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Interessantes über die kindliche Mehrsprachigkeit
Haben Sie gewusst, dass …
… Babys im Alter von zwei Monaten, die in der Familie von Geburt an in zwei Sprachen angesprochen wurden, – laut einer Studie – in der Lage waren, ihre zwei Sprachen von vielen, für sie unbekannten Sprachen zu unterscheiden?
… wir Eltern den grössten Einfluss darauf haben, wie gut unser Kind unsere Sprache beherrscht und wie oft es sie benützt?
… ein Kind, das von Geburt an in zwei Sprachen angesprochen wird, nicht unbedingt später zu sprechen anfängt als ein Einsprachiges? Wann ein Kind zu sprechen anfängt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Vererbung, Geschlecht, Persönlichkeit und allgemeine Entwicklung des Kindes, sprachliches Umfeld, etc.
… ein Kind, das in zwei oder mehreren Sprachen angesprochen wird, diese Sprachen nicht automatisch wird sprechen können? Denn für eine aktive Zwei- oder Mehrsprachigkeit braucht man eine bewusste Spracherziehung.
… zweisprachige Kinder nicht häufiger von Sprach- und Spracherwerbsstörungen betroffen sind als einsprachige?
… Charles Berlitz (1914-2003) – der Enkelsohn des Gründers der prominenten Sprachschule – im Alter von drei Jahren schon vier Sprachen sprach? In seinen Denkschriften erzählte er, als Kind gedacht zu haben, jede einzelne Person hätte eine eigene Sprache für sich.
Workshop & Vortrag
Im Fokus stehen die häufig gestellten Fragen und alltäglichen Probleme der Eltern von zwei- und mehrsprachigen Babys und Kinder. Anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis werden konkrete Tipps und Ratschläge zur Bewältigung von Problemen gegeben.
Einzelberatung
Falls Sie konkrete Probleme haben, verunsichert sind oder sich nur eine kompetente Orientierung wünschen, dann haben Sie die Möglichkeit, mit mir einen persönlichen oder einen Skype-Beratungs- termin zu vereinbaren.
Erasmus + (EU)
In diesem 5-tägigen Kurs erhalten Sie ein praxis-bezogenes Wissen rund um das Thema kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit. Sie erfahren, wie die familiären und institutionellen Rahmenbedingungen gestaltet werden sollen, um eine gelungene Mehr-sprachigkeit der Kinder zu gewährleisten. Sie erhalten nützliche Tipps, wie Sie die sprachliche und kulturelle Vielfalt Ihrer Klasse/Gruppe in den täglichen Unterricht einbeziehen und nutzen können.
Schade, dass mir all dies nicht schon vor 40 Jahren gesagt wurde!!!
Dann würden meine Kinder sicherlich auch meine Sprache sprechen können.
Paul T., Wien