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Der Bund möchte den Verkehrsfluss im Raum Zürich-Nord/Brüttisellen mit der permanenten Umnutzung von Pannenstreifen (PUN) projektbezogen verstetigen. Eine entsprechende Umgestaltung ist zwischen den Verzweigungen Zürich-Nord und Brüttisellen vorgesehen und erfordert ein Auflageprojekt.
Bestandteil ist neben der Pannenstreifenumnutzung auch die Verbreiterung und geringfügige Verschiebung der Einfahrtsrampe von der A53 auf die A1 bei Brüttisellen. Indem beidseitig durchgängig drei Fahrspuren zur Verfügung gestellt werden, wird der Engpass auf der Stammachse der Verzweigung Brüttisellen gelöst.
Neben zwei neuen Strassenabwasser-Behandlungsanlagen (SABA) werden auch fünf neue Lärmschutzwände realisiert; dies im Rahmen einer so genannten lärmakustischen Sanierung. Zudem nimmt das ASTRA als Bauherrschaft verschiedene Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen (AEM) zur Aufwertung zweier angrenzender Fliessgewässer in das Projekt auf und beteiligt sich zusätzlich am Teilprojekt Grindel/Richti der Gemeinde Wallisellen. Die für die SABA notwendigen Rodungen sollen so durch Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes teilweise kompensiert werden. Ebenso wird andernorts ein Aufforstungsprojekt durchgeführt.
Das Projekt «Instandsetzung und Verkehrsoptimierung A1 Zürich-Ost – Effretikon» beinhaltet verschiedene Vorarbeiten, die für diese nachfolgenden Massnahmen beziehungsweise für das zukünftige Verkehrsregime erforderlich sind: unter anderem die Realisierung von drei neuen Nothaltebuchten sowie diversen Notzufahrten (umgesetzt 2017) oder die Erneuerung und den Neubau verschiedener Signalisationselemente.