Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03496.jsonl.gz/626

Die Entwicklung von Impfstoffen durchläuft verschiedene Stufen. Zuerst muss das Virus untersucht und beschrieben werden, um zu wissen, wie der Impfstoff aussehen soll. Danach werden anhand dieser Daten im Labor erste Impfstoffe entworfen und die besten Kandidaten für die präklinischen Versuche ausgesucht. In der präklinischen Phase werden die Impfstoffe in Zellkulturen und an Tiermodellen getestet, um gefährliche Nebenwirkungen auszuschliessen.
Anschliessend werden die Impfstoffe in drei klinischen Phasen an Menschen getestet. Diese Phasen laufen normalerweise nacheinander ab, wurden aber im Fall der Covid-19-Impfstoffe teilweise parallel geführt. In der ersten Phase werden die Mittel auf Sicherheit und Verträglichkeit getestet, in der nächsten Phase wird die Dosierung ermittelt. In der dritten Phase werden an einer grossen Anzahl freiwilliger Testpersonen (Pfizer/Biontech: 44'000, Moderna: 30'000, AstraZeneca: 24’000) die ermittelt und die erhoben. Ergeben sich starke und unerwartete Nebenwirkungen, werden die Studien pausiert.
Durchläuft ein Impfstoff diese drei klinischen Phasen erfolgreich, kann ihn der Hersteller zur , in der Schweiz bei Swissmedic, anmelden. Nach der Zulassung werden in einer weiteren vierten Phase die Nebenwirkungen kontinuierlich systematisch gesammelt und untersucht.