Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/74287

<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss den Erfolgsrechnungen 1998 bis 2005 beträgt der kumulierte Aufwand für die FinöV-Projekte rund 22 Milliarden Franken. Dies sei nicht richtig, tönt es aus der Eidgenössischen Finanzkontrolle und dem Bundesamt für Verkehr. Die bedingt zurückzahlbaren Darlehen in der Höhe von rund 10 Milliarden Franken müssten von den 22 Milliarden Franken abgezogen werden. Effektiv betrage der Aufwand rund 12 Milliarden Franken.</p><p>Nun sei hier aber die Frage gestellt, wieso die Schulden auf der Passivseite der Bilanz bereits knapp 16,5 Milliarden Franken betragen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es handelt sich um eine finanztechnische Frage, die in der NAD und der Finanzkommission in ähnlicher Form bereits mehrfach diskutiert wurde. Die effektiven Schulden des FinöV-Fonds betragen nicht 16,5, sondern 6,3 Milliarden Franken (Bevorschussung Bund). Die in Ihrer Frage erwähnten, bedingt rückzahlbaren Darlehen in der Höhe von rund 10 Milliarden Franken müssen auch in der Bilanz abgezogen werden.</p><p>Die 16,5 Milliarden Franken entsprechen der Bilanzsumme. In die Bilanzsumme sind die Schulden von 6,3 Milliarden und zusätzlich auch die 10,2 Milliarden Franken bedingt rückzahlbare Darlehen eingerechnet (Position in der Bilanz heisst korrekt "wertberichtigte variable verzinsliche, bedingt rückzahlbare Darlehen"). Die Wertberichtigungen dieser Darlehen stellen keine eigentlichen Schulden dar. Die Darlehen werden aus Transparenzgründen in der Bilanz aufgeführt.</p><p>Wenn Herr Schwander es wünscht, kann das zuständige Bundesamt (BAV) ihm gerne noch eine ausführlichere schriftliche oder mündliche Erklärung nachliefern.</p>