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Am 10. Mai 2007 hat die IG Plakat | Raum | Gesellschaft (IG PRG) eine Petition mit 567 Unterschriften für die Halbierung der Werbeflächen auf dem Gebiet der Stadt Zürich bei Stadträtin Kathrin Martelli eingereicht.
Die IG PRG ist überzeugt, dass von einer Reduktion der kommerziellen nationalen und internationalen Plakatwerbung sowohl das Stadtbild als auch die Werbetreibenden profitieren. Die Petition wies darauf hin, dass Plakatwerbung ungefragt in den öffentlichen Raum gestellt wird, somit unumgehbar ist und zu einer Abwertung des Stadtbildes führt. Die resultierenden Einnahmen für die Stadt bewegen sich im Promille-Bereich des Jahresbudgets — ein geringes Entgelt für die Dominanz der Plakatgesellschaften im öffentlichen Raum.
Am 24. Oktober 2007 haben Stadtpräsident Dr. Elmar Ledergerber und Stadtschreiber Dr. André Kuy zur Petition Stellung bezogen. In ihrer Antwort bringen sie kein einziges Argument vor, das nicht schon hinlänglich aus dem PR-Katalog des Hochbauamts bekannt gewesen wäre. Die Antwort deutet darauf hin, dass die Begleitdokumentation, die Argumente auf dem IG-Imagebroschüren-Plakat und der Wortlaut der Petition nicht oder nur unaufmerksam gelesen wurden.
Im Januar 2008 hat die IG PRG eine Antwort formuliert, in der sie ihrer Enttäuschung Ausdruck verleiht, dass der Stadtrat sich in keiner ernstzunehmenden Weise mit der Petition befasst hat und nicht auf die konstruktiven Vorschläge eingegangen ist.