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Aigremont
(Kt. Waadt, Bez. Aigle, Gem. Ormont-Dessous).
Burgruine in 1390 m auf bewaldetem Bergsporn, der die Strasse von Sépey nach Ormont-Dessus beherrscht.
Erhalten ist nur noch ein einsam mitten in Tannenwald aufragender Flügel aus Mauerwerk.
Sagen von hier verborgenen Schätzen verleiteten die Bauern aus der Umgegend, den Boden um die Ruine auf der Suche danach zu durchwühlen.
Hügel aus verwittertem Flysch bestehend, berühmt durch mächtige «exotische» Granitblöcke, die vom Südhang der Alpen zu stammen scheinen.
1321 tritt der Graf von Savoyen an Wilhelm von Pontverre die Gerichtsbarkeit über die beiden Ormonts ab;
es ist wahrscheinlich, dass in Folge davon die Burg Aigremont von dessen Sohn Aymon erbaut wurde. 1476 von den Leuten aus den Bergen von Château-d'Oex, Gesseney und den Ormonts, die den mit dem Herzog von Burgund verbündeten Lombarden den Durchzug zu verwehren hatten, zerstört.