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Die Wasserkonvention trat 1996 im Rahmen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) in Kraft. Sie wurde bislang von 39 Ländern ratifiziert. Die Ziele der Konvention sind der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der grenzüberschreitenden ober- und unterirdischen Gewässer. Zu den Mitgliedstaaten gehören neben der Schweiz die meisten EU-Mitgliedstaaten sowie osteuropäische und zentralasiatische Länder.
Schweiz begrüsst die Öffnung der Konvention
Die Wasserkonvention war ursprünglich für den paneuropäischen Raum vorgesehen. Auf Vorschlag der Schweiz wurde das Übereinkommen modifiziert und für alle UNO-Mitgliedstaaten geöffnet. Für die Schweiz ist das Ausweiten auf weitere Mitglieder wichtig, damit die Ziele des Übereinkommens auch global durchgesetzt werden können. Verschiedene Staaten haben sich bereits für einen Beitritt interessiert; mehrere Minister aus Nicht-Mitgliedstaaten haben sich für das Treffen in Rom angemeldet.
Wasser und Klima
Weiter wird die Schweiz, zusammen mit den Niederlanden, das Co-Präsidium der Arbeitsgruppe zu Klimawandel und Wasser übernehmen. Die Arbeitsgruppe verfolgt das Ziel, eine weltweite Plattform zu schaffen, um die Erfahrungen über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bewirtschaftung der Wasserläufe und internationale Seen zu sammeln und den Austausch darüber zu fördern. Die Plattform soll zudem dazu dienen, mit Pilotprojekten konkrete Massnahmen und Anpassungsstrategien zu testen.
Das Treffen der Wasserkonvention findet vom 28. bis 30. November 2012 in Rom statt. Gemäss dem Entscheid des Bundesrates vom 21. November 2012 wird eine Schweizer Delegation, angeführt von Sibylle Vermont (Vorsitzende der Wasserkonvention), in Rom teilnehmen.