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Geschriben von:
Alessandro Mosca
1) Es gibt keine Verbindung zwischen Cannabis und Kriminalität.. Keine wissenschaftliche Untersuchung konnte nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen Kriminalität und Cannabis-Konsum gibt.
2) Kiffen macht kreativ.. Gráinne S. vom University College London stellte 2011 gemeinsam mit einigen Kollegen fest, dass Cannabis-Konsum mit kreativem Denken in Verbindung gebracht werden kann. Das "normale" Denken tritt in den Hintergrund und schafft Raum für neuartige Gedankengänge und Assoziationen
3) Cannabis ist ein wirksames Mittel gegen ADHS.. Die Aufmerksamkeitsdefizits / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) kann erfolgreich mit Cannabis-Wirkstoffen behandelt werden. Patienten können sich besser konzentrieren und Impulskontrollstörungen werden reduziert. Ganz ohne Nebenwirkungen.
4) Cannabis hilft bei Depressionen.. Das
Zellwachstum im Hippocampus, das die kanadischen Wissenschaftler beobachten konnten, ist ein Effekt, der so ähnlich auch durch einige Antidepressiva ausgelöst wird - nur dass Cannabis im
Gegensatz zu dem meisten Antidepressiva keine unangenehmen Nebenwirkungen hervorruft. Neben dem Zellwachstum sorgt Cannabis auch dafür, dass das Gehirn Dopamin ausschüttet - das
Glückshormon.
5) Autofahren unter Alkoholeinfluss ist viel gefährlicher als unter Einfluss von Cannabis.. Eine großangelegte Studie der United States National Highway Traffic Administration (NHTSA) wies nach, dass Kraftfahrer, die Cannabis konsumiert hatten, nicht häufiger Verkehrsunfälle auslösten als Kraftfahrer, die nüchtern fuhren. Geringe Mengen Alkohol hingegen führten zu einer erhöhten Unfallrate. Das heißt natürlich keineswegs, dass es eine gute Idee ist, unter Einfluss von Cannabis Auto zu fahren.
6) Ein Bier ist die gefährlichere Einstiegsdroge als ein Joint.. Cannabis-Gegner berufen sich häufig darauf, dass Cannabis von Jugendlichen als Einstiegsdroge genutzt wird. Untersuchungen zeigen aber, dass Alkohol in diesem Zusammenhang viel gefährlicher ist. Es stimmt zwar, dass viele Menschen, die harte Drogen wie Heroin oder Kokain konsumieren, vorher Cannabis geraucht haben - das bedeutet aber nicht, dass sie aufgrund des Konsums zu härteren Drogen greifen.
7) Kiffen macht nicht abhängig.. Zumindest nicht körperlich. Studien haben gezeigt, dass etwa fünf bis zehn Prozent der Cannabis-Konsumenten die Kriterien der Abhängigkeit erfüllen - wenn psychischen Symptome ebenfalls berücksichtigt werden und auch nur wenn Cannabis in sehr großen Mengen konsumiert wird. Einige Studien haben sogar belegt, dass es wahrscheinlicher ist, eine Koffein-Abhängigkeit zu entwickeln als eine Sucht nach Cannabis.
8) Cannabis senkt das Wachstum von Lungenkrebs um 50 Prozent.. Eine Studie der Harvard University aus dem Jahr 2007 zeigte, dass Cannabis das Wachstum von Lungenkrebs um die Hälfte reduziert. Zudem sorgt der Wirkstoff dafür, dass der Krebs nicht streut
9) Trennung der Märkte.. Cannabis ist illegal. Mehrere Millionen Konsumenten sind dadurch gezwungen auf dem Schwarzmarkt einzukaufen. Der Drogenschwarzmarkt ist von Leuten beherrscht, die nur an harten Drogen etwas verdienen. Cannabis wird nur angeboten, weil es so beliebt bei den Kunden ist. Alle Cannabis Konsumenten kommen somit regelmäßig mit harten Drogen in Berührung. Wäre Cannabis legal zu erhalten, würden große Teile der harten Drogenszene verschwinden. Die Niederlande würden ihre Coffeeshop Regelung niemals aufgeben, weil gerade die Trennung der Märkte damit erfolgreich umgesetzt wurde.
10) Bessere Qualität.. Um mehr Gewinn aus der Sache zu holen wird
Cannabis oft mit Substanzen wie Sand, Henna aber auch Schuhcreme etc. gestreckt. Da es sich sowieso um einen illegalisierten Markt handelt herrschen wenig Skrupel. Es gibt keine
Qualitätskontrollen und keinen Verbraucherschutz; unerfahrene Konsumenten ziehen sich kiloweise Gift rein. Je miserabler die Qualität des beschlagnahmten Stoffes, desto milder die
Strafe.