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Erst vor etwas mehr als einem Monat hat Travelnews darüber berichtet, dass alle CLIA-Mitglieder (darunter Carnival Cruise Corp., Royal Caribbean und MSC Cruises) die Kreuzfahrten ab den Häfen in den USA bis zum 15. September 2020 aussetzen werden. Nun haben die Mitgliedsreedereien der Cruise Lines International Association – CLIA freiwillig entschieden, alle Kreuzfahrten bis Ende Oktober 2020 weiter auszusetzen. Der «No Sail Order» (Verbot zur Durchführung von Kreuzfahrten) würde am 30. September 2020 auslaufen, und dennoch haben sich die Mitglieds-Reedereien bewusst dafür entschieden den Zeitraum weiter auszudehnen. Dies muss bedeuten, dass wohl eine neue «Absagewelle» für Kreuzfahrten in diesem Zeitraum bei den dort operierenden Reedereien ausgelöst wird. Die freiwillige Aussetzung wurde nur wenige Tage nach dem Auftreten neuer Coronavirus-Fälle von auf Schiffen bekannt gegeben, die ihre Kreuzfahrten in anderen Teilen der Welt wieder aufgenommen haben.
CLIA will noch vor Ende September bekannt geben, ob eine wiederholte Verlängerung notwendig ist. Dennoch werde CLIA einen früheren Neustart in Betracht ziehen, wenn sich die Bedingungen in den USA so ändern, dass Abfahren möglich sind.
In dem Branchenverband CLIA haben sich viele relevanten Reedereien für den US-amerikanischen Markt, und viele weitere bedeutende Reedereien zusammengeschlossen. Auch die Marken der drei grössten Kreuzfahrtkonzerne der Welt Carnival Corporation, Royal Caribbean Cruises Ltd. und Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. sind Mitglieder in diesem Verband. Princess Cruises hat seine Kreuzfahrten nach Nordamerika sogar schon jetzt bis zum 15. Dezember 2020, beziehungsweise nach Alaska sogar bis Ende Dezember 2020 abgesagt.
CLIA teilte mit, dass die wirtschaftlichen Folgen für die Kreuzfahrtindustrie zwar enorm seien, jedoch möchte man damit im Interesse der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit handeln.