Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/2569

Die GSoA fordert die Absage der "Matrixgespräche" mit israelischen Offizieren
Nahostfriedenswoche vom 25. November bis 2. Dezember 2006
Nächste Woche, am 21. und 22. November, soll eine sechsköpfige Delegation israelischer Offiziere die Schweiz besuchen. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA fordert in einem offenen Brief Armeechef Keckeis und Bundesrat Schmid auf, diesen Besuch sofort abzusagen (Brief siehe Anhang).
Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten und der von der UNO sowie dem IKRK festgestellten Verletzungen des Völkerrechts durch die israelische Armee wäre ein solches Treffen ein völlig falsches Signal. Die Schweiz soll sich als Depositärstaat der Genfer Konventionen für die Einhaltung des Völkerrechts stark machen und keine militärische Koorperation mit Armeen pflegen, welche das Völkerrecht missachten. GSoA-Vorstandsmitglied Josef Lang fordert in der Sicherheitspolitischen Kommission eine Aussprache zu diesem Besuch und verlangt die sofortige Absage der geplanten Gespräche.
Die GSoA und 25 weitere Organisationen versuchen im Rahmen der Nahost Friedenswoche vom 25. November bis zum 2. Dezember friedliche Lösungen des Nahost-Konfliktes aufzuzeigen. Dazu werden Veranstaltungen in Bern, Zürich, Genf und Lausanne organisiert. Die Schlussveranstaltung zum Thema "Europas Verantwortung für einen gerechten Frieden" mit Sumaya Farhat-Naser, Felicia Langer, Laurent Goetschel und Josef Lang findet in Bern am 2. Dezember statt. Weitere Informationen: http://www.nahostfrieden.ch
Die GSoA fordert die Absage der "Matrixgespräche" mit israelischen Offizieren