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Neben Wirtschaftlichkeit und Eleganz gibt die optimale Verwendung des Baustoffs Beton den Ausschlag, diesen Entwurf im Wettbewerb von 1949 den anderen Projekten vorzuziehen. Das Verfahren suchte nach Lösungsvorschlägen, die in den AMPs in Emmen und Romont ausgeführt werden sollten. Unterschiede im Baugrund liessen in Emmen aber ein anderes Konzept als in Romont zu.
1950 werden zwei praktisch identische Hallen realisiert. Zusammen bilden sie eine über 300m lange Torfassade, die den Manöverier- und Abstellplatz der Anlage begrenzt. Die Dachkonstruktion der einstöckigen, ungeheizten Hallen von 154 m Tiefe und 30 m Breite ruht in der Tor- und Rückfassade lediglich auf schlank dimensionierten T-förmigen Betonstützen. Der stützenlose Innenraum wird von der Bewegung des mehrfach gefalteten fensterlosen Dachs geprägt. Die Halle wird über Fenster in den Bogenfeldern des Dachs von beiden Seiten ausreichend belichtet. Drei vertikale Betonsprossen teilen die fünfeckigen Bogenfelder in der Rückfassade in vier Felder, in welche die noch originalen Metallrahmen der Fenster eingepasst sind. Diese sind mit trapezförmigen Kippflügeln ausgestattet. Für die sorgfältig bis ins kleinste Detail geplante Halle liegen Pläne in den Massstäben von 1:100 bis 1:1 vor. Sie zeugen vom hohen Gestaltungswillen des entwerfenden Ingenieurs W. Pfeiffer aus Winterthur, der sich in Fachkreisen mit der Ausführung der «Maillart»-Brücke in Winterthur-Töss einen Namen gemacht hatte.
Baujahr: 1950
Architektur: Ingenieurbüro W. Pfeiffer Winterthur
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AMP Einstellhallen 3/5
AdresseSchürstrasse, 6032 Emmen
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz