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New York - Der amerikanische Fotograf Jim Marshall, der Rockstars wie Janis Joplin und Jimi Hendrix porträtierte, ist tot. Der Kalifornier starb bereits am Dienstag auf einer Reise in New York, berichteten US-Medien unter Berufung auf seinen Galeristen.
Marshall wurde 74 Jahre alt. Weil er bei Konzerten hinter die Bühne durfte und das Vertrauen vieler Musiker genoss, gelangen Marshall mit seiner Leica viele berühmt gewordene Bilder aus der Rockszene der 60er und 70er Jahre. Auch mit der Jazzszene war er vertraut.
Marshall schoss frühe Aufnahmen von Bob Dylan, Joan Baez und den Rolling Stones. Ein Bild von Janis Joplin mit einer Flasche "Southern Comfort"-Whiskey gehört ebenso dazu wie Jimi Hendrix, der 1967 in Monterey seine Gitarre anzündet. Auch bei Johnny Cashs legendären Konzerten im Folsom-Gefängnis war Marshall dabei.
"Mit seiner besonderen energischen und rauen Art war Mr. Marshall manchmal selbst ein Rockstar", schreibt die "New York Times" in einem Nachruf, "und die Musiker respektierten ihn für seine Bilder ebenso sehr wie für seinen Einsatz, sie abzulichten".
SDA-ATS