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Beeindruckende Fakten aus der Chemie
Die Chemie ist nicht für jedermann so einfach zu begreifen. Dazu kommt noch, dass es in diesem Gebiet Ereignisse und Fakten gibt, die man sich gar nicht so einfach vorstellen kann. Teilweise wurden aus diesen Phänomenen gar Dinge abgeleitet, die für Labor-Slotspiele weiterverwendet wurden. Es geht dabei um die Zustände der Stoffe, optische Illusionen oder deren Ursache sowie den Ursprung von Stoffen. Hier sind einige verblüffende, auf den ersten Blick unlogische oder gar unmögliche Fakten:
Eis braucht mehr Platz als Wasser
Bekanntlich gibt es drei verschiedene Aggregatszustände: fest, flüssig und gasförmig. Gewöhnlich verhält es sich auch so, dass auch das Volumen eines Stoffes in dieser Reihenfolge ansteigt. Eis als die feste Form von Wasser müsste also weniger Raum beanspruchen als flüssiges Wasser. Dem ist allerdings nicht so. Beweisen lässt sich dies auch im Alltag, zum Beispiel wenn Getränke in Eile gekühlt werden müssen und in der Gefriertruhe oder im Winter auf dem kalten Sitzplatz landen. Dies kann recht gefährlich werden, da sich die Flüssigkeit in der Flasche ausdehnt, die Flasche allerdings nicht im gleichen Maß reagieren kann. Entsprechend können Glasflaschen zu richtigen Splitterbomben werden, während sich Plastikflaschen verformen.
Glas ist eigentlich eine Flüssigkeit
Seit langer Zeit hält sich eine Legende, wonach Glas, wie es für Fenster, Flaschen oder Brillen verwendet wird, eigentlich nicht ein fester Stoff, sondern eine extrem langsam fließende Flüssigkeit sei. Die Rede ist dabei von einer unterkühlten Flüssigkeit. Bewiesen werden soll dies durch alte Kirchenfenster, welche unten dicker seien als oben. Anhand der speziellen atomaren Ordnung gilt Glas tatsächlich im thermodynamischen Sinn als flüssig. Diese Betrachtungsweise ist allerdings von statischer Natur. Entsprechend ist eine Veränderung der Form über längere Zeit nicht definitiv auszuschließen. Zudem wurde früher für Kirchenfenster so genanntes Mondglas verwendet, welches ohnehin eine ungleiche Dicke aufweist. Es wurde auch schon beobachtet, dass entsprechende Kirchenfenster an einer Seite oder gar oben dicker waren, was die Flüssigkeitstheorie widerlegen würde.
Blitzschlag erzeugt Ozon
Generell wird angenommen, dass das meiste Ozon in der Atmosphäre auf die Abgase von Automobilen sowie von industriellen Anlagen geht. Eine Studie aus Texas ergab jedoch, dass gerade im Sommer in den Vereinigten Staaten bis zu 90 Prozent der Ozone und Stickoxide auf das Konto von Blitzen im Rahmen von Gewittern gehen sollen. Rund um den Globus blitzt es jede Sekunde rund 60 Mal. Dennoch spielen dabei die Abgase aus den Ballungsräumen wiederum eine große Rolle, denn es wird vermutet, dass genau diese Abgase dafür sorgen, dass immer mehr Gewitter und damit auch immer mehr Blitze entstehen. Alleine in den Sommermonaten sollen offenbar in den Vereinigten Staaten die Ozonwerte in der Troposphäre um bis zu 30 Prozent ansteigen. Die Troposphäre reicht bis ungefähr zwölf Kilometer in die Höhe.