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Die Kräutertherapie hat in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine sehr große Bedeutung und bildet eines der wichtigsten Verfahren. Die Kräuter werden meist zur inneren, aber auch zur äusseren Anwendung verabreicht.
Der TCM-Spezialist versucht Störungen der körpereigenen Energien zu behandeln. Diese werden durch innere und äussere Krankheiten verursacht. Es werden etwa 3000 verschiedene Arten von Kräutern, 300 Mineral- und Tierextrakte und rund 400 Präparate verwendet. Diese werden in Form von Pulver, Pillen, Tee, Tinkturen oder Sirup verabreicht.
Nach einer genauen Diagnose werden die Kräuter für jeden einzelnen Patienten individuell zusammengestellt und lassen sich ausgezeichnet mit schulmedizinischen Methoden kombinieren. Üblicherweise bestehen diese Mischungen aus etwa 8 – 15 Kräutern.
Diese Form der Behandlung dauert ca. 1 – 2 Monate und ist meist begleitend ein Teil einer umfassenden Therapie.
1 Stunde vor / nach dem Essen mit einem halben Glas möglichst heissem Wasser mischen und einnehmen.
Da es sich um Pflanzliche Arzneimittel handelt, sind Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen (Wie Pollenallergie) nicht ausgeschlossen.
Die oft bittere Kräutermedizin kann eine kurzfristige Übelkeit ver¬ursachen und in seltenen Fällen die Darmtätigkeit anregen (Durchfall, Darmkrämpfe).