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ANO kam nach Auszählung eines Viertels der Wahlbezirke auf eine Zustimmung von 31,8 Prozent, wie die Statistikbehörde CSU in Prag mitteilte. Vor vier Jahren war die Partei mit 18,7 Prozent zweitstärkste Kraft geworden. Die Auszählung läuft voraussichtlich noch bis in die Abendstunden.
Auf Platz zwei folgte den Angaben zufolge die rechtsextreme SPD des tschechisch-japanischen Unternehmers Tomio Okamura. Die Sozialdemokraten (CSSD) des scheidenden Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka stürzte auf Platz sechs ab. Mit dem Einzug ins Parlament kann erstmals auch die linksgerichtete Piratenpartei rechnen.
Weil der 63-jährige Grossunternehmer Babis den Staat wie eine Firma lenken will, wird er in den Medien auch der "tschechische Donald Trump" genannt. Im Wahlkampf trat er als Euroskeptiker und Flüchtlingsgegner auf.
(AWP)