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Die Emissionen künstlich hergestellter Gase tragen stark zum Treibhauseffekt bei. Diese synthetischen Gase werden als Kältemittel in Kühlräumen, Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet, als elektrische Isolatoren und als Lösungsmittel sowie bei der Herstellung von Schaumstoffen. Dabei entstehen auch ungewollte Emissionen in die Atmosphäre.
Unter den synthetischen Gasen werden teilhalogenierte Fluor-Kohlenwasserstoffe (HFC), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC), Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3) zusammengefasst. Ihre Wirkung auf den Treibhauseffekt übersteigt diejenige von Kohlendioxid (CO2) teils um ein Mehrfaches. Daher sind bereits geringe Emissionen synthetischer Gase von Bedeutung. Die starke Zunahme seit 1994 ist vor allem durch den Ersatz von Chlor-Fluor-Kohlenwasserstoffen (CFC) durch HFC bedingt. Die CFC sind ozonabbauende Stoffe und starke Treibhausgase. Sie wurden aber nicht ins Kyoto-Protokoll aufgenommen, da sie im Montreal-Protokoll bereits geregelt worden sind (Verbot der Verwendung von CFC zum Schutz der Ozonschicht).
Weiterführende Informationen
Dokumente
Daten
Emissionsübersicht: Tabellen (zweite Verpflichtungsperiode, Version Juli 2021) (XLS, 282 kB, 07.07.2021)Emissionen nach CO2-Gesetz und Kyoto-Protokoll, zweite Verpflichtungsperiode, 2013-2020
Letzte Änderung 12.04.2021