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An der Milliardärs-Meile in Malibu gibt's kaum einen freien Quadrat-Zentimeter mehr. Darum gehen amerikanische Superreiche nun «offshore» für Landkäufe – wie Mark Zuckerberg oder Larry Ellison.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Bild unten) soll sich gerade das Paradies auf Erden gekauft haben: Ein rund 15 Quadratkilometer grosses Stück Land an der Nordküste der hawaiianischen Insel Kauai. Wie die lokale Newsseite «Pacific Business News» schreibt, war das Grundstück – eine Plantage – für rund 70 Millionen Dollar ausgeschrieben und Zuckerberg ist gemäss Quellen der Käufer.
Nun wird auf der Insel munter spekuliert, was Zuckerberg vorhat. Will er die Öko-Plantage weiterführen oder das Land bebauen? Erlaubt wäre der Bau von bis zu 80 Häusern und dazugehörige Strassen. Bereits 2013 hatte Zuckerberg in Hawaiis Hauptstadt Honolulu mehrere Luxus-Wohnungen gekauft.
Immobilien entwickeln oder Paradies erhalten
Der Facebook-Gründer könnte nun auf Kauai in die Immobilienentwicklung einsteigen, wie schon viele Superreiche vor ihm. Oder er will sich sein eigenes Paradies erhalten? Denn das versprachen die Kaufprospekte: Über eine Meile Meeresanstoss mit weissem Sandstrand, sanfte begrünte Hügel mit atemberaubender Sicht auf das Meer.
Zuckerberg folgt auf Kauai dem Beispiel von Larry Ellison, dem Oracle-Gründer. Dieser hatte 2012 für 300 Millionen Dollar gleich eine ganze Insel des hawaiianischen Archipels gekauft – Lanai für 300 Millionen Dollar. Aber Ellison ist mit 46 Milliarden Dollar auch noch etwas reicher als Zuckerberg, der es bloss auf schätzungweise 33 Milliarden Dollar bringt.