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Entsprechend ihrer Konfiguration dürfte es heute zwei Arten von Drohnen geben: Die High-Tech-Drohnen, ausgerüstet mit komplexer Elektronik, und die sehr einfachen Drohnen ohne Elektronik. Während High-Tech-Drohnen für verschiedene Aufgaben vorgesehen sein können, so für die Einsatzführung, die Aufklärung und für Kampfaufgaben mit Bomben und Lenkwaffen, beschränkt sich der Einsatz einfacher Systeme, ausgerüstet mit Sprengladungen, auf die Zerstörung von Bodenzielen.
High-Tech-Drohnen sind wegen der Elektronik und des Antriebes teuer. Dagegen ist die Herstellung von Nicht-High-Tech-Drohnen billig. Letztere dürften sich deshalb für Masseneinsätze sehr eignen. So können, wie der kürzlich stattgefundene Angriff auf die saudischen Erdölraffinerien gezeigt hat, einfache Drohnen in Schwärmen gegen grossflächige Ziele eingesetzt werden. Durch Schwarmeinsätze kann die gegnerische Radarerfassung gesättigt werden. Der Schutz durch die gegnerische Nahabwehr mit ihrer Boden-Luftverteidigung wird zu spät reagieren. Infolge des kleinen Aufwandes und der Wirkung im Ziel dürften Schwärme von Nicht-High-Tech-Drohnen in Zukunft in asymmetrischen Kriegen zunehmend eingesetzt werden.[i]
[i]Safi, M., Are drone swarms the future of aerial warfare?, November, 2019.