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Im Herzen von Südamerika liegt das eindrucksvolle und abgeschiedene Bolivien, das einen Reichtum an Kultur und atemberaubenden Landschaften beherbergt. Bolivien ist eines der Ärmsten Länder Südamerikas, wodurch die non-profit Organisationen um jede helfende Hand froh sind. Als Volontär kann man in Bolivien in verschiedenen Bereichen in der Freiwilligenarbeit tätig sein. Meist sind die Projekte im Bereich der Kinderbetreuung angesiedelt, aber auch Projekte im Dschungel sind zum Beispiel möglich. Zum Arbeiten im Ausland gehört aber meistens auch das ausgiebige Bereisen des Landes. Hier also einige Highlights von Bolivien, die unbedingt besucht werden sollten:
1. Valle de la Luna: Nur 10 km ausserhalb von La Paz befindet sich das Valle de la Luna. Die Mondlandschaft ist durch Erosion entstanden, die einen Grossteil der Berge abgetragen hat. Da diese Berge aus Ton bestehen, entstand dadurch ein echtes Kunstwerk der Natur. Die Wüste ist übersäht mit Stalagmiten, deren Wände in den verschiedensten erdigen Farben leuchten. Hier erinnert nur die Schwerkraft daran, dass man sich noch auf der Erde befindet.
2. Salar de Uyuni: Diese Ebene ist mit über 10’000 Quadratkilometer der grösste Salzsee der Welt. Äusserlich erscheint er durch die gleissende Helligkeit am Tag und die Kälte in der Nacht zugefroren. Tatsächlich ist der „See“ von Juni bis Dezember trocken, erst mit der Regenzeit wird die Ebene mit Wasser bedeckt. Hier entstehen all die Touristenfotos, die den Anschein machen, als würden Menschen über Wasser gehen. Der See ist eine populäre Touristendestination und entsprechend mussten für diese natürlich Hotels und Unterkünfte gebaut werden. Aufgrund des Mangels an konventionellen Baumaterialien wurden viele der Hotels komplett aus Salzblöcken erstellt, was dieser Destination noch ein weiteres Highlight verpasst hat. Der Salar de Uyuni sollte bei einem Sozialeinsatz in Bolivien also auf jeden Fall Besucht werden.
3. Cementerio de Trenes: Am Rande des oben erwähnten Salzsees Salar de Uyuni liegt ein Friedhof der besonderen Art. Ursprünglich wurden hier Schienen verlegt, um die Mineralien des Salzsees an den Pazifik zu transportieren. Als die Mineralabbaufirmen in den 40ern zusammenbrachen, wurden die Züge einfach stehen gelassen und rosten seither in der Wüste vor sich hin. Die alten Lokomotiven und Wagons bilden so einen Zugfriedhof, der super als Spielplatz missbraucht werden kann (ja hier gibt’s Schaukeln, Wippen und allerlei kuriose Fotosujets).