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2008 fand neben der traditionellen eidgenössischen Jugendsession bereits anlässlich der Sommer- bzw. Herbstsession des Parlaments je eine eintägige Session statt. Zudem hatte bereits im Winter 2007 eine erste dieser «kleinen» Sessionen stattgefunden. Ziel dieses Pilotprojekts war es, die Stimme der Jugend näher an die reale Politik zu bringen, und die Jugendsession auf der politischen Agenda sichtbarer zu machen.
Ebenfalls wurde 2008 der erste «Prix Jeunesse» verliehen, eine Auszeichnung an eine Person «die sich besonders für die Anliegen der Jugend einsetzt und eingesetzt hat. Der Prix Jeunesse will PolitikerInnen und andere Personen für ihr Engagement zu Gunsten der Jugend würdigen – und sie dazu anhalten, sich (weiterhin) für die Anliegen der Jugend zu engagieren.» Preisträgerin 2008 war Pascale Bruderer.
Zeitgleich mit der eidgenössischen Jugendsession fand auch die Wiedereröffnung des Parlamentsgebäudes statt. So kam es, dass die interessierte Öffentlichkeit am Sonntag 200 politisch interessierte Jugendliche bei ihren Debatten im Nationalratssaal beobachten konnte. Sie diskutierten Lohngleichheit, Internetmobbing, Neutralität, Forschung am Menschen und Alkoholkonsum.
2008 forderten die Jugendlichen anlässlich der eidgenössischen Jugendsession den Bund dazu auf, «eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten, die politische Parteien sowie Komitees zur Offenlegung ihrer Finanzen, insbesondere Spenden juristischer Personen, verpflichtet.» Aus diesem Grund unterstütz die Jugendsession die 2016 lancierte «Transparenz-Initiative», die den gleichen Inhalt hat wie die Forderung acht Jahre zuvor.