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Die zwei Werke Parallaxe 4—5 von Gian Losinger spielen mit dem Phänomen der Wahrnehmung. «Parallaxe» beschreibt die scheinbare Änderung der Position eines Objektes, wenn der Beobachtende seine eigene Position verschiebt. Je nach Blickwinkel sieht man ein oder zwei Bouquets. Was zunächst aussieht wie ein Spiegel, ist eine Momentaufnahme des Blumenarrangements. Mit der Zeit wird die Diskrepanz zwischen Blumenstrauss und Fotografie immer grösser. Die Arbeiten Parallaxe 1—3 wurden in der Stadtgalerie Bern während der Ausstellung «Repeat» gezeigt. An der Nacht der 1000 Fragen werden sie nun in einem anderen Kontext wiederholt.
Gian Losinger (*1996) lebt und arbeitet in Bern.