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Anlass und Hintergrund des Konferenzthemas 2021 ist das 50jährige Jubiläum der Einführung des Frauen*wahl- und -stimmrechts für Schweizer*innen im Jahre 1971. Die Konferenz behandelt das Thema „Frauen*wahlrecht und Demokratie“ aus demokratie- und geschlechtertheoretischer, intersektionaler, postkolonialer und transnationaler Perspektive sowohl mit Blick auf die Schweiz als auch bezogen auf die Situation in anderen Ländern und Kontexten. Im Zentrum stehen erstens kritische Analysen zu Konzeptionen von Demokratie, politischer Partizipation und Citizenship im Hinblick auf ihre Ein- und Ausschlüsse, zweitens historische und aktuelle Formen der Erinnerungskultur in Bezug auf verweigerte und erkämpfte politische Rechte in der Schweiz und weltweit und drittens Visionen einer geschlechtergerechten Gesellschaft und Politik sowie Konzeptionen umfassender politischer Rechte und gesellschaftlicher Partizipation. Es können aus allen wissenschaftlichen Disziplinen Beiträge eingereicht werden, die sich auf einen oder mehrere Schwerpunkte des Konferenzthemas beziehen.
Kritik: Der erste Schwerpunkt widmet sich der kritischen Analyse von Konzeptionen von Demokratie, politischer Partizipation und Citizenship im Hinblick auf ihre systematischen Ein- und Ausschlüsse sowohl in der Schweiz als auch in anderen Ländern und Kontexten.
Erinnerung: Der zweite Schwerpunkt befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Erinnerung des (historischen) Unrechts bezogen auf das verweigerte und erkämpfte Frauen*wahlrecht.
Visionen: Der dritte Schwerpunkt beschäftigt sich mit normativen, emanzipatorischen und aktivistischen Ansätzen zur Bestimmung politischer Grundrechte und den Visionen einer geschlechtergerechten Politik und Gesellschaft.