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Im Jahr 2020 sind vom kantonalen Tiefbauamt in 167 Verfahren rund 6 Millionen Franken für Aufträge an die Privatwirtschaft vergeben worden. Davon fallen 58 Prozent auf Bauarbeiten, 28 Prozent auf Dienstleistungen und 14 Prozent auf Lieferungen. Erstmals sind in diesen Zahlen auch Aufträge rund um die Nationalstrasse A25 enthalten, die der Kanton im Auftrag des Bundesamtes für Strassen erteilt hat. Der grösste Auftrag konnte allerdings noch nicht vergeben werden. Weil die Volksabstimmung zur neuen Strasseninfrastruktur am Bahnhof Herisau pandemiebedingt um vier Monate verschoben wurde, findet die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten von geschätzten 10 Millionen Franken erst anfangs 2021 statt. Das ist der einzige Grund, weshalb die frankenmässige Summe an Arbeiten deutlich tiefer liegt als in den Vorjahren.
Das Submissionswesen kennt drei Kategorien von Aufträgen und drei Verfahrensarten: Zur Kategorie der Bauarbeiten gehören im Tief- und Strassenbau etwa Beläge, Stützmauern oder Entwässerungen sowie Nebenarbeiten wie Gartenbau, Signalisationen oder Beleuchtungen. Die Dienstleistungskategorie enthält Ingenieurbeauftragungen, Spezialplanungen und Expertisen. Die dritte Kategorie Lieferungen umfasst Fahrzeuge, Geräte, Materialien und Treibstoffe für die Werkhöfe.