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Stellen Sie sich vor, Sie begegnen im Nationalpark einem Bären. Was tun?
Hier ein paar Tipps:
Grösser machen, als Sie sind. Arme über den Kopf heben und Beine etwas spreizen.
Augenkontakt vermeiden: Der Bär nimmt Augenkontakt als Bedrohung wahr.
Wenn Sie einen Bären von Weitem sehen, keine lauten Geräusche machen. Dies vertreibt zwar kleine Bären, aber Grosse fühlen sich wegen ihrer Neugier angezogen und nähern sich, um Sie genauer unter die Lupe zu nehmen.
In der Nacht kann man mit einer starken Taschen- oder Stirnlampe in die Augen des Bären leuchten. Auch ein Kamerablitz kann ihn bei schwachem Licht oder in der Dunkelheit blenden.
Allgemein: Ruhig verhalten und auf keinen Fall wegrennen. Raubtiere, die ihre Beute zum Überleben jagen, reagieren automatisch auf Bewegung, und das Laufen erzeugt die angeborene Reaktion, bis zum Erfolg zu jagen. Ein Bär kann bis zu 64 km/h schnell laufen. Sie nicht!
Auf dem Baum sind Sie sicher? Nein, vor allem Schwarz- und Lippenbären können sehr schnell Bäume hochklettern. Zum Glück gibts die bei uns nicht.
Immer einen gewissen Abstand zwischen sich selbst und dem Bären halten. Am besten versuchen, etwas Grosses dazwischenzubekommen, etwa einen Baum oder einen Felsen.