Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03189.jsonl.gz/2718

In der Trainingslehre stösst man häufig auf den Begriff Superkompensation. Was genau ist das?
Der Begriff „Superkompensation“ beschreibt den Effekt der Leistungssteigerung, welchen man durch regelmässiges Training erzielen will. Bei einem Training wird ein Reiz gesetzt, welcher diverse Prozesse im Körper in Gang setzt. Beispielsweise werden bei einem intensiven Lauftraining die Kohlenhydratspeicher abgebaut oder geleert. Nach dem Training ist der Körper dafür in der Lage, die Kohlenhydratspeicher wieder auf- oder gar noch mehr zu füllen, als es vorher der Fall war. Oder nehmen wir die Knochen, Sehnen und Bänder. Diese werden während des Trainings beansprucht, was aber wiederum den Effekt hat, dass der Körper angeregt wird, genau diese Strukturen in der Erholungsphase zu verstärken. Unser Körper versucht also nach einem Trainingsreiz in der Regeneration nicht nur das Ausgangsniveau vor dem Training zu kompensieren, sondern noch mehr oder eben zu „superkompensieren“.
Ganz wichtig für alle: Eine Leistungssteigerung oder eine Superkompensation kann nur dann erreicht werden, wenn die Erholungszeit dem Trainingsumfang und der Trainingsintensität angepasst wird und nicht zu schnell nach einer Belastung erneut trainiert wird!
Wenn ihr euch also nun die Frage stellt: Wird man durch Training besser?
Welche Antwort würdet Ihr geben?