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In der amerikanischen Major League Soccer (MLS) steht nur ein Schweizer im Final: José Gonçalves mit den New England Revolution. Stefan Frei schied mit den Seattle Sounders im Halbfinal aus.
Der 28-jährige Schweizer Goalie Stefan Frei gehörte für Seattle aber zu den auffälligsten Spielern und wahrte den Sounders in der letzten halben Stunde mit zwei Glanzparaden die letzte Chance aufs Weiterkommen. Die Seattle Sounders hatten das Hinspiel gegen Los Angeles Galaxy auswärts 0:1 verloren, führten im Rückspiel nach 32 Minuten mit 2:0, kassierten aber nach 54 Minuten das Gegentor durch den Brasilianer Juninho, welches den Halbfinal entschied.
Los Angeles kam beim Gesamtskore von 2:2 dank des Auswärtstreffers weiter, kann im Final am 7. Dezember vor eigenem Publikum gegen New England antreten und die Major League Soccer zum fünften Mal gewinnen.
Freis Team, die Seattle Sounders, verpassten in Nordamerika das erste Triple. Vor dem Ausscheiden in den Playoff-Halbfinals hatten sie den amerikanischen Cup-Wettbewerb und die Qualifikation gewonnen.
Schon am Samstag hatte José Gonçalves mit New England Revolution den Final erreicht. Dem 29-jährigen schweiz-portugiesischen Verteidiger und seinem Team reichte im Final-Rückspiel der Eastern Conference ein 2:2 gegen die New York Red Bulls. Das Hinspiel hatte New England auswärts 2:1 gewonnen. (si/syl)