Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03406.jsonl.gz/1147

«Jacko wollte alles über Elefanten wissen»
VON H. ELIAS FRÖHLICH
ZÜRICH Michael Jackson und seine Kinder ganz privat die
Familie Knie gehört zu den wenigen, die Jacko als Papi erlebt haben. Direktor Franco Knie
exklusiv im BLICK über Jackos Blitzbesuch beim Circus Knie am Sonntagabend:
«In der Pause kam Michael mit seinen beiden Kindern in unseren
Wohnwagen. Sofort nahm er den Mundschutz ab. Seinem Gesicht sieht man die vielen
Operationen an. Vor allem der Nase. Da sind einige Pflästerchen drauf. Er trage die
Maske wegen der Mikroben und wegen des Sägemehl-Staubs im Zelt.
Michael ist eher schüchtern, aber sehr sympathisch. Am meisten interessierten ihn
die Elefanten. Auf seiner Ranch in Kalifornien hält er selber drei afrikanische Tiere. Er
wollte alles über die verschiedenen Charaktere von indischen und afrikanischen Elefanten
wissen.
Meinen Sohn fragte er, wie er es in der Manege schaffe, seinen Kopf unter den Fuss des
Elefanten zu halten. Ob er denn nie Angst habe.
Der dreijährige Prince Michael und die zweijährige Paris Michael scheinen völlig
normale Kinder zu sein. Paris weinte ein wenig, wohl deshalb, weil ihr zu warm war.
Jacko schimpfte mit ihr, sagte, sie solle ruhig sein. Uns erklärte er, die Kleine sei
eben sehr verwöhnt. Dabei entschuldigte er sich immer wieder.
Der kleine Prince zeigte mir stolz seine Schuhe. Prince ist blond, das Mädchen Paris
dunkelhaarig. Beide Kinder von Jacko sind aber weiss und haben blaue Augen.
Wir boten ihm Essen und Getränke an. «No, thank you»ú, sagte er höflich. Erst als
seine Kinder nach Popcorn fragten, ass er auch davon. Weil ihm mein Cousin Rolf vor
Jahren ermöglichte, Charlie-Chaplin-Witwe Oona in Vevey zu besuchen, hat Michael eine
Beziehung zur Familie Knie.
Michael war sofort einverstanden, dass wir Fotos für uns privat machten. Er
bestand aber darauf, dass die Bilder nicht veröffentlicht werden. Als wir ihm erzählten,
kürzlich sei Stéphanie von Monaco zu Besuch gewesen, wollte er unbedingt mit ihr
sprechen. Wir stellten ihre Nummer auf dem Handy ein. Die beiden redeten über ihr
Schweizer Zirkus-Abenteuer und freuten sich auf ein Treffen übermorgen in Monte Carlo.
Nach der Pause brachten die deutschen Bodyguards zuerst die Kinder ins Zelt zurück. Die
Kleinen waren mit Tüchern zugedeckt. Dann schlüpfte auch Michael im letzten Moment ins
Zelt. Die Musik spielte schon.»