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Obere Mühle ⋅
4460 Gelterkinden ⋅
2000 – 2001 ⋅
Bauherrschaft:Wohnbaugenossenschaft Obere Mühle, Gelterkinden ⋅
Auszeichnungen: 2002 Auszeichnung guter Bauten Kanton Basel-Landschaft
Zwei längliche Baukörper spannen einen Hofraum auf und vermitteln zwischen dem historischen Mühlengebäude mit seinen Nebenbauten und dem Viadukt, einem Bauwerk des industriellen Aufbruchs. Das Dorf wird erweitert, indem dieser neue Hof mit dem öffentlichen Raum vernetzt ist.
Durch die Stellung der Bauvolumen und der Grundrissorganisation im Innern werden die Wohnungen vor dem Bahn- und Strassenlärm geschützt. Als Pufferzone sind auf der Nordseite geschlossene Laubengänge angeordnet. Den dreigeschossigen Gebäuden mit siebzehn altersgerechtenWohnungen und den Gemeinschaftsräumen im Sockelgeschoss liegt eine einfache Struktur zu Grunde. Gegeneinander verschobene Raumschichten ergeben auf der Südseite zurückversetzte, geschützte Veranden, und rückwärtig Ausweitungen bei den Wohnungseingängen welche den Laubengang zur Begegnungszone aufwerten. Innere Küchenfenster lassen Ein- und Ausblicke zu.
Die Fassaden sind mit Naturschieferplatten verkleidet. Das sich je nach Licht silbrig bis dunkelgrau ändernde Material erreicht sowohl eine Verbindung zu dem aus Quadersteinen geschichteten Viadukt, wie auch zu den verputzten Gebäuden im Dorfkern.