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Bern - Eine Delegation der Kampagne "StopArmut 2015" hat Bundesrätin Micheline Calmy-Rey eine Petition übergeben. Darin fordern über 4000 Unterzeichnende einen verstärkten Einsatz der Schweiz für Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen.
Die Delegation war angeführt von Nationalrat Walter Donzé (EVP/BE). Calmy-Rey habe den Initianten für ihr Engagement gedankt, schreiben diese in einer Medienmitteilung. Sie habe versichert, sie verfolgten gemeinsame Ziele wie die Schweizer Regierung in der Bekämpfung der Armut.
Martin Dahinden von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) betonte bei der Übergabe, die Schweiz investiere bereits heute zehn Prozent ihrer Entwicklungshilfe-Gelder zugunsten von Wasserprojekten.
Hansjörg Leutwyler, Zentralsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) mahnte, die vom Parlament beschlossenen 0,5 Prozent des BIP für die Entwicklungshilfe seien fest ins Bundesbudget aufzunehmen.
Matthias Stürmer stellte als Deutschweizer Leiter die Inhalte der Kampagne "StopArmut 2015" vor. 800 Millionen Menschen hätten keinen Zugang zu sauberem Wasser. Jeden Tag liessen 6000 Kinder ihr Leben wegen mangelnder Hygiene und verunreinigtem Wasser. 2,5 Milliarden Menschen lebten ohne sanitäre Einrichtungen.
Hinter der Kampagne "StopArmut 2015" steht die SEA-Arbeitsgemeinschaft "Interaction" mit zwölf Hilfswerken. Bereits 2008 reichte "StopArmut" eine Petition an die Landesregierung ein, welche sie dazu aufforderte, sich entschieden für die Milleniumsziele der UNO einzusetzen. Diese bezwecken, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren.
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