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Die gute Nachricht vorweg: Zum 1. Mal in dieser Saison blieb die Schweizer Frauen-Staffel ohne Strafrunde. Dies war ihr zuvor an der WM und viermal im Weltcup nicht gelungen. Die schlechte Nachricht: Das Schweizer Quartett schoss am Schiessstand trotzdem zu wenig gut für eine Top-Klassierung.
Irene Cadurisch, Aita Gasparin, Selina Gasparin und Lena Häcki benötigten zusammen nicht weniger als 14 Nachlader. Dies reichte nur zum 10. Schlussrang. Den Sieg holte sich Schweden knapp vor Belarus. Rang 3 ging an Frankreich.
Cadurisch brillant
Das Rennen hatte für die Schweiz optimal begonnen. Startläuferin Cadurisch, die bei der WM in Pokljuka nicht für die Staffel berücksichtigt worden war, zeigte eine überzeugende Leistung. Sie musste nur einmal nachladen und übergab auf Rang 2 liegend an Aita Gasparin – 2,1 Sekunden hinter der Spitze.
Nach den beiden Gasparin-Schwestern lag die Schweiz auf dem 8. Zwischenrang – 46,7 Sekunden hinter Platz 1. Schlussläuferin Häcki riskierte am Schiessstand viel und wurde dafür nicht belohnt. Mit 5 Nachladern konnte sie zwar eine Strafrunde vermeiden, aber auch keinen Boden gutmachen. Im Gegenteil.