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Eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Istanbul, die Chora-Kirche, ist berühmt wegen ihrer Ausschmückung mit Mosaiken von höchster künstlerischer Qualität. Dort, wo sich die Kirche befindet, stand ehemals ein Kloster, das vermutlich bereits im 6. Jahrhundert gegründet worden war, aber vermutlich durch ein Erdbeben zerstört wurde. Das Kloster wurde wieder aufgebaut, einige Teile des heutigen Baus stammen noch aus dem 9. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kloster wiederum durch Erdbeben beschädigt. Im Zuge des Wiederaufbaus liess Isaak Komnenos die Kirche als Kreuzkuppelkirche konzipieren. In der Zeit zwischen 1316 und 1321 wurde der Bau durch einen Exonarthex und eine Grabkapelle, ein Parekklesion, erweitert, zugleich wurden Esonarthex und Exonarthex mit prachtvollen Mosaiken ausgeschmückt, und das Parekklesion wurde mit Fresken ausgemalt. Bauherr war der kaiserliche Schatzmeister Theodoros Metochites. Das Bildprogramm der Mosaikzyklen thematisiert Geschichten aus der Bibel, die Kindheit Christi, den Heilsweg Christi sowie Szenen aus dem Leben Marias. Die Fresken im Parekklesion beinhalten hauptsächlich die Themen Auferstehung Christi und Jüngstes Gericht. 1511 wurde die Chora-Kirche unter Atik Ali Pascha in eine Moschee umgewandelt und der Bilderschmuck wurde übertüncht. Als 1940 mit der Restaurierung der Moschee begonnen wurde, wurden die Fresken sowie die Mosaiken freigelegt, und 1948 wurde die Moschee zum Museum erklärt.