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‚In die Maske singen‘ hat mit der Erfindung der StimmMaske eine zweite Bedeutung bekommen.
Die ursprüngliche Bedeutung dieses Begriffes, hat seit hunderten von Jahren in der Gesangspädagogik einen festen Platz: ‚In die Maske singen‘ bedeutet, den Klang beim Singen so zu platzieren, zu fokussieren, dass die Resonanzempfindungen im Bereich der Jochbeine und Stirn (gleich einer Karneval-Halbmaske) möglichst intensiv sind. Diese Vorstellung ist dermassen wirkungsvoll, dass sie sich in der Gesangspädagogik etabliert hat. Die Vorstellung, ‚in die Maske zu singen’, bringt einen hellen, brillianten Klang, mit viel hohen Obertönen. Vergleichbar ist dieser Klang mit dem ‚Twang‘ beim Pop-, Rock oder Jazzgesang.
Im Zusammenhang mit der StimmMaske bedeutet der Begriff ‚In die Maske singen‘ schlicht und einfach, die StimmMaske vor dem Mund zu haben, so dass die Ausatmungsluft das Wasser zum Blubbern bringt.
Beides hilft beim Singen.
(von Barbara Böhi)