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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet schaffte es die Indian Motorcycle Company aus Springfield, Massachusetts in den 1910er Jahren zum grössten Motorradhersteller der Welt aufzusteigen und war berühmt für die hohe Zuverlässigkeit und Qualität der Maschinen. „Eine Indian läuft immer“ – so der Slogan. Im Oktober 1919 wurde die Indian Scout im Markt eingeführt und sorgte sofort für Aufsehen. Die Stärken der Scout lagen neben Zuverlässigkeit und Qualität im einfachen Handling, dem geringen Gewicht und die für damals verhältnismässig grosse Leistung des Motors. Mitte 1928 ersetzte die 101 Scout die ursprüngliche Scout.
Die neue 101 Scout, entworfen vom irisch-stämmigen Charles B. Franklin der schon federführend für die Scout war, zeichnete sich unter anderem durch einen längeren Radstand, einen tieferliegenden Sitz sowie einem neuen Rahmen und flachere Gabelführung aus. Das Motorrad wurde standardmässig mit dem ca. 750 ccm (45 cuin) grossen 18 PS entwickelnden Zweizylindermotor gepaart mit einer über Fusskupplung gesteuerten Dreigangschaltung ausgeliefert, war aber auch in einer etwas schwächeren ca. 600 ccm (37 cuin) grossen Motorenausführung erhältlich.
Mitunter wegen der ausserordentlichen Handlingeigenschaften war die 101 Scout auch sehr populär unter Renn- und Kunstfahrern und wird noch heute in „Wall of Death“ Vorführungen eingesetzt. Dieser war jedoch durch die einsetzende Wirtschaftsdepression nur ein kurzes Produktionsfenster beschieden so, dass sie schon 1931 abgesetzt und durch effizienter zu produzierende Modelle ersetzt wurde. Die 101 Scout wird von vielen als das beste Motorrad angeschaut welches Indian je hervorbrachte und manch einer geht gar soweit die 101 Scout als eines der legendärsten Motorräder aller Zeiten zu betiteln (z.B. Jay Leno).
Die hier illustrierte Indian 101 Scout ist aus dem Jahre 1929 und besitzt einen 750 ccm Motor. Es handelt sich hierbei um eine schwedische Auslieferung in grünem Originallack mit Patina. Das Motorrad ist mechanisch revidiert und fährt sich einwandfrei und zuverlässig. Eine originale und funktionierende Corbin Tachometer Anlage ist ebenso Teil von diesem faszinierenden Zeitzeugen, wie auch ein originaler Mesinger Sattel und ein originaler Frontscheinwerfer. Darüber hinaus sind zwei neue, epochenkonforme Cocker Wulstreifen aufgezogen. Des Weiteren besitzt die 101 Scout den begehrten Schweizer Eintrag als Veteranenfahrzeug. Gegeben diese Originalität und zusammen mit der knappen Verfügbarkeit dieser gesuchten Motorräder, das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zählt nur ein gutes Dutzend Indian 101 Scout auf hiesigen Strassen, kann diese Indian 101 Scout gut und gerne als Unikat betrachtet werden.
Gegeben diese Originalität und zusammen mit der knappen Verfügbarkeit dieser gesuchten Motorräder, das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zählt nur ein gutes Dutzend Indian 101 Scout auf hiesigen Strassen, kann diese Indian 101 Scout gut und gerne als Unikat betrachtet werden.
Fragen zur Indian 101 Scout dürfen gerne über das untenstehende Formular eingesendet werden.
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