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Federer trifft in Melbourne zum siebten Mal in seiner Karriere auf Istomin (ATP 99), die sechs bisherigen Duelle gewann der 37-jährige Baselbieter alle. Allerdings darf der gebürtige Russe Istomin nicht unterschätzt werden; 2017 bezwang dieser am Australian Open in der 2. Runde Titelverteidiger Novak Djokovic.
Weitere mögliche Gegner Federers in der unteren Tableauhälfte sind nach einem Zweitrundenduell mit einem Qualifikanten Gaël Monfils (3. Runde), der Grieche Stefanos Tsitsipas (Achtelfinals) sowie Vorjahresfinalist Marin Cilic (Viertelfinals).
In einem allfälligen Halbfinal könnte es zur Neuauflage des Final von 2017 gegen Rafael Nadal kommen. Der Spanier bestreitet in der Startrunde gegen James Duckworth seine erste offizielle Partie in dieser Saison, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start am Turnier in Brisbane verzichtet hatte.
Stan Wawrinka bekommt es zum Auftakt mit Ernests Gulbis (ATP 83) aus Lettland zu tun. Im Falle eines Sieges träfe der Australian-Open-Sieger von 2014 auf den Sieger des Duells zwischen Nick Kyrgios und Milos Raonic, die interessanteste Partie der 1. Runde. Im Viertel von Wawrinka in der oberen Tableauhälfte sind auch Alexander Zverev und Dominic Thiem.
In der Tableauhälfte Wawrinkas befindet sich auch Novak Djokovic. Der Weltranglisten-Erste und sechsfache Champion in Melbourne spielt zum Auftakt gegen einen Qualifikanten und könnte in der 2. Runde auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga treffen, den er bei seinem ersten Australian-Open-Sieg 2008 im Final besiegt hatte.
Schwierige Aufgaben für Schweizer Frauen-Trio
Ähnlich wie Wawrinka hat die Auslosung auch dem Schweizer Frauen-Trio schwierige Aufgaben beschert. Timea Bacsinszky (WTA 192) trifft zum Auftakt auf die Russin Daria Kassatkina, die Nummer 10 der Welt. Ebenfalls gegen eine gesetzte Spielerin tritt Stefanie Vögele (WTA 85) an, die Aargauerin spielt gegen Hsieh Su-Wei (WTA 28) aus Taiwan.
Belinda Bencic (WTA 55) startet gegen Katerina Siniakova (WTA 36) aus Tschechien, mögliche Gegnerinnen auf dem Weg in die zweite Woche wären die Tschechinnen Barbora Strycova und Petra Kvitova sowie Aryna Sabalenka aus Weissrussland.
Ebenfalls noch den Einzug in das Hauptfeld könnten Henri Laaksonen und Viktorija Golubic schaffen. Die beiden müssen noch eine Runde in der Qualifikation überstehen, um als Qualifier Aufnahme in den Main Draw zu finden.