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Aleksander Gabrys, Kontrabass
Geboren 1974 in Oberschlesien, studierte Aleksander Gabrys Kontrabass und Komposition in Katowice und Basel und besuchte nach dem Abschluss Masterclasses und Privatlektionen in verschiedenen Ländern. Seine Ausbildung erhielt er bei Lehrern wie Ovidiu Badila, Wolfgang Güttler, Thomas Kessler und Hanspeter Kyburz. Er erhielt Stipendien und Preise u.a. von der Ernst von Siemens-Stiftung, dem Land Brandenburg und dem polnischen Kulturministerium sowie den Andrzej Panufniks Kompositionspreis, den Preis des Adam Bronisław Ciechanskis Kontrabasswettbewerbs und den der Krzysztof Penderecki International Competition for Chamber Performers. Heute konzertiert er in Europa und der ganzen Welt.
Als Solist bringt Gabrys ein breites Repertoire vor allem zeitgenössischer, teils ihm gewidmeter Werke zur Aufführung. Er ist Mitglied des Ensemble Phoenix Basel, des X-Quartett sowie der pre-art soloists. Projektweise arbeitet er mit Formationen wie dem Collegium Novum (CH), dem Ensemble Modern (D), dem Klangforum Wien (AU) und der Camerata Vivaldi (D).
Als Komponist entwickelt Gabrys seine oft im theatralischen Gestus gelagerten Werke gemeinsam mit den aufführenden Musikern und bringt sie mitunter selbst zur Aufführung. Seine Kompositionen werden in Polen, der Schweiz, Deutschland, Italien und anderen europäischen Ländern gespielt.
Einspielungen eigener Werken und seine Interpretationen der Werke anderer Komponisten liegen in verschiedenen CDs vor, darunter das 2011 erschienene Portrait Bassolo des Musikers Aleksander Gabrys. Ausserdem wurde er veröffentlicht in der Zeitschrift Kontrabasista und ist Mitbegründer des polnischen Kontrabassistenverbandes PSK.