Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03449.jsonl.gz/104

1868 – 2018 150 Jahre Brass Band Harmonie Wolfwil
Der Chronist sieht sich vor eine beinahe unlösbare Aufgabe gestellt, wenn er über den Ursprung und die Gründung der Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil getreu berichten soll, denn alle Aufzeichnungen, die über die Entstehung des Vereins lückenlos Aufschluss geben könnten – wie das Gründungsprotokoll, die Vereinsprotokolle der ersten 4 Jahrzehnte der Vereinsgeschichte sowie weitere eigene schriftliche Zeugnisse -, wurden im Jahre 1904 durch ein Schadenfeuer vollständig vernichtet. Als zuverlässige Quelle stehen einzig ein Hausoder Tagebuch, Protokolle des Gemeinderates und solche der Gemeindeversammlung zur Verfügung. Erst im Jahre 1912 versuchte der damalige Lehrer und Bürger von Wolfwil, Otto Kölliker, den Schleier, der sich über die Gründungszeit und die nachfolgenden Jahre ausgebreitet hatte, zu lüften. Anhand der Ergebnisse der schriftlich niedergelegten Nachforschungen, der erwähnten Quellen und vor allem nach Befragung von Bewohnern fortgeschrittenen Alters, die sich noch an die Zeit der Vereinsgründung erinnern konnten, schrieb unser damaliger Gemeindeschreiber und langjähriger Vereins- und Ehrenpräsident, Walter Ackermann, eine Vereinsgeschichte.
Diese dient als Grundlage der nachfolgenden Ausführungen. Mitberücksichtigt wurde auch die Festschrift «75 Jahre Musikgesellschaft ‘Harmonie’», die aus der Feder von Ernst Staub stammt. Im Jahre 1820 wurde im Aaregäu die Musikgesellschaft Fulenbach gegründet. Vier Jahre später entstand in einer anderen Nachbarsgemeinde, nämlich in Wynau, ein weiterer Verein. Landauf und landab wurden in dieser Zeit ähnliche Musikkorps gegründet. Diese «Modeströmung» ermunterte somit wohl auch junge Wolfwiler, eine Vereinsgründung ins Auge zu fassen. Es ist allerdings ungewiss, ob in Wolfwil eine eigentliche Vereinsgründung erfolgte. Fest steht lediglich, dass Gerichtssäss Wyss von Wolfwil anno 1822 gemäss seinem Tagebuch ein Darlehen von 150 Louisdor gewährte, das von der Musikvereinigung anbegehrt worden war. Dieses Geld benötigte man zur Anschaffung von Musikinstrumenten. Vermutlich handelte es sich dabei um einfache Trompeten, Posaunen, Hörner und Klarinetten, ferner vielleicht sogar auch um eine Trommel. Sie alle mögen von einer Gesellschaft
übernommen worden sein, die finanziell und gemäss ihrem Können in der Lage war, sich die wenigen Jahre vorher erfundene neumodische, chromatische Trompete und alle dazu gehörenden Blasinstrumente zuzulegen.
„Nessimusik“
Das erwähnte Tagebuch berichtet ferner, dass in den kommenden Jahren die Zinsen für das geschuldete Geld entrichtet wurden. Selbst eine Wechselschuld der Musikanten wurde abgelöst. Wohl ist die rechtliche Form der Vereinigung unbekannt, ihr damaliger Bestand aber steht urkundlich fest. Über ihr weiteres Schicksal bzw. über die Dauer ihres Bestandes fehlen jegliche Angaben. Bekannt ist lediglich, dass in einigen Familien tapfer weitermusiziert wurde, wenn vielleicht auch nicht im angestammten Sinne. So 2 erinnerten sich Greise noch im ersten Viertel dieses Jahrhunderts lebhaft an eine sogenannte «Nessimusik», die bei festlichen Anlässen aufspielte.
Von einer Vereinsbildung wurde aber Abstand genommen, und man ist versucht, daraus Schlüsse zu ziehen. Machte man wohl in früheren Jahren in dieser Hinsicht schlechte Erfahrungen? Diese vermutliche Scheu überwand erst eine Seitenlinie der Familie der Nessi, eine Familie Mäder. Ihr Mitglied Franz Mäder «schlug» damals gegen sehr geringes Entgelt die Orgel. Aus unbekannten Gründen wurde er weggewählt, und an seine Stelle trat ein Lehrer. Der Musik entsagte er jedoch nicht. Als in den sechziger Jahren die vier Jünglinge Bürgi, Kissling und zwei Brüder Studer aus der Kavallerietrompeter-Rekrutenschule entlassen worden waren, ermunterten er und seine Familie diese jungen Musikanten, das Gelernte weiterzupflegen und weiter zu üben.
Vereinsgründung 1867 / 68
Die Jungen Musikanten befolgten den Rat von Franz Mäder und gründeten in der Folge im Winter 1867/68 die Musikgesellschaft Wolfwil. Ihr erster musikalischer Leiter war ein Herr Glur aus Roggwil, seines Zeichens Musikkorporal des Bataillons 38. Unter seiner Führung wurde fleissig geübt, daneben warb man aber auch neue Mitglieder – und manch ein Dorfbewohner nahm die Gelegenheit wahr, ein Musik- instrument spielen zu lernen. Bald schon zählte der Musikverein Wolfwil eine stattliche Anzahl Mitglieder. Bereits im Laufe des Jahres 1868 scheint der erste Auftritt erfolgt zu sein, denn laut Protokoll des Gemeinderates bewilligte dieser damals anlässlich einer Firmung an die Sänger und Musikanten eine «Gratifikation».
Der Name Musikgesellschaft wird allerdings erst vier Jahre später erwähnt. Deshalb wurde während Jahrzehnten das Jahr 1872 als Gründungsjahr angenommen.
Öffentliche Unterstützung
Bezüglich musikalischer Begabung und Könnens fiel Gottfried Bürgi bald besonders auf. Nach dem Rücktritt des ersten Dirigenten wurde ihm deshalb die Stabführung anvertraut. Noch im Jahre 1890 bekleidete er unangefochten diesen Posten. Ein Vereinsfoto aus dieser Zeit seines Wirkens wird heute noch hoch in Ehren gehalten.
Die Musikgesellschaft um das Jahr 1890
Ihn löste sein Sohn Gottfried Bürgi ab. Unter ihm und seinen Nachfolgern verstand es die Gesellschaft, sich allmählich Achtung und Ansehen zu verschaffen. Sie wirkte fortan bei allen kirchlichen und weltlichen Festanlässen mit. Als Gegenleistung und zum Zeichen der Anerkennung gewährte ihr die Gemeinde in den in finanzieller Hinsicht mageren Vereinsjahren 1889, 1895 und 1896 Darlehen, und mehrmals stellte sie zur Anfertigung von vereinseigenen Möbeln Holz zur Verfügung. Zweimal wurden sogar beträchtliche Zuwendungen ausgerichtet.
Um in Zukunft nicht mehr von der Gemeinde abhängig zu sein, entschloss man sich, jährlich ein Theaterstück aufzuführen, das die nötigen Finanzen erbringen sollte. Schon bald war dieses Dorftheater Wolfwil weitherum bekannt, beliebt und geschätzt. Noch heute erinnern sich ältere Theaterfreunde gerne zurück an die vorzüglichen darstellerischen Leistungen mehrerer einstiger Inhaber wichtiger Rollen wie Gottfried Bürgi, Richard Rauber, Walter Walker, die beiden Walter Ackermann, Magnus Büttiker und die weiblichen Mithelferinnen Lina, Emilie, Marie und Hulda Büttiker wie auch der ehemaligen Lehrerin der 2. Schule, Hedy Brunner.
Unstimmigkeit mit Gemeinderat
Kurz vor der Jahrhundertwende scheint das sonst gute Einvernehmen zwischen Gemeinderat und Verein getrübt gewesen zu sein, und die Musikinstrumente wurden durch Beschluss des Rates kurzfristig in behördliche Obhut genommen. Der Grund zu dieser Massnahme verschweigt der Chronist. Sie hatte aber zur Folge, dass die Entschädigung für das Mitwirken bei der Schulhauseinweihung im Jahre 1898 mit zwei Jahren Verspätung ausgehändigt wurde.
In Abständen von einem oder nur wenigen Jahren folgten sich nun die Dirigenten Andres von Wynau, A. Jäggi, Fulenbach, die Lehrer Kohler und Trommler und Alfred Wyss, an deren Stelle endlich Lehrer Otto Kölliker trat, nachdem in der Zwischenzeit immer wieder Gottfried Bürgi hilfreich eingesprungen war. Er war in dieser Zeit eigentlich der Spiritus rector. Ihm ist die Gesellschaft noch heute zu grossem Dank verpflichtet.
Angeregt durch den neuen Leiter, trat der Verein dem Musikverband «Thal-Gäu» als Gründer- sektion bei. Schon dreimal durfte er Musiktage dieser Vereinigung organisieren. Das erste Auftreten auf kantonalem Boden wagte man anlässlich des 5. Bezirksmusikfestes vom 7. Juli 1912 in Matzendorf. Diesen Schritt unternahm man allerdings erst, nachdem Fritz Richard, Direktor in Wynau, zugesichert hatte, als Berater und Experte zu amten. Zugezogene Bläser aus Roggwil und Aarwangen vervollständigten die Klangfülle und trugen zum grossen Erfolg, dem ersten Rang in der gewählten Kategorie, bei.
Die erste Fahne
Im Jahre 1912 verhalfen Gönner dem Musikkorps zur ersten Fahne. Auf diese Art und Weise verfügte man mit dem neuen Banner wenigstens über ein sichtbares Vereinszeichen, denn die Uniform hatte nämlich ausgedient. Eine zuerst vor- gesehene Fahnenweihe fand dann allerdings doch nicht statt. Anlässlich der Versammlung vom 25. Mai 1912 war man dann zum ersten Mal im Besitze der neuen Fahne und man freute sich riesig über das wohlgelungene Banner.
Als erster Fähnrich wurde Herr Ludwig Kissling, Maurer gewählt. Auf die erste Fahne liess man sich den Wahlspruch «In Freud und Leid. Zum Spiel bereit!» schreiben, der sich insbesondere während der noch bevorstehenden harten Kriegsjahre bewahr- heiten sollte. Zu Beginn des ersten Weltkrieges standen nämlich die Solothurner Truppen während mehr als einem Jahr unter den Waffen. Dies hatte zur Folge, dass der Vereinsbetrieb vorübergehend eingestellt werden musste. Darunter wiederum litt insbesondere der innere Zusammenhalt.
Die Trennung
Ausserdem tauchten im bisher politisch neutralen Gebilde im Wahljahr 1917 politische Gegensätze auf, wie dies übrigens bereits vier Jahre früher ansatzweise der Fall gewesen war. Als dann zu guter Letzt Dirigent Kölliker aus familiären Gründen seine politische Gesinnung wechselte und sich bei der Gründung der Musikgesellschaft konservativer Richtung als musikalischer Leiter zur Verfügung stellte, traten die konservativen Mitglieder aus dem angestammten Verein aus und schlossen sich dem neuen Korps an. Die vollständige Trennung war somit Tatsache geworden.
Seither bestehen in Wolfwil zwei eigenständige Musikgesellschaften. Die der FDP nahe- stehende «Harmonie» und die der CVP nahestehende «Konkordia». Beide Musikvereine hatten vor allem in musikalischer Hinsicht grosse Anfangsschwierigkeiten.
Leistungsschwund auf der einen und mühsamer Neubeginn auf der Gegenseite bedrückte manch ein Musikantenherz. Unter der Devise «Zwei mal nüt = nüt» gab es Wiedervereinigungsbestre- bungen. Diesen stellten sich aber politische Heisssporne und mit ihnen die beiden Parteien entgegen. Beide politischen Lager verstärkten sowohl den Druck auf ihre Gesellschaft als auch deren Unterstützung. Der politische Gegensatz schwoll an, und es dauerte Jahre, bis er sich wieder glättete. Die beiden Musikkorps jedoch begannen sich im friedlichen Wettstreit gegenseitig zu immer besseren Leistungen anzuspornen, so dass heute beide unter den Musikanten der engeren und weiteren Heimat eine geachtete Stellung einnehmen. Im Übrigen ist man sich im Verlauf der Jahre auch auf Vereinsebene nähergekommen. Heute herrscht zwischen «Harmonie» und «Konkordia» ein ungetrübtes freundschaftliches Verhältnis.
Nach der Trennung
Nach der Trennung konnte die «Harmonie» für sechs Jahre Jakob Bärtschiger als musikalischen Leiter verpflichten. Nach ihm übernahm der sehr musikbegabte und energische Hans Richard aus Wynau, der nachmalige Leiter der Giesserei Fulenbach und spätere Kantonsrat, die vakante Stelle. Er verstand es, durch unermüdliches Schaffen und Üben, gepaart mit fachlichem Können, Niveau und Ansehen der Gesellschaft zu heben. Ihm verdankte die «Harmonie» den Grosserfolg anlässlich des Kantonalen Musikfestes in Grenchen am 7. Juni 1925. Noch heute denkt man gerne an den Stolz der Väter als sie mit kranzgeschmückter Fahne heimkehrten.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil am Marschmusikwettbewerb
Die Musikanten anerkannten das Wirken ihres musikalischen Leiters, unterzogen sich weiterhin gerne seinen Anordnungen und verliehen ihm später die Ehrenmitgliedschaft. Leider musste Hans Richard aus Rücksichtnahme auf sein Geschäft den Dirigentenstab an Otto Geiser, Roggwil, weiterreichen. Dieser wirkte während 22 Jahren im Sinne und Geiste seines Vorgängers. Über ihn wurde folgendes festgehalten: «Sein gutfundiertes musikalisches Wissen gibt seinem Dirigentenstabe diejenige meisterliche Bestimmtheit, welche Musiker und Zuhörer gleichermassen begeistert». Sein Nachfolger wurde kurzzeitig Ernst Lemp. Unter seiner Direktion besuchte man 1948 das Eidgenössische Musikfest in St. Gallen.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Ernst Lemp
Zweite Fahne
Anlässlich einer Musikprobe vom 21. April 1950 gelangte die Fahnenfrage zur allgemeinen Diskussion, nachdem die erste Fahne ihre treuen Dienste und Pflichten während 38 Jahren erfüllt hatte. Nach kurzer Debatte wurde die Anschaffung einer neuen Fahne beschlossen. Am 20. August 1950 war es soweit, die Hülle des neuen Banners fiel. Unter den Klängen flotter Marschmusik trafen sich all die geladenen Musikvereine auf dem Festplatz. Als Paten- sektion amtete die «Harmonie Oensingen» sowie als Fahnenpaten, Frau Rosa Nützi-Ryf und Herr Robert Feldmann. Gleichzeitig mit der alten Fahne trat auch der verdiente Fähnrich Studer Max in den Ruhestand. Die neue Fahne, welche von der Fahnenfabrik Siegrist in Langenthal hergestellt wurde, übergab man nun in die Hände des neugewählten Fähnrichs Theophil Büttiker.
Am 23. August 1953 erhielt die «Harmonie» Wolfwil eine neue Uniform, hergestellt von der Firma Gebrüder Niggli, Tuchhandlung Wolfwil. Stahlgrau, weisse Verzierung, weisses Hemd und blaue Krawatte, so präsentierte sich die stolze neue Uniform.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil anlässlich der Schulhauseinweihung mit Festumzug in Wolfwil am 6. September 1953
Als Dirigent der «Harmonie» folgte nun Ernst Weber, bis nach dessen Scheiden die
«Harmonie» in der glücklichen Lage war, die treuen Dienste ihres in musikalischen Belangen bestens ausgebildeten Vereinsmitgliedes Alwin Ackermann in Anspruch zu nehmen. Unter seiner Leitung beteiligte sich die Gesellschaft im Jahre 1960 am Solothurner Kantonalen Musikfest in Derendingen. Ein glänzender erster Rang in der zweiten Kategorie war die sehr erfolgreiche Ausbeute. Nur der allzu frühe Tod hinderte Alwin daran, die «Harmonie» auf die von ihm erträumte Höhe zu führen. Nach ihm konnte der meisterhafte Dirigent André Winkler verpflichtet werden. Noch immer sind die glanzvollen Konzerte, die unter ihm dargeboten wurden, unvergesslich. André Winkler wurde im Jahre 1968 durch den vielversprechenden Direktor Fredy Aregger abgelöst.
Bis in die Höchstklasse
Nach dem schönen Jubiläumsfest zum 100- jährigen Bestehen der «Harmonie» musizierte das Musikkorps mit Fredy Aregger weiter bis ins Jahr 1970, wobei eine schöne Vereinsreise nach Legelshurst (Deutschland) im Jahre 1969 noch heute in bester Erinnerung bleibt.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Fredy Aregger
Auf Fredy Aregger folgte im Jahre 1970 Dirigent Walter Joseph aus Grenchen. Mit ihm zusammen erreichte die «Harmonie» Wolfwil bis 1979 ungeahnte musikalische Höhepunkte. Angefangen hat es mit der Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest 1971 in Luzern, wo die «Harmonie» in der zweiten Klasse antrat und sich den ersten Rang holte. Darauf folgte am 10. Juni 1972 die Teilnahme am ersten Brass-Band- Wettbewerb der Schweiz in Crissier VD, wo die Wolfwiler sogar die Ehre erhielten, den Wettbewerb zu eröffnen. Man platzierte sich allerdings letztlich auf dem letzten Rang. Besser lief es dann bereits im Jahre 1974 wieder, anlässlich des Solothurner Kantonalen Musikfestes in Grenchen, wo die «Harmonie» in der ersten Klasse mit hoher Punktzahl den zweiten Rang für sich in Anspruch nehmen konnte. Dieses Resultat ermunterte das Musikkorps zur Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest 1976 in Biel.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Walter Joseph
Die «Harmonie» erspielte sich in der ersten Klasse wiederum den hervorragenden zweiten Platz.
Neue Fahne, neue Uniform
In dieser Zeitspanne gab es für die «Harmonie» noch andere Höhepunkte: Die Einweihung der neuen Fahne sowie der neuen Uniform erfolgte am 23./24 Juni 1973. Die musikalische Gestal- tung des Festaktes übernahm unsere Patensektion, die Musikgesellschaft Fridau Egerkingen. Die Fahnenpatin, Frau Fanny Studer, und der Fahnenpate, Herr Willy Nützi- Köfer, enthüllten gemeinsam das neue Banner. Die neue Fahne wurde von der Firma Heimgartner Wil St. Gallen angefertigt. Die schnittige neue Uniform, bestehend aus rotem Kittel mit schwarzem Revers, schwarzer Hose, schwarzer Fliege und weissem Hemd von der Firma Zumbach in Thun. Da die finanzielle Belastung von der Musikgesellschaft nicht alleine getragen werden konnte, erlaubte sich die «Harmonie», einen Dorfeinzug durchzu- führen.
Sechs in weiss gekleidete Mädchen als Trägerinnen der neuen Fahne 1973
Musikverein Bleichen (Deutschland) mit Ehrendamen während der Marschmusik durch Wolfwil
Enthüllung der neuen Fahne durch die Fahnenpaten Willy Nützi-Köfer und Fanny Studer
Präsentation der neuen Fahne
Verschiedene Reisen – unter anderem zu den Freunden nach Bleichen (Deutschland) – sowie viele weitere Musikfeste und Anlässe, bleiben unvergesslich.
Begrüssung durch Anton Ruf, Dirigent des Musikvereins Bleichen (BRD, Deutschland) anlässlich des Bezirksmusikfestes in Bleichen
Festumzug durch die Gemeinde von Bleichen (Deutschland)
Marschmusik durch die Strassenzüge von Bleichen (Deutschland)
Im Jahre 1977 führte man in Wolfwil den Bezirksmusiktag durch. Am Solothurner Kantonalen Musikfest 1979 in Dornach wagte die «Harmonie» dann sogar den Schritt in die Höchstklasse. Sogar auf dieser Stufe hatte sie Erfolg. Die «Harmonie» erspielte sich von sieben teilnehmenden Vereinen den vierten Platz, gleichrangig mit der «Konkordia» Balsthal. Bei allen Vorbereitungen zu diesen Wettbewerben stand dem Musikverein Altmeister André Winkler aus Luzern als Experte mit Rat und Tat zu Seite. Nebst dem ausgezeichneten Dirigenten war er es, der den Musikanten immer wieder die nötigen Impulse und den letzten Zwick geben konnte.
Durststrecke und Übergewicht
Nach diesen Erfolgen erwuchsen der erfolgsver- wöhnten Musikgesellschaft gewisse Schwierig- keiten. So ergab sich nach dem Weggang von Dirigent Walter Joseph im Jahre 1979 eine 11-jährige Durststrecke, welche mit allerhand Anstellungen, Aushilfen und unter der Stabführung von Vizedirigent Hans Ackermann überstanden wurde. Seit Herbst 1991 kann nun die «Harmonie» unter der Führung von Ueli Aeschlimann aus Oberbipp wieder ruhig musizieren. Dennoch: Auch in den schwierigen Jahren konnten einige Höhepunkte gesetzt werden. Weil die Kasse leer war, organisierte die «Harmonie» im Jahre 1982 ein Fest und weihte dabei die in den zehn vorangegangenen Jahren erworbenen Instrumente. Das Fest wurde ein Grosserfolg, so dass die Musikgesellschaft bis heute vom Ertrag zehren konnte. 1984 liess sich die «Harmonie» am Solothurner Kantonalen Musikfest in Balsthal messen. Sie erreichte dabei mit Dirigent Peter Baumann ein sehr gutes Resultat.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Peter Baumann
Ferner konnte die «Harmonie» im Jahre 1987 dank der neuen Mehrzweckhalle die Delegiertenversammlung des Solothurner Kantonalen Musikverbandes durchführen. 1989 nahm die «Harmonie» unter widrigen Umständen am Solothurner Kantonalen Musik- fest in Niedergösgen teil, weil der damalige Dirigent nach dem Jahreskonzert sofort entlassen wurde. Mit Hilfe von Yves Illi aus Luzern, der zusammen mit seinem Schüler Corsin Tuor – dieser dirigierte die «Harmonie» am Fest – die Musikanten innert sechs Wochen auf diesen Wettbewerb vorbereitete, erreichten die Wolfwiler in der ersten Klasse einen beachtlichen Mittelfeldplatz. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt stellte sich für die «Harmonie» 1991 beim Wettbewerb um den Solothurner Kantonalen Musikpreis in Biberist ein. Sie erspielte sich in der zweiten Kategorie den zweiten Rang.
20 Jahre nach dem ersten Brass-Band-Festival reiste die «Harmonie» Ende November 1992 gut vorbereitet nach Montreux und liess sich in der zweiten Klasse messen. Die gesteckten Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die «Harmonie» erreichte von 13 teilnehmenden Musikgesellschaften den achten Platz. Die Musikanten waren mit dieser Leistung sehr zufrieden. Es war ein deutliches Zeichen, dass die «Harmonie» ihr Wellental endgültig überwunden hat.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Ueli Aeschlimann 1992
Im Jahre 1993 feierte man das 125-Jahr- Jubiläum mit Uniformenweihe und gab sich so ein neues Outfit. Die neue moderne Uniform, bestehend aus einem violett, längsgestreiften Kittel mit schwarzem Revers, schwarzer Hose, buntgemischter Fliege und weissem Hemd wurde von der Firma Kleider Frey in Wangen bei Olten angefertigt.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Ueli Aeschlimann anlässlich des Jubiläumskonzertes 1993
1996 besuchte man unter den neuen Stabfüh- rung von Josef Brun das Eidgenössische Musikfest in Interlaken, wo man eher mittel- mässig abschnitt. In der Marschmusik wurde dagegen der sehr gute 3. Platz belegt.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Josef Brun
Vom 12.–14. Juni.1998 wurde in Wolfwil wiederum der Bezirksmusiktag Thal-Gäu mit grossem Erfolg durchgeführt. Im gleichen Jahr nahm die «Harmonie» erneut am Schweizerischen Brass-Band-Contest in Montreux teil. Diesmal in der dritten Klasse. Hier wurden die Anstrengungen der Musikanten und Musikantinnen grosszügig belohnt. Die «Harmonie» erzielte den Sieg in dieser Kategorie und wurde somit souverän Schweizermeister. Bravissimo!
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Josef Brun unterwegs zum Schweizermeister 1998
Die Bestätigung der guten Form zeigte sich dann 1999 am Solothurner Kantonalen Musikfest in Schnottwil, wo man den hervorragenden 2. Rang in der 2. Klasse erspielte.
Musikgesellschaft «Harmonie» Wolfwil unter der Leitung von Josef Brun
Neue Fahne und Namensänderung
Schwungvoll unterteilen ein Horn, ein Notenschlüssel und das Wolfwiler Wappen das Tuch in blaue, rote, weisse und goldene Teilflächen.
Am 8./9. September 2000 wurde im Rahmen des Stüblifestes die neue Fahne eingeweiht. Nach 27 Jahren war es nun also auch für unsere bisherige Fahne Tatsache geworden, in den wohlverdienten Ruhestand entlassen zu werden. Unsere neue Fahne, welche von der Firma Siegrist AG, Langenthal fachmännisch hergestellt wurde, ist somit das vierte Banner in der Vereinsgeschichte und trat nun in die Fussstapfen ihrer Vorgängerinnen. Sie über- nimmt all deren bisherigen Pflichten und Aufgaben und trägt somit dazu bei, dass wir mit dem neuen Vereinssymbol hoffentlich auch wieder viele Erfolge und schöne Erlebnisse erfahren dürfen. Der Fähnrich Thomas Schibler durfte fortan mit Stolz und Freude mit dem neuen Banner unserem Verein voranschreiten.
Als Fahnengotte hat sich spontan und in verdankenswerter Weise Ursula Büttiker und als Fahnengötti unser Ehrenmitglied Theodor Nützi zur Verfügung gestellt. Ferner konnte als Patensektion die ihrerseits sehr erfolgreiche «Brass Band Matzendorf» gewonnen werden.
Fahnenweihe mit gleichzeitiger neuer Namensgebung, nämlich Brass Band «Harmonie» Wolfwil, anlässlich des Stüblifestes vom 8./9. September 2000
Gemäss Generalversammlung vom 14. Januar 2000 sowie gemäss Vereinsbeschluss im Anschluss an die Musikprobe vom 28. Januar 2000 wurde die Namensänderung des Vereins von bisher «Musikgesellschaft ‘Harmonie’ Wolfwil» in neu «Brass Band ‘Harmonie’ Wolfwil» genehmigt. Ein weiteres Mal erfolgte Ende November die Teilnahme am Schweizerischen Brass-Band-Contest in Montreux. An diesem renommierten Anlass erreichte man in der 3. Klasse den hervorragenden dritten Rang. Einen weiteren Höhepunkt genoss die Brass Band «Harmonie» anlässlich der Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest vom 14.–17. und 22.–24. Juni 2001 in Freiburg.
Bei der «Harmonie» Wolfwil heisst es «vorwärts marsch»…
Hohe 173 Punkte erhielt die Brass Band «Harmonie» Wolfwil für ihr Selbstwahlstück. Foto: Alois Winiger
Der Verein trat in der 2. Kategorie an und belegte am Wettbewerbstag vom 16. Juni 2001 den ausgezeichneten 3. Rang.
Nach dem tragischen und tödlichen Unfall unseres Fähnrichs Thomas Schibler wurde an der Generalversammlung vom 11. Januar 2002 als Nachfolger und neuer Fähnrich Markus Nützi gewählt.
Anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Solothurner Blasmusikverbandes SOBV wurden im Jahr 2002 anstelle der Bezirksmusiktage Regionalmusiktage durchgeführt. Der Regional- musiktag Wolfwil Thal-Gäu Untergäu Niederamt wurde am 7.–9. Juni 2002 in Wolfwil zusammen mit der «Konkordia» organisiert und abgehalten. Unter der fortan neuen Stabführung des temperamentvollen Dirigenten Ernst Balli aus Aetigkofen, wagte man 2003 die musikalische Herausforderung am Schwyzer Kantonalen Musikfest in Einsiedeln teilzunehmen. Mit insgesamt 302 Punkten erreichte die Brass Band
«Harmonie» Wolfwil in der 2. Klasse den hervorragenden 1. Rang. Ferner wurde das 17. Solothurner Kantonale Musikfest in Langendorf, welches am 26./27. Juni 2004 veranstaltet wurde, mit 56 Verbands- und 8 Gastvereinen in
63 Formationen, erstmals nach dem flexiblen Reglement mit wählbaren Modulen durch- geführt. Die Brass Band «Harmonie» Wolfwil konkurrierte in der 1. Klasse und landete auf dem respektablen 4. Rang. In der Marschmusik glänzte man auf dem 5. Rang.
Dass ein Musikant auf 60 Jahre aktives Musizieren zurückblicken kann, ist nicht alltäglich. In den Reihen der Brass Band gibt es gleich deren zwei, die an der Kantonalen Delegiertenversammlung im Herbst 2005 zu CISM-Veteranen geehrt wurden, nämlich Karl Nützi sen. auf der zweiten Posaune und der Es- Bassist und Ehrenpräsident Alfred Ackermann. Ihnen gebührt ein grosser Dank für die geleistete Arbeit und vorbildliche Treue über all die vielen Jahre hinweg.
An den Regionalmusiktagen in Egerkingen wurden (vl.) Daniel Iseli (BB Kappel), Helen Lienhard-Müller (BB Kappel), Heini Ledergerber (BB Kappel), Daniel Flück (BB Frohsinn Laupersdorf), Daniel Meister (BB Matzendorf), Alfred Lüthi (Blasmusik Olten) und der auf dem Stuhl sitzende Alfred Ackermann (BB «Harmonie» Wolfwil) zu eidgenössischen oder kantonalen Veteranen ernannt.
Ein weiteres Eidgenössisches Musikfest fand vom 16.–18., bzw. 23.–25. Juni 2006 in der wunderschönen Stadt Luzern statt. Die Brass Band «Harmonie» Wolfwil entschloss sich für die Teilnahme am ersten Wochenende und zwar in der 2. Klasse. Das Resultat fiel diesmal leider eher enttäuschend aus. Man platzierte sich nämlich in der vorgetragenen Konzertmusik lediglich auf dem 19. Rang.
Impressionen vom Eidgenössischen Musikfest Luzern 2006
Das Motto am Regionalmusiktag in Gretzenbach vom 16./17. Juni 2007 lautete: «Musig – vorwärts marsch!». Elf Gesellschaften marschierten und spielten am Regionalmusiktag um die Wette. Bei schönstem Wetter freuten sich die Zuhörer über die Musik und die tadellosen Uniformen. Die Brass Band «Harmonie» Wolfwil erzielte in der Marschmusik mit dem hohen Ergebnis von 93,75 Punkten den glänzenden 1. Platz.
93,75 Punkte Rang 1 für die Brass Band «Harmonie» aus Wolfwil Foto: Bruno Kissling
Zu den Jungmusikanten kann man die vier Musikanten, die als Eidgenössische Veteranen geehrt wurden, nicht mehr zählen, man muss sie schon eher als erfahrene Haudegen bezeichnen. Jörg Ackermann (Bassposaune), Christoph Niggli (Es-Bass), Walter Portmann (Percussion) und Heinz Richener (Euphonium) halten nun schon seit 35 Jahren der «Harmonie» die Treue. Dafür dankten ihnen die anwesenden Vereinsvertreter von ganzem Herzen.
Die vier Geehrten anlässlich der 140. Generalversammlung vom 18. Januar 2008: Walter Portmann, Christoph Niggli, Heinz Richener und Jörg Ackermann (vl.) Foto: zvg
Samstagsveteranen anlässlich des Regionalmusiktages, welcher am 14./15. Juni 2008 in Kappel stattfand: Von links Peter Wüthrich, Jörg Ackermann, Heinz Richener, Beatrice Niederhauser, Christoph Niggli und Walter Portmann
Wochen‑, wenn nicht sogar monatelang liefen die Vorbereitungen und Proben für das
18. Solothurner Kantonale Musikfest vom 26.–28. Juni 2009 in Wolfwil.
32 Musikvereine haben sich in den ver- schiedenen Klassen gemessen und begeisterte Zuschauer drückten ihren Favoriten die Daumen.
Hausaufgaben gemacht Die Präsidenten der «Harmonie» Wolfwil, Walter Portmann (links) und Herbert Kissling von der
«Konkordia» Wolfwil (rechts) demonstrieren, wo es vom
26.–28. Juni 2009 im Aaregäu lang geht. Foto: Walter Ernst
Impressionen vom 18. Solothurner Kantonalen Musikfest in Wolfwil
Gut geredet OK-Präsident Rolf Büttiker hat zwischen den Ehrendamen allen Grund zum Strahlen.
Nachdem Richard Eicher die musikalische Leitung der Brass Band «Harmonie» Wolfwil von 2009 bis 2011 inne hatte, übernahm zu Beginn des Jahres 2012 zum ersten Mal in der Vereins- geschichte eine Frau in der Person von Emerita Blum aus Egolzwil das Zepter der «Harmonie». Unter ihrer talentierten und kompetenten Stabführung floss nun während der kommenden Jahre bis Ende 2017 viel neuer Elan und Schwung in die Brass Band «Harmonie». Nebst den traditionellen Jahresanlässen besuchte man u.a. am 27.–29. Juni 2014 das 19. Solothurner Kantonale Musikfest in Kriegstetten. Dieses brachte Gäste und Organisatoren ins Schwärmen – trotz Unsicherheitsfaktor Petrus. Der angekündigte Regen blieb am Ende glücklicherweise jedoch aus. Das Resultat der Konzertmusik präsentierte sich allerdings eher enttäuschend, landete man doch auf dem für die Brass Band «Harmonie» Wolfwil eher gewöhnungsbedürftigen 28. Rang.
Impressionen vom Musikfest
Brass Band «Harmonie» Wolfwil beim Wettstückvortrag
Am 28./29. Juni 2016 fand in Neuendorf der Regionalmusiktag mit Veteranenehrung statt. Dieser Festanlass stand im Zeichen der Unterhaltungsmusik.
Unser Programm begann mit der Parademusik. Nach dem Imbiss spielten wir zu unserem Unterhaltungskonzert in der Dorfhalle auf.
Der Höhepunkt dieses Anlasses war zweifellos die Veteranenehrung. Sandra Hofer und Markus Schibler wurden für 25 Jahre Vereinszuge- hörigkeit zu kantonalen Veteranen erkoren und für 35-jähriges Musizieren Markus Nützi jun. und Hansruedi Nützi zu eidgenössischen Veteranen ernannt. Markus Nützi sen. durfte die verdiente Ehrung zum CISM-Veteran in Empfang nehmen. Er ist seit 60 Jahren in unserem Verein aktiv.
Sitzend in der Mitte CISM-Veteran Markus Nützi sen.
Harmonie bewahren!
Seit Anfang 2018 steht nun die Brass Band «Harmonie» Wolfwil unter der neuen Leitung des jungen und dynamischen Dirigenten Michael Barmet aus Egolzwil.
Dank Engagement und Leidenschaft zeigt sich die «Harmonie» Wolfwil in guter Verfassung und kann somit mit bester Zuversicht ihr 150-Jahre- Jubiläum, welches am 21./22. September 2018 stattfinden wird, in Angriff nehmen.
Viele Hochs und Tiefs haben den Musikverein während all den Jahren zu einer leistungsfähigen und kameradschaftlichen Gemeinschaft zu- sammengeschweisst. Von diesem soliden Grundstock kann sie auch in Zukunft viel Kraft für musikalische Höchstleistungen schöpfen. Ausdauer und Kraft sowie eine geschickte Vereinsführung sind aber auch nötig, wenn es darum geht, das Vereinsschiff auf dem schwierigen Weg ans jeweilige gesteckte Ziel zu führen. Was in der Vergangenheit stets zum Wohle des Vereins gelungen ist, soll auch in Zukunft gelingen. Hierzu gehört unter anderem zweifellos die Unterstützung durch Freunde und Gönner, auf welche die «Harmonie» sich stets in grosser Zahl immer wieder verlassen durfte.
Das bevorstehende Fest wird zweifelsohne den positiven Elan und Schub für die Zukunft gewährleisten. Auch heute gilt für die jubilierende Gesellschaft der Aufruf, wie er bereits in der Festschrift zum 100-Jahre bzw. 125-Jahre-Jubiläum geschrieben stand: «Bleibt auch fortan einig und treu – und bewahrt in allen Belangen die Harmonie!»
Quellennachweis
Festschrift 1968 zum 100-Jahr-Jubiläum der Musikgesellschaft „Harmonie“ Wolfwil; Angaben von Peter Ackermann zu den letzten 25 Jahren Vereinstätigkeit der „Harmonie“ sowie der Festschrift 1993 zum 125-Jahr-Jubiläum gemäss Angaben von Beat Nützi, Inhalte aus Versammlungsprotokollen, Jahresberichten von Vereinspräsidenten, Dirigenten und Dirigentin, Angaben aus Protokollen von Gemeinderatssitzungen und Gemeindeversammlungen, Recherchen im Internet, Fotos aus dem Archiv der «Harmonie» sowie Privatbeständen und Tagespresse.
Präsidenten der Musikgesellschaft Harmonie Wolfwil
|Jahr||Name|
|2020 -||Christoph Niggli|
|2011 – 2019||Hansruedi Nützi|
|1988 – 2011||Walter Portmann|
|1973 – 1988||Alfred Ackermann|
|1970 – 1973||Karl Nützi|
|1963 – 1970||Peter Ackermann|
|1961 – 1963||Walter Ackermann|
|1955 – 1961||Otto Studer|
|1953 – 1955||Max Büttiker|
|1942 – 1951||Adolf Ackermann|
|1938 – 1942||Magnus Büttiker|
|1932 – 1938||Alfred Ackermann|
|1927 – 1932||Walter Ackermann, Alfred’s|
|1922 – 1927||Walter Walker|
|1911 – 1922||Richard Rauber|
|1908 – 1911||Max Studer|
|Juli 1907 – 1908||Gottfried Bürgi|
|Jan 1907 – März 1907||Otto Niggli|
|1906 – 1907||A. Kissling|
|1905 – 1906||Eugen Kölliker|
|? – 1905||Jakob Richener|
Dirigenten der Musikgesellschaft Harmonie Wolfwil
|Jahr||Name|
|2020 -||Sandra Rolli|
|2018 – 2019||Michael Barmet|
|2012 – 2017||Emerita Blum Duss|
|2011||Richard Eicher|
|2002 – 2010||Ernst Balli (Ehrendirigent)|
|1996 – 2001||Joseph Brun|
|1995||Oliver Waldmann|
|1995||Simon Styles|
|1994||Stefan Keller|
|1994||Fritz Voegelin|
|1991 – 1993||Ueli Aeschlimann|
|1990 – 1991||Albert Benz|
|1989||Corsin Tuor|
|1989||Robert Balmer|
|1987 – 1989||Rolf Minder|
|1985 – 1986||Pau Haefeli|
|1983 – 1985||Peter Baumann|
|1980 – 1982||André Winkler (Ehrendirigent)|
|1979 – 1980||Franz Renggli|
|1970 – 1979||Walter Joseph|
|1968 – 1970||Fredi Aregger|
|1964 – 1968||André Winkler|
|1957 – 1964||Alwin Ackermann|
|1951 – 1957||Ernst Weber|
|1947 – 1951||Ernst Lemp|
|1926 – 1946||Otto Geiser|
|1922 – 1926||Hans Richard, Wynau|
|1917 – 1922||Jakob Bärtschinger|
|1914||Richard, Wynau|
|1908 – 1914||Lehrer Otto Kölliker|
|1905 – 1908||Alfred Wyss|
|1905||Andres, Wynau|
|Lehrer Trommler|
|Lehrer Kohler|
|A. Jäggi, Fulenbach|
|1891||Gottfried Bürgi jun.|
|- 1890||Gottfried Bürgi sen.|
|1868||Korporal Glur|