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Trotz einer beherzten Attacke auf den Schlusskilometern hat der spanische Radprofi Alberto Contador bei der 67. Vuelta das Rote Trikot und den ersten Etappensieg seit Ablauf seiner Doping-Sperre verpasst.
In einem packenden Duell mit dem Gesamtführenden Joaquin Rodriguez (Katjuscha) gingen Contador nach 149,2 km von Palas de Rei zur Bergankunft in Puerto de Ancares im Sprint gegen seinen Landsmann die Kräfte aus.
Der 29-Jährige musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dritter wurde der Spanier Alejandro Valverde (Movistar), der Contadors Antritt nicht hatte folgen können.
In der Gesamtwertung wuchs Contadors Rückstand auf Rodriguez auf 22 Sekunden an. Der britische Mitfavorit und Tour-de-France-Zweite Christopher Froome (Sky) liegt auf Rang drei, zählte aber zu den Verlieren des Tages und steht mit 1:41 Minuten Rückstand unter Druck.
Wie erwartet hatte sich bereits früh eine Gruppe von Ausreissern abgesetzt, zu denen zunächst 16 Fahrer gehörten. Im Verlauf des Rennens, das das Peloton neben dem finalen Anstieg über vier weitere Bergwertungen führte, fiel die Führungsgruppe aber nach und nach auseinander.
Alberto Losada (Spanien/Katjuscha) wurde als letzter Fahrer rund drei Kilometer vor dem Ziel von den Favoriten gestellt.
Die 15. Etappe am Sonntag endet nach 186,5 von La Robla nach Lagos de Covadonga mit einer Bergankunft der höchsten Kategorie. Die Rundfahrt endet am 9. September traditionell in der Hauptstadt Madrid.