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Jon Monnard aus Châtel-St-Denis und Joséphine de Weck aus Freiburg erhalten je ein Stipendium des Kantons Freiburg zur Förderung literarischen Schaffens für den Zeitraum 2017/2018. Die Stipendien sind laut Mitteilung der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport mit 20 000 respektive 10 000 Franken dotiert. Die beiden Preisträger, beide mit Jahrgang 1989, haben sich aus acht Bewerbungen durchgesetzt.
Jon Monnard will das Stipendium für die Realisierung seines zweiten Romans nach dem dieses Jahr erschienenen «Et à la fois je savais que je n’étais pas magnifique» nutzen. In dem Werk soll es um den Schriftsteller Francis Scott Fitzgerald und dessen Gattin Zelda gehen, die in den 1930er-Jahren in eine Schweizer Klinik eingewiesen worden war. Monnard ist hauptberuflich Kommunikationswissenschaftler und OS-Lehrer.
Joséphine de Weck wird dank des Stipendiums einen fiktionalen Bericht schreiben, in dem sie ihre Erfahrungen als Hostess am Internationalen Automobil-Salon in Genf verarbeiten und über die Wahrnehmung des weiblichen und des männlichen Körpers in der Konsumgesellschaft reflektieren will. De Weck ist auch als Schauspielerin und Performancekünstlerin tätig und hat 2013 das Theaterkollektiv Opus 89 gegründet.
Vom Roman bis zum Drehbuch
Das kantonale Stipendium zur Förderung literarischen Schaffens wird alle zwei Jahre vergeben. Es soll den Stipendiaten ermöglichen, sich eine Zeit lang ausschliesslich dem Schreiben zu widmen. Die nächste Ausschreibung erfolgt im ersten Quartal 2019. Sie steht für literarische Projekte in deutscher oder französischer Sprache offen, vom Roman über die Novelle bis zum Theaterstück oder Filmdrehbuch.