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<h2>SubmittedText<h2><p>- Nach welchen Kriterien wurden die bisherigen Taskforce-Mitglieder ausgewählt?</p><p>- Ist es wahr, dass keine Protokolle der Taskforce-Sitzungen geführt werden?</p><p>Gemäss Rahmenmandat (Punkt 4) sollen die Expertengruppen der Taskforce nicht 'selbstständig nach aussen kommunizieren'.</p><p>- Findet der Bundesrat, dass dieser Mandatsverpflichtung genügend Folge geleistet wird?</p><p>- Müsste die Taskforce nicht einer parlamentarischen Institution rechenschaftspflichtig sein?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Science Task Force ist unabhängig und wählt ihre Mitglieder selber aus. Diese werden aufgrund ihrer Expertise und vor dem Hintergrund einer interdisziplinären Zusammensetzung der Swiss National Covid-19-Science Task Force ausgewählt. So wird sichergestellt, dass neben Gebieten wie Epidemiologie und Medizin auch Disziplinen wie Psychologie, Ethik und Ökonomie vertreten sind. Die Art und Weise, wie der Austausch unter den Mitgliedern dokumentiert wird, ist Sache der Science Task Force. Die Mitglieder arbeiten für die Science Task Force ehrenamtlich und unentgeltlich, weshalb Prozesse sehr schlank und der administrative Aufwand klein gehalten werden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt regelmässige Austauschsitzungen durch, an der je nach Thema verschiedene Mitglieder der Science Task Force teilnehmen. Diese Sitzungen werden protokolliert. Das Generalsekretariat des EDI und das BAG als Mandatsgeber haben die Regeln der Kommunikation im Mandat festgelegt. So kommunizieren einzelne Expertengruppen der Science Task Force nicht selbständig nach aussen. Und wenn sich Mitglieder öffentlich äussern, so tun sie das in ihrer Funktion ausserhalb ihrer Zugehörigkeit zur Task Force, z. B. als Leitende einer Institution, und deklarieren dies klar. Die Rechenschaftspflicht des Expertengremiums gemäss Mandat (also nicht über die wissenschaftlichen Inhalte seiner Tätigkeit) besteht gegenüber dem Auftraggeber, also dem Generalsekretariat des EDI und dem BAG. Eine Rechenschaftspflicht gegenüber einer anderen Institution erscheint dem Bundesrat nicht zielführend. </p>