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Geschlechtsspezifische Gewalt
Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt nehmen ab und die persönliche Sicherheit der Frauen verbessert sich.
Beschrieb Ziele und Massnahmen Nationaler Aktionsplan Istanbul-Konvention
Beschrieb
Geschlechtsspezifische Gewalt ist in der Schweiz ein weitverbreitetes Problem, das grosses menschliches Leid, aber auch hohe soziale und wirtschaftliche Kosten verursacht. Durch entschiedenes Vorgehen gegen Gewalt verbessert sich die persönliche Sicherheit der Bevölkerung und die Ungleichheit wird verringert. Dieser Kampf muss weitergehen: ob gegen häusliche Gewalt oder gegen alle Formen der geschlechtsspezifischen, insbesondere körperlichen, psychischen und sexuellen Gewalt, gegen Stalking, sexuelle Belästigung, Frauenhandel, Zwangsheirat und weibliche Genitalverstümmelung. Die Verringerung geschlechtsspezifischer Gewalt könnte sich auch auf das Erwerbsleben auswirken, indem ein Hindernis für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen beseitigt wird.
Ziele und Massnahmen der Gleichstellungsstrategie 2030
Beitrag des Bundes
Beitrag auf internationaler Ebene
Nationaler Aktionsplan Istanbul-Konvention
Der Nationale Aktionsplan 2022–2026 zur Umsetzung der Istanbul-Konvention enthält konkrete Massnahmen in als prioritär erachteten Schwerpunkten zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Dieser Aktionsplan von Bund, Kantonen und Gemeinden ist eine Massnahme der Gleichstellungsstrategie 2030 und wurde vom Bundesrat im Juni 2022 verabschiedet. Seine 44 Massnahmen sind auch im Handlungsfeld "geschlechtsspezifische Gewalt" des Aktionsplans der Gleichstellungsstrategie 2030 integriert.
Nationaler Aktionsplan der Schweiz zur Umsetzung der Istanbul-Konvention 2022-2026