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Schmerzen im Oberbauch sowie ständige Übelkeit zählen zu den Symptomen einer Funktionsstörung, von der rund ein Drittel aller Erwachsenen in der Schweiz betroffen sind. Beim sogenannten Reizmagensyndrom liegt eine Störung der Magenfunktion vor, für die keine organische Ursache zu finden ist. Ein nervöser Magen kann jedoch auf Dauer die Lebensqualität erheblich einschränken.
Magenprobleme aufgrund von Stress und Zeitdruck
Menschen, die unter einem Reizmagensyndrom leiden, reagieren auf Stress, Zeitdruck und Hektik mit Magenbeschwerden. Die Erkrankung, die wissenschaftlich als funktionelle Dyspepsie bezeichnet wird, weist ein uneinheitliches Beschwerdebild auf. Die richtige Diagnose kann daher nur nach umfassenden körperlichen Untersuchungen gestellt werden. Von einem Reizmagen wird gesprochen, wenn keine organischen Ursachen für die Magenprobleme gefunden werden. Menschen mit sensiblem Magen wird deshalb empfohlen, besonders auf ihre Ernährung zu achten und scharfe Gewürze oder blähende Lebensmittel zu meiden. Bei einem nervösen Magen kommt es nach einer Mahlzeit häufig zu Beschwerden wie Völlegefühl, Übelkeit, Sodbrennen und saurem Aufstoßen. Oft können die Symptome jedoch nicht auf eine bestimmte Ernährungsform oder Verhaltensweise zurückgeführt werden. Die Ursachen, die zu Reizmagen-Beschwerden führen, sind derzeit noch weitgehend unbekannt. Beim Reizmagensyndrom können die Symptome dauerhaft bestehen. In den meisten Fällen kommt es nach den Beschwerden zu beschwerdearmen oder beschwerdefreien Intervallen. Dennoch müssen die Betroffenen damit leben, dass die Symptome ohne ersichtlichen Grund jederzeit wieder auftreten können. Hausmittel wie Heilerde, Ingwer, Kamillentee oder Natron helfen nur kurzzeitig, indem akute Beschwerden gelindert werden. Chronische Verdauungsprobleme sind sehr belastend und können sogar psychische Erkrankungen auslösen. Aufgrund ständiger Magenbeschwerden leiden viele vom Reizmagen Betroffene gleichzeitig unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen und psychischen Symptomen wie Angstzuständen und Depressionen.
Natürliche Mittel gegen Reizmagensymptome
Seit einiger Zeit wird in den Medien über die positive Wirkung von CBD beim Reizmagensyndrom berichtet. Inzwischen wurde das früher umstrittene CBD sogar von der Anti-Doping-Liste gestrichen. Ob das natürliche Mittel jedoch gesundheitliche Vorteile besitzt, ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Allerdings ist bekannt, dass CBD einen bestimmten Einfluss auf das menschliche Nervensystem besitzt. Mit dem Begriff CBD wird ein aus der Hanfpflanze gewonnenes Cannabinoid bezeichnet. Zur Herstellung von CBD Öl verwendet man speziell gezüchteten und angepflanzten Industriehanf. Im Gegensatz zum Drogenhanf enthält dieser Hanf kaum Tetrahydrocannbiniol (THC), sodass eine berauschende Wirkung ausgeschlossen ist. Nach Angaben der Hersteller ist CBD Öl nicht psychoaktiv, sondern enthält essenzielle Nährstoffe, die den Magen-Darm-Trakt beruhigen können. Es empfiehlt sich, bei Nahrungsergänzungsmitteln, die CBD enthalten, auf Qualität zu achten und diese Produkte nur bei Fachhändlern zu beziehen. Die Bezeichnung „sicheres Qualitätsprodukt“ ist nur dann gerechtfertigt, wenn zur Herstellung ausschließlich Pflanzen, die ohne Pestizide und Herbizide herangezogen wurden, genutzt werden. Hier geht es zum Öl, das zahlreiche natürliche Bestandteile aus der Hanfpflanze sowie Vitamine, Aminosäuren, Terpene und Phytocannabinoide enthält. Das mit Hilfe von CBD hergestellte Nahrungsergänzungsmittel sollte entsprechend den Dosierungsvorschriften auf dem Beipackzettel eingenommen werden. Es wird vermutet, dass die im CBD Öl enthaltenen Inhaltsstoffe den Magen-Darm-Trakt beruhigen und entzündlichen Prozessen in der Magenregion entgegenwirken können. Außerdem soll das Präparat eine stresslindernde Wirkung entfalten, sodass sich Angstzustände und depressive Verstimmungen bessern. Dabei muss allerdings bedacht werden, dass Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich keine Medikamente sind und deshalb nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt sind. Bei Reizmagenbeschwerden sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, um die Diagnose zu sichern.
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