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Das Gesetz sieht vor, dass auf französischen Modeschauen oder bei Foto-Shootings künftig keine Models mehr arbeiten dürfen, die einen bestimmten Body-Mass-Index unterschreiten. Wer trotz des Verbots extrem magere Models beschäftigt, dem würden bis zu sechs Monate Gefängnis und eine Strafe von rund 77'000 Franken drohen.
Hohe Geldstrafe für zu dünne Models auf Zeitschriften
Künftig müssen zudem digital bearbeitete Fotos von Models etwa in Werbeanzeigen von Zeitschriften mit dem Hinweis versehen werden, dass sie verändert wurden. Verstösse werden mit Geldstrafen von rund 38'000 Franken bestraft.
Ein weiterer Artikel des Gesundheitsgesetzes belegt eine Anstiftung zur Magersucht etwa auf Internet-Seiten mit einem Jahr Gefängnis und 10'000 Franken Geldstrafe.
Pariser Modelagenturen lehnen sich auf
Die Pariser Agenturen hatten kritisiert, es sei falsch, Magersucht als seelisch bedingte Krankheit und Schlankheit von Models zu vermischen. Sie hatten gegen das anvisierte Verbot mobil gemacht. Ähnliche Massnahmen gibt es allerdings bereits in Spanien, Italien und Israel.
Der Gesetzestext kommt nun in den französischen Senat. Das letzte Wort hat dann wieder die Nationalversammlung.