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Schon im Jahr 2012 wollte die Nidwaldner Regierung das Brückenangebot streichen. Damals intervenierte der Landrat dagegen.
Im Rahmen des Sparpaketes 2015-16 kommt die Regierung auf die Massnahme zurück: Wie sie am Dienstag mitteilt, wird sie das Brückenangebot für Jugendliche aufheben, welche die Schulzeit mit mittleren bis hohen Leistungen, aber ohne Anschluss in eine Lehre oder weiterführende Schule abschliessen. Dieses rein schulische Angebot sei vom Bundesgesetz nicht vorgesehen.
Bestehen bleiben die zwei anderen Brückenangebote: eines für fremdsprachige Jugendliche und eines für Jugendliche mit tiefen bis mittleren Schulleistungen.
Die Regierung rechnet nicht damit, dass wegen des Verzichts viele Jugendliche ohne Perspektive bleiben. Sie schliesst aber nicht aus, dass eines der verbliebenen Brückenangebote um eine Klasse vergrössert oder Jugendliche einem ausserkantonalen Angebot zugewiesen werden müssten.