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Die Schweiz finanziert zwölf neue Ambulanzfahrzeuge, mit denen die Lage der unter den Folgen des Krieges leidenden Menschen in Syrien verbessert werden soll. Die Fahrzeuge wurden durch die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) in Dubai beschafft und auf dem Seeweg zur syrischen Hafenstadt Latakia transportiert. Von dort wurden sie ins Lagerhaus des SARC in Damaskus befördert.
In Anwesenheit einer Delegation der Humanitären Hilfe der DEZA und des Schweizer Honorarkonsuls in Aleppo fand am 18. Juli 2016 im Lagerhaus die offizielle Übergabe an den SARC statt. Das Projekt hat auch zum Ziel, SARC während einigen Monaten finanziell zu unterstützen, um die Instandhaltung und den Betrieb der neuen Fahrzeuge sicherzustellen.
Die Fahrzeuge werden in Syrien dringend gebraucht, weil es dem Gesundheitswesen angesichts der Kriegszerstörungen, der Angriffe auf Spitäler und der enormen Opferzahlen an Ambulanzwagen fehlt. Sieben Fahrzeuge sind für die Zweigstelle Aleppo des SARC bestimmt, fünf für den Hauptsitz des SARC in Damaskus. Das Gouvernement Aleppo ist eines der am stärksten vom Konflikt betroffenen Regionen in Syrien. Für die betroffene, über zwei Millionen Menschen zählende Bevölkerung gibt es kein funktionierendes Ambulanzsystem. Mit dem Projekt der Humanitären Hilfe werden die Kapazitäten des Gesundheitswesens sowohl in regierungs- als auch oppositions- und kurdisch-kontrollierten Distrikten Aleppos verstärkt.