am 16. Dezember 1893 hört die Welt erstmals eines der berühmtesten Orchesterwerke der Musikgeschichte: Die 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt" von A. Dvorak
Am 15. Dezember 1935 gewinnt in Amsterdam der 34-jährige holländische Mathematik-Lehrer Max Euwe sensationell als Amateur die Schach-Weltmeisterschaft.
Am 12. Dezember 1946 wird «Des Teufels General» uraufgeführt. Zuckmayer thematisiert darin den Konflikt zwischen Staatsräson und Moral in Nazi-Deutschland.
In seiner satirischen Tragödie "Die letzten Tage der Menschheit" erwies sich Karl Kraus als Seismograph, der die Kriegs-Phraseologie schonungslos geißelte.
Dem Chor in der romantischen Oper kommt große Bedeutung zu; gerade in der Romantik werden seine Massen-Auftritte zur "Verkündigung der Idee" eines Werkes.
Es ist eine regelrechte Kür der Allgemeinbildung: Das Bilder-Rätsel (Rebus). Die alten Code-Zeichnungen sind noch heute eine Herausforderung...
Was macht ein gutes Gedicht aus? Und welchen Anteil hat das Handwerkliche? Die Autorin und Jurorin Vera Simon gibt ein paar nützliche Antworten und Tipps.
Der Essay von Joanna Lisiak: "Des Künstlers Seele" hält den einst ehrfürchtig gehandelten Begriff des Künstlers (wieder) hoch - als "Sein in der Matrix"...
Eines steht fest, spätestens seit Juvenal: Difficile est saturam non scribere" („Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben“). Aber: Was ist Satire?
Janko Ferk, selber Jurist wie Kafka, zeichnet raffiniert verknüpfend die literarisch prägenden Jugendjahre des genialen Prager Dichters nach.
In seinem "Betroffenheitsbericht eines Komponisten" kritisiert Frieder W. Bergner heftig die (finanziell spürbare) Unterscheidung in U- und E-Musik.
Jürgen Kirschner zum 50. Todesjahr von Jan Sibelius: "Was er in Noten zu Papier brachte, ließ die Erde erbeben und die Fachwelt der Musikszene erzittern."
Der seit 35 Jahren anhaltende Erfolg des Musical-Königs Andrew Lloyd-Webber hat nicht allein musikalische Gründe. Lloyd-Webber - das ist eine Traumfabrik...