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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00891 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 22. Januar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Bibiane Egg Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse Y.___ Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war zul etzt vom 1. September 2001 bis zum 31. Dezember 2009 als Produktionsmitarbeiter bei der Z.___ angestellt (Urk. 7/56/5). Am 17. September 2007 erlitt er einen Motorradunfall und zog sich dabei Verletzungen am linken Knie zu (Urk. 7/ 5/ 41). Am 3. November 2008 meldete sich der Versicherte zum Leis tungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/5, Urk. 7/12, Urk. 7/68 ) bei, holte Arztberichte (Urk. 7/7, Urk. 7/9, Urk. 7/11, Urk. 7/17, Urk. 7/21 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/10) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/8) ein. Der Unfallversicherer veranlasste ein orthopädisches Gutachten, welches am 18. Februar 2010 von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erstattet wurde (Urk. 7/43). Mit Verfügung vom 8. April 2011 sprach der Unfallversicherer dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2010 eine Inva lidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % zu (Urk. 7/66). Mit Vorbescheid vom 30. Mai 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache einer ganzen Rente für die Zeit vom 17. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 in Aussicht (Urk. 7/72). Aufgrund des dagegen erhobenen Ein wandes (Urk. 7/76, Urk. 7/78), liess die IV-Stelle de n Versicherten rheumato logisch b egutachten (Gutachten vom 2. November 2011 von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, Urk. 7/82). Im Nachgang an die Begutachtung erfolgten diverse Stellungnahmen seitens des Versicherten und Dr. B.___ (Urk. 7/85-88, Urk. 7/90-91, Urk. 7/93). Mit Verfügung vom 15. August 2012 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und sprach dem Versicherten eine vom 1. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 befristete ganze Rente zu (Urk. 7/97 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 15. August 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 7. September 2012 Beschwerde und beantragte, ihm sei für die Zeit vom 1. September 2008 bis 31. August 2010 eine ganze Rente und für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. März 2011 eine Viertelsrente gestützt auf einen Inva liditätsgrad von 42 % auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Oktober 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Gleichzeitig wurde die Pensionskasse Y.___ zum Prozess beigeladen. Die Beigeladene verzichtete auf eine Stel lungnahme (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grund lagen (Art. 28 und Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG) sowie die Voraussetzungen zur Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 1 f.). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergän zungen, verwiesen werden. 1.2 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzu sprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beur teilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2, Verfü gungsteil 2) davon aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 17. September 2007 (Beginn Wartejahr) bis zum 1. Oktober 2008 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 1). Jedoch sei ihm gestützt auf die Einschätzung von Dr. C.___ ab dem 2. Oktober 2008 eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Für die Zeit vom 17. September bis zum 1. Oktober 2008 ergebe sich ein Invaliditäts grad von 100 %. Ab dem 2. Oktober 2008 resultiere u nter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % ein rentenausschliessender Invalidi tätsgrad von 12 %, weshalb die Rente drei Monate nach der Verbesserung per Ende Januar 2009 wieder einzustellen sei (S. 2 f. ). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), gemäss dem Gutachten von Dr. B.___ sei erst ab Sommer 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen. Damit sei bis Ende August 2010 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit aus zugehen, zumal auch der Unfallversicherer bis Ende Mai 2010 Taggelder von 100 % ausgerichtet habe (S. 5 ff. Ziff. 1.1 ff.). Weiter rügte der Beschwerdeführer die Höhe des von der Beschwerdegegnerin herangezogenen Validen- sowie Invalideneinkommen s und des leidensbedingten Abzuges (S. 7 ff. Ziff. 2.1 ff. ). 2.3 Streitig und zu prüfen ist die Dauer der Rentenzusprache und damit insbeson dere die Frage, ab wann dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder vollständig zumutbar war. Ebenfalls strittig ist die Rentenberechnung. 3. 3.1 Es ist u nbestritten, dass der Beschwerdeführer ausschliesslich an somatischen Beschwerden leidet : Bei einem Unfall am 17. September 2007 zog er sich eine anteriore Knieluxation links mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB), des medialen Seitenbandes sowie des lateralen Meniskushinterhorns und eine ante romediale Instabilität zu. Am 20. September 2007 erfolgte eine Kniegelenks arthroskopie ( vgl. Urk. 7/5/ 32-39). Wenige Tage nach der Operation habe der Beschwerdeführer über zunehmende belastungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter geklagt (Urk. 7/5/39 Mitte). Das MRI vom 19. Oktober 2007 der linken Schulter zeigt e eine l eichte Tendinose der distalen 2 cm der Supraspi natussehne sowie einen Verdacht auf einen nicht dislozierten ossären Ausriss der Sehne am Tuberculum majus (Urk. 7/5/25). Aufgrund der persistierenden Knieinstabilität (vgl. Urk. 7/5/13, Urk. 7/5/16) erfolgte anfangs Mai 2008 eine Rekonstruktion des hinteren und vorderen Kreuzbandes sowie des Seitenbandes an der D.___. Als Austrittsdiagnose wurde eine chronische vordere und hintere Kreuzbandinstabilität mit medialer Seitenbandinstabilität (Grad III) sowie eine mediale Meniskusläsion Knie links festgehalten (Urk. 7/5/8-9). Drei Monate postoperativ berichteten die Ärzte der D.___ über einen zufriedenstellenden Verlauf und attestierten dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 1. September 2008 noch bi s Mitte September 2008 eine 100 %ige Arbeits unfähigkeit, ab dann sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich (Urk. 7/5/5). Aus den medizinischen Akten gehen für den weiteren Verlauf aufgrund der ge klagten Restbeschwerden folgende Einschätzungen zur zumutbaren Arbeitsfä higkeit hervor: 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, berichtete am 2. Oktober 2008 (Urk. 7/5/1) darüber, dass der Beschwerdeführer über belas tungsabhängige Schmerzen des linken Knies sowie Probleme beim Aufstehen wegen Schmerzen und Kraftlosigkeit klage. Treppensteigen sei mit Unterstüt zung durch Halten am Geländer möglich (Ziff. 2). Es bestehe ein anhaltender Reizzustand des linken Knies mit muskulärem Defizit (Ziff. 3). Die Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit sei zu 100 % eingeschränkt. In einer angepasste n sitzende n Tätigkeit sei der Beschwerdeführer jedoch ab sofort vollzeitlich ein setzbar (Ziff. 6). 3.3 Mit Bericht vom 18. November 2008 (Urk. 7/7/6-7 ) hielten die Ärzte der D.___ im Rahmen der Halbjahreskontrolle nach der Operation ein klinisch sehr schönes Ergebnis fest. Es sei en kein direktes Instabilitätsgefühl links, keine Blockaden und keine Schwellneigung vorhanden. Der Beschwerdeführer fühle sich aber im linken Bein kraftlos. Er verspüre sowohl im linken Kniegelenk als auch im rechten Knie (Sehnenentnahmestelle) Schmerzen (S. 1). Nach Angaben der Ärzte sollte ab Januar 2009 wieder im Umfang von 30 % mit der Bäcker tätigkeit begonnen werden. Sofern dies nicht möglich sei, sei an eine Umschu lung zu denken (S. 2). 3.4 Im Bericht vom 6. Dezember 2008 ( Urk. 7/11/7-10 ) berichtete Dr. C.___ über einen unveränderten Zustand und attestierte dem Beschwerdeführer für die bis herige Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 17. September 2007 bis zum 31. Dezember 2008 und ab 1. Januar 2009 eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). In einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/11/10). 3.5 In der neun Monate postoperativ durchgeführten Untersuchung in der D.___ zeigte sich ein guter Verlauf mit klinisch sehr stabilem Knie. Aufgrund des Schweregrades der Verletzung seien Restbeschwerden verständlich. Vorerst betrage die Arbeitsfähigkeit weiter 30 % bis sicher Ende Februar, anschliessend sei dem Beschwerdeführer ab 1. März bis 28. April 2009 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % zu attestieren. Danach sei die Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt zu beurteilen. Da aktuell noch eine rele vante Einschränkung der Proprio zeption und der Kraft bestehe, sei en nochmals Physiotherapie sowie MTT-Training zu verordnen (Bericht vom 18. Februar 2009, Urk. 7/17 /2 ). 3.6 Wie sich anlässlich einer weiteren Verlaufsuntersuchung in der D.___ ( Kontrolle vom 14. Mai 2009, Bericht vom 2. Juni 2009, Urk. 7/21 ) zeigte, verbesserte sich der erhobene Befund leicht (S. 2 oben). D er Beschwer deführer habe die Arbeitsfähigkeit noch nicht über 30 % steigern können. Nach seinen Angaben würden die Schmerzen beim Arbeiten nach knapp einer Stunde auftreten. Insbesondere das Tragen von schweren Lasten sei mühsam (S. 1 unten). Die Ärzte führten aus, sollte eine Steigerung der Arbeitsbel a stung über 30 % binnen der nächsten paar Monate nicht möglich sein, seien berufliche Massnahmen indiziert. Der Beschwerdeführer werde ab dem 17. Mai 2009 einen Arbeitsversuch von 50 % starten (S. 2 Mitte). 3.7 Am 5. Januar 2010 wurde der Beschwerdeführer von Dr. A.___ im Auftrag des Unfallversicherers orthopädisch begutachtet (Gutachten vom 18. Februar 2010, Urk. 7/43 ). In der Zwischenzeit sei es zu einer Re-Ruptur der VKB-Plastik gekommen (Ätiologie unbekannt, möglicherweise Resorption bei fehlender Revaskularisierung des Transplantates), so dass das vom Beschwerdeführer be schriebene Beschwerdebild (länger als 20-30 Minuten in der gleichen Stellung löse Schmerzen im linken Knie aus, bei längerem Sitzen auch im rechten Knie Schmerzen, er müsse sich häufig beim Aufstehen vom Sitzen abstützen, habe zu wenig Kraft im linken Bein, sinke beim Gehen ab und zu einfach ein und fühle dann einen einschiessenden Schmerz im linken Knie, das linke Knie sei dauernd geschwollen; S. 7 unten) im Sinne von repetitiven Giving ways nicht nur kli nisch nachweisbar, sondern auch vollumfänglich erklärbar sei. Bezüglich der nach dem Unfallereignis aufgetretenen Schulterschmerz en sei festzuhalten, dass hier eine vollständige Ausheilung erfolgt sei und keine Schmerzhaftigkeit oder Funktionsstörung mehr bestehe (S. 13 oben ). Eine a ngepasste wechselbelas tende, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer uneingeschränkt zumutbar (S. 15 Ziff. 9.1 f.) 3.8 Dr. C.___ nahm am 6. April 2010 Stellung zum Gutachten von Dr. A.___ und führte aus, seiner Ansicht nach sei dem Beschwerdeführer ab sofort eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten sitzenden Tätigkeit zumutbar mit einer anschliessenden Steigerung bis 100 % ( Urk. 7/40 = Urk. 7/44). 3.9 Anfangs Oktober 2011 stellte sich der Beschwerdeführer in der Rheumasprech stunde der D.___ vor (Bericht vom 6. Oktober 2011, Urk. 7/84 ). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1) : - Schulter-Armschmerzen rechts seit Februar 2011 - myofaszial und tendinopathisch bei 12 mm grosser intratendinöser Par tialruptur der Supraspinatussehne - regredientes schmerzhaftes Extensionsdefizit Ellbogen rechts seit zirka Juni 2011 - anhaltende Schulterschmerzen links nach Unfall 2007 - aktuell: Triggerpunkte im Schultergürtel Bildgebend seien im rechten Ellbogen kleinste intraartikuläre Knochenfrag mente, subchondrale zystische Veränderungen im ulnarseitigen Processus coro noideus und eine leichte humeroulnare Arthrose nachweisbar (S. 1 unten f.). Die Ursache der intraartikulären Knochenfragmente sei unklar, ein Trauma sei dem Beschwerdeführer nicht erinnerlich. Aufgrund der durchgeführten physiothera peutischen Massnahmen zeige sich klinisch eine schon deutlich verbesserte, fast normalisierte Streckmöglichkeit des rechten Ellenbogens und noch eine leichte Druckdolenz in der medialen Ellenbeuge. Rechtsseitige Schulterschmerzen wür den aktuell nicht mehr beklagt, jedoch Schulterschmerzen links (S. 2). 3.10 Am 2. November 2011 erfolgte im Auftrag der Beschwerdegegnerin eine rheuma tologische Begutachtung durch Dr. B.___ ( Gutachten vom 2. November 2011, Urk. 7/82 ). Dieser stellte folgende Diagnosen (S. 20): - persistierende periartikuläre Schmerzen am linken Kniegelenk - intermittierende Schulterschmerzen links - periartikuläre Schmerzen am rechten Kniegelenk - intermittierende Schulter-Arm-Schmerzen rechts seit Sommer 2010 Klinisch fä nden sich funktionell gut bewegliche Kniegelenke. Auf der linken Seite bestehe im Narbenbereich eine Hyperästhesie. Die Ausbildung der Musku latur sei im Vergleich zur Voruntersuchung durch Dr. A.___ weitgehend un verändert. Es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur zu finden. Die Stabilität sei ordentlich. Es bes tehe weder mediolateral noch ve ntrodorsal eine wesentliche seitendifferente Instabilität. Die Schultergelenke seien frei beweg lich. Die Stresstests seien negativ. Am rechten Ellbogengelenk sei ein Extensi onsdefizit von 5° feststellbar. Die Pronation und Supination seien nicht einge schränkt, die Pronation sei in der Endphase schmerzhaft. Im Bereich beider Schultern seien degenerative Veränderungen nachgewiesen, funktionell seien die Schultern aber gut beweglich. Es sei aber nachvollziehbar, dass eine gewisse Schmerzentwicklung daraus entstehen könne (S. 2 1 f. ). Die bisherige Tätigkeit sei aufgrund des häufigen Arbeitens im Gehen und des Hebens und Tragens von Lasten über 10 kg seit dem Unfall vom 17. September 2007 nicht mehr zumutbar. In einer optimal angepassten wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sei eine volle Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche zumutbar. Wegen der vierjährigen Arbeitsabsenz seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von 30 Minuten morgens und 20 Minuten nachmittags einzuschalten. Die neu seit zirka Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im rechten Ellbogen und in der rechten Schulter würden die Arbeitsfähigkeit noch einmal einschrän ken in dem Sinne, als keine Arbeiten mit repetitivem Heben und Tragen von Lasten über 10 kg mit der rechten oberen Extremität ausgeführt werden könn t en, was grob geschätzt noch einmal 25 % mehr Einschränkung ausmache (S. 22 f. Ziff. 6). Mit Stellungnahme vom 5. Januar 2012 präzisierte Dr. B.___, dass die 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab Sommer 2010 und damit auch nach Auftreten der Problematik des rechten Armes gelte. Da die Beschwerden im rechten Ellbogen ein repetit i ves Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht zulassen würden, dies aber ohnehin im Zumutbarkeitsprofil schon zuvor bereits berücksichtigt gewesen sei, ergebe sich keine Änderung. Ob vor Sommer 2010 bereits eine entsprechende Arbeitsfähigkeit bestanden habe, sei sehr schwer zu beurteilen, da die behandelnden Ärzte zu einer medizinisch- theo retischen Arbeitsfähigkeit nie klar Stellung genommen hätten (Urk. 7/86 /1-4 ; vgl. auch Stellungnahme vom 28. Februar 2012, Urk. 7/91 ). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, ab dem 2. Oktober 2008 sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Dabei stützte sie sich auf die Einschätzung von Dr. C.___ (vgl. E. 2.1). Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 2. Oktober 2008 jedoch undifferenziert aus, der Beschwerdeführer sei ab sofort in einer ange passten Tätigkeit wieder „vollzeitlich einsetzbar“ (vgl. E. 3.2). Ob damit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gemeint war, ist vor allem mit Blick auf seine späteren Berichte unklar: Später präzisierte er die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.4). Daran hielt Dr. C.___ auch mit Bericht vom April 2010 fest und attestierte weiterhin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, wobei die Arbeitsfähigkeit auf 100 % zu steigern sei (vgl. E. 3.8). Dr. C.___ nahm jedoch nie konkret Stellung, ab wann dem Beschwerdeführer medizi nisch-theoretisch eine 100% ige Arbeitsfähigkeit zumutbar wä r e, sondern äus serte sich dazu le diglich im Sinne einer Prognose. Eine 100%ige Arbeitsfähig keit ab Oktober 2008, wovon die Beschwerdegegnerin ausging, lässt sich somit aufgrund der Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachwei sen. 4.2 Demgegenüber ist aber auch die Ansicht des Beschwerdeführers, ihm sei erst ab August 2010 eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar, nicht über wiegend wahrscheinlich: Nicht nur Dr. C.___, sondern auch die Ärzte der D.___ erachteten eine Teilarbeitsfähigkeit schon vor dem Sommer 2010 als zumutbar. So attestierten die Ärzte der D.___ ab Januar 2009 sogar für die bisherige Tätigkeit eine 30%ige und ab Frühling 2009 sogar eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.3, 3.5 f.). Bereits aus dem Bericht vom Feb ruar 2009 geht implizit hervor, dass aus Sicht der dortigen Ärzte eine Steige rung des tatsächlich ausgeübten 30%-Pensums beim bisherigen Arbeitgeber des Beschwerdeführers möglich sei (vgl. E. 3.5), was für die ab Januar 2009 von Dr. C.___ attestierte höhere Arbeitsfähigkeit spricht. Dass dem Beschwerdeführer tatsächlich wieder eine Teilarbeitsfähigkeit - die er allerdings nicht vollständig ausschöpfte, wäre ihm aus medizinisch-theoretischer Sicht doch angepasst eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar gewesen - zumutbar war, zeigt auch die wie deraufgenommene Arbeitstätigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber ab Januar 2009 (vgl. Urk. 7/13). Damit ist eine wesentliche Veränderung in den tatsächli chen Verhältnissen ausgewiesen. 4.3 In der Folge verbesserte sich der Zustand des Beschwerdeführers weiter: Im Juni 2009 hielten die Ärzte der D.___ im Vergleich zur Voruntersuchung vor drei Monaten ein deutlich schnelleres Gangbild fest. Die subjektiven Schmerzempfindungen seien unverändert (Urk. 7/21/2 oben). Zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nahmen die dorti gen Ärzte jedoch keine Stellung. Erst Dr. A.___ beurteilte diese anlässlich seiner Begutachtung im Januar 2010: Er stellte in seinem Gutachten fest, dass sich in der Zwischenzeit eine Re-Ruptur der VKB-Plastik unbekannter Ätiologie ereignet habe, was d ie geklagten Be schwerden (Schmerzen bei längerem Verharren in derselben Knieposition, Ab stützen beim Aufstehen, Gefühl von „zu wenig Kraft“ im linken Bein aufgrund der Schmerzen, „Einsinkmanöver“; Urk. 7/43/7 unten) erkläre. Dies steht jedoch nach Ansicht von Dr. A.___ einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht entgegen, weshalb er den Beschwerdeführer in einer angepassten wechselbelastenden, vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit ab sofort für 100 % a rbeitsfähig erklärte (vgl. E. 3.7). Retrospektiv nahm er keine Stellung. Soweit Dr. C.___ mit seiner Stellu ngnahme vom 6. April 2010 darlegte, eine angepasste Tätigkeit sei ab s ofort lediglich zu 50 % zumutbar und „zu einem späteren Zeitpunkt zu 100 % möglich“ ( v gl. Urk. 7/40), fehlt es an einer eigent lichen medizinischen Begründung, weshalb seine Einschätzung nicht nachvoll ziehbar ist. Zudem ist b ei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Gegen die tiefere Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ und für die höhere Beurteilung durch Dr. A.___ spricht auch die Beurteilung durch Dr. B.___. Er stellte im Vergleich zur Voruntersuchung bei Dr. A.___ eine weitgehend unveränderte Ausbildung der Muskulatur fest (Urk. 7/82/21 unten). Der Beschwerdeführer klagte weder über Kraftlosigkeit noch Instabilität im lin ken Kniegelenk. Sodann gab er auch keine Schmerzen im rechten Kniegelenk mehr an, sondern berichtete nur noch über „eine gewisse Schwäche“ beim Trep pensteigen (vgl. Urk. 7/82/17 oben). Im Gelenkstatus stellte Dr. B.___ höchs tens diskrete Befunde fest (Urk. 7/82/18 Ziff. 3.3), klinisch seien gemäss seiner Beurteilung beide Kniegelenke funktionell gut beweglich, die Stabilität beidseits sei ordentlich und es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur er sichtlich (Urk. 7/82/21 unten). Soweit der Beschwerdeführer vorbrachte, durch Dr. A.___ sei zwar bereits an fangs 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden, dieser habe jedoch die Beschwerden am rechten Arm nicht berücksichtigt (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 1.3), bleibt F olgendes anzufügen: Es ist zutreffend, dass Dr. A.___ diese Beschwer den nicht berücksichtigte. Jedoch schränkten diese den Beschwerdeführer nicht zusätzlich ein. Dies geht aus dem Gutachten von Dr. B.___, welcher die Beschwerden in den oberen Extremitäten berücksichtigt hatte (vgl. Gutachten Urk. 7/82 S. 14, S. 17 oben, S. 20, S. 22 f.), hervor : Im Zumutbarkeits profil einer optimal leidensangepassten Tätigkeit ist ohnehin bereits aufgrund der nicht stark zu belastenden Kniegelenke ein repetitives Heben und Tragen von Ge wichten über 10 kg zu vermeiden. Daher veränderte sich das Belastungsprofil trotz der ab Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im Schulter-Arm-Bereich nicht (vgl. E. 3. 10 ). Abschliessend bleibt zu bemerken, dass das Gutachten von Dr. B.___ auch den rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien (vgl. E. 1.4) entspricht und da bei insbesondere - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 unten) - sämtliche Vorakten berücksichtigt wurden (vgl. Urk. 7/82/2-14 Ziff. 1.1). 4.4 Nach dem Gesagten ist gestützt auf die medizinische Aktenlage seit Januar 2010 eine weitere Verbesserung ausgewiesen und eine ein ge schränk te Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seither nicht mehr überwiegend wahr scheinlich nachgewiesen. 4.5 Zusammengefasst war der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten wech sel belastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg von Januar 2009 bis Dezember 2009 zu 50 % und ab Januar 2010 zu 100 % ar beits fähig. Bis Ende Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig. 5. 5.1 Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschränkungen vorzunehmen. Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, vorliegend 1. September 2008 (Ablauf Wartejahr am 17. September 2008 ). Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). 5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wo chenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.4 Gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die an spruchs beeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen). Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). 5.5 Für den Zei traum von September bis Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig. 5.6 5.6.1 Für die Zeit ab Januar 2009 gilt Folgendes: Der Beschwerdeführer schloss im Jahr 1986 in O.___ eine Ausb ildung als Elektromechaniker ab. Seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1991 war er jedoch nie auf diesem Gebiet tätig, sondern übte verschiedenste Hilfstätigkeiten aus ( vgl. Urk. 7/1/5 Ziff. 5.2, Urk. 7/56/1-9 ). Zuletzt war er als Produktionsmit arbeiter in einer Bäckerei bei der Z.___ tätig (Urk. 7/56/5) und erzielte in den letzten 12 Monaten vor dem Unfall ein AHV- pflichtiges Einkommen von Fr. 58‘610.-- inklusive Zuschläge und 1 3. Monatslohn (vgl. Urk. 7/68/2-14: Fr. 4‘457.65 + Fr. 4‘390.95 + Fr. 8‘702.75 + Fr. 4‘578.-- + Fr. 4‘656.45 + Fr. 4‘561.10 + Fr. 4‘574.40 + Fr. 4‘646.95 + Fr. 4‘586.40 + Fr. 4‘552.60 + Fr. 4‘532.40 + Fr. 4‘369.90). Dieses Einkommen bewegt sich im Rahmen der in den Jahren 2005 bis 2007 erzielten Jahressaläre (Urk. 7/8/3, Urk. 7/10/6) und stimmt auch etwa überein mit den Angaben des Arbeitgebers, der Beschwerdeführer hätte als Gesunder ohne Unfall im Jahr 2008 ein Jahreseinkommen von Fr. 58‘240.-- erziel t (Urk. 7/10/5 Ziff. 2.1 0 f. ). Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist das tats ächlich zul etzt (von September 2006 bis August 2007) erzielte E inkommen von Fr. 58‘610.-- heranzuziehen. Unter Berücksichtigung einer Nominallohnerhöhung von 1.6 % für das Jahr 2008 sowie von 2.4 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, lit. D. verarbeitendes Gewerbe, Industrie ; auf www.bfs.admin.ch) resultiert für das Jahr 200 9 ein Valideneinkommen von rund Fr. 6 0‘977.-- ( Fr. 58‘610.-- x 1.0 16 x 1.024 ). Wie der Beschwerdeführer auf ein Einkommen von Fr. 62‘860.-- beziehungs weise aufgewertet auf das Jahr 2009 von Fr. 66‘051.-- kommt (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 2.1), ist nicht nachvollziehbar. Di e ses liegt um einiges höher, als die von ihm vor dem Unfall tatsächlich erzielten Einkommen. 5.6.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind die Tabellenlöhne der LSE heranzuziehen. Unter Berücksichtigung des Zentralwerts der Löhne für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) der Tabelle A1 der LSE 2008 (Total) und einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 2008 von 41.6 Stunden (Die Volkswirtschaft 12/2013 S. 90 lit. B9.2, Total) resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 59 ‘ 9 7 9.-- (Fr. 4’ 806.-- x 12 Monate ÷ 40 Stunden x 41.6 Stunden). Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, Total) sowie einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ergibt sich für das Jahr 2009 ein Invalideneinkommen von rund Fr. 30 ‘ 619.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.0 21 x 0.5 ). Da dem Beschwerdeführer nur ein beschränktes Tätigkeitsspektrum offen steht, nahm die Beschwerdegegnerin einen leidensbedingten Abzug von 15 % vor (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 oben). Der Beschwerdeführer beantragt einen vollen Abzug von 25 % (Urk. 1 S. 8 lit. b). Ein voller Abzug erscheint vorlie gend nicht als angemessen. Zwar wirkt sich der Beschäftigungsgrad von 50 % lohnmindern (v gl. Tabelle T2* der LSE 2006 S. 16), die Nationalität (Schweizer; vgl. Grafik G5 LSE 2008 S. 7) jedoch wiederum leicht erhöhend aus. Hinweise, dass eines der übrigen Kriterien zu bejahen wäre, sind nicht vorhanden, zumal sich das Alter sowie die fehlenden Dienstjahre nur wenig auf Arbeitsstellen des niedrigsten Anforderungsniveaus auswirken. Ein Abzug von 15 % ist daher be reits grosszügig bemessen und nicht zu beanstanden. Unter Berücksichtigung des leidensbedingten Abzuges von 15 % resultiert folg lich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 26‘026.-- ( Fr. 30‘619.-- x 0.85). 5.6.3 Soweit der Beschwerdeführe r bemängelt, Dr. B.___ habe ih m lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche attestiert und sei für die ersten sechs Monate von einem zusätzlichen Pausenbedarf von je einer halben Stunde jeweils morgens und nachmittags ausgegangen, und damit eine zusätzliche Reduktion des zumutbaren Pensums fordert (Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 2.2 lit. a), ist ihm nicht zu folgen. Es ist davon auszugehen, dass Dr. B.___ mit der Angabe von 40 Stunden pro Woche eine volle Erwerbsfähigkeit meinte. Denn es liegen keine Hinweise vor, welche darauf schliessen lassen würden, dass er damit explizit nur 40 Stunden pro Woche für zumutbar erachtete. Ebenfalls ist mit der Angabe, es seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von insgesamt einer Stunde notwendig, keine Reduktion des Arbeitspensums gemeint (vgl. dazu auch die Stellungnahme von Dr. B.___, Urk. 7/91/2 unten). 5.6.4 Aus der Gegenüberstellung von Validen - und Invalideneinkommen resultiert für das Jahr 200 9 eine Einbusse von Fr. 34 ‘ 951.--, was einem Invali ditätsgrad von 57 % (abgerun det von 57. 32 %) entspricht. Damit ist die bishe rige ganze Rente des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV per 1. April 2009 auf eine halbe Invaliden rente herabzusetzen. 5.7 Ab dem 5. Januar 2010 ist wiederum von einem verbesserte n Gesundheits zu stand auszugehen und der Beschwerdeführer war angepasst 100 % arbeitsfä hig. Der Nominallohnentwicklung von 0.4 % angepasst ergibt sich für das Jahr 2010 ein Valideneinkommen von rund Fr. 61‘221.-- ( Fr. 6 0‘977.-- x 1.0 04 ). Das Invalideneinkommen beträgt un ter Berücks ichtigung der Nominallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 sowie von 0.7 % für das Jahr 2010 und des lei densbedingten Abzugs von 15 % Fr. 52‘417.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.021 x 1.0 07 x 0.85 ). Daraus resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 8‘804.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 14 % (a b gerundet von 14.38 %). Demnach hat der Beschwerdeführer ab Mai 2010 keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). 5.8 Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der Beschwer deführer hat folgenden befristeten und abgestuften Rentenanspruch: Vom 1. September 2008 bis 31. März 2009 eine ganze Rente und vom 1. April 2009 bis 30. April 2010 eine halbe Rente. Ab 1. Mai 2010 besteht kein Rentenan spruch mehr. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. August 2012 aufgehoben, un d es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. September 2008 bis zum 31. März 2009 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. April 2009 bis zum 30. April 2010 auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Bibiane Egg unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 - Pensionskasse Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gege n diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00891 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 22. Januar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Bibiane Egg Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse Y.___ Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war zul etzt vom 1. September 2001 bis zum 31. Dezember 2009 als Produktionsmitarbeiter bei der Z.___ angestellt (Urk. 7/56/5). Am 17. September 2007 erlitt er einen Motorradunfall und zog sich dabei Verletzungen am linken Knie zu (Urk. 7/ 5/ 41). Am 3. November 2008 meldete sich der Versicherte zum Leis tungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/5, Urk. 7/12, Urk. 7/68 ) bei, holte Arztberichte (Urk. 7/7, Urk. 7/9, Urk. 7/11, Urk. 7/17, Urk. 7/21 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/10) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/8) ein. Der Unfallversicherer veranlasste ein orthopädisches Gutachten, welches am 18. Februar 2010 von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erstattet wurde (Urk. 7/43). Mit Verfügung vom 8. April 2011 sprach der Unfallversicherer dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2010 eine Inva lidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % zu (Urk. 7/66). Mit Vorbescheid vom 30. Mai 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache einer ganzen Rente für die Zeit vom 17. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 in Aussicht (Urk. 7/72). Aufgrund des dagegen erhobenen Ein wandes (Urk. 7/76, Urk. 7/78), liess die IV-Stelle de n Versicherten rheumato logisch b egutachten (Gutachten vom 2. November 2011 von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, Urk. 7/82). Im Nachgang an die Begutachtung erfolgten diverse Stellungnahmen seitens des Versicherten und Dr. B.___ (Urk. 7/85-88, Urk. 7/90-91, Urk. 7/93). Mit Verfügung vom 15. August 2012 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und sprach dem Versicherten eine vom 1. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 befristete ganze Rente zu (Urk. 7/97 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 15. August 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 7. September 2012 Beschwerde und beantragte, ihm sei für die Zeit vom 1. September 2008 bis 31. August 2010 eine ganze Rente und für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. März 2011 eine Viertelsrente gestützt auf einen Inva liditätsgrad von 42 % auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Oktober 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Gleichzeitig wurde die Pensionskasse Y.___ zum Prozess beigeladen. Die Beigeladene verzichtete auf eine Stel lungnahme (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grund lagen (Art. 28 und Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG) sowie die Voraussetzungen zur Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 1 f.). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergän zungen, verwiesen werden. 1.2 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzu sprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beur teilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2, Verfü gungsteil 2) davon aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 17. September 2007 (Beginn Wartejahr) bis zum 1. Oktober 2008 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 1). Jedoch sei ihm gestützt auf die Einschätzung von Dr. C.___ ab dem 2. Oktober 2008 eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Für die Zeit vom 17. September bis zum 1. Oktober 2008 ergebe sich ein Invaliditäts grad von 100 %. Ab dem 2. Oktober 2008 resultiere u nter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % ein rentenausschliessender Invalidi tätsgrad von 12 %, weshalb die Rente drei Monate nach der Verbesserung per Ende Januar 2009 wieder einzustellen sei (S. 2 f. ). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), gemäss dem Gutachten von Dr. B.___ sei erst ab Sommer 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen. Damit sei bis Ende August 2010 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit aus zugehen, zumal auch der Unfallversicherer bis Ende Mai 2010 Taggelder von 100 % ausgerichtet habe (S. 5 ff. Ziff. 1.1 ff.). Weiter rügte der Beschwerdeführer die Höhe des von der Beschwerdegegnerin herangezogenen Validen- sowie Invalideneinkommen s und des leidensbedingten Abzuges (S. 7 ff. Ziff. 2.1 ff. ). 2.3 Streitig und zu prüfen ist die Dauer der Rentenzusprache und damit insbeson dere die Frage, ab wann dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder vollständig zumutbar war. Ebenfalls strittig ist die Rentenberechnung. 3. 3.1 Es ist u nbestritten, dass der Beschwerdeführer ausschliesslich an somatischen Beschwerden leidet : Bei einem Unfall am 17. September 2007 zog er sich eine anteriore Knieluxation links mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB), des medialen Seitenbandes sowie des lateralen Meniskushinterhorns und eine ante romediale Instabilität zu. Am 20. September 2007 erfolgte eine Kniegelenks arthroskopie ( vgl. Urk. 7/5/ 32-39). Wenige Tage nach der Operation habe der Beschwerdeführer über zunehmende belastungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter geklagt (Urk. 7/5/39 Mitte). Das MRI vom 19. Oktober 2007 der linken Schulter zeigt e eine l eichte Tendinose der distalen 2 cm der Supraspi natussehne sowie einen Verdacht auf einen nicht dislozierten ossären Ausriss der Sehne am Tuberculum majus (Urk. 7/5/25). Aufgrund der persistierenden Knieinstabilität (vgl. Urk. 7/5/13, Urk. 7/5/16) erfolgte anfangs Mai 2008 eine Rekonstruktion des hinteren und vorderen Kreuzbandes sowie des Seitenbandes an der D.___. Als Austrittsdiagnose wurde eine chronische vordere und hintere Kreuzbandinstabilität mit medialer Seitenbandinstabilität (Grad III) sowie eine mediale Meniskusläsion Knie links festgehalten (Urk. 7/5/8-9). Drei Monate postoperativ berichteten die Ärzte der D.___ über einen zufriedenstellenden Verlauf und attestierten dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 1. September 2008 noch bi s Mitte September 2008 eine 100 %ige Arbeits unfähigkeit, ab dann sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich (Urk. 7/5/5). Aus den medizinischen Akten gehen für den weiteren Verlauf aufgrund der ge klagten Restbeschwerden folgende Einschätzungen zur zumutbaren Arbeitsfä higkeit hervor: 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, berichtete am 2. Oktober 2008 (Urk. 7/5/1) darüber, dass der Beschwerdeführer über belas tungsabhängige Schmerzen des linken Knies sowie Probleme beim Aufstehen wegen Schmerzen und Kraftlosigkeit klage. Treppensteigen sei mit Unterstüt zung durch Halten am Geländer möglich (Ziff. 2). Es bestehe ein anhaltender Reizzustand des linken Knies mit muskulärem Defizit (Ziff. 3). Die Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit sei zu 100 % eingeschränkt. In einer angepasste n sitzende n Tätigkeit sei der Beschwerdeführer jedoch ab sofort vollzeitlich ein setzbar (Ziff. 6). 3.3 Mit Bericht vom 18. November 2008 (Urk. 7/7/6-7 ) hielten die Ärzte der D.___ im Rahmen der Halbjahreskontrolle nach der Operation ein klinisch sehr schönes Ergebnis fest. Es sei en kein direktes Instabilitätsgefühl links, keine Blockaden und keine Schwellneigung vorhanden. Der Beschwerdeführer fühle sich aber im linken Bein kraftlos. Er verspüre sowohl im linken Kniegelenk als auch im rechten Knie (Sehnenentnahmestelle) Schmerzen (S. 1). Nach Angaben der Ärzte sollte ab Januar 2009 wieder im Umfang von 30 % mit der Bäcker tätigkeit begonnen werden. Sofern dies nicht möglich sei, sei an eine Umschu lung zu denken (S. 2). 3.4 Im Bericht vom 6. Dezember 2008 ( Urk. 7/11/7-10 ) berichtete Dr. C.___ über einen unveränderten Zustand und attestierte dem Beschwerdeführer für die bis herige Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 17. September 2007 bis zum 31. Dezember 2008 und ab 1. Januar 2009 eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). In einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/11/10). 3.5 In der neun Monate postoperativ durchgeführten Untersuchung in der D.___ zeigte sich ein guter Verlauf mit klinisch sehr stabilem Knie. Aufgrund des Schweregrades der Verletzung seien Restbeschwerden verständlich. Vorerst betrage die Arbeitsfähigkeit weiter 30 % bis sicher Ende Februar, anschliessend sei dem Beschwerdeführer ab 1. März bis 28. April 2009 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % zu attestieren. Danach sei die Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt zu beurteilen. Da aktuell noch eine rele vante Einschränkung der Proprio zeption und der Kraft bestehe, sei en nochmals Physiotherapie sowie MTT-Training zu verordnen (Bericht vom 18. Februar 2009, Urk. 7/17 /2 ). 3.6 Wie sich anlässlich einer weiteren Verlaufsuntersuchung in der D.___ ( Kontrolle vom 14. Mai 2009, Bericht vom 2. Juni 2009, Urk. 7/21 ) zeigte, verbesserte sich der erhobene Befund leicht (S. 2 oben). D er Beschwer deführer habe die Arbeitsfähigkeit noch nicht über 30 % steigern können. Nach seinen Angaben würden die Schmerzen beim Arbeiten nach knapp einer Stunde auftreten. Insbesondere das Tragen von schweren Lasten sei mühsam (S. 1 unten). Die Ärzte führten aus, sollte eine Steigerung der Arbeitsbel a stung über 30 % binnen der nächsten paar Monate nicht möglich sein, seien berufliche Massnahmen indiziert. Der Beschwerdeführer werde ab dem 17. Mai 2009 einen Arbeitsversuch von 50 % starten (S. 2 Mitte). 3.7 Am 5. Januar 2010 wurde der Beschwerdeführer von Dr. A.___ im Auftrag des Unfallversicherers orthopädisch begutachtet (Gutachten vom 18. Februar 2010, Urk. 7/43 ). In der Zwischenzeit sei es zu einer Re-Ruptur der VKB-Plastik gekommen (Ätiologie unbekannt, möglicherweise Resorption bei fehlender Revaskularisierung des Transplantates), so dass das vom Beschwerdeführer be schriebene Beschwerdebild (länger als 20-30 Minuten in der gleichen Stellung löse Schmerzen im linken Knie aus, bei längerem Sitzen auch im rechten Knie Schmerzen, er müsse sich häufig beim Aufstehen vom Sitzen abstützen, habe zu wenig Kraft im linken Bein, sinke beim Gehen ab und zu einfach ein und fühle dann einen einschiessenden Schmerz im linken Knie, das linke Knie sei dauernd geschwollen; S. 7 unten) im Sinne von repetitiven Giving ways nicht nur kli nisch nachweisbar, sondern auch vollumfänglich erklärbar sei. Bezüglich der nach dem Unfallereignis aufgetretenen Schulterschmerz en sei festzuhalten, dass hier eine vollständige Ausheilung erfolgt sei und keine Schmerzhaftigkeit oder Funktionsstörung mehr bestehe (S. 13 oben ). Eine a ngepasste wechselbelas tende, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer uneingeschränkt zumutbar (S. 15 Ziff. 9.1 f.) 3.8 Dr. C.___ nahm am 6. April 2010 Stellung zum Gutachten von Dr. A.___ und führte aus, seiner Ansicht nach sei dem Beschwerdeführer ab sofort eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten sitzenden Tätigkeit zumutbar mit einer anschliessenden Steigerung bis 100 % ( Urk. 7/40 = Urk. 7/44). 3.9 Anfangs Oktober 2011 stellte sich der Beschwerdeführer in der Rheumasprech stunde der D.___ vor (Bericht vom 6. Oktober 2011, Urk. 7/84 ). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1) : - Schulter-Armschmerzen rechts seit Februar 2011 - myofaszial und tendinopathisch bei 12 mm grosser intratendinöser Par tialruptur der Supraspinatussehne - regredientes schmerzhaftes Extensionsdefizit Ellbogen rechts seit zirka Juni 2011 - anhaltende Schulterschmerzen links nach Unfall 2007 - aktuell: Triggerpunkte im Schultergürtel Bildgebend seien im rechten Ellbogen kleinste intraartikuläre Knochenfrag mente, subchondrale zystische Veränderungen im ulnarseitigen Processus coro noideus und eine leichte humeroulnare Arthrose nachweisbar (S. 1 unten f.). Die Ursache der intraartikulären Knochenfragmente sei unklar, ein Trauma sei dem Beschwerdeführer nicht erinnerlich. Aufgrund der durchgeführten physiothera peutischen Massnahmen zeige sich klinisch eine schon deutlich verbesserte, fast normalisierte Streckmöglichkeit des rechten Ellenbogens und noch eine leichte Druckdolenz in der medialen Ellenbeuge. Rechtsseitige Schulterschmerzen wür den aktuell nicht mehr beklagt, jedoch Schulterschmerzen links (S. 2). 3.10 Am 2. November 2011 erfolgte im Auftrag der Beschwerdegegnerin eine rheuma tologische Begutachtung durch Dr. B.___ ( Gutachten vom 2. November 2011, Urk. 7/82 ). Dieser stellte folgende Diagnosen (S. 20): - persistierende periartikuläre Schmerzen am linken Kniegelenk - intermittierende Schulterschmerzen links - periartikuläre Schmerzen am rechten Kniegelenk - intermittierende Schulter-Arm-Schmerzen rechts seit Sommer 2010 Klinisch fä nden sich funktionell gut bewegliche Kniegelenke. Auf der linken Seite bestehe im Narbenbereich eine Hyperästhesie. Die Ausbildung der Musku latur sei im Vergleich zur Voruntersuchung durch Dr. A.___ weitgehend un verändert. Es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur zu finden. Die Stabilität sei ordentlich. Es bes tehe weder mediolateral noch ve ntrodorsal eine wesentliche seitendifferente Instabilität. Die Schultergelenke seien frei beweg lich. Die Stresstests seien negativ. Am rechten Ellbogengelenk sei ein Extensi onsdefizit von 5° feststellbar. Die Pronation und Supination seien nicht einge schränkt, die Pronation sei in der Endphase schmerzhaft. Im Bereich beider Schultern seien degenerative Veränderungen nachgewiesen, funktionell seien die Schultern aber gut beweglich. Es sei aber nachvollziehbar, dass eine gewisse Schmerzentwicklung daraus entstehen könne (S. 2 1 f. ). Die bisherige Tätigkeit sei aufgrund des häufigen Arbeitens im Gehen und des Hebens und Tragens von Lasten über 10 kg seit dem Unfall vom 17. September 2007 nicht mehr zumutbar. In einer optimal angepassten wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sei eine volle Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche zumutbar. Wegen der vierjährigen Arbeitsabsenz seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von 30 Minuten morgens und 20 Minuten nachmittags einzuschalten. Die neu seit zirka Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im rechten Ellbogen und in der rechten Schulter würden die Arbeitsfähigkeit noch einmal einschrän ken in dem Sinne, als keine Arbeiten mit repetitivem Heben und Tragen von Lasten über 10 kg mit der rechten oberen Extremität ausgeführt werden könn t en, was grob geschätzt noch einmal 25 % mehr Einschränkung ausmache (S. 22 f. Ziff. 6). Mit Stellungnahme vom 5. Januar 2012 präzisierte Dr. B.___, dass die 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab Sommer 2010 und damit auch nach Auftreten der Problematik des rechten Armes gelte. Da die Beschwerden im rechten Ellbogen ein repetit i ves Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht zulassen würden, dies aber ohnehin im Zumutbarkeitsprofil schon zuvor bereits berücksichtigt gewesen sei, ergebe sich keine Änderung. Ob vor Sommer 2010 bereits eine entsprechende Arbeitsfähigkeit bestanden habe, sei sehr schwer zu beurteilen, da die behandelnden Ärzte zu einer medizinisch- theo retischen Arbeitsfähigkeit nie klar Stellung genommen hätten (Urk. 7/86 /1-4 ; vgl. auch Stellungnahme vom 28. Februar 2012, Urk. 7/91 ). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, ab dem 2. Oktober 2008 sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Dabei stützte sie sich auf die Einschätzung von Dr. C.___ (vgl. E. 2.1). Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 2. Oktober 2008 jedoch undifferenziert aus, der Beschwerdeführer sei ab sofort in einer ange passten Tätigkeit wieder „vollzeitlich einsetzbar“ (vgl. E. 3.2). Ob damit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gemeint war, ist vor allem mit Blick auf seine späteren Berichte unklar: Später präzisierte er die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.4). Daran hielt Dr. C.___ auch mit Bericht vom April 2010 fest und attestierte weiterhin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, wobei die Arbeitsfähigkeit auf 100 % zu steigern sei (vgl. E. 3.8). Dr. C.___ nahm jedoch nie konkret Stellung, ab wann dem Beschwerdeführer medizi nisch-theoretisch eine 100% ige Arbeitsfähigkeit zumutbar wä r e, sondern äus serte sich dazu le diglich im Sinne einer Prognose. Eine 100%ige Arbeitsfähig keit ab Oktober 2008, wovon die Beschwerdegegnerin ausging, lässt sich somit aufgrund der Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachwei sen. 4.2 Demgegenüber ist aber auch die Ansicht des Beschwerdeführers, ihm sei erst ab August 2010 eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar, nicht über wiegend wahrscheinlich: Nicht nur Dr. C.___, sondern auch die Ärzte der D.___ erachteten eine Teilarbeitsfähigkeit schon vor dem Sommer 2010 als zumutbar. So attestierten die Ärzte der D.___ ab Januar 2009 sogar für die bisherige Tätigkeit eine 30%ige und ab Frühling 2009 sogar eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.3, 3.5 f.). Bereits aus dem Bericht vom Feb ruar 2009 geht implizit hervor, dass aus Sicht der dortigen Ärzte eine Steige rung des tatsächlich ausgeübten 30%-Pensums beim bisherigen Arbeitgeber des Beschwerdeführers möglich sei (vgl. E. 3.5), was für die ab Januar 2009 von Dr. C.___ attestierte höhere Arbeitsfähigkeit spricht. Dass dem Beschwerdeführer tatsächlich wieder eine Teilarbeitsfähigkeit - die er allerdings nicht vollständig ausschöpfte, wäre ihm aus medizinisch-theoretischer Sicht doch angepasst eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar gewesen - zumutbar war, zeigt auch die wie deraufgenommene Arbeitstätigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber ab Januar 2009 (vgl. Urk. 7/13). Damit ist eine wesentliche Veränderung in den tatsächli chen Verhältnissen ausgewiesen. 4.3 In der Folge verbesserte sich der Zustand des Beschwerdeführers weiter: Im Juni 2009 hielten die Ärzte der D.___ im Vergleich zur Voruntersuchung vor drei Monaten ein deutlich schnelleres Gangbild fest. Die subjektiven Schmerzempfindungen seien unverändert (Urk. 7/21/2 oben). Zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nahmen die dorti gen Ärzte jedoch keine Stellung. Erst Dr. A.___ beurteilte diese anlässlich seiner Begutachtung im Januar 2010: Er stellte in seinem Gutachten fest, dass sich in der Zwischenzeit eine Re-Ruptur der VKB-Plastik unbekannter Ätiologie ereignet habe, was d ie geklagten Be schwerden (Schmerzen bei längerem Verharren in derselben Knieposition, Ab stützen beim Aufstehen, Gefühl von „zu wenig Kraft“ im linken Bein aufgrund der Schmerzen, „Einsinkmanöver“; Urk. 7/43/7 unten) erkläre. Dies steht jedoch nach Ansicht von Dr. A.___ einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht entgegen, weshalb er den Beschwerdeführer in einer angepassten wechselbelastenden, vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit ab sofort für 100 % a rbeitsfähig erklärte (vgl. E. 3.7). Retrospektiv nahm er keine Stellung. Soweit Dr. C.___ mit seiner Stellu ngnahme vom 6. April 2010 darlegte, eine angepasste Tätigkeit sei ab s ofort lediglich zu 50 % zumutbar und „zu einem späteren Zeitpunkt zu 100 % möglich“ ( v gl. Urk. 7/40), fehlt es an einer eigent lichen medizinischen Begründung, weshalb seine Einschätzung nicht nachvoll ziehbar ist. Zudem ist b ei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Gegen die tiefere Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ und für die höhere Beurteilung durch Dr. A.___ spricht auch die Beurteilung durch Dr. B.___. Er stellte im Vergleich zur Voruntersuchung bei Dr. A.___ eine weitgehend unveränderte Ausbildung der Muskulatur fest (Urk. 7/82/21 unten). Der Beschwerdeführer klagte weder über Kraftlosigkeit noch Instabilität im lin ken Kniegelenk. Sodann gab er auch keine Schmerzen im rechten Kniegelenk mehr an, sondern berichtete nur noch über „eine gewisse Schwäche“ beim Trep pensteigen (vgl. Urk. 7/82/17 oben). Im Gelenkstatus stellte Dr. B.___ höchs tens diskrete Befunde fest (Urk. 7/82/18 Ziff. 3.3), klinisch seien gemäss seiner Beurteilung beide Kniegelenke funktionell gut beweglich, die Stabilität beidseits sei ordentlich und es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur er sichtlich (Urk. 7/82/21 unten). Soweit der Beschwerdeführer vorbrachte, durch Dr. A.___ sei zwar bereits an fangs 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden, dieser habe jedoch die Beschwerden am rechten Arm nicht berücksichtigt (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 1.3), bleibt F olgendes anzufügen: Es ist zutreffend, dass Dr. A.___ diese Beschwer den nicht berücksichtigte. Jedoch schränkten diese den Beschwerdeführer nicht zusätzlich ein. Dies geht aus dem Gutachten von Dr. B.___, welcher die Beschwerden in den oberen Extremitäten berücksichtigt hatte (vgl. Gutachten Urk. 7/82 S. 14, S. 17 oben, S. 20, S. 22 f.), hervor : Im Zumutbarkeits profil einer optimal leidensangepassten Tätigkeit ist ohnehin bereits aufgrund der nicht stark zu belastenden Kniegelenke ein repetitives Heben und Tragen von Ge wichten über 10 kg zu vermeiden. Daher veränderte sich das Belastungsprofil trotz der ab Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im Schulter-Arm-Bereich nicht (vgl. E. 3. 10 ). Abschliessend bleibt zu bemerken, dass das Gutachten von Dr. B.___ auch den rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien (vgl. E. 1.4) entspricht und da bei insbesondere - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 unten) - sämtliche Vorakten berücksichtigt wurden (vgl. Urk. 7/82/2-14 Ziff. 1.1). 4.4 Nach dem Gesagten ist gestützt auf die medizinische Aktenlage seit Januar 2010 eine weitere Verbesserung ausgewiesen und eine ein ge schränk te Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seither nicht mehr überwiegend wahr scheinlich nachgewiesen. 4.5 Zusammengefasst war der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten wech sel belastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg von Januar 2009 bis Dezember 2009 zu 50 % und ab Januar 2010 zu 100 % ar beits fähig. Bis Ende Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig. 5. 5.1 Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschränkungen vorzunehmen. Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, vorliegend 1. September 2008 (Ablauf Wartejahr am 17. September 2008 ). Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). 5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wo chenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.4 Gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die an spruchs beeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen). Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). 5.5 Für den Zei traum von September bis Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig. 5.6 5.6.1 Für die Zeit ab Januar 2009 gilt Folgendes: Der Beschwerdeführer schloss im Jahr 1986 in O.___ eine Ausb ildung als Elektromechaniker ab. Seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1991 war er jedoch nie auf diesem Gebiet tätig, sondern übte verschiedenste Hilfstätigkeiten aus ( vgl. Urk. 7/1/5 Ziff. 5.2, Urk. 7/56/1-9 ). Zuletzt war er als Produktionsmit arbeiter in einer Bäckerei bei der Z.___ tätig (Urk. 7/56/5) und erzielte in den letzten 12 Monaten vor dem Unfall ein AHV- pflichtiges Einkommen von Fr. 58‘610.-- inklusive Zuschläge und 1 3. Monatslohn (vgl. Urk. 7/68/2-14: Fr. 4‘457.65 + Fr. 4‘390.95 + Fr. 8‘702.75 + Fr. 4‘578.-- + Fr. 4‘656.45 + Fr. 4‘561.10 + Fr. 4‘574.40 + Fr. 4‘646.95 + Fr. 4‘586.40 + Fr. 4‘552.60 + Fr. 4‘532.40 + Fr. 4‘369.90). Dieses Einkommen bewegt sich im Rahmen der in den Jahren 2005 bis 2007 erzielten Jahressaläre (Urk. 7/8/3, Urk. 7/10/6) und stimmt auch etwa überein mit den Angaben des Arbeitgebers, der Beschwerdeführer hätte als Gesunder ohne Unfall im Jahr 2008 ein Jahreseinkommen von Fr. 58‘240.-- erziel t (Urk. 7/10/5 Ziff. 2.1 0 f. ). Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist das tats ächlich zul etzt (von September 2006 bis August 2007) erzielte E inkommen von Fr. 58‘610.-- heranzuziehen. Unter Berücksichtigung einer Nominallohnerhöhung von 1.6 % für das Jahr 2008 sowie von 2.4 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, lit. D. verarbeitendes Gewerbe, Industrie ; auf www.bfs.admin.ch) resultiert für das Jahr 200 9 ein Valideneinkommen von rund Fr. 6 0‘977.-- ( Fr. 58‘610.-- x 1.0 16 x 1.024 ). Wie der Beschwerdeführer auf ein Einkommen von Fr. 62‘860.-- beziehungs weise aufgewertet auf das Jahr 2009 von Fr. 66‘051.-- kommt (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 2.1), ist nicht nachvollziehbar. Di e ses liegt um einiges höher, als die von ihm vor dem Unfall tatsächlich erzielten Einkommen. 5.6.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind die Tabellenlöhne der LSE heranzuziehen. Unter Berücksichtigung des Zentralwerts der Löhne für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) der Tabelle A1 der LSE 2008 (Total) und einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 2008 von 41.6 Stunden (Die Volkswirtschaft 12/2013 S. 90 lit. B9.2, Total) resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 59 ‘ 9 7 9.-- (Fr. 4’ 806.-- x 12 Monate ÷ 40 Stunden x 41.6 Stunden). Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, Total) sowie einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ergibt sich für das Jahr 2009 ein Invalideneinkommen von rund Fr. 30 ‘ 619.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.0 21 x 0.5 ). Da dem Beschwerdeführer nur ein beschränktes Tätigkeitsspektrum offen steht, nahm die Beschwerdegegnerin einen leidensbedingten Abzug von 15 % vor (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 oben). Der Beschwerdeführer beantragt einen vollen Abzug von 25 % (Urk. 1 S. 8 lit. b). Ein voller Abzug erscheint vorlie gend nicht als angemessen. Zwar wirkt sich der Beschäftigungsgrad von 50 % lohnmindern (v gl. Tabelle T2* der LSE 2006 S. 16), die Nationalität (Schweizer; vgl. Grafik G5 LSE 2008 S. 7) jedoch wiederum leicht erhöhend aus. Hinweise, dass eines der übrigen Kriterien zu bejahen wäre, sind nicht vorhanden, zumal sich das Alter sowie die fehlenden Dienstjahre nur wenig auf Arbeitsstellen des niedrigsten Anforderungsniveaus auswirken. Ein Abzug von 15 % ist daher be reits grosszügig bemessen und nicht zu beanstanden. Unter Berücksichtigung des leidensbedingten Abzuges von 15 % resultiert folg lich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 26‘026.-- ( Fr. 30‘619.-- x 0.85). 5.6.3 Soweit der Beschwerdeführe r bemängelt, Dr. B.___ habe ih m lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche attestiert und sei für die ersten sechs Monate von einem zusätzlichen Pausenbedarf von je einer halben Stunde jeweils morgens und nachmittags ausgegangen, und damit eine zusätzliche Reduktion des zumutbaren Pensums fordert (Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 2.2 lit. a), ist ihm nicht zu folgen. Es ist davon auszugehen, dass Dr. B.___ mit der Angabe von 40 Stunden pro Woche eine volle Erwerbsfähigkeit meinte. Denn es liegen keine Hinweise vor, welche darauf schliessen lassen würden, dass er damit explizit nur 40 Stunden pro Woche für zumutbar erachtete. Ebenfalls ist mit der Angabe, es seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von insgesamt einer Stunde notwendig, keine Reduktion des Arbeitspensums gemeint (vgl. dazu auch die Stellungnahme von Dr. B.___, Urk. 7/91/2 unten). 5.6.4 Aus der Gegenüberstellung von Validen - und Invalideneinkommen resultiert für das Jahr 200 9 eine Einbusse von Fr. 34 ‘ 951.--, was einem Invali ditätsgrad von 57 % (abgerun det von 57. 32 %) entspricht. Damit ist die bishe rige ganze Rente des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV per 1. April 2009 auf eine halbe Invaliden rente herabzusetzen. 5.7 Ab dem 5. Januar 2010 ist wiederum von einem verbesserte n Gesundheits zu stand auszugehen und der Beschwerdeführer war angepasst 100 % arbeitsfä hig. Der Nominallohnentwicklung von 0.4 % angepasst ergibt sich für das Jahr 2010 ein Valideneinkommen von rund Fr. 61‘221.-- ( Fr. 6 0‘977.-- x 1.0 04 ). Das Invalideneinkommen beträgt un ter Berücks ichtigung der Nominallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 sowie von 0.7 % für das Jahr 2010 und des lei densbedingten Abzugs von 15 % Fr. 52‘417.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.021 x 1.0 07 x 0.85 ). Daraus resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 8‘804.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 14 % (a b gerundet von 14.38 %). Demnach hat der Beschwerdeführer ab Mai 2010 keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). 5.8 Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der Beschwer deführer hat folgenden befristeten und abgestuften Rentenanspruch: Vom 1. September 2008 bis 31. März 2009 eine ganze Rente und vom 1. April 2009 bis 30. April 2010 eine halbe Rente. Ab 1. Mai 2010 besteht kein Rentenan spruch mehr. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. August 2012 aufgehoben, un d es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. September 2008 bis zum 31. März 2009 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. April 2009 bis zum 30. April 2010 auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Bibiane Egg unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 - Pensionskasse Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gege n diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00891 IV.2012.00891

IV.2012.00891 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Fonti

Urteil vom 22. Januar 2014

Urteil vom 22. Januar 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Bibiane Egg

vertreten durch Rechtsanwältin Bibiane Egg Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse Y.___

Pensionskasse Y.___ Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war zul etzt vom 1. September 2001 bis zum 31. Dezember 2009 als Produktionsmitarbeiter bei der Z.___ angestellt (Urk. 7/56/5). Am 17. September 2007 erlitt er einen Motorradunfall und zog sich dabei Verletzungen am linken Knie zu (Urk. 7/ 5/ 41). Am 3. November 2008 meldete sich der Versicherte zum Leis tungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/5, Urk. 7/12, Urk. 7/68 ) bei, holte Arztberichte (Urk. 7/7, Urk. 7/9, Urk. 7/11, Urk. 7/17, Urk. 7/21 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/10) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/8) ein. Der Unfallversicherer veranlasste ein orthopädisches Gutachten, welches am 18. Februar 2010 von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erstattet wurde (Urk. 7/43). Mit Verfügung vom 8. April 2011 sprach der Unfallversicherer dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2010 eine Inva lidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % zu (Urk. 7/66). Mit Vorbescheid vom 30. Mai 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache einer ganzen Rente für die Zeit vom 17. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 in Aussicht (Urk. 7/72). Aufgrund des dagegen erhobenen Ein wandes (Urk. 7/76, Urk. 7/78), liess die IV-Stelle de n Versicherten rheumato logisch b egutachten (Gutachten vom 2. November 2011 von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, Urk. 7/82). Im Nachgang an die Begutachtung erfolgten diverse Stellungnahmen seitens des Versicherten und Dr. B.___ (Urk. 7/85-88, Urk. 7/90-91, Urk. 7/93). Mit Verfügung vom 15. August 2012 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und sprach dem Versicherten eine vom 1. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 befristete ganze Rente zu (Urk. 7/97 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1967, war zul etzt vom 1. September 2001 bis zum 31. Dezember 2009 als Produktionsmitarbeiter bei der Z.___ angestellt (Urk. 7/56/5). Am 17. September 2007 erlitt er einen Motorradunfall und zog sich dabei Verletzungen am linken Knie zu (Urk. 7/ 5/ 41). Am 3. November 2008 meldete sich der Versicherte zum Leis tungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/5, Urk. 7/12, Urk. 7/68 ) bei, holte Arztberichte (Urk. 7/7, Urk. 7/9, Urk. 7/11, Urk. 7/17, Urk. 7/21 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/10) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/8) ein. Der Unfallversicherer veranlasste ein orthopädisches Gutachten, welches am 18. Februar 2010 von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erstattet wurde (Urk. 7/43). Mit Verfügung vom 8. April 2011 sprach der Unfallversicherer dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2010 eine Inva lidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % zu (Urk. 7/66). Mit Vorbescheid vom 30. Mai 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache einer ganzen Rente für die Zeit vom 17. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 in Aussicht (Urk. 7/72). Aufgrund des dagegen erhobenen Ein wandes (Urk. 7/76, Urk. 7/78), liess die IV-Stelle de n Versicherten rheumato logisch b egutachten (Gutachten vom 2. November 2011 von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, Urk. 7/82). Im Nachgang an die Begutachtung erfolgten diverse Stellungnahmen seitens des Versicherten und Dr. B.___ (Urk. 7/85-88, Urk. 7/90-91, Urk. 7/93). Mit Verfügung vom 15. August 2012 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und sprach dem Versicherten eine vom 1. September 2008 bis zum 31. Januar 2009 befristete ganze Rente zu (Urk. 7/97 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 15. August 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 7. September 2012 Beschwerde und beantragte, ihm sei für die Zeit vom 1. September 2008 bis 31. August 2010 eine ganze Rente und für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. März 2011 eine Viertelsrente gestützt auf einen Inva liditätsgrad von 42 % auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Oktober 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Gleichzeitig wurde die Pensionskasse Y.___ zum Prozess beigeladen. Die Beigeladene verzichtete auf eine Stel lungnahme (Urk. 9).

2. Gegen die Verfügung vom 15. August 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 7. September 2012 Beschwerde und beantragte, ihm sei für die Zeit vom 1. September 2008 bis 31. August 2010 eine ganze Rente und für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. März 2011 eine Viertelsrente gestützt auf einen Inva liditätsgrad von 42 % auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Oktober 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Gleichzeitig wurde die Pensionskasse Y.___ zum Prozess beigeladen. Die Beigeladene verzichtete auf eine Stel lungnahme (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grund lagen (Art. 28 und Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG) sowie die Voraussetzungen zur Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 1 f.). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergän zungen, verwiesen werden.

1.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grund lagen (Art. 28 und Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG) sowie die Voraussetzungen zur Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 1 f.). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergän zungen, verwiesen werden. 1.2 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzu sprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beur teilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.2 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzu sprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beur teilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2, Verfü gungsteil 2) davon aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 17. September 2007 (Beginn Wartejahr) bis zum 1. Oktober 2008 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 1). Jedoch sei ihm gestützt auf die Einschätzung von Dr. C.___ ab dem 2. Oktober 2008 eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Für die Zeit vom 17. September bis zum 1. Oktober 2008 ergebe sich ein Invaliditäts grad von 100 %. Ab dem 2. Oktober 2008 resultiere u nter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % ein rentenausschliessender Invalidi tätsgrad von 12 %, weshalb die Rente drei Monate nach der Verbesserung per Ende Januar 2009 wieder einzustellen sei (S. 2 f. ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2, Verfü gungsteil 2) davon aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 17. September 2007 (Beginn Wartejahr) bis zum 1. Oktober 2008 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 1). Jedoch sei ihm gestützt auf die Einschätzung von Dr. C.___ ab dem 2. Oktober 2008 eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Für die Zeit vom 17. September bis zum 1. Oktober 2008 ergebe sich ein Invaliditäts grad von 100 %. Ab dem 2. Oktober 2008 resultiere u nter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % ein rentenausschliessender Invalidi tätsgrad von 12 %, weshalb die Rente drei Monate nach der Verbesserung per Ende Januar 2009 wieder einzustellen sei (S. 2 f. ). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), gemäss dem Gutachten von Dr. B.___ sei erst ab Sommer 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen. Damit sei bis Ende August 2010 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit aus zugehen, zumal auch der Unfallversicherer bis Ende Mai 2010 Taggelder von 100 % ausgerichtet habe (S. 5 ff. Ziff. 1.1 ff.). Weiter rügte der Beschwerdeführer die Höhe des von der Beschwerdegegnerin herangezogenen Validen- sowie Invalideneinkommen s und des leidensbedingten Abzuges (S. 7 ff. Ziff. 2.1 ff. ).

2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), gemäss dem Gutachten von Dr. B.___ sei erst ab Sommer 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen. Damit sei bis Ende August 2010 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit aus zugehen, zumal auch der Unfallversicherer bis Ende Mai 2010 Taggelder von 100 % ausgerichtet habe (S. 5 ff. Ziff. 1.1 ff.). Weiter rügte der Beschwerdeführer die Höhe des von der Beschwerdegegnerin herangezogenen Validen- sowie Invalideneinkommen s und des leidensbedingten Abzuges (S. 7 ff. Ziff. 2.1 ff. ). 2.3 Streitig und zu prüfen ist die Dauer der Rentenzusprache und damit insbeson dere die Frage, ab wann dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder vollständig zumutbar war. Ebenfalls strittig ist die Rentenberechnung.

2.3 Streitig und zu prüfen ist die Dauer der Rentenzusprache und damit insbeson dere die Frage, ab wann dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder vollständig zumutbar war. Ebenfalls strittig ist die Rentenberechnung. 3.

3. 3.1 Es ist u nbestritten, dass der Beschwerdeführer ausschliesslich an somatischen Beschwerden leidet : Bei einem Unfall am 17. September 2007 zog er sich eine anteriore Knieluxation links mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB), des medialen Seitenbandes sowie des lateralen Meniskushinterhorns und eine ante romediale Instabilität zu. Am 20. September 2007 erfolgte eine Kniegelenks arthroskopie ( vgl. Urk. 7/5/ 32-39). Wenige Tage nach der Operation habe der Beschwerdeführer über zunehmende belastungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter geklagt (Urk. 7/5/39 Mitte). Das MRI vom 19. Oktober 2007 der linken Schulter zeigt e eine l eichte Tendinose der distalen 2 cm der Supraspi natussehne sowie einen Verdacht auf einen nicht dislozierten ossären Ausriss der Sehne am Tuberculum majus (Urk. 7/5/25). Aufgrund der persistierenden Knieinstabilität (vgl. Urk. 7/5/13, Urk. 7/5/16) erfolgte anfangs Mai 2008 eine Rekonstruktion des hinteren und vorderen Kreuzbandes sowie des Seitenbandes an der D.___. Als Austrittsdiagnose wurde eine chronische vordere und hintere Kreuzbandinstabilität mit medialer Seitenbandinstabilität (Grad III) sowie eine mediale Meniskusläsion Knie links festgehalten (Urk. 7/5/8-9). Drei Monate postoperativ berichteten die Ärzte der D.___ über einen zufriedenstellenden Verlauf und attestierten dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 1. September 2008 noch bi s Mitte September 2008 eine 100 %ige Arbeits unfähigkeit, ab dann sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich (Urk. 7/5/5).

3.1 Es ist u nbestritten, dass der Beschwerdeführer ausschliesslich an somatischen Beschwerden leidet : Bei einem Unfall am 17. September 2007 zog er sich eine anteriore Knieluxation links mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB), des medialen Seitenbandes sowie des lateralen Meniskushinterhorns und eine ante romediale Instabilität zu. Am 20. September 2007 erfolgte eine Kniegelenks arthroskopie ( vgl. Urk. 7/5/ 32-39). Wenige Tage nach der Operation habe der Beschwerdeführer über zunehmende belastungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter geklagt (Urk. 7/5/39 Mitte). Das MRI vom 19. Oktober 2007 der linken Schulter zeigt e eine l eichte Tendinose der distalen 2 cm der Supraspi natussehne sowie einen Verdacht auf einen nicht dislozierten ossären Ausriss der Sehne am Tuberculum majus (Urk. 7/5/25). Aufgrund der persistierenden Knieinstabilität (vgl. Urk. 7/5/13, Urk. 7/5/16) erfolgte anfangs Mai 2008 eine Rekonstruktion des hinteren und vorderen Kreuzbandes sowie des Seitenbandes an der D.___. Als Austrittsdiagnose wurde eine chronische vordere und hintere Kreuzbandinstabilität mit medialer Seitenbandinstabilität (Grad III) sowie eine mediale Meniskusläsion Knie links festgehalten (Urk. 7/5/8-9). Drei Monate postoperativ berichteten die Ärzte der D.___ über einen zufriedenstellenden Verlauf und attestierten dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 1. September 2008 noch bi s Mitte September 2008 eine 100 %ige Arbeits unfähigkeit, ab dann sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich (Urk. 7/5/5). Aus den medizinischen Akten gehen für den weiteren Verlauf aufgrund der ge klagten Restbeschwerden folgende Einschätzungen zur zumutbaren Arbeitsfä higkeit hervor:

Aus den medizinischen Akten gehen für den weiteren Verlauf aufgrund der ge klagten Restbeschwerden folgende Einschätzungen zur zumutbaren Arbeitsfä higkeit hervor: 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, berichtete am 2. Oktober 2008 (Urk. 7/5/1) darüber, dass der Beschwerdeführer über belas tungsabhängige Schmerzen des linken Knies sowie Probleme beim Aufstehen wegen Schmerzen und Kraftlosigkeit klage. Treppensteigen sei mit Unterstüt zung durch Halten am Geländer möglich (Ziff. 2). Es bestehe ein anhaltender Reizzustand des linken Knies mit muskulärem Defizit (Ziff. 3). Die Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit sei zu 100 % eingeschränkt. In einer angepasste n sitzende n Tätigkeit sei der Beschwerdeführer jedoch ab sofort vollzeitlich ein setzbar (Ziff. 6).

3.2 Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, berichtete am 2. Oktober 2008 (Urk. 7/5/1) darüber, dass der Beschwerdeführer über belas tungsabhängige Schmerzen des linken Knies sowie Probleme beim Aufstehen wegen Schmerzen und Kraftlosigkeit klage. Treppensteigen sei mit Unterstüt zung durch Halten am Geländer möglich (Ziff. 2). Es bestehe ein anhaltender Reizzustand des linken Knies mit muskulärem Defizit (Ziff. 3). Die Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit sei zu 100 % eingeschränkt. In einer angepasste n sitzende n Tätigkeit sei der Beschwerdeführer jedoch ab sofort vollzeitlich ein setzbar (Ziff. 6). 3.3 Mit Bericht vom 18. November 2008 (Urk. 7/7/6-7 ) hielten die Ärzte der D.___ im Rahmen der Halbjahreskontrolle nach der Operation ein klinisch sehr schönes Ergebnis fest. Es sei en kein direktes Instabilitätsgefühl links, keine Blockaden und keine Schwellneigung vorhanden. Der Beschwerdeführer fühle sich aber im linken Bein kraftlos. Er verspüre sowohl im linken Kniegelenk als auch im rechten Knie (Sehnenentnahmestelle) Schmerzen (S. 1). Nach Angaben der Ärzte sollte ab Januar 2009 wieder im Umfang von 30 % mit der Bäcker tätigkeit begonnen werden. Sofern dies nicht möglich sei, sei an eine Umschu lung zu denken (S. 2).

3.3 Mit Bericht vom 18. November 2008 (Urk. 7/7/6-7 ) hielten die Ärzte der D.___ im Rahmen der Halbjahreskontrolle nach der Operation ein klinisch sehr schönes Ergebnis fest. Es sei en kein direktes Instabilitätsgefühl links, keine Blockaden und keine Schwellneigung vorhanden. Der Beschwerdeführer fühle sich aber im linken Bein kraftlos. Er verspüre sowohl im linken Kniegelenk als auch im rechten Knie (Sehnenentnahmestelle) Schmerzen (S. 1). Nach Angaben der Ärzte sollte ab Januar 2009 wieder im Umfang von 30 % mit der Bäcker tätigkeit begonnen werden. Sofern dies nicht möglich sei, sei an eine Umschu lung zu denken (S. 2). 3.4 Im Bericht vom 6. Dezember 2008 ( Urk. 7/11/7-10 ) berichtete Dr. C.___ über einen unveränderten Zustand und attestierte dem Beschwerdeführer für die bis herige Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 17. September 2007 bis zum 31. Dezember 2008 und ab 1. Januar 2009 eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). In einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/11/10).

3.4 Im Bericht vom 6. Dezember 2008 ( Urk. 7/11/7-10 ) berichtete Dr. C.___ über einen unveränderten Zustand und attestierte dem Beschwerdeführer für die bis herige Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 17. September 2007 bis zum 31. Dezember 2008 und ab 1. Januar 2009 eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). In einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/11/10). 3.5 In der neun Monate postoperativ durchgeführten Untersuchung in der D.___ zeigte sich ein guter Verlauf mit klinisch sehr stabilem Knie. Aufgrund des Schweregrades der Verletzung seien Restbeschwerden verständlich. Vorerst betrage die Arbeitsfähigkeit weiter 30 % bis sicher Ende Februar, anschliessend sei dem Beschwerdeführer ab 1. März bis 28. April 2009 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % zu attestieren. Danach sei die Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt zu beurteilen. Da aktuell noch eine rele vante Einschränkung der Proprio zeption und der Kraft bestehe, sei en nochmals Physiotherapie sowie MTT-Training zu verordnen (Bericht vom 18. Februar 2009, Urk. 7/17 /2 ).

3.5 In der neun Monate postoperativ durchgeführten Untersuchung in der D.___ zeigte sich ein guter Verlauf mit klinisch sehr stabilem Knie. Aufgrund des Schweregrades der Verletzung seien Restbeschwerden verständlich. Vorerst betrage die Arbeitsfähigkeit weiter 30 % bis sicher Ende Februar, anschliessend sei dem Beschwerdeführer ab 1. März bis 28. April 2009 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % zu attestieren. Danach sei die Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt zu beurteilen. Da aktuell noch eine rele vante Einschränkung der Proprio zeption und der Kraft bestehe, sei en nochmals Physiotherapie sowie MTT-Training zu verordnen (Bericht vom 18. Februar 2009, Urk. 7/17 /2 ). 3.6 Wie sich anlässlich einer weiteren Verlaufsuntersuchung in der D.___ ( Kontrolle vom 14. Mai 2009, Bericht vom 2. Juni 2009, Urk. 7/21 ) zeigte, verbesserte sich der erhobene Befund leicht (S. 2 oben). D er Beschwer deführer habe die Arbeitsfähigkeit noch nicht über 30 % steigern können. Nach seinen Angaben würden die Schmerzen beim Arbeiten nach knapp einer Stunde auftreten. Insbesondere das Tragen von schweren Lasten sei mühsam (S. 1 unten). Die Ärzte führten aus, sollte eine Steigerung der Arbeitsbel a stung über 30 % binnen der nächsten paar Monate nicht möglich sein, seien berufliche Massnahmen indiziert. Der Beschwerdeführer werde ab dem 17. Mai 2009 einen Arbeitsversuch von 50 % starten (S. 2 Mitte).

3.6 Wie sich anlässlich einer weiteren Verlaufsuntersuchung in der D.___ ( Kontrolle vom 14. Mai 2009, Bericht vom 2. Juni 2009, Urk. 7/21 ) zeigte, verbesserte sich der erhobene Befund leicht (S. 2 oben). D er Beschwer deführer habe die Arbeitsfähigkeit noch nicht über 30 % steigern können. Nach seinen Angaben würden die Schmerzen beim Arbeiten nach knapp einer Stunde auftreten. Insbesondere das Tragen von schweren Lasten sei mühsam (S. 1 unten). Die Ärzte führten aus, sollte eine Steigerung der Arbeitsbel a stung über 30 % binnen der nächsten paar Monate nicht möglich sein, seien berufliche Massnahmen indiziert. Der Beschwerdeführer werde ab dem 17. Mai 2009 einen Arbeitsversuch von 50 % starten (S. 2 Mitte). 3.7 Am 5. Januar 2010 wurde der Beschwerdeführer von Dr. A.___ im Auftrag des Unfallversicherers orthopädisch begutachtet (Gutachten vom 18. Februar 2010, Urk. 7/43 ). In der Zwischenzeit sei es zu einer Re-Ruptur der VKB-Plastik gekommen (Ätiologie unbekannt, möglicherweise Resorption bei fehlender Revaskularisierung des Transplantates), so dass das vom Beschwerdeführer be schriebene Beschwerdebild (länger als 20-30 Minuten in der gleichen Stellung löse Schmerzen im linken Knie aus, bei längerem Sitzen auch im rechten Knie Schmerzen, er müsse sich häufig beim Aufstehen vom Sitzen abstützen, habe zu wenig Kraft im linken Bein, sinke beim Gehen ab und zu einfach ein und fühle dann einen einschiessenden Schmerz im linken Knie, das linke Knie sei dauernd geschwollen; S. 7 unten) im Sinne von repetitiven Giving ways nicht nur kli nisch nachweisbar, sondern auch vollumfänglich erklärbar sei. Bezüglich der nach dem Unfallereignis aufgetretenen Schulterschmerz en sei festzuhalten, dass hier eine vollständige Ausheilung erfolgt sei und keine Schmerzhaftigkeit oder Funktionsstörung mehr bestehe (S. 13 oben ). Eine a ngepasste wechselbelas tende, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer uneingeschränkt zumutbar (S. 15 Ziff. 9.1 f.)

3.7 Am 5. Januar 2010 wurde der Beschwerdeführer von Dr. A.___ im Auftrag des Unfallversicherers orthopädisch begutachtet (Gutachten vom 18. Februar 2010, Urk. 7/43 ). In der Zwischenzeit sei es zu einer Re-Ruptur der VKB-Plastik gekommen (Ätiologie unbekannt, möglicherweise Resorption bei fehlender Revaskularisierung des Transplantates), so dass das vom Beschwerdeführer be schriebene Beschwerdebild (länger als 20-30 Minuten in der gleichen Stellung löse Schmerzen im linken Knie aus, bei längerem Sitzen auch im rechten Knie Schmerzen, er müsse sich häufig beim Aufstehen vom Sitzen abstützen, habe zu wenig Kraft im linken Bein, sinke beim Gehen ab und zu einfach ein und fühle dann einen einschiessenden Schmerz im linken Knie, das linke Knie sei dauernd geschwollen; S. 7 unten) im Sinne von repetitiven Giving ways nicht nur kli nisch nachweisbar, sondern auch vollumfänglich erklärbar sei. Bezüglich der nach dem Unfallereignis aufgetretenen Schulterschmerz en sei festzuhalten, dass hier eine vollständige Ausheilung erfolgt sei und keine Schmerzhaftigkeit oder Funktionsstörung mehr bestehe (S. 13 oben ). Eine a ngepasste wechselbelas tende, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer uneingeschränkt zumutbar (S. 15 Ziff. 9.1 f.) 3.8 Dr. C.___ nahm am 6. April 2010 Stellung zum Gutachten von Dr. A.___ und führte aus, seiner Ansicht nach sei dem Beschwerdeführer ab sofort eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten sitzenden Tätigkeit zumutbar mit einer anschliessenden Steigerung bis 100 % ( Urk. 7/40 = Urk. 7/44).

3.8 Dr. C.___ nahm am 6. April 2010 Stellung zum Gutachten von Dr. A.___ und führte aus, seiner Ansicht nach sei dem Beschwerdeführer ab sofort eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten sitzenden Tätigkeit zumutbar mit einer anschliessenden Steigerung bis 100 % ( Urk. 7/40 = Urk. 7/44). 3.9 Anfangs Oktober 2011 stellte sich der Beschwerdeführer in der Rheumasprech stunde der D.___ vor (Bericht vom 6. Oktober 2011, Urk. 7/84 ). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1) :

3.9 Anfangs Oktober 2011 stellte sich der Beschwerdeführer in der Rheumasprech stunde der D.___ vor (Bericht vom 6. Oktober 2011, Urk. 7/84 ). Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1) : - Schulter-Armschmerzen rechts seit Februar 2011

Schulter-Armschmerzen rechts seit Februar 2011 - myofaszial und tendinopathisch bei 12 mm grosser intratendinöser Par tialruptur der Supraspinatussehne

myofaszial und tendinopathisch bei 12 mm grosser intratendinöser Par tialruptur der Supraspinatussehne - regredientes schmerzhaftes Extensionsdefizit Ellbogen rechts seit zirka Juni 2011

regredientes schmerzhaftes Extensionsdefizit Ellbogen rechts seit zirka Juni 2011 - anhaltende Schulterschmerzen links nach Unfall 2007

anhaltende Schulterschmerzen links nach Unfall 2007 - aktuell: Triggerpunkte im Schultergürtel

aktuell: Triggerpunkte im Schultergürtel Bildgebend seien im rechten Ellbogen kleinste intraartikuläre Knochenfrag mente, subchondrale zystische Veränderungen im ulnarseitigen Processus coro noideus und eine leichte humeroulnare Arthrose nachweisbar (S. 1 unten f.). Die Ursache der intraartikulären Knochenfragmente sei unklar, ein Trauma sei dem Beschwerdeführer nicht erinnerlich. Aufgrund der durchgeführten physiothera peutischen Massnahmen zeige sich klinisch eine schon deutlich verbesserte, fast normalisierte Streckmöglichkeit des rechten Ellenbogens und noch eine leichte Druckdolenz in der medialen Ellenbeuge. Rechtsseitige Schulterschmerzen wür den aktuell nicht mehr beklagt, jedoch Schulterschmerzen links (S. 2).

Bildgebend seien im rechten Ellbogen kleinste intraartikuläre Knochenfrag mente, subchondrale zystische Veränderungen im ulnarseitigen Processus coro noideus und eine leichte humeroulnare Arthrose nachweisbar (S. 1 unten f.). Die Ursache der intraartikulären Knochenfragmente sei unklar, ein Trauma sei dem Beschwerdeführer nicht erinnerlich. Aufgrund der durchgeführten physiothera peutischen Massnahmen zeige sich klinisch eine schon deutlich verbesserte, fast normalisierte Streckmöglichkeit des rechten Ellenbogens und noch eine leichte Druckdolenz in der medialen Ellenbeuge. Rechtsseitige Schulterschmerzen wür den aktuell nicht mehr beklagt, jedoch Schulterschmerzen links (S. 2). 3.10 Am 2. November 2011 erfolgte im Auftrag der Beschwerdegegnerin eine rheuma tologische Begutachtung durch Dr. B.___ ( Gutachten vom 2. November 2011, Urk. 7/82 ). Dieser stellte folgende Diagnosen (S. 20):

3.10 Am 2. November 2011 erfolgte im Auftrag der Beschwerdegegnerin eine rheuma tologische Begutachtung durch Dr. B.___ ( Gutachten vom 2. November 2011, Urk. 7/82 ). Dieser stellte folgende Diagnosen (S. 20): - persistierende periartikuläre Schmerzen am linken Kniegelenk

persistierende periartikuläre Schmerzen am linken Kniegelenk - intermittierende Schulterschmerzen links

intermittierende Schulterschmerzen links - periartikuläre Schmerzen am rechten Kniegelenk

periartikuläre Schmerzen am rechten Kniegelenk - intermittierende Schulter-Arm-Schmerzen rechts seit Sommer 2010

intermittierende Schulter-Arm-Schmerzen rechts seit Sommer 2010 Klinisch fä nden sich funktionell gut bewegliche Kniegelenke. Auf der linken Seite bestehe im Narbenbereich eine Hyperästhesie. Die Ausbildung der Musku latur sei im Vergleich zur Voruntersuchung durch Dr. A.___ weitgehend un verändert. Es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur zu finden. Die Stabilität sei ordentlich. Es bes tehe weder mediolateral noch ve ntrodorsal eine wesentliche seitendifferente Instabilität. Die Schultergelenke seien frei beweg lich. Die Stresstests seien negativ. Am rechten Ellbogengelenk sei ein Extensi onsdefizit von 5° feststellbar. Die Pronation und Supination seien nicht einge schränkt, die Pronation sei in der Endphase schmerzhaft. Im Bereich beider Schultern seien degenerative Veränderungen nachgewiesen, funktionell seien die Schultern aber gut beweglich. Es sei aber nachvollziehbar, dass eine gewisse Schmerzentwicklung daraus entstehen könne (S. 2 1 f. ).

Klinisch fä nden sich funktionell gut bewegliche Kniegelenke. Auf der linken Seite bestehe im Narbenbereich eine Hyperästhesie. Die Ausbildung der Musku latur sei im Vergleich zur Voruntersuchung durch Dr. A.___ weitgehend un verändert. Es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur zu finden. Die Stabilität sei ordentlich. Es bes tehe weder mediolateral noch ve ntrodorsal eine wesentliche seitendifferente Instabilität. Die Schultergelenke seien frei beweg lich. Die Stresstests seien negativ. Am rechten Ellbogengelenk sei ein Extensi onsdefizit von 5° feststellbar. Die Pronation und Supination seien nicht einge schränkt, die Pronation sei in der Endphase schmerzhaft. Im Bereich beider Schultern seien degenerative Veränderungen nachgewiesen, funktionell seien die Schultern aber gut beweglich. Es sei aber nachvollziehbar, dass eine gewisse Schmerzentwicklung daraus entstehen könne (S. 2 1 f. ). Die bisherige Tätigkeit sei aufgrund des häufigen Arbeitens im Gehen und des Hebens und Tragens von Lasten über 10 kg seit dem Unfall vom 17. September 2007 nicht mehr zumutbar. In einer optimal angepassten wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sei eine volle Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche zumutbar. Wegen der vierjährigen Arbeitsabsenz seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von 30 Minuten morgens und 20 Minuten nachmittags einzuschalten. Die neu seit zirka Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im rechten Ellbogen und in der rechten Schulter würden die Arbeitsfähigkeit noch einmal einschrän ken in dem Sinne, als keine Arbeiten mit repetitivem Heben und Tragen von Lasten über 10 kg mit der rechten oberen Extremität ausgeführt werden könn t en, was grob geschätzt noch einmal 25 % mehr Einschränkung ausmache (S. 22 f. Ziff. 6).

Die bisherige Tätigkeit sei aufgrund des häufigen Arbeitens im Gehen und des Hebens und Tragens von Lasten über 10 kg seit dem Unfall vom 17. September 2007 nicht mehr zumutbar. In einer optimal angepassten wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sei eine volle Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche zumutbar. Wegen der vierjährigen Arbeitsabsenz seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von 30 Minuten morgens und 20 Minuten nachmittags einzuschalten. Die neu seit zirka Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im rechten Ellbogen und in der rechten Schulter würden die Arbeitsfähigkeit noch einmal einschrän ken in dem Sinne, als keine Arbeiten mit repetitivem Heben und Tragen von Lasten über 10 kg mit der rechten oberen Extremität ausgeführt werden könn t en, was grob geschätzt noch einmal 25 % mehr Einschränkung ausmache (S. 22 f. Ziff. 6). Mit Stellungnahme vom 5. Januar 2012 präzisierte Dr. B.___, dass die 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab Sommer 2010 und damit auch nach Auftreten der Problematik des rechten Armes gelte. Da die Beschwerden im rechten Ellbogen ein repetit i ves Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht zulassen würden, dies aber ohnehin im Zumutbarkeitsprofil schon zuvor bereits berücksichtigt gewesen sei, ergebe sich keine Änderung. Ob vor Sommer 2010 bereits eine entsprechende Arbeitsfähigkeit bestanden habe, sei sehr schwer zu beurteilen, da die behandelnden Ärzte zu einer medizinisch- theo retischen Arbeitsfähigkeit nie klar Stellung genommen hätten (Urk. 7/86 /1-4 ; vgl. auch Stellungnahme vom 28. Februar 2012, Urk. 7/91 ).

Mit Stellungnahme vom 5. Januar 2012 präzisierte Dr. B.___, dass die 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab Sommer 2010 und damit auch nach Auftreten der Problematik des rechten Armes gelte. Da die Beschwerden im rechten Ellbogen ein repetit i ves Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht zulassen würden, dies aber ohnehin im Zumutbarkeitsprofil schon zuvor bereits berücksichtigt gewesen sei, ergebe sich keine Änderung. Ob vor Sommer 2010 bereits eine entsprechende Arbeitsfähigkeit bestanden habe, sei sehr schwer zu beurteilen, da die behandelnden Ärzte zu einer medizinisch- theo retischen Arbeitsfähigkeit nie klar Stellung genommen hätten (Urk. 7/86 /1-4 ; vgl. auch Stellungnahme vom 28. Februar 2012, Urk. 7/91 ). 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, ab dem 2. Oktober 2008 sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Dabei stützte sie sich auf die Einschätzung von Dr. C.___ (vgl. E. 2.1). Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 2. Oktober 2008 jedoch undifferenziert aus, der Beschwerdeführer sei ab sofort in einer ange passten Tätigkeit wieder „vollzeitlich einsetzbar“ (vgl. E. 3.2). Ob damit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gemeint war, ist vor allem mit Blick auf seine späteren Berichte unklar: Später präzisierte er die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.4). Daran hielt Dr. C.___ auch mit Bericht vom April 2010 fest und attestierte weiterhin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, wobei die Arbeitsfähigkeit auf 100 % zu steigern sei (vgl. E. 3.8). Dr. C.___ nahm jedoch nie konkret Stellung, ab wann dem Beschwerdeführer medizi nisch-theoretisch eine 100% ige Arbeitsfähigkeit zumutbar wä r e, sondern äus serte sich dazu le diglich im Sinne einer Prognose. Eine 100%ige Arbeitsfähig keit ab Oktober 2008, wovon die Beschwerdegegnerin ausging, lässt sich somit aufgrund der Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachwei sen.

4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, ab dem 2. Oktober 2008 sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Dabei stützte sie sich auf die Einschätzung von Dr. C.___ (vgl. E. 2.1). Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 2. Oktober 2008 jedoch undifferenziert aus, der Beschwerdeführer sei ab sofort in einer ange passten Tätigkeit wieder „vollzeitlich einsetzbar“ (vgl. E. 3.2). Ob damit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gemeint war, ist vor allem mit Blick auf seine späteren Berichte unklar: Später präzisierte er die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.4). Daran hielt Dr. C.___ auch mit Bericht vom April 2010 fest und attestierte weiterhin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, wobei die Arbeitsfähigkeit auf 100 % zu steigern sei (vgl. E. 3.8). Dr. C.___ nahm jedoch nie konkret Stellung, ab wann dem Beschwerdeführer medizi nisch-theoretisch eine 100% ige Arbeitsfähigkeit zumutbar wä r e, sondern äus serte sich dazu le diglich im Sinne einer Prognose. Eine 100%ige Arbeitsfähig keit ab Oktober 2008, wovon die Beschwerdegegnerin ausging, lässt sich somit aufgrund der Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachwei sen. 4.2 Demgegenüber ist aber auch die Ansicht des Beschwerdeführers, ihm sei erst ab August 2010 eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar, nicht über wiegend wahrscheinlich: Nicht nur Dr. C.___, sondern auch die Ärzte der D.___ erachteten eine Teilarbeitsfähigkeit schon vor dem Sommer 2010 als zumutbar. So attestierten die Ärzte der D.___ ab Januar 2009 sogar für die bisherige Tätigkeit eine 30%ige und ab Frühling 2009 sogar eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.3, 3.5 f.). Bereits aus dem Bericht vom Feb ruar 2009 geht implizit hervor, dass aus Sicht der dortigen Ärzte eine Steige rung des tatsächlich ausgeübten 30%-Pensums beim bisherigen Arbeitgeber des Beschwerdeführers möglich sei (vgl. E. 3.5), was für die ab Januar 2009 von Dr. C.___ attestierte höhere Arbeitsfähigkeit spricht. Dass dem Beschwerdeführer tatsächlich wieder eine Teilarbeitsfähigkeit - die er allerdings nicht vollständig ausschöpfte, wäre ihm aus medizinisch-theoretischer Sicht doch angepasst eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar gewesen - zumutbar war, zeigt auch die wie deraufgenommene Arbeitstätigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber ab Januar 2009 (vgl. Urk. 7/13). Damit ist eine wesentliche Veränderung in den tatsächli chen Verhältnissen ausgewiesen.

4.2 Demgegenüber ist aber auch die Ansicht des Beschwerdeführers, ihm sei erst ab August 2010 eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar, nicht über wiegend wahrscheinlich: Nicht nur Dr. C.___, sondern auch die Ärzte der D.___ erachteten eine Teilarbeitsfähigkeit schon vor dem Sommer 2010 als zumutbar. So attestierten die Ärzte der D.___ ab Januar 2009 sogar für die bisherige Tätigkeit eine 30%ige und ab Frühling 2009 sogar eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.3, 3.5 f.). Bereits aus dem Bericht vom Feb ruar 2009 geht implizit hervor, dass aus Sicht der dortigen Ärzte eine Steige rung des tatsächlich ausgeübten 30%-Pensums beim bisherigen Arbeitgeber des Beschwerdeführers möglich sei (vgl. E. 3.5), was für die ab Januar 2009 von Dr. C.___ attestierte höhere Arbeitsfähigkeit spricht. Dass dem Beschwerdeführer tatsächlich wieder eine Teilarbeitsfähigkeit - die er allerdings nicht vollständig ausschöpfte, wäre ihm aus medizinisch-theoretischer Sicht doch angepasst eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar gewesen - zumutbar war, zeigt auch die wie deraufgenommene Arbeitstätigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber ab Januar 2009 (vgl. Urk. 7/13). Damit ist eine wesentliche Veränderung in den tatsächli chen Verhältnissen ausgewiesen. 4.3 In der Folge verbesserte sich der Zustand des Beschwerdeführers weiter: Im Juni 2009 hielten die Ärzte der D.___ im Vergleich zur Voruntersuchung vor drei Monaten ein deutlich schnelleres Gangbild fest. Die subjektiven Schmerzempfindungen seien unverändert (Urk. 7/21/2 oben). Zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nahmen die dorti gen Ärzte jedoch keine Stellung.

4.3 In der Folge verbesserte sich der Zustand des Beschwerdeführers weiter: Im Juni 2009 hielten die Ärzte der D.___ im Vergleich zur Voruntersuchung vor drei Monaten ein deutlich schnelleres Gangbild fest. Die subjektiven Schmerzempfindungen seien unverändert (Urk. 7/21/2 oben). Zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nahmen die dorti gen Ärzte jedoch keine Stellung. Erst Dr. A.___ beurteilte diese anlässlich seiner Begutachtung im Januar 2010: Er stellte in seinem Gutachten fest, dass sich in der Zwischenzeit eine Re-Ruptur der VKB-Plastik unbekannter Ätiologie ereignet habe, was d ie geklagten Be schwerden (Schmerzen bei längerem Verharren in derselben Knieposition, Ab stützen beim Aufstehen, Gefühl von „zu wenig Kraft“ im linken Bein aufgrund der Schmerzen, „Einsinkmanöver“; Urk. 7/43/7 unten) erkläre. Dies steht jedoch nach Ansicht von Dr. A.___ einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht entgegen, weshalb er den Beschwerdeführer in einer angepassten wechselbelastenden, vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit ab sofort für 100 % a rbeitsfähig erklärte (vgl. E. 3.7). Retrospektiv nahm er keine Stellung.

Erst Dr. A.___ beurteilte diese anlässlich seiner Begutachtung im Januar 2010: Er stellte in seinem Gutachten fest, dass sich in der Zwischenzeit eine Re-Ruptur der VKB-Plastik unbekannter Ätiologie ereignet habe, was d ie geklagten Be schwerden (Schmerzen bei längerem Verharren in derselben Knieposition, Ab stützen beim Aufstehen, Gefühl von „zu wenig Kraft“ im linken Bein aufgrund der Schmerzen, „Einsinkmanöver“; Urk. 7/43/7 unten) erkläre. Dies steht jedoch nach Ansicht von Dr. A.___ einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä tigkeit nicht entgegen, weshalb er den Beschwerdeführer in einer angepassten wechselbelastenden, vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit ab sofort für 100 % a rbeitsfähig erklärte (vgl. E. 3.7). Retrospektiv nahm er keine Stellung. Soweit Dr. C.___ mit seiner Stellu ngnahme vom 6. April 2010 darlegte, eine angepasste Tätigkeit sei ab s ofort lediglich zu 50 % zumutbar und „zu einem späteren Zeitpunkt zu 100 % möglich“ ( v gl. Urk. 7/40), fehlt es an einer eigent lichen medizinischen Begründung, weshalb seine Einschätzung nicht nachvoll ziehbar ist. Zudem ist b ei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen).

Soweit Dr. C.___ mit seiner Stellu ngnahme vom 6. April 2010 darlegte, eine angepasste Tätigkeit sei ab s ofort lediglich zu 50 % zumutbar und „zu einem späteren Zeitpunkt zu 100 % möglich“ ( v gl. Urk. 7/40), fehlt es an einer eigent lichen medizinischen Begründung, weshalb seine Einschätzung nicht nachvoll ziehbar ist. Zudem ist b ei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Gegen die tiefere Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ und für die höhere Beurteilung durch Dr. A.___ spricht auch die Beurteilung durch Dr. B.___. Er stellte im Vergleich zur Voruntersuchung bei Dr. A.___ eine weitgehend unveränderte Ausbildung der Muskulatur fest (Urk. 7/82/21 unten). Der Beschwerdeführer klagte weder über Kraftlosigkeit noch Instabilität im lin ken Kniegelenk. Sodann gab er auch keine Schmerzen im rechten Kniegelenk mehr an, sondern berichtete nur noch über „eine gewisse Schwäche“ beim Trep pensteigen (vgl. Urk. 7/82/17 oben). Im Gelenkstatus stellte Dr. B.___ höchs tens diskrete Befunde fest (Urk. 7/82/18 Ziff. 3.3), klinisch seien gemäss seiner Beurteilung beide Kniegelenke funktionell gut beweglich, die Stabilität beidseits sei ordentlich und es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur er sichtlich (Urk. 7/82/21 unten).

Gegen die tiefere Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ und für die höhere Beurteilung durch Dr. A.___ spricht auch die Beurteilung durch Dr. B.___. Er stellte im Vergleich zur Voruntersuchung bei Dr. A.___ eine weitgehend unveränderte Ausbildung der Muskulatur fest (Urk. 7/82/21 unten). Der Beschwerdeführer klagte weder über Kraftlosigkeit noch Instabilität im lin ken Kniegelenk. Sodann gab er auch keine Schmerzen im rechten Kniegelenk mehr an, sondern berichtete nur noch über „eine gewisse Schwäche“ beim Trep pensteigen (vgl. Urk. 7/82/17 oben). Im Gelenkstatus stellte Dr. B.___ höchs tens diskrete Befunde fest (Urk. 7/82/18 Ziff. 3.3), klinisch seien gemäss seiner Beurteilung beide Kniegelenke funktionell gut beweglich, die Stabilität beidseits sei ordentlich und es seien keine Hinweise für Atrophien der Muskulatur er sichtlich (Urk. 7/82/21 unten). Soweit der Beschwerdeführer vorbrachte, durch Dr. A.___ sei zwar bereits an fangs 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden, dieser habe jedoch die Beschwerden am rechten Arm nicht berücksichtigt (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 1.3), bleibt F olgendes anzufügen: Es ist zutreffend, dass Dr. A.___ diese Beschwer den nicht berücksichtigte. Jedoch schränkten diese den Beschwerdeführer nicht zusätzlich ein. Dies geht aus dem Gutachten von Dr. B.___, welcher die Beschwerden in den oberen Extremitäten berücksichtigt hatte (vgl. Gutachten Urk. 7/82 S. 14, S. 17 oben, S. 20, S. 22 f.), hervor : Im Zumutbarkeits profil einer optimal leidensangepassten Tätigkeit ist ohnehin bereits aufgrund der nicht stark zu belastenden Kniegelenke ein repetitives Heben und Tragen von Ge wichten über 10 kg zu vermeiden. Daher veränderte sich das Belastungsprofil trotz der ab Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im Schulter-Arm-Bereich nicht (vgl. E. 3. 10 ).

Soweit der Beschwerdeführer vorbrachte, durch Dr. A.___ sei zwar bereits an fangs 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden, dieser habe jedoch die Beschwerden am rechten Arm nicht berücksichtigt (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 1.3), bleibt F olgendes anzufügen: Es ist zutreffend, dass Dr. A.___ diese Beschwer den nicht berücksichtigte. Jedoch schränkten diese den Beschwerdeführer nicht zusätzlich ein. Dies geht aus dem Gutachten von Dr. B.___, welcher die Beschwerden in den oberen Extremitäten berücksichtigt hatte (vgl. Gutachten Urk. 7/82 S. 14, S. 17 oben, S. 20, S. 22 f.), hervor : Im Zumutbarkeits profil einer optimal leidensangepassten Tätigkeit ist ohnehin bereits aufgrund der nicht stark zu belastenden Kniegelenke ein repetitives Heben und Tragen von Ge wichten über 10 kg zu vermeiden. Daher veränderte sich das Belastungsprofil trotz der ab Sommer 2010 bestehenden Beschwerden im Schulter-Arm-Bereich nicht (vgl. E. 3. 10 ). Abschliessend bleibt zu bemerken, dass das Gutachten von Dr. B.___ auch den rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien (vgl. E. 1.4) entspricht und da bei insbesondere - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 unten) - sämtliche Vorakten berücksichtigt wurden (vgl. Urk. 7/82/2-14 Ziff. 1.1).

Abschliessend bleibt zu bemerken, dass das Gutachten von Dr. B.___ auch den rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien (vgl. E. 1.4) entspricht und da bei insbesondere - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 unten) - sämtliche Vorakten berücksichtigt wurden (vgl. Urk. 7/82/2-14 Ziff. 1.1). 4.4 Nach dem Gesagten ist gestützt auf die medizinische Aktenlage seit Januar 2010 eine weitere Verbesserung ausgewiesen und eine ein ge schränk te Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seither nicht mehr überwiegend wahr scheinlich nachgewiesen.

4.4 Nach dem Gesagten ist gestützt auf die medizinische Aktenlage seit Januar 2010 eine weitere Verbesserung ausgewiesen und eine ein ge schränk te Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seither nicht mehr überwiegend wahr scheinlich nachgewiesen. 4.5 Zusammengefasst war der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten wech sel belastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg von Januar 2009 bis Dezember 2009 zu 50 % und ab Januar 2010 zu 100 % ar beits fähig. Bis Ende Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig.

4.5 Zusammengefasst war der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten wech sel belastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, alle 30 Minuten die Position zu wechseln, und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 kg von Januar 2009 bis Dezember 2009 zu 50 % und ab Januar 2010 zu 100 % ar beits fähig. Bis Ende Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig. 5.

5. 5.1 Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschränkungen vorzunehmen. Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, vorliegend 1. September 2008 (Ablauf Wartejahr am 17. September 2008 ).

5.1 Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschränkungen vorzunehmen. Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, vorliegend 1. September 2008 (Ablauf Wartejahr am 17. September 2008 ). Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen).

5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). 5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wo chenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wo chenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.4 Gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die an spruchs beeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).

5.4 Gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die an spruchs beeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen). Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).

Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). 5.5 Für den Zei traum von September bis Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig.

5.5 Für den Zei traum von September bis Dezember 2008 war der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig. 5.6

5.6 5.6.1 Für die Zeit ab Januar 2009 gilt Folgendes:

5.6.1 Für die Zeit ab Januar 2009 gilt Folgendes: Der Beschwerdeführer schloss im Jahr 1986 in O.___ eine Ausb ildung als Elektromechaniker ab. Seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1991 war er jedoch nie auf diesem Gebiet tätig, sondern übte verschiedenste Hilfstätigkeiten aus ( vgl. Urk. 7/1/5 Ziff. 5.2, Urk. 7/56/1-9 ). Zuletzt war er als Produktionsmit arbeiter in einer Bäckerei bei der Z.___ tätig (Urk. 7/56/5) und erzielte in den letzten 12 Monaten vor dem Unfall ein AHV- pflichtiges Einkommen von Fr. 58‘610.-- inklusive Zuschläge und 1 3. Monatslohn (vgl. Urk. 7/68/2-14: Fr. 4‘457.65 + Fr. 4‘390.95 + Fr. 8‘702.75 + Fr. 4‘578.-- + Fr. 4‘656.45 + Fr. 4‘561.10 + Fr. 4‘574.40 + Fr. 4‘646.95 + Fr. 4‘586.40 + Fr. 4‘552.60 + Fr. 4‘532.40 + Fr. 4‘369.90). Dieses Einkommen bewegt sich im Rahmen der in den Jahren 2005 bis 2007 erzielten Jahressaläre (Urk. 7/8/3, Urk. 7/10/6) und stimmt auch etwa überein mit den Angaben des Arbeitgebers, der Beschwerdeführer hätte als Gesunder ohne Unfall im Jahr 2008 ein Jahreseinkommen von Fr. 58‘240.-- erziel t (Urk. 7/10/5 Ziff. 2.1 0 f. ). Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist das tats ächlich zul etzt (von September 2006 bis August 2007) erzielte E inkommen von Fr. 58‘610.-- heranzuziehen. Unter Berücksichtigung einer Nominallohnerhöhung von 1.6 % für das Jahr 2008 sowie von 2.4 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, lit. D. verarbeitendes Gewerbe, Industrie ; auf www.bfs.admin.ch) resultiert für das Jahr 200 9 ein Valideneinkommen von rund Fr. 6 0‘977.-- ( Fr. 58‘610.-- x 1.0 16 x 1.024 ).

Der Beschwerdeführer schloss im Jahr 1986 in O.___ eine Ausb ildung als Elektromechaniker ab. Seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1991 war er jedoch nie auf diesem Gebiet tätig, sondern übte verschiedenste Hilfstätigkeiten aus ( vgl. Urk. 7/1/5 Ziff. 5.2, Urk. 7/56/1-9 ). Zuletzt war er als Produktionsmit arbeiter in einer Bäckerei bei der Z.___ tätig (Urk. 7/56/5) und erzielte in den letzten 12 Monaten vor dem Unfall ein AHV- pflichtiges Einkommen von Fr. 58‘610.-- inklusive Zuschläge und 1 3. Monatslohn (vgl. Urk. 7/68/2-14: Fr. 4‘457.65 + Fr. 4‘390.95 + Fr. 8‘702.75 + Fr. 4‘578.-- + Fr. 4‘656.45 + Fr. 4‘561.10 + Fr. 4‘574.40 + Fr. 4‘646.95 + Fr. 4‘586.40 + Fr. 4‘552.60 + Fr. 4‘532.40 + Fr. 4‘369.90). Dieses Einkommen bewegt sich im Rahmen der in den Jahren 2005 bis 2007 erzielten Jahressaläre (Urk. 7/8/3, Urk. 7/10/6) und stimmt auch etwa überein mit den Angaben des Arbeitgebers, der Beschwerdeführer hätte als Gesunder ohne Unfall im Jahr 2008 ein Jahreseinkommen von Fr. 58‘240.-- erziel t (Urk. 7/10/5 Ziff. 2.1 0 f. ). Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist das tats ächlich zul etzt (von September 2006 bis August 2007) erzielte E inkommen von Fr. 58‘610.-- heranzuziehen. Unter Berücksichtigung einer Nominallohnerhöhung von 1.6 % für das Jahr 2008 sowie von 2.4 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, lit. D. verarbeitendes Gewerbe, Industrie ; auf www.bfs.admin.ch) resultiert für das Jahr 200 9 ein Valideneinkommen von rund Fr. 6 0‘977.-- ( Fr. 58‘610.-- x 1.0 16 x 1.024 ). Wie der Beschwerdeführer auf ein Einkommen von Fr. 62‘860.-- beziehungs weise aufgewertet auf das Jahr 2009 von Fr. 66‘051.-- kommt (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 2.1), ist nicht nachvollziehbar. Di e ses liegt um einiges höher, als die von ihm vor dem Unfall tatsächlich erzielten Einkommen.

Wie der Beschwerdeführer auf ein Einkommen von Fr. 62‘860.-- beziehungs weise aufgewertet auf das Jahr 2009 von Fr. 66‘051.-- kommt (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 2.1), ist nicht nachvollziehbar. Di e ses liegt um einiges höher, als die von ihm vor dem Unfall tatsächlich erzielten Einkommen. 5.6.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind die Tabellenlöhne der LSE heranzuziehen. Unter Berücksichtigung des Zentralwerts der Löhne für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) der Tabelle A1 der LSE 2008 (Total) und einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 2008 von 41.6 Stunden (Die Volkswirtschaft 12/2013 S. 90 lit. B9.2, Total) resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 59 ‘ 9 7 9.-- (Fr. 4’ 806.-- x 12 Monate ÷ 40 Stunden x 41.6 Stunden). Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, Total) sowie einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ergibt sich für das Jahr 2009 ein Invalideneinkommen von rund Fr. 30 ‘ 619.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.0 21 x 0.5 ).

5.6.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind die Tabellenlöhne der LSE heranzuziehen. Unter Berücksichtigung des Zentralwerts der Löhne für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) der Tabelle A1 der LSE 2008 (Total) und einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 2008 von 41.6 Stunden (Die Volkswirtschaft 12/2013 S. 90 lit. B9.2, Total) resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 59 ‘ 9 7 9.-- (Fr. 4’ 806.-- x 12 Monate ÷ 40 Stunden x 41.6 Stunden). Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 (Nominallohnindex Männer 2002-2010, Tabelle T1.1.93, Total) sowie einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ergibt sich für das Jahr 2009 ein Invalideneinkommen von rund Fr. 30 ‘ 619.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.0 21 x 0.5 ). Da dem Beschwerdeführer nur ein beschränktes Tätigkeitsspektrum offen steht, nahm die Beschwerdegegnerin einen leidensbedingten Abzug von 15 % vor (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 oben). Der Beschwerdeführer beantragt einen vollen Abzug von 25 % (Urk. 1 S. 8 lit. b). Ein voller Abzug erscheint vorlie gend nicht als angemessen. Zwar wirkt sich der Beschäftigungsgrad von 50 % lohnmindern (v gl. Tabelle T2* der LSE 2006 S. 16), die Nationalität (Schweizer; vgl. Grafik G5 LSE 2008 S. 7) jedoch wiederum leicht erhöhend aus. Hinweise, dass eines der übrigen Kriterien zu bejahen wäre, sind nicht vorhanden, zumal sich das Alter sowie die fehlenden Dienstjahre nur wenig auf Arbeitsstellen des niedrigsten Anforderungsniveaus auswirken. Ein Abzug von 15 % ist daher be reits grosszügig bemessen und nicht zu beanstanden.

Da dem Beschwerdeführer nur ein beschränktes Tätigkeitsspektrum offen steht, nahm die Beschwerdegegnerin einen leidensbedingten Abzug von 15 % vor (Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2 oben). Der Beschwerdeführer beantragt einen vollen Abzug von 25 % (Urk. 1 S. 8 lit. b). Ein voller Abzug erscheint vorlie gend nicht als angemessen. Zwar wirkt sich der Beschäftigungsgrad von 50 % lohnmindern (v gl. Tabelle T2* der LSE 2006 S. 16), die Nationalität (Schweizer; vgl. Grafik G5 LSE 2008 S. 7) jedoch wiederum leicht erhöhend aus. Hinweise, dass eines der übrigen Kriterien zu bejahen wäre, sind nicht vorhanden, zumal sich das Alter sowie die fehlenden Dienstjahre nur wenig auf Arbeitsstellen des niedrigsten Anforderungsniveaus auswirken. Ein Abzug von 15 % ist daher be reits grosszügig bemessen und nicht zu beanstanden. Unter Berücksichtigung des leidensbedingten Abzuges von 15 % resultiert folg lich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 26‘026.-- ( Fr. 30‘619.-- x 0.85).

Unter Berücksichtigung des leidensbedingten Abzuges von 15 % resultiert folg lich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 26‘026.-- ( Fr. 30‘619.-- x 0.85). 5.6.3 Soweit der Beschwerdeführe r bemängelt, Dr. B.___ habe ih m lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche attestiert und sei für die ersten sechs Monate von einem zusätzlichen Pausenbedarf von je einer halben Stunde jeweils morgens und nachmittags ausgegangen, und damit eine zusätzliche Reduktion des zumutbaren Pensums fordert (Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 2.2 lit. a), ist ihm nicht zu folgen. Es ist davon auszugehen, dass Dr. B.___ mit der Angabe von 40 Stunden pro Woche eine volle Erwerbsfähigkeit meinte. Denn es liegen keine Hinweise vor, welche darauf schliessen lassen würden, dass er damit explizit nur 40 Stunden pro Woche für zumutbar erachtete. Ebenfalls ist mit der Angabe, es seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von insgesamt einer Stunde notwendig, keine Reduktion des Arbeitspensums gemeint (vgl. dazu auch die Stellungnahme von Dr. B.___, Urk. 7/91/2 unten).

5.6.3 Soweit der Beschwerdeführe r bemängelt, Dr. B.___ habe ih m lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 40 Stunden pro Woche attestiert und sei für die ersten sechs Monate von einem zusätzlichen Pausenbedarf von je einer halben Stunde jeweils morgens und nachmittags ausgegangen, und damit eine zusätzliche Reduktion des zumutbaren Pensums fordert (Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 2.2 lit. a), ist ihm nicht zu folgen. Es ist davon auszugehen, dass Dr. B.___ mit der Angabe von 40 Stunden pro Woche eine volle Erwerbsfähigkeit meinte. Denn es liegen keine Hinweise vor, welche darauf schliessen lassen würden, dass er damit explizit nur 40 Stunden pro Woche für zumutbar erachtete. Ebenfalls ist mit der Angabe, es seien während den ersten drei bis sechs Monaten zusätzliche Pausen von insgesamt einer Stunde notwendig, keine Reduktion des Arbeitspensums gemeint (vgl. dazu auch die Stellungnahme von Dr. B.___, Urk. 7/91/2 unten). 5.6.4 Aus der Gegenüberstellung von Validen - und Invalideneinkommen resultiert für das Jahr 200 9 eine Einbusse von Fr. 34 ‘ 951.--, was einem Invali ditätsgrad von 57 % (abgerun det von 57. 32 %) entspricht. Damit ist die bishe rige ganze Rente des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV per 1. April 2009 auf eine halbe Invaliden rente herabzusetzen.

5.6.4 Aus der Gegenüberstellung von Validen und Invalideneinkommen resultiert für das Jahr 200 9 eine Einbusse von Fr. 34 ‘ 951.--, was einem Invali ditätsgrad von 57 % (abgerun det von 57. 32 %) entspricht. Damit ist die bishe rige ganze Rente des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV per 1. April 2009 auf eine halbe Invaliden rente herabzusetzen. 5.7 Ab dem 5. Januar 2010 ist wiederum von einem verbesserte n Gesundheits zu stand auszugehen und der Beschwerdeführer war angepasst 100 % arbeitsfä hig. Der Nominallohnentwicklung von 0.4 % angepasst ergibt sich für das Jahr 2010 ein Valideneinkommen von rund Fr. 61‘221.-- ( Fr. 6 0‘977.-- x 1.0 04 ). Das Invalideneinkommen beträgt un ter Berücks ichtigung der Nominallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 sowie von 0.7 % für das Jahr 2010 und des lei densbedingten Abzugs von 15 % Fr. 52‘417.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.021 x 1.0 07 x 0.85 ). Daraus resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 8‘804.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 14 % (a b gerundet von 14.38 %).

5.7 Ab dem 5. Januar 2010 ist wiederum von einem verbesserte n Gesundheits zu stand auszugehen und der Beschwerdeführer war angepasst 100 % arbeitsfä hig. Der Nominallohnentwicklung von 0.4 % angepasst ergibt sich für das Jahr 2010 ein Valideneinkommen von rund Fr. 61‘221.-- ( Fr. 6 0‘977.-- x 1.0 04 ). Das Invalideneinkommen beträgt un ter Berücks ichtigung der Nominallohnerhöhung von 2.1 % für das Jahr 2009 sowie von 0.7 % für das Jahr 2010 und des lei densbedingten Abzugs von 15 % Fr. 52‘417.-- ( Fr. 59 ‘9 7 9.-- x 1.021 x 1.0 07 x 0.85 ). Daraus resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 8‘804.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 14 % (a b gerundet von 14.38 %). Demnach hat der Beschwerdeführer ab Mai 2010 keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV).

Demnach hat der Beschwerdeführer ab Mai 2010 keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). 5.8 Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der Beschwer deführer hat folgenden befristeten und abgestuften Rentenanspruch: Vom 1. September 2008 bis 31. März 2009 eine ganze Rente und vom 1. April 2009 bis 30. April 2010 eine halbe Rente. Ab 1. Mai 2010 besteht kein Rentenan spruch mehr.

5.8 Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der Beschwer deführer hat folgenden befristeten und abgestuften Rentenanspruch: Vom 1. September 2008 bis 31. März 2009 eine ganze Rente und vom 1. April 2009 bis 30. April 2010 eine halbe Rente. Ab 1. Mai 2010 besteht kein Rentenan spruch mehr. 6.

6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen.

6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. August 2012 aufgehoben, un d es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. September 2008 bis zum 31. März 2009 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. April 2009 bis zum 30. April 2010 auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. August 2012 aufgehoben, un d es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. September 2008 bis zum 31. März 2009 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. April 2009 bis zum 30. April 2010 auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Bibiane Egg unter Beilage einer Kopie von Urk. 9

Rechtsanwältin Bibiane Egg unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 9

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 - Pensionskasse Y.___

Pensionskasse Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gege n diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gege n diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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