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Strategische Führungsübungen haben zwei Funktionen: Sie erlauben Reflexionen und Entscheidungen auf strategischer Ebene der Bundesverwaltung zu einer ausserordentlichen Lage und überprüfen die interdepartementale Kooperation in einem komplexen Ereignisfall.
Ziel und Zweck
Ziel einer strategischen Führungsübung ist es, Krisenmanagementprozesse auf strategischer Ebene durchzuspielen, um für einen Ernstfall bereit zu sein. Bundesrelevante Aspekte im Ereignisfall sowie deren kurz-, mittel- und langfristige Folgen stehen dabei im Fokus. Überprüft werden in der Regel die interdepartementale Zusammenarbeit im Krisenmanagement, die Kooperation zwischen den Verwaltungsorganen, und das Zusammenspiel der Krisenkommunikation auf Stufe Bund.
In der Vergangenheit wurden SFUs zu folgenden Themen durchgeführt:
- 1997 Informationsrevolution
- 2005 Epidemie in der Schweiz
- 2009 Strommangellage
- 2013 Cyberattacke
- 2017 Terrorattacke
Zusammen mit dem VBS verantwortet die BK die Gesamtplanung Grosser Übungen. Kern dieser ersten Planung (2015-2019) war, dass die SFU 2017 mit der Sicherheitsverbundsübung 2019 in Planung und Durchführung aufeinander abgestimmt waren.
Für die Phase 2020 - 2023 ist angedacht, SFU und SVU gleichzeitig in der Form einer nationalen Krisenübung durchzuführen, um die Krisenbewältigung realitätsnah üben zu können und die Synergien durch eine gemeinsame Projektorganisation unter Beteiligung aller grosser Übungsanbieter zu optimieren.
Weiterführende Informationen