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Der 1954 durch den UNHCR gegründete Nansen-Flüchtlingspreis wird jährlich vergeben. Ziel des Preises ist es, die Öffentlichkeit auf die Situation von gewaltsam Vertriebenen aufmerksam zu machen. Der Preis trägt den Namen des norwegischen Polarforschers und ersten Hohen Flüchtlingskommissars Fridtjof Nansen und ist mit 150 000 US-Dollar dotiert.
Der Nansen-Flüchtlingspreis würdigt Einzelpersonen für ihren ausserordentlichen Einsatz im Bereich des Flüchtlingsschutzes.
Die Schweiz finanziert den Nansen-Flüchtlingspreis zusammen mit Norwegen und ist aktiv im Auswahlkomitee beteiligt.
2021 wurde der Nansen-Flüchtlingspreis an die «Jeel Albena Association for Humanitarian Development» (JAAHD) und dessen Gründer Ameen Jubran vergeben. Der Preisträger setzt sich aktiv für den Schutz von Binnenvertriebenen und deren Lebensunterhalt im Jemen ein.
Letzte Änderung 29.09.2021