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Tomaso Albinoni (1671–1751) war ein italienischer Komponist und Violinist. Sein Vater Antonio erbte 1684 nach dem Tod seiner Arbeitgeberin deren gesamtes Unternehmen, wodurch die Familie zu beträchtlichem Wohlstand kam. Tomaso Albinoni liess sich zunächst im väterlichen Unternehmen zum Spielkartenhersteller ausbilden und nahm daneben Violin-, Gesangs- und Kompositionsunterricht. 1694 trat er erstmals als Komponist an die Öffentlichkeit, und zwar sowohl mit einer Oper (Zenobia, regina de Palmireni) als auch mit einer Sammlung von Instrumentalwerken (12 Suonate a tre op. 1).
Von nun an komponierte Albinoni im Durchschnitt ein bis zwei Opern pro Jahr, zunächst für Venedig, ab 1703 zunehmend auch für andere Städte (Florenz, Genua, Bologna, Ferrara, Brescia, Rom, Treviso), wo er die Uraufführungen zum Teil selbst leitete. Daneben veröffentlichte er bis 1735/36 acht weitere Sammlungen von Instrumentalwerken und eine Sammlung von weltlichen Solokantaten. [de.wikipedia.org/wiki/Tomaso_Albinoni]
Kompositionen von Tomaso Albinoni
Die Schwerpunkte von Albinonis kompositorischem Schaffen liegen in den Bereichen Oper, Kantate und Instrumentalmusik. Auf geistlichem Gebiet sind nur eine frühe Messe für drei unbegleitete Männerstimmen (vor 1694) und die Titel zweier Oratorien überliefert. Ein unter Albinonis Namen verbreitetes Magnificat stammt wohl nicht von ihm. [Werkverzeichnis]
Bearbeitungen für Orgel und Soloinstrumente
Es gibt mehrere Bearbeitungen seiner Konzerte für die Orgel, so von Johann Sebastian Bach und Johann Gottfried Walther. Die Sonaten und Konzerte werden auch gerne von Solinstrumenten mit Orgelbegleitung aufgeführt.