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|VERENATAG - UNSERE REISEN
AM 1. SEPTEMBER

|Legende der St. Verena

Gedenktag ist der 1. September und ihr Name bedeutet „die Behutsame“.
Geboren ist sie in Ägypten und sie starb um 350 in Zurzach. Verena folgte
um 300 der thebäischen Legion des Mauritius nach Mailand und später
nach Zurzach, wo inzwischen auch Victor und Urs den Märtyrertod erlitten
hatten. Sie fand eine Klause in der später nach ihr benannten Verena-Schlucht,
ernährte sich und andere durch den Verkauf von Handarbeiten, heilte Blinde
und Besessene, wurde aber vom christenfeindlichen Landpfleger gefangen gesetzt.
Als dieser erkrankte und von ihr geheilt wurde, liess er sie frei, wies sie
aber aus. Verena kam nun ins römische Kastell Tenedo, heute Zurzach,
wo sie Gehilfin eines Priesters wurde. Bis zu ihrem Tod wusch sie das Haupt
von Kranken mit dem heilenden Wasser einer Quelle, sie kämmte, heilte
und salbte. Ihre Attribute: Kamm und Krug, Patronin der Armen und Notleidenden,
für Kindersegen usw.
Die geheimnisvolle Verena ist die meistverehrte Heilige der Schweiz – ihr
waren Schluchten, Quellen, Flüsse, Berge, Hügel und Kultsteine geweiht.
Das Volk wie auch der Adel pilgerten zu ihren Kultstätten und riefen
sie um Schutz und Segen an. Und nicht zuletzt erfüllte sie durch ihre
magische Heilkraft so manchen Kinderwunsch. Ihre Spuren finden sich aber
auch im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, in Bayern und Südtirol.
In kaum einem Land gibt es so viele Frauen namens Verena wie in der Schweiz.

Kurze Zusammenfassung der bisherigen Aktivitäten am Verena-Tag

2002 hatte Vreni Hafner die Idee, alle anderen Verenas/Vrenis von Mönchaltorf
am Verena-Tag am 1. September zu Kaffee und Kuchen einzuladen. Das erste Treffen
fand in einem Gartenhäuschen statt und die Anwesenden beschlossen, am
nächsten Verena-Tag einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen.
2003 besuchten wir die Verena-Schlucht in Solothurn. Herr Schneider von
der Gesellschaft der Einsiedelei St. Verena führte uns durch die Schlucht
und erzählte die spannende Geschichte der St. Verena. Im Restaurant Kreuzen
gabs ein ausgezeichnetes Mittagessen und danach folgte ein Stadtbummel in
Solothurn.
2004 besuchten wir die kath. Kirche St. Verena in Stäfa, bekannt wegen
der Glasfenster von Dan Rubinstein. Anschliessend gabs Kaffee im Café Verena.
2005 besuchten wir Zurzach mit Führung im Verena-Münster, anschliessend
Mittagessen, danach Thermalbad oder Einkaufsbummel.
2007 fand am 1. September eine Nacht-Pilgerwanderung der Kirchgemeinden
Mönchaltorf von Rapperswil nach Einsiedeln statt. Drei Vrenis haben diesen
speziellen Ausflug mitgemacht.

2008 Ausflug nach Guggisberg

Bericht und Collage von Vreni Keller
Am diesjährigen 1. September fuhren neun Vrenis oder Verenas nach
Guggisberg. Schon die Begrüssung war lustig, ein Namenproblem gabs
ja nicht! Mit dem gegenseitigen Kennen lernen und Plaudern verging die Reise
schnell. Zufällig sassen bei der Abfahrt in Zürich noch acht Verenas
aus der Region Lachen im selben Bahnwagen mit dem gleichen Ziel wie wir.
In Guggisberg wurden wir von fünf Vrenis vom Vreneli-Chörli von
Guggisberg empfangen, vier mit grünem Gilet und dem Guggisberger Wappen
und einem jungen Vreni mit der Guggisberger Tracht. In der Kirche und später
im Vreneli-Museum erfuhren wir viel Interessantes aus der Geschichte von
Guggisberg, über die heutigen Probleme dieser Berggemeinde und die
tragische Liebesgeschichte des Vreneli vom Guggisberg. Selbstverständlich
wurde auch das bekannte Lied gespielt.
Anschliessend stärkten wir uns mit einem feinen Mittagessen im Hotel
Sternen – bei einigen war auch das Meringue-Dessert ein absolutes
Muss! Nun folgte der Aufstieg zum Guggershorn auf einem erst kurz zuvor
ausgebauten Weg. Die meisten erklommen auch noch die Aussichtsplattform über
eine längere Leiter. Da das Wetter bedeckt war, konnten wir die Aussicht
bei gutem Wetter nur erahnen. Immerhin bekamen wir einen Eindruck von der
Gegend, und wahrscheinlich haben alle von uns den Vorsatz gefasst, wieder
einmal nach Guggisberg zu fahren.

2009 Wanderung durch die Verena-Schlucht in Solothurn und Weissenstein

14 Verenas/Vrenis fuhren nach Solothurn. Dort wanderten wir durch die
Verena-Schlucht bis Oberdorf, wo wir mit der nostalgischen Sesselbahn
auf den Weissenstein
fuhren. Auf der Aussichtsterrasse genossen wir die Aussicht und stärkten
uns anschliessend im Rest. Sennhaus. Alle waren bester Laune und sehr wanderfreudig,
so dass wir beschlossen, die Rundwanderung zum hinteren Weissenstein zu
machen. Müde von Sonne und Wandern erholten wir uns auf der Talfahrt
mit dem Sessellift und fuhren nach kurzenmFussmarsch mit dem Bus nach Solothurn,
wo noch genügend Zeit für einen Kaffee oder Zvieri blieb, bevor
wir die Heimfahrt antraten.

Verenatag 2010 -Ausflug ins Appenzellerland

12 Vreni und Verena machten eine ganz spezielle Erfahrung auf dem Barfussweg
von Jakobsbad nach Gontenbad. In Gonten wurde die Pfarrkirche St. Verena
besichtigt. Mit einem Rundgang durch die schmucken Häuser in Appenzell,
einem feinen Mittagessen und einer Führung in der Appenzeller Alpenbitter
AG wird auch dieser Ausflug unvergesslich bleiben.

Verenatag 2011 -Ausflug nach Zug

16 Vreni und Verena wurden bereits während der Zugfahrt mit einem Apéro überrascht
und wen wunderts, dass auch das Wetter immer schöner wurde! An einer
Frauen-Stadtführung erfuhren wir viel Interessantes über die Stadt
Zug und über Frauenschicksale. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit
dem Bus in die Höhe und schon nach kurzem Fussmarsch erreichten wir
die St. Verena-Kapelle, die an wunderschöner Lage oberhalb von Zug
steht. Gemütlich gings dann weiter auf einem Höhenweg zum Kaffeehalt
unter schattigen Kastanienbäumen und prächtiger Aussicht auf den
Zugersee. Dann gings hinunter zur Stadtmitte durch moderne und historische
Gebäude und weiter durch die Läden zum Bahnhof.

Verenatag 2012 - AUSFLUG NACH SCHAFFHAUSEN

Zehn Verenas reisten bei regnerischem Wetter nach Stein am Rhein, wo wir schon am Bahnhof Vreni Frauenfelder trafen. In der Altstadt wurden wir gleich mit einem Jodellied willkommen geheissen. Da der Regen wieder einsetzte, wärmten wir uns im nächsten Café auf, um dann später durch die wunderschöne Hauptgasse zu schlendern. Dann genossen wir die gemütliche Fahrt mit dem Schiff nach Schaffhausen. Nach dem feinen Mittagessen im Theater Restaurant informierte uns Vreni Frauenfelder mit einem kurzen Film über ihre Arbeit in Afghanistan.
Jedes Jahr reist die jetzt 85jährige nach Afghanistan und nimmt die
strapaziöse Reise in die abgelegensten Bergdörfer auf sich, um
die Projekte der 1988 gegründeten Afghanistan-Hilfe Schaffhausen (Klinik,
Waisenhaus, Schule usw) persönlich zu besuchen und um weitere Hilfe
zu besprechen. Mich hat jene Selbsthilfe-Aktion sehr beeindruckt, mit
der 10 arme Familien je vier Schafe erhielten und sich verpflichteten, im
nächsten
Jahr ein Lamm an weitere Bedürftige abzugeben. Mehr Infos auf
www.afghanistanhilfe.org.
Nach diesem beeindruckenden Einblick in die Lebensaufgabe eines "Vrenis"
blieb noch etwas Zeit, um Schaffhausen zu besichtigen.

Verenatag 2013 - Ausflug nach Aarau und Herznach

In Aarau spazierten 15 gut gelaunte Vreni und Verena durch die Altstadtgassen und bewunderten die wunderschönen Dachuntersichten. Nach dem Mittagessen gings dann weiter mit dem Postauto über die Staffelegg nach Herznach, wo wir von Helen empfangen und zur Verena-Kapelle geführt wurden. Dort hörten wir Interessantes zur Geschichte der Kapelle. Gemütlich spazierten wir zum Bergwerksilo, besuchten das kleine Museum, fuhren mit dem Stollenbähnli und konnten einen Blick ins Innere des ehemaligen Bergwerks werfen. Im Garten mit grossem Teich gabs Apéro und zum Abschluss durften wir einen Blick ins Innere des ehemaligen Silos werfen, der in unzähligen Stunden zu einem gemütlichen Heim und drei Gästezimmern umgebaut worden ist.

Verenatag 2014 - Ausflug nach Mistelberg und Trubschachen

Am diesjährigen Ausflug waren 13 Vreni mit dabei. In Wynigen wurden
wir vom Kutschen-Kohler mit drei schön geschmückten Pferden mit
Wagen abgeholt und zum Mistelberg geführt. Dort wurden wir von Vreni
und Fritz Schweizer bewirtet mit Sicht auf ihren schon mehrmals prämierten
Buchsgarten.
Schon bald führten uns die Pferde wieder zum Bahnhof, weiter gings
per Zug mit Zwischenhalt bei Kambly in Trubschachen, wo wir nach Herzenslust
degustieren und auch einkaufen konnten. Ein weiterer Zwischenhalt folgte
in Luzern, einige benutzten die Gelegenheit zum Flanieren, andere sassen
schon bald gemütlich in einem Restaurant.
Weiter gings mit dem Voralpenexpress auf einer der schönsten Bahnstrecken überhaupt,
vorbei an mehreren Seen und dem Hochmoor. Dazu wurde viel geplaudert
und gelacht – wir freuen uns schon auf den Verena-Tag im nächsten
Jahr!

Verenatag 2015 - Ausflug nach Muotathal

12 gut gelaunte Vrenis und Verenas wurden in einem Kleinbus von Vreny
Fehr ins Muotathal chauffiert. Der erste Halt galt dem Hof von Vreni
und Ruedi Fön. Alle Tiere sind noch auf der Alp, nur Vreni ist
mit den Kindern zurückgekehrt wegen der Schule. Sie überraschte
uns mit einer feinen Käseplatte und erzählte vom Alpsommer,
den sie und die Kinder immer wieder gerne verbringen. Trotz manchen
Entbehrungen, Wetterlaunen und dem weiten Weg über den Pragelpass
bis schlussendlich zum „Dräckloch“ mit ca. 40 Kühen
und Kleintieren „hangen“ sie am Alpleben. Der selbstgemachte
Käse ist wunderbar.
Weiter gings dann teilweise zu Fuss zum Restaurant Husky-Lodge, wo es
nebst den Hunden die originellen Unterkünfte zu bestaunen gab. Hier
gab es ein feines Mittagessen. Einige wanderten dann zum Kloster und kauften
die bekannte Klostersalbe. Im Café Schelbert wurde der Tag noch mit
einem feinen Dessert – die Rahmkirschtorte ist sensationell – abgerundet.
Eigentlich wäre noch ein Rundgang in Schwyz geplant gewesen, aber da
es zu regnen begann, wurde die Heimfahrt angetreten. Ein grosser Dank geht
an Vreny Fehr, unsere Fahrerin.

Verenatag 2016 - Ausflug nach Mels und Walensee

14 fröhliche Vrenis fuhren mit der Bahn bis Mels. Nun folgte die Wanderung
entlang der Seez zum magischen Tiergartenhügel, auch 'Verenas göttlicher
Inselberg' genannt. Dort verwöhnte uns Vreni Hafner mit einem
Gläschen
Weisswein und Gebäck und nach einer gemütlichen Pause gings in
Richtung Plonserhof, wo uns ein farbenprächtiges und fein schmeckendes
Mittagessen serviert wurde. Schon bald gings weiter zum Bahnhof Mels,
dann fuhren wir bis Unterterzen, wo wir das Walensee-Schiff bestiegen
und „vom
Winde verweht“ nach Weesen fuhren. Dort gabs nochmals eine freudige Überraschung – nämlich
das Café Liszt mit zwei gemütlichen Stübchen mit alten
Möbeln. Da gabs feine Nussgipfel oder Eistorte – je nach Lust
und Laune.
Auch dieses Jahr haben wir einen gemütlichen Tag erlebt und freuen
uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.