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Beim schweren Erdbeben im Süden von Mexiko ist mindestens ein Mensch getötet worden. Die Person sei im Bundesstaat Oaxaca ums Leben gekommen, teilte der Zivilschutz am Dienstag mit. Aus der Region wurden leichte Schäden an Gebäuden gemeldet. Zudem fiel in der Provinzhauptstadt Oaxaca de Juárez der Strom aus.
Zahlreiche Menschen verliessen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Das Beben ist im Bundesstaat Oaxaca laut seismologischem Dienst in fünf Kilometern Tiefe registriert worden.
Auch in Mexiko-Stadt war der Erdstoss zu spüren. «Bislang liegen uns keine Berichte über Opfer oder Schäden vor», sagte der Leiter des Zivilschutzes, David León, im Fernsehsender Milenio. Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich auf mögliche Nachbeben einzustellen.
Auch in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Puebla und Chiapas war der Erdstoss zu spüren. Wenig später wurde ein Nachbeben der Stärke 3,9 registriert. Die US-Behörden sprachen eine Tsunami-Warung für die Küste von Mexiko aus.
— Angel Elemiah (@MaximoSPQR) June 23, 2020
In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Erdbeben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.
Beim bislang letzten starken Erdbeben in Mexiko im September 2017 kamen 369 Menschen ums Leben. Das Unglück ereignete sich genau 32 Jahre nach dem stärksten Erdbeben der jüngeren Geschichte, als 1985 in Mexiko-Stadt mindestens 10’000 Menschen starben.