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Die vom möglichen Windpark «Côte du Glaney» betroffenen Gemeinden haben sich entschieden, dieses Thema für die kommende Legislatur beiseitezulassen.
Ende April bat Groupe E Greenwatt 15 Gemeinden darum, Gemeinderatsmitglieder in Lenkungsausschüssen von geplanten Windparks teilnehmen zu lassen. Daraufhin haben sich die meisten Gemeinden zusätzliche Bedenkzeit gewünscht. Schliesslich hat im Mai Groupe E Greenwatt entschieden, die Initiative für mögliche Windparkprojekte den Gemeinden zu überlassen (die FN berichteten). Davon betroffen war auch das Windparkprojekt «Côte du Glaney».
Die dort involvierten Gemeinden haben sich in der Zwischenzeit beraten. Wie die Gemeinden Billens-Hennens, Romont, Siviriez und Ursy nun mitteilen, lassen sie das Windparkprojekt ruhen.
Andere Themen haben höhere Priorität
Keine der vier Gemeinden ziehe es in Erwägung, in der kommenden Legislatur 2021-2026 über die Installation von Windkraftanlagen auf ihrem Gemeindegebiet zu diskutieren. Andere Projekte haben für alle Gemeinden eine höhere Priorität, heisst es in der Mitteilung.
Auch wird die Bevölkerung nicht zum Thema Windkraft befragt. Eine solche Befragung sei nur sinnvoll, wenn ein konkretes Projekt im Raum stehe.
«Das hindert die Gemeinden nicht daran, die Klimaproblematik ernst zu nehmen, sich darum zu kümmern und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Antworten darauf zu liefern», schreiben die Gemeinderäte im gemeinsamen Communiqué.