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KWOplus, Deponie Blänggen
Ausgelöst durch die Murgangereignisse im Breitlauigraben organisierte die Schwellenkorporation Innertkirchen im Dezember 2010 eine Behördenbegehung mit dem Ziel, bewilligungsfähige Deponiestandorte im Raum Innertkirchen zu finden. Resultat dieser Begehung war die Festlegung des Raums Blänggen (Innertkirchen) für eine Inertstoffdeponie. Im Rahmen einer Überbauungsordnung (UeO) wurde 2013 die Deponie Blänggen für unverschmutztes Ausbruch-, Aushub- und Geschiebematerial mit einem Volumen von 600‘000 m3 bewilligt. Die Deponie wird von der KWO sowie von der Schwellenkorporation Innertkirchen genutzt.
Für die Deponie Blänggen wurden diverse Ausführungs- und Absteckpläne sowie Etappierungsvorschläge erarbeitet. Zudem wurden die Deponie-Rekultivierung begleitet sowie in regelmässigen Abständen auch Drohnenflüge zur Erstellung von Orthofotos durchgeführt. Diese dienten der Planung und Dokumentation der Fortschritte der Deponie (Ablagerungsperimeter, Ablagerungsvolumen, Rekultivierung). Die Orthofotos bildeten auch eine wichtige Grundlage für die Ökobilanzierung im Rahmen der Umweltbaubegleitung.