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Kaspar Bruno Bürgy wurde seinen Eltern Alfons und Ludowika Bürgy geborene Rigolet am 4. Juli 1926 in die Wiege gelegt. Nach dem Besuch der Primarschule in Cordast und der Sekundarschule in Freiburg besuchte er das kantonale Lehrerseminar in Freiburg.
Nachdem er 16 Jahre an der Gesamtschule in Guschelmuth unterrichtet hatte, absolvierte er eine Weiterbildung zum allgemeinbildenden Berufsfachschullehrer; an der Berufsfachschule unterrichtete er bis zu seiner Pensionierung 1988. Er war Lehrer mit Leib und Seele und bei den Schülern und Lehrpersonen sehr beliebt. Seine Lehrerkollegen schätzten ihn als aufmerksamen, freundlichen und humorvollen Freund. Er war zudem lange Jahre Präsident der Orientierungsschule Gurmels.
Am 15. Oktober 1956 heiratete er Vreni Guerig. Drei Kinder wurden ihnen geschenkt und Bruno war ein fürsorglicher, liebenswerter Vater und Ehemann. 1964 bezog die Familie ihr Eigenheim in Gurmels. Kurz danach verstarb völlig unerwartet das jüngste Kind Barbara. Dieser Schicksalsschlag hat die Familie tief erschüttert. In späteren Jahren erfreute er sich an seinen Grosskindern Dominic und Rebecca, die ihm sehr viel bedeuteten und sein ganzer Stolz waren.
1955 wurde Bruno in den Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Gurmels gewählt und war von 1961 bis 1992 Verwaltungsratspräsident dieser Bank. Sie ernannte ihn aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit zum Ehrenpräsidenten. Zusätzlich war er von 1980 bis 1988 Präsident des Deutschfreiburger Raiffeisenverbandes. 20 Jahre war er im Gemeinderat Gurmels, 16 Jahre davon als Ammann. Des Weiteren war er während 61 Jahren Sekretär und Kassier des Vinzenzvereins Gurmels und galt als Fürsprecher der Armen und Benachteiligten.
Lange Jahre sang er im Cäcilienverein, den er 20 Jahre präsidierte. Als Lohn erhielt er die Bene-Merenti-Medaille. Die Bene-Merenti-Vereinigung Deutschfreiburgs leitete er während acht Jahren.
Er war Fahnenpate der Freiburger Turn- und Sportunion. Von 1974 bis 1992 bekleidete er das Amt als Zivilstandsbeamter. Im Vorstand des Altersheims Hospiz St. Peter hatte er 25 Jahre das Amt des Sekretärs/Kassiers inne.
Bruno, dessen fröhliches Gemüt ansteckend wirkte, hat ein reich erfülltes, glückliches und erfolgreiches Leben hinter sich gelassen. Als frommer und gläubiger Christ nahm er an den Gottesdiensten teil.
Nach seinem 80. Geburtstag haben die Altersbeschwerden sein Leben zunehmend beeinträchtigt, oft hat er starke Schmerzen gehabt. Am 6. Mai 2010 hat ihn der Schöpfer zu sich geholt. Eing.