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"Heilige Katharina von Alexandrien". Z'mutt, Zmutt oder Mutt ist ein in sich geduckter, über 500 Jahre alter Weiler. Im Zentrum steht die kleine weisse Kapelle. Ein Blick hinein gehört zum entspannenden Wanderausflug von Zermatt nach Zmutt.
Der Weiler Zmutt liegt eine knappe Wegstunde von Zermatt entfernt im Südwesten auf 1'936 m. Als "Mutt" bezeichnet der alte Zermatter Dialekt eine gerundete Kuppe an einem Felsabhang. Der Weiler birgt neben dem "Weissen Haus" aus dem Jahre 1595 eine rechteckige Barockkapelle mit eingezogenem Chor und einem Glockentürmchen über dem Eingang. Sie ist der heiligen Katharina, der zweiten Landespatronin, geweiht. Ein Ort der Stille, den mit grosser Vorliebe die Schäfer der Region zum Beten aufsuchten. Auf der sonnenverbrannten Eingangstüre steht die Jahrzahl 1727, die wohl als Baujahr gedeutet werden kann. Das Schiff mit seinen zwei Fenstern nach Süden weist eine Holzdecke auf, während der Chor eine Art Kreuzgewölbe aus Stein besitzt, das in einem Kreis endet.
Altertümliches Deutsch Das Barockaltärchen mit der Kapellenheiligen ist schlicht gehalten, die Titelfigur umrahmt von zwei einfachen Säulen ohne Verzierungen. Die heilige Katharina ist mit Schwert und einem zerbrochenen Rad dargestellt, weil bei ihrer Hinrichtung das Rad zerbrochen sein soll. Flankiert ist die Figur von zwei Frauengestalten mit dem Palmzweig der Märtyrerinnen. Da aber die Attribute fehlen, lässt sich nicht sagen, um welche Heiligen es sich handelt. In der Bekrönung findet sich die Schmerzensmuttergottes.
An den Wänden des Schiffes hängen Kreuzwegbilder. Deren Beschriftung ist in einem eigentümlichen Deutsch verfasst. Man beachte die Schreibweise.