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Hydrologie: Der Isorno entspringt am Pizzo Medaro auf etwa 2300 m.ü.M. im Piemont I und ist 24 km lang. Auf italienischer Seite hat er einen Zufluss namens Isornia. Im Piemont nennt man den nach Osten in die Schweiz fliessenden Isorno auch Isornino, damit man ihn dort nicht mit dem nach Westen fliessenden Isorno verwechselt. Dieser zweite Isorno mündet im Val Antigorio (Eschental) bei Crevola d'Ossola in die Tosa. Der in die Schweiz fliessende Isorno hat ein Einzugsgebiet von 146.7 km². An der Mündung bei Intragna in die Melezza führt er im Durchschnitt rund 3 m³ Wasser pro Sekunde.
Urkundlich überlieferte Namen: Isornio 1900. Da der Ort Isorno seinen Namen sekundär vom Fluss übernommen hat, können auch dessen frühe Ortsnamen eine kleine Hilfe bei der Deutung sein. Sie lauten: Ysorno 1324, Ysorni 1352, Ysorni 1353.
Namensentwicklung *Isara => Isarna => Isorno
Etymologie: Der Isorno ist vermutlich verwandt mit dem Isar, der Isère, dem Isonzo und dem Arnon, der früher Isera hiess. Er hat eine keltische oder vorkeltische (idg.) Abkunft mit der Bedeutung 'die Ungestüme, die Schnelle'. Der Isorno hat einen weiteren, bereits weiter oben erwähnten Namenszwilling, der am gleichen Berg entspringt, aber nach Westen zur Tosa fliesst.
Flussnamentyp: Er gehört zum Typus der *eis-/*ois-Flussnamen.