Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03475.jsonl.gz/1180

Notiz zur Eintretenswahrscheinlichkeit und Dauer von StromausfällenIm Post Milchmädchenrechnung aus dem PSI hat Blogleser Othmar Züger wie folgt bemer…
Notiz zur Eintretenswahrscheinlichkeit und Dauer von Stromausfällen
Im Post Milchmädchenrechnung aus dem PSI hat Blogleser Othmar Züger wie folgt bemerkt: „Mit einer 99% sicheren Stromversorgung ist allerdings eine hochtechnisierte Wirtschaft und Infrastruktur wie sie uns in Mitteuropa seit über 50 Jahren als selbstverständlich vorkommt, kaum denkbar. Die heutige Versorgungssicherheit liegt eher noch [Anm. d. Verf.] im Bereich von 99.995%.“
Die Bedeutung dieses Hinweises kann man nur unterstreichen, weil
Die steigende Eintrittswahrscheinlichkeit von Stromausfällen als Folge der Dezentralisierung der Produktion, der intermittierenden Einspeisung und der dadurch weit komplexeren und fehleranfälligeren Steuerung ist nur eine Seite der Medaille. Noch fast schlimmer kommt hinzu, dass dieses System nach grossflächigen Ausfällen auch immer schwieriger wieder in Gang zu bringen ist. Schon heute ist etwa in Deutschland damit zu rechnen, dass dafür nicht nur viele Stunden, sondern Tage in Anspruch genommen werden müssen.
Mit der Dezentralisierung der Produktion und der Ausserbetriebnahme von stetigen Stromquellen (Nuklear, Kohle, Gas) steigt nicht nur das Ausfallrisiko, sondern auch die Ausfalldauer.