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DIE SCHRIFTSTELLERIN NOËLLE REVAZ ERHÄLT DEN GOTTFRIED-KELLER-PREIS 2022
25.08.2022 Die Martin-Bodmer-Stiftung ehrt die 1968 geborene Schriftstellerin Noëlle Revaz (Bild) mit dem 41. Gottfried Keller-Preis. "Die Schmalheit von Noëlle Revaz' Werk – sechs Bücher, davon drei Romane, in rund fünfzehn Jahren – hängt mit dem Anspruch zusammen, den sie an ihre Bücher stellt und der aus ihr eine der grossen zeitgenössischen Autorinnen französischer Sprache macht.", schreibt die Stiftung.
Bild: Noëlle Revaz - Foto: © Sébastien Agnetti / BAK, 2015, https://www.schweizerkulturpreise.ch/awards/en/home/literatur/literatur-archiv/literatur-2015/noelle-revaz.html (Ausschnitt)
Ihren 41. Gottfried-Keller-Preis verleiht die Martin-Bodmer-Stiftung der 1968 geborenen Schriftstellerin Noëlle Revaz "für ihr originelles Werk".
Mit einer Ehrengabe zeichnet die Stiftung Lionel Felchlin aus, der sich nicht nur als Übersetzer von Autorinnen und Autoren aus der deutschen Schweiz auszeichnet, sondern auch Gottfried Keller in herausragender Weise ins Französische überträgt.
Eine weitere Ehrengabe geht an Lutz/Guggisberg für deren phantastisch-ironische Bibliothek, die unter dem Titel "Vergleichende Komparatistik" erschaffen wurde.
Der Hauptpreis ist mit CHF 30'000.- und die Ehrengaben sind mit je CHF 10'000.- dotiert. Die Preisverleihung findet im November 2022 in Zürich statt
Der Gottfried-Keller-Preis ist einer der angesehensten und ältesten Literaturpreise der Schweiz. Zum 100. Geburtstag von Gottfried Keller 1919 wurde die Martin-Bodmer-Stiftung initiiert. Im Jahr 1922 wurde der erste Gottfried-Keller-Preis verliehen. Seither verleiht die Stiftung alle zwei bis drei Jahre einen Gottfried-Keller-Preis an Autoren oder Autorinnen. Die Stiftung vergibt auch Ehrengaben für besondere literarische Leistungen wie Übersetzungen, Herausgaben, wissenschaftliche Arbeiten usw.
Im Kuratorium des Gottfried-Keller-Preises vertreten sind derzeit Thomas Bodmer (Präsident), Evelyn Braun und Ursina Schneider-Bodmer. Die Jury setzt sich zusammen aus Ursula Amrein, Vanni Bianconi, Ivan Farron und Stefan Zweifel.
cp
Kontakt:
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