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Die Schweizerische Exportrisikoversicherung (Serv) hat im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsgewinn von 88 Millionen Franken geschrieben - nach einem Verlust von 81,5 Millionen Franken im Vorjahr.
Der Bundesrat schrieb nach der Genehmigung des Geschäftsberichts von einem «soliden Resultat». Der Zuwachs bei den Versicherungsleistungen zeige, dass sich die Exporteure im Jahr 2021 wieder verstärkt um Auslandaufträge bemüht hätten.Die geleisteten Schadenzahlungen erreichten im Berichtsjahr 109 Millionen Franken (Vorjahr 83 Millionen).
Schäden bei Russland-Geschäften
Aufgrund der Situation in der Ukraine ist laut dem Bund absehbar, dass es bei Russland-Geschäften zu Schäden kommen wird, welche die Serv für die Geschäftsjahre ab 2022 beschäftigen werden. Nicht alle bei Kriegsausbruch bestehenden Policen werden zu vollständigen oder partiellen Schäden führen.
Zunächst haben die Versicherungsnehmer und die SERV schadenmindernde Massnahmen zu ergreifen.
Die letztlich für die SERV verbleibenden Schäden können noch nicht beziffert werden, erscheinen gemäss aktueller Einschätzung aber als tragbar. Das Eigenkapital der SERV betrug per Ende 2021 2'832 Millionen Franken.
Die grössten Engagements (Versicherungsdeckungen) wies die SERV Ende 2021 mit 782 Millionen in Russland auf, gefolgt von der Türkei mit 765 Millionen, Bangladesch mit 557 Millionen und Brasilien mit 552 Millionen Franken. Bezüglich der Branchen lag das Schwergewicht bei der Stromerzeugung und -Verteilung mit 1'973 Millionen sowie dem Maschinenbau mit 1'675 Millionen Franken.
(sda/ske)