Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/251675

<h2>SubmittedText<h2><p>Iran wird seit mehreren Wochen von heftigen Protesten der Bevölkerung erschüttert. Angeführt wird die Bewegung von den Frauen, die für ihre Rechte kämpfen. Die brutale Antwort des Regimes hat schon Hunderte Todesopfer gefordert, Tausende wurden verletzt, mehr als 20 000 Personen verhaftet, es kommt zu Folter und Vergewaltigungen. </p><p>Gedenkt der Bundesrat, zum Schutz der grundlegendsten Menschenrechte und aufgrund der besonderen Rolle der Schweiz seinen Botschafter in Teheran zu Konsultationen einzubestellen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>La Suisse a réagi par le biais de plusieurs interventions diplomatiques à plusieurs niveaux, entre autre par une intervention du Président de la Confédération Ignazio Cassis auprès du Président Raisi. Elle a condamné à de nombreuses reprises l'usage disproportionné de la force par les forces de sécurité iraniennes. Le Conseil fédéral estime qu'il est important que l'ambassadrice suisse demeure à Téhéran afin de continuer à suivre de façon adéquate les développements et à intervenir auprès des autorités iraniennes en faveur du respect des droits de l'homme. Concernant le soutien de la population civile, la Suisse collabore avec des organisations internationales actives dans le domaine des droits de l'homme plutôt qu'avec la société civile iranienne, car tout soutien direct à des organisations iraniennes les expose à des risques importants de représailles.</p><p>Das für Sanktionen zuständige WBF hat gemeinsam mit dem EDA entschieden, die im Zusammenhang mit den aktuellen Protesten erlassenen EU-Sanktionen gegenüber Iran nicht zu übernehmen. Der Entscheid wurde unter Einbezug aller innen- und aussenpolitischen Interessen der Schweiz gefällt, darunter auch die guten Dienste der Schweiz in Iran. Die Schweiz ist bestrebt, den offenen und kritischen Dialog mit der iranischen Regierung weiterzuführen und ihre Forderungen in Bezug auf die Menschenrechtslage wie auch andere Themen direkt einzubringen. Sie ist der Ansicht, dass dieser Ansatz der Sache - namentlich der Förderung der Frauen- und Menschenrechte und der Stabilität in der Region - längerfristig mehr dient.</p>