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Soziale Teilhabe bezeichnet die Integration von älteren Menschen in die Gemeinschaft von Familien und Freunden sowie in die Gesellschaft als Ganzes. Insbesondere aufgrund kritischer Ereignisse wie Trennungen, Todesfällen oder der Pensionierung sind ältere Menschen besonders gefährdet, in die soziale Isolation zu geraten und zu vereinsamen.
Aufgrund von hohen Anpassungs- und Selbstregulationsleistungen (adaptivem Coping) nimmt das psychische Wohlbefinden im Alter trotz körperlicher und kognitiver Einbussen in der Regel nicht ab, sondern stabilisiert sich sogar auf höherem Niveau. Insbesondere im dritten Lebensalter (65–79 Jahre) sind die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, die Vitalität und das Wohlbefinden in der Regel hoch und sogar höher als in jüngeren Altersgruppen.
Kritische Lebensereignisse können zu Vereinsamung führen
Prägend für die psychische Gesundheit im Alter sind vor allem kritische Lebensereignisse. Kritische Lebensereignisse im Alter sind geprägt von Auseinandersetzungen mit Verlusten und umfassen beispielsweise Trennung, Todesfälle und Pensionierung. Aufgrund dieser kritischen Ereignisse sind ältere Menschen besonders gefährdet, in die soziale Isolation zu geraten und zu vereinsamen. Das soziale Netzwerk und die soziale Teilhabe nehmen im Alter, und insbesondere ab 75 Jahren, nachweislich ab.
Einsamkeit bringt oft verschiedene gesundheitliche Folgen mit sich
Ältere Menschen, die sich einsam fühlen, haben nicht nur eine kürzere Lebenserwartung, sondern sie leiden auch häufiger unter Bluthochdruck und depressiven Symptomen. Sie schlafen zudem schlechter, verschaffen sich weniger Bewegung, stehen unter erhöhtem Stress und erkranken häufiger an Demenz.
Anreize und Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe schaffen
Ein zentraler Ansatz zur Förderung der psychischen Gesundheit im Alter besteht deshalb darin, verschiedene Anreize und Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe zu schaffen. So lassen sich die sozialen Ressourcen älterer Menschen stärken.