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Nach eitrigen Mandelentzündungen (Tonsillitis) hat man früher, als noch nicht die Möglichkeit einer Behandlung mit Penicillin bestand, häufiger ein bis drei Wochen nach der Erkrankung ausgeprägte wandernde Gelenkentzündungen beobachtet. Diese Erkrankung nannte man Rheumatisches Fieber. Gefährlich waren dabei weniger die Gelenkentzündungen, die meist nach einiger Zeit verschwanden, sondern die Tatsache, dass es auch zu Entzündungen am Herzen und den Herzklappen kam, die zu Herzklappenfehlern führen konnten. Heutzutage ist das Rheumatische Fieber bei uns eine Rarität.