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Fritz Glauser, Präsident des Getreideproduzentenverbandes, sieht schwarz für die Bauern.
Die Preise an der Rohstoffbörse gehen stets rauf. Ihr Getreidebauern klagt jedoch über tiefe Preise. Warum?
Die Preise gehen nicht nur rauf, sondern auch runter. Diese Schwankungen bereiten uns Mühe. Wenn ein Bauer ein Jahr kostendeckend produzieren kann und die nächsten zwei Jahre wieder nicht, dann baut er früher oder später kein Getreide mehr an.
Wie kann das Einkommen stabilisiert werden?
Der Bund muss die Schweizer Getreideproduzenten unterstützen, zum Beispiel indem er ihnen höhere Flächenbeiträge bezahlt.
Die Schweiz strebt ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU an. Lohnt es sich künftig überhaupt noch, Getreide anzubauen?
Wenn nicht zusätzliche Mittel gesprochen werden für die Landwirtschaft im Allgemeinen und für den Getreidebau im Speziellen, wird in der Schweiz mit einem solchen Abkommen kein Brotgetreide mehr produziert. Der Anbau von Futtergetreide wird um 80 Prozent zurückgehen. hs