Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03103.jsonl.gz/2434

Beschreibung
Pierre Hadot beschreibt in seinem Buch «Was lehrt uns die antike Philosophie», wie antike Philosophen nach einer Lebensform suchten, die dem Mensch im Gleichgewicht mit dem «Kosmos» ein gerechtes und vernünftiges Leben ermöglicht. Sie zielt nicht darauf ab, die Intelligenz nur zur Durchsetzung der eigenen Vorteile zu nutzen.
Ganz im Sinne der antiken Philosophie, welche die Kunst des Lebens lehrten, suchen wir nach Antworten für unser heutiges Leben, das immer im Wandel ist.
Auf einem kurzen Ritt durch die Religionsphilosophie, möchte ich verschiedene Modelle der Kontingenzbewältigung anschneiden. Kontingenz im Sinne der Möglichkeit und der Nichtmöglichkeit. Welche Möglichkeiten bot die griechische Mythologie als Antwort? Wie beeinflusste diese Platon und viele andere? Beispielsweise in Platons Dialog «Timaios» mit der Frage der harmonischen und/oder disharmonischen Seele? Ebenso Kirgegaards «Entweder/Oder».
Referent
Urs Gretener
Arbeitsphilosoph und paritätischer Alphabetist. Beides sind seine sprachliche Eigenschöpfungen. Als selbständiger Arbeitsintegrationsfachmann möchte er einen Beitrag zu einer idealen Arbeitswelt leisten. Mit seiner Idee des paritätischer Alphabetismus, versucht er auf kreative Art und Weise, eine mögliche Lebensphilosophie (er) lebbar zu machen. Die theoretischen Grundlagen dafür hat er sich in einem Nachdiplomstudium in Theologie und Religionsphilosophie der Uni Basel erworben.