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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Die Bronchoskopie oder Lungenspiegelung ist eine Untersuchung der Atemwege mit Hilfe eines speziellen Endoskops, dem Bronchoskop. Es handelt sich um ein schlauchartiges biegsames Gerät mit eingebauter Lampe und Minikamera, die ein vergrössertes Bild auf einen Monitor überträgt (Videoendoskopie). Damit lassen sich Luftröhre und ihre Aufzweigungen innerhalb der Lunge (Bronchien) von innen betrachten, Gewebeproben entnehmen oder falls nötig auch gleich Behandlungen vornehmen. Die modernen Bronchoskope sind flexible (biegsame) Instrumente mit nur zwei bis drei Millimeter Durchmesser. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten, bei Behandlungen auch länger. Seltener kommen starre Bronchoskope in Form eines dünnen Metallrohres zum Einsatz, wobei die Untersuchung dann in Vollnarkose erfolgt.
Die Bronchoskopie ist eine Untersuchung aus der Pulmologie, einem Teilgebiet der Inneren Medizin.
Für eine Bronchoskopie muss man nüchtern sein, damit falls es während der Untersuchung zum Würgen kommt, kein Erbrochenes in die Atemwege gelangt und zu Komplikationen führt. Ansonsten ist in den meisten Fällen vorher nichts zu beachten.
Für eine Bronchoskopie muss die Blutgerinnung intakt sein (Kontrolle der Gerinnungswerte im Blut). Vor einer Bronchoskopie erfolgt oft eine bildgebende Untersuchung der Lunge (Lungenröntgen, Computertomographie der Lunge).
Die Bronchoskopie kann ambulant in der Arztpraxis (Pneumologe) oder im Spital durchgeführt werden.
Die Bronchoskopie dient zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Atemwege (Bronchien).
Diese Untersuchung ist mit den heutigen modernen flexiblen Instrumenten im Allgemeinen risikoarm. Gelegentlich können nach der Untersuchung infolge der Schleimhautreizung durch das Instrument Blutspuren im Sputum oder eine vorübergehende Heiserkeit auftreten. Bei anhaltenden stärkeren Beschwerden oder Nachblutungen sollte man sofort zum Arzt. Ernsthafte Verletzungen der Atemwege oder der Lunge sind äusserst selten.
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