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Die Lesbarkeit eines Textes ist häufig mehr als schlecht. Um diesbezüglich Abhilfe zu schaffen, hat der in die USA ausgewanderte Österreicher schon 1938 einen Lesbarkeitsindex entwickelt. Jener wurde nach ihm benannt. Allerdings ist seine Formel häufig falsch verstanden wurden.
So funktioniert des Lesbarkeitsindex
Die Formel für den Flesch-Index lautet 206,835 - 84,6 * Wortlänge - 1,015 * Satzlänge.
Bei der Wortlänge handelt es sich um die durchschnittliche Wortlänge in Silben. Bei der Satzlänge handelt es sich um den Durchschnittswert in Wörtern. Als Ergebnisse können Werte von Null bis 100 erreicht worden. Je höher die Zahl, desto besser ist der Text verständlich.
Im Laufe der Jahrzehnte ist der Flesch-Index zahllos oft modifiziert oder an andere Sprachen angepasst worden. Toni Amstad erstellte beispielsweise 1978 für die deutsche Sprache die Formel 180 - 58,5 * Wortlänge - Satzlänge als Lesbarkeitsindex. Ob diese Modifikationen tatsächlich einen Mehrwert bedeuten, ist jedoch umstritten. Viele Experten schwören nach wie vor auf die Ursprungsformel.
Der Lesbarkeitsindex sagt nichts über den Inhalt aus
Ein wiederholtes Missverständnis ist die Annahme, dass der Lesbarkeitsindex irgendetwas über die Inhalte des Textes aussagen würde. Zu leicht ist man versucht, Flesh-Index statt Flesch-Index zu lesen und zu schließen, dass der Wert irgendetwas über den "Fleisch" am Text aussagen würde. Tatsächlich beschränkt sich der Index darauf zu zeigen, wie leicht verständlich die Struktur des Textes ist. Das diesbezüglich beste Beispiel lautet: "Bla.Bla.Bla." würde Spitzenwerte bekommen.