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Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen (SR 0.441.2) wurde 1992 in Strassburg abgeschlossen. In der Schweiz wurde das Übereinkommen 1997 ratifiziert und am 1. April 1998 in Kraft gesetzt. Die wesentlichen Zielsetzungen der Charta der Regional- und Minderheitensprachen sind sprachlicher und kultureller Natur. Ihr Hauptzweck ist der Schutz und die Förderung der sprachlichen Vielfalt als eines der wertvollsten Elemente des europäischen Kulturlebens. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, alle drei Jahre einen Bericht über die Situation der Regional- und Minderheitensprachen und über getroffenen Massnahmen zur Umsetzung der Charta zu verfassen. Das Bundesamt für Kultur ist für die periodischen Berichte der Schweiz zuständig.
Letzte Änderung 07.12.2018