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Äusserst dünnhäutig hat US-Präsident Donald Trump auf die öffentliche Kritik des Basketball-Superstars Stephen Curry reagiert. Dieser hatte am Freitag verlauten lassen, dass er die obligate Einladung des Präsidenten für den NBA-Champion Golden State Warriors nicht annehmen wolle.
Ins Weisse Haus eingeladen zu werden, sei eine grosse Ehre für ein Meister-Team, twitterte daraufhin Trump. «Stephen Curry zögert, daher ist die Einladung zurückgezogen.»
Rückendeckung erhielt Curry vom Superstar der Cleveland Cavaliers, LeBron James. Dieser twitterte: «Du Penner, Stephen Curry hat schon gesagt, dass er nicht kommt. Also gibt es keine Einladung. Ins Weisse Haus zu kommen war eine grosse Ehre, bis du aufgetaucht bist!»
Bereits im August hatte Currys Teamkollege Kevin Durant angekündigt, der Einladung Trumps nicht folgen zu wollen. «Ich habe keinen Respekt vor dem Mann, der gerade im Oval Office sitzt. Ich teile nicht seine Ansichten», liess der MVP (also der «wertvollste» Spieler der Liga) der aktuellen Finalserie der nordamerikanischen Profiliga damals verlauten.
Wie ebenfalls am Samstag bekannt wurde, hat Trump die Klub-Eigentümer aus der Football-Profiliga NFL aufgefordert, den Boykott der US-Nationalhymne nicht zu tolerieren und protestierende Spieler zu entlassen.
Aus Protest gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in den USA hatten mehrere NFL-Spieler die US-Nationalhymne boykottiert und sich geweigert, während der Nationalhymne vor dem Spiel aufzustehen, berichtet Spiegel Online.
Der 71-jährige US-Präsident sagte in Huntsville/Alabama unter lautem Applaus: «Würdet ihr es nicht lieben, wenn jemand unsere Flagge verachtet und der Eigner darauf sagt, ‹nehmt den Hurensohn vom Feld. Er ist gefeuert. Er ist gefeuert›»
(dsc, via RP Online)