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Swissair Aero Schweiz Zivil / Swiss civil aviation Swissair, formerly one of the worlds leading airlines stopped flying on March 31st, 2002 after more than 70 years of continued service all over the world. This site will let those of us who care share and value the memories of this truely wonderful airline
Über die Schweizer F-5 Tiger II Flugzeuge mit ihrer Geschichte und seinen Varianten werden eine Menge von Informationen in Publikationen und Internetseiten angeboten. In meinem Bericht möchte ich mich deshalb auf die Einführungszeit der Northrop F-5 Tiger II beschränken.
Auch mein Modell stammt aus den Einführungsjahren 1978/79 bei der Schweizer Luftwaffe.
Modell Northrop F-5 Tiger II der Schweizer Luftwaffe in Sion 1979
Northrop Tiger F-5E / F-5F
Mit dem Ausscheiden der Venom und dem vermehrten Hunter-Einsatz im Erdkampf ergab sich gegen Ende der Siebzigerjahre eine Lücke im Raumschutz. Diese sollte mit dem Northrop Tiger II F-5E geschlossen werden. Nach eingehender Erprobung beschloss das Parlament 1976 die Beschaffung von 72 Tiger Jagdflugzeugen; davon 66 vom Typ F-5E (Einsitzer) und 6 vom Typ F-5F (Doppelsitzer). Dabei wurden die Einzelteile und Baugruppen in den USA hergestellt und die Endmontage im Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen durchgeführt.
Ein markantes Ereignis war im Verlaufe des Jahres 1978 der Lufttransport der 19 in Grossteile zerlegten «Tiger» mit der «C5 GALAXl» nach Emmen.
Endmontage F-5E in Emmen (Foto Sammlung H. Dominik)
Im Oktober 1978 konnte das erste Einsitzer-Flugzeug F-5E der Truppe übergeben werden.
Foto Archiv Flieger Flab Museums in Dübendorf
Mit dem Zweisitzer F-5F erhielt die Fliegertruppe erstmals ein Flugzeug für die Pilotenausbildung, bei welchem der vordere Pilotenraum absolut identisch mit demjenigen des Einsitzer-Flugzeuges F-5E war. Ende 1978 wurden die ersten F-5F an die Truppe ausgeliefert.
Die anschliessende Umschulung und Einführung dieser neuen Flugzeuge verliefen sowohl fliegerisch wie technisch ohne Probleme. Die Bewährung dieser Tiger-Flugzeuge, besonders hinsichtlich Miliztauglichkeit, führte zu einer Zusatzbeschaffung. Im Jahre 1981 entschied das Parlament eine Flottenvergrösserung um 38 Maschinen, davon wiederum 6 Doppelsitzer vom Typ F-5F. Erneut erfolgte die Endmontage in der Schweiz. Der Abschluss dieser Beschaffung war 1984.
Während die Doppelsitzer F-5F primär der Umschulung und Durchführung von Kontrollflügen dienen, werden die Einsitzer F-5E in den Berufs- wie in den Milizstaffeln vorwiegend für Luftkampfaufgaben eingesetzt. Damit bleibt ihre Bewaffnung auf Kanonen und Infrarot-Lenkwaffen beschränkt. Wenn auch die luftkampfmässigen Einsatzmöglichkeiten, verglichen mit neuen modernen Jagdflugzeugen als etwas limitiert gelten, so erfüllen die Tiger doch im Raumschutz (bis ca. 6000m/M) wertvolle Dienste.
Northrop Tiger F-5E
(Foto Sammlung H. Dominik)
Nach der Beschaffung zusätzlicher 60 «Hunter»- Flugzeuge für den Erdeinsatz in den Jahren 1971 bis 1975 benötigte die Flugwaffe nunmehr ein Flugzeug mit Priorität für den Raumschutz. Ab 1973 erfolgte eine systematische Analyse des Flugzeugmarktes und Evaluation mehrerer Typen. Schon frühzeitig beschloss der Bundesrat die Evaluation auf ein Flugzeug, nämlich den Tiger F-5E, zu konzentrieren.
Nach eingehender Erprobung konnte der Bundesrat dem Parlament 1975 eine Botschaft für die Beschaffung von 72 Flugzeugen (66 F-5E, 6 F-5F) unterbreiten. In der Frühjahrssession 1976 stimmte das Parlament dem Antrag zu. Sofort begannen die Vorbereitungen für die Wieder- bzw. Endmontage in der Schweiz.
Ein markantes Ereignis war im Verlaufe des Jahres 1978 der Lufttransport der 19 in Grossteile zerlegten «Tiger» mit der «C5 GALAXl» nach Emmen.
Im Oktober 1978 konnte die erste F-5E der Truppe übergeben werden.
In der Schweiz im Einsatz seit 1978 / 1981 bis auf weiteres
Anzahl beschaffter Flugzeuge; 66 / 32
Immatrikulation: J-3001 bis J-3066 / J-3067 bis J-3098
13 Flugzeuge wurden in den USA fertig fabriziert, eingeflogen und anschliessend für den Lufttransport in grössere Teile zerlegt. Die Wiedermontage erfolgte im Flugzeugwerk Emmen. Für 53 Flugzeuge erfolgte die Endmontage im Flugzeugwerk Emmen, nachdem die sogenannten «shipsets» per Flugzeug in die Schweiz gebracht wurden.
1981 gab es eine Zusatzbeschaffung von 38 Maschinen, davon wiederum 6 Doppelsitzer vom Typ F-5F. Erneut erfolgte die Endmontage in der Schweiz. Der Abschluss dieser Beschaffung war 1984.
Entwicklungsfirma
Northrop Corporation, Aircraft Division, Hawthorne, Kalifornien, USA
Hersteller
Northrop Corporation, Aircraft Division, Hawthorne, Kalifornien, USA
Leerlauf-Drehzahl am Stand: 8300 U/min; Vollastdrehzahl am Stand: 16600 U/min; Schubdüsendurchmesser-Verstellbereich: 29,7 cm bis 41,1 cm;
Standschub ohne Nachbrenner: je 1588 kp; Standschub mit Nachbrenner: je 2268 kp
Ausrüstungen
Schleudersitz, Druckkabine, Einziehfahrwerk, Radbremsen, Landebremsschirm, Nasen- und Hinterkantenklappen, Luftbremsen, Fanghaken, Sauerstoffgerät, Funk-, Feuerleit- und Navigationssysteme,
Blind- und Nachtflugausrüstungen, EKF-Ausrüstungen
Bewaffnung
2 x 20mm Kanonen, 2 Luft - Luft Lenkwaffen Siwa
Flugleistungen
Ve max. horizontal: 1700 km, bzw. Mach 1,64
max. Steigleistung : 174 m/s
max. Einsatzhöhe: 16000 m ü.M.
Flugdauer Reichweite (Radius): 2 Std., 1056 km
Alle SW-Fotos über die F-5E / Sammlung H. Dominik
Die J-3007 1979 in Dübendorf
Die F-5E nach der Einführung 1978 bei der Schweizer Luftwaffe (Fotos Archiv Flieger Flab Museums in Dübendorf)
J-3003 / Vorlage für das Modell
Diese Fotos der F-5E aus den 80er Jahren wurden freundlicherweise unter Copyright von Herrn Joop de Groot für den Modellbaubericht zur Verfügung gestellt
Fotos F-5E Dübendorf 1984
F-5E mit heller Radarnase Dübendorf 1989
Im Rahmen des normalen Änderungsdienstes des Eidgenössischen Flugzeugwerkes Emmen wurde im Jahr 1982 auf dem System F-5 (siehe Rumpfrücken) die Funk VHF Antenne (VHF Radioinstallationen) und die hellen Radarnase eingeführt.
Die Geschichte der J-3003 (Quelle Schweizer Luftwaffe)
Im Einsatz bei der Schweizer Luftwaffe seit 1978. Im 2002 an das Amerikanische Departement of the Navy verkauft und danach von Northrop-Grumman modifiziert und mit F-5N Tiger II bezeichnet. Sie sollen bei der Navy bis 2015 weiter fliegen. Dieser Tiger hat in der Schweiz im 2001 von der Marketingabteilung Hostetter ein „Tigerfell“ unter den Namen „Sinacat“ erhalten. Er diente so als Botschafter der vier Armeesportanlässe.
Folgende Fotos der F-5E wurden freundlicherweise unter Copyright von Herrn Hermann Keist für den Modellbaubericht zur Verfügung gestellt.
Die F-5E J-3003 im Tigerlook
Tiger J-3003. Letzte Landung in Emmen. Der Tiger hat ca. 2500 Flugstunden.
Am 30.6.04 überflog Toni Locher den in den Tigerfarben gehaltene J-3003 von Buochs nach Emmen. Dies war der vorläufig letzte Flug, zumindest in Schweizer Farben. Der Tiger-Tiger wird in naher Zukunft bei der US Navy im Einsatz als Aggressor weiter fliegen. Der Tiger J-3003 wurde am 1.9.2001 in Emmen erstmals im Tigerfell präsentiert.
Am 30.06.2004 konnte man den Tiger-Tiger J-3003 zum letzten Mal in der Schweiz sehen. Er wurde von Buochs nach Emmen überflogen und dann von dort mit einer US Air Force Hercules in die USA transportiert.
Leerlauf-Drehzahl am Stand: 8300 U/min; Vollast-Drehzahl am Stand: 16600 U/min; Schubdüsendurchmesser-Verstellbereich: 29,7 cm bis 41,1 cm;
Standschub ohne Nachbrenner: je 1588 kp; Standschub mit Nachbrenner: je 2268 kp
Ausrüstungen
Schleudersitze, Druckkabine, Einziehfahrwerk, Radbremsen, Landebremsschirm, Nasen- und Hinterkantenklappen, Luftbremsen, Fanghaken, Sauerstoffgeräte (flüssig), Funk-, Feuerleit- und Navigationssysteme, Blind- und Nachtflugausrüstung, EKF-Ausrüstungen
Bewaffnung
2 x 20mm Kanonen, 2 Luft - Luft Lenkwaffen Siwa
Flugleistungen
Ve max. horizontal max: 1630 km, bzw. Mach 1,56
Steigleistung max.: 166 m/s
Einsatzhöhe: 16000 m ü.M.
Flugdauer: 2 Std.
Reichweite (Radius) 956 km
Die Beschaffung von 72 «Tigers-Flugzeugen für die Fliegertruppe enthielt ebenfalls sechs Zweisitzerflugzeuge F-5F. Mit diesem Zweisitzer erhielt die Fliegertruppe erstmals ein Flugzeug, bei welchem der vordere Pilotenraum absolut identisch mit demjenigen des Einsitzerflugzeuges ist. Ende 1978 wurden die ersten F-5F an die Truppe abgeliefert und bewährten sich sehr gut, vor allem für die Pilotenausbildung.
(Fotos Sammlung H. Dominik)
Die F-5F 1984 in Dübendorf (Foto Copyright Joop de Groot)
Die F-5F 1989 in Dübendorf (Foto Copyright Joop de Groot)
Modellvorlage:
Als Modellvorlage diente mir eine Aufnahme von 1979 der F-5E J-3003 in Dübendorf. Die Funk VHF Antenneauf dem Rumpfrücken wurde erst im Jahre 1982 eingeführt und ist deshalb auf diesem Foto von 1979 noch nicht vorhanden. Auch die Radarnase war damals noch schwarz lackiert.
Die F-5E J-3003 1979 in Dübendorf (Foto Sammlung H. Dominik)
Bausatz Northrop F-5E Tiger II von Hasegawa in 1:32
Der F-5E Tiger II Bausatz von Hasegawa ist bereits in der Grundausstattung sehr detailliert ausgeführt und alle Bauteile haben eine sehr gute Passgenauigkeit. Für den Zusammenbau kann man sich grundsätzlich an der sehr ausführlichen Bauanleitung ausrichten. Auch das detaillierte Cockpit kann direkt aus dem Bausatz verwendet werden.
Bauhinweise:
Einzig den Schleudersitz könnte man durch einen Zusatzkit austauschen. Ich habe in diesem Fall aber darauf verzichtet und den Schleudersitz aus dem Bausatz genommen. Er wurde aber zusätzlich mit Haltegurten ergänzt.
Cockpitansicht noch ohne Schleudersitz
Vorlage für die 2 Luft - Luft Lenkwaffen Siwa auf den Flügelenden (Stand 1979)
Die Zusatzluftklappen seitlich hinter den Tragflächen sind normalerweise nur bei laufenden Triebwerken geöffnet. Für mein Modell habe sie aber generell offen dargestellt.
Die Funk VHF Antenne auf dem Rumpfrücken wurde erst im Jahre 1982 eingeführt und ist deshalb auf diesem Modelfoto von 1979 noch nicht vorhanden. Auch die Radarnase war damals noch schwarz lackiert.
Auch die Bordkanone, welche durch das geöffnete Tor sichtbar wird, wurde im Bausatz gut nachgestellt. Natürlich kann man sich hier wie auch für das Cockpit mit diversen Zurüstteilen vom Markt bedienen.
Für ein realistisches Aussehen ist es jedoch empfehlenswert, nach dem Bemalen im Cockpit-, und Bordkanonenbereich mit ein wenig Washing zusätzlich nachzuarbeiten.
Die Einstiegsleiter wird im Bausatz mitgeliefert
Das Cockpit wurde aus dem Bausatz verwendet und mit einigen Details individuell ergänzt.
Farben:
Für das Tarnschema verwendete ich folgende Farben:
Farben Ober- und Unterseiten Blaugrau Hell von ModelMaster
50% FS 35237 (1721)
50% FS 36622 (1733)
Nur Oberseiten Fleckentarnung Blaugrau Dunkel von ModelMaster
65% FS 35237 ( 1721)
35% FS 36622 (1733)
Die Triebwerksbereiche wurden mit Alclad Duraluminium ALC102, Magnesium ALC 111 und Jet Exhaust ALC 113 lackiert.
Für die übrigen Farben bediente ich mich aus dem Tamiya und Revell Farbsortiment.
Decals:
Für die Basis konnte ich den Decalbogen vom Bausatz verwenden. Die zusätzlichen Decals für die Schweizer F-5E habe ich aus meiner privaten Sammlung entnommen oder teilweise mit einem neutralen weissen Decalbogen aus dem Fachhandel selbst angefertigt.
Vorlage für das Staffelabzeichen der Fliegerstaffel 18
Vor dem Finish habe ich noch die Verschmutzungsspuren am Rumpf und den Tragflächen per Washtechnik angebracht. Als Abschluss wurde nach dem Abdecken der Klarsichtteile noch ein seidenmatter Klarlack von ModelMaster per Airbrusch aufgetragen.
Weitere Modellfotos der Schweizer Northrop F5-E Tiger II / J-3003 von 1979