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«Einspruch VI» für den Europäischen Filmpreis nominiert
Mit dem Prix EFA, welchen der Regisseur Rolando Colla mit seinem Interventionsfilm «Einspruch VI» im griechischen Drama gewann, platziert die Schweiz einen zweiten Film im Rennen um die Europäischen Kurzfilmpreise. Die in Kopenhagen erneut ausgezeichnete schweizerisch-französische Koproduktion «Sister» hat gute Aussichten auf eine Nomination in den Spielfilmkategorien.
Der Kurzfilm «Einspruch VI» gewann am 22. September am 18. International Short Film Festival in Drama (Griechenland) den Prix EFA – Preis der European Film Academy. Damit zieht der Film von Rolando Colla, der die Ausschaffungspraxis von Asylbewerbern in die Schweiz denunziert, ins Rennen um den Preis des Besten Kurzfilms beim Europäischen Filmpreis. Dieser wird am 1. Dezember 2012 in Malta vergeben. Zusammen mit dem Film «L'ambassadeur & moi» von Jan Czarlewski, der bereits im Januar am Filmfestival in Angers ausgezeichnet wurde, kommen erstmals zwei der fünfzehn für den Europäischen Filmpreis nominierten Kurzfilme aus der Schweiz. Die rund 2600 Mitglieder der Europäischen Filmakademie erhalten im Oktober eine DVD mit allen nominierten Kurzfilmen.
«Sister» gewinnt in Dänemark und ist in Pole-Position für eine Nomination
Der Spielfilm «Sister» von Ursula Meier erhielt am BUSTER Copenhagen International Film Festival for Children and Youth (13. bis 23. September) den mit 3'000 Euro dotierten Preis des Besten Films. Der Hauptdarsteller Kacey Mottet Klein wurde an derselben Veranstaltung mit dem Preis des Besten Darstellers im Wert von 1'000 Euro ausgezeichnet. Der von der Schweiz ins Oscar-Rennen geschickte Film «Sister» gewinnt somit weitere Aufmerksamkeit im Norden Europas und erhöht seine Chancen auf eine Nomination für den Europäischen Filmpreis.
Zürich, 24. September 2012