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Der Preis hat einen Einfluss darauf, ob man einen Wein besser oder schlechter findet. Dieser oft gehörte Verdacht wurde durch ein Experiment in Bonn belegt.
Der gleiche Wein wurde den Testpersonen einmal als drei, sechs oder 18 Euro teurer Wein angeboten. Der angeblich teurere Wein wurde dabei von den Testern geschmacklich höher bewertet.
Eine Vermessung der Hirnaktivität zeigte, dass dabei andere Hirnregionen aktiv waren. Beim angeblich teureren Wein war das Belohnungssystem stärker aktiviert und erhöhte damit offenbar das Geschmackserlebnis.
Der Placebo-Effekt hat aber seine Grenzen: Wird eine offenkundig minderwertige Ware völlig überteuert angeboten, bleibt er aus.