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Silagenmais oder auch Maissilage ist eine Silage (Gärfutter) aus der ganzen Maispflanze, die als Grundfutter für Wiederkäuer (Rinder) und als Substrat für die Biogaserzeugung eingesetzt wird. Vor allem die deutsche Rinderzucht setzt stark auf Maissilage als Grundfuttermittel. Der Grund dafür liegt im komplexen Magensystem von Rindern. Dieses erlaubt es den Tieren nicht nur, die Nährstoffe in den Maiskörnern zu verwerten, auch die für andere Tiere oft nur schwer oder überhaupt nicht verdaulichen Faserstoffe aus der Maispflanze selbst können aufgeschlossen und umgesetzt werden. Darüber hinaus ist eine optimale bearbeitete Silage für die Tiere sehr schmackhaft, was vor allem in der Mastbullenfütterung zu hoher Futteraufnahme beiträgt (Fuchs, o. J.). Hauptproblem beim Einsatz von Maissilage ist die Erwärmung und die anschliessende Verschimmelung während der Entnahme. Die Nacherwärmung ist mit hohen Energieverlusten verbunden, die Schmackhaftigkeit der Silage wird schlechter und verschimmelte Silage enthält Stoffe, die sich beim Verfüttern negativ auf die Tiergesundheit auswirken können (Landi & fenaco, o. J.).
Literatur