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Rettung für verletzten Schwan
Solothurn/SO. Montag, 15. Juni 2015. In der vergangenen Woche konnten die Schifffahrtspolizei und ein Wildhüter einen verletzten Schwan einfangen, an dessen Kopf sich ein Angelhaken und eine Angelschnur verheddert hatten. Nach der „Notoperation“ schwamm das Weibchen zurück zu ihren acht Jungtieren.
Am Donnerstagmorgen, 11. Juni 2015, patrouillierte die Kantonspolizei Solothurn mit dem Polizeiboot auf der Aare. Zwischen dem Hafen Lido und der Wengibrücke meldeten sich mehrere Passanten und wiesen auf einen verletzten Schwan hin, der sich in dem Gebiet aufhielt. Eine ähnliche Meldung ging von einem Kursschiff ein.
Die Polizei konnte daraufhin das verletzte Tier finden. Der Hals des Schwans hatte sich in einer Angelschnur verheddert, im Hals steckte ein Angelhaken und die Schnur befand sich im Schnabel. Das Weibchen hatte acht Jungtiere bei sich.
Die Polizei besorgte daraufhin ein Fangnetz und fing den Schwan ein. Ein eingetroffener Wildhüter konnte schliesslich den Angelhaken und die Schnur entfernen. Nach der "Notoperation" erholte sich das Tier und schwamm zurück zum Rest der Familie.