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Im Zusammenhang mit Existenzsicherung will Caritas den Bund vermehrt in die Pflicht nehmen. Das Hilfswerk hat einen Katalog an Forderungen aufgestellt, welche von finanzierten Kitas bis Ergänzungsleistungen für armutsbetroffene Familien reichen.
Bettina Fredrich (Leiterin Fachstelle Sozialpolitik von Caritas Schweiz) spricht in diesem Zusammenhang von einem Grundrecht, welches in Artikel 12 der Bundesverfassung verankert ist, wo es heisst: «Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.» Fredrich weist darauf hin, dass vereinzelte Kantone wie Tessin oder Waadt bereits Massnahmen ergriffen haben, welche die dortige Kinderarmut gesenkt hätten.