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Leben manifestiert sich als Absicht. Der grundsätzliche Unterschied zwischen einem toten Brett und einem gleichen Stück Holz in einem lebenden Baum ist der, dass letzterer Absichten demonstriert – er will Blätter treiben, Sonnenlicht einfangen, blühen und gedeihen.
In einer schwerkranken oder schon toten Zelle nähert sich alles dem Stillstand, bei einer gesunden lebenden Zelle gibt es offensichtlich etwas, das sie zu geordneter Bewegung treibt. Die autonome einzelne Einheit, die fähig ist, eine solche Absicht auszuüben, ist das, was wir ein Lebensquant nennen.
Ein grösserer Organismus wie der menschliche Körper wird von einer unvorstellbaren Anzahl von Lebensquanten belebt.
Diese sind, wie z.B. das Personal einer grossen Firma, hierarchisch organisiert, wobei einzelne Lebensquanten für verschieden grosse Bereiche zuständig sind. Jedes Atom, jedes Molekül, jede Organelle, jede Zelle, jeder Zellverband, jedes Organ, jeder funktionelle Körperteil und jeder Gesamtorganismus wird von mindestens einem Lebensquant gesteuert.
Tod auf jeder Ebene ist gleichzusetzen mit dem Weggehen der Lebensquanten – eine tote Zelle ist wie eine Zweigstelle eines Betriebs, in der niemand mehr arbeitet. Ein toter Organismus entspricht einer Firma, deren Mitarbeiter ausgezogen sind.
Probleme im Organismus entsteht durch die Unfähigkeit von Lebensquanten, ihren «Job» richtig zu tun, oder durch ihre Desorganisation untereinander. Die Ursache dafür kann sowohl bei ungünstigen materiellen Einflüssen von aussen als auch bei internem «schlechtem Management» liegen.
Im idealen, völlig intaktem Organismus übt jedes Lebensquant seine Absichten korrekt im Rahmen der Gesamtorganisation aus, wie in der idealen, durch und durch gesunden Firma jedes Personalmitglied die richtige Arbeit zur richtigen Zeit richtig erledigt.