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Learning for (Ex)Change
Learning for (Ex)Change ist ein Austauschprojekt, welches in Kooperation der Universität Basel und der Universität von Namibia entstanden ist. Über einen Zeitraum von drei Jahren (2019-2021) werden jeweils im Sommer zwei Exkursionen stattfinden - eine in Namibia und eine in der Schweiz. Die erste Sommer / Winter Schule mit dem Thema "Strukturwandel in semi-urbanen Regionen in Namibia und in der Schweiz" hat 2019 in Oranjemund, Namibia und im Appenzellerland in der Schweiz stattgefunden. Die zweite Ausgabe wird 2020 unter dem Thema "Ländliche Entwicklung" vom 10.-20. Juni 2020 im Naturpark Beverin (Graubünden) und vom 28. Juni - 11. Juli im südlichen Namibia stattfinden. Die dritte und voraussichtlich letzte Ausgabe wird 2021 unter dem Thema "Wasser Management in Grenzgebieten" stattfinden. Weitere Informationen zu den Projekten können auf den jeweiligen Unterseiten gefunden werden.
Summer/Winter School 2020
Namibia & Switzerland: Agriculture, Food, Conservation and Tourism
The joint Summer/Winter School 2020 will include ten students from the University of Basel, ten students of the University of Namibia (UNAM), as well as three young professionals on each side. The entire group will do two field courses - the first one in June 2020 to the Naturpark Beverin (Schweiz) and the second one in July 2020 to Karasburg and Noordoewer (Namibia). For additional details please refer to the course information “Food Systems and the Environment - Transformations in rural Namibia and Switzerland” in the course directory of the University of Basel.
Dates:
Switzerland: 08 June - 20 June 2020
Namibia: 28 June - 11 July 2020
More information for young professionals can be found here (PDF, in German).
Students who are interested in joining please contact us before 5 January 2020:
Summer/Winter School 2019
Strukturwandel in Kleinstädten und semi-urbanen Regionen in Namibia und in der Schweiz
Im Rahmen des Projekts haben die Universität Basel und die Universität von Namibia im Sommer 2019 zwei gemeinsame Exkursionen veranstaltet, zunächst nach Namibia und dann in die Schweiz. Studierende und junge Berufstätige aus beiden Ländern haben dabei gemeinsam mit der Frage beschäftigt, wie Kleinstädte in ländlichen Gebieten in Namibia und der Schweiz mit Strukturwandel umgehen und diesen bewältigen können; und zwar sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Es ging also um die Frage, welche Strategien und möglichen Alternativen Behörden und einzelnen Menschen zur Verfügung stehen, um das wirtschaftliche Überleben in der Region zu sichern, wenn ein dominierender Wirtschaftszweig wegfällt. Die Untersuchungsregion in Namibia lag im Süden des Landes. Dort sind ehemalige Minenstädte wie Oranjemund damit konfrontiert, dass Bodenschätze, im Falle von Oranjemund Diamanten, erschöpft sind und sich die grossen Minengesellschaften zurückziehen. Die zentrale Untersuchungsregion in der Schweiz war das Appenzellerland, welches unter anderem den Niedergang und schliesslich das fast vollständige Verschwinden der Textilindustrie und Umbrüche in der Landwirtschaft zu bewältigen hatte.
Die Teilnehmenden haben in kleinen Gruppen unterschiedliche Aspekte von Strukturwandel bearbeitet, sowohl geschichtlich, als auch im Bezug auf aktuelle und zukünftige Fragen. Hierzu haben wir mit Partnerinstitutionen aus den jeweiligen Regionen zusammengearbeitet.
An den beiden Exkursionen haben jeweils neun Studierende und drei junge Berufstätige aus Namibia und sieben Studierende und zwei junge Berufstätige aus der Schweiz teilgenommen. Mit dem Einbezug von jungen Berufstätigen möchte das Projekt einen Austausch zwischen Praxis und Theorie ermöglichen. Junge Berufstätige haben bereits die Erfahrung gemacht, mit welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten die konkreten Umsetzungen von Vorhaben konfrontiert sind. Eine Erfahrung, die Studierende in der Regel noch nicht haben. Umgekehrt profitieren junge Berufstätige von universitären Diskussionen, um neue Ideen und Anregungen für ihren Berufsalltag zu bekommen.
Daten der Exkursionen
Namibia: 15.–29. Juni 2019
Schweiz: 8.–20. Juli 2019