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Reise der Hoffnung
Regie Xavier Koller
Mit Mathias Gnädinger, Dietmar Schönherr, Necmettin Cobanoglu, Nur Sürer, Emin Sivas
CH 1989 – 108 Minuten
Oscar 1991 "Best Foreign Language Film"
Zusammen mit dem siebenjährigen Sohn Mehmet Ali (Emin Sivas), dem aufgewecktesten seiner sieben Kinder, tritt das türkische Ehepaar Haydar (Necmettin Çobanoglu) und Meryem (Nur Sürer) in einem kleinen Dorf im Südost der Türkei die „Reise der Hoffnung“ an, die sie aus der armen Heimat in die reiche Schweiz führen soll. Die Familie hat Hab und Gut verkauft, um die Reise finanzieren zu können. Zunächst reisen die drei nach Istanbul, wo sie von einem Vermittler als blinde Passagiere auf ein Containerschiff nach Neapel verfrachtet werden. Dort verspricht Ihnen der Schweizer Lastwagenfahrer Ramser (Mathias Gnädinger) den direkten Transport ins vermeintliche Paradies. Der Versuch scheitert an der Zollkontrolle in Chiasso. In Mailand gerät die Familie in die Hände von Schleppern, die sie mit einer Gruppe von weiteren Asylanten in die Berge fahren. Trotz unsicherer Wetterlage schickt man die Flüchtlinge ohne ortskundige Begleitung auf ihren gefährlichen, illegalen Weg in die Schweiz. Ihre Reise der Hoffnung wird zum Kampf ums nackte Überleben.