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Am Südufer der Donau zwischen Tulln und Klosterneuburg thront hoch auf einem Felsen die Burg Greifenstein. Errichtet wurde sie im frühen 11. Jahrhundert. Die Besitzer der Burg wechselten sehr oft. Im Laufe der Geschichte wurde sie mehrmals erobert und beschädigt, aber immer wieder ausgebessert. Bewohnt war sie bis etwa 1770, danach verfiel sie. Anfang des 19. Jahrhunderts erfüllte sich ein Fürst Liechtenstein einen Traum. Nachdem er bereits die Burg Liechtenstein in Mödling wieder erstehen lassen hatte, liess er und später sein Sohn auch Greifenstein im Sinne des neuromantischen Burgenstils wieder aufbauen. Heute sieht man von den alten Teilen der Burg noch den Bergfried, die Vorhalle, die Knappenhalle, einen Teil der Ringmauer und einen Teil des Torbaues. Nach der Neuadaptierung als Restaurant und Museum kann man im Burghof wunderbar ausruhen und von der Panoramaterrasse hat man einen wunderbaren Blick auf die Donau bis weit hinauf ins Tullner Becken. Die Schauräume beinhalten eine Sammlung historischer Waffen, Möbel sowie volkskundlicher Objekte.
Donauradweg