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http://www.reichenburg.ch/de/portrait/geschichte/?action=showinfo&info_id=2261
14.12.2019 06:27:11

Chronologie
1116
Papst Paschalis II. bestätigt dem Kloster Pfäfers u.a. den Milcinchof auf dem verlandeten Rütibachdelta (Milzikon, in der heutigen Hirschlen).
1260
Bossinkon (Nähe Leh und Grubenhof) erscheint im Tuggner Jahrzeitbuch.
1300
Ritter Hartmann der Meier von Windegg besitzt die Burg zu Reichenburg teilweise als Lehen des Stiftes Einsiedeln. Später gehen Burg und Hof Reichenburg an die Grafen von Aspermont.
1368
Ulrich von Aspermont und Sohn verkaufen das Dorf Reichenburg mit allen Gütern und Rechten, die dazugehören, an Rudolf Tumpter (genannt Keller) von Rapperswil für 800 Pfund guter Zürcher Pfennige.
1370
Rudolf Tumpter verkauft die Herrschaft Reichenburg für 1200 Gulden dem Kloster Einsiedeln. Die Hofleute erkaufen sich für 100 Pfund vom Kloster das Recht, niemals wieder an andere Grundherren verpachtet zu werden.
1472
Einsiedelns Hohes Gericht (der Blutbann) über Reichenburg wurde dem Kastvogt Schwyz zugesprochen. Einsiedeln aber akzeptierte das Urteil nicht und übte es weiter aus. Rechtlich bereinigt wurde die Angelegenheit erst 1741, indem Schwyz lediglich allfällige Einsiedler Bluturteile vollstrecken musste.
1498
Reichenburg wird kirchlich von der Mutterpfarrei Tuggen getrennt und zu einer selbstständigen Pfarrei erhoben.
1500
Einweihung der neu erbauten Pfarrkirche, die im Jahr 1886 abgebrochen wird.
1585
Die St.-Katharina-Kapelle wird erbaut. Sie wird 1840 durch ein Feuer zerstört und nicht mehr aufgebaut.
1652
Das Kloster Pfäfers überlässt die Reichenburger Kollatur (Pfarrwahl) dem Kloster Einsiedeln.
1660
Bau der Beinhauskapelle. Sie wird 1945 renoviert und führt seither den Namen Friedenskapelle.
1743
Das Pfarrhaus wird erbaut. Renovationen 1956, 1978/79.
1798
Reichenburg macht sich noch vor dem Anrücken der Franzosen frei und konstituiert sich selbst. Die Helvetische Republik aber teilt das Dorf dem Distrikt Schänis im Kanton Linth zu.
1803
Mit Napoleons Mediationsverfassung kommt Reichenburg erstmals zum Bezirk March im Kanton Schwyz.
1814
Reichenburg beschliesst einstimmig, sich wieder dem Kloster Einsiedeln zu unterstellen und sich vom Bezirk March zu trennen. Da der Kanton Schwyz sich aber nun wesentliche Rechte vorbehält, wollen viele Dorfbewohner «nicht zwei Herren dienen».
1815/16
Streit und Hader im Dorf sind die Folge. Ein Prozess vor Landammann und Rat zu Schwyz stellt die Ruhe wieder her.
1817
Schwyz und Abtei Einsiedeln regeln ihre Doppelhoheit über Reichenburg vertraglich. Der Kanton behält sich Steuer, Militär, Polizei, Sanität und Salzregal vor.
1831
Das Dorf sagt sich vom Kloster los. Es schliesst sich dem Bezirk March und dem Kanton Schwyz als äusseres Land an.
1833
Reichenburg integriert sich mit der March in den wieder vereinigten Kanton Schwyz.
1862
Erbauung des Alten Schulhauses. Renovation 1966. Abbruch 2017.
1884
Baubeginn der neuen Kirche auf dem Burghügel, Einweihung 1885. Renovationen 1935, 1963/64, 1969 und 1999/2000.
1953
Baubeginn des Burgschulhauses, Einweihung 1954.
1969
Beginn der Bauarbeiten für das Mehrzweckgebäude.
1971
Einweihung und Bezug des Mehrzweckgebäudes.
1972
Eröffnung des A3-Teilstücks Pfäffikon-Niederurnen mit Autobahnanschluss. Durch die Kiesausbeutung für die A3 entstand ein Grundwassersee in der Hirschlen.
1985
100-Jahr-Feier Pfarrkirche, Herausgabe einer Gedenkmedaille in Gold und Silber.
1986
Bau einer Leichenhalle bei der Pfarrkirche und Neugestaltung der Friedhofanlage.
1988
Spatenstich für das Alterswohnheim zur Rose.
1990
Bezug des Alters- und Pflegeheimes zur Rose.
1991
Einweihung des Alters- und Pflegeheimes zur Rose.
1996
Spatenstich für die Erweiterung und Renovation des Burgschulhauses, Einweihung 1999.
1999
Baubeginn Schadenwehrgebäude, Einweihung 2000.
2000
Spatenstich Neubau Turnhalle und Sportanlagen auf dem Mehrzweckareal.
2001
Einweihung neue Turnhalle und Sportanlagen
2012
Bezug Neubau Gemeindeverwaltung am Kanzleiweg
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