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Beim Schwimmen entscheidet nicht das Gewicht, sondern die Dichte. Der menschliche Körper besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser. Er hat daher auch etwa dieselbe Dichte: Ein Mensch, der 75 Kilo wiegt, bringt es auf ein Volumen von 75 Litern und kann auf dem Wasser schwimmen und tauchen wie ein Fisch. Die meisten Knochenfische haben eine gasgefüllte Schwimmblase, die sie vergrössern und verkleinern, so regulieren sie den Auftrieb. Auch uns hilft eine Vergrösserung des Körpervolumens durch das Einatmen, beim «toten Mann» oben zu bleiben. Über die Schwimmfähigkeit entscheiden neben der Luft in der Lunge auch die Körperform, die Muskel- und Fettverteilung. Muskeln sind schwerer als Fett, das mit einer Dichte von etwa 0,9 Kilogramm pro Liter oben schwimmt. Männer haben einen höheren Muskelanteil als Frauen. Frauen fällt der «tote Mann» daher oft leichter.