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Unwetter im Rückblick
Orkan "Gerda" trifft Süden
Blockierte Straßen und Schienen
Tief "Gerda" zog am Montag, den 12.01.2004 über Deutschland hinweg und sorgte in der Südhälfte verbreitet für Sturm- und Orkanböen. Die größte Windspitze wurde mit 205 km/h auf dem knapp 1900 Meter hohen Wendelstein gemessen. 169 km/h registrierte man auf dem Feldberg im Schwarzwald, 156 km/h im Weinbiet (Vorderpfalz) und 122 km/h auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald.
In Rheinland-Pfalz, vor allem aber in Bayern und Baden-Württemberg mussten zahlreiche Straßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Auch der Schienenverkehr war wegen blockierter Gleise beeinträchtigt. Außerdem kam es immer wieder zu witterungsbedingten Unfällen. Auch Österreich und die Schweiz waren verstärkt von den Auswirkungen des Sturmtiefs betroffen.
Der Tiefdruckkern von "Gerda" verlagerte sich am 12.01.2004 vom Norden Frankreichs über die Mitte Deutschlands bis nach Südpolen. Da die größten Windgeschwindigkeiten immer südlich des Zentrums erreicht werden, blieb der gesamte Norden Deutschlands diesmal von Sturmschäden verschont.