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24h-Rennen – Schweizer auf dem Podest
Die Ardennen-Achterbahn von Spa Francorchamps ist für die Schweizer eigentlich ein gutes Pflaster. Mit Raffaele Marciello und Lucas Légeret standen nach dem Langstreckenmarathon zwei Piloten auf dem Podium.
Für einmal hat es für Vorjahressieger Raffaele Marciello nicht ganz zuoberst aufs Podest gereicht. Dennoch können er und seine Teamkollegen Timur Boguslavskiy und Jules Gounon erhobenen Hauptes die Heimfahrt antreten. Schliesslich lief es anfänglich gar nicht gut. Nachdem sie sich nach dem Qualifying nur auf P23 wiederfanden, schafften sie auch nicht den Sprung in die Super-Pole.
Raffaele Marciello, Timur Boguslavskiy und Jules Gounon (v. r.) holten sich in Spa Platz 2.
Am Ende konnte sich das Trio nach fehlerfreier Fahrt dennoch über den zweiten Rang freuen. «Es war ein hartes Rennen, in dem wir alles gegeben haben. Wir sind fehlerfrei geblieben, hatten keine Berührungen und keine Strafen. Es hat zwar nicht zum Sieg gereicht, aber nach dem Erfolg im Vorjahr wussten wir, dass es nicht einfach werden würde. Deshalb ist der zweite Platz ein tolles Ergebnis.»
In der Silber-Kategorie feierten Lucas Légeret, Loris Hezemans, Finlay Hutchinson und Sam Dejonghe (v. l.) ihren zweiten Rang.
Mit Lucas Légeret kletterte ein weiterer Schweizer aufs Podest. Zusammen mit Sam Dejonghe, Loris Hezemans und Finlay Hutchinson fuhren sie in der Silber-Kategorie auf Rang 2 ins Ziel. Nicht ganz zufrieden dürfte Ricardo Feller gewesen sein. Nach seinem zweiten DTM-Sieg in Zandvoort belegte er in Spa zusammen mit Mattia Drudi und Dennis Marschall im Audi R8 LMS GT3 EVO II nur Platz 8. Patric Niederhauser, der sich das Cockpit des Audi R8 mit Christopher Mies und Simon Gachet teilte, fuhr auf P16 ins Ziel. Nicht viel besser erging es Philipp Ellis, der zusammen mit Russell Ward und Indy Dontje im von Winward Racing eingesetzten Mercedes-AMG GT3 auf Platz 38 die 24-stündige Ardennen-Achterbahnfahrt beendete. Und für Yannick Mettler und Miklas Born war das Rennen dagegen bereits nach rund neun beziehungsweise elf Stunden beendet.
Text: Jörg Petersen
Fotos: Audi, Mercedes-AMG