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Advertorial
Hat aktives Fondsmanagement noch einen Wert? Diese Frage stellten sich in den letzten Jahren immer mehr Anleger, insbesondere mit Blick auf die Anlageklasse Aktien.Artikel lesen
Die Öffnung des Marktes für A-Shares bedeutet, dass das Engagement ausländischer Anleger allmählich von opportunistisch zu strategisch übergehen wird. Infolgedessen sollte sich China zu einer eigenständigen Asset-Klasse entwickeln. Die Entstehung von Asia ex-China- oder Emerging Markets ex-China-Fonds ist wahrscheinlich.
Die an der chinesischen Börse notierten Festlandaktien, sogenannte "A-Shares", zeigten trotz der jüngsten Turbulenzen an den globalen Aktienmärkten eine hervorragende Entwicklung und erzielten im laufenden Jahr eine Rendite von 23,7 % (per 31. August 2019, in USD/TR). In der ersten Jahreshälfte wurde die Performance vor allem auch durch signifikante ausländische Investitionen gestützt. So erreichten die Neugeldzuflüsse von Hong Kong nach Shanghai im ersten Quartal fast 20 Milliarden Dollar.
Das Engagement am chinesischen A-Shares-Markt ist als langfristige, risikoreiche Investition zu betrachten. Lokale Privatanleger bilden den Löwenanteil des Handelsvolumens, was zu grösserer Marktineffizienz und geringerer Beachtung von Qualitätsunternehmen führt. Aufgrund der hohen Volatilität des Marktes unterbrechen Unternehmen auch häufig den Handel für längere Zeiträume.
Im Februar 2019 bestätigte der Indexanbieter MSCI, dass er den Anteil der A-Shares (Prozentsatz der Freefloat Marktkapitalisierung) in seinen globalen Aktienindizes bis November 2019 von 5 % auf 20 % erhöhen wird. MSCI wird auch 153 Mid-Cap-Aktien und 27 ChiNext-Aktien (Shenzhens Nasdaq) aufnehmen. Nach der finalen Neugewichtung im November 2019 werden 421 A-Shares in MSCI-Indizes enthalten sein. Die chinesischen A-Shares werden 11,2 % des MSCI China Index und 4,4 % des MSCI Asia ex Japan Index ausmachen. FTSE und S&P, die beiden anderen grossen Indexanbieter planen bis März 2020 in ihren entsprechenden Indices ebenfalls chinesische A-Shares im Umfang von 25 % hinzuzufügen. Dies dürfte passive und aktive Neugelder anziehen: JP Morgan schätzt, dass die Erweiterung der A-Shares bis Ende März 2020 zu passiven Investitionsströmen in Höhe von ca. 24 Mrd. USD und auf der aktiven Seite sogar mehr als 100 Mrd. USD führen könnte.
Da China rasante wirtschaftliche Fortschritte erzielt, wird aktuell eine vollständige Integration der A-Shares innerhalb der nächsten 10 Jahre für möglich gehalten. Dies würde bedeuten, dass die gesamte Gewichtung Chinas im MSCI Emerging Markets Index auf 42 % und im MSCI Asia ex-Japan Index (basierend auf der aktuellen Zusammensetzung) auf 48 % steigen könnte. Dies würde mehrere hundert Milliarden US Dollar an passiven und aktiven Neugeldzuflüssen bedeuten.
Die Öffnung des chinesischen Onshore-Aktienmarktes hat gravierende Auswirkungen auf alle Marktteilnehmer. Der vereinfachte und verbesserte Zugang für ausländische Investoren bedeutet eine erhöhte Auslandsbeteiligung an chinesischen Unternehmen und damit eine stärkere Kontrolle, was wiederum zu einer verbesserten Corporate Governance führen könnte. Schätzungen zeigen, dass ausländische Investoren derzeit nur vier Prozent der Freefloat Marktkapitalisierung von chinesischen A Shares besitzen. In anderen asiatischen Märkten ist es etwa das Zehnfache dieses Niveaus.
Eine stärkere ausländische institutionelle Beteiligung sollte auch die Marktvolatilität verringern und die derzeit starken Sektor- und Faktorrotationen glätten, die von kurzfristigen inländischen Privatanlegern angetrieben werden. Dies sollte zu positiven strukturellen Veränderungen am inländischen Aktienmarkt führen. Gleichzeitig verbessert sich auch der Zugang zum inländischen Anleihemarkt, und die Gewichtung der auf RMB lautenden chinesischen Anleihen (Staatsanleihen und Bankverbindlichkeiten) dürfte in den kommenden Monaten auch bei wichtigen festverzinslichen Benchmarks zunehmen.
Die Öffnung des Marktes für A-Shares bedeutet, dass das Engagement ausländischer Anleger allmählich von opportunistisch zu strategisch übergehen wird. Infolgedessen sollte sich China, ähnlich wie die USA und Japan, zu einer eigenständigen Asset-Klasse entwickeln, und die Entstehung von Asia ex-China- oder Emerging Markets ex-China-Fonds ist wahrscheinlich. Aufgrund der begrenzten Auslandsbeteiligung und der Marktineffizienzen in Bezug auf A-Shares haben allerdings vorerst insbesondere die erfahrenen aktiven Fondsmanager die Möglichkeit, überdurchschnittliche Alphawerte zu generieren.
In der Kategorie chinesische A-Shares hat unsere Fondsanalystin Anaïs Gfeller den Allianz China A-Shares Fonds selektiert. Der Fonds wendet einen Bottom-up-Investmentprozess an und nutzt Unternehmensanalysen um die Ineffizienzen am Markt zu erfassen, die durch die dominierenden Privatanleger verursacht werden.
Auf dem Markt wird es für Fondsmanager allgemein als schwer erachtet, konstanten Mehrwert durch Sektorallokation zu generieren. Aus diesem Grund zieht es das Investmentteam des Fonds vor, die Branchenallokation nahe an der Benchmark zu halten und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren: die Aktienauswahl. Das Portfolio verfolgt eine Growth at a Reasonable Price (GARP) Strategie, mit einer Präferenz für Qualitätsunternehmen sämtlicher Marktkapitalisierungen.
Trotz seines hohen Betafaktors und seiner Volatilität hat der Fokus des Fonds auf Qualitätsunternehmen dazu geführt, dass der Fonds viele der eingangs im Text erwähnten Handels-Aussetzungen umgangen hat; des Weiteren führen diese Faktoren über die letzten drei Jahre zu einem attraktiven Up/Down-Side Capture Ratio (108/76 ). Während die absoluten Risikokennzahlen hoch erscheinen, setzte der Fonds sein Risikobudget in der Vergangenheit sinnvoll ein und konnte seit 2015 jedes Jahr ein starkes Alpha generieren.
Unsere Analystin schätzt die Entscheidung des Fondsmanagement-Teams, die Branchenallokation relativ neutral zu halten, positiv ein: Alpha wurde hauptsächlich durch die Aktienauswahl generiert und es wird erwartet, dass die Aktienauswahl der Haupttreiber für die Performance bleiben wird. Sind die Märkte volatil oder werden sie von Wachstumsfaktoren beeinflusst, sollte sich der Fonds gut entwickeln; in Zeiten wertorientierter Rallyes (wie im Jahr 2014) könnte der Fonds allerdings zu kämpfen haben.
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