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Die Neuigkeiten um Crypto-Assets überschlagen sich einmal mehr. Als wären die Werteinbussen von Zweidritteln des Gesamtmarktes seit den Höchstwerten von 2021 bis heute nicht schon Misere genug, 1 brach im Mai das Ökosystem rund um die Plattform Terra und den Luna-Token, ein wertmässig an den Dollar gekoppelter sog. Stablecoin, in einem „Bank Run“-ähnlichen Ereignis zusammen. 2 Im Juni fror Celsius, ein Betreiber einer Kreditplattform für Crypto-Assets, die Auszahlungen von Kundengeldern ein, um im darauffolgenden Monat in New York Insolvenz anmelden zu müssen. 3 Und kürzlich leitete die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (United States Securities and Exchange Commission; SEC) ein Verfahren gegen mehrere Personen wegen Insiderhandel im Zusammenhang mit Coinbase, einer Börse für Crypto-Assets, ein. 4 Solche Vorkommnisse und Skandale werden häufig fehlenden Standards, mangelhafter Transparenz und lückenhaften oder unpassenden Regulierungen für Crypto-Assets zugeschrieben.
Das Timing scheint daher passend: Die Europäische Union (EU) hat Ende Juni 2022 politischen Konsens über die Details des im September 2020 veröffentlichten Vorschlags einer Verordnung über...
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