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Operationen bei Uveitis
Die Therapie einer Uveitis erfolgt primär medikamentös (Augentropfen und/oder orale, subkutane oder intravenöse Medikamentengabe). Im Einzelfall kann es aber sinnvoll sein, ein Kortison-Depot als Injektion unter die Bindehaut oder in das Auge zu injizieren. Als operative Intervention ist auch die diagnostische Vorderkammerpunktion anzusehen, bei der im Falle eines Verdachts einer infektiösen Ursache etwas Flüssigkeit aus der Augenvorderkammer punktiert und ins Mikrobiologie-Labor geschickt wird. Ansonsten werden Operationen bei einer Uveitis in aller Regel nur zur Behebung von entzündungsbedingten Sekundärkomplikationen durchgeführt. Hier bedarf es einer guten Abwägung und guter Wahl des geeigneten Zeitpunkts, da eine Operation die Entzündung zusätzlich stimulieren könnte. Wir bieten Ihnen das gesamte diesbezügliche operative Spektrum an, das unter anderem die Entfernung der eingetrübten Linse (Kataraktoperation), die Lösung von Verklebungen der Regenbogenhaut mit der Linse (Synechienlösung), augendrucksenkende Operationen (Glaukom-Operationen) und in Einzelfällen auch die Glaskörper-Entfernung (Vitrektomie) umfasst. Neben der Operation planen wir mit Ihnen auch das perioperative Management (Optimierung der anti-entzündlichen Therapie vor und nach der Operation).