Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03568.jsonl.gz/722

Während elf Jahren wurde der Einfluss der Stickstoff- und der Kalidüngung auf den Futterertrag, den Gehalt an Inhaltstoffen im geernteten Futter und auf die botanische Zusammensetzung einer Fromentalwiese untersucht. Der Verzicht auf eine N-Düngung führte zu einer ähnlich ausgeprägten Ertragsminderung wie der Verzicht auf eine K-Düngung. Betrug die gedüngte Kaliummenge weniger als 40 % des mit der Ernte entzogen Kaliums, war eine Ertragseinbusse festzustellen. Der K-Versorgungszustand des Bodens ging während des Versuches in allen Verfahren deutlich zurück. Der K-Gehalt in den Pflanzen war deutlich höher und der Magnesiumgehalt kleiner mit höherer K-Düngung. Am Ende des Versuches hatten die Gräser, Leguminosen und Kräuter einen Ertragsanteil von 65 %, 16 % und 19 % in den Parzellen ohne N-Düngung und einen Ertragsanteil von 73 %, 3 % und 24 % in den Parzellen ohne K-Düngung. Trotz dieser Unterschiede enthielten die Bestände aller Verfahren die gleichen Pflanzenarten und einen ähnlichen Anteil an typischen Fromentalwiesearten. Auf diesem Standort blieb also der pflanzengesellschaftliche Charakter der Fromentalwiese mit unterschiedlichen Mengen an Stickstoff und Kalium in der Düngung langfristig erhalten.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.