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(sl) Das im letzten Dezember vorgestellte Armee - Stationierungskonzept sieht eine Beschränkung des Armee-Flugbetriebes auf die Flugplätze Payerne, Meiringen, Sitten und Emmen vor.
Nicht unter den in Zukunft weiter vorgesehenen Flugplätzen ist Dübendorf - was prompt die «Task-Force Flugplatz Dübendorf», ein Bündnis von lokalen Politikern und Zürcher Offizieren der AVIA (Gesellschaft der Offiziere der Luftwaffe) auf den Plan rief. Dieses stellt sich mit allerlei lustigen Argumenten gegen die Schliessung des Flughafens Dübendorf (www.forum-flugplatz.com) und lässt sich dabei von Klaus J. Stöhlker, Rüstungslobbyist, Fluglärmgegner - zumindest wenn es gegen die Südanflüge des Flughafen Zürich geht - und PR-Berater, beraten. Zum Dienst gemeldet hat sich auch Brigadier Rudolf Läubli, Redaktor der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift (ASMZ). Er listet in der NZZ vom 17. Februar 2005 einige der lustigsten Argumente gegen die Schliessung des Flughafen Dübendorf auf. Eines ist dabei besonders gelungen: Da heute weit und breit keine militärische Bedrohung auszumachen sei, könnten auch Flughäfen in exponierten Regionen (wie Dübendorf) weiterbetrieben werden.
Die Analyse der Bedrohungslage teilen wir, schlagen aber eine andere Schlussfolgerung vor: Armee abschaffen, Flugzeuge einstampfen, auf Rollfeldern Härdöpfel anbauen.