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L’Heure espagnole
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
L’Enfant et les sortilèges
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
In French. Duration 2 H. 20 Min. incl. interval after approx. 55 Min. Introduction 45 min before the performance.
January 2018
19Jan
19.00
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Two short operas by Maurice Ravel, Revival, French opera subscription, Choice subscription
21Jan
20.00
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Two short operas by Maurice Ravel, AMAG people's performance subscription
26Jan
19.00
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Two short operas by Maurice Ravel, Opera House Day
28Jan
20.00
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Two short operas by Maurice Ravel, Sunday subscription C
February 2018
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Abstract
L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Maurice Ravel’s predilection for music boxes, musical automata and unusual clocks is well known –and is also apparent in his first, one-act opera, the musical comedy L’Heure espagnole. Ravel’s wealth of musical ideas is stunning; for example, when he brings the entire mechanical equipment of a watchmaker’s workshop to musical life in the overture. However, the shop becomes a completely different playground once the flamboyant Conception’s husband has left the house: she receives one lover after another. The lewd double entendres in the score and plot horrified music critics at the time, who disdainfully referred to it as «musical pornography». The opera soon disappeared from programmes, but today is undisputedly considered one of the most appealing short operas in the repertoire.
By contrast, Ravel’s second opera, L’Enfant et les sortilèges, after a libretto by the writer Colette, was a success from the outset. Also in this work, Ravel wrote a colourful and extremely original score. The story is about a child who is punished for not doing his homework. The furious child starts destroying objects, which later nightmarishly turn against him. Gradually he learns the meaning of empathy and begins to take responsibility for his actions. We shall now present this double performance, which was premièred in Winterthur, with an attractive new cast in Zurich, with the Irish mezzo-soprano Paula Murrihy as Conception, the Canadian tenor Frédéric Antoun as Gonzalve, and our ensemble member Deniz Uzun as the child.
Trailer - L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges
Backstage Video
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Audio introduction «L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges»
Our dramaturge Kathrin Brunner gives an insight into the productions «L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges» (10 minutes). Live introductions take place 45 minutes before the performance in the opera house.
Frédéric Antoun, Gonzalve
Frédéric Antoun
Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2008 erregte er Aufsehen als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in einer Produktion des Opera Atelier Toronto; seither ist er Gast auf den grossen Opernbühnen in Amerika und Europa. Frédéric Antoun war u.a. als Belmonte, Thespis (Platée) und Ferrando (Così fan tutte) an der Opéra de Paris, als Tonio (La Fille du Régiment) am Londoner Covent Garden sowie in Lausanne und Toulon, in den Uraufführungen von Marc-André Dalbavies Charlotte Salmon (Amadeus Daberloh) und Thomas Adès’ The Exterminating Angel (Raúl) bei den Salzburger Festspielen, als Nadir (Les Pêcheurs de perles) am Opernhaus Zürich, Laërte (Hamlet) am Theater an der Wien und in Cendrillon am Théâtre de la Monnaie in Brüssel zu erleben. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem, Händels Messiah, Schumanns Das Paradies und die Peri, Berlioz’ L’enfance du Christ und das Requiem, Beethovens Neunte Sinfonie, Orffs Carmina burana sowie Bachs Magnificat, die Johannes- und die Matthäuspassion. In der Spielzeit 2017/18 debütierte er als Ferrande (Così fan tutte) an der Staatsoper München. In der gleichen Spielzeit war er u.a. als Raúl (The Exterminating Angel) an der Met in New York, als Gonzalve (L’Heure espagnole) in Zürich und als Fenton (Falstaff) am Royal Opera House in London zu erleben.
Andrei Bondarenko, Ramiro
Andrei Bondarenko
Andrei Bondarenko stammt aus der Ukraine und studierte in Kiew. Acht Jahre lang war er Solist der Akademie des Mariinski-Theaters. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe, u.a. des BBC Cardiff Singer of the World Competition Song Prize 2011. Am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg gab er sein Debüt in der Titelrolle von Brittens Billy Budd, am Minsker Bolschoi-Theater in der Titelrolle von Jewgeni Onegin. Er war u.a. in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall beim Glyndebourne Festival, am Teatro Colón, an der Sydney Opera und der Perm State Opera zu erleben. 2010 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in Gounods Roméo et Juliette. Er arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Ivor Bolton, Yannik Nézet-Séguin und Vladimir Ashkenazy. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Jewgeni Onegin in Köln, Berlin, Stuttgart, São Paulo, Dallas sowie am Mariinski-Theater und beim Glyndebourne Festival, Conte (Le nozze di Figaro) in Madrid, an der Opera Australia und am Bolschoi, Belcore (L’elisir d’amore) an der Bayerischen Staatsoper München, Robert (Iolanta) in Dallas, Marcello (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper München und in Köln sowie Pelléas (Pelléas et Mélisande) an der Scottish Opera. Zu seinen Aufnahmen zählen u.a. Conte (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Don Giovanni unter Teodor Currentzis. 2017/18 debütiert er als Marcello am Londoner Covent Garden und sang erneut Belcore in München. Am Opernhaus Zürich war er bisher als Marcello, als Malatesta (Don Pasquale), als Ramiro (L‘Heure espagnole) und als Albert (Werther) zu hören. Im Sommer 2018 gastierte er zudem als Belcore in L’elisir d’amore bei den Münchner Opernfestspielen.
Michael Hauenstein, Don Inigo Gomez
Michael Hauenstein
Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion des Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er in jüngster Zeit als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot), Wassermann (Rusalka) sowie als La Roche (Capriccio) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). Im Konzert debütierte er 2015 mit der Basspartie in Verdis Requiem. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Michael Hauenstein Mitglied im Ensemble der Oper Zürich und ist hier u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole) sowie in L’incoronazione di Poppea zu hören.
Deniz Uzun, L’Enfant
Deniz Uzun
Deniz Uzun stammt aus Mannheim. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie an der Jacobs School of Music der Indiana University in Bloomington/USA. Sie war u.a. Stipendiatin der Georgina Joshi Graduate Fellowship und der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. 2013 gastierte sie bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit der Partie der Armelinde (Cendrillon), zudem sang sie Isabella (L’italiana in Algeri) und Ruggiero (Alcina) an der Indiana-University Opera sowie Annina (La traviata) im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Rolando Villazón). In der Spielzeit 2015/16 war Deniz Uzun Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Kammerzofe Emilias (Die Sache Makropulos), Junge Nonne (Der feurige Engel), Sandmännchen/Echo II (Hänsel und Gretel) und Florence Pike (Albert Herring) zu erleben war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Deniz Uzun Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von Jörn Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta sowie mit russischen und georgischen Liedern in dem Ballett Anna Karenina zu hören. Gastengagements führten sie u.a. zurück nach Baden-Baden, wo sie Isabella in einer Kinderfassung von L’italiana in Algeri sang, und zu den Münchner Opernfestspielen als Alisa.
Pavel Baleff, Musikalische Leitung
Pavel Baleff
Pavel Baleff ist Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden. Engagements als Opern- und Konzertdirigent führten ihn u.a. an das Zürcher Opernhaus, die Dresdner Semperoper, das Leipziger Gewandhaus, die Hamburgische Staatsoper, das Bolschoi Theater Moskau, die Oper Montpellier, zum Dänischen Nationalorchester, zum Mozarteum Orchester Salzburg sowie zu den Rundfunksinfonieorchestern des WDR und des BR. Er leitete Aufführungen, Fernsehaufzeichnungen und CD-Produktionen mit international renommierten Solisten wie Krassimira Stoyanova, Diana Damrau, Edita Gruberova und Vesselina Kasarova, Ramón Vargas, Anne-Sophie Mutter, Anna Netrebko, Thomas Hampson, Piotr Beczala und Luca Pisaroni. Seine CD-Produktionen mit der Sopranistin Krassimira Stoyanova und dem Münchner Rundfunkorchester wurden 2012 und 2014 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem International Classic Music Award prämiert. Anlässlich der von ihm geleiteten Ersteinstudierung des Ring des Nibelungen in Bulgarien an der Nationaloper in Sofia wurde er zum bulgarischen «Dirigenten des Jahres» gewählt. 2016 debütierte er an der Wiener Staatsoper mit L’elisir d’amore und 2017 an der Staatsoper Stuttgart mit Romeo und Julia. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in jüngster Zeit Schwanensee sowie die beiden Opern von Ravel. Pavel Baleff ist 1. Preisträger beim Carl-Maria-von-Weber-Wettbewerb in München sowie beim Internationalen Bad Homburger Dirigentenwettbewerb, wurde in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt eine Auszeichnung durch die Herbert von Karajan Stiftung.
Paula Murrihy, Conception
Paula Murrihy
Paula Murrihy stammt aus Irland. Sie studierte am DIT Conservatory of Music and Drama in Dublin und anschliessend am New England Conservatory in Boston. Sie gehörte zum Britten-Pears Young Artist Programme, war Studentin an der Santa Fe Opera und Teilnehmerin beim Merola Opera Program. 2011 wurde sie mit dem Anny-Schlemm-Preis ausgezeichnet. Gastengagements führten sie u.a. an das ROH Covent Garden London, an die Santa Fe Opera, die Boston Lyric Opera, das Théâtre du Capitole Toulouse und die Los Angeles Opera. Seit 2009 zählt sie zum Ensemble der Oper Frankfurt. Dort übernahm sie Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Tebaldo (Don Carlo), Polissena (Radamisto), Mag Page (Falstaff), Bizets Carmen und Octavian (Der Rosenkavalier) – eine Rolle, die sie auch an der Nederlandse Opera Amsterdam und an der Oper Stuttgart verkörperte. Im Konzert trat sie u.a. in der Matthäuspassion mit dem Orchestra of Enlightenment sowie bei den BBC Proms mit Haydns Paukenmesse auf. Unter Teodor Currentzis sang sie Dorabella (Così fan tutte), Cherubino (Le nozze di Figaro), die Kindertotenlieder von Gustav Mahler sowie Hindemiths Die Junge Magd beim Diaghilew-Festival in Perm. Zudem stellte sich Paula Murrihy als Liedinterpretin beim Aldeburgh Festival, beim Wexford Festival und in der New Yorker Carnegie Hall sowie an der Oper Frankfurt vor. Höhepunkte der letzten Zeit waren Stéphano in Gounods Roméo et Juliette an der New Yorker Met sowie Orlofsky (Die Fledermaus) und Ruggiero (Alcina) an der Santa Fe Opera. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Cherubino zu erleben.
Jan Eßinger, Inszenierung
Jan Eßinger
Jan Eßinger, geboren in Darmstadt, studierte bis 2010 Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums wurden seine Arbeiten u.a. im Thalia Theater/Gaußstrasse sowie bei der Münchner Biennale gezeigt, bevor er es mit Pfitzners Das Christ-Elflein abschloss. Regiemitarbeiten und -assistenzen führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Wien, Leipzig, Karlsruhe, Nizza und Genf sowie zu den Wiener Festwochen und zu den Bregenzer Festspielen. Von 2010 bis 2013 war er Spielleiter an der Komischen Oper Berlin und ist seitdem in gleicher Funktion am Opernhaus Zürich engagiert. Nach seinem Regiedebüt am Opernhaus Zürich mit Zweimal Alexander (Bohuslav Martinů) in der Spielzeit 2013/14 übernahm er dort im darauffolgenden Herbst als Einspringer für den erkrankten Willy Decker die Regie für Benjamin Brittens The Turn of the Screw. 2015 inszenierte er mit dem IOS die Schweizer Erstaufführung der Oper Fälle. Ab kommender Spielzeit wird er als freischaffender Regisseur tätig sein und u.a. mit Nachwuchssängern bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen arbeiten.
Sonja Füsti, Bühnenbild
Sonja Füsti
Sonja Füsti studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Medienkunst sowie Szenografie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Währenddessen arbeitete sie als künstlerische Mitarbeiterin von Christoph Schlingensief bei der Biennale di Venezia und am Burgtheater Wien. Nach Abschluss ihres Studiums mit der medialen Inszenierung Lenz-Oberlin (nach Georg Büchner) folgten Ausstattungsassistenzen an der Oper Göteborg, dem Schauspielhaus Bochum und den Münchner Kammerspielen. Dort assistierte sie u.a. Barbara Ehnes, Muriel Gerstner und Andrea Schraad. Neben freien Projekten entwarf sie die Kostüme für Invasion (Regie: Jorinde Dröse) und das Münchner Stadtprojekt Hauptschule der Freiheit (Regie: Christine Umpfenbach/Peter Kastenmüller). Mit Übermorgen ist zweifelhaft / 2012 an den Münchner Kammerspielen entwickelte sie die erste Ausstattung in Zusammenarbeit mit Chris Kondek. Seitdem entstanden mehrere gemeinsame Arbeiten am HAU Berlin, am Mounsonturm Frankfurt, bei den Zürcher Festspielen und den Wiener Festwochen, u.a. Money – it came from outerspace, das beim Festival Politik im Freien Theater mit dem Preis des Goethe-Instituts ausgezeichnet wurde. Am Opernhaus Zürich entwarf Sonja Füsti das Bühnenbild für Zweimal Alexander (Bohuslav Martinů) und setzte dort in der Spielzeit 2014/15 ihre Zusammenarbeit mit Jan Eßinger bei der Schweizer Erstaufführung von Oscar Strasnoys Fälle fort. Sonja Füsti war 2009 und 2011 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude.
Hamida Kristoffersen, La Bergère / La Chouette / La Chauve-Souris / Une Pastourelle
Hamida Kristoffersen
Hamida Kristoffersen stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Brigitte Fassbeander, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei der «Queen Sonja Competition». Sie war als Mimì (La bohème) und als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 in der Oslo Concert Hall sowie beim Neujahrskonzert mit dem NRK (Norwegian Radio Orchestra) und dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Fälle von Oscar Strasnoy, Giannetta (L’elisir d’amore) und Annina (La traviata) zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaëla (Carmen) an der Oper Oslo und sang im Sommer 2017 Mimì (La Bohème) an der Oper Hedeland in Dänemark. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. als Dama (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Erste Dame (Die Zauberflöte), in der Uraufführung Der Traum von Dir, 2. Blumenmädchen (Parsifal), Anna Kennedy (Maria Stuarda) sowie als La Virtù in L’incoronazione di Poppea auf der Bühne stand. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Gianandrea Noseda, Ottavio Dantone, Nello Santi, Laurence Cummings, Enrique Mazzola und Simone Young.
Sen Guo, Le Feu / La Princesse / Le Rossignol
Sen Guo
Sen Guo wurde in Shanxi/China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla) von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben. 2014/15 war sie am Opernhaus Zürich u.a. als Königin der Nacht und Clorinda in La cenerentola zu sehen.
Jeannette Seiler, Kostüme
Jeannette Seiler
Jeannette Seiler stammt aus Zürich. Sie studierte Kostüm- und Bühnenbild am Mozarteum Salzburg bei Herbert Kapplmüller. Nach dem Studium assistierte sie zunächst bei den Salzburger Festspielen (u.a. bei Peter Mussbach und Moidele Bickel) und war für das Zeitfluss Festival im Rahmen der Salzburger Festspiele als Produktionsleiterin (100 objects to represent the world von Peter Greenaway) und im Festivalmanagement tätig. Später arbeitete sie als freischaffende Assistentin/Mitarbeiterin und Ausstatterin in Deutschland, Österreich und der Schweiz und zeitweise als Dozentin für Kostümgeschichte und figürliches Zeichnen an der Modedesign Schule Zürich. Seit 2008 ist sie als künstlerische Produktionsbetreuerin für Kostüm am Opernhaus Zürich tätig. Hier entwarf sie bereits die Kostüme für Hinter Masken / Sleep, Der geduldige Sokrates (Telemann), Zweimal Alexander (Martinů) und Fälle (Oscar Strasnoy).
Irène Friedli, La Tasse Chinoise / La Libellule
Irène Friedli
Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels Kind und die Zauberwelt, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal und als Mercédès in Carmen zu hören.
Gemma Ní Bhriain, La Chatte / L’Ecureuil / Un Pâtre
Gemma Ní Bhriain
Gemma Ní Bhriain wurde in Dublin geboren. Sie studierte bei Veronica Dunne an der Royal Irish Academy of Music. 2013 gewann sie den vierten Platz beim Interationalen Veronica Dunne-Gesangswettbewerb sowie den «Wil Keune Prize for a Young Singer of Real Potential» beim renommierten Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. 2014–16 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» an der Opéra National de Paris, wo sie im Rahmen von Opernstudio-Produktionen Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Proserpina (Orfeo) sowie in den Uraufführungen von Maudit les Innocents und Vol retour sang. Auf der Hauptbühne der Opéra Bastille debütierte sie als Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg). Ausserdem hat sie bisher Partien wie Mercédès (Carmen) in der National Concert Hall von Dublin, ein Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) mit der Irish Opera Theater Company sowie Fuchs (Das schlaue Füchslein), Florence Pike (Albert Herring) und Sally (Barbers A Hand of Bridge) im Rahmen von Produktionen der Royal Irish Academy of Music gesungen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier u.a. im Ravel-Doppelabend L’Heure espagnole /L’Enfant et les sortilèges, in Häuptling Abendwind, Die Zauberflöte und La finta giardiniera.
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
Ernst Raffelsberger
Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.
Dmytro Kalmuchyn, L’Horloge / Le Chat
Dmytro Kalmuchyn
Dmytro Kalmuchyn, Bariton, stammt aus der Ukraine. Er studierte an der Musikhochschule in Lemberg und sang dort Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Uberto in Pergolesis La serva padrona sowie Mozarts Don Giovanni. Er ist Preisträger des 3. Ukrainischen Teodor Teren-Yuskiv-Wettbewerbs für junge Sänger 2010, des internationalen «XXI Century Art»-Wettbewerbs, Vorzel 2014 und des 7. internationalen Mirjam Helin-Wettbewerbs in Helsinki. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Standuhr/Katze in L’Enfant et les sortilèges sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. In dieser Spielzeit singt er u.a. in Salome, La fanciulla del West, Luisa Miller, Le Comte Ory und Carmen.
François Piolino, Le Petit Vieillard / La Rainette
François Piolino
François Piolino wurde in Basel geboren, studierte am Conservatoire de Lausanne, der Londoner Guildhall School of Music and Drama und am Conservatoire national supérieur de Paris. Zu Beginn seiner Karriere widmete er sich der Barockmusik und arbeitete u.a. mit William Christie und Les Arts florissants. Heute ist er als Charaktertenor an den führenden Opernhäusern weltweit gefragt, darunter die Opéra de Paris, das Théâtre du Châtelet, das Théâtre des Champs-Élysées, das Royal Opera House Covent Garden London, die Opéra de Lyon, La Monnaie in Brüssel, die Oper Amsterdam, die Berliner Staatsoper, die Opéra Royal de Wallonie, das Grand Théâtre de Genève, die Oper Stockholm, die Opéra national du Rhin sowie die Festivals von Aix-en-Provence, Glyndebourne und Verbier. Sein Repertoire umfasst Partien wie Remendado (Carmen), Guillot de Morfontaine (Manon), Duke (Chérubin), Schmidt (Werther), vier Diener (Les Contes d’Hoffmann), Le Père confesseur du couvent (Dialogues des Carmélites), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Goro (Madama Butterfly), Caius (Falstaff), Pang (Turandot), Triquet (Eugen Onegin), Novice (Billy Budd), Taupe (Capriccio), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), und Monostatos (Die Zauberflöte). Seine Pläne in der Spielzeit 2017/18 umfassen u.a. Le Père confesseur du couvent (Dialogues des Carmélites) am Théâtre des Champs-Élysées, Remendado (Carmen) in Montpellier und Goro (Madama Butterfly) beim Glyndebourne Festival.
Spencer Lang, Torquemada
Spencer Lang
Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), als Jaquino (Fidelio) wie auch in L'Heure espagnole/L'Enfant et les sortilèges, Parsifal und Turandot zu erleben.
Ildo Song, Le Fauteuil / L’Arbre
Ildo Song
Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Zuletzt sang er den Onkel Bonze in Madama Butterfly, L’arbre in der Wiederaufnahme von L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges und La Voce in Idomeneo.