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Der Verein wurde 1948 unter dem Namen KTV Konkordia Egolzwil-Wauwil gegründet. Im Jahr 2003 wurde der Verein in TV Santenberg umbenannt. In mehr als einem halben Jahrhundert hat er grosse Leistungen erbracht, hatte auch Krisen und ist heute ein wichtiger Teil von Wauwil und Egolzwil.
Chronologie
1948 - 1952
Der KTV Konkordia wurde am 5. März 1948 von sportbegeisterten jungen Männern der Jungmannschaft Egolzwil-Wauwil unter tatkräftiger Mitwirkung des damaligen Pfarrers Hw. A. Bättig gegründet. Am folgenden 12. März fand die erste Turnprobe bei einer Beteiligung von 26 Interessierten statt. Doch schon bei bei der zweiten Probe waren es nur noch 12, am dritten Training wiederum 16 Turner. Es wurde aber eifrig geprobt, entweder im Freien oder im Estrich des Pfarreiheims, denn Turnhallen gab es damals weder in Egolzwil noch in Wauwil ...
Am 28./29. August des Gründungsjahres besuchte man bereits das Turnfest in Buttisholz und belegte als Neuling den letzten Platz.
Die erste Turnproduktion mit Theater folgte am 21. /22. Oktober 1950. Kleines Detail: Die Eintrittspreise betrugen Fr. 1.70 für Erwachsene und 50 Rappen für Kinder.
Einen grossen sportlichen Erfolg holte der junge Verein schon 1952 beim ersten Besuch eines schweizerischen Turnfestes. Am 4. - 6. Juli siegte der KTV Konkordia in der Kategorie D mit 146.2 Punkten am 9. Festa Federale di ginnastica Lugano.
1964 - 1974
Inzwischen war der langjährige Oberturner Eduard Steiner nach Deutschland zurückgekehrt und hatte in Hahnenbach einen Turnverein gegründet. Am 24. Juli 1964 fuhr der KTV Konkordia zum ersten Mal ins Bundesland Rheinland-Pfalz und schloss Freundschaft mit dem TV Hahnenbach.
Am 25. Januar 1970 wurde der KTV Egolzwil-Wauwil Sieger am Internationalen Korbball-Hallenturnier in Zürich. Am 5./6. Juli des gleichen Jahres holte man am Eidgenössischen Turnfest in Freiburg im Korbball, Kat. B, den 3. Rang.
Vom 7. - 9. September 1973 fand der 1. Santenberg-Cup statt. Seither ist dieser LA-Wettkampf Jahr für Jahr über die Bühne gegangen.
1974 schlossen sich dem KTV Konkordia die Damen- und Mädchenriege an, womit die reine Männerherrschaft ein Ende nahm.
1974 - 1978
In den nächsten Jahren gelangen den Korbballern wiederum grossartige Erfolge: So wurden sie Sieger der Turniere von Menznau und Bern. In der Saison 1977/78 erreichten sie bei der Innerschweizer Korbballmeisterschaft den 2. Rang in der 1. Liga.
Auch untereinander an der Vereinsmeisterschaft wurde um Punkte gekämpft.
1979 - 1982
Der Schweizerische Kunstturnertag, welchen der KTV Egolzwil-Wauwil am 16./17. Juni 1979 durchführte, stand nicht gerade unter einem glücklichen Stern. Auf der einen Seite wollte der Regen das Fest fast ertränken und auf der anderen Seite wartete man vergebens auf den Vereinspräsidenten, welcher von seiner Italienreise hätte zurückkehren sollen, um die Festansprache zu halten. An jenem Abend wurde der Vizepräsident Minute um Minute nervöser, und schlussendlich kam er nicht darum herum, eine improvisierte Ansprache zu halten. Auch in der Vereinskasse hinterliess der Anlass ein Loch.
In den folgenden Jahren vermochten unsere Korbballer noch gute Ränge zu erreichen: 1982/83 und 1983/84 belegten sie bei der Innerschweizer Meisterschaft jeweils den 3. Schlussrang. Infolge Verletzungen und Wegzugs guter Spieler ging dann die grosse Korbballära dem Ende entgegen. 1986 folgte der Abstieg in die 3. Liga.
Was (nicht) so attraktiv aussieht wie bei den Damen - Gymnastik und Jazztanz der Männer an der Turnshow 1997.
Mit fantasievollen Kleidern wurde das Motto und die Geschichte der Turnshow stark unterstrichen. Hier im Jahr 1997.
1985 -1992
Am 28./30. Juni 1985 wurde in Wauwil die grosszügig konzipierte Sport- und Freizeitanlage Moos eröffnet. Unser Verein hatte tatkräftig Frondienst geleistet und hatte auch bei den Eröffnungsfeierlichkeiten eine Führungsrolle. Seither kann der Santenberg-Cup jeweils bei sportlich optimalen Rahmenbedingungen durchgeführt werden.
Das Jahr 1992 bescherte uns eine Menge Arbeit, halfen wir doch bei der Organisation des Schweizerischen Sportfestes 1992 in Sursee mit. Mit einem Trainingslager in Saingnelégier (Jura) bereiteten sich 35 Turnerinnen und Turner bestens auf die Wettkämpfe vor. Und der Erfolg blieb nicht aus, holten doch unsere Turnerinnen den 1. Rang in der 5. Stärkeklasse. Im gleichen Jahr sicherte sich die Mannschaft des KTV Egolzwil-Wauwilbeim 20. Santenberg-Cup den 2. Schlussrang.
Im Verlaufe der Zeit wechselte auch das Erscheinungsbild des Trainingsanzugs.
1993 - 1995
1993 stand beim Turnverein wiederum ein grosses Fest an. Lange im voraus wurde auf das Wochenende vom 30. April bis 2. Mai hin geplant, geprobt und gefiebert. Denn am Freitag- und am Samstagabend wurde eine grosse Turnshow unter dem Motto „Let’s go West“ dargeboten. Der Höhepunkt jedoch war die Weihe der neuen Vereinsfahne am darauffolgenden Sonntag.
Eine tolle Idee war auch die Veteranen-Turnprobe vom 29. Oktober 1993, anlässlich welcher 21 ehemalige Turner und 15 Aktivturner von der alten Turnhalle in Wauwil Abschied nahmen. Bis zur Eröffnung des neuen Zentrums Linde in Wauwil war es für den Probenbetrieb der verschiedenen Riegen räumlich ziemlich eng. Glücklicherweise konnte die Turnhalle Egolzwil stärker belegt werden und weitere Trainingsmöglichkeiten in der Turnhalle der Strafanstalt und in der Mehrzweckanlage Alberswil gefunden werden.
Auch wenn beim Santenberg-Cup keine Punkte geschenkt werden. Kollegialität ist grossgeschrieben.
Am Santenberg-Cup 1995 wurden die traditionellen Militärvelos bei der Stafette durch moderne Bikes ersetzt.
1995 - 2002
1995 wurde im zwischenzeitlich bewährten 2-Jahres-Rhythmus wiederum eine grosse Turnshow aufgeführt, diesmal unter dem Motto „Wägem Gäld“. In sportlicher Hinsicht gelang unsern Korbballern endlich der Durchbruch. Nach langer Durststrecke konnte unsere Korbballmannschaft 1995 dank dem 2. Rang bei den Innerschweizer Hallenmeisterschaften wieder in die 3. Liga aufsteigen.
Nachdem der KTV Egolzwil-Wauwil wie auch andere Vereine mit viel Fronarbeit zum guten Gelingen des Zentrums Linde in Wauwil beigetragen hatten, durften wir im August 1995 erstmals die neuen Turnhallen benutzen.
Die neuen Möglichkeiten im Zentrum Linde ermutigten uns, 1996 erstmals die Kantonalen Mannschaftsmeisterschaften im Kunsturnen in Wauwil durchzuführen. Am 4. Mai turnten dann die Nachwuchstalente unseres Kantons bis hinauf zu den Mitgliedern des Nationalkaders im Zentrum Linde um die Wette, und der KTV Egolzwil-Wauwil wurde für die tadellose Organisation und Durchführung gelobt.
In den folgenden Jahren nahm der KTV Egolzwil-Wauwil jeweils an einem Jahr an einem Turnfest teil. Oder er zeigte sein Können im Zentrum Linde mit seinen unterhaltsamen und hochstehenden Turnshows.
Dieses Jahr wurde unter der Initiative von Felder Toni die Aktion Gemeinsam am Luzerner Stadtlauf gestartet. Die Bevölkerung von Wauwil und Egolzwil wurde aufgerufen, am Stadtlauf mitzumachen. Mit einheitlichen T-Shirts waren wir die grösste angemeldete Gruppe. Es kamen 350 Läufer mit nach Luzern und gaben ihr Bestes in den den verschiedenen Kategorien. Diese Aktion fand sehr grossen Anklang in den Medien.
Im Jahr 2002 ging es dann wieder an ein Turnfest. Diesmal in Cham. In der dritten Stärkeklasse wurden wir vierter.
Auch trug unser Verein zum aktiven Dorfleben bei. 2002 ging seit langen wieder ein richtiges Dorffest über die Bühne. Die verschiedenen Vereine boten der Bevölkerung in der Weihermatt in Wauwil ein grosses Volksfest mit div. Beizen und vielen Attraktionen. Wir wurden regelrecht vom Besucherandrang überrannt. Wir organisierten ein Pasta und Pizzastübli.
2003-????
Das Jahr 2003 war für den KTV in zwei Hinsichten speziell. Im Frühling boten wir der Bevölkerung von Egolzwil und Wauwil wieder unsere super Turnshow unter dem Motto 8 vor 8.
Aussergewöhnlich war, dass wir im gleichen Jahr noch an die Turn- und Sporttage in Jonschwil gingen.
Dies lohnte sich sehr. Die Männer und die Frauen holten jeweils den ersten Rang!!
Im Herbst ging es dann weiter. An der GV vom 28.11.03 wurde beschlossen, dass der KTV Konkorida Egolzwil-Wauwil umgetauft wird. Unser Verband hatte sich einige Zeit vorher in die Sportunion Schweiz umbenannt. Da das K im KTV nicht mehr zeitgemäss war und wir nicht ein religiöser Verein, sondern ein Sportverein für alle Konfessionen sind, wurde beschlossen, dass wir den Namen ändern.
Es standen zwei Varianten zur Auswahl. Zum einen TV Egolzwil-Wauwil und zum anderen der vom Vorstand vorgeschlagene Name TV Santenberg. Der vom Vorstand favorisierte Vorschlag wurde dann mit deutlichem Mehr angenommen. Aus diesem Anlass wurde auch noch ein neuer Trainer angeschafft und ein neues Logo kreiert. Natürlich wurden die Statuten entsprechend angepasst.
Der Verein ist nun unter der neuen Internetadresse erreichbar und es wurde ein komplettes Redesign der Homepage durchgeführt. Damit wurde das Aussehen proffesioneller und übersichtlicher. Die Homepage ist nun in den offiziellen Vereinsfarben gehalten.
Es gab immer gute und schlechte Zeiten und wird sie immer geben. Da unser Verein immer zusammengehalten hat und es immer tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung gegeben hatte, wird der letzte Eintrag in der Vereins-Chronologie wahrlich im Jahre ???? stehen.
Beim Crosslauf im Wauwilermoos konnten unsere Läufer mit guten Resultaten aufwarten. Dieser wird auch im Jahr 2006 wieder bei uns stattfinden.