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Eisberge sind Teile, die von Gletschern oder Eisplatten, – dem sogenannten Schelfeis, – abbrechen und danach im Meer dahintreiben. Man sagt dann, ein Gletscher oder eine Eisplatte habe «gekalbt». Die Eisberge im Nordatlantik kommen meistens aus Grönland, die in den Ozeanen der südlichen Erdhalbkugel aus der Antarktis. Eisberge gibt es nur da, wo es sehr kalt ist. Sie bestehen übrigens aus Süsswasser,
Welche Formen gibt es?
Wenn ein Eisberg von einem Gletscher stammt, hat er eine aufgetürmte Form, wie ein kleiner Berg. Ist er von Schelfeis abgebrochen, ist er flach, und man nennt ihn «Tafeleisberg».
Warum gehen sie nicht unter?
Die Dichte von Eis ist geringer als die von Wasser. Allerdings ist der Unterschied klein, sodass nicht der ganze Eisberg auf der Wasseroberfläche schwimmt: Man sieht nur etwa 14 Prozent eines Eisbergs über Wasser, der grösste Teil bleibt verborgen. Daher kommt die Redewendung «die Spitze des Eisbergs»: Sie bedeutet, dass das, was man sieht, nur ein kleiner Teil des Ganzen ist.
Wie lange leben sie?
Eisberge, die frei schwimmen, werden je nach Grösse zwischen drei und 30 Jahre alt. In dieser Zeit schmelzen sie. Manchmal setzt sich ein Eisberg auch auf dem Meeresgrund fest. Dann nennt man ihn «Eisinsel».
Warum sind Eisberge gefährlich?
Weil man nur die «Spitze», das heisst den obersten Teil eines Eisbergs, sieht, weiss man nicht, wie der Teil unter der Wasseroberfläche aussieht. Für grosse Schiffe auf dem Ozean kann das zum Problem werden. Die berühmte Titanic zum Beispiel ging im Jahr 1912 unter, weil die «Eiswache» in der Nacht nicht genau sehen konnte, wie der Eisberg unter Wasser aussah. Dieser schlitzte den Dampfer schliesslich auf.