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Um was geht es? Es handelt sich um ein Reglement welches die Erstellung von Parkplätzen aufprivatemGrundregelt und das bestehende Reglement aus dem Jahr 1999 ablösen soll.Das neue Parkplatzreglement ist ein sehr technisches Reglement was von den Baubehörden angewandt werden soll. Durch die Komplexität und die seltene Anwendung durch den “Normalbürger” verstehen nur wenige dessen Inhalt und deren Folgen. Das Parkplatzreglement führt zu einer aufgeblasenen und unübersichtlichen Reglementierung, welche Rechtsunsicherheit schafft und langwierige Bewilligungs- und Gerichtsverfahren nach sich zieht. Je weniger Parkplätze gebaut werden, je mehr Fahrzeuge werden in den Quatierstrassen herumstehen.Es kann nicht sein, dass eine Gemeinde bestimmen kann, wie viele Parkplätze bei einem Neubau auf privatem Grund erstellt werden dürfen oder eben nicht erstellen dürfen. Würde dieses Parkplatzreglement eingeführt, so hätte eine Arztpraxis in einem Krienser Neubau gerade einen Parkplatz zur Verfügung. Dieser müsste für den Arzt, Praxisangestellten und Patienten genügen. Im Gegenzug müssten Veloparkplätze zur Verfügung gestellt werden und zwar pro Zimmer je einen und müssten überdacht oder im Gebäude integriert werden. Zusätzlich zur Festlegung der Anzahl der Parkplätze kann der Gemeinderat im Planungs- oder Baubewilligungsverfahren eine maximal zulässige Anzahl der Ausfahrten aus den Arealen festlegen. Sogenannte geeignete verkehsrtechnische Massnahmen. Das heisst, es können Ausfahrten mittels Barrieren verhindert werden oder Abgaben erhoben werden. Auf Neudeutsch «Road Pricing». Dieses Reglement ist wirtschaftsfeindlich, vernichtet Arbeitsplätze und verhindert neue Arbeitsplätze. Der neue Wirtschaftsraum Luzern-Süd könnte sich unter diesen Umständen nicht so erfolgreich entwickeln wie es wünschbar wäre.