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Foto: Juergen Faelchle / shutterstock
Das dritte Auge - 6 Tipps zur inneren Erleuchtung
Auch als Stirnchakra bekannt ist das dritte Auge ein Energiezentrum, das sich leicht über den Brauen mittig auf der Stirn befindet. Das dritte Auge wird in vielen Kulturen mit dem Göttlichen, mit Intuition
, Hellsichtigkeit und Empathie
in Verbindung gebracht. Ein offenes drittes Auge soll das Bewusstsein erweitern, die Wahrnehmung steigern und übersinnliche Fähigkeiten verleihen. Um das dritte Auge zu öffnen, bedarf es allerdings einiges.
Der Sitz der Seele
In der westlichen Welt heisst es, das dritte Auge stehe im Zusammenhang mit der Zirbeldrüse, die sich auf der Rückseite des Mittelhirns befindet. Diese zapfenförmige Drüse ist unter anderem für die Produktion des Schlafhormons Melatonin, aber auch der Abgabe von DMT (Dimethyltryptamin) verantwortlich. DMT ist ein Molekül, das als starker halluzinogener Neurotransmitter bekannt ist und im Schlaf, bei Visionen oder Nahtod-Erfahrungen vom Körper ausgeschüttet wird. Da die Zirbeldrüse ein bisschen aussieht wie ein Auge wird diese in vielen Kulturen und auch in der Wissenschaft als Fenster in eine andere Welt betrachtet. Rene Descartes, der bekannte französische Philosoph, beschrieb die Drüse sogar als "Sitz der Seele".
In jungen Jahren ist die Zirbeldrüse meist aktiver - davon gehen Wissenschaftler aus. Deshalb gibt es auch viele Theorien, die besagen, dass das dritte Auge bei Kindern in der Regel geöffnet ist. Sie sind intuitiv, treffen Entscheidungen aus dem Unterbewusstsein, haben eine starke Fantasie
und manchmal sogar imaginäre Freunde. Im steigenden Alter schliesst sich die Drüse allmählich. Alltagsstress, Anpassung, Gesellschaftliche Regeln führen dazu, dass man "rationaler" und "realistischer" wird. Auch Stress, schlechte Ernährung und ein ungesunder Lebensstil führen dazu, dass sich das dritte Auge schliesst.
Warum das dritte Auge aktivieren?
Um eine Verbindung mit der eigenen Seele herzustellen, muss das dritte Auge geöffnet werden. Kennen Sie das Gefühl, neben sich zu stehen, sich nicht entscheiden zu können? Fühlen Sie sich schwermütig, können sich schlecht an Neues gewöhnen und sich an bestimmte Gegebenheiten nicht erinnern? Sie leiden unter Stimmungsschwankungen oder Schlafschwierigkeiten?
Wenn ja, sind Sie vermutlich nicht im starken Kontakt mit Ihrer eigenen Stimme. Durch das Öffnen des dritten Auges schärfen Sie ihre Wahrnehmung und Intuition. Dadurch fällt es nicht nur leichter, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu artikulieren, sondern auch Empathie, seinen Mitmenschen gegenüber zu fühlen. Auch das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit werden durch das Öffnen des dritten Auges gestärkt. Ausserdem empfindet man mehr Selbstliebe und fühlt sich mehr im Einklang mit sich selbst. Auch Selbstregenerierungskräfte sollen durch das dritte Auge beeinflusst werden. Im Allgemeinen werden Menschen mit weit geöffnetem Dritten Auge als spirituelle Wesen wahrgenommen und nicht selten werden ihnen übersinnliche Fähigkeiten wie Gedankenlesen oder Hellsehen
nachgesagt.
Das dritte Auge öffnen
Das dritte Auge zu öffnen ist ein langfristiger Prozess, der viel Geduld und Übung braucht. Hier finden Sie sechs Tipps, die Ihnen auf Ihrem persönlichen Weg der Erleuchtung helfen:
Lernen Sie etwas Neues
Etwas Neues zu lernen hilft einem dabei, aus seiner Routine auszubrechen und ermöglicht neue Blickwinkel. Sie wollten schon immer mal klassischen Tanz oder eine neue Sprache erlernen? Wieso nicht? Tun Sie es! Durch das Herausbrechen aus der Komfortzone werden alte Gedanken- und Verhaltensmuster aufgebrochen und das Stirnchakra geöffnet.
Seien Sie kreativ!
Kreativität öffnet einem die Tür zu sich selbst. Dabei sollten Sie sich keinerlei Gedanken darum machen, ob das Resultat "gut" oder "schlecht" ist. Vielmehr geht es darum, den Verstand auszuschalten und Spass am Ausdruck zu haben.
Schreiben Sie Ihre Gefühle und Gedanken auf
Auch als "Journaling" bekannt, hilft das regelmässige Aufschreiben von Gedanken und Gefühlen dabei das eigene Innenleben zu reflektieren und zu verarbeiten. Erst durch das Aufschreiben wird einem manchmal erst bewusst, was für Gedanken sich im Kopf manifestiert haben und unbemerkt dort das dritte Auge blockieren. Das Aufschreiben fühlt sich nach einiger Zeit befreiend an - als ob man von altem Ballast loslässt.
Yoga und Meditation praktizierenYoga
und Meditation
sind wohl die bekanntesten Wege, das Stirnchakra zu öffnen. Yoga sorgt für den körperlichen Ausgleich und die Meditation schult den Geist und trainiert ihn. Man sollte versuchen, seine Gedanken während der Meditation nicht zu kontrollieren. Ist dies zu Anfang nicht möglich, kann ein Mantra dabei helfen, sich zu konzentrieren.
Wer achtsam ist, nimmt zu jedem Zeitpunkt bewusst wahr, was um ihn herum passiert und schenkt seinen Sinneseindrücken, Emotionen und Gedanken bewusst Beachtung. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, nicht wertend zu sein, sondern einfach nur zu beobachten und wahrzunehmen.
Seien Sie dankbar
Mit Dankbarkeit lässt sich das dritte Auge ebenfalls aktivieren. Wer dankbar ist, findet in der Regel mehr Dinge in seinem Leben, über die er sich freuen kann. Dankbare Menschen sind glücklicher und erfüllter und haben weniger Sorgen. Da Stress und Trauer das dritte Auge blockieren können, bietet eine dankbare Lebenseinstellung eine raffinierte Lösung, um die Lebensenergie mehr auf das dritte Auge, das Lebensenergiezentrum, zu lenken.
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