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In der Komödie «Der Spion und sein Bruder» dreht sich alles um die Familie. Ihre Frau Isla Fisher (40) spielt ebenfalls mit. Wie wichtig ist Ihnen die Familie?
Sie ist die Wurzel der Zivilisation. Man braucht eine starke Familie auch, um erfolgreich zu sein.
Sie scheinen eine Vorliebe für Australierinnen zu haben. Isla ist eine und auch Rebel Wilson, die im Film Ihre Freundin spielt. Was ist so toll an den Damen von Down Under?
Sie sind in der Regel sehr starke Frauen. Mein Bruder hat es mir vorgemacht. Der ist auch mit einer Australierin verheiratet. Es ist eine Familienvorliebe (grinst).
Viele Schauspieler drehen ungern mit ihren Partnern. Gab es bei Ihnen keine Probleme?
Als Schauspieler, der mit Haut und Haaren in seiner Rolle aufgeht, habe ich Rebel Wilson abends mit nach Hause genommen. Leider ist Isla jetzt schwanger (lacht). Nein, im Ernst. Ich finde es toll, mit jemandem tagsüber zu arbeiten und nachts in einem Bett schlafen zu können.
Mit Ihren schrägen Filmfiguren nehmen Sie oft Leute auf die Schippe, die das überhaupt nicht witzig finden.
Ich weiss, dass mich ganz schön viele Leute hassen. Aber ich mache Filme hauptsächlich für mich, meine Freunde und meine Fans. Am Ende kann man nicht jeden happy machen. Und niemand ist gezwungen, meine Filme zu sehen.
Sie überschreiten regelmässig die Grenzen des guten Geschmacks …
Ach, die paar Penis-Witze.
Ist Ihnen nichts peinlich?
Auch ich kenne Scham oder Angst, nur versuche ich, diese Gefühle nicht vor der Kamera zu zeigen. Ich bin dann auch nicht Sacha, sondern Ali G oder Borat.
Wann wussten Sie, dass Sie Komiker werden wollten?
Mit acht Jahren. Damals hat mich mein Bruder mit ins Kino geschmuggelt, wir haben «Das Leben des Brian» gesehen. Die Leute im Saal haben kaum Luft bekommen vor Lachen. Da wusste ich, dass ich eines Tages ebenfalls solche Reaktionen hervorrufen will.
Sacha Baron Cohen ist in der Komödie «Der Spion und sein Bruder» zu sehen. Nächster Film: «Alice im Wunderland 2».