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Luperkalien
(Lupercalia), ein Fest im alten Rom, [* 3] das am 17. Febr. zu Ehren des Faunus (s. d.) Lupercus (d. h. Wolfsabwehrer) für die Beschirmung und das Gedeihen der Herden namentlich von den beiden Genossenschaften der Quinctischen und der Fabischen Luperci begangen wurde. Die Feier begann mit dem Opfer von Böcken in der Höhle, wo die Wölfin die Zwillinge Romulus und Remus gesäugt haben sollte, dem Lupercal am Fuße des Palatin. Sodann wurden zwei Jünglinge mit blutigem Messer [* 4] an der Stirn berührt, ein symbolischer Akt der Sühne und Reinigung oder Stellvertretung eines Menschenopfers. Dann liefen die Luperci nur mit den Fellen der geopferten Böcke umgürtet und mit daraus geschnittenen Riemen in den Händen um das Weichbild der ältesten Stadt. Begegnende Frauen ließen sich gern mit den Riemen schlagen, weil sie dadurch fruchtbar zu werden hofften. Cäsar stiftete ein drittes Kollegium, das der Julischen Luperci.