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Eine Entzündung der Rippenknorpel sowie der Articulationes costochondrales et sternocostales wird als Kostochondritis (KC) bezeichnet und manifestiert sich vor allem in Form von Schmerzen. Eine Ursache kann nur selten identifiziert werden; die Diagnose erfolgt klinisch. Die bildgebende Diagnostik kann eingesetzt werden, um das Vorliegen einer KC zu bestätigen und Differentialdiagnosen auszuschließen. In der Literatur wird der Terminus Tietze-Syndrom (im deutschen Sprachraum auch Morbus Tietze) zuweilen synonym verwendet, aber während die KC ein wesentliches Merkmal des Tietze-Syndroms ist, entwickelt nicht jeder KC-Patient das genannte Syndrom.
Bilder
Symptome
Bei der KC handelt es sich um ein entzündliches Geschehen, das primär die Rippenknorpel betrifft, d.h. jene Strukturen, über die die ersten sieben Rippenpaare mit dem Brustbein verbunden sind. Bezüglich der Ätiologie und Pathogenese sind noch zahlreiche Wissenslücken zu schließen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die pathophysiologischen Prozesse, die zur sterilen KC führen, denen ähneln, die bei anderen Krankheiten des Bewegungsapparates ablaufen. Es wurde beispielsweise berichtet, dass das Tietze-Syndrom gehäuft bei Individuen auftritt, die an weiteren Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis leiden [1]. Ob diese Erkrankungen nun zur KC prädisponieren oder vielmehr den Schweregrad der Läsionen und damit den Übergang zum Tietze-Syndrom markieren, ist allerdings noch nicht geklärt. Darüber hinaus können Infektionen eine KC provozieren [2].
Betroffene werden nicht selten in der Notaufnahme vorstellig, weil sie unter akuten, intensiven Schmerzen im Brustbereich leiden, die denen einer Angina pectoris ähneln. In einigen Fällen kann ein Zusammenhang zwischen dem Einsetzen der Symptome und einer physischen Belastung des Brustkorbs hergestellt werden, z.B. durch Husten oder Erbrechen, Arbeit, Sport oder Traumata. Die Palpation der betroffenen Gelenke ist schmerzhaft, was eine Lokalisation der Entzündung über bestimmten Rippenknorpeln zulässt. Prädilektionsstellen sind die zweite bis fünfte Rippe, wobei in der Regel mehrere Rippenknorpel betroffen sind, und die KC tritt häufiger einseitig als bilateral auf. Schwellungen sind im Fall einer KC nicht festzustellen, sind aber typisch für das seltenere Tietze-Syndrom. Für gewöhnlich ist die KC selbstlimitierend, kann allerdings schubweise erneut auftreten [3]. Die Mehrzahl KC-Patienten ist älter als 40 Jahre, während das Tietze-Syndrom vor allem junge Erwachsene betrifft, die das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben [4].
Psychiatrisch
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Panikattacken
Differentialdiagnosen: Angststörungen Depression Psychische Erkrankungen wie Angststörungen mit Panikattacken] Kriterien einer vitalen Bedrohung des Patienten [1]* Wiederholte Prüfung einer: Bewusstseinsstörung schwere Blutdruckdysregulation (RR 90 mmHg [gesundheits-lexikon.com]
Zudem ähneln die Symptome denen eines Herzinfarkts, wodurch es zu einer Panikattacke kommen kann. Deshalb und um andere, möglicherweise ernste Erkrankungen auszuschließen, sollten die Krankheitszeichen von einem Allgemeinarzt untersucht werden. [gesundpedia.de]
Kardiovaskulär
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Brustschmerz
Am häufigsten befällt das Tietze-Syndrom den 2-5 Rippenknorpel. 4 Symptome Spontaner Brustschmerz Schwellung der oberen Rippenknorpel Der Schmerz kann schrittweise oder plötzlich eintreten und ggf. in Arme und Schulter ausstrahlen. [flexikon.doccheck.com]
Trotz der Möglichkeit zur klinischen Diagnose vergehen oft Monate, in denen die Patienten schubweise intensive Brustschmerzen erleiden, bis die KC als solche erkannt wird. [symptoma.com]
Holländisch Spierspasmen, musculoskeletale pijn in de borstkas Stijve gewrichten, costochondritis Deutsch Gelegentlich Muskelspasmen, Brustschmerzen die Skelettmuskulatur betreffend Selten Gelenksteife, Kostochondritis Letzte Aktualisierung: 2017-04-26 [mymemory.translated.net]
Diagnostik
Die Diagnose der KC erfolgt anhand des klinischen Bildes und kann mit Hilfe der Magnetresonanztomographie bestätigt werden. Auch die Computertomographie und Szintigraphie wurden schon eingesetzt, um entsprechende Entzündungsherde zu detektieren und zu evaluieren [2]. Trotz der Möglichkeit zur klinischen Diagnose vergehen oft Monate, in denen die Patienten schubweise intensive Brustschmerzen erleiden, bis die KC als solche erkannt wird [5]. Bei Zweifeln an der Diagnose sollte daher nicht gezögert werden, auf die genannten bildgebenden Verfahren zurückzugreifen, um eine direkte Beurteilung der Rippenknorpel und angrenzenden Gelenke zu ermöglichen.
Weitere Maßnahmen sind unter Umständen einzuleiten, um Differentialdiagnosen auszuschließen, insbesondere potenziell lebensbedrohliche Konditionen wie Angina pectoris und Myokardinfarkt. Insbesondere bei älteren Patienten sowie bei all jenen, die eine kardiopulmonäre Symptomatik zeigen, ist ein Elektrokardiogramm anzufertigen und eventuell der Thorax zu röntgen [3].
Analysen von Blutproben liefern zumeist unauffällige Befunde, es sei denn, der Patient leidet am Tietze-Syndrom, an rheumatischen Erkrankungen oder Pathologien der Thoraxorgane.
Therapie
Teratom, Thymuskarzinom ) psychische Ursachen ( Angst ) 7 Therapie Eine Therapie ist in der Regel nicht notwendig, da das Tietze-Syndrom häufig von selbst verschwindet. [flexikon.doccheck.com]
Manuelle Therapie könnte auch was für mich sein, denn das wirkt bei mir sonst auch gut. Werde es mal ansprechen. viele Grüße von der kleinen Eule [forum.rheuma-online.de]
Prognose
Die Prognose ist gut. Bleibende Beschwerden sind nicht zu erwarten. Einzelnachweise GEO Themenlexikon. Band 11: Medizin und Gesundheit: Diagnose, Heilkunst, Arzneien. Teil: Ok–Z. ISBN 3-7653-9431-9. A. [de.wikipedia.org]
Schock (15%) Verlauf und Prognose Stadien Verlauf 80% der Lungenembolien treten ohne klinische Warn-Symptome auf Komplikationen Pleuritis, Pleuraerguß, Lungeninfarkt, Infarktpneumonie, Abszessbildung, chronisches Cor pulmonale, rezidivierende Embolien [de.medicle.org]
Die Prognose ist gut, bleibende Beschwerden sind nach dem Abklingen der Symptomatik nicht zu erwarten. Die Behandlung erfolgt nur symptomatisch, kann jedoch dazu führen, dass die Beschwerdefreiheit früher erreicht wird. [gesundpedia.de]
Ätiologie
Es ist differentialdiagnostisch von Angina pectoris -Beschwerden abzugrenzen. 2 Ätiologie Die Ursachen für das Tietze-Syndrom sind zur Zeit (2008) nicht bekannt. Es werden entzündliche Veränderungen durch Überbeanspruchung vermutet. [flexikon.doccheck.com]
Bezüglich der Ätiologie und Pathogenese sind noch zahlreiche Wissenslücken zu schließen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die pathophysiologischen Prozesse, die zur sterilen KC führen, denen ähneln, die bei anderen Krankheiten des Bewegungsapparates [symptoma.com]
Unter Tietze-Syndrom (Chondrodynia costosternalis Chondrodynia costosternalis, Costochondritis Costochondritis ) versteht man eine stets gutartige, schmerzhafte Schwellung am Knochen-Knorpel-Übergang des Sternalansatzes der Rippen unklarer Ätiologie mit [eref.thieme.de]
Epidemiologie
[…] als 90% stammt der Embolus aus dem Stromgebiet der Vena cava inferior (Ursache für einen Embolus aus der Vena cava superior kann ein zentraler Venenkatheter sein, Schrittmacherkabel können in Ausnahmen auch einen Embolus verursachen) Klassifikationen Epidemiologie [de.medicle.org]
Prävention
Eine Information von Boehringer Ingelheim Seit vielen Jahren setzt sich Boehringer Ingelheim für die Aufklärung und Prävention rund um das Thema Schlaganfall ein. [docplayer.org]
Quellen
- Pappalardo A, Buccheri C, Salli L, Nalbone L. [Reflexions on the Tietze syndrome. Clinical contribution]. Clin Ter. 1995; 146(11):675-682.
- Massie JD, Sebes JI, Cowles SJ. Bone scintigraphy and costochondritis. J Thorac Imaging. 1993; 8(2):137-142.
- Proulx AM, Zryd TW. Costochondritis: diagnosis and treatment. Am Fam Physician. 2009; 80(6):617-620.
- Gijsbers E, Knaap SF. Clinical presentation and chiropractic treatment of Tietze syndrome: A 34-year-old female with left-sided chest pain. J Chiropr Med. 2011; 10(1):60-63.
- Freeston J, Karim Z, Lindsay K, Gough A. Can early diagnosis and management of costochondritis reduce acute chest pain admissions? J Rheumatol. 2004; 31(11):2269-2271.