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Breisach, 1230/50
Vs. Kreuz mit vier Sternen in den Winkeln,
in Wulstkreis
Silber, geprägt
Dm. 16 mm, Gewicht 0,272 g
Inv. 2007.422.
Dieser leichtgewichtige einseitige Kreuzpfennig ist nicht in den Referenzwerken von Friedrich Wielandt zu den Basler und Breisgauer Pfennig-Serien, auch nicht bei Buchenau verzeichnet, sondern nur ein ähnlicher Typ mit zwei Sternen und zwei Kreuzchen in den Kreuzwinkeln. Er ist allein aus dem Fund von Hunawihr im Elsass bekannt, der im Münzkabinett in Strasbourg aufbewahrt wird. Der Kontext dieses Hortfunds legt auch die zeitliche Einordnung dieses Pfennigs nahe. Als Münzstätte kommt insbesondere Breisach in Frage, das seit dem Aussterben der Zähringer Herzöge als Inhaber des Pfands der königlichen Hälfte der Stadtherrschaft zwischen 1198 und 1218, wieder königlich-bischöflicher Gemeinschaftsbesitz (Kondominat) war. Eine Entstehung in Basel selbst ist auch nicht ganz auszuschliessen.