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Basel, 23./24.8.2019
Schweizermeisterschaften Aktive
Weitsprung Bronze für Nora Frey
Bereits anfangs Saison hat Nora Frey angedeutet, dass sie im Weitsprung mit der nationalen Spitze mithalten kann. Bei einem Wettkampf in Luzern Mitte Juni war sie zum ersten Mal sechs Meter gesprungen. Diese Weite brachte sie auf den siebten Platz in der Schweizer Saisonbestenliste. Ihre Trainer waren aber überzeugt, dass Nora noch weiter springen konnte. Bereits im zweiten Versuch gelang ihre eine neue Bestleistung von 6.15m. Mit dieser Weite führte sie die Rangliste an, bis sie in den zwei letzten Sprüngen noch von Emma Piffaretti (6.16m) und Annik Kälin (6.24m) übertroffen wurde. Mit der gewonnenen Bronzemedaille war Nora aber mehr als zufrieden.
Im gleichen Wettkampf wurde Ladina Schlumpf zwölfte mit 5.55m. Leider verschenkte sie ,in diesem von wechselnden Winden beeinträchtigten Wettkampf, bei ihrem weitesten Sprung wertvolle Zentimeter am Brett, sonst hätte dieser Versuch wohl für den Final der besten acht gereicht.
Angelina verletzt angetreten
Angelina Hämmig – Haas wurde im Vorfeld als Medaillenkandidatin in der Diskuskonkurrenz gehandelt. Aber leider verletzte sie sich eine Woche vor den Meisterschaften an der Schulter und mit diesem Handicap war keine Spitzenleistung möglich. 41.49m reichten für den siebten Schlussrang. Im Hochsprung überquerte Pascale Gränicher die Latte auf sehr guten 1.71m und egalisierte dabei ihre eigene Bestleistung. Diese Höhe reichte im starken Teilnehmerfeld aber nur für Platz acht.
Für die Siebenkämpferinnen Marina und Andrea Müller waren diese Meisterschaften eine Standortbestimmung im Hinblick auf die Mehrkampf Schweizermeisterschaften von Ende September in Hochdorf. Marina Müller qualifizierte sich über 100m Hürden in der Zeit von 14.77s für den Halbfinal. verzichtete aber auf diesen, da gleichzeitig der Hochsprungwettkampf stattfand. Mit den übersprungenen 1.60m war sie dann allerdings nicht ganz zufrieden. Andrea Müller sprintete in 15.09s über die Hürden. Im Weitsprung übertrat sie ihren weitesten Sprung knapp. Die gemessenen 5.26m sind weit von ihrer Bestleistung von 5.70m entfernt.
Auch U18-Athletin Lia Mordasini hatte die Limite für den Hürdensprint bei den „Grossen“ erreicht. Zum ersten Mal durfte sie Wettkampfluft bei der Elite schnuppern. Mit ihrer Zeit von 15.25s kam sie nicht ganz an ihre Bestleistung von 14.99s heran. Mit 43.11m im Hammerwerfen belegte Maren Husmann den elften Rang. Merit Kruse gelang im Vorlauf über 400m Hürden eine persönliche Saisonbestleistung von 65.61s.