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Halbstundentakt dank Doppelspur in Wengen
Die Wengernalpbahn kreuzt ab Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 oberhalb von Wengen auf einer Doppelspur. Damit können die Züge künftig im Halbstundentakt verkehren.
pd/bns. Die Wengernalpbahn AG, die zu den Jungfraubahnen gehört, hat laut einer Medienmitteilung oberhalb von Wengen für insgesamt 9,6 Millionen Franken eine Doppelspur gebaut: «Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 kreuzen sich die berg- und talwärts fahrenden Züge auf dem 912 Meter langen Doppelspurabschnitt.» Dadurch entfielen die Kreuzungen am Bahnhof Wengen und bei der Station Allmend. Die Wengernalpbahn werde künftig im regelmässigen Halbstundentakt verkehren können. Am Bahnhof Wengen werde die Situation übersichtlicher, wobei die Fahrgäste nicht mehr mit langen Warte- und Umsteigezeiten rechnen müssten.
Nach dem Spatenstich im September 2010 wurde laut der Medienmitteilung das Gelände bergseitig angepasst: «Um die Böschung zu sichern, wurden Stützmauern in Naturstein gebaut. Rund 14 000 Kubikmeter Erdmasse wurden ausgehoben und in der Nähe der Baustelle in einer Geländemulde deponiert, womit die Skipiste unterhalb der Bergstation der Sesselbahn Innerwengen ausgeebnet werden konnte.» Im Anschluss seien ein zweites Gleis gebaut und die Fahrleitungsanlage vollständig erneuert worden: «Der Bau des Doppelspurabschnitts kostete insgesamt 9,6 Millionen Franken.»