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Kulturagenda 2030
Kulturpolitische Standortbestimmung
Ein Partizipationsprozess ist eine Folge von Partizipations-Aktivitäten (z.B. zuerst eine Umfrage ausfüllen, dann Vorschläge machen, diese face-to-face oder in virtuellen Events diskutieren, und sie schliesslich priorisieren) mit dem Ziel, ein bestimmtes Thema zu definieren und darüber zu entscheiden.
Beispiele für partizipative Prozesse sind: ein Verfahren zur Wahl von Ausschussmitgliedern (bei dem die Kandidaturen zuerst präsentiert, anschliessend debattiert und schliesslich eine Kandidatur ausgewählt wird), die Bürgerhaushalte (bei denen Vorschläge gemacht, wirtschaftlich bewertet und mit dem verfügbaren Geld abgestimmt werden), ein strategischer Planungsprozess, die gemeinschaftliche Ausarbeitung einer Vorschrift oder Norm, die Gestaltung eines städtischen Raums oder die Erstellung eines öffentlichen Planes.
Ausgangslage
Mit der Ausarbeitung der Kulturagenda 2030 definiert der Stadtrat seine Kulturpolitik für die kommenden Jahre. Anhand der kulturpolitischen Standortbestimmung wird entlang verschiedener Themenfelder und Fragestellungen die Kulturförderpolitik der Stadt Luzern bis 2030 im Kontext und Abgleich der kantonalen wie auch regionalen Kulturförderstrategie festgelegt. Diese Kulturstrategie 2030 bietet Grundlage zu einer dynamischen Weiterentwicklung einer zeitgemässen städtischen Kulturförderung.