Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03435.jsonl.gz/188

Das Bibelübersetzungsprojekt für die Bakoko ist in der Endphase! Alle Bücher des Neuen Testaments sind übersetzt, aber noch nicht alle geprüft. Gerne möchte das Team auch die Psalmen und die Sprüche zusammen mit dem Neuen Testament veröffentlichen, an deren Übersetzung im Moment gearbeitet wird.
Aber die Fertigstellung des Neuen Testaments hat Vorrang. Das Team arbeitet zurzeit an den Einführungen zu den Büchern des NT. Die Überprüfung des Römer- und des 1. Korintherbriefs ist auch im Gange. Im Mai fand ein Workshop zur Vereinheitlichung der Schreibweise biblischer Eigennamen statt.
Im kommenden Quartal sollen sowohl die restlichen Bücher des NT überprüft als auch die Harmonisierung des gesamten NT fortgesetzt werden. Ein weiterer Workshop zur Schreibweise biblischer Eigennamen steht ebenfalls auf dem Plan.
Die Mobilisierung in den Gemeinden ist im Gange, aber die Herausforderungen bei der Alphabetisierung sind nach wie vor sehr gross. Die Alphabetisierungslehrer warten immer noch auf die abschliessende Überprüfung und Validierung der Lesebücher für den Druck.
Fortlaufend finden in verschiedenen Gemeinden Informationsveranstaltungen über die geleistete Arbeit statt, um sie zur Beteiligung am Projekt anzuregen. Teile des übersetzten Materials werden zusammen mit den Gebetszeitschriften in mehreren Kirchen verschiedener Denominationen verteilt.
Es gibt zwei Hörgruppen, die sich regelmässig treffen, um die vorhandenen Audioaufnahmen einiger Bibelteile anzuhören und darüber auszutauschen.
Das folgende Zeugnis von Augustin Okolo gibt einen guten Einblick in die Situation vor Ort:
„Obschon für die Übersetzung des Neuen Testaments in unsere Muttersprache von Anfang an das zu unserer Sprache passende Alphabet verwendet wurde, gibt es in meiner Gemeinde Leute, die immer noch am französischen Alphabet festhalten. Diese Leute wollen auch nicht auf einige bestehende Umschreibungen von biblischen Schlüsselbegriffen verzichten. Da ich wichtige Prinzipien der Übersetzungsarbeit kenne, versuche ich den Menschen zu helfen, die Notwendigkeit des zum Bakoko passenden Alphabets und die gut verständliche Wiedergabe der wichtigsten biblischen Schlüsselbegriffe zu verstehen. Ich muss zugeben, dass es für sie nicht einfach ist, so wie es für mich am Anfang ebenfalls herausfordernd war. Ich lade sie einfach ein, an unseren Alphabetisierungskursen teilzunehmen. Manchmal bin ich gezwungen, mit ihnen vom französischen Alphabet ausgehend zu dem zu unserer Sprache passenden überzugehen. Das ist keine leichte Aufgabe, aber durch Gottes Gnade gelingt es, einige für die neue Schreibweise zu gewinnen!“