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Sào Soulez Larivière | FRA/NED | *1998
Viola
Der französisch-niederländische Bratschist Sào Soulez Larivière etabliert sich zunehmend als ein vielseitiger Musiker. Er fasziniert das Publikum mit seinem Spiel und seiner originellen Programmierung und bemüht sich, die Zugänglichkeit und das Verständnis klassischer Musik zu erweitern.
Bereits im Alter von 24 Jahren ist er einer der Hauptpreisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter der Tokio Viola Wettbewerb 2022, Oskar Nedbal Viola Wettbewerb 2020, Max Rostal Wettbewerb 2019, Cecil Aronowitz Wettbewerb 2017 und Johannes Brahms Wettbewerb 2017. Er wurde an zahlreichen renommierten Akademien wie dem Verbier Festival, Ozawa Academy, und IMS Prussia Cove vorgestellt.
Die Kammermusik stand schon immer im Mittelpunkt seiner musikalischen Erziehung. Seine Liebe zur Musik teilt er mit seiner Schwester, der Geigerin Cosima Soulez Larivière, mit der er immer noch häufig auftritt. Sào ist auch Mitglied des Frielinghaus Ensembles, das 2020 ein hochgelobtes Album mit Sextetten von Dvořák und Tschaikowski veröffentlichte.
Geboren in Paris, begann Sào zunächst unter der Anleitung von Igor Voloshin Geige zu spielen und erhielt später ein Stipendium, um bei Natasha Boyarsky an der Yehudi Menuhin Schule in England zu studieren. Dort entdeckte er über die Kammer- und Orchestermusik die Bratsche und beschloss, seine Zeit voll und ganz diesem Instrument zu widmen.
Sào lebt derzeit in Berlin, wo er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Tabea Zimmermann seinen Bachelor of Music erwarb. Seit Herbst 2022 studiert er im Master of Music an der Kronberg Academy.
2019 wurde Sào mit dem Ritter Preis der Oscar und Vera Ritter Stiftung ausgezeichnet. Im Folgejahr erhielt er den Fanny Mendelssohn Förderpreis, was ihm ermöglichte, sein erstes Album Impression im Jahr 2021 zu realisieren. Zuletzt wurde ihm der ICMA Young Artist of the Year Award 2023 verliehen.
Sào spielt auf einem Instrument von Fréderic Chaudière aus dem Jahr 2013.
Bild © Jörg Reichardt
Stand: Januar 2023