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Die Sanktionen im Finanzbereich gelten für zusätzliche Personen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Alle Gelder und wirtschaftlichen Ressourcen, welche einen Bezug zu den Nuklear- und Raketenprogrammen Nordkoreas haben, sind gesperrt. Dies gilt auch für jene Mittel, die im Eigentum oder unter Kontrolle der Regierung oder der Partei der Arbeit stehen.
Der Kauf von Kohle, Eisen, Gold, gewisser Erze und Seltener Erden aus Nordkorea ist verboten. Das Exportverbot für Luxusgüter wird um weitere Güter ergänzt. Untersagt ist neu auch der Export von Gütern, welche die operativen Fähigkeiten der Streitkräfte Nordkoreas stärken.
Alle Sendungen aus oder nach Korea werden künftig vom Zoll kontrolliert. Start-, Lande- und Überflugsrechte für Luftfahrzeuge werden nicht erteilt, wenn Grund zur Annahme besteht, dass Güter an Bord gegen die Sanktionen verstossen könnten.
Einschränkungen gibt es auch bei der Ausbildung. Staatsangehörige Nordkoreas dürfen keine Studiengänge in höherer Physik, fortgeschrittener Computersimulation oder Kerntechnik besuchen. Auch militärische, paramilitärische oder polizeiliche Ausbildungen sind verboten.
Der Bundesrat setzt mit der Verschärfung eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats um. Diese wurde nach Nuklear- und Raketentests Nordkoreas vom 6. Januar und 7. Februar 2016 beschlossen. Die verschärften Sanktionen gelten seit Mittwochabend.
(AWP)