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Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie des Wohnraummangels in städtischen Agglomerationen untersucht das Projekt verschiedene Wohnformen für Kleinsthaushalte wie Mikro-Wohnungen und Cluster-Wohnungen als Modell zur zukünftigen Sicherung städtischen Wohnraums. Anhand von ausgewählten Referenzprojekten in der Schweiz und Deutschland werden sowohl die ökonomischen als auch die sozialen Dimensionen der neuen Wohnformen als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung evaluiert und verglichen.
Grundsätzliches Ziel aller neuen Wohnformen für Kleinsthaushalte ist es, 1–2-Personen-Haushalten die Möglichkeit zu bieten, in einem städtischen Wohnumfeld bezahlbaren Wohnraum zu finden und gleichzeitig Anschluss an ein soziales Wohnumfeld zu erhalten. Unter dem Begriff Cluster-Wohnungen versteht man Wohnformen, die Kleinstwohnung und Wohngemeinschaft miteinander kombinieren. Dazu werden Kleinstwohnungen mit zusätzlichen Gemeinschaftseinrichtungen zu grösseren Wohneinheiten zusammengefasst. Mikro-Wohnungen sind Kleinstwohnungen, die zusätzliche Gemeinschaftsräume im Haus umfassen, die aber nicht auf dem Konzept der Wohngemeinschaft aufbauen. Zielgruppe dieser Wohnformen für Kleinhaushalte sind Alleinstehende, insbesondere ältere Personen sowie Studierende und Alleinerziehende mit Kindern, die auf bezahlbaren Wohnraum an zentraler Lage angewiesen sind.
Das Projekt untersucht die Frage der ökonomischen und sozialen Vor- und Nachteile der neuen Wohnformen im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen wie innerstädtische Verdichtung, demografischer Wandel und Bezahlbarkeit.
Laufzeit:
2018
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