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Der Döltschibach umschlängelt das stattliche Bürgerhaus, das an vergangene Zeiten erinnert, als dieser Ort noch von Obsthainen geprägt war.
Mitten in der Siedlung Goldacker steht die «Villa». Das 1927 gebaute Bürgerhaus mit drei Wohnungen gehörte dem Bauern Albert Keller. Er wurde «Säuli-Keller» genannt, da er nebst seinen ausgedehnten Wiesen voller Apfelbäume eine grosse Schweinemästerei unterhielt. Sie stand unterhalb der Triemlistrasse. Bevor Keller der Baugenossenschaft Sonnengarten (BGS) das Land für ihre ersten Siedlungen verkaufte, gehörten mehrere Scheunen und Remisen zu seinem Anwesen. Die Architekten Karl Egender und Wilhelm Müller liessen das Wohnhaus stehen und ergänzten es durch die beiden Pavillons mit Kindergarten und Hort. So entstand mitten in der Siedlung Goldacker eine Art charmanter Dorfkern.
Lange lebte in der Villa eine Pflegewohngruppe. Heute wohnen drei Familien im Haus. Die Wohnungen sind auch für heutige Massstäbe durchdacht, grosszügig und vielseitig nutzbar. 1977 wurde das Gebäude letztmals renoviert. Seit der Döltschibach wieder offengelegt wurde, fliesst er nah am Haus vorbei und leistet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern Gesellschaft.