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Kürzlich veröffentlichte Forschungsresultate zeigen, dass die Hanfpalme am Süd- und Nordrand der Alpen in immer höher gelegenen Gebieten und auch im Freiland gut gedeiht. In den 50er Jahren war die Kultur der aus Asien eingeführten Hanfpalme südlich der Alpen nur bis in eine Höhe von rund 800 Meter möglich. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass mittlerweile die Palmen immer häufiger auch in Gärten nördlich der Alpen im Freien gepflanzt werden.
Die Palmen gedeihen mittlerweile so gut, dass sie auch in Wäldern Fuss fassen und nur ein extremer Winter sie zurückdrängen könnte. Dies sei das Resultat der milden Winter der vergangenen zwei bis drei Jahrzehnte, so eine in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift“ Botanica Helvetica“ veröffentlichte Studie. So finde man Waldabschnitte an südexponierten Hängen entlang der südschweizer und norditalienischen Seen, in denen Palmen gut gedeihen und sich in Konkurrenz zu den einheimischen Arten etablieren.
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