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Seit dem 1. Januar 2018 übernimmt der Kanton, nach Abzug der Beiträge des Bundes, die Kosten für die Sanierungen der Kugelfänge bei Schiessanlagen und führt die Sanierungen durch (§ 165 des revidierten Gesetzes über Wasser, Boden und Abfall GWBA). Der Kanton übernimmt bei der Sanierung der Schiessanlagen alle Aufgaben und den Gemeinden entstehen dabei keine Kosten. Voraussetzung dafür ist, dass die Anlage nicht einem überwiegend gewerblichen Zweck diente und nach dem 8. Dezember 2014 keine Abfälle mehr darauf gelangt sind.
Damit Synergien genutzt werden können und möglichst wenig Kosten entstehen, wird der Kanton jeweils mehrere Kugelfänge gemeinsam sanieren. Insgesamt sind rund 20 Sanierungs-Lose vorgesehen. Im Jahr 2019 konnten die Sanierungen der Schiessanlagen in der Pilotregion "Wasseramt" abgeschlossen werden. Im Jahr 2021 fanden die Sanierungen in der Sanierungsregion 2 (Bezirk Thierstein sowie Gemeinde Seewen) statt. Für das Jahr 2022 sind die Sanierungen der Schiessanlagen in der Sanierungsregion 3 (Thal) geplant. Informationen dazu finden sich in den folgenden Berichten und Plänen. Die Sanierungsprojekte basieren auf den Voruntersuchungen der Firma magma AG, Zürich, aus dem Jahr 2020.