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diesem und dem italienischen Val Grosina;
4 km ö. über dem Puschlaversee, von wo aus er auf verschiedenen Routen leicht bestiegen werden kann. 6 Stunden über dem Dorf Puschlav.
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diesem und dem italienischen Val Grosina;
4 km ö. über dem Puschlaversee, von wo aus er auf verschiedenen Routen leicht bestiegen werden kann. 6 Stunden über dem Dorf Puschlav.
(Kt. Wallis, Bez. Visp). 3122 m. Zum Teil felsiger Grat, zwischen dem Obern und Untern Theodulgletscher. Trägt die schweizerische Theodulhütte, ein von den zahlreichen Besteigern des Breithorns oder den den Theodulpass überschreitenden Touristen vielfach besuchtes kleines Gasthaus. Von Zermatt zur Hütte 3¼, von der Hütte zum Scheitel des Passes 1¼ Stunden. Der Grat bietet eine der schönsten Aussichten in der Umgegend von Zermatt und gleicht in manchen Beziehungen, besonders in der Richtung auf den Monte Rosa hin, derjenigen des Hörnli. Der in seinem SW.-Abschnitt auf der Siegfriedkarte Z'Wängen genannte Gandegggrat verbreitert sich tiefer unten und zeigt hier vom Theodulgletscher schön geschliffene Felsplatten, die sog. Leichenbretter.
(Schwarze und Weisse) (Kt. Bern, Amtsbez. Ober Hasle).
2500-2000 m. Zwei von der Stelle der Vereinigung des Hühnerthäli- und des Grünbergligletschers zum rechten Ufer des ins Urbachthal absteigenden grossen Gauligletschers ziehende Moränen, die überschritten werden müssen, wenn man von der Gaulihütte des S. A. C. über den Hühnerthälipass zum Pavillon Dollfus gelangen will.
(Kt. Wallis, Bez. Goms). 2460 m. Gipfel, Vorberg des Holzerspitz, in der Gruppe des Blindenhorns (3384 m) und im Kamm zwischen Binnen- und Rappenthal.
Erhebt sich links über dem Thälchen des Feldbaches (eines rechtsseitigen Zuflusses zur Binna) und gehört zur Galenalp. 3 Stunden nö. über Binn.
(Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken). 1854-2100 m. Felsmasse, zwischen der Zäsenbergalp und den Hängen von Kalli, vom Grindelwalder Fiescherfirn umschlossen und links über dem Untern Grindelwaldgletscher. Fussweg von der Bäregg- zur Berglihütte des S. A. C.
(Kt. Tessin, Bez. Lugano). 295 m. Gem. und Pfarrdorf, am N.-Ufer des Luganersees und am SO.-Fuss des Monte Brè, 5 km ö. vom Bahnhof Lugano. Station der Dampfboote Lugano-Porlezza. Postablage. 53 Häuser, 235 kathol. Ew. Waldwirtschaft, Handel mit Holz und Lindenbast. Die am sehr steilen Berghang klebenden Häuser des originellen Dörfchens scheinen, vom See aus gesehen, gleichsam eines auf dem andern zu stehen. Von einem Ufersaum ist keine Rede, so dass die Boote direkt vor den Haustüren anlegen. Der Hang ist so steil, dass man scherzhaft von den Bewohnern von Gandria sagt, sie kämen erst im Grabe dazu, sich einmal waagrecht ausstrecken zu können. Die Kirche stammt aus dem Mittelalter. Der voll nach S. exponierten Lage verdankt Gandria sein mildes Klima und die hier ganz mediterrane Entwicklung seiner Vegetation. Heimat des 1741 in Brescia gestorbenen Bildhauers Giambattista Giambonini.
(Kt. Glarus). 2318 m. Nördlichste Felsspitze der glarnerischen Freiberge, links über dem Sernfthal und zwischen diesem und dem Thälchen der Niedernalp, 5 km sö. über Schwanden und 3 km sw. über Engi.
Hier beginnt die Ueberlagerung des triasischen Verrucano (oder Sernifit) über den eocänen und oligocänen Flysch, die als mächtige Deckscholle nach S. langsam ansteigend sich über den Karrenstock und die Bleitstöcke bis zum Kärpfstock fortsetzt. Am O.-Fuss des Gandstockes, über Engi, der Plattenberg mit seinen Schieferbrüchen.
Der Verrucano, aus dem der grösste Teil des Bergstockes aufgebaut ist, schliesst in der Gipfelregion grosse Massen von Melaphyr in sich. An den Hängen mächtige Schutthalden, woher der Name Gandstock.
(Kt. Graubünden, Bez. Unter Landquart, Kreis und Gem. Seewis).
1307 m. Ehemaliges Heilbad, zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch in Betrieb stehend;
mit einer Schwefelquelle und zwei Eisensäuerlingen;
am S.-Fuss des Tschingel und an der Vereinigung des Valpeida- und Wällabaches gelegen;
5,5 km n. Seewis.
(Kt. Uri). Kleiner Bach;
entspringt am N.-Hang des Hoh Faulen in 1350 m, fliesst bis Schattdorf in der Richtung nach NW. und teilt sich hier in zwei einander parallel nach SW. ziehende Arme, die beide 1,5 km sw. Schattdorf in 456 m in die Stille Reuss münden.
Lauf 5 km lang.
(Cima di) (Kt. Graubünden, Bez. Moesa). 2764 m. Verwitterter Felsgipfel, der aus mächtigen Schuttmassen aufsteigt; in der Kette zwischen dem Misox und Calancathal, 4 km w. über dem Dorf Misox. Nach W. zweigt sich von der Cima di Gangella der mehrgipflige Fil di Ciaro ab, der zum Calancathal niedersteigt. Kann vom Passo di Ganano aus in 2, von Soazza im Misox aus in 7½ Stunden bestiegen werden.
(Kt. Zug). Ehemalige Landschaft, zuerst Eigentum des Klosters Muri;
kam 1486 durch Kauf an die Stadt Zug, die sie zu einer Vogtei umgestaltete.
Die allmählige Zerstückelung dieses Gebietes und seine Aufteilung unter die auf Boden der Gemeinde Risch stehenden heutigen Weiler Berschtwil, Dersbach, Holzhäusern und Zweiern haben den alten historischen Namen (Gangolschwil, Gandolfswilare) zum Verschwinden gebracht.
(Pizzo) (Kt. Tessin, Bez. Leventina und Valle Maggia). 2919 m. Gipfel, Nachbar des Campo Tencia; zwischen diesem und dem Campolungo, in der die obere Leventina vom Val Lavizzara (oberster Thalboden des Val Maggia) trennenden Kette und zusammen mit seinen beiden Nachbarn als grossartige Felsmauer das Val Piumogna hinten abschliessend.
Vom Val Piumogna aus zugänglich.
Nera (Kt. Tessin, Bez. Blenio). 2404 m. Begraster Kamm, in der vom Scopi nach S. abzweigenden kurzen Kette zwischen den Thälern von Santa Maria u. Campo, die mit der schönen Pyramide der Toira über Olivone u. Campo endigt. Ueber die Ganna Nera und den Lago Retico kann man vom Lukmanier direkt nach Campo oder zum Cristallinapass gelangen.
Rossa (Cima di) (Kt. Tessin, Bez. Blenio). 2788 und 2820 m. Doppelter Felsgipfel, auf dem SW.-Arm der w. vom Rheinwaldhorn vorspringenden und durch das Val Soja zerschnittenen Gruppe des Simano; zwischen den Thälern von Blenio und Malvaglia und 5 km n. über dem Dorf Malvaglia. Wie alle Gipfel dieser Gruppe nur wenig bekannt und selten besucht.
Rossa (Cima di) (Kt. Tessin, Bez. Blenio und Leventina). 2558 m. Gipfel, in der Gruppe des Pizzo di Molare, zwischen der Leventina und dem Bleniothale, 4 km nw. vom Pizzo di Molare u. 5 km nnö. über der Station Faido der Gotthardbahn. An der Ganna Rossa biegt die Kette nach W. ab, um den S.-Hang des Val Piora zu bilden. Vom Passübergang Eur Langosa aus zugänglich. ¶