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Pech für die jüngste Schweizer Fluggesellschaft: Einer der drei Airbus A319 von Chair Airlines erlitt bei der Wartung in Neapel einen technischen Totalschaden und steht nicht mehr zur Verfügung, wie CEO Shpend Ibrahimi bestätigt. Ein Hangar-Tor hatte das Flugzeug so stark beschädigt, dass eine Reparatur zu teuer wäre. Es wird nun als Ersatzteillager ausgeschlachtet.
Trotzdem hatte Chair noch Glück im Unglück. «Aufgrund des Corona-bedingt reduzierten Flugbetriebes kam es dadurch aber zu keinen Flugausfällen», erklärt Ibrahimi. «Im Sommer 2021 werden wir ein Ersatzflugzeug im Einsatz haben. Währenddessen suchen wir eine geeignete Maschine, um unsere Flotte zu gegebener Zeit wieder zu komplettieren.»
Bei dem kaputten Flugzeug handelt es sich um die Maschine mit der Immatrikulation HB-JOH, die bereits 2015 beim kurzlebigen Hotelplan-Projekt Holiday Jet im Einsatz stand. Anschliessend flog der Airbus A319 wieder für die mittlerweile untergegangene Schweizer Germania Flug.
Und ausgerechnet dieser Jet war auch der erste, der die Farben von Chair in die Welt hinaus trug. Mit dem Ende dieser Maschine geht der noch jungen Airline ein Stück ihrer Frühgeschichte verloren. (TI)