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Wer liebt nicht seine Tasse Kaffee am Morgen? Vielleicht auch mehrere über den Tag verteilt? Auch ein Glas Wein oder ein Bier ab und zu ist weit verbreitet. Daneben sind auch Ernährungsformen mit viel Käse, Milch, Eier, Fleisch und Fisch, sprich tierischen Eiweissen weit verbreitet.
Das Prämenstruelle Syndrom
Was jedoch auch sehr weit verbreitet ist, sind unterschiedlichste Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS). Brustspannen, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten und Verdauungsbeschwerden sind bei sehr vielen Frauen in unterschiedlichem Grade ein Teil ihres Lebens vor der Menstruation. Auch viele psychische Symptome wie die berühmten Stimmungsschwankungen, depressive Zustände oder Aggressionen machen den Frauen die Tage vor den Tagen schwer. Wenn das Blut dann zu fliessen begonnen hat, kommen Rücken- und Unterleibsschmerzen, Krämpfe und Schwächeanfälle dazu.
Der Einfluss der Ernährung
Nun sprechen einige Ernährungsformen sich dafür aus, dass durch unseren im Westen stark verbreiteten Konsum von Kaffee, Alkohol und vielen tierischen Fetten unsere Körper übersäuert sind. Dies führt beispielsweise zu all diesen Symptomen des PMS. Die ayurvedische Ernährungslehre ist dabei der gleichen Überzeugung wie diejenige, welche auf eine basische Ernährung achtet.
Wer jeden Tag Kaffee trinkt, führt seinem Körper regelmässig Säure zu. Auch Alkohol und jegliche tierische Fette haben Säuren in sich. Wenn diese Säuren in den Körper gelangen, können sie den Stoffwechsel belasten. Das Gewebe wird weniger durchlässig. Dies führt zu Stauungen des Flüssigkeitshaushaltes, wodurch das bekannte Brustspannen oder das allgemeine Gefühl von Aufgedunsenheit entstehen kann. Unser weibliche Körper ist durch die vielen Säuren im Körper vor allem damit beschäftigt, diese wieder aus sich heraus zu schaffen. Dies verursacht dann Krämpfe bei der Menstruation, Kopfschmerzen durch die Entgiftungsprozesse im Körper oder depressive Phasen.
Die unnatürliche Bekämpfung der Symptome
Die am weitesten verbreitetste Reaktion von uns Frauen ist es, Schmerztabletten zu nehmen. Oder wenn die psychischen Symptome zu belastend werden, sich Psychopharmaka verschreiben zu lassen. Viele Frauen greifen auch zu Hormonen, lassen sich die Pille verschreiben, damit sie all diese PMS-Symptome nicht mehr erdulden müssen. Ich verstehe all diese Reaktionen und in manchen Fällen mag es auch die beste Möglichkeit sein.
Jedoch wissen viel zu viele Frauen nicht, dass sie auch mit ganz einfachen und alltäglichen Veränderungen und Mitteln ihr Leiden mindern könnten.
Der Natur-Weg
Was würde mit deinem Körper geschehen, wenn du einen Monat lang auf Kaffee verzichten würdest? Du würdest deinem Körper während dieser Zeit weniger Säure zuführen. Wie würdest du dich fühlen, wenn du dann plötzlich bemerken würdest, dass deine Symptome vor der Menstruation sich verringern? Du weniger Brustspannen hast und deine Emotionen ausgeglichener sind?
Kaffee-Ersatz
Mach doch einmal ein Experiment. Such dir einen speziell guten Tee*, Fruchtsäfte oder besorg dir einen Getreidekaffee*. Wenn du dies zu Hause und für unterwegs bereit hast, steht dir für dein Experiment nichts mehr im Wege.
Triff bewusst die Entscheidung für einen Monat auf Kaffee zu verzichten. Einfach um zu schauen, ob es dir dann besser geht. Immer wenn du das Bedürfnis nach Kaffee verspürst, trinkst du eine warme Tasse deines Lieblingstees oder ein Glas frischen Fruchtsaft. Am besten startest du dein Experiment an einem Samstag, da du eventuell die ersten zwei Tage Kopfschmerzen bekommen wirst, wegen des Kaffeeentzugs. Ja, das ist wie ein Entzug, vor allem wenn du mehr als zwei Tassen pro Tag getrunken hast. Aber lass dich davon nicht zurückschrecken! Die Kopfschmerzen vergehen. Lass es dir ein Wochenende lang einfach gut gehen, lies in einem spannenden Buch, schlafe viel und mache entspannende Spaziergänge an der frischen Luft. Trinke dazu vor allem sehr viel Wasser! Am Montag wirst du die Kopfschmerzen überwunden haben. Organisiere dich so, dass du auch während der Arbeit immer eine frische Tasse warmen Tee in deiner Thermosflasche oder Tasse auf dem Tisch bereit hast.
Und dann… Ziehe es einfach durch! Es ist nur ein Monat! Hej, wenn ich das schaffe, warum nicht auch du? Nach einem Monat oder ein bis zwei Menstruationsblutungen wirst du Bilanz ziehen. Am besten wäre es, wenn du während dieser ganzen Zeit in einem Notizheft oder deinem Tagebuch deine Beobachtungen aufschreibst. Was verändert sich? Wie fühlt sich dein Körper an zu bestimmten Tageszeiten und im Verlauf deines Zyklus? Wenn du dann Bilanz ziehen möchtest, hast du klare Beobachtungen, worauf du zurückgreifen kannst.
Verlieren konntest du ja nichts. Aber mit ein bisschen Erfolg hast du etwas gewonnen. Nämlich weniger oder erleichterte Symptome des PMS!
Wie hat dies bei dir geklappt? Schreib es in die Kommentare!