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Pascal Di., 02.03.2021 - 13:50
Aufhebung des Rundstreckenverbotes in der Schweiz
1955 wurde nach dem Unfall beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans die Durchführung von öffentlichen Rundstreckenrennen in der Schweiz Verboten. Das Verbot betrifft Rundstreckenrennen, da bei diesen Wettbewerben mehrere Fahrzeuge gleichzeitig und in direktem Wettkampf gegeneinander fahren, also Kollisionen wie in Le Mans möglich sind.
Andere motorsportliche Veranstaltungen, insbesondere Bergrennen und Rallyes, die genau so gefährlich sind, sind bis heute noch erlaubt.
Heute hat sich die Sicherheit von Motorsport sehr verbessert und sogar in einem sehr grossen Unfall kommen Fahrer unverletzt heraus.
Formel e rennen sind in der Schweiz eine Ausnahme, weil sie keine Emissionen haben, doch es ist genau so gefährlich wie jeder anderer Motorsport.
Heute argumentiert das Parlament mit umwelt- und verkehrspolitischen Argumenten aber Bergrennen, Rallyes und Karting sind immer noch erlaubt.
Alljährlich legen Schweizer Motorsportler und Motorsportfans für Trainings- und Rennzwecke Tausende Kilometer zurück, weil die Schweiz keine eigene Rundstrecke besitzt und geben ihr Geld im Ausland ausgeben.
Motorsport hat eine sehr grosse internationale Fanbase und wenn man das Rundstreckenverbot aufhebt dann werden Rennwochende eine sehr grosse Touristenattraktion und Freizeitaktivität und wird somit die Schweizer Wirtschaft fördern.
Das bestehende Verbot ist eine Diskriminierung gegen eine ganze Sportart und ist weltweit einmalig. Die Schweiz hat immer wieder hervorragende Spitzensportler im Motorsport und diese müssen von ihrem Land unterstützt werden.
Timeline
02.03.21
Anliegen eingereicht.