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Nach neun Monaten kehrt Roger Federer wieder in die Top 4 der Weltrangliste zurück. Der Basler verbessert sich von Platz 5 auf 4, unmittelbar hinter Stanislas Wawrinka. Federer verdiente sich den weiteren Platzgewinn im Ranking mit dem Einzug in die Viertelfinals beim Masters-1000-Event in Miami.
Ganz vorne machte Novak Djokovic mit seinem Turniersieg Boden gut. Mit knapp 2000 Punkten beträgt sein Rückstand auf Finalgegner Rafael Nadal nun weniger als der Gegenwert eines Grand-Slam-Titels. Schlecht sieht es aktuell für die «Grande Nation» aus. Mit dem Rückfall auf Position 11 von Richard Gasquet findet sich erstmals seit über drei Jahren kein Franzose in den Top 10.
Im «Race to London», dem Jahresranking, verloren Wawrinka und Federer, die im vergangenen Jahr in Miami beide nicht gespielt hatten, hingegen zwei Plätze. Es führt neu Djokovic vor Nadal und den beiden Schweizern. (pre/si)
Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.
Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.
In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …