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Vor einigen Jahren wurde Robert Baumgartner von einer Organisation, die sich gegen die Todesstrafe einsetzt, gefragt, ob er es sich vorstellen könnte, mit einem Mann in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Florida zu korrespondieren. Einige Tage lang überlegte er sich das, er betete intensiv. Daraus wurde ein jahrelanger Briefkontakt mit einem zum Tod Verurteilten.
Seit über 20 Jahren besucht der Gefangenen-Seelsorger auch Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Ihnen bringt er Hoffnung in die Zelle und betont: «Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle». Als Referent geht es Baumgartner um Themen wie: «Echte Freundschaften mit Schwerverbrechern» oder «Wie Gott auch heute noch Herzen von Menschen verändern kann».
Er sieht sich als Teil einer weltweiten Bewegung von Menschen in über 110 Ländern, die sich um Gefangene, Ex-Gefangene, ihre Familien und die Opfer von Verbrechen kümmert. Sie setzt sich mit allen Aspekten von Kriminalität auseinander und versucht von Kriminalität betroffene Menschen zu begleiten und unterstützen.