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Dieser Effekt geht auf die gestiegenen Leitzinsen in den wichtigsten Märkten zurück. Notenbanken weltweit stemmen sich derzeit mit einer strafferen Geldpolitik gegen die hohen Inflationsraten - unter anderem in Mexiko, wo die BBVA sehr aktiv ist. Dort wuchs der Zinsüberschuss dank der höheren Margen und eines deutlich höheren Kreditvolumens um 22 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Der Gewinn kletterte in dem Land fast um die Hälfte auf eine Milliarde Euro. Auch in Spanien legten der Zinsüberschuss und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn zu. Die spanische Regierung will die Gewinne, die Banken durch den Krieg in der Ukraine zusätzlich erzielen, mit einer Sondersteuer belegen.
Dies hatte Ministerpräsident Pedro Sánchez Mitte Juli angekündigt. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Sondersteuer bei 4,8 Prozent liegen soll. Schwierig wird es werden, die Höhe der Gewinne zu ermitteln, die auf die Folgen des Kriegs in der Ukraine zurückgehen. Die Sondersteuer soll nach den Plänen der Regierung für die Jahre 2022 und 2023 erhoben werden und jährlich 1,5 Milliarden Euro einbringen./zb/stw/jha/
(AWP)