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Die Schweizer Pensionskassen haben wieder mehr Luft. Ende 2009 war die Unterdeckung dank dem besseren Gang der Börsen deutlich geringer als zwölf Monate zuvor.
Den Pensionskassen in der Schweiz konnten sich per Ende 2009 wieder etwas erholen. Dank Gewinnen an der Börse konnte die Unterdeckung insgesamt abgebaut werden. Die Bilanzsumme lag wieder – wie vor der Finanzkrise – bei knapp 600 Mrd. Franken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.
Die gute Entwicklung an den Börsen in der zweiten Jahreshälfte 2009 führte bei den Vorsorgeeinrichtungen zu einer deutlichen Entspannung der Lage. Der Saldo der Kurs- und Wertgewinne stieg auf 43,2 Mrd. Franken. Die Unterdeckung konnte per Ende 2009 auf 34,5 Mrd. Franken abgebaut werden (Ende 2008: 57,3 Mrd. Franken). Parallel dazu verdreifachten sich die Wertschwankungsreserven auf 24,8 Mrd. Franken. Mit 598 Mrd. Franken erreichte die Bilanzsumme nahezu das Niveau des Jahres 2007.
Bei den Vorsorgeeinrichtungen öffentlichen Rechts gingen die nicht kapitalisierten Verpflichtungen um 22% auf 27,8 Mrd. Franken zurück. Die Unterdeckung bei den Vorsorgeeinrichtungen privaten Rechts sank gar um 69,7% auf 6,7 Mrd. Franken. Bei der Interpretation dieser Werte ist laut BFS zu beachten, dass die Unterdeckung bei den öffentlich-rechtlichen Kassen zum Teil gewollt ist.