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Getreu ihrer Devise «Einer für alle, alle für einen» verfügt die Schweiz über robuste Sozialversicherungen. Das gilt auch für unseren Kanton, der darauf achtet, dass niemand darben muss. Es wäre aber kurzsichtig zu meinen, die Finanzierung unserer Sozialwerke sei dauerhaft garantiert. Wenn wir so weiterfahren wie bis anhin, werden die künftigen Generationen mit unseren Schulden leben müssen.
Die Spitalfrage bleibt aktuell. Die Kantonalisierung unserer Spitäler hat ihr Ziel verfehlt, man hat die Kosten nicht wirklich im Griff und der Beweis der Effizienz konnte nicht erbracht werden. Zahlreiche Bewohner unseres Kantons sind beunruhigt bezüglich der Sicherheit bei Notfällen, dies umsomehr, als immer weniger Ärzte bereit sind, auf dem Land zu arbeiten.
Mit den Fortschritten in der Medizin wächst die Lebenserwartung. Die Begleitung von älteren Menschen ist zu einer vordringlichen Aufgabe
geworden, schliesslich wollen wir für unsere Alten eine gute Lebensqualität erhalten. Wir müssen älteren Menschen Strukturen anbieten können, die an ihre körperlichen Beschwerden angepasst und gleichzeitig finanziell tragbar sind. Zwischenstrukturen sollen gefördert werden.
Wir wollen:
- Das medizinische Netz in ländlichen Gebieten fördern;
- Eine rasche Behandlung in Notfällen dank lokaler Vernetzung;
- Eine optimierte Aufteilung des Personals entsprechend der Aufgaben;
- Eine Verstärkung der Kontrollen, um Sozialhilfemissbrauch bekämpfen zu können;
- Ein harmonisches Lebensumfeld anbieten;
- Eine Politik, die Zwischenstrukturen unterstützt;
- Die Wiedereingliederung von betreuten Personen fördern;
- Eine Nulltoleranz bei Drogen durchsetzen.