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Viele Schweizerinnen und Schweizer sind leidenschaftliche Schützen. Allein in den Schützenvereinen sind rund 130'000 Personen registriert. Sie betrachten den sportlichen Einsatz von Schusswaffen als Teil der nationalen Tradition. Schliesslich soll der Nationalheld Wilhelm Tell der Legende nach die Schweizer durch einen gezielten Schuss vom Tyrannen Gessler befreit haben.
Tatsächlich hat das Schützenwesen einen engen Bezug zur Gründung des modernen Schweizer Nationalstaats zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ab der napoleonischen Zeit erlebten die Schützenvereine einen starken Zulauf. 1824 wurde in Aarau das erste Eidgenössische Schützenfest durchgeführt. In den folgenden Jahren wurden diese Feste und die Schützenvereine für die beginnende liberale Bewegung zu einem wichtigen geselligen Moment.
Nach dem Entstehen des Bundesstaats 1848 und der Einführung des obligatorischen Wehrdiensts –Armeeangehörige mussten auch ausserhalb der Dienstzeit obligatorische Schiessübungen absolvieren – entstanden überall im Land neue Schiessstände.
Daher ist unser Motto : "Spass und einen sicheren Umgang mit Waffen vermitteln"