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Frankreich erfüllt aus Schweizer Sicht die Pflicht und hält Ecuador in Schach. Der Gruppensieger spielt gegen die Südamerikaner 0:0.
«Nur keinen ecuadorianischen Sieg.» Das war der Schweizer Wunsch vor der Partie in Rio de Janeiro. Da die Schweiz gegen Honduras mit 3:0 siegte, hätten die Südamerikaner allerdings schon mit zwei Toren Differenz gewinnen müssen, um in die Achtelfinals vorzustossen.
Nahe dran an einem solchen Exploit waren sie nicht. Zu harmlos waren sie in der Offensive. Die Ausnahmen: In der 41. Minute prüfte Enner Valencia, bereits zweifacher WM-Torschütze, mit einem Kopfball Goalie Hugo Lloris, in der 54. Minute schloss Christian Noboa eine viel versprechende Kontersituation ungenügend ab, und in der 82. Minute forderte der eingewechselte Renato Ibarra nochmals Lloris.
«Wir waren nicht effizient genug», konstatierte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps. «Aber das Wichtigste ist, dass wir als Gruppenerster im Achtelfinal stehen. Alles ist in Ordnung. Jetzt haben wir fünf Tage Zeit, um uns auf das Spiel gegen Nigeria vorzubereiten.»
Enner Valencia strahlte als einziger im südamerikanischen Team Gefahr aus. Er erhielt aber zu wenig Unterstützung. Sein vermeintlich kongenialer Partner, Antonio Valencia, blieb wie bereits gegen die Schweiz und Honduras deutlich unter den Erwartungen.
Es passte zu seinem Turnier, dass der Stürmer von Manchester United in der 50. Minute für eine überharte Aktion die Rote Karte sah und seinem Team die Aufgabe damit noch schwerer machte. Mit kompakter Defensivleistung und schnellen Kontern versuchte Ecuador anschliessend das Unmögliche noch möglich zu machen. (ram/si)