Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03440.jsonl.gz/858

Jeweils zum zweiten Mal in dieser Saison sind Arnaud Boisset und Christophe Torrent beim ersten von zwei Super-Gs in Garmisch-Partenkirchen aufs Podest gefahren. Beim Sieg des Italieners Florian Schieder wurden die beiden Zweiter und Dritter.
Arnaud Boisset und Christophe Torrent haben beim ersten von zwei Super-Gs in Garmisch-Partenkirchen gleich für eine doppelte Schweizer Vertretung auf dem Europacup-Podest gesorgt. Sie beiden holten den jeweils zweiten Podestplatz in der aktuellen Saison, was bei Torrent gleichbedeutend mit dem zweiten Top-3-Rang in seiner bisherigen Karriere ist.
Dabei hätten sie beide beinahe einen Doppelsieg feiern können, ging es doch sehr eng zu und her. Der Sieger des Rennens, Florian Schieder aus Italien, war nur gerade 0.06 Sekunden schneller unterwegs als Boisset. Torrent verlor als Dritter ebenfalls nur 0.18 Sekunden auf die Bestzeit des Italieners, der am Sonntag bei der WM-Abfahrt auf Platz 7 gefahren war. Zeitgleich mit Torrent klassierte sich Felix Hacker aus Österreich im 3. Rang. Direkt dahinter feierte Rémi Cuche mit Platz 5 sein bestes Europacup-Resultat der Karriere. Zuvor hatte er den 13. Platz aus dem Super-G in Wengen als Bestergebnis in seiner Statistik stehen.
Die Schweizer Speed-Equipe zeigte sich wiederum geschlossen stark. Insgesamt fuhren acht Athleten in die besten 15. Neben Boisset, Torrent und Cuche konnten Marco Kohler (7. Platz, +0.35 s), Denis Corthay (9., +0.41 s), Gaël Zulauf (10., +0.45 s), Gilles Roulin (12., +0.45 s) und Niels Hintermann (+0.63 s) in die Top 15 fahren. Auch der Junioren-Weltmeister im Super-G, Livio Hiltbrand, konnte als 21. punkten. Ihm fehlten gerade einmal 0.76 Sekunden auf die Bestzeit; auch der 30. des Rennens, Rok Aznoh aus Slowenien, verlor nur 1.18 Sekunden auf Schieders Siegeszeit.
Um die Hundertstelsekunden wird auch am Mittwoch wieder gekämpft. In Garmisch-Partenkirchen steht ein weiterer Super-G an; der erste Athlet wird um 11.30 Uhr das Starthaus verlassen.