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Nach den Höchstständen am Morgen habe am Ölmarkt eine leichte Gegenbewegung eingesetzt, hiess es aus dem Handel. Zuletzt kostete ein Barrel Brent-Öl 48,90 Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Vortag. US-Öl verteuerte sich hingegen leicht um 14 Cent auf 47,86 Dollar.
Generell sehen Experten die Ölpreise weiter unterstützt. "Auftrieb erhalten sie von hohen Angebotsausfällen", hiess es in einer Einschätzung der Commerzbank, wobei die Experten auf die Waldbrände in der kanadischen Ölprovinz Alberta verwiesen und auf einen Angebotsausfall im wichtigen Förderland Nigeria nach Terroranschlägen auf Öleinrichtungen.
Ausserdem rücken die Lagerbestände an Rohöl in den USA in den Fokus. Am Markt wird mit dem zweiten Rückgang der US-Ölreserven in Folge gerechnet. Die US-Regierung wird die offiziellen Daten am Mittwoch veröffentlichen.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist zuletzt erneut deutlich gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 44,37 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 1,07 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/bgf/jha/
(AWP)