Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/194613

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Containerterminal Gateway Basel Nord wird vom Bund mitgetragen, und die marode SBB Cargo ist daran beteiligt.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>- Ist es korrekt, dass beim neuen Containerterminal nicht mehrere Schiffe gleichzeitig und nicht die ganzen Schiffe ihre Ladung löschen können?</p><p>- Wie hoch ist das Risiko einer Fehlinvestition?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Projektträger und Investor des Hafenbeckens 3 im Hafen Basel-Kleinhüningen sind die Schweizerischen Rheinhäfen und nicht die Gateway Basel Nord AG, an der SBB Cargo beteiligt ist. In der zweiten Bauetappe soll der Gateway Basel Nord an dieses Hafenbecken 3 angeschlossen und zu einer trimodalen Umschlagsanlage zwischen Schiene, Binnenschiff und Strasse ausgestaltet werden. Gemäss Angaben der Schweizerischen Rheinhäfen können am Umschlagsquai im Hafenbecken 3 gleichzeitig vier Schiffseinheiten behandelt werden (330 Meter Länge, zwei Schiffsbreiten von 11,45 Metern). Die heutigen Umschlagsanlagen in den Hafenbecken 1 und 2 sind deutlich kürzer. Daher müssen heute alle Schubverbände getrennt werden. Dies wird mit dem Hafenbecken 3 nicht mehr der Fall sein. Die trimodale Umschlagsanlage Gateway Basel Nord mit dem Hafenbecken 3 ermöglicht eine bessere Bündelung der containerisierten Import-/Exportverkehre auf den verschiedenen Verkehrsträgern für die Feinverteilung in die Schweiz bzw. das Einsammeln in der Schweiz. Die Anlage entspricht bezüglich Zugslängen, Gleise unter Kran und Umschlagsquai den gestiegenen Anforderungen der Marktakteure. Sie ermöglicht eine höhere Umschlagskapazität und Produktivitätsverbesserungen. Angesichts des prognostizierten Verkehrswachstums erachtet der Bundesrat daher die Gefahr einer Fehlinvestition als gering.</p>