Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/543

Yohan Blake ist bei Spitzenleichtathletik in Luzern seinem Status gerecht geworden. Der Jamaikaner siegt über 100 m mit dem Meeting-Rekord von 9,85 Sekunden überlegen.
Yohan Blake zeigte ein starkes Rennen
Trotz eines mässigen Starts lief der Jahresweltbeste über 100 m und 200 m auf der Luzerner Allmend von Beginn an einem ungefährdeten Sieg entgegen. Zu seiner Jahresweltbestzeit von 9,75 Sekunden, die er an den Trials in Kingston aufgestellt hatte, fehlte dem Weltmeister von Daegu trotz der starken Windunterstützung (1,6 m/s) eine Zehntelsekunde.
Für Blake war es der erste Auftritt in Europa, nachdem er in der ersten Saisonhälfte nur in seiner Heimat und in Nordamerika angetreten war. An den jamaikanischen Olympia-Ausscheidungen vor wenigen Wochen hatte er sowohl über 100 m als auch über 200 m seinen Trainingspartner, den Weltrekordhalter und Olympiasieger Usain Bolt, geschlagen.
Auch Young überragend
Wie stark das jamaikanische Sprint-Team in der Breite besetzt ist, zeigte knapp zwei Stunden nach Blakes Auftritt über 200 m Jason Young, der noch gut zwei Jahre jünger ist als Blake. Der 20-Jährige gewann in sehr starken 19,86 Sekunden und verpasste die Jahresweltbestzeit von Blake nur um sechs Hundertstelsekunden und stellte die drittbeste Zeit des Jahres auf.
Crawford siegt - Büchler sagt Start ab
Über 100 m Hürden der Frauen blieben alle acht Athletinnen unter 13 Sekunden. Es siegte die Amerikanerin Ginnie Crawford in starken 12,61 Sekunden vor der türkischen Europameisterin Nevin Yanit (12,73) und Kellie Wells (USA/12,79), die am vergangenen Wochenende in London Sally Pearson geschlagen hatte. Bei den Männern kassierte im Hürdensprint der Amerikaner David Oliver ebenso eine Niederlage wie Veronica Campbell-Brown (Jam) über 200 m der Frauen.
Kurzfristig ihren Start in Luzern abgesagt hatte die Schweizer Stabhochspringerin Nicole Büchler. Die 28-jährige Bernerin leidet unter einer leichten Verhärtung in der rechten Wade, weswegen sie im Hinblick auf die Olympischen Spiele in London kein Risiko eingehen wollte.
Si