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Zwischen 20 und 30 Tonnen Kaffee und etwa eine Tonne Zigaretten wurden zu den besten Zeiten über die grüne Grenze ins Veltlin gebracht - und zwar pro Tag. Beidseits der Grenze hat man davon kräftig profitiert und ist reich geworden.
Die Blütezeit dieses Schmuggels erlebte das Puschlav in den 60er und bis Mitte der 70er Jahre. Die Schweizer Behörden tolerierten den Schwarzhandel. Denn: Jahr für Jahr flossen Millionen von Franken in die Bundeskasse. Alleine 1969 waren es rund 100 Millionen Franken. Damit wurde einem von 20 Pensionierten in der Schweiz die Rente bezahlt - Schmuggel sei dank.