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Die GRÜNEN unterstützen die vorgeschlagene Reform des regionalen Personenverkehrs grundsätzlich und sprechen sich klar für die Variante „Optimierung“ aus. Die Variante „Teilentflechtung“ lehnen die GRÜNEN ab, da sie aus ihrer Sicht neue Schnittstellen schafft und insgesamt das Ziel der Stärkung des regionalen Personenverkehrs nicht zu erfüllen vermag.
Auslöser der Reform ist die Motion 13.3663 der ständerätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Diese verlangt, dass die Finanzierung des regionalen Personenverkehrs langfristig sichergestellt und das Angebot besser auf die beschlossenen Infrastrukturausbauten abgestimmt wird. Zudem verlangt sie, das Bestellverfahren zu harmonisieren und zu vereinfachen, um mehr Planungssicherheit und Verbindlichkeit für die Besteller wie die Transportunternehmen zu erreichen.
Die GRÜNEN teilen die Anliegen dieser Motion. Sie tragen dazu bei, das System des öffentlichen Verkehrs insgesamt zu stärken und für das Umsteigen vom motorisierten Individualverkehr attraktiver zu machen. In diesem Zusammenhang fordern die GRÜNEN, die Definition des abgeltungsberechtigten Verkehrs zu erweitern und an die Mobilitätsbedürfnisse des Freizeitverkehrs (Berggebiete, Nachtbusse etc.) anzupassen. Erhebungen zum Modalsplit zeigen, dass besonders im Freizeitverkehr der motorisierte Individualverkehr (MIV) immer noch stark dominiert.