Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03648.jsonl.gz/475

Videospielverfilmung sind immer ein mutiges Unterfangen und nicht immer muss dieses so glatt laufen, wie im Fall der "Last Of Us"-Serie von Streamingdienst HBO Max. Die meisten Fans des Indie-Horrorgames "Five Nights At Freddy's" machten sich jedenfalls Sorgen, dass die Verfilmung von Regisseurin Emma Tammis nicht den richtigen Ton treffen würde. Wie es scheint, hat Tammis aber einen Kassenschlager abgeliefert.
Der Videospiel-Hit "Five Nights At Freddy's" erschien bereits 2014, doch erfreute sich in den Pandemie-Jahren großer Beliebtheit. Die Folge war eine Videospielverfilmung von Emma Tammis, die Ende Oktober 2023 in die Kinos kam. In der Hauptrolle des Nachtwächters Mike Schmidt ist Josh Hutcherson zu sehen.
Wie auch im Videospiel wird Mike durch eine Anzeige auf den Job als Nachtwächter in dem verlassenen Lokal "Freddy Fazbear Pizza" aufmerksam. Das Lokal war einst beliebt und berühmt für seine modernen Animatronics, Tierroboter die sich selbstständig bewegen, singen und tanzen konnten. Als eines Tages fünf Kinder verschwanden, häuften sich nach und nach die Beschwerden.
So fingen die Animatronics bestialisch an zu stinken und aus ihren Augen quoll Blut. Seitdem das Gesundheitsamt die Pizzeria schloss, ist sie verlassen, doch die Animatronics laufen nachts noch immer Amok. Mike Schmith, der noch immer den Entführer seines Bruders sucht, sieht eine Verbindung zwischen den verschwunden Kindern und seinem Bruder und riskiert sein Leben, um das Geheimnis aufzudecken.
Nachdem der Film ein überraschend guten Kinostart hatte, befindet er sich nun nicht nur auf Platz 1 der Amerikanischen Kinocharts, sondern ist in den USA auch der erfolgreichste Horrorfilm des Jahres. Da "Five Nights At Freddy's" zeitgleich zum Kinostart beim US-Streamingdienst Peacock veröffentlicht wurde, gilt dies als umso beeindruckender.
Auch wenn der Film auch nach dem zweiten Wochenende noch auf Platz 1 der Charts zu finden ist, stützten die Zuschauerzahlen extrem ab. Dies ist auf den Streamingstart zurückzuführen, dürfte aber für die Verantwortlichen kein Problem sein. Der eigentlich Grund des gleichzeitigen Starts ist schließlich das Marketing für Peacock.