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Lea Fröhlicher
Brunnen
Die Stadt Solothurn bezog ihr Wasser von Quellen und Bächen der Juraabhänge, die entweder in Brunnenleitungen oder als offene Wasserläufe künstlich in den Stadtkern oder die Aussenquartiere geführt wurden.
Der Vorgänger des Gerechtigkeitsbrunnens wurde 1366 zum ersten Mal erwähnt. Viele weitere Brunnen in der Stadt Solothurn folgten. Im Verlaufe des 15. Jh. bis in das erste Drittel des 17. Jh. wurden die Trinkwasserbrunnen der Altstadt von Solothurn allein durch die Quellen in der Weiermatt westlich von Langendorf und im Brüggmooswald oberhalb der Steingruben gespeist. Aufgrund des Wassermangels musste man ab 1638 die Altstadt mit noch mehr Frischwasser aus dem Westen versorgen. Nach einer Typhusepidemie ersetzte man ab den 1870er Jahre bis 1904 die alte Trinkwasserzufuhr durch eine moderne Wasserversorgung, wobei man weiterhin das Frischwasser aus den traditionellen Quellgebieten bezog. Der Brunnen an der Römerstrasse stammt aus dem Jahre 1814 und erinnert mit seiner Inschrift J18W14 an eine Familie Walker. Er ist aus Solothurner Stein. 1960 wurde er in die Neugestaltung der Gegend einbezogen. Ursprünglich diente der Brunnen zum Waschen von Wäsche.
Brunnen
Römerstrasse 23–29, Solothurn
Öffnungszeiten: 24/7
Jederzeit frei zugänglich
Rollstuhlgängig