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219 Naturkatastrophen gab es in Bangladesch allein zwischen 1980 und 2008. Diese verursachten einen Gesamtschaden von über 16 Milliarden US-Dollar.
Projekt in Schulen und Gemeinschaften in städtischen Slums
Bangladesch ist ein Land mit einer aussergewöhnlichen Anfälligkeit für Naturgefahren und eines der am dichtesten besiedelten und sich schnell verstädternden Länder der Welt. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2050 die Hälfte der Bevölkerung in städtischen Gebieten und 30% der städtischen Bevölkerung in Slums leben werden.
Ein derart rasches und grossräumiges Städtewachstum stellt die Städte vor einzigartige Herausforderungen. Da die Städte mit ihrem Bevölkerungswachstum zu kämpfen haben, sind die Slums und informellen Siedlungen erheblich gewachsen. Diese Gebiete zeichnen sich durch eine schlechte Wohnqualität und unzureichende Wasser-, Entwässerungs- und Abwassereinrichtungen aus und sind besonders anfällig für natürliche und vom Menschen verursachte Gefahren. Bereits in den vergangenen zehn Jahren haben wir daran gearbeitet, Risiken zu verringern und die Widerstandsfähigkeit der Städte gegenüber dem Klimawandel und den alltäglichen Gefahren zu erhöhen.
Wir arbeiten mit Schulen und in Armenvierteln um sicherzustellen, dass sie auf Katastrophen vorbereitet sind und die Kontinuität der schulischen Ausbildung nach Katastrophen gewährleisten können.
Hintergrund
Slums sind aufgrund der schlechten Infrastruktur monatelang mit lokalen Überschwemmungen konfrontiert. Stehendes Wasser nach Überschwemmungen verursacht erhebliche Gesundheitsrisiken für die Anwohner, insbesondere für kleine Kinder. Darüber hinaus sind Brände in den Slums aufgrund ungenügender Elektrizitätsleitungen und Kochpraktiken in überfüllten Wohnverhältnissen eine häufige und nicht gemeldete Gefahr, die Wohnungen und den begrenzten Besitz bereits armer Haushalte zerstören kann.
Eine von uns geleitete Studie über die Auswirkungen von Katastrophen auf die Grundschulen in ausgewählten überschwemmungs- und zyklongefährdeten Gebieten Bangladeschs ergab, dass 84% der untersuchten Schulen für durchschnittlich 26 Tage geschlossen wurden.
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Erste Projektergebnisse
Dieses Projekt verbessert die Widerstandsfähigkeit der lokalen Gemeinschaften, um die Sicherheit der Schulen zu gewährleisten. Zu den Aktivitäten auf Gemeindeebene gehören:
- Die verbesserte Information für Frauen und Kindern in Bezug auf Sicherheit und Risikominderung
- Die Unterstützung der Ausbildung von Freiwilligen der städtischen Gemeinschaften als Notfallhelfer, damit sie im Falle einer Katastrophe bereit sind
- Kampagnen zur Beeinflussung der politischen Entscheidungsträger.
Wir arbeiten eng mit Regierungen zusammen, um sicherzustellen, dass die Behörden und städtischen Unternehmen Massnahmen zur Risikominderung in die jährliche Entwicklung einbeziehen. Es wird erwartet, dass das Projekt etwa 13.000 direkte und über 65.000 indirekte Begünstigte erreicht.
Mit dem Projekt werden wir rund 13.000 Betroffene direkt und über 65.000 indirekt erreichen.