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Es gibt ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Muskelkater durch Training unvermeidlich und notwendig ist, um Trainingsergebnisse zu erzielen. Viele Menschen gehen davon aus, dass Muskelkater bedeutet, dass sie Muskeln aufbauen und stärker werden.
Muskelkater ist das Ergebnis von mikroskopisch kleinen Rissen in den Muskelfasern, die während des Trainings auftreten. Wissenschaftler vermuten, dass beschädigte Muskelzellen anschwellen und auf Schmerzrezeptoren drücken, was Schmerzen verursacht. Muskelkater ist einfach gesagt eine Verletzung des Muskels. Und nun kannst du dir selbst deine Gedanken machen, ist es nun Sinnvoll bei jedem Training sich selbst zu verletzen um stärker zu werden?
Weitere negative Auswirkungen von Muskelkater sind folgende:
– Erhöhtes Verletzungsrisiko, insbesondere in Bezug auf Springen und Laufen mit hoher Kraft
– Muskelkater ist schmerzhaft und beeinträchtigt tagelang die Kraft und die sportliche Leistung.
– Es reduziert Muskelrekrutierungsmuster und den Bewegungsumfang im Gelenk und verringert die Fähigkeit, Stöße effizient zu absorbieren.
– Durch Muskelkater kannst du einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt sein, da Muskelkater zu einer stärkeren Verringerung der Elastizität des vorderen Kreuzbandes führt.
– Verminderte Motivation zum Training, gerade bei Anfängern.
Muskelkater bekommt also beispielsweise der, der eine intensive Ausführung ungewohnter Bewegungsabläufe absolviert, wie es beispielsweise oft in neuen Trainingsplänen oder bei ungewohnten Übungen der Fall ist. Das ist ab und zu auch vollkommen ok.
Solltest du aber nach jedem Training Muskelkater verspüren, dann solltest du in meinen Augen dein Training überdenken oder mit deinem Trainer darüber sprechen. Wichtig ist, langsam aufbauen und dann steigern.
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