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Aus welchem Gebiet wie viel Feuchtigkeit in die Schweiz transportiert wird, hängt von der grossräumigen atmosphärischen Zirkulation mit ihren Winden ab. Wie in Abbildung unten ersichtlich, stammen im Durchschnitt 40 Prozent des Niederschlags, der in der Schweiz fällt, aus verdunstetem Nordatlantik-Wasser. 25 Prozent kommen aus dem Mittelmeerraum, 20 Prozent von der Landoberfläche Mitteleuropas und 15 Prozent aus der Nord- und Ostsee. Je nach Jahreszeit schwanken diese Zahlen aber stark. Im Winter ist der Nordatlantik eine noch grössere Feuchtequelle, im Sommer spielen dagegen die mitteleuropäischen Landflächen eine wichtigere Rolle als in der Abbildung dargestellt. Zudem wirken die Alpen als Wetterscheide, also als Barriere für den Feuchtetransport zwischen Nord und Süd (und umgekehrt). So wird die Südschweiz hauptsächlich mit Feuchte aus dem Mittelmeerraum versorgt, die Nordschweiz aus den nördlichen Meeren. Allgemein sind im Vergleich der Jahre grosse Schwankungen der Feuchtequellen auszumachen. Das führt aber nicht zwingend zu Änderungen des gesamten jährlichen Niederschlags in einem Gebiet.