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Hornhaut-Topographie
Die Hornhaut (Cornea) ist der klare, lichtdurchlässige und flachgewölbte Teil der Augenhaut, der massgeblich an der Lichtbrechung des Auges beteiligt ist. Die Hornhaut ist hauchdünn und gleichzeitig zäh und fest wie Hornsubstanz (daher der Name Hornhaut), womit sie das Innere des Auges vor äußeren Einflüssen schützt.
Die Hornhaut-Topographie ist ein computergestütztes, diagnostisches Verfahren, um die Oberfläche der Hornhaut (Cornea) zu vermessen und grafisch darzustellen. Der Augenarzt kann Verkrümmungen der Hornhaut und Krümmungsradien, sowie Anomalien der Hornhaut erkennen und untersuchen. Damit kann beispielsweise eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) oder eine krankhafte Hornhautverdünnung mit Vorwölbung (Keratokonus) festgestellt werden. Zudem dient dieses Verfahren bei der Anpassung von Kontaktlinsen und zur Vorbereitung von operativen Eingriffen.
Die Vermessung erfolgt ohne Berührungskontakt mit den Augen und ist völlig schmerzfrei für die zu untersuchende Person.