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Vorschläge für eine neue Migrationspolitik am Mittelmeer
Die Maghrebstaaten Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen und Mauretanien bilden für Europa einen doppelten Schutzwall. Ihre Küstenwachen verhindern die massenhafte Auswanderung ihrer eigenen jungen Bürgerinnen und Bürger übers Mittelmeer. Gleichzeitig blockieren sie die Migration auswanderungswilliger Menschen aus Westafrika, den Sahelstaaten, Nigeria, Somalia und Eritrea. Europa ist daher auf gute Beziehungen zu den Maghreb- und Sahelstaaten angewiesen, um die irreguläre Migration aus Nordafrika und den Ländern südlich der Sahara steuern zu können und die gefährliche Fluchtroute übers Mittelmeer zu unterbinden. Der Maghreb-Kenner Beat Stauffer skizziert Lösungsansätze und diskutiert mit Geert van Dok von Helvetas, welche Lösungen politisch realistisch, nachhaltig und ethisch verantwortbar wären.
Podiumsgast
Geert van Dok, Experte für Entwicklungspolitik bei Helvetas
Leitung
Hans-Peter von Däniken, Direktor Paulus Akademie