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O Brother, Where Art Thou? (2000)
O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee
Wenn man in frühen Jahren, in der Region des Mississippi, eine Straftat begangen hat, dann durfte man unter glühend heisser Sonne, schön im Takt eines deprimierenden Liedes, am Strassenrand Steine klopfen. In Gefängnismontur, bewacht von Polizisten mit Gewehren, die auf Pferden sitzen und den Takt angeben. Einer von diesen armen Seelen ist (oder war) Ulysses Everett McGill (George Clooney). Doch er zieht die Rennerei und die Anstrengung einer Flucht vor. An seiner Seite rennen, springen und flüchten Delmar (Tim Blake Nelson) und Pete (John Turturro). Ihnen hat der schlaue Everett einen Schatz versprochen, wenn sie mit ihm fliehen. Und genau diese Belohnung wollen sie nun suchen gehen.
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Film-Informationen
Deutscher Titel: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee
Französischer Titel: O' Brother
Kinostart: 19.10.2000
Verleih: Universal Pictures Schweiz
Darsteller: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter, Chris Thomas King, Charles Durning, Del Pentecost, Michael Badalucco, J.R. Horne, Brian Reddy, Wayne Duvall, Ed Gale, Ray McKinnon, Daniel von Bargen, Royce D. Applegate, Frank Collison, Quinn Gasaway, Lee Weaver, Millford Fortenberry
Kommentare zum Film
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11 Kommentare
Für mich der Gipfel des künstlerischen Schaffens der Coens. Genial, wie Homers Odyssee mit der heuchlerischen Frömmelei der Südstaaten-Evangelikaner und den Abgründen der menschlichen Seele zu einem stimmigen Ganzen verwoben werden. Starke Bilder, geniale Dialoge, intelligente Gesellschaftskritik und bissiger Humor wurden noch nie so gekonnt kombiniert. Dazu starke Schauspieler und ein hervorragender Soundtrack. Einer der besten Filme überhaupt.
Solltest dir mal "electric mist" ansehen, da spült die Flutwelle den "alten Süden" hervor...
Zu meinem vorherigen Kommentar muss ich doch noch etwas hinzufügen. Ich habe mir im Zuge meiner Maturaarbeit nun O Brother, Where Art Thou? nochmals angesehen und muss sagen, dass der Film hervorragend funktioniert. Und das auf zwei Ebenen: 1. Homers Odyssee wird auf fantasievolle Weise aufgearbeitet und 2. ist der Film ein nostalgischer Abgesang auf das "Old-timey America". Entsprechend wirken die Bilder recht vergilbt, nur am Ende,
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gibt es wieder konventionelle Bilder zu sehen. Zudem hat der Film viel von Down by Law. Ich werde in meiner Arbeit sehr gut darauf eingehen können.
Ich fand den Film zwar nicht brilliant, doch ein Totalflop ist es auch wieder nicht. Der Soundtrack ist cool und George Clooney ist überraschend gut. Und John Goodman ist gewohnt witzig.
Zitat henker (2007-04-30 16:59:46)
Nun ja:
Ein Film mit den Elementen von Homer's Odyssee, welcher zurzeit der Wirtschaftskrise in den Südstaaten spielt... das ist originell.
Ein typischer Road-Movie bei dem sich drei Knackis auf die Reise eines Schatzes machen...
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...ist mMn nach eine eher enttäuschende Handlung. Die Idee ist super, doch während dem Film wird nichts Neues gezeigt. Ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, im Grossen und Ganzen hats mir gefallen.