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Das Wichtigste in Kürze
- Der Präsident des brasilianischen Fussballverbandes wurde für 21 Monate gesperrt.
- Dies, nachdem ihn eine Mitarbeiterin der sexuellen Belästigung bezichtigt hatte.
- Das Mandat von Rogério Caboclo würde bis im April 2023 laufen.
Nach dem Vorwurf der sexuellen Belästigung ist der Präsident des brasilianischen Fussball-Verbandes (CBF), Rogério Caboclo, für 21 Monate gesperrt worden. Medienberichten zufolge hatte eine CBF-Mitarbeiterin den Verbandsboss zuvor der sexuellen Belästigung bezichtigt.
Die Generalversammlung der CBF, die aus den Präsidenten der Regionalverbände besteht, votierte einstimmig dafür. Dies ging aus einer Mitteilung des Verbandes hervor. Caboclo war aufgrund der Vorwürfe bereits im Juni nach einer Entscheidung der Ethikkommission zunächst für 30 Tage suspendiert worden. Die vorläufige Sperre wurde danach bis zur Generalversammlung verlängert.
Der sexuellen Belästigung bezichtigt
Medienberichten zufolge hatte eine CBF-Mitarbeiterin den Verbandsboss zuvor der sexuellen Belästigung bezichtigt. Caboclo stand auch wegen der überraschenden Verlegung der Copa América nach Brasilien in der Corona-Pandemie in der Kritik.
Caboclo nannte die Entscheidung einen «Putsch» und sagte, er werde kämpfen, um in sein Amt zurückzukehren. Die Sperre gilt bis einen Monat vor dem Ende seines Mandats im April 2023. Es liegen dem Sportportal «Globoesporte» zufolge jedoch weitere Anschuldigungen gegen ihn vor. Die Amtsgeschäfte hat inzwischen der Vizepräsident Ednaldo Rodrigues übernommen.