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Die Münchner EM-Arena sollte im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Ungarn in den Regenbogen-Farben erstrahlen. Dies als Zeichen der Toleranz, da in Ungarn Homosexuelle kriminalisiert werden. Das Parlament hatte unter anderem kürzlich ein Gesetz beschlossen, welches es verbietet, in den Schulen über Homosexualität aufzuklären.
Wie die «Bild» berichtet, hat die UEFA die geplante Regenbogen-Arena nun aber verboten. Die Begründung: Die elf Stadien sollen nur in den Farben der UEFA und der teilnehmenden Nationen leuchten.
Der DFB-Pressesprecher Jens Grittner lässt sich wie folgt zitieren: «Die UEFA gibt ein einheitliches Stadiondesign vor. Und es gibt gute Gründe, dieses einheitliche Stadiondesign auch zu leben. Vielleicht muss man die Beleuchtung nicht unbedingt am Spieltag Mittwoch festmachen.»
Die Arena soll stattdessen am Christopher Street Day am 28. Juni in Regenbogen-Farben leuchten – an diesem Tag findet kein EM-Spiel statt.
(zap)