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Die Herausforderung
Indonesien besteht aus insgesamt etwa 13’000 Inseln, von denen viele aus logistischen Gründen nicht ans Stromnetz angeschlossen sind. Manche Inseln bieten nicht genügend Platz oder den passenden Untergrund, um Kraftwerke zu bauen. Bei anderen ist es die Lage, die die Verlegung von Leitungen durch das Meer praktisch unbezahlbar werden lässt. Panasonic entschied sich, auf der Insel Karimunjawa, relativ nah bei der Hauptinsel Java, einen Power Supply Container zu installieren, um die Lebensumstände der dort lebenden Menschen deutlich zu verbessern.
Am 17. Juli 2014 wurde der Karimunjawa Power Supply Container an seinem Standort der nationalen Grundschule Nr.1, gemeinsam mit dem indonesischen Kooperationspartner Pundih Artah und dem lokalen NGO IBEKA feierlich eingeweiht. Ingesamt 250 Gäste inklusive dem Provinzgouverneur Ahmad Marzuki und dem japanischen Botschafter Yoshiko Kijima, dem Lehrerkollegium und Schülern wohnten der Zeremonie bei. Der Botschafter Japans drückte in seiner Rede seine Freude darüber aus, ein japanisches Unternehmen vor Ort zur Verbesserung der Lebensumstände beitragen zu sehen.
Die technische Lösung
Bis zur Installation der autarken Energiestation in Containerform, bestehend aus einem intelligenten System aus zusammengeschalteten Panasonic Akkus und einer Photovoltaikanlage, hatten die Inselbewohner von Karimunjawa nur während der Nachtstunden über Dieselgeneratoren Zugang zu Strom. Der Power Supply Container wurde mit dem Zweck installiert, die Schulbedingungen für die Jugend zu verbessern. Stromanschlüsse, Deckenventilatoren und der Zugang zu audiovisuellen Medien über TV-Geräte und Computer ermöglicht Lehrern und Schülern einen zeitgemässerern, und effizienteren Unterricht.
Ausserhalb der Zeiten des Schulbetriebs verkauft die Schule die Elektrizität an die umgebende Gemeinde, um damit den Aufbau einer elektrischen Infrastruktur zu fördern.
Das langfristige Ziel wird sein, die Insel mit einer komplett autarken, nachhaltigen Energieinfrastruktur zu überziehen, die im Einklang mit sozialen Bedürfnissen und Umwelt das Leben der Bewohner verbessert. Denn gute Entwicklungshilfe muss immer Hilfe zur Selbsthilfe sein.