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3800; 2015; Kabelbinder.
Somewhere over the mountains where I saw a happy pig; 2014; Mischtechnik auf Papier.
Vielfältige Experimente kennzeichnen das Werk der aus Frutigen in Bern stammenden Künstlerin Doreen Schmid. Ob mit Skulptur, Zeichnung oder Video: ihre Arbeiten handeln von Zufällen und absichtlich Unkontrolliertem, das sie in unterschiedlichen technischen wie auch inhaltlichen Ansätzen reflektiert und zum Ausdruck bringt. Ihre aus den Kabelbindern bestehende Arbeit „3800“ entstand ebenso wie auch andere Arbeiten der Künstlerin ohne vorbereitende Skizze. Der Titel bezieht sich auf die Anzahl der benutzten Kabelbinder.
Die zweite ausgestellte Arbeit mit dem Titel „Somewhere over the mountains where I saw a happy pig“ besteht aus einzelnen Blätter, die sich jeweils in der Grösse, Dicke und Farbe unterscheiden. Darauf dargestellt erkennt der Betrachtende entweder Abstraktes oder Gegenständliches – das einzige gemeinsame Merkmal ist die Tusche, die sich auf den Blättern entweder in Form von Linien oder Flecken manifestiert. Konzentriert sich der Betrachtende auf das Gesamtbild, überdeckt das kräftige schwarze Ausdrucksmittel durch seine Intensität auch die verschiedenfarbigen Bereiche der einzelnen Blätter.
Seit 2013 studiert sie Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste.