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´City of God´ heisst einer der bekanntesten Filme über das Leben in der zweitgrössten Stadt Brasiliens, in Rio de Janeiro. Der Film spielt in einem Armenviertel der Stadt und erzählt über Gewalt, Drogenkartelle und dem scheinbar unüberwindbaren Riss in der brasilianischen Gesellschaft zwischen arm und reich. Seit 1985 bezeichnet sich Brasilien als ein demokratischer Staat. In den vergangenen Jahren hat sich die Demokratie als stabil erwiesen. Brasilien konnte ein stetiges Wirtschaftswachstum verzeichnen. Ende des Jahres nun endet die 8-jährige Amtszeit des derzeitigen Präsidenten Lula da Silva. Seine Präsidentschaft wird insgesamt als erfolgreich resümiert. Nicht nur in Brasilien selbst ist er populär, auch mit vielen andern lateinamerikanischen Ländern hat er stabile Verhältnisse aufgebaut. Ende Oktober entscheidet sich in einer Stichwahl, wer seine Nachfolge antritt. Wir haben uns gefragt, welcher Zukunft Brasilien entgegen blickt und ob die sozialen Unterschiede verringert werden konnten. Am Telefon begrüsse ich Andreas Behn. Er arbeitet für die Nachrichtenagentur Pulsar in Rio de Janeiro. Hallo Andreas.
Autor: tagesaktuelle Redaktion
Radio: corax
Datum: 11.10.2010