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An Schlaf war vergangenes Wochenende in der Grosvenor Avenue im Norden Londons nicht zu denken. In der Nacht auf Samstag hämmerten die Bässe bis um 6 Uhr in der Früh. Obwohl schon weit vor Mitternacht die Polizei gerufen wurde.
Was war passiert? Ein Anwohner vermietete seine 1-Zimmer-Wohnung über Airbnb. Der vermeintliche Feriengast kam aber offenbar nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten Londons. Wie die «Islington Gazette» schreibt, sei eine riesige Party organisiert worden: «Rund 200 Gäste, ein DJ und sogar ein Türsteher waren dort.»
Die Nachbarn reklamierten bei der Polizei, diese schickte eine Patrouille los. «Diese stand jedoch nur auf der Strasse und unternahm nichts», sagt ein Anwohner der Zeitung. Die Polizei rechtfertigt sich: «Zu Randzeiten kümmert sich eine spezielle Einheit um Lärmklagen. Diese Polizisten hatten jedoch keine Chance, in die Wohnung zu gelangen, sie mussten Verstärkung anfordern.
Erst gegen 5 Uhr konnten die Partygäste zum Gehen aufgefordert werden. «Es war ein bisschen wie bei ‹Alice im Wunderland›. Ich weiss wirklich nicht, wie sie 200 Leute in eine 1-Zimmer-Wohnung gebracht haben», sagt ein Anwohner.
Laut Scotland Yard seien «keine Verbrechen festgestellt worden». Dem Vermieter der Airbnb-Wohnung ist die Sache äusserst peinlich. Er habe schon viele Leute in dieser Wohnung untergebracht und noch nie so etwas erlebt. Erfahren von der riesigen Party in seiner Wohnung hat er übrigens in seinen Ferien in Vietnam.