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McLaren-Pilot Jenson Button (GBR) hat den Grossen Preis von Japan in Suzuka gewonnen und feierte seinen dritten Saisonsieg. Mit nur 1.1 Sekunden Rückstand folgte Fernando Alonso (ESP) im Ferrari als Zweiter. Dritter wurde Sebastian Vettel (GER) im Red Bull-Renault, der sich somit seinen zweiten WM-Titel in Folge sichern konnte.
Beim Start liess Vettel, der von der Pole Position aus ins Rennen ging, seinem Kontrahenten Button nur sehr wenig Platz und drängte ihn auf den Rasen. Die Rennkommisare der FIA untersuchten den Vorfall zuerst, sahen jedoch von einer Strafe ab.
Vettels Red Bull-Teamkollege Mark Webber (AUS) verpasste das Podest und musste sich mit Platz vier zufriedengeben.
Es folgten auf den Rängen fünf und sechs Lewis Hamilton (GBR) im McLaren vor Michael Schumacher (GER) im Mercedes. Auf Position sieben fuhr Ferrari-Pilot Felipe Massa (BRA).
Hamilton und Massa lieferten sich während des Rennens packende Zweikämpfe, bei denen das ein oder andere Teil ihres Autos zu Bruch ging.
Ein tolles Rennen zeigte diesmal Sauber-Pilot Sergio Perez (MEX). Der Rookie fuhr vom 17. Startplatz aus auf den achten Rang und holte für das Sauber-Team vier wichtige WM-Punkte.
Platz neun ging an Witali Petrow (RUS) im Renault. Den letzten WM-Punkt schnappte sich Nico Rosberg (GER), er wurde Zehnter.
Positiv aus Sauber-Sicht ist, dass es die beiden Force India-Piloten nicht in die Punkteränge schafften; Adrian Sutil (GER) und Paul di Resta (GBR) fuhren auf die Ränge elf und zwölf.
Das Team von Peter Sauber hat somit im Kampf um den sechsten Gesamtrang bei den Konstrukteuren vier Zähler auf die Inder aufgeholt. Vier Rennen vor Schluss liegen die Hinwiler nun noch acht Punkte hinter dem Force India-Team von Vijay Mallya.
Unbefriedigend verlief das Rennen hingegen für den japanischen Sauber-Pilot Kamui Kobayashi; er ging von der siebten Startposition aus in sein Heimrennen und landete am Schluss nur auf dem enttäuschenden 13. Platz. Schuld daran war unter anderem ein zu langer Boxenstopp, welcher Kobayashi mehrere Sekunden kostete.
Erwähnenswert ist die schlechte Performance von Renaults Heidfeld-Nachfolger Bruno Senna. Der Neffe des berühmten brasilianischen Weltmeisters Ayrton Senna konnte mit seinem Teamkollegen Witali Petrow nicht mithalten und landete nur im hinteren Mittelfeld.
In Suzuka gab es an diesem Wochenende nur einen einzigen Ausfall. Der Schweizer Sebastién Buemi musste seinen Toro Rosso-Ferrari im Kiesbett abstellen, nachdem die Boxencrew sein rechtes Vorderrad nicht richtig angeschraubt hatte.
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