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14 Schweizer sind in der laufenden NHL-Saison zum Einsatz gekommen. Viele davon sorgen für positive Schlagzeilen.
Roman Josi (Nashville Predators/5 Tore, 10 Assists, +1-Bilanz): Als Captain der Predators ist Roman Josi neben dem Eis mehr gefragt als bisher. Er muss sich auch um organisatorische Sachen kümmern. Die zusätzliche Belastung wirkte sich aber nicht auf seine Leistungen aus. Nach 20 Saisonspielen hat der Berner fünf Tore und zehn Assists auf dem Konto. Bei der Schusseffizienz, die 6,5 Prozent beträgt, ist er noch steigerungsfähig. Mit einer durchschnittlichen Eiszeit von 25:18 Minuten ist Josi der "Schwerarbeiter" von Nashville. Gut läuft es auch dem Team. Nach einem mässigen Saisonstart gewann der diesjährige Stanley-Cup-Finalist neun der letzten elf Partien und befindet sich auf Playoff-Kurs.
Kevin Fiala (Nashville Predators/2 Tore, 12 Assists, -3): Mit einem herrliche Backhand-Tor aus der Drehung in der vergangenen Woche gegen die Winnipeg Jets unterstrich Fiala einmal mehr seine herausragenden technischen Fertigkeiten. Überhaupt läuft es dem 21-jährigen Ostschweizer mit zwei Toren und neun Assists in den vergangenen 14 Partien ausgezeichnet. Zudem ist Fiala menschlich enorm gereift.
Yannick Weber (Nashville Predators/0 Tore, 2 Assists, +1): Yannick Weber leidet derzeit an einer Verletzung im Unterkörper und fehlte in den letzten sieben Spielen. Zuvor war er im dritten Verteidiger-Paar gesetzt, in dem er seine Aufgaben gewohnt solid erledigte.
Nino Niederreiter (Minnesota Wild/9 Tore, 3 Assists, +3): Niederreiter, im Sommer mit einem Fünfjahres-Vertrag über 26,25 Millionen Dollar ausgestattet, präsentiert sich seit dem Comeback nach einer Sprunggelenks-Verletzung in einer herausragenden Form. Der Churer Stürmer hat seither bloss in 4 von 15 Spielen nicht gepunktet und 9 Tore und 3 Assists realisiert. Niederreiter erzielte in sechs Partien hintereinander mindestens ein Tor und egalisierte damit den Franchise-Rekord von Brian Rolston aus dem Jahr 2008. Weniger gut läuft es den Wild, die in der Central Division den zweitletzten Platz belegen.
Sven Bärtschi (Vancouver Canucks/8 Tore, 9 Assists, +3): Bärtschi ist mit acht Toren und neun Assists der drittbeste Skorer der Canucks. Bezüglich die durchschnittliche Eiszeit (16:32 Minuten) ist er die Nummer 3 der Stürmer von Vancouver. Beeindruckend ist die Effizienz von Bärtschi, benötigte er doch für die acht Treffer bloss 35 Torschüsse. Der Langenthaler bestreitet eine wichtige Saison, denn der Zweijahres-Vertrag über 3,7 Millionen Dollar läuft 2018 aus. Spielt Bärtschi so weiter, kann er mit einer deutlichen Lohnerhöhung rechnen. Dessen Agent Andre Rufener will es jedoch langsam angehen: "Es gibt keine Eile, wir werden einen fairen Deal mit den Canucks aushandeln."
Nico Hischier (New Jersey Devils/5 Tore, 13 Assists, 0): Für Nico Hischier gibt es in der NHL noch viel zu lernen. Es ist jedoch beeindruckend, wie schnell sich der Nummer-1-Draft an das Niveau adaptiert hat. Er verzeichnete in den ersten 24 NHL-Spielen bloss einen Skorerpunkt weniger als der als "Wunderkind" bezeichnete Auston Matthews vor einem Jahr. Hischier erhielt nicht nur ein Sonderlob von Eishockey-Legende Wayne Gretzky ("ich liebe es, ihm zuzuschauen"), er stellte auch seinen Charakter unter Beweis. Als dessen Coach John Hynes ihm nach einer Strafe nach nur 36 Sekunden (er hatte zuvor die Spieler gebeten, weniger Strafen zu nehmen) sagte, dass er nun eine Weile zuschauen müsse, antwortete Hischier: "Ja, das sollte ich. Es war mein Fehler".
Mirco Müller (New Jersey Devils/0 Tore, 2 Assists, 0): Müller fällt seit dem 12. November mit einem gebrochenen Schlüsselbein aus. Die Verletzung kam insofern zu einem ungünstigen Zeitpunkt, als dass er zuvor durchaus überzeugt hatte.
Sven Andrighetto (Colorado Avalanche, 5 Tore, 7 Assists, -7): Andrighetto startete mit je drei Toren und Assists in den ersten sechs Spielen furios in die Saison. Er begann in der ersten Linie an der Seite von Nathan MacKinnon und Mikko Rantanen. Aktuell stürmt er aber nur noch in der vierten Linie und ist er seit fünf Partien ohne Skorerpunkt - einmal war er gar überzählig. Andrighetto weist die mit Abstand schlechteste Plus-Minus-Bilanz (-7) bei Colorado aus.
Luca Sbisa (Vegas Golden Knights/1 Tor, 7 Assists, +3): Wie Weber und Müller ist auch Sbisa derzeit wegen einer Unterkörperverletzung zum Zuschauen verdammt, er stand zuletzt am 10. November im Einsatz. Gemäss Trainer Gerard Gallant hat er jedoch in den letzten Tagen Fortschritte gemacht. Viele hatten Sbisa vor der Saison wenig Kredit gegeben. Fakt ist aber, dass er bis zu seiner Verletzung immer zum Einsatz kam und er bei Las Vegas im Durchschnitt am zweitmeisten Eiszeit (20:24 Minuten) erhielt. Die Experten irrten sich auch bezüglich Leistungsvermögen der Golden Knights. Diese führen die Pacific Division an.
Timo Meier (San Jose Sharks/2 Tore, 2 Assists, 0): Timo Meier stürmte zuletzt an der Seite der Superstars Joe Thornton und Joe Pavelski und erhielt viel Eiszeit. Mit der Produktivität hapert es beim äusserst ehrgeizigen 21-Jährigen allerdings noch. Ihm gelangen mit 53 Torschüssen nur zwei Treffer.
Denis Malgin (Florida Panthers/0 Tore, 0 Assists, -3): Malgin kam in der laufenden NHL-Saison bloss zu sechsEinsätzen. Der 20-Jährige wurde von Florida am Montag aber wieder in die NHL geholt, nachdem er nach der zweiten Degradierung in die AHL in 10 Partien für die Springfield Thunderbirds vier Tore und neun Assists erzielt hatte.
Reto Berra (Anaheim Ducks/Torhüter): Berra ist bei Anaheim die klare Nummer 3 und spielt derzeit beim Farmteam San Diego Gulls. Bei seinem einzigen Einsatz für die Ducks von Beginn weg überzeugte er mit 40 Paraden.
Christoph Bertschy (Minnesota Wild/0 Tore, 0 Assists, +1): Bertschy durfte in dieser NHL-Saison bislang bloss während 5:23 Minuten spielen.
Mark Streit (Montreal Canadiens/0 Tore, 0 Assists, -2): Streit war bei Montreal nach nur zwei Partien nicht mehr erwünscht und beendete seine erfolgreiche Karriere.
SDA-ATS