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Die Spampezie, grosse mit Nüssen gefüllte Gebäckstücke, werden nur in einigen Dörfern des Leventina-Tals produziert. Sie können für längere Zeiträume gelagert werden. Es wird behauptet, dass die Familien des Leventina-Tals sie sogar nach Übersee zu den ausgewanderten Kindern schickten, die ihr Glück in Amerika versuchten. So konnten sie die Süsse der Heimat kosten.
Es scheint, als ob der ursprüngliche Name der italienische Ausdruck „Panspezi“ ist, was übersetzt etwa „Lebkuchen“ bedeutet und später das „s“ hinzugefügt wurde, um die Form Spampezie, Spampezi oder Spanpezi zu erhalten. Etymologisch würde es sich um ein Gewürzbrot handeln. Verschiedene Arten von Gewürzbrot oder Lebkuchen werden in der übrigen Schweiz hergestellt, zum Beispiel Biber in St. Gallen oder Tirggel in Zürich, die vielleicht die Tradition im Leventina-Tal beeinflusst haben.
Im Leventina-Tal waren Süssigkeiten weniger selten als anderswo und in erster Linie für besondere Anlässe wie religiöse Feste und Volksfeste bestimmt: Die Spampezie waren typische Kekse der Weihnachtszeit, wie die Crèfli. Dies sind ähnliche Kekse, die auch im Alta Leventina produziert werden.
(Texte und Bild: Verband Kulinarisches Erbe der Schweiz, www.patrimoineculinaire.ch)
Eigenschaften
- TYPISCHE PRODUKTE Spezialitäten