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Der Tournee-Titelverteidiger Dawid Kubacki brachte sich mit dem Sieg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen wieder in Position. Gregor Deschwanden sprang derweil unter die besten 20.
Kubacki feierte mit 139 und 144 m einen überlegenen Sieg. Selbst der Weltcup-Führende Halvor Egner Granerud aus Norwegen musste sich klar geschlagen geben. Die Polen, die in Oberstdorf wegen eines fehlerhaften Tests auf das Coronavirus beinahe von der Tournee ausgeschlossen worden wären, belegten mit Piotr Zyla und Kamil Stoch auch die Plätze 3 und 4.
Im Kampf um den goldenen Adler, der Trophäe für den Sieg an der Vierschanzentournee, zeichnet sich ein Vierkampf ab. Kubacki, in Oberstdorf bloss 15., stiess auf Platz 4 vor. Er liegt umgerechnet nur 5 Meter hinter den neuen Leader Granerud. Zwischen den beiden rangieren der Deutsche Karl Geiger und Stoch.
Gregor Deschwanden flog auch im neunten Wettkampf der Saison in die Punkteränge - und dies souverän. Die Finalteilnahme schaffte er locker, obwohl er das K.o.-Duell gegen den Finnen Antti Aalto verlor. Auf 128 m und den 22. Zwischenrang liess er 129,5 m folgen. Damit stiess er, auch auf Kosten von Aalto, noch auf Platz 19 vor.
Dominik Peter schied mit einem Sprung auf 120 m aus.