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LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP will in den kommenden 18 Monaten durch Verkäufe von Unternehmensteilen bis zu 30 Milliarden US-Dollar einnehmen, um die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu begleichen. Das Unternehmen wolle sich vor allem von Öl- und Gasfeldern trennen, teilte es am Dienstag mit. Bereits in der vergangenen Woche hatte BP durch den Verkauf von Vermögenswerten in Texas, Kanada und Ägytpten an den US-Öl- und Gasförderer Apache 7 Milliarden US-Dollar eingenommen.
Der Konzern setzte in seiner Quartalsbilanz die erwarteten Kosten für die Ölpest mit 32,2 Milliarden US-Dollar an. Bis Ende Juni waren den Angaben zufolge davon bereits 2,9 Milliarden durch die direkte Bekämpfung des Desasters angefallen. Weitere 29,3 Milliarden wurden für weitere Folgen zurückgestellt. Darin enthalten sind auch die 20 Milliarden Dollar für den gegenüber der US-Regierung zugesagten Entschädigungsfonds. BP äusserte die Erwartung, bis zum Jahresende die direkte Bekämpfung der Ölpest weitgehend abschliessen zu können. Weitere Kosten für Strafzahlungen und Entschädigungen dürften hingegen noch über viele Jahre anfallen./nl/zb
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