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Getrud Prellwitz, die Dichterin und Populärphilosophin feiert heute am 5. April, ihren sechzigsten Geburstag. Sie wurde in Tilsit geboren und verlebte ihre Jugend in Königsberg, wo sie auch seit 1888 als Lehrerin wirkte. 1895 kam sie nach Berlin und studierte Literatur und Theologie um 1899 ihr Oberlehrerexamen abzulegen. Schon ein Jahr zuvor war sie mit ihrem Drama "Oedipus" als Dichterin hervorgetreten. Dramen, Dichtungen und weltanschauliche Vorträge folgten. Von 1905 bis 1908 lebte sie in Schreiberhau im Riesengrbirge. 1909 trat sie in Waltersdorf Fidus nah, und 1911 führte die Gründung des St. Georgenbundes [sic!] zur Herausgabe von Dramen wie auch Bildwerken von Fidus, um den sich hier ein gleichgestimmter Kreis bildete. Nach kurzem Aufenthalt in Weimar und einer Vortragsreise, die auch nach Neuyork führte, siedelt, sie 1919 nach Oberhof über, wo sie sich der Organisation des "Maienwerkes" (Künstlerhilfe, Erholungsheim) in Gemeinschaft mit jungen Menschen der Jugenddewegung widmete.
Seit 1920 arbeitet Gertrud Prellwitz an dem "Drudenbuch", von dem drei Teile vorliegen. Ein Spruchjahrbuch aus den Werken von Gertrud Prellwitz hat Werner Plaut unter dem Titel "Der lebendige Quell" zusammengestellt. Man wird hier die starke ethische Persönlichkeit erkennen, die bemüht ist den "heiligen Frühling" für Deutschland zu bereiten.