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Varroa-Behandlung bei einem Ableger
Ein Ableger ist ein junges Volk, welches aus einem starkem Wirtschaftsvolk gebildet wurde. Dafür werden mehrere Brutwaben und Arbeitsbienen aus dem Wirtschaftsvolk ohne Königin entnommen, in eine leere Beute gehängt und Leerwaben, Rahmen mit Mittelwänden sowie Futterwaben hinzugefügt. Erfahren Sie mehr, wie die Ableger nach unserer Empfehlung behandelt werden.
Im April / Mai können Ableger aus einem starkem Wirtschaftsvolk gebildet werden. Durch die Entnahme von Brut und Bienen wird die Milbenzahl reduziert. Der Ableger ist anschliessend nach Bedarf zu füttern. Sobald die Brut beim Ableger ausgelaufen ist, wird dieser als sprühbehandlung mit Oxuvar 5,7% besprüht. Somit kann sich der Ableger gut entwickeln, ausreichend Tracht eintragen und Honigreserven anlegen und anschliessend können die Honigräume aufgesetzt werden. Wenn genug Honigreserven vorhanden sind, kann dieser sogar geerntet werden.
Im Sommer, spätestens Ende Juli / Anfang August, empfehlen wir als Langzeitbehandlung und zum Schutz vor Reinvasion eine Behandlung mit Thymol, Thymovar.
Falls sich der Ableger zu einem sehr starkem Volk entwickelt, sollte er vom Ablegerkasten in eine Beute umlogiert werde. Ist der Varroa-Druck hoch. kann eine Ameisensäuren-Behandlung durchgeführt werden. Ameisensäure wirkt bis in die verdeckelten Brutzellen und kann in flüssiger Form in Kombination mit Dispensern, (Formivar 85% und Liebig-Dispenser / Formivar 70% und FAM-Dispenser) oder auch mit den fix fertigen Formicpro-Ameisensäurestreifen angewendet werden. Bei Ablegern empfehlen wir nur mit einem Ameisensäurestreifen zu behandeln.
Für die Restentmilbung im Winter, ab November bis Ende Januar, werden die besten Ergebnisse mit Oxalsäure erreicht. Sie wird in der brutfeien Zeit zum Träufeln, Oxuvar 5,7%, zum Sprühen, Oxuvar 5,7%, oder zum Verdampfen, Varroxal mit dem VARROX-Verdampfer, angewendet.