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Dem Schweizer Bahnvierer gelingt an den Olympischen Spielen in Tokio ein nationaler Rekord. Die erhoffte Medaille verpassen die Schweizer aber deutlich.
Im Vergleich zur Qualifikation vom Montag, als die Schweizer mehr als eineinhalb Sekunden über dem Landesrekord geblieben waren, nahmen sie für die Hauptrunde gegen Australien zwei personelle Wechsel vor. Anstelle von Startfahrer Robin Froidevaux und Mauro Schmid, der über muskuläre Beschwerden im Oberschenkel klagte, rückten Théry Schir und Valère Thiébaud ins Team nach.
Die Rochade verfehlte ihre Wirkung nicht. Mit Schir, Thiébaud, Cyrille Thièry und Teamleader Stefan Bissegger gelang den Schweizern über die 4000 Meter eine markante Steigerung. In der Zeit von 3:49,111 Minuten verbesserten sie die im Dezember 2019 in Neuseeland aufgestellte Schweizer Bestmarke um fast neun Zehntelsekunden.
Trotz der deutlichen Leistungssteigerung fehlte den Schweizern am Ende einiges, um noch in den Kampf um Bronze eingreifen zu können. Von den Australiern wurden sie im Direktduell um fast fünf Sekunden distanziert. Deshalb bestreiten sie am Mittwoch – wie schon vor fünf Jahren in Rio de Janeiro – das Rennen um Platz 7.