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Filmkritik: Grandmère Cher
Auf der griechischen Insel Kalokairi möchte Sophie (Amanda Seyfried) das gastgeberische Erbe ihrer Mutter Donna (Meryl Streep) weiterführen. Sie steht kurz vor der Eröffnung eines schmucken Boutique-Hotels, das in Donnas Taverne ihren Ursprung hatte. Alles ist bereit für ein ausschweifendes Fest. Aber Sophie ist auch schwanger und sich noch nicht ganz sicher, wie sie mit der neuen Lebenssituation umgehen soll. Die beiden besten Freundinnen ihrer Mutter (Julie Walters and Christine Baranski) erzählen ihr deshalb, wie das früher so lief.
"Früher" bedeutet in dem Fall "Kurz nach der Uni". Die nicht immer pünktliche Donna (Lily James) beschloss gleich nach dem Abschluss auf Europareise zu gehen. Auf dem Weg via Paris zu den griechischen Inseln traf sie nacheinander auf Harry (Hugh Skinner), Bill (Josh Dylan) und Sam (Jeremy Irvine) und machte mit ihnen "Punkt, Punkt, Punkt" - wie sie später in ihr Tagebuch schreiben wird. Dass aus einer der Begegnungen ein Kind entsteht, das zwanzig Jahre später nur noch ABBA-Songs singen würde, konnte Donna ja nicht ahnen.