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Was ist Unterwasserrugby?
Unterwasserrugby ist eine Ballsportart, die von zwei Teams unter Wasser ausgetragen wird.
Entstanden ist Unterwasserrugby in den 1960er Jahren in Deutschland. Trotz der relativ überschaubaren Anzahl aktiver Teams, ist es heute weltweit anzutreffen. In der Schweiz wurde Unterwasserrugby erstmals 1972 in Luzern gespielt.
Als Spielfeld eignet sich ein 3,5 bis 5 m tiefes, 8 bis 12 m breites und 12 bis 22 m langes Schwimmbecken. In der Regel wird in der Sprunggrube gespielt. Die Tore stehen mittig an den kurzen Seiten des Spielfelds am Boden des Schwimmbeckens. Es handelt sich um zwei runde, nach oben offene Metallkörbe von jeweils rund 45 cm Höhe und 39,5 cm Durchmesser. Schließlich benötigt man einen Ball von circa 50 bis 53 cm Umfang. Dieser ist mit einer Salzlösung gefüllt und sinkt im Wasser.
Die Ausrüstung der Spieler besteht aus Flossen, Tauchmaske, Schnorchel sowie Wasserballkappen (zum Schutz der Ohren gegen Flossenschläge) Badehosen/–anzügen und Armbändern in Blau/Schwarz oder Weiß.
Ein Team besteht aus mindestens 6 und maximal 12 Spielern. Hinzu kommen maximal 3 Reservespieler.
Pro Team befinden sich 6 Spieler im Wasser. Der Rest wartet am Beckenrand auf seinen Einsatz. Es darf nach Belieben ausgewechselt werden. Im Wasser unterscheidet man 3 Spielpositionen: Stürmer, Torhüter und Deckel. Diese sind jeweils doppelt besetzt. In der Regel ist einer der beiden Spieler unter Wasser aktiv, während der andere an der Wasseroberfläche pausiert. In der Defensive ist der Deckel bemüht, die Öffnung des Tors mit dem Rücken abzudecken und Angriffe von oben abzuwehren, während der Torhüter das Tor vor seitlichen Attacken schützt. Die Aufgabe des Stürmers ist es, den Angriff der Gegner zu stören. Die angreifende Mannschaft hat nur zwei Ziele: im Ballbesitz bleiben und ein Tor schießen. Grundsätzlich darf jeder Spieler den Ball an sich nehmen, halten oder seinen Mitspielern zupassen. Ein Spieler im Ballbesitz darf von gegnerischen Spielern angegriffen, gehalten oder geschoben werden. Auf dieselbe Weise darf er sich wehren. Verboten sind Treten, Schlagen, Beißen, Angriffe auf Ausrüstung, Kopf und Hals, Halten am Tor sowie ohne Ball jemanden, der ebenfalls nicht im Ballbesitz ist, anzugreifen. Zudem darf der Ball das Wasser nicht verlassen. Bei offiziellen Anlässen sorgen 3 Schiedsrichter für Fairplay: zwei unter Wasser und einer vom Beckenrand aus. Mittels einer Hupe leiten sie das Spiel und unterbrechen dieses im Fall eines Regelverstoßes.
Die detaillierten Regeln finden sich hier: Regelwerk