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Wie viele andere Künstler vor und nach ihm, hat Charlie Chaplin die Schweiz ausgewählt, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Allerdings nicht ganz freiwillig. Was 1952 als Europaurlaub mit seiner Ehefrau Oona geplant ist, wird zu einem 25 Jahre andauernden Exil. Vom amerikanischen Senator McCarthy zu Unrecht als Kommunisten-Sympathisant angeschwärzt, verzichtet Chaplin darauf, die Rückreise in die USA anzutreten.
Der Dokumentarfilm vermittelt einen umfassenden Einblick in Chaplins Leben in der Schweiz. Die Kinder Geraldine, Michael und Eugene erinnern in intimen Interviews an ihren Vater. Künstlerkollegen wie Peter Ustinov, Petula Clark und Liselotte Pulver erzählen von ihren Begegnungen mit „Charlot“. Mit unveröffentlichten Filmaufnahmen und Dokumenten aus dem Familienarchiv kann der Film erstmals auch den privaten Chaplin zeigen. Der Grösste unter den Grossen ist am 25. Dezember 1977 in Corsier-sur-Vevey am Genfersee gestorben.
55 Minuten
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