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Michael Schumacher, 44, ist verunglückt. Wie französische Medien berichten, ist der ehemalige deutsche Formel-1-Fahrer in den Skiferien in den französischen Alpen bei Méribel schwer gestürzt und wurde anschliessend per Helikopter ins Spital von Moûtiers geflogen.
Das bestätigt Christophe Gernignon-Lecomte, Direktor der Skistation Méribel, dem Radiosender Monte Carlo. «Schumi» sei abseits der präparierten Pisten unterwegs gewesen. «Er ist um 11.07 Uhr gestürzt und nach eigenen Angaben gegen einen Felsen geprallt. Dabei trug er einen Helm», berichtet der Direktor am frühen Nachmittag. «Er war geschockt, ein bisschen durchgeschüttelt, aber bei Bewusstsein. Vielleicht hat er eine Gehirnerschütterung, aber keine schwere.»
Am Nachmittag ist Schumacher für genauere Untersuchungen ins Krankenhaus von Grenoble verlegt worden. Gemäss Bild.de hat er eine schwere Kopfverletzung erlitten, es bestehe jedoch keine Lebensgefahr. Der Radiosender Europe 1 berichtet von einer Gehirnerschütterung und einem Schädeltrauma. Ausserdem soll er beim Unfall in Begleitung seines 14-jährigen Sohnes gewesen sein.
Auch seine Sprecherin Sabine Kehm hat sich zu Wort gemeldet: «Wir bitten um Verständnis, dass wir über seinen Gesundheitszustand keine fortlaufenden Informationen abgeben können.» Die Klinik hat noch für den Sonntag eine Pressekonferenz angekündigt.
Der Ex-Rennfahrer, der mit seiner Familie in der Schweiz lebt, gilt als Tempo-Freak. Und als leidenschaftlicher Skifahrer. Ob er zu schnell unterwegs war, ist noch nicht bekannt. Bereits im Februar 2009 hat sich Schumacher Blessuren am Kopf zugezogen. Damals stürzte er mit seinem Motorrad in Spanien und erlitt Brüche im Bereich Kopf und Hals.