Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03166.jsonl.gz/2365

Wenn es Tochterisotope gibt, die von kurzlebigen Isotopen abstammen, müsste es mit grosser Wahrscheinlichkeit mengenmässig mehr von diesen Tochterisotopen geben, als allein von den langlebigen Isotopen möglich ist. Diese Voraussage kann man anhand der Bleivorkommen überprüfen. Denn man kennt die ungefähre Häufigkeit der Isotope von Uran, Thorium und Blei, mit der sie in der Erdkruste vorhanden sind. Aus der Halbwertszeit und der Häufigkeit eines Isotops lässt sich die ursprünglich vorhandene Menge des Mutterisotops berechnen. Daraus lässt sich ableiten, wie viel vom daraus entstandenen Tochterisotop heute vorhanden sein müsste. Die Berechnung zeigt, dass mehr radiogenes Blei vorhanden ist, als die langlebigen Mutterisotope hervorgebracht haben können: Beim 238-Uran-Zerfall beträgt der Bleiüberschuss 56 %, bei 235-Uran 155 % und bei Thorium sogar 319 %. Für dieses überschüssige Blei gibt es unter anderem vier verschiedene Erklärungsmöglichkeiten:
a) das Bleiisotop ist schon ganz am Anfang entstanden
b) das Bleiisotop stammt von kurzlebigen Isotopen
c) teilweise a) und teilweise b)
d) das Bleiisotop ist durch vorübergehend beschleunigten radioaktiven Zerfall entstanden.
Mir scheinen die Varianten c) und d) am plausibelsten. Es gibt über 120 kurzlebige Isotope, welche unmittelbar nach ihrer Entstehung ebenso viel radiogenes Blei erzeugen konnten wie die langlebigen Isotope. Damit wird die Voraussage des Schöpfungsmodells, nämlich dass die Erdgeschichte in einem kurzen Zeitrahmen abgelaufen sei, plausibler.
Referenzen:
- Don DeYoung, Thousands… not Billions, Challenging an Icon of Evolution, Master Books, 2005, 190 Seiten, Green Forest, AR 72638 USA.
- Dr. Charles W. Lucas, JR, Radiohalos – Key Evidence for Origin/Age of the Earth. Proceedings der Kosmologie-Konferenz 2003,Oktober/November in Columbus, Ohio USA.
- RATE-Team: L. Vardiman et. al, Radioisotope und das Alter der Erde, Hänssler, 2004, Seite 233: Experimente zur Helium-Diffusion.
(Atommasse angeben und auf „show drawing“ klicken)