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Die Schweiz hat drei grosse geografische Naturräume, die praktisch das ganze Land umfassen: den Jura, das Mittelland und die Alpen.
Der Jura liegt im Nordosten der Schweiz und nimmt ca. 10% der Gesamtfläche ein (siehe Zeichnen und Messen auf map.geo.admin.ch: Link). Das Kalksteingebirge weist eine mittlere Höhe von 700 Metern über Meer auf und liegt teilweise in Deutschland und Frankreich. Auf Schweizer Seite erstreckt sich der Jura über die Kantone Genf, Waadt, Neuenburg, Bern, Jura, Solothurn, Basel-Landschaft und Aargau:
Knapp die Hälfte des Jura sind bewaldet, weitere 43% sind Landwirtschaftsgebiet:
Das Mittelland nimmt ca. 30% der Gesamtfläche der Schweiz ein. Es reicht vom Genfersee im Südwesten bis zum Bodensee im Nordosten des Landes, eingebettet zwischen dem Jura im Norden und den Alpen im Süden. Im Mittelland sind die meisten grössten Städte und rund 2/3 der Schweizer Bevölkerung angesiedelt:
Etwa die Hälfte des Mittellands ist Landwirtschaftsgebiet, ein Viertel Wald. Wohngebiete und Infrastruktur umfassen 16% des Mittellands, etwa doppelt soviel wie im Jura.
Die Schweizer Alpen sind Teil des europäischen Alpengebirges, das sich von Nizza über 1200 Kilometer nach Wien zieht. Die Alpen der Schweiz umfassen ca. 60% der Gesamtfläche der Schweiz:
Doch nur gerade 11% der Gesamtbevölkerung leben in den Alpen. Die Schweizer Alpenpässe sind z.B. der Gotthard, der Simplon und der Grosse St. Bernhard:
Text aus die Schweiz Verstehen: 2018, S. 7/8