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Mobilisierung von Bauland ARGE ALP
Die Thematik der Baulandhortung und -mobilisierung wurde von der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) als eine zentrale Herausforderung erkannt. Welches sind die Instrumente, Massnahmen und Strategien, mit denen die bebaubaren Flächen dem Bodenmarkt zugeführt werden können? Durch die Mobilisierung sollen nicht nur geeignete Flächen für die Bebauung verfügbar gemacht werden, die Mobilisierung führt auch zu einem schonenden Umgang mit den Freiflächen, einer besseren Auslastung der kostenintensiven Infrastruktur und einer flächensparenden Siedlungsentwicklung.
Die ARGE ALP hat die günstige Ausgangslage als internationale Gemeinschaft genutzt und die Möglichkeit wahrgenommen, einen breiten Überblick über bereits getroffene Massnahmen in diesem Bereich – dies auch mit der Absicht vom Nachbar lernen zu können – und gute Ansätze auch im eigenen Planungssystem einzuführen. Gerade diese länderübergreifende Betrachtung hat neue Ansätze zugelassen. Trotz verschiedener Rahmenbedingungen und Gesetzgebungen in den Ländern konnten konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Situation erarbeitet werden.
Arbeitsgemeinschaft Alpenländer
Stauffer & Studach erarbeitete in einer breit abgestützten Projektgruppe die raumplanerische Auslegeordnung in den verschiedenen Ländern. Die Auslegeordnung umfasste auch einen Vergleich der unterschiedlichen Planungssysteme hinsichtlich der Anwendung spezifischer planerischer Ansätze zur Baulandmobilisierung. Die Berichterstattung beinhaltet weiter eine Stärken- und Schwächenbeurteilung verschiedener Ansätze. Der Bericht wurde zweisprachig und zusätzlich in Form einer Kurzfassung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.