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Zwei Räume sind der historischen und fotografischen Dokumentation der "Transparenzen" an den Tagen der Prozessionen gewidmet. Das Archivmaterial wird von einer Reihe von Instrumenten und einer Reihe von Lampen begleitet: Während der Prozessionen von Hand getragen, machen sie mehr als die Hälfte eines Korpus von etwa 600 Objekten aus. Im ersten Stock gibt es verschiedene Typen: von der größten - der sogenannten "Tür" -, von der die zentrale Szene mit zwei seitlichen "Propheten" ausgestellt ist, um zum Teil das ursprüngliche Triptychon zu rekonstruieren, bis hin zum kleinsten - dem "kleinen Tempel" -, der dann in der Größenordnung von den "Pilastern" über die "Segel" zu den "Balkonen" übergeht. Die dominante Figur in den kleinen Räumen ist der Maler Giovan Battista Bagutti, der mit seiner Werkstatt die erste Originalserie von 58 illuminierten Gemälden schuf: eine Sammlung von großem künstlerischen und historischen Wert. Jahrhundert und ein weiterer bedeutender Interpret der Tradition, Mario Gilardi (1904-1970), ermöglichen es, die Kontinuität dieser besonderen Maltechnik im Laufe der Jahrhunderte zu verstehen. Dank eines Multimedia-Videos können die Besucher die ausgestellten Stücke an ihrem ursprünglichen urbanen Standort visuell rekonstruieren. Ein großer Teil des zweiten Stockwerks ist den Problemen der Ausführung, Erhaltung und Restaurierung gewidmet. Videos, Zeugnisse, Laborfotos, Arbeitsgeräte, zusammen mit einigen Vorbereitungsskizzen oder Beispielen für Verschlechterung und falsche Ausführung, ermöglichen es uns, die technische Komplexität zu verstehen, die am Ursprung des Artefakts liegt.
Das Kunstmuseum von Mendrisio. hat sich in den letzten Jahren den Prozessionen der Ausstellungen der Karwoche gewidmet:
Die alten Transparenten von Mendrisio: 15. bis 30. März 2008
Die alten Transparenten von Mendrisio: 3. bis 29. März 2016