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Im Vorprojekt soll Wissen über Biologie und Ökologie der Tiere erarbeitet werden, die es ermöglichen, im kommenden Jahr direkt mit dem Hauptprojekt „Nicht-heimische Grundelarten in der Schweiz – Massnahmen zur Eindämmung und zur Schadensminimierung“ zu starten. Um beispielsweise festzustellen, inwiefern einheimische Raubfische zur Kontrolle der invasiven Grundeln eingesetzt werden können, muss zunächst geklärt werden, welche unserer Raubfische die invasiven Grundeln fressen. Dafür bieten sich Mageninhaltsanalysen (Nahrungswahl innerhalb der letzten ein bis zwei Tage) und Stabile-Isotope-Analysen an (Nahrungswahl innerhalb der letzten zwei bis drei Monate).
Eine mögliche Form der Populationseindämmung nicht-einheimischer Arten ist das Ausbringen künstlicher Fallen, die für die invasiven Grundeln ein optimales Laichsubstrat darstellen. Diese ´Laichfallen´ können dann in regelmässigen Abständen wieder gehoben und der Laich entfernt werden. Dieses Ausbringen und Einholen künstlicher Laichsubstrate zur Populationskontrolle wird international als praktikable und effektive Möglichkeit der Populationskontrolle angesehen. Voraussetzung dafür ist jedoch die Kenntnis, welche Laichsubstrate von den Grundeln angenommen und bevorzugt werden, Kenntnisse über die Laichsaison und über die damit einhergehenden Habitat und allgemeinen Wasserparameter. Es ist vorgesehen, diese Vorkenntnisse in dem vorliegenden Vorprojekt zu erheben.