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Obwohl die schottische Landschaft traditionell eher für die Produktion von Whisky bekannt ist, finden sich hier auch wenige, kleine Gin-Brennereien. Nach dem Gin Act von 1751, in dem das britische Königshaus das Brennen von Gin beschränkte (da er angeblich der Grund für die vielen Gewaltverbrechen in London war), schlossen die meisten Gin-Brennereien in Grossbritannien. Gin konnte damals einfach zu billig hergestellt und verkauft werden. Dieses Problem hatten die schottischen Whisky-Brenner nicht, da ihre Spirituose durch die Lagerung einen höheren Preis hatte und durch die Gin-Regulierung einen Aufschwung erfuhr. Heutzutage finden sich wieder ein paar Gin-Hersteller in der „Whisky-Ecke“ des Landes. Eine davon ist die Gin Factory, die ihren Rosemary Gin nur aus den besten, natürlichen Zutaten und in kleinen Mengen herstellt. Aus neutralem Getreidealkohol und mit Wacholder, etwas Orangenschalen, aber auch viel Rosmarin hergestellt, besitzt dieser Gin eine dominante Rosmarinnote und eine leicht rosa Farbe.
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