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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00551 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 2 9. Juni 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang advo5 Rechtsanwälte Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1969, absolvierte das Studium der Wirtschaftswis senschaften an der Universität Y.___ und war nach einem Postgraduatestudium von Oktober 1999 bis April 2001 als wissenschaftliche Assistentin an der Univer sität Z.___ tätig. Im Juli 2001 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burn-out sowie Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3, Urk. 7/7). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 13. November 2003 (Urk. 7/29) den Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ausgehend von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Volkswirtschaftsstudium). 1.2 Die Versicherte war in der Folge an verschiedenen Stellen als Ökonomin tätig, bezog zeitweise Arbeitslosenentschädigung und war als Skilehrerin tätig. Dane ben doktorierte sie (von 1999 bis 2007) an den Universitäten Z.___ und Y.___, wo sie ihre Doktorarbeit abgab und diese publizierte ( Urk. 7/122, Urk. 7/160, Urk. 7/176/10-11, Urk. 7/178). Am 22. Januar 2010 erlitt sie beim Skifahren einen Unfall, als sie von einem anderen Fahrer mit grosser Wucht umgefahren wurde (Urk. 7/50/20). Dabei zog sie sich unter anderem eine SLAP-Läsion Typ II im rechten Schultergelenk zu, welche am 16. April 2010 (Urk. 7/50/16) operativ angegangen wurde. Der Unfall versicherer, die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, stellte die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 19. März 2012 (Urk. 7/96) und Einspracheentscheid vom 24. August 2012 (Urk. 7/102) per Ende August 2010 ein. Mit Urteil vom 25. März 2014 (Urk. 7/144) hob das hiesige Gericht diesen Entscheid auf und wies die Sache an die Mobiliar zurück, damit sie ergänzende Abklärungen tätige und über die Leistungspflicht neu entscheide. Die entspre chende Expertise vom Zentrum A.___, Versicherungsmedizin, Begutachtung, Spital B.___, datiert vom 7. Juli 2017 (Urk. 7/176/3-144). 1.3 Am 6. August 2010 (Urk. 7/39) hatte sich die Versicherte nach erfolgter Früher fassung (Urk. 7/36) unter Hinweis auf die Schulter- und HWS-Problematik erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem die Akten des Unfallversicherers beizog und eine polydisziplinäre Begutachtung an der B.___ AG (Expertise vom 26. März 2013, Urk. 7/125/1-41) veranlasste. Mit Vorbescheid vom 18. April 2013 (Urk. 7/130) stellte die IV-Stelle die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht mit der Begründung, dass die Ver sicherte vor Ablauf des Wartejahres wieder voll arbeitsfähig gewesen sei. Auf hiergegen erhobenen Einwand hin (Urk. 7/132, Urk. 7/137) nahm die IV-Stelle eine erneute Begutachtung der Versicherten in Aussicht (Urk. 7/150), welche in der Folge in Koordination mit dem Unfallversicherer von diesem ver anlasst wurde ( A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017, Urk. 7/176/3-144). Nach Erlass eines neuerlichen Vorbescheids vom 6. Dezember 2017 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 23. Juli 2018 ( Urk. 7/229 ) folgende Renten zu: Von Februar 2011 bis Januar 2012 eine Dreiviertelsrente, von Februar 2012 bis Dezember 2012 eine Viertelsrente, von August 2013 bis Januar 2014 eine ganze Rente, ab Februar 2014 eine Drei viertelsrente. Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/240/3-14) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 1 1. Mai 2020 insofern gut, als es feststellte, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, ab 1. August 2013 auf eine ganze Rente und ab 1. April 2014 auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenver sicherung habe ( Urk. 7/250). Die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/256/2-20) hiess das Bundesgericht mit Entscheid vom 2. Dezember 2020 gut und stellte fest, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat ( Urk. 7/280). 2. Am 2. April 2020 hatte sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung sowie eines Assistenzbeitrags angemeldet ( Urk. 7/245, Urk. 7/246). In der Folge reichte sie auf Aufforderung der IV-Stelle die Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 mit Angaben zum Hilfebedarf ein ( Urk. 7/253). Am 2 1. September 2020 führte die IV-Stelle bei ihr vor Ort eine Abklärung für Hilflosenentschädigung durch (Bericht vom 2 8. September 2020; Urk. 7/270). Mit (zwei separaten) Vorbescheiden vom 3 0. September 2020 verneinte die IV-Stelle sowohl den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung als auch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 7/272, Urk. 7/273). Daran hielt die IV-Stelle mit (zwei separaten) Verfügungen vom 1 0. August 2021 fest ( Urk. 2/1, Urk. 2/2). 3. Dagegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 1 4. September 2021 Beschwerde erheben und die Zusprache einer Hilflosenentschädigung und eines Assistenz beitrags beantragen. Die Hilflosenentschädigung sei rückwirkend für mindestens fünf Jahre vor der Anmeldung, der Assistenzbeitrag mindestens ab Anmeldung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzu weisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Oktober 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 1 6. November 2021 wurde aus dem am hiesigen Gericht hängigen unfallver sicherungsrechtlichen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin (Prozess Nr. UV.2021.00025) de r Observationsbericht vom 1 6. August 2016 ( Urk. 9) beigezogen ( Urk. 10). Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 4. Januar 2022 ( Urk. 12) und die Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 2 4. und 2 8. Januar 2022 ( Urk. 20, Urk. 22) vernehmen, welche Eingaben den Parteien wechselseitig zugestellt wurden ( Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt ( Art. 13 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) in der Schweiz, die hilflos ( Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42 bis IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtun gen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf ( Art. 9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist ( Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensver rich tungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a): - Ankleiden, Auskleiden; - Aufstehen, Absitzen, Abliegen; - Essen; - Körperpflege; - Verrichtung der Notdurft; - Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme. 1.2 Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln: a. in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist; b. einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; c. einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; d. wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder e. dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie sen ist. 1.3 1.3.1 Nach Art. 38 Abs. 1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit: a. ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann; b. für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder c. ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren. Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (Art. 38 Abs. 2 IVV). Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebensprak tische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches (Art. 38 Abs. 3 IVV). Als regelmässig im Sinne dieser Bestimmung gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindes tens zwei Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 146 V 322 E. 6.2 mit Hinwei sen). Die lebenspraktische Begleitung umfasst weder die (direkte oder indirekte) Dritt hilfe bei den alltäglichen Lebensverrichtungen noch die dauernde Pflege oder persönliche Überwachung im Sinne von Art. 37 IVV. Vielmehr stellt sie ein zusätzliches und eigenständiges Institut dar. Lebenspraktische Begleitung ist nicht auf Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen beschränkt; auch körperlich Behinderte können grundsätzlich lebenspraktische Begleitung beanspruchen. Die Notwendigkeit einer Dritthilfe ist objektiv nach dem Gesund heitszustand der versicherten Person zu beurteilen. Abgesehen vom Aufenthalt in einem Heim ist die Umgebung, in welcher sie sich aufhält, grundsätzlich uner heblich. Bei der lebenspraktischen Begleitung darf keine Rolle spielen, ob die versicherte Person allein lebt, zusammen mit dem Lebenspartner, mit Familien mitgliedern oder in einer der heutzutage verbreiteten neuen Wohnformen. Mass gebend ist einzig, ob die versicherte Person, wäre sie auf sich allein gestellt, erhebliche Dritthilfe in Form von Begleitung und Beratung benötigen würde. Von welcher Seite diese letztlich erbracht wird, ist ebenso bedeutungslos wie die Frage, ob sie kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 146 V 322 E. 2.3, Urteil des Bundesge richts 9C_381/2020 vom 15. Februar 2021 E. 5.2.1, je mit Hinweisen). 1.3.2 Lebenspraktische Begleitung besteht nur dann, wenn eine Person unter Berück sichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht nicht fähig ist, ihre Grundversorgung sicherzustellen (Nahrung, Körperpflege, angemessene Kl eidung, minimale Anforderungen an die Wohnungspflege usw.) und deshalb in ein Heim oder eine Klinik eingewiesen werden müsste ( Rz. 8040 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der IV, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015, Stand 1. Januar 2021 ). Die Notwendigkeit der lebenspraktischen Begleitung liegt vor, wenn die betroffene Person auf Hilfe bei mindestens einer der folgenden Tätig keiten angewiesen ist: Hilfe bei der Tagesstrukturierung, Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. Fragen der Gesundheit, Ernährung, Hygiene, einfache administrative Tätigkeiten, etc.), Haushaltsführung. Zum Haus halt gehören Leistungen wie Wohnung putzen und aufräumen, Wäsche erledigen, Mahlzeiten vorbereiten, usw. Die erforderlichen Hilfeleistungen sind aber unter dem Gesichtspunkt einer Verwahrlosung zu evaluieren. Es muss also immer geprüft werden, ob die versicherte Person ohne die entsprechende Hilfe in ein Heim eingewiesen werden müsste ( Rz. 8050 KSIH). Dabei ist neben der indirekten auch eine direkte Dritthilfe zu berücksichtigen. Demnach kann die Begleitperson die notwendigerweise anfallenden Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu gesundheitsbedingt trotz Anleitung oder Über wachung/Kontrolle nicht in der Lage ist (BGE 133 V 450 E. 10.2; Rz. 8050.2 KSIH). 1.4 Gemäss Art. 42 quater Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf einen As sistenz beitrag : a. denen eine Hilflosenentschädigung der IV nach Artikel 42 Absätze 1–4 ausgerichtet wird; b. die zu Hause leben; und c. die volljährig sind. Der Bundesrat legt die Voraussetzungen fest, unter denen Personen mit einge schränkter Handlungsfähigkeit keinen Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 2). Er legt die Voraussetzungen fest, unter denen Minderjährige Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 3). 1.5 Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen (vgl. auch Rz 8131 ff.). Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforde rungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltäg liche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht ( BGE 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.1 f. ). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_573/2018 vom 8. Januar 2019 E. 3.2). 2.1 Streitig und zu prüfen sind die Ansprüche der Beschwerdeführerin auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Beschwerdeführerin auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist. 2.2 Die Beschwerdegegnerin erklä rte in den angefochtenen Verfügung en ( Urk. 2 /1-2 ), ihre Abklärungen hätten ergeben, dass in sämtlichen Verrichtungen des täglichen Lebens (An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Notdurft, Körperpflege und der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte) eine Selbständigkeit bestehe und keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe notwendig sei. Bei der lebenspraktischen Begleitung würden die anzurechnenden Zeitaufwände auf einen Einpersonenhaushalt beschränkt. Anrechenbar sei der Aufwand für die Sicherstellung einer minimalen Grundversorgung. Zwar benötige die Beschwerdeführerin bei der Wohnungspflege, bei der Ernährung und für die Administration eine Begleitung. Jedoch betrage die notwendige Unterstüt zung weniger als zwei Stunden pro Woche. Damit sei das anspruchsrelevante Mass für die Annahme einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung nicht erfüllt. Dementsprechend bestehe kein Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung ( Urk. 2/1) und damit auch kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 2/2). 2.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht beziehungsweise nur ungenügend und sei daher nicht beweiswertig. Die in den medizinischen und übrigen IV-Akten festgehaltenen Einschränkungen in der Bewältigung des Alltags und in den sozialen Interaktio nen, die seit dem Unfall immer wieder beschrieben würden, müssten zu einer Zusprechung der beantragten Leistungen führen. Die Ergebnisse der Abklärungs person habe die Gesamtsituation mangels medizinischen Fachwissens nicht verstanden. Sie habe die Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwer deführerin falsch eingeschätzt, deren soziale Isolation nicht berücksichtigt und die körperlichen Beschwerden ignoriert. Ihre Abklärungser gebnisse stimmten nicht mit den ärztlichen Festst ellungen überein. Eventualiter sei davon auszuge hen, dass es an einer ausreichenden medizinischen Beurteilung fehle. Es bedürfe einer weiteren ärztlichen Beurteilung, damit das Ausmass der Hilfsbedürftigkeit eingeschätzt werden könne. Denn das A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 äussere sich zu den Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit, nicht jedoch zu den Auswirkungen auf die lebenspraktischen Fähigkeiten. Abgesehen davon erweise sich das A.___ -Gutachten nicht mehr als aktuell. Jeden falls sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mehr als zwei Stunden pro Woche an lebenspraktischer Begleitung benötige. 3. 3.1 3.1.1 Basis der angefochtenen Verfügung en vom 1 0. August 2021 bildete in medizini scher Hinsicht das A.___ - Gutachen vom 7. Juli 201 7. Diesem Gutachten hatte das Bundesgericht im Urteil 8C_416/2020 vom 2. Dezember 2020 volle Beweiskraft beigemessen ( Urk. 7/280). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt ( Urk. 7/176/15): 1. Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narziss tischer Prägung 2. Rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert 3. Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (differenzialdiagnos tisch chronifiziertes Schmerzsyndrom, aus organmedizinischer Sicht keine Schmerzursache nachweisbar) 4. Anamnestisch ADHS, aktuell und auch retrospektiv nicht ausreichend sicher nachvollziehbar 5. Leichte neuropsychologische Störung bei Diagnosen 1-4 Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgenden Diagnosen beige messen: 1. Status nach Skisturz auf die rechte Seite am 22. Januar 2010 2. Status nach arthroskopischer SLAP- Refixation 16. April 2010 3. Status nach operativer Revision am 28. Mai 2013 mit arthroskopischem Débridement, Acromioplastik und Tenodese der langen Bizepssehne 4. Status nach Malleolarfraktur links 1986 5. Hypothyreose (substituiert) 3. 1. 2 Es wurde ausgeführt, v on somatischer Seite her seien die aktuell beklagten Beschwerden, insbesondere an der rechten Schulter, und damit begründeten Funktionseinschränkungen nicht nachzuvollziehen. Zwar könnten sie - die Gutachter - vorhandene Schmerzen nicht gänzlich ausschliessen, aber die objek tivierbaren Untersuchungsbefunde würden keine Erklärung für die Schmerzen bringen, schon gar nicht in der aktuellen subjektiven Ausprägung. Bei der orthopädischen Untersuchung finde sich au ch keine funktionelle Einschrän kung, welche eine intellektuelle Tätigkeit verhindern würde. Die beklagten Beschwerden schienen eine Problematik der Schmerzverarbeitung zu sein und seien nicht direkt auf die Körperschädigung zurückzuführen. Zudem ergäben sich erhebliche Diskrepanzen zwischen den gelte nd gemachten Funktionseinschrän kungen und Schonung gegenüber den aktuellen Untersuchungsbefunden und der spontanen Beweglichkeit. Diese seien im Rahm en der unfallfremden psychiatri schen Diag nosen einzuordnen. Die Erklärung für diesen somatisch nicht begründ baren Verlauf finde man am ehesten in der auffälligen Lebens-/Berufsbiographie (trotz hervorragender Ausbildung mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium und anschliessender Dissertation keine längere Anst ellung entsprechend der Qualifi kation des studierten Berufs) und den Persönlichkeitsaspekten, welche anlässlich der Konsensbesprechung in der interdisziplinären Diskussion als massgebliche Ursache der dysfunktionalen Schmerzverarbeitung angesehen worden seien ( Urk. 7/176/ 16-17 ). 3. 1. 3 Im Gutachten respektive im psychiatrischen Teilgutachten wurde weiter ausge führt, im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im privaten Umfeld habe sie wegen der Schmerzen Schwierigkeiten zurechtzukommen. Praktisch nur im Liegen könne sie eine partielle Reduktion der Schmerzen erreichen. Sitzen sei kaum möglich. Es sei ihr unmöglich, auch nur ein geringes Gewicht mit der rechten Hand zu heben. Auch habe sie Schwierigkeiten bei der Körperpflege, wenngleich sie keine Unterstützung von anderen benötige. Verrichtungen im Haushalt könne sie kaum machen. Ihre Strategie bestehe darin, möglichst keine Verschmutzungen zuzulassen ( Urk. 7/176/71). Unter den Befunden wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin sei bewusst seinsklar, allseits orientiert und kooperativ. Sie nehme auf die gestellten Fragen Bezug; dabei sei jedoch eine Ausrichtung auf die subjektiv erlebte gesundheitliche Schädigung offensichtlich. Der formale Gedankengang sei geordnet, die inhalt liche Einengung mit der erkennbar hohen emotionalen Beteiligung jedoch grob auffällig. Der Antrieb sei wohl aufgrund der emotionalen Beteiligung leicht gesteigert. Mnestische Defizite seien nicht ersichtlich, obschon der Gedankengang gelegentlich etwas chaotisch und sprunghaft imponiere. Die Konzentration habe über die gut zwei Stunden dauernde Exploration ausreichend gehalten werden können. Der sprachliche Ausdruck sei entsprechend der Ausbildung differenziert. Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Ich-Störungen oder ein wahnhaftes Erleben bestünden nicht. Auffällig sei die häufige Fremdattribution von Schuld bei der Schilderung von biographischen Ereignissen ( Urk. 7/ 176/77-78). In der Beurteilung wurde schliesslich ausgeführt, aus psychiatrischer Sicht bestehe das klinische Bild einer leistungsrelevanten kombinierten Persönlich keitsstörung, wahrscheinlich in einer Komorbidität mit einer somatoformen Störung. Letztere lasse sich jedoch auch vor dem Hintergrund des histrionischen Ausdrucksverhaltens kriteriengeleitet im Querschnitt nicht sicher belegen. Praktisch nur vor diesem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung lasse sich die gesamte Biografie der Beschwerdeführerin konsistent nachvollziehen. Gesamthaft zeige die Explorandin eine aus der Jugend heraus, dann ab 1994 sich akzentuie rende Symptombildung im Rahmen von immer wieder auffälligen Überforde rungssituationen, die sich aus den durch die Persönlichkeitsstörung geprägten Defiziten ergäben. Über die Jahre sei eine grosse Diskrepanz entstanden zwischen der von aussen betrachtet hohen Ausbildungsqualifikation und der real umge setzten und umsetzbaren Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft. Faktisch habe sich die Beschwerdeführerin durch ihre langjährige Tätigkeit als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Exposition entzogen. Der im Januar 2010 eingetretene Ski-Unfall entspreche in seiner psychodynamischen Bedeutung einem Gelegenheitsanlass, wie er wahrscheinlich in der Biografie der Beschwer deführerin zuvor bereits mehrfach vorgekommen sei. Es entstehe der Eindruck, dass dem Unfall (in unbewusster Weise) rasch die Schuld attribuiert worden sei, um die bereits zuvor (vor dem Unfall) erkennbaren Einschränkungen und Konflikte erklären zu können (dysfunktionales Krankheitskonzept). Die psycho dynamische Entlastung der Beschwerdeführerin hierdurch sei offensichtlich. In der Integration der Katamnese sei aus psychiatrischer Sicht nicht zu erkennen, dass es durch den Unfall zu einer relevanten Akzentuierung der psychischen Beschwerdesymptomatik gekommen sei. Festgestellt werden könne lediglich, dass die Symptomausgestaltung sich nach dem Unfa ll gewandelt habe mit der Fokus sierung auf die somatische Problematik ( Urk. 7 /176/18). 3. 1. 4 Im neuropsychologischen Teilgutachten gingen die Experten von einer leichten neuropsychologischen Störung aus, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht einschränke. Die Person falle in ihrem sozialen Umfeld auch kaum auf. Bei Aufgaben und Tätigkeiten mit hohen Anforderungen sei die Funktionsfähigkeit aber eingeschränkt. Aufgrund der vormals sehr hohen Anforderungen im angestammten Beruf als promovierte Ökonomin sähen sie - die Gutachter - aufgrund der Verhaltensbeobachtungen und der neuropsychologischen Befunde die Arbeitsfähigkeit als nicht gegeben an. Die Beschwerdeführerin könnte den intellektuellen Arbeitsanforderungen womöglich entsprechen, sei aber aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung als auch der kognitiven Minderleistungen im Bereich der geteil ten Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses als auch der Erfassungsspanne nicht in der Lage, diese derzeit im geforderten Arbeitstakt auszuschöpfen. Die Experten gingen aus neuropsychologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Bei einer verminderten Belastbarkeit begründe sich die Reduktion der Arbeitspräsenz durch den vermehr ten Pausen- und Erholungsbedarf. Die zusätzliche Minderung der Arbeitsleistung sei bedingt durch die testpsychologisch objektivierten Defizite, insbesondere die Verlangsamung ( Urk. 7/176/112-113). 3. 1. 5 Zur (Gesamt-)Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, diese sei aus psychiatrischer Sicht in der durch die Qualifikation vorgegebenen Tätigkeit als Betriebsökonomin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als nicht gegeben anzusehen. Führend seien die persönlichkeitsbedingten Defizite der Beschwerdeführerin in der Inter aktion mit ihrem Umfeld; diese Defizite kämen zum Tragen, wenn sie sich überfordert fühle und belastet sehe. Mit einer gewissen Restunsicherheit gingen sie - die Gutachter - auch davon aus, dass diese Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf in ausreichend stabiler Form zu keinem Zeitpunkt, auch nicht vor dem Unfallereignis, bestanden habe. Die psychischen Störungen führten begleitend auch zu einer zumindest leichtgradigen Einschränkung des neuropsychologisch zu erfassenden Leistungsprofils. Hierdurch entstehe zusätzlich eine Belastung für die Beschwerdeführerin, die sie aufgrund der diesbezüglich fehlenden suffizienten Copingstrategien in einem anspruchsvollen akademischen Beruf nicht werde ausgleichen können. Eine Verweistätigkeit in einem anderen Beruf könne das Belastungsprofil für die Beschwerdeführerin senken, so dass grundsätzlich hier eine Arbeitsfähigkeit von etwa 50 % (auch unter Berücksichtigung der leichten neuropsychologischen Defizite und deutlich erhöhter Vulnerabilität gegenüber einer depressiven Ent wicklung) als leistbar anzusehen wäre ( Urk. 7/176/26-27 ). 3.1.6 Das Bundesgericht erachtete die Beschwerdeführerin einem A rbeitgeber für nicht zumutbar und kam deshalb zum Schluss, dass sie nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/280). 3.2 3.2.1 Aus dem Abklärungsbericht für die Hilflosigkeit vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin alleine in ihrer Wohnung in D.___ lebt. Regelmässig bzw. durchschnittlich zwei bis drei Tage in der Woche gehe sie zu ihren Eltern, die ein Haus in E.___ und ein zweites Haus im F.___ besässen. Aufgrund der Covid -Situation sei sie seit März 2020 oftmals alleine im Elternhaus. Gespräche, administrative Tätigkeiten, Wäsche, Hausreini gung etc. würden bis auf wenige Ausnahmen von der Mutter übernommen. Sie habe sodann einen guten Freund im F.___, mit dem sie einmal die Woche telefoniere. Dieser unterstütze sie bei administrativen Tätigkeiten, motiviere sie. Auch un ternä hmen sie gemeinsame Spaziergänge ( Urk. 7/270/3). 3.2.2 Hinsichtlich der alltäglichen Lebensv errichtungen An-/Auskleiden, Auf stehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körperpflege, und Reinigung nach Verrichtung der Notdurft hielt die Abklärungsperson fest, dass eine Hilfe in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werden könne. Gestützt auf die Angaben der Beschwerde führerin führte die Abklärungsperson aus, das An- und Auskleiden gelinge der Beschwerdeführerin mit der linken Hand selbst. Trotz Schmerzproblematik versuche die Beschwerdeführerin die rechte Seite in den Ablauf miteinzubeziehen. Ab und zu werde sie von der Mutter darauf hingewiesen, dass sie e in frisches T-Shirt anzuziehen solle. Beim Abklärungsgespräch sei die Beschwerdeführerin sauber und korrekt gekleidet gewesen. Aufgrund der Schmerzproblematik müsse sich die Beschwerdeführerin mehrmals pro Tag hinlegen, was jedoch selbständig möglich sei. Die Einnahme des Essens könne sie selber bewerkstelligen. Der Umgang mit Löffel und Gabel sei mit der linken Hand selbständig möglich. Dritt hilfe benötige sie bei harten Speisen. Die tägliche Morgentoilette erledige die Beschwerdeführerin selbst. Z ähneputzen könne sie selber. Da sie in Bezug auf die Ernährung keinen geregelten Tagesablauf habe, habe sie das Zähneputzen seit dem Unfall etwas vernachlässigt. Das Duschen und das Waschen der Haa re erle dige sie mit der linken Hand selbständig. Ebenso bedürfe sie zur Reinigung nach Verrichtung der Notdurft keiner Hilfe ( Urk. 7/270/3). Bezüglich der alltäglichen Lebensverrichtung Fortbewegung/Pflege gesellschaft licher Kontakte notierte die Abklärungsperson, dass sich die Beschwerdeführerin in der Wohnung und im Freien selbständig fortbewegen könne. Therapien und Arzttermine nehme sie mit dem Auto wahr. Auch könne sie für kurze Strecken die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, was jedoch stark von ihren Schmerzen abhänge. Für die weiteren Angaben verwies die Abklärungsperson auf den Bereich lebenspraktische Begleitung und wies darauf hin, dass eine Kumulation der beiden Bereich e nicht möglich sei ( Urk. 7/270/3-4). 3. 3 3.3.1 Zum Bereich der lebenspraktische n Beg l eitung führte die Abklärungsperson aus, dass eine solche im Sinne der Invalidenversicherung nicht ausgewiesen sei. D er zur Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche werde nicht erreicht. Dabei werde von einem Einpersonenh aushalt ausgegangen ( Urk. 7/270/5). 3.3.2 In Bezug auf Hilfeleistungen, die das selbs tändige Wohnen ermöglichen, erklärte di e Abklärungsperson, dass die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben bei administrativen Aufgaben völlig überfordert sei. Etwa zum Ausfüllen der Selbst deklaration habe sie drei Monate benötigt. Auch brauche sie mehrere Tage, um ein E-Mail zu verfassen oder schaffe dies schon gar nicht. Vermehrt müsse sie nun Drittpersonen (Vater oder Kollegen) um Hilfe bitten. Die Abklärungsperson befand, dass der Beschwerdeführerin ein maximaler Aufwand von 15 Minuten pro Woche für Unterstützung in administrativen Belangen angerechnet werden könne. Für die Unterstützung der Wohnungspflege rechnete die Abklärungsperson eben falls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche an. Sie hielt dazu fest, die Wohnung der Beschwerdeführerin habe sich in einem sehr unordentlichen Zustand befunden. Jedoch habe es nicht unangenehm gerochen. Auch hätten keine massiven Verschmutzungen festgestellt werden können. Im Elternhaus in E.___ oder im Ferienhaus im F.___ ngadin sei die Situation anders. Die Reini gung werde dort unabhängig davon, ob sich die Beschwerdeführerin dort aufhalte, von einer Putzfrau übernommen. Diese werde von den Eltern finanziert. Ebenfalls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche rechnete die Abklä rungsperson für die Unterstützung beim Kochen an. Die Beschwerdeführe rin sei bei der Zubereitung von einfachen Mahlzeiten selbständig. Auch diesbe züglich seien nur die minimalen Grundbedürfnisse zu berücksichtigen. Es gebe ein grosses Sortiment an Fertig- und Halbfertigprodukte, die sich die Beschwerde führerin zubereiten könne. Die Wäsche werde in der Regel von der Mutter übernommen. In guten Phasen, d.h. drei- bis viermal pro Jahr, schaffe es die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben selber, die Wäsche zu wa schen. Angesichts dieser Angabe rechnete die Abklärungsperson einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 M inuten pro Woc he für die W äsche an ( Urk. 7/270/5-6). 3.3.3 Keinen anrechenbaren Zeitaufwand anerkannte die Abklärungsperson in Bezug auf Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten. Zwar sei die Beschwerdeführerin sicherlich auf eine gewisse Unterstützung bei ausserhäus lichen Tätigkeiten angewiesen. Sie könne jedoch die wichtigsten administrativen Tätigkeiten wie das Bezahlen von monatlichen Rechnungen selbständig wahrnehmen. Ebenfalls sei es ihr möglich, Therapien oder andere ausserhäusliche Termine mit dem eigenen Auto wahrzunehmen ( Urk. 7/270/6). 3.3.4 Eine regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauern den Isolation von der Aussenwelt sei nicht erforderlich. Die Beschwerdeführerin habe regelmässige Kontakte zu ihren Eltern und zu ihrem Kollegen. Zudem besuche sie mehrmals pro Woche verschiedene Therapien ( Urk. 7/270/7). Die Notwendigkeit einer dauernden medizinisch-pflegerischen Hilfe oder einer persönlichen Überwachung bestehe nicht ( Urk. 7/270/7). 3.3.5 Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, es sei anzuerkennen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Begleitung im A lltag ( Administration, Wohnungs pflege und Ernährung) benötige. Hingegen werde der für die Anerkennung eines Anspruchs auf Hilflosenentschädigung und auf Assistenzbeitrag geforderte Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche - unter Berücksichtigung der Schadenminderungs- und Mitwi rkungspflicht - nicht erreicht ( Urk. 7/270/8). 4. 4.1 Der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270), worin ein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung sowie auf einen Assistenzbeitrag verneint wird, wurde von einer qualifizierten Fachperson erstellt. Sie besuchte die Beschwerde führerin in ihrer Wohnung und hatte damit Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen. Zudem waren ihr die gesundheitlichen Einschränkun gen der Beschwerdefü hrerin bekannt. Hinweise für kla re Fehleinschätzungen bestehen nicht. Der Bericht ist vollständig, nachvollziehbar und plausibel und genügt den Anforderungen an einen Abklärungsbericht (vgl. E. 1.5 vorstehend). 4.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erweist sich nicht als stichhaltig. Insbesondere kann ihr nicht gefolgt werden, soweit sie vorbringt, die Abklärungs person berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht oder nur ungenügend. Aus dem (auch vom Bundesgericht als beweiskräftig anerkannten) A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 geht hervor, dass sich bei der Beschwerdefüh rer in vor allem die kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narzisstischer P rägung auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Das Bundesgericht führte im Urteil vom 2. Dezember 2020 aus, a ufgrund ihr er Persönlichkeitsstruktur fehle der Beschwerdeführerin die Fähigkeit zur Inter aktion, zur Einfügung in ein personelles und organisatorisches Arbeitsumfeld und zu einer realistischen Selbstwahrnehmung. In einem Arbeitsverhältnis, d as wesensgemäss subordinativ sei, ergä ben sich daher zwangsläufig Konflikte. Auch Projektarbeiten mit kürzeren Laufzeiten und ohne Teamarbeit, die als a ngepasste Tätigkeit angegeben wü rden, müss t en abgeliefert und kommuniziert w erden. Dies we rd e bei der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin - selbst bei Einräu mung grösstmöglicher Autonomie - immer wieder zu Zerwürfnissen mit dem Arbeitgeber führen und eine längerfristige, tragbare berufliche Bindung verun möglichen. Dazu g eselle sich weiter, dass die persönlichkeitsbedingten De fizite der Beschwerdeführerin, wie vom psychiatrischen Gutachter der A.___ beschrieben, vorwiegend bei Überforderung und Überlastung zum Tragen kämen. Werde zudem erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der narziss tischen Anteile an ihrer Persönlichkeit gewiss nich t auf Tätigkeiten einlassen werde, die sie als ihrem intellektuellen Niveau unangep asst empfinden könnte, verbleibe kein eigentlicher Fächer möglicher Tätigkeiten mehr, sondern bloss noch ein von vornhe rein sehr limitiertes Angebot. Vor diesem Hintergrund entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeführerin einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht zumutbar sei und sie deshalb nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/286, E. 6.2.3 ). 4.3 Die Beschwerdeführerin ist also aus psychischen Gründen arbeitsunfähig. Die somatischen Eins c hränkungen wirken sich nicht auf die A rbeitsfähigkeit aus ( Urk. 7/176/15), was auch in Bezug die vorliegend strittige Frage nach der Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung von Belang ist. Darüber hinaus gibt das A.___ -Gutachten - was die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint (vgl. Urk. 1 S. 8) - konkret A uskunft zu Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwerdeführerin. So wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei zur Planung und Strukturierung ihrer selbst vor genommenen Aufgaben in der Lage. Es bestehe jedoch ein erhebliches Defizit, wenn Planung und Strukturierung in einem Team erfolgen sollten. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur falle es der Beschwerdeführer in schwer, Perspektivenwechsel vorzunehmen und die Bedürf nisse anderer dabei miteinzubeziehen. Zwar sei sie durchaus in der Lage, Entscheide und Urteile zu fällen, sie tue dies jedoch ohne hinreichende Berück sichtigung des Umfeldes, was denn auch zu den vielfach dokumentierten Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten geführt habe. Die Durchhaltefähigkeit sei subjektiv aufgrund der beklagten Schmerzen höhergradig eingeschränkt. Dies sei jedoch nur schwer objektivierbar. Von neuropsychologischer Seite werde zudem von einer reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung der kognitiven Leistungen gesprochen, was die Durchhaltefähigkeit beeinträchtige. Aufgrund der Persönlichkeitsstörung sei die Kontaktpflege zu Dritten und die Gruppenfähigkeit hochgradig eingeschränkt. Das aktuell reduziert anmutende soziale Umfeld, die Partnerlosigkeit sowie die zu beobachtenden Verhaltensmuster liessen erkennen, dass im Längsschnitt eine relevante Kompromittierung des Bindungsverhaltens vorliege. Hinsichtlich Spontanaktivitäten bestünden keine Einschränkungen, solange diese nicht in einem sozialen Netz eingebunden seien. Die Fähigkeit zur Selbstfürsorge und -pflege, also die Fähigkeit, sich zu waschen und sauber zu halten, sich korrekt und der Situation, dem Anlass und der Jahreszeit zu kleiden, die gesundheitlichen Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen und darauf ange messen zu reagieren, sei nicht eingeschränkt. Auch eine Einschränkung der Verkehrsfähigkeit sei nicht erkennbar ( Urk. 7/176/78-82). 4.4 D afür, d ass seit der A.___ -Begutachtung eine Verschlechterung eingetreten wäre, bestehen keine Hinweise. Solches macht die Beschwerdeführerin selber auch nicht geltend ( Urk. 7/253 /6 ) und ist aufgrund des vorhandene n psychischen Störungs bilds nicht zu erwarten. Bei den vorliegenden Diagnosen ist nicht einsichtig, weshalb die Beschwerdeführerin im Bereich der administrativen Tätigkeiten auf eine Begleitung angewiesen sein sollte. Im vorliegenden Verfahren, aber auch im parallel laufenden unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (Prozess Nr. UV. 2021.00025 ) hat die Beschwerdeführerin hinlänglich bewiesen, dass sie fähig ist, innert nützlicher F rist Eingaben von hoher Qualität zu verfassen (vgl. etwa Urk. 7/253, Urk. 7/274 im vorliegenden Prozess oder Urk. 1 [Beschwerde] im Prozess Nr. UV.2021.00025 ). Dies überrascht insofern nicht, als es sich bei der Beschwerdeführerin um eine hochintelligente Person handelt. Vor diesem Hinter grund erscheint es geradezu als abwegig, wenn in der Beschwerde etwa behauptet wird, die Beschwerdeführerin sei nicht fähig, den Hinweis zu verstehen, dass sie berechtigt sei, zum Abklärungsgespräch eine Begleit- oder Bezugsperson beizu ziehen ( Urk. 1 S. 9). Dass die Abklärungsperson dennoch einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche für administrative Tätigkeiten veranschlagte, ist offensichtlich auf die Angaben der Beschwerdeführerin zurück zuführen ( Urk. 1 S. 9). Dazu muss jedoch festgehalten werden, dass die subjek tiven Angaben der Beschwerdeführer in zumindest teilweise diskrepant zur den objektiven Gegebenheiten sind. Darauf wurde im Gutachten hingewiesen ( Urk. 7/176 / 16- 17, 7/176/53) und Entsprechendes ergibt sich auch aus den Observationsergebnissen ( Urk. 9). Diese sind aufgrund der vorzunehmenden Interessenabwägung als verwertbar zu erachten (vgl. BGE 143 I 377, Bundesge richtsurteil 8C_213/2021 vom 1 1. August 2021 E. 4.2 f.). Zeichnete die Beschwer deführerin in der Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 da s Selbstbild einer höchst eingeschränkten Person, unter anderem unfähig, sich sportlich zu betätigen ( Urk. 7/253, insbs. Urk. 7/253/9), zeigte die Observation, dass die Beschwerdefüh rerin durchaus aktiv ist und Sport treibt ( Urk. 9). Zwar leidet die Beschwerdefüh rerin im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen an leichten neuro psychologischen Defiziten, doch wirken sich diese bei alltäglichen Verrich tungen nicht aus ( Urk. 7/176/112 ). 4.5 Aus den genannten Gründen erscheint es auch als grosszügig, dass die Abklärungsperson bei der Wohnungspflege, beim Kochen und bei der W ä sche zusätzlich je einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche berücksichtigte. Medizinisch begründen lässt sich dieser Aufwand jedenfalls nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe gute und schlechte Tage ( Urk. 1 S. 10 ), so ist es ihr im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht ohne Weiteres zuzumuten, dass sie die zu erledigenden Aufgaben an den guten Tagen vornimmt. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung liegt es nahe, dass die Beschwerdeführerin als Einzelgängerin durch das Leben geht. Dies ist jedoch nicht mit einer sozialer Isolation gleichzusetzen. Die Beschwerdeführerin hat regelmässigen Kontakt zu ihren Eltern und einem guten Kollegen ( Urk. 7/270/7). Mehrmals pro Woche nimmt sie Therapien in Anspruch ( Urk. 7/270/7). Ausserhäusliche Tätigkeiten sind ihr uneingeschränkt möglich. Die O bservation zeigte denn auch eine durchaus aktive Beschwerdeführerin ( Urk. 9). 4.6 Bei dieser A ktenlage sind von Weiterungen, insbesondere von der Einholung von F remdauskünften, keine relevanten Erkenntnisse zu erwarten ( BGE 144 V 361 E. 6.5). Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 2 4. Januar 2022 auf die Angaben von Dr. med. H.___ beruft, der die Beschwerdeführerin bis 2015 behandelte (vgl. Urk. 20 S. 9, ferner: Urk. 21/4), ist festzuhalten, dass seine Einschätzung den A.___ -Gutachtern bekannt war ( Urk. 7/176/67-68). Seine Ausführungen enthalten keine Gesichtspunkte, die unerkannt geblieben wären, und sind daher nicht geeignet, die Feststellungen der Gutachter, die durch die Observationsergebnisse gestützt werden, in Zweifel zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 1 9. Juli 2020 8C_737/2019 E. 5.1.4). Gleich verhält es sich mit dem mit Eingabe vom 2 8. Januar 2022 eingereichten Bericht des behandeln den Chiropraktikers G.___ vom 2 3. Januar 202 2. Die abschliessende Beurteilung der sich aus einem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Le istungsfähigkeit obliegt grundsätzlich dem Facharzt oder der Fachärztin (Urteil des Bundesgerichts 9C_624/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 4.1.1). Die Einschät zung von G.___ ist daher von vornherein nicht geeignet, die B eweiskraft des A.___ -Gutachtens in Frage zu stellen. Seine Ausführungen fussen auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin eine H irnverletzung erlitten habe ( Urk. 23). D azu ist festzuhalten, dass eine solche fachärztlich nicht diagnostiziert wurde. Auch in den echtzeitlichen Berichten fehlt es an entsprechenden Hinwei sen darauf ( Urk. 7/176/96, vgl. auch Urk. 7/84/62, Urk. 7/125/69, Urk. 7/176/121 (= Urk. 24 /1), Urk. 24 /2 [beigezogen aus Prozess UV.2021.00025] ). 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung verneint hat. Da auch die weiteren Voraussetzungen für eine Hilflosenentschädigung (unbestrittener massen) nicht gegeben sind, besteht kein Anspruch auf eine Hilflosenentschä digung. Mangels entsprechenden Anspruchs ist auch ein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag nicht gegeben. Die Beschwerde erweist sich als auss ichtslos und ist abzuweisen. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Bettina Umhang unter Beilage einer Kopie von Urk. 2 4/1 und 24 /2 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 24 /1 und Urk. 2 4 /2 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00551 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 2 9. Juni 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang advo5 Rechtsanwälte Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1969, absolvierte das Studium der Wirtschaftswis senschaften an der Universität Y.___ und war nach einem Postgraduatestudium von Oktober 1999 bis April 2001 als wissenschaftliche Assistentin an der Univer sität Z.___ tätig. Im Juli 2001 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burn-out sowie Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3, Urk. 7/7). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 13. November 2003 (Urk. 7/29) den Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ausgehend von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Volkswirtschaftsstudium). 1.2 Die Versicherte war in der Folge an verschiedenen Stellen als Ökonomin tätig, bezog zeitweise Arbeitslosenentschädigung und war als Skilehrerin tätig. Dane ben doktorierte sie (von 1999 bis 2007) an den Universitäten Z.___ und Y.___, wo sie ihre Doktorarbeit abgab und diese publizierte ( Urk. 7/122, Urk. 7/160, Urk. 7/176/10-11, Urk. 7/178). Am 22. Januar 2010 erlitt sie beim Skifahren einen Unfall, als sie von einem anderen Fahrer mit grosser Wucht umgefahren wurde (Urk. 7/50/20). Dabei zog sie sich unter anderem eine SLAP-Läsion Typ II im rechten Schultergelenk zu, welche am 16. April 2010 (Urk. 7/50/16) operativ angegangen wurde. Der Unfall versicherer, die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, stellte die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 19. März 2012 (Urk. 7/96) und Einspracheentscheid vom 24. August 2012 (Urk. 7/102) per Ende August 2010 ein. Mit Urteil vom 25. März 2014 (Urk. 7/144) hob das hiesige Gericht diesen Entscheid auf und wies die Sache an die Mobiliar zurück, damit sie ergänzende Abklärungen tätige und über die Leistungspflicht neu entscheide. Die entspre chende Expertise vom Zentrum A.___, Versicherungsmedizin, Begutachtung, Spital B.___, datiert vom 7. Juli 2017 (Urk. 7/176/3-144). 1.3 Am 6. August 2010 (Urk. 7/39) hatte sich die Versicherte nach erfolgter Früher fassung (Urk. 7/36) unter Hinweis auf die Schulter- und HWS-Problematik erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem die Akten des Unfallversicherers beizog und eine polydisziplinäre Begutachtung an der B.___ AG (Expertise vom 26. März 2013, Urk. 7/125/1-41) veranlasste. Mit Vorbescheid vom 18. April 2013 (Urk. 7/130) stellte die IV-Stelle die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht mit der Begründung, dass die Ver sicherte vor Ablauf des Wartejahres wieder voll arbeitsfähig gewesen sei. Auf hiergegen erhobenen Einwand hin (Urk. 7/132, Urk. 7/137) nahm die IV-Stelle eine erneute Begutachtung der Versicherten in Aussicht (Urk. 7/150), welche in der Folge in Koordination mit dem Unfallversicherer von diesem ver anlasst wurde ( A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017, Urk. 7/176/3-144). Nach Erlass eines neuerlichen Vorbescheids vom 6. Dezember 2017 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 23. Juli 2018 ( Urk. 7/229 ) folgende Renten zu: Von Februar 2011 bis Januar 2012 eine Dreiviertelsrente, von Februar 2012 bis Dezember 2012 eine Viertelsrente, von August 2013 bis Januar 2014 eine ganze Rente, ab Februar 2014 eine Drei viertelsrente. Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/240/3-14) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 1 1. Mai 2020 insofern gut, als es feststellte, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, ab 1. August 2013 auf eine ganze Rente und ab 1. April 2014 auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenver sicherung habe ( Urk. 7/250). Die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/256/2-20) hiess das Bundesgericht mit Entscheid vom 2. Dezember 2020 gut und stellte fest, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat ( Urk. 7/280). 2. Am 2. April 2020 hatte sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung sowie eines Assistenzbeitrags angemeldet ( Urk. 7/245, Urk. 7/246). In der Folge reichte sie auf Aufforderung der IV-Stelle die Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 mit Angaben zum Hilfebedarf ein ( Urk. 7/253). Am 2 1. September 2020 führte die IV-Stelle bei ihr vor Ort eine Abklärung für Hilflosenentschädigung durch (Bericht vom 2 8. September 2020; Urk. 7/270). Mit (zwei separaten) Vorbescheiden vom 3 0. September 2020 verneinte die IV-Stelle sowohl den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung als auch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 7/272, Urk. 7/273). Daran hielt die IV-Stelle mit (zwei separaten) Verfügungen vom 1 0. August 2021 fest ( Urk. 2/1, Urk. 2/2). 3. Dagegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 1 4. September 2021 Beschwerde erheben und die Zusprache einer Hilflosenentschädigung und eines Assistenz beitrags beantragen. Die Hilflosenentschädigung sei rückwirkend für mindestens fünf Jahre vor der Anmeldung, der Assistenzbeitrag mindestens ab Anmeldung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzu weisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Oktober 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 1 6. November 2021 wurde aus dem am hiesigen Gericht hängigen unfallver sicherungsrechtlichen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin (Prozess Nr. UV.2021.00025) de r Observationsbericht vom 1 6. August 2016 ( Urk. 9) beigezogen ( Urk. 10). Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 4. Januar 2022 ( Urk. 12) und die Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 2 4. und 2 8. Januar 2022 ( Urk. 20, Urk. 22) vernehmen, welche Eingaben den Parteien wechselseitig zugestellt wurden ( Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt ( Art. 13 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) in der Schweiz, die hilflos ( Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42 bis IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtun gen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf ( Art. 9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist ( Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensver rich tungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a): - Ankleiden, Auskleiden; - Aufstehen, Absitzen, Abliegen; - Essen; - Körperpflege; - Verrichtung der Notdurft; - Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme. 1.2 Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln: a. in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist; b. einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; c. einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; d. wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder e. dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie sen ist. 1.3 1.3.1 Nach Art. 38 Abs. 1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit: a. ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann; b. für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder c. ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren. Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (Art. 38 Abs. 2 IVV). Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebensprak tische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches (Art. 38 Abs. 3 IVV). Als regelmässig im Sinne dieser Bestimmung gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindes tens zwei Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 146 V 322 E. 6.2 mit Hinwei sen). Die lebenspraktische Begleitung umfasst weder die (direkte oder indirekte) Dritt hilfe bei den alltäglichen Lebensverrichtungen noch die dauernde Pflege oder persönliche Überwachung im Sinne von Art. 37 IVV. Vielmehr stellt sie ein zusätzliches und eigenständiges Institut dar. Lebenspraktische Begleitung ist nicht auf Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen beschränkt; auch körperlich Behinderte können grundsätzlich lebenspraktische Begleitung beanspruchen. Die Notwendigkeit einer Dritthilfe ist objektiv nach dem Gesund heitszustand der versicherten Person zu beurteilen. Abgesehen vom Aufenthalt in einem Heim ist die Umgebung, in welcher sie sich aufhält, grundsätzlich uner heblich. Bei der lebenspraktischen Begleitung darf keine Rolle spielen, ob die versicherte Person allein lebt, zusammen mit dem Lebenspartner, mit Familien mitgliedern oder in einer der heutzutage verbreiteten neuen Wohnformen. Mass gebend ist einzig, ob die versicherte Person, wäre sie auf sich allein gestellt, erhebliche Dritthilfe in Form von Begleitung und Beratung benötigen würde. Von welcher Seite diese letztlich erbracht wird, ist ebenso bedeutungslos wie die Frage, ob sie kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 146 V 322 E. 2.3, Urteil des Bundesge richts 9C_381/2020 vom 15. Februar 2021 E. 5.2.1, je mit Hinweisen). 1.3.2 Lebenspraktische Begleitung besteht nur dann, wenn eine Person unter Berück sichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht nicht fähig ist, ihre Grundversorgung sicherzustellen (Nahrung, Körperpflege, angemessene Kl eidung, minimale Anforderungen an die Wohnungspflege usw.) und deshalb in ein Heim oder eine Klinik eingewiesen werden müsste ( Rz. 8040 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der IV, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015, Stand 1. Januar 2021 ). Die Notwendigkeit der lebenspraktischen Begleitung liegt vor, wenn die betroffene Person auf Hilfe bei mindestens einer der folgenden Tätig keiten angewiesen ist: Hilfe bei der Tagesstrukturierung, Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. Fragen der Gesundheit, Ernährung, Hygiene, einfache administrative Tätigkeiten, etc.), Haushaltsführung. Zum Haus halt gehören Leistungen wie Wohnung putzen und aufräumen, Wäsche erledigen, Mahlzeiten vorbereiten, usw. Die erforderlichen Hilfeleistungen sind aber unter dem Gesichtspunkt einer Verwahrlosung zu evaluieren. Es muss also immer geprüft werden, ob die versicherte Person ohne die entsprechende Hilfe in ein Heim eingewiesen werden müsste ( Rz. 8050 KSIH). Dabei ist neben der indirekten auch eine direkte Dritthilfe zu berücksichtigen. Demnach kann die Begleitperson die notwendigerweise anfallenden Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu gesundheitsbedingt trotz Anleitung oder Über wachung/Kontrolle nicht in der Lage ist (BGE 133 V 450 E. 10.2; Rz. 8050.2 KSIH). 1.4 Gemäss Art. 42 quater Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf einen As sistenz beitrag : a. denen eine Hilflosenentschädigung der IV nach Artikel 42 Absätze 1–4 ausgerichtet wird; b. die zu Hause leben; und c. die volljährig sind. Der Bundesrat legt die Voraussetzungen fest, unter denen Personen mit einge schränkter Handlungsfähigkeit keinen Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 2). Er legt die Voraussetzungen fest, unter denen Minderjährige Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 3). 1.5 Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen (vgl. auch Rz 8131 ff.). Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforde rungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltäg liche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht ( BGE 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.1 f. ). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_573/2018 vom 8. Januar 2019 E. 3.2). 2.1 Streitig und zu prüfen sind die Ansprüche der Beschwerdeführerin auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Beschwerdeführerin auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist. 2.2 Die Beschwerdegegnerin erklä rte in den angefochtenen Verfügung en ( Urk. 2 /1-2 ), ihre Abklärungen hätten ergeben, dass in sämtlichen Verrichtungen des täglichen Lebens (An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Notdurft, Körperpflege und der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte) eine Selbständigkeit bestehe und keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe notwendig sei. Bei der lebenspraktischen Begleitung würden die anzurechnenden Zeitaufwände auf einen Einpersonenhaushalt beschränkt. Anrechenbar sei der Aufwand für die Sicherstellung einer minimalen Grundversorgung. Zwar benötige die Beschwerdeführerin bei der Wohnungspflege, bei der Ernährung und für die Administration eine Begleitung. Jedoch betrage die notwendige Unterstüt zung weniger als zwei Stunden pro Woche. Damit sei das anspruchsrelevante Mass für die Annahme einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung nicht erfüllt. Dementsprechend bestehe kein Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung ( Urk. 2/1) und damit auch kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 2/2). 2.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht beziehungsweise nur ungenügend und sei daher nicht beweiswertig. Die in den medizinischen und übrigen IV-Akten festgehaltenen Einschränkungen in der Bewältigung des Alltags und in den sozialen Interaktio nen, die seit dem Unfall immer wieder beschrieben würden, müssten zu einer Zusprechung der beantragten Leistungen führen. Die Ergebnisse der Abklärungs person habe die Gesamtsituation mangels medizinischen Fachwissens nicht verstanden. Sie habe die Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwer deführerin falsch eingeschätzt, deren soziale Isolation nicht berücksichtigt und die körperlichen Beschwerden ignoriert. Ihre Abklärungser gebnisse stimmten nicht mit den ärztlichen Festst ellungen überein. Eventualiter sei davon auszuge hen, dass es an einer ausreichenden medizinischen Beurteilung fehle. Es bedürfe einer weiteren ärztlichen Beurteilung, damit das Ausmass der Hilfsbedürftigkeit eingeschätzt werden könne. Denn das A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 äussere sich zu den Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit, nicht jedoch zu den Auswirkungen auf die lebenspraktischen Fähigkeiten. Abgesehen davon erweise sich das A.___ -Gutachten nicht mehr als aktuell. Jeden falls sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mehr als zwei Stunden pro Woche an lebenspraktischer Begleitung benötige. 3. 3.1 3.1.1 Basis der angefochtenen Verfügung en vom 1 0. August 2021 bildete in medizini scher Hinsicht das A.___ - Gutachen vom 7. Juli 201 7. Diesem Gutachten hatte das Bundesgericht im Urteil 8C_416/2020 vom 2. Dezember 2020 volle Beweiskraft beigemessen ( Urk. 7/280). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt ( Urk. 7/176/15): 1. Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narziss tischer Prägung 2. Rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert 3. Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (differenzialdiagnos tisch chronifiziertes Schmerzsyndrom, aus organmedizinischer Sicht keine Schmerzursache nachweisbar) 4. Anamnestisch ADHS, aktuell und auch retrospektiv nicht ausreichend sicher nachvollziehbar 5. Leichte neuropsychologische Störung bei Diagnosen 1-4 Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgenden Diagnosen beige messen: 1. Status nach Skisturz auf die rechte Seite am 22. Januar 2010 2. Status nach arthroskopischer SLAP- Refixation 16. April 2010 3. Status nach operativer Revision am 28. Mai 2013 mit arthroskopischem Débridement, Acromioplastik und Tenodese der langen Bizepssehne 4. Status nach Malleolarfraktur links 1986 5. Hypothyreose (substituiert) 3. 1. 2 Es wurde ausgeführt, v on somatischer Seite her seien die aktuell beklagten Beschwerden, insbesondere an der rechten Schulter, und damit begründeten Funktionseinschränkungen nicht nachzuvollziehen. Zwar könnten sie - die Gutachter - vorhandene Schmerzen nicht gänzlich ausschliessen, aber die objek tivierbaren Untersuchungsbefunde würden keine Erklärung für die Schmerzen bringen, schon gar nicht in der aktuellen subjektiven Ausprägung. Bei der orthopädischen Untersuchung finde sich au ch keine funktionelle Einschrän kung, welche eine intellektuelle Tätigkeit verhindern würde. Die beklagten Beschwerden schienen eine Problematik der Schmerzverarbeitung zu sein und seien nicht direkt auf die Körperschädigung zurückzuführen. Zudem ergäben sich erhebliche Diskrepanzen zwischen den gelte nd gemachten Funktionseinschrän kungen und Schonung gegenüber den aktuellen Untersuchungsbefunden und der spontanen Beweglichkeit. Diese seien im Rahm en der unfallfremden psychiatri schen Diag nosen einzuordnen. Die Erklärung für diesen somatisch nicht begründ baren Verlauf finde man am ehesten in der auffälligen Lebens-/Berufsbiographie (trotz hervorragender Ausbildung mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium und anschliessender Dissertation keine längere Anst ellung entsprechend der Qualifi kation des studierten Berufs) und den Persönlichkeitsaspekten, welche anlässlich der Konsensbesprechung in der interdisziplinären Diskussion als massgebliche Ursache der dysfunktionalen Schmerzverarbeitung angesehen worden seien ( Urk. 7/176/ 16-17 ). 3. 1. 3 Im Gutachten respektive im psychiatrischen Teilgutachten wurde weiter ausge führt, im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im privaten Umfeld habe sie wegen der Schmerzen Schwierigkeiten zurechtzukommen. Praktisch nur im Liegen könne sie eine partielle Reduktion der Schmerzen erreichen. Sitzen sei kaum möglich. Es sei ihr unmöglich, auch nur ein geringes Gewicht mit der rechten Hand zu heben. Auch habe sie Schwierigkeiten bei der Körperpflege, wenngleich sie keine Unterstützung von anderen benötige. Verrichtungen im Haushalt könne sie kaum machen. Ihre Strategie bestehe darin, möglichst keine Verschmutzungen zuzulassen ( Urk. 7/176/71). Unter den Befunden wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin sei bewusst seinsklar, allseits orientiert und kooperativ. Sie nehme auf die gestellten Fragen Bezug; dabei sei jedoch eine Ausrichtung auf die subjektiv erlebte gesundheitliche Schädigung offensichtlich. Der formale Gedankengang sei geordnet, die inhalt liche Einengung mit der erkennbar hohen emotionalen Beteiligung jedoch grob auffällig. Der Antrieb sei wohl aufgrund der emotionalen Beteiligung leicht gesteigert. Mnestische Defizite seien nicht ersichtlich, obschon der Gedankengang gelegentlich etwas chaotisch und sprunghaft imponiere. Die Konzentration habe über die gut zwei Stunden dauernde Exploration ausreichend gehalten werden können. Der sprachliche Ausdruck sei entsprechend der Ausbildung differenziert. Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Ich-Störungen oder ein wahnhaftes Erleben bestünden nicht. Auffällig sei die häufige Fremdattribution von Schuld bei der Schilderung von biographischen Ereignissen ( Urk. 7/ 176/77-78). In der Beurteilung wurde schliesslich ausgeführt, aus psychiatrischer Sicht bestehe das klinische Bild einer leistungsrelevanten kombinierten Persönlich keitsstörung, wahrscheinlich in einer Komorbidität mit einer somatoformen Störung. Letztere lasse sich jedoch auch vor dem Hintergrund des histrionischen Ausdrucksverhaltens kriteriengeleitet im Querschnitt nicht sicher belegen. Praktisch nur vor diesem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung lasse sich die gesamte Biografie der Beschwerdeführerin konsistent nachvollziehen. Gesamthaft zeige die Explorandin eine aus der Jugend heraus, dann ab 1994 sich akzentuie rende Symptombildung im Rahmen von immer wieder auffälligen Überforde rungssituationen, die sich aus den durch die Persönlichkeitsstörung geprägten Defiziten ergäben. Über die Jahre sei eine grosse Diskrepanz entstanden zwischen der von aussen betrachtet hohen Ausbildungsqualifikation und der real umge setzten und umsetzbaren Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft. Faktisch habe sich die Beschwerdeführerin durch ihre langjährige Tätigkeit als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Exposition entzogen. Der im Januar 2010 eingetretene Ski-Unfall entspreche in seiner psychodynamischen Bedeutung einem Gelegenheitsanlass, wie er wahrscheinlich in der Biografie der Beschwer deführerin zuvor bereits mehrfach vorgekommen sei. Es entstehe der Eindruck, dass dem Unfall (in unbewusster Weise) rasch die Schuld attribuiert worden sei, um die bereits zuvor (vor dem Unfall) erkennbaren Einschränkungen und Konflikte erklären zu können (dysfunktionales Krankheitskonzept). Die psycho dynamische Entlastung der Beschwerdeführerin hierdurch sei offensichtlich. In der Integration der Katamnese sei aus psychiatrischer Sicht nicht zu erkennen, dass es durch den Unfall zu einer relevanten Akzentuierung der psychischen Beschwerdesymptomatik gekommen sei. Festgestellt werden könne lediglich, dass die Symptomausgestaltung sich nach dem Unfa ll gewandelt habe mit der Fokus sierung auf die somatische Problematik ( Urk. 7 /176/18). 3. 1. 4 Im neuropsychologischen Teilgutachten gingen die Experten von einer leichten neuropsychologischen Störung aus, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht einschränke. Die Person falle in ihrem sozialen Umfeld auch kaum auf. Bei Aufgaben und Tätigkeiten mit hohen Anforderungen sei die Funktionsfähigkeit aber eingeschränkt. Aufgrund der vormals sehr hohen Anforderungen im angestammten Beruf als promovierte Ökonomin sähen sie - die Gutachter - aufgrund der Verhaltensbeobachtungen und der neuropsychologischen Befunde die Arbeitsfähigkeit als nicht gegeben an. Die Beschwerdeführerin könnte den intellektuellen Arbeitsanforderungen womöglich entsprechen, sei aber aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung als auch der kognitiven Minderleistungen im Bereich der geteil ten Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses als auch der Erfassungsspanne nicht in der Lage, diese derzeit im geforderten Arbeitstakt auszuschöpfen. Die Experten gingen aus neuropsychologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Bei einer verminderten Belastbarkeit begründe sich die Reduktion der Arbeitspräsenz durch den vermehr ten Pausen- und Erholungsbedarf. Die zusätzliche Minderung der Arbeitsleistung sei bedingt durch die testpsychologisch objektivierten Defizite, insbesondere die Verlangsamung ( Urk. 7/176/112-113). 3. 1. 5 Zur (Gesamt-)Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, diese sei aus psychiatrischer Sicht in der durch die Qualifikation vorgegebenen Tätigkeit als Betriebsökonomin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als nicht gegeben anzusehen. Führend seien die persönlichkeitsbedingten Defizite der Beschwerdeführerin in der Inter aktion mit ihrem Umfeld; diese Defizite kämen zum Tragen, wenn sie sich überfordert fühle und belastet sehe. Mit einer gewissen Restunsicherheit gingen sie - die Gutachter - auch davon aus, dass diese Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf in ausreichend stabiler Form zu keinem Zeitpunkt, auch nicht vor dem Unfallereignis, bestanden habe. Die psychischen Störungen führten begleitend auch zu einer zumindest leichtgradigen Einschränkung des neuropsychologisch zu erfassenden Leistungsprofils. Hierdurch entstehe zusätzlich eine Belastung für die Beschwerdeführerin, die sie aufgrund der diesbezüglich fehlenden suffizienten Copingstrategien in einem anspruchsvollen akademischen Beruf nicht werde ausgleichen können. Eine Verweistätigkeit in einem anderen Beruf könne das Belastungsprofil für die Beschwerdeführerin senken, so dass grundsätzlich hier eine Arbeitsfähigkeit von etwa 50 % (auch unter Berücksichtigung der leichten neuropsychologischen Defizite und deutlich erhöhter Vulnerabilität gegenüber einer depressiven Ent wicklung) als leistbar anzusehen wäre ( Urk. 7/176/26-27 ). 3.1.6 Das Bundesgericht erachtete die Beschwerdeführerin einem A rbeitgeber für nicht zumutbar und kam deshalb zum Schluss, dass sie nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/280). 3.2 3.2.1 Aus dem Abklärungsbericht für die Hilflosigkeit vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin alleine in ihrer Wohnung in D.___ lebt. Regelmässig bzw. durchschnittlich zwei bis drei Tage in der Woche gehe sie zu ihren Eltern, die ein Haus in E.___ und ein zweites Haus im F.___ besässen. Aufgrund der Covid -Situation sei sie seit März 2020 oftmals alleine im Elternhaus. Gespräche, administrative Tätigkeiten, Wäsche, Hausreini gung etc. würden bis auf wenige Ausnahmen von der Mutter übernommen. Sie habe sodann einen guten Freund im F.___, mit dem sie einmal die Woche telefoniere. Dieser unterstütze sie bei administrativen Tätigkeiten, motiviere sie. Auch un ternä hmen sie gemeinsame Spaziergänge ( Urk. 7/270/3). 3.2.2 Hinsichtlich der alltäglichen Lebensv errichtungen An-/Auskleiden, Auf stehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körperpflege, und Reinigung nach Verrichtung der Notdurft hielt die Abklärungsperson fest, dass eine Hilfe in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werden könne. Gestützt auf die Angaben der Beschwerde führerin führte die Abklärungsperson aus, das An- und Auskleiden gelinge der Beschwerdeführerin mit der linken Hand selbst. Trotz Schmerzproblematik versuche die Beschwerdeführerin die rechte Seite in den Ablauf miteinzubeziehen. Ab und zu werde sie von der Mutter darauf hingewiesen, dass sie e in frisches T-Shirt anzuziehen solle. Beim Abklärungsgespräch sei die Beschwerdeführerin sauber und korrekt gekleidet gewesen. Aufgrund der Schmerzproblematik müsse sich die Beschwerdeführerin mehrmals pro Tag hinlegen, was jedoch selbständig möglich sei. Die Einnahme des Essens könne sie selber bewerkstelligen. Der Umgang mit Löffel und Gabel sei mit der linken Hand selbständig möglich. Dritt hilfe benötige sie bei harten Speisen. Die tägliche Morgentoilette erledige die Beschwerdeführerin selbst. Z ähneputzen könne sie selber. Da sie in Bezug auf die Ernährung keinen geregelten Tagesablauf habe, habe sie das Zähneputzen seit dem Unfall etwas vernachlässigt. Das Duschen und das Waschen der Haa re erle dige sie mit der linken Hand selbständig. Ebenso bedürfe sie zur Reinigung nach Verrichtung der Notdurft keiner Hilfe ( Urk. 7/270/3). Bezüglich der alltäglichen Lebensverrichtung Fortbewegung/Pflege gesellschaft licher Kontakte notierte die Abklärungsperson, dass sich die Beschwerdeführerin in der Wohnung und im Freien selbständig fortbewegen könne. Therapien und Arzttermine nehme sie mit dem Auto wahr. Auch könne sie für kurze Strecken die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, was jedoch stark von ihren Schmerzen abhänge. Für die weiteren Angaben verwies die Abklärungsperson auf den Bereich lebenspraktische Begleitung und wies darauf hin, dass eine Kumulation der beiden Bereich e nicht möglich sei ( Urk. 7/270/3-4). 3. 3 3.3.1 Zum Bereich der lebenspraktische n Beg l eitung führte die Abklärungsperson aus, dass eine solche im Sinne der Invalidenversicherung nicht ausgewiesen sei. D er zur Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche werde nicht erreicht. Dabei werde von einem Einpersonenh aushalt ausgegangen ( Urk. 7/270/5). 3.3.2 In Bezug auf Hilfeleistungen, die das selbs tändige Wohnen ermöglichen, erklärte di e Abklärungsperson, dass die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben bei administrativen Aufgaben völlig überfordert sei. Etwa zum Ausfüllen der Selbst deklaration habe sie drei Monate benötigt. Auch brauche sie mehrere Tage, um ein E-Mail zu verfassen oder schaffe dies schon gar nicht. Vermehrt müsse sie nun Drittpersonen (Vater oder Kollegen) um Hilfe bitten. Die Abklärungsperson befand, dass der Beschwerdeführerin ein maximaler Aufwand von 15 Minuten pro Woche für Unterstützung in administrativen Belangen angerechnet werden könne. Für die Unterstützung der Wohnungspflege rechnete die Abklärungsperson eben falls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche an. Sie hielt dazu fest, die Wohnung der Beschwerdeführerin habe sich in einem sehr unordentlichen Zustand befunden. Jedoch habe es nicht unangenehm gerochen. Auch hätten keine massiven Verschmutzungen festgestellt werden können. Im Elternhaus in E.___ oder im Ferienhaus im F.___ ngadin sei die Situation anders. Die Reini gung werde dort unabhängig davon, ob sich die Beschwerdeführerin dort aufhalte, von einer Putzfrau übernommen. Diese werde von den Eltern finanziert. Ebenfalls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche rechnete die Abklä rungsperson für die Unterstützung beim Kochen an. Die Beschwerdeführe rin sei bei der Zubereitung von einfachen Mahlzeiten selbständig. Auch diesbe züglich seien nur die minimalen Grundbedürfnisse zu berücksichtigen. Es gebe ein grosses Sortiment an Fertig- und Halbfertigprodukte, die sich die Beschwerde führerin zubereiten könne. Die Wäsche werde in der Regel von der Mutter übernommen. In guten Phasen, d.h. drei- bis viermal pro Jahr, schaffe es die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben selber, die Wäsche zu wa schen. Angesichts dieser Angabe rechnete die Abklärungsperson einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 M inuten pro Woc he für die W äsche an ( Urk. 7/270/5-6). 3.3.3 Keinen anrechenbaren Zeitaufwand anerkannte die Abklärungsperson in Bezug auf Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten. Zwar sei die Beschwerdeführerin sicherlich auf eine gewisse Unterstützung bei ausserhäus lichen Tätigkeiten angewiesen. Sie könne jedoch die wichtigsten administrativen Tätigkeiten wie das Bezahlen von monatlichen Rechnungen selbständig wahrnehmen. Ebenfalls sei es ihr möglich, Therapien oder andere ausserhäusliche Termine mit dem eigenen Auto wahrzunehmen ( Urk. 7/270/6). 3.3.4 Eine regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauern den Isolation von der Aussenwelt sei nicht erforderlich. Die Beschwerdeführerin habe regelmässige Kontakte zu ihren Eltern und zu ihrem Kollegen. Zudem besuche sie mehrmals pro Woche verschiedene Therapien ( Urk. 7/270/7). Die Notwendigkeit einer dauernden medizinisch-pflegerischen Hilfe oder einer persönlichen Überwachung bestehe nicht ( Urk. 7/270/7). 3.3.5 Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, es sei anzuerkennen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Begleitung im A lltag ( Administration, Wohnungs pflege und Ernährung) benötige. Hingegen werde der für die Anerkennung eines Anspruchs auf Hilflosenentschädigung und auf Assistenzbeitrag geforderte Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche - unter Berücksichtigung der Schadenminderungs- und Mitwi rkungspflicht - nicht erreicht ( Urk. 7/270/8). 4. 4.1 Der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270), worin ein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung sowie auf einen Assistenzbeitrag verneint wird, wurde von einer qualifizierten Fachperson erstellt. Sie besuchte die Beschwerde führerin in ihrer Wohnung und hatte damit Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen. Zudem waren ihr die gesundheitlichen Einschränkun gen der Beschwerdefü hrerin bekannt. Hinweise für kla re Fehleinschätzungen bestehen nicht. Der Bericht ist vollständig, nachvollziehbar und plausibel und genügt den Anforderungen an einen Abklärungsbericht (vgl. E. 1.5 vorstehend). 4.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erweist sich nicht als stichhaltig. Insbesondere kann ihr nicht gefolgt werden, soweit sie vorbringt, die Abklärungs person berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht oder nur ungenügend. Aus dem (auch vom Bundesgericht als beweiskräftig anerkannten) A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 geht hervor, dass sich bei der Beschwerdefüh rer in vor allem die kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narzisstischer P rägung auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Das Bundesgericht führte im Urteil vom 2. Dezember 2020 aus, a ufgrund ihr er Persönlichkeitsstruktur fehle der Beschwerdeführerin die Fähigkeit zur Inter aktion, zur Einfügung in ein personelles und organisatorisches Arbeitsumfeld und zu einer realistischen Selbstwahrnehmung. In einem Arbeitsverhältnis, d as wesensgemäss subordinativ sei, ergä ben sich daher zwangsläufig Konflikte. Auch Projektarbeiten mit kürzeren Laufzeiten und ohne Teamarbeit, die als a ngepasste Tätigkeit angegeben wü rden, müss t en abgeliefert und kommuniziert w erden. Dies we rd e bei der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin - selbst bei Einräu mung grösstmöglicher Autonomie - immer wieder zu Zerwürfnissen mit dem Arbeitgeber führen und eine längerfristige, tragbare berufliche Bindung verun möglichen. Dazu g eselle sich weiter, dass die persönlichkeitsbedingten De fizite der Beschwerdeführerin, wie vom psychiatrischen Gutachter der A.___ beschrieben, vorwiegend bei Überforderung und Überlastung zum Tragen kämen. Werde zudem erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der narziss tischen Anteile an ihrer Persönlichkeit gewiss nich t auf Tätigkeiten einlassen werde, die sie als ihrem intellektuellen Niveau unangep asst empfinden könnte, verbleibe kein eigentlicher Fächer möglicher Tätigkeiten mehr, sondern bloss noch ein von vornhe rein sehr limitiertes Angebot. Vor diesem Hintergrund entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeführerin einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht zumutbar sei und sie deshalb nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/286, E. 6.2.3 ). 4.3 Die Beschwerdeführerin ist also aus psychischen Gründen arbeitsunfähig. Die somatischen Eins c hränkungen wirken sich nicht auf die A rbeitsfähigkeit aus ( Urk. 7/176/15), was auch in Bezug die vorliegend strittige Frage nach der Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung von Belang ist. Darüber hinaus gibt das A.___ -Gutachten - was die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint (vgl. Urk. 1 S. 8) - konkret A uskunft zu Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwerdeführerin. So wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei zur Planung und Strukturierung ihrer selbst vor genommenen Aufgaben in der Lage. Es bestehe jedoch ein erhebliches Defizit, wenn Planung und Strukturierung in einem Team erfolgen sollten. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur falle es der Beschwerdeführer in schwer, Perspektivenwechsel vorzunehmen und die Bedürf nisse anderer dabei miteinzubeziehen. Zwar sei sie durchaus in der Lage, Entscheide und Urteile zu fällen, sie tue dies jedoch ohne hinreichende Berück sichtigung des Umfeldes, was denn auch zu den vielfach dokumentierten Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten geführt habe. Die Durchhaltefähigkeit sei subjektiv aufgrund der beklagten Schmerzen höhergradig eingeschränkt. Dies sei jedoch nur schwer objektivierbar. Von neuropsychologischer Seite werde zudem von einer reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung der kognitiven Leistungen gesprochen, was die Durchhaltefähigkeit beeinträchtige. Aufgrund der Persönlichkeitsstörung sei die Kontaktpflege zu Dritten und die Gruppenfähigkeit hochgradig eingeschränkt. Das aktuell reduziert anmutende soziale Umfeld, die Partnerlosigkeit sowie die zu beobachtenden Verhaltensmuster liessen erkennen, dass im Längsschnitt eine relevante Kompromittierung des Bindungsverhaltens vorliege. Hinsichtlich Spontanaktivitäten bestünden keine Einschränkungen, solange diese nicht in einem sozialen Netz eingebunden seien. Die Fähigkeit zur Selbstfürsorge und -pflege, also die Fähigkeit, sich zu waschen und sauber zu halten, sich korrekt und der Situation, dem Anlass und der Jahreszeit zu kleiden, die gesundheitlichen Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen und darauf ange messen zu reagieren, sei nicht eingeschränkt. Auch eine Einschränkung der Verkehrsfähigkeit sei nicht erkennbar ( Urk. 7/176/78-82). 4.4 D afür, d ass seit der A.___ -Begutachtung eine Verschlechterung eingetreten wäre, bestehen keine Hinweise. Solches macht die Beschwerdeführerin selber auch nicht geltend ( Urk. 7/253 /6 ) und ist aufgrund des vorhandene n psychischen Störungs bilds nicht zu erwarten. Bei den vorliegenden Diagnosen ist nicht einsichtig, weshalb die Beschwerdeführerin im Bereich der administrativen Tätigkeiten auf eine Begleitung angewiesen sein sollte. Im vorliegenden Verfahren, aber auch im parallel laufenden unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (Prozess Nr. UV. 2021.00025 ) hat die Beschwerdeführerin hinlänglich bewiesen, dass sie fähig ist, innert nützlicher F rist Eingaben von hoher Qualität zu verfassen (vgl. etwa Urk. 7/253, Urk. 7/274 im vorliegenden Prozess oder Urk. 1 [Beschwerde] im Prozess Nr. UV.2021.00025 ). Dies überrascht insofern nicht, als es sich bei der Beschwerdeführerin um eine hochintelligente Person handelt. Vor diesem Hinter grund erscheint es geradezu als abwegig, wenn in der Beschwerde etwa behauptet wird, die Beschwerdeführerin sei nicht fähig, den Hinweis zu verstehen, dass sie berechtigt sei, zum Abklärungsgespräch eine Begleit- oder Bezugsperson beizu ziehen ( Urk. 1 S. 9). Dass die Abklärungsperson dennoch einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche für administrative Tätigkeiten veranschlagte, ist offensichtlich auf die Angaben der Beschwerdeführerin zurück zuführen ( Urk. 1 S. 9). Dazu muss jedoch festgehalten werden, dass die subjek tiven Angaben der Beschwerdeführer in zumindest teilweise diskrepant zur den objektiven Gegebenheiten sind. Darauf wurde im Gutachten hingewiesen ( Urk. 7/176 / 16- 17, 7/176/53) und Entsprechendes ergibt sich auch aus den Observationsergebnissen ( Urk. 9). Diese sind aufgrund der vorzunehmenden Interessenabwägung als verwertbar zu erachten (vgl. BGE 143 I 377, Bundesge richtsurteil 8C_213/2021 vom 1 1. August 2021 E. 4.2 f.). Zeichnete die Beschwer deführerin in der Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 da s Selbstbild einer höchst eingeschränkten Person, unter anderem unfähig, sich sportlich zu betätigen ( Urk. 7/253, insbs. Urk. 7/253/9), zeigte die Observation, dass die Beschwerdefüh rerin durchaus aktiv ist und Sport treibt ( Urk. 9). Zwar leidet die Beschwerdefüh rerin im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen an leichten neuro psychologischen Defiziten, doch wirken sich diese bei alltäglichen Verrich tungen nicht aus ( Urk. 7/176/112 ). 4.5 Aus den genannten Gründen erscheint es auch als grosszügig, dass die Abklärungsperson bei der Wohnungspflege, beim Kochen und bei der W ä sche zusätzlich je einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche berücksichtigte. Medizinisch begründen lässt sich dieser Aufwand jedenfalls nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe gute und schlechte Tage ( Urk. 1 S. 10 ), so ist es ihr im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht ohne Weiteres zuzumuten, dass sie die zu erledigenden Aufgaben an den guten Tagen vornimmt. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung liegt es nahe, dass die Beschwerdeführerin als Einzelgängerin durch das Leben geht. Dies ist jedoch nicht mit einer sozialer Isolation gleichzusetzen. Die Beschwerdeführerin hat regelmässigen Kontakt zu ihren Eltern und einem guten Kollegen ( Urk. 7/270/7). Mehrmals pro Woche nimmt sie Therapien in Anspruch ( Urk. 7/270/7). Ausserhäusliche Tätigkeiten sind ihr uneingeschränkt möglich. Die O bservation zeigte denn auch eine durchaus aktive Beschwerdeführerin ( Urk. 9). 4.6 Bei dieser A ktenlage sind von Weiterungen, insbesondere von der Einholung von F remdauskünften, keine relevanten Erkenntnisse zu erwarten ( BGE 144 V 361 E. 6.5). Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 2 4. Januar 2022 auf die Angaben von Dr. med. H.___ beruft, der die Beschwerdeführerin bis 2015 behandelte (vgl. Urk. 20 S. 9, ferner: Urk. 21/4), ist festzuhalten, dass seine Einschätzung den A.___ -Gutachtern bekannt war ( Urk. 7/176/67-68). Seine Ausführungen enthalten keine Gesichtspunkte, die unerkannt geblieben wären, und sind daher nicht geeignet, die Feststellungen der Gutachter, die durch die Observationsergebnisse gestützt werden, in Zweifel zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 1 9. Juli 2020 8C_737/2019 E. 5.1.4). Gleich verhält es sich mit dem mit Eingabe vom 2 8. Januar 2022 eingereichten Bericht des behandeln den Chiropraktikers G.___ vom 2 3. Januar 202 2. Die abschliessende Beurteilung der sich aus einem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Le istungsfähigkeit obliegt grundsätzlich dem Facharzt oder der Fachärztin (Urteil des Bundesgerichts 9C_624/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 4.1.1). Die Einschät zung von G.___ ist daher von vornherein nicht geeignet, die B eweiskraft des A.___ -Gutachtens in Frage zu stellen. Seine Ausführungen fussen auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin eine H irnverletzung erlitten habe ( Urk. 23). D azu ist festzuhalten, dass eine solche fachärztlich nicht diagnostiziert wurde. Auch in den echtzeitlichen Berichten fehlt es an entsprechenden Hinwei sen darauf ( Urk. 7/176/96, vgl. auch Urk. 7/84/62, Urk. 7/125/69, Urk. 7/176/121 (= Urk. 24 /1), Urk. 24 /2 [beigezogen aus Prozess UV.2021.00025] ). 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung verneint hat. Da auch die weiteren Voraussetzungen für eine Hilflosenentschädigung (unbestrittener massen) nicht gegeben sind, besteht kein Anspruch auf eine Hilflosenentschä digung. Mangels entsprechenden Anspruchs ist auch ein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag nicht gegeben. Die Beschwerde erweist sich als auss ichtslos und ist abzuweisen. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Bettina Umhang unter Beilage einer Kopie von Urk. 2 4/1 und 24 /2 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 24 /1 und Urk. 2 4 /2 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2021.00551 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 2 9. Juni 2022

IV.2021.00551

IV.2021.00551

IV.2021.00551 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger

Urteil vom 2 9. Juni 2022

Urteil vom 2 9. Juni 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang

vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang advo5 Rechtsanwälte

advo5 Rechtsanwälte Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1

Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1969, absolvierte das Studium der Wirtschaftswis senschaften an der Universität Y.___ und war nach einem Postgraduatestudium von Oktober 1999 bis April 2001 als wissenschaftliche Assistentin an der Univer sität Z.___ tätig. Im Juli 2001 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burn-out sowie Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3, Urk. 7/7). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 13. November 2003 (Urk. 7/29) den Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ausgehend von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Volkswirtschaftsstudium).

1.1 X.___, geboren 1969, absolvierte das Studium der Wirtschaftswis senschaften an der Universität Y.___ und war nach einem Postgraduatestudium von Oktober 1999 bis April 2001 als wissenschaftliche Assistentin an der Univer sität Z.___ tätig. Im Juli 2001 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burn-out sowie Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3, Urk. 7/7). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 13. November 2003 (Urk. 7/29) den Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ausgehend von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Volkswirtschaftsstudium). 1.2 Die Versicherte war in der Folge an verschiedenen Stellen als Ökonomin tätig, bezog zeitweise Arbeitslosenentschädigung und war als Skilehrerin tätig. Dane ben doktorierte sie (von 1999 bis 2007) an den Universitäten Z.___ und Y.___, wo sie ihre Doktorarbeit abgab und diese publizierte ( Urk. 7/122, Urk. 7/160, Urk. 7/176/10-11, Urk. 7/178).

1.2 Die Versicherte war in der Folge an verschiedenen Stellen als Ökonomin tätig, bezog zeitweise Arbeitslosenentschädigung und war als Skilehrerin tätig. Dane ben doktorierte sie (von 1999 bis 2007) an den Universitäten Z.___ und Y.___, wo sie ihre Doktorarbeit abgab und diese publizierte ( Urk. 7/122, Urk. 7/160, Urk. 7/176/10-11, Urk. 7/178). Am 22. Januar 2010 erlitt sie beim Skifahren einen Unfall, als sie von einem anderen Fahrer mit grosser Wucht umgefahren wurde (Urk. 7/50/20). Dabei zog sie sich unter anderem eine SLAP-Läsion Typ II im rechten Schultergelenk zu, welche am 16. April 2010 (Urk. 7/50/16) operativ angegangen wurde. Der Unfall versicherer, die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, stellte die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 19. März 2012 (Urk. 7/96) und Einspracheentscheid vom 24. August 2012 (Urk. 7/102) per Ende August 2010 ein. Mit Urteil vom 25. März 2014 (Urk. 7/144) hob das hiesige Gericht diesen Entscheid auf und wies die Sache an die Mobiliar zurück, damit sie ergänzende Abklärungen tätige und über die Leistungspflicht neu entscheide. Die entspre chende Expertise vom Zentrum A.___, Versicherungsmedizin, Begutachtung, Spital B.___, datiert vom 7. Juli 2017 (Urk. 7/176/3-144).

Am 22. Januar 2010 erlitt sie beim Skifahren einen Unfall, als sie von einem anderen Fahrer mit grosser Wucht umgefahren wurde (Urk. 7/50/20). Dabei zog sie sich unter anderem eine SLAP-Läsion Typ II im rechten Schultergelenk zu, welche am 16. April 2010 (Urk. 7/50/16) operativ angegangen wurde. Der Unfall versicherer, die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, stellte die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 19. März 2012 (Urk. 7/96) und Einspracheentscheid vom 24. August 2012 (Urk. 7/102) per Ende August 2010 ein. Mit Urteil vom 25. März 2014 (Urk. 7/144) hob das hiesige Gericht diesen Entscheid auf und wies die Sache an die Mobiliar zurück, damit sie ergänzende Abklärungen tätige und über die Leistungspflicht neu entscheide. Die entspre chende Expertise vom Zentrum A.___, Versicherungsmedizin, Begutachtung, Spital B.___, datiert vom 7. Juli 2017 (Urk. 7/176/3-144). 1.3 Am 6. August 2010 (Urk. 7/39) hatte sich die Versicherte nach erfolgter Früher fassung (Urk. 7/36) unter Hinweis auf die Schulter- und HWS-Problematik erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem die Akten des Unfallversicherers beizog und eine polydisziplinäre Begutachtung an der B.___ AG (Expertise vom 26. März 2013, Urk. 7/125/1-41) veranlasste. Mit Vorbescheid vom 18. April 2013 (Urk. 7/130) stellte die IV-Stelle die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht mit der Begründung, dass die Ver sicherte vor Ablauf des Wartejahres wieder voll arbeitsfähig gewesen sei.

1.3 Am 6. August 2010 (Urk. 7/39) hatte sich die Versicherte nach erfolgter Früher fassung (Urk. 7/36) unter Hinweis auf die Schulter- und HWS-Problematik erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem die Akten des Unfallversicherers beizog und eine polydisziplinäre Begutachtung an der B.___ AG (Expertise vom 26. März 2013, Urk. 7/125/1-41) veranlasste. Mit Vorbescheid vom 18. April 2013 (Urk. 7/130) stellte die IV-Stelle die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht mit der Begründung, dass die Ver sicherte vor Ablauf des Wartejahres wieder voll arbeitsfähig gewesen sei. Auf hiergegen erhobenen Einwand hin (Urk. 7/132, Urk. 7/137) nahm die IV-Stelle eine erneute Begutachtung der Versicherten in Aussicht (Urk. 7/150), welche in der Folge in Koordination mit dem Unfallversicherer von diesem ver anlasst wurde ( A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017, Urk. 7/176/3-144). Nach Erlass eines neuerlichen Vorbescheids vom 6. Dezember 2017 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 23. Juli 2018 ( Urk. 7/229 ) folgende Renten zu: Von Februar 2011 bis Januar 2012 eine Dreiviertelsrente, von Februar 2012 bis Dezember 2012 eine Viertelsrente, von August 2013 bis Januar 2014 eine ganze Rente, ab Februar 2014 eine Drei viertelsrente. Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/240/3-14) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 1 1. Mai 2020 insofern gut, als es feststellte, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, ab 1. August 2013 auf eine ganze Rente und ab 1. April 2014 auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenver sicherung habe ( Urk. 7/250). Die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/256/2-20) hiess das Bundesgericht mit Entscheid vom 2. Dezember 2020 gut und stellte fest, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat ( Urk. 7/280).

Auf hiergegen erhobenen Einwand hin (Urk. 7/132, Urk. 7/137) nahm die IV-Stelle eine erneute Begutachtung der Versicherten in Aussicht (Urk. 7/150), welche in der Folge in Koordination mit dem Unfallversicherer von diesem ver anlasst wurde ( A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017, Urk. 7/176/3-144). Nach Erlass eines neuerlichen Vorbescheids vom 6. Dezember 2017 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 23. Juli 2018 ( Urk. 7/229 ) folgende Renten zu: Von Februar 2011 bis Januar 2012 eine Dreiviertelsrente, von Februar 2012 bis Dezember 2012 eine Viertelsrente, von August 2013 bis Januar 2014 eine ganze Rente, ab Februar 2014 eine Drei viertelsrente. Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/240/3-14) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 1 1. Mai 2020 insofern gut, als es feststellte, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, ab 1. August 2013 auf eine ganze Rente und ab 1. April 2014 auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenver sicherung habe ( Urk. 7/250). Die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/256/2-20) hiess das Bundesgericht mit Entscheid vom 2. Dezember 2020 gut und stellte fest, dass die Versicherte ab 1. Februar 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat ( Urk. 7/280). 2. Am 2. April 2020 hatte sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung sowie eines Assistenzbeitrags angemeldet ( Urk. 7/245, Urk. 7/246). In der Folge reichte sie auf Aufforderung der IV-Stelle die Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 mit Angaben zum Hilfebedarf ein ( Urk. 7/253). Am 2 1. September 2020 führte die IV-Stelle bei ihr vor Ort eine Abklärung für Hilflosenentschädigung durch (Bericht vom 2 8. September 2020; Urk. 7/270). Mit (zwei separaten) Vorbescheiden vom 3 0. September 2020 verneinte die IV-Stelle sowohl den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung als auch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 7/272, Urk. 7/273). Daran hielt die IV-Stelle mit (zwei separaten) Verfügungen vom 1 0. August 2021 fest ( Urk. 2/1, Urk. 2/2).

2. Am 2. April 2020 hatte sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung sowie eines Assistenzbeitrags angemeldet ( Urk. 7/245, Urk. 7/246). In der Folge reichte sie auf Aufforderung der IV-Stelle die Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 mit Angaben zum Hilfebedarf ein ( Urk. 7/253). Am 2 1. September 2020 führte die IV-Stelle bei ihr vor Ort eine Abklärung für Hilflosenentschädigung durch (Bericht vom 2 8. September 2020; Urk. 7/270). Mit (zwei separaten) Vorbescheiden vom 3 0. September 2020 verneinte die IV-Stelle sowohl den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung als auch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 7/272, Urk. 7/273). Daran hielt die IV-Stelle mit (zwei separaten) Verfügungen vom 1 0. August 2021 fest ( Urk. 2/1, Urk. 2/2). 3. Dagegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 1 4. September 2021 Beschwerde erheben und die Zusprache einer Hilflosenentschädigung und eines Assistenz beitrags beantragen. Die Hilflosenentschädigung sei rückwirkend für mindestens fünf Jahre vor der Anmeldung, der Assistenzbeitrag mindestens ab Anmeldung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzu weisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Oktober 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 1 6. November 2021 wurde aus dem am hiesigen Gericht hängigen unfallver sicherungsrechtlichen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin (Prozess Nr. UV.2021.00025) de r Observationsbericht vom 1 6. August 2016 ( Urk. 9) beigezogen ( Urk. 10). Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 4. Januar 2022 ( Urk. 12) und die Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 2 4. und 2 8. Januar 2022 ( Urk. 20, Urk. 22) vernehmen, welche Eingaben den Parteien wechselseitig zugestellt wurden ( Urk. 25).

3. Dagegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 1 4. September 2021 Beschwerde erheben und die Zusprache einer Hilflosenentschädigung und eines Assistenz beitrags beantragen. Die Hilflosenentschädigung sei rückwirkend für mindestens fünf Jahre vor der Anmeldung, der Assistenzbeitrag mindestens ab Anmeldung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzu weisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Oktober 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 1 6. November 2021 wurde aus dem am hiesigen Gericht hängigen unfallver sicherungsrechtlichen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin (Prozess Nr. UV.2021.00025) de r Observationsbericht vom 1 6. August 2016 ( Urk. 9) beigezogen ( Urk. 10). Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 4. Januar 2022 ( Urk. 12) und die Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 2 4. und 2 8. Januar 2022 ( Urk. 20, Urk. 22) vernehmen, welche Eingaben den Parteien wechselseitig zugestellt wurden ( Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt ( Art. 13 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) in der Schweiz, die hilflos ( Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42 bis IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtun gen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf ( Art. 9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist ( Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensver rich tungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):

1.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt ( Art. 13 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) in der Schweiz, die hilflos ( Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42 bis IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtun gen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf ( Art. 9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist ( Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensver rich tungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a): - Ankleiden, Auskleiden;

Ankleiden, Auskleiden; - Aufstehen, Absitzen, Abliegen;

Aufstehen, Absitzen, Abliegen; - Essen;

Essen; - Körperpflege;

Körperpflege; - Verrichtung der Notdurft;

Verrichtung der Notdurft; - Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.

Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme. 1.2 Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:

1.2 Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln: a. in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;

a. in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist; b. einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;

b. einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; c. einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf;

c. einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; d. wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder

d. wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder e. dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie sen ist. e. dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie sen ist. 1.3

1.3 1.3.1 Nach Art. 38 Abs. 1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:

1.3.1 Nach Art. 38 Abs. 1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit: a. ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;

a. ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann; b. für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder

b. für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder c. ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren. c. ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren. Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (Art. 38 Abs. 2 IVV). Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebensprak tische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches (Art. 38 Abs. 3 IVV).

Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (Art. 38 Abs. 2 IVV). Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebensprak tische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches (Art. 38 Abs. 3 IVV). Als regelmässig im Sinne dieser Bestimmung gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindes tens zwei Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 146 V 322 E. 6.2 mit Hinwei sen).

Als regelmässig im Sinne dieser Bestimmung gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindes tens zwei Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 146 V 322 E. 6.2 mit Hinwei sen). Die lebenspraktische Begleitung umfasst weder die (direkte oder indirekte) Dritt hilfe bei den alltäglichen Lebensverrichtungen noch die dauernde Pflege oder persönliche Überwachung im Sinne von Art. 37 IVV. Vielmehr stellt sie ein zusätzliches und eigenständiges Institut dar. Lebenspraktische Begleitung ist nicht auf Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen beschränkt; auch körperlich Behinderte können grundsätzlich lebenspraktische Begleitung beanspruchen. Die Notwendigkeit einer Dritthilfe ist objektiv nach dem Gesund heitszustand der versicherten Person zu beurteilen. Abgesehen vom Aufenthalt in einem Heim ist die Umgebung, in welcher sie sich aufhält, grundsätzlich uner heblich. Bei der lebenspraktischen Begleitung darf keine Rolle spielen, ob die versicherte Person allein lebt, zusammen mit dem Lebenspartner, mit Familien mitgliedern oder in einer der heutzutage verbreiteten neuen Wohnformen. Mass gebend ist einzig, ob die versicherte Person, wäre sie auf sich allein gestellt, erhebliche Dritthilfe in Form von Begleitung und Beratung benötigen würde. Von welcher Seite diese letztlich erbracht wird, ist ebenso bedeutungslos wie die Frage, ob sie kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 146 V 322 E. 2.3, Urteil des Bundesge richts 9C_381/2020 vom 15. Februar 2021 E. 5.2.1, je mit Hinweisen).

Die lebenspraktische Begleitung umfasst weder die (direkte oder indirekte) Dritt hilfe bei den alltäglichen Lebensverrichtungen noch die dauernde Pflege oder persönliche Überwachung im Sinne von Art. 37 IVV. Vielmehr stellt sie ein zusätzliches und eigenständiges Institut dar. Lebenspraktische Begleitung ist nicht auf Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen beschränkt; auch körperlich Behinderte können grundsätzlich lebenspraktische Begleitung beanspruchen. Die Notwendigkeit einer Dritthilfe ist objektiv nach dem Gesund heitszustand der versicherten Person zu beurteilen. Abgesehen vom Aufenthalt in einem Heim ist die Umgebung, in welcher sie sich aufhält, grundsätzlich uner heblich. Bei der lebenspraktischen Begleitung darf keine Rolle spielen, ob die versicherte Person allein lebt, zusammen mit dem Lebenspartner, mit Familien mitgliedern oder in einer der heutzutage verbreiteten neuen Wohnformen. Mass gebend ist einzig, ob die versicherte Person, wäre sie auf sich allein gestellt, erhebliche Dritthilfe in Form von Begleitung und Beratung benötigen würde. Von welcher Seite diese letztlich erbracht wird, ist ebenso bedeutungslos wie die Frage, ob sie kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 146 V 322 E. 2.3, Urteil des Bundesge richts 9C_381/2020 vom 15. Februar 2021 E. 5.2.1, je mit Hinweisen). 1.3.2 Lebenspraktische Begleitung besteht nur dann, wenn eine Person unter Berück sichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht nicht fähig ist, ihre Grundversorgung sicherzustellen (Nahrung, Körperpflege, angemessene Kl eidung, minimale Anforderungen an die Wohnungspflege usw.) und deshalb in ein Heim oder eine Klinik eingewiesen werden müsste ( Rz. 8040 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der IV, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015, Stand 1. Januar 2021 ). Die Notwendigkeit der lebenspraktischen Begleitung liegt vor, wenn die betroffene Person auf Hilfe bei mindestens einer der folgenden Tätig keiten angewiesen ist: Hilfe bei der Tagesstrukturierung, Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. Fragen der Gesundheit, Ernährung, Hygiene, einfache administrative Tätigkeiten, etc.), Haushaltsführung. Zum Haus halt gehören Leistungen wie Wohnung putzen und aufräumen, Wäsche erledigen, Mahlzeiten vorbereiten, usw. Die erforderlichen Hilfeleistungen sind aber unter dem Gesichtspunkt einer Verwahrlosung zu evaluieren. Es muss also immer geprüft werden, ob die versicherte Person ohne die entsprechende Hilfe in ein Heim eingewiesen werden müsste ( Rz. 8050 KSIH). Dabei ist neben der indirekten auch eine direkte Dritthilfe zu berücksichtigen. Demnach kann die Begleitperson die notwendigerweise anfallenden Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu gesundheitsbedingt trotz Anleitung oder Über wachung/Kontrolle nicht in der Lage ist (BGE 133 V 450 E. 10.2; Rz. 8050.2 KSIH).

1.3.2 Lebenspraktische Begleitung besteht nur dann, wenn eine Person unter Berück sichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht nicht fähig ist, ihre Grundversorgung sicherzustellen (Nahrung, Körperpflege, angemessene Kl eidung, minimale Anforderungen an die Wohnungspflege usw.) und deshalb in ein Heim oder eine Klinik eingewiesen werden müsste ( Rz. 8040 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der IV, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015, Stand 1. Januar 2021 ). Die Notwendigkeit der lebenspraktischen Begleitung liegt vor, wenn die betroffene Person auf Hilfe bei mindestens einer der folgenden Tätig keiten angewiesen ist: Hilfe bei der Tagesstrukturierung, Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. Fragen der Gesundheit, Ernährung, Hygiene, einfache administrative Tätigkeiten, etc.), Haushaltsführung. Zum Haus halt gehören Leistungen wie Wohnung putzen und aufräumen, Wäsche erledigen, Mahlzeiten vorbereiten, usw. Die erforderlichen Hilfeleistungen sind aber unter dem Gesichtspunkt einer Verwahrlosung zu evaluieren. Es muss also immer geprüft werden, ob die versicherte Person ohne die entsprechende Hilfe in ein Heim eingewiesen werden müsste ( Rz. 8050 KSIH). Dabei ist neben der indirekten auch eine direkte Dritthilfe zu berücksichtigen. Demnach kann die Begleitperson die notwendigerweise anfallenden Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu gesundheitsbedingt trotz Anleitung oder Über wachung/Kontrolle nicht in der Lage ist (BGE 133 V 450 E. 10.2; Rz. 8050.2 KSIH). 1.4 Gemäss Art. 42 quater Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf einen As sistenz beitrag :

1.4 Gemäss Art. 42 quater Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf einen As sistenz beitrag : a. denen eine Hilflosenentschädigung der IV nach Artikel 42 Absätze 1–4 ausgerichtet wird;

a. denen eine Hilflosenentschädigung der IV nach Artikel 42 Absätze 1–4 ausgerichtet wird; b. die zu Hause leben; und

b. die zu Hause leben; und c. die volljährig sind. c. die volljährig sind. Der Bundesrat legt die Voraussetzungen fest, unter denen Personen mit einge schränkter Handlungsfähigkeit keinen Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 2). Er legt die Voraussetzungen fest, unter denen Minderjährige Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 3).

Der Bundesrat legt die Voraussetzungen fest, unter denen Personen mit einge schränkter Handlungsfähigkeit keinen Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 2). Er legt die Voraussetzungen fest, unter denen Minderjährige Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben ( Abs. 3). 1.5 Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen (vgl. auch Rz 8131 ff.). Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforde rungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltäg liche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht ( BGE 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.1 f. ). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_573/2018 vom 8. Januar 2019 E. 3.2).

1.5 Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen (vgl. auch Rz 8131 ff.). Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforde rungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltäg liche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht ( BGE 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.1 f. ). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_573/2018 vom 8. Januar 2019 E. 3.2). 2.1 Streitig und zu prüfen sind die Ansprüche der Beschwerdeführerin auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Beschwerdeführerin auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist.

2.1 Streitig und zu prüfen sind die Ansprüche der Beschwerdeführerin auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Beschwerdeführerin auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist. 2.2 Die Beschwerdegegnerin erklä rte in den angefochtenen Verfügung en ( Urk. 2 /1-2 ), ihre Abklärungen hätten ergeben, dass in sämtlichen Verrichtungen des täglichen Lebens (An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Notdurft, Körperpflege und der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte) eine Selbständigkeit bestehe und keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe notwendig sei. Bei der lebenspraktischen Begleitung würden die anzurechnenden Zeitaufwände auf einen Einpersonenhaushalt beschränkt. Anrechenbar sei der Aufwand für die Sicherstellung einer minimalen Grundversorgung. Zwar benötige die Beschwerdeführerin bei der Wohnungspflege, bei der Ernährung und für die Administration eine Begleitung. Jedoch betrage die notwendige Unterstüt zung weniger als zwei Stunden pro Woche. Damit sei das anspruchsrelevante Mass für die Annahme einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung nicht erfüllt. Dementsprechend bestehe kein Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung ( Urk. 2/1) und damit auch kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 2/2).

2.2 Die Beschwerdegegnerin erklä rte in den angefochtenen Verfügung en ( Urk. 2 /1-2 ), ihre Abklärungen hätten ergeben, dass in sämtlichen Verrichtungen des täglichen Lebens (An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Notdurft, Körperpflege und der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte) eine Selbständigkeit bestehe und keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe notwendig sei. Bei der lebenspraktischen Begleitung würden die anzurechnenden Zeitaufwände auf einen Einpersonenhaushalt beschränkt. Anrechenbar sei der Aufwand für die Sicherstellung einer minimalen Grundversorgung. Zwar benötige die Beschwerdeführerin bei der Wohnungspflege, bei der Ernährung und für die Administration eine Begleitung. Jedoch betrage die notwendige Unterstüt zung weniger als zwei Stunden pro Woche. Damit sei das anspruchsrelevante Mass für die Annahme einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung nicht erfüllt. Dementsprechend bestehe kein Anspruch auf eine Hilflosenent schädigung ( Urk. 2/1) und damit auch kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag ( Urk. 2/2). 2.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht beziehungsweise nur ungenügend und sei daher nicht beweiswertig. Die in den medizinischen und übrigen IV-Akten festgehaltenen Einschränkungen in der Bewältigung des Alltags und in den sozialen Interaktio nen, die seit dem Unfall immer wieder beschrieben würden, müssten zu einer Zusprechung der beantragten Leistungen führen. Die Ergebnisse der Abklärungs person habe die Gesamtsituation mangels medizinischen Fachwissens nicht verstanden. Sie habe die Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwer deführerin falsch eingeschätzt, deren soziale Isolation nicht berücksichtigt und die körperlichen Beschwerden ignoriert. Ihre Abklärungser gebnisse stimmten nicht mit den ärztlichen Festst ellungen überein. Eventualiter sei davon auszuge hen, dass es an einer ausreichenden medizinischen Beurteilung fehle. Es bedürfe einer weiteren ärztlichen Beurteilung, damit das Ausmass der Hilfsbedürftigkeit eingeschätzt werden könne. Denn das A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 äussere sich zu den Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit, nicht jedoch zu den Auswirkungen auf die lebenspraktischen Fähigkeiten. Abgesehen davon erweise sich das A.___ -Gutachten nicht mehr als aktuell. Jeden falls sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mehr als zwei Stunden pro Woche an lebenspraktischer Begleitung benötige.

2.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht beziehungsweise nur ungenügend und sei daher nicht beweiswertig. Die in den medizinischen und übrigen IV-Akten festgehaltenen Einschränkungen in der Bewältigung des Alltags und in den sozialen Interaktio nen, die seit dem Unfall immer wieder beschrieben würden, müssten zu einer Zusprechung der beantragten Leistungen führen. Die Ergebnisse der Abklärungs person habe die Gesamtsituation mangels medizinischen Fachwissens nicht verstanden. Sie habe die Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwer deführerin falsch eingeschätzt, deren soziale Isolation nicht berücksichtigt und die körperlichen Beschwerden ignoriert. Ihre Abklärungser gebnisse stimmten nicht mit den ärztlichen Festst ellungen überein. Eventualiter sei davon auszuge hen, dass es an einer ausreichenden medizinischen Beurteilung fehle. Es bedürfe einer weiteren ärztlichen Beurteilung, damit das Ausmass der Hilfsbedürftigkeit eingeschätzt werden könne. Denn das A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 äussere sich zu den Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit, nicht jedoch zu den Auswirkungen auf die lebenspraktischen Fähigkeiten. Abgesehen davon erweise sich das A.___ -Gutachten nicht mehr als aktuell. Jeden falls sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mehr als zwei Stunden pro Woche an lebenspraktischer Begleitung benötige. 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Basis der angefochtenen Verfügung en vom 1 0. August 2021 bildete in medizini scher Hinsicht das A.___ - Gutachen vom 7. Juli 201 7. Diesem Gutachten hatte das Bundesgericht im Urteil 8C_416/2020 vom 2. Dezember 2020 volle Beweiskraft beigemessen ( Urk. 7/280). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt ( Urk. 7/176/15):

3.1.1 Basis der angefochtenen Verfügung en vom 1 0. August 2021 bildete in medizini scher Hinsicht das A.___ Gutachen vom 7. Juli 201 7. Diesem Gutachten hatte das Bundesgericht im Urteil 8C_416/2020 vom 2. Dezember 2020 volle Beweiskraft beigemessen ( Urk. 7/280). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt ( Urk. 7/176/15): 1. Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narziss tischer Prägung

1. Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narziss tischer Prägung 2. Rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert

2. Rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert 3. Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (differenzialdiagnos tisch chronifiziertes Schmerzsyndrom, aus organmedizinischer Sicht keine Schmerzursache nachweisbar)

3. Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (differenzialdiagnos tisch chronifiziertes Schmerzsyndrom, aus organmedizinischer Sicht keine Schmerzursache nachweisbar) 4. Anamnestisch ADHS, aktuell und auch retrospektiv nicht ausreichend sicher nachvollziehbar

4. Anamnestisch ADHS, aktuell und auch retrospektiv nicht ausreichend sicher nachvollziehbar 5. Leichte neuropsychologische Störung bei Diagnosen 1-4

5. Leichte neuropsychologische Störung bei Diagnosen 1-4 Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgenden Diagnosen beige messen:

Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgenden Diagnosen beige messen: 1. Status nach Skisturz auf die rechte Seite am 22. Januar 2010

1. Status nach Skisturz auf die rechte Seite am 22. Januar 2010 2. Status nach arthroskopischer SLAP- Refixation 16. April 2010

2. Status nach arthroskopischer SLAP- Refixation 16. April 2010 3. Status nach operativer Revision am 28. Mai 2013 mit arthroskopischem Débridement, Acromioplastik und Tenodese der langen Bizepssehne

3. Status nach operativer Revision am 28. Mai 2013 mit arthroskopischem Débridement, Acromioplastik und Tenodese der langen Bizepssehne 4. Status nach Malleolarfraktur links 1986

4. Status nach Malleolarfraktur links 1986 5. Hypothyreose (substituiert)

5. Hypothyreose (substituiert) 3. 1. 2 Es wurde ausgeführt, v on somatischer Seite her seien die aktuell beklagten Beschwerden, insbesondere an der rechten Schulter, und damit begründeten Funktionseinschränkungen nicht nachzuvollziehen. Zwar könnten sie - die Gutachter - vorhandene Schmerzen nicht gänzlich ausschliessen, aber die objek tivierbaren Untersuchungsbefunde würden keine Erklärung für die Schmerzen bringen, schon gar nicht in der aktuellen subjektiven Ausprägung. Bei der orthopädischen Untersuchung finde sich au ch keine funktionelle Einschrän kung, welche eine intellektuelle Tätigkeit verhindern würde. Die beklagten Beschwerden schienen eine Problematik der Schmerzverarbeitung zu sein und seien nicht direkt auf die Körperschädigung zurückzuführen. Zudem ergäben sich erhebliche Diskrepanzen zwischen den gelte nd gemachten Funktionseinschrän kungen und Schonung gegenüber den aktuellen Untersuchungsbefunden und der spontanen Beweglichkeit. Diese seien im Rahm en der unfallfremden psychiatri schen Diag nosen einzuordnen. Die Erklärung für diesen somatisch nicht begründ baren Verlauf finde man am ehesten in der auffälligen Lebens-/Berufsbiographie (trotz hervorragender Ausbildung mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium und anschliessender Dissertation keine längere Anst ellung entsprechend der Qualifi kation des studierten Berufs) und den Persönlichkeitsaspekten, welche anlässlich der Konsensbesprechung in der interdisziplinären Diskussion als massgebliche Ursache der dysfunktionalen Schmerzverarbeitung angesehen worden seien ( Urk. 7/176/ 16-17 ).

3. 1. 2 Es wurde ausgeführt, v on somatischer Seite her seien die aktuell beklagten Beschwerden, insbesondere an der rechten Schulter, und damit begründeten Funktionseinschränkungen nicht nachzuvollziehen. Zwar könnten sie - die Gutachter - vorhandene Schmerzen nicht gänzlich ausschliessen, aber die objek tivierbaren Untersuchungsbefunde würden keine Erklärung für die Schmerzen bringen, schon gar nicht in der aktuellen subjektiven Ausprägung. Bei der orthopädischen Untersuchung finde sich au ch keine funktionelle Einschrän kung, welche eine intellektuelle Tätigkeit verhindern würde. Die beklagten Beschwerden schienen eine Problematik der Schmerzverarbeitung zu sein und seien nicht direkt auf die Körperschädigung zurückzuführen. Zudem ergäben sich erhebliche Diskrepanzen zwischen den gelte nd gemachten Funktionseinschrän kungen und Schonung gegenüber den aktuellen Untersuchungsbefunden und der spontanen Beweglichkeit. Diese seien im Rahm en der unfallfremden psychiatri schen Diag nosen einzuordnen. Die Erklärung für diesen somatisch nicht begründ baren Verlauf finde man am ehesten in der auffälligen Lebens-/Berufsbiographie (trotz hervorragender Ausbildung mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium und anschliessender Dissertation keine längere Anst ellung entsprechend der Qualifi kation des studierten Berufs) und den Persönlichkeitsaspekten, welche anlässlich der Konsensbesprechung in der interdisziplinären Diskussion als massgebliche Ursache der dysfunktionalen Schmerzverarbeitung angesehen worden seien ( Urk. 7/176/ 16-17 ). 3. 1. 3 Im Gutachten respektive im psychiatrischen Teilgutachten wurde weiter ausge führt, im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im privaten Umfeld habe sie wegen der Schmerzen Schwierigkeiten zurechtzukommen. Praktisch nur im Liegen könne sie eine partielle Reduktion der Schmerzen erreichen. Sitzen sei kaum möglich. Es sei ihr unmöglich, auch nur ein geringes Gewicht mit der rechten Hand zu heben. Auch habe sie Schwierigkeiten bei der Körperpflege, wenngleich sie keine Unterstützung von anderen benötige. Verrichtungen im Haushalt könne sie kaum machen. Ihre Strategie bestehe darin, möglichst keine Verschmutzungen zuzulassen ( Urk. 7/176/71).

3. 1. 3 Im Gutachten respektive im psychiatrischen Teilgutachten wurde weiter ausge führt, im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im privaten Umfeld habe sie wegen der Schmerzen Schwierigkeiten zurechtzukommen. Praktisch nur im Liegen könne sie eine partielle Reduktion der Schmerzen erreichen. Sitzen sei kaum möglich. Es sei ihr unmöglich, auch nur ein geringes Gewicht mit der rechten Hand zu heben. Auch habe sie Schwierigkeiten bei der Körperpflege, wenngleich sie keine Unterstützung von anderen benötige. Verrichtungen im Haushalt könne sie kaum machen. Ihre Strategie bestehe darin, möglichst keine Verschmutzungen zuzulassen ( Urk. 7/176/71). Unter den Befunden wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin sei bewusst seinsklar, allseits orientiert und kooperativ. Sie nehme auf die gestellten Fragen Bezug; dabei sei jedoch eine Ausrichtung auf die subjektiv erlebte gesundheitliche Schädigung offensichtlich. Der formale Gedankengang sei geordnet, die inhalt liche Einengung mit der erkennbar hohen emotionalen Beteiligung jedoch grob auffällig. Der Antrieb sei wohl aufgrund der emotionalen Beteiligung leicht gesteigert. Mnestische Defizite seien nicht ersichtlich, obschon der Gedankengang gelegentlich etwas chaotisch und sprunghaft imponiere. Die Konzentration habe über die gut zwei Stunden dauernde Exploration ausreichend gehalten werden können. Der sprachliche Ausdruck sei entsprechend der Ausbildung differenziert. Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Ich-Störungen oder ein wahnhaftes Erleben bestünden nicht. Auffällig sei die häufige Fremdattribution von Schuld bei der Schilderung von biographischen Ereignissen ( Urk. 7/ 176/77-78).

Unter den Befunden wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin sei bewusst seinsklar, allseits orientiert und kooperativ. Sie nehme auf die gestellten Fragen Bezug; dabei sei jedoch eine Ausrichtung auf die subjektiv erlebte gesundheitliche Schädigung offensichtlich. Der formale Gedankengang sei geordnet, die inhalt liche Einengung mit der erkennbar hohen emotionalen Beteiligung jedoch grob auffällig. Der Antrieb sei wohl aufgrund der emotionalen Beteiligung leicht gesteigert. Mnestische Defizite seien nicht ersichtlich, obschon der Gedankengang gelegentlich etwas chaotisch und sprunghaft imponiere. Die Konzentration habe über die gut zwei Stunden dauernde Exploration ausreichend gehalten werden können. Der sprachliche Ausdruck sei entsprechend der Ausbildung differenziert. Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Ich-Störungen oder ein wahnhaftes Erleben bestünden nicht. Auffällig sei die häufige Fremdattribution von Schuld bei der Schilderung von biographischen Ereignissen ( Urk. 7/ 176/77-78). In der Beurteilung wurde schliesslich ausgeführt, aus psychiatrischer Sicht bestehe das klinische Bild einer leistungsrelevanten kombinierten Persönlich keitsstörung, wahrscheinlich in einer Komorbidität mit einer somatoformen Störung. Letztere lasse sich jedoch auch vor dem Hintergrund des histrionischen Ausdrucksverhaltens kriteriengeleitet im Querschnitt nicht sicher belegen. Praktisch nur vor diesem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung lasse sich die gesamte Biografie der Beschwerdeführerin konsistent nachvollziehen. Gesamthaft zeige die Explorandin eine aus der Jugend heraus, dann ab 1994 sich akzentuie rende Symptombildung im Rahmen von immer wieder auffälligen Überforde rungssituationen, die sich aus den durch die Persönlichkeitsstörung geprägten Defiziten ergäben. Über die Jahre sei eine grosse Diskrepanz entstanden zwischen der von aussen betrachtet hohen Ausbildungsqualifikation und der real umge setzten und umsetzbaren Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft. Faktisch habe sich die Beschwerdeführerin durch ihre langjährige Tätigkeit als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Exposition entzogen. Der im Januar 2010 eingetretene Ski-Unfall entspreche in seiner psychodynamischen Bedeutung einem Gelegenheitsanlass, wie er wahrscheinlich in der Biografie der Beschwer deführerin zuvor bereits mehrfach vorgekommen sei. Es entstehe der Eindruck, dass dem Unfall (in unbewusster Weise) rasch die Schuld attribuiert worden sei, um die bereits zuvor (vor dem Unfall) erkennbaren Einschränkungen und Konflikte erklären zu können (dysfunktionales Krankheitskonzept). Die psycho dynamische Entlastung der Beschwerdeführerin hierdurch sei offensichtlich. In der Integration der Katamnese sei aus psychiatrischer Sicht nicht zu erkennen, dass es durch den Unfall zu einer relevanten Akzentuierung der psychischen Beschwerdesymptomatik gekommen sei. Festgestellt werden könne lediglich, dass die Symptomausgestaltung sich nach dem Unfa ll gewandelt habe mit der Fokus sierung auf die somatische Problematik ( Urk. 7 /176/18).

In der Beurteilung wurde schliesslich ausgeführt, aus psychiatrischer Sicht bestehe das klinische Bild einer leistungsrelevanten kombinierten Persönlich keitsstörung, wahrscheinlich in einer Komorbidität mit einer somatoformen Störung. Letztere lasse sich jedoch auch vor dem Hintergrund des histrionischen Ausdrucksverhaltens kriteriengeleitet im Querschnitt nicht sicher belegen. Praktisch nur vor diesem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung lasse sich die gesamte Biografie der Beschwerdeführerin konsistent nachvollziehen. Gesamthaft zeige die Explorandin eine aus der Jugend heraus, dann ab 1994 sich akzentuie rende Symptombildung im Rahmen von immer wieder auffälligen Überforde rungssituationen, die sich aus den durch die Persönlichkeitsstörung geprägten Defiziten ergäben. Über die Jahre sei eine grosse Diskrepanz entstanden zwischen der von aussen betrachtet hohen Ausbildungsqualifikation und der real umge setzten und umsetzbaren Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft. Faktisch habe sich die Beschwerdeführerin durch ihre langjährige Tätigkeit als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Exposition entzogen. Der im Januar 2010 eingetretene Ski-Unfall entspreche in seiner psychodynamischen Bedeutung einem Gelegenheitsanlass, wie er wahrscheinlich in der Biografie der Beschwer deführerin zuvor bereits mehrfach vorgekommen sei. Es entstehe der Eindruck, dass dem Unfall (in unbewusster Weise) rasch die Schuld attribuiert worden sei, um die bereits zuvor (vor dem Unfall) erkennbaren Einschränkungen und Konflikte erklären zu können (dysfunktionales Krankheitskonzept). Die psycho dynamische Entlastung der Beschwerdeführerin hierdurch sei offensichtlich. In der Integration der Katamnese sei aus psychiatrischer Sicht nicht zu erkennen, dass es durch den Unfall zu einer relevanten Akzentuierung der psychischen Beschwerdesymptomatik gekommen sei. Festgestellt werden könne lediglich, dass die Symptomausgestaltung sich nach dem Unfa ll gewandelt habe mit der Fokus sierung auf die somatische Problematik ( Urk. 7 /176/18). 3. 1. 4 Im neuropsychologischen Teilgutachten gingen die Experten von einer leichten neuropsychologischen Störung aus, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht einschränke. Die Person falle in ihrem sozialen Umfeld auch kaum auf. Bei Aufgaben und Tätigkeiten mit hohen Anforderungen sei die Funktionsfähigkeit aber eingeschränkt. Aufgrund der vormals sehr hohen Anforderungen im angestammten Beruf als promovierte Ökonomin sähen sie - die Gutachter - aufgrund der Verhaltensbeobachtungen und der neuropsychologischen Befunde die Arbeitsfähigkeit als nicht gegeben an. Die Beschwerdeführerin könnte den intellektuellen Arbeitsanforderungen womöglich entsprechen, sei aber aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung als auch der kognitiven Minderleistungen im Bereich der geteil ten Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses als auch der Erfassungsspanne nicht in der Lage, diese derzeit im geforderten Arbeitstakt auszuschöpfen.

3. 1. 4 Im neuropsychologischen Teilgutachten gingen die Experten von einer leichten neuropsychologischen Störung aus, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht einschränke. Die Person falle in ihrem sozialen Umfeld auch kaum auf. Bei Aufgaben und Tätigkeiten mit hohen Anforderungen sei die Funktionsfähigkeit aber eingeschränkt. Aufgrund der vormals sehr hohen Anforderungen im angestammten Beruf als promovierte Ökonomin sähen sie - die Gutachter - aufgrund der Verhaltensbeobachtungen und der neuropsychologischen Befunde die Arbeitsfähigkeit als nicht gegeben an. Die Beschwerdeführerin könnte den intellektuellen Arbeitsanforderungen womöglich entsprechen, sei aber aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung als auch der kognitiven Minderleistungen im Bereich der geteil ten Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses als auch der Erfassungsspanne nicht in der Lage, diese derzeit im geforderten Arbeitstakt auszuschöpfen. Die Experten gingen aus neuropsychologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Bei einer verminderten Belastbarkeit begründe sich die Reduktion der Arbeitspräsenz durch den vermehr ten Pausen- und Erholungsbedarf. Die zusätzliche Minderung der Arbeitsleistung sei bedingt durch die testpsychologisch objektivierten Defizite, insbesondere die Verlangsamung ( Urk. 7/176/112-113).

Die Experten gingen aus neuropsychologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Bei einer verminderten Belastbarkeit begründe sich die Reduktion der Arbeitspräsenz durch den vermehr ten Pausen- und Erholungsbedarf. Die zusätzliche Minderung der Arbeitsleistung sei bedingt durch die testpsychologisch objektivierten Defizite, insbesondere die Verlangsamung ( Urk. 7/176/112-113). 3. 1. 5 Zur (Gesamt-)Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, diese sei aus psychiatrischer Sicht in der durch die Qualifikation vorgegebenen Tätigkeit als Betriebsökonomin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als nicht gegeben anzusehen. Führend seien die persönlichkeitsbedingten Defizite der Beschwerdeführerin in der Inter aktion mit ihrem Umfeld; diese Defizite kämen zum Tragen, wenn sie sich überfordert fühle und belastet sehe. Mit einer gewissen Restunsicherheit gingen sie - die Gutachter - auch davon aus, dass diese Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf in ausreichend stabiler Form zu keinem Zeitpunkt, auch nicht vor dem Unfallereignis, bestanden habe. Die psychischen Störungen führten begleitend auch zu einer zumindest leichtgradigen Einschränkung des neuropsychologisch zu erfassenden Leistungsprofils. Hierdurch entstehe zusätzlich eine Belastung für die Beschwerdeführerin, die sie aufgrund der diesbezüglich fehlenden suffizienten Copingstrategien in einem anspruchsvollen akademischen Beruf nicht werde ausgleichen können. Eine Verweistätigkeit in einem anderen Beruf könne das Belastungsprofil für die Beschwerdeführerin senken, so dass grundsätzlich hier eine Arbeitsfähigkeit von etwa 50 % (auch unter Berücksichtigung der leichten neuropsychologischen Defizite und deutlich erhöhter Vulnerabilität gegenüber einer depressiven Ent wicklung) als leistbar anzusehen wäre ( Urk. 7/176/26-27 ).

3. 1. 5 Zur (Gesamt-)Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, diese sei aus psychiatrischer Sicht in der durch die Qualifikation vorgegebenen Tätigkeit als Betriebsökonomin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als nicht gegeben anzusehen. Führend seien die persönlichkeitsbedingten Defizite der Beschwerdeführerin in der Inter aktion mit ihrem Umfeld; diese Defizite kämen zum Tragen, wenn sie sich überfordert fühle und belastet sehe. Mit einer gewissen Restunsicherheit gingen sie - die Gutachter - auch davon aus, dass diese Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf in ausreichend stabiler Form zu keinem Zeitpunkt, auch nicht vor dem Unfallereignis, bestanden habe. Die psychischen Störungen führten begleitend auch zu einer zumindest leichtgradigen Einschränkung des neuropsychologisch zu erfassenden Leistungsprofils. Hierdurch entstehe zusätzlich eine Belastung für die Beschwerdeführerin, die sie aufgrund der diesbezüglich fehlenden suffizienten Copingstrategien in einem anspruchsvollen akademischen Beruf nicht werde ausgleichen können. Eine Verweistätigkeit in einem anderen Beruf könne das Belastungsprofil für die Beschwerdeführerin senken, so dass grundsätzlich hier eine Arbeitsfähigkeit von etwa 50 % (auch unter Berücksichtigung der leichten neuropsychologischen Defizite und deutlich erhöhter Vulnerabilität gegenüber einer depressiven Ent wicklung) als leistbar anzusehen wäre ( Urk. 7/176/26-27 ). 3.1.6 Das Bundesgericht erachtete die Beschwerdeführerin einem A rbeitgeber für nicht zumutbar und kam deshalb zum Schluss, dass sie nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/280).

3.1.6 Das Bundesgericht erachtete die Beschwerdeführerin einem A rbeitgeber für nicht zumutbar und kam deshalb zum Schluss, dass sie nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/280). 3.2

3.2 3.2.1 Aus dem Abklärungsbericht für die Hilflosigkeit vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin alleine in ihrer Wohnung in D.___ lebt. Regelmässig bzw. durchschnittlich zwei bis drei Tage in der Woche gehe sie zu ihren Eltern, die ein Haus in E.___ und ein zweites Haus im F.___ besässen. Aufgrund der Covid -Situation sei sie seit März 2020 oftmals alleine im Elternhaus. Gespräche, administrative Tätigkeiten, Wäsche, Hausreini gung etc. würden bis auf wenige Ausnahmen von der Mutter übernommen. Sie habe sodann einen guten Freund im F.___, mit dem sie einmal die Woche telefoniere. Dieser unterstütze sie bei administrativen Tätigkeiten, motiviere sie. Auch un ternä hmen sie gemeinsame Spaziergänge ( Urk. 7/270/3).

3.2.1 Aus dem Abklärungsbericht für die Hilflosigkeit vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin alleine in ihrer Wohnung in D.___ lebt. Regelmässig bzw. durchschnittlich zwei bis drei Tage in der Woche gehe sie zu ihren Eltern, die ein Haus in E.___ und ein zweites Haus im F.___ besässen. Aufgrund der Covid -Situation sei sie seit März 2020 oftmals alleine im Elternhaus. Gespräche, administrative Tätigkeiten, Wäsche, Hausreini gung etc. würden bis auf wenige Ausnahmen von der Mutter übernommen. Sie habe sodann einen guten Freund im F.___, mit dem sie einmal die Woche telefoniere. Dieser unterstütze sie bei administrativen Tätigkeiten, motiviere sie. Auch un ternä hmen sie gemeinsame Spaziergänge ( Urk. 7/270/3). 3.2.2 Hinsichtlich der alltäglichen Lebensv errichtungen An-/Auskleiden, Auf stehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körperpflege, und Reinigung nach Verrichtung der Notdurft hielt die Abklärungsperson fest, dass eine Hilfe in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werden könne. Gestützt auf die Angaben der Beschwerde führerin führte die Abklärungsperson aus, das An- und Auskleiden gelinge der Beschwerdeführerin mit der linken Hand selbst. Trotz Schmerzproblematik versuche die Beschwerdeführerin die rechte Seite in den Ablauf miteinzubeziehen. Ab und zu werde sie von der Mutter darauf hingewiesen, dass sie e in frisches T-Shirt anzuziehen solle. Beim Abklärungsgespräch sei die Beschwerdeführerin sauber und korrekt gekleidet gewesen. Aufgrund der Schmerzproblematik müsse sich die Beschwerdeführerin mehrmals pro Tag hinlegen, was jedoch selbständig möglich sei. Die Einnahme des Essens könne sie selber bewerkstelligen. Der Umgang mit Löffel und Gabel sei mit der linken Hand selbständig möglich. Dritt hilfe benötige sie bei harten Speisen. Die tägliche Morgentoilette erledige die Beschwerdeführerin selbst. Z ähneputzen könne sie selber. Da sie in Bezug auf die Ernährung keinen geregelten Tagesablauf habe, habe sie das Zähneputzen seit dem Unfall etwas vernachlässigt. Das Duschen und das Waschen der Haa re erle dige sie mit der linken Hand selbständig. Ebenso bedürfe sie zur Reinigung nach Verrichtung der Notdurft keiner Hilfe ( Urk. 7/270/3).

3.2.2 Hinsichtlich der alltäglichen Lebensv errichtungen An-/Auskleiden, Auf stehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körperpflege, und Reinigung nach Verrichtung der Notdurft hielt die Abklärungsperson fest, dass eine Hilfe in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werden könne. Gestützt auf die Angaben der Beschwerde führerin führte die Abklärungsperson aus, das An- und Auskleiden gelinge der Beschwerdeführerin mit der linken Hand selbst. Trotz Schmerzproblematik versuche die Beschwerdeführerin die rechte Seite in den Ablauf miteinzubeziehen. Ab und zu werde sie von der Mutter darauf hingewiesen, dass sie e in frisches T-Shirt anzuziehen solle. Beim Abklärungsgespräch sei die Beschwerdeführerin sauber und korrekt gekleidet gewesen. Aufgrund der Schmerzproblematik müsse sich die Beschwerdeführerin mehrmals pro Tag hinlegen, was jedoch selbständig möglich sei. Die Einnahme des Essens könne sie selber bewerkstelligen. Der Umgang mit Löffel und Gabel sei mit der linken Hand selbständig möglich. Dritt hilfe benötige sie bei harten Speisen. Die tägliche Morgentoilette erledige die Beschwerdeführerin selbst. Z ähneputzen könne sie selber. Da sie in Bezug auf die Ernährung keinen geregelten Tagesablauf habe, habe sie das Zähneputzen seit dem Unfall etwas vernachlässigt. Das Duschen und das Waschen der Haa re erle dige sie mit der linken Hand selbständig. Ebenso bedürfe sie zur Reinigung nach Verrichtung der Notdurft keiner Hilfe ( Urk. 7/270/3). Bezüglich der alltäglichen Lebensverrichtung Fortbewegung/Pflege gesellschaft licher Kontakte notierte die Abklärungsperson, dass sich die Beschwerdeführerin in der Wohnung und im Freien selbständig fortbewegen könne. Therapien und Arzttermine nehme sie mit dem Auto wahr. Auch könne sie für kurze Strecken die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, was jedoch stark von ihren Schmerzen abhänge. Für die weiteren Angaben verwies die Abklärungsperson auf den Bereich lebenspraktische Begleitung und wies darauf hin, dass eine Kumulation der beiden Bereich e nicht möglich sei ( Urk. 7/270/3-4).

Bezüglich der alltäglichen Lebensverrichtung Fortbewegung/Pflege gesellschaft licher Kontakte notierte die Abklärungsperson, dass sich die Beschwerdeführerin in der Wohnung und im Freien selbständig fortbewegen könne. Therapien und Arzttermine nehme sie mit dem Auto wahr. Auch könne sie für kurze Strecken die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, was jedoch stark von ihren Schmerzen abhänge. Für die weiteren Angaben verwies die Abklärungsperson auf den Bereich lebenspraktische Begleitung und wies darauf hin, dass eine Kumulation der beiden Bereich e nicht möglich sei ( Urk. 7/270/3-4). 3. 3

3. 3 3.3.1 Zum Bereich der lebenspraktische n Beg l eitung führte die Abklärungsperson aus, dass eine solche im Sinne der Invalidenversicherung nicht ausgewiesen sei. D er zur Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche werde nicht erreicht. Dabei werde von einem Einpersonenh aushalt ausgegangen ( Urk. 7/270/5).

3.3.1 Zum Bereich der lebenspraktische n Beg l eitung führte die Abklärungsperson aus, dass eine solche im Sinne der Invalidenversicherung nicht ausgewiesen sei. D er zur Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche werde nicht erreicht. Dabei werde von einem Einpersonenh aushalt ausgegangen ( Urk. 7/270/5). 3.3.2 In Bezug auf Hilfeleistungen, die das selbs tändige Wohnen ermöglichen, erklärte di e Abklärungsperson, dass die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben bei administrativen Aufgaben völlig überfordert sei. Etwa zum Ausfüllen der Selbst deklaration habe sie drei Monate benötigt. Auch brauche sie mehrere Tage, um ein E-Mail zu verfassen oder schaffe dies schon gar nicht. Vermehrt müsse sie nun Drittpersonen (Vater oder Kollegen) um Hilfe bitten. Die Abklärungsperson befand, dass der Beschwerdeführerin ein maximaler Aufwand von 15 Minuten pro Woche für Unterstützung in administrativen Belangen angerechnet werden könne.

3.3.2 In Bezug auf Hilfeleistungen, die das selbs tändige Wohnen ermöglichen, erklärte di e Abklärungsperson, dass die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben bei administrativen Aufgaben völlig überfordert sei. Etwa zum Ausfüllen der Selbst deklaration habe sie drei Monate benötigt. Auch brauche sie mehrere Tage, um ein E-Mail zu verfassen oder schaffe dies schon gar nicht. Vermehrt müsse sie nun Drittpersonen (Vater oder Kollegen) um Hilfe bitten. Die Abklärungsperson befand, dass der Beschwerdeführerin ein maximaler Aufwand von 15 Minuten pro Woche für Unterstützung in administrativen Belangen angerechnet werden könne. Für die Unterstützung der Wohnungspflege rechnete die Abklärungsperson eben falls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche an. Sie hielt dazu fest, die Wohnung der Beschwerdeführerin habe sich in einem sehr unordentlichen Zustand befunden. Jedoch habe es nicht unangenehm gerochen. Auch hätten keine massiven Verschmutzungen festgestellt werden können. Im Elternhaus in E.___ oder im Ferienhaus im F.___ ngadin sei die Situation anders. Die Reini gung werde dort unabhängig davon, ob sich die Beschwerdeführerin dort aufhalte, von einer Putzfrau übernommen. Diese werde von den Eltern finanziert.

Für die Unterstützung der Wohnungspflege rechnete die Abklärungsperson eben falls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche an. Sie hielt dazu fest, die Wohnung der Beschwerdeführerin habe sich in einem sehr unordentlichen Zustand befunden. Jedoch habe es nicht unangenehm gerochen. Auch hätten keine massiven Verschmutzungen festgestellt werden können. Im Elternhaus in E.___ oder im Ferienhaus im F.___ ngadin sei die Situation anders. Die Reini gung werde dort unabhängig davon, ob sich die Beschwerdeführerin dort aufhalte, von einer Putzfrau übernommen. Diese werde von den Eltern finanziert. Ebenfalls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche rechnete die Abklä rungsperson für die Unterstützung beim Kochen an. Die Beschwerdeführe rin sei bei der Zubereitung von einfachen Mahlzeiten selbständig. Auch diesbe züglich seien nur die minimalen Grundbedürfnisse zu berücksichtigen. Es gebe ein grosses Sortiment an Fertig- und Halbfertigprodukte, die sich die Beschwerde führerin zubereiten könne.

Ebenfalls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche rechnete die Abklä rungsperson für die Unterstützung beim Kochen an. Die Beschwerdeführe rin sei bei der Zubereitung von einfachen Mahlzeiten selbständig. Auch diesbe züglich seien nur die minimalen Grundbedürfnisse zu berücksichtigen. Es gebe ein grosses Sortiment an Fertig- und Halbfertigprodukte, die sich die Beschwerde führerin zubereiten könne. Die Wäsche werde in der Regel von der Mutter übernommen. In guten Phasen, d.h. drei- bis viermal pro Jahr, schaffe es die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben selber, die Wäsche zu wa schen. Angesichts dieser Angabe rechnete die Abklärungsperson einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 M inuten pro Woc he für die W äsche an ( Urk. 7/270/5-6).

Die Wäsche werde in der Regel von der Mutter übernommen. In guten Phasen, d.h. drei- bis viermal pro Jahr, schaffe es die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben selber, die Wäsche zu wa schen. Angesichts dieser Angabe rechnete die Abklärungsperson einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 M inuten pro Woc he für die W äsche an ( Urk. 7/270/5-6). 3.3.3 Keinen anrechenbaren Zeitaufwand anerkannte die Abklärungsperson in Bezug auf Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten. Zwar sei die Beschwerdeführerin sicherlich auf eine gewisse Unterstützung bei ausserhäus lichen Tätigkeiten angewiesen. Sie könne jedoch die wichtigsten administrativen Tätigkeiten wie das Bezahlen von monatlichen Rechnungen selbständig wahrnehmen. Ebenfalls sei es ihr möglich, Therapien oder andere ausserhäusliche Termine mit dem eigenen Auto wahrzunehmen ( Urk. 7/270/6).

3.3.3 Keinen anrechenbaren Zeitaufwand anerkannte die Abklärungsperson in Bezug auf Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten. Zwar sei die Beschwerdeführerin sicherlich auf eine gewisse Unterstützung bei ausserhäus lichen Tätigkeiten angewiesen. Sie könne jedoch die wichtigsten administrativen Tätigkeiten wie das Bezahlen von monatlichen Rechnungen selbständig wahrnehmen. Ebenfalls sei es ihr möglich, Therapien oder andere ausserhäusliche Termine mit dem eigenen Auto wahrzunehmen ( Urk. 7/270/6). 3.3.4 Eine regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauern den Isolation von der Aussenwelt sei nicht erforderlich. Die Beschwerdeführerin habe regelmässige Kontakte zu ihren Eltern und zu ihrem Kollegen. Zudem besuche sie mehrmals pro Woche verschiedene Therapien ( Urk. 7/270/7).

3.3.4 Eine regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauern den Isolation von der Aussenwelt sei nicht erforderlich. Die Beschwerdeführerin habe regelmässige Kontakte zu ihren Eltern und zu ihrem Kollegen. Zudem besuche sie mehrmals pro Woche verschiedene Therapien ( Urk. 7/270/7). Die Notwendigkeit einer dauernden medizinisch-pflegerischen Hilfe oder einer persönlichen Überwachung bestehe nicht ( Urk. 7/270/7).

Die Notwendigkeit einer dauernden medizinisch-pflegerischen Hilfe oder einer persönlichen Überwachung bestehe nicht ( Urk. 7/270/7). 3.3.5 Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, es sei anzuerkennen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Begleitung im A lltag ( Administration, Wohnungs pflege und Ernährung) benötige. Hingegen werde der für die Anerkennung eines Anspruchs auf Hilflosenentschädigung und auf Assistenzbeitrag geforderte Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche - unter Berücksichtigung der Schadenminderungs- und Mitwi rkungspflicht - nicht erreicht ( Urk. 7/270/8).

3.3.5 Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, es sei anzuerkennen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Begleitung im A lltag ( Administration, Wohnungs pflege und Ernährung) benötige. Hingegen werde der für die Anerkennung eines Anspruchs auf Hilflosenentschädigung und auf Assistenzbeitrag geforderte Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche unter Berücksichtigung der Schadenminderungs- und Mitwi rkungspflicht - nicht erreicht ( Urk. 7/270/8). 4.

4. 4.1 Der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270), worin ein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung sowie auf einen Assistenzbeitrag verneint wird, wurde von einer qualifizierten Fachperson erstellt. Sie besuchte die Beschwerde führerin in ihrer Wohnung und hatte damit Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen. Zudem waren ihr die gesundheitlichen Einschränkun gen der Beschwerdefü hrerin bekannt. Hinweise für kla re Fehleinschätzungen bestehen nicht. Der Bericht ist vollständig, nachvollziehbar und plausibel und genügt den Anforderungen an einen Abklärungsbericht (vgl. E. 1.5 vorstehend).

4.1 Der Abklärungsbericht vom 2 8. September 2020 ( Urk. 7/270), worin ein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung sowie auf einen Assistenzbeitrag verneint wird, wurde von einer qualifizierten Fachperson erstellt. Sie besuchte die Beschwerde führerin in ihrer Wohnung und hatte damit Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen. Zudem waren ihr die gesundheitlichen Einschränkun gen der Beschwerdefü hrerin bekannt. Hinweise für kla re Fehleinschätzungen bestehen nicht. Der Bericht ist vollständig, nachvollziehbar und plausibel und genügt den Anforderungen an einen Abklärungsbericht (vgl. E. 1.5 vorstehend). 4.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erweist sich nicht als stichhaltig. Insbesondere kann ihr nicht gefolgt werden, soweit sie vorbringt, die Abklärungs person berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht oder nur ungenügend. Aus dem (auch vom Bundesgericht als beweiskräftig anerkannten) A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 geht hervor, dass sich bei der Beschwerdefüh rer in vor allem die kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narzisstischer P rägung auf die Leistungsfähigkeit auswirkt.

4.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erweist sich nicht als stichhaltig. Insbesondere kann ihr nicht gefolgt werden, soweit sie vorbringt, die Abklärungs person berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht oder nur ungenügend. Aus dem (auch vom Bundesgericht als beweiskräftig anerkannten) A.___ -Gutachten vom 7. Juli 2017 geht hervor, dass sich bei der Beschwerdefüh rer in vor allem die kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führender histrionischer und narzisstischer P rägung auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Das Bundesgericht führte im Urteil vom 2. Dezember 2020 aus, a ufgrund ihr er Persönlichkeitsstruktur fehle der Beschwerdeführerin die Fähigkeit zur Inter aktion, zur Einfügung in ein personelles und organisatorisches Arbeitsumfeld und zu einer realistischen Selbstwahrnehmung. In einem Arbeitsverhältnis, d as wesensgemäss subordinativ sei, ergä ben sich daher zwangsläufig Konflikte. Auch Projektarbeiten mit kürzeren Laufzeiten und ohne Teamarbeit, die als a ngepasste Tätigkeit angegeben wü rden, müss t en abgeliefert und kommuniziert w erden. Dies we rd e bei der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin - selbst bei Einräu mung grösstmöglicher Autonomie - immer wieder zu Zerwürfnissen mit dem Arbeitgeber führen und eine längerfristige, tragbare berufliche Bindung verun möglichen. Dazu g eselle sich weiter, dass die persönlichkeitsbedingten De fizite der Beschwerdeführerin, wie vom psychiatrischen Gutachter der A.___ beschrieben, vorwiegend bei Überforderung und Überlastung zum Tragen kämen. Werde zudem erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der narziss tischen Anteile an ihrer Persönlichkeit gewiss nich t auf Tätigkeiten einlassen werde, die sie als ihrem intellektuellen Niveau unangep asst empfinden könnte, verbleibe kein eigentlicher Fächer möglicher Tätigkeiten mehr, sondern bloss noch ein von vornhe rein sehr limitiertes Angebot. Vor diesem Hintergrund entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeführerin einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht zumutbar sei und sie deshalb nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/286, E. 6.2.3 ).

Das Bundesgericht führte im Urteil vom 2. Dezember 2020 aus, a ufgrund ihr er Persönlichkeitsstruktur fehle der Beschwerdeführerin die Fähigkeit zur Inter aktion, zur Einfügung in ein personelles und organisatorisches Arbeitsumfeld und zu einer realistischen Selbstwahrnehmung. In einem Arbeitsverhältnis, d as wesensgemäss subordinativ sei, ergä ben sich daher zwangsläufig Konflikte. Auch Projektarbeiten mit kürzeren Laufzeiten und ohne Teamarbeit, die als a ngepasste Tätigkeit angegeben wü rden, müss t en abgeliefert und kommuniziert w erden. Dies we rd e bei der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin - selbst bei Einräu mung grösstmöglicher Autonomie - immer wieder zu Zerwürfnissen mit dem Arbeitgeber führen und eine längerfristige, tragbare berufliche Bindung verun möglichen. Dazu g eselle sich weiter, dass die persönlichkeitsbedingten De fizite der Beschwerdeführerin, wie vom psychiatrischen Gutachter der A.___ beschrieben, vorwiegend bei Überforderung und Überlastung zum Tragen kämen. Werde zudem erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der narziss tischen Anteile an ihrer Persönlichkeit gewiss nich t auf Tätigkeiten einlassen werde, die sie als ihrem intellektuellen Niveau unangep asst empfinden könnte, verbleibe kein eigentlicher Fächer möglicher Tätigkeiten mehr, sondern bloss noch ein von vornhe rein sehr limitiertes Angebot. Vor diesem Hintergrund entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeführerin einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht zumutbar sei und sie deshalb nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich zu verwerten ( Urk. 7/286, E. 6.2.3 ). 4.3 Die Beschwerdeführerin ist also aus psychischen Gründen arbeitsunfähig. Die somatischen Eins c hränkungen wirken sich nicht auf die A rbeitsfähigkeit aus ( Urk. 7/176/15), was auch in Bezug die vorliegend strittige Frage nach der Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung von Belang ist. Darüber hinaus gibt das A.___ -Gutachten - was die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint (vgl. Urk. 1 S. 8) - konkret A uskunft zu Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwerdeführerin. So wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei zur Planung und Strukturierung ihrer selbst vor genommenen Aufgaben in der Lage. Es bestehe jedoch ein erhebliches Defizit, wenn Planung und Strukturierung in einem Team erfolgen sollten. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur falle es der Beschwerdeführer in schwer, Perspektivenwechsel vorzunehmen und die Bedürf nisse anderer dabei miteinzubeziehen. Zwar sei sie durchaus in der Lage, Entscheide und Urteile zu fällen, sie tue dies jedoch ohne hinreichende Berück sichtigung des Umfeldes, was denn auch zu den vielfach dokumentierten Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten geführt habe. Die Durchhaltefähigkeit sei subjektiv aufgrund der beklagten Schmerzen höhergradig eingeschränkt. Dies sei jedoch nur schwer objektivierbar. Von neuropsychologischer Seite werde zudem von einer reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung der kognitiven Leistungen gesprochen, was die Durchhaltefähigkeit beeinträchtige. Aufgrund der Persönlichkeitsstörung sei die Kontaktpflege zu Dritten und die Gruppenfähigkeit hochgradig eingeschränkt. Das aktuell reduziert anmutende soziale Umfeld, die Partnerlosigkeit sowie die zu beobachtenden Verhaltensmuster liessen erkennen, dass im Längsschnitt eine relevante Kompromittierung des Bindungsverhaltens vorliege. Hinsichtlich Spontanaktivitäten bestünden keine Einschränkungen, solange diese nicht in einem sozialen Netz eingebunden seien. Die Fähigkeit zur Selbstfürsorge und -pflege, also die Fähigkeit, sich zu waschen und sauber zu halten, sich korrekt und der Situation, dem Anlass und der Jahreszeit zu kleiden, die gesundheitlichen Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen und darauf ange messen zu reagieren, sei nicht eingeschränkt. Auch eine Einschränkung der Verkehrsfähigkeit sei nicht erkennbar ( Urk. 7/176/78-82).

4.3 Die Beschwerdeführerin ist also aus psychischen Gründen arbeitsunfähig. Die somatischen Eins c hränkungen wirken sich nicht auf die A rbeitsfähigkeit aus ( Urk. 7/176/15), was auch in Bezug die vorliegend strittige Frage nach der Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung von Belang ist. Darüber hinaus gibt das A.___ -Gutachten - was die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint (vgl. Urk. 1 S. 8) - konkret A uskunft zu Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwerdeführerin. So wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei zur Planung und Strukturierung ihrer selbst vor genommenen Aufgaben in der Lage. Es bestehe jedoch ein erhebliches Defizit, wenn Planung und Strukturierung in einem Team erfolgen sollten. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur falle es der Beschwerdeführer in schwer, Perspektivenwechsel vorzunehmen und die Bedürf nisse anderer dabei miteinzubeziehen. Zwar sei sie durchaus in der Lage, Entscheide und Urteile zu fällen, sie tue dies jedoch ohne hinreichende Berück sichtigung des Umfeldes, was denn auch zu den vielfach dokumentierten Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten geführt habe. Die Durchhaltefähigkeit sei subjektiv aufgrund der beklagten Schmerzen höhergradig eingeschränkt. Dies sei jedoch nur schwer objektivierbar. Von neuropsychologischer Seite werde zudem von einer reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung der kognitiven Leistungen gesprochen, was die Durchhaltefähigkeit beeinträchtige. Aufgrund der Persönlichkeitsstörung sei die Kontaktpflege zu Dritten und die Gruppenfähigkeit hochgradig eingeschränkt. Das aktuell reduziert anmutende soziale Umfeld, die Partnerlosigkeit sowie die zu beobachtenden Verhaltensmuster liessen erkennen, dass im Längsschnitt eine relevante Kompromittierung des Bindungsverhaltens vorliege. Hinsichtlich Spontanaktivitäten bestünden keine Einschränkungen, solange diese nicht in einem sozialen Netz eingebunden seien. Die Fähigkeit zur Selbstfürsorge und -pflege, also die Fähigkeit, sich zu waschen und sauber zu halten, sich korrekt und der Situation, dem Anlass und der Jahreszeit zu kleiden, die gesundheitlichen Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen und darauf ange messen zu reagieren, sei nicht eingeschränkt. Auch eine Einschränkung der Verkehrsfähigkeit sei nicht erkennbar ( Urk. 7/176/78-82). 4.4 D afür, d ass seit der A.___ -Begutachtung eine Verschlechterung eingetreten wäre, bestehen keine Hinweise. Solches macht die Beschwerdeführerin selber auch nicht geltend ( Urk. 7/253 /6 ) und ist aufgrund des vorhandene n psychischen Störungs bilds nicht zu erwarten. Bei den vorliegenden Diagnosen ist nicht einsichtig, weshalb die Beschwerdeführerin im Bereich der administrativen Tätigkeiten auf eine Begleitung angewiesen sein sollte. Im vorliegenden Verfahren, aber auch im parallel laufenden unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (Prozess Nr. UV. 2021.00025 ) hat die Beschwerdeführerin hinlänglich bewiesen, dass sie fähig ist, innert nützlicher F rist Eingaben von hoher Qualität zu verfassen (vgl. etwa Urk. 7/253, Urk. 7/274 im vorliegenden Prozess oder Urk. 1 [Beschwerde] im Prozess Nr. UV.2021.00025 ). Dies überrascht insofern nicht, als es sich bei der Beschwerdeführerin um eine hochintelligente Person handelt. Vor diesem Hinter grund erscheint es geradezu als abwegig, wenn in der Beschwerde etwa behauptet wird, die Beschwerdeführerin sei nicht fähig, den Hinweis zu verstehen, dass sie berechtigt sei, zum Abklärungsgespräch eine Begleit- oder Bezugsperson beizu ziehen ( Urk. 1 S. 9). Dass die Abklärungsperson dennoch einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche für administrative Tätigkeiten veranschlagte, ist offensichtlich auf die Angaben der Beschwerdeführerin zurück zuführen ( Urk. 1 S. 9). Dazu muss jedoch festgehalten werden, dass die subjek tiven Angaben der Beschwerdeführer in zumindest teilweise diskrepant zur den objektiven Gegebenheiten sind. Darauf wurde im Gutachten hingewiesen ( Urk. 7/176 / 16- 17, 7/176/53) und Entsprechendes ergibt sich auch aus den Observationsergebnissen ( Urk. 9). Diese sind aufgrund der vorzunehmenden Interessenabwägung als verwertbar zu erachten (vgl. BGE 143 I 377, Bundesge richtsurteil 8C_213/2021 vom 1 1. August 2021 E. 4.2 f.). Zeichnete die Beschwer deführerin in der Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 da s Selbstbild einer höchst eingeschränkten Person, unter anderem unfähig, sich sportlich zu betätigen ( Urk. 7/253, insbs. Urk. 7/253/9), zeigte die Observation, dass die Beschwerdefüh rerin durchaus aktiv ist und Sport treibt ( Urk. 9). Zwar leidet die Beschwerdefüh rerin im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen an leichten neuro psychologischen Defiziten, doch wirken sich diese bei alltäglichen Verrich tungen nicht aus ( Urk. 7/176/112 ).

4.4 D afür, d ass seit der A.___ -Begutachtung eine Verschlechterung eingetreten wäre, bestehen keine Hinweise. Solches macht die Beschwerdeführerin selber auch nicht geltend ( Urk. 7/253 /6 ) und ist aufgrund des vorhandene n psychischen Störungs bilds nicht zu erwarten. Bei den vorliegenden Diagnosen ist nicht einsichtig, weshalb die Beschwerdeführerin im Bereich der administrativen Tätigkeiten auf eine Begleitung angewiesen sein sollte. Im vorliegenden Verfahren, aber auch im parallel laufenden unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (Prozess Nr. UV. 2021.00025 ) hat die Beschwerdeführerin hinlänglich bewiesen, dass sie fähig ist, innert nützlicher F rist Eingaben von hoher Qualität zu verfassen (vgl. etwa Urk. 7/253, Urk. 7/274 im vorliegenden Prozess oder Urk. 1 [Beschwerde] im Prozess Nr. UV.2021.00025 ). Dies überrascht insofern nicht, als es sich bei der Beschwerdeführerin um eine hochintelligente Person handelt. Vor diesem Hinter grund erscheint es geradezu als abwegig, wenn in der Beschwerde etwa behauptet wird, die Beschwerdeführerin sei nicht fähig, den Hinweis zu verstehen, dass sie berechtigt sei, zum Abklärungsgespräch eine Begleit- oder Bezugsperson beizu ziehen ( Urk. 1 S. 9). Dass die Abklärungsperson dennoch einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche für administrative Tätigkeiten veranschlagte, ist offensichtlich auf die Angaben der Beschwerdeführerin zurück zuführen ( Urk. 1 S. 9). Dazu muss jedoch festgehalten werden, dass die subjek tiven Angaben der Beschwerdeführer in zumindest teilweise diskrepant zur den objektiven Gegebenheiten sind. Darauf wurde im Gutachten hingewiesen ( Urk. 7/176 16- 17, 7/176/53) und Entsprechendes ergibt sich auch aus den Observationsergebnissen ( Urk. 9). Diese sind aufgrund der vorzunehmenden Interessenabwägung als verwertbar zu erachten (vgl. BGE 143 I 377, Bundesge richtsurteil 8C_213/2021 vom 1 1. August 2021 E. 4.2 f.). Zeichnete die Beschwer deführerin in der Selbstdeklaration vom 5. Juni 2020 da s Selbstbild einer höchst eingeschränkten Person, unter anderem unfähig, sich sportlich zu betätigen ( Urk. 7/253, insbs. Urk. 7/253/9), zeigte die Observation, dass die Beschwerdefüh rerin durchaus aktiv ist und Sport treibt ( Urk. 9). Zwar leidet die Beschwerdefüh rerin im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen an leichten neuro psychologischen Defiziten, doch wirken sich diese bei alltäglichen Verrich tungen nicht aus ( Urk. 7/176/112 ). 4.5 Aus den genannten Gründen erscheint es auch als grosszügig, dass die Abklärungsperson bei der Wohnungspflege, beim Kochen und bei der W ä sche zusätzlich je einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche berücksichtigte. Medizinisch begründen lässt sich dieser Aufwand jedenfalls nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe gute und schlechte Tage ( Urk. 1 S. 10 ), so ist es ihr im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht ohne Weiteres zuzumuten, dass sie die zu erledigenden Aufgaben an den guten Tagen vornimmt. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung liegt es nahe, dass die Beschwerdeführerin als Einzelgängerin durch das Leben geht. Dies ist jedoch nicht mit einer sozialer Isolation gleichzusetzen. Die Beschwerdeführerin hat regelmässigen Kontakt zu ihren Eltern und einem guten Kollegen ( Urk. 7/270/7). Mehrmals pro Woche nimmt sie Therapien in Anspruch ( Urk. 7/270/7). Ausserhäusliche Tätigkeiten sind ihr uneingeschränkt möglich. Die O bservation zeigte denn auch eine durchaus aktive Beschwerdeführerin ( Urk. 9).

4.5 Aus den genannten Gründen erscheint es auch als grosszügig, dass die Abklärungsperson bei der Wohnungspflege, beim Kochen und bei der W ä sche zusätzlich je einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche berücksichtigte. Medizinisch begründen lässt sich dieser Aufwand jedenfalls nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe gute und schlechte Tage ( Urk. 1 S. 10 ), so ist es ihr im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht ohne Weiteres zuzumuten, dass sie die zu erledigenden Aufgaben an den guten Tagen vornimmt. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung liegt es nahe, dass die Beschwerdeführerin als Einzelgängerin durch das Leben geht. Dies ist jedoch nicht mit einer sozialer Isolation gleichzusetzen. Die Beschwerdeführerin hat regelmässigen Kontakt zu ihren Eltern und einem guten Kollegen ( Urk. 7/270/7). Mehrmals pro Woche nimmt sie Therapien in Anspruch ( Urk. 7/270/7). Ausserhäusliche Tätigkeiten sind ihr uneingeschränkt möglich. Die O bservation zeigte denn auch eine durchaus aktive Beschwerdeführerin ( Urk. 9). 4.6 Bei dieser A ktenlage sind von Weiterungen, insbesondere von der Einholung von F remdauskünften, keine relevanten Erkenntnisse zu erwarten ( BGE 144 V 361 E. 6.5). Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 2 4. Januar 2022 auf die Angaben von Dr. med. H.___ beruft, der die Beschwerdeführerin bis 2015 behandelte (vgl. Urk. 20 S. 9, ferner: Urk. 21/4), ist festzuhalten, dass seine Einschätzung den A.___ -Gutachtern bekannt war ( Urk. 7/176/67-68). Seine Ausführungen enthalten keine Gesichtspunkte, die unerkannt geblieben wären, und sind daher nicht geeignet, die Feststellungen der Gutachter, die durch die Observationsergebnisse gestützt werden, in Zweifel zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 1 9. Juli 2020 8C_737/2019 E. 5.1.4). Gleich verhält es sich mit dem mit Eingabe vom 2 8. Januar 2022 eingereichten Bericht des behandeln den Chiropraktikers G.___ vom 2 3. Januar 202 2. Die abschliessende Beurteilung der sich aus einem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Le istungsfähigkeit obliegt grundsätzlich dem Facharzt oder der Fachärztin (Urteil des Bundesgerichts 9C_624/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 4.1.1). Die Einschät zung von G.___ ist daher von vornherein nicht geeignet, die B eweiskraft des A.___ -Gutachtens in Frage zu stellen. Seine Ausführungen fussen auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin eine H irnverletzung erlitten habe ( Urk. 23). D azu ist festzuhalten, dass eine solche fachärztlich nicht diagnostiziert wurde. Auch in den echtzeitlichen Berichten fehlt es an entsprechenden Hinwei sen darauf ( Urk. 7/176/96, vgl. auch Urk. 7/84/62, Urk. 7/125/69, Urk. 7/176/121 (= Urk. 24 /1), Urk. 24 /2 [beigezogen aus Prozess UV.2021.00025] ).

4.6 Bei dieser A ktenlage sind von Weiterungen, insbesondere von der Einholung von F remdauskünften, keine relevanten Erkenntnisse zu erwarten ( BGE 144 V 361 E. 6.5). Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 2 4. Januar 2022 auf die Angaben von Dr. med. H.___ beruft, der die Beschwerdeführerin bis 2015 behandelte (vgl. Urk. 20 S. 9, ferner: Urk. 21/4), ist festzuhalten, dass seine Einschätzung den A.___ -Gutachtern bekannt war ( Urk. 7/176/67-68). Seine Ausführungen enthalten keine Gesichtspunkte, die unerkannt geblieben wären, und sind daher nicht geeignet, die Feststellungen der Gutachter, die durch die Observationsergebnisse gestützt werden, in Zweifel zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 1 9. Juli 2020 8C_737/2019 E. 5.1.4). Gleich verhält es sich mit dem mit Eingabe vom 2 8. Januar 2022 eingereichten Bericht des behandeln den Chiropraktikers G.___ vom 2 3. Januar 202 2. Die abschliessende Beurteilung der sich aus einem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Le istungsfähigkeit obliegt grundsätzlich dem Facharzt oder der Fachärztin (Urteil des Bundesgerichts 9C_624/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 4.1.1). Die Einschät zung von G.___ ist daher von vornherein nicht geeignet, die B eweiskraft des A.___ -Gutachtens in Frage zu stellen. Seine Ausführungen fussen auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin eine H irnverletzung erlitten habe ( Urk. 23). D azu ist festzuhalten, dass eine solche fachärztlich nicht diagnostiziert wurde. Auch in den echtzeitlichen Berichten fehlt es an entsprechenden Hinwei sen darauf ( Urk. 7/176/96, vgl. auch Urk. 7/84/62, Urk. 7/125/69, Urk. 7/176/121 (= Urk. 24 /1), Urk. 24 /2 [beigezogen aus Prozess UV.2021.00025] ). 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung verneint hat. Da auch die weiteren Voraussetzungen für eine Hilflosenentschädigung (unbestrittener massen) nicht gegeben sind, besteht kein Anspruch auf eine Hilflosenentschä digung. Mangels entsprechenden Anspruchs ist auch ein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag nicht gegeben. Die Beschwerde erweist sich als auss ichtslos und ist abzuweisen.

5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung verneint hat. Da auch die weiteren Voraussetzungen für eine Hilflosenentschädigung (unbestrittener massen) nicht gegeben sind, besteht kein Anspruch auf eine Hilflosenentschä digung. Mangels entsprechenden Anspruchs ist auch ein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag nicht gegeben. Die Beschwerde erweist sich als auss ichtslos und ist abzuweisen. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Bettina Umhang unter Beilage einer Kopie von Urk. 2 4/1 und 24 /2

Rechtsanwältin Bettina Umhang unter Beilage einer Kopie von Urk. 2 4/1 und 24 /2 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 24 /1 und Urk. 2 4 /2

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 24 /1 und Urk. 2 4 /2 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

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