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Omega-3-Fettsäure
Das Gehirn besteht zu 40 Prozent aus der Omega-3-Fettsäure DHA. Wenn Sie nicht mindestens dreimal in der Woche fettigen Fisch wie Lachs, Heilbutt oder Sardinen essen, haben Sie wahrscheinlich einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren unterstützen den Abbau von Depressionen, schützen das Herz-Kreislauf-Systern, steigern die Insulinsensibilität und verringern das Auftreten von Krebs.
Sie sollten sich anstelle von Ome,a-3 Fettsäuren nicht auf Leinsamenöl verlassen. Zwar enthält Leinsamenöl Alpha-Linolsäure, die als Wegbereiter für die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA fungiert. Der Körper kann jedoch nur etwa zwei Prozent dieses Wegbereiters in aktive Omega-3-Fettsäuren umwandeln. Nehmen Sie lieber weiterhin Fischöle zu sich, die die aktiven Omega-3Fettsäuren enthalten. Vermeiden Sie ausserdem Omega-6-Fettsäuren, wie sie beispielsweise im Pflanzenöl enthalten sind. Sie sind in Nahrungsmitteln nicht nur weitaus öfter als Omega-3-Fettsäuren zu finden, sondern wandeln sich im Körper auch in Substanzen um, die Entzündungen verursachen. Ausserdem beinträchtigen sie die Wirkung der Omega-3-Fettsäuren.
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Liponsäure ALC L-Carnitin
Sie erinnern sich daran, dass das Altern in Zusammenhang mit mitochondrialen Schäden in den Zellen steht. Durch Studien an Mäusen fand man heraus, dass die Kombtnation von Liponsäure und ALC ältere Mitochondrien regeneriert haben. Die Mitochondrien hatten sich danach extrem verjüngt, Diese Kombination funktioniert, da Liponsäure ein Antioxidans ist, das die Oxidation in den Mitochondrien mildert.
Liponsäure unterstützt die Aufnahme von Glukose in die Zellen, wodurch die Instilinresistenz verringert wird. je niedriger der Insulinspiegel, desto langsamer verläuft der Alterungsprozess. Liponsäure bildet auch einen syneristischen Effekt mit ALC. Denn ALC kann die Oxidation in den Mitochondnen fördern, und Liponsäure blockiert diesen Effekt.
Die Frage lautet: Welches Liponsäure Supplement zeigt die beste Wirkung? Die meisten Supptemente enthalten eine Kombination aus R- und S-Isomeren und werden als Alpha-Liponsätire verkauft. In den Mitochondrien ist jedoch nur das R-Isomer aktiv. Einige Studien geben zu erkennen, dass nur das synthetische S-Isomer in die R-Form umgewandelt wird. Andere Studien zeigen jedoch, dass sich das S-Isomet störend auf die R-Form auswirkt, Aber eines ist man sich allerdings ganz sicher: Die R-Form istwesentlich teurer als die allgemein verbreitete Alpha Liponsäure.
AL C besteht einfach nur aus L-Carnitin sowie einer beigefügten Acetylgruppe. Diese Acetylgruppe jedoch unterstützt die Aufnahme von ALC 'ins Gehirn. Dort unterstützt es den Aufbau von Neurotransmittern deren Wirkung während des Alterns oft nachlässt. Das gilt zum Beispiel für Acetylcholin und Dopamin. ALC schützt die anfälligen Mitochondrienmembranen und hilft somit den Mitochondrien, sich zu regenerieren.
Creatin
Es mag Ihnen vielleicht etwas seltsam erscheinen, dass Creatin auf einer Liste von Anti-Aging-Substanzen aufgeführt ist. Aber eine Tierstudie hat kürzlich Folgendes ergeben:
Wurde Mäusen Futter verabreicht, das drei Prozent Creatin enthielt, verlängerte sich ihre Lebensdauer um neun Prozent. Obwohl wir jedoch keine Mäuse, sondern Männer und Frauen sind, hat Creatin auch für uns einen Antl-Aging-Effekt: Es schützt die Nervenzellen des Gehirns, indem es deren Hyperstimulation blockiert, die ansonsten zum Absterben der Nervenzellen führt. Da Creatin die ATP-
Werte in den Nervenzellen aufrechterhält, schützt es auch vor Krankheiten wie Parkinson.
Im Versuchslabor stellte man fest, dass Creatin das Gedächtnis und das "Denkvermögen" bei Mäusen verbessert. Außerdem verringerte es das Ausmaß an Pigmenten, die zu einer Hirnschädigung führen. Solche Pigmente bauen sich auf, wenn das Gehirn altert. Creatin schützt auch vor Lärmbedingtem Gehörverlust, was nicht unwichtig ist, da man mit zunehmendem Alter im Allgemeinen schlechter hört.
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Coenzym Q10
Q10 wird im Körper von der Aminosäure Tyrosin gebildet, und zwar über denselben Stoffwechselweg, der auch Cholesterin produziert. Die körpereigene Herstellung von QIO nimmt mit zunehmendem Alter jedoch ab. QIO ist an der Energiegewinnung in den Mitochondrien beteiligt und wirkt wie ein Antioxidans. Einige Studien zeigen, dass Q10 schützend auf das Gehirn wirkt. Vor allem in dem Bereich, wo Dopamin produziert wird. Vielleicht schützt es sogar vor Parkinson. QI 0 sammelt sich in Gewebeformen an, die Höchstleistung erbringen müssen, also auch im Muskel und im Gehirn.
Wer Statin-Medikamente zur Behandlung von Herzkreislauf-Erkrankungen einnimmt, verfügt vielleicht nur über wenig QI 0. Denn diese Medikamente wirken sich störend auf den Stoffwechsel von QIO aus. Sie blockieren das Leberenzym, das sowohl Cholesterin als auch QIO produziert, und senken den Plasmaspiegel um mehr als 40 Prozent. Die erste auftretende Nebenwirkung, ist, dass die Muskeln versagen.
Eine Studie an älteren Menschen, die Q10- Supplemente zu sich nahmen, kam zu folgendem Ergebnis: Eine tägliche Dosis von 300 Milligramm, eingenommen über einen Zeitraum von vier Wochen, verringerte die Muskelfasern des Typ I, förderte aber das Wachstum von Typ II. Das ist jedoch das Gegenteil voll dem, was normalerweise beim Älterwerden passiert: Kleinere und schwächere Typ-I-Fasern sind dann zahlreicher vorhanden als Typ-II-Fasern, und letztere stehen mit dem Kraft- und Muskelaufbau in Verbindung. Man vermutet, dass dieser Mechanismus ein Effekt der Genreguilation ist, der durch das Coenzym Q10 bewirkt wurde. Sie müssten anderthalb Kilo Sardinen essen, um 100 Milligramm QIO aufzunehmen, also sind Supplemente auf jeden Fall die bessere Wahl.