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Ein Nein gehört auf jeden Stimmzettel hingeschrieben, wenn es am kommenden 21. Mai um die Festlegung der Energiestrategie 2050 geht. Das grösste ungelöste Problem dieser Vorlage ist die Tatsache, dass die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet ist. Da sollen die Atomkraftwerke nach dem Ende ihrer Lebensdauer abgeschaltet werden, was noch vertretbar wäre. Dafür sollen alternative, erneuerbare Energiequellen gefördert und gebaut werden wie Windräder und Solaranlagen, um den Verlust der Atomkraftwerke auszugleichen. Aber wie soll das funktionieren im Winter, wenn beispielsweise über der Schweiz eine dicke Nebeldecke liegt und es windstill ist? Da dreht sich kein Windrad, und die Solarzellen auf den Häusern können mangels Sonneneinstrahlung keine Energie produzieren. Sollen die Haushalte im Winter stromlos leben, müssen und sollen die Unternehmen mangels genügenden Stroms Betriebsferien machen? 38 Prozent Strom fehlt der Schweiz im Winter, wenn die Atomkraftwerke abgestellt sind. Natürlich kann unser Land den Strom im Ausland einkaufen. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass dieser dort mit Kohle produziert wird, was die Luftverschmutzung mit CO2 verstärkt und dem Klimawandel Vorschub leistet.
Solange die Versorgungssicherheit unseres Landes nicht mit einer sauberen Ersatzenergie gewährleistet ist, ist es gescheiter, die Vorlage am kommenden 21. Mai mit einem klaren Nein abzulehnen.