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Wie beeinflusst der Landwirt den Wettbewerb und die Synergie zwischen Futterpflanzen?
Der Landwirt wirkt im Konkurrenzkampf unter den Pflanzen mit, am stärksten über die Hauptfaktoren Düngung und Nutzung, aber auch durch direkte Regulierungsmassnahmen. Damit greift er ein in den Wettbewerb um Nährstoffe, Licht und Platz.
Weitere (nützliche und schädliche) Eingriffe durch die Bewirtschaftung:
- Ansaat von geeigneten Kleegras-Mischungen (► Kapitel Mischungswahl) bringt gute Futtererträge bei gleichzeitig vergleichsweise sehr tiefem Einsatz von Stickstoffdüngern
- Unsorgfältige Bewirtschaftung, wie Befahren mit schweren Maschinen in nassem Bodenzustand, zu tiefer Schnitt, zu langes Weiden (v.a. im Herbst) bei schlechtem Wetter, übermässige und einseitige Düngung usw., kann gute Futterpflanzen im Grasland auf Jahre hinaus verdrängen.
- Beeinflussung des Samenhaushalts der Futterpflanzen: Arten, die sich nicht vegetativ vermehren können, verschwinden, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit Gelegenheit zur Versamung haben. Ein später Schnitt alle zwei Jahre ermöglicht den natürlichen Erhalt der Pflanzenart, gilt z.B. für: Italienisches Raigras, Fromental, Timothe, Wiesenschwingel.