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Verein
Wir sind eine familienfreundliche Tambouren- und Pfeiferclique aus Liestal.
Unsere Clique besteht aus dem Stamm mit 20 Aktivmitgliedern und einer Jungen Garde mit 16 Kindern.
Bei uns kannst du trommeln, Piccolo spielen oder im Vortrab Konfetti in die Welt streuen!
Geschichte
Am 26. Juli 1996 trafen sich fünf Fasnächtler aus der Region um Liestal unter dem Torbogen des Spalentors zu Basel zur Grundsteinlegung einer neuen Liestaler Fasnachtsclique, die den Namen "Excalibur Liestal" tragen sollte.
Die 5 Fasnächtler waren:
Christian Ziegler, Füllinsdorf
Peter Hersberger, jun., Liestal
Kay Metzger, Liestal
Daniel Grieder, Bubendorf
Andreas Salathe, Liestal
Die eigentliche Gründungsversammlung fand im Anschluss an den Apéro unter dem Spalentor an der Socinstrasse 8 in Basel statt. Der Gründungsort schien der Gruppe als geeignet, da sich Basel als neutrales Pflaster für die aus unterschiedlichen Vereinen aus der Region Liestal (Rotstab-Clique, T & P Bubendorf) förmlich anbot. Zudem fand man an der historischen Kulisse sehr gefallen, die zu dem neuen Verein gut passte.
Die Wahl des Namens "Excalibur" hatte am Anfang rein praktische Gründe und war mehr oder minder zufällig gewählt. Man suchte bewusst einen exotisch wohlklingenden Wortlaut von Kürze und Prägnanz, wobei man an einen lauwarmen Grillabend auf dem Seltisberg, welcher dem Gründungsabend voraus ging, plötzlich auf das Wort "Excalibur" stiess. Vermutlich lediglich deshalb, weil eines der Gründungsmitglieder ein paar Jahre zuvor in Las Vegas ein berühmtes Lokal unter gleichem Namen besuchte. Im gleichen Atemzug wurden dann auch Vorschläge wie etwa "Ratatouille", "Rumpelstilz" oder ähnliches genannt, bis die Runde einstimmig und überzeugt bei "Excalibur" stehen blieb.
Die Gründungsversammlung vom 26.07.1996 wählte ihren Präsidenten (Andreas Salathe, Neupfeifer), Vize-Präsidenten (Daniel Grieder, Tambour), Kassier (Christian Ziegler, Pfeifer), Aktuar (Kay Metzger, Tambour) und den Beisitzer (Peter Hersberger, Tambour). Das Verhältnis von einem Pfeifer zu vier Tambouren war zugegebenermassen etwas einseitig, die junge Gruppe war aber durchaus sehr selbstbewusst und zuversichtlicher Dinge, dass aus ihrer Runde eine lustige und gesellige Liestaler Fasnachtsclique werden würde, welche die Geselligkeit fördern und neben dem zelebrieren des traditionellen Trommeln und Pfeifens auch stets offen für Neues bleiben wollte. Damit das musikalische Missverhältnis ein wenig ausgeglichen werden konnte, beschloss Andreas, sich als Pfeifer zu betätigen, was das Verhältnis bereits von zwei zu drei verschob.
Natürlich wurde keine Zeit vergeudet, Parallelen mit Arthur und seiner Tafelrunde, herzustellen. Insbesondere, da man an der ersten Fasnacht 1997 als Arthus (Tambourmajor) mit seiner Ritterschaar in der magischen Zahl 12 aufmarschierte.
Dies waren:
Martin Klaus Tambourmajor
Christian Ziegler Pfeifer
Daniela Maag Pfeifer
Pia Schaub Pfeifer
Andreas Salathe Pfeifer
Peter Hersberger jun. Tambour
Kay Metzger Tambour
Urs Trachsler Tambour
Peter Stöckli Tambour
Olivier Studer Vortrab
Denise Baumgartner Vortrab
Simone Baumgartner Vortrab
Schon an der ersten Fasnacht zählte man 12 Aktivmitglieder und gegen 200 Passivmitglieder. Die Teilnahme an der zweiten Fasnacht konnte dies noch überbieten. Der stolze Verein zählte an der Teilnahme an der zweiten Fasnacht bereits 20 Aktive und über 300 Passivmitglieder.
Die Folgejahre relativierten dann die erste Euphorie, in dem sich Austritte und Eintritte bei den Aktiven als auch bei den Passiven stetig abwechselten und die Zahl der Mitglieder während etwa drei Jahren etwas rückläufig war.
Man fokusierte sich wieder verstärkt auf das Zusammenspiel von Geselligkeit unter gleichzeitiger Förderung der musikalischen Ausbildung und gründete 2002 eine eigene Trommel- und Pfeiferschule, wobei der Verein wieder deutlich zu wachsen begann.
Heute zählt der Verein über 20 Aktivmitglieder und 16 Kinder.