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Weil ihr Zug überfüllt war, musste die Schwester von Becky (27) sechs Stunden lang hinter ihr stehen, damit ihr Rollstuhl nicht kippte.
Becky Whitworth, eine 27-jährige Rollstuhlfahrerin aus England reiste kürzlich mit ihrer Mutter und ihrer Schwester mit dem Zug nach Doncaster (UK). Als sie im Zug jedoch nach den Rollstuhlplätzen suchte, fand sie diese mit Gepäck vollgestopft vor. Auf Twitter machte sie ihrem Ärger Luft.
Besonders entrüstet war Becky über diese Verhältnisse, weil sie ursprünglich sogar einen anderen Zug nehmen wollte, die Zuggesellschaft sie aber auf diese Verbindung gebeten hatte, weil es zu wenig Platz gab.
Als Becky einen Angestellten der Bahngesellschaft bat, das Gepäck von ihrem Platz wegzuräumen, winkte dieser ab und stellte sie in eine andere Ecke. Dort war Beckys Rollstuhl aber nicht gesichert. So musste Beckys Schwester die ganze sechsstündige Fahrt lang dahinter stehen und aufpassen, dass der Rollstuhl nicht kippte. Zu allem Überfluss war auch noch die Behindertentoilette defekt, was die Zugbegleiter auch nicht weiter zu stören schien.
Die einzige Lösung, um solche Situationen künftig zu vermeiden sei eine grössere Anzahl an Rollstuhlplätzen in den Zügen, findet Becky. Derweil hat sich auch die Bahngesellschaft gemeldet und werde den Fall von Becky Whitworth gründlich untersuchen.