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An Bord eines Flugzeugs aus den Niederlanden sind am Freitag die ersten Leichen malaysischer Opfer des in der Ukraine abgestürzten Flugs MH17 in ihrem Heimatland eingetroffen. Die Maschine mit den sterblichen Überresten von 20 der 43 getöteten Malaysier landete am Morgen auf dem Flughafen der Hauptstadt Kuala Lumpur.
Dort wurden die Särge unter anderem von König Abdul Halim Mu'adzam Shah und Regierungschef Najib Razak in Empfang genommen. Die 20 Särge waren in die malaysische Flagge gehüllt und wurden aus dem Flugzeug in weisse Leichenwagen getragen. Malaysier im ganzen Land legten eine Gedenkminute ein. Alle Flaggen wehten auf halbmast.
Flug MH17 der Malaysia Airlines war am 17. Juli über der Ostukraine abgestürzt, wahrscheinlich nach einem Raketenbeschuss. Die ukrainische Regierung und die Rebellen machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Das Flugzeug war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Fast 200 der 298 Insassen waren Niederländer.
An Bord waren 43 Malaysier. 30 wurden inzwischen in den Niederlanden identifiziert. Am Freitag kamen die sterblichen Überreste von elf Passagieren und neun Besatzungsmitgliedern in Kuala Lumpur an. Das nächste Flugzeug mit sterblichen Überresten sollte Sonntag eintreffen. (rar/sda/dpa/afp)
Aus Sicherheitsgründen haben Beobachter der OSZE am Sonntag einen Besuch an der MH17-Absturzstelle in der Ostukraine abgesagt. Das teilte die Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine über Twitter mit. Auch die unbewaffneten niederländischen und australischen Polizisten sagten einen geplanten Besuch an der Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs aus Sicherheitsgründen ab.
«Vor Ort wird weiter gekämpft, wir können das Risiko nicht …