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Was ist Bindegewebsmassage?
Die Bindegewebsmassage ist eine Reflexzonenbehandlung, der die Beobachtung zugrunde liegt, dass viele organische Erkrankungen mit Spannungen und Verdickungen des Bindegewebes auf bestimmten Zonen des Rückens einhergehen. Durch Reizen bestimmter Stellen auf der Haut wird über Reflexbögen eine Wirkung auf zugeordnete innere Organe erzielt und die Durchblutung in tiefen Hautschichten verbessert. Ziel der Therapie ist die Entspannung der Haut, des Unterhautzellgewebes und der Muskulatur sowie eine Beeinflussung der nervlichen Steuerung der Organe über Reflextätigkeiten.
Bei der Bindegewebsmassage handelt es sich um eine manuelle Reiztherapie, die mit Zug- und Dehnreizen am Unterhaut-Bindegewebe einhergeht.
Was ist das Bindegewebe?
Unter Bindegewebe fasst man verschiedene Gewebetypen zusammen, die in allen Bereichen des Körpers vorkommen und dort vielfältige unterstützende Aufgaben verrichten.
Die Bindegewebsmassage bezieht sich in erster Linie auf das sogenannte lockere Bindegewebe, welches nur eine der mehreren Formen darstellt. Dieses enthält vergleichsweise wenige Zellen. Dafür ist es reich an Zwischenzellmasse, welche beispielsweise die Aufgabe hat, den Körper vor Beschädigungen zu schützen oder Wasser zu speichern.
Dieser Umstand macht sich in unseren Breitengraden als „Schönheits-Un-Ideal“ bemerkbar, wenn es zu viel des Guten wird und übermässige Einlagerungen überhand nehmen, oder wenn die Spannkraft des Bindegewebes mit zunehmenden Alter nachlässt und der Orangenhaut Platz einräumt.
In etwas weiterem Sinne zählen Knorpel- und Knochengewebe als Stützgewebe ebenfalls zum Bindegewebe. Auch das Fettgewebe gehört als Sonderform zum Bindegewebe, seltener werden auch das Blut und die verschiedenen Typen des Muskelgewebes dazu gezählt.
Bindegewebsmassage in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude
Da in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude der Mensch im Zentrum des Geschehens steht und nicht die Methode, sind Techniken wie die Bindegewebsmassage in den allermeisten Fällen Bestandteil eines zum Einsatz kommenden umfassenderen aber individuell abgestimmten Methodenkataloges, aber selten alleinig angewandte Methode. Denn obwohl dem Bindegewebe heute längst nicht mehr so wenig Beachtung geschenkt wird wie noch vor ein paar Jahren, ist es doch eine Struktur mit „verbindendem Charakter“. Das heisst, es verbindet die angrenzenden Strukturen. Und allen vorhandenen Strukturen – so meine Ansicht – sollte im Sinne der Ganzheitlichkeit gleichviel Beachtung geschenkt werden.