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Durch den Verzicht auf die monatliche Pillenpause kann die sogenannte Abbruchblutung verhindert werden. Denn diese Mens-ähnliche Blutung tritt nur ein, wenn der Hormonspiegel plötzlich abfällt. Kontinuierliche Pilleneinnahme und dadurch keine Periode über mehrere Monate – das erscheint vielen Frauen verlockend. Welches sind die Vor- und Nachteile dieser Verhütungsmethode im Langzeitzyklus?
Vorteile der Pilleneinnahme im Langzyklus
Eine sehr starke Regelblutung (Menorrhagie), die nicht nur lästig ist, sondern oft zur Blutarmut führt, wird verhindert.
Starke Menstruationsbeschwerden, vor allem Unterleibsschmerzen, werden schwächer oder verschwinden ganz.
Starke Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles Syndrom = PMS) wie Wassereinlagerung, Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen werden besser.
Eine hormonbedingte Migräne wird gelindert.
Eine vergessene Anti-Baby-Pille hat geringere Auswirkungen. Der konstant hohe Wirkstoffspiegel unterdrückt die Funktion der Eierstöcke zuverlässiger als mit Hormonpause.
Magen-Darmverstimmungen, Reizdarm oder chronische Darmentzündungen mit Erbrechen und Durchfall können aus demselben Grund die Verhütungssicherheit weniger gefährden.
Nachteile der Pilleneinnahme im Langzyklus
Zu Beginn der Langzeiteinnahme sind unregelmässige Zwischenblutungen häufig.
Weil die Abbruchblutung fehlt, ist verhütende Wirkung der Pille nicht so einfach ersichtlich und kann Anlass zur Sorge geben. Ist es vielleicht doch unbemerkt zu einer Schwangerschaft gekommen?