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Im Rahmen der Wahlstudie 2011 der Swiss Electoral Studies (Selects) wurden verschiedene Daten erhoben, welche alle seit 2012 für Forschungszwecke frei zugänglich sind. Diese beinhalten eine telefonische Nachwahlbefragung bei 4391 Stimmberechtigten in der Schweiz, eine telefonische rolling-cross section (RCS) Studie bei der 4001 Interview während 41 Tagen vor den Wahlen durchgeführt wurden, eine schriftliche/online Befragung von ungefähr 20 Seiten unter allen 3547 Kandidierenden für den National- und Ständerat, von denen 1676 (47%) auch mitgemacht haben, eine Befragung von 1629 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern sowie eine Medieninhaltsanalyse bei 20 Tageszeitungen und 8 online Portalen mit 1923 codierten Artikeln. Zudem wurden administrative Daten über die Durchführung der Befragungen erhoben um damit Methodenforschung zu betreiben.
Thematische Forschung und Methodenforschung werden im Zentrum der Aktivitäten der Projektphase 2013 stehen. Ein call for papers für eine Sonderausgabe der Schweizerischen Zeitschrift für Politikwissenschaft wird lanciert werden. Um die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen werden wir zudem ein Sonderband einer internationalen Zeitschrift vorschlagen mit dem Fokus auf die Effekte der institutionellen Varianz in der Schweiz auf das Wahlverhalten. Im Rahmen der ECPR General Conference in Bordeaux 2013 werden wir eine Sektion zu „Political elites in Electoral Democracies“ mit 5-8 panels und 15-30 papers organisieren, mit Ergebnissen aus verschiedene Kandidatenstudien aus Europa. Die Doktoranden werden zudem an ihren Doktorarbeiten und verschiedene papers arbeiten.
2013 werden auch verschieden vergleichende Datensätze produziert. So der kumulative Datensatz der alle verfügbaren Wahlnachbefragungen zwischen 1971 und 2011 erfasst sowie die Daten für die COST Action “The true European Voter” und die Schweizer Daten für die „Comparative Study of Electoral Systems (CSES)“ und den „Comparative Candidate Survey (CCS)“.