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Hartes Regime zuhause: Als Kind wird Federica de Cesco von ihrer Mutter gezwungen, Briefe so oft von Hand zu schreiben, bis die Texte fehlerfrei sind.
Rebellische Kindheit: Die Wahl-Luzernerin hatte schon immer eine rebellische Ader. Regeln befolgt sie nur, wenn sie ihr passen. Zum Beispiel zieht sie Hosen statt Röcke an – in der 1950er-Jahren ein Skandal. Wegen ihrer aufmüpfigen Art fliegt sie in Deutschland sogar von einem Mädchengymnasium.
Stets die Hosen an: In einem Interview mit «Glanz & Gloria» erzählte die Autorin einst, dass in ihrem Schrank keine Röcke hingen. Sie habe seit mehreren Jahrzehnten nur noch Hosen getragen.
Pionierin für Frauenfiguren: Mit 15 Jahren schreibt de Cesco ihr erstes Buch. «Der rote Seidenschal» handelt von einem braven Mädchen, das mit einem Indianer durchbrennt. Eine weibliche Hauptfigur – im Jahr 1957 ein Novum. Die Jugendliteratur ist damals von männlichen Helden geprägt.
Kurzes Eheglück mit Schweizer: De Cescos erster Ehemann ist Schweizer. Mit ihm hat sie einen Sohn und eine Tochter. Die Ehe währt nur kurz.
Feministische Weltbürgerin: Die Schriftstellerin lebt in Belgien, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und in der Sahara bei den Tuareg. Ihr ungewöhnliches Leben lässt sie literarisch in Dutzende Jugendbücher fliessen: Es sind Abenteuergeschichten, die von kämpferischen Frauen in fremden Ländern handeln, präzise recherchiert, sinnlich geschrieben.
Die grosse Liebe: 1973 heiratet sie den japanischen Fotografen Kazu Kitamaru. Sie treffen sich zufällig in einem Pariser Café, verlieben sich und sind seitdem unzertrennlich. Zusammen wohnt das Paar in Luzern.
Mehr als 100 Veröffentlichungen: In den letzten 65 Jahren hat die gebürtige Italienerin über 80 Jugendbücher, 15 Romane für Erwachsene, sechs Sachbücher und eine Autobiografie geschrieben.