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Ist die wohl bekannteste der 5 Säulen der Chinesischen Medizin, wobei mittels Nadelung von bestimmten, sogenannten Akupunkturpunkten, der Qi-Fluss in Körper und Geist reguliert wird. Akupunktur ist schmerzarm bis schmerzfrei und ist für ihre oft rasche Wirkungsweise bekannt.
Tuina, die chinesische manuelle Therapie oder die chinesische Massage ist eine der fünf Säulen der TCM (dazu gehören auch Akupunktur, Diäthetik, Phytotherapie, Qi Gong / Tai Qi). Sie bedient sich spezieller Massagetechniken wie greifen, drücken, rollen, schieben, kneten, vibrieren, klopfen usw... und bearbeitet mit diesen Techniken den ganzen Körper mittels der Meridiane und spezifischer Akupunkturpunkte.
Tuina ist wie die Akupunktur «nur» bei funktionellen, reversiblen Störungen, wenn etwas gestört, aber nicht zerstört ist, angezeigt.
Moxa-Therapie oder Moxen bezeichnet den Vorgang des Erwärmen bestimmter Punkte am Körper mittels Beifuss/ Artemisia Princeps entweder mit Moxazigarren, Moxapflastern oder Moxakügelchen, welche direkt auf der Haut verbrannt werden (es entstehen keine Verbrennungen). Die Wärme des Beifuss dringt in die tiefen Schichten des Körpers vor.
Schröpfen hat seinen Ursprung in der traditionellen Medizin, mittels Schröpfgläsern oder Bambuskegeln wird auf einem bestimmten Hautareal ein Unterdruck erzeugt. Der Unterdruck regt die Durchblutung des Gewebes an, wodurch Blockaden gelöst, Verspannungen gelockert und Schmerzen gelindert werden können. Schröpfen gehört zu den ausleitenden Verfahren.
Gua Sha (oft als «kratzen oder schaben» übersetzt) gründet ebenfalls in der chinesischen Medizin. Mit der abgerundeten Kante eines chinesischen Suppenlöffels, einer Münze oder eines speziellen Horn- oder Jadeschabers werden bestimmte Hautareale eingeölt und geschabt, damit das Sha, sogenannte Schlacken, aus den Tiefen des Gewebes an die Hautoberfläche bewegt werden und so ausgeleitet werden können. Es entstehen, wie beim Schröpfen, Hämatome (Blaue Flecken) oder Petechien (Blutungen im Unterhautgewebe), welche nach 2 bis 4 Tagen wieder verschwinden. Ziel ist es auch hier: Verspannungen, Schmerzen zu lindern und hartnäckige Erkrankungen über die Oberfläche auszuleiten.
Vitalpilze gehöre zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit - sowohl in der TCM als auch in der europäischen Klosterheilkunde, auch bei den Schamanen hatten sie ihren festen Platz. Heute basiert die Mykotherapie nicht mehr allein auf alten Traditionen, sondern auch auf den Ergebnissen unzähliger wissenschaftlicher Studien. Dank ihrer Inhaltsstoffe und Wirkmechanismen sind sie sowohl für die Gesundheitsvorsorge als auch bei vielen Krankheitsbildern interessant. Sie weisen den Weg zur Selbstheilung indem sie den Körper sanft und nebenwirkungsfrei zur Eigenregulation anregen.
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