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Bei vielen elektrochemischen Experimenten oder beim Bau von stromerzeugenden Elementen (zum Beispiel einer Grätzel-Zelle) ist es schwierig, den Strom sichtbar zu machen. Messwerte von Strom und Spannung sind wenig anschaulich und zum Betrieb von Lämpchen, Motoren, etc. reicht die Leistung der Stromquelle meist nicht.
Mit dem Stromschnüffler können bereits kleinste Spannungen und Ströme als Schwingung eines Pendels sichtbar gemacht werden, wobei der physikalische Hintergrund einfach und leicht verständlich ist.
Der Stromschnüffler besteht aus einer Spule mit dünnen Kupferdraht-Wicklungen und einem Permanentmagneten, der als Pendel über der Spule aufgehängt wird. Stromimpulse mit einer Spannung von 0.1 Volt und einer Stromstärke von 1 mA genügen bereits (s. Video) , um ein Magnetfeld zu erzeugen, welches das Pendel heftig in Schwingung versetzt.
Die Idee zu diesem Experiment stammt von Hans Ueli Ehrensperger, Frauenfeld. Ich danke ihm dafür und auch für die grosse Hilfe bei der Entwicklung des Stromschnüfflers.