Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03392.jsonl.gz/407

In dem Häuschen in Undalen bei Bauma im Kanton Zürich lebte die Weberin Rosa Freddi 93 Jahre lang. Der Einblick in ihr Wohnumfeld und in ihre Lebensgeschichte ist interessant, aber auch bedrückend. Das Freddi-Haus ist ein einmaliges und gut erhaltenes Zeugnis eines arbeitsreichen und bescheidenen Lebens.
Im Jahr 1926 schrieben die Verantwortlichen des Völkerbundes einen internationalen Architekturwettbewerb für ein neues Verwaltungszentrum aus. Allerdings konnte sich die Jury trotz der grossen Zahl von 377 Einreichungen am Ende nicht für einen Sieger entscheiden. Deshalb wählten deren Mitglieder aus dem Kreis aller Teilnehmer fünf Architekten aus, die gemeinsam einen neuen Entwurf ausarbeiten sollten. Diese waren Julien Flegenheimer (Schweiz), Camille Lefèvre (Frankreich), Henri-Paul Nénot (Frankreich), Carlo Broggi (Italien) und Joseph Vago (Ungarn). Sie hatten die zuvor am meisten favorisierten Entwürfe vorgelegt.
Verantwortlich für die Pläne war die Architektengemeinschaft Atelier 5 aus Bern, die sich zu Beginn ihrer Tätigkeit sehr auf ihr Vorbild Le Corbusier bezog und im Hinblick auf die Materialauswahl immer wieder stark mit Beton beschäftigt hat.
In mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist die heutige Orgel auf der Empore im Westteil. Sie wurde 1960 von der Orgelbaufirma Metzler & Söhne errichtet und ersetzte ihre Vorgängerin von Nepomuk Kuhn aus dem Jahr 1876. Letztere war durch Theodor Kuhn 1913 und 1927 zweimal umgebaut und erweitert worden, bevor sie ausser Dienst gestellt wurde.
Das Grossmünster hat eine interessante Gründungslegende, die schriftlich zum ersten Mal im 8. Jahrhundert nachgewiesen ist. Felix und Regula waren Mitglieder der sogenannten Thebäischen Legion, einem Teil der römischen Armee. Die Legion trat im 3. Jahrhundert angeblich geschlossen zum Christentum über und wurde – weil sie sich weigerte, gegen „christliche Brüder“ zu kämpfen – komplett hingerichtet. Wahrscheinlich gehört aber auch diese Geschichte in den Bereich der Legenden. Von Althistorikern wird sie jedenfalls fast durchweg bestritten.
Schade, wenn diese unter teils fadenscheinigen Argumenten wie bei der Gotthard-Bergstrecke der Eisenbahn zum Opfer fallen. Hier scheiden sich nicht nur die Geister, sondern auch das Geld trennt Verstand und Gefühl für ein nationales Denkmal.
Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Aktivitäten und die Geschichte der beiden Organisationen umfassend und anschaulich zu dokumentieren, wobei ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Gegenwart liegt. Neben der Dauerausstellung werden deshalb auch immer wieder Sonderausstellungen mit aktuellen Bezügen durchgeführt.
Grund für die Stiftung waren wohl Erbschaftsstreitigkeiten zwischen Freiherren der Toggenburger und der Rapperswiler. Diethelm V. von Toggenburg schenkte dem Johanniterorden verschiedene Güter, um sie der Konkurrenz zu entziehen. Später folgten weitere Geschenke der Rapperswiler, so dass beide Familien als Stifter gelten können.
Betreiber der aufwändig und liebevoll restaurierten Dampfer ist die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), die sie kommerziell einsetzt und damit der Öffentlichkeit zugänglich macht. An dieser Stelle möchten wir die Schiffe und ihre Historie kurz vorstellen – und vielleicht Lust auf mehr machen. Sie alle sind als Kulturgut von nationaler Bedeutung der Kategorie A eingestuft und stehen unter dem besonderen Schutz der Denkmalpflege.
Die Erhaltung der historischen Konstruktion
Der bekannte Luzerner Architekt Othmar Schnyder war im Jahr 1906 für die Erbauung der Schulanlage Maihof verantwortlich. Die Maihofschule befindet sich auf der Kuppe des Schlossbergs und ist gemeinsam mit der denkmalgeschützten Kirche St. Josef der Mittelpunkt des Maihofquartiers. Das Schulhaus, die Pausenhalle und die Turnhalle stehen nebeneinander und prägen das Strassenbild.