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Deutung: Vermutlich sekundär übertragen aus Schärenmoos. Schären sind Wühlmäuse. Also Feld in welchem Maulwürfe leben. Auch das Schärenfeld darf als Flurname betrachtet werden, denn es galt als bäuerliche Bezeichnung für das Feld noch bis 1930.
Der Flurname Schärenfeld wird im Zehntenplan von 1820 noch nicht genannt und dürfte daher damals noch nicht existiert haben. Guyer bezeichnet es in seinem Strassennamenbuch aber als Flurname, sodass dieser zwischen 1820 und 1935 entstanden sein muss.
Das ist ziemlich gut gesichert durch einen Anwohner, welcher die um 1935 städtischerseits benannte Schärenfeld(strasse)schon vor der Eingemeindung als echte Schärenfeldstrasse kannte. Auch das ist einigermassen gesichert durch eine Flugaufnahme, welche die Strasse als Feldweg schon 1928 als breite, ungeteerte zeigt. Als Feldweg fiel sie beim Gemeinderat von Seebach fast zwangsläufig durch die Maschen, als er das Verzeichnis der Strassen Seebachs erstellte. Folglich dürfte der noch junge Flurname etwa in den 1920er Jahren sekundär auf den alten Strassennamen übergegangen sein. Die Entstehung des Flurnamens Schärenfeld kann somit auf die Zeit um 1850 bis 1920 angesetzt und damit noch etwas eingeengt werden.
Quellen: - Ernst Benninger 2001, 90 unter Schärenmoos - Idiotikon Band VIII, 1114-15 - OGS-eigene