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Polina wohnt in Nikolajew und ist noch Schülerin, aber sie hat vor, bald Architektur zu studieren. Sie wird in einer fünfköpfigen Familie grossgezogen, die aus ihr, der Mutter Olesja (geb. 1980), dem Vater Wladimir (geb. 1980), der Oma Wasilisa (geb. 1950) und dem Opa Wladimir (geb. 1956) besteht. Der Vater arbeitet auf den Feldern und bekommt häufig Rückenschmerzen, die Mutter ist in einem Internat als Reinigungskraft tätig. Während ihre Löhne kaum für alle Dienstleistungen und Lebensmittel reichen, brauchen die Grosseltern besondere Aufmerksamkeit und Medikamente. Oma muss Pillen gegen Diabetes und Thrombenbildung einnehmen, dem Opa wurden nach einem Herzinfarkt Arzneien für die Stimulierung des Herzens verschrieben.
Polina bat Gönner aus der Schweiz um jede mögliche Unterstützung ihrer Familie. Aus der Überweisung kaufte die junge Frau die nötigen Medikamente für ihre Grosseltern und manche Sachen für sich. Die ganze Familie Gudowitsch ist den Spendern zutiefst erkenntlich.
In der Hoffnung auf gnädige Hilfe ihrer Verwandten wendet sich Polina erneut an Schweizer Wohltäter. Oma Wasilisa braucht blutverdünnende Mittel, und die junge Frau muss sich auf das Studium an der Berufsschule vorbereiten. Leider gibt es keine Verbesserung der finanziellen Lage der Familie. So bittet Polina um Beistand.