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Fr 24. Nov | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Rezital 3
Daniil Trifonov
Der russische Pianist Daniil Trifonov, geboren 1991 in Nischni Nowgorod, begann seine Klavierausbildung im Alter von fünf Jahren. Im Jahr 2000 nahm er sein Studium bei Tatiana Zelikman an der Moskauer Gnessin-Musikschule auf, 2009 wechselte er zu Sergei Babayan an das Cleveland Institute of Music. 2011 gewann Trifonov zunächst die «Rubinstein International Piano Master Competition» in Tel Aviv und ging anschliessend als Sieger aus dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb hervor, bedacht mit dem Ersten Preis und dem «Grand Prix». Valery Gergiev, Jury-Vorsitzender des Tschaikowsky-Wettbewerbs, lud ihn danach gleich zu Konzerten mit den Wiener Philharmonikern, dem Mariinsky Orchestra und dem London Symphony Orchestra ein. Seither ist Trifonov regelmässiger Gast bei den renommiertesten Orchestern der Welt. In der Saison 2016/17 war er «Capell-Virtuos» bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, mit der er auch bei den Salzburger Osterfestspielen und auf einer Europatournee mit Stationen in Madrid, Paris und Wien auftrat. Er konzertierte mit dem Philadelphia Orchestra, den Berliner und den Münchner Philharmonikern, dem Mariinsky Orchestra, der Filarmonica della Scala, dem Los Angeles Philharmonic sowie dem Boston und dem Chicago Symphony Orchestra und war Anfang August mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Mit Anne-Sophie Mutter gestaltete er in Salzburg und Baden-Baden Festkonzerte zum 40-jährigen Bühnenjubiläum der Geigerin. Daniil Trifonov komponiert auch: Im April 2014 spielte er in Cleveland die Uraufführung seines Ersten Klavierkonzerts. Auf CD veröffentlichte er zuletzt im Herbst 2016 Liszts Études d’exécution transcendante. 2016 wurde Trifonov mit dem «Royal Philharmonic Society Award» und, als «Artist of the Year», mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet, 2017 erhielt er den Karajan-Musikpreis.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 21. November 2012 mit Skrjabins Zweiter Klaviersonate, Liszts h-Moll-Sonate und den Préludes von Chopin.
Mai 2017