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Die spanische Küstenwache hat an den ersten beiden Tagen des Jahres bereits 325 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet. Am Neujahrstag seien 111 und am Mittwoch 214 weitere Menschen gerettet worden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.
Die Küstenwache suche zudem nach einem weiteren Boot, das sich offenbar in Seenot befinde.
Die Niederlande erklärten sich unterdessen bereit, einen Teil der 32 Flüchtlinge aufzunehmen, die seit mehr als einer Woche auf einem Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch festsitzen. Voraussetzung sei, dass auch andere EU-Staaten einen Teil der Flüchtlinge aufnähmen, sagte ein Sprecher des niederländischen Justizministeriums. Darüber liefen Verhandlungen unter Vermittlung der EU-Kommission.
Die «Sea-Watch 3» hatte am 22. Dezember 32 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet, darunter drei kleine Kinder, drei unbegleitete Jugendliche und vier Frauen. Italien, Malta und Spanien weigerten sich, das Schiff in einen Hafen einlaufen zu lassen.
Nach Uno-Angaben starben 2018 rund 1300 Menschen bei dem Versuch, von Nordafrika aus über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa zu gelangen. (sda/afp)