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Am Samstag ereigneten sich auf dem Gebiet des Kantons Schwyz 5 Verkehrsunfälle, darunter auch mehrere Motorradunfälle mit insgesamt 3 verletzten Personen. Die Kantonspolizei richtet einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung, die Empfehlungen des Bundesrates zu befolgen und insbesondere auf Ausflüge zu verzichten.
Um 12.30 Uhr fuhr ein 33-jähriger Motorradlenker auf der Ibergereggstrasse von Oberiberg Richtung Richtung Schwyz, als er rund 200 Meter vor der Passhöhe die Beherrschung über sein Motorrad verlor, ins Schlingern und auf die Gegenfahrbahn kam und dort mit einem talwärts fahrenden 31-jährigen Rennvelofahrer kollidierte. Dieser verletzte sich bei der Kollision erheblich. Der Rettungsdienst überführte ihn in Spitalpflege.
Um 13.30 Uhr fuhr eine 27-jährige Motorradlenkerin von Luzern Richtung Brunnen, als sie ausgangs Gersau die Kontrolle über ihr Motorrad verlor. Sie stürzte und prallte gegen eine entgegenkommende 26-jährige und eine 58-jährige Fussgängerin, wobei sich letztere verletzte und mit dem Rettungsdienst in Spitalpflege verbracht werden musste. Auch die Motorradlenkerin musste sich zur Kontrolle ins Spital begeben.
Unfälle mit Sachschaden ereigneten sich um 13.30 Uhr in Rothenthurm, um 14 Uhr in Arth und um 15.30 Uhr in Alpthal. In allen diesen Fällen kam es zu Kollisionen zwischen jeweils zwei Personenwagen.
Die Kantonspolizei appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, die Empfehlungen des Bundesrates zu befolgen und wann immer möglich zu Hause zu bleiben. Insbesondere ist auf Ausflüge, insbesondere mit Motorrädern, zu verzichten.
Bereits ein relativ einfacher Sturz mit einem Motorrad könnte einen Spitalaufenthalt von mehreren Tagen zur Folge haben. In der gegenwärtigen Situation sind jedoch freie Kapazitäten in den Spitälern absolut notwendig.