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Liebesbrief wird zum Verhängnis
Rebekka Bräm realisiert mit zwei Studienkollegen eine gekürzte Fassung von Otto Nicolais Oper «Die lustigen Weiber von Windsor». Die Aufführung ist zugleich auch die Bachelorarbeit für ihr Gesangsstudium an der Hochschule Luzern.
Die Handlung der Oper ist relativ schnell erzählt. Der dicke und verarmte Sir John Falstaff wagt es, zwei ehrenwerten, verheirateten Damen den gleichen Liebesbrief zu schreiben, um an ihr Geld zu kommen. Doch die gewitzten Nachbarinnen Frau Fluth und Frau Reich haben die unehrenhaften Absichten des Junkers bald durchschaut und beschliessen, ihn für seine Frechheit zu bestrafen.
Die Aufführung der drei Gesangsstudenten ist viel kürzer als Otto Nicolais Original. Rebekka Bräm meint: «Wir möchten gerne auch die jüngere Generation für unser Projekt begeistern. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass den meisten jungen Leuten Opern etwas zu lange dauern und sie sie deshalb auch eher selten besuchen. Darum wird unsere Aufführung nur etwa 45 Minuten dauern.» (fh)
Der ausführliche Bericht ist im aktuellen «Zolliker Bote» vom 12. April 2013 zu lesen.