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Die neue Schwimmhalle wird als einfaches und kompaktes Volumen mittig im Perimeter gesetzt und lässt sowohl südlich wie nördlich Raum zur anschliessenden Bebauung offen. Damit bleibt die freiräumliche Kontinuität zwischen Neu- und Viererfeld bestehen. Das Gebäude gliedert sich in einen massiven Sockelbau, der allseitig leicht auskragt und so über dem Terrain ein «schwebendes» Plateau für die Schwimmnutzungen etabliert. Über diesem Plateau wird eine filigrane, gläserne Halle errichtet, welche die Schwimmebene umschliesst. Mit dem Plateau werden die Schwimmbecken auf ein Niveau gehoben, bei dem sie in Bezug zu den bestehenden und neuen Sportanlagen leicht erhöht liegen, gleichzeitig aber Teil des dichten Clusters aus Sportfeldern werden: Die Schwimmhalle wird als weiteres «Sportfeld» im bestehenden Gefüge aus Sportanlagen verstanden. Die orthogonale Anordnung der einzelnen Felder mit dazwischen liegenden Wegen setzt sich im Innenraum und der Organisation der Schwimmhalle fort. Die feine Ausdrehung der Fassade an der Neubrückstrasse ist nicht dem Strassenraum geschuldet, sondern Ausdruck dieser inneren Disposition. Mit diesem einfachen Aufbau und der allseitig offenen, gläsernen Halle wird das Schwimmbad als weiteres öffentliches Gebäude im Neufeld verortet und bringt seinen Charakter als «Volksbad» für die breite Berner Bevölkerung, die Schulen und den Vereinssport zum Ausdruck. Für Wettkämpfe bietet sie einen repräsentativen Rahmen. Westlich der Schwimmhalle werden die Tennisanlage und das anschliessende Rasenfeld ebenfalls in der vorgefundenen, orthogonalen Grundstruktur neu angelegt. Die drei Tennisfelder, die saisonal mit einer Traglufthalle überdeckt sind, liegen abgerückt von der Schwimmhalle: Das Volumen der Tennishalle wird entsprechend in die Situation integriert. Das erhaltenswerte Klubhaus wird abgebaut und über einem neuen Untergeschoss, das den zusätzlich geforderten Raum schafft, an der zentralen, querenden Wegverbindung wieder aufgebaut.