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Während dabei die Zahl der Milchschafe weitgehend konstant blieb, war bei den Fleischschafen ein Minus von gut 10% zu verzeichnen. Die EU-Kommission geht in einer aktuellen Prognose davon aus, dass sich die französische Schafherde 2017 weiter verkleinern wird, und zwar um gut 1% auf 7,08 Millionen Tiere. Im vergangenen Jahr war die Bruttoeigenerzeugung von Schafen in Frankreich durch die höheren Schlachtungen erstmals seit längerem wieder gestiegen, nämlich um 3,2% auf 5,47 Millionen Tiere.
Aufgrund der erneuten Bestandsabnahme rechnen die Experten von Agreste für 2017 aber wieder mit einem Produktionsrückgang um etwa 72'000 Tiere oder 1,3% auf 5,39 Millionen Schafe. Für die Ziegen zeigte sich in den vergangenen Jahren eine vergleichbare Entwicklung. Den Pariser Statistikern zufolge war der Ziegenbestand von 2011 bis 2016 um 182'000 Tiere oder 13,2% auf zuletzt 1,20 Millionen Tiere rückläufig. Die Bruttoeigenerzeugung von Ziegen, wie auch die Milchproduktion, gingen daraufhin in der ersten Hälfte des Fünfjahreszeitraums merklich zurück, konnten zuletzt aber wieder leicht zulegen.
Im vergangenen Jahr legte die Bruttoeigenerzeugung gegenüber 2015 um 2,7% auf 774'000 Ziegen zu, und die Milchproduktion erhöhte sich um 1,6%. Wie bei den Schafen dürfte jedoch die fortgesetzte Bestandsreduktion im laufenden Jahr wieder zu einer geringeren Ziegenproduktion führen. Die Analysten von Agreste gehen davon aus, dass die Bruttoeigenerzeugung um rund 10'000 Tiere oder 1,3% auf 764'000 Ziegen sinken wird und sich somit der längerfristige Trend fortsetzen dürfte.