Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03470.jsonl.gz/235

Hebammentipp: Mutterbandschmerzen
Die Mutterbänder sind runde, kräftige Bänder, die jeweils von der Seite des Uterus zum Schambein ziehen. Während Wachstumsphasen können Dehnungsschmerzen auftreten, vor allem nach Belastung wie langem Gehen, Stehen, Tragen oder beim Aufstehen aus dem Bett oder vom Sofa. Diese Dehnungsschmerzen spürt die schwangere Frau meist in der Leistengegend und im Kreuzbeinbereich.
Am wichtigsten bei Mutterbandschmerzen ist die Entspannung, legen Sie immer wieder Ruhephasen ein. Ausserdem sollten Sie sich regelmässig im Laufe des Tages, sei es beim Sitzen, Stehen oder Gehen, auf Ihre Körperhaltung besinnen. Wichtig ist, dass Sie nicht ins Hohlkreuz fallen, sondern das Becken so kippen, als wollten Sie das Kind im Bauch in ein Körbchen betten. Versuchen Sie dabei, das Steissbein Richtung Boden und den Scheitel – wie an einem Marionettenfaden – nach oben zu ziehen.
Bei akuten Mutterbandschmerzen kann folgendes helfen:
- Nehmen Sie ein warmes – nicht heisses – Bad.
- Legen Sie eine warme Bettflasche auf die schmerzenden Stellen.
- Ein warmer Lavendel- oder Kamillenwickel wirkt wunderbar entlastend.
Beckenschmerzen
Die Bänder des Beckens werden in der Schwangerschaft gedehnt und dies kann durchaus schmerzhaft sein.
Letzte Aktualisierung : 17-02-21, JM