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- In Sachen Pressefreiheit steht die Schweiz unverändert gut da. Dies zeigt das jährliche Ranking der Nichtregierungsorganisation «Reporter ohne Grenzen».
- Die Schweiz belegt weltweit Platz 8 und gehört damit zu jenen Staaten, in denen die Pressefreiheit vollumfänglich garantiert ist.
- Kritisch sieht die Organisation jedoch die beschleunigte Konzentration in der Schweizer Medienlandschaft.
Die Vielfalt der Medien-Titel nehme ab, und die regionale Berichterstattung, die in einer direkten Demokratie besonders wichtig sei, stehe unter hohem Druck.
Hinzu komme, dass sich die Coronavirus-Pandemie zu einem wirtschaftlichen Desaster für die Medien in der Schweiz entwickle. Werbeeinnahmen brächen in rasendem Tempo weg, und der Bundesrat zögere, den Medien mit Soforthilfe unter die Arme zu greifen, teilt «Reporter ohne Grenzen» weiter mit.
Zwar ist die Schweiz im Ranking der Pressefreiheit im laufenden Jahr vom 6. auf den 8. Platz zurückgefallen. Der Index blieb jedoch im jährlich erfassten Ranking konstant.
Ausschlaggebend für die Verschlechterung um zwei Plätze war, dass Jamaika und Costa Rica bei ihren Indices der Pressefreiheit deutlich zulegen konnten. Die Schweiz bleibt in der «weissen Zone» der Länder, in denen die Pressefreiheit vollumfänglich garantiert ist.
Nordeuropäer führen Rangliste an
Das Ranking der Pressefreiheit wird von Norwegen, Finnland und Dänemark angeführt. Weniger gut schneiden die Nachbarländer der Schweiz ab. Deutschland liegt auf Platz 11, Österreich liegt auf Platz 18, Frankreich auf Platz 34 und Italien auf Platz 41.