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Ein Anteilseigner von Activision Blizzard hat Klage gegen den kalifornischen Publisher eingereicht. Der Grund ist der Kauf von Vivendi-Aktien, den das Unternehmen kürzlich vornahm.
Dass dieser millionenschwere Deal nicht reibungslos über die Bühne geht, war eigentlich klar.
Nun hat der Anteilseigner von Actiivision Blizzard, Todd Miller, Klage eingereicht. Als Grund führt er vor allem Interessenkonflikte an: Wird der miliardenschwere Deal ausgeführt, wird die Investorengruppe, zu der auch Activision CEO Bobby Kotick gehört, ein Viertel am Unternehmen halten. Auch eine ungerechtfertigte Bereicherung steht im Raum.
Activision Blizzard hatte Ende Juli 429 Millionen Activision-Aktien von Vivendi SA für 8.2 Milliarden Dollar (6.16 Milliarden Euro oder 7.62 Milliarden Schweizer Franken) gekauft. Die Investorengruppe um Bobby Kotick und dem stellvertretenden Vorsitzenden von Activision, Brian Kelly, hatte 172 Millionen Aktien erworben.