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Der Attentäter von Las Vegas hat in seinen minutenlangen Salven auf die Besucher eines gegenüberliegenden Konzertgeländes auch absichtlich auf Tanks mit Flugzeugbenzin gefeuert. Das sagte Sheriff Joe Lombardo am Freitag in Las Vegas.
Lombardo sagte, seines Wissens könne Flugzeugbenzin aber nicht durch Gewehrfeuer entzündet werden. Das betroffene Gelände liegt unmittelbar neben dem Flughafen von Las Vegas. Vom Hotel Mandalay Bay aus ist er gut einsehbar. Der Schütze hatte aus dem 32. Stock des Hotels heraus gefeuert.
Lombardo sagte, das Gehirn des Schützen Stephen Paddock werde von Spezialisten weiter auf etwaige Anomalien untersucht. Dies finde vor dem Hintergrund der fortgesetzten Suche nach einem Motiv oder einem Grund für die Tat statt. Bislang ist diese Suche erfolglos. Eine erste Autopsie habe keine Auffälligkeiten des Gehirns ergeben.
Im Gewehrfeuer Paddocks starben in der Nacht zum 2. Oktober in Las Vegas 58 Menschen. Paddock tötete sich selbst. Lombardo bezifferte die Zahl der Verletzten auf 546. Von diesen befänden sich 45 weiterhin im Spital, einige unverändert in ernstem Zustand.
Lombardos Auftritt war sehr emotional, teilweise konnte er kaum sprechen. Der Sheriff verwahrte sich gegen Vorwürfe der Inkompetenz an die Adresse der Polizei. (sda/dpa)
Oberflächen, die an Affenpocken erkrankte Patienten berührt haben, können hochgradig mit dem Virus belastet sein. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Untersuchung von Forschenden des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Zugleich werde Entwarnung gegeben: Es sei mit der Studie noch nicht bewiesen, dass sich andere Menschen durch den Kontakt der kontaminierten Oberflächen anstecken können.