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Schneeschuhwanderung Cavaglia
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Beschreibung
Von der Haltestelle Cavaglia, die mit ihrem Walmdach an die Häuser im Berner Oberland erinnert und ursprünglich als Hotel gebaut wurde, führt der Weg zunächst zum Weiler Cavaglia, der bis 1972 ganzjährig bewohnt war und wo es sogar eine Schule gab. Hier wohnten die Angestellten der der Forze Motrici di Brusio (heute Repower), die in den nahegelegenen Kraftwerken arbeiteten. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, geht es entlang der Linienführung der RhB Richtung Val di Pila. Mit etwas Glück erreichen wir die elegante Eisenbahnbrücke Punt da Pila genau in dem Moment, in dem sie von einem Zug überquert wird.
Auf der anderen Talseite kehrt der Weg zurück Richtung Cavaglia. Statt in den Weiler geht es nun aber dem Hang entlang und am imposanten Kraftwerk vorbei bis Li Vegli zum nördlichen Ende der Hochebene. Das Kraftwerk Cavaglia ging im Herbst 1927 in Betrieb. Es wurde nach den Plänen von Nicolaus Hartmann jun. gebaut, der für zahlreiche Bauten entlang der Berninalinie verantwortlich war (z.B. die Bahnhofgebäude auf Alp Grüm und Ospizio Bernina). Für seinen Entwurf inspirierte er sich einerseits am klassischen Festungsbau und andererseits am typischen Engadiner Haus, was vor allem am grossen Torbogen deutlich wird.
Entlang dem Cavagliasco führt der Weg quer über die Hochebene von Cavaglia zurück an seinen Ausgangspunkt, die Haltestelle von Cavaglia. Mit dem Zug geht es von hier entweder nach Süden Richtung Poschiavo oder nach Norden über die Alp Grüm und den Bernina-Pass nach Pontresina.
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