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Jede Datei und jeder Ordner, die oder auf einem NTFS-Datenträger erstellt wird, erhält damit – neben anderen Attributen wie etwa dem Dateinamen, den Datumsstempeln und dem Inhalt – einen voreingestellten Satz an Zugriffsrechten. Diese definieren, welcher Benutzer welche Berechtigungen für diese Datei oder diesen Ordner besitzt. Welche Rechte voreingestellt sind, ist im Prinzip einfach: Der Ordner, in welchem die neue Datei oder der Ordner entsteht, vererbt seine eigenen Rechte an die „Kinder“.
Die Active-Directory-Rechteverwaltungsdienste (AD Rights Management Services, RMS) schaffen eine Infrastruktur, um Rechte an Dokumenten zu vergeben. Diese sind dateisystemunabhängig, halten also auch dann vor, wenn der Benutzer das Dokument etwa auf einen per (ex-)FAT formatierten USB-Stick verschiebt. Außerdem sind sie feiner granulierbar, als dies alleine per Zugriffsberechtigungen auf Dateien und Ordner im Active Directory möglich wäre: Nur per Zugriffsberechtigung ließe sich beispielsweise nicht verhindern, dass eine berechtigte Person ein Dokument an eine unberechtigte weitergibt.
DHCP ist der Netzwerkdienst, der die Clients mit ihrer IP-Konfiguration versorgt und bildet somit die Grundlage für ein sinnvolles Netzwerk-Management auf höheren Ebenen. Zur IP-Konfiguration zählen neben der IP-Adresse selbst etwa auch Angaben wie das Gateway, der Netzmaske, der DNS-Server oder der Domain-Name. Auch die „Lease Time“ gehört zu dem übermittelten Parametern – die Zeit, die eine Konfiguration gültig ist und nach deren Ablauf sich der Client eine neue besorgen muss.
Das Microsoft Deployment Toolkit 2010 ist ein so genannter Solution Accelerator, der die Installation von Windows auf dem Client und auf dem Server automatisieren soll. Verglichen mit den eher dürftigen Möglichkeiten unter XP ist das MDT 2010 ein mächtiges und flexibles Deployment-Tool, das in kleineren und mittleren Firmen nur wenig Bedarf an kostenpflichtigen Programmen von Drittanbietern entstehen lassen sollte. Der mit dem Deployment Toolkit verbundene Lernaufwand macht es für sehr kleine Unternehmen jedoch weniger interessant.
Wer auf seinem Windows Server 2008 R2 den File Server Resource Manager (FSRM) betreibt, hat die Dateiklassifizierungsinfrastruktur (File Classification Infrastructure – FCI) automatisch mit an Bord. Diese Funktion erlaubt es, Dateien zusätzliche Eigenschaften zuzuordnen, etwa „vertraulich“, „zu Projekt X gehörig“ oder Ähnliches. Mit Hilfe diese