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Informationen zum Gebäude / zur Institution
Von der frühen Geschichte und der Gründung des Schlosses Burgdorf ist wenig bekannt. Man weiss lediglich, dass 1090 eine Burg in Burgdorf vom Grafen von Rheinfelden in den Besitz der Herzöge von Zähringen übergegangen ist. Um 1200 entstand der Neubau der Burg aus Backstein im Zuge der Stadtgründung von Burgdorf durch den Zähringer Herzog Berchtold V. Hauptelemente des Schlosses sind der Bergfried, der Palas, die Halle sowie zwei Burgkapellen (diejenige an der nordseitigen Ringmauer ist nicht mehr vorhanden). Nach dem Tod von Berchtold V. ging das Schloss 1218 an die Kyburger über. 1250 wurde die Burg im frühgotischen Stil durch Graf Hartmann V. ausgebaut. 1273 liess Graf Eberhard von Kyburg die zähringische Halle modernisieren. Bis 1384 diente die Burg als gräfliche Residenz. Während der bernischen Herrschaftszeit wurden kleine Um- und Ausbauten realisiert; der Charakter des Bauwerks von 1200 ist jedoch erhalten geblieben.
Die Burganlage ist noch heute im Besitz des Kantons und beherbergt neben dem Statthalteramt auch das Gericht, das Regionalgefängnis, das Schlossmuseum, das Helvetische Goldmuseum sowie das Museum für Völkerkunde. Das Schlossmuseum beherbergt rund 140 Glasgemälde, darunter zahlreiche Schliffscheiben.
Literatur
www.kulturschloss.ch