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Nachkredit für die Sanierung der Grasburg in Schwarzenburg
Die Grasburg ist eine mittelalterliche Burgruine und befindet sich im Eigentum der Stadt Bern. Um die Substanz des Bauwerks zu erhalten und die Sicherheit der Besuchenden zu gewährleisten, wurden im vergangenen Jahr erste Sanierungsmassnahmen ausgeführt. Weil die Schäden grösser waren als erwartet, beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat eine Erhöhung des Baukredits
um 660’000 Franken.
Zwischen März und September 2022 wurden unter engem Einbezug des Archäologischen Dienst des Kantons Bern die notwendigen Instandsetzungsmassnahmen an der
Hauptburg ausgeführt. Dabei zeigte sich, dass der Schadensumfang und die Schadenstiefe an den historischen Mauern weitaus grösser waren als in der Planungsphase bekannt. Um eine Schliessung der Ruine und deren weiteren Verfall zu verhindern, mussten umfangreichere Massnahmen ausgeführt werden.
Die vom Stadtrat gesprochenen Mittel sind deshalb bereits grösstenteils aufgebraucht. Für die Ausführung der zweiten Sanierungsetappe, in welcher die Vorburg instandgesetzt werden soll, beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat eine Krediterhöhung um 660’000 Franken auf insgesamt 1,54 Millionen Franken. Wird die Vorburg nicht saniert, würde sie weiter an Substanz verlieren und müsste in absehbarer Zeit aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Eine Absperrung wäre allerdings ebenfalls mit Kostenfolgen verbunden, da unter anderem Massnahmen gegen abstürzende Teile ergriffen werden müssten.
Bewilligt der Stadtrat die Krediterhöhung, soll die zweite Sanierungsetappe im Sommerhalbjahr 2023 ausgeführt werden.
(text:pd,jae/bild:pixabay)
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