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Die EU-Stromproduktion ohne Atomstrom. Bild: Ember Die EU-Stromproduktion ohne Atomstrom. Bild: Ember
Laut Ember, einem britischen Think Tank zur Energiewende, lagen die erneuerbaren Energien mit einem europaweiten Anteil von 40 % am Strommix im ersten Halbjahr 2020 erstmals deutlich vor den Fossilen. Diese erreichten in den ersten sechs Monaten des Jahres nur einen Anteil von 34 %.
Die sinkende Nachfrage und ein Plus an Erneuerbaren drücken fossilen Strom aus dem Markt. Bild: Ember
Nachfragerückgang in der Corona-Pandemie
Die Veränderungen am Strommarkt sind auch auf einen Nachfragerückgang in der Corona-Pandemie zurückzuführen. Gemeinsam mit sonnenstarken Tagen und windstarken Nächten konnte so der Rekordwert erreicht werden. Diese Situation zeigt zugleich, dass erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle am Strommarkt einnehmen können, wenn man sie lässt. Eine zukunftsfähige Energieversorgung braucht jetzt einen konsequenten Zubau an erneuerbaren Energien und weitere Massnahmen, um die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr miteinander zu koppeln und die nationalen Stromnetze intelligent zu verknüpfen. Die Potenziale sind vorhanden und die Technologien stehen wettbewerbsfähig bereit.