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Regina coeli Mission
Nyanga Zimbabwe
Sr. Carina Arnold O.P.
Sr. Carina Arnold, Ordensschwester der Dominikanerinnen, wirkt seit 1971 in Zimbabwe dem früheren Rhodesien. Ihre Ausbildung als Krankenschwester und Hebamme erfolgte in England. Zuerst wirkte sie in verschiedenen Missionsspitälern und bildete während mehreren Jahren Einheimische zu Krankenschwestern und Hebammen aus. Weitere 5 Jahre oblag ihr die Leitung eines 120 Betten Tbc-Spitals in Mutare, wo über 80 % der Patienten HIV-positiv waren. Seit zwei Jahren ist Sr. Carina verantwortlich für das Missions - Spital in Regina coeli, District Nyanga, in den Eastern Highlands, an der Grenze zu Mozambique, auf einer Höhe von 970 m s.M gelegen.
Die 370 km lange Anreise von Harare, der Hauptstadt führt über gut ausgebaute Strassen durch flaches, eher trockenes Gebiet bis Rusape. Anschliessend folgt hügeliges Gelände und ein Gebirgs-pass, vergleichbar mit dem Oberalp. Die Post und Einkaufs-möglichkeiten für Lebensmittel und Dinge des täglichen Gebrauchs befinden sich im 80 km von Regina coeli entfernten Juliasdale, grössere Einkäufe, müssen in Mutare (180 km) getätigt werden. Das nächste grössere Spital befindet sich im 70 km entfernten Nyanga. Die Missionsstation, welche in den Fünfzigerjahren erbaut wurde besteht aus den kirchlichen Bauten, den Schul- und Spitalgebäuden sowie den Wohnhäusern für Schüler und Angestellte.
Das Spital weist eine Kapazität von ca.100 Betten auf. Die Bauten sind U-förmig angeordnet, bestehend aus Ambulatorium, Gebär-, Frauen-, Kinder- Männerabteilung, der Infrastruktur wie Küche, Waschküche, Röntgen, Labor und Administration.
Die Sekundarschule mit 3 Klassen wird als Internat geführt. Die Beaufsichtigung dieser 300 Schüler und Schülerinnen während der Freizeit werden – für uns unvorstellbar –.von zwei Personen, einem Mann und einer Frau wahrgenommen. Bedingt durch die schlechten finanziellen Möglichkeiten der Eltern und der grossen Distanzen zum Elternhaus sind diese Jugendlichen ausser während den Ferien immer auf der Mission. Aufgefallen ist die grosse Selbständigkeit, beim Erledigen der persönlichen Bedürfnisse, wie Körper- Kleider- und Unterkunftspflege, sowie der Fleiss bei den Schulauf- gaben.Seit ihrem letzten Urlaub hat Sr. Carina mit den vielen Spenden aus der Schweiz ein Doppelangestelltenhaus errichten, auf allen Abteilungen des Spitals sowie auf vier Angestelltenhäusern Solarwarmwasser-Anlagen installieren lassen, um gute Angestellte für die Mission und das Spital zu gewinnen und zu erhalten. Mit den grosszügigen Spenden von Altdorf elektrifiziert sie zur Zeit das Spital. Als die Mission im letzten Jahr fast kein Wasser mehr hatte, liess sie ein Bohrloch erstellen, das soeben in Betrieb genommen werden konnte.Das Alter und die Termiten haben all den Bauten der Regina coeli Mission so stark zugesetzt, dass Sr. Carina im Sommer 1999 eine Spital-Abteilung abreissen und neu bauen lassen musste, da die Patienten gerfährdet waren. Die vier Dominikaner-Ordensschwestern in Regina coeli leben in einem schmucklosen und ebenso maroden Haus aus den 50er-Jahren, wie die ersetzte Spitalabteilung.Die vielen Spendengelder aus der Heimat verwendet Sr. Carina stets für das Wohl der Mitmenschen, ohne je an sich selbst zu denken .
Aus diesem Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, in der Schweiz Geld für einen, neuen zweckmässigen Konvent für die Ordensschwestern der Regina coeli Mission im Nyanga zu sammeln. Der einfache, einstöckige Neubau, mit einem kleinen Gebetsraum und einem Besucherzimmer ist für maximal sechs Ordensschwestern ausgelegt.
Von Ihrem Beitrag auf das Konto 20074.34 bei der Raiffeisen Bank in Näfels (PC 87-842-4) profitiert Sr. Carina persönlich, das sie nach dreissigjährigem Einsatz für den "Nächsten" mehr als verdient hat.
Wir möchten allen, die mit einer Spende zum Gelingen des Konvent-Neubaus in Regina coeli beigetragen haben, ganz herzlich auch im Namen von Sr. Carina danken.
Näfels, 24. Februar 2000 Berti und Lucius Fetz