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So oder ähnlich dürfte es der Population von Fischern, Jägern, Korbflechtern, Hirten und Sammlern ergangen sein, als sie durch die fertigen Steinfluchten schritten. Sie dürften oftmals stehen geblieben sein, als sie in die Steinstreifen hinein blickten. Wann wird ihnen die Idee erwachsen sein, dass sie die Diagonalen, welche sie im Menhirenfeld ausmachten, auf den Bau der Anlage selber übertragen konnten und diese darum an einem passenden Ort oder zu einem geeigneten Zeitpunkt leicht nach Norden abdrehten, sodass die bis dahin gerade laufenden Linien deutlich umgelenkt wurden? Haben die Planer von damals bereits in Diagonalen gedacht?
In jener archaischen Zeit muss dem umtriebigen Urvolk, das sich in der rauen Gegend um Kerloquet niedergelassen hatte, deutlich geworden sein, dass das geometrische Spiel der horizontalen und vertikalen Linien geistig eine attraktive Dynamik auslöste, welche sich durchaus auf die eigene Gedankenentfaltung übertragen liess und auf diese Weise, durch die bewirkte, mentale Anstrengung, unbewusst die Hirnzellen zu neuen Aktivitäten angeregte. Genauso, als der Homo Sapiens in einer weit früheren Geschichtsepoche begann, statt rohes Gemüse und ungegarenes Fleisch Abgekochtes und Gebratenes zu verzehren, sodass körperinnere Kräfte umgepolt und zur Entwicklung des Gehirns freigesetzt wurden – sagt eine wissenschaftliche Theorie.
Unser Vorfahre dachte unmerklich nicht mehr nur in Kurven, Geraden und Diagonalen, sondern auch in Linien, die sich umlenken lassen. Der Dynamik der ins Feld gelegten Streifen und Muster folgte die Dynamik des Denkens. Das Denken, das bis anhin seinen in Bauten umgesetzten bildhaften Ausdruck in der geschlossenen Formation fand, brach geradlinig und zugleich veränderbar und flexibel auf.