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Als Gasgeräte gelten Geräte, die zum Kochen, zum Heizen, zur Warmwasserbereitung, zu Kühl-, Beleuchtungs- oder Waschzwecken verwendet und mit gasförmigen Brennstoffen bei einer normalen Wassertemperatur von gegebenenfalls nicht mehr als 105 °C betrieben werden. Auch Gas-Gebläsebrenner und die zugehörigen Wärmetauscher fallen unter Gasgeräte. Von den Sicherheitsvorschriften für Gasgeräte sind auch «Ausrüstungen» im Sinne von Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen sowie Baugruppen — mit Ausnahme von Gas-Gebläsebrennern und ihren zugehörigen Wärmetauschern — erfasst, die für gewerbliche Zwecke gesondert in den Verkehr gebracht werden und in eine Gasverbrauchseinrichtung eingebaut oder zu einer solchen zusammengebaut werden sollen.
Die gesetzliche Grundlage für die Sicherheit von Gasgeräten findet sich in den Art. 12 - 18 der Verordnung über die Produktesicherheit (PrSV; SR 930.111). Es handelt sich dabei um die Umsetzung Anforderungen der der EG-Richtlinie 2009/142/EG über Gasgeräte (kodifizierte Fassung der Richtlinie 90/396/EWG).
Für die Marktkontrolle zuständig sind folgende Kontrollorgane:
Letzte Änderung 07.11.2017