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Sie haben einen Tisch für ein romantisches Tête-à-tête reserviert. Zwei Meter neben Ihnen feiert die Beobachter-Redaktion und niemand hat Ihnen zuvor etwas davon gesagt.
Sie möchten vor dem Nachhauseweg noch einen Espresso trinken. Geht aber nicht, weil die Wirtin eine halbe Stunde vor Beizenschluss bereits die Kaffeemaschine geputzt hat.
Sie gehen mit Ihren Kindern ins Restaurant und werden an einen Tisch mit Stumpenrauchern plaziert.
Sie verlangen zum Espresso ein Glas Hahnenwasser. Der Wirt ist ein Knauserer und verlangt dafür zwei Franken.
Sie bestellen eine Gemüsebeilage und erhalten verkochte Konservenerbsen.
Sie betreten am späteren Abend ein menschenleeres Gasthaus und wollen noch ein Bier trinken. «Kann ich leider nicht machen», sagt der Kellner, «das Lokal ist fürs Nachtessen reserviert.»
Sie fragen: «Könnte ich etwas Brot zur Suppe haben?» Sie erhalten folienverpackte, pampige Semmeln ein Stutz pro Stück.
Nach 15 Minuten Warten wollen Sie endlich bestellen. Die gestresste Kellnerin putzt Sie ab mit der Ausrede: «Wir haben zuwenig Personal, weil wir heute auch draussen servieren müssen.»
Sie rennen die Treppe hinunter zur Toilette. An der verschlossenen Tür hängt ein Zettel mit der Nachricht: «Schlüssel im Restaurant verlangen!»
Beim teuren Fünfgangmenü werden Sie von drei verschiedenen «Guantanamera»-singenden Musikanten und vier Rosenverkäufern gestört.