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Simona Waltert steht erstmals in ihrer Karriere in einem Viertelfinal eines WTA-Turniers. Beim Heimevent in Lausanne setzt sich die Bündnerin gegen die Spanierin Cristina Bucsa in drei Sätzen durch.
Ausgerechnet am Heimturnier gelingen Waltert die grössten Erfolge ihrer Karriere. Einen Tag nach ihrem ersten Sieg gegen eine Top-10-Spielerin, die Turniernummer 1 Danielle Collins aus den USA, durfte sich die 21-Jährige aus Chur über einen weiteren Meilenstein freuen. Nie zuvor war die Weltnummer 154 an einem WTA-Turnier in die Top acht vorgestossen.
Das 6:1, 5:7, 6:4 gegen Cristina Bucsa, die Weltnummer 126, war in erster Linie ein Geduldspiel. Bucsa schien sichtlich angeschlagen, vermochte aber phasenweise dennoch zu glänzen. Im entscheidenden dritten Satz lag Waltert 1:3 zurück, ehe sie sich noch einmal zurückkämpfte und nach gut zwei Stunden gleich ihren ersten Matchball verwertete.
Waltert erreichte nicht mehr ganz das Niveau des Vortags und machte viele Fehler. Dennoch vermochte sie in den entscheidenden Momenten jeweils zuzusetzen. Sie unterstrich ein weiteres Mal ihre gute Form, nachdem sie in der Vorwoche ein ITF-Turnier im niederländischen Amstelveen für sich entschieden hatte.
Als Belohnung wartet auf Waltert am Freitag ein Duell mit der Russin Anna Kalinskaja oder der Serbin Olga Danilovic. Während sie auf Kalinskaja (WTA 73) noch nie getroffen ist, hat sie mit Danilovic (WTA 124) noch eine Rechnung offen. In der zweiten Qualifikationsrunde zum French Open hatte Waltert gegen die Serbin knapp in drei Sätzen verloren.
Nebst Waltert wird eine zweite Schweizerin im Viertelfinal stehen. Denn am Donnerstag kommt es zwischen Belinda Bencic und Susan Bandecchi in den Achtelfinals zum Schweizer Duell.