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Geschichte und Brauchtum
Geschichte von Hemberg
Hemberg wird erstmals um 878 in Schriften erwähnt. Das Dorf war in Besitz des Klosters St. Gallen, der Freiherren von Hewen, dann der Klöster Magdenau und St. Johann sowie der Grafen von Toggenburg. Im Gericht Gegenharzbuch (Versammlung) wurde Hemberg mit Brunnadern verbunden, bis es 1468 durch Kauf in den Besitz der Fürstabtei St. Gallen wechselte und unter deren Herrschaft gemeinsam mit St. Peterzell das Amt St. Peterzell bildete.
Die Pfarrei entstand im Jahr 1214 und musste in den Jahren 1460 und 1623 zusehen, wie ihre Kirche in Flammen stand. Im Jahr 1779 wurde dann anstelle einer paritätischen Kirche eine neue Kirche für die Reformierten geschaffen.
Landwirtschaft, Mousselineweberei und Stickerei sicherten lange Zeit die Existenzgrundlage. Heute prägen vor allem landwirtschaftliche sowie kleinere und mittlere gewerbliche Betriebe den Ort.
Brauchtum
Hemberg feiert noch viele alte Bräuche und Feste, zu denen sich von Jahr zu Jahr auch immer mehr interessierte Feriengäste gesellen.
- Sommerfest auf dem Dorfplatz
- Älplerchilbi auf der Barenegg im August
- Alp-Aufzüge und Alp-Abfahrten im Vorsommer und im Herbst
- Traditionelle 1. Augustfeier auf dem Dorfplatz
- Viehschau im September
- Kirchenkonzerte in Hemberg