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Die USA könnten viel tun, um ihre europäischen Partner zu unterstützen, sagte die Ex-Aussenministerin in einer Rede an der kalifornischen Eliteuniversität Stanford am Mittwoch. Aber diese müssten ebenfalls mehr unternehmen, «um die Last mit uns zu teilen».
So sollten die europäischen Staaten mehr in Verteidigung und Sicherheit investieren. Hilfreich wäre auch eine neue, einheitliche europäische Grenz- und Küstenwache zur Stärkung der Aussengrenzen eines Kontinents, der «unter beispiellosem Druck von Flüchtlingen und Migranten» stehe.
Clinton kritisierte, viele europäische Länder würden ihre Nachbarn nicht alarmieren, wenn sie mutmassliche Dschihadisten an ihren Grenzen abwiesen oder wenn ein Pass eines ihrer Bürger gestohlen werde. Es sei für die USA leichter, Fluginformationen zu bekommen als für die EU-Staaten untereinander. Die frühere First Lady würdigte aber auch das NATO-Bündnis zwischen den USA und Europa. Dies sei eine der besten Investitionen, die Amerika je getätigt habe. (sda/reu)