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Liverpools Coach Jürgen Klopp hat Sergio Ramos in den letzten Wochen mehrfach kritisiert. Der Deutsche nannte Reals Captain einen «Ringer», der «rücksichtlos» und «brutal» vorgehe. Er teile Ramos' Ansicht nicht, dass es ums Gewinnen um jeden Preis gehe.
Hintergrund sind Ramos' Aktionen im Champions-League-Final gegen Liverpools Topskorer Mohamed Salah, der verletzt ausgewechselt werden musste, und Hüter Loris Karius, der eine Gehirnerschütterung erlitten haben soll.
«Nicht sein erster verlorener Final»
Vor dem Uefa-Supercup-Final Real-Atletico am Mittwoch in Tallinn nahm nun Ramos Stellung zu den Vorwürfen. Der 32-Jährige warf Klopp vor, eine Entschuldigung für die Finalniederlage zu suchen, und ergänzte maliziös: «Es war ja nicht der erste Final, den er verloren hat.»
Gleichzeitig betonte der Real-Captain, er habe niemanden absichtlich verletzen wollen. Schliesslich verriet er, er habe bei der Wahl zum «Trainer des Jahres» auch für Klopp gestimmt, «damit er sich ein wenig beruhigt».