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Schreckliche Szenen spielten sich am Sonntag in Woodlands im Norden Englands ab: Der zwölf Tage alte Elon wurde von Familienhund Teddy attackiert, als er in seinem Bettchen im Erdgeschoss lag.
Der Chow-Chow hatte es geschafft, über den Zaun seines Gehege zu springen. Durch die offene Tür rannte er hinaus, direkt zu Baby Elon, das er packte und zerfleischte.
Vater Stephan Joynes versuchte das Leben seines Kindes zu retten, aber es war zu spät. Der grosse Bruder musste mit ansehen, wie das Neugeborene getötet wurde. Mutter Abigail Ellis war laut Medienberichteten im Badezimmer des ersten Stocks, als die Attacke passierte. «Sie ist am Boden zerstört. Abigail war oben auf der Toilette, und Steve und der kleine Junge meiner Schwester waren im Garten», sagt der Bruder von Abigail Ellis zu «Daily Mail».
Eltern verhaftet
Der Hund sei eigentlich ein liebes Tier und hätte bereits seit acht Monaten bei der Familie gelebt, erzählt der Onkel: «Ein grosser Softie. Erwachsene und Kinder kuschelten mit ihm», so der Onkel. Weshalb der Chow-Chow derart reagiert hat, könne er sich nicht erklären. Vielleicht sei der Hund eifersüchtig auf das Baby Elon oder «er könnte gedacht haben, das Baby sei ein Spielzeug oder eine Puppe», mutmasst er.
Die Eltern von Elon wurden mittlerweile wegen Verdacht auf grob fahrlässige Tötung verhaftet. Die Polizei ermittelt. Was mit dem Chow-Chow passiert, ist noch unklar.
Der Onkel des Babys nimmt die beiden Eltern in Schutz: «Es nicht ihre Schuld oder die von Steve, sondern einfach ein tragischer Unfall.» Auch er selbst sei am Boden zerstört. «Es zerreisst mir das Herz. Ich habe nicht einmal meinen neuen Neffen zu Gesicht bekommen.»