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|Wurde am 24. Januar 1895 in München als Sohn des Schriftstellers Hermann
Roth geboren. Nach dem Studium (Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte, Dr.
phil. 1922) war Eugen Roth bis 1933 als Redakteur an den Münchner Neuesten
Nachrichten tätig. Bis zu seinem Tod am 28. April 1976 lebte er als freier
Schriftsteller in seiner Heimatstadt, die ihm 1952 den Kunstpreis für Literatur
verliehen hat. Seine Bücher (u. a. Ein Mensch 1935, Die Frau in der
Weltgeschichte 1936, Der Wunderdoktor 1938) sind in Millionen von Exemplaren
verbreitet.

Er schuf mit seinen nachgerade sprichwörtlich berühmt gewordenen "Ein Mensch"-Gedichten die originelle Form eines geist- und witzgeladenen Epigramms, die lächelnd unsere Verquer- und Verkehrtheiten, unsere Herzens- und Gemütsverengung entlarvt.
Die überaus grosse Beliebtheit der Verse von Eugen Roth kommt nicht von ungefähr. Denn hier werden keine künstlichen Probleme behandelt. Der Leser erkennt sich und seine Zeitgenossen wieder. Eugen Roth geht immer von alltäglichen Situationen aus und führt vor, wie sich ein Mensch der Unvollkommenheit der Welt und Menschen erwehrt und sie durch Weisheit und Verstehen überwindet. - Von seiner persönlichsten Seite zeigt sich Roth in seinen Anekdoten und Geschichten, die er im Laufe vieler Jahre festgehalten hat, Erlebtes und Erlittenes aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in unsere Tage.

Folgende Gedichte habe ich z.T. vertont und singe ich: