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1926 von Max Ras gegr. Zeitschrift, die ab 1927 zunächst als Gratisblatt an sämtl. Haushalte der dt. Schweiz verteilt wurde. Von Anfang an war der S. ein politisches, aber parteiunabhängiges Kampfblatt, das zugunsten der wirtschaftlich Schwachen Stellung nahm. Er setzte sich für die Gleichberechtigung der Frauen ein, bekämpfte den überhand nehmenden Bürokratismus und enthüllte Skandale und Heucheleien. Durch seinen volksnahen Stil und die hohe Leserzahl, die bis 1994 über einer Million lag, sicherte sich der S. ein umfangreiches Inseratevolumen. Besonders ausgebaut wurde der Beraterdienst für Leser, der Auskünfte über Arbeits-, Miet-, Konsum- und Familienrecht erteilt. Die billige Abonnementszeitschrift erschien 2010 vierzehntäglich im Verlagshaus Axel Springer Schweiz AG in Zürich und hatte eine Auflage von 308'000 Exemplaren.
Literatur
– Blaser, Bibl., 139 f.
– A.A. Häsler, Stark für die Schwachen, 1982
Autorin/Autor: Ernst Bollinger