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Rätoromanische Idiome - Was ist der Unterschied?
Haben Sie gewusst, dass es Rätoromanisch gar nicht gibt?
Aber Rätoromanisch ist doch eine der 4 Landessprachen der Schweiz, Amtssprache von Kanton Graubünden!
Diese Sprache ist einzigartig, weil es “das” Rätoromanisch nicht gibt. Stattdessen unterscheidet man zwischen 5 gleichwertigen Varianten – den Idiomen.
-> Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader
Rätoromanische Idiome sind im Gegensatz zur Schweizerdeutschen Mundart auch Schriftsprachen. Das heisst, sie werden sowohl gesprochen als auch geschrieben – mit standardisierter Grammatik und Rechtschreibung.
Die Sprache ist einheimisch im Kanton Graubünden. Die Bevölkerung des Bergkantons lebt über viele Täler verteilt und es herrschte lange wenig Kontakt unter den verschiedenen Regionen. Über die Jahrhunderte haben sich so grosse Unterschiede zwischen den Idiomen entwickelt.
Manche Idiome wurden zusätzlich von den benachbarten Sprachen, entweder dem Deutschen oder dem Italienischen beeinflusst.
Wie stark unterscheiden sich diese Varianten heute tatsächlich? Das sehen Sie unten im Video.
Eine grosse Herausforderung des Rätoromanischen ist es, die Sprache am Leben zu erhalten.
In der Volkszählung im Jahr 2000 wurde zum letzten Mal Sprecherzahlen der einzelnen Idiome erhoben:
Sursilvan – 17’897
Sutsilvan – 1’111
Surmiran – 3’038
Puter – 5’497
Vallader –‘6 448
Für unsere Spracherkennungstechnologie war es uns wichtig, dass alle Idiome verstanden werden.
Wie gut ist es uns gelungen?
Sie können es gerne kostenlos testen und eine Aufnahme automatisch transkribieren lassen unter:
www.töggl.ch