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SP nominiert nach Ausmarchung am Parteitag
Die SP Graubünden nominiert ihre Kandidierenden für die Nationalratswahlen am Parteitag im April. Neben dem bisherigen Nationalrat Jon Pult stellen sich fünf Personen zur Verfügung. Somit kommt es zu einer Ausmarchung.
Die SP Graubünden nominiert ihre Kandidierenden für die Nationalratswahlen am Parteitag im April. Neben dem bisherigen Nationalrat Jon Pult stellen sich fünf Personen zur Verfügung. Somit kommt es zu einer Ausmarchung.
Die SP Graubünden will bei den Wahlen vom 22. Oktober ihre beiden Nationalratssitze verteidigen. Dafür nominiert sie am Parteitag am 15. April ihre Kandidierenden. Erneut zur Verfügung stellt sich Nationalrat Jon Pult. Interesse an einer Kandidatur angemeldet haben laut einer Mitteilung zudem Grossrätin Franziska Preisig aus Samedan, Grossrätin Renate Rutishauser aus Tomils, die Co-Präsidentin der SP Surselva, Michal Hohl, sowie die Grossräte Lukas Bardill aus Schiers und Tobias Rettich aus Untervaz. Somit stellen sich für die fünf Listenplätze sechs Personen zur Verfügung.
Ausmarchung um den fünften Listenplatz
Die Geschäftsleitung geht mit mehreren Anträgen vor den Parteitag. So will sie den bisherigen Nationalrat Pult als Spitzenkandidaten auf den ersten Listenplatz setzen. Weiter sollen Franziska Preisig auf dem zweiten, Renate Rutishauser auf dem dritten und Michal Hohl auf dem vierten Listenplatz nominiert werden. Preisig hat die SP bereits bei den Nationalratswahlen 2019 als Kandidatin vertreten und ist motiviert, den zweiten Sitz der SP Graubünden zu verteidigen. Rutishauser ist als langjährige Grossrätin und Präsidentin des Berufsverbandes für Pflegepersonal Graubünden ein Aushängeschild der Partei. Michal Hohl ist Mitglied des Ilanzer Gemeindeparlaments und kandidiert im Sommer für den Gemeindevorstand.
Der fünfte Listenplatz wird zwischen den Grossräten Bardill und Rettich ermittelt. Bardill vertritt im Grossen Rat den Kreis Schiers und Rettich den Kreis Fünf Dörfer. Weil die Geschäftsleitung beide Kandidaten als geeignet einstuft, verzichtet sie auf eine Wahlempfehlung.
Entscheid zu Ständeratskandidatur folgt
Vorerst konzentriert sich die SP Graubünden auf die Nationalratswahlen. Für den Ständeratswahlkampf behält sich die Partei vor, zu einem späteren Zeitpunkt mit einer eigenen Kandidatur ins Rennen zu steigen. (red)
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