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Rote Liste: Positive Entwicklung bei Finnwalen und Berggorillas
In den Meeren leben nach Angaben von Naturschützern wieder mehr Finnwale. Auch die Zahl der Berggorillas in Zentralafrika hat sich nach Angaben der Weltnaturschutzunion IUCN deutlich erhöht.
Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte, sind diese Erfolge auf verschiedene Massnahmen wie etwa die Einführung von Walfangverboten in den 1970er Jahren zurückzuführen. Der Bestand der Finnwale habe sich seitdem in etwa verdoppelt. Die IUCN stuft die Finnwale (Balaenoptera physalus) auf der aktuellen Roten Liste nicht mehr als "stark gefährdet", sondern als "gefährdet" ein.
Bei den Berggorillas (Gorilla beringei beringei) hätten vor allem Massnahmen gegen Wilderer zur positiven Entwicklung beigetragen. Die Tiere leben in zwei geschützten Habitaten in Ruanda, Uganda und in der Demokratischen Republik Kongo. Laut IUCN hat sich die Zahl der Affen in den vergangenen zehn Jahren von etwa 680 auf mehr als 1000 erhöht. Sie werden nun als "stark gefährdet" und nicht mehr als "vom Aussterben bedroht" eingestuft.
Die Weltnaturschutzunion hat in der Roten Liste etwa 97'000 Tier- und Pflanzenarten erfasst. Fast 27'000 sind bedroht, das sind rund 10'000 mehr als vor zehn Jahren.