Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03462.jsonl.gz/3134

Bei der 1982 vorgestellten 3. Generation steckte der Fortschritt auch unter dem Blech: Entweder wurde die Technik verbessert (ST-Modelle) oder völlig neu konzipiert (XT und GT). Die stärkeren
Modelle erhielten Einzelradaufhängung rundum und innenbelüftete Scheibenbremsen; auch beim ST liess ein Zahnstangen-Lenkgetriebe die wenig Zielgenaue Kugelumlauflenkung des Vorgängers
vergessen.
Das Interieur des neuen Modell war sehr modern wenn nicht gar futuristisch und je nach Ausführung sehr reichhaltig. In Japan und Amerika waren bereits ab Produktionsstart Versionen mit digitalen Armaturen erhältlich, an welchen sich in Europa nur Fahrer eines Celica Supra (ab 1984) erfreuen konnten. Auch optisch hatten die Modelle in der neuen Welt mehr zu bieten, so wurden Versionen mit Spoiler und anderem Zubehör angeboten.
Ende 1983 wurde mit dem erste Facelift umfangreiche Verbesserungen angeboten; besonders markant waren die voll versenkbaren Klappscheinwerfer und für das GT Coupé der neue, aus dem Corolla GTI bekannte 16V Motor mit 124 PS. Dieses Modell wurde in der Schweiz jedoch nicht angeboten, da die scharfen Abgasbestimmungen nicht eingehalten werden konnten.
Während in der Schweiz ab 1984 nur noch die 2000 XT Modelle lieferbar waren, wurde in den USA im Herbst des selben Jahres das Cabriolet vorgestellt. Dieses Modell basierte auf dem Coupe und wurde mit den bei uns nur am Celica Supra erhältlichen Verbreiterungen ausgeliefert. Auch unter der Motorhaube tat sich ausserhalb Europas einiges: So bot z.B. der 3S-GELU Motor mit 1998 ccm eine Leistung von 160 PS und wurde in den Modellen GT und GT-R eingebaut. Die Produktion lief im August 1985 aus, lediglich der Supra wurde weiter produziert.
Mehr als 1.5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge verkauft