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In den USA hätte ein junger Raucher den Konsum einer E-Zigarette fast mit dem Leben bezahlt. Schuld war offenbar eine defekte Batterie.
Ein junger Mann im US-Bundesstaat Florida ist durch die Explosion seiner E-Zigarette schwer verletzt worden. Wie mehrere US-Medien berichten, rauchte der 21-jährige Evan S. zu Hause, als seine Schwester im Nebenraum einen Knall hörte.
«Ich fand meinen Bruder nicht mehr atmend, sein Hals und sein Gesicht brannten», sagte die Frau einem lokalen Sender. Der schwer verletzte Mann kam ins Krankenhaus und wurde in eine Dauernarkose versetzt.
«Die Ärzte sagen, er hat externe und interne Verbrennungen erlitten», so die Schwester. Offenbar hatte der Mann einen Teil der E-Zigarette verschluckt, das sagte ein Sprecher der Feuerwehr den «Naples Daily News».
Die Schwester sagte: «Zum Glück war ich da. Es war die traumatischste Erfahrung meines Lebens.» Der Sprecher der Feuerwehr sagte, die ursprüngliche Explosion sei offenbar von der Lithiumbatterie ausgelöst worden.
In den USA gab es nach Medienberichten in der Vergangenheit mehrere ähnliche Vorfälle. Eine Frau aus Kalifornien erstritt demnach zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld, weil sie nach einer Explosion schwere Verbrennungen erlitt.
Die Schwester von Evan S. sagte, sie hoffe, der Vorfall werde anderen Rauchern eine Mahnung sein. «Wir möchten, dass die Menschen das wissen. Hätte Evan es gewusst, hätte er womöglich nie zur E-Zigarette gegriffen.» (sms/spiegel online)