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Während alle Kinder vom Klimawandel betroffen sind, werden diejenigen, die in Armut, Konflikten, Hunger oder in katastrophengefährdeten Gebieten leben, am meisten leiden. Auch Kinder in Ländern, die als „weniger gefährdet“ gelten, werden bedroht, zum Beispiel durch Waldbrände, Überschwemmungen, Dürren und andere unberechenbare Wetterereignisse. Unsere Analyse zeigt weiter:
- 70 Prozent der Länder, die einem hohen Risiko von Klimaauswirkungen ausgesetzt sind, liegen in Afrika;
- Die Auswirkungen des Klimawandels verschlimmern die ohnehin schon katastrophale Situation im Jemen, wo der Konflikt zu einer schweren Nahrungsmittelknappheit geführt hat, so dass Millionen von Kindern vom Hunger bedroht sind;
- Kinder in Bangladesch sind in hohem Masse Überschwemmungen, Zyklonen und dem Anstieg des Meeresspiegels ausgesetzt;
- Malaria und Dengue-Fieber sind bereits eine enormes Gesundheitsrisiko für Kinder in der Demokratischen Republik Kongo. Zunehmende extreme Wetterereignisse können zu neuen Gesundheitsrisiken führen, während das Gesundheitssystem bereits eingeschränkt ist.
Wenn keine drastischen Massnahmen ergriffen werden, werden die Auswirkungen der Klimakrise in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich Millionen weiterer Kinder treffen. Zunehmende Naturkatastrophen machen es Familien oft schwer, sich von einer Katastrophe zur nächsten zu erholen, besonders in Ländern, in denen es keine sozialen Sicherheitsnetze gibt, was sie weiter in die Armut treibt oder sie zur Flucht zwingt.