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Der Trust ist eine israelische, gemeinnützige, überkonfessionelle und politisch neutrale Entwicklungshilfeorganisation, die 1984 in Jerusalem gegründet wurde und in Israel als gemeinnützige NGO eingetragen ist. In enger Zusammenarbeit mit dem Mitbegründer und Präsidenten des Trust, Farid Abu Gosh, unterstützt Kiriat Yearim dem Leitbild entsprechende Projekte.
Zielsetzungen des Trust
- Verbesserung der Lebensqualität der marginalisierten Gruppen, d. h. hauptsächlich der Frauen und Kinder
- Kindern und Frauen eine Entwicklungsgrundlage für eine funktionale Familie bieten
- Ausbildung und Training für Frauen im Erziehungsbereich
- Stärkung der sozialen Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft durch Einbezug der Gemeinden
- Bildung von Netzwerken mit Organisationen, welche dieselben Werte haben
Die Stärkung der Familie als Grundlage für sozialen Wandel
Kinder, junge Frauen und Mütter sind in der patriarchal geprägten Gesellschaft am meisten auf Unterstützung angewiesen. Der Trust hat deshalb eine Reihe wirksamer Programme aufgebaut, welche die Förderung sozialer Kompetenzen von Frauen und Kindern zum Ziel haben. Mit ihrem ganzheitlichen, integrativen und inklusiven Ansatz leisten diese Programme einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Familien und den sozialen Wandel. Sie werden ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Zielgruppen angepasst. Im Interesse der Nachhaltigkeit setzt sich der Trust auch dafür ein, dass die lokalen Zielgruppen in die Planung sowie die Evaluation der Projekte miteinbezogen werden.
Wichtigste Programme des Trust
Das Mother-to-Mother-Programm unterstützt und stärkt die Erziehungskompetenzen junger Mütter (und Väter). Es werden Einzel- und Gruppenberatungen für Mütter durch Mütter sowie gemeinsame Spiel- und Bastelnachmittage für Mütter mit ihren Kindern angeboten. Die Aktivitäten und Beratungen werden von Müttern geleitet, welche sich mit Hilfe des Trust zu semi-professionellen Erzieherinnen weiterbilden konnten.
Das Empowerment-Programm für junge Frauen hat die Verbesserung der Lebensqualität sowie des sozialen Status junger Frauen und Mädchen im Teenageralter zum Ziel. Um bessere Familienbeziehungen aufzubauen und Frühehen zu verhindern, werden auch die Eltern der jungen Frauen in die Arbeit miteinbezogen.
Das Vorschul-Bildungsprogramm auf Gemeindeebene verfolgt das Ziel, Vorschulen zu ergänzen, Interventionseinheiten auszubauen und das Potenzial der Lehrkräfte zu nutzen, um mit den Kindern in einem sicheren und unterstützenden Umfeld zu interagieren.
Ziel des Programms zur Bekämpfung von Gewalt in der Familie ist es, den Familien soziale Fähigkeiten und erzieherisches Know-how zu vermitteln, um mit familiären Konflikten besser umgehen zu können.
Das Programm «Lernen durch Spielen» verfolgt das Ziel, Analphabetismus zu bekämpfen und die Anzahl der Schulabbrüche zu verringern. Es kommt auf drei Ebenen zum Einsatz: bei Eltern, Lehrern und Schülern. Studierende und junge Erwachsene engagieren sich für diese Lerngruppen und unterrichten die Kinder ehrenamtlich.
Farid Abu Gosh: unser Partner vor Ort
Farid Abu Gosh ist Präsident des Trust und gleichzeitig die Kontaktperson für Kiriat Yearim vor Ort. Seine Aufgabe ist es, die Ziele des Trust durch Personalentwicklung sowie die Planung, Umsetzung und Evaluierung qualitativ hochwertiger Programme konkret umzusetzen. Er selbst bezeichnet sich als «Torwächter einer demokratischen und auf sozialer Gerechtigkeit beruhenden Organisationskultur». Als Präsident des Trust ist er für die Mittelbeschaffung, die Entwicklung der Projektstrategie sowie die Berichterstattung gegenüber den Spendern verantwortlich.
Biografie von Farid Abu Gosh in Buchform
2004 wurde die Lebensgeschichte von Farids von Carmen Treppte nacherzählt. Das Buch ist unter dem Titel «Farid Abu Gosh - Palästinenser, Israeli, Pädagoge - Ein Leben im Spagat» erschienen und kann in unserem Shop bestellt werden.