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Obwohl sich die Rolle und Bedeutung der IT in den meisten Unternehmen stark verändert hat, folgt die Strukturierung von CIO-Bereichen (und ihrer Wertbeiträge) meist noch einem funktionalen Paradigma – unter Bezugnahme auf „was wird gemacht“ oder „wie wird es gemacht“, manchmal auch „für wen wird es gemacht“. Eine funktionale bzw. ergebnisorientierte Strukturierung findet sich mittelbar auch in Ansätzen, welche die Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt stellen oder agile Gestaltungsprinzipien berücksichtigen.Wir diskutieren bestehende Ansätze und schlagen ein neues Strukturierungsmodell vor, das die Aktivitäten des CIO-Bereichs aus der Perspektive „welcher Wertbeitrag wird erreicht“ (bzw. welche strategische Wirkung wird angestrebt) unterscheidet. Das sich ergebende Wirkungsorientierte Portfolio wird dabei in den Dimensionen Wirkungsbreite, Wirkungszeitraum und Wirkungstiefe abgebildet. Ausgehend von der Demonstration bestimmter Aspekte dieses Perspektivenwechsels in Form von zwei Anwendungsfällen werden die Potenziale und Konsequenzen einer wirkungsorientierten Strukturierung des CIO-Bereichs z. B. für die Kommunikation des CIO-Wertbeitrags, die Koordination mit anderen Führungsfunktionen und die Organisation von „Business Technology“ diskutiert.
Robert Winter, Fabian Ringwald
Apr 2022