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Haldenstrasse 4
Pfarrhaus
erbaut 1715
Beim Pfarrhaus handelt es sich um eines der ältesten original erhaltenen Gebäude in Langnau.
In typischem Berner Landbarock steht es breit und repräsentativ über der Kirchhalde. In diesem Stil wurden unzählige bernische Pfarrhäuser errichtet. Typischerweise handelt es sich um einen Steinbau mit stark betonten Ecklisenen aus Stein. Das geknickte Walmdach mit Lukarnen ist ebenfalls ein Kind der Barockzeit. Vom Dorf aus sichtbar ist vor allem die Nordseite, welche durch eine hölzerne Laube auf gedrechselten Säulen ergänzt ist. Ganz wunderbar ist das Kellertreppengeländer mit den ebenfalls gedrechselten Docken. Der dreiseitige Garten ist leider kaum sichtbar, ebenso die Südfassade, die sich gegen das Unterdorf öffnet. Das Waschhaus mit Holzschopf von 1786 wurde zur Garage umfunktioniert; dazu wurde ein neues Tor eingesetzt. Der dazu gehörende Brunnen steht heute auf der Ostseite des Hauses. Auch dieses kleine Zweckgebäude bekam sorgfältige Zierelemente wie das schöne Steinprofil unter dem Dach.
Im Pfarrhaus wuchs die Jugendschriftstellerin Elisabeth Müller auf. Es kommt in verschiedenen Büchern vor, sei es fiktiv wie im «Theresli» oder realistisch beschrieben wie im autobiografischen Werk «Die Quelle».
Parsonage
built in 1715
The parsonage shows a simple rural baroque outside. This style is found in the Kanton of Berne mostly on mansions, elaborate townhouses and parsonages.
Presbytère
construit en 1715
Le presbytère a été construit au style baroque rural. Les nobles et les bourgeois riches favorisaient ce style pour leurs domiciles.
Casa parrocchiale
construito del 1715
La casa parrocchiale costruita nel 1715 in stile semplicistico barocco rurale. Questo stile, nel cantone di Berna, veniva utilizzato per ville signorili, case parrocchiali e cittadine.