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Gentest vor 1. Carbamazepin-Einnahme - 26.03.2012
Menschen, die Träger bestimmter HLA-Allele sind, haben ein erhöhtes Risiko bei einer Carbamazepinexposition eine schwere Haut- oder Hypersensitivitätsreaktion ((Typ Stevens-Johnson-Syndrom, DRESS, toxisch-epidermal Nekrolyse u.a.) zu entwickeln. Momentan wurden die Allele HLA-A*3101 (v.a. bei Europäern und Japanern) und HLA-B*1502 (v.a. bei Asiaten und Indern) identifiziert.
Kann Aliskiren weiter mit ACE-Inhibitoren oder Angiotensin-Antagonisten kombiniert werden?
Ritonavir und CYP3A-Modulation - 14.11.2011
Ritonavir gilt als einer der stärksten, bislang bekannten Inhibitoren des CYP3A4. Aufgrund von Resultaten verschiedener Studien galt jedoch über eine längere Zeit die Annahme, dass diese CYP3A4-Hemmung bei längerfristiger Verabreichung hoher Ritonavir-Dosen (> 400 mg bid) in eine CYP3A4-Induktion umschlägt. Ist dem wirklich so?
Ibuprofen und niedrigdosierte Acetylsalicylsäure - 12.10.2011
Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) wird bei kardialen Risikopatienten zur Prophylaxe eines Myokardinfarktes oder ischämischen Insults eingesetzt. Da viele ältere Patienten gleichzeitig auch unter rheumatischen Beschwerden leiden, kommt es oft vor, dass sie gleichzeitig Ibuprofen einnehmen. Was sollte man dabei beachten?
Linezolid und SSRI - möglich? - 07.09.2011
Linezolid ist ein Oxazolidinonen-Antibiotikum mit MAO-Hemmer Wirkung welches im Jahr 2000 die Marktzulassung erhielt. Wegen der MAO-Hemmung besteht das Risiko von Serotonintoxizität durch pharmakodynamische Interaktion bei Kombination mit proserotonergen Substanzen.
Antihistaminika und Torsade de Pointes - 07.09.2011
Welche Antihistiminika haben das Potential zur Verlängerung des QT-Intervalls, resp. ein erhöhtes Risiko für kardiale Arrhythmien, insbesondere Torsade de Pointes?
Interaktion Krankheit - Enzymfunktion - Medikament - 01.06.2011
Warum kommt es zu einer klinisch relevanten Plasmakonzentrationserhöhung gewisser Medikamente bei gewissen (chronisch) entzündlichen Prozessen?
Schilddrüsenfunktion unter Lithiumbehandlung - 01.06.2011
Lithium übt über verschiedene Mechanismen einen thyreostatischen Einfluss auf den Schilddrüsenstoffwechsel aus. In der Regel können körpereigene Regulationsmechanismen über Erhöhung des TSH (Thyreotropin) einen euthyreoten Zustand aufrechterhalten. In einigen Fällen kann es aber auch zu einer klinisch bedeutsamen und behandlungsbedürftigen Hypothyreose und - in seltenen Fällen- auch zu einer Hyperthyreose kommen. Auch kann Lithium durch immunstimulatorische Eigenschaften zu einer Thyreoiditis führen.
Phasenprophylaxe in der Schwangerschaft - 01.06.2011
Phasenprophylaxe Ihrer instabilen 28jährigen Bipolar II Patientin mit Kinderwunsch. Für welches pharmakologische Management entscheiden Sie sich am ehesten?
Carbapeneme und Valproat - 01.06.2011
Diese Kombination kann innerhalb von 24h zur Unwirksamkeit von Valproat führen. Lesen Sie mehr..