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Alle Verbände der Grüngutbranche erarbeiteten bis 2010 eine neue Qualitätsrichtlinie, die auf der Richtlinie 2001 des VKS basierte, einem Vorgängerverband von Biomasse Suisse. Die Arbeiten wurden von der Inspektoratskommission der Kompostier- und Vergärbranche der Schweiz koordiniert und überwacht. Sie verabschiedete die Endversion. Laden Sie die Richtlinie hier.
Entscheidend für die Akzeptanz der Grüngutschiene ist die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften. Grundlegendes wird dazu in der Qualitätsrichtlinie 2010 bestimmt (Kapitel 2.3., Hygieneanforderungen ab Seite 9). Eine ausführliche Studie der ZHAW Wädenswil (Vergärungs- und Kompostierungsanlagen als Hygienebarrieren), deren Vorarbeiten bereits in der Richtlinie übernommen wurden, stammt vom Juni 2010 und ist hier ladbar.
Zur Zeit gilt mit Ausnahme der Analysehäufigkeit weiterhin die Weisung 1995 der FAC zur Mindestqualität von Kompost. Sie kann in drei Teilen geladen werden (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Die Vollzugshilfe zur neuen Abfallverordnung (VVEA, ab 1.1.2016) wird vermutlich neue Regeln definieren.
Zur Qualität gehört auch, dass keine Samen von invasiven Neophyten verbreitet werden. Das Merkblatt der Arbeitsgruppe AGIN-B vom November 2015 gibt Hinweise zur Kompostierung und Vergärung von invasiven Neophyten. Es wurde in Zusammenarbeit mit Biomasse Suisse erarbeitet.