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In der Schweiz erfolgen heute bereits 80 Prozent der Spenden nach dieser Methode.
Einige Tage vor der eigentlichen Spende werden dem Spender Wachstumsfaktoren (G-CSF) verabreicht, damit sich die Blutstammzellen im Knochenmark vermehren und in den Blutkreislauf abgegeben werden.
Die Entnahme erfolgt ohne Spitalaufenthalt in einem der drei Entnahmezentren Basel, Genf oder Zürich. An beiden Armen werden venöse Zugänge gelegt, damit das Blut von einem Arm aus durch einen sogenannten Zellseparator fliesst und über den zweiten Zugang wieder in den Körper zurückgelangt. Dabei werden nur die weissen Blutkörperchen und Blutstammzellen entnommen, das übrige Blut fliesst wieder zum Spender zurück. Darum entsteht kein nennenswerter Blutverlust. Der Vorgang dauert in der Regel drei bis sechs Stunden.
Der Spender kann das Entnahmezentrum üblicherweise noch am selben Tag verlassen und am nächsten Tag seine Arbeit wieder aufnehmen.
„Wenn ich bedenke, wie klein dieser Aufwand war im Vergleich dazu, was der Patient im Moment durchmacht, war es das Geringste, was ich machen konnte, um ihm zu helfen.“ Sarah Koch, Spenderin von peripheren Blutstammzellen.