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Nach dem Abschluss des Vortriebs erfolgt am Ceneri-Basistunnel die Ausrüstung der Rohbauten mit jenen mechanischen, elektrischen und lüftungstechnischen Einbauten, ohne die der Tunnel nicht betrieben werden kann.
Um die Ersatzteilhaltung und die Zulassungsprozesse zu vereinfachen, werden im Ceneri-Basistunnel wenn immer möglich die gleichen Rohbau-Ausrüstungen verwendet wie im Gotthard-Basistunnel. Dies betrifft vor allem die Türen, die Lüftungsanlagen und die Doppelböden in den 48 Querschlägen.
Es gibt zwei Bereiche bei der Rohbau-Ausrüstung, bei denen grosse Unterschiede zum Gotthard-Basistunnel bestehen.
Im Ceneri-Basistunnel ist keine Lüftungszentrale vorgesehen. 50 Strahlventilatoren die in Portalnähe und in der Mitte des Tunnels montiert sind, sorgen für die notwendige Belüftung des Tunnels während der Erhaltung und im Falle von Ereignissen. Das Berg- und das Schmutzwasser werden im Ceneri-Basistunnel im Gegensatz zum Gotthard-Basistunnel nicht getrennt abgeleitet. Wegen der viel geringeren Bergwassermenge bietet sich hier das „Mischsystem“ zur Entwässerung an.