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Anglo steigerte die Förderung von Rohstoffen um 2 Prozent. Das operative Ergebnis vor Sonderposten (Ebitda) kletterte dank Kostensenkungen um ein Viertel auf 6,1 Milliarden Dollar. Der Konzern verdient das meiste Geld mit Kohle, Eisenerz und Diamanten.
Eigentlich wollte sich das Unternehmen künftig auf Diamanten, Kupfer und Platin konzentrieren, auch um sich unabhängiger von starken Preisschwankungen zu machen. Produktionsstätten für Kohle, Eisenerz und Nickel, die zuvor zum Verkauf standen, sollen nun aber Teil von Anglo bleiben, weitere Verkäufe zum Schuldenabbau seien nicht nötig. Konzernchef Mark Cutifani will in diesem Jahr die Gunst der Ratingagenturen zurückgewinnen und die Kreditwürdigkeit wieder aus dem spekulativen "Ramsch"-Bereich herausführen./men/ees/fbr
(AWP)