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Das vorliegende Buch verknüpft die mathematischen Grundlagen der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie mit zahlreichen Anwendungsgebieten aus Physik und Astronomie. Neben der Diskussion von klassischen Experimenten , welche die Vorhersagen der Relativitätstheorie bestätigen, wird ein Fokus auf die Kosmologie als Anwendung der Relativitätstheorie gesetzt. Die Behandlung der Physik kompakter stellarer Objekte, d. h. von weissen Zwergen, Neutronensternen und schwarzen Löchern, mit einem kurzen Abschnitt zur Entstehung und Entwicklung von Sternen runden die Darstellung ab.
Einen besonderen Schwerpunkt legen die Autoren auf die relativistische Visualisierung. In zwei Kapiteln bekommt der Leser einen Überblick über verschiedene Techniken in der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie. Anhand von Beispielen können die der Alltagserfahrung scheinbar widersprechenden Vorhersagen der Relativitätstheorie besser fassbar gemacht werden. Die daraus gewonnenen Abbildungen und begleitenden Videos erweitern das Verständnis der im Text behandelten Themen.
Das Buch richtet sich besonders an Studierende der Physik und verwandter Studiengänge, die sich einen Überblick über die Relativitätstheorie und ihre Anwendungsgebiete verschaffen möchten, aber auch interessierten Laien können damit interessante Einsichten gewinnen.
Sebastian Boblest ist Postdoktorand am Visualisierungsinstitut der Universität Stuttgart. Er studierte Physik mit anschliessender Promotion an der Universität Stuttgart. Seine Forschungsinteressen sind die Visualisierung in der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie sowie die Visualisierung von Strömungssimulationen auf Höchstleistungsrechnern.
Thomas Müller ist Postdoktorand am Visualisierungsinstitut der Universität Stuttgart. Er studierte Physik mit anschliessender Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seine Forschungsinteressen sind die Visualisierung in der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie, die Visualisierung hochaufgelöster LIDAR-Daten für geomorphologische Analysen und die Entwicklung von Lehrsoftware.
Günter Wunner studierte Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo er sich 1982 habilitierte. Von 1984 bis 1990 war er am Lehrstuhl für Theoretische Astrophysik der Universität Tübingen tätig, hatte von 1990 bis 1997 einen Lehrstuhl für Theoretische Plasma- und Atomphysik an der Ruhr-Universität Bochum inne und leitet seit 1997 das 1. Institut für Theoretische Physik der Universität Stuttgart. Zu seinen Forschungsgebieten zählen nichtlineare Dynamik und Quantenphysik, nicht-hermitesche Quantenmechanik sowie Atom- und Astrophysik.