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Die Erkrankung beginnt meist schleichend mit zunächst unspezifischen Symptomen.
Dumpfe, ziehende Schmerzen und Störungen, z. B. des Empfindens, der Stimmung, des Leistungsvermögens, des Denkens, des Schlafes, des Verhaltens, der Persönlichkeit oder der Feinmotorik, treten meist individuell unterschiedlich auf.
Motorische Symptome sind oft nur vorübergehend in Belastungssituationen vorhanden. Bis heute gibt es keine spezifischen genetischen, biochemischen oder radiologischen Merkmale, welche die Diagnose „Morbus Parkinson“ sicher ermöglichen. Es existieren keine laborchemischen Tests. Eine hundertprozentige Möglichkeit, einen Morbus Parkinson zu Lebzeiten zu diagnostizieren, gibt es daher nicht.
Die Diagnose des Morbus Parkinson erfolgt im Wesentlichen anhand der vorhandenen Symptome. Kriterien hierfür sind das Vorhandensein von mindestens zwei der motorischen Kardinalsymptome „Rigor“, „Tremor“ und „Akinese“. Ein einseitiger Beginn findet sich bei 80% der Patienten. Weitere typische Auffälligkeiten sind eine Verkleinerung der Schrift (Mikrographie) oder eine Veränderung des Ganges, bzw. Schwierigkeiten bei der Wende sowie beim Halten des Gleichgewichts. Eine andere Ursache für das Vorliegen der Symptome darf nicht gefunden werden.
Die Verbesserung der motorischen Symptome nach Gabe eines Dopamin-ersetzenden Parkinsonmedikamentes gilt als ein Kriterium für einen Morbus Parkinson.
Für weitere Informationen: www.parkinson.ch