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Verkehr
Zwischen Coppet und Genève-Cornavin verkehren seit dem 25. Mai 2020 wieder Züge im 15-Minuten-Takt, dank der vorübergehenden Einführung zusätzlicher Pendelzüge, bis das nominelle Angebot des Léman Express zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen wird.
Fahrgäste, die von und zu den Bahnhöfen zwischen Coppet und Genf reisen und über den Bahnhof Genève-Cornavin hinaus in Richtung Annemasse und Haute-Savoie fahren möchten, sind eingeladen, die Linien L1 (Coppet - Evian-les-Bains) und L3 (Coppet - St-Gervais-les- Bains-Le Fayet) zu benutzen. Also garantieren die zusätzlichen Pendelzüge keine direkte Verbindung in Genève-Cornavin, in Richtung Annemasse und darüber hinaus, in beiden Richtungen.
Lémanis, die SBB und die SNCF weisen die Reisenden darauf hin, kurz vor jeder Reise nochmals den Online-Fahrplan zu konsultieren:
Lémanis informiert durch die WhatsApp-Gruppe die Reisenden weiterhin über die wichtigen Veränderungen, die erwartet werden:
Lémanis, die SBB und die SNCF sind voll mobilisiert, um die Fahrgäste zu informieren und sie aufzufordern, die geltenden Vorschriften zur Bekämpfung der Auswirkungen der Epidemie genauestens einzuhalten.
Die Léman Express-Züge werden zu Spitzenzeiten in doppelter Zugkomposition (längere Züge) eingesetzt.
Einige Züge werden in einfacher Zugkomposition reduziert (kürzerer Zug), um einen ausgefallenen Zug zu ersetzen und so den Verkehr aufrechtzuerhalten. Einfache Zugkompositionen werden bevorzugt, damit eventuelle Pannen schnell von dem Instandhaltungswerk behoben werden können. Wenn alle Züge verfügbar sind, werden wieder doppelte Zugkompositionen (längere Züge) eingeführt. Diese Massnahme vermeidet den Ausfall eines Zuges, wobei die Priorität darin besteht, den Verkehr sicher und gemäss dem angekündigten Fahrplan durchzuführen.
Nehmen wir das Beispiel eines Zuges "X" von Genf nach Coppet. Der Zug "X" hat in Versoix eine Störung, und die Fahrgäste werden gebeten auszusteigen und den nächsten Zug zu nehmen. Der Zug "X" kommt nicht an seinem Zielort an und kann daher nicht wie geplant Coppet verlassen: daher fällt dieser Zug aus.
Die einspurige Infrastruktur auf einem grossen Teil des Léman Express-Netzes bringt gewisse Einschränkungen in Bezug auf die Eisenbahnsicherheit mit sich. In diesem Falle werden zwei Lösungen vorgeschlagen: die Bereitstellung eines Reservezuges oder den Ausfall einer doppelten Zugkomposition zum Ersatz dieses Zugausfalls. Die Reservezüge ersetzen die ausgefallenen Züge, aber sie können nicht alle Störungen ausgleichen. Um die Verspätung auf der Strecke aufzuholen, werden spezifische betriebliche Massnahmen ergriffen, wie z.B. den Ausfall eines Zuges oder die Nichtbedienung bestimmter Haltestellen, um die Störung nicht zu verstärken. Um einen pünktlichen und sicheren Verkehr zu gewährleisten, werden daher einige Züge ausgesetzt oder in einfacher Zugkomposition reduziert.
Eine der Herausforderungen des Léman Express besteht darin, zwei Zugtypen von zwei verschiedenen Herstellern auf demselben grenzüberschreitenden Netz zu betreiben, eine Premiere in Europa. Die Züge der Léman Express-Flotte sind die einzigen, die sowohl auf dem französischen als auch auf dem schweizerischen Netz verkehren dürfen, haben jedoch umfangreiche und komplexe technische Anpassungen erfordert, um auf dem gesamten Netz verkehren zu können.
Die Teams des Léman Express nehmen eine technische und technologische Herausforderung an, um täglich 240 Züge mit zwei verschiedenen Bahnsystemen, zwei verschiedenen Fahrzeugtypen und unternehmensspezifischen Prozessen zu betreiben. Dieses besonders komplexe französisch-schweizerische Konzept erfordert eine Anpassungsphase, um dieser in Europa einzigartigen technischen und technologischen Herausforderung gerecht zu werden.