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Die Versicherten müssen sich an den Kosten medizinischer Behandlungen beteiligen, die sie in der Schweiz und in manchen Fällen im Ausland erhalten. Die Kostenbeteiligung ist je nach Land, in dem die Person versichert ist, unterschiedlich geregelt.
Kostenbeteiligung der in der Schweiz behandelten Versicherten aus der EU/EFTA
Versicherte aus der EU/EFTA, die sich während eines vorübergehenden Aufenthalts in der Schweiz behandeln lassen müssen (z.B. Touristen/-innen), bezahlen eine Pauschale für Franchise und Selbstbehalt. Die Pauschale beträgt für Erwachsene 92 Franken und für Kinder 33 Franken innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen. Bei einer Hospitalisierung müssen sich die Versicherten auch an den Spitalkosten beteiligen und bezahlen 15 Franken pro Tag. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizer Verbindungsstelle (Gemeinsame Einrichtung KVG) in Solothurn unter «Vorübergehender Aufenthalt in der Schweiz» und «Beteiligung an den Behandlungskosten bei einem Aufenthalt in der Schweiz (Personen mit Wohnsitz und Versicherung in der EU/EFTA)».
Letzte Änderung 27.08.2018