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Bevor der langjährige Präsident des Theaters, Simon Hungerbühler, aus dem Theater austratt, wollte er noch seinen Abschied mit Friedrich Dürrenmatts Stück „Der Mitmacher“ besiegeln.
Speziell war auch der Austragungsort. Anstatt wie üblicherweise im Theater am Gleis wurde das achte Stück im Gaswerk, ebenfalls in Winterthur, aufgeführt. Der Fabrikstil des Kulturzentrums passte genau zu der düsteren Atmosphäre der Geschichte.
Geschichte:
Der arbeitslose Chemiker Doc macht eine geniale Erfindung. Mit seinem Nekrodialysator kann er Leichen restlos auflösen. Sehr zum Vorteil von Boss, dem Oberhaupt der Mafia, der immer mal wieder einige unerwünschte Zeitgenossen verschwinden lassen möchte. Die beiden spannen zusammen. Dummerweise hat Boss noch eine alte Rechnung mit der Polizeichefin Cop offen, die ebenfalls ins Geschäft einsteigen möchte. Der Kuchen wird weiter geteilt und die Polizeichefin steigert die Effizienz des Unternehmens.
Doc wird immermehr zum Spielball und macht einfach das, was man ihm sagt. Er lernt zudem noch eine attraktive Frau kennen, welche von ihrem Mann abhauen möchte. Sie verlieben sich und gemeinsam schmieden sie Pläne.
Dumm nur, dass der Chemiker nicht ahnen konnte, dass ihr Mann, sein Geschäftspartner, der Mafiaboss ist.
Regie: Simon Hungerbühler