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Frankreich hat insgesamt 15 Mrd. EUR für die Luftfahrtindustrie bereitgestellt, die von der Koronakrise schwer getroffen wurde. Dies wurde in einem Radiointerview des stellvertretenden französischen Verkehrsministers Jean-Baptiste Djebbari angekündigt. Das Paket enthält auch Verlängerungen für Lohnzuschüsse und Teilzeitmaßnahmen. Das Paket enthält auch einen Fonds, um Flugreisen umweltfreundlicher zu gestalten.
Der Luftfahrtsektorplan ist Teil einer Reihe von Konjunkturpaketen im Wert von rund 40 Mrd. EUR. Zum Beispiel macht Paris auch Geld für den Tourismus und die Autoindustrie frei.
Das Hilfspaket soll unter anderem den Flugzeughersteller Airbus, den Triebwerkshersteller Safran und die Verteidigungsgruppe Thales retten. Diese Unternehmen sehen, dass Bestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus versiegen. Zum Beispiel kann Airbus in den nächsten zwei Jahren mit einem Umsatzrückgang von 40 Prozent rechnen, sagte Djebbari. Darlehensgarantien sind ebenfalls abgedeckt. Das Luftfahrtunternehmen Air France-KLM nutzt diese Hilfe unter anderem.
Der Minister hatte zuvor die Erwartung geäußert, dass trotz des Unterstützungspakets Arbeitsplätze verloren gehen. Die Branche beschäftigt rund 300.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet ein Jahreseinkommen von 58 Milliarden Euro.