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Path Tracing
In den heutigen Netzwerken wird die Ausfallsicherheit immer wichtiger. Ein wichtiger Faktor um diese Ausfallsicherheit zu stärken sind die sogenannten ECMP (Equal Cost Multi Path) Pfäde. Zwischen verschiedenen Routern im Internet gibt es ECMP Pfade, welche es erlauben bei einem Ausfall das Ziel trotzdem noch zu erreichen.
ECMP Pfäde bringen aber auch eine höhere Komplexität mit sich. Die Erkennung und Fehlerbehebung wird dadurch erschwert.
Die Path Tracing Technologie, welche momentan noch ein Draft bei der Internet Engineering Task Force ist, soll diese ECMP Pfäde erkennen und das Management solcher vereinfachen. Mithilfe von Path Tracing kann ein Provider erkennen, ob ein Paket dem ECMP Pfad folgt oder ob sie von diesem Pfad abdriften. Dabei verwendet Path Tracing hoch komprimierte Pakete, um nicht eine grosse Netzwerklast zu erzeugen.
Das INS arbeitet zusammen mit CISCO daran, diese Technologie zu entwickeln und ein Ökosystem aufzubauen. Momentane Projekte beim INS sind die Implementierung dieser Technologie in Vector Packet Processing (eine virtuelle Dataplane) sowie die Entwicklung einer Control Plane Applikation. Das INS wird dabei durch einen Research Grant von CISCO unterstützt.