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Luc Chessex erlangte einen hohen Bekanntheitsgrad durch sein fotografisches Schaffen auf Kuba, seine Aufnahmen kreisten um den gesamten Globus und veranschaulichten das sozialistische Gedankengut Kubas. Kaum ein anderer Künstler hat den politischen Wandel in den Revolutionsjahren auf Kuba so umfangreich dokumentiert wie Chessex. Seine Portraits von Fidel Castro und Che Guevara sind geradezu zu Ikonen aufgestiegen.
Rudolf Häsler reiste anfänglich der Liebe wegen nach Kuba, Chessex hingegen angesichts der revolutionären Umwälzung, die sich auf der Karibik Insel ereignete. Mit der fotografischen Tätigkeit beabsichtigte er seinen eigenen Beitrag zu diesem historischen Moment zu leisten. Bereits im jungen Alter von 25 Jahren wanderte er 1960 in den neu etablierten sozialistischen Staat aus. Dort wurde er als offizieller Propaganda-Fotograf, die glorreiche Revolution würdigend, innerhalb des Kubanischen Kultusministeriums angestellt. Anschließend betätigte er sich vier Jahre bei der kubanischen Presseagentur Prensa Latina und reiste seiner Funktion folgend in unterschiedlichste Lateinamerikanische Staaten.
Beide Schweizer Künstler Luc Chessex und Rudolf Häsler sympathisierten mit den Idealen der Kubanischen Revolution und verstanden es, auf ihre ganz individuelle und kreative Art, etwas zur Verwirklichung des ideologischen Zieles beizutragen. Eines steht ganz sicher, die Beiden haben sich regelmäßig auf Kuba getroffen; an kulturellen Veranstaltungen oder bei Weißwein und Bündner Fleisch in der Schweizerischen Botschaft.