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Lexikon – R
Rand, Ayn (1905-1982)
Russisch-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin. Bekannt durch ihre zwei Bestseller The Fountainhead und Atlas Shrugged und für die von ihr entwickelte philosophische Weltanschauung namens Objektivismus. — Wikipedia (2019)
Raja-Yoga
betont die Kontrolle von Körper und Geist. Es wird „königliches (Raja) Yoga“ genannt, weil es eine umfassende Methode bietet, die körperliche und mentale Energie in geistige Energie umzuwandeln. Mit Hilfe der so gewonnenen geistigen Kraft können die gedanklichen Aktivitäten in kontrollierte Bahnen gebracht werden. Der körperliche Arm von Raja-Yoga ist das Hata-Yoga (Ha: „Sonne“, Tha: „Mond“). Es befasst sich mit der Stärkung und Meisterung des Körpers durch Asanas (Körperstellungen) und Atemübungen, genannt Pranayama. Über die Jahrhunderte hat sich eine reiche Fülle von Asanas entwickelt zur Stärkung sämtlicher Muskeln, Nerven und Drüsen im Körper. Patanjali
Reines Land
Daseinsbereiches, in dem alle Bedingungen zur spirituellen Praxis für die Erlangung der Buddhaschaft als günstig angesehen werden und grosse spirituelle Verdienste angehäuft werden können. Jeder der großen Buddhas und Bodhisattvas hat sein eigenes reines Land.
Reue
Im Buddhismus bedeutet Reue das Erkennen des schädigenden Charakters von unheilsamen Handlungen, Worten und Gedanken bzw. ihrer dahinter liegenden unheilsamen Absicht. Sie basiert auf dem Bewusstsein, dass alles Wirken eine entsprechende Konsequenzen hat (Karma). Das Bekennen beinhaltet die Absicht, von unheilsamen Taten abzusehen. Dadurch wird der Geist geläutert und von anhaftenden Schuldgefühlen befreit. Die karmischen Konsequenzen werden sich zwar entfalten, aber ihre Auswirkungen wird gemildert und akzeptiert.
Das buddhistische Reue-Bekenntnis lautet:
Alles schlechte Karma, von mir begangen von altersher, aus meiner anfangslosen Gier, aus meinem Zorn, aus meinem Wahn, geboren aus meinem Körper, aus meiner Rede, aus meinem Denken, ich erkenne es jetzt und läutere mich ganz