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Recht spontan entschied ich mich, mich für ein regionales Rennen in Alterswil anzumelden. Ich kannte die Strecke noch nicht und deshalb machte ich vor dem Rennen noch eine Runde, um die Strecke ein wenig kennen zu lernen. Die Strecke war recht lang, aber es hatte einige schöne Abfahrten und auch einen härteren Anstieg. Mein Ziel war es, dieses Rennen zu gewinnen, obwohl ich noch etwas müde Beine von der vergangenen, harten Trainingswoche hatte. Nach dem Einfahren und einigen Sprints fühlten sich meine Beine jedoch schon viel besser an.
Bei den Rennen des Garmin Bike Cups starten die Junioren immer mit den Elitefahrern und ich wollte versuchen, so lang wie möglich mit diesen mitzuhalten. Am Start konnte ich mich gleich weit vorne einreihen und mit einer Gruppe Elitefahrern mitfahren. Als ich von der ersten Runde zurückkam, lag ich etwa auf dem 7. Rang der Elite-Kategorie und ich hatte schon einen beachtlichen Vorsprung auf den ersten Juniorenfahrer. Auf den folgenden zwei Runden konnte ich meinen Vorsprung immer mehr ausbauen. Auf der letzten Runde fiel es mir aber recht schwer, mich noch einmal zu quälen, dies lag wahrscheinlich daran, dass ich bereits das Rennen vom nächsten Wochenende im Kopf hatte. So wurde mein Vorsprung also noch etwas kleiner und ich kam schliesslich rund eine Minute vor dem Zweiten ins Ziel.
Es war ein super Gefühl wieder einmal zuoberst auf dem Podest zu stehen, obwohl dies nur ein eher kleines regionales Rennen war.
Die ersten drei Runden dieses Rennens gaben mir viel Selbstvertrauen für das UCI- Junior Series Rennen am nächsten Samstag in Frankreich.
Jetzt heisst es: „Gut erholen und am Samstag voll angreifen!“