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Ohne die drei besten Spieler dürfte der Verbleib in der Weltgruppe der besten acht Teams für die Schweiz zu einer schwierigen Aufgabe werden. Teamcaptain Severin Lüthi nominierte Henri Laaksonen (ATP 161), Adrien Bossel (ATP 472), Antoine Bellier (ATP 537) und Johan Nikles (ATP 890) für das Sandplatz-Duell in Taschkent.
Nebst der langen Reise dürfte auch der ungewohnte Belag mitten in der Hartplatz-Saison ein Argument für Wawrinka und vor allem Chiudinelli gewesen sein, der Playoff-Begegnung fernzubleiben. Für beide stehen wichtige Wochen und Monate an. Der Romand braucht noch Punkte, um sich für die ATP-Finals in London (13. bis 20. November) zu qualifizieren, und für den 34-jährigen Basler geht es darum, sein Ranking so weit zu verbessern, dass es sich lohnt, seine Karriere nächstes Jahr fortzusetzen. Als Nummer 144 der Welt überzeugte der Routinier am US Open inklusive Qualifikation mit vier Siegen, ehe er in fünf Sätzen am späteren Viertelfinalisten und Nadal-Bezwinger Lucas Pouille scheiterte. Ein Wechsel auf die sowieso wenig geliebten Sandplätze wäre da sehr ungelegen gekommen.
Die Usbeken werden wie Lüthis Team mit zwei Spielern aus den Top 500 der Weltrangliste antreten. Die ehemalige Weltnummer 33 Denis Istomin (derzeit ATP 107) ist nun der bestklassierte Spieler des Duells. Und auch Farruch Dustow (ATP 235), die Nummer 2 Usbekistans, gehörte in seiner Karriere bereits den Top 100 an.
Die Schweizer spielen gegen den Abstieg, nachdem sie im März auswärts gegen Italien 0:5 verloren. Bereits damals fehlten Federer und Wawrinka. Letztmals stieg die Schweizer Davis-Cup-Equipe 2010 durch eine 0:5-Niederlage in Kasachstan aus der Weltgruppe ab.
(SDA)