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Kleintaxi zum Dritten - Vernunft kehrt ein
Die Express-Taxi war diesem Wettbewerb nicht lange gewachsen. Alle - inklusive der "Express" - setzten sich am 23. Oktober zusammen mit den Behörden an den berühmten runden Tisch und vereinbarten Folgendes:
- per 1. Dezember 1931 wird die Kategorie der Kleintaxis aufgehoben und für die "normalen" Taxis gilt ein neuer Tarif, der mit Fr. 1.50 für den ersten Km knapp 20% unter dem bisherigen liegt.
- per 1. Januar 1932 gilt der Verteilungsschlüssel der Standplätze fest für die nächsten fünf Jahre. Ein neuer Bewerber muss sich mit einem Platz der dritten Kategorie begnügen - und wichtig - man einigt sich auf 111 Taxi-Standplätze, was einer Reduktion von gegen 20 % entspricht.
Damit sich die Express-Taxi um Standplatzkonzessionen auf den 1. Januar 1932 bewerben konnte, musste sie ihre Wagen auf den Basler Taxi-Standard bringen, d. h., die Autos mussten verlängert, mit zwei Klappsitzen und einer Separation versehen werden.
Finanziell war die "Express" zu diesem Zeitpunkt am Ende. Sie schrieb im Februar 1932 ihr Aktienkapital ab, neues Kapital in der Höhe von Fr 36.000.- wurde einbezahlt und die Firma von Parkgarage AG auf "Express Taxi AG" umbenannt. Die Basler Kleintaxi-Geschichte sollte erst zwanzig Jahre später eine Fortsetzung finden und zu einer Erfolgsgeschichte werden. Die "überlebenden" Taxihalter hatten offensichtlich ihre Lektion gelernt.