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Tiroler Bracke (FCI Nr.68)
Die Tiroler Bracke stammt ebenso wie die Brandlbracke von der Keltenbracke ab. Um 1860v begann im Tirol die Reinzucht der Tirolerbracke. Bei ihr handelt es sich mit ihren zwei Farbschlägen um einen reh- bis hirschroten oder einen schwarzroten Hund mit dichtem Stockhaar und 42 bis 50 cm Schulterhöhe. Häufig findet man auch noch ein weisses Abzeichen an Pfoten und Brustansatz, was auf altes Brackenerbe schliessen lässt. Ihre herausragenden Merkmale sind der sichere Fährtenlaut auf alles Wild und die Wesensfestigkeit, die eigentlich jedem Jagdhund eigen sein sollte. Die Tiroler Bracke ist der meistgeführte Jagdgebrauchshund in Tirol und wird dort vor allem von Berufsjägern zum Brackieren und zur Schweissarbeit verwandt. Die Tiroler Bracke ist ein Solojäger. Der Hund ist durch den anhaltenden Laut und die konzentrierte Nasenarbeit, aber auch durch seine mittelgrosse Statur langsamer als das Wild, und er hält nur selten Sichtkontakt zu diesem. Sticht der Hund aber einmal einen Hasen oder Fuchs, so kann man dies an der sehr viel schnelleren Lautfolge hören.