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Beim Parteitag der Republikaner hatte Vizepräsident Mike Pence seine Nominierung bereits am Mittwoch (Ortszeit) akzeptiert. In seiner Ansprache im historischen Fort McHenry bei Baltimore versprach Pence den Amerikanern nach neuen wütenden Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt Recht und Ordnung bei einer Wiederwahl Trumps. Der viertägige Parteitag wird von Unruhen in der Stadt Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin überschattet.
Auslöser war ein Polizeieinsatz am Sonntag, bei dem der 29-jährige Afroamerikaner Jacob Blake in den Rücken geschossen wurde. Der Familienvater liegt im Krankenhaus, nach Angaben seiner Familie ist er von der Hüfte abwärts gelähmt. Der Fall fachte die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt neu an, die vom Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis Ende Mai ausgelöst worden waren.
Überschattet wird der Parteitag auch von Hurrikan "Laura", der am frühen Donnerstagmorgen mit verheerenden Sturmfluten auf die Südwestküste der USA getroffen war. Pence sagte betroffenen Regionen Unterstützung zu. "Wir werden jeden Schritt des Weges in den kommenden Tagen und Wochen mit euch sein."/cy/DP/eas
(AWP)