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Der Stifter Herbert Uhl wurde am 9.12.1907 in Hamburg geboren und verstarb am 9.11.1997 in Baden-Baden (Baden-Württemberg). Sein Vater Conrad Uhl war ein bekannter Hotelier, seine Mutter eine gebürtige US-Amerikanerin. Nach Kinder- und Jugendjahren in Berlin, Hamburg, in den USA und in der Schweiz (während des I.Weltkrieges), ging Herbert Uhl 1921 nach dem Tode seines Vaters mit seiner Mutter in die Vereinigten Staaten. Er besuchte in Amerika die Highschool und das Dartmouth College in Hanover HH USA. Später zog die Mutter wieder in die Schweiz, wo Herbert Uhl an der Handelhochschule St.Gallen studierte und später in London in einer Bank volontierte. Ab 1928 lebte er in Berlin, wo er seine Frau Ruth Lendzian kennen lernte und 1932 heiratete. U.a. war Herbert Uhl in dieser Zeit auch als Verleger tätig (z.B. für Riccarda Huch). Dort lebte das Ehepaar bis 1939. Die Kriegereignisse führten zu mehreren Wohnungswechseln, so nach Zürich und 1941 nach Liechtenstein. Nach vielen Jahren mit grösseren Pass-Problemen – weil ihm die Amerikaner seinen Pass nicht mehr verlängerten - konnte er sich in Liechtenstein einbürgern. Er kaufte in Schaan ein Grundstück, baute sein Haus in einem von ihm gepflanzten Park. Er sollte es dann bis zu seinem Lebensende behalten. Später lebte er in Wien und wieder in Zürich, 1979 kehrte er aus Altersgründen in das Land seiner Geburt zurück und wohnte in Baden-Baden, wo seine Frau im Jahre 1988 verstarb.
Bereits 1951 wurde Herbert Uhl Hauptgesellschafter und Geschäftsführer einer 1848 gegründeten Brauerei in Rastatt (Baden-Württemberg). Die nach dem II.Weltkrieg wieder aufgebaute und unter Denkmalschutz stehende Anlage war der Mittelpunkt im Leben des Stifters und ist laut testamentarischer Verfügung Bestandteil der Stiftung. Herbert Uhl hat die bewegte Zeit, in der er lebte, in einer Schrift 'Dreimal Brandenburger Tor', 1991 im Battert-Verlag, Baden-Baden erschienen, beschrieben. Das Ehepaar Uhl war besonders tierliebend und wollte mit dieser Stiftung für die Natur etwas Gutes tun.