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MGTOW (https://mgtow.com)
Siehe unten nach meinem «Netto»-Blog
Netto oder brutto und gute Vorsätze.
Man sollte das Jahr gut enden, so finde ich persönlich. Die Kassiererin im Nettoladen war da anderer Meinung heute Morgen. Als ich meine Einkäufe für den Jahreswechsel in die von mir mitgebrachte Tüte (vom Migros) eintütete (in einen Sack hiesse das somit einsacken, in eine Kiste einkisten usw), teilte sie mir mit, dass ich 26 Euro und einem Cent niederblättern sollte. Ich kaufe nämlich in einem Nachbarstaat ein, da die meine Unterstützung mehr brauchen als die Schweizer. Ausserdem ist es da um mindestens 50% billiger als hier. Aber zurück zur Kassiererin. Ich öffnete mein Portemonnaie und nahm einen Fünfzigeuroschein heraus. „O nein“, schrie die Kassiererin,“ keinen Fünfziger. Geben Sie mir einen Zwanziger.“ Also steckte ich die 50 Euro zurück und gab ihr meinen einzigen Zwanzigeuroschein plus einen Cent. Daraufhin wartete ich auf die Dinge die unweigerlich passieren mussten und sah ihr dabei in ihre, ich muss sagen etwas zusammengekniffenen, Augen, die mich dunkel anblinzelten. „Und…?“, sagte sie mir nach einigen Sekunden des Wartens. „Und was?“ fragte ich zurück. „Das ist nicht genug“, sagte sie mir. „Aber Sie haben mich um einen Zwanziger gebeten. Den Fünfziger wollten Sie ja nicht haben.“ „Aber Sie müssen 26 Euro und eine Cent bezahlen“. „Darum habe ich Ihnen vorhin die 50 Euro, und eine Cent, geben wollen. Sie haben mich aber um einen Zwanziger gefragt. Zum Glück hatte ich noch einen im Portemonnaie.“ „Aber das reicht nicht. Ich brauche 26 Euro, und eine Cent.“ „Warum glauben Sie habe ich Ihnen einen Fünfziger, und einen Cent, geben wollen? WEIL ICH 26 EURO, und einen Cent, NICHT PASSEND HABE.“ „Warum sagen Sie mir das nicht gleich.“ „Ich weiss nicht. Vielleicht weil Ihre kommunikativen Fähigkeiten etwas rudimentär sind? Also wollen Sie nun den Fünfziger oder nicht?“ Sie wollte, aber den habe ich erst gegeben als sie mir meinen Zwanziger zurückgegeben hat. Den Cent durfte sie behalten.
Wenn das Jahr so endet, kann das neue ja nur besser werden. Hoffentlich könnt ihr alle eure guten Vorsätze erfolgreich verwirklichen. Ob das gelingt? Es gibt da ein paar untrügliche Omen (siehe dazu „Das Omen“ von David Seltzer oder der gleichnamige Film), die einem verraten, dass es wohl nicht klappen wird mit diesen Vorsätzen.
Hier eine kleine Auswahl der möglichen Omen (ist sowohl Einzahl als auch Mehrzahl):
- Am 23. Dezember ein E-Bike bestellen.
- Am 30. Dezember eine letzte Zigarettenstange kaufen und das E-Bike abbestellen.
- Auf Homeshopping den Vibroshaper bestellen. (Siehe meinen Blog: Wie die Lüge zur Wahrheit wird)
- Sich vornehmen den Marathon zu laufen (im April) sobald die Fussverletzung geheilt ist.
- Der Ab-Roller vom letzten Jahr unter dem Bett hervorholen und entsorgen.
- Sich auf Eurosportplayer anmelden.
- Planen um zum „Tag der offenen Tür“ beim lokalen Fitnesszenrum zu gehen… Ende Januar.
Aber es gibt auch Omen, die auf sowohl Erfolg als Misserfolg hinweisen. Sich zu einem Kochkurs "Grillieren leicht gemacht" anmelden ist so eine Hybridform. Das Beste ist, sich ein realistisches Ziel zu setzen, das man in etwa zwei Monaten erreichen könnte. Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen.
BLOG-Anhang
MGTOW (https://mgtow.com)
Nachdem es im Jahre 2017 zu einer wahren Hexenjagd auf lüsterne oder ähnliche Männer gekommen ist, hat sich die Strömung MGTOW gemeldet. Früher gab es die auch schon. Man nannte sie «Junggesellen». MGTOW steht für: Men Going their Own Way.
Es gibt gute Gründe für diese Lebensweise. Darauf werde ich im nächsten Jahr sicherlich noch mal eingehen. Ich begnüge mich vorerst mit einige Aussagen.
Untenstehende Zitate sind von zwei prominente Vertreter dieser Gattung, die eine wahre Blütezeit erlebt. Ich zitiere nur.
I do not think you can name many great inventions that have been made by married men. Be alone, that is the secret of invention. Be alone, that is when ideas are born. Nikola Tesla (1856-1943)
I don't have time for a wife and an airplane". Wilbur Wright (1867 – 1912)