Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/3254

National-Hockey-League Teams kommen und gehen. Die Stadt Atlanta scheint dazu prädestiniert zu sein, was NHL-Umzüge betrifft. Was 1972 mit den Atlanta Flames beginnt, endet acht Jahre später mit einem Wechsel nach Calgary. Dazwischen muss man sich in Georgia 19 Jahre lang gedulden, ehe die Atlanta Trashers als zweites NHL-Team präsentiert werden. Doch Atlanta scheint für NHL-Eishockey erneut nicht geeignet und verliert als erste Stadt der NHL-Geschichte zum zweiten Mal ein NHL-Team.
Auch der Turner-Cup reicht nicht
Zwischen 1992 und 1996 beheimatet Atlanta auch ein International-Hockey-League-Team (IHL), die Atlanta Knights. Die Knights bescheren der Stadt 1994 zwar den bisher einzigen Eishockey-Titel (Turner Cup), doch auch der IHL-Titel reicht nur für eine vierjährige Geschichte der Knights, ehe sie nach Quebec (Rafales) umgesiedelt werden. Zurück zur NHL, wie einst Atlanta, erhält auch Winnipeg seine zweite Chance zur endgültigen NHL-Stadt zu avancieren. Offen bleibt nur noch der Name – doch dies ist eigentlich keine Frage, alles andere als ein revival der Winnipeg Jets wäre absurd. Es lebe die Tradition und es leben die Winnipeg Jets!
Erfolgreiche Rückkehrer
Dennoch gab es erst bei einer Rückkehr in die alte Heimat ein Team-revival, in Ottawa (Senators). Weder in Atlanta, in Colorado, in Minnesota oder in St. Louis. Die alten Teamnamen wurden in allen Fällen durch neue ersetzt. Trashers statt Flames, Avalanche statt Rockies, Wild statt North Stars und Blues statt Eagles. Doch was in Ottawa möglich war, sollte auch in Winnipeg möglich sein.
Erfolgreiche Rückkehrer:
2011 Winnipeg Jets? (Umzug aus Atlanta)
2000 Minnesota Wild (Neu)
1995 Colorado Avalanche (Umzug aus Quebec)
1991 Ottawa Senators (Neu, revival)
1967 St. Louis Blues (Neu)
Erfolglose Rückkehrer:
1999 Atlanta Trashers (nach den Flames das zweite Team welches in Atlanta scheitert)