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Mit dem Vorwurf, der Bundesrat habe die Finanzierung der Entsorgung der radioaktiven Abfälle nicht genügend geregelt, haben die Schweizerische Energie-Stiftung und das Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Bundesrat eingereicht, die am 29. März 1999 an einer Pressekonferenz in Bern vom Basler SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner vorgestellt worden ist.
Die französische Cogema, der kanadische Uranproduzent Cameco und Nukem Inc, die amerikanische Filiale des gleichnamigen deutschen Handels- und Ingenieurunternehmens, haben mit der Techsnabexport eine kommerzielle Vereinbarung im Rahmen des russisch-amerikanischen Megatonnen-zu-Megawatt-Programms unterzeichnet.
Am 19. März 1999 hat in Deutschland erwartungsgemäss der Bundesrat in der letzten Sitzung in seiner alten Zusammensetzung die ökologische Steuerreform passieren lassen, womit das entsprechende Gesetz auf den 1. April 1999 in Kraft getreten ist.
Die Ukraine hat die nötigen Lehren aus dem Reaktorunglück von Tschernobyl nicht gezogen. Dies stellten Exponenten der Ukrainischen Kernenergiegesellschaft (UkrNS) Ende März 1999 an einer Pressekonferenz in Kiew fest.
In Japan hat nach Erteilung der Bewilligung durch das Ministry for International Trade and Industry Mitte März 1999 der Bau einer weiteren Fortgeschrittenen Siedewasserreaktor-Einheit mit einer Blockleistung von 1385 MW begonnen.
Die Regierung der Tschechischen Republik hat ihren Entscheid über das in Bau stehende Kernkraftwerk Temelin erneut verschoben und hofft jetzt, bis Ende April 1999 zu einer Einigung über die Fertigstellung zu kommen.
Das amerikanische Department of Energy hat den Firmen Duke Engineering & Services, Cogema Inc. sowie Stone & Webster den Auftrag erteilt, im Rahmen der Verwertung von überschüssigem Waffenplutonium Dienstleistungen zur Herstellung von Mischoxid-Kernbrennstoff (Mox) und zu dessen Bestrahlung im Reaktor zu erbringen.
In gleichlautenden Erklärungen kündigten die ABB und die Alstom am 23. März 1999 in Brüssel, Zürich und Paris die Schaffung der gemeinsamen ABB Alstom Power N. V. mit Sitz in Holland an, in die sie zu gleichen Teilen ihr Kraftwerksgeschäft einbringen.