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Mit der Tür ins Haus fallen, "Kritisieren ohne jedem Beteiligten einen Platz zu geben", "etwas verlangen, ohne die Rollen geklärt zu haben", das sind Vorgehen, die mehr Schwierigkeiten bringen, als sie Nutzen schaffen, weil sie das gegenüber abschrecken, statt einladen und verstören, statt seine Zuneigung zu gewinnen. Je schwieriger das Thema, desto nötiger die topographische Kontext-Arbeit. In der Musik nennt sich dieses die Ouvertüre, die ein Motiv aus der nachfolgenden Oper darstellt. In der Topographie-Arbeit wird gerade nicht das Thema selbst angesprochen, sondern der persönliche, sachliche und prozessuale Kontext, in welchem das Thema steht.
Topographie bedeutet, dem Andern einen Platz zuzuweisen, der in einem sinnvollen Kontext steht, und den er mag. Die Gestaltung der Topographie tut das für unser Gegenüber, was wir selbst für uns tun, wenn wir Teil eines schwingenden Feldes werden (s. W 3.3.1).
Enttäuschende Inhalt brauchen einen verlässlichen, starken und positiven Rahmen, das heisst eine gute vitale Topographie. Sie schafft das Feld, auf dem das Anliegen gedeihen und zum Erfolg führt. Werbung, Hoteliers, pfiffige Eltern, leistungsfordernde Führungs-Künstler beherrschen dies. Auch ein Innovationssprung (neue Dinge kommen zu rasch), ein Zeitensprung (Aufgaben treten zu abrupt ins Leben) und ein Verlustsprung (lebe Personen oder Dinge verschwinden ohne Vorbereitung oder Erklärung) rufen nach einer vorbereitenden oder wenigstens begleitenden Topographie. Ergänzende Werkzeug ist etwa "die Schlaufe gewähren", "Rekapitulation"