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Der Begriff des «vollkommenen Kapitalmarkts» ist ein theoretisches Konstrukt, das von verschiedenen ökonomischen Theorien und Modellen – allen voran der Modernen Portfoliotheorie (MPT) – verwendet wird.
Ein vollkommener Kapitalmarkt zeichnet sich unter anderem durch folgende ideale Eigenschaften aus:
- Alle Marktteilnehmer verhalten sich rational.
- Alle Marktteilnehmer verwerten vorhandene Marktsignale umgehend.
- Es herrscht ein perfekter Wettbewerb und volle Transparenz.
- Die fixen Marktpreise können von den Marktteilnehmern nicht beeinflusst werden.
- Es gibt keine Transaktionskosten, also keine Gebühren, Steuern oder Kosten für die Beschaffung von Informationen.