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Fr, 12. März 2021, Ralf Hersel
Der Open-Source-Anbieter von Unternehmenssoftware SUSE strebt einen Börsengang vor dem Sommer an, der das von Private-Equity-Gesellschaften unterstützte Unternehmen mit 7 bis 8 Milliarden Euro bewerten könnte. Der Eigentümer des Linux-Spezialisten, die Buyout-Gruppe EQT, hat die Vorbereitungen für das IPO intensiviert und ein Bankenkonsortium mit der Organisation des Deals beauftragt, der voraussichtlich im Mai starten wird. Bank of America und Morgan Stanley werden den Börsengang als sogenannte globale Koordinatoren mithilfe von Goldman Sachs, Deutsche Bank und Jefferies als Bookrunner durchführen.
SUSE, 1992 gegründet, wurde vor zwei Jahren von EQT für 2,5 Milliarden Dollar von Micro Focus International übernommen. Die Private-Equity-Firma hat SUSE durch weitere Akquisitionen gestärkt, wie z. B. die Übernahme von Rancher Labs für rund 600 Millionen Dollar im Juli. Der Umsatz von SUSE lag im Geschäftsjahr zum 31. Oktober bei über 450 Millionen US-Dollar, wobei sowohl der Umsatz als auch der Gewinn zweistellig wuchsen. Der jährliche Vertragswert von Buchungen im Wert von mehr als 1 Million US-Dollar stieg im vierten Quartal um 21 %, während die Cloud-Buchungen um 87 % zunahmen.