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Ein pfannenfertiges Projekt für den Ausbau der Hardstrasse zwischen Birsfelden und Muttenz gibt es nicht. Aber schon die Ankündigung, dass die Strasse saniert wird und während der langen Reparaturarbeiten auf der A2 im Jahre 2030 als Ersatzstrasse vorübergehend auf 4 Spuren befahren werden könnte, hat bei den Linken und Grünen Sorge ausgelöst. Sie verlangten daher im Landrat, dass die Hardstrasse zwar saniert werden könne, die Kapazität aber nicht erhöht werden dürfe.
Kein Denkverbot
Die Bürgerlichen warfen Links-grün vor, ein Denkverbot durchsetzen zu wollen, obwohl noch gar kein konkretes Projekt vorliege.
Linke und Grüne Sprecher wiesen in der Diskussion daraufhin, dass es der Kantonsingenieur gewesen sei, der in einem Interview eine Kapazitätserweiterung ins Spiel gebracht habe. Man höre nicht das Gras wachsen, sondern folge dem Motto «Wehret den Anfängen».
Dieses Argument liess die bürgerliche Mehrheit aber nicht gelten und schickte den Antrag der Linken nach langer Diskussion mit 52 : 30 Stimmen bachab, der verlangte, dass die Hardstrasse zwar saniert werden dürfe, aber es zu keiner Kapazitätserweiterung kommen dürfe.