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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Vernehmlassung über die Dauer der gymnasialen Ausbildung mit verschiedenen Varianten eröffnet

Die Bündner Regierung hat die Vernehmlassung zur Teilrevision des Gesetzes über die Mittelschulen im Kanton Graubünden eröffnet. Sie stellt fünf verschiedene Varianten der zukünftigen Dauer der gymnasialen Ausbildung zur Diskussion.

In der Augustsession 2006 hatte der Grosse Rat einen Auftrag betreffend die Stärkung der gymnasialen Ausbildung (Erhalt des Untergymnasiums) überwiesen. Der Auftrag verpflichtet die Regierung, dem Parlament auf Gesetzesstufe ausformulierte Varianten für die gymnasiale Ausbildung vorzulegen.

Der Entwurf der Teilrevision des Mittelschulgesetzes stellt fünf verschiedene Modelle vor. Die Auswahl erfolgte aufgrund der spezifischen Ausgangslage im Kanton Graubünden mit einer Kantonsschule und den dezentralen Mittelschulangeboten der sieben privaten Mittelschulen mit einem Gymnasium. Neben der heutigen Variante mit einem sechs- und vierjährigen Gymnasium werden auch zwei Varianten zur Diskussion gestellt mit einem vierjährigen Gymnasium oder mit einem fünfjährigen Gymnasium. Diese beiden Varianten sehen vor, das Untergymnasium aufzuheben. Neu aufgenommen wird eine von den Rektoren der Bündner Mittelschulen eingebrachte Variante. Diese schlägt vor, das heutige Langzeitgymnasium beizubehalten, beim Übertritt im Anschluss an das 8. Schuljahr aber ein zusätzliches Schuljahr, ein sogenanntes Studienwahl- oder auch Synchronisationsjahr, einzuführen. Schliesslich wird die Variante "Regionen-Zentrum" zur Diskussion gestellt. Diese flexibilisiert die Modelle für die Gymnasien, so dass an der Bündner Kantonsschule ein anderes Modell als an den privaten Mittelschulen umgesetzt werden kann. So könnte die Kantonschule ein vierjähriges Gymnasium ohne Untergymnasium führen und die privaten Mittelschulen eines mit Untergymnasium.

Die Vernehmlassungsunterlagen sind auf der Homepage des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements www.ekud.gr.ch abrufbar. Die Vernehmlassung dauert bis zum 30. September 2007.

Vereinfachung des Bundesgesetzes über die Mehrwertsteuer wird begrüsst

Die Bündner Regierung unterstützt die vom Bund geplante Vereinfachung des Bundesgesetzes über die Mehrwertsteuer. Das derzeit geltende Mehrwertsteuergesetz ist zu kompliziert, unübersichtlich und nur schwer lesbar. Drei verschiedene Steuersätze und zahlreiche Ausnahmen von der Steuer führen zu Unklarheiten und schwierigen Abgrenzungsfragen. Die aktuelle Mehrwertsteuergesetzgebung enthält auch für die öffentliche Hand nicht wenige Stolpersteine mit entsprechenden Risiken. Wie die Regierung in ihrer Vernehmlassung an den Bund ausführt, kann den Zielen der angestrebten Revision daher vorbehaltlos zugestimmt werden. Die Ziele sind eine radikale Vereinfachung des Systems, die Gewährung grösstmöglicher Rechtssicherheit für die Steuerpflichtigen, die Erhöhung der Transparenz sowie eine verstärkte Kundenorientierung.

Das in der Vernehmlassung vorgeschlagene Modul mit einem Einheitssatz wäre grundsätzlich interessant und könnte auch aus Sicht der Regierung überzeugen, wenn der Steuersatz genügend tief angelegt wäre. Ein Einheitssatz über 6 Prozent hätte für die Hotellerie indessen erhebliche negative Konsequenzen. Der Tourismus ist als standortgebundene Exportindustrie bereits heute besonders stark von der Hochpreis- beziehungsweise Hochkosteninsel Schweiz betroffen. Durch die Einführung eines Einheitssatzes von mehr als 6 Prozent würden die Hotellerie und der Tourismus an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den europäischen Mitbewerbern klar verlieren, worunter auch die vor- und nachgelagerten Bereiche zu leiden hätten. Deshalb ist nach Ansicht der Regierung dem vorgeschlagenen Modul mit zwei Sätzen der Vorzug zu geben. Die Hotellerie und das Gastgewerbe profitieren in diesem Modell vom reduzierten Satz von 3.4 Prozent. Mit diesem tieferen Satz für Beherbergungsleistungen wird dem Exportcharakter der Hotellerie Rechnung getragen.

Regierung nimmt Stellung zum angepassten Konzept Wolf Schweiz

Die Bündner Regierung ist mit den Änderungen des Konzepts Wolf Schweiz in wesentlichen Punkten nicht einverstanden. In der Schweiz hat der Wolf den Status einer "streng geschützten Tierart". Wie die Regierung in ihrer Vernehmlassung an das Bundesamt für Umwelt schreibt, ist der Wolf weltweit jedoch keine gefährdete Art. Daher besteht kein Anlass, den Wolf hinsichtlich des Schutzstatus anders zu behandeln als etwa den Luchs. Demzufolge ist dem Wolf in Bezug auf die Schweiz künftig nur noch der Schutzstatus "geschützte Tierart" einzuräumen. Die Regierung erwartet vom Bund, dass er auf internationaler Ebene bei nächster Gelegenheit diese Forderung erneut einbringt. Dies gilt umso mehr, als in der Schweiz bereits mittelfristig jagdliche Eingriffe zur Regulation des Wolfbestandes nötig sein werden.

Auch die Absicht des Bundes, wonach in sogenannten Fauna-Vorranggebieten wie etwa in Kernzonen von Nationalpärken, Eidgenössischen Jagdbanngebieten oder Wasser- und Zugvogelreservaten keine schadensstiftenden Wölfe abgeschossen werden dürfen, lehnt die Regierung entschieden ab. Die Festlegung des Abschussgebietes soll ausschliesslich und ohne unnötige Einschränkungen durch die sogenannten Kompartiments-Kommissionen der verschiedenen Regionen erfolgen. In diesen Kommissionen sind die Fachleute des Bundes und des Kantons vertreten. Nach wie vor nicht geklärt ist der Regierung zufolge zudem die Finanzierung für den Schutz von Kleinviehherden. Hier erwartet die Regierung vom Bund, dass er zusätzliche Mittel bereitstellt.

Teilrevision der Kantonalen Umweltschutzverordnung verabschiedet

Die Ausfuhr von brennbaren Siedlungsabfällen wird als vorsorgliche Massnahme auf Verordnungsstufe neu geregelt. Die Bündner Regierung hat die entsprechende Teilrevision der Kantonalen Umweltschutzverordnung genehmigt. Die neue Verordnungsbestimmung sieht vor, dass Verträge von Gemeinden und Abfallbewirtschaftungsverbänden über die Ausfuhr von brennbaren Siedlungsabfällen in ausserkantonale Verbrennungsanlagen der Genehmigung durch die Regierung bedürfen. Ausserdem wird neu festgelegt, unter welchen Voraussetzungen die Genehmigung erteilt wird. Die Genehmigung erfolgt nur für befristete Verträge mit einer Laufzeit von höchstens zwei Jahren und wenn der Transport der Abfälle im Sinne des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über den Umweltschutz mit der Bahn erfolgt.

Damit konkretisiert die Regierung die in der kantonalen Abfallplanung mit Blick auf die anstehende Revision des Kantonalen Umweltschutzgesetzes vorgesehene vorsorgliche Massnahme. Die Teilrevision der Kantonalen Umweltschutzverordnung tritt am 1. Juli 2007 in Kraft.

Regierung begrüsst Ausführungsbestimmungen zum neuen Ausländergesetz sowie teilrevidiertes Asylgesetz

Die Bündner Regierung unterstützt die zahlreichen Ausführungsbestimmungen zum neuen Ausländergesetz sowie zum teilrevidierten Asylgesetz grundsätzlich. In ihrer Vernehmlassung an den Bund begrüsst die Regierung die geplante Revision der Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern. Nach Auffassung der Bündner Regierung bedarf die Verordnung jedoch noch einer Überarbeitung in grundlegenden Fragen. Dabei ist unter anderem ausdrücklich festzuhalten, dass die Integration als wechselseitiger Prozess zu verstehen ist, bei welchem vor allem die Ausländer selbst einen wesentlichen Beitrag zu leisten haben. Ausserdem ist erwünscht, dass die konkreten Integrationsvorgaben näher präzisiert werden.

Den verfahrensrechtlichen Präzisierungen in den Asylverordnungen stimmt die Regierung ebenfalls weitgehend zu. Dies gilt namentlich auch für die Neukonzeption der Abgeltung der kantonalen Aufwendungen bei der Betreuung und Unterbringung der Asylsuchenden. Die Einführung von Globalpauschalen wird das Abrechnungsverfahren mit dem Bund erleichtern und vereinfachen. Die Regierung hält auch das damit verbundene Anreizsystem zur Senkung der Kosten im Asylbereich als zweckmässig und zielführend.

Trotz dieser Zustimmung zum vorgeschlagenen Systemwechsel erachtet die Regierung die vorgeschlagenen Ansätze bei allen Pauschalen als eindeutig zu tief. Damit werden den Kantonen auch als Folge des Systemwechsels zusätzliche Kosten überbunden. Dies ist umso bedauerlicher, als die Kantone die Dauer der Asylverfahren in keiner Weise beeinflussen können und mit den vorgeschlagenen Neuerungen nun auch noch die Folgen dieser Missstände zu tragen haben.

Graubünden tritt der neuen Berufsfachschulvereinbarung bei

Der Kanton Graubünden tritt der Interkantonalen Vereinbarung über die Beiträge an die Ausbildungskosten in der beruflichen Grundbildung (Berufsfachschulvereinbarung) bei. Dies hat die Bündner Regierung beschlossen. Am 22. Juni 2006 verabschiedete die Plenarversammlung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) die Berufsfachschulvereinbarung. Diese regelt die Abgeltungen für den ausserkantonalen Besuch von Berufsfachschulen. Mit der neuen Vereinbarung wurde der Geltungsbereich auf die Bereiche Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Gesundheit, Soziales und Kunst ausgedehnt. Neu im Abkommen aufgenommen sind auch Brückenangebote.

Der Kanton Graubünden kann nicht für alle Berufe die Berufsfachschulausbildung innerhalb des Kantons anbieten, da für verschiedenste Ausbildungen die Schülerzahlen, welche zur Bildung einer sinnvollen Klassengrösse notwendig sind, nicht ausreichen. Für den Kanton ist es deshalb wichtig, der vorliegenden Berufsfachschulvereinbarung beizutreten. Die Vereinbarung kann auf Beginn des Schuljahres 2007/2008 in Kraft treten, sofern 15 Kantone beigetreten sind.

Teilrevision der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Kosten von den Motorfahrzeug- und Fahrradhaltern genehmigt

Die Bündner Regierung hat die Teilrevision der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Kosten von den Motorfahrzeug- und Fahrradhaltern genehmigt. Eine wesentliche Änderung sieht vor, künftig auf die Vorfakturierung von Prüfungs- und Ausweisgebühren zu verzichten. Stattdessen wird für die Bearbeitung eines Gesuches um Erteilung eines Lernfahrausweises (mit Druck und Versand der Zulassungskarte zur Theorieprüfung) neu eine Gebühr von 30 Franken erhoben. Die geänderte Gebührenverordnung tritt am 1. Oktober 2007 in Kraft.

Aus Gemeinden und Regionen

- Davos: Der Vertrag zwischen dem Kanton Graubünden und der Landschaft Davos Gemeinde betreffend operative Unterstellung der Landschaftspolizei Davos Gemeinde unter die Kantonspolizei und Übernahme von gemeindepolizeilichen Aufgaben durch die Kantonspolizei wird genehmigt. Der Vertrag sieht vor, dass die operative Verantwortung auf die Kantonspolizei übergeht, wogegen die administrative Unterstellung unter die Landschaft Davos Gemeinde verbleibt.

- Castaneda: Das Integralprojekt "Castaneda IV" der Gemeinde Castaneda wird genehmigt. An die subventionsberechtigten Kosten des Schutzprojektes von 820'000 Franken werden Kantonsbeiträge in der Höhe von 146'000 Franken zugesichert.

- Silvaplana: Das Projekt "Steinschlagschutz Silvaplana" der Gemeinde Silvaplana wird genehmigt. An die subventionsberechtigten Kosten von 470'000 Franken wird ein Kantonsbeitrag von höchstens 51'700 Franken zugesichert.

- Safien: Der Wasserversorgungsgenossenschaft Safien-Platz wird an die beitragsberechtigten Kosten für die Erneuerung und den Ausbau der Wasserversorgungsanlage, 2. Etappe, ein Beitrag von 228'900 Franken zugesichert.

- Cumbel: Der Gemeinde Cumbel wird an die beitragsberechtigten Kosten für die Sanierung und den Ausbau der Wasserversorgungsanlage, 2. Etappe, ein Beitrag von 72'000 Franken zugesichert.

- Savognin: Auf der Julierstrasse in Savognin innerorts im Bereiche Spital/Post wird die bestehende Höchstgeschwindigkeit 50 km/h "generell" um ca. 170 Meter in Richtung Bivio ausgedehnt.

- Samnaun: In der Gemeinde Samnaun wird innerorts in verschiedenen Fraktionen flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und eine "Tempo-30-Zone" mit Einbezug der jeweiligen Kantonsstrasse eingeführt.

- Bivio: In Bivio wird innerorts flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und eine "Tempo-30-Zone" mit Einbezug der Hauptstrasse eingeführt. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit 50 "generell" bei der südlichen Dorfeinfahrt um ca. 50 Meter in Richtung Silvaplana verschoben und die Vorzone 60 km/h aufgehoben.

- Bergün: In der Gemeinde Bergün wird innerorts flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und eine "Tempo-30-Zone" mit Einbezug der Kantonsstrassen eingeführt.

- Rodels: In der Gemeinde Rodels wird innerorts flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und eine "Tempo-30-Zone" mit Einbezug der Kantonsstrassen eingeführt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

- "Waldbau 2007": Das gesamtkantonale Sammelprojekt "Waldbau 2007" mit Gesamtkosten von 24'802'000 Franken wird genehmigt. Die nach Abzug des Holzerlöses verbleibenden Kosten betragen 13'790'000 Franken. Den am Projekt beteiligten Waldeigentümern werden Kantonsbeiträge in der Höhe von 1'996'000 Franken zugesichert. Das Projekt bezweckt, die notwendigsten und dringendsten Waldpflegearbeiten nach klaren Prioritäten weiterzuführen.

- Stadt Chur: Der Stadt Chur wird gestützt auf das Sportanlagenkonzept Graubünden (KASAK GR) an die Überdachung des Aussenbeckens der Sportanlage Obere Au, Schwimmanlage, ein Beitrag von 210'000 Franken zugesichert.

- Fussballclub Ems: Unter der Voraussetzung des Zustandekommens der Gesamtfinanzierung wird dem Fussballclub Ems gestützt auf das Sportanlagenkonzept Graubünden (KASAK GR) an den Bau des Kunstrasenplatzes Sportplatz Vial Domat/Ems ein Beitrag von 220'000 Franken zugesichert.

- Humanitäre Hilfe: Für insgesamt neun humanitäre Hilfsprojekte im Ausland hat die Regierung einen Gesamtbetrag von 34'000 Franken bewilligt.

Strassenprojekte

Die Regierung hat insgesamt 759'000 Franken für den Bau und die Sanierung des folgenden Strassenabschnitts bewilligt:

- A13 Nationalstrasse: Baumeister- und Belagsarbeiten Kreisel Thusis Nord

Personelles

- Renato Lanfranchi, wohnhaft in Igis, ist zum Amtsleiter-Stellvertreter des Gesundheitsamts ernannt worden.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 28.06.2007

La consultaziun davart la durada da la scolaziun gimnasiala cun differentas variantas è lantschada

La regenza grischuna ha lantschà la consultaziun tar la revisiun parziala da la lescha davart las scolas medias en il chantun Grischun. Ella metta en discussiun tschintg differentas variantas per la futura durada da la scolaziun gimnasiala.

La sessiun d'avust 2006 ha il cussegl grond acceptà ina incumbensa concernent il rinforzament da la scolaziun gimnasiala (mantegniment dal gimnasi inferiur). L'incumbensa oblighescha la regenza da suttametter a la decisiun dal parlament variantas per la scolaziun gimnasiala. Questas variantas ston esser preparadas fin al stgalim da la lescha.

Il sboz da la revisiun parziala da la lescha davart las scolas medias preschenta tschintg differents models. La tscherna da las variantas ha gì lieu d'ina vart sin basa da la situaziun da partenza specifica en il chantun Grischun cun ina scola chantunala e cun set scolas medias privatas decentralas che porschan in gimnasi. Ultra da la varianta vertenta cun in gimnasi da sis onns ed in da quatter onns vegnan messas en discussiun er duas variantas cun in gimnasi da quatter onns u cun in gimnasi da tschintg onns. Questas duas variantas prevesan d'eliminar il gimnasi inferiur. Integrada da nov vegn ina varianta che vegn proponida dals recturs da las scolas medias grischunas. Questa varianta propona da mantegnair il gimnasi vertent da lunga durada e d'introducir - tar la midada suenter l'otgavel onn da scola - in onn da scola supplementar, in uschenumnà onn da tscherna da studi u er onn da sincronisaziun. La finala vegn messa en discussiun la varianta "regiuns - center". Questa varianta flexibilisescha ils models per ils gimnasis, uschia ch'i po vegnir realisà in auter model a la scola chantunala grischuna che a las scolas medias privatas. Tras quai pudess la scola chantunala manar in gimnasi da quatter onns senza gimnasi inferiur e las scolas medias privatas in tal cun gimnasi inferiur.

Dals documents da consultaziun pon ins prender invista sin la pagina d'internet dal departament d'educaziun, cultura e protecziun da l'ambient, www.ekud.gr.ch. La consultaziun dura fin ils 30 da settember 2007.

La simplificaziun da la lescha federala davart la taglia sin la plivalur vegn beneventada

La regenza grischuna sustegna la simplificaziun da la lescha federala davart la taglia sin la plivalur ch'è planisada da la confederaziun. La lescha vertenta davart la taglia sin la plivalur è memia cumplitgada, nunsurvesaivla e strusch chapaivla. Las differentas tariffas da taglia sco er las numerusas excepziuns fiscalas chaschunan intschertezzas e determinaziuns difficilas. La legislaziun actuala davart la taglia sin la plivalur cuntegna blers craps da stgarpitsch er per il maun public, e quai cun las ristgas correspundentas. Sco che la regenza explitgescha en sia consultaziun a la confederaziun pon las finamiras da la revisiun avisada vegnir approvadas perquai senza resalvas. Las finamiras èn ina simplificaziun radicala dal sistem, la garanzia d'ina segirezza giuridica uschè gronda sco pussaivel per las pajataglias e per ils pajataglias, l'augment da la transparenza sco er in'orientaziun pli intensiva a las clientas ed als clients.

Il modul cun ina tariffa unitara che vegn proponì en la consultaziun fiss da princip interessant e persvadess er or da vista da la regenza, sche la tariffa da taglia fiss fixada sin in stgalim bass avunda. Ina tariffa unitara da passa 6 pertschient avess percunter consequenzas negativas considerablas per la hotellaria. Il turissem sco industria d'export liada al lieu è pertutgà gia oz fitg ferm da la Svizra sco lieu da pretschs auts respectivamain da custs auts. Cun introducir ina tariffa unitara da passa 6 pertschient perdessan l'hotellaria ed il turissem clermain lur cumpatibilitad visavi las concurrentas ed ils concurrents europeics. Da quai patissan er ils secturs anteriurs e posteriurs. Tenor l'avis da la regenza sto perquai vegnir preferì il modul proponì cun duas tariffas. Cun quest model profitan l'hotellaria e la gastronomia da la tariffa reducida da 3.4 pertschient. Cun questa tariffa pli bassa per las prestaziuns dal sectur d'alloschament vegni tegnì quint dal caracter d'export da l'hotellaria.

La regenza piglia posiziun davart il concept "luf en Svizra" ch'è vegnì adattà

La regenza grischuna na va per gronda part betg d'accord cun las midadas dal concept "luf en Svizra". En Svizra ha il luf il status d'ina "spezia d'animals fitg protegida". Sco che la regenza scriva en sia consultaziun a l'uffizi federal d'ambient, na saja il luf dentant betg ina spezia periclitada sin tut il mund. Areguard il status da protecziun na datti perquai nagins motivs da tractar il luf en in'autra moda ch'il luf-tscherver. En Svizra duai il luf survegnir en il futur mo pli il status da protecziun "spezia d'animals protegida". La regenza spetga che la confederaziun fetschia proximamain puspè questa proposta sin plaun internaziunal. Quai vala tant pli che tschertas chatschas per regular l'effectiv da lufs en Svizra vegnan ad esser necessarias gia a media vista.

Er l'intenziun da la confederaziun - tenor la quala lufs che fan donn na dastgan betg vegnir sajettads en territoris da prioritad sco per exempel en las zonas centralas dals parcs naziunals, en ils territoris federals scumandads per la chatscha u en ils reservats d'utschels d'aua e d'utschels da passadi - refusescha la regenza cleramain. La fixaziun dal territori da prelevaziun duai vegnir fatga exclusivamain e senza restricziuns nunnecessarias tras las uschenumnadas cumissiuns da cumpartiment da las differentas regiuns. En questas cumissiuns èn represchentadas spezialistas e spezialists da la confederaziun e dal chantun. La finanziaziun per proteger muntaneras da muvel manidel n'è anc adina betg sclerida. Qua spetga la regenza che la confederaziun mettia a disposiziun dapli meds finanzials.

La revisiun parziala da l'ordinaziun chantunala davart la protecziun da l'ambient è vegnida deliberada

L'export da ruments chasans combustibels vegn reglà da nov - sco mesira preventiva - en in'ordinaziun. La regenza grischuna ha approvà la revisiun parziala correspundenta da l'ordinaziun chantunala davart la protecziun da l'ambient. La nova disposiziun da l'ordinaziun prevesa che contracts tranter vischnancas e corporaziuns per la gestiun da ruments stoppian vegnir approvads da la regenza pertutgant l'export da ruments chasans combustibels en arderas extrachantunalas. Ultra da quai vegni definì da nov, sut tge premissas che l'approvaziun vegn dada. L'approvaziun vegn dada mo per contracts limitads cun ina durada da maximalmain dus onns e mo, sch'il transport dals ruments vegn fatg cun la viafier, e quai en il senn da la lescha introductiva tar la lescha federala davart la protecziun da l'ambient.

Uschia concretisescha la regenza la mesira preventiva ch'è previsa en la planisaziun chantunala dals ruments per la proxima revisiun da la lescha chantunala davart la protecziun da l'ambient. La revisiun parziala da l'ordinaziun chantunala davart la protecziun da l'ambient entra en vigur il 1. da fanadur 2007.

La regenza beneventa las disposiziuns executivas tar la lescha davart las persunas estras sco er tar la revisiun parziala da la lescha d'asil

La regenza grischuna sustegna las numerusas disposiziuns executivas tar la nova lescha davart las persunas estras sco er tar la revisiun parziala da la lescha d'asil. En sia consultaziun a la confederaziun beneventa la regenza la revisiun planisada da l'ordinaziun davart l'integraziun da las persunas estras. Tenor l'avis da la regenza grischuna sto l'ordinaziun dentant anc vegnir repassada en tschertas dumondas fundamentalas. I stoppia tranter auter vegnir fixà explicitamain che l'integraziun saja da chapir sco in process vicendaivel che cunzunt las persunas estras sezzas stoppian gidar a realisar. Ultra da quai vegni giavischà che las prescripziuns concretas davart l'integraziun vegnian precisadas meglier.

Las indicaziuns pli detagliadas pertutgant il dretg processual en las ordinaziuns d'asil approvescha la regenza per gronda part. Quai vala particularmain per il nov concept ch'è vegnì sviluppà per indemnisar ils custs che resultan al chantun tras l'assistenza e tras il collocament da las requirentas e dals requirents d'asil. L'introducziun da pauschalas globalas vegn a facilitar ed a simplifitgar la procedura da rendaquint cun la confederaziun. Il sistem d'impuls per reducir ils custs en il sectur d'asil è - tenor la regenza - cunvegnent e maina a la finamira.

Malgrà quest consentiment a la midada da sistem proponida, pari a la regenza che las tariffas sajan evidentamain memia bassas, e quai tar tut las pauschalas. Uschia vegnan - sco consequenza da la midada da sistem - adossads ulteriurs custs als chantuns. Quai è in fatg deplorabel, perquai ch'ils chantuns na pon insumma betg influenzar la durada da la procedura d'asil e perquai ch'els ston ussa er anc purtar - pervia da las novaziuns proponidas - las consequenzas da questas incunvegnientschas.

Il Grischun sa participescha a la nova cunvegna davart las scolas professiunalas spezialisadas

Il chantun Grischun sa participescha a la cunvegna interchantunala per las contribuziuns als custs da las scolas professiunalas spezialisadas (cunvegna davart las scolas professiunalas spezialisadas). Quai ha concludì la regenza grischuna. Ils 22 da zercladur 2006 ha la radunanza plenara da la conferenza svizra da las directuras e dals directurs chantunals da l'educaziun publica (CDEP) deliberà la cunvegna davart las scolas professiunalas spezialisadas. Questa cunvegna regla las indemnisaziuns, sch'i vegnan frequentadas scolas professiunalas spezialisadas d'ordaifer il chantun. Cun la nova cunvegna è vegnì extendì il champ d'applicaziun sin ils secturs da la selvicultura, da l'agricultura, da la sanadad, dals fatgs socials e da l'art. En la cunvegna èn vegnidas integradas da nov er purschidas interdisciplinaras.

Per tut las professiuns na po il chantun Grischun betg porscher ina scolaziun professiunala spezialisada en il chantun, perquai ch'il dumber da scolaras e da scolars ch'è necessari per furmar ina classa d'ina grondezza raschunaivla na basta betg per intginas scolaziuns. Per il chantun èsi perquai impurtant da sa participar a la cunvegna davart las scolas professiunalas spezialisadas. La cunvegna po entrar en vigur per il cumenzament da l'onn da scola 2007/2008, sche 15 chantuns èn sa participads a tala.

La revisiun parziala da l'ordinaziun per incassar taxas e custs dals possessurs da vehichels a motor e da velos è vegnida approvada

La regenza grischuna ha approvà la revisiun parziala da l'ordinaziun per incassar taxas e custs dals possessurs da vehichels a motor e da velos. Ina midada essenziala è da desister en il futur da facturar anticipadamain taxas d'examen e da permiss. Empè da quai vegn incassada da nov ina taxa da 30 francs, sch'i vegn elavurada ina dumonda da conceder il permiss per emprender a manischar (cun stampa e cun spediziun da la carta d'admissiun per l'examen da teoria). L'ordinaziun da taxas midada entra en vigur il 1. d'october 2007.

Da vischnancas e da regiuns

- Tavau: Il contract tranter il chantun Grischun e la vischnanca da Tavau per suttametter operativamain la polizia da la vischnanca da Tavau a la polizia chantunala e per laschar supigliar la polizia chantunala incumbensas da la polizia da vischnanca vegn approvà. Il contract prevesa che la responsabladad operativa vegnia surdada a la polizia chantunala, ma che la responsabladad administrativa restia tar la vischnanca da Tavau.

- Castaneda: Il project integral "Castaneda IV" da la vischnanca da Castaneda vegn approvà. Als custs cun dretg da subvenziun per il project da protecziun dad 820'000 francs vegnan garantidas contribuziuns chantunalas da 146'000 francs.

- Silvaplauna: Il project "protecziun cunter crudada da crappa" da la vischnanca da Silvaplauna vegn approvà. Als custs cun dretg da subvenziun da 470'000 francs vegn garantida ina contribuziun chantunala da maximalmain 51'700 francs.

- Stussavgia: A la l'associaziun per il provediment d'aua da Stussavgia Plaz vegn garantida ina contribuziun da 228'900 francs als custs cun dretg da contribuziun per renovar e per engrondir il stabiliment dal provediment d'aua, 2. etappa.

- Cumbel: A la vischnanca da Cumbel vegn garantida ina contribuziun da 72'000 francs als custs cun dretg da contribuziun per sanar e per engrondir il stabiliment dal provediment d'aua, 2. etappa.

- Savognin: Sin la via dal Güglia entaifer il vitg da Savognin en il sectur da l'ospital e da la posta vegn la zona da sveltezza maximala existenta da 50 km/h "limita generala" extendida per circa 170 meters en direcziun da Beiva.

- Samignun: En differentas fracziuns da la vischnanca da Samignun vegn fixada la sveltezza maximala a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30", e quai integrond la via chantunala respectiva.

- Beiva: En il vitg da Beiva vegn fixada la sveltezza maximala a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30", e quai integrond la via chantunala. Tar l'entrada dal vitg nà dal sid vegn a medem temp spustada la limita generala da 50 km/h per ca. 50 meters en direcziun da Silvaplauna e l'avantzona da 60 km/h vegn abolida.

- Bravuogn: En la vischnanca da Bravuogn vegn fixada la sveltezza maximala a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30", e quai integrond las vias chantunalas.

- Roten: En la vischnanca da Roten vegn fixada la sveltezza maximala a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30", e quai integrond las vias chantunalas.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

- "Selvicultura 2007": Il project collectiv chantunal "selvicultura 2007" che custa totalmain 24'802'000 francs vegn approvà. Ils custs che restan suenter la deducziun dal retgav da la vendita da laina importan 13'790'000 francs. A las proprietarias ed als proprietaris da guaud ch'èn participads al project vegnan garantidas contribuziuns chantunalas en la summa dad 1'996'000 francs. Il project ha l'intent da cuntinuar - tenor cleras prioritads - cun las lavurs da tgira dal guaud las pli necessarias e las pli urgentas.

- Citad da Cuira: Sin fundament dal concept grischun per implants da sport (CISIC GR) vegn -garantida a la citad da Cuira ina contribuziun da 210'000 francs per construir il tetg previs per il batschigl exteriur da l'implant da sport Obere Au.

- Club da ballape da Domat: Sche la finanziaziun totala reussescha, vegn - sin fundament dal concept grischun per implants da sport (CISIC GR) - garantida ina contribuziun da 220'000 francs al club da ballape da Domat per construir la plazza da pastget artifizial sin la plazza da sport Vial a Domat.

- Agid umanitar: Per totalmain nov projects d'agid umanitar a l'exteriur ha la regenza deliberà ina summa totala da 34'000 francs.

Projects da vias

La regenza ha approvà totalmain 759'000 francs per construir e per sanar il suandant traject da via:

- via naziunala A13: lavurs d'impressari e lavurs da cuvrida, rundella Tusaun nord

Fatgs dal persunal

- Renato Lanfranchi, domicilià ad Igis, è vegnì nominà sco vicemanader da l'uffizi da sanadad.

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 28.06.2007