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Sie kann für sich alleine oder in Kombination mit anderen Prophylaxe-Methoden angewendet werden. Zusätzlich stellt die IPC für 19 % der Krankenhauspatienten mit einem hohen Blutungsrisiko, für die eine Antigerinnungstherapie ggf. kontraindiziert ist (1), eine ideale Lösung dar.
Eine apparative intermittierende Kompression (IPC) wird mithilfe von Manschetten in Waden- oder Oberschenkellänge oder nur den Fuß bedeckend durchgeführt. Diese für den Einpatientengebrauch vorgesehenen, zirkumferentiellen Manschetten werden in regelmäßigen Abständen von einer pneumatischen Pumpe aufgepumpt, welche einen sanften, intermittierenden Druck auf die Gliedmaßen ausübt.
Anders als pharmakologische Verfahren reduziert die apparative intermittierende Kompression (IPC) gleich zwei der Risikofaktoren, die mit der Entstehung einer venösen Thromboembolie (VTE) in Zusammenhang gebracht werden: Venöse Stasen und Hyperkoaguabilität.
Die IPC fördert nicht nur die Durchblutung der Gliedmaßen, sondern bewirkt außerdem einen messbaren antithrombotischen und fibrinolytischen Effekt (2). Die körperlichen und biochemischen Reaktionen, die dadurch hervorgerufen werden, ähneln solchen, die während der Kompression der Blutgefäße in den Wadenmuskeln und dem Plantar Plexus (Fuß) bei Aktivitäten wie dem Laufen zu beobachten sind. Sie ist besonders hilfreich bei der Behandlung von Pflegebedürftigen, bei denen eine frühe Mobilisierung nicht möglich ist.
Die Wirkungsweise und entsprechende Belege werden ausführlich im Dokument über die klinischen Nachweise im Zusammenhang mit tiefer Venenthrombose (TVT) von ArjoHuntleigh diskutiert
1 Cohen AT, Tapson VF, Bergman J-F et al. Venous thromboembolism and prophylaxis in the acute hospital setting (ENDORSE study): a multinational cross-sectional study. Lancet. 2008; 371: 387-394.
2 Chen A, Frangos S, Kilaru S et al. Intermittent pneumatic compression devices – physiological mechanisms of action. European Journal of Vascular and Endovascular Surgery. 2001; 21: 383-392.