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Nach monatelanger Diskussion hat die National League ein neues Ausländerreglement verabschiedet. Die Zahl der ausländischen Spieler wird erhöht.
Heute darf in der National League eine Mannschaft vier Ausländer einsetzen. Dabei bleibt es auch in der kommenden Saison. Doch darüber hinaus wird die Anzahl Söldner erhöht. Ab der Saison 2022/23 können pro Match maximal sieben Spieler mit ausländischer Staatsangehörigkeit eingesetzt werden. Das hat die National League am Freitag entschieden.
Auch weiterhin wird es Lizenzschweizer geben. Allerdings verlieren diese ihren Status nach dem 22. Geburtstag. Fortan muss für diese Spieler eine Ausländerlizenz gelöst werden. «Mit dieser Lösung soll ausländischen Spielern, welche während mindestens fünf Jahren in den Schweizer Juniorenligen ausgebildet wurden, die Möglichkeit gegeben werden, den Schweizer Pass zu erwerben und sich damit auch für die Schweizer Nationalmannschaften zu qualifizieren», heisst es im Schreiben der National League.
Das Ausländerreglement ist Bestandteil einer Ligareform, über die Ende März endgültig abgestimmt wird. Gegen die Erhöhung des Ausländerkontingents hatte sich ausserhalb der Klubspitzen eine breite Front gebildet. Diskutiert worden war über bis zu zehn Ausländer pro Team.
Die Liga beschloss an ihrer Verwaltungsratssitzung zudem auch, dass die laufende Meisterschaft in jedem Fall vor der WM beendet wird. Der Plan ist, dass die Regular Season am 5. April abgeschlossen wird, dass gleich danach die Pre-Playoffs stattfinden und am 13. April die Playoffs. Die WM, die in Riga und einem Ersatzort für Minsk ausgetragen wird, beginnt am 21. Mai. (ram)