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Die auch als kleine Menschenaffen bezeichneten Gibbons wurden durch Wilderei in den 80er Jahren fast völlig ausgelöscht. Das Gibbon Rehabilation Center hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tiere zu schützen. Das Projekt wurde 1992 unter anderem von Noppadol Preuksawan, ehemaliger Leiter des Royal Forest Department in Phuket, dem amerikanischen Zoologen Terrance Dillon Morin und dem Asian Wildlife Found initiiert. Seit 1994 wird das Projekt durch die Wild Animal Rescue Foundation of Thailand (WARF) unterstützt. Ein Grossteil der hier beheimateten Tiere stammt aus illegalem Privatbesitz. Daher müssen sie den sozialen Umgang mit freilebenden Artgenossen und die selbstständige Nahrungssuche sowie ihren ursprünglichen Lebensraum erst langsam kennenlernen. Das GRP zielt darauf ab, die Wildpopulation dieser bedrohten Rasse zu stabilisieren und zu erhöhen. Gleichzeitig liefert die Observation wertvolle Forschungsergebnisse, um mehr über diese Primaten zu erfahren, um in Zukunft auch in anderen Gebieten erfolgreich arbeiten zu können, weshalb das Projekt einen nützlichen Modellcharakter besitzt. Um die erfolgreiche Auswilderung der Gibbons voranzutreiben, ist es wichtig, den Kontakt mit Menschen schrittweise abzubauen. Dies geschieht mit einem ausgeklügelten Programm, über das die Besucher während eines Besuches in dem Schutzzentrum von den freundlichen Volontären ausgiebig aufgeklärt und informiert werden. Damit die Besucher die Primaten in aller Ruhe beobachten können, wurde eine grosse Plattform errichtet. Interessierten wird ausserdem die Möglichkeit geboten, selbst als Volontär tätig zu werden.
Weitere Infos, Adoptions- und Spendemöglichkeit unter
www.gibbonproject.org