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Zehn Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
beteiligten sich an der diesjährigen Auflage des Martini-Cups in der
Stadthalle Sursee. Sie wurden in einer Vorrunde in zwei Fünfergruppen
eingeteilt. In einer Zwischenrunde wurde danach entschieden, wer in der
Endrunde untereinander die verschiedenen Ränge ausspielt.
Erfreulich war die Teilnahme einer Mannschaft des Turnvereins Sursee,
der seit Jahren am Martini-Cup die Linienrichter-Tätigkeit ausführt.
Die (noch) unerfahrenen Nichtbehinderten hatten allerdings einen schweren Stand,
verdienten aber für ihre Einstellung viel Applaus.
In der Gruppe A gewann Gastgeber Sursee alle Partien sicher.
Eher überraschend war der zweite Platz von St. Gallen, das auch das
Ostschweizer Derby gegen den Meisterschaftsdritten Thurgau für sich entschied.
Thurgau gab den beiden deutschen Mannschaften aus Müllheim und Ravensburg das
Nachsehen.
Der grosse Gegenspieler von Sursee, Olten 1, holte sich in
der Gruppe B ebenfalls das Punktemaximum, vor Bludenz (Österreich), Bühl
(Deutschland) und Wohlen. Die Aargauer zogen vor allem gegen Bühl ihre
schwachen Minuten ein und konnten nur gerade den TV Sursee hinter sich lassen.
In der Zwischenrunde zeigte sich Wohlen von einer anderen Seite und fügte
Thurgau überraschend eine Niederlage zu. Im anderen Spiel unterlag Müllheim
den Landsleuten aus Bühl.
Bei den Spitzenteams wurden Sursee (gegen Bludenz) und Olten (gegen St. Gallen)
ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen somit in den Final ein.
Im Spiel der beiden „Habenichtse“ behielt Ravensburg klar die Oberhand und
verwies den TV Sursee dadurch auf den letzten Platz.
Thurgau bezwang Müllheim zum zweiten Mal an diesem Tag und eroberte sich Platz sieben.
Wohlen hielt mit Bühl diesmal gut mit, konnte sich aber dennoch nicht für die
krasse Niederlage im Vorrundenspiel revanchieren. Für die Aargauer blieb also
der sechste Rang.
St. Gallen scheiterte mit 20:25 an Bludenz und verpasste somit
einen „Podestplatz“. Die Ostschweizer realisierten aber eines ihrer besten
Resultate in den letzten Turnieren. Der Final war eine erstaunlich einseitige
Angelegenheit. Sursee gewann das Spiel gegen Olten mit 32:18 und holte sich –
nach der SM in Weinfelden und dem Junkholzturnier in Wohlen – den dritten Sieg
in Serie. Für Sursee spielten Urs Casanova, Walter Filliger, Adrian Koch,
Thomas Lötscher, Christine Meyer, Peter Schöpfer und Walter Widmer.
Eine reichhaltige Tombola und ein leckeres Nachtessen im Restaurant Braui
rundeten das schöne Turnier ab, das zugleich den Saisonschluss
2012 bildete.
Rangliste
|Rang||Mannschaft||Land|
|1.||Sursee||CH|
|2.||Olten||CH|
|3.||Bludenz||A|
|4.||St. Gallen||CH|
|5.||Bühl||D|
|6.||Wohlen||CH|
|7.||Thurgau||CH|
|8.||Müllheim||D|
|9.||Ravensburg||D|
|10.||TV-Sursee||CH|
|Resultatübersicht:||Link|
Albert Büchi
Finalspiel: Jonas Zimmerli (Olten) am Schlag und Urs Casanova.
Das Siegerteam vom 32. Martini-Cup 2012 Sursee
Reto Nieuwenhout von St. Gallen und Max Büchin im Spiel gegen Müllheim (gelb).
Paul Probst, Ronny Hediger und Marcel Ragaz (von links) erreichten mit Olten den 2. Platz
Ein kleiner Sursee-Fan auf der Tribüne
Dem sagt man Integration: Der Turnverein Sursee stellte erstmals eine Mannschaft
Nein, Chris De Burgh war nicht in Sursee – das ist Bernd Wachter von Bludenz