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Die Schulgemeinden Oberbüren und Sonnental waren zusammengelegt worden (vgl. Nr. 1243). Die dadurch nötige Wahl des Schulratspräsidenten wie auch eines fünften Mitglieds des Gremiums verlief nach Ansicht des Departements des Innern nicht korrekt. Dagegen wehrten sich die Schulratsmitglieder. Nach eingehender Prüfung des Sachverhalts beschloss der Regierungsrat:
Es sei die Verhandlung des Wahlbureaus der Schulgemeinde Oberbüren vom 14. dieses Monats betreffend Losziehung für die Wahl des fünften Schulratsmitgliedes wegen formeller Verletzung der Vorschrift des Art. 30 des Gesetzes betreffend Volkswahlen und Volksabstimmungen kassiert und das Wahlbureau zur nochmaligen Vornahme der Verhandlung in gesetzlicher Form beauftragt.
Ausserdem befasste sich der Regierungsrat in seiner Sitzung vom 23. Mai mit folgenden Themen:
Quellen: Staatsarchiv St.Gallen, ARR B2-1916 (Texte) und W 238-/9.09-04 (Ansichtskarte von Oberbüren der Kunstanstalt J. C. Müller in Zürich nach einer Lithografie von August M. Bächtiger, 1915)