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Lieferung von Luft-Luft-Lenkwaffen AIM-9X
Bern, 23.10.2009 - armasuisse, das Beschaffungs-, Technologie und Immobilienkompetenzzentrum des VBS, hat eine letzte Teillieferung, der mit dem Rüstungsprogramm 03 bewilligten Infrarot-Lenkwaffen des Modells AIM-9X, entgegen genommen. Der Transport erfolgte an Bord einer Boeing C-17 Globemaster III der US Air Force, welche aus den Vereinigten Staaten kommend, heute morgen auf dem Militärflugplatz Payerne gelandet ist. Die beiden vorgängigen Teillieferungen erfolgten in den beiden vergangenen Jahren.
Die gelieferte Infrarot-Luft-Luft-Lenkwaffe AIM-9X Sidewinder ist ein Modell der neusten Generation. Sie ist für die Bewaffnung des Kampfflugzeug F/A-18 der Schweizer Luftwaffe bestimmt. Ihr Suchkopf ist in der Lage, Infrarotenergie von abstrahlenden Zielen, zum Beispiel heissen Triebwerken von Flugobjekten, auch unter schwierigen Umweltbedingungen und in einem grossen Blickwinkelbereich zu erfassen. Ist das zu bekämpfende Ziel vom Suchkopf der Lenkwaffe erfasst, empfängt der Pilot ein akustisches Signal und die Lenkwaffe verfolgt selbständig nach dem Abschuss mit Überschallgeschwindigkeit das Ziel. Die AIM-9X ersetzt das veraltete Vorgängermodell AIM-9P Sidewinder. Die neue Luft-Luft-Infrarot-Lenkwaffe der Schweizer Luftwaffe ist in grosser Anzahl bei den amerikanischen Streitkräften eingeführt.
Für dieses Beschaffungsvorhaben wurden im Rahmen des Rüstungsprogramms 2003 115 Millionen Schweizer Franken bereitgestellt. Die Anzahl der bestellten Lenkwaffen AIM-9X ist militärisch vertraulich klassifiziert. Unter Berücksichtigung des sicherheitspolitischen Umfelds und der finanziellen Rahmenbedingungen wurde nur eine minimale Anzahl Einsatzlenkwaffen zur Sicherstellung der Kernkompetenz beschafft.
Die Bewaffnung des Kampfflugzeuges F/A-18 besteht in der Schweiz aus einer Radarlenkwaffe für mittlere Entfernungen (AMRAAM AIM-120), einer Infrarot-Lenkwaffe für kurze Entfernung (AIM-9X) sowie einer 20-mm-Bordkanone.
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Kaj-Gunnar Sievert
Leiter Kommunikation armasuisse
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