Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03432.jsonl.gz/183

Geschichte
Die Anwesenheit der Römer ist durch Funde und Flurnamen belegt. Bis heute sind drei grössere frühmittelalterliche Bestattungsplätze bekannt. Der Ortsname Rigoltswilre (Weiler des Rigolt) wird 1152 erstmals urkundlich erwähnt. Erste bekannte Besitzer des Dorfes sind die Herren von Froburg. Ihre Lehensherren, die Edlen von Rifenstein, hausten auf ihrer schwer zugänglichen Burg östlich des Dorfes. 1226 erscheinen die Edlen von Reigoldswil als Wohltäter des Klosters Schöntal. 1366 gelangt der Ort mit dem Amt Waldenburg an den Bischof von Basel und 1400 in den Besitz der Stadt. Im Mittelalter waren Reigoldswil und Lauwil eine Kirchgemeinde, deren Mittelpunkt die St.-Remigius-Kirche (St. Romai) bei Lauwil war. Daneben gab es am Wasserfallen-Passweg eine St.- Hilarius-Kapelle. Nach dem Brand der St.-Remigius-Kirche wurde 1562 die heutige Dorfkirche erbaut. Von 1555 bis 1765 bildeten Reigoldswil und Lauwil mit Bretzwil zusammen eine Pfarrei; 1765 wurde Reigoldswil abgetrennt und mit Titterten zu einer selbständigen Kirchgemeinde vereinigt.
Reigolswil ist vor allem bekannt wegen der einzigen Luftseilbahn in der Nordwestschweiz.
Reigoldswil, auf Mundart „Reigetschwyl“ liegt auf 545 m.ü.M..Das Dorf gehört zum Bezirk Waldenburg und zählte 2007 1530 Einwohner.
Wappen:
Seit 1937. In der unteren Hälfte auf blauem Grund ein silberner Wellenschrägbalken, in der oberen Hälfte ein buntgefiederter Adler mit roten Fängen und rotem Schnabel auf goldenem Grund. Die obere Hälfte erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zur Herrschaft Froburg, die untere Hälfte weist auf die Lage des Dorfes am Fuss der Wasserfallen hin, von wo zahlreiche Bächlein ins Tal fliessen. Flagge: gelb-blau.
Quelle: Homepage Reigoldswil