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Der in Schmitten als Sprint-OL ausgetragene Sensler OL war am Auffahrtsdonnerstag der erste der 4 Jours de Romandie, die an vier aufeinander folgenden Tagen in den Kantonen Freiburg, Wallis und Waadt durchgeführt werden.
In der Kategorie HAL siegte der Kaderläufer Simon Dubach (ol norska) mit 23 Sekunden Vorsprung auf Remo Ruch (OLG Skandia) und mit einer Minute Vorsprung auf den Freiburger Juniorenläufer Jonas Soldini, der mit einem soliden Lauf zeigte, dass er in Form ist für die bevorstehende Junioren-WM in Dänemark. In der Kategorie DAL gewann die letztjährige WM-Bronzemedaillengewinnerin Sabine Hauswirth (ol norska) mit einer Minute Vorsprung auf das Mitglied des U23-Kaders Sofie Bachmann.
Dass Orientierungslaufen bis ins hohe Alter fit hält, zeigt die gute Beteiligung an einem regionalen Lauf in der Kategorie H80 und älter. Alle der zehn gestarteten Läufer beendeten ihren Lauf erfolgreich. Im Alter von 90 Jahren gelang es Richard Etzweiler aus Jegenstorf, sich noch vor seinem zehn Jahre jüngeren Konkurrenten aus Zug zu platzieren.
Aebischer als Bahnlegerin
Nicht beim Wettstreit um die besten Plätze beteiligt war die Spitzenläuferin des Schweizer U23-Kaders Valérie Aebischer vom organisierenden OLC Omström Sense. Sie sorgte dieses Jahr als Bahnlegerin für knifflige und abwechslungsreiche Parcours, für die sie in den verschiedenen Kategorien durchwegs positive Rückmeldungen bekam. Bei einem Sprint-OL sind die Vorbereitungen besonders aufwendig, weil es sehr viele Absprechungen mit Grundbesitzern und ein klares Sicherheitskonzept bei der Überquerung von Strassen braucht. Valérie Aebischer, die nach ihrer längeren Verletzungspause wieder konsequent trainieren kann, wird bereits im September wieder an Selektionsläufen für den OL-Weltcup teilnehmen. ls