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Diese Anordnung nennt man auch Kristallgitter.
Weil das nur im sehr kleinen Masstab zu bemerken ist, kann sie nur mit naturwissenschaftlichen Methoden wie etwa einem Elektronenmikroskop oder der so genannte Röntgenkristallographie gemessen werden. Die gleichmässige Struktur unterscheidet Kristalle z. B. von Glas. Obwohl es eine glatte äussere Form hat ist Glas nämlich molekular sehr ungleichmässig aufgebaut.
Kristalle entstehen aus festen, aber auch aus flüssigen Stoffen. Ihre Entstehung bezeichnet man als Kristallisation. Mineralien sind ein Beispiel für kristallbildende Gesteine. Sie werden auch kristallines Gestein genannt und stammen alle aus der sogenannten Magma. Darunter versteht man die heisse, natürlich vorkommende geschmolzene Gesteinsmasse in der Erdkruste und dem Erdmantel. Kühlt die Magma ab, kommt es wiederum zur Kristallbildung.
Granit ist ein Beispiel für ein kristallines Gestein. Weiterverarbeitet wird es als Rand – und Pflasterstein.
Die Bildung von Kochsalzkristallen aus einer Lösung kann man zu Hause auch selber ausprobieren.
Hierfür löst man drei Esslöffel Salz in ein Glas warmes Wasser und schüttet es in einen tiefen Teller. Nach ein paar Tagen verdunstet das Wasser, dadurch steigt der Salzgehalt der Lösung. Es bilden sich die ersten Kristalle am Glasrand. Die Schnelligkeit der Kristallisation wird demnach von der Temperatur und der Sättigung beeinflusst. Um so höher die Raumtemperatur ist, um so schneller verdunstet das Wasser. Unter Sättigung versteht man den stofflichen Anteil, in unserem Fall dem Salzgehalt, einer Lösung.
Kristallgitter beschreiben die regelmässige Anordnung von Atomen in Festkörpern. Ihre Struktur (Kristallgittertyp) hat Auswirkungen auf ihre Verformbarkeit.
Die Kristallgitter bestehen aus sich periodisch wiederholenden Bausteinen (Atome, Ionen) mit regelmässigen Abständen (Gitterkonstanten) in den drei Raumrichtungen.
Um Kristallsysteme zu beschreiben, zieht man die Gitterkonstanten sowie deren Winkel zueinander in der kleinsten Einheit der Gitterbauteile (Elementarzelle) heran. Eine mögliche Erklärung hier.
NZZ-Format hat im Jahre 1998 einen Film zur Verfügung gestellt den Sie hier sehen können.
Auch im Winter wenn es kalt ist haben wir Kristalle, die Schneekristalle.
Dazu habe ich hier einen Link.
HB9QQ, Physik verstehen hat auch darüber berichtet.
Siber und Siber in Athal bei Seegräben.
Link Werkstoffe.
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