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Halluzinogene
Halluzinogene sind in der Natur vorkommende Substanzen und künstlich hergestellte Phenyläthylamine. Der Konsum von Halluzinogenen untersteht dem Betäubungsmittelgesetz, welches Herstellung, Handel und Verbreitung verbietet. Zu den körperlichen Risiken zählen Herzrasen, Atemnot, Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen und Muskelspasmen. Psychische Risiken sind Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, Verlust der Selbstkontrolle, Angst- und Wahnzustände, sowie Ausbruch vorhandener psychischer Störungen. Zu den Halluzinogenen zählen:
LSD
LSD wird meist halbsynthetisch aus dem Mutterkorn gewonnen; einem Pilz, der auf Getreide wächst und in Pillenform konsumiert wird. Körperliche Wirkungen sind beschleunigter Herzschlag, Blutdruckabfall, Hitzewallungen, Schwindelgefühle und Bewegungsstörungen. Erste psychoaktive Wirkungen treten 3 Stunden nach dem Konsum ein.
Psilocybin
Psilocybinhaltige Pilze (Magic mushrooms) werden meist gegessen. Zuerst zeigen sich körperliche Effekte, später auch halluzinogene. Die Wirkung klingt schneller ab als beim LSD- Rausch.
Meskalin
Meskalin ist ein Kaktusgewächs aus Mittelamerika. Die psychischen und physischen Wirkungen des Konsums sind mit LSD vergleichbar.
2C-B und 2C-I (künstlich hergestellte Pillen)
2C-B und 2C-I sind Substanzen die künstlich hergestellt und in Pillenform geschluckt oder als Pulver geschnupft werden. Die berauschende Wirkung ist geringer als bei LSD.
DOM - DOI - DOB (Konsum in flüssiger Form)
DOM, DOI und DOB werden chemisch hergestellt und sind eine Mischung aus einem Amphetamin und Meskalin Derivat. Je nach Mischverhältnis ist der Rausch eher antriebssteigend oder halluzinogen. Als Filze (kleine Papierstücke) oder in flüssiger Form geschluckt.
Ketamin
Ketamin ist ein rezeptpflichtiges Narkosemittel mit halluzinogener, stimulierender und lähmender Wirkung. Es wird gespritzt, geschluckt oder geschnupft.
Fliegenpilze und Nachtschattengewächse
Fliegenpilze werden frisch gegessen, getrocknet geraucht oder als Sud getrunken. Der Konsum führt nach einer bis drei Stunden zu halluzinogenen Wirkungen.
Quelle: Sucht Schweiz
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