Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03402.jsonl.gz/982

Hast du Fragen, Tipps, Lob oder Kritik? Deine Rückmeldung hilft uns, CeDe.ch noch besser zu machen. Wir freuen uns deshalb über jede Nachricht und beantworten alle E-Mails schnell, kompetent und gerne. Vielen Dank!
Mit fast 3.000 m ist die Zugspitze Deutschlands höchster Berg mit einem einmaligen Panorama auf die Bergwelt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Bemühungen, die Zugspitze mittels einer Eisenbahnlinie touristisch zu erschließen, bereits im Jahre 1907 begannen. Nachdem im Jahr 1926 von Österreich aus eine Kabinenseilbahn in Betrieb ging, entschied man sich auf bayerischer Seite 2 Jahre später zum Bau der heutigen Zugspitzbahn. Auf der Talstrecke von Garmisch nach Grainau erfolgt der Zugverkehr in reinem Ad- häsionsbetrieb. Der für die Bahnstrecke erforderliche Einsatz von Zahnradlokomotiven (ab 1954 Zahnradtriebwagen) beginnt ab dem Umsteigebahnhof Grainau. Auf der folgenden 11,5 km langen Strecke Grainau - Zugspitzplatt wird ein Höhenunterschied von 1.838 m überwunden. Zum Einsatz auf dem 1.000-mm-Schmalspurgleis kommt das System der Riggenbach'schen Zahnstange. Die letzte größere bauliche Veränderung erfolgte 1988 mit der Fertigstellung des 975 m langen "Rosi-Tunnels" sowie des neuen Gletscherbahnhofs Zugspitzblatt (2.588 m ü. d. Id.). der direkt im Zentrum des Skigebiets liegt.