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Das Schweizer Bundesamt für Umwelt hat eine neue Studie zum Thema "Magnetfelder und Krebs" veröffentlicht:
Krebs durch niederfrequente Magnetfelder: Verdacht bleibt bestehen
Bern, 19.01.2010 - Die Weltgesundheitsorganisation WHO kam 2007 zur Einschätzung, dass durch Strom erzeugte, niederfrequente Magnetfelder möglicherweise Krebs erregen können. Diese Beurteilung wird durch neue, wissenschaftliche Ergebnisse bestätigt, die in einem Bericht zusammengefasst sind, den das Bundesamt für Umwelt BAFU am 19. Januar 2010 veröffentlicht hat (siehe unten)
Niederfrequente Magnetfelder und Krebs - Bewertung von wissenschaftlichen Studien im Niedrigdosisbereich.
Bern, 19.01.2010 - Im vorliegenden Synthesebericht wird die Bewertung des Krebsrisikos im Zusammenhang mit niederfrequenten Magnetfeldern aktualisiert, gestützt auf die bis August 2008 publizierten Forschungsergebnisse. Berücksichtigt sind epidemiologische Untersuchungen, Tierstudien und Experimente mit isolierten Zellen in Kultur. Das bisherige Gesamtbild ändert sich durch die neuen Ergebnisse nicht. Nach wie vor besteht eine begrenzte Evidenz für ein erhöhtes Leukämierisiko bei Kindern mit Magnetfeldbelastungen zu Hause über 0.3 bis 0.4 Mikrotesla. Für alle anderen untersuchten Tumoren bei Kindern und alle Tumoren bei Erwachsenen lassen die Studienresultate keine Aussagen zu. Im Tierexperiment wurde bisher keine Tumor induzierende Wirkung einer Magnetfeldexposition beobachtet. Hingegen liegt aus den Zellexperimenten begrenzte Evidenz vor, dass niederfrequente Magnetfelder die Wirkung bekannter Kanzerogene verstärken können. Insgesamt bleibt es bei der Beurteilung der WHO aus dem Jahr 2007, dass niederfrequente Magnetfelder möglicherweise kanzerogen für Menschen sind.