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Wie man eine Matratze rollt und verpackt
Für die Rollverpackung der Matratze sind mehrere Verfahren möglich. Bei Inline-Produktionen steht am Ende oft eine Verpackungsmaschine. Normalerweise wird die Matratze flach gepresst, vakuumiert und in eine luftdichte Folie verpackt. Anschliessend wird sie aufgerollt, in einen Beutel gesteckt und fest verschlossen. Da die innere Folie über einen längeren Zeitraum nicht luftdicht ist, lässt das Vakuum langsam nach. Dank des Aussenbeutels behält die Matratze jedoch ihre Form. Die Vorteile dieser Variante sind ihre Einfachheit, die geringe Spannung auf den Kleber durch das flache Vakuumieren und vor allem die Eignung für Federkernmatratzen.
Ein Nachteil ist die grosse Menge an Kunststoff, die verwendet wird, wenn sowohl die Innenfolie als auch der Aussenbeutel aus Kunststoff bestehen. Es gibt aber bereits Alternativen wie Beutel aus festem Papier oder textilen Materialien. Diese Materialien sind zwar schwieriger, weil sie nicht von Natur aus wasserfest sind, aber sie sind viel umweltfreundlicher. Die Papiersäcke können sogar über das Altpapier entsorgt werden. Die zweite Möglichkeit ist die Rollverpackung der Matratze, ohne sie vorher abzusaugen. Die Matratze wird gerollt und in dieselbe Rollentrommel gepresst. Am Ende wird die Matratze seitlich aus der Maschine herausgeschoben und in einen luftdicht verschlossenen Plastikbeutel gepackt. Diese Option ist sehr einfach und erfordert die geringste Menge an Verpackungsmaterial. Beide Verfahren sind automatisch und daher effizienter als das manuelle Verpacken von ausgerollten Matratzen.
Anschliessend ist der Transport von gerollten Matratzen zum Lieferwagen einfacher als bei flachen und daher grösseren Matratzen. Sie benötigen bei der Lagerung weniger Platz, und es können mehr Matratzen in einem Lieferwagen ausgeliefert werden, was nachhaltige Versandpraktiken fördert.