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Der Geiger Sebastian Bohren besticht sowohl als Solist als auch als Kammermusiker durch die Ausgewogenheit seines Spiels und seiner Repertoireauswahl, dessen Schwerpunkte in der Klassik und Frühromantik sowie dem 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Musik liegen. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt Bohren als «einen der ernsthaftesten und geradlinigsten Musiker seiner Generation», und das BBC Music Magazine vergab seiner 2021 bei Avie erschienenen Aufnahme mit Violinkonzerten von Mozart 5 Sterne: besonders hervorgehoben wurde sein «fantastisches Spiel», das «lebhaft und aufmerksam jeder musikalischen Wendung folgt».
Sebastian Bohren arbeitet regelmässig mit Ensembles wie dem Sinfonieorchester Basel, Orchestra della Svizzera Italiana, Luzerner Sinfonieorchester, Royal Liverpool Philharmonic, Deutsche Staatsphilharmonie oder dem Münchner Kammerorchester unter Leitung von Michael Sanderling, Cristian Macelaru, Marc Minkowski, Heinz Holliger, Andrew Manze, Emmanuel Tjeknavorian, James Gaffigan oder Ivor Bolton zusammen.
Sebastian Bohren studierte in Zürich bei Jens Lohmann sowie später bei Robert Zimansky und Zakhar Bron, bevor er in Luzern bei Igor Karsko und in München an der Hochschule für Musik und Theater bei Ingold Turban seine Studien vertiefte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Ana Chumachenco, Hansheinz Schneeberger, Dmitry Sitkovetsky, Christian Tetzlaff und Heinrich Schiff. Seinem Heimatkanton Aargau ist der mittlerweile in Zürich lebende Geiger auch durch die von ihm erfolgreich geleitete Konzertreihe Stretta Concerts und durch das Brugg Festival weiter verbunden.
Sebastian Bohren spielt die 1761 in Parma angefertigte Violine «Ex-Wanamaker-Hart» von Giovanni Battista Guadagnini.