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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00875 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 14. März 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich dieser substituiert durch Dr. iur. Y.___ Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1975 geborene X.___ meldete sich am 29. Dezember 2001 zum Bezug von Leistungen (Rente) der Eidgenössischen Invalidenversiche rung (IV) an (Urk. 7/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, führte daraufhin medizinische, berufliche sowie erwerb liche Abklärungen durch und liess den Versicherten am 25. September 2002 von den Ärzten der J.___, Fachklinik für kardiale und psychosomati sche Rehabilitation, psy chiatrisch begutachten (Urk. 7/23). Mit Verfügungen vom 18. Februar 2004 (Urk. 7/38) sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. November 2001 eine auf einem Invaliditätsgrad von 55 % beru hende halbe Rente zu. Die hiegegen erhobene Einsprache (Urk. 7/41, Urk. 7/48, Urk. 7/49 S. 6 f.) hiess sie am 8. Dezember 2004 in dem Sinne teilweise gut, dass sie dem Versicherten zusätzlich berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) zusprach (Urk. 7/50). Seine gegen diesen Einsprache entscheid am Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erhobene Be schwerde (Urk. 7/53 S. 4 ff.) zog der Versicherte am 27. September 2005 vor behaltlos zurück; das entsprechende Verfahren wurde in der Folge mit Urteil vom 28. September 2005 (Urk. 7/62) abgeschrieben. 1.2 Nachdem sie am 8. Februar 2006 - unter Hinweis darauf, dass der Versicherte angegeben habe, sich nicht arbeitsfähig zu fühlen - den Abschluss der Ar beitsvermittlung verfügt hatte (Urk. 7/75), traf die IV-Stelle St. Gallen wiederum berufliche, erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess den Versicherten im Mai 2007 von den Ärzten des Z.___ polydisziplinär begutachten (Urk. 7/91). Daraufhin schrieb sie dem Versicherten mit Mitteilung vom 7. September 2007, dass er mangels einer rentenrelevanten Veränderung weiterhin Anspruch auf eine auf einem Inva liditätsgrad von 55 % basierende halbe Rente habe (Urk. 7/93). 1.3 Unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustan des ersuchte der Versicherte die IV-Stelle St. Gallen am 22. April 2008 um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beziehungsweise - eventualiter - um Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 7/98). Mit Vorbescheid vom 14. August 2008 (Urk. 7/109) verneinte die aufgrund eines Umzugs des Versicherten (Urk. 7/ 86) neu zustän dige - IV-Stelle Zürich den Anspruch auf eine höhere Rente. Auf Ein wand des Versicherten (Urk. 7/110) hin und nach Einholung eines orthopädischen Gutachtens (Urk. 7/116) verfügte sie am 12. Februar 2009 - nunmehr (unter Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen von 15 statt bis dahin 10 %) ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 57 % - die Abweisung des Rentenerhöhungsgesuchs (Urk. 7/122). Das hiesige Gericht wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 19. Juli 2010 (Pro zess-Nr. IV.2009.00272; Urk. 7/130) ab. Auf die dagegen erhobene Be schwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 9C_671/2010 vom 31. August 2010 (Urk. 7/133) nicht ein. 1.4 Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein (Urk. 7/138) und liess den Versicherten erneut polydisziplinär begutachten (Expertise der A.___ vom 15. Januar 2014, Urk. 7/174). Im September 2014 nahm der Versicherte an einem Belastbarkeitstraining teil, welches nach drei Tagen krankheitsbedingt abgebrochen werden musste (Urk. 7/187). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/195) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 8. Juli 2015 auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf (Urk. 2). Einer gegen diesen Entscheid gerichteten Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wir kung. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die Rente sei nicht aufzuheben, eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen vom Gericht durchzuführen und subeventualiter sei die Sache zur weiteren Ab klärung zurückzuweisen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung sowie der unentgeltliche Rechtsbeistand in der Person des Unterzeichnenden zu bewilligen und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu belas sen. Am 6. Oktober 2015 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 12) wies das hie sige Gericht das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab, ge währte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und be stellte ihm für das Verfahren Rechtsanwalt Bernhard Zollinger als unentgelt liche n Rechtsvertreter. Mit Replik vom 3. Februar 2016 (Urk. 14) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. Am 16. Februar 2016 (Urk. 17) teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte. In seiner Stellungnahme vom 14. März 2016 (Urk. 19) hielt der Beschwerdeführer weiterhin an seinen Anträgen fest und reichte ein ä rztli ches Zeugnis von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Januar 2015 (Urk. 20) ein. Am 24. März 2016 (Urk. 22) verzichtete die Be schwerdegegnerin auf eine Stellungnahme dazu, was dem Beschwerde - führer mit Mitteilung vom 30. März 2016 (Urk. 23) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än derung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha ben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene rentenaufhebende Verfü gung vom 8. Juli 2015 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in ei ner angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Es bestehe ein Invaliditätsgrad von 5 % und damit kein Rentenanspruch mehr. Im gerichtlichen Verfahren ergänzte sie (Urk. 6), der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit der letzten Begutachtung gebessert. Selbst wenn dem nicht so wäre, würde die Rente mit der substituierten Begründung der wiedererwägungs weisen Aufhebung für die Zukunft aufzuheben sein. Im Übrigen würde die Rente auch gestützt auf die Schlussbestimmungen der 6. IVG-Revision auf zuheben sein. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sich sein Gesundheitszustand nicht geändert habe. Das psychiatrische Teilgutachten sei zudem nicht beweistauglich, da nicht nachvollziehbar. Mit Replik bzw. Stellungnahme ( Urk. 14 und Urk. 19) ergänzte er, eine wiederer wägungsweise Aufhebung der Rente sei nicht möglich. Auch mit der 6. IV-Revision sei im Übrigen keine gesetzliche Grundlage für die Änderung des ursprünglichen Entscheides eingeführt worden, somatoforme Störungen könnten weiterhin die Ausschüttung einer Rente rechtfertigen. 3. Vergleichszeitpunkt für eine revisionsrechtlich relevante Veränderung d es Gesundheitszustands des Beschwerdeführers bildet vorliegend die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 bestätigte Verfügung der Beschwer degegnerin vom 1 2. Februar 2009 (Urk. 7/122), mit welcher sie das Gesuch um Erhöhung der bislang ausgerichteten halben Invalidenrente abwies (vorne E. 1.3). 4. 4.1 Der am 12. Februar 2009 verfügten (Urk. 7/122) und mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 (Urk. 7/130) bestätigten Abweisung des Renten erhöhungsgesuchs lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde: 4. 1. 1 Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 30. Januar 2008 folgende Diagnosen (Urk. 7/95): - Periarthropathie der rechten Hüfte mit/bei - beginnender Coxarthrose rechts - Panvertebralsyndrom lumbalbetont mit/bei - Wirbelsäulenfehlform und -haltung, muskulärer Dysbalance - Chondrose L5/S1 - Diskushernie L3/4 und L4/5 rechts foraminal - Insertionstendinitis gluteus medius rechts am Trochanter - Thrombozyten-Funktionsstörung vom Typ der verminderten Aktivier bar keit (Spital O.__ _ 1993) - Verdacht auf beginnende Arthrose im Sprunggelenk links - Arterielle Hypertonie - Status nach Fingerkuppenamputation Digitus II links von 1 mm Tiefe, 29. September 2007 - Depressives Zustandsbild: mittelgradige depressive Episode, Somatisie rungs störung, infantile, narzisstische Persönlichkeitsstruktur Hinsichtlich der Rückenbeschwerden hätten entsprechende Abklärungen erge ben, dass ein aktives Vorgehen nicht erforderlich sei; betreffend das rechte Hüftgelenk habe sich keine Besserung eingestellt. Als Bodenleger be stehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Inwieweit dem Beschwer deführer eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei, hänge vom aktuellen psychiatrischen Befund ab (Urk. 7/95). 4. 1.2 Der behandelnde Psychiater Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt am 8. April 2008 fest, der Gesundheitszustand des Be schwerdeführers habe sich seit dem Jahr 2003 eher verschlechtert, sicher aber nicht verbessert. Nach wie vor bestehe - auch in einer leidensangepassten Tätigkeit - eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/96 S. 1). 4. 1.3 Am 16. Dezember 2008 wurde der Beschwerdeführer von Dr. D.___, Fachärz tin FMH für o rthopädische Chirurgie, untersucht. In ihrem Gutachten vom 17. Dezember 2008 stellte diese folgende Diagnosen (Urk. 7/116 S. 13): - Zervikovertebragenes Schmerzsyndrom ohne Hinweis auf Wurzelreizsyn drom - Lumbales vertebragenes Schmerzsyndrom ohne Zeichen eines Wurzel reizsyndroms - Beginnende Coxarthrose rechts Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, der aus orthopädischer Sicht keine schweren Beeinträchtigungen aufweise, habe sich nicht verändert (Urk. 7/116 S. 14). Als Bodenleger bestehe seit September 2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine den Rückenbeschwerden angemessen Rechnung tra gende Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung sei dem Beschwerdeführer indes in vollem Pensum zumutbar (Urk. 7/116 S. 13). 4. 1.4 Dr. B.___ berichtete am 18. März 2009, der Beschwerdeführer mache - auf grund erheblicher sozialer Beeinträchtigungen (vor dem Hintergrund einer zerrütteten Ehe und anspruchsvoller Kinder zu sehende Konflikte im Rollen bild und im Selbstverständnis sowie - insbesondere - Suizid einer Person in der näheren Familienumgebung) - derzeit eine tiefe Krise durch. Dies habe nicht nur zu einer Verschlimmerung der depressiven Symptomatik, sondern auch zu einer massiven Verstärkung der inneren Unruhe und anderer vege tativer und kognitiver Beschwerden geführt. Insofern erweise sich der am 8. April 2009 [richtig: 8. April 2008] verfasste Bericht (Urk. 7/96) hinsichtlich des aktuellen Zustandes nicht mehr als akkurat (Urk. 7/124). 4. 2 Der am 8. Juli 2015 verfügten Rentenaufhebung (Urk. 2) lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde: 4. 2.1 Dr. B.___ stellte in seinem Bericht vom 1 0. Juli 2012 folgende Diagnosen (Urk. 7/140 S. 3): - ICD-10 F45.0 (Somatisierungsstörung) - ICD-10 F39 (nicht näher bezeichnete affektive Störung) - ICD-10 F60.9 oder 60.6 (Persönlichkeitsstörung, nicht näher bezeichnet, oder ängstlich [vermeidende] Persönlichkeitsstörung) Dazu hielt er fest, dass der Beschwerdeführer einmal pro Monat bei ihm in Behandlung und auch in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sei. 4. 2.2 In ihrem Gutachten vom 1 5. Januar 2014 (Urk. 7/174) hielten Dr. med. E.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates FMH, Dr. med. F.___ M.H.A., Facharzt Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, und lic. phil. G.___, Psychologe, von der A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 3): - Intermittierendes Lumbovertebralsyndrom - Periarthropathie der rechten Hüfte bei leichter Konfigurationsstörung des Femurkopfes rechts Zudem stellten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit: - Asthma bronchiale - Status nach inkompletter Exzision eines xanthomatösen fibrösen Histiozy toms am Unterschenkel links - Thrombozytenfunktionsstörung - Dysthymie (ICD-10 F34.1) Dazu hielten sie fest, dass sich die vom Beschwerdeführer beklagten subjekti ven Beschwerden durch die Befunde nur teilweise hätten erklären lassen. An einer Einsatzfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztä g ig dürfe aus orthopädischer Sicht nach wie vor festgehalten werden. Vor dem Hintergrund des neuropsychologischen Berichtes über eine unspezifische Störung aufgrund von eindeutigen Aggravations- oder simulativen Tenden zen dürften die Klagen des Beschwerdeführers nur mit Zurückhaltung ge wertet werden. Auf psychiatrischer Ebene ha be sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingestellt. Heute k önne von einer Dysthymie (F34.1) gesprochen werden. Von einer depressiven Episode und insbesondere einem mittelschweren Zustandsbi l d k önne heute nicht mehr gesprochen werden. Dies auch gestützt auf die neuropsychologische Abklärung und allgemeine Konsistenzprüfung. Auf orthopädischer Ebene sei die Situation unverändert, wobei aufgrund neuer Forschungsergebnisse bezüglich rechter Hüfte eine günstigere Prognose gestellt werden d ü rf e. Es sei nicht zwingend, dass sich dort eine progrediente Coxarthrose entwick le. An e iner Belastbarkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit d ü rf e festgehalten werden. Gesamthaft zeige sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes auf psychischer Ebene, gleich bleibend im Bereich des Bew egungsapparates. In Anbetracht hoher Inkonsistenzen mit mehr oder weniger bewusstseinsna hen Aggravationstendenzen bei einer weitgehend beschwerdeorientierten Di agnostik, welche sich bereits ab 2002 im Längsschnitt wie im Querschnitt abgezeichnet hätten, besteh e aus gutachterlicher Sicht eine hohe Unsicherheit bei der Beurteilung, inwiefern eine klinisch bedeutsame Störung zu welchem Zeit raum in welcher Ausprägung mit welchen Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit jeweils vorgelegen habe. Aktuell könne jedoch m it überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass aus psychiatrisch - gut achter l icher Sicht seit der Begutachtung 2007 eine massgebliche Besserung des psychischen Zustandes stattgefunden ha be, und damit auch eine Besse rung der Arbeitsfähigkeit, sodass aktuell mit überwiegender Wahrscheinlich keit aus medizinisch - theoretischer Sicht keine Minderung der Arbeitsfäh i g keit mehr begründet werden k ö nn e, weder in angestammter noch in ange passter Tätigkeit. Aktuell führ e die Diagnose nicht mehr zu einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Was die Prognose in Bezug auf eine adäquate Be handlung und eine Eingliederung betr e ff e, so s eien es in erster Linie medi zi nalfremde Faktoren wie lange B erentungsdauer und Arbeitsabstinenz, fragli che Compliance bei der Behandlung im Falle authentischer Beschwerden, klare Hinweise auf eine mehr oder weniger bewusstseinsnahe Aggravation und verminderte Leistungsbereitschaft, welche eine Umsetzung der hier er mittelten Arbeitsfähigkeit erschwer t en oder verunmöglich t en. Für den Bewe gungsapparat sei die Situation unverändert. Eine leichte bis mittelschwer e Täti gkeit wechselbelastend erscheine unverändert möglich. Nach adäquater Re-Konditionierung seien Belastungen mit Gewichten bis 10 kg gut tolerierbar. Lange Gehstrecken über 500 m ohne Unterbruch und ins besondere eine vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch seien zu vermeiden, eine wechselbelastende Tätigkeit sei zu fordern. In diesem Rahmen sei aus somatischer Sicht von einem Ganztages einsatz auszugehen. Für die frühere Tätigkeit als Bodenleger bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 4 f.). Beim Beschwerdeführer könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer nicht authentischen Beschwerdepräsentation ausgegangen werden. Aufgrund der Ergebnisse in der klinisch-psychiatri schen wie der neuropsychologischen Untersuchung sei davon auszugehen, dass eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Beschwerden be stehe. Für die psychiatrische Einschätzung sei dies berücksichtigt worden (S. 5). 4. 2.3 Dr. H.___, Innere Medizin, von der I.___, hielt in ihrem Bericht vom 1 2. September 2014 ( Urk. 7/182/1-2) fol gende Diagnosen fest: - COPD Gold Stadium I, Gruppe B - Aktuell: Exazerbation - Status nach Exazerbation 02/2014 - Persistierender Nikotinkonsum 1 Packet pro Tag (30 bis 40 pack years ) 4. 2.4 Dr. B.___ hielt in seinem Zeugnis vom 2 1. Januar 2015 ( Urk. 20) folgende Diagnosen fest: - Status nach Knieverletzung und Schleudertrauma; s omatoforme Störung mit Symptomausweitung - Chronifizierte Depression - Verdacht auf ängstlich-hypochondrische, unreife Persönlichkeit Dazu ergänzte er, dass die Prognose hinsichtlich Wiederherstellung der Ar beitsfähigkeit in nennenswertem Umfang auf die Länge gesehen sehr un günstig sei. Die Chronifizierung beziehungsweise Maladaptation seien bereits viel zu weit fortgeschritten. 5. Das polydisziplinäre Gutachten der A.___ vom 15. Januar 2014 (E. 4. 2.2) beruht auf den erforderlichen orthopädischen, psychiatrischen und neuropsychologischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. So zeigten sie auf, dass die Situation des Bewegungsapparates seit der letzten Begutachtung unverändert ist, wobei bereits dannzumal von einer aus physischen Gründen uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten Tätigkeit ausgegangen worden war. Zudem führten sie aus, dass eine Beeinträchtigung durch das Asthma im Rahmen der zumutbaren leich ten bis mittelschweren Tätigkeit nicht zu erwarten ist ( Urk. 7/174/28). Weiter legten sie dar, dass sich die psychischen Beschwerden seit der letzten Begut achtung gebessert haben und nunmehr keine klinisch relevante psychische Störung mehr besteht, welche die Arbeitsfähigkeit einschränkt. Dabei be gründeten sie ausführlich, dass im Zeitpunkt der Untersuchung nicht mehr von einer mittelgradige n depressive n Episode, sondern von einer Dysthymie auszugehen war und weshalb weder die Diagnose einer somatoformen Stö rung noch einer Persönlichkeitsstörung gestellt werden konnte (Urk. 7/174/57-62). Die Gutachter wiesen darauf hin, dass aufgrund der Er gebnisse in der klinisch- psychiatrischen und der neuropsychologischen Un tersuchung davon auszugehen ist, dass die Beschwerdepräsentation nicht authentisch ist und eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Be schwerden besteht. Sie gelangten sodann zum ausführlich begründeten und für das Gericht nachvollziehbaren Schluss, dass der Beschwerdeführer in sei ner bisherigen Tätigkeit als Bodenleger nicht mehr, in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch hingegen zu 100 % arbeitsfähig ist. Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ). 6. 6.1 Der Beschwerdeführer bestritt eine Verbesserung seines Gesundheitszustan des, seien doch seine psychischen Krankheiten gemäss den Gutachtern immer noch da. Im ursprünglichen Vergleichszeitpunkt litt der Beschwerdeführer an einer mittelgradige n depressive n Episode, wohingegen die Gutachter der A.___ nur noch eine Dysthymie diagnostizierten. Eine (erneute) Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ist nicht erstellt. Insbesondere vermag das Zeugnis von Dr. B.___ vom 21. Januar 2015 (E. 4. 2.4) eine solche nicht nachzuweisen, da dieses weder Aussagen zum Verlauf, noch Ausführungen über die Befunde oder die angegebenen Beschwerden enthält. Ob Dr. B.___ die Vorakten bekannt waren, wird zudem aus seinem Bericht nicht ersicht lich, jedenfalls setzte er sich mit diesen, insbesondere dem Gutachten der A.___ und den darin aufgeführten Diagnosen und Einschätzun gen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, in keiner Weise auseinander. Seinem Bericht fehlt damit die Beweiskraft im Sinne der bun desgerichtlichen Rechtsprechung. Es ist damit von der Diagnose einer Dys thymie auszugehen, was verglichen mit der vormalig diagnostizierten mittel gradigen depressiven Episode eine klare Verbesserung des Gesundheitszu standes darstellt. Der Beschwerdeführer scheint denn auch auf eine regel mässige antidepressive Medikation nicht mehr angewiesen zu sein. So zeig ten sich die Psychopharmaka bei der Laboranalyse anlässlich der Begutach tung mehrheitlich unterhalb des Referenzwertes beziehungsweise der Nach weisgrenze ( Urk. 7/174/63 f.). Die Inkonsistenz im Verhalten des Beschwer deführers wurde von den Gutachtern im Übrigen nicht aufgrund der unre gelmässigen Einnahme der Medikamente oder weil er einmal die Woche Auto fährt festgestellt, wie dies der Beschwerdeführer monierte. Vielmehr zeigten sich anlässlich der neuropsychologischen Begutachtung eindeutige Aggrava tions - oder simulative Tendenzen, weshalb aus neuropsychologischer Sicht keine valide Beurteilung der beruflichen Funktionsfähigkeit erfolgen konnte. Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen nach dem Gesagten nichts an der Beweiskraft des Gutachtens der A.___ zu ändern. 6.2 Die nach der Begutachtung durchgeführte Operation am Fuss vom 14. Oktober 2014 führte lediglich während zwei Wochen zu einer vollständi gen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 7/191). Der Beschwerdeführer wurde zudem am 12. September 2014 wegen einer Dyspnoe i n der I.___ ambulant behandelt (E. 4. 2.3). Anlässlich der Begutachtung durch die A.___ wurde ein Asthma bronchiale, welche s keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat, diagnostiziert. Im Bericht zur ambulanten Behandlung der I.___ wurde hin gegen die Diagnose einer leichtgradigen COPD mit vermehrten Symptomen (Stadium I, Gruppe B) gestellt. Zwar führte Dr. H.___ von der I.___ nicht aus, inwiefern der Beschwerdeführer durch die diagnostizierte COPD einge schränkt ist, doch ist nicht davon auszugehen, dass diese in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Heben und Tragen bis maximal 10 kg eine ren tenrelevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bewirkt. Dies wurde denn auch nicht vom Beschwerdeführer behauptet. Eine massgebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes zwischen der Begutachtung durch die A.___ und dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Ver fügung ist damit nicht erstellt. Somit ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch zu 100 % ar beitsfähig ist. 6.3 Zu prüfen bleibt, wie sich dies in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwer degegnerin bezifferte das Valideneinkommen mit Fr. 69‘668.75, das Invalideneinkommen mit Fr. 66‘224.10 und errechnete daraus einen renten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 2). Die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdegegnerin wurden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet und geben zudem auch zu keinen weiteren B emerkungen An lass. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangs gemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Entschädigung ist – nach Einsicht in die Kostennote vom 3. Februar 2017 ( Urk. 24) – auf Fr. 2‘711.45 (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Zürich, wird mit Fr. 2 ‘ 711. 4 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Bernhard Zollinger - Dr. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - AXA Stiftung Berufliche Vorsorge - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00875 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 14. März 2017 in Sachen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00875 IV.2015.00875

IV.2015.00875 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Lanzicher

Urteil vom 14. März 2017

Urteil vom 14. März 2017 in Sachen

in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich dieser substituiert durch Dr. iur. Y.___ Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1975 geborene X.___ meldete sich am 29. Dezember 2001 zum Bezug von Leistungen (Rente) der Eidgenössischen Invalidenversiche rung (IV) an (Urk. 7/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, führte daraufhin medizinische, berufliche sowie erwerb liche Abklärungen durch und liess den Versicherten am 25. September 2002 von den Ärzten der J.___, Fachklinik für kardiale und psychosomati sche Rehabilitation, psy chiatrisch begutachten (Urk. 7/23). Mit Verfügungen vom 18. Februar 2004 (Urk. 7/38) sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. November 2001 eine auf einem Invaliditätsgrad von 55 % beru hende halbe Rente zu. Die hiegegen erhobene Einsprache (Urk. 7/41, Urk. 7/48, Urk. 7/49 S. 6 f.) hiess sie am 8. Dezember 2004 in dem Sinne teilweise gut, dass sie dem Versicherten zusätzlich berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) zusprach (Urk. 7/50). Seine gegen diesen Einsprache entscheid am Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erhobene Be schwerde (Urk. 7/53 S. 4 ff.) zog der Versicherte am 27. September 2005 vor behaltlos zurück; das entsprechende Verfahren wurde in der Folge mit Urteil vom 28. September 2005 (Urk. 7/62) abgeschrieben. 1.2 Nachdem sie am 8. Februar 2006 - unter Hinweis darauf, dass der Versicherte angegeben habe, sich nicht arbeitsfähig zu fühlen - den Abschluss der Ar beitsvermittlung verfügt hatte (Urk. 7/75), traf die IV-Stelle St. Gallen wiederum berufliche, erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess den Versicherten im Mai 2007 von den Ärzten des Z.___ polydisziplinär begutachten (Urk. 7/91). Daraufhin schrieb sie dem Versicherten mit Mitteilung vom 7. September 2007, dass er mangels einer rentenrelevanten Veränderung weiterhin Anspruch auf eine auf einem Inva liditätsgrad von 55 % basierende halbe Rente habe (Urk. 7/93). 1.3 Unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustan des ersuchte der Versicherte die IV-Stelle St. Gallen am 22. April 2008 um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beziehungsweise - eventualiter - um Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 7/98). Mit Vorbescheid vom 14. August 2008 (Urk. 7/109) verneinte die aufgrund eines Umzugs des Versicherten (Urk. 7/ 86) neu zustän dige - IV-Stelle Zürich den Anspruch auf eine höhere Rente. Auf Ein wand des Versicherten (Urk. 7/110) hin und nach Einholung eines orthopädischen Gutachtens (Urk. 7/116) verfügte sie am 12. Februar 2009 - nunmehr (unter Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen von 15 statt bis dahin 10 %) ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 57 % - die Abweisung des Rentenerhöhungsgesuchs (Urk. 7/122). Das hiesige Gericht wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 19. Juli 2010 (Pro zess-Nr. IV.2009.00272; Urk. 7/130) ab. Auf die dagegen erhobene Be schwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 9C_671/2010 vom 31. August 2010 (Urk. 7/133) nicht ein. 1.4 Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein (Urk. 7/138) und liess den Versicherten erneut polydisziplinär begutachten (Expertise der A.___ vom 15. Januar 2014, Urk. 7/174). Im September 2014 nahm der Versicherte an einem Belastbarkeitstraining teil, welches nach drei Tagen krankheitsbedingt abgebrochen werden musste (Urk. 7/187). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/195) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 8. Juli 2015 auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf (Urk. 2). Einer gegen diesen Entscheid gerichteten Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wir kung. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die Rente sei nicht aufzuheben, eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen vom Gericht durchzuführen und subeventualiter sei die Sache zur weiteren Ab klärung zurückzuweisen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung sowie der unentgeltliche Rechtsbeistand in der Person des Unterzeichnenden zu bewilligen und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu belas sen. Am 6. Oktober 2015 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 12) wies das hie sige Gericht das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab, ge währte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und be stellte ihm für das Verfahren Rechtsanwalt Bernhard Zollinger als unentgelt liche n Rechtsvertreter. Mit Replik vom 3. Februar 2016 (Urk. 14) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. Am 16. Februar 2016 (Urk. 17) teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte. In seiner Stellungnahme vom 14. März 2016 (Urk. 19) hielt der Beschwerdeführer weiterhin an seinen Anträgen fest und reichte ein ä rztli ches Zeugnis von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Januar 2015 (Urk. 20) ein. Am 24. März 2016 (Urk. 22) verzichtete die Be schwerdegegnerin auf eine Stellungnahme dazu, was dem Beschwerde - führer mit Mitteilung vom 30. März 2016 (Urk. 23) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än derung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha ben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene rentenaufhebende Verfü gung vom 8. Juli 2015 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in ei ner angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Es bestehe ein Invaliditätsgrad von 5 % und damit kein Rentenanspruch mehr. Im gerichtlichen Verfahren ergänzte sie (Urk. 6), der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit der letzten Begutachtung gebessert. Selbst wenn dem nicht so wäre, würde die Rente mit der substituierten Begründung der wiedererwägungs weisen Aufhebung für die Zukunft aufzuheben sein. Im Übrigen würde die Rente auch gestützt auf die Schlussbestimmungen der 6. IVG-Revision auf zuheben sein. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sich sein Gesundheitszustand nicht geändert habe. Das psychiatrische Teilgutachten sei zudem nicht beweistauglich, da nicht nachvollziehbar. Mit Replik bzw. Stellungnahme ( Urk. 14 und Urk. 19) ergänzte er, eine wiederer wägungsweise Aufhebung der Rente sei nicht möglich. Auch mit der 6. IV-Revision sei im Übrigen keine gesetzliche Grundlage für die Änderung des ursprünglichen Entscheides eingeführt worden, somatoforme Störungen könnten weiterhin die Ausschüttung einer Rente rechtfertigen. 3. Vergleichszeitpunkt für eine revisionsrechtlich relevante Veränderung d es Gesundheitszustands des Beschwerdeführers bildet vorliegend die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 bestätigte Verfügung der Beschwer degegnerin vom 1 2. Februar 2009 (Urk. 7/122), mit welcher sie das Gesuch um Erhöhung der bislang ausgerichteten halben Invalidenrente abwies (vorne E. 1.3). 4. 4.1 Der am 12. Februar 2009 verfügten (Urk. 7/122) und mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 (Urk. 7/130) bestätigten Abweisung des Renten erhöhungsgesuchs lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde: 4. 1. 1 Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 30. Januar 2008 folgende Diagnosen (Urk. 7/95): - Periarthropathie der rechten Hüfte mit/bei - beginnender Coxarthrose rechts - Panvertebralsyndrom lumbalbetont mit/bei - Wirbelsäulenfehlform und -haltung, muskulärer Dysbalance - Chondrose L5/S1 - Diskushernie L3/4 und L4/5 rechts foraminal - Insertionstendinitis gluteus medius rechts am Trochanter - Thrombozyten-Funktionsstörung vom Typ der verminderten Aktivier bar keit (Spital O.__ _ 1993) - Verdacht auf beginnende Arthrose im Sprunggelenk links - Arterielle Hypertonie - Status nach Fingerkuppenamputation Digitus II links von 1 mm Tiefe, 29. September 2007 - Depressives Zustandsbild: mittelgradige depressive Episode, Somatisie rungs störung, infantile, narzisstische Persönlichkeitsstruktur Hinsichtlich der Rückenbeschwerden hätten entsprechende Abklärungen erge ben, dass ein aktives Vorgehen nicht erforderlich sei; betreffend das rechte Hüftgelenk habe sich keine Besserung eingestellt. Als Bodenleger be stehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Inwieweit dem Beschwer deführer eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei, hänge vom aktuellen psychiatrischen Befund ab (Urk. 7/95). 4. 1.2 Der behandelnde Psychiater Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt am 8. April 2008 fest, der Gesundheitszustand des Be schwerdeführers habe sich seit dem Jahr 2003 eher verschlechtert, sicher aber nicht verbessert. Nach wie vor bestehe - auch in einer leidensangepassten Tätigkeit - eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/96 S. 1). 4. 1.3 Am 16. Dezember 2008 wurde der Beschwerdeführer von Dr. D.___, Fachärz tin FMH für o rthopädische Chirurgie, untersucht. In ihrem Gutachten vom 17. Dezember 2008 stellte diese folgende Diagnosen (Urk. 7/116 S. 13): - Zervikovertebragenes Schmerzsyndrom ohne Hinweis auf Wurzelreizsyn drom - Lumbales vertebragenes Schmerzsyndrom ohne Zeichen eines Wurzel reizsyndroms - Beginnende Coxarthrose rechts Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, der aus orthopädischer Sicht keine schweren Beeinträchtigungen aufweise, habe sich nicht verändert (Urk. 7/116 S. 14). Als Bodenleger bestehe seit September 2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine den Rückenbeschwerden angemessen Rechnung tra gende Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung sei dem Beschwerdeführer indes in vollem Pensum zumutbar (Urk. 7/116 S. 13). 4. 1.4 Dr. B.___ berichtete am 18. März 2009, der Beschwerdeführer mache - auf grund erheblicher sozialer Beeinträchtigungen (vor dem Hintergrund einer zerrütteten Ehe und anspruchsvoller Kinder zu sehende Konflikte im Rollen bild und im Selbstverständnis sowie - insbesondere - Suizid einer Person in der näheren Familienumgebung) - derzeit eine tiefe Krise durch. Dies habe nicht nur zu einer Verschlimmerung der depressiven Symptomatik, sondern auch zu einer massiven Verstärkung der inneren Unruhe und anderer vege tativer und kognitiver Beschwerden geführt. Insofern erweise sich der am 8. April 2009 [richtig: 8. April 2008] verfasste Bericht (Urk. 7/96) hinsichtlich des aktuellen Zustandes nicht mehr als akkurat (Urk. 7/124). 4. 2 Der am 8. Juli 2015 verfügten Rentenaufhebung (Urk. 2) lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde: 4. 2.1 Dr. B.___ stellte in seinem Bericht vom 1 0. Juli 2012 folgende Diagnosen (Urk. 7/140 S. 3): - ICD-10 F45.0 (Somatisierungsstörung) - ICD-10 F39 (nicht näher bezeichnete affektive Störung) - ICD-10 F60.9 oder 60.6 (Persönlichkeitsstörung, nicht näher bezeichnet, oder ängstlich [vermeidende] Persönlichkeitsstörung) Dazu hielt er fest, dass der Beschwerdeführer einmal pro Monat bei ihm in Behandlung und auch in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sei. 4. 2.2 In ihrem Gutachten vom 1 5. Januar 2014 (Urk. 7/174) hielten Dr. med. E.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates FMH, Dr. med. F.___ M.H.A., Facharzt Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, und lic. phil. G.___, Psychologe, von der A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 3): - Intermittierendes Lumbovertebralsyndrom - Periarthropathie der rechten Hüfte bei leichter Konfigurationsstörung des Femurkopfes rechts Zudem stellten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit: - Asthma bronchiale - Status nach inkompletter Exzision eines xanthomatösen fibrösen Histiozy toms am Unterschenkel links - Thrombozytenfunktionsstörung - Dysthymie (ICD-10 F34.1) Dazu hielten sie fest, dass sich die vom Beschwerdeführer beklagten subjekti ven Beschwerden durch die Befunde nur teilweise hätten erklären lassen. An einer Einsatzfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztä g ig dürfe aus orthopädischer Sicht nach wie vor festgehalten werden. Vor dem Hintergrund des neuropsychologischen Berichtes über eine unspezifische Störung aufgrund von eindeutigen Aggravations- oder simulativen Tenden zen dürften die Klagen des Beschwerdeführers nur mit Zurückhaltung ge wertet werden. Auf psychiatrischer Ebene ha be sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingestellt. Heute k önne von einer Dysthymie (F34.1) gesprochen werden. Von einer depressiven Episode und insbesondere einem mittelschweren Zustandsbi l d k önne heute nicht mehr gesprochen werden. Dies auch gestützt auf die neuropsychologische Abklärung und allgemeine Konsistenzprüfung. Auf orthopädischer Ebene sei die Situation unverändert, wobei aufgrund neuer Forschungsergebnisse bezüglich rechter Hüfte eine günstigere Prognose gestellt werden d ü rf e. Es sei nicht zwingend, dass sich dort eine progrediente Coxarthrose entwick le. An e iner Belastbarkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit d ü rf e festgehalten werden. Gesamthaft zeige sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes auf psychischer Ebene, gleich bleibend im Bereich des Bew egungsapparates. In Anbetracht hoher Inkonsistenzen mit mehr oder weniger bewusstseinsna hen Aggravationstendenzen bei einer weitgehend beschwerdeorientierten Di agnostik, welche sich bereits ab 2002 im Längsschnitt wie im Querschnitt abgezeichnet hätten, besteh e aus gutachterlicher Sicht eine hohe Unsicherheit bei der Beurteilung, inwiefern eine klinisch bedeutsame Störung zu welchem Zeit raum in welcher Ausprägung mit welchen Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit jeweils vorgelegen habe. Aktuell könne jedoch m it überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass aus psychiatrisch - gut achter l icher Sicht seit der Begutachtung 2007 eine massgebliche Besserung des psychischen Zustandes stattgefunden ha be, und damit auch eine Besse rung der Arbeitsfähigkeit, sodass aktuell mit überwiegender Wahrscheinlich keit aus medizinisch - theoretischer Sicht keine Minderung der Arbeitsfäh i g keit mehr begründet werden k ö nn e, weder in angestammter noch in ange passter Tätigkeit. Aktuell führ e die Diagnose nicht mehr zu einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Was die Prognose in Bezug auf eine adäquate Be handlung und eine Eingliederung betr e ff e, so s eien es in erster Linie medi zi nalfremde Faktoren wie lange B erentungsdauer und Arbeitsabstinenz, fragli che Compliance bei der Behandlung im Falle authentischer Beschwerden, klare Hinweise auf eine mehr oder weniger bewusstseinsnahe Aggravation und verminderte Leistungsbereitschaft, welche eine Umsetzung der hier er mittelten Arbeitsfähigkeit erschwer t en oder verunmöglich t en. Für den Bewe gungsapparat sei die Situation unverändert. Eine leichte bis mittelschwer e Täti gkeit wechselbelastend erscheine unverändert möglich. Nach adäquater Re-Konditionierung seien Belastungen mit Gewichten bis 10 kg gut tolerierbar. Lange Gehstrecken über 500 m ohne Unterbruch und ins besondere eine vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch seien zu vermeiden, eine wechselbelastende Tätigkeit sei zu fordern. In diesem Rahmen sei aus somatischer Sicht von einem Ganztages einsatz auszugehen. Für die frühere Tätigkeit als Bodenleger bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 4 f.). Beim Beschwerdeführer könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer nicht authentischen Beschwerdepräsentation ausgegangen werden. Aufgrund der Ergebnisse in der klinisch-psychiatri schen wie der neuropsychologischen Untersuchung sei davon auszugehen, dass eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Beschwerden be stehe. Für die psychiatrische Einschätzung sei dies berücksichtigt worden (S. 5). 4. 2.3 Dr. H.___, Innere Medizin, von der I.___, hielt in ihrem Bericht vom 1 2. September 2014 ( Urk. 7/182/1-2) fol gende Diagnosen fest: - COPD Gold Stadium I, Gruppe B - Aktuell: Exazerbation - Status nach Exazerbation 02/2014 - Persistierender Nikotinkonsum 1 Packet pro Tag (30 bis 40 pack years ) 4. 2.4 Dr. B.___ hielt in seinem Zeugnis vom 2 1. Januar 2015 ( Urk. 20) folgende Diagnosen fest: - Status nach Knieverletzung und Schleudertrauma; s omatoforme Störung mit Symptomausweitung - Chronifizierte Depression - Verdacht auf ängstlich-hypochondrische, unreife Persönlichkeit Dazu ergänzte er, dass die Prognose hinsichtlich Wiederherstellung der Ar beitsfähigkeit in nennenswertem Umfang auf die Länge gesehen sehr un günstig sei. Die Chronifizierung beziehungsweise Maladaptation seien bereits viel zu weit fortgeschritten. 5. Das polydisziplinäre Gutachten der A.___ vom 15. Januar 2014 (E. 4. 2.2) beruht auf den erforderlichen orthopädischen, psychiatrischen und neuropsychologischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. So zeigten sie auf, dass die Situation des Bewegungsapparates seit der letzten Begutachtung unverändert ist, wobei bereits dannzumal von einer aus physischen Gründen uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten Tätigkeit ausgegangen worden war. Zudem führten sie aus, dass eine Beeinträchtigung durch das Asthma im Rahmen der zumutbaren leich ten bis mittelschweren Tätigkeit nicht zu erwarten ist ( Urk. 7/174/28). Weiter legten sie dar, dass sich die psychischen Beschwerden seit der letzten Begut achtung gebessert haben und nunmehr keine klinisch relevante psychische Störung mehr besteht, welche die Arbeitsfähigkeit einschränkt. Dabei be gründeten sie ausführlich, dass im Zeitpunkt der Untersuchung nicht mehr von einer mittelgradige n depressive n Episode, sondern von einer Dysthymie auszugehen war und weshalb weder die Diagnose einer somatoformen Stö rung noch einer Persönlichkeitsstörung gestellt werden konnte (Urk. 7/174/57-62). Die Gutachter wiesen darauf hin, dass aufgrund der Er gebnisse in der klinisch- psychiatrischen und der neuropsychologischen Un tersuchung davon auszugehen ist, dass die Beschwerdepräsentation nicht authentisch ist und eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Be schwerden besteht. Sie gelangten sodann zum ausführlich begründeten und für das Gericht nachvollziehbaren Schluss, dass der Beschwerdeführer in sei ner bisherigen Tätigkeit als Bodenleger nicht mehr, in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch hingegen zu 100 % arbeitsfähig ist. Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ). 6. 6.1 Der Beschwerdeführer bestritt eine Verbesserung seines Gesundheitszustan des, seien doch seine psychischen Krankheiten gemäss den Gutachtern immer noch da. Im ursprünglichen Vergleichszeitpunkt litt der Beschwerdeführer an einer mittelgradige n depressive n Episode, wohingegen die Gutachter der A.___ nur noch eine Dysthymie diagnostizierten. Eine (erneute) Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ist nicht erstellt. Insbesondere vermag das Zeugnis von Dr. B.___ vom 21. Januar 2015 (E. 4. 2.4) eine solche nicht nachzuweisen, da dieses weder Aussagen zum Verlauf, noch Ausführungen über die Befunde oder die angegebenen Beschwerden enthält. Ob Dr. B.___ die Vorakten bekannt waren, wird zudem aus seinem Bericht nicht ersicht lich, jedenfalls setzte er sich mit diesen, insbesondere dem Gutachten der A.___ und den darin aufgeführten Diagnosen und Einschätzun gen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, in keiner Weise auseinander. Seinem Bericht fehlt damit die Beweiskraft im Sinne der bun desgerichtlichen Rechtsprechung. Es ist damit von der Diagnose einer Dys thymie auszugehen, was verglichen mit der vormalig diagnostizierten mittel gradigen depressiven Episode eine klare Verbesserung des Gesundheitszu standes darstellt. Der Beschwerdeführer scheint denn auch auf eine regel mässige antidepressive Medikation nicht mehr angewiesen zu sein. So zeig ten sich die Psychopharmaka bei der Laboranalyse anlässlich der Begutach tung mehrheitlich unterhalb des Referenzwertes beziehungsweise der Nach weisgrenze ( Urk. 7/174/63 f.). Die Inkonsistenz im Verhalten des Beschwer deführers wurde von den Gutachtern im Übrigen nicht aufgrund der unre gelmässigen Einnahme der Medikamente oder weil er einmal die Woche Auto fährt festgestellt, wie dies der Beschwerdeführer monierte. Vielmehr zeigten sich anlässlich der neuropsychologischen Begutachtung eindeutige Aggrava tions - oder simulative Tendenzen, weshalb aus neuropsychologischer Sicht keine valide Beurteilung der beruflichen Funktionsfähigkeit erfolgen konnte. Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen nach dem Gesagten nichts an der Beweiskraft des Gutachtens der A.___ zu ändern. 6.2 Die nach der Begutachtung durchgeführte Operation am Fuss vom 14. Oktober 2014 führte lediglich während zwei Wochen zu einer vollständi gen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 7/191). Der Beschwerdeführer wurde zudem am 12. September 2014 wegen einer Dyspnoe i n der I.___ ambulant behandelt (E. 4. 2.3). Anlässlich der Begutachtung durch die A.___ wurde ein Asthma bronchiale, welche s keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat, diagnostiziert. Im Bericht zur ambulanten Behandlung der I.___ wurde hin gegen die Diagnose einer leichtgradigen COPD mit vermehrten Symptomen (Stadium I, Gruppe B) gestellt. Zwar führte Dr. H.___ von der I.___ nicht aus, inwiefern der Beschwerdeführer durch die diagnostizierte COPD einge schränkt ist, doch ist nicht davon auszugehen, dass diese in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Heben und Tragen bis maximal 10 kg eine ren tenrelevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bewirkt. Dies wurde denn auch nicht vom Beschwerdeführer behauptet. Eine massgebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes zwischen der Begutachtung durch die A.___ und dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Ver fügung ist damit nicht erstellt. Somit ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch zu 100 % ar beitsfähig ist. 6.3 Zu prüfen bleibt, wie sich dies in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwer degegnerin bezifferte das Valideneinkommen mit Fr. 69‘668.75, das Invalideneinkommen mit Fr. 66‘224.10 und errechnete daraus einen renten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 2). Die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdegegnerin wurden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet und geben zudem auch zu keinen weiteren B emerkungen An lass. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangs gemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Entschädigung ist – nach Einsicht in die Kostennote vom 3. Februar 2017 ( Urk. 24) – auf Fr. 2‘711.45 (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Zürich, wird mit Fr. 2 ‘ 711. 4 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Bernhard Zollinger - Dr. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - AXA Stiftung Berufliche Vorsorge - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger

vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich

Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich dieser substituiert durch Dr. iur. Y.___

dieser substituiert durch Dr. iur. Y.___ Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich

Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1975 geborene X.___ meldete sich am 29. Dezember 2001 zum Bezug von Leistungen (Rente) der Eidgenössischen Invalidenversiche rung (IV) an (Urk. 7/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, führte daraufhin medizinische, berufliche sowie erwerb liche Abklärungen durch und liess den Versicherten am 25. September 2002 von den Ärzten der J.___, Fachklinik für kardiale und psychosomati sche Rehabilitation, psy chiatrisch begutachten (Urk. 7/23). Mit Verfügungen vom 18. Februar 2004 (Urk. 7/38) sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. November 2001 eine auf einem Invaliditätsgrad von 55 % beru hende halbe Rente zu. Die hiegegen erhobene Einsprache (Urk. 7/41, Urk. 7/48, Urk. 7/49 S. 6 f.) hiess sie am 8. Dezember 2004 in dem Sinne teilweise gut, dass sie dem Versicherten zusätzlich berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) zusprach (Urk. 7/50). Seine gegen diesen Einsprache entscheid am Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erhobene Be schwerde (Urk. 7/53 S. 4 ff.) zog der Versicherte am 27. September 2005 vor behaltlos zurück; das entsprechende Verfahren wurde in der Folge mit Urteil vom 28. September 2005 (Urk. 7/62) abgeschrieben.

1.1 Der 1975 geborene X.___ meldete sich am 29. Dezember 2001 zum Bezug von Leistungen (Rente) der Eidgenössischen Invalidenversiche rung (IV) an (Urk. 7/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, führte daraufhin medizinische, berufliche sowie erwerb liche Abklärungen durch und liess den Versicherten am 25. September 2002 von den Ärzten der J.___, Fachklinik für kardiale und psychosomati sche Rehabilitation, psy chiatrisch begutachten (Urk. 7/23). Mit Verfügungen vom 18. Februar 2004 (Urk. 7/38) sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. November 2001 eine auf einem Invaliditätsgrad von 55 % beru hende halbe Rente zu. Die hiegegen erhobene Einsprache (Urk. 7/41, Urk. 7/48, Urk. 7/49 S. 6 f.) hiess sie am 8. Dezember 2004 in dem Sinne teilweise gut, dass sie dem Versicherten zusätzlich berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) zusprach (Urk. 7/50). Seine gegen diesen Einsprache entscheid am Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erhobene Be schwerde (Urk. 7/53 S. 4 ff.) zog der Versicherte am 27. September 2005 vor behaltlos zurück; das entsprechende Verfahren wurde in der Folge mit Urteil vom 28. September 2005 (Urk. 7/62) abgeschrieben. 1.2 Nachdem sie am 8. Februar 2006 - unter Hinweis darauf, dass der Versicherte angegeben habe, sich nicht arbeitsfähig zu fühlen - den Abschluss der Ar beitsvermittlung verfügt hatte (Urk. 7/75), traf die IV-Stelle St. Gallen wiederum berufliche, erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess den Versicherten im Mai 2007 von den Ärzten des Z.___ polydisziplinär begutachten (Urk. 7/91). Daraufhin schrieb sie dem Versicherten mit Mitteilung vom 7. September 2007, dass er mangels einer rentenrelevanten Veränderung weiterhin Anspruch auf eine auf einem Inva liditätsgrad von 55 % basierende halbe Rente habe (Urk. 7/93).

1.2 Nachdem sie am 8. Februar 2006 - unter Hinweis darauf, dass der Versicherte angegeben habe, sich nicht arbeitsfähig zu fühlen - den Abschluss der Ar beitsvermittlung verfügt hatte (Urk. 7/75), traf die IV-Stelle St. Gallen wiederum berufliche, erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess den Versicherten im Mai 2007 von den Ärzten des Z.___ polydisziplinär begutachten (Urk. 7/91). Daraufhin schrieb sie dem Versicherten mit Mitteilung vom 7. September 2007, dass er mangels einer rentenrelevanten Veränderung weiterhin Anspruch auf eine auf einem Inva liditätsgrad von 55 % basierende halbe Rente habe (Urk. 7/93). 1.3 Unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustan des ersuchte der Versicherte die IV-Stelle St. Gallen am 22. April 2008 um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beziehungsweise - eventualiter - um Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 7/98). Mit Vorbescheid vom 14. August 2008 (Urk. 7/109) verneinte die aufgrund eines Umzugs des Versicherten (Urk. 7/ 86) neu zustän dige - IV-Stelle Zürich den Anspruch auf eine höhere Rente. Auf Ein wand des Versicherten (Urk. 7/110) hin und nach Einholung eines orthopädischen Gutachtens (Urk. 7/116) verfügte sie am 12. Februar 2009 - nunmehr (unter Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen von 15 statt bis dahin 10 %) ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 57 % - die Abweisung des Rentenerhöhungsgesuchs (Urk. 7/122). Das hiesige Gericht wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 19. Juli 2010 (Pro zess-Nr. IV.2009.00272; Urk. 7/130) ab. Auf die dagegen erhobene Be schwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 9C_671/2010 vom 31. August 2010 (Urk. 7/133) nicht ein.

1.3 Unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustan des ersuchte der Versicherte die IV-Stelle St. Gallen am 22. April 2008 um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beziehungsweise - eventualiter - um Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 7/98). Mit Vorbescheid vom 14. August 2008 (Urk. 7/109) verneinte die aufgrund eines Umzugs des Versicherten (Urk. 7/ 86) neu zustän dige - IV-Stelle Zürich den Anspruch auf eine höhere Rente. Auf Ein wand des Versicherten (Urk. 7/110) hin und nach Einholung eines orthopädischen Gutachtens (Urk. 7/116) verfügte sie am 12. Februar 2009 - nunmehr (unter Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen von 15 statt bis dahin 10 %) ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 57 % - die Abweisung des Rentenerhöhungsgesuchs (Urk. 7/122). Das hiesige Gericht wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 19. Juli 2010 (Pro zess-Nr. IV.2009.00272; Urk. 7/130) ab. Auf die dagegen erhobene Be schwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 9C_671/2010 vom 31. August 2010 (Urk. 7/133) nicht ein. 1.4 Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein (Urk. 7/138) und liess den Versicherten erneut polydisziplinär begutachten (Expertise der A.___ vom 15. Januar 2014, Urk. 7/174). Im September 2014 nahm der Versicherte an einem Belastbarkeitstraining teil, welches nach drei Tagen krankheitsbedingt abgebrochen werden musste (Urk. 7/187). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/195) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 8. Juli 2015 auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf (Urk. 2). Einer gegen diesen Entscheid gerichteten Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wir kung.

1.4 Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein (Urk. 7/138) und liess den Versicherten erneut polydisziplinär begutachten (Expertise der A.___ vom 15. Januar 2014, Urk. 7/174). Im September 2014 nahm der Versicherte an einem Belastbarkeitstraining teil, welches nach drei Tagen krankheitsbedingt abgebrochen werden musste (Urk. 7/187). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/195) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 8. Juli 2015 auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf (Urk. 2). Einer gegen diesen Entscheid gerichteten Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wir kung. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die Rente sei nicht aufzuheben, eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen vom Gericht durchzuführen und subeventualiter sei die Sache zur weiteren Ab klärung zurückzuweisen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung sowie der unentgeltliche Rechtsbeistand in der Person des Unterzeichnenden zu bewilligen und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu belas sen. Am 6. Oktober 2015 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 12) wies das hie sige Gericht das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab, ge währte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und be stellte ihm für das Verfahren Rechtsanwalt Bernhard Zollinger als unentgelt liche n Rechtsvertreter. Mit Replik vom 3. Februar 2016 (Urk. 14) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. Am 16. Februar 2016 (Urk. 17) teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte. In seiner Stellungnahme vom 14. März 2016 (Urk. 19) hielt der Beschwerdeführer weiterhin an seinen Anträgen fest und reichte ein ä rztli ches Zeugnis von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Januar 2015 (Urk. 20) ein. Am 24. März 2016 (Urk. 22) verzichtete die Be schwerdegegnerin auf eine Stellungnahme dazu, was dem Beschwerde - führer mit Mitteilung vom 30. März 2016 (Urk. 23) zur Kenntnis gebracht wurde.

2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die Rente sei nicht aufzuheben, eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen vom Gericht durchzuführen und subeventualiter sei die Sache zur weiteren Ab klärung zurückzuweisen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung sowie der unentgeltliche Rechtsbeistand in der Person des Unterzeichnenden zu bewilligen und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu belas sen. Am 6. Oktober 2015 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 12) wies das hie sige Gericht das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab, ge währte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und be stellte ihm für das Verfahren Rechtsanwalt Bernhard Zollinger als unentgelt liche n Rechtsvertreter. Mit Replik vom 3. Februar 2016 (Urk. 14) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. Am 16. Februar 2016 (Urk. 17) teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte. In seiner Stellungnahme vom 14. März 2016 (Urk. 19) hielt der Beschwerdeführer weiterhin an seinen Anträgen fest und reichte ein ä rztli ches Zeugnis von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Januar 2015 (Urk. 20) ein. Am 24. März 2016 (Urk. 22) verzichtete die Be schwerdegegnerin auf eine Stellungnahme dazu, was dem Beschwerde führer mit Mitteilung vom 30. März 2016 (Urk. 23) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än derung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha ben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än derung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha ben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene rentenaufhebende Verfü gung vom 8. Juli 2015 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in ei ner angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Es bestehe ein Invaliditätsgrad von 5 % und damit kein Rentenanspruch mehr. Im gerichtlichen Verfahren ergänzte sie (Urk. 6), der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit der letzten Begutachtung gebessert. Selbst wenn dem nicht so wäre, würde die Rente mit der substituierten Begründung der wiedererwägungs weisen Aufhebung für die Zukunft aufzuheben sein. Im Übrigen würde die Rente auch gestützt auf die Schlussbestimmungen der 6. IVG-Revision auf zuheben sein.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene rentenaufhebende Verfü gung vom 8. Juli 2015 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in ei ner angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Es bestehe ein Invaliditätsgrad von 5 % und damit kein Rentenanspruch mehr. Im gerichtlichen Verfahren ergänzte sie (Urk. 6), der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit der letzten Begutachtung gebessert. Selbst wenn dem nicht so wäre, würde die Rente mit der substituierten Begründung der wiedererwägungs weisen Aufhebung für die Zukunft aufzuheben sein. Im Übrigen würde die Rente auch gestützt auf die Schlussbestimmungen der 6. IVG-Revision auf zuheben sein. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sich sein Gesundheitszustand nicht geändert habe. Das psychiatrische Teilgutachten sei zudem nicht beweistauglich, da nicht nachvollziehbar. Mit Replik bzw. Stellungnahme ( Urk. 14 und Urk. 19) ergänzte er, eine wiederer wägungsweise Aufhebung der Rente sei nicht möglich. Auch mit der 6. IV-Revision sei im Übrigen keine gesetzliche Grundlage für die Änderung des ursprünglichen Entscheides eingeführt worden, somatoforme Störungen könnten weiterhin die Ausschüttung einer Rente rechtfertigen.

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sich sein Gesundheitszustand nicht geändert habe. Das psychiatrische Teilgutachten sei zudem nicht beweistauglich, da nicht nachvollziehbar. Mit Replik bzw. Stellungnahme ( Urk. 14 und Urk. 19) ergänzte er, eine wiederer wägungsweise Aufhebung der Rente sei nicht möglich. Auch mit der 6. IV-Revision sei im Übrigen keine gesetzliche Grundlage für die Änderung des ursprünglichen Entscheides eingeführt worden, somatoforme Störungen könnten weiterhin die Ausschüttung einer Rente rechtfertigen. 3. Vergleichszeitpunkt für eine revisionsrechtlich relevante Veränderung d es Gesundheitszustands des Beschwerdeführers bildet vorliegend die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 bestätigte Verfügung der Beschwer degegnerin vom 1 2. Februar 2009 (Urk. 7/122), mit welcher sie das Gesuch um Erhöhung der bislang ausgerichteten halben Invalidenrente abwies (vorne E. 1.3).

3. Vergleichszeitpunkt für eine revisionsrechtlich relevante Veränderung d es Gesundheitszustands des Beschwerdeführers bildet vorliegend die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 bestätigte Verfügung der Beschwer degegnerin vom 1 2. Februar 2009 (Urk. 7/122), mit welcher sie das Gesuch um Erhöhung der bislang ausgerichteten halben Invalidenrente abwies (vorne E. 1.3). 4.

4. 4.1 Der am 12. Februar 2009 verfügten (Urk. 7/122) und mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 (Urk. 7/130) bestätigten Abweisung des Renten erhöhungsgesuchs lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde:

4.1 Der am 12. Februar 2009 verfügten (Urk. 7/122) und mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 9. Juli 2010 (Urk. 7/130) bestätigten Abweisung des Renten erhöhungsgesuchs lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde: 4. 1. 1 Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 30. Januar 2008 folgende Diagnosen (Urk. 7/95):

4. 1. 1 Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 30. Januar 2008 folgende Diagnosen (Urk. 7/95): - Periarthropathie der rechten Hüfte mit/bei

Periarthropathie der rechten Hüfte mit/bei - beginnender Coxarthrose rechts

beginnender Coxarthrose rechts - Panvertebralsyndrom lumbalbetont mit/bei

Panvertebralsyndrom lumbalbetont mit/bei - Wirbelsäulenfehlform und -haltung, muskulärer Dysbalance

Wirbelsäulenfehlform und -haltung, muskulärer Dysbalance - Chondrose L5/S1

Chondrose L5/S1 - Diskushernie L3/4 und L4/5 rechts foraminal

Diskushernie L3/4 und L4/5 rechts foraminal - Insertionstendinitis gluteus medius rechts am Trochanter

Insertionstendinitis gluteus medius rechts am Trochanter - Thrombozyten-Funktionsstörung vom Typ der verminderten Aktivier bar keit (Spital O.__ _ 1993)

Thrombozyten-Funktionsstörung vom Typ der verminderten Aktivier bar keit (Spital O.__ _ 1993) - Verdacht auf beginnende Arthrose im Sprunggelenk links

Verdacht auf beginnende Arthrose im Sprunggelenk links - Arterielle Hypertonie

Arterielle Hypertonie - Status nach Fingerkuppenamputation Digitus II links von 1 mm Tiefe, 29. September 2007

Status nach Fingerkuppenamputation Digitus II links von 1 mm Tiefe, 29. September 2007 - Depressives Zustandsbild: mittelgradige depressive Episode, Somatisie rungs störung, infantile, narzisstische Persönlichkeitsstruktur

Depressives Zustandsbild: mittelgradige depressive Episode, Somatisie rungs störung, infantile, narzisstische Persönlichkeitsstruktur Hinsichtlich der Rückenbeschwerden hätten entsprechende Abklärungen erge ben, dass ein aktives Vorgehen nicht erforderlich sei; betreffend das rechte Hüftgelenk habe sich keine Besserung eingestellt. Als Bodenleger be stehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Inwieweit dem Beschwer deführer eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei, hänge vom aktuellen psychiatrischen Befund ab (Urk. 7/95).

Hinsichtlich der Rückenbeschwerden hätten entsprechende Abklärungen erge ben, dass ein aktives Vorgehen nicht erforderlich sei; betreffend das rechte Hüftgelenk habe sich keine Besserung eingestellt. Als Bodenleger be stehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Inwieweit dem Beschwer deführer eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei, hänge vom aktuellen psychiatrischen Befund ab (Urk. 7/95). 4. 1.2 Der behandelnde Psychiater Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt am 8. April 2008 fest, der Gesundheitszustand des Be schwerdeführers habe sich seit dem Jahr 2003 eher verschlechtert, sicher aber nicht verbessert. Nach wie vor bestehe - auch in einer leidensangepassten Tätigkeit - eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/96 S. 1).

4. 1.2 Der behandelnde Psychiater Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt am 8. April 2008 fest, der Gesundheitszustand des Be schwerdeführers habe sich seit dem Jahr 2003 eher verschlechtert, sicher aber nicht verbessert. Nach wie vor bestehe - auch in einer leidensangepassten Tätigkeit - eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/96 S. 1). 4. 1.3 Am 16. Dezember 2008 wurde der Beschwerdeführer von Dr. D.___, Fachärz tin FMH für o rthopädische Chirurgie, untersucht. In ihrem Gutachten vom 17. Dezember 2008 stellte diese folgende Diagnosen (Urk. 7/116 S. 13):

4. 1.3 Am 16. Dezember 2008 wurde der Beschwerdeführer von Dr. D.___, Fachärz tin FMH für o rthopädische Chirurgie, untersucht. In ihrem Gutachten vom 17. Dezember 2008 stellte diese folgende Diagnosen (Urk. 7/116 S. 13): - Zervikovertebragenes Schmerzsyndrom ohne Hinweis auf Wurzelreizsyn drom

Zervikovertebragenes Schmerzsyndrom ohne Hinweis auf Wurzelreizsyn drom - Lumbales vertebragenes Schmerzsyndrom ohne Zeichen eines Wurzel reizsyndroms

Lumbales vertebragenes Schmerzsyndrom ohne Zeichen eines Wurzel reizsyndroms - Beginnende Coxarthrose rechts

Beginnende Coxarthrose rechts Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, der aus orthopädischer Sicht keine schweren Beeinträchtigungen aufweise, habe sich nicht verändert (Urk. 7/116 S. 14). Als Bodenleger bestehe seit September 2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine den Rückenbeschwerden angemessen Rechnung tra gende Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung sei dem Beschwerdeführer indes in vollem Pensum zumutbar (Urk. 7/116 S. 13).

Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, der aus orthopädischer Sicht keine schweren Beeinträchtigungen aufweise, habe sich nicht verändert (Urk. 7/116 S. 14). Als Bodenleger bestehe seit September 2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine den Rückenbeschwerden angemessen Rechnung tra gende Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung sei dem Beschwerdeführer indes in vollem Pensum zumutbar (Urk. 7/116 S. 13). 4. 1.4 Dr. B.___ berichtete am 18. März 2009, der Beschwerdeführer mache - auf grund erheblicher sozialer Beeinträchtigungen (vor dem Hintergrund einer zerrütteten Ehe und anspruchsvoller Kinder zu sehende Konflikte im Rollen bild und im Selbstverständnis sowie - insbesondere - Suizid einer Person in der näheren Familienumgebung) - derzeit eine tiefe Krise durch. Dies habe nicht nur zu einer Verschlimmerung der depressiven Symptomatik, sondern auch zu einer massiven Verstärkung der inneren Unruhe und anderer vege tativer und kognitiver Beschwerden geführt. Insofern erweise sich der am 8. April 2009 [richtig: 8. April 2008] verfasste Bericht (Urk. 7/96) hinsichtlich des aktuellen Zustandes nicht mehr als akkurat (Urk. 7/124).

4. 1.4 Dr. B.___ berichtete am 18. März 2009, der Beschwerdeführer mache - auf grund erheblicher sozialer Beeinträchtigungen (vor dem Hintergrund einer zerrütteten Ehe und anspruchsvoller Kinder zu sehende Konflikte im Rollen bild und im Selbstverständnis sowie - insbesondere - Suizid einer Person in der näheren Familienumgebung) - derzeit eine tiefe Krise durch. Dies habe nicht nur zu einer Verschlimmerung der depressiven Symptomatik, sondern auch zu einer massiven Verstärkung der inneren Unruhe und anderer vege tativer und kognitiver Beschwerden geführt. Insofern erweise sich der am 8. April 2009 [richtig: 8. April 2008] verfasste Bericht (Urk. 7/96) hinsichtlich des aktuellen Zustandes nicht mehr als akkurat (Urk. 7/124). 4. 2 Der am 8. Juli 2015 verfügten Rentenaufhebung (Urk. 2) lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde:

4. 2 Der am 8. Juli 2015 verfügten Rentenaufhebung (Urk. 2) lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zugrunde: 4. 2.1 Dr. B.___ stellte in seinem Bericht vom 1 0. Juli 2012 folgende Diagnosen (Urk. 7/140 S. 3):

4. 2.1 Dr. B.___ stellte in seinem Bericht vom 1 0. Juli 2012 folgende Diagnosen (Urk. 7/140 S. 3): - ICD-10 F45.0 (Somatisierungsstörung)

ICD-10 F45.0 (Somatisierungsstörung) - ICD-10 F39 (nicht näher bezeichnete affektive Störung)

ICD-10 F39 (nicht näher bezeichnete affektive Störung) - ICD-10 F60.9 oder 60.6 (Persönlichkeitsstörung, nicht näher bezeichnet, oder ängstlich [vermeidende] Persönlichkeitsstörung)

ICD-10 F60.9 oder 60.6 (Persönlichkeitsstörung, nicht näher bezeichnet, oder ängstlich [vermeidende] Persönlichkeitsstörung) Dazu hielt er fest, dass der Beschwerdeführer einmal pro Monat bei ihm in Behandlung und auch in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sei.

Dazu hielt er fest, dass der Beschwerdeführer einmal pro Monat bei ihm in Behandlung und auch in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sei. 4. 2.2 In ihrem Gutachten vom 1 5. Januar 2014 (Urk. 7/174) hielten Dr. med. E.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates FMH, Dr. med. F.___ M.H.A., Facharzt Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, und lic. phil. G.___, Psychologe, von der A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 3):

4. 2.2 In ihrem Gutachten vom 1 5. Januar 2014 (Urk. 7/174) hielten Dr. med. E.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates FMH, Dr. med. F.___ M.H.A., Facharzt Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, und lic. phil. G.___, Psychologe, von der A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 3): - Intermittierendes Lumbovertebralsyndrom

Intermittierendes Lumbovertebralsyndrom - Periarthropathie der rechten Hüfte bei leichter Konfigurationsstörung des Femurkopfes rechts

Periarthropathie der rechten Hüfte bei leichter Konfigurationsstörung des Femurkopfes rechts Zudem stellten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit:

Zudem stellten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit: - Asthma bronchiale

Asthma bronchiale - Status nach inkompletter Exzision eines xanthomatösen fibrösen Histiozy toms am Unterschenkel links

Status nach inkompletter Exzision eines xanthomatösen fibrösen Histiozy toms am Unterschenkel links - Thrombozytenfunktionsstörung

Thrombozytenfunktionsstörung - Dysthymie (ICD-10 F34.1)

Dysthymie (ICD-10 F34.1) Dazu hielten sie fest, dass sich die vom Beschwerdeführer beklagten subjekti ven Beschwerden durch die Befunde nur teilweise hätten erklären lassen. An einer Einsatzfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztä g ig dürfe aus orthopädischer Sicht nach wie vor festgehalten werden. Vor dem Hintergrund des neuropsychologischen Berichtes über eine unspezifische Störung aufgrund von eindeutigen Aggravations- oder simulativen Tenden zen dürften die Klagen des Beschwerdeführers nur mit Zurückhaltung ge wertet werden. Auf psychiatrischer Ebene ha be sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingestellt. Heute k önne von einer Dysthymie (F34.1) gesprochen werden. Von einer depressiven Episode und insbesondere einem mittelschweren Zustandsbi l d k önne heute nicht mehr gesprochen werden. Dies auch gestützt auf die neuropsychologische Abklärung und allgemeine Konsistenzprüfung. Auf orthopädischer Ebene sei die Situation unverändert, wobei aufgrund neuer Forschungsergebnisse bezüglich rechter Hüfte eine günstigere Prognose gestellt werden d ü rf e. Es sei nicht zwingend, dass sich dort eine progrediente Coxarthrose entwick le. An e iner Belastbarkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit d ü rf e festgehalten werden. Gesamthaft zeige sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes auf psychischer Ebene, gleich bleibend im Bereich des Bew egungsapparates.

Dazu hielten sie fest, dass sich die vom Beschwerdeführer beklagten subjekti ven Beschwerden durch die Befunde nur teilweise hätten erklären lassen. An einer Einsatzfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztä g ig dürfe aus orthopädischer Sicht nach wie vor festgehalten werden. Vor dem Hintergrund des neuropsychologischen Berichtes über eine unspezifische Störung aufgrund von eindeutigen Aggravations- oder simulativen Tenden zen dürften die Klagen des Beschwerdeführers nur mit Zurückhaltung ge wertet werden. Auf psychiatrischer Ebene ha be sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingestellt. Heute k önne von einer Dysthymie (F34.1) gesprochen werden. Von einer depressiven Episode und insbesondere einem mittelschweren Zustandsbi l d k önne heute nicht mehr gesprochen werden. Dies auch gestützt auf die neuropsychologische Abklärung und allgemeine Konsistenzprüfung. Auf orthopädischer Ebene sei die Situation unverändert, wobei aufgrund neuer Forschungsergebnisse bezüglich rechter Hüfte eine günstigere Prognose gestellt werden d ü rf e. Es sei nicht zwingend, dass sich dort eine progrediente Coxarthrose entwick le. An e iner Belastbarkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit d ü rf e festgehalten werden. Gesamthaft zeige sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes auf psychischer Ebene, gleich bleibend im Bereich des Bew egungsapparates. In Anbetracht hoher Inkonsistenzen mit mehr oder weniger bewusstseinsna hen Aggravationstendenzen bei einer weitgehend beschwerdeorientierten Di agnostik, welche sich bereits ab 2002 im Längsschnitt wie im Querschnitt abgezeichnet hätten, besteh e aus gutachterlicher Sicht eine hohe Unsicherheit bei der Beurteilung, inwiefern eine klinisch bedeutsame Störung zu welchem Zeit raum in welcher Ausprägung mit welchen Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit jeweils vorgelegen habe. Aktuell könne jedoch m it überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass aus psychiatrisch - gut achter l icher Sicht seit der Begutachtung 2007 eine massgebliche Besserung des psychischen Zustandes stattgefunden ha be, und damit auch eine Besse rung der Arbeitsfähigkeit, sodass aktuell mit überwiegender Wahrscheinlich keit aus medizinisch - theoretischer Sicht keine Minderung der Arbeitsfäh i g keit mehr begründet werden k ö nn e, weder in angestammter noch in ange passter Tätigkeit. Aktuell führ e die Diagnose nicht mehr zu einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Was die Prognose in Bezug auf eine adäquate Be handlung und eine Eingliederung betr e ff e, so s eien es in erster Linie medi zi nalfremde Faktoren wie lange B erentungsdauer und Arbeitsabstinenz, fragli che Compliance bei der Behandlung im Falle authentischer Beschwerden, klare Hinweise auf eine mehr oder weniger bewusstseinsnahe Aggravation und verminderte Leistungsbereitschaft, welche eine Umsetzung der hier er mittelten Arbeitsfähigkeit erschwer t en oder verunmöglich t en. Für den Bewe gungsapparat sei die Situation unverändert. Eine leichte bis mittelschwer e Täti gkeit wechselbelastend erscheine unverändert möglich.

In Anbetracht hoher Inkonsistenzen mit mehr oder weniger bewusstseinsna hen Aggravationstendenzen bei einer weitgehend beschwerdeorientierten Di agnostik, welche sich bereits ab 2002 im Längsschnitt wie im Querschnitt abgezeichnet hätten, besteh e aus gutachterlicher Sicht eine hohe Unsicherheit bei der Beurteilung, inwiefern eine klinisch bedeutsame Störung zu welchem Zeit raum in welcher Ausprägung mit welchen Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit jeweils vorgelegen habe. Aktuell könne jedoch m it überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass aus psychiatrisch gut achter l icher Sicht seit der Begutachtung 2007 eine massgebliche Besserung des psychischen Zustandes stattgefunden ha be, und damit auch eine Besse rung der Arbeitsfähigkeit, sodass aktuell mit überwiegender Wahrscheinlich keit aus medizinisch theoretischer Sicht keine Minderung der Arbeitsfäh i g keit mehr begründet werden k ö nn e, weder in angestammter noch in ange passter Tätigkeit. Aktuell führ e die Diagnose nicht mehr zu einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Was die Prognose in Bezug auf eine adäquate Be handlung und eine Eingliederung betr e ff e, so s eien es in erster Linie medi zi nalfremde Faktoren wie lange B erentungsdauer und Arbeitsabstinenz, fragli che Compliance bei der Behandlung im Falle authentischer Beschwerden, klare Hinweise auf eine mehr oder weniger bewusstseinsnahe Aggravation und verminderte Leistungsbereitschaft, welche eine Umsetzung der hier er mittelten Arbeitsfähigkeit erschwer t en oder verunmöglich t en. Für den Bewe gungsapparat sei die Situation unverändert. Eine leichte bis mittelschwer e Täti gkeit wechselbelastend erscheine unverändert möglich. Nach adäquater Re-Konditionierung seien Belastungen mit Gewichten bis 10 kg gut tolerierbar. Lange Gehstrecken über 500 m ohne Unterbruch und ins besondere eine vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch seien zu vermeiden, eine wechselbelastende Tätigkeit sei zu fordern. In diesem Rahmen sei aus somatischer Sicht von einem Ganztages einsatz auszugehen. Für die frühere Tätigkeit als Bodenleger bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 4 f.). Beim Beschwerdeführer könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer nicht authentischen Beschwerdepräsentation ausgegangen werden. Aufgrund der Ergebnisse in der klinisch-psychiatri schen wie der neuropsychologischen Untersuchung sei davon auszugehen, dass eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Beschwerden be stehe. Für die psychiatrische Einschätzung sei dies berücksichtigt worden (S. 5).

Nach adäquater Re-Konditionierung seien Belastungen mit Gewichten bis 10 kg gut tolerierbar. Lange Gehstrecken über 500 m ohne Unterbruch und ins besondere eine vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch seien zu vermeiden, eine wechselbelastende Tätigkeit sei zu fordern. In diesem Rahmen sei aus somatischer Sicht von einem Ganztages einsatz auszugehen. Für die frühere Tätigkeit als Bodenleger bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 4 f.). Beim Beschwerdeführer könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer nicht authentischen Beschwerdepräsentation ausgegangen werden. Aufgrund der Ergebnisse in der klinisch-psychiatri schen wie der neuropsychologischen Untersuchung sei davon auszugehen, dass eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Beschwerden be stehe. Für die psychiatrische Einschätzung sei dies berücksichtigt worden (S. 5). 4. 2.3 Dr. H.___, Innere Medizin, von der I.___, hielt in ihrem Bericht vom 1 2. September 2014 ( Urk. 7/182/1-2) fol gende Diagnosen fest:

4. 2.3 Dr. H.___, Innere Medizin, von der I.___, hielt in ihrem Bericht vom 1 2. September 2014 ( Urk. 7/182/1-2) fol gende Diagnosen fest: - COPD Gold Stadium I, Gruppe B

COPD Gold Stadium I, Gruppe B - Aktuell: Exazerbation

Aktuell: Exazerbation - Status nach Exazerbation 02/2014

Status nach Exazerbation 02/2014 - Persistierender Nikotinkonsum 1 Packet pro Tag (30 bis 40 pack years )

Persistierender Nikotinkonsum 1 Packet pro Tag (30 bis 40 pack years ) 4. 2.4 Dr. B.___ hielt in seinem Zeugnis vom 2 1. Januar 2015 ( Urk. 20) folgende Diagnosen fest:

4. 2.4 Dr. B.___ hielt in seinem Zeugnis vom 2 1. Januar 2015 ( Urk. 20) folgende Diagnosen fest: - Status nach Knieverletzung und Schleudertrauma; s omatoforme Störung mit Symptomausweitung

Status nach Knieverletzung und Schleudertrauma; s omatoforme Störung mit Symptomausweitung - Chronifizierte Depression

Chronifizierte Depression - Verdacht auf ängstlich-hypochondrische, unreife Persönlichkeit

Verdacht auf ängstlich-hypochondrische, unreife Persönlichkeit Dazu ergänzte er, dass die Prognose hinsichtlich Wiederherstellung der Ar beitsfähigkeit in nennenswertem Umfang auf die Länge gesehen sehr un günstig sei. Die Chronifizierung beziehungsweise Maladaptation seien bereits viel zu weit fortgeschritten.

Dazu ergänzte er, dass die Prognose hinsichtlich Wiederherstellung der Ar beitsfähigkeit in nennenswertem Umfang auf die Länge gesehen sehr un günstig sei. Die Chronifizierung beziehungsweise Maladaptation seien bereits viel zu weit fortgeschritten. 5. Das polydisziplinäre Gutachten der A.___ vom 15. Januar 2014 (E. 4. 2.2) beruht auf den erforderlichen orthopädischen, psychiatrischen und neuropsychologischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. So zeigten sie auf, dass die Situation des Bewegungsapparates seit der letzten Begutachtung unverändert ist, wobei bereits dannzumal von einer aus physischen Gründen uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten Tätigkeit ausgegangen worden war. Zudem führten sie aus, dass eine Beeinträchtigung durch das Asthma im Rahmen der zumutbaren leich ten bis mittelschweren Tätigkeit nicht zu erwarten ist ( Urk. 7/174/28). Weiter legten sie dar, dass sich die psychischen Beschwerden seit der letzten Begut achtung gebessert haben und nunmehr keine klinisch relevante psychische Störung mehr besteht, welche die Arbeitsfähigkeit einschränkt. Dabei be gründeten sie ausführlich, dass im Zeitpunkt der Untersuchung nicht mehr von einer mittelgradige n depressive n Episode, sondern von einer Dysthymie auszugehen war und weshalb weder die Diagnose einer somatoformen Stö rung noch einer Persönlichkeitsstörung gestellt werden konnte (Urk. 7/174/57-62). Die Gutachter wiesen darauf hin, dass aufgrund der Er gebnisse in der klinisch- psychiatrischen und der neuropsychologischen Un tersuchung davon auszugehen ist, dass die Beschwerdepräsentation nicht authentisch ist und eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Be schwerden besteht. Sie gelangten sodann zum ausführlich begründeten und für das Gericht nachvollziehbaren Schluss, dass der Beschwerdeführer in sei ner bisherigen Tätigkeit als Bodenleger nicht mehr, in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch hingegen zu 100 % arbeitsfähig ist. Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ).

5. Das polydisziplinäre Gutachten der A.___ vom 15. Januar 2014 (E. 4. 2.2) beruht auf den erforderlichen orthopädischen, psychiatrischen und neuropsychologischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. So zeigten sie auf, dass die Situation des Bewegungsapparates seit der letzten Begutachtung unverändert ist, wobei bereits dannzumal von einer aus physischen Gründen uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten Tätigkeit ausgegangen worden war. Zudem führten sie aus, dass eine Beeinträchtigung durch das Asthma im Rahmen der zumutbaren leich ten bis mittelschweren Tätigkeit nicht zu erwarten ist ( Urk. 7/174/28). Weiter legten sie dar, dass sich die psychischen Beschwerden seit der letzten Begut achtung gebessert haben und nunmehr keine klinisch relevante psychische Störung mehr besteht, welche die Arbeitsfähigkeit einschränkt. Dabei be gründeten sie ausführlich, dass im Zeitpunkt der Untersuchung nicht mehr von einer mittelgradige n depressive n Episode, sondern von einer Dysthymie auszugehen war und weshalb weder die Diagnose einer somatoformen Stö rung noch einer Persönlichkeitsstörung gestellt werden konnte (Urk. 7/174/57-62). Die Gutachter wiesen darauf hin, dass aufgrund der Er gebnisse in der klinisch- psychiatrischen und der neuropsychologischen Un tersuchung davon auszugehen ist, dass die Beschwerdepräsentation nicht authentisch ist und eine bewusstseinsnahe Aggravation der kognitiven Be schwerden besteht. Sie gelangten sodann zum ausführlich begründeten und für das Gericht nachvollziehbaren Schluss, dass der Beschwerdeführer in sei ner bisherigen Tätigkeit als Bodenleger nicht mehr, in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch hingegen zu 100 % arbeitsfähig ist. Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ). 6.

6. 6.1 Der Beschwerdeführer bestritt eine Verbesserung seines Gesundheitszustan des, seien doch seine psychischen Krankheiten gemäss den Gutachtern immer noch da. Im ursprünglichen Vergleichszeitpunkt litt der Beschwerdeführer an einer mittelgradige n depressive n Episode, wohingegen die Gutachter der A.___ nur noch eine Dysthymie diagnostizierten. Eine (erneute) Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ist nicht erstellt. Insbesondere vermag das Zeugnis von Dr. B.___ vom 21. Januar 2015 (E. 4. 2.4) eine solche nicht nachzuweisen, da dieses weder Aussagen zum Verlauf, noch Ausführungen über die Befunde oder die angegebenen Beschwerden enthält. Ob Dr. B.___ die Vorakten bekannt waren, wird zudem aus seinem Bericht nicht ersicht lich, jedenfalls setzte er sich mit diesen, insbesondere dem Gutachten der A.___ und den darin aufgeführten Diagnosen und Einschätzun gen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, in keiner Weise auseinander. Seinem Bericht fehlt damit die Beweiskraft im Sinne der bun desgerichtlichen Rechtsprechung. Es ist damit von der Diagnose einer Dys thymie auszugehen, was verglichen mit der vormalig diagnostizierten mittel gradigen depressiven Episode eine klare Verbesserung des Gesundheitszu standes darstellt. Der Beschwerdeführer scheint denn auch auf eine regel mässige antidepressive Medikation nicht mehr angewiesen zu sein. So zeig ten sich die Psychopharmaka bei der Laboranalyse anlässlich der Begutach tung mehrheitlich unterhalb des Referenzwertes beziehungsweise der Nach weisgrenze ( Urk. 7/174/63 f.). Die Inkonsistenz im Verhalten des Beschwer deführers wurde von den Gutachtern im Übrigen nicht aufgrund der unre gelmässigen Einnahme der Medikamente oder weil er einmal die Woche Auto fährt festgestellt, wie dies der Beschwerdeführer monierte. Vielmehr zeigten sich anlässlich der neuropsychologischen Begutachtung eindeutige Aggrava tions - oder simulative Tendenzen, weshalb aus neuropsychologischer Sicht keine valide Beurteilung der beruflichen Funktionsfähigkeit erfolgen konnte. Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen nach dem Gesagten nichts an der Beweiskraft des Gutachtens der A.___ zu ändern.

6.1 Der Beschwerdeführer bestritt eine Verbesserung seines Gesundheitszustan des, seien doch seine psychischen Krankheiten gemäss den Gutachtern immer noch da. Im ursprünglichen Vergleichszeitpunkt litt der Beschwerdeführer an einer mittelgradige n depressive n Episode, wohingegen die Gutachter der A.___ nur noch eine Dysthymie diagnostizierten. Eine (erneute) Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ist nicht erstellt. Insbesondere vermag das Zeugnis von Dr. B.___ vom 21. Januar 2015 (E. 4. 2.4) eine solche nicht nachzuweisen, da dieses weder Aussagen zum Verlauf, noch Ausführungen über die Befunde oder die angegebenen Beschwerden enthält. Ob Dr. B.___ die Vorakten bekannt waren, wird zudem aus seinem Bericht nicht ersicht lich, jedenfalls setzte er sich mit diesen, insbesondere dem Gutachten der A.___ und den darin aufgeführten Diagnosen und Einschätzun gen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, in keiner Weise auseinander. Seinem Bericht fehlt damit die Beweiskraft im Sinne der bun desgerichtlichen Rechtsprechung. Es ist damit von der Diagnose einer Dys thymie auszugehen, was verglichen mit der vormalig diagnostizierten mittel gradigen depressiven Episode eine klare Verbesserung des Gesundheitszu standes darstellt. Der Beschwerdeführer scheint denn auch auf eine regel mässige antidepressive Medikation nicht mehr angewiesen zu sein. So zeig ten sich die Psychopharmaka bei der Laboranalyse anlässlich der Begutach tung mehrheitlich unterhalb des Referenzwertes beziehungsweise der Nach weisgrenze ( Urk. 7/174/63 f.). Die Inkonsistenz im Verhalten des Beschwer deführers wurde von den Gutachtern im Übrigen nicht aufgrund der unre gelmässigen Einnahme der Medikamente oder weil er einmal die Woche Auto fährt festgestellt, wie dies der Beschwerdeführer monierte. Vielmehr zeigten sich anlässlich der neuropsychologischen Begutachtung eindeutige Aggrava tions - oder simulative Tendenzen, weshalb aus neuropsychologischer Sicht keine valide Beurteilung der beruflichen Funktionsfähigkeit erfolgen konnte. Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen nach dem Gesagten nichts an der Beweiskraft des Gutachtens der A.___ zu ändern. 6.2 Die nach der Begutachtung durchgeführte Operation am Fuss vom 14. Oktober 2014 führte lediglich während zwei Wochen zu einer vollständi gen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 7/191). Der Beschwerdeführer wurde zudem am 12. September 2014 wegen einer Dyspnoe i n der I.___ ambulant behandelt (E. 4. 2.3). Anlässlich der Begutachtung durch die A.___ wurde ein Asthma bronchiale, welche s keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat, diagnostiziert. Im Bericht zur ambulanten Behandlung der I.___ wurde hin gegen die Diagnose einer leichtgradigen COPD mit vermehrten Symptomen (Stadium I, Gruppe B) gestellt. Zwar führte Dr. H.___ von der I.___ nicht aus, inwiefern der Beschwerdeführer durch die diagnostizierte COPD einge schränkt ist, doch ist nicht davon auszugehen, dass diese in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Heben und Tragen bis maximal 10 kg eine ren tenrelevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bewirkt. Dies wurde denn auch nicht vom Beschwerdeführer behauptet. Eine massgebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes zwischen der Begutachtung durch die A.___ und dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Ver fügung ist damit nicht erstellt. Somit ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch zu 100 % ar beitsfähig ist.

6.2 Die nach der Begutachtung durchgeführte Operation am Fuss vom 14. Oktober 2014 führte lediglich während zwei Wochen zu einer vollständi gen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 7/191). Der Beschwerdeführer wurde zudem am 12. September 2014 wegen einer Dyspnoe i n der I.___ ambulant behandelt (E. 4. 2.3). Anlässlich der Begutachtung durch die A.___ wurde ein Asthma bronchiale, welche s keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat, diagnostiziert. Im Bericht zur ambulanten Behandlung der I.___ wurde hin gegen die Diagnose einer leichtgradigen COPD mit vermehrten Symptomen (Stadium I, Gruppe B) gestellt. Zwar führte Dr. H.___ von der I.___ nicht aus, inwiefern der Beschwerdeführer durch die diagnostizierte COPD einge schränkt ist, doch ist nicht davon auszugehen, dass diese in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Heben und Tragen bis maximal 10 kg eine ren tenrelevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bewirkt. Dies wurde denn auch nicht vom Beschwerdeführer behauptet. Eine massgebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes zwischen der Begutachtung durch die A.___ und dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Ver fügung ist damit nicht erstellt. Somit ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Belastungen mit Gewichten bis 10 kg, ohne Gehstrecken von über 500 m ohne Unterbruch und ohne vornüber geneigte Haltung während mehr als zehn Minuten ohne Unterbruch zu 100 % ar beitsfähig ist. 6.3 Zu prüfen bleibt, wie sich dies in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwer degegnerin bezifferte das Valideneinkommen mit Fr. 69‘668.75, das Invalideneinkommen mit Fr. 66‘224.10 und errechnete daraus einen renten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 2). Die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdegegnerin wurden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet und geben zudem auch zu keinen weiteren B emerkungen An lass.

6.3 Zu prüfen bleibt, wie sich dies in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Die Beschwer degegnerin bezifferte das Valideneinkommen mit Fr. 69‘668.75, das Invalideneinkommen mit Fr. 66‘224.10 und errechnete daraus einen renten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 2). Die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdegegnerin wurden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet und geben zudem auch zu keinen weiteren B emerkungen An lass. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7.

7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangs gemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangs gemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Entschädigung ist – nach Einsicht in die Kostennote vom 3. Februar 2017 ( Urk. 24) – auf Fr. 2‘711.45 (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen.

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Entschädigung ist – nach Einsicht in die Kostennote vom 3. Februar 2017 ( Urk. 24) – auf Fr. 2‘711.45 (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge richtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Zürich, wird mit Fr. 2 ‘ 711. 4 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Zürich, wird mit Fr. 2 ‘ 711. 4 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Bernhard Zollinger

Rechtsanwalt Bernhard Zollinger - Dr. iur. Y.___

Dr. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - AXA Stiftung Berufliche Vorsorge

AXA Stiftung Berufliche Vorsorge - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLanzicher