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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00776 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 19. März 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1950 geborene und als Aussendienstmitarbeiter/Verkaufsleiter tätig gewe sene X.___ meldete sich am 1 3. September 2002 ( Urk. 8/3) unter Hinweis auf einen Verkehrsunfall vom 9. Februar 1993 und seither bestehende Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach durchgeführtem Rechtsmittelverfahren gegen die rentenabweisende Verfügung vom 1 4. Juni 2004 ( Urk. 8/36), in welchem zuletzt das Bundesgericht mit Urteil vom 1 4. November 2007 ( Urk. 8/90) einen Anspruch auf eine Viertelsrente spä testens ab Februar 2005 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % und die Rückweisung der Sache zur Festlegung des exakten Rentenbeginns an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, bestätigt hatte, sprach diese dem Versicherten mit Verfügung vom 4. April 2008 ( Urk. 8/107 und Urk. 8/96) die Rente wie festgestellt zu unter Vorbehalt des Ergebnisses der weiteren Abklärungen. Auf die dagegen erhoben e Beschwerde ( Urk. 8/108 und Urk. 8/115) wurde mit Beschluss des hiesigen Gerichtes vom 1 7. Juni 2010 (Urk. 8/180) nicht eingetreten (Prozess IV.2008.00809). 1.2 Am 1 1. Februar 2009 ( Urk. 8/134) hatte der Versicherte die IV-Stelle über einen am 1 7. Oktober 2008 erlittenen Unfall orientiert, bei dem er auf seinem Motor rad von einem Personenwagen angefahren wurde ( Urk. 8/133/1-2). Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische Abklärungen und holte namentlich da s polydisziplinäre Gutachten des Begutachtungsinstitut s Y.___, vom 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) sowie die neurologische Expertise des S pitals Z.___, Klinik für Neurologie, vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200) ein. Nach Eingang weiterer medizinischer und erwerblicher Unter lagen verneinte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2/1-2) einen Rentenanspruch vor Februar 2005 und sprach dem Versicherten – auf grund einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Rahmen des erneu ten Unfalls und nach Ablauf der entsprechenden Dreimonatsfrist – ab 1. Januar 2009 eine halbe Rente (samt Kinderrente) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. 2. Gegen die Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. August 2012 Beschwerde und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente ab 1. Januar 2009 ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle ersuchte am 1 4. September 2012 ( Urk. 7) um Abweisung der Beschwerde. Am 2 4. Juni 2013 ( Urk. 9) ergänzte der Beschwerdeführer seine Ausführungen unter Auflage neuer Arztberichte (Urk. 10/1-4). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 13 und Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Gemäss Art. 88a Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Zunahme der Hilflosigkeit oder Erhöhung des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesent liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Art. 29 bis IVV ist sinngemäss anwendbar. 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer Verfügung aus, der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers habe sich ab Zeitpunkt des Unfalls vom 1 7. Oktober 2008 verschlechtert, seither sei von einer 50%igen Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit in bisheriger und leidensangepasster Tätigkeit bei einer Präsenzzeit von 100 % auszugehen. Dies führe zu einem Invaliditätsgrad von 50 % ( Urk. 2 Verfügungsteil 2). 2.2 Der Beschwerdeführer schloss dagegen auf eine vollumfängliche Arbeitsun fähig keit, kritisierte vorweg – aus einzeln dargelegten Gründen - das dem Ent scheid zugrunde liegende Y.___ -Gutachten und verwies auf DTI-MRI-Bil der, welche eine Hirnverletzung dokumentierten. Sodann erwähnte er eine bereits aus neuropsychologischer Sicht attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit sowie eine solche von 90-100 % aus psychiatrischer Sicht ( Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 13 ). 3. 3.1 Die Ärzte des Instituts Y.___ stellten in ihrem (ersten) Gutachten vom 1 3. April 2004 (Urk. 8/28/2-31) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26): 1. Status nach Frontalkollision vom 09.02.1993 - Halswirbelsäulen-( HWS ) -Distorsion oder HWS-Abknicktrauma (ICD-10 S13.4), persistierendes, heute leicht bis mässig ausgeprägtes, linksbetontes, unteres Zervikalsyndrom (ICD-10 M53.0) mit leichter, schmerzhafter Funktionseinschränkung mit zervikaler und zervikozephaler Symptomatik von teilweise migräniformem Charakter - Lendenwirbelsäulen-( LWS ) -Distorsion, persistierende lumbovertebrale Beschwer den (ICD-10 M54.5) - Leichte traumatische Hirnverletzung, persistierende leichte kognitive Defi zite (ICD-10 F06.7) 2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) Als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit qualifizierten die Gutachter einen Verdacht auf eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach akuter Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0) sowie einen fortgesetzten Nikotinkonsum (zirka 20 Packyears ; ICD-10 F17.1). Die Gutachter führten aus, dass die neurologischen Beschwerden im Vorder grund stünden und sich beim Exploranden aktuell ein linksbetontes unteres, leicht bis mässig ausgeprägtes Zervikalsyndrom mit leichter Funktionseinschränkung, eine leichte Koordinationsstörung im Bereich der rechten Hand, die nicht sicher zuordenbar sei, und eine wahrscheinlich zentrale oder zervikogene Gleichgewichtsstörung zeigten. Aufgrund der objektivierbaren neuropsycholo gischen Befunde - persistierende Verlangsamung und Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwierigkeiten - sowie aufgrund des schmerzbedingten Pausenbedarfs bestehe im angestammten Bereich bei ganztägiger Zumutbarkeit eine Leistungseinschränkung von zirka 30 %, wobei in einer Verweisungstätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei (S. 27 f.). Aufgrund der anam nestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei die 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit ondulierendem Verlauf ab dem Unfalldatum anzu nehmen. Mit zunehmendem Alter und dabei altersmässig abnehmenden Kompensationsmöglichkeiten - mitunter in Folge der Hirnalterung – manifestierten sich die Einschränkungen immer deutlicher (S. 28). 3.2 3.2.1 Am 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) erstatteten die Ärzte des Instituts Y.___ ihr zweites Gutachten. Dieses basierte auf den Vorakten sowie einer internistischen, psychi atrischen und neurologischen Untersuchung (S. 2 ff., S. 17 ff. und S. 20 ff.). Die Gutachter, PD Dr. med. A.___, i nternistische-/allgemeinmedizinische Fallführung, Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. C.___, FMH Neurologie, stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 25): 1. Chronisches zervikozephales und lumbales Schmerzsyndrom sowie chroni sches zervikobrachiales Schmerzsyndrom links (ICD-10 M53.0, M54.5, R52.2) - Status nach zwei Unfällen mit HWS-Belastung am 9. Februar 1993 sowie am 1 7. Oktober 2008 (ICD-10 S13.4) - Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung mit wahrscheinlich persis tierenden leichten kognitiven Defiziten am 9. Februar 1993 (ICD-10 S06.0) - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990 2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie einer beginnenden Radiokarpalarthrose links (ICD-10 M19.9) bei Status nach U l narverkürzungsosteotomie links sowie Status nach Radiusfraktur links mit konsekutiver Ulnaüberlänge und ulnocarpalem Impingement am 4. August 2004 zu. 3.2.2 Die Gutachter verwiesen auf geklagte konstante, drückende Kopfschmerzen, rezi di vierende Nackenschmerzen mit zum Teil elektrisierender Schmerzausstrahlung in den linken Oberarm, zudem etwa alle zwei Tage auftretende lum bale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke, selten ins rechte Bein. Dane ben berichte der Beschwerdeführer über kurzzeitig auftretende Visusstörungen, eine Tagesmüdigkeit und eingeschränkte Konzentration sowie traurige Grundstimmung. Aufgrund dieser Beschwerden vermöge sich der Beschwerdeführer keine berufliche Tätigkeit vorzustellen (S. 26). 3.2.3 Die Gutachter schilderten eine praktisch frei bewegliche HWS in der klinischen Untersuchung. Weder zervikal noch lumbal liessen sich eine radikuläre Reiz- bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik nachweisen, die vom Beschwerde führer angegebene Sensibilitätsverminderung im Bereich des linken Armes habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Als einziger pathologischer Befund zeige der Beschwerdeführer beim freien Gehen ein diskret eingeschränktes Mit schwingen des rechten Armes. Insgesamt bestehe in der aktuellen neurologi schen Untersuchung ein ähnliches Zustandsbild wie anlässlich der Begutach tung durch den Neurologen des Instituts Y.___ im Jahr 200 3. Auch wenn der Beschwerde führer eine Konzentrationsstörung und kognitive Störungen angebe, seien diese anlässlich der Untersuchungssituation nicht offensichtlich. Für die im MRI des Schädels vom 2 2. Januar 2009 bei Prof. D.___ in E.___ festgestellten ver schiedensten zerebralen Läsionen (Urk. 8/161/31-41) liessen sich keine klini schen Korrelate nachweisen. Zusammengefasst könnten die vom Beschwerde führer beklagten Beschwerden mit konsekutiv subjektiv empfundener hoher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der somatisch fassbaren Befunde nicht nachvollzogen werden. Aufgrund der objektiv fassbaren degenerativen Veränderungen im mittleren HWS-Bereich bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % für körperlich leichte bis kurzzeitig mittelschwer belastende Tätigkeiten, wie sie die angestammte Tätigkeit als Verkäufer von Schreibgeräten auch darstelle. Aus psychiatrischer Sicht könne die Diagnose einer aktuell leichtgradig ausge prägten rezidivierenden depressiven Störung gestellt werden. Auch aus psychi atrischer Sicht fänden sich keine Hinweise auf eine schwere kognitive Störung, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigten. Die aus psychiatrischer Sicht attestierte Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % wirke nicht additiv zur somatischerseits attestierten Einschränkung der Arbeits fähigkeit, es könnten die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen von Pausen und zur Erholung genutzt werden. Aus internistischer und anderweitiger somatischer Sicht bestünden keine Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. 3.2.4 Aus polydisziplinärer Sicht befanden die Gutachter lediglich körperlich schwere Tätigkeiten für nicht zumutbar. Für sämtliche körperlich leichten bis kurzzeitig mittelschwer belastende n Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähig keit von 70 %, welches Pensum vollschichtig angesetzt werden könne mit redu ziertem Rendement (S. 26 f.). Seit der Begutachtung durch das Institut Y.___ im Dezember 2003 habe sich keine Veränderung des Gesundheitszustandes ergeben (S. 28). 3.3 3.3.1 Prof. Dr. phil. F.___, wissenschaftlicher Abteilungsleiter, und Dr. phil. G.___, Neuropsychologe, Klinik für Neurologie, Spital Z.___, beschrieben nach verschiedenen Testungen und Studium der Vorakten in ihrem neuropsycholo gischen Gutachten vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200, vgl. S. 6) eine mittel schwere Aufmerksamkeitsstörung als im Vordergrund stehend, welche sowohl klinisch beobachtbar als auch formal objektivierbar sei. In der klinischen Beobachtung sei ein sprunghafter Aufmerksamkeitsfokus sowie eine erhöhte Ablenkbarkeit eruierbar. Diese wiederspiegelten sich auch im formalen Denken, welches häufig sprunghaft sei. Der Beschwerdeführer sei immer wieder durch innere Reize abgelenkt und habe Schwierigkeiten, seine Konzentration zu fokussieren. Testpsychologisch seien in einigen Aufmerksamkeitsteilbereichen (tonische und phasische Alertness, geteilte Aufmerksamkeit) mittelschwer bis schwer verlangsamte Reaktionszeiten sowie eine erhöhte Schwankungsbreite der Reaktionszeiten festzuhalten. Zusätzlich seien in den meisten Aufmerksam keitsaufgaben leicht bis mittelschwer erhöhte Auslassungs- und Fehlerquoten eruierbar, insbesondere wenn der Beschwerdeführer die Aufgabe unter belasten dem Zeitdruck zu lösen habe. Die erhöhte Fehleranfälligkeit zeige sich auch im exekutiven Bereich (kognitive Umstellfähigkeit); hier seien zudem die Leistun gen in der verbalen Flüssigkeit (phonematisch- und semantisch-lexikalisch), in der Merkspanne (verbal u nd visuo -räumlich) sowie die Arbeitsgedächtniskapazität (modalitätsunabhängig) grenzwertig. Die Spontansprache sei bis auf den sprunghaften und abgehackten Erzählstil flüssig, gelegentlich seien Wortfindungsstörungen eruierbar. Ansonsten bestünden keinerlei sprachliche Stö rungen, insbesondere das Sprachverständnis und sprachassoziierte Funktionen (Lesen, Schreiben, Rechnen) seien unauffällig. Anhaltspunkte für eine Störung der Sprachverarbeitung fänden sich keine, auch seien die Leistungen in der sprachlichen Flexibilität, wenn auch nicht hervorragend, so doch innerhalb des Bereichs der ausbildungskorrigierten Normwerte. Auch der Umgang mit Zahlen liege innerhalb des Bereichs möglicher Normvarianten und sei nicht als defizitär zu bezeichnen. Ebenfalls unauffällig seien die Leistungen in den Bereichen ver bales und figurales episodisches Gedächtnis, praktische Handlungen, visuelle Wahrnehmung und Visuo -Konstruktion. Die Experten führten weiter aus, sowohl aus den anamnestischen Angaben, dem klinischen Bild (Verzweiflung, Ratlosigkeit, Weinen) und nicht zuletzt aus einer standardisierten Selbstbeurteilung ergäben sich Hinweise auf eine manifeste Depression sowie der Verdacht einer reaktiven Angststörung. Zudem ergebe sich aus einer standardisierten Selbstbeurteilung zu Erschöpfungssymptomen zusammen mit der bekannten Schlafstörung (Schlaf-Apnoe und PLM Syndrom) Hinweise auf ein Fatigue -Syndrom, welches insbesondere den kognitiven Bereich betreffe. Umso mehr müsse als positiv hervorgehoben werden, dass der Beschwerdeführer während der über 3½-stündigen Untersuchung eine gute all gemeine Belastbarkeit aufgewiesen habe und kooperativ und anstrengungsbereit teilgenommen habe. Zusammengefasst verwiesen die Gutachter auf eine mittelschwere kognitive Störung, welche nahezu ausschliesslich die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfunktionen betreffe. Die beklagten Symptome seien somit objektivier- und nachvollziehbar. Diese seien aus neuropsychologischer Sicht multifaktoriell erklärbar. Zum einen seien die kognitiven Defizite als Residualsymptomatik der stattgehab t en Unfälle 1993 und vor allem 2008 zu bewerten, zum anderen seien die Befunde allenfalls zu einem gewissen Grad durch die reaktive Depression, die in den Akten diskutierte reaktive Angststörung und die Schlafstörung sowie die chronische Schmerzsymptomatik mitbedingt (S. 6). 3.3.2 Die Gutachter stellten folgende Diagnose (S. 6 f.). - Mittelschwere kognitive Störung mit im Vordergrund stehenden Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefiziten (verlangsamte kognitive Verarbei tungsgeschwindigkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, reduzierte Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsfokussierung, erhöhtes Fehlverhalten, Aufmerksamkeitsschwankungen), grenzwertige exekutive Defizite (verbale Flüssigkeit und Arbeitsgedächtniskapazität) - Depression, Verdacht auf reaktive Angststörung und Fatigue -Syndrom - Bekannte Schlafstörung (Schlaf-Apnoe, PLM). 3.3.3 Die Arbeitsfähigkeit erachteten sie aus rein neuropsychologischer Sicht als zu 50 % bei einer 100%igen Präsenzzeit gegeben. Da sich die Aufmerksamkeitsstörung auf jedwede Tätigkeit (auch einfache, repetitive und manuelle Arb eiten) negativ auswirken dürfte, gelte für die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit die gleiche Einschätzung. In zeitlicher Hinsicht gingen sie von einer seit 1995 bestehenden Einschränkung von 20 % und einer Verschlechterung nach dem zweiten Unfall im Oktober 2008 aus (S. 7). 3.4 Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 1 4. Januar 2012 ( Urk. 8/217/1-12) einen Status nach Schädel-Hirn-Traumata in den Jahren 1993 und 2008, einen Verdacht auf Frontalhirnstörung/zentrale Antriebsstörung, depressive Verstimmungen sowie einen Ver dacht auf eine narzisstische Persönlichkeit ( Ziff. 2.1). Er beurteilte das psychische Zustandsbild als Ausdruck einer traumatisch beding ten hirnorganischen Störung kombiniert mit den Persönlichkeitseigenschaften und reaktiven Verstimmungen. Die Arbeitsfähigkeit sei ausseror dentlich schwierig und für ihn nicht abschliessend zu beurteilen. Einerseits müsste der Beschwerdeführer über längere Zeit kontinuierlich bei verschiedenen Aktivitäten beobachtet werden können, anderseits müsste man einen besseren Einblick in seine praktische Lebensgestaltung gewähren. Aufgrund der bisheri gen Erfahrungen inklusive aller beschriebenen Befunde und erhaltenen Infor mationen kam Dr. H.___ zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zu 90 bis 100 % arbeitsunfähig sei ( Ziff. 7). 3.5 PD Dr. med. I.___, Chefarzt Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, von der Klinik J.___, Muskulo -Skelettal Zentrum, diagnostizierte mit Bericht vom 1 7. Juni 2013 ( Urk. 10/3) ein zervikoradikuläres Reiz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom C7 links bei Foramenstenose und foraminaler Diskushernie C6/7 links sowie bei Status nach Auffahrkollision 2008 mit Hirnkontusion. Unter Hinweis auf aktuelle Röntgenbilder verwies e r auf eine deutliche Osteochondrose C6/7 mit ventraler als auch posteriorer Osteophytose, eine leichte Rechtsdeviation der HWS im ap Strahlengang bei altersentsprechenden übrigen Segmenten. Im MRI vom Februar 2013 sei eine neuroforaminale Stenose C6/7 beidseits link s betont bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose dargestellt worden. PD Dr. I.___ empfahl - bei anhaltender Zervikobrachialgie links mit beginnen dem sensomotorischem Defizit - eine Dekompression und ventrale Stabilisationsoperation. 3.6 Am 1 8. Juli 2013 ( Urk. 14/1) berichteten der Spitalarzt Wirbelsäulenzentrum K.___ sowie Oberarzt Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie, Dr. L.___, Klinik J.___, über die vorgenommene ventrale Diskektomie, bilaterale foraminale Dekompression, Fusion mit Cornerstone -Cage und Zephirplatte. Sie schilderten einen komplikationsfreien postoperativen Verlauf mit deutlicher Verbesserung der Dysästhesien im Bereich der linken Hand und auch der links seitigen vorbestehenden Kraftminderung. 4. Der Beschwerdeführer selber beantragte die Ausrichtung einer höheren Rente ab 1. Januar 2009 (Unfall vom Oktober 2008 plus drei Monate ). Damit ist grund sätzlich u nbestritten, dass die mit Urteil des Bundesgericht s vom 14. November 2007 ( Urk. 8/90) festgelegte Viertelsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % ab Februar 2005 zur Ausrichtung gelangt. Dagegen ist nichts einzu wenden : Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen weiteren Abklärung en nach dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts ergaben, dass in der ange stammten Tätigkeit als Verkaufsleiter - neben der andauernden 30%igen Arbeits unfähigkeit seit dem ersten Unfall - erst ab 1 6. Dezember 2004 eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Bericht von Dr. med. M.___, Chirurgie FMH, vom 1 8. September 2008, Urk. 8/126). Die im Rahmen der Handoperation vom August 2004 attestierte Arbeitsunfähigkeit war ledig lich vorübergehender Natur (Bericht von Dr. med. N.___, Chirurgie FMH, vom 8. September 2008, Urk. 8/125). Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Par teien das Wartejahr mit einer durchschnittlich 40%igen Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit als im Januar 2005 erfüllt erachteten. 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach seinem Verkehrsunfall vom 1 7. Oktober 2008 und d i e Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (50 % ) vorweg auf das neuropsychologische Gutachten des Spitals Z.___ vom 1 8. Februar 201 1 ( Urk. 8/ 200/1-9 ). Dieses entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So beantworteten die Experten unter Verweis auf das Studium der Vorakten mit Anamneseerhebung, ihre medizinischen Testungen und entsprechenden Beobachtungen die Frage nach der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und bezifferten diese mit 50 % im Anschluss an den Unfall vom Oktober 200 8. Dieses Ergebnis begründeten sie differenziert und in nachvollziehbarer Weise, weshalb darauf abzustellen ist. Der Beschwerdeführer bestritt diese Einschätzung denn auch nicht und liess es diesbezüglich mit der Kritik am Gutachten des Instituts Y.___ und der dort unterlassenen neuropsychologischen Abklärung bewenden ( Urk. 13 S. 3 Ziff. 8). Dieser Vorhalt ist indes deshalb nicht zutreffend, weil sich Hinweise auf eine neuropsycholo gische Auffälligkeit erst im Rahmen einer Untersuchung bei Dr. med. O.___, FMH Neurologie, ergaben, welche erstmals am 3 0. April 2010 ( Urk. 8/174/1) kognitive Einschränkungen geschildert hatte. Es bestand demnach aus Sicht der Ärzte des Instituts Y.___ zum damaligen Zeitpunkt keine zwingende Veranlassung für eine neuropsychologische Abklärung. 5.2 Uneinigkeit herrscht zwischen den Parteien dagegen in Bezug auf die neurologi sche Seite. Hierzu ist festzuhalten, dass das Y.___ -Gutachten vom 3. November 2009 für die streitigen Belange umfassend ist, beantwortete es doch die Frage nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nach dem erneuten Unfall. Es beruht auf allseitigen Untersuchungen in inter nistischer, psychiatrischer und neurologischer Hinsicht, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich damit auseinander. Es wurde weiter in Kenntnis der Vorakten abgegeben und leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Die Schlussfolgerungen in der Expertise erscheinen sodann begründet, weshalb grundsätzlich von der attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, was innerhalb des von den Neuropsychologen definierten Rahmens ist. 5. 3 Der Beschwerdeführer schliesst aus der neueren Entwicklung - namentlich den neuen bildgebenden Befunderhebungen, der im Juli 2013 erfolgten Dekompressions- und Stabilisationsoperation an der HWS und des entsprechenden Erfolges, dass das Y.___ -Gutachten inhaltlich falsch ist ( Urk. 13 S. 3 unten). Hierzu ist zu bemerken, dass sich die Gutachter des Instituts Y.___ in bildgebender Hinsicht auf die ihnen damals bekannten Unterlagen beziehungsweise Arztberichte stützten, welche Folgendes auswiesen ( Urk. 8/161/2-29 S. 6 unten und S. 22 Mitte ) : - breitbasige traumatische Diskusprotrusion mit Verdacht auf Anulus -Riss L4/5 mit Kontakt zur Nervenwurzel L4 beidseits links mehr als rechts - breitbasige traumatische Diskusprotrusion L5/S1 mit Kontakt zur Nervenwurzel L5 beidseits links mehr als rechts - Status nach Lendenwirbelkörper (LWK)-2-4-Fraktur in den 80er Jahren (konso lidiert) - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990 Die Y.___ -Gutachter stützten sich für ihre Festlegungen sodann auf die erhobenen - unter anderem klinischen - Befunde und erwähnten Kopf-, Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen und lumbale Rücke n schmerzen mit Ausstrahlungen bei praktisch frei beweglicher HWS ohne radikuläre Reiz - bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik. Die geklagte Sensibilitätsvermi n derung im linken Arm habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Die Ärzte der Kli nik J.___ erkannten demgegenüber auf den neu angefertigten Bildern eine Osteochondrose C6/7 sowie eine neuroforaminale Stenose C6/7 bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose. Die nachfolgende Operation vom Juli 2013 brachte dann eine wesentliche Besserung. Fest steht, dass den Y.___ -Gutachtern die Abnormität bei C6/7 ebenso wenig bekannt war wie die Bandscheibendegenerationen C4-7 (MRI vom Mai 2009, vgl. Urk. 10/1). Die entsprechenden Beschwerden waren anlässlich der Begut achtung aber nicht von Relevanz: Dr. P.___, Leitender Arzt Neurologie der Klinik J.___, bestätigte in seinem Bericht vom 2 3. Januar 2013 ( Urk. 10/1) das Vorliegen einer linksseitigen Brachialgie mit Schmerzausstrahlung in den Unterarm sowie die Hand samt sensomotorischen Defiziten seit Anfang 2013 und hielt fest, zuletzt habe eine ähnliche Episode im Sommer 2009 stattgefun den. Nach Infiltration sei der Beschwerdeführer während über drei Jahren beschwerdefrei gewesen. Der geschilderte Ablauf erhellt, dass die linksseitige Brachialgie sowie die senso motorischen Defizite, welche die (erfolgreiche) Operation vom Juli 2013 indiziert hatten, nach einer kurzen Phase im Jahr 2009 erst ab Januar 2013 wieder auftraten. Dass Veränderungen der Wirbelsäule vorhanden waren, ist wohl erstellt, doch sind den Akten keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass dies e bis zum Verfügungserlass vom 1 2. Juli 2012 auch zu einer weitergehenden - Arbeitsunfähigkeit geführt ha ben. 5.4 In Bezug auf die psychische Verfassung des Beschwerdeführers legten die Ärzte des Instituts Y.___ in nachvollziehbarer Weise dar, dass eine leichtgradig ausgeprägte rezidi vierende depressive Störung vorliegt und zu einer (nicht additiv zu berücksich tigenden) Arbeitsunfähigkeit von 20 % führt (E. 3.2.3). Die ab weichen de Mei nung von Dr. H.___ (E. 3.4), welcher eine 90-100%ige Arbeitsunfähigkeit in den Raum stellte, vermag dagegen nicht zu überzeugen. So hielt er selber fest, die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurteilen zu können und hielt eine konti nuierliche Beobachtung des Beschwerdeführers bei verschiedenen Aktivitäten sowie einen Einblick in die praktische Lebensgestaltung für nötig. Sodann stellte Dr. H.___ - ausser dem Hinweis auf eine depressive Verstimmung - lediglich Verdachtsdiagnosen ( Urk. 8/217/2) und unter mauerte die von ihm thematisierte massive Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nur teilweise mit entsprechenden Befunden. Damit vermag der Bericht von Dr. H.___ die fun dierte Einschätzung der Y.___ -Ärzte nicht in Zweifel zu ziehen. 5.5 Was schliesslich die vom Beschwerdeführer thematisierten DTI-MRI-Bilder (Urk. 1 S. 3 ff.) betrifft, ist festzuhalten, dass der entsprechende Bericht von Professor D.___, E.___, sowohl den Y.___ - als auch den Z.___ -Gutachtern vorgele gen hat. Inwiefern sich aus diesen Erhebungen weitergehende Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben sollte n, legte der Beschwerdeführer nicht dar. Immerhin schlossen die Ärzte des Spitals Z.___ aufgrund der neuropsychologischen Ein schränkungen auf eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit. Dass diese aus hirnorganischen Gründen noch höher liegen soll, behauptete auch Prof. D.___ nicht ( Urk. 8/ 161/31-41). 5. 6 Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass dem Beschwerdeführer seit dem zweiten Unfall vom Oktober 2008 eine Arbeitstätigkeit (mit Ausnahme schwerer körperlicher Tätigkeiten) nurmehr im Umfang von 50 % zumutbar ist. 6. 6.1 Der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich (Prozentvergleich) blieb beschwerdeweise unbestritten, gibt aber zu folgenden Bemer kungen Anlass: 6.2 Das hiesige Gericht legte das Valideneinkommen im Urteil vom 2 8. September 2006 auf Fr. 117‘493.-- (Wert 2001) fest und ging davon aus, dass der Beschwerdeführer - nach dem Konkurs seiner ehemaligen Arbeitgeberin - im Gesundheitsfall einen Verdienst im Rahmen des anfänglichen Lohnniveaus (an dieser Stelle) hätte erzielen können. Das Invalideneinkommen bemass es mit Fr. 75‘290.-- (für die damalige verbleibende Arbeitsfähigkeit von 70 % ) entspre chend einer Basis 100 % von Fr. 107‘557.--. Dabei ging es von den Tabellenlöhnen für Männer des Anforderungsniveaus 2 im Wirtschaftssektor Handelsvermittlung, Grosshandel, aus ( Urk. 8/74 S. 7). Diese Grössen bestätigte das Bundesgericht als in allen Teilen überzeugend ( Urk. 8/90 S. 7 E. 7). 6.3 Durch die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergibt sich keine abweichende Optik. Der Beschwerdeführer ist wohl nur noch im Ausmass von 50 % arbeitsfähig, doch kann er nach wie vor die angestammte Tätigkeit ausüben. Damit rechtfertigt es sich, die erwähnten Vergleichswerte auf das massgebliche Jahr 2009 aufzurechnen und der Restarbeitsfähigkeit anzu passen. Ausgehend von einer Nominallohnentwicklung für Männer von 12,3 % (von Index 1902 im Jahr 2001 auf Index 2136 im Jahr 2009, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 95 und 6-2002 S. 81 je Tabelle B10.3) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 131 ‘ 94 5. -- ( Fr. 117‘493.-- x 1,123) und ein Invalideneinkommen für das noch mögliche 50%-Pensum von Fr. 60‘3 93.-- (Fr. 107‘557.-- x 0,5 x 1, 123). Damit resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 71‘55 2.--, was einem Invalidi tätsgrad von 54,2 % entspricht. Bei diesem Ergebnis hat der Beschwer deführer ab 1. Januar 2009 Anrecht auf eine halbe Rente der Invalidenversi cherung, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 7. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer auf zuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 sowie Urk. 10/1-4 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00776 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 19. März 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1950 geborene und als Aussendienstmitarbeiter/Verkaufsleiter tätig gewe sene X.___ meldete sich am 1 3. September 2002 ( Urk. 8/3) unter Hinweis auf einen Verkehrsunfall vom 9. Februar 1993 und seither bestehende Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach durchgeführtem Rechtsmittelverfahren gegen die rentenabweisende Verfügung vom 1 4. Juni 2004 ( Urk. 8/36), in welchem zuletzt das Bundesgericht mit Urteil vom 1 4. November 2007 ( Urk. 8/90) einen Anspruch auf eine Viertelsrente spä testens ab Februar 2005 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % und die Rückweisung der Sache zur Festlegung des exakten Rentenbeginns an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, bestätigt hatte, sprach diese dem Versicherten mit Verfügung vom 4. April 2008 ( Urk. 8/107 und Urk. 8/96) die Rente wie festgestellt zu unter Vorbehalt des Ergebnisses der weiteren Abklärungen. Auf die dagegen erhoben e Beschwerde ( Urk. 8/108 und Urk. 8/115) wurde mit Beschluss des hiesigen Gerichtes vom 1 7. Juni 2010 (Urk. 8/180) nicht eingetreten (Prozess IV.2008.00809). 1.2 Am 1 1. Februar 2009 ( Urk. 8/134) hatte der Versicherte die IV-Stelle über einen am 1 7. Oktober 2008 erlittenen Unfall orientiert, bei dem er auf seinem Motor rad von einem Personenwagen angefahren wurde ( Urk. 8/133/1-2). Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische Abklärungen und holte namentlich da s polydisziplinäre Gutachten des Begutachtungsinstitut s Y.___, vom 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) sowie die neurologische Expertise des S pitals Z.___, Klinik für Neurologie, vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200) ein. Nach Eingang weiterer medizinischer und erwerblicher Unter lagen verneinte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2/1-2) einen Rentenanspruch vor Februar 2005 und sprach dem Versicherten – auf grund einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Rahmen des erneu ten Unfalls und nach Ablauf der entsprechenden Dreimonatsfrist – ab 1. Januar 2009 eine halbe Rente (samt Kinderrente) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. 2. Gegen die Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. August 2012 Beschwerde und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente ab 1. Januar 2009 ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle ersuchte am 1 4. September 2012 ( Urk. 7) um Abweisung der Beschwerde. Am 2 4. Juni 2013 ( Urk. 9) ergänzte der Beschwerdeführer seine Ausführungen unter Auflage neuer Arztberichte (Urk. 10/1-4). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 13 und Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Gemäss Art. 88a Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Zunahme der Hilflosigkeit oder Erhöhung des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesent liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Art. 29 bis IVV ist sinngemäss anwendbar. 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer Verfügung aus, der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers habe sich ab Zeitpunkt des Unfalls vom 1 7. Oktober 2008 verschlechtert, seither sei von einer 50%igen Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit in bisheriger und leidensangepasster Tätigkeit bei einer Präsenzzeit von 100 % auszugehen. Dies führe zu einem Invaliditätsgrad von 50 % ( Urk. 2 Verfügungsteil 2). 2.2 Der Beschwerdeführer schloss dagegen auf eine vollumfängliche Arbeitsun fähig keit, kritisierte vorweg – aus einzeln dargelegten Gründen - das dem Ent scheid zugrunde liegende Y.___ -Gutachten und verwies auf DTI-MRI-Bil der, welche eine Hirnverletzung dokumentierten. Sodann erwähnte er eine bereits aus neuropsychologischer Sicht attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit sowie eine solche von 90-100 % aus psychiatrischer Sicht ( Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 13 ). 3. 3.1 Die Ärzte des Instituts Y.___ stellten in ihrem (ersten) Gutachten vom 1 3. April 2004 (Urk. 8/28/2-31) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26): 1. Status nach Frontalkollision vom 09.02.1993 - Halswirbelsäulen-( HWS ) -Distorsion oder HWS-Abknicktrauma (ICD-10 S13.4), persistierendes, heute leicht bis mässig ausgeprägtes, linksbetontes, unteres Zervikalsyndrom (ICD-10 M53.0) mit leichter, schmerzhafter Funktionseinschränkung mit zervikaler und zervikozephaler Symptomatik von teilweise migräniformem Charakter - Lendenwirbelsäulen-( LWS ) -Distorsion, persistierende lumbovertebrale Beschwer den (ICD-10 M54.5) - Leichte traumatische Hirnverletzung, persistierende leichte kognitive Defi zite (ICD-10 F06.7) 2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) Als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit qualifizierten die Gutachter einen Verdacht auf eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach akuter Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0) sowie einen fortgesetzten Nikotinkonsum (zirka 20 Packyears ; ICD-10 F17.1). Die Gutachter führten aus, dass die neurologischen Beschwerden im Vorder grund stünden und sich beim Exploranden aktuell ein linksbetontes unteres, leicht bis mässig ausgeprägtes Zervikalsyndrom mit leichter Funktionseinschränkung, eine leichte Koordinationsstörung im Bereich der rechten Hand, die nicht sicher zuordenbar sei, und eine wahrscheinlich zentrale oder zervikogene Gleichgewichtsstörung zeigten. Aufgrund der objektivierbaren neuropsycholo gischen Befunde - persistierende Verlangsamung und Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwierigkeiten - sowie aufgrund des schmerzbedingten Pausenbedarfs bestehe im angestammten Bereich bei ganztägiger Zumutbarkeit eine Leistungseinschränkung von zirka 30 %, wobei in einer Verweisungstätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei (S. 27 f.). Aufgrund der anam nestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei die 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit ondulierendem Verlauf ab dem Unfalldatum anzu nehmen. Mit zunehmendem Alter und dabei altersmässig abnehmenden Kompensationsmöglichkeiten - mitunter in Folge der Hirnalterung – manifestierten sich die Einschränkungen immer deutlicher (S. 28). 3.2 3.2.1 Am 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) erstatteten die Ärzte des Instituts Y.___ ihr zweites Gutachten. Dieses basierte auf den Vorakten sowie einer internistischen, psychi atrischen und neurologischen Untersuchung (S. 2 ff., S. 17 ff. und S. 20 ff.). Die Gutachter, PD Dr. med. A.___, i nternistische-/allgemeinmedizinische Fallführung, Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. C.___, FMH Neurologie, stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 25): 1. Chronisches zervikozephales und lumbales Schmerzsyndrom sowie chroni sches zervikobrachiales Schmerzsyndrom links (ICD-10 M53.0, M54.5, R52.2) - Status nach zwei Unfällen mit HWS-Belastung am 9. Februar 1993 sowie am 1 7. Oktober 2008 (ICD-10 S13.4) - Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung mit wahrscheinlich persis tierenden leichten kognitiven Defiziten am 9. Februar 1993 (ICD-10 S06.0) - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990 2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie einer beginnenden Radiokarpalarthrose links (ICD-10 M19.9) bei Status nach U l narverkürzungsosteotomie links sowie Status nach Radiusfraktur links mit konsekutiver Ulnaüberlänge und ulnocarpalem Impingement am 4. August 2004 zu. 3.2.2 Die Gutachter verwiesen auf geklagte konstante, drückende Kopfschmerzen, rezi di vierende Nackenschmerzen mit zum Teil elektrisierender Schmerzausstrahlung in den linken Oberarm, zudem etwa alle zwei Tage auftretende lum bale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke, selten ins rechte Bein. Dane ben berichte der Beschwerdeführer über kurzzeitig auftretende Visusstörungen, eine Tagesmüdigkeit und eingeschränkte Konzentration sowie traurige Grundstimmung. Aufgrund dieser Beschwerden vermöge sich der Beschwerdeführer keine berufliche Tätigkeit vorzustellen (S. 26). 3.2.3 Die Gutachter schilderten eine praktisch frei bewegliche HWS in der klinischen Untersuchung. Weder zervikal noch lumbal liessen sich eine radikuläre Reiz- bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik nachweisen, die vom Beschwerde führer angegebene Sensibilitätsverminderung im Bereich des linken Armes habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Als einziger pathologischer Befund zeige der Beschwerdeführer beim freien Gehen ein diskret eingeschränktes Mit schwingen des rechten Armes. Insgesamt bestehe in der aktuellen neurologi schen Untersuchung ein ähnliches Zustandsbild wie anlässlich der Begutach tung durch den Neurologen des Instituts Y.___ im Jahr 200 3. Auch wenn der Beschwerde führer eine Konzentrationsstörung und kognitive Störungen angebe, seien diese anlässlich der Untersuchungssituation nicht offensichtlich. Für die im MRI des Schädels vom 2 2. Januar 2009 bei Prof. D.___ in E.___ festgestellten ver schiedensten zerebralen Läsionen (Urk. 8/161/31-41) liessen sich keine klini schen Korrelate nachweisen. Zusammengefasst könnten die vom Beschwerde führer beklagten Beschwerden mit konsekutiv subjektiv empfundener hoher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der somatisch fassbaren Befunde nicht nachvollzogen werden. Aufgrund der objektiv fassbaren degenerativen Veränderungen im mittleren HWS-Bereich bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % für körperlich leichte bis kurzzeitig mittelschwer belastende Tätigkeiten, wie sie die angestammte Tätigkeit als Verkäufer von Schreibgeräten auch darstelle. Aus psychiatrischer Sicht könne die Diagnose einer aktuell leichtgradig ausge prägten rezidivierenden depressiven Störung gestellt werden. Auch aus psychi atrischer Sicht fänden sich keine Hinweise auf eine schwere kognitive Störung, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigten. Die aus psychiatrischer Sicht attestierte Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % wirke nicht additiv zur somatischerseits attestierten Einschränkung der Arbeits fähigkeit, es könnten die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen von Pausen und zur Erholung genutzt werden. Aus internistischer und anderweitiger somatischer Sicht bestünden keine Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. 3.2.4 Aus polydisziplinärer Sicht befanden die Gutachter lediglich körperlich schwere Tätigkeiten für nicht zumutbar. Für sämtliche körperlich leichten bis kurzzeitig mittelschwer belastende n Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähig keit von 70 %, welches Pensum vollschichtig angesetzt werden könne mit redu ziertem Rendement (S. 26 f.). Seit der Begutachtung durch das Institut Y.___ im Dezember 2003 habe sich keine Veränderung des Gesundheitszustandes ergeben (S. 28). 3.3 3.3.1 Prof. Dr. phil. F.___, wissenschaftlicher Abteilungsleiter, und Dr. phil. G.___, Neuropsychologe, Klinik für Neurologie, Spital Z.___, beschrieben nach verschiedenen Testungen und Studium der Vorakten in ihrem neuropsycholo gischen Gutachten vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200, vgl. S. 6) eine mittel schwere Aufmerksamkeitsstörung als im Vordergrund stehend, welche sowohl klinisch beobachtbar als auch formal objektivierbar sei. In der klinischen Beobachtung sei ein sprunghafter Aufmerksamkeitsfokus sowie eine erhöhte Ablenkbarkeit eruierbar. Diese wiederspiegelten sich auch im formalen Denken, welches häufig sprunghaft sei. Der Beschwerdeführer sei immer wieder durch innere Reize abgelenkt und habe Schwierigkeiten, seine Konzentration zu fokussieren. Testpsychologisch seien in einigen Aufmerksamkeitsteilbereichen (tonische und phasische Alertness, geteilte Aufmerksamkeit) mittelschwer bis schwer verlangsamte Reaktionszeiten sowie eine erhöhte Schwankungsbreite der Reaktionszeiten festzuhalten. Zusätzlich seien in den meisten Aufmerksam keitsaufgaben leicht bis mittelschwer erhöhte Auslassungs- und Fehlerquoten eruierbar, insbesondere wenn der Beschwerdeführer die Aufgabe unter belasten dem Zeitdruck zu lösen habe. Die erhöhte Fehleranfälligkeit zeige sich auch im exekutiven Bereich (kognitive Umstellfähigkeit); hier seien zudem die Leistun gen in der verbalen Flüssigkeit (phonematisch- und semantisch-lexikalisch), in der Merkspanne (verbal u nd visuo -räumlich) sowie die Arbeitsgedächtniskapazität (modalitätsunabhängig) grenzwertig. Die Spontansprache sei bis auf den sprunghaften und abgehackten Erzählstil flüssig, gelegentlich seien Wortfindungsstörungen eruierbar. Ansonsten bestünden keinerlei sprachliche Stö rungen, insbesondere das Sprachverständnis und sprachassoziierte Funktionen (Lesen, Schreiben, Rechnen) seien unauffällig. Anhaltspunkte für eine Störung der Sprachverarbeitung fänden sich keine, auch seien die Leistungen in der sprachlichen Flexibilität, wenn auch nicht hervorragend, so doch innerhalb des Bereichs der ausbildungskorrigierten Normwerte. Auch der Umgang mit Zahlen liege innerhalb des Bereichs möglicher Normvarianten und sei nicht als defizitär zu bezeichnen. Ebenfalls unauffällig seien die Leistungen in den Bereichen ver bales und figurales episodisches Gedächtnis, praktische Handlungen, visuelle Wahrnehmung und Visuo -Konstruktion. Die Experten führten weiter aus, sowohl aus den anamnestischen Angaben, dem klinischen Bild (Verzweiflung, Ratlosigkeit, Weinen) und nicht zuletzt aus einer standardisierten Selbstbeurteilung ergäben sich Hinweise auf eine manifeste Depression sowie der Verdacht einer reaktiven Angststörung. Zudem ergebe sich aus einer standardisierten Selbstbeurteilung zu Erschöpfungssymptomen zusammen mit der bekannten Schlafstörung (Schlaf-Apnoe und PLM Syndrom) Hinweise auf ein Fatigue -Syndrom, welches insbesondere den kognitiven Bereich betreffe. Umso mehr müsse als positiv hervorgehoben werden, dass der Beschwerdeführer während der über 3½-stündigen Untersuchung eine gute all gemeine Belastbarkeit aufgewiesen habe und kooperativ und anstrengungsbereit teilgenommen habe. Zusammengefasst verwiesen die Gutachter auf eine mittelschwere kognitive Störung, welche nahezu ausschliesslich die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfunktionen betreffe. Die beklagten Symptome seien somit objektivier- und nachvollziehbar. Diese seien aus neuropsychologischer Sicht multifaktoriell erklärbar. Zum einen seien die kognitiven Defizite als Residualsymptomatik der stattgehab t en Unfälle 1993 und vor allem 2008 zu bewerten, zum anderen seien die Befunde allenfalls zu einem gewissen Grad durch die reaktive Depression, die in den Akten diskutierte reaktive Angststörung und die Schlafstörung sowie die chronische Schmerzsymptomatik mitbedingt (S. 6). 3.3.2 Die Gutachter stellten folgende Diagnose (S. 6 f.). - Mittelschwere kognitive Störung mit im Vordergrund stehenden Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefiziten (verlangsamte kognitive Verarbei tungsgeschwindigkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, reduzierte Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsfokussierung, erhöhtes Fehlverhalten, Aufmerksamkeitsschwankungen), grenzwertige exekutive Defizite (verbale Flüssigkeit und Arbeitsgedächtniskapazität) - Depression, Verdacht auf reaktive Angststörung und Fatigue -Syndrom - Bekannte Schlafstörung (Schlaf-Apnoe, PLM). 3.3.3 Die Arbeitsfähigkeit erachteten sie aus rein neuropsychologischer Sicht als zu 50 % bei einer 100%igen Präsenzzeit gegeben. Da sich die Aufmerksamkeitsstörung auf jedwede Tätigkeit (auch einfache, repetitive und manuelle Arb eiten) negativ auswirken dürfte, gelte für die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit die gleiche Einschätzung. In zeitlicher Hinsicht gingen sie von einer seit 1995 bestehenden Einschränkung von 20 % und einer Verschlechterung nach dem zweiten Unfall im Oktober 2008 aus (S. 7). 3.4 Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 1 4. Januar 2012 ( Urk. 8/217/1-12) einen Status nach Schädel-Hirn-Traumata in den Jahren 1993 und 2008, einen Verdacht auf Frontalhirnstörung/zentrale Antriebsstörung, depressive Verstimmungen sowie einen Ver dacht auf eine narzisstische Persönlichkeit ( Ziff. 2.1). Er beurteilte das psychische Zustandsbild als Ausdruck einer traumatisch beding ten hirnorganischen Störung kombiniert mit den Persönlichkeitseigenschaften und reaktiven Verstimmungen. Die Arbeitsfähigkeit sei ausseror dentlich schwierig und für ihn nicht abschliessend zu beurteilen. Einerseits müsste der Beschwerdeführer über längere Zeit kontinuierlich bei verschiedenen Aktivitäten beobachtet werden können, anderseits müsste man einen besseren Einblick in seine praktische Lebensgestaltung gewähren. Aufgrund der bisheri gen Erfahrungen inklusive aller beschriebenen Befunde und erhaltenen Infor mationen kam Dr. H.___ zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zu 90 bis 100 % arbeitsunfähig sei ( Ziff. 7). 3.5 PD Dr. med. I.___, Chefarzt Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, von der Klinik J.___, Muskulo -Skelettal Zentrum, diagnostizierte mit Bericht vom 1 7. Juni 2013 ( Urk. 10/3) ein zervikoradikuläres Reiz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom C7 links bei Foramenstenose und foraminaler Diskushernie C6/7 links sowie bei Status nach Auffahrkollision 2008 mit Hirnkontusion. Unter Hinweis auf aktuelle Röntgenbilder verwies e r auf eine deutliche Osteochondrose C6/7 mit ventraler als auch posteriorer Osteophytose, eine leichte Rechtsdeviation der HWS im ap Strahlengang bei altersentsprechenden übrigen Segmenten. Im MRI vom Februar 2013 sei eine neuroforaminale Stenose C6/7 beidseits link s betont bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose dargestellt worden. PD Dr. I.___ empfahl - bei anhaltender Zervikobrachialgie links mit beginnen dem sensomotorischem Defizit - eine Dekompression und ventrale Stabilisationsoperation. 3.6 Am 1 8. Juli 2013 ( Urk. 14/1) berichteten der Spitalarzt Wirbelsäulenzentrum K.___ sowie Oberarzt Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie, Dr. L.___, Klinik J.___, über die vorgenommene ventrale Diskektomie, bilaterale foraminale Dekompression, Fusion mit Cornerstone -Cage und Zephirplatte. Sie schilderten einen komplikationsfreien postoperativen Verlauf mit deutlicher Verbesserung der Dysästhesien im Bereich der linken Hand und auch der links seitigen vorbestehenden Kraftminderung. 4. Der Beschwerdeführer selber beantragte die Ausrichtung einer höheren Rente ab 1. Januar 2009 (Unfall vom Oktober 2008 plus drei Monate ). Damit ist grund sätzlich u nbestritten, dass die mit Urteil des Bundesgericht s vom 14. November 2007 ( Urk. 8/90) festgelegte Viertelsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % ab Februar 2005 zur Ausrichtung gelangt. Dagegen ist nichts einzu wenden : Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen weiteren Abklärung en nach dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts ergaben, dass in der ange stammten Tätigkeit als Verkaufsleiter - neben der andauernden 30%igen Arbeits unfähigkeit seit dem ersten Unfall - erst ab 1 6. Dezember 2004 eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Bericht von Dr. med. M.___, Chirurgie FMH, vom 1 8. September 2008, Urk. 8/126). Die im Rahmen der Handoperation vom August 2004 attestierte Arbeitsunfähigkeit war ledig lich vorübergehender Natur (Bericht von Dr. med. N.___, Chirurgie FMH, vom 8. September 2008, Urk. 8/125). Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Par teien das Wartejahr mit einer durchschnittlich 40%igen Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit als im Januar 2005 erfüllt erachteten. 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach seinem Verkehrsunfall vom 1 7. Oktober 2008 und d i e Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (50 % ) vorweg auf das neuropsychologische Gutachten des Spitals Z.___ vom 1 8. Februar 201 1 ( Urk. 8/ 200/1-9 ). Dieses entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So beantworteten die Experten unter Verweis auf das Studium der Vorakten mit Anamneseerhebung, ihre medizinischen Testungen und entsprechenden Beobachtungen die Frage nach der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und bezifferten diese mit 50 % im Anschluss an den Unfall vom Oktober 200 8. Dieses Ergebnis begründeten sie differenziert und in nachvollziehbarer Weise, weshalb darauf abzustellen ist. Der Beschwerdeführer bestritt diese Einschätzung denn auch nicht und liess es diesbezüglich mit der Kritik am Gutachten des Instituts Y.___ und der dort unterlassenen neuropsychologischen Abklärung bewenden ( Urk. 13 S. 3 Ziff. 8). Dieser Vorhalt ist indes deshalb nicht zutreffend, weil sich Hinweise auf eine neuropsycholo gische Auffälligkeit erst im Rahmen einer Untersuchung bei Dr. med. O.___, FMH Neurologie, ergaben, welche erstmals am 3 0. April 2010 ( Urk. 8/174/1) kognitive Einschränkungen geschildert hatte. Es bestand demnach aus Sicht der Ärzte des Instituts Y.___ zum damaligen Zeitpunkt keine zwingende Veranlassung für eine neuropsychologische Abklärung. 5.2 Uneinigkeit herrscht zwischen den Parteien dagegen in Bezug auf die neurologi sche Seite. Hierzu ist festzuhalten, dass das Y.___ -Gutachten vom 3. November 2009 für die streitigen Belange umfassend ist, beantwortete es doch die Frage nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nach dem erneuten Unfall. Es beruht auf allseitigen Untersuchungen in inter nistischer, psychiatrischer und neurologischer Hinsicht, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich damit auseinander. Es wurde weiter in Kenntnis der Vorakten abgegeben und leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Die Schlussfolgerungen in der Expertise erscheinen sodann begründet, weshalb grundsätzlich von der attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, was innerhalb des von den Neuropsychologen definierten Rahmens ist. 5. 3 Der Beschwerdeführer schliesst aus der neueren Entwicklung - namentlich den neuen bildgebenden Befunderhebungen, der im Juli 2013 erfolgten Dekompressions- und Stabilisationsoperation an der HWS und des entsprechenden Erfolges, dass das Y.___ -Gutachten inhaltlich falsch ist ( Urk. 13 S. 3 unten). Hierzu ist zu bemerken, dass sich die Gutachter des Instituts Y.___ in bildgebender Hinsicht auf die ihnen damals bekannten Unterlagen beziehungsweise Arztberichte stützten, welche Folgendes auswiesen ( Urk. 8/161/2-29 S. 6 unten und S. 22 Mitte ) : - breitbasige traumatische Diskusprotrusion mit Verdacht auf Anulus -Riss L4/5 mit Kontakt zur Nervenwurzel L4 beidseits links mehr als rechts - breitbasige traumatische Diskusprotrusion L5/S1 mit Kontakt zur Nervenwurzel L5 beidseits links mehr als rechts - Status nach Lendenwirbelkörper (LWK)-2-4-Fraktur in den 80er Jahren (konso lidiert) - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990 Die Y.___ -Gutachter stützten sich für ihre Festlegungen sodann auf die erhobenen - unter anderem klinischen - Befunde und erwähnten Kopf-, Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen und lumbale Rücke n schmerzen mit Ausstrahlungen bei praktisch frei beweglicher HWS ohne radikuläre Reiz - bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik. Die geklagte Sensibilitätsvermi n derung im linken Arm habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Die Ärzte der Kli nik J.___ erkannten demgegenüber auf den neu angefertigten Bildern eine Osteochondrose C6/7 sowie eine neuroforaminale Stenose C6/7 bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose. Die nachfolgende Operation vom Juli 2013 brachte dann eine wesentliche Besserung. Fest steht, dass den Y.___ -Gutachtern die Abnormität bei C6/7 ebenso wenig bekannt war wie die Bandscheibendegenerationen C4-7 (MRI vom Mai 2009, vgl. Urk. 10/1). Die entsprechenden Beschwerden waren anlässlich der Begut achtung aber nicht von Relevanz: Dr. P.___, Leitender Arzt Neurologie der Klinik J.___, bestätigte in seinem Bericht vom 2 3. Januar 2013 ( Urk. 10/1) das Vorliegen einer linksseitigen Brachialgie mit Schmerzausstrahlung in den Unterarm sowie die Hand samt sensomotorischen Defiziten seit Anfang 2013 und hielt fest, zuletzt habe eine ähnliche Episode im Sommer 2009 stattgefun den. Nach Infiltration sei der Beschwerdeführer während über drei Jahren beschwerdefrei gewesen. Der geschilderte Ablauf erhellt, dass die linksseitige Brachialgie sowie die senso motorischen Defizite, welche die (erfolgreiche) Operation vom Juli 2013 indiziert hatten, nach einer kurzen Phase im Jahr 2009 erst ab Januar 2013 wieder auftraten. Dass Veränderungen der Wirbelsäule vorhanden waren, ist wohl erstellt, doch sind den Akten keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass dies e bis zum Verfügungserlass vom 1 2. Juli 2012 auch zu einer weitergehenden - Arbeitsunfähigkeit geführt ha ben. 5.4 In Bezug auf die psychische Verfassung des Beschwerdeführers legten die Ärzte des Instituts Y.___ in nachvollziehbarer Weise dar, dass eine leichtgradig ausgeprägte rezidi vierende depressive Störung vorliegt und zu einer (nicht additiv zu berücksich tigenden) Arbeitsunfähigkeit von 20 % führt (E. 3.2.3). Die ab weichen de Mei nung von Dr. H.___ (E. 3.4), welcher eine 90-100%ige Arbeitsunfähigkeit in den Raum stellte, vermag dagegen nicht zu überzeugen. So hielt er selber fest, die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurteilen zu können und hielt eine konti nuierliche Beobachtung des Beschwerdeführers bei verschiedenen Aktivitäten sowie einen Einblick in die praktische Lebensgestaltung für nötig. Sodann stellte Dr. H.___ - ausser dem Hinweis auf eine depressive Verstimmung - lediglich Verdachtsdiagnosen ( Urk. 8/217/2) und unter mauerte die von ihm thematisierte massive Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nur teilweise mit entsprechenden Befunden. Damit vermag der Bericht von Dr. H.___ die fun dierte Einschätzung der Y.___ -Ärzte nicht in Zweifel zu ziehen. 5.5 Was schliesslich die vom Beschwerdeführer thematisierten DTI-MRI-Bilder (Urk. 1 S. 3 ff.) betrifft, ist festzuhalten, dass der entsprechende Bericht von Professor D.___, E.___, sowohl den Y.___ - als auch den Z.___ -Gutachtern vorgele gen hat. Inwiefern sich aus diesen Erhebungen weitergehende Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben sollte n, legte der Beschwerdeführer nicht dar. Immerhin schlossen die Ärzte des Spitals Z.___ aufgrund der neuropsychologischen Ein schränkungen auf eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit. Dass diese aus hirnorganischen Gründen noch höher liegen soll, behauptete auch Prof. D.___ nicht ( Urk. 8/ 161/31-41). 5. 6 Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass dem Beschwerdeführer seit dem zweiten Unfall vom Oktober 2008 eine Arbeitstätigkeit (mit Ausnahme schwerer körperlicher Tätigkeiten) nurmehr im Umfang von 50 % zumutbar ist. 6. 6.1 Der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich (Prozentvergleich) blieb beschwerdeweise unbestritten, gibt aber zu folgenden Bemer kungen Anlass: 6.2 Das hiesige Gericht legte das Valideneinkommen im Urteil vom 2 8. September 2006 auf Fr. 117‘493.-- (Wert 2001) fest und ging davon aus, dass der Beschwerdeführer - nach dem Konkurs seiner ehemaligen Arbeitgeberin - im Gesundheitsfall einen Verdienst im Rahmen des anfänglichen Lohnniveaus (an dieser Stelle) hätte erzielen können. Das Invalideneinkommen bemass es mit Fr. 75‘290.-- (für die damalige verbleibende Arbeitsfähigkeit von 70 % ) entspre chend einer Basis 100 % von Fr. 107‘557.--. Dabei ging es von den Tabellenlöhnen für Männer des Anforderungsniveaus 2 im Wirtschaftssektor Handelsvermittlung, Grosshandel, aus ( Urk. 8/74 S. 7). Diese Grössen bestätigte das Bundesgericht als in allen Teilen überzeugend ( Urk. 8/90 S. 7 E. 7). 6.3 Durch die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergibt sich keine abweichende Optik. Der Beschwerdeführer ist wohl nur noch im Ausmass von 50 % arbeitsfähig, doch kann er nach wie vor die angestammte Tätigkeit ausüben. Damit rechtfertigt es sich, die erwähnten Vergleichswerte auf das massgebliche Jahr 2009 aufzurechnen und der Restarbeitsfähigkeit anzu passen. Ausgehend von einer Nominallohnentwicklung für Männer von 12,3 % (von Index 1902 im Jahr 2001 auf Index 2136 im Jahr 2009, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 95 und 6-2002 S. 81 je Tabelle B10.3) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 131 ‘ 94 5. -- ( Fr. 117‘493.-- x 1,123) und ein Invalideneinkommen für das noch mögliche 50%-Pensum von Fr. 60‘3 93.-- (Fr. 107‘557.-- x 0,5 x 1, 123). Damit resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 71‘55 2.--, was einem Invalidi tätsgrad von 54,2 % entspricht. Bei diesem Ergebnis hat der Beschwer deführer ab 1. Januar 2009 Anrecht auf eine halbe Rente der Invalidenversi cherung, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 7. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer auf zuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 sowie Urk. 10/1-4 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00776 IV.2012.00776

IV.2012.00776 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiber Sonderegger

Urteil vom 19. März 2014

Urteil vom 19. März 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen

Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1950 geborene und als Aussendienstmitarbeiter/Verkaufsleiter tätig gewe sene X.___ meldete sich am 1 3. September 2002 ( Urk. 8/3) unter Hinweis auf einen Verkehrsunfall vom 9. Februar 1993 und seither bestehende Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach durchgeführtem Rechtsmittelverfahren gegen die rentenabweisende Verfügung vom 1 4. Juni 2004 ( Urk. 8/36), in welchem zuletzt das Bundesgericht mit Urteil vom 1 4. November 2007 ( Urk. 8/90) einen Anspruch auf eine Viertelsrente spä testens ab Februar 2005 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % und die Rückweisung der Sache zur Festlegung des exakten Rentenbeginns an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, bestätigt hatte, sprach diese dem Versicherten mit Verfügung vom 4. April 2008 ( Urk. 8/107 und Urk. 8/96) die Rente wie festgestellt zu unter Vorbehalt des Ergebnisses der weiteren Abklärungen. Auf die dagegen erhoben e Beschwerde ( Urk. 8/108 und Urk. 8/115) wurde mit Beschluss des hiesigen Gerichtes vom 1 7. Juni 2010 (Urk. 8/180) nicht eingetreten (Prozess IV.2008.00809).

1.1 Der 1950 geborene und als Aussendienstmitarbeiter/Verkaufsleiter tätig gewe sene X.___ meldete sich am 1 3. September 2002 ( Urk. 8/3) unter Hinweis auf einen Verkehrsunfall vom 9. Februar 1993 und seither bestehende Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach durchgeführtem Rechtsmittelverfahren gegen die rentenabweisende Verfügung vom 1 4. Juni 2004 ( Urk. 8/36), in welchem zuletzt das Bundesgericht mit Urteil vom 1 4. November 2007 ( Urk. 8/90) einen Anspruch auf eine Viertelsrente spä testens ab Februar 2005 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % und die Rückweisung der Sache zur Festlegung des exakten Rentenbeginns an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, bestätigt hatte, sprach diese dem Versicherten mit Verfügung vom 4. April 2008 ( Urk. 8/107 und Urk. 8/96) die Rente wie festgestellt zu unter Vorbehalt des Ergebnisses der weiteren Abklärungen. Auf die dagegen erhoben e Beschwerde ( Urk. 8/108 und Urk. 8/115) wurde mit Beschluss des hiesigen Gerichtes vom 1 7. Juni 2010 (Urk. 8/180) nicht eingetreten (Prozess IV.2008.00809). 1.2 Am 1 1. Februar 2009 ( Urk. 8/134) hatte der Versicherte die IV-Stelle über einen am 1 7. Oktober 2008 erlittenen Unfall orientiert, bei dem er auf seinem Motor rad von einem Personenwagen angefahren wurde ( Urk. 8/133/1-2). Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische Abklärungen und holte namentlich da s polydisziplinäre Gutachten des Begutachtungsinstitut s Y.___, vom 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) sowie die neurologische Expertise des S pitals Z.___, Klinik für Neurologie, vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200) ein. Nach Eingang weiterer medizinischer und erwerblicher Unter lagen verneinte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2/1-2) einen Rentenanspruch vor Februar 2005 und sprach dem Versicherten – auf grund einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Rahmen des erneu ten Unfalls und nach Ablauf der entsprechenden Dreimonatsfrist – ab 1. Januar 2009 eine halbe Rente (samt Kinderrente) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % zu.

1.2 Am 1 1. Februar 2009 ( Urk. 8/134) hatte der Versicherte die IV-Stelle über einen am 1 7. Oktober 2008 erlittenen Unfall orientiert, bei dem er auf seinem Motor rad von einem Personenwagen angefahren wurde ( Urk. 8/133/1-2). Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische Abklärungen und holte namentlich da s polydisziplinäre Gutachten des Begutachtungsinstitut s Y.___, vom 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) sowie die neurologische Expertise des S pitals Z.___, Klinik für Neurologie, vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200) ein. Nach Eingang weiterer medizinischer und erwerblicher Unter lagen verneinte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2/1-2) einen Rentenanspruch vor Februar 2005 und sprach dem Versicherten – auf grund einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Rahmen des erneu ten Unfalls und nach Ablauf der entsprechenden Dreimonatsfrist – ab 1. Januar 2009 eine halbe Rente (samt Kinderrente) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. 2. Gegen die Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. August 2012 Beschwerde und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente ab 1. Januar 2009 ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle ersuchte am 1 4. September 2012 ( Urk. 7) um Abweisung der Beschwerde. Am 2 4. Juni 2013 ( Urk. 9) ergänzte der Beschwerdeführer seine Ausführungen unter Auflage neuer Arztberichte (Urk. 10/1-4). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 13 und Urk. 17).

2. Gegen die Verfügungen vom 1 2. Juli 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. August 2012 Beschwerde und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente ab 1. Januar 2009 ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle ersuchte am 1 4. September 2012 ( Urk. 7) um Abweisung der Beschwerde. Am 2 4. Juni 2013 ( Urk. 9) ergänzte der Beschwerdeführer seine Ausführungen unter Auflage neuer Arztberichte (Urk. 10/1-4). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 13 und Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen.

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Gemäss Art. 88a Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Zunahme der Hilflosigkeit oder Erhöhung des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesent liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Art. 29 bis IVV ist sinngemäss anwendbar.

Gemäss Art. 88a Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Zunahme der Hilflosigkeit oder Erhöhung des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesent liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Art. 29 bis IVV ist sinngemäss anwendbar. 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer Verfügung aus, der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers habe sich ab Zeitpunkt des Unfalls vom 1 7. Oktober 2008 verschlechtert, seither sei von einer 50%igen Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit in bisheriger und leidensangepasster Tätigkeit bei einer Präsenzzeit von 100 % auszugehen. Dies führe zu einem Invaliditätsgrad von 50 % ( Urk. 2 Verfügungsteil 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer Verfügung aus, der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers habe sich ab Zeitpunkt des Unfalls vom 1 7. Oktober 2008 verschlechtert, seither sei von einer 50%igen Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit in bisheriger und leidensangepasster Tätigkeit bei einer Präsenzzeit von 100 % auszugehen. Dies führe zu einem Invaliditätsgrad von 50 % ( Urk. 2 Verfügungsteil 2). 2.2 Der Beschwerdeführer schloss dagegen auf eine vollumfängliche Arbeitsun fähig keit, kritisierte vorweg – aus einzeln dargelegten Gründen - das dem Ent scheid zugrunde liegende Y.___ -Gutachten und verwies auf DTI-MRI-Bil der, welche eine Hirnverletzung dokumentierten. Sodann erwähnte er eine bereits aus neuropsychologischer Sicht attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit sowie eine solche von 90-100 % aus psychiatrischer Sicht ( Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 13 ).

2.2 Der Beschwerdeführer schloss dagegen auf eine vollumfängliche Arbeitsun fähig keit, kritisierte vorweg – aus einzeln dargelegten Gründen - das dem Ent scheid zugrunde liegende Y.___ -Gutachten und verwies auf DTI-MRI-Bil der, welche eine Hirnverletzung dokumentierten. Sodann erwähnte er eine bereits aus neuropsychologischer Sicht attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit sowie eine solche von 90-100 % aus psychiatrischer Sicht ( Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 13 ). 3.

3. 3.1 Die Ärzte des Instituts Y.___ stellten in ihrem (ersten) Gutachten vom 1 3. April 2004 (Urk. 8/28/2-31) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26):

3.1 Die Ärzte des Instituts Y.___ stellten in ihrem (ersten) Gutachten vom 1 3. April 2004 (Urk. 8/28/2-31) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26): 1. Status nach Frontalkollision vom 09.02.1993

1. Status nach Frontalkollision vom 09.02.1993 - Halswirbelsäulen-( HWS ) -Distorsion oder HWS-Abknicktrauma (ICD-10 S13.4), persistierendes, heute leicht bis mässig ausgeprägtes, linksbetontes, unteres Zervikalsyndrom (ICD-10 M53.0) mit leichter, schmerzhafter Funktionseinschränkung mit zervikaler und zervikozephaler Symptomatik von teilweise migräniformem Charakter

Halswirbelsäulen-( HWS ) -Distorsion oder HWS-Abknicktrauma (ICD-10 S13.4), persistierendes, heute leicht bis mässig ausgeprägtes, linksbetontes, unteres Zervikalsyndrom (ICD-10 M53.0) mit leichter, schmerzhafter Funktionseinschränkung mit zervikaler und zervikozephaler Symptomatik von teilweise migräniformem Charakter - Lendenwirbelsäulen-( LWS ) -Distorsion, persistierende lumbovertebrale Beschwer den (ICD-10 M54.5)

Lendenwirbelsäulen-( LWS ) -Distorsion, persistierende lumbovertebrale Beschwer den (ICD-10 M54.5) - Leichte traumatische Hirnverletzung, persistierende leichte kognitive Defi zite (ICD-10 F06.7)

Leichte traumatische Hirnverletzung, persistierende leichte kognitive Defi zite (ICD-10 F06.7) 2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)

2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) Als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit qualifizierten die Gutachter einen Verdacht auf eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach akuter Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0) sowie einen fortgesetzten Nikotinkonsum (zirka 20 Packyears ; ICD-10 F17.1).

Als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit qualifizierten die Gutachter einen Verdacht auf eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach akuter Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0) sowie einen fortgesetzten Nikotinkonsum (zirka 20 Packyears ; ICD-10 F17.1). Die Gutachter führten aus, dass die neurologischen Beschwerden im Vorder grund stünden und sich beim Exploranden aktuell ein linksbetontes unteres, leicht bis mässig ausgeprägtes Zervikalsyndrom mit leichter Funktionseinschränkung, eine leichte Koordinationsstörung im Bereich der rechten Hand, die nicht sicher zuordenbar sei, und eine wahrscheinlich zentrale oder zervikogene Gleichgewichtsstörung zeigten. Aufgrund der objektivierbaren neuropsycholo gischen Befunde - persistierende Verlangsamung und Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwierigkeiten - sowie aufgrund des schmerzbedingten Pausenbedarfs bestehe im angestammten Bereich bei ganztägiger Zumutbarkeit eine Leistungseinschränkung von zirka 30 %, wobei in einer Verweisungstätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei (S. 27 f.). Aufgrund der anam nestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei die 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit ondulierendem Verlauf ab dem Unfalldatum anzu nehmen. Mit zunehmendem Alter und dabei altersmässig abnehmenden Kompensationsmöglichkeiten - mitunter in Folge der Hirnalterung – manifestierten sich die Einschränkungen immer deutlicher (S. 28).

Die Gutachter führten aus, dass die neurologischen Beschwerden im Vorder grund stünden und sich beim Exploranden aktuell ein linksbetontes unteres, leicht bis mässig ausgeprägtes Zervikalsyndrom mit leichter Funktionseinschränkung, eine leichte Koordinationsstörung im Bereich der rechten Hand, die nicht sicher zuordenbar sei, und eine wahrscheinlich zentrale oder zervikogene Gleichgewichtsstörung zeigten. Aufgrund der objektivierbaren neuropsycholo gischen Befunde - persistierende Verlangsamung und Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwierigkeiten - sowie aufgrund des schmerzbedingten Pausenbedarfs bestehe im angestammten Bereich bei ganztägiger Zumutbarkeit eine Leistungseinschränkung von zirka 30 %, wobei in einer Verweisungstätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei (S. 27 f.). Aufgrund der anam nestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei die 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit ondulierendem Verlauf ab dem Unfalldatum anzu nehmen. Mit zunehmendem Alter und dabei altersmässig abnehmenden Kompensationsmöglichkeiten - mitunter in Folge der Hirnalterung – manifestierten sich die Einschränkungen immer deutlicher (S. 28). 3.2

3.2 3.2.1 Am 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) erstatteten die Ärzte des Instituts Y.___ ihr zweites Gutachten. Dieses basierte auf den Vorakten sowie einer internistischen, psychi atrischen und neurologischen Untersuchung (S. 2 ff., S. 17 ff. und S. 20 ff.).

3.2.1 Am 3. November 2009 ( Urk. 8/161/2-29) erstatteten die Ärzte des Instituts Y.___ ihr zweites Gutachten. Dieses basierte auf den Vorakten sowie einer internistischen, psychi atrischen und neurologischen Untersuchung (S. 2 ff., S. 17 ff. und S. 20 ff.). Die Gutachter, PD Dr. med. A.___, i nternistische-/allgemeinmedizinische Fallführung, Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. C.___, FMH Neurologie, stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 25):

Die Gutachter, PD Dr. med. A.___, i nternistische-/allgemeinmedizinische Fallführung, Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. C.___, FMH Neurologie, stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 25): 1. Chronisches zervikozephales und lumbales Schmerzsyndrom sowie chroni sches zervikobrachiales Schmerzsyndrom links (ICD-10 M53.0, M54.5, R52.2)

1. Chronisches zervikozephales und lumbales Schmerzsyndrom sowie chroni sches zervikobrachiales Schmerzsyndrom links (ICD-10 M53.0, M54.5, R52.2) - Status nach zwei Unfällen mit HWS-Belastung am 9. Februar 1993 sowie am 1 7. Oktober 2008 (ICD-10 S13.4)

Status nach zwei Unfällen mit HWS-Belastung am 9. Februar 1993 sowie am 1 7. Oktober 2008 (ICD-10 S13.4) - Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung mit wahrscheinlich persis tierenden leichten kognitiven Defiziten am 9. Februar 1993 (ICD-10 S06.0)

Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung mit wahrscheinlich persis tierenden leichten kognitiven Defiziten am 9. Februar 1993 (ICD-10 S06.0) - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990

Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990 2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)

2. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie einer beginnenden Radiokarpalarthrose links (ICD-10 M19.9) bei Status nach U l narverkürzungsosteotomie links sowie Status nach Radiusfraktur links mit konsekutiver Ulnaüberlänge und ulnocarpalem Impingement am 4. August 2004 zu.

Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie einer beginnenden Radiokarpalarthrose links (ICD-10 M19.9) bei Status nach U l narverkürzungsosteotomie links sowie Status nach Radiusfraktur links mit konsekutiver Ulnaüberlänge und ulnocarpalem Impingement am 4. August 2004 zu. 3.2.2 Die Gutachter verwiesen auf geklagte konstante, drückende Kopfschmerzen, rezi di vierende Nackenschmerzen mit zum Teil elektrisierender Schmerzausstrahlung in den linken Oberarm, zudem etwa alle zwei Tage auftretende lum bale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke, selten ins rechte Bein. Dane ben berichte der Beschwerdeführer über kurzzeitig auftretende Visusstörungen, eine Tagesmüdigkeit und eingeschränkte Konzentration sowie traurige Grundstimmung. Aufgrund dieser Beschwerden vermöge sich der Beschwerdeführer keine berufliche Tätigkeit vorzustellen (S. 26).

3.2.2 Die Gutachter verwiesen auf geklagte konstante, drückende Kopfschmerzen, rezi di vierende Nackenschmerzen mit zum Teil elektrisierender Schmerzausstrahlung in den linken Oberarm, zudem etwa alle zwei Tage auftretende lum bale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke, selten ins rechte Bein. Dane ben berichte der Beschwerdeführer über kurzzeitig auftretende Visusstörungen, eine Tagesmüdigkeit und eingeschränkte Konzentration sowie traurige Grundstimmung. Aufgrund dieser Beschwerden vermöge sich der Beschwerdeführer keine berufliche Tätigkeit vorzustellen (S. 26). 3.2.3 Die Gutachter schilderten eine praktisch frei bewegliche HWS in der klinischen Untersuchung. Weder zervikal noch lumbal liessen sich eine radikuläre Reiz- bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik nachweisen, die vom Beschwerde führer angegebene Sensibilitätsverminderung im Bereich des linken Armes habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Als einziger pathologischer Befund zeige der Beschwerdeführer beim freien Gehen ein diskret eingeschränktes Mit schwingen des rechten Armes. Insgesamt bestehe in der aktuellen neurologi schen Untersuchung ein ähnliches Zustandsbild wie anlässlich der Begutach tung durch den Neurologen des Instituts Y.___ im Jahr 200 3. Auch wenn der Beschwerde führer eine Konzentrationsstörung und kognitive Störungen angebe, seien diese anlässlich der Untersuchungssituation nicht offensichtlich. Für die im MRI des Schädels vom 2 2. Januar 2009 bei Prof. D.___ in E.___ festgestellten ver schiedensten zerebralen Läsionen (Urk. 8/161/31-41) liessen sich keine klini schen Korrelate nachweisen. Zusammengefasst könnten die vom Beschwerde führer beklagten Beschwerden mit konsekutiv subjektiv empfundener hoher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der somatisch fassbaren Befunde nicht nachvollzogen werden. Aufgrund der objektiv fassbaren degenerativen Veränderungen im mittleren HWS-Bereich bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % für körperlich leichte bis kurzzeitig mittelschwer belastende Tätigkeiten, wie sie die angestammte Tätigkeit als Verkäufer von Schreibgeräten auch darstelle.

3.2.3 Die Gutachter schilderten eine praktisch frei bewegliche HWS in der klinischen Untersuchung. Weder zervikal noch lumbal liessen sich eine radikuläre Reiz- bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik nachweisen, die vom Beschwerde führer angegebene Sensibilitätsverminderung im Bereich des linken Armes habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Als einziger pathologischer Befund zeige der Beschwerdeführer beim freien Gehen ein diskret eingeschränktes Mit schwingen des rechten Armes. Insgesamt bestehe in der aktuellen neurologi schen Untersuchung ein ähnliches Zustandsbild wie anlässlich der Begutach tung durch den Neurologen des Instituts Y.___ im Jahr 200 3. Auch wenn der Beschwerde führer eine Konzentrationsstörung und kognitive Störungen angebe, seien diese anlässlich der Untersuchungssituation nicht offensichtlich. Für die im MRI des Schädels vom 2 2. Januar 2009 bei Prof. D.___ in E.___ festgestellten ver schiedensten zerebralen Läsionen (Urk. 8/161/31-41) liessen sich keine klini schen Korrelate nachweisen. Zusammengefasst könnten die vom Beschwerde führer beklagten Beschwerden mit konsekutiv subjektiv empfundener hoher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der somatisch fassbaren Befunde nicht nachvollzogen werden. Aufgrund der objektiv fassbaren degenerativen Veränderungen im mittleren HWS-Bereich bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % für körperlich leichte bis kurzzeitig mittelschwer belastende Tätigkeiten, wie sie die angestammte Tätigkeit als Verkäufer von Schreibgeräten auch darstelle. Aus psychiatrischer Sicht könne die Diagnose einer aktuell leichtgradig ausge prägten rezidivierenden depressiven Störung gestellt werden. Auch aus psychi atrischer Sicht fänden sich keine Hinweise auf eine schwere kognitive Störung, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigten. Die aus psychiatrischer Sicht attestierte Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % wirke nicht additiv zur somatischerseits attestierten Einschränkung der Arbeits fähigkeit, es könnten die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen von Pausen und zur Erholung genutzt werden.

Aus psychiatrischer Sicht könne die Diagnose einer aktuell leichtgradig ausge prägten rezidivierenden depressiven Störung gestellt werden. Auch aus psychi atrischer Sicht fänden sich keine Hinweise auf eine schwere kognitive Störung, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigten. Die aus psychiatrischer Sicht attestierte Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % wirke nicht additiv zur somatischerseits attestierten Einschränkung der Arbeits fähigkeit, es könnten die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen von Pausen und zur Erholung genutzt werden. Aus internistischer und anderweitiger somatischer Sicht bestünden keine Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten.

Aus internistischer und anderweitiger somatischer Sicht bestünden keine Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. 3.2.4 Aus polydisziplinärer Sicht befanden die Gutachter lediglich körperlich schwere Tätigkeiten für nicht zumutbar. Für sämtliche körperlich leichten bis kurzzeitig mittelschwer belastende n Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähig keit von 70 %, welches Pensum vollschichtig angesetzt werden könne mit redu ziertem Rendement (S. 26 f.). Seit der Begutachtung durch das Institut Y.___ im Dezember 2003 habe sich keine Veränderung des Gesundheitszustandes ergeben (S. 28).

3.2.4 Aus polydisziplinärer Sicht befanden die Gutachter lediglich körperlich schwere Tätigkeiten für nicht zumutbar. Für sämtliche körperlich leichten bis kurzzeitig mittelschwer belastende n Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähig keit von 70 %, welches Pensum vollschichtig angesetzt werden könne mit redu ziertem Rendement (S. 26 f.). Seit der Begutachtung durch das Institut Y.___ im Dezember 2003 habe sich keine Veränderung des Gesundheitszustandes ergeben (S. 28). 3.3

3.3 3.3.1 Prof. Dr. phil. F.___, wissenschaftlicher Abteilungsleiter, und Dr. phil. G.___, Neuropsychologe, Klinik für Neurologie, Spital Z.___, beschrieben nach verschiedenen Testungen und Studium der Vorakten in ihrem neuropsycholo gischen Gutachten vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200, vgl. S. 6) eine mittel schwere Aufmerksamkeitsstörung als im Vordergrund stehend, welche sowohl klinisch beobachtbar als auch formal objektivierbar sei. In der klinischen Beobachtung sei ein sprunghafter Aufmerksamkeitsfokus sowie eine erhöhte Ablenkbarkeit eruierbar. Diese wiederspiegelten sich auch im formalen Denken, welches häufig sprunghaft sei. Der Beschwerdeführer sei immer wieder durch innere Reize abgelenkt und habe Schwierigkeiten, seine Konzentration zu fokussieren. Testpsychologisch seien in einigen Aufmerksamkeitsteilbereichen (tonische und phasische Alertness, geteilte Aufmerksamkeit) mittelschwer bis schwer verlangsamte Reaktionszeiten sowie eine erhöhte Schwankungsbreite der Reaktionszeiten festzuhalten. Zusätzlich seien in den meisten Aufmerksam keitsaufgaben leicht bis mittelschwer erhöhte Auslassungs- und Fehlerquoten eruierbar, insbesondere wenn der Beschwerdeführer die Aufgabe unter belasten dem Zeitdruck zu lösen habe. Die erhöhte Fehleranfälligkeit zeige sich auch im exekutiven Bereich (kognitive Umstellfähigkeit); hier seien zudem die Leistun gen in der verbalen Flüssigkeit (phonematisch- und semantisch-lexikalisch), in der Merkspanne (verbal u nd visuo -räumlich) sowie die Arbeitsgedächtniskapazität (modalitätsunabhängig) grenzwertig. Die Spontansprache sei bis auf den sprunghaften und abgehackten Erzählstil flüssig, gelegentlich seien Wortfindungsstörungen eruierbar. Ansonsten bestünden keinerlei sprachliche Stö rungen, insbesondere das Sprachverständnis und sprachassoziierte Funktionen (Lesen, Schreiben, Rechnen) seien unauffällig. Anhaltspunkte für eine Störung der Sprachverarbeitung fänden sich keine, auch seien die Leistungen in der sprachlichen Flexibilität, wenn auch nicht hervorragend, so doch innerhalb des Bereichs der ausbildungskorrigierten Normwerte. Auch der Umgang mit Zahlen liege innerhalb des Bereichs möglicher Normvarianten und sei nicht als defizitär zu bezeichnen. Ebenfalls unauffällig seien die Leistungen in den Bereichen ver bales und figurales episodisches Gedächtnis, praktische Handlungen, visuelle Wahrnehmung und Visuo -Konstruktion.

3.3.1 Prof. Dr. phil. F.___, wissenschaftlicher Abteilungsleiter, und Dr. phil. G.___, Neuropsychologe, Klinik für Neurologie, Spital Z.___, beschrieben nach verschiedenen Testungen und Studium der Vorakten in ihrem neuropsycholo gischen Gutachten vom 1 8. Februar 2011 ( Urk. 8/200, vgl. S. 6) eine mittel schwere Aufmerksamkeitsstörung als im Vordergrund stehend, welche sowohl klinisch beobachtbar als auch formal objektivierbar sei. In der klinischen Beobachtung sei ein sprunghafter Aufmerksamkeitsfokus sowie eine erhöhte Ablenkbarkeit eruierbar. Diese wiederspiegelten sich auch im formalen Denken, welches häufig sprunghaft sei. Der Beschwerdeführer sei immer wieder durch innere Reize abgelenkt und habe Schwierigkeiten, seine Konzentration zu fokussieren. Testpsychologisch seien in einigen Aufmerksamkeitsteilbereichen (tonische und phasische Alertness, geteilte Aufmerksamkeit) mittelschwer bis schwer verlangsamte Reaktionszeiten sowie eine erhöhte Schwankungsbreite der Reaktionszeiten festzuhalten. Zusätzlich seien in den meisten Aufmerksam keitsaufgaben leicht bis mittelschwer erhöhte Auslassungs- und Fehlerquoten eruierbar, insbesondere wenn der Beschwerdeführer die Aufgabe unter belasten dem Zeitdruck zu lösen habe. Die erhöhte Fehleranfälligkeit zeige sich auch im exekutiven Bereich (kognitive Umstellfähigkeit); hier seien zudem die Leistun gen in der verbalen Flüssigkeit (phonematisch- und semantisch-lexikalisch), in der Merkspanne (verbal u nd visuo -räumlich) sowie die Arbeitsgedächtniskapazität (modalitätsunabhängig) grenzwertig. Die Spontansprache sei bis auf den sprunghaften und abgehackten Erzählstil flüssig, gelegentlich seien Wortfindungsstörungen eruierbar. Ansonsten bestünden keinerlei sprachliche Stö rungen, insbesondere das Sprachverständnis und sprachassoziierte Funktionen (Lesen, Schreiben, Rechnen) seien unauffällig. Anhaltspunkte für eine Störung der Sprachverarbeitung fänden sich keine, auch seien die Leistungen in der sprachlichen Flexibilität, wenn auch nicht hervorragend, so doch innerhalb des Bereichs der ausbildungskorrigierten Normwerte. Auch der Umgang mit Zahlen liege innerhalb des Bereichs möglicher Normvarianten und sei nicht als defizitär zu bezeichnen. Ebenfalls unauffällig seien die Leistungen in den Bereichen ver bales und figurales episodisches Gedächtnis, praktische Handlungen, visuelle Wahrnehmung und Visuo -Konstruktion. Die Experten führten weiter aus, sowohl aus den anamnestischen Angaben, dem klinischen Bild (Verzweiflung, Ratlosigkeit, Weinen) und nicht zuletzt aus einer standardisierten Selbstbeurteilung ergäben sich Hinweise auf eine manifeste Depression sowie der Verdacht einer reaktiven Angststörung. Zudem ergebe sich aus einer standardisierten Selbstbeurteilung zu Erschöpfungssymptomen zusammen mit der bekannten Schlafstörung (Schlaf-Apnoe und PLM Syndrom) Hinweise auf ein Fatigue -Syndrom, welches insbesondere den kognitiven Bereich betreffe. Umso mehr müsse als positiv hervorgehoben werden, dass der Beschwerdeführer während der über 3½-stündigen Untersuchung eine gute all gemeine Belastbarkeit aufgewiesen habe und kooperativ und anstrengungsbereit teilgenommen habe.

Die Experten führten weiter aus, sowohl aus den anamnestischen Angaben, dem klinischen Bild (Verzweiflung, Ratlosigkeit, Weinen) und nicht zuletzt aus einer standardisierten Selbstbeurteilung ergäben sich Hinweise auf eine manifeste Depression sowie der Verdacht einer reaktiven Angststörung. Zudem ergebe sich aus einer standardisierten Selbstbeurteilung zu Erschöpfungssymptomen zusammen mit der bekannten Schlafstörung (Schlaf-Apnoe und PLM Syndrom) Hinweise auf ein Fatigue -Syndrom, welches insbesondere den kognitiven Bereich betreffe. Umso mehr müsse als positiv hervorgehoben werden, dass der Beschwerdeführer während der über 3½-stündigen Untersuchung eine gute all gemeine Belastbarkeit aufgewiesen habe und kooperativ und anstrengungsbereit teilgenommen habe. Zusammengefasst verwiesen die Gutachter auf eine mittelschwere kognitive Störung, welche nahezu ausschliesslich die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfunktionen betreffe. Die beklagten Symptome seien somit objektivier- und nachvollziehbar. Diese seien aus neuropsychologischer Sicht multifaktoriell erklärbar. Zum einen seien die kognitiven Defizite als Residualsymptomatik der stattgehab t en Unfälle 1993 und vor allem 2008 zu bewerten, zum anderen seien die Befunde allenfalls zu einem gewissen Grad durch die reaktive Depression, die in den Akten diskutierte reaktive Angststörung und die Schlafstörung sowie die chronische Schmerzsymptomatik mitbedingt (S. 6).

Zusammengefasst verwiesen die Gutachter auf eine mittelschwere kognitive Störung, welche nahezu ausschliesslich die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfunktionen betreffe. Die beklagten Symptome seien somit objektivier- und nachvollziehbar. Diese seien aus neuropsychologischer Sicht multifaktoriell erklärbar. Zum einen seien die kognitiven Defizite als Residualsymptomatik der stattgehab t en Unfälle 1993 und vor allem 2008 zu bewerten, zum anderen seien die Befunde allenfalls zu einem gewissen Grad durch die reaktive Depression, die in den Akten diskutierte reaktive Angststörung und die Schlafstörung sowie die chronische Schmerzsymptomatik mitbedingt (S. 6). 3.3.2 Die Gutachter stellten folgende Diagnose (S. 6 f.).

3.3.2 Die Gutachter stellten folgende Diagnose (S. 6 f.). - Mittelschwere kognitive Störung mit im Vordergrund stehenden Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefiziten (verlangsamte kognitive Verarbei tungsgeschwindigkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, reduzierte Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsfokussierung, erhöhtes Fehlverhalten, Aufmerksamkeitsschwankungen), grenzwertige exekutive Defizite (verbale Flüssigkeit und Arbeitsgedächtniskapazität)

Mittelschwere kognitive Störung mit im Vordergrund stehenden Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefiziten (verlangsamte kognitive Verarbei tungsgeschwindigkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, reduzierte Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsfokussierung, erhöhtes Fehlverhalten, Aufmerksamkeitsschwankungen), grenzwertige exekutive Defizite (verbale Flüssigkeit und Arbeitsgedächtniskapazität) - Depression, Verdacht auf reaktive Angststörung und Fatigue -Syndrom

Depression, Verdacht auf reaktive Angststörung und Fatigue -Syndrom - Bekannte Schlafstörung (Schlaf-Apnoe, PLM).

Bekannte Schlafstörung (Schlaf-Apnoe, PLM). 3.3.3 Die Arbeitsfähigkeit erachteten sie aus rein neuropsychologischer Sicht als zu 50 % bei einer 100%igen Präsenzzeit gegeben. Da sich die Aufmerksamkeitsstörung auf jedwede Tätigkeit (auch einfache, repetitive und manuelle Arb eiten) negativ auswirken dürfte, gelte für die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit die gleiche Einschätzung. In zeitlicher Hinsicht gingen sie von einer seit 1995 bestehenden Einschränkung von 20 % und einer Verschlechterung nach dem zweiten Unfall im Oktober 2008 aus (S. 7).

3.3.3 Die Arbeitsfähigkeit erachteten sie aus rein neuropsychologischer Sicht als zu 50 % bei einer 100%igen Präsenzzeit gegeben. Da sich die Aufmerksamkeitsstörung auf jedwede Tätigkeit (auch einfache, repetitive und manuelle Arb eiten) negativ auswirken dürfte, gelte für die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit die gleiche Einschätzung. In zeitlicher Hinsicht gingen sie von einer seit 1995 bestehenden Einschränkung von 20 % und einer Verschlechterung nach dem zweiten Unfall im Oktober 2008 aus (S. 7). 3.4 Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 1 4. Januar 2012 ( Urk. 8/217/1-12) einen Status nach Schädel-Hirn-Traumata in den Jahren 1993 und 2008, einen Verdacht auf Frontalhirnstörung/zentrale Antriebsstörung, depressive Verstimmungen sowie einen Ver dacht auf eine narzisstische Persönlichkeit ( Ziff. 2.1).

3.4 Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 1 4. Januar 2012 ( Urk. 8/217/1-12) einen Status nach Schädel-Hirn-Traumata in den Jahren 1993 und 2008, einen Verdacht auf Frontalhirnstörung/zentrale Antriebsstörung, depressive Verstimmungen sowie einen Ver dacht auf eine narzisstische Persönlichkeit ( Ziff. 2.1). Er beurteilte das psychische Zustandsbild als Ausdruck einer traumatisch beding ten hirnorganischen Störung kombiniert mit den Persönlichkeitseigenschaften und reaktiven Verstimmungen. Die Arbeitsfähigkeit sei ausseror dentlich schwierig und für ihn nicht abschliessend zu beurteilen. Einerseits müsste der Beschwerdeführer über längere Zeit kontinuierlich bei verschiedenen Aktivitäten beobachtet werden können, anderseits müsste man einen besseren Einblick in seine praktische Lebensgestaltung gewähren. Aufgrund der bisheri gen Erfahrungen inklusive aller beschriebenen Befunde und erhaltenen Infor mationen kam Dr. H.___ zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zu 90 bis 100 % arbeitsunfähig sei ( Ziff. 7).

Er beurteilte das psychische Zustandsbild als Ausdruck einer traumatisch beding ten hirnorganischen Störung kombiniert mit den Persönlichkeitseigenschaften und reaktiven Verstimmungen. Die Arbeitsfähigkeit sei ausseror dentlich schwierig und für ihn nicht abschliessend zu beurteilen. Einerseits müsste der Beschwerdeführer über längere Zeit kontinuierlich bei verschiedenen Aktivitäten beobachtet werden können, anderseits müsste man einen besseren Einblick in seine praktische Lebensgestaltung gewähren. Aufgrund der bisheri gen Erfahrungen inklusive aller beschriebenen Befunde und erhaltenen Infor mationen kam Dr. H.___ zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zu 90 bis 100 % arbeitsunfähig sei ( Ziff. 7). 3.5 PD Dr. med. I.___, Chefarzt Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, von der Klinik J.___, Muskulo -Skelettal Zentrum, diagnostizierte mit Bericht vom 1 7. Juni 2013 ( Urk. 10/3) ein zervikoradikuläres Reiz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom C7 links bei Foramenstenose und foraminaler Diskushernie C6/7 links sowie bei Status nach Auffahrkollision 2008 mit Hirnkontusion. Unter Hinweis auf aktuelle Röntgenbilder verwies e r auf eine deutliche Osteochondrose C6/7 mit ventraler als auch posteriorer Osteophytose, eine leichte Rechtsdeviation der HWS im ap Strahlengang bei altersentsprechenden übrigen Segmenten. Im MRI vom Februar 2013 sei eine neuroforaminale Stenose C6/7 beidseits link s betont bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose dargestellt worden.

3.5 PD Dr. med. I.___, Chefarzt Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, von der Klinik J.___, Muskulo -Skelettal Zentrum, diagnostizierte mit Bericht vom 1 7. Juni 2013 ( Urk. 10/3) ein zervikoradikuläres Reiz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom C7 links bei Foramenstenose und foraminaler Diskushernie C6/7 links sowie bei Status nach Auffahrkollision 2008 mit Hirnkontusion. Unter Hinweis auf aktuelle Röntgenbilder verwies e r auf eine deutliche Osteochondrose C6/7 mit ventraler als auch posteriorer Osteophytose, eine leichte Rechtsdeviation der HWS im ap Strahlengang bei altersentsprechenden übrigen Segmenten. Im MRI vom Februar 2013 sei eine neuroforaminale Stenose C6/7 beidseits link s betont bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose dargestellt worden. PD Dr. I.___ empfahl - bei anhaltender Zervikobrachialgie links mit beginnen dem sensomotorischem Defizit - eine Dekompression und ventrale Stabilisationsoperation.

PD Dr. I.___ empfahl - bei anhaltender Zervikobrachialgie links mit beginnen dem sensomotorischem Defizit - eine Dekompression und ventrale Stabilisationsoperation. 3.6 Am 1 8. Juli 2013 ( Urk. 14/1) berichteten der Spitalarzt Wirbelsäulenzentrum K.___ sowie Oberarzt Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie, Dr. L.___, Klinik J.___, über die vorgenommene ventrale Diskektomie, bilaterale foraminale Dekompression, Fusion mit Cornerstone -Cage und Zephirplatte. Sie schilderten einen komplikationsfreien postoperativen Verlauf mit deutlicher Verbesserung der Dysästhesien im Bereich der linken Hand und auch der links seitigen vorbestehenden Kraftminderung.

3.6 Am 1 8. Juli 2013 ( Urk. 14/1) berichteten der Spitalarzt Wirbelsäulenzentrum K.___ sowie Oberarzt Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie, Dr. L.___, Klinik J.___, über die vorgenommene ventrale Diskektomie, bilaterale foraminale Dekompression, Fusion mit Cornerstone -Cage und Zephirplatte. Sie schilderten einen komplikationsfreien postoperativen Verlauf mit deutlicher Verbesserung der Dysästhesien im Bereich der linken Hand und auch der links seitigen vorbestehenden Kraftminderung. 4. Der Beschwerdeführer selber beantragte die Ausrichtung einer höheren Rente ab 1. Januar 2009 (Unfall vom Oktober 2008 plus drei Monate ). Damit ist grund sätzlich u nbestritten, dass die mit Urteil des Bundesgericht s vom 14. November 2007 ( Urk. 8/90) festgelegte Viertelsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % ab Februar 2005 zur Ausrichtung gelangt. Dagegen ist nichts einzu wenden :

4. Der Beschwerdeführer selber beantragte die Ausrichtung einer höheren Rente ab 1. Januar 2009 (Unfall vom Oktober 2008 plus drei Monate ). Damit ist grund sätzlich u nbestritten, dass die mit Urteil des Bundesgericht s vom 14. November 2007 ( Urk. 8/90) festgelegte Viertelsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 46 % ab Februar 2005 zur Ausrichtung gelangt. Dagegen ist nichts einzu wenden : Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen weiteren Abklärung en nach dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts ergaben, dass in der ange stammten Tätigkeit als Verkaufsleiter - neben der andauernden 30%igen Arbeits unfähigkeit seit dem ersten Unfall - erst ab 1 6. Dezember 2004 eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Bericht von Dr. med. M.___, Chirurgie FMH, vom 1 8. September 2008, Urk. 8/126). Die im Rahmen der Handoperation vom August 2004 attestierte Arbeitsunfähigkeit war ledig lich vorübergehender Natur (Bericht von Dr. med. N.___, Chirurgie FMH, vom 8. September 2008, Urk. 8/125). Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Par teien das Wartejahr mit einer durchschnittlich 40%igen Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit als im Januar 2005 erfüllt erachteten.

Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen weiteren Abklärung en nach dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts ergaben, dass in der ange stammten Tätigkeit als Verkaufsleiter - neben der andauernden 30%igen Arbeits unfähigkeit seit dem ersten Unfall - erst ab 1 6. Dezember 2004 eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Bericht von Dr. med. M.___, Chirurgie FMH, vom 1 8. September 2008, Urk. 8/126). Die im Rahmen der Handoperation vom August 2004 attestierte Arbeitsunfähigkeit war ledig lich vorübergehender Natur (Bericht von Dr. med. N.___, Chirurgie FMH, vom 8. September 2008, Urk. 8/125). Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Par teien das Wartejahr mit einer durchschnittlich 40%igen Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit als im Januar 2005 erfüllt erachteten. 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach seinem Verkehrsunfall vom 1 7. Oktober 2008 und d i e Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (50 % ) vorweg auf das neuropsychologische Gutachten des Spitals Z.___ vom 1 8. Februar 201 1 ( Urk. 8/ 200/1-9 ). Dieses entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So beantworteten die Experten unter Verweis auf das Studium der Vorakten mit Anamneseerhebung, ihre medizinischen Testungen und entsprechenden Beobachtungen die Frage nach der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und bezifferten diese mit 50 % im Anschluss an den Unfall vom Oktober 200 8. Dieses Ergebnis begründeten sie differenziert und in nachvollziehbarer Weise, weshalb darauf abzustellen ist.

5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach seinem Verkehrsunfall vom 1 7. Oktober 2008 und d i e Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (50 % ) vorweg auf das neuropsychologische Gutachten des Spitals Z.___ vom 1 8. Februar 201 1 ( Urk. 8/ 200/1-9 ). Dieses entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So beantworteten die Experten unter Verweis auf das Studium der Vorakten mit Anamneseerhebung, ihre medizinischen Testungen und entsprechenden Beobachtungen die Frage nach der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und bezifferten diese mit 50 % im Anschluss an den Unfall vom Oktober 200 8. Dieses Ergebnis begründeten sie differenziert und in nachvollziehbarer Weise, weshalb darauf abzustellen ist. Der Beschwerdeführer bestritt diese Einschätzung denn auch nicht und liess es diesbezüglich mit der Kritik am Gutachten des Instituts Y.___ und der dort unterlassenen neuropsychologischen Abklärung bewenden ( Urk. 13 S. 3 Ziff. 8). Dieser Vorhalt ist indes deshalb nicht zutreffend, weil sich Hinweise auf eine neuropsycholo gische Auffälligkeit erst im Rahmen einer Untersuchung bei Dr. med. O.___, FMH Neurologie, ergaben, welche erstmals am 3 0. April 2010 ( Urk. 8/174/1) kognitive Einschränkungen geschildert hatte. Es bestand demnach aus Sicht der Ärzte des Instituts Y.___ zum damaligen Zeitpunkt keine zwingende Veranlassung für eine neuropsychologische Abklärung.

Der Beschwerdeführer bestritt diese Einschätzung denn auch nicht und liess es diesbezüglich mit der Kritik am Gutachten des Instituts Y.___ und der dort unterlassenen neuropsychologischen Abklärung bewenden ( Urk. 13 S. 3 Ziff. 8). Dieser Vorhalt ist indes deshalb nicht zutreffend, weil sich Hinweise auf eine neuropsycholo gische Auffälligkeit erst im Rahmen einer Untersuchung bei Dr. med. O.___, FMH Neurologie, ergaben, welche erstmals am 3 0. April 2010 ( Urk. 8/174/1) kognitive Einschränkungen geschildert hatte. Es bestand demnach aus Sicht der Ärzte des Instituts Y.___ zum damaligen Zeitpunkt keine zwingende Veranlassung für eine neuropsychologische Abklärung. 5.2 Uneinigkeit herrscht zwischen den Parteien dagegen in Bezug auf die neurologi sche Seite. Hierzu ist festzuhalten, dass das Y.___ -Gutachten vom 3. November 2009 für die streitigen Belange umfassend ist, beantwortete es doch die Frage nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nach dem erneuten Unfall. Es beruht auf allseitigen Untersuchungen in inter nistischer, psychiatrischer und neurologischer Hinsicht, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich damit auseinander. Es wurde weiter in Kenntnis der Vorakten abgegeben und leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Die Schlussfolgerungen in der Expertise erscheinen sodann begründet, weshalb grundsätzlich von der attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, was innerhalb des von den Neuropsychologen definierten Rahmens ist.

5.2 Uneinigkeit herrscht zwischen den Parteien dagegen in Bezug auf die neurologi sche Seite. Hierzu ist festzuhalten, dass das Y.___ -Gutachten vom 3. November 2009 für die streitigen Belange umfassend ist, beantwortete es doch die Frage nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nach dem erneuten Unfall. Es beruht auf allseitigen Untersuchungen in inter nistischer, psychiatrischer und neurologischer Hinsicht, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich damit auseinander. Es wurde weiter in Kenntnis der Vorakten abgegeben und leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Die Schlussfolgerungen in der Expertise erscheinen sodann begründet, weshalb grundsätzlich von der attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, was innerhalb des von den Neuropsychologen definierten Rahmens ist. 5. 3 Der Beschwerdeführer schliesst aus der neueren Entwicklung - namentlich den neuen bildgebenden Befunderhebungen, der im Juli 2013 erfolgten Dekompressions- und Stabilisationsoperation an der HWS und des entsprechenden Erfolges, dass das Y.___ -Gutachten inhaltlich falsch ist ( Urk. 13 S. 3 unten). Hierzu ist zu bemerken, dass sich die Gutachter des Instituts Y.___ in bildgebender Hinsicht auf die ihnen damals bekannten Unterlagen beziehungsweise Arztberichte stützten, welche Folgendes auswiesen ( Urk. 8/161/2-29 S. 6 unten und S. 22 Mitte ) :

5. 3 Der Beschwerdeführer schliesst aus der neueren Entwicklung - namentlich den neuen bildgebenden Befunderhebungen, der im Juli 2013 erfolgten Dekompressions- und Stabilisationsoperation an der HWS und des entsprechenden Erfolges, dass das Y.___ -Gutachten inhaltlich falsch ist ( Urk. 13 S. 3 unten). Hierzu ist zu bemerken, dass sich die Gutachter des Instituts Y.___ in bildgebender Hinsicht auf die ihnen damals bekannten Unterlagen beziehungsweise Arztberichte stützten, welche Folgendes auswiesen ( Urk. 8/161/2-29 S. 6 unten und S. 22 Mitte ) : - breitbasige traumatische Diskusprotrusion mit Verdacht auf Anulus -Riss L4/5 mit Kontakt zur Nervenwurzel L4 beidseits links mehr als rechts

breitbasige traumatische Diskusprotrusion mit Verdacht auf Anulus -Riss L4/5 mit Kontakt zur Nervenwurzel L4 beidseits links mehr als rechts - breitbasige traumatische Diskusprotrusion L5/S1 mit Kontakt zur Nervenwurzel L5 beidseits links mehr als rechts

breitbasige traumatische Diskusprotrusion L5/S1 mit Kontakt zur Nervenwurzel L5 beidseits links mehr als rechts - Status nach Lendenwirbelkörper (LWK)-2-4-Fraktur in den 80er Jahren (konso lidiert)

Status nach Lendenwirbelkörper (LWK)-2-4-Fraktur in den 80er Jahren (konso lidiert) - Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990

Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1990 Die Y.___ -Gutachter stützten sich für ihre Festlegungen sodann auf die erhobenen - unter anderem klinischen - Befunde und erwähnten Kopf-, Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen und lumbale Rücke n schmerzen mit Ausstrahlungen bei praktisch frei beweglicher HWS ohne radikuläre Reiz - bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik. Die geklagte Sensibilitätsvermi n derung im linken Arm habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Die Ärzte der Kli nik J.___ erkannten demgegenüber auf den neu angefertigten Bildern eine Osteochondrose C6/7 sowie eine neuroforaminale Stenose C6/7 bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose. Die nachfolgende Operation vom Juli 2013 brachte dann eine wesentliche Besserung.

Die Y.___ -Gutachter stützten sich für ihre Festlegungen sodann auf die erhobenen - unter anderem klinischen - Befunde und erwähnten Kopf-, Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen und lumbale Rücke n schmerzen mit Ausstrahlungen bei praktisch frei beweglicher HWS ohne radikuläre Reiz bzw. sensomotorische Ausfallsymptomatik. Die geklagte Sensibilitätsvermi n derung im linken Arm habe kein dermatombezogenes Verteilungsmuster. Die Ärzte der Kli nik J.___ erkannten demgegenüber auf den neu angefertigten Bildern eine Osteochondrose C6/7 sowie eine neuroforaminale Stenose C6/7 bei foraminaler Diskushernie und Uncovertebralarthrose. Die nachfolgende Operation vom Juli 2013 brachte dann eine wesentliche Besserung. Fest steht, dass den Y.___ -Gutachtern die Abnormität bei C6/7 ebenso wenig bekannt war wie die Bandscheibendegenerationen C4-7 (MRI vom Mai 2009, vgl. Urk. 10/1). Die entsprechenden Beschwerden waren anlässlich der Begut achtung aber nicht von Relevanz: Dr. P.___, Leitender Arzt Neurologie der Klinik J.___, bestätigte in seinem Bericht vom 2 3. Januar 2013 ( Urk. 10/1) das Vorliegen einer linksseitigen Brachialgie mit Schmerzausstrahlung in den Unterarm sowie die Hand samt sensomotorischen Defiziten seit Anfang 2013 und hielt fest, zuletzt habe eine ähnliche Episode im Sommer 2009 stattgefun den. Nach Infiltration sei der Beschwerdeführer während über drei Jahren beschwerdefrei gewesen.

Fest steht, dass den Y.___ -Gutachtern die Abnormität bei C6/7 ebenso wenig bekannt war wie die Bandscheibendegenerationen C4-7 (MRI vom Mai 2009, vgl. Urk. 10/1). Die entsprechenden Beschwerden waren anlässlich der Begut achtung aber nicht von Relevanz: Dr. P.___, Leitender Arzt Neurologie der Klinik J.___, bestätigte in seinem Bericht vom 2 3. Januar 2013 ( Urk. 10/1) das Vorliegen einer linksseitigen Brachialgie mit Schmerzausstrahlung in den Unterarm sowie die Hand samt sensomotorischen Defiziten seit Anfang 2013 und hielt fest, zuletzt habe eine ähnliche Episode im Sommer 2009 stattgefun den. Nach Infiltration sei der Beschwerdeführer während über drei Jahren beschwerdefrei gewesen. Der geschilderte Ablauf erhellt, dass die linksseitige Brachialgie sowie die senso motorischen Defizite, welche die (erfolgreiche) Operation vom Juli 2013 indiziert hatten, nach einer kurzen Phase im Jahr 2009 erst ab Januar 2013 wieder auftraten. Dass Veränderungen der Wirbelsäule vorhanden waren, ist wohl erstellt, doch sind den Akten keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass dies e bis zum Verfügungserlass vom 1 2. Juli 2012 auch zu einer weitergehenden - Arbeitsunfähigkeit geführt ha ben.

Der geschilderte Ablauf erhellt, dass die linksseitige Brachialgie sowie die senso motorischen Defizite, welche die (erfolgreiche) Operation vom Juli 2013 indiziert hatten, nach einer kurzen Phase im Jahr 2009 erst ab Januar 2013 wieder auftraten. Dass Veränderungen der Wirbelsäule vorhanden waren, ist wohl erstellt, doch sind den Akten keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass dies e bis zum Verfügungserlass vom 1 2. Juli 2012 auch zu einer weitergehenden - Arbeitsunfähigkeit geführt ha ben. 5.4 In Bezug auf die psychische Verfassung des Beschwerdeführers legten die Ärzte des Instituts Y.___ in nachvollziehbarer Weise dar, dass eine leichtgradig ausgeprägte rezidi vierende depressive Störung vorliegt und zu einer (nicht additiv zu berücksich tigenden) Arbeitsunfähigkeit von 20 % führt (E. 3.2.3). Die ab weichen de Mei nung von Dr. H.___ (E. 3.4), welcher eine 90-100%ige Arbeitsunfähigkeit in den Raum stellte, vermag dagegen nicht zu überzeugen. So hielt er selber fest, die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurteilen zu können und hielt eine konti nuierliche Beobachtung des Beschwerdeführers bei verschiedenen Aktivitäten sowie einen Einblick in die praktische Lebensgestaltung für nötig. Sodann stellte Dr. H.___ - ausser dem Hinweis auf eine depressive Verstimmung - lediglich Verdachtsdiagnosen ( Urk. 8/217/2) und unter mauerte die von ihm thematisierte massive Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nur teilweise mit entsprechenden Befunden. Damit vermag der Bericht von Dr. H.___ die fun dierte Einschätzung der Y.___ -Ärzte nicht in Zweifel zu ziehen.

5.4 In Bezug auf die psychische Verfassung des Beschwerdeführers legten die Ärzte des Instituts Y.___ in nachvollziehbarer Weise dar, dass eine leichtgradig ausgeprägte rezidi vierende depressive Störung vorliegt und zu einer (nicht additiv zu berücksich tigenden) Arbeitsunfähigkeit von 20 % führt (E. 3.2.3). Die ab weichen de Mei nung von Dr. H.___ (E. 3.4), welcher eine 90-100%ige Arbeitsunfähigkeit in den Raum stellte, vermag dagegen nicht zu überzeugen. So hielt er selber fest, die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurteilen zu können und hielt eine konti nuierliche Beobachtung des Beschwerdeführers bei verschiedenen Aktivitäten sowie einen Einblick in die praktische Lebensgestaltung für nötig. Sodann stellte Dr. H.___ - ausser dem Hinweis auf eine depressive Verstimmung - lediglich Verdachtsdiagnosen ( Urk. 8/217/2) und unter mauerte die von ihm thematisierte massive Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nur teilweise mit entsprechenden Befunden. Damit vermag der Bericht von Dr. H.___ die fun dierte Einschätzung der Y.___ -Ärzte nicht in Zweifel zu ziehen. 5.5 Was schliesslich die vom Beschwerdeführer thematisierten DTI-MRI-Bilder (Urk. 1 S. 3 ff.) betrifft, ist festzuhalten, dass der entsprechende Bericht von Professor D.___, E.___, sowohl den Y.___ - als auch den Z.___ -Gutachtern vorgele gen hat. Inwiefern sich aus diesen Erhebungen weitergehende Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben sollte n, legte der Beschwerdeführer nicht dar. Immerhin schlossen die Ärzte des Spitals Z.___ aufgrund der neuropsychologischen Ein schränkungen auf eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit. Dass diese aus hirnorganischen Gründen noch höher liegen soll, behauptete auch Prof. D.___ nicht ( Urk. 8/ 161/31-41).

5.5 Was schliesslich die vom Beschwerdeführer thematisierten DTI-MRI-Bilder (Urk. 1 S. 3 ff.) betrifft, ist festzuhalten, dass der entsprechende Bericht von Professor D.___, E.___, sowohl den Y.___ - als auch den Z.___ -Gutachtern vorgele gen hat. Inwiefern sich aus diesen Erhebungen weitergehende Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben sollte n, legte der Beschwerdeführer nicht dar. Immerhin schlossen die Ärzte des Spitals Z.___ aufgrund der neuropsychologischen Ein schränkungen auf eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit. Dass diese aus hirnorganischen Gründen noch höher liegen soll, behauptete auch Prof. D.___ nicht ( Urk. 8/ 161/31-41). 5. 6 Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass dem Beschwerdeführer seit dem zweiten Unfall vom Oktober 2008 eine Arbeitstätigkeit (mit Ausnahme schwerer körperlicher Tätigkeiten) nurmehr im Umfang von 50 % zumutbar ist.

5. 6 Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass dem Beschwerdeführer seit dem zweiten Unfall vom Oktober 2008 eine Arbeitstätigkeit (mit Ausnahme schwerer körperlicher Tätigkeiten) nurmehr im Umfang von 50 % zumutbar ist. 6.

6. 6.1 Der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich (Prozentvergleich) blieb beschwerdeweise unbestritten, gibt aber zu folgenden Bemer kungen Anlass:

6.1 Der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich (Prozentvergleich) blieb beschwerdeweise unbestritten, gibt aber zu folgenden Bemer kungen Anlass: 6.2 Das hiesige Gericht legte das Valideneinkommen im Urteil vom 2 8. September 2006 auf Fr. 117‘493.-- (Wert 2001) fest und ging davon aus, dass der Beschwerdeführer - nach dem Konkurs seiner ehemaligen Arbeitgeberin - im Gesundheitsfall einen Verdienst im Rahmen des anfänglichen Lohnniveaus (an dieser Stelle) hätte erzielen können. Das Invalideneinkommen bemass es mit Fr. 75‘290.-- (für die damalige verbleibende Arbeitsfähigkeit von 70 % ) entspre chend einer Basis 100 % von Fr. 107‘557.--. Dabei ging es von den Tabellenlöhnen für Männer des Anforderungsniveaus 2 im Wirtschaftssektor Handelsvermittlung, Grosshandel, aus ( Urk. 8/74 S. 7).

6.2 Das hiesige Gericht legte das Valideneinkommen im Urteil vom 2 8. September 2006 auf Fr. 117‘493.-- (Wert 2001) fest und ging davon aus, dass der Beschwerdeführer - nach dem Konkurs seiner ehemaligen Arbeitgeberin - im Gesundheitsfall einen Verdienst im Rahmen des anfänglichen Lohnniveaus (an dieser Stelle) hätte erzielen können. Das Invalideneinkommen bemass es mit Fr. 75‘290.-- (für die damalige verbleibende Arbeitsfähigkeit von 70 % ) entspre chend einer Basis 100 % von Fr. 107‘557.--. Dabei ging es von den Tabellenlöhnen für Männer des Anforderungsniveaus 2 im Wirtschaftssektor Handelsvermittlung, Grosshandel, aus ( Urk. 8/74 S. 7). Diese Grössen bestätigte das Bundesgericht als in allen Teilen überzeugend ( Urk. 8/90 S. 7 E. 7).

Diese Grössen bestätigte das Bundesgericht als in allen Teilen überzeugend ( Urk. 8/90 S. 7 E. 7). 6.3 Durch die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergibt sich keine abweichende Optik. Der Beschwerdeführer ist wohl nur noch im Ausmass von 50 % arbeitsfähig, doch kann er nach wie vor die angestammte Tätigkeit ausüben. Damit rechtfertigt es sich, die erwähnten Vergleichswerte auf das massgebliche Jahr 2009 aufzurechnen und der Restarbeitsfähigkeit anzu passen.

6.3 Durch die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergibt sich keine abweichende Optik. Der Beschwerdeführer ist wohl nur noch im Ausmass von 50 % arbeitsfähig, doch kann er nach wie vor die angestammte Tätigkeit ausüben. Damit rechtfertigt es sich, die erwähnten Vergleichswerte auf das massgebliche Jahr 2009 aufzurechnen und der Restarbeitsfähigkeit anzu passen. Ausgehend von einer Nominallohnentwicklung für Männer von 12,3 % (von Index 1902 im Jahr 2001 auf Index 2136 im Jahr 2009, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 95 und 6-2002 S. 81 je Tabelle B10.3) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 131 ‘ 94 5. -- ( Fr. 117‘493.-- x 1,123) und ein Invalideneinkommen für das noch mögliche 50%-Pensum von Fr. 60‘3 93.-- (Fr. 107‘557.-- x 0,5 x 1, 123).

Ausgehend von einer Nominallohnentwicklung für Männer von 12,3 % (von Index 1902 im Jahr 2001 auf Index 2136 im Jahr 2009, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 95 und 6-2002 S. 81 je Tabelle B10.3) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 131 ‘ 94 5. -- ( Fr. 117‘493.-- x 1,123) und ein Invalideneinkommen für das noch mögliche 50%-Pensum von Fr. 60‘3 93.-- (Fr. 107‘557.-- x 0,5 x 1, 123). Damit resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 71‘55 2.--, was einem Invalidi tätsgrad von 54,2 % entspricht. Bei diesem Ergebnis hat der Beschwer deführer ab 1. Januar 2009 Anrecht auf eine halbe Rente der Invalidenversi cherung, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

Damit resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 71‘55 2.--, was einem Invalidi tätsgrad von 54,2 % entspricht. Bei diesem Ergebnis hat der Beschwer deführer ab 1. Januar 2009 Anrecht auf eine halbe Rente der Invalidenversi cherung, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 7. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer auf zuerlegen.

7. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer auf zuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana

Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 sowie Urk. 10/1-4

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 sowie Urk. 10/1-4 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubSonderegger