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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Schweizer Berufsnachwuchs ist weltweit Spitze. Von den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi reiste der Schweizer Nachwuchs mit einem Glanzergebnis heim. Für die Berufsweltmeisterschaften 2021 in der Schweiz lehnte der Bundesrat ein Unterstützungsgesuch von 30 Millionen Franken ab. Andererseits genehmigte er einen Betrag von einer Milliarde Franken für Olympische Winterspiele.</p><p>Wie begründet der Bundesrat die Nichtunterstützung von beruflichen Spitzenleistungen im Gegensatz zu sportlichen Spitzenleistungen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Schweizer Berufsbildungssystem geniesst weltweit ein hohes Ansehen, und seine Absolventinnen und Absolventen sind an internationalen Wettkämpfen äusserst erfolgreich. Dies zeigen exemplarisch der zweite Rang in der Nationenwertung und die insgesamt 20 Medaillen, welche die Schweizer Delegation an den World Skills 2017 in Abu Dhabi erzielt hat. Eine Kandidatur für die Durchführung der Berufsweltmeisterschaften ist nicht nur für den Bund, sondern auch für die beteiligten Wirtschaftspartner eine erhebliche finanzielle Belastung. Eine sorgfältige Güterabwägung der beteiligten Partner führte Anfang Juli 2017 zum Verzicht auf die Basler Kandidatur für das Jahr 2021. Verschiedene Rahmenbedingungen, namentlich auch finanzielle, waren damals nicht gegeben, um eine erfolgreiche Durchführung garantieren zu können. Eine Kandidatur für spätere World Skills Competitions, etwa 2023 oder 2025, ist damit nicht ausgeschlossen. Die Entscheidung darüber liegt bei der Stiftung Swiss Skills. Diese wird in Absprache mit dem Bund die erforderlichen Abklärungen vornehmen, Finanzierungsmöglichkeiten prüfen und zu gegebener Zeit entscheiden, ob sie eine Kandidatur einreichen will. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation wird die Stiftung bei diesen Abklärungen unterstützen.</p>