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„Wenn ich wüsste, was ein wilder Pfarrer tut…“
Alter: 35
Beruf: Weinhändlerin, Hausfrau
Zivilstand: verheiratet
Wohnort: Rickenbach
Ungewöhnliche Information über mich: Da ich schon früh gerne Wein getrunken habe und mich interessierte, wie Trauben zu Wein werden, habe ich mit 21 beschlossen, eine Winzerlehre zu absolvieren.
Was wäre dir lieber: Dass es in deinem Haus spukt oder dass du in ganz Schwyz als Hexe bezeichnet wirst?
Irene: Dann werde ich halt als Hexe bezeichnet… Im Notfall könnte ich ja immer noch nach Muotathal auswandern!
Mit wem hast du am meisten gemeinsam: Mit einem lustigen Bettler, einer traurigen Psychologin oder einem wilden Pfarrer?
Irene: Wenn ich wüsste, was denn ein wilder Pfarrer tut, dann habe ich vielleicht mit ihm am meisten gemeinsam.
Wäre Dein Leben ein Wein, welche Aromen würde er beinhalten?
Irene: Auf jeden Fall wäre der Wein harmonisch! Er würde nach reifen Früchten wie beispielsweise Zwetschgen duften, im Gaumen wäre er fruchtig, leicht herb mit kräftigem Körper.
Wie viel Wein ist nötig, bis Du betrunken bist?
Irene: Das habe ich schon länger nicht mehr getestet… Etwa eine Flasche?
Was ist das Schlimmste, das du betrunken gemacht hast?
Irene: Ist diese Tat nach über 15 Jahren verjährt? Auf dem Bahnhofsperron einer Schweizer Stadt musste ich mich in den Abfalleimer übergeben. Das ist mir heute noch peinlich. An diesem Abend habe ich aber keinen Wein getrunken.
Was hast du mit einem Schaf gemeinsam?
Irene: Ich esse und kaue sehr langsam.
Du darfst für eine Stunde lang als magische Fee die Welt verändern. Du musst dich aber für einen Kontinent entscheiden. Was bewirkst du?
Irene: Regen in der Sahara.
Du bist bei Indianern zu Gast. Da sagt der Medizinmann plötzlich, dass du eine Verräterin bist und man dich an den Pfahl binden und später skalpieren soll. Wie befreist du dich aus dieser Situation?
Irene: Ich atme dreimal tief durch. Dann kommt mir Kasperlis Geschichte von der Hexe Hinkebein in den Sinn: In dieser gibt Kasperli den beiden Räubern Holderi und Polderi so viel vom süssen Wein, dass diese einschlafen und er abhauen kann…
Was nervt dich tierisch in der Schweiz?
Irene: Dass wir in einem super Land leben dürfen und gewisse Menschen doch immer was zu motzen haben.
Was hast du ausprobiert und wirst es nie wieder machen?
Irene: Kiffen.
Wann im Leben hast du besonders viel Courage beweisen?
Irene: Als ich meinen Mann geheiratet habe.
Was wäre dir lieber: Zwei Monate in Bolivien Schuhe zu putzen oder 4 Monate im Zirkus Knie den Clown zu spielen?
Irene: Als dumme Augustine im Zirkus stelle ich mir noch lustig vor.
Was ist die schwierigste Frage, die dir deine Kinder bisher gestellt haben?
Irene: Wie lange muss die Leiter sein um in den Himmel zu kommen?
Was wäre dir lieber: In Grönland auf Waljagd zu gehen oder bei Exit einen Sterbenden zu begleiten?
Irene: Im ersten Moment strebe ich beides nicht an. Aber Letzteres wäre sicher eine eindrückliche Erfahrung.
Ein Flüchtling aus Eritrea steht vor deiner Haustür. Er bittet dich um ein warmes Essen und ein paar Kleider. Wie reagierst du?
Irene: Meinem Naturell getreu wohl skeptisch. Wenn mein Mann zu Hause ist, würde der Flüchtling wohl beides bekommen.
Beichten in der Kirche: Sinnvoll oder nicht?
Irene: Eigentlich zu spät wenn es nötig ist.
Armee abschaffen: in Angriff nehmen oder nicht?
Irene: Theoretisch ja.
Den Kindern im Kindergarten von der Sexualität erzählen: Machen oder nicht?
Irene: Machen.
Fremdgehen in der Ehe: Verzeihen oder nicht?
Irene: Nein.
Den Müll rausbringen: Männersache oder nicht?
Irene: Das ist bei uns meistens Frauensache.
Wie viele Nummern sind in Deinem Handy, Smartphone oder I-Phone gespeichert?
Irene: Ich glaube 321, vielleicht noch eine mehr.
Wo hat dein Mann um deine Hand gehalten?
Irene: Vor dem Christbaum.
Beschreibe deine Glaubensvorstellungen in drei Sätzen.
Irene: Ich glaube an Gott. Ich versuche nach den christlichen Grundwerten zu leben. Den Glauben leben findet für mich nicht (nur) in der Kirche statt.
Vervollständige den Satz: Die Kraft der Liebe….
Irene: … ist das Rezept für ein langes, friedliches Leben.
Vervollständige den Satz: Der Tod ist…
Irene: … der Schlusspunkt auf ein hoffentlich erfülltes Leben.