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Als Linienverkehr werden regelmässige (gewerbliche) Flugverbindungen für Passagiere, Luftfracht und Luftpost bezeichnet. Beim Charterverkehr handelt es sich um gelegentliche Flugverbindungen, bei denen Reiseveranstalter bei einer Fluggesellschaft bestimmte Flüge kaufen.
Der Linien- und Charterverkehr bildet bezogen auf das Passagieraufkommen und die transportierte Frachtmenge das mit Abstand wichtigste Segment der Zivilluftfahrt. Er wird aus diesem Grund statistisch besonders genau und zeitnah beobachtet.
2017 registrierten die schweizerischen Flughäfen im Linien- und Charterverkehr 0,5 Millionen Start- und Landebewegungen sowie 54,9 Millionen Passagiere (Lokal- und Transferpassagiere). Während die Anzahl Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr seit dem Jahr 2000 um 13% zurückgegangen ist, haben die Passagierzahlen um 60% zugenommen. Grund für diese gegenläufigen Entwicklungen sind grössere Flugzeuge und höhere Sitzplatzauslastungen.