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- Tunnel, Brücken, Unterführungen und Stützmauern: Die meisten sogenannten Strassen-Kunstbauten in der Schweiz sind in gutem Zustand.
- Das schreibt das Bundesamt für Strassen (Astra) in einem Bericht zur Sicherheit des Autobahnnetzes.
- Zehn Prozent der Bauten gelten allerdings als beschädigt, ein Prozent als schlecht.
Der Astra-Bericht hält fest, derzeit gebe es im Schweizer Autobahnnetz keine Mängel, die sich auf die Sicherheit auswirkten. Bei den Fahrbahnen und Belägen wurden fast 95 Prozent als gut oder mittel bewertet, vier Prozent als ausreichend und ein Prozent als kritisch. Kritisch bedeutet, dass es zwar grosse Schäden gibt, diese aber keine Auswirkungen auf Tragsicherheit oder Verkehrssicherheit haben.
Zehn Prozent der Kunstbauten beschädigt
89 Prozent der Kunstbauten wie Brücken, Tunnels, Stützmauern oder Unterführungen sind in einem guten oder akzeptablen Zustand, zehn Prozent gelten als beschädigt, ein Prozent wurde als schlecht bewertet. Schlecht bedeutet, dass grosse Schäden mittelfristige Investitionen nötig machen, die Sicherheit aber nicht gefährdet ist.
Unterhalt wird teurer
Die Kosten für den Unterhalt steigen. Letztes Jahr wurden dafür 780 Millionen Franken ausgegeben, wie es im Netzzustandsbericht 2017 heisst. Das Astra schätzt, dass die Kosten für den Unterhalt des Nationalstrassennetzes bis 2030 auf 1,11 Milliarden Franken steigen. Ausbau und Betrieb werden ebenfalls teurer.
Gründe dafür sind die Alterung der Strassen und die Zunahme des Verkehrs. Zudem übernimmt der Bund 2020 von den Kantonen knapp 400 Kilometer Strassen.