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|Von der Universität zum Neumarkt

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Von der Universität gehen wir nun die Künstlergasse hinunter.
„Künstlergasse“ heisst die Strasse, weil hier ab 1813 das „Künstlergut“ eingerichtet wurde, eine Art Kunstakademie, wo man Gipsabgüsse oder männliche Modelle abzeichnete.
Bevor die Künstlergasse in Hirschen- und Seilergraben – den Gräben vor den einstigen mittelalterlichen Stadtmauern – einmündet, können wir zur Linken das Haus zum Rechberg mit seiner schönen Parkanlage bewundern. Es war das vornehmste Patrizierhaus in Zürich und für einen Zunftmeister errichtet worden.
Wir überqueren Hirschen- und Seilergraben bei der Signalanalage und gehen in den Neumarkt, einen in der mittelalterlichen Stadt ausgesprochen breiten Strassenzug, der ursprünglich als Viehmarkt diente.