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Ordnerverwaltung für 19HS Banking and Finance I: Modul 2: Investitionsrechnung
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Was wird bei der Amortisationsrechnung berechnet? (Theorie)
Bei der Amortisationsrechnung wird die Zeitdauer ermittelt, die bis zur Rückzahlung des Investitionsbetrages durch die Einzahlungsüberschüsse von zwei oder mehreren Investitionsprojekten verstreicht und stellt sie einander gegenüber.
Je länger die Dauer der Kapitalbindung, desto höher das Investitionsrisiko, da die Unsicherheit mit zunehmendem Planungshorizont steigt.
(Skript Kapitel 2.3.4 Amortisationsrechnung)
Wie unterscheidet sich die Rentabilitätsrechnung von der Gewinnvergleichsrechnung? (Theorie)
Bei der Rentabilitätsrechnung werden die Gewinne in Bezug zum durchschnittlich eingesetzten Kapital betrachtet. In der Gewinnvergleichsrechnung wird das eingesetzte Kapital nicht berücksichtigt.
(Skript Kapitel 2.3.3 Rentabilitätsrechnung)
Gemäss welcher Formel berechnet sich die Rentabilität in der statischen Investitionsrechnung und wie wird entschieden? (Formel)
Dabei wird die Rendite eines Projektes in Prozent angegeben. Ist das Resultat also 0.36 entspricht dies einer Rendite von 36%. Es wird die Investitionsalternative durchgeführt, welche die höchste Rendite realisiert.
(Skript Kapitel 2.3.3 Rentabilitätsrechnung)
Welche sind die Vor- und Nachteile der Gewinnvergleichsrechnung? (Theorie)
Vorteile:
Einfachheit.
Erlösseite wird (gegenüber der Kostenvergleichsrechning) mit einbezogen.
Keine subjektiven Wertungen durch den Anwender.
Nachteile:
Unterschiedlich lange Nutzungsperioden werden nicht berücksichtigt.
Ermöglicht keinen Vergleich von Projekten mit unterschiedlichem Kapitaleinsatz.
Schwierigkeit in der Zurechnung von Erlösen auf einzelne Investitionsprojekte.
Schwankungen und zeitliche Unterschiede im Anfall der Zahlungsströme bleiben unberücksichtigt.
(Skript Kapitel 2.3.2 Gewinnvergleichsrechnung)
Was wird alles bei der Gewinnvergleichsrechnung berücksichtigt und wie wird entschieden? (Theorie)
Die durchschnittlichen jährlichen Betriebseinnahmen
Die durchschnittlichen jährlichen Projektkosten (die analog zur Kostenvergleichsrechnung berechnet werden).
Die Differenz der beiden Komponenten ergibt dann den Reingewinn. Es wird grundsätzlich diejenige Investitionsalternative durchgeführt, welche die höchsten jährlichen Gewinne realisiert.
(Skript Kapitel 2.3.2 Gewinnvergleichsrechnung)
Welches sind die Vor- und Nachteile der Kostenvergleichsrechnung? (Theorie)
Vorteile:
Einfache Bestimmung, da Daten engen Bezug zum Rechnungswesen haben.
Keine subjektive Wertungen, da Daten aus dem Rechnungswesen stammen.
Nachteile:
Nutztungsperioden nicht berücksichtigt.
Erlös/Umsatz nicht berücksichtigt.
keinen Vergleich mit Projekten mit unterschiedlichem Kapitaleinsatz.
Schwankungen und zeitliche Unterschiede im Anfall der Zahlungsströme bleiben unberücksichtigt
(Skript Kapitel 2.3.1. Kostenvergleichsrechnung)
Welche sind die entscheidungsrelevanten Kosten bei der Kostenvergleichsrechnungund wie wird entschieden? (Theorie)
Es sind die durchschnittlichen jährlichen Betriebskosten, die durchschnittlichen jährlichen Abschreibungen und die durchschnittlichen jährlichen kalkulatorischen Zinsen.
Es wird die Investitionsalternative durchgeführt, welche die tiefsten jährlichen Projektkosten besitzt.
(Skript Kapitel 2.3.1 Kostenvergleichsrechnung)
Was wird unter "Sunk Costs" verstanden? (Definition)
Bei der Kostenberechnung muss auf die sogenannten Sunk Costs oder versunkene Kosten geachtet werden. Dies sind Kosten, die für die definitive Entscheidung für ein Projekt nicht mehr relevant sind, weil sie in der Vergangenheit angefallen sind und nicht noch einmal berücksichtigt werden dürfen.
Wenn zum Beispiel ein Unternehmen beschliessen muss, ob es eine Maschine kaufen oder selber entwickeln möchte, sind bisher angefallene Entwicklungskosten irrelevant für die Entscheidung.