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Das Entwicklungskonzept für die Liegenschaften des ehemaligen Webereibetriebs in den von Wasserläufen durchzogenen Hügeln des Zürcher Oberlands sieht eine Weiterführung als Gewerbebetrieb mit ergänzenden Wohnnutzungen vor. Mit Rücksicht auf die ortsbildprägende Wirkung definieren ein neues Wohnhaus und der Ersatz der Gewerbehalle den Siedlungsrand neu.
Zukunft für das ehemalige Industrieareal im Zürcher Oberland
Für das rund 1.5 ha umfassende Areal der AG Spörri und Co. am südöstlichen Siedlungsrand von Laupen gilt es anhand einer übergeordneten Planung, die zukünftige Entwicklung zu regeln. Die Planung verläuft in den zwei Phasen Richtprojekt und Gestaltungsplan. Im Rahmen des Richtprojekts wurden die Randbedingungen geklärt, ein Bebauungs- und Nutzungskonzept erstellt und ein Energiekonzept erarbeitet.
Die Anlagen des ehemaligen Webereibetriebs werden seit 1984 hauptsächlich gewerblich genutzt, es befinden sich jedoch auch zwei Kosthäuser und zwei weitere kleine Wohnliegenschaften auf dem Areal, durch das ausserdem zwei Bäche fliessen. Die Parzellen auf der Südseite des Diezikonerbachs sind weitgehend, diejenigen auf der Nordseite hingegen kaum überbaut. Die Gebäude wurden laufend unterhalten und an neue Bedürfnisse angepasst. Sie befinden sich in gutem Zustand und sind alle vermietet. Als die Fabrik noch in Betrieb war, wurde der Bach zur Energieerzeugung genutzt. Das weitverzweigte Wasserkraftsystem wurde nach der Stillegung rückgebaut und die Wasserrechte abgegeben.
Erweiterung der Gewerbeanlage
Die das Areal prägenden Fabrikgebäude um den zentralen Hof werden zum Herz der neuen Anlage. Die Halle aus den 70er-Jahren wird durch einen Neubau ersetzt der auf zwei Geschossesn heutige Nutzerbedürfnisse aufnimmt. Somit steht ein grosser Teil des Areals auch weiterhin für gewerbliche Nutzungen zur Verfügung.
Auf der gegenüberligenden Bacheseite bietet die zum Gewässerraum orientierte Südlage die Möglichkeit, weitere Wohnungen anzubieten. Die Brücke über den Diezikonerbach und die Fusswege bleiben bestehen und werden durch einen Zugangsweg zu den Hauseingängen im Norden des Gebäudes und einen öffentlich zugänglichen Bachweg im Süden Gebäudes ergänzt. Hier befinden sich die Spiel- und Ruheflächen welche auch Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers offen stehen.