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Die Schweizer Bilanz gegen die Portugiesen ist mit 13:11 Siegen bei drei Unentschieden positiv. Die letzten drei Duelle gewann das Team von Trainer Michael Suter allesamt, die letzten beiden Ernstkämpfe im Rahmen der EM-Qualifikation im Jahr 2017 gingen allerdings verloren.
Klar ist, dass es für einen Sieg eine Schweizer Topleistung braucht. Die Iberer haben sich sehr gut entwickelt. An der EM im vergangenen Jahr belegten sie den 6. Platz und bezwangen unter anderem Frankreich, Schweden und Ungarn. In Ägypten blieben sie in der Vorrunde makellos, und am Mittwoch forderten sie auch Norwegen, dem WM-Zweiten von 2017 und 2019, alles ab. In der 54. Minute führten sie noch 27:26, ehe sie 28:29 verloren.
Die Portugiesen sind eine sehr eingespielte Mannschaft. Elf der 20 Mann im Kader spielen beim FC Porto, der in der Champions League mit den besten Vereinsteams von Europa mithalten kann. Zur Equipe gehört auch der bei Suhr Aarau engagierte João Ferraz. Der Schweizer Aufbauer Lenny Rubin bezeichnete die Portugiesen sogar als Geheimfavoriten. «Es wird ein sehr schwieriges Spiel», sagt der 2,04 m grosse Hüne.