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Der portugiesische Wasserhund und seine Geschichte
Schon 1250 vor Christus kam der Wasserhund durch die Phönizier aus Persien auf die iberische Halbinsel. Während der römischen Besetzung der iberischen Halbinsel machte sich der Römer Boethius zwischen 200 – 300 n. Chr. Notizen über einen „canis piscator“, einen fischenden Hund der Meere.
Die Mauren brachten bei ihrer Eroberung den „grossen Wasserhund“ mit nach Andalusien und an die Algarve und verbreiteten ihn.
Heute gibt es viele verschiedenen Arten von Wasserhunden. Der portugiesische Vertreter der Wasserhunde gilt heute als der Ur-Wasserhund.
Heute hat der portugiesische Wasserhund wieder an Beliebtheit gewonnen und ist häufiger, auch an der Algarve wieder anzutreffen. Dabei war er fast ausgerottet.
Vielleicht liegt es daran, dass der portugiesische Wasserhund den Ruf hatte, ein Hund der armen Leute zu sein. Tatsächlich war er ein ausgezeichneter Fischergehilfe, ein unermüdlicher Schwimmer und Taucher.
Er brachte alles zurück, was ins Wassser fiel und half beim Ausbringen und Einholen der Netze. Portugiesische Wasserhund können auch Fische fangen, die sie durch ihren weichen Biss nicht verletzen.
Der portugiesische Wasserhund beherrscht das negative Apportieren. Das bedeutet, dass er auch etwas wegbringen kann.
Noch heute finden sich ältere Fischer an den Stränden der Algarve, die von der Zeit mit ihrem Wasserhund erzählen.
Da Wasserhunde Fischschwärme riechen können, warteten die Fischer auf das Signal der Hunde, ehe sie die Netze auswarfen.
Was ist an portugiesischen Wasserhunden so besonders?
Der portugiesische Wasserhund gilt als anspruchsloses und immer freundliches Familienmitglied, dass seine Familie beschützt.
Das Wesen der portugiesischen Wasserhund ist aggressionsfrei. Sie haben eine extreme Anpassungsfähigkeit an jegliche Umgebung und Umstände.
Aufgrund seiner Intelligenz und seines freundlichen Wesens ist der Wasserhund heute wieder bei vielen Hundehaltern ein beliebtes Familienmitglied geworden und er hat wieder einen neuen Job gefunden.
Wasserhunde werden heute in der Behindertenarbeit, in der Therapie und als Rettungshund eingesetzt.