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Alpakas haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, was sie als Herdentiere auszeichnet. Deslhalb dürfen sie nie alleine gehalten werden. Es ist ein lockerer Familienverband, d.h. neue Tiere gewöhnen sich in der Regel sehr schnell in die Herde ein.
Alpakas sind reinliche Tiere. Sie legen Kotplätze an. Diese müssen regelmässig gesäubert werden, damit sie nicht immer grösser werden und auch wegen der Parasitenübertragung. An diesen Stellen stirbt das Gras wegen der hohen Konzentration der Düngung ab. Gibt man darauf etwas Kalk und sät zugleich auch noch Grassamen darauf, so werden diese Stellen bald wieder grün.
Eine Vergesellschaftung mit anderen Tierarten ist möglich, bietet aber keinen Ersatz. Es müssen trotzdem mind. 2 Alpakas gehalten werden.
Geschlechtsreife Hengste sind in Anwesenheit von Stuten untereinander eher unverträglich, es gibt oft Rangkämpfe. Deshalb ist es wichtig, dass ihnen die spitzen Hengstzähne entfernt werden.
In einer Stutenherde darf nur ein Zuchthengst gehalten werden, da er keinen andern neben sich duldet. Es gibt grössere Betriebe, die verschiedene Stutenherden mit entsprechendem Zuchthengst halten.
Werden Tiere ausschliesslich als Hobbytiere gehalten, so ist es von Vorteil, wenn sie kastriert werden. Sie sind dann ruhiger und verträglicher.
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