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Im naturnahen Garten leben, grossteils vom Menschen unbemerkt, zahlreiche Amphibien. Natürlich fühlen sie sich in der Nähe eines Teiches am wohlsten, aber auch ohne kann man eine Menge tun, damit sie gute Bedingungen vorfinden. Sie benötigen zwar Stillgewässer zur Fortpflanzung, später aber auch genügend naturnahen Grünraum, Verstecke und Überwinterungsmöglichkeiten. Alttiere beanspruchen gewöhnlich Habitate von mehreren 100 Metern um einen Teich, sodass sie sich auch in Gärten zeigen, die über keine Wasserstelle verfügen. Sie sollten willkommen sein, denn Frösche und Kröten fressen unter anderem Mückenlarven und Schnecken.
Amphibien verbringen einen Grossteil des Jahres an Land. Gärten in der Nähe von Teichen können einen wichtigen Beitrag zum Biotopgeflecht leisten, auf das die Tiere angewiesen sind. Um sie in den Garten zu locken, sollte man keine Betonmauern, sondern lieber Hecken oder einen durchlässigen Zaun als Grundstücksgrenze nutzen. Amphibien schätzen strukturreiche Angebote mit Hecken, Wiesen, Kiesflächen, Laub-, Ast-, und Steinhaufen. Als Schutz vor Katzen, die sich gern über Amphibien hermachen, können auch Dornsträucher dienen. Auf Schneckenkorn sollte man verzichten, nicht nur den Amphibien zuliebe.