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Die ruminale Rohproteinabbaubarkeit (aRP) ist ein wichtiger Basiswert, um den Gehalt von absorbierbarem Protein am Darm (APD) in Futtermitteln berechnen zu können. Da die herkömmliche in sacco Methode zur Bestimmung der Abbaubarkeit sehr aufwendig ist, wäre es wünschenswert, für Routineuntersuchungen eine in vitro Methode einsetzen zu können. In einem Versuch mit 17 kommerziell in der Milchviehfütterung eingesetzten Futtermischungen wurde die ruminale Rohproteinabbaubarkeit mit der an der RAP angewendeten enzymatischen in vitro Methode bestimmt und mit den Resultaten aus der in sacco Methode verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass es zu einer recht guten Übereinstimmung der beiden Methoden kam (R2 = 0.86), was sich nachfolgend auch bei der Berechnung der APD-Werte zeigte. Will man die in sacco Methode jedoch durch die enzymatische in vitro Methode ersetzen, braucht es trotz der vorliegenden Resultate noch weitere Untersuchungen, um den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Genauigkeit der Methode abzuklären.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.