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Zumindest die fehlende Klasse der Mannschaft gilt nicht als Ausrede, sollte das Debüt von Fischer und seinen beiden Assistenten Felix Hollenstein und Reto von Arx nicht wie gewünscht verlaufen. Fischer bot für die “Arosa Challenge” ein Team auf, das einer WM-Mannschaft durchaus würdig wäre. Es fehlen einzig die Nordamerika-Legionäre und einige Verletzte wie zum Beispiel Denis Hollenstein.
Dass dieses Aufgebot so zustande kam und er bei seinem ersten Einsatz als Trainer faktisch auf die bestmögliche Mannschaft zählen kann, wertet Fischer “als starkes Zeichen für das Schweizer Eishockey und natürlich auch für uns Trainer”. Das sei nicht selbstverständlich.
Das neue Trainertrio scheint auf gutem Weg zu sein, eines seiner Ziele in dieser Woche – das Vermitteln einer positiven Grundstimmung – zu erreichen. Die Spieler jedenfalls verliessen das Eisfeld nach dem Training am Donnerstag gut gelaunt. “Ich habe ein gutes Gefühl, es macht Spass”, sagte etwa Andres Ambühl.
Dass zum Beispiel Ambühl und seine Teamkollegen aus Davos oder auch die Spieler des zweiten Schweizer Spengler-Cup-Teilnehmers (in diesem Jahr Lugano) beim Zusammenzug im Dezember aufgeboten wurden, war in der Vergangenheit nicht immer der Fall.
Für Fischer ist klar, dass er sein erstes Turnier gewinnen will. Seit es 2012 erstmals in Arosa ausgetragen worden ist, haben die Schweizer ihr Heimturnier einzig 2013 nicht gewonnen. Vor einem Jahr gab Glen Hanlon im Bündner Skiort sein Heimdebüt. Dabei siegte die Schweiz jeweils knapp gegen Norwegen (3:2 n.V.) und Weissrussland (3:2).
Auch dieses Jahr reisten wieder die selben Teams nach Arosa, nebst den Norwegern und Weissrussen noch die Slowakei. Und sie werden es voraussichtlich das letzte Mal getan haben. Die Zusammenarbeit zwischen Swiss Ice Hockey und Arosa läuft aus. Wo die Schweiz ab der Saison 2016/2017 ihr Heimturnier organisiert, ist noch offen.
(SI)