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Novak Djokovic kommt nicht zur Ruhe. Wie die serbischen Medienportale schreiben, soll in Zusammenhang mit Djokovics versuchter Einreise nach Australien eine Strafanzeige gegen unbekannt erstattet worden sein. Grund sei ein PCR-Test vom 16. Dezember, den der Serbe in Australien vorgelegt hatte und der scheinbar gefälscht sei.
Der ehemalige serbische Bildungsminister Milovan Suvakov, der inzwischen in den USA tätig ist, hat die Dokumente genau analysiert und sei zum Schluss gekommen, dass mit dem Testergebnis etwas nicht stimmen könne. Den Medienportalen zufolge sind diese Auswertungen die Grundlage für die Strafanzeige. Von offizieller Seite fehlt jedoch eine Bestätigung.
Wachablösung an der Spitze
Bevor am Sonntag das Finale der Australian Open stattfinden wird, steht schon fest, dass Djokovic als Weltnummer 1 abgelöst wird. Der Russe Daniil Medwedew wird im Februar das ATP-Ranking anführen, egal ob er Finale gewinnen oder verlieren wird. Sollte aber der Spanier Rafael Nadal gewinnen, wäre das für Djokovic ein weiteres Worst-Case-Szenario. Nadal könnte mit seinem zweiten Triumph in Melbourne nach 2009 seinen 21. Grand-Slam-Titel feiern und so der alleinige Rekordhalter vor Djokovic und Roger Federer mit je 20 Titel werden.
Teilnahme der French Open in Gefahr
Ausserdem könnte Djokovic auch den zweiten Grand-Slam in diesem Jahr verpassen. Nach einer Verschärfung der Corona-Massnahmen in Frankreich droht dem 34-Jährigen nun auch das Aus in Paris. Ab dem 15. Februar muss nämlich jeder in Frankreich, welcher nicht gegen Corona geimpft ist, einen Nachweis erbringen, dass er innerhalb der letzten vier Monate positiv getestet wurde. Sonst dürfe man keine Sportanlagen betreten. Bislang galten sechs Monate.
Weil Djokovic nach eigenen Angaben am 16. Dezember positiv auf Corona getestet wurde, dürfte er an den French Open in Paris nicht teilnehmen. Diese sollen aller Voraussicht nach am 22. Mai beginnen.
(red.)