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Nachsorge
Bereits im Jahr 1994 wurde mit der ersten Sanierung der ehemaligen Deponie ein Überwachungs- und Sicherheitskonzept erstellt. Dieses Konzept wurde im den folgenden Dekaden mehrfach angepasst. Auch für die nun laufende Periode der Nachsorge erfolgten Anpassungen. Das für diese Periode angepasste Konzept wurde in Absprache mit den Behörden für die ersten fünf Jahre festgelegt. Es soll mittels Wasseranalysen der Grund- und Oberflächenwässer an 70 verschiedenen Messstellen regelmässig absichern, dass die Sanierungsmassnahmen auch auf Dauer erfolgreich bleiben und den vorgegebenen Sanierungszielen entsprechen. Nach diesen fünf Jahren wird anhand der Mess- und Analysenresultate geprüft, ob und wie das Programm für die Folgejahre angepasst werden soll. 
Ziel ist es, dass das sanierte Gelände spätestens in zehn Jahren den Anforderungen der Altlastenverordnung entspricht, ohne dass weitere Massnahmen notwendig sind.
Überwachung von Grund- und Oberflächenwasser in 2019
Die von bci im Jahr 2019 durchgeführte Überwachung der Grundwasserqualität zeigt in der Region keine negativen Auswirkungen der alten Deponie auf das Grundwasser. Das Oberflächenwasser weist nach dem Ende der Arbeiten am Standort und der Stilllegung der DIB-Kläranlage eine deutliche Qualitätsverbesserung auf. Das leicht kontaminierte Wasser aus den Sandlinsen wIrd zum grössten Teil in der Kläranlage der Gemeinde Bonfol (SEVEBO) behandelt, während das stark kontaminierte Wasser in einer Zisterne gespeichert und dann zu einer spezialisierten Industrie-Kläranlage transportiert wird. Die 2019 durchgeführte Überwachung belegt, dass das in die SEVEBO eingeleitete Wasser den Anforderungen der am 3. Juli 2019 von den kantonalen Behörden erteilten Genehmigung entspricht.