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Michelle Cueni (TVBösingen) lief am Samstag am internationalen EAP-Meeting in Genf die 100 m in 11,95. Damit verbesserte sie ihre eigene Freiburger Saisonbestzeit von 12,08 (Lugano) deutlich. Sie lief erstmals unter 12,00 und liegt nun in den ewigen Freiburger Topten hinter Guisolan (11,87 von 1974) und Stemfel (11,88 von 2004) an dritter Stelle: «Das ist ein schönes Gefühl. Ich habe eine Elferzeit schon länger drauf gehabt. Das dreiwöchige Training in Südafrika tat mir gut, und überhaupt nehme ich das Ganze jetzt viel lockerer.» Über 200 m lief sie 24,81; hier fehlten ihr 15 Hundertstel zu ihrer Saisonbestzeit.
Mit der Schweizer U23-Staffel lief Michelle Cueni in 45,33. Die Limite für die EM im Juli in Erfurt beträgt 45,20: «Wir haben noch zwei Chancen», so Cueni.
Valérie Lehmann (TVBösingen) lief über 800 m in 2:14,46 auf den 6. Rang. Ihr fehlten drei Sekunden zu ihrer Zeit, mit der sie Freiburger Saisonbeste ist.
Mélanie Stempfel muss pausieren
Mélanie Stempfel (TSVDüdingen) war im Vorjahr klar beste Freiburgerin über 100 und 200 m. Diese Saison muss sie vorläufig passen. Im Frühjahr trainierte sie drei Wochen in Südafrika. Danach, anfangs April, erlitt sie im Training eine leichte Zerrung, worauf sie 10 Tage pausierte. In der Folge machte sie in Italien ein zehntägiges Trainingslager mit der Nati mit, wo sie aber kaum trainieren konnte. Wasseransammlungen in den Beinen war die Diagnose: «Es ist eine allgemeine Übermüdung, unter der ich leide. Ich muss bis auf weiteres pausieren», erklärt die Sprinterin, die voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr laufen wird.