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Dem Schweizer Team gelingt zum Abschluss der Para-Cycling-EM in Österreich das Medaillen-Triple. Celine van Till holt erneut Gold, Sandra Stöckli und Benjamin Früh fahren in ihren Kategorien auf den dritten Rang.
Celine van Till hatte bereits im Zeitfahren Gold gewonnen, nun siegte sie erneut. Die Genferin setzte sich im Schlussspurt gegen die Deutsche Jana Majunke durch. „Es war ein taktisches Rennen“, resümiert Van Till. Die beiden Goldmedaillen an der Para-Cycling-EM in Österreich sind ihre ersten Podestplätze an internationalen Titelwettkämpfen. Van Till hat bereits Karrieren im Dressurreiten und in der Leichtathletik hinter sich – gesundheitliche Probleme zwangen sie mehrmals zur Neuorientierung. Die Para-Cycling-Rennen bestreitet sie auf einem Dreirad.
Ebenfalls zum zweiten Mal aufs EM-Podest schaffte es Sandra Stöckli. Die Athletin aus Jona klassierte sich im Strassenrennen hinter der holländischen und norwegischen Athletin auf dem dritten Rang. Für die Handbikerin ist das ein kleiner Dämpfer, weil sie eigentlich die Silbermedaille im Visier hatte. Betrachte sie die gesamte Saison, komme sie allerdings zu einem positiven Fazit: „Ich konnte konstant an der Spitze mitfahren“, sagte Stöckli im Anschluss an das Rennen.
Auch Benjamin Früh hatte Grund zur Freude: Der Handbiker aus dem Zürcher Oberland gewinnt Bronze. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Früh nach dem Rennen. Der Kurs mit zwei Anstiegen habe ihm sehr gelegen. Er sei froh, dass seine Formkurve wieder nach oben zeige, nachdem ihn gesundheitliche Probleme im letzten Jahr zurückgeworfen hatten.
Heinz Frei präsentierte sich in der MH3-Kategorie in starker Verfassung und erreichte den siebten Rang in einem 24er-Feld. Fabian Recher und Felix Frohofer wurden in der MH4-Kategorie Fünfter und Siebter.
Nach der EM in Oberösterreich stehen für die Para-Cycler*innen nun die Schweizermeisterschaften Ende Juni und ein weiterer Weltcup in Québec an. Im kanadischen Baie-Comeau findet im August dann auch das Saisonhighlight statt - die WM. Sie ist ein weiterer Meilenstein in Richtung Paris 2024 und der WM 2024 in Zürich. Diese ist für die Schweizer Para-Cycler*innen und Nachwuchsathlet*innen ein grosses Ziel.