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Die Vaudoise hat an der Klimaverträglichkeitsanalyse «Paris Agreement Capital Transition Assessment» (PACTA) teilgenommen, die von der 2 Degrees Investing Initiative entwickelt und in der Schweiz vom Bundesamt für Umwelt und vom Schweizer Staatssekretariat für internationale Finanzfragen durchgeführt worden ist. Über 170 Schweizer Finanzinstitute, Banken, Versicherungsunternehmen und Pensionskassen haben auf freiwilliger Basis daran teilgenommen. Die Anpassungsindikatoren ermöglichen es, zu messen, wie stark die Investitionsportfolios der Vaudoise auf die Ziele des Übereinkommens von Paris ausgerichtet sind, mithilfe derer der weltweite Anstieg der Temperaturen unter 2°C gehalten werden soll. Die PACTA-Analyse konzentriert sich dabei auf die Sektoren, die am meisten mit fossilen Energien zu tun haben.
Ausrichtung auf die Ziele von Paris
Im Allgemeinen sind die Investitionsportfolios der Vaudoise auf die angestrebten Ziele ausgerichtet worden. Die Analyse zeigt, dass die Vaudoise besser positioniert ist als die übrigen Akteure aus ihrem Sektor, die an der Untersuchung teilgenommen haben, und dass ihre Aktien- und Anleihenportfolios kaum auf Technologien mit hohem CO2-Ausstoss ausgerichtet sind. Diese Resultate sind umso erfreulicher, als die Vaudoise formell gesehen für die Auswertung ihrer Anlagen erst seit Ende 2019 ESG-Normen anwendet, also erst seitdem sie die Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (UNPRI) unterzeichnet hat.
Die PACTA-Analyse untersucht, inwieweit die Portfolios eines Unternehmens auf Technologien mit hohem CO2-Ausstoss ausgerichtet sind, und vergleicht die Portfolios des jeweiligen Unternehmens mit denjenigen der übrigen Teilnehmer aus demselben Sektor. Wenn man bedenkt, dass nur ein kleiner Prozentsatz ihres globalen Portfolios in Sektoren investiert wird, die höhere Auswirkungen auf das Klima haben, hebt die Auswertung hervor, dass die Aktien und Unternehmensanleihen der Vaudoise im Vergleich zu anderen Unternehmen aus ihrem Sektor nur sehr schwach auf Tätigkeiten ausgerichtet sind, die mit einem hohen CO2-Gehalt einhergehen (siehe untenstehende Grafiken).
Quelle: PACTA-Analyse 2020, Vaudoise Versicherungen.
Obwohl weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Ziele von Paris zu erreichen, stimmen die Resultate der Vaudoise bei der Teilnahme an der PACTA-Untersuchung zuversichtlich.
Nachhaltigkeit bei der Vaudoise
Als Versicherer mit genossenschaftlichen Wurzeln und als wichtiger Akteur im Schweizer Versicherungsmarkt trägt die Vaudoise dem Thema Nachhaltigkeit schon seit langem Rechnung und engagiert sich seit vielen Jahren für Nachhaltigkeitsinitiativen, sowohl intern als auch extern. Dazu gehören vor allem folgende Engagements:
- Gründungsmitglied der Klimastiftung Schweiz;
- Unterstützer der Initiative CEO4Climate;
- Unterstützer der Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (UNPRI);
- Die Vaudoise verfolgt eine nachhaltige Anlagestrategie, die den negativen Einfluss ihrer Investitionen reduzieren und deren positiven Einfluss erhöhen soll;
- Ihre Immobilien werden nach strengen Umweltnormen gebaut und verwaltet, um die Treibhausgasemissionen ihres Immobilienportfolios bis 2025 um 10 % zu reduzieren;
- Sie tätigt sozial wirksame Investitionen mit dem Ziel, mehr als nur einen finanziellen Ertrag zu erzielen: Sie will positive soziale und ökologische Auswirkungen erreichen, beispielsweise mit ihren Investitionen in Infrastrukturfonds, die mit der Energiewende zusammenhängen.
Aktuell ist die Vaudoise dabei, einen strategischen Rahmen im Bereich Nachhaltigkeit auszuarbeiten mit dem Ziel, einen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen zu können.
Diese Pressemitteilung ist verfügbar unter www.vaudoise.ch.
Weitere Auskünfte:
Reto Kuhn, Chief Investment Officer, 021 618 82 49, <email-pii>
Carole Morgenthaler, Pressesprecherin, 021 618 82 46, <email-pii>