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Die Einsamkeit des Langstreckenläufers
Aus dem Englischen von Günther Klotz
Die Einsamkeit des Langstreckenläufers – ›Laufen ist bei uns zu Hause immer großgeschrieben worden, besonders das Weglaufen vor der Polizei‹ – ist die Einsamkeit des jungen Colin Smith, der für einen Diebstahl in eine Jugendstrafanstalt geschickt worden ist. Der Direktor der Anstalt, der Colins Lauftalent entdeckt, will, dass er das Rennen um die Landesmeisterschaft gewinnt. Doch für Colin heißt gewinnen etwas anderes.
Mehr zum Inhalt
Sein erster Roman, ›Samstagnacht und Sonntagmorgen‹, stellte Alan Sillitoe 1958 an die Spitze einer neuen, engagierten Schriftstellergeneration. ›Die Einsamkeit des Langstreckenläufers‹, seine erste große Erzählung, wurde durch die Filmversion von Tony Richardson mit Tom Courtenay in der Hauptrolle weltbekannt. Das Buch, 1967 zum ersten Mal auf deutsch erschienen, prägte viele Leser – darunter auch Joschka Fischer, für den ›Die Einsamkeit des Langstreckenläufers‹, wie es in einem Filmporträt von 2004 heißt, »ein Motor wesentlicher Selbsterkenntnisse war. Ein Kultbuch bis heute.« Er selbst sagt dazu: »›Die Einsamkeit des Langstreckenläufers‹ ist so wie ›Die Angst des Tormanns beim Elfmeter‹ ein Satz, der einen festhält.« Heute ist aus dem Meilenstein der Protestliteratur längst ein moderner Klassiker geworden.
»Eines der größten Stücke kurzer Prosa, das die zeitgenössische Literatur wohl hervorgebracht hat.«
Deutschlandfunk, Köln