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Die 2008 und später veröffentlichten internationalen Vergleichsstudien der OECD weisen nach, dass der Konsum der Jugendlichen wenig von der Besteuerung (Alkoholsteuersatz) abhängt.
So ist in Island, wo der Steuersatz sehr tief ist, der Prozentsatz der Jugendlichen, die bei einem einzigen Anlass fünf und mehr Gläser getrunken haben, am geringsten. Auf der anderen Seite ist in Norwegen, wo der Steuersatz vier Mal höher ist als in der Schweiz, der Prozentsatz der Jugendlichen, die bei einem einzigen Anlass fünf oder mehr Gläser getrunken haben, höher als in der Schweiz. Und in Dänemark schliesslich, wo der Trunkenheitsgrad am höchsten ist (nahezu doppelt so hoch wie in der Schweiz), liegt der Steuersatz nur ganz geringfügig über dem der Schweiz.
Eine 2012 veröffentlichte in über 30 Ländern bei 15- bis 16-jährigen Jugendlichen durchgeführte Studie[1] hat aufgezeigt, dass bei hohen Preisen und strengeren Restriktionen der wöchentliche Konsum zwar abnimmt, dafür aber die Fälle von Betrunkenheit zunehmen.