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Achillessehnenbeschwerden können hartnäckig sein, die Therapie ist oft langwierig. Eine entzündete oder verletzte Achillessehne muss bei der Ursache behandelt werden, um die Symptome langfristig zu lindern oder zu beseitigen.
Fasciitis plantaris (Fersensporn) hängt sehr eng mit Problemen in der Achillessehne oder Wadenmuskulatur zusammen. Da die Plantarfaszie in die Achillessehne und Wadenmuskulatur übergeht, kann die Ursache der Schmerzen u.a. an diesen 3 Orten liegen. Meistens haben sich Hinkmechanismen eingeschlichen und der gesamte Körper ist aus dem Lot geraten. Daher ist es wichtig, dieses Problem ganzheitlich zu therapieren, das heisst, den ganzen Körper (Kopf bis Fuss) in das Training einzubeziehen.
Im kyBoot oder auf dem kyBounder kann der Fuss natürlich abrollen und sich frei in alle Richtungen bewegen. Dadurch wird die Achillessehne mobilisiert und Verklebungen in der Sehne werden dadurch gelöst. Zusätzlich wird die Durchblutung angeregt was die Heilung, in der schlecht durchbluteten Sehne, beschleunigt.
Die Achillessehne (Tendo calcaneus oder Tendo Achillis) ist die gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels (Musculus triceps surae), bestehend aus dem zweiköpfigen Waden- (Musculus Gastrocnemius) und dem Schollenmuskel (Musculus soleus), zur Ferse.
Die Achillessehne ist die dickste und stärkste Sehne des Menschen. Sie setzt ganz hinten oben auf dem Tuber calcanei des Fersenbeins (Calcaneus) auf der gesamten Breite dieses Knochenvorsprungs an. Dann verläuft sie, etwas dünner werdend, gerade nach oben, hat ihre schmalste Stelle etwa 4 cm über dem Ursprung, um ab dort wieder kontinuierlich breiter zu werden.
Akute Achillessehnenentzündung/ Achillodynie
Eine Achillessehnenentzündung ist eine typische Laufverletzung. Sie tritt oft bei zu hohen Trainingsintensitäten bei Läufern auf, die den Trainingsumfang und/oder -intensität zu schnell steigern. Studien zufolge sind Männer häufiger betroffen als Frauen.
Diffuse, dumpfe oder stechende Schmerzen (vor allem nach dem Aufstehen: Anlaufschmerz) im Bereich der Achillessehne, meist jedoch direkt am Ansatz am Fersenbein, sind die Hauptsymptome einer Achillessehnenentzündung.
Chronische Achillessehnenentzündung
Bei chronischem Verlauf einer Achillessehnenentzündung (Beschwerdedauer > 6 Monate) kommt es zu tastbarer Knotenbildung durch vernarbtes Gewebe.
Achillessehnenriss/Ruptur, -Teilriss/Teilruptur
Die Achillessehne ist Belastungen von 60–100 N/mm² gewachsen, das entspricht bei 80 mm² Fläche einer Tragfähigkeit von bis zu 800 kg. Ein Riss der Achillessehne bei plötzlicher Anspannung des Musculus triceps surae tritt daher meist nur bei Vorschädigung durch Über- und Fehlbelastung ein. Die Sehne erfährt dabei immer wieder kleinere Verletzungen, die die Blutversorgung des Gewebes stören und so zur Degeneration der Festigkeit führen. Diese Veränderungen wirken sich am stärksten in einem Bereich 2–6 cm oberhalb des Ansatzes aus (sogenannte „Achillessehnentaille“), wo die Sehne am schlechtesten versorgt ist, und wo meistens auch der Riss erfolgt. Die Sehne reisst dann plötzlich mit einem lauten, peitschenknallähnlichen Geräusch. Die Plantarflexion ist danach nur noch sehr eingeschränkt möglich.
Eindeutige Ursachen der Achillessehnenentzündung sind trotz intensiver Forschungsbemühungen bis heute nicht bekannt. Die Achillessehne fängt mit jedem Schritt ein Mehrfaches des Körpergewichts auf. Schnelles Lauftempo bei hohem Körpergewicht belastet die Achillessehne übermässig. Auch Tempo- und Bergaufläufe üben eine erhebliche Belastung auf die Achillessehne aus, ebenso wie eine kurzfristige Trainingssteigerung und allgemeines Übertraining. Zu steife Schuhe, die eine Verdrehung der Sehne erzwingen, Schuhe mit ungünstig platzierter Fersenkappe und Überpronation sind weitere mögliche Ursachen. Die Folge sind Mikrotraumen (kleinste Verletzungen) und damit einhergehende Vernarbungen, die bei andauernder Fehl- bzw. Überbelastung zum Riss oder gar Abriss der Achillessehne führen können.
Als Ursache für eine Achillessehnenentzündung werden nach einer Studie von Reule und Alt (2011) zusätzlich folgende Faktoren diskutiert: Fussform, mangelnde Durchblutung der Sehne, Alter, Sprunggelenkkinematik und Überpronation.
Die Ursache für chronischen Schmerzen liegt oft in einer verkürzten und verklebten Achillessehne (Achillessehne-Fasern). Dadurch kann sie nicht mehr richtig funktionieren und schmerzt bei Belastung.
- Wenn die Achillodynie/ Achillessehnenentzündung nicht bei der Ursache behandelt wird, besteht die Gefahr, dass die Entzündung chronifiziert oder die Sehe irgendwann sogar reisst.
- Die Schmerzen, die duch die entzündete Achillessehne entstehen, verhindern ein natürliches Gehen.
- Der Betroffene beginnt zu hinken und damit überlastet er automatisch andere Gelenke, wie zum Beispiel den Fuss auf der gesunden Seite, die Knie oder den Rücken.
- Regelmässige Dehnung der Wadenmuskulatur
- Kühlung, z. B. durch Eisbehandlungen
- Belastungsreduktion
- Entlastung der Sehne. Sie kann durch eine Absatzerhöhung in ihrer Grundspannung entlastet werden (nur kurzzeitig, da es sonst zu einer Verkürzung führt).
- Salbeneinreibungen
- Spezielle Bandagen
- Injektionen mit Kortison sind unter Ärzten umstritten, weil neben einer guten Wirksamkeit das Risiko eines Sehnenrisses erhöht wird (dieses ist bereits durch die Erkrankung selbst erhöht)
- Die Stosswellentherapie
- Sensomotorische Einlagen
Wir empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen. Achillessehnenbeschwerden können dadurch an der Wurzel behandelt werden. So werden erneute Reizungen durch ungünstige Kraftübertragung auf die Sehne verhindert und die Sehne kann nur noch in der Nacht verkleben.
Wenn Sie im kyBoot gehen, wird die Achillessehne bei jedem Schritt mobilisiert. Dadurch werden Verkürzungen und Verklebungen gelöst.
Ferner hilft der kyBoot bei der Heilung der Entzündung. Sehnen sind generell schlecht durchblutete Strukturen. Da sich die Achillessehne vom Herz aus gesehen, weit unten befindet, ist sie noch schlechter durchblutet als andere Sehnen.
Durch das Tragen der kyBoot kann der Fuss natürlich abrollen, was die Unterschenkelmuskulatur aktiviert und die Durchblutung der Achillessehne massiv erhöht. Der Schmerzstoff-Abtransport und die Heilung der Achillessehne werden beschleunigt.
Spezifische Erstreaktionen bei Achillessehne-Problemen:
Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wird, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann die Achillessehne regenerieren.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Achillessehnenentzündung wichtig:
- Einhalten des Wechsels zwischen den beiden Übungen sehr wichtig für die Durchblutung
- langsam: Sehne unter Spannung, weniger durchblutet
- schnell: kürzere, dafür grössere Spannung, besser durchblutet
- Kurze Schritte machen
- geringere Belastung der Sehne
- Bei langsamer Übung auf präzise Bewegung achten
- Vermeiden Sie langes Stehen im kyBoot/ auf dem kyBounder und bewegen Sie sich möglichst immer (bei Stehender Tätigkeit: Gehen an Ort).
- Machen Sie nicht zu lange Schritte.
- Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung.
- Korrigieren Sie die Fussstellung wenn Sie bemerken, dass Sie seitlich abkippen.
- Tragen Sie möglichst oft den kyBoot. Integrieren Sie den kyBounder sowie kyBoot in Ihren Alltag.
- Wenn Sie den Trainingseffekt zu Hause verstärken wollen, ist der kyBounder das ideale Trainingsgerät. Verrichten Sie möglichst viele Hausarbeiten auf dem kyBounder (z.B. Bügeln).
- Achten Sie sich darauf, dass Ihre Füsse (besonders die Achillessehnen) immer warm sind. Das fördert die Durchblutung und den Heilungsprozess.
- Dehnen Sie Ihre Wadenmuskulatur mehrfach täglich (das erste Mal morgens nach dem Aufstehen, nachdem Sie sich eingelaufen haben).
- Speziell am Morgen sollte der kyBoot wenn möglich vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen.
- Versuchen Sie nichts zu erzwingen. Wenn die Schmerzen stärker werden, gönnen Sie der Achillessehne eine Pause und entlasten sie mittels den kybun Übungen.
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- Hilft der kyBoot bei Wassereinlagerungen in den Füssen?
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Grundsätzlich ist es wichtig zu beachten, dass Wasser in den Füssen eine Folge von Flüssigkeitsaustritt aus dem Gefässsystem als Folge beispielsweise einer Herzinsuffizienz oder Niereninsuffizienz (Nierenschwäche) sein könnte. Das Verhältnis zwischen Flüssigkeitsaufnahme und Abgabe in den Gefässen stimmt nicht mehr. Es kann jedoch auch andere Ursachen geben wie z.B. Allergien, Medikamente oder ein Insektenstich.
Die Ursache kann der kyBoot nicht beheben, die muss ärztlich behandelt werden. Es ist jedoch nicht schädlich den kyBoot zu tragen. Im Gegenteil, durch die erhöhte Muskelaktivität wird die Durchblutung und der Stoffwechsel im Fuss angeregt und dadurch kann der Abtransport des überschüssigen Wassers verbessert und beschleunigt werden.
Da allerdings jeder Mensch anders auf den kyBoot reagiert, rate ich den kyBoot in einem kyBootshop ausgiebig zu testen.
- Ich bekomme meine Achillessehnenentzündung nicht in den Griff. Ich habe schon viele Hausmittelchen ausprobiert und trage nun seit 2 Wochen den kyBoot regelmässig. Hilft der kyBoot überhaupt?
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Wie Sie am eigenen Körper fühlen, ist eine Achillessehnenentzündung eine sehr langwierige Sache.
Seien Sie geduldig und befolgen Sie folgende Ratschläge, dann werden sich die Beschwerden reduzieren und bestenfalls verschwinden.
1. Tragen Sie möglichst nur noch kyBoot.
2. Achten Sie darauf, dass Ihre Füsse(besonders die Achillessehnen immer warm sind. Das fördert die Durchblutung und den Heilungsprozess.
3. Dehnen Sie Ihre Wadenmuskulatur mehrfach täglich intensiv.(Das erste Mal morgens direkt nach dem Aufstehen!)
4. Versuchen Sie nichts zu erzwingen. Wenn die Schmerzen stärker werden, gönnen Sie der Achillessehne eine Pause und entlasten sie.
Wenn Sie den Trainingseffekt zu Hause noch verstärken wollen, dann besorgen Sie sich einen 6cm kyBounder und verbringen so viel Zeit wie möglich z.B. bei der Hausarbeit stehend auf dem kyBounder. In den Pausen oder in der Freizeit machen Sie dann die 3 Grundübungen(siehe Video), um die Achillessehne durch zu bewegen und die Verklebung zu lösen. www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html
- Woher kommen Fussschmerzen?
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Es gibt viele verschiedene mögliche Ursachen von Fusschmerzen: Unfall, Überlastung, Fehlbelastung, chronische Entzündung als Folge einer rheumatischen Erkrankung u.s.w.
Die meisten Schuhe, die man heutzutage kaufen kann, sind gestützt, geführt und gedämpft. Die Fussmuskulatur wird so entlastet und bildet sich zurück. Folglich kommt es zu Überlastung und Fehlbelastund der Füsse; dies kann zu Spreiz-, Senk- und Plattfüsse führen. Auch der Hallux valgus kann durch falsches Schuhwerk (Hohe Absätze, harte/unbewegliche/enge Schuhe) mitverursacht werden.
Solche Fussfehlstellungen sind schmerzhaft und werden bei andauernder, ungünstiger Fussbelastung immer wie ausgeprägter. Wenn nicht frühzeitig etwas gegen die Ursache der Schemrzen unternommen wird (Aktives Gehen im kyBoot, Fussgymnastik..) kann es dazu führen dass eine medikamentöse oder operative Therapie notwenig wird.
- Die Wirkung von kyBoot bei Fussschmerzen
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Im Gegensatz zum Schuh destabilisiert, sensibilisiert und mobilisiert der kyBoot. Die Fussmuskulatur wird aktiviert und der Fuss kann so muskulär im Längsgewölbe und Quergewölbe stabilisiert werden. Die Fuss- und Unterschenkelmuskeln werden bei jedem Schritt trainiert. Beim Gehen mit dem kyBoot kann der Fuss kontrolliert und gleichmässig abrollen, dadurch wird der Fuss entlastet.
Bei entzündeten Strukturen ist anfangs Vorsicht geboten, dass diese nicht zu sehr gereizt werden. Hier ist ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen, häufigen und regelmässigen Übungseinheiten im kyBoot sehr wichtig.
Das Mikrointervall-Training ist dafür ideal geeignet. Die Länge der Intervalle können nach Gutdünken angepasst werden:
http://www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html
- Ist der kyBoot bei chronischen Achillessehnenschmerzen geeignet?
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Ich leide seit Jahren unter chronischen Achillessehnenschmerzen. Ist der Schuh dazu geeignet therapeutisch eine Verbesserung zu bewirken?
Die Ursache für solche chronischen Schmerzen liegt oft in einer verkürzten und verklebten Achillessehne (Achillessehne-Fasern). Dadurch kann sie nicht mehr richtig funktionieren und schmerzt bei einer Belastung.
Ich kann Ihnen nur empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen. Chronische Achillessehnenschmerzen können dadurch an der Wurzel behandelt werden. So werden erneute Reizungen durch ungünstige Kraftübertragung auf die Sehne verhindert, und die Sehne kann nur noch in der Nacht verkleben. Speziell am Morgen sollte der kyBoot wenn möglich vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen. Wenn Sie im kyBoot gehen wird die Achillessehne bei jedem Schritt gedehnt. Dadurch werden Verkürzungen und Verklebungen gelöst, und die Sehne gut durchblutet. Das ermöglicht wiederum den lokalen Schmerzstoff-Abtransport.
Ferner hilft der kyBoot, weil bei der Heilung von Entzündungen, da dafür die Durchblutung des Gewebes eine entscheidende Rolle spielt. Sehnen sind generell schlecht durchblutete Strukturen. Da sich die Achillessehne vom Herz aus gesehen, weit unten befindet, ist sie noch schlechter durchblutet als andere Sehnen.
Durch das Targen des kyBoot kann der Fuss natürlich abrollen, was die Unterschenkelmuskulatur aktiviert und die Durchblutung der Achillessehne massiv erhöht. Dies beschleunigt die Heilung der Achillessehne.
Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wäre, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann die Achillessehne regenerieren. In den ersten 1 bis 3 Wochen rate ich Ihnen die kyBoot-Tragdauer langsam zu steigern (beginnen Sie mit 20 Minuten am Stück, mehrmals pro Tag), bis Sie den kyBoot über mehrere Stunden oder sogar den ganzen Tag tragen können.
Dennoch ist in schweren Fällen mit mehreren Monaten zu rechnen, bis die Schmerzen verschwunden sind.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: T.Schutzbach
- Nach Fersen-Operation
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Kann der kyBoot direkt nach einer Fersen-Operation wieder getragen werden?
Ich habe mir letzten November bei einem Treppensturz einen Fersentrümmerbruch zugezogen. Seit ich nicht mehr an Stöcken gehe, trage ich den kyBoot wieder. Nun plagen mich starke Schmerzen in der Achillessehne. Sollte ich den kyBoot nicht den ganzen Tag tragen?
Nach einer Fersen-Trümmerfraktur ist die Rehabilitation immer sehr intensiv und braucht grosse Ausdauer. Da die Wadenmuskulatur über die Achillessehne am Fersenbein ansetzt, ist eine Reizung in diesem Bereich während dem Belastungsaufbau leicht möglich. Denn ohne die Stöcke kommt ein mehrfaches an Belastung auf die Füsse und somit auch mehr Zug auf die Achillessehne, dies kann Schmerzen machen, da der Körper diese Belastung noch nicht gewohnt ist.
Der kyBoot kann da besonders gut helfen:
1) Durch die weich-elastische Sohle dämpft er die Schläge deutlich ab
2) Auch der weich-elastischen Sohle kann der Fuss sich dreidimensional bewegen und somit die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur kräftigen. Diese Muskulatur verhilft Ihnen wieder zu einer besseren Balance und Sicherheit beim Gehen.
3) Die durch die Verletzung und Schonung verkürzte Achillessehne wird mobilisiert, Verklebungen werden gelöst und die Durchblutung verbessert. Dadurch wird die Heilung beschleunigt und die Schmerzen in diesem Bereich nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot möglichst oft zu tragen, damit die Achillessehne gut durchblutet und bewegt und die Heilung beschleunigt wird. Wenn möglich auch zu Hause, egal ob in einem kyBoot Hausschuh oder in einem kyBoot-Aussenschuh den Sie drinnen anziehen.
Eine dritte Möglichkeit wäre der kyBounder, die kybun-Matte. Auf der Matte stehend können Sie die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sowie die Beweglichkeit der Wadenmuskulatur noch intensiver trainieren. Wenn Sie die drei Grundübungen noch zusätzlich zwischendurch machen, haben Sie das ideale Training für zu Hause:
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Ursula E.
- Sehnenscheiden-/Knochenhautentzündung
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Wie verwende ich den kyBoot bei Sehnenplatten-Sehnenscheiden-Knochenhautentzündung/Tendinitis?
Seit drei Monaten plagt mich eine äusserst schmerzhafte Sehnenplattenentzündung mit Knochenhautentzündung. Ich trage aufgrund eines Fersensporns seit 15 Jahren Einlagen. Mit meinen Einlagen bin ich nicht glücklich und glaube sogar, dass sie der Grund meiner Entzündung sein könnten.
Sehnenscheidenentzündungen und Knochenhautentzündungen sind eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss oder Unterschenkel, darum ist Ihnen wahrscheinlich auch wohl im kyBoot. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren und gleichzeitig trainieren sie die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (ungünstige Fussbelastung durch zu schwache, zu unbewegliche Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs nicht zu lange am Stück zu tragen. In den ersten Tagen reichen 20-30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird der Fuss wieder beweglicher und die Bänder, Sehnen und Muskeln werden gut durchblutet, damit die Heilung beschleunigt wird. Wenn Sie auf diese Weise mit dem kyBoot zurechtkommen, können Sie die Tragedauer langsam steigern.
Wenn es Ihnen mit Ihren Einlagen nicht wohl ist, Sie sogar ein ungutes Gefühl haben, würde ich diese weglassen. Einlagen sind passive Stützen, die im kyBoot nur in Ausnahmefällen (Krankheiten, grosse Fehlstellungen) sinnvoll sind. Denn es ist wichtig, dass die Fussmuskulatur gebraucht wird, sonst schwächt sie ab und der Fuss wird instabil. Dies wiederum kann zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux führen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Käthi A.
- Sehnenentzündung
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Kann ich den kyBoot bei einer Sehnenentzündung tragen?
Sehnenentzündungen sind meistens eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss oder Unterschenkel. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren.
Gleichzeitig trainieren Sie, durch das natürliche Abrollen im kyBoot die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (meistens Überlastung der Sehen durch ungünstige Fussbelastung aufgrund schwacher, zu unbeweglicher Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.
Durch das vermehrte, natürliche Abrollen im kyBoot wird die Durchblutung der Muskulatur und Sehnen verbessert, dies wiederum fördert die Heilung der Sehenentzündung.
Bei einer bestehenden Sehnenentzündung ist es besonders wichtig, dass Sie im kyBoot nicht seitlich kippen und dass Sie an der entzündeten Stelle keine Schmerzen bekommen. Achten Sie sich auf eine aufrechte Fussposition im kyBoot und gehen Sie nur so lange, wie es Ihnen wohl ist. Steigern Sie die kyBoot-Tragdauer langsam nach Gutdünken, meistens genügen zu Beginn 20 Minuten am Stück, mehrmals pro Tag.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Daniela E.
- Fuss und Rückenschmerzen im kyBoot
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Vom Tragen des kyBoot kriege ich seit einigen Wochen Fuss- und Rückenschmerzen. An was kann das liegen?
Ich trage seit Ende September den kyBoot und war bis vor kurzem ziemlich begeistert davon. Schon nach wenigen Tagen trug ich kyBoot Alltagsschuhe sowie Hausschuhe.Seit kurzem kippte ich neu über die Ferse nach aussen weg. Zeitweise hatte ich das Gefühl, auf dem baren Boden zu gehen.
Seit zirka einem Monat habe ich nun zunehmend Beschwerden:
- Schmerzen im Rücken mit Ausstrahlung in die Wade (meine Spondylolisthesis L5/S1 ist bekannt)
- Schmerzen im Fussgewölbe und Mittelfuss
- Die Zehen kribbeln nach wie vor hin und wieder (nicht mehr als am Anfang).
Das Wegkippen nach innen oder aussen ist meistens ein Zeichen einer muskulären Instabilität des Fusses. Da Ihr Fuss über viele Jahre hinweg wenige Möglichkeiten hatte um richtig abzurollen, ist seine tiefe, stabilisierende abgeschwächt. Dadurch kann es passieren, dass Sie im kyBoot seitlich abkippen, und dies wiederum kann zum Einschlafen der Füsse oder sogar Schmerzen führen. Es kann gut sein, dass sich diese Erstreaktionen am Anfang noch nicht so stark zeigten.
Ich empfehle Ihnen ganz bewusst im kyBoot zu gehen, achten Sie sich darauf, dass der Fuss gerade/aufrecht auf der weichen kyBoot Sohle steht. Mit der Zeit (nach einigen Tagen oder Wochen) wird dies automatischer passieren und sie brauchen sich nicht mehr so fest auf die Fussstallung zu achten.
Die Rückenschmerzen könnten auch von der Fehlbelastung der Füsse im kyBoot kommen. Wenn Sie seitlich abkippen gehen die Zugkräfte vom Fuss bis in den Rücken; je nach Vorgeschichte des Kunden (bei Ihnen Spondylolisthesis L5/S1) kann dies folglich die Beschwerden auslösen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Erika R.
- Gaglion Operation
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Ich hatte eine Ganglion Operation am Fuss, ist kyBoot sinnvoll für mich?
Der kyBoot ist für Sie sehr geeignet. Gerade nach einer Ganglion-Operation ist es wichtig, dass der Operations-Bereich gut mobilisiert wird, damit sich keine tiefen Verklebungen/Narben bilden.
Im kyBoot liegt ihr Fuss auf einer weich-ealstischen Sohle. Dadurch kann er sich frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dies verbessert die Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Dies ist die beste Vorbeugung gegen die erneute Bildung eines Ganglions oder Entstehung anderer Fussproblemen.
- Haglund Ferse
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Ist der kyBoot bei Haglund-Ferse geeignet?
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die dem Fuss die Bewegungsfreiheit in alle Richtungen gibt. So kann der Fuss beim Gehen natürlich abrollen, wie beim Barfuss-Gehen auf einem weichen Naturboden.
Die Hagludferse ist „ein Überbein am Fersenbein“. Dies entsteht bei einer Überlastung an diesem Ort. Die Wadenmuskulatur setzt am Fersenbein an und ist bei der Haglundferse verspannt und verkürzt. Dies bringt die Achillessehne unter Zug die anschliessend auf den Schleimbeutel drückt der sich folglich entzündet. Dadurch entstehen Schmerzen im Bereich der Ferse und Achillessehne.
Im kyBoot wird durch das Abrollen des Fusses die Wadenmuskulatur eingesetzt, dies verbessert die Durchblutung der Achillessehne und unterstützt des Lymph-und Venensystem. Somit kann die Entzündung der Haglundferse besser abheilen. Gleichzeitig stärken Sie im kyBoot die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur, dies ist eine langfristige Therapie für die Senk-/Spreiz-/Knickfüsse.
Somit kann ich Ihnen den kyBoot bei der Haglundferse sehr empfehlen. Es kann sein, dass Sie am Anfang eine Dehnung der Wadenmuskulatur spüren oder eine leichte Zunahme der Beschwerden. Gehen Sie im kyBoot nur solange es Ihnen wohl ist, lieber mehrmals am Tag für kurze Intervalle (z.B. 10-30 Minuten am Stück).