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Überlebensstrategie der Honigbiene
Die Blüten und Nahrungsquellen sind bei Temperaturen von über 10°C für die Bienen zugänglich. Die Bienen sammeln vom Frühling bis zum Spätherbst Nektar und Pollen und lagern den Nahrungsvorrat in die Waben ein. Die Honigbienen überwintern als Volk mit 8'000 – 10'000 Bienen. Sie benötigen den Nahrungsvorrat zum Überleben, um ihre Behausung zu wärmen und zur Aufzucht der neuen Bienengeneration im Frühjahr.
Die Fähigkeit, Bienenwachs zu produzieren und zu stabile Nester zu verarbeiten, ermöglicht den Bienen auch das Überleben im Winter, weil Bienenwachs die Wärme sehr gut speichert, und auch nicht durch Nässe / Feuchtigkeit zerstört werden kann. Bienenwachs kann nur durch Feuer und die Wachsmotte zerstört werden, wobei letztere von den Bienen getötet werden. Die sechseckigen Wabenzellen dienen als Brutzelle, und auch als Vorratsbehälter.
Den Bienen gelingt es, Nektar / Honigtau und Pollen so zu bearbeiten, dass die Nahrung über mehrere Monate haltbar bleibt. Dadurch kann ein grosser Vorrat in den Wabenzellen angelegt werden, was erst ein Überleben als grosses Volk durch alle Jahreszeiten ermöglicht.
Wenn im Frühjahr bereits Tausende von Bienen aus einem Bienenvolk ausfliegen um Nahrung zu sammeln, kann der Honigvorrat in den Wabenzellen schnell zunehmen.
Wenn alles optimal zusammenspielt, das Wetter: Sonnenschein, Temperatur, Bodenfeuchtigkeit, Windstill, und ein sammelfreudiges Bienenvolk (über 30‘000 Bienen pro Volk), kann der Imker auf eine Honigernte hoffen.
Aber, ist das Bienenvolk im Frühling klein, werden auch weniger Sammelbienen ausfliegen. Die Nahrung wird zuerst für die Entwicklung des Bienenvolkes benötigt und der Honigvorrat wird bescheiden ausfallen.
Honigbienen sind keine Wildbienen. Dazu mehr unter Nahrungsquellen der Bienen.