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In früheren Monatsgrafiken wurde gezeigt, dass insbesondere unsichtbare Symptome wie Konzentrationsstörungen oder Fatigue die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen können. Die Hälfte aller MS-Betroffenen hat aufgrund der MS-Symptome Änderungen am Arbeitsplatz erfahren. Doch von welcher Art waren diese Veränderungen? Mit 45% am häufigsten wurden Änderungen im Arbeitspensum genannt, wobei solche Reduktionen leicht häufiger Frauen als Männer betrafen. 37% der Reduzierenden gaben eine Pensumsreduktion um 50% an, knapp 20% mussten das Pensum um 10-40% reduzieren. Zusätzlich hat eine von vier Personen den Aufgabenbereich und jede achte Person (13%) das Unternehmen gewechselt, was teilweise ebenfalls mit Änderungen im Pensum einhergeht.
Eine beträchtliche Anzahl Betroffener sah sich mit noch tiefergehenden Einschnitten im Berufsleben konfrontiert. Zwei von fünf Betroffenen (39%) mussten ihre Tätigkeit wegen Gesundheitsproblemen ganz aufgeben, und je 13% nannten sogar eine Entlassung wegen Gesundheitsproblemen oder eine Kündigung aus eigener Hand. Auch bei diesen Fragen sind Frauen im Durchschnitt häufiger betroffen als Männer.
Für die Schweiz. MS-Gesellschaft sind diese Resultate von grosser Bedeutung, denn diese helfen, die Beratungsangebote zu optimieren. So zeigen diese Zahlen deutlich, dass das Thema Arbeit möglichst frühzeitig in den Sozialberatungen thematisiert werden sollte, damit die Aufrechterhaltung des Berufsalltags von MS-Betroffenen möglichst lange gewährleistet werden kann. Ebenso bedarf es noch weiterer Aufklärungsarbeit gegenüber vielen Arbeitgebern, um das Verständnis für die Situation von MS-Betroffenen weiter zu fördern.