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Unsere eindrückliche Fahrt am majestätischen Fluss Jennisej begann in Krasnojarsk und führte vom industrialisierten Süden in den naturbelassenen Norden. Unterwegs haben wir einige Städte besucht, darunter auch Verbannungsstätten der Zaren und der Sowjets. Wir sind in den sibirischen Wäldern gewandert und haben vor allem die Fahrt genossen, auf einem Fluss, der immer breiter wird und zum gigantischen Strom anschwillt.
Der Jennisej bei Krasnojarsk. Die Brücke ist auch auf dem 10 Rubel Schein abgebildet.
Ob der Fluss Jennisei, Jennisej oder Jennisey geschrieben wird sei dahingestellt. Eigentlich schreibt man ihn cyrilisch: Енисей
Er gehört zu den grossen Flüssen dieser Welt und ist mit seinem längstem Quellfluss Grosser Jennisej 4130km lang. Der längste Fluss ist zwar der Nil aber an Wasserreichtum ist ihm der Jennisej haushoch überlegen. Im abflussreichsten Monat Juni fliessen ca. 78'500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde an einem vorbei. Das muss man sich erst einmal vorstellen.
Zwei Quellflüsse Großer Jennisej (Bij-Chem) u. Kleiner Jennisej (Ka-Chem) speisen den Jennisej. Sie entspringen nahe der mongolischen Grenze und vereinigen sich bei Kysyl in der Provinz Tuva. Einer der grössten Zuflüsse zum Jennisej ist die Angara, die als einziger Abfluss vom Baikalsee selbst einen Platz unter den grössten Flüssen der Welt hat. Bei Turuchansk mündet auch noch die ebenso gewaltige Tunguska in den Jennisej. Der Jennisej mündet in den 435km langen Jennisej-Busen, den Karasee, im nördlichen Eismeer.
In Wikipedia wird der Jennisej als Flusssystem zusammen mit der Angara und deren Quellfluss mit 5940 km als fünft längster Fluss der Welt aufgeführt.
Im Winter friert der Jennisej zu. Im Frühjahr kommt es wegen Eisstauungen meist zu grossen Überschwemmungen.
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Dieses nette Hochzeitspaar aus Krasnojarsk
mit Brautführer hat sich gern fotografieren lassen. Im Hintergrund
die Stadt Krasnojarsk.
Auch ich (Gerhard) hatte die Ehre mit dem Brautpaar fotografiert zu werden. Ob sie je Ihr Bild im Internet entdecken? Ob sie noch verheiratet sind?
Unsere Reiseleiterin, Ljudmila (Luda) stammt aus Krasnojarsk
Im Hintergrund die MS Anton Tschechov
MS Anton Tschechov mit Möve.
Die MS Tschechov, hier eine Aufnahme vom Sundeck aus, hatte ständig einige Möwen als Begleiter.
Am Jennisej
Das langsame Dahingleiten am Fluss hat eine äusserst beruhigende Wirkung und verhilft zu einem herrlichen Feriengefühl.
Unendlich weite Wälder der Taiga ziehen vorbei.
Jennisej Ufer
Die Taiga (Wald) wird langsam zur Tundra je weiter wir nach Norden kommen.
Jennisej im Norden
Hier im letzten Drittel seines Laufs wird der Fluss Jennisej ca. 6 km breit!
Links und rechts vom Fluss stört keine Strasse oder Bahn
Wir sind bis weit über den Polarkreis - bis nach Dudinka stromabwärts gefahren