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Berufsbildung
Netzelektriker/innen bauen, betreiben und unterhalten Transport- und Verteilanlagen für elektrische Energie. Sie verlegen die Kabel, ziehen Freileitungen, montieren Fahrdrähte und schliessen sie so ans Netz an, das die Schweiz an das Stromnetz angebunden ist.
Im Kabelbau verlegen Netzelektrikerinnen Nieder- und Hochspannungsleitungen im Boden. Mit Hilfe von Kabelzugmaschinen ziehen sie die Kabel in Kunststoffrohre oder Zementkanäle ein. Sie blasen bei längeren Strecken eine Schnur durch das Rohr, mit deren Hilfe ein Seil und schliesslich das Kabel nachgezogen wird. Die Kabel verbinden sie miteinander und schliessen sie an Transformatorenstationen, Verteil- oder Hausanschlusskästen an. Sie bereiten Kabelenden für die Verbindung mit anderen Kabeln vor und montieren Abzweigmuffen.
Im Freileitungsbau befassen sich Netzelektriker mit dem Stellen von Masten, an denen die Stromleitungen befestigt werden. Die Masten - Holzstangen sowie Beton- oder Stahlrohrmasten - werden mit Hilfe von fahrbaren Kranen aufgezogen. Für die Montage von Isolatoren und kleineren Trafostationen setzen Netzelektriker Hebebühnen ein.
Im Stationenbau sind Netzelektrikerinnen zuständig für die Montage und Wartung von Trafostationen, in denen Hochspannung auf die benötigte Niederspannung transformiert wird. Sie verlegen und verbinden die Kabel in und vor der Station und schliessen sie an. Sie montieren und erneuern Tableaus sowie Verteilkästen und erledigen Unterhaltsarbeiten. Dazu gehören u.a. das Auswechseln defekter Teile sowie das Reinigen der Trafostation.