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Eigentlich hätte Jürgen Klopp ja bester Laune sein können. Nach dem Last-Minute-Wunder gegen Dortmund im Europa-League-Viertelfinal feiert sein Team in der Liga am Sonntag einen 2:1-Sieg beim AFC Bournemouth. Dennoch reagierte der «Reds»-Trainer äusserst angefressen, als ihn ein Journalist nach der Partie als erstes auf die Leistung von Daniel Sturridge anspricht.
«Mit einer solchen Frage zu beginnen, das kann ich nicht verstehen», so Klopp. «Das ist ein Spiel, es gibt elf Spieler auf verschiedenen Positionen und du fragst nach einem Spieler. Jeder Spieler hat Einfluss. Es ist ein Mannschaftssport.» Doch der Reporter hakt nach und sagt Sturridge habe das Spiel gewonnen. Da platzt Klopp der Kragen:
Klopp: «Nein! So verstehen Sie Fussball? Sie arbeiten wirklich im Sport? Ein Spieler kann ein Spiel gewinnen?»
Reporter: «Ein Spieler kann ein Tor schiessen.»
Klopp: «Mit oder ohne Flanke? Wir leben auf verschiedenen Planeten.»
Dass er danach ständig den Kopf schüttelt, verbessert die angespannte Lage auch nicht. (pre)
Wenn Rafael Nadal trainiert, ist das ein Ereignis: Selten sind es weniger als zwei Stunden am Stück, und die Einheiten sind jeweils von einer Intensität geprägt, die selbst seine Konkurrenten in Staunen versetzt. Jüngst liess er sich in Rom nach einem 6:3, 6:1-Sieg in nur 76 Minuten noch auf dem Weg ans Netz einen Trainingsplatz reservieren. Nicht etwa für den Folgetag, sondern im Anschluss an den Sieg. Das ist das Arbeitsethos, das Nadal zu einem der Besten in der Geschichte des Männertennis gemacht hat.