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1. Black Friday
Zunächst einmal aber noch zum Black Friday: Der Black Friday findet immer am Freitag nach Thanksgiving (= Erntedankfest) statt. Der Begriff entstand im Jahr 1869 nach einem US-Börsencrash. Über die Jahre hinweg wurde er bedeutungstechnisch modifiziert. Heute bezeichnet «Black Friday» all die riesigen Ausverkäufe (zum Teil über 80% Rabatt) in den USA. Dieses Jahr ist dieser einzig an Konsumlogik angekettete Tag auch in der Schweiz angekommen: viele Online Shops lagen lahm. Im Gegensatz zu den USA gab es bei uns aber bislang noch keine Verletzte, über dem Teich ist das nicht unüblich - siehe hier, Link öffnet in einem neuen Fenster und hier, Link öffnet in einem neuen Fenster und hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.
PS: Es gibt das Gerücht, dass der Ausdruck «Black Friday» seinen Ursprung in der Sklaverei fand, Link öffnet in einem neuen Fenster.
2. Cyber Monday
Der Cyber Monday ist der kleine Bruder vom Black Friday, der am Montag nach dem Black Friday stattfindet. Der Unterschied zum Black Friday ist, dass es am Cyber Monday einfach alle Aktionen und Rabatte nur Online, im Cyberspace also, gibt. Der Cyber Monday ist eigentlich nur eine andere Bezeichnung für die Rabattaktionen, die es gibt und den Vorweihnachtsverkauf ankurbeln sollen.
3. Valentinstag
Dieser Tag wurde erst kommerziell, denn: Ursprünglich ist der Valentinstag ein Tag, der bereits sehr lange Traditon hat. Er geht angeblich zurück auf zwei christliche Märtyrer mit dem Namen Valentin (Valentin von Terni und Valentin von Viterbo), an Popularität gewann der Tag aufgrund des Gedichts «Parlement of Foules» von Geoffrey Chaucer, das im Mittelalter im anglosächsischen Raum grosse Verbreitung fand. Heute wird der Tag eher von verschiedenen Branchen (Parfüm, Schokolade und Blumen), Link öffnet in einem neuen Fenster gefeiert, da sie ihre Umsätze an diesem Tag steigern.
4. Muttertag
Den Muttertag gibt es seit 1914 in den Vereinigten Staaten und er verbreitete sich nach und nach in der westlichen Welt. An diesem Tag geht es zunächst darum, die eigene Mutter an diesem Tag speziell wertzuschätzen. Traditionellerweise gibt man dann Blumen. Dann kommt es auch schon einmal zu Engpässen bei der Bestellung - viele Blumen müssen dabei oftmals auch aus dem Ausland bestellt werden.
5. Record Store Day
Den Record Store Day gibt es erst seit 2008 und entstand ursprünglich als Konzept von unabhängingen Plattenhändlern. Das Ziel beim Record Store Day ist es, dass wieder mehr die kompetente Beratung und das Know-how von Plattenhändlern geschätz wird. Doch in letzter Zeit wurden Stimmen laut,, Link öffnet in einem neuen Fenster die behaupten, dass auch dieser Tag lediglich dem Massen-Absatz von Platten diene, denn es profitieren immer mehr die grossen Labels davon und nicht die unabhängigen Plattenlabels und -geschäfte.
6. Halloween
Ursprünglich aus Irland, wurde die Tradition so richtig gross in den USA. Dieser Trend schwappte auch in die Schweiz. Sowohl die Kostüm- als auch die Lebensmittelbranche boomen um Halloween und sahnen fett ab.