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In diesem Unterkapitel ist eine Dokumentation zum Thema «Führungssysteme der Flieger und Fliegerabwehrtruppen» von den Anfängen bis um 1964 im Aufbau begriffen.
Erste Flugfunkstation
Arnold Vogel beschreibt den Einsatz der ersten Flugfunkstation im Jahr 1917 (12.05.1989).
Wireless Organization
Beschreibung der drahtlosen Funk- und Navigationsmittel auf dem Flugplatz Dübendorf im Jahre 1946 (Oktober 1946).
personelle Ergänzung dar. 17 bis 19-jährige Jugendliche wurden an zwei bis vier Tagen ausgebildet, danach vereidigt und in die Pflicht genommen. Der Bericht von Arnold Juker ist ein einmaliges Zeitdokument zu diesem besonderen Kapitel der Geschichte der Schweizer Luftwaffe (März 2010).
Bericht 5: Kommandogerät zur 34-mm-Kanone (Winkelgeschwindigkeits-Gerät)
In dieser Arbeit wird das Kommandogerät der 34-mm Flab-Kanone aus dem Jahr 1938 beschrieben.
Bericht 6: Mechanische Rechner der Fliegerabwehr (Oionoskop mit Stereomat und Verograph)
Eine Arbeit über die frühen Contraves-Geräte (Juni 2016).
In Deutschland gab es bereits im 1. Weltkrieg mehrere Versuche, um den Treffpunkt zwischen Geschoss und Flugzeug mit allerlei Hilfsgeräten und «Kommandoscheiben» abzuschätzen. Wann müssen die Geschütze abgefeuert werden, wie muss der Brennzünder der Granaten eingestellt werden und wie das Visier der Kanonen? Es sind Hilfskurven, Nomogramme, Kurvenscharen benützt worden, aber kaum richtige Rechengeräte. Es waren eher Ablesungen denn eigentliche Rechnungen. Die Entwicklung war stark im Fluss – es gab dauernd neue Formen von «Kommandoscheiben».
Bericht 11: Kommandogerät Gamma-Juhasz: Nachlese, Kuriositäten und Telemeter
André Masson hat zu den Fliegerabwehrgeräten, die in der Schweiz tatsächlich gebraucht wurden, eine Nachlese bearbeitet Das Dokument ist als Bericht 11 publiziert (Januar 2018).
Bericht 12: Contraves «Verograph» und «Stereomat»
Nach Contraves-Angaben aus dem Jahre 1976 scheinen die beiden Rechner (Entwicklung 1936 bis 1943) weltweit die einzigen Geräte zu sein, die mit Widerstands-Netzwerken arbeiteten (Januar 2019).
Bericht 13: Visier XABA zu Oerlikon-35-mm-Fliegerabwehrkanone 1963
Das XABA-Visier gestattete eine improvisierte Flugzeugbekämpfung, wenn das Feuerleitgerät (Super-Fledermaus, SkyGuard) nicht verfügbar war (Ausfall, Kabelprobleme, elektronische Störung des Radargeräts). Mit dem Fliegerabwehrvisier war ein halbwegs gezieltes Feuer möglich – wobei man am Visier Schätzwerte für die Entfernung zum Treffpunkt und für die Geschwindigkeit des Flugzeuges eingeben musste (Juli 2019).
Bericht 14: Hunter-Rechner BT-9
Der Hunter-Rechner BT-9 erlaubt im Gegensatz zu Flab-Rechnern Bodenziele aus der Luft anzugreifen. Der Rechner ist analog und elektro-mechanisch und dient neben der Berechnung des Bombenabwurfs/Raketenabschusses auch zur Aufdatierung von Anzeigegeräten und Ablesung von Schaltern im Cockpit. Erstaunlich aus heutiger Sicht im digitalen Zeitalter, was mit analogen und mechanischen Bauteilen und den beschränkten Platzverhältnissen alles möglich war.
Gespräch
Alfons Haltmeier war von 1949 bis 1981 Instruktionsunteroffizier in den Nachrichten- und Übermittlungsschulen der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen in Dübendorf. In einem Gespräch vom 18. April 2013 erzählte er Walter Dürig von seinen Erinnerungen. Er ist am 25. November 2017 verstorben (02.12.2017).
Presse
Der Kommandant der ersten Fliegerradarrekrutenschule, Hauptmann Kurt Bolliger, hat Ende Oktober 1954 eine Presseorientierung durchgeführt, was ein absolutes Novum in der Armee war. Die hier publizierten Belege befinden sich im Archiv von Alfons Haltmeier.
Jazzband
In der Fliegerradarrekrutenschule 1955 machten die «Radar and Dixie Allstar Rakers» Furore. Das war ebenfalls ein Novum (16.04.2013).
Soldatenzeitung
In der der Fliegerradarrekrutenschule 1959 (und anderen) wurde eine Soldatenzeitung herausgegeben. Hier ist die Ausgabe Nr. 18 vom 14. November 1959 publiziert.