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Wir freuen uns sehr darüber, dass dieses Jahr genau 365 Babys in unserer Be'ad Chaim-Familie geboren wurden! Vielen Dank dafür, dass Sie uns mitgeholfen haben, diese Babys zu retten. Obwohl es wunderbar ist, alle diese neuen Leben zu sehen, sehnen wir uns nach MEHR! Wir möchten das Vergiessen von unschuldigem Blut in diesem Land eindämmen.
“Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.” (1.Mose 4,10)
Jedes Kind, dessen Blut vergossen wird, ist unser Bruder, unsere Schwester. Kain, der seinen Bruder Abel ermordete, fragte Gott damals: “Bin ich etwa meines Bruders Hüter?” Die Antwort darauf sollte ein schallendes “JA!” sein. Wir sind tatsächlich Hüter unserer Brüder, unserer Schwestern, und sind dazu berufen, sie zu beschützen. Im letzten Herbst betete ich ernsthaft um Durchbrüche, damit wir besser an die Öffentlichkeit kommen. Seither hat sich eine wunderbare Gruppe junger Erwachsener dafür eingesetzt, eine neue Sozialmedienplattform zu schaffen, mit der sie die öffentliche Meinung zu beeinflussen hoffen. Diese Plattform heisst “Zechutam”, was soviel wie “IHR RECHT” bedeutet. Zusätzlich bekamen wir eine Bewilligung von Google, die uns ermöglicht, unsere Sozialmedienpräsenz sowie diese Kampagne in hohem Masse zu steigern. Dazu kommt eine weitere Kampagne, wodurch Mütter in Krisensituationen erreicht werden sollen sowie Personen, die ein verstorbenes Baby betrauern. Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeiten und freuen uns darauf, noch mehr Babys vor der Abtreibung zu retten, noch mehr Mütter, deren Leben verwandelt wird, und eine Veränderung im Status Quo der Abtreibung in unserem Land.
Tali mit Baby Jonathan
In einem Telefongespräch mit Tali sagte sie mir: „Du weisst nicht, was du für mich getan hast. Ich habe euch auf Youtube gesehen und euer Büro angerufen. Durch meinen Freund habe ich viel Gewalt erlebt, doch nun habe ich mich von ihm gelöst und ziehe Jonathan alleine gross. Grundsätzlich hat Jonathan meinem Leben Sinn verliehen. Er gibt mir einen Grund, am Morgen aus dem Bett aufzustehen. Ich kann nicht sagen, was mir das bedeutet. Ich muss zwar weiterhin in Therapie, doch Gott sei Dank war die Quarantäne während des Coronavirus für mich sehr gut.
Mein Leben ist nicht einfach. Darum wollte ich abtreiben. Ich wollte nicht, dass mein Kind ein schweres Leben hat, doch wenn ich meinen kleinen Sohn umarme, ist er glücklich und ich auch. Er verdient es, glücklich zu sein. Es liegt noch ein langer Weg vor mir, bis ich ganz geheilt bin.
Es gab Tod in meinem Leben – ich wollte mir sogar mein eigenes Leben nehmen. Doch nun ist neues Leben da. Immer wieder habe ich schwierige Momente, und dann habe ich Angst. Doch das Baby hilft mir, nach vorne zu schauen.“
Tali wohnt bei ihren Eltern. Sie lieben Jonathan und sind gut zu ihm. Sie möchte gerne vorwärts gehen, einen Job finden und mit der Zeit in eine eigene Wohnung ziehen. Ihr Fazit war: „Jonathan hat mir Hoffnung gegeben. Ihm gehört die Zukunft.“
Sarah mit Baby Michael
Sarah hat schon mehrmals vergeblich durch IVF (Fruchtbarkeitsbehandlung) versucht, schwanger zu werden, hat aber immer Fehlgeburten erlebt und war sehr enttäuscht. Es stellte sich heraus, dass ihr Ehemann unfruchtbar war, was zu Spannungen in der Ehe führte und schliesslich zur Scheidung. Mit 37 wurde Sarah aus einer Beziehung schwanger, worauf der Vater aber leugnete, dass das Kind von ihm sei. Obwohl sie das Kind behalten wollte, war sie sehr einsam, verdiente weniger als ein Mindestlohn und konnte davon kaum ihre Rechnungen bezahlen. Sie zog sogar in eine kleinere Wohnung. Durch das Internet fand sie Be'ad Chaim, und ihre freundliche Beraterin Helen. Als die Zeit erfüllt war, wurde Baby Michael geboren. Trotz ihrer schwierigen Situation sagt Sarah, Michael sei ihr kleiner Prinz.
Hannah und Baby Omri
Hannah kam in unser Büro. Sie glühte vor Freude und war sehr stolz auf ihren kleinen Sohn Omri, der gerade einen Monat alt war. Sie erzählte, dass die Geburt „aufregend“ gewesen sei, weil die Hebamme mit dem Coronavirus infiziert war (damals noch unerkannt). Alle 40 Frauen, die in jenen Tagen ein Kind bekommen hatten, mussten für zwei Wochen in Quarantäne.
Omri wurde nicht unter idealen Umständen empfangen. Hannahs Vater starb ungefähr drei Jahre vorher, was ihr sehr zusetzte. Sie wurde als „Risikojugend“ eingestuft und hat die obligatorische Schule nie abgeschlossen. Zwischen 17 und 20 Jahren hatte sie drei Abtreibungen. Ihre Mutter, bei der sie im Moment wohnt, konnte die Situation nicht akzeptieren und distanzierte sich von ihrer Tochter. Erst kurz vor der Geburt fing sie an, sich aufs Grossmutter-Werden zu freuen.
Hannah erzählte, sie hätte abgetrieben, wenn sie nicht durch eine Freundin auf Be'ad Chaim aufmerksam geworden wäre. Das Versprechen von Babyartikeln durch Operation Moses und Babykleidern aus unserer Boutique waren ausschlaggebend für ihre Entscheidung, Omri auszutragen. Als sie ihn in den Armen hielt war sie zutiefst dankbar, dass sie LEBEN gewählt hatte.
Erweiterung unseres Heilungsprogrammes:
Wir freuen uns über die Erweiterung unseres Heilungsprogrammes für Menschen, die einen Verlust erlebt haben, sei es durch Totgeburt, Abtreibung, Fehlgeburt oder nach der Geburt. So ist zum Beispiel Baby Tsarai mit seiner Glasknochenkrankheit nach fünf Monaten gestorben.
Vielen Dank für Ihre Gebete und Unterstützung!
Gott segne Sie!
Sandy
Gaben für den wertvollen Dienst von Be’ad Chaim werden sehr gern weitergeleitet.
Bitte helfen Sie uns helfen!
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