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Fenchel ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze, welche in Europa nur im Mittelmeerraum angepflanzt wurde.
Benediktinermönche brachten den Fenchel über die Alpen
Benediktinermönche pflanzten sie im 9. Jahrhundert auch nördlich der Alpen in Klostergärten an.
Doch auch die frühen Kulturen Arabiens und Chinas pflanzten Fenchel an.
Hier wurde der Fenchel bei Lungen-, Blasen und Nierenleiden als Heilmittel benutzt.
Es wird zwischen verschiedenen Fenchelarten unterschieden:
Dem sog. Gemüsefenchel (auch Zwiebelfenchel), dem Süß- oder Gewürzfenchel, aus welchem die Teesamen gewonnen werden und den sog. Wilden Fenchel.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der sog. Gemüsefenchel verbreitet (in Italien hat es auf einigen Märkten im Frühjahr auch den länglichen wilden Fenchel).
Die größere Verbreitung des Gemüsefenchels hat seinen Grund in dem milderen und der größeren (Gemüse)-Knolle
Die weißen Knollen (Botanik: eine Speicherzwiebel) mit dem leuchtenden Blattgrün wachsen überirdisch.
Sie werden vorwiegend in Süditalien, Spanien und Frankreich aber auch in der Schweiz, Österreich und in Deutschland angebaut, denn inzwischen ist Fenchel auch in den klimatisch wärmeren Gegenden kultiviert worden, denn Fenchel gedeiht am besten bei mittleren Temperaturen.
Als Gartenpflanze ist der Fenchel vor allem in Südeuropa, insbesondere in Italien, weit verbreitet. Seine Verbreitung erstreckt sich jedoch vom Mittelmeergebiet bis nach Indien.
In den Mittelmeerraum ist Fenchel inzwischen aufgrund der Klimaerwärmung eine Winterpflanze geworden, bei welcher die Haupterntesaison zwischen Oktober und Mai liegt, wobei in der Schweiz (außer Tessin), Österreich oder Deutschland Fenchel auch in den Sommermonaten zu bekommen ist.