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Hochhäuser sind beeindruckende Symbole der modernen Architektur. Sie haben das Potenzial, sowohl Energieverbraucher als auch Energieerzeuger zu sein. Diese städtischen Ikonen können einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch und die globale Erwärmung haben. Gleichzeitig bieten sie jedoch die Möglichkeit, durch innovative Fassadengestaltung Energieeffizienz zu fördern und sogar Energie zu erzeugen, insbesondere durch den Einsatz von Solarfassaden oder begrünten Fassaden.
Die Herausforderungen brennbarer Fassaden
In der Schweiz gibt es einen auffälligen Trend: die zunehmende Planung von Hochhäusern mit brennbaren Fassaden. Dies ist besonders bei Wettbewerben zu erkennen, bei denen Projekte mit solchen Fassaden oft als spektakulärer gelten und als Sieger hervorgehen. Diese Entscheidungen sind im Einklang mit dem Bestreben, die LEED-Standards zu erfüllen und die Nachhaltigkeit im Bauwesen zu fördern.
Die VKF-Brandschutzrichtlinie legt jedoch eindeutig fest, dass die Aussenwände und Aussenwandbekleidungssysteme von Hochhäusern aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen müssen. Diese Vorschrift schliesst Fassaden aus Holz, PV-Modulen oder Begrünung aus. Doch gibt es Möglichkeiten, Hochhäuser mit brennbaren Fassaden dennoch zu realisieren? Dies wäre zweifellos eine Abweichung vom Standardkonzept, bei dem die Schutzziele durch vorgeschriebene Massnahmen erreicht werden, insbesondere durch nicht brennbare Fassaden.
Bei Hochhausfassaden stehen insbesondere zwei Herausforderungen im Vordergrund. Erstens: Ab einer bestimmten Höhe ist eine Feuerwehrintervention an der Fassade nicht mehr möglich. Wenn ein Feuer an einer Fassade über diese Höhe hinausgeht, wird es äusserst schwierig, das Feuer zu löschen und die Flammen zu kontrollieren. Dies kann zu einer raschen Brandausbreitung zwischen den Stockwerken führen.
Weiterhin muss bei brennbaren Fassaden die Auswirkung der brennbaren Materialien (sei es Holz, Begrünung oder die PV-Verkabelung) als zusätzliche Brandlast berücksichtigt werden, da sie zu einer potenziell höheren Intensität des Brandereignisses führen können.
Die Herausforderung besteht darin, zu ermitteln, welche alternativen Brandschutzmassnahmen die Schutzziele für jedes Hochhausobjekt gleichwertig erreichen können. Dies erfordert eine gründliche Analyse und die Berücksichtigung objektspezifischer Merkmale.
In jedem Fall ist es entscheidend, dass die Brandschutzplanung eng mit Architekten, Bauingenieuren und anderen Fachleuten zusammenarbeitet, um massgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, welche die Nachhaltigkeit und die Sicherheit von Hochhäusern gleichermassen berücksichtigen.
Die Bedeutung der frühzeitigen Brandschutzplanung
Ein altbekanntes Sprichwort besagt: «Wenn man es nicht schafft, zu planen, plant man, es nicht zu schaffen.» Dies trifft auch auf die Brandschutzplanung zu, insbesondere in Projekten, in denen brennbare Fassaden eine Rolle spielen. Die frühzeitige Brandschutzplanung ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu beiträgt, Risiken zu minimieren und eine schnelle und effektive Reaktion auf Herausforderungen zu gewährleisten.
Um einen optimalen Projektablauf zu gewährleisten, ist es unerlässlich, die projektspezifischen Schwerpunkte so früh wie möglich zu berücksichtigen und in die Planung einzubeziehen. Dies gilt insbesondere für Projekte, die brennbare Fassaden verwenden möchten. Die Identifikation potenzieller Risiken und die Entwicklung geeigneter Lösungen sollten bereits in der Planungsphase beginnen.
Eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ist ein wesentlicher Bestandteil der frühzeitigen Brandschutzplanung. Es ist wichtig, die Behörden so früh wie möglich über das Projekt zu informieren, um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen und potenzielle Schwachstellen im Brandschutzkonzept im Vorfeld zu erkennen. Bereits in der Vorprojektphase sollten die projektspezifischen Schutzziele definiert werden. Dies ermöglicht eine effektive, zielgerichtete Brandschutzplanung.
Konkrete Schritte für die frühzeitige Planung gemäss Brandschutznorm
Um die frühzeitige Planung eines Projekts nach Artikel 11 der Brandschutznorm zu erleichtern, können folgende Schritte unternommen werden:
- Definition der Schutzziele: Die Definition der Schutzziele sollte in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde erfolgen, um Planungssicherheit zu schaffen.
- Nutzung von Planungshilfen und Erfahrung: Es ist wichtig, Planungshilfen und Erfahrungen aus der Schweiz und dem Ausland zu nutzen, um gemeinsam mit der Brandschutzbehörde geeignete bauliche, technische und organisatorische Massnahmen für die Erreichung der Schutzziele zu definieren.
- Entwicklung eines bewilligungsfähigen Konzepts: Wenn die objektspezifischen Schutzziele erreicht werden können, kann ein Konzept nach Artikel 11 erstellt werden.
- Alternative Konzepte: Wenn es unmöglich ist, die Schutzziele zu erreichen, und Brandversuche oder Simulationen im Projekt notwendig sind, sollte ein Konzept nach Artikel 12 mit Nachweisverfahren verfolgt werden.
Es gibt momentan wenige Planungshilfen, die in der Brandschutzplanung für Projekte mit brennbaren Fassaden genutzt werden können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, brennbare Hochhausfassaden sorgfältig zu planen und sich dabei auf bewährte Planungshilfen und Fachwissen zu stützen. Derzeit wird noch das VKF-Merkblatt zum Thema «Begrünte Fassaden» überarbeitet. Im Oktober 2023 plant Swissolar das Übergangsdokument zur Planung von PV-Fassaden zu veröffentlichen, im Jahr 2024 das entsprechende «Stand der Technik»-Papier.
Zusammenfassung
Brennbare PV-, Holz- und begrünte Fassaden sind entscheidend für die zukünftige Energieeffizienz. Ihre frühzeitige und angemessene Brandschutzplanung ist der Schlüssel, um sowohl die Nachhaltigkeit unserer Gebäude als auch die Sicherheit unserer Gemeinschaften zu gewährleisten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden, die Festlegung von objektspezifischen Schutzzielen und die Nutzung vorhandener sowie die Entwicklung neuer Planungshilfen. Die Bedeutung der Kooperation von Architekten, Brandschutz- und Energieexperten sowie anderen Fachleuten kann nicht genug betont werden. Nur durch das harmonische Zusammenspiel dieser vielfältigen Expertisen kann man in der Zukunft sowohl Energieeffizienz als auch Brandsicherheit auf höchstem Niveau gewährleisten.
Zur Autorin: Anastasia Dimitriadou MSc Bauingenieurin, Brandschutzexpertin VKF, Master of Advanced Studies in Fire Safety Engineering ETHZ, Senior-Projektleiterin Brandschutz bei der Amstein + Walthert AG.
Il 19.10.2023 un gruppo di ca. 20 membri si è recato presso la Gottardo Arena di Ambrì per un pomeriggio di studio e visita. La mezza giornata è stata riconosciuta dalla VKF come formazione continua. Ringraziamo lo spettabile Hockey Club Ambrì-Piotta SA per la disponibilità, come pure tutti i relatori che sono stati coinvolti.
Le relazioni sono state date dai relatori Stefano Albeverio di Swiss Safety Center SA, da Michel Bettera della ditta Securiton SA e dal Signor Claudio Orelli, Project manager dell’Hockey Club Ambrì-Piotta SA. Nell’ordine dai tre relatori sono state trattate le misure antincendio edili, tecniche ed organizzative per la Gottardo Arena.
L’Architetto Albeverio ha spiegato che la struttura portante della Gottardo Arena è R60, le solette formanti compartimenti tagliafuoco REI60, i vani scale sono REI60, le pareti di compartimentazione al livello P-1 EI60, le pareti dei compartimenti ai piani superiori EI30.
Sono stati illustrati i lavori edili antincendio svolti: porte tagliafuoco EI60, particolare l’insufflazione di lana di roccia nei 4 cavedi tecnici, le otturazioni ignifughe EI60 con sistema KBS, le sigillature ignifughe EI60 dei giunti perimetrali, i rivestimenti ignifughi e l’applicazione di vernici intumescenti.
Il Signor Bettera ha illustrato che il sistema di rilevazione incendio è sviluppato su un concetto di protezione totale degli spazi, come pure il sistema di evacuazione vocale segue il concetto di quello di rilevazione incendio, anch’esso a protezione totale degli spazi.
Fra le misure tecniche citiamo anche l’impianto di evacuazione fumo e calore, che è stato oggetto di comprova (come richiesto dalla direttiva VKF 21-15 - comprova che è stata eseguita in loco live con fumo artificiale), comprendente un impianto di sfogo nella parte alta (aspirazione meccanica), con concomitÈ stata anche presentata la matrice degli allarmi, ossia una tabella Excel dove nell’asse verticale vi sono gli elementi asserviti e nell’asse orizzontale le zone di allarme. È stata sviluppata una matrice di questo tipo per ognuno dei tre scenari.
Il Signor Orelli ci ha invece spiegato che per quanto concerne il rischio delle partite, queste vengono classificate in:
da cui conseguono misure organizzative di diverso tipo. La Gottardo Arena è stata collaudata nel 2022, comprende 2’666 posti in piedi e 3’691 posti seduti, 250 posti per tifosi ospiti, 10 VIP Lounges per un totale di 132 posti. Vi sono anche uffici, una sala riunioni, ristoranti ed uno shop, lasciatemi il piacere di citare la Fondue Lounge. Il Signor Orelli ci ha poi accompagnati in una visita guidata della struttura, fra cui anche la sala comandi ed il locale produzione ghiaccio.
Ci vediamo
l’anno prossimo per un’altra interessante visita, come pure per il nostro corso
annuale seguito dalla Assemblea Generale!
Brandschutzprävention: Ein Überblick
Der Brandschutz ist ein wichtiger Aspekt jeder Wohn- und Arbeitsumgebung. Er umfasst nicht nur die Installation von Feuerlöschgeräten und Rauchmeldern, sondern auch die regelmässige Überprüfung dieser Geräte und die Schulung der Bewohner und Mitarbeiter in der korrekten Anwendung. Brandschutz beinhaltet zudem auch bauliche Massnahmen, die das Entstehen und Ausbreiten eines Feuers verhindern sollen, wie etwa Brandschutztüren und -wände, spezielle Lüftungssysteme und feuerfeste Materialien. Präventionsmassnahmen sind dabei genauso wichtig und
beinhalten Aufklärungsarbeit, Regelungen zur Lagerung von brennbaren Materialien und effektive Notfallpläne. Mit den richtigen Tools und einem ausgebildeten Auge können Brände verhindert und Leben gerettet werden.
Bautechnischer Brandschutz
Der bautechnische Brandschutz ist eine entscheidende Säule der Prävention. Dies beinhaltet das Design und die Konstruktion von Gebäuden in einer Weise, die die Ausbreitung von Feuer minimiert und ermöglicht, dass Bewohner und Mitarbeiter das Gebäude sicher verlassen können. Dies kann durch den Einsatz von feuerhemmenden Materialien und Strukturen, die richtige Gestaltung von Fluchtwegen und Notausgängen und die Einhaltung von Bauvorschriften und -standards erreicht werden.
Organisatorischer Brandschutz
Ein weiterer Schlüsselbereich ist der organisatorische Brandschutz. Dieser beinhaltet Massnahmen wie das Aufstellen von Brandschutzordnungen, die Durchführung von Brandschutzübungen, das Ausbilden von Brandschutzhelfern und das Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen. Die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit Brandschutzgeräten und -techniken kann dazu beitragen, das Risiko von Bränden zu minimieren und im Brandfall Leben zu retten.
Anlagentechnischer Brandschutz
Schliesslich sollte der anlagentechnische Brandschutz nicht übersehen werden. Dies umfasst die Installation, Wartung und Inspektion von Brandschutzeinrichtungen wie Brandmeldern, Sprinkleranlagen, Wandhydranten und Feuerlöschern. Die regelmässige Wartung dieser Systeme stellt sicher, dass sie im Notfall einwandfrei funktionieren.
Brandschutz & Technologie: Eine starke Allianz
Im Zeitalter der Digitalisierung bietet die Technologie viele Möglichkeiten, den Brandschutz zu verbessern und zu vereinfachen. Durch automatisierte Systeme, wie Brandmeldeanlagen oder Sprinkler, kann im Brandfall schnell und effektiv reagiert werden. Doch Technologie kann noch mehr: Mit
Softwarelösungen, wie der ddSuite, lässt sich der Brandschutz zentral verwalten und kontrollieren. Die ddSuite ermöglicht nicht nur das Überwachen und Steuern technischer Anlagen, sondern auch das Planen und Durchführen von Wartungs- und Instandhaltungsmassnahmen.
ddSuite: Die perfekte Lösung für Ihren Brandschutz
Für all diese Herausforderungen bietet die ddSuite eine umfassende Lösung. Diese Software ermöglicht es Ihnen, alle Aspekte des Brandschutzes zu überwachen, zu dokumentieren und zu verwalten, sodass Sie immer auf dem neuesten Stand sind und jederzeit die Kontrolle haben. Die ddSuite ermöglicht es Ihnen, alle Ihre Brandschutzmassnahmen an einem Ort zu koordinieren und zu verwalten. Mit Funktionen wie regelmässigen Erinnerungen an Wartungsund Inspektionstermine, der Möglichkeit zur Dokumentation von Schulungen und Übungen und einer übersichtlichen Darstellung aller relevanten Informationen, ermöglicht die ddSuite eine effiziente und effektive Brandschutzverwaltung.
Fazit
Brandschutz ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit in Wohn- und Arbeitsumgebungen. Mit der richtigen Prävention und Verwaltung kann das Risiko von Bränden minimiert und im Ernstfall Leben gerettet werden.
Mehr Informationen: www.ddc-schweiz.ch
Im Anschluss einer individuellen Anfahrt nach Alpnachstad fuhr die steilste Zahnradbahn der Welt die knapp fünf Kilometer kurze Strecke hinauf zur Bergstation Pilatus Kulm und brachte die Mitglieder des VBSF Sektion Mitte am 23. Juni 2023 zur 29. Generalversammlung mit anschliessender Fachtagung. Zwei Bahnfahrten erfolgten, bis alle Teilnehmenden um circa 09.15 Uhr auf dem Pilatus angekommen sind und sich mit Kaffee und Gipfeli einschreiben konnten. Dieses Jahr durften in der Sektion Mitte 40 Neumitglieder begrüsst und mit Freude empfangen werden.
An der Generalversammlung wurde der Vorstand und Präsident Peter Ehrenbogen mit grossem Applaus für die nächsten zwei Jahre gewählt. Nach diesem kurzen Zeitfenster, welches die Generalversammlung beanspruchte, ging es direkt weiter mit der Tagesveranstaltung, wobei das Schwergewicht auf den fachlichen Teil «Arbeitssicherheit in Spezial Bauwerken» gesetzt wurde. Ziel war es, die Themen am Beispiel von den Bergbahnen auf dem Pilatus anschaulich und nachvollziehbar zu erklären. Rund um den Pilatus wird tagtäglich nicht nur transportiert, sondern auch auf Wartungen sowie Unterhalt geachtet und dies während dem laufenden Betrieb.
Michael Binz von der Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen (VKG) referierte über das erste Fachthema, wobei es sich um die Revision der Brandschutzvorschriften handelte. In seinem Referat vertiefte er sich auf die Punkte, wie der aktuelle Stand der Revision BSV 2026 ist, wo die Herausforderungen im Projekt liegen, welche Strategie bei der BSV 2026 angestrebt wird und was dies für die Branchen zur Folge hat. Zudem gewährte er einen Ausblick zur Vernehmlassung und die Einführung der neuen Brandschutzvorschriften 2026.
Nach diesem ersten spannenden und informativen Referat stärkten sich die Teilnehmenden in der Mittagspause mit diversen Köstlichkeiten aus der Küche des Hotels Pilatus - Kulm. Am Nachmittag ging es weiter mit dem Fachvortrag über Vollzug Bahnanlagen, welcher von Walter Sedlacek vom Bundesamt für Verkehr BAV gehalten wurde. Im Fachvortrag ging es um die gesetzlichen Grundlagen des Brandschutzes bei Seilbahnen, das Brandschutzgutachten im Bewilligungsprozess von Seilbahnen und um die Prüfungen der Brandschutzgutachten durch das BAV oder Externe. Wie bei jedem Referat und Fachvortrag gab es auch hier eine Fragerunde, die nach einer kurzen Zwischenpause den Übergang zum nächsten Vortrag bildete.
Im dritten und letzten Vortrag ging es um den Betrieb der Bergbahnen. Dieser Vortrag wurde von Patrick Blaser von den Pilatus Bahnen AG gehalten. Die Organisation, Funktion und Tätigkeiten der Infrastruktur wie auch der Anspruch an den Betrieb der Bergbahnen und die Arbeitssicherheit/den Gesundheitsschutz waren spannende Bestandteile des Vortrages. Zudem wurde auch über die Herausforderungen und Besonderheiten beim vorbeugenden Brandschutz als auch vom Zusammenspiel des Brandschutzes und der Arbeitssicherheit berichtet.
Nach dem letzten Vortrag wurde der Tag mit einem gemeinsamen Apéro abgerundet, wobei der fachliche Austausch natürlich nicht zu kurz gekommen ist. Nach und nach machten sich die Teilnehmenden mit der Zahnradbahn wieder auf den Heimweg und blickten auf einen lehrreichen, spannenden und unvergesslichen Anlass zurück.
Ein Dank geht an die Sponsoren AFC AG | Risam AG | enerconom AG | RST – Brandschutztechnik GmbH | Promat AG | Aegeter & Bosshardt AG | JOMOS Brandschutz AG | Prona AG, an die Referenten und an die Organisation, die dieses instruktiven und erfolgreichen Anlass ermöglicht haben.
Anastasia Dimitriadou ist neue Leiterin der Arbeitsgruppe Brandschutz bei VBSF
Anastasia ist BS-Expertin VKF, hat gerade ihren Master der Ingenieurmethoden an der ETHZ gemacht und arbeitet als Projektleiterin bei der Amstein+Walthert.
Der VBSF begrüsst Anastasia in der Arbeitsgruppe Brandschutz.
Wir sind überzeugt, das Anastasia einen wertvollen Beitrag leisten
und gemeinsam mit dem Team an der Förderung und Verbesserung des Brandschutzes arbeiten wird.
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
Bausubstanz einfach erneuern
In Oberwalliser Dorfkernen gibt es eine Vielzahl von historisch wertvollen und teilweise geschützten (Holz-)Wohngebäuden sowie oftmals ungenutzten Ökonomiegebäuden. Bauinteressierte haben es in den vergangenen Jahren jedoch oftmals vorgezogen in Neubaugebieten zu bauen und zu leben.
Vor diesem Hintergrund haben regionale Wirtschaftspartner aus dem Oberwallis – Planer, Architekten, Holzbauer und weitere Handwerker – gemeinsam mit der Berner Fachhochschule für Architektur, Holz und Bau sowie nationalen Wirtschaftspartner der Baumaterialbranche das Innosuisse-Projekt «Gebäudeerneuerung Oberwallis» umgesetzt. Mit der Absicht, dem Zerfall der einmaligen Gebäudesubstanz entgegenzuwirken und den Dorfkernen neues Leben einzuhauchen, wurde während der letzten drei Jahre intensiv geforscht, experimentiert und gemeinsam mit Experten und Behördenvertretern nach praxisnahen Lösungen gesucht.
Acht Leitfäden für Umbauvorhaben
Konkret sind acht Leitfäden und eine Übersicht erarbeitet worden, die Sie bei der Realisierung Ihres Umbauvorhabens unterstützen können:
– Empfehlungen und Leitsätze für die Gestaltung von Umbauten im Einklang mit der Denkmalpflege Baubewilligungsprozess
– Hilfestellungen zur Einreichung von Baugesuchen, für eine schnellere und spezifischere Bearbeitung der Gesuche (inklusive Übersicht der einzureichenden Unterlagen) Gebäudeanalyse
– Zustandserfasssung, Schädlingsbefall und Schadstoffe Umbaukonzepte und konstruktive Ertüchtigung
– effiziente Verstärkungen für Neu- und Weiternutzungen Erdbebensicherheit
– nachgewiesene Sicherheiten und allfällige Verstärkungsempfehlungen für Walliser Blockbauten Brandschutz
– Bauherrschaften, Planende und Behörden auf dem gemeinsamen Weg zur Brandsicherheit von bestehenden Bauten nach deren Ertüchtigung Bauphysik
– Energetische Ertüchtigung im Einklang mit der historischen Bausubstanz Detailkatalog
– Übersicht zu Empfehlungen für robuste Detaillösungen
ARGE Dorfkernerneuerung
Für die regionalen Initiatoren, die sich zur ARGE Dorfkernerneuerung Oberwallis zusammengeschlossen haben, geht es um nichts weniger als den Erhalt und die erneute Nutzung von historisch wertvollen Gebäuden in Oberwalliser Dorfkernen: Dank einfacher Bau- und Planungsprozesse und abgesicherten Leitfäden sollen Umbauten in den Dorfkernen für Eigentümer wieder attraktiv werden. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Impulse sollen nicht zuletzt die regionale Wertschöpfung erhöhen. Für die Zukunft ist eine Fach- und Koordinationsstelle geplant, um das erarbeitete Wissen weiterzugeben an Kunden, wie Bauherren, Planer und Gemeinden weiterzugeben und laufend weiterzuentwickeln.
www.vetanova.ch