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Patricia Honglers Buch 'Den Süden erzählen. Berichte aus dem kolonialen Archiv der OECD (1948–1975)' untersucht, wie der Prozess der Dekolonisierung in der 1948 gegründeten Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC, später OECD) gedeutet und beeinflusst wurde.
Felix Römer (Deutsches Historisches Institut London) hat das Buch für HSozKult rezensiert und kommt zum Schluss:
"Honglers Studie bereichert die Forschung zur Geschichte der OECD, indem sie die Strategien des „Westens“ in der internationalen Entwicklungspolitik aus einer neuen Perspektive exploriert. Insbesondere unterstreicht sie das Potential der aktuellen wissensgeschichtlichen Forschung zu internationalen Organisationen als Wissensproduzenten und Akteure in politischen Prozessen der Quantifizierung der Welt."
Als PDF frei zugänglich ist auf der Webseite des Chronos-Verlags auch Patricia Honglers Buch.