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Sie laufen im Sommer einen Bergmarathon und wollen gleichzeitig im Frühling nicht auf lange Skitouren verzichten. Die Frage ist: Wie gut ersetzt eine Skitour mit 3-4 Stunden Aufstieg einen Dauerlauf?
In der Marathonvorbereitung bilden lange Dauerläufe von zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden die wichtigsten Trainingseinheiten. Was aber tun, wenn im März und April bei günstiger Schneelage nochmals traumhafte Skitouren locken? Skitour statt Dauerlauf?
Skitouren mit einem mehrstündigen Aufstieg ersetzen zwar problemlos das Training für das Herz-Lungenkreislaufsystem, jedoch nicht das laufspezifische Training der Beinmuskulatur. Um optimal für einen Marathon vorbereitet zu sein, kommt man also nicht darum herum, die Long Jogs weiterhin zu machen. Sinnvollerweise erledigt man die Dauerläufe bereits unter der Woche, um am Wochenende Zeit für Skitouren zu haben. Im Gegenzug reduziert man die kurzen Dauerläufe.
Da beim Laufen bei jedem Schritt die Beinmuskulatur exzentrisch belastet wird und der Skitouren-Aufstieg eine konzentrische Belastung ist, wird einem vor allem in den Oberschenkeln die laufspezifische Abhärtung fehlen, wenn man auf lange Läufe verzichtet.
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