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Der Begriff Impotenz umfasst unterschiedliche Störungen in den sexuellen Funktionen.
Häufig überschneiden sich mehrere dieser Probleme. Besonders auffällig ist eine nicht ausreichende Erektion, was man oft ausschliesslich unter dem Begriff der Impotenz versteht. Da in einer sexuellen Beziehung die Erektion vielfach als „Qualitätsmerkmal“ betrachtet wird, kommt dieser Störung ein hoher psychologischer Stellenwert zu.
Dass der Geschlechtsverkehr hin und wieder „nicht klappt“ oder unbefriedigend verläuft (unabhängig vom Alter), ist normal und betrifft beide Geschlechter.
(erektile Dysfunktion): ausbleibende, zu schwache oder verzögerte Versteifung des Glieds.
Die Samenzellen sind nicht in genügender Zahl vorhanden und/oder können die Eizelle aus unterschiedlichen Gründen nicht befruchten.
sexuelles Interesse.
Dieser selten gebrauchte Ausdruck bezieht sich auf fehlende Libido und die Unmöglichkeit, einen Orgasmus zu erleben (Anorgasmie).
Die einzelnen Formen der Impotenz haben unterschiedliche psychische oder organische Ursachen, und nicht selten liegen mehrere Gründe gleichzeitig vor. Lange ging man davon aus, dass fast ausschliesslich psychische Einflüsse Ursache einer Impotenz seien. Heute hat man erkannt, dass organische Störungen nahezu ebenso häufig sind. Oft überlagern sich organische und psychische Komponenten.
Plötzliches oder vereinzeltes Auftreten einer inkompletten, nur kurz dauernden Erektion oder momentane Lustlosigkeit sprechen für eine psychische Ursache:
Wenn die Erektion allmählich schwächer wird oder wiederholt gänzlich ausbleibt, ist eine organische Ursache zu vermuten.
Die Behandlung organischer Grundkrankheiten liegt in der Hand des Arztes. In vielen urologischen Abteilungen gibt es Sprechstunden für Männer mit Potenzstörungen. Die Partnerin sollte bei Entscheidungen zu einer Therapie mit einbezogen werden, ist doch die Impotenz ein Problem, das beide Partner anbelangt.