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"Das ist keine Garantie, sondern eine vertrauensbildende Massnahme", betonte der Sprecher. Für VW-Kunden heisst das: Wenn VW sich weigert, ein Problem zu beheben, müssten die Kunden im Streitfall vor Gericht beweisen, dass ein möglicher Defekt durch die Umrüstung verursacht wurde. Die "vertrauensbildende Massnahme" gelte auch für Kunden, die ihr Auto bereits umgerüstet haben bis zu zwei Jahre nach dem Software-Update.
EU-Justizkommissarin Vera Jourová sprach gegenüber der Zeitung "Die Welt" von einem Erfolg. Es gebe nun eine "De-Facto-Extragarantie" auf Bauteile, die von der Reparatur betroffen sind. "Natürlich ist das noch immer nicht vergleichbar mit der Situation in den USA", sagte sie. "Trotzdem sind wir nun näher an einem fairen Umgang mit den EU-Konsumenten als im vergangenen September, als wir unseren Dialog starteten."
In Deutschland sind dem VW-Sprecher zufolge etwa drei Viertel der 2,5 Millionen manipulierten Autos bereits umgerüstet. VW hatte mithilfe einer Software dafür gesorgt, dass Millionen Dieselautos während Abgastests deutlich weniger giftiges Stickoxid ausstossen als sie das unter normalen Umständen tun würden. US-Behörden waren dem Konzern zuerst auf die Schliche gekommen./fri/hrz/DP/men
(AWP)