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Immer wieder werden von Ökonomieprofessoren und Politikern Steuersenkungen zur Konjunkturbelebung empfohlen, obwohl sie wissen sollten, dass kein statistischer Zusammenhang zwischen einer Steuerquotenveränderung und dem Wirtschaftswachstum nachweisbar ist. Hingegen hat eine Veränderung der Einkommensverteilung sehr wohl Einfluss auf die Konjunktur. Die weit überwiegende Zahl der tiefen und mittleren EinkommensbezügerInnen mit ihren höheren Konsumquoten würden Einkommensgutschriften, z. B. in Form von reduzierten Krankenkassenprämien, zu einem höheren Anteil in den konjunkturbelebenden Konsum stecken als die wenigen Reichen; diese würden einen Steuerrabatt vorwiegend sparen und damit weit weniger zu einem Wirtschaftswachstum beitragen.