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Im Bericht über die nicht-opioiden Analgetika werden die wichtigsten Wirkstoffe aus den ATC-Codes N02B und M01A mithilfe einer Vor-Analyse definiert. Darauf werden diese Arzneimittel auf ihre medizinische Notwendigkeit und die Stabilität ihrer Versorgungsketten untersucht.
Zur Bestimmung des Versorgungsrisikos werden zwei übergeordnete Bereiche betrachtet: Einerseits die Risiken, welche sich entlang der Versorgungsketten ergeben können, andererseits die medizinische Notwendigkeit (Lebenswichtigkeit) der entsprechenden Produkte. Wichtige Beurteilungsfaktoren bilden dabei u.a. die geografische Lage und Anzahl vorhandener Herstellungsstandorte, die Reichweiten der Lager, die Marktanteile der Zulassungsinhaberinnen, die vorhandenen Generika und therapeutischen Alternativen sowie die Schwere und Häufigkeit der Erkrankungen, welche den Einsatz von Schmerzmitteln erforderlich machen.
Bis anhin sind keine nicht-opioiden Arzneimittel der Melde- oder Lagerpflicht unterstellt. Die vorliegende Erstbeurteilung bestätigt diese Entscheidung grösstenteils. Weil es bei den parenteralen Formen deutlich weniger therapeutische Alternativen gibt und deren lückenlose Verfügbarkeit im klinischen Alltag essentiell ist, wird im Bericht empfohlen, die parenteralen Formulierungen der Wirkstoffe Paracetamol, Metamizol, Dexketoprofen, Diclofenac und Ketorolac der Meldepflicht zu unterstellen.
Die parenteral formulierte Acetylsalicylsäure hat ein hohes Versorgungsrisiko und eine wichtige pharmazeutische Indikation in der Thrombozytenaggregationshemmung nach dem akuten Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Aus diesem Grund wird für die parenteral formulierte Acetylaslicylsäure eine Melde- und eine Lagerpflicht vorgeschlagen.
Den detaillierten Bericht mit den vorgesehenen Massnahmen bei den verschiedenen Produkten finden Sie hier: