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Die Kantonspolizei Wallis konnte die Täter zweier Einbruchserien im Oberwallis zwischen März und Juli 2017 anhalten und 22 Fälle aufklären.
Ein 41jähriger Schweizer brach seit anfangs März bis Ende Juli 2017 in 13
Alphütten in der Region Visp ein. Er entwendete hauptsächlich Esswaren und Getränke für den täglichen Lebensunterhalt. Zu den abgelegenen Hütten begab er sich jeweils zu Fuss oder mit einem Fahrrad. Gelegentlich benutzte er auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Auf einen Hinweis einer Drittperson konnte der Mann am 28. Juli 2017 oberhalb Bürchen von der Kantonspolizei verhaftet werden. Die entwendeten Lebensmittel belaufen sich auf einen Betrag von CHF 3‘400.–. Der Sachschaden an den Alphütten beträgt CHF 12‘000.–.
Beim Täter der zweiten Einbruchserie handelt es sich um einen 34-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Er verübte in der Zeit zwischen 12./13. Juli 2017 neun Einbruchdiebstähle in abgelegenen Alphütten oder umgebauten landwirtschaftlichen Gebäuden rund um Visp und entwendete Lebensmittel und Getränke. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Am 28. August 2017 wurde der Mann in Vionnaz angehalten und verhaftet.