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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Nach zwei schwächeren Umgängen am Freitag und am Samstag konnte sich Tiger Woods in der Schlussrunde der 102. US PGA Championship rehabilitieren.
Mit 67 Schlägen (3 unter Par) gelang ihm eine sehr gute Runde. Der 44-jährige Superstar, Gewinner von 15 Turnieren auf Grand-Slam-Niveau, verbesserte sich vom 59. Platz ungefähr um 20 Ränge.
Als Woods das Turnier beendet hatte, waren die Besten nach drei Runden noch nicht gestartet. Das mit elf Millionen Dollar dotierte erste Majorturnier in dem durch die Coronavirus-Pandemie durcheinandergebrachten Jahresprogramm ging in der Nacht auf Montag Schweizer Zeit zu Ende. (sda)
Simon Ehammer brillierte an den Schweizer Mehrkampf-Meisterschaften in Langenthal. Der Zehnkämpfer aus dem Appenzell steigerte seine persönliche Bestleistung um 202 Punkte auf 8231 Zähler und verpasste den Schweizer Rekord von Beat Gähwiler aus dem Jahr 1988 bloss um 13 Punkte.
In der Schweizer Allzeit-Bestenliste reihte sich Ehammer (vorerst) hinter Stephan Niklaus und Gähwiler an dritter Stelle ein. Der Basler Niklaus hatte zu Beginn der Achtziger Jahre 8334 erreicht. Weil seit 1986 in der Leichtathlet ein neuer Speer verwendet wird, dessen Schwerpunkt ein schnelleres Absinken bewirkt, ist Niklaus' Rekord nicht mehr gültig.
Ehammer lancierte den Wettkampf mit einem 100-m-Lauf in 10,50 Sekunden optimal. Nicht weniger als sechs persönliche Bestleistungen lieferte der Mann des TV Teufen an diesem Wochenende ab. Beim abschliessenden 1500-m-Lauf, als es um den Rekord ging, zapfte Ehammer seine letzten Energiereserven an beendete den Wettkampf wie er ihn begonnen hatte - mit einer klaren persönlichen Bestleistung (4:42,54).
Im Siebenkampf holte Annik Kälin Gold. Die Bündnerin kam mit 6167 Punkten bis auf 3 Zähler an ihre Bestleistung heran, die sie vor drei Wochen in Amriswil aufgestellt hatte. Die WM-Teilnehmerin und Schweizer Rekordhalterin Géraldine Ruckstuhl verzichtete vorsichtshalber auf eine Teilnahme wegen Schmerzen nach einer Fussverletzung. (sda)
Im drittletzten Rennen der Corona-Notsaison fiel die Entscheidung in der Formel-E-Weltmeisterschaft. Der Portugiese Antonio Felix da Costa gewann den Titel dank Platz 2 in Berlin.
Der Schweizer Sébastien Buemi im Nissan fuhr als Dritter in der deutschen Hauptstadt ebenso aufs Podest wie der Tagessieger Jean-Eric Vergne aus Frankreich.
Da Costa ist der insgesamt fünfte Pilot, der sich den Titel in der Formel E holt. In der Premierensaison 2014/2015 hatte der Brasilianer Nelson Piquet Junior die Meisterschaft gewonnen, danach Buemi, ehe in Lucas di Grassi erneut ein Brasilianer triumphierte. In den vergangenen beiden Jahren siegte Vergne im Overall-Klassement. (sda/dpa)
Remco Evenepoel setzt seinen Siegeszug auch an der Polen-Rundfahrt fort. Nachdem er in diesem Jahr bereits eine Rundfahrt in Argentinien, Portugal und Spanien gewonnen hatte, triumphierte das Ausnahmetalent aus Belgien nun auch erstmals bei einer mehrtägigen Veranstaltung auf Stufe World Tour.
Den Gesamtsieg bei der 77. Austragung der Polen-Rundfahrt sicherte sich der 20-Jährige vom Team Deceuninck-QuickStep mit einem starken Auftritt in der Bergetappe vom Samstag, als er der Konkurrenz 1:48 Minuten und mehr abnahm. Nach vier Rundfahrten-Starts 2020 bleibt der letztjährige Europameister und WM-Zweite im Zeitfahren in diesem Jahr damit weiter ungeschlagen. (sda)
Belinda Bencic hat sich noch nicht entschieden, ob sie am US Open teilnehmen wird, wie sie am Rande der Interclub-Finalrunde in Winterthur erklärte. In New York ist ab dem 21. August das von Cincinnati verlegte Premier-Turnier geplant, anschliessend das zweite Grand-Slam-Event des Jahres. Ohne Zuschauer und in einer Blase, in der sich die Spielerinnen und Spieler streng überwacht nur zwischen Flughafenhotel und Stadion bewegen.
Vor zwei Wochen sagte Bencic, «kein normaler Mensch würde jetzt nach Amerika reisen». Nun ist sie weiter unentschlossen. Für das Sandplatz-Turnier in Prag von dieser Woche, das sie eigentlich geplant hatte, sagte sie jedenfalls ab. Sie wolle nun beobachten, wie es bei den Turnieren in Prag und Kentucky ablaufe und sich dann entscheiden. (dab/sda)
Cedric Itten ist zu seinem ersten Einsatz für die Glasgow Rangers gekommen. Der Wechsel des Schweizer Internationalen nach Schottland hatte sein ehemaliger Klub, der FC St. Gallen, erst am Dienstag kommuniziert.
Am 31. Juli war der 23-Jährige für den FCSG noch anlässlich der zweitletzten Runde der Super League auf dem Platz gestanden, zehn Tage später, am 2. Spieltag der schottischen Meisterschaft, kam er nun zu seinem Debüt für die Rangers. Itten wurde im Heimspiel gegen St. Mirren (3:0) eine Viertelstunde vor Schluss für den zweifachen Torschützen Alfredo Morelos eingewechselt. (dab/sda)
Die Interclub-NLA strahlte in diesem Sommer etwas mehr Glanz aus als üblich. Wegen der Coronavirus-Pause im internationalen Tenniszirkus stand mit Belinda Bencic die Nummer 8 der Welt auf Schweizer Plätzen im Einsatz. Und die Ostschweizerin war beim Triumph von Titelverteidiger Chiasso die entscheidende Figur. Sowohl im Halbfinal als auch im Final gewann sie in Winterthur ihr Einzel und ihr Doppel - und im Anschluss beim Stand von 3:3 auch das notwendige Match-Tiebreak an der Seite von Susan Bandecchi.
Leidtragende waren die Frauen von Rekordsieger Grasshoppers, bei denen Stefanie Vögele ihrer Fed-Cup-Teamkollegin Bencic dreimal harten Widerstand bot, aber dreimal knapp als Verliererin vom Platz musste. So unterlag GC, das die Gruppenspiele dominiert hatte, in der Neuauflage des Vorjahresfinals wie vor zwölf Monaten mit dem knappst möglichen Resultat.
Für Bencic, die zugunsten der Finalrunde auf den geplanten Einsatz beim WTA-Turnier von nächster Woche in Prag verzichtete, war es der erste nationale Meistertitel bei den Grossen. Letztmals hatte sie 2014 - als 17-Jährige - in der Schweiz Interclub gespielt. Im Juni hatte sie bereits in der slowakischen Team-Meisterschaft gewonnen. (dab/sda)
Gut drei Wochen vor dem Start der Tour de France haben sich die Favoriten anlässlich der Tour de l'Ain in Frankreich auf den Zahn gefühlt. Den besten Eindruck beim dreitägigen Formtest im Westen von Genf hinterliess dabei der Slowene Primoz Roglic. Der letztjährige Vuelta-Sieger gewann die bergige 2. und 3. Etappe und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg. Die beiden Kolumbianer Egan Bernal und Nairo Quintana komplettierten das Podest.
Als bester Schweizer klassierte sich Mathias Flückiger mit knapp 20 Minuten Rückstand im 27. Gesamtrang. Der Mountainbike-Spezialist startete im Dress des Schweizer Nationalteams, das in der Startetappe am Freitag durch Stefan Bissegger (3.) sogar einen Podestplatz herausgefahren hatte. (dab/sda)
Max Verstappen im Red Bull gewinnt den Jubiläums-GP der Formel 1 in Silverstone vor Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Der Niederländer beendet damit im 5. Saisonrennen die Siegesserie von Mercedes.
Für Verstappen war es der erste Sieg in Silverstone, nachdem er vor einer Woche und 2016 beim GP von Grossbritannien schon zweimal als Zweiter abgewinkt wurde. Insgesamt feierte Verstappen seinen neunten GP-Sieg in der Formel 1.
Für das Team Alfa Romeo gab es zum vierten Mal in Folge keine WM-Punkte. Die aus der letzten Startreihe gestarteten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi beendeten das Rennen auf den Plätzen 15 und 17. (dab/sda)
Doppelte Premiere beim GP von Tschechien in Brünn: Der Südafrikaner Brad Binder feierte in seinem erst dritten MotoGP-Rennen den ersten Sieg und sorgte damit auch für den ersten Erfolg der österreichischen Marke KTM in der höchsten Klasse.
Binder hatte im Herbst die letzten drei Rennen der Moto2-Klasse gewonnen und den WM-Titel nur wegen einer schwachen ersten Saisonhälfte verpasst. Nun mischt der 24-Jährige aus Potchefstroom, berühmt-berüchtigt für seine verwegene Fahrweise, in seiner Rookie-Saison auch die MotoGP mächtig auf. «Mir fehlen die Worte», sagte Binder nach dem Premierensieg. «Von diesem Tag habe ich geträumt, seit ich ein kleiner Junge war.» In den ersten beiden Rennen in Jerez hatte er nur drei Punkte geholt.
Nun distanzierte er den italienischen Yamaha-Fahrer Franco Morbidelli, der ebenfalls erstmals auf einem MotoGP-Podest stand, um mehr als fünf Sekunden. Dahinter folgte Pole-Mann Johann Zarco aus Frankreich auf der letztjährigen Ducati, Valentino Rossi belegte den 5. Platz. (dab/sda)
Das GP-Wochenende in Tschechien endete für Tom Lüthi im Debakel. Wie bereits in den Trainings und im Qualifying (nur 26.) war der Emmentaler überhaupt nicht konkurrenzfähig und verpasste als 17. sogar die WM-Punkte. Dominique Aegerter, der Ersatzfahrer für den erkrankten Jesko Raffin im NTS-Team, belegte bei seinem Comeback in der Moto2 den 21. Platz.
Für Lüthi ist es die grösste Enttäuschung in einer Saison, die er nach guten Februartests noch als Kandidat auf den WM-Titel in Angriff genommen hatte. Bereits in Katar (10.) und bei den zwei Rennen in Jerez (Sturz und 7.) hatte er auf seiner Kalex nicht mithalten können.
Den Sieg holte sich wie vor zwei Wochen in Andalusien der italienische Kalex-Fahrer Enea Bastianini, der auch gleich die Führung in der WM-Wertung übernahm. (dab/sda)
Am Leichtathletikmeeting in Regensdorf läuft Fabienne Schlumpf (TG Hütten) die 5000 m so schnell wie nie. Sie teilt ihre Kraft hervorragend ein und kommt in einem gemischten Feld in 15:17,27 ins Ziel.
Mit Anita Weyermann (14:59,28) und Daria Nauer (15:13,93) sind nur zwei Schweizerinnen diese Distanz jemals schneller gelaufen. «Ich wusste nicht, was für eine Zeit heute möglich ist. Im Rennen fühlte ich mich gut, und die Atmosphäre behagte mir. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagte Schlumpf. (dab/sda)
Vor dem Barrage-Rückspiel Thun - Vaduz vom Montag um 18.15 Uhr muss der FC Thun einen herben Schlag hinnehmen. Der Offensivspieler Miguel Castroman hat sich im Hinspiel in Vaduz einen Kreuzbandriss zugezogen.
Der 25-jährige Schweizer mit spanischen Wurzeln wird voraussichtlich deutlich länger als ein halbes Jahr ausfallen. Nach Informationen von SRF verdrehte sich Castroman nach einem Zweikampf mit dem Vaduzer Stürmer Tunahan Cicek das linke Knie. Das vordere Kreuzband und der Meniskus sind gerissen. (abu/sda)
Wout van Aert hat den ersten Rad-Klassiker des Jahres von Mailand nach Sanremo gewonnen. Der Belgier setzte sich im Zweiersprint nach 305 km knapp vor dem französischen Vorjahressieger Julian Alaphilippe durch.
Für Van Aert ist es der erste Sieg bei einem der fünf sogenannten Radsport-Monumente. Vor einer Woche entschied der 25-Jährige vom niederländischen Team Jumbo-Visma beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe bereits das italienische Eintagesrennen Strade Bianche für sich. (abu/sda)
Valtteri Bottas im Mercedes eroberte sich für den Grand Prix zum 70-jährigen Jubiläum der Formel 1 in Silverstone die Pole-Position. Der Finne verwies seinen Teamkollegen und WM-Leader Lewis Hamilton im Qualifying um 63 Tausendstel auf Platz 2.
Für Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen blieb wie schon vor drei Wochen in Ungarn nur die letzte Startreihe. Die beiden Fahrer des Teams Alfa Romeo sind die einzigen, die in den ersten fünf Rennen des Jahres noch nie in den zweiten Teil eines Qualifyings vorstossen konnten. (abu/sda)
Bei Tom Lüthi passt in dieser Woche in Brünn nichts zusammen. Der Emmentaler geht auf seiner Kalex beim GP von Tschechien nur von Startplatz 26 ins Rennen - so weit hinten wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr.
Wesentlich zufriedener sein dürfte Dominique Aegerter. Der Ersatzmann für Jesko Raffin im NTS-Team belegte noch vor Lüthi im Qualifying den 23. Platz. Damit verpassten aber beide Schweizer Moto2-Piloten das Q2 deutlich und konnten nicht in den Kampf um die Pole-Position eingreifen. Den Spitzenplatz holte sich wie beim Saisonauftakt in Katar der Amerikaner Joe Roberts auf Kalex. (abu/sda)
Belinda Bencic tritt nächste Woche nicht wie geplant beim WTA-Turnier in Prag an. An diesem Wochenende spielt die Nummer 8 der Welt noch auf Sand bei der Interclub-Finalrunde in Winterthur. Ob sie danach für die beiden Hartplatz-Events (das Premier-Turnier von Cincinnati und das US Open, beide in New York) in die USA fliegt, hatte sie zuletzt offen gelassen. Die Absage von Prag könnte aber darauf hindeuten. (abu/sda)
Vor dem Champions-League-Viertelfinal vom kommenden Mittwoch gegen Paris Saint-Germain muss Atalanta Bergamo eine Schwächung hinnehmen. Der Stammtorhüter Pierluigi Gollini hat sich am rechten Knie verletzt, wie italienische Medien berichten. Für einen Einsatz in der Mannschaft mit dem Schweizer Internationalen Remo Freuler dürfte er nicht in Frage kommen, zumal bei der am 1. August zugezogenen Verletzung auch das Kreuzband beschädigt wurde. (abu/sda/afp)
In der zweiten Runde der US PGA Championship in San Francisco vermag Tiger Woods sein gutes Niveau nicht zu halten. Mit einer 72er-Runde fiel er auf den Gesamtstand von Par und acht Schläge hinter die Spitze zurück, die überraschenderweise vom 25-jährigen Chinesen Li Haotong gehalten wird.Woods fing im zweiten Umgang auf dem Par-70-Kurs vier Schlagverluste ein, die er mit zwei Birdies auf der zweiten Platzhälfte nur halbwegs kompensieren konnte.
Am ersten von nur drei Major-Golfturnieren des Jahres - das British Open wurde infolge der Coronavirus-Pandemie abgesagt - ist der Topfavorit Brooks Koepka ausgezeichnet unterwegs. Der Amerikaner, der die US PGA Championship als erster Golfer seit fast hundert Jahren dreimal nacheinander gewinnen könnte, hat sich als Zweiter mit zwei Schlägen Rückstand auf Li in eine vorzügliche Position gebracht.
Die ersten drei der Weltrangliste sind bereits ein wenig distanziert. Der Spanier Jon Rahm und der Nordire Rory McIlroy liegen je einen Schlag vor Woods, während der Weltranglisten-Erste Justin Thomas aus den USA einen Schlag auf Woods verlor und sich damit gerade noch für die beiden Finalrunden vom Wochenende qualifizieren konnte. (aeg/sda)
Heute findet mit Mailand - Sanremo der erste grosse Rad-Klassiker des Jahres statt. Die 111. Ausgabe der «Classicissima» wird eine besonders aussergewöhnliche. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das mit 299 km längste der fünf Radsport-Monumente vom März in den August verlegt, aber auch die Streckenführung musste drastisch verändert werden - so fehlt unter anderem die rund 130 km lange malerische Passage entlang der Ligurischen Küste.
Zumindest das traditionelle Finale mit den Anstiegen «Cipressa» und «Poggio» sowie der Ankunft auf der Via Roma in San Remo bleibt erhalten.Erster Anwärter auf den Sieg ist Wout van Aert. Der formstarke Belgier gewann vor Wochenfrist beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe eindrücklich das italienische Eintagesrennen Strade Bianche. Sein schärfster Rivale wird wohl Vorjahressieger Julian Alaphilippe aus Frankreich sein. Mit Stefan Küng, Michael Albasini, Reto Hollenstein und Michael Schär sind auch vier Schweizer gemeldet. (aeg/sda)
Zwei Tage nach seinem schweren Sturz bei der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt ist der niederländischen Radprofi Fabio Jakobsen aus dem künstlichen Koma erwacht. «Wir haben gute Nachrichten aus dem Spital von Sosnowiec. Fabio Jakobsen ist nach dem Koma jetzt wach. Sein Zustand ist stabil», teilten die Tour-Organisatoren am Freitag per Twitter mit. Am Nachmittag entwarnte auch der stellvertretende Klinikdirektor Pawel Gruenpeter. Jakobsen sei bei Bewusstsein, er müsse nicht mehr künstlich beatmet werden und der Blutdruck sei normal. In zwei Wochen könnte Jakobsen voraussichtlich nach Hause zurückkehren; eine Rückkehr in den Profisport hält Dr. Gruenpeter für möglich.
Wenig später ereignete sich aber gleich der nächste schlimme Sturn in der Polen-Rundfahrt: Der Franzose Mickael Delage (Groupama-FCJ) verlor das Rad ausser Kontrolle, stürzte ebenfalls schwer und musste mit dem Helikopter ins Spietal geflogen werden. Den Etappensieg (und das Leadertrikot) in Bielsko-Biala holte sich der Ekuadorianer Richard Carapaz dank eines früh angezogenen Bergauf-Sprints vor dem Italiener Diego Ulissi. Carapaz, Sieger des Giro d'Italia im letzten Jahr, feierte den ersten Sieg für sein neues Team Ineos.
Jakobsen war am Mittwoch im Zielsprint der ersten Etappe bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegen geblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Nach einer fünfstündigen Operation war er in ein künstliches Koma versetzt worden. (pre/sda)