Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03658.jsonl.gz/2294

Anmelden
Im Finale der Frauen standen sich die beiden internationalen Gastteams gegenüber: Anna Behlen/Sandra Seyfferth aus Deutschland und Jolien Sinnema/Joy Stubbe aus den Niederlanden. Stubbe, die mit anderen Partnerinnen bereits die Turniere in Genf und Basel gewinnen konnte, setzte sich nun auch in Rorschach durch. Insbesondere im zweiten Satz wurden die Niederländerinnen von den Deutschen stark gefordert. Nach einer intensiven Schlussphase konnten sie den Satz in der Verlängerung mit 27:25 für sich entscheiden.
Den dritten Rang sicherten sich die topgesetzten Nicole Eiholzer/Dunja Gerson, welche damit auch das zweite Aufeinandertreffen mit Ines Egger/Vanessa Bieli Jorge siegreich gestalten konnten.
Bei den Männern wusste das Duo Fabio Berta/Luca Müller zu überraschen und zu überzeugen. Die Nummer 7 der Setzliste gewann in diesem Turnier gegen die als Nummern 1, 2 und 3 gesetzten Teams. Im Halbfinale revanchierten sie sich bei Philip Gabathuler/Mirco Gerson aus dem Swiss Volley Nationalkader für die Auftaktniederlage am Donnerstag und zogen somit zum ersten Mal gemeinsam in ein Finale der Coop Beachtour ein. Dort mussten sie sich allerdings den Deutschen Manuel Lohmann/Jonas Schröder geschlagen geben. Trotz frenetischer Unterstützung des Publikums unterlagen Berta/Müller ihren Kontrahenten mit 18:21 und 16:21 .
Im Spiel um Rang 3 setzten sich die Youngsters Quentin Métral/Michiel Zandbergen gegen Gabathuler/Gerson durch. In den beiden früheren Direktduellen mussten sie sich noch geschlagen geben.
Ganz Rorschach trotze heute dem Wetter. Obwohl es zwischenzeitlich regnete, fanden sich Tausende von Zuschauern in der Beach-Arena auf dem Rorschacher Hafenareal ein. Sie wurden mit spektakulärem Beachvolleyball und tollen Ballwechseln belohnt. Die Ostschweizer Laura Caluori, Elena Steinemann und Nico Beeler sind aus dem Titelrennen ausgeschieden.
Bei den Halbfinals der Frauen kam es zwei Mal zum Duell zwischen einem Schweizer Team und einem eingeladenen Gastteam aus dem Ausland. Doch sowohl Nicole Eiholzer/Dunja Gerson, wie auch Ines Egger/Vanessa Bieli Jorge unterlagen ihren internationalen Widersacherinnen. Somit spielen die Schweizer Teams morgen um Rang drei, während Anna Behlen/Sandra Seyfferth aus Deutschland und Jolien Sinnema/Joy Stubbe aus den Niederlanden um die Goldmedaille kämpfen.
Das Ostschweizer Duo Caluori/Steinemann musste sich im Viertelfinale Egger/Bieli Jorge geschlagen geben. Caluori aus Uzwil verpasst damit den Einzug in die Halbfinals, welchen sie letztes Jahr in Rorschach geschafft hatte.
Im Männer-Turnier schied der Joner Nico Beeler etwas überraschend aus. Mit seinem Partner Alexei Strasser unterlag er zuerst dem deutschen Gastteam und anschliessend den schlechter gesetzten Fabio Berta/Luca Müller. Somit gelingt dem Duo Beeler/Strasser die Titelverteidigung in Rorschach nicht.
Neben Manuel Lohmann/Jonas Schröder aus Deutschland und Berta/Müller konnten sich ebenfalls Philip Gabathuler/Mirco Gerson und Quentin Métral/Michiel Zandbergen aus dem Schweizer Nationalkader für die Halbfinals qualifizieren.
Der morgige Finaltag Sonntag startet um 11 Uhr mit den Halbfinals der Männer, die Finalspiele finden ab 13 Uhr statt.
Mit Nico Beeler aus Jona und Alexei Strasser aus Zürich sind heute die Titelverteidiger in das Turnier eingestiegen. Das topgesetzte Duo setzte sich gegen die Qualifikanten Reto Willimann/Raphael Zurgilgen durch. Letztere konnten im ersten Satz lange mithalten, mussten sich am Ende aber knapp 18:21 geschlagen geben. Der zweite Satz war dann mit 21:12 eine klare Angelegenheit für Beeler/Strasser.
Bei den Frauen musste Leslie Betz aus Gossau eine Startniederlage hinnehmen. Gegen die besser gesetzten Muriel Grässli/Taryn Sciarini unterlag sie mit ihrer Partnerin Saskia Seghers in zwei Sätzen. Am Abend bot sich den Frauen-Teams vor vollen Zuschauerrängen und bei mitreissender Stimmung die Chance, sich direkt für die Halbfinals zu qualifizieren. Dies gelang sowohl dem Duo Nicole Eiholzer/Dunja Gerson aus dem Schweizer Nationalkader, wie auch Jolien Sinnema/Joy Stubbe aus den Niederlanden.
Morgen Samstag fliegen ab 10 Uhr wieder die Beachvolleybälle in Rorschach. Um 16 Uhr spielt der Joner Beeler, ab 18 Uhr finden die Halbfinals der Frauen statt.
Elena Steinemann aus Frauenfeld und Laura Caluori aus Uzwil wissen bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt an ihrem Heimturnier zu überzeugen. Gegen das deutsche Gastteam Anna Behlen/Sandra Seyfferth zeigte das Ostschweizer Duo mentale Stärke, denn im ersten Satz mussten sie sich noch geschlagen geben. Im zweiten Satz fanden Caluori/Steinemann anschliessend besser ins Spiel und gewannen sowohl diesen, wie auch den Entscheidungssatz. Somit belohnen sie sich selbst für ihre Mühen, schenken aber auch dem Heimpublikum den erhofften Sieg.
Ebenfalls erfolgreich ins Turnier startete das topgesetzte Duo Nicole Eiholzer/Dunja Gerson. Titelverteidigerin Eiholzer und ihre neue Partnerin Gerson setzten sich gegen Marlen Brunner/Sarah Leemann klar mit 21:16, 21:12 durch.
Bei den Männern durften Quentin Métral/Michiel Zandbergen und Philip Gabathuler/Mirco Gerson den Platz als Sieger verlassen. Métral/Zandbergen behielten in einem ausgeglichenen und spannenden Spiel gegen die Österreicher Peter Eglseer/Florian Schnetzer im Tie-Break mit 23:21 die Oberhand.
Gabathuler/Gerson aus dem Schweizer Nationalkader bezwangen in ihrem Auftaktspiel Fabio Berta/Luca Müller. Der ehemalige Nationalkader-Athlet Berta und das aufstrebende Talent Müller unterlagen den Schweizermeistern von 2014 mit 17:21, 12:21.
Die nächste Coop Beachtour Rorschach findet vom 18. bis 21. August 2016 im Hafenareal von Rorschach statt. Von Donnerstag bis Sonntag kämpfen Top-Teams aus der Schweiz und dem Ausland um den Turniersieg.
Der Eintritt ist für alle Besucher gratis!
Das ausführliche und reichhaltig illustrierte Event-Magazin 2016 ist jetzt auf unserer Homepage als Online-Version verfügbar! Da findest du alles Wissenswerte rund um die Coop Beachtour Rorschach. Viel Spass bei der Lektüre!
Der Eintritt zum Event und zu den Spielen im Center Court ist während allen Event-Tagen (inklusive Finalspielen) gratis.