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- Von den neuen US-Sanktionen gegen Nordkorea sind auch chinesische Unternehmen betroffen.
- Die Regierung in Peking fordert die sofortige Rücknahme bestimmter Strafmassnahmen.
- Andernfalls sei die Kooperation im Korea-Konflikt gefährdet.
Resolutionen der Vereinten Nationen gegen Nordkorea habe China immer wieder umgesetzt und man werde seinen Bürgern oder Unternehmen auch keinen Verstoss dagegen erlauben, unterstreicht Peking. Doch einseitige Sanktionen der USA gegen chinesische Einrichtungen oder Bürger seien nicht hinnehmbar.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit Blick auf das nordkoreanische Atomprogramm «das grösste Mass an neuen Sanktionen gegen das Regime in Nordkorea» angekündigt, «das es je gegeben hat».
Moskau will mit USA verhandeln
Nach der Verhängung neuer US-Sanktionen gegen Nordkorea hat Russland Verhandlungen mit der Regierung in Washington gefordert. Die Lage auf der koreanischen Halbinsel erfordere einen russisch-amerikanischen Dialog, hiess es aus Russland.
Die neuen Strafmassnahmen haben 56 Handels- und Schifffahrtsunternehmen sowie einzelne Schiffe im Visier, die in den Aussenhandel des ostasiatischen Landes involviert sind. Laut US-Regierungskreisen sind 27 Unternehmen und 28 Schiffe betroffen, die sich in Nordkorea, China, Singapur, Taiwan, Hongkong, den Marshallinseln, Tansania, Panama und den Komoren befinden, dort registriert sind oder unter den jeweiligen Flaggen fahren.
Betroffen ist auch der Besitzer eines taiwanischen Passes sowie Reedereien und Energie-Firmen aus China, Taiwan und Singapur.