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Die Toronto Maple Leafs stecken mal wieder in der Krise. Obwohl der traditionsreiche Eishockeyclub nach der Hälfte der NHL-Saison gerade noch auf einem Playoff-Platz steht, entliess das Management Coach Randy Carlyle gehen. Begründung: Unter ihm spiele das Team zu unbeständig.
Doch für viele Fans und zumindest einen prominenten Aussenstehenden liegt das Problem nicht beim Coach - sondern bei den Spielern. Allen voran wird Flügelstürmer Phil Kessel kritisiert. Er soll schwer schwierig im Umgang sein und schwer führbar sein.
Dass er solcher Kritik wenig abgewinnen kann, gab Kessel jedoch sogleich einem Reporter zu spüren, als dieser ihn darauf ansprach. Er glaube nicht, dass diese Kritik zutreffe - und überhaupt sei das eine blöde Frage, sagte er. Dann herrscht er den Reporter an: «Denkst Du, es ist mein Fehler? Ist es das, was Du sagst?». Und dann beim Davonlaufen: «Dieser Typ ist so ein Idiot. Er war schon immer so.»
Ausgelöst hatte die Episode eine Bemerkung von Ron Wilson, der bis 2012 selbst die Maple Leafs trainiert hat, bevor er gefeuert und durch Carlyle ersetzt wurde. Viele Spieler seien nicht coachbar, sagte Ron Wilson. «Einige der wichtigen Spieler haben unter zwei oder drei Trainern versagt.» Das Problem liege also wohl eher bei ihnen.
Kessel wirft er vor, dass dieser zwei Wochen gut spiele und dann zwei Wochen wieder schlecht. Und wenn es ihm schlecht laufe, werde er sehr emotional und sei schwierig im Umgang mit Coaches und Mitspielern. «Du kannst Dich nicht auf ihn verlassen.» (trs)
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