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Über mich
Ich wurde 1973 in Szombathely, Ungarn, als einziges Kind eines Hotelier-Ehepaares geboren. Anderthalb Jahre später ließen meine Eltern alles stehen und liegen, und wir flüchteten vor einem repressiven kommunistischen Regime in die Schweiz. Ich verbrachte meine Kindheit und Jugend hauptsächlich im Leimental und einige Jahre auch am Vierwaldstättersee. Als letzte Schulstation besuchte ich die Rudolf Steiner Schule in Basel, die ich mit 19 Jahren beendete.
Nun startete das Berufsleben. Zuerst wollte ich Sozialarbeiterin werden und absolvierte zu diesem Thema einige Praktika. Ich entschied mich dann aber, mein Hobby zum Beruf zu machen, und wurde mit Leib und Seele Fotolaborantin. Dieser Beruf starb jedoch in der klassischen Form genau während meiner Ausbildungszeit nahezu aus. Eine Weiterbildung in digitaler Bildbearbeitung nach meiner Lehre zeigte mir aber, dass die Arbeit am Computer für mich auf Dauer nicht in Frage kommt. Die Suche ging weiter, was ziemlich frustrierend war.
Ich verspürte schon immer eine starke Affinität zu Heilkünsten jeglicher Art. Die Heilmethoden von Naturvölkern und die Chinesische Medizin faszinierten mich dabei ganz besonders. Außerdem habe ich mich soweit ich denken kann immer mit Fragen zum wahren Menschsein und mit der Wirkungsweise und den Zusammenhängen zwischen allen Dingen beschäftigt. So reifte in mir die Erkenntnis, dass es meinem wahren Wunsch entsprach, als Therapeutin mit Menschen zu arbeiten. In welcher Form dies geschehen sollte, war jedoch noch nicht klar, das war ein langer Reifeprozess.
In der Zwischenzeit, genauso wie auch noch während und nach meiner Ausbildung zur Therapeutin, sammelte ich Berufserfahrungen in vielen verschiedenen Tätigkeitsbereichen, z.B. in der Gastronomie, als Fabrikarbeiterin, als Mitarbeiterin einer Partnervermittlungsagentur und als Alleinsekretärin eines KMU-Betriebes.
Im Jahre 2001 wurde ich schwanger. Meine Tochter und ich hatten eine mehr als zwei Tage dauernde, sehr anstrengende und schwierige Geburt, woraus sich verschiedene Probleme ergaben. Ich konnte sie z.B. trotz genügend Milch nicht stillen, denn durch die lange Geburt hatte sie den Saugreflex an der Mutterbrust verloren. An diesem aus verschiedenen Gründen sehr schwierigen Punkt in meinem Leben lernte ich die Heilkraft der Craniosacral-Therapie kennen und wusste sofort, genau das wollte ich auch tun! Ich hatte meine Berufung endlich gefunden!
Anfang 2003 begann ich meine Ausbildung zur Craniosacral-Therapeutin am Atma CranioSacral Institut in Münchenstein bei Dorothee van de Poll und beendete diese Im Jahre 2005. Seither kommen jährlich neue Weiterbildungen hinzu. Die Krankenkassenanerkennung erwarb ich 2008.
Um meine Fähigkeiten als Babytherapeutin weiter auszubauen, habe ich 2012-2013 eine zweijährige Ausbildung in Pränatal- und Geburtstherapie am Da-Sein Institut in Winterthur bei Dominique Dégranges absolviert. Auch auf diesem speziellen Gebiet finden regelmässig Weiterbildungen statt.
In der Zwischenzeit arbeite ich vollberuflich in meiner eigenen Praxis in Basel. Auf Wunsch biete ich auch Hausbesuche an, z.B. bei Neugeborenen.