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Zürich, 04.01.2018
In den französischen Alpen gilt nach dem Durchzug des Sturmtiefs "Eleanor" die höchste Lawinenwarnstufe 5. Bei den vom Sturm angeheizten Wald- und Buschbränden auf Korsika sind derweil drei Menschen verletzt worden.
Eine Person habe Verbrennungen erlitten, eine weitere eine Rauchvergiftung und eine dritte sei leicht an der Schulter verletzt worden, teilte die Präfektur des Verwaltungsbezirks Haute-Corse in der Nacht zum Donnerstag mit. In der Gemeinde Chiatra im Osten der Insel wurden fünf Häuser beschädigt.
Mehr als 380 Feuerwehrleute kämpften mit Hilfe von Löschflugzeugen gegen zwei Brandherde. Der Radiosender France Bleu RCFM berichtete, mindestens 15 Quadratkilometer seien verwüstet worden. Die Präfektur führt das "für den Winter aussergewöhnliche" Phänomen auf die Trockenheit der Böden und den starken Wind zurück. Auf der Insel waren rund 11'000 Haushalte ohne Strom.
Zahlreiche Skipisten geschlossen
In den französischen Alpen gilt derweil die höchste Lawinenwarnstufe 5. Am Donnerstag blieben deshalb zahlreiche Skipisten geschlossen. Darunter auch solche Pisten in bekannten Skigebieten wie Chamonix und Val d'Isère, wie die Behörden mitteilten. Wegen der Winterferien halten sich dort viele Touristen auf.
Durch den Sturm "Eleanor" kam in Frankreich ein 21-jähriger Skifahrer ums Leben, der von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Am Donnerstag starb zudem eine 93-jährige Frau in ihrem Haus in dem französischen Alpenort Crêts-en-Belledonne südlich von Genf, als eine Schlammlawine niederging. In der Region herrscht nach dem Sturm Starkregen, mehrere Orte wurden überschwemmt.
Der Sturm hatte in Frankreich bereits am Mittwoch zu weitflächigen Stromausfällen geführt, von denen zeitweise 225'000 Haushalte vor allem im Norden und Nordosten betroffen waren. Laut einer Mitteilung des Innenministeriums vom Mittwochabend gab es zudem landesweit vier Schwer- und 22 Leichtverletzte.