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Die frühere spanische Kolonie wird seit 37 Jahren autoritär von Präsident Teodoro Obiang Nguema regiert. Er ist Afrikas dienstältestes Staatsoberhaupt. Die Opposition sieht sich staatlichen Drangsalierungen ausgesetzt; sie hofft aber auf einen Achtungserfolg. Die PDGE-Partei des Präsidenten stellt 99 Prozent der Abgeordneten im bisherigen Parlament.
Die neue Oppositionsgruppierung Bürger für Innovation (CI) hatte zuletzt deutlichen Zulauf, ihre Veranstaltungen in Malabo wurden von tausenden Menschen besucht. In den staatlich kontrollierten Medien durfte die Partei nicht für sich werben, die Webseiten der Opposition sind blockiert, auch Facebook ist seit Ende Oktober nicht mehr zugänglich. Äquatorialguinea ist ein wichtiger Erdölproduzent. Die enormen Einnahmen kommen aber nur einer kleinen Elite zugute. Der Grossteil der Einwohner lebt in Armut.
(SDA)