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Unser Fischbestand besteht aus einheimischen und akklimatisierten Arten, sowie solchen denen man gelegentlich begegnet.
Zur ersten Gruppe gehören:
das Bachneunauge, der Aal, die Bachforelle, trota mormorata, die Seeforelle, die Äsche, der Groppe, die Cagnetta, die Trüsche, das Egli, der Ghiozzo, der Dorngrundel, der Pigo, der Triotto, der Alet, die Barbe, die Hundsbarbe, die Rotfeder, die Savetta, die Schleie, der Strömer, der Gründling, die Alborella, die Elritze, die Agone und der Hecht.
Zur zweiten Gruppe gehören:
der Karpfen, die Felchen, der Seesaibling, der Zander, das Rotauge, der Sonnenbarsch, der Forellenbarsch, der Bachsaibling, die Regenbogenforelle, die Kanadische Seeforelle und die Karausche.
Zur letzten Gruppe gehören:
der Stör, der Zwergwels, der Wels, Clarida Mosambik und der Goldfisch.
Die Umstände, durch welche die Arten der zweiten und dritten Gruppe unsere Gegend erreicht haben, sind unterschiedlich. Der offizielle Weg ist die geplante Einsetzung auf Basis gründlicher und genauer biologischer Kenntnisse, wie im Fall der Felchen und Saiblinge.
Ein anderer Weg ist die beabsichtigte aber nicht offizielle Einsetzung, verursacht durch Personen, die Aquarium- oder Zierfische wie z.B. den Goldkarpfen aussetzen, unwissend der Gefahren denen die Fischfauna unterworfen ist. Ein typischer Fall war das rücksichtslose Aussetzen des Sonnen-Fisches durch eine Privatperson zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
Eine letzte Kategorie der Einsetzung fremder Arten ist unbeabsichtigt oder zufällig, hervorgerufen durch den Gebrauch der Köder aus unterschiedlichen Einzugsgebieten, sowie durch die Flucht fremder Fische aus den zum Sportfischen angelegten Fischzuchten oder Teichen, wie im Falle der Regenbogenforelle, der Blaubandbärbling, Rhodeus amarus und der Rapfen.
Auch zufällige Präsenz fremder Arten unter den offiziell importierten Fischen zur Aussetzung wird in Erwägung gezogen. Das geschieht zum Beispiel beim Import von Karpfen, Schleien oder Aalen, unter denen sich einige Exemplare von Welsen verstecken.