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Thermogenese ist die Fähigkeit zur Wärmebildung mithilfe diverser Stoffwechselprozesse. Tiere sind ebenso dazu in der Lage wie der Mensch. Die Wärme entsteht als Nebenprodukt der Muskelaktivität und der Verdauung. Auch der Energiestoffwechsel spielt eine grosse Rolle. Die Thermogenese ist eine wichtige Voraussetzung für die Thermoregulation. Die Thermoregulation bezeichnet die Unabhängigkeit gleichwarmer Tiere von der Umgebungstemperatur. Gleichwarme Tiere, darunter auch der Mensch, sind dazu in der Lage, ihre Körpertemperatur unabhängig von der Aussentemperatur zu halten. Im Gegensatz dazu passt sich die Körpertemperatur bei wechselwarmen Tieren wie Reptilien und Amphibien der Aussentemperatur an.
Bei den gleichwarmen Tieren und auch beim Menschen ist die Thermogenese von übergeordneter Bedeutung. Die Entstehung von Wärme ist bei diversen Stoffwechselvorgängen unvermeidlich. Somit gibt es die Thermogenese auch bei wechselwarmen Tieren und sogar bei Pflanzen. Deren Atmung setzt Wärmeenergie frei, die einige Pflanzen effektiv nutzen. So erhöht zum Beispiel die Indische Lotusblume die Temperatur in ihrer Narbe auf 30 bis 35 Grad.
Erzeugt der Körper Wärme, dann steigt dementsprechend dein Energieverbrauch. Infolgedessen verbrennt der Körper Kalorien. Die Thermogenese ist jedoch auch ein Faktor bei der Berechnung des Grundumsatzes. Der Grundumsatz definiert den Energiebedarf, den ein Mensch in Ruhe nur zur Aufrechterhaltung seines Grundstoffwechsels und zum Halten der Körpertemperatur benötigt. Zum Grundstoffwechsel gehören unter anderem die Drüsenfunktionen, der Herzschlag und die Atmung. Die Höhe des Grundumsatzes richtet sich nach dem Alter, der Grösse, dem Geschlecht, der Muskelmasse, dem Gewicht und dem Hormonstatus. Auch die Umgebungstemperatur beziehungsweise die Kleidung spielen bei der Berechnung des Grundumsatzes eine Rolle. In kalter Umgebung benötigt dein Körper mehr Energie, um sich warm zu halten. Im Durchschnitt verbraucht ein normal grosser und schwerer Mensch 1.800 bis 2.000 Kalorien am Tag zur Erhaltung seines Grundstoffwechsels. Dem Grundumsatz steht der Leistungsumsatz gegenüber. Hierbei handelt es sich um die Energie, die du für deine tägliche Aktivität brauchst. Inbegriffen ist der Energieverbrauch für die sportliche Betätigung und den Beruf.
Der Organismus nutzt verschiedene Methoden, um sich warm zu halten. Dazu gehören die muskuläre, die biochemische und die postprandiale Thermogenese.
Für die Aufnahme, den Transport, die Aufspaltung sowie für die Speicherung und Umwandlung der Nährstoffe benötigt der Körper Energie. Im Schnitt fallen diesem Vorgang bei einer ausgewogenen Mischmahlzeit mit Eiweiss, Fetten und Kohlenhydraten etwa zehn Prozent der Kalorien zum Opfer. Der Grundumsatz ist noch mehrere Stunden nach der Nahrungsaufnahme erhöht.
Auch über die Nahrung lässt sich ein thermischer Effekt erzielen. Dieser manifestiert sich anhand einer höheren Stoffwechselrate nach dem Konsum bestimmter Lebensmittel. Schätzungsweise rund zehn Prozent der aufgenommenen Kalorien gehen für die Verstoffwechselung der Nährstoffe verloren. Erstaunlich ist, dass Eiweiss im Vergleich zu Fett einen etwa fünfmal höheren thermischen Effekt aufweist. Beim Eiweiss entfallen ungefähr 25 Prozent des Brennwerts auf die thermische Umwandlung. Die Bioverfügbarkeit ist somit parallel zur tatsächlichen Kalorienaufnahme geringer. Ähnlich hohe Werte weist Alkohol auf. Hier sind es rund 22 Prozent der Kalorien, die der Körper für die Verstoffwechselung benötigt. Dass Alkohol von innen wärmt, ist hinlänglich bekannt. Hier spielt aber auch die Erhöhung des Blutdrucks eine Rolle.
Durch die Thermogenese erhöht sich der Kalorienverbrauch deutlich. Nimmst du weniger Kalorien als benötigt zu dir, dann setzt die Fettverbrennung ein. Gleichst du den erhöhten Energiebedarf durch eine erhöhte Nahrungszufuhr aus, stellt sich dieser Effekt nicht ein. Das bezieht sich auf das weisse Fettgewebe. Säuglinge und einige Menschen verfügen darüber hinaus über braunes Fett. Dieses dient fast ausschliesslich der Wärmegewinnung. In diesem Fall erzeugt das Verbrennen von Fettsäuren Wärme. In der Leber sind ähnliche Fettstoffwechselvorgänge möglich.
Die anthroposophische Medizin vereint naturphilosophische und esoterische Elemente und versteht sich als Ergänzung der Schulmedizin. Die Entstehung geht auf die Weltanschauung des österreichischen Philosophen Rudolf Steiner zurück, der von 1865 bis 1925 lebte. Zusammen mit der holländischen Ärztin Ita Wegman entwickelte er ein Konzept der integrativen Heilkunde. Eine erfolgreiche Behandlung in der anthroposophischen Medizin stellt das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wieder her, damit die Selbstheilungskräfte des Organismus ihr volles Potenzial entfalten. Um dies zu erreichen, greifen Anthroposophen auf unterschiedliche Therapiekonzepte zurück. Dazu gehören der Einsatz von naturheilkundlichen Wirkstoffen, aber auch verschiedene Formen der nicht-medikamentösen Therapie.
Wenn uns ein Schnupfen oder hartnäckige Halsschmerzen plagen, muss nicht immer gleich zu Antibiotika gegriffen werden. Die alternative Medizin, speziell die TCM, kennt hier ein probates Mittel, das seit Jahrhunderten angewendet wird. Kolloidales Silber, auch Silberwasser genannt, wird bei vielen Krankheitsbildern angewendet. Wie das Naturheilmittel hergestellt wird, welche Konzentration die beste ist und ob das Arzneimittel aus dem Schatzkästchen der Natur Risiken hat: Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in diesem Text.
Hast schon einmal von Spagyrik gehört? Auch wenn du ein gesundheitsbewusster Mensch bist und verschiedene komplementärmedizinische Heilverfahren kennst, begegnest du diesem Begriff hier vielleicht zum ersten Mal. Die Spagyrik geht aber auf eine sehr alte Tradition zurück. Allein schon aus diesem Grund lohnt es, sich damit näher zu befassen.
Der menschliche Körper wird ständig Umweltgiften ausgesetzt, sei es durch schädigende Inhaltsstoffe einiger Genussmittel oder Medikamente, durch verschiedene Chemikalien in Kosmetika und Kleidung oder durch giftige Abgase in der Luft. Da sich diese Schadstoffe auf Dauer sehr negativ auf die Gesundheit des Organismus auswirken, ist eine regelmässige Entgiftung vonnöten. Was das genau bedeutet und was zu einer Entgiftung dazugehört kannst du im folgenden Artikel nachlesen.
Neben der Schulmedizin gibt es viele Naturheilverfahren, die bei Beschwerden auch ohne Antibiotika und chemische Substanzen helfen, den Körper wieder zu stärken und Schmerzen zu lindern. Dazu gehört die Homöopathie, die mit Mitteln arbeitet, die stark verdünnt oder verrieben eingenommen werden. Genutzt wird der Zusammenhang ähnlicher Beschwerden, die eine Behandlung mit ähnlichen Mitteln möglich macht. Das betrifft auch die Einnahme von Schüssler Salzen, ein bekanntes Heilverfahren, bei dem die Potenzierung die Giftigkeit der verwendeten Stoffe reduziert und für den Körper so die Aufnahme vereinfacht. Alles zur Wirkung von Schüssler Salzen haben wir dir hier zusammengestellt.
Herpesviren können ganz unterschiedliche Auswirkungen haben und viele von ihnen sind unter den Menschen weit verbreitet. Das Epstein Barr Virus ist einer dieser wandelbaren Erreger, den geschätzt 90 Prozent der Schweizer – und der übrigen Menschheit – in ihrem Blut tragen. Welche Probleme dies mit sich bringen kann, wann und wie sich das Virus ausleiten lässt und worauf du achten musst: Diesen Fragen gehen wir im folgenden Text auf den Grund.