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Enkaustik: Bienenwachs mit Pigmenten auf Holz
40 x 40 x 4 cm
Bild aus der Serie Mathematik
„Zwei Objekte vergleichen heisst: sie aufmerksam ... mit spezieller Hinsicht auf ihr gegenseitiges Verhältnis betrachten.“ (Alfred Brunswig).
In mathematischen Formeln werden dafür Vergleichszeichen eingesetzt.
Vergleich (GiorDana)
Die Enkaustik ist eine uralte Maltechnik und keine Erfindung der heutigen Zeit, sondern bereits 5000 Jahre alt. In der Antike war Enkaustik die Kunst schlechthin. Der Begriff Enkaustik stammt aus dem Griechischen und bedeutet "dem Feuer ausgesetzt" bzw. mit Feuer erwärmen. In Geschichten der griechischen und lateinischen Dichter berichten diese über die faszinierende Realität von Enkaustik-Bildern. Die berühmten Mumienporträts sind Zeugen der vergangenen Zeit.
Enkaustik-Gemälde sind sehr dauerhaft. Es zeichnet sie eine verblüffende Haltbarkeit aus. Sie vergilben nicht, dunkeln nicht nach und bekommen keine Schwundrisse. Das Bienenwachs und das Bienenharz sind feuchtigkeitsundurchlässig, wodurch sie extrem haltbar sind; sie vergilben oder dunkeln nicht nach. Enkaustik-Gemälde sollten nicht unter Glas gerahmt werden; das ist nicht nötig. Ausserdem verlieren sie die Schönheit des Wachses und das Spiel des Lichts mit dem Gemälde. Auch wenn sie extrem resistent sind, sollten Enkaustiken vorsichtig behandelt werden, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden und die Kanten zu schützen. Enkaustik-Gemälde können im ersten Jahr, in dem das Wachs aushärtet, eine "Blüte" entwickeln, einen verschwommenen weissen Rückstand. Es ist völlig normal und lässt sich durch leichtes Abwischen der Oberfläche mit einem weichen Tuch leicht entfernen.