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Die SP will nach einigen Jahren wissen wie sich die Situation der Imkerei heute darstellt. Nicht zuletzt der Film „More than Honey“ von Markus Imhof sensibilisierte eine breite Bevölkerungsschicht zu diesem Thema. Albert Einstein sagte einmal:Wenn die Biene verschwindet, dann hat der Mensch noch vier Jahre zu leben: Keine Bienen bedeutet keine Bestäubung – keine Pflanzen – kein Mensch!Diese Aussage bringt es auf den Punkt: es geht bei der Bienenhaltung nicht nur um ein tolles Hobby einiger Bienenfreunde, sondern um die Existenz aller. Es bedarf einer ständigen Anstrengung, nie abbrechender Massnahmen, laufender Sensibilisierung in einer völlig unterschätzten Existenzfrage.
Aus diesen Gründen stellt die SP dem Regierungsrat folgende Fragen:
- Zu welchem Zeitpunkt wurde die Fachstelle in Betrieb genommen?
- Das 80% Pensum der Fachstelle wird gemäss Website mit einer Leistungsvereinbarung mit den Kantonen BL / BS mitgetragen. Wie sieht da der Verteilschlüssel aus? Wie läuft die Zusammenarbeit? Gibt es Kooperationen mit weiteren Kantonen?
- Gemäss Jahresbericht 2013 war die Arbeitsbelastung oft weit über dem 80%-Pensum. Ist eine Pensenanpassung geplant?
- Ist die angestrebte Zusammenarbeit Agroscope Liebefeld, der Forschung, und dem kantonalen Bienenzüchterverband zustande gekommen? Falls ja, mit welchen Organisationen?
- Wie hat sich die Fachstelle seit der Inbetriebnahme entwickelt? Wie gross ist die Nachfrage (Interessierte aus dem Kanton Solothurn, aus anderen Kantonen)?
- Hat die Fachstelle in den Regionalen ökologischen Vernetzungsprojekten mitgearbeitet? Wenn ja, welche Massnahmen und Empfehlungen seitens Fachstelle sind die Wichtigsten?
- Wie viele Kurse wurden bisher angeboten? Wie viele Personen haben (nach Jahren) daran teilgenommen? Wie viele Beratungen (nach Jahren) wurden bisher in Anspruch genommen?
- Wie beurteilt die Fachstelle die Qualität der Imker? Wie wird vorgegangen, wenn nicht mit der notwenigen Sorgfalt Imkerei betrieben wird?
- Von 1995 – 2006 betrug die Abnahme der Imker 22%, jene der Bienenvölker 31%. Hat sich diese Entwicklung fortgesetzt? Konnte sie gestoppt werden oder wurde eine Trendwende festgestellt? Wie viele Imker/innen gibt es zurzeit im Kanton Solothurn, wie viele Bienenvölker?
- Für wie viele Bienenhäuser wurde seit 2006 eine Bau,- Betriebsbewilligung erteilt? Wie viele innerhalb von Bauzonen und Landwirtschaftszonen?
- In den Medien warnen die Experten von einem Dichtestress von zu vielen Völkern. Wie sieht dazu die Situation in den Kantonen SO/BL/BS aus?
- Angeregt wurde im Auftrag von 2007 den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit (Schulprojekte, Nachwuchsförderung). Wurde in dieser Hinsicht etwas unternommen? Falls ja, werden die Angebote genutzt?
- Was wird unternommen, um das Nahrungsangebot (Nektar und Pollenangebot) für Bienen und andere Insekten zu verbessern?