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Doch CEO Meg Whitman dämpft die Erwartungen.
Zum ersten Mal nach elf Quartalen mit schrumpfendem Umsatz hat es Hewlett-Packard wieder auf Wachstumskurs geschafft. Im dritten Quartal wuchs der Umsatz allerdings nur marginal auf 27,6 Milliarden Dollar. Beeindruckend ist aber das Wachstum um 12 Prozent in der PC-Sparte, welche immer noch den grössten Anteil ausmacht. Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass mit der Abkühlung des Tablet-Booms und dem Ende des Supports für Windows XP das PC-Geschäft wieder an Fahrt gewinnt. Zuvor hatten bereits Intel
gute Zahlen veröffentlicht.
CEO Meg Whitman zeigt sich erwartungsgemäss erfreut darüber, dass HP beim Umsatz wieder zulegen konnte. Doch sie wies auch darauf hin, dass der Trend womöglich nicht nachhaltig sei. "Ich weiss nicht, ob wir die Wende geschafft haben", sagte sie. Es werde schwierig, den starken Umsatz des vierten Quartals des Vorjahres in diesem Schlussquartal zu toppen. Umsatzerwartungen veröffentlicht HP nicht.
Der Gewinn sank zwar um rund 30 Prozent auf weniger als eine Milliarde Dollar, doch das PC-Geschäft von HP ist mit einer operativen Marge von 4 Prozent profitabler als andere. Klammert man die Kosten der Restrukturierung aus, hätte HP beim Gewinn zugelegt.
Im Raum EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), wuchs der Umsatz im Vorjahresvergleich um 5 Prozent auf 10 Milliarden Dollar. HP spricht von einer Erholung in Westeuropa, allerdings schwächelt gleichzeitig das Geschäft in Russland. Allerdings leidet HP in Westeuropa in der Enterprise-Sparte, vor allem aufgrund von rückläufigen Geschäften mit der öffentlichen Hand. (mim)