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DockWeeder
Gegenstand des Projekts DockWeeder ist die Entwicklung eines autonomen Roboters zur Detektion und Behandlung von Pflanzen. Zusammen mit Forschern aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und der Schweiz wird ein entsprechendes System entwickelt. Dieses soll in der Lage sein, sowohl konventionell als auch biotechnisch Ampfer (Rumex obtusifolius) innerhalb von Weiden zu behandeln.
Der zu entwickelnde Roboter (UGV – Unmanned Ground Vehicle) trägt ein Sensor-System, bestehend aus Monochrom-Kameras, LiDAR, GNSS und IMU. Zudem ist der Roboter mit einem Wasserdampfgerät ausgerüstet, mit dem das Unkraut behandelt wird. Dabei werden die Proteine in der Wurzel der Pflanze beschädigt. Es werden 3D Daten von der Stereovision-Kamera und dem LiDAR eingesetzt, um die Pflanzen zu erkennen. Wenn der Roboter eine Ampfer detektiert, wird sie behandelt und die Position für spätere Inspektionen gespeichert.
Das IMS fokussiert sich auf die Zusammenführung und Verarbeitung der gemessenen Daten, welche von den besagten Sensoren stammen. Ziel ist es, eine robuste Lösung bereitzustellen, um Ampfern zu erkennen. Bis der finale Roboter vorliegt, welcher von einem französischen Partner entwickelt wird, wird eine vorläufige Test-Plattform vom IMS mit dem Namen Maveric verwendet; diese wurde am IMS entwickelt und konstruiert.
Das Projekt dauert 2 Jahre und soll aufgrund intensiver Experimente die Wirtschaftlichkeit dieses Systems nachweisen.