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Die österreichischen Festspiele in der Heimat gehen weiter. Nach dem Sieg in der Abfahrt vom Samstag, triumphiert Matthias Mayer auch im Super-G. Er verweist Adrien Theaux und Kjetil Jansrud auf die Plätze 2 und 3. Carlo Janka wird für eine starke Fahrt mit dem vierten Platz belohnt.
Matthias Mayer holt sich nach den beiden Abfahrtssiegen in der Lenzerheide und in Saalbach seinen dritten Weltcupsieg – den ersten im Super-G. Mit der Startnummer 20 gestartet, nimmt er Adrien Theaux 23 Hundertstelsekunden ab, muss dann aber ein wenig zittern, weil mit Hannes Reichelt der Super-G-Weltmeister noch oben steht. Reichelt scheidet jedoch aus und so gewinnt der gebürtige Kärntner nach der gestrigen Abfahrt auch im Super-G. Er überholt in der Disziplinenwertung seinen Landsmann Reichelt und liegt neu hinter Kjetil Jansrud und Dominik Paris an dritter Stelle.
Hinter Matthias Mayer klassieren sich der Franzose Adrien Theaux und der Norweger Kietjl Jansrud. Während Theaux mit dem zweiten Platz wohl mehr als zufrieden ist, zählt für den Speed-Dominator Jansrud nur der Sieg, was seine Reaktion im Zielraum zeigt. Nach der enttäuschenden Abfahrt fährt er zwar im Super-G aufs Treppchen, im Kampf um den Gesamtweltcup liegt er aber immer noch deutlich hinter Marcel Hirscher zurück.
Carlo Janka ist wie am Samstag der einzige Schweizer, der sich als Vierter auf einem Spitzenplatz einreiht. Didier Défago ist als 16. der zweitbeste Mann von Swiss-Ski, unmittelbar vor Techniker Marcel Hirscher, der im Kampf um den Gesamt-Weltcup immerhin einige Punkte sammeln kann und nun weiter 116 Zähler vor Jansrud liegt. Der Walliser Mauro Caviezel bietet mit Nummer 34 als 18. eine für ihn ansprechende Leistung. Der Rest der Schweizer erlebt eine regelrechte Klatsche. Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng enttäuscht als 21., Beat Feuz scheidet sogar aus.
Beat Feuz liegt nach den ersten zwei Zwischenzeiten gut im Rennen, ist nur 5 Hundertstelsekunden langsamer als der Führende Matthias Mayer. Doch beim nächsten Kamera-Schweif ist Feuz ausgeschieden, hat ein Tor verpasst und damit die gute Ausgangslage verspielt. Feuz ist aber nur einer mehr im Swiss-Ski-Team, der heute auf der ganzen Linie enttäuscht.