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Beschreibung
Deutschland hat ein tragisches 20. Jahrhundert durchlebt. Friedrich-Wilhelm Schlomann hat den zweiten Teil jener Jahre buchstäblich an vorderster Front erlebt: Schlomann kämpfte 1945, im Alter von 16 Jahren, als Wehrmachtsoldat bei der Verteidigung Berlins und wurde verwundet. Unser vom verbrecherischen Totalitarismus drastisch kurierte Autor bezahlte seinen anschliessenden Einsatz für eine demokratische Ordnung selbst unter sowjetischen bajonetten beinahe mit dem Leben. Er wurde Journalist, schrieb für Weltwoche und Nebelspalter und andere schweizerische, luxemburgische, schwedische und deutsche Organe.
Im Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen in Bonn zur Zeit des Mauerbaus 1961 erlebte er Menschen, die am Vorabend den Bau der Mauer für unmöglich hielten, als scharfsinnier Beobachter der westdeutschen Szene sah er 1989 unwillig, wie viele seiner Landsleute die deutsche Wiedervereinigung für unmöglich, unerwünscht oder für beides hielten.
„Mein Leben im Schatten der Berliner Mauer“ von Dr. Friedrich-Wilhelm Schlhmann. 28 Seiten, erschienen bei Pro Libertate.