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Nach dem Schweizer 2:1-Sieg gegen Serbien ist die Ausgangslage des Teams von Vladimir Petkovic in der Gruppe E sehr gut. Ein Unentschieden im letzten Spiel am Mittwoch gegen Costa Rica reicht auf jeden Fall zur Qualifikation für die Achtelfinals.
Selbst eine Niederlage würde reichen, wenn Serbien gleichzeitig gegen Brasilien ebenfalls verliert. Gewinnen sowohl die Südamerikaner als auch die Schweizer, entscheidet die Tordifferenz über den Gruppensieg. Aktuell liegen die Brasilianer in dieser Kategorie mit einem Tor vorne.
Bei Punktgleichheit in der Gruppe entscheiden die folgenden Kriterien:
Sollten zwei oder mehrere Teams aufgrund der ersten beiden Kriterien gleich abschneiden, gilt folgende Regelung:
Die Nati hat mit dem 2:1-Sieg gegen Serbien übrigens Aussergewöhnliches geschafft: Im 26. Spiel der WM in Russland gewinnt erstmals eine Mannschaft nach einem Rückstand.
Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri wendeten das Blatt nach der Pause. Zuvor hatte Spanien gegen Portugal einen 1:2-Rückstand in ein 3:2 verwandelte, musste dem Nachbarn aber noch den 3:3-Ausgleich zugestehen.
Auch sonst gab es eine Premiere: In den ersten 26 Spielen der WM in Russland hat es kein 0:0 gegeben. Damit wurde der Start-Rekord von der WM 1954 eingestellt. Vor 64 Jahren endete keine Partie des kompletten Turniers in der Schweiz, bei dem damals nur 26 Partien stattfanden, mit einem torlosen Unentschieden.
Bei der aktuellen WM gab es allerdings kurz nach Halbzeit der Vorrunde bereits zehn Spiele, die 1:0 ausgingen. Nur einmal kam dieses Ergebnis in einer kompletten Gruppenphase häufiger vor (13 x bei der WM 2010). (pre/az/sda)