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Ein Neubau ist gefordert der die gleichzeitige Betreuung von bis zu 180 Kindern an einem Standort ermöglicht. Im Kontaktbereich der beiden städtischen Erscheinungsbilder "Lachen" und "Sömmerli", definiert sich der Bau klar über die kontextuellen Bezüge zum Sömmerliquartier. Die typische süd-west-Orientierung reagiert auf die Bewegung des Geländes. Die Verschiebung der baulichen Struktur sowie die Faltung des Daches folgen direkt der im Norden liegenden Typologie. Auch kann die gewünschte 2. Etappe ohne jeglichen Rückbau "dazugestellt und angeschlossen" werden.
Eine Horteinheit wird zweigeschossig organisiert und dient als Grundmodul. Die somit entstehende Galerie mit Luftraum über dem Themenbereich und die freie Treppe ins zweite Hortgeschoss vermitteln eine starke Identifikation für die Kinder. Es entsteht ein attraktiver Verkehrs- und Aufenthaltsbereich der dem Themenbereich angegliedert, oder flexibel abgetrennt ist. Dieser frei bespielbare, überhohe Raum mit diversen Sichtbezügen kann eine zentrale Funktion der jeweiligen Horteinheit übernehmen.
Bei der Erschliessung der Gebäude und der Horteinheiten wurde der Entflechtung grosse Beachtung geschenkt. Das Gebäude wird im Vollausbau mittels je separaten Eingängen für die beiden Etappen und die beiden Horteinheiten erschlossen.