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Ein Kreisgericht in Vevey hat den ehemaligen Direktor eines Internats in Villars-sur-Ollon VD wegen sexuellen Handlungen mit Kindern und Nötigung zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 30 Monaten verurteilt. Die Anklage hatte zwei Jahre Gefängnis gefordert, wie die Verteidigerin der Opfer am Mittwoch auf Anfrage sagte.
«Wir haben mehr als gewonnen», sagte die Anwältin Véronique Fontana. Das Gericht sei über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft hinausgegangen. Zudem müsse der Verurteilte die gesamten Kosten übernehmen, abgesehen von den Genugtuungsentschädigungen, sagte sie weiter.
Vorerst ist nur das Urteil bekannt. Die Begründung des Gerichts ist noch ausstehend. Der Ex-Direktor des Internats lebt inzwischen in Kanada und ist am Mittwoch nicht vor Gericht erschienen. Auch sein Anwalt war nicht erreichbar.
Der ehemalige Internatsdirektor soll sich in den Jahren 2003 und 2004 wiederholt an Schülern vergangen haben. Teilweise waren seine Opfer jünger als 16-jährig. Für seine Handlungen lud er die Opfer zu sich nach Hause ein und liess sie alkoholische Getränke konsumieren. (sda)
Die zweitgrösste Stadt der Schweiz wechselt 250 Signalisationen aus – das kommt nicht überall gut an.
Genfs Stadtpräsidentin macht den Strichmännchen einen Strich durch die Rechnung. Sandrine Salerno hat beschlossen, die Strassenbeschilderungen in der Stadt femininer zu gestalten. 250 Piktogramme, die bisher ein schwarzes Strichmännchen beim Überqueren der Strasse zeigten, werden abmontiert und durch feminine Sujets ersetzt: Frauen mit Babybauch, ältere Frauen mit Gehstock, zwei Frauen Hand in Hand, Frauen mit Locken, dünnere und dickere Frauen.
250 Schilder überleben das …