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Adrian war schon mehrmals in Brasilien in den Ferien. Im Alter von drei Jahren besuchte er zum ersten mal das Heimatland seiner Mutter.
Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name (portugiesisch für „Fluss des Januars“) beruht auf einem Irrtum des Seefahrers Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und für die Mündung eines großen Flusses hielt
Bis 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt Brasiliens und trat danach diese Funktion an Brasília ab, bleibt aber nach São Paulo bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum des Landes. Von 1808 bis 1822 war die Stadt auch Sitz des portugiesischen Hofes, der wegen eines Angriffs durch Napoleon Bonaparte nach Brasilien flüchten musste. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus der zum Tupí-Guaraní gehörenden Sprache der Tupinambá, welches „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet.
Wahrzeichen von Rio de Janeiro sind der Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und der Strand des Stadtteils Copacabana, der als einer der berühmtesten der Welt gilt. Die Stadt ist auch bekannt wegen des jährlich stattfindenden Karnevals von Rio. Die vielfarbige Parade der Sambaschulen gehört zu den größten Paraden der Welt.
Der gesamte Flusslauf des Iguaçu verläuft im oder am Rande des brasilianischen Bundesstaats Paraná. Er entsteht durch den Zusammenfluss des Iraí mit dem Atuba im Stadtteil Cajuru von Curitiba, an der Fernstraße BR-277. Bei Porto União bildet der die Grenze zum brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina und fließt von dort an westwärts durch den Staat Paraná. Während der letzten Kilometer bis zu seiner Mündung in den Rio Paraná ist er Grenzfluss zwischen Brasilien und der argentinischen Provinz Misiones.
In der Nähe der Mündung in den Paraná befinden sich auf der brasilianischen Seite die Stadt Foz do Iguaçu und auf der argentinischen Seite die Stadt Puerto Iguazú. Die beiden Städte sind durch eine Brücke verbunden, die den Fluss überspannt. Der Fluss gilt als der Totenfluss, da die Gebeine der Verstorbenen ähnlich wie beim Ganges in Höhe der Wasserfälle in den Fluss geworfen wurden und in der„ Kehle des Teufels“ den Blicken der Hinterbliebenen/der Trauergemeinde entschwanden.
Bekannt ist der Fluss durch die Iguaçu-Wasserfälle, wenige Kilometer von der Mündung flussaufwärts gelegen. Sie sind der Breite nach die größten Wasserfälle der Welt; die Victoriafälle sind höher, aber schmaler; allerdings ist ihre Absturzkante ununterbrochen. Etwa drei Viertel der Fälle liegt auf argentinischem Staatsgebiet, von wo normalerweise ein Zugang bis zum sogenannten „Teufelsschlund“, spanisch: Garganta del Diablo, besteht. Auf der Gesamtbreite der Fälle von etwa 2.700 m stürzen durchschnittlich 1.700 m³/s, nach längeren Niederschlägen bis zu 7.000 m³/s, in zwei Stufen bis zu 75 m hinab. Im November 2005 waren es nach schweren Regenfällen sogar 12.000 m³/s.
Einer Gedenktafel zufolge entdeckte Álvar Núñez Cabeza de Vaca im Jahre 1542 diese „Schönheit der Natur“. Eleanor Roosevelt soll beim Anblick dieser Fälle nur die zwei Worte „Poor Niagara!“ ausgesprochen haben. Je nach Auslegung kann dies als „Arme Niagarafälle“ oder als „armselige/kümmerliche Niagarafälle“ übersetzt werden.
Der Ort Jericoacoara ist das Zentrum eines ausgedehnten Dünengebietes im Nordosten Brasiliens. Er liegt an der Küste des Bundesstaats Ceará. Die Wanderdünen erstrecken sich bis zu 20 km ins Landesinnere. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 16 °C und 36 °C.
Der Name entstammt vermutlich dem Sprachgebrauch der Tupi-Indianer, welche die Region bewohnten. „Yuruco“ steht dabei für Höhle und „Cuara“ für Schildkröte zusammengefasst bedeutet Jericoacoara etwa so viel wie „Höhle der Schildkröten“.
1984 wurde Jericoacoara und ein großes Gebiet um den Ort zum Naturschutzgebiet „Área de proteção ambiental“ (APA) und 2002 offiziell zum Nationalpark erklärt. Eine besondere Attraktion sind die in den Dünen liegenden Süßwasserseen. Eine unter ihnen liegende Tonschicht verhindert das Versickern.
Der Ort ist entweder über den Seeweg mit kleinen Booten oder aber mit Allradfahrzeugen vom nächstgelegenen Ort Jijoca erreichbar. Die ca. 350 km lange Anfahrt von Fortaleza mit dem PKW ist
anfangs relativ unbeschwerlich, da die Straßen gut ausgebaut sind. Lediglich die letzten 28 km ab Jijoca müssen auf unbefestigten Sandpisten bewältigt werden.