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Geschichte
Anno 1893 baut Emil Nauer einen Weinkeller mit einer Fassung von fünfzigtausend Litern, stellt ein Holzhaus darüber und beginnt mit dem Handel von Wein, Spirituosen, Baumaterialien und Getreide.
Den Vertrieb von Baumaterialien stellt er nach wenigen Jahren ein. Der Getreidehandel wird durch das Aufkommen der landwirtschaftlichen Genossenschaften verdrängt.
So verbleibt das Geschäft mit Wein und Spirituosen, das 1917 an seine Söhne übergeht und sich fortan Gebrüder Nauer nennt.
Der regionale Rahmen wird bald zu eng. Die Kantone Aargau und Zürich werden erschlossen und bereits 1920 holpert der erste, noch mit Vollgummi bereifte Lastwagen durch die Innerschweiz.
1926 brennt das Geschäft nieder. Über dem alten Keller wächst eine neue, erweiterte Weinkellerei hinter einer markanten Treppengiebel-Fassade.
Anfangs der 30er Jahre tauchen im Angebot die Literflaschen auf. Bis anhin wurde nur im Fass und in der 7/10 Flasche geliefert. Und 20 Jahre später erscheint die Halbliterflasche.
Die Lagerräume müssen erweitert, Raum für Gebinde und Abfüllautomaten geschaffen werden. Die Küferei weicht der mechanischen Werkstatt. Spirituosen werden ab 1970 in der eigenen Destillerie gebrannt. In Tegerfelden wird eine Trotte für die Kelterung der Aargauerweine bezogen.
Mittlerweile ist in der Person von Patrik Nauer die vierte Generation am Werk. Das Unternehmen ist auf eine Grösse von über 30 Mitarbeitern angewachsen und es werden Kunden in der ganzen Schweiz bedient.
Das Unternehmen kombiniert heute das Wissen der Eigenproduktion und das Know how eines umfassenden Handelshauses. Daraus fliessen viele Ideen von unseren ausländischen Produzenten in unsere Produktion ein.