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Das französische Gericht Cour d'appel de Paris hat eine vertiefte Untersuchung der Rolle der Grossbank UBS im Rahmen der Madoff-Betrugsaffäre in Frankreich angeordnet.
Laut zwei Beschlüssen soll der Untersuchungsrichter Renaud Van Ruymbeke Licht in die Umstände bringen, in denen Anleger in Anteile des luxemburgischen UBS-Fonds Luxalpha investiert haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
Der Fonds seinerseits hat die Gelder bei Bernard L. Madoff Investment Securities (BMIS) angelegt. Der erwähnte Fonds befindet sich seit 2009 in Liquidation.
In ihrem jüngsten Geschäftsbericht hält die UBS fest, dass unter anderem zwei Drittfonds luxemburgischen Rechts, deren Anlagen praktisch vollständig bei BMIS investiert waren, mit massiven Verlusten konfrontiert gewesen seien.
Der vor der Aufdeckung des Madoff-Anlagebetrugs ausgewiesene Nettoinventarwert habe rund 1,7 Milliarden US-Dollar betragen. wobei darin wahrscheinlich noch ein fiktiver von BMIS ausgewiesener Gewinn enthalten gewesen sei.
(vst/awp)