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(von Şefik Can Efendi)
Nach dem Verlauf von sieben Jahren, im Frühling 1229, liess Sultanü’l-ulema mitsamt seiner Karawane die Bewohner Karamans in Tränen zurück, um sich nach Konya aufzumachen. Er hatte die Einladung des Seldschuken-Herrschers Alaeddin Keykubad angenommen, weil er davon ausging, in einer Stadt wie Konya, der Hauptstadt des Seldschuken-Reiches, wo sich alle Gelehrten zu versammeln pflegten, nützlicher zu sein als in irgend einer anderen Stadt.
Die kleine Karawane, die vor vielen Jahren aus der Stadt Balch aufgebrochen- und von einer Stadt in die andere gezogen war, sich jedoch nirgendwo fest niederlassen konnte, wollte nun in Konya sesshaft werden. Dort wollte der grosse Gelehrte sich nun der Unterrichtung der Theologie widmen.
Der Sultan Alaeddin Keykubat persönlich wie auch die ganze Stadt Konya waren aufgeregt über die Tatsache, einen solch bedeutenden Gelehrten empfangen zu dürfen. Der Sultan höchstpersönlich ritt mit seiner Truppe dem Sultanü’l-ulema entgegen. Als er ihn von weitem erblickte, stieg er aus Höflichkeit von seinem Pferd und lief auf ihn zu, um ihn im Namen seiner Stadt mit grösster Freude willkommen zu heissen.