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Canon und Panasonic schliessen China-Fabriken
Aufgrund von antijapanischen Protesten in China schliessen zwei japanische Unternehmen einige ihrer chinesischen Fabriken.
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Angesichts der seit Jahren schwersten antijapanischen Proteste in China haben japanische Grosskonzerne einige ihrer Fabriken in der Volksrepublik vorübergehend stillgelegt. Der Elektronikhersteller Canon schickte seine Arbeiter in den drei Werken in Zhuhai, Zhongshan und Suzhou zunächst für zwei Tage heim, während Panasonic ähnlich seine zwei Fabriken in Qingdao und Zhuhai schloss, wie chinesische Staatsmedien am Montag berichteten.
Am Wochenende waren bei Demonstrationen in dutzenden chinesischen Städten japanische Geschäfte geplündert, Schaufenster eingeschlagen und Autos demoliert worden. Ursache ist der wieder aufgeflammte Territorialstreit beider Länder um die chinesisch Diaoyu oder japanisch Senkaku genannten Inseln im Ostchinesischen Meer. Elf mutmassliche Randalierer wurden festgenommen.
In dem Panasonic-Werk in Zhuhai in Südchina bestätigte eine Mitarbeiterin telefonisch der Nachrichtenagentur dpa in Peking, dass es Unruhe und vereinzelt Arbeitsniederlegungen unter den chinesischen Beschäftigten gebe. «Einige Arbeiter haben gestreikt, vor allem wegen der Diaoyu-Inseln», sagte die Frau. «Wie sie wissen, sind wir alle sehr verärgert darüber.» Auch bei Canon in Zhongshan wurde eine zweitägige Stilllegung bis einschliesslich Donnerstag bestätigt.