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«Im Grunde schreibt Leila Aboulela immer wieder ihre eigene Geschichte.» (Neue Zürcher Zeitung) Leila Aboulela, geboren in Kairo, wuchs als Tochter einer ägyptischen Mutter und eines sudanesischen Vaters in Khartum, Sudan, auf. Sie studierte Ökonomie und Statistik an der dortigen Universität sowie Ökonomie und Politikwissenschaft in London. Ab 1990 war sie Dozentin und wissenschaftliche Assistentin in Aberdeen, Schottland, wo sie nach Jahren in Jakarta, Dubai, Abu Dhabi und Doha seit 2012 wieder lebt. Der Reichtum dieser Eindrücke und Erfahrungen spiegelt sich in der Vielfalt ihrer Figuren wieder. In dem Erzählband «anderswo, daheim» (Lenos 2022, aus dem Englischen von Irma Wehrli) befasst sich Aboulela mit den Herausforderungen internationaler und interkultureller Beziehungen und den toten Winkeln der Verständigung: Was passiert, wenn das «Anderswo» keine Heimat ist, doch das «Daheim» bereits fremd wirkt? Aboulela veröffentlichte bisher fünf Romane, zwei Erzählungsbände und Hörspiele, ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und in rund fünfzehn Sprachen übersetzt..
Moderation: Ana Sobral
Lesung: Armin Berger
Büchertisch: Paranoia City