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Der Rütlirapport ist ein Ereignis der Schweizer Militärgeschichte, das am 25. Juli 1940 stattfand. An diesem Tag bestellte der Oberbefehlshaber der Schweizer Armee, General Henri Guisan, sämtliche höheren Offiziere zum Rapport auf die Rütliwiese. Er informierte sie über den Reduit-Plan, im Falle eines Angriffs der Achsenmächte die Verteidigung der Schweiz auf das Gebiet der Hochalpen mit den wichtigen Passübergängen, vor allem dem Gotthardmassiv zu konzentrieren und alle Zufahrten zu den Bergen notfalls zu zerstören. Sein Operationsbefehl Nr. 12 vom 17. Juli 1940 hatte die Verschiebung von fünf Divisionen in die Voralpen und Alpen veranlasst.
„Solange in Europa Millionen von Bewaffneten stehen und solange bedeutende Kräfte jederzeit gegen uns zum Angriff schreiten können, hat die Armee auf ihrem Posten zu stehen.“ Henri Guisan: Tagesbefehl vom 25. Juli 1940.
Bild und Textquellen:
- https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCtlirapport
- https://www.srf.ch/news/schweiz/general-henri-guisans-ruetli-rapport-vor-75-jahren
- https://www.journal21.ch/sites/default/files/styles/col-24/public/48218141.jpg?itok=ODPRoSnl
- https://www.srf.ch/kultur/im-fokus/der-archivar/wie-erinnern-wir-uns-an-henri-guisan
- https://www.srf.ch/news/schweiz/zweiter-weltkrieg-75-jahre-mobilmachung-in-der-schweiz
- https://www.srf.ch/news/infografik/die-mobilmachung-der-armee-von-1939