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Eine Ausstellung in der Lesesaalvitrine und der Basiliensia Leseecke an der UB Hauptbibliothek (vom 9. Dezember 2021 bis Ende Januar 2022)
Vom 9. bis 11. Dezember findet in Basel aus Anlass des 75-Jahre-Jubiläums von Hermann Hesses Nobelpreis ein Festival zu Ehren des Schriftstellers statt. Hermann Hesses Beziehungen zu Basel sind vielfältig. Bereits als Kind lebte er fünf Jahre in Basel. Nach Abschluss einer Buchhändlerlehre zog es ihn 1899 wieder in die Stadt Jacob Burckhardts, wo er Anstellung in der Reich’schen Buchhandlung in der Freien Strasse fand. In Basel begann Hesses Karriere als freier Schriftsteller, hier schrieb er seinen ersten Erfolgsroman Peter Camenzind (1904). Nun zog es Hesse zwar fort aus der Rheinstadt, zwei seiner drei Ehefrauen stammten jedoch aus Basel, so dass Hesse der Stadt weiterhin verbunden blieb. Die Winter 1923/24 und 1924/25 verbrachte er erneut in Basel und begann hier mit der Niederschrift von Der Steppenwolf. Im Rahmen des Festivals findet in der UB Hauptbibliothek am 10. Dezember eine Lesung aus Der Steppenwolf statt. Daneben wurde eine Leseecke mit Werken Hesses sowie ausgewählter Literatur zu Leben und Werk eingerichtet. In einer Vitrine werden schliesslich Dokumente aus dem Fundus der Universitätsbibliothek präsentiert – so etwa ein Bewerbungsschreiben des jungen Hesse zuhanden des Oberbibliothekars oder ein Brief, der bezeugt, dass Hesse während seiner Aufenthalte in Basel gerne auch den Lesesaal der UB für seine Arbeit nutzte.
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