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Die in kräftigen Öl- und Acrylfarben ausgeführten Kompositionen Alejandra Atarés’, die Landschaften mit majestätischen Saguaro-Kakteen, üppige tropische Gärten oder weibliche Rückenfiguren vor exotischem Hintergrund zeigen, sind inspiriert von floralen Motiven – Knospen, Blumen, Früchten, Blättern –, textilen Mustern und geometrischen Ornamenten.
Die zumeist grossformatigen Gemälde basieren auf der Technik der digitalen Collage. Atarés schöpft aus dem reichhaltigen Fundus an Fotografien aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Pinterest, die sie, losgelöst vom ursprünglichen Kontext, mit eigenen, mit der Handykamera gemachten Aufnahmen kombiniert. Das computergenerierte Bild ist als Skizze zu verstehen: Es bietet eine gedankliche Stütze und Orientierung während des zeitintensiven Malprozesses.
Die Collagetechnik erlaubt es der Künstlerin, Sujets, die in der Realität nicht zusammenfinden – beispielsweise ist der Boden einer wüstenähnlichen Landschaft partiell mit Azulejos bedeckt – miteinander in Beziehung zu setzen, wodurch Bilderwelten mit fiktivem und futuristischem Charakter entstehen, der durch die Verwendung von leuchtenden Farben und das Zusammenspiel von unterschiedlichen Mustern sowie Formen unterstrichen wird.
Alejandra Atarés, geboren 1987 in Zaragoza/Spanien, studierte bildende Kunst an der Universitat de Barcelona, an der University of the West of England in Bristol und am Massachusetts College of Art and Design in Boston. Mit dem Premio Ibercaia Pintura Joven, den die Künstlerin 2009 erhielt, setzte eine rege Ausstellungstätigkeit ein. Werke von Atarés sind in Museen, in Galerien und auf Messen wie der Scope Miami, der art KARLSRUHE oder der Art Madrid zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung Jardines y Flores in der Galleria SACCHETTI im Frühjahr 2019 werden ihre Malereien erstmals in der Schweiz präsentiert. Atarés lebt und arbeitet in Barcelona.