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Edmond Dantès steht die Welt offen. Er steht vor der Verlobung mit seiner großen Liebe, der Katalonierin Mercedes und soll in Kürze zum Kapitän des Schiffes Pharao ernannt werden. Doch nicht jeder gönnt Edmond sein Glück und durch eine üble Intrige landet er unschuldig und ohne Prozess auf der Gefängnisinsel Chateau dIf. Es beginnen grausame Jahre für Edmond, in denen er in seiner Einzelzelle fast den Verstand verliert. Das ändert sich erst, als er mit seinem Zellennachbar, dem als verrückt geltenden Abbé Faria, in Kontakt kommt. Dieser ist bei dem Versuch, aus seiner Zelle auszubrechen, in Dantès Zelle gelandet. Unbemerkt von den Wärtern gelingt es den beiden Männern, durch die Verbindung zwischen den beiden Zellen eine Freundschaft aufzubauen, von der beide profitieren. Und es ist auch der Abbé, der Dantès darauf bringt, wem er seine Einkerkerung zu verdanken hat. Dantès wird von Faria zum alleinigen Erben seines Familienschatzes, der auf der Insel Monte Christo versteckt wurde, eingesetzt. Nach dem Tod des Abbé, gelingt Dantès die Flucht in dessen Leichensack. Als unermesslich reicher Graf von Monte Christo kehrt er zurück und beginnt Rache an den Menschen zu nehmen, die ihn für vierzehn Jahre unschuldig ins Gefängnis gebracht haben.
Der Graf von Monte Christo ist eine umwerfende, spannende Geschichte. Von der ersten bis zur letzten Seite wird man wie in einem Sog in die Handlung hineingezogen. Dumas Schreibstil ist so anschaulich, wie man es selten erlebt. Der Feldzug des Grafen grandios ausgedacht. Dumas ist ein großartiger Erzähler. Zu 100 % ein Lesevergnügen.
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