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Bulle im Kanton Freiburg ist die Hauptstadt des Bezirks Gruyère. Die französischsprachige Stadt hat fast 24.000 Einwohner (30.000 im gesamten Ballungsraum). Sie ist nach Freiburg die zweitgrößte Stadt des Kantons. Bulle nimmt eine der führenden Positionen unter den dynamischsten Städten der Westschweiz ein. Wirtschaftlich basiert Bulle auf Landwirtschaft und Tourismus. Es ist auch der Hauptsitz von Liebherr und dem biopharmazeutischen Unternehmen UCB Farchim. In Bulle befindet sich auch ein Kampus des Glion Institute of Higher Education (GIHE), einer privaten Universität, die Hotelmanagement und Eventmanagement ausbildet. Im Jahr 1805 wurde die Stadt durch einen Brand zerstört und dann fast vollständig wieder aufgebaut. Mehrere sehenswerte Gebäude blieben erhalten: die Kirche Saint-Pierre-aux-Liens, die Kapelle Notre-Dame-de-Compassion, das Café des Halles (ehemalige Markthalle) und das Schloss aus dem 13. Jahrhundert, heute Sitz der Präfektur.
Die Bevölkerung in Bulle ist in den letzten Jahren stark gewachsen, aber auch der Immobilienmarkt hat sich stark entwickelt und es ist inzwischen relativ einfach, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Bulle liegt 26 km von Freiburg, 31 km von Vevey, 48 km von Lausanne und 58 km von Bern, der politischen Hauptstadt des Landes, entfernt. Die Autobahn A12 (Bern-Vevey) verläuft in der Nähe. Die Gemeinde hat alle Annehmlichkeiten einer Großstadt, ist aber auch von gut erhaltener Natur umgeben, wo die Landwirtschaft noch immer einen wichtigen Platz einnimmt. Auf dem Platz zwischen dem Schloss und der Kirche St-Pierre-aux-Liens treffen sich am Donnerstagmorgen Bulle's Bewohner und Touristen auf dem Folkloremarkt, wo rund 150 Verkäufer ihre Waren anbieten. Die Spezialität von Bulle und des gesamten Freiburger Kantons ist die Cuchaule, ein goldenes Hefebrot mit Safran. Er wird mit Senf aus Bénichon, einer weiteren Spezialität der Region Freiburg, gegessen.