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Im letzten Europacup-Riesenslalom der Saison ist Fadri Janutin zum zweiten Mal in dieser Disziplin aufs Podest gefahren. Der Bündner wurde hinter dem Überraschungsmann aus dem 2. Durchgang, Sam Maes, Zweiter. Livio Simonet verpasste das Podest derweil um eine Hundertstel.
Zweimal stand Fadri Janutin in dieser Saison im Slalom bereits auf dem Podest. Nun hat er auch im Riesenslalom den zweiten Top-3-Platz auf Europacup-Stufe herausgefahren. Der Bündner wurde beim abschliessenden Rennen in Soldeu (Andorra) Zweiter. Gar sein zweiter Sieg in der Disziplin ist nicht ausser Reichweite gewesen, verlor er auf den Sieger Sam Maes aus Belgien doch nur 13 Hundertstelsekunden.
Der Belgier war der Überraschungsmann des 2. Durchgangs. Von Platz 18 aus in die Entscheidung gegangen, konnte er sich mit der viertbesten Laufzeit noch den Sieg schnappen. Auch Janutin konnte im 2. Lauf einen Platz gutmachen.
Der zweitbeste Schweizer Livio Simonet verbesserte sich im 2. Lauf ebenfalls um vier Plätze. Allerdings reichte seine Gesamtzeit wegen 0,01 Sekunden nicht für das Podest. Der Bündner musste sich haarscharf hinter dem Drittplatzierten Joan Verdu aus dem Gastgeberland einreihen.
Fixplatz für Janutin
Mit dem neuerlichen Podestplatz hat Fadri Janutin sich für die kommende Weltcup-Saison einen fixen Startplatz geholt. Er beendet die Saison auf zweithöchster Stufe im 2. Rang der Disziplinenwertung und erhält damit ein Startticket für jeden Weltcup-Riesenslalom im Winter 2022/23.
Im Slalom hatte der gelernte Dachdecker die dafür notwendige Klassierung in den Top 3 noch denkbar knapp verpasst. Mit seinem 9. Schlussrang beim abschliessenden Rennen am Dienstag musste er mit dem 4. Platz in der Gesamtwertung vorliebnehmen. Auf den 3. Platz hatten ihm nur zwölf Punkte gefehlt.