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Der Schweizer Dokumentarfilmer Andreas Hoessli hat am «DOK.fest München» den Hauptpreis gewonnen. Für sein Werk «Der nackte König – 18 Fragmente über Revolution» ist ihm am Samstagabend der «VIKTOR Main Competition DOK.international» übergegeben worden.
Zum Inhalt der Dokumentation: «1979, Revolution im Iran. 1980, Revolution in Polen. Der Sturz des Schahs, des ‚Königs der Könige‘ im Iran, Massenstreiks und die Bewegung ‚Solidarnosc‘ in Polen. Was geschah in den Köpfen der jungen Frauen und Männer, die damals an den Revolutionen beteiligt waren? Was ging in ihnen vor, als die Revolution niedergeschlagen wurde, oder – wie im Iran – eine religiös-autoritäre Elite die Macht übernahm?»
Andreas Hoessli hat vor 35 Jahren die Aufstände der Solidarnosc in Polen und der Islamischen Revolution im Iran als Reporter miterlebt. Seitdem beschäftigt ihn das Thema, und er begibt sich wieder an die Schauplätze im heutigen Polen und Iran, wo er ehemalige Revolutionäre trifft.
Der Autorenfilm-Regisseur konnte den vor Kurzem verstorbenen Schauspieler Bruno Ganz für seinen Dokumentarfilm gewinnen. Ganz führt in dem Film als Erzähler durch die Parallelgeschichte.
In der internationalen Jury sassen Leah Giblin, Leiterin Fördermittel, Cinereach Filmproduktion, Elena Podolskaya, Geschäftsführerin Antipode Sales & Distribution, und Anita Reher, Geschäftsführerin von Nordisk Panorama.
Gestiftet wurde der Hauptpreis vom Bayerischen Rundfunk und Global Screen.