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Eine zunehmende Anzahl an Unternehmen habe erkannt, dass ein freiwilliges Engagement für nachhaltige Belange einen Wettbewerbsvorteil darstellen könne, konstatieren die Wissenschaftler. Jedoch handelten nicht alle nach der CSR, die sie für sich in Anspruch nähmen: "Wird dies bekannt, leidet darunter auch der gute Ruf anderer Unternehmen, die CSR in der Unternehmensstrategie verankern." Um die eigenen Leistungen unter Beweis zu stellen, gebe es zahlreiche Möglichkeiten, heißt es in der Studie. Dazu zählen beispielsweise Zertifikate, Nachhaltigkeitsberichte oder Kooperationen mit Wettbewerbern, um gemeinsame Standards zu etablieren.
Gut gemeint ist jedoch nicht immer gut gemacht. So könnten etwa fehlende Kontrollen oder unklare Vereinbarungen mit den Lieferanten zu unbeabsichtigtem Greenwashing führen, etwa, wenn die Vorprodukte nicht den CSR-Standards entsprächen.
Fazit:
Die Zunehmende Sensibilität der Konsumenten für Unternehmen und Produkte die Verantwortung gegenüber ihren Stakeholdern ernst nehmen setzt die Unternehmungen unter vermehrtem Druck.
Dieser sollte nicht dazu führen, dass Unternehmen nun auf Teufel komm raus ihre CSR Rapporte den Stakeholdern aufs Auge drücken, sondern sollte sie vielmehr veranlassen, dafür zu sorgen, dass eine stringente CSR-Strategie definiert wird und diese auch mit der nötigen Sorgfalt umgesetzt wird.