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Das Komitee der Swiss Football League (SFL) hat den Klubs mit der Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung vom 20. Mai 2022 die detaillierten Vorschläge für die Modusänderung zukommen lassen.
Per 2023/24 soll die Super League von 10 auf 12 Klubs aufgestockt werden. Der damit einhergehende neue Modus sieht drei Phasen vor: Zuerst bestreiten die 12 Klubs eine First Stage mit Hin- und Rückspiel gegeneinander (22 Runden).
📰 Detaillierter Modusvorschlag und Ablauf der Versammlung— Swiss Football League (@News_SFL) May 6, 2022
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📰 Proposition détaillée du modus – Déroulement de l'assemblée
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Für die zweite Phase, die Second Stage, wird die Tabelle in zwei Hälften geteilt (ohne Punkteteilung). Die Klubs auf den Rängen 1 bis 6 tragen in der Championship Group und die Klubs auf den Rängen 7 bis 12 in der Qualification Group erneut ein Hin- und Rückspiel gegeneinander aus (10 Runden).
Nach diesen total 32 Runden schlägt das Komitee auf verschiedenen Stufen in einer Final Stage die Austragung von Entscheidungsspielen (Playoffs) vor. In den «Championship Finals» spielen die beiden erstklassierten Klubs der Championship Group in einer Best-of-3-Serie um den Meistertitel. Der Leader geniesst in den Spielen 1 und allenfalls 3 Heimrecht. Die einzelnen Partien benötigen einen Sieger und werden gegebenenfalls über Verlängerung und Elfmeterschiessen entschieden.
Die acht Klubs auf den Rängen 3 bis 6 der Championship Group und auf den Rängen 1 bis 4 der Qualification Group bestreiten die sogenannten «Europe Playoffs». In drei Runden (Viertelfinal, Halbfinal, Final) werden die zu diesem Zeitpunkt zu vergebenden Startplätze in den europäischen Wettbewerben ausgespielt. In den Runden 1 und 2 finden Hin- und Rückspiele nach europäischem Modell statt, die Runde 3 wird in einem einzigen Finalspiel ausgetragen. Für die Ansetzung der Paarungen wird immer die Klassierung aus der Second Stage herangezogen.
Während der letztklassierte Klub der Qualification Group direkt in die Challenge League absteigt, bestreitet der vorletzte Klub wie bisher in einem Hin- und Rückspiel eine «Relegation» gegen den Zweiten der Challenge League um den letzten Platz in der Super League. Die Meisterschaft der Challenge League wird in einem ersten Schritt weiterhin mit 10 Klubs und im bestehenden Modus ausgetragen.
Am 20. Mai stimmen die Klubs im Rahmen einer ausserordentlichen Generalversammlung zunächst über die Anzahl Klubs ab, hierbei ist eine Zweidrittel-Mehrheit erforderlich. Danach folgt die Abstimmung über den neuen Modus ab: erst über die Einführung der First und Second Stage, dann einzeln über die Elemente der Final Stage («Championship Finals», «Europe Playoffs», «Relegation»). Für die Einführung ist bei jeder Abstimmung das einfache Mehr gefordert.
Aufgrund der angestrebten Erhöhung der Super League auf 12 Klubs, womit zukünftig 22 Klubs in der SFL vertreten wären, muss nach Annahme innerhalb der SFL auch vom Verbandsrat des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) die Zustimmung eingeholt werden. (pre)
Nicht einmal ein Neundarter kann Luke Littler stoppen. Am Mittwoch gelang dieses Kunststück dem routinierten Australier Simon Whitlock, als er in der Qualifikation für den European Darts Grand Prix auf den 17-jährigen Engländer traf. Whitlock ging damit 2:1 in Führung, verlor die Partie aber im entscheidenden elften Leg mit 5:6.