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Im Jahr 2007 hat sich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen aufgrund der Eintrübung an den Finanzmärkten leicht verschlechtert. Die Zahl der Kassen in Unterdeckung ist leicht angestiegen. Dies das Resultat des jährlichen Berichts des BSV über die finanzielle Lage der VE und Lebensversicherer.
Der Bericht zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen basiert auf einer Erhebung des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV bei den Aufsichtsbehörden der beruflichen Vorsorge. Die Auswertung zeigt, dass sich Ende 2007 78 Kassen oder 4.2% in Unterdeckung befanden. Im Vorjahr waren 72 Kassen von einer Unterdeckung betroffen. Die gesamte Unterdeckungssumme belief sich per 31. Dezember 2007 auf rund 17.1 Mrd. Franken.
Der grösste Teil der Unterdeckungssumme betraf Kassen mit Staatsgarantie. Deren Fehlbetrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 700 Millionen Franken auf 15.8 Milliarden. Die Auswertung der Performancedaten zeigt, dass die durchschnittliche erwartete Rendite dieser Kassen über der Rendite liegt, die nötig ist, um den Deckungsgrad konstant zu halten. Langfristig ist so in der Tendenz mit einem Anstieg der Deckungsgrade zu rechnen.
Bei den privatrechtlichen Kassen betrug der durchschnittliche Deckungsgrad per Ende 2007 rund 116%. Der Pictet-BVG-25-Index ist bis Ende November 2008 um rund 8% gefallen. Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Kassen eine Rendite von rund 4% pro Jahr benötigen, nur um den Deckungsgrad konstant halten zu können. Bei einem durchschnittlichen Deckungsgrad von rund 103% bis 104% dürfte der Anteil der Kassen in Unterdeckung schätzungsweise rund 30% bis 50% betragen. Dieser Anteil kann wegen der hohen Marktvolatilität schnell zu- oder abnehmen. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Lage vergleichbar mit der Situation per Ende 2002.