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Bei einem Unglück in einer Chemiefabrik im Südwesten Chinas gab es mehrere Verletzte, das Gebäude steht noch immer in Flammen.
In der chinesischen Stadt Zhangzhou sind bei einer schweren Explosion in einer Chemiefabrik mindestens 14 Menschen verletzt worden. Das Unglück in der Anlage im Südosten des Landes ereignete sich am Montagabend, wie die Provinzverwaltung von Fujian mitteilte. Unter den Verletzten seien auch vier Feuerwehrleute.
Aufnahmen zeigten riesige Flammen über der Fabrikanlage. Am Dienstagmorgen hatten die 430 eingesetzten Feuerwehrleute den Brand noch immer nicht unter Kontrolle. Die Explosion war so heftig, dass die Erschütterung noch 50 Kilometer entfernt zu spüren war.
In der Fabrik wird die Chemikalie Paraxylol hergestellt, eine brennbare, krebserregende Flüssigkeit, die unter anderem zur Herstellung von Polyesterstoffen verwendet wird. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua gab es bereits vor 20 Monaten ein Unglück in der Fabrik. Ihr Bau hatte zu grossen Protesten der örtlichen Bevölkerung geführt, die Gefahren für die Gesundheit befürchtete.
Tausende Menschen beteiligten sich 2007 an Demonstrationen, woraufhin die Anlage statt am ursprünglich geplanten Bauort in der Küstenstadt Xiamen an ihrem jetzigen Standort errichtet wurde.
gam/dpa/AFP