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Darstellung:
Ein Fürst geht auf eine nackte Göttin in Schnabelschuhen zu. Die Wasserströme,
die sich von ihren Schultern (zu den Schulterattributen von Gottheiten vgl. Schroer/Keel 2005
: Nr. 214
, 256
) ergießen, kennzeichnen sie als Herrin des Regens oder der Quellen und damit als Spenderin von Lebenskraft. In einer Nebenszene ist, zwischen zwei Flechtbändern oben und unten klein dargestellt, ein bekrönter Held mit Wasserströmen zu sehen.
Parallelen: Winter 1983
: Abb. 90: einen Gott mit Wasserströmen neben einer Göttin auf einem Podest zeigt eine Siegelabrollung aus Karum Kanis, Kültepe; Winter 1983
: Nr. 273: vgl. die Regengöttin neben dem Wettergott als Wagenlenker mit Stiergespann auf einem syrisch‑hethitischen Rollsiegel.