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Es ist nicht das erste Mal, dass «zuerivitruv» an dieser Nahtstelle der Stadt eingreift. Weil breite Betonbrücken ebenfalls wertvollen Schatten generieren, sei es erlaubt, in der Reihe der Postings unter dem Thema «Haus & Baum» darüber zu sprechen. Schatten ist durch die Klimaerwärmung wertvoll geworden, ist also nichts mehr zum verschenken.
«Unter der Hardbrücke» ist nicht irgendwo. Durch die Auflösung der ursprünglichen Industriezonen, den neuen Büro- und Wohnbauten und dem Bahnhof Hardbrücke ist dieser Strassenabschnitt unter der Brücke zum geographischen Zentrum eines neuen Stadtteils aufgestiegen. Hier müsste ein attraktives Zentrum sein wo man sich trifft. Die ungeschickte Verlegung einer neuen Tramlinie unter das grosszügige Dach, statt auf eine der beiden Seitenstrassen vergibt eine grosse Chance. Dass die Trams noch zwischen Plastik-Palisaden und Parkplätzen fahren, macht die Separation vollkommen. Das Dach, das verbinden könnte, wird zur Trennung. Mit der reinen Ingenieurlösung hat Zürich das «Kunststück» fertiggebracht, durch öffentlichen Verkehr einen Quartierschwerpunkt zu zerstören.
Das Fest unter der Brücke der Métro Aérien in einem Arrondissement von Paris zeigt uns das Potenzial «unter der Brücke».