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Der Todestag von Michel Foucault jährte sich zum 30. Mal.
StudentInnen der Philosophie und der Geisteswissenschaften kommen nicht um ihn herum. Irgendwann stolpert jede einmal über Michel Foucault. Foucault war einer der einflussreichsten Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Seinen ersten grossen internationalen Erfolg hatte Foucault 1966 mit dem Buch ’Die Ordnung der Dinge’. In den 1970ern wandte er sich dem Thema gesellschaftlicher Machtverhältnisse zu. 1975 erschien dann sein Buch ’Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses’. Darin analysiert Foucault die Entstehung von Disziplinartechniken und Machtpraktiken in der Neuzeit. Foucault setzte sich ab da zunehmend mit der Beziehung zwischen Macht und Wissen auseinander. Wir haben uns mit Dr. Damien Tricoire vom Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität über Foucaults Leben und Schaffen unterhalten.