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Die Infrastrukturen kosten insgesamt 81 Millionen Franken, wie der Walliser Staatsrat mitteilt. Der Kanton beteiligt sich mit 60 Millionen Franken daran. Unter anderem soll für die Unterbringung der Langlauf-Athleten das Feriendorf in Fiesch renoviert werden.
Viele offene Fragen
Fragezeichen stellen sich nach wie vor zu den Sicherheitskosten. Zwar bestätigte die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) Mitte November, dass die Sicherheit der Spiele gewährleistet werden könne. Sie sprach sich auch für die Bereitstellung von Polizeikräften aus. Allerdings erteilte die KKJPD dem Walliser Antrag, diese Polizisten gratis zu entsenden, eine Absage.
Im Beschluss zuhanden des Grossen Rats spricht die Walliser Regierung maximal 40 Millionen Franken für die Finanzierung der ausserkantonalen Polizeiverstärkung. Das Wallis erwartet von Sion 2026 positive Auswirkungen auf den Tourismus.
Die Botschaft der Regierung wird voraussichtlich im März vom Grossen Rat behandelt. Am 10. Juni ist eine Volksabstimmung über den Kantonsanteil für die Olympischen Spiele vorgesehen.