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Erst am 25. Juli hatte es nach Angaben des Ministeriums eine versuchte Attacke auf die «Kotow» gegeben. Die Spannungen im Schwarzen Meer haben seit Russlands Aufkündigung des Abkommens zur Verschiffung von Getreide aus den ukrainischen Häfen zugenommen. Laut westlichen Geheimdiensten patrouilliert die moderne «Kotow» zwischen dem Bosporus und der ukrainischen Hafenstadt Odessa - als Teil einer russischen Seeblockade.
Moskau hatte Mitte Juli seine Sicherheitsgarantien für einen Getreidekorridor zur Türkei zurückgezogen. Stattdessen würden alle Schiffe, die ukrainische Häfen ansteuern, als Träger militärischer Fracht angesehen, hiess es. Daraufhin hatte auch die Ukraine angekündigt, gegen Schiffe vorzugehen, die russisch kontrollierte Häfen im Schwarzen Meer anlaufen.
Die Ukraine hat mehrfach Seedrohnen gegen russische Marineschiffe und mutmasslich auch gegen die Brücke zur von Russland annektierten Halbinsel Krim eingesetzt. Die Wasserfahrzeuge sollen eine ukrainische Eigenproduktionen sein. Der US-amerikanische Fernsehsender CNN zeigte am Wochenende ferngesteuerte Motorboote, die mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde zu Wasser 300 Kilogramm Sprengstoff in Ziele in 800 Kilometer Entfernung bringen können. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als 17 Monaten gegen den russischen Angriffskrieg.