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Wie entsteht der Schmerz?
Schmerzrezeptoren sind Sensoren, die auf den äussersten Nervenverzweigungen von Schmerz leitenden Nervenfasern sitzen. Die Nervenfasern unterscheiden sich nach ihrer Dicke und Leitungsgeschwindigkeit.
Die Nerven übermitteln unterschiedliche Schmerzqualitäten: So löst z.B. ein Nadelstich einen scharfen, gut lokalisierbaren und rasch abklingenden Schmerz aus (kurzer Erstschmerz), der von einem verzögert einsetzenden, dumpfen, eher diffusen Schmerz (Zweitschmerz) abgelöst wird.
Die von der Verletzung oder Störung ausgelösten Impulse treffen im Rückenmark ein, werden dort verarbeitet und gelangen über spezielle Schmerzbahnen zu den Schmerzzentren im Gehirn.
Umgekehrt gehen vom Gehirn absteigende Kontrollbahnen zu den Rückenmarkzentren.
Sowohl die Impulsübertragung zum Gehirn als auch die Kontrollbahnen im Rückenmark können durch geeignete Massnahmen (medikamentös oder interventionell) beeinflusst werden.