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Deutsch: Knickzehenlaubfrosch
Portugiesisch: Perereca-de-banheiro (S. h.)
Spezies: Scinax hayii
Familie: Hylidae (Laubfrösche)
Vorkommen
In den brasilianischen Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo, Paraná und Santa Catarina.
Lebensraum
Bewaldete Gebiete, mit vorhandenen Lagunen und Sumpfarealen.
Nahrung
In der Larven-Phase (Kaulquappen) ernähren sich einige Amphibien nicht – sie zehren von den Reserven aus dem Ei. Aber die Mehrheit frisst Algen und verwesende Reste von Pflanzen. Andere sind Fleischfresser (Exotrophen).
Fortpflanzung
Der grössere Teil der Froschlurch-Amphibien reproduziert sich durch externe Befruchtung. Im Fall des Perereca-de-banheiro werden die Eier innerhalb eines Gel-Schutzmantels auf der Wasseroberfläche deponiert. Das Weibchen bedient sich dazu dem stehenden Wasserspiegel von Lagunen, wo es die Eier versteckt unter überhängender Vegetation am Ufer ablegt. Die Reproduktionsperiode fällt normalerweise mit der Regenzeit zusammen. Das Quaken des Männchens lockt die Weibchen an – dieser “Gesang“ wird mit “Kundgebung“ bezeichnet.
Beschreibung
Die Scinax hayii Exemplare haben eine mittlere Grösse (die männlichen Tiere erreichen eine Länge von 40 mm) – sie sind eigentlich recht schwierig zu identifizieren, denn ihre Körperfarbe ist sehr unterschiedlich.
Sie sind zwar nachtaktiv, haben aber, zum Unterschied zu anderen Individuen derselben Familie, die Angewohnheit tagsüber zu quaken (während Amphibien dies im Allgemeinen nur nachts tun). Allerdings hört man tagsüber nur seinen Quaktöne – er selbst hält sich zwischen Bromelien versteckt oder an anderen feuchten Stellen.
Die Spezies ist in Brasilien äusserst häufig. Von den 5.350 bekannten Amphibien unseres Planeten, leben 760 auf brasilianischem Territorium. Brasilien ist das Land mit der weltweit grössten Froschlurch-Diversifikation.
Jede Spezies besitzt eine spezifische Art von Quaken – was ihre Identifikation ermöglicht, wie ein Personalausweis.