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Der französische Telekommunikationskonzern Orange rechnet bei gemeinsamen Projekten innerhalb der Branche mit Unterstützung der EU-Behörden: Bei einem Treffen mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager habe diese eine Netzwerkfreigabe sowie eine Konsolidierung bei Netzwerken befürwortet, sagte Orange-Chef Stephane Richard. Bei dem Treffen sei auch sein Counterpart von der Deutschen Telekom dabei gewesen. Vestager habe zugesichert, europaweite Projekte zu unterstützen.
Allerdings sei kein Richtungswechsel bei der Haltung der EU-Kommission in Bezug auf eine Marktkonsolidierung zu erwarten, betonte Richard. Die EU-Kommission hat bereits mehrere geplante Zusammenschlüsse in der Branche zu Fall gebracht. Einem Zeitungsbericht zufolge gab es zuletzt Planspiele zu einer Fusion von der Deutschen Telekom und Orange. Der Orange-Chef wies erneute Marktgerüchte über einen solchen Deal zurück. Es würden keinerlei Gespräche über eine mögliche Fusion mit der Deutschen Telekom geführt.
Der französische Konzern kündigte zugleich an, seine Mobilfunkmasten in den meisten europäischen Ländern künftig auslagern zu wollen, um den Unternehmenswert zu steigern. Ähnliche Schritte hatten bereits grössere Rivalen wie die Deutsche Telekom oder Vodafone eingeleitet. Analysten zufolge könnten die Mobilfunkmasten des ehemaligen französischen Monopolisten rund zehn Milliarden Euro wert sein.
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