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Das endgültige Produkt soll eine einzelne Video-Datei sein.
Weg zum Endprodukt
Viele Wege führen zu diesem Ziel – abhängig vom vorhandenen Ausgangsmaterial und den eigenen Arbeitspräferenzen.
Live mit PowerPoint
Den Screencast direkt mit PowerPoint aufnehmen oder das Video des Screencastes in die PowerPoint-Präsentation übernehmen.
Dann hat man das komplette Paket in PowerPoint – man muss nun noch den Slidecast besprechen und die automatische PowerPoint-Präsentation als Video-Clip exportieren.
Live mit OBS
Man kann auch alles in einem Zug in OBS aufnehmen. Dazu erstellt man sogenannte «Szenen»: Mindestens eine für die PowerPoint-Präsentation (die lässt sich auch in einem Fenster abspielen) und eine zweite für die Bildschirmaufnahme des Produktes. Dann kann man starten und hin- und herwechseln.
mit einer Videoschnitt-Software
Wenn sich das Projekt nicht an einem Stück aufzeichnen lässt – oder wenn man das nicht möchte, so kann man die einzelnen Teile in einer Video-Schnitt-Software zusammenfassen. Z.B. für ein Projekt eines Handy-Spiels:
- Man erstellt in der Video-Software (oder mit PowerPoint) einen animierten Titel
- Anschliessend importiert man den kommentierten Screencast des Handy-Spiels (auf dem Handy aufgenommen) und fügt diesen hinzu
- Dann fügt man die Video-Datei des Slidecasts hinzu, also die exportierte automatische PowerPoint-Präsentation
- Schliesslich hängt man einen Abspann hinzu, direkt mit den Tools der Video-Software (optional)
- Schlussendlich exportiert man das Produkt als Video-Datei, so dass alles an einem Stück abläuft.
Man könnte hier auch ganz anders vorgehen. Z.B. könnte man das Ganze erst am Schluss vertonen, also die Sprachaufnahme am Ende in der Video-Software erstellen.
Video-Software
macOS
Für Apple-Computer gibt es die Anwendung iMovie. Sie ist relativ einfach zu bedienen und bietet auch einfache Effekte, Titel und Abspanne.
Windows
Die Video-Funktionen von Windows sind eher beschränkt. Sie werden hier beschrieben:
👉 Create films with a video editor
kostenlose Alternativen
für beide Plattformen existieren zahlreiche Alternativen. Einige sind hier aufgelistet:
- OpenShot
- OpenShot Video Editor ist ein einfaches OpenSource-Video-Programm
- 👉 https://www.openshot.org
- Shotcut
- Shotcut ist ein OpenSource-Video-Schnittprogramm mit zahlreichen Funktionen und Möglichkeiten
- 👉 https://shotcut.org/
- VSDC
- VSDC Free Video Editor ist die kostenlose Version von VSDC Pro, bietet aber einen ansehnlichen Umfang und stellt keine grossen Ansprüche an die Hardware
- nur für Windows
- 👉 http://www.videosoftdev.com/free-video-editor
Am Besten schaut man sich die Tools an und testet sie kurz aus.
Oder man liest diesen Vergleich:
👉 https://www.wintotal.de/video-editor-kostenlos/
Hinweis: Achtung!
Für beide System findet man – teils gute – Videosoftware, die aber nicht gratis ist!
Z.B lässt sich der Filmora Video Editor von Wondershare gratis testen. D.h. man kann die Software runterladen, installieren und hat alle Funktionen zum Videoschnitt zur Verfügung. Der Hacken kommt, wenn man das fertige Video für die Abgabe exportieren, also alles als einzelne Video-Datei abspeichern möchte.
- Entweder man bezahlt die US$49.99
- oder man hat ein Wasserzeichen im Video drin
Also bevor man loslegt, genau hingucken: Ist es nicht nur eine Testversion, sondern wirklich gratis oder sogar ein Open-Source-Produkt?