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Die neue Lebensschutz-Landkarte der USA …
… falls das Oberste Gericht den Entscheid «Roe gegen Wade» revidiert!
Die nur schwach grünen und vor allem die roten und dunkelroten «Flecken» auf der Karte zeigen: Es wird weiterhin Staaten geben, in denen das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einen schweren Stand hat. Doch insgesamt gewinnen Lebensschutz-Gesetze in der ganzen USA zunehmend an Bedeutung!
Im Juni 2022 könnte es so weit sein: Dem Vernehmen nach soll dann der Supreme Court über die Verfassungsmässigkeit eines Verbots von Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche in Mississippi befinden. Dieses Verbot stellt den höchstgerichtlichen Grundsatzentscheid «Roe gegen Wade» aus dem Jahr 1973 direkt in Frage. Daher käme es einer Revision von «Roe gegen Wade» gleich, wenn das Abtreibungsverbot für verfassungsmässig erklärt würde. Dies wiederum gäbe den Gesetzgebern der Bundesstaaten endlich wieder die Möglichkeit, ihre eigenen Gesetze zum Schutz des ungeborenen Lebens zu erlassen – und vor allem auch durchzusetzen! Denn in den fast 50 Jahren seit «Roe gegen Wade» haben die Staaten sehr wohl zahlreiche solche Gesetze erlassen – viele davon wurden jedoch von den Gerichten blockiert (so eben auch in Mississippi).
Kommt die ersehnte Revision, werden 18 Staaten das ungeborene Leben bereits ab der Empfängnis schützen, und weitere 4 Staaten sobald ein Herzschlag festgestellt werden kann (in der Regel ab der 5. bis 6. Schwangerschaftswoche). Freilich wird sich die Pro-Life-Bewegung in den USA ernsthaft um jene 20 Staaten bemühen müssen, die auch nach «Roe» keinerlei Schutz für ungeborene Kinder bieten. Jedes Kind sollte vom Moment der Empfängnis an umfassend geschützt sein! … Sich dafür einzusetzen ist und bleibt Aufgabe der Lebensschützer in den USA – wie auch in der Schweiz!