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artasfoundation ist eine operative Stiftung, die sich aus Stiftungs- und Spendengeldern finanziert und ihre Projekte selbst initiiert. (Sie ist keine Vergabestiftung und bearbeitet keine nicht-eingeladenen Unterstützungsanträge.)
artasfoundation hat ihren Sitz in der Schweiz und unterhält dort eine Geschäftsstelle, die ein Kompetenzzentrum für Kunstprojekte in Kontexten von Konfliktvermittlung und Friedensförderung aufbaut.
Die Stiftung ist über ihr Kompetenzzentrum international tätig und initiiert und organisiert Projekte in unterschiedlichen geographischen Regionen.
Bei der Wahl ihrer Projekte, der Einladung von Kunstschaffenden und ihrer operativen Tätigkeit wird die Stiftung von einem Beirat unterstützt.
Es gibt drei Arten von Projekten:
das sind Kunstprojekte in Regionen, die von gewaltttätigen Konflikten betroffen waren, z.B. Konzerte, Tanz- oder Theateraufführungen, Ausstellungen oder Filmtage in Städten, in Dörfern oder Flüchtlingslagern. Basierend auf detaillierten Recherchen erfolgen sie in enger Zusammenarbeit mit lokalen Kunstschaffenden und den friedensfördernden Organisationen, die in der Konfliktregion tätig sind. Sie geschehen mit Blick auf eine nachhaltige Ermächtigung von Kunstschaffenden vor Ort.
Traumabehandlung durch spezifische, medizinische Kunsttherapie, sowie das langfristige Betreiben von Kulturzentren zählen wir nicht zum Aufgabenbereich der Stiftung.
das sind künstlerische Arbeiten zur unterstützenden Begleitung unabhängiger diplomatischer Vermittlungsprozesse im Rahmen von internationalen oder staatlichen friedenspolitischen Initiativen oder Mediationen. Sie finden in enger Koordination mit den Vermittler_innen bzw. Mediationsteams statt. Die Kunstbeiträge richten sich an die Verhandlungsdelegationen der Konfliktparteien, an wichtige Meinungsbildner_innen oder auch an eine allgemeine Öffentlichkeit und sind auf die jeweilige Phase des Verhandlungsprozesses abgestimmt.
das sind einerseits Forschungsprojekte und Studien über künstlerische Initiativen, die im Kontext von Konfliktvermittlung und Friedensförderung anderswo schon stattgefunden haben, andererseits begleitende Reflexionen der von artasfoundation selbst initiierten Projekte. Ziel ist es, vorhandene Erfahrungen zugänglich zu machen und interessierte Kreise miteinander in Verbindung zu bringen.
Die Ergebnisse aller dieser Projekte werden auch ausserhalb der jeweiligen Projektregion präsentiert und zur Diskussion gestellt.