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Das 7S–Modell ist eines der Modelle, welches uns bei unserer Arbeit als wertorientierte Coaches und Trainer der stankiewitz gmbh begleitet und immer wieder inspiriert.
Mit dem expliziten Einbezug aller relevanten Faktoren unterscheidet sich das 7S-Modell von den traditionellen Modellen, welche sich einzig auf die leichter greifbaren aber für sich alleine völlig unzureichenden Faktoren wie Kapital, Infrastruktur und Ausrüstung beziehen. „Eine gute Struktur, die den ‘menschlichen Faktor’ unberücksichtigt lässt, gibt es einfach nicht.“ Peters/Waterman.
Das 7S-Modell wurde in den 1970ern maßgeblich von den damals als Unternehmensberatern bei McKinsey tätigen Richard Pascale, Tony Athos, Tom Peters und Robert H. Waterman jr. entwickelt. Anstoß zur Arbeit an dem Thema Unternehmenserfolg gab eine Besprechung im Sommer 1978.
Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war die Feststellung, dass Unternehmen trotz der Ähnlichkeiten in Struktur, Strategie und System unterschiedliche Leistungsfähigkeit bzw. unterschiedliche Erfolge zeigten. Es stellte sich also die Frage nach den Erfolgs- bzw. Misserfolgsfaktoren eines Unternehmens.
Die ganze Konstruktion wird auch gern als „Glückliches Atom“ bezeichnet; grafisch ordnen sich die Ziele um die „Superordinate Goals“. Bei Anpassungen sollte beachtet werden, dass die Änderung eines Zielbereiches auch immer Auswirkungen auf die übrigen Bereiche hat.
Erfahrungsgemäss und im Einklang zu aktuellen Studien, ist das 7S Modell aktueller den je:
- Für eine gut funktionierende Organisation ist eine gute Balance zwischen den oben aufgeführten Elementen anzustreben.
- „Unsere Ergebnisse waren eine angenehme Überraschung. Deutlicher als zu hoffen gewesen wäre, zeigte die Untersuchung, dass die besonders erfolgreichen Unternehmen sich vor allem in einfachen Grundtugenden unternehmerischen Handelns auszeichneten.“ Peters/ Waterman. Die Grundtugenden meinen etwa das Primat des Handelns (Probieren geht über Studieren), gelebte Wertesysteme, Miteinbeziehen der Mitarbeiter oder die Nähe zum Kunden.
- Ein Anwendungsbereich findet sich in der Strategieimplementierung: Nach der Wahl einer strategischen Alternative können anhand des 7-S-Modells die Handlungsfelder abgeleitet und einzeln mit entsprechend einzuleitenden Maßnahmen konkretisiert werden.
- Das Modell gibt Überblick über die Handlungsbereiche einer Führungskraft, die nicht delegiert werden können – es dient eher zur Komplexitätsreduktion bei der Erstsortierung von Problemlagen.