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Was der kleine Prinz mit der beruflichen Erfüllung zu tun hat…
Findest du dich in der Geschichte vom kleinen Prinzen wieder?
Irgendwann in deinem Leben merkst du, dass du so wie es momentan ist, nicht weitermachen möchtest. Du hinterfragst die Welt, in welcher du gerade lebst, du fängst an die Werte neu zu definieren und irgendwie fühlst du dich ausgegrenzt und anders, als alle um dich herum.
In der Geschichte, war dies der Zeitpunkt, als der kleine Prinz beschlossen hat, hinauszugehen in die weite, grosse und unbekannte Welt. Er begibt sich von Planeten zu Planeten, um zu lernen und Freunde zu finden.
Du bemerkst, dass es in den meisten Jobs, welche du bis anhin hattest, nur um folgendes ging: Um Macht, Bewunderung durch Andere, um materiellen Reichtum, um das Verharren im Alten und Bekannten. Die Folge davon, du weisst nicht mehr wer du wirklich bist. Du fühlst dich energielos, fremdgesteuert, nutzlos und fragst dich, was das Ganze eigentlich soll?
So kennt es auch der kleine Prinz. Auf seiner Reise begegnet er dem König, der alles tut, um seine Macht zu beweisen. Der Eitle will von den Anderen belogen werden, welche ihm sagen, dass er der schönste und schlauste Mensch ist. Der Geschäftsmann hält sich für reich, weil er denkt, dass die Sterne sein Eigen sind. Der Laternenanzünder macht das was man ihm angewiesen hat, obwohl er das gar nicht mehr will. Der Geograph schreibt in seinen Augen wichtige Bücher. Er häuft viel Wissen an, Praxis ist jedoch ein Fremdwort für ihn. Kennt er nicht mal seinen eigenen Planeten. Der kleine Prinz stellt den Erwachsenen in ihrer Scheinwelt Fragen. Er erkundigt sich nach dem Nutzen und nach dem Warum und enttarnt so die trügerische Welt der Erwachsenen.
Hast du die Berufswelt auch schon enttarnt? Zahlen und Fakten bestimmen den Alltag. Der Mensch dahinter wird ausser Acht gelassen. Es werden voreilig irgendwelche Schlüsse gezogen, weil die Zeit fehlt. Was im Mitarbeiter vorgeht, wofür sein Herz wirklich schlägt, das bleibt Aussen vor. Die Konzentration auf die Äusserlichkeiten, ist völlig ausreichend.
Der kleine Prinz erkennt, dass sich der Mensch durch die Industrialisierung, die Massenfertigung, die Ökonomisierung, etc. immer mehr von sich selber entfernt. Der Weichensteller verteilt die Reisenden in 1000er Paketen in alle Richtungen. Sie wissen jedoch nicht, was sie wirklich suchen. Sie sind unerfüllt und unglücklich. Sie machen das, was Andere ihnen vorgeben, hinterfragen dies jedoch nicht.
Erfüllt dich dein Job? Kannst du all deine Talente und Fähigkeiten einbringen, oder spulst du ein Programm ab? Bist du soweit, dass du das Gefühl hast, dass du nichts Besonderes bist?
Der kleine Prinz entdeckt im Rosengarten abertausende von Rosen. Er ist enttäuscht und fühlt sich von seiner Rose Zuhause hintergangen. Er lässt hier von Äusserlichkeiten täuschen, wie die Erwachsenen in der Arbeitswelt. Der Fuchs lernt ihn: «Was deine Rose so besonders macht, ist die Zeit die du mit ihr verbracht hast.» Der kleine Prinz erkennt, dass er viel Zeit mit seiner Rose verbracht hat. Er ihr viel Zuwendung gegeben hat, wodurch eine ungeheure Vertrautheit entstanden ist. Das Fremde ist entwichen und die Rose hebt sich aus der Masse hervor. Sie ist nicht länger irgendeine Rose, sondern die wichtigste auf der ganzen Welt.
Du fühlst dich als eine Rose unter vielen? Mache dich mit dir selber vertraut. Lerne dich besser kennen, damit auch bei dir die Fremdheit entweicht und du dich aus der Masse hervorhebst. Werde dir bewusst, wie unendlich wichtig du bist. Dass du nicht irgendeine Rose bist, sondern eine absolut einzigartige. Du bist ein Unikat. Zeige dich, liebe das Leben und folge deinem Herzen. Lebe deine berufliche Erfüllung, lebe deinen Traum!
«Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.» (Antoine de Saint-Exupéry)