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Aufgebot für Mannschaftszeitfahren BMC
Santa Rosa, Kalifornien (USA) - Das BMC Racing Team gibt als Titelverteidiger sein Aufgebot für das Mannschaftszeitfahren der Männer bei den UCI Weltmeisterschaften am Sonntag in Richmond, Virginia bekannt.
Rohan Dennis, Silvan Dillier, Stefan Küng, Daniel Oss, Taylor Phinney und Manuel Quinziato sind die sechs Fahrer, die ihre BMC timemachine TM01s über den 38,8 Kilometer langen Kurs jagen werden.
Peter Velits, der seit 2012 bei allen drei Austragungen des Bewerbs im Siegerteam stand, wird als erster Ersatz genannt.
Gemäss BMC Racing Team Trainer Marco Pinotti wurden die Fahrer aufgrund der Gegebenheiten der Strecke ausgewählt.
"Unsere Überlegungen begannen wir mit den sechs erfolgreichen Fahrern aus dem letzten Jahr", sagte Pinotti. "Zwei davon können wir leider nicht an den Start schicken. Tejay van Garderen verletzte sich bei der Vuelta a España. Peter ist zwar eine gute Vuelta gefahren, seine Form ist jedoch nicht am Maximum. Die anderen vier Fahrer sind in guter Verfassung und so mussten wir zwei neue finden. Phinney und Küng sind nach ihren Verletzungen bereit für diese Aufgabe."
Dennis, Dillier, Oss und Quinziato kehren als letztjährige Goldmedaillengewinner zurück. Küng nimmt als amtierenden Bahnenweltmeister der Einzelverfolgung zum ersten Mal am Bewerb teil. Phinney war in den Jahren 2012 und 2013 Teil der BMC Racing Team Equipe, bevor ihn eine Verletzung letztes Jahr ins Abseits drängte.
Fahrer:
Rohan Dennis (AUS), Silvan Dillier (SUI), Stefan Küng (SUI), Daniel Oss (ITA), Taylor Phinney (USA), Manuel Quinziato (ITA).
Ersatz: Peter Velits (SVK)
Rohan Dennis:
"Obwohl das Zeitfahren meine Spezialität ist, bin ich immer aufgeregt. Du weisst nie, wie gut die anderen sind. Diese Gedanken musst du jedoch zurückstellen. Es gibt keine Taktik. Du kannst nur hoffen, dass deine Vorbereitungen gut waren und versuchen zu gewinnen."
Silvan Dillier:
"Im letzten Jahr sassen wir auf dem heissen Stuhl und mussten den anderen Team zuschauen - darunter auch einigen Favoriten. Bis das letzten Team über die Ziellinie gefahren ist, war uns der Sieg nicht sicher. Das waren intensive Momente. Wenn ich zurückblicke war das ein sehr spezieller Moment, den wir gerne wieder erleben würden."
Stefan Küng:
"Für das habe ich wirklich hart trainiert und hier am Start zu sein, war ein grosses Ziel von mir. Ich freue mich riesig auf den Bewerb. Vor meiner ersten Teilnahme bei den Weltmeisterschaften bin ich ein bisschen aufgeregt. Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Gruppe haben."
Daniel Oss:
"Wir fühlen uns gut. Wir hatten eine grossartige Saison mit Siegen in drei wichtigen Mannschaftszeitfahren: bei der Vuelta a España, der Tour de France und dem Critérium du Dauphiné. Wir konzentrieren uns auf die erste Position und das beste Resultat. Gleichzeitig bleiben wir am Boden, denn die Weltmeisterschaften sind nie leicht. Zwischen den Fahrern müssen alle Details stimmen."
Taylor Phinney:
"Ich freue mich es ins Team geschafft zu haben. Ich fühle mich in der Lage das Rennen in derselben Verfassung wie vor meiner Verletzung fahren zu können, und das sagt eine Menge. Ehrlich gesagt habe ich mir noch vor wenigen Monaten bei meinem Comeback wenig Chancen ausgerechnet. Danach bin ich gut gestartet und habe meine Erwartungen für die Tour of Utah und die USA Pro Challenge übertroffen. Ich ging nach Belgien, fuhr mit den Jungs und überraschte mich selbst und auch das Management. Plötzliche dachte ich, dass ich vielleicht für das Aufgebot in Frage kommen könnte. Ich hatte die Weltmeisterschaften auf dem Radar, dachte jedoch nicht, dass ich es schaffen würde."
Manuel Quinziato:
"Im letzten Jahr konnten wir ohne grossen Druck fahren. Der Sieg hat uns jetzt in die Favoritenrolle drängt. Dieses Jahr werden wir mit mehr Druck konfrontiert. Zum ersten Mal gehen wir als Favorit an den Start. Für die Moral und das Selbstvertrauen ist das gut, aber es macht die Dinge auch schwerer."
Peter Velits:
"Als Ersatz genannt zu werden ist wirklich schwerer als ich dachte. Letztes Jahr mit dem Team zu gewinnen war ein schönes Gefühl und für mich der beste Sieg in einem Mannschaftszeitfahren. Natürlich würde ich gerne mit dem Team fahren, aber mein Jahr war dafür jedoch nicht gut genug. Ich litt durch die Verletzung und die Rückkehr in den Rennbetrieb. Trotz meiner Erfahrung und den gewonnenen Titeln fühle ich mich im Moment nicht auf demselben Level wie die gesetzten Fahrer."