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Auf drei Schweinemastbetrieben mit Durchmast, Zweiphasen- oder Mehrphasen-Fütterung wurden Fütterungsmassnahmen untersucht, durch die der ernährungsphysiologische Wert des Fleisches verbessert und die Umweltbelastung verringert werden kann. Dazu wurden dem Futter organisch gebundenes Selen, Vitamin E und Leinsaat beigegeben und der Proteingehalt gesenkt. Als Kontrolle dienten Mastdurchgänge mit üblichem Mastfutter. Ein durchgängiger Einfluss der Futter auf die Tageszunahmen konnte nicht beobachtet werden. Mit den Versuchsfuttern stieg aber der Futterverbrauch an und die Futterverwertung verschlechterte sich überwiegend. Nur im Durchmastbetrieb verschlechterte sich die Schlachtkörperqualität: der Kotelettdurchmesser sank mit dem Versuchsfutter signifikant ab und die Speckauflage stieg signifikant an. Die Tiere in der Multiphasenfütterung (wöchentlich Absenkung von 155 auf 125g RP/kg) zeigten keinen verringerten Fleischanteil aber einen signifikant höheren intramuskulären Fettgehalt, was auf eine moderate Proteinunterversorgung hinweisen könnte. Die Proteineffizienz konnte durch die Proteinreduktion kaum gesteigert werden.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.