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Von Norden in den Süden, sieht man auf der Höhe von Géronde eine erste gerundete Kruppe, gefolgt von einem Pass, der sie von vom Berg, der von der Kapelle Saint-Félix gekrönt wird trennt, dann der Hochebene, die eigentlich Géronde heisst, wo das Kloster liegt. Im Norden zeichnen die Hänge einen Kreis, der das Amphitheater genannt wird, der vor kurzem geebnet wurde und in der Mitte dessen entdeckte man Gräber. Von diesem Punkt bis zur Rhone misst das Kap 500 m Länge auf 350 m in seiner grössten Breite im Süden. Zwei Wege versorgen Géronde: der heutige Weg im Westen, und ein Weg, der jetzt aufgegeben ist, von Glarey, der am Pass entlang führt, der Haupt-Zugang zum mittelalterlichen Schloss.
Das gesamte Schloss, von dem man noch den allgemeinen Grundriss erkennt, bestand aus drei Teilen: eine erste Ringmauer, die die Lage umrundete, dann darüber die Umgrenzung des Schlosses mit zwei aufeinander folgenden Terrassen.
Durch ein erstes Tor gelangt man zum Haupteingang des Dorfes, über den Hof, wo sich die Depenzenden vermutlich befunden haben. Durch ein zweites Tor gelangt man in die obere Umgrenzung, hier befinden sie das Schloss des Bischofs, der rechteckige Wohnkörper mit einem Turm, wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert, und im Südwesten einen älteren quadratischen Turm. Schiner, berichtete in 1812, dass "die Reste dieser Burganlage vermuten lassen, dass sie gross und elegant war ..."
Der Haupteingang befindet sich im Osten. Das ist der am besten erhaltene Teil der Mauern; er öffnete zwischen zwei massiven quadratischen Mauerwerken, der Art von vollen Türmen, aus dem Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts. Es gibt keine Reste mehr von den Häusern des Dorfes, die sich zwischen dem Schloss und der Anhöhe von Saint-Felix befunden hätten und auch, weiter im Süden, auf den südlichen Hängen der Kapelle. Nach der Installation der Kartäuser in 1331, baute man eine Abschlussmauer, die den Felsvorsprung in zwei Teile trennte, sie umfasste die Kapelle und verliess sich auch die alten Mauern des Dorfes auf beiden Hängen. Die Mauer hinterliess ausserhalb eine Festung, welche die Schlucht dominierte, auf der Seeseite. Dieses befestigte Haus mit quadratischem Grundriss hat vermutlich eine geheime Ausfallpforte auf dem Weg, der nach Vieux-Sierre führte, indem er Platsette umging, geschützt.
photos Fabrice Ducrest
Bibliographie