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Er musste die Maglia Rosa nach drei Tagen wieder abgeben und fiel auf Platz 2 der Gesamtwertung zurück.
Der bisherige Gesamtzweite Amador führt nun 26 Sekunden vor Jungels und 41 Sekunden vor dem italienischen Topfavoriten Vincenzo Nibali. Amador, der im Vorjahr den 4. Rang in der Gesamtwertung belegt und vor vier Jahren einmal eine Giro-Etappe gewonnen hatte, trägt erstmals das Leadertrikot in einer grossen Rundfahrt.
Der Tagessieg ging an den Spanier Mikel Nieve. Der Profi vom Team Sky siegte solo, mit einem Vorsprung von 43 Sekunden auf den Italiener Giovanni Visconti und 1:17 Minuten auf Nibali. Nibali führte als Etappendritter die Gruppe der Favoriten ins Ziel und schob sich damit dank der Zeit-Bonifikation von vier Sekunden auf Platz 3 der Gesamtwertung vor.
Der in Lugano lebende Nibali zeigte sich erstmals in dieser Italien-Rundfahrt so richtig in der Offensive. Der Italiener, der den Giro 2013 gewonnen hatte, war der Hauptverantwortliche, dass Jungels am letzten von vier Anstiegen den Kontakt mit den restlichen Topfahrern verlor.
An der selben Steigung bekundete auch Amador Mühe. Doch in der abschliessenden Abfahrt vermochte der Costa Ricaner wieder zu Nibali und Co. aufzuschliessen. Interessant: Amador ist bei Movistar eigentlich nur die Nummer 2 hinter Alejandro Valverde. Der Spanier erreichte das Ziel ebenfalls mit der Gruppe um Amador und Nibali. In der Gesamtwertung belegt Valverde den 4. Rang – nur zwei Sekunden hinter Nibali.
(SDA)