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Andy Murray gab sich bei seinem Auftaktspiel beim Australian Open in Melbourne gegen den Deutschen Alexander Tverev keine Blösse. Er siegte in 127 Minuten mit 6:1, 6:2, 6:3. Der Schotte breakte seinen Gegner sechs Mal und liess dem Teenager keine Chance. Er habe es ihm schwer gemacht und sei einer der besten jungen Spieler auf der Tour, zollte Murray ihm aber nach dem Spiel Respekt.
Seine Gedanken hat Murray aber zumindest zum Teil an einem anderen Ort. Seine Frau erwartet zu Hause in Grossbritannien im Februar ihr erstes Kind und nach Medienberichten hat Murray einen Privatjet bereitstehen, falls das Baby sich verfrühen sollte. Darauf angesprochen sagte Murray in Melbourne lachend: «Ich hoffe, dass mein Telefon in der Sporttasche nicht geläutet hat.»
Murray meint es ernst mit einer Rückkehr im Falle eines Falles. Vor dem Australian Open sagte er zu Journalisten, er würde selbst dann die Heimreise antreten, wenn er am nächsten Tag im Final stehen würde. «Mein Kind und meine Frau sind mir wichtiger als ein Tennisspiel», sagte er.
Ebenfalls keine Blösse gab sich Milos Raonic in seinem ersten Spiel. Der Aufschlagsspezialist aus Kanada besiegte den Franzosen Lucas Pouille 6:1, 6:4, 6:4 und steht ebenfalls in der zweiten Runde.