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Senegawurzel
(Klapperschlangenwurzel, radix Senegae), kommt von einem in Nordamerika, besonders Virginien, Pennsylvanien und Maryland wildwachsenden ausdauernden Gewächs, Polygala Senega, also einer Verwandten unsrer Kreuzblumen, in ihrem Vaterlande als Mittel gegen Schlangenbiß angewandt. Die Wurzel ist etwa 13 cm lang und federkieldick, oben oft einen verdickten Wurzelhals tragend, unten wenig verästelt. Sie ist leicht kenntlich an ihrer gewundenen Form, die sie wie eine gestreckte Spirale erscheinen läßt, und an der kielartig vorspringenden Kante, welche an der konkaven Seite längshin läuft. An der Außenseite erscheint die Wurzel durch quere Einschnürungen wulstig; ihre Farbe ist äußerlich gelbgrau, der Querschnitt zeigt einen gelblichweißen einseitigen Holzkörper und eine bräunlichgelbe weiche Rinde, in ¶
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in welcher die wirksamen Bestandteile enthalten sind. Der Geruch ist schwach, unangenehm ranzig, der Geschmack, ähnlich wie bei der Seifenwurzel, süßlich und nachgehends scharf und kratzend, und rührt von dem nämlichen Bestandteile her wie in jener Wurzel, nämlich von einem Gehalt an Saponin oder einem ganz ähnlichen Körper. Die Drogue wird in Form von Abkochungen, oder als Extrakt oder Sirup als schweiß- und urintreibendes Mittel besonders bei chronischen Katarrhen gebraucht. - Zollfrei. Wässeriger und fester Extrakt aus L. ist gem. Tarif Nr. 5 i zollfrei, weingeistiger gehört unter Nr. 5 a, S.-sirup unter Nr. 25 p 1, da er zuckerhaltig ist.