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Die Kirche liegt auf einem Hügel mit herrlicher Aussicht und ist über einen Weg vom Bahnhof her zu erreichen.
Die Kirche, die erstmals 1329 urkundlich erwähnt wurde, weist Spuren mehrerer historischer Epochen auf. Auf dem Gelände befand sich einst eine 1518 zerstörte Burg, von der links von der Kirche noch einige Mauern erhalten sind. Es ist anzunehmen, dass die Kirche ursprünglich als Apsidensaal der herrschaftlichen Residenz errichtet wurde. Später, in Zeiten des Reichtums, wurde die Kirche mehrmals vergrößert.
Das Gebäude besteht aus zwei parallelen Schiffen, die durch zwei Bögen getrennt sind. Eine interessante hölzerne Kassettendecke aus dem Jahr 1575, die später renoviert wurde, bedeckt den gesamten Kirchenraum. Sie sind mit Renaissance-Motiven und Wappen an den Rändern verziert. Der Chor ist mit bemerkenswerten Fresken geschmückt, die laut Inschrift im Jahr 1448 vom Atelier Seregnesi gemalt wurden. Auf dem Gewölbe sehen wir Christus in Majestät (in der Mandorla), mit den Symbolen der Evangelisten (der Mensch, der Adler, der Ochse und der Löwe); an der Rückwand der Heilige Georg, der den Drachen tötet; in der Lünette die Kreuzigung, die heute teilweise vom Altar verdeckt wird, sowie zwei Märtyrer.
Die Aussenseite der Kirche wurde von einem Fresko beherrscht, das den Heiligen Christophorus darstellt und wie die anderen Fresken auf das Ende des 15. Jahrhunderts zurückgeht. Heute ist sie fast vollständig zerstört.
Das Gebäude wird durch einen hohen, viereckigen Glockenturm im romanischen Stil vervollständigt.