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Der oberste chilenische Gerichtshof hat am Montag ein umstrittenes Staudammprojekt in der Region Patagonien gestoppt. In der chilenischen Hauptstadt Santiago gab das Gericht der Klage von Umweltverbänden und Abgeordneten statt und stoppte das Genehmigungsverfahren.
Die Kläger hatten der zuständigen Regierungskommission vorgeworfen, das Projekt nicht ausreichend geprüft zu haben.
Das von Präsident Sebastián Piñera unterstützte Projekt sieht den Aufbau von fünf Staustufen vor, die zusammen 2750 Megawatt Strom erzeugen sollen. Über 1800 Kilometer lange Überlandleitungen soll der Strom in die Hauptstadt Santiago geleitet werden.