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Die Euro-Währungsunion auf der Grundlage des Maastricht-Vertrages existiert nicht mehr. Permanente Rettungsschirme, Haftungsvergemeinschaftungen und Rechtsanmassungen der EU-Kommission führen in eine Fiskalunion mit Umverteilungscharakter. Anleiheankaufprogramme gefährden die Unabhängigkeit der EZB. Als Alternative entwickelt Dirk Meyer ein Parallelwährungs-Konzept für eine funktionsfähigen Gemeinschaftswährung.
Der Inhalt
. Bd. I: Eine Bestandsaufnahme
. Wo zeigt sich bereits heute eine Haftungsunion?
. Inwiefern ist der Wiederaufbaufonds die Blaupause für einen fiskalisch-zentralistischen Europäischen Währungsfonds?
. Kommt ein Schuldenerlass?
. Sind griechische "Geuros" und italienische "Minibots" als Regierungsgeld die Lösung?
. Warum stellen nationale Parallelwährungen und ein wertbesicherter Euro mit Kaufkraftgarantie eine konstruktive Alternative dar?
Der Autor
Prof. Dr. Dirk Meyer lehrt seit 1994 Ordnungsökonomik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Er war 2010 an zwei Verfassungsklagen gegen die Griechenlandhilfe I und den Europäischen Stabilisierungsmechanismus EFSF beteiligt. Zusammen mit Kollegen verfasste er 2018 den Aufruf "Der Euro darf nicht in die Haftungsunion führen". Als einer der Hauptbeschwerdeführer gegen die EU-Kreditfinanzierung des Covid-19-Aufbaupakets "Next Generation EU" schloss er sich 2021 der Klage des "Bündnisses Bürgerwille" an.