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David Bittner,
Abt. Jagd und Fischerei Kt. Aargau (CH)
Fische wandern, um ungünstige Umweltbedingungen zu vermeiden, aber auch zum Nahrungserwerb, zur Fortpflanzung, zum Ausgleichen einer passiven Verdriftung oder zur Besiedlung neuer Lebensräume. Seit 2006 arbeitet der Kanton Aargau am Wiederansiedlungsprogramm des Lachses mit und konnte mit Vaterschaftstests feststellen, dass in der Fischzucht Petite Camargue Alsacienne fünf genetische Lachsgruppen aufgezogen werden. Studien zur Verbreitung zeigten, dass der Junglachse andere Habitate bevorzugen als Bachforellen. Die Abwanderung der Lachse fand jeweils nach Regenfällen statt, sobald die Junglachse eine minimale Grösse erreichen. Bei schnellwachsenden Fischen ist dies nach einem Jahr der Fall, bei langsam wachsenden nach zwei Jahren.