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Am vergangenen Wochenende hat Manon Emmenegger vom Zuger Fechtclub an den Schweizermeisterschaften der Elite-Degenfechterinnen in Biel die Goldmedaille errungen. Nach der EM-Silbermedaille mit dem U23-Team ist es das zweite Edelmetall innert weniger Wochen für die 21-jährige Baarerin an Grossmeisterschaften.
Noch vor dem Turnier durfte Emmenegger zwar zum erweiterten Kreis der Favoritinnen zählen, als Topfavoritinnen galten jedoch andere, insbesondere erfahrenere Fechterinnen. Dennoch zählte die junge Baarerin aufgrund ihrer Leistungen der vergangenen Monate zu den Medaillenanwärterinnen. Dies konnte sie in der Vorrunde bei immerhin zwei Niederlagen nicht hundertprozentig unterstreichen. Trotzdem qualifizierte sie sich als temporäre Nummer 6 klar für die folgende K.O.-Phase des Turniers.
In den ersten beiden Direktausscheidungsgefechten wurde Emmenegger kaum gefordert und der Viertelfinal als absolutes Minimalziel war erreicht. Dort wartete mit Amandine Ischer aus Vevey eine erste grössere Herausforderung. Mit der Höhe der Hürde wurde aber Emmenegger immer stärker. Nach einem souveränen 15:11 Sieg gegen ihre Kontrahentin und dem Erreichen des Halbfinales war die erhoffte Medaille auf sicher.
Im Halbfinale die Schweizermeisterin von 2016 geschlagen
Völlig befreit vom Druck zeigte Emmenegger im Halbfinale das beste Gefecht des Tages und schlug mit Pauline Brunner hoch überlegen eine der Topfavoritinnen. Brunner, Schweizermeister aus dem Jahr 2016, musste von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen und vermochte gegen die Zugerin das Gefecht nicht zu wenden. So endete das Gefecht klar mit 15:8 Treffern für Emmenegger.
Somit konnte sie erstmals um den Titel bei den Elite-Damen fechten. Ihr gegenüber stand mit Demetra Solari aus Fribourg eine Teamkollegin, welche zusammen mit Emmenegger bereits an mehreren Welt- und Europameisterschaften für die Schweiz an den Start ging. Ein knappes Resultat konnte deshalb erwartet werden. Weil Emmenegger auch diesmal einen sehr guten Start hinlegte und früh mit einigen Treffern in Vorsprung lag, konnte die Zuger Fechterin ohne gross in Gefahr zu geraten den Titelkampf mit einem verdienten 15:13 für sich entscheiden.