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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00675 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 7. Januar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 18. September 1964, war seit Juni 2006 bei der Y.___ als Logistiker angestellt, als er sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine B rustwirbelkörper (BWK) 12 Deck plattenimpressionsfraktur zuzog (vgl. Urk. 8/ 1/14-16 = Urk. 8/44/20-22 ; Urk. 8/1/3 = Urk. 8/1/8 = Urk. 8/44/5 = Urk. 8/44/10 = Urk. 8/44/271 ). A m 18. April 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf das Unfallereignis mit Handgelenks- und BWK -12-Fraktur so wie einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1/132- 140 = Urk. 8/2 = Urk. 8/44/143-151 ). Die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisc he und erwerbliche Situ ation ab und zog Akten der Suva bei (Urk. 8/1; Urk. 8/12; Urk. 8/17-19 ; Urk. 8/23; Urk. 8/39-40 ; Urk. 8/44 ; Urk. 8/48-49 ). Am 16. November 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ar beitsvermittlung vom 21. November 2016 bis zum 20. Juli 2017 zu (Urk. 8/22 = Urk. 8/44/261-262 ), die jedoch mit Schreiben vom 9. Februar 2017 per sofort ein gestellt wurden (Urk. 8/42 = Urk. 8/44/321 ). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 18. Juni 2018 (Urk. 8/51/2-7 = Urk. 3/3 ) bei einem Invaliditätsgrad von 21 % eine Rente ab dem 1. August 2018 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integri tätseinbusse von 35 % zu. Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 12. Juli 2018 mit, dass sie eine psychi atrisch-orthopädische Begutachtung als notwendig erachte und nannte ihm die Namen der vorgesehenen Gutachter (Urk. 8/57). Mit Eingabe vom 2 0. Juli 2018 (Urk. 8/58) teilte der Versicherte mit, dass er mit einer bidisziplinären Begutach tung nicht einverstanden und eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag zu geben sei. Mit Zwischenverfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 8/60 = Urk. 2 ) hielt die IV-Stelle an der bidisziplinären Abklärung fest. 2. Der Versicherte erhob am 22. August 2018 Beschwerde g egen die Zwischenv er fügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese vorgängig bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten aktuelle Verlaufsberichte einhole und ihn anschliessend nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (radiologisch, orthopä disch/traumatologisch, neurologisch, rheumatologisch und psychiatrisch) unter gutachterlicher Federführung eines in der Behandlung chronischer Schmerzpati enten erfahrenen Facharztes abkläre und danach über den Rentenanspruch ver füge (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. September 2018 (Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Be schwerdeführer am 1. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der bidisziplinären Begutach tung des Beschwerdeführers gemäss ihrer Mitteilung vom 12. Juli 2018 (Urk. 8/57) festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver sicherungsrechts (ATSG) i.V.m. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzu machenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grund sätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann. Im Zusammenhang mit Entscheiden über die Einholung von Gutachten hat das Bundesgericht die Anfechtbarkeitsvoraussetzungen des nicht wieder gutzuma chenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV-Angelegenheiten bejaht (BGE 141 V 330 E. 5.1 und 5.2; BGE 139 V 339 E. 4.4). 1.2 Gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurtei lung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versi cherungsträger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen gross ist (Urteil des Bun desgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.1; in BGE 139 V 585 nicht veröf fentlichte E. 3.1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4). 1.3 Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit entschieden werden kann. Dies umfasst die Verpflichtung und das Recht, die Untersuchungen anzuordnen, welche zur Klärung des Sachverhalts er forderlich sind, nicht jedoch das Recht, eine „second opinion“ zu einem bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dem Versiche rungsträger dieser nicht gefällt. Entscheidend dafür, ob weitere Abklärungen an geordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gutachten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen an eine zu erstattende ärztliche Expertise erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.2.; vgl. auch BGE 138 V 271 E. 1.1). 1.4 Zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Ka tegorien von Expertisen existieren keine festen Kriterien. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexibilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende admi nistrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufalls basiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheits schaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht voll ends gesichert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begut achtung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, so fern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fach gebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (beispielsweise internistischer Art) notwendig sein noch darf ein besonderer arbeitsmedizinischer beziehungsweise eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Vo raussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 349 E. 3.2 mit Hinweisen). 1.5 Wird eine Begutachtung verfügungsweise angeordnet, so kann die versicherte Person materielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich (etwa mit dem Einwand, es handle sich um eine unnötige „second opinion“), gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betreffend die Auswahl der medizini schen Disziplinen) oder gegen bezeichnete Sachverständige (etwa betreffend de ren Fachkompetenz) erheben (BGE 138 V 271 E. 1.1 mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt e sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass ein bidisziplinäres Gutachten (Psychiatrie, Orthopädie) zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädi scher Seite ein komplexes regionales Schmerzsyndrom ( CRPS ) beurteilt werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich im Laufe der Begut achtung eine neurologische Fragestellung ergeben, könnten die Gutachter jeder zeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheu matologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezielle internistische Fragen ergäben, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zur Begutachtung nicht hinzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Erstbegutachtung vorliege, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik nicht vollends gesichert sei und er an multiplen (orthopädisch/traumatologischen, rheumatologischen, neurologi schen und psychiatrischen) Beschwerden beziehungsweise Schmerzen leide, e r nicht lediglich bidisziplinär, sondern polydisziplinär unter Einbezug eines erfah renen Radiologen abzuklären sei (S. 6 ff. Ziff. 13). Zudem habe die Beschwerde gegnerin den rechtserheblichen Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. So habe sie es unterlassen, vor der Entscheidung der Frage der Art beziehungsweise des Umfangs der medizinischen Erstabklärung bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten vorgängig ak tuelle Verlaufsberichte einzuholen (S. 9 Ziff. 14). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht an der bidiszipli nären Begutachtung des Beschwerdeführers festgehalten hat oder ob zur Beurtei lung des Gesundheitszustandes eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie sowie Hausarzt de s Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 8/44/353-354 = Urk. 8/49/3-4 ), nannte in seinem Bericht vom 21. Mai 2016 (Urk. 8/44/139 ) ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (LSS ) bei Status nach BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur am 9. Oktober 2015 und ein CRPS Typ II der rechten Hand bei Status nach intraartikulärer, distaler Radiusfraktur am 9. Oktober 2015 als Diagnosen. Der Beschwerdeführer klage über belastungsabhängige Lumbalgien mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Beine. Daneben bestünden kontinu ierliche Handgelenksschmerzen. 3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrem Bericht vom 18. Juni 2016 (Urk. 8/6) aus, dass sie den Beschwer deführer seit April 2016 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.1) - stark dislozierte mehrfragmentäre intraartikuläre distale Radiusfraktur rechts vom 9. Oktober 2015 - Status nach Osteosynthese am 19. Oktober 2015 - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015 Die Prognose sei vom Heilungsprozess des rechten Handgelenkes abhängig (Ziff. 1.4) In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Magaziner im Elektromaterial laden bestehe seit dem 9. Oktober 2015 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeits unfähigkeit (Ziff. 1.6). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.8). 3.3 Ein Arzt der B.___ berichtete am 22. Juni 2016 über die glei chentags erfolge Rheumatologie-Sprechstunde (Urk. 8/11/7-8 = Urk. 8/44/164-165 = Urk. 8/44/166-167 ) und nannte folgende Diagnosen (S. 1): - traumatische BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015 - CRPS Typ I Hand rechts, dominant - Radiocarpal- und distale Radioulnargelenks- ( DRUG ) Arthrose rechts Beim Beschwerdeführer bestünden acht Monate nach dem Trauma mit Sinte rungsfraktur BWK 12 mit Vorder- und Hinterkantenbeteiligung immer noch fri sche Frakturanteile. Klinisch bestünden keine neurologischen Ausfälle. Bezüglich der CRPS-Behandlung der Hand rechts werde mittelfristig ein stationärer Aufent halt empfohlen (S. 2). 3. 4 Die Ärzte der C.___ berich teten in ihrem Austrittsbericht vom 27. September 2016 (Urk. 8/21 = Urk. 8/44/225-233 = Urk. 8/44/241-249 ) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 23. August bis zum 27. September 2016, und nannten folgende Diagnosen (S. 1 f.): - Unfall vom 9. Oktober 2015: Treppensturz - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur - distale Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae, CRPS Typ I Hand rechts, dominant sowie Radiocarpal- und DRUG-Arthrose rechts - mittelgradige depressive Episode Diagnostisch erfülle der Beschwerdeführer das Zustandsbild einer mittelschweren Depression mit einer Tendenz zur Verschlechterung. Ein Jahr nach dem Treppen sturz bestünden beim Beschwerdeführer aktuell belastungs- und bewegungsab hängige Rückenschmerzen, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Hand gelenks, ein Kraftdefizit sowie eine Hypästhesie der rechten Hand. Aktuell seien die Budapester Kriterien nicht mehr erfüllt (S. 3 f.). Die festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine mindestens leichte bis mittelschwere arbeitsrele vante Leistungsminderung. Es werde eine schrittweise Wiedereingliederung in ei nem vorübergehend geschützten Arbeitsrahmen empfohlen. Die Tätigkeit als Lo gistiker sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittel schwere Arbeit sei ihm hingegen ganztags zumutbar (S. 3). 3. 5 Der Suv a -Kreisarzt med. pract. D.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 23. Februar 2016 (richtig: 2017) über die gleichentags erfolg t e kreisärztliche Untersuchung (Urk. 8/44/339-352 = Urk. 8/49/5-18) und nannte folgende Diag nosen (S. 12): - Status nach distaler mehrfragmentärer intraartikulärer Radiusfraktur rechtsdominant - Status nach CRPS im Verlauf, aktuell seien die Budapester-Kriterien nicht mehr erfüllt - Entwicklung einer posttraumatischen Radiocarpalarthrose (radio s capholunär), objektivierbare Schmerzen - Status nach BWK 12 Deckplattenimpressionsfrak t ur mit progre d ienter Sinterung im Verlauf, aktuell Kyphosewinkel zirka 22° mit objektivier baren lokalen Schmerzen, jedoch ohne neurologische Ausstrahlung Der Beschwerdeführer habe du rch den Sturz am 9. Oktober 2015 zwei nachweis bare Verletzungen erlitten. In Bezug auf die Handgelenksfraktur rechts wäre durch eine partielle Arthrodese (Versteifung) mit überwiegender Wahrscheinlich keit von einer Besserung des Schmerzustandes auszugehen. Bezüglich des Rü ckens sei die Indikation für eine Stabilisierung der Fraktur bei den Schmerzen und bei diesem Kyphosewinkel gegeben. Der Beschwerdeführer könne sich jedoch momentan nicht entscheiden, ob er sich am rechten Handgelenk und/oder am Rücken operieren lassen möchte. Aus somatischer Sicht sei dem Beschwerdefüh rer die angestammte Tätigkeit als Logistiker nicht mehr zumutbar. Bei Verzicht auf die jeweiligen Operationen komme ein genau definiertes Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt zum Tragen, eine zeitliche Einschränkung be stehe nicht. Eine Stellungnahme zur psychisch-psychiatrischen Situation könne nicht abgegeben werden (S. 12 ff.). 3. 6 Dr. A.___ führte in ihrem Verlaufsbericht vom 25. Juni 2018 (Urk. 8/52) bei gleich gebliebenen Diagnosen (Ziff. 1.2; vgl. vorstehend E. 3.2 ) aus, dass in der bisherigen Tätigkeit als Lagermitarbeiter und Logistiker als auch in einer ange passten Tätigkeit weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorliege (Ziff. 2.1-2.2). Die Prognose sei offen (Ziff. 3.3). 3. 7 Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 4. Juli 2018 (Urk. 7 S. 6 f.) aus, dass zur schlüssigen und aktuellen Beurteilung des Gesundheitszus tandes und dessen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit ein e bidisziplinäre (psychiatrisch- or thopädische) Begutachtung benötigt werde. 3. 8 In seiner Stellungnahme vom 24. Juli 2018 (Urk. 7 S. 7) war der RAD-Arzt Dr. E.___ der Ansicht, dass ein bidisziplinäres Gutachten zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädischer Seite eine CRPS beurteil t werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich eine neurologische Fragestellung im Laufe der Begutachtung ergeben, könn ten die Gutachter jederzeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezi elle internistische Fragen ergeben würden, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zu r Be gutachtung nicht hinzuzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie. 3. 9 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, erstattete die vom Beschwerdeführer in Auftrag ge gebene ausführliche fach ärztlich-orthopädische Expertise am 6. August 2018 ( Urk. 3/4 ), und nan nte folgende Diagnosen (S. 18 ): - Status nach Sturz vom Dachboden am 9. Oktober 2015 mit/bei - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur, stabil - protrahierter Frakturkonsolidierung (MRI Juni 2016) - Keilwirbelbildung Th 12 - begleitend massiver myofascialer Befundkonstellation mit - Ursprungs- und Ansatztendinosen der paravertrebralen Muskelgruppen im thorakolumbalen Übergang - distaler Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae mit/bei - ORIF mittels 4-Loch LCP palmarseitig distaler Radius rechts am 19. Ok tober 2015 - Status nach CRPS Typ I Hand rechts - sekundärer Radiocarpal- sowie DRUG -Arthrose - deutlicher schmerzhafter Belastungseinschränkung bei - myofascialer Befundkonstellation des Vorderarmes rechts und der Handmuskulatur - mittelgradiger depressiver Episode Es fänden sich keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS. Grob neu rologische Auffälligkeiten fänden sich allenfalls im Bereich der Hautnerven Di gitus 2 recht s sowie im Bereich des Daumens. Bezugnehmend auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen wäre eine weitere fachneuro logi sche Abklärung zielführend (S. 19 f. Ziff. 1.1.2 und Ziff. 2.2-2.3 ). Zudem würde n eine deutliche Einschränkung in der aktiven wie passiven Beweg lichkeit des rechten Handgelenkes, deutliche Druckdolenzen im Bereich der Hand wurzel, eine Arthrose dieses Bereiches sowie deutliche Vernarbungen im Bereich der chirurgischen Zugangswege zum rechten Handgelenk vor liegen. Funktionell liege eine deutliche Einschränkung der Kraft so wie auch der Feinmotorik vor. In Bezug zur Brustwirbelsäule und insbesondere des thorakolumbalen Übergangs fänden sich unfallbedingt deutliche Einschränkungen der Wirbelsäulenfehlstatik bei Keilwirbelbildung sowie massive myofasciale Harts p annsituat i onen der para vertebralen Muskelgruppen. Die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule sei in der la teralen Flexion sowie in den Rot ationsbewegungen eingeschränkt (S. 19 Ziff. 2.1). In der Gesamtzusammenschau der Befunde sei der Einsatz in der angestammten Tätigkeit als Logistiker mittel- bis langfristig nicht erreichbar (S. 21 Ziff. 4.1). Das angestrebte berufliche Spektrum sollte eine wechselbelastende Tätigkeit aufwei sen (S. 21 Ziff. 4.2). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer zog sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur zu und ist infolge der Handgelenks- und Rückenfraktur in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, weshalb eine orthopädische Begutachtung geboten ist (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3, E. 3.4-3.5, E. 3.7-3.9). Dies ist unbe stritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Ferner leidet der Beschwerdeführer an psychi schen Beschwerden, die ihn allenfalls in seiner Arbeitsleistung mindern, weshalb auch eine psychiatrische Begutachtung notwendig ist (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.4, E. 3.6, E. 3.7-3.9). Dies ist ebenfalls unbestritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob noch Begutacht ungen in weiteren Fach disziplinen notwendig sind. 4.2 Dr. F.___ führte in seiner fachärztlich-orthopädische n Expertise vom August 2018 (E. 3.9) aus, dass sich zwar keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS und sich g rob neurologi sche Auffälligkeiten allenfalls im Bereich der Haut nerven Digitus 2 rechts sowie im Bereich des Daumens fänden, jedoch in Bezug auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen eine fachneu r ologische Abklärung zielführend wäre. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass allenfalls - dem Beschwerdeführer folgend (vorstehend E. 2.2; vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3) - auch eine neurologische Problematik vorliegt. 4.3 Vorliegend geht es um die Erstbegutachtung des Beschwerdeführers, bei der eine direkte Auftragserteilung die Ausnahme bleibt. Auch wenn die medizinische Si tuation auf orthopädische und psychiatrische Fragen fokussiert erscheinen mag, so ist die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik noch nicht vollends gesi chert. Angesichts der von Dr. F.___ erhobenen Befunde und erfolgten Beurtei lung ist die Relevanz des Fachgebiets Neurologie nicht auszuschliessen. Damit lässt sich jedenfalls nicht sagen, dass die medizinische Situation offenkundig höchstens zwei Fachgebiete beschlägt, weshalb die Beschwerdegegnerin ein po lydisziplinäres Gutachten hätte anordnen müssen. Zudem brachte der Beschwerdeführer vor, dass er bei seinem Hausarzt Dr. Z.___ in allgemeinärztlicher bzw. internistischer Behandlung sei, wes halb auch ein Internist bzw. ein Allgemeinarzt als Gutachter in die Abklärung einzubeziehen sei (Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im Falle einer Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens die Fachdisziplin All gemeine/Innere Medizin immer vertreten ist ( vgl. Kreisschreiben über das Ver fahren in der Invalidenversicherung, KSVI, Stand 1. Januar 2018, Rz 2077). 4.4 Da - wie s o e ben ausgeführt - der somatische und der psychische Gesundheitszu stand abgeklärt werden müssen, der Beschwerdeführer noch nie umfassend be gutachtet wurde und das einzuholende Gutachten für die Beurteilung der zumut baren Leistungsfähigkeit von ausschlaggebender Bedeutung sein wird, rechtfer tigt es sich, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben, das nebst der psy chiatrischen und orthopädische n Beurteilung eine neurologische und internis tische Beurteilung enthalten kann. Es wird Sache der Gutachtensstelle sein, die erforderlichen Fachdisziplinen definiti v festzulegen (BGE 139 V 349 E. 3.3). 4.5 Bei dieser Ausgangslage kann offengelassen werden, ob die Beschwerdegegnerin - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht (vorstehend E. 2.2) - den Untersu chungsgrundsatz verletzt hat. 4. 6 Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und die angefochtene Zwischenverfü gung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) aufzuheben verbunden mit der Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin e in polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren kostenlos ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, im Umkehrschluss). 5.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführer s vor Fällung des Endentscheids keine Kostennote eingereicht hat, ist die Entschädigung nach § 7 Abs. 2 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht (GebV SVGer) nach Ermessen festzusetzen. Vorliegend erscheint beim praxisgemässen Stundenansa tz von Fr. 220.-- eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 2‘300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als an gemessen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Zwischenverfügung vom 2 4. Juli 2018 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Roger Peter - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannPeter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00675 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 7. Januar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 18. September 1964, war seit Juni 2006 bei der Y.___ als Logistiker angestellt, als er sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine B rustwirbelkörper (BWK) 12 Deck plattenimpressionsfraktur zuzog (vgl. Urk. 8/ 1/14-16 = Urk. 8/44/20-22 ; Urk. 8/1/3 = Urk. 8/1/8 = Urk. 8/44/5 = Urk. 8/44/10 = Urk. 8/44/271 ). A m 18. April 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf das Unfallereignis mit Handgelenks- und BWK -12-Fraktur so wie einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1/132- 140 = Urk. 8/2 = Urk. 8/44/143-151 ). Die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisc he und erwerbliche Situ ation ab und zog Akten der Suva bei (Urk. 8/1; Urk. 8/12; Urk. 8/17-19 ; Urk. 8/23; Urk. 8/39-40 ; Urk. 8/44 ; Urk. 8/48-49 ). Am 16. November 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ar beitsvermittlung vom 21. November 2016 bis zum 20. Juli 2017 zu (Urk. 8/22 = Urk. 8/44/261-262 ), die jedoch mit Schreiben vom 9. Februar 2017 per sofort ein gestellt wurden (Urk. 8/42 = Urk. 8/44/321 ). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 18. Juni 2018 (Urk. 8/51/2-7 = Urk. 3/3 ) bei einem Invaliditätsgrad von 21 % eine Rente ab dem 1. August 2018 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integri tätseinbusse von 35 % zu. Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 12. Juli 2018 mit, dass sie eine psychi atrisch-orthopädische Begutachtung als notwendig erachte und nannte ihm die Namen der vorgesehenen Gutachter (Urk. 8/57). Mit Eingabe vom 2 0. Juli 2018 (Urk. 8/58) teilte der Versicherte mit, dass er mit einer bidisziplinären Begutach tung nicht einverstanden und eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag zu geben sei. Mit Zwischenverfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 8/60 = Urk. 2 ) hielt die IV-Stelle an der bidisziplinären Abklärung fest. 2. Der Versicherte erhob am 22. August 2018 Beschwerde g egen die Zwischenv er fügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese vorgängig bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten aktuelle Verlaufsberichte einhole und ihn anschliessend nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (radiologisch, orthopä disch/traumatologisch, neurologisch, rheumatologisch und psychiatrisch) unter gutachterlicher Federführung eines in der Behandlung chronischer Schmerzpati enten erfahrenen Facharztes abkläre und danach über den Rentenanspruch ver füge (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. September 2018 (Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Be schwerdeführer am 1. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der bidisziplinären Begutach tung des Beschwerdeführers gemäss ihrer Mitteilung vom 12. Juli 2018 (Urk. 8/57) festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver sicherungsrechts (ATSG) i.V.m. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzu machenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grund sätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann. Im Zusammenhang mit Entscheiden über die Einholung von Gutachten hat das Bundesgericht die Anfechtbarkeitsvoraussetzungen des nicht wieder gutzuma chenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV-Angelegenheiten bejaht (BGE 141 V 330 E. 5.1 und 5.2; BGE 139 V 339 E. 4.4). 1.2 Gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurtei lung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versi cherungsträger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen gross ist (Urteil des Bun desgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.1; in BGE 139 V 585 nicht veröf fentlichte E. 3.1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4). 1.3 Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit entschieden werden kann. Dies umfasst die Verpflichtung und das Recht, die Untersuchungen anzuordnen, welche zur Klärung des Sachverhalts er forderlich sind, nicht jedoch das Recht, eine „second opinion“ zu einem bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dem Versiche rungsträger dieser nicht gefällt. Entscheidend dafür, ob weitere Abklärungen an geordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gutachten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen an eine zu erstattende ärztliche Expertise erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.2.; vgl. auch BGE 138 V 271 E. 1.1). 1.4 Zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Ka tegorien von Expertisen existieren keine festen Kriterien. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexibilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende admi nistrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufalls basiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheits schaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht voll ends gesichert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begut achtung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, so fern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fach gebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (beispielsweise internistischer Art) notwendig sein noch darf ein besonderer arbeitsmedizinischer beziehungsweise eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Vo raussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 349 E. 3.2 mit Hinweisen). 1.5 Wird eine Begutachtung verfügungsweise angeordnet, so kann die versicherte Person materielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich (etwa mit dem Einwand, es handle sich um eine unnötige „second opinion“), gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betreffend die Auswahl der medizini schen Disziplinen) oder gegen bezeichnete Sachverständige (etwa betreffend de ren Fachkompetenz) erheben (BGE 138 V 271 E. 1.1 mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt e sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass ein bidisziplinäres Gutachten (Psychiatrie, Orthopädie) zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädi scher Seite ein komplexes regionales Schmerzsyndrom ( CRPS ) beurteilt werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich im Laufe der Begut achtung eine neurologische Fragestellung ergeben, könnten die Gutachter jeder zeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheu matologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezielle internistische Fragen ergäben, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zur Begutachtung nicht hinzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Erstbegutachtung vorliege, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik nicht vollends gesichert sei und er an multiplen (orthopädisch/traumatologischen, rheumatologischen, neurologi schen und psychiatrischen) Beschwerden beziehungsweise Schmerzen leide, e r nicht lediglich bidisziplinär, sondern polydisziplinär unter Einbezug eines erfah renen Radiologen abzuklären sei (S. 6 ff. Ziff. 13). Zudem habe die Beschwerde gegnerin den rechtserheblichen Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. So habe sie es unterlassen, vor der Entscheidung der Frage der Art beziehungsweise des Umfangs der medizinischen Erstabklärung bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten vorgängig ak tuelle Verlaufsberichte einzuholen (S. 9 Ziff. 14). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht an der bidiszipli nären Begutachtung des Beschwerdeführers festgehalten hat oder ob zur Beurtei lung des Gesundheitszustandes eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie sowie Hausarzt de s Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 8/44/353-354 = Urk. 8/49/3-4 ), nannte in seinem Bericht vom 21. Mai 2016 (Urk. 8/44/139 ) ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (LSS ) bei Status nach BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur am 9. Oktober 2015 und ein CRPS Typ II der rechten Hand bei Status nach intraartikulärer, distaler Radiusfraktur am 9. Oktober 2015 als Diagnosen. Der Beschwerdeführer klage über belastungsabhängige Lumbalgien mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Beine. Daneben bestünden kontinu ierliche Handgelenksschmerzen. 3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrem Bericht vom 18. Juni 2016 (Urk. 8/6) aus, dass sie den Beschwer deführer seit April 2016 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.1) - stark dislozierte mehrfragmentäre intraartikuläre distale Radiusfraktur rechts vom 9. Oktober 2015 - Status nach Osteosynthese am 19. Oktober 2015 - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015 Die Prognose sei vom Heilungsprozess des rechten Handgelenkes abhängig (Ziff. 1.4) In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Magaziner im Elektromaterial laden bestehe seit dem 9. Oktober 2015 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeits unfähigkeit (Ziff. 1.6). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.8). 3.3 Ein Arzt der B.___ berichtete am 22. Juni 2016 über die glei chentags erfolge Rheumatologie-Sprechstunde (Urk. 8/11/7-8 = Urk. 8/44/164-165 = Urk. 8/44/166-167 ) und nannte folgende Diagnosen (S. 1): - traumatische BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015 - CRPS Typ I Hand rechts, dominant - Radiocarpal- und distale Radioulnargelenks- ( DRUG ) Arthrose rechts Beim Beschwerdeführer bestünden acht Monate nach dem Trauma mit Sinte rungsfraktur BWK 12 mit Vorder- und Hinterkantenbeteiligung immer noch fri sche Frakturanteile. Klinisch bestünden keine neurologischen Ausfälle. Bezüglich der CRPS-Behandlung der Hand rechts werde mittelfristig ein stationärer Aufent halt empfohlen (S. 2). 3. 4 Die Ärzte der C.___ berich teten in ihrem Austrittsbericht vom 27. September 2016 (Urk. 8/21 = Urk. 8/44/225-233 = Urk. 8/44/241-249 ) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 23. August bis zum 27. September 2016, und nannten folgende Diagnosen (S. 1 f.): - Unfall vom 9. Oktober 2015: Treppensturz - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur - distale Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae, CRPS Typ I Hand rechts, dominant sowie Radiocarpal- und DRUG-Arthrose rechts - mittelgradige depressive Episode Diagnostisch erfülle der Beschwerdeführer das Zustandsbild einer mittelschweren Depression mit einer Tendenz zur Verschlechterung. Ein Jahr nach dem Treppen sturz bestünden beim Beschwerdeführer aktuell belastungs- und bewegungsab hängige Rückenschmerzen, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Hand gelenks, ein Kraftdefizit sowie eine Hypästhesie der rechten Hand. Aktuell seien die Budapester Kriterien nicht mehr erfüllt (S. 3 f.). Die festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine mindestens leichte bis mittelschwere arbeitsrele vante Leistungsminderung. Es werde eine schrittweise Wiedereingliederung in ei nem vorübergehend geschützten Arbeitsrahmen empfohlen. Die Tätigkeit als Lo gistiker sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittel schwere Arbeit sei ihm hingegen ganztags zumutbar (S. 3). 3. 5 Der Suv a -Kreisarzt med. pract. D.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 23. Februar 2016 (richtig: 2017) über die gleichentags erfolg t e kreisärztliche Untersuchung (Urk. 8/44/339-352 = Urk. 8/49/5-18) und nannte folgende Diag nosen (S. 12): - Status nach distaler mehrfragmentärer intraartikulärer Radiusfraktur rechtsdominant - Status nach CRPS im Verlauf, aktuell seien die Budapester-Kriterien nicht mehr erfüllt - Entwicklung einer posttraumatischen Radiocarpalarthrose (radio s capholunär), objektivierbare Schmerzen - Status nach BWK 12 Deckplattenimpressionsfrak t ur mit progre d ienter Sinterung im Verlauf, aktuell Kyphosewinkel zirka 22° mit objektivier baren lokalen Schmerzen, jedoch ohne neurologische Ausstrahlung Der Beschwerdeführer habe du rch den Sturz am 9. Oktober 2015 zwei nachweis bare Verletzungen erlitten. In Bezug auf die Handgelenksfraktur rechts wäre durch eine partielle Arthrodese (Versteifung) mit überwiegender Wahrscheinlich keit von einer Besserung des Schmerzustandes auszugehen. Bezüglich des Rü ckens sei die Indikation für eine Stabilisierung der Fraktur bei den Schmerzen und bei diesem Kyphosewinkel gegeben. Der Beschwerdeführer könne sich jedoch momentan nicht entscheiden, ob er sich am rechten Handgelenk und/oder am Rücken operieren lassen möchte. Aus somatischer Sicht sei dem Beschwerdefüh rer die angestammte Tätigkeit als Logistiker nicht mehr zumutbar. Bei Verzicht auf die jeweiligen Operationen komme ein genau definiertes Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt zum Tragen, eine zeitliche Einschränkung be stehe nicht. Eine Stellungnahme zur psychisch-psychiatrischen Situation könne nicht abgegeben werden (S. 12 ff.). 3. 6 Dr. A.___ führte in ihrem Verlaufsbericht vom 25. Juni 2018 (Urk. 8/52) bei gleich gebliebenen Diagnosen (Ziff. 1.2; vgl. vorstehend E. 3.2 ) aus, dass in der bisherigen Tätigkeit als Lagermitarbeiter und Logistiker als auch in einer ange passten Tätigkeit weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorliege (Ziff. 2.1-2.2). Die Prognose sei offen (Ziff. 3.3). 3. 7 Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 4. Juli 2018 (Urk. 7 S. 6 f.) aus, dass zur schlüssigen und aktuellen Beurteilung des Gesundheitszus tandes und dessen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit ein e bidisziplinäre (psychiatrisch- or thopädische) Begutachtung benötigt werde. 3. 8 In seiner Stellungnahme vom 24. Juli 2018 (Urk. 7 S. 7) war der RAD-Arzt Dr. E.___ der Ansicht, dass ein bidisziplinäres Gutachten zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädischer Seite eine CRPS beurteil t werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich eine neurologische Fragestellung im Laufe der Begutachtung ergeben, könn ten die Gutachter jederzeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezi elle internistische Fragen ergeben würden, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zu r Be gutachtung nicht hinzuzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie. 3. 9 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, erstattete die vom Beschwerdeführer in Auftrag ge gebene ausführliche fach ärztlich-orthopädische Expertise am 6. August 2018 ( Urk. 3/4 ), und nan nte folgende Diagnosen (S. 18 ): - Status nach Sturz vom Dachboden am 9. Oktober 2015 mit/bei - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur, stabil - protrahierter Frakturkonsolidierung (MRI Juni 2016) - Keilwirbelbildung Th 12 - begleitend massiver myofascialer Befundkonstellation mit - Ursprungs- und Ansatztendinosen der paravertrebralen Muskelgruppen im thorakolumbalen Übergang - distaler Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae mit/bei - ORIF mittels 4-Loch LCP palmarseitig distaler Radius rechts am 19. Ok tober 2015 - Status nach CRPS Typ I Hand rechts - sekundärer Radiocarpal- sowie DRUG -Arthrose - deutlicher schmerzhafter Belastungseinschränkung bei - myofascialer Befundkonstellation des Vorderarmes rechts und der Handmuskulatur - mittelgradiger depressiver Episode Es fänden sich keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS. Grob neu rologische Auffälligkeiten fänden sich allenfalls im Bereich der Hautnerven Di gitus 2 recht s sowie im Bereich des Daumens. Bezugnehmend auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen wäre eine weitere fachneuro logi sche Abklärung zielführend (S. 19 f. Ziff. 1.1.2 und Ziff. 2.2-2.3 ). Zudem würde n eine deutliche Einschränkung in der aktiven wie passiven Beweg lichkeit des rechten Handgelenkes, deutliche Druckdolenzen im Bereich der Hand wurzel, eine Arthrose dieses Bereiches sowie deutliche Vernarbungen im Bereich der chirurgischen Zugangswege zum rechten Handgelenk vor liegen. Funktionell liege eine deutliche Einschränkung der Kraft so wie auch der Feinmotorik vor. In Bezug zur Brustwirbelsäule und insbesondere des thorakolumbalen Übergangs fänden sich unfallbedingt deutliche Einschränkungen der Wirbelsäulenfehlstatik bei Keilwirbelbildung sowie massive myofasciale Harts p annsituat i onen der para vertebralen Muskelgruppen. Die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule sei in der la teralen Flexion sowie in den Rot ationsbewegungen eingeschränkt (S. 19 Ziff. 2.1). In der Gesamtzusammenschau der Befunde sei der Einsatz in der angestammten Tätigkeit als Logistiker mittel- bis langfristig nicht erreichbar (S. 21 Ziff. 4.1). Das angestrebte berufliche Spektrum sollte eine wechselbelastende Tätigkeit aufwei sen (S. 21 Ziff. 4.2). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer zog sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur zu und ist infolge der Handgelenks- und Rückenfraktur in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, weshalb eine orthopädische Begutachtung geboten ist (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3, E. 3.4-3.5, E. 3.7-3.9). Dies ist unbe stritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Ferner leidet der Beschwerdeführer an psychi schen Beschwerden, die ihn allenfalls in seiner Arbeitsleistung mindern, weshalb auch eine psychiatrische Begutachtung notwendig ist (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.4, E. 3.6, E. 3.7-3.9). Dies ist ebenfalls unbestritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob noch Begutacht ungen in weiteren Fach disziplinen notwendig sind. 4.2 Dr. F.___ führte in seiner fachärztlich-orthopädische n Expertise vom August 2018 (E. 3.9) aus, dass sich zwar keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS und sich g rob neurologi sche Auffälligkeiten allenfalls im Bereich der Haut nerven Digitus 2 rechts sowie im Bereich des Daumens fänden, jedoch in Bezug auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen eine fachneu r ologische Abklärung zielführend wäre. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass allenfalls - dem Beschwerdeführer folgend (vorstehend E. 2.2; vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3) - auch eine neurologische Problematik vorliegt. 4.3 Vorliegend geht es um die Erstbegutachtung des Beschwerdeführers, bei der eine direkte Auftragserteilung die Ausnahme bleibt. Auch wenn die medizinische Si tuation auf orthopädische und psychiatrische Fragen fokussiert erscheinen mag, so ist die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik noch nicht vollends gesi chert. Angesichts der von Dr. F.___ erhobenen Befunde und erfolgten Beurtei lung ist die Relevanz des Fachgebiets Neurologie nicht auszuschliessen. Damit lässt sich jedenfalls nicht sagen, dass die medizinische Situation offenkundig höchstens zwei Fachgebiete beschlägt, weshalb die Beschwerdegegnerin ein po lydisziplinäres Gutachten hätte anordnen müssen. Zudem brachte der Beschwerdeführer vor, dass er bei seinem Hausarzt Dr. Z.___ in allgemeinärztlicher bzw. internistischer Behandlung sei, wes halb auch ein Internist bzw. ein Allgemeinarzt als Gutachter in die Abklärung einzubeziehen sei (Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im Falle einer Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens die Fachdisziplin All gemeine/Innere Medizin immer vertreten ist ( vgl. Kreisschreiben über das Ver fahren in der Invalidenversicherung, KSVI, Stand 1. Januar 2018, Rz 2077). 4.4 Da - wie s o e ben ausgeführt - der somatische und der psychische Gesundheitszu stand abgeklärt werden müssen, der Beschwerdeführer noch nie umfassend be gutachtet wurde und das einzuholende Gutachten für die Beurteilung der zumut baren Leistungsfähigkeit von ausschlaggebender Bedeutung sein wird, rechtfer tigt es sich, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben, das nebst der psy chiatrischen und orthopädische n Beurteilung eine neurologische und internis tische Beurteilung enthalten kann. Es wird Sache der Gutachtensstelle sein, die erforderlichen Fachdisziplinen definiti v festzulegen (BGE 139 V 349 E. 3.3). 4.5 Bei dieser Ausgangslage kann offengelassen werden, ob die Beschwerdegegnerin - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht (vorstehend E. 2.2) - den Untersu chungsgrundsatz verletzt hat. 4. 6 Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und die angefochtene Zwischenverfü gung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) aufzuheben verbunden mit der Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin e in polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren kostenlos ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, im Umkehrschluss). 5.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführer s vor Fällung des Endentscheids keine Kostennote eingereicht hat, ist die Entschädigung nach § 7 Abs. 2 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht (GebV SVGer) nach Ermessen festzusetzen. Vorliegend erscheint beim praxisgemässen Stundenansa tz von Fr. 220.-- eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 2‘300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als an gemessen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Zwischenverfügung vom 2 4. Juli 2018 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Roger Peter - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannPeter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00675 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 7. Januar 2019

IV.2018.00675

IV.2018.00675

IV.2018.00675 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger

Urteil vom 7. Januar 2019

Urteil vom 7. Januar 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich

Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 18. September 1964, war seit Juni 2006 bei der Y.___ als Logistiker angestellt, als er sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine B rustwirbelkörper (BWK) 12 Deck plattenimpressionsfraktur zuzog (vgl. Urk. 8/ 1/14-16 = Urk. 8/44/20-22 ; Urk. 8/1/3 = Urk. 8/1/8 = Urk. 8/44/5 = Urk. 8/44/10 = Urk. 8/44/271 ). A m 18. April 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf das Unfallereignis mit Handgelenks- und BWK -12-Fraktur so wie einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1/132- 140 = Urk. 8/2 = Urk. 8/44/143-151 ). Die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisc he und erwerbliche Situ ation ab und zog Akten der Suva bei (Urk. 8/1; Urk. 8/12; Urk. 8/17-19 ; Urk. 8/23; Urk. 8/39-40 ; Urk. 8/44 ; Urk. 8/48-49 ). Am 16. November 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ar beitsvermittlung vom 21. November 2016 bis zum 20. Juli 2017 zu (Urk. 8/22 = Urk. 8/44/261-262 ), die jedoch mit Schreiben vom 9. Februar 2017 per sofort ein gestellt wurden (Urk. 8/42 = Urk. 8/44/321 ).

1. X.___, geboren 18. September 1964, war seit Juni 2006 bei der Y.___ als Logistiker angestellt, als er sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine B rustwirbelkörper (BWK) 12 Deck plattenimpressionsfraktur zuzog (vgl. Urk. 8/ 1/14-16 = Urk. 8/44/20-22 ; Urk. 8/1/3 = Urk. 8/1/8 = Urk. 8/44/5 = Urk. 8/44/10 = Urk. 8/44/271 ). A m 18. April 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf das Unfallereignis mit Handgelenks- und BWK -12-Fraktur so wie einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1/132- 140 = Urk. 8/2 = Urk. 8/44/143-151 ). Die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisc he und erwerbliche Situ ation ab und zog Akten der Suva bei (Urk. 8/1; Urk. 8/12; Urk. 8/17-19 ; Urk. 8/23; Urk. 8/39-40 ; Urk. 8/44 ; Urk. 8/48-49 ). Am 16. November 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Ar beitsvermittlung vom 21. November 2016 bis zum 20. Juli 2017 zu (Urk. 8/22 = Urk. 8/44/261-262 ), die jedoch mit Schreiben vom 9. Februar 2017 per sofort ein gestellt wurden (Urk. 8/42 = Urk. 8/44/321 ). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 18. Juni 2018 (Urk. 8/51/2-7 = Urk. 3/3 ) bei einem Invaliditätsgrad von 21 % eine Rente ab dem 1. August 2018 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integri tätseinbusse von 35 % zu.

Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 18. Juni 2018 (Urk. 8/51/2-7 = Urk. 3/3 ) bei einem Invaliditätsgrad von 21 % eine Rente ab dem 1. August 2018 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integri tätseinbusse von 35 % zu. Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 12. Juli 2018 mit, dass sie eine psychi atrisch-orthopädische Begutachtung als notwendig erachte und nannte ihm die Namen der vorgesehenen Gutachter (Urk. 8/57). Mit Eingabe vom 2 0. Juli 2018 (Urk. 8/58) teilte der Versicherte mit, dass er mit einer bidisziplinären Begutach tung nicht einverstanden und eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag zu geben sei. Mit Zwischenverfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 8/60 = Urk. 2 ) hielt die IV-Stelle an der bidisziplinären Abklärung fest.

Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 12. Juli 2018 mit, dass sie eine psychi atrisch-orthopädische Begutachtung als notwendig erachte und nannte ihm die Namen der vorgesehenen Gutachter (Urk. 8/57). Mit Eingabe vom 2 0. Juli 2018 (Urk. 8/58) teilte der Versicherte mit, dass er mit einer bidisziplinären Begutach tung nicht einverstanden und eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag zu geben sei. Mit Zwischenverfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 8/60 = Urk. 2 ) hielt die IV-Stelle an der bidisziplinären Abklärung fest. 2. Der Versicherte erhob am 22. August 2018 Beschwerde g egen die Zwischenv er fügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese vorgängig bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten aktuelle Verlaufsberichte einhole und ihn anschliessend nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (radiologisch, orthopä disch/traumatologisch, neurologisch, rheumatologisch und psychiatrisch) unter gutachterlicher Federführung eines in der Behandlung chronischer Schmerzpati enten erfahrenen Facharztes abkläre und danach über den Rentenanspruch ver füge (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. September 2018 (Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Be schwerdeführer am 1. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9 ).

2. Der Versicherte erhob am 22. August 2018 Beschwerde g egen die Zwischenv er fügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese vorgängig bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten aktuelle Verlaufsberichte einhole und ihn anschliessend nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (radiologisch, orthopä disch/traumatologisch, neurologisch, rheumatologisch und psychiatrisch) unter gutachterlicher Federführung eines in der Behandlung chronischer Schmerzpati enten erfahrenen Facharztes abkläre und danach über den Rentenanspruch ver füge (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. September 2018 (Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Be schwerdeführer am 1. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der bidisziplinären Begutach tung des Beschwerdeführers gemäss ihrer Mitteilung vom 12. Juli 2018 (Urk. 8/57) festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver sicherungsrechts (ATSG) i.V.m. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzu machenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grund sätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann.

1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der bidisziplinären Begutach tung des Beschwerdeführers gemäss ihrer Mitteilung vom 12. Juli 2018 (Urk. 8/57) festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver sicherungsrechts (ATSG) i.V.m. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzu machenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grund sätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann. Im Zusammenhang mit Entscheiden über die Einholung von Gutachten hat das Bundesgericht die Anfechtbarkeitsvoraussetzungen des nicht wieder gutzuma chenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV-Angelegenheiten bejaht (BGE 141 V 330 E. 5.1 und 5.2; BGE 139 V 339 E. 4.4).

Im Zusammenhang mit Entscheiden über die Einholung von Gutachten hat das Bundesgericht die Anfechtbarkeitsvoraussetzungen des nicht wieder gutzuma chenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV-Angelegenheiten bejaht (BGE 141 V 330 E. 5.1 und 5.2; BGE 139 V 339 E. 4.4). 1.2 Gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurtei lung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versi cherungsträger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen gross ist (Urteil des Bun desgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.1; in BGE 139 V 585 nicht veröf fentlichte E. 3.1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4).

1.2 Gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurtei lung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versi cherungsträger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen gross ist (Urteil des Bun desgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.1; in BGE 139 V 585 nicht veröf fentlichte E. 3.1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4). 1.3 Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit entschieden werden kann. Dies umfasst die Verpflichtung und das Recht, die Untersuchungen anzuordnen, welche zur Klärung des Sachverhalts er forderlich sind, nicht jedoch das Recht, eine „second opinion“ zu einem bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dem Versiche rungsträger dieser nicht gefällt. Entscheidend dafür, ob weitere Abklärungen an geordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gutachten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen an eine zu erstattende ärztliche Expertise erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.2.; vgl. auch BGE 138 V 271 E. 1.1).

1.3 Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit entschieden werden kann. Dies umfasst die Verpflichtung und das Recht, die Untersuchungen anzuordnen, welche zur Klärung des Sachverhalts er forderlich sind, nicht jedoch das Recht, eine „second opinion“ zu einem bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dem Versiche rungsträger dieser nicht gefällt. Entscheidend dafür, ob weitere Abklärungen an geordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gutachten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen an eine zu erstattende ärztliche Expertise erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 2 9. Mai 2007 E. 4.2.; vgl. auch BGE 138 V 271 E. 1.1). 1.4 Zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Ka tegorien von Expertisen existieren keine festen Kriterien. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexibilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende admi nistrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufalls basiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheits schaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht voll ends gesichert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begut achtung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, so fern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fach gebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (beispielsweise internistischer Art) notwendig sein noch darf ein besonderer arbeitsmedizinischer beziehungsweise eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Vo raussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 349 E. 3.2 mit Hinweisen).

1.4 Zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Ka tegorien von Expertisen existieren keine festen Kriterien. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexibilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende admi nistrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufalls basiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheits schaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht voll ends gesichert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begut achtung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, so fern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fach gebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (beispielsweise internistischer Art) notwendig sein noch darf ein besonderer arbeitsmedizinischer beziehungsweise eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Vo raussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 349 E. 3.2 mit Hinweisen). 1.5 Wird eine Begutachtung verfügungsweise angeordnet, so kann die versicherte Person materielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich (etwa mit dem Einwand, es handle sich um eine unnötige „second opinion“), gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betreffend die Auswahl der medizini schen Disziplinen) oder gegen bezeichnete Sachverständige (etwa betreffend de ren Fachkompetenz) erheben (BGE 138 V 271 E. 1.1 mit Hinweis).

1.5 Wird eine Begutachtung verfügungsweise angeordnet, so kann die versicherte Person materielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich (etwa mit dem Einwand, es handle sich um eine unnötige „second opinion“), gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betreffend die Auswahl der medizini schen Disziplinen) oder gegen bezeichnete Sachverständige (etwa betreffend de ren Fachkompetenz) erheben (BGE 138 V 271 E. 1.1 mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt e sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass ein bidisziplinäres Gutachten (Psychiatrie, Orthopädie) zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädi scher Seite ein komplexes regionales Schmerzsyndrom ( CRPS ) beurteilt werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich im Laufe der Begut achtung eine neurologische Fragestellung ergeben, könnten die Gutachter jeder zeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheu matologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezielle internistische Fragen ergäben, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zur Begutachtung nicht hinzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt e sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass ein bidisziplinäres Gutachten (Psychiatrie, Orthopädie) zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädi scher Seite ein komplexes regionales Schmerzsyndrom ( CRPS ) beurteilt werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich im Laufe der Begut achtung eine neurologische Fragestellung ergeben, könnten die Gutachter jeder zeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheu matologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezielle internistische Fragen ergäben, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zur Begutachtung nicht hinzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Erstbegutachtung vorliege, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik nicht vollends gesichert sei und er an multiplen (orthopädisch/traumatologischen, rheumatologischen, neurologi schen und psychiatrischen) Beschwerden beziehungsweise Schmerzen leide, e r nicht lediglich bidisziplinär, sondern polydisziplinär unter Einbezug eines erfah renen Radiologen abzuklären sei (S. 6 ff. Ziff. 13). Zudem habe die Beschwerde gegnerin den rechtserheblichen Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. So habe sie es unterlassen, vor der Entscheidung der Frage der Art beziehungsweise des Umfangs der medizinischen Erstabklärung bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten vorgängig ak tuelle Verlaufsberichte einzuholen (S. 9 Ziff. 14).

2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Erstbegutachtung vorliege, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik nicht vollends gesichert sei und er an multiplen (orthopädisch/traumatologischen, rheumatologischen, neurologi schen und psychiatrischen) Beschwerden beziehungsweise Schmerzen leide, e r nicht lediglich bidisziplinär, sondern polydisziplinär unter Einbezug eines erfah renen Radiologen abzuklären sei (S. 6 ff. Ziff. 13). Zudem habe die Beschwerde gegnerin den rechtserheblichen Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. So habe sie es unterlassen, vor der Entscheidung der Frage der Art beziehungsweise des Umfangs der medizinischen Erstabklärung bei sämtlichen behandelnden Ärztinnen und Ärzten vorgängig ak tuelle Verlaufsberichte einzuholen (S. 9 Ziff. 14). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht an der bidiszipli nären Begutachtung des Beschwerdeführers festgehalten hat oder ob zur Beurtei lung des Gesundheitszustandes eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist.

2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht an der bidiszipli nären Begutachtung des Beschwerdeführers festgehalten hat oder ob zur Beurtei lung des Gesundheitszustandes eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist. 3.

3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie sowie Hausarzt de s Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 8/44/353-354 = Urk. 8/49/3-4 ), nannte in seinem Bericht vom 21. Mai 2016 (Urk. 8/44/139 ) ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (LSS ) bei Status nach BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur am 9. Oktober 2015 und ein CRPS Typ II der rechten Hand bei Status nach intraartikulärer, distaler Radiusfraktur am 9. Oktober 2015 als Diagnosen. Der Beschwerdeführer klage über belastungsabhängige Lumbalgien mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Beine. Daneben bestünden kontinu ierliche Handgelenksschmerzen.

3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie sowie Hausarzt de s Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 8/44/353-354 = Urk. 8/49/3-4 ), nannte in seinem Bericht vom 21. Mai 2016 (Urk. 8/44/139 ) ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (LSS ) bei Status nach BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur am 9. Oktober 2015 und ein CRPS Typ II der rechten Hand bei Status nach intraartikulärer, distaler Radiusfraktur am 9. Oktober 2015 als Diagnosen. Der Beschwerdeführer klage über belastungsabhängige Lumbalgien mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Beine. Daneben bestünden kontinu ierliche Handgelenksschmerzen. 3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrem Bericht vom 18. Juni 2016 (Urk. 8/6) aus, dass sie den Beschwer deführer seit April 2016 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrem Bericht vom 18. Juni 2016 (Urk. 8/6) aus, dass sie den Beschwer deführer seit April 2016 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.1) - stark dislozierte mehrfragmentäre intraartikuläre distale Radiusfraktur rechts vom 9. Oktober 2015

stark dislozierte mehrfragmentäre intraartikuläre distale Radiusfraktur rechts vom 9. Oktober 2015 - Status nach Osteosynthese am 19. Oktober 2015

Status nach Osteosynthese am 19. Oktober 2015 - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015

BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015 Die Prognose sei vom Heilungsprozess des rechten Handgelenkes abhängig (Ziff. 1.4) In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Magaziner im Elektromaterial laden bestehe seit dem 9. Oktober 2015 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeits unfähigkeit (Ziff. 1.6). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.8).

Die Prognose sei vom Heilungsprozess des rechten Handgelenkes abhängig (Ziff. 1.4) In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Magaziner im Elektromaterial laden bestehe seit dem 9. Oktober 2015 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeits unfähigkeit (Ziff. 1.6). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.8). 3.3 Ein Arzt der B.___ berichtete am 22. Juni 2016 über die glei chentags erfolge Rheumatologie-Sprechstunde (Urk. 8/11/7-8 = Urk. 8/44/164-165 = Urk. 8/44/166-167 ) und nannte folgende Diagnosen (S. 1):

3.3 Ein Arzt der B.___ berichtete am 22. Juni 2016 über die glei chentags erfolge Rheumatologie-Sprechstunde (Urk. 8/11/7-8 = Urk. 8/44/164-165 = Urk. 8/44/166-167 ) und nannte folgende Diagnosen (S. 1): - traumatische BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015

traumatische BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur vom 9. Oktober 2015 - CRPS Typ I Hand rechts, dominant

CRPS Typ I Hand rechts, dominant - Radiocarpal- und distale Radioulnargelenks- ( DRUG ) Arthrose rechts

Radiocarpal- und distale Radioulnargelenks- ( DRUG ) Arthrose rechts Beim Beschwerdeführer bestünden acht Monate nach dem Trauma mit Sinte rungsfraktur BWK 12 mit Vorder- und Hinterkantenbeteiligung immer noch fri sche Frakturanteile. Klinisch bestünden keine neurologischen Ausfälle. Bezüglich der CRPS-Behandlung der Hand rechts werde mittelfristig ein stationärer Aufent halt empfohlen (S. 2).

Beim Beschwerdeführer bestünden acht Monate nach dem Trauma mit Sinte rungsfraktur BWK 12 mit Vorder- und Hinterkantenbeteiligung immer noch fri sche Frakturanteile. Klinisch bestünden keine neurologischen Ausfälle. Bezüglich der CRPS-Behandlung der Hand rechts werde mittelfristig ein stationärer Aufent halt empfohlen (S. 2). 3. 4 Die Ärzte der C.___ berich teten in ihrem Austrittsbericht vom 27. September 2016 (Urk. 8/21 = Urk. 8/44/225-233 = Urk. 8/44/241-249 ) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 23. August bis zum 27. September 2016, und nannten folgende Diagnosen (S. 1 f.):

3. 4 Die Ärzte der C.___ berich teten in ihrem Austrittsbericht vom 27. September 2016 (Urk. 8/21 = Urk. 8/44/225-233 = Urk. 8/44/241-249 ) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 23. August bis zum 27. September 2016, und nannten folgende Diagnosen (S. 1 f.): - Unfall vom 9. Oktober 2015: Treppensturz

Unfall vom 9. Oktober 2015: Treppensturz - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur

BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur - distale Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae, CRPS Typ I Hand rechts, dominant sowie Radiocarpal- und DRUG-Arthrose rechts

distale Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae, CRPS Typ I Hand rechts, dominant sowie Radiocarpal- und DRUG-Arthrose rechts - mittelgradige depressive Episode

mittelgradige depressive Episode Diagnostisch erfülle der Beschwerdeführer das Zustandsbild einer mittelschweren Depression mit einer Tendenz zur Verschlechterung. Ein Jahr nach dem Treppen sturz bestünden beim Beschwerdeführer aktuell belastungs- und bewegungsab hängige Rückenschmerzen, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Hand gelenks, ein Kraftdefizit sowie eine Hypästhesie der rechten Hand. Aktuell seien die Budapester Kriterien nicht mehr erfüllt (S. 3 f.). Die festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine mindestens leichte bis mittelschwere arbeitsrele vante Leistungsminderung. Es werde eine schrittweise Wiedereingliederung in ei nem vorübergehend geschützten Arbeitsrahmen empfohlen. Die Tätigkeit als Lo gistiker sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittel schwere Arbeit sei ihm hingegen ganztags zumutbar (S. 3).

Diagnostisch erfülle der Beschwerdeführer das Zustandsbild einer mittelschweren Depression mit einer Tendenz zur Verschlechterung. Ein Jahr nach dem Treppen sturz bestünden beim Beschwerdeführer aktuell belastungs- und bewegungsab hängige Rückenschmerzen, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Hand gelenks, ein Kraftdefizit sowie eine Hypästhesie der rechten Hand. Aktuell seien die Budapester Kriterien nicht mehr erfüllt (S. 3 f.). Die festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine mindestens leichte bis mittelschwere arbeitsrele vante Leistungsminderung. Es werde eine schrittweise Wiedereingliederung in ei nem vorübergehend geschützten Arbeitsrahmen empfohlen. Die Tätigkeit als Lo gistiker sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittel schwere Arbeit sei ihm hingegen ganztags zumutbar (S. 3). 3. 5 Der Suv a -Kreisarzt med. pract. D.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 23. Februar 2016 (richtig: 2017) über die gleichentags erfolg t e kreisärztliche Untersuchung (Urk. 8/44/339-352 = Urk. 8/49/5-18) und nannte folgende Diag nosen (S. 12):

3. 5 Der Suv a -Kreisarzt med. pract. D.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 23. Februar 2016 (richtig: 2017) über die gleichentags erfolg t e kreisärztliche Untersuchung (Urk. 8/44/339-352 = Urk. 8/49/5-18) und nannte folgende Diag nosen (S. 12): - Status nach distaler mehrfragmentärer intraartikulärer Radiusfraktur rechtsdominant

Status nach distaler mehrfragmentärer intraartikulärer Radiusfraktur rechtsdominant - Status nach CRPS im Verlauf, aktuell seien die Budapester-Kriterien nicht mehr erfüllt

Status nach CRPS im Verlauf, aktuell seien die Budapester-Kriterien nicht mehr erfüllt - Entwicklung einer posttraumatischen Radiocarpalarthrose (radio s capholunär), objektivierbare Schmerzen

Entwicklung einer posttraumatischen Radiocarpalarthrose (radio s capholunär), objektivierbare Schmerzen - Status nach BWK 12 Deckplattenimpressionsfrak t ur mit progre d ienter Sinterung im Verlauf, aktuell Kyphosewinkel zirka 22° mit objektivier baren lokalen Schmerzen, jedoch ohne neurologische Ausstrahlung

Status nach BWK 12 Deckplattenimpressionsfrak t ur mit progre d ienter Sinterung im Verlauf, aktuell Kyphosewinkel zirka 22° mit objektivier baren lokalen Schmerzen, jedoch ohne neurologische Ausstrahlung Der Beschwerdeführer habe du rch den Sturz am 9. Oktober 2015 zwei nachweis bare Verletzungen erlitten. In Bezug auf die Handgelenksfraktur rechts wäre durch eine partielle Arthrodese (Versteifung) mit überwiegender Wahrscheinlich keit von einer Besserung des Schmerzustandes auszugehen. Bezüglich des Rü ckens sei die Indikation für eine Stabilisierung der Fraktur bei den Schmerzen und bei diesem Kyphosewinkel gegeben. Der Beschwerdeführer könne sich jedoch momentan nicht entscheiden, ob er sich am rechten Handgelenk und/oder am Rücken operieren lassen möchte. Aus somatischer Sicht sei dem Beschwerdefüh rer die angestammte Tätigkeit als Logistiker nicht mehr zumutbar. Bei Verzicht auf die jeweiligen Operationen komme ein genau definiertes Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt zum Tragen, eine zeitliche Einschränkung be stehe nicht. Eine Stellungnahme zur psychisch-psychiatrischen Situation könne nicht abgegeben werden (S. 12 ff.).

Der Beschwerdeführer habe du rch den Sturz am 9. Oktober 2015 zwei nachweis bare Verletzungen erlitten. In Bezug auf die Handgelenksfraktur rechts wäre durch eine partielle Arthrodese (Versteifung) mit überwiegender Wahrscheinlich keit von einer Besserung des Schmerzustandes auszugehen. Bezüglich des Rü ckens sei die Indikation für eine Stabilisierung der Fraktur bei den Schmerzen und bei diesem Kyphosewinkel gegeben. Der Beschwerdeführer könne sich jedoch momentan nicht entscheiden, ob er sich am rechten Handgelenk und/oder am Rücken operieren lassen möchte. Aus somatischer Sicht sei dem Beschwerdefüh rer die angestammte Tätigkeit als Logistiker nicht mehr zumutbar. Bei Verzicht auf die jeweiligen Operationen komme ein genau definiertes Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt zum Tragen, eine zeitliche Einschränkung be stehe nicht. Eine Stellungnahme zur psychisch-psychiatrischen Situation könne nicht abgegeben werden (S. 12 ff.). 3. 6 Dr. A.___ führte in ihrem Verlaufsbericht vom 25. Juni 2018 (Urk. 8/52) bei gleich gebliebenen Diagnosen (Ziff. 1.2; vgl. vorstehend E. 3.2 ) aus, dass in der bisherigen Tätigkeit als Lagermitarbeiter und Logistiker als auch in einer ange passten Tätigkeit weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorliege (Ziff. 2.1-2.2). Die Prognose sei offen (Ziff. 3.3).

3. 6 Dr. A.___ führte in ihrem Verlaufsbericht vom 25. Juni 2018 (Urk. 8/52) bei gleich gebliebenen Diagnosen (Ziff. 1.2; vgl. vorstehend E. 3.2 ) aus, dass in der bisherigen Tätigkeit als Lagermitarbeiter und Logistiker als auch in einer ange passten Tätigkeit weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorliege (Ziff. 2.1-2.2). Die Prognose sei offen (Ziff. 3.3). 3. 7 Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 4. Juli 2018 (Urk. 7 S. 6 f.) aus, dass zur schlüssigen und aktuellen Beurteilung des Gesundheitszus tandes und dessen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit ein e bidisziplinäre (psychiatrisch- or thopädische) Begutachtung benötigt werde.

3. 7 Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 4. Juli 2018 (Urk. 7 S. 6 f.) aus, dass zur schlüssigen und aktuellen Beurteilung des Gesundheitszus tandes und dessen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit ein e bidisziplinäre (psychiatrisch- or thopädische) Begutachtung benötigt werde. 3. 8 In seiner Stellungnahme vom 24. Juli 2018 (Urk. 7 S. 7) war der RAD-Arzt Dr. E.___ der Ansicht, dass ein bidisziplinäres Gutachten zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädischer Seite eine CRPS beurteil t werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich eine neurologische Fragestellung im Laufe der Begutachtung ergeben, könn ten die Gutachter jederzeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezi elle internistische Fragen ergeben würden, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zu r Be gutachtung nicht hinzuzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie.

3. 8 In seiner Stellungnahme vom 24. Juli 2018 (Urk. 7 S. 7) war der RAD-Arzt Dr. E.___ der Ansicht, dass ein bidisziplinäres Gutachten zur Abklärung des Gesundheitszustandes ausreichend sei, da auch von orthopädischer Seite eine CRPS beurteil t werden könne unter Abklärung der Budapester Kriterien. Sollte sich eine neurologische Fragestellung im Laufe der Begutachtung ergeben, könn ten die Gutachter jederzeit eine neurologische Zusatzbegutachtung veranlassen. Im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung würden auch internistische Fragen abgeklärt. Auch hier gelte, falls sich im Rahmen der Begutachtung spezi elle internistische Fragen ergeben würden, könnten die Gutachter jederzeit eine internistische Zusatzbegutachtung veranlassen. Ein Schmerztherapeut sei zu r Be gutachtung nicht hinzuzuziehen, da es sich zunächst um die Begutachtung des Gesundheitszustandes handle und nicht primär um die Therapie. 3. 9 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, erstattete die vom Beschwerdeführer in Auftrag ge gebene ausführliche fach ärztlich-orthopädische Expertise am 6. August 2018 ( Urk. 3/4 ), und nan nte folgende Diagnosen (S. 18 ):

3. 9 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, erstattete die vom Beschwerdeführer in Auftrag ge gebene ausführliche fach ärztlich-orthopädische Expertise am 6. August 2018 ( Urk. 3/4 ), und nan nte folgende Diagnosen (S. 18 ): - Status nach Sturz vom Dachboden am 9. Oktober 2015 mit/bei

Status nach Sturz vom Dachboden am 9. Oktober 2015 mit/bei - BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur, stabil

BWK 12 Deckplattenimpressionsfraktur, stabil - protrahierter Frakturkonsolidierung (MRI Juni 2016)

protrahierter Frakturkonsolidierung (MRI Juni 2016) - Keilwirbelbildung Th 12

Keilwirbelbildung Th 12 - begleitend massiver myofascialer Befundkonstellation mit

begleitend massiver myofascialer Befundkonstellation mit - Ursprungs- und Ansatztendinosen der paravertrebralen Muskelgruppen im thorakolumbalen Übergang

Ursprungs- und Ansatztendinosen der paravertrebralen Muskelgruppen im thorakolumbalen Übergang - distaler Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae mit/bei

distaler Radiusfraktur rechts, Avulsionsfraktur des Processus styloideus ulnae mit/bei - ORIF mittels 4-Loch LCP palmarseitig distaler Radius rechts am 19. Ok tober 2015

ORIF mittels 4-Loch LCP palmarseitig distaler Radius rechts am 19. Ok tober 2015 - Status nach CRPS Typ I Hand rechts

Status nach CRPS Typ I Hand rechts - sekundärer Radiocarpal- sowie DRUG -Arthrose

sekundärer Radiocarpal- sowie DRUG -Arthrose - deutlicher schmerzhafter Belastungseinschränkung bei

deutlicher schmerzhafter Belastungseinschränkung bei - myofascialer Befundkonstellation des Vorderarmes rechts und der Handmuskulatur

myofascialer Befundkonstellation des Vorderarmes rechts und der Handmuskulatur - mittelgradiger depressiver Episode

mittelgradiger depressiver Episode Es fänden sich keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS. Grob neu rologische Auffälligkeiten fänden sich allenfalls im Bereich der Hautnerven Di gitus 2 recht s sowie im Bereich des Daumens. Bezugnehmend auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen wäre eine weitere fachneuro logi sche Abklärung zielführend (S. 19 f. Ziff. 1.1.2 und Ziff. 2.2-2.3 ).

Es fänden sich keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS. Grob neu rologische Auffälligkeiten fänden sich allenfalls im Bereich der Hautnerven Di gitus 2 recht s sowie im Bereich des Daumens. Bezugnehmend auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen wäre eine weitere fachneuro logi sche Abklärung zielführend (S. 19 f. Ziff. 1.1.2 und Ziff. 2.2-2.3 ). Zudem würde n eine deutliche Einschränkung in der aktiven wie passiven Beweg lichkeit des rechten Handgelenkes, deutliche Druckdolenzen im Bereich der Hand wurzel, eine Arthrose dieses Bereiches sowie deutliche Vernarbungen im Bereich der chirurgischen Zugangswege zum rechten Handgelenk vor liegen. Funktionell liege eine deutliche Einschränkung der Kraft so wie auch der Feinmotorik vor. In Bezug zur Brustwirbelsäule und insbesondere des thorakolumbalen Übergangs fänden sich unfallbedingt deutliche Einschränkungen der Wirbelsäulenfehlstatik bei Keilwirbelbildung sowie massive myofasciale Harts p annsituat i onen der para vertebralen Muskelgruppen. Die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule sei in der la teralen Flexion sowie in den Rot ationsbewegungen eingeschränkt (S. 19 Ziff. 2.1).

Zudem würde n eine deutliche Einschränkung in der aktiven wie passiven Beweg lichkeit des rechten Handgelenkes, deutliche Druckdolenzen im Bereich der Hand wurzel, eine Arthrose dieses Bereiches sowie deutliche Vernarbungen im Bereich der chirurgischen Zugangswege zum rechten Handgelenk vor liegen. Funktionell liege eine deutliche Einschränkung der Kraft so wie auch der Feinmotorik vor. In Bezug zur Brustwirbelsäule und insbesondere des thorakolumbalen Übergangs fänden sich unfallbedingt deutliche Einschränkungen der Wirbelsäulenfehlstatik bei Keilwirbelbildung sowie massive myofasciale Harts p annsituat i onen der para vertebralen Muskelgruppen. Die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule sei in der la teralen Flexion sowie in den Rot ationsbewegungen eingeschränkt (S. 19 Ziff. 2.1). In der Gesamtzusammenschau der Befunde sei der Einsatz in der angestammten Tätigkeit als Logistiker mittel- bis langfristig nicht erreichbar (S. 21 Ziff. 4.1). Das angestrebte berufliche Spektrum sollte eine wechselbelastende Tätigkeit aufwei sen (S. 21 Ziff. 4.2).

In der Gesamtzusammenschau der Befunde sei der Einsatz in der angestammten Tätigkeit als Logistiker mittel- bis langfristig nicht erreichbar (S. 21 Ziff. 4.1). Das angestrebte berufliche Spektrum sollte eine wechselbelastende Tätigkeit aufwei sen (S. 21 Ziff. 4.2). 4.

4. 4.1 Der Beschwerdeführer zog sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur zu und ist infolge der Handgelenks- und Rückenfraktur in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, weshalb eine orthopädische Begutachtung geboten ist (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3, E. 3.4-3.5, E. 3.7-3.9). Dies ist unbe stritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Ferner leidet der Beschwerdeführer an psychi schen Beschwerden, die ihn allenfalls in seiner Arbeitsleistung mindern, weshalb auch eine psychiatrische Begutachtung notwendig ist (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.4, E. 3.6, E. 3.7-3.9). Dies ist ebenfalls unbestritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob noch Begutacht ungen in weiteren Fach disziplinen notwendig sind.

4.1 Der Beschwerdeführer zog sich am 9. Oktober 2015 bei einem Sturz von der Treppe eine mehrfragmentäre Radiusfraktur rechts sowie eine BWK 12 Deckplat tenimpressionsfraktur zu und ist infolge der Handgelenks- und Rückenfraktur in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, weshalb eine orthopädische Begutachtung geboten ist (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3, E. 3.4-3.5, E. 3.7-3.9). Dies ist unbe stritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Ferner leidet der Beschwerdeführer an psychi schen Beschwerden, die ihn allenfalls in seiner Arbeitsleistung mindern, weshalb auch eine psychiatrische Begutachtung notwendig ist (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.4, E. 3.6, E. 3.7-3.9). Dies ist ebenfalls unbestritten (vorstehend E. 2.1-2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob noch Begutacht ungen in weiteren Fach disziplinen notwendig sind. 4.2 Dr. F.___ führte in seiner fachärztlich-orthopädische n Expertise vom August 2018 (E. 3.9) aus, dass sich zwar keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS und sich g rob neurologi sche Auffälligkeiten allenfalls im Bereich der Haut nerven Digitus 2 rechts sowie im Bereich des Daumens fänden, jedoch in Bezug auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen eine fachneu r ologische Abklärung zielführend wäre. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass allenfalls - dem Beschwerdeführer folgend (vorstehend E. 2.2; vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3) - auch eine neurologische Problematik vorliegt.

4.2 Dr. F.___ führte in seiner fachärztlich-orthopädische n Expertise vom August 2018 (E. 3.9) aus, dass sich zwar keine Anzeichen eines noch akut vorhandenen CRPS und sich g rob neurologi sche Auffälligkeiten allenfalls im Bereich der Haut nerven Digitus 2 rechts sowie im Bereich des Daumens fänden, jedoch in Bezug auf das Residuum des CRPS sowie der Frage nach Nervenläsionen eine fachneu r ologische Abklärung zielführend wäre. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass allenfalls - dem Beschwerdeführer folgend (vorstehend E. 2.2; vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3) auch eine neurologische Problematik vorliegt. 4.3 Vorliegend geht es um die Erstbegutachtung des Beschwerdeführers, bei der eine direkte Auftragserteilung die Ausnahme bleibt. Auch wenn die medizinische Si tuation auf orthopädische und psychiatrische Fragen fokussiert erscheinen mag, so ist die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik noch nicht vollends gesi chert. Angesichts der von Dr. F.___ erhobenen Befunde und erfolgten Beurtei lung ist die Relevanz des Fachgebiets Neurologie nicht auszuschliessen. Damit lässt sich jedenfalls nicht sagen, dass die medizinische Situation offenkundig höchstens zwei Fachgebiete beschlägt, weshalb die Beschwerdegegnerin ein po lydisziplinäres Gutachten hätte anordnen müssen.

4.3 Vorliegend geht es um die Erstbegutachtung des Beschwerdeführers, bei der eine direkte Auftragserteilung die Ausnahme bleibt. Auch wenn die medizinische Si tuation auf orthopädische und psychiatrische Fragen fokussiert erscheinen mag, so ist die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik noch nicht vollends gesi chert. Angesichts der von Dr. F.___ erhobenen Befunde und erfolgten Beurtei lung ist die Relevanz des Fachgebiets Neurologie nicht auszuschliessen. Damit lässt sich jedenfalls nicht sagen, dass die medizinische Situation offenkundig höchstens zwei Fachgebiete beschlägt, weshalb die Beschwerdegegnerin ein po lydisziplinäres Gutachten hätte anordnen müssen. Zudem brachte der Beschwerdeführer vor, dass er bei seinem Hausarzt Dr. Z.___ in allgemeinärztlicher bzw. internistischer Behandlung sei, wes halb auch ein Internist bzw. ein Allgemeinarzt als Gutachter in die Abklärung einzubeziehen sei (Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im Falle einer Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens die Fachdisziplin All gemeine/Innere Medizin immer vertreten ist ( vgl. Kreisschreiben über das Ver fahren in der Invalidenversicherung, KSVI, Stand 1. Januar 2018, Rz 2077).

Zudem brachte der Beschwerdeführer vor, dass er bei seinem Hausarzt Dr. Z.___ in allgemeinärztlicher bzw. internistischer Behandlung sei, wes halb auch ein Internist bzw. ein Allgemeinarzt als Gutachter in die Abklärung einzubeziehen sei (Urk. 1 S. 8 Ziff. 13.3). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im Falle einer Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens die Fachdisziplin All gemeine/Innere Medizin immer vertreten ist ( vgl. Kreisschreiben über das Ver fahren in der Invalidenversicherung, KSVI, Stand 1. Januar 2018, Rz 2077). 4.4 Da - wie s o e ben ausgeführt - der somatische und der psychische Gesundheitszu stand abgeklärt werden müssen, der Beschwerdeführer noch nie umfassend be gutachtet wurde und das einzuholende Gutachten für die Beurteilung der zumut baren Leistungsfähigkeit von ausschlaggebender Bedeutung sein wird, rechtfer tigt es sich, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben, das nebst der psy chiatrischen und orthopädische n Beurteilung eine neurologische und internis tische Beurteilung enthalten kann. Es wird Sache der Gutachtensstelle sein, die erforderlichen Fachdisziplinen definiti v festzulegen (BGE 139 V 349 E. 3.3).

4.4 Da wie s o e ben ausgeführt der somatische und der psychische Gesundheitszu stand abgeklärt werden müssen, der Beschwerdeführer noch nie umfassend be gutachtet wurde und das einzuholende Gutachten für die Beurteilung der zumut baren Leistungsfähigkeit von ausschlaggebender Bedeutung sein wird, rechtfer tigt es sich, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben, das nebst der psy chiatrischen und orthopädische n Beurteilung eine neurologische und internis tische Beurteilung enthalten kann. Es wird Sache der Gutachtensstelle sein, die erforderlichen Fachdisziplinen definiti v festzulegen (BGE 139 V 349 E. 3.3). 4.5 Bei dieser Ausgangslage kann offengelassen werden, ob die Beschwerdegegnerin - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht (vorstehend E. 2.2) - den Untersu chungsgrundsatz verletzt hat.

4.5 Bei dieser Ausgangslage kann offengelassen werden, ob die Beschwerdegegnerin - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht (vorstehend E. 2.2) - den Untersu chungsgrundsatz verletzt hat. 4. 6 Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und die angefochtene Zwischenverfü gung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) aufzuheben verbunden mit der Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin e in polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat.

4. 6 Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und die angefochtene Zwischenverfü gung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) aufzuheben verbunden mit der Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin e in polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat. 5.

5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren kostenlos ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, im Umkehrschluss).

5.1 Da es im vorliegenden Verfahren nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren kostenlos ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, im Umkehrschluss). 5.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer).

5.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführer s vor Fällung des Endentscheids keine Kostennote eingereicht hat, ist die Entschädigung nach § 7 Abs. 2 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht (GebV SVGer) nach Ermessen festzusetzen. Vorliegend erscheint beim praxisgemässen Stundenansa tz von Fr. 220.-- eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 2‘300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als an gemessen.

Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführer s vor Fällung des Endentscheids keine Kostennote eingereicht hat, ist die Entschädigung nach § 7 Abs. 2 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht (GebV SVGer) nach Ermessen festzusetzen. Vorliegend erscheint beim praxisgemässen Stundenansa tz von Fr. 220.-- eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 2‘300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als an gemessen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Zwischenverfügung vom 2 4. Juli 2018 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Zwischenverfügung vom 2 4. Juli 2018 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Roger Peter

Rechtsanwalt Dr. Roger Peter - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannPeter-Schwarzenberger