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Bugatti
Liebe Macianer Horw, 2018-09-03
Zum heutigen Thema: Bugatti
Zu allererst möchte ich unseren heutigen Ehrengast begrüssen:
Herzlich willkommen Melanie Mayer
Sie baute Ihren Bugatti als Abschlussprojekt in der Oberstufe. Später übergebe ich an Melanie das Wort und sie kann Euch erzählen wie es dazu kam, dass sie einen Bugatti nachbaute.
Vorerst der Hinweis auf den Concours d`Excellance in Luzern und der Präsentation von 5 Bugattis.

Die von Bugatti gefertigten Fahrzeuge gehörten zu den erfolgreichsten Rennwagen sowie den edelsten und besten Sportwagen und Limousinen ihrer Zeit und machten die Marke zu einer Legende. Der ursprüngliche Bugatti-Betrieb wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellt. Seitdem wurde die Marke zweimal neubelebt. Zunächst gründete Romano Artioli 1987 die Bugatti Automobili SpA in Italien. 1998 übernahm der Volkswagen-Konzern die Design- und Namensrechte. Seitdem existiert Bugatti weiter als Bugatti Automobiles S.A.S.
Geschichte
Der Automobilkonstrukteur und -hersteller Ettore Arco Isidoro Bugatti wurde am 15. September 1881 in Mailand (Italien) als Kind einer Künstlerfamilie geboren, die ihre Wurzeln in Norditalien hatte. Er war der ältere Sohn von Carlo Bugatti (1856–1940), einem Möbelhersteller der Epoche des Art nouveau und Juwelengestalter, und seiner Frau Teresa Lorioli. Sein jüngerer Bruder, Rembrandt Bugatti (1884–1916), arbeitete als Tierbildhauer. Seine Tante Luigia Bugatti war die Lebensgefährtin des Malers Giovanni Segantini. Sein Großvater väterlicherseits, Giovanni Luigi Bugatti, war Architekt und Bildhauer.
Ettore Bugatti gründete seine Automobilfabrik 1909 in Molsheim im Elsass, das damals zum deutschen Kaiserreich und erst nach dem Ersten Weltkrieg zu Frankreich gehörte. Das Unternehmen war bekannt für seine hervorragende Ingenieurskunst bei hochklassigen Automobilen und für Erfolge bei den frühen Grand-Prix-Rennen; Bugatti gewann den ersten Grand Prix von Monaco. Der Erfolg hatte seinen Höhepunkt im zweimaligen Doppelsieg im 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit dem Fahrer Jean-Pierre Wimille (1937 mit Robert Benoist und 1939 mit Pierre Veyron).
Ettore Bugatti entwarf auch einen erfolgreichen Schienenbus, den SNCF XB 1000 und das Flugzeug 100P, das jedoch niemals flog. Sein Sohn Jean Bugatti starb am 11. August 1939 im Alter von 30, als er einen 57C-Rennwagen nahe der Fabrik in Molsheim testete.
Hiernach sank der Stern. Der Zweite Weltkrieg ruinierte die Fabrik in Molsheim, und die Gesellschaft erholte sich hiervon nicht mehr. Nach dem Krieg wurde der Typ 101 vorgestellt, der – mit einer nun dreistelligen Kennzahl – den Aufbruch in eine neue Zeit darstellen sollte. Der nur in wenigen Einzelstücken (Limousine und Cabriolet) gebaute Wagen basierte auf dem Chassis des T 57, das schon vor dem Krieg nicht mehr dem Stand der Technik entsprach. Der Geschmack der Kundschaft hatte sich gewandelt, und die Karosserien des 101 waren zwar extravagant, besaßen aber nicht mehr die Eleganz der Jean-Bugatti-Entwürfe, und somit fiel die Resonanz verhalten aus. Nach Ettores Tod führte sein Sohn Roland Bugatti die Geschäfte, allerdings eher glücklos. Ein von ihm konzipierter Rennwagen aus den 1950er Jahren blieb ebenfalls erfolglos. Bis 1963 führte das Unternehmen dann noch Reparaturen und Umbauten alter Bugattis durch, bis die Marke mit der ebenfalls im Krieg untergegangenen Automobillegende Hispano-Suiza fusionierte (die trotz des Namens frühzeitig in Frankreich produzierte).
Am historischen Ort der ursprünglichen Fabrik existiert heute eine Fabrikationsstätte der Firma Messier-Bugatti (Teil des Konzerns SAFRAN), die Teile für den Schienenverkehr und die Luftfahrt herstellt. Die Firmengründer waren Ettore Bugatti und George Messier. 1998 übernahm der Volkswagen-Konzern die Design- und Namensrechte an Bugatti. Seitdem existiert Bugatti als Bugatti Automobiles S.A.S. Zuvor gab es die Bugatti Automobili SpA in Italien, gegründet 1987 durch Romano Artioli. Der ursprüngliche Firmensitz, das kleine Schlösschen „Chateau St. Jean“, und die begleitenden Remisen wurden unter VW aufwendig saniert und dienen heute – wie schon zu Ettores Zeiten – als Repräsentanz der Marke Bugatti. Die alte Fertigung wurde durch ein futuristisches „Atelier“ auf der anderen Seite des Schlosses ersetzt, so dass Bugatti noch immer (bzw. nach der Artioli-Episode jetzt wieder) am historischen Standort in Molsheim produziert.
Ettore Bugatti starb am 21. August 1947 und wurde auf dem Friedhof in Dorlisheim im Familiengrab der Bugattis bestattet.
Modelle
Auf Anregung einer Kundin entschloss sich Ettore Bugatti in den 1920er-Jahren zum Bau des T 41 Royale, einer Limousine, die in Ausmaßen, Luxus und Fahrleistungen die damaligen Luxushersteller wie Rolls-Royce, Hispano-Suiza oder Duesenberg deklassieren sollte. Das Projekt wurde zwar verwirklicht, die anvisierten Königshäuser Europas hatten aber kein Interesse an dem Wagen, und die Weltwirtschaftskrise ließ die übrige mögliche Kundschaft wegbrechen. So wurden nur sechs Chassis des T 41 gebaut, die insgesamt elf verschiedene Karosserien erhielten. Dieses Projekt bedeutete fast den Ruin der Marke; Ettore Bugatti konnte sich nur dadurch retten, dass er einen Staatsauftrag für den Entwurf eines Schienenfahrzeugs bekam, das er mit vier der Royale-Achtzylindermotoren, die je 200 PS leisteten, bestückte. Der SNCF XB 1000 war noch bis 1956 zwischen Paris und Le Havre, Caen, Cherbourg und Deauville in Betrieb.
Der meistproduzierte und wirtschaftlich erfolgreichste Wagen war der T 57, das in den Jahren vor dem Krieg einzige serienmäßig produzierte Chassis/Fahrzeug bei Bugatti.
Eine frühe Form des Art-déco-Designs und einer der spektakulärsten Entwürfe von Jean Bugatti war der Typ Atlantic auf Basis des T 57, der außer einem verschollenen Prototyp nur dreimal gebaut wurde. Charakteristisch sind seine geduckte Erscheinung, die längs über die Karosserie verlaufenden senkrechten, genieteten Grate und die tropfenförmigen Seitenfenster.
Über die gesamte Produktion von 7950 Fahrzeugen (zwischen 1909 und 1956) hinweg wurden die Modelle mit dem Buchstaben T (für Typ) und einer Nummer benannt, die auf das Fahrgestell und den Antriebsstrang hinwies.
Rennerfolge
Bugatti-Wagen waren außergewöhnlich erfolgreich bei Rennen, mit Tausenden von Siegen in nur wenigen Jahrzehnten. Der kleine Bugatti Type 10 belegte die vier ersten Plätze in seinem ersten Rennen.
Der 1924 erschienene Bugatti Type 35 ist mit über 2000 Siegen der erfolgreichste Rennwagen der Motorsportgeschichte. Bugatti gewann die Targa Florio fünfmal von 1925 bis 1929. Louis Chiron erzielte die meisten seiner Siege und vorderen Plätze mit Bugatti-Wagen, und die Bugatti-Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ehrte ihn mit dem Bugatti Chiron, der zu seiner Ehre benannt ist. Der wahrscheinlich denkwürdigste Rennerfolg von Bugatti aber war der letzte, als Jean-Pierre Wimille und Louis Veyron 1939 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewannen.
Sammler
Heutzutage gehören originale Wagen von Ettore Bugatti zu den begehrtesten Autos, und sie erzielen Höchstpreise. So ergab der Verkauf eines von vier Bugatti Atlantic 30 Millionen Dollar,[1] der Typ 35 wird für bis zu 1,3 Millionen Euro gehandelt, während der Typ 57immerhin noch 500.000 Euro Wert hat.[2] Die bekanntesten Bugatti-Sammler waren die Brüder Fritz und Hans Schlumpf, die mehrere Textilfabriken im Elsass betrieben. Zwischen 1958 und 1975, bis ihr Fabrikimperium in Konkurs ging, sammelten sie eine große Anzahl bemerkenswerter Wagen, heute als „Sammlung Schlumpf“ bekannt. Die leerstehende Fabrik in Mulhouse, in der die 123 Bugattis aufbewahrt wurden, wurde in eines der weltweit größten Automuseen verwandelt, die Cité de l’Automobile.
Nun zu Melanie und Ihrem Bugatti ………
Danke für die ausführliche Dokumentation. Eine solch informative Dokumentation alle ACHTUNG. Fabelhaft. Es hat sich ausgezahlt. DANKE
Formel1:
Wer hat ihn verfolgen können, den GP in Monza.
Vettel vergab die Chance den Vorsprung von Hamilton zu verkleinern und somit hat er nun einen Rückstand von 30 Punkten auf den Sieger von Monza im Gesamtklassement.
Leider wurde Kimi für seine Mühen nicht belohnt und wurde hinter Luis 2., danach folgte Bottas und hinter diesem kam Vettel auf einen geschenkten 4. Platz, da Verstappen durch eine 5 Sec. Strafe noch auf den 5. Rang zurückfiel.
WEC:
Tja, böses Erwachen für Toyota nach dem Doppelsieg in Silverstone (der 3. In Folge) wurden beide Autos nachträglich disqualifiziert. Die haben sich die in den Unterboden eingelassenen Metallplatten bei einer technischen Nachkontrolle zu stark verbogen.
Die sogenannten "Skid Blocks" werden nach Reglement mit 2.500 Newton belastet und dürfen sich dabei nicht mehr als fünf Millimeter verbiegen. Die Blocks am Toyota Nr.8 bogen sich aber um sechs (recht Seite) und acht Millimeter (linke Seite) durch. Beim Schwester-Fahrzeug Nr.7 waren es sogar neun Millimeter auf beiden Seiten. Die Skid Blocks sind in den Unterboden eingelassen und ziehen sich von dessen Beginn bis auf die Höhe der Hinterachse.
Somit erbte der Rebellion Nr.3 den Sieg vor dessen Schwester-Fahrzeug mit der Nr.1 (Jani, Lotterer). Dritter wurde der SMP-Dallara mit der Nr. 17.
Auch in der GTE Pro gab es eine Disqualifikation. Der zweitplatzierte Porsche SRS 911Lietz und Bruni verloren ihren zweiten Platz, weil die max. Bodenfreiheit von 5 cm um 2 mm unterschritten wurde.
Gewonnen hat der AF-Corse-Ferrari von Calado / Guidi, zweiter wurde der Ganassi-Ford von Priaulx / Tinknell, dritter der Porsche von Christensen / Estre, der die Nachkontrolle bestanden hat.
Zu den Börsendaten:
08-09-2018 in Mulhouse / Frankreich Parc Exposition 09.30 - 16.30 Uhr
15-09-2018 Wettingen Sportzentrum Tägerhard 10.00 – 15.00 Uhr
28/29/30-09-2018 Le Landeron Salle du Château 10.00 – 19.00 Uhr
09.00 – 19.00 Uhr
09.00 – 18.00 Uhr
29-09-2018 Frauenfeld Casino vis-à-vis HB 10.00 – 15.00 Uhr
Der nächste Höck ist dann wieder zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort am: 2018-10-01 zum Thema «Dan Gurney»
Nun wieder zu den üblichen Tätigkeiten: Klatsch, Tratsch und Fachsimpeleien.
Euer Präsi
KLAUS