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25. - 31. Mai 2015
Reiseroute
Savona - Bastia - Lavasina - Murato - Casamaccioli - Ajaccio - Porticcio - Petreto - Bonifacio - Pisa -
Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Andreas Gschwind
Preise
Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'050.00
Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00
Zuschlag Einzelkabine : CHF 60.00
inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)
Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise
Informationen zu den Reisezielen
Korsika / F
Ein Gebirge im Meer – oder wie Poeten sagen, ihre herbe Schönheit, oder „Ile de Beauté“. Mit 8720 km2 Fläche ist Korsika gut 20% grösser als der Kanton Graubünden. Die früheste Besiedlung Korsikas geht ca. in die Zeit um 8000 vor Chr. zurück. Erste Spuren wurden in der Mittelsteinzeit in San Bonifacio gefunden. Um das Jahr 560 vor Christus landeten auf Korsika Griechen (Phokäer), die auch Marseille gründeten. Die Anfänge des Christentums liegen im dritten Jahrhundert. Die korsischen Märtyrerinnen Sainte-Julie und Saint-Restitude, beide Opfer der Diokletianischen Christenverfolgung, werden heute noch verehrt. Regelmässig wurde die Insel von Vandalen und Sarazenen heimgesucht. Die Pisanische Herrschaft beginnt im Jahr 1077 und dauert bis zur Seeschlacht von Melocia 1284 gegen Genua. Fast 500 Jahre bleiben die Genuesen die Herren von Korsika. Der korsische Unabhängigkeitskampf beginnt um 1730. Im Juli 1755 wird der Freiheitskämpfer Pasquale Paoli zum General der Nation proklamiert. Die Genuesen holten die Franzosen zu Hilfe, die die Insel übernehmen. Am 9. Mai 1769 kommt es bei Ponte Nuovo zur Schlacht gegen die Franzosen. Die Korsen unterliegen. Die Insel wird französisch und ist es bis heute.
Bastia / F
Das Oratorium mit der wunderschönen Barock-Kirche St. Croix (15. Jh.) wird bis heute von der Bruderschaft zum hl. Kreuz betreut und ist die älteste der Stadt. Die Kirche ist auf exterritorialem Gebiet der Lateranbasilika gebaut. In ihrem Besitz ist heute noch ein Stück Holz von der Pforte der Lateranbasilika. Über dem Altar wird der sogenannte „Christ noir“ verehrt. Er wurde 1428 durch zwei Sardellenfischer vor der Küste Bastias gefunden.
Casamaccioli / F
Die Legende berichtet von einem Schiffbrüchigen, der in seiner Not zur Muttergottes flehte und ihr für seine Rettung eine Statue zu stiften versprach. Die Muttergottes hatte Erbarmen mit dem Verzweifelten und der Gerettete hielt sich an sein Gelübte. Somit kam ein Franziskanerkloster an der Westküste in den Besitz einer viel bewunderten holzgeschnitzten Marienstatue. Doch vor einem der zahlreichen Raubzüge der gefürchteten Sarazenen, die stets alles zerstörten und die Klöster niederbrannten, beschloss die Bevölkerung der umliegenden Dörfer, man möge die Statue auf den Rücken eines Maultieres binden und dieses dann in die Berge jagen. In dem Dorf, wo es Halt mache, sei Maria unterzubringen. Die Idee fand allgemeinen Beifall und kurz bevor die Sarazenen landeten, sprengte ein verantwortungsbeladenes Maultier ins Landesinnere, tauchte zwei Tage später mit der unversehrten Marienstatue wieder auf – in Casamaccioli. Die auf diese Art gerettete Marienstatue wird seither in der Dorfkirche verehrt.
Pisa / I
Beschreibung folgt