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DAS ELEKTRISCHE ZITHERSPIEL
Samuel Tschudin
Samuel Tschudin (1988) lebt und arbeitet in Basel. Er ist Komponist, Performer und ein Gründungsmitglied von Zaperlipopette. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Bildhauer, widmete er sich vermehrt der Musik und realisierte u.a. "Abnormis Quodlibet" und „Clepsydra“ in Zusammenarbeit mit Yanik Soland. Er ist Mitbegründer der Kulturwerkstatt OFF und veranstaltet Konzerte in Basel. Er realisierte Kompositionsaufträge für Theater ("Der Prozess" Theaterfalle) und Podcasts ("Zündstoff" Ausgestrahlt von Die Republik und WDR). Aktuell arbeitet Samuel Tschudin als Bühnentechniker am Schauspielhaus Basel. Als Einzelkünstler erforscht er die Wahrnehmung von Zeit und Kontinuität und entwickelt dabei Möglichkeiten, seine Musik zu automatisieren.
Im Sommer 2019 entwickelte er das Konzept eines Automaten, welcher in einer Endlosschleife Saiten anschlägt. Dies war die Antwort auf seine Vision eines mechanischen Gitarren Orchesters und der Beginn des elektrischen Zitherspiels. Das Zitherspiel stellte das Fundament dar, welches stoisch und konsequent wiedergibt. Der freie, menschliche Anteil würde später dazu addiert werden. Im Prozess der Herstellung wurde das Instrument immer mehr zur Klangskulptur. Die Gwärtler Stiftung unterstütze den Entstehungsprozess.