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In einem Dorf im Apennin, in dem man nur bleibt, wenn man dort geboren wird, leben Ada Maria und ihr Bruder Pietrino zusammen mit ihrem Vater Aniceto. Das Oberhaupt der Familie interessiert sich vor allem für die Jagd und das Präparieren toter Tiere. Seine Gefühle schenkt er Teresina, einer einfachen, aber feinfühligen Frau, die seit Jahren seine Geliebte ist. Ada Maria ignoriert die Frau zunächst, so gut sie kann. Seit dem Tod der Mutter führt sie den Haushalt und kümmert sich um den geliebten Bruder. Doch wenn sie allein ist, träumt sie von der modernen Welt, den großen Städten und hofft auf ein anderes Leben, das nicht von Entbehrung bestimmt ist. Sie will weg, aber wohin? Ada Maria kennt nur das Dorf und seine eigenbrötlerischen Bewohner. Als sie eines Tages im Wald auf Benedikt, einen Deutschen, trifft, scheint die ersehnte Veränderung Wirklichkeit zu werden. Im Gegensatz zu ihr kennt Benedikt die Welt, von der Ada Maria träumt. Erst viele Jahre später, als sie mit ihrer Tochter Magnifica das Dorf verlassen muss, sieht sie die Kargheit und die Abgeschiedenheit, in der ihr Leben stattgefunden hat, mit ganz anderen Augen.