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Thomas Gander in den Grossen Rat
«Ich verstehe mich als Vertreter einer sozialliberalen Richtung. Die Freiheit des Individuums und die Eigenverantwortung sind mir wichtig – jedoch nur solange damit nicht eine Ungerechtigkeit gefördert wird, die zulasten der Allgemeinheit geht. Beispielsweise stellt für mich die Förderung von sozialer Ungleichheit eine Gefahr für unsere Gesellschaft dar. Sozialer Unfrieden fördert Konflikte, die letztendlich auch das Sicherheitsempfinden tangieren können.»
Diese Zitate von mir, erschienen in einem Interview der Tageswoche, lösten in meinem Umfeld eine interessante Diskussion aus:
- Geht die Maximierung der Freiheit des Individuums immer zu Lasten der Allgemeinheit?
- Fördert das Liberale – verstanden, als frei von staatlichen/politischen Eingriffen – per se die soziale Ungleichheit resp. die Ungerechtigkeit?
- Ist der Weg einer sozialliberalen Politik, welche keine Ungerechtigkeit fördert, eine Utopie?
- Ist eine sozialdemokratische Politik mit einer liberalen Haltung (oder umgekehrt) ein Etikettenschwindel?
Was ist deine Meinung? Schreibe doch einen Kommentar dazu!
In meinem Blog, möchte ich diese (scheinbaren?) Widersprüche aufnehmen und thematisieren. In meinem politischen Alltag, möchte ich diese Herausforderung annehmen und auf dieser «Grenze» politisieren.