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Der HC Davos scheitert bei der dritten Teilnahme an der Champions Hockey League erstmals in der Gruppenphase. Die Davoser können nach der 3:4-Niederlage in Liberec nicht mehr weiterkommen.
Nach der peinlichen Auswärtsniederlage in Cardiff (3:4 n.V.) hätte der HC Davos aus den beiden Direktbegegnungen gegen Bili Tygri Liberec fünf Punkte holen müssen, um die Achtelfinals noch zu schaffen. Weil der benötigte Auswärtssieg ausblieb, geht es Davos nächste Woche im Rückspiel gegen Liberec um nichts mehr. Die Växjö Lakers hatten sich in der Gruppe E schon für die Achtelfinals qualifiziert.
In Liberec half dem HCD aller Kampfgeist nichts. Den Davosern fehlte es an Cleverness, Glück und Ruhe. Als der Amerikaner Broc Little für Davos nach 35 Minuten zum 1:1 ausglich, fehlte es den Bündnern an Cleverness. Nur 38 Sekunden nach dem Ausgleich ging der tschechische Meister nach Davoser Fehlern bereits wieder in Führung.
Das Glück fehlte nach 40 Minuten, als Marc Wiesers vermeintlicher 2:2-Ausgleich nicht gegeben wurde, weil der Puck die Torlinie Sekundenbruchteile nach Ablauf der Zeit überquerte. Nach diesem nicht gegebenen Goal fehlte es den Davosern und insbesondere Marc Wieser an Ruhe. Innerhalb von weniger als acht Minuten kassierte Wieser im Schlussabschnitt sechs Strafminuten, was die Davoser Aufholjagd sabotierte.
Dennoch verkürzten die Davoser im Schlussabschnitt noch auf 2:3 und 3:4. Zehn Minuten vor Schluss nahm Coach Arno Del Curto erstmals Goalie Joren van Pottelberghe für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis. Dino Wieser vergab in der letzten Sekunde die letzte Ausgleichschance.