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Hochgeachteter Herr & Freund!
Die beste Art, Sie von dem, was ich in der neusten Zeit in Gotthardsachen gethan habe, zu unterrichten, scheint mir darin zu bestehen, daß ich Ihnen die betreffenden Actenstücke aus meinem Dossier mittheile. Es geschieht dieß anmit durch Übermittlung der Beilagen, welche Sie nach gemachtem Gebrauche an mich zurückgelangen zu lassen die Güte haben wollen.
Hr. v. Gonzenbach ist gestern durch Zürich gereist. Ich habe bei diesem Anlasse noch eine längere Unterredung mit ihm gehabt. Ich nehme an, daß er am Mitwoch in Florenz eintreffen wird, wohin auch Hr. Pioda mittlerweile zurück| gekehrt sein dürfte. Ich habe H. v. G. gesagt, daß, wenn er technische Beihülfe bedürfen würde, Hr. Koller zu seiner Verfügung gestellt sei.
Vielleicht werden die Mittheilungen, die wir von H. v. G. aus Italien zu gewärtigen haben, einen Zusammentritt unseres Ausschusses nothwendig machen. Ohne eine solche Veranlassung scheint mir eine Einberufung des Ausschusses zur Zeit nicht angezeigt.
In freundschaftlicher Hochachtung
ganz Ihr
Dr A Escher
Zürich
27 März 1871.
Den Brief Grattoni's lege ich ebenfalls diesen Zeilen bei mit bestem Dank für dessen Mittheilung.