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Familie: Phyllodactylidae
Deutsch: Rübenschwanz-Gecko
Weiteres: Nachtaktiv, nicht heliotherm
Verbreitung
Von Amazonien bis zum Süden von Mexiko – auch auf den Kleinen Antillen.
Beschreibung
Kopf-Rumpflänge bis 126mm. Er ist der grösste Geconide der Neuen Welt. Finger durch Membranen verbunden und mit einem Kissen, das aus zwei parallel verlaufenden, quer gestellten Lamellenreihen besteht, die sich bis zur Extremität erstrecken. Die Kralle befindet sich zwischen den Lamellenreihen. Grosse Augen mit elliptischen Pupillen. Kleine Rückenschuppen in gleicher Grösse.
Der regenerierte Schwanz hat die Forma einer Karotte, er ist breite an seiner Basis. Körperfarbe braun bis grau, mit unregelmässigen Flecken entlang des Körpers. Gewöhnlich führt eine helle Linie vom Auge über die Halsseiten und endet, zwischen Rücken und Seiten, auf der Höhe der Vorderbeine.
Ähnliche Arten
Der einzige nachtaktive Geconide, mit teilweise ausgebreiteten Fingerlamellen, ist Hemidactylus mabouia, der jedoch Reihen von Tuberkeln zwischen den kleinen Schuppen aufweist.
Naturgeschichte
Nachtaktiv, nicht heliotherm (nicht von Sonnenwärme abhängig). Dies ist eine baumbewohnende Spezies. Während des Tages versteckt sie sich gewöhnlich in Baumspalten, unter der Baumrinde, an der Basis von Palmblattstängeln oder zwischen den Blättern von Bromelien.
Nachts findet man sie auf Baumstämmen und gelegentlich auf Büschen des Unterholzes. Die Weibchen legen nur ein einziges Ei, mit einer Kalkschale und in einer Grösse von 1721 x 11-15mm – Männchen bringen Töne hervor und scheinen territorial gebunden zu sein.