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Umsatz und Personalbestand schrumpfen um einen Drittel. Memory in der Verlustzone.
Die 1973 in Baden gegründete, börsenkotierte aber schon seit Jahren nicht mehr in der Schweiz tätige COS Computer Systems AG meldet für das vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang um 30 Prozent von 95,7 Millionen Franken im Vorjahr auf 67,1 Millionen Franken. Der konsolidierte Gewinn von 0,4 Millionen Franken kam nur aufgrund von positiven Sondereffekten zustande. Aus dem fortgeführten Geschäft resultierte ein Verlust von 0,3 Millionen Franken. Die Nettoliquidität hat sich von 10,5 im Vorjahr auf 8,1 Millionen Franken reduziert.
Das "fortgeführte Geschäft" beinhaltet nicht mehr viele Bereiche – nur die Memory- und die Holdingaktivitäten. Die verkauften Stückzahlen waren beim Geschäftsbereich Memory letztes Jahr erstmals rückläufig und lagen deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Memory-Bereich litt unter der Krise wie auch unter Marktanteilsverlusten. Aus diesem Grund musste rund ein Drittel der Stellen gestrichen werden: Per Ende 2009 beschäftigte die COS noch 59 Personen.
Im vierten Quartal entspannte sich die Krise ein bisschen – und im ersten Quartal 2010 verschlechterte sie sich wieder "massiv", wie es in der Mitteilung heisst: Der Geschäftsbereich Memory ist wieder in der Verlustzone.
Die seit Jahren laufende "strategische Neuausrichtung" der COS habe unverändert hohe Priorität. Aktuell würden Projekte analysiert, welche "interessante Chancen bieten könnten". Ob und zu welchem Zeitpunkt ein solches Projekt realisiert werden kann, ist heute aber noch nicht absehbar. (mim)