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Bis etwa 1930 wurde am Törbelbach eine Gattersäge auf privater Basis betrieben. Danach wurde sie aufgegeben und bald erinnerten nur noch ein rostiges Rad und die Grundmauern an die Sägerei. 2012 wurde der in vielen Stunden der Fronarbeit errichtete Neubau der Säge vom Verein Urchigs Terbil eingeweiht. Die mechanischen Teile erwarb der Verein im nahegelegenen Dorf St. Niklaus. Das Wasser aus dem Bach treibt heute wieder ein Räderwerk im Untergeschoss des Gebäudes an, welches die Kraft auf die Säge im Obergeschoss überträgt.
Vor der Motorisierung wurden Baumstämme von Lärchen und Tannen mit dem Maultier zur Sägerei gezogen, wo mit Hilfe des Wasserantriebs mit relativ wenig Aufwand zu Brettern weiterverarbeitet worden sind. Die Säge kann im Rahmen eines geführten Rundgangs im Demonstrationsbetrieb besichtigt werden.
In Kombination mit einem Quetschwerk?
Etwas unterhalb der Säge liegt neben dem Weg ein Läuferstein auf einem Bodenstein mit Vertiefung. Diese beiden Steine waren ursprünglich Bestandteil eines Quetschwerkes, das möglicherweise mit der Sägerei kombiniert war. Dass Anlagen mit Wasserantrieb in Kombination miteinander betrieben worden sind, ist für das Oberwallis bezeugt. Quetschwerke wurden unter anderem bei der Verarbeitung von Äpfeln zu Most verwendet.