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Der österreichische Krimi-Autor Kurt Palm ist in Mönchengladbach mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Der 56-Jährige erhielt die Auszeichnung für seinen Roman «Bad Fucking».
Die Jury wertete den Krimi als «eine grandiose Attacke auf den alltäglichen Dumpfsinn ... böse, obszön und zum Brüllen komisch», hiess es in der Begründung. Palm nahm den mit 5000 Euro dotierten Preis am Samstagabend während des «Tango Criminale» zum Abschluss des diesjährigen Krimi-Festivals Criminale entgegen. Der Bremer Schriftsteller Jürgen Alberts erhielt für seine besonderen Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur den undotierten «Ehren-Glauser».
Jeweils 1500 Euro kassierten Petra Busch für ihr Debüt «Schweig still, mein Kind» und Judith Merchant für ihren Kurz-Krimi «Annette schreibt eine Ballade». Für ihren Kinder- und Jugendkriminalroman «Die wilde Farm» wurde Autorin Silke Lambeck mit dem Hansjörg-Martin-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt ein Preisgeld von 2500 Euro.
Der Glauser ist mit insgesamt 8000 Euro die höchstdotierte Auszeichnung für deutschsprachige Krimi-Literatur und wird jedes Jahr während der Criminale von der Autorengruppe «Das Syndikat» vergeben. Die Preisgelder werden ausschliesslich von den 600 Mitgliedern der Autorenvereinigung finanziert. (sda)