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Die gesammelten Spenden fliessen in den Bildungsfonds und werden in Bildungsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa eingesetzt.
Zum Beispiel in Westafrika im Süden von Mali:
Bessere Schulen fürs Leben
Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und die Analphabetenrate ist extrem hoch. Der Bildungssektor befindet sich in einer schweren Krise: Das Lehrpersonal ist schlecht ausgebildet, die Klassen sind überfüllt und viele Kinder – besonders Mädchen – brechen die Schule ab. Viele Eltern sehen für ihre Töchter in der Schule keine Zukunft. Mangelnde sanitäre Einrichtungen in den Schulen machen die Situation noch schwieriger. Trotz Anstrengungen der Regierung ist die Schulbesuchsrate tief und die frühzeitigen Schulabgänge vor allem von Mädchen bleiben ein grosses Problem.
Mit einem Bildungsprojekt in der südlichen Region Sikasso unterstützt Helvetas die Gemeinden. Die Schulbesuchsquote soll damit langfristig erhöht und die Zahl der Schulabbrüche reduziert werden:
- Helvetas unterstützt die lokalen Akteure wie Gemeindebehörden und Schulkomitees bei der Planung des Bildungswesens und der Beschaffung und Verwaltung finanzieller Mittel.
Helvetas fördert Massnahmen zur Erhöhung der Schulbesuchsrate, z.B. den Bau von sanitären Anlagen und Kantinen und die Sensibilisierung der Eltern.
Helvetas bezieht die politische Entscheidungsträger auf regionaler und nationaler Ebene werden mit ein.
Mit jeden gesammelten 60 Franken erhält ein Mädchen die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Gebildete Mädchen heiraten später, erhalten bessere Jobs und bekommen weniger Kinder. Wenn Länder wie Mali das Potenzial von Mädchen gleichermassen nutzen wie das der Buben, entwickeln sie sich gesellschaftlich und wirtschaftlich besser.