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Der Wok: praktisch, aber nicht zwingend
Aktualisiert: Feb 13
Der Wok ist eine weit ausladende Pfanne mit stark gewölbtem Boden. Die ersten Woks wurden von Chinesen vor ca. 2000 Jahren hergestellt und haben sich als so praktisch erwiesen, dass das Gerät sehr schnell im ganzen südostasiatischen Raum populär wurde. Mit der internationalen Verbreitung der chinesischen Küche gewann der Wok auch im Westen immer mehr Anhänger.
Mit dem Wok kann man bei gleichzeitigem Rühren braten, blanchieren, frittieren und dämpfen. Seine gewölbte Form ermöglicht ein energiesparendes, schnelles und gleichmässiges Erhitzen und Kochen. Die hohen Seitenwände verhindern, dass Zutaten über den Rand hinausgerührt werden. Beim Frittieren braucht man weniger Öl: Es genügt, die Zutaten ins Zentrum der Pfanne zu bringen, wo die grösste Hitze herrscht.
Es gibt zwei Arten von Woks: die traditionelle kantonesische Form mit zwei gegenüberliegenden, henkelförmigen Griffen, und den Peking-Wok, der einen Stiel von über 30 Zentimeter Länge hat. Der lange Griff sorgt für den sicheren Abstand vom heissen Öl oder Wasser.