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Im Dezember 1899 führten Ärzte auf Honolulu die Ursache zweier Todesfälle auf die Beulenpest zurück. Sogleich titelte eine Zeitung, die «Seuche des Orients» sei gekommen. Wenige Monate später wurde ein erster Pesttoter auf dem amerikanischen Festland gemeldet, als der Sinoamerikaner Chick Gin (oder Wing Chung Ging bzw. Wong Chut King, je nach Transliteration) in San Francisco an der Krankheit verstarb. Die Todesursache wurde anhand klassischer Pestsymptome wie Schwellungen in der Leistengegend bestimmt, blieb jedoch auch nach rudimentären bakteriellen Untersuchungen umstritten. Politik und Gesundheitsbehörden trafen damals bereits Massnahmen, die uns heute nicht unbekannt sind.
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