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Zum 21. Geburtstag erhält Ada eine Überraschung: Ein Porträt ihres Vaters, den sie nie zu Gesicht bekommen hat. Die Mutter hat den berühmten Dichter Lord Byron aufgrund seines libertinen Lebenswandels verlassen. 1835, mit 19 Jahren, heiratet Ada William King, den späteren Earl of Lovelace, und wird zu einer der schillerndsten Figuren der frühviktorianischen Gesellschaft Londons. Mit ihren exzentrischen Auftritten auf Bällen und Dinnerpartys und ihren pointierten Meinungen erregt sie Aufsehen. Als sie Charles Babbage und seine Analytische Maschine kennenlernt, ist sie begeistert, denn das gesellschaftliche Parkett ist nicht ihre einzige Leidenschaft: Seit ihrer Jugend beschäftigt sie sich mit Naturwissenschaft und Mathematik. Sie übersetzt den Artikel des italienischen Mathematikers Luigi Menabrea über die Analytische Maschine ins Englische und fügt ihre "Notes" an, ein Programm für die Maschine zur Berechnung der Bernoulli-Zahlen, das die Entwicklung der modernen Computersoftware vorausnimmt. Die Mutter dreier Kinder ist ausserdem opiumsüchtig und liebt es, auf Pferde zu wetten. – In ihrer Zerrissenheit als visionäre Mathematikerin mit dem unbedingten Glauben an den technischen Fortschritt und dem unstillbaren Verlangen nach Leben und individueller Selbstverwirklichung jenseits aller Normen ist Ada exemplarisch für ihre Epoche.