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Die Oktopusse sind verspielt, neugierig, sensibel und entschlossen. Sie haben drei Herzen und eine Höchstgeschwindigkeit von 27 Meilen pro Stunde. Zusätzlich zu ihrem grossen, donutförmigen Gehirn hat jeder Krakenarm ein Minigehirn. Sie sind die intelligentesten wirbellosen Tiere der Welt und haben so viele Neuronen wie ein Hund – sie sind so klug wie ein Golden Retriever.
Kraken in einer Farm einzusperren, würde zu unnatürlichen Verhaltensweisen wie Aggressionen, Kannibalismus, Verletzungen und zum Tod führen. Die auf engstem Raum gehaltenen Tiere würden miteinander kämpfen und versuchen, zu entkommen.
Gemäss Dr. Jennifer Mather, Expertin für das Verhalten von Kraken und Tintenfischen an der Universität von Lethbridge in Alberta ist es wahrscheinlich, dass «...Kraken ähnlich wie Wirbeltiere auf Schmerzen reagieren. Sie können eine schmerzhafte, schwierige, stressige Situation vorhersehen - sie können sich daran erinnern. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie Schmerzen empfinden».
Zudem zeigen Oktopusse starke negative Verhaltensänderungen, wenn sie mit Schmerzen konfrontiert werden.
Die Zucht von Tintenfischen ist nicht nur grausam sondern schadet auch der Umwelt. Für die Ernährung der Kraken müssen wild lebende Meerestiere gefanden werden, was den Druck auf die Ozeane nochmals erhöht: Überfischung und Zerstörung der Meeresökosysteme.