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Höngg
Öis liit Höngg am Herze!
Höngg
Zwischen 500 und 700 a.C. bauten alamannische Einwanderer an der Stelle des späteren Dorfes eine erste Siedlung. Diese lebte zunächst ausschliesslich von Ackerbau und Viehzucht zur Selbstversorgung. Später kamen einige Fischer am Limmatufer hinzu, sowie einige Handwerker im Dorf. Seit spätestens etwa 1300 (erste urkundliche Erwähnung 1318) pflanzten die Höngger an den ganzen sonnigen Hängen zwischen Limmat und Waldrand Reben; bis gegen 1900 blieb der Weinbau für Höngg wichtigster Erwerbszweig, also mindestens 600 Jahre lang. Um 1934 wurde Höngg in die Stadt Zürich eingemeindet. Gleichzeitig entwickelte sich der Rebbau immer mehr zurück und gleichzeitig wurden immer mehr neue Wohnungen gebaut. Wohnhäuser bedecken heute fast die ganze Fläche des Quartiers. Gewerbe und Industrie hatten immer eine geringe Bedeutung, mit Ausnahme der Spinnereien an der Limmat und der Kelterei und Mosterei der Firma Zweifel, die heute die einzige Weinkelterei der Stadt Zürich betreibt. Höngg hat sich zum attraktiven Wohnquartier entwickelt.