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Die Geschichte der Monster-Trucks beginnt in den früher 1970er Jahren. Damals begannen in Amerika Auto-Enthusiasten ihre Pickup-Trucks mit Riesenreifen auszustatten und ein gigantisch hohes Fahrwerk einzubauen. Die Reifen waren 1,20 Meter im Umfang und zunächst ließ man die Autos auf Kursen im Inneren von Hallen als Show durch Schlamm fahren oder große Betonklötze oder gar Lastwagen ziehen. Die ersten Monster-Trucks wurden auch gleich Legenden, noch heute werden die umgebauten Autos auch Bigfoot genannt, nach dem Auto, das Bob Chandler einst als einer der ersten umgebaut hatte. Andere Wagen waren Kong Kong, USA-1 und Bear Foot. Man findet sie heute noch als Spielzeugmodelle in vielen Spielzeugläden in den USA.
In den achtziger Jahren war es wiederum Bob Chandler, der die Geschichte der Monster-Trucks beeinflusste. Er begann bei den Shows, mit seinem Bigfoot zunächst über alte Autos zu fahren und bald dann auch über sie zu springen. Er hatte es zunächst nur ausprobiert, aber ein Veranstalter von Autorennen sah das Video, wie Bigfoot zwei Autos zerdrückte und fragte Chandler, ob dieser das auch an öffentlichen Veranstaltungen machen könnte. Chandler war begeistert davon.
Zwei Autos rennen gegeneinander
Einer der Veranstalter nimmt auch für sich in Anspruch, den Begriff Monster-Trucks überhaupt erst geprägt zu haben. Es dauerte nicht lange bevor man erkannte, dass diese Riesen-Autos nicht nur eine Pausenunterhaltung von anderen Autoshows sein können, sondern dass man mit diesen auch Rennen veranstalten kann.
Das Rennen war einfach gestaltet: Zwei Fahrer traten auf einem Kurs gegeneinander an, der mit Hindernissen gespickt war. Das konnten Hügel sein, vor allem aber auch als Personenwagen, über die entweder gesprungen wurde oder die beim Drüberfahren zusammengedrückt wurden. Beim Publikum kamen diese Drag-Rennen mit Monstertrucks gut an, und so wurden sie bald in immer mehr Städten veranstaltet.
Bald kamen auch die ersten Rennserien auf den Markt und es gründete sich die Monster Trucks Racing Organisation, die vor allem die Sicherheitsaspekte der Rennen und der Monster-Trucks im Augen hatte und bis heute noch eine Rolle spielt, sowohl was die Sicherheit angeht als auch was die Verbreitung des Motorsports in den USA und in Europa betrifft.
Noten für Kunststücke
Die Reifen wurde immer größer und die Trucks immer schwerer, über 4 Tonnen rollten auf den Schlammkursen über den Parcours, der meist ein Rennen der TNT oder der USHRA war. Letztere kaufte dann die TNT auf so dass es nur einen Veranstalter gab. Zwar waren die Rennen spannend, aber die Monster-Trucks und vor allem ihre Fahrer wollten zeigen, was sie noch alles können. So wurden dann die Freestyle-Shows eingeführt, bei denen spektakuläre Sprünge und andere Kunststücke gezeigt wurden. Diese wurden dann auch von Juroren bewerten und heute gibt es neben der Monster Jam Championship auch einen Titel für den Fahrer, der die meisten Punkte beim Freestyle erhalten hat.