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Kinderhandprothesen aus dem 3D-Drucker
Handprothesen mit verbesserten Eigenschaften zum Nutzen der Benutzer wurden mit verschiedenen AM-Verfahren entwickelt. Der digitale Entwicklungsprozess und die Fertigung mit AM, das Verhältnis von Time-to-Market konnten so erheblich verbessert werden.
Prothesen für die oberen Extremitäten sind ein typisches Beispiel für hochindividualisierte Produkte mit geringem Produktionsvolumen. Heutige konventionelle Lösungen bieten immer noch nicht die erforderlichen Eigenschaften wie geringe Masse, einfache und zuverlässige Nutzung und niedrige Kosten.
Seit 2015 entwickelt die Forschungsgruppe Systemtechnik ein modulares Handprothesen-System speziell für Kinder für die oberen Extremitäten einschliesslich adaptivem Prothesenschaft, Kupplung mit integrierten Sicherheitsmerkmalen. Additive Herstellungsverfahren wie FDM, SLS oder SLA werden hauptsächlich angewendet. Der modulare Bausatz enthält Komponenten, die jeweils für Systemkompatibilität über die gesamte Bandbreite der Anforderungen ausgelegt sind.
Der Entwicklungsprozess vom Scannen des Armstumpfs über den integrierten CAD / CAE-Prozess bis hin zur Fertigung von Teilen im FDM- oder SLS-Verfahren wird digitalisiert. Daher ist die Implementierung von Änderungen schnell und einfach. Aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Materials erfordert das Design jedoch besondere Aufmerksamkeit, um die relativ geringen Festigkeits- und Steifigkeitswerte entsprechend zu kompensieren.
Kleinserien