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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00472 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 26. August 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller Suffert Neuenschwander & Partner Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1965, war zuletzt seit dem 1. Juli 2012 als Mitarbeite rin Gastronomie im Umfang von 80 % und seit dem 1. März 2017 im Umfang von 30 % bei der Genossenschaft Y.___ Zürich tätig (Urk. 8/19, Urk. 8/78). Unter Hinweis auf Gebärmutterhalskrebs meldete sich die Versicherte am 12. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/23, Urk. 8/31, Urk. 8/37) und holte bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, ein bidis ziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 8/91). Mit Mitteilung vom 29. Juni 2015 (Urk. 8/24) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Mit Mitteilung vom 1. Februar 2016 (Urk. 8/39) erteilte die IV-Stelle Kostengut sprache für einen persönlichen Support am Arbeitsplatz vom 1. Februar bis 31. Dezember 2016 (vgl. auch Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/64, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/93-115) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. April 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 8/118 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 17. Mai 2018 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfügung vom 19. April 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr rückwirkend ab August 2015 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Mit Gerichtsverfügung vom 11. Dezember 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu er zielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes gerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbe grün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.5 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, d er Anspruch auf eine IV-Rente sei nach Beendigung der beruflichen Massnah men, somit ab Januar 2017, geprüft worden. In dieser Zeit habe eine 40%ige und nach drei Monaten eine 20%ige Einschränkung vorgelegen. Dank der durchge führten Therapie und der Operation habe sich die Situation jedoch verbessert. Es liege keine langandauernde gesundheitliche Einschränkung vor. Auch unter Berücksichtigung der 20%igen Einschränkung bestehe kein Anspruch auf eine IV-Rente. 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), a uf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachten von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden. Aus den Akten ergebe sich, dass sie seit der missglückten Krebsoperation und der danach folgenden intensiven Radio- und Chemotherapie an einem Fati g ue Syndrom, diversen organischen Nebenbeschwerden und einer psychischen Störung mit Krankheitswert leide. Ihre Leistungsfähigkeit sei massiv eingeschränkt und betrage 23 %, wobei sich die Leistungseinschränkung nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Alltag zeige. Fest stehe, dass sie ab Juli 2014 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb der Anspruch auf eine ganze Rente ab August 2015 bestehe. Die Rente sei mit den geleisteten Taggeldern zu verrechnen. 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung. 3. 3.1 Die Ärzte des Spital s A.___ attestierten der Beschwerdeführerin mit Zeugnis vom 5. August 2014 ( Urk. 8/3/3) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 4. bis 2 6. August 2014. 3.2 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 1 4. November 2014 ( Urk. 8/3/5-6) und führten aus, dass die Beschwerdeführerin wegen eines neu diagnostizierten Zervixkarzinoms zunächst mit einer Messerkonisation und anschliessend mit einer erweiterten Hysterektomie operiert worden. Während der zweiten Operation sei es zu einer notfallmässigen Laparatomie bei unstillbarer Hämorrhagie und Gefässrevision gekommen. Seither leide die Beschwerdeführerin unter anhalten dem Druckgefühl und Schmerzen abdominal. Vom 30. September bis 31. Oktober 2014 sei eine postoperative adjuvante Radio-Chemotherapie durchgeführt wor den. Sowohl die Operation wie auch die postoperative Radio-Chemotherapie seien verantwortlich für die aktuelle Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin. Hinzu komme die Komplikation mit unstillbarer Blutung nach Abschluss der Hysterek tomie, welche die Beschwerdeführerin zusätzlich belaste (S. 1). 3.3 Mit Bericht von Februar 2015 ( Urk. 8/18) attestierten die Ärzte des Spital s A.___ der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeit (S. 2 Ziff. 1.6). 3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattete sein allgemeininternistisches Gutachten zuhanden der Krankentaggeldversiche rung am 26. Mai 2015 ( Urk. 8/23) gestützt auf die Akten sowie seine Untersu chung der Beschwerdeführerin. Er nannte folgende Diagnosen (S. 5 f. ) : - Plattenepith elkarzinom der Zervix - anamnestisch rezidivierende Schwellung des linken Beins - Schmerzen im Oberschenkel, Gefühlslosigkeit an der Oberschenkelvorder seite und mögliche motorische Schwäche im linken Bein - Status nach Nikotinabusus (kumulativ 30 Packjahre), sistiert im August 2014 - aktenanamnestisch Anpassungsstörung und Angststörung Er führte aus, dass sich für die dumpfen Bauchschmerzen kein korrespondieren des organisches Korrelat finde. Die Palpation des Abdomens werde kaum toleriert, trotzdem könne bei der Ultraschalluntersuchung mit der Sonde problemlos Druck ausgeübt werden. Obschon die Exploration am späteren Nachmittag stattgefun den habe, hätten keine Schwellungen oder Ödeme am linken Bein objektiviert werden können. Bei Zustand nach Bestrahlung der Lymphabflussgebiete im Becken seien Lymphödeme grundsätzlich möglich, liessen sich aber in der Unter suchung nicht objektivieren (S. 6 f.). Es fänden sich eindeutige Hinweise für eine Blockade des Iliosakralgelenkes. Auch das unterste Facettengelenk links sei ge reizt, entweder funktionell statisch im Rahmen einer Blockade oder als Folge von aktivierten Spondylarthrosen oder einer Kombination von beidem (S. 7 oben). Sofern die noch durchzuführende MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) und die allenfalls durchzuführende neurographische Untersuchung keine neurologische Ursache für die geklagten Beschwerden ergäben, sei aus rein somatischer Sicht die Steigerung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von 3-4 Monaten auf das vertraglich vereinbarte Pensum von 81 % realistisch (S. 7 f.). 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 27. Mai 2015 ( Urk. 8/23/11-15) über die Untersuchung der Beschwerdeführe rin und führte aus, d iagnostisch liege eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion vor, die erst teilweise am Zurückgehen sei. Die Erkrankung sei in erster Linie als psychische Reaktion auf eine schwierige persönliche Lage in gesundheitlicher Hinsicht aufzufassen. Man könnte das Krankheitsbild differen tialdiagnostisch auch einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode zu ordnen (S. 4). Die Behandlung auf ambulanter Basis sei so, wie sie derzeit durch geführt werde, ganz einfach nicht ausreichend. Sie sollte durch eine teilstationäre Therapie in einer Tagesklinik über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten erweitert werden. Aus psychiatrischer Sicht sei angesichts der Diagnose einer erst in Ansätzen remittierten Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Kurzfristig, d as heisse im Laufe der nächs ten ein bis zwei Monate, sei mit einer wesentlichen Steigerung der Arbeitsfähig keit nicht zu rechnen (S. 4 ). 3.6 Die Ärzte des Stadtspital s E.___ berichteten am 2 4. Juli 2015 ( Urk. 8/26/4-6) und führten aus, die Beschwerdeführerin werde zur nephrologischen Standortbestim mung zugewiesen, nachdem es vor zirka einem Jahr iatrogen zu einem venösen Niereninfarkt links gekommen sei. Die Nierenfunktion sei aktuell leicht einge schränkt. Sonographisch lasse sich die bekannte Schrumpfniere links bei deutlich reduzierter Restperfusion bestätigen. Renale Begleiterkrankungen bestünden nicht (S. 2 f.). Es bestehe somit zusammenfassend eine dem Verlauf entsprechend irreversible, funktionelle Einnierigkeit, die bei allgemein protektiven Massnah men eine exzellente Langzeitprognose habe (S. 3). 3.7 Dr. med. F.___, praktischer Arzt, berichtete am 2 2. September 2015 ( Urk. 8/26) und führte aus, aus seiner Sicht sei die Rückkehr an den angestamm ten Arbeitsplatz (Take away) wegen der körperlichen Arbeit aktuell nicht zumut bar. A ktuell sei die Beschwerdeführerin weiterhin 100 % arbeitsunfähig geschrie ben. E r habe sie wegen Ferienabwesenheit des Psychiaters im Zeitraum vom 7. September bis zum 2 9. September 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. 3.8 Dr. D.___ führte in seiner Kurzbeurteilung vom 16. Dezember 2015 ( Urk. 8/31/2-3) aus, dass im Vergleich zu Mai 2015 ein deutlich gebesserter Zustand bestehe. D ie Depression sei weitestgehend rückläufig. E r könne eine Arbeitsdispens aus Sicht seines Fachgebiets höchste ns noch vorübergehend begründen. E r empfehle, die Arbeitsunfähigkeit bis maximal Ende Januar 2016 zu akzeptieren, spätestens ab Anfang Februar sei eine Teilarbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % gegeben. S pätestens ab Anfang April 2016 sei wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit umzusetzen. 3.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für P sychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 2 5. Dezember 2015 ( Urk. 8/32) und nannte folgende psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) ; D ifferentialdiagnose (D D ) mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - V erdacht auf Zwangsstörung, Zwangsgedanken und Handlungen ge mischt (ICD-10 F42.2) Sie führte aus, es bestehe seit dem 24. Januar 2015 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 7). 3.10 Dr. D.___ nahm am 9. Januar 2016 Stellung ( Urk. 8/37/4-6) und führte aus, er könne die Ausführungen seiner Berufskollegin Dr. G.___ leider nicht nachvoll ziehen. Die Beschwerdeführerin habe sich vor knapp einem Monat, als er den Verlauf evaluiert habe, in deutlich gebessertem Allgemeinzustand befunden. In sofern habe sich eine Erweiterung der Behandlung erübrigt (S. 2). Er könne nicht empfehlen, auf die Vorschläge der Berufskollegin einzutreten, und halte stattdes sen an seinem Vorgehensvorschlag vom 16. Dezember 2015 fest (S. 3). 3.11 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten im Juli 2016 ( Urk. 8/57) und führten aus, dass aktuell weiterhin Einschränkungen aufgrund der Gefühlsstörung im lin ken Bein, welche langsam regredient seien, sowie ein rezidivierendes Lymphödem der Mons pubis und der Beine bestünden. Zudem bestehe eine persistierende psy chische Belastungssituation aufgrund des schwierigen Verlaufs. Aktuell gebe es kein Hinweis auf ein Tumorrezidiv oder eine Metastasierung. Es liege eine poten tiell kurative Situation vor (S. 2 Ziff. 1.4). Anamnestisch bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 14. Januar 2016, seither arbeite die Beschwerdefüh rerin zwei Stunden pro Tag, ab dem 18. April 2016 dreieinhalb Stunden pro Tag. Von ihnen sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (S. 2 Ziff. 1.6). 3.12 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 2 0. September 2016 ( Urk. 8/74/5-7) und führten aus, erfreulicherweise habe sich die Nervenschädi gung im Verlauf weitgehend erholt. Bei nun zwei Jahren nach stattgehabter Schädigung sei prognostisch von einem weitgehend stabilen Befund auszugehen. Die von der Beschwerdeführerin geschilderte Schmerzsymptomatik scheine aktuell eher durch das Lymphödem bedingt und nicht typisch neuropathisch. E ine wei tere langsame berufliche Wiedereingliederung sei anzustreben, wobei eine ver minderte Belastbarkeit, insbesondere bei stehender Tätigkeit im Rahmen der ab gelaufenen Nervenschädigung nachvollziehbar sei (S. 3). 3.13 Dr. G.___ berichtete am 5. Dezember 2016 ( Urk. 8/74) und führte aus, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 2-3 Stunden pro Ta g in bisheriger und angepasster Tätigkeit (S. 2 Ziff. 2.1). Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 60 % (S. 2 Ziff. 2.2). 3.14 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, erstattete sein bidisziplinäres Gutachten am 6. Juni 2017 ( Urk. 8/91) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführe rin. Er nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.1 ) : - Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Statu s nach einer Anpassungsstörung - l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) Er nannte folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.2 ) : - Probleme verbunden mit Schwierigk eiten bei der Lebensbewältigung, im Sinne von zwanghaft-perfektionistisch und leistungsorientierten Persön lichkeitszügen (ICD-10 Z73.1) - undiffer enzierte Somatisierungsstörung mit auf neurologischem Fachge biet unklaren Schmerzen im Oberbauch, Unterbauch und Leistengegend beidseits, darüber hinaus Missempfindungen im Bereich der linken Flanke und der linken unteren Extremität (ICD-10 F45.1) - chronisches Müdigkeitssyndrom, chronic fatigue Syndrome CFS - chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp - Status nach möglicher Läsion des Plexus lumbosacralis links mit leicht gradiger proximaler Beinparese links am ehesten im Rahmen einer intra abdominellen Blutung nach Hysterektomie im August 2014, gegenwärtig remittiert Er führte aus, dass i m objektiven psychopathologischen Befund in Anlehnun g an die AMDP-Richtlinien eine ausgesprochen labile Stimmung mit Weinen während der Exploration auf falle. Die Stimmung sei phasenweise gedrückt, ohne durchge hende Depr essivität. Im Weiteren hätten keine psychopathologischen Auffällig keiten bestanden. Trotz der berichteten Schmerzen habe die Beschwerdeführerin während der gesamten Exploration nicht schmerzgequält gewirkt. Im Rahmen der Untersuchung hätten sich keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit und der Bewusstseinshelligkeit gezeigt. Im klinischen Eindruck ergä ben sich keine Hinweise auf umfassende und ausgeprägte kognitive Störungen. Es seien keine Auffassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits- oder Aufmerksamkeitsstörungen ge funden worden. D ie emotionale Schwingungsfähigkeit sei erhalten gewesen. Die Beschwerdeführerin habe während der Exploration eine breite Variation an emo tionalen Qualitäten gezeigt. Der Antrieb und das psychomotorische Verhalten seien ungestört gewesen. Die soziale Teilnahme sei im privaten Bereich nicht ein geschränkt. Anhand der heutigen Untersuchung erg ä ben sich keine Hinweise auf entsprechende psychosoziale Probleme von besonderem Schweregrad. Die Ex plo ration des Tagesprofils weise auf ein leicht reduziertes Aktivitätsniveau hin. Bei den Haushaltsarbeiten fühle sich die Versicherte aufgrund der chronischen Müdigkeit eingeschränkt. Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfä higkeit in Anlehnung an den Mini-ICF-APP best ünden allenfalls leichte bis mit telgradige Störungen der Aktivität und Partizipation, insbesondere im Bereich der Items Durchhaltefähigkeit und berufliche Kompetenz. Der Medikamentenspiegel sei im therapeutischen Bereich gewesen (S. 48 f.). Bei der Beschwerdeführerin könne aufgrund der aktuellen Exploration und Untersuchung trotz der vorgetra genen Ängste und Panikattacken keine Diagnose ein er Agoraphobie mit Panik störung diagnostiziert werden. Die diagnostischen Kriterien einer Agoraphobie mit Panikstörung lä gen nicht ausreichen d vor. Mit Verweis auf die Exploration, insbesondere die unternommenen Aktivitäten und die Ausla ndsreise in die Heimat 2016 se ien die Kriterien einer Agoraphobie nicht ausgewiesen. Eine affektive Störung im Sinne einer depressiven Episode liege ebenfalls nicht vor (S. 51 f.). Die Diagnose einer Angst- u nd depressiven Störung gemischt bei Status nach einer Anpassungsstörung, längere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkranku ng und mehrerer Komplikationen begründe bei der Beschwerdeführerin gegenwärtig allenfalls eine 40%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 %. Die Arbeitsfähigkeit k önne durch weitere medizini sche Massnahmen verbessert werden ( S. 52). Aufgrund der oben genannten Kriterien, insbeso ndere der allgemeinen Indizien, ergä ben sich bei der Beschwerdeführerin Hinweise auf nicht in vorhandenem Um fang geklagte Beschwerden im Sinne zumindest einer Symptomausweitung. Die beklagte Intensität und das Ausmass der Beschwerden seien mit dem alltäglichen Aktivitätsniveau nicht vereinbar. Die gutachterliche Konsistenzprüfung habe da her Diskrepanzen und Inkonsistenzen ergeben. Ein ausge wiesener sozialer Rück zug in all en Belangen des Leb ens liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin ha be sehr gute soziale Kontakte. Von einem Scheitern der ambulante n oder stationären Therapie könne nicht gesprochen werden. Die bisherige n therapeutischen Mass nahmen seien nicht ausgeschöpft (S. 54). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bei Y.___ sei die Beschwer deführerin seit dem Tag der aktuellen Abklärung bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu mindestens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsun fähigkeit). P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen nach Anpassung der the rapeutischen Massnahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepass ten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zu rückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten die eine Dauer aufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätig keiten mit hohen Anforderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdefüh rerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbe darf zurückzuführen (S. 56). Auf neurologischem Fachgebiet könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden (S. 70). 3.15 Dipl. med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regiona ler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 14. Juni 2017 Stel lung (Urk. 8/92/8-9) und führte aus, es könne auf das Gutachten abgestellt werden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass vorübergehend ein Gesundheits schaden vorgelegen habe, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe. Es habe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 bestanden. 3.16 Dr. G.___ berichtete am 2 3. September 2017 ( Urk. 8/104) und führte aus, die Be schwerdeführerin stehe seit dem 16. Dezember 2014 bei ihr in Behandlung. Die Psychotherapiesitzungen hätten initial in wöchentlichen und aktuell in zwei wöchentlichen Abständen stattgefunden. Gegenwärtig werde die Beschwerdefüh rerin psychopharmakologisch behandelt. Es bestünden eine mittelgradige depres sive Episode, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F32.1), eine Agoraphobie mit Panikstörung, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F41.01) sowie akzentuierte zwanghafte Persönlichkeitszüge, Differentialdiagnose Verdacht auf Zwangsstö rung, Zwangsgedanken und Handlungen gemischt (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Gastrono mie/Verkäuferin in ihrer Arbeitstätigkeit wegen verminderter Durchhaltefähigkeit eingeschränkt. Die 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit datiere seit Juli/August 2014. Eine Teilarbeitsunfähigkeit zu 60 % datiere seit Februar 2016 bis zum 8. September 2017, als sie notfallmässig operiert worden sei. Seit dieser Zeit bestehe wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Bis zum notfallmäs sigen operativen Eingriff infolge eines Dünndarmverschlusses am 8. September 2017 habe die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zirka 10 Stun den pro Woche gearbeitet. Aus psychiatrischer Sicht sei sowohl die Tätigkeit als auch die Zumutbarkeit bis zum operativen Eingriff als angemessen zu erachten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne sich mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. D.___ und von Dr. Z.___ nicht einverstanden erklären (S. 3). Die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik habe wegen starkem Leidensdruck, Misstrauen und Furcht der Beschwerdeführerin vor einem klinischen Rahmen nicht durchgeführt werden können (S. 4). 3.17 RAD-Ärztin dipl. med. H.___ nahm am 2 5. Oktober 2017 ( Urk. 8/115/3) Stel lung und führte aus, bezüglich des Traumas, auf welches die behandelnde Psy chiaterin wiederholt hinweise, sei festzuhalten, dass dieses durch Dr. D.___ und Dr. Z.___ anders eingeordnet worden sei. Der am 8. September 2017 erfolgte not wendige operative Eingriff verursache aktuell nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend sei es gerechtfertigt, den postoperativen Verlauf abzuwarten bis zum Jahresende. Auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne ungeachtet dessen weiter abgestellt werden. Voraussichtlich im Januar 2018 könne die Beschwerdeführerin bei gutem Heilungsverlauf das durch Dr. Z.___ definierte Leistungsbild erfüllen. Am 1. Februar 2018 ( Urk. 8/115/4 ) führte sie aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht könne davon ausgegangen werden, dass spätestens ab Januar 2018 wieder die Leistungsfähigkeit wie im Gutachten festgehalten erreicht sei. 4. 4.1 Der Gutachter Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.14) eine Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Status nach einer Anpassungsstörung sowie eine l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) und ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin i n der zuletzt ausge übten Tätig keit als Verkäuferin bei Y.___ seit dem Tag der aktuellen Abklärung (April 2017) bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu min destens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsunfähigkeit) sei. P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen (Juli 2017) nach Anpassung der therapeutischen Mass nahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepassten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zurückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten, die eine Daueraufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätigkeiten mit hohen An forderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbedarf zurückzu führen. 4.2 Das Gutachten von Dr. Z.___ vom Juni 2017 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.5 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben. Darüber hinaus leuchtet es in der Darlegun g der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ent hält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, weshalb darauf abge stellt wer den kann. Dass dem Gutachten von Dr. Z.___ Beweiswert zukommt, bestätigte auch RAD-Ärztin dipl.-med. H.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. Juni 2017 (vgl. vor stehend E. 3.15). Eine entsprechende Prüfung ergibt denn auch, dass der psychiatrische Gutachter die heute massgebenden Standardindikatoren (vorstehend E. 1.4) in seine Beur teilung weitestgehend einbezogen hat. So hat er sich einlässlich mit den diagno serelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt (Urk. 8/91 S. 40 ff.) ebenso mit dem Behandlungserfolg (S. 40 oben, S. 54), wobei eine Anpas sung der Behandlung mit Antidepressiva, gegebenenfalls einer Augmentations behandlung mit einem Präparat aus einer anderen Substanzklasse empfohlen wurde (S. 56 Mitte). Die bisherigen therapeutischen Massnamen seien nicht aus geschöpft (S. 54). Zum Aspekt der Persönlichkeit wies er darauf hin, dass sich klinisch Hinweise auf eine leistungsorientierte, zwanghafte, perfektionistische Persönlichkeitsakzentuierung fänden, die aus versicherungsmedizinischer Sicht keine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen würden (S. 42, S. 52). Betreffend die persönlichen Ressourcen wies der Gutachter auf die nicht beeinträchtigten Fähigkeiten zur Anpassung an Regeln und Routinen, zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, die nicht eingeschränkte Selbstbe hauptungsfähigkeit und die nicht eingeschränkte Kontaktfähigkeit zu Dritten hin (S. 44 f.), und den sozialen Kontext betreffend wies er namentlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in der Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sei (S. 46). Die Beschwerdeführerin unternehme etwas mit Bekannten, sie habe fünf Nachbarinnen und Freundinnen, die auch Hunde hätten, es würden Hundepartys veranstaltet, sie gingen zusammen spazieren und sie kämen auch zu Besuch zum Tee trinken (S. 32 f.). Die soziale Teilhabe sei im privaten Bereich nicht eingeschränkt (S. 48 f.). Es liege kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens vor. Die Beschwerdeführerin habe sehr gute soziale Kontakte (S. 54). Schliesslich äusserte sich der Gutachter zur Konsistenz, wonach Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funk tionsbeeinträchtigungen vorlägen. Es bestünden Diskrepanzen zwischen der sub jektiv geschilderten Intensität der Beschwerden und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Beschwerden und der erkennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation sowie zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe (S. 54). Die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit (S. 56) ist zudem so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. 4.3 Nachdem sich der Gutachter Dr. Z.___ in seiner Beurteilung (auch) an den Stan dardindikatoren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen (BGE 144 V 50 E. 3.4). Mithin erfüllt das Gutachten sowohl die praxisgemässen herkömmlichen Anforderungen (vorstehend E. 1.5) als auch diejenigen des strukturierten Beweis verfahrens (vor stehend E. 1.3-1.4). Somit ist betreffend die Diag nosen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten von Dr. Z.___ abzustellen. 4.4 Zusammenfassend steht der Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfähig keit der Be schwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestierten Umfang (vgl. vorstehend E. 3.14) eingeschränkt ist, mithin in der angestammten Tätigkeit ab April 2017 um 40 % und ab Juni 2017 bezogen auf das zuletzt aus geübte Pensum von 80 % zu 0 %. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwer deführerin ab April 2017 zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 8/91 S. 56). 4.5 Der Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ vom September 2017 ( vgl. vorstehend E. 3.16 ) vermag an der Einschätzung des Gutachters Dr. Z.___ nichts zu ändern. So begründet sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einzig mit einer verminderten Durchhaltefähigkeit, macht jedoch keine ausführlichen und nachvollziehbaren Angaben, inwiefern sich dies bei der angestammten oder einer optimal angepassten Tätigkeit auswirkt. Dr. Z.___ nahm in seinem Gutachten hin gegen ausführlich Stellung zu den anderslautenden Berichten (Urk. 8/91 S. 56 ff.) und begründete seine Ausführungen nachvollziehbar und schlüssig. Bezüglich des operativen Eingriffs vom 8. September 2017 (vgl. Urk. 8/101) ist den nach vollziehbaren Ausführungen der RAD-Ärztin dipl. med. H.___ zu folgen, wo nach dieser aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit begründe, ab Januar 2018 jedoch wieder die Leistungsfähigkeit gemäss Gutachten erreicht sei (vgl. vorste hend E. 3.17). Zusammenfassend konnte die Beschwerdeführerin nichts vorbrin gen, was das Gutachten von Dr. Z.___ umzustossen vermöchte. 4.6 Vor dem Hintergrund, dass Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und RAD-Ärztin dipl. med. H.___ (vgl. vorstehend E. 3.15) vom Vorliegen eines vorübergehen den Gesundheitsschadens ausgingen, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe, und ihr eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, sodann eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 attes tierten, erscheint die Begründung der Beschwerdegegnerin, warum vor der Durch führung der Integrationsmassnahmen kein Rentenanspruch entstanden sei (vgl. Urk. 8/92/9), nicht nachvollziehbar. Gestützt auf die echtzeitlichen, nachvollzieh baren medizinischen Berichte (vgl. vorstehend E. 3.1-3.13) kann davon ausge gangen werden und ist unbestritten (vgl. Urk. 2 S. 2 oben), dass die Beschwerde führerin ab Juli 2014 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, womit d ie Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in jenem Zeitpunkt als eröffnet galt. Die Beschwerdeführerin meldete sich im Januar 2015 bei der Beschwerdegegnerin an (Urk. 8/10), ein Rentenanspruch konnte somit frühestens per August 2015 entstehen. 4.7 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau er mit t elt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Ein kom mens dif ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (vgl. vorstehend E. 1.3). Dieser ist durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand festlegen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Ge genüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere an wendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwi schen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Renten an spruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 Prozent (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 und 8C_367/2018 vom 25. September 2018 E. 4.3, je mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a ). Der Invaliditätsgrad stimmt alsdann grundsätzlich mit der prozentualen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überein. Dies ist auch dann der Fall, wenn, wie hier, für das Validen- und Inva lideneinkommen der gleiche Ansatz gilt, weil eine teilinvalide Person in der ange stammten Beschäftigung bestmöglich eingegliedert ist resp. wäre (so etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_32/2013 vom 19. Juni 2013 E. 4 [SVR 2013 IV Nr. 29 S. 85]). 4.8 Aufgrund der Tatsache, da ss die Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht von Juli 2014 bis März 2016 weder in der Lage war, ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit noch eine angepasste Tätigkeit auszuüben und danach von April 2016 bis April 2017 sowohl die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumutbar war, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Ge genüberstellung blosser Prozentzahlen ( Prozentvergleich, vgl. vorstehend E. 4.7). Daraus würde grundsätzlich ab August 2015 bis März 2016 ei n Invalidi tätsgrad von 10 0 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente sowie ab April 2016 bis März 2017 ei n Invaliditätsgrad von maximal 4 0 % und damit ein An spruch auf eine Viertelsrente resultieren. Gemäss den vorliegenden Akten (Urk. 8/39, Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76) bezog die Beschwerdeführerin während der Integrations massnahmen in der Zeit von Februar bis Dezember 2016 ein Taggeld, womit gemäss Art. 29 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 22 IVG und Art. 8 Abs. 3 IVG in dieser Zeit kein Rentenanspruch entstehen konnte. Der Taggeldanspruch unter bricht demnach den bereits entstandenen Rentenanspruch (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 29 N 12 ). Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine befris tete ganze Rente für die Zeit von August 2015 bis und mit Januar 2016 und einen Anspruch auf eine befristete Viertelsrente für die Zeit von Januar 2017 bis und mit März 2017. Ab April 2017 war die Beschwerdeführerin gemäss beweiskräfti gem Gutachten von Dr. Z.___ nicht mehr erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit ein geschränkt (vgl. vorstehend E. 4.4). Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen, infolge Gewährung der unent geltlichen Pro zessführung für die Beschwerdeführerin jedoch einstweilen, unter Hin weis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), auf die Gerichtskasse zu nehmen. 5.2 Nach § 34 Abs. 3 GSVGer bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der seit 1. Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial versicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. 5.3 Der von Rechtsanwalt Urs P. Keller mit Eingabe vom 10. Dezember 2018 geltend gemachte Aufwand von insgesamt 16.35 Stunde n (Urk. 13 ) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Insbesondere erscheint ein Aufwand von insgesamt über 12 Stunden für das Verfassen der 26-seitigen Beschwerde als überhöht, zumal darin über 13 Seiten Arztberichte, die sich in den Akten finden, wiedergegeben werden und sich die rechtlichen Erwä gungen auf sechseinhalb Seiten beschränken. Dafür erscheint ein Aufwand von acht Stunden als angemessen, womit sich der zu entschädigende Aufwand auf insgesamt 12.35 beläuft. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 2 2 0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) und unter Berücksichtigung der Barauslagen von insgesamt Fr. 57.60 ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, demnach auf Fr. 2'988.25 (inkl. MWSt) festzusetzen und aus gangsgemäss zur Hälfte der Beschwerdegegnerin und der Gerichtskasse aufzuer legen. Die Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. April 2018 aufgehoben, und es wird fest gestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 An spruch auf eine ganze Rente sowie vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 Anspruch auf eine Viertelsrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 400.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin gewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, eine reduzierte Prozessent schädigung von Fr. 1’494. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, mit Fr. 1’494. 10 (inkl. Baraus lagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Urs P. Keller - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00472 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 26. August 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller Suffert Neuenschwander & Partner Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1965, war zuletzt seit dem 1. Juli 2012 als Mitarbeite rin Gastronomie im Umfang von 80 % und seit dem 1. März 2017 im Umfang von 30 % bei der Genossenschaft Y.___ Zürich tätig (Urk. 8/19, Urk. 8/78). Unter Hinweis auf Gebärmutterhalskrebs meldete sich die Versicherte am 12. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/23, Urk. 8/31, Urk. 8/37) und holte bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, ein bidis ziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 8/91). Mit Mitteilung vom 29. Juni 2015 (Urk. 8/24) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Mit Mitteilung vom 1. Februar 2016 (Urk. 8/39) erteilte die IV-Stelle Kostengut sprache für einen persönlichen Support am Arbeitsplatz vom 1. Februar bis 31. Dezember 2016 (vgl. auch Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/64, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/93-115) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. April 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 8/118 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 17. Mai 2018 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfügung vom 19. April 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr rückwirkend ab August 2015 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Mit Gerichtsverfügung vom 11. Dezember 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu er zielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes gerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbe grün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.5 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, d er Anspruch auf eine IV-Rente sei nach Beendigung der beruflichen Massnah men, somit ab Januar 2017, geprüft worden. In dieser Zeit habe eine 40%ige und nach drei Monaten eine 20%ige Einschränkung vorgelegen. Dank der durchge führten Therapie und der Operation habe sich die Situation jedoch verbessert. Es liege keine langandauernde gesundheitliche Einschränkung vor. Auch unter Berücksichtigung der 20%igen Einschränkung bestehe kein Anspruch auf eine IV-Rente. 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), a uf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachten von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden. Aus den Akten ergebe sich, dass sie seit der missglückten Krebsoperation und der danach folgenden intensiven Radio- und Chemotherapie an einem Fati g ue Syndrom, diversen organischen Nebenbeschwerden und einer psychischen Störung mit Krankheitswert leide. Ihre Leistungsfähigkeit sei massiv eingeschränkt und betrage 23 %, wobei sich die Leistungseinschränkung nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Alltag zeige. Fest stehe, dass sie ab Juli 2014 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb der Anspruch auf eine ganze Rente ab August 2015 bestehe. Die Rente sei mit den geleisteten Taggeldern zu verrechnen. 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung. 3. 3.1 Die Ärzte des Spital s A.___ attestierten der Beschwerdeführerin mit Zeugnis vom 5. August 2014 ( Urk. 8/3/3) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 4. bis 2 6. August 2014. 3.2 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 1 4. November 2014 ( Urk. 8/3/5-6) und führten aus, dass die Beschwerdeführerin wegen eines neu diagnostizierten Zervixkarzinoms zunächst mit einer Messerkonisation und anschliessend mit einer erweiterten Hysterektomie operiert worden. Während der zweiten Operation sei es zu einer notfallmässigen Laparatomie bei unstillbarer Hämorrhagie und Gefässrevision gekommen. Seither leide die Beschwerdeführerin unter anhalten dem Druckgefühl und Schmerzen abdominal. Vom 30. September bis 31. Oktober 2014 sei eine postoperative adjuvante Radio-Chemotherapie durchgeführt wor den. Sowohl die Operation wie auch die postoperative Radio-Chemotherapie seien verantwortlich für die aktuelle Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin. Hinzu komme die Komplikation mit unstillbarer Blutung nach Abschluss der Hysterek tomie, welche die Beschwerdeführerin zusätzlich belaste (S. 1). 3.3 Mit Bericht von Februar 2015 ( Urk. 8/18) attestierten die Ärzte des Spital s A.___ der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeit (S. 2 Ziff. 1.6). 3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattete sein allgemeininternistisches Gutachten zuhanden der Krankentaggeldversiche rung am 26. Mai 2015 ( Urk. 8/23) gestützt auf die Akten sowie seine Untersu chung der Beschwerdeführerin. Er nannte folgende Diagnosen (S. 5 f. ) : - Plattenepith elkarzinom der Zervix - anamnestisch rezidivierende Schwellung des linken Beins - Schmerzen im Oberschenkel, Gefühlslosigkeit an der Oberschenkelvorder seite und mögliche motorische Schwäche im linken Bein - Status nach Nikotinabusus (kumulativ 30 Packjahre), sistiert im August 2014 - aktenanamnestisch Anpassungsstörung und Angststörung Er führte aus, dass sich für die dumpfen Bauchschmerzen kein korrespondieren des organisches Korrelat finde. Die Palpation des Abdomens werde kaum toleriert, trotzdem könne bei der Ultraschalluntersuchung mit der Sonde problemlos Druck ausgeübt werden. Obschon die Exploration am späteren Nachmittag stattgefun den habe, hätten keine Schwellungen oder Ödeme am linken Bein objektiviert werden können. Bei Zustand nach Bestrahlung der Lymphabflussgebiete im Becken seien Lymphödeme grundsätzlich möglich, liessen sich aber in der Unter suchung nicht objektivieren (S. 6 f.). Es fänden sich eindeutige Hinweise für eine Blockade des Iliosakralgelenkes. Auch das unterste Facettengelenk links sei ge reizt, entweder funktionell statisch im Rahmen einer Blockade oder als Folge von aktivierten Spondylarthrosen oder einer Kombination von beidem (S. 7 oben). Sofern die noch durchzuführende MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) und die allenfalls durchzuführende neurographische Untersuchung keine neurologische Ursache für die geklagten Beschwerden ergäben, sei aus rein somatischer Sicht die Steigerung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von 3-4 Monaten auf das vertraglich vereinbarte Pensum von 81 % realistisch (S. 7 f.). 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 27. Mai 2015 ( Urk. 8/23/11-15) über die Untersuchung der Beschwerdeführe rin und führte aus, d iagnostisch liege eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion vor, die erst teilweise am Zurückgehen sei. Die Erkrankung sei in erster Linie als psychische Reaktion auf eine schwierige persönliche Lage in gesundheitlicher Hinsicht aufzufassen. Man könnte das Krankheitsbild differen tialdiagnostisch auch einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode zu ordnen (S. 4). Die Behandlung auf ambulanter Basis sei so, wie sie derzeit durch geführt werde, ganz einfach nicht ausreichend. Sie sollte durch eine teilstationäre Therapie in einer Tagesklinik über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten erweitert werden. Aus psychiatrischer Sicht sei angesichts der Diagnose einer erst in Ansätzen remittierten Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Kurzfristig, d as heisse im Laufe der nächs ten ein bis zwei Monate, sei mit einer wesentlichen Steigerung der Arbeitsfähig keit nicht zu rechnen (S. 4 ). 3.6 Die Ärzte des Stadtspital s E.___ berichteten am 2 4. Juli 2015 ( Urk. 8/26/4-6) und führten aus, die Beschwerdeführerin werde zur nephrologischen Standortbestim mung zugewiesen, nachdem es vor zirka einem Jahr iatrogen zu einem venösen Niereninfarkt links gekommen sei. Die Nierenfunktion sei aktuell leicht einge schränkt. Sonographisch lasse sich die bekannte Schrumpfniere links bei deutlich reduzierter Restperfusion bestätigen. Renale Begleiterkrankungen bestünden nicht (S. 2 f.). Es bestehe somit zusammenfassend eine dem Verlauf entsprechend irreversible, funktionelle Einnierigkeit, die bei allgemein protektiven Massnah men eine exzellente Langzeitprognose habe (S. 3). 3.7 Dr. med. F.___, praktischer Arzt, berichtete am 2 2. September 2015 ( Urk. 8/26) und führte aus, aus seiner Sicht sei die Rückkehr an den angestamm ten Arbeitsplatz (Take away) wegen der körperlichen Arbeit aktuell nicht zumut bar. A ktuell sei die Beschwerdeführerin weiterhin 100 % arbeitsunfähig geschrie ben. E r habe sie wegen Ferienabwesenheit des Psychiaters im Zeitraum vom 7. September bis zum 2 9. September 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. 3.8 Dr. D.___ führte in seiner Kurzbeurteilung vom 16. Dezember 2015 ( Urk. 8/31/2-3) aus, dass im Vergleich zu Mai 2015 ein deutlich gebesserter Zustand bestehe. D ie Depression sei weitestgehend rückläufig. E r könne eine Arbeitsdispens aus Sicht seines Fachgebiets höchste ns noch vorübergehend begründen. E r empfehle, die Arbeitsunfähigkeit bis maximal Ende Januar 2016 zu akzeptieren, spätestens ab Anfang Februar sei eine Teilarbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % gegeben. S pätestens ab Anfang April 2016 sei wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit umzusetzen. 3.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für P sychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 2 5. Dezember 2015 ( Urk. 8/32) und nannte folgende psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) ; D ifferentialdiagnose (D D ) mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - V erdacht auf Zwangsstörung, Zwangsgedanken und Handlungen ge mischt (ICD-10 F42.2) Sie führte aus, es bestehe seit dem 24. Januar 2015 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 7). 3.10 Dr. D.___ nahm am 9. Januar 2016 Stellung ( Urk. 8/37/4-6) und führte aus, er könne die Ausführungen seiner Berufskollegin Dr. G.___ leider nicht nachvoll ziehen. Die Beschwerdeführerin habe sich vor knapp einem Monat, als er den Verlauf evaluiert habe, in deutlich gebessertem Allgemeinzustand befunden. In sofern habe sich eine Erweiterung der Behandlung erübrigt (S. 2). Er könne nicht empfehlen, auf die Vorschläge der Berufskollegin einzutreten, und halte stattdes sen an seinem Vorgehensvorschlag vom 16. Dezember 2015 fest (S. 3). 3.11 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten im Juli 2016 ( Urk. 8/57) und führten aus, dass aktuell weiterhin Einschränkungen aufgrund der Gefühlsstörung im lin ken Bein, welche langsam regredient seien, sowie ein rezidivierendes Lymphödem der Mons pubis und der Beine bestünden. Zudem bestehe eine persistierende psy chische Belastungssituation aufgrund des schwierigen Verlaufs. Aktuell gebe es kein Hinweis auf ein Tumorrezidiv oder eine Metastasierung. Es liege eine poten tiell kurative Situation vor (S. 2 Ziff. 1.4). Anamnestisch bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 14. Januar 2016, seither arbeite die Beschwerdefüh rerin zwei Stunden pro Tag, ab dem 18. April 2016 dreieinhalb Stunden pro Tag. Von ihnen sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (S. 2 Ziff. 1.6). 3.12 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 2 0. September 2016 ( Urk. 8/74/5-7) und führten aus, erfreulicherweise habe sich die Nervenschädi gung im Verlauf weitgehend erholt. Bei nun zwei Jahren nach stattgehabter Schädigung sei prognostisch von einem weitgehend stabilen Befund auszugehen. Die von der Beschwerdeführerin geschilderte Schmerzsymptomatik scheine aktuell eher durch das Lymphödem bedingt und nicht typisch neuropathisch. E ine wei tere langsame berufliche Wiedereingliederung sei anzustreben, wobei eine ver minderte Belastbarkeit, insbesondere bei stehender Tätigkeit im Rahmen der ab gelaufenen Nervenschädigung nachvollziehbar sei (S. 3). 3.13 Dr. G.___ berichtete am 5. Dezember 2016 ( Urk. 8/74) und führte aus, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 2-3 Stunden pro Ta g in bisheriger und angepasster Tätigkeit (S. 2 Ziff. 2.1). Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 60 % (S. 2 Ziff. 2.2). 3.14 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, erstattete sein bidisziplinäres Gutachten am 6. Juni 2017 ( Urk. 8/91) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführe rin. Er nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.1 ) : - Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Statu s nach einer Anpassungsstörung - l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) Er nannte folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.2 ) : - Probleme verbunden mit Schwierigk eiten bei der Lebensbewältigung, im Sinne von zwanghaft-perfektionistisch und leistungsorientierten Persön lichkeitszügen (ICD-10 Z73.1) - undiffer enzierte Somatisierungsstörung mit auf neurologischem Fachge biet unklaren Schmerzen im Oberbauch, Unterbauch und Leistengegend beidseits, darüber hinaus Missempfindungen im Bereich der linken Flanke und der linken unteren Extremität (ICD-10 F45.1) - chronisches Müdigkeitssyndrom, chronic fatigue Syndrome CFS - chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp - Status nach möglicher Läsion des Plexus lumbosacralis links mit leicht gradiger proximaler Beinparese links am ehesten im Rahmen einer intra abdominellen Blutung nach Hysterektomie im August 2014, gegenwärtig remittiert Er führte aus, dass i m objektiven psychopathologischen Befund in Anlehnun g an die AMDP-Richtlinien eine ausgesprochen labile Stimmung mit Weinen während der Exploration auf falle. Die Stimmung sei phasenweise gedrückt, ohne durchge hende Depr essivität. Im Weiteren hätten keine psychopathologischen Auffällig keiten bestanden. Trotz der berichteten Schmerzen habe die Beschwerdeführerin während der gesamten Exploration nicht schmerzgequält gewirkt. Im Rahmen der Untersuchung hätten sich keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit und der Bewusstseinshelligkeit gezeigt. Im klinischen Eindruck ergä ben sich keine Hinweise auf umfassende und ausgeprägte kognitive Störungen. Es seien keine Auffassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits- oder Aufmerksamkeitsstörungen ge funden worden. D ie emotionale Schwingungsfähigkeit sei erhalten gewesen. Die Beschwerdeführerin habe während der Exploration eine breite Variation an emo tionalen Qualitäten gezeigt. Der Antrieb und das psychomotorische Verhalten seien ungestört gewesen. Die soziale Teilnahme sei im privaten Bereich nicht ein geschränkt. Anhand der heutigen Untersuchung erg ä ben sich keine Hinweise auf entsprechende psychosoziale Probleme von besonderem Schweregrad. Die Ex plo ration des Tagesprofils weise auf ein leicht reduziertes Aktivitätsniveau hin. Bei den Haushaltsarbeiten fühle sich die Versicherte aufgrund der chronischen Müdigkeit eingeschränkt. Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfä higkeit in Anlehnung an den Mini-ICF-APP best ünden allenfalls leichte bis mit telgradige Störungen der Aktivität und Partizipation, insbesondere im Bereich der Items Durchhaltefähigkeit und berufliche Kompetenz. Der Medikamentenspiegel sei im therapeutischen Bereich gewesen (S. 48 f.). Bei der Beschwerdeführerin könne aufgrund der aktuellen Exploration und Untersuchung trotz der vorgetra genen Ängste und Panikattacken keine Diagnose ein er Agoraphobie mit Panik störung diagnostiziert werden. Die diagnostischen Kriterien einer Agoraphobie mit Panikstörung lä gen nicht ausreichen d vor. Mit Verweis auf die Exploration, insbesondere die unternommenen Aktivitäten und die Ausla ndsreise in die Heimat 2016 se ien die Kriterien einer Agoraphobie nicht ausgewiesen. Eine affektive Störung im Sinne einer depressiven Episode liege ebenfalls nicht vor (S. 51 f.). Die Diagnose einer Angst- u nd depressiven Störung gemischt bei Status nach einer Anpassungsstörung, längere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkranku ng und mehrerer Komplikationen begründe bei der Beschwerdeführerin gegenwärtig allenfalls eine 40%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 %. Die Arbeitsfähigkeit k önne durch weitere medizini sche Massnahmen verbessert werden ( S. 52). Aufgrund der oben genannten Kriterien, insbeso ndere der allgemeinen Indizien, ergä ben sich bei der Beschwerdeführerin Hinweise auf nicht in vorhandenem Um fang geklagte Beschwerden im Sinne zumindest einer Symptomausweitung. Die beklagte Intensität und das Ausmass der Beschwerden seien mit dem alltäglichen Aktivitätsniveau nicht vereinbar. Die gutachterliche Konsistenzprüfung habe da her Diskrepanzen und Inkonsistenzen ergeben. Ein ausge wiesener sozialer Rück zug in all en Belangen des Leb ens liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin ha be sehr gute soziale Kontakte. Von einem Scheitern der ambulante n oder stationären Therapie könne nicht gesprochen werden. Die bisherige n therapeutischen Mass nahmen seien nicht ausgeschöpft (S. 54). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bei Y.___ sei die Beschwer deführerin seit dem Tag der aktuellen Abklärung bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu mindestens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsun fähigkeit). P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen nach Anpassung der the rapeutischen Massnahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepass ten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zu rückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten die eine Dauer aufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätig keiten mit hohen Anforderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdefüh rerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbe darf zurückzuführen (S. 56). Auf neurologischem Fachgebiet könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden (S. 70). 3.15 Dipl. med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regiona ler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 14. Juni 2017 Stel lung (Urk. 8/92/8-9) und führte aus, es könne auf das Gutachten abgestellt werden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass vorübergehend ein Gesundheits schaden vorgelegen habe, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe. Es habe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 bestanden. 3.16 Dr. G.___ berichtete am 2 3. September 2017 ( Urk. 8/104) und führte aus, die Be schwerdeführerin stehe seit dem 16. Dezember 2014 bei ihr in Behandlung. Die Psychotherapiesitzungen hätten initial in wöchentlichen und aktuell in zwei wöchentlichen Abständen stattgefunden. Gegenwärtig werde die Beschwerdefüh rerin psychopharmakologisch behandelt. Es bestünden eine mittelgradige depres sive Episode, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F32.1), eine Agoraphobie mit Panikstörung, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F41.01) sowie akzentuierte zwanghafte Persönlichkeitszüge, Differentialdiagnose Verdacht auf Zwangsstö rung, Zwangsgedanken und Handlungen gemischt (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Gastrono mie/Verkäuferin in ihrer Arbeitstätigkeit wegen verminderter Durchhaltefähigkeit eingeschränkt. Die 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit datiere seit Juli/August 2014. Eine Teilarbeitsunfähigkeit zu 60 % datiere seit Februar 2016 bis zum 8. September 2017, als sie notfallmässig operiert worden sei. Seit dieser Zeit bestehe wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Bis zum notfallmäs sigen operativen Eingriff infolge eines Dünndarmverschlusses am 8. September 2017 habe die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zirka 10 Stun den pro Woche gearbeitet. Aus psychiatrischer Sicht sei sowohl die Tätigkeit als auch die Zumutbarkeit bis zum operativen Eingriff als angemessen zu erachten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne sich mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. D.___ und von Dr. Z.___ nicht einverstanden erklären (S. 3). Die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik habe wegen starkem Leidensdruck, Misstrauen und Furcht der Beschwerdeführerin vor einem klinischen Rahmen nicht durchgeführt werden können (S. 4). 3.17 RAD-Ärztin dipl. med. H.___ nahm am 2 5. Oktober 2017 ( Urk. 8/115/3) Stel lung und führte aus, bezüglich des Traumas, auf welches die behandelnde Psy chiaterin wiederholt hinweise, sei festzuhalten, dass dieses durch Dr. D.___ und Dr. Z.___ anders eingeordnet worden sei. Der am 8. September 2017 erfolgte not wendige operative Eingriff verursache aktuell nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend sei es gerechtfertigt, den postoperativen Verlauf abzuwarten bis zum Jahresende. Auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne ungeachtet dessen weiter abgestellt werden. Voraussichtlich im Januar 2018 könne die Beschwerdeführerin bei gutem Heilungsverlauf das durch Dr. Z.___ definierte Leistungsbild erfüllen. Am 1. Februar 2018 ( Urk. 8/115/4 ) führte sie aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht könne davon ausgegangen werden, dass spätestens ab Januar 2018 wieder die Leistungsfähigkeit wie im Gutachten festgehalten erreicht sei. 4. 4.1 Der Gutachter Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.14) eine Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Status nach einer Anpassungsstörung sowie eine l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) und ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin i n der zuletzt ausge übten Tätig keit als Verkäuferin bei Y.___ seit dem Tag der aktuellen Abklärung (April 2017) bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu min destens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsunfähigkeit) sei. P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen (Juli 2017) nach Anpassung der therapeutischen Mass nahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepassten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zurückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten, die eine Daueraufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätigkeiten mit hohen An forderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbedarf zurückzu führen. 4.2 Das Gutachten von Dr. Z.___ vom Juni 2017 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.5 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben. Darüber hinaus leuchtet es in der Darlegun g der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ent hält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, weshalb darauf abge stellt wer den kann. Dass dem Gutachten von Dr. Z.___ Beweiswert zukommt, bestätigte auch RAD-Ärztin dipl.-med. H.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. Juni 2017 (vgl. vor stehend E. 3.15). Eine entsprechende Prüfung ergibt denn auch, dass der psychiatrische Gutachter die heute massgebenden Standardindikatoren (vorstehend E. 1.4) in seine Beur teilung weitestgehend einbezogen hat. So hat er sich einlässlich mit den diagno serelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt (Urk. 8/91 S. 40 ff.) ebenso mit dem Behandlungserfolg (S. 40 oben, S. 54), wobei eine Anpas sung der Behandlung mit Antidepressiva, gegebenenfalls einer Augmentations behandlung mit einem Präparat aus einer anderen Substanzklasse empfohlen wurde (S. 56 Mitte). Die bisherigen therapeutischen Massnamen seien nicht aus geschöpft (S. 54). Zum Aspekt der Persönlichkeit wies er darauf hin, dass sich klinisch Hinweise auf eine leistungsorientierte, zwanghafte, perfektionistische Persönlichkeitsakzentuierung fänden, die aus versicherungsmedizinischer Sicht keine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen würden (S. 42, S. 52). Betreffend die persönlichen Ressourcen wies der Gutachter auf die nicht beeinträchtigten Fähigkeiten zur Anpassung an Regeln und Routinen, zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, die nicht eingeschränkte Selbstbe hauptungsfähigkeit und die nicht eingeschränkte Kontaktfähigkeit zu Dritten hin (S. 44 f.), und den sozialen Kontext betreffend wies er namentlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in der Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sei (S. 46). Die Beschwerdeführerin unternehme etwas mit Bekannten, sie habe fünf Nachbarinnen und Freundinnen, die auch Hunde hätten, es würden Hundepartys veranstaltet, sie gingen zusammen spazieren und sie kämen auch zu Besuch zum Tee trinken (S. 32 f.). Die soziale Teilhabe sei im privaten Bereich nicht eingeschränkt (S. 48 f.). Es liege kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens vor. Die Beschwerdeführerin habe sehr gute soziale Kontakte (S. 54). Schliesslich äusserte sich der Gutachter zur Konsistenz, wonach Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funk tionsbeeinträchtigungen vorlägen. Es bestünden Diskrepanzen zwischen der sub jektiv geschilderten Intensität der Beschwerden und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Beschwerden und der erkennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation sowie zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe (S. 54). Die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit (S. 56) ist zudem so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. 4.3 Nachdem sich der Gutachter Dr. Z.___ in seiner Beurteilung (auch) an den Stan dardindikatoren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen (BGE 144 V 50 E. 3.4). Mithin erfüllt das Gutachten sowohl die praxisgemässen herkömmlichen Anforderungen (vorstehend E. 1.5) als auch diejenigen des strukturierten Beweis verfahrens (vor stehend E. 1.3-1.4). Somit ist betreffend die Diag nosen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten von Dr. Z.___ abzustellen. 4.4 Zusammenfassend steht der Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfähig keit der Be schwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestierten Umfang (vgl. vorstehend E. 3.14) eingeschränkt ist, mithin in der angestammten Tätigkeit ab April 2017 um 40 % und ab Juni 2017 bezogen auf das zuletzt aus geübte Pensum von 80 % zu 0 %. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwer deführerin ab April 2017 zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 8/91 S. 56). 4.5 Der Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ vom September 2017 ( vgl. vorstehend E. 3.16 ) vermag an der Einschätzung des Gutachters Dr. Z.___ nichts zu ändern. So begründet sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einzig mit einer verminderten Durchhaltefähigkeit, macht jedoch keine ausführlichen und nachvollziehbaren Angaben, inwiefern sich dies bei der angestammten oder einer optimal angepassten Tätigkeit auswirkt. Dr. Z.___ nahm in seinem Gutachten hin gegen ausführlich Stellung zu den anderslautenden Berichten (Urk. 8/91 S. 56 ff.) und begründete seine Ausführungen nachvollziehbar und schlüssig. Bezüglich des operativen Eingriffs vom 8. September 2017 (vgl. Urk. 8/101) ist den nach vollziehbaren Ausführungen der RAD-Ärztin dipl. med. H.___ zu folgen, wo nach dieser aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit begründe, ab Januar 2018 jedoch wieder die Leistungsfähigkeit gemäss Gutachten erreicht sei (vgl. vorste hend E. 3.17). Zusammenfassend konnte die Beschwerdeführerin nichts vorbrin gen, was das Gutachten von Dr. Z.___ umzustossen vermöchte. 4.6 Vor dem Hintergrund, dass Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und RAD-Ärztin dipl. med. H.___ (vgl. vorstehend E. 3.15) vom Vorliegen eines vorübergehen den Gesundheitsschadens ausgingen, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe, und ihr eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, sodann eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 attes tierten, erscheint die Begründung der Beschwerdegegnerin, warum vor der Durch führung der Integrationsmassnahmen kein Rentenanspruch entstanden sei (vgl. Urk. 8/92/9), nicht nachvollziehbar. Gestützt auf die echtzeitlichen, nachvollzieh baren medizinischen Berichte (vgl. vorstehend E. 3.1-3.13) kann davon ausge gangen werden und ist unbestritten (vgl. Urk. 2 S. 2 oben), dass die Beschwerde führerin ab Juli 2014 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, womit d ie Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in jenem Zeitpunkt als eröffnet galt. Die Beschwerdeführerin meldete sich im Januar 2015 bei der Beschwerdegegnerin an (Urk. 8/10), ein Rentenanspruch konnte somit frühestens per August 2015 entstehen. 4.7 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau er mit t elt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Ein kom mens dif ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (vgl. vorstehend E. 1.3). Dieser ist durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand festlegen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Ge genüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere an wendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwi schen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Renten an spruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 Prozent (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 und 8C_367/2018 vom 25. September 2018 E. 4.3, je mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a ). Der Invaliditätsgrad stimmt alsdann grundsätzlich mit der prozentualen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überein. Dies ist auch dann der Fall, wenn, wie hier, für das Validen- und Inva lideneinkommen der gleiche Ansatz gilt, weil eine teilinvalide Person in der ange stammten Beschäftigung bestmöglich eingegliedert ist resp. wäre (so etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_32/2013 vom 19. Juni 2013 E. 4 [SVR 2013 IV Nr. 29 S. 85]). 4.8 Aufgrund der Tatsache, da ss die Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht von Juli 2014 bis März 2016 weder in der Lage war, ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit noch eine angepasste Tätigkeit auszuüben und danach von April 2016 bis April 2017 sowohl die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumutbar war, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Ge genüberstellung blosser Prozentzahlen ( Prozentvergleich, vgl. vorstehend E. 4.7). Daraus würde grundsätzlich ab August 2015 bis März 2016 ei n Invalidi tätsgrad von 10 0 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente sowie ab April 2016 bis März 2017 ei n Invaliditätsgrad von maximal 4 0 % und damit ein An spruch auf eine Viertelsrente resultieren. Gemäss den vorliegenden Akten (Urk. 8/39, Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76) bezog die Beschwerdeführerin während der Integrations massnahmen in der Zeit von Februar bis Dezember 2016 ein Taggeld, womit gemäss Art. 29 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 22 IVG und Art. 8 Abs. 3 IVG in dieser Zeit kein Rentenanspruch entstehen konnte. Der Taggeldanspruch unter bricht demnach den bereits entstandenen Rentenanspruch (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 29 N 12 ). Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine befris tete ganze Rente für die Zeit von August 2015 bis und mit Januar 2016 und einen Anspruch auf eine befristete Viertelsrente für die Zeit von Januar 2017 bis und mit März 2017. Ab April 2017 war die Beschwerdeführerin gemäss beweiskräfti gem Gutachten von Dr. Z.___ nicht mehr erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit ein geschränkt (vgl. vorstehend E. 4.4). Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen, infolge Gewährung der unent geltlichen Pro zessführung für die Beschwerdeführerin jedoch einstweilen, unter Hin weis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), auf die Gerichtskasse zu nehmen. 5.2 Nach § 34 Abs. 3 GSVGer bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der seit 1. Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial versicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. 5.3 Der von Rechtsanwalt Urs P. Keller mit Eingabe vom 10. Dezember 2018 geltend gemachte Aufwand von insgesamt 16.35 Stunde n (Urk. 13 ) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Insbesondere erscheint ein Aufwand von insgesamt über 12 Stunden für das Verfassen der 26-seitigen Beschwerde als überhöht, zumal darin über 13 Seiten Arztberichte, die sich in den Akten finden, wiedergegeben werden und sich die rechtlichen Erwä gungen auf sechseinhalb Seiten beschränken. Dafür erscheint ein Aufwand von acht Stunden als angemessen, womit sich der zu entschädigende Aufwand auf insgesamt 12.35 beläuft. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 2 2 0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) und unter Berücksichtigung der Barauslagen von insgesamt Fr. 57.60 ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, demnach auf Fr. 2'988.25 (inkl. MWSt) festzusetzen und aus gangsgemäss zur Hälfte der Beschwerdegegnerin und der Gerichtskasse aufzuer legen. Die Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. April 2018 aufgehoben, und es wird fest gestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 An spruch auf eine ganze Rente sowie vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 Anspruch auf eine Viertelsrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 400.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin gewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, eine reduzierte Prozessent schädigung von Fr. 1’494. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, mit Fr. 1’494. 10 (inkl. Baraus lagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Urs P. Keller - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00472

IV.2018.00472 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 26. August 2019

Urteil vom 26. August 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller

vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller Suffert Neuenschwander & Partner

Suffert Neuenschwander & Partner Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon

Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1965, war zuletzt seit dem 1. Juli 2012 als Mitarbeite rin Gastronomie im Umfang von 80 % und seit dem 1. März 2017 im Umfang von 30 % bei der Genossenschaft Y.___ Zürich tätig (Urk. 8/19, Urk. 8/78). Unter Hinweis auf Gebärmutterhalskrebs meldete sich die Versicherte am 12. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/23, Urk. 8/31, Urk. 8/37) und holte bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, ein bidis ziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 8/91).

1. X.___, geboren 1965, war zuletzt seit dem 1. Juli 2012 als Mitarbeite rin Gastronomie im Umfang von 80 % und seit dem 1. März 2017 im Umfang von 30 % bei der Genossenschaft Y.___ Zürich tätig (Urk. 8/19, Urk. 8/78). Unter Hinweis auf Gebärmutterhalskrebs meldete sich die Versicherte am 12. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/23, Urk. 8/31, Urk. 8/37) und holte bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, ein bidis ziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 8/91). Mit Mitteilung vom 29. Juni 2015 (Urk. 8/24) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien.

Mit Mitteilung vom 29. Juni 2015 (Urk. 8/24) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Mit Mitteilung vom 1. Februar 2016 (Urk. 8/39) erteilte die IV-Stelle Kostengut sprache für einen persönlichen Support am Arbeitsplatz vom 1. Februar bis 31. Dezember 2016 (vgl. auch Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/64, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76).

Mit Mitteilung vom 1. Februar 2016 (Urk. 8/39) erteilte die IV-Stelle Kostengut sprache für einen persönlichen Support am Arbeitsplatz vom 1. Februar bis 31. Dezember 2016 (vgl. auch Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/64, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/93-115) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. April 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 8/118 = Urk. 2).

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/93-115) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. April 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 8/118 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 17. Mai 2018 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfügung vom 19. April 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr rückwirkend ab August 2015 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2).

2. Die Versicherte erhob am 17. Mai 2018 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfügung vom 19. April 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr rückwirkend ab August 2015 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Mit Gerichtsverfügung vom 11. Dezember 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 12).

Mit Gerichtsverfügung vom 11. Dezember 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu er zielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).

1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu er zielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).

1.4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes gerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbe grün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes gerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbe grün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.5 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.5 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, d er Anspruch auf eine IV-Rente sei nach Beendigung der beruflichen Massnah men, somit ab Januar 2017, geprüft worden. In dieser Zeit habe eine 40%ige und nach drei Monaten eine 20%ige Einschränkung vorgelegen. Dank der durchge führten Therapie und der Operation habe sich die Situation jedoch verbessert. Es liege keine langandauernde gesundheitliche Einschränkung vor. Auch unter Berücksichtigung der 20%igen Einschränkung bestehe kein Anspruch auf eine IV-Rente.

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, d er Anspruch auf eine IV-Rente sei nach Beendigung der beruflichen Massnah men, somit ab Januar 2017, geprüft worden. In dieser Zeit habe eine 40%ige und nach drei Monaten eine 20%ige Einschränkung vorgelegen. Dank der durchge führten Therapie und der Operation habe sich die Situation jedoch verbessert. Es liege keine langandauernde gesundheitliche Einschränkung vor. Auch unter Berücksichtigung der 20%igen Einschränkung bestehe kein Anspruch auf eine IV-Rente. 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), a uf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachten von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden. Aus den Akten ergebe sich, dass sie seit der missglückten Krebsoperation und der danach folgenden intensiven Radio- und Chemotherapie an einem Fati g ue Syndrom, diversen organischen Nebenbeschwerden und einer psychischen Störung mit Krankheitswert leide. Ihre Leistungsfähigkeit sei massiv eingeschränkt und betrage 23 %, wobei sich die Leistungseinschränkung nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Alltag zeige. Fest stehe, dass sie ab Juli 2014 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb der Anspruch auf eine ganze Rente ab August 2015 bestehe. Die Rente sei mit den geleisteten Taggeldern zu verrechnen.

2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), a uf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachten von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden. Aus den Akten ergebe sich, dass sie seit der missglückten Krebsoperation und der danach folgenden intensiven Radio- und Chemotherapie an einem Fati g ue Syndrom, diversen organischen Nebenbeschwerden und einer psychischen Störung mit Krankheitswert leide. Ihre Leistungsfähigkeit sei massiv eingeschränkt und betrage 23 %, wobei sich die Leistungseinschränkung nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Alltag zeige. Fest stehe, dass sie ab Juli 2014 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb der Anspruch auf eine ganze Rente ab August 2015 bestehe. Die Rente sei mit den geleisteten Taggeldern zu verrechnen. 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung.

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung. 3.

3. 3.1 Die Ärzte des Spital s A.___ attestierten der Beschwerdeführerin mit Zeugnis vom 5. August 2014 ( Urk. 8/3/3) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 4. bis 2 6. August 2014.

3.1 Die Ärzte des Spital s A.___ attestierten der Beschwerdeführerin mit Zeugnis vom 5. August 2014 ( Urk. 8/3/3) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 4. bis 2 6. August 2014. 3.2 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 1 4. November 2014 ( Urk. 8/3/5-6) und führten aus, dass die Beschwerdeführerin wegen eines neu diagnostizierten Zervixkarzinoms zunächst mit einer Messerkonisation und anschliessend mit einer erweiterten Hysterektomie operiert worden. Während der zweiten Operation sei es zu einer notfallmässigen Laparatomie bei unstillbarer Hämorrhagie und Gefässrevision gekommen. Seither leide die Beschwerdeführerin unter anhalten dem Druckgefühl und Schmerzen abdominal. Vom 30. September bis 31. Oktober 2014 sei eine postoperative adjuvante Radio-Chemotherapie durchgeführt wor den. Sowohl die Operation wie auch die postoperative Radio-Chemotherapie seien verantwortlich für die aktuelle Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin. Hinzu komme die Komplikation mit unstillbarer Blutung nach Abschluss der Hysterek tomie, welche die Beschwerdeführerin zusätzlich belaste (S. 1).

3.2 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 1 4. November 2014 ( Urk. 8/3/5-6) und führten aus, dass die Beschwerdeführerin wegen eines neu diagnostizierten Zervixkarzinoms zunächst mit einer Messerkonisation und anschliessend mit einer erweiterten Hysterektomie operiert worden. Während der zweiten Operation sei es zu einer notfallmässigen Laparatomie bei unstillbarer Hämorrhagie und Gefässrevision gekommen. Seither leide die Beschwerdeführerin unter anhalten dem Druckgefühl und Schmerzen abdominal. Vom 30. September bis 31. Oktober 2014 sei eine postoperative adjuvante Radio-Chemotherapie durchgeführt wor den. Sowohl die Operation wie auch die postoperative Radio-Chemotherapie seien verantwortlich für die aktuelle Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin. Hinzu komme die Komplikation mit unstillbarer Blutung nach Abschluss der Hysterek tomie, welche die Beschwerdeführerin zusätzlich belaste (S. 1). 3.3 Mit Bericht von Februar 2015 ( Urk. 8/18) attestierten die Ärzte des Spital s A.___ der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeit (S. 2 Ziff. 1.6).

3.3 Mit Bericht von Februar 2015 ( Urk. 8/18) attestierten die Ärzte des Spital s A.___ der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeit (S. 2 Ziff. 1.6). 3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattete sein allgemeininternistisches Gutachten zuhanden der Krankentaggeldversiche rung am 26. Mai 2015 ( Urk. 8/23) gestützt auf die Akten sowie seine Untersu chung der Beschwerdeführerin. Er nannte folgende Diagnosen (S. 5 f. ) :

3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattete sein allgemeininternistisches Gutachten zuhanden der Krankentaggeldversiche rung am 26. Mai 2015 ( Urk. 8/23) gestützt auf die Akten sowie seine Untersu chung der Beschwerdeführerin. Er nannte folgende Diagnosen (S. 5 f. ) : - Plattenepith elkarzinom der Zervix

Plattenepith elkarzinom der Zervix - anamnestisch rezidivierende Schwellung des linken Beins

anamnestisch rezidivierende Schwellung des linken Beins - Schmerzen im Oberschenkel, Gefühlslosigkeit an der Oberschenkelvorder seite und mögliche motorische Schwäche im linken Bein

Schmerzen im Oberschenkel, Gefühlslosigkeit an der Oberschenkelvorder seite und mögliche motorische Schwäche im linken Bein - Status nach Nikotinabusus (kumulativ 30 Packjahre), sistiert im August 2014

Status nach Nikotinabusus (kumulativ 30 Packjahre), sistiert im August 2014 - aktenanamnestisch Anpassungsstörung und Angststörung

aktenanamnestisch Anpassungsstörung und Angststörung Er führte aus, dass sich für die dumpfen Bauchschmerzen kein korrespondieren des organisches Korrelat finde. Die Palpation des Abdomens werde kaum toleriert, trotzdem könne bei der Ultraschalluntersuchung mit der Sonde problemlos Druck ausgeübt werden. Obschon die Exploration am späteren Nachmittag stattgefun den habe, hätten keine Schwellungen oder Ödeme am linken Bein objektiviert werden können. Bei Zustand nach Bestrahlung der Lymphabflussgebiete im Becken seien Lymphödeme grundsätzlich möglich, liessen sich aber in der Unter suchung nicht objektivieren (S. 6 f.). Es fänden sich eindeutige Hinweise für eine Blockade des Iliosakralgelenkes. Auch das unterste Facettengelenk links sei ge reizt, entweder funktionell statisch im Rahmen einer Blockade oder als Folge von aktivierten Spondylarthrosen oder einer Kombination von beidem (S. 7 oben). Sofern die noch durchzuführende MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) und die allenfalls durchzuführende neurographische Untersuchung keine neurologische Ursache für die geklagten Beschwerden ergäben, sei aus rein somatischer Sicht die Steigerung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von 3-4 Monaten auf das vertraglich vereinbarte Pensum von 81 % realistisch (S. 7 f.).

Er führte aus, dass sich für die dumpfen Bauchschmerzen kein korrespondieren des organisches Korrelat finde. Die Palpation des Abdomens werde kaum toleriert, trotzdem könne bei der Ultraschalluntersuchung mit der Sonde problemlos Druck ausgeübt werden. Obschon die Exploration am späteren Nachmittag stattgefun den habe, hätten keine Schwellungen oder Ödeme am linken Bein objektiviert werden können. Bei Zustand nach Bestrahlung der Lymphabflussgebiete im Becken seien Lymphödeme grundsätzlich möglich, liessen sich aber in der Unter suchung nicht objektivieren (S. 6 f.). Es fänden sich eindeutige Hinweise für eine Blockade des Iliosakralgelenkes. Auch das unterste Facettengelenk links sei ge reizt, entweder funktionell statisch im Rahmen einer Blockade oder als Folge von aktivierten Spondylarthrosen oder einer Kombination von beidem (S. 7 oben). Sofern die noch durchzuführende MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) und die allenfalls durchzuführende neurographische Untersuchung keine neurologische Ursache für die geklagten Beschwerden ergäben, sei aus rein somatischer Sicht die Steigerung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von 3-4 Monaten auf das vertraglich vereinbarte Pensum von 81 % realistisch (S. 7 f.). 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 27. Mai 2015 ( Urk. 8/23/11-15) über die Untersuchung der Beschwerdeführe rin und führte aus, d iagnostisch liege eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion vor, die erst teilweise am Zurückgehen sei. Die Erkrankung sei in erster Linie als psychische Reaktion auf eine schwierige persönliche Lage in gesundheitlicher Hinsicht aufzufassen. Man könnte das Krankheitsbild differen tialdiagnostisch auch einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode zu ordnen (S. 4). Die Behandlung auf ambulanter Basis sei so, wie sie derzeit durch geführt werde, ganz einfach nicht ausreichend. Sie sollte durch eine teilstationäre Therapie in einer Tagesklinik über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten erweitert werden. Aus psychiatrischer Sicht sei angesichts der Diagnose einer erst in Ansätzen remittierten Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Kurzfristig, d as heisse im Laufe der nächs ten ein bis zwei Monate, sei mit einer wesentlichen Steigerung der Arbeitsfähig keit nicht zu rechnen (S. 4 ).

3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 27. Mai 2015 ( Urk. 8/23/11-15) über die Untersuchung der Beschwerdeführe rin und führte aus, d iagnostisch liege eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion vor, die erst teilweise am Zurückgehen sei. Die Erkrankung sei in erster Linie als psychische Reaktion auf eine schwierige persönliche Lage in gesundheitlicher Hinsicht aufzufassen. Man könnte das Krankheitsbild differen tialdiagnostisch auch einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode zu ordnen (S. 4). Die Behandlung auf ambulanter Basis sei so, wie sie derzeit durch geführt werde, ganz einfach nicht ausreichend. Sie sollte durch eine teilstationäre Therapie in einer Tagesklinik über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten erweitert werden. Aus psychiatrischer Sicht sei angesichts der Diagnose einer erst in Ansätzen remittierten Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Kurzfristig, d as heisse im Laufe der nächs ten ein bis zwei Monate, sei mit einer wesentlichen Steigerung der Arbeitsfähig keit nicht zu rechnen (S. 4 ). 3.6 Die Ärzte des Stadtspital s E.___ berichteten am 2 4. Juli 2015 ( Urk. 8/26/4-6) und führten aus, die Beschwerdeführerin werde zur nephrologischen Standortbestim mung zugewiesen, nachdem es vor zirka einem Jahr iatrogen zu einem venösen Niereninfarkt links gekommen sei. Die Nierenfunktion sei aktuell leicht einge schränkt. Sonographisch lasse sich die bekannte Schrumpfniere links bei deutlich reduzierter Restperfusion bestätigen. Renale Begleiterkrankungen bestünden nicht (S. 2 f.). Es bestehe somit zusammenfassend eine dem Verlauf entsprechend irreversible, funktionelle Einnierigkeit, die bei allgemein protektiven Massnah men eine exzellente Langzeitprognose habe (S. 3).

3.6 Die Ärzte des Stadtspital s E.___ berichteten am 2 4. Juli 2015 ( Urk. 8/26/4-6) und führten aus, die Beschwerdeführerin werde zur nephrologischen Standortbestim mung zugewiesen, nachdem es vor zirka einem Jahr iatrogen zu einem venösen Niereninfarkt links gekommen sei. Die Nierenfunktion sei aktuell leicht einge schränkt. Sonographisch lasse sich die bekannte Schrumpfniere links bei deutlich reduzierter Restperfusion bestätigen. Renale Begleiterkrankungen bestünden nicht (S. 2 f.). Es bestehe somit zusammenfassend eine dem Verlauf entsprechend irreversible, funktionelle Einnierigkeit, die bei allgemein protektiven Massnah men eine exzellente Langzeitprognose habe (S. 3). 3.7 Dr. med. F.___, praktischer Arzt, berichtete am 2 2. September 2015 ( Urk. 8/26) und führte aus, aus seiner Sicht sei die Rückkehr an den angestamm ten Arbeitsplatz (Take away) wegen der körperlichen Arbeit aktuell nicht zumut bar. A ktuell sei die Beschwerdeführerin weiterhin 100 % arbeitsunfähig geschrie ben. E r habe sie wegen Ferienabwesenheit des Psychiaters im Zeitraum vom 7. September bis zum 2 9. September 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben.

3.7 Dr. med. F.___, praktischer Arzt, berichtete am 2 2. September 2015 ( Urk. 8/26) und führte aus, aus seiner Sicht sei die Rückkehr an den angestamm ten Arbeitsplatz (Take away) wegen der körperlichen Arbeit aktuell nicht zumut bar. A ktuell sei die Beschwerdeführerin weiterhin 100 % arbeitsunfähig geschrie ben. E r habe sie wegen Ferienabwesenheit des Psychiaters im Zeitraum vom 7. September bis zum 2 9. September 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. 3.8 Dr. D.___ führte in seiner Kurzbeurteilung vom 16. Dezember 2015 ( Urk. 8/31/2-3) aus, dass im Vergleich zu Mai 2015 ein deutlich gebesserter Zustand bestehe. D ie Depression sei weitestgehend rückläufig. E r könne eine Arbeitsdispens aus Sicht seines Fachgebiets höchste ns noch vorübergehend begründen. E r empfehle, die Arbeitsunfähigkeit bis maximal Ende Januar 2016 zu akzeptieren, spätestens ab Anfang Februar sei eine Teilarbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % gegeben. S pätestens ab Anfang April 2016 sei wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit umzusetzen.

3.8 Dr. D.___ führte in seiner Kurzbeurteilung vom 16. Dezember 2015 ( Urk. 8/31/2-3) aus, dass im Vergleich zu Mai 2015 ein deutlich gebesserter Zustand bestehe. D ie Depression sei weitestgehend rückläufig. E r könne eine Arbeitsdispens aus Sicht seines Fachgebiets höchste ns noch vorübergehend begründen. E r empfehle, die Arbeitsunfähigkeit bis maximal Ende Januar 2016 zu akzeptieren, spätestens ab Anfang Februar sei eine Teilarbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % gegeben. S pätestens ab Anfang April 2016 sei wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit umzusetzen. 3.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für P sychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 2 5. Dezember 2015 ( Urk. 8/32) und nannte folgende psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für P sychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 2 5. Dezember 2015 ( Urk. 8/32) und nannte folgende psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) ; D ifferentialdiagnose (D D ) mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)

Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) ; D ifferentialdiagnose (D D ) mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01)

Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - V erdacht auf Zwangsstörung, Zwangsgedanken und Handlungen ge mischt (ICD-10 F42.2)

V erdacht auf Zwangsstörung, Zwangsgedanken und Handlungen ge mischt (ICD-10 F42.2) Sie führte aus, es bestehe seit dem 24. Januar 2015 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 7).

Sie führte aus, es bestehe seit dem 24. Januar 2015 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 7). 3.10 Dr. D.___ nahm am 9. Januar 2016 Stellung ( Urk. 8/37/4-6) und führte aus, er könne die Ausführungen seiner Berufskollegin Dr. G.___ leider nicht nachvoll ziehen. Die Beschwerdeführerin habe sich vor knapp einem Monat, als er den Verlauf evaluiert habe, in deutlich gebessertem Allgemeinzustand befunden. In sofern habe sich eine Erweiterung der Behandlung erübrigt (S. 2). Er könne nicht empfehlen, auf die Vorschläge der Berufskollegin einzutreten, und halte stattdes sen an seinem Vorgehensvorschlag vom 16. Dezember 2015 fest (S. 3).

3.10 Dr. D.___ nahm am 9. Januar 2016 Stellung ( Urk. 8/37/4-6) und führte aus, er könne die Ausführungen seiner Berufskollegin Dr. G.___ leider nicht nachvoll ziehen. Die Beschwerdeführerin habe sich vor knapp einem Monat, als er den Verlauf evaluiert habe, in deutlich gebessertem Allgemeinzustand befunden. In sofern habe sich eine Erweiterung der Behandlung erübrigt (S. 2). Er könne nicht empfehlen, auf die Vorschläge der Berufskollegin einzutreten, und halte stattdes sen an seinem Vorgehensvorschlag vom 16. Dezember 2015 fest (S. 3). 3.11 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten im Juli 2016 ( Urk. 8/57) und führten aus, dass aktuell weiterhin Einschränkungen aufgrund der Gefühlsstörung im lin ken Bein, welche langsam regredient seien, sowie ein rezidivierendes Lymphödem der Mons pubis und der Beine bestünden. Zudem bestehe eine persistierende psy chische Belastungssituation aufgrund des schwierigen Verlaufs. Aktuell gebe es kein Hinweis auf ein Tumorrezidiv oder eine Metastasierung. Es liege eine poten tiell kurative Situation vor (S. 2 Ziff. 1.4). Anamnestisch bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 14. Januar 2016, seither arbeite die Beschwerdefüh rerin zwei Stunden pro Tag, ab dem 18. April 2016 dreieinhalb Stunden pro Tag. Von ihnen sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (S. 2 Ziff. 1.6).

3.11 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten im Juli 2016 ( Urk. 8/57) und führten aus, dass aktuell weiterhin Einschränkungen aufgrund der Gefühlsstörung im lin ken Bein, welche langsam regredient seien, sowie ein rezidivierendes Lymphödem der Mons pubis und der Beine bestünden. Zudem bestehe eine persistierende psy chische Belastungssituation aufgrund des schwierigen Verlaufs. Aktuell gebe es kein Hinweis auf ein Tumorrezidiv oder eine Metastasierung. Es liege eine poten tiell kurative Situation vor (S. 2 Ziff. 1.4). Anamnestisch bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 14. Januar 2016, seither arbeite die Beschwerdefüh rerin zwei Stunden pro Tag, ab dem 18. April 2016 dreieinhalb Stunden pro Tag. Von ihnen sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (S. 2 Ziff. 1.6). 3.12 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 2 0. September 2016 ( Urk. 8/74/5-7) und führten aus, erfreulicherweise habe sich die Nervenschädi gung im Verlauf weitgehend erholt. Bei nun zwei Jahren nach stattgehabter Schädigung sei prognostisch von einem weitgehend stabilen Befund auszugehen. Die von der Beschwerdeführerin geschilderte Schmerzsymptomatik scheine aktuell eher durch das Lymphödem bedingt und nicht typisch neuropathisch. E ine wei tere langsame berufliche Wiedereingliederung sei anzustreben, wobei eine ver minderte Belastbarkeit, insbesondere bei stehender Tätigkeit im Rahmen der ab gelaufenen Nervenschädigung nachvollziehbar sei (S. 3).

3.12 Die Ärzte des Stadtspital s B.___ berichteten am 2 0. September 2016 ( Urk. 8/74/5-7) und führten aus, erfreulicherweise habe sich die Nervenschädi gung im Verlauf weitgehend erholt. Bei nun zwei Jahren nach stattgehabter Schädigung sei prognostisch von einem weitgehend stabilen Befund auszugehen. Die von der Beschwerdeführerin geschilderte Schmerzsymptomatik scheine aktuell eher durch das Lymphödem bedingt und nicht typisch neuropathisch. E ine wei tere langsame berufliche Wiedereingliederung sei anzustreben, wobei eine ver minderte Belastbarkeit, insbesondere bei stehender Tätigkeit im Rahmen der ab gelaufenen Nervenschädigung nachvollziehbar sei (S. 3). 3.13 Dr. G.___ berichtete am 5. Dezember 2016 ( Urk. 8/74) und führte aus, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 2-3 Stunden pro Ta g in bisheriger und angepasster Tätigkeit (S. 2 Ziff. 2.1). Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 60 % (S. 2 Ziff. 2.2).

3.13 Dr. G.___ berichtete am 5. Dezember 2016 ( Urk. 8/74) und führte aus, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 2-3 Stunden pro Ta g in bisheriger und angepasster Tätigkeit (S. 2 Ziff. 2.1). Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 60 % (S. 2 Ziff. 2.2). 3.14 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, erstattete sein bidisziplinäres Gutachten am 6. Juni 2017 ( Urk. 8/91) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführe rin. Er nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.1 ) :

3.14 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, erstattete sein bidisziplinäres Gutachten am 6. Juni 2017 ( Urk. 8/91) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführe rin. Er nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.1 ) : - Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Statu s nach einer Anpassungsstörung

Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Statu s nach einer Anpassungsstörung - l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21)

l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) Er nannte folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.2 ) :

Er nannte folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72 Ziff. 6.2 ) : - Probleme verbunden mit Schwierigk eiten bei der Lebensbewältigung, im Sinne von zwanghaft-perfektionistisch und leistungsorientierten Persön lichkeitszügen (ICD-10 Z73.1)

Probleme verbunden mit Schwierigk eiten bei der Lebensbewältigung, im Sinne von zwanghaft-perfektionistisch und leistungsorientierten Persön lichkeitszügen (ICD-10 Z73.1) - undiffer enzierte Somatisierungsstörung mit auf neurologischem Fachge biet unklaren Schmerzen im Oberbauch, Unterbauch und Leistengegend beidseits, darüber hinaus Missempfindungen im Bereich der linken Flanke und der linken unteren Extremität (ICD-10 F45.1)

undiffer enzierte Somatisierungsstörung mit auf neurologischem Fachge biet unklaren Schmerzen im Oberbauch, Unterbauch und Leistengegend beidseits, darüber hinaus Missempfindungen im Bereich der linken Flanke und der linken unteren Extremität (ICD-10 F45.1) - chronisches Müdigkeitssyndrom, chronic fatigue Syndrome CFS

chronisches Müdigkeitssyndrom, chronic fatigue Syndrome CFS - chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp

chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp - Status nach möglicher Läsion des Plexus lumbosacralis links mit leicht gradiger proximaler Beinparese links am ehesten im Rahmen einer intra abdominellen Blutung nach Hysterektomie im August 2014, gegenwärtig remittiert

Status nach möglicher Läsion des Plexus lumbosacralis links mit leicht gradiger proximaler Beinparese links am ehesten im Rahmen einer intra abdominellen Blutung nach Hysterektomie im August 2014, gegenwärtig remittiert Er führte aus, dass i m objektiven psychopathologischen Befund in Anlehnun g an die AMDP-Richtlinien eine ausgesprochen labile Stimmung mit Weinen während der Exploration auf falle. Die Stimmung sei phasenweise gedrückt, ohne durchge hende Depr essivität. Im Weiteren hätten keine psychopathologischen Auffällig keiten bestanden. Trotz der berichteten Schmerzen habe die Beschwerdeführerin während der gesamten Exploration nicht schmerzgequält gewirkt. Im Rahmen der Untersuchung hätten sich keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit und der Bewusstseinshelligkeit gezeigt. Im klinischen Eindruck ergä ben sich keine Hinweise auf umfassende und ausgeprägte kognitive Störungen. Es seien keine Auffassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits- oder Aufmerksamkeitsstörungen ge funden worden. D ie emotionale Schwingungsfähigkeit sei erhalten gewesen. Die Beschwerdeführerin habe während der Exploration eine breite Variation an emo tionalen Qualitäten gezeigt. Der Antrieb und das psychomotorische Verhalten seien ungestört gewesen. Die soziale Teilnahme sei im privaten Bereich nicht ein geschränkt. Anhand der heutigen Untersuchung erg ä ben sich keine Hinweise auf entsprechende psychosoziale Probleme von besonderem Schweregrad. Die Ex plo ration des Tagesprofils weise auf ein leicht reduziertes Aktivitätsniveau hin. Bei den Haushaltsarbeiten fühle sich die Versicherte aufgrund der chronischen Müdigkeit eingeschränkt. Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfä higkeit in Anlehnung an den Mini-ICF-APP best ünden allenfalls leichte bis mit telgradige Störungen der Aktivität und Partizipation, insbesondere im Bereich der Items Durchhaltefähigkeit und berufliche Kompetenz. Der Medikamentenspiegel sei im therapeutischen Bereich gewesen (S. 48 f.). Bei der Beschwerdeführerin könne aufgrund der aktuellen Exploration und Untersuchung trotz der vorgetra genen Ängste und Panikattacken keine Diagnose ein er Agoraphobie mit Panik störung diagnostiziert werden. Die diagnostischen Kriterien einer Agoraphobie mit Panikstörung lä gen nicht ausreichen d vor. Mit Verweis auf die Exploration, insbesondere die unternommenen Aktivitäten und die Ausla ndsreise in die Heimat 2016 se ien die Kriterien einer Agoraphobie nicht ausgewiesen. Eine affektive Störung im Sinne einer depressiven Episode liege ebenfalls nicht vor (S. 51 f.).

Er führte aus, dass i m objektiven psychopathologischen Befund in Anlehnun g an die AMDP-Richtlinien eine ausgesprochen labile Stimmung mit Weinen während der Exploration auf falle. Die Stimmung sei phasenweise gedrückt, ohne durchge hende Depr essivität. Im Weiteren hätten keine psychopathologischen Auffällig keiten bestanden. Trotz der berichteten Schmerzen habe die Beschwerdeführerin während der gesamten Exploration nicht schmerzgequält gewirkt. Im Rahmen der Untersuchung hätten sich keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit und der Bewusstseinshelligkeit gezeigt. Im klinischen Eindruck ergä ben sich keine Hinweise auf umfassende und ausgeprägte kognitive Störungen. Es seien keine Auffassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits- oder Aufmerksamkeitsstörungen ge funden worden. D ie emotionale Schwingungsfähigkeit sei erhalten gewesen. Die Beschwerdeführerin habe während der Exploration eine breite Variation an emo tionalen Qualitäten gezeigt. Der Antrieb und das psychomotorische Verhalten seien ungestört gewesen. Die soziale Teilnahme sei im privaten Bereich nicht ein geschränkt. Anhand der heutigen Untersuchung erg ä ben sich keine Hinweise auf entsprechende psychosoziale Probleme von besonderem Schweregrad. Die Ex plo ration des Tagesprofils weise auf ein leicht reduziertes Aktivitätsniveau hin. Bei den Haushaltsarbeiten fühle sich die Versicherte aufgrund der chronischen Müdigkeit eingeschränkt. Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfä higkeit in Anlehnung an den Mini-ICF-APP best ünden allenfalls leichte bis mit telgradige Störungen der Aktivität und Partizipation, insbesondere im Bereich der Items Durchhaltefähigkeit und berufliche Kompetenz. Der Medikamentenspiegel sei im therapeutischen Bereich gewesen (S. 48 f.). Bei der Beschwerdeführerin könne aufgrund der aktuellen Exploration und Untersuchung trotz der vorgetra genen Ängste und Panikattacken keine Diagnose ein er Agoraphobie mit Panik störung diagnostiziert werden. Die diagnostischen Kriterien einer Agoraphobie mit Panikstörung lä gen nicht ausreichen d vor. Mit Verweis auf die Exploration, insbesondere die unternommenen Aktivitäten und die Ausla ndsreise in die Heimat 2016 se ien die Kriterien einer Agoraphobie nicht ausgewiesen. Eine affektive Störung im Sinne einer depressiven Episode liege ebenfalls nicht vor (S. 51 f.). Die Diagnose einer Angst- u nd depressiven Störung gemischt bei Status nach einer Anpassungsstörung, längere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkranku ng und mehrerer Komplikationen begründe bei der Beschwerdeführerin gegenwärtig allenfalls eine 40%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 %. Die Arbeitsfähigkeit k önne durch weitere medizini sche Massnahmen verbessert werden ( S. 52).

Die Diagnose einer Angst- u nd depressiven Störung gemischt bei Status nach einer Anpassungsstörung, längere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkranku ng und mehrerer Komplikationen begründe bei der Beschwerdeführerin gegenwärtig allenfalls eine 40%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 %. Die Arbeitsfähigkeit k önne durch weitere medizini sche Massnahmen verbessert werden ( S. 52). Aufgrund der oben genannten Kriterien, insbeso ndere der allgemeinen Indizien, ergä ben sich bei der Beschwerdeführerin Hinweise auf nicht in vorhandenem Um fang geklagte Beschwerden im Sinne zumindest einer Symptomausweitung. Die beklagte Intensität und das Ausmass der Beschwerden seien mit dem alltäglichen Aktivitätsniveau nicht vereinbar. Die gutachterliche Konsistenzprüfung habe da her Diskrepanzen und Inkonsistenzen ergeben. Ein ausge wiesener sozialer Rück zug in all en Belangen des Leb ens liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin ha be sehr gute soziale Kontakte. Von einem Scheitern der ambulante n oder stationären Therapie könne nicht gesprochen werden. Die bisherige n therapeutischen Mass nahmen seien nicht ausgeschöpft (S. 54).

Aufgrund der oben genannten Kriterien, insbeso ndere der allgemeinen Indizien, ergä ben sich bei der Beschwerdeführerin Hinweise auf nicht in vorhandenem Um fang geklagte Beschwerden im Sinne zumindest einer Symptomausweitung. Die beklagte Intensität und das Ausmass der Beschwerden seien mit dem alltäglichen Aktivitätsniveau nicht vereinbar. Die gutachterliche Konsistenzprüfung habe da her Diskrepanzen und Inkonsistenzen ergeben. Ein ausge wiesener sozialer Rück zug in all en Belangen des Leb ens liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin ha be sehr gute soziale Kontakte. Von einem Scheitern der ambulante n oder stationären Therapie könne nicht gesprochen werden. Die bisherige n therapeutischen Mass nahmen seien nicht ausgeschöpft (S. 54). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bei Y.___ sei die Beschwer deführerin seit dem Tag der aktuellen Abklärung bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu mindestens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsun fähigkeit). P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen nach Anpassung der the rapeutischen Massnahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepass ten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zu rückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten die eine Dauer aufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätig keiten mit hohen Anforderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdefüh rerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbe darf zurückzuführen (S. 56).

In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bei Y.___ sei die Beschwer deführerin seit dem Tag der aktuellen Abklärung bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu mindestens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsun fähigkeit). P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen nach Anpassung der the rapeutischen Massnahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepass ten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zu rückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten die eine Dauer aufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätig keiten mit hohen Anforderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdefüh rerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbe darf zurückzuführen (S. 56). Auf neurologischem Fachgebiet könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden (S. 70).

Auf neurologischem Fachgebiet könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden (S. 70). 3.15 Dipl. med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regiona ler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 14. Juni 2017 Stel lung (Urk. 8/92/8-9) und führte aus, es könne auf das Gutachten abgestellt werden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass vorübergehend ein Gesundheits schaden vorgelegen habe, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe. Es habe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 bestanden.

3.15 Dipl. med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regiona ler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 14. Juni 2017 Stel lung (Urk. 8/92/8-9) und führte aus, es könne auf das Gutachten abgestellt werden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass vorübergehend ein Gesundheits schaden vorgelegen habe, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe. Es habe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 bestanden. 3.16 Dr. G.___ berichtete am 2 3. September 2017 ( Urk. 8/104) und führte aus, die Be schwerdeführerin stehe seit dem 16. Dezember 2014 bei ihr in Behandlung. Die Psychotherapiesitzungen hätten initial in wöchentlichen und aktuell in zwei wöchentlichen Abständen stattgefunden. Gegenwärtig werde die Beschwerdefüh rerin psychopharmakologisch behandelt. Es bestünden eine mittelgradige depres sive Episode, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F32.1), eine Agoraphobie mit Panikstörung, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F41.01) sowie akzentuierte zwanghafte Persönlichkeitszüge, Differentialdiagnose Verdacht auf Zwangsstö rung, Zwangsgedanken und Handlungen gemischt (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Gastrono mie/Verkäuferin in ihrer Arbeitstätigkeit wegen verminderter Durchhaltefähigkeit eingeschränkt. Die 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit datiere seit Juli/August 2014. Eine Teilarbeitsunfähigkeit zu 60 % datiere seit Februar 2016 bis zum 8. September 2017, als sie notfallmässig operiert worden sei. Seit dieser Zeit bestehe wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Bis zum notfallmäs sigen operativen Eingriff infolge eines Dünndarmverschlusses am 8. September 2017 habe die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zirka 10 Stun den pro Woche gearbeitet. Aus psychiatrischer Sicht sei sowohl die Tätigkeit als auch die Zumutbarkeit bis zum operativen Eingriff als angemessen zu erachten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne sich mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. D.___ und von Dr. Z.___ nicht einverstanden erklären (S. 3). Die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik habe wegen starkem Leidensdruck, Misstrauen und Furcht der Beschwerdeführerin vor einem klinischen Rahmen nicht durchgeführt werden können (S. 4).

3.16 Dr. G.___ berichtete am 2 3. September 2017 ( Urk. 8/104) und führte aus, die Be schwerdeführerin stehe seit dem 16. Dezember 2014 bei ihr in Behandlung. Die Psychotherapiesitzungen hätten initial in wöchentlichen und aktuell in zwei wöchentlichen Abständen stattgefunden. Gegenwärtig werde die Beschwerdefüh rerin psychopharmakologisch behandelt. Es bestünden eine mittelgradige depres sive Episode, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F32.1), eine Agoraphobie mit Panikstörung, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F41.01) sowie akzentuierte zwanghafte Persönlichkeitszüge, Differentialdiagnose Verdacht auf Zwangsstö rung, Zwangsgedanken und Handlungen gemischt (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Gastrono mie/Verkäuferin in ihrer Arbeitstätigkeit wegen verminderter Durchhaltefähigkeit eingeschränkt. Die 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit datiere seit Juli/August 2014. Eine Teilarbeitsunfähigkeit zu 60 % datiere seit Februar 2016 bis zum 8. September 2017, als sie notfallmässig operiert worden sei. Seit dieser Zeit bestehe wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Bis zum notfallmäs sigen operativen Eingriff infolge eines Dünndarmverschlusses am 8. September 2017 habe die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zirka 10 Stun den pro Woche gearbeitet. Aus psychiatrischer Sicht sei sowohl die Tätigkeit als auch die Zumutbarkeit bis zum operativen Eingriff als angemessen zu erachten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne sich mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. D.___ und von Dr. Z.___ nicht einverstanden erklären (S. 3). Die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik habe wegen starkem Leidensdruck, Misstrauen und Furcht der Beschwerdeführerin vor einem klinischen Rahmen nicht durchgeführt werden können (S. 4). 3.17 RAD-Ärztin dipl. med. H.___ nahm am 2 5. Oktober 2017 ( Urk. 8/115/3) Stel lung und führte aus, bezüglich des Traumas, auf welches die behandelnde Psy chiaterin wiederholt hinweise, sei festzuhalten, dass dieses durch Dr. D.___ und Dr. Z.___ anders eingeordnet worden sei. Der am 8. September 2017 erfolgte not wendige operative Eingriff verursache aktuell nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend sei es gerechtfertigt, den postoperativen Verlauf abzuwarten bis zum Jahresende. Auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne ungeachtet dessen weiter abgestellt werden. Voraussichtlich im Januar 2018 könne die Beschwerdeführerin bei gutem Heilungsverlauf das durch Dr. Z.___ definierte Leistungsbild erfüllen.

3.17 RAD-Ärztin dipl. med. H.___ nahm am 2 5. Oktober 2017 ( Urk. 8/115/3) Stel lung und führte aus, bezüglich des Traumas, auf welches die behandelnde Psy chiaterin wiederholt hinweise, sei festzuhalten, dass dieses durch Dr. D.___ und Dr. Z.___ anders eingeordnet worden sei. Der am 8. September 2017 erfolgte not wendige operative Eingriff verursache aktuell nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend sei es gerechtfertigt, den postoperativen Verlauf abzuwarten bis zum Jahresende. Auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne ungeachtet dessen weiter abgestellt werden. Voraussichtlich im Januar 2018 könne die Beschwerdeführerin bei gutem Heilungsverlauf das durch Dr. Z.___ definierte Leistungsbild erfüllen. Am 1. Februar 2018 ( Urk. 8/115/4 ) führte sie aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht könne davon ausgegangen werden, dass spätestens ab Januar 2018 wieder die Leistungsfähigkeit wie im Gutachten festgehalten erreicht sei.

Am 1. Februar 2018 ( Urk. 8/115/4 ) führte sie aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht könne davon ausgegangen werden, dass spätestens ab Januar 2018 wieder die Leistungsfähigkeit wie im Gutachten festgehalten erreicht sei. 4.

4. 4.1 Der Gutachter Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.14) eine Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Status nach einer Anpassungsstörung sowie eine l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) und ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin i n der zuletzt ausge übten Tätig keit als Verkäuferin bei Y.___ seit dem Tag der aktuellen Abklärung (April 2017) bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu min destens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsunfähigkeit) sei. P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen (Juli 2017) nach Anpassung der therapeutischen Mass nahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepassten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zurückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten, die eine Daueraufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätigkeiten mit hohen An forderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbedarf zurückzu führen.

4.1 Der Gutachter Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.14) eine Angst- und depressive Störung gemischt ( ICD-10 F41.2) bei Status nach einer Anpassungsstörung sowie eine l ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen ( ICD-10 F43.21) und ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin i n der zuletzt ausge übten Tätig keit als Verkäuferin bei Y.___ seit dem Tag der aktuellen Abklärung (April 2017) bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % zu min destens 60 % arbeitsfähig (40%ige Arbeitsunfähigkeit) sei. P rognostisch sei innerhalb von acht Wochen (Juli 2017) nach Anpassung der therapeutischen Mass nahmen von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum auszugehen. In einer optimal angepassten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zurückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten, die eine Daueraufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätigkeiten mit hohen An forderungen an kreative Fertigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu mindestens 80 % arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100 %. Die 20%ige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit sei auf einen längeren Pausenbedarf zurückzu führen. 4.2 Das Gutachten von Dr. Z.___ vom Juni 2017 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.5 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben. Darüber hinaus leuchtet es in der Darlegun g der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ent hält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, weshalb darauf abge stellt wer den kann.

4.2 Das Gutachten von Dr. Z.___ vom Juni 2017 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.5 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben. Darüber hinaus leuchtet es in der Darlegun g der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ent hält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, weshalb darauf abge stellt wer den kann. Dass dem Gutachten von Dr. Z.___ Beweiswert zukommt, bestätigte auch RAD-Ärztin dipl.-med. H.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. Juni 2017 (vgl. vor stehend E. 3.15).

Dass dem Gutachten von Dr. Z.___ Beweiswert zukommt, bestätigte auch RAD-Ärztin dipl.-med. H.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. Juni 2017 (vgl. vor stehend E. 3.15). Eine entsprechende Prüfung ergibt denn auch, dass der psychiatrische Gutachter die heute massgebenden Standardindikatoren (vorstehend E. 1.4) in seine Beur teilung weitestgehend einbezogen hat. So hat er sich einlässlich mit den diagno serelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt (Urk. 8/91 S. 40 ff.) ebenso mit dem Behandlungserfolg (S. 40 oben, S. 54), wobei eine Anpas sung der Behandlung mit Antidepressiva, gegebenenfalls einer Augmentations behandlung mit einem Präparat aus einer anderen Substanzklasse empfohlen wurde (S. 56 Mitte). Die bisherigen therapeutischen Massnamen seien nicht aus geschöpft (S. 54). Zum Aspekt der Persönlichkeit wies er darauf hin, dass sich klinisch Hinweise auf eine leistungsorientierte, zwanghafte, perfektionistische Persönlichkeitsakzentuierung fänden, die aus versicherungsmedizinischer Sicht keine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen würden (S. 42, S. 52). Betreffend die persönlichen Ressourcen wies der Gutachter auf die nicht beeinträchtigten Fähigkeiten zur Anpassung an Regeln und Routinen, zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, die nicht eingeschränkte Selbstbe hauptungsfähigkeit und die nicht eingeschränkte Kontaktfähigkeit zu Dritten hin (S. 44 f.), und den sozialen Kontext betreffend wies er namentlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in der Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sei (S. 46). Die Beschwerdeführerin unternehme etwas mit Bekannten, sie habe fünf Nachbarinnen und Freundinnen, die auch Hunde hätten, es würden Hundepartys veranstaltet, sie gingen zusammen spazieren und sie kämen auch zu Besuch zum Tee trinken (S. 32 f.). Die soziale Teilhabe sei im privaten Bereich nicht eingeschränkt (S. 48 f.). Es liege kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens vor. Die Beschwerdeführerin habe sehr gute soziale Kontakte (S. 54). Schliesslich äusserte sich der Gutachter zur Konsistenz, wonach Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funk tionsbeeinträchtigungen vorlägen. Es bestünden Diskrepanzen zwischen der sub jektiv geschilderten Intensität der Beschwerden und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Beschwerden und der erkennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation sowie zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe (S. 54).

Eine entsprechende Prüfung ergibt denn auch, dass der psychiatrische Gutachter die heute massgebenden Standardindikatoren (vorstehend E. 1.4) in seine Beur teilung weitestgehend einbezogen hat. So hat er sich einlässlich mit den diagno serelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt (Urk. 8/91 S. 40 ff.) ebenso mit dem Behandlungserfolg (S. 40 oben, S. 54), wobei eine Anpas sung der Behandlung mit Antidepressiva, gegebenenfalls einer Augmentations behandlung mit einem Präparat aus einer anderen Substanzklasse empfohlen wurde (S. 56 Mitte). Die bisherigen therapeutischen Massnamen seien nicht aus geschöpft (S. 54). Zum Aspekt der Persönlichkeit wies er darauf hin, dass sich klinisch Hinweise auf eine leistungsorientierte, zwanghafte, perfektionistische Persönlichkeitsakzentuierung fänden, die aus versicherungsmedizinischer Sicht keine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen würden (S. 42, S. 52). Betreffend die persönlichen Ressourcen wies der Gutachter auf die nicht beeinträchtigten Fähigkeiten zur Anpassung an Regeln und Routinen, zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, die nicht eingeschränkte Selbstbe hauptungsfähigkeit und die nicht eingeschränkte Kontaktfähigkeit zu Dritten hin (S. 44 f.), und den sozialen Kontext betreffend wies er namentlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in der Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sei (S. 46). Die Beschwerdeführerin unternehme etwas mit Bekannten, sie habe fünf Nachbarinnen und Freundinnen, die auch Hunde hätten, es würden Hundepartys veranstaltet, sie gingen zusammen spazieren und sie kämen auch zu Besuch zum Tee trinken (S. 32 f.). Die soziale Teilhabe sei im privaten Bereich nicht eingeschränkt (S. 48 f.). Es liege kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens vor. Die Beschwerdeführerin habe sehr gute soziale Kontakte (S. 54). Schliesslich äusserte sich der Gutachter zur Konsistenz, wonach Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funk tionsbeeinträchtigungen vorlägen. Es bestünden Diskrepanzen zwischen der sub jektiv geschilderten Intensität der Beschwerden und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Beschwerden und der erkennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation sowie zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe (S. 54). Die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit (S. 56) ist zudem so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt.

Die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit (S. 56) ist zudem so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. 4.3 Nachdem sich der Gutachter Dr. Z.___ in seiner Beurteilung (auch) an den Stan dardindikatoren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen (BGE 144 V 50 E. 3.4). Mithin erfüllt das Gutachten sowohl die praxisgemässen herkömmlichen Anforderungen (vorstehend E. 1.5) als auch diejenigen des strukturierten Beweis verfahrens (vor stehend E. 1.3-1.4). Somit ist betreffend die Diag nosen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten von Dr. Z.___ abzustellen.

4.3 Nachdem sich der Gutachter Dr. Z.___ in seiner Beurteilung (auch) an den Stan dardindikatoren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen (BGE 144 V 50 E. 3.4). Mithin erfüllt das Gutachten sowohl die praxisgemässen herkömmlichen Anforderungen (vorstehend E. 1.5) als auch diejenigen des strukturierten Beweis verfahrens (vor stehend E. 1.3-1.4). Somit ist betreffend die Diag nosen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten von Dr. Z.___ abzustellen. 4.4 Zusammenfassend steht der Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfähig keit der Be schwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestierten Umfang (vgl. vorstehend E. 3.14) eingeschränkt ist, mithin in der angestammten Tätigkeit ab April 2017 um 40 % und ab Juni 2017 bezogen auf das zuletzt aus geübte Pensum von 80 % zu 0 %. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwer deführerin ab April 2017 zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 8/91 S. 56).

4.4 Zusammenfassend steht der Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfähig keit der Be schwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestierten Umfang (vgl. vorstehend E. 3.14) eingeschränkt ist, mithin in der angestammten Tätigkeit ab April 2017 um 40 % und ab Juni 2017 bezogen auf das zuletzt aus geübte Pensum von 80 % zu 0 %. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwer deführerin ab April 2017 zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 8/91 S. 56). 4.5 Der Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ vom September 2017 ( vgl. vorstehend E. 3.16 ) vermag an der Einschätzung des Gutachters Dr. Z.___ nichts zu ändern. So begründet sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einzig mit einer verminderten Durchhaltefähigkeit, macht jedoch keine ausführlichen und nachvollziehbaren Angaben, inwiefern sich dies bei der angestammten oder einer optimal angepassten Tätigkeit auswirkt. Dr. Z.___ nahm in seinem Gutachten hin gegen ausführlich Stellung zu den anderslautenden Berichten (Urk. 8/91 S. 56 ff.) und begründete seine Ausführungen nachvollziehbar und schlüssig. Bezüglich des operativen Eingriffs vom 8. September 2017 (vgl. Urk. 8/101) ist den nach vollziehbaren Ausführungen der RAD-Ärztin dipl. med. H.___ zu folgen, wo nach dieser aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit begründe, ab Januar 2018 jedoch wieder die Leistungsfähigkeit gemäss Gutachten erreicht sei (vgl. vorste hend E. 3.17). Zusammenfassend konnte die Beschwerdeführerin nichts vorbrin gen, was das Gutachten von Dr. Z.___ umzustossen vermöchte.

4.5 Der Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ vom September 2017 ( vgl. vorstehend E. 3.16 ) vermag an der Einschätzung des Gutachters Dr. Z.___ nichts zu ändern. So begründet sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einzig mit einer verminderten Durchhaltefähigkeit, macht jedoch keine ausführlichen und nachvollziehbaren Angaben, inwiefern sich dies bei der angestammten oder einer optimal angepassten Tätigkeit auswirkt. Dr. Z.___ nahm in seinem Gutachten hin gegen ausführlich Stellung zu den anderslautenden Berichten (Urk. 8/91 S. 56 ff.) und begründete seine Ausführungen nachvollziehbar und schlüssig. Bezüglich des operativen Eingriffs vom 8. September 2017 (vgl. Urk. 8/101) ist den nach vollziehbaren Ausführungen der RAD-Ärztin dipl. med. H.___ zu folgen, wo nach dieser aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit begründe, ab Januar 2018 jedoch wieder die Leistungsfähigkeit gemäss Gutachten erreicht sei (vgl. vorste hend E. 3.17). Zusammenfassend konnte die Beschwerdeführerin nichts vorbrin gen, was das Gutachten von Dr. Z.___ umzustossen vermöchte. 4.6 Vor dem Hintergrund, dass Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und RAD-Ärztin dipl. med. H.___ (vgl. vorstehend E. 3.15) vom Vorliegen eines vorübergehen den Gesundheitsschadens ausgingen, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe, und ihr eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, sodann eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 attes tierten, erscheint die Begründung der Beschwerdegegnerin, warum vor der Durch führung der Integrationsmassnahmen kein Rentenanspruch entstanden sei (vgl. Urk. 8/92/9), nicht nachvollziehbar. Gestützt auf die echtzeitlichen, nachvollzieh baren medizinischen Berichte (vgl. vorstehend E. 3.1-3.13) kann davon ausge gangen werden und ist unbestritten (vgl. Urk. 2 S. 2 oben), dass die Beschwerde führerin ab Juli 2014 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, womit d ie Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in jenem Zeitpunkt als eröffnet galt. Die Beschwerdeführerin meldete sich im Januar 2015 bei der Beschwerdegegnerin an (Urk. 8/10), ein Rentenanspruch konnte somit frühestens per August 2015 entstehen.

4.6 Vor dem Hintergrund, dass Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und RAD-Ärztin dipl. med. H.___ (vgl. vorstehend E. 3.15) vom Vorliegen eines vorübergehen den Gesundheitsschadens ausgingen, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe, und ihr eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit von Juli 2014 bis März 2016, sodann eine 40% ige Arbeitsunfähigkeit ab April 2016 sowie keine beziehungsweise eine 2 0% ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2017 attes tierten, erscheint die Begründung der Beschwerdegegnerin, warum vor der Durch führung der Integrationsmassnahmen kein Rentenanspruch entstanden sei (vgl. Urk. 8/92/9), nicht nachvollziehbar. Gestützt auf die echtzeitlichen, nachvollzieh baren medizinischen Berichte (vgl. vorstehend E. 3.1-3.13) kann davon ausge gangen werden und ist unbestritten (vgl. Urk. 2 S. 2 oben), dass die Beschwerde führerin ab Juli 2014 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, womit d ie Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in jenem Zeitpunkt als eröffnet galt. Die Beschwerdeführerin meldete sich im Januar 2015 bei der Beschwerdegegnerin an (Urk. 8/10), ein Rentenanspruch konnte somit frühestens per August 2015 entstehen. 4.7 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau er mit t elt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Ein kom mens dif ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (vgl. vorstehend E. 1.3). Dieser ist durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand festlegen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Ge genüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere an wendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwi schen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Renten an spruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 Prozent (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 und 8C_367/2018 vom 25. September 2018 E. 4.3, je mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a ). Der Invaliditätsgrad stimmt alsdann grundsätzlich mit der prozentualen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überein. Dies ist auch dann der Fall, wenn, wie hier, für das Validen- und Inva lideneinkommen der gleiche Ansatz gilt, weil eine teilinvalide Person in der ange stammten Beschäftigung bestmöglich eingegliedert ist resp. wäre (so etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_32/2013 vom 19. Juni 2013 E. 4 [SVR 2013 IV Nr. 29 S. 85]).

4.7 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau er mit t elt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Ein kom mens dif ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (vgl. vorstehend E. 1.3). Dieser ist durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand festlegen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Ge genüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere an wendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwi schen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Renten an spruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 Prozent (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 und 8C_367/2018 vom 25. September 2018 E. 4.3, je mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a ). Der Invaliditätsgrad stimmt alsdann grundsätzlich mit der prozentualen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überein. Dies ist auch dann der Fall, wenn, wie hier, für das Validen- und Inva lideneinkommen der gleiche Ansatz gilt, weil eine teilinvalide Person in der ange stammten Beschäftigung bestmöglich eingegliedert ist resp. wäre (so etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_32/2013 vom 19. Juni 2013 E. 4 [SVR 2013 IV Nr. 29 S. 85]). 4.8 Aufgrund der Tatsache, da ss die Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht von Juli 2014 bis März 2016 weder in der Lage war, ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit noch eine angepasste Tätigkeit auszuüben und danach von April 2016 bis April 2017 sowohl die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumutbar war, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Ge genüberstellung blosser Prozentzahlen ( Prozentvergleich, vgl. vorstehend E. 4.7). Daraus würde grundsätzlich ab August 2015 bis März 2016 ei n Invalidi tätsgrad von 10 0 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente sowie ab April 2016 bis März 2017 ei n Invaliditätsgrad von maximal 4 0 % und damit ein An spruch auf eine Viertelsrente resultieren.

4.8 Aufgrund der Tatsache, da ss die Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht von Juli 2014 bis März 2016 weder in der Lage war, ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit noch eine angepasste Tätigkeit auszuüben und danach von April 2016 bis April 2017 sowohl die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumutbar war, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Ge genüberstellung blosser Prozentzahlen ( Prozentvergleich, vgl. vorstehend E. 4.7). Daraus würde grundsätzlich ab August 2015 bis März 2016 ei n Invalidi tätsgrad von 10 0 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente sowie ab April 2016 bis März 2017 ei n Invaliditätsgrad von maximal 4 0 % und damit ein An spruch auf eine Viertelsrente resultieren. Gemäss den vorliegenden Akten (Urk. 8/39, Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76) bezog die Beschwerdeführerin während der Integrations massnahmen in der Zeit von Februar bis Dezember 2016 ein Taggeld, womit gemäss Art. 29 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 22 IVG und Art. 8 Abs. 3 IVG in dieser Zeit kein Rentenanspruch entstehen konnte. Der Taggeldanspruch unter bricht demnach den bereits entstandenen Rentenanspruch (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 29 N 12 ).

Gemäss den vorliegenden Akten (Urk. 8/39, Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76) bezog die Beschwerdeführerin während der Integrations massnahmen in der Zeit von Februar bis Dezember 2016 ein Taggeld, womit gemäss Art. 29 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 22 IVG und Art. 8 Abs. 3 IVG in dieser Zeit kein Rentenanspruch entstehen konnte. Der Taggeldanspruch unter bricht demnach den bereits entstandenen Rentenanspruch (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 29 N 12 ). Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine befris tete ganze Rente für die Zeit von August 2015 bis und mit Januar 2016 und einen Anspruch auf eine befristete Viertelsrente für die Zeit von Januar 2017 bis und mit März 2017. Ab April 2017 war die Beschwerdeführerin gemäss beweiskräfti gem Gutachten von Dr. Z.___ nicht mehr erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit ein geschränkt (vgl. vorstehend E. 4.4). Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.

Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine befris tete ganze Rente für die Zeit von August 2015 bis und mit Januar 2016 und einen Anspruch auf eine befristete Viertelsrente für die Zeit von Januar 2017 bis und mit März 2017. Ab April 2017 war die Beschwerdeführerin gemäss beweiskräfti gem Gutachten von Dr. Z.___ nicht mehr erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit ein geschränkt (vgl. vorstehend E. 4.4). Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. 5.

5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen, infolge Gewährung der unent geltlichen Pro zessführung für die Beschwerdeführerin jedoch einstweilen, unter Hin weis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), auf die Gerichtskasse zu nehmen.

5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen, infolge Gewährung der unent geltlichen Pro zessführung für die Beschwerdeführerin jedoch einstweilen, unter Hin weis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), auf die Gerichtskasse zu nehmen. 5.2 Nach § 34 Abs. 3 GSVGer bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der seit 1. Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial versicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.

5.2 Nach § 34 Abs. 3 GSVGer bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der seit 1. Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial versicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. 5.3 Der von Rechtsanwalt Urs P. Keller mit Eingabe vom 10. Dezember 2018 geltend gemachte Aufwand von insgesamt 16.35 Stunde n (Urk. 13 ) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Insbesondere erscheint ein Aufwand von insgesamt über 12 Stunden für das Verfassen der 26-seitigen Beschwerde als überhöht, zumal darin über 13 Seiten Arztberichte, die sich in den Akten finden, wiedergegeben werden und sich die rechtlichen Erwä gungen auf sechseinhalb Seiten beschränken. Dafür erscheint ein Aufwand von acht Stunden als angemessen, womit sich der zu entschädigende Aufwand auf insgesamt 12.35 beläuft. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 2 2 0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) und unter Berücksichtigung der Barauslagen von insgesamt Fr. 57.60 ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, demnach auf Fr. 2'988.25 (inkl. MWSt) festzusetzen und aus gangsgemäss zur Hälfte der Beschwerdegegnerin und der Gerichtskasse aufzuer legen.

5.3 Der von Rechtsanwalt Urs P. Keller mit Eingabe vom 10. Dezember 2018 geltend gemachte Aufwand von insgesamt 16.35 Stunde n (Urk. 13 ) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Insbesondere erscheint ein Aufwand von insgesamt über 12 Stunden für das Verfassen der 26-seitigen Beschwerde als überhöht, zumal darin über 13 Seiten Arztberichte, die sich in den Akten finden, wiedergegeben werden und sich die rechtlichen Erwä gungen auf sechseinhalb Seiten beschränken. Dafür erscheint ein Aufwand von acht Stunden als angemessen, womit sich der zu entschädigende Aufwand auf insgesamt 12.35 beläuft. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 2 2 0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) und unter Berücksichtigung der Barauslagen von insgesamt Fr. 57.60 ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, demnach auf Fr. 2'988.25 (inkl. MWSt) festzusetzen und aus gangsgemäss zur Hälfte der Beschwerdegegnerin und der Gerichtskasse aufzuer legen. Die Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.

Die Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. April 2018 aufgehoben, und es wird fest gestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 An spruch auf eine ganze Rente sowie vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. April 2018 aufgehoben, und es wird fest gestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 An spruch auf eine ganze Rente sowie vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 Anspruch auf eine Viertelsrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 400.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin gewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 400.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin gewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, eine reduzierte Prozessent schädigung von Fr. 1’494. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, eine reduzierte Prozessent schädigung von Fr. 1’494. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, mit Fr. 1’494. 10 (inkl. Baraus lagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, mit Fr. 1’494. 10 (inkl. Baraus lagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Urs P. Keller

Rechtsanwalt Urs P. Keller - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach