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Die reizende Landschaft und die eigenständige Kultur machen das Appenzellerland zu einer bevorzugten Tourismusregion. Der Tourismus hat in Innerrhoden eine sehr grosse volkswirtschaftliche Bedeutung (ca. 25 % des Volkseinkommens werden direkt und indirekt über den Tourismus generiert).
Eine hervorragende Infrastruktur (Wanderwege, Ausflugsbahnen, Hotels und Gasthäuser, etc.) bieten dem Gast ein vielfältiges und qualitativ hochstehendes Leistungsangebot.
Der heute herrschende Wettbewerb unter den Tourismusdestinationen erfordert grosse Anstrengungen und finanzielle Mittel. Die notwendigen Mittel sollen durch die interessierten Unternehmen und durch die öffentliche Hand aufgebracht werden. Dies ergibt eine saubere Verteilung der Lasten.
Seit 1.1.2000 ist das neue Tourismusförderungsgesetz (TFG)
und die entsprechende Verordnung (TFV)
in Kraft. Diese beiden Erlasse bewirken neu den Einbezug der Gastwirtschaftsbetriebe und der übrigen am Tourismus interessierten Betriebe in den Kreis der Beitragspflichtigen. Alle Beiträge fliessen in den Fonds für Tourismusförderung, der durch das Volkswirtschaftsdepartement verwaltet wird und werden für tourismusrelevante Projekte, welche bestimmte Kriterien erfüllen, ausbezahlt (Verein Appenzell Tourismus, Appenzellerland Marketing AG, etc.
Das Volkswirtschaftsdepartement ist auch zuständig für die Veranlagung der Beiträge im Rahmen von Gesetz und Verordnung. Als Grundlage für die Veranlagung dient die Selbstdeklaration.