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Port Camargue Herbst
Am 13. Juli traten wir den Heimweg in die Schweiz an und luden alsbald unsere Kinder und Freunde bei uns ein, da Wiedersehen und Heimat genau soviel Freude bereiten, wie Reisen und Auslandaufenthalt. Da wir auch zu Hause gerne aktiv sind, kauften wir uns neue Fahrräder und unternahmen in der Folge diverse Fahrradtouren in der näheren und weiteren Umgebung.
Unter anderem verbrachten wir eine Woche in Mels bei Edith und Cesare, was im nachhinein sehr bedeutend für uns war, denn Cesare erkrankte schwer und musste immer öfter einige Tage in Spitalpflege verbringen.
Ende August reisten Ernst und ich wieder nach Frankreich, verzichteten jedoch auf einen Törn, da unser Schwager immer leidender wurde und wir mit einem Notfall rechnen mussten. Als wir nach einem Telefonat mit Edith erfuhren, dass Cesare wieder im Spital sei, fuhr ich (Silvia) am 21. September mit dem Zug nach Mels, um meiner Schwester Beistand zu leisten in dieser schweren Zeit. Mittlerweile hatten die Ärzte bei unserem Schwager eine schwere Leukämie diagnostiziert und die Spitalaufenthalte wurden immer länger. Am 7. Oktober kam Ernst von Frankreich nach Hause, nachdem er seine geplanten Arbeiten ausgeführt hatte. Noch einmal konnten wir Cesare zu Hause besuchen, aber am 20. November hatte die schwere Krankheit über seinen starken Willen gesiegt und er verstarb leider im Spital von Walenstadt.
Es war eine schwere und traurige Zeit und wir blieben bis 4. Dezember bei meiner Schwester in Mels, um sie bei den vielen Schreibarbeiten und Behördengängen zu unterstützen.