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Aspégic Mite weist alle Eigenschaften der Acetylsalicylsäure auf. Es lindert Schmerzen und wirkt fiebersenkend.
Aspégic Mite wird für die kurzfristigen Behandlung mit einer maximalen Dauer von 3 Tagen bei leichten bis mässig starken, akuten Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen); für die symptomatische Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten angewendet. Anwendung für Kinder und Jugendliche nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Aspégic Mite Vorsicht geboten?»).
Aspégic Mite lässt sich in verschiedenen Flüssigkeiten wie Wasser, Schwarztee, Milch, Kräutertee, Fruchtsäften usw. auflösen. Es hinterlässt keine Partikel weder in der Flasche noch im Mund.Aspégic Mite enthält kein Natrium und kann deshalb auch bei salzarmer Diät verabreicht werden.
Wie alle Mittel gegen Fieber und Schmerzen sollte Aspégic Mite ohne ärztliche Verordnung nicht länger als drei Tage eingenommen werden.
Schmerzmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Wenden Sie sich bei hartnäckigen Schmerzen an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Die ärztlich empfohlene oder verordnete Dosierung darf nicht überschritten werden.
Es gilt ausserdem zu beachten, dass die fortgesetzte Einnahme von Schmerzmitteln zu Dauerkopfschmerz beitragen kann.
Eine dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere die Kombination mehrerer schmerzlindernder Substanzen, kann Störungen der Nierenfunktion bis hin zu Nierenversagen zur Folge haben.
Aspégic Mite darf nicht an ein Kind verabreicht werden, das
Während der Behandlung mit Aspégic Mite können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-/Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer eingenommen werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Ihr Kind Magenschmerzen hat und Sie einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.
In folgenden Situationen darf Ihr Kind Aspégic Mite nur auf ärztliche Verschreibung und unter ärztlicher Überwachung einnehmen:
Verwenden Sie Aspégic Mite nur unter strenger ärztlicher Aufsicht, falls Ihr Kind an Asthma oder an Urtikaria (Nesselsucht) oder Nasenpolypen leidet, falls es Antikoagulanzien einnimmt oder falls es an Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (einer seltenen erblichen Erkrankung der roten Blutkörperchen) leidet.
Das Blutungsrisiko ist bei gleichzeitiger Anwendung von Thrombozytenaggregationshemmern, Antikoagulanzien (injizierbar oder oral) und anderen Thrombolytika oder Antihypertensiva (blutdrucksenkende Medikamente) erhöht und Aspégic Mite sollte nur unter strenger ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.
Kinder und Jugendliche mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Virus-Erkrankungen dürfen Aspégic Mite nur nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu Bewusstseinsstörungen mit Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden.
Aspégic Mite kann die Wirkung gewisser gleichzeitig verabreichter Medikamente beeinflussen:
Suchen Sie daher ärztlichen Rat, wenn Ihr Kind bereits andere Medikamente einnimmt.
Der Arzt oder Zahnarzt bzw. die Ärztin oder Zahnärztin ist vor einem chirurgischen Eingriff zu konsultieren oder von der Einnahme zu unterrichten.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Ihr Kind
Dieses Medikament ist ausschliesslich zur Verabreichung an Kinder gedacht.
Eine eventuelle Einnahme von Aspégic Mite während der Schwangerschaft (erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel) darf nur unter strengster ärztlicher Aufsicht erfolgen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Aspégic Mite nicht verabreicht werden.
Aspégic Mite sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.
Übliche Dosierung oder nach Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin.
Kinder von 3 bis 6 Jahren (15-22 kg): 1 bis 3 Beutel pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 3 Beutel Aspégic Mite.
Kinder von 6 bis 9 Jahren (22-30 kg): 1 bis 4 Beutel pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 4 Beutel Aspégic Mite.
Kinder von 9 bis 12 Jahren (30-40 kg): 1 bis 6 Beutel pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 6 Beutel Aspégic Mite.
Auf drei bis vier Gaben verteilen. Der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen muss mindestens 4 Stunden sein.
Das Pulver in ein Glas oder die Schoppenflasche füllen. Wasser oder eine andere Flüssigkeit hinzugeben (siehe ersten Abschnitt); vor dem Verabreichen einige Sekunden lang umrühren.
Für Kleinkinder steht Aspégic 100 zur Verfügung.
Aspégic 500 ist Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen vorbehalten.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Aspégic Mite auftreten:
Es kann zu einer verlängerten Blutungszeit kommen; es können Verdauungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anschwellen der Haut oder der Schleimhäute, Nesselfieber, Hautrötungen und ?ausschläge, Asthma, Atemnot sowie Entzündungen, Geschwüre der Magen-Darm-Schleimhaut und Magenblutungen auftreten. Sehr selten, können Durchbrüche (Magen oder Darmdurchbruch) auftreten. Sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Es wurden zudem sehr seltene Fälle akuter Pankreatitis, die sich durch sehr starke Bauchschmerzen äusserte, berichtet.
Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion ist das Medikament abzusetzen und der Arzt zu benachrichtigen.
Falls während der Behandlung schwarzer Stuhl oder Bluterbrechen auftreten, ist die Behandlung abzubrechen und auf der Stelle der Arzt zu benachrichtigen.
In seltenen Fällen wurden Schwindel, Kopfweh, Sehstörungen und Verwirrung festgestellt; dies ist meist ein Anzeichen für eine Überdosierung. In Einzelfällen kann Aspegic Mite auch zu schweren Funktionsstörungen des Herzens führen.
Es gilt allgemein zu beachten, dass die Einnahme von Schmerzmitteln ? und insbesondere einer Kombination von mehreren Wirkstoffen ? über einen längeren Zeitraum zu einer dauerhaften Schädigung der Nieren mit dem Risiko von Nierenversagen führen kann.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Im Falle einer versehentlichen Überdosierung muss eine spezielle Behandlung im Spital eingeleitet werden.
Die ersten Anzeichen einer Überdosierung sind: Gehörstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Temperaturanstieg, tiefes Atmen, begleitet von Schweissausbrüchen.
Eine Vergiftung kann bei älteren Patienten sowie insbesondere bei kleinen Kindern tödlich sein.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Präparat bei Raumtemperatur (15-25 °C) an einem trockenen Ort, in der Originalverpackung und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 Beutel enthält:
Wirkstoff: 450 mg Lysin-acetylsalicylat (entsprechend 250 mg Acetylsalicylsäure).
Hilfsstoffe: Glycin, Ammoniumglycyrrhizinat, Laktose, Aroma (Mandarine).
38133 (Swissmedic).
In Apotheken oder Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 20 Beutel.
sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.
Diese Packungsbeilage wurde im August 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.