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Der Kurzfilm «Oh Willy...», eine belgisch-französisch-holländische Koproduktion, hat nach vielen anderen Auszeichnungen auch den internationalen Wettbewerb des Fantoche gewonnen. Der Film erzählt von einem Mittfünfziger, der nach dem Tod der Mutter im Wald Geborgenheit sucht.
Im nationalen Wettbewerb «Best Swiss» erhielt «La nuit de l'ours» sowohl den Jury- wie den Publikumspreis. Die Jury lobte die Regisseure Sam und Fred Guillaume, weil sie mit einfachsten Mitteln einen «reifen, komplexen und berührenden» Film kreierten. Berühmt geworden sind die Zwillinge mit allem anderen als Sparsamkeit: Ihr «Max & Co» war 2008 der bis dahin teuerste Schweizer Film.
Die Guillaumes aus Freiburg setzten sich am Fantoche unter anderem gegen den erfolgsverwöhnten Genfer Georges Schwizgebel durch. Dessen «Chemin faisant» erhielt nur eine lobende Erwähnung.
Animationsfilmfestival Fantoche egalisiert Besucherrekord. /
Die diesjährige Jubiläumsausgabe, die erste unter der Leitung von Annette Schindler, zeigte seit Dienstag 13 Lang- und 241 Kurzfilme aus 64 Ländern - in sechs Sälen mit zusammen 1300 Plätzen. Vergeben wurde ein Dutzend Preise, darunter an «Neue Talente» und in einer Kategorie «High Risk». Die besten Beiträge gehen im Oktober auf Tournée durch Schweizer Kinos.
Ansturm auf Wettbewerb
Für die beiden Fantoche-Wettbewerbe wurden noch nie so viele Filme eingereicht wie dieses Jahr. Über 1000 waren es insgesamt. Für den internationalen Wettbewerb wurden 39 Beiträge ausgewählt, davon vier einheimische. In der Ausscheidung um den besten Film aus Schweizer Produktion waren 24 Filme.