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Hilferufe der UN-Ernährungsorganisation FAO von Ende Januar stiessen in den Medien auf geringes Echo. Über 14 Millionen Einwohner in Jemen hätten nicht mehr ausreichend zu essen und zu trinken. Damit leben mehr als die Hälfte der Bevölkerung in grosser Not. Die Lage habe sich massiv verschlechtert, seit Saudiarabien mit Kampfjets und Söldner-Soldaten in Jemen die totale Unterwerfung der schiitischen Huthis anstrebt.
Etienne Peterschmitt, FAO-Verantwortlicher in Jeman, sprach Ende Januar von einer «vergessenen Krise mit Millionen Menschen in grösster Not». Nach Angabe der FAO befinden sich 2,3 Millionen Menschen auf der Flucht innerhalb des Landes.
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, der Jordanier Zeid Ra’ad Al Hussein, gab die Zahl der Todesopfer mit fast 3000 und die der Verletzten mit rund 5000 an.
Das Land mit 24 Millionen Einwohnern hänge für die Ernährung zu 90 Prozent von Importen ab. Nur vier Prozent des Bodens sei fruchtbar. Die Produktion darauf hänge wiederum stark vom Import von Düngemitteln ab. Jemen gehöre zu den wasserärmsten Regionen der Welt.
Über das humanitäre Drama im Jemen und die Rolle des von den USA unterstützten und mit den USA verbündeten Saudiarabiens berichten unsere Medien nur spärlich.
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Dieser Beitrag stützt sich auf einen UN-Bericht.
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Keine