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Ausschlaggebend für den Entscheid sei in erster Linie die stabile Marktentwicklung in der EU gewesen, teilte die Branchenorganisation Milch mit. Die Differenz zwischen dem Schweizer und dem europäischen Richtpreis sei wieder kleiner geworden. Grund dafür seien rekordhohe Butterpreise, eine rückläufige Milchproduktion in den Nachbarländern sowie der Anstieg des Euro.
Dank der leicht sinkenden Produktion und tiefen Butterlagern befinde sich der Schweizer Markt in einer besseren Situation als noch vor ein paar Monaten. Die Branchenorganisation zeigte sich überzeugt, dass höhere Milchpreise zum jetzigen Zeitpunkt ein positives Zeichen für die Produzenten setzten.
Der Schweizer Bauernverband begrüsst den Entscheid der Branchenorganisation und schreibt in einer Mitteilung von einem "Silberstreifen am Molkereimilchmarkt". Der Bauernverband erwarte nun, dass die Erhöhung des Richtpreises flächendeckend an die Milchproduzenten weitergegeben werde.
Die Bauern fordern ebenfalls eine Preisanpassung bei der Butter. Dies stellt die Branchenorganisation Milch in ihrer Mitteilung in Aussicht: Wegen des starken Anstiegs der Milchfettpreise im Ausland dürfte bald auch der Preis für Butter und Rahm erhöht werden.
(AWP)