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14 EU-Agrarminister - darunter Italien, Frankreich, die Niederlande, Österreich, Rumänien und Finnland - haben am Montag die "Europäische Soja-Erklärung" unterzeichnet, die von Deutschland und Ungarn initiiert wurde. Sie soll Europa einen Schritt weiter bringen auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, wie es in einer Mitteilung der Organisation "Donau Soja" heisst.
Einen entscheidenden Beitrag dazu soll der Anbau von Eiweisspflanzen wie Soja, Erbsen und Ackerbohnen in Europa leisten. Leguminosen verringerten das Risiko, dass Kulturen von Krankheiten befallen werden – besonders bei Getreide. Obendrein würden sie Stickstoff im Boden binden und Bauern ermöglichen, den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren.
Momentan werden nur auf zwei bis drei Prozent der europäischen Ackerflächen Leguminosen angebaut. Die Unterzeichner der Erklärung verweisen darauf, dass es in Zentral- und Osteuropa noch grosse Flächen gebe, die sich für den Anbau der Eiweisspflanzen eignen würden. Mit dem vermehrten Anbau von Soja in Europa könne man die Abhängigkeit von Importen aus Südamerika reduzieren, heisst es weiter.