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erschienen bei einartysken
Das Grundwasser, das sich unter dem zerstörten AKW in Fukushima sammelt, ist 60 cm über die Schutzmauer gestiegen und fließt jetzt frisch und frei in den Pazifischen Ozean, gab der AKW-Betreiber TEPCO jetzt zu.
Die Tokyo Electric Power Company (TEPCO), die verantwortlich ist für die Stilllegung des beschädigten AKW in Daichi, sagte am Samstag, dass die Schutzmauer, die gebaut wurde, um zu verhindern, dass das Giftwasser in den Ozean fließt, die Grundwassermassen nicht länger zurückhalten, berichtet Itar-Tass.
Am Freitag hatte das Unternehmen erklärt, es habe begonnen, das verseuchte Grundwasser unter dem AKW herauszupumpen; es gelang in sechs Stunden 13 Tonnen hochzupumpen. TEPCO sagt, man wolle die Kapazität mit einem speziellen System auf 100 Tonnen täglich erhöhen, das Mitte August fertig sein soll. Das wird ausreichen, das Meiste der Ozean-Verstrahlung zu verhindern, schätzt TEPCO.
Doch hat das japanischen Industrie-Ministerium kürzlich geschätzt, dass ca. 300 Tonnen verstrahlten Wassers pro Tag seit März 2011 in den Ozean gelaufen seien.