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Am 16. August 2015 findet in Sissach das Schweizer Baseball All-Star Game statt. Als Vorbereitung dazu werfen wir in unserer Miniserie einen Blick auf das All-Star Game der nordamerikanischen Major League Baseball. Im heutigen ersten Teil geben wir euch einige Hintergrundinformationen, im zweiten Teil dann haben wir für euch ein paar Highlights aus der Geschichte zusammengetragen.
Die MLB trägt das All-Star Game, welches auch Midsummer Classic genannt wird, jeweils im Juli aus und es wurde seit 1933 beinahe jedes Jahr ausgetragen. Beim nordamerikanischen Vorbild für unser All-Star Game stehen sich jeweils die besten Spieler aus der American League und der National League gegenüber. Der Austragungsort wird in jedem Jahr neu vergeben und wechselt somit von Jahr zu Jahr.
Das erste All-Star Game wurde im Jahr 1933 im Rahmen der Weltausstellung in Chicago ausgetragen. Arch Ward, der damalige Herausgeber des Chicago Tribune, eine der grossen Tageszeitungen der USA, hatte die Idee zu dem Spiel und wollte es nur einmalig austragen. Doch der grosse Erfolg trug dazu bei, dass es ab dann jährlich ausgetragen wurde. Das erste All-Star Game fand im Comiskey Park, dem Heimstadion der Chicago White Sox, statt. Im damaligen Spiel vor knapp 50‘000 Zuschauern gewann die American League gegen die National League mit 4-2. Das Team ging früh in Führung und der berühmte Babe Ruth schlug im dritten Inning den ersten Homerun in der Geschichte des All-Star Games.
Mit der Ausnahme im Jahr 1945 während dem Zweiten Weltkrieg wurde das All-Star Game jährlich ausgetragen. Seit 1933 hat die National Leage 43 Siege, die American League deren 41 Siege geholt. Zwei Spiele endeten mit einem Unentschieden. Die längste Siegesserie hat dabei die National Leageue, die zwischen 1972 und 1982 elf Spiele in Folge gewinnen konnte. Die American League blieb jedoch länger ungeschlagen, nämlich zwischen 1997 und 2009. Jedoch gab es in dieser Zeit ein Unentschieden: Das Spiel im Jahr 2002 wurde im Miller Park in Milwaukee ausgetragen und endete mit einer Kontroverse, als im elften Inning beiden Teams die verfügbaren Pitcher ausgingen. Aufgrund dieses Vorfalls wurde ab der Saison 2003 das Heimrecht für die finale World Series jeweils der Liga zugesprochen, welche das All-Star Game gewinnt. Somit erhielt das All-Star Game auf einen Schlag eine viel grössere Bedeutung.
Im nächsten Teil haben wir dann ein paar spannende Geschichten zusammengefasst, welche während den Midsummer Classics entstanden. Der zweite Teil erscheint dann nächsten Mittwoch.