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- Beschreibung
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Alles beginnt mit einem Wunder: Aus einem Baum, aus schwindelnder Höhe, fällt ein Mädchen. Man nennt sie Pajarita, den kleinen Vogel . Aus einem verschlafenen Nest am Río Negro verschlägt es Pajarita nach Montevideo, wo sie ganz allein vier Kinder grosszieht. Ihre Tochter Eva geht nach Argentinien, findet ihre grosse Liebe und lebt als Dichterin in den Kreisen der Bohème von Buenos Aires. Evas Tochter Salomé schliesst sich den Rebellen im Kampf gegen die Militärdiktatur in Uruguay an und verschwindet für viele Jahre hinter Gefängnismauern. Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Drei Frauen mit einem unbändigen Drang zu einem selbstbestimmten Leben gegen alle Widerstände. Drei Frauen, die für die Geschichte Südamerikas im 20. Jahrhundert stehen.
- Rezension
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Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 21.09.09
Die unsichtbaren Stimmen ist eine leidenschaftliche, kämpferische und gefühlvolle Geschichte. Man atmet sie ein, so intensiv ist sie geschrieben. Es ist eine Generationen übergreifende Geschichte über starke Frauen, die unbeirrt ihren Weg gehen, und über das uns wenig bekannte Land Uruguay. Nina Hoss liest mal unaufgeregt und mal mit der Leidenschaft, mit der Carolina de Roberts dieses Buch geschrieben hat.
- Portrait
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Carolina De Robertis wurde 1975 geboren. Sie wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Ihre Eltern stammen aus Uruguay. Die Autorin lebt in Oakland, Kalifornien, wo sie als Autorin und als Übersetzerin arbeitet.
Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, sammelte schon als Abiturientin erste Erfahrungen vor der Kamera im Kinofilm "Und keiner weint mir nach". Bei dieser Produktion wurde Bernd Eichinger auf sie aufmerksam und verpflichtete sie für die Rolle der Rosemarie Nitribit in der Neuverfilmung von "Das Mädchen Rosemarie". 1999 schloss Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben einem Engagement am Deutschen Theater in Berlin ist sie auch in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries "Nackt" und in "Die weiße Massai". 2003 und 2005 erhielt sie den Grimme-Preis in Gold. Für ihre Hauptrolle im Kinofilm "Yella" wurde Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis und dem silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. 2012 erschien der Kinofilm "Barbara" von Christian Petzold, in dem sie die Hauptrolle spielt. 2014 war sie in "Phoenix" und "A Most Wanted Man" zu sehen.