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Mittels Druckprüfungen wird die Dichtheit des Systems bei den hohen Betriebsdrücken verifiziert. Das betrifft zum Einen die Dichtheit definierter Anschlussgeometrien und zum Anderen die Funktionalität von Sicherheits- und Mengenbegrenzungsventilen. Bei diesen Prüfungen handelt es sich grundsätzlich um Einzelprüfungen. Dies bedeutet, dass diese Prüfung für jedes Bauteil und jede Anschlussgeometrie während der Serienfertigung durchgeführt werden muss.
Die Dichtheitsprüfung der Anschlüsse an den Common-Rails erfolgt durch Anpressen genau definierter Anschlussformteile und bei Innendrücken von rund 1.5 mal dem Betriebsdruck. Die Verifizierung erfolgt in jedem Fall durch Druckmessungen. Bei Sicherheitsventilen, bei denen der maximale Treibstoffdurchfluss begrenzt wird, erfolgt die Verifizierung zusätzlich mittels Durchflussmessungen.
Über die vergangenen 20 Jahre wurde innerhalb der hauseigenen Produktion ein umfassendes Druckmanagementsystem aufgebaut, welches eine flexible und effiziente Prüfung der Rail-Anschlüsse, der Mengenbegrenzungs- und Sicherheitsventile, sowie der komplett montierten Common-Rail Systeme ermöglicht.