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Heilige Stadt seit 1982 Weltkulturerbe der UNESCO. Anuradhapura wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. In der Umgebung des Sri Mahabodhi Baumes gegründet und war die erste Hauptstadt von Sri Lanka und war über Tausend Jahre das Zentrum verschiedener singhalesischer Königsdynastien. Die Pilgerstätte ist der Baum Sri Mahabodhi. Nach Überlieferungen wuchs diese Pappel-Feige aus einem Zweig jenes Baumes in Bodhhartha (Nordindien)unter dem Siddharta Gantama seine Erleuchtung erlangt haben soll. Im 3 Jahrhundert v. Chr. gelangte der Zweig in der Buddhistischen Missionen König Ashokas nach Sri Lanka. Daher ist es für Buddhisten einer der bedeutesten Pilgerorte und ebenso für archäologischen Ausgrabungen.
Seit 1982 ist der gleichnamige gestaltete Park Weltkulturerbe der UNESCO. Sie war die Hauptstadt des zweitältesten Königreichs, durch König Vijayabahn 1 (1055-1110) der die Chola-Invasionen 1070 zurückschlagen konnte und das Land wieder unter einheimischer Führung vereinigte. Das 993 zerstörte Anuradhapura liess er und machte Polonnaruwa zur Hauptstadt. Während dieser Zeit beherbergte Polonnaruwa den Zahn-Reliquie Buddhas, Das heute in Kandy aufbewahrt wird. Parakrama Bahus Herrschaft brachte eine goldene Zeit für die Insel. Zahlreiche künstliche Seen z.B. Parakrama Samuara bei Polonnaruwa, flächendeckende Bewässerungsanlagen, konnte die Landwirtschaft vor allem der Reisanbau auch während der Trockenzeit gute Einträge einbringen. Mehre Kriege (Invasionen) führten schliesslich dazu, dass die Hauptstadt nach Dambadeniya verlegt wurde.
Ist ein Monolith, auf dem sich die Ruinen einer historischen Festung befinden, der sich auch der Löwenfelsen nennt. Seit 1982 Weltkulturerbe der UNESCO. Der Felsen ragt ca. 200m hoch und bietet einen perfekten Rundblick. Auf dem Felsen befand sich der Palast, wo sich aber heute nur noch die Grundmauern zusehen sind. Es befanden sich auch mehrere „Pools“ wo sich das Regenwasser ansammelte, um im Falle einer längeren Belagerung ausreichend Trinkwasser zur Verfügung hatten. Am nördlichen Plateau des Felsens befinden sich die Überresten von dem grossen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher ging, um den steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur noch die zwei mächtigen Tatzen übrig. Um den Felsen befand sich eine Stadt umgeben mit einem Wassergraben, wo sich Lustgräben, Springbrunnen, Pavillons und eine Klosteranlage befand. Was auch sehr Sehenswert ist sind die Fresken mit den vollbusigen Frauen (Wolkenmädchen). Man kommt durch eine Wendeltreppe hoch, sollte aber schwindelfrei sein, um diese Zeichnungen anzuschauen. Ursprünglich gab es 500 heute sind nur noch 22 zu sehen.
473n.Chr. wurde König Dhatusena (455-473) von Anuradhapura von seinem Sohn umgebracht, der von einer Nebenfrau geboren wurde und sich so die Thronfolge sicherte. Als Kassapa 1 (473-491) liess dieser aus Angst von seinem Halbbruder Moggallana, der der rechtsmässige Thronfolger war, die Festung errichten. 491 kehrte Moggollana mit seiner Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa worauf hin er der König wurde (491-508) und Anuradhapura wieder zur Hauptstadt machte.
Die goldenen Tempel von Dambulla seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO. Ist eines der grössten Tempelanlagen im Lande und liegt ca. 70km nördlich von Kandy, die Fläche beträgt ca. 2100 Quadrat Kilometer. Berühmt sind die buddhistischen Höhlentempel wovon es ca. 80 gibt und davon 5 grosse Höhlentempel. In vielen Tempeln gibt es historische Malereien und Statuen, 153 Buddhastatuen 3 von Königen und 4 von Göttern von denen 2 Hindu-Götter sind (Visha und Ganesh) die im 12. Jahrhundert entstanden sind. Die Malereien beschreiben das Leben von Buddha, unter anderem Buddhas Versuchung durch den Dämon Mara sowie Buddhas erste Predigt.
Pinnawala liegt einige Kilometer von Kandy entfernt. Das besondere dort ist ein Waisenhaus für Elefanten. Sie nehmen dort verwaiste jung Elefanten oder auch von der Herde ausgestossene ältere Elefanten auf, auch solche die verletzt wurden und im Dschungel nicht überleben würden werden dort aufgenommen. Inzwischen Leben dort ca. 70 Elefanten. Es lohnt sich, dort hin ein Besuch zu machen. Die beste Zeit um das Elefantenwaisenhaus zu Besuchen ist der frühe Morgen. Man kann die Tiere nicht nur auf dem Gelände mit erleben sondern auch, wie sie im Fluss baden gehen und gegen 9.00 Uhr werden die Jungtiere gefüttert. Finanziert wird das Waisenhaus durch die Regierung und dem Tourismus.
Kandy liegt im zentral Gebirge umgeben von Hügeln. Es war die letzte Hauptstadt des singhalesische Königreichs. Seit 1988 ist der Tempelbezirk der Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. Sehenswert ist im Tempelbezirk der Zahntempel Sri Dalada Maligawa. Der Tempel beherbergt einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert und daher ein wichtiger Pilgerort für Buddhisten. Einmal im Jahr Mitte August wird das Reliquie von einem Elefanten durch die Stadt Kandy getragen.
Oder auch „little England“ genannt. Der Ort wurde im 19. Jahrhundert von Samuel Baker als Erholungsort für die britischen Kolonialbeamten gegründet. Die englische Architektur und Gartenanlagen sind bis heute erhalten. Nuwara Eliya „Stadt über den Wolken“ liegt in einer Mulde des Uva-Hochlandes und ist umgeben von den 3 höchsten Bergen Sri Lankas. Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt 16 Grad (Küstenregion 26 Grad). Im Winter kann es auch Frost geben. Auf Grund des kühlen Klimas ist ihre Fruchtbarkeit einzigartig, nirgendwo im Land gedeihen Äpfel und Orangen ausser dort. Bekannt sind auch die vielen Teeplantagen, wo es sich lohnt ein Besuch in eine diesen Manifakture zu gehen. In Nuwara Eliya kann man auch Golfen oder zum Pferderennen gehen oder in der Umgebung kann man auch wunderschöne Wanderungen und Spaziergänge machen.
Ella liegt in einer zauberhaften Berglandschaft des Uva-Hochlandes. Ella ist durch ihre vielen Wasserfälle und Wandergebiete bekannt. Eindrucksvoll ist auch wenn man mit der Eisenbahn durch die vielfältige Landschaft fährt.
Ist eine multi-religiöse Stadt, sie ist ein beliebter Wallfahrtsort der Buddhisten, Hindu, Muslime und der indigene Vedda Gemeinden (Ureinwohner) von Sri Lanka, wo der Gott Muruga die wichtigste Gottheit ist. Sie ist eines der schnell entwickelten Gemeinde umgeben von Dschungel im tiefen Süden von Sri Lanka, wo es im Mittelalter nur ein kleines Dorf war.
Galle liegt süd-westlich der Insel und ca. 119km von Colombo entfernt. Die Eisenbahnstrecke verläuft von Colombo, Galle bis nach Matara. Die Festung und Altstadt wurde 1663 von den Holländern errichtet und ist seit 1988 Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist und zeigt eine Interaktion zwischen europäischer und asiatischer Architektur. Ein weiteres Wahrzeichen ist die von den Jesuiten gegründete Kathedrale St. Mary`s. Vor der Kolonialisierung war Galle ein wichtiger Hafenstadt des Südens, Perser, Araber, Griechen Römer, Malaien und Inder trieben hier regen Handel ab. 1640 kapitulierten die Portugiesen von den Holländern, die Galle zum Sitz des Gouverneurs des Holländischen Ostindienzkompanie (VOC) und damit zur Hauptstadt Niederländisch-Ceylons machte. Die Briten, die das Land 1796 von den Holländern übernahmen, nutzten die Festung als örtliches Verwaltungszentrum.