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Laut einem Bericht von 'pressetext' haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einen Algorithmus entwickelt, der in Kombination mit einem MIMO-System (Multiple-Input-Multiple-Output) mit mehreren Sende- und Empfangsantennen eine stabilere WLAN-Signalübertragung ermöglichen soll. Auch der Empfang in grösserer Entfernung vom Access Point wird damit besser.
Bereits im Frühjahr 2008 hatten Forscher der ETH Zürich mit MIMO gängiges WLAN viermal schneller gemacht
. In der Praxis sind MIMO-WLAN-Systeme noch selten. Beobachter glauben aber, dass sich die Technik durchsetzen wird, denn MIMO ist ein vorgesehener Bestandteil des neuen WLAN-Standards 802.11n, der vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) im Laufe des Jahres finalisiert werden dürfte.
Zurzeit ist es noch so, dass bei einer hohen WLAN-Benutzerdichte die verschiedenen Signale zu Störungen führen, so dass Daten nicht immer fehlerfrei übertragen werden. Die MIMO-Technik erlaubt eine "robustere" Signalübertragung durch den Einsatz sogenannter "Beamforming"-Techniken am Sender. Dabei werden die Sendesignale gezielt an den aktuellen Übertragungskanal angepasst. Die deutschen Forscher haben nun an einer Optimierung der MIMO-Übertragung gearbeitet. Sie haben die hohe Datenstabilität, die MIMO-Übertragungsverfahren mit Beamforming bieten, mit einem relativ aufwandsarmen, gut zu realisierenden Algorithmus erzielt. Der Algorithmus sollte laut den Wissenschaftlern als einfaches Software-Upgrade für MIMO-Hardware geeignet sein. (mim)