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Geschichte: Pokemon-Was ist das für ein Gefühl?(6)

Alola liebe Leser!
Hier ist nun der sechste Teil.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und würde mich über ein paar Reviews freuen.^^
Das schwarzhaarige Mädchen schoss die Küste entlang,im Schlepptau Bauz.Als sie vor der hölzernden Tür stand,hörte sie laute Geräusche aus aus dem Inneren.
"Gut so Wuffels,noch ein bisschen fester,wenn´s geht!"
Verwundert öffnete Mond die Tür und sah den Professor lachend auf dem Boden liegen.
»Wo bin ich hier gelandet?«fragte sich die Pharmazeutin im Gedanken.
Fröhlich begrüßte er sie:"Alola Mond!Wie geht's dir und deinem Bauz?"
"Ganz gut..."antwortete sie.
"Falls du dich fragst,wieso ich hier auf dem Boden liege,erkläre ich´s dir.Ich habe Wuffels befohlen Tackle auf mich einzusetzen,damit ich seine Stärke messen kann."erklärte Kukui.
Mond fragte etwas zurückhaltend:"Sagen Sie Professor,können Sie mir etwas über Lilly verraten?"
Professor Kukui setzte sich auf und schaute Mond erst verwundert an,lächelte dann aber und stand auf,wobei er sagte:"Nagut,folge mir!"Mond lief dem schlanken Mann hinterher und ließ sich auf seine Bitte auf´s Sofa fallen.
"Wissen Sie,Talis Cousine erzählte mir,dass Lilly von einem komischen Wesen angegriffen wurde,als sie klein war.Stimmt das?"fragte sie ihn mit schiefgelegten Kopf.Kukui atmete aus,wobei er geduldig antwortete:"Bedauernswerter Weise, ja.Ich war zwar nicht da.aber Lilly hat es mir erzählt.Weißt du,Mond.Meine Ehefrau Professor Burnett,hat sie verängstigt am Strand gefunden und meinte zu mir,dass wir uns um Lilly kümmern sollten.Am Anfang war sie sehr unzutraulich und konnte nichts über sich erzählen.Aber nach der Zeit öffnete sie uns ihr Herz und fing an uns vieles zu erzählen.Sie hat eine ziemlich sture Art,aber wenn man sie besser kennt ist sie ein sehr freundliches und fürsorgliches Mädchen."Mond nickte,woraufhin sie behutsam ihre letzte Frage stellte:"Und wo ist sie?"
"Sie wohnt wieder bei ihrer Mutter."antwortete der Professor.
"Vielen Dank Professor Kukui,dass Sie mir meine Fragen beantwortet haben."sagte sie freundlich.Der Professor antwortete fröhlich:"Keine Ursache.Oh und noch bevor ich es vergesse,wie sieht´s mit deiner Inselwanderschaft aus?"
Verlegen antwortete Mond,während sie auf den Boden starrte:"Nicht so gut.Ich habe noch nicht begonnen."Verständnisvoll nickte der Professor und meinte:"Hier,du erhältst mein Wuffels.Nun kannst du deine Inselwanderschaft beginnen.Ich hoffe du und Wuffels werden ein tolles Team.Na dann,aufwiedersehen Mond!"
Begeistert nickte die Schwarzhaarige und bedankte sich für das Geschenk.
Mond verließ das Haus des Professors und beschloss wie ihr Bruder auch die Inselwanderschaft zu beginnen.
Wie ich schon einmal gesagt habe: Nach einem Satzzeichen kommt immer ein Leerzeichen. Also zum Beispiel: "Das schwarzhaarige Mädchen schoss die Küste entlang, im Schlepptau Bauz. Als sie vor der hölzernden Tür stand, hörte sie laute Geräusche aus aus dem Inneren."
Ich habe diverse Probleme mit dieser Geschichte. Erstens denke ich, dass "Pokemon" keine gute Basis für eine Geschichte ist. Versteh mich nicht falsch, ich habe es selbst gespielt und viel Spaß dabei gehabt. Das Problem ist: Die Spiele basieren auf einem Konzept, das sich kaum in einer Geschichte umsetzen lässt: Kinder hetzen ihre Haustiere gegeneinander, bis eins von beiden den Geist aufgibt. Als Computerspiel funktioniert das gut, weil man es kaum hinterfragt. Nicht aber in einer Geschichte, die ernst genommen werden soll, es sei denn, man benutzt diese Grausamkeit bewusst, um Kritik zu üben oder eine düstere Geschichte zu erzählen. Auch andere Dinge im Spiel sind kaum auf eine Geschichte zu übertragen, ohne dass es unlogisch wird. Die rundenbasierten Kämpfe zum Beispiel. Das würde in echt nicht funktionieren. Oder die standardisierten Attacken. Um also eine Geschichte über Pokemon zu erzählen, müsste man die ganze Spiellogik umwerfen und das Pokemon-Universum neu erfinden. (Ich denke sogar, dass daraus eine sehr interessante Geschichte entstehen könnte)
Aus diesem Problem resultiert auch, dass ich mich nicht in die Geschichte hineinfinden kann. Die Menschen agieren eben eher wie Figuren in einem Spiel, aber nicht wie echte Menschen. Die ganze Welt dieser Geschichte fühlt sich nicht an wie eine, die wirklich existieren könnte. Und für jemanden, der die Namen der Pokemon nicht kennt, ist alles noch schwieriger nachzuvollziehen.
Letzter Kritikpunkt: Nach sechs Teilen ist noch immer kein wirklicher Konflikt in Sicht. Du gibst den Lesern also nicht wirklich einen Grund, die Geschichte weiter zu verfolgen.
So, das wars erstmal. Ich hoffe, ich war nicht zu hart. Du darfst dich auf jeden Fall nicht entmutigen lassen. Schreib weiter. Die Lösung zu allen Problemen ist Übung!
2 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.18 18:12.
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