Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03139.jsonl.gz/2609

Die Anfänge der Burgerbäuert Wengi finden sich im Jahre 1866 . Das damals öffentlich rechtliche Organ wurde durch die Familien "Allenbach", "Rubin" und "Schmid" gegründet. Die Aufgabe der Burgerbäuert bestand darin, Eigentum zu erhalten und zu pflegen.
Untenstehend finden Sie hierzu 3 Dokumente aus dem Staatsarchiv des Kantons Bern.
Klicken sie in der Slideshow die Bilder an, um sie zusätzlich zu vergrössern.
Abbildung 1: Siegelblatt
Abbildung 2: Ausscheidungsvertrag Original
Abbildung 3: Ausscheidungsvertrag Übersetzung von Frau Schmid Melanie
Abbildung 4: Organisations-, Verwaltungs- und Benützungsreglement Original
Abbildung 5:Organisations-, Verwaltungs- und Benützungsreglement Übersetzung von Frau Schmid Melanie
Bildquellen: Staatsarchiv des Kantons Bern
Mit dem 01, Januar 2013 wurde die Burgerbäuert zu einem Burgerverein umgewandelt. Diese neue Organisationsform zählt zum aktuellen Zeitpunkt rund 50 Mitglieder. Der Verein wird durch einen Vorstand geführt und mit zwei jährlichen Hauptversammlungen werden die Mitglieder über die jeweiligen Aktualitäten informiert und Entscheide werden durch die Versammlung gefällt.
Der Burgerverein Wengi bewirtschaftet Wald, Immobilien und Kulturland.
Der Burgerverein Wengi verfügt über rund 62 Hektaren Wald, welcher er bewirtschaftet und pflegt. Das Amt des Bannwartes wird durch Hanspeter Allenbach ausgeführt.
Zudem stellt der Burgerverein Wengi der Waldspielgruppe des Elternvereins Reichenbach Wald zur Verfügung. Dieses neue Angebot besteht seit August 2018.
An dieser Stelle wird nochmals erwähnt, dass das Deponieren und Entsorgen von Abfällen im Wald strengstens untersagt ist und nicht geduldet wird.
Weiterführende Informationen:
- Zecken Risikogebiete mit FSME-Impfempfehlungen: Karte
Zirka im Jahre 1975 wurde mit der Erschliessung der äusseren Allemend begonnen, indem Land als Bauland verkauft wurde.
Die nächste Einzonung fand im Jahr 2006 statt, worauf dann Bauland im Baurecht abgegeben wurde. Somit entstand auf der Allmend ab 2008 wiederum neues Wohneigentum.
Der Burgerverein verfügt über 11 Bauparzellen, wovon bereits 9 Stück verbaut sind.
Der Burgerverein plant an der Hauptstrasse in Wengi eine Überbauung mit zwei Mehrfamilienhäusern. Das Projekt soll das Dorfzentrum stärken und zu einer Belebung der kleinen Reichenbacher Bäuert führen.
Weiter vermietet der Burgerverein zwei ehemalige Burgerbäuerthäuser als Wohnraum sowie vier ausrangierte Militärschöpfe zu Lagerraumzwecken.
Das Burgerland wurde früher durch Einzel-Nutzniessung bewirtschaftet. Im Jahr 2007 wurden dann durch die Kulturlandreform grössere Parzellen erstellt, welche heute als Pachtland an landwirtschaftliche Betriebe von Vereinsmitgliedern aber auch Nichtmitgliedern verpachtet ist.