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9.7 km
Publiziert: 5 Juni 2016
Auf dem mit dem Prix Velo ausgezeichneten und nun fast vollständig ausgebauten Veloweg durch das Maggiatal ist der neue Abschnitt von Tegna nach Avegno eröffnet worden.
Bereits seit Ende der 1990-er Jahre reifte die Idee, im Maggiatal zwischen Cavergno und Locarno eine Veloroute zu schaffen. Dies nicht nur in den Köpfen. Etappe um Etappe der insgesamt rund 40 Kilometer langen Strecke wurde seither verwirklicht, so dass nun die Verbindung vom Anfang bis zum Ende fast vollständig zu befahren ist.
Dafür ist nun das Tessin, ein Kanton übrigens mit noch geringer Velodichte, geehrt worden. Pro Velo Schweiz hat in diesem Jahr zum fünften Mal wegweisende Infrastrukturprojekte für Velofahrende mit dem Prix Velo Infrastruktur ausgezeichnet. Eingereicht worden sind 39 Projekte aus der ganzen Schweiz.
Der Veloweg ist, wo immer dies möglich war, auf dem alten Eisenbahntrassee angelegt worden. Er führt über historische Passerellen, alte Eisenbahnbrücken, aber auch über speziell für diese Route erbaute Übergänge, durchquert die Dorfkerne auf traditionsreichen Pfaden abseits der Kantonsstrasse und verbindet Orte von touristischer Bedeutung. Die Verbindung dient vor allem touristischen Zwecken, aber in mehreren Abschnitten auch dem Alltagsverkehr und wird namentlich auch als Schulweg genutzt.
Im vergangenen April ist nun ein weiteres Teilstück eingeweiht worden, die gut einen Kilometer lange Strecke, welche die beiden Gemeinden Tegna und Avegno verbindet und deren Fertigstellung über ein Jahr gedauert hat. Es galt, die bestehende Eisenbahnbrücke zu restaurieren und einen neuen Übergang auf die Kantonsstrasse bei Avegno zu schaffen. Damit ist ein weiterer Abschnitt der Schweiz Mobil Route 31, dem "Percorso Valle Maggia", ausgebaut worden, welche in einer ersten Etappe von 22 Kilometern von Bellinzona nach Locarno, und in einem zweiten Abschnitt von Locarno nach Cavergno führt.