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Der seit einigen Jahren in Freiburg studierende Medizinstudent Lucas Tramèr konnte am Sonntag nach der Bronzemedaille an der Europameisterschaft 2010 in Portugal seine Karriere mit einer ersten internationalen Goldmedaille krönen.
In Sevilla konnte Tramèr mit seinem Teamkollegen Simon Niepmann im Leichtgewichts-Zweier ohne in einem beherzt gefahrenen Rennen einen Start-Ziel-Sieg feiern.
Training mit dem Freiburger Ruderverein
Im Rennen um die Medaillen spielten die beiden Ruderer ihre Erfahrung und ruderische Klasse aus. Mit einem guten Start übernahmen sie gleich zu Rennbeginn die Führung und fanden im starken Gegenwind zu einem schönen Rhythmus. Schlag für Schlag konnten sie sich von ihren grössten Verfolgern, den Booten aus Spanien und Italien, absetzen und so zeitweise eine imposante Führung von knapp zwei Bootslängen erkämpfen. Aus dieser Führungsposition konnten Tramèr/Niepmann das Rennen gut überblicken und im Endspurt auch entsprechend reagieren, als Italien und Spanien zum Sprint um die Silbermedaille ansetzten. In 7.23,21 Minuten verwies das Duo die Italiener, die in 7.24,52 ins Ziel kamen, auf den zweiten Platz.
Tramèr, der seit einiger Zeit beim Freiburger Ruderverein auf dem Schiffenensee trainiert, konnte sich bereits in 2012 einen Traum eines jeden Sportlers erfüllen, als er im Leichtgewichts-Vierer in London an den Olympischen Spielen teilnahm, wo er im Finale einen sechsten Platz belegte.jl