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Militärturnhalle in Thun bietet Plätze für Schutzsuchende
Pro Tag kommen in der Schweiz rund 1000 Schutz suchende Menschen aus der Ukraine an. Der Bund muss Plätze schaffen, um sie unterzubringen, bevor sie an die Kantone zugewiesen werden. Vorerst werden zwei Militärturnhallen geöffnet.
Vor allem Bundesasylzentrum Zürich kämen sehr viele Ukrainerinnen und Ukrainer an, berichtete David Keller, Leiter Krisenstab Asyl, Staatssekretariat für Migration im Staatssekretariat für Migration (SEM), am Donnerstag in Bern vor den Medien. Rund 2000 seien dort untergebracht. Das bringe das Zentrum an seine Grenzen.
„Wir sind deshalb gezwungen, Transfers vorzunehmen“, sagte Keller. Wer in Zürich ankomme und eine Unterkunft brauche, müsse deshalb anderswo unterkommen. Der Bund verfüge weiterhin über rund 9000 Plätze, müsse aber eine Reserve von weiteren 2000 Plätzen schaffen.
Zunächst würden deshalb in Thun BE und in Chamblon VD zwei Militärturnhallen geöffnet, weitere Standorte sollten folgen. Man gehe davon aus, in peripher gelegenen Unterkünften der Armee weitere Plätze schaffen zu können.
22’000 Geflüchtete aus der Ukraine sind laut Keller inzwischen in der Schweiz angekommen, rund 18’000 seien an die Kantone verteilt und rund 4000 in den Unterkünften des Bundes untergebracht. Hinzu kämen noch rund 4000 Asylsuchende.
(text:sda/bild:unsplash)
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