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Geglückter Geburtstag für Morgane Métraux
Die neue Saison begann an ihrem 24. Geburtstag mit einer guten 70-er Runde. Dank einem starken Finish machte Morgane Métraux auf der Symetra Tour wichtige Ränge gut.
«Insgesamt habe ich heute solide gespielt und bin sehr zufrieden mit dieser ersten Runde», kommentierte Morgane Métraux nach dem Auftakt in der Wüste von Arizona. Ihr Geburtstag brachte ihr nicht nur Glück. «Leider hatte ich vor allem auf den Backnine ein paar schlechte Breaks, zwei meiner Bogeys kamen unter anderem zu Stande, weil mein Ball in einem Divot steckte», sagte sie direkt nach dem ersten Turniertag der neuen Saison.
Im zweiten Durchgang spielte sie je fünf Birdies und fünf Bogeys, das reichte locker für den Finaleinzug. Dort lief es dann für Métraux allerdings überhaupt nicht nach Wunsch. Nach fünf Spielbahnen hatte sie drei Schläge verloren, auf den Backnine summierten sich weitere Fehler zur 76-er Karte oder vier über Par. Damit fiel sie im starken Feld bis auf Platz 57 zurück.
Im Final startete die Lausannerin zunächst solide, bei Halbzeit lag sie genau auf Par-Kurs. Dann folgte noch ein Birdie-Feuerwerk zum Finish. Fünf Schlaggewinne auf den abschliessenden acht Spielbahnen ergeben die 68-er Karte. Nochmals zwei Schläge besser als die Auftakt-Runde zum Geburtstag. Der starke Schluss bringt sie um fast 20 Plätze nach vorn, Métraux klassierte sich zum Start auf Rang 39.
Der Sieg ging nach einem Stechen an die Chinesin Ruixin Liu, dort hatte sie sich gegen die erst 17-jährige Amateurin Rose Zhang durchgesetzt.
Kim Métraux noch nicht dabei
Die neue Arizona Women's Golf Classic war auf 132 Spielerinnen beschränkt. Morgane Métraux war 2019 lange Zeit verletzt, profitiert damit noch von einer sogenannten «Medical Exemption». Ihre Schwester Kim glänzte zwar letzte Saison auf der Ladies European Tour, mit ihrer Kategorie auf der amerikanischen Symetra schaffte sie es als Reservespielerin nicht auf die Startliste. «Auch diverse Spielerinnen der LPGA nutzten hier die Startchance, aber ich bin zuversichtlich, dass es bei den nächsten Turnieren auf der Symetra Tour noch klappt», sagt Kim Métraux, welche ab Mai dann alle Turniere auf der höher dotierten Ladies European Tour bestreiten will.