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Indikationen für Strophanthin:
Herzinsuffizienz
KHK
Cerebrale DBS (Durch-Blutungs-Störung)
funktionelle Herzschwäche
cor nervosum
vermehrte Extrasystolie
innere Anspannungen (Stress)
nervöse Herzbeschwerden ("Herzrasen", z.B. Lampenfieber, Prüfungsangst)
Aus den Folgen von Stress:
Wie z. B. essentielle Hypertonie (Bluthochdruck 60c), Burnout, kompensatorische Fresssucht (Adipositas), erhöhtes Cholesterin usw.
Die Strophanthus Urtinktur
Als natürliche Alternative zu chemischen Ausgangsstoffen steht die pflanzliche Strophanthus Urtinktur zur Verfügung: Sie enthält die Gesamtheit der Inhaltstoffe des Strophanthus-Samens.
Für die pharmazeutische Verwendung stehen zwei Arten der Pflanzengattung Strophanthus zur Verfügung: Strophanthus gratus und Strophanthus kombe.
Was ist das Besondere an der Strophanthus Urtinktur?
Die Urtinktur ist ein Gesamtauszug aus den Samen von Strophanthus gratus bzw. kombe. In dieser Tinktur ist nicht nur das jeweilige g- oder k-Strophanthin in einem natürlichen Konzentrationsbereich enthalten, sondern weitere herzwirksame Begleitstoffe, die die Aufnahme der Wirkstoffe im Organismus begünstigen. In der Urtinktur ist das eingenommene Strophanthin in seinem „natürlichen Umfeld” belassen und somit aktiver und verträglicher als die rechnerisch gleiche Menge reinen Strophanthins. Vergleichbar ist dies mit der verbesserten Aufnahme des Körpers von einer Tasse Kaffee gegenüber Coffein-Tabletten oder von dem Saft einer Orange gegenüber kristalliner Ascorbinsäure (Vitamin C).
Für wen ist die Anwendung von Strophantus Urtinktur geeignet?
Die Anwendung von Strophantus Urtinktur für grundsätzlich für alle Personen- und Altersgruppen geeignet. Man unterscheidet zwei Anwender:
a) den gesunden, vorbeugenden Anwender und
b) den bereits erkrankten, symptomtragenden Anwender
Der vorbeugende Anwender kann etwas Wirksames zur Vermeidung eines Herzinfarktes unternehmen. Empfehlenswert ist dies bei einer familiären Vorbelastung (z.B. durch einen betroffenes Familienmitglied), bei einem hohen Stresslevel im Alltag oder bei fortgeschrittenem Alter.
Beim symptomtragenden Anwender ist der Herzmuskel bereits erkrankt. Dies äußert sich typischer Weise in Linksherzinsuffizienz (erkennbar z.B. an länger andauernder Kurzatmigkeit nach dem Treppensteigen), Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen), funktioneller Herzschwäche, Schwierigkeiten beim Liegen auf der linken Körperseite, nervösen Herzbeschwerden („Herzrasen“) oder koronarer Herzkrankheit mit brustbeengenden/pektanginösen Beschwerden.
Nach einem Herzinfarkt sprechen Patienten sowohl mit als auch ohne Bypässe/Stents aussergewöhlich gut an.
Wie wird Strophanthus dosiert?
Der vorbeugende Anwender nimmt eine vergleichsweise niedrige Tropfenzahl von z. B. morgens und abends 5-10 Tropfen. Beim Vorbeugen kommt es darauf an, die körpereigenen Strophanthinspeicher regelmäßig aufzufüllen.
Der symptomtragenden Anwender dosiert "auf Wirkung". Er merkt am Nachlassen der Symptome (z. B. weniger Beklemmung und Herzrasen), dass er seine individuell wirksame Tropfenanzahl erreicht hat. Im Allgemeinen liegt diese bei 15-30 Tropfen, 2-4x täglich.
Die Anwendung von Strophantus-Urtinkturen:
Bei der Strophanthus gratus Urtinktur wird die sog. „perlinguale Resorption“ angestrebt. Nach der Einnahme spült man die Tropfen nicht sofort hinunter, sondern belässt diese für mind. 2 Minuten ohne Schlucken im Mund. Es hilft bei der Einnahme etwas zu „hecheln“ oder die Tropfen den Gaumen hochzuziehen. Dadurch wird der Speichelfluss und somit der Schluckreflex vermindert. Durch diese Anwendungsform wird der Wirkungseintritt beschleunigt, da das Strophanthin bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann.
Die Strophanthus kombe Urtinktur wirkt im Vergleich zu Strophanthus gratus Urtinktur intensiver und wird deshalb nur 2 x täglich zu ca. 5-15 Tropfen in ein großes Glas Wasser getropft und anschließend getrunken. Die Aufnahme des Wirkstoffes erfolgt somit über die Magen- und Darmschleimhaut. Der Eigengeschmack des Strophanthins fällt bei dieser Anwendung weniger bitter aus als bei der Aufnahme über die Mundschleimhaut.
Es wird empfohlen die Strophanthus Urtinkturen einzuschleichen um die gelegentlich auftretende Nebenwirkung von einer anfänglichen Mundschleimhautreizung und Durchfall zu vermeiden. Man beginnt zunächst mit einer niedrigen Tropfenanzahl von 3-5 Tropfen morgends und abends und steigert innerhalb von 10-14 Tagen kontinuierlich bis zu der individuell optimalen Einzeldosis.