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Nach Abschluss eines umfassenden Musikstudiums an den Konservatorien von Zürich und Genf widmete sich Giovanni Bria als Korrepetitor, Chordirigent, musikalischer Organisator und Kapellmeister dem Musiktheater. Ein Engagement durch Wieland Wagner führte ihn als musikalischer Organisator und Studienleiter an die Bayreuther Festspiele. Giovanni Bria war der Begleiter von namhaften Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten (u.a. Nicolai Gedda, Gwyneth Jones, Ingolf Turban) und gab zahlreiche Konzerte in den grossen Musikzentren Europas.
Als Musikwissenschaftler (lic. phil.) war er Mitarbeiter des Verdi-Forschers Prof. Hans Busch (Indiana University of Bloomington, USA). Seine Dirigier-Studien vervollkommnete Bria zusätzlich mit Jean Fournet in Meisterkursen an der Eduard van Beinum-Stichting in Hilversum (NL).
Wertvolle Anregungen brachten ihm André Cluytens, Wilhelm Pitz, Rudolf Kempe und Karl Böhm bei den Bayreuther Festspielen. Wesentliche Impulse erhielt er von Sergiu Celibidache an Symposien über Musikalische Phänomenologie an der Universität Mainz und im Rahmen von Proben bei den Münchner Philharmonikern.
Seit 1991 bereichern zahlreiche erfolgreiche Dirigate mit namhaften Orchestern und Chören aus Russland, Litauen, Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Rumänien Brias musikalisches Engagement.
Giovanni Bria ist Gründer (1996), künstlerischer Leiter und Präsident des Festivals „Musiksommer am Zürichsee“. Zum 10-Jahr-Jubiläums 2006 erhielt er den Kulturpreis der „Dreiländer-Region“ am Oberen Zürichsee (Grenzgebiet der Kantone Schwyz, Zürich und St. Gallen).