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Nach rund drei Stunden schlagen sie zu, die Krämpfe beim Jungfrau-Marathon. Wie soll man sich vorbereiten, damit dies nicht passiert?
Krämpfe beim Jungfrau-Marathon sind ein «Klassiker », und häufig passiert das auch Läufern, die sonst kaum Krämpfe erleiden. Bei genauer Analyse realisiert man schnell, dass viele der Läufer zwar fit sind und eine gute Kondition aufweisen, aber die Vorbereitung aus muskulärer Sicht zu wenig spezifisch auf den Marathon ausgerichtet war. Clever trainieren im Hinblick auf den Jungfrau-Marathon bedeutet, dass man bei einem Long Run (Läufe von 2 bis 3 Stunden Länge) die ersten zwei Drittel der Strecke im mehr oder weniger flachen Gelände im Wettkampftempo (oder leicht langsamer) absolviert und den ganzen letzten Drittel mit einem sehr steilen Anstieg bewältigt, wo man sogar marschieren muss und die Intensität entsprechend hoch ist. Gleichzeitig trägt man dabei die geplanten Wettkampfschuhe und übt die Verpflegung mit Bouillon und/oder salzhaltiger Flüssigkeit. Dreistündige, normale Long Runs bringen zwar etwas für einen Städte- marathon, aber entsprechen nicht der Wettkampfanforderung beim Jungfrau-Marathon!