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Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat sich laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA positiv zur jüngst getroffenen Vereinbarung mit dem Süden geäussert. Diese sei ein Meilenstein und könne den Weg für eine Entschärfung der militärischen Spannungen ebnen, sagte er.
Möglich geworden sei dies jedoch nur durch die Stärke der Streitkräfte und die Abschreckungswirkung der atomaren Landesverteidigung, liess sich der Machthaber am Freitag weiter zitieren.
Am Dienstag hatten sich die verfeindeten Seiten auf Schritte zur Entschärfung ihrer jüngsten Krise verständigt, in deren Zuge es sogar zum gegenseitigen Artilleriebeschuss kam.
Sie vereinbarten unter anderem Gespräche über eine ganze Reihe von Fragen zur Verbesserung der Beziehungen. Dazu gehören auch Treffen von Familien, die seit Jahrzehnten durch die Grenze getrennt sind. Seit dem Ende des Korea-Krieges 1950 bis 1953 sind beide Staaten formell noch im Kriegszustand. (sda/reu)
Vor dem Hintergrund des Corona-Ausbruchs im Land hat Nordkorea 21 neue Todesfälle gemeldet. Die Opfer hätten sich unter den bisher mehr als 520'000 Menschen befunden, die seit Ende April Fieber bekommen hätten. Am Freitag sei die Zahl der fieberbedingten Todesfälle auf 27 gestiegen, berichteten die staatlich kontrollierten Medien am Samstag. Wie viele von ihnen tatsächlich auf eine Corona-Erkrankung zurückzuführen sind, blieb aber unklar. Das weithin isolierte und autoritär geführte Land hatte am Donnerstag zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie offiziell Infektionen mit dem Krankheitserreger bestätigt.