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Die T. bezeichnen das Verhältnis zwischen den Preisindizes der Ausfuhren und der Einfuhren (Aussenwirtschaft). Ein Anstieg des Indikators bedeutet, dass das Land pro exportierte Ware oder Dienstleistung mehr importieren kann. Zuweilen wird auch der Begriff der Income T. verwendet. Diese bezeichnen das Verhältnis zwischen dem Nominalwert der Exporte und dem Importpreisindex und messen die Fähigkeit der Exporte, die Importe zu finanzieren.
Die Statistiken der Nationalen Buchhaltung ermöglichen eine Nachzeichnung dieser Indikatoren für die Schweiz ab 1950. Trotz häufiger Fluktuationen, namentlich während den beiden Erdölschocks der 1970er Jahre, haben die T. über die ganze Zeit gesehen zugenommen, mit einer Steigerung um 49% zwischen 1950 und 2008. Die Tendenz zur Zunahme ist bei den Income T. natürlich viel stärker, weil sie die grundsätzl. Steigerung der T., v.a. aber auch das zunehmende Volumen der Schweizer Exporte in diesem Zeitraum wiederspiegelt.
Die Verbesserung der T. ist ein Faktor des zunehmenden materiellen Wohlstands der Bewohner eines Landes. Paradoxerweise führt sie - bei sonst gleichbleibenden Parametern - zu einem Rückgang des realen Bruttoinlandprodukts, so wie es üblicherweise gemessen wird. Dies erklärt teilweise, wieso die Schweiz seit den 1980er Jahren das schwächste Realwachstum der industrialisierten Welt ausweist (ca. 1,5%), während sie gleichzeitig eines der wohlhabendsten Länder der Welt geblieben ist (Wirtschaftswachstum): Im Vergleich mit den OECD-Ländern hat sie das stärkste Wachstum der T. erlebt. Die Unterschätzung des Realwachstums, die daraus resultiert, kann jedoch korrigiert und um durchschnittlich rund 0,5% in den letzten 25 Jahren aufgewertet werden.
Literatur
– U. Kohli, «Veränderungen der T. und reales BIP», in Schweiz. Nationalbank Quartalsh., 2002, Nr. 2, 54-63
– OECD Economic Surveys. Switzerland, 2004
Autorin/Autor: Milad Zarin-Nejadan / CN