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Hinweise auf Entwicklungsstörungen bei Ihrem Baby
Wenn sich die normale Entwicklung eines Kindes verzögert, ist es ratsam, den Kinderarzt oder die Kinderärztin zu konsultieren. Aber was ist noch normal, was schon nicht mehr?
Grundsätzlich gilt: Eltern sollten keine falsche Scheu haben und ihr Kind lieber einmal zuviel als einmal zuwenig in der Praxis vorstellen, durchaus auch zwischen den normalen Routineuntersuchungen zur Vorsorge. Wenn eine Bewegungsstörung (psychomotorische Retardierung) vom Kinderarzt frühzeitig erkannt wird, bestehen heute gute Chancen, dem Kind mit Hilfe spezieller Physiotherapie (Kinder-Krankengymnastik) eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen.
Folgende Beobachtungen sollten Sie alarmieren:
- Das Kind liegt immer schief. Eine gelegentliche schiefe Haltung ist allerdings normal im Babyalter.
- In der Rückenlage hält das Baby seinen Körper ständig wie einen Bogen überstreckt.
- Das Baby kann nur schlecht trinken.
- Das Baby schreit schrill.
- Es schläft wenig, ist sehr unruhig und schreit sehr häufig.
- Das Baby reagiert auf jede kleine Störung übererregt und zittert sehr häufig.
- Das Baby lässt sich in solchen Fällen auch von der Mutter nicht beruhigen.
- Das Baby kann auch im zweiten Monat seinen Kopf noch nicht in der Bauchlage anheben oder zur Seite drehen.
- Das Baby hält die Hand auch über die 13. Woche hinaus überwiegend gefaustet.
- Das Baby liegt auch im 5. Monat noch ständig in einer unsymmetrischen Haltung.
- Das Baby dreht auch im sechsten Monat den Kopf noch nicht eindeutig nach einer Geräuschquelle.
- Das Baby greift im achten Monat noch nicht gezielt nach einem Spielzeug.
Letzte Aktualisierung : 25-08-17, BH