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Fotocomics, die auch als Fotoromane bekannt sind, erzählen eine Geschichte durch eine Abfolge von Fotos, auf denen die Charaktere und Schauplätze zu sehen sind. Um Dialoge darzustellen, werden Sprechblasen eingefügt und auch Soundworte sowie Speedlines werden häufig eingesetzt, um Geräusche und Bewegungen zu verdeutlichen. Auch werden ergänzende Kommentare eingebaut, doch längere Textpassagen sind eher unüblich. Die Geschichte wird durch die Handlung auf den Fotos erzählt, weniger durch Texte. Beim Fotografieren der Bilder werden verschiedene Perspektiven und Einstellungen verwendet, um der Geschichte mehr Aussage zu verleihen.
Das Genre von Fotocomics sind meistens Liebesgeschichten.
Fotocomics damals und heute
Mitte der 1940er-Jahre entstand der erste Fotocomic in Italien. Besonders dort und in anderen romanischen Ländern erfreute sich der Fotoroman einer jahrelangen Beliebtheit. Einige bekannte italienische Schauspieler begannen ihre Karriere durch Fotoromane.
Die Veröffentlichung von Fotoromanen ist inzwischen stark zurückgegangen, jedoch werden sie noch in einigen Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt und nach wie vor von den Lesern geschätzt.
Auch dank des Internets blüht das Medium des Fotocomics wieder auf und wird immer beliebter. Meist werden Spielzeugfiguren fotografiert und mit eingefügten Sprechblasen zum Leben erweckt, doch es gibt nach wie vor Fotocomics mit menschlichen Darstellern. Die Fotocomics werden oft von Privatpersonen erstellt und beispielsweise auf Blogs veröffentlicht.