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Was gibt es schon zu berichten von einem Fluss, der kaum länger ist als der Gotthardstau an Pfingsten?
Ja gut: Hochwasser, Wasserfälle, Flechten, Hexen und Geröllsammler, ein unterirdischer Gang bis nach Lungern, ein abgestürztes Wasserflugzeug, elektropioniere, Tanzparkett für die feinen Damen und nicht zuletzt ein glückliches Schwein, aber sonst?
CHF 45.00
Zwingel, Rudenz und Rosenberg. Drei Burganlagen berichten vom Leben im Mittelalter.
In Giswil sind drei Burgplätze bekannt. Die östliche Burg «Rudenz» befand sich einst im Besitz des Obwaldner Landammans Heinrich Bürgler, der 1478 beim berühmt-berüchtigten Amstaldenhandel die Fäden zog.
Die mittlere Anlage «Hunwil» erhob sich auf dem markanten Zwingel, dem Hügel, der heute die Pfarrkirche von Giswil trägt. Die Burgstelle ist nach der Familie Hunwil benannt, die bis zu ihrem Sturz im Jahre 1382 in Obwalden eine führende Rolle spielte.
Die dritte Ruine befindet sich im Giswiler Kleinteil. Erst im 17. oder 18. Jahrhundert bekam sie den Namen «Rosenberg», um 1565 ist in den Akten noch von einem «Thurmettely» und «bey dem alten Turm» die Rede.
CHF 14.00
Josef Schäli (1871 - 1949) wuchs in Giswil als Kind eines Hilfsarbeiters unter ärmlichen Verhältnissen auf. Seit seiner Jugend interessierte sich Schäli für Geschichten, Sagen und Erzählungen aus seiner näheren und weiteren Umgebung und er begann schon kurz nach der Schulzeit mit deren Niederschrift. die heute bekannte reiche Giswiler Sagenwelt, die von Franz Niderberger systematisch gesammelt wurde, stammt grösstenteils aus der Feder von Josef Schäli.
In seiner blumigen Sprache verstand es Schäli aber auch ausgezeichnet, die Sorgen und Freuden seiner Zeitgenossen zu schildern. Privat und geschäftlich hatte er keine gute Hand. Seine Ehe mit Marie Enz war nicht glücklich, so lebte er die meiste Zeit ausserhalb seiner Heimatgemeinde Giswil. Seinen Lebensabend verbrachte er allerdings in Giswil und betrieb bis kurz vor seinem Tod eine kleine Gärtnerei.
Der vorliegende erste Band enthält die zwei vergriffenen Bücher von Josef Schäli, in einem zweiten Band wird sein umfangreicher unveröffentlichter Nachlass sowie eine Lebensskizze von Josef Schäli wiedergegeben.
CHF 36.00
Am 10. Mai 1949 verstarb Josef Schäli im Alter von 78 Jahren im Kantonsspital Luzern. Sein Nachlass ist in der Zentralbibliothek Luzern, sowie im Korporationsarchiv Giswil deponiert. Seine Frau war bereits 1936 gestorben. Was aber wurde aus seinen Kindern? Wie wir erfahren haben, war das Familienleben alles andere als harmonisch. Die Kinder mussten früh die Härte des Lebens erfahren und fremdes Brot essen. Ein Verdingskind zu sein war in der damaligen Zeit ein hartes Schicksal und hinterliess Spuren im späteren Leben. Sehr oft hatte Schäli grosse Schuldgefühle seinen Kindern gegenüber, weil er ihnen doch ein besseres Zuhause hätte geben wollen.
Der vorliegende zweite Band enthält einige, bisher unveröffentlichte, Geschichten und Erzählungen von Josef Schäli sowie, wie er selbst sagt, «mein langer Lebenslauf in Kürze»
CHF 36.00
Er war ein eigenwilliger Kauz und hat es seinen Mitbürgern nicht immer leicht gemacht. Mit seiner zielstrebigen Art ging er oft mit dem Kopf durch die Wand. Aber Josef Schäli hat uns ein kostbares Kulturgut hinterlassen, ein Zeugnis der guten alten Zeit, die so gut auch wieder nicht war. Und er war durchdrungen von einer grossen Liebe zu seinem «Dörflein» Giswil.
CHF 36.00