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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro unternahm im September eine historische Reise nach China. Dort unterzeichneten die beiden Länder 31 umfassende Abkommen und stuften ihre Beziehungen offiziell als «strategische Allwetterpartnerschaft» ein, eine der höchsten Auszeichnungen Pekings.
China und Venezuela haben gemeinsam den «Hegemonismus» der westlichen Mächte angeprangert. Peking verurteilte in aller Form die illegalen Sanktionen, die Washington gegen Caracas verhängt hat.
Der chinesische Präsident Xi Jinping betonte, dass seine Regierung die «gerechte Sache Venezuelas gegen die Einmischung von aussen» entschieden unterstützen werde.
Eine der grössten Veränderungen, die die Welt in den letzten 20 Jahren erlebt hat, ist die Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Lateinamerika.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gab es nicht viel Handel zwischen China und Lateinamerika. Doch in den letzten zwei Jahrzehnten sind die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern sprunghaft angestiegen.
Heute ist China nach den Vereinigten Staaten der zweitgrösste Handelspartner der Region. Zu den lateinamerikanischen Ländern, die bereits mehr Handel mit China treiben als mit den Vereinigten Staaten, gehören die grösste Volkswirtschaft der Region, Brasilien, die drittgrösste, Argentinien, einer der weltweit grössten Lithiumproduzenten, Bolivien, der zweitgrößte Kupferproduzent, Peru, und das Land mit den größten bekannten Ölreserven: Venezuela.