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Am Sonntag, den 4. Dezember, konnte ich meinen Vater trotz nassem und trübem Wetter überreden, vor unserem Familienessen noch kurz ein paar Würfe an unserem «Heimstäg» zu machen. Da wir nur wenig Zeit hatten, packten wir nur das Nötigste ein: je eine Rute, je einen Köder, einen Feumer und eine Zange. Mein Vater machte noch seine Rute parat, während ich meinen ersten Wurf machte. Mir war klar, dass die Hechte am Grund stehen würden. Also warf ich so weit ich konnte und liess den Köder auf dem Grund aufschlagen. Bereits in der ersten Absinkphase verspürte ich ein leichtes Zupfen, welches ich umgehend mit einem Anschlag quittierte. Der Fisch hing! Erst nach ein paar Kurbelumdrehungen begann die erste Flucht! Da wurde mir klar, dass dies ein besserer Fisch sein musste. Ich konnte den Hecht alleine bis ans Ufer drillen! Nur beim Landen hat mir mein Vater geholfen. Am folgenden Tag brachten wir den Hecht Ruedy zum Präparieren. Dieser Fang wird mir immer in Erinnerung bleiben und bekommt einen Platz in unserem Wohnzimmer.