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Bei mehreren Erdrutschen in Bangladesch sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, starben die Menschen am Montag und Dienstag nach heftigen Regenfällen in den gebirgigen südöstlichen Bezirken Rangamati und Bandarban.
Die Opferzahl werde vermutlich noch ansteigen, da viele Gebiete von der Aussenwelt abgeschnitten seien, hiess es von Seiten der Polizei. Rettungskräfte suchten noch nach vielen Vermissten.
Im Bezirk Rangamati seien die Leichen von zehn Menschen geborgen worden, darunter einige Kinder, sagte der örtliche Chirurg Shahid Talukder. Unter den Toten in Rangamati sind laut der Polizei auch vier Soldaten. In dem Gebiet gibt es einen Aufstand mehrerer Stämme.
Nahe der Millionenstadt Chittagong und im Ort Bandarban fielen nach Polizeiangaben insgesamt mindestens 15 Menschen Erdrutschen zum Opfer.
Der Monsun legte auch den Verkehr in den Metropolen Dhaka und Chittagong teilweise lahm. Anfang Juni war der Taifun «Mora» auf die Küste Bangladeschs getroffen, dabei starben mindestens acht Menschen (sda/afp/dpa)