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Die Verbindung entlang dem Urnersee wurde 1864/1865 eröffnet und ab 1937 verbreitert und asphaltiert. Die bestehende Axenstrasse genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Bereits 1970 beauftragte der Bund die Kantone Schwyz und Uri, die neue Axenstrasse anzulegen. Mehrere Projekte wurden initiiert und erarbeitet. 2001 entschieden sich die Kantonsregierungen Schwyz und Uri für das Projekt mit einem Sisikoner Tunnel und Morschacher Tunnel. Das Ausführungsprojekt für den Bau der A4 Neue Axenstrasse wurde im Jahr 2014 beim UVEK eingereicht. Über die gegen die Plangenehmigungsverfügung im April 2020 erhobene Beschwerde hat das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) noch nicht entschieden.
Für einige Projektbestandteile hat das BVGer der Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen. So sind Ersatzbiotope in Ingenbohl bereits realisiert worden und die Arbeiten für ein Kabeltrassee zur Baustromversorgung wurden im September 2020 aufgenommen. Die Ausführung der Hilfsbrücke am Gumpisch, welche den notwendigen Platz für den Bau der neuen Galerie Gumpisch schafft, startet im Jahr 2022.
Seit 2010 begleitet die F. Preisig AG das Projekt A4 Neue Axenstrasse mit dem Morschacher Tunnel und dem Sisikoner Tunnel als Bauherrenunterstützer. Für die Realisierungsphase wurde ein neues Bauherrenunterstützungsmandat ausgeschrieben, bei welchem die Ingenieurgemeinschaft Amberg Engineering AG / F. Preisig AG anfangs 2021 den Zuschlag erhalten hat. Somit kann die F. Preisig AG auf ihren langjährigen Projekterfahrungen aufbauen und die Kantone Schwyz und Uri während der Realisierungszeit in den kommenden ca. 10 Jahren weiterhin kompetent unterstützen.
Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Webseite des Auftraggebers zu finden: www.axen.ch