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Der Mediziner Ernst v. Leyden wirkte zunächst als Militärarzt, dann als Professor der Universitäten Königsberg, Strassburg und Berlin. Seine Forschungen erstreckten sich über Herz-, Nieren- und Rückenmarkkrankheiten sowie über Krebs und Tuberkulose.
Professor v. Leyden war langjähriger Gast im damaligen Hotel Saratz - wo er für seine Patienten Sprechstunden hielt. Freunde haben ihm am Fussweg zum Unteren Schafberg ein Denkmal mit folgender Inschrift gesetzt:
"Wie viel schöne Erinnerungen knüpfen sich für mich an das Engadin, an das herrliche von Bergriesen umkränzte Pontresina. Niemals ging ich, ohne in der klaren, spröden Höhenluft Kräftigung für Geist und Körper gefunden zu haben."
Der Entdecker der Röntgenstrahlen studierte 1865 an der ETH in Zürich Maschinenbaufach und beendete das Studium als Physiker. Röntgen blieb zeitlebens mit der Schweiz verbunden, vor allem mit Pontresina, wo der Nobelpreisträger während 43 aufeinanderfolgenden Sommern im Hotel Weisses Kreuz seine Ferien verbrachte.
Auf dem Fussweg zwischen dem Spaniolaturm und der Alp Languard befindet sich der Röntgenplatz mit Sitzbänken und einer Gedenktafel, welche von der Deutschen Röntgengesellschaft gestiftet wurde.
Der um die Jahrhundertwende vielgelesene Winterthurer Schriftsteller war im Engadin und vor allem in Pontresina ein häufiger und beliebter Gast. Im Büchlein "Streifzüge durch das Engadin" gab er seiner Liebe zum Hochtal Ausdruck. Im "König der Bernina" seinem meistgelesenen Roman, schilderte er das eigentliche, aber auch das ihm angedichtete, dämonische Leben des berühmten Gemsjägers Gian Marchet Colani, alles eingebettet in die Entwicklung des einfachen Bergdorfes Pontresina zum Kurort.
Pontresina setzte ihm 1952 bei Montebello einen Gedenkstein, einen Berninagranit mit Büste. Auf den arvenumsäumten Platz, dem "J.C. Heer-Platz", blickt der Piz Bernina, den der Held des Romans, Markus Paltram, umsonst zu ersteigen versuchte.