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Geburt, Bürgerrechtliche Wirkungen
Ein Kind erhält das Schweizer Bürgerrecht (Kantons- Gemeindebürgerrecht), wenn ein Elternteil Schweizer Bürger ist.
Schweizer Heimatort / mindestens ein Elternteil ist Schweizer Bürger
Das eheliche Kind erhält das Bürgerrecht desjenigen Elternteils, dessen Familiennamen es trägt. Ist nur ein Elternteil Schweizer Bürger, so erhält das Kind dieses Bürgerrecht.
Eltern sind nicht verheiratet
Mutter ist Schweizer Bürgerin
Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und ist die Mutter Schweizer Bürgerin, so erhält das Kind das Schweizer Bürgerrecht der Mutter.
Überträgt die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) nach der Vaterschaftsanerkennung den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge, so können diese innerhalb eines Jahres seit der Übertragung beim Zivilstandsamt erklären, dass das Kind den Ledignamen und damit auch das Bürgerrecht des Vaters erhalten soll. Die gleiche Erklärung kann der Vater abgeben, wenn er alleiniger Inhaber der elterlichen Sorge wird.
Vater ist Schweizer Bürger
Anerkennt ein Schweizer Vater sein ausländisches Kind, so erwirbt dieses damit das Schweizer Bürgerrecht des Vaters.
Doppelstaatsangehörigkeit
Aus schweizerischer Sicht spricht nichts gegen den Besitz mehrerer Staatsangehörigkeiten. Erkundigen Sie sich bei der Botschaft oder beim Konsulat Ihres zweiten Heimatstaates, ob eine Doppelstaatsangehörigkeit auch dort möglich ist.