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Von Trat (Thailand) aus ging es in einem Tag über die Grenze bis nach Sihanoukville in Kambodscha. Wir hatten einiges gehört von den diversen Landgrenzen hier, dass einer schlimmer als der andere sei. Schlussendlich war es aber gar nicht so schlimm wie wir befürchteten.
Was uns hier jedoch verwunderte war, dass man in Kambodscha meistens mit USD zahlt und nicht in ihrer Währung...
Sihanoukville ist eine Hafenstadt in Kambodscha am Golf von Siam. Nicht besonders schön oder speziell unserer Meinung nach. Der Otres Beach hier soll jedoch anscheinend sehr schön sein, wir hatten jedoch keine Zeit mehr diesen zu besuchen.
Da uns diese Stadt als Ausgangsort diente um auf die Insel Koh Rong Sanloem zu kommen stand dies für uns auch nicht an erster Stelle. Den ersten Tag verbrachten wir in der Stadt. Gaben unsere dreckigen Kleider in die Wäscherei und planten die kommenden Tage.
Einige Fakten zu Sihanoukville gemäss Wikipedia:
- Der alte Name der Stadt lautet „Kompong Som“.
- Bereits zur Kolonialzeit Frankreichs war war Kompong Som neben der kleinen Küstenstadt Kep ein beliebtes Erholungsziel.
- Einer der grössten Giftmüll-Skandale in der Geschichte Kambodschas sorgte im Dezember 1998 für Schlagzeilen: Das taiwanesische Unternehmen Formosa Plastics hatte 3000 Tonnen schwermetallbelasteten Müll zehn Kilometer ausserhalb von Sihanoukville deponiert.
- Kurz nach der politischen Unabhängigkeit Kambodschas wurde 1956 der Bau eines von Frankreich finanzierten Tiefsee-Hafens begonnen, um die Versorgung Kambodschas über Saigon (heute: Ho-Chi-Minh-Stadt) zu beenden und damit einen eigenen, von Vietnam unabhängigen Zugang zum Seehandel zu schaffen.
Erkundungstour der Umgebung mit dem Roller
Am zweiten Tag mieteten uns einen Roller und fuhren Richtung Flughafen, zu einem kleinen Dörfchen Names Raem. Hier besichtigten wir einen Tempel und fuhren der Strasse am Meer entlang bis diese plötzlich endete.
So standen wir da mit unserem Roller, sahen aber dass die Strasse nach etwa einer Unterbrechung von 20 Meter weiter ging. Das Gestrüp überqueren mit dem Roller konnten wir nicht. So liessen wir diesen zurück und liefen zu Fuss weiter. Ein schmaler Weg führte uns wieder auf die breite Strasse. Nach etwa 20 Minuten kamen wir zur Prince Island, welche sich in einem Nationalpark befindet.
Nun wurde uns klar warum die Strasse unterbrochen war. Dies war die Grenze zum Ream Nationalpark, um hierhin zu gelangen fährt man eigentlich einen anderen Weg, wo es auch eine
Zahlstelle hat.
Wir wurden nach unserem Ticket gefragt, da wir keines vorweisen konnte mussten wir einfach je 2 Dollar zahlen und schon liess uns der Junge auf die Insel.
Hier waren ausser wir nur Einheimische und Asiatische Touristen zu sehen. Keine Westlichen. Warum auch immer, denn es war wirklich sehr schön hier!
In Siem Reap wollten wir eigentlich noch auf die Snacke Island. Es führt auch eine Brücke hin, jedoch war diese aus welchem Grund auch immer gesperrt.
So fuhren wir an einem Waldrand vorbei wo es wild lebende Affen hat. Diese werden vor allem von den Einheimischen mit Chips und allem möglichem ungesundem gefüttert.
Kurz bevor wir wieder beim Rollervermieter ankamen bemerkten wir dass wir einen platten Reifen eingefangen haben. Zum Schreck stellte sich dann noch heraus dass der Felgen nun einen Riss hatte. So stoss er den Roller die letzten 2 km.
Zuerst wollte der Vermieter 50 USD haben, zum Glück konnten wir ihn noch um die Hälfte runter handeln. Haben aber wohl immer noch viel zu viel bezahlt...