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Greenhouse
Die Grundnahrung für die Kinder bestand bis zum Bau des Greenhouses ausschliesslich aus Maisbrei.
Die einseitige und ungesunde Ernährung, die ausschliesslich aus Ugali (Maismehlbrei) bestand und bei den Kindern Auswirkungen von Mangelernährung zeigte, benötigte dringend Veränderungen. 2016, mit dem Erstellen der beiden Regenwasser-Tanks, die wir mit einem Zisternenwagen füllen liessen, war die Voraussetzung für ein Garten geschaffen (glaubten wir...).
Voller Optimismus und mit viel Elan, legten wir, gemeinsam mit den Dorfbewohnern, kurz vor der erwarteten Regenzeit, einen Gemüse- und einen Bananengarten an. Die Natur spielte nicht mit, beide Regenzeiten fielen 2016 aus, was unseren Garten zu Nichte machte. Durch diese Dürre wurde in Ostafrika eine humanitäre Krise ausgelöst, viele Tiere und Menschen wurden Opfer dieser Dürre.
Dank Spenden, konnten die Wassertanks erneut gefüllt werden, so dass in Goshene keine Menschen oder Tiere verdursten mussten.
Derweil suchten wir nach einer Lösung für den «Pflanzplätz». Das Grundwasser liegt in dieser Gegend in einer Tiefe von 70 Metern, was den Bau eines Brunnens verunmöglichte.
So entschieden wir, einen Abzweiger von der staatlichen Wasserleitung (Kilifi nach Ganze) zu bauen und auf das Grundstück von Mama Alice zu führen. Dazu waren viele Abklärungen beim Wasserbüro Kilifi und eine Wasseruhr nötig. Unsere lokalen Helfer, Safari und Charo, organsierten das für uns. Bei unserem nächsten Einsatz konnten wir sofort mit dem Graben- und Leitungsbau starten.
Die Organisation Infonet Biovision, war uns eine hilfreiche Lehrerin. Der Gartenbau in Kenia unterschiedet sich wesentlich, von dem, was wir aus Erfahrung aus der Schweiz kennen und wissen.
Weiterführende detaillierte Informationen https://infonet-biovision.org/crops-fruits-veg