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Der Bundesrat setzt eine eidgenössische Berufsmaturitätskommission EBMK ein. Sie besteht aus fünfzehn Vertreterinnen und Vertretern von Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt, Berufsfachschulen und Fachhochschulen. Die EBMK ist beratendes Organ in Fragen der Berufsmaturität, insbesondere in Fragen der Anerkennung von Bildungsgängen. Sie sorgt für die notwendige Koordination auf schweizerischer Ebene.
Schulexpertinnen und –experten betreuen in Absprache mit der EBMK alle Schulen, die in anerkannten Bildungsgängen auf die Berufsmaturität vorbereiten. Sie führen die Anerkennungsverfahren durch. Die EBMK diskutiert die Schlussberichte anlässlich der Plenumssitzungen und stellt dem SBFI entsprechende Anträge zur Anerkennung von Bildungsgängen der Berufsmaturität.
Die EBMK befasst sich mit grundsätzlichen Fragen der Weiterentwicklung der Berufsmaturität und kann dem SBFI dazu Anträge stellen.
Die EBMK führt bis zur Prüfungssession 2018 die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen durch. Sie wirkt bei der Neuregelung der eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfung (EBMP), die ab 2019 vom SBFI durchgeführt wird, beratend mit.