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Lebensmittelsicherheit: vereinfachter Ansatz für Lebensmittelspenden
Die EFSA hat einen neuen Ansatz für das Management der Lebensmittelsicherheit seitens kleiner Einzelhändler entwickelt, der es diesen erleichtert, Lebensmittel zu spenden.
Das vereinfachte System würde zum Beispiel bedeuten, dass von Einzelhändlern keine eingehenden Kenntnisse spezifischer Gefahren gefordert werden. Es umfasst Schritte zur Überprüfung, ob gespendete Lebensmittel sicher sind (z.B. eine Haltbarkeitskontrolle), die Aufrechterhaltung der Kühlkette sowie die Sicherstellung der Kommunikation zwischen Spender und Empfänger.
Dem neuen Ansatz zufolge, muss Einzelhändlern lediglich bewusst sein, dass biologische, chemische und physikalische Gefahren oder Allergene auftreten können und dass das Unterlassen wichtiger Maßnahmen zu deren Eindämmung – wie etwa die Trennung von rohen und gegarten Erzeugnissen – ein Risiko für Verbraucher darstellen könnte.
Der Ansatz richtet sich an Lebensmittelvertriebszentren, Supermärkte, Kneipen, Restaurants und andere kleine Einzelhändler. Die Gewährleistung der Sicherheit von gespendeten Lebensmitteln ist besonders schwierig, da diese sich unter Umständen dem Ende ihrer Haltbarkeit nähern und meist mehrere Akteure an der Spendekette beteiligt sind. Das wissenschaftliche Gutachten wird Lebensmittelspendern und -empfängern (Lebensmittelbanken und anderen gemeinnützigen Organisationen) helfen, indem es vereinfachte Systeme für das Management der Lebensmittelsicherheit beschreibt, um zu gewährleisten, dass sichere Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden.