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1962 entdeckten die USA während eines Aufklärungsflugs, dass auf Kuba sowjetische Raketen stationiert waren. Der damalige US-Präsident John F. Kennedy entschied sich für eine Seeblockade und forderte den Abzug der Raketen.
US-Beamte fragten den damaligen Schweizer Botschafter in Washington, August R. Lindt, Fidel Castro eine dringende Nachricht zu überbringen – und zwar über Lindts Botschafterkollegen Emil A. Stadelhofer in Havanna. Die Nachricht besagte, dass die USA weitere nächtliche Aufklärungsflüge über Kuba planten und dadurch prüfen wollten, ob die sowjetischen Raketen entfernt worden waren. Dazu sei der Einsatz von Signalraketen notwendig, die leicht mit Bomben verwechselt werden könnten.
Botschafter Emil A. Stadelhofer musste Fidel Castro klarmachen, dass die USA keine Attacke auf Kuba planten und er deshalb die Aufklärungsflugzeuge der USA nicht abschiessen solle.