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die
Heilige, die Gemahlin des russ.
Großfürsten
Igor von Kiew,
[* 2] der sie als Bäuerin auf einer
Jagd im Pskowschen kennen gelernt haben soll. Nach der Ermordung ihres Gatten (945) führte sie bis 955 für ihren minderjährigen
Sohn Swjatoslaw die Regierung und ging dann nach
Konstantinopel,
[* 3] wo sie sich von dem
Patriarchen Theophilaktes taufen ließ.
Obgleich sie bei der
Taufe den
Namen Helena empfing, wurde sie doch nach ihrem
Tode (969) von der griech.
Kirche unter dem
Namen
Olga heilig gesprochen und der 11. Juli
a. St. zum
Tage ihrer Feier bestimmt. Sie war
die erste Großfürstin, welche die christl.
Religion annahm; die röm.
Kirche hat sie nicht unter ihren
Heiligen. Nach neuern Forschungen soll
Olga eine
bulgar. Fürstin gewesen sein, geboren in der bulgar. Stadt Plisk.