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Die Luzerner Polizei und die Kantonspolizei Nidwalden haben sich im Herbst 2020 intensiv mit einer möglichen Durchführung des WEF auf dem Bürgenstock beschäftigt. Die Vorbereitungsarbeiten wurden nun mit einer gemeinsamen Übung mit der Armee abgeschlossen.
Im Herbst 2020 wurde der Bürgenstock im Kanton Nidwalden als möglicher Durchführungsort für das Weltwirtschaftsforum WEF 2021 in Erwägung gezogen. Die Durchführung eines Meetings dieser Grösse zog umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten im Sicherheitsverbund, insbesondere für die Polizeikorps von Luzern und Nidwalden sowie für die Armee mit sich. Mitten in diesen Vorbereitungsarbeiten wurde der Entscheid getroffen, dass das WEF nach Singapur dislozieren würde.
Die Partner im Sicherheitsverbund haben sich dazu entschlossen, die Planungsarbeiten mit einer Übung abzuschliessen, um für einen Konferenzschutz auf dem Bürgenstock optimal vorbereitet zu sein. Am Dienstag, 18. Mai, fand deshalb im Gebiet Bürgenstock und auf dem Vierwaldstättersee eine Übung in Form eines Personenschutzeinsatzes statt, bei der Schnittstellen und Zusammenarbeitsformen zwischen den Polizeikorps und der Schweizer Armee besprochen werden konnten.
Die Übungsanlage war so konzipiert, dass mehrere schützenswerte Personen über den See transportiert werden mussten. Dabei musste die Armee auf dem Wasser verschiedene Störmanöver der Gegenseite unterbinden.
In die Rolle der zu schützenden Personen schlüpften unter anderem die Nidwaldner Regierungsrätin Karin Kayser, der Luzerner Regierungsrat Paul Winiker sowie der Luzerner Polizeikommandant Adi Achermann, die sich dadurch aus erster Hand von den Handlungsweisen der Armee ein Bild machen konnten.