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The Germans
Zwei furchtsame Augen schauen aus dem sommersprossigen Gesicht eines Jungen. Er drückt seinen Stoffhund enger an sich auf der Rolltreppe, die in die Tiefe fährt. Während den Angriffen der deutschen Luftwaffe 1940 auf London versucht sich der siebenjährige Junge Paul zu erklären, was da oben in der Stadt passiert, während er nachts in der Londoner U-Bahn Schutz sucht.
Er wohnt mit seiner Mutter und seinem Grossvater in London. Es ist Anfang Winter 1940, seit September wirft die deutsche Luftwaffe nachts Bomben über London ab. Viele Bewohner der Stadt flüchten in die Londoner U-Bahn. So auch Pauls Familie. Paul versteht nicht, was Krieg bedeutet, er hört nur immer die Erwachsenen von den „Germans“ reden. Alles, was sich der Hundeliebhaber Paul unter „Germans“ vorstellen kann, sind German Shepherds, also Deutsche Schäferhunde. Dieses Bild schleicht sich in Pauls Träume, als er nachts in der U-Bahn liegt.
«The Germans: Das sind rund sechs Minuten, in denen man mitfühlt und viel lernt über Geschichte, Fantasie, Angst und Friedenschliessen … Nahaufnahmen und Totalen, Gestik, Bewegung, Mimik, Drehbuch, Ästhetik: Alles ist sehr gut gemacht.» Der Bund
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