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Die Entstehung von Polypen in der Nase ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Man geht davon aus, dass durch das Einwachsen von Polypen in die Riechspalte und Nasenhaupthöhle ein Schleimhautsäckchen (Nasenpolypen) entsteht.
Dieses Phänomen tritt bei ungefähr 10 Prozent der Bevölkerung auf. Experten gehen davon aus, dass die Ursache Infekte der Nase und Nebenhöhlen (Sinusitis), Allergien, Überempfindlichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln oder in der Einnahme von Aspirin oder ASS liegt.
Ursachen
Die Ursache kann auch eine vergrösserte Nasenmuschel oder eine schiefe Nasenscheidewand sein. Die Behinderung der Nasenatmung führt in der Regel auch zur Einschränkung der Riechfähigkeit. Ein weiteres typisches Symptom ist das Anschwellen der Schleimhäute nach bestimmten Lebensmitteln oder alkoholischen Getränken.
Diagnostik
Durch die ausführliche Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung in Kombination mit der modernen digitalen Röntgentechnik kann das Ausmass der Nasenpolypen exakt bestimmt werden.
Therapie
Sowohl medikamentöse als auch operative Verfahren können zur Linderung oder Heilung führen.
Die Behandlung der Nasenpolypen kann medikamentös durch eine vierwöchige lokale Therapie mit Kortisonspray erfolgen. Ein operativer Eingriff kommt beim Ausbleiben der Kortison-Therapie ins Spiel, um Linderung oder eine Heilung zu erzielen.
Die Nasenpolypen werden in Vollnarkose mittels eines Lasers aus der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhle unter stationären Bedingungen entfernt.
Aktuelle Studien zeigen, dass Antikörper die angeschwollenen Schleimhäute auch beruhigen können. Mehrere Mittel, die zum Spritzen oder sprayen sind, stehen kurz vor der Freigabe durch die Zulassungsbehörden. Die Antikörpertherapie soll zunächst nur den schwerwiegenden Fällen vorenthalten sein.