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Gestern Abend wurden die Gewinner der prestigeträchtigen "Webby-Awards" bekannt gegeben. Diese "Online Oscars", wie sie das "Time Magazine" nennt, werden dieses Jahr zum neunten Mal verteilt.
Die "Webby-Awards" für besonders gute Websites und allgemeine Verdienste ums Internet werden am 6. Juni feierlich übergeben. Die Kategorien wurden dieses Jahr auf 60 verdoppelt und es waren Kandidaten aus 40 Ländern nominiert.
Trotzdem sind unter den Gewinnern auch sehr viele amerikanische Unternehmen wie Adobe Systems Incorporated, Google, CNET Networks oder AOL vertreten. Ex-Vizepräsident Al Gore erhielt sogar für sein Lebenswerk eine Auszeichnung. In den vergangenen drei Jahrzehnten habe der Demokrat eine besondere Rolle bei der Entwicklung des Internets gespielt.
Vergeben wird die begehrte Trophäe von der Academy of Digital Arts and Sciences, einer internationalen Organisation mit durchmischten Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Dort sitzen sich unter anderem David Bowie, "Simpsons"-Erfinder Matt Groening, Oracle-Chef Larry Ellison, sowie Tetris-Erfinder Alexy Pajitnov gegenüber.
Auch Skype berücksichtigt
Als beste IT-Website wurde www.download.com gekürt, die vom kalifornischen Unternehmen CNET Networks aufgeschaltet wurde. Die nominierte Homepage von IBM konnte keinen Preis nach Hause tragen. Als Bestätigung für die gestiegene Beliebtheit von Internetprotokoll-Telefonie, erhielt www.skype.com einen Award im Bereich Telecommunications.
Quasi als Schweizerisches Pendant werden übrigens heute Abend die "Best of Swiss Web"-Awards in der Zürcher Maag-Halle vergeben. 70 Jurymitglieder bestimmen die Gewinner des "Schweizer Oscars" in acht Kategorien und insgesamt wurden 184 Projekte nominiert. (mim)