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- « Overall, the number of AMI patients in the two post-ban years was 21% lower than in the two pre-ban years. »
- « The reduction in the number of patients with AMI was most pronounced in non-smokers (…). »
- « During the corresponding time period, no similar decrease in the incidence of AMI was observed in Lucerne. No association was found between the magnitude of outdoor air pollution and the incidence of AMI (…) The use of lipid-lowering drugs increased similarly in Graubünden and Lucerne. »
- Les serveurs non fumeurs inhalent en moyenne 1,4 équivalents-cig. par jour (étude CHUV), soit plus qu’une cartouche (200 cig.) par an.
- Les restaurants avec fumoirs séparés sont souvent plus pollués que le seuil d’alerte aux particules ﬁnes (étude Cains et al.)
- La plupart de la population semble ignorer ces niveaux de toxicité (consultations Dr Tango en tabacologie).
- Das nichtrauchende Personal inhaliert im Durchschnitt 1,4 Zigarette pro Tag (Studie CHUV, d.h. mehr als eine Stange (200 Zigaretten) pro Jahr.
- Die Gaststätten mit separaten Rauchlokalen sind oft mehr verseucht als die Alarmstelle von Partikelteilchen (Studie Cains, et al.).
- Die Mehrheit der Bevölkerung scheint diese Höchstwerte von Giftigkeit nicht zu kennen (Gutachten Dr. Tango für Tabakologie).
- Il personale non fumatore inala in media l’equivalente di 1.4 di sigaretta al giorno (Studio CHUV), cioè più di una stecca (200 sigarette) all’ anno.
- L’inquinamento nei ristoranti con spazi fumatori separati supera spesso il livello- soglia di tolleranza delle particelle fini (Studio Cains et al.).
- La maggior parte della popolazione sembra ignorare questi livelli di tossicità (Consulenze Dott. Tango in tabaccologia).
Taux de particules polluantes PM 10 [μg/m 3 ] dans les espaces fumeurs, non-fumeurs séparés (1-12) et non-séparés (13-17).
Anteilswert von Verschmutzungspartikeln PM 10 [3 μg/m] in den Rauchlokalen, getrennt von Nichtrauchern (1-12) und nicht getrennt (13-17).
Tasso di particelle contaminanti PM 10 [3 μg/m] negli spazi fumatori, non-fumatori separati, (1-12) e non separati (13-17).
Demande d’adhésion au Comité de soutien à l’initiative. Antrag dem Unterstützungskomitee beizutreten. Richiesta di adesione al Comitato di sostegno all’iniziativa.
Les membres du Comité de soutien collaborent librement et de quelque façon que ce soit à la réalisation du but poursuivi par le Comité d’initiative, mais s’interdisent de parler ou d’agir au nom de celui-ci, et s’engagent à éviter toute confusion entre les 2 entités.
Die Mitglieder des Unterstützungskomitees arbeiten unabhängig und in der Weise zusammen um das vom Initiativkomitee verfolgten Ziel zu verwirklichen, ohne sich jedoch zu erlauben in seinem Namen zu sprechen oder zu handeln und verpflichten sich jegliches Missverständnis diesbezüglich unter den beiden Komitees zu vermeiden.
I membri del Comitato di sostegno collaborano liberamente e in qualunque modo che si voglia alla realizzazione dello scopo perseguito dal Comitato per l’iniziativa, ma non sono autorizzati a parlare o ad agire a nome di quest’ultimo e si impegnano a evitare qualunque confusione fra le due entità.
Ligue suisse contre la fumée passive
CCP 17-728520-6
C.P. 282
1211 Genève 4
Schweizerische Liga gegen das Passivrauchen
Postscheckkonto 17-728520-6
C.P. 282
1211 Genf 4
Lega svizzera contro il fumo passivo
Conto Corrente Postale 17-728520-6
C.P. 282
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Donation / Spende / Dono
« Ligue suisse contre la fumée passive » est une association conforme à l’art.60 du code civil. Conformément à ses statuts, elle ne poursuit aucun but lucratif. Elle est libre de toute attache politique, religieuse ou idéologique.
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☎ 079 934 84 61
« Schweizerische Liga gegen das Passivrauchen » ist ein Verein im Sinne von Art. 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Statutengemäss verfolgt er keine kommerziellen Ziele. Der Verein ist frei von jeglicher politischer, religiöser oder ideologischer Bindung.
Schweizerische Liga gegen das Passivrauchen
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« Lega svizzera contro il fumo passivo » è un’associazione ai sensi dell’art. 60 del Codice civile. Conformemente al suo statuto, non persegue alcun scopo di lucro. E’ libera da ogni legame politico, religioso o ideologico.
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EIDGENÖSSISCHE VOLKSINITIATIVE
Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen
Für einen effektiv wirksamen und nicht diskriminierenden Schutz gemäss den Normen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
1. Passivrauchen
In der Schweiz tötet das Passivrauchen täglich 3 Nichtraucher, ungefähr 1000 Personen im Jahr, d.h. dreimal mehr als durch Verkehrsunfälle.
Der sofortige Tod eines Säuglings, der dem Passivrauchen ausgesetzt ist, wird in unserem Land auf 40 Fälle pro Jahr eingeschätzt (Revue Pediatrics: mars 2005).
Ein Nichtraucher erliegt dem passiven Tabakgenuss auf 8 Raucher wegen ihrem eigenen Tabakkonsum; d.h. laut der WHO 600 000 und 5 Millionen Tote im Jahr in der Welt.
2. Ein weit unterschätztes Risiko
Die Tabakindustrie stützt sich ursprünglich auf wissenschaftlichen Betrug (Sache Rylander in der Schweiz vom Bundesgericht verurteilt und als wissenschaftlicher Betrug wie nie zuvor qualifiziert) im Rahmen von zahlreichen Desinformationskampagnen in welchen sie während mehr als 30 Jahren versucht haben, die Öffentlichkeit und die Behörden über die Schädlichkeit des Passivrauchens zu täuschen.
Unsere Bevölkerung bezahlt heute mit ihrer Gesundheit für die verspätete Einführung von Schutzmassnahmen.
Laut der WHO „ist auf wissenschaftlichen Grundlagen genau festgehalten, dass sich dem Passivrauchen aussetzen Krankheit, Behinderung und Tod mit sich bringt“ (Rahmenvertrag für die Kontrolle des Tabakgenusses, Art. 8, Abschnitt 1).
Das Passivrauchen ist die Ursache von Herz- und Gefässbeschwerden, von Lungen- und Kieferkrebs, von Lungenerweiterung; es verursacht und verschlimmert Allergien und kann schwere Asthmaanfälle bei den Rauchern hervorrufen.
Die Aussetzung von Passivrauchen während der Mutterschaft hat Frühgeburten und schwere Effekte auf die Gesundheit des Neugeborenen zur Folge.
Das Personal von öffentlichen Lokalen, das dem Passivrauchen am meisten ausgesetzt ist, sieht eine Zunahme von mehr als 50% der Risiken von Lungenkrebs und Herzgefässkrankheiten.
3. Für wirkliche Massnahmen der öffentlichen Gesundheit
Unsere Initiative gründet auf den Empfehlungen des Rahmenvertrages der WHO im Kampf gegen den Tabak. Dieser von der Schweiz unterzeichnete Vertrag ist die erste internationale Vereinbarung öffentlicher Gesundheit, welcher 168 Staaten beigetreten sind.
Die Massnahmen, die sie empfiehlt, garantieren wahren Schutz der Öffentlichkeit und des Personals, ohne Diskriminierungen, im Gegensatz zu der kürzlich vom eidgenössischen Parlament adoptierten.
Das eidgenössische Gesetz, total unzulänglich, respektiert bei weitem nicht die von unserem Land eingegangenen Verpflichtungen im Rahmen der Vereinbarung der WHO.
Sie verursacht die hauptsächliche Konsequenz einer Diskriminierung unter zwei Kategorien von Personal, eine ohne Schutz am Arbeitsplatz, trotz der Risiken, denen es ausgesetzt ist.
Nebst seiner Unwirksamkeit und Bürokratie, die sie verursacht, bewirkt das Bundesgesetz auch ein Missverhältnis des Wettbewerbs unter den öffentlichen Lokalen, die verschiedenen Verwaltungsverordnungen unterstehen.
Ein Gesundheitsgesetz muss alle Bürger ohne Diskriminierung und mit besonderer Aufmerksamkeit der Schwächsten der Bevölkerung erfassen, nämlich der schwangeren Frauen und Kindern im Allgemeinen, älteren Personen, Kranken oder Herz- und Lungenpatienten und anderen Personen mit Allergien sowie Angestellten im Bereich des Gastgewerbes.
4. Die Situation in Europa und die Vorteile der Schutzmassnahmen
Die Schweiz ist sehr verspätet verglichen mit anderen Ländern in Europa. Die von der Initiative empfohlenen Massnahmen werden seit mehreren Jahren schon gänzlich angewandt in Irland, Schottland, Wales, England, Schweden, Norwegen usw. Sogar in Italien und in Frankreich sind schon wirksame Schutzmassnahmen gegen das Passivrauchen getroffen worden.
In allen Ländern verursachte die Einsetzung dieser Massnahmen sofort eine verblüffende Verminderung von ungefähr 20% von Infarkten sowie eine allgemeine Verminderung der Krankheitsursachen und konsekutive Sterblichkeit infolge von Passivrauchens und Tabakkonsums.
Man hat auch eine globale Verminderung von Tabakkonsum und eine verminderte Animierung zum Rauchen bei den Jungen konstatiert.
Es wurde keine Verminderung des Umsatzes der Gaststätten infolge der Einführung von diesen Massnahmen in Europa festgestellt. Im Gegenteil, in allen Ländern, in welchen Studien aufgrund der Steuererklärungen der öffentlichen Betriebe gemacht wurden, hat man eine Zunahme des Geschäftsumsatzes festgestellt.
Es ist nützlich in Erinnerung zu rufen, dass in der Schweiz 73% der Bevölkerung Nichtraucher sind und dass aufgrund einer vom Bundesamt für öffentliche Gesundheit beauftragten Studie der Universität Zürich mehr als 25% der Bevölkerung verzichtet, öffentliche Lokale zu betreten, um sich nicht dem Passivrauchen auszusetzen.
5. Rauchlokale sind keine Lösung
Rauchlokale, wenn auch ohne Bedienung, bleiben eine Quelle innerer Verseuchung (Studie im Magazin BMC public health 27.10.2006).
Sie fördern Ungleichheit und Diskriminierung unter den öffentlichen Lokalen.
Zudem sind sie ein ökologischer Unsinn wegen der Verschwendung, die ihre Technologie verursacht.
Die Rauchlokale dienen nur den Interessen der Tabakindustrie, da sogar die Raucher mehrheitlich gegen ihre Anwendung sind (siehe Boykott der Raucherabteile der SBB).
Betrifft die eidgenössische Volksinitiative: “Schutz der Gesundheit gegen das Passivrauchen“: für einen wirklich wirksamen Schutz, ohne Diskriminierung und gemäss den Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
(Letzter Abgabetermin für die Unterschriftenblätter: 1. November 2013).
Sehr geehrte Damen und Herren!
Selbst in der heutigen Zeit gibt es immer noch Angestellte in Restaurations- und Hotelbetrieben, die von Schutzmassnahmen gegen die toxische Wirkung des Passivrauchens völlig ausgeschlossen sind. Darüber hinaus werden sie sogar noch verpflichtet, eine Erklärung zu unterzeichnen, die ihre Arbeitgeber von der Verantwortung für die aus dieser Gefährdung entstehenden Gesundheitsschäden freispricht. Im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt sehen sich die Angestellten dieses Erwerbszweiges daher einem beträchtlich gestiegenen Risiko von Herz- und Lungenkrankheiten ausgesetzt (Referenz 1).
Neuesten Studien zufolge (Referenz 2) atmen Angestellte eines Gaststättenbetriebes mit separatem Raucherbereich ungewollt trotzdem immer noch den Rauch von durchschnittlich eineinhalb Zigaretten pro Tag beziehungsweise zweieinhalb Stangen pro Jahr ein, was wiederum die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer seit langem getätigten Feststellung bestätigt, Raucherbereiche seien mitverantwortlich für die Luftverunreiningung innerhalb von Gebäuden. Angestellte solcher Betriebe werden also mit der Zeit selbst zu “kleinen Rauchern“. Nicht nur verdreifachen sie damit ihr Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben; das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, verdreifacht sich bei Männern und verfünffacht sich bei Frauen (Referenz 3).
Diese Form von Diskriminierung besteht seit dem Inkraftreten der augenblicklich geltenden, jedoch völlig unzureichenden eidgenössischen Gesetze gegen das Passivrauchen, die in keiner Weise den in der internationalen Vereinbarung der WHO festgelegten wissenschaftlichen Erkentnissen Rechnung tragen. Angesichts einer solchen Lage, der unzureichenden Auswirkungen der aktuellen Gesetze auf die öffentliche Gesundheit sowie der bereits erzielten Erfolge im Rahmen der Genfer (“Passivrauchen und Gesundheit“), Walliser, Freiburger und Neuenburger Volksinitiativen – allesamt auf dem selben Text beruhend – freuen wir uns daher, Ihnen einen wirkungsvollen Text für eine eidgenössische Volksinitiative vorlegen zu können.
Ziel ist es, eine momentan wirkungslose und ungerechte eidgenössische Gesetzgebung zu ändern, um damit einen optimalen Schutz aller Arbeiter und Angestellten, der Bevölkerung im Allgemeinen, sowie ihrer Mitglieder, die eines speziellen Schutzes bedürfen, im Besonderen, zu garantieren. Zu diesem Zwecke, und um zu verhindern, dass Fehlinterpretationen und Ausnahmeregelungen Tragweite und Wirksamkeit der Initiative abwerten oder sogar bekämpfen, haben wir vor allem vier Elemente identifiziert, die von der Lobby der Tabakindustrie in besonderer Weise in Frage gestellt oder mit Fehlinformationen belegt werden:
- Eine eindeutige Defnition dessen, was ein “geschlossener Raum“ ist (Paragraf 2, Buchstabe L).
- Der erweiterte Schutz besonders schutzbedürftiger Personen wie Kinder, ältere Menschen und Kranke (Paragraf 3, Buchstaben A, B und C).
- Eine limitierte Anzahl von eindeutig festgelegten Ausnahmeregelungen, die lediglich für dauerhaft bewegungseingeschränkte Personen gelten sollen (Paragraf 4, Buchstaben A und B).
- Ein klarer, zur Abschreckung dienender Strafenkatalog, der sich an den von der WHO vorgegebenen Zielen zur Wirksamkeit orientiert (Paragraf 5, Buchstaben A und B) / (Referenz 5).
Die Annahme dieser Vorschläge ist gleichbedeutend mit einer deutlichen Verbesserung des Schutzes der Gesamtbevölkerung gegen die toxische Wirkung des Passivrauchens und sollte es unserem Land erlauben, endlich die internationale Vereinbarung der WHO zum Schutz der Gesundheit gegen das Passivrauchen zu ratifizieren. In Ermangelung einer entsprechenden Gesetzgebung ist die Schweiz eines der letzten Länder, der dies bis jetzt noch nicht gelungen ist.
Wir sind nicht nur davon überzeugt, dass der Text dieser Initiative Ihren Erwartungen im Sinne der öffentlichen Gesundheit enspricht, sondern auch, dass er Ihre Unterstützung findet, in dem sie ihn in Ihrer Einrichtung, unter Ihren Mitgliedern und in Ihrem Umfeld verteilen. (Letzter Abgabetermin für die Unterschriftenblätter: 1. November 2013).
Wir möchten uns im Voraus bei Ihnen bedanken und Ihnen versichern, dass wir für Ihre Fragen, dem Ausloten einer möglichen Zusammenarbeit, sowie dem Zusenden der Unterlagen zum Sammeln von Unterschriften jederzeit zu Ihrer Verfügung stehen.
Für das Initiativkomité:
Jean Barth, Präsident
Referenzen:
- Hedley et collaborateurs: « Risks for heart disease and lung cancer from passive smoking by workers in the catering industry. » Toxicological Sciences, vol. 90(2), pages 539 à 548, 2006.
- Improved health of hospitality workers after a Swiss cantonal smoking ban. Article scientifique des Drs A.D. Durham et collaborateurs, publié dans Swiss Medical Weekly, édition du 22 décembre 2011, volume 141, page w13317, numéro d’indexation PMID 22252843. Texte sur http://www.smw.ch/content/smw-2011-13317/
- Health consequences of smoking 1-4 cigarettes per day. Article des Drs K. Bjartveit et collaborateurs, publié dans la revue scientifique Tobacco Control, édition d’octobre 2005, volume 14, fascicule 5, pages 315-20, numéro d’indexation PMID 16183982. Texte sur http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1748107/
- Organisation Mondiale de la Santé: « WHO Framework Convention on Tobacco Control. » Texte sur http://www.who.int/fctc/text_download/en/
- Organisation Mondiale de la Santé: « Directives sur la protection contre l’exposition à la fumée du tabac. » Dans: « Conférence des Parties à la Convention-cadre de l’OMS pour la lutte antitabac. » Texte sur http://www.who.int/fctc/cop/art%208%20guidelines_french.pdf