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Die "Klimaszenarien für die Schweiz CH2018" zeigen, wo und wie der Klimawandel die Schweiz trifft und was weltweite Klimaschutzanstrengungen dagegen ausrichten können. Mit den Klimaszenarien CH2018 sind Aussagen für die gesamte Schweiz, für Grossregionen aber auch für Messstationen möglich.
Klimaszenarien CH2018 für das Mittelland
Nehmen die globalen Treibhausgasemissionen zukünftig weiter stark zu, ist im Mittelland bis 2060 mit einer Erwärmung um weitere 2 bis 3 Grad Celsius (°C) zu rechnen. Infolge dessen steigt die Zahl der Sommertage aber auch der Tropennächte markant. Insbesondere in tiefen Lagen des Mittellandes und in Städten und Agglomerationen werden die Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad deutlich zunehmen. Frosttage werden dagegen seltener. Auch ist zu erwarten, dass Winterniederschläge zunehmen und aufgrund steigender Temperaturen vermehrt als Regen statt Schnee fallen. Die Sommermonate werden jedoch trockener. In allen Jahreszeiten muss im Mittelland mit einer Zunahme der Stark- und Extremniederschläge gerechnet werden.
Veränderungen an der Station Buchs / Aarau
Das künftige Klima wird sich gegenüber heute verändern. Je nachdem wie konsequent Klimaschutzmassnahmen verfolgt werden, ist diese Veränderung stärker oder weniger stark. Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Anzahl der Tage mit extremer Klimaausprägung wie sie von 1981–2010 auftrat und wie deren Häufigkeit im Jahr 2060 mit und ohne Klimaschutz erwartet wird. Gemäss den aufgeführten Szenarien muss an der Station Buchs / Aarau im Jahr 2060 mit bis zu 45 Hitzetagen mit Temperaturen über 30 Grad Celsius gerechnet werden.
Kein Klimaschutz: Klimaschutzmassnahmen werden nicht ergriffen. Trotz des technischen Fortschritts nehmen daher die klimawirksamen Emissionen stetig zu – und mit ihnen die Erwärmung.
Konsequenter Klimaschutz: Die Senkung der Emissionen auf praktisch Null wird umgehend eingeleitet. Damit lassen sich die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 wahrscheinlich erreichen und die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zustand begrenzen.
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