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Masterarbeit erstellt von Harald Birchler im Rahmen der Ausbildung zum Schulischen Heilpädagogen an der PHZ Luzern.
Ausgehend von einem Verhaltensproblem bei Kindern mit Förderbedarf, untersucht und bestätigt der Beitrag die Hypothese, ob bei den Probanden die Wechsel der Lernorte tatsächlich in einem Zusammenhang mit der Verhaltensauffälligkeit im Lehr- Lernprozess stehen. Daraus resultiert als zentraler Auslösefaktor der Aspekt, dass das Förderkind in seiner vertrauten Unterrichtssituation gestört und in die Integrative Förderung übergeben wird. Es muss in der Lage sein, den abrupten Wechsel zu verarbeiten und sich in eine völlig andere Lehr-Lernsituation zu begeben. Ist das kindgerechter IF-Unterricht? Angelehnt an heilpädagogische Modelle zu Aussonderung und Integration besteht der Verdacht, dass sich dieser Wechsel der Lehr-Lernsituation negativ auf das Verhalten des Kindes auswirken könnte. Diese Hypothese wird von mir während zwei Jahren empirisch in einer dritten/vierten Klasse aus dem Kanton Luzern untersucht. Erfasst werden die Auffälligkeiten im Verhalten unmittelbar vor und nach dem Lokalitätenwechsel. Dem gegenüber wird das Verhalten unter den gleichen Voraussetzungen untersucht, wenn kein Wechsel des Lernorts stattfindet. Die Untersuchung bestätigt, dass sich dieser Wechsel negativ auf das Schülerverhalten auswirkt. Es werden Möglichkeiten erörtert, wie die Verhaltensauffälligkeit des Kindes im Umkreise der bestehenden Rahmenbedingungen positiv verändert werden kann, beispielsweise durch das Zusammenlegen von Förderlektionen auf eine Förderlehrperson.
Kindgerechter IF-Unterricht lediglich eine Frage der Rahmenbedingungen (pdf-Datei 1,8 MB)