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Die Universität ALAS PERUANAS und die Gemeindebehörden von Manchay, einem stark bevölkerten Vorort im Süden von Lima, ersuchten UNIDOS POR LOS ANIMALES (UPA) eine Gesundheitskampagne für Hunde und Katzen durchzuführen.
Manchay ist bekannt für seine Bevölkerungsdichte und für die schlechten Bedingungen, in denen seine Bewohner leben. Gerade am Tag unseres Besuches weihte der Präsident der Republik, Alan Garcia, endlich das elektrische Netz für die öffentliche Beleuchtung Manchays ein. Bis anhin waren die Strassen und Plätze des Ortes ohne Licht.
Die Gemeindeverwaltung stellte ihre Büros für die Gesundheitskampagne zur Verfügung. Damit der Bus der Universität ALAS PERUANAS die UPA-Equipe und die Veterinär-Studenten des 8. Semesters sicher an ihren Bestimmungsort bringen konnte, wurde er von einem Motorradfahrer der Strassenpolizei und einem Patrouillenauto der Polizei eskortiert.
Die Behörden von Manchay zeigten sich sehr freundlich und kooperativ gegenüber unserer Tierschutz-Equipe, da sie sich der Notwendigkeit einer solchen Gesundheitskontrolle und Behandlung zur Vermeidung zoonotischer Krankheiten sehr wohl bewusst sind.
Es wurden fünf Tische installiert (2 für Impfungen und 3 für Untersuchungen und Behandlungen). Die Gesundheits-kampagne umfasste folgende Dienste: Tollwutimpfung, Antiparasitenbehandlung, Nagelschneiden, Antiräudebehandlung sowie die Behandlung verschiedener üblicher Probleme, wie Hautaffektionen und Erkrankungen der Atemwege.
Wir stellten mit Besorgnis fest, dass durchschnittlich jeder Einwohner mehr als drei Tiere besitzt und diese meist in schlechter körperlicher Verfassung und untergewichtig sind. Auch sind die Tiere weder geimpft noch kastriert, da die Bevölkerung dieses Sektors in sehr armen und rückständigen Verhältnissen lebt. Anderseits war es ermutigend zu sehen, dass die Leute, die an der Kampagne teilnahmen, interessiert sind, die Lebensbedingungen ihrer Tiere zu verbessern.
UNIDOS POR LOS ANIMALES erstellte eine Liste der Personen, welche ihre Tiere kastrieren lassen möchten, um zu einem späteren Zeitpunkt eine Kampagne zu diesem Zweck durchzuführen. Voraussichtlich wird dies nach den Festtagen der Fall sein, da die Arbeitsräume der Gemeindeverwaltung während dieser Zeit besetzt sind. Zudem muss sich der Gesundheitszustand der meisten Tiere vor einem solchen Eingriff zuerst verbessern.
Es wurden ca. 120 Tiere, zum grössten Teil Hunde, behandelt. Es hatte auch einige Katzen, aber da ihr Transport komplizierter und riskanter ist, waren es nur wenige.
UPA dankt Animal Life für die gewährte Unterstützung dieser Kampagne, die den Tieren dieses Ortes zu besseren Lebensbedingungen verhilft. Sobald wie möglich wird UPA nach Manchay zurückkehren und die registrierten Tiere kastrieren.
|Hunde und ihre Besitzer gehen zu Fuss zur Gesundheitskampagne.||Viele Leute warten auf die Behandlung ihrer Tiere.|
|Vor dem Gemeindehaus von Manchay bildete sich eine lange Wartekolonne.||Impfstation|
|Veterinär-Studentin des 8. Semesters untersucht einen Welpen.||Veterinär-Studentin des 8. Semesters untersucht einen Welpen.|
|Veterinär-Studenten des 8. Semesters behandeln Tiere.||Und immer kommen noch mehr vierbeinige Patienten mit ihren Besitzern.|
|Hunde im Rucksack. Der Hundevater brachte vier Tiere und zuhause hat er noch mehr.||Dieser Mann und seine Frau brachten 6 eigene Hunde zur Behandlung.|
|Eine Frau mit ihren vier Lieblingen alle von der Strasse gerettet.||Autobus der Universität ALAS PERUANS der die Equipe nach Manchay brachte.|