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Das
Feld wird vom Weg
Derbon (Wallis)-Les Flasses (Waadt)
mitten
durchzogen und an seinem NW.-Rand von dem auf die
Écuellaz führenden Felsensteig der sog.
Vire aux Chèvres
begleitet. Besteht zum grössten Teil aus Urgon (das dem Neocom am Fuss der
Tête Pegnat aufliegt) und tiefer unten aus Rhodan,
Gault und Nummulitenkalk.
Im Winter lösen sich von diesem Hang oft kleine Lawinen los, die
dann die Strasse gerade an ihrer schmälsten Stelle unmittelbar über dem Elektrizitätswerk
Vuargny (Société
des forces motrices de la Grande Eau) verschütten.
(Kt. Wallis,
Bez. Brig).
Wildbach; entspringt in 2360 m dem
Laquingletscher, durchfliesst das steilwandige und
wilde
Laquinthal, in dessen oberem Abschnitt er von rechts den
Thälibach aufnimmt, und mündet nach 5 km langem
Lauf in der
Richtung nach NO. unterhalb des Weilers
Algaby oder
Gsteig und oberhalb der Algabygallerie der Simplonstrasse in 1200 m von
rechts in den
Krummbach, der von dieser Stelle an den Namen
Diveria erhält. Der Ausdruck «Laquin» wird
wie «Lakin» ausgesprochen und würde wohl auch besser so geschrieben werden,
wenn nicht die von den am Bau der Simplonstrasse (1805-1810) beschäftigten französischen Ingenieuren aufgebrachte Orthographie
mit «qu» schon allgemeinen Eingang gefunden hätte.
(Kt. Wallis,
Bez. Brig).
3497 m. Passübergang, zwischen dem
Laquinhorn und
Weissmies; verbindet
Saas Im Grund
mit dem Dorf
Simpeln. Schwierig zu begehen und daher nur selten besucht. Eine alte Ueberlieferung erzählt, dass über den
Pass einst ein gepflasterter Weg geführt habe, dessen Spuren noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sichtbar gewesen sein
sollen.
Saas-Passhöhe (unschwierig) 5 Stunden, Abstieg nach
Simpeln 6½ Stunden.
Das steilwandige und tiefeingeschnittene Thal bietet in seiner
Sohle kaum dem wildschäumenden
Laquinbach
einen Durchpass. An dem zu den hohen
Vorbergen des
Laquinhorns,
Fletschhorns und Rothorns aufsteigenden linksseitigen Gehänge
finden wir blos einige wenige kleine Terrassen mit magerem
Rasen;
das besser bewaldete rechtsseitige Gehänge ist von den
Alpweidenrücken gekrönt, die das Laquinthal vom
Zwischbergenthal trennen.
Die Laquinalp wird von der Gemeinde
Gondo bewirtschaftet.