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Auch beim letzten Rennen der Frauen an der Junioren-WM in Bansko gelang den Schweizerinnen kein Exploit. Lena Volken schied im ersten Durchgang des Slaloms aus, Amélie Klopfenstein wurde Zwölfte.
Weil die Schweizerinnen mit den Jahrgängen 2002 zu den jüngsten Teilnehmerinnen an den Junioren-Weltmeisterschaften gehörten, hatten sie auch beim Slalom nur Aussenseiter-Chancen. Doch auch diese konnten sie leider nicht nutzen. Für Lena Volken war der Slalom nach einem Fehler bereits nach wenigen Toren vorbei, und auch Amélie Klopfenstein kam im ersten Lauf nicht richtig auf Touren. Mit einem Rückstand von rund 2,5 Sekunden war sie zur Rennhälfte auf dem 21. Zwischenrang. Im Finaldurchgang zeigte die Bernjurassierin, dass sie eigentich mehr drauf hätte. Sie verbesserte sich dank der sechstbesten Laufzeit noch auf den 12. Schlussrang.
Zum Abschluss der Titelkämpfe im bulgarischen Bansko wurde die italienische Nationalhymne gespielt zu Ehren von Sophie Mathiou, die im zweiten Lauf noch den Sprung von Zwischenrang 5 an die Spitze schaffte. Die Italienerin sicherte sich den Junioren-Weltmeistertitel im Slalom vor der Schwedin Moa Boström Mussener und der Amerikanerin AJ Hurt.
Nachdem die Schweizer Männer dank Gaël Zulauf und Fadri Janutin in der ersten Woche zwei Podestplätze feiern konnten, reisen die Schweizerinnen ohne Medaille von Bansko nach Hause. Delphine Darbellay, Delia Durrer, Amélie Klopfenstein und Lena Volken konnten allerdings wertvolle Erfahrungen sammeln und haben auch die nächsten zwei Jahre noch einmal die Chance, die Schweiz an Junioren-Weltmeisterschaften zu vertreten.