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Um was geht es? Der designierte US-Präsident Donald Trump will den Vertrag mit Boeing zum Bau von neuen Flugzeugen für die Staatsoberhäupter der Vereinigten Staaten stornieren. Die Kosten für die zwei neuen Maschinen der «Air Force One» seien auf mehr als vier Milliarden Dollar gestiegen und damit «ausser Kontrolle», kritisierte Trump bei Twitter. «Annulliert den Auftrag!», schreibt er.
Der Hintergrund: Die beiden derzeitigen Maschinen der legendären «Air Force One» sind in die Jahre gekommen. Sie waren vom früheren US-Präsidenten Ronald Reagan bestellt worden und sind seit Anfang der neunziger Jahre in Betrieb. Der US-Flugzeughersteller Boeing hat im Januar 2015 den Zuschlag für die Lieferung der neuen Präsidentenmaschinen erhalten. Sie sollen als hochmoderne Befehlszentrale ausgestattet sein. Dazu sollen zwei Jumbo-Jets des Modells 747-8 umgebaut werden. Fertig sein sollen die Flugzeuge bis zum Jahr 2024. Die Kosten waren ursprünglich auf schätzungsweise drei Milliarden Dollar beziffert worden.
Was sagt Boeing dazu? Boeing verwies in einem knappen Statement darauf, dass es derzeit für die «Air Force One» nur einen Vertrag in Höhe von 170 Millionen Dollar gebe, in dessen Rahmen die Ausstattung der zwei künftigen Präsidentenmaschinen festgelegt werden solle. Das Unternehmen werde in den weiteren Phasen des Projekts mit der US-Luftwaffe zusammenarbeiten, damit «die besten Flugzeuge für den Präsidenten zum besten Wert für den amerikanischen Steuerzahler» ausgeliefert werden könnten, versicherte der Flugzeugkonstrukteur.
Trump entlässt Angestellten
Wegen der Verbreitung einer Falschnachricht hat Donald Trump ein Mitglied seines Übergangsteams entlassen. Michael G. Flynn junior verbreitete über soziale Medien Gerüchte, wonach Hillary Clinton aus einer Pizzeria in Washington heraus einen Kinderpornoring betrieb. Flynn junior ist der Sohn von Trumps Sicherheitsberater Michael T. Flynn.