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«Wir wollten die drei Punkte. Kämpferisch kann man der Mannschaft nichts vorwerfen, aber das Spiel in die Spitze war zu ungenau», sagt der FCSG-Trainer Joe Zinnbauer nach dem Spiel gegen Thun. «Letztlich haben wir - so denke ich - ein gerechtes Unentschieden gesehen, auch wenn wir mehr wollten. Wenigstens sind wir nicht mehr Letzter.»
Ansonsten gibt sich der sonst so wortgewandte Zinnbauer kurz angebunden. Auf die Frage, was er zu den spielerischen Mängel seiner Mannschaft sagt, antwortet der Deutsche: «Wenn du mir sagst, welche Mängel du gesehen hast?» «Viele hohe Bälle, welche die gegnerische Verteidigung einfach klären konnte; wenig zweite Bälle, die man gewinnen konnte», entgegnet ein Journalist. Zinnbauer trocken: «Wenn ihr das so seht, okay.» Mehr gab es von ihm zu diesem Thema nicht zu hören.
Wie schon nach der deutlichen Niederlage gegen Luzern reagiert Joe Zinnbauer genervt und resigniert auf die kritischen Fragen der Journalisten. Es scheint ihm Mühe zu machen, die immer wieder ähnlichen Fragen beantworten zu müssen. «Wir nehmen den Punkt mit und konnten vielleicht für das Spiel gegen Lugano ein bisschen Selbstvertrauen gewinnen», liess er sich nach der ersten Frage immerhin entlocken.
Die Medienkonferenz in voller Länger gibt es hier: