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Der Bundesrat hat gestern zum generellen Projekt für den A8-Vollanschluss Ja gesagt. Die zwei neuen Rampen beim heutigen Halbanschluss Alpnach Süd würden dem Dorf “eine markante Verkehrsentlastung bringen”, heisst es in der Mitteilung des Bundesamtes für Strassen.
Hier die Mitteilung im Wortlaut:
Mit der Erweiterung des bestehenden Halbanschlusses Alpnach Süd zu einem Vollanschluss sollen Alpnach vom Durchgangs- und Lastwagenverkehr entlastet und die östlich des Dorfes liegende Industrie- und Gewerbezone besser an die A8 angebunden werden. Zudem sollen die Luft- und Lärmbelastung verringert und die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Beim vorliegenden generellen Projekt Vollanschluss Alpnach Süd handelt es sich um eine Überarbeitung des generellen Projekts von 2002, welches das Bundesamt für Strassen (ASTRA) damals beim Kanton Obwalden bestellt hatte. Dieser Auftrag stand im Zusammenhang mit dem geplanten Lastwagen-Verkehrsregime auf der Gotthard-Achse A2. Das Lastwagenparkplatz-Projekt mit Abstellplätzen für Lastwagen auf dem Flugplatz Alpnach wurde anschliessend aber nicht weiterverfolgt.
Mit der heute genehmigten Erweiterung des bestehenden Halbanschlusses zu einem Vollanschluss sollen beim Halbanschluss Alpnach Süd je eine Ein- und eine Ausfahrtsrampe in und aus Richtung Luzern erstellt werden. Die Länge der Einfahrtsrampe beträgt ca. 490 m, jene der Ausfahrtsrampe ca. 350 m. Zum Projekt gehören zudem die Kreuzungssanierung direkt beim Anschluss (Kreisel Industriestrasse) sowie flankierende Massnahmen auf der Kantonsstrasse (Lastwagenfahrverbot im Dorfzentrum, etc.). Diese Projektteile werden durch den Kanton Obwalden finanziert. Die Kosten für den Bundesteil betragen rund 6.35 Mio. CHF (Preisstand 2011).