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Die CoprHD-Community hat die neue Version CoprHD 2.4 veröffentlicht und Kooperationsvereinbarungen mit Intel und der Oregon State University geschlossen. Das macht deutlich, dass CoprHD heute mehr ist als ein herstellerbezogenes Open-Source-Projekt. Schliesslich hat EMC Updates für das Projekt REX-Ray angekündigt. Dahinter verbirgt sich eine Open-Source-basierte Storage Orchestration Engine, die speziell für die Nutzung von Container-Technologien von Docker, Mesos und anderen entwickelt wurde.
RackHD-Schnittstelle für Entwickler verfügbar
Die RackHD-Software verfügt über Funktionen für das Management und die Orchestrierung von Hardware, mit denen sich das Entdecken, Beschreiben, Bereitstellen und Programmieren über eine Vielzahl von Servern hinweg automatisieren lässt. Zudem bietet sie eine Roadmap für das zukünftige Einbinden von Netzwerkgeräten. Die RackHD-Software verfügt über Funktionen für das Management und die Orchestrierung von Hardware, mit denen sich das Entdecken, Beschreiben, Bereitstellen und Programmieren über eine Vielzahl von Servern hinweg automatisieren lässt. Zudem bietet sie eine Roadmap für das zukünftige Einbinden von Netzwerkgeräten.
Moderne Rechenzentren sind eine Mischung aus Speichern, Netzwerken und Servern verschiedener Hersteller. Um Hyperscale-Anwendungen zu unterstützen, wächst die Vielfalt an Commodity-Hardware-Plattformen (Commercial off-the-shelf, COTS) stetig. Bereits heute ist es für Systemadministratoren eine mühsame manuelle Aufgabe, Low-Level-Betriebssysteme zu installieren oder Firmware- und BIOS-Updates auf den zahlreichen Geräten durchzuführen. Mit steigenden Größenordnungen bis zum Hyberscale-Level wird dies um ein Vielfaches schwieriger und kostspieliger. RackHD automatisiert und vereinfacht diese grundlegenden Aufgaben für ein großes Spektrum an Hardware-Elementen im Rechenzentrum.
Entwickler können die RackHD-Programmierschnittstelle als Komponente in einem grösseren Orchestrierungs-System nutzen oder damit eine Bedienoberfläche für die Verwaltung von Hardware-Services schaffen, die unabhängig von der darunterliegenden Hardware funktioniert. Auf diese Weise sind sie in der Lage, sehr schnell moderne Anwendungen (3rd Platform Apps) auszurollen, die auf einer heterogenen Infrastruktur und einer großen Anzahl von Commodity-Servern laufen.
RackHD unterstützt eine Vielzahl an Intel-basierenden Servern sowie die Einbindung und Überwachung von Switches. Mit EMC {code} hat EMC eine RackHD-Projekt-Community für Entwickler initiiert. Hier können die teilnehmenden Entwickler mit Erweiterungen für die Unterstützung heterogener Geräte und neuen Funktionen für das Software-definierte Rechenzentrum zur Weiterentwicklung beitragen. Eine detaillierte Liste der Funktionen ist auf der Community-Page des RackHD-Projekts auf GitHub zu finden: https://github.com/RackHD.
Die CoprHD-Community veröffentlicht CoprHD 2.4
CoprHD ist eine Open-Source-Software für die Storage-Automatisierung. Die Software zentralisiert die Speicher unterschiedlicher Hersteller und wandelt diese in eine einfache, erweiterbare Plattform um. Die CoprHD-Community veröffentlicht nun mit CoprHD 2.4 das erste offizielle Release. Es umfasst neue Funktionen, Projekte, Community-Mitglieder und einen Wechsel der Lizensierung hin zu Apache License, Version 2.0. Das neue Release erweitert den Leistungsumfang von CoprHD, der nun auch den Objektspeicher EMC ECS sowie eine neue REST-Programmierschnittstelle für EMC XtremIO 4.0 umfasst. Eine detaillierte Liste von Funktionen und unterstützten Plattformen ist in der CoprHD Community unter https://coprhd.github.io/ abrufbar.
Seit Kurzem zählen auch Intel und die Oregon State University zu den Mitgliedern der CoprHD Community. Intel leitet ein Projekt, das Keystone in CoprHD integriert und den Einsatz der Cinder- und/oder der CoprHD-Programmierschnittstelle für Blockspeicher-Dienste erlaubt. Diese Funktion eröffnet Organisationen die Möglichkeit, mit CoprHD ein einziges Storage-Management-Interface für ihre OpenStack-Services zu bieten.
Um das CoprHD-Ökosystem weiter zu vergrössern, hat die Community ein SouthBound Software Development Kit (SDK) entwickelt, mit dem Storage-Anbieter und Dritte einfach Support für andere Speichersysteme zu CoprHD hinzufügen können. Studenten an der Oregon State University entwickeln das erste Plug-in, bei dem sie das SouthBound SDK für einen neuen EMC-ScaleIO-Treiber nutzen. Dieses wird letztlich das derzeitige Release des ScaleIO-Treibers ersetzen und als Testfall für weitere Entwicklungen des SouthBound SDK dienen.