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An der Gotthardbahnlinie in Amsteg steht ein altes Bahnwärterhaus mit diversen Trockenmauern. Die private Bauherrschaft entschloss sich, zwei eingestürzte Mauern neu aufrichten zu lassen. Die spezielle Herausforderung bestand darin, dass wegen der unzugänglichen Lage, Transporte nur via Bahn oder Hubschrauber erfolgt wären. Daher entschied die Bauherrschaft, dass kein Material zu- oder abgeführt werden durfte. Auch keine Maschinen waren vor Ort, weshalb alle Arbeiten von Hand ausgeführt wurden. Die alten Mauern wurden abgetragen, die Steine sortiert, die Erde gesiebt und Kies gewonnen. Da sich die Steine schlecht bearbeiten liessen, glich der Aufbau der Trockenmauer einem Puzzlespiel mit schweren Teilen.