Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03586.jsonl.gz/1884

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Die Schweiz belegt in der neuen Eishockey-Weltrangliste, welche die IIHF nach dem Olympia-Turnier veröffentlicht hat, nur noch auf Platz 8. Olympia-Finalist Deutschland hat die Schweizer überholt.
Was der Computer der IIHF ausspuckte, war aus Schweizer Sicht bereits nach dem verlorenen Achtelfinal gegen Deutschland klar. Erstmals seit 2012 (9. Rang) belegt die Schweiz nicht mehr den 7. Rang im Ranking, das aus den Schlussranglisten der vergangenen vier Weltmeisterschaften und den letzten Olympischen Spielen ermittelt wird.
Die Weltrangliste wird einerseits für die Gruppeneinteilungen an den grossen Turnieren herangezogen, andererseits ist sie vor allem bedeutend bei der Qualifikation für die Olympia-Turniere. Nur die Top 8 nach der WM 2020 in der Schweiz müssen für 2022 in Peking nicht den Umweg über ein Qualifikationsturnier gehen.
An der Spitze der Weltrangliste steht weiterhin Kanada. Die Olympiasieger aus Russland vermochten die Nordamerikaner nicht vom 1. Rang zu verdrängen. Nebst Deutschland und der Schweiz tauschten in den vorderen Positionen auch Tschechien (neu 5.) und die USA (6.) ihre Plätze.
Hiller bester Torhüter
Der Schweizer Jonas Hiller schloss das olympische Turnier mit einer Fangquote von 95,60 Prozent als statistisch bester Torhüter vor dem russischen Olympiasieger Wassili Koschetschkin (93,64) ab. Hiller hatte in seinen vier Einsätzen vier Gegentore kassiert und dabei 87 Paraden gezeigt.
Zum Topskorer des Turniers avancierte der Russe Nikita Gussew mit vier Toren und acht Assists, je zwei davon gelangen ihm im Final. Bester Schweizer Skorer war mit drei Toren und zwei Assists ZSC-Stürmer Pius Suter.
Das enttäuschend frühe Ausscheiden der Schweizer in den Achtelfinals korrespondiert auch mit der Turnierstatistik: Sowohl im Überzahlspiel (Erfolgsquote: 8,83 Prozent), wie auch im Unterzahlspiel (69,23 Prozent) klassierte sich das Team von Nationaltrainer Patrick Fischer lediglich an zehnter Stelle.
Dazjuk im Triple Gold Club
Pawel Dazjuk ist das 28. Mitglied im sogenannten "Triple Gold Club" - jenem exklusiven Kreis von Eishockey-Profis, die in ihrer Karriere mindestens je einmal Olympiasieger, Weltmeister und Stanley-Cup-Sieger geworden sind. Mit dem Gewinn der Olympia-Goldmedaille in Pyeongchang erfüllte der russische Stürmer das letzte Kriterium. Den Stanley Cup gewann er 2002 und 2008 mit den Detroit Red Wings, den WM-Titel mit Russland 2012.
Noreau im All-Star-Team
Der Russe Ilja Kowaltschuk wurde von den Medien zum wertvollsten Spieler (MVP) des olympischen ETurniers gewählt. Der 34-jährige Stürmer von SKA St. Petersburg erzielte fünf Tore und zwei Assists. Ins All-Star-Team mit vier russischen Spielern schaffte es auch der Kanadier Maxim Noreau, der beim SC Bern tätig ist. Mit zwei Treffern und fünf Assists war er in der Skorerwertung der beste Verteidiger.
Der internationale Eishockey-Verband IIHF zeichnete den Russen Nikita Gussew als besten Stürmer aus. Dieser war nicht nur der Topskorer der Winterspiele (4/8), sondern trug mit je zwei Toren und Assists im Final gegen Deutschland (4:3 n.V.) auch massgeblich zum Olympiasieg für das Team OAR bei. Gussew wäre der logische MVP gewesen.
SDA-ATS