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Simon Ammann kommt beim Weltcup-Springen in Lahti (Fi) mit Flügen auf 123 und 114 m nicht über Rang 25 hinaus. Nach Umgang eins belegt der Toggenburger trotz fehlender Telemark-Landung noch Rang 11.
Sein Teamkollege Gregor Deschwanden holt als 30. nur einen Weltcup-Punkt. Der Tagessieg geht an den Vierschanzentournee-Triumphator Stefan Kraft (Ö) vor dem Weltmeister Severin Freund (De) und dem Skiflug-Weltrekordhalter Anders Fannemel (No). (si)
10. Februar 2002: Die ganze Nation drückt einem kleinen Frechdachs die Daumen. Der Reporter fordert: «Flieg, Simi, fliiiieg!» Und der macht genau das: Simon Ammann segelt zu seinem ersten Olympiasieg.
Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann aufgewachsen. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los sein wird.
Simon Ammann lancierte seine Weltcupkarriere mit einem Paukenschlag. …