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Das Ausstellungsbüro ARTES nimmt das Jubiläum «50 Jahre Frauenstimmrecht» zum Anlass, fünf Churer Musikpionierinnen von internationalem Format zu porträtieren.
Sylvia Caduff machte zu einer Zeit eine grosse Dirigenten-Karriere, als Frauen in diesem Beruf noch undenkbar waren. Silvia Kind machte sich als brillante Cembalistin und Pionierin der historischen Musizierpraxis einen Namen und war als Professorin in den USA tätig.
Elsa Cavelti erlangte als Opernstar Bekanntheit und war eine gefragte Pädagogin heute namhafter Schweizer Sänger/-innen. Für die Neue Musik, die Avantgarde, hat sich die vielseitige Flötistin Riccarda Caflisch entschieden, während sich Singer-Songwriterin Corin Curschellas nicht nur für das heimische Liedgut engagiert, sondern auch in Wien, Paris oder New York auftritt.
Die Kammerphilharmonie Graubünden spielt das Sinfoniekonzert «Paris, mon amour»
Zu Beginn des klug und grafisch ansprechend gestalteten Rundgangs werden Daten zur Entwicklung der Musik in Chur aufgezeigt, die auch für die Ausbildung der fünf Musikerinnen wichtig waren: etwa die Gründung des Orchestervereins Chur 1912, die Einführung einer Musikschule 1919 und die Gründung der Singschule 1949 durch Musiker und Pädagoge Lucius Juon.
Die Eröffnung ist am Freitag, 24. September, von 17 bis 19 Uhr, mit den Kuratorinnen und der Flötistin Riccarda Caflisch.
Die Rahmenveranstaltung findet am Samstag, 25. September, 19 Uhr, im Theater Chur, mit dem Sinfoniekonzert «Paris, mon amour» mit der Kammerphilharmonie Graubünden, geleitet von der Dirigentin Delyana Lazarova, statt. 18.30 Uhr wird ein Gespräch an der Theaterbar stattfinden.