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Die Beurteilung der Bedrohung "Stromausfall" wird in den Diskussionen sehr Unterschiedlich durchgeführt. Eine Methode orientiert sich an den Zahlen der Vergangenheit. Dies ist rein mathematisch gesehen die Nachvollziehbare Variante. Das Problem dabei ist, dass diese Zahlen den technischen Wandel nicht berücksichten. Aber was ist denn hier das Problem?
Die Umstellung zu "Green Energy" (Sonne/Wind/Wasser/weitere alternative neue Energiegewinnungen) insbesondere bei Formen, die ich als Mensch nur Sekundär beeinflussen kann (Sonne/Wind/Wasser) verursacht eine Verlagerung von der klar steuerbaren Einspeisungen mit den konventionellen Kraftwerken (GAS/Atom/Kohle) zu umweltvolatilen Verfügbarkeiten, die ich dann nur noch bei überfluss abhängen kann, aber bei Mangel nicht beeinflussen kann.
Heute muss ich also die Situation Europa für mich berücksichtigen:
Sonne: Diese scheint eine klar mathematische Verfügbarkeit zu haben, aber durch das Wetter ist die Maximale Leistung sehr unterschiedlich. Menge an Anlagen in Europa zunehmend.
Wind: Der Wind kann heute nur als Prognose mit einer volatilen Unsicherheit berücksichtigt werden. Auch hier sind die Leistungsunterschiede sehr gross. Menge an Anlagen in Europa zunehmend.
Wasser: Das Wasser hat bei Flusskraftwerken eine kurzfristige Prognosemöglichkeit, da der Regen gefallen ist, und die Menge gut abgeschätzt werden kann. Ein Spezialfall sind Speicherseen (Stauseen). Diese können als Ausgleichlasten bei Überproduktionen eingesetzt werden, so lange aber der Speicher noch nicht voll ist. Menge an Anlagen in Europa zunehmend.
GAS/Atom/Kohle: Kraftwerke können nach Leistungsbedarf zu und abgestellt werden. Weiter stellen diese Kraftwerke grosse Rottationskörper zu verfügung, die das Netz stabilisieren können. Menge an Anlagen in Europa abnehmend.
Zusammenfassend wird also das ganze gefüge von Angebot vermehrt volatiler. Auf der Seite der Nachfrage verändert sich diese auch, insbesondere Aufgrund der elektrischen Mobilität. So wird diese auch volatiler.
Das heisst nun für die Parameter der Eintretenswahrscheinlichkeit, dass ein Stromausfall (Strommangellage wird neuzeitlich als Begriff auch verwendet, wobei dies eher die Ursache zur Bedrohung darstellt) mittlerweilen als "sehr wahscheinlich" sein kann. Besser noch sollte nur noch das Schadensausmass analysiert werden.
Gibt es denn Möglichkeiten der Vorwarrnung?
Sicher gibt es Parameter, die eine Vorwarnung ermöglichen, wie grosse Wetterveränderungen wie Kaltfront (Wärmebedarf) oder Stürme (Einspeisung von Windenergie). Aber andere, wie eine Abschaltung (Notabschaltung) eines Konventionellen Kraftswerks kann ein Auslöser für einen Europaweiten Stromausfall führen.
Der wichtigster Parameter in diesem Kontext ist die Netzfrequenz von 50 Hertz im europäischen System. An dieser lässt sich auslesen wie das Verhältnis zwischen Verbrauch und Herstellung besteht. Es wird von einem normalen Regelbereich von plus minus 0.2Hz gesprochen. Bei eineren geringeren Frequenz (kleiner 50Hz) liegt ein Verbrauchsüberschuss vor.
So könne bei grösseren Unwetter zum Beispiel die Frequenzmessungen beobachtet werden, um eventuelle Strommangelsituationen rasch zu erkennen. Dies kann bei www.swissgrid.ch oder auch anderen Internetseiten wie netzfrequenzmessung.de eingesehen werden.
Somit ist es wichtig, die Bedrohung Stromausfall ernsthaft zu bearbeiten und entsprechende Notfallpläne bereit zu halten und Massnahmen zur Vorsorge zu treffen.
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