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- Bei einem Zugunglück in Italien sind am frühen Morgen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.
- Behörden berichteten zudem von mehr 30 Verletzten.
- Der Hochgeschwindigkeitszug war auf der Linie Mailand-Salerno entgleist.
- Auf TV-Bildern war ein Waggon zu sehen, der umgekippt neben den Gleisen lag.
Nach ersten Medienberichten war die Lok aus zunächst ungeklärter Ursache aus den Schienen gesprungen, gegen ein Objekt auf einem anderen Gleis gestossen und dann gegen ein Gebäude geprallt. Bei den beiden Toten soll es sich demnach um den Lokführer und einen anderen Bahnmitarbeiter handeln.
Auf der Suche nach der Ursache
Nach ersten Ermittlungen entgleiste gegen 5.30 Uhr der Triebwagen. Dabei dürfte eine falsch gestellte Weiche eine Rolle gespielt haben, sagte Staatsanwalt Domenico Chiaro am Abend in Lodi.
Als weitere mögliche Aspekte, die untersucht würden, nannte er Wartungsarbeiten und menschliches Versagen. «Wenn die Weiche geradeaus gestellt gewesen wäre, wäre der Zug nicht entgleist», sagte Chiaro vor der Presse. Aber noch sei keine endgültige Bewertung der Hintergründe möglich.
Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Casalpusterlengo südöstlich von Mailand in der Provinz Lodi, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Der Zug war kurz nach fünf Uhr morgens losgefahren. Am Unfallort lagen Trümmer weit verstreut.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Mensch, vermutlich ebenfalls ein Beschäftigter der Bahn, soll schwer verletzt sein. Andere Behörden teilten mit, niemand sei in Lebensgefahr. Die Strecke wurde zunächst in beide Richtungen gesperrt.