Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03270.jsonl.gz/1933

Längste elektrische Bergbahn
Lange Zeit war Engelberg nur schwierig zu erreichen. Auf den Pfaden von Grafenort her oder über die Pässe mussten die Passagen zu Fuss absolviert und die Waren mit Maultieren und Pferden ins Hochtal transportiert werden. Dies änderte sich im 19. Jahrhundert schlagartig. Nachdem 1872-1874 bereits eine fahrbare Strasse gebaut worden war, kam bald der Gedanke eines Eisenbahnanschlusses auf. 1898 konnte die Stansstad-Engelberg-Bahn (StEB) feierlich eröffnet werden. Sie war zur damaligen Zeit die längste elektrische Bergbahn überhaupt.
Erste moderne Luftseilbahn der Schweiz
Mit dem Aufkommen des Wintersports wuchs aber auch die Nachfrage nach der Erschliessung der Bergwelt. Dem Bau der Drahtseilbahn Engelberg-Gerschnialp (1912/13) folgte 1927 die Eröffnung der Luftseilbahn Gerschnialp-Trübsee als erste moderne Luftseilbahn der Schweiz. Nachdem 1952 mit der Luftseilbahn Engelberg-Ristis das Brunnigebiet erschlossen wurde, erfolgte 1963-1967 der Bau der Luftseilbahnen Trübsee- Stand-Titlis, welche die Gäste bis auf über 3000 m.ü.M. führen. Im Laufe der Jahre kamen zahlreiche weitere Anlagen dazu, sodass sich das Hochtal Engelberg zu einem der grössten Wintersportorte der Schweiz entwickelte.