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Der menschliche Organismus ist im Grunde genommen ein komplexes System aus Bindegewebe und Venen, die die einzelnen Muskeln zusammenhalten und mit Sauerstoff versorgen. Während das Bindegewebe in erster Linie die Funktion des Schutzes von Weichteilen sowie Muskelpartien erfüllt, so erfüllen die Venen eine gänzlich andere Funktion. Dies ist jedoch nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal dieser beiden, für den Körper unverzichtbaren, Systemkomponenten des menschlichen Körpers.
Woraus besteht Bindegewebe?
Das Bindegewebe wird in medizinischer Hinsicht unterschieden aus den sogenannten kollagenen Fasern, den elastischen Fasern sowie den Bindegewebszellen. Bereits in der Embryonalphase des menschlichen Lebens entwickelt sich das Bindegewebe aus dem Mesoderm. Zunächst werden ca. 34 bis 35 Somiten gebildet, die sich im Verlauf der Schwangerschaft zu Sklerotomen weiterentwickeln und zu einem vollwertigen Teil des sogenannten Mesenchyms werden. Dieses Mesenchym besteht in erster Linie aus den pluripotenten Stammzellen, die miteinander durch Kontaktflächen verbunden werden. Diese Stammzellen sind überaus teilungsaktiv und zudem beweglich. Aus diesem Mesenchym entsteht letztlich im Verlauf der Entwicklung des Embryos das Bindegewebe. Unter den kollagenen Faser versteht die Medizin die zugfesten Fasern, die mit einer Länge von 1 bis maximal 10 Mikrometer kaum dehnbar sind und in überaus seltenen Fällen eine Stärke von 20 Mikrometern überschreiten. Diese Fasern können unter einem Elektronenmikroskop optisch von anderen Fasern dahingehend unterschieden werden, als dass sie über eine Querstreifung verfügen. Der Grundbaustein der elastischen Fasern besteht aus Fibrillin, einem Glykoprotein, sowie aus Elastin. Sie sind, wie es der Name bereits sagt, dehnbar und können aus ihrer Ausgangslage heraus in alle erdenklichen Richtungen ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Länge erreichen, bevor sie in ihre ursprüngliche Ausgangsposition zurückkehren. Nahezu jeder Bindegewebsbereich verfügt über eine gewisse Anzahl dieser dehnbaren Fasern, das insbesondere im Bereich der Lunge wertvolle Aufgaben erfüllt.
Die Verbindungsleitung Vene
Im menschlichen Körper gibt es zweierlei Grundtypen der Vene. Unterschieden wird die Vene jedoch nicht anhand ihres Aufbaus sondern vielmehr anhand des Blutes, welches sie zu den verschiedenen Körperregionen transportiert. Es gibt sowohl sauerstoffarmes als auch sauerstoffreiches Blut. Jeden Tag werden durch die Venen eines erwachsenen Menschen bis zu 7000 Liter Blut transportiert, wobei insbesondere der Bereich der Beine besonders stark mit Blut versorgt wird. Das Blut wird sowohl vom Herzen als auch von der Lunge in die verschiedenen Bereiche geführt und anschliessend wieder zurück transportiert.
Venen werden dabei vom Laien sehr häufig mit Arterien verwechselt, jedoch ist der Blutdruck in den Venen wesentlich geringer.
Bei einem entsprechenden ungesunden Lebenswandel können sowohl die Venen als auch das Bindegewebe erkranken, was sich zumeist auch optisch am Körper in den entsprechenden Regionen äussert.