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Der Konzern hat derzeit mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen, etwa mit anhaltendem Gegenwind für Schiffslacke und -farben oder Lacken für Korrosionsschutz. Hinzu kämen hohe Rohstoffkosten, zwischenzeitliche Produktions- und Lieferunterbrechungen im dritten Quartal sowie negative Währungseffekte, erläuterte Akzo Nobel. Im dritten Quartal sank das Ebit um 13 Prozent auf 383 Millionen Euro und verfehlte damit die Erwartungen von Analysten. Die finanziellen Belastungen aus dem Hurrikan Harvey auf das Ebit bezifferte Akzo auf 25 Millionen Euro.
Der Nettogewinn sank um 24 Prozent auf 216 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 3,62 Milliarden Euro. Die Abspaltung des Spezialchemiegeschäfts liege im Zeitplan und ist für April 2018 vorgesehen. Die Erlöse aus der Abspaltung sollen den Aktionären zufliessen - Akzo will eine Milliarde Euro ausschütten. Dazu müssen die Aktionäre auf der für den 30. November angesetzten ausserordentlichen Hauptversammlung der Ausgliederung zustimmen.
Mit der Abspaltung hatte sich Akzo erfolgreich gegen eine Übernahme durch den US-Konzerns PPG Industries gewehrt, der zuletzt 26,9 Milliarden Euro geboten hatte./nas/oca/jha/
(AWP)