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Arbeitnehmer, die regelmässig geschäftlich reisen, fühlen sich davon teilweise in ihrem Lebensrhythmus und ihrer Gesundheit eingeschränkt – je nachdem, welcher Typ sie sind. Laut einer neuen Studie der britischen Surrey-Universität gibt es nämlich zwei Typen von Geschäftsreisenden: diejenigen, die in ihrer Hypermobilität aufblühen, und diejenigen, die dadurch ins Schwimmen geraten.
Die «Aufblühenden» sehen die Business-Reisen als Quelle des Glücks und Teil ihrer Identität, wie Studienleiter Dr. Scott Cohen erklärt. Die anderen sehen die Reisen als Quelle des Unglücks und als Gefahr für Gesundheit und Familienleben. Routinen werden unterbrochen, die Arbeitstage sind länger, Schlaf, Essen und Sport können nicht regelmässig betrieben werden und die Familienzeit wird kürzer – dies könne seinen Tribut fordern und darum sei es kein Wunder, das Arbeitnehmer damit zu kämpfen hätten, so die Studie. Ein Arbeitsrhythmus 9-to-5 sei so nicht möglich. Flugverspätungen werden als weiterer Stressfaktor verifiziert.
Rechtliche Möglichkeiten, wegen exzessiver Business-Reisen gegen den Arbeitgeber vorzugehen, gibt es derzeit keine, wird ein Jurist in der Studie zitiert. Man muss wohl also einfach das Beste daraus machen.