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Mobiles Fernsehen soll für mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet tauglich gemacht werden, und zwar als Broadcast ausgestrahlt von den TV-Anstalten und nicht über Mobilfunk durch die Netzbetreiber. Das hat vor allem bei Lösungen, wo die übertragene Datenmenge die Höhe der Telefonrechnung bestimmt, einen finanziellen Vorteil für die Konsumenten frei empfangbarer Programme.
In den USA sind es insbesondere lokale Anbieter, die diese Übertragungsform nutzen möchten. Aktuell sollen es über 130 Sender sein, die die Hälfte der Bevölkerung erreichen. Die NAB-SHow in Las Vegas vom 8. - 11. April widmet diesem Thema einen eigenen Auftritt mit Referaten, der Präsentation von Diensten und der Ausstellung marktreifer Produkte, wie das 8 Zoll-Tablet von RCA auf Android-Basis, das mobiles Fernsehen empfangen kann.
Broadcast, also die Ausstrahlung von einem Sender zu vielen Empfängern hat vor allem bei Video mit seinen hohen Datenmengen für beide Seiten finanzielle Vorteile. Die Punkt-zu-Punkt Verbindung der Mobiltelefonie ist bezüglich Datenmenge weit weniger effizient. Dies hat in den USA nicht zuletzt der Sturm "Sandy" gezeigt, bei dem die Mobilfunkübertragung zusammenbrach, während die TV-Anstalten weiter senden konnten.