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Ich stand um 7:00 a.m. auf und begann den Blog-Eintrag vom Vortag zu schreiben. Das mach ich in der Regel immer, auch wenn ich jedes Mal etwas Gefahr laufe, das eine oder andere Detail zu vergessen oder erst überlegen muss, was alles passierte. Denn im Grunde ist jeder Tag vollgepackt und ich werde regelrecht mit Ereignissen überflutet.
Nach 9:00 a.m. ging ich ins Gym. Ich hatte wieder genügend Zeit, da die Schule erst um 1:35 p.m. begann. Ich trainierte den Rücken und den Bauch.
Anschliessend ging ich zurück zum Hub, duschte und packte meine Sachen für die Schule. Eine Stunde vor Schulbeginn lief ich los. Ich wollte heute einen neuen Schulweg gehen. Die Städte in Amerika sind meist wie ein Schachbrett aufgebaut. Das heisst, du kannst einfach einige Strassen weiter gehen und dann abbiegen. Das machte ich auch und lief drei Strassen weiter, ehe ich in Richtung Meer, bzw. «Fisherman’s Wharf» abbog. So sah ich einiges an Neuem von San Francisco. Man lief so zwar etwas länger, es hat sich aber gelohnt.
Psycho and Ox
In der Schule liess Richard uns unsere «Vorträge» zur amerikanischen Geschichte gegenseitig vortragen. Zur Erinnerung, ich hatte die Sklaverei in Amerika gewählt. Nach der Talkrunde kam wieder die Übung mit den kurzen Filmszenen. Ich ging als erstes raus und hatte dann eine Kollegin aus Russland, die mir dann die Szene erklärte. Es war eine Szene aus einem Science-Fiction Film und im Gegensatz zu meinen asiatischen Kollegen sprach sie für mich ein klares und «sauberes» Englisch. So konnte ich den Film wesentlich besser und genauer Richard schildern. Wer die Szene sehen will kann das hier tun. Es wechselte und ich bekam eine Szene und es war genau der Worst Case der eintraf. Eine Szene, in welcher nur gequatscht wird und ich merkte in der Runde, dass sich die meisten mit dem Verstehen ebenfalls etwas schwer taten. Ich konnte drei gesprochene Themenpunkte entnehmen, welche ich einem asiatischen Kollegen mitteilte. Den Clip kannst du hier sehen.
Kinder und die Gefahren des Internets
Es folgte dann eine Repetition der Wörter, welche wir Morgen als Test haben. Das hatte ich ja fast vergessen. Schliesslich kamen noch Übungen zu Präpositionen. Zu guter Letzt verteilte Richard und noch ein Bericht aus einer Zeitschrift, in welcher es um den Internetkonsum der Kinder geht und wie Eltern diesen überwachen bzw potentielle Gefahren erkennen können. Wir sassen wieder in kleinen Gruppen und Richard gab uns Themen vor, welche wir besprechen konnten. Bei uns war das etwa so:
- Gibt es etwas im Internet, was du vor deinen Eltern verheimlich/versteckt hast?
- Hast du mal jemand aus dem Internet getroffen?
Und irgendwie drifteten wir ab zu unseren ersten Handys die wir hatten und dass jede SMS damals noch einzeln kostete. Die Geräte von damals konnten vielleicht 10 SMS’en speichern. Richard fragte zuletzt noch einzelne Personen zu den Themen, welche dann vor der ganzen Klasse kurz besprochen wurden. So fragte er mich, ob ich denn vor meinen Eltern was «versteckt» habe. Die Antwort erspare ich mir jetzt hier, da ich weiss dass sie das hier lesen.
Golden Gate Bride ganz nah
Die Schule war zu Ende und ich traf in der Lobby Cédric, einen Kollegen aus der Schweiz. Er bot mir an, mit ihnen (Kollege aus Thailand und eine Kollegin aus Frankreich) in einen etwas weiter entfernten Park zu kommen. Ich stimmte zu und so liefen wir in Richtung «Golden Gate Bridge» vorbei am «Fort Mason» und «Great Meadow», einer schönen grünen Fläche wo man sich super erholen kann. Weiter ging es die , vorbei am «Marina Green», entlang der «Yacht Road» und entlang der «Golden Gate Promenade». Es war ein sehr schönes Landschaftsbild um uns herum. Wir liefen ein Stück dem Strand entlang und ich zog meine Schuhe aus. Es war herrlich den Sand zu spüren. Man kommt so der «Golden Gate Bridge» immer näher und kann super Fotos schiessen. Wir verweilten dann nahe der Brücke für einen Moment, eher wir dann via «Uber» uns für 16$ zurück zum Hub fahren liessen.
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16$ sind ein Spotpreis, wenn man die Distanz bedenkt und die Kosten, die durch vier geteilt werden konnten. Wir verabredeten uns dann eine Stunde später, um etwas essen zu gehen.