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Am 22. Oktober 1881 gab das Boston Symphony Orchestra sein Eröffnungskonzert und verwirklichte damit den Traum seines Gründers, des Bürgerkriegsveteranen, Philanthropen und Geschäftsmanns Henry Lee Higginson, der sich für seine Heimatstadt ein eigenes bedeutendes Orchester wünschte. Zu den ersten Chefdirigenten zählten Musiker wie Georg Henschel, Arthur Nikisch, Max Fiedler, Karl Muck und Pierre Monteux. 25 Jahre, von 1924 bis 1949 währte die Amtszeit von Serge Koussevitzky, unter dessen Ägide das Boston Symphony Orchestra 1937 auch seine jährliche Sommerresidenz in Tanglewood begründete. Auf Koussevitzky folgten Charles Münch (1949–62), Erich Leinsdorf (1962–69), William Steinberg (1969–72), Seiji Ozawa (1973–2001) und James Levine, der als erster gebürtiger Amerikaner von 2004 bis 2011 an der Spitze des Orchesters stand. Seit 2014 amtiert als Music Director der lettische Maestro Andris Nelsons, der seinen Vertrag mittlerweile bis 2022 verlängert hat. In der Saison 2017/18 leitete er zwölf Programme mit breitgefächertem Repertoire, von denen drei auch in der New Yorker Carnegie Hall aufgeführt wurden, und bestritt mit dem Orchester eine erste gemeinsame Japan-Tournee. Als «Artistic Partner» fungiert seit 2016 der britische Komponist, Dirigent und Pianist Thomas Adès. Das Boston Symphony Orchestra erreicht durch seine Konzerte, die in der im Oktober 1900 eröffneten Symphony Hall stattfinden, aber auch durch Tourneen, Radio- und Fernsehübertragungen sowie Internet-Streaming jährlich ein Millionenpublikum. Mit den BSO Youth Concerts wirbt es um das Publikum der Zukunft und betreibt mit dem Tanglewood Music Center eine der besten Ausbildungsstätten für professionelle Nachwuchsmusiker. Als orchestereigene Ensembles widmen sich die Boston Symphony Chamber Music Players der Kammermusik und das Boston Pops Orchestra der leichteren Muse.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 27. August 1979 mit Werken von Bartók, Respighi und Ravel unter der Leitung von Seiji Ozawa.
Juli 2018