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Geschichte: Zum Glück hat der Gneis viele Augen: Am Furkapass betrachteten wir mit einem lachenden Auge den gewaltigen Rhonegletscher und die vom Eis geschliffene Landschaft. Mit einem weinenden Auge stellten wir fest, dass der Gletscher vor wenigen Jahren noch viel weitreichender und imposanter war und heute sogar mit weissen Plachen abgedeckt wird, um gröberes Abschmelzen (bei der Eisgrotte) zu verhindern.
Geologie: Dieser Gneis enthält grosse, rundliche Feldspatkristalle, welche wie Augen aussehen. Deswegen wird dieses Gestein auch Augengneis genannt. Ein Gneis oder Augengneis entsteht, wenn zum Beispiel ein Granit in über 10 km Tiefe bei erhöhten Temperaturen (gut 500 °C) und Drucken umgewandelt wird. Durch den hohen Druck entsteht eine Schieferung, welche als parallele Struktur im Gestein erkennbar ist.