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Pech und Erfolg für LCR TriathletenInnen
Autor: Ruedi Meier (Photos Copyright: Kirsten Stenzel Maurer)
Pech für Melanie Annaheim und grosser Erfolg für Jan van Berkel am selben Tag.
Melanie Annaheim musste am Weltcup in Lissabon nach dem Schwimmen mit einer stark geschwollenen Hand aufgeben. Beim Schwimmen mussten die Athleten nach
der Hälfte ans Flussufer und wieder zurück ins Wasser. Als Melanie aus dem Wasser kam, rutschte der ganze Teppich unter ihren Füssen weg, so dass sie auf die Hand stürzte. Sie beendete dann zwar noch das Schwimmen, hätte aber mit der geschwollenen Hand den Lenker des Rades nicht mehr halten können und musste deshalb aufgeben.
Jan van Berkel, soeben vom dreiwöchigen Höhentrainingslager in Font Romeu (FRA) zurück, startete bei den Profis in Stettfurt am Thurgauer Triathlon. Wegen des kühlen Wetters schwammen die Triathleten zuerst 600m im Schwimmbad (alle mit Neopren) und hatten hernach drei Mal 8 km auf dem Rad und drei Mal 2 km als Läufer zu absolvieren, was eine sehr gute
Gelegenheit bot, mehrmals die Wechsel zu perfektionieren.
Schon beim Schwimmen zeigte Jan, dass er in diesem Rennen nichts anbrennen lassen wollte und wechselte mit der Spitze zum ersten Mal aufs Rad. Der nachmalige Sieger Ronnie Schildknecht , Didier Brocard und Jan van Berkel konnten sich bereits auf dem ersten Radabschnitt vom Feld lösen und blieben auf dem Rad und zu Fuss bis anfangs des letzten Radabschnittes zusammen. Nachdem zuerst Brocard und dann Jan einen Angriff lancierten, konnte sich Schildknecht von den beiden
Verfolgern lösen. Weil Schildknecht wie Jan für das selbe Team (ewz power team) startet, durfte Jan natürlich nicht mehr „nachführen“ und verlor deshalb ca. eine Minute auf Schildknecht. Taktisch geschickt griff Jan dann auf dem letzten Laufabschnitt an und konnte den international weit höher eingestuften Brocard bis ins Ziel noch um 13 Sekunden stehen lassen.