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Roger Federer (ATP 6) hinterliess bei seinem zweiten Auftritt in Melbourne einen starken Eindruck. Erstmals seit 2004 spielte er nicht auf dem Centre Court, sondern in der Hisense-Arena, bei der wegen der extremen Hitze das Dach geschlossen wurde. «Dies war sicher besser für das Niveau des Spiels», sagte Federer nach der Partie. Unter diesen Bedingungen fühlte sich der 17-fache Grand-Slam-Sieger sichtlich wohl.
Zwar war Blaz Kavcic (ATP 99) kein echter Gradmesser für den vierfachen Australian-Open-Sieger. Doch der Baselbieter zeigte sich vorab in den ersten beiden Sätzen hoch konzentriert und nutzte 6 von 11 Breakchancen (im 1. Spiel hatte er lediglich 4 von 17 Chancen verwertet).
Makelloser Auftakt bei Federer
Im 1. Duell mit dem 26-jährigen Slowenen wählte Federer zum Auftakt das Returnspiel. Diese Taktik ging mit einem Break gleich zu Beginn perfekt auf. Überhaupt begann der Schweizer überzeugend. Er machte im 1. Satz 8 von 8 Punkten am Netz, schlug 17 Winner und geriet bei eigenem Aufschlag nie in Gefahr.
Die ersten Breakbälle musste er Kavcic erst im 2. Durchgang zugestehen. Mit einer Doppelbreak-Führung im Rücken gab Federer beim Stand von 3:0 das erste Mal seinen Service ab. Doch dies sollte das einzige Mal bleiben. Im Gegenzug breakte er den Slowenen zwei weitere Male und brachte den 2. Satz damit nach 28 Minuten mit 6:1 ins Trockene.
Steigerung bei Kavcic im 3. Satz
Erst im 3. Satz fand Kavcic besser ins Spiel und erzwang ein Tie-Break. In der Kurzentscheidung bekundete Federer zunächst Mühe und geriet mit 0:3 in Rückstand. Der 32-Jährige zog den Kopf aber aus der Schlinge und stellte nach 107 Minuten den Einzug in die 3. Runde sicher. «Kavcic servierte besser und ich konnte die Partie nicht ganz souverän zu Ende spielen. Ich bin froh, dass ich in 3 Sätzen durchgekommen bin», analysierte Federer.
Am Samstag gegen Gabaschwili
Nun trifft der Schweizer auf Teimuras Gabaschwili (ATP 79), der überraschend den Spanier Fernando Verdasco (ATP 33) in 5 Sätzen eliminierte. Gegen den Russen spielte Federer bislang ein Mal: 2007 behielt der Baselbieter in Runde 1 in Wimbledon klar die Oberhand.