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Werke von Johannes Brahms, Edward Rushton, Ferruccio Busoni, Friedrich Hegar
Ein festliches Konzert in der Tonhalle bildete den musikalischen Höhepunkt des Jubiläums. Im
Zentrum standen zwei Werke, die eigens für das Hauptgebäude der Universität Zürich komponiert wurden. Zum einen die «Festkantate zur Zürcher Hochschulweihe 1914» von Friedrich Hegar (1841–1927): Sie kommt als romantische Hymne an den Tempel der Wissenschaft daher und bringt neben einem grossen Männerchor den Reformator Zwingli, die personifizierten Fakultäten und die damaligen Ehrendoktoren auf die Bühne. Die Uraufführung am 18. April 1914 wurde mit Ovationen bedacht. Jahrzehntelang schlummerten die handgeschriebenen Noten im Universitätsarchiv. Anlässlich des Jubiläums wurden sie zu neuem Leben erweckt.
Als Kontrast dazu hat die Universität einen Kompositionsauftrag an den in Zürich lebenden Komponisten Edward Rushton (geboren 1972) vergeben. Sein Orchesterwerk «Concrete» (Beton) stellt einen musikalischen Kommentar zur Hochschularchitektur von Karl Moser aus heutiger Sicht dar.
Am Konzert wirken mit: Wolf Matthias Friedrich (Bariton), Solistinnen und Solisten der Zürcher Hochschule der Künste, Männerchor Zürich, schmaz – schwuler männerchor zürich, Männerstimmen des Akademischen Chors Zürich, Musikkollegium Winterthur. Musikalische Leitung: Karl Scheuber und Anna Jelmorini.