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Ein gewaltiger Erdrutsch hat im US-Staat Washington mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Fünf weitere wurden verletzt, darunter ein sechs Monate altes Baby, sagte die Sprecherin des Bezirks Snohomish, Shari Ireton. Mindestens sechs Häuser wurden zerstört.
Die Schlammlawine aus Schmutz, Bäumen, Felsen und anderem Schutt hatte eine geschätzte Länge von 1,6 Kilometern. Auslöser waren offenbar heftige Regenfälle. Der Erdrutsch blockierte die Bundesstraße 520 nahe der Stadt Oso sowie einen örtlichen Fluss. Es wurde mit Überschwemmungen in der Region gerechnet. Oso liegt rund 90 Kilometer nördlich von Seattle.