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Die UBS und die Credit Suisse, zwei der grössten und wichtigsten Schweizer Banken, könnten sich schon bald zusammenschliessen. Dies bestätigt die Internet-Zeitung Inside Paradeplatz, die hauptsächlich über den Finanzplatz Schweiz berichtet und vor nicht allzu langer Zeit über die Beschattungs-Affäre der Credit Suisse informiert hatte.
Das Projekt heisse Signal und werde bereits von Axel Weber, Verwaltungspräsident der UBS, und dem Schweizer Bundesrat Ueli Maurer besprochen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) sei auch schon über diese eventuelle Fusion, welche Anfangs 2021 stattfinden könnte, in Kenntnis gesetzt worden. Der neue Bankenriese würde so zur führenden europäischen Bank und könnte dadurch mit Kolossen wie der HSBC (Hongkong & Shanghai Banking Corporation) mithalten.
Obwohl diese Gerüchte bis jetzt noch nicht offiziell bestätigt wurden, ist die Schweizer Presse schon unruhig geworden, denn dies könnte der grösste Deal des Finanzsektors werden seit dem Zusammenschluss der USB und dem Basler Bankverein 1997. Der Wirtschaftsexperte François Savary bestätigt gegenüber der RTS (französischsprachiger Rundfunk in der Schweiz), dass «die Fusion zwischen der UBS und der Credit Suisse eher unwahrscheinlich ist, aber nicht unmöglich.» Falls es zu diesem Zusammenschluss kommen sollte, müssten sich die beiden Banken von einem Teil ihrer Aktivitäten trennen, vor allem im Privatkundengeschäft, bei den Unternehmenskrediten und bei den Hypotheken. Die Schweizer Tageszeitung Le Temps bestätigt ihrerseits, dass «der Finanzplatz über einen weltweiten Marktführer der Vermögensverwaltung verfügen könnte, der so gross ist wie die amerikanischen Marktführer», aber dass man auch in Betracht ziehen muss, dass eine solche Machtkonzentration auf dem Schweizer Markt als «zu exzessiv» angesehen werden könnte. Die beiden Banken verfügen nämlich über fast 25% der Hypotheken auf dem Schweizer Markt.
Nach einigen Wochen abwarten werden wir sehen, ob die Gerüchte wahr sind oder nicht...