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Grosse Preisunterschiede für fast identische Produkte gibt es auch bei Déodorants, Zahnbürsten oder Parfums, je nachdem, ob sie im Gestell für Männer oder für Frauen angeboten werden. Das geht aus Recherchen in Frankreich hervor, wie die Internet-Zeitung «FrauenSicht.ch» berichtet.
Monoprix erklärte die Preisunterschiede mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen und dem Verkaufsvolumen. Die Wegwerf-Rasierklinge für Frauen beispielsweise sei in der Herstellung etwas teurer. Weshalb sagte Monoprix nicht. Zudem sei das Verkaufsvolumen viel tiefer als bei den Männern. Weshalb «Monoprix» nach der gleichen Logik umgekehrt Kosmetika für Frauen ebenfalls teurer verkauft als für Männer, erklärte der Discounter nicht.
Auch für Dienstleistungen zahlen Frauen oft mehr. Ein Haarschnitt beispielsweise oder die Reinigung einer Bluse sind meist teurer. Für die Politik sei diese Diskriminierung bisher kein Thema, kritisiert «Georgette Sand», eine Frauen-NGO in Frankreich. Ganz anders, wenn Männer betroffen sind: Die Eu habe geschlechtsspezifische Autoversicherungen verboten, weil diese Männer diskriminieren. Bis vor kurzem waren solche Versicherungen günstiger für Frauen, weil sie weniger Unfälle verursachen.
In den USA hat als erster Bundesstaat Kalifornien bereits 1996 geschlechtsspezifische Preisunterschiede verboten.
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Keine