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Vita
Ein Chor aus Zürich-Enge
Das erste grössere Konzert des Contrapunto Chors erfolgte 1988 mit de schweizerischen Erstaufführung der "Creation", einer rockigen Schöpfungskantate aus den USA. 1993 übernahm Beat Dähler den Dirigierstab. Seither liegt die Spezialität des Chors in der Interpretation klassischer englischer Werke des 19./20. Jahrhunderts. Das Schaffen in diesem Bereich führte zur Aufnahme der CDs English Part Songs und English Christmas Carols sowie zu Aufführungen hierzulande wenig bekannter Werke wie Ralph Vaughan Williams' Antikriegskantate "Dona nobis pacem" und seine "Fantasia on Christmas Carols ", dem Requiem von Herbert Howells für A-cappella-Doppelchor, Charles Stanfords "Stabat Mater" oder dem Requiem von Andrew Lloyd Webber.
Natürlich interpretiert der Contrapunto Chor auch gerne "Klassiker" des Chorrepertoires, darunter das Mozart-Requiem, Mendelssohns Oratorium "Elias", Händels "Messias", Bachs "Magnificat" oder die C-Moll-Messe von Mozart. Gerne überrascht der Chor auch mit selten gehörten Versionen bekannter Werke: Das Fauré-Requiem wurde in der von John Rutter rekonstruierten Ur-Version von 1893 aufgeführt -- das "Deutsche Requiem" von Brahms in der vom Komponisten selbst erstellen Version mit vierhändiger Klavierbegleitung statt Orchester.
Der Contrapunto Chor führt mit Love Songs auch Liebeslieder aus Klassik, Jazz & Pop im Repertoire, die im Mai 2004 erstmals an Konzerten mit dem Pianisten André Desponds aufgeführt worden sind und seither immer wieder gerne gehört werden, u.a. am 500-jährigen Jubiläum der Schlosskirche Niedergössgen im Juni 2005 oder im Rahmen der Sonntagsmatinée im Schweizerischen Landesmuseum Zürich im August 2005. Im Herbst 2003 und 2004 trat der Contrapunto Chor an den Benefizkonzerten der Simon Estes Foundation auf, zusammen mit bekannten Opernstars wie Simon Estes, Noëmi Nadelmann, Barbara Buholzer, Zoran Todorovic oder der Popsängerin Nubya.