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Milans defensive Taktik im Camp Nou ging nur 5 Minuten auf. Dann fasste sich Messi von der Strafraumgrenze ein Herz und hämmerte das Leder herrlich in die linke hohe Torecke.
Kurz vor der Pause egalisierte der Argentinier das 0:2 aus dem Hinspiel dann mit einem weiteren Treffer aus 16 Metern.
Nur Pfostenschuss für Milan
Milan war in der 1. Halbzeit völlig überfordert. Die Italiener konnten sich bei Christian Abbiati bedanken, dass das Resultat zum Pausentee nicht deutlicher ausfiel. Mit famosen Paraden gegen Andres Iniesta (13.) und Xavi (17.) bewahrte der Milan-Keeper seine Mannschaft vor grösserem Ungemach.
Einzig in der 38. Minute kam M'Baye Njang zu einer Milan-Torchance, der Franzose traf aber nur den Pfosten.
«Rossoneri» werfen alles nach vorne
David Villa war es schliesslich, der in der 55. Minute nach einer Vorlage von Xavi «Barça» mit 3:0 in Front und damit auf Viertelfinal-Kurs schoss.
Milan hätte immer noch ein Tor gereicht, um auf Kosten der Katalanen die Runde der letzten 8 zu erreichen. Die Angriffsbemühungen der «Rossoneri» wurden aber nicht belohnt. Im Gegenteil: Barcelona-Verteidiger Jordi Alba nutzte in der 92. Minute den freien Raum, der sich ihm bot, zum 4:0.
Erinnerungen an 2012
Damit bedeutet Barcelona wie schon im letzten Jahr Endstation in der «Königsklasse» für Milan. 2012 waren die Lombarden im Viertelfinale an den Spaniern gescheitert.
Zudem erlebte Milan das zweitschlimmste Comeback in seiner
Champions-League-Historie: 2004 hatten die Italiener gegen Deportivo
La Coruña ein 4:1 aus dem Hinspiel noch mit einem 0:4 vergeigt.