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«Eine echte Auswahl bieten … »
Für die nächsten Regierungsratswahlen im März 2020 kandidieren zurzeit lediglich acht Personen. Neben den bisherigen Regierungsräten Urban Camenzind, Urs Janett, Beat Jörg, Dimitri Moretti und Roger Nager stellen sich mit Christian Arnold (SVP), Georg Simmen (FDP) und Daniel Furrer (CVP) nur drei Kandidaten für die zwei frei gewordenen Sitze zur Wahl. Die Auswahl ist verhältnismässig gering – im Gegensatz zu den vergangenen Nationalratswahlen, als anfänglich vier Kandidaten um einen Sitz kämpften.
Nach den Nationalratswahlen habe ich aus breiten Bevölkerungskreisen ein sehr positives Feedback zum Wahlkampf und dem erreichten Wahlresultat erhalten. Mehrfach haben mich Personen aus unternehmens- und bürgerlichen Kreisen dazu ermuntert, mich weiterhin politisch aktiv zu betätigen und mir eine Kandidatur für den Regierungsrat ernsthaft zu überlegen.
Die SVP Uri hat im vergangenen Frühjahr entschieden, sowohl für die Nationalrats- als auch für die Regierungsratswahlen mit je einer Kandidatur ins Rennen zu steigen. Inzwischen hat sich die Ausgangslage für die kommenden Regierungsratswahlen jedoch grundlegend geändert. Zur Wahl in den siebenköpfigen Regierungsrat stellen sich bloss acht Personen zur Verfügung. Davon sind zwei Landwirte, zwei Juristen und zwei Lehrer. Ich finde es zwingend, dass in der kommenden Regierung die Interessen der Wirtschaft und des Gewerbes verstärkt vertreten sind. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, für die kommenden Regierungsratswahlen zu kandidieren.
Es dürfte unbestritten sein, dass, gemessen an der Stärke der Partei, die SVP Uri der künftigen Regierung wiederum angehört. Bezogen auf die Sitze im Landrat und der bei den letzten Nationalratswahlen erzielten Stimmen stehen der SVP zwei Sitzen in der Regierung zu. Ich verstehe deshalb meine Kandidatur in keiner Weise als Alternative zum offiziellen SVP-Kandidaten, sondern als dessen Ergänzung.
Ich verstehe meine Kandidatur auch als Chance, dass das Gewerbe und die Wirtschaft gestärkt direkt in der Urner Regierung zu Wort kommen, …
Ich bin überzeugt, dass ich als KMU-Unternehmer mit betriebswirtschaftlicher Ausbildung bestens über die nötigen Erfahrungen und Kenntnisse verfüge, um mich in der Regierung für eine gesunde Urner Wirtschaft und eine gute Anbindung unseres Kantons an die wichtigen Wirtschaftszentren einzusetzen. Aus meiner langjährigen politischen Tätigkeit als Landrat weiss ich, wie wichtig es ist, dass in der Regierung Persönlichkeiten Einsitz nehmen, die aus eigener beruflicher Praxis die Visionen und Anliegen des Gewerbes und der Wirtschaft kennen. Hinzu kommt, dass auch die Regionen in der Regierung gebührend vertreten sein sollen. Dies ist bei den zurzeit bestehenden Kandidaturen nicht der Fall, da allein Regierungsrat Urs Janett aus Altdorf, dem eigentlichen wirtschaftlichen Zentrum unseres Kantons, stammt.
Mit meiner Kandidatur biete ich den Wählerinnen und Wählern eine echte Auswahl. Es kann einfach nicht sein, dass sich für sieben Sitze lediglich acht Personen zur Wahl stellen. Ich verstehe meine Kandidatur auch als Chance, dass das Gewerbe und die Wirtschaft gestärkt direkt in der Urner Regierung zu Wort kommen, damit auch künftig in Uri wirtschaftsfreundliche, pragmatisch lösungsorientierte Politik betrieben wird.