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Diesen Sommer hatten wir aufgerufen, die Tempel und Paläste in China (hier) im Bestand des Schweizer Botanikers Albert Frey-Wyssling (1900-1988) zu ergänzen. Koni Kreis hatte bereits mit anderen Frey-Wyssling-Bildern gearbeitet und wünschte sich bei diesen spezifischen Bildern Unterstützung. Mit dem Bildcode-String China Dia_249 können 210 Bilder auf E-Pics Bildarchiv Online aufgerufen werden.
Nun, Koni Kreis hat sich der Bilder angenommen und 114 Bilder identifiziert. Hier folgen 10 Beispiele des Fotografen Schmid. Alle Bilder hatten im Original den Titel „Tempel und Paläste, China“ und sind mit 1926-1932 datiert.
Und nun lesen Sie selbst, was Koni Kreis alles ohne wirkliche Anhaltspunkte herausgefunden hat! Chapeau! Und tausend Dank von unserer Seite! Wer weiss, vielleicht schreibt uns Koni Kreis an dieser Stelle ja mal, wie er das gemacht hat?
Beim ersten Bild hat Koni Kreis folgendes recherchiert: „Peking, Jadeband- oder Gaoliang-Brücke beim Neuen kaiserlichen Sommerpalast. Der Brückentyp wird manchmal als chinesische Mondbrücke bezeichnet.“
Das folgende Bild zeigt die Majolika-Pagode im Xiangshan-Park in Peking. Auch die englische Bezeichnung liefert Koni Kreis: „Fragrant Hills Pagoda.“
Das nächste Bild bedarf einer längeren Ausführung von Koni Kreis: „Peking, Beim Neuen Sommerpalast, Alte Jadequelle und Yu Feng Pagode, westlich des Kunming-Sees. Mitte: Alte Jadequelle (Fontaine de Jade ancienne), links der Mitte: Yu Feng Pagode auf dem Yuquan-Hügel (Yu-chuan Shan). Ich könnte nicht sagen, ob der Brunnen (?) im Vordergrund heute (2019) noch existiert.“
Der folgende Pavillon steht beim beim Neuen Sommerpalast am Kunming-See und wird Zhichun-Pavillon bezeichnet. Der Blick führt entlang der Zugangsbrücke nach Westsüdwest (WSW).
Beim folgenden Bild hat Koni Kreis mit Hilfe anderer historischer Bilder das Ehrentor identifizieren können: „Peking, Ehrentor (Paifang / Pailou) ausserhalb des Chaoyangmen-Tors. Somit vor dem Chaoyangmen Osttor der Inneren Stadt. Siehe Historical Photographs of China auf www.hpcbristol.net der University of Bristol.“
Immer auch spannend ist, wenn der Bezug zu heute gemacht werden kann wie im folgenden Bild. Koni Kreis: „Peking, Lama-Tempel, Falun-Halle, Blick nach Nordnordwesten (NNW). Im heutigen (2019) Andingmen-Wohnbezirk, im Nordosten der alten Inneren Stadt von Peking.“
Die Halle des Himmelsgewölbes! Diese steht im Bezirk des Himmelstempels. Und wir erhaschen einen Blick von der Marmorterrasse nach Norden (N) gerichtet.
Schliesslich die Ming-Gräber am Seelenweg mit Säulen und Tierfiguren in Peking, Bezirk Changping. In Englisch werden die Bezeichnungen „Spirit Way oder Sacred Way“ verwendet, weiss Koni Kreis.
Die Bronzestatue des Schlafenden Buddha, im Wofo-Tempel in Peking. „Auch Tempel des Schlafenden Buddha genannt, heute auf dem Gelände des 1956 gegründeten Botanischen Gartens von Peking“, so Koni Kreis.
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Vollständige Bildinformationen
Schmid: Peking, Drachenschildkröte bei der Halle der Höchsten Harmonie, in der Verbotenen Stadt, Blick nach Nordosten (NE), 1926-1932 (Dia_249-747, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000042613)