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Bei einer Explosion und einem anschliessenden Brand in der Corona-Station eines Krankenhauses in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 58 Menschen getötet worden. Das sagte ein Mitglied der staatlichen Menschenrechtskommission der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Zunächst hatten Augenzeugen von mindestens 20 Todesopfern gesprochen.
Wie es zum Brand im Al-Khatib-Krankenhaus im Süden von Bagdad kam, war zunächst unklar. Als mögliche Gründe wurden ein Kurzschluss oder ein Problem mit den Sauerstoffflaschen genannt. Nach Medienberichten war eine der Flaschen explodiert, woraufhin sich Feuer in der Station ausbreitete. Feuerwehrleute brachten die Flammen bald darauf unter Kontrolle.
Auf Bildern des Vorfalls waren Retter zu sehen, die Opfer aus dem Krankenhaus holen. Aus mehreren Fenstern stieg Rauch auf. (sda/dpa)