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Das Wichtigste in Kürze
- Die Unternehmen des Afroamerikaners reichten Klage vor einem Gericht in Kalifornien ein.
- Sie werfen McDonald's vor, afroamerikanische Medienhäuser zu diskriminieren.
- Nur 0,31 Prozent der Werbeaufträge würden an afroamerikanische Medienhäuser gehen.
Zwei Medienunternehmen im Besitz eines schwarzen US-Geschäftsmanns werfen dem Fastfood-Konzern McDonald's Diskriminierung und Rassismus vor. Sie reichten Klage vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien ein. Die Firmen von Byron Allen werfen der Fastfood-Kette vor, Medienhäuser afroamerikanischer Unternehmer bei der Vergabe von Werbeaufträgen zu diskriminieren.
2019 habe die Fastfood-Kette etwa 1,6 Milliarden Dollar (1,43 Milliarden Franken) für Fernsehwerbung in den Vereinigten Staaten ausgegeben, heisst es in der Klage. Nur 0,31 Prozent der Medienunternehmen seien im Besitz von Schwarzen gewesen.
Die beiden Unternehmen Entertainment Studios Networks Inc. und Weather Group LLC. fordern zehn Milliarden Dollar Schadenersatz. «Hier geht es um die wirtschaftliche Inklusion von Unternehmen in afroamerikanischem Besitz in der US-Wirtschaft», erklärte Allen. Ein Sprecher von McDonald's sagte dem «Wall Street Journal», das Unternehmen werde die Vorwürfe prüfen.