Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03384.jsonl.gz/1673

Das OK Europacup Gstaad-Saanenland hat entschieden, den geplanten Parallelevent im kommenden Januar 2021 aufgrund der unsicheren epidemiologischen Lage abzusagen und ins Jahr 2022 zu verschieben. Den beiden Verbänden FIS und Swiss-Ski wurde als Vorschlag unterbreitet, anstelle der Parallelrennen an den beiden vorgesehenen Renntagen zwei Europacup-Slalomrennen (Herren) durchzuführen. Der Entscheid ist noch ausstehend.
Grund für die vorzeitige Absage des Parallelevents war seitens des OK eine Risikoabwägung bezüglich der Finanzierung des Anlasses aufgrund der unsicheren Covid-19-Situation. Bereits im Spätherbst hat das OK deshalb entschieden, auf die Austragung der Parallelrennen zu verzichten. Miet- und Reservationskosten für Startgates und spezifische Absperrungen wären zu diesem Zeitpunkt bereits fällig geworden. Zudem fiel ins Gewicht, dass kein Event als solches hätte stattfinden können. Ziel des OKs wäre gewesen, einen Nachtevent mit möglichst vielen Zuschauerinnen und Zuschauern durchzuführen. Auch dies ist in der momentanen Situation leider nicht möglich.
Um den Athleten auf Stufe Europacup in diesem unsicheren Winter trotzdem Rennen zu ermöglichen, hat das OK den beiden Verbänden FIS und Swiss-Ski vorgeschlagen, am 12. und 13. Januar 2021 jeweils einen Slalom an den Hublen in Saanen durchzuführen. Wie erwähnt, steht der definitive Entscheid noch aus. Das OK ist aber überzeugt, auch mit kurzer Vorlaufzeit zwei Slalomrennen durchführen zu können.
Selbstverständlich werden die beiden geplanten Slalomrennen nur ausgetragen, wenn dies die Schutzbestimmungen des Kantons Bern und des Bundes zulassen und die dafür notwendigen Schutzmassnahmen umgesetzt werden können.
Das OK Europacup Gstaad-Saanenland hofft, den Athleten doch noch Rennen im Saanenland ermöglichen zu können.
PATRIC BILL
MEDIENCHEF EUROPACUP SAANENLAND