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Unerfüllter Kinderwunsch
Leider ist der unerfüllte Kinderwunsch ein zunehmendes Problem.
Medizinisch spricht man von primärer Sterilität, wenn bei bestehendem Kinder-wunsch auch bei regelmässig ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach 2 Jahren keine Schwangerschaft eintritt.
Zur Diagnose von Unfruchtbarkeit gehören neben der körperlichen Untersuchung auch der Ultraschall und die Bestimmung der Blutwerte bei einer Gynäkologin.
Von sekundärer Sterilität spricht man, wenn die Frau schon ein- oder mehrmals schwanger war, aber kein weiters Kind austragen kann. Auch hier gilt es, die genauen
Ursachen herauszufinden.
Ursachen weiblicher Unfruchtbarkeit aus der Sicht der westlichen Medizin:
Eileiterentzündung oder Verklebung Ausbleibender Eisprung, verursacht durch Störung
des Hormonhaushaltes, Endometriose, Polyzystische Ovarien (PCO), Myome, Verwachsungen nach Operationen, Tiefe Verletzungen nach Ausschabungen, Mangel an bestimmten Nährstoffen; Kupfer, Zink, Magnesium, Selen oder B-Vitaminen.
Die Ursache der Kinderlosigkeit kann auch beim Mann liegen.
Wichtig ist, dass eine mögliche Zeugungsunfähigkeit in keiner Weise mit der Potenz des Mannes in Zusammenhang stehen muss. In jedem Fall sollte ein Spermiogramm
gemacht werden.
Die Sicht der Chinesischen Medizin
Das Nieren-Qi bildet die substanzielle Grundlage und stellt die Essenz zur
Verfügung, welche die Geschlechtsorgane zur Reife bringt und den Zyklus steuert.
Die Leber gewährleistet den geschmeidigen Fluss von Qi und fördert den Blutfluss zum
Uterus und zur Versorgung der Plazenta.
Der Funktionskreis der Milz ist seinerseits zuständig für das dauernde Auffüllen des „Blutmeeres“.
Zusätzlich ist die Milz für die Frucht „Er-haltung“ verantwortlich. Ein Mangel dieser
Energie bewirkt, dass die Einnistung für das befruchtete Ei schwierig ist. Die Schwangerschaft kommt nicht zustande oder die „Frucht“ geht durch einen Abort
verloren.
Beim Mann ist die Zeugungsfähigkeit in erster Linie abhängig von der Nieren-Kraft. Im Unterbauch des Mannes befindet sich der „Raum der Essenz“. Hier wird das Sperma produziert und gespeichert. Reicht die Nierenkraft nicht aus, dann kann das zu Veränderungen des Spermas führen. Die Zahl, Form und Beweglichkeit können
darunter leiden.
Die Behandlungsmöglichkeiten
Anhand einer ausführlichen Anamnese werden die Symptome differenziert. Entsprechend der Diagnose wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt.
Eine Behandlung mit chinesischer Medizin ist in vielen Fällen erfolgversprechend.
Hierbei spielt neben der Akupunktur die chinesische Kräutertherapie eine entscheidende Rolle.
Ziel einer Behandlung bei der Frau ist unter anderem die "Rhythmisierung" der Zyklen und eine optimierte Basaltemperatur. Beim Mann geht es darum die Nierenkraft zu stärken und die Qualität der Spermien zu verbessern.
Die Kosten einer Behandlung mit Chinesischer Medizin werden von den meisten Krankenkassen durch die Zusatzversicherung vergütet.
Bei weiteren Fragen und Anliegen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.