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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signiertes Foto¸ 17x24cm|
|Ort/Datum||1941|
|Inhalt||Originalsigniertes Foto von Fernandel¸ gewidmet an das "Schweizer Film Magazin / Ciné Suisse". Text : "Pour les lecteurs de Ciné-Suisse Ma symphathie et mon sourire (commercial) avec mon tres cordial souvenier Fernandel 1941". Diese Autogrammfotos wurden seinerzeit im Magazin abgebildet und gelangten vermutlich in den 1980er Jahren in den Handel.|
Französischer Schauspieler und Sänger
Geboren als Fernand Joseph Désiré Contandin, Künstlername Fernandel.
Beide Eltern traten als Entertainer in den Vaudeville-Musiktheatern der Jahrhundertwende auf, sodass Fernandel bereits im Kindesalter auf der Bühne stand. Als Jugendlicher versuchte er, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten, um später eine Bankkaufmannlehre abzuschließen. Doch mit 21 Jahren kehrte er zu den Wurzeln seiner Familie zurück. Als Sänger trat er fortan in den Cafés seiner Heimatstadt auf.
1928 zog es ihn nach Paris, wo er schon bald in zahlreichen Revuen und Operetten mitwirken konnte. Zwei Jahre später debütierte er in einem Film von Marc Allégret. Seinen Durchbruch erzielte er 1932 mit Der Tugendjüngling der Madame Husson.
In Deutschland ist er hauptsächlich durch fünf Don-Camillo-Filme bekannt, die nach den Büchern von Giovanni Guareschi gedreht wurden. Guareschi hatte eine Mitbestimmung bei der Verfilmung erwirkt und Fernandel ausgewählt. Für die Darstellung des Don Camillo wurde Fernandel von der Kritik hochgelobt und mit verschiedenen Auszeichnungen bedacht, darunter dem Nastro d’Argento.
In Frankreich war er während der 1940er Jahren einer der beliebtesten Film- und Bühnenschauspieler und Sänger. Er spielte in seinen 125 Filmen meist die Hauptrolle.
In dem 1954 gedrehten Le Mouton à cinq pattes, in dem er Fünflinge darstellt, die anlässlich eines Jubiläums zu ihrem Vater – den er auch darstellt – geordert werden, kommt ein kleiner Seitenhieb auf die Don-Camillo-Filme vor. Einer der Fünflinge ist ein Pfarrer, der von seiner Gemeinde aufgrund der Ähnlichkeit mit dem Don-Camillo-Darsteller mit groben Scherzen dazu gebracht wird, eine Gemeinde zu wählen, die weit weg von der Zivilisation ist. In dem 1966 gedrehten Film Geld oder Leben spielen er und Heinz Rühmann zwei Bankangestellte. Während Rühmann der überaus korrekte Oberbuchhalter ist, spielt Fernandel gewohnt schlitzohrig den Kassierer.
Während der Dreharbeiten zu einem sechsten Don-Camillo-Film starb Fernandel am späten Abend des 26. Februar 1971 in Paris an Lungenkrebs. Er wurde auf dem Friedhof Passy in Paris begraben.
Quelle Biografie:

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