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Im Rahmen des kulturpolitischen Projekts „Neue Theater Infrastruktur/Theater Werk Luzern“ hat der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe Kanton Luzern Interface mit einer Untersuchung der Situation und des Potenzials des Luzerner Theaters beauftragt. Kern des Mandats bildete eine Online-Befragung der Besucherinnen und Besucher des Luzerner Theaters sowie eine repräsentative telefonische Befragung der Bevölkerung im Einzugsgebiet des Luzerner Theaters. Die Erhebungen gaben Hinweise auf die allgemeine Bedeutung des Luzerner Theaters, die Beziehung der Bevölkerung zum Luzerner Theater und die Bedürfnisse des Theaterpublikums.
Aktuelles
Die Filmförderung des Bundes basiert auf zeitlich befristeten Förderungskonzepten. Diese werden jeweils für vier Jahre festgelegt und geben die Stossrichtung der angestrebten Förderpolitik mittels Wirkungszielen, Kriterien und Massnahmen vor. In der entsprechenden Departementsverordnung über die Filmförderung ist eine externe Schlussevaluation über die Laufzeit der Konzepte vorgeschrieben. Die Evaluation hat die Wirksamkeit und die Zweckmässigkeit der Filmförderungskonzepte überprüft und im Hinblick auf die Redaktion der künftigen Filmförderungskonzepte 2016 bis 2019 Empfehlungen zuhanden des Bundesamts für Kultur (BAK) formuliert.
Im Auftrag des Luxemburger Ministeriums für Hochschulwesen und Forschung führte Interface die Evaluation der Universität Luxemburg durch. Mittels Peer-Review wurden die Forschungsleistungen der einzelnen Universitätseinheiten evaluiert. Dabei wurde jede der 13 Einheiten durch eine Gruppe von Peers beurteilt, also von Expertinnen und Experten, die in denselben Forschungsbereichen tätig sind wie die evaluierten Einheiten. Die Expertinnen und Experten nahmen Ihre Beurteilung basierend auf einem Selbstevaluationsbericht der Einheiten und einem Hearing bei diesen vor. Interface leitete den gesamten Evaluationsprozess, war für die Organisation und Durchführung der Hearings zuständig und verfasste die Evaluationsberichte.
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) beauftragte den Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) mit der Durchführung einer systematischen Wirkungsprüfung des Instruments der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS). Gegenstand dieser Wirkungsprüfung sind die strukturellen Wirkungen der NFS, die Nachwuchsförderung, Aus- und Weiterbildung, übergeordnete Systemfragen sowie die Aufgaben der NFS im Bereich Wissens- und Technologietransfer (WTT). Interface wurde vom SWIR beauftragt, ihn hinsichtlich des zuletzt genannten Punktes zu unterstützen. Die Aktivitäten der NFS der ersten Serie (2000 bis 2013) im Bereich des WTT und dessen Effekte wurden in Interviews mit den NFS-Leitenden und den WTT-Verantwortlichen erhoben und in einer Synthese zuhanden des SWIR zusammengestellt.
Der Nationalrat hat im März 2013 das Postulat Schneeberger (12.0421) überwiesen. Dieses fordert den Bundesrat auf, die Koordination und allenfalls die Vereinheitlichung der Messnetze des Bundes und eine allfällige Einführung eines gemeinsamen Dienstes zu prüfen. Die Abteilung Hydrologie des Bundesamts für Umwelt (BAFU) wurde mit der Prüfung beauftragt. Interface unterstützte die Abteilung bei diesem Prüfungsprozess. Im Rahmen dieser Prüfung wurden ein Inventar der Bundesmessnetze erstellt und mögliche Organisationsmodelle zum künftigen Betrieb der Messnetze erarbeitet.
Im Rahmen des kantonalen Kulturkonzepts 2017 bis 2022 erarbeitete Interface einen „Wirkungsbericht 2015: Kulturpolitische Bestandsaufnahme 2010 bis 2015“. Dieser beinhaltet eine Untersuchung der bisherigen Umsetzung und der Wirkungen des im Jahr 2010 revidierten Aargauer Kulturgesetzes. Im Zentrum der Evaluation stand die retrospektive Beurteilung der Erreichung der Ziele und Entwicklungsschwerpunkte der sieben Leistungsgruppen Kulturförderung, Museum Aargau, Aargauer Kunsthaus, Kantonale Denkmalpflege, Kantonsarchäologie, Kantonsbibliothek und Staatsarchiv. Zudem wurde eine vertiefte Analyse der Tätigkeiten der Kantonsarchäologie und der Denkmalpflege sowie der Förderpolitik des Aargauer Kuratoriums in Form von Breitenbefragungen vorgenommen. Der Wirkungsbericht beinhaltet des Weiteren einen interkantonalen Vergleich des Kantons Aargau bezüglich seiner Ausgaben in ausgewählten Kulturbereichen sowie eine Wiederholung der Bevölkerungsbefragung zum „Kulturkanton Aargau“ aus dem Jahr 2009.
Zum 1. Januar 2013 wurde das Vormundschaftsrecht durch eine neues Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzgebung abgelöst. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Entscheide im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht durch Fachbehörden, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB), zu treffen sind. Interface führte eine erste Evaluation des neuen Rechts durch. Dabei wurde eine flächendeckende Beschreibung der organisatorischen Umsetzung in den Kantonen über eine Online-Befragung ermöglicht. Weiter wurden Fallstudien durchgeführt, welche sich im Detail mit Leistungen und Kosten im Kindes- und Erwachsenenschutz beschäftigen. Auf der Grundlage der Ergebnisse sind Empfehlungen im Sinne von Best Practices formuliert und Hinweise für eine weiterführende Evaluation aufgezeigt worden.
Die Organisation der Justizbehörden im Kanton Bern wurde im Jahr 2011 grundlegenden Veränderungen unterzogen. Interface und Aregger Consulting wurden beauftragt, die personelle Dotierung der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft zu evaluieren. Im Rahmen der Evaluation wurde eine umfassende Analyse von Daten der Gerichte durchgeführt (z.B. zu Stellenetat, Geschäftslast, Fallzahlen). Eine weitere empirische Grundlage der Evaluation bildeten persönliche Interviews sowie eine Umfrage bei allen Mitarbeitenden der Berner Justiz. Zudem wurde ein Vergleich mit den Kantonen Luzern und
St. Gallen durchgeführt. Im Schlussbericht der Evaluation wurden dem
Grossen Rat sowie den Justizbehörden konkrete Vorschläge zu Anpassungen
und Optimierungen aufgezeigt.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat zur Beobachtung der administrativen Belastung der Unternehmen einen Bürokratiemonitor eingeführt. Die Resultate des ersten und zweiten Bürokratiemonitors wurden im Januar 2013 beziehungsweise im Januar 2015 veröffentlicht. Interface wurde beauftragt, im Hinblick auf die Publikation des Bundesratsberichts 2015 zur administrativen Entlastung das Instrument des Bürokratiemonitors zu evaluieren.
Der SNF hat 2008 das Karriereförderungsinstrument Ambizione gestartet und 2011 die PROSPER- und SCORE-Beiträge integriert. Es werden junge Forschende angesprochen, die ein selbstständig geplantes Projekt an einer schweizerischen Hochschule durchführen möchten. Das Förderungsinstrument hat zum Ziel, die Eigenständigkeit der Geförderten zu erhöhen, ihre wissenschaftliche Profilierung zu steigern und ihre Konkurrenzfähigkeit für die akademische Laufbahn zu erhöhen. Zwischen 2008 und 2013 wurden rund 1ʼ250 Gesuche gestellt, wovon 308 bewilligt worden sind. Interface wurde mit der Evaluation von Ambizione beauftragt. Die Evaluation hat vor allem untersucht, ob das Instrument zur Stärkung der wissenschaftlichen Eigenständigkeit der Geförderten beiträgt. Zudem wurden die Konzeption und die Attraktivität des Instruments beurteilt und eine Einschätzung des Verhältnisses von Ambizione zu anderen Karriereinstrumenten gegeben.