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Im Winter 1752 findet ein Strassenwischer ein kleines Bündel vor dem Zürcher Niederdorftor. Die Frau des Torwächters nimmt das Neugeborene auf, aber bald gelten beide als vermisst. Wenig später wird die Leiche der Entführerin beim Kloster Wettingen an Land gespült. Das Findelkind Gassmann, benannt nach seinem Fundort, wird gerettet und in einer Pflegefamilie platziert. Doch der Kleine nimmt Reissaus und findet Arbeit auf einem Hof in Zürich. 1813, als alter Knecht, wird Gassmann im Stadtspital als «Hauskind» aufgenommen. Als sich eine Krankenschwester als Tochter seiner ehemaligen Pflegefamilie entpuppt, wird dem Gesellen ein spätes Glück zuteil.
Benjamin Gassmann, geboren 1942, ist in Lindau ZH aufgewachsen. Seit 1984 lebt er in Zollikon. Benjamin Gassmann war als Schauspieler und Lehrer tätig und verfasste als Dozent für Sprachdidaktik das immersive Schulbuch «Un tour du monde francophone». Sein Roman «Die Akte Gassmann» über einen Findling gleichen Namens entstand im Rahmen von familienhistorischen Recherchen.