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Ein Dossier zu den politischen Forderungen nach Segregation fremdsprachiger Kinder in der Schule (1999)
01.1999
Der Anteil ausländischer Kinder in Schweizer Volksschulen liegt insgesamt bei 22%, in einzelnen Gebieten zuweilen auch höher. Das hat bei manchen Eltern und Politiker/innen Anlass zur Befürchtung gegeben, dass in Klassen, in denen mehr ausländische bzw. fremdsprachige Kinder unterrichtet werden als schweizerische, die Leistungen immer schwächer würden. Die Angst vor einem mutmasslichen Leistungsabbau liess die Forderung nach der Trennung der Kinder nach Sprachen und Herkunft aufkommen. In ihrer Stellungnahme geht die EKR der Frage nach, ob eine Segregation zwischen einheimischen und fremdsprachigen Kindern in der Schule Rassismus fördert und so das Gebot der Gleichbehandlung verletzt.
(53 Seiten)