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In den Kampf um den Sieg konnten Lüthi und Aegerter zu keinem Zeitpunkt eingreifen. Am Ende lag das Schweizer Duo um mehr als acht Sekunden hinter Start-Ziel-Sieger Esteve Rabat zurück.
Der Spanier triumphierte mit gut drei Sekunden Vorsprung vor seinem Kalex-Teamkollegen Mika Kallio (Fi), dessen Rückstand im WM-Klassement gegenüber Rabat um fünf auf zwölf Punkte anwuchs (208:196). Aegerter ist in dieser Wertung mit 123 Punkten nach wie vor Vierter, Lüthi (81) Sechster.
Die Suter-Markenkollegen Lüthi und Aegerter duellierten sich auf faire Weise während der gesamten 20 Runden auf dem Traditions-Circuit in Tschechien. Mit einem seiner gewohnten Blitzstarts war Aegerter noch vor der ersten Kurve an Lüthi vorbeigeschossen. In der vierten Runde jedoch setzte sich Lüthi wieder vor seinen Kantonskollegen.
In der Folge führte der routiniertere der zwei Berner die Verfolgung auf das Spitzentrio an, ohne jedoch den Kontakt an den letztlich drittklassierten Deutschen Sandro Cortese wieder herstellen zu können. Aegerter seinerseits kam nicht mehr an Lüthi vorbei.
Die unmittelbare Rennvorbereitung auf den GP in Brünn war für Lüthi gar nicht nach Plan verlaufen. Im Warm-up am Morgen stürzte der routinierte Berner. Selber blieb er zum Glück unverletzt, doch sein Motorrad nahm grossen Schaden und musste für das drei Stunden später stattfindende Rennen komplett neu zusammengebaut werden.
Aegerter seinerseits konnte in den Stunden vor dem elften von 18 Saisonrennen auch nicht ganz seine gewohnte Vorbereitung absolvieren. Der Berner unterschrieb zwischen Warm-up und Rennen bei seinem bisherigen Team Technomag-Carxpert einen Vertrag für die kommende Moto2-Saison.
Randy Krummenacher (24.) und Robin Mulhauser (30.) - der zu Rennmitte stürzte, aber weiterfahren konnte -, besassen in Brünn nie die Aussicht auf WM-Punkte. (si/syl)
Törmänen offenbarte, dass er in letzter Zeit gute und schlechte Nachrichten erhalten habe. «Die Analysen zeigen, dass mein Krebs unter Kontrolle zu sein scheint. Allerdings haben die Ärzte in meinem Blut Spuren eines noch vorhandenen Tumors gefunden, was nicht sehr gut ist.» Er sei immer noch positiv gestimmt, so der 53-Jährige. «Derzeit unterziehe ich mich einer Immuntherapie in Lausanne, bei der ich alle vier Wochen eine Behandlung erhalte.» Diese folge auf die Chemotherapie, die er im März 2023 begonnen habe.