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Das neue System zur Besteuerung der Schiffe, das gestern in die Vernehmlassung geschickt wurde, soll umweltverträgliche Schiffsmotoren fördern. Ausserdem hat es eine gezielte Senkung der Steuerlast von Bootshalterinnen und Bootshaltern zur Folge.
Der Staatsrat hat der Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion (SJSD) die Genehmigung erteilt, den Vorentwurf der Totalrevision des Gesetzes betreffend die Besteuerung der Schiffe in die Vernehmlassung zu geben. Grund für die Totalrevision war eine Motion, die der Grosse Rat im September 2021 angenommen hatte. Sie bezweckt die Einführung eines Besteuerungssystems mit einer Grundgebühr und einer Umweltsteuer, mit der umweltverträgliche Schiffsmotoren bevorzugt werden können, schreibt die SJSD in einer Medienmitteilung.
Mit dem Vorentwurf wird dieses Ziel nun umgesetzt. Für Vergnügungsschiffe wird eine progressive Grundsteuer nach Schiffslänge und eine progressive Steuer nach der Leistung des oder der Motoren vorgeschlagen. Für Elektromotoren und Wasserstoffmotoren ist eine Steuerreduktion vorgesehen. Antriebsarten mit schwacher Motorleistung sollen gar ganz von der Steuer befreit werden.
Mit dem in Vernehmlassung gegebenen System würde der Steuerertrag von 2,5 Millionen auf 2 Millionen Franken sinken. Die Vernehmlassung läuft bis am 15. Oktober dieses Jahres.