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Trader bleiben weiter verunsichert ob der globalen Wirtschaftsentwicklung und dem US Handelsstreit mit China sowie deren Einfluss auf die Ölnachfrage. Saudi-Arabien hatte zudem angekündigt, alles zu unternehmen, damit der Ölmarkt im kommenden Jahr ausbalanciert ist. Dies deutet auf weitere Produktionskürzungen hin, bei denen sich die übrigen Länder der OPEC+ Gemeinschaft bislang aber zurückhalten. Nach den jüngsten Monatsreports von EIA (Energy Information Administration) und IEA (International Energy Agency) ist allerdings klar, dass die aktuellen Massnahmen nicht ausreichen werden, um eine Überversorgung in 2020 zu vermeiden. Der iranische Öltanker "Grace 1" ist in Gibraltar wieder freigekommen, nachdem ein US-Antrag auf Beschlagnahmung beim Obersten Gericht des Landes scheiterte. Dies könnte die Spannungen zwischen Grossbritannien und Iran abbauen und die Freilassung der "Stena Impero" durch den Iran ermöglichen. Auch wenn die Berichte von Baker Hughes auf eine sinkende Aktivität der US-Unternehmen bei der Ölsuche hinweisen, so bestätigt der neue Bericht der EIA zur Schieferölförderung, dass die Branche weiter schnell wächst. Das Rohöl Brent hat sich in den letzten 2 Wochen auf über $ 58.00 erholt. Das Heizöl notiert auch wieder teurer.