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In der Einleitung seiner Abhandlung konstatiert Drechsler, seine Zeit sei vom Streben nach Gold geprägt. Die Gründe dafür seien, wie bereits Ovid feststellte, Ansehen und Erfolg bei den Frauen: «Wer Geld hat, kann bald zu hohen Ehren kommen, und beim Frauenzimmer angenehm sein». Neben der traditionellen Art der Goldgewinnung, dem Suchen und Ausgraben der «tief in der Erde verborgene[n] Metalle», steht die «unerhörte Art» des Goldmachens – die von den Alchemisten betriebene und propagierte Verwandlung von Metall in Gold. Drechsler prangert die Alchemisten als Scharlatane an: Nicht nur sich selbst betrügen sie mit ihrem Versprechen, Gold herzustellen, sondern auch jene, die ihnen Glauben schenken. Denn, so führt Drechsler an, es findet sich in der Geschichte niemanden, dem die Verwandlung von unedlem Metall in wertvolles Gold tatsächlich gelungen sei. Dafür umso mehr solche, die sich selbst und andere damit in die äusserte Armut getrieben hätten.