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Am Donnerstag, 22. Juni, konnte eine Mischlingshündin in einem Luzerner Wohnquartier eingefangen werden. Abklärungen ergaben, dass diese aus Deutschland stammte und über sechs Monate unterwegs war. Die Hündin wurde nun durch ihre Besitzer abgeholt.
Bei der Luzerner Polizei ging am 2. Juni die Meldung ein, wonach in einem Wohnquartier in Luzern ein streunender Hund gesichtet worden sei. Abklärungen ergaben, dass der sehr scheue Mischling schon von mehreren Anwohnern gesehen worden war.
Aufgrund seines scheuen Verhaltens konnte er jedoch nicht angefasst oder eingefangen werden. Durch den Veterinärdienst wurde auf einem Sitzplatz eine Transportbox platziert. So konnte der Hund mit Hilfe der Sitzplatzbesitzerin, welche den Hund über mehrere Tage mit Futter anlockte, am 23. Juni eingefangen und in das Tierheim an der Ron gebracht werden.
Seit Dezember 2016 vermisst
Abklärungen ergaben, dass der Hund in der Schweizer Datenbank nicht registriert war. Weitere Abklärungen ergaben, dass der eingesetzte Chip in Deutschland registriert war und der Hund aus dem Bundesland Hessen stammt. Der Mischling wurde dort am 17. Dezember des letzten Jahres durch seine Besitzer vermisst gemeldet. Seit dieser Zeit war er unterwegs und dürfte mehrere hundert Kilometer zurückgelegt haben.
Die Mischlingshündin war in einem gesundheitlich guten Zustand und wurde durch ihre deutschen Besitzer abgeholt.