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Wovon lassen Sie sich bei der Realisation Ihrer Gerichte inspirieren?
Ich lasse mich von allem inspirieren, sei es nun die Schönheit der Marktprodukte oder ein Gemälde in einer Kunstgalerie. Ich versuche, was ich sehe zu reproduzieren, die Formen, die Beschaffenheit.
Welche Köche zählen zu Ihren Vorbildern?
Zuallererst die beiden Köche der Residenz. Beat Weibel, Kochweltmeister mit der Schweizer Kochnationalmannschaft, verfügt über grosses technisches Wissen. Marc-André Laubscher seinerseits ist jünger, mehr der Rock’n’Roll-Typ, aber passioniert. Und dann bewundere ich auch Yannick Alléno, dem es gelungen ist, den Kochberuf in die Welt hinauszutragen.
Welche Bestrebungen haben Sie?
Etwas aus meinem Leben zu machen, mich abzuheben; das sind meine Ambitionen. Ich wäre dazu bereit, eines Tages ein Restaurant zu eröffnen, aber ich bin Vater zweier Buben und in erster Linie daran interessiert, ein Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie herzustellen.
Welches sind nebst IhremBeruf Ihre Leidenschaften?
Meine Familie und meine Kinder. Der Ältere ist 2,5 Jahre alt und der Jüngere fünf Monate. Sie helfen einem, die Batterien wieder aufzuladen, es sind regelrechte Glücksbringer. Sie haben keine Sorgen. Ihr einziges Problem im Leben ist, wenn ihnen zum Zvieri die Schokolade verwehrt bleibt.
«Alles inspiriert mich, die Marktprodukte, wie auch ein Gemälde in einer Kunstgalerie»