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Sie empfiehlt der finnischen Regierung daher, der Projektträgerin Teollisuuden Voima Oy (TVO) unter bestimmten Auflagen grünes Licht für den Bau zu erteilen. Zu den Auflagen gehört die Beschränkung des maximal zulässigen Brennstoffabbrands auf 45 MW-Tage/kg U. Das sind nur 90% des beantragten Werts. Ein höherer Maximalabbrand wäre möglich, wenn experimentell nachgewiesen ist, dass alle Sicherheitskriterien erfüllt bleiben. Eine weitere Auflage betrifft das geologische Langzeitlager für hoch radioaktiven Abfall bei Olkiluoto: Bis 2007 muss die Bauherrin Posiva Oy nachweisen, dass dieses Lager dereinst auch den bestrahlten Brennstoff aus Olkiluoto-3 aufnehmen kann. Ferner klärte die Stuk ab, ob die Privatisierung des finnischen Elektrizitätsmarkts seit 10 Jahren die Sicherheitsinvestitionen der TVO nachteilig beeinflusst habe. Sie kam zum Schluss, dass solche Bedenken nicht begründet seien.
Die Stuk befasst sich seit Ende der 90er-Jahre mit dem Projekt einer fünften Kernkraftwerkseinheit für Finnland. Im Februar 2001 genehmigte sie den vorläufigen Sicherheitsbericht. 2004 investierte sie über 30 Expertenjahre in die Projektprüfung, bevor sie zur vorliegenden Empfehlung kam.
Quelle
P.B. nach Stuk-Medienmitteilung, 24. Januar 2005