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Das im April 2014 begonnene Fernwärmeprojekt Düdingen nimmt allmählich Gestalt an. Derzeit ist der Fernleitungsnetzbau in der ersten von insgesamt vier geplanten Etappen im Gang (die FN berichteten). Das Baugesuch für die zweite Etappe liegt zurzeit öffentlich auf, wie dem Amtsblatt zu entnehmen ist.
«Momentan ist ungefähr ein Drittel abgeschlossen», sagt Ammann Kuno Philipona über die Fortschritte an der ersten Etappe, in der das Hotel Bahnhof, die Gemeindeverwaltung, das OS- sowie das Wolfackerschulhaus ans Fernwärmenetz angeschlossen werden. «Ungefähr Mitte April sollten die Arbeiten dann die Hauptstrasse kreuzen und werden damit auch eine Umleitung des Verkehrs nötig machen.»
Der Abschluss der ersten Etappe–bis zur Brugera-Verzweigung reichend–dürfte bis Juli 2015 erfolgen; erste Wärme soll im Herbst produziert werden. Die zweite Bauetappe erfolgt dann der Brugera-, Alfons-Aeby- und Chännelmattstrasse entlang in Richtung der Sportanlage Leimacker, die 2016 gemeinsam mit dem Werkhof ans Fernwärmenetz angeschlossen wird. Dabei durchqueren die Arbeiten auch einen Teil des Brugeraholzes, was eine temporäre Rodung nötig macht. «Die Maschinen durchqueren den Wald dort, wo ein Fussweg besteht, um damit die Rodung so klein wie möglich zu halten», erläutert der Ammann: «Danach soll der Wald in gleichem Masse wieder aufgeforstet werden.»
Für die zweite Etappe ist erneut vorgesehen, die Verlegung der Fernwärmeleitungen auch gleich mit der Erneuerung von Wasserleitungen und Kanalisation zu verbinden. Die weiteren Etappen führen das Projekt in die Haslera und in den Obermatt- und Vullyweg. mz