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Der Verkauf des SSL/TLS PKI-Geschäfts für 45 Millionen US-Dollar an Digitcert im Janaur des letzten Jahres brachte die in Genf domizilierte Cybersecurity-Spezialistin Wisekey im Geschäftsjahr 2019 in die Gewinnzone. Die Veräusserung dieses Business' mit Sicherheitszertifikaten für Webseiten und Apps führte andererseits allerdings auch zu einem Einbruch beim Umsatz. Konkret wurde der Gesamtumsatz im Berichtsjahr von 53,7 Millionen auf 24,6 Millionen US-Dollar mehr als halbiert.
Das Bruttoergebnis der durch den SSL-Verkauf deutlich kleiner gewordenen Wisekey reduzierte sich in der Folge um 18,6 Millionen auf 10,6 Millionen Dollar. Gleichzeitig nahmen die Aufwendungen auf fast 30 Millionen Dollar zu, so dass beim Betriebsergebnis ein Minus von 20,5 Millionen zu Buche stand. Unter dem Strich wies Wisekey durch den Verkaufserlös indes einen Überschuss von 7,5 Millionen Dollar aus, nach einem Fehlbetrag von 16,3 Millionen im Vorjahr.
Für das laufende neue Fiskaljahr plant Wisekey gemäss Mitteilung "bedeutende" Investitionen in das Cybersicherheits-/IoT-Geschäft. Angedacht ist für das zweite Quartal etwa der Start eines Joint Ventures in Hongkong. Auch arbeite man daran, den Fokus künftig auf qualitativ hochwertige und wiederkehrende Einnahmen zu legen und solcherart die Margen zu steigern.