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Aktuell sei mehr als die Hälfte der globalen führenden 20 Unternehmen in grossen Fusions- und Übernahme-Deals aktiv und praktisch alle grossen Firmen beschäftigten sich intensiv mit einer Umstrukturierung des Portfolios, erklärte Morawietz. Wesentliche Treiber seien etwa die Erwartungen von Investoren, niedrige Rohwaren-Preise und das weiter günstige Finanzierungsumfeld. Hinzu kommen aus Sicht des Experten die aus den laufenden Transaktionen resultierenden Welleneffekte. Die Mega-Deals zwischen den Chemieriesen Bayer und Monsanto , Chemchina und Syngenta sowie Linde und Praxair wirken nach.
Der Wert der Firmenübernahmen blieb im ersten Halbjahr nach den Mega-Deals der vergangenen Jahre mit weltweit 76 Transaktionen und einem Volumen von 72,8 Milliarden US-Dollar auf einem hohen Niveau, heisst es in der Studie. Allerdings sei der bislang grösste angekündigte Deal, die Übernahme von Akzo Nobel durch PPG Industries für über 26 Milliarden Dollar, inzwischen abgesagt worden. Damit verringere sich der Wert auf 46,2 Milliarden Dollar. Die Aktivität liege damit deutlich unter dem Niveau der Rekordjahre 2015 und 2016 zur gleichen Zeit./jha/mis
(AWP)