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Die Standards von CRB sind von herausragender Bedeutung für die Baupraxis. NPK, OAG, OAK, BKP, eBKP etc. vereinen sowohl technische als auch vergütungsrechtliche Elemente.
Gerade wegen der vielfältigen Aufgaben, die Standards wahrnehmen bzw. wahrnehmen können, sind sie auch anfällig für Streitigkeiten und rechtliche Auseinandersetzungen. Es lohnt sich deshalb, die Standards am Beispiel des NPK einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen.
Die Verwendung: Worauf muss ich achten, wenn ich den NPK verwende?
Die Bearbeitung: Was habe ich zu berücksichtigen, wenn ich auf Grundlage des NPK Leistungsverzeichnisse für Bauprojekte erstelle?
Die Submission: Wie muss ich Leistungsverzeichnisse bei der Submission verwenden und mit anderen Submissionsunterlagen koordinieren, um rechtliche Risiken zu minimieren?
Die vertragliche Einbettung: Wann und wie soll das Leistungsverzeichnis in den Werkvertrag zwischen Bauherr und Unternehmerintegriert werden?
Vielfach werden Standards ohne grosse Überlegungen als «Gesamtpaket» in die Submissionsunterlagen und später in den Bauwerkvertrag integriert. Hier stellen sich dann unzählige rechtliche Fragen (Verbindlichkeit, Koordination, Widersprüche etc.). Diese Punkte führen häufig zu Streit, der vermeidbar wäre, wenn im Umgang damit gewisse Grundsätze eingehalten würden (Koordination, Transparenz, Widerspruchsregeln etc.).
Der Kurs zeigt am Beispiel des NPK das Vorgehen bei Haftungsfragen oder wie Streitigkeiten rund um Standards vermieden werden können, damit sie ihren eigentlichen Zweck erfüllen können: die Baurationalisierung.
Ziele