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Der Schweizer Franken gehört zu den traditionsreichsten Währungen der Welt. Zurück geht er auf das Jahr 1798, als die Franzosen in der besetzten Schweiz den "franc de Suisse" einführten. Zwar löstesich 1808 die Schweiz wieder von der französischen Besatzung, der Schweizer Franken jedoch blieb Allerdings nur als Münzgeld, denn 1907 erhielt die Schweizerische Nationalbank erst das alleinige Recht, Banknoten auszugeben. 1918 kam die dritte und vorerst letzte Serie auf den Markt, der Zweite Weltkrieg verhinderte die vierte. 1956 wurde dann die fünfte Banknoten-Serie offiziell verausgabt: Eswar die bis dahin gestalterisch anspruchsvollste!
Die fünfte Banknoten-Serie feierte gleich drei Premieren: Zum ersten Mal gab es eine 10 Franken-Note. Zum ersten Mal gab es nach dem ZweitenWeltkrieg eine neue Banknoten-Serie. Und zum ersten Mal wurden Graphiker statt Künstler für die Entwürfe beauftragt! Gleich drei Gründe, die Banknoten genauer zu betrachten: Auf der 10 Franken-Banknote ist der Schweizer Dichter Gottfried Keller zu sehen, der schon zu Lebzeiten als einer der bedeutendsten Vertreter des bürgerlichen Realismus galt. Er und Henri Dufour, abgebildet auf der 20 Franken-Note, sollen für eine weltoffene und solidarische Schweiz stehen. Und wer könnte das besser symbolisieren als General Dufour, der Mitbegründer des Roten Kreuzes? Das dachte sich wohl auch der Schöpfer der Motive, Hermann Eidenbenz.
Die vier höherwertigen Banknoten der fünften Serie wurden von Pierre Gauchat entworfen. Er griff ebenfalls auf tiefe Symbolik zurück: Seine Entwürfe zeigenkünstlerische Allegorien auf Fruchtbarkeit (50 Franken), Nächstenliebe (100 Franken), Hoffnung (500 Franken) und Tod (1000 Franken). Für viele hat dabei der 100 Franken-Schein das ausdrucksstärkste Motiv: den Heiligen St. Martin! Die Banknote zeigt die Szene, in der der Heilige seinen Mantel mit einem armen Bettler teilt.
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