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Ein neues Rechenmodell, das die Beeinträchtigung des Fischwachstums durch Chemikalien voraussagen lässt.Um die möglichen nachteiligen Nebenwirkungen von Chemikalien auf das biologische Wachstum von Organismen zu prüfen bzw. die potentielle Giftigkeit neuer chemischer Substanzen für den Gebrauch in Industrie und Haushalten zu erfassen, werden jährlich von Gesetzes wegen hunderttausende Fische in Versuchen belastet.
Prof. Dr. Kristin Schirmer, EAWAG, Dübendorf
In diesem Projekt wurde ein neues mathematisches Rechenmodell entwickelt, das es erlaubt, gestützt auf eine umfangreiche Datenbank mit biologischen Toxizitäts-Test-Daten, welche mit Zellen von solchen Fischen in vitro erhoben werden, entsprechende Tests in Zukunft rechnerisch durchzuführen. Das Modell soll darüber hinaus das Potential haben für Voraussagen von möglichen hemmenden Einflüssen auf das Wachstum von Fischembryonen, einem etablierten Parameter für potentielle Umweltschädigung.
Projekt 145-15
Der Nachweis der Pluripotenz von humanen Stammzellen in einem neuen Bioreaktor-Kultursystem als Ersatz für den herkömmlichen in vivo Test.Nach der Isolation (oder Vermehrung) von Stammzellen aus Spendergeweben muss geprüft werden, ob diese Zellen immer noch die für Stammzellen typische Fähigkeit haben, sich in verschiedene Typen von Geweben zu differenzieren (Pluripotentialität). Solche Prüfungen der Multipotentialität von Stammzellen werden nach internationalen Richtlinien i.d.R. an `nackten` Mäusen durchgeführt (an Mäusen ohne funktionelles Abwehrsystem).
Prof. Dr. med. Christian de Geyter, Departement Biomedizin, Universitätsspital Basel
Dem Forscherteam von Prof. De Geyter ist es gelungen, ein dreidimensionales, perfundiertes, Bioreaktor-abhängiges Kultursystem zu kreieren, in welchem in vitro die Stammzellkandidaten geprüft werden können, ob sie fähig sind, die drei Keimblätter wirklich zu erzeugen.
Projekt 142-14
Ein neues dynamisches, dreidimensionales in vitro-System aus menschlichen Zellen für die Simulation der Arteriosklerose-Krankheit im LaborDie häufigste Todesursache bei Menschen in der westlichen Hemisphäre sind kardiovaskuläre Krankheiten. Mehrheitlich liegen die Ursachen der Krankheitsentstehung in der Entwicklung von Läsionen in den arteriellen Blutgefässwänden, den arteriosklerotischen Plaques. Um die Krankheitsentstehung zu erforschen sowie für die Entwicklung und das Testen neuer Medikamente, welche diese Krankheit verhindern/aufhalten oder sogar heilen sollen, werden heute verschiedene Tiermodelle verwendet.
Dr. med. et Dr. sc. nat. Benedikt Weber, Zentrum für Regenerative Medizin, Universität Zürich
Den Forschern ist es nun gelungen, in diesem Projekt mittels menschlichem Zellmaterial aus humanen Arteriosklerose-Plaques (aus Material, das bei der Herz- und Gefässchirurgie anfällt) ein dreidimensionales Zellkultursystem zu entwickeln, welches die Vielfalt der in dieser Krankheit involvierten Zellen im Modell miteinbezieht. Das System kann auch die pulsatilen Blutflussphänomene nachahmen für die Simulation der biomechanischen Kräfte, welche bei der Krankheitsentstehung eine wesentliche Rolle spielen. Mit diesem System steht ein neues biologisches `Werkzeug` für diesen grossen Forschungsbereich zur Verfügung, welches helfen wird, zahlreiche Tierversuche zu vermeiden.
Projekt 135-13

Termine
Schwerpunkte
Anleitung für eine Projektskizze
Anleitung für vertiefenden Projektbeschrieb
Formular für Projektskizze (Word)
Gesuchsformular (Word)
Formular für Jahresberichterstattung (Word)
Richtlinien für Forschungsbeiträge
Adressen
European Consensus Platform for 3R Alternatives to Animal Experimentation
UK National Centre for the Replacement, Refinement and Reduction of Animals in Research
The global clearinghouse for information on alternatives to animal testing
Non-animal Methods for Toxicity Testing
The European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing