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Der Bio-Ackerbau benötigt nebst den auf grösseren Flächen angebauten Ackerkulturen wie Weizen, Gerste oder Mais auch interessante Nischenkulturen, die sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Hinsicht sinnvolle Ergänzungen zu den Hauptkulturen darstellen.
Im Falle der Direktvermarktung ab Hof und Absatz als Premiumprodukt im Fachhandel stellen Produkte solcher Nischenkulturen finanziell interessante Aufstockungsmöglichkeiten für den Einzelbetrieb dar. Häufig fehlen jedoch Kenntnisse über mögliche Arten, Sorten, Anbau, Pflege, Ernte und Verwertungsmöglichkeiten von Alternativkulturen.
Im Rahmen von drittfinanzierten Teilprojekten bearbeiten wir Fragen rund um die Sortenwahl und Anbautechnik von potentiell geeigneten Kulturpflanzen um unter schweizerischen Anbaubedingungen einen ansprechenden Ertrag mit einer guten Qualität zu erzielen.
Pionierlandwirte werden im Anbau dieser Nischenkulturen begleitet und offene Fragen laufend in die Versuche integriert. Die Aktivitäten dieser Arbeiten werden mit der Bedeutung bzw. dem Potential am Markt abgestimmt.
In früheren Arbeitsprogrammen und zum Teil in fremdfinanzierten Projekten wurden Versuche mit Saflor, Hanf, Sommerölmohn, Rispenhirse, Quinoa und Amarant durchgeführt.