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Ital. Colmata = Auffüllung.
Der Name stammt ursprünglich aus Zeiten, wo man durch das Auffüllen tiefliegender Landflächen die Überflutung durch Hochwasser zu verhindern versuchte. Kolmation ist auch die künstliche Aufschwemmung von Wassergebieten mit Kies, Schlamm und Sand und das Trockenlegen von Sümpfen durch Kanäle um so Besiedlungs- und Weideland zu gewinnen. Die wohl eindrucksvollsten künstlichen Kolmationen fanden und finden in den Niederlanden mit der Schaffung von Poldern statt.
Heutige Verwendung
Jeder Bach oder Fluss transportiert Schwebstoffe, welche beim Einsickern des Wassers in den Gewässerboden in den Poren hängen bleiben und diese verstopfen können. Diese innere Kolmation kann z. B. bei Hochwasser wieder aufgehoben werden, wenn das reissende Wasser die Gewässersohle bewegt (Dekolmation).
Durch die innere Kolmation und die damit verbundene Verstopfung des Porenraums verfestigt den Grund so, dass die Sauerstoffzufuhr in der Gewässersohle nicht mehr richtig funktioniert. Dadurch können sich z. B. Fischeier im "betonierten" Kiesbett nicht mehr richtig entwickeln und zwischen dem fliessenden Wasser und dem Grundwasser findet der Austausch nicht mehr statt.
Die äussere Kolmation erhöht mit ihren Ablagerungen auf dem bereits festen Grund den Gewässerboden und die Partikel und Feinsedimente überziehen Kies und Steine.
Durch Eingriffe in natürliche Abläufe herbeigeführte Kolmation:
- Die Verbindung zwischen Wasserspeicher und Kraftwerk führt zu einem permanenten Eintrag von Feinmaterial ins Talgewässer.
- Aus der Kanalisierung und Drainage von Wasserläufen im Talboden verursacht innerer Kolmation, da sich Grundwasser und Fliesswasser durch die künstliche "Baubarriere" nicht mehr mischen können.
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Ital. Colmata = Auffüllung.Von Viola
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