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Donald Trump reist derzeit durch Asien. Eines der am meist diskutierten Themen ist dieser Tage deswegen die Nordkorea-Krise. Am Dienstag drohte der US-Präsident dem Regime in Pjöngjang, die USA auf keinen Fall zu unterschätzen. «Die Waffen, die ihr erwerbt, machen euch nicht sicherer, sie bringen euch nur in grosse Gefahr.»
Gestern Samstag reagierte nun das Aussenministerium in Nordkorea auf die Drohgebärden Trumps. In einem Statement hiess es: «Leichtsinnige Bemerkungen eines alten Verrückten wie Donald Trump werden unsere Fortschritte nicht stoppen.»
Dies wiederum konnte der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Er würde Kim niemals als «klein und fett» bezeichnen, schrieb der US-Präsident bei Twitter. «Warum sollte Kim Jong Un mich beleidigen, indem er mich ‹alt› nennt, wenn ich ihn niemals als ‹klein und fett› bezeichnen würde?», twitterte Trump. Er versuche «so sehr, sein Freund zu sein – und vielleicht wird das eines Tages passieren!»
An einer Pressekonferenz am Sonntag, nachdem Trump den Tweet verschickt hatte, sagt er, dass er eines Tages durchaus ein Freund von Kim Jong Un werden könnte, das wäre «sehr, sehr schön», aber nicht sehr wahrscheinlich.
«Das wäre ziemlich komisch, aber es besteht die Chance dazu. Wenn es wirklich passieren sollte, könnte das eine gute Sache sein. Für Nordkorea. Aber auch für eine Menge anderer Plätze und für den Rest der Welt.»
Trump hatte zuvor unter anderem China besucht. Während seines Besuchs in Peking hatte er die Hoffnung geäussert, dass China im Atomkonflikt mit Nordkorea «schneller und effektiver als sonst irgendwer mit diesem Problem umgehen» werde. Die Zeit gehe zur Neige, fügte er hinzu.
Nach Worten des US-Präsidenten hat Chinas Staatschef Xi Jinping einer Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea zugestimmt. «Präsident Xi von China hat gesagt, dass er die Sanktionen gegen Nordkorea ausweitet». (cma/sda/afp/dpa/reu)