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Requiem für Kari – eine Liebesgeschichte aus Afrika, Eine Reportage von Christoph Müller
Inhalt: Im Regenwald des Kongo versuchte er, die letzten Naturparadiese dieser Welt zu retten, und bezahlte sein Engagement mit dem Leben. Karl Ruf starb vor anderthalb Jahren bei einem Autounfall, auf dem Rückweg von Verhandlungen mit Rebellenführern. Karl Ruf, den alle Kari nannten, hatte eine bemerkenswerte Karriere gemacht: der gelernte Metzger war Tierpfleger im Basler Zoo geworden, dann leitete er Präsident Mobutus Menagerie und schliesslich wurde er im Okapi-Reservat des Ituri Urwaldes zum Naturschützer. Heute führt seine Witwe Rosie das gemeinsame Lebenswerk weiter. Eine tapfere Frau, die in diesem Gebiet, wo immer noch gesetzlose Zustände herrschen, alles tut, um die Pflanzen und Tiere dieses Waldes zu retten. Allen voran das Okapi. Das scheue Tier ist zum Symbol geworden für die Gefährdung dieses Reservates, das von der Unesco zum Weltnaturerbe gezählt wird. (Siehe Sendung vom 30. November 2005 im Schweizer Fernsehen).