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Am Markt rückt das Ende November anstehende Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) stärker in den Blick. Es wird darauf spekuliert, dass die Opec eine mit anderen wichtigen Förderländern vereinbarte Produktionsbegrenzung verlängern wird. Nach Einschätzung des Rohstoffexperten Bart Melek von der kanadischen Handelshaus TD Securities ist es wahrscheinlich, dass die vereinbarte Fördergrenze auf das gesamte Jahr 2018 ausgedehnt wird.
Derzeit gilt die Vereinbarung führender Mitglieder der Opec und anderer Ölstaaten, darunter Russland, bis Ende März 2018. Ziel ist es, die Rohölpreise zu stabilisieren und bestenfalls nach oben zu treiben. Die grössten Produzenten, Saudi-Arabien und Russland, haben bereits durchblicken lassen, dass eine zeitliche Verlängerung möglich sei.
Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank werden die Ölpreise aber auch von niedrigeren irakischen Ölexporten gestützt. In den ersten drei Oktoberwochen hätten diese etwa 200 000 Barrel pro Tag unter dem Septemberniveau gelegen. Im Norden des wichtigen Förderlandes wurde die Ölproduktion im Gebiet um Kirkuk wegen des Konflikts mit den Kurden vorübergehend unterbrochen./jkr/jsl/jha/
(AWP)