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Hormone ja oder nein?
Sollten Ihre Wechseljahrbeschwerden zu stark werden, sprechen Sie mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen. Sie haben Erfahrung mit sanften Massnahmen, die Ihnen helfen können – etwa mit Entspannungstechniken oder pflanzlichen Präparaten.
Reichen solche Methoden nicht aus, können eine erheblich eingeschränkte Lebensqualität und unbefriedigende Sexualität (Scheidentrockenheit) aufgrund eines Hormonmangels vorübergehend mit einer Hormonersatztherapie behandelt werden. Allerdings muss der mögliche Nutzen sorgfältig gegen Ihr Alter (Behandlungsbeginn unter 60 Jahren), allfällige Risikofaktoren und Grundkrankheiten abgewogen werden. Dosis und Behandlungsdauer sollten auf das mögliche Minimum beschränkt werden. Vielfach werden heute Hormonpräparate bevorzugt, die über die Haut aufgenommen werden. Diese Form der Aufnahme ist deshalb von Vorteil, weil die Medikamente nicht den Leberstoffwechsel belasten und in niedrigerer Dosierung zugeführt werden können.