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Am OPA U16 Cup, der am 8. und 9. Februar in Malbun (Liechtenstein) stattfand, massen sich die besten Mädchen und Jungen unter 16 Jahren aus zehn Ländern. Die Schweizer schafften es in allen vier Rennen aufs Podest und waren somit die erfolgreichste Nation.
Neun Alpenländer plus der Gast aus Amerika traten in diesem Jahr in Liechtenstein am OPA U16 Cup (früher 7 Nations Cup) an. Aufgrund des Nebels entschieden die Organisatoren das Programm zu ändern und den OPA U16 Cup mit dem Slalom am Freitag, 8. Februar, zu beginnen. Sarah Zoller sorgte zugleich für den ersten Podestplatz für die Schweiz: Sie klassierte sich auf Platz zwei hinter der Französin Caitlin Mac Farlane, die in beiden Läufen Bestzeit fuhr und somit deutlich mit 94 Hundertsteln Vorsprung siegte. Auch Sarah Zoller zeigte zwei souveräne Läufe, aber an der Französin war kein vorbeikommen. Die weiteren Schweizerinnen klassierten sich ausserhalb der Top zehn: 12. Ania Christen, 13. Anna Dietrich, 18. Selina Gadient, 20. Delia Durrer, 32. Bigna Däpp. Amélie Klopfenstein und Flavia Lüond schieden im ersten Lauf aus.
Nach den Frauen waren die Männer an der Reihe. Und auch da schaffte es ein Schweizer auf den zweiten Rang: Nicolas Macheret. Er klassierte sich nur acht Hundertstel hinter Edoardo Saracco. Der Italiener führte bereits nach dem ersten Lauf. Selbst der sehr starke Auftritt von Nicolas Macheret im zweiten Durchgang konnte ihn nicht von der Spitze verdrängen. Viele der weiteren Schweizer Athleten schieden aus: Die beiden Walliser Luc Roduit und Benoît Bochatay, die beiden Bündner Silvano Gini und Gino Stucky sowie der Berner Michel Brügger scheiterten bereits im ersten Lauf, Matteo Zäch aus Gams erwischte es im zweiten Durchgang. So klassierten sich am Ende nur die Hälfte der Schweizer: Maxime Glassey wurde 14., Sandro Zurbrügg 19., Cyril Eberle 23., Kaspar Kellerhals 24. und Nando Reiser 34.
Delia Durrer fuhr im zweiten Durchgang Laufbestzeit
Am nächsten Tag starteten die U16 Fahrer bei Sonnenschein und idealen Bedingungen in den Riesenslalom. Dort fuhr die Schweizerin Delia Durrer im zweiten Durchgang Laufbestzeit und schaffte es vom achten Rang auf das Podest. Sie musste sich nur der Amerikanerin Nicola Rountree-Williams geschlagen geben. Umgekehrt lief es Sarah Zoller. Nach dem ersten Lauf lag sie knapp neben dem Podest auf Rang vier. Sie konnte ihre Leistung aber nicht bestätigen und viel auf den 9. Schlussrang zurück. Anna Dietrich (22.), Flavia Lüönd (27.), Amélie Klopfenstein (34), Ania Christen (36) und Bigna Däpp (40.) konnten nicht mit den Besten mithalten. Selina Gadient schied im 2. Lauf aus.
Bei den Männern wollte Luc Roduit nach seinem enttäuschenden Ausscheiden am Vortrag zeigen, was er im Riesenslalom kann. Und die Reaktion gelang ihm. Er klassierte sich auf dem dritten Rang. Auch Kaspar Kellerhals zeigte im zweiten Durchgang eine sehr starke Leistung und stiess so auf den 13. Platz vor. Knapp dahinter klassierten sich Maxime Glassey als 16., Matteo Zäch als 17. und Silvano Gini als 20. Etwas mehr Zeit büssten die weiteren Schweizer ein: 26. Sandro Zurbrügg, 36. Gino Stucki, 38. Benoit Bochatay und 40. Cyril Eberle. Nicolas Macheret schaffte es im 2. Lauf nicht ins Ziel.
Mit diesen vier Medaillen war die Schweiz die stärkste Nation aller zehn Länder am OPA U16 Cup. Die Schweizer Athletinnen und Athleten gewannen den Medaillenspiegel vor Frankreich mit drei und Italien mit zwei Podestplätzen.