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DevOpsDays - London 2016
Die Idee von DevOpsDays Konferenzen
Vom 19. bis 20. April 2016 fand in London die DevOpsDays Konferenz statt. DevOpsDays Konferenzen werden seit 2009 mehrmals jährlich in verschiedenen Städten weltweit abgehalten. Der Claim "The conference that brings development and operations together" widerspiegelt sehr schön die DevOps Idee. Developer und Operations spannen zusammen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Die Konferenzen werden jeweils unabhängig von lokalen Teams organisiert und durchgeführt. Diese Teams sind selbstständig für Programm und Sponsoren verantwortlich. Das Core Team stellt viele Hilfsmittel zur Verfügung (u.a. den Organizing Guide), welche dabei helfen, eine gelungene DevOpsDays Konferenz zu organisieren. Erfüllt man die Kriterien des Core Teams, darf man die Konferenz unter dem Namen "DevOpsDays" durchführen und erhält dadurch eine gute Reichweite.
Kernkonzepte der Konferenz sind nebst klassischen Präsentationen zum Thema DevOps die sogenannten Open Spaces und Ignites. Die Idee hinter dem Open Spaces Konzept ist, dass sich Leute treffen um über ein Thema zu diskutieren, welches alle Anwesenden in dieser Runde interessiert. Zu Beginn der Open Spaces werden Themen auf einem Planungsboard (z.B. Whiteboard mit Sticky Notes) gesammelt und anschliessend auf verschiedene Orte verteilt. Open Spaces starten dann, wenn sich die Gruppe an besagtem Ort eingefunden hat und enden, sobald es nichts mehr zu diskutieren gibt oder die Zeit abgelaufen ist.
Ignites sind kurze Präsentationen (rund 5 Minuten lang), bei welchen die Slides automatisch alle 15 Sekunden wechseln. Interessant an solchen Vorträgen ist, dass der Präsentator innert kurzer Zeit sehr präzis auf den Punkt kommen muss. Dabei ergeben sich sehr spannende und kurzweilige Vorträge.
Auf der Liste der vergangenen und zukünftigen DevOpsDays Konferenzen fehlt die Schweiz. Dies soll sich ändern: Interessierte Mitorganisatoren sind herzlich willkommen, um mit uns zusammen eine tolle Konferenz auf die Beine zu stellen!
London 2016
Die Konferenz in London stand vor allem im Zeichen der DevOps Idee und deren Hintergründe. Sie richtete sich eher an Manager als an Techies. In den Open Spaces Runden kamen aber auch die technischen Themen nicht zu kurz. Das ganze Programm inklusive Slides und Videos findet man auf der DevOpsDays Seite London 2016. Empfehlenswert sind vor allem die Präsentationen von Thiago Almeida "DevOps inside Microsoft engineering: lessons learned", Gene Kim "The impact on DevOps becoming mainstream" und Gareth Rushgrove "Rate of Change, (Un)opinionated Platforms and Devops Coevolution". Die Ignite Talks sind ebenfalls empfehlenswert.