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Farblösungen für Deine Capsule Wardrobe
Willst Du eine richtig gut funktionierende Capsule Wardrobe? Also einen knackig-übersichtlichen Schrank mit wenigen, aber kombinierfreundlichen Teilen darin? Da hilft Dir ein ausgeklügeltes Farbkonzept. Eine Möglichkeit ist es, sich am Vier-Jahreszeitenprinzip zu orientieren. Dies ordnet die Menschen einer der vier Jahreszeiten zu: Winter, Frühling, Sommer, Herbst. Jede der Jahreszeiten hat ein anderes persönliches Kolorit und eine andere Farbpalette. Die entsprechenden Farben lassen Dein Gesicht leuchten, Deinen Teint ebenmässiger aussehen und bringen Deine natürliche Schönheit von innen nach aussen.
Wie findest Du nun heraus, zu welchem Typ du gehörst?
Bin ich warm- oder kühltonig?
Als erster Schritt geht es darum, herauszufinden, ob du warm- oder kühltonig bist. Der Sommer- und der Wintertyp sind kühltonig, der Frühling- und der Herbsttyp sind warmtonig. Dann schnappst Du Dir am besten einen Spiegel und eine Rettungsdecke aus silber- und goldfarbener Folie um den Test durchzuführen. Du setzt Dich ans Fenster bei Tageslicht. Keine direkte Sonneneinstrahlung ist wichtig, das würde das Ergebnis verfälschen. Ideal ist ein heller Tag, leicht bedeckt. Du bist gänzlich ungeschminkt und hast Dir Deine Haare aus dem Gesicht gebunden. Falls Du farbige Kontaktlinsen tragen solltest, hast Du sie entfernt. Nun legst Du Dir erst die goldfarbene Seite der Folie auf Deinen Oberkörper, ganz nahe an das Kinn. Dann wechselst Du zur silberfarbenen Seite der Folie. Jetzt schau ganz genau hin, was Du beobachten kannst.
Merkmale
Wo ist Dein Gesicht frischer, leuchtender, gesünder?
Wo wirkt Dein Gesicht plastischer und dreidimensionaler?
Wo sieht Deine Haut ebenmässiger aus?
Die passende Metallfarbe lässt Dich strahlend aussehen, während die andere Dich matt, gelblich, älter, unterkühlt und fahl erscheinen lässt. Hast Du da ein klares Ergebnis, weisst Du bereits:
Silber = kühltonig = Sommer und Winter
Gold = warmtonig = Frühling und Herbst
Noch unsicher? Hier Test zwei:
Bist Du Dir jetzt noch unsicher, ob Du kühl- oder warmtonig bist, kommt Test zwei. Du gehst genau gleich vor, wählst aber zwei Stoffe oder zwei Kleidungsstücke je in Pink und in Orange. Wieder stellst Du Dir die gleichen Fragen wie oben aufgeführt.
Pink = kühltonig = Sommer und Winter
Orange = warmtonig = Frühling und Herbst
Sollte es immer noch Zweifel geben, gebe ich Dir hier einige Hinweise zur Klärung:
Rothaarige Menschen sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit warmtonig.
Aschige Haarfarben sind kühltonig. Ebenso ist frühes Ergrauen ein Zeichen für Kühltonigkeit.
Die Launen der Natur sind aber wunderbar und vielfältig, und so gibt es alle erdenklichen Varianten und Kombinationen. Du kannst Dich weder auf die Haarfarbe noch auf die Augenfarbe wirklich verlassen, das Einzige was zählt, ist der Hautunterton. Der Hautunterton ist die Farbe, die durch die Haut scheint und korrespondiert mit den idealen Nuancen. Es bedeutet, ob Dein Hautton mehr Blau, Rot oder Gelb enthält. Es hat nichts mit dem Beigeton zu tun, den Du siehst, wenn Du Deine Haut oberflächlich betrachtest.
Kühl- oder warmtonig, was nun?
Jetzt hast Du herausgefunden, ob die warmen oder die kühlen Farbtöne Dich besser zur Geltung bringen. Welche Farbnuance verbergen sich nun dahinter?
Sommer und Winter: kühl = mit pinkem oder blauem Scheinen
Frühling und Herbst: warm= mit goldenem Scheinen
Mit diesen Begriffen im Hinterkopf kannst Du eine Farbe «abfragen» und so beurteilen, ob sie warm- oder kühltonig ist. Hier ein Beispiel: Salbeigrün hat eine blaues Scheinen (es enthält Blau, um die Farbe zu mischen) und ist somit kühltonig. Rostrot hat ein goldenes Scheinen (es enthält Gold, um die Farbe zu mischen) und ist also warmtonig. Mit der Zeit siehst Du ganz leicht und einfach, in welche Palette die Nuance gehört. Mit etwas Übung schulst Du Dein Auge und wirst immer zielsicherer bei der Wahl Deiner Farben.
Um jetzt noch die Feinabstimmung zu machen und den genauen Farbtyp zu bestimmen, kriegst Du beim nächsten Post noch zusätzliche Infos.
Alles Liebe, Barbara