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Im längsten Streik, den es je in Südafrika gab, wurden die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Unternehmen abgebrochen. Rund 70 000 ArbeiterInnen haben vor dreizehn Wochen die Arbeit in den Minen der drei weltgrössten Platinproduzenten niedergelegt. Die Gewerkschaft AMCU forderte eine Verdoppelung des Grundlohns auf mindestens 12 500 Rand (1000 Franken) pro Monat. Die Produzenten offerierten zuletzt aber nur eine zehnprozentige Erhöhung und etwas verbesserte Sozialleistungen. Das Angebot übermittelten sie den Streikenden direkt per SMS, um die Gewerkschaftsführung zu umgehen. Die AMCU-Mitglieder wollen bis Mitte Woche entscheiden, ob sie das Angebot annehmen. Die Platinunternehmen haben wegen des Streiks bisher 1,2 Milliarden Franken weniger Umsatz gemacht.
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