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Besonders gefährdete Personen
Die Situation rund um das Coronavirus COVID-19 ändert sich sehr rasch und die Empfehlungen bzw. Weisungen des BAGs werden laufend angepasst. Besuchen Sie die Webseite des BAGs, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Das neue Coronavirus COVID-19 ist für Personen ab 65 Jahre und für alle mit einer Vorerkrankung besonders gefährlich. Sie können schwer erkranken.
Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet:
- Bluthochdruck
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Diabetes
- Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Krebs
Im Anhang 6 der COVID-19-Verordnung 2 listet das BAG laufend auf, wer nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen als besonders gefährdet gilt.
Falls Sie unsicher sind, ob Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Wenn Sie älter als 65 sind oder eine der oben aufgeführten Vorerkrankungen haben, gelten folgende Massnahmen:
- Sie können Ihr Zuhause verlassen, solange sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. Vermeiden Sie Orte mit hohem Personenaufkommen (beispielsweise Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (beispielsweise Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr).
- Vermeiden Sie unnötige Kontakte und halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Personen.
- Lassen Sie wenn möglich eine Freundin, einen Freund oder Nachbarn für Sie einkaufen oder bestellen Sie online oder per Telefon. Sie finden auch Unterstützungsangebote bei verschiedenen Organisationen, über Ihre Gemeinde oder im Internet.
- Nutzen Sie für geschäftliche und private Treffen bevorzugt das Telefon, Skype oder ein ähnliches Hilfsmittel.
Wenn Sie zum Arzt müssen, fahren Sie mit Ihrem Auto oder Velo oder gehen Sie zu Fuss. Ist das nicht möglich, dann nehmen Sie ein Taxi. Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Personen und beachten Sie die Hygieneregeln.
Wenn Sie berufstätig und wegen Vorerkrankung gefährdet sind, muss Ihr Arbeitgeber Sie schützen. Weitere Informationen des BAGs dazu finden Sie hier.
Haben Sie ein oder mehrere Krankheitssymptome wie Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns? Dann rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Auch am Wochenende. Beschreiben Sie Ihre Symptome und sagen Sie, dass Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören.
Was sollten betreuende Angehörige wissen?
Betreuen Sie eine besonders gefährdete Person oder leben Sie im gleichen Haushalt? So schützen Sie sich und die betreute Person:
- Halten Sie sich an die Verhaltens- und Hygieneregeln.
- Wenn Sie mit der betreuten Person zusammenleben: Sie können Ihr Zuhause verlassen, solange Sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. Vermeiden Sie Orte mit hohem Personenaufkommen (beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (beispielsweise Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr).
- Wenn Sie nicht mit der betreuten Person zusammenleben: Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum, um die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des neuen Coronavirus zu reduzieren.
- Lassen Sie Ihr Umfeld wissen, welche Unterstützung Sie benötigen und nehmen Sie die Unterstützung an.
- Oder kontaktieren Sie Organisationen wie die Spitex.
- Sprechen Sie mit anderen Menschen über Ihr Erleben, Ihre Gedanken und Gefühle – mit Ihrer Familie, Freunden oder Bekannten oder auch mit Fachpersonen.
- Bereiten Sie den Fall vor, dass Sie selber krank werden: Bestimmen Sie – möglichst gemeinsam mit der von Ihnen betreuten Person – eine Stellvertretung. Schreiben Sie wenn möglich gemeinsam das Wichtige auf, damit alles rasch greifbar ist, wenn Sie krank würden.
Informieren Sie sich im Merkblatt, was Sie im Alltag und beim Auftreten von Krankheitssymptomen beachten sollten.
Weitere Informationen
Zuletzt geändert:
14. Mai 2020