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Die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton hat einem Bericht der «New York Times» zufolge während ihrer vierjährigen Amtszeit kein offizielles E-Mail-Konto gehabt. Daher benutzte sie auch für ihre diplomatische Korrespondenz ihre private Adresse.
Durch die Benutzung des weniger gesicherten E-Mail-Kontos könnte sie gegen Gesetze verstossen haben, heisst es im Pressebericht. Ihre Mitarbeiter hätten keine Schritte ergriffen, um sicherzustellen, dass Clintons E-Mails auf Servern des Aussenministeriums gespeichert wurden. Dies sei jedoch von Bundesgesetzen vorgeschrieben.
Mails müssen auf Regierungs-Servern gespeichert werden
Normalerweise werden die E-Mails der Minister auf Regierungsservern gespeichert. Ein Sprecher von Clinton sagte, sie habe als Aussenministerin gemäss «dem Buchstaben und dem Geiste des Gesetzes» gehandelt.
Erst vor zwei Monaten seien 55'000 Seiten der offiziellen E-Mail-Korrespondenz Clintons den zuständigen Stellen überlassen worden. Clintons Nachfolger John Kerry nutze eine amtliche Adresse des State Department.