Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03629.jsonl.gz/305

Der Artikel "Early Childhood Education for Sustainability: The OMEP World Project" von Professorin Ingrid Engdahl ist von den Herausgebern als herausragender Artikel ausgezeichnet worden und ist bis zum 15. Juli frei zugänglich.
Der Springer Verlag hat 2015 alle Herausgeber von Springer-Zeitschriften gebeten, im Rahmen der Kampagne "Change the World: One Article at a Time" Artikel einzureichen, welche die drängendsten Probleme der Welt im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit ansprechen. Das "International Journal of Early Childhood" (IJEC) hat den Artikel "Early Childhood Education for Sustainability: The OMEP World Project" (bis 15. Juli frei verfügbar) von Ingrid Engdahl, Stockholm University in Schweden, eingereicht.
Der Artikel fasst vier Forschungsprojekte der World OMEP aus dem Zeitraum 2009-2014 zusammen, welche Kinder direkt miteinbezogen haben. Gesamtziel der OMEP-Projekte war es, das Bewusstsein für die Umweltbildung unter kleinen Kindern, OMEP-Mitgliedern und Akteuren im Bereich der Frühen Kindheit weltweit zu verbessern. Dabei legte die OMEP besonderen Wert auf eine kindorientierte Perspektive. Die Ergebnisse zeigen, dass kleine Kinder über massgebliches Wissen über Umweltaspekte sowie die Kompetenz verfügen zu verstehen, welche Verantwortung Individuen für eine nachhaltige soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung tragen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Erwachsene die Kompetenzen von kleinen Kindern diesbezüglich meistens unterschätzen. Engdahl argumentiert in ihrem Artikel, dass die Umweltbildung qualitativ hochstehende frühkindliche Bildung vorantreiben kann.
Der Artikel stützt damit auch die Aussagen der Fokuspublikation Umweltbildung des Netzwerks Kinderbetreuung und der Schweizerischen UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator Schweiz, die sich der Schnittstelle zwischen Umweltbildung und frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung widmet.