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Der dritte Wettbewerb der Vierschanzentournee endet für Simon Ammann mit einer Enttäuschung. Mit Sprüngen auf 123,5 und 117,5 Meter sowie ohne eine Telemark-Landung reicht es für den vierfachen Olympiasieger in Innsbruck nur zum 22. Schlussrang. Nach dem ersten Sprung und Rang 14 hatte er noch auf eine Verbesserung in die Top Ten hoffen dürfen.
An der Spitze macht der Slowene Peter Prevc einen grossen Schritt Richtung Gesamtsieg. Er gewinnt auf der Bergisel-Schanze mit Sprüngen auf 125 und 132 Meter deutlich vor seinem härtesten Verfolger Severin Freund (122,5 und 128 Meter). Damit baut er den Vorsprung in der Tourneewertung auf 19,7 Punkte aus. Dies entspricht über zehn Weitenmeter. Der Drittplatzierte des heutigen Tages, Kenneth Gangnes, liegt bereits über 40 Punkte hinter Prevc zurück.
Keine Chance auf die Finalqualifikation haben heute Luca Egloff (42., 109,5 Meter) und Killian Peier. Er springt auf 104 Meter und wird anschliessend disqualifiziert, weil sein Anzug nicht dem Reglement entspricht. (ole/sda)
Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann aufgewachsen. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los sein wird.