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Auch wenn die Zinsen wieder stiegen und die Fed mit dem Abbau der nach der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz anfange, müssten derartige Werkzeuge weiterhin zur Verfügung stehen, sagte Yellen am Freitag. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die kurzfristigen Zinssätze irgendwann wieder gesenkt werden müssen, ist beunruhigend hoch, selbst in der Abwesenheit einer größeren Finanz- und Wirtschaftskrise."
Yellens Amtszeit läuft Anfang Februar ab. US-Präsident Donald Trump soll in den kommenden Tagen seine Entscheidung bekanntgeben. Als Nachfolger zieht Trump neben Yellen nach eigenen Angaben die Bewerber Jerome Powell und John Taylor in Betracht. Zwar würden "die meisten Leute" sagen, dass es auf Powell oder Taylor hinauslaufe, sagte Trump Fox Business Network. Aber er schätze Yellen sehr und erwäge alle drei Kandidaten für das Amt. Insgesamt gibt es fünf Bewerber für den Posten. Seit längerem wird über Fed-Direktor Powell als möglicher Bewerber gesprochen. Taylor ist ein Stanford-Ökonom.
(Reuters)