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Damit habe der Banker von 2013 bis 2015 etwa 255 Millionen Rubel (nach aktuellem Stand rund 4 Millionen Euro) kassiert. Dabei seien alle Deals im Namen des Londoner Büros der Deutschen Bank abgewickelt worden, teilte die Notenbank am Dienstag der Agentur Interfax zufolge mit.
Die Deutsche Bank teilte mit, sie habe die Aktivitäten des ehemaligen Mitarbeiters untersucht und die Ergebnisse den Aufsehern zur Verfügung gestellt. Sie werden weiter eng mit den Behörden zusammen arbeiten. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin äusserte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall.
Der Mitarbeiter, der einst den Aktienhandel der Deutschen Bank in Russland leitete und das Geldhaus 2015 verliess, habe bei Nachfragen der Zentralbank keine Stellung zu den Ermittlungen genommen. Das Geldinstitut hegt den Verdacht, dass der Angestellte und seine Angehörigen zwischen 2009 und 2015 insgesamt rund eine halbe Milliarde Rubel unterschlagen haben könnten.
Der Fall hat nichts mit dem Verdacht auf Geldwäsche bei der Deutschen Bank in Russland zu tun. 2015 hatte das Geldhaus mehrere Mitarbeiter entlassen, denen verdächtige Transaktionen in einer Höhe von bis zu 10 Milliarden Dollar vorgeworfen wurden. Im gleichen Jahr zog sich die Bank teilweise aus Russland zurück. Aufseher aus den USA und Grossbritannien werfen dem Geldhaus Versäumnisse bei den internen Kontrollen vor.
(AWP)