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Die Vaudoise Versicherungen konnten 2012 ihren Reingewinn kräftig steigern, dies trotz geringeren Prämieneinnahmen. Hauptgrund für die guten Zahlen ist eine Verfünffachung des Anlagegewinns.
Dank eines hohen Gewinns auf ihren Anlagen haben die Vaudoise Versicherungen 2012 trotz deutlich tieferen Prämieneinnahmen als im Vorjahr den Gewinn steigern können. Zurückzuführen waren die Mindereinnahmen auf eine Reduktion des Angebots bei den Lebensversicherungsprodukten.
Angesichts des gegenwärtigen tiefen Zinsniveaus lohnen sich einige dieser Produkte für die Versicherungsgesellschaft nicht mehr. Die eingenommenen Prämien im Lebengeschäft gingen deshalb um rund einen Drittel auf 770,5 Millionen Franken zurück. Insgesamt fielen die Prämieneinnahmen mit 1,48 Milliarden Franken knapp 20 Prozent unter den Wert des Jahres 2011.
In ihrem Communiqué verweist die Vaudoise aber auf das Prämienwachstum in sämtlichen Zweigen des Sachversicherungsgeschäfts. Dieses betrug bei den Motorfahrzeugversicherungen 2,9 Prozent, bei den Unfallversicherungen 4 Prozent und bei den Kollektiv-Krankenversicherungen 5,4 Prozent.
Allerdings fiel die Schadenlast und der Verwaltungsaufwand im Verhältnis zu den Einnahmen (Combined Ratio) 2012 deutlich weniger gut aus als noch im Jahr davor. Weil gleichzeitig der Anlagegewinn von 91,5 Millionen Franken im Jahr 2011 auf 504,8 Millionen Franken im vergangenen Jahr stieg, konnte der Gewinn dennoch um rund 4 Prozent auf 122,2 Millionen Franken gesteigert werden.
(rcv/aho/sda)