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Der Gemeinderat äusserst sich dezidiert ablehnend gegen die Aufnahme des Steinbruchs und des Deponiestandorts Campiun in den Richtplan 2020. Er beantragt, das Vorhaben „Festsetzung Hart-gesteinsabbau und Deponiestandort Campiun“ nicht in den Richtplan aufzunehmen und definitiv auf die Steinbrucherweiterung zu verzichten. Der Deponiestandort Campiun ist aus dem Richtplan zu streichen.
Begründung
Die Beeinträchtigung der Lebens- und Wohnqualität auf eine nicht absehbare, lange Zeit hinaus, verursacht durch den Gesteinsabbau und die damit zusammenhängenden Transporte und Infrastruktur, ist für die Menschen in der Gemeinde Sevelen und in der Stadt Buchs in keinem Falle zumutbar. Die Belastung durch Mehrverkehr, Schmutz und Lärm macht die Menschen krank, die Zerstörung des einzigartigen Naherholungsgebietes ist unverantwortbar.
Die Wiederaufnahme des Steinbruchs widerspricht mehreren Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030, zu deren Erreichung sich die Schweiz (und damit die Kantone und die Gemeinden!) in der Strategie „Nachhaltige Entwicklung“ bekannt hat.
In der Vororientierung wurde die Gesuchstellerin seinerzeit aufgefordert, ein substanziell überarbeitetes Projekt einzureichen, sofern die Aufnahme in den Richtplan gefordert werde. Diese Vorgaben wurden grösstenteils nicht erfüllt.