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1941 wurde ich in Quillem-Temuco, Cautin (heute Región de la Araucanía) in Chile, geboren und verbrachte dort die ersten 19 Jahre. Im Jahre 1965 habe ich Maja Furter aus der Schweiz geheiratet. Unsere vier Kinder sind schon lange erwachsen und wir dürfen uns über drei Enkelkinder freuen.
Bereits als 17 Jähriger wurde ich vom Herrn geleitet, eine Pionierarbeit zu beginnen. Dies geschah in einer ländlichen Gegend, etwa 20 km von der nächsten Stadt entfernt. Die nächste Ortschaft Ranquilco, Cautin, war praktisch nur eine Bahnstation. In der ganzen Umgebung gab es keine evangelisch-biblische Gemeinde. Gott hat diesen bescheidenen Anfang gesegnet, so dass in späteren Jahren eine blühende Gemeinde entstand.
In den Jahren 1961 bis 1965 studierte ich am Bibelseminar ST. CHRISCHONA, Basel, Schweiz und bereitete mich auf den Gemeinde- und Missionsdienst vor. Während zwölf Jahren widmete ich mich der Evangelisation der spanischen Gastarbeiter im Raum Basel-Stadt und -Land. Manche Gelegenheit der Spanier-Evangelisation im Elsass in Frankreich und Hannover in Deutschland, durfte ich freudig annehmen. In Reigoldswil (Baselland) und in Basel-Stadt wirkte ich unter Spaniern und half, neue Gemeinden aufzubauen.
Dann zog ich mit meiner Familie nach Spanien, wo wir vom Juni 1977 bis Februar 2012 in verschiedenen Missions- und Evangelisationsdiensten tätig waren und lehrte in verschiedenen Bibelschulen: Seminario Evangélico Español de Guadalajara, Escuela Bíblica de Lérida, Escuela Bíblica Nocturna de Madrid.
Nach drei schwierigen Pionierjahren schenkte Gott seinen Segen, so dass eine neue Gemeinde in Guadalajara (Spanien) entstand. Später zogen wir nach Las Rozas de Madrid, wo wir auf verschiedenen Arten und Weisen evangelisierten. Inzwischen waren alle 4 Kinder schon in der Schweiz zur Ausbildung.
Die Not, dass so wenige “Arbeiter im Erntefeld” waren, bewegte mich tief. Im Jahr 1988 startete ich eine Evangelistenschule, die EDEN genannt wurde (ESCUELA DE EVANGELISTAS Nacionales). In der Entwicklung dieser Schulung entstand: Ministerio Rescatemos (Rettungsdienst), wo dann 5 Handbücher herausgegeben wurden: 1> Der Retter oder der Evangelist; 2> der Rettungsplan oder das Evangelium; 3> die Rettungsaktion oder die Evangelisation; 4.1 und 4.2> der Gerettete oder der Neubekehrte.
Im Jahr 2012 zogen wir nach 35 Jahren Missionsdienst in Spanien, zurück in die Schweiz und liessen uns im Zürcher Oberland nieder, wo unsere Enkelkinder schon wohnten. Seitdem habe ich mich besonders den Spanischsprechenden in der Region Rüti und Uznach gewidmet.
Da sich bereits eine kleine Gruppe Gläubiger versammelte, begann ich mit einer Spanischen Bibelschule (Escuela Bíblica) in den Räumen der FEG Rüti. Später folgten spanische Gottesdienste in den Räumen der Chrischona Rüti und anschliessend in Uznach. 2016 erkannten wir die Notwendigkeit, die Gläubigen Spanischsprechenden in Schweizer Gemeinden zu integrieren. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass eine gewisse Integration gelungen ist: bei manchen mehr, bei anderen noch nicht genügend!
Parallel zur spanischen Arbeit nahm ich gerne allerlei Dienste wahr: Predigten, Seminare, Vorträge, Seelsorgerliches und persönliche Schulungen bei Gemeinden (FEG-Rüti, Chrischona-Rüti und FEG-Uznach) und für einzelne Personen. Seit 2017 sind wir in der FEG-Uznach integriert. Diese Gemeinde änderte im Jahr 2020 den Namen auf: Christusgemeinde Linth.
Wenn der Herr Jesus mich gebrauchen konnte,
dann kann ER auch DICH gebrauchen!
«Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.» (1Kor 3:6-7)