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Die schweizerische Volkswirtschaft ist sehr stark in die Weltwirtschaft integriert. Der Anteil der Exporte am Bruttoinlandprodukt beträgt rund 52 %, und die Aussenhandelsströme und Direktinvestitionen der Schweiz im Ausland sind beträchtlich. Dennoch beträgt der Anteil der Schweiz am Welthandel weniger als 1.5 %.
Als mittelgrosser Akteur im Welthandel kann die Schweiz im Gegensatz zu grossen Handelsstaaten und -blöcken ihre ökonomischen und handelspolitischen Interessen nicht mittels wirtschaftlicher Macht durchsetzen, sondern ist auf verlässliche internationale Spielregeln für den grenzüberschreitenden Handelsaustausch angewiesen. Der Streitbeilegungsmechanismus der WTO garantiert, dass diese Spielregeln rechtsgleich angewandt und durchgesetzt werden. Zudem suchen im Rahmen der WTO alle Mitglieder gleichberechtigt nach Lösungen zu anstehenden Handelsproblemen und entwickeln dabei bestehende Handelsabkommen weiter und verhandeln neue Abkommen.
Die Schweiz setzt sich deshalb für umfassende Verhandlungen ein, die nicht nur den Marktzugang verbessern, sondern auch bestehende Regeln stärken, wo nötig neue Regeln schaffen und die Kohärenz zwischen dem multilateralen Handelssystem und anderen Politiken (Umwelt, Entwicklung, usw.) fördern.