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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00827 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 2 6. Oktober 2021 in Sac hen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dominic Steffen Winzeler Steffen Rechtsanwälte Zeltweg 23, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1963 geborene X.___, ohne A usbildung und zuletzt vollzeitlich als Hilfsarbeiter bei der Y.___ AG tätig, meldete sich am 11. Juni 2020 wegen Rückenschmerzen, Depressionen und Schlafproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/7, Urk. 8/11/2 ). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizi nische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 8/14 /1-99 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 8/22) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versi cherten mit Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte unter Auflage diverser Arztberichte (Urk. 3/3- 6) am 30. November 20 20 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 30. Oktober 2020 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die gesetzlich vorgeschriebenen Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 ff. und Art. 49 des Bundesgesetzes über die Invali d enversicherung (IVG) und Art. 1 novies der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zu prüfen und innert Frist einen qualifizierten Entscheid über die Durchführung von Eingliede rungsmassnahmen und den IV-Taggeldanspruch zu treffen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Grad der Invalidität ab zuklären und eine entsprechende IV-Rente festzulegen. Subeventuell sei eine Invalidität festzu stellen und dem Beschwerdeführer eine entsprechende IV-Rente zuzugestehen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Januar 2021 (Urk. 7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. Januar 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 1.2 Die Beschwerde gegnerin entschied mit der Verfügung vom 3 0. Oktober 2020 einzig über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Demgegenüber nicht Anfechtungsgegenstand bilden Ansprüche auf Eingliederungsmassnahmen und Eingliederungsmass nahmen vorangehende oder begleitende Taggelder. Auf die entsprechenden Begehren des Beschwerdeführers ist daher nicht einzutreten. 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha dens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Anspruch auf eine Re nte haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres z u mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG ). 2.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der E xperten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2) damit, dass gemäss den Unterlagen des Krankentag geldversicherers keine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen sei. Der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter zu 100 % arbeitsfähig (S. 1). 3.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich bei ihrem Entscheid lediglich auf die Berichte des Krankentaggeldversicherers respektive dessen Vertrauensärzte gestützt und zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der ihn seit längerem behandelnden Ärzte - Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH Rheumatologie und Innere Medizin, und die Fachpersonen des Zentrums A.___ - eingeholt und konsultiert. Dr. Z.___ und die A.___ -Fachpersonen attestierten je eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit, womit sie den Schlussfolgerungen der Vertrauensärztin des Krankentaggeldversicherers, Dr. med. B.___, Orthopädi e und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, widersprächen. Es wäre zwingend notwendig gewesen, dass sich die Beschwerdegegnerin mit dieser Diskrepanz fachärztlich auseinandergesetzt hätte, w as sie indes nicht gemacht und deshalb den Sach verhalt unrichtig und ungenügend festgestellt habe (S. 3 f. Ziff. 7 ff.). Im Weiteren entspreche das vom Krankentaggeldversicherer eingeholte psychiat rische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, gemäss den A.___ -Fachpersonen nicht den Realitäten und es bestehe gemäss deren Auffassung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätig keiten. Somit liege auch hier eine diametral entgegengesetzte Diagnose und Einschätzung vor, weshalb sich die Beschwerdegegnerin nicht einseitig auf die Beurteilung von Dr. C.___ hätte abstützen dürfen (S. 6 ff. Ziff. 15 ff.). 4. 4.1 D r. B.___ stellte in ihrer vom Krankentaggeldversicherer veranlassten ortho pädischen B eurteilung vom 30. Juni 2020 (Urk. 8/14/85-9 2 ) folgende Diagnosen (S. 5): - freie Funktionen der grossen/kleinen Gelenke der oberen/unteren Extremi täten wie auch der Wirbelsäule in allen drei Abschnitten ohne Angabe von Schmerzen - in der Vergangenheit rezidivierende Beschwerden im Bereich der Hals - und Lendenwirbelsäule bei Fehlstatik, Haltungsinsuffizienz, muskulärem Hart spann und verschmächtigter Rumpfmuskulatur - kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit - beidseits verkürzte I s chi o kruralmuskulatur Dr. B.___ führte aus, dass a uf orthopädischem Fachgebiet altersentsprechende Normalbefunde an den Extremitäten und am Achsorgan der Wirbelsäule bestün den. Ein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit liege nicht vor. Alle Voraussetzungen für Bewegung seien gegeben und e s ergebe sich eine Indikation zur Dehnung und Kräftigung, geeignet über Freizeitsport. Die Prognose sei abhängig von der Mitarbeit des Beschwerdeführers im Hinblick auf den Freizeit sport, wobei er über seine schlechte Haltung so wie die frühere Empfehlung zum Freizeitsport informiert sei. Die aktuell bestehende Arbeits un fähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei orthopädisch nicht ausgewiesen und der Beschwer deführer könne mittelschwere und zeitweise auch sch w ere Tätigkeiten des allge meinen Arbeitsmarkts in vollem Umfang ohne Einschränkungen der Leistungs fähigkeit verrichten (S. 5 f.). 4. 2 Dr. C.___ führte in seiner vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen psychiatrisch en B eurteilung vom 30. Juni 2020 ( Urk. 3/3) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 12): - keine psychiatrische Symptomatik von Krankheitswert, insbesondere keine klinisch manifeste a ffektive Störung (Depressionen, Ängste, Zwänge) - affektiv leicht depressiv gefärbte (im subklinischen Bereich) emotionale Reaktion/Anpassungsstörung aufgrund von mehreren familiären psycho sozialen Belastungen (durch chronische Krankheiten von Ehefrau und Tochter; ICD-10 Z63.6, Z63.7) - emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebs schliessung per 30. Juni 2020 (ICD-10 Z56) - Verdacht auf somatoforme Schmerzverarbeitungsstörung mit körperlichen und psychischen Problemen (ICD-10 F45.41) - c hronisches lumbales Schmerzsyndrom bei anamnestisch seronegativer Spon dylarthropat h ie Dr. C.___ führte aus, dass es dem Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben durch die Therapien und Tabletten körperlich wieder bessergehe. Psychisch gehe es ihm noch nicht gut, aufgrund von mehreren familiären Belastungen (S. 5 f. ). Der Beschwerdeführer habe weiter angegeben, dass seine Arbeitsfähigkeit wegen körperliche r und psychische r Probleme eingeschränkt sei, zum einen durch die Rückenschmerzen, zum anderen aufgrund der belastenden Probleme in der Familie, wobei letztere nicht veränderbar seien, da seine Frau und Tochter chronisch krank seien (S. 9). Im Weiteren hielt d er Gutachter fest, dass sich in der psychiatrischen Unter suchung nur minimgradige, im subklinischen Bereich liegende, leicht depressiv gefärbte Symptome, mit ebenfall s nur leichtgradigem somatischem Syndrom (leichte Antriebsminderung sowie anamnestisch Schlafstörungen, die mit Saroten gut hätten behandelt werden können ) zeigten. Psychiatrisch-diagnostisch seien die geringfügigen depressiv gefärbten Symptome Ausdruck einer emotionalen Reaktion/Anpassungsstörung auf die vielfältigen familiä ren psychosozialen Belastungen mit den chronischen Erkrankungen der Ehefrau und Tochter. Zudem bestehe eine emotionale Belastung durch den Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliessung. Wahrscheinlich nicht zufällig sei die erneute Krankschrei bung just im Januar 2020 erfolgt, als die neuen Besitzer des Arbeit gebers die Betriebsschliessung per 30. Juni 2020 bekannt gegeben hätten. Objektiv sei die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit durch die nur geringfügige klinische psychiat rische Symptomatik nicht wesentlich eingeschränkt und es bestehe aus rein psychiatrischer Sicht eine 100%ige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit. Psychoso ziale familiäre Belastungen seien versicherungsmedizinisch per se kein Grund für Krankschreibungen. Therapeutisch bestehe kein weiterer Handlungsbedarf als die Fortsetzung der bisherigen ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Begleitung (mit monatlichen Gesprächen) und antidepressiver Psychopharmako therapi e (mit 20 mg Fluoxetin am Tag und 50 mg Saroten zum Schlafen ; S. 14). Im Weiteren hielt Dr. C.___ fest, dass nicht all e subjektiv geklagten Beschwerden objektiviert werde n könnten und eine Neigung zur Verdeutlichung und Aggra vation vorliege. Die objektiven Befunde lägen im subklinischen Bereich, ohne Relevanz für die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit (S. 15). Die Prognosen seien theoretisch gut, da es sich nur um eine minimgradige psychische Anpassungsstörung handle. Gegen einen positiven Verlauf spreche der Umstand einer anhaltenden sozialen familiären Belastung durch die chroni schen Krankheiten der Ehefrau und Tochter, auf die der Beschwerdeführer mit passivem Coping, selbstlimitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie einer somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung reagiere. Die familiären Belas tungen seien seit vielen Jahren chronisch und unverändert (bei der Ehefrau seit 15 Jahren, bei der Tochter seit neun Jahren) und würden die emotionale Situation des Beschwerdeführers nicht neu und zusätzlich belasten. Vielmehr stehe aktuell die emotionale Reaktion auf den Stellenverlust nach 19 Jahren per 30. Juni 2020 im Vordergrund. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer subjektiv keine Perspektive für eine andere körperlich angepasste, rückenadaptierte Tätigkeit. Aus vertrauensärztlich-psychiatrischer Sicht gebe es diesbezüglich objektiv keine Einschränkungen bezüglich einer solchen Verweistätigkeit, auch nicht betreffend Rahmenbedingungen eines künftigen Arbeitsplatzes. Aus rein psychiatrischer Sicht liege die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei uneingeschränkt 100 % (S. 16). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.___ aus, dass aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe und die Leistung (Rendement) in Bezug auf ein volles Pensum nicht eingeschränkt sei (S. 17). Zusammenfassend hielt Dr. C.___ fest, dass beim Beschwerdeführer primär eine emotionale Reaktion/Anpassungsstörung auf den Stellenverlust sowie zusätzlich auf die psychosozialen familiären Belastungen vorliege. Diese habe aus versiche rungsmedizinischer Sicht keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, so dass sich der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2020 eine neue Tätigkeit zu 100 % suchen könne. Dies sei nicht nur zumutbar, sondern auch therapeutisch sinnvoll und dringend indiziert, um nicht weiter in eine Abwärtsspirale mit passivem Coping, selbst limitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie somatoformer Schmerzverar beitungsstörung zu geraten (S. 18). 4. 3 Die Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. Z.___, nannte in ihrem Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18 /1-7 ) fo lgende Diagnosen (S. 4 Ziff. 2.5 f. ): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - depressive Störung - chronische Knieschmerzen beidseitig, linksbetont - Gonarthrose - MRI Knie links vom 21. Juli 2020 ( vgl. Urk. 8/18/8) : horizontaler und vertikaler Riss des Innenmeniskus im Bereich des Hinterhorn s bis Pars intermedia, Läsion des medialen und lateralen Femurcondylus, insbe sondere des lateralen Femurcondylus Grad III/IV. Chondralläsion retro patellar Grad III. Geringer Gelenkserguss - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - (1) chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 rechts - Status nach CT-gesteuerter epiduraler In filtration LWK 5/SWK 1. 06/2019 - Status nach Sacralblock, 6. September 2019, ohne Erfolg - (2) seronegative Spondylarthropathie, am ehesten Morbus Bechterew - chronische tieflumbale Rückenschmerzen mit entzündlichem Schmerz charakter - Morgensteifigkeit mehr als eine Stunde - gutes Ansprechen auf NSAR - keine humorale Aktivität - HLAB 27 negativ - MRI LWS und ISG vom 4. September 2017: Befunde am Ligamentum interspinosum L3-L5, an den Wirbelkörperkanten L3-L5 sowie rechts betont an den ISG suspekt auf geringe Veränderungen im Rahmen einer Spondylarthritis. Degenerative Veränderungen mit mässigen Spondylar throsen L3-S1 sowie Dehydrierung und eher geringe Protrusionen der Disci an der unteren LWS. Konsekutive geringe rezessale Stenosen L5/S1 rechtsbetont mit diskreter Irritation der Nervenwurzel S1 rechts - Status nach Therapie mit Simponi 50mg /Monat vom 8. Januar 2018 bis 10 /2018 - (3) chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyn drom - bei Diagnose 1 - myofasziale Komponente mit aktivierten Triggerpunkten - Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - (4) chronische Müdigkeit unklarer Genese - (5) Darstellung eines solitären 2 mm grossen, soliden nicht verkalkten Nodulus im posterioren Oberlappensegment rechts (CT-Thorax vom 31. August 2018) Dr. Z.___ führte aus, dass die Prognose betreffend Menisku s läsion sowie d er Diagnosen 1 bis 3 aus rheumatologischer Sicht günstig sei (S. 4 Ziff. 2.7). Im Zusammenhang mit der Frage nach den aktuellen Funktionseinschränkungen nannte die Ärztin Arbeiten über der Schulterebene und in Inklinationsstellung der Lendenwirbelsäule, das Heben/Tragen von schweren Lasten von meh r als 20 kg sowie Treppensteige n (S. 5 Ziff. 3.4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der aktuellen Beschwerden wegen der Meniskusläsion in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Für eine leichte, wechselbelastende und vorwiegend sitzende Tätigkeit sei er aus rheumatologischer Sicht indes arbeitsfähig. Im Übri gen sei er auch wegen der depressiven Störung arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.1 f.). 4. 4 Die A.___ -Fachpersonen nannten am 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 2.5 ): - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - chronische Knieschmerzen, links mit/bei: - Gonart h r ose - horizontalem und vertikalem Riss des Innenmeniskus - seronegative Spondyloarthropathie anammestisch - chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyndrom mit/bei: - m yofaszialer Komponente mit aktivierten Triggerpunkten - ausgeprägte r Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - chronisches lumboradikuläres Schmerzsyn d rom S1 rechts mit/bei: - Status nach CT-gesteuerter e piduraler Infiltration LWK 5 /SWK 1 06/2019 - Status nach Sakralblock am 6. September 2019, ohne Erfolg Di e A.___ -Fachpersonen beschrieben unter anderem eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung in der Aufmerksamkeit, Konzentration und der Merkfähigkeit sowie eine Gedächtnis-Verlangsamung. Der Beschwerdeführer fühle sich körperlich und psychisch stark krank und seine Leistungsfähigkeit sowie Belastbarkeit seien deutlich eingeschränkt (S. 2 Ziff. 2.4, Ziff. 2.7). Der Beschwerdeführer könne keine schweren physische n Tätigkeiten ausführen und leide zusätzlich an Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnder Ausdauer und ständiger Müdigkeit. Die Ausübung der bisherigen Tätigkeit sei un zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit sei anfänglich für die Dauer von zwei Stunden möglich und mit der Zeit zu steigern. Momentan sei a ufgrund der medizinischen Symp tomatik und der aktuellen 100%igen Arbeits un fähigkeit seit Februar 2020 mit einer ungünstigen Prognose zu rechnen (S. 3 Ziff. 3.4, Ziff. 4.1 ff. ). 4. 5 Am 26. November 2020 äusserte sich Dr. Z.___ erneut zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und erwähnte – zusätzlich zu den am 10. August 2020 aufgeführten Diagnosen (vgl. E. 3.3) – folgende Diagnosen ( Urk. 3/5 /1-2 S. 1): - Status nach Sacrum -Kontusion bei Sturz am 14. August 2020 - Status nach Synkope am 14. August 2020 unklarer Genese Dr. Z.___ führte aus, der Beschwerdeführer leide seit dem Sturz am 14. August 2020 über stark immobilisierende Schmerzen im linken glutealen Bereich mit Schmerzausstrahlung ins linke Bein. In der MRI-Untersuchung habe sich eine subtile unspezifische ödematöse Veränderung an der Massa lateralis sacralis rechts anterior gezeigt. Bei persistierenden Beschwe rden trotz Ausbau der Anal gesie sei bei Verdacht auf eine intermittierende Reizung der Nervenwurzel S1 links eine Epiduralinfiltration vorgenommen worden, welche indes nur eine leichte Verbesserung der Beinschmerzen gebracht habe. Die Schmerzen im glutealen Bereich seien unverändert geblieben, weshalb der Beschwerdeführer seit dem Sturz am 14. August 2020 zu 100 % arbeitsunfähig sei. A ufgrund der Synkope sei eine neurologische Abklärung durchgeführt worden, welche keine Hinweise für eine zentrale Ursache gezeigt habe. Die Ursache für die Synkope sei am ehesten im Rahmen einer Orthostase zu sehen. Im Weiteren leide der Beschwerdeführer an Knieschmerzen links bei Meniskusläsion und Gonarthrose, weshalb er beim Gehen und insbesondere beim Treppensteigen eingeschränkt sei (S. 2). 5. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der Einsprache entscheide in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs verfügung sein (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Gemäss den vorliegenden Unterlagen trat die geltend gemachte längerdauernde Arbeitsunfähigkeit am 8. Januar 2020 ( Urk. 8/ 14/39, Urk. 8/14/ 85-92 S. 1, Urk. 8/7 S. 4 ; vgl. auch Urk. 3/3 S. 13 ) ein ; dies n ach einem 30 Tage überstei genden Unterbruch ab 2. Dezember 2019 ( Art. 29 ter IVV ). Das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG konnte somit im Zeitpunkt der Verfügung vom 30. Oktober 2020 rein kalendarisch noch nicht erfüllt sein. Zudem war im Zeit punkt der Verfügung auch die Karenzfrist von sechs Monaten seit der Anmeldung ( Art. 29 Abs. 1 IVG ) noch nicht abgelaufen. Die Beschwerdegegnerin hat bereits aus diesen Gründen am 30. Oktober 2020 einen Re ntenanspruch zu Recht verneint. 5.2 5.2.1 Im Zeitpunkt der Verfügung lag zudem auch keine rentenbegründende Invalidität vor. D ie orthopädische n und psychiatrische n Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (vgl. E. 3.1 f. ) entsprechen den praxisgemässen Anforde rungen an den Beweiswert von Expertise n. So sind sie für die streitigen Belange umfassend, geben sie doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit de s Beschwerdefüh rer s. Sie beruhen sodann auf den notwendigen orthopädischen und psychiatrischen Untersu chungen. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander ( Urk. 8/14/85-92 S. 2 f., S. 5 f. ; Urk. 3/3 S. 4 f., S. 12 ff. ). Die Expertise n wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 8/14/85-92 S. 1 ff. ; Urk. 3/3 S. 2 ff., S. 5 ff. ). Schliesslich leuchte n die Expertise n in der Darlegung der medizinischen Zusam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen i n den Gutachten sind begründet. In diesem Sinne ging Dr. B.___ unter Hinweis auf altersentsprechende Normal befunde an den Extremitäten sowie das Fehlen eines nervenwurzelbezogenen neurologischen Defizits nachvollziehbar von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Produktions mitarbeiter aus (Urk. 8/14/85-92 S. 5 f. ). Der psychi atrische Gutachter Dr. C.___ beschrieb in einleuchtender Weise eine affektiv leicht depressiv gefärbte und im subklinischen Bereich liegende emotionale Reaktion respektive Anpassungsstörung aufgrund mehrerer psychosozialer Belastungen sowie eine emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliess ung, welche keine Einschränkung der Arbeits fähigkeit zur Folge haben (Urk. 3/3 S. 12, S. 14, S. 17 ). Die Expertise n erfüllen demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von ärztlichen Gut achten (BGE 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung grundsätzlich darauf abzustellen ist. 5.2.2 An dieser Beurteilung vermögen die Berichte der behandelnden A.___ -Fachpersonen und der Hausärztin nicht s zu ändern. Die im A.___ -Bericht vom 3. September 2020 ( Urk. 8/24/7-10 ) diagnostizierte mittelgradige depressive Episode ist nicht vollends nachvollziehbar, nachdem sich die A.___ -Fachpersonen im Wesentlichen auf den Hinweis auf eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung der Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit respek tive des Gedächtnis ses sowie eine Vergesslichkeit beschränkten (S. 2 Ziff. 2.4 ). Als Funktionseinschränkungen in psychischer Hinsicht wurden Konzentrations schwierigkeiten, eine mangelnde Ausdauer und ständige Müdigkeit genannt ( S. 3 Ziff. 3.4), wobei nicht näher dargelegt wurde, weshalb aufgrund dieser Limitie rungen in einer angepassten Tätigkeit – zumindest zu Beginn - eine Arbeits fähigkeit von lediglich zwei Stunden pro Tag zumutbar ist (S. 3 Ziff. 4.3). In den von den A.___ -Fachpersonen im Jahre 2020 ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen (Urk. 3/4 S. 4, S. 7, S. 10-14) fehlt sodann jegliche Begründung für die darin attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Was die A.___ -Stellungnahme vom 30. November 2020 betreffend die psychiatrische Expertise von Dr. C.___ (U rk. 3/6 ; vgl. auch Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 15 f f. ) betrifft, ist Folgendes zu bemerken: Ein Gutachten ist nicht stets in Frage zu stellen, bloss weil es zu anderen Einschätzungen als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurtei lung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärzt licher Interpretation entspringende Aspekte benennen. Diesbezüglich ist auf die unterschiedliche Natur von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag zu verwei sen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.3 mit weiteren Hinweisen). Solche Aspekte sind im hier zu beurteilenden Fall nicht ersichtlich und werden im Übrigen von den A.___ -Fachpersonen respektive dem Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Es ist schliesslich die Erfahrungs tatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Zusammenhang mit den Berichten von Dr. Z.___ vom 10. August 2020 und vom 26. Nov ember 2020, in welchen unter anderem ein Riss des Innenmeniskus (Urk. 8/18/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) sowie eine Sacrum -Kontusion bei Synkope mit anschliessendem Sturz am 14. August 2020 erwähnt wurde n (Urk. 3/5 /1-2 S. 1), ist Folgendes festzuhalten: Die Kniebeschwerden bestanden bereits im Juni 2020 (Ur k. 8/17/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) und wurden im Rahmen der orthopädischen Unter suchung vom 29. Juni 2020 berücksichtigt, wobei der Beschwerdeführer damals über Probleme am linken Kniegelenk – beispielsweise beim Aufstehen nach Knien – berichtete und die Gutachterin insbesondere auch die unteren Extremitäten inklusive Knie klinisch untersucht e und dabei altersentsprechende Normal befunde feststellte (Urk. 8/14/85-92 S. 2, S. 4, S. 7 ). Die Hausärztin erwähnte sodann im Zusammenhang mit den Kniebeschwerden eine Einschrän kung beim Gehen (insbesondere Treppengehen; Urk. 3/5 /1-2 S. 2), was zumindest die Ausübung einer angepassten Tätigkeit nicht automatisch ausschliesst. Betref fend die Sacrum -Kontusion vom 14. August 2020 ist vorerst zu bemerken, dass der V ersicherte ebenfalls bereits am 2 9. Juni 2020 über Schmerzen am Kreuzbein geklagt hatte ( Urk. 8/14/85-92 S. 2). G emäss dem MRI vom 27. August 2020 (Urk. 3/ 5/3-4 S.1) zeigte sich eine unauffällige Darstellung des Sacrums ohne Fraktur, Fissur, degenerative Veränderungen und Stressreaktion. Im Weiteren präsentierten sich lediglich mehrsegmentale leichte degenerative Veränderungen ohne schwere Stenosierung und ohne Kompression neurogener Strukturen sowie subtile ödematöse Veränderungen an der Massa lateralis sacralis rechts anterior kranial und ohne erosive andersartige postentzündliche Veränderungen (vgl. auch den Vorbefund vom 1. Juni 2019, Urk. 8/18/19). Eine wie vom Neuro chiru r gen am 4. Februar 2020 erwähnte klare bilaterale S1-Kompression (Urk. 8/18/11-12 S. 1) wurde im besagten MRI nicht befundet. Eine neurologische Abklärung zeigte sodann keine zentrale Ursache für die Synkope vom 14. August 2020 und Letztere erfolgte gemäss der Hausärztin am ehesten im Rahmen einer Orthostase (Urk. 3/5/1-2 S. 2). Vor diesem Hintergrund ist die von der Hausärztin am 26. November 2020 in rheumatologischer Hinsicht attestierte Arbeitsun fähigkeit von 100 % nicht nachvollziehbar, da insbesondere Hinweise auf eine relevante und länger andauernde Veränderung der gesundheitlichen Situation im Anschluss an die orthopädische Begutachtung fehlen und Dr. Z.___ nicht darlegte, weshalb in einer angepassten Tätigkeit nicht zumindest ein teilzeitlic her Arbeitseinsatz möglich ist. Nichts anderes folgt aus den von der Hausärztin ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen, in welchen sie ohne weitere Begrün dung von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (Urk. 3/4 S. 1-3, S. 5-6, S. 8-9, S. 15-18 ; vgl. auch Urk. 1 S. 4 Ziff. 10 ). Im Übrigen ist auch hier daran zu erinnern, dass Hausärzte und Hausärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 5. 2. 3 Was den Einwand des Beschwerdeführers angeht, die Beschwerdegegnerin habe zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der behandelnden Ärzte eingeholt oder konsultiert (Urk. 1 S. 4 Ziff. 9), ist Folgendes zu bemerken: Die Beschwerde gegnerin forderte – nachdem sie beim Krankentaggeldversicherer die entspre chende Krankenakte eingeholt hat te -, die Hausärztin und den behandelnden Psychiater zur Einreichung der medizinischen Berichte auf (Urk. 8/15-16), wobei ihr der hausärztliche Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7) bei Erlass der leistungsabweisenden Verfü gung vorlag (vgl. Urk. 8/21/2). Von der psychiat rischen Expertise von Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (Urk. 3/3) und vom A.___ -Bericht vom 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) hatte die Beschwerdegegnerin zwar erst nach dem 30. Oktober 2020 Kenntnis, was indes – wi e bereits dargelegt (vgl. E. 5. 2.1 ) -, nichts daran ändert, dass beim Beschwerdeführer keine orthopä dischen und psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf ähig keit vorliegen. Im Weiteren geht auch der Hinweis des Beschwerdeführers ins Leere, bei den Gutachten der Dres. B.___ und C.___ handle es sich um partei liche Aussagen der vom Krankentaggeldversicherer beauftragten Ärzte (Urk. 1 S. 5 Ziff. 12). Die in Frage stehenden Expertisen wurden von externen Spezial ärzten eingeholt, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersu chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatteten und bei der Erörte rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangten, weshalb diesen Gutach ten volle Beweiskraft zukommt (BGE 125 V 351 E. 3b / bb ; vgl. auch E. 1.4). In diesem Zusammenhang ist darauf hin zu weisen, dass selbst bei versicherungs internen Ärzten und Ärztinnen der Umstand, dass die betreffende Person in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht automatisch auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen lässt und es vielmehr besonderer Umstände bedarf, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3.b / ee ). 5. 2.4 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer im massgebenden Zeit punkt in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war und mithin keine rentenbegründende Invalidität vorlag. In Anbetracht der beweiskräftigen medizi nischen Grundlagen sind von weiteren Untersuchungen keine anderen ent scheid relevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist ( antizi pierte B eweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3). An diesem Ergebnis würde sich nichts ändern, wenn gestützt auf den hausärztlichen Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7 S. 6 Ziff. 4.2) von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen würde. G estützt auf den Einkommensvergleich – bei welchem sowohl das Validen- ( wegen der Betriebsschliessung, Urk. 8/11 S. 3) als auch das Invalideneinkommen aufgrund der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebenen Lohnstrukturerhebungen zu ermitteln wäre n – und unter Berücksichti gung eines (im vorliegenden Fall nicht gerechtfertigten) maximalen Leidensab zugs von 25 % resultierte ein rentenaus s chliessender Invaliditätsgrad von unter 40 % (vgl. E. 1.3). In diesem Sinne ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dominic Steffen - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00827 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 2 6. Oktober 2021 in Sac hen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dominic Steffen Winzeler Steffen Rechtsanwälte Zeltweg 23, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1963 geborene X.___, ohne A usbildung und zuletzt vollzeitlich als Hilfsarbeiter bei der Y.___ AG tätig, meldete sich am 11. Juni 2020 wegen Rückenschmerzen, Depressionen und Schlafproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/7, Urk. 8/11/2 ). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizi nische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 8/14 /1-99 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 8/22) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versi cherten mit Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte unter Auflage diverser Arztberichte (Urk. 3/3- 6) am 30. November 20 20 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 30. Oktober 2020 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die gesetzlich vorgeschriebenen Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 ff. und Art. 49 des Bundesgesetzes über die Invali d enversicherung (IVG) und Art. 1 novies der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zu prüfen und innert Frist einen qualifizierten Entscheid über die Durchführung von Eingliede rungsmassnahmen und den IV-Taggeldanspruch zu treffen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Grad der Invalidität ab zuklären und eine entsprechende IV-Rente festzulegen. Subeventuell sei eine Invalidität festzu stellen und dem Beschwerdeführer eine entsprechende IV-Rente zuzugestehen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Januar 2021 (Urk. 7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. Januar 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 1.2 Die Beschwerde gegnerin entschied mit der Verfügung vom 3 0. Oktober 2020 einzig über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Demgegenüber nicht Anfechtungsgegenstand bilden Ansprüche auf Eingliederungsmassnahmen und Eingliederungsmass nahmen vorangehende oder begleitende Taggelder. Auf die entsprechenden Begehren des Beschwerdeführers ist daher nicht einzutreten. 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha dens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Anspruch auf eine Re nte haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres z u mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG ). 2.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der E xperten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2) damit, dass gemäss den Unterlagen des Krankentag geldversicherers keine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen sei. Der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter zu 100 % arbeitsfähig (S. 1). 3.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich bei ihrem Entscheid lediglich auf die Berichte des Krankentaggeldversicherers respektive dessen Vertrauensärzte gestützt und zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der ihn seit längerem behandelnden Ärzte - Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH Rheumatologie und Innere Medizin, und die Fachpersonen des Zentrums A.___ - eingeholt und konsultiert. Dr. Z.___ und die A.___ -Fachpersonen attestierten je eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit, womit sie den Schlussfolgerungen der Vertrauensärztin des Krankentaggeldversicherers, Dr. med. B.___, Orthopädi e und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, widersprächen. Es wäre zwingend notwendig gewesen, dass sich die Beschwerdegegnerin mit dieser Diskrepanz fachärztlich auseinandergesetzt hätte, w as sie indes nicht gemacht und deshalb den Sach verhalt unrichtig und ungenügend festgestellt habe (S. 3 f. Ziff. 7 ff.). Im Weiteren entspreche das vom Krankentaggeldversicherer eingeholte psychiat rische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, gemäss den A.___ -Fachpersonen nicht den Realitäten und es bestehe gemäss deren Auffassung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätig keiten. Somit liege auch hier eine diametral entgegengesetzte Diagnose und Einschätzung vor, weshalb sich die Beschwerdegegnerin nicht einseitig auf die Beurteilung von Dr. C.___ hätte abstützen dürfen (S. 6 ff. Ziff. 15 ff.). 4. 4.1 D r. B.___ stellte in ihrer vom Krankentaggeldversicherer veranlassten ortho pädischen B eurteilung vom 30. Juni 2020 (Urk. 8/14/85-9 2 ) folgende Diagnosen (S. 5): - freie Funktionen der grossen/kleinen Gelenke der oberen/unteren Extremi täten wie auch der Wirbelsäule in allen drei Abschnitten ohne Angabe von Schmerzen - in der Vergangenheit rezidivierende Beschwerden im Bereich der Hals - und Lendenwirbelsäule bei Fehlstatik, Haltungsinsuffizienz, muskulärem Hart spann und verschmächtigter Rumpfmuskulatur - kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit - beidseits verkürzte I s chi o kruralmuskulatur Dr. B.___ führte aus, dass a uf orthopädischem Fachgebiet altersentsprechende Normalbefunde an den Extremitäten und am Achsorgan der Wirbelsäule bestün den. Ein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit liege nicht vor. Alle Voraussetzungen für Bewegung seien gegeben und e s ergebe sich eine Indikation zur Dehnung und Kräftigung, geeignet über Freizeitsport. Die Prognose sei abhängig von der Mitarbeit des Beschwerdeführers im Hinblick auf den Freizeit sport, wobei er über seine schlechte Haltung so wie die frühere Empfehlung zum Freizeitsport informiert sei. Die aktuell bestehende Arbeits un fähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei orthopädisch nicht ausgewiesen und der Beschwer deführer könne mittelschwere und zeitweise auch sch w ere Tätigkeiten des allge meinen Arbeitsmarkts in vollem Umfang ohne Einschränkungen der Leistungs fähigkeit verrichten (S. 5 f.). 4. 2 Dr. C.___ führte in seiner vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen psychiatrisch en B eurteilung vom 30. Juni 2020 ( Urk. 3/3) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 12): - keine psychiatrische Symptomatik von Krankheitswert, insbesondere keine klinisch manifeste a ffektive Störung (Depressionen, Ängste, Zwänge) - affektiv leicht depressiv gefärbte (im subklinischen Bereich) emotionale Reaktion/Anpassungsstörung aufgrund von mehreren familiären psycho sozialen Belastungen (durch chronische Krankheiten von Ehefrau und Tochter; ICD-10 Z63.6, Z63.7) - emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebs schliessung per 30. Juni 2020 (ICD-10 Z56) - Verdacht auf somatoforme Schmerzverarbeitungsstörung mit körperlichen und psychischen Problemen (ICD-10 F45.41) - c hronisches lumbales Schmerzsyndrom bei anamnestisch seronegativer Spon dylarthropat h ie Dr. C.___ führte aus, dass es dem Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben durch die Therapien und Tabletten körperlich wieder bessergehe. Psychisch gehe es ihm noch nicht gut, aufgrund von mehreren familiären Belastungen (S. 5 f. ). Der Beschwerdeführer habe weiter angegeben, dass seine Arbeitsfähigkeit wegen körperliche r und psychische r Probleme eingeschränkt sei, zum einen durch die Rückenschmerzen, zum anderen aufgrund der belastenden Probleme in der Familie, wobei letztere nicht veränderbar seien, da seine Frau und Tochter chronisch krank seien (S. 9). Im Weiteren hielt d er Gutachter fest, dass sich in der psychiatrischen Unter suchung nur minimgradige, im subklinischen Bereich liegende, leicht depressiv gefärbte Symptome, mit ebenfall s nur leichtgradigem somatischem Syndrom (leichte Antriebsminderung sowie anamnestisch Schlafstörungen, die mit Saroten gut hätten behandelt werden können ) zeigten. Psychiatrisch-diagnostisch seien die geringfügigen depressiv gefärbten Symptome Ausdruck einer emotionalen Reaktion/Anpassungsstörung auf die vielfältigen familiä ren psychosozialen Belastungen mit den chronischen Erkrankungen der Ehefrau und Tochter. Zudem bestehe eine emotionale Belastung durch den Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliessung. Wahrscheinlich nicht zufällig sei die erneute Krankschrei bung just im Januar 2020 erfolgt, als die neuen Besitzer des Arbeit gebers die Betriebsschliessung per 30. Juni 2020 bekannt gegeben hätten. Objektiv sei die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit durch die nur geringfügige klinische psychiat rische Symptomatik nicht wesentlich eingeschränkt und es bestehe aus rein psychiatrischer Sicht eine 100%ige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit. Psychoso ziale familiäre Belastungen seien versicherungsmedizinisch per se kein Grund für Krankschreibungen. Therapeutisch bestehe kein weiterer Handlungsbedarf als die Fortsetzung der bisherigen ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Begleitung (mit monatlichen Gesprächen) und antidepressiver Psychopharmako therapi e (mit 20 mg Fluoxetin am Tag und 50 mg Saroten zum Schlafen ; S. 14). Im Weiteren hielt Dr. C.___ fest, dass nicht all e subjektiv geklagten Beschwerden objektiviert werde n könnten und eine Neigung zur Verdeutlichung und Aggra vation vorliege. Die objektiven Befunde lägen im subklinischen Bereich, ohne Relevanz für die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit (S. 15). Die Prognosen seien theoretisch gut, da es sich nur um eine minimgradige psychische Anpassungsstörung handle. Gegen einen positiven Verlauf spreche der Umstand einer anhaltenden sozialen familiären Belastung durch die chroni schen Krankheiten der Ehefrau und Tochter, auf die der Beschwerdeführer mit passivem Coping, selbstlimitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie einer somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung reagiere. Die familiären Belas tungen seien seit vielen Jahren chronisch und unverändert (bei der Ehefrau seit 15 Jahren, bei der Tochter seit neun Jahren) und würden die emotionale Situation des Beschwerdeführers nicht neu und zusätzlich belasten. Vielmehr stehe aktuell die emotionale Reaktion auf den Stellenverlust nach 19 Jahren per 30. Juni 2020 im Vordergrund. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer subjektiv keine Perspektive für eine andere körperlich angepasste, rückenadaptierte Tätigkeit. Aus vertrauensärztlich-psychiatrischer Sicht gebe es diesbezüglich objektiv keine Einschränkungen bezüglich einer solchen Verweistätigkeit, auch nicht betreffend Rahmenbedingungen eines künftigen Arbeitsplatzes. Aus rein psychiatrischer Sicht liege die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei uneingeschränkt 100 % (S. 16). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.___ aus, dass aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe und die Leistung (Rendement) in Bezug auf ein volles Pensum nicht eingeschränkt sei (S. 17). Zusammenfassend hielt Dr. C.___ fest, dass beim Beschwerdeführer primär eine emotionale Reaktion/Anpassungsstörung auf den Stellenverlust sowie zusätzlich auf die psychosozialen familiären Belastungen vorliege. Diese habe aus versiche rungsmedizinischer Sicht keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, so dass sich der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2020 eine neue Tätigkeit zu 100 % suchen könne. Dies sei nicht nur zumutbar, sondern auch therapeutisch sinnvoll und dringend indiziert, um nicht weiter in eine Abwärtsspirale mit passivem Coping, selbst limitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie somatoformer Schmerzverar beitungsstörung zu geraten (S. 18). 4. 3 Die Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. Z.___, nannte in ihrem Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18 /1-7 ) fo lgende Diagnosen (S. 4 Ziff. 2.5 f. ): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - depressive Störung - chronische Knieschmerzen beidseitig, linksbetont - Gonarthrose - MRI Knie links vom 21. Juli 2020 ( vgl. Urk. 8/18/8) : horizontaler und vertikaler Riss des Innenmeniskus im Bereich des Hinterhorn s bis Pars intermedia, Läsion des medialen und lateralen Femurcondylus, insbe sondere des lateralen Femurcondylus Grad III/IV. Chondralläsion retro patellar Grad III. Geringer Gelenkserguss - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - (1) chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 rechts - Status nach CT-gesteuerter epiduraler In filtration LWK 5/SWK 1. 06/2019 - Status nach Sacralblock, 6. September 2019, ohne Erfolg - (2) seronegative Spondylarthropathie, am ehesten Morbus Bechterew - chronische tieflumbale Rückenschmerzen mit entzündlichem Schmerz charakter - Morgensteifigkeit mehr als eine Stunde - gutes Ansprechen auf NSAR - keine humorale Aktivität - HLAB 27 negativ - MRI LWS und ISG vom 4. September 2017: Befunde am Ligamentum interspinosum L3-L5, an den Wirbelkörperkanten L3-L5 sowie rechts betont an den ISG suspekt auf geringe Veränderungen im Rahmen einer Spondylarthritis. Degenerative Veränderungen mit mässigen Spondylar throsen L3-S1 sowie Dehydrierung und eher geringe Protrusionen der Disci an der unteren LWS. Konsekutive geringe rezessale Stenosen L5/S1 rechtsbetont mit diskreter Irritation der Nervenwurzel S1 rechts - Status nach Therapie mit Simponi 50mg /Monat vom 8. Januar 2018 bis 10 /2018 - (3) chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyn drom - bei Diagnose 1 - myofasziale Komponente mit aktivierten Triggerpunkten - Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - (4) chronische Müdigkeit unklarer Genese - (5) Darstellung eines solitären 2 mm grossen, soliden nicht verkalkten Nodulus im posterioren Oberlappensegment rechts (CT-Thorax vom 31. August 2018) Dr. Z.___ führte aus, dass die Prognose betreffend Menisku s läsion sowie d er Diagnosen 1 bis 3 aus rheumatologischer Sicht günstig sei (S. 4 Ziff. 2.7). Im Zusammenhang mit der Frage nach den aktuellen Funktionseinschränkungen nannte die Ärztin Arbeiten über der Schulterebene und in Inklinationsstellung der Lendenwirbelsäule, das Heben/Tragen von schweren Lasten von meh r als 20 kg sowie Treppensteige n (S. 5 Ziff. 3.4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der aktuellen Beschwerden wegen der Meniskusläsion in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Für eine leichte, wechselbelastende und vorwiegend sitzende Tätigkeit sei er aus rheumatologischer Sicht indes arbeitsfähig. Im Übri gen sei er auch wegen der depressiven Störung arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.1 f.). 4. 4 Die A.___ -Fachpersonen nannten am 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 2.5 ): - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - chronische Knieschmerzen, links mit/bei: - Gonart h r ose - horizontalem und vertikalem Riss des Innenmeniskus - seronegative Spondyloarthropathie anammestisch - chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyndrom mit/bei: - m yofaszialer Komponente mit aktivierten Triggerpunkten - ausgeprägte r Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - chronisches lumboradikuläres Schmerzsyn d rom S1 rechts mit/bei: - Status nach CT-gesteuerter e piduraler Infiltration LWK 5 /SWK 1 06/2019 - Status nach Sakralblock am 6. September 2019, ohne Erfolg Di e A.___ -Fachpersonen beschrieben unter anderem eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung in der Aufmerksamkeit, Konzentration und der Merkfähigkeit sowie eine Gedächtnis-Verlangsamung. Der Beschwerdeführer fühle sich körperlich und psychisch stark krank und seine Leistungsfähigkeit sowie Belastbarkeit seien deutlich eingeschränkt (S. 2 Ziff. 2.4, Ziff. 2.7). Der Beschwerdeführer könne keine schweren physische n Tätigkeiten ausführen und leide zusätzlich an Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnder Ausdauer und ständiger Müdigkeit. Die Ausübung der bisherigen Tätigkeit sei un zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit sei anfänglich für die Dauer von zwei Stunden möglich und mit der Zeit zu steigern. Momentan sei a ufgrund der medizinischen Symp tomatik und der aktuellen 100%igen Arbeits un fähigkeit seit Februar 2020 mit einer ungünstigen Prognose zu rechnen (S. 3 Ziff. 3.4, Ziff. 4.1 ff. ). 4. 5 Am 26. November 2020 äusserte sich Dr. Z.___ erneut zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und erwähnte – zusätzlich zu den am 10. August 2020 aufgeführten Diagnosen (vgl. E. 3.3) – folgende Diagnosen ( Urk. 3/5 /1-2 S. 1): - Status nach Sacrum -Kontusion bei Sturz am 14. August 2020 - Status nach Synkope am 14. August 2020 unklarer Genese Dr. Z.___ führte aus, der Beschwerdeführer leide seit dem Sturz am 14. August 2020 über stark immobilisierende Schmerzen im linken glutealen Bereich mit Schmerzausstrahlung ins linke Bein. In der MRI-Untersuchung habe sich eine subtile unspezifische ödematöse Veränderung an der Massa lateralis sacralis rechts anterior gezeigt. Bei persistierenden Beschwe rden trotz Ausbau der Anal gesie sei bei Verdacht auf eine intermittierende Reizung der Nervenwurzel S1 links eine Epiduralinfiltration vorgenommen worden, welche indes nur eine leichte Verbesserung der Beinschmerzen gebracht habe. Die Schmerzen im glutealen Bereich seien unverändert geblieben, weshalb der Beschwerdeführer seit dem Sturz am 14. August 2020 zu 100 % arbeitsunfähig sei. A ufgrund der Synkope sei eine neurologische Abklärung durchgeführt worden, welche keine Hinweise für eine zentrale Ursache gezeigt habe. Die Ursache für die Synkope sei am ehesten im Rahmen einer Orthostase zu sehen. Im Weiteren leide der Beschwerdeführer an Knieschmerzen links bei Meniskusläsion und Gonarthrose, weshalb er beim Gehen und insbesondere beim Treppensteigen eingeschränkt sei (S. 2). 5. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der Einsprache entscheide in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs verfügung sein (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Gemäss den vorliegenden Unterlagen trat die geltend gemachte längerdauernde Arbeitsunfähigkeit am 8. Januar 2020 ( Urk. 8/ 14/39, Urk. 8/14/ 85-92 S. 1, Urk. 8/7 S. 4 ; vgl. auch Urk. 3/3 S. 13 ) ein ; dies n ach einem 30 Tage überstei genden Unterbruch ab 2. Dezember 2019 ( Art. 29 ter IVV ). Das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG konnte somit im Zeitpunkt der Verfügung vom 30. Oktober 2020 rein kalendarisch noch nicht erfüllt sein. Zudem war im Zeit punkt der Verfügung auch die Karenzfrist von sechs Monaten seit der Anmeldung ( Art. 29 Abs. 1 IVG ) noch nicht abgelaufen. Die Beschwerdegegnerin hat bereits aus diesen Gründen am 30. Oktober 2020 einen Re ntenanspruch zu Recht verneint. 5.2 5.2.1 Im Zeitpunkt der Verfügung lag zudem auch keine rentenbegründende Invalidität vor. D ie orthopädische n und psychiatrische n Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (vgl. E. 3.1 f. ) entsprechen den praxisgemässen Anforde rungen an den Beweiswert von Expertise n. So sind sie für die streitigen Belange umfassend, geben sie doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit de s Beschwerdefüh rer s. Sie beruhen sodann auf den notwendigen orthopädischen und psychiatrischen Untersu chungen. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander ( Urk. 8/14/85-92 S. 2 f., S. 5 f. ; Urk. 3/3 S. 4 f., S. 12 ff. ). Die Expertise n wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 8/14/85-92 S. 1 ff. ; Urk. 3/3 S. 2 ff., S. 5 ff. ). Schliesslich leuchte n die Expertise n in der Darlegung der medizinischen Zusam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen i n den Gutachten sind begründet. In diesem Sinne ging Dr. B.___ unter Hinweis auf altersentsprechende Normal befunde an den Extremitäten sowie das Fehlen eines nervenwurzelbezogenen neurologischen Defizits nachvollziehbar von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Produktions mitarbeiter aus (Urk. 8/14/85-92 S. 5 f. ). Der psychi atrische Gutachter Dr. C.___ beschrieb in einleuchtender Weise eine affektiv leicht depressiv gefärbte und im subklinischen Bereich liegende emotionale Reaktion respektive Anpassungsstörung aufgrund mehrerer psychosozialer Belastungen sowie eine emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliess ung, welche keine Einschränkung der Arbeits fähigkeit zur Folge haben (Urk. 3/3 S. 12, S. 14, S. 17 ). Die Expertise n erfüllen demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von ärztlichen Gut achten (BGE 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung grundsätzlich darauf abzustellen ist. 5.2.2 An dieser Beurteilung vermögen die Berichte der behandelnden A.___ -Fachpersonen und der Hausärztin nicht s zu ändern. Die im A.___ -Bericht vom 3. September 2020 ( Urk. 8/24/7-10 ) diagnostizierte mittelgradige depressive Episode ist nicht vollends nachvollziehbar, nachdem sich die A.___ -Fachpersonen im Wesentlichen auf den Hinweis auf eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung der Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit respek tive des Gedächtnis ses sowie eine Vergesslichkeit beschränkten (S. 2 Ziff. 2.4 ). Als Funktionseinschränkungen in psychischer Hinsicht wurden Konzentrations schwierigkeiten, eine mangelnde Ausdauer und ständige Müdigkeit genannt ( S. 3 Ziff. 3.4), wobei nicht näher dargelegt wurde, weshalb aufgrund dieser Limitie rungen in einer angepassten Tätigkeit – zumindest zu Beginn - eine Arbeits fähigkeit von lediglich zwei Stunden pro Tag zumutbar ist (S. 3 Ziff. 4.3). In den von den A.___ -Fachpersonen im Jahre 2020 ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen (Urk. 3/4 S. 4, S. 7, S. 10-14) fehlt sodann jegliche Begründung für die darin attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Was die A.___ -Stellungnahme vom 30. November 2020 betreffend die psychiatrische Expertise von Dr. C.___ (U rk. 3/6 ; vgl. auch Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 15 f f. ) betrifft, ist Folgendes zu bemerken: Ein Gutachten ist nicht stets in Frage zu stellen, bloss weil es zu anderen Einschätzungen als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurtei lung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärzt licher Interpretation entspringende Aspekte benennen. Diesbezüglich ist auf die unterschiedliche Natur von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag zu verwei sen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.3 mit weiteren Hinweisen). Solche Aspekte sind im hier zu beurteilenden Fall nicht ersichtlich und werden im Übrigen von den A.___ -Fachpersonen respektive dem Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Es ist schliesslich die Erfahrungs tatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Zusammenhang mit den Berichten von Dr. Z.___ vom 10. August 2020 und vom 26. Nov ember 2020, in welchen unter anderem ein Riss des Innenmeniskus (Urk. 8/18/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) sowie eine Sacrum -Kontusion bei Synkope mit anschliessendem Sturz am 14. August 2020 erwähnt wurde n (Urk. 3/5 /1-2 S. 1), ist Folgendes festzuhalten: Die Kniebeschwerden bestanden bereits im Juni 2020 (Ur k. 8/17/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) und wurden im Rahmen der orthopädischen Unter suchung vom 29. Juni 2020 berücksichtigt, wobei der Beschwerdeführer damals über Probleme am linken Kniegelenk – beispielsweise beim Aufstehen nach Knien – berichtete und die Gutachterin insbesondere auch die unteren Extremitäten inklusive Knie klinisch untersucht e und dabei altersentsprechende Normal befunde feststellte (Urk. 8/14/85-92 S. 2, S. 4, S. 7 ). Die Hausärztin erwähnte sodann im Zusammenhang mit den Kniebeschwerden eine Einschrän kung beim Gehen (insbesondere Treppengehen; Urk. 3/5 /1-2 S. 2), was zumindest die Ausübung einer angepassten Tätigkeit nicht automatisch ausschliesst. Betref fend die Sacrum -Kontusion vom 14. August 2020 ist vorerst zu bemerken, dass der V ersicherte ebenfalls bereits am 2 9. Juni 2020 über Schmerzen am Kreuzbein geklagt hatte ( Urk. 8/14/85-92 S. 2). G emäss dem MRI vom 27. August 2020 (Urk. 3/ 5/3-4 S.1) zeigte sich eine unauffällige Darstellung des Sacrums ohne Fraktur, Fissur, degenerative Veränderungen und Stressreaktion. Im Weiteren präsentierten sich lediglich mehrsegmentale leichte degenerative Veränderungen ohne schwere Stenosierung und ohne Kompression neurogener Strukturen sowie subtile ödematöse Veränderungen an der Massa lateralis sacralis rechts anterior kranial und ohne erosive andersartige postentzündliche Veränderungen (vgl. auch den Vorbefund vom 1. Juni 2019, Urk. 8/18/19). Eine wie vom Neuro chiru r gen am 4. Februar 2020 erwähnte klare bilaterale S1-Kompression (Urk. 8/18/11-12 S. 1) wurde im besagten MRI nicht befundet. Eine neurologische Abklärung zeigte sodann keine zentrale Ursache für die Synkope vom 14. August 2020 und Letztere erfolgte gemäss der Hausärztin am ehesten im Rahmen einer Orthostase (Urk. 3/5/1-2 S. 2). Vor diesem Hintergrund ist die von der Hausärztin am 26. November 2020 in rheumatologischer Hinsicht attestierte Arbeitsun fähigkeit von 100 % nicht nachvollziehbar, da insbesondere Hinweise auf eine relevante und länger andauernde Veränderung der gesundheitlichen Situation im Anschluss an die orthopädische Begutachtung fehlen und Dr. Z.___ nicht darlegte, weshalb in einer angepassten Tätigkeit nicht zumindest ein teilzeitlic her Arbeitseinsatz möglich ist. Nichts anderes folgt aus den von der Hausärztin ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen, in welchen sie ohne weitere Begrün dung von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (Urk. 3/4 S. 1-3, S. 5-6, S. 8-9, S. 15-18 ; vgl. auch Urk. 1 S. 4 Ziff. 10 ). Im Übrigen ist auch hier daran zu erinnern, dass Hausärzte und Hausärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 5. 2. 3 Was den Einwand des Beschwerdeführers angeht, die Beschwerdegegnerin habe zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der behandelnden Ärzte eingeholt oder konsultiert (Urk. 1 S. 4 Ziff. 9), ist Folgendes zu bemerken: Die Beschwerde gegnerin forderte – nachdem sie beim Krankentaggeldversicherer die entspre chende Krankenakte eingeholt hat te -, die Hausärztin und den behandelnden Psychiater zur Einreichung der medizinischen Berichte auf (Urk. 8/15-16), wobei ihr der hausärztliche Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7) bei Erlass der leistungsabweisenden Verfü gung vorlag (vgl. Urk. 8/21/2). Von der psychiat rischen Expertise von Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (Urk. 3/3) und vom A.___ -Bericht vom 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) hatte die Beschwerdegegnerin zwar erst nach dem 30. Oktober 2020 Kenntnis, was indes – wi e bereits dargelegt (vgl. E. 5. 2.1 ) -, nichts daran ändert, dass beim Beschwerdeführer keine orthopä dischen und psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf ähig keit vorliegen. Im Weiteren geht auch der Hinweis des Beschwerdeführers ins Leere, bei den Gutachten der Dres. B.___ und C.___ handle es sich um partei liche Aussagen der vom Krankentaggeldversicherer beauftragten Ärzte (Urk. 1 S. 5 Ziff. 12). Die in Frage stehenden Expertisen wurden von externen Spezial ärzten eingeholt, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersu chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatteten und bei der Erörte rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangten, weshalb diesen Gutach ten volle Beweiskraft zukommt (BGE 125 V 351 E. 3b / bb ; vgl. auch E. 1.4). In diesem Zusammenhang ist darauf hin zu weisen, dass selbst bei versicherungs internen Ärzten und Ärztinnen der Umstand, dass die betreffende Person in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht automatisch auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen lässt und es vielmehr besonderer Umstände bedarf, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3.b / ee ). 5. 2.4 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer im massgebenden Zeit punkt in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war und mithin keine rentenbegründende Invalidität vorlag. In Anbetracht der beweiskräftigen medizi nischen Grundlagen sind von weiteren Untersuchungen keine anderen ent scheid relevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist ( antizi pierte B eweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3). An diesem Ergebnis würde sich nichts ändern, wenn gestützt auf den hausärztlichen Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7 S. 6 Ziff. 4.2) von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen würde. G estützt auf den Einkommensvergleich – bei welchem sowohl das Validen- ( wegen der Betriebsschliessung, Urk. 8/11 S. 3) als auch das Invalideneinkommen aufgrund der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebenen Lohnstrukturerhebungen zu ermitteln wäre n – und unter Berücksichti gung eines (im vorliegenden Fall nicht gerechtfertigten) maximalen Leidensab zugs von 25 % resultierte ein rentenaus s chliessender Invaliditätsgrad von unter 40 % (vgl. E. 1.3). In diesem Sinne ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dominic Steffen - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2020.00827 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 2 6. Oktober 2021

IV.2020.00827

IV.2020.00827

IV.2020.00827 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Urteil vom 2 6. Oktober 2021

Urteil vom 2 6. Oktober 2021 in Sac hen

in Sac hen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dominic Steffen

vertreten durch Rechtsanwalt Dominic Steffen Winzeler Steffen Rechtsanwälte

Winzeler Steffen Rechtsanwälte Zeltweg 23, 8032 Zürich

Zeltweg 23, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1963 geborene X.___, ohne A usbildung und zuletzt vollzeitlich als Hilfsarbeiter bei der Y.___ AG tätig, meldete sich am 11. Juni 2020 wegen Rückenschmerzen, Depressionen und Schlafproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/7, Urk. 8/11/2 ). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizi nische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 8/14 /1-99 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 8/22) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versi cherten mit Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2).

1. Der 1963 geborene X.___, ohne A usbildung und zuletzt vollzeitlich als Hilfsarbeiter bei der Y.___ AG tätig, meldete sich am 11. Juni 2020 wegen Rückenschmerzen, Depressionen und Schlafproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/7, Urk. 8/11/2 ). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizi nische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 8/14 /1-99 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 8/22) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versi cherten mit Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte unter Auflage diverser Arztberichte (Urk. 3/3- 6) am 30. November 20 20 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 30. Oktober 2020 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die gesetzlich vorgeschriebenen Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 ff. und Art. 49 des Bundesgesetzes über die Invali d enversicherung (IVG) und Art. 1 novies der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zu prüfen und innert Frist einen qualifizierten Entscheid über die Durchführung von Eingliede rungsmassnahmen und den IV-Taggeldanspruch zu treffen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Grad der Invalidität ab zuklären und eine entsprechende IV-Rente festzulegen. Subeventuell sei eine Invalidität festzu stellen und dem Beschwerdeführer eine entsprechende IV-Rente zuzugestehen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Januar 2021 (Urk. 7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. Januar 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).

2. Dagegen erhob der Versicherte unter Auflage diverser Arztberichte (Urk. 3/3- 6) am 30. November 20 20 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 30. Oktober 2020 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die gesetzlich vorgeschriebenen Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 ff. und Art. 49 des Bundesgesetzes über die Invali d enversicherung (IVG) und Art. 1 novies der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zu prüfen und innert Frist einen qualifizierten Entscheid über die Durchführung von Eingliede rungsmassnahmen und den IV-Taggeldanspruch zu treffen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Grad der Invalidität ab zuklären und eine entsprechende IV-Rente festzulegen. Subeventuell sei eine Invalidität festzu stellen und dem Beschwerdeführer eine entsprechende IV-Rente zuzugestehen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Januar 2021 (Urk. 7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. Januar 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).

1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 1.2 Die Beschwerde gegnerin entschied mit der Verfügung vom 3 0. Oktober 2020 einzig über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Demgegenüber nicht Anfechtungsgegenstand bilden Ansprüche auf Eingliederungsmassnahmen und Eingliederungsmass nahmen vorangehende oder begleitende Taggelder. Auf die entsprechenden Begehren des Beschwerdeführers ist daher nicht einzutreten.

1.2 Die Beschwerde gegnerin entschied mit der Verfügung vom 3 0. Oktober 2020 einzig über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Demgegenüber nicht Anfechtungsgegenstand bilden Ansprüche auf Eingliederungsmassnahmen und Eingliederungsmass nahmen vorangehende oder begleitende Taggelder. Auf die entsprechenden Begehren des Beschwerdeführers ist daher nicht einzutreten. 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha dens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha dens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Anspruch auf eine Re nte haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

2.3 Anspruch auf eine Re nte haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres z u mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres z u mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG ).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG ). 2.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der E xperten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

2.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der E xperten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2) damit, dass gemäss den Unterlagen des Krankentag geldversicherers keine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen sei. Der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter zu 100 % arbeitsfähig (S. 1).

3.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung vom 30. Oktober 2020 (Urk. 2) damit, dass gemäss den Unterlagen des Krankentag geldversicherers keine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen sei. Der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter zu 100 % arbeitsfähig (S. 1). 3.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich bei ihrem Entscheid lediglich auf die Berichte des Krankentaggeldversicherers respektive dessen Vertrauensärzte gestützt und zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der ihn seit längerem behandelnden Ärzte - Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH Rheumatologie und Innere Medizin, und die Fachpersonen des Zentrums A.___ - eingeholt und konsultiert. Dr. Z.___ und die A.___ -Fachpersonen attestierten je eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit, womit sie den Schlussfolgerungen der Vertrauensärztin des Krankentaggeldversicherers, Dr. med. B.___, Orthopädi e und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, widersprächen. Es wäre zwingend notwendig gewesen, dass sich die Beschwerdegegnerin mit dieser Diskrepanz fachärztlich auseinandergesetzt hätte, w as sie indes nicht gemacht und deshalb den Sach verhalt unrichtig und ungenügend festgestellt habe (S. 3 f. Ziff. 7 ff.). Im Weiteren entspreche das vom Krankentaggeldversicherer eingeholte psychiat rische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, gemäss den A.___ -Fachpersonen nicht den Realitäten und es bestehe gemäss deren Auffassung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätig keiten. Somit liege auch hier eine diametral entgegengesetzte Diagnose und Einschätzung vor, weshalb sich die Beschwerdegegnerin nicht einseitig auf die Beurteilung von Dr. C.___ hätte abstützen dürfen (S. 6 ff. Ziff. 15 ff.).

3.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich bei ihrem Entscheid lediglich auf die Berichte des Krankentaggeldversicherers respektive dessen Vertrauensärzte gestützt und zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der ihn seit längerem behandelnden Ärzte - Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH Rheumatologie und Innere Medizin, und die Fachpersonen des Zentrums A.___ - eingeholt und konsultiert. Dr. Z.___ und die A.___ -Fachpersonen attestierten je eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit, womit sie den Schlussfolgerungen der Vertrauensärztin des Krankentaggeldversicherers, Dr. med. B.___, Orthopädi e und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, widersprächen. Es wäre zwingend notwendig gewesen, dass sich die Beschwerdegegnerin mit dieser Diskrepanz fachärztlich auseinandergesetzt hätte, w as sie indes nicht gemacht und deshalb den Sach verhalt unrichtig und ungenügend festgestellt habe (S. 3 f. Ziff. 7 ff.). Im Weiteren entspreche das vom Krankentaggeldversicherer eingeholte psychiat rische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, gemäss den A.___ -Fachpersonen nicht den Realitäten und es bestehe gemäss deren Auffassung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätig keiten. Somit liege auch hier eine diametral entgegengesetzte Diagnose und Einschätzung vor, weshalb sich die Beschwerdegegnerin nicht einseitig auf die Beurteilung von Dr. C.___ hätte abstützen dürfen (S. 6 ff. Ziff. 15 ff.). 4.

4. 4.1 D r. B.___ stellte in ihrer vom Krankentaggeldversicherer veranlassten ortho pädischen B eurteilung vom 30. Juni 2020 (Urk. 8/14/85-9 2 ) folgende Diagnosen (S. 5):

4.1 D r. B.___ stellte in ihrer vom Krankentaggeldversicherer veranlassten ortho pädischen B eurteilung vom 30. Juni 2020 (Urk. 8/14/85-9 2 ) folgende Diagnosen (S. 5): - freie Funktionen der grossen/kleinen Gelenke der oberen/unteren Extremi täten wie auch der Wirbelsäule in allen drei Abschnitten ohne Angabe von Schmerzen

freie Funktionen der grossen/kleinen Gelenke der oberen/unteren Extremi täten wie auch der Wirbelsäule in allen drei Abschnitten ohne Angabe von Schmerzen - in der Vergangenheit rezidivierende Beschwerden im Bereich der Hals - und Lendenwirbelsäule bei Fehlstatik, Haltungsinsuffizienz, muskulärem Hart spann und verschmächtigter Rumpfmuskulatur

in der Vergangenheit rezidivierende Beschwerden im Bereich der Hals und Lendenwirbelsäule bei Fehlstatik, Haltungsinsuffizienz, muskulärem Hart spann und verschmächtigter Rumpfmuskulatur - kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit

kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit - beidseits verkürzte I s chi o kruralmuskulatur

beidseits verkürzte I s chi o kruralmuskulatur Dr. B.___ führte aus, dass a uf orthopädischem Fachgebiet altersentsprechende Normalbefunde an den Extremitäten und am Achsorgan der Wirbelsäule bestün den. Ein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit liege nicht vor. Alle Voraussetzungen für Bewegung seien gegeben und e s ergebe sich eine Indikation zur Dehnung und Kräftigung, geeignet über Freizeitsport. Die Prognose sei abhängig von der Mitarbeit des Beschwerdeführers im Hinblick auf den Freizeit sport, wobei er über seine schlechte Haltung so wie die frühere Empfehlung zum Freizeitsport informiert sei. Die aktuell bestehende Arbeits un fähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei orthopädisch nicht ausgewiesen und der Beschwer deführer könne mittelschwere und zeitweise auch sch w ere Tätigkeiten des allge meinen Arbeitsmarkts in vollem Umfang ohne Einschränkungen der Leistungs fähigkeit verrichten (S. 5 f.).

Dr. B.___ führte aus, dass a uf orthopädischem Fachgebiet altersentsprechende Normalbefunde an den Extremitäten und am Achsorgan der Wirbelsäule bestün den. Ein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit liege nicht vor. Alle Voraussetzungen für Bewegung seien gegeben und e s ergebe sich eine Indikation zur Dehnung und Kräftigung, geeignet über Freizeitsport. Die Prognose sei abhängig von der Mitarbeit des Beschwerdeführers im Hinblick auf den Freizeit sport, wobei er über seine schlechte Haltung so wie die frühere Empfehlung zum Freizeitsport informiert sei. Die aktuell bestehende Arbeits un fähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei orthopädisch nicht ausgewiesen und der Beschwer deführer könne mittelschwere und zeitweise auch sch w ere Tätigkeiten des allge meinen Arbeitsmarkts in vollem Umfang ohne Einschränkungen der Leistungs fähigkeit verrichten (S. 5 f.). 4. 2 Dr. C.___ führte in seiner vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen psychiatrisch en B eurteilung vom 30. Juni 2020 ( Urk. 3/3) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 12):

4. 2 Dr. C.___ führte in seiner vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen psychiatrisch en B eurteilung vom 30. Juni 2020 ( Urk. 3/3) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 12): - keine psychiatrische Symptomatik von Krankheitswert, insbesondere keine klinisch manifeste a ffektive Störung (Depressionen, Ängste, Zwänge)

keine psychiatrische Symptomatik von Krankheitswert, insbesondere keine klinisch manifeste a ffektive Störung (Depressionen, Ängste, Zwänge) - affektiv leicht depressiv gefärbte (im subklinischen Bereich) emotionale Reaktion/Anpassungsstörung aufgrund von mehreren familiären psycho sozialen Belastungen (durch chronische Krankheiten von Ehefrau und Tochter; ICD-10 Z63.6, Z63.7)

affektiv leicht depressiv gefärbte (im subklinischen Bereich) emotionale Reaktion/Anpassungsstörung aufgrund von mehreren familiären psycho sozialen Belastungen (durch chronische Krankheiten von Ehefrau und Tochter; ICD-10 Z63.6, Z63.7) - emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebs schliessung per 30. Juni 2020 (ICD-10 Z56)

emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebs schliessung per 30. Juni 2020 (ICD-10 Z56) - Verdacht auf somatoforme Schmerzverarbeitungsstörung mit körperlichen und psychischen Problemen (ICD-10 F45.41)

Verdacht auf somatoforme Schmerzverarbeitungsstörung mit körperlichen und psychischen Problemen (ICD-10 F45.41) - c hronisches lumbales Schmerzsyndrom bei anamnestisch seronegativer Spon dylarthropat h ie

c hronisches lumbales Schmerzsyndrom bei anamnestisch seronegativer Spon dylarthropat h ie Dr. C.___ führte aus, dass es dem Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben durch die Therapien und Tabletten körperlich wieder bessergehe. Psychisch gehe es ihm noch nicht gut, aufgrund von mehreren familiären Belastungen (S. 5 f. ). Der Beschwerdeführer habe weiter angegeben, dass seine Arbeitsfähigkeit wegen körperliche r und psychische r Probleme eingeschränkt sei, zum einen durch die Rückenschmerzen, zum anderen aufgrund der belastenden Probleme in der Familie, wobei letztere nicht veränderbar seien, da seine Frau und Tochter chronisch krank seien (S. 9).

Dr. C.___ führte aus, dass es dem Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben durch die Therapien und Tabletten körperlich wieder bessergehe. Psychisch gehe es ihm noch nicht gut, aufgrund von mehreren familiären Belastungen (S. 5 f. ). Der Beschwerdeführer habe weiter angegeben, dass seine Arbeitsfähigkeit wegen körperliche r und psychische r Probleme eingeschränkt sei, zum einen durch die Rückenschmerzen, zum anderen aufgrund der belastenden Probleme in der Familie, wobei letztere nicht veränderbar seien, da seine Frau und Tochter chronisch krank seien (S. 9). Im Weiteren hielt d er Gutachter fest, dass sich in der psychiatrischen Unter suchung nur minimgradige, im subklinischen Bereich liegende, leicht depressiv gefärbte Symptome, mit ebenfall s nur leichtgradigem somatischem Syndrom (leichte Antriebsminderung sowie anamnestisch Schlafstörungen, die mit Saroten gut hätten behandelt werden können ) zeigten. Psychiatrisch-diagnostisch seien die geringfügigen depressiv gefärbten Symptome Ausdruck einer emotionalen Reaktion/Anpassungsstörung auf die vielfältigen familiä ren psychosozialen Belastungen mit den chronischen Erkrankungen der Ehefrau und Tochter. Zudem bestehe eine emotionale Belastung durch den Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliessung. Wahrscheinlich nicht zufällig sei die erneute Krankschrei bung just im Januar 2020 erfolgt, als die neuen Besitzer des Arbeit gebers die Betriebsschliessung per 30. Juni 2020 bekannt gegeben hätten. Objektiv sei die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit durch die nur geringfügige klinische psychiat rische Symptomatik nicht wesentlich eingeschränkt und es bestehe aus rein psychiatrischer Sicht eine 100%ige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit. Psychoso ziale familiäre Belastungen seien versicherungsmedizinisch per se kein Grund für Krankschreibungen. Therapeutisch bestehe kein weiterer Handlungsbedarf als die Fortsetzung der bisherigen ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Begleitung (mit monatlichen Gesprächen) und antidepressiver Psychopharmako therapi e (mit 20 mg Fluoxetin am Tag und 50 mg Saroten zum Schlafen ; S. 14).

Im Weiteren hielt d er Gutachter fest, dass sich in der psychiatrischen Unter suchung nur minimgradige, im subklinischen Bereich liegende, leicht depressiv gefärbte Symptome, mit ebenfall s nur leichtgradigem somatischem Syndrom (leichte Antriebsminderung sowie anamnestisch Schlafstörungen, die mit Saroten gut hätten behandelt werden können ) zeigten. Psychiatrisch-diagnostisch seien die geringfügigen depressiv gefärbten Symptome Ausdruck einer emotionalen Reaktion/Anpassungsstörung auf die vielfältigen familiä ren psychosozialen Belastungen mit den chronischen Erkrankungen der Ehefrau und Tochter. Zudem bestehe eine emotionale Belastung durch den Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliessung. Wahrscheinlich nicht zufällig sei die erneute Krankschrei bung just im Januar 2020 erfolgt, als die neuen Besitzer des Arbeit gebers die Betriebsschliessung per 30. Juni 2020 bekannt gegeben hätten. Objektiv sei die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit durch die nur geringfügige klinische psychiat rische Symptomatik nicht wesentlich eingeschränkt und es bestehe aus rein psychiatrischer Sicht eine 100%ige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit. Psychoso ziale familiäre Belastungen seien versicherungsmedizinisch per se kein Grund für Krankschreibungen. Therapeutisch bestehe kein weiterer Handlungsbedarf als die Fortsetzung der bisherigen ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Begleitung (mit monatlichen Gesprächen) und antidepressiver Psychopharmako therapi e (mit 20 mg Fluoxetin am Tag und 50 mg Saroten zum Schlafen ; S. 14). Im Weiteren hielt Dr. C.___ fest, dass nicht all e subjektiv geklagten Beschwerden objektiviert werde n könnten und eine Neigung zur Verdeutlichung und Aggra vation vorliege. Die objektiven Befunde lägen im subklinischen Bereich, ohne Relevanz für die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit (S. 15).

Im Weiteren hielt Dr. C.___ fest, dass nicht all e subjektiv geklagten Beschwerden objektiviert werde n könnten und eine Neigung zur Verdeutlichung und Aggra vation vorliege. Die objektiven Befunde lägen im subklinischen Bereich, ohne Relevanz für die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit (S. 15). Die Prognosen seien theoretisch gut, da es sich nur um eine minimgradige psychische Anpassungsstörung handle. Gegen einen positiven Verlauf spreche der Umstand einer anhaltenden sozialen familiären Belastung durch die chroni schen Krankheiten der Ehefrau und Tochter, auf die der Beschwerdeführer mit passivem Coping, selbstlimitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie einer somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung reagiere. Die familiären Belas tungen seien seit vielen Jahren chronisch und unverändert (bei der Ehefrau seit 15 Jahren, bei der Tochter seit neun Jahren) und würden die emotionale Situation des Beschwerdeführers nicht neu und zusätzlich belasten. Vielmehr stehe aktuell die emotionale Reaktion auf den Stellenverlust nach 19 Jahren per 30. Juni 2020 im Vordergrund. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer subjektiv keine Perspektive für eine andere körperlich angepasste, rückenadaptierte Tätigkeit. Aus vertrauensärztlich-psychiatrischer Sicht gebe es diesbezüglich objektiv keine Einschränkungen bezüglich einer solchen Verweistätigkeit, auch nicht betreffend Rahmenbedingungen eines künftigen Arbeitsplatzes. Aus rein psychiatrischer Sicht liege die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei uneingeschränkt 100 % (S. 16).

Die Prognosen seien theoretisch gut, da es sich nur um eine minimgradige psychische Anpassungsstörung handle. Gegen einen positiven Verlauf spreche der Umstand einer anhaltenden sozialen familiären Belastung durch die chroni schen Krankheiten der Ehefrau und Tochter, auf die der Beschwerdeführer mit passivem Coping, selbstlimitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie einer somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung reagiere. Die familiären Belas tungen seien seit vielen Jahren chronisch und unverändert (bei der Ehefrau seit 15 Jahren, bei der Tochter seit neun Jahren) und würden die emotionale Situation des Beschwerdeführers nicht neu und zusätzlich belasten. Vielmehr stehe aktuell die emotionale Reaktion auf den Stellenverlust nach 19 Jahren per 30. Juni 2020 im Vordergrund. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer subjektiv keine Perspektive für eine andere körperlich angepasste, rückenadaptierte Tätigkeit. Aus vertrauensärztlich-psychiatrischer Sicht gebe es diesbezüglich objektiv keine Einschränkungen bezüglich einer solchen Verweistätigkeit, auch nicht betreffend Rahmenbedingungen eines künftigen Arbeitsplatzes. Aus rein psychiatrischer Sicht liege die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei uneingeschränkt 100 % (S. 16). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.___ aus, dass aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe und die Leistung (Rendement) in Bezug auf ein volles Pensum nicht eingeschränkt sei (S. 17).

Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.___ aus, dass aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe und die Leistung (Rendement) in Bezug auf ein volles Pensum nicht eingeschränkt sei (S. 17). Zusammenfassend hielt Dr. C.___ fest, dass beim Beschwerdeführer primär eine emotionale Reaktion/Anpassungsstörung auf den Stellenverlust sowie zusätzlich auf die psychosozialen familiären Belastungen vorliege. Diese habe aus versiche rungsmedizinischer Sicht keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, so dass sich der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2020 eine neue Tätigkeit zu 100 % suchen könne. Dies sei nicht nur zumutbar, sondern auch therapeutisch sinnvoll und dringend indiziert, um nicht weiter in eine Abwärtsspirale mit passivem Coping, selbst limitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie somatoformer Schmerzverar beitungsstörung zu geraten (S. 18).

Zusammenfassend hielt Dr. C.___ fest, dass beim Beschwerdeführer primär eine emotionale Reaktion/Anpassungsstörung auf den Stellenverlust sowie zusätzlich auf die psychosozialen familiären Belastungen vorliege. Diese habe aus versiche rungsmedizinischer Sicht keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, so dass sich der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2020 eine neue Tätigkeit zu 100 % suchen könne. Dies sei nicht nur zumutbar, sondern auch therapeutisch sinnvoll und dringend indiziert, um nicht weiter in eine Abwärtsspirale mit passivem Coping, selbst limitierendem Schon-/Vermeidungsverhalten sowie somatoformer Schmerzverar beitungsstörung zu geraten (S. 18). 4. 3 Die Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. Z.___, nannte in ihrem Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18 /1-7 ) fo lgende Diagnosen (S. 4 Ziff. 2.5 f. ):

4. 3 Die Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. Z.___, nannte in ihrem Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18 /1-7 ) fo lgende Diagnosen (S. 4 Ziff. 2.5 f. ): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - depressive Störung

depressive Störung - chronische Knieschmerzen beidseitig, linksbetont

chronische Knieschmerzen beidseitig, linksbetont - Gonarthrose

Gonarthrose - MRI Knie links vom 21. Juli 2020 ( vgl. Urk. 8/18/8) : horizontaler und vertikaler Riss des Innenmeniskus im Bereich des Hinterhorn s bis Pars intermedia, Läsion des medialen und lateralen Femurcondylus, insbe sondere des lateralen Femurcondylus Grad III/IV. Chondralläsion retro patellar Grad III. Geringer Gelenkserguss

MRI Knie links vom 21. Juli 2020 ( vgl. Urk. 8/18/8) : horizontaler und vertikaler Riss des Innenmeniskus im Bereich des Hinterhorn s bis Pars intermedia, Läsion des medialen und lateralen Femurcondylus, insbe sondere des lateralen Femurcondylus Grad III/IV. Chondralläsion retro patellar Grad III. Geringer Gelenkserguss - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - (1) chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 rechts

(1) chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 rechts - Status nach CT-gesteuerter epiduraler In filtration LWK 5/SWK 1. 06/2019

Status nach CT-gesteuerter epiduraler In filtration LWK 5/SWK 1. 06/2019 - Status nach Sacralblock, 6. September 2019, ohne Erfolg

Status nach Sacralblock, 6. September 2019, ohne Erfolg - (2) seronegative Spondylarthropathie, am ehesten Morbus Bechterew

(2) seronegative Spondylarthropathie, am ehesten Morbus Bechterew - chronische tieflumbale Rückenschmerzen mit entzündlichem Schmerz charakter

chronische tieflumbale Rückenschmerzen mit entzündlichem Schmerz charakter - Morgensteifigkeit mehr als eine Stunde

Morgensteifigkeit mehr als eine Stunde - gutes Ansprechen auf NSAR

gutes Ansprechen auf NSAR - keine humorale Aktivität

keine humorale Aktivität - HLAB 27 negativ

HLAB 27 negativ - MRI LWS und ISG vom 4. September 2017: Befunde am Ligamentum interspinosum L3-L5, an den Wirbelkörperkanten L3-L5 sowie rechts betont an den ISG suspekt auf geringe Veränderungen im Rahmen einer Spondylarthritis. Degenerative Veränderungen mit mässigen Spondylar throsen L3-S1 sowie Dehydrierung und eher geringe Protrusionen der Disci an der unteren LWS. Konsekutive geringe rezessale Stenosen L5/S1 rechtsbetont mit diskreter Irritation der Nervenwurzel S1 rechts

MRI LWS und ISG vom 4. September 2017: Befunde am Ligamentum interspinosum L3-L5, an den Wirbelkörperkanten L3-L5 sowie rechts betont an den ISG suspekt auf geringe Veränderungen im Rahmen einer Spondylarthritis. Degenerative Veränderungen mit mässigen Spondylar throsen L3-S1 sowie Dehydrierung und eher geringe Protrusionen der Disci an der unteren LWS. Konsekutive geringe rezessale Stenosen L5/S1 rechtsbetont mit diskreter Irritation der Nervenwurzel S1 rechts - Status nach Therapie mit Simponi 50mg /Monat vom 8. Januar 2018 bis 10 /2018

Status nach Therapie mit Simponi 50mg /Monat vom 8. Januar 2018 bis 10 /2018 - (3) chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyn drom

(3) chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyn drom - bei Diagnose 1

bei Diagnose 1 - myofasziale Komponente mit aktivierten Triggerpunkten

myofasziale Komponente mit aktivierten Triggerpunkten - Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz

Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - (4) chronische Müdigkeit unklarer Genese

(4) chronische Müdigkeit unklarer Genese - (5) Darstellung eines solitären 2 mm grossen, soliden nicht verkalkten Nodulus im posterioren Oberlappensegment rechts (CT-Thorax vom 31. August 2018)

(5) Darstellung eines solitären 2 mm grossen, soliden nicht verkalkten Nodulus im posterioren Oberlappensegment rechts (CT-Thorax vom 31. August 2018) Dr. Z.___ führte aus, dass die Prognose betreffend Menisku s läsion sowie d er Diagnosen 1 bis 3 aus rheumatologischer Sicht günstig sei (S. 4 Ziff. 2.7). Im Zusammenhang mit der Frage nach den aktuellen Funktionseinschränkungen nannte die Ärztin Arbeiten über der Schulterebene und in Inklinationsstellung der Lendenwirbelsäule, das Heben/Tragen von schweren Lasten von meh r als 20 kg sowie Treppensteige n (S. 5 Ziff. 3.4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der aktuellen Beschwerden wegen der Meniskusläsion in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Für eine leichte, wechselbelastende und vorwiegend sitzende Tätigkeit sei er aus rheumatologischer Sicht indes arbeitsfähig. Im Übri gen sei er auch wegen der depressiven Störung arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.1 f.).

Dr. Z.___ führte aus, dass die Prognose betreffend Menisku s läsion sowie d er Diagnosen 1 bis 3 aus rheumatologischer Sicht günstig sei (S. 4 Ziff. 2.7). Im Zusammenhang mit der Frage nach den aktuellen Funktionseinschränkungen nannte die Ärztin Arbeiten über der Schulterebene und in Inklinationsstellung der Lendenwirbelsäule, das Heben/Tragen von schweren Lasten von meh r als 20 kg sowie Treppensteige n (S. 5 Ziff. 3.4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der aktuellen Beschwerden wegen der Meniskusläsion in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Für eine leichte, wechselbelastende und vorwiegend sitzende Tätigkeit sei er aus rheumatologischer Sicht indes arbeitsfähig. Im Übri gen sei er auch wegen der depressiven Störung arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.1 f.). 4. 4 Die A.___ -Fachpersonen nannten am 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 2.5 ):

4. 4 Die A.___ -Fachpersonen nannten am 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 2.5 ): - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)

mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - chronische Knieschmerzen, links mit/bei:

chronische Knieschmerzen, links mit/bei: - Gonart h r ose

Gonart h r ose - horizontalem und vertikalem Riss des Innenmeniskus

horizontalem und vertikalem Riss des Innenmeniskus - seronegative Spondyloarthropathie anammestisch

seronegative Spondyloarthropathie anammestisch - chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyndrom mit/bei:

chronisches cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyndrom mit/bei: - m yofaszialer Komponente mit aktivierten Triggerpunkten

m yofaszialer Komponente mit aktivierten Triggerpunkten - ausgeprägte r Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz

ausgeprägte r Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - chronisches lumboradikuläres Schmerzsyn d rom S1 rechts mit/bei:

chronisches lumboradikuläres Schmerzsyn d rom S1 rechts mit/bei: - Status nach CT-gesteuerter e piduraler Infiltration LWK 5 /SWK 1 06/2019

Status nach CT-gesteuerter e piduraler Infiltration LWK 5 /SWK 1 06/2019 - Status nach Sakralblock am 6. September 2019, ohne Erfolg

Status nach Sakralblock am 6. September 2019, ohne Erfolg Di e A.___ -Fachpersonen beschrieben unter anderem eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung in der Aufmerksamkeit, Konzentration und der Merkfähigkeit sowie eine Gedächtnis-Verlangsamung. Der Beschwerdeführer fühle sich körperlich und psychisch stark krank und seine Leistungsfähigkeit sowie Belastbarkeit seien deutlich eingeschränkt (S. 2 Ziff. 2.4, Ziff. 2.7).

Di e A.___ -Fachpersonen beschrieben unter anderem eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung in der Aufmerksamkeit, Konzentration und der Merkfähigkeit sowie eine Gedächtnis-Verlangsamung. Der Beschwerdeführer fühle sich körperlich und psychisch stark krank und seine Leistungsfähigkeit sowie Belastbarkeit seien deutlich eingeschränkt (S. 2 Ziff. 2.4, Ziff. 2.7). Der Beschwerdeführer könne keine schweren physische n Tätigkeiten ausführen und leide zusätzlich an Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnder Ausdauer und ständiger Müdigkeit. Die Ausübung der bisherigen Tätigkeit sei un zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit sei anfänglich für die Dauer von zwei Stunden möglich und mit der Zeit zu steigern. Momentan sei a ufgrund der medizinischen Symp tomatik und der aktuellen 100%igen Arbeits un fähigkeit seit Februar 2020 mit einer ungünstigen Prognose zu rechnen (S. 3 Ziff. 3.4, Ziff. 4.1 ff. ).

Der Beschwerdeführer könne keine schweren physische n Tätigkeiten ausführen und leide zusätzlich an Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnder Ausdauer und ständiger Müdigkeit. Die Ausübung der bisherigen Tätigkeit sei un zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit sei anfänglich für die Dauer von zwei Stunden möglich und mit der Zeit zu steigern. Momentan sei a ufgrund der medizinischen Symp tomatik und der aktuellen 100%igen Arbeits un fähigkeit seit Februar 2020 mit einer ungünstigen Prognose zu rechnen (S. 3 Ziff. 3.4, Ziff. 4.1 ff. ). 4. 5 Am 26. November 2020 äusserte sich Dr. Z.___ erneut zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und erwähnte – zusätzlich zu den am 10. August 2020 aufgeführten Diagnosen (vgl. E. 3.3) – folgende Diagnosen ( Urk. 3/5 /1-2 S. 1):

4. 5 Am 26. November 2020 äusserte sich Dr. Z.___ erneut zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und erwähnte – zusätzlich zu den am 10. August 2020 aufgeführten Diagnosen (vgl. E. 3.3) – folgende Diagnosen ( Urk. 3/5 /1-2 S. 1): - Status nach Sacrum -Kontusion bei Sturz am 14. August 2020

Status nach Sacrum -Kontusion bei Sturz am 14. August 2020 - Status nach Synkope am 14. August 2020 unklarer Genese

Status nach Synkope am 14. August 2020 unklarer Genese Dr. Z.___ führte aus, der Beschwerdeführer leide seit dem Sturz am 14. August 2020 über stark immobilisierende Schmerzen im linken glutealen Bereich mit Schmerzausstrahlung ins linke Bein. In der MRI-Untersuchung habe sich eine subtile unspezifische ödematöse Veränderung an der Massa lateralis sacralis rechts anterior gezeigt. Bei persistierenden Beschwe rden trotz Ausbau der Anal gesie sei bei Verdacht auf eine intermittierende Reizung der Nervenwurzel S1 links eine Epiduralinfiltration vorgenommen worden, welche indes nur eine leichte Verbesserung der Beinschmerzen gebracht habe. Die Schmerzen im glutealen Bereich seien unverändert geblieben, weshalb der Beschwerdeführer seit dem Sturz am 14. August 2020 zu 100 % arbeitsunfähig sei. A ufgrund der Synkope sei eine neurologische Abklärung durchgeführt worden, welche keine Hinweise für eine zentrale Ursache gezeigt habe. Die Ursache für die Synkope sei am ehesten im Rahmen einer Orthostase zu sehen. Im Weiteren leide der Beschwerdeführer an Knieschmerzen links bei Meniskusläsion und Gonarthrose, weshalb er beim Gehen und insbesondere beim Treppensteigen eingeschränkt sei (S. 2).

Dr. Z.___ führte aus, der Beschwerdeführer leide seit dem Sturz am 14. August 2020 über stark immobilisierende Schmerzen im linken glutealen Bereich mit Schmerzausstrahlung ins linke Bein. In der MRI-Untersuchung habe sich eine subtile unspezifische ödematöse Veränderung an der Massa lateralis sacralis rechts anterior gezeigt. Bei persistierenden Beschwe rden trotz Ausbau der Anal gesie sei bei Verdacht auf eine intermittierende Reizung der Nervenwurzel S1 links eine Epiduralinfiltration vorgenommen worden, welche indes nur eine leichte Verbesserung der Beinschmerzen gebracht habe. Die Schmerzen im glutealen Bereich seien unverändert geblieben, weshalb der Beschwerdeführer seit dem Sturz am 14. August 2020 zu 100 % arbeitsunfähig sei. A ufgrund der Synkope sei eine neurologische Abklärung durchgeführt worden, welche keine Hinweise für eine zentrale Ursache gezeigt habe. Die Ursache für die Synkope sei am ehesten im Rahmen einer Orthostase zu sehen. Im Weiteren leide der Beschwerdeführer an Knieschmerzen links bei Meniskusläsion und Gonarthrose, weshalb er beim Gehen und insbesondere beim Treppensteigen eingeschränkt sei (S. 2). 5.

5. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der Einsprache entscheide in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs verfügung sein (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis).

5.1 Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der Einsprache entscheide in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs verfügung sein (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Gemäss den vorliegenden Unterlagen trat die geltend gemachte längerdauernde Arbeitsunfähigkeit am 8. Januar 2020 ( Urk. 8/ 14/39, Urk. 8/14/ 85-92 S. 1, Urk. 8/7 S. 4 ; vgl. auch Urk. 3/3 S. 13 ) ein ; dies n ach einem 30 Tage überstei genden Unterbruch ab 2. Dezember 2019 ( Art. 29 ter IVV ). Das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG konnte somit im Zeitpunkt der Verfügung vom 30. Oktober 2020 rein kalendarisch noch nicht erfüllt sein. Zudem war im Zeit punkt der Verfügung auch die Karenzfrist von sechs Monaten seit der Anmeldung ( Art. 29 Abs. 1 IVG ) noch nicht abgelaufen. Die Beschwerdegegnerin hat bereits aus diesen Gründen am 30. Oktober 2020 einen Re ntenanspruch zu Recht verneint.

Gemäss den vorliegenden Unterlagen trat die geltend gemachte längerdauernde Arbeitsunfähigkeit am 8. Januar 2020 ( Urk. 8/ 14/39, Urk. 8/14/ 85-92 S. 1, Urk. 8/7 S. 4 ; vgl. auch Urk. 3/3 S. 13 ) ein ; dies n ach einem 30 Tage überstei genden Unterbruch ab 2. Dezember 2019 ( Art. 29 ter IVV ). Das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG konnte somit im Zeitpunkt der Verfügung vom 30. Oktober 2020 rein kalendarisch noch nicht erfüllt sein. Zudem war im Zeit punkt der Verfügung auch die Karenzfrist von sechs Monaten seit der Anmeldung ( Art. 29 Abs. 1 IVG ) noch nicht abgelaufen. Die Beschwerdegegnerin hat bereits aus diesen Gründen am 30. Oktober 2020 einen Re ntenanspruch zu Recht verneint. 5.2

5.2 5.2.1 Im Zeitpunkt der Verfügung lag zudem auch keine rentenbegründende Invalidität vor.

5.2.1 Im Zeitpunkt der Verfügung lag zudem auch keine rentenbegründende Invalidität vor. D ie orthopädische n und psychiatrische n Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (vgl. E. 3.1 f. ) entsprechen den praxisgemässen Anforde rungen an den Beweiswert von Expertise n. So sind sie für die streitigen Belange umfassend, geben sie doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit de s Beschwerdefüh rer s. Sie beruhen sodann auf den notwendigen orthopädischen und psychiatrischen Untersu chungen. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander ( Urk. 8/14/85-92 S. 2 f., S. 5 f. ; Urk. 3/3 S. 4 f., S. 12 ff. ). Die Expertise n wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 8/14/85-92 S. 1 ff. ; Urk. 3/3 S. 2 ff., S. 5 ff. ). Schliesslich leuchte n die Expertise n in der Darlegung der medizinischen Zusam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen i n den Gutachten sind begründet.

D ie orthopädische n und psychiatrische n Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (vgl. E. 3.1 f. ) entsprechen den praxisgemässen Anforde rungen an den Beweiswert von Expertise n. So sind sie für die streitigen Belange umfassend, geben sie doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit de s Beschwerdefüh rer s. Sie beruhen sodann auf den notwendigen orthopädischen und psychiatrischen Untersu chungen. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander ( Urk. 8/14/85-92 S. 2 f., S. 5 f. ; Urk. 3/3 S. 4 f., S. 12 ff. ). Die Expertise n wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 8/14/85-92 S. 1 ff. ; Urk. 3/3 S. 2 ff., S. 5 ff. ). Schliesslich leuchte n die Expertise n in der Darlegung der medizinischen Zusam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen i n den Gutachten sind begründet. In diesem Sinne ging Dr. B.___ unter Hinweis auf altersentsprechende Normal befunde an den Extremitäten sowie das Fehlen eines nervenwurzelbezogenen neurologischen Defizits nachvollziehbar von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Produktions mitarbeiter aus (Urk. 8/14/85-92 S. 5 f. ). Der psychi atrische Gutachter Dr. C.___ beschrieb in einleuchtender Weise eine affektiv leicht depressiv gefärbte und im subklinischen Bereich liegende emotionale Reaktion respektive Anpassungsstörung aufgrund mehrerer psychosozialer Belastungen sowie eine emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliess ung, welche keine Einschränkung der Arbeits fähigkeit zur Folge haben (Urk. 3/3 S. 12, S. 14, S. 17 ). Die Expertise n erfüllen demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von ärztlichen Gut achten (BGE 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung grundsätzlich darauf abzustellen ist.

In diesem Sinne ging Dr. B.___ unter Hinweis auf altersentsprechende Normal befunde an den Extremitäten sowie das Fehlen eines nervenwurzelbezogenen neurologischen Defizits nachvollziehbar von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Produktions mitarbeiter aus (Urk. 8/14/85-92 S. 5 f. ). Der psychi atrische Gutachter Dr. C.___ beschrieb in einleuchtender Weise eine affektiv leicht depressiv gefärbte und im subklinischen Bereich liegende emotionale Reaktion respektive Anpassungsstörung aufgrund mehrerer psychosozialer Belastungen sowie eine emotionale Belastung durch Verlust der Arbeitsstelle durch Betriebsschliess ung, welche keine Einschränkung der Arbeits fähigkeit zur Folge haben (Urk. 3/3 S. 12, S. 14, S. 17 ). Die Expertise n erfüllen demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von ärztlichen Gut achten (BGE 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung grundsätzlich darauf abzustellen ist. 5.2.2 An dieser Beurteilung vermögen die Berichte der behandelnden A.___ -Fachpersonen und der Hausärztin nicht s zu ändern. Die im A.___ -Bericht vom 3. September 2020 ( Urk. 8/24/7-10 ) diagnostizierte mittelgradige depressive Episode ist nicht vollends nachvollziehbar, nachdem sich die A.___ -Fachpersonen im Wesentlichen auf den Hinweis auf eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung der Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit respek tive des Gedächtnis ses sowie eine Vergesslichkeit beschränkten (S. 2 Ziff. 2.4 ). Als Funktionseinschränkungen in psychischer Hinsicht wurden Konzentrations schwierigkeiten, eine mangelnde Ausdauer und ständige Müdigkeit genannt ( S. 3 Ziff. 3.4), wobei nicht näher dargelegt wurde, weshalb aufgrund dieser Limitie rungen in einer angepassten Tätigkeit – zumindest zu Beginn - eine Arbeits fähigkeit von lediglich zwei Stunden pro Tag zumutbar ist (S. 3 Ziff. 4.3). In den von den A.___ -Fachpersonen im Jahre 2020 ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen (Urk. 3/4 S. 4, S. 7, S. 10-14) fehlt sodann jegliche Begründung für die darin attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Was die A.___ -Stellungnahme vom 30. November 2020 betreffend die psychiatrische Expertise von Dr. C.___ (U rk. 3/6 ; vgl. auch Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 15 f f. ) betrifft, ist Folgendes zu bemerken: Ein Gutachten ist nicht stets in Frage zu stellen, bloss weil es zu anderen Einschätzungen als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurtei lung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärzt licher Interpretation entspringende Aspekte benennen. Diesbezüglich ist auf die unterschiedliche Natur von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag zu verwei sen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.3 mit weiteren Hinweisen). Solche Aspekte sind im hier zu beurteilenden Fall nicht ersichtlich und werden im Übrigen von den A.___ -Fachpersonen respektive dem Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Es ist schliesslich die Erfahrungs tatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

5.2.2 An dieser Beurteilung vermögen die Berichte der behandelnden A.___ -Fachpersonen und der Hausärztin nicht s zu ändern. Die im A.___ -Bericht vom 3. September 2020 ( Urk. 8/24/7-10 ) diagnostizierte mittelgradige depressive Episode ist nicht vollends nachvollziehbar, nachdem sich die A.___ -Fachpersonen im Wesentlichen auf den Hinweis auf eine depressiv-resignierte Stimmung, eine Verlangsamung der Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit respek tive des Gedächtnis ses sowie eine Vergesslichkeit beschränkten (S. 2 Ziff. 2.4 ). Als Funktionseinschränkungen in psychischer Hinsicht wurden Konzentrations schwierigkeiten, eine mangelnde Ausdauer und ständige Müdigkeit genannt ( S. 3 Ziff. 3.4), wobei nicht näher dargelegt wurde, weshalb aufgrund dieser Limitie rungen in einer angepassten Tätigkeit – zumindest zu Beginn - eine Arbeits fähigkeit von lediglich zwei Stunden pro Tag zumutbar ist (S. 3 Ziff. 4.3). In den von den A.___ -Fachpersonen im Jahre 2020 ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen (Urk. 3/4 S. 4, S. 7, S. 10-14) fehlt sodann jegliche Begründung für die darin attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Was die A.___ -Stellungnahme vom 30. November 2020 betreffend die psychiatrische Expertise von Dr. C.___ (U rk. 3/6 ; vgl. auch Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 15 f f. ) betrifft, ist Folgendes zu bemerken: Ein Gutachten ist nicht stets in Frage zu stellen, bloss weil es zu anderen Einschätzungen als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurtei lung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärzt licher Interpretation entspringende Aspekte benennen. Diesbezüglich ist auf die unterschiedliche Natur von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag zu verwei sen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.3 mit weiteren Hinweisen). Solche Aspekte sind im hier zu beurteilenden Fall nicht ersichtlich und werden im Übrigen von den A.___ -Fachpersonen respektive dem Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Es ist schliesslich die Erfahrungs tatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Zusammenhang mit den Berichten von Dr. Z.___ vom 10. August 2020 und vom 26. Nov ember 2020, in welchen unter anderem ein Riss des Innenmeniskus (Urk. 8/18/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) sowie eine Sacrum -Kontusion bei Synkope mit anschliessendem Sturz am 14. August 2020 erwähnt wurde n (Urk. 3/5 /1-2 S. 1), ist Folgendes festzuhalten: Die Kniebeschwerden bestanden bereits im Juni 2020 (Ur k. 8/17/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) und wurden im Rahmen der orthopädischen Unter suchung vom 29. Juni 2020 berücksichtigt, wobei der Beschwerdeführer damals über Probleme am linken Kniegelenk – beispielsweise beim Aufstehen nach Knien – berichtete und die Gutachterin insbesondere auch die unteren Extremitäten inklusive Knie klinisch untersucht e und dabei altersentsprechende Normal befunde feststellte (Urk. 8/14/85-92 S. 2, S. 4, S. 7 ). Die Hausärztin erwähnte sodann im Zusammenhang mit den Kniebeschwerden eine Einschrän kung beim Gehen (insbesondere Treppengehen; Urk. 3/5 /1-2 S. 2), was zumindest die Ausübung einer angepassten Tätigkeit nicht automatisch ausschliesst. Betref fend die Sacrum -Kontusion vom 14. August 2020 ist vorerst zu bemerken, dass der V ersicherte ebenfalls bereits am 2 9. Juni 2020 über Schmerzen am Kreuzbein geklagt hatte ( Urk. 8/14/85-92 S. 2). G emäss dem MRI vom 27. August 2020 (Urk. 3/ 5/3-4 S.1) zeigte sich eine unauffällige Darstellung des Sacrums ohne Fraktur, Fissur, degenerative Veränderungen und Stressreaktion. Im Weiteren präsentierten sich lediglich mehrsegmentale leichte degenerative Veränderungen ohne schwere Stenosierung und ohne Kompression neurogener Strukturen sowie subtile ödematöse Veränderungen an der Massa lateralis sacralis rechts anterior kranial und ohne erosive andersartige postentzündliche Veränderungen (vgl. auch den Vorbefund vom 1. Juni 2019, Urk. 8/18/19). Eine wie vom Neuro chiru r gen am 4. Februar 2020 erwähnte klare bilaterale S1-Kompression (Urk. 8/18/11-12 S. 1) wurde im besagten MRI nicht befundet. Eine neurologische Abklärung zeigte sodann keine zentrale Ursache für die Synkope vom 14. August 2020 und Letztere erfolgte gemäss der Hausärztin am ehesten im Rahmen einer Orthostase (Urk. 3/5/1-2 S. 2). Vor diesem Hintergrund ist die von der Hausärztin am 26. November 2020 in rheumatologischer Hinsicht attestierte Arbeitsun fähigkeit von 100 % nicht nachvollziehbar, da insbesondere Hinweise auf eine relevante und länger andauernde Veränderung der gesundheitlichen Situation im Anschluss an die orthopädische Begutachtung fehlen und Dr. Z.___ nicht darlegte, weshalb in einer angepassten Tätigkeit nicht zumindest ein teilzeitlic her Arbeitseinsatz möglich ist. Nichts anderes folgt aus den von der Hausärztin ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen, in welchen sie ohne weitere Begrün dung von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (Urk. 3/4 S. 1-3, S. 5-6, S. 8-9, S. 15-18 ; vgl. auch Urk. 1 S. 4 Ziff. 10 ). Im Übrigen ist auch hier daran zu erinnern, dass Hausärzte und Hausärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

Im Zusammenhang mit den Berichten von Dr. Z.___ vom 10. August 2020 und vom 26. Nov ember 2020, in welchen unter anderem ein Riss des Innenmeniskus (Urk. 8/18/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) sowie eine Sacrum -Kontusion bei Synkope mit anschliessendem Sturz am 14. August 2020 erwähnt wurde n (Urk. 3/5 /1-2 S. 1), ist Folgendes festzuhalten: Die Kniebeschwerden bestanden bereits im Juni 2020 (Ur k. 8/17/1-7 S. 2 Ziff. 2.1) und wurden im Rahmen der orthopädischen Unter suchung vom 29. Juni 2020 berücksichtigt, wobei der Beschwerdeführer damals über Probleme am linken Kniegelenk – beispielsweise beim Aufstehen nach Knien – berichtete und die Gutachterin insbesondere auch die unteren Extremitäten inklusive Knie klinisch untersucht e und dabei altersentsprechende Normal befunde feststellte (Urk. 8/14/85-92 S. 2, S. 4, S. 7 ). Die Hausärztin erwähnte sodann im Zusammenhang mit den Kniebeschwerden eine Einschrän kung beim Gehen (insbesondere Treppengehen; Urk. 3/5 /1-2 S. 2), was zumindest die Ausübung einer angepassten Tätigkeit nicht automatisch ausschliesst. Betref fend die Sacrum -Kontusion vom 14. August 2020 ist vorerst zu bemerken, dass der V ersicherte ebenfalls bereits am 2 9. Juni 2020 über Schmerzen am Kreuzbein geklagt hatte ( Urk. 8/14/85-92 S. 2). G emäss dem MRI vom 27. August 2020 (Urk. 3/ 5/3-4 S.1) zeigte sich eine unauffällige Darstellung des Sacrums ohne Fraktur, Fissur, degenerative Veränderungen und Stressreaktion. Im Weiteren präsentierten sich lediglich mehrsegmentale leichte degenerative Veränderungen ohne schwere Stenosierung und ohne Kompression neurogener Strukturen sowie subtile ödematöse Veränderungen an der Massa lateralis sacralis rechts anterior kranial und ohne erosive andersartige postentzündliche Veränderungen (vgl. auch den Vorbefund vom 1. Juni 2019, Urk. 8/18/19). Eine wie vom Neuro chiru r gen am 4. Februar 2020 erwähnte klare bilaterale S1-Kompression (Urk. 8/18/11-12 S. 1) wurde im besagten MRI nicht befundet. Eine neurologische Abklärung zeigte sodann keine zentrale Ursache für die Synkope vom 14. August 2020 und Letztere erfolgte gemäss der Hausärztin am ehesten im Rahmen einer Orthostase (Urk. 3/5/1-2 S. 2). Vor diesem Hintergrund ist die von der Hausärztin am 26. November 2020 in rheumatologischer Hinsicht attestierte Arbeitsun fähigkeit von 100 % nicht nachvollziehbar, da insbesondere Hinweise auf eine relevante und länger andauernde Veränderung der gesundheitlichen Situation im Anschluss an die orthopädische Begutachtung fehlen und Dr. Z.___ nicht darlegte, weshalb in einer angepassten Tätigkeit nicht zumindest ein teilzeitlic her Arbeitseinsatz möglich ist. Nichts anderes folgt aus den von der Hausärztin ausgestellten Arbeitsunfähigkeits z eugnissen, in welchen sie ohne weitere Begrün dung von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (Urk. 3/4 S. 1-3, S. 5-6, S. 8-9, S. 15-18 ; vgl. auch Urk. 1 S. 4 Ziff. 10 ). Im Übrigen ist auch hier daran zu erinnern, dass Hausärzte und Hausärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 5. 2. 3 Was den Einwand des Beschwerdeführers angeht, die Beschwerdegegnerin habe zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der behandelnden Ärzte eingeholt oder konsultiert (Urk. 1 S. 4 Ziff. 9), ist Folgendes zu bemerken: Die Beschwerde gegnerin forderte – nachdem sie beim Krankentaggeldversicherer die entspre chende Krankenakte eingeholt hat te -, die Hausärztin und den behandelnden Psychiater zur Einreichung der medizinischen Berichte auf (Urk. 8/15-16), wobei ihr der hausärztliche Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7) bei Erlass der leistungsabweisenden Verfü gung vorlag (vgl. Urk. 8/21/2). Von der psychiat rischen Expertise von Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (Urk. 3/3) und vom A.___ -Bericht vom 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) hatte die Beschwerdegegnerin zwar erst nach dem 30. Oktober 2020 Kenntnis, was indes – wi e bereits dargelegt (vgl. E. 5. 2.1 ) -, nichts daran ändert, dass beim Beschwerdeführer keine orthopä dischen und psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf ähig keit vorliegen. Im Weiteren geht auch der Hinweis des Beschwerdeführers ins Leere, bei den Gutachten der Dres. B.___ und C.___ handle es sich um partei liche Aussagen der vom Krankentaggeldversicherer beauftragten Ärzte (Urk. 1 S. 5 Ziff. 12). Die in Frage stehenden Expertisen wurden von externen Spezial ärzten eingeholt, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersu chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatteten und bei der Erörte rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangten, weshalb diesen Gutach ten volle Beweiskraft zukommt (BGE 125 V 351 E. 3b / bb ; vgl. auch E. 1.4). In diesem Zusammenhang ist darauf hin zu weisen, dass selbst bei versicherungs internen Ärzten und Ärztinnen der Umstand, dass die betreffende Person in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht automatisch auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen lässt und es vielmehr besonderer Umstände bedarf, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3.b / ee ).

5. 2. 3 Was den Einwand des Beschwerdeführers angeht, die Beschwerdegegnerin habe zu keinem Zeitpunkt die Unterlagen der behandelnden Ärzte eingeholt oder konsultiert (Urk. 1 S. 4 Ziff. 9), ist Folgendes zu bemerken: Die Beschwerde gegnerin forderte – nachdem sie beim Krankentaggeldversicherer die entspre chende Krankenakte eingeholt hat te, die Hausärztin und den behandelnden Psychiater zur Einreichung der medizinischen Berichte auf (Urk. 8/15-16), wobei ihr der hausärztliche Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7) bei Erlass der leistungsabweisenden Verfü gung vorlag (vgl. Urk. 8/21/2). Von der psychiat rischen Expertise von Dr. C.___ vom 30. Juni 2020 (Urk. 3/3) und vom A.___ -Bericht vom 3. September 2020 (Urk. 8/24/7-10) hatte die Beschwerdegegnerin zwar erst nach dem 30. Oktober 2020 Kenntnis, was indes – wi e bereits dargelegt (vgl. E. 5. 2.1 ) -, nichts daran ändert, dass beim Beschwerdeführer keine orthopä dischen und psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf ähig keit vorliegen. Im Weiteren geht auch der Hinweis des Beschwerdeführers ins Leere, bei den Gutachten der Dres. B.___ und C.___ handle es sich um partei liche Aussagen der vom Krankentaggeldversicherer beauftragten Ärzte (Urk. 1 S. 5 Ziff. 12). Die in Frage stehenden Expertisen wurden von externen Spezial ärzten eingeholt, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersu chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatteten und bei der Erörte rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangten, weshalb diesen Gutach ten volle Beweiskraft zukommt (BGE 125 V 351 E. 3b bb ; vgl. auch E. 1.4). In diesem Zusammenhang ist darauf hin zu weisen, dass selbst bei versicherungs internen Ärzten und Ärztinnen der Umstand, dass die betreffende Person in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht automatisch auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen lässt und es vielmehr besonderer Umstände bedarf, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3.b ee ). 5. 2.4 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer im massgebenden Zeit punkt in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war und mithin keine rentenbegründende Invalidität vorlag. In Anbetracht der beweiskräftigen medizi nischen Grundlagen sind von weiteren Untersuchungen keine anderen ent scheid relevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist ( antizi pierte B eweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3). An diesem Ergebnis würde sich nichts ändern, wenn gestützt auf den hausärztlichen Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7 S. 6 Ziff. 4.2) von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen würde. G estützt auf den Einkommensvergleich – bei welchem sowohl das Validen- ( wegen der Betriebsschliessung, Urk. 8/11 S. 3) als auch das Invalideneinkommen aufgrund der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebenen Lohnstrukturerhebungen zu ermitteln wäre n – und unter Berücksichti gung eines (im vorliegenden Fall nicht gerechtfertigten) maximalen Leidensab zugs von 25 % resultierte ein rentenaus s chliessender Invaliditätsgrad von unter 40 % (vgl. E. 1.3).

5. 2.4 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer im massgebenden Zeit punkt in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war und mithin keine rentenbegründende Invalidität vorlag. In Anbetracht der beweiskräftigen medizi nischen Grundlagen sind von weiteren Untersuchungen keine anderen ent scheid relevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist ( antizi pierte B eweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3). An diesem Ergebnis würde sich nichts ändern, wenn gestützt auf den hausärztlichen Bericht vom 10. August 2020 (Urk. 8/18/1-7 S. 6 Ziff. 4.2) von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen würde. G estützt auf den Einkommensvergleich – bei welchem sowohl das Validen- ( wegen der Betriebsschliessung, Urk. 8/11 S. 3) als auch das Invalideneinkommen aufgrund der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebenen Lohnstrukturerhebungen zu ermitteln wäre n – und unter Berücksichti gung eines (im vorliegenden Fall nicht gerechtfertigten) maximalen Leidensab zugs von 25 % resultierte ein rentenaus s chliessender Invaliditätsgrad von unter 40 % (vgl. E. 1.3). In diesem Sinne ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist

In diesem Sinne ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dominic Steffen

Rechtsanwalt Dominic Steffen - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubSchleiffer Marais