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22.09.2015 – Gemäss Dr. Djénéba Sanon, Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums von Burkina Faso, nutzt ihr Land den von Enfants du Monde geförderten Gesundheitsansatz, weil dieser «die aktive Beteiligung von Frauen, Männern, Familien und Gemeinden in den Vordergrund stellt. Wir identifizieren zusammen mit der Bevölkerung die Probleme und suchen gemeinsam nach Lösungen.»
Seit der von Enfants du Monde angewandte Ansatz gebraucht wird, um die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit zu verringern, sind die Ergebnisse positiv: «Die Beteiligung der Bevölkerung hat beispielsweise dazu geführt, dass heute 85 von 100 Frauen ihre Kinder in einem Gesundheitszentrum zur Welt bringen», sagt Djénéba Sanon. Dafür wurden auch Wartehäuser für die schwangeren Frauen eingerichtet, in denen sie die letzten Tage vor der Geburt in der Nähe des Gesundheitszentrums verbringen können.
«Die Frauen leben oft mehrere Stunden entfernt von einem Gesundheitszentrum, und die Strassen sind nur schlecht befahrbar. Die Dörfer haben sich verpflichtet, den Zustand der Landstrassen zu verbessern, um den Zugang zu den Gesundheitszentren zu erleichtern.»
Der Gesundheitsansatz «Zusammenarbeit mit Einzelpersonen, Familien und den Gemeinschaften für eine bessere Gesundheit von Mutter und Kind» (IFC) wird seit 2005 in Burkina Faso angewandt.