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- In grenznahem Gebiet in Polen wurden in den letzten Tagen die Kadaver von 18 Wildschweinen gefunden.
- Laboranalysen ergaben inzwischen, dass sie an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendeten.
- Die Seuche ist für Tiere hochansteckend, für Menschen ist das Virus aber ungefährlich.
- Bisher ist die Schweinepest vor allem in Osteuropa aufgetreten, sowie in Belgien.
Die Afrikanische Schweinepest war zunächst bei einem Wildschwein festgestellt worden, das am 4. November zwischen den polnischen Ortschaften Nowa Sol und Slawa im Kreis Wschowski gefunden wurde. Anschliessend wurden in dem Gebiet weitere tote Tiere entdeckt. Polen gehört in Europa neben Rumänien, Ungarn und dem Baltikum zu den besonders von ASP betroffenen Regionen, bisher lagen die Ausbruchsherde aber deutlich weiter von der Grenze zu Deutschland entfernt.
Furcht vor Export-Verbot
Es müsse alles dafür getan werden, das Einschleppen der Schweinepest zu verhindern, betonte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes. «Wir sind in grosser Sorge.» Die Schweinehalter hätten zwar umfangreiche Biosicherheits-Massnahmen ergriffen, bereits ein Nachweis bei einem Wildschwein werde aber wegen der damit verbunden Exportbeschränkungen «massive wirtschaftliche Konsequenzen» haben.
Keine Heilung, keine Impfung
Die Schweinepest führt bei erkrankten Tieren zu Fieber und Blutungen unter der Haut. Heilung und Impfung gibt es keine. Deshalb werden bei Ausbrüchen Handelssperren und strenge Quarantänemassnahmen verhängt. In betroffenen Betrieben wird der gesamte Tierbestand getötet.