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Die Zahlen spiegeln die schwierige konjunkturelle Situation in Frankreich und Europa wider, erläuterte CIVIC-Pressesprecher Thibaut le Mailloux. Nach seinen Angaben schwächte sich der Absatz in Frankreich gegenüber dem ersten Semester 2012 um 5,1% ab; der Verkauf in andere EU-Staaten fiel sogar um 7,1% geringer aus. Ganz anders dagegen die Entwicklung im Drittlandsexport, wo rund ein Fünftel des französischen Schaumweins vermarktet wird.
Die Verkäufe in Staaten außerhalb der EU nahmen im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8% zu und begrenzten so die Nachfrageflaute insgesamt. Die bisherige Entwicklung sei kein Grund zur Sorge, denn noch immer würden mehr als 300 Millionen Flaschen verkauft und das Vermarktungsniveau bewege sich auf einem guten Niveau, betonte Mailloux.
Ihm zufolge dürfte der Abverkauf in der nahen Zukunft wieder steigen, denn nach offiziellen Zahlen des Landwirtschaftsministeriums in Paris ist aufgrund der guten klimatischen Verhältnisse 2013 mit einer sehr guten Ernte zurechnen, die die Champagnererzeugung von lediglich 1,9 Mio. hl im Jahr 2012 auf 3,1 Mio. hl in diesem Jahr ansteigen lassen könnte.