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Die Curlerinnen vom CC Aarau haben sich von der Enttäuschung an den Olympischen Spielen und der verpassten Medaille gut erholt gezeigt. An der WM in Kanada erlebten Skip Silvana Tirinzoni, Alina Pätz, Carole Howald und Melanie Barbezat einen Start nach Mass. Nach einem klaren 12:1-Sieg über Schottland wahrte das Schweizer Quartett auch beim 8:7 gegen Schweden seine weisse Weste.
Einmal knapp, einmal klar
Die beiden ersten Partien in der Round Robin glichen sich mit der Schweiz als Sieger zwar in ihrem Ausgang, waren jedoch äusserst unterschiedlich. Besonders in der 2. Partie gegen die Schwedinnen mussten die Schweizerinnen ihr bestes Curling auspacken. Die Entscheidung fiel denn auch erst mit dem allerletzten Stein im 10. End: Pätz – die im 6. End ein Dreierhaus zugunsten Schwedens mitverschuldet hatte – übernahm die Verantwortung und bugsierte die beiden schwedischen Steine zum Schweizer Sieg aus der Gefahrenzone. Es war die gelungene Revanche für die Niederlage im Bronze-Spiel in Peking.
Gegen die Schottinnen führten die Schweizerinnen nach einem Zweierhaus im 2. End mit dem letzten Stein die Entscheidung in den Ends 3 bis 6 herbei. 3 Mal konnten sie 2 Steine stehlen, in Durchgang 5 gleich deren 4. Die Schweizerinnen werden den Erfolg aber nicht überbewerten, denn die Schottinnen konnten wegen zweier Ausfälle nur zu dritt antreten. So stand auch Standard-Skip Rebecca Morrison nicht zur Verfügung.