Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03139.jsonl.gz/1154

Zwei verschiedene Kommissionen haben in Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro die Linienfürung ausgearbeitet. Im Folgenden ein paar Hinweise zu dieser Arbeit:
A) Die Stadtbuslinien sind so ausgelegt, dass sie in 20 Minuten wieder zurück beim Bahnhof sind. Das ist der Grund, warum die Linie 1 nicht bis zur Landi führt. Bereits so, ist die Linie 1 zeitlich nur knapp einzuhalten.
B) Die Komission hat sich für 3 Linienäste entschieden. Das ist kompatibel mit dem Entscheid, drei Fahrzeuge einen 20-Minuten-Takt fahren zu lassen. Der eine Linienast (Linie 3) wird als Rundkurs gefahren.
C) Es wurde bewusst darauf verzichtet, die Unterführung am Bankplatz zu unterqueren, weil dies die Wahl der Fahrzeuge stark einschränken würde (Höhe der Unterführung).
D) Die Stadtbuslinien sollen die bestehenden Regionalbuslinien (Postauto AG) ergänzen. Der Stadtbus fährt nicht zum Coop, weil das die Regionalbusse bereits tun – siehe graue Z-Haltestellen (zwischen Migros und McDonalds und beim Coop-Kreisel). Zwar überschneidet die Linie 1 die Regionalbuslinie Richtung Kreuzlingen, diese fährt aber nur 1x pro Stunde. Linie 1 hat unter anderem zum Ziel die beiden Alterszentren zu bedienen.
Zur Situation Paul-Reinhart-Strasse:
Das überparteiliche Komitee Pro Stadtbus bedauert, dass die Anwohnerinnen und Anwohner der Paul-Reinhart-Strasse derart viel Busdurchfahrten “erhalten” haben. Die meisten anderen Busstrecken führen entweder durch Tempo-50-Strecken, die auch sonst eher stark befahren sind, oder aber – wie bei der Linie 3 – werden nur in die eine Fahrtrichtung durchfahren. Bei der Paul-Reinhart-Strasse ist es tatsächlich so, dass der Bus 6 mal pro Stunde durch eine sonst ruhige und familiäre Quartierstrasse fährt. Auch aus Sicht des Pro-Komitees gibt es hier Handlungsbedarf.
Zur Situation Hard-Weerswilen:
Warum fährt der Stadtbus nicht bis Weerswilen? Eigentlich würde sich eine Route bis Weerswilen anbieten. Die vorbereitende und vom Stadtrat eingesetzte Kommission war deutlich der Meinung war, dass das im Moment keinen Sinn machen würde. Hier zwei Gründe, warum der Bus eben nicht so weit fährt:
a) Es besteht mit einem von der Stadt subventionierten Taxibetrieb bereits ein Angebot für Bewohner und Bewohnerinnen vom Hard und von Weerswilen.
b) Die Fahrt bis Weerswilen ist wegen der Steigung und den Kurven sehr zeitintensiv. Gemessen an der Einwohnerzahl, die bedient werden könnte, stimmt das Verhältnis nicht. Der Bus nach Weerswilen würde dann einfach in anderen Quartieren mit mehr Einwohnern fehlen – oder aber: könnte die Güttingersreuti nicht mehr anfahren.