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Das rosafarbene Steinsalz ist schon fast berühmt-berüchtigt. Manche sagen ihm schon magisch anmutende Kräfte nach. So soll es durch die darin vorhandenen Mineralien ganz besonders gut für uns sein. Die Schwingungen des Salzes heilen alle erdenklichen Krankheiten. Andere schwören auf die besondere Würzkraft des Salzes, das so anders schmecken soll als herkömmliches Tafelsalz. Doch eins nach dem anderen.
Woher kommt das Himalayasalz?
Tatsächlich stammt das hier zu erwerbende Steinsalz aus Pakistan, meist sogar aus Khewra, wo es seit circa 140 Jahren kommerziell abgebaut wird. Khewra liegt etwa 200 Kilometer südwestlich des Himalaya, genau genommen ist der Begriff Himalayasalz daher nicht ganz korrekt. Nichtsdestotrotz wurde festgelegt, dass salzfördernde Staaten die am Himalaya-Gebirge angrenzen, ihr Produkt als Himalayasalz vertreiben dürfen. Zumindest theoretisch, auch heute noch wird polnisches rosa gefärbtes Salz als so genanntes "Himalayasalz" vertrieben.
Wer steckt dahinter?
Die Salzminen in Khewra sind weit über die Landesgrenzen berühmt, Touristen begehen die Minen, Skulpturen aus Salblöcke gehauen zieren den Weg in die Mine wie in einem Museum und natürlich steht tief unter der Erde auch die eine oder andere Moschee. Minenarbeiter in Pakistan, die Salz zu Tage fördern, haben einen gewissen Status inne. In Salzminen zu arbeiten ist eine Ehre und wird von Generation zu Generation weitervererbt. Zu Besuch in den umliegenden Dörfern merkt man schnell, dass die Minenarbeiter und ihre Familien die grösseren und schöneren Häuser im Dorf bewohnen.
Doch wieso sollte man nicht auf anderes Salz, wie zum Beispiel Meersalz, zurückgreifen?
Nun, Steinsalz, wie das aus Salzminen gewonnene Salz definiert wird, bringt gewisse Vorteile. Die Salzlager in Pakistan sind ein Überbleibsel der Urmeere und wurden vor 800 Millionen Jahren durch Vaporisation dieser Meere gebildet. Damals gab es selbstredend noch keine Verschmutzung der Meere wie heute. Daher ist eine Reinigung des Salzes, wie es bei herkömmlichem Meersalz gebräuchlich ist, nicht notwendig. Es wird lediglich in Sole gewaschen, an der Sonne getrocknet und gemahlen.
Wie ist die Zusammensetzung?
Himalayasalz besteht zu 97 bis 99 Prozent aus Natriumchlorid (NaCl) sowie zu einem geringen Anteil aus Gips und begleitenden Sulfaten, sowie Kaliumchlorid. Die rötliche Farbe stammt von Eisenionen, die ebenfalls in geringer Menge zu finden sind. Dass Himalaysalz dank der enthaltenen Mineralien und Spurenelementen eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, wird von Spezialisten bezweifelt. Es gibt übrigens auch ein Himalayasalz, dass wie ganz gewöhnliches Meersalz oder Steinsalz aussieht, dies wird jedoch unter dem Namen Halitsalz oder Königssalz vertrieben.
Wieso haben wir von Zoira uns also für Himalayasalz als Basis für viele unserer Kräutersalze entschieden? Nun, hier siegt unserer Meinung nach der Geschmack. Ob nun das rosfarbene Himalaysalz oder das weisse Halitsalz, beide bringen das gewisse Etwas mit sich. Unser Lieferant steht ausserdem dafür ein, dass das Salz nachhaltig und fair abgebaut wird und garantiert durch regelmässige Laboranalysen, dass die Qualität gleich hoch bleibt.
Probieren Sie es doch aus - das weisse Halitsalz, das auch Königssalz genannt wird, wurde für das kräftige Salz "Rumpelstilzchen" aber auch für das zitronig-frische "Zitronenblümchen" verwendet. Das pinke Himalayasalz steckt hingegen im "Bergkräutersalz" und im scharfen "Devil's Choice".
Und à propos Halitsalz. Dazu folgt ein eigener Blogeintrag. Aber wie gesagt, eins nach dem anderen.
Bildquelle: www.mercatpress.com