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Zuletzt kostete die WTI-Sorte mit Lieferung im Juni 44,12 Dollar. Das sind 1,39 Dollar oder drei Prozent weniger als am Donnerstagabend. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juli verbilligte sich um 1,32 Dollar oder 2,73 Prozent auf 47,06 Dollar.
Beide Ölpreise sind damit wieder auf den Stand vom vergangenen November zurückgefallen. Damals hatten Berichte über eine geplante Kürzung der Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) die Ölpreise stark steigen lassen. Seit Januar ist die Produktionskürzung des Ölkartells in Kraft, an der sich auch das wichtige Förderland Russland beteiligt. Die Massnahme dient zur Stützung der Ölpreise und hat eine Laufzeit von sechs Monaten, wobei zuletzt über eine Verlängerung diskutiert wurde.
Experten erklärten den aktuellen Preisrutsch am Ölmarkt mit der jüngsten Entwicklung in den USA. Während die Opec-Länder ihre Produktion gedrosselt haben, wird sie in den USA immer weiter erhöht. Am Mittwoch hatte die US-Regierung mitgeteilt, dass die landesweite Produktion in der vergangenen Woche um 0,30 Prozent auf 9,293 Millionen Barrel Rohöl pro Tag gestiegen war. Das ist der höchste Stand seit Mitte 2015./jkr/stb
(AWP)