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Autor: Frank Stettler
LeichtathletikDer beste Nachwuchssprinter des Landes kommt aus dem Kanton Freiburg. Der 22-jährige Raphaël Chassot vom SA Bulle gewann in Luzern sowohl über die 100 m (10,71) als auch über die 200 m (21,85) die Goldmedaille. Und mit David Galley (CA Freiburg) hat der Kanton ein weiteres heisses Eisen im Feuer. Im 200-m-Rennen wurde Galley hinter Chassot in 21,99 Zweiter, über die doppelte Distanz schaffte es der Stadtfreiburger in 10,85 auf Rang 3.
Pech hatte Pascal Mancini vom CA Freiburg bei der U20. Im Vorlauf lief er die 100 m in der absoluten Spitzenzeit von 10,39 Sekunden. Damit lag er um sechs Hundertstel unter dem U20-Schweizer-Rekord von Reto Amaru Schenkel und hätte gleichzeitig die Schweizer Sasionbestleistung von Marco Cribari (10,40) unterboten. Doch Mancini hatte zu viel Rückenwind (2,3 m/s). Im Final schliesslich wurde der Freiburger von einem Wadenkrampf gestoppt. 10,74 Sekunden reichten immerhin noch zur Bronzemedaille.
Silber für Marco Gnos
Marco Gnos vom TSV Düdingen holte U20-Silber über 400 m. Gnos entschied sich erst eine Woche vor den Meisterschaften, die 400 statt 800 m zu laufen. Der 22-Jährige realisierte eine Zeit von 49,74 Sekunden.
Silber über 3000 m Steeple bei den U23 gewann Jari Piller (CA Freiburg) in der Zeit von 9:39,67 Minuten. Und Weitspringer Mathieu Zingg (FSG Bassecourt) reichten 6,88 m ebenfalls zu Silber.
Jeannine Boschung (TSV Düdingen, U23) wurde Achte über 800 m, Andrea Schwaller (TSV Düdingen, U23) Fünfte im Hochsprung.