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Die weltweiten Warenströme werden nicht nur mit Flugzeugen und LKWs, sondern auch mit gewaltigen Containerschiffen bewegt. Als im März 2021 das Containerschiff «Ever Given» von der Reederei Evergreen Marine stecken blieb, hatte dies Auswirkungen auf die globale Schifffahrt.
«Ever Given» ist eines der grössten Containerschiffe der Welt, es fasst ungefähr 20 000 Container. Als es am 23. März 2021 durch den Suezkanal, eine der meist befahrenen Seerouten, fuhr, geriet das Schiff durch starke Winde und eine Reihe von Fahrfehlern in eine Schräglage und fuhr auf Grund.
Sechs Tage lang war der Kanal gesperrt, Hunderte von Schiffen waren blockiert, Waren trafen nicht rechtzeitig in den Zielhäfen ein – und die Bilder des gewaltigen Schiffes, das in der schmalen Fahrrinne steckte, gingen um die Welt. Gerade auch auf Social Media war der Spott über den Kapitän des Schiffs gross, zahlreiche Memes wurden darüber gepostet.
Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass ein einziger Kanal eine derartige Bedeutung für den weltweiten Handel hat?
Betrachtet man die Region auf einer Karte, so stellt man fest, dass Schiffe den afrikanischen Kontinent umrunden müssten, wenn sie beispielsweise Waren von Japan nach Italien liefern wollen. Deshalb wurde über die Jahrhunderte hinweg, vom alten Ägypten bis in unsere moderne Zeit, ein Kanal bei der natürlichen Meerenge zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer geplant und auch teilweise gebaut. Erst 1869 konnte der Kanal so gebaut werden, dass er nicht verschlammte und somit längerfristig nutzbar war.
Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Suezkanal (letzter Zugriff 16.12.21)
Monate später: "Ever Given" erreicht Rotterdam
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