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Der Kantonspolizei Freiburg ging ein Transport von 5,8 Kilogramm Marihuana ins Netz. Wie die Polizei gestern meldete, hatte sich der Vorfall bereits Ende November letzten Jahres ereignet. Während einer Routine-Verkehrskontrolle in Murten hätten Polizeibeamte ein Auto kontrolliert, in welchem ein 27 Jahre alter Mazedonier und ein 29-jähriger Bulgare sassen. Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten einen Koffer mit dem verbotenen Inhalt. Der Stoff war auf sechs Säcke aufgeteilt.
Die beiden Männer wurden in Haft genommen. Im Verlauf der Untersuchungen flog auch der mutmassliche Empfänger des Transportes auf, ein Mann mazedonischer Herkunft aus Romont. Auch er wurde verhaftet.
Wiederholungstäter
Laut der Kantonspolizei hatte der 27-Jährige die Drogen in seiner Heimat gekauft und in die Schweiz gebracht, um sie in Romont dem Abnehmer zu übergeben. Der Bulgare sei lediglich der Chauffeur gewesen, schreibt die Kantonspolizei. Die Männer seien der Staatsanwaltschaft wegen wiederholter Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt. Sie seien nun jedoch auf freiem Fuss. Die Kantonspolizei schätzt den Grosshandelspreis des erbeuteten Stoffs auf über 10 000 Franken.