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Nach Bruno Kernen (3.) und Corinne Rey-Bellet (2.) in der Abfahrt holte Marlies Oester in St. Moritz in der Kombination die dritte Medaille für die Schweiz.Dieser Inhalt wurde am 10. Februar 2003 - 16:15 publiziert
Hinter Janica Kostelic (Kro) und Nicole Hosp (Ö) errang sie Bronze.
Marlies Oester legte die Basis zu ihrer ersten Medaille an einem Grossanlass in der Abfahrt, in der sie als 16. nur knapp anderthalb Sekunden auf die Besten verlor.
Im ersten Slalomlauf überholte sie 13 Gegnerinnen und preschte auf den 3. Platz vor, den sie im "Final" hauchdünn verteidigte. Die hinter ihr liegende Österreicherin Marlies Schild kämpfte sich bis auf zwei Hundertstel an sie heran.
Endlich geschafft
Im letzten Jahr war Marlies Oester an den Olympischen Spielen in Salt Lake City Vierte und vor sechs Jahren an der WM in Sestriere Fünfte geworden.
Damals war sie aber schwer enttäuscht, weil sie eine gute Ausgangslage verscherzt hatte. Auf den letzten Metern der Abfahrt fiel sie von einem möglichen 1. auf den 5. Platz zurück. Damals fand aber der Slalom vor der Abfahrt statt.
Schweizerinnen häufig erfolgreich in Kombination
Die Kombination der Frauen ist nach den Abfahrten die erfolgreichste Schweizer WM-Disziplin. Acht Mal schon gab es in dieser Sparte Gold. Erika Hess gewann alleine dreimal, 1982 in Schladming, 1985 in Bormio und 1987 in Crans-Montana.
Letzte Schweizer Kombinations-Weltmeisterin war indes die Abfahrerin Chantal Bournissen, die 1991 in Saalbach triumphierte. Vreni Schneider wurde damals Dritte. Seither gab es bis zur Bronzemedialle von Marlies Oester keine Auszeichnung mehr in der Frauen-Kombination.
"Das ist genial", freute sich Marlies Oester, "endlich einmal war das Glück auf meiner Seite".
swissinfo und Agenturen
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