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Der Reigoldswiler Bann mit seinen 925,17 Hektaren weist die Merkmale einer Tal- wie einer Berggemeinde auf. Er wurzelt an der Passwangkette (höchster Punkt 1160 m über Meer, Schattberg) und steigt hinunter bis 470 m über Meer (Gebiet Bütschen). Der schön gestaltete und zentral gelegene Dorfplatz liegt auf 509 m über Meer. Das Dorf bildet an der Kreuzung des Frenkenquertals mit zwei Seitentälern den Mittelpunkt der übrigen Gemeinden des Hinterlandes, was sich auch in seiner Stellung als Marktort und Schulort einer Kreissekundarschule ausprägt. Mit seinen zahlreichen Ladengeschäften, Restaurants und Haltestellen der Postautos (Basel - Liestal – Reigoldswil und Waldenburg –Reigoldswil -
Bretzwil der Autobus AG Liestal) darf Reigoldswil als das eigentliche Verkehrs- und Handelszentrum am Fusse der Wasserfalle oder im hinteren Frenkental bezeichnet werden. Das langestreckte Bach- und Strassenzeilendorf nimmt die Mittellage der Gemarkung ein und folgt, verschiedene Bachzeilen und Haufenkerne bildend, auf einer Länge von 2 km der Hinteren Frenke und dem Rüschelbächlein. Eine ähnliche topographische Lage finden wir in Oberdorf (Waldenburgertal) und in Läufelfingen (Homburgertal). Mit der genannten Fläche von 925,17 Hektaren ist der Bann im Bezirk Waldenburg der viertgrösste, im Kanton mit seinen 86 Gemeinden steht Reigoldswil an 15. Stelle. In der Nord-Südrichtung gemessen dehnt sich der Bann gegen 5 km aus, in west-östlicher Richtung gemessen sind es 3 km.