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Regionalkonferenzen dienen der verbindlichen regionalen Zusammenarbeit der Gemeinden. Sie sind gemeinderechtliche Körperschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die Organisation der Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM gestaltet sich wie folgt:
Die 79 Gemeindepräsidien bilden die Regionalversammlung. Sie ist das politische Herz der Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM. Die Regionalversammlung ist öffentlich, tagt in der Regel zweimal pro Jahr und fällt verbindliche strategische Entscheide. Gewisse Beschlüsse der Regionalversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum.
Die Geschäftsleitung wird aus der Mitte der Regionalversammlung gewählt. Sie bereitet deren Geschäfte vor und koordiniert die Tätigkeit der verschiedenen Organe der Regionalkonferenz und der Teilkonferenzen. Sie vertritt die Regionalkonferenz gegen aussen, sorgt für die Information der Öffentlichkeit und stellt die politischen Kontakte zu den Gemeinden, kantonalen Behörden sowie zum Bund und weiteren Partnern sicher.
Die Kommissionen haben eine wichtige Meinungsbildungsfunktion. Sie tragen die Verantwortung für die fundierte inhaltliche Vorbereitung der Geschäfte der Regionalkonferenz. Sie bearbeiten die Geschäfte zur Entscheidreife, betreuen deren Konsultationsverfahren und unterbreiten der Regionalversammlung ihre Anträge direkt.
Die Geschäftsstelle ist die zentrale koordinative und administrative Drehscheibe der Regionalkonferenz Bern-Mittelland. Ihre Aufgaben umfassen die Koordination der einzelnen Fachbereiche, die Administration, die Bereiche Personal, Kommunikation, Finanz- und Rechnungswesen sowie das Controlling und Reporting.