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Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen befinden sich häufig in einem Muster von Kontrollverlust, Hilflosigkeit und Abhängigkeit. Eine Therapie, die auf einzelne Symptome wie z.B. Depression oder eine "einfache" Posttraumatische Belastungsstörung fokussiert, wird ihnen oft nicht gerecht. Erst recht, wenn wenn aufgrund falscher Voraussetzungen oder fehlender Informationen die falsche Diagnosestellung erfolgt.>br>Dieses Werk unterstützt mit brillant strukturierten Übersichten auch erfahrene Diagnostiker, die Vielfalt der zu bedenkenden oder auszuschließenden Diagnoseoptionen zu überblicken und nichts zu übersehen.
9 farbige Übersichtstabellen helfen dabei sich mit Querverweisen durch die verschiedenen Achsen zu navigieren.
Nach einer Einführung in das «Trauma-Dissoziations-Achsenmodell» werden die 5 Achsen als systematisierte Diagnostik von Traumafolgestörungen anhand von Fallbeispielen, Differentialdiagnosen, Empfehlungen, Entscheidungspfaden und Fragebögen basierend auf ICD 11dargestellt:
Achse I: Persönlichkeitsstörungen
Achse II: Spezifisch belastungsbezogene StörungenAchse III: Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit:(Dissoziative und partielle dissoziative Identitätsstörung)
Achse IV: Dissoziative Symptome
Achse V: Komorbide Störungen
Was muss für Diagnosestellung alles sichergestellt sein: Droht intrafamiliäre oder externe Gewalt? Ist existenzielle Stabilität während der Therapie gewährleistet? Gibt es Ermittlungen juristischer Verfahren im Hintergrund, Plus: separates Kapitel mit diagnostischen Aspekten für Strafverfolgungsbehörden.