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Nachdem der Genfer Springreiter Edouard Schmitz nach einem begeisternden Stechen das letzte Weltcup-Springen in Basel auf Rang sieben beendete, konnte er sich in Amsterdam noch einmal steigern. Beim Longines-Weltcupspringen in Amsterdam belegte er mit Quno den grossartigen zweiten Platz hinter dem siegreichen Franzosen Julien Epaillard.
Nur gerade acht Paare erreichten über 160 Zentimeter das Stechen, welches vom Schweizer Alain Jufer und seinem Oldenburgerwallach Dante MM eröffnet wurde. Der Jurassier blieb fehlerlos und kam nach 44.79 Sekunden ins Ziel. Bei Julien Epaillard, der Franzose hatte bereits die Weltcup-Prüfungen in Lyon und Madrid gewonnen, stoppte die Zeit bei 42.02 Sekunden. Nachdem ein weiterer Reiter bereits am zweiten Hindernis patzte, blieb – wie in Basel – nur noch Edouard Schmitz. Der junge Genfer ritt mit seinem Holsteiner Quno ein hohes Tempo und lag bei der Hälfte des Parcours gleichauf mit Epaillard. Im Wissen, dass es um viele Weltcuppunkte ging, drosselte Edouard Schmitz vor dem Schlusssprung ein wenig das Tempo und sicherte sich mit 43.44 den hervorragenden zweiten Platz und 17 Weltcup-Punkte.
Mit diesem Resultat in Amsterdam kommt es zum Zusammenschluss der Schweizer Kandidaten für das Weltcupfinale in Omaha von Anfang April. Nach 12 von 14 Stationen der Westeuropa-Liga belegt Edouard Schmitz in der Weltcup-Wertung den Zwischenrang 16, gefolgt von Pius Schwizer (22) und Steve Guerdat (25.). Die Top-18 plus der Titelverteidiger Martin Fuchs reisen in die USA zum Hallensaison-Höhepunkt.