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Das BAKOM beteiligt sich an der Schweizer Initiative "Industrie 2025", die die Wettbewerbsfähigkeit des Werkplatzes Schweiz durch die Nutzung neuer Informationstechnologien und die Entwicklung der künstlichen Intelligenz stärken und fördern will. Für das BAKOM geht es darum festzustellen, welche Standards im Telekombereich für den Wandel in der Industrie relevant sind.
Die Plattform "Industrie 2025" wurde in der Schweiz auf Initiative des Schweizerischen Verbands der Telekommunikation (asut), Swissmem und swissT.net geschaffen. Sie ist Teil des Konzepts "Industrie 4.0", das durch die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) den Übergang von der Massenproduktion von "Standardprodukten" zur kundenindividuellen Produktion ermöglicht.
Diese als vierte industrielle Revolution bezeichnete Entwicklung erfordert Ressourcen, die auf Schweizer Ebene in den Zuständigkeitsbereich des BAKOM fallen. Das Amt stellt sicher, dass die notwendigen Adressierungselemente und Funkfrequenzen zur Verfügung gestellt werden können und vorschriftsgemäss genutzt werden. Darüber hinaus ist es zuständig für die Aufsicht über den Fernmeldeanlagenmarkt (einschliesslich vernetzter Gegenstände, Internet of Things IoT) und die elektromagnetische Verträglichkeit von elektrischen Geräten. Das BAKOM greift auch bei Störungen ein, um deren Quelle zu lokalisieren und sie zu beseitigen. Schliesslich bildet das Amt das Bindeglied bei der Telekommunikationsnormung innerhalb der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation (CEPT) und des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen (ETSI).
Letzte Änderung 18.05.2018