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Am Christopher Street Day haben in der brasilianischen Metropole Sao Paulo hunderttausende Menschen teilgenommen. Bei der rauschenden Parade riefen die Teilnehmer zu einem Ende der Diskriminierung von Schwulen und Lesben auf.
Zu dem zum 15. Mal stattfindenden Umzug an der Avenida Paulista fanden sich zahlreiche Homosexuelle und Sympathisanten ein, die in Kostümen zu den Rhythmen lauter Musik tanzten.
Die Organisatoren rechnen mit mehr als drei Millionen Teilnehmern. Die Polizei meldete im Zuge der Feierlichkeiten einige Festnahmen wegen Drogenbesitzes, ernste Zwischenfälle blieben den Angaben zufolge bislang aus.
In New York nahmen an der ältesten Schwulen- und Lesben-Parade der Welt ebenfalls etwa 300'000 Menschen teil. Sie feierten die Legalisierung der Homosexuellen-Ehe in dem US-Bundesstaat mit Regenbogenfahnen und lauter Musik. Der Umzug der Aktivisten, Sympatisanten und Touristen zog von der Fifth Avenue in Manhattan zum Schwulenviertel Greenwich Village.
Auf Plakaten bedankten sie sich bei Gouverneur Andrew Cuomo, der mit einer kleinen Regenbogenfahne zusammen mit Bürgermeister Michael Bloomberg an der Spitze des Strassenumzugs mitlief, für das Gesetz. "Danke, Gouverneur Cuomo. Versprechen gehalten", stand auf einem Spruchband.
In einer historischen Abstimmung hatte der Senat von New York am Freitag ein Gesetz zur Legalisierung der Homosexuellen-Ehe verabschiedet. Der Bundesstaat im Nordosten des Landes ist damit der sechste und bei weitem bevölkerungsreichste US-Bundesstaat, der die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert.
Bisher erlaubten nur Iowa, New Hampshire, Massachussetts, Connecticut und Vermont die Homo-Ehe. Mehrere andere Staaten erlauben eine zivile Partnerschaft aber keine Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.
SDA-ATS