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Eiger
od. Grosser
Eiger (Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
3975 m. Bekannter Hochgebirgsstock der
Berner
Alpen, in der Gruppe
der
Jungfrau; sw. über
Grindelwald und sö. über der von der Linie
Grindelwald-Kleine
Scheidegg-Lauterbrunnen durchschnittenen
Wergisthalalp. Auf dem
W.-Grat der Rotstock, an dessen Fuss der Eingang zum ersten
Tunnel der im Bau begriffenen
Jungfraubahn
liegt; auf dem
SW.-Grat der Kleine
Eiger (3470 m), auf dem mit nackten Felswänden gegen
Grindelwald
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abfallenden NW.-Grat die Mitteleggi (3687 und 3162 m) und das Hörnli (2706 m).
Im Grat zwischen
Eiger und Mönch ist die Scharte
des Eigerjoches eingeschnitten.
Der Berg wird schon in einer Urkunde vom Jahre 1252
Eiger geheissen.
Wurde als unbezwingbar angesehen, bis ihn 1858 Ch. Barrington mit den beiden Führern Christian Almer und Peter Bohren von der Wengernalp aus in 8½ Stunden zum erstenmal erstieg;
der Abstieg erforderte 4 Stunden.
Die Besteigung des
Eigers zeitweise
sehr schwierig, wird aber heute von den Kurgästen auf der Kleinen Scheidegg ziemlich oft unternommen.
Grosser u. Kleiner Eiger bestehen aus Hochgebirgskalk (Malm, oberster Jura), der den N.-Rand des Aarmassivs bandförmig begleitet und stellenweise keilförmig in den Gneiss desselben eingefaltet ist.