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Die chinesische Regierung hat nach der Coronavirus-Epidemie, die vermutlich von Wildtieren auf einem Markt in Wuhan ausging, eine Entwurf-Liste von Tieren herausgegeben, die zur Fleischgewinnung gezüchtet werden dürfen.
Peking hat nach dem Ausbruch der Epidemie, die sich inzwischen weltweit ausgebreitet und mehr als 1,6 Millionen Menschen infiziert hat, vorübergehend jeglichen Handel mit Wildtieren für Nahrungsmittel verboten.
Das neue Gesetz muss noch fertiggestellt werden. Chinas Landwirtschaftsministerium gab am Mittwochabend den Entwurf einer Liste von Tieren heraus, die als geeignet für die Verwendung als Nutztiere angesehen werden, darunter Grundnahrungsmittel wie Schweine, Kühe, Hühner und Schafe sowie „Spezialtiere“ wie Hirsch-, Alpaka- und Straussenarten.
Zwei Arten von Fuchs, Waschbären und Nerzen können als Nutztiere gehalten werden, nicht aber für ihr Fleisch.
Es gibt keine Erwähnung der Tierarten, die von Wissenschaftlern verdächtigt werden, das Virus auf den Menschen übertragen zu haben, wie z.B. Schuppentiere und Fledermäuse.
Der Entwurf muss noch fertiggestellt werden und die definitive Version wird am 8 Mai bekanntgegeben. In einer Erklärung am Donnerstag sagte die Humane Society International, dass der Entwurf ein „Wendepunkt“ für den Tierschutz in China sein könnte.
Wenn Wildtiere in unmittelbarer Nähe und unter unhygienischen Bedingungen gehalten werden, besteht nach Ansicht von vielen Experten ein hohes Risiko, dass sich Viren zwischen den Tieren und dann möglicherweise auf den Menschen ausbreiten können.