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We also include slightly later musical innovations such as the music of Giovanni Gabrieli and Claudio Monteverdi, and discuss architectural developments that extended into the seventeenth century, such as the changes made to the hospital churches in that period.
Many issues need to be investigated. Where precisely was music performed in the new churches of Sansovino and Palladio, and how did it sound to listeners in different parts of the church? Which spaces did musicians and singers occupy in existing churches?
Um diese Fragen zu beantworten, wäre eben nicht nur notwendig, dass man die Aufstellung und Chorstärke des Chores rekonstruieren kann, sondern vor allem auch die Akustik infolge der Raumausstattung. Ausserdem verändern sich zumindest in den meisten Messen und ähnlichen Gottesdiensten die Orte der Singenden durch Prozessionen etc. mehrmals.
[?] meint einen Widerspruch zwischen Zarlinos Erwähnung der Cori spezzati und den Reiseberichten zu erkennen, in denen nicht von getrennter Aufstellung die Rede ist. Dabei warnt Zarlino als maestro di cappella von San Marco selbst die Komponisten, dass durch die Distanz "Dissonanzen" entstehen könnten und man dies bei der Komposition zu berücksichtigen habe. Schon bei einer Distanz von weniger als 20m entstehen Diskrepanzen (die eben bei entsprechenden Intervallen zwischen aufeinander folgenden oder gleichzeitigen Tönen auch als Dissonanzen erscheinen können) zwischen den Chören, die nur mit grossem Aufwand und kontrollierter Aufführung zu vermeiden sind. Ob hierfür die Professionalität in den meisten Chören ausreichend war, darf wohl bezweifelt werden.
[suggestion that the ducal choir was divided between the two apsed transepts of San Giorgio Maggiore and the Redentore] But if the two parts of a choir were, after all, to be physically divided, how far apart could they stand before problems of time lag and intonation set in?"
Diese Frage lässt sich ja wohl leicht mit Schulkenntnisse ausrechnen ausrechnen: Bei Distanzen über 15, max. 20m, dürften hörbare Probleme auftreten: Schallgeschwindigkeit in Luft bei Raumtemperatur 343 m/s, d.h. bei einem Abstand von 20m entsteht eine Zeitverzögerung von 1/17 s, bei der zwei Schallereignisse bereits als getrennte wahrnehmbar sind. Durch den Nachhall in grossen Kirchenräumen kommen entsprechende Verzögerungen im Ausklingen und damit Überlagerungen und also ggf. Dissonanzen zustande.
The other crucial issue concerns the degree of active involvement of architects in the configuration of spaces for musical performance."
Wirklich? (verweist auf Vergo 2005 = an ambitious and valuable study of the relationship between music and art from antiquity to the eighteenth century (?) = That Divine Order: Music and the Visual Arts from Antiquity to the Eighteenth Century by Vergo, Peter (2005)
Gibt es irgendwelche Belege dafür, dass Architekten in die "Konfiguration" von architektonischen Räumen mit Blick auf musikalische Aufführungen herangezogen wurden.