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- Zum Abschluss der Round Robin schlagen die Frauen des CC Aarau Deutschland mit 8:3 und Estland mit 9:5.
- Mit 12 Siegen aus 13 Spielen schliesst die Schweiz die Vorrunde auf Rang 1 ab.
- Damit stehen Silvana Tirinzoni und Co. direkt im Halbfinal und treffen in diesem auf die USA.
Mit einem 8:3 im zweitletzten Spiel gegen Deutschland sicherten sich die Schweizer Frauen an der WM in Calgary am Freitag vorzeitig den 1. Platz nach der Vorrunde. Danach schlugen sie auch noch Aussenseiter Estland im Nachholspiel deutlich (9:5). Damit kommt die Schweiz in der Round Robin auf die Traumbilanz 12:1 Siegen.
Für die Halbfinals gesetzt
Für Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz bringt der Gewinn der Round Robin erhebliche Vorteile. Sie umgehen auf diese Weise die Viertelfinals und sind für die Halbfinals gesetzt. Und sie werden die verbleibenden Spiele jeweils mit dem Vorteil des letzten Steins beginnen können.
Live-Hinweis
SRF überträgt den WM-Halbfinal der Schweizerinnen am Samstag ab 23:00 Uhr live im Stream.
Die Schweizerinnen treffen am Samstag um 23 Uhr Schweizer Zeit auf die von Tabitha Peterson angeführten US-Amerikanerinnen. Das Duell mit den US-Curlerinnen in der Round Robin entschieden die Schweizerinnen mit 6:5 für sich. In den Viertelfinals siegten die Amerikanerinnen gegen Dänemark (Madeleine Dupont) nach einem anfänglichen 1:3-Rückstand 8:7.
Pätz auf den 2015er-Spuren
Mit den 12:1 Siegen (92,3 Prozent) haben die Aarauerinnen vorerst die beste WM-Bilanz eines Schweizer Frauenteams egalisiert. Alina Pätz, die heutige Nummer 4 in Tirinzonis Team, stellte diesen Rekord als Skip des Teams Baden Regio an der WM 2015 in Sapporo auf. Die Badenerinnen errangen damals den WM-Titel.
Debakel für Schottland
Schottlands Curlerinnen sind die grossen Verliererinnen der Weltmeisterschaft in Calgary. Das von der früheren Weltmeisterin Eve Muirhead angeführte und als Titelanwärter gehandelte Team aus Perth wurde mit der Bilanz von 6:7 Siegen nur Achter. Dadurch verpassten die Schottinnen nicht nur die Teilnahme an der K.o.-Phase, sondern auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking. Sie werden Ende Jahr an einem Hoffnungsturnier starten müssen, an dem die letzten drei Olympia-Startplätze vergeben werden.