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Kleine große Stimme
Wien 1955. Das zehnjährige Besatzerkind Benedikt (Wainde Wane), ein ungeliebter Waisenknabe, der bei seinen Großeltern auf dem Land aufwächst, träumt von der Aufnahme bei den Sängerknaben. Eine Tournee mit den Sängerknaben wäre seine Chance, seinen Vater, einen amerikanischen Besatzungssoldaten, der nichts von ihm wissen kann, zu finden. Alles, was er hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm damals vorgesungen hat. Mit der Hilfe des Kapellmeisters Max (David Rott), eines aus den USA nach Wien zurückgekehrten Juden, schafft Benedikt das Unmögliche. Doch bei den Sängerknaben gerät er vom Regen in die Traufe. Der Konkurrenzkampf unter den Buben ist hart. Neulinge werden grob behandelt. Talent allein genügt nicht, um in den Chor für die Amerikatournee aufgenommen zu werden. Benedikt freundet sich mit Max Vater Siegfried (Karl Merkatz) an, der die schrecklichen Zeiten des Nationalsozialismus überlebt hat. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Familie, die Benedikt seit dem frühen Tod seiner Mutter nicht mehr hatte.