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Virginie Faivre verpasst das Podest in der Halfpipe-Premiere der Ski-Freestylerinnen um einen Rang. Mirjam Jäger holt als Achte ein olympisches Diplom. Gold gewinnt die US-Athletin Maddie Bowman.
Weltmeisterin Virginie Faivre aus der Westschweiz steigerte sich zwar im zweiten Finallauf, doch blieb ihr nur der 4. Platz.
Ihr Rückstand auf den Bronzeplatz war am Ende mit 5,2 Punkten deutlich. Wegen ihren Rückenbeschwerden konnte Virginie Faivre offensichtlich nicht ihr gewohntes Leistungsniveau ausspielen, auch erreichte sie bei den Sprüngen nicht genug Höhe, um bessere Noten zu bekommen.
Dennoch konnte sich Faivre über ihre Leistung freuen: «Ich bin sehr stolz auf mich. Es ist zwar nur eine Schoggimedaille, aber kein trauriger Rang, sondern das Maximum dessen, was ich leisten konnte.»
Mirjam Jäger, die zweite Schweizerin im Zwölfer-Final, belegte den 8. Schlussrang. Die dritte Schweizerin Nina Ragettli war in der Qualifikation gestürzt und ausgeschieden. (dux/si)
1. Maddie Bowman (USA)
2. Marie Martinod (Fr)
3. Ayana Onozuka (Jap)
4. Virginie Faivre (Sz)
8. Mirjam Jäger (Sz)
3. Februar 2005: Mit Benjamin Raich wird einer der besten Skifahrer aller Zeiten Kombi-Weltmeister. Aber der Star des Tages ist in Bormio wieder einmal Bode Miller. Seine Einlage in der Abfahrt ist weltmeisterlich.
Bode Miller tritt als Titelverteidiger zur Kombination in Bormio an. Der Amerikaner ist in Topform: Wenige Tage vorher ist er Weltmeister im Super-G geworden. Aber Millers Hoffnung auf eine weitere Goldmedaille ist schnell dahin: Schon nach 15 Sekunden verliert er den linken Ski.
Es folgt eine Aktion, wie sie nur Bode Miller auf Lager hat. Der 27-Jährige schwingt nicht ab – er fährt einfach weiter, mit bloss einem Ski, über die vereiste Rennpiste.
Die Fans sind natürlich begeistert. Und auch die …