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Marco Walker löst in Sitten Fabio Grosso ab
Nach einer Übergangsphase von zwei Spielen ernennt Präsident Christian Constantin den Nachfolger von Fabio Grosso als Cheftrainer des FC Sion. Es ist der frühere Nationalverteidiger Marco Walker.
Der Grenchner Marco Walker, Bruder des langjährigen NLA- und früheren Nationaltorhüters Philipp Walker, spielte in seiner aktiven Karriere bei neun Vereinen, so unter anderem in Deutschland bei 1860 München und Mainz. Als Co-Trainer des FC Basel arbeitete er ab 2009 neun Jahre lang sehr erfolgreich - mit acht Meistertiteln am Stück (2010 bis 2017) - unter Chefs wie Christian Gross, Thorsten Fink, Murat Yakin und Urs Fischer. Zuletzt trainierte er ab 2019 im Wallis den FC Naters.
Walker übernimmt im Tourbillon keine einfache Aufgabe. Sion liegt auf dem 9. Platz, der in die Barrage führen würde. Der Rückstand auf das breite Mittelfeld der Super League beträgt sechs und mehr Punkte, der Vorsprung auf Schlusslicht Vaduz nur gerade zwei Punkte.
Marco Walkers prominenter Vorgänger Fabio Grosso war mit der Sittener Mannschaft den ganzen Herbst und auch im neuen Jahr nie richtig vorangekommen. Unter dem Mitglied des italienischen Weltmeisterteams 2006 gewann Sion nie zwei Spiele in Folge. Die einzigen Serien waren negative: vier Niederlagen am Stück beispielsweise sowie eine Sieglosigkeit in sieben aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen bereits zu Beginn der Saison. Zum schwachen Abschneiden unter Grosso zählte auch die 2:4-Niederlage nach Verlängerung im Schweizer Cup in Aarau.
Nach Grossos Absetzung coachte Christian Constantin die Mannschaft in zwei Meisterschaftspielen. Einem Sieg in Lausanne folgte am letzten Wochenende eine Heimniederlage im Rhone-Derby gegen Servette.
Walkers Assistent wird Amar Boumilat, der zuletzt Jean-Michel Aeby bei Yverdon, dem Leader der Promotion League, assistiert hat. Der 47-jährige Franzose war beim FC Sion schon von 2013 bis 2017 Assistenztrainer gewesen.
Walker wird die Mannschaft ab sofort trainieren und sie bereits nächsten Sonntag im Spiel in Luzern coachen. Aufgrund der Situation in der Tabelle kommt Walkers erstem Match eine hohe Bedeutung zu.
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