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Das Wichtigste in Kürze
- Am Sonntag sei es eine besondere Situation gewesen, «weil das Opfer dadurch sehr betroffen war und nicht weiterspielen konnte.
Dennoch sollten nach Ansicht des ehemaligen Integrationsbeauftragten des Deutschen Fussball-Bundes in Zukunft Spiele nach solchen Vorfällen nicht erneut sofort abgebrochen werden. «Dadurch würde man einer einzigen Person eine Plattform bieten. Sie würden dann mit ihrer Aktion über tausend andere Zuschauer bestimmen. Am Ende wollen wir Fussball sehen. Wir wollen zusammen für den Sport stehen», sagte Cacau im Gespräch mit «Spox» und «Goal».
Am Sonntag sei es eine besondere Situation gewesen, «weil das Opfer dadurch sehr betroffen war und nicht weiterspielen konnte. Für die Zukunft muss man von Fall zu Fall neu beurteilen», sagte Cacau. Er sei froh, wie der Schiedsrichter mit den Spielern umgegangen sei und wie die Fans und Vereine auf die Situation reagierten. «Ich fand es gut, dass der Schiedsrichter im Sinne des Opfers gehandelt hat. Das heisst, wenn der Spieler sich dadurch so schlecht fühlt, dass er nicht mehr weiterspielen kann, dann war die Reaktion des Schiedsrichters richtig», sagte der gebürtige Brasilianer.
Der Osnabrücker Spieler Aaro Opoku war am Sonntag von einem Duisburger Zuschauer rassistisch beleidigt worden. Als erstes Spiel in einer der drei deutschen Fussball-Profiligen wurde das Duell der beiden Traditionsclubs daraufhin erst unter- und dann abgebrochen.