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Die Erschliessung des Rheinufers schafft nicht nur ein Naherholungsgebiet für die Bewohner Churs. Ein Rheinstrand würde auch eine Aufwertung für die Flora und Fauna bedeuten und die Gefahr von Hochwasser dämmen.
Alles begann 2004, als die Idee eines Churer-Sees, welcher auf dem Rossboden das Militär-Gelände zu einer Wasserlandschaft verwandeln soll, entflammte. Der Abzug des Militärs aus der Kantonshauptstadt fand jedoch nicht statt und so schlief das Projekt in den vergangenen Jahren wieder ein. Zudem liegen die Bademöglichkeiten am Cauma-, Cresta- und Heid-See in unmittelbarer Nähe. Trotzdem aber ässuerten rund 15 Personen in den Workshops von Future Alpine City den Wunsch nach einer Aufwertung des Rheinufers. Es wäre deshalb erstrebenswert, die Wasserlandschaft am Ufer des Rheins auf dem Stadtgebiet voranzutreiben, mittels Renaturierung und anschliessender nachhaltigen Nutzung.
Die Idee ist es, durch weitere Renaturierungsmassnahmen das Ufer am Rhein zu erschliessen und auf den Sandbänken und Inseln ein Naherholungsgebiet zu schaffen, welches durch die Bevölkerung nachhaltig genutzt werden kann. Dies bedeutet, dass genügend Freiraum für die Flora und Fauna durch ein Reservat geschaffen wird und eine partielle Nutzung für die Bevölkerung mit Feuerstellen, Sitzgelegenheiten und Entsorgungsmöglichkeiten ermöglicht wird. Durch diese Idee wird die Lebensqualität für die Bevölkerung, wie auch für die stadtnahe Natur und Tierwelt gesteigert. Ausserdem entsteht dadurch auch eine touristische Aufwertung auf dem Rossboden. Dass der Wunsch nach einer Renaturierung des Ufers vorhanden ist, zeigte sich in den von Future Alpine City durchgeführten Workshops deutlich.
Juni 2018
Diverse
Chur, Rheinufer