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5. März
Nach 4 Monaten und 20'000 km auf dem Buckel verabschieden wir uns von Südamerika. Da das Schiff 4 Tage früher losfuhr, musste natürlich auch der Flug nach Panama umgebucht werden. Es gab nicht mehr für alle Plätze auf einem Direktflug, also mussten wir über Bogota fliegen. Wir wurden um 9.00 Uhr im Hilton abgeholt und am Flughafen bekamen wir einen früheren Flug. In Bogota hatten wir 1 1/2 Std. Aufenthalt mit Umsteigen und kamen dann um 16.00 Uhr in Panama an. Das heisst, der Direktflug wäre eine knappe Stunde gewesen und wir benötigten 4 1/2 Stunden. Aber alles hat geklappt und bei der Fahrt in die Stadt haben wir gedacht, dass wir uns in Dubai befinden. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen. Wahnsinn!! Wir wohnen im Hotel Tower House Suite, welches sich neben dem Hilton wie eine Absteige darbietet. Morgen geht's zur Stadtrundfahrt. Am Abend kommt die Agentin ins Hotel und knüpft uns wieder mal 600 US Dollar ab für Hafen- und andere Gebühren. Ausnahmsweise geben wir unseren Original Fahrzeugausweis sowie den Pass mit, damit ein anderer Agent bereits am Sonntag zum Zoll fahren kann und wir unsere WOMO'S am Montag aus dem Hafen bekommen. Die Gebühren Für die Häfen Cartagena und Panama sowie die Verschiffung sind höher als die Überfahrt von Hamburg nach Buenos Aires!!!
6. März Besichtigung Panama-Kanal
Der Panama-Kanal ist das Ergebnis einer Geschichte menschlichen Einfallsreichtums und Mutes die bis Anfang des 16ten Jahrhunderts zurückreicht, als die Spanier den Isthmus erreichten. Zu diesem Zeitpunkt entstand die Idee der Errichtung einer Route zur Verbindung des Atlantischen und Pazifischen Ozeans. Als Panama 1903 unabhängig wurde, vereinbarte man den Bau des Kanals mit den Vereinigten Staaten, und dieses Land schloss den Bau am 15. August 1914 ab und verwaltete den Kanal bis 1999. Der Kanal hat eine Länge von 80 km und seit der Eröffnung sind über 1 Million Schiffe aus der ganzen Welt durch den Kanal gefahren. Je nach Grösse der Schiffe kostet eine Passage zwischen 150 und 300'000 Dollar. Wir bestaunen die Technik und können 2 Schiffe in der Schleuse beobachten und führen unsere Panama-Hüte spazieren.
Panama-Stadt
Panama-Stadt ist die Hauptstadt und der Regierungssitz des mittelamerikanischen Staates Panama und mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Sie liegt im Süden des Landes in der Provinz Panama an der pazifischen Küste und direkt östlich des Panamakanals. Die moderne Stadt ist das wirtschaftliche, politische, touristische und kulturelle Zentrum des Landes. In wirtschaftlicher Hinsicht ist sie eine Weltstadt. Mit dem Ausbau Panamas zum Finanzzentrum hat ein für Mittelamerika beispielloses Wachstum der kleinen Metropole stattgefunden. In der Stadt befinden sich acht der zehn größten Hochhäuser Lateinamerikas, allein 22 Wolkenkratzer mit über 200 Metern Höhe haben Panama eine zum Kanal hinüberblinkende Skyline verschafft. Neben moderner Architektur sind auch historische Gebäude erhalten.
Wir besuchen als erstes die historische Altstadt aus dem 16ten Jahrhundert und spazieren bei 35 Grad an einem riesigen Gummibaum vorbei, besteigen den Turm und haben einen tollen Ausblick auf die Skyline.
Danach geht's mit dem Bus in die Altstadt wo zum Teil die Fassaden schön renoviert andere Fassaden aber total verlottert sind. Wir besuchen die Kathedrale San Jose mit einem komplett vergoldeten Altar. Wir schlendern durch die Stadt, essen beim Italiener mal wieder feine Spaghetti Pesto und fahren dann mit dem Taxi zurück zum Hotel. Es dauerte etwas länger, da der Taxifahrer unser Hotel nicht fand. Hier in Panama gilt als Zahlungsmittel der Bilbao. Er sieht aus wie der Dollar, riecht so und ist der US-Dollar. Nur die Münzen unterscheiden sich.
Vom Hotel aus ist es nicht weit bis zum Korkenzieher-Hochhaus welches wir unbedingt aus der Nähe betrachten möchten. Wir laufen mit Renate und Manfred hin, machen ein paar Fotos und sehen rechterhand eine riesige Shopping-Mall. Hier sind auf 4 Etagen nur die teuersten Mode-Label vertreten von Luis Vuitton, Coco Chanel, Burberry, über Bulgari etc. etc. Wir sehen ein tolles Cafe "Ladurée Paris" mit einer fantastischen Auslage und trinken feinen Kaffee und dazu verspeisen wir ein Eclair. Für 4 Personen schlappe 50 Dollar ho ho. Ab morgen sind wir dann wieder echte Camper.