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Autor: Bruno Grossrieder
«Wir starten in die Meisterschaft, um diese auch zu gewinnen», hatte Christian Villommet, Trainer von Estavayer-le-Lac, anfangs Saison verkündet. Wurde der Aufsteiger für seine kernigen Sprüche zuerst belächelt, hat er inzwischen mit neun Siegen in elf Spielen und dem Herbstmeistertitel alle Zweifler überrascht.
Durchzogene Bilanz der Deutschfreiburger
Hinter den überraschenden Broyetalern erfüllten Richemond, Ependes/Arconciel und Giffers/Tentlingen die in sie gesetzten Erwartungen. Giffers/Tentlingen vermochte lange Zeit mitzuhalten und lag vier Runden lang an der Tabellenspitze. Mit vier sieglosen Spielen am Schluss wurden die Oberländer aber auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Plaffeien spielte eine regelmässige Runde, verlor gegen die schlechter platzierten Murten und Courtepin und landete im gesicherten Mittelfeld. Deutlich unter den Erwartungen blieb der FC Murten, der die Abgänge einiger Stammspieler offensichtlich nicht kompensieren konnte.
Auf den Abstiegsplätzen liegen Vully und Belfaux. Während man beim FC Vully mittlerweile mit solchen Platzierungen umzugehen weiss, sieht die Lage von Belfaux düster aus. Umso mehr, als es durchaus möglich ist, dass es drei Absteiger aus der 2. Liga geben wird, weil in der 2. Liga inter sowohl Farvagny als auch Kerzers unter dem Strich liegen.
21 Tore weniger
In den 66 Vorrundenspielen wurden 207 Tore erzielt, 21 weniger als im Vorjahr und 3,123 pro Partie. Ein Blick auf die andern Ligen zeigt, dass sich die Torausbeute in der 2. Liga durchaus sehen lassen kann. So gab es in der ersten Liga (mit dem SC Düdingen und dem FC Freiburg) durchschnittlich 3,25 Tore, in der 2. Liga inter 3,33 Tore und in der Sensler 3.-Liga-Gruppe 3,7 Tore. Die Super League wartet dagegen mit lediglich 3,12 Tore pro Spiel auf.