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Saisonende für Svindal und Ligety
- Dienstag, 17. Januar 2017, 12:41 Uhr, aktualisiert um 13:19 Uhr
Aksel Svindal und Ted Ligety müssen die Saison vorzeitig beenden. Der Norweger leidet an Knie-, der Amerikaner an Rückenproblemen. Beide müssen unters Messer.
Aksel Svindal, der sich bei seinem Sturz vor einem Jahr in der Abfahrt in Kitzbühel im rechten Knie einen Kreuzband- und Meniskusriss sowie einen Knorpelschaden zugezogen hatte, war mit drei Podestplätzen in den ersten vier Speed-Rennen der Saison beeindruckend in den Weltcup zurückgekehrt.
Die neuerlichen Probleme mit dem operierten Knie hatten sich schon nach den Rennen in Val Gardena akzentuiert. In Santa Caterina sowie zuletzt in Wengen hatte er auf den Start verzichten müssen. Im Berner Oberland hatte er zwar beide Abfahrtstrainings bestritten, war dann aber vorzeitig abgereist.
« Das hat mich gehindert, auf dem Niveau zu fahren, das ich von mir erwarte. »
Ted Ligety
Ligety bekundet Probleme mit der Wirbelsäule und den Bandscheiben, die sich unter anderem in Schmerzen im linken Bein äussern. «Ich habe seit dem Riesenslalom in Sölden Schmerzen. Das hat mich gehindert, auf dem Niveau zu fahren, das ich von mir erwarte», schreibt der Amerikaner auf Instagram. Er habe alles versucht, um eine Operation zu vermeiden, «doch all die Behandlungen und Therapien haben keinen Erfolg gebracht.»
Ligety kann WM-Titel nicht verteidigen
Schon der vergangene Winter war für Ligety ausserplanmässig zu Ende gegangen, nachdem er im Januar im Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten hatte. Im Oktober beim Prolog in Sölden kehrte Ligety mit einem 5. Rang zufriedenstellend in den Rennbetrieb zurück. Danach aber lief es dem einstigen Dominator im Riesenslalom nicht mehr nach Wunsch. In Val d'Isère und in Alta Badia schied er aus.
An der WM in St. Moritz wäre Ligety zum 3. Mal als Titelverteidiger angetreten. Er gewann 2011, 2013 und 2015 stets den Riesenslalom-Titel.
Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 13.01.2017, 22:20 Uhr.