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Mit der Problematik der Mobilmachung in der Schweiz im Kalten Krieg betreten wir ein militärgeschichtliches Forschungsgebiet, das erst in Teilen bearbeitet ist. Unser knapper Überblick zeigt, welch eindrückliche Organisation mit der Armee 61 geschaffen wurde.
Hans Rudolf Fuhrer, bis 2006 Dozent für Militärgeschichte an der MILAK/ETHZ und PD an der Uni ZH
Jede sicherheitspolitische Analyse und jede militärische Planung beginnt mit der objektiven oder subjektiv wahrgenommenen Bedrohung.
Das strategische Gleichgewicht der antagonistischen globalen Paktsysteme nach dem Zweiten Weltkrieg wurde jederzeit als brüchig beurteilt. Nicht zuletzt aufgrund der revolutionären und als aggressiv beurteilten Ideologie des Kommunismus und des gewaltigen vorhandenen militärischen Potentials nahm man den…