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Air 2030 - NKF Evaluation 2019
12.04.2019 | 30.04.2019 | 01.05.2019 | 23.05.2019 | 07.06.2019
Unter dem Projektnamen "Air 2030" evaluieren die armasuisse und die Schweizer Luftwaffe ein neues Kampfflugzeug (NKF) sowie ein neues System für die bodengestützte Luftverteidigung (BODLUV). Zwischen April und Juni 2019 waren deshalb die vier Kandidaten für einen Nachfolger des F-5 Tiger und der F/A-18 Hornet je zwei Wochen in der Schweiz. Wobei acht Einsätze pro Flugzeug geflogen worden sind mit spezifischen Aufgaben.
Bei dieser Kampagne ging es in erster Linie darum, die Jets in einer Luft- und Bodenerprobung besser kennen zu lernen. Also auch in jener Umgebung, in der sie später zum Einsatz kommen. Auch die Überprüfung der Fähigkeiten der Flugzeuge aus den eingereichten Offerten stand im Fokus. Denn gerade in den Bergen können die Sensoren oder die Avionik anders reagieren als bei den Herstellern Zuhause. Ebenso standen Lärmmessungen auf dem Programm. Die Einsätze wurden allesamt ab Payerne geflogen. Für jeweils einen Tag wurde auch Meiringen angeflogen.
Leider hat sich Saab zwei Wochen vor der Evaluation des Gripen E in der Schweiz aus dem Wettbewerb zurückgezogen. Der neue Gripen hat den Reifegrad nicht erreicht, den man für vorgesehene Missionen gebraucht hätte. Somit hätten die Testflüge nicht zielführend durchgeführt werden können.
Die Schweiz interessiert sich für die folgenden vier Kampfjets:
- Eurofighter Typhoon T3
- Boeing F/A-18 Super Hornet Block III
- Dassault Rafale F4
- Lockheed Martin F-35A Lightning II