Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03362.jsonl.gz/1359

Lena Jägers Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Linguistik, Computational Cognitive Science und Machine Learning. Sie untersucht kognitive Mechanismen, die der menschlichen Sprachverarbeitung zugrunde liegen, durch verschiedene Ansätze wie experimentelle Psycholinguistik, computergestützte Modellierung sowie NLP- und Machine-Learning-Methoden (z.B. Deep Learning).
In ihrer aktuellen Arbeit entwickelt sie Methoden des maschinellen Lernens für die Analyse von Eyetracking-Daten, um Erkenntnisse über kognitive Prozesse zu gewinnen, die sich im Augenbewegungsverhalten einer Person widerspiegeln.
Lena Jäger absolvierte einen MA in Chinesischer Sprache und Kultur (Sinologie) an der Universität Freiburg i.Br. und der Tongji-Universität Shanghai, der Beijing Language and Culture University und der Université Paris 7 Denis-Diderot. Anschließend absolvierte sie einen MSc in experimenteller und klinischer Linguistik an der Universität Potsdam, wo sie mit einer Promotion in Kognitionswissenschaften fortfuhr. In ihrer Dissertation untersuchte sie rechnerisch und experimentell die kognitiven Mechanismen, die der menschlichen Sprachverarbeitung zugrunde liegen, aus einer sprachenübergreifenden Perspektive. Für die experimentellen Arbeiten absolvierte sie Forschungsaufenthalte in Peking, Dalian und Taipeh. Nach ihrer Promotion, während der sie auch einen Bachelor in Informatik absolviert hatte, arbeitete sie zunächst als Postdoc im SFB Grenzen der Variabilität von Sprache am Institut für Linguistik und anschließend in der Forschungsgruppe Maschinelles Lernen am Institut für Informatik der Universität Potsdam. Im Jahr 2020 wurde ihr eine Machine Learning Junior Research Group an der Universität Potsdam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt. Im Juli 2020 wechselte sie an den Lehrstuhl für Computerlinguistik an der UZH.