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Mit seinen «flinken Fingern», seinem «warmen harmonischen Vokabular» und dem «Verzicht auf Effekthascherei» (so das Magazin Downbeat) hat sich der New Yorker Emmet Cohen in die erste Reihe der jungen Pianistengeneration gespielt. Kein Wunder, dass er mit Grössen wie Ron Carter, Benny Golson oder George Coleman auftreten konnte und an so legendären Spielstätten wie dem Village Vanguard und dem Blue Note, bei Jazz at Lincoln Center und im Ronnie Scott’s gastierte.
Cohen begann mit drei Jahren Klavier zu spielen; er hatte dann eine klassische Piano-Ausbildung nach der Suzuki-Methode. Er wuchs in Miami and Montclair, New Jersey auf; er studierte schliesslich an der University of Miami (Bachelor) und an der Manhattan School of Music, an der er den Masterabschluss erwarb. 2010 nahm er mit Greg Gisbert, Joe Sanders und Rodney Green sein Debütalbum In the Element auf; weitere Aufnahmen entstanden in den 2010er-Jahren mit Eric Miller (Trust Your Intuition), Brian Lynch, Veronica Swift und Herlin Riley (New Direction). 2011 war er Finalist beim Thelonious Monk International Piano Competition in Washington, D.C. 2011 und 2015 war er Finalist bei den American Pianists Awards, die er schliesslich 2019 gewann.
Unter eigenem Namen spielte Cohen unter dem Titel Masters Legacy Series zwei Alben ein, die sich mit der Geschichte des Jazz beschäftigen. Mitwirkende Musiker waren die Jazzveteranen Jimmy Cobb, Ron Carter, ferner Yasushi Nakamura und Evan Sherman. Im Bereich des Jazz war er zwischen 2010 und 2017 an sechs Aufnahmesessions beteiligt. Cohen trat in New Yorker Jazzclubs wie dem Birdland, Blue Note, Dizzy’s Club Coca-Cola, sowie im Jazzhus Montmartre und im Ronnie Scott’s Jazz Club auf. Als Hammond B-3-Spieler gastierte er im Club Smoke. Cohen lebt im New Yorker Stadtteil Harlem.
Emmet Cohen (piano)
Yasushi Nakamura (bass)
Kyle Poole (drums)