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In München geboren, begann Ulrich Poschner im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen. Er studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Günter Pichler (Primarius des Alban Berg Quartetts), wo er sein künstlerisches Diplom mit einstimmiger Auszeichnung ablegte. Im Jahr 2003 schloss er ein weiterführendes Studium in der Solistenklasse von Prof. Igor Ozim an der Hochschule für Musik und Theater in Bern ab. Dort gründete Ulrich Poschner mit Studienkollegen auch das Klaviertrio «Anarion», mit dem er Preisträger beim Geraldine-Whittaker-Wettbewerb der Jeunesses Musicales wurde. Die Begegnung mit vielen berühmten Violinpädagogen (u.a. W. Levin, F. Gulli, H. Schneeberger, L. Kavakos) prägten seinen Werdegang ebenso wie die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Christopher Hogwood und Giovanni Antonini, von denen er als Konzertmeister des Kammerorchester Basels vor allem auf dem Gebiet der barocken und klassischen Aufführungspraxis Anregungen erhielt. Als Konzertmeister des 21st Century Symphony Orchestra (Luzern) kann er sich einer besonderen Leidenschaft, der Filmmusik, widmen. Seit 2008 ist Ulrich Poschner 1. Konzertmeister des argovia philharmonic. Ein Teilzeitengagement im Luzerner Sinfonieorchester rundet sein musikalisches Schaffen ab.
Simone Roggen stammt aus Neuseeland und studierte bei Mary O‘Brien in Auckland, bei Monika Urbaniak in Bern sowie in der Solistenklasse von Giuliano Carmignola an der Musikhochschule Luzern. Sie ist Gewinnerin des Edwin-Fischer-Preises und wurde 2012 die neue Primaria des Deutschen Faust Quartetts. Simone Roggen hat nicht nur als Mitglied diverser Ensembles wie Spira mirabilis, Orchestra della Svizzera Italiana, Camerata Bern, Geneva Camerata und verschiedener Berner Orchester die Schweiz und Europa bereist, sondern gastierte auch als Solistin und Konzertmeisterin in der Schweiz, Frankreich, Australien und Neuseeland. Seit 2018 ist sie 2. Konzertmeisterin des argovia philharmonic.
Mireille Lesslauer begann im Alter von 8 Jahren Geige zu spielen. Nach der Matura studierte sie Violine bei Ulrich Lehmann am Konservatorium für Musik und Theater in Bern. Wichtige Impulse für ihre weitere musikalische Entwicklung erhielt sie von Maria Vermes an der Ferenz-Liszt Akademie in Budapest im Rahmen eines Auslandsemesters, von Erika Klemperer an der Guildhall School of Music and Drama in London während des orchestral training courses 1994-95 und von Stanley Ritchie an der Indiana University in Bloomington U.S.A., wo sie sich auf Barockvioline spezialisierte. In Schaffhausen schloss sie bei Karen Turpie ihre Studien der modernen Violine mit dem Konzertdiplom ab. Sie ist Mitglied des argovia philharmonic seit 1995. Regelmässig konzertiert sie zudem mit dem Barockorchester capriccio seit dessen Gründung 1999 und tritt in diversen Kleinformationen auf. Sie unterrichtet an der Musikschule in Magden. Zusätzlich studierte sie Musiktherapie am FMWS und arbeitet seit 2013 als Musiktherapeutin in einer Klink für Neurorehabilitation in Basel.
Giovanni Barbato wurde in Neapel geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit der Musik. Er studierte am Konservatorium S. Pietro a Majella in Napoli in der Geigenklasse von Prof. Angelo Gaudino und erhielt 1992 sein Lehrdiplom mit Auszeichnung. Er nahm an Meisterkursen von Corrado und Salvatore Accardo teil. 1996 war er Schüler von Prof. Franco Gulli in der Indiana University in Bloomington (USA) und schloss schliesslich im Jahre 2000 sein Solistendiplom an der Musik-Akademie der Stadt Basel bei Prof. Adelina Oprean ab. Seit 1997 macht er regelmässig Konzertourneen in Südamerika, Frankreich, Deutschland, China, Italien und in der Schweiz. Er ist Zuzüger beim Luzerner Sinfonieorchester, Sinfonieorchester Basel, Basel Festival Orchester, Orchester Consortium Musicum Zürich, Opus Bern, 21st Century Orchestra (Schweiz), Mulhouse Sinfonie Orchester (Frankreich), European Union Chamber Orchestra (England). Zur Zeit ist er Künstlerischer Leiter und Konzertmeister des Da Vinci Orchester Basel und 1. Violine tutti im argovia philharmonic. Giovanni Barbatos musikalisches Repertoire umfasst verschiedene Stilrichtungen, von Bach bis zu den modernsten wie z.B. Tango, Jazz und Popmusik.
Susanne Dubach erhielt mit fünf Jahren den ersten Geigenunterricht bei Barbara Landtwing, später bei Conrad Zwickyan der Kantonsschule Wiedikon. Nach der Matura 1998 begann sie das Studium an der Musikhochschule Basel bei Alexander van Wijnkoop. Im Mai 2002 erhielt sie ihr Lehrdiplom. Sie setzte ihre Studien in der Konzertklasse von A.v an Wijnkoop und in Kammermusik- und Meisterkursen fort, u.a. bei Adelina Oprean, Hatto Beyerle, Sergio Azzolini. Seit September 2002 ist sie Mitglied des argovia philharmonic.
Sari Erni-Ammann wurde in Zug geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht an der Musikschule der Stadt Zug. Schon während der Schulzeit pflegte sie intensiv das Streichquartettspiel. Nach der Matura studierte sie bei Christine Ragaz in Biel, wo sie mit dem Lehrdiplom abschloss. Sie führte ihre Studien weiter an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie den Master’s Degree in Violine und Viola erlangte. Sie besuchte Meisterkurse beim Florestan Trio, beim Alban Berg Quartett und beim Takacs Quartett. Darauf folgte das Konzertdiplomstudium bei Professor Detlef Hahn an der Hochschule für Musik in Bern, welches sie mit Auszeichnung abschloss. Im Jahr 2000 erhielt Sari Erni-Ammann einen Zuger Kulturförderpreis. Nach wie vor pflegt sie regelmässig Kammermusik in verschiedenen Formationen, wie zum Beispiel Bachs Goldbergvariationen im Streichtrio zusammen mit einer Tänzerin. Zudem ist sie Mitglied der Camerata Schweiz, Stimmführerin der Zuger Sinfonietta und Zuzügerin im Orchestre de la Suisse Romande, wo sie während mehreren Jahren regelmässig spielte und bei Tourneen und Aufnahmen mitwirkte. Sie unterrichtet Violine und Viola an der Musikschule der Stadt Zug und spielt seit der Saison 02/03 im argovia philharmonic 1. Violine tutti.
Stefan Glaus wurde 1982 in Grabs SG geboren. Ersten Geigenunterricht erhielt er bei Imelda Biedermann (Vaduz). In seiner Kindheit und Jugend trat er solistisch mit verschiedenen regionalen Orchestern auf und sammelte erste Erfahrungen als Orchestermitglied im Kammerensemble St. Gallen. Sein Studium schloss er mit Lehr- und Konzertdiplom in Basel bei Alexander van Wijnkoop ab. Seit 2004/2005 ist er Mitglied des argovia philharmonic. 2007 trat er ausserdem dem Ensemble «Spark» bei, mit dem ihn Konzerttourneen in Säle wie den Wiener Musikverein, das Konzerthaus Berlin, die Kölner Philharmonie, den Concertgebouw Amsterdam oder das Barbican Centre London führte, wo er mit dem London Symphony Orchestra solistisch auftrat. Mit «Spark» spielte er Konzerte in Europa und Asien und stand bei der deutschen Grammophon (Universal) unter Vertrag. Die klassische Band wurde im Jahr 2011 mit dem ECHO-Klassik in der Kategorie «Klassik ohne Grenzen» ausgezeichnet. Neben dem argovia philharmonic spielt er in verschiedenen Orchester- und Kammermusikformationen wie zum Beispiel dem Salonorchester Camerata Pontresina und ist nebenbei als Arrangeur für klassische und moderne Musik tätig.
Angelika Limacher-Scheibler begann mit dem Violinunterricht bei Hansjörg Brugger, Markus Joho und Stefan Läderach. Nach der Matura studierte sie an der Musikhochschule Basel bei Alexander van Wijnkoop und erhielt 2001 das Lehrdiplom mit Auszeichnung. Sie setzte ihr Studium in der Konzertklasse von Adelina Oprean fort und schloss im Januar 2009 mit dem Konzertdiplom ab. Sie ist Preisträgerin des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes und gewann mit dem Sonos-Streichquartett den Förderpreis der Basler Orchestergesellschaft. Erste Orchestererfahrungen sammelte sie u.a. im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, als Zuzügerin im argovia philharmonic und als Praktikantin und Mitglied ad interim im Sinfonieorchester Basel. Sie unterrichtet an den Musikschulen der Stadt Aarau und der Stadt Luzern. Angelika Limacher-Scheibler spielt seit der Saison 2007/08 im argovia philharmonic.
Der in Zagreb, Kroatien geborene Bozidar Ljubin studierte nach seiner Schulausbildung zwei Jahre lang Jura an der Universität Zagreb, widmete sich dann aber ganz der Musik. Im Jahr 1993 schloss er sein Violinstudium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt mit dem Lehrdiplom ab. Danach studierte er an der SMPV in Basel bei R. Lorkovic und am Konservatorium Luzern bei G.Larsens, wo er im Jahr 2000 das Konzertreifediplom für Violine erlangte. Während seines Studiums besuchte er verschiedene Meisterkurse. Seit dem Jahr 2000 spielt Bozidar Ljubin im Aargauer Symphonie Orchester. Er ist zudem Konzertmeister an verschiedenen Operettenbühnen in Hombrechtikon, Bremgarten und Beinwil am See. Ausserdem spielt er als Zuzüger in verschiedenen Orchestern wie z.B. im Luzerner Sinfonie Orchester und im Orchestre Symphonique de Mulhouse. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer tritt er als Solist und Kammermusiker in Kroatien, Slowenien, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.
Eszter Major wurde 1986 in Lugano in eine Musikerfamilie geboren und begann bei ihrer Mutter Katalin Major Geige zu spielen. Ihre weiteren Lehrer waren Valery Gradow, Sebastian Hamann und Giuliano Carmignola und für Kammermusik Robert Cohen, Rainer Schmidt, Hatto Bayerle, Johannes Meissl und Ferenc Rados. Seit 2012 ist Eszter Major Mitglied des Pacific Quartet Vienna, mit welchem sie im 2015 den 1. Preis, dem Publikumspreis und dem Preis für die beste Interpretation eines Werkes von Joseph Haydn beim renommierten Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien gewann. Ein Jahr später folgten CD- und Rundfunkaufnahmen mit dem österreichischen Label Gramola in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Radio SRF. Im Herbst 2018 ist das zweite Album erschienen. Sie konzertieren in wichtigen Sälen wie dem Wiener Musikverein und der Wigmore Hall in London und wurden von renommierten Festivals wie dem Ravenna Festival, Styriarte Festival und der Kammermusikreihe «Kammermusik Basel» eingeladen. Eszter Major ist seit 2015 Stammmusikerin des argovia philharmonic. Zudem spielt sie regelmässig als Zuzügerin beim Luzerner Sinfonieorchester, Camerata Zürich und Orchestra della Svizzera Italiana.
Mira Mäkäräinen wurde 1987 in Helsinki geboren und fing an Violine zu spielen, als sie drei Jahre alt war. Sie besuchte den Vorbereitungslehrgang an der Sibelius-Akademie und erhielte ihren Bachelorabschluss 2011 in der Klasse von Janne Malmivaara. Danach setzte sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Gerald Schubert fort. im Jahr 20177 schloss Mäkäräinen den Master in Musikpädagogik an der Hochschule Luzern bei Igor Karsko mit Auszeichnung ab. Mäkäräinen hat an Meisterkursen unter anderem bei Zakhar Bron, Pavel Vernikov, Marco Rizzi, Reká Szilvay, Hagai Shaham und Tuomas Haapanen teilgenommen. Sie hat Solo- und Kammermusikkonzerte in Finnland, Schweden, Spanien, Österreich, Estland und in der Schweiz gegeben. Mira Mäkäräinen hat auch als Solistin mit verschiedenen Orchestern, wie Kuopio Sinfonieorchester gespielt und ist Preisträgerin mehrerer nationalen Wettbewerben in Finnland. Orchestererfahrung hat Mira Mäkäräinen als Mitglied des Jugendorchesters der Europäischen Union (EUYO) gesammelt. Sie hat auch im Verbier Festival Orchester gespielt und war Mitglied der Zermatt Festival Academy unter der Leitung des Scharoun Ensemble des Berliner Philharmonikers. Sie ist Zuzügerin des Luzerner Sinfonieorchesters und des Tonhalle Orchesters Zürich. Mira Mäkäräinen spielt seit 2015 beim argovia philharmonic.
Agata Lazarczyk wurde 1992 in Kraków (Polen) geboren. Ihr Violinstudium absolvierte sie unter Jan Stanienda und Francesco de Angelis in Warschau und Lausanne. Zusätzlich schloss sie einen Master Specialized Performance Soloist in Zürich unter Ilya Gringolts ab. Agata ist in der Schweiz und Europa als Solistin und Kammermusikerin tätig. Über viele Jahre war sie Mitglied renommierter Jugendorchester wie dem Verbier Festival Orchestra und dem Lucerne Festival Academy Orchestra. Heute pflegt sie eine enge Zusammenarbeit mit wichtigen Schweizer Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Opernhaus Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester sowie dem Sinfonieorchester St. Gallen, wo sie in der Saison 2019/20 als stellvertretende Konzertmeisterin spielte. Seit 2017 ist sie Mitglied des renommierten Zürcher Carmina Quartetts. Seit 2019 ist sie Stimmführerin der 2. Geigen beim argovia philharmonic.
Sergej Novoselić, 1971 in Zagreb, Kroatien geboren und in dortigem Musikgymnasium zum Geiger ausgebildet, studierte in Basel Geige und Musik beim Schweizerischen Musikpädagogischen Verband in der Violinklasse von Radovan Lorkovic sowie an der Hochschule für Musik in Luzern bei Gunars Larsens, wo er mit dem Konzertreifediplom abschloss. Zahlreiche Kurse bei leitenden Violinpädagogen wie eine rege Konzertaktivität während und nach seiner Ausbildung prägen sein musikalisches Wirken im In- und Ausland. Neben den zahlreichen Orchester- , Ensembleaktivitäten beliebiger Grösse in der ganzen Schweiz ist er auch gelegentlich als Kammermusiker/Solist nicht nur in der Klassik sondern auch im Bereich Jazz und Rock aktiv. Von 2000 bis 2019 war er Stimmführer 2. Geige beim argovia philharmonic, aktuell ist er stv. Stimmführer 2. Geige.
Cristina Amato ist in Gränichen geboren und aufgewachsen. Nach der Matura an der Alten Kanti Aarau studierte sie Violine an der Musikhochschule Basel bei Thomas Füri und Querflöte bei Anne Utagawa und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Danach wechselte sie in die Konzertklasse von Rudolf Koelman an der Musikhochschule Winterthur – Zürich und absolvierte ein Orchesterpraktikum im Sinfonieorchester St. Gallen. Neben ihrer Tätigkeit im argovia philharmonic war sie langjährige Geigerin im ARION-Streichquartett, spielte im Sinfonieorchester St. Gallen und unterrichtete Violine an den Kantonsschulen Zofingen und Wohlen. Seit 2020 ist zudem als Hebamme tätig.
Musik und insbesondere Geige spielen war schon beinahe immer ein fester Bestandteil meines Lebens. Meine Mutter war Geigenlehrerin, und ich hatte meinen ersten Unterricht bei ihr. Sobald ich lange genug ruhig sein (und stillsitzen) konnte, durfte ich ausgewählte ASO-Konzerte besuchen, obwohl es damals noch keinen Jugendclub gab. Nach meiner Gymi-Zeit und weitergehender Ausbildung im Geigenspiel bei Ottavio Corti und Mariann Häberli (Musikstudium an Konservatorium und Musikhochschule Zürich) war es dann soweit, dass ich Mitglied im ASO werden durfte, während der “Ära Tschupp”. In den folgenden Jahren habe ich die Weiterentwicklung und zunehmende Professionalisierung des Orchesters miterlebt, ebenso die Änderung zu argovia philharmonic. Neben den Orchesterdiensten im Aargau unterrichte ich zahlreiche Geigen- und wenige Bratschen-Schüler bei Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) und in meiner Wohngemeinde an der Jugendmusikschule Pfannenstiel (JMP) im Einzelunterricht und in elementarem Zusammenspiel. Dazu verbringe ich seit 2017 Zeit mit meinen KollegInnen von Tutti 2.0 (die zweiten Geigen von argovia philharmonic) mit Proben, Arrangieren und Ausdenken von Kammermusik-Projekten.
Lisa Öberg wurde 1982 in der Schweiz in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie erstmals Geigenunterricht und debütierte mit zehn Jahren als Solistin mit dem Violinkonzert in G-Dur von W. A. Mozart. Ihre Ausbildung erhielt sie am George Enescu Musikgymnasium in Bukarest, an der Yehudi Menuhin School (GB), an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und am Royal College of Music in London, wo sie das Masters degree of Music Performance mit Auszeichnung abschloss. Lisa Öberg ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Als Solistin mit den Lyceum Strings und dem Bucharest Young Symphonic Orchestra hat Lisa Öberg an diversen Konzerttourneen mitgewirkt. Mit dem Yehudi Menuhin School String Orchestra ist sie in England und am Musikfestival in Gstaad aufgetreten. Durch die Teilnahme an diversen Meisterkursen, u.a. bei Rachel Podger, Emma Kirkby, Sir Roger Norrington, Zakhar Bron und Dora Schwarzberg hat sie ihr Spiel weiter verfeinert. Von 2008 bis 2013 war Lisa Öberg als Violinassistentin von Natalia Boyarsky und Lutsia Ibragimova an der Yehudi Menuhin School tätig. Seit Dezember 2012 ist sie Mitglied des argovia philharmonic.
Ursula Schnyder, geboren 1971, bekam ihren ersten Violinunterricht mit 4 1/2 Jahren. Nach absolvierter Schulzeit und einer Ausbildung zur Lehrerin für Werken und bildnerischem Gestalten begann sie 1996 bei Bettina Boller in Zürich ihr Musikstudium (Violine und Klavier). Im Jahre 1999 schloss sie das Lehrdiplom Violine beim SMPV mit Auszeichnung ab. Anschliessend studierte sie bei Robert Zimansky, wo sie 2002 mit bestem Erfolg das Konzertdiplom SMPV erlangte. Ursi Schnyder spielt im argovia philharmonic als stellvertretende Stimmführerin der 2. Violinen. Sie ist weiter als Zuzügerin in verschiedenen Symphonie- und Kammerorchestern, unter anderem im Orchester Musikkollegium Winterthur, im Orchester Sinfonia Engiadina und anderen tätig. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit als Orchester- und Kammermusikerin unterrichtet Ursi Schnyder an der Jugendmusikschule Winterthur (ZH) und Hitzkirch (LU) in den Fächern Violine und Ensemble.
Marianna Szadowiak wurde in einer Musikerfamilie in Polen geboren. Sie erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren von ihrer Mutter. In der Folge studierte sie an der Musikakademie Posen. Im Jahre 2008 setzte sie ihr Studium an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Monika Urbaniak – Lisik fort und schloss im Jahre 2010 mit dem Master of Arts in Music Performance ab. Im Juni 2012 schloss sie mit dem Master of Arts in Specialized Music Performance an der Zürcher Hochschule der Künste in der Kammermusikklasse von Eckart Heiligers und Matthias Enderle mit Auszeichnung ab. Marianna Szadowiak feierte bei mehreren polnischen Jugendmusik-Wettbewerben Erfolge und gewann verschiedene Preise in renommierten internationalen Geigen- und Kammermusik-Wettbewerben (u. a. in Österreich, Rumänien, Russland, Italien und in der Schweiz). Sie war in ganz Europa Teilnehmerin an Meisterkursen bei renommierten Geigern wie z. B. Michael Frischenschlager, Donald Weilerstein, Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Alberto Lysy und Thomas Füri. Marianna Szadowiak spielt als Zuzügerin in verschiedenen Orchesterformationen in der Schweiz und im Ausland und ist seit 2012 Stammmusikerin des argovia philharmonic.
Der Bratschist Andreas Fischer genoss seine Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik und Theater München. Neben seiner Haupttätigkeit als Solobratschist im argovia philharmonic spielt er als Zuzüger in verschiedenen anderen Symphonie-und Kammerorchestern. Dazu gehören u.a. die Festival Strings Lucerne, die Camerata Zürich, das Musikkollegium Winterthur, das Kammerorchester Basel und das Symphonieorchester St. Gallen. Parallel zu seiner Orchestertätigkeit konzertierte er in den vergangenen Jahrzehnten in verschiedenen Kammermusikbesetzungen an Musikfestivals in der Schweiz, Europa und Übersee.
Geboren wurde ich 1959 in Littau bei Luzern und besuchte dort Primar- und Mittelschule. Über die neu gegründete Musikschule kam ich im zarten Alter von 10 Jahren zum Geigenspiel, wobei ich selber aber damals eigentlich der Meinung war, Klavier wäre mir das Liebste. Aber natürlich hatten meine Eltern das letzte Wort. Vor und nach der Matura unterrichteten mich dann Musiker wie Detlev Hahn, Andras von Toszeghi, Marius Ungureanu und zuletzt Endre Guran auf Geige bzw. Bratsche. Den Entschluss, mich definitiv der Bratsche zuzuwenden, fasste ich etwa mit 20 Jahren. An der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern (wo ich übrigens auch seit jeher wohne) studierte ich in der Folge Schulmusik und absolvierte gleichzeitig die musiktheoretischen Fächer. Seit den neunziger Jahren spiele ich nun als Bratschist ständig im argovia philharmonic. Zusätzlich bin ich dort in der Funktion als Orchesterinspektor auch zuständig für die Einhaltung der Pausenzeiten und der Kleiderordnung an Konzerten. Neben meiner Aktivität als Orchestermusiker im argoviaphil bleibt mir noch Zeit, an der Musikschule Meggen eine Geigenklasse und Ensembles zu unterrichten und bei Bedarf im Luzerner Sinfonieorchester und in weiteren Kammermusikformationen auszuhelfen.
Xiao Bürgi-Ma beginnt im Alter von fünf Jahren mit dem Violinunterricht. Vor Aufnahme des Bachelorstudiums bei Prof. Changhai Wang am Central Conservatory of Music in Peking wechselt sie zur Bratsche. Danach setzt sie ihre Studien an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Nicolas Corti fort und erlangt zwei Jahre später das Konzertdiplom mit Auszeichnung. Nun folgt ein Studium bei Prof. Isabel Charisius an der Musikhochschule Luzern, das sie nach 7 Semestern mit dem Solistendiplom (ebenfalls mit Auszeichnung) abschliesst. Darauf absolviert sie einen einjährigen CAS an der Musikhochschule Lausanne bei Prof. Alexander Zemtsov. Am nationalen, chinesischen Violinwettbewerb «Hualing» nimmt Xiao Bürgi-Ma erfolgreich teil und gewinnt zudem den Publikumspreis. Ausserdem ist sie Preisträgerin des Kiefer Hablitzel-Musikwettbewerbs. Am renommierten internationalen Musikwettbewerb in Padova gewinnt sie den 1. Preis. Xiao Bürgi-Ma ist seit 2014 Mitglied des argovia philharmonic. Zudem ist sie Zuzügerin im Orchestre de la Suisse Romande, im Musikkollegium Winterthur, im Barockorchester St. Gallen und im Luzerner Sinfonieorchester. Darüber hinaus hat sie als Stimmführerin im Festivalorchester Verbier gespielt und einen Zeitvertrag im Sinfonieorchester St. Gallen erhalten.
Katarzyna Duz wurde in Warschau geboren und ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Sie hat die Chopin Musikakademie in Warschau mit Auszeichnung abgeschlossen. Dort hat sie ebenfalls ihr Lehrdiplom erhalten. Einen Teil ihres Aufbaustudiums absolvierte sie in der Reina Sofia Musikhochschule in Madrid, wo sie bei Gerard Causse studierte. Fortsetzung ihres Studiums in der Schweiz bei Nobuko Imai am Konservatorium für Musik in Genf. Zu dieser Zeit (2004) war sie Stipendiatin des Ministeriums für Kultur in Polen. Als internationale Studentin nahm sie an verschiedenen Meisterkursen teil. Sie studierte unter anderem bei Stefan Kamasa, Ryszard Duz, Veronica Hagen, Thomas Riebl, Gerard Causse und Nobuko Imai. Ihre künstlerische Tätigkeit umfasst Solo -, Kammer- und Orchesterrepertoire. Sie ist als Solistin unter anderem in folgenden Konzertsälen aufgetreten: Auditorio National, Teatro Real (Aufnahmen Sony Music). Als Mitglied von Kammermusik Ensembles spielte sie unter anderem im Teatro Liceo in Barcelona mit Gerard Causse als Solist und in der königlichen Sommerresidenz in Spanien (mit Jordi Savall und Natalia Shakhovskaya). Ausserdem spielte sie in verschiedenen Orchestern und Ensembles in Frankreich, Japan, Mexiko, Holland, Belgien, Polen, Spanien und der Schweiz. Sowie auf Festivals: Paleo Festival, Montreux Jazz Festival, Gran Canaria Festival und Choregie d’Orange. Sie konzertierte mit Contrechamps, Concerto Avenna, dem Orchestre de la Suisse Romande in Genf, dem Orchestre chambre de Neuchatel, dem Zürcher Kammerorchester und dem Luzerner Sinfonieorchester. Seit 2013 spielt sie im argovia philharmonic und spielt als regelmässige Zuzügerin in der Philharmonia Zürich.
Nadiya Husar Barbato wurde 1979 in Lviv, Ukraine, geboren. Im Jahr 2002 schloss sie ihr Violinstudium mit Auszeichnung an der Musikakademie Lemberg ab. W hrend ihres Studiums spielte sie in der Philharmonie Lemberg und im Orchester des Lemberger Opern- und Balletttheaters. Danach wechselte sie zur Bratsche und schloss im Jahr 2005 ihr Viola-Studium an der International Menuhin Music Academy, Gstaad bei Prof. Johannes Eskaer und Ettore Causa ab. Danach studierte sie weiter Bratsche an der Musikakademie der Stadt Basel bei Prof. Silvia Simionescu. Nadiya Husar Barbato ist set 2005 Mitglied des argovia philharmonic, Zuzügerin im Sinfonieorchester Basel und im Tonhalle-Orchester Zürich und ausserdem Solo-Viola im Orchestre Sinfonique du Jura.
Regula Schüpbach wuchs in Zürich auf. Sie studierte am Konservatorium Zürich bei Rolf Looser und Claude Starck, wo sie 1993 mit dem Konzertreifediplom abschloss. Weiteren Studien bei Eileen Croxford in London und als Mitglied des Arion Quartetts am Konservatorium Winterthur beim Carmina Quartett, folgten Meisterkurse mit dem Melos Quartett und Thomas Zehetmair. Seit 1998 ist Regula Schüpbach stellvertretende Stimmführerin im argovia philharmonic. Schon zuvor spielte sie als Zuzügerin regelmässig im Aargauer Symphonieorchester, welches damals noch unter der Leitung von Räto Tschupp stand. Sie hat die spannende Entwicklung des Orchesters vom Aargauer Symphonieorchester zum argovia philharmonic in ihrer langjährigen Spielzeit miterlebt. Regula Schüpbach unterrichtet in den Kantonen Zürich und Aargau.
Giulia Ajmone-Marsan ist in London geboren und aufgewachsen. Sie studierte Violoncello bei Hannah Roberts am Royal Northern College of Music in Manchester, wo sie das Bachelor of Music Degree mit Auszeichnung sowie das Postgraduate Diploma erlangte. Während ihres Studiums war sie Akademistin im BBC Philharmonic Orchestra. Im Jahre 2002 zog sie nach Zürich und absolvierte ein einjähriges Praktikum beim Tonhalle-Orchester Zürich, wo sie seither regelmässig als Aushilfe spielt. Giulia Ajmone-Marsan ist seit 2006 festes Mitglied des argovia philharmonic und seit 2008 der Camerata Zürich.
2007 gründete sie mit dem Chapelle-Quartett die erfolgreiche Konzertreihe «Vier im Couven» in Aachen (D), mit dem sie seither vier Mal im Jahr im historischen Couven Museum konzertiert. Sie wohnt mit ihrer Familie in Seengen (AG) und unterrichtet Cello an der Musikschule Seengen sowie an der Regionalen Musikschule Oberes Seetal.
Tigran Muradyan hat an der Musikhochschule Basel seinen Master of Music Performance mit Auszeichnung abgeschlossen. Danach schloss er seinen Master of Music Pedagogy an der Zürcher Hochschule der Künste ebenfalls mit Auszeichnung ab. Tigran Muradyan ist mehrfacher Gewinner und Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Als Solist und Orchestermitglied konzertierte Tigran Muradyan in vielen europäischen Ländern sowie in Nordamerika und Russland. Er spielte in Sälen wie der Salle Pleyel Paris, der George Weston Recital Hall Toronto, dem Haus der Musik Moskau und anderen. Tigran Muradyan hat zudem über 200 Konzerte zu karitativen Zwecken gespielt. Er ist Zuzüger verschiedener Schweizer Orchester wie dem Berner Sinfonieorchester und dem Luzerner Sinfonieorchester. Seit 2010 ist er beim argovia philharmonic.
Nico Prinz ist im Tessin aufgewachsen. Er absolvierte das Lehrdiplom am Mailänder Konservatorium bei D. Barzan. Danach folgte das Lehrdiplom bei M. Hayashi und dann das Konzertdiplom bei P. Demenga in Lausanne. Er hat Preise am Schweizer Jugendmusikwettbewerb, sowie diverse Musikwettbewerbe gewonnen und an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen. Als Mitglied der Camerata de Lausanne und dem Quintett Nymph as (Paris) hatte er die Möglichkeit in Sälen wie dem Theatre du Chatelet, dem Concertgebouw Amsterdam oder der Suntory Hall in Tokio zu spielen. Nico Prinz ist seit 2009 beim argovia philharmonic. Seit 2003 ist er Mitglied der Sinfonietta de Lausanne, wo er auch als Solo-Cellist tätig war. Zudem spielt er als Zuzüger in verschiedenen Schweizer Orchestern, wie z.B. dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Ensemble symphonique Neuchâtel und im Freiburger Kammerorchester.
Yoon-Jeong Woo wurde 1978 in Südkorea geboren. Von 1996-2000 absolvierte sie an der Seoul National University ihren Bachelor, bevor sie 2002 in die Schweiz kam. 2005 hat sie ihr Orchesterdiplom an der Musikhochschule Zürich bei Walter Grimmer und Thomas Grossenbacher und 2007 das Lehrdiplom an der Musikhochschule Basel bei Rafael Rosenfeld abgeschlossen. Yoon-Jeong Woo hat Erfahrungen in zahlreichen Orchestern, wie dem Asian Youth Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester, der Orchester-Akademie des Opernhaus Zürich und dem Asian Philharmonic Orchestra gesammelt. Seit 2005 ist sie Mitglied beim argovia philharmonic und seit 2006 Mitglied beim Orchestre Symphonique du Jura.
Vielseitiger Musiker, beeinflusst von Jazz und klassischer Musik, geb. 1980 in Maracaibo (Venezuela) realisiert David Brito einen Teil seines Studiums am Konservatorium José Luis Paz seiner Heimatstadt. Dort spielt er in verschiedenen Orchestern und mit Musikern aus der Region. Diese Gelegenheiten und Erfahrungen bereichern ihn sehr. Im Jahr 2003 kommt er nach Lausanne, um sein Studium am Konservatorium in der Klasse von Marc-Antoine Bonanomi weiterzuführen. Nach Ausbildung in Technik und Interpretation klassischer Musik erhält er 2006 das Lehr- und 2009 das Konzertdiplom. Seit seiner Ankunft in der Schweiz spielt er mit verschiedenen Orchestern darunter: argovia philharmonic, Orchestre Symphonique du Jura, Lausanne Sinfonietta, Camerata de Lausanne. Er ist anerkannter Stellvertreter im Orchestre de Chambre de Lausanne, im Berner Symphonie Orchester und im Orchester de la Suisse Romande. Neben seinen Orchestertätigkeiten ist David Brito in verschiedenen Jazz und lateinamerikanischen Musikgruppen tätig. Mit dem Ochumare Quartett, erhielt er den Publikumpreis am Concours Tremplin Lémanique des Montreux Jazz Festivals 2008.
Koichi Kosugi wurde am 10. November 1977 in Japan geboren. Mit elf Jahren hat er mit Schlagzeug-Unterricht begonnen. Er spielte schon bald in verschiedenen Bands, wo er dann später zum E-Bass wechselte und so schliesslich den Weg zum Kontrabass fand. Mit 18 Jahren begann er sein Bachelor-Studium an der Musashino Musikakademie, welches er nach vier Jahren erfolgreich abschloss. Im Jahr 2000 kam er in die Schweiz zum Studium in der Konzertklasse von Botond Kostyak und Wolfgang Güttler in Basel. Drei Jahre später vertiefte er sein Studium noch an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und schloss dort mit einem Kammermusik-Diplom ab. Er entwickelte auch ein grosses Interesse an alter Musik und studierte ein Jahr lang bei David Sinclair Violone an der Schola Cantorum Basiliensis. Koichi Kosugi spielt seit 2003 im argovia philharmonic. Neben der Tätigkeit in verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles ist er Tutor bei Superar Suisse und gibt in Japan regelmässig Meisterkurse.
Die Schweizerin Miriam Terragni studierte an der Musikhochschule Baselbei Gerhard Hildenbrand sowie bei Peter-Lukas Graf und schloss mit dem Solistendiplom bei Felix Renggli ab. Weitere Impulse folgten während ihres Studienjahres in Paris bei Pierre-Yves Artaud und Philippe Racine. Danach bildete sie sich auf der Traversflöte an der Schola Cantorum Basiliensis und bei Ekkehard Creutzburgh in Konstanz weiter. Sie ist Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Preise , u.a. Nationaler Musikwettbewerb Riddes ink. Spezialpreis Radio SRS2, Migros- Studienpreis für 3 Jahre, SBG-Wettbewerb, int. Flötenwettbewerb Buffet-Crampon Paris, Spezialpreis Suvini-Zerboni Rom, Tribune des jeunes musiciens Unesco (Schweiz) etc. Zudem gewann sie viermal die Ausscheidungsspiele des Konservatoriums Basel (Konzerte mit dem Basler Sinfonieorchester) und war Stipendiatin der Villa Musica Mainz.
Miriam Terragni ist Soloflötistin des argovia philharmonic. Ihr Wirken als Soloflötistin wurde von der Arbeit mit dem Orchestre Philharmonique Suisse geprägt. Dort arbeitete sie unter anderem mit namhaften Dirigenten wie Mario Venzago, Charles Dutoit, Gerd Albrecht und Nello Santi zusammen. Als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin feiert Miriam Terragni Erfolge in ganz Europa. Produktionen für Radio und TV unterstreichen ihre Vielseitigkeit. Neben ihrer regen Tätigkeit in Orchestern und als leidenschaftliche Kammermusikerin unterrichtet sie an den Musikschulen Laufen, Allschwil und Reinach.
In meiner frühen Kindheit entdeckte ich meine Liebe zur Musik und im Speziellen zur Querflöte. Diese grosse Leidenschaft zu meinem Beruf zu machen war mein grosser Wunsch und Traum. Als ich mein Musikstudium begann, war für mich klar, dass ich einmal in einem Sinfonieorchester spielen möchte, was sich 2002 mit einer Stelle beim argovia philharmonic (damals das Aargauer Sinfonieorchester) als Solopiccolistin und Flötistin verwirklichen sollte. Während meiner Studienzeit (Lehrdiplom 2000 (Charles Aeschlimann) / Orchesterdiplom 2000 / Konzertdiplom mit Auszeichnung 2003 (Pierre Wavre/ Verena Bosshart) / Piccolostudien Janek Rosset) konnte ich bereits wertvolle Erfahrungen im Luzerner Sinfonieorchester sammeln, in welchem ich bis heute regelmässig als Zuzügerin mit mehrjährigen ad interim Verträgen tätig bin. Gerne spiele ich auch regelmässig in diversen anderen Sinfonieorchestern und verschiedenen Kammermusikformationen im In- und Ausland. Neben meiner Tätigkeit als aktive Flötistin unterrichte ich an der Musikschule Hitzkirch und der Stadt Luzern im Fach Querflöte/Piccolo und Musik und Bewegung (DAS 2016).
Bereits mit 15 Jahren begann Judith Buchmann in der Klasse von Louise Pellerin ihre Berufsausbildung, welche sie mit dem Lehr- und Orchesterdiplom abschloss. Anschliessend studierte sie zweieinhalb Jahre an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Professor Heinz Holliger bis zur Konzertreifeprüfung, die sie mit Auszeichnung bestand. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, unter anderem den Hegarpreis und zweimal den Stipendienpreis des Migros Genossenschaftsbundes. Judith Buchmann ist als Solistin und freischaffende Kammermusikerin international tätig und spielt in diversen Orchestern und Ensembles als Solo-Oboistin, so z.B. in der «Camerata Academica Salzburg» oder dem «Orchestre Philharmonique Suisse», und ist festes Mitglied in Andras Schiffs Orchester «Cappella Andrea Barca», mit dem sie ihn für Konzerte auf der ganzen Welt begleitet. Sie ist Solo-Oboistin im Festivalorchester des «Septembre Musical» und arbeitete mit Dirigenten wie Nello Santi und Gerd Albrecht.
Der 1982 in Italien geborene Klarinettist Francesco Negrini ist ein vielseitiger Musiker, dessen Engagement die Tätigkeiten Orchestermusiker, Kammermusiker, Solist, Dirigent sowie Dozent umfasst. Seit 2012 ist er Solo-Klarinettist des argovia philharmonic. In gleicher Rolle arbeitet er nebenbei regelmässig mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, wie u.a. den Swiss Chamber Soloists, dem Kammerorchester Basel, dem Sinfonieorchester Basel und dem Orchestra della Toscana zusammen. Als engagierter Kammermusiker ist er Mitglied verschiedener Ensembles (Trio Degas, Musique des Lumière, Ensemble Lemniscate). Seit 2014 ist Francesco Negrini zudem Professor für Klarinette und Kammermusik am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch.
Eva Polgar wurde 1984 in Budapest als jüngstes Kind einer Musikerfamilie geboren. Nach ihrem Umzug in die Schweiz begann sie mit acht Jahren Klarinette zu spielen. Nachdem sie ihr Lehrdiplom bei François Benda an der Musikhochschule Basel erworben hatte, führte sie ihr Weg nach London, wo sie ihr Musikstudium an der Royal College of Music bei Richard Hosford mit dem Master of Music in Advanced Performance und dem Artist Diploma mit Auszeichnung abschloss. Während eines zweijährigen Aufenthaltes in Berlin ging sie unter Anderem ihrer zweiten Leidenschaft, dem Schauspiel, nach und studierte an der Filmschauspielschule Berlin. Eva Polgar ist regelmässig als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin in der Schweiz und im Ausland tätig und unterrichtet an den Musikschulen Olten und Pfannenstiel. Sie tritt ausserdem als Schauspielerin und Musikerin in verschiedenen Theaterproduktionen auf.
Daniel Kühne wuchs in Basel-Stadt auf. Dort studierte er Malerei an der Kunstgewerbeschule Basel und schloss bei Franz Fédier ab. Daniel Kühne studierte an der Musikhochschule Luzern bei Manfred Sax. Er ist Preisträger der Dienemann-Stiftung Luzern. Seit 1995 ist Daniel Kühne Solo-Fagottist des argovia philharmonic. Er ist fester Zuzüger des Luzerner Sinfonieorchesters.
Brigitte Leutenegger studierte Fagott bei Prof. Claus F. Boden an der Musikhochschule Köln. Nach dem Lehrdiplom absolvierte sie die Konzertreifeprüfung mit Auszeichnung. Im Juni 1994 schloss sie ihr Studium mit dem Solistendiplom in Köln ab. Es folgten Studien und Meisterkurse bei Eberhard Marshall, Prof. Alfred Rinterspacher sowie Prof. Günther Pfizenmeier in Karlsruhe. Seit 1995 spielt sie als Solofagottistin im Symphonischen Orchester Zürich und alternierte Solofagottistin im argovia philharmonic. Brigitte Leutenegger tritt regelmässig als Solistin auf, so schon mit dem Symphonischen Orchester Zürich, dem Orchester der Kölner Kammermusiker, dem Orquesta Provincial de Bahia Blanca (Argentinien) sowie dem Orquestra Sinfónica Nacional de Buenos Aires, dem Orquestra Sinfónica UANL in Monterrey Mexico, dem Peking Symphony Orchestra und diversen Kammerorchestern der Schweiz.
Hans-Ulrich Wopmann studierte in der Hornklasse von Günther Schlund an der Musikhochschule Zürich und ergänzte sein Studium in Essen bei Prof. Hermann Baumann. Nach einem Interimsvertrag beim Tonhalle-Orchester Zürich spielt er seit 1987 bei der Orchestergesellschaft Biel mit einem halben Pensum. Daneben pflegt er eine reiche Kammermusiktätigkeit, spielt in der Camerata Zürich und ist koordinierter Solohornist im argovia philharmonic.
Thomas Zimmermann studierte am Konservatorium und Musikhochschule Zürich (heute ZHdK) und schloss mit dem Lehr- und Orchesterdiplom, in Zusammenarbeit mit dem Opernhaus Zürich, ab. Es folgte Unterricht bei Jakob Hefti, Georg Schreckenberger und bei David W. Johnson an der Musikhochschule Lugano. Dazu kamen Meisterkurse bei Prof. Michael Hoeltzel, Xiao Ming Han, Will Sanders und Ralf Springmann. Aufgewachsen im Kanton Aargau war es immer sein grosser Wunsch, dem damaligen Aargauer Symphonie Orchester als Hornist anzugehören. Seit 2007 spielt er nun als festes Mitglied in der Horngruppe im argovia philharmonic. Als Zuzüger spielt er zudem in vielen Orchestern der Schweiz. Daneben unterrichtet er Waldhorn an diversen Musikschulen und Kantonsschulen, hauptsächlich im Kanton Aargau, und spielt als Hornist in verschiedenen Kammermusik-Ensembles wie z.B. bei den Bläsersolisten Aargau.
Joseph Koller ist in Malters geboren und aufgewachsen. Nach der Lehre studierte er bei Francesco Raselli und Jakob Hefti am Konservatorium in Luzern. Später bildete er sich bei Hermann Baumann, Ivor James und Günter Schlund weiter, sowie an der Tanglewood Universität Bosten. Mit dem Philharmonic Brass Quintett Luzern zusammen war er Preisträger beim Migros Kammermusikwettbewerb, sowie beim internationalen Blechbläserwettbewerb in Passau und weiteren Wettbewerbspreisen. Mit verschiedenen Kammermusikformationen hat Joseph Koller CDs eingespielt. Neben seiner Tätigkeit als Kammermusiker ist er 3.Hornist im argovia philharmonic und Zuzüger im LSO (Luzerner Sinfonieorchester). Im Kanton Nidwalden und an der städtischen Musikschule Luzern ist er als Musikpädagoge tätig. Bei verschiedenen Musikwettbewerben ist er als Juror tätig. Mit dem Alphorn und dem Jagdhorn verbindet ihn eine besondere Leidenschaft. Mit seiner Jagdhornbläsergruppe Auerhahn Luzern konzertiert er in der ganzen Schweiz und im nahen Ausland.
Der 1965 in Hamburg geborene Wolfgang Drechsler stammt aus Österreich und lebt heute im Kanton Luzern, von wo aus er vielseitige musikalische Aktivitäten entfaltet. Im Alter von sieben Jahren erhält er den ersten Klavierunterricht und beginnt vier Jahre später mit dem Waldhornspiel, um so erste Orchestererfahrungen am berühmten Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg zu machen. Nach der Matur absolviert Wolfgang Drechsler ein klassisches Klavier- und Hornstudium an der Hochschule Musik und Theater (heute ZHdK) in Zürich. Schon während der ersten Studienjahre beginnt er mit dem Arrangieren unterschiedlichster Musik und schreibt zwei Songs für das deutsche Musical «Himmel auf Erden», welches 1990 in Hamburg uraufgeführt wird. Während er nach wie vor als Orchestermusiker in diversen Schweizer Orchestern tätig ist – so z.B. dem Orchester des Opernhauses Zürich, Sinfonieorchester Basel, Kammerorchester Basel, Musikkollegium Winterthur, Orchestre Philharmonique Suisse, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto – arbeitet er als Orchestrator und Arrangeur mit Künstlern wie Patricia Kaas, Marque, Richard Darbyshire («Living In A Box»), Marshall & Alexander, Reba McEntire, Nino de Angelo, Juliane Werding, Gotthard, Betty Legler, Nubya, u.v.a. mehr, sowie mit grossen Orchestern (Münchner Philharmoniker, Concertgebouw Amsterdam, SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Rundfunkorchester des WDR, Filmorchester Babelsberg, German Pops Orchestra, Zürcher Kammerorchester, Baden-Badener Philharmonie, u.a.) zusammen. In den Jahren 2003 bis 2007 betreut Wolfgang Drechsler als Streicher- und Orchesterarrangeur einige «MUSICSTAR»-Staffeln des Schweizer Fernsehens, sowie «STARMANIA» des österreichischen Fernsehens und schreibt Werbemusik u.a. für McDonald’s und Rama. In 2006 ist Wolfgang Drechsler Mitglied des Kreativteams des österreichischen Musicals «EXCALIBUR», für welches er die Orchesterarrangements schreibt. Anfang 2007 ist er Orchesterarrangeur des Musicals «THE MARTIN LUTHER KING STORY», welches Anfang Februar in der Gedächtniskirche in Berlin Premiere hat. Im Mai 2007 schreibt er mehrere Orchesterarrangements für die Eröffnung der Wiener Festwochen (Mitwirkende u.a. Bobby McFerrin und Joe Zawinul). Im April 2008 wird Wolfgang Drechsler als Orchesterarrangeur für die TV-Sendung «Musical-Showstar 2008» mit Thomas Gottschalk engagiert und schreibt fünf Arrangements von insgesamt sechs Final-Songs. Im Dezember 2009 wird ein zwölfminütiges Weihnachts-Medley anlässlich der argovia philharmonic-Weihnachtskonzerte uraufgeführt. Weitere Highlights sind im Jahre 2011 die Orchesterarrangements für die Tanz- und Musikrevue SKYDANCE (u.a. mit Patricia Kaas), wie auch die Bearbeitung des berühmten Schweizer Musicals «BIBI BALU» in 2012 (Bernhard Theater Zürich). In 2013 folgte eine Filmmusik für den preisgekrönten Kurzfilm «Baden MENSCHENSTADTGESCHICHTEN – Ein Stadtporträt». Aktuell schreibt Wolfgang Drechsler Bearbeitungen für zwei Operetten für das Zürcher Kammerorchester und schreibt Arrangements für zwei Basler Musicals. Er hat an über 80 CD-Produktionen mitgewirkt, für welche er mehrfach Goldauszeichnungen erhielt.
Peter Schmid ist in Zug geboren und aufgewachsen. Nach einer Berufsausbildung als Geomatiker folgten ab 1981 Studien am Konservatorium und an der Musikhochschule Zürich bei H. Adelbrecht mit Abschluss Lehr-/ Orchester- und Konzertreifediplom. In der Folge besuchte er diverse Meisterkurse und Weiterbildungen bei Pierre Thibault, Bo Nilson, Bill Williams, Claude Rippas, Edward H. Tarr, Malte Burba ua. Musikpädagogische Tätigkeiten an verschiedenen Institutionen wie: Pädagogische Fachhochschule Nordwestschweiz und Kantonsschule Zofingen. Peter Schmid ist Solotrompeter des argovia philharmonic und und Zuzüger in verschiedenen Berufsorchestern. Zudem übt er eine rege kammermusikalische Konzerttätigkeit aus.
Corrado Bossard wurde 1962 in Zug geboren. Nach der Matura absolvierte er sein Studium an der Musikhochschule Zürich in der Klasse von Henry Adelbrecht. Er erreichte seinen Abschluss mit dem Lehr-und Orchesterdiplom 1985 und dem Konzertreifediplom 1988. Seit 2002 ist er Mitglied des Argovia Philharmonic Orchestra, wo er nebst der Orchestertätigkeit auch in Kammermusik- und Big Band Projekten mitwirkt. Er ist Zuzüger am Opernhaus Zürich und im Tonhalleorchester Zürich. Corrado Bossard unterrichtet Trompete an der Musikschule Zug. Zudem ist er Dozent für Fachdidaktik an der Musikhochschule Zürich.
Mit 13 Jahren beginnt die Luzerner Musikerin mit dem Posaunenspiel. Es gefällt ihr so gut, dass sie nach einer Lehre als Instrumentenverkäuferin ein Studium in klassischer Posaune an den Hochschulen in Luzern und Stuttgart absolviert. Dort schliesst sie 2015 bei Henning Wiegräbe mit dem Bachelordiplom ab. Im Sommer 2018 folgt der Master-Abschluss in Musikpädagogik an der HKB in der Klasse von Ian Bousfield. Kurz darauf gewinnt sie einen Hauptpreis beim Musikwettbewerb der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung Luzern. Erste professionelle Orchestererfahrungen sammelte Sarah Zemp in der Orchesterakademie des Baltic Youth Philharmonic Orchesters, an der Akademie des renommierten Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und nahm am Schleswig-Holstein-Musikfestival teil (2012). 2013 trat sie einen Zeitvertrag als 1. Posaunistin beim Brucknerorchester Linz an. Weiter folgten Engagements bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern als 2. Posaunistin. Im Sommer 2018 hatte sie eine Praktikumstelle beim Gstaad Festival Orchestra inne. So ist Sarah Zemp bereits unter der Leitung vieler namhafter Dirigenten aufgetreten. Zu ihnen gehören Daniel Harding, Andris Nelsons, Kent Nagano, Mariss Jansons, Kurt Masur, Christoph Eschenbach, Riccardo Chailly, Matthias Pintscher, Andrés Orozco-Estrada, Daniele Gatti und Jaap van Zweden. Seit Sommer 2015 hat sie ihren Lebensmittelpunkt im Herzen der Zentralschweiz gefunden und ist als Musiklehrerin in verschiedenen Schulen tätig. Im argovia philharmonic kann sie weiterhin ihre Leidenschaft als Orchestermusikerin zum Ausdruck bringen.
Christoph Bolliger wurde 1977 in Zofingen/AG geboren und wohnt heute in Schafisheim/AG. Seine Ausbildung zum Berufsmusiker begann er an der Musikhochschule Luzern mit dem Lehrdiplom, später folgten das Konzert- und Orchesterdiplom. Sein Solistendiplom machte er im Jahr 2005 bei Oliver Siefert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Von 2005 bis 2019 war er Soloposaunist im argovia philharmonic, seit 2019 hat er zur Bassposaune gewechselt. Seit 2005 wirkt er auch auch bei der Brassband Bürgermusik Luzern. Zuvor war er Soloposaunist im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester SJSO, spielte im UBS Musikfestival-Orchester in Verbier und war Mitglied im Orchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals. Christoph Bolliger tritt mit verschiedenen Kammermusikformationen auf, unterrichtet an der Kantonsschule Baden/AG Posaune und ist Dirigent der Musikgesellschaft Dürrenäsch/AG.
Pius Wey beschreibt es als Glücksfall, dass bei seinem Eintritt ins Lehrerseminar der Platz an der Tuba im Schul-Blasorchester vakant war. Er entdeckte die Tuba als sein Instrument, damit verbanden sich die Freude am Zusammenspiel und die Lust am Klangerzeugen. Zwei Jahre später spielte er im SJBO (schweizerisches Jugend-Blasorchester) und kurz darauf bereits im Schweizer Jugend-Sinfonieorchester SJSO. Sein erstes Engagement im argovia philharmonic geht auch auf diese Zeit zurück. Das war vor über 20 Jahren. Seither ist der Familienvater dem argovia philharmonic als Tubist treu geblieben. Hauptberuflich, aber im Teilpensum, unterrichtet er Bildnerisches und Technisches Gestalten.
Michael Juen wurde 1985 in Tirol geboren. Seinen ersten Schlagzeugunterricht erhielt er im Alter von acht Jahren bei seinem Vater. Nach der Ausbildung als Elektroinstallationstechniker widmete er sich ganz seiner Leidenschaft und studierte bei Norbert Rabanser am Mozarteum Salzburg klassisches Schlagzeug. Anschliessend absolvierte er an der Zürcher Hochschule der Künste die zwei Masterstudiengänge MA in Music Performance und – Music Pädagogy bei Klaus Schwärzler (Schlagzeug) und Rainer Seegers (Pauke), die er allesamt mit Bestnote abschloss. Während des Studiums hatte er die grosse Ehre, bei einem der renomiertesten Jugendorchester, dem Gustav Mahler Jugendorchester, unter den Dirigenten Sir Collin Davis und David Afkham mitzuwirken. Zudem wurde Michael Juen für die herausragenden pädagogischen Leistungen mit dem Preis der Werner und Berti Alter Stiftung ausgezeichnet.
Neben seiner Beschäftigung als Musikpädagoge konzertiert Michael Juen regelmässig mit Orchestern wie der neuen Philharmonie Westfalen, dem Orchester der Oper Zürich (Philharmonia Zürich), dem Bachorchester München, dem Freiburger Barockorchester, der Bachakademie Stuttgart, dem Concerto Köln, dem Europa Galante, Vox Luminis, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und dem argovia philharmonic, bei dem er seit 2020 Solo-Pauker ist.
Da ihm die stilistische Abwechslung sehr am Herzen liegt, ist er auch des öfteren in Bands, die sich den Genres wie Funk, Pop, Rock, Jazz verschrieben haben und Formationen wie Big Bands und Brassbands zu hören. Er musizierte bereits an verschiedenen Festivals wie den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, dem Ljubljana Festival, dem Bolzano Festival, den Salzburger Festspielen, dem Festival Saarbrücken und den BBC Proms und konnte dadurch und auch während etlichen Konzertreisen in vielen der bekanntesten und grössten Musiksälen der Welt (USA, Mexico, Südamerika und Europa) auftreten. Michael Juen gibt seine Erfahrungen nun seit über 10 Jahren an die nächsten Generationen weiter, aktuell in der Musikschule Landquart und Umgebung und an der Glarner Musikschule.
Pascal Iten studierte von 1998-2003 an der Musikhochschule Freiburg i. Breisgau klassisches Schlagzeug/Pauke (Schwerpunkt Orchestermusik) bei Bernhard Wulff, Taijiro Miyazaki und Pascal Pons. Während seiner Studienzeit absolvierte er ein Praktikum beim Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (heute: Deutsche Radiophilharmonie), sowie mehrere Projekte mit der Jungen Deutschen Philharmonie. Konzertreisen mit dem Freiburger Schlagzeugensemble führten ihn nach Südamerika, China und an Festivals für zeitgenössische Musik, wie «Two Days and Two Nights of new Music» in der Ukraine und «Roaring Hooves» in der Mongolei. Seit 2003 arbeitet Pascal Iten als Lehrer für klassische Perkussion/Drums an der Musikschule Region Sursee. 2004 folgte dann die Anstellung als Solo-Schlagzeuger beim argovia philharmonic, wo er auch als stv. Pauker im Einsatz ist. 2011 führte er als Solist «Fantasy on a Japanese Woodprints» von Alan Hovhaness mit dem argovia philharmonic auf.
Lea Magdalena Knecht hat ihr Studium bei Ursula Holliger 1993 mit dem Lehr- und Orchesterdiplom in Basel abgeschlossen, wo sie auch bereits 1992 eine Volontariatsstelle im Sinfonieorchester Basel und im Radio-Sinfonieorchester Basel erhalten hatte. 1997 erlangte sie ihr Konzertreifediplom bei Eva Guibentif an der Musikhochschule Zürich. Lea Magdalena Knecht spielt als Zuzügerin in zahlreichen Orchestern u.a. im Tonhalle-Orchester Zürich, Sinfonieorchester St. Gallen, Musikkollegium Winterthur. Seit 1998 spielt sie als Solo-Harfenistin im argovia philharmonic. Ihr Engagement in verschiedenen Kammermusikformationen weist ein breitgefächertes Repertoire auf. In ihrer Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Konservatorium Zürich und der Musikschule Zürcher Oberland realisiert sie mit ihren Schüler:innen auch multimediale Projekte.