Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03409.jsonl.gz/84

Tobias Fankhauser fährt in Belgien dreimal unter die besten zehn und beendet danach seine Saison. Ein operativer Eingriff zwingt den Hölsteiner Handbiker zu einer Pause, die rechtzeitig beendet sein soll, um für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio wieder fit zu sein.
Im Zeitfahren am Donnerstag will Tobias Fankhausers Handbike nicht richtig rollen. Der Hölsteiner merkt erst spät, dass die Bremse nach einer Kopfsteinpassage am Rad streift. Mit dem zehnten Rang ist er nicht zufrieden: «Das war ein Rennen zum Vergessen.» Besser läuft es dem 29-Jährigen im Strassenrennen. Er überquert als Fünfter die Ziellinie und erreicht so das, was er sich für das Wochenende im belgischen Ostende vorgenommen hat.
Das Rennwochenende ist aber nicht der grosse Angriff von Fankhauser, es ist ein temporärer Abschied vom Weltcup-Zirkus. Mit dem Staffelrennen vom Sonntag (Rang 8 mit Felix Frohhofer und Heinz Frei) beendet Tobias Fankhauser seine Saison, kurz nachdem sie begonnen hat. Der Grund dafür ist medizinischer Natur – ohne dass der Hölsteiner gestürzt wäre oder das Training zu stark forciert hätte. Die Operation, die dem Handbiker bevorsteht, hat mit seiner Paraplegie zu tun.
Mahr dazu in der «Volksstimme» vom Dienstag.