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Vogels Buch ist ein Zweifrontenkrieg: Einerseits wendet sie sich dagegen, Kapitalismus und Geschlechterunterdrückung als zwei voneinander unabhängige gesellschaftliche Systeme zu betrachten, wie dies die meisten feministischen Theoretikerinnen taten, mit denen Vogel durch ihr Engagement in den Frauenbewegungen der 70er-Jahre in Kontakt kam. Andererseits arbeitet Vogel wichtige theoretische Lücken von Marx und Engels wie auch der späteren sozialistischen ArbeiterInnenbewegung auf, um die marxistische Theorie in die Lage zu versetzen, die Unterdrückung der Frau umfassend und kohärent zu analysieren.
Mit diesem Unterfangen liefert sie schliesslich einen wichtigen Beitrag zum Marxismus und ein wichtiges Werkzeug für all jene, welche nach einer theoretischen Grundlage für den Kampf gegen Kapitalismus und Sexismus suchen.
Das Buch erscheint nächsten Oktober erstmals auf Deutsch mit dem Titel «Die Frau im Kapitalismus – Eine feministische Kritik der politischen Ökonomie» im Unrast Verlag.