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Ambulante Vermittlungs- und Rückführungsaktionen: Pilotversuch an neuem Standort Fischermätteli
Die Ambulanten Vermittlungs- und Rückführungsaktionen (AVR) werden im Juli und August 2006 versuchsweise in der Zivilschutzanlage Fischermätteli durchgeführt.
Die AVR-Aktionen werden bis anhin im Pavillon beim Tiefenauspital durchgeführt. Aus Gründen der verbesserten Infrastruktur sowie aus finanziellen Überlegungen werden sie im Juli und August versuchsweise in der Zivilschutzanlage Fischermätteli erfolgen. Nach sorgfältiger Evaluation des Versuchs wird definitiv über den AVR-Standort entschieden.
Seit Juni 1998 werden regelmässig Ambulante Vermittlungs- und Rückführungsaktionen (AVR) durchgeführt mit dem Ziel, drogenabhängige Personen einer adäquaten Betreuung und Behandlung zuzuführen. Bei diesen Aktionen werden drogenabhängige Personen von der Polizei aufgegriffen, kontrolliert und in die Räumlichkeiten der AVR gebracht. Dort wird durch die Fachstelle Drogen des städtischen Sozialdienstes die persönliche Situation abgeklärt und die drogenabhängige Person an eine geeignete Institution der Drogenhilfe vermittelt und/oder mit der zuständigen Stelle der Wohngemeinde vernetzt. Allenfalls erfolgt eine Rückführung in die Wohnsitzgemeinde. Bei den AVR-Aktionen anwesend sind jeweils eine Pflegeperson, eine Ärztin/ein Arzt, eine Mitarbeiterin/ ein Mitarbeiter der Stadtpolizei sowie ein/e Mitarbeiter/in einer Bewachungsfirma.