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Prügel beim ersten Puckeinwurf: Beim KHL-Duell zwischen dem letztjährigen Champion Awangard Omsk und HK Sotschi flogen bereits in den ersten Sekunden die Fäuste. Die sechs Stürmer entledigten sich sofort nach Spielbeginn ihrer Handschuhe und gingen aufeinander los.
Nachdem sich die Gemüter wieder etwas beruhigt hatten, kriegten alle sechs Raufbolde eine 5-Minuten-Strafe und der Kanadier JC Lipon zusätzlich eine 2-Minuten-Strafe. Die Überzahl münzt Omsk gleich zum Führungstreffer aus, am Ende gewinnt der Titelverteidiger nach einer weiteren Prügelei mit 5:4.
Doch warum kam es überhaupt zur Massenschlägerei? Wie Omsk-Trainer Bob Hartley, der den ZSC 2012 zum Meistertitel führte, gegenüber dem «Blick» erklärte, gab es keine nennenswerte Vorgeschichte: «Nach dem Warm-up sagten mir meine Jungs, dass die Spieler von Sotschi ihnen gesagt hatten, dass ihr Coach Andrei Nasarow von ihnen verlange zu kämpfen und sie keine Wahl hätten», so der 61-jährige Kanadier.
Nasarow ist erst seit kurzem neuer Sotschi Trainer und wollte damit offenbar ein Zeichen setzen. Der 47-jährige Russe wurde im NHL 1992 an 10. Stelle von den San Jose Sharks gedraftet und galt zu seiner Aktivzeit in der NHL (1994 bis 2006) als «Goon», also als Spieler, der vor allem für Provokationen und Schlägereien aufs Eis geschickt wird. Mit Massenschlägereien hat aber auch Hartley Erfahrung. 2014 gingen seine Calgary Flames gleich zu Spielbeginn auf die Vancouver Canucks los. Die Folge damals: 204 Strafminuten. (pre)
Die Spannung ist zurück in der deutschen Bundesliga. Bayern München liegt vor dem Spitzenspiel in Dortmund nur einen Punkt vor dem Rivalen. Der Serienmeister hat die letzten neun Meisterschaften mit bis zu 25 Punkten Vorsprung geholt, nur 2019 kam die Borussia auf zwei Zähler heran.