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Der Fall der Mutter Comagic, die mit ihren beiden Töchtern hätte aus der Schweiz nach Serbien heimgeschickt werden sollen, hat in den Medien aufgrund des aktiven Einsatzes derselben für Aufsehen gesorgt. Trotz klarer Sachlage dürfen sie nun vorerst im Kanton Zürich bleiben. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat den Entscheid des Regierungsrats des Kantons Zürich aufgehoben und entschieden, dass die Familie bleiben darf. Ausschlaggebend sei die Persönlichkeitsentwicklung und die Integration der 16 jährigen Töchter gewesen.
Dieses Urteil stösst mir sauer auf. Denn es belohnt widerspenstiges, eigennütziges, egoistisches und unmoralisches Verhalten. Es ist zu befürchten, dass dieses Urteil eine negative Signalwirkung für sämtliche Ausländer hat, die ohne Bleiberecht in der Schweiz bleiben wollen. Denn es besagt, dass man sich nur lange genug gegen die Behörden zur Wehr setzen muss um am Ende bleiben zu dürfen. Jeder sans Papier, der schon seit Jahren in der Schweiz lebt, wird sich auf dieses Urteil berufen können.
Was man wissen muss: Die Familie Comagic reiste im Jahr 1995 in die Schweiz um ein Asylgesuch einzureichen, welches im Jahr 2000 definitiv abgelehnt wurde. Daraufhin musste die Familie nach Serbien zurückreisen. In Serbien liessen sich Eltern scheiden um bereits zwei Monate nach der Ausweisung geschieden wieder in die Schweiz zurückzukehren und dort je einen Partner mit Schweizer Staatsangehörigkeit (mit Migrationshintergrund) zu heiraten. Man muss von einer Scheinehe mit Erschleichung des Aufenthaltsrechts bzw. der Schweizer Staatsbürgerschaft als Motiv ausgehen. Denn die Comagics lebten nicht mit ihren Ehepartnern zusammen. Sie lebten weiterhin zusammen in einer gemeinsamen Wohnung. Nach einer Gefängnisstrafe wurde der straffällig gewordene Herr Comagic (Vater der beiden Töchter) im Jahr 2005 erneut nach Serbien ausgewiesen. Im selben Jahr verfügte das Migrationsamt auch die Ausweisung der Mutter Comagic und ihrer Töchter. Diese kämpften jedoch mit Rekursen gegen die Ausweisung. 2007 wurde dann die (Schein-)Ehe von Frau Comagic geschieden. Im Juni 2007 reichte die Mutter einen Antrag ein um als Härtefall anerkannt zu werden um so der Ausweisung zu entgehen. Dieser Antrag wurde sowohl vom Migrationsamt als auch vom Zürcher Regierungsrat abgelehnt. Der Regierungsrat entschied im Mai 2008, dass die Familie bis August 2008 unser Land zu verlassen hat. Darauf reichte Mutter Comagic ein Wiedererwägungsgesuch beim Migrationsamt ein, welches von diesem im November 2008 abgelehnt wurde. Im Anschluss darauf wurde eine neue Ausweisungsfrist bis Februar 2009 gesetzt. Ein weiterer Rekurs wurde vom Regierungsrat abgelehnt. Daraufhin wandte sich Frau Comagic ans Verwaltungsgericht und gewann. Während der ganzen Zeit wurde der Fall von den Medien immer wieder zugunsten der Familie Comagic aufgenommen. Eine Beeinflussung der Justizbehörden durch den Medienrummel kann somit nicht ausgeschlossen werden. So wird unser Volk von renitenten Ausländern, ihren linken Helfern und der Justiz verarscht!
Der Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts ist unverständlich, kurzsichtig und dumm. Er sollte deshalb unbedingt ans Bundesgericht weitergezogen werden, damit kein Präjudiz geschaffen wird, welches dem Volkswillen widerspricht. Es kann ja wohl nicht sein, dass es nicht mehr zumutbar sein soll Europäer (Serben) in ein demokratisches europäisches Land (Serbien) zurückzuschicken, indem weder Krieg noch sonst eine Zumutung anzutreffen ist. Der Vater sowie der Grossteil der Familienangehörigen der Familie Comagic lebt wohlgemerkt immer noch in Serbien. Die Begründung des Gerichts verfängt nicht, denn wenn es Teenagern nicht mehr zugemutet werden kann in ihr Herkunftsland zurückzureisen, dann müsste man Auswandererfamilien mit gleichaltrigen Kindern die Ausreise in ein anderes Land mit derselben Begründung verbieten.