Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/221529

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Anzahl Todesfälle positiv getesteter Covid-Patienten ist nach Ende April stark abgefallen und bewegt sich aktuell im Bereich von etwa 0,6 Todesfällen pro Tag, wobei sich das Maximum im April auf 60 Todesfälle pro Tag belief.</p><p>- Weshalb betrachtet das BAG die steigende Infektionszahl als die relevante Kenngrösse und nicht die Anzahl Todesfälle?</p><p>- Gedenkt das BAG die Einstufung der Gefährlichkeit von Covid trotz Anstieg der Fallzahlen bei konstant tiefen Todesfallzahlen neu zu überprüfen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verfolgt verschiedene Kenngrössen, welche alle relevant sind für die Beurteilung der epidemiologischen Lage. Neben den Fallzahlen berücksichtigt das BAG hauptsächlich die Entwicklung der Hospitalisationen und Todesfälle sowie die Anzahl durchgeführter Tests und die Testpositivität. Ausserdem werden Informationen bezüglich Contact Tracing, Quarantäne und Isolation aus den Kantonen verfolgt. Die Einstufung der Gefährlichkeit von Covid-19 erfolgt laufend und fliesst in die Empfehlungen ein. Wir haben keine Hinweise auf eine aktuell "geringere Gefährlichkeit" im Gegensatz zur ersten Welle. Die Gründe für die aktuell noch nicht steigenden Todesfallzahlen trotz steigender Fallzahlen werden in der Beantwortung Ihrer Frage 20.5658, "Divergenzen bei den Corona-Zahlen", dargelegt. </p>