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LID. Der amerikanische Kongress hat für die Landwirte erneut umfangreiche außerordentliche Transfers beschlossen, wie Agra Europe meldet. Repräsentantenhaus und Senat in Washington stimmten zusätzlichen Agrarsubventionen im Gesamtwert von 15,3 Milliarden Dollar (25,7 Mrd. Franken) zu. Es ist bereits das dritte Hilfspaket für die amerikanische Landwirtschaft seit dem Inkrafttreten des Agrargesetzes von 1996, mit dem in den USA eigentlich eine Rückführung der Agrarsubventionen eingeleitet werden sollte. Der überwiegende Teil der jetzt beschlossenen Zuschüsse fließt in die nationale Ernteversicherung: Insgesamt 8,2 Mrd. Dollar (13,8 Mrd. Franken) sollen über die nächsten fünf Jahre zur Senkung der Beitragslast aufgewendet werden und so für eine breitere Teilnehmerbasis sorgen. Rund 7,1 Mrd. Dollar (11,9 Mrd. Franken) gehen als unmittelbare "Nothilfe" zum Ausgleich von Erlöseinbußen und witterungsbedingten Ernteverlusten an die Landwirtschaft, davon 5,5 Mrd. Dollar (9,2 Mrd. Franken) gemäß dem regulären Direktzahlungsmodus. Wie aus dem Washingtoner Agrarressort verlautete, können die Landwirte mit den ersten Auszahlungen im September rechnen.
Mediendienst Nr. 2467 vom 30. Mai 2000