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Mehr Multifunktionsgeräte, Farblaser und Notebooks verkauft.
Hewlett-Packard konnte im vergangenen dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 10 Prozent auf 20,8 Milliarden US-Dollar erhöhen. Letztes Jahr lag der Umsatz noch unter der 20-Milliarden-Marke bei 18,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz lag allerdings in den vergangenen zwei Quartalen bei 21,5 respektive 21,6 Milliarden Dollar. So gesehen, ging der Umsatz leicht zurück.
Per Ende Juli erzielte HP zwar 1,2 Milliarden Gewinn, jedoch mussten davon 988 Millionen Dollar für Sonderbelastungen und 112 Millionen Dollar für Restrukturierungskosten abgebucht werden. Es bleiben bereinigt 73 Millionen Dollar Gewinn verglichen mit 586 Millionen Dollar im Vorjahr. Die 988 Millionen Dollar für Sonderbelastungen sind Steuerzahlungen auf Auslandgewinne (14,5 Milliarden Dollar), die HP im dritten und im vierten Quartal in die USA transferieren wird.
Mehr Gewinn
HP hat weiterhin mit der sehr tiefen operativen Marge in der Personal Systems Group (PSG) zu kämpfen. Sie betrug per Ende Juli 2,6 Prozent. Die PC-Gruppe erzielte zwar mehr Umsatz als im Vorjahr und im Vorquartal (6,4 Milliarden Dollar), konnte aber den Profit nicht mehr als auf 163 Millionen Dollar erhöhen. Insgesamt wurden 14 Prozent mehr Geräte als vor einem Jahr verkauft. Der Verkauf von Notebooks nahm um 21 Prozent zu, während der von Desktop-PCs nur um 3 Prozent anstieg.
Enterprise Storage and Servers (ESS) konnte aus der Verlustzone geholt werden. Der Gewinn betrug 150 Millionen Dollar verglichen mit dem letztjährigen Minus von 211 Millionen Dollar. Der Umsatz konnte um 20 Prozent auf 4 Milliarden Dollar erhöht werden.
Weniger Gewinn
Zurückgegangen ist der Profit in der Imaging and Printing Group (IPG), der Drucker-Sparte von HP. Hier sank der Gewinn von 836 Millionen auf 771 Millionen Dollar. Allerdings entspricht das einer sensationellen Marge von 13 Prozent. Der Umsatz beträgt nämlich 5,9 Milliarden Dollar. Der Verkauf von Business-Geräten wuchs schneller als der von Consumer-Produkten. Bemerkenswert ist der Anstieg der Verkäufe von Multifunktionsgeräten um 67 Prozent und von Farblasern um 31 Prozent.
HP steigerte mit Services zwar den Umsatz um 10 Prozent, verzeichnete aber zugleich weniger Gewinn. Ähnlich ging es mit der Software-Sparte. Hier klafft ein Minus von 40 Millionen Dollar während der Umsatz um 11 Prozent zunahm.
EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde als umsatzstärkste Region von Amerika abgelöst (respektive 8,2 und 9 Milliarden Dollar Umsatz). Stark am Aufholen ist die Region Asien. Der Umsatz liegt zwar noch bei 3,5 Milliarden Dollar, das entspricht aber einer Steigerung um 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahr.
Angesichts der alles in allem erfreulichen Zahlen kündigte HP für das vierte Quartal einen Umsatz von 22,4 bis 22,8 Milliarden Dollar an. (mim)