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Präventive Konservierung
Die präventive Konservierung, deren Enticklung in den 1980er Jahren begann, bezeichnet die Gesamtheit der getroffenen Massnahmen und unternommenen Handlungen im Umfeld eines Kunstwerks, mit dem Ziel, seinen Alterungsprozess zu verlangsamen und das Leben von Kulturgütern zu verlängern.
Das oberste Ziel der präventiven Konservierung ist es, möglichen Schäden vorzubeugen, aber auch möglichst weitgehend jene Veränderungen zu verhindern, denen die Werke durch Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen, Erschütterungen beim Transport, wiederholtes Berühren usw. ausgesetzt sind.
Die präventive Konservierung befasst sich mit der unmittelbaren Umgebung der Werke (Klimakontrolle), aber auch mit der Art ihrer Aufbewahrung (Magazine, Vitrinen…) und den Transportbedingungen (Verpackung, Einrichtung, Einlagerung von Objekten …).
Sie wird auch bei der Realisierung temporärer oder permanenter Ausstellungen zu Rate gezogen und es findet eine Zusammenarbeit im Verbund mit den anderen Filialen der MAH und weiteren öffentlichen Institutionen statt (passive Konditionierung…).
Aus Unwissen wirken wir oft unfreiwillig bei der Beschädigung unseres kulturellen Erbes mit. Dank den Massnahmen und Techniken der präventiven Konservierung können wir alle einen Beitrag zur Bewahrung unseres Kulturgutes leisten.