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Osteoporose
Die Osteoporose ist gekennzeichnet durch eine verminderte Knochenmasse infolge eines übermässigen Kalziumverlustes. Sie ist eines der häufigsten Skelettleiden im höheren Lebensalter. Nicht selten werden Knochenbrüche dann durch Bagatellunfälle verursacht. Besonders häufig betroffen sind ältere Frauen und immobilisierte, bettlägerige Patienten. Längere Schonung führt zu schnellem und nachhaltigem Verlust der Knochenfestikeit.
Wichtig ist die Abklärung anderer Erkrankungen (Stoffwechselstörung, Tumor), die ebenfalls zu Kalziumverlust der Knochen führen können (sogenannte sekundäre Osteoporose).
Schmerzbehandlung bei Osteoporose
Bei akuten, starken Schmerzen muss vor Aufnahme einer sinnvollen Schmerztherapie ein Knochenbruch (z.B. Wirbelkörperfraktur) als Ursache ausgeschlossen werden können. Ist tatsächlich ein Wirbelkörperbruch die Ursache, so kann die Einspritzung von Spezialzement in den betroffenen Wirbelkörper (Vertebroplastie) zu einer raschen und anhaltenden Schmerzlinderung führen.
Neben der medikamentösen Osteoporosebehandlung (Knochenresorptionshemmer, Vitamine und Kalzium) kommen bei starken Schmerzen vor allem Opiate zum Einsatz. Diese werden entweder in Tropfen- oder Tablettenform eingenommen oder mittels Schmerzpflaster über die Haut verabreicht. Je nach Situation (hohe Morphindosis, starke Medikamentennebenwirkungen) kann die Schmerztherapie auch über eine Schmerzmittelpumpe erfolgen.