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Ein optometrisches Visual-Training muss möglichst früh begonnen werden. So bestehen gute Chancen die Qualität der visuellen Wahrnehmung wieder nachhaltig zu verbessern. Dieses Training muss gut mit den anderen laufenden Therapien koordiniert werden und braucht Geduld und Durchhaltevermögen.
Eine Gehirnerschütterung, ein Schleudertrauma oder ein Schlaganfall können die allgemeinen Sehfähigkeiten stark beeinträchtigen. Auch andere Arten von Schädel – Hirn Traumen können solche Wahrnehmungsstörungen verursachen. Am häufigsten kommen erhebliche Koordinationsstörungen des Augenpaares vor, bei denen die betroffenen Menschen grosse Schwierigkeiten haben einen Punkt genau zu fixieren und sich darauf zu konzentrieren. Ebenfalls sind meist Fokussierstörungen zu beobachten, welche das Scharf-Sehen fast unmöglich machen. Die Koordinations- und die Fokussierstörungen können zu sehr unangenehmen Sehschwankungen und Unsicherheiten führen. Eine Überempfindlichkeit des peripheren Bewegungssehens oder ein Gesichtsfeldausfall nach einem Schlaganfall können erhebliche Orientierungsprobleme verursachen. Nicht selten kommen noch Kopfschmerzen und starke Verspannungen diverser Muskelgruppen hinzu. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, sind Sie in Ihrem Alltag zum Teil massiv eingeschränkt. Sich länger zu konzentrieren ist schwierig. Sie müssen häufiger Pausen einlegen oder sich in einem dunklen stillen Zimmer hinlegen. Sie sind schnell abgelenkt und Sehen nicht immer deutlich, auch nicht mit Ihrer neuen Brille. Einige Menschen mit solchen massiven Alltags – Sehstörungen können ihren Beruf zum Teil nicht mehr ausüben.
Zumeist sind 6-20 Lektionen erforderlich.