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PMMI – Mai 2018
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Dieter Haas
Die sich fortsetzende Markterholung führte zu einer weiteren Verbesserung der Market-Making-Qualitäten, und zwar sowohl bei den Hebelprodukten als auch bei den Anlageprodukten.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market-Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Zwischen dem 20. März und dem 20. April haben sich die PMMI-Werte durchwegs verbessert. Es gab in der Berichtsperiode zudem nur in wenigen Fällen grössere Bewegungen (siehe Grafiken). Bei den Hebelprodukten kam es einzig bei der Credit Suisse, der UBS und der ZKB am 5. April zu einem auffälligen Rückgang des PMMI. Schuld an diesem Ausreisser trugen einerseits eine tiefere Spread-Verfügbarkeit und andererseits geringere als üblich offerierte Volumina. Bei den Anlageprodukten fielen drei Datenpunkte aus dem Rahmen. Am 22. März und am 3. April fieldie UBS mit anormalen Werten auf, verursacht durch eine temporär geringe Quote Spread-Verfügbarkeit. Am 17. April lag der PMMI-Wert bei der Credit Suisse ebenfalls wegen einer tieferen Quote Spread Verfügbarkeit deutlich tiefer. Trotz dieser drei Ausreisser stieg der PMMI-Wert bei den Anlageprodukten für die gesamte Berichts-periode um 0.55 auf 96.28 Punkte. Etwas schwächer fiel die Verbesserung bei den Hebelprodukten aus. Sie verzeichneten im Berichtszeitraum ein Plus von 0.42 auf 95.42 Punkte. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt nach wie vor nur BNP Paribas auf. Sie verzeichnet bei den Anlageprodukten einen unüblich hohen Wert von 44.34%, da viele Produkte ausverkauft sind, was dazu führt, dass nur noch Geldkurse gestellt werden.