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Anstatt dass Lernende 8 – 8.5 Stunden pro Tag arbeiten, sollten sie nur 7 -7.5 Stunden pro Tag arbeiten müssen, damit sie mehr Zeit für Schule und Freizeit hätten.
Begründung
Kürzere Arbeitszeiten für Lernende sind angebracht, weil
•wir Lehrlinge 8 – 8.5 Stunden arbeiten und nur einen Bruchteil vom Lohn bekommen.
•wir Lehrlinge noch nicht vollständig ausgebildet sind und Zeit brauchen für das neu erworbene Wissen.
Der Beginn der Lehre ist ein völlig neuer Abschnitt im Leben eines jungen Menschen: Man ist 3 – 4 Tage im Betrieb und hat 1 – 2 Tage Berufsschule. Dies bedeutet, dass ein Lehrling täglich 8 – 8.5h arbeitet. Demzufolge bleibt wenig Zeit für Schule oder Freizeit während der Woche und je nach Schulweg ist diese sogar noch kürzer.
Im ersten Lehrjahr soll man nur 7 Stunden arbeiten. Mit jedem neuen Lehrjahr soll die tägliche Arbeitszeit erhöht werden. Das heisst im ersten Lehrjahr 7 Stunden, im zweiten 7.5 Stunden, im dritten 8 Stunden und im vierten Lehrjahr 8.5 Stunden
Ein Vergleich soll unser Anliegen unterstützen: Gymnasiasten haben ungefähr 26 Stunden pro Woche Unterricht. Zudem haben sie 13 Wochen Ferien pro Jahr, im Gegensatz zu den Lehrlingen, welche nur 5 Wochen Ferien haben; Gymnasiasten haben demnach 160% mehr Ferien.