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Um die 30 VertreterInnen aus europäischen Zweigen von IFOR fanden sich vom 13. bis zum 15. April im ökumenischen Jugendzentrum Agape in Prali, Italien, zum jährlichen informellen Treffen von EUFOR (European Fellowship of Reconciliation).
Der italienische Zweig MIR Italia hatte eingeladen im Zusammenhang mit seinem 60-jährigen Bestehen. Dieses wurde mit einem öffentlichen Anlass in Turin am Freitag, 13. April gefeiert. Der Anlass bot auch Gelegenheit, die ausserordendtliche Bibliothek im Centro Studi Sereno Regis, wo die Büros von MIR Italia und Movimento Nonviolento untergebracht sind.
Aus Anlass des weltweiten Tages der Aktion gegen die gewaltigen Militärausgaben von heute, 17. April 2012, verabschiedeten die TeilnehmerInnen eine Botschaft. Der Text liegt momentan nur in englisch vor, und kann hier eingesehen werden. Die Botschaft nimmt die Ereignisse des vergangenen Jahres im Zusammenhang mit dem sogenannten Arabischen Frühling auf und stellt fest, dass die Staatengemeinschaft und Regierungen offensichtlich nach wie vor vorwiegend auf militärische Methoden setzen um gewaltgeladene Konflikte zu lösen.
In der Botschaft heisst es: “Wir glauben, dass durch die obszön hohen Militärausgaben, welche Menschenleben zerstören und die Umweltschäden missachten, die wahren Mittel der Konfliktlösung und der Friedensbildung völlig unterfinanziert und weitgehend unbekannt sind.
Wir widerstehen der Behauptung, dass der Gewalt nur durch militärische Aktionen mit der Absicht der Beseitigung von repressiven Regierungen begegnet werden kann. Wir haben wiederholt gesehen, dass die Vorteile äusserst begrenzt und von kurzer Dauer sind, und dass sie immer Tod und Zerstörung bringen.”
Der vollständige englische Text der Botschaft kann hier gelesen werden. Übersetzungen sind in Arbeit.