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Die Verkehrsleistungen im öffentlichen Verkehr sind in den letzten zehn Jahren zwar stark gewachsen, gleichzeitig aber stagniert der öV-Anteil am Gesamtverkehr bei ca. 28% (Stand 2020). Mit der Covid-Pandemie hat der Anteil öV nutzenden teilweise sogar abgenommen, die Erholung ist immer noch im Gange. Die Verlagerung des Verkehrsaufkommens vom Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr ist eine zentrale Grundvoraussetzung für eine CO2-arme Verkehrspolitik, welche im Einklang mit den Klimazielen von Paris steht und die Schweizer Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert. Gleichzeitig stellen sich im Zuge der aktuellen Inflation die Frage nach der Bezahlbarkeit und dem Zugang zur Mobilität von Menschen mit tieferen Einkommen. Mobilitätsgutscheine für den öffentlichen Verkehr oder andere Formen der gezielten Entlastung könnten hierbei Abhilfe schaffen.
In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen:
1. Wie entwickelt sich der Modalsplit seit Ausbruch des Ukraine-Krieges und den entsprechenden Preissteigerungen?
2. Welche Massnahmen sieht der Bundesrat vor, um allen Einkommensklassen eine bezahlbare und ökologische Mobilität garantieren zu können?
3. Welche Massnahmen sieht der Bundesrat vor, um preisgünstige Angebote für junge Menschen zu fördern?
4. Wie beurteilt der Bundesrat Mobilitätsgutscheine zur Unterstützung von Haushalten mit tieferen Einkommen?
5. Wie beurteilt der Bundesrat das generelle Preisniveau der Mobilität in der Schweiz?