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Kaukasus-Fettkraut
Tipps
- Pflanzen Sie kein Kaukasus-Fettkraut an!
- Verhindern Sie die unkontrollierte Ausbreitung von Pflanzenteilen
- Entfernen Sie alle Pflanzenteile im Kehricht oder in einer professionell geführten Kompostier- oder Vergägungsanlage
Das Kaukasus-Fettkraut wurde als Zierpflanze, insbesondere als natürlicher Bodenbedecker, eingeführt. Dichte Bestände auf Wiesen berdrängen die einheimische Flora und können der landwirtschaftlichen Nutzung schaden.
Kaukasus-Fettkraut (Sedum spurium)
Südwestasien
Juni bis Juli
Das Kaukasus-Fettkraut wird in Gärten häufig als Bodendecker angepflanzt. Es verwildert und besiedelt Mauern, Wegränder und trockene Wiesen.
Die Verbreitung über Samen scheint nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Pflanze vermehrt sich hauptsächlich vegetativ. Kleinste Pflanzenteile können Wurzeln bilden und so zur Entstehung neuer Bestände führen.
Natur
Das Kaukasus-Fettkraut breitet sich rasch aus, kann grosse Flächen besiedeln und schützenswerte einheimische Arten verdrängen (v.a. Gefahr für Trockenwiesen).
- Bestände wo möglich durch Abtragen des Bodens definitiv entfernen
- Das Material in einer professionell geführten Kompostier- oder Vergärungsanlage oder im Kehricht entsorgen
- Häckseln und Pflügen vermeiden
Legende
verbotene exotische Problempflanzen (verbotene invasive Neophyten)
exotische Problempflanzen (invasive Neophyten)