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Musikdatenbank
Musiker
Nikolaj Znaider
geboren am 5.7.1975 in Kopenhagen, Hovedstaden, Dänemark
Nikolaj Znaider
Nikolaj Znaider (* 5. Juli 1975 in Kopenhagen) ist ein dänischer Geigenvirtuose und Dirigent.
Leben
Seine Eltern stammen aus Polen. Für seine Entwicklung maßgebend war ein Studium bei Boris Kuschnir in Wien. 1992 gewann Znaider den 4. internationalen Carl Nielsen-Wettbewerb. Seine internationale Karriere als Geiger begann, als er 1997 den Concours Reine Elisabeth in Brüssel gewann.
Am 1. November 2012 kam im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins Herbert Willis Konzert für Violine und Orchester „Sacrosanto“ zur Uraufführung durch Nikolaj Znaider (Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien). Er tritt oft mit der Sächsischen Staatskapelle auf, so 2016 bei einem Festkonzert in der Dresdner Semperoper. Unter dem Dirigat von Christian Thielemann spielte Znaider u. a. das 1. Violinkonzert g-Moll op. 26 von Max Bruch.
Auszeichnungen
- 1995 – 3. Preis bei der International Jean Sibelius Violin Competition in Helsinki
- 1999 – Luitpoldpreis des Festivals Kissinger Sommer
- 2004 – Echo Klassik
Diskografie
- 2009 Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-Moll op. 61, Sächsische Staatskapelle Dresden, Sir Colin Davis. Die von Znaider gespielte Violine ist die „Kreisler“-Guarneri (Baujahr 1741), die Fritz Kreisler in London spielte.
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