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- Von den Schweizer Finalisten zeigt Noè Ponti als Fünfter über 200 m Delfin die beste Leistung.
- Die Crawl-Staffel der Männer ist bei Rennhälfte Zweite, am Ende wird sie disqualifiziert.
- Medaillenhoffnung Jérémy Desplanches steht über 200 m Lagen im Final.
Noè Ponti fehlte wenig zu seiner ersten Medaille an einem Grossanlass bei der Elite. Der 19-jährige Tessiner klassiert sich im EM-Final in Budapest über 200 m Delfin auf dem 5. Platz. In 1:55,18 Minuten unterbot er seinen Schweizer Rekord vom Vortag nochmals um eine halbe Sekunde.
Zu Bronzemedaille-Gewinner Tamas Kenderesi aus Ungarn fehlten Ponti 0,75 Sekunden. Gold sicherte sich überlegen Kenderesis Landsmann Kristof Milak in 1:51,10 Minuten. Zweiter wurde der Italiener Federico Burdisso.
Staffel: Ponti entkräftet, Schweiz disqualifiziert
Nur wenige Minuten nach seinem Exploit sprang Ponti als dritter Schwimmer der 4x200-m-Crawlstaffel erneut ins EM-Pool. Der Tessiner übernahm – nach glänzender Leistung von Antonio Djakovic und Nils Liess – an zweiter Position hinter dem nachmaligen Sieger Russland. Doch Ponti war völlig entkräftet und benötigte 10 Sekunden mehr für die 200 m als im Vorlauf am Morgen.
Zu allem Übel misslang der Wechsel zu Schlussschwimmer Roman Mityukov, der um 3 Hundertstel zu früh startete. Statt Rang 7 sah sich das Schweizer Quartett deshalb im Nachhinein disqualifiziert.
Desplanches Halbfinal-Dritter
Jérémy Desplanches befindet sich bei seiner Mission Titelverteidigung weiter auf Kurs. Der 26-jährige Genfer erreichte auf seiner Paradestrecke 200 m Lagen als Halbfinal-Dritter den Final vom Donnerstagabend (19:15 Uhr). In 1:57,42 Minuten blieb der Europameister von Glasgow 2018 um knapp 9 Zehntel über seinem Schweizer Rekord.
Mityukov wird EM-Achter
Roman Mityukov belegte über 100 m Crawl den 8. Rang. Der 20-jährige Genfer benötigt 48,47 Sekunden, womit er zum 5. Mal in Serie unter der Olympia-A-Limite bleibt. Am Montag hatte Mityukov als Startschwimmer der Crawl-Staffel zweimal den Schweizer Rekord auf nun gültige 48,20 gesenkt. Gold im Crawl-Sprint über die 2 Bahnlängen ging in 47,37 an den Russen Kliment Kolesnikow.