Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03343.jsonl.gz/643

Philipp Müller (Hamburger Institut für Sozialforschung) hat für uns Lea Hallers Studie zu Transithandel. Geld- und Warenströme im globalen Kapitalismus rezensiert und sieht darin zwei "Plotstrukturen" angelegt:
"Liest man [Lea Hallers] Buch über den Transithandel von seinem Ende her, erscheint die Erzählung entweder als eine Tragödie oder eine Komödie. Der tragische und der komische Erzählfaden sind dabei ineinander verwoben und machen unterschiedliche Deutungen der Geschichte möglich: Die Gegenwart, in der das Buch endet, lässt dann entweder einen Niedergang jenes Transithandels erkennen, der im Hauptteil des Buchs beschrieben wird – oder seine Neugeburt unter veränderten Bedingungen."
Lea Haller: Transithandel. Geld- und Warenströme im globalen Kapitalismus, Suhrkamp Verlag, 2019