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Die Bodenbearbeitung soll dazu beitragen, eine günstige und stabile Bodenstruktur zu erhalten und den Kulturen gleichzeitig gute Aufwuchs- und Wachstumsbedingungen anzubieten (SVIAL, 1989). Zu erreichen ist dies namentlich durch eine reduzierte Bodenbearbeitung sowie durch Direktsaat, welche die Gefahr einer abnehmenden Bodenfruchtbarkeit in den Ackerbausystemen verringert.
Wir untersuchen den Einfluss reduzierter - oder bodenkonservierender - Anbautechniken auf die Pflanzenernährung, die Unkrautbekämpfung und die Leistungsfähigkeit der Kulturen. Diese Faktoren sowie die Entwicklung der Bodeneigenschaften werden insbesondere in einem langfristigen Versuch untersucht, der das Pflügen mit drei pfluglosen Bodenbearbeitungen vergleicht.
- Konservierende Bodenbearbeitung und Bodenbedeckung durch Pflanzen vor dem Maisanbau (seit 2010)
- Langfristiger Versuch mit Vergleich von Pflügen, pflugloser tiefer Bodenbearbeitung und oberflächlicher Bodenbearbeitung seit 1969 sowie Direktsaat seit 2008
- CC4CA: Cover Crops for Conservation Agriculture (Bodenbedeckung durch Pflanzen in der konservierenden Landwirtschaft),
- Hubs46: Innovation hubs for evaluation and adoption of soil improving cropping systems
im Rahmen des Schweizerischer Nationalfonds NFP 68 "Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden"
Melander B., Munier-Jolain N., Charles R., Wirth J., Schwarz J., van der Weide R., Bonin L., Jensen P. K., and Kudsk P., 2013.
European perspectives on the adoption of non-chemical weed management in reduced tillage systems for arable crops.