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Willkommen im Gurudwara!
Liebe Gäste,
Bevor wir ihnen den Gurdwara näher erläutern, möchten wir Sie herzlich zu einem Besuch einladen.
Es sind nämlich alle Menschen unabhängig von der Religionszugehörigkeit, der Ethnie, der Herkunft, und des Geschlechts willkommen, sofern sie ein paar Regeln beachten.
Es gibt keine Kleidervorschriften. Hotpants und tief ausgeschnittene Kleider sind nicht passend. Hingegen sind saubere Jeans und Hemd oder Bluse in Ordnung.
Vor dem Betreten des Gurdwara ziehen Sie die Schuhe aus und stellen sie ins Schuhgestell oder in den speziellen Schuhraum.
Allfällige Rauchwaren deponieren Sie ausserhalb. Raucher-innen und Raucher sollten auch nicht nach Rauch riechen, deshalb zuhause duschen und Kleider wechseln!
Alkohol ist nicht erlaubt, Alkoholisierte bleiben draussen.
Bevor Sie den Gurdwara betreten, sollten Sie ihren Kopf mit einem sauberen Tuch bedecken (kein Hut und keine Mütze). Im Eingangsbereich des Gurdwara gibt es meistens einen Korb mit einfachen Tüchern (Patka).
Es ist empfehlenswert, sich Hände und Füsse vor dem Betreten des Gurdwara zu waschen.
Männer und Frauen sitzen meistens getrennt.
Strecken Sie ihre Füsse nicht gegen den Guru Granth Sahib oder gegen andere Menschen. Jemandem die Fusssohlen entgegen strecken gilt als äusserst unhöflich.
Für westliche Menschen ist es ungewohnt und ermüdend, auf dem Boden zu sitzen, aber im Gurdwara ist es aus religiösen Gründen nötig. Dadurch, dass alle auf dem Boden sitzen, wird die Gleichheit aller Menschen betont. Sie dürfen ohne weiteres zwischendurch auch aufstehen und im Langarsaal (Speisesaal) einen Tee trinken!
Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie, Sie werden dann freundliche Hilfe erhalten!
Sikhs in der Schweiz & Feste
Die Mehrheit der ca. 25 Millionen Sikhs lebt nach wie vor in der Ursprungsregion im Bundesstaat Punjab in Nordindien. Mehrere Millionen Sikhs leben ausserhalb Indiens. Vor allem in Kanada und Amerika (ca. 700.000) und England (ca. 300.000) gibt es grosse Sikh-Gemeinschaften mit mehreren hundert Gurdwaras.
Während Jahren herrschten im Punjab bürgerkriegsähnliche Zustände. Im Anschluss an den von Indira Gandhi befohlenen Tempelsturm "Blue Star Operation" im Jahre 1984 flüchteten oder emigrierten Tausende in den Westen, so auch in die Schweiz.
Von 1984 bis Anfang der neunziger Jahre lebten zeitweilig bis zu 3.000 Sikh als Asylbewerber in der Schweiz. Weil die Mehrheit nicht als Flüchtlinge anerkannt wurde, zogen viele wieder weg. Heute wird die Zahl der in der Schweiz lebenden Sikhs auf über 500 geschätzt. Da in der Volkszählung Sikh als Religion nicht erfasst wurde, ist es kaum möglich, genauere Zahlenangaben zu machen. Bedingt durch die zunehmenden Kinder wächst die Sikhgemeinde in der Schweiz. Sie leben über die ganze Schweiz verteilt.
Von 1985 bis 1990 gab es in Basel einen kleinen Gurdwara in einer Wohnung, in der jeden Sonntag Gottesdienste gefeiert wurde. Jährlich wurden ausserdem an wechselnden Orten in der deutschen Schweiz mehrere Feste in gemieteten Sälen gefeiert. Die Gesamtheit der Sikh in der Schweiz trat meist auf unter der Bezeichnung Sikh Sangat auf, hatte aber keine festen Strukturen.
"Sikh Sangat Schweiz" ("Sangat" = Gemeinde/Gemeinschaft),
Deshalb benennen wir unseren Gurudwara Sahib in Däniken
SIKH GEMEINDE SCHWEIZ
Gurpurb: Feste der Gurus
Eigentlich feiern wir jeden Geburtstag und Martyrium der 10 Gurus gemäss unsere kalander // aber die wichtigsten Feste sind:
Guru Nanak Dev Ji ,s Geburtstag
Guru Gobind Singh,s Geburtstag
Vasakhi (Gründung des Khalsa Panth ,der verbindlichen Gemeinschaft der Sikhs)