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Im 3D-Modell, das unter folgendem Link zu sehen ist, können Sie die verschiedenen Bauebenen bewundern, die die Entwicklung der Kommunikationswege in der Piottinoschlucht und insbesondere den Zugangsbereich nach Norden markiert haben. In der Tat kann man im unteren Bereich das Pflaster der Urner Straße von 1560 sehen, während im oberen Teil der Strassenplan zu sehen ist, der um 1880 gebaut wurde, um die Durchfahrt der Postautos zu ermöglichen, ein Eingriff, bei dem zwei Felsvorsprünge abgerissen wurden, um die beiden Haarnadelkurven zu verbreitern, wodurch auch die Bogenstruktur entstand. Diese Straße war bis 1936 in Betrieb, dem Jahr, in dem der heutige Tunnel gebaut wurde. Zeichen der Zwischenphase, die durch die erste Kantonsstraße im Jahr 1820 repräsentiert wird, sind an den kahlen Mauern vor der Kapelle und an der Stützmauer zu erkennen, die im Bereich der Kurve unterhalb des Bogens errichtet wurde.
Geniessen Sie Ihre Reise durch die Geschichte der Piottinoschlucht!
Die Piottinoschlucht: Die felsige Talenge an der Gotthard- Südrampe mit dem historischen Zollhaus
Während Jahrhunderten war die Piottinoschlucht ein kritischer Engpass für den Güter- und Personenverkehr am Gotthard. Sie ist ein lohnender Ort für einen Zwischenhalt.
Im Rahmen der Sendung „Schweiz aktuell am Gotthard“ entstand im Sommer 2016 ein Beitrag des Schweizer Radio und Fernsehen SRF über die Piottinoschlucht.
Vorschläge für die Besichtigung
Piottino- Rundgang (ca. 1,5 Std.)
Wo geht’s los? Anfangs- und Endpunkt ist der Dazio Grande („Grosser Zoll“) am Eingang der Schlucht. Hier befand sich die Grenze der Urschweiz zum tessinischen, d. h. früher mailändischen Gebiet. Ab 1560 fiel der Zollstadion eine grosse Rolle im Verkehr mit den Transporten durch die Schlucht zu. Aber nach dem Einmarsch der Franzosen (1798), als mit der Zeit ein unabhäniger Kanton entstand und die Landesgrenze nach Chiasso verlegt wurde, verlor der „Grosse Zoll“ seine Bedeutung. Der Rundgang (1,5 Std.) Der abwechslungsreiche, mittelalterliche Weg steigt am rechten Talhang empor, umgeht die Schlucht in der Höhe, senkt sich zur „Mittleren Brücke“ (Ponte di mezzo, 1820). Von dort führt der „Urner Saumweg“ (1560) schluchtaufwärts zum Ausgangspunkt zurück. Die Sehenswürdigkeiten am Weg sind in einem, im Dazio Grande erhältlichen Rundgangbegleiter beschrieben.
Anreise in die Piottino