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Der Ursprung der Klangschalen wird in Indien und im Himalaya vermutet, im Gebiet des heutigen Tibet. Es handelt sich um ein traditionelles Küchengeschirr. Dies kann aber nicht eindeutig bewiesen werden. Es gibt auch Vermutungen, dass sie in ihren Ursprung als Opferschalen oder für religiöse Zecke gedient haben könnten. Die handwerkliche Fertigung der Schalen wurde in der Himalaya-Region zwischen 1900 und 1940 fast völlig aufgegeben.
Im Westen entstand jedoch etwa in den 1980er Jahren die Überzeugung, dass es sich bei den tibetischen Metallschalen um „Klangschalen“ handelt, und sie lassen sich unzweifelhaft zum Erzeugen von Tönen verwenden. Dass die Klangtherapie eine uralte buddhistische Methode ist, lässt sich nicht belegen.
Klangschalen sind hochsensible Tonkörper aus verschiedenen Metall-Legierungen. Es ranken sich viele Geschichten - erfundene und wahre - um die Klangschalen, ihre Herkunft, ihren Verwendungszweck, ihren Nutzen.
Erwiesen ist, dass sie seit Jahrhunderten in ganz Asien nach verschiedenen Rezepturen hergestellt und zu verschiedenen Zwecken verwendet werden. Viel traditionelles und geheimes Wissen über die Herstellung und Wirkung der Klang-schalen ist jedoch mit der Eroberung und Besetzung Tibets für immer verloren gegangen. In jüngster Zeit sind nun wieder Bemühungen im Gange, einen Teil der Geheimnisse zu erforschen.
Dank metallurgischen Untersuchungen weiss man, dass sich die Zusammen-setzung der Metall-Legierungen von Schmiede zu Schmiede unterscheiden und in neuerer Zeit häufig 7 Metalle verwendet werden; alte und neue Schalen werden jedoch auch aus bis zu 12 Metallen hergestellt. Das Resultat sind obertonreiche, sensibel reagierende Klangkörper mit sehr unterschiedlichen Klangfarben.
Klangschalen mit Planetenton oder einfacher "Planetenschalen" unterscheiden sich von anderen Klangschalen durch eine Tonfrequenz, die in einem definierten Verhältnis zur Umlaufzeit eines Planeten oder anderen astronomischen Zyklen steht. Dieses Verhältnis wurde vom Schweizer Musik- und Mathematik-Wissen-schaftler Hans Cousto im Jahr 1979 entdeckt und formuliert und ist unter dem Begriff "Das Gesetz der kosmischen Oktave" bekannt.
Das Gesetz der kosmischen Oktave transportiert den Kehrwert einer Planeten-umlaufzeit mittels Oktavierung in den hörbaren (und sichtbaren) Bereich. Die Wirkung einer Planetenschale erzielt den Effekt, der dem Prinzip des ihr zuge-ordneten Planeten entspricht; sie schwingt in Resonanz mit dem Planeten auf einer energetisch transformierten Ebene.
Quellen: Damascena GmbH, Pfäffikon ZH & Wikipedia