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Die Insel, kam politisch erst im Jahr 1864 zu Griechenland und ist seit 2011 zusammen mit der südlichen Nachbarinsel Andikythira die Gemeinde Kythira und gehört der Region Attika an. Etwa 150 Kilometer westlich der Insel befindet sich die tiefste Stelle des Mittelmeers, die 5267 m tiefe Calypso-Senke. Viele Einwohner der Insel sind ausgewandert weil die Kargheit des Landes sie nicht mehr ernähren konnte. Die Meisten Bewohner teilen sich in drei Küstenstädtchen auf, an der Südküste liegt Agia Pelagia und Diakofti. An der Westspitze der Insel in einer schönen Bucht gelegen findet man Kapsali.
Die landschaftlich schöne Insel ist wegen ihrer Abgelegenheit vom Touristenstrom bis heute verschont geblieben. Im Landesinneren entdeckt man malerische Dörfer, an der Küste einsame Buchten, herrliche Sandstrände und kleine Fischersiedlungen. Hauptort ist das ruhige Städtchen Chora (Kythira- Stadt), welches sich in der Inselmitte auf einem Hochplateau befindet.
MARITIMES
Die Nahtstelle zwischen dem Ionischen Meer und der Ägäis ist zwischen der Nordspitze Kythiras und den Ausläufern des Pelo-ponnes. An der engsten Stelle werden etwa 11 nm geloggt. Das Kap Maleas an der Südspitze des Peloponnes ist unter Seeleuten berüchtigt, schon manches Segelschiff musste nach Runden des Kaps vor dem Sturm ablaufen. Am schlimmsten hat es Odysseus getroffen. Am Kap begann die zehnjährige Odyssee durch das westliche Mittelmeer. Statt nach Pylos zu kommen und von dort weiter nach Ithaka, wurde er 650 Meilen bis nach Djerba, dem heutigen Tunesien, abgetrieben.
Ab dem Kap Maleas gelten nicht mehr die Wetterregeln des ion. Meeres oder der Ägäis, sondern jene des zentralen Mittelmeeres. In den lokalen Wetterprognosen wird auch der Begriff „Kithira Sea“ verwendet. Bei westlichem Kurs sollten die Daten für das südliche Ionische Meer beigezogen werden, Ausnahme, bei Meltemi-Lage, der schon mal bis in den Lakonischen Golf wehen kann.
Leider ist die Insel für maritime Besucher schlecht erschlossen. In den nord-östlichen Bereichen kann nicht angelegt werden. Bei gutem Wetter kann mancherorts geankert werden, siehe dazu beiliegende Navionics-Karte (mit Mausklick öffnen). Fürs Anlegen eignen sich nur die Stadtpier von Avlaimonos und Kapsali aber das Platzangebot ist recht bescheiden.
Auf Antikythira in Ormos Potamos, der Nordspitze der Insel findet man südlichen Winden gute Ankerplätze jedoch sollte die Insel bei Meltemi oder nördlichen Winden gemieden werden.
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Seegebiet Kythira Süd-Ionische Inseln.