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Zwischen 1392 und 1446 urkundlich erw., vor dem 22.5.1453, von Saas. Sohn des Anton und der Francisca aus dem Geschlecht der Meier von Chouson (St. Niklaus), durch die das Meiertum an die V. kam. ∞ Agnes (Nachname unbekannt). 1418 vertrat V. den Zenden Visp in Friedensverhandlungen zwischen den Zenden und dem Hzg. von Savoyen. 1428 wurde er zum Walliser Landeshauptmann gewählt. In seine erste Amtszeit 1428-29 fiel die Übergabe des verwaisten Kartäuserklosters von Gerunden an die Karmeliter, aber auch das Edikt des Landrats, welches das Vorgehen in Hexenprozessen regelte und die Anwendung der Folter verordnete. 1435 wurde V. erneut Landeshauptmann und schloss im selben Jahr ein Abkommen zwischen dem Bischof und den Zenden, das den Landrat als letzte und höchste Instanz im Land festlegte.
Literatur
– von Roten, Landeshauptmänner, 28 f.
Autorin/Autor: Bernard Truffer