Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/194432

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Ausgleichskassen überweisen bei Auszahlungen der AHV-Rente ins Ausland einen Dollarbetrag; danach wird das Geld in die jeweilige Landeswährung gewechselt.</p><p>Schweizerfranken sind meist einfach zu wechseln - warum werden die AHV-Leistungen nicht gleich in Franken ausgerichtet?</p><p>So müssten die Versicherten das Wechselkursrisiko nicht tragen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wenn die SAK Schweizerfranken in der ganzen Welt vermitteln würde, so wäre der verwendete Wechselkurs je nach Bank vor Ort abhängig. Somit könnte es beispielsweise für zwei Versicherte, die in derselben Stadt in Thailand wohnen, im selben Monat potenziell zwei unterschiedliche Wechselkurse geben. Die Anwendung einer weltweit bekannten Fremdwährung gewährleistet die Gleichbehandlung aller Rentenbezüger der ersten Säule. Zudem ermöglichen Überweisungen in Fremdwährungen es der SAK, von den günstigsten Bedingungen im geografischen Wohngebiet des Versicherten profitieren zu können. Zudem gilt es zu beachten, dass der Schweizerfranken tatsächlich eine konvertible Währung und im freien Handel auf dem Geldmarkt ist, jedoch keine grosse Bedeutung im weltweiten Zahlungsverkehr trägt. Somit kann eine in Schweizerfranken übersandte Rente eine erhebliche Verzögerung im Hinblick auf die Ausführung erfahren oder gar zu einer Rückweisung bei der Empfängerbank führen. Beispielsweise kann eine nach Afrika oder nach Asien ausbezahlte Rente mehrere Währungsumrechnungen erfahren, bevor sie dem Versicherten gutgeschrieben wird. Die Kosten mehrerer Währungsumrechnungen sind deutlich höher, wenn Schweizerfranken verwendet werden, als bei der Verwendung von im Vordergrund stehenden Währungen.</p>