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Todestage und Geburtstage von berühmten verstorbenen Menschen sind echt nicht so mein Ding. Aber es gibt ein paar Ausnahmen. Agatha Christie fällt in diese Kategorie. Die legendäre britische Krimischriftstellerin verkaufte weltweit am meisten Bücher (sie hat über 60 veröffentlicht) und hat mein Bild der britischen Mittelklasse mitgeprägt. Der Klassiker „Tod auf dem Nil“ zählt zu meinen Lieblingskrimis. „Zehn kleine Negerlein“ habe ich nie gelesen – wegen dieses Titels und anderen Sätzen wird Christie übrigens Rassismus nachgesagt. All das und noch viel mehr wird dieses Jahr wieder breitgetreten – Agatha Christies 125. Geburtstag – ich beschränke mit auf Christie-Reisetipps.
- Torquay: Die Kleinstadt liegt in Devon an der „Englischen Riviera“ und ist ihr Geburtsort. Ungewöhnlich für England sind viele Strassen mit Palmen gesäumt. Die Agatha Christie Mile führt Touristen an Orte, die an die Krimiautorin erinnern. Im Torquay Museum gibt es eine permanente Christie-Ausstellung.
- The Grand Hotel: In diesem Hotel in Torquay verbrachte Christie mit ihrem ersten Ehemann ihre Flitterwochen. Es gibt noch immer eine Agatha Christie Suite.
- Greenway: Die Autorin verbrachte viel Zeit im 30 Minuten von Torquay entfernten Anwesen Greenway. Viele Sammlerstücke erinnern noch heute an Christie.
- Darthmouth Eisenbahn: In den Romanen „The ABC Murders“ und „Dead Man’s Folly“ reist Hercule Poirot mit diesem Zug. Ein netter Ausflug führt von Torquay nach Kingswear.