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Die Leichtathletik-Wettkämpfe vom Montag in der Übersicht
Das passierte am vierten Wettkampftag der Leichtathletik an den Olympischen Spielen in Tokio.
Weit, Männer: Was für ein Krimi: Der griechische Europameister Miltiadis Tentoglou verbesserte sich im letzten Sprung um 26 Zentimeter auf 8,41 und sprang damit gleich weit wie der Kubaner Juan Miguel Echevarria im dritten Versuch. Weil sein zweitbester Satz um sechs Zentimeter weiter war wie jener von Echevarria, sicherte sich Tentoglou die Goldmedaille.
Schon 2016 in Rio de Janeiro hatte der letzte Sprung die Entscheidung gebracht, damals zu Gunsten des Amerikaners Jeff Henderson. In Tokio stand mit Maykel Masso (8,21) ein zweiter Kubaner auf dem Podest.
100 m Hürden, Frauen: Jasmine Camacho-Quinn sicherte Puerto Rico die erste Goldmedaille an Olympischen Spielen in der Leichtathletik und die zweite insgesamt. Die 24-Jährige, die im Halbfinal mit 12,26 Sekunden die sechstbeste Zeit der Geschichte aufgestellt hatte, siegte in 12,37 Sekunden deutlich vor der amerikanischen Weltrekordhalterin Kendra Harrison (12,52). Bronze ging an die Jamaikanerin Megan Tapper (12,55).
Mujinga Kambundji (200 m): Mujinga Kambundji qualifizierte sich über 200 m als Erste ihres Vorlaufs problemlos für den Halbfinal. Obwohl die 29-jährige Bernerin ihren Lauf nicht durchzog, egalisierte sie bei einem Gegenwind von 0,2 m/s mit 22,26 Sekunden den eigenen Schweizer Rekord.
Nur drei Sprinterinnen waren im Vorlauf schneller. Den Halbfinal über die halbe Bahnrunde bestreitet Kambundji kurz nach Mittag Schweizer Zeit. Über 200 m hatte sie 2019 in Doha WM-Bronze gewonnen.