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«Die Zeit» stellt in einem aktuellen Artikel die Frage: Stimmt es, dass der klassische Filterkaffee «ungesünder» ist als Espresso?
Espresso und Filterkaffee unterscheiden sich laut «Die Zeit» in dreierlei Hinsicht: Erstens wird Filterkaffee in der Regel aus günstigen Robusta-Bohnen hergestellt, während Espresso aus den edleren und koffeinärmeren Arabica-Bohnen geröstet wird (eine Unterscheidung, welche mit Blick auf die süditalienische Espresso-Kultur etwas relativiert werden muss). Zweitens verlieren Espresso-Mischungen durch eine längere Röstung mehr Säure, was die Magenfreundlichkeit des Espressos verbessert. Und drittens werden bei der Filterherstellung mehr Koffein und andere Inhaltsstoffe extrahiert als bei der Espressozubereitung, für den Autor wiederum ein Pluspunkt auf das Espresso-Konto.
Die Antwort auf die Ausgangsfrage macht der Autor des Artikels abhängig vom Koffeingehalt der beiden Kaffee-Getränke. Sein Fazit: Espresso darf als gesünder gelten, weil er weniger Koffein und magenreizende Stoffe enthält.
Allerdings stellt sich auch die Frage: Ist Kaffee überhaupt ungesund? Folgende Beiträge sprechen eigentlich eine deutliche Sprache:
«Die Wahrheit über Kaffee»
Kaffee immer gesünder
Kaffee – Freund des Alkohols?
Kaffeekonsum mindert Parkinson-Risiko
Kaffee – ein Tausendsassa
Was soll man trinken?
Kaffee hilft gegen Diabetes
Kaffee ein Aphrodisiakum?