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Atopisches Ekzem
Mehr Informationen zum Thema
Neurodermitis bzw. atopische Dermatitis ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung.
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Neurodermitis ist die am weitesten verbreitete chronische Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern.
Wenn in der Familiengeschichte Fälle dieser Krankheit vorliegen, tritt sie sogar noch häufiger auf.
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Was sind die Symptome von Neurodermitis
Trockene Haut (atopische Xerosis), rote Hautstellen* und Juckreiz
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Welche Körperteile sind von Neurodermitis betroffen?
Wangen, Stirn, Rumpf, Gliedmaßen, Ellbogenfalten, Rückseite der Knie usw.
*Rote Hautstellen erscheinen während der Entzündungsschübe, die in relativ engen zeitlichen Abständen eintreten. Rote Hautstellen, die manchmal nässen und in Verbindung mit trockener Haut zu unangenehmem Juckreiz führen.
Die Merkmale von Neurodermitis nach Lebensalter
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Neurodermitis bis zum Alter von einem Jahr
Atopische Ekzeme betreffen dickere und fettunterlagerte Körperbereiche, wie zum Beispiel Wangen und Stirn sowie die Arme und den Bauch. Neurodermitis entwickelt sich bei Babys in Schüben, die meistens beim Zahnen und bei Halsinfektionen auftreten.
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Neurodermitis im Alter von 3-4 Jahren
Das Ekzem betrifft jetzt hauptsächlich die Hautfalten, aber auch Mund und Augenlider. Trockene Haut bleibt nach wie vor ein konstantes Symptom.
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Neurodermitis nach dem Alter von einem Jahr
Die atopischen Ekzemflecken verlagern sich in die Hautfalten (Ellbogen, Beine) oder hinter den Ohren.
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Neurodermitis im Alter von 5-6 Jahren
Schwere Ekzemschübe treten nicht mehr auf, aber in den meisten Fällen hat das Kind noch sehr trockene Haut.
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Neurodermitis bei Erwachsenen
Wenn die atopische Dermatitis andauert, sind Gesicht, Hals und Hände am häufigsten davon betroffen.
Ein Drang zu kratzen, der einen Teufelskreis auslöst.
Was hilft gegen Neurodermitis
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Lokale, entzündungshemmende Behandlungen mit Medikamenten (topische Kortikosteroide)
Bei Entzündungsschüben
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Eine entspannende und pflegende Massage
Für einen sanften und beruhigenden Augenblick
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Feuchtigkeitsspendende Pflege bei Neurodermitis**
Zur Wiederherstellung der Barrierefunktion der Haut und des Hautkomforts
Konkreter gefragt: Wo muss ich die Creme auftragen?
Je nach Hauterkrankung kann Ihnen Ihr Arzt verschiedene Anwendungen empfehlen.
Im Allgemeinen empfehlen die Laboratoires Dermatologiques Avène, die lokalen entzündungshemmenden Behandlungen während der Entzündungsschübe und die feuchtigkeitsspendende Pflege auf den Rest des Körpers außerhalb der Entzündungsschübe anzuwenden.
* Die Empfehlungen auf dieser Seite sollen die Empfehlungen Ihres Arztes nicht ersetzen.
** Emollienzen spenden der Haut Feuchtigkeit und nähren sie. Tragen Sie das Emolliens außerhalb der von den atopischen Ekzem-Entzündungsschüben betroffenen Bereichen auf
Die pflegende Massage, ein Wohlfühlritual, das Verbundenheit zwischen Eltern und Kindern schafft.
Legen Sie Ihr Kind hin, bevor Sie die einzelnen Bereiche massieren; nehmen Sie eine geringe Menge der feuchtigkeitsspendenden Creme und wärmen Sie sie zwischen Ihren Händen auf.
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Untere Gliedmaßen
Massieren Sie die Creme vom Knöchel bis zur Spitze des Oberschenkels in großen kreisförmigen Bewegungen ein.
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Obere Gliedmaßen
Massieren Sie die Creme vom Handgelenk bis zur Achselhöhle ein, ohne die Armbeuge zu vergessen.
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Die Hände
Legen Sie die Hände Ihres Kindes auf Ihre Finger und massieren Sie sie abwechselnd mit Ihren Daumen. Massieren Sie den Handrücken von der Spitze der Finger bis zum Handgelenk.
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Untere Gliedmaßen
Massieren Sie die Creme vom Knöchel bis zur Spitze des Oberschenkels in großen kreisförmigen Bewegungen ein.
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Der Nacken
Machen Sie kreisförmige Bewegungen, gegebenenfalls bis zu den Ohren und massieren Sie sie mit den Fingerspitzen. Vergessen Sie nicht die Stelle zwischen Ohrläppchen und Wange.
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Der Rücken
Setzen Sie Ihr Kind auf und legen Sie Ihre Hände ganz unten auf seinen Rücken. Führen Sie Ihre Hände in kreisförmigen Bewegungen bis hinauf zum Nacken.
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Das Gesicht
Tupfen Sie Cremepunkte auf das ganze Gesicht. Reiben Sie die Creme von der Mitte des Gesichts nach außen und vergessen Sie dabei den Hals nicht. Tragen Sie die feuchtigkeitsspendende Creme bei Bedarf mit Ihren Fingerspitzen auf Augenlider, Mund und Mundwinkel auf.
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Die Füße
Massieren Sie die Füße abwechselnd mit Ihren Daumen. Massieren Sie mit den Daumen die Fußsohle ebenso wie die einzelnen Zehen, massieren Sie dann die Oberseite des Fußes bis hoch zum Knöchel.
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So schaffen Sie einen Moment der Beruhigung und nehmen sich Zeit für Zärtlicheiten mit Mama und Papa.
Wiederholen Sie dieses Ritual auch dann, wenn der Juckreiz nachlässt, um Ekzemschübe zu reduzieren und zu beseitigen.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Kann Stress den Krankheitsverlauf von Neurodermitis beeinflussen?
Ja, wie bei allen chronischen Erkrankungen kann Stress die Symptome beeinflussen. Außerdem könnte das Kind denken, das atopische Ekzem sei ansteckend. Versichern Sie ihm, dass Neurodermitis nicht ansteckend ist und dass es verschwinden kann, wenn es erwachsen wird.
»Kann ich mein Kind trotz Neurodermitis baden?«
Ja. Ein Bad hat viele Vorteile: Es reinigt, entspannt und bereitet für das Eincremen vor. Baden Sie Ihr Kind jedoch nicht jeden Tag: Wasser trocknet die Haut aus. Lieber Duschen als Baden.
Beeinflusst Ernährung die Neurodermitis meines Kindes?
In den meisten Fällen nicht. Mitunter vertragen Kinder bestimmte Lebensmittel nicht, die ihr atopisches Ekzem verschlimmern können. Ihr Arzt wird feststellen, ob Ihr Kind gegen irgendein Lebensmittel allergisch ist. Je nach Ergebnis des Allergietests muss unter Umständen eine bestimmte Ernährungsweise gegen die atopischen Ekzeme in Betracht gezogen werden.
»Wird mein Kind durch das Stillen vor Neurodermitis geschützt?«
Das ist durchaus möglich, allerdings nicht sicher.Müttern aus atopischen Familien wird grundsätzlich empfohlen, Ihr Kind ausschließlich und so lange wie möglich zu stillen und mit einer abwechslungsreichen Ernährung bis zum Alter von 6 Monaten zu warten. Diese Maßnahmen können das Risiko eines atopischen Ekzems zwar reduzieren, aber nicht komplett beseitigen.
»Wird mein Kind Asthma bekommen?«
Neurodermitis ist Teil eines sogenannten atopischen Profils (familiäre Veranlagung zum atopischen Ekzem, Heuschnupfen, Asthma, Konjunktivitis). Das Kind kann eine dieser Veranlagungen aufweisen. Es ist ratsam, eine allzu allergenbelastete Umgebung zu vermeiden (Staub, Federn, Tierhaare, etc.).