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Die UWP ist eine Sammelstiftung. Ihr sind voneinander unabhängige Firmen zur Durchführung der beruflichen Vorsorge angeschlossen. Für jede angeschlossene Firma wird in der UWP ein sogenanntes Vorsorgewerk (Vw) eingerichtet. In einer Sammelstiftung möchte man die Solidaritäten zwischen den Vorsorgewerken auf ein Minimum beschränken.
In der UWP gibt es Solidaritäten bei der Finanzierung der Rentner sowie bei allfälligen Sanierungsmassnahmen. Diese Risiken kann ein durchschnittliches KMU nicht selber tragen. Es muss diese zwingend mit anderen KMU solidarisch bewältigen.
Wenn sich eine Firma neu der UWP anschliesst, dann beträgt der Deckungsgrad des so entstehenden neuen Vw im Startzeitpunkt immer 100%.
Ab diesem Startzeitpunkt entwickelt sich der Deckungsgrad dieses Vw a) gleich wie für alle anderen Vw, welche sich zum gleichen Zeitpunkt der UWP angeschlossen haben (= Anschlussjahrgruppe oder AJG) und b) in der Regel parallel zu allen anderen Vw, die sich zu einem anderen Zeitpunkt der UWP angeschlossen haben (andere AJG). Falls Vw's (einer AJG) entweder Sanierungsmassnahmen umsetzen müssen oder Mehrverzinsungen durchführen können, so entwickeln sich die Deckungsgrade dieser Vorsorgewerke (resp. AJG) in solchen Jahren nicht parallel (siehe Grafik oben).
Die UWP informiert jedes Vw jährlich über den Deckungsgrad, welcher für ihr Vw konkret Gültigkeit hat. Es ist dieser individuelle Deckungsgrad, welcher für die Festlegung der Verzinsung der Altersguthaben pro Vw massgebend ist. Der Stiftungsrat legt jeweils Ende November die Zinssätze für das abgelaufene Jahr pro Anschlussjahrgruppe fest und auch einen Zinssatz für Austritte während dem kommenden Jahr.