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Lewis Hamilton entschied zum dritten Mal nach 2014 und 2017 den Grand Prix von Spanien für sich. Der von der Pole-Position gestartete Engländer setzte sich ungefährdet vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas durch. Dritter wurde der Niederländer Max Verstappen im Red Bull-Renault.
Mit seinem insgesamt 64. Grand-Prix-Sieg, dem zweiten in dieser Saison, baute Hamilton die Führung in der WM-Wertung gegenüber Sebastian Vettel, der im Ferrari nur Vierter wurde, um 13 auf 17 Punkte aus. Der Brite liess der Konkurrenz auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya keine Chance; bereits während den ersten Runden wuchs sein Vorsprung gegenüber dem zunächst zweitklassierten Vettel kontinuierlich an.
Wie vor zwei Jahren hatte Mercedes im Qualifying in Katalonien die Frontreihe für den Start zum Rennen erobert. Damals kollidierten die beiden Autos der Silberpfeile allerdings bereits in der vierten Kurve, das Rennen war sowohl für Hamilton als auch für seinen damaligen Teamkollegen Nico Rosberg vorbei.
Von einem Rad-an-Rad-Duell waren die beiden Mercedes-Fahrer diesmal weit entfernt. Der als Zweiter gestartete Bottas wurde bereits in der ersten Kurve von Vettel überholt, Hamilton wiederum erwischte einen formidablen Start und fuhr auf und davon.
Zum grössten Gewinner in der Startphase, in welcher sich hinter den Topfahrern eine Massenkarambolage ereignet hatte und weswegen der Einsatz des Safety-Cars notwendig geworden war, wurde Charles Leclerc. Der 20-jährige Monegasse von Alfa Romeo Sauber-Ferrari verbesserte sich gleich um fünf Positionen und reihte sich an 9. Stelle ein.
Auslöser des Crashes kurz nach dem Start war Romain Grosjean. Der für Frankreich fahrende Genfer verlor die Kontrolle über sein Auto, nachdem sein Haas-Teamkollege Kevin Magnussen vor ihm einen kleinen Rucker gehabt hatte. Grosjean rutschte quer über die Strecke und riss dabei Pierre Gasly (Toro Rosso) und Nico Hülkenberg (Renault) mit.
Erstmals seit drei Jahren gelang es dem Sauber-Team, in zwei Rennen in Folge in die Top 10 zu fahren und damit WM-Punkte zu gewinnen. Zwei Wochen nach seinem 6. Platz in Baku wurde Leclerc nördlich von Barcelona unter den Augen von Teamgründer Peter Sauber als Zehnter abgewinkt. Sein schwedischer Teamkollege Marcus Ericsson erreichte den 13. Platz. Die Hinwiler Equipe hat damit nach fünf Grands Prix in diesem Jahr elf Punkte auf dem Konto – in den beiden Saisons zuvor waren es insgesamt sieben gewesen. (ram/sda)