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Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikanen zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, erklärte das Wetteramt NOAA am Donnerstag. Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikane, drei davon entwickeln sich zu Stürmen grosser Stärke.
Angesichts verfügbarer Klima-Daten und der höheren Wassertemperatur im Atlantik und der Karibik liege die Wahrscheinlichkeit einer normalen Saison nur bei 30 Prozent, die einer unterdurchschnittlichen sogar nur bei 10 Prozent, hiess es weiter.
Während sich die Menschen in Amerika derzeit auf das Lockern der Corona-Auflagen und eine Rückkehr zur Normalität konzentrierten, bleibe es von "entscheidender Bedeutung", sich auf die kommende Hurrikan-Saison vorzubereiten, mahnte Handelsminister Wilbur Ross.
Hurrikanereignisse werden auch von Versicherungskonzernen wie beispielsweise der Swiss Re und deren Investoren beobachten. Je nach Verlauf bedeuten sie für die Branche erhöhte Schadenkosten.
(AWP/cash)