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Kritische Lebensereignisse gehören zu situativen Belastungen (vgl. Renneberg et al., 2009). Welche der
folgenden Aussagen bezüglich kritischer Lebensereignisse ist/sind korrekt?
Kritische Lebensereignisse resultieren vor allem aus zeitbezogenen Ereignissen.
Kritische Lebensereignisse können sowohl normativ als auch non-normativ sein.
Kritische Lebensereignisse machen psychosoziale Anpassungs- und Bewältigungsleistungen erforderlich.
Kritische Lebensereignisse sind per Definition negative Ereignisse.
Kritische Lebensereignisse führen in der Regel zu einer posttraumatischen Belastungsstörung.
Welche der folgenden Aussagen ist/sind gemäß der Passungshypothese und ihren entsprechenden
empirischen Befunden zufolge korrekt?
Bei der Bewertung der Effektivität von Bewältigung kommt es auf die Passung zwischen situationalen Merkmalen und den konkreten Verhaltensweisen an.
Die eingesetzten Bewältigungsstrategien müssen zur Persönlichkeit der Person passen, um effektiv zu sein.
Unabhängig von der Kontrollierbarkeit der Situation sind die meisten vermeidenden Bewältigungsstrategien langfristig weniger effektiv.
Eine annähernde problemorientierte Bewältigungsstrategie ist in allen Situationen gleichermaßen effektiv.
Eine effektive Stressbewältigung ist durch einen flexiblen und situationsangemessenen Einsatz verschiedener Bewältigungsstrategien gekennzeichnet.
Julia (35) muss für einen kleinen chirurgischen Eingriff ein paar Tage stationär aufgenommen werden. Ihre gute Freundin Jennifer, die ihr schon häufiger geholfen hat, bringt sie ins Krankenhaus und spricht ihr Mut zu, dass schon alles gut verlaufen wird. Jennifer ruft Julia jeden Tag an, um sich zu erkundigen, wie es Julia geht. Weiterhin kümmert sich Jennifer um Julias Blumen, leert den Briefkasten und stellt für Julia eine Liste mit Physiotherapie-Praxen für die notwendige Nachbehandlung zusammen. Welche/r Aspekt/e sozialer Unterstützung wird/werden hier beschrieben?
Emotionale Unterstützung
Konnektionistische Unterstützung
Informationelle Unterstützung
Instrumentelle Unterstützung
Erhaltene Unterstützung
Soziale Faktoren wirken über verschiedene Mechanismen auf die physische Gesundheit. Was zählt zu den verhaltensbezogenen bzw. psychologischen Prozessen, die im integrativen Modell von Uchino (2006) beschrieben werden?
Die striktere Befolgung ärztlicher Anweisungen
Kardiovaskuläre Vorgänge
Immunfunktionen
Kontrollüberzeugungen
Gefühlszustände
Welche praktische/n Implikation/en bzw. Interpretation/en ergibt/ergeben sich aus der Studie „The roles of social support and coping strategies in predicting breast cancer patients‘ emotional well-being“ von Kim et al. (2010)?
Für ältere Brustkrebspatientinnen, deren Diagnose schon länger bekannt ist, ist soziale Unterstützung besonders sinnvoll.
Bei der Diagnose einer Brustkrebserkrankung verliert instrumentelle soziale Unterstützung ihre Wirkung.
Bei Brustkrebspatientinnen sollte soziale Unterstützung als wichtiger Faktor für die Wirksamkeit von Interventionen einbezogen werden.
Vernetzung mit anderen und soziale Unterstützung können das Wohlbefinden von Brustkrebspatientinnen verbessern.
Soziale Unterstützung ist bei Brustkrebspatientinnen wichtiger als die medizinische Behandlung.
Welche der nachfolgenden Modellvorstellungen wird/werden aktuell in der gesundheitspsychologischen
Forschung zum Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Gesundheit bzw. Krankheit diskutiert?
Persönlichkeit ist eine Folge von Gesundheit oder Krankheit.
Persönlichkeit ist ein Moderator im Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit.
Persönlichkeit und Gesundheit bzw. Krankheit hängen umgekehrt proportional zusammen.
Persönlichkeit und Gesundheit bzw. Krankheit sind auf eine gemeinsame genetische Prädisposition zurückzuführen.
Persönlichkeit wirkt, vermittelt über verschiedene Mediatoren, auf Gesundheit bzw. Krankheit.
Dispositionaler Optimismus ist ein protektives Persönlichkeitsmerkmal. Über welche/n der folgenden
Mechanismen entfaltet Optimismus seine gesundheitsförderliche Wirkung?
Über Disengagement
Über situationsangemessene Bewältigungsstrategien
Über genetische Prädispositionen
Über pathophysiologische Reaktionen
Über Dishabituation
Laut der Studie „Type D personality is unrelated to major advers cardiovascular events in patients with coronary artery disease treated by intracoronary stenting“ von Meyer et al. (2014) unterscheiden sich Personen mit und ohne Typ-D-Persönlichkeit signifikant hinsichtlich der/n Variable/n: