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Biografie
Prägend für die musikalische Ausbildung des 1978 geborenen Italieners Simone Moviowar sein Studium bei Beat Furrer an der Grazer Universität für Musik und Darstellende Kunst (2005/2006) sowie die Arbeit mit Furrer beim Rostocker Sommercampus 2009 und bei impuls 2005, 2007 und 2009.
Simone Movio belegte den IRCAM-Cursus 1 in Komposition und Computermusik 2010–2011, das Klangwege-Seminar von Pierluigi Billone an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz und den Meisterkurs von Stefano Gervasoni an der Mailänder TEMA-Akademie.
Movio ist unter anderem Gewinner der Streichquartett-Sparte beim 2012er Kompositionswettbewerb „Towards the Next 100 Years“ am Wiener Konzerthaus, des Grazer internationalen Kompositionswettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2011, des Antwerpener IVME International Composition Contest 2011 (zwei Mal erster Preis in beiden Kategorien), der Kompositions-Sparte beim Luganer Gianni Bergamo Classical Music Award 2007 und des Zweiten Internationalen Kompositionswettbewerbs „Lied Unlimited“ bei den Hamburger Klangwerktagen 2007.
Er wurde ferner beim 9. ISCM-Forum de la Jeune Création Musicale 2011 (Clamart, Frankreich) und beim impuls-Festival 2009 (Wien/Graz) als Komponist nominiert.
Werke von Movio wurden unter anderem am Wiener Konzerthaus, dem Espace de Projection am Pariser IRCAM, dem Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, der Grazer Helmut-List-Halle, bei den Zürcher Tagen für neue Musik 2007 und bei den Hamburger Klangwerktagen 2007 von maßgeblichen Musikern und Ensembles aufgeführt (unter anderem Beat Furrer, Enno Poppe, Klangforum Wien, Szymanowski Quartet, ensemble recherche).
Movio ist außerdem Gitarrist; sein Studium bei Francesco Romano am J.-Tomadini-Konservatorium in Udine schloss er 2003 mit Auszeichnung ab. Sein Hauptinteresse gilt dem Renaissancerepertoire und zeitgenössischer Musik.