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Baugeschichte: Die Kapelle wird erstmals in einem Visitationsprotokoll von 1658 genannt. Der bestehende Bau wurde jedoch um 1850 neu aufgeführt und zwischen 1881 und 1885 neu geweiht. Beschreibung: Der nach Südwesten gerichtete Bau hat eine halbrunde Apsis und trägt einen Dachreiter. Er birgt einen fragmentarischen, spätgotischen Schnitzaltar. Der kleeblattförmig abgeschlossene Schrein ist oben mit Stabwerk gefüllt, das sich ehemals wohl auf den Flügeln wiederholte. Auf dem Schrein steht eine barocke St. Jakobus-Statuette. Das Oelgemälde neben dem Chorbogen, St. Jakobus d. Ae. darstellend, erinnert in der Tonhaltung, insbesondere dem kreidig aufgehellten Lilarot, an die Apostelbilder in Roveredo und diente offenbar als Altarbild der Kapelle von Acla vor der Aufstellung des Schnitzaltars.