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Rassenportrait
Die Zucht des mongolischen Pferdes
Seit die Mongolen begonnen haben Pferde zu züchten, haben kaum mehr andere Rassen die des mongolischen Pferdes beeinflusst. Deshalb entwickelte sich eine eigene Rasse mit ihren spezifischen Charakteristiken. Die Pferde wurden und werden in der Mongolei einerseits auf Grund der Leistung im Reiten, andererseits aber auch zur Milch- und Fleischgewinnung gezüchtet. Der Bestand an Pferden liegt heute bei etwa 2, 4 Millionen Tieren.
Bezogen auf die Größe der Bevölkerung liegt die Mongolei mit ihrem Bestand an Pferden an erster Stelle in der Welt.
Die Abstammung
Das wilde Przewalski-Pferd und die domestizierten Mongolenpferde bewohnen dasselbe Habitat, was immer wieder zu Verwirrung führt. Ausser gelegentlichen Kreuzungen, handelt es sich aber um zwei getrennte Populationen mit unterschiedlichen Chromosomensätzen.
Charakter
Unsere Erfahrung mit den verschiedensten Tieren hat folgende Gemeinsamkeiten aufgedeckt:
– Mongolenpferde haben ein grosses Selbstbewusstsein und sind starke, schlaue Charakteren
– die Pferde haben am Liebsten Ihre Bezugsperson mit der sie eine speziell enge Beziehung aufbauen (sofern man fair zu ihnen ist)
– Mongolenpferde sind ehrlich, direkt und mutig
Körperbau
Das mongolische Pferd erreicht ein Stockmass von 1.30-1.45m. Farblich gibt es alle möglichen Varianten…zum Teil auch solche, für welche wir bis heute keine Bezeichnung gefunden haben.
Das Mongolenpferd hat typischerweise einen kurzen Hals, kleine Ohren, eine breite Brust und einen geraden Rücken. Mähne und Schweif sind beim mongolischen Pferd besonders buschig.
Haltung
Mongolische Pferde sind äusserst robust. In der Mongolei überstehen sie die härtesten Winter ohne Stall, nur im Schutz der Herden.
Unterformen des mongolischen Pferdes
Innerhalb der Rasse „mongolisches Pferd“ gibt es Schläge, die sich in Bezug auf das Äußere, die Ausdauer und die Schnelligkeit und die Eignung unterscheiden, z.B. die Schläge Tesiin gol, Galshir, Darkhad, Sangii dalai oder Shankhai. Auch der Lebensraum eines Pferdes bestimmt seine Körperform. Deswegen unterscheidet man Wald-, Steppen-, Gebirgs- und Gobipferde.