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Kurzbahn SM: Eine WM-Limite und drei EM-Limiten am zweiten Wettkampftag
13.11.2010 - Masha Foursova: Auch am zweiten Tag der Kurzbahn Schweizer Meisterschaft im Lausanner Schwimmbad Mon Repos gelang es einigen Athleten sich für die Europäischen Titelkämpfe in Eindhoven (NED) zu qualifizieren. Eine Kurzbahn WM-Limite gab es für die mehrfache Schweizerrekordhalterin Stéphanie Spahn.
Einen weiteren Erfolg ihrer Karriere konnte Stéphanie Spahn feiern. Die mehrfache Schweizerrekordhalterin vom SC Uster-Wallisellen, die sich bereits für die EM qualifiziert hat, unterbot zusätzlich die Limite für die WM im Vorlauf der 50m Brust. Mit 31,41 schlug sie am Vormittag an und siegte am Nachmittag im Finallauf vor Corinne Meier (SV Emmen) und Franziska Hügli (Swim Team Biel-Bienne).
Die 200m Freistil der Frauen entschied die 17-jährige Zürcherin Danielle Villars für sich. Sie konnte als Einzige die 2-Minuten-Grenze knacken und siegte mit 1:59,90 vor der gleichaltrigen Annick van Westendorp (SC Winterthur, 2:00,73) und der Schaffhauserin Laila Werner (2:03,41). Nachdem die Schwimmerin der Limmat Sharks bereits gestern über 400m Freistil das EM-Ticket löste, belohnte sie sich heute mit einer zweiten Qualifikation für Eindhoven.
Jonathan Massacand, der letzten Sommer die EM-Teilnahme mehrmals knapp verpasst hatte, beendete seine Pechsträne am Samstagmorgen erfolgreich. Als Schnellster der Vorläufe über 100m Rücken unterbot der Romand mit 54,14 die EM-Qualifikationszeit um über zwei Zehntel Sekunden. Zwar blieb der 26-Jährige von Vevey-Natation im Finallauf knapp über seiner Vorlaufszeit, konnte aber dennoch seinen Meistertitel erfolgreich verteidigen.
Alles nach Plan läuft weiterhin für Melanie Schweiger vom SV Baar. Nach guten Zeiten am Weltcup in Berlin und der EM-Qualifikation gestern, doppelte die 26-Jährige heute nach und unterbot eine zusätzliche Richtzeit für die Europäischen Titelkämpfe. In einem spannenden Finish gegen die Schaffhauserin Marina Ribi setzte sie sich mit 1:03,26 durch und blieb mit knapp zwei Zehnteln unter der Normzeit. Weniger Glück hatte die zweitplatzierte WM-Teilnehmerin Marina Ribi, welche bereits zum zweiten Mal die EM-Qualifikationszeit um nur wenige Hundertstel verpasst hatte (1:03,50). Bronze holte Corinne Meier vom SV Emmen mit 1:04,27.
Alle Resultate finden Sie unter diesem Link.