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Die zusätzlichen Kapazitäten seien vor allem für neue Stadtgeländewagen (SUVs) vorgesehen, hiess es im Blatt. BMW hatte angekündigt, bis Ende kommenden Jahres 40 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt zu bringen, darunter auch neue Versionen der vor allem in den USA beliebten SUVs. Im vergangenen Jahr hatten die Münchener den Spitzenplatz im Premiumsegment an den Stuttgarter Rivalen Daimler verloren. Daimler hatte 2,1 Millionen Autos der Stammmarke Mercedes-Benz verkauft, BMW von der eigenen Premiummarke 2 Millionen.
Der BMW-Konzern betreibt derzeit schon das grösste Werk in Spartanburg in den USA. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte ausländischen Autobauern, darunter explizit auch BMW, Strafzölle für importierte Autos angedroht. BMW verwies in dem Zusammenhang darauf, ein grosser Nettoexporteur von Autos in den USA zu sein - also dort viel mehr Autos zu fertigen als zu verkaufen.
Wie BMW bereits zur Bilanzpressekonferenz im März bekanntgegeben hatte, sollen die Werke der Münchener künftig in der Lage sein, flexibel sowohl Autos mit Verbrenner- als auch Elektroantrieben zu fertigen./men/stb/fbr
(AWP)