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Zweijähriger synodaler Weg mit Ziel Bischofssynode 2023 in Rom
Ursprünglich war für Oktober 2022 eine Bischofssynode in Rom geplant. Nun wird diese von Papst Franziskus zu einem zweijährigen synodalen Weg ausgebaut. Wie der Vatikan 21. Mai mitteilte, sind für die Synode zum Thema Synodalität der Kirche drei Phasen vorgesehen: eine diözesane, eine kontinentale und eine weltkirchliche. Koordiniert wird das Projekt vom Synodensekretariat in Rom unter Kardinal Mario Grech.
Eröffnet wird die erste dezentral beginnende Bischofssynode am 9. und 10. Oktober 2021 vom Papst in Rom. Eine Woche später soll in jedem Bistum weltweit der diözesane Startschuss fallen. Anhand eines Fragebogens und Leitfadens wird dort unter Leitung des Ortsbischofs bis März 2022 beraten und gebetet. Auch Ordensgemeinschaften, Kurienbehörden, katholische Vereinigungen, Gemeinschaften und katholische Fakultäten sollen für sich einen solchen synodalen Prozess unternehmen.
Alle Ergebnisse gehen an das Synodensekretariat in Rom. Dieses erstellt daraus ein erstes Arbeitsdokument, das ab Herbst 2022 auf kontinentaler Ebene beraten wird. Auch die Früchte dieser synodalen Beratungen und Gebete gehen zurück nach Rom und werden dort zu einem zweiten Arbeitsdokument destilliert. Dieses bildet dann die Grundlage für die Beratungen der Vollversammlung der Bischofssynode, die im Oktober 2023 in Rom tagt.
kath.ch