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Im King-Abdullah-Stadion in der Hafenstadt Dschidda stand es nach 120 Minuten immer noch 0:0. Im Elfmeterschiessen setzte sich dann Real Madrid deutlich durch. Sämtliche 4 Schützen verwandelten, während Atletico mit 2 Fehlschüssen gestartet war (Saul traf den Pfosten, Thomas Partey scheiterte an Thibaut Courtois).
Real wies über die gesamte Spielzeit ein klares Chancenplus auf. Allerdings hatte Alvaro Morata in der 115. Minute das 1:0 für Atletico auf dem Fuss. Der Stürmer zog alleine auf Courtois los, wurde kurz vor der Strafraumgrenze jedoch von Reals Federico Valverde umgesäbelt. Der Uruguayer sah Rot, Atletico konnte gegen den dezimierten Stadtrivalen aber kein Tor mehr erzielen.
Real Madrid sichert sich damit den erstmals als Final Four ausgetragenen spanischen Supercup. Im Halbfinal hatte das Team von Coach Zinédine Zidane Cupsieger Valencia bezwungen, während Atletico Meister Barcelona ausgeschaltet hatte. In Spanien stiess der Supercup aufgrund der misslichen Menschenrechtssituation sowie der Diskriminierung von Frauen in Saudi-Arabien auf heftige Kritik.