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In gentechnisch verändertem Mais ist ein Gift gegen die Schmetterlingsart Maiszünsler enthalten, das so genannte Bt-Toxin. In der Vergangenheit wurde kaum untersucht, ob sich der Anbau von Genmais auch auf angrenzende Gewässer auswirken kann. Wie der NABU (Naturschutzbund Deutschland) berichtet, liefert eine amerikanische Studie nun erste Erkenntnisse zum Thema. Untersucht wurden dazu unter anderem Köcherfliegenlarven, die nahe mit den Schmetterlingen verwandt sind und eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen. Via Maispollen und Maisstreu gelangt das Maiszünslergift in die Gewässer und wird von aquatischen Organismen wie Köcherfliegenlarven abgebaut. Es wurden verschiedene Auswirkungen nachgewiesen, unter anderem ein deutlich verlangsamtes Wachstum und erhöhte Sterblichkeitsraten. Hier zeige sich das gleiche Muster, wie bei deutschen Untersuchungen von Schmetterlingen, so der NABU. In Deutschland wurde nachgewiesen, dass die Schmetterlingslarven selbst durch geringe Bt-Pollendosen gestresst sind und sich langsamer entwickeln.