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24. März 2001 im Partizan-Stadion zu Belgrad: Der Schweizer Nati-Coach Enzo Trossero wechselt in der 58. Minute den 21-jährigen Alex Frei ein. Es ist der Beginn einer grossartigen Nationalmannschafts-Karriere.
In 84 Spielen bis zu seinem Rücktritt 2011 erzielt Alex Frei 42 Tore, so viele wie kein Schweizer Spieler zuvor. Und fast noch wichtiger: Mit Frei kehrt der Erfolg in die Nati zurück. Viermal in Folge nimmt die Schweiz an einer EM- oder WM-Endrunde teil.
Unglückliche Endrunden
Doch an den Endrunden spielen sich auch die grossen Dramen um Alex Frei ab: Die Spuck-Affäre an der EM 2004, die unglückliche Auswechslung im WM-Achtelfinal 2006, die Verletzungen an der Heim-EM 2008 und vor der WM 2010.
Nach der WM in Südafrika ist Freis Stern in der Nati am Sinken. Das Schweizer Publikum, anfänglich von seinen Toren begeistert, nimmt ihm seinen angeblichen Egoismus übel und pfeift ihn aus. Im Herbst 2010 kündigt er seinen Nati-Abschied an, im April 2011 tritt er mit sofortiger Wirkung zurück.