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Die Eidgenössische Militärbibliothek EMB wurde 1848 auf Betreiben von General Henri Dufour (1787-1875) gegründet. Die Aufgabe der Bibliothek bestand zunächst im Sammeln von militärischen und militärhistorischen Dokumenten in den Bereichen Kriegslehre, Kriegsgeschichte, Waffentechnik und Organisation der Armeen. Die Bibliotheksgründung stand zudem im Zusammenhang mit der Aufhebung der Fremden Dienste, ging doch damit eine für die Ausgestaltung und Entwicklung des schweizerischen Wehrwesens wichtige Quelle direkter Kriegserfahrung verloren.
Heute ist die Bibliothek am Guisanplatz BiG, wie die Institution nach der Zusammenlegung der EMB mit den zivilen Bundesbibliotheken im Raum Bern seit 2007 neu heisst, nicht mehr im Bundeshaus Ost angesiedelt, sondern im eigens für sie umgebauten ehemaligen Zeughaus am Guisanplatz in Bern.
Die BiG versteht sich nach wie vor als Kompetenzzentrum für militärische Fachliteratur und Dokumentation sowie für Militärgeschichte. Daneben haben aber auch die zivilen Bereiche und Themenkreise eine zentrale Bedeutung erlangt wie zum Beispiel Bevölkerungsschutz, Architektur, Wirtschaft oder Recht. Zu den Kunden der BiG, die öffentlich zugänglich ist, gehören Bundesangestellte, Armeeangehörige, auf Grund ihres internationalen Renommés aber auch Privatpersonen aus dem In- und Ausland. Der Gestamtbestand beträgt rund 550‘000 Bücher sowie etwa 5‘600 Zeitschriftentitel.