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Projektkatalog
Auswahl private Bauten
Revitalisierung Café aus den 1980er Jahren, 2010 - 13
Das bestehende Café aus den 1980er Jahren wurde aufgrund betrieblicher und baulicher Mängel komplett
neu ausgerichtet und grundlegend baulich saniert. Der Zugang erhielt einen räumlich zur Strasse vermittelnden
Dachkörper in Holz, frühere Einbauten im Innenraum wurden rückgebaut und das Café mit grossen Gläsern
zum angrenzenden Garten geöffnet.
Die Materialisierung an Boden, Wänden und Decken ist umfassend in Eichenholz gefertigt. Funktionale
Elemente wie Garderobe, Vitrine oder lederbezogene Sitznischen sind Teil der holzbeplankten Wände und
nehmen so eine Tradition lange vertrauter Gaststätten auf.
Die zunächst kompromisslose Strategie in Konzeption und Gestaltung wurde belohnt mit deutlich erhöhten Besucherzahlen.
Der hölzerne Dachkörper über dem neu angelegten Eingang vermittelt zum nahen Strassenraum.
Der Bestand wird grundlegend neu ausgerichtet und nach Aussen geöffnet.
Der hölzerne Dachkörper prägt auch den Innenraum und verdeckt die technischen Installationen.
Funktionale Elemente wie Garderobe, Sitznische und Vitrinen sind Teil der holzbeplankten Wände.
Revitalisierung Wohnhaus aus den 1960er Jahren, 2012 - 14
Das Wohnhaus aus den 1960er Jahren bedingte nach einem Besitzerwechsel eine gründliche bauliche
Sanierung. Der Bedarf wurde genutzt um die grundlegend geänderten Wohnbedürfnisse kritisch zu befragen
und das Gebäude neu auszurichten. In Folge wurde das Raumprogramm in einen nach aussen geschützten
Sockel mit einem ummauerten Patio sowie in einen frei aufliegenden Wohnpavillon mit grossen Glasfronten
unterteilt.
Die Materialisierung des Umbaus inszeniert seine handwerkliche Fertigung und sucht einst vertraute häusliche Elemente wie die Schwelle zum Garten, das Vordach zum Haus oder das Begehen der Haustüre über einen
bekiesten Patio als Wohnqualität erlebbar zu halten.
Häusliche Elemente wie die Schwelle zum Garten oder das Hausvordach werden inszeniert.
Der Bestandesbau wird mittels Bildthemen und Arbeitsmodellen weiter entwickelt.
Der nach Aussen offene Wohnpavillon ist dem geschützten Sockel mit Patio aufgelegt.
Erweiterung Wohnhaus aus den 1930er Jahren, 2008 - 10
Die Erweiterung an ein Wohnhaus aus den 1930er Jahren vergrössert die ursprüngliche Wohnfläche praktisch
um das Doppelte. Um den üppig gewachsenen Garten als Erholungsraum zu erhalten, ist das neue
Volumen an den Rand der Anlage gerückt. Grosse Gläser und verschiebbare Metallläden intensivieren die Nähe
zum Garten.
Die erhöhte Lage des Hochparterre ist mit einer breit gelagerten Verandatreppe als Abgang in den Garten
inszeniert. Durch formale Variation der Stufen, wird die Treppe je nach Lage sowohl als Abgang als auch als
Liege oder Sitzbank nutzbar. Der variable Dachverlauf ist Ergebnis von zonenrechtlichen Vorgaben.
Die daraus abgeleitete Dachform wird zum einen als Dachterasse genutzt und erlaubt zum anderen einen
überhöhten Innenraum. Ein verglastes Dachfenster erweitert den direkten Blickbezug in die Bäume des Gartens.
Insgesamt bewegt sich der Anbau bewusst zwischen der Pragmatik einer Erweiterung und den im Allgemeinen
mit Gartenpavillons imaginierten Sehnsüchten.
Die Erweiterung intensiviert den Bezug zum baumbewachsenen Garten.
Anbindung an den Bestand und Materialisierung des Erweiterungsbaus.
Eine breit gelagerte Verandatreppe inszeniert den Abgang in den Garten.