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Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,2 Prozent.
In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 0,2 Prozent höher mit 19.085 Punkten, nachdem er zunächst nachgegeben hatte. Auf die Stimmung drückte ein Politskandal um die Ehefrau von Ministerpräsident Shinzo Abe. Ein Schuldirektor gab in einer Parlamentsanhörung an, von Abes Frau eine Spende von umgerechnet 8300 Euro erhalten zu haben. Der Regierungschef hatte vor kurzem bestritten, dass eine solche Zahlung in seinem Auftrag erfolgt sei. Die Bildungseinrichtung hatte ein staatliches Grundstück für einen Bruchteil des geschätzten Werts erworben.
Im Fokus an der Tokioter Börse stand die Nintendo-Aktie, die nach Gewinnmitnahmen rund zwei Prozent schwächer notierte. Zunächst hatte der Kurs des Spielekonsolenherstellers zugelegt, nachdem eine Beteiligung des Vermögensverwalters Blackrock von mehr als fünf Prozent bekannt wurde.
Auch an den übrigen Aktienmärkten in Fernost dominierten die positiven Vorzeichen. In Südkorea legte der Leitindex 0,2 Prozent zu, die Börse in Hongkong trat auf der Stelle.
Am fernöstlichen Devisenmarkt war der Dollar im Aufwind. Der Euro sank geringfügig auf 1,0793 Dollar. Zur japanischen Währung stieg der Dollar auf 111,44 Yen. Aus Sorge über den weiteren Kurs von US-Präsident Donald Trump stand der Dollar zuletzt unter Druck.
Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0713 und zum Dollar mit 0,9915.
(Reuters)