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Es gibt keine Alternative zum «Gripen»
Ich bin bin überzeugt, dass der «Gripen» die beste Lösung für die Schweiz ist. Wir benötigen als Ersatz für die alten Flugzeuge Tiger F-5 einen Nachfolger, damit der Luftraum und somit die Sicherheit der Schweiz gewährleistet sind.
Beim Artikel von Eva Novak in der «NLZ» vom 8. April über die heisse Frage nach einer Alternative des Flugzeuges Gripen wurden verschiedene Waffensysteme aufgeführt (siehe unter «Dateien»). Detailliert wurde aufgelistet, dass jede der erwähnten Alternativen grosse Nachteile mit sich brächte und deshalb nicht in Frage kommt.
Mit Kampfhelikoptern, Drohnen und Luftabwehrraketen können keine Luftpolizeiaufgaben wahrgenommen werden. Die Erneuerung des «Tiger F-5» macht keinen Sinn, da die Hauptbestandteile des Flugzeuges schlicht zu alt sind. Und der Zukauf von weiteren «FA-18» scheitert entweder an der Verfügbarkeit von weiteren Fliegern oder an deren Konfiguration.
All diese Überlegungen wurden von Fachexperten der Armee, des Bundes und der Wirtschaft geprüft und der «Gripen» als beste Lösung evaluiert. Es wurde sogar die Projektgruppe von einer externen Stelle überprüft und deren Arbeit als gut befunden.
Ich vertraue auf die Expertise dieser Arbeitsgruppe und bin überzeugt, dass der «Gripen» die beste Lösung für die Schweiz ist. Wir benötigen als Ersatz für die alten Flugzeuge Tiger F-5 einen Nachfolger, damit der Luftraum und somit die Sicherheit der Schweiz gewährleistet sind.
Zu den Kosten kann ich nur sagen, dass der «Gripen» mit einem Fonds finanziert wird, der nicht zu Sparaktionen in anderen Departementen führt. Die rund 3 Mrd. Franken für die Beschaffung werden über zehn Jahre aus dem ordentlichen Armeebudget finanziert, welches wegen des «Gripen» nicht erhöht wird.
Gerade heute Morgen hat die NATO weitere Kampfflugzeuge in Krisenregionen entsandt. Können wir also heute mit gutem Gewissen behaupten, dass die Schweiz in den nächsten zehn Jahren keine Kampfflugzeuge mehr benötigt?
In einer sicherheitspolitisch unsicheren Zeit mit diversen Konflikten sollten wir unsere eigene Sicherheit nicht vernachlässigen und am 18. Mai für den «Gripen» und somit eine sicherere Schweiz stimmen.
Florian Ulrich, Präsident Kantonale Offiziersgesellschaft Luzern, Udligenswil