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Mentaltraining
Dem Begriff Mentaltraining sind schwer bestimmte Methoden zuzuordnen.
Jedoch bestehen allein für den Begriff eine Anzahl an Variationen, wie z.B. Mentalcoaching
oder Mentales Training, die eine Definition zusätzlich erschweren. Oftmals wird auch die
Methodik des Motivationstrainings gerne dem Mentaltraining zugeordnet.
Als begleitende Therapie zum körperlichen Training wurde das Mentaltraining begrifflich erstmals in der Sportpsychologie angewandt. Diese Methode beinhaltete das mehrmalige Wiederholen von der sportlichen Handlung in der eigenen Vorstellung, ohne diese körperlich durchzuführen. Hier wurde sich der Verhaltenstherapie bedient bei der Übungen mit Hilfe der einzelnen Sinne der Entspannung dienen. So soll durch das Mentaltraining beispielsweise der Bewegungsablauf verbessert werden, in dem man sich in den fehlerhaften Ablauf hineinversetzt und sich vorstellt diesen in korrekter Weise ausgeführt wird. Eine tatsächliche Verbesserung soll sich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zeigen, je besser und detaillierter sich der Patient in den Bewegungsablauf hinein empfinden kann. Diese Art und Weise der Visualisierung wird oftmals bei der Rehabilitierung nach einem Schlaganfall angewendet.
Eine andere Methode des Mentaltrainings ist das sogenannte Prognosetraining, welches das
Vertrauen in eigene Fähigkeiten in einer gesunden Selbsteinschätzung bestärken soll, in dem
eine bestimmte Leistungserwartung gesetzt und entsprechende Szenarien in der eigenen
Vorstellung realistisch durchgespielt werden.
In der klinischen Psychologie ist der Begriff Mentaltraining in der Psychosomatik geläufig, in der die Zusammenhänge von Körper und Psyche sowie Erkrankungen durch psychische Faktoren beeinflusst werden.
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