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Das Hochadelsgeschlecht Habsburg ist über 1000 Jahre alt und gehört damit zum Uradel. Ende des 13. Jahrhunderts stellte das Haus Habsburg zwei römisch-deutsche Könige, die damals über das Heilige Römische Reich (Mitteleuropa) herrschten. Nach hundert Jahren Pause besetzte die Familie ab dem Jahr 1438 wieder den römisch-deutschen Thron. Ab da kamen 18 der 19 römisch-deutschen Könige und Kaiser aus der Habsburg Familie. Franz II. aus dem Haus Habsburg war der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Das Reich wurde 1806 infolge der napoleonischen Kriege aufgelöst. Von da an waren sie nur noch die Kaiser von Österreich, bis 1918 die Monarchie in Österreich aufgelöst wurde. Bis zum Ersten Weltkrieg war Österreich noch um einiges grösser als heute. Die Familie stellte im letzten Jahrtausend noch weitere Könige:
- Von 1516 bis 1700 waren sie die Königsfamilie von Spanien. Sie herrschten in der Zeit auch über die spanischen Kolonien sowie über Neapel, Sizilien und Sardinien, die zum heutigen Italien gehören und damals noch der spanischen Krone unterstanden.
- Von 1580 bis 1640 waren sie die Königsfamilie von Portugal. Sie herrschten in der Zeit auch über die portugiesischen Kolonien.
- Maximilian I. war von 1864 bis 1867 König von Mexiko.
- Bereits im 14. und 15. Jahrhundert stellten sie Könige des Königreiches Böhmen (das heutige Tschechien). Von 1526 bis zur Auflösung des böhmischen Königreiches 1918, kamen 17 der 19 Könige aus dem Haus Habsburg.
- Im 15. Jahrhundert stellten sie zwei Könige von Ungarn. Von 1526 bis zur Auflösung des Königreiches Ungarn 1918 kamen alle Könige Ungarns aus dem Haus Habsburg.
- Im 15. Jahrhundert stellten sie zwei Könige von Kroatien. Von 1527 bis 1918 waren sie durchgehend die Königsfamilie von Kroatien.
Das Haus Habsburg und die Freimaurer, Illuminaten und Rosenkreuzer von 1700 bis 1820
Franz Stephan von Lothringen (1708-1765) heiratete 1736 die Erzherzogin Maria Theresia aus dem Haus Habsburg. Dadurch entstand der Familienzweig Habsburg-Lothringen, der ab da die Herrscher stellte. Franz bestieg 1745 den römisch-deutschen Thron. Er war der einzige römisch-deutsche Kaiser, von dem bekannt ist, dass er Freimaurer war. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Etablierung der Freimaurerei im österreichischen Adel (Quelle).
Franz kam aus dem Haus Vaudémont (auch Haus Lothringen genannt), das von 1473 bis 1736 die Herzöge von Lothringen in Frankreich stellte. Seine Mutter kam aus dem Haus Orléans, eines der wichtigsten französischen Hochadelsgeschlechter. Er hatte auch habsburgische Vorfahren. Als Jugendlicher zog er von Frankreich an den österreichischen Königshof, wo er fortan von Kaiser Karl VI. aus dem Haus Habsburg erzogen wurde, der 1736 sein Schwiegervater werden sollte.
Im März 1731 wurde der Zweite Wiener Vertrag ausgehandelt, der zu einer Allianz zwischen der habsburgischen und der britischen Monarchie führte. Eine wichtige Rolle spielte dabei der britische Graf Philip Stanhope (1694-1773), der Freimaurer war. Weniger als drei Monaten später wurde Franz auf einer Auslandsreise in Den Haag von den britischen Freimaurern in die Bruderschaft aufgenommen. Die Aufnahme wurde von Graf Philip Stanhope angeregt, der wie gesagt kurz zuvor federführend am Zweiten Wiener Vertrag beteiligt gewesen war. Zur Aufnahme reiste sogar extra John Theophilus Desaguliers aus England an, der damalige Grossmeister der englischen Freimaurer. Franz besuchte daraufhin Grossbritannien, wo er weitere Freimaurer kennenlernte. (Quelle)
1737 wurde Franz Grossherzog der italienischen Region Toskana. Er und seine Nachkommen lösten die Medici Familie ab, die zuvor 200 Jahre lang die Herzöge der Toskana stellte. Die Medicis galten im 15. Jahrhundert als die mächtigste und reichste Bankiersfamilie. Zudem brachten sie drei Päpste hervor. Das Haus Habsburg heiratete fünfmal in die Medici Familie (Quelle).
Erzherzog Maximilian von Habsburg-Lothringen (1756-1801), ein Sohn von Franz, war Grosskomandant des „Order of the Fleur de Lys“ (Quelle). Er führte somit einen der interessantesten Orden der Welt, in dem hochrangige alte Freimaurerfamilien zusammenkommen. Ein Mitglied der Medici Familie war Mitgründer des Fleur de Lys-Ordens. Der Orden wird seit seiner Gründung 1439 von schottischen Clans und Hochadligen geführt. Er soll ein Nachfolger des mittelalterlichen Templerordens sein, der vom 12. bis 14. Jahrhundert aktiv war. (Mehr dazu im Beitrag zum Fleur de Lys-Orden)
Kaiser Franz war zwar Freimaurer, aber seine Frau Maria Theresia war diesen gegenüber misstrauisch und sorgte dafür, dass die Freimaurer nicht innerhalb von Österreich aktiv werden konnten (sie hatte allerdings mehrere Berater und Vertraute am Hof, die Freimaurer waren). Als 1765 ihr gemeinsamer Sohn Joseph II. (1741-1790) den Thron bestieg, erlebte die Freimaurerei bedeutenden Aufschwung. Unter ihm durften viele Logen in Österreich gegründet werden (Quelle). 1785 regulierte er jedoch die Logen so, dass ihre Anzahl eingeschränkt wurde. Dies geschah als Reaktion auf die Umtriebe der Illuminaten in Bayern (Quelle). Er hatte aber selbst Kontakt zu den führenden Illuminaten:
- Ignaz Edler von Born war einer der führenden Freimaurer und Illuminaten in Wien (Quelle). Ignaz war in seinen jungen Jahren für 16 Monate Mitglied des Jesuitenordens (Quelle). Der Jesuitenorden ist ein Vatikanorden, der ähnlich wie die Freimaurer und Illuminaten schon seit über 200 Jahren Teil von Verschwörungstheorien ist.
- Joseph von Sonnenfels war einer der führenden Freimaurer und Illuminaten in Wien. Er war ein bedeutender Berater am Königshof unter Joseph II. und seiner Mutter Maria Theresia. (Quelle) 1746 wurde er zum Freiherrn geadelt. Das ist bemerkenswert, da er aus einer jüdischen Familie kam und zu der Zeit die Juden noch von den deutschsprachigen Freimaurern und Adligen ausgegrenzt wurden. Er konvertierte zum Katholizismus.
- Der Herzog Ferdinand Braunschweig-Wolfenbüttel bat Joseph II. vergeblich der Freimaurerei beizutreten (Quelle). Ferdinand war familiär mit dem dänischen Königshaus verbunden und war der erste Grossmeister der dänischen Freimaurer sowie Mitglied bei den Illuminaten und den Asiatischen Brüdern (Quelle). Er kam aus der Uradelsdynastie der Welfen.
- Fürst Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg hatte ebenfalls Kontakt zu Joseph II. (Quelle). Ernst war Grossmeister der Berliner Freimaurer und Illuminat. Er gewährte dem verfolgten Adam Weishaupt Asyl. Adam war der Gründer des Illuminatenordens. (Quelle) Ernst kam aus der Uradelsdynastie der Wettiner.
Weitere Freimaurer, die zu dieser Zeit am österreichischen Königshof verkehrten, waren:
- Wenzel Fürst von Kaunitz war Hof- und Staatskanzler unter Maria Theresia und bekam die Vollmacht über die Aussenpolitik. Das zeigt, dass die weit verbreitete Behauptung, Maria Theresia habe die Freimaurer strikt abgelehnt, nicht zutrifft. (Quelle)
- Der Freimaurer Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen heiratete eine Tochter von Franz I. und Maria Theresia. Er war der Sohn des polnischen Königs August III.. (Quelle)
- Johann Fürst von Dietrichstein war ein Freund von Kaiser Joseph II.. Er war der erste Grossmeister der Grossloge Österreichs. Er war auch Mitglied bei den Rosenkreuzern und den Asiatischen Brüdern. (Quelle)
- Der Freimaurer Gerard van Swieten war der Leibarzt von Maria Theresia (Quelle). Sein Sohn Gottfried van Swieten war Diplomat im Dienste der Habsburger. Gottfried war Mitglied des Illuminatenordens (Quelle).
- Der Freimaurer Samuel von Brukenthal stand im Dienste der Habsburger. Sein Vater wurde vom Haus Habsburg geadelt. (Quelle)
- Der Freimaurer Wenzel Tobias Epstein wurde von Joseph II. geadelt. Er kannte den Illuminaten Joseph von Sonnenfels. Epstein wurde wie Sonnenfels in eine jüdische Familie geboren. (Quelle)
- Der Freimaurer Franz Anton von Zauner wurde vom Haus Habsburg geadelt. Er war Bildhauer und fertigte mehrere Bauwerke für die Habsburger. (Quelle)
Auch Josephs Bruder und Thronfolger Kaiser Leopold II. (1747-1792) war freimaurerfreundlich und erlaubte ihnen Logen in Ungarn zu gründen. Auch die Rosenkreuzer, die Illuminaten und die Asiatischen Brüder wurden im österreichisch-ungarischen Raum aktiv (Quelle).
Der Nachfolger war sein Sohn Franz Joseph Karl (1768-1835). 1792 bestieg er als Franz II. den römisch-deutschen Thron. 1794 liess er die Freimaurerei verbieten, weil er glaubte, dass die Französische Revolution von Freimaurern angezettelt wurde und er dasselbe in Österreich befürchtete. (Quelle)
Infolge der napoleonischen Kriege wurde das Heilige Römische Reich aufgelöst. Franz gründete 1804 das Kaisertum Österreich und wurde als Franz I. zum Kaiser. Unter ihm galt weiterhin ein Freimaurer-Verbot innerhalb Österreichs, trotz persönlicher Kontakte zu Freimaurern.
Der Wiener Kongress
Nach den napoleonischen Kriegen fand in Österreich der Wiener Kongress statt, bei dem Vertreter des Hochadels und des Vatikans zusammenkamen, um Europa neu zu ordnen und aufzuteilen. Der Kongress wurde vom österreichischen Fürsten Klemens Wenzel Lothar von Metternich geleitet, der dem österreichischen Kaiser Franz nahestand. Klemens Vater war Freimaurer und Illuminat (Quelle). Klemens Stellvertreter am Wiener Kongress war der Adlige Johann von Wessenberg, dessen Bruder Ignaz Freimaurer war (Quelle).
Viele Teilnehmer des Wiener Kongresses waren Freimaurer:
- Die Delegation aus Frankreich wurde angeführt von den Adligen Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord und Emmerich Joseph von Dalberg. Sie setzten sich für die Interessen der französischen Bourbonen ein. Charles-Maurice war Freimaurer (Quelle). Er stammte aus dem französischen Adelsgeschlecht Périgord. Armand de Périgord (circa 1178-1247) war Grossmeister des Templerordens (Quelle). Der Templerorden gilt als ein möglicher Vorläufer der Freimaurerei. Der Delegierte Emmerich Joseph von Dalberg war Freimaurer, wie sein Vater und sein Onkel. Der Onkel war zudem Illuminat. (Quelle)
- Die britische Delegation wurde angeführt von Herzog Arthur Wellesley. Er war der Sieger der bekannten Schlacht von Waterloo gegen Napoleon. Später war er zweimal britischer Premierminister. Er war Freimaurer. Sein Bruder und sein Vater waren Grossmeister der irischen Freimaurer. (Quelle)
- Die portugiesische Delegation wurde von den Adligen Pedro de Sousa Holstein und António de Saldanha da Gama angeführt. Auf Wikipedia steht, dass António Freimaurer war, wofür ich aber keine Quellen fand. Pedro war, soviel bekannt ist, kein Freimaurer. Doch sein Familiengrab (das grösste Familiengrab Europas) ist ziemlich offensichtlich freimaurerisches Handwerk, inspiriert vom Tempel Salomons und ägyptischen Pyramiden (Quelle: 1 und 2).
- Die preussische Delegation vertrat die Interessen des preussischen Königs Friedrich Wilhelm III.. Dieser war eventuell Freimaurer, zumindest hatten die preussischen Grosslogen sein Wohlwollen (Quelle). Sein Vater König Friedrich Wilhelm II. war Freimaurer, Rosenkreuzer und Okkultist (Quelle). Die preussische Delegation wurde von Karl August von Hardenberg angeführt, der Freimaurer und Illuminat war (Quelle: 1 und 2). Der Delegierte Karl August Varnhagen von Ense war ebenfalls Freimaurer (Quelle).
- Die schwedische Delegation wurde von Carl Axel Löwenhielm angeführt. Dieser war Freimaurer und Mitglied des Orden Karls XIII., welcher der hauseigene Freimaurerorden der schwedischen Königsfamilie ist und dem nur Hochgrad-Freimaurer beitreten können.
Ein Jahr nach dem Kongress gründete Kaiser Franz die österreichische Zentralbank, die von vertrauten Bankiers des Kaisers geführt wurde (viele der europäischen Zentralbanken wurden vom Hochadel gegründet).
Es galt weiterhin ein Freimaurer-Verbot in Österreich, das bis Ende des 1. Weltkrieges 1918 anhielt. Zur gleichen Zeit wurde die österreichische Monarchie aufgelöst und das Haus Habsburg-Lothringen galt als entmachtet (nach der offiziellen Geschichtsschreibung). Trotzdem waren einzelne Familienmitglieder der letzten 100 Jahren weiterhin mit einflussreichen Personen und Familien verbunden, darunter auch mit mehreren Freimaurern.
Die Paneuropa-Union
Otto von Habsburg (1912-2011) war seit den 1930er Jahren aktives Mitglied der Paneuropa-Union. Sie wurde 1925 gegründet und ist die älteste europäische Einigungsbewegung. Sie plante die Gründung der europäischen Wirtschaftsunion. 1957 wurde Otto von Habsburg Vizepräsident der Paneuropa-Union. Von 1973 bis 2004 war er schliesslich Präsident. Sein Sohn Karl (*1961), das derzeitige Familienoberhaupt, ist ebenfalls führendes Mitglied und leitet die österreichische Abteilung. Das Zentralbüro der Paneuropa-Union hatte früher seinen Sitz in der Wiener Hofburg, der ehemaligen Residenz der Habsburger.
Die Paneuropa-Union wurde 1925 vom österreichischen Grafen Richard von Coudenhove-Kalergi gegründet, der bis zu seinem Tod 1972 der Präsident der Bewegung war. Graf Richard war ein Vertrauter von Otto von Habsburg (Quelle). Er kam aus der böhmischen Adelsfamilie Coudenhove, die Teil des österreichischen Adels ist. Graf Richard war Freimaurer (Quelle). Er glaubte, dass eine gut funktionierende Gesellschaft Aristokraten braucht, welche die Gesellschaft anführen. Daher meinte er, auch das zukünftige vereinigte Europa müsse von einer Aristokratie geführt werden, die er Zukunftsadel nannte. Graf Richard forderte, dass man die Juden in diesen Zukunftsadel aufnehmen sollte, da in Europa die Juden die Einzigen seien, die dem Adel ebenbürtig wären. Er schrieb in Europa gebe es zwei Qualitätsrassen, die sich von der Mehrheit abheben, nämlich der Adel und die Juden. In diesen beiden Vorzugsrassen läge der Kern des europäischen Zukunftsadels. (Quelle: Seite 35)
Der erste Spender der Paneuropa-Union war der deutsche Bankier und Politiker Max Warburg, der aus der deutsch-jüdischen Bankiersfamilie Warburg kam. Einer der ersten Förderer war Robert Bosch, der zu den wichtigsten deutschen Industriellen gehörte und der Sohn eines Freimaurers war. (Quelle)
Ein späterer Förderer war Winston Churchill, der britische Premierminister zur Zeit des 2. Weltkrieges. Er war Freimaurer (Quelle). Er kannte Otto von Habsburg persönlich. Während des 2. Weltkrieges hatte Otto intensiven Kontakt zu Winston Churchill und zum damaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt (Quelle). US-Präsident Roosevelt war übrigens ebenfalls Freimaurer (Quelle). Zusammen engagierten sich die drei im Krieg gegen Deutschland und nahmen an der Zweiten Québec-Konferenz teil. Interessanterweise war das Haus Habsburg nach der offiziellen Geschichtsschreibung im 1. Weltkrieg mit der angloamerikanischen Elite verfeindet. Das Haus Habsburg stellte sich im Krieg auf die Seite von Deutschland im Kampf gegen die Alliierten. Jedoch hatte der österreichische Kaiser Karl I. während des Krieges hinter dem Rücken von Deutschland heimlich Verhandlungen mit den Franzosen geführt. Die Verhandlungen wurden in seinem Auftrag von seinen beiden Schwägern geführt. Diese kamen aus dem Haus Bourbon-Parma, ein bedeutendes Hochadelsgeschlecht. Mehr dazu auf Wiki. Das britische Königshaus ordnete zudem Personenschutz für die Familienmitglieder des Hauses Habsburg an, nachdem es 1918 in Österreich zu anti-monarchistischen Unruhen gekommen war (Quelle). Das britische Königshaus ist schon seit über 200 Jahren eine Freimaurerfamilie (Quelle).
Ein weiterer bedeutender Förderer der Paneuropa-Union war Franz Josef Strauss (Quelle). Er war eine der dubiosesten Gestalten in der deutschen Politik der damaligen Zeit und war fest mit den internationalen Geheimdiensten verbunden. Strauss und Otto von Habsburg kannten sich gut (Quelle). Strauss war der damalige Führer der bayrischen Partei CSU. Nachdem Otto die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatte, trat er der CSU bei und war für sie von 1979 bis 1999 im Europäischen Parlament. Strauss und Otto von Habsburg waren Mitglied des geheimen Elitennetzwerkes Le Cercle, das fest mit den Geheimdiensten verbunden ist (Quelle: 1 und 2). Otto Sohn Karl von Habsburg (*1961), das derzeitige Oberhaupt der Habsburger, besucht regelmässig Treffen des Cercle (Quelle).
Neben der Paneuropa-Union war die Mont Pèlerin Society ein weiteres wichtiges Netzwerk bei der Gründung der europäischen Wirtschaftsunion. Sie wurde 1947 gegründet und ist seither ein zentraler Knotenpunkt neoliberaler Netzwerke. Die Gesellschaft wurde von Ökonomen gegründet. Otto von Habsburg war der erste Nichtökonom, der in die Gesellschaft aufgenommen wurde (Quelle). Der Hauptgründer war der österreichische adlige Ökonom Friedrich August von Hayek. Der Aufbau des Netzwerkes wurde unter anderem von der Rockefeller Foundation finanziert (Quelle: Seite 32).
Otto von Habsburg war 1971 beim allerersten Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) dabei (Quelle).
Otto von Habsburg war eng mit dem spanischen Diktator Franco verbunden. Der Diktator soll Otto sogar einmal die spanische Krone angeboten haben. Auf Geheiss von Otto wurde Franco die Goldmedaille des Stiftes Mariazell verliehen (was aber im geheimem geschah). Otto war Mitgründer des Europäisches Dokumentations- und Informationszentrum (CEDI). Die Organisation leistete viel diplomatischen Kontakt zum sonst isolierten Spanien unter Diktator Franco. Otto hatte den Elitezirkel 1952 mit finanzieller Unterstützung der Franco-Regierung in Madrid gegründet und führte den Vorsitz. (Quelle) Die spanische Königsfamilie war ebenfalls mit Franco verbunden (sogar familiär).
Otto und die Paneuropa-Union planten und führten das Paneuropäische Picknick, eine Friedensdemonstration ungarischer Oppositioneller. Das Paneuropäische Picknick gilt als wesentlicher Meilenstein der Vorgänge, die zum Ende der DDR, zur deutschen Wiedervereinigung und zum Zerbrechen des Ostblocks führte. Bei diesem „Picknick“ konnten etwa 600 bis 700 DDR-Bürger die Grenze zum Westen überqueren, was die grösste Fluchtbewegung aus Ostdeutschland seit dem Bau der Berliner Mauer war. Die ungarischen Grenzwächter liessen auf Anweisung ihres Grenzoffiziers Árpád Bella die Flüchtlinge passieren. Der ungarische Geheimdienst und die Stasi (DDR-Geheimdienst) waren im Voraus über die Pläne Ottos informiert. Sie hatten aber seltsamerweise nichts dagegen unternommen. Zu den Organisatoren des Picknicks gehörte auch der ungarische Politiker Imre Pozsgay, der später eine wichtige Rolle bei der „Demokratisierung“ Ungarns spielte.
Ottos Sohn Georg Habsburg-Lothringen (*1964) war in der deutschen und ungarischen Medienlandschaft tätig. Er war seit 1996 Sonderbotschafter Ungarns für EU-Verhandlungen und unterstützte den EU-Beitritt Ungarns 2004. Ungarn gehörte früher zu Österreich und wurde vom Haus Habsburg kontrolliert.
Ottos Tochter Walburga (*1958) war Co-Organisatorin des Paneuropäischen Picknicks. Sie besetzt seit 40 Jahren führende Positionen in der Paneuropa-Union. Walburga und das derzeitige Familienoberhaupt Karl gehören zur Stiftung „European Society Coudenhove Kalergi“, die mit der Paneuropa-Union verbunden ist. Der derzeitige Präsident der Stiftung kommt aus der Fürstenfamilie Liechtenstein und der ehemalige spanische König Juan Carlos ist im Ehrenbeirat der Stiftung. Weitere bemerkenswerte Mitglieder wären die ehemalige deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der Adlige Dominik Coudenhove-Kalergi und Jean-Claude Juncker, der ehemalige Präsident der EU-Kommission. (Stand: 29.1.2022) (Quelle)
Weitere bemerkenswerte noch lebende Familienmitglieder
Lorenz Habsburg-Lothringen (*1955) ist Bankier und Teilhaber der Schweizer Privatbank „E. Gutzwiller & Cie. Banquiers“. Er betreibt somit Vermögensverwaltung in der gefragtesten Steueroase der Welt. Er war Berater bei SWIFT, die wichtigste Finanztransaktionsorganisation der Welt. Sie betreibt ein besonders sicheres Telekommunikationsnetzwerk, das insbesondere von mehr als 11 000 Banken weltweit genutzt wird. Er war auch Berater des Vorstands der französischen Bank BNP Paribas, eine der weltweit grössten Banken. Er war im Vorstand von Zweigunternehmen des Suez-Konzerns, der den heutigen Energiekonzern Engie ausmacht, eines der grössten französischen Unternehmen.
Inmaculada Habsburgo (*1945) lebt in Spanien und ist eine entfernte Cousine des ehemaligen spanischen Königs Juan Carlos (Quelle). Sie ist derzeit Mitglied des Council on Foreign Relations (Quelle). Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der einflussreichsten der Welt. Inmaculada Habsburgo soll Mitglied der amerikanischen Gruppe der Pilgrims Society sein (Quelle). Die Gesellschaft fördert seit über 100 Jahren britisch-amerikanische Beziehungen und wird von der britischen Königsfamilie geführt.
Inmaculada Habsburgo besuchte 2005 ein Treffen der Hispanic Society, bei dem auch folgende Personen anwesend waren:
- Die beiden US-amerikanischen Milliardäre David Rockefeller und George Soros.
- Jesús de Polanco, der mächtigste Medienunternehmer Spaniens.
- Die beiden mexikanischen Milliardäre Emilio Azcárraga Jean und Roberto Hernandez Ramirez.
- Der ehemalige mexikanische Präsident Ernesto Zedillo.
- Der venezolanische Milliardär Gustavo Cisneros.
(Quelle)
Andreas Salvador von Habsburg-Lothringen ist derzeit Grand Bailiff der „Royal Confraternity of Saint Teotonio“ (RCST), eine christliche Bruderschaft, die von Mitgliedern des Klerus und der internationalen Hocharistokratie geführt wird. Zur RCST gehören Königsfamilien aus Europa, Afrika, Naher Osten und Asien (mehr dazu im Beitrag zur RCST).
Kontakte zum Vatikan
Das Haus Habsburg ist traditionell katholisch. Otto von Habsburg war seit 1932 Mitglied des Malteserordens, ein alter Vatikanorden. Der Orden ist wie die Freimaurer eine philanthropische Organisation, die aber Gegenstand von Verschwörungstheorien ist. Otto war ein sehr angesehenes Mitglied. An seiner Beerdigung nahmen über 200 Ritter und Damen des Malteserordens teil. (Quelle) Auch das derzeitige Familienoberhaupt Karl Habsburg-Lothringen und seine Schwester Walburga sind Mitglieder des Malteserordens.
Michael Habsburg-Lothringen war Botschafter des Malteserordens in Ungarn (Quelle).
Der Malteserorden hat wie die anderen Vatikanorden seine Ursprünge in den Kreuzzügen des 11. und 12. Jahrhunderts und wurde im eroberten Jerusalem von der Kreuzfahrer-Elite gegründet. Im Jahr 1113 wurde der Orden vom Papst anerkannt. Der Orden wird bis heute von italienischen Adligen geführt, die dem Vatikan nahe stehen oder dort selbst wichtige Positionen besetzen.
Mehrere Mitglieder der Familie Habsburg gehören zum Konstantinorden (Quelle). Der vatikanverbundene Orden wurde der Legende nach im Jahr 313 vom römischen Kaiser Konstantin I. gegründet.
Der Orden vom Goldenen Vlies gilt als einer der bedeutendsten Ritterorden. Er untersteht nicht dem Vatikan, aber er wird traditionell vom katholischen Adel geführt. Der Orden untersteht dem spanischen Königshaus und den Habsburgern.
Ein weiterer wichtiger Vatikanorden ist der „Deutsche Orden“. Er wurde im von den Kreuzfahrern besetztem Jerusalem gegründet. Der Orden wurde und wird noch immer von deutsch-katholischen Adligen geführt. Vom Jahr 1590 bis 1923 kamen mehrere Grossmeister des Ordens aus dem Haus Habsburg (Quelle). Die anderen Grossmeister in diesem Zeitraum waren alle Teil der Elite des Heiligen Römischen Reiches, das wie gesagt von den Habsburgern geführt wurde. Bemerkenswerte Mitglieder des Ordens in den letzten 70 Jahren wären:
- Otto von Habsburg und sein Sohn Karl (das derzeitige Familienoberhaupt).
- Konrad Adenauer: Er war der erste Bundeskanzler der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland. Adenauer gründete mit Kollegen die deutsche Partei CDU, welche die vom Vatikan gesteuerte Zentrumspartei ersetzen sollte. 1963 erhielt Adenauer vom Papst den Christusorden, der höchste Verdienstorden des Vatikans. (Quelle)
- Franz Josef Strauß: Er führte lange Zeit die deutsche Partei CSU, die meiner Meinung nach unter dem Einfluss des Vatikans steht. Strauss war ein Freund der deutschen Adelsfamilie Thurn und Taxis (Quelle), die zur Vatikanelite gehört und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der reichsten Familien Deutschlands war (Quelle). Heute sind sie Milliardäre. Strauss und Otto von Habsburg kannten sich gut (Quelle).
- Edmund Stoiber: Er war von 1999 bis 2007 Vorsitzender der CSU. Stoiber und Otto von Habsburg haben sich oft getroffen (Quelle).
- Norbert Feldhoff: Der hochrangige Priester war nach einem Gutachten scheinbar an der Vertuschung von Kindesmissbrauch in der Kirche beteiligt. Er kennt Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto), der ziemlich offensichtlich in die Vertuschung von Missbrauch involviert war.
- Joachim Meisner: Der Erzbischof und Kardinal war der Vorgänger von Woelki. Auch er beteiligte sich an der Vertuschung des Missbrauchs. Er war mit dem Opus Dei verbunden, wie Kardinal Woelki (Quelle: 1 und 2). Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, der sich ebenfalls an der Vertuschung beteiligte, steht auch dem Opus Dei nahe (Quelle). Nach einer Aussage eines Missbrauchsopfers, die vom Gericht als glaubwürdig eingestuft wurde, gab es ein Missbrauchsnetzwerk bestehend aus Priestern, Politikern und Richtern (Quelle: 20:30 bis 24:30). Der vielfache Missbrauch sei mit dem Wissen von „Polizei, Justiz, Jugendamt und Bischof“ geschehen. (Quelle) Die kritische (aber seriöse) Nachrichtenplattform The Daily Beast aus den USA veröffentlichte einen Artikel, der auf einen Bericht verweist, der seltsamerweise von den meisten deutschen Leitmedien ignoriert wird. Nach dem Bericht hatten Nonnen, die Waisenkinder betreuten, die Kinder den Pädophilen zu Verfügung gestellt und erhielten dafür Geld. Zu den Kunden sollen auch Geschäftsleute gehört haben. Es soll auch zu Orgien gekommen sein. (Quelle) Nach einer Aussage eines weiteren Opfers soll sich auch eine Nonne aktiv am Missbrauch beteiligt haben. Ein scheinbar pädophiler Münchner Stadtrat war regelmässig zu Besuch im Heim. Nach Aussagen weiterer Opfer war der Pädophilenring mit mehreren Kinderheimen in Deutschland verbunden. (Quelle: 1, 2, 3) Michael Habsburg-Lothringen besuchte eine Messe von Kardinal Joachim Meisner (Quelle). Kardinal Meisner besass zeitweise den Bischofsring des heiligen Franz von Sales. Der erste bekannte Besitzer des Rings war der adlige Bischof Franz von Sales (1567-1622). Später war der Ring im Besitz der Habsburg Familie. Kardinal Joachim Meisner erhielt den Ring von Kardinal Hans Hermann Groër, der von 1986 bis 1995 Erzbischof von Wien war. (Quelle) In den 90er Jahren sagten mehrere seiner Exschüler, dass Groër sie sexuell missbraucht hatte. Kardinal Joachim Meisner verteidigte Groër. Groër leitete die Trauungszeremonie einer Hochzeit der Habsburg Familie (Quelle).
Heiraten
Die Habsburger waren bereits in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends mit zahlreichen Herrscherfamilien verheiratet. Darunter waren auch alte Hochadelsdynastien, wie die Kapetinger, Wettiner, Savoyen, Stuart, Avis, Hohenzollern, Wittelsbacher, Oldenburger, Přemysliden, Árpáden, Piasten, Luxemburger, Jagiellonen und die Askanier. (Quelle) Der Grossteil dieser Dynastien hat noch heute Nachfahren, die noch immer zum europäischen Hochadel gehören.
Später heirateten die Habsburger in die Königsgeschlechter Sachsen-Coburg und Gotha, Bourbon, Savoyen, Nassau, Orléans, Bonaparte, Braganza, Liechtenstein, Wittelsbach, Wasa, Württemberg, Oldenburg und Sachsen. (Quelle: 1 und 2)
Das Haus Habsburg heiratete fünfmal in die italienische Adelsfamilie Medici (Quelle). Die Medicis galten im 15. Jahrhundert als die reichste und mächtigste Bankiersfamilie und stellten drei Päpste.
Bemerkenswerte Heiraten in den letzten 100 Jahren:
Das aktuelle Oberhaupt Karl (*1961) heiratete in die Thyssen Familie, eine der reichsten und mächtigsten deutschen Industriellenfamilien des 20. Jahrhunderts. Karls Frau kommt mütterlicherseits aus dem schottischen Campbell Clan.
Karls Schwester Walburga (*1958) war von 2006 bis 2014 Mitglied des schwedischen Reichstags. Sie heiratete den schwedischen Grafen Archibald Douglas. Dieser stammt aus dem schottischen Douglas Clan, der mehrere hochrangige schottische Freimaurer hervorbrachte. Der schwedische Zweig des Clans kontrolliert die Holdinggesellschaft Investment AB Latour und besitzt ein Milliardenvermögen.
Sophie Habsburg-Lothringen (*1959) heiratete Fürst Mariano Hugo, das derzeitige Oberhaupt der österreichischen Uradelsfamilie Windisch-Graetz. Mariano Hugo war Botschafter des Malteserordens in Slowenien (Quelle).
Lorenz Habsburg-Lothringen (*1955) heiratete in die belgische Königsfamilie (Haus Sachsen-Coburg und Gotha).
Robert Habsburg-Lothringen (1915-1996) heiratete in die ehemalige Königsfamilie Italiens (Haus Savoyen).
Carl Christian Habsburg-Lothringen (*1954) heiratete in die Königsfamilie Luxemburgs (Haus Nassau).
Elisabeth Charlotte (1922-1993) und Elisabeth Amalie Habsburg-Lothringen (1878-1960) heirateten in die Königsfamilie Liechtensteins (Haus Liechtenstein).
Anton Habsburg-Lothringen (1901-1987) heiratete in die ehemalige Königsfamilie Rumäniens (Haus Hohenzollern).
Abstammungslegenden
Das Haus Habsburg ist mindestens 1000 Jahre alt. Die Familie könnte von der Adelsdynastie der Etichonen abstammen, die vom 7. bis 13. Jahrhundert bestand. Papst Leo IX. (1002-1054) stammte ebenfalls von den Etichonen ab. (Quelle)
Die belegten Stammlisten der heutigen Hochadelsdynastien reichen 1000 Jahre zurück. Einzelne gehen auch bis ins 8. Jahrhundert zurück. Viele Adelsdynastien behaupteten von Aristokraten abzustammen, die vor mehr als 1500 Jahren gelebt hatten. Für diese Abstammungslegenden gibt es aber keine Beweise und die Mehrheit der Historiker zweifeln diese Legenden an. Man geht davon aus, dass Adelsdynastien selbst Abstammungslegenden konstruierten, um ihren Herrschaftsanspruch zu legitimieren oder um Anerkennung im Hochadel zu erlangen. Einer Abstammungslegende nach stammen die Habsburger von der Dynastie der Julier ab. Die Julier gehörten vom 5. Jahrhundert vor Christus bis in die ersten Jahrhunderte nach Christus zur römischen Elite. Sie brachten mehrere Politiker hervor und heirateten in weitere römische Politikerfamilien der damaligen Zeit. Das bekannteste Familienmitglied der Julier ist Gaius Iulius Caesar (bekannt als Julius Cäsar). Er herrschte im ersten Jahrhundert vor Christus als Diktator über Rom. Die Habsburg Familie und die Julier sollen von Aeneas abstammen. (Quelle) Aeneas gilt als der mythologische Stammvater der Römer. Aeneas war über sein Vater Anchises ein Nachkomme der trojanischen Herrscherfamilie aus der griechischen Mythologie. Seine Mutter war die griechische Göttin Aphrodite, eine Tochter von Zeus (die griechische Götterfamilie heiratete der Legende nach in mehrere mythologische Königsfamilien). Die Abstammungslegende der Habsburger besagt, dass sie vom römischen Gott Jupiter abstammen. Jupiter ist identisch mit dem griechischen Gott Zeus. Man geht davon aus, dass es sich bei der römischen und der griechischen Götterfamilie um dieselbe Familie handelt. Auch die bis heute bestehenden Hochadelsfamilien Colonna, Hohenzollern und Anhalt behaupteten früher von Aeneas bzw. von der trojanischen Königsfamilie und der griechisch-römischen Götterfamilie abzustammen. Übrigens gab es bereits im ersten Jahrtausend vor Christus Königsfamilien, die der Legende nach von der griechischen Götterfamilie abstammten, darunter die Julier (Familie von Julius Cäsar), Ptolemäer (Familie von Kleopatra), Argead (Familie von Alexander dem Grossen) und die Achämeniden (persische Herrscherfamilie).
Eine weitere Abstammungslegende der Habsburger besagt, dass sie von den Karolingern und Merowingern abstammen. Die beiden Adelsdynastien herrschten in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends über das Fränkische Reich. Die beiden Dynastien waren der Legende nach ebenfalls Nachkommen der trojanischen Königsfamilie. Die Habsburger sollen vom ägyptischen Totengott Osiris abstammen. (Quelle) Osiris kam aus einer Götterfamilie der ägyptischen Mythologie. Seine Familie herrschte über Ägypten (Quelle). Wenn es diese Götterfamilie wirklich gab, dann wäre sie also eine ägyptische Herrscherfamilie gewesen und gehörte demnach zu den frühen Pharaonen. Es wurde vermutet, dass Osiris identisch mit Nimrod ist (Quelle). Nimrod, ein Urenkel des Archebauers Noah, wird in der Bibel und dem Koran erwähnt. Nach ausserbiblischen Überlieferungen war Nimrod ein König. Der bereits erwähnte römische Gott Jupiter könnte identisch mit Ham sein, ein Sohn des Archebauers Noah. Daher führten die Habsburger und weitere Aristokratenfamilien ihre Abstammung auf Noah zurück. Die Legende von Noah und der Sintflut ist viel älter als die Bibel. Im Hinduismus ist Manu der Archebauer. Er kam aus der hinduistischen Götterfamilie, aus der die Königsfamilien der hinduistischen Mythologie hervorgingen. Zu deren angeblichen Nachkommen gehörte Siddhartha Gautama, der Begründer des Buddhismus, und mehrere der heutigen indischen Aristokratenfamilien behaupten, von dieser Familie abzustammen. Mit Deukalion baute auch ein Mitglied der griechischen Götterfamilie eine Arche, um die Sintflut zu überleben. Die älteste Überlieferung einer Sintflut bezieht sich auf den sumerischen König Ziusudra. Das Volk der Sumerer gilt nach derzeitigem Wissensstand als die erste Hochkultur.
Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.
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