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Die Zeichen stehen klar auf Wachstum: Der in Zug domizilierte Rohstoffhändler Glencore hat im ersten Quartal 2012 in allen Segmenten weiterhin robust zugelegt. So verzeichnete die Goldproduktion in Kazzinc einen Zuwachs von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kupferproduktion in Katanga stieg um zwei Prozent, während in Mutanda gar 46 Prozent mehr Kupfer gefördert wurden, heisst es im Production Report, der das Unternehmen bekannt gab. In der Kupfermine von Mopani wurden derweil 13 Prozent weniger Kupfer gefördert als im Vorjahr.
Weiter gibt Glencore bekannt, dass der Abschluss des «Merger of Equals» mit Xstrata im dritten Quartal 2012 erwartet wird. Glencore und Xstrata schätzen, dass die messbaren vorsteuerlichen Synergieeffekte des Zusammenschlusses im Jahr 2013 bei mindestens 500 Millionen US-Dollar liegen dürften. Auch die am 20. März angelaufene Übernahme von Vittera soll im dritten Quartal abgeschlossen werden.
Zudem sei es dem Unternehmen gelungen, die wiederkehrende Kreditfazilität von rund 12,8 Milliarden US-Dollar zu erneuern und damit die Marketingoperationen von Glencore zu stützen. Zudem hätten Auflagen von weiteren Obligationen in Euro und Pfund Sterling im April die Liquiditätsposition um mehr als drei Milliarden US-Dollar verbessert.
Insgesamt habe sich der Handel in allen Segmenten Glencores im Jahr 2012 gut entwickelt. Die physische Nachfrage nach Rohstoffen sei weiterhin weltweit stark, auch wenn regional gewisse Schwankungen zu verzeichnen seien. In den USA habe die Nachfrage vor allem im Automobil- und Raumfahrtsektor angezogen, während in Europa das Umfeld weiterhin schwach sei, ist dem Bericht zu entnehmen. In China sei die allgemeine Nachfrage nach wie vor «gesund». Nach Einschätzung von Glencore seien die weltweiten Lagerbestände zudem nach wie vor tief.
(muv/chb/awp)