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Durch den Baurechtsvertrag verpflichtet sich der Grundeigentümer gegenüber dem Bauberechtigten, sein Grundstück für eine gewisse Zeit mit einer Dienstbarkeit zu belasten, welche dem Berechtigten die Befugnis verleiht, auf oder unter der Bodenfläche ein Bauwerk zu errichten oder beizubehalten und daran Eigentum zu erwerben (Peter Isler, Der Baurechtsvertrag und seine Ausgestaltung, Diss. Bern 1973, S. 17). Sofern und soweit das Baurecht als selbständiges (freie Übertragbarkeit) und dauerndes (mindestens 30- und maximal 100jähriges) Recht ausgestaltet und ins Grundbuch aufgenommen ist, gilt es als Grundstück (vgl. ZGB 779 III).
Art. 779 ZGB
C. Baurecht
I. Gegenstand und Aufnahme in das Grundbuch