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Selbst die Muttertags-Gründerin schenkte Blumen.
Nicht erst Fleurop hat die vielen kleinen und grossen Kinder darauf gebracht, dass Mütter Blumen verdienen, sondern Muttertags-Gründerin Anna Marie Jarvis selbst.
Als diese nämlich zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter einen Gedenkgottesdienst für sie feiern liess, verteilte sie 500 weisse Nelken an andere Mütter, weil das die Lieblingsblumen ihrer Mutter waren. Anschliessend setzte sie alles daran, einen Muttertag als anerkannten Feiertag einzuführen, weil schon ihre verstorbene Mutter dafür plädiert hatte, allerdings ohne Erfolg. Der war Tochter Anna Marie zum Glück beschieden. Mit einem Brieffeldzug wandte sie sich an den Bürgermeister ihres Wohnorts, dann aber auch an Gouverneure, Abgeordnete und Industrielle und überzeugte diese. 1914 wurde der Muttertag vom Kongress zum offiziellen Feiertag erklärt. Und noch im gleichen Jahr kam er nach England, wo vor allem die Heilsarmee half, ihn durchzusetzen und ihn auf den europäischen Kontinent zu bringen. In der Schweiz gibt es den Muttertag seit 1917. Seither überraschen abertausende Kinder und Erwachsene am zweiten Maisonntag ihre Mutter: Mit einem liebevollen Blumengruss und einem von Herzen kommenden Dankeschön.