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Photo: Martha Swann
Frau Uma Ahmad, Mitglied der Geschäftsleitung von Calcutta Rescue, organisierte kürzlich eine Fortbildung für die Lehrkräfte von Calcutta Rescue zum Thema „Effektive Unterrichtsmethoden“. Zehn Lehrpersonen nahmen daran teil. Für den Englischunterricht wurden beispielsweise Hilfsmittel wie Stofftafeln oder Karten mit Wörtern und Abbildungen vorgestellt.
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Die neue Klimaanlage in der Apotheke von Calcutta Rescue
Die Wirkstoffe in Medikamenten sind empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und werden bei höheren Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit schneller abgebaut. Um die volle Wirksamkeit von Medikamenten bis zum Verfalldatum gewährleisten zu können, müssen sie unter definierten Bedingungen gelagert werden, je nach Präparat unter 25°C oder 30°C.
Die Lagertemperatur ist denn auch auf der Medikamentenschachtel vermerkt. Bei nicht korrekter Lagerung besteht das Risiko, dass der Patient ein nicht mehr voll wirksames Medikament erhält.
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Schutz vor Sturm – gratis Blachen Verteilung im Rahmen des Strassenmedizin-Programms
Ein vor Kurzem von Calcutta Rescue identifiziertes Slumgebiet ist Dakhineshwar. Es liegt im Norden von Kolkata in unmittelbarer Nachbarschaft zur Autobahn. Die Menschen leben in sehr primitiven Behausungen oder auf der Strasse und unter sehr unhygienischen Bedingungen. Es gibt keine Toiletten, kein fliessendes Wasser und keine Schule.
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Eltern von behinderten Kindern an der Informationsveranstaltung
Am 17. September 2016 organisierte Calcutta Rescue eine Informationsveranstaltung für die Eltern der behinderten Kinder, welche im Behindertenprogramm betreut werden. Zwei Sonderpädagogen des nationalen Instituts für geistig Behinderte (National Institute for the Mentally Handicapped, NIMH) informierten über die Rechte von behinderten Menschen sowie die Unterstützung, welche der Staat bietet, und zeigten auf, wie die soziale Akzeptanz von Behinderten verbessert werden kann.
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Die 16-jährige Riya Barik besucht die ist 11. Klasse und ist eine sehr gute Schülerin. Die finanzielle Situation ihrer Familie ist prekär. Ihr Vater arbeitet als Fahrer und verdient 6000 Rupien (88 CHF) im Monat. Ihre Mutter arbeitet als Haushaltshilfe. Vor acht Monaten verlor Riya immer mehr an Gewicht sowie auch ihren Appetit.
Als sie auch blutigen Auswurf bekam, brachte die Mutter sie in die Nimtala-Klinik von Calcutta Rescue. Riyas Mutter wurde nämlich durch Mitarbeitende von Calcutta Rescue bei einer Bekanntmachungsaktion nahe ihres Wohnorts darauf aufmerksam. In der Nimtala-Klinik wurde eine Sputum-positive Lungen-Tuberkulose diagnostiziert.
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Eine zweite Ambulanz für das Strassenmedizin-Programm
Frau Arundhati Bhattacharya von der State Bank of India überreicht Schwester Cyril den Check.
Das Team des Strassenmedizin-Programms von Calcutta Rescue besucht mit dem Krankenwagen regelmässig vierzehn verschiedene Slums in Kolkata. Es hat nun sieben weitere Gebiete identifiziert, wo medizinische Hilfe dringend notwendig ist. Mit nur einer Ambulanz können aber diese zusätzlichen Slums nicht abgedeckt werden, dazu braucht es ein zweites Fahrzeug.
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Wie Kolkata unter dem Wandel des Klimas leidet.
Endlich ist es Sommer! Die Tage sind lang, die Hosen kurz und das Wasser schön kühl. Und endlich ist der regenreiche Juni vorbei. Es regnete doppelt so viel wie im Juni in den vergangenen Jahren. Aber immerhin war ja der Winter mild. Das Klima spielt verrückt! Vielleicht haben wir wieder einen so schönen Juli und August wie letztes Jahr, das würde uns doch gefallen. Weiterlesen
Aufklärungsprogramm zur Reduktion der Kindersterblichkeit
Ungefähr 52% aller Frauen in Indien sind im reproduktionsfähigen Alter und die meisten von ihnen menstruieren regelmässig alle 4 Wochen. Viele haben keinen Zugang zu sauberen Hygieneprodukten wie Binden oder Tampons. Schlechte hygienische Verhältnisse können zu gesundheitlichen Problemen führen. Da sich viele Mädchen und Frauen keine Hygieneprodukte leisten können und in der Schule häufig keine Toiletten zum Wechseln von Binden oder Tampons zur Verfügung stehen, bleiben viele während der Menstruation zu Hause, was sich negativ auf ihre Schulbildung und Schulleistungen auswirkt. Weiterlesen
Calcutta Rescue unterstützt 171 Diabetiker, die unter der Armutsgrenze leben.
Typ-2-Diabetes (Diabetes mellitus Typ 2) ist eine Erkrankung des Stoffwechsels. Dabei wird Zucker (Glucose) von den Körperzellen immer schlechter aufgenommen und verwertet, was zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt. Die Krankheit wird auch Altersdiabetes genannt, weil sie sich oft erst in einem höheren Lebensalter bemerkbar macht. Der Typ-2-Diabetes ist wesentlich häufiger als der Typ-1-Diabetes, der sich bereits im Kindesalter manifestiert. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefässkrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Probleme mit der Durchblutung der Beine und Füsse. Wenn das Blut über lange Jahre zu viel Zucker enthält, kann es auch zu einer Schädigung der Nerven und der Nieren sowie zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens und im Extremfall zur Erblindung kommen. In Indien leben ungefähr 45 Millionen Menschen mit Typ-2-Diabetes. Weiterlesen
Zusammenarbeit mit den Vitamin Angels im Slum Nonadanga.
Im September letzten Jahres war Calcutta Rescue zwei Tage mit den Vitamin Angels (Vitamin-Engeln) im Slum Nonadanga von Kolkata unterwegs; wir berichteten im letzten Newsletter 2015 darüber. Die Vitamin Angels sind eine Nichtregierungsorganisation, welche sich weltweit für eine ausreichende Vitaminversorgung von Kindern einsetzt (vor allem mit Vitamin A). Sie stellen anderen Nichtregierungsorganisationen Vitaminsupplemente zur Verfügung. Vitamin A ist essentiell für das Wachstum, das Immunsystem und die Augen. Vitamin-A-Mangel ist die häufigste Ursache für Erblindung bei Kindern unter fünf Jahren. Weiterlesen
Abwechslung für Eltern und Kinder am Children’s Day
Viel Freude hält er nicht bereit, Nandals Alltag in seiner Familie nahe am Ufer des Hoogly. Seine beiden kleinen Schwestern und die drei Brüder teilen sich mit den Eltern einen kleinen verfallenen Schuppen am Bahndamm der Circular Railway Kolkata. Die Woche über besucht er die School No. 1 von Calcutta Rescue, etwa 20 Minuten Fußweg entfernt. Weiterlesen
Calcutta Rescue in Zahlen im 2015:
- 12 elektrifizierte Arsenfilter sind in Dörfern in der Umgebung von Kolkata zur Entgiftung des Trinkwassers installiert und gewartet.
- 14 Slums werden vom Strassenmedizin-Programm mit der Ambulanz aufgesucht.
- 119 Leprakranke werden in der Chitpur-Klinik versorgt.
- 367 HIV-Patientinnen und -Patienten werden in den Kliniken von Calcutta Rescue behandelt.
- 672 Jugendliche erhalten dank Calcutta Rescue eine Ausbildung.
- 1’500 Kranke wurden in der Nimtala-Klinik seit der Aufnahme des Betriebs im November 2015 behandelt.
- 3’800 Personen erhielten in den letzten 12 Monaten Hilfe in der Ambulanz des Strassenmedizin-Programms.
- 52’469 Patientenkonsultationen
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Die Physiotherapeutin Alessandro Ciullo berichtet von ihrem Alltag bei Calcutta Rescue.
Alessandra Ciullo aus der Schweiz arbeitete im Herbst 2015 während zwei Monaten als freiwillige Physiotherapeutin und Fussballtrainerin bei Calcutta Rescue. Nach ihrem Einsatz brach sie zu einer Reise in Südostasien auf. Doch bald änderte sie ihre Pläne und kehrte nach Kolkata zurück. Hier ihr Bericht: Weiterlesen
Indien ist punkto Bildung und Gleichberechtigung der Frauen im Hintertreffen.
Von 188 Ländern stand Indien im Jahr 2015 auf Platz 130 des Index des menschlichen Entwicklungsstandes (Human Development Index); ein Jahr zuvor nahm das Land noch den 135. Rang ein. Eine Erhöhung der Lebenserwartung und des Bruttonationaleinkommens haben vor allem zu dieser Verbesserung geführt. Hingegen stagniert Indien bei der Bildung, der Stärkung der Frauen und bei der Armutsbekämpfung.
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Ready, set, go!
Am 19. Januar 2016 veranstalteten die Schulen von Calcutta Rescue auf dem Juger Jatri Feld in Talapark den jährlichen Sporttag. Um 9.30 Uhr ging es los. Beinahe 500 Schulkinder nahmen an den Rennen und spannenden Wettkämpfen teil. Es gab zum Beispiel Seilhüpfen, Hahnenkampf, Biskuit-Rennen, Seilziehen und Ballspiele.
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Der Welt-AIDS-Tag hilft das Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen.
Mamata Banerjee, Ministerpräsident von Westbengalen, hat bekannt gegeben, dass alle HIV-Kranken die antiretroviralen Medikamente der ersten Wahl sowie weitere Arzneimittel zu einem speziell günstigen Preis erhalten werden. Darüber hinaus werden sie weitere Unterstützung erhalten wie freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln und kostenlose Behandlung in staatlichen Spitälern.
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SchülerInnen von der 5. – 10. Klasse diskutierten miteinander.
Soweit darf es nicht kommen!
Unter jugendlicher Delinquenz versteht man das Begehen von Straftaten durch junge Menschen in einem Alter, in welchem sie noch nicht der ordentlichen Strafverfolgung unterstehen. Verschiedene Faktoren tragen zur Jugendkriminalität bei. Viele betroffene Jugendliche kommen aus zerrütteten Familien und haben Missbrauch erlebt. Auch Gruppendruck und das lokale Umfeld beeinflussen die Entwicklung eines Kindes.
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Dr. Kundu über seine Erfahrungen im Arbeitsalltag
Dr. Kundu ist Arzt in der Nimtala-Klinik von Calcutta Rescue. Zu seiner täglichen Arbeit in der Klinik sagt er: „Die Arbeit ist herausfordernd und verlangt sehr viel Ausdauer und spezielles Geschick im Umgang mit den lokalen Behörden sowie den Patientinnen und Patienten, welche der ärmsten Bevölkerungsschicht angehören. Viele von ihnen haben komplexe Suchtprobleme. Sie haben keine Vorstellung von körperlichem Wohlbefinden und der Wichtigkeit einer umfassenden medizinischen Betreuung.
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Die Geschichte von Manik Sardar
Manik Sardar in der Nimtala-Klinik.
Der 32 Jahre alte Manik Sardar wurde Anfang Dezember 2015 mit Verbrennungen an seiner rechten Hand und am Unterarm in die Nimtala-Klinik gebracht. Das Unglück passierte während seiner Arbeit für ein Catering-Unternehmen. Manik wurde vor 15 Jahren von seiner Familie im Stich gelassen. Später heiratete er, doch seine Frau verliess ihn. Sein Kind lebt bei seiner Schwägerin.
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90 Kinder beweisen ihr Talent in verschiedensten Darbietungen.
Die Kinder zeigen ihre beeindruckenden Talente.
Der 3. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit einer Behinderung und wird seit 1992 begangen. Das Ziel ist, das Verständnis für Menschen mit einer Behinderung zu fördern, ihre Rechte und ihren Anspruch auf Würde und Wohlergehen ins Bewusstsein zu rufen und aufzuzeigen, welche Bereicherung die Integration von behinderten Menschen in alle Aspekte des Alltagslebens ist.
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