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Die Wirksamkeit der Direktzahlungen für ökologische Ausgleichsflächen auf die Biodiversität wurde am Beispiel der Heuschrecken untersucht. Die Heuschrecken wurden einerseits als Indikatoren für die Veränderung der Landschaft ausgewählt, andererseits als kleiner, aber klangvoller und gefährdeter Bestandteil der Biodiversität. Eine wiederholte Kartierung der Heuschrecken in Schönenberg ZH 1990 und 2000 ermöglicht einen Vergleich vor und nach Einführung der ökologischen Ausgleichsflächen (öAF). Ausserdem wurde die Korrelation der Heuschreckenvorkommen mit verschiedenen Umweltvariablen untersucht. Im untersuchten Gebiet sind mehr als die Hälfte der öAF Feuchtgebiete (Streueflächen), die gleichzeitig unter Naturschutz stehen, Feuchtgebiete bieten spezialisierten Heuschrecken Lebensraum. Alle öAF zusammen betrachtet enthalten daher mehr und andere Heuschreckenarten als die übrigen Flächen. Ausserhalb von Naturschutzgebieten hat die Heuschreckenartenzahl pro Parzelle auf öAF (extensiv genutzte Wiesen und Weiden und wenig intensiv genutzte Wiesen) signifikant stärker zugenommen als auf Nicht-öAF. Die Zahl der Rote-Liste-Arten hat von 1990 bis 2000 auf allen öAF stärker zugenommen als auf Nicht-öAF. Die ökologischen Ausgleichsflächen haben im untersuchten Gebiet eine positive Wirkung auf die Heuschreckenvielfalt.
Symbiotische Stickstofffixierung durch Bakterien im Boden im Zusammenleben mit Leguminosen führt zu einem reduzierten Düngerbedarf. Auf Landwirtschaftsbetrieben kann diese Grösse jedoch nicht einfach gemessen werden. Nun haben Forschende von Agroscope eine Schätzmethode entwickelt, die es erlaubt, die Stickstoffeinträge über die symbiotische Fixierung auf Betriebsebene abzuschätzen.
Mit der Zunahme der globalen und regionalen Temperatur hat sich die Vegetationszeit auch in der Schweiz deutlich verlängert. Agroscope zeigt mit Daten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie die Entwicklung der Vegetationsperiode seit Beginn des letzten Jahrhunderts.
Die mineralischen Phosphorreserven für die Herstellung von Düngemitteln dürften in einigen Jahrzehnten weltweit erschöpft sein. Diese Studie zeigt einen Weg auf, wie ein Nebenprodukt der Schweizer Industrie für die Phosphatdüngung rezykliert werden kann.