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Nachdem ihm sein Team Lotto Soudal den Sprint im Stil eines Mannschaftszeitfahren mustergültig vorbereitet hatte, liess Greipel seinen Konkurrenten im Zielsprint keine Chance. Der 33-Jährige setzte sich nach 182 km von Noale nach Bibione souverän gegen den Australier Caleb Ewan und den Italiener Giacomo Nizzolo durch.
Greipel verabschiedete sich damit mit einem Sieg von der Italien-Rundfahrt. Bereits vor dem Start des Teilstücks hatte er angekündigt, den Giro am Abend zu verlassen. Greipel hatte bereits die 5. und die 7. Etappe jeweils im Sprint gewonnen. In Bibione feierte er seinen insgesamt sechsten Giro-Etappensieg und seinen 20. Erfolg im Rahmen einer der drei grossen Rundfahrten.
Am Ende setzte sich zwar der beste Sprinter durch, das auf die Sprinter zugeschnittene Finale hatte es aber in sich. Die Fahrer hatten im Zielort einen rund 8 km langen Rundkurs dreimal zu absolvieren – auf engen Strassen und mit vielen Kurven. Weil zudem Regenwetter drohte, nahm die Jury die Zeit für die Gesamtwertung bereits bei der letzten von drei Zieldurchfahrt ab. Zudem gab es im Ziel keine Bonifikationen zu gewinnen
Entsprechend gab es in der Gesamtwertung keine Veränderungen. Der Luxemburger Bob Jungels führt weiterhin 24 Sekunden vor Andrey Amador aus Costa Rica und 1:07 Minuten vor dem Spanier Alejandro Valverde.
(SDA)