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Höhe
4'171 m
Erstbesteigung
12. August 1863
Erstbesteiger
Florence Crauford Grove, William Edward Hall, Reginald Somerled Macdonald, Montagu Woodmass, Melchior Anderegg, Jean-Pierre Cachat und Peter Perren.
Tipps im Dorf
- Matterhorn-Museum Zermatlantis: Relief mit Bergen und Übergängen von Pässen wie der Col d'Hérens
Tipps für Wanderer
- Wanderung Zermatt - Schönbielhütte
- Edelweissweg über Höhbalmen
Dent d'Hérens: Tipps für Alpinisten
- Bergführer notwendig
- 2-Tages-Tour
- kombinierte hochalpine Tour in Fels und Eis
- lang und schwierig
Verbindung zum Matterhorn
Die Dent d'Hérens liegt westlich des Matterhorns und ist mit ihm über einen vier Kilometer langen Grat verbunden. Die Zustiege sind von allen Seiten lang. Der Ostgrat gehört sogar zu den längsten der Alpen. Um einen Blick auf diesen 4000er zu werfen, muss man einen Fussmarsch zurücklegen, denn die Dent d'Hérens liegt sehr versteckt. Sie zeigt sich jedoch auf dem Weg von Zermatt über Zmutt nach Schönbiel.
Namensherkunft
Seit der Erstellung der Dufour-Karte (1845–1865) ist der Name Dent d'Hérens offiziell. Er leitet sich vom Namen des Val d'Hérens ab. Wahrscheinlich liegt eine Namensverwechslung mit der Dent Blanche vor, denn die Einwohner des unteren Val d'Hérens nannten den Berg Dent Blanche, während die Bewohner des oberen Tales ihn Dent de Rong oder Dent d'Erins nannten.
Col d'Hérens: Teil der Patrouille des Glaciers
Der Col d'Hérens war einer der wichtigsten Gletscherpässe des Mittelalters. Er führte nach St. Martin im Val d'Hérens und war der leichteste und kürzeste Weg von Zermatt nach Sitten (Sion). Viele Zermatter Geschlechter hatten sich in St. Martin niedergelassen. Auch die dokumentierte jährliche Prozession zum Bischofssitz Sitten, durchgeführt von einem Pfarrer und acht Männern, nahm diesen Weg. Die Kleine Eiszeit führte zur Verödung des Passes. Heute ist der Col d'Hérens Teil der Haute Route zwischen Zermatt und Chamonix. Während des Zweiten Weltkrieges wurde sie erstmals in einer Etappe zurückgelegt, um die Einsatzfähigkeit der Gebirgsbrigade zu proben. Heute ist sie die Strecke der legendären "Patrouille des Glaciers", des härtesten Gebirgsrennens der Welt.