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Die Gagosian Gallery haftet nicht für die Gewinne aus dem Verkauf der “New Portraits”-Serie von Richard Prince, laut einem US-Gerichtsurteil. Die Serie, bestehend aus gedruckten Screenshots von Instagram-Posts von Influencern und Prominenten, hat seit ihrer Ausstellung im Jahr 2014 sowohl juristische als auch kritische Debatten ausgelöst. Fotograf Donald Graham reichte 2015 eine Klage gegen Gagosian ein und behauptete, dass das Urheberrecht verletzt wurde. Das Gericht entschied jedoch, dass Grahams Ansprüche auf Entschädigung für indirekte und nicht realisierte Gewinne nicht ausreichend mit der angeblichen Urheberrechtsverletzung verbunden waren. Vier andere Fotografen haben ebenfalls rechtliche Schritte im Zusammenhang mit der Serie unternommen, jedoch waren ihre Ansprüche nicht erfolgreich. Prince und Gagosian argumentieren, dass die Bilder transformierend und nicht urheberrechtlich geschützt sind. Prince hatte in der Vergangenheit ähnliche Rechtsstreitigkeiten aufgrund der Aneignung von Bildern, wie beispielsweise den “Canal Zone”-Werken, jedoch wurden diese Fälle weitgehend in Berufung abgewiesen.
Gerichtsurteil zur Verantwortung der Gagosian Gallery
In einem Gerichtsurteil in den USA wurde festgestellt, dass die Gagosian Gallery nicht für die Gewinne verantwortlich ist, die aus dem Verkauf von Richard Princes kontroverser “New Portraits”-Serie erzielt wurden. Die Serie besteht aus gedruckten Bildschirmfotos von Instagram-Beiträgen von Influencern und Prominenten und hat seit ihrer Ausstellung im Jahr 2014 rechtliche Auseinandersetzungen und kritische Debatten ausgelöst.
Hintergrund der Klage
Die Klage gegen die Gagosian Gallery wurde im Jahr 2015 von dem Fotografen Donald Graham eingereicht, der Urheberrechtsverletzungen geltend machte. Das Gericht entschied jedoch, dass Grahams Ansprüche auf Entschädigung für indirekte und nicht realisierte Gewinne nicht ausreichend mit der behaupteten Urheberrechtsverletzung verbunden waren.
Weitere rechtliche Schritte im Zusammenhang mit der Serie
Vier weitere Fotografen haben ebenfalls rechtliche Schritte im Zusammenhang mit Richard Princes “New Portraits”-Serie unternommen. Bisher waren ihre Klagen jedoch nicht erfolgreich.
Argumente von Richard Prince und der Gagosian Gallery
Richard Prince und die Gagosian Gallery argumentieren, dass die Bilder in der “New Portraits”-Serie transformierend sind und daher nicht den Urheberrechtsbeschränkungen unterliegen.
Transformierender Charakter der Bilder
Prince und die Gagosian Gallery betonen, dass die “New Portraits”-Serie eine erhebliche Transformationsstufe beinhaltet, da die ursprünglichen Instagram-Posts aus ihrem ursprünglichen Kontext extrahiert und in einem anderen Medium präsentiert werden. Durch die Aneignung und die Neukontextualisierung der Bilder will Prince auf Themen wie Promi-Kultur, Identität und die Vermarktung von Kunst kommentieren.
Rechtliche Geschichte von Richard Princes Aneignungen von Bildern
Dies ist nicht das erste Mal, dass Richard Prince rechtliche Auseinandersetzungen wegen seiner Aneignung von Bildern hatte. Auch seine “Canal Zone”-Arbeiten lösten Kontroversen und Rechtsstreitigkeiten aus, aber die meisten dieser Fälle wurden letztendlich in Berufung aufgehoben.
Kritische Debatten um die “New Portraits”-Serie
Die “New Portraits”-Serie hat kritische Debatten über die Aneignung von Online-Inhalten, die verschwommenen Grenzen zwischen Originalität und Kopie und die Rolle des Kunstmarktes bei der Vermarktung digitaler Bilder entfacht.
Ethische Bedenken
Einige Kritiker argumentieren, dass Richard Prince durch die Verwendung von Instagram-Beiträgen anderer Personen ohne Erlaubnis oder Entschädigung gegen die ethischen Normen der künstlerischen Aneignung verstößt. Sie behaupten, dass die Serie im Wesentlichen die Arbeit anderer für persönlichen Gewinn ausbeutet.
Herausforderungen für das Konzept der Originalität
Die “New Portraits”-Serie stellt traditionelle Vorstellungen von Originalität infrage, indem sie das Eigentum und die Urheberschaft digitaler Inhalte hinterfragt. Princes Aneignung verdeutlicht die zunehmend komplexe Beziehung zwischen Kunstwerken und ihren Quellen, insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien.
Die Rolle des Kunstmarktes
Die “New Portraits”-Serie wirft auch Fragen nach dem Einfluss des Kunstmarktes auf. Kritiker argumentieren, dass die Serie auf dem Ruf und dem Marktwert der Künstler und Prominenten beruht, deren Instagram-Beiträge verwendet werden, und damit zur Kommerzialisierung ihrer Bilder beiträgt.
Auswirkungen auf die Kunstwelt
Richard Princes “New Portraits”-Serie hat einen erheblichen Einfluss auf die Kunstwelt gehabt und Gespräche über die Grenzen der Aneignung, die Machtverhältnisse zwischen Künstlern und Motiven sowie die sich wandelnde Rolle der sozialen Medien in der zeitgenössischen Kunst angeregt.[ad_2]
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