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Kaiserstuhl
Der mächtige Turm von Kaiserstuhl ist nicht nur das markante Wahrzeichen, sondern auch der Anfang der Geschichte der Stadt. Die Freiherren von Regensberg liessen um 1260 Turm und Stadtmauer am Rheinübergang errichten und erhielten damit die Kontrolle über eine wichtige Handelsroute zwischen Süddeutschland (und weiter) und dem Schweizerischen Mittelland (und weiter). 1294 ging die Stadt über in den Besitz des Bischofs von Konstanz. Die Vögten des Bischofs residierten am rechten Rheinufer im Schloss Rötteln. Die Brücke war Lebensader und Verbindung und der Rhein war noch keine Grenze. Das änderte sich 1803. Kaiserstuhl kam in diesem Jahr zum neu geschaffenen Kanton Aargau und der Rhein wurde (Landes) Grenze und ist es noch immer. Zwischen 1939 und 1948 war die Grenze gesperrt. Heutezutage prägen gemeinsame Projekte, freies Verkehr und Zusammenarbeit aber das Bild. Kaiserstuhl blieb jahrhundertelang unverändert und ist nach wie vor eine schöne mittelalterliche Stadt. (Quelle und weitere Informationen: www.kaiserstuhl.ch).