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HINWEIS: Dies ist ein Eintrag aus dem Archiv; dieses Tierarzneimittel ist in der Schweiz nicht mehr zugelassen!
Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH
Zur Erleichterung und Verkürzung der Geburt
ATCvet-Code: QG02
ZusammensetzungVetrabutini hydrochloridum 100 mg, Conserv.: Phenolum, Excipiens ad solutionem pro 1 ml
Fachinformationen Wirkstoffe (CliniPharm)
ZielspeziesRind, Schaf, Schwein, Hund
Indikationen
AllgemeinZur Erleichterung und Beschleunigung der Geburt und damit Verringerung des Geburtsrisikos, zur Regulierung und ökonomischen Ausnutzung der normalen Wehenkräfte, zur Behebung hypertonischer oder spastischer Zustände an Cervix und Uterus sowie in Fällen, in denen aus anderen Gründen eine Senkung des Uterustonus erwünscht ist.
Sauen, HündinnenMangelhafte Eröffnung, Cervixkrampf, wiederholte Gabe oder Überdosierung von Wehenhormonen ohne Geburtserfolg, verzögerte oder fehlende Austreibung trotz vorhandener Wehen, partieller oder totaler Uteruskrampf; in Kombination mit verringerter Dosis von Oxytocin (ca. 1⁄2 - 1⁄3 übliche Menge) bei verzögerter oder aussetzender Austreibung infolge primärer oder sekundärer Wehenschwäche.
Rinder, Kühe, SchafeMangelhafte Eröffnung der Cervix, insbesondere auch nach Korrektur einer Torsio uteri, Scheiden- und Vulvaenge bei Rindern, Erleichterung der Haltungsberichtigung bei eingekeilten Früchten, starke Wehen nach Prolapsreposition.
Dosierung / Anwendung
Die Verabreichung erfolgt vorwiegend intramuskulär oder auch subkutan (Hündinnen). Wird ausser der Gabe von Monzal noch eine Verabreichung von Oxytocin erforderlich, so geschieht diese am besten nach der Monzal-Injektion. Sie kann auch damit zusammen in Form einer Mischspritze erfolgen. Bei i.m. oder s.c. Injektion tritt die Wirkung von Monzal in den meisten Fällen innerhalb von 10-20 Minuten ein. Nach Abklingen der Wirkung (frühestens nach 1-2 Stunden) kann eine Wiederholung der Injektion ohne Bedenken erfolgen.
Zur BeachtungEine intravenöse Verabreichung von Monzal wird sich in den allermeisten Fällen erübrigen. Sie ist zwar, wie Versuche an Rindern gezeigt haben, grundsätzlich möglich, muss aber sehr langsam (fraktioniert, verdünnen mit Blut) geschehen, da sonst durch allgemeine Gefässerweiterung kollapsartige Zustände - verbunden mit wahrscheinlich hypoxämisch bedingten Krämpfen - hervorgerufen werden können, die im allgemeinen je nach der Dosierung und Schnelligkeit der Injektion im Zeitraum von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde vorübergehen.
PackungenFlasche zu 50 ml
Zulassung erloschen am: 31.12.1999
Abgabekategorie: B
HerstellerBoehringer Ingelheim KG (D)
Swissmedic Nr. 30'654
Informationsstand: 12/1995
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