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Grundsätzlich gilt das Verursacherprinzip: Wer Massnahmen verursacht, trägt auch die Kosten (Art. 2 Umweltschutzgesetz, USG).
Als Verursacher gelten in erster Linie diejenigen, welche durch ihr Verhalten einen Umweltschaden verursacht haben (Verhaltensstörer). Als sogenannte Zustandsstörer gelten auch die Standortinhaber als Verursacher.
Die Standortinhaber müssen keine Kosten tragen, wenn sie bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt von der Belastung keine Kenntnis haben konnten (Art. 32d Abs. 2 USG).
Bei mehreren Verursachern kann beim Amt für Umwelt eine Verfügung über die Kostenteilung verlangt werden.
Ist ein Verursacher nicht mehr greifbar oder nicht in der Lage die Kosten zu tragen, muss das Gemeinwesen die Ausfallkosten tragen.