Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03175.jsonl.gz/193

Der Sonnenblumenanbau dehnt sich in der Schweiz seit den 90ger Jahren laufend aus bis zur heutigen Anbaufläche von ungefähr 5’000 ha. Das Sonnenblumensaatgut wird hierzulande nicht mit Insektiziden (Imidacloprid, Fipronil) behandelt. Trotzdem vermutete die Imkerschaft aufgrund ihrer Beobachtungen eine Schwächung der Bienenvölker im Zusammenhang mit Sonnenblumentracht. Diese Versuche hatten zum Ziel, zu klären ob die Sonnenblume an sich negative Auswirkungen auf die Volksentwicklung hat und wenn dies der Fall sein sollte, diese zu quantifizieren. Es zeigte sich, dass das Ausfliegen in Sonnenblumen während der Blütezeit aber auch in den Folgemonaten keinen negativen Effekt auf die Bienenvölker hatte. Auch die Bienenverluste im Winter wurden nicht durch Sonnenblumentracht beeinflusst. Die Bienen besuchten die Sonnenblumen intensiv. Die dabei geernteten Nektarmengen waren aber klein oder blieben ganz aus. Sonnenblumenpollen wurde nach dem Verstellen in die Sonnenblumen gesammelt. Die Bienen verliessen die Sonnenblumen anschliessend jedoch, um sich Alternativquellen wie Mais- oder Klee zuzuwenden.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.