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Corona-Cluster in Wiener Opernszene
Im Wiener Theater an der Gumpendorfer Strasse, an der mutmasslich eine unzulässige Vermischung zwischen Publikum und Bühne erfolgte, ist es zum Corona-Cluster gekommen. Die Ansteckungen haben auch Auswirkungen auf die Staatsoper.
Offenbar habe sich während der Proben im Theater an der Gumpendorfer Strasse (TAG) innerhalb des Produktionsteams das Corona-Virus unbemerkt verbreitet, schreibt die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) . Erst im Anschluss an die Premiere habe der im Theater anwesende Geschäftsführer des TAG erfahren, dass es in der Produktion im Probenzeitraum einen Verdachtsfall gegeben habe, der später positiv getestet worden sei.
Laut Wiener Medien hätten im TAG unter anderem Tanzszenen im Zuschauerraum stattgefunden, also eine unzulässige Vermischung zwischen Bühne und öffentlichem Bereich. Eine Mitarbeiterin der Staatsoper, die nur als Publikumsmitglied mit Maske anwesend gewesen sei, sei zu spät verständigt worden, um sie sofort zu isolieren. Sie wurde später positiv getestet. Aufgrund dessen mussten an an der Staatsoper Umbesetzungen vorgenommen werden.
Nicht betroffen von den Vorfällen ist die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw).
Bild oben: Manfred Werner (Tsui) / CC BY-SA 3.0