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LAS VEGAS - Malik Obama hat das Heu überhaupt nicht auf der gleichen Bühne wie sein Halbbruder Barack. Heute wird der Kenianer extra nach Las Vegas reisen, um Donald Trump zu unterstützen.
Da dürfte sich US-Präsident Barack Obama (55) die Haare raufen: Ausgerechnet sein Halbbruder Malik (58) ist einer der grössten Fans von Präsidentschaftskandidat Donald Trump (70)! Der kenianisch-amerikanische Doppelbürger wird heute Nacht nach Las Vegas reisen, um das dritte TV-Duell zwischen dem Republikaner Trump und dessen demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton (68) zu besuchen.
In der «New York Post» sagte Malik Obama: «Ich bin so aufgeregt, dass ich bei der Debatte dabei sein darf.» Und er zitiert Trumps Wahlkampfthema: «Trump can make America great again.»
Trump freut sich, Obamas Halbbruder zu treffen: «Er bringts viel besser auf die Reihe als sein Bruder.»
Malik war früher Demokrat, wechselte aber das Lager. Ausschlag für den Wechsel zu den Republikanern sei der Verzicht des FBI gewesen, Hillary Clinton wegen der E-Mail-Affäre anzuklagen. Clinton hatte als Aussenministerin verbotenerweise eine private Mail-Adresse und einen privaten Mail-Server benutzt.
Malik Obama stört sich auch daran, dass Barack für die Homo-Ehe ist, und er glaubt, dass sein Bruder den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi (1942-2011) umbringen liess.
Vorwürfe macht Malik seinem Halbbruder auch privat: «Wenn ich von ihm die Unterstützung bekommen hätte, die ich verdiene, könnte ich unserem Heimatdorf in Kenia besser helfen.»
Die beiden Halbbrüder haben den gleichen Vater. Sie lernten sich erst 1985 kennen. Sie waren sich an den Hochzeiten gegenseitig Trauzeuge. (gf)