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Ethos empfiehlt den Aktionärinnen und Aktionären von UBS, an der Generalversammlung vom 3. Mai 2012 die Stimmrechte auszuüben. Damit soll dem Verwaltungsrat signalisiert werden, dass das Vergütungssystem der Grossbank nicht zufriedenstellend ist und das interne Kontrollsystem Mängel aufweist, schreibt die Ethos-Stiftung in einer Mitteilung.
Die Vergütungen für die Geschäftsleitung seien zu hoch und gegen oben nicht begrenzt: Der höchstbezahlte Manager, Robert McCann, erhielt 9,2 Millionen Franken, wovon 85 Prozent variabel sind. Die anderen Geschäftsleitungsmitglieder erhielten im Durchschnitt 5,7 Millionen Franken, siebzig Prozent davon sind variabel. Inakzeptabel seien auch Vergütungen ohne Gegenleistung, so das Vier-Millionen-Franken-Willkommenspaket für den zu wählenden Verwaltungsratspräsidenten.
Trotz einer Opposition von über einem Drittel der Aktionäre an der letztjährigen Generalversammlung, habe der UBS-Verwaltungsrat das Vergütungssystem nicht geändert. Ethos stimme daher erneut gegen den Vergütungsbericht.