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Obwohl sie letzte Saison das dritte und entscheidende Aufstiegsspiel verloren haben, ist das Frauenteam des TC Marly am grünen Tisch in die Nationalliga B aufgestiegen. Als Swiss Tennis sie im Dezember informiert habe, «mussten wir nicht lange nachdenken», sagt Captaine Andrea Dürig. «Wir wissen, dass es sehr schwierig wird. Aber wir dürfen ein Paar schöne Spiele erwarten.» Schöne Spiele heisst in erster Linie Partien gegen sehr starke Gegnerinnen. Spielerinnen, die N1- oder N2-klassiert sind, sind in der NLB an der Tagesordnung. «Wir machen uns deshalb keine Illusionen», sagt Dürig. Denn bei Marly sind die Teamleaderinnen Vanessa Rolle und Andrea Dürig N4-klassiert. Beide haben zudem ihr Studium beendet, sind in die Arbeitswelt eingetreten und haben dadurch weniger Zeit zum Trainieren als auch schon. Komplettiert wird das Team durch Kelly Pedrazzoli (R1), Nadia Leuenberger (R2), Sarah Leuenberger (R2) und Anne Schori (R3). In der Gruppe mit Lido Luzern, Grasshoppers Zürich und Geneva Country Club wäre alles andere als ein letzter Rang des TC Marly deshalb eine Überraschung.
Thomas Flurys Rückkehr
Anders präsentiert sich eine Liga tiefer die Ausgangslage bei der besten Männermannschaft des Kantons. Dort darf der TC Marly durchaus ambitioniert in die NLC-Saison starten. Ein Grund dafür ist die Rückkehr von Thomas Flury. Der Sensler, der die letzten zwei Jahre in Los Angeles verbracht hat, kehrt als Captain zurück und hofft, gleich wieder seine Leistung abrufen zu können. «In den USA habe ich ebenfalls gespielt, unter anderem mit einem Junior, der heute ungefähr die Nummer 900 der Weltrangliste ist. Turniere habe ich keine gespielt. Ich denke, ich spiele ungefähr auf demselben Niveau wie bei meiner Abreise, nur weiss ich noch nicht genau, wie das in einem Match aussehen wird», so der Sensler.
Nach seiner Rückkehr als N4/100 eingestuft, ist Flury die Nummer zwei des Teams, hinter Marco Dürig (N3/61). Mit Yann Kaelin (N4/110), Philipp Sluga (R1), Alain Zysset (R1), Yann Waeber (R1), Julien Wuilloud (R1), Bertrand Zahno (R1) und Stefan Margot (R3) verfügt Marly zudem über genügend Breite im Kader.
Mit Plasselb, Murten und Schmitten treten die besten Deutschfreiburger Männerteams auch dieses Jahr in der 1. Liga an. fm/ps/Lib.