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Der zweifache Paralympics-Sieger Marcel Hug (Nottwil) gewinnt an der Para-Leichtathletik-WM in London Gold über 1500 m. Für die Schweiz ist es am dritten Wettkampftag die erste Medaille.
Für Marcel Hug ist es der insgesamt achte Weltmeister-Titel. 2013 hatte er bereits Gold über diese Distanz gewonnen. «Die 1500 m sind für uns die eigentliche Königsdisziplin», freute sich der weltbeste Allrounder, der einmal Gefahr lief, eingeklemmt zu werden.
«Da spielte die Erfahrung eine Rolle, dass ich sofort nach vorne zog. Vor Jahren hätte ich vielleicht anders reagiert und abgewartet. So ist das Rennen für mich perfekt verlaufen.» Hug startet auch noch über 400 m, 800 m und 5000 m.
Die beidseitig unterschenkelamputierte Abassia Rahmani (Wila) lag bei ihrem ersten internationalen 400 m-Rennen nach 300 m auf Medaillenkurs. Bedingt durch den mehrwöchigen Trainingsunterbruch (Knieverletzung) baute die Paralympics-Vierte von Rio (200 m) auf der Zielgeraden ab. Aufs Podest fehlten der viertklassierten Rahmani (1:04,97) nicht ganz zwei Sekunden.