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Um Eindringlinge wie Insekten, Pilze und Bakterien abzuhalten, verschliesst die Lärche Wunden mit Harz.
Starke Biegebelastungen durch Lawinen oder Wind können kleine Hohlräume unter der Rinde verursachen. Diese entstehen, wenn die weiche Schicht mit teilungsfähigen Zellen (Kambium) durch die Biegung von den Holzzellen abgelöst wird. Die Hohlräume füllen sich mit Harz, um den Baum gegen das Eindringen von Schadinsekten zu schützen.
In einer gesunden Lärche wird Harz durch Kanäle transportiert. Diese Harzkanäle werden durch spezialisierte Zellen – sogenannte Epithelzellen – gebildet, die Harz ins Innere des Kanals absondern.
Harz wirkt antiseptisch gegen Pilzbefall oder bakterielle Krankheiten.