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Salouf
Der Gemeindename Salouf leitet sich vom Ritter de Salugo ab, welcher im Jahr 1160 als Verwalter eines bischöflichen Grosshofs erwähnt wurde.
Bis 1943 war der deutsche Name Salux offiziell gebräuchlich. Die geschlossene Siedlung liegt auf der linken Seite des Surses auf einer Meereshöhe von rund 1250 m. Auf dem Weg nach Mon befindet sich die kleinere Siedlung Del, etwas unterhalb des Dorfes der Weiler Mulegn. Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Salouf besteht aus drei Sternen und einer silbernen Lilie, welche auf das Familiengeschlecht und Grundbesitzer der Fontana hinweist, welcher der Bündner Freiheitsheld Benedikt Fontana entstammt.
Salouf ist reich an Kulturgütern, die stattlichen und teilweise mit Sgraffiti verzierten Wohnhäuser prägen das Dorfbild. Sehenswert ist auch das restaurierte Backhaus aus dem späten 18. Jahrhundert. Die heute noch erhaltene Mühle Mulegn Vigl von 1877 gilt als eine der am längsten mit Wasserkraft betriebenen Kornmühlen der Schweiz und war bis Mitte der 1990er Jahre in Betrieb. Die Pfarrkirche Sogn Gieri wurde um 1500 erbaut. Bemerkenswert ist der Hochaltar aus der Zeit um 1515. Unterhalb von Salouf in Flecs befindet sich eine ehemalige Eisenschmelze. Auf Gebiet von Salouf liegt Ziteil, mit 2429 m ü. M. der höchstgelegene Wallfahrtsort Europas.