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Der im Jahr 1975 restaurierte Sodbrunnen an der Schwandenholzstrasse 157 gehört zum Bauernhof, der 1836 erbaut wurde. Jahre lang war er völlig mit Schutt gefüllt, nur noch die Ringmauer war zu erkennen. Zur Freilegung haben Georg Brunnschweiler und seine Helfer den Schutt herausgehoben und anschliessend die Mauerkrone und ein Holzdasch neu erstellt. Das BAZ hat diese Arbeiten bildlich festgehalten, siehe dort die Fotos 24105-10 bis 24105-12. Heute ist der Schacht 14 m tief und bis zuunterst trocken. Auch das Holzdach ist nicht mehr vorhanden. Der Brunnen ist mit einem Blechdeckel verschlossen.
Welches Wasser der Sodbrunnen anzapfte ist soweit klar. Es war das Grundwasserbecken unter der Buhn. Die Waid liegt auf etwa 452 m.ü.M. Zieht man die 14 m Tiefe ab, so ergibt sich ein Niveau von 438 m.ü.M. Das Grundwasserniveau unter der Buhn lag früher ziemlich genau auf dieser Höhe. Dass der Sodbrunnen heute trocken liegt, ist vermutlich darauf zurück zu führen, dass heute das Grundwasserbecken unter der Buhn durch das Pumpenhaus Neunbrunnen etwas stärker gennutzt wird, sodass sich das heutige Niveau vielleicht etwas gesenkt haben könnte.
Quellen: - OGS-eigene - Georg Brunnschweiler - Baugeschichtliches Archiv Zürich (BAZ) - Walter Aeberli (heutiger Zustand des Sodbrunnens)