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LONDON (dpa-FAX) ? Das Ölleck im Golf von Mexiko hat den Ölkonzern BP bislang 760 Millionen US-Dollar gekostet. Darin eingeschlossen seien unter anderem die ersten Massnahmen zur Schliessung des Öllecks sowie erste Schadenersatzforderungen und Zuwendungen an die Golfsstaaten, teilte BP am Montagmorgen mit. Es sei aber zu früh, um die Kosten im Zusammenhang mit dem Unfall der Bohrinsel "Deepwater Horizon" abschliessend zu beziffern.
BP-Geschäftsführer Bob Dudley hatte am Sonntag eingeräumt, dass die Ölpest "katastrophal" sei. Ein Versuch, den anhaltenden Ölstrom ins Wasser zu stoppen, soll nach Dudleys Worten jetzt am Dienstagabend oder am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) beginnen. Dabei soll das Bohrloch durch den Beschuss mit einer schweren Schlamm-Masse geschlossen werden. Ursprünglich wollte BP das Manöver bereits am Sonntag starten, aber nach Angaben des Unternehmens dauern die Vorbereitungen länger als gedacht, weil die Aktion so kompliziert ist./gr/bgf
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