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"Ich kann den Pamano hören", sagte Oriol.
"Den Pamano kann man Torena aus nicht hören." "Ich höre ihn aber."
Stille.
"Du nicht?" Ventura unterdrückte ein Lächeln. Oriol bemerkte es und sah ihn verwundert an. "Es ist nur ... Als ich klein war, erzählten die alten Leute in Torena ..."
"Was?" "Nichts. Sie sagten, den Fluß könnten nur die hören, die sterben müssen."
Wenn man sich einmal auf dieses Buch eingelassen hat, lässt es einen nicht mehr los.
Es ist einfach großartig, wie J. C. die Geschehnisse in Torena, einem Pyrenäendorf, in den 30er und 40er Jahren mit denen aus den Jahren 2001/2002 verknüpft.
Das Buch erzählt, die Geschichte einer starken Frau, die noch im hohen Alter Sühne für ihre Taten leistet. Es erzählt die Geschichte eines Dorfschullehrers, der ungewollt zum Feigling, und ebenso ungewollt zum Freiheitskämpfer und zum Schluss zum Märtyrer wird. Es erzählt die Geschichte, einer Lehrerin, die nicht nur ihren Mann, sondern auch ihren Sohn verloren hat. Eben diese Lehrerin stößt bei der Recherche zu einem Buch auf die Geschichte von Elisenda und Oriol und setzt alles daran, die Wahrheit herauszufinden.
Dieses Buch hinterlässt Spuren. Eine absolute Leseempfehlung. Es müsste mehr solch wunderbare Bücher geben, die Liebe, Zeitgeschichte und menschliche Abgründe so perfekt zusammenbringen.
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