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Hubertus - die Legende
Abbildung Eigentum Hubertus Kaffee GmbH, Endingen (seit 1955)
Markenschutz Hubertus Kaffee
LEGENDE VON HUBERTUS
Hubertus, geboren um 655, lebte als Pfalzgraf am Hof Theoderichs III. in Paris, später in Metz am Hofe Pippins des Mittleren, mit dem er verwandt war. Als er verwitwete,
ging Hubertus als Einsiedler in die Wälder der Ardennen (Belgien), wo er apostolisch tätig war. 705 wurde er Bischof von Tongern-Maastricht, 716
verlegte er seinen Bischofssitz nach Lüttich. Er liess dort eine Kathedrale bauen, galt aber auch als fürsorglicher Wohltäter. Er galt als umsichtig und milde, bei einer Hungersnot rettete er Tausende Menschen vor dem Tod. Seit dem 5. Jahrhundert wird die Legende vom Jäger Hubertus erzählt, dem ein mächtiger
Hirsch mit dem Kruzifix zwischen dem Geweih erschien, was ihn bekehrte. Es gibt
unterschiedliche Berichte über den ersten Teil seines Lebens. Danach soll er aquitanischer Adliger gewesen sein und somit ein Vorfahre der französischen
Könige. Angeblich war er verheiratet und soll aus dieser Ehe einen Sohn gehabt haben.
Die Begebenheit mit dem Hirsch bewirkte bei Hubertus, dass er sein Leben von nun an ganz Gott
weihte. Er verzichtete auf all seine Ämter, entsagte vollständig allem
weltlichen Reichtum und verschenkte sein Vermögen an die Armen. Er zog sich in
die Einsamkeit der Ardennen zurück und lebte dort eine zeitlang als Einsiedler,
bis er sich zum damaligen Bischof von Maastricht, dem heiligen Lambertus, begab
und von diesem zum Priester ausgebildet und auch geweiht wurde. Nachdem St.
Lambertus ermordet worden war, wurde St. Hubertus sein Nachfolger als Bischof
von Maastricht. In Tevueren bei Brüssel stirbt Hubertus, Bischof von Mastrich-Lüttich. Die Gebeine des heiligen Hubertus wurden am Hubertustag, dem 3. November 743, erhoben. 782 kamen sie nach Andagium, heute Saint-Hubert in den Ardennen. Im Mittelalter war
St. Hubert ein Wallfahrtsort, seit der französischen Revolution sind die St.-Hubert-Reliquien jedoch verschwunden. Der heilige Hubertus galt als
Beschützer der Hunde und als Helfer gegen Tollwut. Am Hubertustag gibt es Salz, Brot und geweihtes Wasser. Dies sollte gegen Hundebisse schützen, außerdem sollten auch
die Hunde selbst dadurch vor Tollwut geschützt werden. Es wurden Hubertusschlüssel zur Behandlung und Vorbeugung gegen Tollwut verwendet.
Hubertus wird durch die Hirschlegende als Schutzpatron der Jagd angesehen. Außerdem ist er Patron der Natur und Umwelt, der Schützen und Schützenbruderschaften, der Kürschner, Metzger, der
Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker, Mathematiker und Hersteller von mathematischen Geräten.
Hubertus war ein zügelloser, vielleicht sogar unachtsamer Jäger, dem eines Tages ein Hirsch mit einem leuchtenden Kruzifix zwischen den Geweihstangen erschien. Aus Hubertus, dem Jäger ohne Grenzen, wurde fortan ein Heger und Bewahrer der Natur der die Wildtiere als Geschöpfe Gottes achtete.
Text zusammengefasst von Hubertus Kaffee GmbH aus folgenden Quellen:
Neue Chronik der Weltgeschichte, Seite 752 1.
Legende: Hubertus von Lüttich