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Sensible Menschen, von denen viele überdurchschnittlich intelligent sind, glauben, dass ihre Intelligenz die breite Masse erreichen müsse und dass alle Kreise sie verstehen sollen. Sie vergeuden viel Zeit mit der Überzeugung von durchschnittlichen Leuten, weil sie ursprünglich ihre Gabe nutzen, ihnen überlegen zu sein.
Das führt zwangsläufig dazu, dass das blosse Streben nach der Befriedigung der eigenen Wünsche in den Hintergrund und der Genuss in den Vordergrund rücken.
Der Mensch braucht Drogen, weil er zur Jugend, zum Geld, zum Erfolg und zur Sexualität verdammt ist. Den Rausch dieses Glücksgefühls will er aufrechterhalten, weil er dem Glauben folgt, auf diese Art könne er den Durchschnittlichen auf Augenhöhe begegnen. Diese beeindrucken mit den vielfältigsten Diplomen und Abschlüssen, weil sie nicht selbst denken können. Begegnet man ihnen, breiten sie zahlreiche Kärtchen mit goldenen Lösungen aus, aus denen man nur die richtigen wählen müsse. Ihre Wortwahl ist aber selten partizipierend, sondern besserwissend.
Echte Kreativität setzt Selbstüberzeugung voraus und nicht die Befriedigung von Bewunderern. Sie löst sich vom Kärtchen-Denken, denn sie will das Neue jeden Moment selbst erfassen. Dieses Kärtchen-Denken gibt es auch in vielen Familien, indem die Eltern die Kreativität ihrer Kinder fördern wollen. Ist ihnen dies gelungen, wollen sie als Zeichen der Dankbarkeit auch ihren Anteil daran haben. Erziehung ist kein Mittel zur eigenen Kapitalressource, sie ist Schöpfung, die nicht an Macht gebunden ist. Sie ist das, was sie ist, ohne Anspruch darauf, dass etwas zurückkommen müsse.
Schöpfung ist Kraft. Kraft verteilt sich immer gerecht. Sie ist weder intellektuell noch emotional. Sie ist Ausgleich für sich und für das Universum.