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Einfache Anfrage: „Auslastung der Intensivstationen“
Zur Begründung der teilweise massiven Eingriffe in unsere verfassungsmässigen Grundrechte durch die Covid-Massnahmen wird jeweils die Auslastung der Intensivstationen herangezogen, in jüngster Zeit – offenbar mangels anderer Gründe – fast ausschliesslich. Die Coronakrise zieht sich nun bereits mehr als anderthalb Jahre hin und wird uns auch in den kommenden Monaten und Jahren beschäftigen. Die Spitäler hatten in der Zwischenzeit viele Situationen auf den Intensivstationen unter immensem Druck zu bewältigen. Es ist zu erwarten, dass der Kanton Thurgau und seine (Kantons-) Spitäler mittlerweile Lehren aus der vergangenen Coronaphase ziehen konnten.
Uns stellen sich daher folgende Fragen:
- Wie hoch war die durchschnittliche monatliche Auslastung der Intensivstationen im Kanton Thurgau seit anfangs 2020?
- Über wie viele zertifizierte Intensivbetten und wie viele zusätzliche „Notfallbetten“ verfügt der Kanton Thurgau heute? Wie hat sich die Anzahl seit anfangs 2020 entwickelt?
- Wie lange halten sich Covid-Patienten durchschnittlich a) im Spital und b) auf der Intensivstation auf? Wie hoch ist der Anteil der Covid-Patienten, die auf der Intensivstation betreut werden muss?
- Was hat der Regierungsrat seit Beginn der Corona-Situation getan, um die personelle sowie materielle Kapazität der Intensivstationen zu erhöhen (z.B. durch spitalinterne oder -externe Aushilfspersonen, zusätzliche Stationen)?
- Wie viele Patienten mit a) ausserkantonalem und b) ausländischem Wohnsitz wurden in den Thurgauer Intensivstationen aufgenommen? Was waren die Gründe dafür?
Wir danken dem Regierungsrat für die Beantwortung der gestellten Fragen.