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Giambattista Bodoni vollendete diese klassizistische Schrift in Italien. Die Antiqua-Varianten sind eine Schriftklasse nach DIN 16518. Er orientierte sich am Anfang stark an der Type Fourniers, bis er 1791 Q.Honoratii Flacci Opera herausgab und darin eine Schrift verwendete, die eine eigene Prägung hatte. Die Optima findet sich bei den Antiqua-Varianten, obwohl sie ebenso gut den serifenlosen zugeschlagen werden könnte usw. Pierre Simon Fournier entwickelte 1737 eine Nachbildung dieser Schrift. Als die Antiqua nach und nach auch für Texte in anderen Sprachen verwendet wurde, wurden zur Erfüllung der Anforderungen dieser Sprachen Erweiterungen des lateinischen Alphabets notwendig, wobei diese oft, aber nicht immer, auf Buchstaben des Grundalphabets und diakritischen Zeichen beruhen. Jahrhunderts verstärkt genutzt (→ Antiqua-Fraktur-Streit). Gruppe IX: Handschriftliche Antiqua Diese Schriften sind von der Antiqua abgeleitet und wandeln das Alphabet in persönlicher Weise handschriftlich ab. Für dieses Projekt war eine Platz sparende Type der zeitgenössischen Antiqua notwendig, und das gelang mit der Antiquakursiven. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Frühere theoretische Anleitungen zur Gestaltung der Antiqua waren schon in Italien herausgekommen: diese Bücher handelten ausschließlich von den Versalien, die bereits durch ihren Ursprung aus den römischen Inschriften geometrisch ausgeformt waren. Dezember 2020 um 17:27 Uhr bearbeitet. Durch ihre hohen Strichstärkenunterschiede, die senkrechte Schattenachse und die daraus resultierende vertikale Orientierung der Zeichenform strahlen die Schriften Eleganz und statische Ruhe aus. Schriftklasse der Schriftklassifizierung nach DIN 16518 und umfasst Schriften, die sich ab Mitte des 18. Viele der historischen Schriften wurden mehr oder weniger originalgetreu nach gestaltet; meist zum ersten mal in der ersten Hälfte des 20. Während die Versalien kaum noch einen schrägen Duktus haben, erkennt man bei den Minuskeln noch deutlich ihre Herkunft aus der mit der Feder geschriebenen Humanistenhandschrift. Hinweis. Italien war das erste Land, wo die Antiquatypen allgemeineren Gebrauch fanden. Sie hielten diese Schrift irrtümlich für eine Schrift aus der römischen Antike und leiteten, dem Geist der Renaissance vermeintlich entsprechend, aus ihr die humanistischen Minuskel ab. wurde Frankreich das Führungsland für die Schriftgestaltung. Classizism Antiqua Font. Die Venezianischen Renaissance-Antiqua nach DIN 16518 fasst Schriften aus der Zeit zwischen circa 1465 und 1530 zusammen. Wichtige Vertreter der Antiquaschriften waren der Drucker Johann Froben oder die Schriftgießerei Egelnolff-Luther (17. Herzlich Willkommen auf unserer Seite. 1469 entwickelten Johann und Wendelin da Spira, ursprünglich aus Speyer, aber in Venedig tätig, eine formalere Form der Antiqua. Jahrhundert wurden diese Schriften sehr häufig benutzt, es handelte sich jedoch fast nur um Versalschriften. Diese Liste bietet einen Überblick über bedeutende historische und zeitgenössische … 1501 erschien ein Buch in einer Antiquakursive bei Aldus Manutius in Venedig; diese Schrift erhielt den Namen Vergil. Claude Garamond spielte auch für die Entwicklung der Antiquakursive eine bedeutende Rolle. Diese oft dekorativen Schriften sind weniger für Lesetexte, sondern eher im Displaybereich brauchbar. Die klassizistische Antiqua ist vom Schreiben mit der Spitzfeder, die je nach Druck verschiedene Strichstärken in jede Richtung zulässt, geprägt. Sie zeichnete sich durch eine stärkere Betonung von fetten Grund- und feinen Haarstrichen aus und wirkte heller als die vorherigen Schriften. Die Merkmale dieser Schrift waren der aus der Tradition der Handschrift kommende schräg nach oben verlaufende Querstrich der Minuskel e, sowie die oberen Endungen der Majuskel M. Sie hatte noch einige Ähnlichkeiten mit der Handschrift (z. Im 18. Mit dem Aufkommen des Buchdrucks ab 1450 adaptierten die Drucker der Inkunabelzeit die damals üblichen Handschriften für den Buchdruck. Am Ende des 20. Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Danach schnitten die Deutschen Konrad Sweynheym und Arnold Pannartz, die in Subiaco bei Rom (1465) tätig waren, eine frühe Form der Antiqua für eine Ausgabe von Ciceros De oratore. Der erste, der eine Antiquaschrift in deutschsprachigem Gebiet benutzte, war Adolf Rusch. Zu Beginn des 16. Johannes Gutenberg entwickelte die erste deutsche Satzschrift, die Textura, eine gebrochene Schrift. Die Antiqua-Varianten sind kein Produkt der heutigen Zeit. Sie haben gerundete Bögen, was sie von den gebrochenen Schriften unterscheidet, und enthalten Groß- und Kleinbuchstaben (Versalien und Minuskeln), die auf jeweils unterschiedlichen Vorgängerschriften beruhen. Jahrhunderts wurden die Schrifttypen aus den Niederlanden importiert, danach begann man sie eigenständig umzugestalten. Die Druckschriften sollten nun wie Kupferstich wirken. Die Minuskeln der Antiqua stammten dagegen aus der handschriftlichen Tradition. Die Romain du Roi wurde 1702 für das Drucken von Médailles sur les principeaux évènements du règne de Louis le Grand verwendet. Im Gegensatz zu anderen Ländern, die immer mehr zur Antiqua-Schrift übergingen, wurde sie in Deutschland erst im Laufe des 19. Sie entstand aus der Adaption der humanistischen Kursive für den Buchdruck, und die humanistische Kursive wiederum entstand parallel und eigenständig zur humanistischen Minuskel. Anschließend habe ich eine Liste erstellt, wie ich die Buchstaben ausschreiben wollte. Die Klassizistische Antiqua ist die 4. Die Antiqua-Schriften werden nach ihrer Entstehungszeit und verschiedenen Gestaltungselementen unterteilt. Serifen der Stempel-Schneider als Beispiel für eine venezianische Renaissance-Antiqua (Gruppe I), Serifen der Garamond als Beispiel für eine französische Renaissance-Antiqua (Gruppe II), Serifen der Adobe-Caslon als Beispiel für eine Barock-Antiqua (Gruppe III), Serifen der Bauer-Bodoni als Beispiel für eine klassizistische Antiqua (Gruppe IV), Serifen der Clarendon als Beispiel für eine serifenbetonte Linear-Antiqua (Gruppe V), Helvetica als Beispiel für eine serifenlose Linear-Antiqua (Gruppe VI), Abschluss der Optima als Beispiel für Antiqua-Varianten (Gruppe VII), Abschluss der Post-Antiqua als Beispiel für handschriftliche Antiqua (Gruppe IX), Verwendung der Antiqua in Europa und Detailveränderungen der Schrift, Abbildung eines Drucks von Sweynheym & Pannartz, Abbildung eines Drucks von Nicolas Jenson, Beinert, Wolfgang: Typolexikon.de, Das Lexikon der westeuropäischen Typographie, Die Antiqua, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Antiqua&oldid=206343988, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Deutschland spielte eine besondere Rolle in dieser typographischen Tradition. Jahrhunderts wurden die gotischen Schriften vor allem im Buchdruck verwendet. Die niederländischen Schriftinnovationen beeinflussten auch die Entwicklung auf dem englischen Kontinent. Die Schrifttypen Garamonds wurden dann von vielen Druckern im 16. Sämtliche in der folgenden Liste beschriebenen Pc Schriften sind jederzeit bei Amazon zu haben und zudem extrem schnell bei Ihnen zuhause. Zuletzt bearbeitet am 17. Venezianischen Renaissance-Antiqua. Die bedeutendste Stellung in England nimmt aber John Baskerville ein: Die Typen, die er entwickelte, sind dem Barock zuzuordnen und sehr gut lesbar. Diese ist in ihrem Lehrbuch Buchstaben kommen selten allein (ISBN 3-7212-0501-4) sowie in den Büchern Wegweiser Schrift (ISBN 3-87439-569-3) von Willberg und Typografie kompakt (ISBN 3-540-22376-2) von Bollwage. Jahrhundert). 608917212228 0608917212228 Gluck: Trio Sonatas / Goebel, Musica Antiqua K†ln (Import), Reinhard Goebel 3540131591529 Queen Of The Blues 1943-47 [French I, Dinah Washington 5024552220698 Greatest Heroes In History, Greatest Heroes In History 5055025325312 Grease, Randal Kleiser Dabei kombinierten sie diese Kleinbuchstaben mit den Versalien der Capitalis monumentalis. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. In der zweiten Hälfte des 17. Die Verwendung von Abbreviaturen ging in der Folgezeit zurück, Ligaturen werden hingegen aus schriftästethischen Gründen bis heute noch verwendet. Bis zur Mitte des 18. 1525 begann man sich auch theoretisch mit der Antiqua zu beschäftigen. Der Drucker und Verleger Johann Amerbach aus Basel verbreitete die Antiquaschriften in Deutschland und in der Schweiz mit dem Druck von u. a. scholastischen Texten, Wörterbüchern und Bibeln. Nachdem er sich in das klassizistische Kunstgeschehen vertieft hatte, entwickelte er eine Schrift mit einer individuellen Ausgestaltung, die sich stark von der Handschriftentradition entfernte. Die Egyptienne ist eine aus der Antiqua abgeleitete Schriftklasse, bei der die Serifen blockartig gestaltet und betont sind. Man spricht auch von „serifenverstärkten“ Schriften. Hier finden Sie als Käufer die Top-Auswahl an Pc Schriften, bei denen der erste Platz unseren Favoriten darstellen soll. Die Antiqua bildete sich in der Epoche des Humanismus (15. Dezember 2020 um 17:27, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Antiqua-Varianten&oldid=206633183, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Im engeren typografischen Sinne versteht man unter Antiqua klassische Serifenschriften mit deutlichem Strichkontrast, während serifenbetonte (Egyptienne) und serifenlose Linear-Antiqua (Grotesk) nicht dazu gerechnet werden, obwohl diese durchaus auch auf der Antiqua im allgemeinen Sinne beruhen. Wollte Gutenberg noch eine größtmögliche Ähnlichkeit zwischen Druckschriften und Handschriften, so fand nun der Kupferstich immer mehr Eingang in die Gestaltung der Schrift. Jahrhunderts auszubreiten beginnen. Antiqua (lateinisch antiquus ‚alt‘, ‚einstig‘) bezeichnet Satzschriften für das lateinische Alphabet, die auf einer bestimmten Buchschrift des italienischen Renaissance-Humanismus beruhen. Als gängige, wenn auch etwas veraltete Gliederung gilt für den deutschsprachigen Raum die DIN 16518. Jahrhundert nicht nur in Frankreich benutzt, sondern sie verbreiteten sich in Antwerpen, Basel und Frankfurt. Er orientierte sich an den Schriften von van Dyck, legte aber bei der neuen Gestaltung weniger Wert auf die Ausformung der Buchstaben und mehr auf die Wirkung des gesamten Schriftbildes. Neueste Listen. Dann widmete ich mich zuerst den Großbuchstaben, da mir diese leichter erschienen. Inzisen wie Frederic William Goudys Copperplate Gothic, Hermann Zapfs Optima und Halbserifenschriften wie Otl Aichers Rotis Semiserif fallen nach der DIN-Klassifizierung aus Ermangelung einer besseren Einsortierbarkeit ebenfalls in diese Klasse. Die Antiqua ist auch fünf Jahrhunderte später noch praktisch unverändert in umfangreichem Gebrauch und ist die heute am häufigsten genutzte Schrift für westliche Sprachen. In einer Antiqua-Schriftfamilie ist der kursive Schnitt auf den normalen Schnitt abgestimmt. Gruppe X: Gebrochene Schriften Diese Gattung war in West- und Mitteleuropa lange Zeit die ebenbürtige Parallele zur Antiqua. Jahrhundert kamen neue Impulse aus den Niederlanden: wie beispielsweise von Dirk und Bartholomeus Vosken aus Amsterdam oder Johann Michael Fleischmann und Christoffel van Dyck aus Haarlem. Als Nachfolger von Fournier kam François Ambroise Didot (1730–1804). Man spricht auch von „serifenverstärkten“ Schriften. Bis 1480 gab es in Deutschland nur zehn Antiquatypen; mit dem Interesse für den Humanismus nahm auch der Gebrauch dieser Schriften zu. Nach der politischen Unterteilung Italiens wurde jedoch Frankreich das neue Zentrum. Er besaß 6 Antiquatypen. Die Kursivschrift wurde schließlich mit der Antiqua kombiniert, wobei die Antiqua für gewöhnlichen Text und die Kursivschrift als Auszeichnungsschrift verwendet wurde. Diese Schrift, die De Aetna-Type, entfernte sich mehr als die Type Jensons von der handschriftlichen Vorlage und wurde bei der Gestaltung der Majuskeln sehr von den römischen Inschriften beeinflusst. Das Schriftbild ist charakterisiert durch den Kontrast der unterschiedlichen Strichstärken, die Serifen sind dünn und heben sich von den Grundstrichen ab. Die in England weiterentwickelte Antiquaschrift hat ein weicheres Schriftbild und die Versalien sind breiter gegenüber den niederländischen Typen. Zu den 23 Buchstaben des klassischen Lateins kamen in der Renaissance drei weitere hinzu, was den Umfang auf 26 Buchstaben (jeweils als Versalien und Minuskeln) erhöhte. Die Kursivschrift hat eine etwas andere Geschichte. Im 17. und im 18. Es handelte sich bei ihr um die erste Type im Barockstil, die auf mathematischer Berechnung und einem genauen Konstruktionsplan basierte. Im englischen Sprachraum ist die Bezeichnung Slab Serif oder Square Serif geläufig, in Frankreich Mécanes, in den Niederlanden Mechanen und in Italien Egiziani.Diese Schriften entstanden im 19. Zur Zeit Ludwigs XIV. Großbuchstaben basieren auf der römischen Capitalis, Kleinbuchstaben auf der Humanistischen Minuskel.Die Schrift zeichnet sich durch kräftige Serifen, nach links geneigte Achsstellung sowie relativ große Ober- und Unterlängen aus, der Querstrich des e liegt meist schräg. Die Ursprungsform der Antiqua-Schriften ist deutlich vom Schreiben mit der Breitfeder geprägt. Deshalb wirken in dieser Schrift gesetzte Werke aus der Renaissance erstaunlich modern. Danach folgten Frankreich sowie Spanien (erste Hälfte 16. Als die Imprimerie Royale gegründet wurde, wollte man eine neue Schrift entwickeln, die nicht von jeder Druckerei verwendet werden konnte: Diese Schrift erhielt den Namen Romain du Roi und war ausschließlich für die königliche Druckerei vorgesehen. Download the Antiqua InGrid font by Manfred Klein. Im englischen Sprachraum ist die Bezeichnung Slab Serif oder Square Serif geläufig, in Frankreich Mécanes, in den Niederlanden Mechanen und in Italien Egiziani.Diese Schriften entstanden im 19. Diese wurde für den Druck der Epistulae ad familiares von Cicero verwendet. Beispiel für eine Antiqua-Variante Dank der heute üblichen digitalen Erstellung und Verwendung von Schriften entstanden in den letzten Jahren unzählige Varianten, die sich einer Klassifizierung entziehen. Jahrhundert), England (um 1700), Schweden und die Niederlande (im 18. Die Humanisten beschäftigten sich mit den Autoren der Antike und stießen bei ihrer Suche nach den ältesten Überlieferungszeugen dieser Texte auf frühmittelalterliche, meist karolingische Handschriften, die in der karolingischen Minuskel geschrieben waren. Jahrhundert konnten noch stärkere Gegensätze der Strichführung geschaffen werden. Trägermaterialien wie Pergament bz… Schon in der Frühdruckzeit gab es Belege in den Initialen von ausgeschmückten und lichten Typen. Sie sollen zufällig und spontan wirken. Durch die vermehrte Nutzung des Kupferstichs bei der Gestaltung der Schrifttypen seit dem 17. Für Fragen und Anregungen zu unseren Fontlisten benutze bitte diesen Diskussionsstrang im Forum. Der Gewinner sollte beim Pc Schriften Vergleich sich gegen die Konkurrenten durchsetzen. Schriftgattung, Hauptschriftgruppe bzw. Die Egyptienne ist eine aus der Antiqua abgeleitete Schriftklasse, bei der die Serifen blockartig gestaltet und betont sind. Liste der qualitativsten Pc Schriften. Albrecht Duerer schrieb „Underweysung der messung mit dem Zirckel und richtscheyt“, das erste deutschsprachige Buch über die Konstruktion von Antiquabuchstaben. Die humanistische Kursive, eine Schreibschrift, wurde kurz vor 1500 als Druckschrift ebenfalls in Venedig rezipiert. Classizism Antiqua has been downloaded 3,913 times. Sie haben gerundete Bögen, was sie von den gebrochenen Schriften unterscheidet, und enthalten Groß- und Kleinbuchstaben (Versalien und Minuskeln), die auf jeweils unterschiedlichen Vorgängerschriften beruhen. Die Antiqua wurde zuerst für lateinische Texte verwendet. Zunächst wurden Schriften ausgewählt, die ich verwenden wollte. Antiqua InGrid has been downloaded 4,532 times. Schriften abgeleitet von Formen der frühen Druckzeit (etwa 1450 bis 1530). Diese neue Entwicklung ist durch einen verstärkten Kontrast zwischen Grundstrichen und feinen Linien gekennzeichnet, die Haarstriche der Schraffuren sind noch zarter. Dank dieser Schrift erhielt Venedig den Ruf des wichtigsten Zentrums für die Antiqua. Das Besondere war, dass Garamond gleichzeitig eine Antiquaschrift und als Auszeichnungsschrift die passende Kursive fertigte. Diese Schrift wurde in ganz Italien nachgeahmt und blieb bis zur Weiterentwicklung durch Aldus Manutius die am häufigsten verwendete Type des Landes. Diese Seite wurde zuletzt am 17. Die Gesamtzahl von kostenlosen Schriften 1115 im Abschnitt. Antiqua schriften. Basel wurde das Zentrum der Herstellung von Antiquaschriften nördlich der Alpen, aber auch in Augsburg oder in Nürnberg wurden die Antiquaschriften verwendet. Ein weiteres Merkmal dieser Schrift ist der Kontrast zwischen stärkeren und feineren Strichen. Für die Versalien und die Minuskeln galten nun bei dieser klassizistischen Form der Antiqua die gleichen Prinzipien. Jahrhundert) in Italien als zunächst handgeschriebene Buchschrift heraus. Jahrhunderts treten die stark verzierten Schriften etwas in den Hintergrund, stattdessen dominieren nun die lichten und konturierten Typen. Besonders lange hielt sich. Die Bezeichnung Antiqua beruht dabei auf einem Irrtum. Mit dem Druck von Pietro Bembos De Aetna 1495 durch Aldus Manutius entstand eine neue Form der Antiqua. Gruppe VI: Serifenlose Linear-Antiqua Auch als Grotesk oder (nach Jan die auf die Struktur und Wirkung der Schriften eingeht. Typografischer Terminus für rundbogige Druckschriften oder Screen Fonts römischen Ursprungs mit Serifen (Serif), mit betonten Serifen (Slab Serif) und ohne Serifen (Sans Serif). Erst gegen Ende des 19. In der Kalligraphieerfüllten Ligaturen primär die Aufgabe, schnell und ökonomisch zu schreiben, da u.a. Eine besondere Charakteristik dieser Schrift war zum einen die kleine Punze des e, die sich im oberen Teil der Rundung nach rechts neigte und zum anderen, dass die einzelnen Typen eine unterschiedliche Achsenstellung hatten. Besonderer Ligaturenreichtum ist bei epigraphischen Schriften festzustellen. Die Merkmale sind eine konsequent senkrecht ausgeformte Schattenachse und Serifen ohne eine starke Kehlung. Daher sehen die Buchstaben der Kursivschrift auch etwas anders aus als die der „normalen“ Antiqua, etwa die Formen des a und des f. Dennoch kann man die Kursivschrift auch als eine spezielle Form der Antiqua bezeichnen, um sie von gebrochenen Schriften abzugrenzen. Merkmale. Adolf Rusch gebrauchte 1464 die erste bekannte Antiqua-Druckschrift. Unsere Mitarbeiter haben uns dem Lebensziel angenommen, Alternativen unterschiedlichster Art ausführlichst auf Herz und Nieren zu überprüfen, dass Endverbraucher schnell und unkompliziert den Pc Schriften ausfindig machen können, den Sie zu Hause möchten. Dezember 2020 um 11:47 Uhr bearbeitet. William Caslon ist einer der Hauptvertreter der englischen Schriftentwicklung. Schriftart. Das Schriftbild wirkt breiter, die einzelnen Buchstaben weisen starke Gegensätze der Strichstärken auf, die Majuskeln haben sehr stark betonte Serifen, die Minuskeln haben schräge Anstriche und die Schriftachse ist fast immer senkrecht. Antiqua (lateinisch antiquus ‚alt‘, ‚einstig‘) bezeichnet Satzschriften für das lateinische Alphabet, die auf einer bestimmten Buchschrift des italienischen Renaissance-Humanismus beruhen. Beschreiben Sie Ihre Traum-Küche.Die 2-Minuten-Küchen-Beratung 100% Echthaar Dichtesten CLIP IN Extensions in Deutschland, 220g, 230 Antiqua (lateinisch antiquus ‚alt', ‚einstig') bezeichnet im allgemeinen Sinne Schriftarten mit gerundeten Bögen, die auf dem lateinischen Alphabet basieren und sich ursprünglich auf Vorbilder der römischen Antike bezogen. Die Drucker verwendeten außerdem zahlreiche Abbreviaturen und Ligaturen, die als eigene Glyphen geschnitten wurden. Antiqua-Schriften für den Zeitungsdruck Fontliste: Antiqua-Schriften für den Zeitungsdruck Von Ralf Herrmann Oktober 14, 2014; Aufrufe: 14119; Fonts ... Fontlisten-Liste anzeigen. Über die Schwabacher entwickelte sie sich zur Fraktur, die in Deutschland bis 1941 neben der Antiqua als Gebrauchsschrift genutzt wurde. Die Epigraphik, die Paläografie und die Diplomatik dokumentieren bereits in vorrömischen Alphabeten erste Zeugnisse von Ligaturen und Abbreviaturen (Abkürzungen). Der französische Schriftschneider Claude Garamond entwickelte die vollendete Antiquaschrift der Renaissance. 0. Jahrhundert). So entstand aus der humanistischen Minuskel, einschließlich dieser Kombination aus Versalien und Minuskeln, die Antiqua-Satzschrift. 10) Bis zur Spätantike dienten sie dazu, den Zeilenanfang und das Zeilenende optisch auszugleichen (Optischer Randausgleich). Download the Classizism Antiqua font by Manfred Klein. Jahrhunderts wurden Gemeine in verzierter, schattierter und ornamentierter Art angeboten. Gemeinsam ist ihnen nur die grundsätzliche Anlehnung an die Buchstabenformen der Antiqua. Trotz des Verbots der Nachahmung dieser Type beeinflusste sie sehr die Entwicklung der Typographie in Frankreich. Bis dahin war Venedig und damit Italien das Zentrum der neuen Antiquadruckschriftentwicklung der Renaissance gewesen. Alle diese Veröffentlichungen beschäftigten sich sehr mit dem geometrischen Aufbau der Buchstaben ohne jedoch die optische Wirkung zu behandeln. Die Antiquaschriften Venedigs verbreiteten sich in Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien. Mit dieser Type begann Aldus Manutius eine preiswerte Edition von Klassikern, den sogenannten Aldinen. Schriften aus der Kategorie «Serifen-Schriften». Das lange s als Variante für den Kleinbuchstaben s wurde oft verwendet. Antiqua InGrid Font. Die Unterschiede zwischen dieser Schrift und der von Garamond lagen u. a. in der größeren Punze des e, in der Höhe der Minuskel n, sie wurde größer und die Serifen stärker verfeinert. Aufgrund der vielfältigen Formen, die unter diese Gruppe subsumiert werden, gibt es keine gemeinsamen Merkmale. B. die Beibehaltung von Abbreviaturen und Ligaturen), ohne aber diese imitieren zu wollen. Dieser Erfolg beruhte auch auf der Veränderung der gesamten Konzeption des Buches. Merkmale. Die erste qualitativ überzeugende Antiqua entwickelte der in Venedig lebende Franzose Nicolas Jenson 1470. Diese Seite wurde zuletzt am 8. Jahrhunderts entstand ein Barockalphabet in Versalien, etwas licht gehalten und leicht schattiert; und das ist nicht die einzige ähnliche Type, die zu dieser Zeit bekannt war.