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Auf Grund der Ausführungen des Abschnittes 1 dieses Kapitels kann postuliert werden, dass wirkliche Polyederschaumglaskörper lediglich Abwandlungen eines mit den Prinzipien von J. Plateau im Einklang stehenden Idealschaumes seien, dessen Zellwerk aus lauter raumerfüllender kongruenter Grundpolyeder besteht. Als Elementarpolyeder dieses Idealschaumglases, die in Abschnitt 1 dieses Kapitels als Urbilder der Grundpolyeder eines realen Polyederschaumglases bezeichnet werden, kennt man bis heute nur das α- Tetrakaidekahedron von Kelvin und das β - Tetrakaidekahedron von R.E. Williams. Dabei entspricht die statistische Verteilung der Arten der Polyederflächen in einem Idealschaum, dessen Zellwerk aus lauter β- Tetrakaidekahedrons als Grundpolyeder auf gebaut sein soll, am ehesten den Verhältnissen in der Natur als beim "Kelvinschaum".
Aus den Ausführungen in Abschnitt 2 dieses Kapitels kann geschlossen werden, dass die Temperaturganglinie des Schäumprozesses sowie die Ausgangsmischung für die Schaumglasherstellung einen entscheidenden Einfluss auf die Morphologie sowie die Regressionen zwischen der Dichte ρ und den Parametern n* und L̅3 ausüben.
Dabei zeigt sich, dass die Eindeutigkeit der soeben erwähnten Zusammenhänge bei höheren Blähtemperaturen verloren geht.