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25 Vorwürfe gegen Steve Jobs und Apple
In der NZZ am Sonntag vom 13. Juli 2008 gab es einen Artikel mit dem Titel „Ein fauler Apple“ in welchem scharf gegen Steve Jobs und Apple geschossen wurde. Das Apple nicht perfekt ist das wissen wir seit dem letzten Update. Einpaar der 25 Punkte hier wurden von Dominik Imseng aber bei den Haaren herbeigezogen. Mit etwas besserer Recherche hätte man die 25 Punkte auch so füllen können, ohne Steve Jobs als Privatperson angreifen zu müssen.
Seit Freitag ist das iPhone auch in der Schweiz zu kaufen. Das Handy und sein Schöpfer Steve Jobs geniessen inzwischen nahezu kultische Verehrung. 25 Gründe, die Verehrung nicht zu teilen. Von Dominik Imseng
- Obwohl ein Vaterschaftstest keine Zweifel liess, leugnete Jobs, der Vater von Lisa Brennan-Jobs zu sein, seiner Tochter aus der langjährigen Beziehung mit der Journalistin Chris-Ann Brennan. Ein Gerichtsurteil war nötig, um Jobs dazu zu bringen, für Mutter und Kind aufzukommen, die inzwischen zum Sozialfall geworden waren.
- In den frühen Apple-Tagen hisste Jobs eine Piratenflagge, um zu zeigen, wie sehr er gegen das Business-Establishment war. Mittlerweile geht er gerichtlich gegen Blogger vor, die kritisch über Apple-Produkte berichten.
- Jobs ist immer gleich angezogen. Das ist im Prinzip in Ordnung, auch Barack Obama trägt immer einen dunklen Anzug und ein weisses Hemd. Aber Jobs trägt immer speckige Jeans und einen schwarzen Rollkragenpullover.
- Anders als bei modernen Mobiltelefonen üblich, enthält das iPhone bedenkliche Stoffe wie PVC und bromhaltige Verbindungen, die für Mensch und Natur Risiken bergen.
- Die runde Maus für den ersten iMac war die unhandlichste in der Geschichte des PC.
- Das südkoreanische Unternehmen LG wirft Apple vor, das Design des iPhone vom «Prada phone by LG» kopiert zu haben. Dieses Smartphone, ebenfalls mit Touchscreen, wurde im September 2006 vorgestellt – rund vier Monate vor Lancierung des iPhone.
- In seiner Werbekampagne mit dem Slogan «Think Different» zeigte Jobs Ausnahmemenschen wie Gandhi, Martin Luther King oder John Lennon, die sich gegen Ungerechtigkeit, Rassismus oder Krieg einsetzten. Jobs selbst aber hat sich noch nie öffentlich für eine gute Sache eingesetzt. Idealismus scheint ihm nur dann ein Anliegen zu sein, wenn sich damit Apple-Produkte verkaufen lassen.
- In vielen Ländern kann man mit dem iPhone nur über jenen Mobilfunk-Anbieter telefonieren, der Apple die grösste Umsatzbeteiligung gewährt – und diese Kosten dann auf seine Kunden abwälzt.
- Als im Verlag Wiley & Sons eine unautorisierte Jobs-Biografie erschien, verbot dieser, dass in den Apple-Stores weiterhin Bücher dieses Verlags verkauft werden.
- Jobs reicht es nicht, dass er Mitgründer und CEO von Apple ist – er will auch bei über hundert Apple-Patenten als Miterfinder aufgeführt werden. Bis hin zum Befestigungssystem der gläsernen Treppenaufgänge in den Apple-Stores.
- Bei den kleineren iPods kann man den Akku nicht einfach austauschen, wenn sich dieser nicht mehr aufladen lässt. Obwohl das Gerät noch funktionsfähig wäre, muss man also einen neuen iPod kaufen. Nicht nur ökonomisch eine Zumutung, sondern auch ökologisch.
- Bevor Jobs Apple mitgründete, war er Hindu und versuchte in Indien wie ein Bettelmönch zu leben. Mittlerweile macht er den Menschen weis, dass man Glück kaufen kann; verspricht er ihnen ein besseres Leben durch besseres Design; macht er sie glauben, dass ein Luxusartikel unverzichtbar ist.
- Für den jungen Jobs sah die schönste Form der Entspannung nach gut unterrichteten Quellen so aus: Er steckte seine Füsse in die Kloschüssel und drückte ein paar Mal auf den Spülknopf.
- Obwohl Jobs weiss Gott Macht genug hat, lässt er in Restaurants regelmässig Gerichte wieder in die Küche bringen, weil sie nicht ganz genau dem entsprechen, was er sich nach der Beschreibung des Obers oder des Menus vorgestellt hat. Wenn dann ein weiteres Gericht serviert wird, geht dieses häufig ebenfalls zurück.
- Durch seine strikte Weigerung, auch andere Computerhersteller das Macintosh-Betriebssystem verwenden zu lassen, vergab sich Jobs die Chance, die Monopolstellung innezuhaben, die sich Microsoft erobert hat. Experten sehen darin einen der grössten Management-Fehlentscheide überhaupt.
- Jobs ist noch immer im Visier der amerikanischen Steuerbehörden, da er im Jahr 2001 Aktienoptionen erhielt, die auf ein Kurstief der Apple-Aktie rückdatiert waren. Dadurch versteuerte er volle 20 Millionen Dollar weniger Einkommen.
- Jobs‘ Narzissmus ist legendär. Als man bei Apple Angestelltennummern einführte, die sich auf das Einstellungsdatum bezogen, bekam Steve Wozniak – das technische Genie, das Apple mitgegründet hatte – die 1. Jobs, der auf keinen Fall die Nummer 2 sein wollte, argumentierte unter Tränen, dass die 0 ja noch frei sei. Er bekam sie.
- Der Apple I kostete 666 Dollar, in der Johannes-Offenbarung die Zahl des Antichristen. Ist Jobs Satanist?
- Jobs, der ein Vermögen von über fünf Milliarden Dollar besitzt, hat noch nie einen substanziellen Betrag für wohltätige Zwecke gespendet. Ganz im Gegensatz zu Bill Gates, der schon Milliarden für den Kampf gegen Krankheiten in Afrika ausgegeben hat und sich in Zukunft nur noch um seine wohltätige Stiftung kümmern will.
- In Geschwindigkeitstests sind Apple-Computer regelmässig Windows-Rechnern unterlegen, die deutlich günstiger sind.
- Was Jobs am besten kann, ist anderer Leute Erfolg für sich verbuchen. So waren weder die grafische Benutzeroberfläche noch die Computermaus, die den Macintosh so revolutionär machten, seine Erfindung – sie wurden im Xerox-Forschungszentrum Parc entwickelt. Auch der iPod und das Konzept für den iTunes Store waren nicht Jobs‘ Idee, sondern die des Apple-Angestellten Tony Fadell.
- Jobs ist ein Fanatiker: Als er sich in jungen Jahren nur von Obst ernährte, war er von der reinigenden Wirkung dieser Diät so überzeugt, dass er glaubte, sich nicht mehr waschen zu müssen.
- Management-Professor Robert Sutton, der das Buch «The No Asshole Rule» schrieb: «Sobald die Leute hörten, dass ich ein Buch über Arschlöcher schrieb, kamen sie zu mir und erzählten mir ihre ganz persönliche Steve-Jobs-Anekdote.» Besonders ausgeprägt ist bei Jobs folgendes Verhalten: Wenn jemand mit einem Vorschlag zu ihm kommt, zerreisst er diesen in der Luft, um ihn eine Woche später plötzlich brillant zu finden und als seinen eigenen auszugeben.
- Wenn Jobs wirklich grossartig wäre, würden die iPod-Kopfhörer besser halten – und besser klingen.
- Jobs ist nicht der Vater des Macintosh, wie alle immer meinen. Die Idee eines kleinen Computers mit grafischer Benutzeroberfläche, bei dem man keine unverständlichen Befehle eingeben muss, um mit ihm arbeiten zu können, stammte vom Apple-Mitarbeiter Jef Raskin.
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Ich mag weder Apple-Fanboys, noch die Leute welche blind auf Apple einschlagen! Aber Apple-Bashing ist ja auch ein Weg auf der Erfolgswelle von Apple mit zu reiten!
(via)