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Das Nationale Hurrikan-Zentrum hatte Idalia vorab als «extrem gefährlich» bewertet. Über mehrere Tage hatten sich die Behörden in Florida und in den angrenzenden Bundesstaaten auf den Sturm vorbereitet und die Menschen vor möglicherweise dramatischen Auswirkungen gewarnt.
An vielen Schulen in Florida fiel der Unterricht aus, und in etlichen Bezirken wurden Menschen aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und zeitweise bei Verwandten, Freunden oder in Hotels Schutz zu suchen.
Idalia war vor der US-Küste kurzzeitig sogar als Hurrikan der Kategorie vier bewertet, dann aber wieder heruntergestuft worden. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von knapp mehr als 200 Kilometern pro Stunde traf der Sturm am Mittwoch (30. August) schliesslich in der Region Big Bend südlich der Hauptstadt Tallahassee auf die Küste Floridas. Danach schwächte sich der Sturm schnell ab zu einem Hurrikan der Kategorie eins von fünf – und schliesslich zu einem Tropensturm.
Schäden sind weniger schlimm als befürchtet
Der Sturm brachte nicht nur starke Winde, sondern auch heftige Regenfälle mit sich. Strassen wurden überschwemmt, Häuser beschädigt, Bäume entwurzelt, Stromleitungen zu Boden gerissen. Fundierte Aussagen zum genauen Ausmass der Schäden sind laut den Behörden erst in den kommenden Tagen möglich.
In Florida und Georgia waren am Mittwoch mehrere Hunderttausend Haushalte ohne Strom. Zehntausende Monteure sollten bei der Wiederherstellung der Stromversorgung helfen.
Floridas Governeur Ron DeSantis sagte, die Strassen in Florida seien in besserem Zustand als zunächst befürchtet. «Wir haben noch keine bestätigten Todesfälle», betonte er. «Aber das kann sich sehr wohl ändern.»
Idalia hatte auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Die Flughäfen Tampa, St. Pete-Clearwater, Venice, Tallahassee und Gainesville stellten ihren Betrieb vorübergehend ein. Der Schweizer Ferienflieger Edelweiss musste seinen geplanten Flug nach Tampa deshalb annullieren, wie das Aviatik-Portal «Aerotelegraph» berichtet.