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Museum Kloster Pfäfers
Die Geschichte des Bades ist eng mit der Geschichte der Benediktinerabtei von Pfäfers verbunden. Das Klostermuseum stellt dieses geistliche und kulturelle Zentrum des Sarganserlandes von der Gründung um 740 bis zur Aufhebung im Jahre 1838 dar.
Das Kloster verwaltete das Heilbad als «Geschenk des Himmels» bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1838. Die Aufrechterhaltung des Badbetriebs in der unwirtlichen Taminaschlucht stellte für die Pfäferser Mönchsgemeinschaft eine grosse Herausforderung dar. Trotz zahlreicher Rückschläge fühlte sich das Kloster stets den Menschen verpflichtet, die in der Therme Heilung suchten. Bei guter Konjunktur war das Bad Pfäfers bereits im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Jahr 1410 beispielsweise flossen die Hälfte der Erträge des Klosters Pfäfers aus dem Badbetrieb. Gute Äbte investierten diese Einnahmen in die Verbesserung der Infrastruktur im Bad, aber auch in die bauliche und kulturelle Entwicklung der Abtei und ihrer Pfarreien im Sarganserland. Das Kloster Pfäfers, dessen Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, war denn auch das wichtigste Kulturzentrum in dieser Region.