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Waisenhaus in Bangui
Als anfangs 2013 ein schwerer Bürgerkrieg ausbrach in der Zentralafrikanischen Republik, verloren Tausende ihr Daheim. Besonders schwer betroffen waren die vielen Waisenkinder. Etliche flohen zu Sara Mboyeovam, eine Art Ersatzmutter, welche sie liebevoll in ihrem kleinen Miethaus mitten in der Stadt und oft umgeben von dramatischem Kriegswirrwar, aufnahm.
Ein Jahr später bot sich Sara die Gelegenheit, auf einem von ihr bereits früher erworbenen Grundstück und mit finanzieller Unterstützung von Freunden aus dem Ausland ein Haus zu bauen, welches aktuell bis zu vierzig Kindern ein Daheim, Schulbildung und Schutz bietet.
Ende Dezember 2016 wurde das Waisenhaus eingeweiht. Ein Freudenfest sowohl für Sara Mboyeovam, ESPAF-Präsidentin Hanni Grünig (welche persönlich dabei sein konnte) und die Kinder.
Weiterhin sorgt ESPAF für einen Zustupf fürs Essen, Geld für Gesundheitskosten und Schulgeld. 2019 konnte ein Brunnen finanziert werden, der nun sauberes Trinkwasser für das Waisenhaus und Nachbarn liefert. Langfristig ist geplant, dass eine möglichst grosse Selbstversorgung zur Unabhängigkeit beiträgt.
Im Norden des Landes, in Bossangoa, ist ein zweites Waisenhaus im Entstehen, das auch ehemalige Kindersoldaten aufnehmen wird.