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Teilen von Arbeit
Arbeit teilen hat viel damit zu tun, dass jeder das beiträgt, was er am besten kann, und zwar mit der Betonung auf «jeder». Und dass jeder das, was er am besten kann, auch wirklich gut und mit Hingabe macht. Dabei geht es nicht darum, nur das zu tun, was Spass macht («Do what you like»), sondern dort das Beste zu geben, wozu ich berufen bin. Das heisst vielleicht bewusst auch einmal in einem langsameren Tempo; oder mit einer Auszeit, um sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen; oder sich im Arbeitsalltag bewusst Zeit für Menschen nehmen statt nur den Gewinn zu maximieren. Es kann bedeuten Zeit zu teilen, zum Beispiel Teilzeit zu arbeiten und einen Teil der Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten einzusetzen, die wichtig dafür sind, dass eine Gesellschaft funktioniert. Und es heisst auch, Arbeiten, die nicht der eigenen Begabung entsprechen, anderen zur Erledigung anzubieten.
Arbeit mit Perspektive
Arbeit ist etwas, was zum Menschsein gehört. Gott hat die Welt erschaffen und hat den Menschen dazu bestimmt, sie zu bebauen und zu bewahren. Wir arbeiten gemeinsam an der Versorgung für alle, für eine bessere Welt, für einen optimalen Ressourceneinsatz; wir sind nicht einfach Konkurrenten, die einander bekämpfen. Dabei gibt es genügend für alle zu tun. Wir wollen etwas Sinnvolles gestalten, unseren Teil zum Funktionieren des Ganzen beitragen und uns dabei vom Herzen leiten lassen, nicht von Geld, Karriere und Ansehen.
«Wenn ihr erntet, sollt ihr euer Feld nicht bis an den Rand abernten und keine Nachlese halten. [..] Lasst etwas übrig für die Armen und für die Fremden, die in eurem Land wohnen.»
Die Bibel in 3. Mose 19,9+10
«Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du gerne tust, was du tust, wirst du auch erfolgreich sein.»
Albert Schweitzer
«Das Beste, was wir für andere tun können, besteht nicht darin, unseren Reichtum mit ihnen zu teilen, sondern ihnen ihren eigenen Reichtum aufzuzeigen.»
Benjamin Disraeli, britischer Premierminister (1804-1881)