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Concorso internazionale
Low Life
Carmen studiert an der Uni. Dort lernt sie Hussain kennen, ein junger Dichter aus Afghanistan, der Literatur studiert. Diese Begegnung verändert alles. Sie verlieben sich, wollen sich nie wieder trennen. Charles ist verzweifelt und will sie nicht verlieren. Wenn er nicht zusammenbricht, ist es nur dank der Freundschaft zu Miguel, der ihm beibringt, Flamenco zu tanzen. Hussain erfährt, dass sein Asylgesuch abgelehnt wurde. Jedes Mal, wenn er ausser Haus geht, stirbt Carmen fast vor Angst. Die beiden Liebenden schliessen sich ein und verbringen ihre Tage im Bett. Plötzlich hat Hussain das seltsame Gefühl, dass sie ihn überwacht. Er kann nicht mehr schreiben, er erstickt, er muss raus. Hussain entflieht ihr mit derselben Plötzlichkeit, mit der er in ihr Leben trat. Er geht aus Liebe. Sich in einen Ausländer zu verlieben, bedeutet, sich seinem Kampf anzuschliessen, und das will er ihr ersparen. Charles hat noch nicht aufgegeben. Er spaziert mit Carmen unter den Bäumen der Saône. Als sie sich dem Ufer nähert, weiss er, dass sie am liebsten sterben möchte. So wacht er über sie, aus Liebe zu ihr, mit ruhiger Kraft.