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Mehrkosten für den Bau von Virgil C. Summer
Die Scana Corporation – die Muttergesellschaft der South Carolina Electric & Gas Company (SCE&G) – informierte die Public Service Commission (PSC) des Bundesstaats South Carolina am 12. April 2017 an einem Ex-Parte-Briefing über die zusätzlichen Kosten, mit denen die Westinghouse für die Fertigstellung der AP1000-Einheiten Virgil C. Summer-2 und -3 sowie Vogtle-3 -und -4 rechnet. Die Westinghouse schätzt diese Kosten auf insgesamt USD 4,0 Mrd. (CHF 4,0 Mrd.), wovon der Anteil der zwei Summer-Einheiten USD 1,5 Mrd. (CHF 1,5 Mrd.) beträgt. Die Kosten hängen weitgehend mit dem festgelegten Pauschalpreis zusammen. Die SCE&G, die 55% am Summer-Bauprojekt hält, müsste somit rund USD 825 Mio. übernehmen, erklärte der CFO der Scana, Jimmy Addison, der PSC. Der Beitrag müsste indes noch überprüft werden. Die Insolvenzanmeldung der Westinghouse ermögliche es dem Unternehmen, von den Pauschalpreis-Verpflichtungen zurückzutreten, so Addison weiter. Dies berechtige jedoch die SCE&G und die Santee Cooper – sie hält 45% am Summer-Projekt – Schadenersatzforderungen an die Westinghouse oder an die Toshiba Corporation zu stellen. Die Westinghouse ist seit 2015 eine Tochtergesellschaft der japanischen Toshiba.
Chinesische AP1000-Einheiten
Die vier AP1000-Einheiten, die in China in Bau sind, – Sanmen-1 und -2 sowie Haiyang-1 und -2 – sind vom Insolvenzverfahren der Westinghouse nicht betroffen, da dieses nur auf die amerikanischen Geschäfte Anwendung findet.