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Mexiko hält den Atem an. Rettungsmannschaften suchen in den Trümmern der völlig zerstörten Schule unermüdlich nach überlebenden Kindern. Laut einem lokalen Fernsehsender konnten Helfer vor wenigen Stunden eine eingeklemmte Schülerin orten. «Sie konnten ihr Sauerstoff und etwas zu trinken geben», berichten Helfer.
An einer Stelle habe jemand mehrmals gegen eine Wand geklopft, an einer anderen hätten Menschen mit einer Lampe auf Lichtsignale der Helfer geantwortet. Ein weiterer Retter berichtete, er habe fünf Kinder lebend gesehen. Sie seien jedoch unter Metallstreben gefangen, die nun vorsichtig durchtrennt werden müssten. «Sie leben!», rief Katastrophenschutzhelfer Enrique García an der Schulruine.
Ein Schüler berichtete einer TV-Station, wie er die Katastrophe überlebt hat: «Als die Erde zu beben begann, flüchteten wir nach unten. Das war die beste Entscheidung meines Lebens.» Denn danach habe er gehört, wie die ganze Schule zusammengestürzt sei. «Es dauerte nur 30 Sekunden. Jetzt sind viele meiner Freunde tot.»
Bis Mittwochabend wurden elf Kinder und mindestens ein Lehrer aus den Trümmern der Grund- und Mittelschule gerettet. Mindestens 21 Kinder und fünf Erwachsene waren zuvor beim Zusammensturz des Gebäudes ums Leben gekommen.
Nach dem Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 230 gestiegen. Die Suche nach Überlebenden dauerte am Mittwochabend an. Helfer meldeten Lebenszeichen aus den Trümmern einer eingestürzten Schule in Mexiko-Stadt
Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte am frühen Dienstagnachmittag (Ortszeit) das Zentrum des Landes erschüttert – genau am Jahrestag des verheerenden Bebens, bei dem vor 32 Jahren 10'000 Menschen gestorben waren. Dutzende Gebäude stürzten ein. (amü/sda)