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16 Jahre lang musste Kanadas Frauencurling auf einen Olympiasieg warten. Jennifer Jones, 40-jähriger Skip aus Winnipeg, erlöst die Curling-Grossmacht mit einem 6:3-Finalsieg gegen Schweden.
Jennifer Jones, von Beruf Anwältin und Mutter, war selbst der Star des Endspiels, in dem die von Margaretha Sigfridsson angeführten Schwedinnen nicht mehr ganz an die Leistung herankamen, mit der sie Mirjam Otts Crew im Halbfinal bezwungen hatten. Die Skandinavierinnen spielten defensiver und eher ängstlich, so dass sie sich in der ganzen Partie nie einen Vorteil erarbeiten konnten. Die Entscheidung fiel im 9. End, in dem die Kanadierinnen viel Druck aufbauten und zwei Steine zur 6:3-Führung stahlen.
Jennifer Jones' Triumph ist mehr als nur verdient. Sie gewann alle elf Partien, was in der olympischen Geschichte nur ihrem Landsmann Kevin Martin vor vier Jahren in Vancouver gelungen war. (dux/si)
Kanada – Schweden 6:3
Ursina Haller verpasste wie 2010 das angestrebte olympische Diplom in der Halfpipe. Die Bündnerin Snowboarderin belegte im Final nach zwei Stürzen nur den zwölften und letzten Rang. Dass für sie nur im Optimalfall eine Medaille im Bereich des Möglichen wäre, wusste Haller bereits im Voraus.
Im ersten Lauf stand Haller den 900 ganz zum Schluss nicht, im zweiten Durchgang missglückte bereits die Landung in der weichen Pipe nach dem dritten Trick. Entsprechend enttäuscht zeigte sich die …