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«Der junge Edison» (1940), (84 Min.)
Regie: Norman Taurog, mit Mickey Rooney
Dieser Schwarzweissfilm von 1940 handelt von der Kindheit und Jugend des bekannten Erfinders Thomas Alva Edison in einer kleinen Gemeinde im US-Bundesstaat Michigan in den 1860er Jahren, in der es üblich war, Kinder auch heftigst zu bestrafen, wenn sie sich falsch benahmen. Edisons Eltern jedoch folgten fortschrittlichen Überlegungen zu einer gewaltfreien Erziehung. Insbesondere Edisons Mutter war mit ihrer ganzen psychischen Ausstattung ihren zwei Kindern sehr nahe, versuchte die Gefühlswelt ihrer Kinder zu erfassen und unterstützte immer das Selbstwertgefühl und das freie und eigenständige Denken ihrer Kinder.
Unglücklicherweise war es Tom Edison nicht möglich, sich den anderen Kindern zugehörig zu fühlen und lebte oft in seiner eigenen Welt, in der er sich schon sehr früh mit Naturwissenschaften beschäftigte und chemische sowie physikalische Experimente durchführte. Er eckte oft an, verzweifelte aber nicht, weil seine Mutter ihm ganz verbunden blieb, ihn nie ablehnte, ihn ständig stärkte und seine jüngere Schwester ihn bewunderte und mit ihm alle Erkenntnisse diskutierte – auch wenn ihn alle anderen für verrückt hielten.
Und gleichzeitig entwickelte er eine Widerstandskraft gegen die Bloßstellung durch andere, die auch dazu führte, dass er in seinem Leben stur etwas verfolgte, ohne darauf zu schauen, wie das auf andere wirkt und zudem kämpfte er gegen andere und freute sich auch daran, wenn er sich wehren konnte.
Der emotionale Rückhalt bei seinen Eltern und sein freies Denken ermöglichte es schon dem jungen Edison, auch in sehr schwierigen Situationen ruhig zu bleiben, mögliche Lösungen herzuleiten und praktisch und ausdauernd umzusetzen. Damit verdiente er schon früh Geld und rettete sogar seiner Mutter das Leben.
Tags: Filmbesprechung, lehrreich, sehenswert