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Er wird die “Leijonat” auch an der A-WM in Russland noch betreuen. Bereits im letzten Herbst hatte er angekündigt, den Vertrag nicht verlängern und stattdessen ins Klubhockey zurückkehren zu wollen. Über die Verpflichtung des Nordländers war seit Wochen zu lesen, fix für die nächsten zwei Jahre machte sie der SCB aber erst am Montag.
Jalonens letztes Engagement als Klubtrainer liegt zwei Jahre zurück. Mit der Organisation von Lev Prag erreichte er in der Saison 2013/14 den Final der Kontinental Hockey League. Dieser ging gegen Metallurg Magnitogorsk in sieben Spielen verloren, danach zog sich Lev wegen finanzieller Probleme aus der KHL zurück. Zwischen 2011 und Dezember 2012 hatte Jalonen den russischen Verein Nischni Nowgorod trainiert.
Wie man Meister wird, weiss Jalonen: Als Spieler (vier Mal) und als Assistenztrainer (drei Mal) mit TPS Turku sowie als Headcoach mit seinem Stammklub Kärpät Oulu (drei Mal) und mit IFK Helsinki kam der ehemalige NHL-Center allein in Finnland elf Mal zu Titelehren. Mit dem Nationalteam schloss er seine bislang einzige WM in Tschechien im letzten Jahr im 6. Rang ab.
In Bern wird Jalonen von seinem hierzulande bekannteren Landsmann Ville Peltonen assistiert. Der sechsfache WM-Captain war 2003/04 für Lugano der NLA-Topskorer und wurde zwei Saisons darauf im letzten Vertragsjahr mit den Tessinern Schweizer Meister. Peltonen ist derzeit auch Jalonens Assistent im finnischen Nationalteam.
Jalonen folgt auf Lars Leuenberger, dessen Vertrag nicht verlängert worden ist. Unter dem St. Galler feierte der SCB als Achter der Qualifikation mit Siegen gegen die ZSC Lions, Davos und Lugano den 14. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Dass er nicht bleiben durfte, hatte Leuenberger schon vor Playoff-Beginn erfahren. Dem Team teilte er dies aber erst nach dem Gewinn der Viertelfinal-Serie mit.
Der bisherige Assistent Marco Bayer kehrt in seine ursprüngliche Funktion als Cheftrainer der SCB-Elite-Junioren zurück. Beim Meisterteam löst der einstige Goalie Lars Leuenbergers Bruder Sven ab, dessen Vertrag mit dem Klub noch bis 2017 läuft. Der Ältere der Uzwiler Brüder war im November nach der Entlassung von Guy Boucher als Sportchef zurückgetreten. Damit machte er Platz für Alex Chatelain als Sportchef und für Lars Leuenberger als Trainer. Der ehemalige Verteidiger wollte mit dem als selbstlos bezeichneten Entscheid Interessenskonflikte vermeiden. Nach Restrukturierungen in der SCB-Gruppe wird Sven Leuenberger in der kommenden Saison unter der neu geschaffenen Stabstelle “strategische Sportentwicklung” weiterhin im sportlichen Bereich mitwirken
(SDA)