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Obwohl Sonys eigenes Marvel-Universum nicht so richtig in die Gänge kommen will, lässt das Studio sich nicht unterkriegen. Nach dem kolossalen Flop von Morbius bekommt nun der nächste Antiheld seine Chance: Kraven.
Aaron-Taylor Johnson spielt darin Sergei Kravinoff, einen Charakter mit ordentlich Vaterkomplexen. Dieser wird von Russel Crowe gespielt und hat nur ein Ziel: Seinen Sohn zu einem erfolgreichen Jäger zu erziehen und ihm jegliche Schwäche auszutreiben. Entsprechend gross ist der Vaterkomplex von Sergei.
Als Sergei schliesslich bei einer Jagd von einem Löwen angefallen wird, lässt sein Vater ihn zum Sterben zurück. Doch als sich das Löwenblut mit Sergeis vermischt, passiert etwas und der junge Mann wird zu einem mächtigen Krieger. Fortan schwört er sich, das Übel, dass sein Vater in die Welt bringt, zu bekämpfen.
Film peilt ein FSK-16-Rating an
Im Film sind weiterhin Christpher Abbott als The Foreigner zu sehen, sowie Alessandro Nivola alsa The Rhino. Diesen Charakter habt ihr bereits einmal in einem Mavel-Film gesehen: 2014 spielte Paul Giamatti den Bösewicht, der sich dazumal allerdings stark von der Comicvorlage unterschieden hat. Im Trailer deutet die kurze Szene zumindest an, dass sich der Film dieses Mal näher an der Vorlage orientieren wird.
Sony hatte «Kraven the Hunter» im Herbst 2022 um beinahe ein halbes Jahr verschoben – genauso wie etliche andere Marvel-Filme. Im Falle von «Spider-Man: Across the Spider-Verse» hatte sich das Warten gelohnt. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Realfilm von Sony die Erwartungen auch erfüllen kann.
«Kraven the Hunter» wird am 5. Oktober 2023 in den Deutschschweizer Kinos starten. Der Film wird voraussichtlich ab 16 Jahren sein und damit wohl um einiges blutiger als Disneys Marvel-Filme.