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Wehen bezeichnen das rhythmische Zusammenziehen der Gebärmutter, die vor, während und nach der Geburt auftreten. Häufige Anzeichen sind ein harter Bauch, Rückenschmerzen oder ein Ziehen im Unterleib, das an einen Periodenschmerz erinnert.
Wehen treten nicht nur während der Geburt auf, sondern schon weit vorher in der Schwangerschaft und sogar auch noch nach der Geburt.
Wehen können bereits ab der 25. Schwangerschaftswoche als Übungswehen und ab der 36. Schwangerschaftswoche als Vorwehen oder als Senkwehen verstärkt auftreten. Sollten die Kontraktionen allerdings über eine maximale Zeitspanne von einer halben Stunde alle drei bis fünf Minuten auftreten, ist es an der Zeit, sofort in ein Spital zu fahren.
Wehen treten nicht nur während der Geburt auf, sondern schon weit vorher in der Schwangerschaft und sogar auch noch nach der Geburt. Vor allem während der ersten Schwangerschaft stellen sich fast alle Frauen diese Frage: Woran erkenne ich, dass die Wehen eingesetzt haben und die Geburt unmittelbar bevorsteht?
„Du wirst es spüren“, behaupten dann diejenigen, die bereits ein Kind haben und wissen, wie sie sich anfühlen.
Jede Gebärende empfindet Wehen unterschiedlich. Generell gilt: Sie kündigen sich langsam an und entwickeln eine ganz eigene Dynamik.
Leichte Wehen werden oft mit Rückenschmerzen verwechselt und viele Frauen beschreiben, dass Geburtswehen sich ähnlich wie Regelschmerzen anfühlen. Allerdings sind echte Wehen in ihrer Intensität viel stärker.
Sie beginnen mit einem dumpfen Gefühl, das sich schwer einordnen lässt und steigern sich allmählich zu intensiven Schmerzen.
Das Zusammenspiel der Hormone zwischen Mutter und Kind, sorgt dafür, dass die Wehen zum Ende der Schwangerschaft einsetzen.
Wenn das Baby das Signal gibt, aus dem Mutterleib raus zu wollen, dann wird vom weiblichen Gehirn das Hormon Oxytocin ausgeschüttet.
Das löst wiederum die Kontraktionen und das Zusammenziehen der Gebärmutter aus.
Diese Kontraktionen entwickeln sich dann schliesslich über mehrere Stunden hinweg zu echten Wehen.
Den Zeitpunkt in ein Spital zu fahren erkennst du, wenn die Kontraktionen über eine Zeitspanne von einer halben Stunde alle drei bis fünf Minuten einsetzen und so stark sind, dass du dich nur noch darauf konzentrieren kannst.
Ausserdem solltest du zeitnah in ein Spital fahren, wenn die Fruchtblase geplatzt ist.
Fruchtwasser ist eine warme, nährstoffreiche Flüssigkeit. Bakterien breiten sich darin schnell aus.
Sollte es nicht die erste Geburt sein, ist es darum zu empfehlen sich generell etwas früher in ein Spital zu begeben, wenn das Fruchtwasser ausläuft.
Letztlich bleibt es deine eigene Entscheidung, wie lange du in den Wehen ohne Beistand bleiben möchtest.