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Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind bedrohlich für den Menschen. Sie sind in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Eine rechtzeitige Diagnose hilft, den Körper mit Medikamenten auf die Schwachstelle einzustellen. Ein Herz-Kreislauf-Training stärkt die Ausdauer und kräftigt Herz und Kreislauf. Ein Herzinfarkt verläuft bei Männern meistens akut mit Schmerzen und Zusammenbruch, bei Frauen verläuft ein Herzinfarkt subtiler. Er zeigt sich durch Bauchschmerzen, Unwohlsein und ist eher unbestimmt. Herzinfarkte sind eine Notfallsituation und werden im Krankenhaus behandelt. Ein akutes Koronarsyndrom ist eine Verkrampfung der Herzkranzgefäße. Dabei tritt Atemnot und ein Angstzustand ein. Der Notarzt kann ein Notfallmedikament geben und begleitet den Patienten ins Krankenhaus. Hierbei handelt es sich um eine vorläufige Diagnose, die in der Kardiologie des Krankenhauses weiter untersucht werden muss.
Die Arteriosklerose ist eine Arterienverengung, die durch die Einlagerung von Blutfetten hervorgerufen wird. Das ist der Grund für viele Her-Kreislauf-Erkrankungen.
Ein Bauchaorten-Aneurysma ist eine Ausweitung der Hauptschlagader. Am häufigsten ist sie im Bauchbereich zu finden.
Bluthochdruck ist Deutschlands Volkskrankheit Nummer eins. Ab einem Blutdruck von 140 zu 90 Millimeter Quecksilbersäule kann ein Bluthochdruck diagnostiziert werden. Dagegen helfen eine Ernährungsumstellung, der Abbau von Stress und ein blutdrucksenkendes Mittel. Medikamente gegen Bluthochdruck entlasten das Herz und weiten die Gefäße, damit das Blut besser fließen kann. Ein Blutdruck höher als 180 zu 120 muss im Krankenhaus stationär behandelt werden. Ein unbehandelter Bluthochdruck kann die Gefäße schädigen und die Leistung der Organe einschränken. Eine Behandlung durch einen Allgemeinmediziner zu Einstellungszwecken sollte bei Verdacht auf Bluthochdruck aufgenommen werden. Das Risiko für Schlaganfall ist bei einem hohen Blutdruck erhöht.
Bei der Bradykardie ist der Herzschlag verlangsamt. Dabei ist die Erregungsleitung des Herzens gestört.
Das Brugada-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der es ohne Vorzeichen zu Herzrhythmusstörungen kommt. Hierbei kann es zum plötzlichen Herztod kommen.
Auch die Erkrankung Diabetes Mellitus kann sich negativ auf den Herz-Kreislauf auswirken. Durch die Stoffwechselstörung kann es zu einem Risiko für Herz und Blutgefäße kommen.
Wenn ein Herzinfarkt eintritt, dann wird das Blut nicht mehr vollständig durch die Herzkranzgefäße geleitet. Dabei kann das Herzmuskelgewebe beeinträchtigt werden.
Bei der Herzinsuffizienz ist die Pumpleistung des Herzens nicht mehr so stark und der normale Blutfluss wird schwächer.
Bei Herz-Kreislauf-Beschwerden sollte man am besten in einer Herzsportgruppe mit einem Reha-Training beginnen. Nach einem akuten Infarkt ist auf jeden Fall eine Herz-Kreislauf-Kur zu empfehlen, die am besten in einem Herzzentrum mit spezialisierten Kardiologen durchgeführt wird. Probleme am Herzen wirken bedrohlich, führen aber auch zu einer bewussteren Lebensweise. Die Behandlungschancen sind heutzutage besonders gut.