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Hintergründe:
Body Talk wurde in den 1990er Jahren vom australischen Chiropraktiker, Osteopath, TCM-Therapeuten und Reiki-Meister Dr. John Veltheim entwickelt. Er ist der Gründer der Internationalen Body Talk Association und der internationalen Body Talk Foundation. Während 15 Jahren führte Dr. Veltheim sehr erfolgreich eine Klinik in Brisbane. Danach leitete er das Brisbane College of Accupuncture and Natural Therapies für 5 Jahre. Später studierte er zusätzlich Kinesiologie, bio-energetische Psychologie, Quantenphysik, Sportmedizin, Philosophie und Theologie. Er hat zahlreiche Texte über Body Talk und andere Wissensgebiete verfasst, wobei seine Studien unter anderem im Journal of Alternative Medicine Research veröffentlicht wurden.
Die Methode:
Mit Body Talk kann der Mensch in seiner Dreiheit als Körper-Geist-Seelensystem adressiert werden. Wir finden in dieser Methode Einflüsse der westlichen Medizin, aber auch der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), der Kinesiologie und der Quantenphysik. Body Talk sieht den menschlichen Organismus als ein komplexes Netzwerk, über das physische, seelische und mentale Impulse in Verbindung stehen. Sind diese Verbindungen blockiert oder in der Vernetzung unterbrochen, entstehen Störungen und Krankheiten, die das Gleichgewicht des menschlichen Körpers erheblich behindern. Body Talk kann helfen, die Ursache zu finden, die Balance wiederherzustellen und die Selbstheilung zu aktivieren.
Während der Session befindet sich der Klient vorzugsweise in einer liegenden Position und die Antworten werden über das kinesiologische Muskelfeedback seines Arms erfragt. So kann das Unterbewusstsein über das autonome Nervensystem abgefragt werden und Antworten liefern. Diese betreffen Hinweise zu körperlichen Schmerzen, traumatisierenden Erfahrungen, verdrängten Situationen, ungelösten Konflikten mit bestimmten Personen, unklaren Emotionen etc. Kinder können auf dem Schoss der Mutter oder des Vaters sitzend therapiert werden, indem stellvertretend über den Arm des Elternteils abgefragt wird. Damit kann für den Klienten eine Art Formel mit den entsprechenden Blockaden und Dissonanzen erarbeitet und danach harmonisiert werden. Hier können konkrete körperliche Organe, aber auch Energiebahnen wie Meridiane oder Chakrensysteme oder sogar astrologische Konstellationen eine Rolle spielen. Dies spiegelt jeweils den Wissensstand und die Möglichkeiten der anwendenden Therapeutin oder des anwendenden Therapeuten wider.
Grundsätzlich kann Body Talk für jedes Problem hinzugezogen werden; es empfiehlt sich allerdings eine vorgängige Abklärung und Diagnostik der Symptome, bevor auf einer umfassenderen Ebene daran gearbeitet wird. Bei psychisch sehr instabilen Personen ist grosse Vorsicht und Zurückhaltung geboten, da die Arbeit mit Body Talk auch Ängste, Traumatisierungen, verdrängte Situationen, Wut und Trauer an die Oberfläche spülen kann. Hier ist die anwendende Therapeutin oder der anwendende Therapeut gefordert, zu erkennen, wo die Klientin oder der Klient steht und was ihr oder ihm zugemutet werden kann. Im Mitgefühl und mit aller Sorgfalt angewendet kann Body Talk ein wahrer Segen sein, erfordert allerdings seitens des Klienten viel Mut zur Selbstverantwortung und den Willen, an sich zu arbeiten.
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