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Scarlatti
Antonio Caldara
Sinfonia III «La morte d’Abele»
Nicola Antonio Porpora
Salve Regina in F-Dur für Alt, Streicher und Continuo
Alessandro Scarlatti
Stabat Mater in c-Moll für Sopran, Alt, 2 Violinen und Continuo
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Scarlatti
Kurzgefasst
Scarlatti
Nicola Antonio Porpora und Alessandro Scarlatti zählen zu den bedeutendsten Opernkomponisten des frühen 18. Jahrhunderts. Porpora war Händels grösster Konkurrent in London und überdies Lehrer der berühmtesten Sänger seiner Zeit, während Scarlatti prägende Werke des neapolitanischen Opernstils schuf. Doch die beiden Grossmeister der Vokalkomposition wandten sich auch geistlichen Texten zu. So hat Scarlatti 1723 das Stabat mater, die Passionsgeschichte aus der Sicht der Mutter Maria, für zwei Sängerinnen und kleines Ensemble vertont. Porpora komponierte 1733 ein virtuoses Salve regina für Altstimme. Ottavio Dantone, der am Opernhaus Zürich bereits Vivaldis La verità in cimento dirigierte und für Monteverdis L’incoronazione di Poppea wieder am Haus zu Gast ist, leitet in diesem Konzert das Orchestra La Scintilla. Solistinnen sind Ana Quintans (Sopran) und Wiebke Lehmkuhl (Alt).
Ottavio Dantone, Dirigent
Ottavio Dantone
Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte, Rinaldo), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von Vivaldis La verità in cimento, Händels Messiah und Mozarts La clemenza di Tito zu erleben.
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Wiebke Lehmkuhl
Wiebke Lehmkuhl stammt aus Oldenburg. Sie erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im Mozart-Jahr 2006 wurde sie mit dem Mozart-Preis der Stadt Hamburg ausgezeichnet, 2011 nominierte sie die Zeitschrift «Opernwelt» für ihre Interpretation der Magdalena in Die Meistersinger von Nürnberg am Opernhaus Zürich zur Nachwuchssängerin des Jahres 2012 (Inszenierung: Harry Kupfer, Musikalische Leitung: Daniele Gatti). 2008/2009 trat sie ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an, wo sie u.a. als Erda (Das Rheingold), Annina (Der Rosenkavalier) und als Dritte Dame (Die Zauberflöte) zu erleben war. 2011 sang sie die Dritte Dame bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs und debütierte 2012 mit dieser Rolle bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt. Auf den internationalen Konzertpodien ist sie eine gefragte Solistin und war Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Lucerne Festival und dem Festival La folle journée in Nantes sowie in der Tonhalle Zürich, dem Wiener Musikverein und dem Gewandhaus Leipzig. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Schumanns Szenen aus Goethes Faust unter Daniel Harding, Annina (Der Rosenkavalier) bei den Salzburger Festspielen unter Franz Welser-Möst und die Titelpartie in Glucks Orfeo unter Marc Minkowski beim Festival Ré Majeure sowie beim Musikfest Bremen. Geplant sind u.a. Annina (Der Rosenkavalier) in Salzburg und Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) in Paris.