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In den allermeisten Fällen ist dies genetisch bedingt, und stellt insbesondere bei Männern ein normaler Alterungsprozess dar. Daneben gibt es jedoch fast unzählige weitere Gründe für gesteigerten Haarausfall, welche von hormonellen Veränderungen, Infektionen, Fehlernährungen, Hautoder andern Grunderkrankungen, Umweltgiften, Medikamenten oder Allergien herrühren können. Manchmal können es auch einfach eine unverträgliche Hautpflege, anhaltender Stress oder der Frühling sein, die den normalen Haarausfall verstärken können.
Wichtige Formen sind:
- Erblich bedingter Haarausfall («Alopezia androgenetica») betrifft fast jeden Mann in unterschiedlichem Masse, aber auch ca. jede Fünfte Frau.
- Kreisrunder Haarausfall («Alopezia areata») setzt plötzlich in einem kreisförmigen oder ovalen Bereich der Kopfhaut ein, wobei dessen Ursache nicht völlig geklärt ist.
Zahlreiche Produkte wie Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel sind frei verkäuflich gegen Haarausfall verfügbar. Ein klinischer Wirksamkeitsnachweis ist aber nicht überall gegeben. Zusätzlich können Arzneimittel zur äusseren Anwendung bei erblich bedingtem Haarausfall verschrieben werden, welche die Regeneration und Wachstumsphase von noch nicht verlorenen Haarbälgen stimulieren kann. Diese müssen jedoch grundsätzlich fortwährend angewendet werden.
Eine Haartransplantation kann möglich sein, ist aber sehr aufwändig.