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Neben der Verkehrsentlastung der Innenstadt kommt der Aarebrücke eine städtebauliche und landschaftsräumliche Bedeutung zu, da sie die Potenziale des nördlichen Grüngürtels mit dem Entwicklungsgebiet der Industrie verbindet. Das 500 Meter lange Bauwerk wird über die heterogene Siedlungsstruktur hinweg als gestalterische Einheit in Beton verstanden, in angemessener Schlichtheit im Gebiet der Agglomeration. Die funktionalen und technischen Rahmenbedingungen über bebautem und teils denkmalgeschütztem Gebiet überbrückt das Konzept eines Durchlaufträgers. Die kontinuierlich bis zur Querung der Aare rhythmisch zunehmenden Pfeilerabstände machen jedes Glied zum präzisen Teil des Ganzen. Der räumliche Höhepunkt über dem Fluss zeichnet sich nicht nur durch die Progression der Spannweiten aus, sondern auch durch die feine Veränderung vom Flach- zum Voutenträger. Die meist nur in Sequenzen wahrgenommene Grossform wird durch die Ordnung ihrer Teile und die Gestaltmerkmale zum Kontinuum im Stadtraum verbunden.