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Werner Ryser siedelt sein Werk zwischen 1776 – 1852 an. In dieser Zeitepoche gab es für viele Menschen reichlich Gründe zu revoltieren, für Veränderungen zu kämpfen.
Beispielsweise Mathis Jacob, welcher einen Bauernhof zwischen Waldenburg und Langenbruck bewirtschaftete. Er war bis 1790 Untertan und Leibeigener der Stadt Basel, hatte viele Pflichten und kaum Rechte.
Wie er kämpften viele Baselbieter Frauen und Männer gegen die absolutistische Herrschaft der Gnädigen Herren in Basel.
Beispielsweise Dorothea, Mitglied einer in Basel angesehenen Familie. Sie ging eine Beziehung zu Mathis ein, widersetzte sich damit bewusst gesellschaftlichen Normen und Erwartungen.
Gekonnt und berührend verbindet der Autor die Lebensläufe von Dorothea, Mathis und deren Kindern mit historischen Ereignissen in der Regio Basiliensis und Europa.
Mann lernt, eine packende Lektüre auf dem Sofa geniessend, eine sehr interessante Epoche der Basler Geschichte besser verstehen, welche von enormer sozialer Ungleichheit geprägt war.
Es benötigte sehr viel Zeit, sehr viel Leidensdruck, schlussendlich auch Waffengewalt, um bestehende Veränderungen zwischen dem Baselbiet und der Stadt Basel herbeizuführen.
Der Schreibende nimmt sich vor, die nächste Fahrradtour nach Waldenburg bedächtig anzugehen, sich genau umzuschauen, sich Ausschnitte des Romans “die Revoluzzer” bildhaft in Erinnerungen zu rufen.
29. September 2020
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