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In der Deutschschweiz und der Romandie entstehen zwei sogenannte Redaktionen Tamedia. In Bern, Lausanne und Zürich sind Kompetenzzentren vorgesehen. Grund für die Neuorganisation ist laut Tamedia der starke Rückgang der Werbeumsätze.
Die deutschsprachige Redaktion wird Arthur Rutishauser als Chefredaktor führen. Er bleibt daneben Chefredaktor der "SonntagsZeitung". Judith Wittwer übernimmt seinen Posten als Chefredaktorin des "Tages-Anzeigers".
Die Redaktion Tamedia in der Romandie wird Ariane Dayer führen. Sie bleibt weiterhin Chefredaktorin von "Le Matin Dimanche". In ihrer Mitteilung schreibt Tamedia, dass die einzelnen Zeitungstitel ihre Redaktionen und Chefredaktoren behalten werden.
Diese Redaktionen versorgen die Zeitungstitel mit einer Mantelberichterstattung. "Die Kompetenzzentren werden die einzelnen Titel zum Teil auch mit massgeschneiderten Artikeln beliefern", sagte Christoph Zimmer, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Tamedia, gegenüber der Nachrichtenagentur sda.
"LE MATIN" UND "20 MINUTES" GEHÖREN NICHT DAZU
Nicht Teil der Tamedia-Redaktion in der Westschweiz wird die erst am Dienstag zusammengelegte Redaktion von "Le Matin" und "20 minutes". Die gemeinsame Redaktion mit dem Namen "20 minutes & Le Matin" wird dem Unternehmensbereich Werbung und Pendlermedien unterstellt.
Einzig den Sport werden auch "20 minutes" und "Le Matin" aus der Tamedia-Redaktion für die Westschweiz beziehen. Bei den beiden Blättern wird auch der gemeinsame Newsexpress angehängt, der Inhalte für alle Newsportale der Tamedia-Titel in der Romandie produziert.
Ebenfalls am Dienstag wurde Claude Ansermoz als neuer Chefredaktor von "24 Heures" angekündigt. Er folgt auf Thierry Meyer, der bis Ende Jahr abtreten wird. Ansermoz war bislang stellvertretender Chefredaktor der Waadtländer Zeitung.
(AWP)