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Hurrikan Dorian hat auf den Bahamas verheerende Zerstörungen verursacht. Das Rote Kreuz hilft den Opfern der Katastrophe, vorerst mit Notunterkünften und sauberem Trinkwasser. Das SRK beteiligt sich mit 200'000 Franken an der Nothilfe der internationalen Rotkreuz-Bewegung und hat einen Spezialisten für Notunterkünfte entsandt.
Mit Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Stundenkilometern hat der Hurrikan am 1. September 2019 die Bahamas getroffen. Nach ersten Einschätzungen der lokalen Behörden und des Roten Kreuzes vor Ort hat Hurrikan Dorian weitreichende Schäden auf den Inseln Abaco und Grand Bahama verursacht. Es wird befürchtet, dass die Windstösse und Regenfälle des Hurrikans der Kategorie 5 bis zu 13‘000 Häuser zerstört haben, so dass zahlreiche Menschen ihr Zuhause verloren haben. Schwere Überflutungen auf der Insel Abaco haben zudem zahlreiche Brunnen mit Salzwasser verunreinigt, wodurch das Trinkwasser knapp wird.
Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften unterstützt in einem ersten Schritt rund 500 Familien in Form von Material für den Bau von Notunterkünften, Decken und Kochutensilien. Insgesamt werden 20 000 als verletzlich eingestufte Personen Nothilfe erhalten.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) beteiligt sich mit Unterstützung des Bundes mit 200'000 Franken an der Nothilfe der Rotkreuz-Bewegung. Zudem hat es einen Spezialisten für Notunterkünfte ins Katastrophengebiet entsandt.