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Die Bedeutung des Gänseblümchens in der Pflanzenheilkunde
Botanik:
Das Gänseblümchen (lat.: Bellis perennis) ist eine ausdauernde Pflanze und entstammt aus der Familie der Korbblütler (lat.: Asteraceae). Es kann eine Höhe von bis zu 15cm erreichen, die Wurzel wächst spatelförmig. Die zwittrige weisse Blüte, die sich im Laufe des Tages mit der Sonne dreht, von Ost nach West, blüht von: Mai – September. Die Früchte keimen im Dunklen besser, als im Licht. Und kommt in ganz Europa auf Wiesen, Weiden und Parkrasen vor.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Die u.a. enthaltenen Triterpensaponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, etwas ätherisches Öl, Anthoxanthin und Polyine haben eine baucherweichende, appetitanregende, krampfstillende, wundheilende und stoffwechselanregende Wirkung.
Deswegen wird diese Heilpflanze bevorzugt bei Erkrankungen der Verdauungsorgane, Hauterkrankungen, Gicht, Wassersucht, Blasenleiden und vielem mehr eingesetzt.
Geschichte:
Aufgrund der „gelben Scheibe“ in der Mitte der Blüte wurde das Gänseblümchen in den nordischen Ländern, dass „Auge Baldurs“ genannt, der Sonnengott der Liebe und Licht spendet.
In der Nacht und bei Regen oder bedecktem Himmel bleiben die Blüten geschlossen.
Im Christentum wo das Gänseblümchen auch „Marienblümchen“ genannt wird, wird die Pflanze der Jungfrau Maria zugeordnet.
In Schlesien gilt sie als eine Pflanze die den Frühling anzeigt und wird daher auch als „Osterblümel“ bezeichnet.