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Die Klubs der National League machen sich Gedanken über einen Salary Cap. An einer Versammlung beschlossen sie auch eine neue Ausländerregelung.
Während die Schweiz sich über das warme Sommerwetter freut, haben sich die Klubs der National League über die neue Eishockey-Saison unterhalten. Dabei haben sie in Ittigen einige die Zukunft betreffende Entscheide gefällt.
So wurde beschlossen, dass die National League eine Grösse von 10 bis 14 Teams haben soll. Sobald sie 14 Mannschaften umfasse, werde eine Liga-Qualifikation gegen den Meister der Swiss League ausgetragen, heisst es in einer Mitteilung. Den Vertrag mit dem Spengler Cup in Davos verlängerte die Liga bis 2026. Das bedeutet, dass das Traditionsturnier in der Altjahreswoche weiterhin einen fixen Platz im Spielplan der National League hat.
Geregelt hat die Versammlung auch die Ausländerfrage. Deren Anzahl ist ab der Saison 2022/23 von der Ligagrösse abhängig. Spielen 12 Teams in der National League, dürfen vier Ausländer eingesetzt werden. Bei 13 Teams sind es fünf und bei 14 Teams sechs.
Reduziert sich die Anzahl Mannschaften in der Liga, so wird die Anzahl der Ausländer auf die jeweils übernächste Saison angepasst. Konkret: Verliert die National League 2026/27 ein Team, so wird die Anzahl Ausländer auf die Saison 2027/28 hin gekürzt.
Aktuell ist es so, dass ein Spieler, der die Schweiz in Richtung NHL verlässt, durch einen zusätzlichen Ausländer ersetzt werden darf. Diese Regelung wurde aufgehoben.
Im Weiteren haben sich die Klubs entschieden, auf freiwilliger Basis im Rahmen eines Gentlemen's Agreement ein Financial Fairplay einzuführen. Wie die Liga mitteilt, ist dabei unter anderem eine Lohnobergrenze geplant. Sie ist bezüglich der Corona-Pandemie zuversichtlich, dass zum geplanten Saisonstart am 7. September 2021 wieder vor vollen Zuschauerrängen gespielt werden darf. Man rechnet damit, dass zunächst nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt zu den Stadien haben. (ram)