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Chronische Venöse Insuffizienz
Chronische venöse Insuffizienz bezeichnet einen Zustand, bei dem das Blut aus den Beinvenen nicht in genügender Weise zurückgepumpt werden kann. Durch Rückstau und venösen Überdruck aus den Leitvenen bis in den Bereich der Mikrozirkulation kommt es zur Ausschwitzung von Wasser (Stadium I), Eiweiss und Pigmentfarbstoff ins Gewebe mit Veränderung von Haut und Bindegewebe (Stadium II) bis zur Entstehung eines Geschwürs (Stadium III).
Hier handelt es sich um Wassereinlagerung ins Gewebe (Ödem) mit Krampfadern aber ohne Gewebeverhärtung. Im Laufe der Zeit nimmt die Gewebeveränderung ohne Therapie zu.
Verhärtung von Haut und Fettgewebe
Es handelt sich dabei um ein Übergreifen der Gewebeveränderung auf tiefer liegende Strukturen, also die Gewebeumhüllung der Muskelgruppen (Faszie): Eine handflächengrosse blockartige Verschwartung von der Haut bis in die Tiefe zur Muskulatur mit entsprechenden Beschwerden chronischer Stauung.
Hier sind neben konservativen Massnahmen operative Schritte am venösen System und Gewebe nötig, bis hin zum sogenannten «Ulcus shaving», dem schichtweisen Abtragen der Geschwürschichten und Decken mit Spalthaut.