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Hunderte kleine Farbtupfer sind dynamisch über das ganze Bild verteilt und werden zu fallenden Schneeflocken. Ernst Ramseier betitelt das Gemälde mit «Pflotsch», einem Mundartausdruck für Schneematsch. Besser hätte Ramseier den Titel nicht wählen können. Die hügelige Schneelandschaft nimmt gut zwei Drittel der Leinwand ein. Ein schmaler Weg führt von einem eingeschneiten Haus am Horizont zum unteren Bildrand – dorthin, wo die Betrachtenden ihn mit einem Schritt ins Bild betreten könnten. Drei Figuren kommen den Weg entlang – eine Familie vielleicht. Der Vater trägt ganz in Ramseierischer Manier Schnauzbart, Hut und Krawatte. Nur das kleine Mädchen kleidet der Maler mit bunten Farben ein. Der blaue Mantel schafft eine Verbindung zum schneegetränkten Himmel und den Bergen im Hintergrund. Aber auch die Signatur des Künstlers erscheint in leuchtendem Blau in der unteren rechten Ecke. Ramseier lenkt den Blick der Betrachtenden somit vom Vordergrund ins Bild hinein und zum unteren Bildrand zurück. Wie so oft bei Ramseiers Kompositionen stellt sich die Frage: Sind die Figuren oder die Landschaft das eigentliche Thema des Bildes?
Alisa Klay
Was fällt Ihnen an diesem Bild als Erstes auf?
Die Landschaft ist mit Schnee bedeckt.
Es schneit immer noch.
Ein schmaler Weg führt auf einen Hügel.
Auf dem Hügel steht ein Haus.
Unten am Weg stehen drei Personen.
Sie schauen nach vorne.
Es sind ein Mann, eine Frau und ein Mädchen.
Der Mann und die Frau tragen dunkle Kleider.
Das Mädchen trägt bunte Kleider.