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Camaro - 69er Handschalter zu verkaufen
Bei RM Sotheby’s wird ein seltener Chevrolet Camaro versteigert: Ein 1969er Cabriolet mit Handschaltung und 5,7-Liter-V8. Nach Schätzung könnte er über 50'000 Franken einbringen.
Chevrolet lancierte 1967 den Camaro, um dem erfolgreichen Ford Mustang Konkurrenz zu machen. Vom Einsteiger-Sechszylinder bis zum 6,5-Liter-Bigblock-V8 wurde alles angeboten. So erfolgreich wie der Mustang war der Camaro zwar nie, hat heute aber dennoch Kultstatus. Geschätzt werden vor allem seltene Exemplare wie dieses 1969er Cabrio, das am 7. Juli in der Schweiz über RM Sotheby’s versteigert wird.
RS- und SS-Pakete
1969 überarbeitete Chevrolet den Camaro erstmals. Das Pony Car wurde länger, breiter und flacher. Dieses Exemplar hat die begehrten RS- und SS-Pakete an Bord. Ersteres (RS = Rallye Sport) bringt kosmetische Upgrades wie die coolen Scheinwerferblenden. Das SS-Paket (SS = Super Sport) beinhaltet eine Hutze auf der Haube, ein Sportfahrwerk sowie servounterstützte Bremsen.
5,7-Liter-V8 mit 300 PS
Unter der Haube arbeitet der L48 Turbo-Fire-V8 mit 5,7 Liter Hubraum (350 Cubic Inch) und 300 PS. Geschaltet wird hier über das selten georderte Viergang-Handschaltgetriebe, ergänzt durch eine Schaltwegeverkürzung und einen Hurst-Schalthebel. Die aktuelle Farbgebung ist Garnett-Rot, kombiniert mit schwarzer Vinyl-Innenausstattung und schwarzem Vinyl-Dach. Zudem wurden Nachrüst-Felgen mit Niederquerschnitt-Reifen montiert.
Seit 2011 in der Schweiz
Die aktuelle Laufleistung wird von RM Sotheby’s nicht angegeben, der Tacho zeigt gut 53'000 Meilen an (ca. 85'300 km). Nach der Erstauslieferung nach Illinois kam das Cabrio 2011 in die Schweiz und wurde Teil der Carrera-Collection, die am 7. Juli 2023 versteigert wird. Nach Schätzungen könnte das Camaro-Cabrio zwischen 35'000 und 55'000 Franken einbringen. (Abschied vom Camaro: 2024 ist Schluss.)
Text: Moritz Doka
Bilder: RM Sotheby's