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Das Wichtigste in Kürze
- In der Regel ist Schnarchen ungefährlich.
- Es gilt, zwischen zwei Schnarcharten zu unterscheiden.
- Beim Schlafapnoe-Syndrom kann das Schnarchen gefährlich werden
Die meisten Menschen kennen lästige Schnarchgeräusche. Vor allem die Partner der Schnarchenden nehmen lautstarkes Grunzen, Röhren oder Säuseln wahr.
Die häufigsten Auslöser für laute Schnarchgeräusche sind: Vergrösserungen von Zäpfchen oder Mandeln, nikotinbedingte Schleimhautreizungen, Erkältungen, eine zu umfangreiche Zunge, der Konsum von Alkohol, Reizungen durch die Raumtemperatur und Übergewicht.
Wann Schnarchen gefährlich sein kann
Experten unterscheiden beim Schnarchvorgang zwischen zwei Arten. Dabei handelt es sich um das gewöhnliche Schnarchen sowie das Schlafapnoe-Syndrom.
Die gewöhnliche Variante nervt, ist aber für die Gesundheit nicht schädlich.
Anders sieht es beim Schlafapnoe-Syndrom aus. Darunter wird ein extremes, unregelmässiges Schnarchen, das mit Atempausen einhergeht, verstanden. Durch die Schlafapnoe kommt es zu intensiven Schlafstörungen.
Oft fühlen sich die Betroffenen am nächsten Tag müde und schlapp. Im Extremfall stellt sich bei ihnen Sekundenschlaf ein, was vor allem im Strassenverkehr fatale Folgen haben kann.
Der Betroffene selbst bemerkt von seinen Schnarchorgien nicht viel. Ein Anzeichen für nächtliche Schnarchvorgänge ist ein sehr trockener Mund in den Nachtstunden oder am nächsten Morgen.
Durch die unregelmässigen Schnarchabläufe bei einer Schlafapnoe fällt das Risiko von gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie eine Arterienverkalkung höher aus. Dadurch drohen wiederum gravierende Folgeschäden wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.
Als weitere mögliche Ursachen gelten Entgleisungen des Zuckerstoffwechsels oder Herzrhythmusstörungen.
Verdacht abklären
Wenn also der Verdacht auf unregelmässige Schnarchabläufe oder eine Schlafapnoe besteht, sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden. Der Mediziner sucht nach möglichen Atemwegsbehinderungen und geht gegen diese vor.
In manchen Fällen kann auch ein Besuch in einem schlafmedizinischen Labor sinnvoll sein. Dort wird der Schlaf eingehender untersucht und genau analysiert.