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Sa 25. Nov | 18.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Rezital 4
Leif Ove Andsnes
Leif Ove Andsnes wurde 1970 im norwegischen Karmøy geboren. Sein Klavierstudium absolvierte er bei Jirí Hlinka am Musikkonservatorium von Bergen; wichtige Impulse erhielt er ausserdem von dem belgischen Klavierpädagogen Jacques de Tiège. 1989 begann Andsnes’ internationale Karriere mit Auftritten in New York und Washington D.C., 1990 debutierte er beim Cleveland Orchestra, 1991 bei den Londoner Proms. Seit dieser Zeit arbeitet er mit den bedeutendsten Orchestern zusammen: darunter die Berliner Philharmoniker, das Boston Symphony und das Philadelphia Orchestra, das New York und das Los Angeles Philharmonic. Immer wieder hat Leif Ove Andsnes dabei auch selbst die Orchesterleitung übernommen, zunächst bei Klavierkonzerten von Haydn oder Mozart, die er vom Instrument aus dirigierte; seit 2012 erarbeitet er mit dem Mahler Chamber Orchestra im Rahmen einer Beethoven Journey alle fünf Klavierkonzerte des Komponisten, ein Projekt, das in der laufenden Saison mit zyklischen Gesamtaufführungen u. a. in Wien, London, Paris, New York, Shanghai und Tokio zum Abschluss gelangt. Sein Repertoire spannt sich vom 18. Jahrhundert bis zu den Klassikern der Moderne und zeitgenössischen Werken von Marc-André Dalbavie oder Bent Sørensen – beide haben neue Klavierkonzerte für Andsnes komponiert. Seine mehr als dreissig CDs wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter gleich sechsmal der «Gramophone Award» und acht Nominierungen für den «Grammy». In seiner norwegischen Heimat leitete Leif Ove Andsnes, der auch ein passionierter Kammermusiker ist, fast zwanzig Jahre lang das Risør-Festival, das er 1991 mitbegründet hatte; 2012 verantwortete er das Programm des Ojai Music Festival. Als Professor für Klavier lehrt Andsnes an der Norwegischen Musikakademie. Er ist Träger des norwegischen Sankt-Olav-Ordens und wurde 2007 mit dem Peer-Gynt-Preis geehrt.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 30. August 2002 mit Bartóks Zweitem Klavierkonzert; Pierre Boulez dirigierte die Berliner Philharmoniker.
Oktober 2014