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Was bedeutet das für die Nutztierhaltung? Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL hat untersucht, wie der Tierbestand aussehen würde, wenn die Ackerflächen der Schweiz primär zur Produktion von Lebensmitteln genutzt würde und kommt dabei zu folgendem Schluss:
Jährlich werden auf den Schweizer Wiesen und Weiden rund 5,9 Mio. Tonnen Gras produziert. Um diese Menge für die menschliche Ernährung nutzbar zu machen, bräuchte es eine ähnliche Anzahl Rinder, wie sie heute in der Schweiz gehalten werden. Hingegen müsste der Schweinbestand um 65 Prozent im Vergleich zum heutigen Stand zurückgehen.
Der Hühnerbestand würde sich noch viel stärker dezimieren. Masthühner würde es nicht mehr geben und Legehennen auf ein Minimum reduziert. Schweine und Hühner essen kein Gras und ihr Futter muss zu einem grossen Teil auf Ackerflächen angebaut werden.