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Resolution des Vorstands von impressum : NEIN zu «No Billag»
Anlässlich seiner Sitzung vom 18. Januar 2018 hat der Vorstand von impressum – die Schweizer JournalistInnen die folgende Resolution zur Initiative «No Billag» einstimmig angenommen:
- Die Initiative ist ein beispielloser Angriff auf den Journalismus und die Demokratie.
- Die Unabhängigkeit des Journalismus, die Vielfalt der Information und die Informationsfreiheit von jeder und jedem Einzelnen stehen auf dem Spiel.
- Die Initiative «No Billag» vernichtet tausende Arbeitsplätze. Betroffen wären 4‘500 Stellen von Journalistinnen und Journalisten und mindestens 13‘500 Arbeitsplätze insgesamt.
- Die Initiative ist die Totengräberin der Pressefreiheit. Die grossen privaten Medienunternehmen erhielten ein Quasi-Monopol über die öffentliche Meinung. Der Arbeitsmarkt für Journalistinnen und Journalisten wäre praktisch auf null reduziert.
- Die Initiative «No Billag» unterwandert die Demokratie. Die Meinungsvielfalt auf nationaler und regionaler Ebene würde massiv beschnitten. Zahlreiche unabhängige Redaktionen würden mundtot gemacht. Alle Sprachregionen der Schweiz würden nicht mehr im gleichen Umfang mit Informationen bedient wie heute.
impressum beteiligt sich an der Kampagne für ein NEIN gegen «No Billag» und entwickelt dafür spezifische eigene Aktionen bis zur Abstimmung vom 4. März 2018.
Aus diesen Gründen hat der Vorstand von impressum diese Resolution einstimmig angenommen; er bekräftigt damit seine entschiedene Ablehnung der Initiative «No Billag».