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Dem Volksblatt vom 5. Juli 1916 ist folgender Text zu entnehmen:
Dienstag, den 4. d. Mts., nachmittags etwas vor 5 Uhr, wurde bei dem Unwetter, das von einem orkanartigen Sturmwind begleitet war, der etwa 10 Minuten lang wie rasend wütete, die noch gut erhaltene, aus Holz gebaute und gedeckte Brücke über den Aabach, auf der Allmeind, vollständig zertrümmert. Es gibt Liegenschaften, in denen 10 bis 12 und noch mehr der kräftigsten Obstbäume teils geknickt und verstümmelt dastehen und teils entwurzelt am Boden liegen. Der Schaden, den der Sturm in den Waldungen auf dem Döltsch, Buechberg und im Föhrenwäldli angerichtet hat, ist sehr beträchtlich, ebenso auch in den Äckern und Gemüsefeldern. Auch ist selten ein Hausdach, das nicht Schaden gelitten hat. Ältere Leute können sich nicht erinnern, ein solch heftiges Unwetter erlebt zu haben.
Das Volksblatt vom 13. November 1916 berichtet:
Die Ortsgemeinde beschliesst den Bau einer gedeckten Holzbrücke über den Aabach.
Es besteht die Absicht, die 1917 erbaute gedeckte Brücke über den Aabach zu renovieren. Der Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Schmerikon hat eine zeitnahe Realisierung mit gemeinsamer Kostentragung mit der Politischen Gemeinde beantragt. Aufgrund der nicht gegebenen baulichen Dringlichkeit hat der Gemeinderat die Realisierung an seiner Sitzung vom 11. Mai 2021 zurückgestellt.
Von: Hans-Peter Keller-Peyer, Schmerikon