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Am letzten Wochenende fand zum dreizehnten Mal das internationale Frauenturnier in Berlin statt. Von der RS Sense waren Larissa Feyer, Svenja Jungo und die Geschwister Julia, Miriam und Eveline Lötscher dabei. Betreut wurden die Ringerinnen von Viktor Meier. Mit ungefähr 400 Sportlerinnen aus 18 europäischen Nationen konnten die Senslerinnen sehr gut mithalten und sich insgesamt fünf Podestplätze erkämpfen.
Svenja Jungo blieb unschlagbar
Svenja startete in der Kategorie bis 46kg bei den weiblichen Schülern. Sie konnte durch ihre schnellen Beinangriffe Punkt um Punkt holen. Sehr überzeugend gewann sie all ihre Gruppenkämpfe durch Schultersieg oder technische Überlegenheit. Dadurch qualifizierte sich Svenja für den Final. Hier traf sie auf die einheimische Sonja Nguyen. Svenja liess sich nicht einschüchtern und gewann auch diesen Kampf souverän durch technische Überlegenheit und konnte sich am Ende des Tages den verdienten Siegerpokal überreichen lassen.
Am Sonntag startete Svenja bei den Kadettinnen bis 46kg. Die junge Senslerin blieb auch am Sonntag ungeschlagen und gewann ihren zweiten Siegerpokal. Wie am Vortag nutzte die Senslerin ihre Schnelligkeit aus und gewann alle Gruppenkämpfe. Im Finale um Platz 1 traf sie auf die Schwedin Sofia Liljeberg. Souverän schulterte Svenja ihre Gegnerin.
Bronze Für Julia Lötscher
Bei den weiblichen Schülerinnen bis 63 kg startete Julia. In den ersten drei Kämpfen blieb Julia ungeschlagen. Im letzten Gruppenkampf musste sie sich von der Norwegerin Synne Marie Eriksen geschlagen geben. Somit verpasste sie den Finaleinzug. Die jüngste der drei Lötscher-Schwestern liess den Kopf nicht hängen und rang im Kampf um die Bronzemedaille sehr konzentriert. Gegen Lilly Pfau aus Deutschland konnte sie schlussendlich einen Punktesieg holen und gewann die Bronzemedaille.
Julia trat am Sonntag bei den Kadetten bis 61kg auch noch an. Gegen Gerda Barth aus Deutschland konnte sie nicht Punkten, versuchte jedoch ihre Angriffe. Dies gelang ihr im zweiten Kampf gegen Celina Lang besser und konnte ihre Gegnerin schultern. Gegen Valerij Prokopyk verlor Julia relativ klar und wurde geschultert. Damit schied Julia mit 2 Niederlagen und einem gewonnenen Kampf aus.
Kein Erfolg für Larissa Feyer
Bei den Juniorinnen starteten Larissa Feyer und Eveline Lötscher. Larissa musste sich in der Kategorie bis 53kg gegen zwei sehr starke Gegnerinnen geschlagen geben. Der erste Kampf bestritt sie gegen Amanda Tomczyk aus Polen. Larissa konnte keine ihrer Griffe ansetzen. Dies gelang der Gegnerin besser und Larissa verlor durch technische Überlegenheit. Im zweiten Kampf traf sie auf die deutsche Kaderringerin Jenny Hast, die Larissa auf Schulter verlor. Somit war das Turnier für die Senslerin beendet.
Auch am Sonntag bei den Seniorinnen blieb Larissa leider erfolglos. Sie konnte jedoch Punkten aber dies reichte ihr nicht aus um einen ihrer drei Kämpfe gewinnen zu können und am Ende ragte der Platz vier hervor.
Einmal Gold und einmal Bronze bei den Juniorinnen und Seniorinnen für Eveline Lötscher
Die Älteste der Lötscher-Schwestern startete bei den Juniorinnen bis 55 kg. Gegen die aus Griechenland weitanreisende Hristina Dermikan konnte sie auf Schulter gewinnen. Im zweiten Kampf hatte sie es mit der deutschen Kaderringerin Josefine Purschke zu tun. Eveline konnte durch ihr zurückhaltendes Ringen nicht Punkten und verlor diesen Kampf durch technische Überlegenheit. Im letzten Kampf um Platz 3 kämpfte Eveline gegen eine weitere Griechin und konnte auch diesen Kampf für sich entscheiden und gewann somit die Bronzemedaille.
Am Sonntag startete Eveline ein weiteres Mal bei den Seniorinnen bis 57 kg ins Turnier. Sie blieb am Sonntag ungeschlagen und bezwang all ihre Gegnerinnen. Durch zwei technisch überlegenen Kämpfen und zwei Schultersiegen erhielt sie am Ende des Tages den Gewinnerpokal. Zudem wurde die Senslerin als beste Kämpferin bei den Seniorinnen ausgezeichnet.
Schlechter Tag für Miriam Lötscher
Als letzte Senslerin startete Miriam Lötscher bei den Kadettinnen bis 61kg am Sonntag ins Turnier. Miriam traf im ersten Kampf gegen die später erstplatzierte Schwedin Olivia Forsberg. Dieser Kampf konnte nicht knapper ausfallen. Miriam verlor diesen Kampf 2:2. Ihre nächsten beiden Kämpfe gegen Josie Schröder aus Deutschland und Nika Slavica Andelic aus Kroatien gewann Miriam durch Punkte. Der vierte Kampf von Miriam stand am Schluss des Kampfes zu Gunsten ihrer Gegnerin. Miriam fand in diesem Kampf keine Mittel um zu punkten und schied somit vorzeitig aus.
Trotz der durchwachsener Ergebnisbilanz ein voller Erfolg
Die drei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen stellen die Ergebnis-Highlights des vergangenen Wochenendes dar. Ein voller Erfolg war dieses Turnier jedoch für alle mitgereisten Sensler Athletinnen. Neue Kampferfahrungen helfen für die nächsten bevorstehenden Turniere. Am Montagmorgen konnten alle mit guten Erinnerungen auf das zurückliegende Wochenende und mit Vorfreude auf die nächsten Turniere zurück in die Schweiz reisen.