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Das 20 km von Lausanne entfernte monografische Museum zeigt rund 100 repräsentative Werke des Malers Eugène Burnand. Dieser aus Moudon stammende Maler war zusammen mit Ferdinand Hodler im In- und Ausland einer der bekanntesten und mit den meisten Auszeichnungen geehrte Schweizer Künstler seiner Zeit.
Eugène Burnand (1850-1921), Zeitgenosse von Hodler, Anker und Biéler, prägte seine Epoche mit naturalistischen Werken. Die Gemälde des schon zu Lebzeiten sehr bekannten Künstlers erhielten in Paris mehrfach Auszeichnungen. Dadurch hatte Burnand das Privileg, nicht auf Bestellung arbeiten zu müssen, sondern von seiner Kunst leben und Themen seiner Wahl malen zu können.
Eugène Burnand hat sich besonders durch seine Landschaftsmalereien und Darstellungen des Lebens auf dem Land einen Namen gemacht, er war jedoch ebenfalls ein ausgezeichneter Porträtist, Illustrator und Graveur. Unter anderem stellte er mehrere originelle religiöse Themen dar.
Die Dauerausstellung des Museums zeugt mit rund hundert Werken von der Bandbreite und Vielseitigkeit seiner künstlerischen Produktion, die von Zeichnungen bis zu den berühmten grossformatigen und besonders beeindruckenden Ölgemälden Die Flucht Karls des Kühnen, Pflugarbeiten im Jorat oder Der Alpenstier reicht.