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In den ersten neun Monaten wurden 1,7 Millionen BMWs ausgeliefert, 112'000 mehr als Daimler unter der Marke Mercedes absetzen konnte. Im dritten Quartal bauten die Bayern ihren Vorsprung aus, schafften sie es doch, den Rückgang bei den Stückzahlen mit nur 10 Prozent moderat zu halten. Bei Mercedes fielen die Auslieferungen um 30 Prozent.
Fabrikschliessungen aufgrund der Pandemie in Malaysia, einem Hauptumschlagplatz für Halbleiter, haben beiden Herstellern im abgelaufenen Quartal zu schaffen gemacht. Doch BMW schaffte es, länger zu produzieren, bis schliesslich auch dort die Montagebänder angehalten werden mussten.
In der Theorie kann Mercedes noch aufholen, die Chancen scheinen jedoch gering. Der Ton der Stuttgarter am Mittwoch, als die jüngsten Absatzzahlen verkündet wurden, war wenig optimistisch: Die Probleme dürften in den kommenden Monaten andauern. BMW sagte dagegen am Donnerstag, die Situation sei zwar schwierig, man sei aber zuversichtlich, die Ziele für dieses Jahr zu schaffen.
(Bloomberg/cash)