Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/1797

Das Fernstudium kann für Menschen mit besonderen Bedürfnissen angepasst werden. Um die Einbindung aller Menschen zu unterstützen, bietet die FernUni Schweiz die Möglichkeit, Anträge auf Nachteilsausgleiche zu stellen.
Nachteilausgleich
Diese Möglichkeit bietet sich beispielsweise für Studierende:
- mit einer körperlichen Behinderung: motorische Behinderung, Seh- oder Hörbehinderung usw.;
- mit einer chronischen Krankheit;
- mit einer oder mehreren Lernbehinderungen (Legasthenie, Dysorthografie, Dyskalkulie usw.);
- mit einer Autismus-Spektrum-Störung;
- mit einem Aufmerksamkeitsdefizit mit oder ohne Hyperaktivität.
Bevor sich Studierende mit den Student Services in Verbindung setzen und ihren Antrag einreichen, sollten sie versuchen, für sich selbst folgende Fragen zu beantworten:
- In welchen Phasen meines Studiums und in welchen konkreten Situationen in Bezug auf mein Studium benötigen ich eine Anpassung?
- Benutze ich bereits Hilfsmittel oder weiss ich von Hilfsmitteln, die mir helfen könnten? Was muss ich in dieser Hinsicht berücksichtigen?
- Welche Art von Unterstützung benötige ich? Welche Art von Unterstützung war für mich in der Vergangenheit hilfreich?
- Verfüge ich bereits über ein ärztliches Attest, insbesondere in Bezug auf meine Situation als studierende Person?
- Habe ich bereits weitere Schritte eingeleitet?
- externe Dienste
- Hilfsmittel
- Mobilität
Anschliessend können die Studierenden einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Der Antrag muss bei den Student Services (<email-pii>) über dieses Formular vor den entsprechenden Prüfungen, wenn möglich zu Beginn des Semesters, eingereicht werden. Ein ärztliches Attest oder ein anderer Nachweis muss dem Antrag unbedingt beigefügt werden.
Das ärztliche Attest muss neueren Datums sein (in der Regel nicht älter als ein Jahr). Je nach Art des Antrags muss das Attest von einer Ärztin / einem Arzt oder einer spezialisierten Psychologin / einem spezialisierten Psychologen ausgestellt werden. Das ärztliche Attest muss den Zusammenhang mit dem Alltag der studierenden Person herstellen. Aus ihm muss hervorgehen, dass es sich um eine Situation handelt, die von Dauer ist oder zum Zeitpunkt der entsprechenden Prüfung noch aktuell sein wird. Dies muss auch im Antrag auf Nachteilsausgleich erwähnt werden.