Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/104782

<h2>SubmittedText<h2><p>Es scheint so, dass Forschungsinstitutionen wie ETH und Nationalfonds in jüngster Zeit zu wenig unternehmen, um die Weiterentwicklung der Fotovoltaik zu beschleunigen. Angesichts des gigantischen Marktes, der hier entsteht, wird der Bundesrat beauftragt, zu prüfen und zu berichten:</p><p>1. wie die Aktivitäten der eidgenössischen Hochschulen und Fachhochschulen verstärkt auf die spezifischen Bedürfnisse der Schweizer Fotovoltaik-Industrie abgestimmt werden können;</p><p>2. wie die nötigen Budgets zur Verbesserung von marktgängigen Produkten rascher und vor allem in der erforderlichen Höhe bereitgestellt werden können, analog zu den Nachbarländern (Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit);</p><p>3. wie neue Technologie-Initiativen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette ergriffen werden können, mit Zielsetzung "kostengünstige erneuerbare Energie für den Endbenutzer" in der Fotovoltaik;</p><p>4. wie die Industrie ihre Wünsche an die Forschung regelmässiger, gezielter und wirksamer als bisher einbringen kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Unterstützung der Energieforschung im Bereich der Fotovoltaik durch den Bund hat eine lange Tradition. So hat das Bundesamt für Energie durch seine finanziellen Beiträge an die Entwicklung der Dünnfilmtechnologie wesentlich zum Erfolg bei Zellenfertigung und Prozesstechnik beigetragen, sodass eine Umsetzung zur Herstellung von Produktionsanlagen möglich wurde. Weitere Fördermittel wurden in den letzten Jahren durch das Bundesamt für Bildung und Technologie bzw. die Förderagentur für Innovation vergeben.</p><p>Der Bundesrat ist überzeugt, dass die Schweiz sowohl auf Forschungs- als auch auf Industrieebene über eine grosse Kompetenz im Bereich Fotovoltaik verfügt. Er ist bereit, die Fragen des Postulates in einem Übersichtsbericht in Abstimmung mit dem Masterplan Cleantech zu erläutern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.