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- Lea Sprunger läuft über 400 m mit persönlicher Bestleistung auf Platz 7
- Mujinga Kambundji muss sich über 100 m mit Platz 8 zufrieden geben
- Nicole Büchler und Angelica Moser scheitern im Stabhochsprung früh
Der 400-m-Hürdenläuferin Lea Sprunger glückte beim Diamond-League-Meeting in Rom der Schnelligkeitstest über 400 m. Die Westschweizerin kam in 51,56 Sekunden bis auf 24 Hundertstel an den Schweizer Rekord von Anita Protti aus dem Jahr 1990 heran. Ihre persönliche Bestleistung unterbot sie um fast 2 Sekunden.
Wäre Sprunger nicht Bahn 1 mit den engsten Kurven zugeteilt worden, wäre möglicherweise noch mehr drin gelegen. Über 400 m Hürden hatte die Romande bereits vor knapp 2 Wochen die WM-Limite erfüllt.
Schippers souverän – Kambundji Achte
Über 100 m der Frauen wurde Dafne Schippers ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Niederländerin blieb in 10,99 Sekunden als einzige Läuferin unter 11 Sekunden. Zweite wurde die Ivorerin Marie-Josée Ta Lou, Dritte Michelle-Lee Ahye aus Trinidad und Tobago.
Mujinga Kambundji zeigte einen durchzogenen Auftritt. Die Bernerin lief bei leichtem Rückenwind und Temperaturen über 20 Grad Celsius für ihre Verhältnisse mässige 11,40 Sekunden.
Schweizerinnen enttäuschen
Die Schweizer Stabhochspringerinnen Nicole Büchler und Angelica Moser erwischten nicht ihren besten Abend. Büchler meisterte mit 4,40 m ebenso nur ihre Einstiegshöhe wie Moser, die 4,20 m überquerte.
Eine Klasse für sich war Katerina Stefanidi. Die Griechin stellte mit einer übersprungenen Höhe von 4,85 m eine Jahresweltbestleistung auf. Beim Versuch, die Weltrekord-Höhe von 5,07 m zu überqueren, scheiterte Stefanidi dann aber.
Obiri mit fünftbester Zeit über 5000 m
Im Rennen der Frauen über 5000 m hat Hellen Obiri den angestrebten Weltrekord zwar verpasst. In 14:18,37 Minuten lief die Kenianerin aber die fünftbestes Zeit aller Zeiten. Gleichzeitig stellte sie Jahresweltbestleistung und nationalen Rekord auf.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.06.2017, 20:00 Uhr.