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Gewalt durch Waffen behindert die globale Entwicklung und erschwert das Erreichen der UNO-Millenniumsziele. Die Schweiz will, dass die UNO gezielte Schritte zur Einschränkung der Waffengewalt unternimmt.Dieser Inhalt wurde am 17. November 2009 - 08:41 publiziert
Dies hielt der Schweizer Botschafter Peter Maurer vor der UNO-Vollversammlung in New York fest.
Jährlich sterben über 740'000 Menschen durch den Einsatz von Waffen. 2006 verabschiedete die UNO die Genfer Deklaration über Waffengewalt und Entwicklung mit dem Ziel, diese Zahl zu vermindern. Über hundert Staaten haben die Deklaration seither unterzeichnet.
Ein Bericht des UNO-Generalsekretärs zeigt nun Wege auf, wie eine sozial gerechtere Entwicklung vorangetrieben und so der Griff nach der Waffe häufiger vermieden werden könnte. Als Mitglied der Kerngruppe zur Umsetzung der Genfer Deklaration über Waffengewalt und Entwicklung unterstützt die Schweiz den Bericht.
Die Kerngruppe, der unter anderen auch Brasilien, Grossbritannien und Spanien angehören, will erreichen, dass in der laufenden Generalversammlung eine Resolution erarbeitet wird, die am Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im September 2010 verabschiedet werden kann.
Die Staatengemeinschaft könne nur dann zu Lösungen kommen, wenn sie Themen wie den Klimawandel, die Entwicklung, Frieden und Sicherheit sowie die Weltwirtschaftsplanung gemeinsam angehe, sagte Maurer.
swissinfo.ch und Agenturen
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