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(05.01.2022) Die Schweizer Wirtschaft beruht immer mehr auf einem Geflecht aus vielen kleinen Firmen. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) haben zwei Drittel der Unternehmen hierzulande weniger als drei Beschäftigte.
In der Schweiz stieg die Zahl der Unternehmen mit weniger als drei Beschäftigten im Zeitraum 2011-2019 von 348'000 auf knapp 400'000, was einer Zunahme von rund 15% entspricht. Im selben Zeitraum erhöhte sich ihr Gewicht in der schweizerischen Unternehmenslandschaft um 2,7 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Der Anteil der Firmen mit 3 bis 49 Stellen ging zurück, wohingegen der Anteil derjenigen mit mehr als 50 in diesem Zeitraum recht stabil blieb.
Trotz dieser Zahlen entfallen die meisten Arbeitsplätze (37,7%) auf die grossen Firmen mit mehr als 250 Beschäftigten. Ihr relativer Anteil am gesamten Arbeitsmarkt erhöhte sich im beobachteten Zeitraum um 1,1 Prozentpunkte. Der Anteil der Unternehmen mit weniger als drei Vollzeitstellen bleibt stabil (+0,2 Punkte). Die Schweizer Firmenlandschaft folgt also einem Trend, bei dem die Anzahl der Grossunternehmen eher klein ist, deren Grösse aber mit der Zeit zunimmt, und bei dem die Anzahl sehr kleiner Unternehmen kräftig wächst, deren Beschäftigtenzahl aber tendenziell abnimmt.
2019 zählte die Schweizer Wirtschaft 5,3 Millionen Arbeitsplätze und damit 1,3% mehr als 2011. Zwischen 2011 und 2019 entstanden in der Schweiz fast 500'000 zusätzliche Arbeitsplätze. Der tertiäre Sektor ist mit mehr als 450'000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen das Zugpferd für dieses Wachstum.
Letzte Änderung 05.01.2022