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Entsorgung der Trümmer: Korrekt bis auf den Zoll
Der Motor der Unglücksmaschine wurde offenbar nach den Niederlanden zurückgeflogen. Die übrigen Trümmer – im Wesentlichen bestehend aus etwa 2,5 Tonnen Aluminium und verkohltem Eisenschrott – befanden sich allerdings im Januar 1959 noch immer auf dem Flugplatz Payerne. Die niederländische Delegation sollte sich um die Nutzung bzw. Bergung und den Abtransport kümmern.
Vom eidg. Militärdepartement war bereits im Oktober 1958 mitgeteilt worden, dass die Trümmer, sollten sie in der Schweiz verwertet werden, noch zu verzollen wären! Dazu lieferte die Zollverwaltung gleich eine Preisliste für die Verzollung des Trümmermaterials mit. Danach kostete die Verzollung für einen Doppelzentner Eisen 10 Rappen für die gleiche Menge Aluminium 65 Franken. Wo die Trümmer schliesslich landeten, konnte nicht mehr ausfindig gemacht werden. mb