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Das Geld geht an humanitären Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und an das Welternährungsprogramm, wie das Aussendepartement EDA mitteilte. Die Unterstützung der Schweiz konzentriert sich auf die Bereiche Wasser und sanitäre Anlagen, Ernährungssicherheit und Schutz von Zivilpersonen.
Cassis rief die Konfliktparteien zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf. Zugleich sprach er sich für den Friedensprozess unter der Leitung der Uno aus. «Wir müssen Ansätze für eine dauerhafte Lösung entwickeln, um den Menschen im Jemen eine Zukunftsperspektive zu geben», sagte er. Dafür brauche es eine enge Verknüpfung der Massnahmen für humanitäre Hilfe, Entwicklung, Menschenrechte und Frieden.
Vertreter von 53 Staaten nahmen an der Geberkonferenz teil, die von der Schweiz und von Schweden in Zusammenarbeit mit dem Uno-Nothilfebüro OCHA in Genf organisiert wurde.
Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Herbst 2014 und namentlich seit der Intervention einer internationalen Militärkoalition unter Führung von Saudi-Arabien im Frühling 2015 besteht im Jemen die grösste humanitäre Krise der Welt. 20 Millionen Menschen, das sind 67 Prozent der jemenitischen Bevölkerung, sind unmittelbar auf humanitäre Hilfe angewiesen.