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Buddenbrooks
Nach dem Roman von Thomas Mann
In der Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook beschreibt Thomas Mann den Untergang einer bürgerlichen Welt, in der Geschäftstugenden, die Heirat als Partie und die fehlerfrei geführte Familienchronik über das Glück des Einzelnen gestellt werden.
Das Geschäfts- und Familienvermögen der Buddenbrooks geht in der Generation der Geschwister Thomas, Tony und Christian Stück für Stück verloren und am Ende stirbt mit Hanno der letzte mögliche Stammhalter.
Als „Glieder einer Kette“ sind die Buddenbrooks familienökonomischen Zwängen, Versagensängsten und Überforderung ausgesetzt. Zugleich kündet der Roman von weit grösseren kulturellen und sozialen Zäsuren, bei denen scheinbar zementierte, einseitige Privilegien neu zur Verhandlung gestellt werden.
Zunächst von Thomas Mann als Novelle konzipiert, wuchs der Roman zu jener monumentalen Familiensaga, für die er später den Nobelpreis erhalten sollte. Bastian Kraft, der zuletzt „Homo faber“ inszenierte, bringt den Jahrhundertroman in einer eigenen Fassung auf die Bühne.
Quelle: www.schauspielhaus.ch