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Zur ehemaligen Grafschaft Baden gehörend, liegen die Häuser gegen Nordosten gerichtet am Hinterhang, geschützt vom Westwind, der ohne wesentliche Hindernisse über die Jurahöhen der Region weht. Die beiden alten Dorfteile Unter- und Oberbaldingen tragen das unverkennbare Gesicht einer landwirtschaftlichen Niederlassung. Baldingen ist ein Bauerndorf. Die neueingezonten Teile vermögen diesen Eindruck nicht zu zerstören; sie bilden ihrerseits ein weiteres Charakteristikum der Gemeinde. Die Bevölkerung ist durch diese neuerschlossenen Bauzonen um einiges angewachsen. Baldingen besitzt keine Industrie und Gewerbebetriebe, ausserhalb landwirtschaftlicher Tätigkeiten. Mit Ausnahme der Dorfwirtschaft sind keine Arbeitsmöglichkeiten vorhanden. Ein Dorfladen ist seit Jahren keiner mehr vorhanden. Diese Lücke wird aber durch Unternehmer aus den Nachbargemeinden geschlossen, die den Lebensmittelnachschub aufs Beste organisiert haben. Jene Einwohner, die Arbeitnehmer sind, müssen zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Die Gemeinde ist an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen, ein Rufbuskonzept sorgt für eine gute Abdeckung des Bedarfs.
Das Prunkstück der Gemeinde ist die Kirche in Unterbaldingen, die vom Architekt Moser, dem Erbauer des Kunsthauses Zürich und der Pauluskirche Basel, entworfen und gebaut wurde. Sie ist unter Denkmalschutz gestellt und einer Generalrenovation unterzogen worden. Hier, an dieser Stätte stiller Einkehr, singt der weit über die Gemeindegrenzen bekannte Männerkirchenchor Baldingen jeweils seine Messen. (Quelle: Auszug aus Gemeinde-Info / Porträt)
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