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Auch heute bestehen im Berufsleben diskriminierende Ungleichheiten für Frauen. So erhalten Frauen trotz des seit 1981 bestehenden Verfassungsartikels, welcher Frauen und Männern den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit garantiert, weniger Lohn. Zudem werden Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung gehindert, wenn sie Mütter werden oder Angehörige pflegen. Eine Folge der deshalb verbreiteten Teilzeitarbeit ist die mangelhafte Vorsorge. Des Weiteren sind Frauen in Führungspositionen untervertreten, auch dies eine Folge der Verantwortung der Frauen für jegliche Betreuungsarbeit. Aufgrund dieser nach wie vor bestehenden Missverhältnisse wird sich die Gleichstellungskommission auch in Zukunft gezielt für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter einsetzen.