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Nationalliga-A-Club Genf hat sich im Hinblick auf den höchst wahrscheinlichen Playoff-Final gegen Olympic namhaft verstärkt. Vom spanischen Zweitligisten Valladolid stösst bis Ende Saison Jonathan Kazadi zum Zweiten der Qualifikation. Der 27-jährige Kazadi, der einst in Freiburg die Akademie absolviert und mit Olympic 2008 sowie 2016 den Meistertitel geholt hatte, schied am Dienstag mit Valladolid in den Playoff-Halbfinals aus. Die Genfer nutzen die Möglichkeit, um den Schweizer Internationalen für den Rest der Saison zu engagieren. Fällt ein Spieler in den Playoffs langfristig aus, können die Clubs den sogenannten «Medical Joker» ziehen und einen Ersatz holen. Olympic hatte dies kürzlich im Fall von Florian Steinmann mit dem Engagement von Axel Louissaint getan, nun zog Genf nach, indem es für Juraj Kozic Spielmacher Kazadi holte.
Die Genfer haben damit für den sich abzeichnenden Playoff-Final kräftig aufgerüstet. Olympic (gegen Monthey) und Genf (gegen Vevey) führen in ihren Halbfinalserien mit 2:0 und können am Samstag den Finaleinzug perfekt machen. Der Final startet am Samstag in einer Woche. Zuletzt hatten sich die beiden Equipen bereits im Cupfinal, der an die Freiburger gegangen war, gegenübergestanden.