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Auf gelbem monochromem Hintergrund sind regelmässige übereinander geordnete Streifen in einem hellen Gelb zu erkennen. Der Titel lässt darauf schliessen, dass es sich um ein zweites Werk in solcher Form handeln muss. Es ist die geometrische Abstraktion, in dessen Tradition sich Burkhard Hilty in dieser Schaffensphase einordnet. In dieser Kunstrichtung, die sich in den 1930er-Jahren entwickelt, sind geometrische Objekte sowie klare Bildaufteilungen typisch. So steht das Zusammenspiel von Farben und Formen im Vordergrund. Hilty, der als Berner Künstler bezeichnet wird, erlangt durch den Umzug des Ateliers um 1992 in das Selve-Areal auch in der Thuner Region an Bekanntheit und öffentliche Anerkennung. Nach seinem Tod um 1985 hinterlässt er ein umfangreiches ŒOeuvre, das aus hunderten von Werken und 30 Skulpturen besteht. Die Erbengemeinschaft Burkhard Hilty übergibt dem Kunstmuseum Thun drei Jahre später 25 Werke für die Sammlung.
Katrin Sperry
Gelbe Linien liegen regel-mässig auf gelbem Grund.
Es geht um Formen und Farben.
Genauer: um klare und abstrakte Formen.
Diese Kunst-richtung heisst Geometrische Abstraktion*.
Der Künstler malte einige Zeit in diesem Stil.
Er wird damit bekannt.
Später verändert er seinen Stil immer wieder.
Hilty hatte zuletzt sein Atelier in Thun.
Nach seinem Tod erhält das Kunstmuseum Thun
eine Schenkung mit 25 Werken.
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