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Eine Fördererhöhung durch das Ölkartell Opec und andere grosse Produzenten scheint konkretere Formen anzunehmen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Mittwoch mit Bezug auf eine informierte Person, Russland wolle eine Rückkehr zum Produktionsniveau vom Oktober 2016 vorschlagen. Das würde bedeuten, dass der Grossteil der seit Anfang 2017 geltenden Förderkürzungen wegfallen würde.
Konkret gehe es um eine Anhebung der Tagesförderung um 1,8 Millionen Barrel, die auf die beteiligten Länder aufgeteilt werden soll. Dies würde bedeuten, dass die tatsächliche Förderanhebung etwas geringer ausfallen könnte, falls einzelne Länder ihre Produktion nicht anheben können oder wollen. Bislang haben Irak, Iran und Venezuela Widerstand gegen eine höhere Produktion signalisiert.
Das Ölkartell Opec wird sich in der kommenden Woche in Wien treffen, um über die Angelegenheit zu beraten./bgf/fba
(AWP)