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- Die indonesischen Behörden haben die Warnstufe für den Vulkan Anak Krakatau erhöht.
- Gleichzeitig wurde die Verbotszone rund um den Vulkankrater auf fünf Kilometer ausgedehnt, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Jakarta mit.
- Nach Angaben eines Sprechers seien gestern verstärkt Rauchwolken und heisse Asche ausgetreten.
Die Gefahr weiterer Eruptionen sei gross, warnte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Alle Flüge zwischen den indonesischen Inseln Java und Sumatra würden aufgrund der Asche umgeleitet, heisst es bei der Luftverkehrskontrollbehörde. Die Asche sei zwar harmlos, doch sollten die Menschen in den betroffenen Gebieten Schutzmasken und Schutzbrillen tragen.
Mangel an sauberem Wasser und Medikamenten
Bei den traumatisierten Küstenbewohnern, von denen die meisten in Notunterkünften ausharren müssen, löste die Erhöhung der Warnstufe erneute Ängste aus. Ihre Lage wurde durch sintflutartigen Regen weiter erschwert, der in einigen Gebieten Überschwemmungen auslöste. Nach Angaben von Ärzten mangelt es bereits an sauberem Wasser und zunehmend auch an Medikamenten.
Eine Eruption des Vulkans samt anschliessendem Erdrutsch hatte am vergangenen Samstag einen Tsunami ausgelöst, durch den auf den nahegelegenen Inseln Sumatra und Java über 430 Menschen starben. Tausende Menschen wurden durch die Flutwelle obdachlos. Bis zum 4. Januar gilt der Ausnahmezustand in Indonesien.