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Manuel Fischer, Tenure-Track-Forscher und Gruppenleiter im Departement Umweltsozialwissenschaften, hat die Habilitationsprüfung an der Universität Bern bestanden. In seiner Habilitationsarbeit untersuchte er, welche Faktoren die Zusammenarbeit zwischen politischen Akteuren beeinflussen.
Die aus fünf Schriften bestehende Habilitationsarbeit mit dem Titel «Collaboration among political actors, institutions, and outputs» untersucht, welche Faktoren die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen politischen Akteuren in unterschiedlichen Zusammenhängen beeinflussen, auf welche Weise Institutionen wie Politikforen die Zusammenarbeit und das Erzielen von Resultaten fördern können und wie Koalitionsstrukturen zwischen den Akteuren die Ergebnisse beeinflussen. Manuel Fischers mündlicher Vortrag befasste sich mit dem Problem der verzerrten Wahrnehmung politischer Akteure. Er weist darauf hin, dass die unterschiedliche Wahrnehmung der Realität durch verschiedene Akteure kein blosses Datenrauschen, sondern ein relevantes Phänomen darstellt, dessen Verständnis wichtig ist. Gemäss psychosozialer Theorien beeinflussen verschiedene Faktoren die Art und Weise, wie Akteure einen politischen Prozess oder ihre Kontrahenten (verzerrt) wahrnehmen.
Bei der Eawag leitet Manuel Fischer als Tenure-Track-Forscher die PEGO-Gruppe (Policy Analysis and Environmental Governance) in der Abteilung Umweltsozialwissenschaften. Seine Forschungstätigkeit konzentriert sich auf die Analyse von Governance-Konzepten, Entscheidungsprozessen und politischen Netzwerken im Hinblick auf die Schwerpunktthemen Wasser und Umwelt.