Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/109313

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bund begeht in würdiger Form den 300. Jahrestag der opferreichen Konfessionsschlacht von Villmergen (Juli 1712) und den 250. Geburtstag der Helvetischen Gesellschaft (Mai 1762). Der beiden Ereignisse, des Höhepunkts des konfessionellen Konflikts sowie des Auswegs aus diesem, soll gemeinsam gedacht werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund richtet ganz selten Veranstaltungen selber aus. Die 700-Jahr-Feier der Schweizerischen Eidgenossenschaft oder die Expo 2002 waren solche Anlässe. Nebst diesen seltenen Ausnahmen erachtet es der Bund nicht als opportun, Feierlichkeiten und Veranstaltungen selber zu organisieren. Auch an den 1.-August-Bundesfeiern beteiligt er sich jeweils nicht.</p><p>In der Schweiz herrscht die Tradition vor, dass Feiern dieser Art aus privater Initiative und auf privater Basis auf die Beine gestellt werden. Lokale Verankerung oder die Verankerung in Organisationen, die sich einem entsprechenden Anliegen verschrieben haben, sind wichtig und ausschlaggebend. Feierlichkeiten sollen nicht behördlich verordnet werden. Bei den Ausnahmen ging es um Anlässe, die den "privaten" Rahmen von der Grösse, Bedeutung und vom Umfang her gesprengt hätten.</p><p>Der Bundesrat zweifelt nicht daran, dass in diesem Sinne auch ohne Federführung und ohne Zutun des Bundes eine würdige Feier zustande kommen wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.