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Das ehemalige Stadiongebäude der Olympischen Winterspiele von 1928 und 1948 soll für einen privaten Bauherrn in ein Wohnhaus umgebaut werden. Denkmalpflegerische Auflagen sind, zum einen die Kubatur nicht zu verändern und zum anderen die Nordfassade zu erhalten und originalgetreu zu restaurieren. So werden außen die ursprünglichen Materialien, wie z.B. der rötliche Putz und Lärchenholzverkleidung der Brüstungen verwendet.
Entstanden ist ein Domizil mit neun Schlafzimmern, sowie großer Küche und Wohnzimmer. Eine neu geschaffene Zufahrt und eine unterirdische Garage vervollständigen das Gebäude. Innen werden regionaltypische Materialien wie Lärchenholz in den Wohnbereichen, Arvenholz in den Schlafzimmern sowie Naturstein in den Nassbereichen und in der großzügigen Garderobe in moderner Formensprache eingesetzt. Da die Nordfassade originalgetreu restauriert werden muss, bleibt dort die Einteilung der Fenster sowie die ursprüngliche Ausführung als einfachverglaste Doppelfenster mit Sprossen erhalten. Auf der Süd- und Westseite hingegen geben große Glasflächen den Blick auf den St. Moritzer See und die umliegenden Berge frei.