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(Foto Werner Gadliger)
Nora Iuga
*1931 in Bukarest geboren, wo sie auch heute lebt. Nora Iuga studierte Germanistik, arbeitete als Deutschlehrerin, Journalistin, Lektorin, Redakteurin und Übersetzerin. 1968 erschien ihr erster Gedichtband «Vina nu e a mea» (Es ist nicht meine Schuld). Mit ihrer Ironie und agilen Geistesschärfe geriet sie immer wieder mit den kommunistischen Autoritäten ihres Landes in Konflikt. Dennoch etablierte sie sich immer stärker – und über die Revolution von 1989 hinaus – als bedeutende Stimme der rumänischen Lyrik. Dichtern verschiedener Generationen gilt sie als Referenzpunkt. Ihr vielfältiges Werk zeigt bis heute den Einfluss der Gruppe der «Oniriker», der sie anfänglich nahestand und die den Surrealismus in der rumänischen Literatur wiederbeleben wollte. Mit ihren Übertragungen von Thomas Bernhard, Paul Celan, Günter Grass, Elfriede Jelinek, Ernst Jünger, Herta Müller, Oskar Pastior, Aglaia Veteranyi und vielen weiteren Autoren hat sich Nora Iuga auch einen Namen als herausragende Übersetzerin gemacht.
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