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<h2>SubmittedText<h2><p>Die Wolfspopulation in der Schweiz vermehrt sich rasant. Diesen Sommer gab es viele Wolfsrisse. Die Bauernfamilien sehen daher mit grosser Sorge dem nächsten Sommer entgegen. So kann es nicht weitergehen. </p><p>- Ist der Bundesrat über die starke Vermehrung und Ausbreitung der Schweizer Wolfspopulation nicht auch besorgt?</p><p>- Ist er nicht auch der Meinung, dass der Wolf reguliert werden muss, damit unsere Alpen auch in Zukunft bestossen werden können? </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der raschen Zunahme des Wolfsbestandes in der Schweiz bewusst. Er hat sich deshalb letztes Jahr für eine Änderung des Jagdgesetzes eingesetzt. Die Bevölkerung hat letzten September aber an der Urne diese Vorlage abgelehnt. Das bestehende Jagdgesetz bleibt damit weiterhin gültig. Demgemäss bleibt eine Rudelregulation nach Zustimmung des Bundes möglich. Der präventive Abschuss ist hingegen nicht vorgesehen. Das Parlament hatte den Bundesrat diesen Februar mit einer zeitnahen Revision der Jagdverordnung beauftragt. Im Rahmen des bestehenden Jagdgesetzes soll eine geregelte Koexistenz zwischen Menschen, Grossraubtieren und Nutztieren ermöglicht werden. Diese Jagdverordnungsänderung wurde umgehend vorbereitet und bereits per Mitte Juli 2021 in Kraft gesetzt. Damit wurde einerseits der Herdenschutz gestärkt und zusätzliche Bundesmittel gesprochen. Andererseits können die Kantone nun bei Konflikten mit der Nutztierhaltung rascher in die Wolfsbestände eingreifen.</p>