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In seiner Basler Galerie organisierte er in 65 Jahren über 300 Ausstellungen und verkaufte mehr als 16 000 Kunstwerke. Beyeler war bekannt für sein untrügliches Gespür für Qualität. Er kannte viele namhafte Künstler persönlich und kaufte teilweise direkt in ihren Ateliers, so etwa bei Pablo Picasso in Mougins.
Die Galerie Beyeler wird nach dem testamentarischen Willen des 2010 verstorbenen Sammlers nun geschlossen. Der Erlös geht vollumfänglich an die Beyeler Stiftung. Mit ihr haben Ernst Beyeler und seine Frau Hildy der Öffentlichkeit nicht nur ihre weltberühmte Kunstsammlung und einen Museumsbau von Renzo Piano geschenkt, sondern auch ein Grundkapital, das zur langfristigen Sicherung der Fondation Beyeler beiträgt. Die rund 100 Werke werden im Rahmen der Sektion Impressionist & Modern Art ausgerufen. Sie sind insgesamt auf rund 50 Millionen Pfund geschätzt. Zu den Highlights gehören ein 150 × 200 cm grosses Werk aus der «Nymphéas»-Serie von Claude Monet (Preis auf Anfrage), «Buste de Françoise» von Pablo Picasso, geschätzt auf 7 bis 10 Millionen Pfund, und «Le Vallon, Tahiti» von Paul Gauguin (5,5 bis 8,5 Millionen Pfund). Neben den Gemälden, die einen superben Querschnitt durch die Kunst des 20. Jahrhunderts bieten, werden Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken sowie eine herausragende Sammlung von 30 Picasso-Keramiken ausgerufen.(ba)
Ernst Beyelers Bestände werden am 21. und 22. Juni im Auktionshaus Christie’s in London versteigert.