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Mujinga Kambundji brilliert erneut
Mujinga Kambundji ist der neue Stern am Schweizer Leichtathletik-Himmel. Die 22-jährige Bernerin qualifiziert sich an den Europameisterschaften in Zürich auch über 200 m für den Final.
Kambundji lief im Halbfinal über 200 m mit 22,94 Sekunden erstmals in ihrer Karriere unter 23 Sekunden und qualifizierte sich mit der insgesamt sechstbesten Zeit für den Final von Freitagabend. Die EM-Vierte über 100 m hatte erneut einen brillanten Start verzeichnet und musste erst auf den letzten Metern den vielen Einsätzen der letzten beiden Tage Tribut zollen.
Ausgeschieden ist Lea Sprunger, die sich ebenfalls den Einzug in den Final zum Ziel gesetzt hatte. Mit 23,12 Sekunden stellte die 24-jährige Waadtländerin immerhin eine persönliche Saisonbestzeit auf. Die Schnellste in den Halbfinals war die 100-m-Europameisterin Dafne Schippers aus Holland (22,48).
Ebenfalls in den Halbfinals über die halbe Bahnrunde gescheitert ist Alex Wilson. Der gebürtige Jamaikaner kam am Abend nicht mehr ganz an die Leistung aus dem Vorlauf heran und belegte mit 20,76 Sekunden in seiner Serie nur Platz 6.
Pech bekundete Selina Büchel. Die 23-jährige Toggenburgerin wurde über 800 m in ihrer Halbfinal-Serie in 2:01,80 Minuten nur Vierte, nachdem sie als Dritte auf die Zielgeraden eingebogen war. Am Ende fehlten Büchel als Gesamt-Neunte 0,21 Sekunden zum Einzug in den Final, da sie in der langsameren der beiden Halbfinal-Serien gelaufen war. Büchel zeigte sich enttäuscht über das Ausscheiden, am Ende fehlte der Vierten der Hallen-WM in diesem Frühjahr die Kraft für den Exploit.
Über 400 m Hürden blieben die beiden Schweizerinnen Petra Fontanive und Valentine Arrieta in den Halbfinals ohne Chance und schieden als Gesamtvierzehnte und -sechzehnte ebenfalls aus.