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Die Wasserwirtschaft umfasst alle Aktivitäten des Menschen zur Nutzung des Wassers, zum Schutz des Wassers, sowie zum Schutz vor den Gefahren des Wassers. Eine integrale Gewässerbewirtschaftung versucht diese drei Hauptziele wasserwirtschaftlicher Tätigkeit in Einklang zu bringen. Sie ist damit Teil einer nachhaltigen Entwicklung, welche sich nach den entsprechenden Schlüsselfaktoren der Nachhaltigkeit, nämlich Schutz der natürlichen Umwelt, wirtschaftliche Effizienz und gesellschaftliche Solidarität, richtet.
… die Erschliessung und Nutzung der ober- und unterirdischen Wasservorkommen (Wasserversorgungen, Wasserkraftwerke, Wärmepumpen etc.)
… den Schutz des Landes, der Bevölkerung und Tierwelt gegen schädliche Einwirkungen des Wassers (Seeregulierungen, See- und Flussverbauungen, Flusskorrektionen, Entwässerungen etc.)
… die Erhaltung und Wiederherstellung der ökologischen Funktionen der Gewässer; Massnahmen gegen die biologische, chemische, physikalische und hydromorphologische Beeinträchtigung der Wasser- und Gewässerqualität
Zur Wasserwirtschaft gehören auch raumwirksame Tätigkeiten, welche (direkt oder indirekt) einen Einfluss auf die Gewässer und die Ressource Wasser nehmen (Raumplanung, Landwirtschaft etc.).
Der öffentlichen Wasserwirtschaft kommt die Aufgabe zu – entsprechend den gesellschaftlichen und gesetzlichen Vorgaben – für eine Ordnung dieser Tätigkeiten zu sorgen (Koordination). Die Aktivitäten umfassen dabei sowohl planerische, rechtliche, organistorische wie auch betriebliche und bauliche Aspekte.