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Angesichts der sich stetig weiter ausbreitenden Tierseuche müssten die bisherigen Krisenstrukturen und die getroffenen Entscheidungen offensichtlich deutlich verbessert werden, schreibt der DBV in einer Mitteilung. Die Entwicklung zeige, dass in den betroffenen Bundesländern Brandenburg und Sachsen wirkungsvollere und konsequentere Massnahmen nötig seien, um die Seuche zu stoppen und zurückzudrängen.
Als wichtigste Elemente nennt der DBV koordinierte und konsequente Entnahmen von Wildschweinen entlang der polnischen Grenze und der unverzügliche Aufbau eines zweiten Schutzzaunes. Aufgrund des enormen und dauerhaft zu erwartenden Seuchendrucks von polnischer Seite, müssten getroffenen Bekämpfungsmassnahmen über Jahre hinweg mit entsprechendem personellem und finanziellem Umfang sowie Ausdauer installiert werden, heisst es weiter.
Alle Schweinehalter seien darüber hinaus angehalten, ihre Biosicherheitsmassnahmen regelmässig zu überprüfen. Tierhaltungen von Kleinsttierhaltern müssten gegebenenfalls gegen Entschädigung beendet werden. Ferner sei es dringend erforderlich, angemessene Vermarktungsmöglichkeiten für Schweinehalter in den Restriktionszonen zu finden oder adäquate Entschädigungsregelungen vorzusehen.