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Afterpfand
(lat. subpignus), das von dem Pfandgläubiger weiter verpfändete Pfand. Nach der herrschenden Ansicht wird das Unterpfandrecht nicht an dem Gegenstande bestellt, welcher dem ersten Pfandgläubiger verpfändet war, sondern an dem ihm bestellten Pfandrecht, einschließlich der Forderung, für welche dasselbe haftet. Deshalb kann das Unterpfandrecht nicht weiter reichen als das erste Pfandrecht. Der Faustpfandgläubiger macht sich seinem Schuldner, welchem er nach Tilgung der Forderung das Pfand zurückzugeben hat, verantwortlich, wenn er dasselbe ohne dessen Zustimmung weiter verpfändet.
Sonst darf der Drittschuldner, welchem von der Afterverpfändung Nachricht gegeben ist, nicht zahlen ohne Zuziehung des
Afterpfandgläubigers. Wird die Forderung des
Afterpfandgläubigers fällig, ohne
daß er von dem ersten Pfandgläubiger
befriedigt wird, so darf er fordern, daß er gerichtlich ermächtigt wird, die verpfändete Forderung gegen den Drittschuldner
bis zum Betrage der eigenen Forderung einzuklagen und das dafür bestellte Pfand zu realisieren. Wo das Pfandrecht an einer
Forderung als eine bedingte Cession angesehen wird, kann der
Afterpfandgläubiger unmittelbar gegen den Drittschuldner vorgehen.