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Das Katzenseegebiet ist nicht nur ein Lebens- und Landschaftsraum mit grossem biologischem und landschaftlichem Wert sondern auch ein beliebtes Naherholungsgebiet vor den Toren der Stadt Zürich. Es zählt zu den wertvollsten Landschaften des Kantons Zürich, weshalb die Baudirektion das Katzenseegebiet bereits 1915 unter Landschaftsschutz stellte. 1956 erliess der Regierungsrat die Verordnung zum Schutze der Katzenseen, durch die das Gebiet grösstenteils vor Überbauung freigehalten werden konnte. Das Gebiet steht seit 2003 unter Kantonalem Schutz und der Kanton verpflichtete sich, gefährdete Tiere, Pflanzen und Lebensräume (Smaragdgebiet) zu schützen.
Die sehr hohe Besucherdichte an schönen Wochenenden in der Seebadi, Grillstellen oder den Wanderwegen, zeugen von der Beliebtheit des Gebietes.
Katzensee hat nichts mit Katzen zu tun
Vorweg muss hier einmal der Name «Katzensee» erklärt werden. Warum dieser eigenartige Name? Der See (bezw. die Seen, denn es sind eigentlich zwei) kam zu seinem Namen vermutlich schon in der Zeit der Völkerwanderung, im 6./7. Jahrhundert, durch einen Alamannen, der «Hatto» hiess und sein Holzhaus in der Nähe des Sees erbaut hatte. Durch die Lautverschiebung von H zu K wurde aus dem See des Hatto der See des Katto, bezw. der »Kattensee«. Durch die Wandlung von T zu Z infolge einer weiteren Lautverschiebung wurde daraus «Katzensee«. Mit Katzen hat der Name also gar nichts zu tun.
Wieso der künstliche See an der Nordumfahrung Büsisee getauft wurde ist unbekannt. 😊
Der Informations- und Aufsichtsdienst (Ranger) wurde 2008 am Katzensee eingeführt, mit dem Ziel, Erholungssuchende auf die Einhaltung der Regeln hinzuweisen, Fragen zu beantworten und die biologischen Zusammenhänge und Schutzmassnehmen zu erklären.
Der WWF Zürich hat seit 2020 eine Gruppe Junior Ranger*innen am Katzensee. Willst du auch mitmachen, dann findest du weitere Informationen auf der Website der Jungedprogramme des WWF Zürich.