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Eine Platzierung unter den besten 6 Nationen hatten die Schweizer angestrebt, es resultierte jedoch nur Rang 10. Einzig Simon Ammann erreichte mit einem Sprung auf 127 Meter Normalform. Killian Peier (110,5 m), Gregor Deschwanden (111,5 m) und Gabriel Karlen (94,5 m) blieben klar unter den Erwartungen.
Ammann ging nach dem Wettkampf mit der Schweizer Leistung hart ins Gericht: «Ja, ich bin enttäuscht. Es sind alle liebe Teamkollegen, aber wir waren chancenlos. Wir müssen mehr Feuer zeigen.» Man müsse das Geschehene als Lehrstück nehmen und konkrete Schlüsse daraus ziehen, sagte der vierfache Olympiasieger. Für sich persönlich zog Ammann ein positives Fazit über die Tage in Falun. Es sei wichtig für ihn, nach der Zwangspause wieder im Wettkampfmodus zu sein. Er werde die kommenden Weltcup-Springen bestreiten, verriet der Toggenburger.
Norwegen entthront Österreich
Erstmals seit 2001 und 8 WM-Titeln in Folge stand Österreich nicht zuoberst auf dem Podest. Gregor Schlierenzauer und Co. mussten sich mit Silber zufrieden geben. Gold sicherte sich 22 Jahre nach dem letzten Triumph im Jahr 1993 – ebenfalls in Falun – in überlegener Manier Norwegen.
Die 3 Anders (Bardal, Jacobsen und Fannemel) wiesen im Verbund mit Rune Velta die Konkurrenz deutlich in die Schranken und gewannen mit einem Total von 872,6 Punkten und 19,4 Zählern Vorsprung auf Österreich den Titel. Deutschland verpasste trotz eines Sprunges von Severin Freund auf 143 m, der damit den Schanzenrekord pulverisierte, das Podest und klassierte sich im 5. Rang.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 28.2.2015, 17:00 Uhr