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Der Schweizer Franken hat am Mittwochabend wieder etwas angezogen. Der Euro verbilligte sich auf 1,1326 CHF von 1,1345 am späten Nachmittag und der US-Dollar auf 0,9637 von 0,9664 CHF.
Bestimmend am Devisenmarkt war die verbale Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea. US-Präsident Donald Trump hatte das Land in scharfen Worten vor weiteren Provokationen gewarnt. Nordkorea seinerseits drohte den USA mit einem Raketenangriff auf die amerikanische Pazifikinsel Guam. Hintergrund des Konflikts ist das militärische Atomprogramm Nordkorea. Das mit eiserner Hand regierte Land soll mittlerweile dazu imstande sein, Interkontinentalraketen mit kleineren atomaren Sprengköpfen zu bestücken und damit ferne Länder wie die USA zu erreichen.
Der Schweizer Franken legte gegenüber dem Dollar um etwa ein Prozent zu. Der Yen, der trotz der regionalen Nähe Japans zu Nordkorea als sicherer Hafen angelaufen wurde, stieg ebenfalls. Die Währung des nordkoreanischen Nachbarn Südkorea, der Won, verlor dagegen an Wert. Südkorea wäre im Falle einer militärischen Eskalation mit am stärksten betroffen.
la/he/cf
(AWP)