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Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz stieg zwischen Anfang Juli und Ende September im Vergleich zum Vorjahr 1,9 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilt. Gegenüber der Periode zwischen April und Juni wuchs es um 0,5 Prozent. Zu dem Wachstum gegenüber dem Vorquartal trugen weniger die privaten Konsumausgaben bei. Sie wuchsen gegenüber dem zweiten Quartal noch um 0,2 Prozent. In den Vorquartalen war ihr Zuwachs aber jeweils grösser. Im dritten Quartal gaben stattdessen die Ausgaben des Staats und die Sozialversicherungen mit einem Wachstum von 1,1 Prozent den Ausschlag.
Die Gesamtinvestitionen nahmen zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu, wobei die Wirtschaft 0,1 Prozent weniger in Anlagen investierte. Die Warenexporte legten um 3,7 Prozent kräftig zu. Antreiber war die Pharma- und Chemiebranche. Zudem wurden mehr Maschinen, Elektronik, Präzisionsinstrumente, Uhren und Metalle ausgeführt. Die Importe stiegen um 0,7 Prozent, wobei vor allem die Einfuhren von Pharma- und Chemieprodukten sowie von Fahrzeugen rückläufig waren.
Mehr Einnahmen im Tourismus
Bei den Dienstleistungen wuchsen die Ausgaben ausländischer Touristen in der Schweiz um 0,7 Prozent. Die Ausgaben schweizerischer Touristen im Ausland nahmen um 1,3 Prozent. Die restlichen Dienstleistungsimporte nahmen um 1,7 Prozent ab, und die Dienstleistungsexporte sanken um 0,8 Prozent.
In der Produktion resultierte in den meisten Branchen eine Zunahme, wozu vor allem Industrie und Bau beitrugen.
(sda/se/aho)