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Das Schweizer Davis-Cup-Team nimmt vom 6. bis 8. März die Titelverteidigung in Lüttich gegen Belgien mit Yann Marti, Adrien Bossel, Henri Laaksonen und Michael Lammer in Angriff.
Mit diesen Akteuren nominierte Captain Severin Lüthi die stärkstmögliche Mannschaft, die ihm zur Verfügung stand. Zuvor hatten Roger Federer (für das ganze Jahr) und Stan Wawrinka (zumindest für das Erstrundenspiel in Belgien) dem Verband abgesagt. Und Marco Chiudinelli, die Nummer 3 der Schweiz, steht nach einer Ellenbogenoperation noch nicht wieder zur Verfügung.
Yann Marti (26), Adrien Bossel (28), Henri Laaksonen (22) und Michael Lammer (32) sind die aktuellen Nummern 4 bis 7 der Schweiz. Sie belegen in der Weltrangliste die Positionen 294 (Marti), 324 (Bossel), 344 (Laaksonen) und 541 (Lammer). Gegner Belgien nominierte nebst anderen David Goffin (ATP 21) und Steve Darcis (ATP 105) und ist somit haushoher Favorit.
Neben dem nominierten Quartett wird das Schweizer Team von zwei Junioren begleitet: Der 16-jährige Zürcher Marko Osmakcic (Nummer 41 der Junioren-Weltrangliste) und der 17-jährige Genfer Johan Nikles dürfen Davis-Cup-Luft schnuppern und mit dem Team trainieren.
Vom nominierten Quartett feierte bislang Henri Laaksonen in dieser Saison die meisten Siege. In Deutschland stand er in drei Futures-Turnieren (mit Preisgeld bis 15'000 Euro) in den Viertelfinals. Yann Marti erreichte bislang erst an einem 10'000-Dollar-Turnier die 2. Runde (Antalya); Bossel und Lammer sind sogar noch sieglos.
Severin Lüthi: «Die aufgebotenen Spieler haben bereits gezeigt, dass sie auch mit besser klassierten Konkurrenten mithalten können. Wir werden uns wie immer intensiv auf die Partien vorbereiten und versuchen, die Chancen zu nutzen, die sich uns bieten.» (pre/si)
Am Donnerstag wird über die Zukunft des Davis Cups gerichtet. Nach 118 Jahren soll der älteste Teamwettbewerb im Tennis fundamental umgebaut werden. Es geht um drei Milliarden Dollar, alte Seilschaften und verletzte Eitelkeiten. Was du zur Abstimmung wissen musst.
Das neue Format: Ende Jahr spielen 18 Nationen in einer Finalwoche an neutralem Ort um den Titel. Im Februar ermitteln 24 Nationen in einer Qualifikation, bei der es noch Heim- und Auswärtsspiele gibt, 12 Teilnehmer. Gesetzt sind die vier Halbfinalisten des Vorjahrs, dazu werden zwei Wildcards vergeben.
Gespielt werden pro Begegnung nur noch zwei Einzel und ein Doppel mit zwei Gewinnsätzen. Die Sieger der sechs Dreiergruppen und die zwei besten Gruppenzweiten stehen in den …