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Ein Borderline-Syndrom betrifft nicht nur die Patienten alleine. Aber Partner und Familie leiden. Aktuelle Untersuchungen haben nun herausgefunden, dass die emotionale Überempfindlichkeit der Betroffenen mit einer erhöhten Aktivität spezifischer Spiegelneuronen in Verbindung gebracht werden kann.
Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Forscher fanden nun heraus, dass nicht nur Antidepressiva zu einer Verbesserung der Symptome führen können, sondern auch Antibiotika. Darüber hinaus könnte das bei HIV angewandte Koppelungs-Prinzip auch in der Depressionstherapie effektiv wirken.
Resistente Keime sind für Ärzte und Patienten weltweit ein grosses Problem. Die Entwicklung einer neuen Substanz, welche sich gegen eine andere Zielstruktur richtet als bisherige Medikamente, ist ein möglicher Lösungsansatz. Eine Zwischenbilanz fällt positiv aus, allerdings liegen erst Resultate aus präklinischen Tests vor.
Ist die durch neurodegenerative Erkrankungen hervorgerufene Sterblichkeitsrate bei Fussballprofis tatsächlich erhöht? Zu diesem Ergebnis kam eine retrospektive Kohortenstudie, die aktuell im «The New England Journal» publiziert wurde. Wie lässt sich das Risiko medizinisch erklären?
Eine der grössten globalen Studien hat gezeigt, dass das Rezidivrisiko nach einer kurativen Brustkrebsoperation durch Regionalanästhesie gegenüber einer Vollnarkose mit Opioiden nicht reduziert werden konnte. Diese Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass die Anästhesie einen negativen Einfluss auf das Wiederauftreten von Brustkrebs haben könnte.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele sind familiär vorbelastet. Ab wann die Früherkennung starten sollte, untersuchten Wissenschaftler anhand von über fünf Millionen Patientendaten.
Die Diagnose «Krebs» trifft die meisten Menschen unvorbereitet und hinterlässt Unsicherheiten und Ängste. Ein behutsames, an den Betroffenen angepasstes Gespräch kann das Arzt-Patienten-Verhältnis nachhaltig stärken. Das hat auch Auswirkungen auf das Therapieansprechen.
Im Rahmen einer 2019 erfolgten Revision des schweizerischen Impfplanes wurde die Pneumokokken-Impfung für unter 5-Jährige in den Katalog der Basisimpfungen aufgenommen. Diese Neubeurteilung basiert auf einer Evaluation der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Das Thema Impfskepsis ist im Zusammenhang mit einer Zunahme von Masernfällen in den vergangenen Monaten in den Fokus von Medien und Gesundheitspolitik geraten. In Debatten um Impfungen treffen unterschiedliche Bewertungen von Nutzen und Risiken aufeinander. Was sind die aktuellen Erkenntnisse dazu?
Eine tumorassoziierte Thromboembolie kann fatale Folgen haben. Daher ist eine effektive Antikoagulation in der Akutsituation und als Rezidivprophylaxe indiziert. Aktuell werden Heparine empfohlen. Können auch NOAKs eingesetzt werden?
Es war fast eine Sensation, als die Firma Pfizer 1998 den ursprünglich als Wirkstoff gegen koronare Herzerkrankungen vorgesehene Wirkstoff Sildenafil als Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion auf den Markt brachte. Sildenafil eroberte in Kürze den Weltmarkt und wurde eines der am meisten verschriebenen Medikamente.
Mit Hilfe eines Moleküls aus dem HI-Virus schleusen Forscher ein antidepressiv wirksames Protein direkt in Nervenzellen ein. Der therapeutische Effekt tritt im Mausmodell deutlich schneller und stärker ein als bei bisherigen Medikamenten.