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Nach Auskunft von Theresa Wan Ng, Sprecherin der preisstiftenden Right Livelihood Foundation, ergab sich das Treffen kurzfristig, weil sich Conchita Wurst zur Präsentation ihres Buches in der schwedischen Hauptstadt gleichzeitig mit Nabagesera aufhält. Wan Ng charakterisierte das Treffen gegenüber der Nachrichtenagentur APA als informellen, privaten Gedankenaustausch.
Nabagesera bekommt den diesjährigen Right Livelihood Award am Montag, dem 30. November, gemeinsam mit drei anderen Preisträgern im Reichstag in Stockholm verliehen. Sie wird von der Stiftung für ihren Einsatz für das Recht von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transvestiten und Transsexuellen (LGBTI ) auf ein Leben ohne Vorurteile und Verfolgung “trotz unerträglicher Einschüchterung und Gewalt” geehrt.
Die auch als Alternative Nobelpreise bezeichneten Right Livelihood Awards wurden 1980 vom schwedisch-deutschen Philanthropen Jakob von Uexküll gegründet, um “jene zu ehren und zu unterstützen, die praktische und beispielhafte Antworten zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen”. Mittlerweile wird der Preis von privaten Spendern finanziert. Die Preisverleihung findet traditionell im Schwedischen Reichstag statt.
(SDA)