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Bei Electronic Arts steht man dem Cloud-Gaming positiv gegenüber. Das könnte eine Milliarde zusätzliche Spieler bedeuten.
Google Stadia ist nicht optimal gestartet, aber wenn es um das Cloud-Gaming, dann ist man bei Electronic Arts dennoch recht positiv eingestellt. Die Technologie könnte mehr Spieler anlocken. Der EA-CTO Ken Moss sagt: "Beim Streaming sind unsere Motivationen, dort zu sein, wo die Gamer sind, damit sie unsere Spiele spielen können, wo und wie sie wollen. Unser Handeln ist da konsistent. Wie sich Cloud-Gaming entwickeln wird, ist derzeit ungewiss, aber es wird eine weitere Milliarde Spieler in die Gaming-Welt bringen. Wir sagen, dass wir im Moment bei 2,6 Milliarden oder so liegen. Wir wollen sicherstellen, dass wir an vorderster Front stehen, aber auch die ersten Erkenntnisse erhalten, damit wir wissen, wie wir unsere Spiele in dieser Welt entwickeln können."
Die Cloud-Technologie könnte aber auch zu mehr Möglichkeiten bei den Spielen führen. "Battlefield" könnte beispielsweise ein realistischeres Zerstörungs-System bekommen, da in der Cloud mehr Rechenleistung zur Verfügung steht. Lokale Rechenpower sorgt da für eher begrenzte Ergebnisse. "Ich bin super aufgeregt beim Streaming, aber es ist eigentlich ein einziger Schritt auf der Reise. Der Hauptunterschied in der Cloud ist nicht wirklich, dass die CPU in einem grossen Gebäude sitzt und nicht im Wohnzimmer. Der Hauptunterschied ist der, dass man jetzt Dutzende oder Hunderte oder Tausende oder Millionen von Computern haben kann, die Dinge tun können, um das Spiel zu betreiben," so Ken Moss.
Er ergänzt: "Wenn man das auf ein tatsächliches Spiel wie Battlefield anwendet. DICE ist stolz auf die fantastische Zerstörung. Sie jagen Sachen besser als jeder andere in die Luft. Aber die Simulationen, die sie zur Zerstörung durchführen, sind im Vergleich zu dem, was sie wirklich gerne tun würden, sehr begrenzt, da sie eine bestimmte Menge an GPU und CPU haben und sie es in Echtzeit machen müssen. Wenn sie einen Pool von Servern da oben haben könnten, die unsere Physik-Engine in Frostbite betreiben, um eine bessere Zerstörung berechnen zu können, dann könnte es wie im wirklichen Leben sein."