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Zirkuswagen? Das war einmal
Der Brite, adlig, sagt: My castle is my home.
Der Brite, Untertan, sagt: My home is my castle.
Ein Serbe, jugendlich, sagt sich: Ich bau mir ein kleines Haus.
Der Brite, Untertan, sagt: My home is my castle.
Ein Serbe, jugendlich, sagt sich: Ich bau mir ein kleines Haus.
Für mich und meine Freunde, die mir dabei helfen, sagte er sich. 1969 war das, Auf einem Felsen im Fluss bei Bajina Bašta. Doch seit National Geographic ein Bild vom Drina River House zum «Photo of the Day» erkor, kennt die halbe Welt das Einzimmer-Refugium. Nicht dass es zum Pilgerziel wurde – wer fährt schon nach Serbien (leider!).
Längst war der serbisch-bosnische Grenzfluss berühmt: seit Kriegsende, seit dem Roman «Die Brücke über die Drina»; Ivo Andrić erhielt dafür den Nobelpreis für Literatur. Später wurde das Gebiet im Nordwesten Serbiens als Nationalpark ausgeschieden, seit 2002 hält ihre Unesco ihre schützende Hand darüber.
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Ich kenne das Zirkuswagen-Gefühl gut. Meine Mittelschulverbindung besass einen am Waldrand. Und als er auseinanderfiel, durften wir ein winziges Häuschen nahe der Kantonsschule nutzen. Es steht in einer Wiese, einer unbebauten Oase inmitten der nobelsten Häuser an Winterthurs, pardon: Bonzenhügel. Vor einigen Jahren kam die Kündigung: Die Wiese sollte überbaut werden, denn die Schafweide ist Gold wert. Für meine Kinder stellte ich einen ausrangierten Wohnwagen in unsern Garten. Auch er ist Geschichte.
Soll ich mir eines dieser in Mode kommenden Tiny Houses zulegen? Da ist eine Frau, die mit ihrer Familie ein Häuschen baute, mitten in Alaska – und inzwischen solche Kleinschlösser entwirft: Ana White. Das Sympathische daran: ihre Baupläne sind umsonst. Nun müsste sich nur noch ein der Spekulation nicht unterworfenes Landstück finden lassen...
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