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Bei der Nelson Mandela World Human Rights Moot Court Competition handelt es sich um ein simuliertes Gerichtsverfahren mit einem hypothetischen Fall im Bereich der Menschenrechte. In einer ersten Phase hatten 160 studentische Teams aus der ganzen Welt auf Englisch zwei Rechtsschriften zum Thema Todesstrafe, Folter und Recht auf Familienleben verfasst. Filip Cerimanovic und Nika Karobkina, die vom Lehrstuhl von Prof. Dr. Martina Caroni betreut und von Stéphanie Rossé gecoacht werden, konnten sich als eines der 50 besten Teams für den mündlichen Teil des Moot Courts qualifizieren. Dieser wird vom 15. bis 20. Juli am Sitz des UN-Hochkommissars für Menschenrechte in Genf ausgetragen.
Bereits mehrfach reüssierten die Luzerner Teilnehmenden an diesem Menschenrechte-Moot: So wurde 2015 der dritte (Newsmeldung) und 2014 der zweite Gesamtrang erreicht (Newsmeldung). 2012 konnte beim damals noch in Südafrika stattfindenden Wettbewerb für das schriftliche Plädoyer sogar der erste Platz verbucht werden (Medienmitteilung). An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gehören Moot Courts seit Jahren zum ständigen Lehrangebot. Interessierte Studierende haben die Möglichkeit, sich für sieben nationale und internationale Wettbewerbe zu bewerben.
Die Lucerne Academy for Human Rights Implementation an der Universität Luzern ist Partnerin der World Human Rights Moot Court Competition und stellt als Preis für die oder den "Best Oralist" des Wettbewerbs wiederum eine kostenlose Teilnahme an der dreiwöchigen, international ausgerichteten Jus-Summer-School zur Verfügung. In diesem Jahr findet die Intensiv-Lehrveranstaltung vom 4. bis 24. Juli statt.