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Konsumreduktion
Tipps wie Sie Ihre Trinkgewohnheiten durchbrechen und dauerhaft ändern können.
Listen Sie auf, weshalb es sich lohnt, weniger Alkohol zu trinken
Machen Sie sich Ihre Vorteile bewusst und halten Sie diese schriftlich fest. Z.B. ich fühle mich fitter, mein Erkrankungsrisiko sinkt, ich leiste bessere Arbeit, mein Verhältnis zum Partner/zur Partnerin verbessert sich usw.
Schliessen Sie mit sich einen Vertrag und führen Sie ein Trinktagebuch
Legen Sie genau fest, wie viel Gläser Alkohol Sie von nun an maximal pro Woche trinken werden. Auch ein stufenweises Vorgehen kann sinnvoll sein, indem Sie sich zu Beginn noch eine höhere Menge Alkohol zugestehen.
Durchbrechen Sie alte Trinkgewohnheiten und trinken Sie anders
- Halten Sie zu Hause keine oder nur eine geringe Menge alkoholischer Getränke bereit.
- Trinken Sie alkoholhaltige Getränke nicht als Durstlöscher. Löschen Sie Ihren Durst mit Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder koffeinfreiem Tee.
- Trinken Sie, z.B. zum Abendessen, wenn Sie in eine Gaststätte gehen oder nach dem Sport, immer zuerst ein alkoholfreies Getränk.
- Setzen Sie das Glas nach jedem Schluck ab.
- Legen Sie jeweils eine Uhrzeit fest, zu der Sie frühestens das nächste alkoholische Getränk trinken werden.
- Benutzen Sie kleinere Gläser bzw. schenken Sie Ihr Glas weniger voll ein.
- Bestellen Sie in Gaststätten die nächst kleinere Einheit. Z.B. statt 0.5 Liter Bier 0.33. Statt 0.25 Liter Wein 0.125 (ein „Achtel“) Liter.
- Behalten Sie einen Rest im Glas, wenn Sie in einer Runde sind, in der niemand vor einem leeren Glas sitzen darf.
- Trinken Sie gerne „Longdrinks“? Viele Bars bieten auch alkoholarme und –besser - alkoholfreie Mixgetränke an. Meiden Sie hochprozentiges wie Korn, Whiskey usw.
Überlisten Sie Ihr Verlangen
Wenn Sie das starke Bedürfnis überfällt, ist es am besten, sich abzulenken und Zeit zu überbrücken. Tipps
Lehnen Sie alkoholische Getränke freundlich, aber bestimmt ab
Sie selbst sollten darüber entscheiden, was und wie viel Sie trinken. Z.B. „Nein danke, ich möchte morgen wirklich fit sein.“
Belohnen Sie sich für Ihre Erfolge, wenn Sie weniger trinken
Gönnen Sie sich etwas Schönes, das Sie sich sonst nicht „geschenkt“ hätten. Allerdings aber keinen Alkohol.
Holen Sie sich Unterstützung
Haben Sie die Entscheidung getroffen, weniger zu trinken, können Sie nahestehende Personen unterstützen, z.B. indem Ihr Partner/Ihre Partnerin auch weniger Alkohol trinkt.
Quelle: Broschüre "Alles Klar? - Tipps und Informationen für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol", BZgA