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Schweizer Synodenbericht publiziert
Am Montag, dem 15. August 2022 wurde der Schweizer Synodenbericht von der Schweizerischen Bischofskonferenz publiziert und nach Rom geschickt. Der Bericht wurde basierend auf den synodalen Umfragen auf Bistumsebene und dem nationalen synodalen Treffen im Mai 2022 erstellt. Er beeinhaltet die wichtigsten Erkenntnisse des Synodalen Wegs Schweiz.
Der Schweizerische Katholische Frauenbund ist erfreut, dass die «heissen Eisen» der Debatte um die Erneuerung der katholischen Kirche Schweiz Eingang in den Schlussbericht gefunden haben. Insbesondere der Abschnitt «Perspektiven» bildet die Forderungen ab für die sich zahlreiche katholische Reformgruppen seit Jahrzehnten engagieren: Ausgrenzung von Menschengruppen beenden, Klerikalismus überwinden und geteilte Machtausübung einführen. Viele der Aspekte im Bericht können zudem bereits heute auf diözesaner Ebene bearbeiten und umgesetzt werden. Der Frauenbund wird die synodalen Prozesse und den Weg der Erneuerung auf allen Ebenen fordern und unterstützen.
Der Bericht muss nun mit Überzeugung in den kommenden Etappen des Synodalen Prozesses vertreten werden. Der Frauenbund erwartet, dass die Schweizer Bischofskonferenz im nächsten Jahr im Sinne der Gleichwürdigkeit eine geschlechtergerechte Delegation an die europäischen Synode und die Weltsynode schickt.
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