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41 Firmen aus den USA und Kanada nahmen an der grossangelegten Studie teil. Sie verkürzten testweise die Arbeitszeit von durchschnittlich 38 auf 33 Stunden – bei gleichem Lohn. Nach einem Jahr zeigt sich: Die Einführung der 4-Tage-Woche führte zu einer besseren Work-Life-Balance der Angestellten und wirkte sich auch positiv auf die Unternehmen aus. Laut der Studie stieg ihr Umsatz um durchschnittlich 15 Prozent. 89 Prozent der Unternehmen wollen die 4-Tage-Woche auf jeden Fall beibehalten – und auch die restlichen 11 Prozent tendieren dazu.
USA diskutiert gesetzliche Einführung der 4-Tage-Woche
Der US-Abgeordnete Mark Takano bezeichnete die Ergebnisse als klares Signal für die gesetzliche Einführung der 4-Tage-Woche. Takano hat bereits im März 2023 einen Gesetzesentwurf eingebracht, der die gesetzliche Arbeitswoche auf 32 Stunden verkürzen soll. Damit schliesst er sich Forderungen des demokratischen Senators Bernie Sanders an, der sich ebenso für eine 4-Tage-Woche einsetzt.
Arbeiten wir auch in der Schweiz bald weniger Stunden pro Woche?
Auch andere grossangelegte Pilotprojekte, etwa in Grossbritannien, haben die positiven Auswirkungen einer Arbeitszeitverkürzung bei gleichbleibendem Lohn bestätigt. Obwohl auch in der Schweiz einige Firmen die 4-Tage-Woche einführten, blieben grosse Pilotprojekte und Versuche hierzulande bisher aus. Das soll sich nun ändern, wenn es nach den SP Frauen geht: Sie haben eine Kampagne für eine effektive Arbeitszeitverkürzung lanciert. Dabei wollen sie auch die Lancierung einer Volksinitiative prüfen.
Dieser Artikel wurde teilweise von kontrast.at übernommen.