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Das Luzerner Kriminalgericht hat drei Männer, die Mitglieder eines Drogenrings waren, verurteilt. Diese haben mehrere Kilogramm Kokain in die Schweiz importiert und verkauft. Die Freiheitsstrafen betragen zwischen 6,5 Jahren und knapp 9 Jahren.
Das Luzerner Kriminalgericht hat drei Männer verurteilt, die Mitglieder einer Bande waren. Sie haben Drogen in den Niederlanden beschafft und diese in die Schweiz gebracht.
Die Rede ist von rund 39 Kilogramm Kokaingemisch, dass sie importiert haben. Dabei handelte es sich um rund 15,7 Kilogramm reines Kokain. Das Luzerner Kriminalgericht hat unter anderem einen 41-jährigen Mann aus der Dominikanischen Republik verurteilt. Dieser hat zwischen 2016 und der Festnahme im Jahr 2018 rund 14 Kilogramm Kokain gekauft – dabei handelte es sich um rund 5,4 Kiloramm reines Kokain.
Laut Urteil des Luzerner Kriminalgerichts kam dem Beschuldigten eine Schlüsselrolle zu. Ein sehr grosser Teil des importierten Kokains wurde an ihn ausgeliefert und von ihm verkauft. «Die Arbeitsteilung, die grosse Intensität des Zusammenwirkens sowie die Vielzahl der begangenen Einzeltaten mit einer sehr grossen Menge an Kokain während eines relativ langen Zeitraums lassen den Beschuldigten sowie die weiteren Komplizen als ein fest verbundenes, stabiles Team erscheinen», heisst es im Urteil.
Das Luzerner Kriminalgericht verurteilte den 41-Jährigen unter anderem wegen der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfacher Geldwäscherei und Verstössen gegen das Waffengesetz. Der 41-Jährige wurde zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren, 9 Monate und 2 Wochen verurteilt unter Anrechnung von 1'093 Tagen, die der Mann bereits in Untersuchungshaft und im vorzeitigen Strafvollzug verbracht hat. Zudem wird er für 15 Jahre des Landes verwiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, es wurde Berufung eingelegt.
Ein 39-jähriger Portugiese war ebenfalls Mitglied der Drogenbande. Er organisierte den Transport der Drogen in die Schweiz. Das Luzerner Kriminalgericht hat ihn zu einer Freiheitsstrafe von 6,5 Jahren verurteilt und ihn für 15 Jahre des Landes verwiesen. Auch dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Ein 36-jähriger Spanier – ebenfalls Mitglied der Bande – wurde wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und der mehrfachen bandenmässigen Geldwäscherei zu einer Freiheitsstrafe von 7 Jahren verurteilt unter Anrechnung von 484 Tagen bereits erstandenem Freiheitsentzug. Zudem wird er für 15 Jahre des Landes verwiesen. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Dem Spanier ist gemäss Urteil eine Schlüsselrolle in dem in Luzern operierenden Drogenring zugekommen. Er soll im Hintergrund die Fäden gezogen und über seine Kontaktpersonen in den Niederlanden die Kokainlieferungen in die Schweiz organisiert haben.
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