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Die Aufgaben des Försters und der Jäger sind vielseitig. Die wichtigsten Arbeiten sind Baumbestands- und Jungwaldpflege im Einklang mit wirtschaftlicher Nutzung. Das frühzeitige Erkennen von Krankheits- und oder Schädlingsbefall des Baumbestandes wie z.B. des Borkenkäfers sowie der Schutz vor Wildschäden zählen zu den vordringlichen Aufgaben.
Nach dem Sturm "Lothar" im Dezember 1999 hat sich die Population des Borkenkäfers um ein vielfaches vermehrt. Der Hitzesommer 2003 hat diese Situation noch verschärft. Nebst dem "Lothar-Holz", welches abgeführt werden musste, fällte der Förster mit seiner Holzerequipe zusätzlich befallene Bäume. Dank verschiedener Pflegemassnahmen (Borkenkäferfallen etc.) aber auch durch günstige klimatische Gegebenheiten hat der Borkenkäferbefall abgenommen. Mit regelmässiger Holznutzung wird der Wald verjüngt und so auf lange Zeit widerstandsfähiger gemacht.
In den Sturmflächen des "Lothar" fand das Wild Nahrung im Überfluss. Inzwischen müssen die Tiere ihr kleineres Futterangebot wieder teilen. Die Jungpflanzen müssen vor dem Wild geschützt werden. Forst- und Jagdaufsicht beobachten die Situation aufmerksam und zählen die Tierbestände regelmässig.