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Bereits der Finanzbericht 2017 der PH Luzern wies ein Defizit von 1,9 Millionen Franken aus. Die Regierung erklärte damals, dass sie von diesem schlechten Finanzergebnis überrascht sei. Sie hielt aber fest, dass sie der PH die entsprechenden Aufträge gegeben habe, damit ein solch gravierendes Defizit nicht wieder vorkommen würde. Nun liegt der Finanzbericht 2018 vor, welcher mit 2,3 Millionen Franken ein noch grösseres Defizit aus als im Vorjahr ausweist. Erneut erklärte die Regierung, dass sie davon überrascht sei.
Für Patrick Hauser stellen sich nun die Fragen, ob die Leitung der PH die erteilten Aufträge ausgeführt hat und weshalb es erneut zu einem überraschenden Jahresergebnis kam. Zudem gilt es zu klären, ob Ereignisse vorfielen, welche bei der Auftragserteilung nicht zu erwarten waren. Ebenso relevant sind für Patrick Hauser die Fragen, wer für das entsprechende Controlling verantwortlich ist und wie sich die Situation beim Halbjahresabschluss 2018 entwickelt hat. Schliesslich gilt es zu verhindern, dass im Jahr 2020 ein drittes Defizit entsteht.