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Damit ein nachhaltiges künstlerisches Ökosystem funktionieren kann, müssen verschiedene Akteur*innen wie Künstler*innen, Kurator*innen, Kunstmanager*innen, Verwaltungen, Stiftungen und staatliche Stellen zusammenarbeiten. Für diese Koordination sind ein Verständnis der individuellen Interessen sowie eine vertrauensvolle Beziehung erforderlich.
Im Format Dreaming and Building our Imaginary Institution lädt Theatermacher und Kurator Pankaj Tiwari mit Ash Bhulayev, Michiel Vandervelde, Sandra Pier, Helga Baert und Rabea Grand fünf Kulturschaffende ein, sich mit einem nachhaltigen Ökosystem zu beschäftigen. Sie werden gemeinsam versuchen, eine phantasievolle Institution, ihre idealen Strukturen, Arbeitsmethoden, zwischenmenschlichen Beziehungen usw. aufzubauen. Was steht Ihnen nicht zur Verfügung, wenn Sie die Macht in den Verwaltungsorganen haben? Welches sind die konkreten oder grundlegenden Unterschiede zwischen Ihnen und der Institution? Wo liegen die Grenzen der Verhandlungen mit den Institutionen und was hat ihre Verwirklichung verhindert? Welche Art von Verantwortung soll von wem getragen werden? Wie soll die Finanzierungsstruktur aussehen? Wie sollte die hierarchische Struktur der Institutionen aussehen oder sollte es überhaupt eine geben? Wie sollte das Arbeitsmodell für diese neue Einrichtung aussehen? Welche personellen und finanziellen Ressourcen sind für den Start erforderlich? Dies könnten ein paar Fragestellungen sein, mit den sich die Kulturschaffenden während fünf Tagen in der Südbühne der Gessnerallee beschäftigen.
Am letzten Tag der Residenz werden die Kulturschaffenden als Kollektiv die Ergebnisse der Residenz in Form eines Symposiums vorstellen. Das Symposium findet an der ZHdK im Toni Areal im Raum: 4 T06 statt und im digitalen Raum. Hier gehts zum Zoom Link.