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Eine Selbstmordserie erschüttert den Campus rund um das Grace-College. Isabel Hill, Jenn Watson, Taylor Morris und Superintendent Richard Harper haben sich innerhalb weniger Monate umgebracht. Alle erhängten sich mit einem roten Kletterseil - Zufall? Im Tal wohl kaum. Auch Katie und ihre Freunde glauben nicht wirklich an einen Zufall, sie wissen, dass diese Ereignisse mit den Geschehnissen im Tal zusammenhängen.
Debbie ist derweil immer noch auf der Spur von Angela Finders Rechercheergebnissen zu den Hintergründen der Studenten des Grace-College. Die intrigante junge Frau hätte am liebsten über jeden Mitstudenten was in der Hand, um ihn erpressbar zu machen. Wider erwarten schafft sie es schlussendlich am 18. März 2013, den Zugang zu Angelas Archiv zu knacken. Erstaunlicherweise macht sie hier auch Entdeckungen, die sie selbst betreffen. Ferner liest sie in einer Zeitschrift einen Artikel über den nahenden Weltuntergang - der in wenigen Tagen bevorsteht.
Derweil muss auch Ben sich seiner Vergangenheit stellen. Durch einen Brief erfährt er, dass er einen Tag nach seiner Geburt adoptiert wurde und seine leibliche Mutter nunmehr den Wunsch hegt, mit ihm in Kontakt zu treten, eine Tatsache, die den eh schon labilen Ben fast völlig aus der Bahn wirft. Auch hat er seit neuestem, genauer gesagt seit dem Zeitpunkt, an dem er beschlossen hat, seine Medikamente, die er nach seinem fast tödlichen Drogenabsturz nehmen muss, nicht mehr zu nehmen, immer wieder Aussetzer. Diese führen ihn in die 70er Jahre zurück, zu den acht Studenten, die seinerzeit auf dem Ghost verschwanden. Sollte es durch diese Aussetzer möglich sein, endlich zu erfahren, was auf dem Ghost vor fast 40 Jahren geschah und liegt darin der Schlüssel, um die gegenwärtigen Ereignisse, wie vermehrt auftretende Naturkatastrophen, zu stoppen?
Der 7. Band der Tal-Reihe! Der Plot wurde geradezu apokalyptisch und erschreckend real erarbeitet. In diesem Band erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit von Benjamin und Debbie und wie das Leben der Clique mit den in den 70er Jahren verschwundenen zusammenhängt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, aber ganz ehrlich, gerade Benjamin und Debbie sind die Figuren, die mir am wenigsten sympathisch sind von der ganzen Clique und irgendwie hätte ich da doch mehr erwartet, irgendwie etwas, das mich in Bezug auf deren Herkunft schockiert. Den Schreibstil empfand ich als sehr spannend angenehm zu lesen, sodass mir auch dieser Band schöne Lesestunden bereitet hat.
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