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Der Uhren- und Schmuckkonzern hat in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres mehr verkauft. Vor allem in Ostasien stieg der Umsatz. Schwach war dagegen eine andere Weltregion.
Der Luxusgüterkonzern Richemont, zu dem Marken wie Cartier, Piaget, Montblanc und IWC gehören, hat seinen Umsatz in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres um 10 Prozent gesteigert. Vor allem das Schmuckgeschäft hat zu den besseren Verkäufen beigetragen.
Das Unternehmen hat aber auch von relativ schwachen Vorjahreszahlen wegen Rückkaufs von Uhren aus Lagern von Händlern profitiert, wie Richemont am Mittwoch mitteilte. In Lokalwährungen gerechnet beträgt das Umsatzplus 12 Prozent. Konkrete Zahlen nennt der Konzern nicht.
Asien verbessert
Die Verkäufe hätten von April bis August in allen Regionen zugenommen. Die grösste Zunahme verzeichnete Richemont in der Region Asien Pazifik (+22 Prozent), gefolgt von Japan (+6 Prozent) und Amerika (+9 Prozent).
In Europa hätten Touristen wegen des starken Euros weniger Geld für Luxuswaren ausgegeben. Der Umsatz nahm dort um 3 Prozent zu. Auch in der Region Mittlerer Osten/Afrika stiegen die Verkäufe nur leicht (+1 Prozent). Grund dafür war die unsichere geopolitische Lage, wie Richemont weiter schreibt.
Detaillierte Zahlen im November
Zum Ausblick hält sich Richemont in der Mitteilung bedeckt. Detaillierter über den Geschäftsgang wird die Gruppe am 10. November berichten, wenn die Zahlen zum ersten Halbjahr 2017/18 zur Publikation anstehen.
(sda/gku/cfr)