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Das Metropolitan Museum of Art übereignet dem Jemen Eigentumsrechte an zwei steinernen Skulpturen aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Dabei handelt es sich um eine Marmormörser und eine aufrechte weibliche Figur, die 1984 in der Nähe der jemenitischen Stadt Ma’rib gefunden wurden und dem Jemen zugeordnet wurden. Aufgrund der derzeitigen Lage im Jemen werden die Artefakte jedoch weiterhin als Leihgabe im Museum verbleiben, bis der Jemen ihre Rückgabe wünscht. Dieser Vereinbarung folgen ähnliche Regelungen mit anderen Institutionen wie dem Smithsonian National Museum of Asian Art und dem Victoria & Albert Museum in London. Der Direktor des Museums, Max Hollein, betrachtet die Partnerschaft mit dem Jemen als historisch und sieht die Artefakte als wichtige Möglichkeit, die jemenitische Kultur dem Publikum des Met zu präsentieren. Das Museum steht in zunehmendem Maße im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, unter anderem aufgrund von Einsätzen und Rückführungen von Gegenständen in verschiedene Länder sowie Vorwürfen illegaler Exports und Verbindungen zum Handel mit Antiquitäten.
Hintergrund
Das Metropolitan Museum of Art in New York hat kürzlich das Eigentum an zwei Steinplastiken aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. an den Jemen übertragen. Die Plastiken, eine Marmor-Mörser und eine stehende Frauenfigur, wurden 1984 in der Nähe der jemenitischen Stadt Ma’rib entdeckt. Das Eigentum an diesen Artefakten wurde dem Jemen zugesprochen.
Bedeutung der Artefakte
Der Marmor-Mörser und die stehende Frauenfigur haben historische und kulturelle Bedeutung. Diese Artefakte geben Einblicke in die antike Zivilisation, die während des 3. Jahrtausends v. Chr. im Jemen blühte. Sie repräsentieren ein wertvolles Stück jemenitischer Geschichte und Kultur.
Übertragung des Eigentums mit Leihvertrag
Trotz der Übertragung des Eigentums an den Jemen wird sich das Metropolitan Museum of Art weiterhin um die Pflege und Ausstellung dieser Artefakte kümmern. Das Museum hat einen Leihvertrag mit dem Jemen abgeschlossen, der es den Plastiken ermöglicht, in der Sammlung des Museums zu bleiben. Diese Vereinbarung gewährleistet deren Erhalt und Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit.
Grund für den Leihvertrag
Die derzeitige Situation im Jemen, einschließlich politischer Instabilität und Konflikten, hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Erhaltung kultureller Artefakte im Land aufgeworfen. Indem die Plastiken als Leihgabe im Metropolitan Museum of Art verbleiben, kann das Museum ihren Schutz gewährleisten und sie weiterhin für sein Publikum ausstellen, während es auf die Entscheidung des Jemens über deren Rückgabe wartet.
Ähnliche Vereinbarungen mit anderen Institutionen
Der Leihvertrag zwischen dem Metropolitan Museum of Art und dem Jemen folgt ähnlichen Vereinbarungen mit anderen Institutionen. Das Smithsonian’s National Museum of Asian Art und das Victoria & Albert Museum in London haben ebenfalls ähnliche Vereinbarungen getroffen, die es ermöglichen, Artefakte aus Ursprungsländern als Leihgaben zu behalten.
Bedeutung der Partnerschaft
Der Direktor des Metropolitan Museum of Art, Max Hollein, betrachtet die Partnerschaft mit dem Jemen als historisch. Hollein ist der Meinung, dass die Artefakte eine bedeutende Möglichkeit bieten, die jemenitische Kultur einem vielfältigen Publikum des Museums zu präsentieren. Durch Ausstellungen und Bildungsprogramme möchte das Museum das reiche Erbe des Jemens hervorheben und das kulturelle Verständnis fördern.
Präsentation der jemenitischen Kultur
Die Steinplastiken bieten eine greifbare Verbindung zur antiken Geschichte des Jemens und präsentieren die künstlerischen und kulturellen Leistungen der Region. Durch die Präsentation dieser Artefakte kann das Metropolitan Museum of Art Besucher mit den Traditionen, Überzeugungen und künstlerischen Ausdrucksformen der antiken jemenitischen Zivilisation vertraut machen.
Die Sammlung des Metropolitan Museum of Art und kontroverse Diskussionen
Das Metropolitan Museum of Art sieht sich einer zunehmenden Überprüfung seiner Sammlung gegenüber, einschließlich Fragen im Zusammenhang mit Beschlagnahmungen und Rückführung kultureller Artefakte in verschiedene Länder. Es gab auch Vorwürfe illegaler Ausfuhren und Verbindungen zum Antikenhandel.
Herausforderungen und Ansprüche
Die Forderungen verschiedener Nationen nach der Rückgabe von kulturellen Artefakten haben das Museum unter Druck gesetzt, die Herkunft seiner Sammlung neu zu bewerten. Das Museum ist aktiv darum bemüht, diesen Herausforderungen gerecht zu werden und Gespräche mit Ländern zu führen, die die Rückführung ihres kulturellen Erbes fordern.
Ethische Verantwortung
Die Übertragung des Eigentums und der Leihvertrag mit dem Jemen spiegeln das Engagement des Metropolitan Museum of Art für ethische Praktiken im Umgang mit seiner Sammlung wider. Das Museum erkennt die Bedeutung der Bewahrung des kulturellen Erbes an und respektiert die Rechte der Herkunftsländer.
Bildung und Zusammenarbeit
Durch Ausstellungen, Forschung und gemeinsame Anstrengungen mit Ländern und Institutionen strebt das Museum eine Erhöhung des öffentlichen Bewusstseins und Verständnisses für Fragen des kulturellen Erbes an. Es setzt sich für Transparenz, verantwortungsbewusste Erwerbspraktiken und den Austausch von Wissen zum Wohl globaler Publikums ein.
Auswirkungen und zukünftige Unternehmungen
Das Metropolitan Museum of Art überprüft seine Sammlungsrichtlinien weiterhin und arbeitet mit Ursprungsländern zusammen, um Fragen im Zusammenhang mit der Rückführung und der Herkunft von Artefakten zu klären. Das Museum strebt eine Förderung des kulturellen Austauschs und des Respekts für das kulturelle Erbe an und stellt gleichzeitig die Zugänglichkeit und Erhaltung seiner Sammlung für zukünftige Generationen sicher.[ad_2]
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