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Zu Ostern hat es nach Wochen wieder etwas geregnet. Die wenigen Millimeter waren jedoch nicht genug, um der Trockenheit ein Ende zu bereiten. Etwas nasser wurde es nur in Teilen der Westschweiz: Auf dem Moléson gab es in 12 Stunden 10,5 Millimeter Regen.
An den meisten Orten hat der Regen die Oberfläche dagegen nur etwas "angefeuchtet", wie der private Wetterdienst MeteoNews mitteilte. Damit die Waldbrandgefahr entschärft würde und die Pegelstände sich erholen könnten, wären flächendeckende und länger anhaltende Niederschläge nötig.
Wegen der anhaltenden Trockenheit gelten in fast allen Kantonen Feuerwarnungen oder -verbote. Zu Waldbränden kam es in Graubünden und im Bremgartenwald in der Nähe der Stadt Bern.
Der diesjährige April ist äusserst trocken. Unter Meteorologen geht bereits die Bezeichnung "Jahrhundert-April" um, weil an vielen Orten die durchschnittliche Apriltemperatur rund 4 Grad höher als üblich ist. In Lugano wurde statt wie normalerweise 152 Liter Regen pro Quadratmeter im April überhaupt kein Niederschlag gemessen.
Einige Regengüsse konnte es nach Prognosen von MeteoNews Mitte der kommenden Woche geben. Ob es jedoch reicht, um die Trockenheit zu überwinden, ist unsicher.