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Love
me Deadly
Story:
Lindsay Finch leidet an einem Kindheitstrauma. Aus diesem Grund kann die attraktive Frau mit keinem Mann eine richtige Beziehung führen. Zumindest nicht mit lebenden... Als Nekrophile sucht sie ihre Befriedigung vorwiegend auf Beerdigungen. Auf einer solchen lernt sie Fred, einen Bestattungsunternehmer, kennen. Bald einmal stellt sich heraus, das er dieselben sexuellen Neigungen wie sie hat. Nur schreckt Fred nicht einmal vor Morden zurück, um sich ausleben zu können...
Meine
Meinung:
Wie
zum Beispiel Cannibal
Girls, der im selben Jahr in den USA
realisiert wurde, war auch Love
me Deadly seiner Zeit
voraus. Ich bin echt erstaunt, dass dieser Film in Amerika im Jahre 1973
realisiert wurde...
Filme
mit einer «Nekrophilie-Story»
gibt es – es überrascht kaum – nur wenige. Der bekanntesten sind vermutlich
Nekromantik
(1 und 2). Gefolgt vom genialen Aftermath
sowie dem kleinen Genreklassiker Deranged und Filmen wie Buio
Omega oder auch Mosquito
– Der Schänder. Weit weniger bekannt
ist beispielsweise Lucker
– The Necrophagus. Am unbekanntesten ist jedoch mit Sicherheit Love
me Deadly.
Love me
Deadly
wäre eigentlich ein recht typisches amerikanisches Psychodrama der frühen
70er-Jahre, wenn er nicht auch einige wenige recht grafische Goreszenen und
besonders einige – zumindest für damals – erstaunlich explizite Nackt- bzw.
angedeutete Nekrophilie-Szenen zeigen würde...
Die
Story ist insgesamt nicht uninteressant. Leider bietet Love me Deadly jedoch auch
diverse langweiligere Passagen. Die meisten Darsteller überzeugen. Der Score
wird/würde mit Sicherheit nicht allen Zuschauern gefallen. Ich fand die Musik
jedoch meist recht passend (zum Beispiel das Titellied namens «Love me Deadly»).
Genrefans
sollten auf jeden Fall unbedingt versuchen, diesen insgesamt interessanten Film
irgendwo aufzutreiben!
Übrigens: Regisseur Jacques Lacerte hat nach Love me Deadly leider offenbar nie mehr einen weiteren Spielfilm realisiert...
O:
Love me Deadly
USA
1973
R:
Jacques Lacerte
D:
Mary Charlotte Wilcox, Lyle Waggoner, Christopher Stone, Timothy Scott
Fassungen: Bekannt sind mir lediglich ein US-Video (mit R-Rating) sowie das Englische (Hokushin Audio Visual). Beide sind uncut. Schwer vorauszusagen, ob auch dieser praktisch unbekannte Film tatsächlich eines Tages auf DVD veröffentlicht werden wird...
Geschrieben von: ManCity
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