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Maulklauenseuche Ausbruch 1965/66 in der Schweiz
Retrospektive Evaluation der flächendeckenden Impfung während dem Maulklauenseuche Ausbruches 1965/66 in der Schweiz
Kontaktperson: Salome Dürr
Beteiligte Personen: Dana Zingg, Gertraud Schüpbach, Stephan Häsler (Schweizerische Vereinigung für Geschichte der Veterinärmedizin), Heinzpeter Schwermer (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen)
Laufzeit: 2014-2015
Während dem letzten Seuchenzug der Maulklauenseuche in der Schweiz im Jahr 1965/66 waren über 900 Betriebe betroffen und über 50,000 Tiere wurden geschlachtet. Um den Ausbruch zu stoppen wurde eine landesweite Impfkampagne durchgeführt. Durch die Verfügbarkeit dieser historischen Daten können wir ein stochastisches Ausbreitungsmodell (das Davis Animal Disease Simulation Modell) evaluieren und zudem testen, ob die Impfkampagne einen entscheidenden Einfluss auf die Beendigung der Seuche hatte. Wir dadurch Evidenz gewinnen, dass die Impfung bei diesem sehr grossen und schweizweiten Ausbruch eine entscheidende Rolle gespielt hatte.