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Dass die Schweizer Grossbank UBS ihre Apps in die Microsoft-Cloud verlagern will, wurde bereits 2018 bekannt. Vor wenigen Wochen gaben die Unternehmen einige Eckdaten zum Vorhaben bekannt. Was allerdings nicht kommuniziert wurde, sind die finanziellen Bedingungen.
Das auf Banking spezialisierte Onlinemedium 'tippinpoint.ch' schreibt nun, dass die UBS für eine Laufzeit von 5 Jahren einen Betrag von 3 Milliarden Dollar an Microsoft zahle. Das ergebe rund 600 Millionen Dollar pro Jahr, was etwa 20% des gesamten IT-Budgets der Grossbank ausmache. Die Bank wollte den Betrag gegenüber dem Onlinemedium
nicht kommentieren.
2018 hiess es von 'Bloomberg', es gehe um "hunderte Millionen Dollar". Damals setzte sich die Bank zum Ziel, innert 4 Jahren ein Drittel der Anwendungen in die Public Cloud zu verlagern. Dieses Ziel habe man Anfang 2021 erreicht. Im Mai 2022 erklärte Olivier Schraner
, CTO of Technology Services bei der UBS, dass man über 1000 Applikationen in Azure betreibe.
Die Partnerschaft solle über eine reine Nutzung von Cloud-Diensten hinausgehen. Sie umfasse auch die gemeinsame Entwicklung von Innovationen und eine engere Zusammenarbeit in Bereichen wie der Reduzierung von CO2-Emissionen, erklärte die Bank vor wenigen Wochen.
In den nächsten 5 Jahren soll die Public-Cloud-Präsenz der Grossbank weiter vorangetrieben werden. Mehr als die Hälfte der Anwendungen, einschliesslich kritischer Workloads, sollen auf Azure migriert werden.