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Es passiert in der zweiten Halbzeit beim Stande von 0:0 im Viertelfinal zwischen Chile und Uruguay. Der Chilene Gonzalo Jara läuft nach einem Pfiff zu Cavani und fasst ihm an den Po. Wer ganz genau schaut, erkennt sogar – ja, wir müssen es beim Namen nennen –, dass Jara seinen Finger in Cavanis Po-Ritze schiebt.
Der Uruguayer revanchiert sich mit einem Mini-Klöpferchen ins Gesicht von Jara und was passiert? Der Chilene lässt sich masslos schlecht fallen, aber Schiedsrichter Sandro Ricci fällt darauf hinein. Er schickt Cavani mit Gelb-Rot unter die Dusche. Man kann Cavani für diese Aktion Gelb geben, dann muss Jara die Karte aber zwingend auch sehen. Es bleibt dabei, die meisten Fussballer sind elende Memmen und Jara ihr König. (rst)
Wenn auch in den ersten vier Runden der Super League nicht schlecht gepfiffen wurde, stellt sich unvermeidbar die Frage: Wann kommt der Videobeweis in die Schweiz? Inzwischen ziehen ab dieser Saison auch Frankreich und Spanien nach.
Es ist gewiss nicht so, dass in den ersten vier Runden der neuen Super-League-Saison miserabel gepfiffen wurde. In einigen Fällen, (Penalty für GC gegen YB, Penalty für St.Gallen gegen Sion) aber, wäre man froh gewesen, hätte ein Videoassistent die Szenen noch einmal angeschaut.
Doch die videobeweisfreie Schweiz ist in nobler Gesellschaft. Die UEFA scheut sich weiter davor, in der Champions und Europa League auf die Karte Technik zu setzen, und auch die finanzstarke Premier League verzichtet noch …