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Im Saal der UNO-Vollversammlung hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern am Montag für grosse Aufregung gesorgt. Oder vielmehr ihre dreimonatige Tochter Neve.
Während eines «Friedensgipfels» zu Ehren des früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela hielt die 38-Jährige ihr Baby in den Armen, küsste es, und liess es hüpfen – eine Auflockerung des diplomatischen Protokolls, das die Pressefotografen begeisterte und von ihnen ausgiebig dokumentiert wurde.
Begleitet wurde die Regierungschefin von ihrem Partner Clarke Gayford. Dieser veröffentlichte auch im Kurzbotschaftendienst Twitter ein Foto des UNO-Zutrittspasses von Neve, auf dem steht: «Neuseeland First Baby».
Ardern ist erst die zweite Regierungschefin, die im Amt ein Kind bekommen hat. 1990 hatte Pakistans Premierministerin Benazir Bhutto während ihrer Amtszeit eine Tochter geboren.
Vereinte Nationen ehren Nelson Mandela
Der Friedensgipfel in New York wurde rund fünf Jahre nach dem Tod von Nelson Mandela (1918-2013) zu dessen Ehren abgehalten. Im UNO-Hauptquartier wurde eine Statue des Friedensnobelpreisträgers enthüllt.
«Heute erinnern wir uns an einen Mann von grosser Weisheit, stiller Würde und riesigen Errungenschaften, der unermüdlich für Frieden und Würde für Menschen auf der ganzen Welt gearbeitet hat», sagte Generalsekretär Antonio Guterres. «Lasst uns zusammen auf Nelson Mandelas Erbe aufbauen, damit alle Menschen auf der Welt Frieden, Fortschritt und einschliessende und nachhaltige Entwicklung geniessen können.»
Mandela hatte gegen die Apartheid in seinem Heimatland gekämpft und 27 Jahre lang als politischer Gefangener in Haft gesessen. Zwischen 1994 und 1999 war er der erste schwarze Präsident seines Landes.