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Beim linsenchirurgischen Verfahren wird eine Kunstlinse (ICL) zwischen
der Iris und der natürlichen Linse eingesetzt. Die Hornhaut wird nicht
verändert. Ein eventuell unbefriedigendes Ergebnis der Behandlung
kann im Nachhinein korrigiert werden. Man spricht daher von einer
reversiblen Methode.
Die Verträglichkeit und die Ergebnisse der Korrekturen sind hervorragend.
Die operative Korrektur der Fehlsichtigkeit ohne Laser kann vorgenommen
werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Die Fehlsichtigkeit muss stabil sein.
Das Auge muss ausgewachsen sein.
Der Patient muss gesund sein und darf keine weiteren Augenerkrankungen haben.
Die zu korrigierende Kurzsichtigkeit sollte -17 Dioptrien nicht übersteigen.
Die zu korrigierende Weitsichtigkeit sollte im Bereich von
+4 bis +10 Dioptrien liegen.