Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03577.jsonl.gz/674

Eine unerwartete Eigenschaft der Fibonacci-Zahlen ist, dass – je länger man die Folge fortsetzt – das Verhältnis zwischen einer Zahl dieser Folge und der vorhergehenden sich immer mehr der irrationalen Zahl
annähert.
Dieses Verhältnis, das sich bereits in den Elementen des Euklid als Lösung des Problems der „Division des Segments in einem mittleren und extremen Verhältnis“ findet, wird von Luca Pacioli – der ihr einen ganzen Band mit diesem Titel widmete – die „Göttliche Proportion“ und später „Goldener Schnitt“ oder „Goldene Zahl“ genannt. Der Goldene Schnitt hat spezielle Eigenschaften der Symmetrie und spielt in den bildenden Künsten eine wichtige Rolle. Leonardo da Vinci konstruierte die Proportionen des menschlichen Körpers auf der Basis des Goldenen Schnitts. In der näheren Vergangenheit stand dieser im Zentrum der Interessen von Mondrian und Severini.
Ebenfalls noch den Fibonacci-Zahlen und dem Goldenen Schnitt verpflichtet ist der Modulor von Le Corbusier, während die Achse des Turmes des Palazzo Vecchio in Florenz die Breite gemäss des mittleren und extremen Verhältnisses teilt.
Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.
Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More information