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Jimmy Jam aka James Harris II, und Terry Lewis begannen in den 80er Jahren ihre Karriere bei einer Funk-Soul Band. Heute können die beiden Songschreiber und Produzenten auf 15 Nr. 1 Hits und über 100 Alben zurückblicken, an denen sie mitarbeiteten. Jimmy Jam und Terry Lewis, die sich perfekt ergänzen, arbeiteten für Boyz II Men, Mariah Carey, TLC, Mary J. Blige, Spice Girls, Patti LaBelle und vielen mehr.
1989 gelang Michaels Schwester Janet Jackson der Durchbruch mit ihrem Album Rhythm Nation 1814. Das Album wurde grösstenteils von Jimmy Jam und Terry Lewis produziert und mitkomponiert. Bis heute arbeiteten sie auf jedem Album von Janet Jackson.
Als Michael Jackson Mitte der 90er Jahre an seinem History Album arbeitete, wollte auch er es wissen. Mehrere Monate lang arbeiteten Jimmy Jam, Terry Lewis und Michael Jackson gemeinsam im Studio. Von ihren Zusammenarbeiten packte Michael Jackson schliesslich vier Lieder auf History. Ein weiterer Song aus diesen Sessions, Is It Scary, wurde zwei Jahre später auf Blood On The Dancefloor veröffentlicht.
Im Interview (über MJ)
“Janet ist ein bisschen spontaner als Michael, der in seiner Arbeitsweise sehr methodisch ist. Bei Janet kommte es vor, dass ihr ein Stück bereits beim ersten Hören gefällt, während Michael eher sagt: Lass mir einen Tag Zeit, dann kann ich dir sagen, ob es mir gefällt”, sagte Terry Lewis 1995 in einem Interview. Jimmy Jam berichtet: “Als ich mit Michael zusammengearbeitet habe, war ich erstaunt wie spontan und einfallsreich er ist. Bevor ich mit ihm arbeitete, habe ich Prince - mit dem ich in der Vergangenheit bereits einiges gemacht habe - für den einfallsreicheren Künstler gehalten, da er in der Lage ist, einen Song in einer Minute zu komponieren. Ich habe immer gedacht, dass Michael sehr gründlich ist, jemand ist, der eine ganze zeit braucht, um einen Song zu schreiben. Ich habe mich aber getäuscht. Michael ist ebenso spontan wie er gründlich ist, eine ziemlich eigenartige Mischung. Ich habe das jedesmal wieder feststellen können, als wir zusammengearbeitet haben, er hatte ständig Ideen für neue Songs. Der Unterschied zwischen Michael und Prince liegt darin, dass Prince mehrere Instrumente spielen kann, was ihm ermöglichst, sofort seine Ideen aufzunehmen. Im Gegensatz dazu ist Michael dazu gezwungen, auf Musiker zurückzugreifen, die seine musikalischen Ideen in die Tat umsetzen. Danach verdaut Michael alle seine musikalische Ideen, er überdenkt sie immer wieder, bis er sicher ist, dass es sich um die beste handelt. Ich war ein grosser Fan von Michael und bin es geblieben, aber heute bewundere ich Michael ebenso als Mensch.”
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History / BotD
Quelle: div. (nicht mehr nachvollziehbar), Interview von Black + White Magazine