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Sven Schurtenberger hat eine längere Pause hinter sich. Nach dem Rigi-Schwinget 2015, an dem er sich im abschliessenden Duell mit Adi Laimbacher eine Gehirnerschütterung sowie eine Blutvergiftung zuzog, wurde ihm eine ärztliche Zwangspause verordnet. Erst im Januar konnte Schurtenberger das Schwingtraining wieder aufnehmen.
Vier Gänge lang tonangebend
Im kühlen aber trockenen Sursee feierte das Mitglied vom Schwingklub Rottal eine Rückkehr nach Mass. Mit vier Siegen und 39,75 Zähler bestimmte er das An- und Ausschwingen. Es benötigte schon den Entlebucher Eidgenossen Erich Fankhauser, um Schurtenberger im fünften Gang vorübergehend zu stoppen. Dieses Duell endete resultatlos. Zwar verlor Schurtenberger dadurch die Führung an den Schwyzer Adrian Steinauer. Dies korrigierte der Luzerner postwendend.
Schurtenberger, der gegenüber dem punktgleichen Jonas Brun für den Schlussgang gegen Steinauer berücksichtig wurde, gelang es im letzten Gang des Festes, den Führenden abzufangen. Nach 1:26 Minuten beendet er den Höhenflug des Schwyzers mit Ableeren übers Knie. Mehr zu Sven Schurtenberger folgt wie gewohnt zum Ende der Woche.