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In der neuen Beschlussvorlage sind bestimmte Sanktionen nicht mehr enthalten, wie Diplomaten am Montag in New York berichteten. So soll etwa das Auslands-Vermögen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un nicht mehr eingefroren werden.
In dem neuen Entwurf wurden manche Sanktionen laut Diplomaten zudem abgemildert. So ist zwar weiterhin ein Ölembargo gegen Nordkorea vorgesehen. Allerdings soll es schrittweise in Kraft treten und nicht sofort in vollem Umfang, wie zunächst vorgesehen.
Die geplanten Durchsuchungen verdächtiger nordkoreanischer Schiffe auf hoher See sollen mit weniger Härte geschehen als bisher geplant. Zugeständnisse machte Washington offenbar auch beim Status von Nordkoreanern, die im Ausland arbeiten.
Erneute Drohung Nordkoreas
Damit gehe Washington auf Russland und China zu, hiess es. Die Zustimmung der beiden Vetomächte galt zuletzt als ungewiss. Die Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat ist für Montag geplant.
Nordkorea drohte den USA im Fall verschärfter Sanktionen mit harten Konsequenzen. Das Aussenministerium in Pjöngjang nannte den Vorstoss Washingtons "illegal". Die USA würden einen "Preis dafür zahlen", hiess es einer Erklärung des Aussenministeriums in Pjöngjang.
Die USA würden den "fälligen Preis dafür zahlen", hiess es in der Erklärung, die die amtliche Nachrichtenagentur KCNA verbreitete.
(AWP)