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- Gut einen Monat vor dem Urnengang hat das Pro-Komitee zur Zersiedelungsinitiative den Abstimmungskampf eröffnet.
- Mit der Zersiedelungsinitiative fordern die Jungen Grünen eine Begrenzung der Baufläche in der Schweiz.
- Neueinzonungen von Bauflächen sollen demnach mit Rückzonungen an anderen Orten kompensiert werden müssen.
Jeden Tag werde in der Schweiz eine Fläche von acht Fussballfeldern verbaut, kritisieren die Initianten. Jede Sekunde gehe ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Mit der Initiative «Zersiedelung stoppen - für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» (Zersiedelungsinitiative) wollen sie diese Entwicklung stoppen.
Die Initiative fordert, dass Neueinzonungen von Bauflächen durch Rückzonungen an einem anderen Ort kompensiert werden müssen.
Damit könnten die Bauzonen dorthin verschoben werden, wo sie gebraucht würden, argumentieren die Befürworterinnen und Befürworter. Die bestehenden Baulandreserven von 400 Quadratkilometern könnten für die weitere bauliche Entwicklung der Schweiz genutzt werden.
Ungebremste Verbauung
Das revidierte Raumplanungsgesetz genügt aus Sicht der Initianten nicht, um die Zersiedelung zu stoppen. Zwar werde in gewissen Kantonen weniger zerstreut gebaut. Die Verbauung von Grünflächen gehe aber ungebremst weiter, insbesondere im Mittelland.
Auch die geplante nächste Revision sei keine Alternative zur Initiative. Mit dem heutigen Parlament bestehe vielmehr die Gefahr, dass das Bauen ausserhalb der Bauzonen weiter vereinfacht werde.