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Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Studienbrief
Das SOK-Prinzip …
A. … ist einem klassischen, traditionellen Entwicklungsmodell verpflichtet.
B. … ist ausschließlich auf das höhere Lebensalter anwendbar.
C. … hat sich in der Erforschung der kognitiven Entwicklung empirisch bewährt.
D. … wurde aus Eriksons Entwicklungstheorie abgeleitet.
E. … bedeutet: Selektion, Optimierung und Kompensation.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Studienbrief
Welche der folgenden Aussagen sind falsch? In kulturvergleichenden Studien …
A. … wird nach kulturspezifischen Unterschieden gesucht.
B. … wird Kulturzugehörigkeit in der Regel als abhängige Variable verstanden.
C. … müssen vor allem die Datenerhebungsinstrumente kultursensitiv angepasst werden.
D. … wird Kulturzugehörigkeit häufig als Landeszugehörigkeit / Nationalität verstanden.
E. … wird nach Universalien gesucht.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Studienbrief
Die Frage nach der "ökologischen Validität" …
A. … wurde von Burrhus F. Skinner als Kritik an psychoanalytischen Theorien aufgeworfen.
B. … richtet sich auf das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher / die Forscherin voraussetzt.
C. … stellt sich bei der Verwendung von Experimentaldesigns selten.
D. ... stellt sich in Längsschnittuntersuchungen deutlicher als in Querschnittuntersuchungen. Falsch
E. … richtet sich auf das Ausmaß der Ähnlichkeit von Messungen, die zu unterschiedlichen Zeiten erhoben wurden.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Einführung, Kapitel 1, Siegler et al.
Eine zentrale Leitfrage der Untersuchung kindlicher Entwicklung lautet: Wie wirkt sich der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung aus? Zentrale Teile des soziokulturellen Kontexts von Kindern …
A. … sind Gegenstand des bioökologischen Modells von Urie Bronfenbrenner.
B. … sind die Menschen, mit denen sie zu tun haben (z. B. Erziehungspersonen, Peers).
C. … stehen im Mittelpunkt der Theorie von Jean Piaget.
D. … kommen in kulturellen Überzeugungen und Werthaltungen zum Ausdruck.
E. … beziehen sich ausschließlich auf Unterschiede zwischen einzelnen Kulturen.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Einführung, Kapitel 1, Siegler et al.
Welche der folgenden Aussagen sind in Bezug auf die Bedeutung von Anlage und Umwelt für die kindliche Entwicklung zutreffend?
A. Erleben und Verhalten können Veränderungen des menschlichen Genoms bewirken.
B. Zwillingsstudien legen nahe, dass der Entwicklung von Schizophrenie eine genetische Komponente zugrunde liegt.
C. Umweltfaktoren spielen bei der Entstehung von Geschlechterunterschieden in den meisten psychologischen Merkmalen eine vergleichsweise größere Rolle als die genetische Ausstattung.
D. In vielen Entwicklungsbereichen lassen sich individuelle Unterschiede entweder auf genetische Veranlagung oder Umweltfaktoren zurückführen.
E. Anlage und Umwelt wirken sich gleich stark auf die individuelle Intelligenzentwicklung aus.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Einführung, Kapitel 1, Siegler et al.
Entwicklung kann als kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Verlauf betrachtet werden. Welche Aussagen sind richtig?
A. Im Bereich des körperlichen Wachstums gibt es ausschließlich kontinuierliche, also quantitative Veränderungen.
B. Erik Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung ist einer diskontinuierlichen Entwicklungsperspektive verpflichtet.
C. Stufentheorien, nach denen Entwicklung als Abfolge unterscheidbarer Stadien oder Phasen verläuft, betonen die Diskontinuität der Entwicklung.
D. Am Beispiel eines altersmäßig unterschiedlichen Umgangs mit Piagets Invarianzaufgabe zur Einschätzung von Flüssigkeiten (auch Umschütt-Aufgabe genannt) lässt sich eine diskontinuierliche Sicht auf Entwicklung gut illustrieren.
E. Bei vielen Gegenstandsbereichen gilt: Ob man von kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Entwicklung ausgeht, ist oftmals eine Frage der Sichtweise / Perspektive.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Theorien der kognitiven Entwicklung, Kapitel 4, Siegler et al.
Welche Aussagen sind im Kontext der Piaget’schen Begriffe Assimilation, Akkommodation und Äquilibration falsch?
A. Ohne Akkommodation gelingt keine Umweltanpassung des Organismus.
B. Äquilibration meint den Prozess, bei dem Menschen Assimilation und Akkommodation ausbalancieren, um ein stabiles Verstehen zu schaffen.
C. Wenn Pippi Langstrumpf singt: "Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt", dann ist dies ein Beispiel für Äquilibration.
D. Ein Beispiel für Assimilation ist das kindliche Symbolspiel, in dem die Realität an die eigenen Schemata angepasst werden.
E. Ein Beispiel für Akkommodation ist die Nachahmung.
Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Theorien der kognitiven Entwicklung, Kapitel 4, Siegler et al.
Zentrale Kennzeichen des Denkens von Kindern während des präoperationalen Stadiums sind nach Jean Piaget …
A. … Schwierigkeiten, sich auf ein einzelnes, perzeptuell auffälliges Merkmal eines Objekts oder Ereignisses zu konzentrieren.
B. … die Fähigkeit zum abstrakten Denken und zum hypothetischen Schlussfolgern.
C. … das eingeschränkte Verständnis, dass das Verändern der Erscheinung oder Anordnung von Objekten nicht notwendigerweise ihre zentralen Eigenschaften verändert.
D. … die Fähigkeit sich in die Perspektive einer anderen Person hineinzuversetzen.
E. … die eingeschränkte Fähigkeit zur symbolischen Repräsentation.