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Valentina kommt aus der Stadt Snigirewka, die sich im Süden der Ukraine befindet. Das Mädchen lernt in der 11. Klasse. Es wird in einer grossen Familie erzogen, das aus 12 Personen besteht. Ihre Mutter Ludmila (Jahrgang 1982) sorgt für die Kinder und den Haushalt, während der Vater Wladimir (Jahrgang 1979) im Krankenhaus vor Ort als unqualifizierter Arbeiter tätig ist. Staatshilfe und der Lohn des Mannes reichen kaum für den Lebensaufwand, ohne davon zu sprechen, dass manchmal unvorhergesehene Ausgaben auftauchen.
Einmal fuhr Valentina an einem Nachmittag mit dem Fahrrad und fiel um. Infolge des Unfalls erlitt das Mädchen einen schweren Schenkelbruch und eine transversale Risswunde. Valentina wurde in die lokale Klinik eingeliefert, wo ihre Wunde genäht wurde. Danach musste das Mädchen ins Regionalkrankenhaus, wo ihr eine Verplattung mit 10 Fixiernägeln eingesetzt wurde. Die Hautnekrose, die sich gebildet hatte, wurde herausoperiert.
Valentina brauchte auch Hauttransplantationen und eine langwierige Therapie, die eine ständige Desinfektion der Wunde, Verbände und Medikamenteneinnahme erforderte. Ihre kinderreiche Familie hatte keine Mittel, um die nötigen Materialien zu besorgen. So wandte sich Valentina per SOS GERASJUTA Stiftung an gutherzige Schweizer mit der Bitte um Hilfe bei der Heilung. Dank ihrer Spende bekam die Patientin alle notwendigen Medikamente und wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Valentinas Familie äussert den barmherzigen Schweizern ihre Anerkennung. Jetzt muss das Mädchen wieder ins Spital – die Platte muss entfernt werden, doch ihre Verwandten haben kein Geld zur Verfügung. Frau Kroschtschenko bittet Schweizer Gönner um Unterstützung.