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Schildläuse
San-José Schildlaus
Die gelblichen Weibchen zeugen lebende Larven. Die 6-beinigen Junglarven sind 0.2 mm gross und ebenfalls gelblich. Sie
wandern 1-2 Tage herum und verankern sich dann fest im Pflanzengewebe mit ihren Saugborsten. Jetzt bildet die Larve einen weissen Schild – später einen schwarzen. In diesem schwarzen Schild überwintert sie. Im
Folgejahr (März/April) machen sie eine Häutung und die Männchen bilden längliche Schildchen. Im Mai folgt bei den Weibchen die zweite Häutung, sie sind jetzt geschlechtsreif. Die Schäden sind von Auge zu sehen. Man
sieht kleine weissgraue Schildchen und um die Saugstellen herum bildet sich ein roter Hof. Ein Befall der San-José Schildlaus ist Meldepflichtig! Um chemische Mittel zurückzubehalten hat man die Zehrwespe in
die Schweiz eingeführt, das hat zu einem beträchtlichen Rückgang dieser Schildlaus geführt.
Andere Schildläuse
Die Kommaschildlaus
(-> Bild) ist weit verbreitet, schwache Bäume werden eher befallen als stark Wachsende. Komma-förmige Krusten auf Stämmen uns Ästen können auftreten, bei sehr starkem Befall sogar Risse.
Die Grosse Obstbaumschildlaus
ist auch in der Schweiz sehr bekannt. Der Schild ist mit der Laus verwachsen, nicht wie die anderen Schildläuse. Die Weibchen sind glänzend rötlich
bis kastanienbraun und bilden langsam einen 4-6 mm grossen Schild um sie herum. Unter diesem Schild werden mehrere hundert kleine Eier abgelegt. Ende Juni schlüpfen die Jungen,
sie verlassen den Schild suchen sich einen Platz auf dem Baum, häuten sich und überwintern so. Im Frühling suchen sie sich junge Triebe und setzen sich dort fest. Diese Schildlaus kann
zwar alle Teile der Pflanze befallen (mit viel Befall auch die Blätter), aber an die Früchte geht sie nicht.