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Entdeckst du bei dir einen Pickel am After, ist das zunächst kein Grund zur Beunruhigung. In den meisten Fällen handelt es sich um kleine Hautunreinheiten, die von selbst wieder verschwinden. Trotzdem gilt: Verschwindet der Pickel nicht, bemerkst du weitere Hautveränderungen und Schmerzen oder entzündet sich die Stelle am After stark, suche einen Arzt auf. Taucht der Pickel immer wieder an einer bestimmten Position auf, konsultierst du ebenfalls einen Dermatologen oder Proktologen.
Folgende Ursachen kommen für die Entstehung von Pickeln am After infrage:
Entzündet sich ein Haarbalg bei Männern oder Frauen im Intimbereich, können schmerzhafte Furunkel am After entstehen. In der Regel lösen Bakterien oder Pilze die Entzündung aus, speziell das Bakterium Staphylococcus aureus. Sobald der Haarbalg sich entzündet, zieht die Entzündung das umliegende Gewebe in Mitleidenschaft. Während einige Furunkel sich beispielsweise durch Wärme zurückbilden, kommt es in anderen Fällen vor, dass ein Arzt den Eiter mit der Hilfe eines Skalpells entfernen muss. Woran du Furunkel erkennst: Sie nehmen die Grösse eines Kirschkerns an und entwickeln sich manchmal bis zur Grösse einer Walnuss.
Bemerkst du eine Verwölbung im Bereich des Afters, kommen auch heraus gefallene Hämorrhoiden infrage, etwa durch ein zu starkes Pressen während des Stuhlgangs. Die Symptome von Hämorrhoiden sind Blut im Stuhl und am Toilettenpapier, nachdem du den Darm entleerst. Ausserdem beschweren sich Betroffene über ein Brennen und Jucken im Analbereich. Schmerzen kommen oft hinzu, wenn die Hämorrhoiden sich im fortgeschrittenen Stadium befinden. Wie eine Behandlung erfolgt, entscheidet der Arzt individuell. Grundsätzlich empfehlen Mediziner eine gesunde Ernährung und einen geregelten, sanften Stuhlgang anzustreben. Behandle starke Schmerzen mit Schmerzsalben, die der behandelnde Arzt dir verschreibt. Unser Tipp: Verzichte generell auf ein zu starkes Pressen während des Stuhlgangs, denn manchmal verursacht der Vorgang auch eine schmerzhafte Analfissur.
Entzünden sich unsere Analdrüsen, entsteht möglicherweise eine Analfistel. Unter Analfistel verstehen Mediziner Verzweigungen und röhrenartige Gänge, die sich im Gewebe und zwischen unseren Organen bilden. Schlimmstenfalls kommt es zu einer Stuhlinkontinenz. Bemerkst du Abszesse, Entzündungen oder nässende Knoten am After, ist es deshalb wichtig, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Unbehandelte Abszesse verursachen manchmal eine Fistel, auch wenn sie sich meistens von selbst zurückbilden.
Herkömmliche Pickel am After verschwinden in der Regel wieder von selbst. Schmerzt es in der Afterregion oder leidest du unter anderen Beschwerden, schlägt ein Proktologe oder Dermatologe eine passende Therapie vor. Suche deshalb einen Arzt auf, wenn du keinen harmlosen Pickel vermutest. Je nachdem, um welche Beschwerde es sich handelt, genügt eine medikamentöse Therapie mit Antibiotika, etwa bei bakteriellen Infektionen. Manchmal muss ein chirurgischer Eingriff erfolgen, wenn zum Beispiel Abszesse sich krankhaft weiterentwickeln und eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Ein Hinweis: Chirurgische Eingriffe im Po-Bereich erfolgen nicht nur aus gesundheitlichen, sondern oft auch aus kosmetischen Gründen, etwa bei harmlosen Analfalten (Marisken). Lasse dich dazu ärztlich beraten.
Beachte folgende Tipps, um Pickel vorzubeugen und den Afterbereich gesund zu halten:
Die Haut ist das vielseitigste und grösste Organ des menschlichen Körpers. Sie besteht aus drei Hautschichten und besitzt zahlreiche Funktionen und Aufgaben. Die richtige Pflege der Haut trägt entscheidend dazu bei, Hautkrankheiten zu verhindern oder auch die Hautalterung zu reduzieren. Eine abgestimmte Pflege ist einfacher, wenn zuvor eine Hautanalyse gemacht wird. Diese stellt nicht nur den Hauttyp fest, sondern ist auch bei Behandlungen von Hautproblemen oder einer frühzeitigen Diagnosestellung sinnvoll.
Viele Menschen stören sich an Hautflecken, daher lassen sich einige Patienten aus ästhetischen Gründen auch Leberflecken entfernen. Aber auch aus medizinischen Gründen kann eine Behandlung von Altersflecken und Co. ratsam sein. Die Möglichkeiten zur Entfernung sind vielfältig. Im folgenden Artikel erfährst, was ein Leberfleck ist, wie er entsteht und wie du ihn entfernen lassen kannst.
Die Haut ist der Fläche nach das grösste Organ des Menschen. Sie ist unter anderem für den Stoffwechsel und die Wärmeregulation unabdingbar. Ist sie erkrankt, empfindest du oft einen Juckreiz oder nimmst Rötungen wahr. Zu den häufigsten Hautkrankheiten gehören statistisch gesehen Ekzeme. Sie suchen einen Menschen im Laufe des Lebens nahezu sicher heim. Eine solche entzündliche Reaktion der Haut kann auch am Fuss vorkommen. Tritt sie ausschliesslich hier oder an einer Hand auf, sprechen Ärzte von einer Dyshidrose beziehungsweise einem dyshidrotischem Ekzem. Im Folgenden erfährst du Wissenswertes zum Ekzem am Fuss, beispielsweise zu Allergien als Auslöser und zur Diagnose.
Ein Hautauschlag ist immer unangenehm und kann sich ganz verschieden äussern. Er ist nicht immer durch mangelnde Hautpflege bedingt. Allergien oder Überreaktionen, Hautkrankheiten oder Infektionen sind oftmals dafür verantwortlich und bewirken Flecken, Rötungen, Blasen, Schuppen und ähnliche Symptome. Da das Erscheinungsbild bereits ein erster Hinweis auf die Ursache ist, kann die Behandlung beim Hautarzt schnell Linderung verschaffen. Aber auch Hausmittel, ätherische Öle und Naturmedizin haben sich bewährt, wenn es sich um eine harmlosere Reaktion handelt.
Ringelröteln zählen neben Scharlach, Masern, Röteln und Windpocken zu einer der häufigsten Kinderkrankheiten. Die durch einen roten Ausschlag im Gesicht gekennzeichnete Krankheit kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. Scherzhaft wird die Krankheit wegen ihrer auffälligen Rotfärbung als Ohrfeigenkrankheit bezeichnet. Ringelröteln sind eine an sich harmlose Erkrankung. Leiden Menschen unter einer Immunschwäche oder sind sie schwanger, dann kann sie allerdings schwerwiegende Folgen haben.
Neurodermitis ist eine der häufigsten Hautkrankheiten in industrialisierten Ländern. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder und etwa drei Prozent der Erwachsenen mit dieser Erkrankung leben. Der Anteil der Betroffenen steigt. Der stellenweise sehr stark auftretende Juckreiz führt oft zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Somit ist Neurodermitis kein medizinisches Randthema, sondern bedarf einer näheren Betrachtung – und dies bekommst du hier.