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Ivan Dal Santo war eine Stütze der Meistermannschaft: Der Italiener verpasste nur drei Spiele auf dem Weg zum Meistertitel im Jahr 2000, eines infolge einer Sperre nach vier Verwarnungen und zwei wegen einer Verletzung. Es war schon seine vierte Saison im Espenmoos, gemeinsam mit Marc Zellweger, Marco Zwyssig und Giuseppe Mazzarelli bildete er eine routinierte und stabile Abwehr.
Der gebürtige Aargauer nutzte den FC St. Gallen als neue Chance, sich in der höchsten Spielklasse zu beweisen, nachdem ihn Roger Hegi 1996 aus Neuenburg geholt hatte. Bei Xamax spielte er keine Rolle und kam nur zu einem einzigen Kurzeinsatz. Dabei härtete sich Dal Santo schon als 19-Jähriger in der Nationalliga A ab, als er beim FC Wettingen in den Profifussball einsteigen konnte. Die Mannschaft gewann im Herbst nur einmal und stieg am Ende ab, später war er beim FC Winterthur zwei Jahre lang Stammspieler.
Die Zeit in St. Gallen bezeichnete Dal Santo einst als «die schönste in meiner Laufbahn als Spieler». Unter Hegi erlebte er 1998 den Einzug in den Cupfinal. Und nach dem Meistertitel war er auch in den tollen Europacup-Auftritten eine Stütze, nebst Marc Zellweger war Ivan Dal Santo der einzige Spieler, der in allen zwölf internationalen Auftritten auf dem Platz stand. Hätte er damals schon den Schweizer Pass gehabt, wäre er auch Nationalspieler geworden. Enzo Trossero wollte ihn in einem Freundschaftsspiel zwischen der Schweiz und Polen testen, doch der Aussenverteidiger bekam den Pass nicht rechtzeitig.
Ivan Dal Santo verliess den FC St. Gallen 2003 nach 245 Pflichtspielen (11 Tore), davon 209 in der NLA. Er spielte in der Folge je eine Saison für den FC Zürich in der Super League und YF Juventus in der Challenge League sowie je zwei Jahre für Luzern und den FC Wohlen. Mit 497 Einsätzen in den höchsten zwei Ligen verpasste er die magische Grenze von 500 Spielen nur knapp, als er sich 2009 ins Traineramt verabschiedete. Zuletzt war Ivan Dal Santo als Cheftrainer und Technischer Direktor der FC Zürich Frauen tätig.
Alles Gute zum Geburtstag, Ivan!
(Bild: © St.Galler Tagblatt/Hannes Thalmann)