Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03267.jsonl.gz/2417

Tesla bereitet derzeit auf Hochtouren die Marktpremiere seines ersten Mittelklasse-Elektroautos "Model 3" vor. Musk geht davon aus, dass sich der Elektro-SUV für den Massenmarkt noch grösserer Beliebtheit erfreut als das aktuelle Angebot.
Musk verteidigte das ambitionierte Vorhaben, das "Model Y" nicht auf der gleichen Produktionsplattform wie das "Model 3" zu fertigen. Im Tesla-Werk im kalifornischen Fremont sei ohnehin kein Platz mehr. "Wir platzen aus allen Nähten", so Musk. Deshalb werde derzeit der Bau von drei Fabriken erwogen, langfristig könnten es wegen der hohen Nachfrage sogar zehn bis zwanzig werden.
Bei dem "Model Y" geht es laut Musk um einen preisgünstigeren Crossover, der für die breite Masse erschwinglich sein soll. Bislang hat Tesla nur einen SUV im Angebot, das "Model X", einen Luxuswagen mit extravaganten Features wie Flügeltüren, der in den meisten Versionen mehr als 100 000 Dollar kostet. Erstmals zeigte Musk auch ein Teaser-Foto des geplanten "Model Y", auf dem allerdings nur Umrisse zu erkennen waren.
Tesla-Chef Musk hat ehrgeizige Ziele. 2018 soll der Autobauer 500 000 Autos pro Jahr herstellen, für 2020 wird die Millionenmarke angepeilt. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Im vergangenen Jahr wurden lediglich 84 000 Wagen gefertigt. Im ersten Quartal 2017 erzielte Tesla zwar Rekorde bei Produktion, Auslieferungen und Umsatz, rutschte aber tiefer in die roten Zahlen./hbr/DP/jha
(AWP)