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Es handelt sich um die offiziellen, durchschnittlichen Inflationsraten beider Länder, in Wirklichkeit können die Preise für Waren und Dienstleistungen viel höher sein. Die Preise in Spanien sind im Juli um 10,8% höher als im Juli 2021. Nach Angaben der Zentralbank des Landes ist die Inflation derzeit eines der Hauptprobleme. Immer mehr Haushalte, genau wie in den Niederlanden, stecken in finanziellen Schwierigkeiten.
Ein hohes Inflationsniveau des Euro kann zu einer stärkeren Akzeptanz von Kryptowährungen führen. diese Akzeptanz nimmt in Spanien zu, ist aber im Vergleich zu beispielsweise der Schweiz, Österreich und auch den Niederlanden immer noch gering.
Laut der Nationalen Wertpapiermarktkommission (CNMV) haben fast 7% der spanischen Erwachsenen in Kryptowährung investiert. Dies basiert auf einer Stichprobe von 1.500 Befragten ab 18 Jahren. Insbesondere junge, gut ausgebildete und gut bezahlte Fachkräfte entscheiden sich für Bitcoin oder Kryptos.
Was hilft, ist, dass Spanien sich über Kryptowährungen im Klaren ist: Es ist eine Investition wie jede andere Investition. Es gibt jedoch eine Kapitalertragsteuer von mindestens 19% bis maximal 23%. Wenn Sie also mit Ihrem Bitcoin Gewinn machen, müssen Sie einen Teil Ihres Gewinns an die Steuerbehörden abgeben.
Auch Frankreich kämpft mit steigenden Preisen und verzeichnete im Juli eine Inflation von 6,1%. Das letzte Mal, dass die Zahlen so hoch waren, war 1985. Experten sehen die Coronakrise und den Krieg in der Ukraine als Gründe, warum die Preise so schnell gestiegen sind. Hinzu kommt die Eurokrise.
Die Europäische Zentralbank pumpt Geld in die Länder mit höherer Staatsverschuldung und spart bei Ländern mit geringerer Verschuldung im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt. Ob Bitcoin in diesem Makroumfeld profitieren kann, bleibt abzuwarten. Sobald eine Rezession ausbricht, ist man vorsichtig mit zu riskanten Investitionen. Als kleiner Vermögenswert ist Bitcoin immer noch sehr volatil und empfindlich gegenüber Makro-Nachrichten.