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PMMI – November 2018
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten sanken bei den Anlageprodukten deutlich, während sie bei den Hebelprodukten nur leicht nachgaben.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market-Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandeltwerden kann. Die Werte verschlechterten sich bei den Anlageprodukten zwischen dem 19. September und dem 22. Oktober, während sie bei den Hebelprodukten nahezu stabil blieben. Die Bank Julius Bär verteidigte ihre Spitzenposition bei den Hebelprodukten. Bei den Anlageprodukten löste die Zürcher Kantonalbank die Banque Cantonale Vaudoise in der Ranglistenführung ab. Bei den Hebelprodukten sank der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten von 95.25 auf 95.23 Punkte. In den letzten vier Wochen gab es einzig am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, einen nennenswerten Taucher, und zwar bei der Bank Julius Bär, der Bank Vontobel, der BNP Paribas, der Commerzbank und der Zürcher Kantonalbank. Bei den Anlageprodukten gab der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten im Vergleich zur letzten Berichtsperiode von 95.73 auf 95.01 Punkten nach. Hier kam es bei zwei Emittenten zu zwischenzeitlichen Rückschlägen. Bei der Credit Suisse gab es am 15. und 16. Oktober ein temporäres Abfallen der Verfügbarkeit der Quoten. Im Falle der UBS waren am 26. und 27. September ebenfalls leicht tiefere Verfügbarkeit der Quoten die Ursache für das kurzfristige Absacken des PMMI-Wertes. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt weiterhin die BNP Paribas etwas aus dem Rahmen. Sie verzeichnet bei den Anlageprodukten unverändert einen unüblich hohen Wert.