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Schneehoehen
Schnee und Klimawandel
Was wären die Schweizer Bergregionen ohne Schnee? Sie sind vom Wintertourismus abhängig, und die Schneedecke ist auch für die Wasserwirtschaft bedeutend. Wir beschäftigen uns mit langen Schneemessreihen und untersuchen, welche Folgen der Klimawandel auf die Schneedecke hat.
Die letzten 30 Jahre sind besonders im Mittelland einmalig schneearm.
Zusammen mit der MeteoSchweiz unterhalten wir ein Messnetz von über hundert Beobachterinnen und Beobachtern, die täglich Neuschnee und Gesamtschneehöhe messen. Der Grossteil dieser Messreihen geht ca. fünfzig Jahre zurück, einzelne mehr als hundert Jahre. Diese Messungen und die jahrzehntelange Pflege der Daten bilden heute eine wertvolle Grundlage, um viele praktische Fragestellungen zu beantworten, z. B. um die Schneesicherheit eines Gebietes zu bestimmen oder um ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis für Schutzmassnahmen (Lawinenverbauungen, temporäre Sperrungen, Schneelastnormen) zu finden.
Die Schneedecke reagiert sehr empfindlich auf Klimaänderungen. Bei Erwärmung fällt der Schnee als Regen, oder der bereits gefallene Schnee schmilzt. Dadurch verändert sich die Ausdehnung, Höhe und Dichte der Schneedecke. [weiter]