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Die Bekämpfung sozialer und insbesondere gesundheitlicher Ungleichheiten wirkt sich nachweislich positiv auf die gesamte Gesellschaft aus und stellt eine rentable wirtschaftliche und soziale Investition dar.
Nationale Plattform Gesundheitsversorgung Für Sans-Papiers.
Die Nationale Plattform Gesundheitsversorgung für Sans-Papiers wurde 2006 gegründet, angestossen durch das Bundesamt für Gesundheit. Sie vereinigt öffentliche und private Institutionen und Organisationen in der Schweiz, die sich im Bereich der Gesundheitsversorgung für Sans-Papiers engagieren.
Wer sind Sans-Papiers?
In der Schweiz leben etwa 90 000 bis 300 000 Migrantinnen und Migranten ohne Aufenthaltsstatus. Die meisten von ihnen arbeiten in Privathaushalten, auf dem Bau, im Hotel- oder Gastgewerbe oder auch in der Landwirtschaft. Sie leben oft in sehr prekären wirtschaftlichen und materiellen Verhältnissen. Dies alles schlägt sich negativ in ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden nieder.
Das Recht auf Gesundheit ist ein grundlegendes Menschenrecht und der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist ein zentrales Element dieses Rechts.
Nur wenige Regionen der Schweiz verfügen über ein System, um verletzlichen Bevölkerungsgruppen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erleichtern. Auch ist der Zugang zu Prämienverbilligungen in verschiedenen Kantonen generell schwierig, obschon dieser äusserst wichtig wäre für die ärmsten Bevölkerungsgruppen. Unter ihnen finden sich auch Personen ohne Aufenthaltsrecht, die in der Schweiz leben und arbeiten, aber zu wenig verdienen, um sich Krankenversicherungsprämien leisten zu können.