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Santiago Botero hat am Samstag (15.07.) die schwere 14. Etappe der Tour de France über 249 km von Draguignan nach Briançon gewonnen. Der Kolumbier traf solo im Ziel der Drei-Pässe-Fahrt über Col d'Allos, Vars und Izoard ein.Dieser Inhalt wurde am 15. Juli 2000 - 19:51 publiziert
Lance Armstrong behauptete die Gesamtführung; Alex Zülle fiel weiter zurück.
Botero traf mit 2:30 Minuten Vorsprung auf Paolo Savoldelli (It) im Ziel ein. Mit 2:46 Minuten Rückstand folgte Marco Pantani (It), weitere vier Sekunden zurück die Hauptgruppe mit Leader Lance Armstrong aber ohne Alex Zülle.
Gesamtleader Armstrong war im Verlaufe der beinahe acht Stunden dauernden Fahrt nie angegriffen worden. Im Gegenteil: Armstrong reagierte 8 km vor der Passhöhe des Izoard-Passes auf eine Tempoverschärfung von Marco Pantani und liess danach seine wichtigsten Gegner im Gesamtklassement hinter sich. Danach steckte der Träger des Maillot jaune aber auf und liess sich wieder einholen.
Botero ist der erste Kolumbier seit vier Jahren, der ein Teilstück der Tour de France für sich zu entscheiden vermochte. Der letzte Landsmann vor ihm war Chepe Gonzales, der 1996 in der 11. Etappe in Valence fünf Fluchtgefährten mit einem Antritt einen Kilometer vor dem Ziel überraschte. Botero hatte in dieser Frankreich-Rundfahrt in der 11. Etappe in Revel den 2. Platz belegt, nachdem er von Erik Dekker (Ho) im Spurt geschlagen worden war.
Die beiden Etappen-Ersten Botero und Savoldelli waren die letzten “Überlebenden” einer Flucht von acht Fahrern, die knapp 100 km vor dem Ziel vor der Inangriffnahme des Vars-Passes inszeniert worden war.
Alex Zülle hielt bis auf die halbe Höhe der Steigung zum Izoard- Pass mit der Hauptgruppe mit. Danach fiel der Ostschweizer zurück und passierte die Passhöhe mit zehn Minuten Rückstand auf Botero und acht Minuten hinter der Armstrong-Gruppe. Das Ziel erreichte Zülle mit einem ähnlichen Abstand auf die Besten erreicht. Noch vor Zülle traf Roland Meier als 37. mit 6:48 Minuten Rückstand in Briançon ein.
swissinfo und Agenturen
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