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Hallo.
Ich hoffe, ich habe das richtige Forum gewählt, um meine Frage zu platzieren. Ein Passenderes habe ich auf Anhieb nicht entdeckt.
Ich bin 24 Jahre alt, und seit fast fünf Jahren habe ich nicht mehr "richtig" gearbeitet. Ich bin in meinem Leben mehrfach schwer traumatisiert worden und leide, wie inzwischen bekannt ist, am Asperger-Synrom.
Nun war ich in den letzten fünf Jahren (vorher habe ich, seit Abschluss der Ausbildung zur Kauffrau, nur befristete Arbeitsstellen gefunden) erst vom Sozialamt abhängig, habe dann leider erfolglos mehrer Wiedereingliederungsmassnahmen der IV mitgemacht (ca. 1 1/2 Jahre), danach eine Weile Arbeitslosengeld bezogen und mich natürlich auch um Arbeit bemüht (ca. ein halbes Jahr lang) und war danach wieder vom Sozialamt abhängig.
Irgendwann wurde dann die IV-Rente beantragt, und die wurde am Montag verfügt, rückwirkend ab Herbst 2008. Zu 100 %.
Ich hatte irgendwie immer gehofft, dass der Betrag der Rente insgesamt höher liegt als das Existenzminimum.
Inzwischen, nachdem, was ich nicht nur, aber auch hier gelesen habe, weiss ich, dass die IV-Rente extrem niedrig ausfallen kann - auch wenn man mit Zuspruch der Rente Anspruch auf Ergänzungsleistungen hat.
Ich weiss allerdings nicht, wie lange es dauert, bis die bewilligt werden.
Davon abgesehen: Denen, die die Beträge der Rente bestimmen, muss doch klar sein, dass, wenn das Existenzminimum über dem Betrag der IV-Rente liegt, Ergänzungsleistungen her müssen.
Weshalb setzt man den Betrag dann nicht gleich höher an? Weshalb gibt es keine festgelegten Beträge für eine IV-Rente von soundsoviel Prozent? Beim Sozialamt geht das doch auch, von kleinen Abweichungen abgesehen.
Der Gedanke macht mir schwer zu schaffen, dass ich nun auf unabsehbare Zeit auch mit der IV-Rente vom absoluten Existenzminimum leben.
Ich hoffe, mir kann jemand weiterhelfen ...
Liebe Grüsse,
Lebsi
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Hallo
Sorry ich finds echt abartig dass du eine 100% IV Rente erhälst!!! Was soll das?! Wenn ich durchlese was das Asperger Syndrom ist, dann habe ich das wohl auch...! Noch dazu Polyarthritis und auch noch andere Dinge und ich bekomme NICHTMAL Hilfe zur Berufsintegration von der IV. Ich bin auch seit ich meine Lehre im 2009 abgeschlossen habe arbeitslos und seit über 1 Jahr von der Sozialhilfe abhängig, keine Hilfe von Nirgendwo.
Sei doch einfach FROH bekommst du überhaupt von jemandem unterstützung! Geh halt in eine WG wohnen oder zu den Eltern dann genügt das Geld auch!
Gruss Ventrue.
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Gerade der Beitrag hier
Sei doch einfach FROH bekommst du überhaupt von jemandem unterstützung! Geh halt in eine WG wohnen oder zu den Eltern dann genügt das Geld auch!
zeigt, dass du
1. offenbar nicht wirklich eine Ahnung vom Asperger-Syndrom hast (Stichwort: WG ...)
und 2. nicht beurteilen kannst, WAS ich durchmachen musste (Stichwort: Eltern ...)
Deine Situation muss sehr übel sein und das tut mir leid. Aber das gibt dir kein Recht dazu, aus Frust darüber solche Beiträge (völlig von dem weg, wonach ich gefragt hatte) zu schreiben.
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Btw.: Du weisst sicher, dass Selbstdiagnosen in den wenigsten Fällen etwas bringen, oder?
Es gibt viele, die sich in Asperger wiedererkennen ... Ob die Diagnose auch zutrifft, kann NUR der Fachmann feststellen, aus ganz verschiedenen Gründen.
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es gibt auch leute die vielleicht keinen bock darauf haben das leben lang von der IV abhängig zu sein und genau DESHALB nicht zu einem spezialisten (in dem fall psychiater oder psychologe nehm ich an) gehen. man kann sich auch kranker machen als man ist.
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Ach, du meine Güte.
Was glaubst du denn, weshalb die meisten Menschen in die Psychotherapie gehen?
Eben WEIL sie gesund werden möchten und WEIL sie mit psychischer "Gesundheit" die IV nicht weiterhin brauchen, so lange keine ernsthaften körperlichen Einschränkungen bestehen (wobei, glaube ich, jeder, der einmal an ernsthaften psychischen Problemen gelitten hat, weiss, dass andere Dinge so viel wichtiger sein können).
Und ich bin sicherlich die letzte Person, die glücklich über meine Diagnose ist, aber: Wenn du dich wirklich über Asperger informiert hast, dürfte dir auch klar sein, wie schwerwiegend die Störung ist.
Ansonsten, wenn weiterhin nichts Konstruktives von deiner Seite kommt, möchte ich dich darum bitten, dich aus diesem Thread herauszuhalten, weil ich eigentlich eher an einem Austausch zu meinem ursprünglichen Anliegen interessiert bin.
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Also, dass andere Dinger wichtiger sind, als einfach nur wieder in der Wirtschaft zu "funktionieren".
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@ Lebsi
Um auf Deine Fragen einzugehen:
Die IV-Rente berechnet sich nach dem bisherigen Einkommen, bzw. nach Deinen Beitragsjahren. Da Du - auch vom Alter her - natürlich noch nicht viel gearbeitet hast, resp. noch nicht so viele Beitragsjahre hast, und so früh schon IV bist, fällt die Rente dann natürlich relativ niedrig aus.
Du hast offenbar eine 100%-Rente. Schau aber mal hin, wie hoch Dein "Erwerbsunfähigkeitsgrad" im IV-Entscheid ist. Wenn dieser z.B. 70% beträgt (das heisst, Du kannst zu 70% nicht mehr ins Erwerbsleben), dann hast Du damit ja trotzdem eine 100% IV-Rente (also ab 70% hat man ja eine volle Rente). - Aber zur Differenz des Erwerbsunfähigkeitsgrades von 70%, darfst Du dann noch 30% etwas arbeiten gehen und zur 100%-Rente dazu verdienen.
Wenn der Grad 80% ist, dann kannst Du noch 20% was dazu verdienen, usw.
Hast Du aber einen vollen 100%-IV-Erwerbsunfähigkeitsgrad, dann hast Du kaum Möglichkeiten, noch was zur Rente dazu zu verdienen, dann hast Du allerhöchstens so einen zusätzlichen "Freibetrag" von Fr. 100.- im Monat zugute, den Du zur Rente noch zusätzlich haben darfst.
Sollte dem so sein, und Du bist auf die Dauer unglücklich damit, dann kannst Du eine mögliche Änderung mit Deinen Ärzten besprechen, damit das bei der nächsten IV-Revision (die folgt so alle 2 -3 Jahre) wieder geprüft werden kann.
Und wegen der Ergänzungsleistungen: Das dauert - so nach meinen Erfahrungen - im Schnitt so 3 Monate NACH dem IV-Rentenentscheid. Also so lange wird es nicht dauern.
" ... Weshalb setzt man den Betrag dann nicht gleich höher an? Weshalb gibt es keine festgelegten Beträge für eine IV-Rente von soundsoviel Prozent? Beim Sozialamt geht das doch auch, von kleinen Abweichungen abgesehen ..."
Die Frage ist natürlich berechtigt, im Grunde wäre damit alles viel einfacher. Aber bedenke, dass die IV - genau so wie die AHV - eine Sozialversicherung ist, die sich nach den "Beitragsjahren" berechnet. - Die Sozialhilfe selbst ist ja keine Versicherung, sondern das sind Gelder "der öffentlichen Hand", sprich Steuergelder Deines Wohnkantons.
Sicherlich wirst Du jetzt erst mal weniger haben, danach folgt aber die EL, und die wird dann nach Deiner aktuellen Lebenssituation zur IV-Rente dazu berechnet, das wird dann schon ein bisschen besser für Dich.
Lies einfach jeweils die Belege oder Weisungsblätter immer gut durch, die Du als Unterlagen mitbekommst, da steht dann auch alles drauf, worauf Du noch Ansprüche hast.
Nike
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Erst einmal: Vielen lieben Dank für die Antwort, Nike. Die hilft mir schon sehr weiter.
Hmm ... Das bedeutet, dass die Personen, die aus physischen oder psychischen Gründen gar nie dazu in der Lage waren, lange genug zu arbeiten, um ein gewisses Einkommen, bzw. eine gewisse Anzahl Beitragsjahr zu erzielen ... Dass die quasi unverschuldet mit einer niedrigeren Rente zurecht kommen müssen - oder?
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Und damit schreibe ich nicht über die, die "nicht arbeiten wollen".
Aber wenn ein Mensch beinahe zwanzig Jahre lang mehrmals pro Woche durch mehrere Mitglieder der engsten Bezugsgruppe psychisch misshandelt, verprügelt und auch mehrmals sexuell missbraucht wurde, bringt er wohl kaum die Voraussetzungen mit. um frisch-fröhlich in die Berufswelt einzusteigen - nicht zuletzt ist das dicke Fell, was man braucht, nicht da.
Wenn dazu noch eine "angeborene" Krankheit dazu kommt ...
Da hat man also keine Möglichkeit, wirklich Einkommen, bzw. Beitragsjahre zu erarbeiten.
Und bis man es schafft (wenn überhaupt), alles soweit zu verarbeiten und vorhandene aktuelle Probleme, wo möglich, zu lösen und damit, neben vielem Anderen, auch wieder eigenes Geld zu verdienen - bis es soweit ist, muss man in diesem Fall vom Existenzminimum leben? Als hätte man nicht schon genug an Negativem erlebt?
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@ Lebsi
Ja, leider. Leider ist es irgendwie so. Aber dafür trifft Dich ja keine Schuld.
Schau, versuche das Beste daraus zu machen. Und lass Dir erst mal Zeit. Man braucht seine Zeit, um sich daran zu gewöhnen, dass man IV-Rentner ist, und nicht viel Geld hat.
Dafür wirst Du dann aber auch erst mal eine ganze Menge Zeit für Dich selbst haben, und das ist ja auch positiv. Versuche, Dir Dinge im Alltag zu suchen, die Dir Freude machen. Fang an zu Malen, oder besuche günstige Kurse, die Dir gefallen. Du wirst da schon etwas finden, davon bin ich überzeugt.
Und lass dann einfach mal die Zeit das Ihrige tun. Irgendwann wirst Du neue Ideen haben, oder Dich besser fühlen, oder Du hast eine kleine Nebenverdienst-Arbeit gefunden. Du bist noch jung, und daher sei Dir gewiss, dass es immerwieder neue Chancen im Leben gibt, wo etwas Neues entstehen kann. - Naja, auch mit wenig Geld. Du wirst da schon auch Wege finden, mit Stiftungen oder helfenden Institutionen. Mit der Ergänzungsleistung hast Du da sogar noch manche Ansprüche, die jemand ohne EL eben nicht hat.
Lass den Kopf deswegen also nicht hängen, okay? Du kannst am Finanziellen im Moment nicht viel ändern, aber Du kannst versuchen, das Beste daraus zu machen und jetzt endlich mal das Schöne im Leben zu geniessen.
Nike
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Danke für deine Worte, Nike.
Ich werde versuchen, den Kopf nicht hängen zu lassen.
Ich muss nur erst einmal den Schock verdauen, dass ich wohl auch mit IV-Rente nicht unbedingt mehr als mit der Sozialhilfe kriege. Und mir geht es auch wirklich nicht darum, mich auf die faule Haut zu legen, nicht zuletzt, weil ich selbst eben auch denke, dass ich noch viel zu jung bin, um alles, was ich noch erreichen möchte (und dazu gehört es auch, irgendwann einen Job zu finden, bei dem ich auch ein Stück weit Eigenverantwortung habe und der meinen Interessen, bzw. Talenten entspricht), auf Eis zu legen.
Und ich habe wohl sogar Glück, weil mir zugesichert wurde, dass mich die IV auch finanziell auf jeden Fall unterstützt, wenn ich wieder in den 1. AM möchte - dass sie aber auch jederzeit dazu sind, wieder schnell und unkompliziert die Rente zu zahlen, wenn es nicht klappen sollte.
Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu beschweren. Aber es gab Zeiten, da konnte ich mir die Haare schneiden, ein Parfum kaufen, hin und wieder in ein Café sitzen, in ein Kino gehen, eine CD oder ein Buch kaufen ... Ja, ich hatte sogar das Geld, um mir Haustiere zu schaffen.
Und jetzt ... Wenn die Miete und alle anderen offenen Rechnungen bezahlt sind, reicht es gerade 'mal für Essen und Haushaltsgeld (sofern ich mich gesund ernähren will). Nicht mehr.
Deshalb kann ich mir auch gar nicht vorstellen, das Geld für Kursbesuche oder Ähnliches übrig zu haben. Es kann aber auch meine Schuld sein, weil ich mich wohl noch nicht daran gewöhnt habe, mit weniger zurecht zu kommen.
Na ja, ich habe das Thema auch schon mit meinem Thera. besprochen, und er hat mir die Hoffnung gemacht, dass man mit den EL ein wenig mehr Geld bekommen kann, als das hier (in Luzern) beim Sozialamt üblich ist - sofern man es gut begründen kann. Und das heisst schon viel für mich.
Aber ganz von meiner eigenen Situation abgesehen: Ich finde, da sollte man 'was machen. Es kann ja eigentlich nicht sein, dass manche solche Dinge durchmachen müssen und es "überleben", dann allerdings unter Umständen das Pech haben, nie mehr richtig auf die Beine zu kommen und dazu noch mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen.
Wobei (und das ist mir nun sehr wichtig) ich damit nicht sagen will, dass ich das schlimmste Los von allen gezogen habe. Jedes Leid ist persönlich und individuell.
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Hmm ... Das bedeutet, dass die Personen, die aus physischen oder psychischen Gründen gar nie dazu in der Lage waren, lange genug zu arbeiten, um ein gewisses Einkommen, bzw. eine gewisse Anzahl Beitragsjahr zu erzielen ... Dass die quasi unverschuldet mit einer niedrigeren Rente zurecht kommen müssen - oder?
Das trifft zu und liegt darin begründet, dass die IV erst nach der AHV und als "Flickwerk" der kleinstmöglichen Kompromisse von den Politikern eingeführt wurde. (Siehe auch die unselige SVP-/FDP - Diskussion über "Scheininvalide"!)
Am härtesten trifft diese Einschränkung die Leute mit sog. Geburtsgebrechen, welche überhaupt nie gearbeitet haben. (z.B Fälle von Trisomie 21 etc.)
Der "Normalfall" in der Gesetzgebung ist halt, dass jemand viele Jahre Beiträge bezahlt, dann durch irgendwelche Umstände invalid wird und dann neben der IV-Rente auch noch eine anständige Invalidenpension seiner Pensionskasse bekommt und im Normalfall auch noch gespartes Geld zur Verfügung hat. Alles zusammen reicht dann einigermassen, um über die Runden zu kommen.
Leider halten sich menschliche Schicksale aber selten an den "Normalfall".
Immerhin gibt es noch die "Hilflosenentschädigung", welche je nach Schwere des Handicaps auch noch ausgerichtet wird.
Und zu guter Letzt springt die Sozialhilfe ein, wenn es immer noch nicht reicht, trotz Ergänzungsleistungen.
Ich kenne aber keinen IV-Bezüger, der damit reich geworden ist...
Gruss
Rolf.
p.s. Ich frage mich einfach nur, warum unsere Wähler diese Sozialverhinderer von der SVP alle vier Jahre trotzdem wieder wählen. Wenn jeder, der von der Sache betroffen ist, auch wirklich wählen ginge, sähe die Sozial-Landschaft Schweiz vielleicht etwas anders aus. Nur die Faust im Sack machen bringt eben nichts.
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Sorry ich finds echt abartig dass du eine 100% IV Rente erhälst!!! Was soll das?!
@ Ventrue:
Man sollte sehr vorsichtig sein mit Unterstellungen. Kein Forenteilnehmer wird hier seine gesamte Krankengeschichte in allen Details ausbreiten und so ist eine kompetente Beurteilung eines IV-Entscheides durch Aussenstehende praktisch unmöglich.
Und einander Gehässigkeiten an den Kopf zu werfen bringt an dieser Stelle gar nichts und irritiert andere Forenleser nur, denn diese wollen sachliche Informationen lesen und nicht an einem Kleinkrieg teilnehmen.
Wenn Sie nähere Details zu einem konkreten IV-Entscheid wissen wollen, so schreiben Sie dem betreffenden Foristen doch eine persönliche Mitteilung.
Gruss
Rolf.
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karhu
Du kannst dir zumindest sicher sein: Ich gehöre nicht zu denen, welche die SVP wählen. Ganz sicher nicht.
Gehöre aber zu denen, die von ihrem Stimm- und Wahlrecht Gebrauch machen.
Ich frage mich, um ehrlich zu sein, auch, auf welche Art und Weise der "Normalfall" hier festgelegt wurde. Denn von allen Menschen, die ich kenne und die unter schwerwiegenden psychischen Problemen leiden (auch wenn die nicht mein ganzes Umfeld ausmachen) und deshalb auch ohne berufsbedingtes Einkommen eine Rente beziehen, weiss ich, dass sie in ihrer Kindheit und/oder Jugend traumatisiert wurden - und wenn sie es dann geschafft haben, sich eine Weile auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten, dann war es nicht zu ihrem Vorteil. Ganz abgesehen von denen, die an Geburtsgebrechen leiden und es deshalb gar nie in den 1. AM schaffen - wie du es so gut formuliert hast.
Damit will ich nicht sagen, dass die zu gestört sind, um jemals wieder unabhängig von derlei Mitteln zu sein. Das glaube ich weder in meinem Fall noch in vielen anderen.
Aber wenn ich Beiträge wie die von ventrue lese, aber auch Manches aus den Mündern unserer lieben Politiker hole, bekomme ich den Eindruck, dass die keine Ahnung von dem haben, worüber sie urteilen.
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Höre, natürlich.
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Und ich fürchte, für Hilflosenentschädigung bin ich nicht hilflos genug.
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Meld dich auf jedenfall für EL an. Wenn ich es richtig im Kopf habe musst Du dies innerhalb von 6 Monaten machenm ansonsten verzichtest du darauf, zumindest auf die Rückwirkende Auszahlung. Bei einer frischen IV Rente gibt es diesbezüglich eine Ausnahme das man Rückwirkende EL beantragen kann.
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Ich habe auch das Asperger-Syndrom und finde die Rente absolut gerechtfertigt. Nur ein Betroffener kann sich vorstellen wie schwierig ein Leben mit diesem Syndrom ist, zudem ich auch noch viele schwere Traumatisierungen habe...das macht es noch schwerer als es sonst schon ist.
Diese Symptome die man "so liest" und sich selber vielleicht darin sieht beschreiben einige Stichworte aber niemals das Gesamte.
In der heutigen Zeit ist man mit einer geingen Fähigkeit zur Empathie und emotionalem Verständnis total der Aussenseiter auf der Arbeit und unter Menschen. Das macht diese Menschen fast immer Zielscheibe von mobbing. Das war bei mir auch so.
Krank sehe ich mich selber auch nicht - es sind die Menschen die mich schlussendlich krank gemacht haben weil sie "anderssein" nicht akzeptieren