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Sowohl Golubic als auch Waltert hätten beim WTA-Turnier auf der Anlage des TC Stade-Lausanne mehr herausholen können. Golubic (WTA 117) gewann gegen Alizé Cornet (WTA 70) den ersten Satz und führte im dritten Durchgang zweimal mit einem Break-Vorsprung. Nach knapp zweieinviertel Stunden behielt aber die zähe Französin im ersten Duell der beiden Routiniers mit 3:6, 6:1, 6:3 die Oberhand.
Davor passte bei Simona Waltert (WTA 132) nach dem Regenabbruch am Dienstagabend gar nichts mehr zusammen. Die 22-jährige Bündnerin gewann bei der Wiederaufnahme gegen die Rumänin Ana Bogdan (WTA 39) nur gerade noch vier Punkte. So wurde aus einer 3:2-Führung im dritten Satz eine 6:2, 3:6, 3:6-Niederlage. Im letzten Jahr hatte Waltert in Lausanne noch ihren ersten WTA-Viertelfinal erreicht, die entsprechenden Punkte fielen aber schon letzte Woche aus der Wertung. Golubic wird hingegen rund ein Dutzend Plätze verlieren.
Die Bilanz der Schweizerinnen beim Heimturnier ist - wie schon letzte Woche bei den Männern in Gstaad - sehr mager. Sechs waren am Start, nur gerade Jil Teichmann überstand die 1. Runde. Sie trifft nun am Donnerstag auf Alizé Cornet.
Ausgeschieden ist auch das 16-jährige russische Wunderkind Mirra Andrejewa (WTA 64). Der Teenager verlor nach einer schnellen 4:1-Führung 6:7 (3:7), 3:6 gegen die Ungarin Anna Bondar (WTA 155).