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Kong-Kheou, das Ehrenwort (1888-1889)
Kong-Kheou, das Ehrenwort
(Erste Veröffentlichung: Oktober 1888 bis September 1889)
Erzählung für die Jugend (Karl-May-Verlag: Grüner Band 40: "Der blaurote Methusalem")
Inhalt
Der "ewige Verbindungsstudent" Fritz Degenfeld ("Methusalem" ist sein Rufname, das 'blaurot' bezieht sich auf die Farbe seiner Nase) unternimmt mit dem jungen Richard Stein eine abenteuerliche Reise nach und durch China, um dessen kranken Onkel und die verschollene Familie des nach Deutschland emigrierten chinesischen Teehändlers Ye-Kin-Li samt Familienschatz zu suchen. Begleitet werden sie von Degenfelds Faktotum Gottfried von Bouillon und einem riesigen Neufundländer, der immer Degenfelds Bierglas in der Schnauze trägt. Auf der Reise schliessen sich ihnen in Hongkong auch der dicke Holländer Mijnheer Willem van Aardappelenbosch und der Kapitän Heimdall Turnerstick an, der behauptet, er könne perfekt chinesisch sprechen, indem er an alle Worte einfach die Endungen -eng, -ing, -ong, -ung anhängt und sich wundert, dass er nicht verstanden wird. Nach vielerlei Abenteuern (Piratenüberfall, Aufdeckung eines Tempelraubes und mehr) wendet sich alles zum Guten und der Blaurote Methusalem hält zusammen mit seinen Freunden, dem inzwischen gesundeten Onkel, der verschollenen Familie des Teehändlers und deren Schatz triumphalen Einzug in die Heimatstadt.