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Die Vergabe der Fussball-WM 2030 ist noch nicht erfolgt. Angekündigte Bewerbungen gibt es vom Quartett Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay, auch Bulgarien, Griechenland, Rumänien und Serbien könnten sich vorstellen, den Grossanlass gemeinsam auszutragen. Spanien und Portugal arbeiten ebenfalls an einer gemeinsamen Bewerbung, genauso wie man es auf der Insel ebenfalls plant (Wales, Schottland, Nordirland und England).
Vorerst plante Saudi-Arabien offenbar eine Bewerbung gemeinsam mit Marokko und Ägypten. Die sogenannte MENA-Bewerbung (Middle East, North Africa), würde zwar geografisch mehr Sinn ergeben, gegen den Standort Nordafrika sprechen aber Bedenken bezüglich Infrastruktur, Auswirkungen auf die Wirtschaft, der Sicherheit und des kommerziellen Erfolgs.
Deshalb zieht man in Saudi-Arabien nun einen europäischen Partner in Betracht. In erster Linie soll man da auf Italien gestossen sein. Wie eine solche Weltmeisterschaft bezüglich Anfahrten, Aufenthalten und der Organisation aussehen würde, ist noch nicht klar.
Eine Zusammenarbeit von Italien und Saudi-Arabien bezüglich Fussball wäre nicht komplett neu. Der italienische Supercup hat 2018 und 2019 in Saudi-Arabien stattgefunden. (zap)