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Die drei Stadtteile Oerlikon Süd und Nord, sowie Leutschenbach entwickeln sich sehr unterschiedlich was Geschwindigkeit der Bebauung und städtebauliche Struktur betrifft. Weil in den letzten Jahren sehr viel gebaut wurde und weitere Projekte in Vorbereitung sind, besteht eine gewisse Tendenz zur gegenseitigen Anpassung und Homogenisierung der Bauten und Aussenräume. Im Interesse der langfristigen Sicherung der Standortqualitäten sollte eine Differenzierung der drei Stadtteile angestrebt werden. Dies kann mit der Gestaltung der Regelbebauung und der Aussenräume (Strassen und Plätze) erreicht werden.
Übergeordnete stadträumliche Beziehungen und insbesondere die Auszeichnung des Bahnhofs Oerlikon können mit den vorgesehenen Hochhäusern hergestellt werden.
Der Bahnhofplatz gehört zum unverwechselbaren Zentrum des Quartiers, er steht in einem direkten Bezug zum Marktplatz. Zwei hohe Häuser (ca. 60m) fassen den Platz im Osten und Westen, das bestehende Hotel und der Bahnhof setzen Schwerpunkte an den Längsseiten.
Das Hochhaus im Osten ist so gesetzt und ausgebildet, dass das historische Bahnhofsgebäude flankiert und die räumliche Wirkung des Bibliotheksgebäudes unterstrichen wird. Der schlanke Sockel des Gebäudes ermöglicht das Zirkulieren der Fussgänger und die Zufahrt und Anlieferung des Gebäudes. Die Parkierung erfolgt im Untergeschoss anstelle des bisherigen Stellwerks. Als Nutzungen sind Appartments gehobenen Standards vorgesehen.
Das gegenüberliegende Hochhaus im Westen schliesst den Platz ab, es liegt unmittelbar beim Eingang der Quartiersverbindung. Das kräftige Volumen ist ebenfalls abgetreppt und mit dem Ostturm verwandt, es verschränkt sich aber auch mit der Baugruppe des Neumarktes. Als Nutzungen sind im unteren Teil Büros, oben ein Hotel vorgesehen.