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Wohnen im Oberalbis
Oberalbis 16, Hausen a. A
Von Beginn weg war wichtig, dass mit dem gesamten Projekt "Wohnen im Oberalbis" auch das Parkplatzproblem des Weilers gelöst werden musste. Schon in der bestehenden Situation wurde der Weiler überflutet von geparkten Fahrzeugen der BewohnerInnen. Es war selbstverständlich, dass die 6 neuen Wohnungen nochmals viele Autos mit sich bringen würden. Dass diese Fahrzeuge nicht oberirdisch zwischen den bestehenden und den geplanten Gebäuden geparkt werden sollte, war allen Beteiligten klar. Die Forderung nach einer unterirdischen Einstellhalle lag damit auf dem Tisch. Die Geländesituation kam diesem Wunsch aber nicht entgegen: von der Zufahrt her fällt das Gelände um mehrere Meter ab. Im Gespräch mit der Natur- und Heimatschutzkommission des Kt. Zürich, die an der gesamten Projektentwicklung stark beteiligt war, wurde deutlich, dass es durch die Tiefgarage nicht zu einer Geländeveränderung kommen durfte, dass die zwischen den Gebäuden sanft nach Südwesten abfallende Wiese möglichst unverändert bleiben musste. Sie sollte wie zuvor ohne Kanten und Gefällsbrüche in das umgebende Wiesland übergehen. Dies machte es nötig, die Einfahrt zur Einstellhalle an deren oberen Ende, unter dem Hocheinfahr der Scheune, anzuordnen. Gleichzeitig folgte daraus, dass der Boden der Halle nicht eben sein konnte, sondern sich dem Gefälle möglichst stark anpasste. Dasselbe galt für die Decke, die in einer komplizierten Geometrie den Verlauf der darüber liegende Wiese nachbildet, ohne auf eine allzugrosse Überdeckung angewiesen zu sein. Dies führte direkt zu der "antroposophischen" Formgebung. Die Halle bietet nicht nur Platz für die Fahrzeuge der Bewohner der umgebauten Scheune, sondern auch des EFHs D und des benachbarten Gebäudes 445 und sogar weiterer Nachbargebäude. Es stehen heute weniger Fahrzeuge als zuvor offen im Weiler herum.