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Corona: Auswirkungen auf den Strommarkt und auf die Preise
Bei der Betrachtung der Terminmarktpreise für ein Frontjahresbase in den Jahren 2019 und 2020, fällt Folgendes auf:
Der Preis für das Frontjahresbase ist während dem Jahr 2019 deutlich gefallen und hat im Dezember seinen Tiefpunkt erreicht
Im Jahr 2020 kostet ein Frontjahresbase im Dezember wieder praktisch gleich viel wie im Januar. Dies aber auf einem tieferen Niveau als im Vorjahr. Auffällig sind zudem die beiden Einbrüche im März/April und im November.
Diese Preiseinbrüche werden mehrheitlich Corona und dem Lockdown zugeschrieben. Gut die Hälfte der Energie wird von SN bereits im Voraus am Terminmarkt verkauft. Aus diesem Grund hat SN vom tiefen Preisniveau im Frühling 2020 und im November profitiert, da Short-Positionen am kurzfristigen Spotmarkt günstig geschlossen werden konnten.
Umgekehrt stellt sich die Situation aber für 2021 dar. Da ein wesentlicher Teil der Marktkunden unserer Aktionärspartner ihren Strom im März/April für das Jahr 2021 auf einem sehr tiefen Preisniveau eingekauft hat, belasten diese Marktverträge das Ergebnis der SN erheblich. Die Auswirkungen von Corona auf das Ergebnis 2021 werden voraussichtlich in der Grössenordnung von CHF 5 Mio. zu liegen kommen.