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Die Schweiz importiert in grossen Mengen Futtermittel – zum Beispiel Soja – und Fleisch. Der Import erfolgt vielfach aus Ländern und Regionen, in denen für die Produktion des Futtermittels und des Fleisches Wälder gerodet werden.
Durch die Abholzung gelangen einerseits grosse Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre, worunter das weltweite Klima leidet. Andererseits werden dadurch Wälder zerstört, die einen extrem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, eine riesige Vielfalt an Tieren und Pflanzen beherbergen sowie die Lebensgrundlage indigener Völker bilden.
Ich fordere den Bundesrat und das Schweizer Parlament auf:
- Den Import von Futtermitteln sowie Fleisch, deren Produktion zu Abholzung, Umweltzerstörung oder Menschenrechtsverletzungen führen, zu verbieten.
- Der Bund ist für die Ernährungssicherheit zuständig. Artikel 104a der Bundesverfassung verlangt unter anderem grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, die zur «nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft» beitragen. Artikel 104a der Bundesverfassung ist umzusetzen, es sind klare Mindeststandards für ökologische und sozial nachhaltige Handelsbeziehungen festzulegen.
- Die Abhängigkeit der Schweizer Landwirtschaft von importiertem Futtermittel ist rasch zu reduzieren. Mittelfristig soll sich die Landwirtschaft den Gegebenheiten des Standortes Schweiz anpassen und ohne Importe von Futtermittel auskommen.
Diese Petition wird ebenfalls unterstützt von Extinction Rebellion, Gesellschaft für bedrohte Völker, Incomindios, Klimastreik Schweiz und Landwirtschaft mit Zukunft.