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An einem kälteren Abend im Mai 2023 feuerte eine 38-Jährige ihren Ofen im Bezirk Baden an. Einen Tag später entsorgte sie die Asche im Grüncontainer.
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Frau fackelt Gartenschopf ab
Dabei hat die Frau jedoch nicht bedacht, dass die Asche noch warm und der Container brennbar war. Nichtsahnend brachte sie den Grüncontainer mit der Asche darin in ihren Gartenschopf. Am darauffolgenden Tag, in den frühen Morgenstunden, bemerkte die 38-Jährige, dass ihr Gartenschopf in Flammen stand. Wie in einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau zu lesen ist, setzte die warme Asche den Grüncontainer in Brand, woraufhin das Feuer auf den Gartenschopf übergriff und diesen vollständig niederbrennen liess.
Während des Brandes entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 15'000 Franken. Weiter ist dem Strafbefehl zu entnehmen, dass der Frau aus dem Bezirk Baden hätte bewusst sein müssen, dass sie die Aschereste in einem nichtbrennbaren und geschlossenen Behälter aufbewahren müsste.
Gegen die Brandschutzvorschriften verstossen
Die Frau aus dem Bezirk Baden verursachte somit fahrlässig eine Feuersbrunst und verstiess gegen die Brandschutzverordnung. Sie wird zu einer bedingten Geldstrafe von 1800 Franken sowie einer Busse von 300 Franken verurteilt. Zudem muss sie für die Gebühren von über 840 Franken aufkommen.