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Sport- und Bewegungsapparats-Medizin
"Die Sportmedizin umfasst die Prävention, Diagnose und Behandlung von Affektionen, welche durch sportliche Betätigung ausgelöst oder verschlimmert werden können. Sie kümmert sich dabei um die Gesundheit der Sporttreibenden.
Die Sportmedizin umfasst aber auch den Einsatz körperlicher Tätigkeit zum Erhalt oder zur Wiedererlangung der Gesundheit. Sie kümmert sich dabei um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung" (Seite der SGSM). Mehr zum Thema bei der Schweizerische Gesellschaft für Sportmedizin.
Manuelle Medizin und Sportmedizin
Da die Manuelle Medizin (SAMM) sich speziell mit dem Bewegungsorgan befasst, spielt ihren Einsatz eine wichtige Rolle in der Sportlerbetreuung. Die Internationale Gesellschaft für Manuelle/Muskuloskelettale Medizin (FIMM) hat kürzlich detaillierte Leitlinien zu diesem Teil der Muskuloskelettale Medizin publiziert. Hier werden auch die Grundsätzen der Manuelle/Muskuloskelettale Medizin präzisiert:
-"Die holistische Sicht des Menschen als eine Einheit von Psyche und Soma wird allgemein anerkannt".
-"Es ist ebenfalls die Sicht der Modernen Medizin, dass der menschlische Körper bis zu einem gewissen Grad die Fähigkeit der Eingenregulation von Störungen besitzt. Diese Eigenregulation wird durch viele biologische, soziale und psychologische Faktoren beeinflusst."
-"Das heutige Konzept der Manual/Muskuloskelettale Medizin basiert auf der klinisch belegten Beobachtung nozireaktiver und schmerzafter Dysfunktionen an segemental organisierten Geweben". Diese Befunde werden "als segmentale oder somatische Dysfunktionen oder auch als geringfügige, schmerzhafte intervertebrale Fehlfunktionen" beschreiben.
(in: "Leitlinien über Grundlagen der Aus- und Weiterbildung und der Sicherheit in manueller/muskuloskelettaler Medizin"; Manuelle Medizin 2 - 2014).