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Der Gemeinderat hat zuhanden des Stadtrats Kredite in der Höhe von 6,7 Millionen Franken für Planung und Umsetzung von Massnahmen aus dem Generellen Entwässerungsplan (GEP) genehmigt, wie die Stadt Bern schildert.
Der GEP sei ein zentrales Instrument zur Planung und Werterhaltung der städtischen Abwasseranlagen.Seit Anfang Jahr verfügt die Stadt Bern über einen GEP: einen Generellen Entwässerungsplan. Dieser besteht aus einer umfassenden Analyse des baulichen und betrieblichen Zustands der städtischen Abwasseranlagen.
Er zeigt auf, welchen Einfluss die Siedlungsentwässerung auf die Belastung der Gewässer hat, wo Handlungsbedarf besteht, und er beinhaltet eine lange Liste von Massnahmen, die in den nächsten Jahren zugunsten des Gewässerschutzes umgesetzt werden müssen. Kurz: Der GEP sei ein wichtiges Planungs- und Führungsinstrument, welches zweckmässige Entscheidungen für die Erstellung, Sanierung, Werterhaltung und für den Betrieb der Abwasseranlagen ermöglicht.Für die Erarbeitung des Generellen Entwässerungsplans hatte der Stadtrat im Mai 2014 einen Kredit von 5,5 Millionen Franken genehmigt.
Anschliessend fanden aufwändige Erfassungs-, Berechnungs- und Planungsarbeiten statt, an denen auch externe Unternehmen und Büros beteiligt waren. Das Resultat: neun Berichte mit mehr als 500 Seiten, rund 100 Pläne, diverse Tabellen und ein umfangreicher Massnahmenkatalog.Im Dezember 2021 wurde der GEP Stadt Bern vom Gemeinderat genehmigt, im Januar 2022 folgte die Genehmigung durch das Amt für Wasser und Abfall (AWA) des Kantons Bern.
Seither sei der GEP behördenverbindlich – inklusive der darin festgelegten Massnahmen und Prioritäten. Es handelt sich um gesamthaft rund 250 Massnahmen mit einem Investitionsvolumen von voraussichtlich 179 Millionen Franken (+/- 30%).
Diese Massnahmen müssen innerhalb der nächsten zwanzig Jahre gemäss einer festgelegten Priorisierung umgesetzt werden. Die Finanzierung der Massnahmen erfolgt über die Mittel der Sonderrechnung Stadtentwässerung, welche ausschliesslich über Abwassergebühren gespiesen wird.Nun habe der Gemeinderat für die Projektierung und teilweise Umsetzung der dringendsten Massnahmen zuhanden des Stadtrats Kredite in der Höhe von insgesamt 6,7 Millionen Franken genehmigt.
Damit sollen beispielsweise Abwasserleitungen repariert, an mehreren Stellen Abflusskapazitäten erhöht, Sonderbauwerke wie zum Beispiel Regenbecken instand gestellt und Fremdwasser reduziert werden..
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