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Der ökologische Landbau gilt als Alternative für die notwendige Ökologisierung der nicht nachhaltigen Ernährungssysteme. Doch die reale Bedeutung des Ökolandbaus liegt noch weit hinter seinen Potenzialen zurück. Die Verbindung von Solidarökonomie mit Biolandbau ist eine mögliche Strategie, um dies zu ändern. Das Projekt «Die Bedeutung der Solidarökonomie für die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Europa früher und heute» untersucht die Verbindung zwischen Biolandbau und Solidarökonomie als progressives Modell, um es so der systematischen Förderung zugänglich zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine transnationale Netzwerkplattform gebildet, an der Akteure im Bereich Solidarökonomie und Biolandbau aus Praxis, Politik und Forschung aus fünf europäischen Ländern teilnehmen. Neben den jährlichen Treffen bildet diese Webseite ein wichtiges Instrument, um einen konstanten Dialog zu verstärken und den Wissenstransfer zwischen Biolandbau und Solidarlandwirtschaft zu ermöglichen.
Rückblick auf INES-Konferenz
Vom 30. September bis 1. Oktober hat «INES», die Nationale Zusammenkunft der Solidarischen Ökonomie, ein Treffen mit Forschern und Aktivisten der Solidarischen Ökonomie in Mira (VE), Italien, organisiert. Ziel war, einen Lehrgang zum Thema "Übergang von solidarökonomischen Bezirken zu Gemeinschaften" zu lancieren. Der Workshop für Solidarökonomie richtete sich an Akteure aus Bezirksgemeinden, solidarischer Netzwerke, weiter an Initiatoren, welche sich für die Schaffung von Abkommen und Verträgen zwischen Produzenten und Konsumenten entlang der Wertschöpfungskette einsetzen sowie an weitere Interessierte.