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Die Aubergine 'De Barbentane' ist eine sehr produktive Zwischensaison-Sorte, die 8 bis 10 Früchte pro Pflanze mit einem Gewicht von ca. 255 g bildet. Die Früchte sind lang, dunkelviolett bis fast schwarz, ziemlich matt, schwach gekrümmt, ohne Zebramuster und erreichen eine Wuchsläge von ca. 20 cm und eine Breite von 10 cm.
Die Pflanze hat einen grossen, grünen Kelch mit mittelgrossen Stacheln, grüne, violett getönte Stängel und grüne Blätter mit violetten Nerven. Auch an Stängel und Blättern bilden sich einige Stacheln. Der Kelch wird bei Fruchtreife grün bis grün mit purpurfarbener Tönung.
Besonderheit: reift gut in Regionen mit kühlen Sommern.
Aussaat:
In Schalen oder Töpfen mit feiner Aussaaterde im März/April bei einer konstanten Temperatur um 25°C im Haus oder beheizten Gewächshaus. Bedecken Sie die Samen mit einigen Millimetern Aussaaterde und drücken Sie die Erde dann leicht an. Stellen Sie die Schalen in die Nähe eines Fensters. Giessen Sie die Oberfläche leicht an, wenn die Anzuchterde austrocknet.
Bevorzugter Boden: gut drainierter Boden.
Keimtemperatur: 25 °C.
Keimdauer: 10 bis 20 Tage.
Auspflanzen:
Pikieren Sie die 15 cm grossen Jungpflanzen Ende Mai (wenn keine Frostgefahr mehr besteht) ins Freiland in einen frischen, tiefgründigen, humusreichen Boden an einem warmen, sonnigen Standort mit einem Abstand von 50 cm nach allen Seiten. Vorsicht bei Frostgefahr!
Hacken und jäten Sie um die Auberginenpflanzen. Der Pflanzansatz regelmässig giessen und wie Tomatenpflanzen beschneiden. Mulchen Sie die Pflanzen mit Stroh.
Mischkultur: Sie können eine Auberginenkultur neben Buschbohnen setzen.
Ernten:
Etwa 5 Monate nach der Aussaat ernten. Bei der Ernte der Auberginen einen Teil des Stiels stehen lassen.
Die 'Feinde':
Falscher Mehltau: Auf den Blättern erscheinen graugrüne Flecken, während die Unterseite mit einem weissen Filz bedeckt ist.
Vorbeugend: Hacken und Giessen mit Brennnesseljauche und Schachtelhalmtee. Vor der Blüte der Pflanze oder bei Auftreten der ersten Symptome kann man auch mit Bordeauxbrühe behandeln.
Rote Spinne: Die Blätter sind zunächst mit grauen Flecken bedeckt, bevor sie sich bronzefarben verfärben, vertrocknen und abfallen. Sie weben Netze auf den Blättern.
Schneiden Sie die oberirdischen Teile ab und verbrennen Sie sie. Dann kann eine Spritzbehandlung mit Schmierseife oder Brennnesseljauche in Betracht gezogen werden. Ein pflanzliches Insektizid (Anti-Läuse auf Pyrethrum-Basis) kann ebenfalls eingesetzt werden.
Kartoffelkäfer: Sammeln Sie sie mit der Hand ein.
Blattläuse: Befallen Blätter, Knospen und Stängel.
Spritzen Sie eine Lösung auf der Basis von Schmierseife oder Brennnesseljauche. Bei starkem Befall kann ein pflanzliches biologisches Insektizid, z. B. ein Blattlausbekämpfungsmittel auf Pyrethrum-Basis, eingesetzt werden.
Die Texte auf der Tüte der Samen sind in Französisch. Eine Aussaatanleitung wird auf Deutsch mitgeliefert.
Fotos: Ferme de Sainte Marthe