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Am späten Samstagabend eröffnet die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Schweizer Spieler Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Am Tag darauf nimmt der SFV gegenüber dem Weltverband Stellung.
Granit Xhaka droht wegen seiner Geste im Spiel gegen Serbien Ärger, ebenso Xherdan Shaqiri
Die FIFA prüft, ob die Jubel-Geste von Xhaka und Shaqiri mit den zum Doppeladler geformten Händen im Spiel gegen Serbien (2:1) eine Verletzung der FIFA-Spielregeln darstellt. Unter Regel 12 ist unter "unsportliches Betragen" nachzulesen, dass der Torjubel "mit provozierenden, höhnischen und aufhetzenden Gesten" untersagt ist.
Möglich wäre also zum Beispiel eine Sanktion wegen einer Provokation. "Wer während einer Partie die Zuschauer provoziert, wird mit mindestens zwei Spielsperren und einer Geldstrafe von mindestens 5000 Franken belegt", heisst es in Artikel 53 des FIFA-Disziplinarreglements.
Eine Sperre gegen Xhaka und/oder Shaqiri wäre für Verbandspräsident Peter Gilliéron "ein Hammerschlag". Aber man sei "nicht zu sehr pessimistisch". Der SFV würde danach "mögliche Reaktionen prüfen". Gemäss Gilliéron hätte ein Rekurs allerdings wohl keine aufschiebende Wirkung. Der SFV, der gegenüber der FIFA schriftlich Stellung nahm, erwartet einen Entscheid bis am Montag.