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Alpthal
Der rote Teil mit Kreuz weist auf die Zugehörigkeit zum Bezirk Schwyz hin. Das Grün erinnert an den damaligen Haupterwerb in der Land- und Forstwirtschaft. Die weisse Wellenlinie dazwischen symbolisiert den Fluss Alp, der das Tal von Süden nach Norden durchfliesst und ihm den Namen gibt.
- Einwohner: 595 (Stand: Ende 2015)
- Fläche: 22,9 km2
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Geografie, Geschichte, Wirtschaft
Die Gemeinde Alpthal (Gemeindeteile: Alpthal, Brunni) ist eine typische Voralpensiedlung im etwas abgelegenen stillen Tal gleichen Namens zwischen den Mythen und Einsiedeln. Die Landschaft ist besonders eindrücklich wegen der das Tal begleitenden grünen Naturwiesen mit voralpiner Blumenpracht und dunklen Tannenwäldern, die sich beidseits bis auf etwa 1500 m hohe Hügelrücken hinaufziehen. Es verwundert nicht, dass deswegen fast die Hälfte des Gemeindegebietes aus Wald besteht.
Um 1018 wurde das "Albetal" von Kaiser Heinrich II. dem Kloster Einsiedeln geschenkt. Damit fanden sich allerdings die Schwyzer, welche ihr Vieh auf diesen Alpen auftrieben, nicht ab. Daraus entstanden lange Streitigkeiten mit dem Kloster, die auch zum Morgartenkrieg beitrugen und erst 1350 beigelegt wurden, als der obere Teil des Alptales den Schwyzern abgetreten wurde. Dieser Grenzhandel ist auch der Grund, weshalb Alpthal, obwohl geografisch klar nach Einsiedeln orientiert, zum Bezirk Schwyz gehört. 1690 erlaubten die "hohe Regierung zu Schwyz" und der "hochwürdigste Bischof" der Bevölkerung die Errichtung einer Kaplaneipfrund, während die selbstständige Kirchgemeinde auf dem heutigen Gemeindegebiet gemäss Urkunde erst am 4. April 1805 zustande kam. Mit der Kantonsverfassung von 1833 wurden selbstständige Gemeinden errichtet. Dies dürfte dann auch die Geburt der politischen Gemeinde Alpthal gewesen sein, soweit dies aus den Akten der Gemeinde zurück verfolgt werden kann.
Neben der starken Landwirtschaft findet man vor allem holzverarbeitende Betriebe: Sägereien, Schreinerei, Zimmerei. Seit 1968 ist Alpthal Schwerpunktort für die hydrologischen Messungen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, wo unter anderem Messungen zur Luftqualität, Sonneneinstrahlung, Niederschlagsmenge sowie über Geschiebetransporte in Wildbächen vorgenommen werden.
Freizeitangebot, Sehenswürdigkeiten
Im Sommer und Herbst vielseitige Wandermöglichkeiten, im Winter Wintersport (Skilifte im Brunnigebiet).
Neugotische Pfarrkirche (1887), Schulhaus in spätklassizistischem Stil, reichverziert mit allen Kantonswappen und Sinnsprüchen, Mehrzweckgebäude im Chaletstil.
Gemeindeverwaltung
Dorfstrasse 19, 8849 Alpthal
Tel. 055 412 24 52, Fax 055 422 31 89, E-Mail <email-pii>
Gemeindepräsident: Paul Schelbert
Gemeindeschreiber: Franz Müller-Gössi