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MARYSOL SCHALIT
Sopran
Die Berner Sopranistin absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule der Künste Bern bei M. Kohler und schloss ihr Diplom mit Auszeichnungen ab. Sie besuchte Meisterkurse bei K. Làki, C.
Kallisch, G. Wyss,
N. Nadelmann u.v.a. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. von der Kiefer Halblitzel Stiftung und den
Migros-Kulturprozent Studienpreis.
Schalit gastierte mit verschiedenen Rollen am Stadttheater Biel-Solothurn und gehörte 2011-22 zum Ensemble am Theater Bremen. Gastengagements führten sie als Musica/Speranza/Ninfa (Orfeo) nach Bilbao,
als Gretel nach Nancy und als Pamina und Angelica (Orlando) ans Theater Osnabrück.
Im Konzerthaus Wien interpretierte sie im Zyklus Nouvelles Aventures Werke von L. Nono, sang 2022 am Klangantrisch Festival von K. Zehnder sowie den Sopranpart im Mendelssohns Elias auf der Seebühne Bremen. Seit 2022 ist Schalit als freischaffende Sängerin tätig.
SUSANNE GRITSCHNEDER
Alt
Susanne Gritschneder wurde M inünchen geboren, schloss ihr Gesangsstudium bei E.Glau
ser in Bern ab und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen bei B. Fassbaender, Th. Hampson u.a.
Sie war Stipendiatin verschiedener Stiftungen in Deutschland und der Schweiz (Kiefer Hablitzel u.a. ), Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der R.Strauss Gesellschaft und wurde 2010 zur Nachwuchssängerin
der Bühnenvermittlung Deutschland gewählt. 201 9 gab sie ihr Debüt an der Oper Frankfurt mit der
Fortunata in Madernas Satyricon. Weitere Rollen sang sie in Freiburg i.B. , Savona, Lausanne, Leipzig und als Ensemblemitglied des Theaters St. Gallen. Zahlreiche Konzerte und Liederabende führten sie u.a. zum Y.Menuhin Festival nach Gstaad, nach Lodz, Köln, München und Heidelberg. Ihr Repertoire umfasst die Oratorien von Bach, Händel, Pergolesi, Rossini und Verdi sowie Liederzyklen von Mahler und Wagner.
MICHAEL FEYFAR
Tenor
Als Konzertsänger ist Michael Feyfar an den großen musikalischen Zentren von Europa und Nordamerika tätig. Neben den Oratorien von Monteverdi, Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn, Rossini, Dvorak und Verdi ist Feyfar auch als Interpret zeitgenössischer Musik gefragt.
Auf der Opernbühne war er unter anderem in den Titelpartien in Glucks Orphée et Euridice, Monteverdis Orfeo, Bellinis Bianca & Fernando, als Biest in Die Schöne und das Biest von M. Gretry, als Colin in Rousseaus le Devin du Village, oder in der zeitgenössischen Kammeroper Nacht von G. F. Haas am Lucerne Festival
zu hören. Von 2013-1 6 war er Teil des Ensembles von KonzertTheater Bern, wo er unter anderem als Narraboth in Salome, Tamino in der Zauberflöte und als erster Fremder im Vetter aus Dingsda zu hören
war, wofür er in der Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres nominiert wurde.
Michael Feyfar ist Preisträger der Ernst-Göhner-Stiftung und des Migros Genossenschaftsbundes.
ROBERT KOLLER
Bass
Der Bassbariton Robert Koller studierte an der Zürcher Musikhochschule bei László Polgár. 2001 und 2002 erhielt er den Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung,
2003 den Förderpreis Orpheus-Konzerte. Er ist als Opern-, Konzert- und Liedsänger tätig, wobei die zeitgenössische Musik einen Schwerpunkt bildet. So engagierte ihn die Dresdner Semperoper für Henzes
El Cimarrón; mit dem Ensemble Contrechamps interpretierte er Kurtágs …pas à pas – nulle part…
Regelmässig arbeitet er mit Heinz Holliger zusammen, er konzertierte aber auch mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon und mit der Capella Reial de Catalunya unter Jordi Savall.
Weitere Auftritte führten ihn in die Berliner Philharmonie und den Wiener Musikverein, zur Styriarte nach Graz, zu den I ttinger Pfingstkonzerten, ans Teatro Colón nach Buenos Aires, an die Alte Oper
Frankfurt sowie zum Zürcher Tonhalle-Orchester