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Elektromagnetische Felder - gepulste Signale - Energie
Gepulste Signale
Für gepulste Reize ist der Organismus besonders empfänglich. Schon physiologisch erfolgt die Steuerung der Funktionen des Gehirns, des vegetativen Nervensystems, des Immun- und des Hormonsystems durch elektromagnetische Impulse. Bei der Funktechnik dient der im gleichen extrem niedrigen Frequenzbereich liegende Pulstakt als Eingangs-Schlüssel in den Organismus.
Bei niederfrequent gepulster Hochfrequenz-Energie ist ein weiterer Aspekt zu beachten: Wie in der Musik ein Akkord nachhaltiger wirkt als zwei getrennte Einzeltöne, so ist es auch bei der Koppelung eines hochfrequenten Signals mit jenem des niederfrequenten Pulses: Im Organismus entsteht ein Interferenz-Signal, welches scheinbar mit den auslösenden Frequenzen nichts zu tun hat. Das Interferenz-Signal ist eine Koppelungsfrequenz, die man am ehesten mit dem Obertonprinzip in der Musik vergleichen kann.
Richtwerte-Kommissionen ignorieren diesen Tatbestand. Wenn gemessen wird, wie groß die Gesamtbelastung durch Hochfrequenz in einem Gebiet für die Bevölkerung schon ist, - dies ist vor einer Genehmigung einer neuen Sendeanlage erforderlich -, dann werden die hohen Spitzen-Potentiale der Pulse über die Zeit gemittelt, und man erhält einen relativ niedrigen Wert.
Dies erscheint so unglaublich, daß zum Vergleich nur noch das plumpe Bild eines Drucklufthammers einfällt, der einen Fuß bearbeitet, während man darauf verweist, dies sei unschädlich, weil die durchschnittliche Krafteinwirkung, über die Zeit gemittelt, für den Fuß nicht unzumutbar hoch sei. Ohne Frage ist dies rechnerisch gesehen nicht falsch, denn den größten Teil der Zeit ist der Fuß dem Druck nicht ausgesetzt.
An diesem Beispiel wird es deutlich, wie haarsträubend eine rechnerische Mittlung der Intensität von periodisch wiederkehrenden Spitzenpotentialen über die Zeit ist, und daß mit einer Durchschnittsgröße das wirkliche Problem nicht erfaßt ist. Diese Art, Reizstärken gepulster Hochfrequenztechnik zu berechnen, ist heute noch salonfähig und täglicher Alltag.
Qualität
Der Gegensatz zwischen Quantität und Qualität ist kennzeichnend für jenen zwischen herkömmlicher Naturwissenschaft und ganzheitlicher Medizin. Üblicherweise werden sowohl toxische Impulse als auch therapeutische Techniken erst dann als wirksam anerkannt, wenn sie sich morphologisch niederschlagen, also erst wenn sie eine meßbare Veränderung in der chemischen Zusammensetzung, in der Form oder im physikalischen Zustand hinterlassen, zum Beispiel pathologische Laborwerte oder Wärmeveränderung.
"Biophotonen-Lumineszenz" (Strahlung des Lebenslichtes) werden Lichtsignale genannt, deren Intensität weit unter der erfaßbaren Grenze liegt. Gerade auf dieses "Leuchten der Zelle" ist die Kommunikation biologischer Systeme mit der Umgebung zurückzuführen. Lebende Systeme speichern elektromagnetische Informationen. Ein nicht lebendes System gibt die aufgenommenen Lichtquanten binnen einer Nanosekunde ab, bei biologischen Systemen beträgt die (hyperbolische) Abklingquote einen Tag. Nach Popp zeichnet sich ein hoher Ordnungszustand biologischer Systeme durch eine bestimmte Dynamik der Biophotonen-Abstrahlung aus, und ein Nahrungsmittel ist qualitativ hoch zu bewerten, wenn die vom ihm gespeicherte Lichtenergie groß ist. Es gibt eine höhere Lichtmenge ab als zum Beispiel ein zu Konservierungszwecken bestrahltes, obwohl beide sich materiell nicht unterscheiden. Qualität hängt also nicht in erster Linie und nicht alleine von der chemischen Zusammensetzung ab. Der berühmte Physiker Erwin Schrödinger führte schon 1945 zur Frage "Was ist Leben?" aus, der Organismus sauge fortwährend Ordnungen aus seiner Umwelt auf.
Energie im medizinischen Sinne
Wie kann man die "Kraft des Lebens" anders bezeichnen als mit dem Begriff "Energie"? Der Konflikt mit jenen, deren Denken sich an technischer Logik orientiert, kann dabei ohnehin nicht umgangen werden. Ich denke, dem Laien ist besser gedient, wenn man von "Energiefluß" spricht. Darunter stellt er sich nämlich in der Regel tatsächlich genau das vor, was gemeint ist: Das Fließen von Lebensenergie. Der Laie beschränkt die Bedeutung der Begriffe nicht auf die physikalischen Definitionen. Er hat bei diesen Begriffen nicht die Vorstellung eines elektrischen, magnetischen oder elektromagnetischen Feldes mit meßtechnisch definierbaren Feldstärken.
Auch wenn es, physikalisch gesehen, problematisch sein mag, bei den im nächsten Kapitel skizzierten Wechselwirkungen von Energieflüssen zu sprechen, so handelt es sich dennoch um ein Phänomen, das noch am nachvollziehbarsten in jener Vorstellung zum Ausdruck kommt, die sowohl in der 5000 Jahre alten vedischen Medizin des indischen Kulturraumes als auch in der 5000 Jahre alten traditionellen chinesischen Medizin (TCM) üblich war und als Grundlage für Akupunktur und andere Energiefluß-Behandlungen diente.
Sicherlich: Man denkt beim "Energiefluß in den Meridianen" nicht an den Aufbau eines physikalisch meßbaren Feldes, sondern eher an das "Fließen" von Lebens-"Energie". Dabei gilt es als selbstverständlich, daß diese unterbenannte Energie - man hat neben anderen die Begriffe "Chi, Prana, Orgon, Äther, Bioplasma, Hyperraumenergie" dafür verwendet - sich nicht auf technisch darstellbare elektromagnetische Impulse allein beschränkt, sondern weit mehr beinhaltet.
Prof. Nordenström führte vor dem Kongreß der Internationalen Vereinigung für Biologisch Geschlossene Stromkreise 1993 aus, daß "heute Einigkeit darüber (besteht), daß elektromagnetische Felder in Partikel umgeformt werden, daß also Materie durch Kondensation von elektromagnetischen Feldern entsteht. ... Unsere physikalische Welt ist geformtes elektromagnetisches Feld. ... Insofern wird die von elektromagnetischen Feldern stammende biologische Materie nicht nur strukturell von elektromagnetischen Feldern modifiziert, sondern sie erhält auch ihre Energie von elektromagnetische Feldern. Alle Lebenserscheinungen sind letztendlichund Zurückentwicklungen elektromagnetischer Felder in Form der Zirkulation wechselnder Formen der elektromagnetischen Energie. ... Die Beziehungen zwischen Chemie und Physik werden von elektromagnetischen Feldwirkungen beherrscht. ... Biologische Feld-Materie-Interaktionen finden in dem bisher unerforschten Niemandsland der biologisch geschlossenen elektrischen Stromkreise statt. ... Interferenzen zwischen biologisch wirksamen internen oder externen physikalischen Kräften sind die grundlegenden Mechanismen für strukturelle Differenzierungen und die Komplexität von Funktionen. ... Ist es möglich, daß die Lebensenergie 'Chi' und die elektromagnetische Energie der ektromagnetischen Felder identisch sind? ... Ist es möglich, daß die von Hahnemann beschriebene Lebenskraft und die elektromagnetische Energie der ektromagnetischen Felder identisch sind? … Ist es möglich, daß die Wirkung der homöopathischen Arzneien auf elektromagnetische Informationen beruht? … Wissenschaftler sind heute im Westen wie auch im Osten darüber einig, daß Materie durch Kondensation von Energie entstanden ist. ... Durch ständig variierende Felder und Substanz-Begegnungen könnten die Lebensmoleküle entstanden sein. ... Die Heilung von Krankheiten, auch die Heilung des Krebsleidens mit Hilfe elektromagnetischer Ströme, ist ein weites Forschungsfeld geworden.
Naturwissenschaftler betrachten elektro-magnetische Felder üblicherweise so, daß sie sich auf die Aspekte der Eindringtiefe von Strahlung in Gewebe begrenzen. Dabei wird vom "Skin-Effekt" gesprochen. Gemeint ist die Abnahme der Feldstärke im Inneren eines Leiters mit zunehmender Frequenz. So wird die Vorstellung untermauert, tiefer liegende Organe könnten nicht geschädigt werden, wenn die Energie-Absorption meßtechnisch entsprechend niedrig liege.
Solange Wissenschaftler darauf bestehen, ihre Forschungen und Diskussionen auf Themen und Sichtweisen zu beschränken, denen "Seriosität" zugebilligt wird, und die man als "anerkannte" Wissenschaft bezeichnet, verhindern sie die pragmatisch orientierte Lösung wichtiger Umweltprobleme und den Fortschritt in Erkenntnis- und Handlungsfähigkeit. Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, hat Albert Einstein gesagt. Das hat es auch zur Entdeckung der Relativität gebraucht.