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Im Mittelpunkt von «Cure – Das Leben einer Anderen» steht die etwa 14-jährige Linda, die in der Schweiz aufgewachsen ist und 1993 mit ihrem Vater nach Dubrovnik zurückkehrt ist. In Eta findet Linda eine gleichaltrige Freundin, die aber bei einem Streit über die Klippen stürzt und stirbt. Linda beginnt, von Schuldgefühlen gequält, bei Etas kriegstraumatisierter Grossmutter die Rolle Etas zu übernehmen.
Der Film erzählt weniger eine lineare Geschichte, sondern versucht vielmehr in einer kunstvollen Erzählweise, die psychische Verfassung Lindas erfahrbar zu machen, die nicht nur in der schwierigen Zeit der Adoleszenz, sondern auch zwischen der Schweiz und dem vom Krieg gezeichneten Kroatien steht.