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Die Fokker 100 kam Ende 1986 auf den Markt. Der Erstflug erfolgte am 30. November 1986, die Maschine trug das Luftfahrzeugkennzeichen PH-MKH. Sie war eine Weiterentwicklung der Fokker F-28 Fellowship, von der sie sich durch einen gestreckten Rumpf, modernere Rolls-Royce Tay Triebwerke, neuere Systeme (wie EFIS) und aerodynamische Verbesserungen unterschied. Eine verkürzte Bauart der Fokker 100 wurde 1993 mit der Fokker 70 auf den Markt gebracht. Mit der Fokker F-28 Fellowship hatte Fokker einen modernen Regionaljet gebaut und mit der Fokker 100 verbessert. Erstbestellerin Swissair nahm im Februar 1988 die erste Fokker 100 in Betrieb. American Airlines als größter Kunde betrieb 75 Einheiten. Doch mit dem Konkurs des Unternehmens Fokker 1996 verschwand dieses Modell vom Markt für Neuflugzeuge. Schon zuvor war der Flugzeugtyp durch die Boeing 737 und den Airbus A319 in eine Nische gedrängt worden. Auf dem Markt für Gebrauchtflugzeuge blieb die Fokker 100 jedoch begehrt, da beispielsweise US Airways einen Großteil seiner Fokker-100-Flotte stilllegte und diese damit günstig am Markt verfügbar waren. Die Austrian Airlines Group übernahm einige Maschinen aus Beständen der American Airlines, Germania setzte die Fokker 100 von 2003 bis 2008 im Wetlease unter anderem für Air Berlin ein.
Quelle: Wikipedia
Der Bausatz
Der Bausatz besteht nur aus wenigen Teilen. Die Detaillierung ist jedoch für diesen Massstab vollkommen ausreichend. Alle Teile sind sauber aus weissem Kunstoff gespritzt und haben versenkte Gravuren. Zusätzlich liegem dem Bausatz noch ein Spritzling aus durchsichtigem Kunstoff bei. Daran enthalten sind die Cockpitscheibe sowie die Positionslichter. Die Bauanleitung ist übersichtlich und in gewohnter Revell Qualität. Dem Bausatz liegen Decals für zwei verschiedene Fluggesellschaften Swissair und KLM bei.
Der Bau
Mit dem Bau hatte ich schon vor etwa zwei Jahren begonnen. Ich habe den Bausatz aber dann bei Seite gelegt und erst jetzt wieder damit begonnen. Die Passgenauigkeit ist sehr gut, es musste nur im Bereich der Naht der beiden Runpfhälften ein wenig gespachtelt werden. Nachdem nun der Runpf innen Schwarz gestrichen und verspachtelt war, konnten die Tragflächen und das Höhenruder angebracht werden. Wie eigentlich bei allen Flugzeugmodell ist es sehr wichtig die Tragflächen korrekt zu Runpf auszurichten und zu verkleben. Ist dies nicht der Fall bekommt man eine falschen Eindruck.
Die Bemalung
Bevor mit der Bemalung begonnen werden konnte, musste noch die Frontscheibe abgeklebt werden. Ich versuchte bei diesem Modell das erste mal die Methode mit Parafilm. Der Parafilm wurde gedehnt bis er eine gleichmässige Struktur hatte. Nun konnte dieser auf die Cockpitscheibe "geklebt" werden. Mit einem scharfen Cutter konnte ich nun die Streben wieder freilegen. Jetzt folgte nur noch eine gründliche Reinigung mit Iso.
Das Modell wurde zunächst komplett mit Tamiya Weiss mit der Airbrush gespritzt. Anschliessend habe ich die Begrenzung für das Grau mit Tamiya Abdeckband abgeklebt. Für das Grau am Rumpf unten musste ich zuerst die richtige Mischung finden. Da ich kein Freund von Enamel Farben bin, versuchte ich das richtige Mischungsverhältnis aus bestehenden Tamiya-Farben zu finden. Nachdem ich dieses gefunden hatte wurde der untere Teil des Rumpfes und die Tragflächen mit diesem Grau gespritzt. Für das Rot des Seitenleitwerks konnte wieder das normale Rot von Tamiya verwendet werden. Für die Bemalung des "Golden Shadow" Schemas der Swissair, müssen die unteren Bereiche der Triebwerksgondeln in einem dunklen Braun gestrichen werden. In der Bauanleitung ist angegeben, dass dies mit Revell 81 geschehen soll. Dieser Farbton ist aber heute nicht mehr im Sortiment. Bei diesem Farbton ist es wichtig dass er mit den Decals übereinstimmt um das Gesammtbild nicht zu verfälschen. Ich habe nun mit Hilfe des Decalssheet den genauen Farbton aus Braun, Blau und Schwarz selber gemischt und auf die Gondeln gespritzt.
|lightbox[mod2]Weisse Basisfarbe||
lightbox[mod2]Swissairfarben

lightbox[mod2]Grundlackierung abgeschlossen

Nachdem die Maschine soweit gespritzt war, konnte sie mit einer Schicht Future versiegelt werden. Mit diesem Überzug konnte eine gute Basis für die Decals geschaffen werden. Ich beginne immer mit den am schwierigsten aufzubringenden Decals. Dieses Vorgehen hat sich auch diesmal bewährt. Denn beim Aufbringen der Streifen am Rumpf hatte ich so meine Probleme. Und es musste kommen wie es musste. Ich war nicht im Stande die Decals der Streifen um den Bug zu legen. Nach einigen Versuchen musste ich dann genervt aufgeben. Da ich die Decals nun versaut hatte, musste ich die Streifen um den Rumpf mit der Airbrush auftragen. Dies gab wieder eine Menge zusätzliche Arbeit die nicht sein musste. Doch im Nachhinein gefällt mir das Ergebnis.
Nachdem nun jetzt die Streifen gespritzt waren und eine weitere Schicht Future auf dem Modell war, konnten endlich auch die anderen Decals aufgebracht werden. Die Decals sind von guter Qualität und in reichlicher Anzahl vorhanden. Auf die Decals kam jetzt noch eine Schicht Glanzlack von Tamiya um das Ganze Modell zu versiegeln. Anschliessend habe ich wo möglich das Modell noch ein wenig poliert, damit es mehr Glanz bekommt.Ganz am Schluss konnte dann noch das Fahrwerk mit Sekundenkleber angebracht werden.