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Bern, 01. Februar 2007
Der Leistungskatalog der Grundversorgung ist gesetzlich geregelt und umfasst die flächendeckende Versorgung mit einem Netzzugang (Anschluss), den öffentlichen Telefondienst, den Zugang zu den Notrufdiensten, das Sperren abgehender Verbindungen, die Bereitstellung von öffentlichen Sprechstellen (Publifone) sowie Dienstleistungen für Hör- und Sehbehinderte. Der in der neuen Konzession für Hörbehinderte vorgesehene SMS-Vermittlungsdienst wird von Swisscom bereits heute angeboten. Zudem wird ab 2008 für Personen, die wegen ihrer Behinderung nicht in der Lage sind, eine Telefonnummer zu wählen, ein Verzeichnis- und Vermittlungsdienst eingerichtet. Basierend auf dem Bundesratsbeschluss vom 13. September 2006 enthält der Grundversorgungsauftrag ab 2008 zusätzlich einen Breitband-Internetzugang mit einer Übertragungsrate von 600/100 Kbit/s. Die Abdeckung in der Schweiz liegt derzeit bei gut 98% - die angestrebte hundertprozentige Breitband-Abdeckung der Schweiz wird gleichzeitig eine Weltpremiere sein.
Das Swisscom-Netz bildet schon heute das Rückgrat für eine flächendeckende Breitband-Versorgung und damit die Basis für die Schweizer Informationsgesellschaft. Für Swisscom ist die Bewerbung für die Grundversorgungskonzession damit selbstverständlich. Die nötigen Investitionen werden aus eigenen Mitteln finanziert. Swisscom verzichtet zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf eine finanzielle Unterstützung, wie sie in der Grundversorgungskonzeption vorgesehen wäre.