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Film
Im Rom der frühen 1940er Jahre leitet der jüdische Zauberer Israel einen kleinen Zirkus, in dem vier Kreaturen mit magischen Kräften auftreten. Als der Nationalsozialismus aufkommt, verschwindet Israel. Die vier Performer sind auf sich allein gestellt und fliehen. Noch ahnen sie nichts von den bösen Absichten von Franz, einem Nazi-Pianisten, der ihre Kräfte ausnutzen will, um den Krieg zu gewinnen. Freaks Out ist reich an Nuancen und originellen Figuren und feiert lustvoll das Seltsame und Abwegige. Fünf Jahre nach seinem bemerkenswerten Langfilm-Erstling They Call Me Jeeg präsentiert der italienische Regisseur Gabriele Mainetti nun sein zweites Opus. Freaks Out greift auf einen historischen Kontext zurück, um die Geschichte seiner Figuren besser zu erzählen. Der farbenfrohe, spektakuläre Film hat gerade den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival in Rotterdam gewonnen. Gabriele Mainetti wurde 1976 in Rom geboren und ist Regisseur, Schauspieler, Komponist und Drehbuchautor. Er begann seine Karriere als Darsteller in einigen italienischen Filmen, bevor er mit seinem ersten Kurzfilm Basette, der 2015 herauskam, ins Regiefach wechselte. Von sich reden machte er mit seinem ersten Spielfilm, They Call Me Jeeg, einem Grosserfolg bei Publikum und Kritik, der zudem mehrere renommierte Preise gewann. Freaks Out, sein zweiter Spielfilm, kam 2021 in die Kinos.