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supra-f – Interventionsprogramme für gefährdete Jugendliche
supra-f war ein Interventions- und Forschungsprogramm des Bundesamtes für Gesundheit BAG zur indizierten Suchtprävention bei gefährdeten Jugendlichen in der Schweiz. Es entstand Ende der 1990er Jahre im Rahmen des Massnahmenpaketes des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme in der Schweiz und dauerte bis 2009.
Nach einer vom Bund unterstützten Aufbau- und Entwicklungsphase gingen die 12 supra-f-Jugendprogramme ganz in kommunale, regionale oder private Trägerschaften über und sind seither Teil der lokalen präventiven Versorgung für Jugendliche, die in ihrer gesunden Entwicklung gefährdet sind. Mit schulischen, sozialpädagogischen und psychologischen Interventionen werden Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen dahingehend gefördert, dass sich ihre Situation in der Schule oder Berufslehre stabilisiert. Gleichzeitig sollen Verbesserungen des psychischen Befindens und eine Abnahme des Substanzkonsums erreicht werden.