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welche seinen litterarischen
Ruf begründete. Auch um die Geschichte
der deutschen Litteratur hat er sich durch verschiedene
Publikationen verdient gemacht. Wir nennen davon: »Reliquien des
FräuleinS. C. v.
Klettenberg« (Hamb. 1849),
(engl., spr. läppits), eine besondere Art broschierter
oder figurierter, meist zwischen erhabenenStreifen durchbrochen gemusterter
Musseline, die zwei Rechtsseiten
haben und auf einem eigens dazu erfundenen
Stuhl gewebt werden.
Ihr
Gesicht
[* 19] ist breit mit spitzem
Kinn, großem
Mund, vorstehenden Backenknochen, breiter
Nase
[* 20] und eng geschlitzten, doch horizontal
gestellten
Augen. Ihr
Haar
[* 21] ist dunkelbraun und schlicht, ihre Gesichtsfarbe gelblich. Von
Haus aus gutmütigen
und sanften
Charakters, sind sie infolge des auf ihnen lastenden
Druckes träge, feig und mißtrauisch geworden und zeigen
sich von dieser ungünstigen Seite besonders der herrschenden
Rasse gegenüber.
Ihre geistige Begabung ist nicht groß, doch
können wenigstens in
Norwegen viele von ihnen lesen und schreiben.
Die Tracht der beiden Geschlechter ist wenig verschieden; sie besteht in einem Pelz, Beinkleidern, Schuhen und ist je nach der
Jahreszeit von Renntierfell, Filz oder grobem Tuch. Die russischen Lappen dagegen tragen eine mit Ohrlappen
versehene Kopfbedeckung. Nach ihrer Lebensweise teilt man die Lappen in Renntier- oder Berglappen und Fischer- oder Küstenlappen,
welch letztere die größere Zahl ausmachen und im ganzen viel höher stehen als die erstern. Die Berglappen führen ein
Nomadenleben, indem sie mit ihren Renntierherden umherziehen.
Diese sind der einzige Reichtum des Lappen; von ihnen entnimmt er alles, was er zu seiner Nahrung und Kleidung
bedarf. Doch ist zum Unterhalt einer Familie eine nicht geringe Zahl dieser Tiere erforderlich; wer nicht mehr als 100 Renntiere
besitzt, ist gezwungen, sich mit seiner Herde an einen größern Besitzer anzuschließen, und tritt dadurch zu
diesem in das Verhältnis der Dienstpflichtigkeit. Zur Selbständigkeit und Wohlhabenheit gehört eine Renntierherde von 300 bis 500 Stück.
Da aber das Gebiet, welches den Lappen früher zu ungehindertem Durchziehen offen stand, durch das Vordringen der ackerbautreibenden
Bevölkerung
[* 23] nach N. bedeutend geschmälert ward und noch wird, so sahen sich viele der ärmern Lappen
genötigt, das nomadische Leben aufzugeben und mit Annahme fester Wohnsitze einen andern Nahrungszweig zu suchen. Als solcher
bot sich bei der niedrigen Kulturstufe des Volkes zunächst nur die Fischerei in den Seen und Flüssen und an den Meeresküsten
sowie als Nebengewerbe die Jagd dar, welch letzterer auch die Renntierlappen obliegen.
Mit Beginn der warmen Jahreszeit ziehen die letztern nach den Hochplateaus, von wo sie im Herbst mit ihren beladenen Renntieren
in das niedrige waldreiche Land zurückkehren. An einem zum Winteraufenthalt geeigneten Ort wird die Hütte (Gamme) errichtet.
Diese ist von festerer Bauart als das leichte Sommerzelt, außen mit Rasen bedeckt, innen mit Renntierfellen
bekleidet und wird oft ganz eingeschneit. Die wenigen von Lappen bewohnten Dörfer bestehen aus Erd- und Holzhütten, die zerstreut
um die hölzerne Kirche herumliegen.