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(Ergänzt um Analystenkommentar und Aktienkurs)
Ebikon (awp) - Der Aufzughersteller Schindler und die südamerikanische Compañía de Servicios S.A. (Coservicios) wollen in Kolumbien fusionieren. Die Bedingungen eines Aktienkaufvertrags, dem der Zusammenschluss folgen soll, seien schriftlich fixiert worden, teilte Schindler am Donnerstag mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Die Fusion unterliegt noch der Zustimmung der kolumbianischen Behörden.
Mit dem Anteilserwerb und der beabsichtigten Fusion werde die Effizienz gesteigert und die Wettbewerbsfähigkeit gefördert, hofft Schindler.
Die neue, vorläufig unter "Schindler Andino" geführte Unternehmenseinheit werde über ein geplantes Lieferantenabkommen mit Coservicios Zugang zu lokal produzierten Aufzugskomponenten erhalten, heisst es weiter.
Das 1965 gegründete Unternehmen Coservicios mit Sitz in Medellín entwickelt, produziert, installiert und wartet Aufzüge sowie industrieverwandte Produkte. Die Produkte von Coservicios werden in Kolumbien und weiteren Ländern vertrieben. Bekannt unter dem Markennamen "Andino" beliefert Coservicios seit 1975 den kolumbianischen Markt mit Aufzügen.
Analyst Serge Rotzer von der Bank Vontobel begrüsst die Akquisition in Lateinamerika, wo Schindler mit der Übernahme der brasilianischen Atlas seit 1999 eine gute Marktposition habe.
Rotzer merkt an, Schindler habe in den vergangenen Jahren eher kleine Unternehmen übernommen, die keinen sofortigen materiellen Einfluss auf den Konzern hatten. Allerdings sei das Portfolio der Gesellschaft dadurch gestärkt worden. Vontobel belässt das Rating auf "Hold".
Die Partizipationsscheine legen gegen 9.15 Uhr um 0,5% auf 112,50 CHF zu. Bislang wurden lediglich 828 Titel gehandelt. Das durchschnittliche Volumen der vergangenen Tage liegt bei 120'000 Stück. Der Gesamtmarkt (SPI) steigt derweil um 0,13%.
ps/cc
(Ergänzt um Analystenkommentar und Aktienkurs)