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Einflussfaktoren auf den Vitamin-C-Status haben etwa Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Dazu zählen orale Verhütungsmittel , Acetylsalicylsäure sowie die als Antibiotika und Antidiabetika eingesetzten Sulfonamide. Laut dem Österreichischen Ernährungsbericht 2012 haben aktive Raucher eine niedrigere Plasmakonzentration an Vitamin C, auch wenn eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin gegeben ist. Neben Rauchern zählen auch Menschen mit Diabetes sowie ältere Menschen zu jenen Personengruppen, die häufig unzureichend mit Antioxidanzien versorgt bzw.
vermehrt oxidativem Stress ausgesetzt sind.
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Ursächlich für das Auftreten jeglicher Mangelerscheinungen, wie unter anderem Blutungen, entzündetes und blutendes Zahnfleisch, verzögerte Wundheilung, Ödeme und Gelenkschmerzen, ist die verminderte Fähigkeit zur Kollagenbildung. Bei Skorbut-Erkrankten sind zusätzlich die Quervernetzungen zwischen den Ketten der Kollagenmoleküle instabil. Bei sehr schweren Fällen von Skorbut können Blutungen in der Bindehaut des Auges, in der Retina und im Gehirn auftreten.
Wie erfolgt die Therapie eines Vitamin-C-Mangels?
Die Gabe von 100 Milligramm Vitamin C pro Tag normalisiert das Allgemeinbefinden und die dadurch bedingte Blutungsneigung innerhalb weniger Tage. Entstandene Blutergüsse bauen sich binnen weniger Wochen ab.
Kann man zu viel Vitamin C einnehmen? Je mehr Vitamin C aufgenommen wird, desto mehr sinkt die Absorptionsrate, denn die Ausscheidung über die Nieren steigt an. Allerdings kann die Einnahme hochdosierter Nahrungsergänzungsmittel dem Körper Wasser entziehen, wodurch es im Magen-Darm-Trakt zu Störungen wie Durchfall kommen kann. Diese klingen nach Absetzen des Ascorbinsäurepräparats wieder ab. Extrem hohe Dosen an Vitamin C, eingenommen über einen längeren Zeitraum, sollten allerdings trotzdem vor allem bei Kindern und Säuglingen vermieden werden.