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Den Bienen Gutes tun
25. Impulstagung
Samstag, 25. September 2021
Rudolf Steiner Schule Birseck
Apfelseestrasse 1, 4147 Aesch
Vortragsthemen und Referenten

DAVID HEAF, promovierter Biochemiker, begann 2003 Völker zu halten und imkert heute mit 10 Völkern in Warré Beuten, die auf sechs Bienenstände verteilt sind. 2007 übersetzte er mit seiner Frau Pat das Buch von Emile Warré "L'apiculture pour tous" auf englisch und stellte es im Internet zum kostenlosen Download zur Verfügung. In der Folge wurden die Beute und Warré's Imkerei Methoden von ImkerInnen auf sechs Kontinenten übernommen. Er ist Autor von "Der bienenfreundliche Bienenhalter», dem Handbuch "Natürliche Bienenhaltung in der Warré Beute" und "Behandlungsfreie Bienenhaltung".

Bienenhaltung ohne Varroa Behandlungen in Nordwest Wales
Ich berichte über meinen Wechsel von einer konventionellen Bienenhaltung mit britischen Beutensystemen, die mit Schwarm-und Varroakontrolle geführt wurden, zu einer Bienenhaltung mit der Volksbeute von Emile Warré ohne Schwarmkontrolle und Varroabehandlung. Dieser Wechsel wird im Zusammenhang mit der Imkerei in meiner Region vorgestellt und mit einer Übersicht der Völkerverluste über fünf Jahre ergänzt, in der die Völkerverluste von Behandlern und Nicht-Behandlern dokumentiert wurde. Der behandlungsfreie Ansatz wird auf der Grundlage von publizierten Forschungsergebnissen und meinen eigenen Aufzeichnungen der Verluste, des Alters meiner Völker und dem Honigertrag ergänzt. Eine Warnung und ein paar praktische Empfehlungen, für jene die auf eine Behandlung verzichten wollen, runden den Beitrag ab.

MYRIAM LEVEVBRE ist freischaffende Wissenschaftlerin mit einer Promotion in Biologie, und mit Diplomen in sozialer Kommunikation und im Gesundheitswesen. Ihre aktuellen Forschungsfragen betreffen das Sozialverhalten der Honigbienen, die Wechselwirkung zwischen Pilz-Myzel und den Bienen und über die Natur und die Ausdrucksmöglichkeiten eines Bewusstseins und Denkens bei Tieren. Sie ist Fotografin und Therapeutin. Sie ist Autorin des Buches «Wesen der Bienen» mit wunderschönen Fotos.

Über Bienen und Schwämme - die Wechselwirkung zwischen Pilz-Myzel und den Bienen. Eine gut gehütete und geheimnisvolle Beziehung.
30 Jahre sollte es dauern, bis ein US-Pilzforscher verstanden hatte, dass die Honigbienen seit Jahrtausenden eine vitale Beziehung mit dem Mycel von Baumschwämmen in ihrer Umgebung unterhielten. Erste wissenschaftliche Untersuchungen konnten eine erhebliche, therapeutische Wirkung von Pilz-Myzel-Extrakten auf die Gesundheit und Lebensdauer der Bienen nachweisen. In der aktuellen Situation wird es immer schwieriger, den Tod und die Krankheiten der Völker zu verhindern, deshalb sind diese Entdeckungen von grösster Bedeutung. Doch was ist dieses Myzel, von dem man immer öfter spricht? Welche Rolle spielen Pilze und Schwämme auf unserem Planeten, wie kann man die therapeutische Wirkung auf die Bienen verstehen?
Neben Antworten auf diese Fragen wird im Beitrag auch die Immunabwehr der Bienenvölker adressiert, und der Frage nachgegangen, weshalb eine Tierart wie Apis mellifera Tausende von Jahren gedeihen und überleben konnte, und jetzt plötzlich im 20. und 21. Jahrhundert so schnell zusammenbricht. Werden die Pilze und Schwämme den Bienen zu Hilfe eilen? Diese Möglichkeit ist real. Doch sie wird nicht von langer Dauer sein, wenn nicht alle Akteure – Zivilgesellschaft, Imkerinnen und Imker eingeschlossen – wiederum die Verantwortung für die Gesundheit der Honigbienen übernehmen.

CORNELIA CHASSOT
Möbelschreinerin, 2005 erste Bienenkolonie, Diplom mit Goldmedaille bei der SAR. 2011 bis 2018 Bieneninspektorin im Bezirk Greyerz wo ich seit über 20 Jahren zu Hause bin.

Grundlagen der EM und deren Einsatzmöglichkeiten in der Imkerei
Die Gesundheit ist eine Einstellungssache. Es gibt sehr viele Parameter die diese positiv beeinflussen können. Deshalb interessiere ich mich für den natürlichen Pflanzenbau, Apitherapie, Mondphasen usw. All dies hat für mich einen Einfluss für unser Wohlergehen und kann in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden. Im 2014 durfte ich für die EM-Schweiz Übersetzungsarbeiten machen um die Effektiven Mikroorganismen auch in der Westschweiz bekannt zu machen. Die EM sind in der Natur überall vorhanden, mittlerweile nicht mehr immer in ausgewogenen Mengen. Sie werden unterschätzt dabei kann man genau jetzt wo der biologische Anbau so wichtig wird, sie zu unseren Verbündeten machen.
Ich möchte Euch gerne die Grundlagen der EM näherbringen und deren Einsatzmöglichkeiten in der Imkerei wie auch im Alltag allgemein. Nur mit gesunden Mitteln kann man gesund bleiben!
SIGI WENGER

Sigi Wenger ist Möbelschreiner und lebt in der Ostschweiz. Er imkert seit mehr als 30 Jahren und führt seine Bienenvölker seit 17 Jahren ohne Säure-Behandlungen. Er ist der erste Toleranzimker, der in der Schweiz dokumentiert wurde. 3 Jahre lang hat er zusammen mit Martin Dettli die Entwicklung seiner Völker und deren Milbenpopulationen beobachtet und festgehalten. Diese Daten wurden 2018 veröffentlicht. Für Sigi bedeutet Varroatoleranz ein mögliches Miteinander von Biene und Milbe, welches ein hohes Engagement in verschiedenen Bereichen (Beobachtung, Beziehung, Aufstellung...) erfordert. Wie er dies macht und was ihm dabei wichtig ist, erzählt er in seinem Forumsbeitrag in Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Tagungsablauf
08 45: Türöffnung
09.30 Tagungsbeginn
09 30 – 10
30 DAVID HEAF
Bienenhaltung ohne Varroa Behandlungen in Nordwest Wales
David Heaf wird per ZOOM zugeschaltet und auf Leinwand übertragen. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Johannes Wirz übersetzt konsekutiv deutsch. 45 Minuten Vortrag und 30 Minuten Zeit für Fragen
10.30 - 11.00 Pause
11.00 –
11.45
MYRIAM LEVEVBRE
Über Bienen und Schwämme - die Wechselwirkung zwischen Pilz-Myzel und den Bienen. Eine gut gehütete und geheimnisvolle Beziehung.
Myriam Levebre hält ihren Vortrag in französischer Sprache. Der Vortrag wird konsekutiv deutsch übersetzt.
11.50 – 12.35 CORNELIA CHASSOT
Grundlagen der EM und deren Einsatzmöglichkeiten in der Imkerei
12 35 – 14.00 Mittagessen
14.00 – 15.35 Foren
14.00 - 14.30 Wechsel 1: 14.30 - 14.40
14.40 - 15.10 Wechsel 2: 15.10 - 15.20
15.20 - 15.50
15.50 Abschluss der Tagung
Nähere Angaben zum Impulstag
Corona Als Verein, der eine öffentliche Veranstaltung durchführt, sind wir verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und dieses vor Ort um- und durchzusetzen. Anfangs September informieren wir auf unserer Homepage https://www.agni.ch/ über das für die geplante Veranstaltung gültige Corona Schutzkonzept.
Ort Steiner Schule Birseck, Apfelseestrasse 1, 4147 Aesch
Datum Samstag, 25. September 2021
Zeit 9.15 - 15.50 h
Kosten AGNI Mitglieder Fr. 35.- Nichtmitglieder Fr. 40.- (ohne Verpflegung)
Essen Take away (Pizzeria) oder Picknick
Anmeldung Bitte melden Sie sich erst Anfangs September an, nachdem Sie das dann gültige Schutzkonzept auf der AGNI Homepage https://www.agni.ch/ gelesen haben und auch bereit sind, die Vorgaben einzuhalten. Die Anmeldung mit der Einverständniserklärung zum Corona Schutzkonzept senden Sie an <email-pii> oder per Post an Bernhard Bächi, Trenschenstieg 4, 8207 Schaffhausen.
Die Einzahlung erfolgt auf PC Konto Nr. 40-599 601-5 AGNI, Frick, IBAN <iban-pii> (Es erfolgt keine Bestätigung)
Anreise: S3 ab Basel SBB: Vom Bahnhof Aesch zur Schule sind es ca. 3 Minuten zu Fuss
Anreise: Basel SBB ab: 08.37 Aesch Bahnhof an: 08.48
09.06
09.17
Rückreise: Aesch Bahnhof ab: 16.10 Basel SBB an: 16.23
16.38 16.50
Anreise Auto: nur wenige Parkplätze vorhanden
PRAXISTAG 2021 20 Juni 2021
Homöopathin Barbara Schubiger
Uetliburg (SG)
Liebe Freundinnen und Freunde der AGNI
Barbara hat bei ihrer Ausbildung zur Homöopathin das Bienenvolk als Abschlussthema genommen, weil sie sich mit der bekämpfenden Behandlung nicht mehr wohlgefühlt hat. Ihr Ziel ist es die Bienen zu stärken, so dass sie dereinst ohne homöopathische Behandlung selber durchkommen. Sie möchte jetzt den Bienen Zeit geben um mit der Varroa leben zu lernen. Barbara imkert ca. 10 Jahre, davon hat sie in den ersten Jahren normal behandelt, 8 Jahre ist sie jetzt mit ihrer homöopathischen Behandlung unterwegs.
Ihre Betriebsweise: Sie hat im Bienenhaus immer einen Kasten zwischen den Völkern frei. Die Völker sind mit Absperrgitter auf 8-9 Waben Schweizermass eingeengt, wenn der Honigraum drauf ist. Sie arbeitet zusätzlich noch mit effektiven Mikroorganismen, (EM)
Datum: Sonntag, 20.Juni 2021
Beginn 11:15 Uhr
Treffpunkt: Schubingen 4, 8738 Uetliburg SG
Anreise mit dem ÖV: bis Station Uetliburg Säge, von der Bustation ca 5 min zu Fuss
Ab Basel SBB: 8.37, ab Bern 8.31
Ab Zürich 9.45, umsteigen in Rüti, und Uznach, Ankunft 10.58,
Anreise mit dem Auto: Der Parkplatz liegt in der Region der Busstation Säge,
Verpflegung: Bitte eigenes Picknick mitbringen. Es besteht die Möglichkeit zum Grillen, Getränke und Salat werden zur Verfügung gestellt.
Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Es gibt einen gedeckten
Sitzplatz.
Dauer bis 15.00Uhr.
Anmeldung bis Donnerstag, den 17. Juni an Martin Dettli
per SMS 077 462 02 43
per E- Mail: <email-pii>
Corona. Es gilt das Corona Schutzkonzept des Bundes. Dazu gehören die Maskenplicht und die Hygienemassnahmen. Von der Anzahl der Teilnehmenden scheint ein solches Treffen derzeit möglich zu sein. Falls die Anzahl beschränkt werden muss gilt der Zeitpunkt der Anmeldung.
Bitte vormerken: Samstag, 25.09.2019, Impulstagung „Den Bienen Gutes tun“
Parklatz Uetliburg