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Rosmarie und Ruedi Näf wanderten in den frühen 80er Jahren nach Paraguay aus, um dort Milchwirtschaft zu betreiben. Damals planten sie noch nicht, eine Privatschule zu gründen.
Im Jahr 1986 und 1990 kamen die Töchter Ester und Mirta zur Welt. Es stellte sich die Frage, wo sie eingeschult werden. In Anbetracht des relativ schlechten Zustandes der örtlichen Schulen entschlossen sich Rosmarie und Ruedi, mit eigenen Mitteln eine Privatschule zu gründen.
Im Jahr der Gründung 1993 wurde zunächst Ester mit 17 weiteren Kindern aus der Nachbarschaft eingeschrieben – und vier Jahre später auch Mirta. Heute, nach über zwanzig Jahren und unzähligen Schulstunden umfasst die Privatschule „MI AMIGO JESÚS“ über 300 Schüler und Schülerinnen, die von circa 30 Voll- und Teilzeitangestellten betreut werden.