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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich KK.2018.00008 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 10. September 2019 in Sachen X.___ Klägerin gegen Helsana Zusatzversicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beklagte vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war als Unterhaltsreinigerin von 1996 (mit einem kurzen Unterbruch) bis zur Kündigung per 31. August 2017 teilzeitlich bei der Y.___ ( vgl. Urk. 12/ 4, Urk. 12/27 S. 5 oben ) beschäftigt, wobei der letzte Arbeitstag am 22. November 2016 war. Über die Y.___ war sie bei der Helsana Zusatzversicherungen AG (nachfolgend Helsana) im Rahmen einer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zu 80 % des effektiven Lohnes bei einer Wartefrist von 30 Tagen und einer Leistungsdauer von 730 Tagen gegen Krank heit versichert (Urk. 12 /2; vgl. beispielsweise auch Urk. 12/6 ). Am 7. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin der Helsana eine Arbeitsun fähig keit der Versicherten von 100 % seit dem 23. November 2016 bei einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 46 % (Urk. 12/4 ). Die Helsana erbrachte unter Berücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder (Urk. 12/ 6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29 ). Nach Einholen eines psychiatrischen G utachtens bei Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, das am 2. Dezember 2017 erstattet wurde (Urk. 12/ 27 ), teilte die Helsana der Versicherten mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 (Urk. 12/ 28 ) mit, es bestehe in der angestammten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit, weshalb die Taggelder per 31. Dezember 2017 eingestellt würden. Die Versicherte ersuchte die Helsana am 6. Januar 2018 um eine erneute Beur teilung unter Einreichung eines Arztberichtes (Urk. 12/ 30 ). Mit Schreiben vom 7. Februar 2018 hielt die Helsana an der Leistungseinstellung fest (Urk. 12/ 35 ). 2. Am 18. Februar beziehungsweise 14. März 2018 er hob die Versicherte Klage und beantragte sinngemäss die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen (Urk. 1, Urk. 6). Mit Klageantwort vom 22. Mai 2018 beantragte die Helsana die Abweisung der Klage (Urk. 11). Diese wurde der Klägerin am 29. Juni 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 13). In der Folge wurde ein im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren (IV.2018.00342) eingeholter Arztbericht (Arztbericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellvertretende Oberärztin, B.___, C.___, vom 23. Juli 2018) zu den Akten ge nommen (Urk. 14). Die Parteien verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung (vgl. Urk. 15-17). 3. Im Verfahren IV.2018.00 342 hat die Klägerin am 13. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. März 2018 (Urk. 2 im Verfahren IV.2018.00342 ) erhoben und eine Leis tungszusprache ab November 2016 mit einer Umschulung in eine geeignete Tätig keit beantragt (Urk. 1 S. 2 Mitte im Verfahren IV.2018.00342 ). Über diese Be schwerde wurde in besagtem Verfahren mit Urteil gleichen Datums entschie den. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung unterstehen gemäss Art. 2 Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 2 6. September 2014 betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Krankenver sicherungsaufsichtsgesetz, KVAG) dem Bundesgesetz über den Versicherungsver trag (Versicherungsvertragsgesetz, VVG ). Sie sind privatrechtlicher Natur ( BGE 138 III 2 E. 1.1). Kollektive Kranken taggeld versicherungen werden vom Bundes gericht wie alle weiteren Taggeld versicherungen in ständiger Praxis unter den Begriff der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung subsumiert ( BGE 142 V 448 E. 4.1 ). 1.2 Das Sozialversicherungsgericht ist als einzige kantonale Gerichtsinstanz für Kla gen über Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversi che rung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der Schweizerischen Zivilprozess ord nung, ZPO, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialversi che rungsgericht; GSVGer ; BGE 138 III 2 E. 1.2.2 ), ohne dass vorgängig ein Schlich tungsverfahren durchzuführen ist (BGE 138 III 558 E. 4 ). 1.3 Nach Art. 87 VVG steht der Perso n, zu de r en Gunsten eine kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungs recht gegen den Versicherer zu (Urteil des Bundesgerichts 4A_10/2016 vom 8. September 2016 - in BGE 142 III 671 nicht publizierte - E. 4.1 ). 1.4 Gemäss Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO werden Ansprüche aus einer Zusatzversiche rung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren n ach Art. 243 ff. ZPO beurteilt. Gemäss Art. 247 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO stellt das Gericht im Verfahren betreffend Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Kran kenversicherung nach dem KVG den Sachverhalt von Amtes wegen fest. 1.5 Gemäss Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuch s (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, wäh rend die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grund regel kann durch abweichende gesetzliche Beweislastvorschriften verdrängt wer den und ist im Einzelfall zu konkretisieren (BGE 128 III 271 E. 2a/aa). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags. Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur „Begründung des Versicherungsanspru ches" (Marginalie zu Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen (z.B. wegen schuldhafter Herbeiführung des befürchteten Ereignisses: Art. 14 VVG) o der die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bindlich machen (z.B. wegen betrügerischer Begründung des Versicherungsan spruches: Art. 40 VVG). Anspruchsberechtigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür je den Haupt beweis zu erbringen (BGE 130 III 321 E. 3.1). 1.6 Es obliegt der versicherte n Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und daher Anspruch auf Taggeld er hat, wenn die Versicherung zunächst Tag geld er ausbezahlt hat und sodann geltend macht, die Umstände hätten sich ge ändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig (BGE 141 III 241 E. 3.1). Den Ver sicherer trifft demgegenüber die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kür zung oder Verweigerung der vertraglich vorgesehenen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bind lich machen (BGE 130 III 321 E. 3.1). 1.7 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs vertrags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versiche rer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub würdigkeit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schil derungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom Anspruchsberech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrscheinlich und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 32 1 E. 3.4). 1.8 Nach Art. 168 Abs. 1 ZPO sind als Beweismittel zulässig: Zeugnis (lit. a), Urkunde (lit. b), Augenschein (lit. c), Gutachten (lit. d), schriftliche Auskunft (lit. e) sowie Parteibefragung und Beweisaussage (lit. f). Diese Aufzählung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein Numerus clausus der Beweismittel, vor behalten bleiben nach Art. 168 Abs. 2 ZPO lediglich die Bestimmungen über Kin derbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten (BGE 141 III 433 E. 2.5.1). Art. 168 Abs. 1 lit. d ZPO lässt einzig vom Gericht eingeholte Gutachten als Be weismittel zu. Privatgutachten sind zwar zulässig, aber nicht als Beweismittel, sondern nur als Parteibehauptungen (BGE 141 III 433 E. 2.5.2). 1. 9 Ein Privatgutachten stellt im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibehauptung. Allerdings ist zu beachten, dass nur Tatsachenbehauptungen bewiesen werden müssen, die aus drücklich bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich be stimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten wer den; die Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss. Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den erforderli chen Grad an Substantiierung einer Bestreitung; je detaillierter einzelne Tatsa chen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet. Je detail lierter mithin ein Parteivortrag ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substantiierte Bestreitung. Diese sind zwar tiefer als die Anforderungen an die Substantiierung einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E. 2.6). 1.1 0 Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbehauptung von der Gegenpartei substantiiert bestritten, so vermögen Parteigutachten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen mögen sie allenfalls zusammen mit - durch Beweismittel nachgewiesenen - Indi zien den Beweis zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (BGE 141 III 433 E. 2.6). 1.1 1 Das Arztzeugnis wird beweisrechtlich den Zeugnisurkunden, denen im Beweis verfahren mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen ist, zugeordnet und gilt im Bereich des Zivilprozessrechts gemäss der Rechtsprechung des Bun desgerichts als Privatgutachten (BGE 140 III 24 E. 3.3.3; 140 III 16 E. 2.5). Nach der Lehre beweisen Arztzeugnisse grundsätzlich nur, dass die Erklärung von der ausstellen den Person abgegeben wurde. Aufgrund des Fachwissens der ausstel lenden Per son sowie der strafrechtlichen Sanktion (Art. 318 StGB) kann zunächst von der Richtigkeit eines Arztzeugnisses ausgegangen werden. Der Beweiswert kann je doch durch irgendwelche Beweismittel und Umstände erschüttert werden, wenn beispielsweise der Arzt den Patienten nicht untersucht und ausschliesslich auf dessen Aussagen abgestellt hat ober bei widersprüch lichem Verhalten des Pati enten während bescheinigter Arbeitsunfähigkeit. Solchenfalls hat der Beweis - füh rer bei unveränderter Beweislast den vollen Beweis für die mit dem Arzt zeug nis bescheinigten Tatsachen zu erbringen (Heinrich Andreas Müller, in: Schwei ze ri sche Zivilprozessordnung, ZPO, Kommentar, Brunner/Gasser/Schwan der, Hrsg., 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 Rz 9 ; Annette Dolge in: Basler Kommen tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 201 7, Art. 177 Rz 13 ). 1.1 2 Auch Berichte von Fachärzten, welche die Taggeldversicherer beraten, sind als blosse Parteibehauptungen zu qualifizieren (Urteil des Bundesgerichts 4A_571/2016 vom 23. März 2017, E. 3.2 am Ende ). 1.1 3 Die vorliegend anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die Helsana Business Salary Kollektiv- Taggeldversicherung nach VVG, Ausgabe 20 14 (Urk. 12/1 ), lauten unter anderem wie folgt: 3.1 Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy chischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeits unfähigkeit zur Folge hat. 3.4 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt. 9.3a Der Versicherungsschutz erlischt für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers. 9.4 Für versicherte Personen, die bei Ende der Versicherung arbeitsunfähig bzw. erwerbsunfähig sind, bleibt der Leistungsanspruch für den laufenden Fall im Rahmen der Vertragsbestimmungen gewahrt (Nachleistung; Satz 1). 2. 2.1 Die Klägerin beantragte die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen. Sie machte geltend, sie leide an körperlichen und psychischen Beschwerden. Bei den körper lichen Beschwerden handle es sich um Beschwerden in beiden Kniegelenken, um starke Schmerzen in der linken Hand mit Kraftlosigkeit und u m Rücken schmer zen. Sie sei diesbezüglich in ambulanter Behandlung. In psychiatrischer Hinsicht leide sie an einer Depression mit Konzentrationsstörung en und Angststörungen, welche sich zwar seit November 2016 gebessert habe aber nicht zu 100 % wieder gut sei. Aus objektiver und subjektiver Sicht könne sie keine 100%ige Tätigkeit im angestammten Beruf ausüben. Die Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin sei aufgrund der körperlichen Beschwerden nicht möglich (Urk. 1, Urk. 6 ). 2.2 Dagegen hielt die Beklagte fest (Urk. 11), gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ sei die Klägerin im Dezember 2017 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Zudem sei erstmals am 18. Januar 2018 vom behandelnden Arzt festgehalten worden, dass somatische Beschwerden vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Diesbezüglich bestehe im Januar 2018 kein Versicherungsschutz mehr, da die Klägerin Ende August 2017 aus dem Arbeitsverhältnis ausgetreten sei und somit die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3 lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Im Rahmen der vertraglichen Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB seien nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, mithin die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychi scher Beschwerden, bis zum Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung Mitte November 2017 geschuldet gewesen (S. 8 f.). 2.3 Es ist u nbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Beklagte unter Be rücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder erbrachte (Urk. 12/6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob nach der Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 weiterhin ein Anspruch auf Krankentaggelder besteht. 3. 3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, nannte in seinem Erstbericht vom 25. Februar 2017 (Urk. 12/11 ) als Diagnosen eine Depression und eine Angststörung (Ziff. 5 ) und attestier te eine Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % ab 23. November 2017 (Ziff. 8). 3.2 Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem psychiatrischen Bericht vom 15. März 2017 (Urk. 12/13 ) eine Anpassungs störung mit längerer Angst und depressive r Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 3. März 2017 (Ziff. 11). In ihrem Bericht vom 27. März 2017 an die andere involvierte Kranken tag geld versicherung, die Mobiliar (Urk. 2/2 ), führte Dr. E.___ unter anderem aus, sie habe die Patientin bisher dreimal gesehen (Ziff. 13), und nannte eine ängstlich agi tierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) mit intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symp to men im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und frag lich paranoiden Zügen (Z73.1) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen (S. 3 Mitte). Die Patientin klage zudem über Schmerzen, vor allem über Rückenschmerzen, aber auch über Schmerzen in den Beinen und Händen (S. 2 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit (Ziff. 5). In ihrem Zwischenbericht vom 8. April 2017 (Urk. 12/14 ) nannte sie eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.11) und eine somatoforme Schmerz stö rung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (Ziff. 6.1). 3.3 Dr. med. F.___, Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie, Oberarzt am G.___, hielt in seinem Bericht vom 2. Juni 2017 (Urk. 12 /17) betreffend die Magnetresonanztomographie (MRI) des rechten und des linken Knies vom gleichen Tage aufgrund von progredienten Knieschmerzen fest, es bestehe – hier gekürzt aufgeführt - eine horizontale, mediale Meniskusläsion des Hinterhorns rechts und der Pars intermedia links und rechts mit Extrusion eines kleinen Fragments der Pars intermedia nach medial, eine mässige Retropatellar- und femorotibiale Gonarthrose rechts und links, eine retropatelläre Chondro ma lazie Grad III links und rechts, eine medial betonte femorotibiale Chon dromalazie Grad III-IV und ein Knorpelschaden rechts und links. 3.4 Dr. D.___ (vorstehend E. 3.1) nannte in seinem am 21. Juni 2017 bei der Invalidenversicherung eingegangenen Bericht (Urk. 6/20/1-5 im Verfahren IV.2018.00342 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - tiefe Depression (ICD-10 F32.11, F45.4, Z73.1) - fortgeschrittene Gonarthrose beidseits - chronisches lumbospondylogenes Syndrom - chronische Cephalgie - Obesitas Wegen des psychischen Zustands sei die Klägerin nicht in der Lage zu arbeiten. Wegen der Kniebeschwerden könne sie nicht länger stehen und laufen, wegen der Rückenschmerzen könne sie nicht längere Zeit sitzen (Ziff. 1.7). Dr. D.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit April 2016 (Ziff. 1.6). 3.5 Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in ihrem Bericht vom 21. Juli 2017 an die IV-Stelle (Urk. 6/29 im Verfahren IV.2018.00342 ) die bereits erwähnten Diag nosen (S. 1 unten) und führte aus, es fänden Konsultationen von 60 Minuten ein mal bis zweimal pro Monat statt (Ziff. 1.5). Sie attestierte eine Arbeits un fähigkeit von 100 % bis auf weiteres (Ziff. 1.6). In ihrem Bericht vom 19. August 2017 an die Beklagte nannte Dr. E.___ (Urk. 12/20 ) eine mittelgradige depressive Episode (F32.11) und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) als Diagnosen. Die Versicherte leide an mangelnder Lebensfreude, Antriebs- und Motivationsverlust, Durchschlaf stö rung en, Albträumen, Suizidgedanken, an einer Schmerzsymptomatik, Schuldge füh len und dysphorischen Zuständen (S. 1 Ziff. 1 und Ziff. 3 ). Die depressive Symptomatik habe sich leicht verbessert (Ziff. 5). D ie Versicherte zeige eine schwere Trauerreaktion, nachdem ihr e Schwester im Juni 2017 verstorben sei (S. 2 oben Ziff. 7 ). Dr. E.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. März bis 31. August 2017, der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit sei ungewiss ( S. 2 Ziff. 1 1 ). Eine IV-Anmeldung sei erfolgt, eine Massnahme durch die Invalidenversicherung wäre gut für die Patientin (S. 3 Ziff. 12). 3. 6 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrau ensarzt der Beklagten, nahm am 5. September 2017 eine Beurteilung vor und empfahl aufgrund von Unklarheiten betreffend die Arbeitsunfähigkeit und die prognostische Einschätzung die Einholung eine r fachärztlichen Zweitmeinung (Urk. 12/22). 3.7 Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2017 über die am 23. Oktober 2017 erfolgte Untersuchung (Urk.12/25 ) als Diagnosen ein ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom (CTS) links und eine Epi lepsie unklarer Zuordnung (S. 1 Mitte). 3.8 Dr. Z.___ erstattete am 2. Dezember 2017 ein Gutachten im Auftrag der Beklag ten (Urk. 12/27 ). Sie führte unter anderem aus, gemäss telefonischer Auskunft der behandelnden Psychiaterin seien zwischen Juni und September 2017 keine Kon sultationen erfolgt (S. 7 lit. E). Sie führte weiter aus, aktuell könne kein psychisches Leiden von Krankheitswert festgestellt werden und nannte dementsprechend keine Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 lit. H.a). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie einen Status nach depressivem Zustandsbild (ICD-10 F43.20), Differentialdiagnose (DD) im Rahmen einer Anpassungsstörung, im Rahmen einer depressiven Episode (S. 10 lit. H.b). Die diagnostische Einschätzung des aktuellen psychischen Gesundheitszustands der Versicherten sei eindeutig möglich, soweit dies für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit erforderlich sei. Diese gebe zwar auf Befragen diverse Beschwer den an (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Angst vor einem Unfall) und äussere in der Exploration, dass ihre Stimmung nicht gut sei und sie schlecht einschlafen könne, bleibe aber in ihren Angaben vage. Diejenigen Befunde, die auf objektiver Beurteilung (Items überwiegender oder ausschliesslicher Fremdein schätzung nach AMDP) basierten (beispielsweise die Depressivität, die Gedächt nis leistung, die affektive Schwingungsfähigkeit), gäben keinen Hinweis auf ein psychiatrisches Leiden von Krankheitswert. Vielmehr wirke die Versicherte unzu frieden mit der aktuellen Lebenssituation, die mit finanzieller Engnis und einem Ehemann, der einen Herzinfarkt durchgemacht habe und seit einem Jahr daheim sei, belastet sei (S. 10 unten). Die Feststellung, dass der psychische Leidensdruck minimal sei, werde durch die Ergebnisse der Laboruntersuchung gestützt, die klar aufzeigten, dass die Versi cherte keine Medikamente einnehme (S. 11 oben). Gemäss der behandelnden Psychiaterin sei die Versicherte zu Beginn der Behand lung bei ihr im Februar 2017 zunächst depressiv gewesen. Die Depressivität sei aber weitgehend aufgehellt im Laufe der Monate. Aufgrund der Vorgeschichte und de r Angaben der behandelnden Psychiaterin sei es plausibel, dass es sich beim Zustand im Winter/Frühling 2017 um ein depressives Zustandsbild gehan delt habe, welches rückwirkend ätiologisch nicht abschliessend einer Anpas sungs störung oder einer eigenständigen affektiven Erkrankung zugeordnet werden könne (S. 11 Mitte). Differenzialdiagnostisch sei der Vollständigkeit halber eine anhaltende somato forme Schmerzstörung zu erwägen; dies nachdem die Versicherte als Hauptbe schwerden körperliche Schmerzen angebe. Angesichts der Tatsache, dass keine dauernden quälenden Schmerzen angegeben würden, die somatisch nicht erklärt werden könnten, sondern vage schmerzhafte Bereiche angegeben würden, sei das Kernkriterium für diese Diagnose nicht festzustellen, womit diese Diagnose stel lung entfalle (S. 11 unten). In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem 14. November 2017 uneingeschränkt. Bei fehlendem psychischem Leiden von Krank heitswert und damit fehlenden psychischen Funktionseinschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit vollumfänglich gegeben. Der Umstand, dass die Versicherte ihre Medikamente nicht einnehme, stärke die Einschätzung, dass der Leidens druck (psychisch und körperlich) bescheiden sei. Die inzwischen eingetretene Stellenlosigkeit, die familiäre Belastung und die finanziellen Probleme seien krankheitsfremde Faktoren, die nicht für das Attestieren einer Arbeitsunfähigkeit herangezogen werden könnten (S. 12 lit. I.a). 3. 9 Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.2) attestierte mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis sen vom 27. November beziehungsweise 22. Dezember 2017 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018 (Urk. 2/12-13). I n ihrem Bericht vom 26. Januar 2018 an die IV-Stelle nannte Dr. E.___ (Urk. 6/43 im Verfahren IV.2018.00342) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine ängstlich agitierte depressive Störung mit somatischem Syn drom (ICD-10 F32.11) sowie chronische Schmerzen (Ziff. 1.1). Sie führte aus, es erfolge eine Konsultation im Monat (Ziff. 1.5), dies letztmals am 17. Dezember 2017 (Ziff. 1.2), und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit als Reinigungsfrau von 50 % (Ziff. 1.6). 3.10 D r. med. J.___, Praxis Dr. D.___, nannte mit Bericht vom 1 9. Januar 2018 (Urk. 12/31 ) folgende - verkürzt angeführten - Diagnosen: - Depression mit Konzentrationsstörungen und Angststörung en - Starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit seit September 2017 bei einem ausgeprägte n CTS links - Progrediente Schmerzen und Schwellungen in beiden Kniegelenken bei Gon arthrose, Meniskusriss, Baker-Zyste und Chondromalazie - Persistierende Rückenschmerzen, panvertebrale Schmerzen Wegen der starken Schmerzen in beiden Knien und in der linken Hand sei die Versicherte nicht in der Lage, sich um den eigenen Haushalt zu kümmern. Sie sei zu 100 % arbeitsunfähig für längere Zeit wegen der körperlichen und psychischen Leiden. 3.1 1 Der Vertrauensarzt der Beklagten, Dr. med. K.___, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, hielt in seiner Beurteilung vom 6. Februar 2018 (Urk. 12/3 4 ) fest, in psychiatrischer Hinsicht ergäben sich aus dem Bericht von Dr. J.___ keine neuen Erkenntnisse. Die Schmerzen seien im Gutachten berück sichtigt worden, es handle sich um subjektive Beschwerden ohne Diagnose, sie seien nicht krankheitswertig. 3.12 Dr. J.___ (vgl. vorstehend E. 3.10) attestierte mit ärztlichem Zeugnis vom 26. Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Januar bis 28. Februar 2018 (Urk. 2/11), mit ärztlichem Zeugnis vom 27. Februar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Februar bis 20. März 2018 (Urk. 7/2) und mit ärztlichem Zeugnis vom 15. März 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. b is 31. März 2018 (Urk. 7/1). 3.13 Dr. med. L.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, nannte in seiner Beurteilung vom 1. Februar 2018 (Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.2018.00342 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit eine Adipositas (+ 30 kg) und sowie folgende Diagnosen ohne dauer hafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 5 oben): - ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom beidseits, links > rechts - ängstlich agitierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte affektive Stö rung mit - somatischem Syndrom (F32.11) - intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symptomen im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen - anhaltende somatoforme Schmerzstörung Er nannte folgende funktionellen Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Putzfrau: Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf die Schultern und Hände sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Arm vorhalte, insbesondere repetitive Tätigkeiten, seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. Beim Heben, Tragen und Transportieren von Lasten sei ein Gewichts limit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 5 Mitte). Das Belastungsprofil umschrieb er wie folgt (S. 5): Leichte (angepasste) Tätig keiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten > 5 kg, ohne (beid seitiges) Arbeiten in Armvorhalte und Überkopfarbeiten seien zu 100 % medi zinisch-theoretisch zumutbar. 3.1 4 Dr. A.___ erstattete - entsprechend dem Ersuchen des Gerichts im Verfahren IV.2018.00342 - am 23. Juli 2018 eine Stellungnahme (Urk. 14). Darin nannte sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1): - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.1) - Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen (Z73) Sie führte unter anderem aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit März 2018 in ihrer ambulanten Behandlung (S. 1 Ziff. 2), dies mit Gesprächen in der Muttersprache im Abstand von zwei bis drei Wochen (S. 2 unten Ziff. 4). Anamnestisch/aktenanamnestisch könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekompensation im Sinne einer depressiven Entwicklung mit ängst licher Komponente ausgegangen werden. Im Vordergrund der Behandlung im B.___ stehe die depressive Symptomatik mit gedrückter Stimmungslage, Antriebslosigkeit, Hemmung des Denkens, Schlafstörungen mit Morgentief und anhaltender Tagesmüdigkeit (S. 2 oben). Aufgrund der bereits seit Jah ren bestehenden Symptomatik sei von einer länger dauernden, chronischen Störung auszugeben. Eine Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit sei aktuell als prognostisch schlecht einzustufen. Es bestünden Ein schrän kungen in Form von reduzierter Belastbarkeit, ausgeprägtem Misstrauen im Umgang mit anderen Menschen, Konzentrations- und Auffassungsstörung (S. 2 Ziff. 3). Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigerin seit 1. März 2018 (S. 3 Ziff. 5). Es bestehe eine verminderte Ausdauer, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungs schwie rigkeiten sowie geringe Frustrationstoleranz (S. 3 Ziff. 6). Eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell aufgrund der genannten Symptomatik ausgeschlossen werden (S. 3 Ziff. 7). 4. 4.1 Die Klägerin machte geltend (Urk. 1, Urk. 6 ), sie leide an folgenden körperlichen und psychischen Beschwerden: Depression mit Konzentrationsstörungen und Angst störungen, starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit ( ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom links), Knieschmerzen (progrediente Schmer zen und Schwellungen in beiden Kniegelenken), p ersistierende Rückenschmerzen / p anvertebrale Schmerzen (S. 1). Es sei ihr objektiv und subjektiv nicht möglich, eine Tätigkeit zu 100 % in ihrem Beruf auszuüben (S. 2 oben). 4.2 Die Beklag t e erachtete die Klägerin in psychiatrischer Hinsicht gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ im angestammten Beruf als zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 12/28, Urk. 12/35 ). In Bezug auf die geltend gemachten somatischen Be schwerden hielt die Beklagte fest, eine Arbeitsunfähigkeit wegen körperlicher Beschwerden sei erstmals am und ab dem 18. Januar 2018 geltend gemacht worden. Zuvor sei die Arbeitsunfähigkeit mit psy chischen Beschwerden begrün det worden. Für die Arbeitsunfähigkeit aufgrund von körperlichen Beschwerden ab Januar 2018 bestehe kein Versicherungsschutz mehr, da das Arbeitsverhältnis Ende August 2017 endete und die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3. lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Die vertragliche Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB betreffe nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, das heisse die Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden bis zur Einstellung derselben (Urk. 11 S. 8 unten f. Ziff. 6 ). 4.3 Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Probleme liegen unterschied liche Beurteilungen vor. Dr. E.___ als behandelnde Psychiaterin diagnostizierte im März 2017 eine Anpassungsstörung und im April 2017 eine mittelgradige depressive Episode und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (vorstehend E. 3.2. 3.5, 3.9 ). Im Juli 2017 berichtete sie, es fänden ein- bis zweimal pro Monat Konsultationen statt (vorstehend E. 3.5 ). Zwischen Juni und September 2017 fanden keine Konsultationen statt (vgl. vorstehend E. 3.8 am Anfang). Im Januar 2018 berichtete Dr. E.___ über einmal monatliche Konsultationen (zuletzt am 17. Dezember 2017) und attestierte eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau (vorstehend E. 3.9 ). Die Gutachterin Dr. Z.___ vermochte im Dezember 2017 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen und nannte als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach depressivem Zustandsbild, dies unter Hinweis auf eine im Verlauf des Jahres erfolgte Aufhellung der im Februar 2017 festgestellten Depressivität und einen durch die Nichteinnahme von Medikamenten belegten fehlenden Leidensdruck (vorstehend E. 3.8). Im Gegensatz dazu nannte die seit März 2018 behandelnde Dr. A.___ als Diag nose wiederum eine mittelgradige depressive Episode, attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Behandlungsbeginn und erklärte, eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell ausgeschlossen werden (vorstehend E. 3.14 ). 4.4 Wie bereits erwähnt, stellt e in Privatgutachten im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibe haup tung. Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet (vgl. vorstehend E. 1.9-10 ). Den Berichten der 2017 behandelnden Psychiaterin ist eine im Jahresverlauf stetig nachlassende Behandlungsfrequenz zu entnehmen, und damit korrespon dierend eine Abnahme der von ihr attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % auf 50 %. Auch stellte sie im Verlauf die Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung nicht mehr, sondern lediglich noch die Diagnosen einer depressiven Störung und chronischer Schmerzen (vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Angesichts dieser von der behandelnden Ärztin geschilderten Verbesserung des Gesundheitszustandes ver mag das Privatgutachten von Dr. Z.___ und mithin d eren Einschätzung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit zu überzeugen. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die Klägerin keine Medikamente einnahm (vgl. Urk. 12/27 S. 11 oben), womit zum Zeitpunkt der Begutachtung der Leidensdruck minimal war. Somit w ar a usserhalb des thera peutischen Kontextes im Dezember 2017 keine die Arbeitsfähigkeit tangierende psychiatrische Diagnose (mehr) zu stellen. Ausserdem wurden die Einschätzungen von Dr. Z.___ nicht substantiiert bestritten, weshalb sie nicht geeignet sind, die Schlussfolgerungen im Privatgutachten von Dr. Z.___ in Frage zu stellen. D ass die ab März 2018 behandelnde Psychiaterin Dr. A.___ wiederum eine - vollständige - Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sowie für den ersten Arbeitsmarkt überhaupt attestierte, erscheint demgegenüber als nicht über wiegend wahrscheinlich. Dies ergibt sich einerseits daraus, dass die von der behan delnden Ärztin Dr. E.___ vormals verworfene Diagnose einer Persönlich keitsakzentuierung von Dr. A.___ ohne erkennbare Auseinandersetzung mit der Einschätzung von Dr. E.___ oder Dr. Z.___ genannt wurde. Zudem hielt Dr. A.___ fest, es könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekom pensation ausgegangen werden (Urk. 14 S. 2 oben). Diese Einschätzung wider spricht jedoch derjenigen der ehemals behandelnden Dr. E.___ und der Privat gutachterin Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Gründe für diese abweichende Einschätzung wurden indessen nicht genannt, weshalb sie nicht geeignet ist, die nachvollziehbare Einschätzung von Dr. Z.___ substantiiert in Frage zu stellen. Andererseits begründete Dr. A.___ die Arbeitsunfähigkeit mit verminderter Ausdauer, verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungsschwierigkeiten sowie geringer Frustrationstoleranz, ohne dass näher dargelegt worden wäre, weshalb diese Beeinträchtigungen jegliche Erwerbsakti vität verunmöglichen sollten. Zusammengefasst ist in psychiatrischer Hinsicht mangels substantiierter und überzeugender Bestreitungen gestützt auf die schlüssige Beurteilung durch Dr. Z.___ in ihrem Privatgutachten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im vorliegend zu prüfenden Zeitraum keine psychiatrische n Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse nichts zu ändern (vgl. vor stehend E. 1.11). Bei diesem Resultat stellt sich auch die Frage nach der Durch führung eines strukturierte n Beweisverfahren s im Rahmen einer Streitigkeit be treffend Krankentaggelder nach VVG nicht. 4.5 In somatischer Hinsicht findet sich in den Akten der Beklagten im Zeitraum bis zur Kündigung per 31. August 2017 (Urk. 12/27 S. 5 oben) lediglich der MRI-Bericht vom 2. Ju ni 2017 betreffend Knieschmerzen (vgl. vorstehend E. 3.3). Diesem ist keine Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen. Bei der von Dr. E.___ ab März 2017 unter anderem diagnostizierten Schmerzstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.5) handelt es sich ferner um eine psychiatrische Diagnose, welche nicht ohne Weiteres auf relevante somatische Beschwerden schliessen lässt. Zudem ging der Bericht von Dr. D.___ vom 21. Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.4) nicht an die Beklagte, sodass sie von allfälligen somatischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit keine Kenntnis haben konnte. Vielmehr wurde der Beklagten erstmals im Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit auch aufgrund somatischer Be schwerden gemeldet (vorstehend E. 3. 10 ). Damit konnte die Beklagte – trotz Hinweisen auf schon vor Ende August 2017 vorliegende somatische Beschwerden jedoch ohne Angabe und Geltendmachung einer daraus resultierenden Arbeits unfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.3) – nicht davon ausgehen, dass eine relevante somatische Erkrankung vorliegt, zumal auch die Anmeldung wegen psychischer Beschwerden erfolgte (vgl. Urk. 12/4 und Urk. 12/11 ). Gestützt auf Ziff. 9.3 lit. a AVB, wonach der Versicherungsschutz für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers erlischt vorbehältlich der Nachleistung für den laufenden Fall gemäss Ziff. 9.4 AV B (vgl. vorstehend E. 1.13), bestand somit kein Versi che rungsschutz mehr für die neu nach der Kündigung geltend gemachten Ein schrän kungen aufgrund von somatischen Beschwerden. Zu beachten ist zudem, dass der zuständige Arzt des RAD der IV-Stelle unter Berücksichtigung der von der Klägerin geklagten somatischen Beschwerden ein Belastungsprofil beschrieb, bei welchem eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, beziehungsweise er auch in der angestammten Tätigkeit nur noch funktionelle Einschränkungen nannte (vgl. vorstehend E. 3.13). Diese Einschätzung im IV-Ver fahren kann auch in vorliegendem Verfahren betreffend Krankentaggelder berücksichtigt werden, zumal keine davon abweichenden, substantiierten und nachvollziehbaren Einschätzungen betreffend eine Arbeits un fähigkeit in ange passter Tätigkeit vorliegen. Den ärztlich attestier t en und von der Klägerin angeführten körperlichen Beein trächtigungen wurde somit durch eine entsprechende Ausgestaltung des Anfor derungsprofils Rechnung getragen. Die volle Arbeitsfähigkeit bezieht sich nicht auf jede beliebige (und auch nicht notwendigerweise die angestammte) Tätigkeit, sondern ausdrücklich und ausschliesslich auf Tätigkeiten, die diesem Belastungs profil entsprechen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähig keits zeugnisse nichts zu ändern (vgl. vorstehend E. 1.11). Wie bereits erwähnt, erbrachte die Beklagte unter Berücksichtigung der vertrag lichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die ver traglich vereinbarten Taggelder (vgl. vorstehend E. 2.3). Da diese in erster Linie aufgrund psychischer Beschwerden ausgerichtet wurden, hätte die Beklagte – auch wenn sie Kenntnis von eine r Arbeitsunfähigkeit aufgrund somatischer Be schwerden vor August 2017 gehabt hätte - eine Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 ohne Gewährung einer zusätzlichen Übergangsfrist zur Aufnahme einer angepassten Tätigkeit vornehmen dürfen (vgl. Ziff. 3.4 und 13.8 AVB ), zumal gestützt auf die Einschätzung des RAD davon ausgegangen werden kann, dass die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit aus somatischen Gründen schon vor Ablauf der erbrachten Taggelder möglich gewesen wäre. 4.6 Damit ist die Klage abzuweisen. 5. 5.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. 5.2 Die Beklagte wurde nicht durch einen externen Anwalt vertreten. Sie hat somit entgegen ihrem Antrag (Urk. 11 S. 2) praxisgemäss - mangels eines besonderen Aufwandes (vgl. BGE 110 V 72 E. 7) - keinen Anspruch auf eine Parteient schädigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_355/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 4.2). Das Gericht erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Helsana Versicherungen AG unter Beilage je einer Kopie von Urk. 6/20/1-5, Urk. 6/29, Urk. 6/43 und Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.201 8.00342 - Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich KK.2018.00008 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 10. September 2019 in Sachen X.___ Klägerin gegen Helsana Zusatzversicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beklagte vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war als Unterhaltsreinigerin von 1996 (mit einem kurzen Unterbruch) bis zur Kündigung per 31. August 2017 teilzeitlich bei der Y.___ ( vgl. Urk. 12/ 4, Urk. 12/27 S. 5 oben ) beschäftigt, wobei der letzte Arbeitstag am 22. November 2016 war. Über die Y.___ war sie bei der Helsana Zusatzversicherungen AG (nachfolgend Helsana) im Rahmen einer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zu 80 % des effektiven Lohnes bei einer Wartefrist von 30 Tagen und einer Leistungsdauer von 730 Tagen gegen Krank heit versichert (Urk. 12 /2; vgl. beispielsweise auch Urk. 12/6 ). Am 7. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin der Helsana eine Arbeitsun fähig keit der Versicherten von 100 % seit dem 23. November 2016 bei einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 46 % (Urk. 12/4 ). Die Helsana erbrachte unter Berücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder (Urk. 12/ 6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29 ). Nach Einholen eines psychiatrischen G utachtens bei Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, das am 2. Dezember 2017 erstattet wurde (Urk. 12/ 27 ), teilte die Helsana der Versicherten mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 (Urk. 12/ 28 ) mit, es bestehe in der angestammten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit, weshalb die Taggelder per 31. Dezember 2017 eingestellt würden. Die Versicherte ersuchte die Helsana am 6. Januar 2018 um eine erneute Beur teilung unter Einreichung eines Arztberichtes (Urk. 12/ 30 ). Mit Schreiben vom 7. Februar 2018 hielt die Helsana an der Leistungseinstellung fest (Urk. 12/ 35 ). 2. Am 18. Februar beziehungsweise 14. März 2018 er hob die Versicherte Klage und beantragte sinngemäss die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen (Urk. 1, Urk. 6). Mit Klageantwort vom 22. Mai 2018 beantragte die Helsana die Abweisung der Klage (Urk. 11). Diese wurde der Klägerin am 29. Juni 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 13). In der Folge wurde ein im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren (IV.2018.00342) eingeholter Arztbericht (Arztbericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellvertretende Oberärztin, B.___, C.___, vom 23. Juli 2018) zu den Akten ge nommen (Urk. 14). Die Parteien verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung (vgl. Urk. 15-17). 3. Im Verfahren IV.2018.00 342 hat die Klägerin am 13. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. März 2018 (Urk. 2 im Verfahren IV.2018.00342 ) erhoben und eine Leis tungszusprache ab November 2016 mit einer Umschulung in eine geeignete Tätig keit beantragt (Urk. 1 S. 2 Mitte im Verfahren IV.2018.00342 ). Über diese Be schwerde wurde in besagtem Verfahren mit Urteil gleichen Datums entschie den. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung unterstehen gemäss Art. 2 Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 2 6. September 2014 betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Krankenver sicherungsaufsichtsgesetz, KVAG) dem Bundesgesetz über den Versicherungsver trag (Versicherungsvertragsgesetz, VVG ). Sie sind privatrechtlicher Natur ( BGE 138 III 2 E. 1.1). Kollektive Kranken taggeld versicherungen werden vom Bundes gericht wie alle weiteren Taggeld versicherungen in ständiger Praxis unter den Begriff der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung subsumiert ( BGE 142 V 448 E. 4.1 ). 1.2 Das Sozialversicherungsgericht ist als einzige kantonale Gerichtsinstanz für Kla gen über Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversi che rung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der Schweizerischen Zivilprozess ord nung, ZPO, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialversi che rungsgericht; GSVGer ; BGE 138 III 2 E. 1.2.2 ), ohne dass vorgängig ein Schlich tungsverfahren durchzuführen ist (BGE 138 III 558 E. 4 ). 1.3 Nach Art. 87 VVG steht der Perso n, zu de r en Gunsten eine kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungs recht gegen den Versicherer zu (Urteil des Bundesgerichts 4A_10/2016 vom 8. September 2016 - in BGE 142 III 671 nicht publizierte - E. 4.1 ). 1.4 Gemäss Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO werden Ansprüche aus einer Zusatzversiche rung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren n ach Art. 243 ff. ZPO beurteilt. Gemäss Art. 247 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO stellt das Gericht im Verfahren betreffend Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Kran kenversicherung nach dem KVG den Sachverhalt von Amtes wegen fest. 1.5 Gemäss Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuch s (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, wäh rend die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grund regel kann durch abweichende gesetzliche Beweislastvorschriften verdrängt wer den und ist im Einzelfall zu konkretisieren (BGE 128 III 271 E. 2a/aa). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags. Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur „Begründung des Versicherungsanspru ches" (Marginalie zu Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen (z.B. wegen schuldhafter Herbeiführung des befürchteten Ereignisses: Art. 14 VVG) o der die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bindlich machen (z.B. wegen betrügerischer Begründung des Versicherungsan spruches: Art. 40 VVG). Anspruchsberechtigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür je den Haupt beweis zu erbringen (BGE 130 III 321 E. 3.1). 1.6 Es obliegt der versicherte n Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und daher Anspruch auf Taggeld er hat, wenn die Versicherung zunächst Tag geld er ausbezahlt hat und sodann geltend macht, die Umstände hätten sich ge ändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig (BGE 141 III 241 E. 3.1). Den Ver sicherer trifft demgegenüber die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kür zung oder Verweigerung der vertraglich vorgesehenen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bind lich machen (BGE 130 III 321 E. 3.1). 1.7 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs vertrags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versiche rer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub würdigkeit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schil derungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom Anspruchsberech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrscheinlich und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 32 1 E. 3.4). 1.8 Nach Art. 168 Abs. 1 ZPO sind als Beweismittel zulässig: Zeugnis (lit. a), Urkunde (lit. b), Augenschein (lit. c), Gutachten (lit. d), schriftliche Auskunft (lit. e) sowie Parteibefragung und Beweisaussage (lit. f). Diese Aufzählung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein Numerus clausus der Beweismittel, vor behalten bleiben nach Art. 168 Abs. 2 ZPO lediglich die Bestimmungen über Kin derbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten (BGE 141 III 433 E. 2.5.1). Art. 168 Abs. 1 lit. d ZPO lässt einzig vom Gericht eingeholte Gutachten als Be weismittel zu. Privatgutachten sind zwar zulässig, aber nicht als Beweismittel, sondern nur als Parteibehauptungen (BGE 141 III 433 E. 2.5.2). 1. 9 Ein Privatgutachten stellt im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibehauptung. Allerdings ist zu beachten, dass nur Tatsachenbehauptungen bewiesen werden müssen, die aus drücklich bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich be stimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten wer den; die Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss. Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den erforderli chen Grad an Substantiierung einer Bestreitung; je detaillierter einzelne Tatsa chen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet. Je detail lierter mithin ein Parteivortrag ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substantiierte Bestreitung. Diese sind zwar tiefer als die Anforderungen an die Substantiierung einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E. 2.6). 1.1 0 Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbehauptung von der Gegenpartei substantiiert bestritten, so vermögen Parteigutachten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen mögen sie allenfalls zusammen mit - durch Beweismittel nachgewiesenen - Indi zien den Beweis zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (BGE 141 III 433 E. 2.6). 1.1 1 Das Arztzeugnis wird beweisrechtlich den Zeugnisurkunden, denen im Beweis verfahren mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen ist, zugeordnet und gilt im Bereich des Zivilprozessrechts gemäss der Rechtsprechung des Bun desgerichts als Privatgutachten (BGE 140 III 24 E. 3.3.3; 140 III 16 E. 2.5). Nach der Lehre beweisen Arztzeugnisse grundsätzlich nur, dass die Erklärung von der ausstellen den Person abgegeben wurde. Aufgrund des Fachwissens der ausstel lenden Per son sowie der strafrechtlichen Sanktion (Art. 318 StGB) kann zunächst von der Richtigkeit eines Arztzeugnisses ausgegangen werden. Der Beweiswert kann je doch durch irgendwelche Beweismittel und Umstände erschüttert werden, wenn beispielsweise der Arzt den Patienten nicht untersucht und ausschliesslich auf dessen Aussagen abgestellt hat ober bei widersprüch lichem Verhalten des Pati enten während bescheinigter Arbeitsunfähigkeit. Solchenfalls hat der Beweis - füh rer bei unveränderter Beweislast den vollen Beweis für die mit dem Arzt zeug nis bescheinigten Tatsachen zu erbringen (Heinrich Andreas Müller, in: Schwei ze ri sche Zivilprozessordnung, ZPO, Kommentar, Brunner/Gasser/Schwan der, Hrsg., 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 Rz 9 ; Annette Dolge in: Basler Kommen tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 201 7, Art. 177 Rz 13 ). 1.1 2 Auch Berichte von Fachärzten, welche die Taggeldversicherer beraten, sind als blosse Parteibehauptungen zu qualifizieren (Urteil des Bundesgerichts 4A_571/2016 vom 23. März 2017, E. 3.2 am Ende ). 1.1 3 Die vorliegend anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die Helsana Business Salary Kollektiv- Taggeldversicherung nach VVG, Ausgabe 20 14 (Urk. 12/1 ), lauten unter anderem wie folgt: 3.1 Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy chischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeits unfähigkeit zur Folge hat. 3.4 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt. 9.3a Der Versicherungsschutz erlischt für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers. 9.4 Für versicherte Personen, die bei Ende der Versicherung arbeitsunfähig bzw. erwerbsunfähig sind, bleibt der Leistungsanspruch für den laufenden Fall im Rahmen der Vertragsbestimmungen gewahrt (Nachleistung; Satz 1). 2. 2.1 Die Klägerin beantragte die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen. Sie machte geltend, sie leide an körperlichen und psychischen Beschwerden. Bei den körper lichen Beschwerden handle es sich um Beschwerden in beiden Kniegelenken, um starke Schmerzen in der linken Hand mit Kraftlosigkeit und u m Rücken schmer zen. Sie sei diesbezüglich in ambulanter Behandlung. In psychiatrischer Hinsicht leide sie an einer Depression mit Konzentrationsstörung en und Angststörungen, welche sich zwar seit November 2016 gebessert habe aber nicht zu 100 % wieder gut sei. Aus objektiver und subjektiver Sicht könne sie keine 100%ige Tätigkeit im angestammten Beruf ausüben. Die Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin sei aufgrund der körperlichen Beschwerden nicht möglich (Urk. 1, Urk. 6 ). 2.2 Dagegen hielt die Beklagte fest (Urk. 11), gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ sei die Klägerin im Dezember 2017 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Zudem sei erstmals am 18. Januar 2018 vom behandelnden Arzt festgehalten worden, dass somatische Beschwerden vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Diesbezüglich bestehe im Januar 2018 kein Versicherungsschutz mehr, da die Klägerin Ende August 2017 aus dem Arbeitsverhältnis ausgetreten sei und somit die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3 lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Im Rahmen der vertraglichen Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB seien nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, mithin die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychi scher Beschwerden, bis zum Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung Mitte November 2017 geschuldet gewesen (S. 8 f.). 2.3 Es ist u nbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Beklagte unter Be rücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder erbrachte (Urk. 12/6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob nach der Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 weiterhin ein Anspruch auf Krankentaggelder besteht. 3. 3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, nannte in seinem Erstbericht vom 25. Februar 2017 (Urk. 12/11 ) als Diagnosen eine Depression und eine Angststörung (Ziff. 5 ) und attestier te eine Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % ab 23. November 2017 (Ziff. 8). 3.2 Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem psychiatrischen Bericht vom 15. März 2017 (Urk. 12/13 ) eine Anpassungs störung mit längerer Angst und depressive r Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 3. März 2017 (Ziff. 11). In ihrem Bericht vom 27. März 2017 an die andere involvierte Kranken tag geld versicherung, die Mobiliar (Urk. 2/2 ), führte Dr. E.___ unter anderem aus, sie habe die Patientin bisher dreimal gesehen (Ziff. 13), und nannte eine ängstlich agi tierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) mit intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symp to men im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und frag lich paranoiden Zügen (Z73.1) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen (S. 3 Mitte). Die Patientin klage zudem über Schmerzen, vor allem über Rückenschmerzen, aber auch über Schmerzen in den Beinen und Händen (S. 2 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit (Ziff. 5). In ihrem Zwischenbericht vom 8. April 2017 (Urk. 12/14 ) nannte sie eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.11) und eine somatoforme Schmerz stö rung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (Ziff. 6.1). 3.3 Dr. med. F.___, Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie, Oberarzt am G.___, hielt in seinem Bericht vom 2. Juni 2017 (Urk. 12 /17) betreffend die Magnetresonanztomographie (MRI) des rechten und des linken Knies vom gleichen Tage aufgrund von progredienten Knieschmerzen fest, es bestehe – hier gekürzt aufgeführt - eine horizontale, mediale Meniskusläsion des Hinterhorns rechts und der Pars intermedia links und rechts mit Extrusion eines kleinen Fragments der Pars intermedia nach medial, eine mässige Retropatellar- und femorotibiale Gonarthrose rechts und links, eine retropatelläre Chondro ma lazie Grad III links und rechts, eine medial betonte femorotibiale Chon dromalazie Grad III-IV und ein Knorpelschaden rechts und links. 3.4 Dr. D.___ (vorstehend E. 3.1) nannte in seinem am 21. Juni 2017 bei der Invalidenversicherung eingegangenen Bericht (Urk. 6/20/1-5 im Verfahren IV.2018.00342 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - tiefe Depression (ICD-10 F32.11, F45.4, Z73.1) - fortgeschrittene Gonarthrose beidseits - chronisches lumbospondylogenes Syndrom - chronische Cephalgie - Obesitas Wegen des psychischen Zustands sei die Klägerin nicht in der Lage zu arbeiten. Wegen der Kniebeschwerden könne sie nicht länger stehen und laufen, wegen der Rückenschmerzen könne sie nicht längere Zeit sitzen (Ziff. 1.7). Dr. D.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit April 2016 (Ziff. 1.6). 3.5 Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in ihrem Bericht vom 21. Juli 2017 an die IV-Stelle (Urk. 6/29 im Verfahren IV.2018.00342 ) die bereits erwähnten Diag nosen (S. 1 unten) und führte aus, es fänden Konsultationen von 60 Minuten ein mal bis zweimal pro Monat statt (Ziff. 1.5). Sie attestierte eine Arbeits un fähigkeit von 100 % bis auf weiteres (Ziff. 1.6). In ihrem Bericht vom 19. August 2017 an die Beklagte nannte Dr. E.___ (Urk. 12/20 ) eine mittelgradige depressive Episode (F32.11) und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) als Diagnosen. Die Versicherte leide an mangelnder Lebensfreude, Antriebs- und Motivationsverlust, Durchschlaf stö rung en, Albträumen, Suizidgedanken, an einer Schmerzsymptomatik, Schuldge füh len und dysphorischen Zuständen (S. 1 Ziff. 1 und Ziff. 3 ). Die depressive Symptomatik habe sich leicht verbessert (Ziff. 5). D ie Versicherte zeige eine schwere Trauerreaktion, nachdem ihr e Schwester im Juni 2017 verstorben sei (S. 2 oben Ziff. 7 ). Dr. E.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. März bis 31. August 2017, der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit sei ungewiss ( S. 2 Ziff. 1 1 ). Eine IV-Anmeldung sei erfolgt, eine Massnahme durch die Invalidenversicherung wäre gut für die Patientin (S. 3 Ziff. 12). 3. 6 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrau ensarzt der Beklagten, nahm am 5. September 2017 eine Beurteilung vor und empfahl aufgrund von Unklarheiten betreffend die Arbeitsunfähigkeit und die prognostische Einschätzung die Einholung eine r fachärztlichen Zweitmeinung (Urk. 12/22). 3.7 Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2017 über die am 23. Oktober 2017 erfolgte Untersuchung (Urk.12/25 ) als Diagnosen ein ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom (CTS) links und eine Epi lepsie unklarer Zuordnung (S. 1 Mitte). 3.8 Dr. Z.___ erstattete am 2. Dezember 2017 ein Gutachten im Auftrag der Beklag ten (Urk. 12/27 ). Sie führte unter anderem aus, gemäss telefonischer Auskunft der behandelnden Psychiaterin seien zwischen Juni und September 2017 keine Kon sultationen erfolgt (S. 7 lit. E). Sie führte weiter aus, aktuell könne kein psychisches Leiden von Krankheitswert festgestellt werden und nannte dementsprechend keine Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 lit. H.a). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie einen Status nach depressivem Zustandsbild (ICD-10 F43.20), Differentialdiagnose (DD) im Rahmen einer Anpassungsstörung, im Rahmen einer depressiven Episode (S. 10 lit. H.b). Die diagnostische Einschätzung des aktuellen psychischen Gesundheitszustands der Versicherten sei eindeutig möglich, soweit dies für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit erforderlich sei. Diese gebe zwar auf Befragen diverse Beschwer den an (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Angst vor einem Unfall) und äussere in der Exploration, dass ihre Stimmung nicht gut sei und sie schlecht einschlafen könne, bleibe aber in ihren Angaben vage. Diejenigen Befunde, die auf objektiver Beurteilung (Items überwiegender oder ausschliesslicher Fremdein schätzung nach AMDP) basierten (beispielsweise die Depressivität, die Gedächt nis leistung, die affektive Schwingungsfähigkeit), gäben keinen Hinweis auf ein psychiatrisches Leiden von Krankheitswert. Vielmehr wirke die Versicherte unzu frieden mit der aktuellen Lebenssituation, die mit finanzieller Engnis und einem Ehemann, der einen Herzinfarkt durchgemacht habe und seit einem Jahr daheim sei, belastet sei (S. 10 unten). Die Feststellung, dass der psychische Leidensdruck minimal sei, werde durch die Ergebnisse der Laboruntersuchung gestützt, die klar aufzeigten, dass die Versi cherte keine Medikamente einnehme (S. 11 oben). Gemäss der behandelnden Psychiaterin sei die Versicherte zu Beginn der Behand lung bei ihr im Februar 2017 zunächst depressiv gewesen. Die Depressivität sei aber weitgehend aufgehellt im Laufe der Monate. Aufgrund der Vorgeschichte und de r Angaben der behandelnden Psychiaterin sei es plausibel, dass es sich beim Zustand im Winter/Frühling 2017 um ein depressives Zustandsbild gehan delt habe, welches rückwirkend ätiologisch nicht abschliessend einer Anpas sungs störung oder einer eigenständigen affektiven Erkrankung zugeordnet werden könne (S. 11 Mitte). Differenzialdiagnostisch sei der Vollständigkeit halber eine anhaltende somato forme Schmerzstörung zu erwägen; dies nachdem die Versicherte als Hauptbe schwerden körperliche Schmerzen angebe. Angesichts der Tatsache, dass keine dauernden quälenden Schmerzen angegeben würden, die somatisch nicht erklärt werden könnten, sondern vage schmerzhafte Bereiche angegeben würden, sei das Kernkriterium für diese Diagnose nicht festzustellen, womit diese Diagnose stel lung entfalle (S. 11 unten). In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem 14. November 2017 uneingeschränkt. Bei fehlendem psychischem Leiden von Krank heitswert und damit fehlenden psychischen Funktionseinschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit vollumfänglich gegeben. Der Umstand, dass die Versicherte ihre Medikamente nicht einnehme, stärke die Einschätzung, dass der Leidens druck (psychisch und körperlich) bescheiden sei. Die inzwischen eingetretene Stellenlosigkeit, die familiäre Belastung und die finanziellen Probleme seien krankheitsfremde Faktoren, die nicht für das Attestieren einer Arbeitsunfähigkeit herangezogen werden könnten (S. 12 lit. I.a). 3. 9 Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.2) attestierte mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis sen vom 27. November beziehungsweise 22. Dezember 2017 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018 (Urk. 2/12-13). I n ihrem Bericht vom 26. Januar 2018 an die IV-Stelle nannte Dr. E.___ (Urk. 6/43 im Verfahren IV.2018.00342) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine ängstlich agitierte depressive Störung mit somatischem Syn drom (ICD-10 F32.11) sowie chronische Schmerzen (Ziff. 1.1). Sie führte aus, es erfolge eine Konsultation im Monat (Ziff. 1.5), dies letztmals am 17. Dezember 2017 (Ziff. 1.2), und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit als Reinigungsfrau von 50 % (Ziff. 1.6). 3.10 D r. med. J.___, Praxis Dr. D.___, nannte mit Bericht vom 1 9. Januar 2018 (Urk. 12/31 ) folgende - verkürzt angeführten - Diagnosen: - Depression mit Konzentrationsstörungen und Angststörung en - Starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit seit September 2017 bei einem ausgeprägte n CTS links - Progrediente Schmerzen und Schwellungen in beiden Kniegelenken bei Gon arthrose, Meniskusriss, Baker-Zyste und Chondromalazie - Persistierende Rückenschmerzen, panvertebrale Schmerzen Wegen der starken Schmerzen in beiden Knien und in der linken Hand sei die Versicherte nicht in der Lage, sich um den eigenen Haushalt zu kümmern. Sie sei zu 100 % arbeitsunfähig für längere Zeit wegen der körperlichen und psychischen Leiden. 3.1 1 Der Vertrauensarzt der Beklagten, Dr. med. K.___, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, hielt in seiner Beurteilung vom 6. Februar 2018 (Urk. 12/3 4 ) fest, in psychiatrischer Hinsicht ergäben sich aus dem Bericht von Dr. J.___ keine neuen Erkenntnisse. Die Schmerzen seien im Gutachten berück sichtigt worden, es handle sich um subjektive Beschwerden ohne Diagnose, sie seien nicht krankheitswertig. 3.12 Dr. J.___ (vgl. vorstehend E. 3.10) attestierte mit ärztlichem Zeugnis vom 26. Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Januar bis 28. Februar 2018 (Urk. 2/11), mit ärztlichem Zeugnis vom 27. Februar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Februar bis 20. März 2018 (Urk. 7/2) und mit ärztlichem Zeugnis vom 15. März 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. b is 31. März 2018 (Urk. 7/1). 3.13 Dr. med. L.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, nannte in seiner Beurteilung vom 1. Februar 2018 (Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.2018.00342 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit eine Adipositas (+ 30 kg) und sowie folgende Diagnosen ohne dauer hafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 5 oben): - ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom beidseits, links > rechts - ängstlich agitierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte affektive Stö rung mit - somatischem Syndrom (F32.11) - intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symptomen im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen - anhaltende somatoforme Schmerzstörung Er nannte folgende funktionellen Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Putzfrau: Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf die Schultern und Hände sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Arm vorhalte, insbesondere repetitive Tätigkeiten, seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. Beim Heben, Tragen und Transportieren von Lasten sei ein Gewichts limit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 5 Mitte). Das Belastungsprofil umschrieb er wie folgt (S. 5): Leichte (angepasste) Tätig keiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten > 5 kg, ohne (beid seitiges) Arbeiten in Armvorhalte und Überkopfarbeiten seien zu 100 % medi zinisch-theoretisch zumutbar. 3.1 4 Dr. A.___ erstattete - entsprechend dem Ersuchen des Gerichts im Verfahren IV.2018.00342 - am 23. Juli 2018 eine Stellungnahme (Urk. 14). Darin nannte sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1): - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.1) - Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen (Z73) Sie führte unter anderem aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit März 2018 in ihrer ambulanten Behandlung (S. 1 Ziff. 2), dies mit Gesprächen in der Muttersprache im Abstand von zwei bis drei Wochen (S. 2 unten Ziff. 4). Anamnestisch/aktenanamnestisch könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekompensation im Sinne einer depressiven Entwicklung mit ängst licher Komponente ausgegangen werden. Im Vordergrund der Behandlung im B.___ stehe die depressive Symptomatik mit gedrückter Stimmungslage, Antriebslosigkeit, Hemmung des Denkens, Schlafstörungen mit Morgentief und anhaltender Tagesmüdigkeit (S. 2 oben). Aufgrund der bereits seit Jah ren bestehenden Symptomatik sei von einer länger dauernden, chronischen Störung auszugeben. Eine Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit sei aktuell als prognostisch schlecht einzustufen. Es bestünden Ein schrän kungen in Form von reduzierter Belastbarkeit, ausgeprägtem Misstrauen im Umgang mit anderen Menschen, Konzentrations- und Auffassungsstörung (S. 2 Ziff. 3). Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigerin seit 1. März 2018 (S. 3 Ziff. 5). Es bestehe eine verminderte Ausdauer, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungs schwie rigkeiten sowie geringe Frustrationstoleranz (S. 3 Ziff. 6). Eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell aufgrund der genannten Symptomatik ausgeschlossen werden (S. 3 Ziff. 7). 4. 4.1 Die Klägerin machte geltend (Urk. 1, Urk. 6 ), sie leide an folgenden körperlichen und psychischen Beschwerden: Depression mit Konzentrationsstörungen und Angst störungen, starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit ( ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom links), Knieschmerzen (progrediente Schmer zen und Schwellungen in beiden Kniegelenken), p ersistierende Rückenschmerzen / p anvertebrale Schmerzen (S. 1). Es sei ihr objektiv und subjektiv nicht möglich, eine Tätigkeit zu 100 % in ihrem Beruf auszuüben (S. 2 oben). 4.2 Die Beklag t e erachtete die Klägerin in psychiatrischer Hinsicht gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ im angestammten Beruf als zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 12/28, Urk. 12/35 ). In Bezug auf die geltend gemachten somatischen Be schwerden hielt die Beklagte fest, eine Arbeitsunfähigkeit wegen körperlicher Beschwerden sei erstmals am und ab dem 18. Januar 2018 geltend gemacht worden. Zuvor sei die Arbeitsunfähigkeit mit psy chischen Beschwerden begrün det worden. Für die Arbeitsunfähigkeit aufgrund von körperlichen Beschwerden ab Januar 2018 bestehe kein Versicherungsschutz mehr, da das Arbeitsverhältnis Ende August 2017 endete und die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3. lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Die vertragliche Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB betreffe nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, das heisse die Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden bis zur Einstellung derselben (Urk. 11 S. 8 unten f. Ziff. 6 ). 4.3 Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Probleme liegen unterschied liche Beurteilungen vor. Dr. E.___ als behandelnde Psychiaterin diagnostizierte im März 2017 eine Anpassungsstörung und im April 2017 eine mittelgradige depressive Episode und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (vorstehend E. 3.2. 3.5, 3.9 ). Im Juli 2017 berichtete sie, es fänden ein- bis zweimal pro Monat Konsultationen statt (vorstehend E. 3.5 ). Zwischen Juni und September 2017 fanden keine Konsultationen statt (vgl. vorstehend E. 3.8 am Anfang). Im Januar 2018 berichtete Dr. E.___ über einmal monatliche Konsultationen (zuletzt am 17. Dezember 2017) und attestierte eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau (vorstehend E. 3.9 ). Die Gutachterin Dr. Z.___ vermochte im Dezember 2017 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen und nannte als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach depressivem Zustandsbild, dies unter Hinweis auf eine im Verlauf des Jahres erfolgte Aufhellung der im Februar 2017 festgestellten Depressivität und einen durch die Nichteinnahme von Medikamenten belegten fehlenden Leidensdruck (vorstehend E. 3.8). Im Gegensatz dazu nannte die seit März 2018 behandelnde Dr. A.___ als Diag nose wiederum eine mittelgradige depressive Episode, attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Behandlungsbeginn und erklärte, eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell ausgeschlossen werden (vorstehend E. 3.14 ). 4.4 Wie bereits erwähnt, stellt e in Privatgutachten im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibe haup tung. Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet (vgl. vorstehend E. 1.9-10 ). Den Berichten der 2017 behandelnden Psychiaterin ist eine im Jahresverlauf stetig nachlassende Behandlungsfrequenz zu entnehmen, und damit korrespon dierend eine Abnahme der von ihr attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % auf 50 %. Auch stellte sie im Verlauf die Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung nicht mehr, sondern lediglich noch die Diagnosen einer depressiven Störung und chronischer Schmerzen (vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Angesichts dieser von der behandelnden Ärztin geschilderten Verbesserung des Gesundheitszustandes ver mag das Privatgutachten von Dr. Z.___ und mithin d eren Einschätzung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit zu überzeugen. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die Klägerin keine Medikamente einnahm (vgl. Urk. 12/27 S. 11 oben), womit zum Zeitpunkt der Begutachtung der Leidensdruck minimal war. Somit w ar a usserhalb des thera peutischen Kontextes im Dezember 2017 keine die Arbeitsfähigkeit tangierende psychiatrische Diagnose (mehr) zu stellen. Ausserdem wurden die Einschätzungen von Dr. Z.___ nicht substantiiert bestritten, weshalb sie nicht geeignet sind, die Schlussfolgerungen im Privatgutachten von Dr. Z.___ in Frage zu stellen. D ass die ab März 2018 behandelnde Psychiaterin Dr. A.___ wiederum eine - vollständige - Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sowie für den ersten Arbeitsmarkt überhaupt attestierte, erscheint demgegenüber als nicht über wiegend wahrscheinlich. Dies ergibt sich einerseits daraus, dass die von der behan delnden Ärztin Dr. E.___ vormals verworfene Diagnose einer Persönlich keitsakzentuierung von Dr. A.___ ohne erkennbare Auseinandersetzung mit der Einschätzung von Dr. E.___ oder Dr. Z.___ genannt wurde. Zudem hielt Dr. A.___ fest, es könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekom pensation ausgegangen werden (Urk. 14 S. 2 oben). Diese Einschätzung wider spricht jedoch derjenigen der ehemals behandelnden Dr. E.___ und der Privat gutachterin Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Gründe für diese abweichende Einschätzung wurden indessen nicht genannt, weshalb sie nicht geeignet ist, die nachvollziehbare Einschätzung von Dr. Z.___ substantiiert in Frage zu stellen. Andererseits begründete Dr. A.___ die Arbeitsunfähigkeit mit verminderter Ausdauer, verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungsschwierigkeiten sowie geringer Frustrationstoleranz, ohne dass näher dargelegt worden wäre, weshalb diese Beeinträchtigungen jegliche Erwerbsakti vität verunmöglichen sollten. Zusammengefasst ist in psychiatrischer Hinsicht mangels substantiierter und überzeugender Bestreitungen gestützt auf die schlüssige Beurteilung durch Dr. Z.___ in ihrem Privatgutachten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im vorliegend zu prüfenden Zeitraum keine psychiatrische n Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse nichts zu ändern (vgl. vor stehend E. 1.11). Bei diesem Resultat stellt sich auch die Frage nach der Durch führung eines strukturierte n Beweisverfahren s im Rahmen einer Streitigkeit be treffend Krankentaggelder nach VVG nicht. 4.5 In somatischer Hinsicht findet sich in den Akten der Beklagten im Zeitraum bis zur Kündigung per 31. August 2017 (Urk. 12/27 S. 5 oben) lediglich der MRI-Bericht vom 2. Ju ni 2017 betreffend Knieschmerzen (vgl. vorstehend E. 3.3). Diesem ist keine Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen. Bei der von Dr. E.___ ab März 2017 unter anderem diagnostizierten Schmerzstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.5) handelt es sich ferner um eine psychiatrische Diagnose, welche nicht ohne Weiteres auf relevante somatische Beschwerden schliessen lässt. Zudem ging der Bericht von Dr. D.___ vom 21. Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.4) nicht an die Beklagte, sodass sie von allfälligen somatischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit keine Kenntnis haben konnte. Vielmehr wurde der Beklagten erstmals im Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit auch aufgrund somatischer Be schwerden gemeldet (vorstehend E. 3. 10 ). Damit konnte die Beklagte – trotz Hinweisen auf schon vor Ende August 2017 vorliegende somatische Beschwerden jedoch ohne Angabe und Geltendmachung einer daraus resultierenden Arbeits unfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.3) – nicht davon ausgehen, dass eine relevante somatische Erkrankung vorliegt, zumal auch die Anmeldung wegen psychischer Beschwerden erfolgte (vgl. Urk. 12/4 und Urk. 12/11 ). Gestützt auf Ziff. 9.3 lit. a AVB, wonach der Versicherungsschutz für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers erlischt vorbehältlich der Nachleistung für den laufenden Fall gemäss Ziff. 9.4 AV B (vgl. vorstehend E. 1.13), bestand somit kein Versi che rungsschutz mehr für die neu nach der Kündigung geltend gemachten Ein schrän kungen aufgrund von somatischen Beschwerden. Zu beachten ist zudem, dass der zuständige Arzt des RAD der IV-Stelle unter Berücksichtigung der von der Klägerin geklagten somatischen Beschwerden ein Belastungsprofil beschrieb, bei welchem eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, beziehungsweise er auch in der angestammten Tätigkeit nur noch funktionelle Einschränkungen nannte (vgl. vorstehend E. 3.13). Diese Einschätzung im IV-Ver fahren kann auch in vorliegendem Verfahren betreffend Krankentaggelder berücksichtigt werden, zumal keine davon abweichenden, substantiierten und nachvollziehbaren Einschätzungen betreffend eine Arbeits un fähigkeit in ange passter Tätigkeit vorliegen. Den ärztlich attestier t en und von der Klägerin angeführten körperlichen Beein trächtigungen wurde somit durch eine entsprechende Ausgestaltung des Anfor derungsprofils Rechnung getragen. Die volle Arbeitsfähigkeit bezieht sich nicht auf jede beliebige (und auch nicht notwendigerweise die angestammte) Tätigkeit, sondern ausdrücklich und ausschliesslich auf Tätigkeiten, die diesem Belastungs profil entsprechen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähig keits zeugnisse nichts zu ändern (vgl. vorstehend E. 1.11). Wie bereits erwähnt, erbrachte die Beklagte unter Berücksichtigung der vertrag lichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die ver traglich vereinbarten Taggelder (vgl. vorstehend E. 2.3). Da diese in erster Linie aufgrund psychischer Beschwerden ausgerichtet wurden, hätte die Beklagte – auch wenn sie Kenntnis von eine r Arbeitsunfähigkeit aufgrund somatischer Be schwerden vor August 2017 gehabt hätte - eine Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 ohne Gewährung einer zusätzlichen Übergangsfrist zur Aufnahme einer angepassten Tätigkeit vornehmen dürfen (vgl. Ziff. 3.4 und 13.8 AVB ), zumal gestützt auf die Einschätzung des RAD davon ausgegangen werden kann, dass die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit aus somatischen Gründen schon vor Ablauf der erbrachten Taggelder möglich gewesen wäre. 4.6 Damit ist die Klage abzuweisen. 5. 5.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. 5.2 Die Beklagte wurde nicht durch einen externen Anwalt vertreten. Sie hat somit entgegen ihrem Antrag (Urk. 11 S. 2) praxisgemäss - mangels eines besonderen Aufwandes (vgl. BGE 110 V 72 E. 7) - keinen Anspruch auf eine Parteient schädigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_355/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 4.2). Das Gericht erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Helsana Versicherungen AG unter Beilage je einer Kopie von Urk. 6/20/1-5, Urk. 6/29, Urk. 6/43 und Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.201 8.00342 - Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich KK.2018.00008 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 10. September 2019

KK.2018.00008

KK.2018.00008

KK.2018.00008 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 10. September 2019

Urteil vom 10. September 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Klägerin

Klägerin gegen

gegen Helsana Zusatzversicherungen AG

Helsana Zusatzversicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf

Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beklagte

Beklagte vertreten durch Helsana Versicherungen AG

vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance

Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana

Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war als Unterhaltsreinigerin von 1996 (mit einem kurzen Unterbruch) bis zur Kündigung per 31. August 2017 teilzeitlich bei der Y.___ ( vgl. Urk. 12/ 4, Urk. 12/27 S. 5 oben ) beschäftigt, wobei der letzte Arbeitstag am 22. November 2016 war. Über die Y.___ war sie bei der Helsana Zusatzversicherungen AG (nachfolgend Helsana) im Rahmen einer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zu 80 % des effektiven Lohnes bei einer Wartefrist von 30 Tagen und einer Leistungsdauer von 730 Tagen gegen Krank heit versichert (Urk. 12 /2; vgl. beispielsweise auch Urk. 12/6 ).

1. X.___, geboren 1967, war als Unterhaltsreinigerin von 1996 (mit einem kurzen Unterbruch) bis zur Kündigung per 31. August 2017 teilzeitlich bei der Y.___ ( vgl. Urk. 12/ 4, Urk. 12/27 S. 5 oben ) beschäftigt, wobei der letzte Arbeitstag am 22. November 2016 war. Über die Y.___ war sie bei der Helsana Zusatzversicherungen AG (nachfolgend Helsana) im Rahmen einer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zu 80 % des effektiven Lohnes bei einer Wartefrist von 30 Tagen und einer Leistungsdauer von 730 Tagen gegen Krank heit versichert (Urk. 12 /2; vgl. beispielsweise auch Urk. 12/6 ). Am 7. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin der Helsana eine Arbeitsun fähig keit der Versicherten von 100 % seit dem 23. November 2016 bei einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 46 % (Urk. 12/4 ). Die Helsana erbrachte unter Berücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder (Urk. 12/ 6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29 ).

Am 7. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin der Helsana eine Arbeitsun fähig keit der Versicherten von 100 % seit dem 23. November 2016 bei einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 46 % (Urk. 12/4 ). Die Helsana erbrachte unter Berücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder (Urk. 12/ 6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29 ). Nach Einholen eines psychiatrischen G utachtens bei Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, das am 2. Dezember 2017 erstattet wurde (Urk. 12/ 27 ), teilte die Helsana der Versicherten mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 (Urk. 12/ 28 ) mit, es bestehe in der angestammten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit, weshalb die Taggelder per 31. Dezember 2017 eingestellt würden.

Nach Einholen eines psychiatrischen G utachtens bei Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, das am 2. Dezember 2017 erstattet wurde (Urk. 12/ 27 ), teilte die Helsana der Versicherten mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 (Urk. 12/ 28 ) mit, es bestehe in der angestammten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit, weshalb die Taggelder per 31. Dezember 2017 eingestellt würden. Die Versicherte ersuchte die Helsana am 6. Januar 2018 um eine erneute Beur teilung unter Einreichung eines Arztberichtes (Urk. 12/ 30 ). Mit Schreiben vom 7. Februar 2018 hielt die Helsana an der Leistungseinstellung fest (Urk. 12/ 35 ).

Die Versicherte ersuchte die Helsana am 6. Januar 2018 um eine erneute Beur teilung unter Einreichung eines Arztberichtes (Urk. 12/ 30 ). Mit Schreiben vom 7. Februar 2018 hielt die Helsana an der Leistungseinstellung fest (Urk. 12/ 35 ). 2. Am 18. Februar beziehungsweise 14. März 2018 er hob die Versicherte Klage und beantragte sinngemäss die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen (Urk. 1, Urk. 6).

2. Am 18. Februar beziehungsweise 14. März 2018 er hob die Versicherte Klage und beantragte sinngemäss die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen (Urk. 1, Urk. 6). Mit Klageantwort vom 22. Mai 2018 beantragte die Helsana die Abweisung der Klage (Urk. 11). Diese wurde der Klägerin am 29. Juni 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 13). In der Folge wurde ein im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren (IV.2018.00342) eingeholter Arztbericht (Arztbericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellvertretende Oberärztin, B.___, C.___, vom 23. Juli 2018) zu den Akten ge nommen (Urk. 14). Die Parteien verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung (vgl. Urk. 15-17).

Mit Klageantwort vom 22. Mai 2018 beantragte die Helsana die Abweisung der Klage (Urk. 11). Diese wurde der Klägerin am 29. Juni 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 13). In der Folge wurde ein im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren (IV.2018.00342) eingeholter Arztbericht (Arztbericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellvertretende Oberärztin, B.___, C.___, vom 23. Juli 2018) zu den Akten ge nommen (Urk. 14). Die Parteien verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung (vgl. Urk. 15-17). 3. Im Verfahren IV.2018.00 342 hat die Klägerin am 13. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. März 2018 (Urk. 2 im Verfahren IV.2018.00342 ) erhoben und eine Leis tungszusprache ab November 2016 mit einer Umschulung in eine geeignete Tätig keit beantragt (Urk. 1 S. 2 Mitte im Verfahren IV.2018.00342 ). Über diese Be schwerde wurde in besagtem Verfahren mit Urteil gleichen Datums entschie den.

3. Im Verfahren IV.2018.00 342 hat die Klägerin am 13. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. März 2018 (Urk. 2 im Verfahren IV.2018.00342 ) erhoben und eine Leis tungszusprache ab November 2016 mit einer Umschulung in eine geeignete Tätig keit beantragt (Urk. 1 S. 2 Mitte im Verfahren IV.2018.00342 ). Über diese Be schwerde wurde in besagtem Verfahren mit Urteil gleichen Datums entschie den. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung unterstehen gemäss Art. 2 Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 2 6. September 2014 betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Krankenver sicherungsaufsichtsgesetz, KVAG) dem Bundesgesetz über den Versicherungsver trag (Versicherungsvertragsgesetz, VVG ). Sie sind privatrechtlicher Natur ( BGE 138 III 2 E. 1.1). Kollektive Kranken taggeld versicherungen werden vom Bundes gericht wie alle weiteren Taggeld versicherungen in ständiger Praxis unter den Begriff der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung subsumiert ( BGE 142 V 448 E. 4.1 ).

1.1 Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung unterstehen gemäss Art. 2 Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 2 6. September 2014 betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Krankenver sicherungsaufsichtsgesetz, KVAG) dem Bundesgesetz über den Versicherungsver trag (Versicherungsvertragsgesetz, VVG ). Sie sind privatrechtlicher Natur ( BGE 138 III 2 E. 1.1). Kollektive Kranken taggeld versicherungen werden vom Bundes gericht wie alle weiteren Taggeld versicherungen in ständiger Praxis unter den Begriff der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung subsumiert ( BGE 142 V 448 E. 4.1 ). 1.2 Das Sozialversicherungsgericht ist als einzige kantonale Gerichtsinstanz für Kla gen über Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversi che rung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der Schweizerischen Zivilprozess ord nung, ZPO, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialversi che rungsgericht; GSVGer ; BGE 138 III 2 E. 1.2.2 ), ohne dass vorgängig ein Schlich tungsverfahren durchzuführen ist (BGE 138 III 558 E. 4 ).

1.2 Das Sozialversicherungsgericht ist als einzige kantonale Gerichtsinstanz für Kla gen über Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversi che rung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der Schweizerischen Zivilprozess ord nung, ZPO, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialversi che rungsgericht; GSVGer ; BGE 138 III 2 E. 1.2.2 ), ohne dass vorgängig ein Schlich tungsverfahren durchzuführen ist (BGE 138 III 558 E. 4 ). 1.3 Nach Art. 87 VVG steht der Perso n, zu de r en Gunsten eine kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungs recht gegen den Versicherer zu (Urteil des Bundesgerichts 4A_10/2016 vom 8. September 2016 - in BGE 142 III 671 nicht publizierte - E. 4.1 ).

1.3 Nach Art. 87 VVG steht der Perso n, zu de r en Gunsten eine kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungs recht gegen den Versicherer zu (Urteil des Bundesgerichts 4A_10/2016 vom 8. September 2016 - in BGE 142 III 671 nicht publizierte - E. 4.1 ). 1.4 Gemäss Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO werden Ansprüche aus einer Zusatzversiche rung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren n ach Art. 243 ff. ZPO beurteilt. Gemäss Art. 247 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO stellt das Gericht im Verfahren betreffend Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Kran kenversicherung nach dem KVG den Sachverhalt von Amtes wegen fest.

1.4 Gemäss Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO werden Ansprüche aus einer Zusatzversiche rung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren n ach Art. 243 ff. ZPO beurteilt. Gemäss Art. 247 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO stellt das Gericht im Verfahren betreffend Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Kran kenversicherung nach dem KVG den Sachverhalt von Amtes wegen fest. 1.5 Gemäss Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuch s (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, wäh rend die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grund regel kann durch abweichende gesetzliche Beweislastvorschriften verdrängt wer den und ist im Einzelfall zu konkretisieren (BGE 128 III 271 E. 2a/aa). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags. Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur „Begründung des Versicherungsanspru ches" (Marginalie zu Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen (z.B. wegen schuldhafter Herbeiführung des befürchteten Ereignisses: Art. 14 VVG) o der die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bindlich machen (z.B. wegen betrügerischer Begründung des Versicherungsan spruches: Art. 40 VVG). Anspruchsberechtigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür je den Haupt beweis zu erbringen (BGE 130 III 321 E. 3.1).

1.5 Gemäss Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuch s (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, wäh rend die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grund regel kann durch abweichende gesetzliche Beweislastvorschriften verdrängt wer den und ist im Einzelfall zu konkretisieren (BGE 128 III 271 E. 2a/aa). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags. Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur „Begründung des Versicherungsanspru ches" (Marginalie zu Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen (z.B. wegen schuldhafter Herbeiführung des befürchteten Ereignisses: Art. 14 VVG) o der die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bindlich machen (z.B. wegen betrügerischer Begründung des Versicherungsan spruches: Art. 40 VVG). Anspruchsberechtigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür je den Haupt beweis zu erbringen (BGE 130 III 321 E. 3.1). 1.6 Es obliegt der versicherte n Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und daher Anspruch auf Taggeld er hat, wenn die Versicherung zunächst Tag geld er ausbezahlt hat und sodann geltend macht, die Umstände hätten sich ge ändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig (BGE 141 III 241 E. 3.1). Den Ver sicherer trifft demgegenüber die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kür zung oder Verweigerung der vertraglich vorgesehenen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bind lich machen (BGE 130 III 321 E. 3.1).

1.6 Es obliegt der versicherte n Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und daher Anspruch auf Taggeld er hat, wenn die Versicherung zunächst Tag geld er ausbezahlt hat und sodann geltend macht, die Umstände hätten sich ge ändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig (BGE 141 III 241 E. 3.1). Den Ver sicherer trifft demgegenüber die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kür zung oder Verweigerung der vertraglich vorgesehenen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unver bind lich machen (BGE 130 III 321 E. 3.1). 1.7 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs vertrags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versiche rer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub würdigkeit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schil derungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom Anspruchsberech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrscheinlich und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 32 1 E. 3.4).

1.7 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs vertrags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versiche rer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub würdigkeit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schil derungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom Anspruchsberech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrscheinlich und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 32 1 E. 3.4). 1.8 Nach Art. 168 Abs. 1 ZPO sind als Beweismittel zulässig: Zeugnis (lit. a), Urkunde (lit. b), Augenschein (lit. c), Gutachten (lit. d), schriftliche Auskunft (lit. e) sowie Parteibefragung und Beweisaussage (lit. f). Diese Aufzählung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein Numerus clausus der Beweismittel, vor behalten bleiben nach Art. 168 Abs. 2 ZPO lediglich die Bestimmungen über Kin derbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten (BGE 141 III 433 E. 2.5.1). Art. 168 Abs. 1 lit. d ZPO lässt einzig vom Gericht eingeholte Gutachten als Be weismittel zu. Privatgutachten sind zwar zulässig, aber nicht als Beweismittel, sondern nur als Parteibehauptungen (BGE 141 III 433 E. 2.5.2).

1.8 Nach Art. 168 Abs. 1 ZPO sind als Beweismittel zulässig: Zeugnis (lit. a), Urkunde (lit. b), Augenschein (lit. c), Gutachten (lit. d), schriftliche Auskunft (lit. e) sowie Parteibefragung und Beweisaussage (lit. f). Diese Aufzählung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein Numerus clausus der Beweismittel, vor behalten bleiben nach Art. 168 Abs. 2 ZPO lediglich die Bestimmungen über Kin derbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten (BGE 141 III 433 E. 2.5.1). Art. 168 Abs. 1 lit. d ZPO lässt einzig vom Gericht eingeholte Gutachten als Be weismittel zu. Privatgutachten sind zwar zulässig, aber nicht als Beweismittel, sondern nur als Parteibehauptungen (BGE 141 III 433 E. 2.5.2). 1. 9 Ein Privatgutachten stellt im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibehauptung. Allerdings ist zu beachten, dass nur Tatsachenbehauptungen bewiesen werden müssen, die aus drücklich bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich be stimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten wer den; die Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss. Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den erforderli chen Grad an Substantiierung einer Bestreitung; je detaillierter einzelne Tatsa chen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet. Je detail lierter mithin ein Parteivortrag ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substantiierte Bestreitung. Diese sind zwar tiefer als die Anforderungen an die Substantiierung einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E. 2.6).

1. 9 Ein Privatgutachten stellt im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibehauptung. Allerdings ist zu beachten, dass nur Tatsachenbehauptungen bewiesen werden müssen, die aus drücklich bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich be stimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten wer den; die Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss. Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den erforderli chen Grad an Substantiierung einer Bestreitung; je detaillierter einzelne Tatsa chen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet. Je detail lierter mithin ein Parteivortrag ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substantiierte Bestreitung. Diese sind zwar tiefer als die Anforderungen an die Substantiierung einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E. 2.6). 1.1 0 Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbehauptung von der Gegenpartei substantiiert bestritten, so vermögen Parteigutachten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen mögen sie allenfalls zusammen mit - durch Beweismittel nachgewiesenen - Indi zien den Beweis zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (BGE 141 III 433 E. 2.6).

1.1 0 Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbehauptung von der Gegenpartei substantiiert bestritten, so vermögen Parteigutachten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen mögen sie allenfalls zusammen mit - durch Beweismittel nachgewiesenen - Indi zien den Beweis zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (BGE 141 III 433 E. 2.6). 1.1 1 Das Arztzeugnis wird beweisrechtlich den Zeugnisurkunden, denen im Beweis verfahren mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen ist, zugeordnet und gilt im Bereich des Zivilprozessrechts gemäss der Rechtsprechung des Bun desgerichts als Privatgutachten (BGE 140 III 24 E. 3.3.3; 140 III 16 E. 2.5). Nach der Lehre beweisen Arztzeugnisse grundsätzlich nur, dass die Erklärung von der ausstellen den Person abgegeben wurde. Aufgrund des Fachwissens der ausstel lenden Per son sowie der strafrechtlichen Sanktion (Art. 318 StGB) kann zunächst von der Richtigkeit eines Arztzeugnisses ausgegangen werden. Der Beweiswert kann je doch durch irgendwelche Beweismittel und Umstände erschüttert werden, wenn beispielsweise der Arzt den Patienten nicht untersucht und ausschliesslich auf dessen Aussagen abgestellt hat ober bei widersprüch lichem Verhalten des Pati enten während bescheinigter Arbeitsunfähigkeit. Solchenfalls hat der Beweis - füh rer bei unveränderter Beweislast den vollen Beweis für die mit dem Arzt zeug nis bescheinigten Tatsachen zu erbringen (Heinrich Andreas Müller, in: Schwei ze ri sche Zivilprozessordnung, ZPO, Kommentar, Brunner/Gasser/Schwan der, Hrsg., 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 Rz 9 ; Annette Dolge in: Basler Kommen tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 201 7, Art. 177 Rz 13 ).

1.1 1 Das Arztzeugnis wird beweisrechtlich den Zeugnisurkunden, denen im Beweis verfahren mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen ist, zugeordnet und gilt im Bereich des Zivilprozessrechts gemäss der Rechtsprechung des Bun desgerichts als Privatgutachten (BGE 140 III 24 E. 3.3.3; 140 III 16 E. 2.5). Nach der Lehre beweisen Arztzeugnisse grundsätzlich nur, dass die Erklärung von der ausstellen den Person abgegeben wurde. Aufgrund des Fachwissens der ausstel lenden Per son sowie der strafrechtlichen Sanktion (Art. 318 StGB) kann zunächst von der Richtigkeit eines Arztzeugnisses ausgegangen werden. Der Beweiswert kann je doch durch irgendwelche Beweismittel und Umstände erschüttert werden, wenn beispielsweise der Arzt den Patienten nicht untersucht und ausschliesslich auf dessen Aussagen abgestellt hat ober bei widersprüch lichem Verhalten des Pati enten während bescheinigter Arbeitsunfähigkeit. Solchenfalls hat der Beweis füh rer bei unveränderter Beweislast den vollen Beweis für die mit dem Arzt zeug nis bescheinigten Tatsachen zu erbringen (Heinrich Andreas Müller, in: Schwei ze ri sche Zivilprozessordnung, ZPO, Kommentar, Brunner/Gasser/Schwan der, Hrsg., 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 Rz 9 ; Annette Dolge in: Basler Kommen tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 201 7, Art. 177 Rz 13 ). 1.1 2 Auch Berichte von Fachärzten, welche die Taggeldversicherer beraten, sind als blosse Parteibehauptungen zu qualifizieren (Urteil des Bundesgerichts 4A_571/2016 vom 23. März 2017, E. 3.2 am Ende ).

1.1 2 Auch Berichte von Fachärzten, welche die Taggeldversicherer beraten, sind als blosse Parteibehauptungen zu qualifizieren (Urteil des Bundesgerichts 4A_571/2016 vom 23. März 2017, E. 3.2 am Ende ). 1.1 3 Die vorliegend anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die Helsana Business Salary Kollektiv- Taggeldversicherung nach VVG, Ausgabe 20 14 (Urk. 12/1 ), lauten unter anderem wie folgt:

1.1 3 Die vorliegend anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die Helsana Business Salary Kollektiv- Taggeldversicherung nach VVG, Ausgabe 20 14 (Urk. 12/1 ), lauten unter anderem wie folgt: 3.1 Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy chischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeits unfähigkeit zur Folge hat.

3.1 Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy chischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeits unfähigkeit zur Folge hat. 3.4 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt.

3.4 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt. 9.3a Der Versicherungsschutz erlischt für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers.

9.3a Der Versicherungsschutz erlischt für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers. 9.4 Für versicherte Personen, die bei Ende der Versicherung arbeitsunfähig bzw. erwerbsunfähig sind, bleibt der Leistungsanspruch für den laufenden Fall im Rahmen der Vertragsbestimmungen gewahrt (Nachleistung; Satz 1).

9.4 Für versicherte Personen, die bei Ende der Versicherung arbeitsunfähig bzw. erwerbsunfähig sind, bleibt der Leistungsanspruch für den laufenden Fall im Rahmen der Vertragsbestimmungen gewahrt (Nachleistung; Satz 1). 2.

2. 2.1 Die Klägerin beantragte die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen. Sie machte geltend, sie leide an körperlichen und psychischen Beschwerden. Bei den körper lichen Beschwerden handle es sich um Beschwerden in beiden Kniegelenken, um starke Schmerzen in der linken Hand mit Kraftlosigkeit und u m Rücken schmer zen. Sie sei diesbezüglich in ambulanter Behandlung. In psychiatrischer Hinsicht leide sie an einer Depression mit Konzentrationsstörung en und Angststörungen, welche sich zwar seit November 2016 gebessert habe aber nicht zu 100 % wieder gut sei. Aus objektiver und subjektiver Sicht könne sie keine 100%ige Tätigkeit im angestammten Beruf ausüben. Die Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin sei aufgrund der körperlichen Beschwerden nicht möglich (Urk. 1, Urk. 6 ).

2.1 Die Klägerin beantragte die Weiterausrichtung von Krankentaggeldern vom 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit oder bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer von 730 Tagen. Sie machte geltend, sie leide an körperlichen und psychischen Beschwerden. Bei den körper lichen Beschwerden handle es sich um Beschwerden in beiden Kniegelenken, um starke Schmerzen in der linken Hand mit Kraftlosigkeit und u m Rücken schmer zen. Sie sei diesbezüglich in ambulanter Behandlung. In psychiatrischer Hinsicht leide sie an einer Depression mit Konzentrationsstörung en und Angststörungen, welche sich zwar seit November 2016 gebessert habe aber nicht zu 100 % wieder gut sei. Aus objektiver und subjektiver Sicht könne sie keine 100%ige Tätigkeit im angestammten Beruf ausüben. Die Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin sei aufgrund der körperlichen Beschwerden nicht möglich (Urk. 1, Urk. 6 ). 2.2 Dagegen hielt die Beklagte fest (Urk. 11), gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ sei die Klägerin im Dezember 2017 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Zudem sei erstmals am 18. Januar 2018 vom behandelnden Arzt festgehalten worden, dass somatische Beschwerden vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Diesbezüglich bestehe im Januar 2018 kein Versicherungsschutz mehr, da die Klägerin Ende August 2017 aus dem Arbeitsverhältnis ausgetreten sei und somit die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3 lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Im Rahmen der vertraglichen Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB seien nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, mithin die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychi scher Beschwerden, bis zum Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung Mitte November 2017 geschuldet gewesen (S. 8 f.).

2.2 Dagegen hielt die Beklagte fest (Urk. 11), gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ sei die Klägerin im Dezember 2017 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Zudem sei erstmals am 18. Januar 2018 vom behandelnden Arzt festgehalten worden, dass somatische Beschwerden vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Diesbezüglich bestehe im Januar 2018 kein Versicherungsschutz mehr, da die Klägerin Ende August 2017 aus dem Arbeitsverhältnis ausgetreten sei und somit die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3 lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Im Rahmen der vertraglichen Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB seien nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, mithin die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychi scher Beschwerden, bis zum Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung Mitte November 2017 geschuldet gewesen (S. 8 f.). 2.3 Es ist u nbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Beklagte unter Be rücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder erbrachte (Urk. 12/6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29).

2.3 Es ist u nbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Beklagte unter Be rücksichtigung der vertraglichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die vertraglich vereinbarten Taggelder erbrachte (Urk. 12/6, Urk. 12/8-10, Urk. 12/12, Urk. 12/15-16, Urk. 12/18-19, Urk. 12/21, Urk. 12/23-24, Urk. 12/26, Urk. 12/29). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob nach der Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 weiterhin ein Anspruch auf Krankentaggelder besteht.

Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob nach der Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 weiterhin ein Anspruch auf Krankentaggelder besteht. 3.

3. 3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, nannte in seinem Erstbericht vom 25. Februar 2017 (Urk. 12/11 ) als Diagnosen eine Depression und eine Angststörung (Ziff. 5 ) und attestier te eine Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % ab 23. November 2017 (Ziff. 8).

3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, nannte in seinem Erstbericht vom 25. Februar 2017 (Urk. 12/11 ) als Diagnosen eine Depression und eine Angststörung (Ziff. 5 ) und attestier te eine Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % ab 23. November 2017 (Ziff. 8). 3.2 Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem psychiatrischen Bericht vom 15. März 2017 (Urk. 12/13 ) eine Anpassungs störung mit längerer Angst und depressive r Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 3. März 2017 (Ziff. 11).

3.2 Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem psychiatrischen Bericht vom 15. März 2017 (Urk. 12/13 ) eine Anpassungs störung mit längerer Angst und depressive r Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 3. März 2017 (Ziff. 11). In ihrem Bericht vom 27. März 2017 an die andere involvierte Kranken tag geld versicherung, die Mobiliar (Urk. 2/2 ), führte Dr. E.___ unter anderem aus, sie habe die Patientin bisher dreimal gesehen (Ziff. 13), und nannte eine ängstlich agi tierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) mit intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symp to men im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und frag lich paranoiden Zügen (Z73.1) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen (S. 3 Mitte). Die Patientin klage zudem über Schmerzen, vor allem über Rückenschmerzen, aber auch über Schmerzen in den Beinen und Händen (S. 2 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit (Ziff. 5).

In ihrem Bericht vom 27. März 2017 an die andere involvierte Kranken tag geld versicherung, die Mobiliar (Urk. 2/2 ), führte Dr. E.___ unter anderem aus, sie habe die Patientin bisher dreimal gesehen (Ziff. 13), und nannte eine ängstlich agi tierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) mit intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symp to men im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und frag lich paranoiden Zügen (Z73.1) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen (S. 3 Mitte). Die Patientin klage zudem über Schmerzen, vor allem über Rückenschmerzen, aber auch über Schmerzen in den Beinen und Händen (S. 2 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit (Ziff. 5). In ihrem Zwischenbericht vom 8. April 2017 (Urk. 12/14 ) nannte sie eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.11) und eine somatoforme Schmerz stö rung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (Ziff. 6.1).

In ihrem Zwischenbericht vom 8. April 2017 (Urk. 12/14 ) nannte sie eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.11) und eine somatoforme Schmerz stö rung (ICD-10 F45.4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (Ziff. 6.1). 3.3 Dr. med. F.___, Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie, Oberarzt am G.___, hielt in seinem Bericht vom 2. Juni 2017 (Urk. 12 /17) betreffend die Magnetresonanztomographie (MRI) des rechten und des linken Knies vom gleichen Tage aufgrund von progredienten Knieschmerzen fest, es bestehe – hier gekürzt aufgeführt - eine horizontale, mediale Meniskusläsion des Hinterhorns rechts und der Pars intermedia links und rechts mit Extrusion eines kleinen Fragments der Pars intermedia nach medial, eine mässige Retropatellar- und femorotibiale Gonarthrose rechts und links, eine retropatelläre Chondro ma lazie Grad III links und rechts, eine medial betonte femorotibiale Chon dromalazie Grad III-IV und ein Knorpelschaden rechts und links.

3.3 Dr. med. F.___, Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie, Oberarzt am G.___, hielt in seinem Bericht vom 2. Juni 2017 (Urk. 12 /17) betreffend die Magnetresonanztomographie (MRI) des rechten und des linken Knies vom gleichen Tage aufgrund von progredienten Knieschmerzen fest, es bestehe – hier gekürzt aufgeführt - eine horizontale, mediale Meniskusläsion des Hinterhorns rechts und der Pars intermedia links und rechts mit Extrusion eines kleinen Fragments der Pars intermedia nach medial, eine mässige Retropatellar- und femorotibiale Gonarthrose rechts und links, eine retropatelläre Chondro ma lazie Grad III links und rechts, eine medial betonte femorotibiale Chon dromalazie Grad III-IV und ein Knorpelschaden rechts und links. 3.4 Dr. D.___ (vorstehend E. 3.1) nannte in seinem am 21. Juni 2017 bei der Invalidenversicherung eingegangenen Bericht (Urk. 6/20/1-5 im Verfahren IV.2018.00342 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

3.4 Dr. D.___ (vorstehend E. 3.1) nannte in seinem am 21. Juni 2017 bei der Invalidenversicherung eingegangenen Bericht (Urk. 6/20/1-5 im Verfahren IV.2018.00342 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - tiefe Depression (ICD-10 F32.11, F45.4, Z73.1)

tiefe Depression (ICD-10 F32.11, F45.4, Z73.1) - fortgeschrittene Gonarthrose beidseits

fortgeschrittene Gonarthrose beidseits - chronisches lumbospondylogenes Syndrom

chronisches lumbospondylogenes Syndrom - chronische Cephalgie

chronische Cephalgie - Obesitas

Obesitas Wegen des psychischen Zustands sei die Klägerin nicht in der Lage zu arbeiten. Wegen der Kniebeschwerden könne sie nicht länger stehen und laufen, wegen der Rückenschmerzen könne sie nicht längere Zeit sitzen (Ziff. 1.7). Dr. D.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit April 2016 (Ziff. 1.6).

Wegen des psychischen Zustands sei die Klägerin nicht in der Lage zu arbeiten. Wegen der Kniebeschwerden könne sie nicht länger stehen und laufen, wegen der Rückenschmerzen könne sie nicht längere Zeit sitzen (Ziff. 1.7). Dr. D.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit April 2016 (Ziff. 1.6). 3.5 Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in ihrem Bericht vom 21. Juli 2017 an die IV-Stelle (Urk. 6/29 im Verfahren IV.2018.00342 ) die bereits erwähnten Diag nosen (S. 1 unten) und führte aus, es fänden Konsultationen von 60 Minuten ein mal bis zweimal pro Monat statt (Ziff. 1.5). Sie attestierte eine Arbeits un fähigkeit von 100 % bis auf weiteres (Ziff. 1.6).

3.5 Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in ihrem Bericht vom 21. Juli 2017 an die IV-Stelle (Urk. 6/29 im Verfahren IV.2018.00342 ) die bereits erwähnten Diag nosen (S. 1 unten) und führte aus, es fänden Konsultationen von 60 Minuten ein mal bis zweimal pro Monat statt (Ziff. 1.5). Sie attestierte eine Arbeits un fähigkeit von 100 % bis auf weiteres (Ziff. 1.6). In ihrem Bericht vom 19. August 2017 an die Beklagte nannte Dr. E.___ (Urk. 12/20 ) eine mittelgradige depressive Episode (F32.11) und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) als Diagnosen. Die Versicherte leide an mangelnder Lebensfreude, Antriebs- und Motivationsverlust, Durchschlaf stö rung en, Albträumen, Suizidgedanken, an einer Schmerzsymptomatik, Schuldge füh len und dysphorischen Zuständen (S. 1 Ziff. 1 und Ziff. 3 ). Die depressive Symptomatik habe sich leicht verbessert (Ziff. 5). D ie Versicherte zeige eine schwere Trauerreaktion, nachdem ihr e Schwester im Juni 2017 verstorben sei (S. 2 oben Ziff. 7 ). Dr. E.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. März bis 31. August 2017, der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit sei ungewiss ( S. 2 Ziff. 1 1 ). Eine IV-Anmeldung sei erfolgt, eine Massnahme durch die Invalidenversicherung wäre gut für die Patientin (S. 3 Ziff. 12).

In ihrem Bericht vom 19. August 2017 an die Beklagte nannte Dr. E.___ (Urk. 12/20 ) eine mittelgradige depressive Episode (F32.11) und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) als Diagnosen. Die Versicherte leide an mangelnder Lebensfreude, Antriebs- und Motivationsverlust, Durchschlaf stö rung en, Albträumen, Suizidgedanken, an einer Schmerzsymptomatik, Schuldge füh len und dysphorischen Zuständen (S. 1 Ziff. 1 und Ziff. 3 ). Die depressive Symptomatik habe sich leicht verbessert (Ziff. 5). D ie Versicherte zeige eine schwere Trauerreaktion, nachdem ihr e Schwester im Juni 2017 verstorben sei (S. 2 oben Ziff. 7 ). Dr. E.___ attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. März bis 31. August 2017, der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit sei ungewiss ( S. 2 Ziff. 1 1 ). Eine IV-Anmeldung sei erfolgt, eine Massnahme durch die Invalidenversicherung wäre gut für die Patientin (S. 3 Ziff. 12). 3. 6 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrau ensarzt der Beklagten, nahm am 5. September 2017 eine Beurteilung vor und empfahl aufgrund von Unklarheiten betreffend die Arbeitsunfähigkeit und die prognostische Einschätzung die Einholung eine r fachärztlichen Zweitmeinung (Urk. 12/22).

3. 6 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrau ensarzt der Beklagten, nahm am 5. September 2017 eine Beurteilung vor und empfahl aufgrund von Unklarheiten betreffend die Arbeitsunfähigkeit und die prognostische Einschätzung die Einholung eine r fachärztlichen Zweitmeinung (Urk. 12/22). 3.7 Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2017 über die am 23. Oktober 2017 erfolgte Untersuchung (Urk.12/25 ) als Diagnosen ein ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom (CTS) links und eine Epi lepsie unklarer Zuordnung (S. 1 Mitte).

3.7 Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2017 über die am 23. Oktober 2017 erfolgte Untersuchung (Urk.12/25 ) als Diagnosen ein ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom (CTS) links und eine Epi lepsie unklarer Zuordnung (S. 1 Mitte). 3.8 Dr. Z.___ erstattete am 2. Dezember 2017 ein Gutachten im Auftrag der Beklag ten (Urk. 12/27 ). Sie führte unter anderem aus, gemäss telefonischer Auskunft der behandelnden Psychiaterin seien zwischen Juni und September 2017 keine Kon sultationen erfolgt (S. 7 lit. E).

3.8 Dr. Z.___ erstattete am 2. Dezember 2017 ein Gutachten im Auftrag der Beklag ten (Urk. 12/27 ). Sie führte unter anderem aus, gemäss telefonischer Auskunft der behandelnden Psychiaterin seien zwischen Juni und September 2017 keine Kon sultationen erfolgt (S. 7 lit. E). Sie führte weiter aus, aktuell könne kein psychisches Leiden von Krankheitswert festgestellt werden und nannte dementsprechend keine Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 lit. H.a). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie einen Status nach depressivem Zustandsbild (ICD-10 F43.20), Differentialdiagnose (DD) im Rahmen einer Anpassungsstörung, im Rahmen einer depressiven Episode (S. 10 lit. H.b).

Sie führte weiter aus, aktuell könne kein psychisches Leiden von Krankheitswert festgestellt werden und nannte dementsprechend keine Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 lit. H.a). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie einen Status nach depressivem Zustandsbild (ICD-10 F43.20), Differentialdiagnose (DD) im Rahmen einer Anpassungsstörung, im Rahmen einer depressiven Episode (S. 10 lit. H.b). Die diagnostische Einschätzung des aktuellen psychischen Gesundheitszustands der Versicherten sei eindeutig möglich, soweit dies für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit erforderlich sei. Diese gebe zwar auf Befragen diverse Beschwer den an (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Angst vor einem Unfall) und äussere in der Exploration, dass ihre Stimmung nicht gut sei und sie schlecht einschlafen könne, bleibe aber in ihren Angaben vage. Diejenigen Befunde, die auf objektiver Beurteilung (Items überwiegender oder ausschliesslicher Fremdein schätzung nach AMDP) basierten (beispielsweise die Depressivität, die Gedächt nis leistung, die affektive Schwingungsfähigkeit), gäben keinen Hinweis auf ein psychiatrisches Leiden von Krankheitswert. Vielmehr wirke die Versicherte unzu frieden mit der aktuellen Lebenssituation, die mit finanzieller Engnis und einem Ehemann, der einen Herzinfarkt durchgemacht habe und seit einem Jahr daheim sei, belastet sei (S. 10 unten).

Die diagnostische Einschätzung des aktuellen psychischen Gesundheitszustands der Versicherten sei eindeutig möglich, soweit dies für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit erforderlich sei. Diese gebe zwar auf Befragen diverse Beschwer den an (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Angst vor einem Unfall) und äussere in der Exploration, dass ihre Stimmung nicht gut sei und sie schlecht einschlafen könne, bleibe aber in ihren Angaben vage. Diejenigen Befunde, die auf objektiver Beurteilung (Items überwiegender oder ausschliesslicher Fremdein schätzung nach AMDP) basierten (beispielsweise die Depressivität, die Gedächt nis leistung, die affektive Schwingungsfähigkeit), gäben keinen Hinweis auf ein psychiatrisches Leiden von Krankheitswert. Vielmehr wirke die Versicherte unzu frieden mit der aktuellen Lebenssituation, die mit finanzieller Engnis und einem Ehemann, der einen Herzinfarkt durchgemacht habe und seit einem Jahr daheim sei, belastet sei (S. 10 unten). Die Feststellung, dass der psychische Leidensdruck minimal sei, werde durch die Ergebnisse der Laboruntersuchung gestützt, die klar aufzeigten, dass die Versi cherte keine Medikamente einnehme (S. 11 oben).

Die Feststellung, dass der psychische Leidensdruck minimal sei, werde durch die Ergebnisse der Laboruntersuchung gestützt, die klar aufzeigten, dass die Versi cherte keine Medikamente einnehme (S. 11 oben). Gemäss der behandelnden Psychiaterin sei die Versicherte zu Beginn der Behand lung bei ihr im Februar 2017 zunächst depressiv gewesen. Die Depressivität sei aber weitgehend aufgehellt im Laufe der Monate. Aufgrund der Vorgeschichte und de r Angaben der behandelnden Psychiaterin sei es plausibel, dass es sich beim Zustand im Winter/Frühling 2017 um ein depressives Zustandsbild gehan delt habe, welches rückwirkend ätiologisch nicht abschliessend einer Anpas sungs störung oder einer eigenständigen affektiven Erkrankung zugeordnet werden könne (S. 11 Mitte).

Gemäss der behandelnden Psychiaterin sei die Versicherte zu Beginn der Behand lung bei ihr im Februar 2017 zunächst depressiv gewesen. Die Depressivität sei aber weitgehend aufgehellt im Laufe der Monate. Aufgrund der Vorgeschichte und de r Angaben der behandelnden Psychiaterin sei es plausibel, dass es sich beim Zustand im Winter/Frühling 2017 um ein depressives Zustandsbild gehan delt habe, welches rückwirkend ätiologisch nicht abschliessend einer Anpas sungs störung oder einer eigenständigen affektiven Erkrankung zugeordnet werden könne (S. 11 Mitte). Differenzialdiagnostisch sei der Vollständigkeit halber eine anhaltende somato forme Schmerzstörung zu erwägen; dies nachdem die Versicherte als Hauptbe schwerden körperliche Schmerzen angebe. Angesichts der Tatsache, dass keine dauernden quälenden Schmerzen angegeben würden, die somatisch nicht erklärt werden könnten, sondern vage schmerzhafte Bereiche angegeben würden, sei das Kernkriterium für diese Diagnose nicht festzustellen, womit diese Diagnose stel lung entfalle (S. 11 unten).

Differenzialdiagnostisch sei der Vollständigkeit halber eine anhaltende somato forme Schmerzstörung zu erwägen; dies nachdem die Versicherte als Hauptbe schwerden körperliche Schmerzen angebe. Angesichts der Tatsache, dass keine dauernden quälenden Schmerzen angegeben würden, die somatisch nicht erklärt werden könnten, sondern vage schmerzhafte Bereiche angegeben würden, sei das Kernkriterium für diese Diagnose nicht festzustellen, womit diese Diagnose stel lung entfalle (S. 11 unten). In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem 14. November 2017 uneingeschränkt. Bei fehlendem psychischem Leiden von Krank heitswert und damit fehlenden psychischen Funktionseinschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit vollumfänglich gegeben. Der Umstand, dass die Versicherte ihre Medikamente nicht einnehme, stärke die Einschätzung, dass der Leidens druck (psychisch und körperlich) bescheiden sei. Die inzwischen eingetretene Stellenlosigkeit, die familiäre Belastung und die finanziellen Probleme seien krankheitsfremde Faktoren, die nicht für das Attestieren einer Arbeitsunfähigkeit herangezogen werden könnten (S. 12 lit. I.a).

In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem 14. November 2017 uneingeschränkt. Bei fehlendem psychischem Leiden von Krank heitswert und damit fehlenden psychischen Funktionseinschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit vollumfänglich gegeben. Der Umstand, dass die Versicherte ihre Medikamente nicht einnehme, stärke die Einschätzung, dass der Leidens druck (psychisch und körperlich) bescheiden sei. Die inzwischen eingetretene Stellenlosigkeit, die familiäre Belastung und die finanziellen Probleme seien krankheitsfremde Faktoren, die nicht für das Attestieren einer Arbeitsunfähigkeit herangezogen werden könnten (S. 12 lit. I.a). 3. 9 Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.2) attestierte mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis sen vom 27. November beziehungsweise 22. Dezember 2017 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018 (Urk. 2/12-13).

3. 9 Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.2) attestierte mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis sen vom 27. November beziehungsweise 22. Dezember 2017 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018 (Urk. 2/12-13). I n ihrem Bericht vom 26. Januar 2018 an die IV-Stelle nannte Dr. E.___ (Urk. 6/43 im Verfahren IV.2018.00342) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine ängstlich agitierte depressive Störung mit somatischem Syn drom (ICD-10 F32.11) sowie chronische Schmerzen (Ziff. 1.1). Sie führte aus, es erfolge eine Konsultation im Monat (Ziff. 1.5), dies letztmals am 17. Dezember 2017 (Ziff. 1.2), und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit als Reinigungsfrau von 50 % (Ziff. 1.6).

I n ihrem Bericht vom 26. Januar 2018 an die IV-Stelle nannte Dr. E.___ (Urk. 6/43 im Verfahren IV.2018.00342) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine ängstlich agitierte depressive Störung mit somatischem Syn drom (ICD-10 F32.11) sowie chronische Schmerzen (Ziff. 1.1). Sie führte aus, es erfolge eine Konsultation im Monat (Ziff. 1.5), dies letztmals am 17. Dezember 2017 (Ziff. 1.2), und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit als Reinigungsfrau von 50 % (Ziff. 1.6). 3.10 D r. med. J.___, Praxis Dr. D.___, nannte mit Bericht vom 1 9. Januar 2018 (Urk. 12/31 ) folgende - verkürzt angeführten - Diagnosen:

3.10 D r. med. J.___, Praxis Dr. D.___, nannte mit Bericht vom 1 9. Januar 2018 (Urk. 12/31 ) folgende - verkürzt angeführten - Diagnosen: - Depression mit Konzentrationsstörungen und Angststörung en

Depression mit Konzentrationsstörungen und Angststörung en - Starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit seit September 2017 bei einem ausgeprägte n CTS links

Starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit seit September 2017 bei einem ausgeprägte n CTS links - Progrediente Schmerzen und Schwellungen in beiden Kniegelenken bei Gon arthrose, Meniskusriss, Baker-Zyste und Chondromalazie

Progrediente Schmerzen und Schwellungen in beiden Kniegelenken bei Gon arthrose, Meniskusriss, Baker-Zyste und Chondromalazie - Persistierende Rückenschmerzen, panvertebrale Schmerzen

Persistierende Rückenschmerzen, panvertebrale Schmerzen Wegen der starken Schmerzen in beiden Knien und in der linken Hand sei die Versicherte nicht in der Lage, sich um den eigenen Haushalt zu kümmern. Sie sei zu 100 % arbeitsunfähig für längere Zeit wegen der körperlichen und psychischen Leiden.

Wegen der starken Schmerzen in beiden Knien und in der linken Hand sei die Versicherte nicht in der Lage, sich um den eigenen Haushalt zu kümmern. Sie sei zu 100 % arbeitsunfähig für längere Zeit wegen der körperlichen und psychischen Leiden. 3.1 1 Der Vertrauensarzt der Beklagten, Dr. med. K.___, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, hielt in seiner Beurteilung vom 6. Februar 2018 (Urk. 12/3 4 ) fest, in psychiatrischer Hinsicht ergäben sich aus dem Bericht von Dr. J.___ keine neuen Erkenntnisse. Die Schmerzen seien im Gutachten berück sichtigt worden, es handle sich um subjektive Beschwerden ohne Diagnose, sie seien nicht krankheitswertig.

3.1 1 Der Vertrauensarzt der Beklagten, Dr. med. K.___, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, hielt in seiner Beurteilung vom 6. Februar 2018 (Urk. 12/3 4 ) fest, in psychiatrischer Hinsicht ergäben sich aus dem Bericht von Dr. J.___ keine neuen Erkenntnisse. Die Schmerzen seien im Gutachten berück sichtigt worden, es handle sich um subjektive Beschwerden ohne Diagnose, sie seien nicht krankheitswertig. 3.12 Dr. J.___ (vgl. vorstehend E. 3.10) attestierte mit ärztlichem Zeugnis vom 26. Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Januar bis 28. Februar 2018 (Urk. 2/11), mit ärztlichem Zeugnis vom 27. Februar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Februar bis 20. März 2018 (Urk. 7/2) und mit ärztlichem Zeugnis vom 15. März 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. b is 31. März 2018 (Urk. 7/1).

3.12 Dr. J.___ (vgl. vorstehend E. 3.10) attestierte mit ärztlichem Zeugnis vom 26. Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Januar bis 28. Februar 2018 (Urk. 2/11), mit ärztlichem Zeugnis vom 27. Februar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 27. Februar bis 20. März 2018 (Urk. 7/2) und mit ärztlichem Zeugnis vom 15. März 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. b is 31. März 2018 (Urk. 7/1). 3.13 Dr. med. L.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, nannte in seiner Beurteilung vom 1. Februar 2018 (Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.2018.00342 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit eine Adipositas (+ 30 kg) und sowie folgende Diagnosen ohne dauer hafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 5 oben):

3.13 Dr. med. L.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, nannte in seiner Beurteilung vom 1. Februar 2018 (Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.2018.00342 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit eine Adipositas (+ 30 kg) und sowie folgende Diagnosen ohne dauer hafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 5 oben): - ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom beidseits, links > rechts

ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom beidseits, links > rechts - ängstlich agitierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte affektive Stö rung mit

ängstlich agitierte, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägte affektive Stö rung mit - somatischem Syndrom (F32.11)

somatischem Syndrom (F32.11) - intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symptomen im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen

intermittierenden Phasen von schwer ausgeprägten Symptomen im Rahmen einer Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen - anhaltende somatoforme Schmerzstörung

anhaltende somatoforme Schmerzstörung Er nannte folgende funktionellen Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Putzfrau: Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf die Schultern und Hände sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Arm vorhalte, insbesondere repetitive Tätigkeiten, seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. Beim Heben, Tragen und Transportieren von Lasten sei ein Gewichts limit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 5 Mitte).

Er nannte folgende funktionellen Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Putzfrau: Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf die Schultern und Hände sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Arm vorhalte, insbesondere repetitive Tätigkeiten, seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. Beim Heben, Tragen und Transportieren von Lasten sei ein Gewichts limit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 5 Mitte). Das Belastungsprofil umschrieb er wie folgt (S. 5): Leichte (angepasste) Tätig keiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten > 5 kg, ohne (beid seitiges) Arbeiten in Armvorhalte und Überkopfarbeiten seien zu 100 % medi zinisch-theoretisch zumutbar.

Das Belastungsprofil umschrieb er wie folgt (S. 5): Leichte (angepasste) Tätig keiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten > 5 kg, ohne (beid seitiges) Arbeiten in Armvorhalte und Überkopfarbeiten seien zu 100 % medi zinisch-theoretisch zumutbar. 3.1 4 Dr. A.___ erstattete - entsprechend dem Ersuchen des Gerichts im Verfahren IV.2018.00342 - am 23. Juli 2018 eine Stellungnahme (Urk. 14). Darin nannte sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1):

3.1 4 Dr. A.___ erstattete - entsprechend dem Ersuchen des Gerichts im Verfahren IV.2018.00342 - am 23. Juli 2018 eine Stellungnahme (Urk. 14). Darin nannte sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1): - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.1)

mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.1) - Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen (Z73)

Persönlichkeitsakzentuierung mit misstrauischen und fraglich paranoiden Zügen (Z73) Sie führte unter anderem aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit März 2018 in ihrer ambulanten Behandlung (S. 1 Ziff. 2), dies mit Gesprächen in der Muttersprache im Abstand von zwei bis drei Wochen (S. 2 unten Ziff. 4).

Sie führte unter anderem aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit März 2018 in ihrer ambulanten Behandlung (S. 1 Ziff. 2), dies mit Gesprächen in der Muttersprache im Abstand von zwei bis drei Wochen (S. 2 unten Ziff. 4). Anamnestisch/aktenanamnestisch könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekompensation im Sinne einer depressiven Entwicklung mit ängst licher Komponente ausgegangen werden. Im Vordergrund der Behandlung im B.___ stehe die depressive Symptomatik mit gedrückter Stimmungslage, Antriebslosigkeit, Hemmung des Denkens, Schlafstörungen mit Morgentief und anhaltender Tagesmüdigkeit (S. 2 oben).

Anamnestisch/aktenanamnestisch könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekompensation im Sinne einer depressiven Entwicklung mit ängst licher Komponente ausgegangen werden. Im Vordergrund der Behandlung im B.___ stehe die depressive Symptomatik mit gedrückter Stimmungslage, Antriebslosigkeit, Hemmung des Denkens, Schlafstörungen mit Morgentief und anhaltender Tagesmüdigkeit (S. 2 oben). Aufgrund der bereits seit Jah ren bestehenden Symptomatik sei von einer länger dauernden, chronischen Störung auszugeben. Eine Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit sei aktuell als prognostisch schlecht einzustufen. Es bestünden Ein schrän kungen in Form von reduzierter Belastbarkeit, ausgeprägtem Misstrauen im Umgang mit anderen Menschen, Konzentrations- und Auffassungsstörung (S. 2 Ziff. 3).

Aufgrund der bereits seit Jah ren bestehenden Symptomatik sei von einer länger dauernden, chronischen Störung auszugeben. Eine Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit sei aktuell als prognostisch schlecht einzustufen. Es bestünden Ein schrän kungen in Form von reduzierter Belastbarkeit, ausgeprägtem Misstrauen im Umgang mit anderen Menschen, Konzentrations- und Auffassungsstörung (S. 2 Ziff. 3). Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigerin seit 1. März 2018 (S. 3 Ziff. 5). Es bestehe eine verminderte Ausdauer, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungs schwie rigkeiten sowie geringe Frustrationstoleranz (S. 3 Ziff. 6). Eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell aufgrund der genannten Symptomatik ausgeschlossen werden (S. 3 Ziff. 7).

Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigerin seit 1. März 2018 (S. 3 Ziff. 5). Es bestehe eine verminderte Ausdauer, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungs schwie rigkeiten sowie geringe Frustrationstoleranz (S. 3 Ziff. 6). Eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell aufgrund der genannten Symptomatik ausgeschlossen werden (S. 3 Ziff. 7). 4.

4. 4.1 Die Klägerin machte geltend (Urk. 1, Urk. 6 ), sie leide an folgenden körperlichen und psychischen Beschwerden: Depression mit Konzentrationsstörungen und Angst störungen, starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit ( ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom links), Knieschmerzen (progrediente Schmer zen und Schwellungen in beiden Kniegelenken), p ersistierende Rückenschmerzen / p anvertebrale Schmerzen (S. 1). Es sei ihr objektiv und subjektiv nicht möglich, eine Tätigkeit zu 100 % in ihrem Beruf auszuüben (S. 2 oben).

4.1 Die Klägerin machte geltend (Urk. 1, Urk. 6 ), sie leide an folgenden körperlichen und psychischen Beschwerden: Depression mit Konzentrationsstörungen und Angst störungen, starke Schmerzen in der linken Hand mit extremer Kraftlosigkeit ( ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom links), Knieschmerzen (progrediente Schmer zen und Schwellungen in beiden Kniegelenken), p ersistierende Rückenschmerzen / p anvertebrale Schmerzen (S. 1). Es sei ihr objektiv und subjektiv nicht möglich, eine Tätigkeit zu 100 % in ihrem Beruf auszuüben (S. 2 oben). 4.2 Die Beklag t e erachtete die Klägerin in psychiatrischer Hinsicht gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ im angestammten Beruf als zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 12/28, Urk. 12/35 ). In Bezug auf die geltend gemachten somatischen Be schwerden hielt die Beklagte fest, eine Arbeitsunfähigkeit wegen körperlicher Beschwerden sei erstmals am und ab dem 18. Januar 2018 geltend gemacht worden. Zuvor sei die Arbeitsunfähigkeit mit psy chischen Beschwerden begrün det worden. Für die Arbeitsunfähigkeit aufgrund von körperlichen Beschwerden ab Januar 2018 bestehe kein Versicherungsschutz mehr, da das Arbeitsverhältnis Ende August 2017 endete und die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3. lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Die vertragliche Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB betreffe nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, das heisse die Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden bis zur Einstellung derselben (Urk. 11 S. 8 unten f. Ziff. 6 ).

4.2 Die Beklag t e erachtete die Klägerin in psychiatrischer Hinsicht gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ im angestammten Beruf als zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 12/28, Urk. 12/35 ). In Bezug auf die geltend gemachten somatischen Be schwerden hielt die Beklagte fest, eine Arbeitsunfähigkeit wegen körperlicher Beschwerden sei erstmals am und ab dem 18. Januar 2018 geltend gemacht worden. Zuvor sei die Arbeitsunfähigkeit mit psy chischen Beschwerden begrün det worden. Für die Arbeitsunfähigkeit aufgrund von körperlichen Beschwerden ab Januar 2018 bestehe kein Versicherungsschutz mehr, da das Arbeitsverhältnis Ende August 2017 endete und die Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 9.3. lit. a AVB ab diesem Datum erloschen sei. Die vertragliche Nachleistungspflicht nach Ziff. 9.4. AVB betreffe nur Leistungen für den laufenden Schadenfall, das heisse die Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden bis zur Einstellung derselben (Urk. 11 S. 8 unten f. Ziff. 6 ). 4.3 Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Probleme liegen unterschied liche Beurteilungen vor. Dr. E.___ als behandelnde Psychiaterin diagnostizierte im März 2017 eine Anpassungsstörung und im April 2017 eine mittelgradige depressive Episode und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (vorstehend E. 3.2. 3.5, 3.9 ). Im Juli 2017 berichtete sie, es fänden ein- bis zweimal pro Monat Konsultationen statt (vorstehend E. 3.5 ). Zwischen Juni und September 2017 fanden keine Konsultationen statt (vgl. vorstehend E. 3.8 am Anfang). Im Januar 2018 berichtete Dr. E.___ über einmal monatliche Konsultationen (zuletzt am 17. Dezember 2017) und attestierte eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau (vorstehend E. 3.9 ).

4.3 Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Probleme liegen unterschied liche Beurteilungen vor. Dr. E.___ als behandelnde Psychiaterin diagnostizierte im März 2017 eine Anpassungsstörung und im April 2017 eine mittelgradige depressive Episode und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1. Februar 2017 (vorstehend E. 3.2. 3.5, 3.9 ). Im Juli 2017 berichtete sie, es fänden ein- bis zweimal pro Monat Konsultationen statt (vorstehend E. 3.5 ). Zwischen Juni und September 2017 fanden keine Konsultationen statt (vgl. vorstehend E. 3.8 am Anfang). Im Januar 2018 berichtete Dr. E.___ über einmal monatliche Konsultationen (zuletzt am 17. Dezember 2017) und attestierte eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau (vorstehend E. 3.9 ). Die Gutachterin Dr. Z.___ vermochte im Dezember 2017 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen und nannte als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach depressivem Zustandsbild, dies unter Hinweis auf eine im Verlauf des Jahres erfolgte Aufhellung der im Februar 2017 festgestellten Depressivität und einen durch die Nichteinnahme von Medikamenten belegten fehlenden Leidensdruck (vorstehend E. 3.8).

Die Gutachterin Dr. Z.___ vermochte im Dezember 2017 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen und nannte als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach depressivem Zustandsbild, dies unter Hinweis auf eine im Verlauf des Jahres erfolgte Aufhellung der im Februar 2017 festgestellten Depressivität und einen durch die Nichteinnahme von Medikamenten belegten fehlenden Leidensdruck (vorstehend E. 3.8). Im Gegensatz dazu nannte die seit März 2018 behandelnde Dr. A.___ als Diag nose wiederum eine mittelgradige depressive Episode, attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Behandlungsbeginn und erklärte, eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell ausgeschlossen werden (vorstehend E. 3.14 ).

Im Gegensatz dazu nannte die seit März 2018 behandelnde Dr. A.___ als Diag nose wiederum eine mittelgradige depressive Episode, attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Behandlungsbeginn und erklärte, eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt könne aktuell ausgeschlossen werden (vorstehend E. 3.14 ). 4.4 Wie bereits erwähnt, stellt e in Privatgutachten im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibe haup tung. Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet (vgl. vorstehend E. 1.9-10 ).

4.4 Wie bereits erwähnt, stellt e in Privatgutachten im Zivilprozess kein Beweismittel dar, vielmehr hat es als Parteigutachten die Qualität einer blossen Parteibe haup tung. Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestrei tung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche ein zelnen Tatsachen sie konkret bestreitet (vgl. vorstehend E. 1.9-10 ). Den Berichten der 2017 behandelnden Psychiaterin ist eine im Jahresverlauf stetig nachlassende Behandlungsfrequenz zu entnehmen, und damit korrespon dierend eine Abnahme der von ihr attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % auf 50 %. Auch stellte sie im Verlauf die Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung nicht mehr, sondern lediglich noch die Diagnosen einer depressiven Störung und chronischer Schmerzen (vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Angesichts dieser von der behandelnden Ärztin geschilderten Verbesserung des Gesundheitszustandes ver mag das Privatgutachten von Dr. Z.___ und mithin d eren Einschätzung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit zu überzeugen. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die Klägerin keine Medikamente einnahm (vgl. Urk. 12/27 S. 11 oben), womit zum Zeitpunkt der Begutachtung der Leidensdruck minimal war. Somit w ar a usserhalb des thera peutischen Kontextes im Dezember 2017 keine die Arbeitsfähigkeit tangierende psychiatrische Diagnose (mehr) zu stellen. Ausserdem wurden die Einschätzungen von Dr. Z.___ nicht substantiiert bestritten, weshalb sie nicht geeignet sind, die Schlussfolgerungen im Privatgutachten von Dr. Z.___ in Frage zu stellen.

Den Berichten der 2017 behandelnden Psychiaterin ist eine im Jahresverlauf stetig nachlassende Behandlungsfrequenz zu entnehmen, und damit korrespon dierend eine Abnahme der von ihr attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % auf 50 %. Auch stellte sie im Verlauf die Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung nicht mehr, sondern lediglich noch die Diagnosen einer depressiven Störung und chronischer Schmerzen (vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Angesichts dieser von der behandelnden Ärztin geschilderten Verbesserung des Gesundheitszustandes ver mag das Privatgutachten von Dr. Z.___ und mithin d eren Einschätzung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit zu überzeugen. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die Klägerin keine Medikamente einnahm (vgl. Urk. 12/27 S. 11 oben), womit zum Zeitpunkt der Begutachtung der Leidensdruck minimal war. Somit w ar a usserhalb des thera peutischen Kontextes im Dezember 2017 keine die Arbeitsfähigkeit tangierende psychiatrische Diagnose (mehr) zu stellen. Ausserdem wurden die Einschätzungen von Dr. Z.___ nicht substantiiert bestritten, weshalb sie nicht geeignet sind, die Schlussfolgerungen im Privatgutachten von Dr. Z.___ in Frage zu stellen. D ass die ab März 2018 behandelnde Psychiaterin Dr. A.___ wiederum eine - vollständige - Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sowie für den ersten Arbeitsmarkt überhaupt attestierte, erscheint demgegenüber als nicht über wiegend wahrscheinlich. Dies ergibt sich einerseits daraus, dass die von der behan delnden Ärztin Dr. E.___ vormals verworfene Diagnose einer Persönlich keitsakzentuierung von Dr. A.___ ohne erkennbare Auseinandersetzung mit der Einschätzung von Dr. E.___ oder Dr. Z.___ genannt wurde. Zudem hielt Dr. A.___ fest, es könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekom pensation ausgegangen werden (Urk. 14 S. 2 oben). Diese Einschätzung wider spricht jedoch derjenigen der ehemals behandelnden Dr. E.___ und der Privat gutachterin Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Gründe für diese abweichende Einschätzung wurden indessen nicht genannt, weshalb sie nicht geeignet ist, die nachvollziehbare Einschätzung von Dr. Z.___ substantiiert in Frage zu stellen. Andererseits begründete Dr. A.___ die Arbeitsunfähigkeit mit verminderter Ausdauer, verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungsschwierigkeiten sowie geringer Frustrationstoleranz, ohne dass näher dargelegt worden wäre, weshalb diese Beeinträchtigungen jegliche Erwerbsakti vität verunmöglichen sollten.

D ass die ab März 2018 behandelnde Psychiaterin Dr. A.___ wiederum eine - vollständige - Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sowie für den ersten Arbeitsmarkt überhaupt attestierte, erscheint demgegenüber als nicht über wiegend wahrscheinlich. Dies ergibt sich einerseits daraus, dass die von der behan delnden Ärztin Dr. E.___ vormals verworfene Diagnose einer Persönlich keitsakzentuierung von Dr. A.___ ohne erkennbare Auseinandersetzung mit der Einschätzung von Dr. E.___ oder Dr. Z.___ genannt wurde. Zudem hielt Dr. A.___ fest, es könne diagnostisch von einer zunehmenden psychischen Dekom pensation ausgegangen werden (Urk. 14 S. 2 oben). Diese Einschätzung wider spricht jedoch derjenigen der ehemals behandelnden Dr. E.___ und der Privat gutachterin Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.2, 3.5, 3.9 ). Gründe für diese abweichende Einschätzung wurden indessen nicht genannt, weshalb sie nicht geeignet ist, die nachvollziehbare Einschätzung von Dr. Z.___ substantiiert in Frage zu stellen. Andererseits begründete Dr. A.___ die Arbeitsunfähigkeit mit verminderter Ausdauer, verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Auffassungsschwierigkeiten sowie geringer Frustrationstoleranz, ohne dass näher dargelegt worden wäre, weshalb diese Beeinträchtigungen jegliche Erwerbsakti vität verunmöglichen sollten. Zusammengefasst ist in psychiatrischer Hinsicht mangels substantiierter und überzeugender Bestreitungen gestützt auf die schlüssige Beurteilung durch Dr. Z.___ in ihrem Privatgutachten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im vorliegend zu prüfenden Zeitraum keine psychiatrische n Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse nichts zu ändern (vgl. vor stehend E. 1.11). Bei diesem Resultat stellt sich auch die Frage nach der Durch führung eines strukturierte n Beweisverfahren s im Rahmen einer Streitigkeit be treffend Krankentaggelder nach VVG nicht.

Zusammengefasst ist in psychiatrischer Hinsicht mangels substantiierter und überzeugender Bestreitungen gestützt auf die schlüssige Beurteilung durch Dr. Z.___ in ihrem Privatgutachten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im vorliegend zu prüfenden Zeitraum keine psychiatrische n Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse nichts zu ändern (vgl. vor stehend E. 1.11). Bei diesem Resultat stellt sich auch die Frage nach der Durch führung eines strukturierte n Beweisverfahren s im Rahmen einer Streitigkeit be treffend Krankentaggelder nach VVG nicht. 4.5 In somatischer Hinsicht findet sich in den Akten der Beklagten im Zeitraum bis zur Kündigung per 31. August 2017 (Urk. 12/27 S. 5 oben) lediglich der MRI-Bericht vom 2. Ju ni 2017 betreffend Knieschmerzen (vgl. vorstehend E. 3.3). Diesem ist keine Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen. Bei der von Dr. E.___ ab März 2017 unter anderem diagnostizierten Schmerzstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.5) handelt es sich ferner um eine psychiatrische Diagnose, welche nicht ohne Weiteres auf relevante somatische Beschwerden schliessen lässt. Zudem ging der Bericht von Dr. D.___ vom 21. Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.4) nicht an die Beklagte, sodass sie von allfälligen somatischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit keine Kenntnis haben konnte. Vielmehr wurde der Beklagten erstmals im Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit auch aufgrund somatischer Be schwerden gemeldet (vorstehend E. 3. 10 ). Damit konnte die Beklagte – trotz Hinweisen auf schon vor Ende August 2017 vorliegende somatische Beschwerden jedoch ohne Angabe und Geltendmachung einer daraus resultierenden Arbeits unfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.3) – nicht davon ausgehen, dass eine relevante somatische Erkrankung vorliegt, zumal auch die Anmeldung wegen psychischer Beschwerden erfolgte (vgl. Urk. 12/4 und Urk. 12/11 ). Gestützt auf Ziff. 9.3 lit. a AVB, wonach der Versicherungsschutz für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers erlischt vorbehältlich der Nachleistung für den laufenden Fall gemäss Ziff. 9.4 AV B (vgl. vorstehend E. 1.13), bestand somit kein Versi che rungsschutz mehr für die neu nach der Kündigung geltend gemachten Ein schrän kungen aufgrund von somatischen Beschwerden.

4.5 In somatischer Hinsicht findet sich in den Akten der Beklagten im Zeitraum bis zur Kündigung per 31. August 2017 (Urk. 12/27 S. 5 oben) lediglich der MRI-Bericht vom 2. Ju ni 2017 betreffend Knieschmerzen (vgl. vorstehend E. 3.3). Diesem ist keine Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen. Bei der von Dr. E.___ ab März 2017 unter anderem diagnostizierten Schmerzstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.5) handelt es sich ferner um eine psychiatrische Diagnose, welche nicht ohne Weiteres auf relevante somatische Beschwerden schliessen lässt. Zudem ging der Bericht von Dr. D.___ vom 21. Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.4) nicht an die Beklagte, sodass sie von allfälligen somatischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit keine Kenntnis haben konnte. Vielmehr wurde der Beklagten erstmals im Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit auch aufgrund somatischer Be schwerden gemeldet (vorstehend E. 3. 10 ). Damit konnte die Beklagte – trotz Hinweisen auf schon vor Ende August 2017 vorliegende somatische Beschwerden jedoch ohne Angabe und Geltendmachung einer daraus resultierenden Arbeits unfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.3) – nicht davon ausgehen, dass eine relevante somatische Erkrankung vorliegt, zumal auch die Anmeldung wegen psychischer Beschwerden erfolgte (vgl. Urk. 12/4 und Urk. 12/11 ). Gestützt auf Ziff. 9.3 lit. a AVB, wonach der Versicherungsschutz für die einzelne versicherte Person mit ihrem Ausscheiden aus dem versicherten Personenkreis bzw. aus dem Dienst des Versicherungsnehmers erlischt vorbehältlich der Nachleistung für den laufenden Fall gemäss Ziff. 9.4 AV B (vgl. vorstehend E. 1.13), bestand somit kein Versi che rungsschutz mehr für die neu nach der Kündigung geltend gemachten Ein schrän kungen aufgrund von somatischen Beschwerden. Zu beachten ist zudem, dass der zuständige Arzt des RAD der IV-Stelle unter Berücksichtigung der von der Klägerin geklagten somatischen Beschwerden ein Belastungsprofil beschrieb, bei welchem eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, beziehungsweise er auch in der angestammten Tätigkeit nur noch funktionelle Einschränkungen nannte (vgl. vorstehend E. 3.13). Diese Einschätzung im IV-Ver fahren kann auch in vorliegendem Verfahren betreffend Krankentaggelder berücksichtigt werden, zumal keine davon abweichenden, substantiierten und nachvollziehbaren Einschätzungen betreffend eine Arbeits un fähigkeit in ange passter Tätigkeit vorliegen.

Zu beachten ist zudem, dass der zuständige Arzt des RAD der IV-Stelle unter Berücksichtigung der von der Klägerin geklagten somatischen Beschwerden ein Belastungsprofil beschrieb, bei welchem eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, beziehungsweise er auch in der angestammten Tätigkeit nur noch funktionelle Einschränkungen nannte (vgl. vorstehend E. 3.13). Diese Einschätzung im IV-Ver fahren kann auch in vorliegendem Verfahren betreffend Krankentaggelder berücksichtigt werden, zumal keine davon abweichenden, substantiierten und nachvollziehbaren Einschätzungen betreffend eine Arbeits un fähigkeit in ange passter Tätigkeit vorliegen. Den ärztlich attestier t en und von der Klägerin angeführten körperlichen Beein trächtigungen wurde somit durch eine entsprechende Ausgestaltung des Anfor derungsprofils Rechnung getragen. Die volle Arbeitsfähigkeit bezieht sich nicht auf jede beliebige (und auch nicht notwendigerweise die angestammte) Tätigkeit, sondern ausdrücklich und ausschliesslich auf Tätigkeiten, die diesem Belastungs profil entsprechen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähig keits zeugnisse nichts zu ändern (vgl. vorstehend E. 1.11).

Den ärztlich attestier t en und von der Klägerin angeführten körperlichen Beein trächtigungen wurde somit durch eine entsprechende Ausgestaltung des Anfor derungsprofils Rechnung getragen. Die volle Arbeitsfähigkeit bezieht sich nicht auf jede beliebige (und auch nicht notwendigerweise die angestammte) Tätigkeit, sondern ausdrücklich und ausschliesslich auf Tätigkeiten, die diesem Belastungs profil entsprechen. Daran vermögen auch die eingereichten Arbeitsunfähig keits zeugnisse nichts zu ändern (vgl. vorstehend E. 1.11). Wie bereits erwähnt, erbrachte die Beklagte unter Berücksichtigung der vertrag lichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die ver traglich vereinbarten Taggelder (vgl. vorstehend E. 2.3). Da diese in erster Linie aufgrund psychischer Beschwerden ausgerichtet wurden, hätte die Beklagte – auch wenn sie Kenntnis von eine r Arbeitsunfähigkeit aufgrund somatischer Be schwerden vor August 2017 gehabt hätte - eine Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 ohne Gewährung einer zusätzlichen Übergangsfrist zur Aufnahme einer angepassten Tätigkeit vornehmen dürfen (vgl. Ziff. 3.4 und 13.8 AVB ), zumal gestützt auf die Einschätzung des RAD davon ausgegangen werden kann, dass die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit aus somatischen Gründen schon vor Ablauf der erbrachten Taggelder möglich gewesen wäre.

Wie bereits erwähnt, erbrachte die Beklagte unter Berücksichtigung der vertrag lichen Wartefrist vom 23. November 2016 bis zum 31. Dezember 2017 die ver traglich vereinbarten Taggelder (vgl. vorstehend E. 2.3). Da diese in erster Linie aufgrund psychischer Beschwerden ausgerichtet wurden, hätte die Beklagte – auch wenn sie Kenntnis von eine r Arbeitsunfähigkeit aufgrund somatischer Be schwerden vor August 2017 gehabt hätte - eine Einstellung der Krankentaggelder per 31. Dezember 2017 ohne Gewährung einer zusätzlichen Übergangsfrist zur Aufnahme einer angepassten Tätigkeit vornehmen dürfen (vgl. Ziff. 3.4 und 13.8 AVB ), zumal gestützt auf die Einschätzung des RAD davon ausgegangen werden kann, dass die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit aus somatischen Gründen schon vor Ablauf der erbrachten Taggelder möglich gewesen wäre. 4.6 Damit ist die Klage abzuweisen.

4.6 Damit ist die Klage abzuweisen. 5.

5. 5.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos.

5.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. 5.2 Die Beklagte wurde nicht durch einen externen Anwalt vertreten. Sie hat somit entgegen ihrem Antrag (Urk. 11 S. 2) praxisgemäss - mangels eines besonderen Aufwandes (vgl. BGE 110 V 72 E. 7) - keinen Anspruch auf eine Parteient schädigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_355/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 4.2).

5.2 Die Beklagte wurde nicht durch einen externen Anwalt vertreten. Sie hat somit entgegen ihrem Antrag (Urk. 11 S. 2) praxisgemäss - mangels eines besonderen Aufwandes (vgl. BGE 110 V 72 E. 7) - keinen Anspruch auf eine Parteient schädigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_355/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 4.2). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen.

1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.

3. Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Helsana Versicherungen AG unter Beilage je einer Kopie von Urk. 6/20/1-5, Urk. 6/29, Urk. 6/43 und Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.201 8.00342

Helsana Versicherungen AG unter Beilage je einer Kopie von Urk. 6/20/1-5, Urk. 6/29, Urk. 6/43 und Urk. 6/44 S. 5 im Verfahren IV.201 8.00342 - Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA

Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher