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Eine Riesen-Gummiente des niederländischen Künstlers Florentijn Hofman ist einem Unwetter in Taiwan zum Opfer gefallen. Nach einem durch ein Erdbeben der Stärke 6,3 verursachten Stromausfall wurde versucht, wieder Luft in das 18 Meter hohe Kunstwerk zu pumpen.
Wegen heftiger Windstösse platzte dabei das Hinterteil der Ente. Ihr Gastspiel in der nördlichen Provinz Taoyuan endete damit. Der Schaden sei wohl nicht zu beheben, erklärten die Organisatoren der Ausstellung.
Sie kündigten an, ein anderes Exemplar der Riesenente aus der weiter südlich gelegenen Stadt Kaohsiung auszuleihen. Dort hatte das Gummitier während seines einmonatigen Aufenthalts im Hafen vier Millionen Besucher angelockt. Im September war das Kunstwerk wegen des Taifuns Usagi vorsorglich an Land gebracht worden.
Von Hofmans Ente gibt es mehrere Exemplare: Die 16,5 Meter hohe Original-Ente befindet sich seit 2007 auf einer Reise um die Welt und hat bereits in 13 Städten in neun Ländern Station gemacht. Im Mai lief sie in den Hafen von Hongkong ein.
SDA-ATS