Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03392.jsonl.gz/2458

Eine der Hauptthesen von Marx war: “Zuerst muss man die kapitalistische Gesellschaftsordnung zerschmettern, denn erst auf deren Ruinen kann man dann eine bessere,
eine sozialistische Gesellschaftsform
neu aufbauen.”
In einer erst kürzlich ausgestrahlten TV-Arena-Sendung der SRG duellierten sich Der Ständerat ist neben dem Nationalrat die kleinere Kammer... Philipp Müller (FDP, ein Kapitalist) und Der Nationalrat stellt neben dem Ständerat die grössere de... Cédric Wehrmuth (SP, ein Marxist) auf der einen Seite, Herr Christoph Blocher als SVP-Vizepräsident, sekundiert von einer jungen sehr intelligenten SVP-Parteigängerin, auf der anderen Seite. Dieses sehr ungleiche Duo Müller Wehrmut vor Augen, da kam mir unweigerlich das zweite Zitat von Marx in den Sinn: “Die Kapitalisten sind derart fasziniert vom skruppelosen wirtschaften, zu Lasten des eigenen Volkes, dass sie uns getrieben durch ihre unbändige Gier nach Money, Money & immer noch mehr Money, uns noch die Stricke selber freiwillig liefern, an denen wir sie dann aufhängen werden.”
Der Tanz um das goldene Kalb.
Das ist der wahrhaftige Tanz um das goldene Kalb, der Untergang der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der direkten Demokratie. Dieser Untergang der Schweiz ist mit einem Rahmenvertrag mit der EU eingeläutet. Einem “Rahmenvertrag” worin vereinbart wird, dass die Schweiz von der EU automatisch alle Gesetzgebungen automatisch zu übernehmen hat, ist als das dümmste zu bezeichnen was es gibt, genauso dumm wie nur das dümmste Kalb seinen eigenen Metzger selber wählt.
Max Frisch hat eine sehr interessante, gute, klare, feinsinnige (nicht freisinnige) Rede im Jahre 1986 gehalten wie folgt:
“Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb”
Diese Rede hielt er anlässlich seines 75-igsten Geburtstages.
Diese Grundkritik ist nach wie vor aktuell, ja ist noch aktueller als damals.
Viel Vergnügen, Verständnis, und neue weise Einsichten wünsche ich.