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Die Äsche, eine einst weitverbreitete europäische Fischart, ist in den hiesigen Gewässern immer weniger anzutreffen. Wie der Kanton nun mitteilt, verstärkt er die Massnahmen, um die Abnahme des Artbestandes zu bekämpfen.
Die Äsche lebt in grossen sauerstoffhaltigen Fliessgewässern, deren Grund mit Kies bedeckt ist. Sie legt ihre Eier an seichten Stellen im Kies ab. Dies kann sie nur in natürlichen Flüssen tun. Die Fortpflanzungszeit dauert vom 1. März bis zum 31. Mai. Während dieser Zeit ist es Fischern nun verboten, Äschen zu fangen. Anschliessend dürfen nur Äschen gefischt werden, die mindestens 38 Zentimeter lang sind.
Die Hochwasser von 2005 und 2007 haben den Saanelauf gemäss Mitteilung verändert und ökologisch aufgewertet. Zusätzlich brachten Verantwortliche des Kantons 2013 Kies in den Fluss, was Fortpflanzungsorte für die Äsche schuf. Fischer dürfen sich deshalb während der Fortpflanzungszeit nicht in die Saane begeben, und Hunde dürfen nicht im Wasser umherlaufen, da diese sonst die Laichplätze zerstören können. An den Ufern der Saane stehen diesbezüglich Informationstafeln.
Die Massnahmen scheinen bereits zu greifen: Beim Fischlift am Maigrauge-Staudamm wurden letztes Jahr mehr Äschen gesichtet als in den Jahren zuvor. mir