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Hochgeehrter Herr u Freund
«Ich finde 1) dass sich die Einrückung in die N.D.A.Z.3 welche noch immer offiziös inspirirt ist nicht eignet.
2) dass jedenfalls die Gesandtschaft | nicht als Vermittlerin sich geriren darf.
Ich möchte vorschlagen:
a) entweder durch einen discreten Vertreter die Einsendung in die kölnische Zeitung oder den schwäbischen Mercur gelangen zu lassen, was ich besorgen könnte.
b) oder die Einsendung durch die Gottharddirection direct an die N.A.Z. gelangen zu lassen. |
Das Verfahren sub. a. würde sich als das kürzere empfehlen. Dann dürfte auch im eint u anderen Falle am Schlusse die Erwähnung des Bundesrathes4 – der sich selbst zu vertheidigen wissen werde – sowie die Stelle wegen der «trüben Quelle» die doch nicht sicher bekannt ist, weggelassen und die Hinweisung auf die Techniker, denen man zu | viel gefolgt, gekürzt u so gefasst werden, dass auf die Techniker der internationalen Conferenz nicht mit Fingern hingewiesen würde.
Ich erwarte brieflich oder telegraphisch umgehend Bericht.»
Soweit Herr Hammer. Ich glaube Sie würden gut thun sich direct mit ihm in Verbindung zu setzen, damit keine Zeit verloren geht. | Wünschen Sie aber meine Dazwischenkunft, so steht sie selbstverständlich zu Diensten.
Mit freundschaftlichem Grusse
Ergebenst
E Welti
Bern
15. April 1876.