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Frauengesundheit ist kein isoliertes Phänomen, sondern wird bedingt und beeinflusst durch einer Vielzahl miteinander verknüpfter Faktoren – so der Tenor des MMS-Workshops vom 3. Juni 2004. Drei konkrete Projekterfahrungen aus dem MMS-Netzwerk zeigten die Vielschichtigkeit der Problematik und konkrete Möglichkeiten um Frauen in ihren (Gesundheits-) Bedürfnissen und Interessen zu stärken.

Gespräch an einem Anlass der Weltgesundheitsorganisation am Internationalen Tag der Frau 2004 zum Thema Frauen und HIV/Aids. (c) WHO / P. Virot
Von den einzelnen Projekten ausgehend erstellten die 24 TeilnehmerInnen mittels der Methode des Group Model Building "Landkarten", die Frauengesundheit als einen Faktor in einem komplexen Systems bildlich darstellten. Darauf aufbauend wurde versucht, konkrete Massnahmen im Umgang mit Gender und Frauengesundheit im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit zu identifizieren.
Die Frage, wie über einzelnen "Frauenprojekte" hinausgehend Gender und Frauengesundheit systematisch in alle Programme und in die Kultur und Denkweise aller in der IZA tätigen Organisationen integriert werden kann, wird uns auch weiterhin beschäftigen.