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Lisa Batiashvili, die 1979 als Tochter eines Musikerehepaars in Tiflis geboren wurde, übersiedelte mit ihrer Familie 1991 nach Deutschland und setzte dort ihre Violinausbildung bei Mark Lubotski in Hamburg sowie bei Ana Chumachenco in München fort. 1995 gewann sie den Zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki – als jüngste Teilnehmerin. 2003 wurde ihr beim Schleswig-Holstein Musik Festival der «Leonard Bernstein Award» verliehen, 2006 in Bonn der BeethovenRing überreicht. Heute konzertiert Lisa Batiashvili regelmässig mit den besten Orchestern der Welt, darunter die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Berlin, das New York Philharmonic, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und das London Symphony Orchestra. 2017/18 war sie «artist-in-residence» beim Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und trat mit der Dresdner Staatskapelle, den Münchner Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Gustav Mahler Jugendorchester auf. Dirigenten wie Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Daniel Harding, Paavo Järvi, Yannick Nézet-Séguin, Sir Antonio Pappano, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen und Christian Thielemann haben die Zusammenarbeit mit ihr gesucht. Lisa Batiashvili widmet sich nicht nur dem Repertoire vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, sondern engagiert sich auch für die zeitgenössische Musik. So brachte sie Violinkonzerte von Magnus Lindberg und Anders Hillborg zur Uraufführung; Giya Kancheli und Thierry Escaich wiederum haben für sie und ihren Ehemann, den Oboisten François Leleux, Doppelkonzerte komponiert. Ab 2019 übernimmt sie die künstlerische Leitung der Sommerkonzerte in Ingolstadt. Bereits zweimal wurde Lisa Batiashvili mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet, ausserdem mit dem «Midem Classical Award» und dem «Choc de l’année». Sie musiziert auf einer Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1739.
Juli 2018