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Das SBB Signet, wie wir es heute kennen, wurde 1972 eingeführt, es löste damals das seit 1938 eingesetzte Flügelrad ab. Das neue Signet wurde damals aufgrund einer Imageanalyse und -kampagne ausgewählt. Designt wurde es vom Berner Grafiker Hans Hartmann, der die SBB als «zuverlässiges, solides und dynamisches öffentliches Dienstleistungsunternehmen» darstellen wollte. Ein Unternehmen aber auch, das allen Schweizerinnen und Schweizern gehört und dient. Daher auch das Kreuz in der Mitte, welches das Schweizerkreuz darstellt. Nun, offenbar war die SBB nicht alleine mit dieser Idee. So stellte sich etwa heraus, dass eine Urner Firma ein ähnliches Symbol bereits seit 1959 verwendete. Die SBB einigte sich mit der genannten Firma und erklärte sich bereit, ihr Signet nicht in der Urner Lokalpresse zu verwenden.
Eine gewichtige Rolle beim SBB Logo spielten auch der Schweizer Grafiker Josef Müller-Brockmann sowie SBB Chefarchitekt Uli Huber, die als Väter der SBB Signaletik den Schweizerischen Bundesbahnen ein blau-weiss-rotes Gesicht gaben. Der weisse Doppelpfeil auf rotem Grund entstand 1982 ebenso in Müller-Brockmanns Grafikatelier wie die Typografie, die seither an den SBB Bahnhöfen verwendet wird.
Übrigens: Mit Logo ist jeweils alles gemeint, also der rote Kasten mit dem weissen Schweizerkreuz und den Pfeilen sowie die danebengestellte Wortmarke SBB CFF FFS. Den roten Kasten alleine bezeichnet man als Panel und das weisse Schweizerkreuz mit den Pfeilen als Signet. Alles klar? Wenn nicht, im SBB Markenportal findest du alle Infos dazu.
Dieser Beitrag wurde erstmalig auf dem Corporate Blog SBB Stories veröffentlicht. Autor: Beat Bolliger
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