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Der All-Kanal ist ein künstlich angelegter, 18 km langer Oberwasserkanal, der die Wacker Chemie AG, ein Chemieunternehmen mit 10.000 Beschäftigten, mit Wasser für die Stromerzeugung und Kühlung versorgt. Der Kanal befindet sich in Bayern, Deutschland, 40 km nördlich der Stadt Salzburg.
Der Kanal wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und mit Betonplatten ausgekleidet, die zwischen 1920 und 1922 eingebaut wurden. Eine umfassende Sanierung der Kanaloberfläche war erforderlich, um die Wasserdichtigkeit des Kanals zu gewährleisten und die maximale Effizienz für den Eigentümer zu erhalten.
WALO erhielt den Auftrag, den größten Teil des Kanals mit einer 60 mm dicken Asphalttragschicht (ABL) und einer weiteren 60 mm dicken Schicht aus Asphaltbeton zu sanieren. Die zu sanierende Gesamtfläche umfasste 142.300 m2 an den Böschungen, 16.700 m2 an der Sohle und eine Fläche von 46.700 m2 (in der Wasserwechselzone im oberen Teil der Böschungen), die mit einer Mastix-Dichtungsschicht versehen werden musste, um einen optimalen Schutz vor UV-Strahlung zu gewährleisten.
Es handelte sich um ein schlüsselfertiges Projekt, bei dem WALO die Gesamtverantwortung für alle Details der Planung und die technische Lösung als Pauschalauftrag erhielt. WALO stand vor einer Reihe von Herausforderungen: Der Kanal ist nicht nur sehr lang, sondern weist auch eine Neigung von 39° auf, was bedeutet, dass die Verlegeteams durchgehend an ziemlich steilen und engen Hängen arbeiten mussten. Die neue Kanalfertiger-Maschine von WALO ist genau für diese Arbeiten konzipiert worden. Neben dem neuen Kanalfertiger wurden mehrere neue Maschinen hergestellt und für dieses anspruchsvolle Projekt angepasst.
Außerdem war die zur Verfügung stehende Zeit streng begrenzt, da der Kanal nur acht Wochen lang leer war. Um die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschliessen, arbeiteten vier bis fünf spezialisierte Ausbauteams von WALO gleichzeitig, wobei ein Team mit dem horizontalen und drei bis vier weitere mit dem vertikalen Einbau beschäftigt waren. Vor den Auskleidungsarbeiten wurde die bestehende Betonoberfläche aufgeraut und mit hohem Wasserdruck gereinigt. Um eine effiziente und sichere Durchführung der Arbeiten zu gewährleisten, mussten die schweren Maschinen und die Arbeitskräfte, die auf engstem Raum zusammenarbeiteten, sorgfältig koordiniert werden. Trotz dieser Herausforderungen wurde das gesamte Projekt innerhalb von drei Monaten planmäßig durchgeführt und die Stauarbeiten konnten früher als geplant beginnen."
Wir freuen uns über Ihr Interesse an der WALO Gruppe und beantworten gerne Ihre Fragen.
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