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Simon Ammann schafft es im ersten Weltcupspringen von Lahti (Fi) nicht in den Finaldurchgang. Gregor Deschwanden klassiert sich dagegen zum zweiten Mal in seiner Karriere in den Top 10.
Ammann landete im ersten Durchgang bereits nach 116,5 m und blieb damit weit hinter den Besten zurück. Der 32-jährige Toggenburger verpasste als 32. gar die Qualifikation für den Finaldurchgang. In der laufenden Saison war er nur einmal noch schlechter klassiert: das Springen von Willingen (De) beendete der vierfache Olympiasieger auf Platz 33.
Gregor Deschwanden lief es im ersten Wettkampf in Finnland deutlich besser. Der Luzerner zeigte im ersten Durchgang einen Sprung auf 124 m und konnte sich mit einem zweiten Satz auf 122,5 m dank besserer Haltungsnoten noch steigern. Deschwanden egalisierte mit dem 10. Platz sein bestes Resultat im Weltcup. (dux/si)
10. Februar 2002: Die ganze Nation drückt einem kleinen Frechdachs die Daumen. Der Reporter fordert: «Flieg, Simi, fliiiieg!» Und der macht genau das: Simon Ammann segelt zu seinem ersten Olympiasieg.
Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann auf einem Bauernhof aufgewachsen, mit den Churfirsten vor sich und mit dem Säntis im Rücken. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los …