Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03653.jsonl.gz/1176

Die UN-Strategie definiert sechs globale Ziele für die Wälder, die in den kommenden Jahren verfolgt werden sollen. Dazu zählt, die Fläche für die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu erhöhen, die Lebensgrundlage des Waldbaus zu schützen und die Implementierung der nachhaltigen Forstwirtschaft in nationales Regierungshandeln zu forcieren.
Waldwirtschaft als Beitrag zum Klimaschutz
Die UN-Strategie betont die herausragende Rolle der Wälder, die rund 30% der Erde bedecken, für den Klimaschutz, für die Wasserversorgung und für die Bekämpfung der Wüstenbildung in den südlichen Ländern. Als Voraussetzung für die Stabilisierung der Wälder wird die nachhaltige Waldbewirtschaftung genannt, die darüber hinaus eine wichtige Einkommensquelle für die ländliche Bevölkerung ist.
Ziel dieser Wald-Strategie ist es, die Regierungen der Mitgliedstaaten aufzurufen, die nachhaltige Waldbewirtschaftung in ihren Ländern zu implementieren (Global Forest Goal 5) und für den Zuwachs von Flächen zu sorgen, auf denen zum Beispiel im Rahmen von Wiederaufforstungen neue Wälder entstehen können.
Wald und Holz global stärken
Insgesamt soll die Wertschöpfung rund um den Sektor Wald und Holz global eine Stärkung erfahren. Dazu zählt der Ausbau von Kooperationen und Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Technik (Global Forest Goal 4). Damit die Waldwirtschaft als Lebensgrundlage gesichert ist, sollen gerade kleine Forstbetriebe in ihrer Marktfähigkeit unterstützt werden (Global Forest Goal 2).
Ausserdem liegt ein Akzent auf der stärkeren Vernetzung zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten und deren Organisationen, die sich für die Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung stark machen. So sollen sich die betreffenden Ministerien in den einzelnen Ländern enger abstimmen und auch mit den zuständigen Verbänden und Organisationen mehr kooperieren (Global Forest Goal 6).