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Griechisch-Orthodoxe Kirche
Griechisch-Orthodoxe Gottesdienste.
Kontakt
Griechisch-Orthodoxe Kirche
Gladiolenstrasse 2, 4142 Münchenstein.
Telefon 061 411 40 93, Natel 079 831 02 79 (Révérend Père Ilias Papadopoulos)
Mail: <email-pii>
www.orthkiba.org
Geschichte
Schon in der Frühzeit des Christentums breitete sich die christliche Lehre in Griechenland aus. Die griechische Kirche gehörte zum weströmischen Patriarchat. Erst 732/33 wurde sie dem Patriarchat von Konstantinopel unterstellt. Beharrlich hielten die Griechen an der Orthodoxie fest. Weder liessen sie sich der katholischen Hoheit unterstellen, noch nahmen sie unter den Osmanen den Islam an. Erst 1833 wurde die Griechisch-orthodoxe Kirche als autokephal (selbständig) erklärt und 1850 vom Ökumenischen Patriarchat anerkannt.
(Sehen Sie dazu auch die Selbstdarstellung)
Die ersten griechischen Einwanderer kamen im 18. Jahrhundert in die Schweiz.
Vor dem 1. Weltkrieg wurde in Lausanne die erste Gemeinde gegründet.
Am 2. Oktober 1982 erklärte das Patriarchat von Konstantinopel die Schweiz zur selbständigen Diözese.
Schon 1983 lebten etwa 8'000 griechisch-orthodoxe Christen in der Schweiz.
Die Gemeinde in Basel ist eine typische Immigrantengemeinde. So besteht der Zusammenhalt vor allem durch die gemeinsame Sprache. Es ist sicher kein Zufall, dass der Pfarrer gleichzeitig Griechischlehrer ist.
Von 1981 bis Anfangs 2003 teilten sich die Griechisch-orthodoxe und die Serbisch-Orthodoxe Kirche die St. Alban-Kirche.
Von 2002 - 2003 wurde in Münchenstein eine eigene Kirche gebaut. Die feierliche Weihe fand am 12. Oktober 2003 durch den Oekumenischen Patriarchen Bartolomäus I. statt.
In der letzten Zeit wurden Deckenmalereien angebracht, die beinahe fertig sind.
Zur Pfarrei in Basel zählen über 600 Familien aus der Region mit etwa 1300 Personen, darunter viele junge Familien.
Lehre und Ziele
Die Lehre der Griechisch Orthodoxen Kirche weicht nicht stark von der Römisch-katholischen und gar nicht von der Serbisch-Orthodoxen Kirche ab.
Die Selbstbezeichnung «orthodox» bedeutet «rechtgläubig» und «auf rechte Weise Gott die Ehre gebend». Orthodoxie ist weniger eine Frage der Lehre, als des Vollzuges der Lehre, der «Göttlichen Liturgie». Die Mitte ist die Eucharistie, der ein Priester vorsteht.
Die autokephalen orthodoxen Kirchen anerkennen sich gegenseitig. Bis auf die Sprache sind sie eigentlich gleich. So wird zum Beispiel in der Griechisch-Orthodoxen Kirche weiterhin das Altgriechisch verwendet. Die kleinen Unterschiede in der Liturgie sind zu vernachlässigen.
→ Selbstdarstellung
Zusammenarbeit
Die Gemeinde war während Jahrzehnten Gast in einer reformierten Kirche.
Gute Beziehung zu allen Kirchen.
Der Pfarrer arbeitet auch in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Baselland, respektive «Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Basel-Landschaft und Basel-Stadt» mit.
Er ist der Präsident der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Baselland.
→ Neues Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Kanton Baselland (ACKBL)
Organisation, Finanzen
Die Gemeinde Basel ist rechtlich eine selbständige Stiftung, unterstellt der Griechisch-orthodoxen Metropolie der Schweiz.
Geistliches Oberhaupt ist der Metropolit.
Die Pfarrei umfasst fünf Kantone: Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, Aargau, Jura sowie die angrenzenden Gebiete in Deutschland und Frankreich.
Weitere Griechisch-orthodoxe Kirchen und Gemeinden in der Schweiz bestehen in Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, Olten, St. Gallen, Solothurn und in Zürich.
Die Einnahmen der Kirche bestehen aus freiwilligen Spenden und dienen zum Unterhalt ihrer hl. Kirche.
Das Geld wird durch den Stiftungsrat verwaltet.
Selbstdarstellung:
«Der Pfarrer der Gemeinde ist vom griechischen Staat bestellt und gleichzeitig auch der Lehrer im Mittleren Schulwesen für den muttersprachlichen Unterricht in den Schulen von Basel und Schönenwerd, jene nach dem Schulsystem in Hellas organisiert sind. Deswegen wird er auch vom griechischen Staat entschädigt. Als Pfarrer ist er zuständig für die Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Seelsorge, Diakonie und Krankenbesuche.»
Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Kirche im neutraditionellen Stil an der Gladiolenstrasse 2 in Münchenstein (Tram 10, Haltestelle Zollweiden): Gottesdienstraum, Gemeindesaal, kleiner Saal, Pfarrbüro, Pfarrhaus.
- Griechisch-orthdoxe Kirche der Göttlichen Weisheit («Kuppel − Tempel − Minarett» ist ein Projekt des Zentrums Religionsforschung der Universität Luzern.)
- Gottesdienste
Sonntag 9.15 - ca. 11.30 Uhr Morgengebet (Orthros) und Liturgie.
Samstag 18.00 Uhr Vesper.
Taufen, Trauungen, Beerdigungen (sofern nicht in Griechenland).
Sakrament der Busse nach Absprache.
Das Patronsfest wird am Pfingstsonntag gefeiert.
Bei den Festen der grossen Heiligen wird die Liturgie gefeiert.
Frauengruppe.
Sprach- und Religionsunterricht für etwa 50 Kinder und Jugendliche in der Region.
Für Seelsorge und Diakonie ist der Pfarrer zuständig.
Er wird durch Gemeindeglieder unterstützt, besonders bei Krankenbesuchen.
Ein Jahresprogramm wir per Post an alle hellenischen Familien der Region gesendet. und ist auch im Internet.
Weitere Links
(Für die Inhalte der verlinkten Seiten übernehmen wir keinerlei Verantwortung!)
Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland
The official website of the Church of Greece
Griechisch-Orthodoxe Kirche Agios Dimitrios, Zürich
Paroisse grecque orthodoxe de Genève
Paroisse grecque orthodoxe de langue arabe de la Résurrection. Genève (Chambésy)
Eglise grecque orthodoxe Saint-Gérassimos. Lausanne.