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Vor einem Jahr hat Wikileaks mit den Spy Files 3 Dokumente veröffentlicht, welche die Zusammenarbeit der Schweizer Firma Dreamlab mit Gamma/FinFisher belegen: In einer gemeinsamen Preisliste von 2009 wurde das Produkt FinFly ISP – einen Infection Proxy, der bei einem Internet Access Provider installiert werden kann und on-the-fly Downloads mit einem (Staats-) Trojaner versehen und damit den Ziel-Computer infizieren kann, angeboten. Die Berner Firma hat daraufhin eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin beschreibt sie Ihre Rolle als blossen «Zulieferer von Netzwerk-Komponenten» und sieht für Staatstrojaner «keine legitime Anwendung im rechtsstaatliche Bereich».
Heute hat Netzpolitik.org weitere Dokumente veröffentlicht. Darunter wiederum eine Preisliste aus dem Dezember 2013. Dreamlab ist noch immer auf der Preisliste zu finden. Das angebotene Produkt FinFly NET dürfte eine portable Version von FinFly ISP sein, das in Hotels und WLAN-Hotspots installiert werden kann.