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Der Biber richte zum Teil grosse Schäden an. Deshalb solle es möglich sein, Biber umzusiedeln, seine Dämme zu zerstören oder die Biberpopulation in gewissen Fluss- oder Bachabschnitten zu regulieren. Das forderten zehn Freiburger Grossräte in einem Auftrag, den sie vergangenen Juni beim Staatsrat eingereicht hatten (die FN berichteten). Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) beantragte gestern dem Grossen Rat, den Auftrag nur teilweise gutzuheissen: Vorgesehen war auch, dass sich der Kanton zu 50 Prozent an den durch Biber verursachten Infrastrukturschäden beteiligt. «Es ist ein schweizweites Problem. Wir versuchen beim Bund zu intervenieren, damit dieser einen Teil der Kosten übernimmt», sagte Garnier.
Der Grosse Rat folgte dieser Argumentation: Mit 61 zu 17 Stimmen sprach er sich für die Aufteilung des Auftrages aus und mit 56 zu 23 Stimmen bei einer Enthaltung gegen die Kostenübernahme durch den Kanton.
Anschliessend bewilligte er den ersten Teil des Auftrags–die Anpassung des Biberkonzepts, um Schäden vorzubeugen–mit 77 zu 1 Stimmen bei einer Enthaltung. mir