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Die Wissenschaft hinter der Erektion - wie kommt der versteifte Penis zustande?
Mit Beginn der Pubertät bekommen die meisten Männer ihre erste Erektion. Umso interessanter ist es, sich mit dem dahinter liegenden Wirkungsprinzip zu befassen.
Im Penis befinden sich zwei Schwellkörper und eine Harnröhre . Die Schwellkörper befinden sich oben (wenn man auf den Penis hinunter sieht), die Harnröhre unten.
Die Schwellkörper lassen sich mit einer Art Schwamm vergleichen, der durch kleine Kammern miteinander verbunden ist. Im erschlafften Zustand befindet sich nur wenig Blut in diesen Gefäßen, da die Adern verengt sind.
Sobald der Mann jedoch sexuell erregt wird, öffnen sich diese Blutgefäße, sodass vermehrt Blut durch den Penis strömen kann. Durch Anschwellen der Schwellkörper versteift sich der Penis, sodass es zum Geschlechtsverkehr kommen kann.
Dieser komplexe Mechanismus wird auch durch die Hormone beeinflusst, die die nervale Versorgung der Schwellkörper koordinieren.
Welche Gründe kann eine erektile Dysfunktion haben?
Unter einer erektilen Dysfunktion oder einer Impotenz versteht man einen Zustand, bei dem der natürliche Körperprozess eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten behindert ist. Die Ursachen können sowohl körperlicher als auch mentaler Natur oder eine Kombination aus beidem sein.
So kann es zum Beispiel sein, dass das Gehirn aufgrund von neurologischen Erkrankungen wie einer multiplen Sklerose, Alzheimer oder Parkinson nicht in der Lage ist, dem Penis die richtigen Signale zu senden.
Ein weiterer möglicher Grund besteht in einer unzureichenden Blutzufuhr zum Penis. Auch hier spielen körperliche Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislaufstörungen, hohe Cholesterinwerte oder Diabetes eine entscheidende Rolle.
Doch auch psychische Faktoren wie zum Beispiel Stress, Sorgen oder die Angst beim Sex zu versagen, verringern die Erektionsfähigkeit.
Wie kann eine Impotenz behandelt werden?
Zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion sollten erst einmal die genauen Lebensumstände geklärt werden. In vielen Fällen kann es schon hilfreich sein, sich mehr Ruhe zu gönnen oder vermehrt Sport zu treiben. Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Mannes und die Potenzkraft aus.
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