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B-A-C-H für Violine
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Added on 22 July 2019
- Year of creation
- 2011
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h
c für Violine (hommage à Paul Klee)
a
b
Paul Klee liebte es, abends auf seiner Violine, begleitet von seiner Frau am Klavier, Stücke von Bach und Mozart zu spielen. Merkwürdigerweise mied er die Musik seiner Zeitgenossen. Er, der schon als Schüler seine Lehrer karikierte und später immer wieder in seinen Zeichnungen die „korrekten Verzerrungen“ suchte, hätte ähnliche Effekte in der Musik kaum toleriert. Auf einer Postkarte an Lily, die in Bernried am Starnbergersee weilte, lässt er das befreundete Ehepaar Carola und Rudolf Bach grüssen. Statt den Namen auszuschreiben, zeichnet er auf Notenlinien b-a-c-h in der üblichen, engen Lage. Eine über die Oktaven verteilte Schreibweise der Töne in korrekter Folge hätte er wohl kaum spontan gewählt. Es ist interessant festzustellen, dass ein erfinderischer, experimentierfreudiger Geist wie er, im Bereiche der Musik sehr konservativ geblieben ist.
Meine kleine „Hommage à Paul Klee“ basiert auf den Tönen b-a-c-h, aber eben kaum in der originalen, von Bach selber verwendeten Form. Im Sinne Weberns komponierte Tonsprünge schaffen erweiterte Perspektiven, ganz und gar den zeichnerischen Studien Paul Klees entsprechend.
J-L.D.
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