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Am dritten Prozesstag im Fall Daniela T. am Bezirksgericht Tafers wurden die Vorkommnisse vom 16. Oktober 2000 durchleuchtet. Am Morgen hat das Gericht am Tatort eine Besichtigung vorgenommen, dann wurden die Angeklagte sowie die ermittelnden Polizeibeamten befragt. Daniela T. berichtete davon, wie sie an diesem Tag einen Schwangerschaftstest gefälscht hat, um ihrem damaligen Freund zu zeigen, wie es ist, zum Spielzeug gemacht zu werden. Sie erinnert sich auch, ihn mit der Waffe ihres Vaters bedroht zu haben und an einen Kampf, nicht aber, wie Walter Plüschke im Detail gestorben ist. Nachdem sie am Arm verletzt worden war, habe sie eine Phase ohne Erinnerung durchlebt. Auch an das «Entsorgen» des Leichnams hat sie nur bruchstückhafte Erinnerungen.