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Geschichte
Der Name Küssnacht wird hergeleitet vom helveto-römischen Gutsherrn Cossinius: Cossiniacum, Chussenachum, Chussenach, Chüssinach, Küssnach, Küssnacht.
Zwischen 830 und 909
Der Adelige Recho schenkt, was er in Chussenacho besitzt, dem Kloster im Hof in Luzern und wird Abt dieses Benediktinerklosters.
1036
Erste urkundliche Erwähnung der Kirche. Die halbrunde Apsis ist unter dem Chor ausgegraben und sichtbar.
1332
Zur Zeit, als die Stadt Luzern dem Bund der Eidgenossenschaft beitritt, ist der Pfarrer Johannes von Küssnacht Dekan des Vierwaldstätterkapitels.
1361
Herzog Rudolf IV. von Österreich schenkt das Recht, den Pfarrer zu wählen, dem Frauenkloster Engelberg.
1377
spricht der Bischof von Konstanz über die Pfarrei Küssnacht den Kirchenbann aus, weil sie den von Engelberg eingesetzten Pfarrer Walter Mirer nicht annehmen will.
1488/90
Die romanische Kirche wird abgetragen und an deren Stelle eine gotische gebaut.
15. Jahrhundert
In Merlischachen wurde die erste Kapelle erbaut und dem hl. Jakob geweiht. Sie stand am heutigen Standort des Pfarrhauses.
1551
Die Tagsatzung spricht den Küssnachtern das Recht der freien Pfarrwahl zu. Udligenswil wird von der Mutterpfarrei Küssnacht abgetrennt.
1639/1649
Pfarrer Franz Stocklin lässt durch einen elsässischen Kriegsflüchtling das Jahrzeitenbuch neu schreiben.
Der Pfarrer legt die Tauf-, Ehe- und Sterberegister an.
1650
Bau einer zweiten Kapelle in Merlischachen.
1654
Der Bischof von Konstanz weiht die Kapelle in Immensee, die Tellskapelle in der Hohlen Gasse und die St. Martinskapelle im Tal und spendet die Firmung.
1707/12
Unter Pfarrer Franz Georg Ehrler wird die gotische Kirche abgebrochen und die barocke Kirche gebaut. Den Plan entwarf der Kapuzinerpater Marquard Imfeld von Sarnen, Baumeister ist der Vorarlberger Josef von Brüel.
1710
Am 21. September 1710 wird die jetzige barocke Kirche durch den damaligen Konstanzer Generalvikar und Weihbischof, Konrad Ferdinand Geist von Wildegg, eingeweiht.
1728
Pfarrer Franz Karl Sidler baut für sich ein Pfarrhaus, das später Hotel «Zum goldenen Adler» und schliesslich zum Rathaus wird.
1863/65
Unter Pfarrer Alois Risi wird die Kirche gründlich renoviert. Kunstmaler Paul Melchior von Deschwanden schmückt sie mit Bildern aus.
1874
Das gotische Beinhaus neben der Kirche wird abgebrochen und durch eine Lourdeskapelle ersetzt.
1908
Der Friedhof wird von der Kirche an den Dorfrand wegverlegt.
1925
Bau der Merlischacher Kirche am jetzigen Standort durch Architekt Betschon aus Baden im neubarocken Stil.
1926/27
Unter Pfarrer Melchior Camenzind wird das alte Pfarrhaus abgebrochen und nach den Plänen von Architekt Furger für 140'000 Franken für Pfarrer, Pfarrhelfer und Kaplan ein neues gebaut.
1927
In Merlischachen wird die Kapelle abgebrochen.
1940
Immensee wird von der Mutterpfarrei Küssnacht am Rigi abgetrennt.
1946/47
Unter Pfarrer Josef Betschart wird die Lourdeskapelle samt dem alten Spritzenhäuschen abgebrochen und die Muttergotteskapelle gebaut.
1960
25. September. Gründungsversammlung der Katholischen Kirchgemeinde (Entflechtung von Kirche und Staat).
Die Kirche Merlischachen erhält eine Elektronenorgel.
1963/65
Unter Pfarrer Josef Kessler wird die Kirche nach den Plänen von Architekt Peter Deucher umgebaut. Die acht Säulen werden abgebrochen, das Schiff um acht Meter verlängert, die Orgel erneuert.
1971
Der Pfarreirat wird berufen.
1975/78–80
Durch einen Tauschvertrag (Kreuzmatt gegen Monséjour) wird der Bau eines Pfarreizentrums in die Wege geleitet.
Bau und Einweihung des Pfarreizentrums Monséjour.
1976
Die Kirche in Merlischachen erhält eine Aussenrenovation.
1982
15. November: Vollamtliches Pfarreisekretariat im Erdgeschoss des Pfarrhauses öffnet die Tür.
1983
Pfarrer Werner Durrer stirbt an Ostern ganz plötzlich an einem Hirnschlag.
1984
11. März: Feierliche Amtseinsetzung von Pfarrer Franz Bircher.
1985
Ostermontag: Einweihung der Priestergedenkstätte neben der Pfarrkirche.
1986
Die Kirche Merlischachen erhält eine Innenrenovation.
1990
Aussenrenovation der Pfarrkirche.
1997
Innenrenovation der Pfarrkirche. Restaurierung der Kirchenorgel.
2002
27. Mai: Vikar Werner Fleischmann wird an der Kirchgemeindeversammlung zum Pfarrer gewählt.
30. Juni: Pfarrer Franz Bircher verlässt nach 18 ½-jähriger Tätigkeit die Pfarrei.
08. September: Feierliche Amtseinsetzung von Pfarrer Fleischmann in die Pfarrei St. Peter und Paul, Küssnacht.
2005/06
Renovation Monséjour – Zentrum am See.
2006
Aussenrenovation Pfarrhaus.
2006
Die kath. Kirchgemeinde Küssnacht zählt über 6’000 Personen.
2007
Innenrenovation Pfarrhaus.
2009
Die kath. Kirchgemeinde Küssnacht zählt knapp 6'200 Personen
2010
Renovation Glockenstuhl und Geläut (Mitte August bis 8. Oktober)
Innenreinigung Pfarrkirche (September)
Jubiläum 300 Jahre Pfarrkirche St. Peter und Paul, Küssnacht (17./18./19. September)
Die kath. Kirchgemeinde wird 50 Jahre alt (September)
2012
Innenrenovation der Muttergotteskapelle. Einweihung am 15. August 2012.
2014
Neugestaltung des Besinnungsraumes im Zentrum Monséjour (Juni bis August)
Dachsanierung Zentrum Monséjour (Juni bis August)
Innenreinigung Pfarrkirche (August)
2015
Erneuerung der Innenbeleuchtung in der Kirche (LED-Strahler)
Im Monséjour werden während der Sommerpause die Fensterfront des Saales und die Lamellenstoren erneuert. Im Jungwacht- und Blauringzimmer werden elektrische Lamellenstoren montiert. Im Herbst werden die Türen des Bühneneingangs ersetzt.
Im Pfarrhaus werden Pflanzen, Wandmöbel und Bilder angeschafft, um den Eingangsbereich freundlicher zu gestalten. Eine Pietà, welche früher in der Kirche stand, findet im Pfarrhauseingang einen neuen Platz.
Nach 33-jähriger Tätigkeit beendet Peter Büeler Ende Dezember seine Tätigkeit als Pfarreisekretär und tritt in den Ruhestand.
2016
Am 1. Februar tritt Sandra Zgraggen-Guntern die Stelle als Pfarreisekretärin an.
Im Monséjour wird ein Defibrillator installiert. Während der Sommerferien wird der Boden des grossen Saales mit einem neuen Parkett belegt und eine Induktionsschleife eingebaut. Im Herbst wird ein Teil der Bühnenbeleuchtung durch LED-Strahler ersetzt.
Im Pfarrhaushausgarten werden die Kirschlorbeerhecken und die Sträucher durch einheimische Pflanzen ersetzt.
2017
Beim ersten Pfarreifest im Juli wird das 20-Jahr-Arbeitsjubiläum von Werner Fleischmann gefeiert.
Im August stirbt Pfarreisekretärin Sandra Zgraggen-Guntern nach nur gut anderhalb Jahren im Dienst unserer Pfarrei.
Im Monséjour werden in verschiedenen Räumen Fenster und Storen ersetzt.
Die Kirchentüren werden neu gestrichen.
2018
Am 1. Januar tritt Sara Inderbitzin die Stelle als Pfarreisekretärin an.
Mitte Juni demissioniert Pfarrer Werner Fleischmann.
In der Kirche wird die Lautsprecheranlage ersetzt.
2019
Innenreinigung Kirche (Januar)
Orgelrevision im März