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Ablagerungen von Kalk
In natürlichem, bewegtem und das heißt energiereichem Wasser werden die Wassermolekül- gruppen (Cluster) permanent aufgebrochen. Sie können deshalb keine Fremdkörper und auch keine Calciumcarbonat-Kristalle dauerhaft umschließen. Die "befreiten" Kalk-Kristalle stehen deshalb quasi als Kristallisationskeime im fließenden Wasser zur Verfügung und bilden vorwiegend kugelige, nicht verästelte größere Kristalle - vergleichbar einem Schneeball, den man einen Hang runterollen lässt. Diese "Kalkkugeln" können aufgrund ihrer runden Struktur nicht an Wänden oder Steinen anhaften. Und da fließendes Wasser - dank seiner Tendenz zur Wirbelbildung - in seiner Mitte immer eine höhere Fließgeschwindigkeit hat, bilden sich auch am Uferrand keine Kalkablagerungen. Die Natur ist einfach genial.
Wasserbelebung wandelt die Kalkstruktur
Im vitalisierten Wasser geschieht Gleiches. Die Wassermoleküle sind hochaktiv und bilden keine dauerhaften Cluster, so dass sich keine verästelten Kalkkristalle bilden können. Der Kalk gerinnt gleichsam in der Fließmitte zu kleinen, weichen Körnern und fließt direkt in das Abwasser und setzt sich nicht ab. Wo das Wasser nicht abfliessen kann, beispielsweise in Wasserkochern, Karaffen oder Badewannen, lagert sich der Kalk auf dem Grund als eine braune, leicht körnige Schicht ab, die einfach mit dem Schwamm abgewischt werden kann. Oft reicht es, den Wasserkocher einfach ab und an ohne Sieb auszuspülen.
Saubere Armaturen ohne grossen Aufwand
Bei Altbauten ist oft zu beobachten, dass das Leitungswasser zunächst seltsam trüb wird. Dies hängt damit zusammen, dass die "Kalkkugeln" gleichsam die Rohre putzen. Das kann zwei bis drei Wochen dauern. Für diese Zeit auf jeden Fall zum Trinken einen Filter verwenden, weil auch Rostablagerungen mit "abpoliert" werden.