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Sozialhilfebeziehende sind grundsätzlich verpflichtet, das zum Vermeiden, Beheben oder Vermindern der Bedürftigkeit Erforderliche selber vorzukehren. Die Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe kann im Einzelfall mit Auflagen und Weisungen verbunden werden. Diese berühren Grundrechte, deren Einschränkung verhältnismässig sein muss. Verhältnismässigkeit bedeutet, dass die Auflagen und Weisungen sich eignen, notwendig und zumutbar sein müssen. Sozialhilfeorgane müssen deshalb ihre Entscheide entsprechend auf fachlich begründete Annahmen stützen. Beschwerdeverfahren zeigen immer wieder, dass angeordnete Massnahmen mit Blick auf die Verhältnismässigkeit nicht ausreichend überzeugend begründet werden. Die Tagung verschafft eine Übersicht über rechtliche Rahmenbedingungen zur Einschätzung der Verhältnismässigkeit von Auflagen und Weisungen und zeigt auf, was dabei in der Praxis zu beachten ist.