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Frühjahrsmüdigkeit bei Kindern
Die Auslöser
Hormone
Gefährlich ist die Frühjahrsmüdigkeit nicht. Es stecken weder Viren noch Bakterien dahinter. Der Auslöser dieser Müdigkeit sind die Hormone. Im Winter, wenn die Tage kürzer sind, stellt der Körper in der Zirbeldrüse vermehrt Melatonin her. Dieses Hormon, auch Schlafhormon genannt, welches für Entspannung sorgt, ist im Frühling noch in grösserer Menge vorhanden. Die Energiereserven des Glückhormones Serotonin, welches im Gehirn aus der Aminosäure Tryptophan produziert wird, sind im Frühling so gut wie erschöpft. Erst durch die Lichtreize der nun wieder länger scheinenden Sonne, wird das Serotonin produziert. Bis das Hormon Melatonin nun vom Serotonin verdrängt wird, dauert es eine ganze Weile. Während dieser Zeitspanne, welche gut einen Monat dauern kann, fühlt man sich durch das ganze Wechselspiel der Hormone oft müde und abgeschlagen. Eine Einnahme von Medikamenten ist meist nicht notwendig. Sollten die Symptome jedoch nicht abklingen, ist es wichtig, mit den Kindern einen Arzt aufzusuchen.