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Überwiegend Frauen sind nach dem Tod des Partners oder nach einer zerbrochenen Beziehung allein erziehend. Die Situation stellt eine grosse Herausforderung dar, Erwerbsarbeit mit der Kinderbetreuung zu vereinbaren.
Eine einzige Person ist verantwortlich für die Aufgabe, die in anderen Familien zu zweit bewältigt werden. Die wachsende Zahl der betroffenen Familien zeigt, dass es sich schon lange nicht mehr um eine Randgruppe handelt. Heute sind etwa 5% aller Haushalte Einelternfamilien, das entspricht etwa 15% aller Familienhaushalte.
Alleinerziehend bedeutet eine Armutsfalle für viele. Zirka jede 5. Einelternfamilie ist davon betroffen während die Armutsquote der schweizerischen Gesamtbevölkerung bei knapp 10% liegt.
Laut Schweizerischem Verband für alleinerziehende Mütter und Väter sind betroffene Kinder verantwortungsvoller, selbständiger, zeigen zum Teil eine bemerkenswerte Kooperationsbereitschaft, eine Sensibilität für gesellschaftliche Diskriminierungen sowie ein flexibleres Rollenverständnis von Mann und Frau.