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1. Der Schwangerschaftstest wurde zu früh durchgeführt
Schwangerschaftstests reagieren auf eine erhöhte Konzentration des hCG-Hormons im Urin. Dieses wird bei einer erfolgreichen Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter produziert. Nun dauert es aber zirka fünf bis sechs Tage, bis sich die Eizelle einnistet – und vorher kann kein hCG nachgewiesen werden. Reguläre Schwangerschaftstest liefern zudem erst nach dem Ausbleiben der Periode zuverlässige Resultate, da die hCG-Konzentration für sie vorher noch zu gering ist. Es gibt jedoch Schwangerschaftsfrühtests, die bereits etwa sechs Tage vor dem Ausbleiben der Periode angewendet werden können. Diese erkennen im Gegensatz zu den normalen Tests auch erst geringe Hormonveränderungen.
4. Der Test funktioniert nicht richtig
Das kommt zwar selten vor, ist aber durchaus möglich. Zum Beispiel kann der Test ein falsch-negatives Resultat anzeigen, wenn er bereits abgelaufen ist, nicht richtig gelagert oder anderweitig beschädigt wurde. In der Regel zeigt aber der Kontrollstreifen an, ob der Test noch funktioniert. Erscheint dieser nicht als erstes im Sichtfeld, ist der Test beschädigt. Zu einem falschen oder gar keinem Resultat kann es auch kommen, wenn zu viel oder zu wenig Urin auf den Test gelangt. Auch ein verschmutztes Urin-Gefäss kann das Ergebnis verfälschen.