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Der HC Davos verliert am Spengler Cup den Halbfinal und mit Gregory Sciaroni einen Leader wegen einer Verletzung. Aber warum muss ein Spieler wegen einer Handverletzung sofort mit dem Rega-Heli weggeflogen werden? Weil seine Karriere auf dem Spiel stand.
Gregory Sciaroni (26) erlitt im Spengler-Cup-Halbfinal gegen das Team Canada (5:6) bei einem Zweikampf an der Bande mit Langnaus Kanadier Chris DiDomenico in der 18. Minute eine komplexe Verrenkung des Handwurzelknochens. Es war kein Foul.
Der HCD-Stürmer wurde zur sofortigen Behandlung mit dem Rega-Helikopter ins chirurgische Zentrum von Chur geflogen. Warum?
Der Davoser Sportarzt Dr. Beat Villiger sagt, die schwere Verletzung hätte das Saisonende bedeuten oder gar die Fortsetzung der Karriere gefährden können, wenn es nicht möglich gewesen wäre, sofort zu operieren. Ein Transport mit dem Helikopter sei unumgänglich gewesen: «Eine sofortige Operation war sehr, sehr wichtig.»
Laut Villiger hatte die Gefahr eines Unterbruchs von Nervenstränge bestanden. Die Operation sei überaus heikel, weil viele kleine Knochen im Gelenk wieder «eingereiht» werden müssen.
Gemäss Villiger wird Sciaroni zwischen acht und zwölf Wochen ausfallen. Der Nationalstürmer fehlt beim Halbfinale der Champions Hockey League gegen Göteborg (12. und 19. Januar) und wird frühestens für die Playoffs anfangs März zurückkehren.
Der Powerstürmer ist einer der wichtigsten Spieler seines Teams. Als Skorer (22 Spiele und 13 Punkte in dieser Saison) und als «Motor» des Offensivspiels des HC Davos.