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Fairtrade-Wein
Prost auf den fairen Handel
Seit tausenden Jahren hat Wein eine grosse Bedeutung für Kultur und Gesellschaft. Weltweit gibt es viele Weingüter, die eine riesige Anzahl von verschiedenen Weinen herstellen. Trotz der grossen Nachfrage kämpfen jedoch viele kleinere Weinbäuer:innenfamilien mit ganz unterschiedlichen Problemen: Niedrige Marktpreise, starke Konkurrenz und historisch verwurzelte Barrieren machen ihnen das Leben schwer.
Herausforderungen
Südafrika, Chile oder Argentinien zählen heute zu den grössten Weinproduktionsländern der Welt. Während jedes dieser Länder einzigartige Weine hervorbringt, sind die Weinbäuer:innen in diesen Ländern oftmals mit schwierigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen konfrontiert.
- Viele Kleinbäuer:innenfamilien in Argentinien und Chile leiden unter niedrigen Marktpreisen für Weintrauben. Es fehlen Mittel, die Produktionsabläufe auf den Weingütern zu verbessern. Eine Absicherung für die Zukunft ist nicht möglich.
- Trotz Nachfrage werden viele der kleineren Winzer:innen aus dem Markt verdrängt, da es ihnen nicht möglich ist, mit den grossen Hersteller:innen aus einem internationalen Umfeld mitzuhalten.
- Beschäftigte auf Wein-Plantagen werden schlecht bezahlt und häufig ausgebeutet.
Warum Fairtrade einen Unterschied macht
Fairtrade ist ein ganzheitliches Konzept, das die Familien unterstützt und Kindern neue Perspektiven gibt. Der Fairtrade-Ansatz unterstützt sie dabei, mehr Kontrolle über ihr Leben zu haben und zu entscheiden, wie sie in ihre Zukunft investieren.
Ziel von Fairtrade ist es, faire Handelsbedingungen zu fördern. Wir bringen dazu Konsument:innen mit benachteiligten Kleinbäuer:innen zusammen.
Die Fairtrade-Standards unterstützen die Winzer:innen und Kleinbäuer:innenfamilien auf folgenden Ebenen:
- Einen Fairtrade-Mindestpreis, welcher vor plötzlichen Preisschwankungen schützt und es den Produzent:innen ermöglicht, über den nächsten Pflanz- und Erntezyklus hinaus zu planen.
- Die Fairtrade-Prämie - einen zusätzlichen Betrag, der auf den Verkaufspreis gezahlt wird und es Kleinbäuer:innen und Weinbäuer:innen ermöglicht, in soziale, wirtschaftliche und ökologische Verbesserungen zu investieren.
- Strenge Gesundheits- und Sicherheitsstandards, um das Wohlergehen der Produzent:innen sowie der umliegenden Gemeinden und Ökosysteme zu schützen. So verbietet Fairtrade beispielsweise die Verwendung einiger hochgiftiger Agrochemikalien, die häufig in den Weinbergen versprüht werden, und schreibt Regeln für die sichere Anwendung von weniger giftigen Mitteln vor.
- Förderung der Fähigkeit der Arbeiter:innen, unabhängige Gewerkschaften zu gründen oder ihnen beizutreten und Tarifverträge mit den Weinbergsbesitzern abzuschliessen.
Wir ermöglichen Ihrem Unternehmen, unter Fairtrade-Bedingungen zu handeln und dies durch das Fairtrade-Label auf den Produkten auszuloben.
Als Ergänzung zur Zertifizierung bieten wir Fairtrade-Programme an, um gemeinsam spezifische Themen in ihrer Lieferkette anzugehen. Zusätzlich beraten wir Sie dabei, effektive Nachhaltigkeitslösungen umzusetzen.
- Wirkungsvolle Nachhaltigkeitsstrategie in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Es wird auf Kund:innenbedürfnisse, gesellschaftliche Entwicklungen und gesetzliche Regulierungen reagiert.
- Aufwertung Ihres Angebots durch Rohstoffe aus nachhaltiger und fairer Produktion
- Risiko-Minimierung durch strenge und glaubwürdige Zertifizierung mit Transparenz
- Nutzung des Fairtrade-Labels, das ein positives Image bei Ihren Kund:innen geniesst
- Differenzierungsmöglichkeit für Ihr Unternehmen in der Kommunikation "Woher kommt unser Wein und welche Wirkung wird vor Ort erzielt"
- Unterstützung der Personen vor Ort durch ein globales Netzwerk
- Planung und Umsetzung individueller Projekte, die über die Zertifizierung hinausgehen
Lassen Sie sich gerne von unserer Rohstoffexpertin beraten:
Ihre Rohstoffexpertin
Annet RöstE-Mail