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Giorgio Pardini soll bei den Wahlen im Herbst für die Luzerner SP den frei werdenden Ständeratssitz erobern. Am Samstag haben die Delegierten den Kantonsrat nominiert. Zudem will die SP mit einer Zehnerliste einen zweiten Sitz im Nationalrat gewinnen.
Man wolle die Kräfte für den Wahlkampf um den freien Ständeratssitz bündeln und deshalb mit einer Einerkandidatur bei den Wahlen antreten, schreibt die Luzerner SP in einer Mitteilung. Der nominierte Pardini ist Kantonsrat und Präsident des Luzerner Gewerkschaftsbunds.
Im Kanton Luzern teilen sich die CVP und die FDP die beiden Ständeratssitze. Die CVP tritt mit dem bisherigen Konrad Graber an, die FDP will mit Nationalrat Georges Theiler den Sitz der zurücktretenden Helen Leumann verteidigen. Neben der SP wollen auch die Grünen und die SVP in den Ständerat.
Für die Nationalratswahlen habe sich die Luzerner SP zum Ziel gesetzt, einen zweiten Sitz der zehn Luzerner Sitze zu gewinnen, wie Parteisekretär Pascal Ludin am Samstag auf Anfrage sagte. Sie will deshalb mit einer Zehnerliste antreten.
Den ersten Listenplatz erhält die amtierende SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo. Weiter wurden Silvana Beeler Gehrer, Ylfete Fanaj, Martin Krummenacher, Giorgio Pardini, David Roth, Lathan Suntharalingam, Urs Thumm und Felicitas Zopfi nominiert. Einen zehnten Kandidaten oder eine Kandidatin wolle man noch nachnominieren, sagte Ludin.
SDA-ATS