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Lea Sprunger zog ihren Rhythmus mit 15 Schritten zwischen den Hindernissen bis ins Ziel durch und verbesserte mit 54,92 Sekunden ihre Bestzeit um 68 Hundertstel. Damit rückte die 26-jährige Waadtländerin in der europäischen Saisonbestenliste hinter der Britin Eilidh Doyle (54,53) auf den 2. Platz vor und besitzt im Hinblick auf die EM in Amsterdam (6. bis 10. Juli) ausgezeichnete Perspektiven.
Die Sprintstaffel der Frauen in der neuen Zusammensetzung Ajla del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salomé Kora erreichte das Ziel nach 43,24 Sekunden – erst sechsmal ist ein Schweizer Frauen-Quartett schneller gelaufen. Eine solche Zeit war den Schweizerinnen nach dem Staffel-Rücktritt von Lea Sprunger und dem Entscheid von Mujinga Kambundji, sich in diesem Jahr auf Einzelrennen zu konzentrieren, nicht zugetraut worden. Von den europäischen Nationen waren heuer nur Deutschland (42,00) und das in Genf siegende Grossbritannien (42,97) schneller.
(SDA)