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Kurz nach dem Tod ihres Vaters zieht Danae Elon mit Ehemann Philippe und den beiden Söhnen Tristan und Andrei aus New York nach Jerusalem, wo ihr drittes Kind zur Welt kommt. Sie nennt ihn nach ihrem Vater, dem berühmten Schriftsteller Amos Elon, der 2002 resigniert aus Israel nach Italien emigriert war und der Tochter das Versprechen abgenommen hatte, niemals in das Land ihrer Geburt zurückzukehren. Jerusalem zur Heimat zu machen, den Söhnen eine Identität zu geben, auf die sie stolz sein können – das ist die Versuchsanordnung, die sich bald als Illusion erweist. Auch wenn die Kinder auf die „Hand in Hand Jerusalem School» gehen, die einzige Schule des Landes, in der muslimische, christliche und jüdische Kinder gemeinsam Arabisch und Hebräisch lernen, merken sie alsbald, dass alles gut machen zu wollen nicht bedeutet, dass alles gut ist. Am Ende des Films stehen wieder die Umzugskisten im Haus.
Nach der Filmvorführung befragt die Filmwissenschaftlerin Sascha Lara Bleuler die Filmemacherin per Skype.
Danae Elon, 1970 als einziges Kind von Beth und Amos Elon in Jerusalem geboren, wuchs in Israel und in Italien auf. Von 1991 bis 1995 studierte sie Film an der Tisch School of the Arts in New York. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin und Produzentin ist sie auch als Kamerafrau tätig. Sie war Kuratorin im Bereich Dokumentarfilm beim israelischen Filmfestival Cinema South in Sderot und Dozentin in den Bereichen Kamera und Dokumentarfilm am Sapir Academic College. Danae Elon lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Montreal. Filme: Never Again, Forever (1996); Wild Mint (1999); Another Road Home (2004); Partly Private (2009); P.S. Jerusalem (2015); The Patriarch’s Room (2016).