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Shaun das Schaf lebt auf einer idyllischen Farm. Mit einigen Artgenossen, Schweinen, einem Hund und einem Bauern. Der Alltag ist ruhig. Bis Shaun Pizza für sich und die Schafsherde bestellt.
Plötzlich sind die Kartons leer. Shaun entdeckt eine Spur aus Pizzastücken. Er folgt ihr und trifft auf die mysteriöse Ausserirdische Lu-La. Sie ist mit ihrem UFO abgestürzt.
Lu-La besitzt seltsame Fähigkeiten. Sie leuchtet, wenn sie glücklich ist, kann Dinge zum Schweben bringen und Stimmen nachahmen.
Mit Shaun an ihrer Seite hat Lu-La nur ein Ziel: nach Hause zu fliegen. Dazu müssen sie ihr Raumschiff finden und fiesen Regierungsagenten aus dem Weg gehen.
Kein Zitat
Wie in der Fernsehserie gibt es auch im Kinofilm «A Shaun the Sheep Movie: Farmageddon», zu Deutsch «Shaun das Schaf – Ufo Alarm», keine Dialoge.
Es wird geblökt und gegrunzt, aber vor allem zählt die Körpersprache. Die Kommunikation von Shaun & Co. findet hauptsächlich durch Blicke und Gesten statt.
Die Macher
«A Shaun the Sheep Movie: Farmageddon» ist der Nachfolgefilm von «Shaun the Sheep Movie», der 2015 sehr erfolgreich in den Kinos lief und rund 106 Millionen Dollar eingespielt hat.
Beide Kinofilme kommen vom britischen Animationsstudio «Aardman Animations», das durch Stop-Motion-Produktionen bekannt geworden ist.
Neben dem frechen Schaf Shaun gehören Wallace und Gromit zu den bekanntesten Figuren des Studios. Mit diesen gewann die Firma 2006 den Oscar.
Fakten, die man wissen sollte
«A Shaun the Sheep Movie: Farmageddon» ist eine Stop-Motion-Produktion. Das heisst, es wird ein Einzelbild gemacht, die Figur anschliessend ein kleines bisschen bewegt, das nächste Bild gemacht, die Figur wieder bewegt und immer so weiter. Die Bilder werden dann aneinandergereiht und so zu einem Film zusammengesetzt.
Für eine Sekunde Film braucht es 24 Einzelaufnahmen. Der Zuschauer sieht die Übergänge zwischen den einzelnen Bildern nicht. Es wirkt, als würden sich die tierischen Helden bewegen. Die Animatoren benötigen durchschnittlich einen ganzen Tag für nur zwei Sekunden Film.
Das Urteil
Wer die Fernsehserie über Schaf Shaun mag, wird auch den Kinofilm schätzen.
Das Ziel der Macher war es, mit «A Shaun the Sheep Movie: Farmageddon» einen generationenübergreifenden Film zu schaffen. Das haben sie erreicht.
Die Abenteuer von Shaun und Lu-La überzeugen mit Charme, ausgeklügelten Witzen und Liebe zum Detail. Jede Aufschrift auf einer Tasse und jede Zeitungsschlagzeile entpuppt sich als kleiner Gag.
Also: Genau hinschauen im Kino.
Kinostart: 26.09.2019