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Hallo
Gestern bin ich auf das Video "The Art of Asking" von TED gestossen
Es spricht eine Sängerin zu Ihren Erfahrungen mit der Schenk-Ökonomie - im Gegensatz zu einer anonymen Markt-Ökonomie.
Die Frau hat mich sehr beeidruckt und ich habe mich gefragt, ob man mit der Schenk-Ökonomie vor meiner Haustüre (Stadt Zürich) experimentieren könnte und da ist mir folgende Idee gekommen.
Ich wohne in der Nähe des Helvetiaplatzes wo es jeweils am Dienstag und am Freitag einen Lebensmittelmarkt hat. Mein Gemüse kaufe ich immer beim Stand eines Biogemüsebauern (der Name fällt mir gerade nicht ein). Wenn man nun diesen Bauern gewinnen könnte an einem oder an bestimmten Tagen seine Sachen zu "verschenken", dann wäre das super und würde sicher einiges an Aufmerksamkeit und Verwunderung generieren.
Ich stelle mir ein grosses Banner über dem Stand vor, wo drauf steht "Zahle was du willst/kannst, jetzt oder später. Danke!" sowie Flyer mit Informationen zur Schenk-Ökonomie etc.
Sinnvollerweise würde man über das "geschenkte" Gemüse und das "geschenkte" Geld Buch führen um analysieren zu können, wie sich die Transaktionen von den Produkten und dem Geld verhalten und wie die Unterschiede zu einem normalen Marktsystem sind.
Die Analyse würde den "Geldschenkern" dann wieder "zurückgefüttert" (Feedback).
Was meint ihr zu dieser Idee?
Bin gespannt!
Marcel