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Schwyzer Hirschjagd hat das Abschussziel nicht erreicht
Im kommenden Jahr wird eine neue Strategie zur Bejagung der Hirsche festgelegt.
Trotz der Weiterführung der Jagd im November wurde im Kanton Schwyz die Abschussvorgabe für Rotwild um 57 Tiere verfehlt. Dies heisst es in einer Mitteilung des Kantons Schwyz.
Insgesamt brachten die 439 Jägerinnen und Jäger 505 Stück zur Strecke, davon 92 Stiere, 143 Kühe und 270 männliche und weibliche Jungtiere. Daraus resultiert ein Geschlechterverhältnis von 1:1,5. Die Eingriffsstärke in der Kälberklasse liegt bei etwa 36 Prozent. Die Jagdplanung erfuhr in den vergangenen fünf Jahren keine Änderung.
Da der Rotwildbestand zunahm, wurde das Abschussziel mit 562 Hirschen hochgehalten (Vorjahr: 560). Wie der Schwyzer Jagdverwalter Manuel Wyss ausführt, werde nun der externe Wildbiologe, der in den vergangenen fünf Jahren für den Kanton Schwyz ein Hirsch-Monitoring mit Fotofallen durchgeführt habe, seine Resultate vorlegen. Ein neues Hirschmanagement
Aus diesen Resultaten werde die Jagdkommission die künftige Strategie für die Bejagung der Hirsche festlegen. Auf der Basis dieses Hirschmanagements erfolgt die Jagdplanung für das kommende Jahr.
Das im Jahr 2021 eingeführte Gamsmanagement zielt darauf ab, den Bestand wirksam zu stabilisieren, den Jagddruck auf zwei- und mehrjährige Böcke zu entschärfen und gleichzeitig den Verbissdruck im Wald zu senken. Das Abschussziel wurde dieses Jahr um vierzig Stück auf 350 erhöht und mit 354 erlegten Tieren vollumfänglich erreicht.
Die Strecke setzt sich aus 85 männlichen und 76 weiblichen Jährlingen, hundert Geissen und 89 Böcken zusammen. Das Gamsmanagement wird für mindestens fünf weitere Jahre weitergeführt.
Ein neuer Wildhüter im Kanton Schwyz Zur auch abgeschlossenen Rehjagd werden die Zahlen zurzeit auf der Jagdverwaltung noch erfasst und in den kommenden Wochen mitgeteilt. Für die Regulierung des Steinwildbestands wurden, wie im Vorjahr, acht Tiere freigegeben. Vier Jäger haben das Kontingent von vier Geissen und vier Böcken erfüllt. Der diesjährige Murmeltierbestand erlaubte den Abschuss von 48 (Vorjahr: 43) Tieren. Erlegt wurden 38 Murmeltiere, davon 21 männliche und 17 weibliche Tiere.
Aufgrund medizinischer Eingriffe werden zwei Wildhüter im kommenden Jahr für längere Zeit ausfallen. Um die Dienstleistungen zugunsten der Bevölkerung sicherzustellen, wird ab dem 1. Februar Patrick Zgraggen die Wildhut unterstützen. Patrick Zgraggen ist ein erfahrener Jäger, Fischer, Hegeobmann sowie Schweisshundeführer.
Foto: zvg