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Im zerfallenden New York
Ausgebrannte Autos und eingestürzte Häuserblocks: Camilo José Vergaras Bilder aus den 70er-Jahren zeigen den Big Apple, als er noch ein rauer, gefährlicher Bastard war.
1968 zog der 1944 in Chile geborene Camilo José Vergara nach New York. Während seines Soziologie-Studiums an der Columbia University begann er in den heruntergekommenen Stadtteilen wie in der South Bronx oder der Lower East Side zu fotografieren. Mehr noch als der künstlerische Aspekt interessierten ihn der Wandel der Stadt und dessen Dokumentation.
Mit seiner direkten, unsentimentalen und unvoreingenommenen Art zu fotografieren schuf er Zeitdokumente von wichtiger historischer Bedeutung. Vergara wurde für sein Lebenswerk mit dem MacArthur Fellowship und der National Humanities Medal geehrt.