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Das räumliche Denken und die räumliche Vorstellung lassen sich trainieren!
"Unsere (dreidimensionale) Welt ist geprägt von geometrischen Strukturen. Um sich in ihr zurechtzufinden, müssen die räumlichen Gegebenheiten wahrgenommen werden. Sie müssen in der Vorstellung "gesehen", bewegt und umsortiert werden. Dabei bedient sich unser Denken, unsere kognitiven Kompetenzen, visueller und somit geometrischer Stützen."
Im Lehrplan 21 ist die Schulung des räumlichen Denkens deswegen ein zentraler Inhalt der Mathematik. Im Kompetenzbereich "Form und Raum" sind die Kompetenzziele ausführlich formuliert. Aus den Kompetenzzielen können oft Unterrichts- oder Umsetzungsideen herausgelesen werden.
Zum Beispiel:
Würfel zerlegen und zusammensetzen; Körper verschieben, kippen und drehen und mit entsprehenden Abbildungen vergleichen; Körper in der Vorstellung zerlegen und zusammenfügen
Wichtig ist, dass die Kinder primär die Möglichheit haben, mit geometrischen Körpern und Figuren handelnd Erfahrungen zu sammeln. Dadurch können erst die Vorstellungsbilder im Kopf entstehen, die die Grundlage für die räumliche Vorstellung bilden.
"Durch die aktive Herstellung von Körpern und ebenen Figuren, deren Umordnung oder Veränderung, können unterschiedliche Vorstellungsbilder entstehen, die abgespeichert, verändert und zu einem späteren Zeitpunkt zueinander in Beziehung gesetzt werden können."
Die Zitate und weitere spannende Informationen zur räumlichen Vorstellung findest du auf der Webseite von primakom des DZLM: