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Thomas Bonny
Thomas Bonny wird im oxyd die Keramik-Serie «Bonus» fortsetzen, die er Ende 2017 begonnen hatte und im April 2018 im Circuit, Lausanne präsentierte. Die Objekte basieren auf einer Mettalstruktur, die mit Keramik und Papiermaché-Bildelementen versehen sind. Theoretische Grundlage des Arbeitens von Thomas Bonny ist die Idee des «Anstands», wie er auf Georg Orwells Studien zurückgeht. Bruce Bégout hat sich in «De la décence ordinaire» (Allia, 2008) mit diesem Konzept befasst. Die Vorstellung oder Idee der gewöhnlichen Anständigkeit ist ziemlich schwer zu definieren und sichtbar zu machen, da sie zugleich grundlegend und doch diffus, subtil und vielgestaltig ist. Bonnys Vorstellung ist es, diesen Begriff als eine Art Werkzeug, als theoretischen Auslöser für eine dynamische und intuitive Arbeit zu nutzen.
Die zweite Linie der Arbeit konzentriert sich auf seine Bildpraxis, die er auf den Ausstellungsraum beziehen möchte. Da Bonny im Wesentlichen mit Papier arbeitet, berücksichtigen die Formate oft die Proportionen und Konfigurationen der Orte, an denen sie präsentiert werden. Die derzeitige Idee besteht darin, Papier-Wände zu schaffen, die bemalt und an Kabeln aufgehängt werden und somit eine Möglichkeit darstellen, die Architektur von Räumen neu zu definieren.
Ausstellung
Sa 23. Feb bis
So 14. Apr
14:00 - 17:00 Uhr
Fr bis So
Adresse
Oxyd Kunsträume
Wieshofstrasse 108
8408 Winterthur