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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Beat Feuz wird im zweiten und letzten Training für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag in Val Gardena Dritter. Bestzeit fährt der Österreicher Max Franz.
Aus Schweizer Sicht sieht das Klassement besser aus als am Tag zuvor, als Mauro Caviezel als Bestklassierter Zwölfter geworden war. Feuz deutete als Dritter an, dass er sich mittlerweile auch auf der Saslong zurechtfindet. In der Abfahrt auf der WM-Strecke von 1970 weist der Weltmeister zwei 8. Plätze als Bestwerte aus. Carlo Janka und Caviezel folgen im Klassement des Abschlusstrainings auf den Plätzen 12 beziehungsweise 17. (abu/sda)
Drei von neun als Minderjährige von einem Verbandstrainer sexuell missbrauchten ehemaligen Skirennfahrerinnen haben den kanadischen Skiverband verklagt. Geneviève Simard, Gail Kelly und Anna Prchal werfen Alpine Canada vor, die Vorfälle lange vertuscht zu haben. Der betroffene ehemalige Alpin-Trainer Bertrand Charest war vergangenes Jahr zu einer Gefängnisstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden.
Die drei früheren Athletinnen widersprachen einem Statement des Verbandes, mit ihnen in konstruktiven Gesprächen zu sein. Jede der drei forderte 300'000 kanadische Dollar (220'000 Franken) für den erlittenen psychischen und physischen Missbrauch sowie 150'000 Dollar (110'000 Franken) Schadenersatz. (abu/sda/apa/reu)
Nach zwei Niederlagen finden Utah Jazz und Thabo Sefolosha in der NBA zum Erfolg zurück. Die Mannschaft aus Salt Lake City siegt daheim gegen Miami Heat 111:84. Safolosha verbrachte seine mehr als 17 Minuten Einsatzzeit wie üblich vorwiegend in der Defensive, in der ihm fünf von sechs Rebounds gelangen.
Utah hat nach 29 Partien immer noch eine leicht negative Bilanz von 14:15 Siegen. Im Klassement der Western Conference sind die Abstände allerdings noch sehr gering. (ram/sda)
Das Schweizer Männer-Team gewinnt in St. Moritz gleich beide Europacup-Super-Gs. Im zweiten Rennen gibt es sogar einen Schweizer Dreifach-Erfolg. Der sechsmalige Junioren-Weltmeister Marco Odermatt war der erfolgreichste Fahrer im Engadin. Der 21-jährige Nidwaldner gewann den ersten Super-G und belegte beim zweiten mit drei Hundertstel Rückstand den 2. Platz hinter dem Bündner Stefan Rogentin. Das Schweizer Podest komplettierte Gino Caviezel. Auch Ralph Weber und der 21-jährige Marco Kohler überzeugten mit Top-10-Plätzen in beiden Rennen.
Genauso wie der 24-jährige Rogentin wird Odermatt nun zum Schweizer Speed-Team stossen, das am Freitag (Super-G) und am Samstag (Abfahrt) beim Weltcup im Einsatz steht. Dass er auch auf höchster Stufe mit den Besten mithalten kann, bewies er zuletzt am Samstag, als er beim Riesenslalom von Val d'Isère Siebter wurde. (pre/sda)
Die UEFA hat heute einen Bericht der «Sport Bild» über eine mögliche Verlegung der Champions-League-Spieltage dementiert. Pläne, Partien ab 2024 nicht mehr am Dienstag- und Mittwochabend, sondern am Wochenende auszutragen, gäbe es nicht. «Die UEFA und ihr Präsident haben nie darüber gesprochen», hiess es in einer Mitteilung. «Wir würden uns wünschen, dass einige Medien die Richtigkeit ihrer Informationen bei uns überprüfen würden, bevor sie solche Geschichten veröffentlichen.»
Laut «Sport Bild» habe sich die UEFA bessere Erträge erhofft. Spiele am Samstag und Sonntag würden weitaus mehr Zuschauer vor den Fernseher locken als unter der Woche. Laut UEFA-Präsident Aleksander Ceferin würden zwei Expertengruppen derzeit an einer Reform der Königsklasse arbeiten, eine Entscheidung könne vielleicht schon 2019 fallen. (pre)
Der Amerikaner Travis Ganong fährt im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt in Val Gardena Bestzeit.
Bestklassierter Schweizer war mit Mauro Caviezel. Der Bündner, der mit drei Podestplätzen aus Lake Louise und Beaver Creek heimgekehrt war, belegte mit 1,4 Sekunden Rückstand Platz 12. Drei Zehntel langsamer als sein Teamkollege war Carlo Janka. Janka, der es im Normalfall im ersten Training ruhiger angehen lässt, klassierte sich als Neunzehnter. Beat Feuz verlor über zwei Sekunden.
Ganong führt das Klassement vor dem Österreicher Max Franz, dem Sieger der Abfahrt in Lake Louise und des Super-G in Beaver Creek, und seinem Landsmann Bryce Bennett an. Ganong kehrte in diesem Winter nach einer schweren Knieverletzung zurück. Vor knapp einem Jahr hatte er in der Abfahrt in Bormio einen Kreuzbandriss erlitten. (abu/sda)
Auch für das kommende Wochenende sind bereits wieder zwei Partien der französischen Ligue 1 wegen der Strassenproteste der so genannten «gelben Westen» verschoben worden. Nice – Saint-Etienne und Nantes – Montpellier werden nicht wie vorgesehen am Freitag – respektive Samstagabend stattfinden.
Das Spiel in Nizza soll allenfalls am Sonntagnachmittag über die Bühne gehen, da diese beiden Klubs bereits am 17. Spieltag von einer Verschiebung betroffen waren und damit zwei Spiele in Rückstand geraten würden. (abu/sda/afp)
Norwegens Langläufer Petter Northug zieht sich aus dem professionellen Skisport zurück. Der 32-Jährige sagte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Trondheim: «Langlauf ist mein Leben und es ist schwer, das aufzugeben. Aber gleichzeitig fühlt es sich gut an.»
Northug gehört mit zweimal Olympia-Gold und 13 WM-Titeln zu den grossen Stars im Langlaufsport. Doch die letzten zwei Jahre liefen nicht so gut. «In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass es nicht ausreicht, um auf dem Niveau zu sein, das für den Kampf um die Weltmeisterschaft erforderlich ist. Mein Körper kann mit der Belastung nicht mehr umgehen», sagte Northug unter Tränen. Konkrete Pläne für die Zukunft äusserte Northug nicht. (abu/sda/dpa)
Die Zukunft des britischen Team Sky ist ungewiss. Der Hauptsponsor, TV-Konzern Sky, zieht sich nach der Saison 2019 zurück. Die Equipe hofft, einen neuen Geldgeber zu finden, um weiter existieren zu können. Das Budget wurde zuletzt auf rund 40 Millionen Franken geschätzt, wovon Sky etwa drei Viertel beisteuerte. Es zählte damit zu den teuersten Teams der Pro Tour.
Team Sky wurde 2010 aus der Taufe gehoben und stieg rasch zur dominierenden Mannschaft des Jahrzehnts auf. Mit Bradley Wiggins (2012), Chris Froome (2013, 2015, 2016, 2017) und Geraint Thomas gewannen die Briten sechs der letzten sieben Austragungen der Tour de France. Froome triumphierte im Sky-Trikot im vergangenen Jahr auch am Giro d'Italia und vor zwei Jahren an der Vuelta. (ram)