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Er erinnerte sich noch ganz genau an den Tag, an dem er Regina das erste Mal traf. Sie sass etwas scheu und unscheinbar neben ihrer quirligen, rothaarigen Kollegin, die gerne das Reden für beide übernahm. Dennoch schlug sein Herz höher, als er in Regis Augen blickte und die Tiefe, die Nachdenklichkeit und die Ruhe darin erkannte. Sie war für ihn die perfekte Komposition, wie das Ölgemälde eines alten Meisters. Ein stiller Bergsee, umgeben von allerlei Alpenkräutern und saftigem Gras. Die schneebedeckten Bergspitzen und die vorüberziehenden Wolken spiegelten sich auf der spiegelglatten Oberfläche. Doch war der Grund dunkel und unergründlich tief.
Er musste den Weg finden, der ihn zu Reginas Herzen zurückführte, sie aus ihrer verbitterten Ablehnung auftaute und sie wieder zu dem lebensfrohen Mädchen machte, das sie gewesen war.
Er musste sie um jeden Preis zurückerobern, Regina, seine Verlobte.