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Am Dienstag, 26. September, haben 16 Nationalräte eine Motion eingereicht. Sie schätzen den geplanten Eingriff in die Tarifstruktur als schädlich für die Qualität und finanzielle Versorgung der Branche ein.
Die Motion fordert vom Bundesrat, auf den geplanten Eingriff in die Tarifstruktur, wie sie am 16. August 2023 in die Vernehmlassung gegeben wurde, zu verzichten und eine den aktuellen Umständen angepasste Neubewertung vorzunehmen.
Der Bundesrat hat am 16. August beschlossen, eine Anpassung der Tarifstruktur für physiotherapeutische Leistungen in die Vernehmlassung zu schicken. Nach Ansicht des Bundesrates wurde die Tarifstruktur seit 1990 nie grundlegend revidiert oder den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
Die Verordnung, die in die Vernehmlassung geschickt wurde, könnte den Physiotherapie-Sektor jedoch vor erhebliche finanzielle Probleme stellen und die Qualität der Versorgung verschlechtern. Während die Physiotherapeuten aufgrund der Inflation bereits mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen haben (Anstieg der Fixkosten um 30 %), sieht die Verordnung eine Revision der Tarifstruktur vor, die ihre Situation noch weiter verschlechtern würde (bis zu 44 % Umsatzverlust) und damit ihre finanziellen Schwierigkeiten vergrössern würde.
So ist beispielsweise der Vorschlag, eine Grundpauschale von 20 Minuten pro Sitzung einzuführen, von den Realitäten des Berufsstandes losgelöst und hätte zur Folge, dass die Qualität der physiotherapeutischen Leistungen zum Nachteil der Patienten sinkt, die Wirksamkeit der Therapien verringert wird und somit langfristig die Kosten im Gesundheitswesen steigen.
Zur Info auf Curia Vista:
Eingereicht wurde die Motion von Maitre Vincent
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