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Informationen
In den vorangehenden zwei Kursen zur kleinianischen Psychoanalyse (WS 17/18 „Frühe Abwehrmechanismen“, WS 18/19 „Attraktivität des bösen Objekts“) wurde versucht, theoretische Grundlagen früher Objektbeziehungen mittels der Lektüre von E. Krejcis „Psychogenese im ersten Lebensjahr“ und anhand von Kinderanalysen zu erarbeiten.
In diesem Kurs soll der Fokus auf die Technik der Analyse von Übertragungssituationen beim Erwachsenen gelegt werden anhand der Lektüre von M. Kleins „Vorlesungen zur Behandlungstechnik“. Es wird davon ausgegangen, dass den Übertragungsphänomenen im Hier-und-Jetzt unbewusste Phantasien und reale Erfahrungen, in ständiger Wechselwirkung, aus frühen Objektbeziehungen zu Grunde liegen. In dem Zusammenhang werden wir auch den Beitrag von Susan Isaacs „Wesen und Funktion der Phantasie“ lesen. Abschliessend analysieren wir das Übertragungsgeschehen in eigenen Fallvignetten.
Arbeitsweise:
Gemeinsame Lektüre, Textausschnitte vorstellen, Vorstellen eigener Fälle. Interaktive Arbeitsweise (ggf. auch mittels Power Point). Raum für Fragen und Diskussionen.