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Wer sein Pferd kennt, versteht, dass es die Welt anders wahrnimmt als wir Menschen. Es hat instinktive Sinne, die es von Natur aus entwickelt hat und die für sein Überleben von entscheidender Bedeutung sind. Das Pferd ist ein "Beutetier" und daher ein Fluchttier. Sein Überleben hängt davon ab, Gefahren frühzeitig zu erkennen und schnell zu fliehen. Diese "Schreckhaftigkeit" ist für das Pferd überlebenswichtig.
Ein Pferd hat keine Angst vor Dämmerung und Dunkelheit, da es in der Wildnis auf Weiden draußen stand. Tatsächlich sieht ein Pferd in der Dämmerung oft besser als wir Menschen. Das liegt an einer Art "Restlichtverstärker" namens "Tapetum lucidum", der das Licht reflektiert und erneut ausstrahlt, um die Sicht bei schwachem Licht zu verbessern. Ein Pferd kann in der Dämmerung und im Dunkeln besser sehen als bei vollständiger Dunkelheit, wo es nur begrenzt sehen kann. Pferde haben auch dreimal mehr Fotorezeptoren auf der Netzhaut als Menschen, die Helligkeitsunterschiede erfassen können. Die Pupille eines Pferdes benötigt bis zu drei Minuten, um sich von hell auf dunkel anzupassen, während sie von dunkel auf hell in Sekunden umschalten kann.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen Pferden und Menschen ist das Sichtfeld. Pferde können Dinge im frontalen Sichtfeld gleichzeitig scharf sehen, während seitlich befindliche Dinge unscharf wahrgenommen werden. Das Pferd kann gleichzeitig nach vorne, zur Seite und teilweise nach hinten sehen, aber direkt hinter sich hat es einen toten Winkel. Diese breite Sicht ermöglicht es Pferden, auf mögliche Gefahren und Angreifer schnell zu reagieren.
Pferde lernen auch gut und können Gefahrensituationen erkennen und sich diese merken. Wenn ein Pferd mehrmals an einem bestimmten Objekt, wie einer Gartenbank, vorbeigegangen ist, ohne aufzuschrecken, wird es diese als ungefährlich betrachten. Wenn jedoch plötzlich etwas Unbekanntes, wie eine Kiste, auf der Bank steht, kann das Pferd vorsichtig sein. Hier kommt die Rolle des Reiters als "Leittier" ins Spiel. Wenn das Pferd seinem Reiter vertraut, kann die Situation mit der Bank und der Kiste gut gemeistert werden.
Vertrauen ist also eine solide Grundlage für den Umgang mit Pferden, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen. Mensch und Pferd können sich ideal ergänzen. Wenn Sie sich als Reiter bei Dämmerung und Dunkelheit unsicher fühlen, überträgt sich diese Unsicherheit auf das Pferd. Es spürt Ihre Nervosität und kann in einer möglichen Gefahrensituation seinem eigenen Fluchtinstinkt folgen.
Die Produkte von ANIMAL-LIGHT bieten Ihnen und Ihrem Pferd viele Vorteile. Sie verbessern die Sicht Ihres Pferdes durch den Einsatz von Restlichtverstärkern und erhöhen gleichzeitig Ihre eigene Sichtbarkeit. Das gibt Ihnen ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Je sicherer Sie sich fühlen und je besser Sie und Ihr Pferd auf das Reiten bei schlechten Lichtverhältnissen vorbereitet sind, desto sicherer werden Sie unterwegs sein.