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Roger Federer realisierte gegen David Ferrer insgesamt fünf Breaks und gewann 80 Prozent der Ballwechsel bei eigenem Aufschlag, wenn der 1. Service im Feld landete.
Federer lag gegen die Nummer 7 der Welt zu Beginn des zweiten Durchgangs mit einem Break in Führung, ehe er Ferrer den Satzausgleich zugestehen musste - der Spanier gewann zum Schluss des zweiten Abschnitts gleich 10 von 11 Punkten in Folge. «Ich hätte die Chance gehabt, den Match früher zu beenden, doch Ferrer kämpfte sich gut rein», musste der Schweizer anerkennen.
Im entscheidenden 3. Satz wehrte Federer beim Stand von 2:2 einen Breakball ab, bevor ihm der entscheidende Servicedurchbruch gelang. Die Führung liess sich Federer in der Folge nicht mehr nehmen. «Das gibt mir viel Selbstvertrauen für die weitere Hartplatzsaison», blickte der Baselbieter voraus.
Kuchen und ein «Happy Birthday»
So kam der Schweizer im 15. Duell mit Ferrer zum 15. Sieg. Als Belohnung durfte er noch auf dem Platz ein Stück Geburtstagskuchen essen, nachdem die Zuschauer in der Startphase des zweiten Satzes bei einem Seitenwechsel «Happy Birthday» gesungen hatten.
«Es ist ein Traum, dass ich in diesem Alter noch immer Tennis spielen kann», freute sich Federer. «Ich liebe Tennis, aber das Spiel macht mir noch mehr Spass, wenn ich Partien gewinnen kann. Speziell gegen Spieler wie Ferrer, die auf dem Platz immer alles geben.»
Nun gegen Lopez
In den Halbfinals trifft der Schweizer mit Feliciano Lopez (ATP 25) erneut auf einen Spanier. Auch gegen den Linkshänder (ATP 25) hat Federer eine makellose Bilanz in Direktduellen (10:0). Lopez setzte sich etwas überraschend mit 6:4, 6:7 (5:7), 6:3 gegen Lokalmatador und Wimbledon-Halbfinalist Milos Raonic (ATP 6) durch.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 09.08.14 07:30 Uhr