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Hallo Herr Zacherl,
> Denn wenn Sie beide Varianten vergleichen, dann können Sie ja nur
> die RIP-Komponente vergleichen, da Adobe keine Workflow-Systeme
> anbietet, sondern nur die Interpreter- und die Normalizer-
> Technologie beisteuert.
Richtig, das kann man/ich nicht. Aber darum ging es mir ja auch nicht. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, das gerade Dinge, die RIPs kompensierern, weil die angelieferten EPSe nicht standardkonform sind, (Schauen sie sich nur mal die Definitionen von Seitennummerierungen im PS an. Die von Quark sind völlig ominös und müssen quasi rekonstruiert werden, aber auch ID hält sich nicht gerade an die Spezifikationen).
Solche Auffangnetze oder Umgehungslösungen meinte ich mit "u.U. besser". Hier ist 'nachgebessert' oder 'nachgeholfen' vielleicht die richtigere Umschreibung, aber vom Ergebnis nichts anderes.
Anderes schönes Beispiel: Die 'Photoshop_7_pdfmark_v101.ps' von Ihnen. Da hätte ich wohl bei Adobe noch bis zum nächsten Major release drauf warten dürfen. ;-)
Also, können sie damit besser leben:
Workflows, die unabhängig davon ob sie auf reinen Adobe Interpretern basieren, oder auf Fremd-Interpretern, bieten die Möglichkeit Fehler die im vorhinein entstehen, abzufangen oder auszumerzen. Ausserdem bieten sie features, die über das hinausgehen, was ein RIP alleine zu bewerkstelligen vermag.
Versagen diese, oder fehlen sie, so ist es wenig Aussagekräftig, zu untersuchen, ob das RIP auf Adobe Interpretern basiert oder nicht.
Denn das RIP arbeitet wahrscheinlich Normgerecht, die Fehler sind aber trotzdem vorhanden.
MfG
Thomas
als Antwort auf: [#112404]