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Skyguide hat die Zielvorgaben des Bundesrats im Jahr 2016 erreicht
Bern, 29.03.2017 - An seiner Sitzung vom 29. März 2017 hat der Bundesrat den Bericht über die Erreichung der strategischen Ziele für Skyguide im Geschäftsjahr 2016 zuhanden der parlamentarischen Aufsichtskommissionen verabschiedet. Skyguide hat die Erwartungen des Bundesrates erfüllt.
Skyguide besorgt im Auftrag des Bundes die zivile und die militärische Flugsicherung in der Schweiz. Das Unternehmen bewirtschaftet einen der komplexesten und am intensivsten genutzten Lufträume Europas.
Im Jahr 2016 hat Skyguide den hoheitlichen Auftrag vollumfänglich erfüllt. Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs war jederzeit gewährleistet. Die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe entsprach den Anforderungen. Die von Skyguide verursachten Verspätungen waren im internationalen Vergleich gering und entwickelten sich bei leicht wachsendem Verkehr (+1,8%) weiter rückläufig, namentlich auf den Landesflughäfen Genf und Zürich.
Die finanzielle Verfassung von Skyguide war solide. Die Wirtschaftlichkeit der Operationen war, gemessen an den Voraussetzungen (fehlende Grössenvorteile, hohe Gestehungskosten am Standort Schweiz, nach Einschätzung der Nationalbank überbewertete Landeswährung), zufriedenstellend und wuchs 2016 deutlich. Dies erlaubte es Skyguide, die Gebühren für Transitflüge sowie für An- und Abflüge auf den Landesflughäfen zu senken. Da dies aber auch die meisten Flugsicherungsorganisationen der umliegenden Länder taten, bleiben die Tarife von Skyguide die mit Abstand höchsten in Europa.
Skyguide ist gemäss Gesetz eine nicht gewinnorientierte Gesellschaft. Mit 15 Mio. CHF bewegte sich das Jahresergebnis 2016 im vorgegebenen Rahmen. Skyguide konnte alle Investitionen aus dem Cash-Flow finanzieren und zugleich die Nettoverschuldung abbauen.
Die Sozialpartner erzielten bis Ende 2016 keine Einigung über die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages für das Fluglotsen-Personal. Die Verhandlungen dauern an.
Am 29. August 2016 stürzte ein F/A-18 Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe kurz nach dem Start auf dem Militärflugplatz Meringen ab. Die Umstände dieses Unglücks werden von den Militärjustizbehörden untersucht. Das Krisenmanagement von Luftwaffe und Skyguide bewährte sich.
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