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Diverse Methoden der Haltungskorrektur versuchen, den Körper in eine „richtige“ Haltung zu zwingen:
- durch erhöhte oder ganz weggelassene Absätze
- durch orthopädische Einlagen mit Höhenprofilen
- durch Korsette oder ähnlich wirkende Funktionswäsche
- durch Übungen, Training
- durch Vorsätze, Imagination
- …
Das Haltungssystem hat aber seine guten Gründe, wieso es den Körper in die gegenwärtige unbefriedigende Position bringt, und an dieser festhält.
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Fehler in der Raum-, Lage- und Haltungs- Wahrnehmung bewirken, dass das Gehirn falsche Muskelstränge aktiviert.
- Widersprüche in der Raum-, Lage- und Haltungs- Wahrnehmung bewirken, dass das Gehirn widersprüchliche, also antagonistische Muskelstränge aktiviert.
- Störungen in der Raum-, Lage- und Haltungs- Wahrnehmung bewirken, dass das Gehirn falsche Muskelstränge aktiviert.
So lange diese Fehler, Widersprüche und Störungen der Wahrnehmung nicht korrigiert sind, wird sich an der Anspannung falscher und antagonistischer Muskelstränge nichts ändern. Das Gehirn (als Chef des autonomen Haltungssystems) aktiviert weiterhin alle Muskeln dieser verspannten Asymmetrie.
Wohlgemeinte Bemühungen zur Haltungskorrektur üben nun einen zusätzlichen Zwang aus.
- Die Belastung wird nicht geringer, sondern grösser. (Nur verschieben sich die Belastungsspitzen an Stellen, die vorläufig noch nicht dauergeschädigt sind; daher wird manchen Fällen eine Entlastung verspürt.)
- Die Beweglichkeit wird nicht grösser, sondern geringer.
- Die Korrekturmassnahme fühlt sich nicht natürlich, sondern eher mühsam an. Nicht wenige Patienten fühlen sich besser, sobald sie wieder auf die zwanghaften Hilfsmittel verzichten.
- Der Körper fällt in seine unbefriedigende Haltung zurück, sobald der therapeutische Zwang nachlässt.
- Wahrnehmung, Koordination, Körperbeherrschung werden nicht verbessert; an der Sensorik hat sich ja nichts geändert!
Posturologie Haltungskorrektur hingegen befreit das Haltungssystem.
- Die verschiedenen Sinne für die Raum-, Lage- und Haltungs- Wahrnehmung werden von Unstimmigkeiten, Widersprüchen und Störungen befreit.
- Das Gehirn wird von Konfusion über Raum, Lage und Haltung befreit.
- Die Haltungsmuskulatur wird von falscher, widersprüchlicher und gestörter Aktivierung befreit.
- Die (dynamischen, willentlich innervierten) Bewegungsmuskeln werden aus dem Muskelpanzer der (statischen, autonom innervierten) Haltungsmuskeln befreit.
- Strapazierte und ev. schon schmerzhaft leidende Körperstellen (wie Bandscheiben, Lendenwirbelsäule, Schultern, Nacken, Knie, Füsse) werden von der kombinierten Fehlbelastung (gleichzeitig durch Verspannung und durch Fehlhaltung) befreit.
- Gehirn und Psyche werden von dem Stress befreit, der durch unsichere, widersprüchliche und gestörte Raum-, Lage und Haltungs- Wahrnehmung entsteht, wie auch vom Stress durch einen Körper, der an allen Ecken und Enden suboptimal funktioniert.
- Die Atmung wird befreit, wenn der Brustkorb nicht mehr in einem verspannten Haltungsmuskel-Korsett steckt.
- Das Selbstvertrauen wird befreit, wenn die verschiedenen Sinnesorgane und alle Anteile des Körpers nun miteinander arbeiten statt gegeneinander:
- Unbekannte Leistungsreserven in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht werden befreit, weil jetzt optimal korrekte und freie Rahmenbedingungen herrschen.
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Zu den befreienden Massnahmen der Posturologie gehören unter anderem auch Narbenentstörung und Korrektur einer Stoffwechsel- und Gewebe- Übersäuerung. Beide haben auch für sich genommen einen grossen Nutzen!
Und last but not least:
Die Posturologie ist die einzige mir bekannte Methode der Haltungskorrektur, die über ein Hilfsmittel verfügt, um das Haltungsgehirn vom gewohnten Fehlhaltungs-Engramm zu befreien. (Staticure Einlagesohlen – siehe hier.)Damit ist unsere Methode die einzige, die nicht gegen das Gehirn ankämpft, sondern sich mit ihm verbündet.
P.S.: Die aufgeführten Vorteile der Befreiung können alle Grund genug sein, eine Posturologie Haltungskorrektur durchzuführen. Sogar, wenn Sie nicht den Eindruck einer ausgeprägten Fehlhaltung haben. (Besonders zutreffend ist diese Aussage für Sportler/-innen.)