Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03615.jsonl.gz/2865

Patenschaften für Tibetische Flüchtlingskinder
Die von tibetischen Flüchtlingen bewohnte Siedlung Phuntsokling im indischen Bundesstaat Orissa wurde 1963 als eine der ersten grösseren gegründet. Sie bietet rund 500 im Exil lebenden Familien ein Heim und teilt sich in fünf Camps auf. Gegenwärtig leben gut 4000 Menschen in diesen fünf Camps. Die Siedlung hat mit schwierigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Krankheiten wie Durchfall, Dysentrie, Gelbsucht, Cholera und Tuberkulose gehören zum Alltag. Phuntsokling wurde von den örtlichen Behörden sogar zur Malariagefährdeten Region erklärt.
Patenschaften für tibetische Exilkinder in Indien
Die in der Flüchtlingssiedlung wohnhaften Kinder haben die Möglichkeit, den Grundschulunterricht bis zum 10. Schuljahr zu besuchen. Studenten können für weitere fünf Jahre zwischen zwei Studienrichtungen auswählen. Alle Schulen werden von der zentralen tibetanischen Schulverwaltung in Neu Delhi verwaltet, welche von der indischen Regierung unterstützt wird.
Wegen der ungenügenden Finanzierung der Siedlungsschulen erhalten die Schülerinnen und Schüler jedoch nur eine minimale Ausbildung. Dies aus Mangel an qualifizierten Lehrkräften, nicht genügend vorhandenen Lehrmitteln und unzulänglichen Einrichtungen.
Wie ist die Idee einer Patenschaft entstanden?
Die meisten Eltern in Orissa können ihren Kindern aus finanziellen Gründen keine Ausbildung in qualifizierten Schulen zukommen lassen. Gyetrul Jigme Rinpoche ist es jedoch ein grosses Anliegen, jedem Kind eine gute Grundschulausbildung zu ermöglichen; er setzt sich deshalb sehr für das Patenschaftenprogramm ein.
Um die schwierigen lokalen Verhältnisse zu verbessern, sucht Gyetrul Jigme Rinpoche auf der ganzen Welt Patinnen und Paten , die diese Kinder mit einem monatlichen Beitrag von sFr. 40.- unterstützen und ihnen damit eine gute Schulbildung ermöglichen.
Der persönliche Kontakt zwischem dem Kind und den PatInnen ist ein wichtiges Element. Ist ein solcher Kontakt einmal zustandegekommen, wird der Unterstützungsbeitrag monatlich oder jährlich an die angegebene indische Bank überwiesen. Die Patenschaften werden vor Ort unter der Aufsicht von S.E. Jigme Rinpoche betreut.
Wie funktioniert der Kontakt zwischen PatInnen und Patenkindern?
Wenn Sie an einer Patenschaft interessiert sind, kontaktieren sie Padma Ling und erhalten einige Dossiers von Kindern zur Ansicht. Das Dossier enthält verschiedene Angaben über die Patenkinder. Sobald Sie sich für ein Kind entschieden haben, nehmen Sie schriftlichen Kontakt mit diesem auf, damit Sie sich gegenseitig kennen lernen können. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für allfällige Übersetzungen in die englische Sprache zur Verfügung. Alle weiteren Kontakte finden zwischen Ihnen und Ihrem Patenkind statt. Dadurch erhalten Sie Einblick in die familiären Verhältnisse und nehmen Anteil am Leben und an der Entwicklung Ihres Patenkindes und können dieses unter Umständen sogar einmal besuchen. Durch diesen persönlichen Kontakt entstehen zudem keine unnötigen Verwaltungskosten zwischen dem Verein Padma Ling und den Patenkindern. Sollten sich irgendwelche Fragen ergeben, wenden Sie sich an Padma Ling. Uns steht eine Kontaktperson aus dem Kloster in Orissa zur Verfügung, welche die vermittelten Kinder regelmässig aufsucht und deren Ausbildung begleitet.