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Rückgang in Westeuropa und bei den Consumer-PCs. Wachstum in den Schwellenländern und im Business-Segment.
Im Schlussquartal des vergangenen Jahres war der PC-Markt im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Darüber sind sich die beiden IT-Marktforscher Gartner und IDC in ihren jüngsten Berichten einig. Während Gartner bei den verkauften Geräten einen Rückgang um 1,4 Prozent registrierte, spricht IDC von einem Rückgang von lediglich 0,2 Prozent. Was das gesamte 2011 betrifft, hat IDC ein Plus um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr errechnet, Gartner meldet hingegen ein Plus um nur 0,5 Prozent. Weder Gartner noch IDC zählen Tablets wie das Apple iPad zum PC-Markt.
Grund für die schlechten Zahlen im vierten Quartal sei die schwache Nachfrage der Privatkonsumenten und die Schuldenkrise in der Eurozone, so Gartner. Die von Intel propagierten Ultrabooks, die im vierten Quartal lanciert wurden, hatten also noch keine grosse Wirkung auf den PC-Markt. Der "gesunde" Markt für Firmencomputer und das gute Wachstum in den Schwellenländern konnten den Rückgang in den gesättigten Märkten nicht wettmachen, so Gartner.
Im vierten Quartal 2011 haben die Marktforscher von Gartner noch keine gravierenden Auswirkungen der HD-Krise auf den PC-Markt festgestellt. Der Marktforscher glaubt jedoch, dass das Wachstum des PC-Marktes im laufenden Jahr aufgrund der Harddisk-Knappheit beeinträchtigt sein wird.
Die Liste der weltweit grössten PC-Hersteller wird nach wie vor von HP angeführt. Danach folgen Lenovo, Dell, Acer und Asus. (mim)