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Diese sicherte sich erstmals in seiner Karriere der Japaner Tetsuta Nagashima, der zuvor im Training nie besser als Siebter gewesen war. Die beste Rennklassierung des Japaners ist ein 5. Rang Ende Juni in Assen. Ebenso überraschend in die erste Startreihe schafften es der Südafrikaner Brad Binder und der Thailänder Somkiat Chantra.
Von den Titelanwärter war Tom Lüthi der Schnellste. WM-Leader Alex Marquez, der fünf der letzten sechs Rennen gewonnen hat und 33 Punkte Vorsprung auf Lüthi aufweist (161:128), schaffte es als Elfter nur in die vierte Startreihe.
Für Dominique Aegerter endete das Qualifying so wie schon die ganze Saison. Obwohl der 28-jährige Oberaargauer auf die Bestzeit weniger als 0,9 Sekunden verlor, startet er mit seiner MV Augusta als 20. nur aus der siebten Reihe. Besser klassiert war er in dieser Saison erst einmal Ende Juni in Assen (19.).
In der Königsklasse bleibt Marc Marquez das Mass aller Dinge. Der siebenfache Champion, der das elfte von 19 Saisonrennen mit 63 Zählern Vorsprung auf Andrea Dovizioso in Angriff nehmen wird, deklassierte die Konkurrenz um knapp eine halbe Sekunde und mehr und feierte seine 87. Pole-Position. Hinter dem Honda-Fahrer klassierten sich Fabio Quartararo auf Yamaha und Dovizioso auf Ducati. Valentino Rossi erreichte nur Rang 10.
In der Moto3 sicherte sich Romano Fenati seine insgesamt vierte Pole-Position, die erste seit Silverstone 2017. Er war fünf Hundertstel schneller als Ayuma Sasaki, der wegen einer am Freitag begangenen Behinderung aber zwölf Startplätze verliert. WM-Leader Aron Canet startet nur von Position 13 aus.
(SDA)