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Die Globalisierung verspricht Freiheit und Wohlstand, doch in der Realität bewirkt sie Demokratieverlust und Ausbeutung.
Statt, dass der demokratische Staat die Wirtschaft reguliert, beherrscht die Wirtschaft den Staat. Arbeitsrechte und Umweltschutzverordnungen sind das Papier nicht mehr wert, auf dem sie gedruckt sind. Unter dem verschärften Standortwettbewerb leiden vor allem die Arbeitnehmenden und die Menschen in den Entwicklungsländern. Grundlegende Güter (Wasser- und Stromversorgung, Bildungs- und Gesundheitswesen) werden der staatlichen Kontrolle entrissen und der Profitgier multinationaler Konzerne ausgeliefert.
Es wird höchste Zeit, die Welthandelsorganisationen zu reformieren, damit fairer Handel weltweit verbindlich wird.