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Das Pfarrhaus von Buus liegt am Fusse des Kirchhügels. Es wurde im Jahre 1546 auf Kosten der Deutschordenskommende erbaut. Auf drei Seiten umgibt es der gestufte Pfarrgarten. Gegen die Strasse ist der Giebel des dreigeschossigen Hauses mit einem buggestützten Klebedach versehen, um so eine Traufständigkeit vorzutäuschen. Bedeutende bauliche Veränderungen folgten in den Jahren 1692 – 1694. Der südseitige Laubenanbau unter dem abgeschleppten Hauptdach entstand erst nach 1779. Der Haupteingang auf der Westseite zeigt über dem vergitterten Oberlicht eine Steintafel mit zwei Wappenschildern des Deutschritterordens und der Familie von Stein. Darüber das Wappen des Friedrich von Honburg, Komtur zu Beuggen, von 1546. Die Fenster der Fassaden sind meist zwei- oder dreiteilig. Im Innern befindet sich eine Wendeltreppe mit gewundener profilierter Spindel, im Obergeschoss ein Kachelofen von 1806, eine bemalte Holzdecke mit Rosettenmalerei, aus dem 17. Jahrhundert. Im Vorgarten steht ein Brunnen.
Das giebelständige Haus gehört wohl zu den ersten Steinhäusern des Dorfes und ist diesen durch das Klebedach an der Giebelseite angepasst worden. Zahlreiche Details, darunter vor allem die verschiedenen Wappen am Äussern, die Um- und Anbauten, sowie die reiche Innenausstattung machen es zu einem historisch und kunsthistorisch wertvollen Bau des späten Mittelalters, das hier sein Ende und zugleich in den späteren Veränderungen das Weiterleben der Tradition manifestiert.
Adresse Sekretariat
Sekretariat der ev.-ref. Kirchgemeinde
Buus-Maisprach
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