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Eine kürzliche Umfrage von Blockchain Capital deutete auf einen Trend hin: Millennials entscheiden sich zunehmend mehr, in Kryptowährungen anstelle in traditionelle Investmentfonds zu investieren.
Insbesondere zeigten die Ergebnisse, dass 27 % der Millennials es vorziehen würden, 1000 USD in Bitcoins und nicht in Aktien anzulegen. Doch die Millennials haben sich nicht nur von Aktien abgewandt. 22 % würden dieselbe Summe in Bitcoin bevorzugen und nicht in Immobilienvermögen, während 30 % den Bitcoin Staatsanleihen vorziehen würden.
Ein noch erstaunlicheres Ergebnis der Umfrage ergab, dass 27 % der Millennials sogar den Bitcoin für vertrauenswürdiger halten als traditionelle grosse Banken. Was die Umfrage genau mit „vertrauenswürdig“ meint, ist nicht klar, es kann jedoch angenommen werden, dass die Befragten die Bitcoin-Blockchain als die sicherere Option betrachten.
Hinzu kommt, dass die Millennials zu Beginn der Finanzkrise 2008 erwachsen wurden und grösstenteils den verantwortungslosen Handelspraktiken der grossen Banken und Finanzinstitutionen die Schuld geben. Es ist nachvollziehbar, dass diese fragliche Generation diesen Entitäten ihre Berechtigung aberkannt hat und eher dazu tendiert, sich Alternativen zu suchen.
Angesichts der Ablehnung, die etablierte Politiker und Finanzorganisationen dem Bitcoin entgegenbrachten, war festzustellen, dass 52 % der Millennials diese Skepsis nicht teilen. Wiederum 52 % von ihnen bezeichnen das Projekt als positive Finanzinnovation.
Abschliessend glauben 42 % der Altersgruppe, dass die Mehrheit in den kommenden zehn Jahren den Bitcoin nutzen wird, sodass es auch nicht überraschend ist, dass 16 % von sich selbst sagen, dass es „sehr wahrscheinlich“ sei, dass sie im Laufe der nächsten fünf Jahre Bitcoins erwerben. Die Millennials gaben an, dass sie die Kryptowährung für eine wahrhaftige und auch vertrauenswürdige Investitionsmöglichkeit halten.
Millennials weltweit
Diese Umfrage wurde im Herbst 2017 mit über 2000 amerikanischen, erwachsenen Teilnehmern durchgeführt. Ähnliche, international durchgeführte Studien haben ebenfalls Trends festgestellt, die dem in den USA sehr ähneln.
Ein Umfrage unter jungen, berufstätigen Männern in Japan ergab, dass 14 % von ihnen über Kryptowährungsholdings verfügten, von denen 92 % angaben, dass sie sich zu Investitionszwecken dem Markt zugewandt hatten. Hinsichtlich ihrer zukünftigen Pläne mit ihren Holdings berichteten 47,1 %, dass sie aktiv in den Markt investieren wollten. Gerade einmal 34 % gaben an, dass sie nicht vorhätten, weitere Investitionen zu tätigen.
In Südkorea ergaben Umfragen, dass Bürger im Alter von 20-30 Jahren mit Kryptowährungen vertraut sind und auch in sie investieren möchten. Nahezu ein Viertel der befragten Millennials gab an, dass sie irgendeine Form von Kryptowährung kaufen möchten.
Die Popularität des Bitcoins steigt und die Millennials scheinen eine Generation zu sein, die nach Alternativen zu Finanzinstitutionen sucht, in die sie den Glauben verloren haben. Wenn jüngere Generationen weiterhin Kryptowährungen als hauptsächliche Investitionsform sehen, dann wird dies wahrscheinlich den Gesamtwert von virtuellen Währungen wie dem Bitcoin steigern.
Quelle
Definition: Generation Y (kurz Gen Y oder Generation Me) wird die Bevölkerungskohorte bzw. Generation genannt, die im Zeitraum von etwa (je nach Auslegung) 1980 bis 2000 geboren wurde. Je nach Quelle wird diese Generation auch als Millennials (zu deutsch etwa die Jahrtausender) bezeichnet. (Wikipedia)
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