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Über zehn Jahre lang soll ein brasilianischer Grosskonzern Bestechungsgelder an Regierungsmitglieder gezahlt haben. Nun muss er in den USA und in Brasilien 250 Millionen Dollar Strafe zahlen. Die Holding, zu der auch der weltgrösste Fleischkonzern JBS gehört, soll Banken, Unternehmen und Immobilien in den USA genutzt haben, um Schmiergelder zu zahlen. Gemäss ihrem Anti-Korruptionsgesetz verfolgen die USA Bestechungsvorwürfe auch im Ausland. JBS ist in Brasilien immer wieder an Skandalen beteiligt. So etwa 2017 an einem Gammelfleischskandal. Wegen einer früheren JBS-Korruptionsaffäre war der ehemalige brasilianische Präsident Michel Temer angeklagt worden.
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