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Grossratswahlen Kanton Aargau 2016 Die Resultate
Meine Prognose zeigt zweimal eine Abweichung von mehr als 2 %. Die AZ-Umfrage liegt fünfmal mehr als 2 % neben dem Resultat.
Grossratswahlen Kanton Aargau 2016
Neuerungen bei den Wahlen 2016
erstmals nach dem Wahlverfahren Doppelter Pukelsheim
Die Sitzverteilung unter die Parteien erfolgt nicht mehr in den Bezirken sondern auf Grund der gesamten Stimmenzahl auf kantonaler Ebene. Nur Parteien, welche in einem Bezirk einen Wähleranteil von 5 % oder im Kanton einen Wähleranteil von 3 % erreichen, nehmen an der Sitzverteilung teil. 2012 erreichten die Listen SD, PP, SLB imd IGG das verlangte Quorum nicht und blieben deshalb ohne Sitze im Grossen Rat.
Prognose auf Basis Nationalratswahlen 2015
(Update 28.08.16)
Auf Grund der Resultate der Nationalratswahlen von 2011 und 2015 legen die SVP und die FDP Mandate zu. Es ist jedoch zu beachten, dass diese beiden Parteien bei den Ständeratswahlen vom gleichen Tag die Spitzenkandidaten gestellt haben und dadurch auch für die Nationalratswahlen Wähler mobilisieren konnten.
Prognose auf Basis von Grossratswahlen 2016
Basis Kanton AG 2012, SG, SZ, SH, TG (Update 26.09.16)
Der Kanton Schaffhausen hat am 25, September 2016 sein Parlament gewählt. Damit sind alle im laufenden Wahljahr erfolgte Parlamentswahlen mit ihren Resultaten bekannt. Nimmt man den Mittelwert dieser Resultate, ergibt sich für die SVP ein Gewinn von 4 Sitzen, FDP und SP erreichen einen geringen Zuwachs und gewinnen je 1 Mandat, die CVP erleidet in Schaffhausen einen Einbruch und verliert 2 Mandate, die BDP, welche im Kanton Aargau nur In 3 Bezirken mit vollen Listen antritt muss um das Quorum von 5% in einem Bezirk kämpfen, EVP und glp müssen mit dem Verlust von 1 Mandat rechnen, während die EDU ihre 2 Sitze knapp halten kann.
Prognose Sitzverteilung
Prognose Sitzverteilung
Sitzverschiebung zu 2012 Basis Nationalratswahlen
Sitzverschiebung zu 2012 Basis Grossratswahlen
Wahlen in den Grossen Rat. Die grosse az-Umfrage
Die Grafik zur Umfrage enthält meines Erachtens einen Fehler. Während die befragte Wähler ihre Parteipräferenz bekannt geben werden die Ergebnisse aus der Wahl 2012 nach den Wählerzahlen berechnet. Die Wählerzahl ist nach dem Wahlverfahren Doppelter Pukelsheim nicht die Zahl der Wähler sondern die Summe der Kandidaten- und Zusatzstimmmen geteilt durch die Zahl der Sitze im Bezirk. Die Differenz zeigt sich in der nachfolgenden Tabelle.
Ob die Resultate von 2009 ebenfalls nach der Wählerzahl eingesetzt wurden kann ich nicht beurteilen, da ich die daten 2009 nicht mehr aufbewahrt habe.