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Frauenfelder Stadtschreiber erhält über 80'000 Franken EntschädigungSchreiben Sie einen Kommentar
Der Stadtschreiber von Frauenfeld, Ralph Limoncelli, ist vor einigen Monaten wegen Wahlfälschung angeklagt worden. Gemäss Staatsanwaltschaft soll er bei den Thurgauer Grossratswahlen vor gut einem Jahr etwa hundert Listen der GLP vernichtet und mit solchen der SVP ersetzt haben. Limoncelli selbst dementierte die Vorwürfe bis jetzt.
Bislang hiess es, dass Ralph Limoncelli seine Stelle als Stadtschreiber selbst gekündigt hatte. Wie die «Thurgauer Zeitung» am Freitag schreibt, sei das Arbeitsverhältnis tatsächlich aber durch eine «Aufhebungsvereinbarung in gegenseitigem Einvernehmen» aufgelöst worden.
In solchen Fällen steht dem Arbeitnehmenden eine Entschädigung zu. Im Fall von Limoncelli sind das 81'592 Franken. Wie die Zeitung schreibt, seien das fünf Monatslöhne sowie der Anteil des 13. Monatslohns.
Vor Gericht muss sich der ehemalige Stadtschreiber wohl am 6. und allenfalls am 7. Juli 2021 verantworten. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.