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Fr, 4. Dezember 2020, Ralf Hersel
Intelligente Assistenten für Telefone, Lautsprecher und andere Gadgets verändern die Art und Weise, wie Benutzer mit Geräten interagieren. Mit seinen Geräten zu sprechen ist eine bequeme Art der Interaktion, so wie man es auch mit einem anderen Menschen tun würde. Theoretisch versuchen Unternehmen wie Apple, Google und Amazon, die Datenschutzpraktiken bei ihren intelligenten Assistenten und Geräten zu verbessern, aber es ist nicht leicht, ihnen zu vertrauen, wenn man sich seiner Privatsphäre bewusst ist. Es kann passieren, dass man einen Grossteil seiner persönlichen Daten unbeabsichtigt an die Konzerne weitergibt.
Glücklicherweise versuchen einige Lösungen wie Myrcroft, einen datenschutzfreundlichen intelligenten Assistenten zu entwickeln, was 'Elivia' auf den Plan ruft - ein intelligenter Assistent für /e/ OS, der sich in Entwicklung befindet.
/e/ OS ist bekannt als ein von der e Foundation entgoogeltes Betriebssystem für Smartphones. Kürzlich teilte Gael Duval (Gründer von /e/ OS) in einem Blog-Beitrag einige erste Einzelheiten über den intelligenten Assistenten mit, der die Privatsphäre schützen soll. 'Elivia' ist nur ein vorläufiger Name, der sich noch ändern wird. Technisch gesehen basiert es auf dem Open-Source-Assistenten-Framework Olivia AI. Nach Abschluss der ersten Entwicklungsstufe soll die Assistentin Grundfunktionen wie "das Wetter prüfen", "eine App öffnen" oder "eine SMS versenden" können.
Erwartungsgemäss handelt es sich bei 'Elivia' um freie Software, deren Quellcode auf GitLab überprüft und getestet werden kann. Das Backend wird in Go geschrieben und das Frontend verwendet Kotlin. Es wird eine Weile dauern, bis das Projekt als vollwertiger Assistent dienen kann; um so mehr lohnt es sich den Fortschritt im Auge zu behalten.