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Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal geht davon aus, dass seine im Australian-Open-Final erlittene Rückenverletzung nicht ernsthaft ist. Der Spanier war in Melbourne bei der Niederlage gegen Stanislas Wawrinka vom zweiten Satz an in seinen Bewegungen erheblich eingeschränkt und liess sich mehrmals behandeln.
Er habe nicht intensiv festzustellen versucht, um was für eine Blessur es sich genau handle, erklärte Nadal. «Ich bin sicher, dass es nichts Schlimmes ist, weil es sich ähnlich anfühlt wie bei Sachen, die ich vorher hatte, nur ein bisschen aggressiver.» Für das Davis-Cup-Erstrundenspiel gegen Deutschland am Wochenende in Frankfurt hatte er bereits zuvor abgesagt. (si)
Die Tenniswelt nach der Ära der grossen Fünf: Die ATP Finals bekommen diese Woche einen Vorgeschmack darauf. Und es ist kein schönes Bild. Nie blieben in der O2 Arena so viele Plätze leer.
Novak Djokovic ist in London omnipräsent. Zumindest, wenn man mit der U-Bahn in der O2 Arena ankommt. Gleich dutzendfach wirbt Lacoste mit seinem Konterfei an Wänden, Decken und Rolltreppen. «Christmas Crocodiles» nennt sich die Kampagne in Anlehnung an das Logo der französischen Traditionsmarke. In der Realität fehlt Djokovic an den ATP Finals, nachdem der fünffache Masters-Champion seine Saison nach Wimbledon abbrechen musste. Genauso wie Titelverteidiger Andy Murray, Stan Wawrinka, Kei …