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G
Gast
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Die Überzeugung, dass regelmäßiger Sex lebensnotwendig ist, wird heutzutage überall dargestellt und von allen Seiten genährt und als Realität übernommen. Ich kann sie auch vielen Beiträgen hier entnehmen (zb Zitaten wie: "sexlose Beziehung? Warum dann überhaupt Beziehung?").
Die Frage, warum eine "Beziehung", wenn kein Sex, ist durchaus berechtigt, und hat nichts damit zu tun, ob Sex überlebensnotwendig ist oder nicht.
Warum denn eine Beziehung, wenn einem der Sex nicht gefällt? Dann könnte man doch genauso gut den Sex ganz weglassen, und eine Freundschaft führen? Die Frauen erkaufen sich aber etwas mit dem Sex in solchen Fällen. Das ist alles. Und da sie nicht zugeben, was sie sich erkaufen, ist es so paradox, dass sie einerseits sagen, Sex sei nicht so wichtig, andererseits aber ab und zu Sex mit ihrem Partner haben, denn sonst hätten sie einfach eine Freundschaft, eine WG, und würden es nicht zwanghaft zur "Beziehung" machen wollen. Oder sagen solche ehrlich zu dem Partner, ich hätte gerne eine Beziehung, aber ohne Sex? Nein, ab und zu geben sie Sex, um etwas dafür zurückzubekommen. Und das ist der Kuhhandel, den manche zu Recht kritisieren. Und wenn der Mann eine Frau findet, mit der er mehr als das für den Handel nötige erleben kann, geht er natürlich. Das ist einfach nur die logische Folge.