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Inhalt: 01. U-Boote im 2. Weltkrieg 1939-1941 - Die deutsche Kriegsmarine 02. Die Deutsche Kriegsmarine - U-Boote im 2. Weltkrieg 1941-1943 03. U 234 - Hitlers letztes U-Boot 04. Die deutsche Front 05. Nachschubflugzeuge 06. Die deutsche Luftwaffe - Angriffe bei Nacht 07. U-Boot-Szenen aus dem 2. Weltkrieg 08. U-Boot-Krieg 09. Waffengattung U-Boot
In Deutschland spielte die Kriegsmarine über viele Jahrhunderte keine Rolle. Erst Kaiser Wilhelm II. liess zum Schutz der deutschen Kolonien und zur Abwehr gegen eine britische Seeblockade eine eigene Flotte bauen. Da sie der britischen Marine hoffnungslos unterlegen war, favorisierte die kaiserliche Admiralität den Einsatz von U-Booten, um mit relativ geringen Mitteln eine grösstmögliche militärische Wirkung zu erzielen.
Die Waffe war unsichtbar und schnell: Deutsche U-Botte verbreiteten im Zweiten Weltkrieg Angst und Schrecken in der längsten Seeschlacht der Geschichte, dem Pazifik-Krieg. Die "Grauen Wölfe" unter Führung von Admiral Dönitz versenkten in den ersten drei Kriegsjahren Tausende von alliierten Schiffen.
Erst nach der Entschlüsselung der Funkcodes wurden aus Jägern Gejagte, die bis zum Kriegsende einen hohen Blutzoll zu entrichten hatten. Von den 40.000 U-Boot-Männern der deutschen Kriegsmarine kehrten 30.000 nicht wieder Hause zurück.