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wird im «Neugut» erstmals ein Wohnhaus mit Scheune und Stall aufgeführt.
erteilt der Regierungsrat das Recht das Wasser des Chriesbachs für den Betrieb der inzwischen entstandenen Spinnerei zu nutzen. "Es beträgt nämlich der Wasserzins für die Spinerei des Herrn Brecker-Locher am Kriesbach zu Wallisellen 9 Fr. 40 Rp, welcher von Mitte des Jahres 1839 an zu bezinsen ist."
Aus- und Umbau zu einer vierteiligen Gebäudegruppe mit Produktionsstätte und Wohnhaus.
stellt Johann Kaspar Guggenbühl (1799-1861), als Besitzer der bestehenden Seidenzwirnerei Neugut, den Antrag einen neuen erweiterten Fabrikkanal zu bauen, der durch Wasser der Glatt alimentiert wird.
Abschluss einer regen Bautätigkeit und Modernisierung.
Ende einer wichtigen Bauetappe unter der Leitung von Fritz Zwicky-Guggenbühl, welche die Anlage auf den heute sichtbaren Bestand brachte. Fertigstellung der grossen Zwirnerei.
Ernst Zwicky lässt die neuklassizistisch geprägte Fabrikantenvilla, etwas abgerückt der Fabrikanlage, vom bekannten Architekten Erhard Gull erstellen.
Bau eines neuen Zwirnereigebäudes, da die Kapazität durch den erfolgreichen Export erweitert werden muss. Zwicky Nähseide und Nähfaden wurde über längere Zeit mit grossem Erfolg im In- und Ausland verkauft. In der Schweiz kannte jede Hausfrau den Namen Zwicky. Von Schweden bis Südafrika wurde die hohe Qualität des Nähfadens von Zwicky geschätzt.
Im Zusammenhang mit dem Autobahnbau im Norden und Westen des Fabrikareals brachte eine weitere Absenkung der Glatt den Verlust der Wasserkraft. Die Strassenbauten der 1960/70er Jahre sowie die Erstellung des S-Bahnviadukts in den 1980er-Jahren beschnitten das Neugut von allen Seiten.
Die Konkurrenz durch die Billiglohnländer wird zu gross, die grössten Kunden kaufen den Faden nicht mehr in der Schweiz. Die Produktion in Wallisellen wird sukzessive stillgelegt, die Umnutzung wird eingeleitet.
wird ein erster privater Gestaltungsplan genehmigt.
entstehen im alten Verwaltungsgebäude Wohnungen und Lofts.
werden neue Zusatzbauten erstellt.
wird das letzte Teilstück der Glattalbahnlinie mit einer Haltestelle im Zwicky Areal eröffnet.
wird der revidierte private Gestaltungsplan von ZANONI Architekten rechtskräftig. Seither wird intensiv an der baulichen Umsetzung gearbeitet.
wird voraussichtlich der letzte Neubau im Zwicky Areal bezogen.