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Mit bis zu drei Generationen pro Jahr sichtet man ihn vom Frühling bis in den späten Herbst. Die Zeichnung der Frühjahresgeneration ist, im Gegensatz zur schwarzen Zeichnung der Sommergeneration, grau-braun. In der ersten Generation werden die gelblichen, tonneförmigen Eier auf verschiedenen Kreuzblütlern abgelegt. Im Mai/Juni entwickeln sich die Raupen der ersten Generation. Den Gürtelpuppen entfliegen im Juni/Juli die Falter der zweiten Generation. Die Raupen dieser Generation fressen im Gegensatz zur Frühjahresgeneration vor allem Kohlarten wo sie gelegentlich als Plage empfunden werden. Die Puppe überwintert.
Neben dem Rapsweissling ist der Kleine Kohlweissling in unseren Breitengraden der häufigste Schmetterling. Durch seine Anpassungsfähigkeit ist er in den verschiedensten Biotopen anzutreffen. In Kulturlandschaften wird er häufig auch als Schädling angesehen.