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50 Jahre Halden Reactor Project
Am Halden Reactor Project unter der Federführung der Kernenergieagentur NEA der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beteiligen sich heute 17 Länder und 130 Organisationen, die sich mit Forschung im Bereich der Reaktorsicherheit befassen. Der Forschungsreaktor im norwegischen Halden ermöglicht es, Brennelemente und Materialen unter realistischen Bedingungen zu untersuchen und zwar sowohl unter Normalbedingungen als auch bei simulierten Störfällen. «Die aussergewöhnlichen Anwendungsmöglichkeiten des Forschungsreaktors Halden sind der Hauptgrund für den Erfolg des Projekts», schreibt die NEA in ihrer Pressemitteilung. Die einzigartige Auslegung des Reaktorkerns - zusammen mit den fortgeschrittenen Prüfständen - erlaube es, mehrere Versuche gleichzeitig durchzuführen.
Das HRP ist das älteste Projekt der NEA und mit einem jährliches Budget von EUR 15 Mio. (CHF 24,3 Mio.) auch das bedeutendste. Das Abkommen wurde 1958 von sieben Ländern unterzeichnet und wird alle drei Jahre überprüft und erneuert. Das gegenwärtige Mandat läuft bis Ende 2008. Die Schweiz ist seit 1992 Mitglied im HRP.