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Die Klubs der Swiss Football League treffen sich am kommenden Montag, 16. März 2020, in Bern zu einer ausserordentlichen Generalversammlung. Neben der Abstimmung über den Modus ab der Saison 2021/22 in der Super League werden die Klubvertreter die neusten Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus besprechen.
Im Vorfeld der Generalversammlung der SFL vom November 2019 hatten verschiedene Klubvertreter den Wunsch geäussert, den Vorschlag für die künftige Struktur und den Modus für die Raiffeisen Super League (RSL) noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen und Unklarheiten zu beseitigen. Der Entscheid wurde folglich auf eine ausserordentliche Generalversammlung verschoben, die nun am kommenden Montag, 16. März 2020, stattfinden wird.
Nach umfangreichen Abklärungen stimmen die Klubs darüber ab, die RSL ab der Saison 2021/22 mit 12 statt wie bisher mit 10 Klubs auszutragen. Wie in der höchsten schottischen Liga würden die Klubs im neuen Modus nach 33 Runden, in denen alle Teams 3 Mal gegeneinander gespielt haben, in 2 Gruppen mit jeweils 6 Klubs unterteilt werden. Die obere Gruppe würde anschliessend in 5 weiteren Runden je einmal gegeneinander um den Titel spielen, die untere Gruppe gegen den Abstieg (total 38 Runden).
Status quo in der BCL
In der Brack.ch Challenge League (BCL) soll der heutige Modus mit 10 Klubs und 36 Runden beibehalten werden. Auch die Barrage zwischen dem 2. der BCL und neu dem 11. der RSL soll weiterhin zur Austragung gelangen.
Damit die neue Struktur und der neue Modus in der RSL auf die Saison 2021/22 hin eingeführt werden könnten, ist an der SFL-Versammlung eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Zusätzlich müssen anschliessend die anderen Abteilungen des Schweizerischen Fussballverbandes der Erweiterung der Anzahl Klubs in der SFL zustimmen.
Reaktion auf das Veranstaltungsverbot des Bundesrats
Die Verschiebung der Versammlung vom 13. auf den 16. März 2020 erfolgte aufgrund des vom Bundesrat wegen des Coronavirus vorläufig bis zum 15. März verhängten Verbots für alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Die SFL will mit den Klubvertretern in Kenntnis des neuen Entscheids des Bundesrates über das weitere Vorgehen und mögliche Szenarien diskutieren.
Der Spielbetrieb in den beiden höchsten Schweizer Ligen ruht seit dem am 28. Februar 2020 ausgesprochenen Veranstaltungsverbot. Die Meisterschaftsrunden 24, 25 und 26 wurden bereits definitiv auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Quelle: (sfl.ch / 11.03.2020)