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Krankheit im homöopathischen Sinne ist eine Verstimmung
der Lebenskraft. Durch diese Verstimmung entwickelt der Kranke dann
Symptome, z. B. Hautausschläge, Schmerzen.
Der Erreger ist immer nur der Auslöser von Symptomen. Die "verstimmte
Lebenskraft" und die darauf folgende Empfänglichkeit für
den Erreger sind die eigentliche Krankheitsursache. Hahnemann erkannte, dass eine gewisse Empfänglichkeit
für eine Krankheit da sein muss und es deswegen nicht auf das Eindringen
eines Erregers ankommt, sondern vielmehr auf die Ausgangslage des Patienten.
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Akute Krankheiten würden
ohne Behandlung entweder ausheilen oder zum Tode führen. Der
Verlauf wird am besten durch folgende Attribute gekennzeichnet: rasch,
schnell, plötzlich.
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Chronische Krankheiten zeigen keine
Selbstheilung und verlaufen schleichend, langsam, schubweise.