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Die Krönung vom FamilienglückDiese Prominenten wählten die künstliche Befruchtung
Michelle Obama, Mónica Cruz, Chrissy Teigen: Sie alle eint der Wunsch nach einem Kind und die Wahl der künstliche Befruchtung, um sich ihn zu erfüllen. Manche gingen sogar noch einen Schritt weiter.
Ob berühmt oder unbekannt, reich oder arm: Das Thema unerfüllter Kinderwunsch macht auch vor den Prominenten dieser Welt nicht halt. Doch einige nutzen ihre Bekanntheit, um dieses mit vielen Tabus belegte Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.
Zuletzt veröffentlichte Michelle Obama in ihrer Biografie «Becoming», dass sie sich nach einer Fehlgeburt künstlich befruchten lassen musste. Ihre zwei Töchter wären ohne die moderne Medizintechnik nicht auf der Welt.
Mit dieser Offenheit über das Thema zu sprechen, ist in Europa noch nicht üblich. So wird in der Schweiz seit langem über eine mutmassliche künstliche Befruchtung bei Mirka Federer nach deren zwei Zwillingsgeburten spekuliert. Das Gleiche gilt für Charlène von Monaco, die ebenfalls Zwillinge zur Welt brachte.
Neben Obama wählten jedoch auch andere Prominiente die künstliche Befruchtung, die Eizellspende und sogar die Leihmutterschaft. Was in der Schweiz aktuell gesetzlich verboten ist, erlauben liberalere Gesetze in anderen Ländern.
Michelle Obama berichtet in ihren Memoiren über den schmerzhaften Weg von Unfruchtbarkeit und künstlicher Befruchtung, der sie zu ihren beiden Töchtern führte.
Beyoncé und ihr Partner Jay-Z suchten bei der künstlichen Befruchtung sogar das Geschlecht ihrer Zwillinge aus. Die wählten einen Jungen, Sir, und ein Mädchen, Rumi. Die Wahl des Geschlechts ist in der Schweiz aus ethischen Gründen nicht erlaubt. Die damals 35-jährige Beyoncé wählte nach einer Fehlgeburt die künstliche Befruchtung.
Nicole Kidman und ihr Mann Keith Urban mussten mehrere IVF-Versuche durchstehen, bevor 2008 ihre Tochter Sunday Rose geboren wurde. Für das zweite Kind Faith Margaret beauftragten sie eine Leihmutter.
Chrissy Teigen, die Frau von John Legend, geht offen damit um, dass sie und ihr Mann auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können. 2016 entschieden sie sich für ein weibliches Embryo, 2018 für ein männliches.
Mónica Cruz würde in der Schweiz kinderlos bleiben. Ohne einen Partner zu haben, liess sie sich in Spanien von einer anoymen Samenspende künstlich befruchten. In der Schweiz ist die Samenspende nur für verheiratete Paare möglich. Cruz möchte mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte ein Tabu brechen und all den anonymen Spendern, die Frauen wie ihr dabei helfen, ihren Traum zu leben, ihre Dankbarkeit aussprechen.
Mariah Carey erlitt vor der Schwangerschaft durch eine künstliche Befruchtung mit den Zwillingen Monrow und Moroccan mit ihrem Ex-Mann Cannon schon eine Fehlgeburt.
Céline Dion und ihr mittlerweile verstorbener Mann René brauchten sechs IVF-Versuche, bis es endlich klappte. 2000 kam Sohn René-Charles auf die Welt, 2010 dann die Zwillinge Eddy und Nelson - ebenfalls ermöglicht durch künstliche Befruchtung.
Lucy Liu, die amerikanische Schauspielerin mit chinesischen Wurzeln, bekam mit Hilfe einer Leihmutter ihren Sohn. Diesen Weg wählte auch „Sex and the City“-Darstellerin Sarah Jessica Parker, um ihre Figur zu erhalten – und bekam sogar Zwillinge.
Emma Thompson bekam ihre Tochter Gaia mithilfe einer künstlichen Befruchtung. Danach wäre sie gerne nochmal schwanger geworden, aber die IVF-Versuche scheiterten, weshalb sie sich für eine Adoption entschied.
Khloe Kardashian versuchte 2013 mit Ex-Mann Lamar Odom schwanger zu werden, doch es klappte nicht. Sie erfuhr von Ärzten, dass ihre Gebärmutterschleimhaut nicht in ausreichend vorhanden für eine Schwangerschaft. Auch die künstliche Befruchtung klappte nicht. Doch ein paar Jahre später wurde sie von ihrem neuen Partner Tristan Thompson schwanger - ganz natürlich.
Cameron Diaz nimmt sich aktuell mit ihrem Mann, dem Musiker Benji Madden, eine Auszeit, um sich voll der anstrengenden Kinderwunschbehandlung zu widmen.
Welche Erfahrungen mit künstlicher Befruchtung haben Sie gemacht?
Die Zeit bis zur Entscheidung für eine künstliche Befruchtung ist hart und schwer für die Beziehung. Aber auch die Behandlung selbst, ist anstrengend, voller Ängste, dass es wieder nicht klappen könnte und der grossen Hoffnung, dass alles gut gehen wird. Welche Erfahrungen haben Sie mit der künstlichen Befruchtung gemacht? Tauschen Sie sich aus auf dem BabyAhoi-Forum.