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«Wir freuen uns sehr, dass die hochrangigen Gespräche zwischen den beiden Koreas stattfinden können», sagte der chinesische Aussenamtssprecher Lu Kang am Dienstag in Peking.
China hoffe, dass das erste offizielle Treffen der beiden Staaten seit zwei Jahren nur der Anfang war, um die gegenseitigen Beziehungen zu verbessern und die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu lösen.
Gleiches verlautete aus Moskau. «Nur über einen solchen Dialog ist eine Entspannung auf der koreanischen Halbinsel möglich», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Präsident Wladimir Putin habe immer wieder derartige Verhandlungen gefordert.
Ranghohe Delegationen der verfeindeten Länder hatten sich zuvor beim Grenzort Panmunjom getroffen. Auch öffnete das nordkoreanische Regime nach Medienberichten eine vor knapp zwei Jahren abgeschaltete militärische Krisen-Telefonleitung zu Südkorea wieder.
Die Lage in der Region hatte sich im vergangenen Jahr nach zahlreichen Raketentests durch Nordkorea und einem weiteren Atomversuch deutlich verschärft.
Olympische Spiele als Brückenbauer
Bei den Gesprächen am Dienstag hatte Nordkorea angekündigt, eine hochrangige Delegation und Athleten zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar schicken zu wollen. Laut eines Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul bot Nordkorea auch an, eine Fan-Gruppe für die Wettkämpfe, eine Künstlergruppe sowie ein Taekwondo-Showteam zu entsenden.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte angekündigt, nach den Gesprächen sehr schnell darüber zu beraten, wie eine Teilnahme Nordkoreas an den Winterspielen ermöglicht werden könne.
Der Chef des Russischen Olympischen Komitees, Alexander Schukow, rief das IOC auf, rasch Taten folgen zu lassen. Er sagte, der Schritt habe das Potenzial, die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea zu fördern.
«Im antiken Griechenland wurden für die Zeit der Olympischen Spiele traditionell selbst Kriege gestoppt. Der Geist des Sports soll die Länder vereinen», sagte Schukow der Agentur Interfax in Moskau. (sda/afp/dpa)