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Der Block Editor (auch Gutenberg Editor genannt) ist das wichtigste Werkzeug in WordPress, um Inhalte zu verwalten. Anders als sein Vorgänger (der heute als Classic Editor bekannt ist) erlaubt es der Block Editor, ohne Programmierung oder den Einsatz von Shortcodes auch komplexere Layouts zu erstellen. Diese Layouts werden aus sogenannten Blocks aufgebaut.
Zu unterscheiden sind Blocks, welche Inhalte aufnehmen können (z.B. «Absatz», «Überschrift», «Bild», «Liste») und solchen, welche der Positionierung anderer Blocks dienen (z.B. «Spalten», «Zeile», «Gruppe»). Jeder Block hat eine Anzahl von Parametern, die ein Content Manager nutzen kann, um dessen Aussehen im Detail zu steuern.
Eine Auswahl von grundlegenden Blocks sind in jeder WordPress-Installation vorhanden. Zusätzliche Blocks können entweder über entsprechende Plug-ins hinzugefügt oder von einem Entwickler programmiert werden. Solche Blocks stellen auch komplexere Inhalte und interaktive Elemente bereit, z.B. Sliders, Akkordeons, Formulare oder Landkarten.
Mehrere Blocks lassen sich zu sogenannten Block Patterns kombinieren, die dann als Kopiervorlagen zur Verfügung stehen. Ein Block Pattern kann nur ein einzelnes Element (z.B. Preistabelle, Call-to-Action) oder auch ein komplettes Seitenlayout enthalten. Im WordPress Block Pattern Directory steht eine grosse Auswahl solcher Patterns zur Verfügung, die man ganz einfach kopieren und in die eigene Website einfügen kann.
Zudem unterstützt der Block Editor sogenannte Reusable Blocks. Ähnlich wie die Block Patterns bestehen sie aus mehreren Blocks, inklusive Inhalte und Design. Während die Block Patterns aber reine Kopiervorlagen sind, handelt es sich bei den Block Patterns um globale Elemente, die man mehrfach in einer Website verwenden, aber zentral aktualisieren kann.
Der Block Editor wurde mit WordPress 5.0 eingeführt und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Heute bietet er ähnliche Funktionen wie ein Page Builder.