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Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung, den Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren von Bio-Vermarktungsinitiativen in der Schweiz. Bio-Vermarktungsinitiativen zeichnen sich aus durch eine grundsätzlich ähnliche Geschäftsidee (Bündelung, Verarbeitung und/oder gemeinschaftliche Vermarktung von Rohstoffen), unterscheiden sich sonst jedoch deutlich hinsichtlich ihrer Zielsetzungen, den beteiligten Personen, Größe, Organisationsstrukturen und Marketingstrategien. Die Untersuchung der Rahmenbedingungen für Bio-Vermarktungsinitiativen zeigte, dass sich das Wachstum des Biomarktes abgeschwächt hat. Die ökonomischen Auswirkungen für die Region sind eher marginal. Allerdings können Bio-Vermarktungsprojekte erheblich zu einer Verbesserung weicher Entwicklungsfaktoren beitragen, wie z.B. zu einer Verbesserung des Selbstwertgefühls der lokalen Bevölkerung. Der Erfolg eines Projektes hängt in entscheidender Weise davon ab, ob fehlendes Know-how aufgebaut werden kann und ob eine zentrale Person das Projekt vorantreibt. Ein bisher nur teilweise ausgenutztes Absatzpotential für Bio-Vermarktungsinitiativen wird in produkt- und kundenspezifischen Marketingmaßnahmen gesehen.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.