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Das Geschäft mit LCD-Monitoren, Unterhaltungselektronik und Speicherbausteinen für Computer läuft schlecht und drückt trotz höherer Umsätze den Gewinn des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung Electronics.
Der Gewinn ging im ersten Quartal 2011 um 30 Prozent auf 2,78 Billionen Won (etwa 1,75 Milliarden Euro) zurück, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf fast 37 Billionen Won. Samsung ist der weltgrösste Produzent von Speicherchips und LCD-Fernsehern mit Flachbildschirmen sowie die Nummer zwei im Handymarkt.
Der Nettogewinn sei nach dem starken ersten Quartal 2010 angesichts der fallenden Preise für DRAM-Speicher und geringerer Wirtschaftlichkeit bei LCD-Panels und TV-Geräten geschrumpft. "Im ersten Quartal war das Geschäftsumfeld wegen der steigenen Kosten für Rohmaterialien, der Unsicherheiten im Finanzmarkt in Europa und des verheerenden Erdbebens in Japan weiter schwierig", sagte der Vizepräsident des Konzerns, Robert Yi.
Auch für das zweite Vierteljahr erwartet Samsung ein ähnlich schwieriges Umfeld. Dem will der Konzern unter anderem mit Massnahmen zur Kostensenkung sowie der Einführung neuer Smartphone- und Tablet-Modelle entgegensteuern. Auch soll das Geschäft mit Premium-LCD-Monitoren und Premium-Fernsehgeräten angekurbelt werden.
(kgh/cms/awp)