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Grossbritannien will Frankreich dabei unterstützen, Tausende bei Calais wartende Flüchtlinge an der irregulären Einreise ins Königreich durch den Eurotunnel zu hindern. Man wolle etwa beim Bau weiterer Zäune und dem verstärkten Einsatz von Spürhunden helfen.
Das kündigte Premierminister David Cameron am Freitag nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitskabinetts an. «Wir werden alles unternehmen, was uns möglich ist.» Cameron sagte weiter, er werde mit dem französischen Präsidenten François Hollande telefonieren.
Seit Wochen versuchen Flüchtlinge und Einwanderer, durch den Eurotunnel irregulär nach Grossbritannien zu kommen. Deren Betreiber gehen davon aus, dass mittlerweile 5000 Flüchtlinge auf eine Gelegenheit warten, den Ärmelkanal zu unterqueren. Jede Nacht starten demnach Hunderte ihre Einreiseversuche. Mehrere Male musste der Verkehr im Tunnel eingestellt werden.
Zu den Wahlversprechen Camerons zählte die Verringerung der Einwanderung. Die Debatte auf der Insel könnte sich auch auf die Entscheidung über den Verbleib Grossbritanniens in der Europäischen Union auswirken. Cameron will die Briten darüber bis Ende 2017 abstimmen lassen. (sda/reu)