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Der Enkel von Paul Klee war der Wegbereiter für das Zentrum Paul Klee. Nun ist er 80-jährig gestorben.
Alexander Klee im September 2017, anlässlich einer Ausstellung von Werken seines Grossvaters Paul Klee in der Fondation Beyeler in Riehen. Im Hintergrund das Bild «Felsenlandschaft».
Foto: Keystone
Als Aljoscha Ségard machte Alexander Klee Kunst – und als Enkel von Paul Klee verhalf er der Stadt Bern zu einem Museum zu Ehren seines Grossvaters. Am vergangenen Montag ist er 80-jährig verstorben, wie einer Todesanzeige zu entnehmen ist, die am Samstag in der «Berner Zeitung» erscheint. Geschaltet hat die Anzeige das Zentrum Paul Klee (ZPK), das aber auf Anfrage keine weitere Auskunft geben will. Mit der Familie sei abgesprochen, dass das Museum am Montag informiere.
Geboren 1940 – im Jahr, als sein berühmter Grossvater starb –, verbrachte Alexander Klee seine ersten Lebensjahre in Deutschland. 1948 zog er mit seinen Eltern Felix Klee und Euphrosine Grejowa in die Schweiz. Er liess sich zum Fotografen ausbilden und arbeitete als Pressefotograf in Zürich. 1970 zog er nach Bern, wo die Malerei zu seiner Haupttätigkeit wurde. Kurz nach dem überraschenden Tod seines Vaters 1990 eröffnete er gegenüber Stadt und Kanton Bern, dass die Klee-Nachfahren bereit seien, den Nachlass für ein monografisches Museum zur Verfügung zu stellen.