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Xerox baut Service-Bereich mächtig aus. Umsatz der Servicesparte verdreifacht sich durch die Übernahme.
Der Drucker- und Kopiererhersteller Xerox will das amerikanische Outsourcing-Unternehmen ACS (Affiliated Computer Services) für 6,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, sei bereits eine "definitive Vereinbarung" vorhanden. Damit werde Xerox zum weltweit führenden Unternehmen im Bereich des Dokumenten- und Business-Prozess-Management.
ACS war bereits mehrfach das Ziel von Übernahmeversuchen, die Deals platzten jedoch immer wieder in letzter Minute. Anfangs 2006 versuchte ein Investorenkonsortium, den Outsourcing-Riesen zu übernehmen. Allerdings konnte man sich damals nicht über die Vertragsbedingungen einigen
auch ein Verkauf an die Investmentfirma Cerberus Capital Management.
Xerox rechnet durch die Übernahme mit Einsparungen bei den Betriebskosten von jährlich 300 bis 400 Millionen Dollar in den ersten drei Jahren. Der Umsatz des Xerox-Servicebereichs werde sich ausserdem auf rund 10 Milliarden Dollar verdreifachen, heisst es weiter. Allerdings übernimmt Xerox mit der Übernahme auch ACS-Schulden von rund zwei Milliarden Dollar. ACS soll weiterhin als eigenständiges Unternehmen am Markt agieren.
Die Übernahme soll bis im ersten Quartal 2010 abgeschlossen werden. Ausstehend ist zudem noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. (bt)