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Maxime Plescia-Büchi (39) betritt sein Studio im Norden von London und begrüsst erst mal ausgiebig sämtliche Mitarbeitenden – und schliesslich seinen ersten Kunden. Der wünscht sich geometrische Formen am linken Unterarm. Büchi skizziert kurz am Computer, druckt sich die Grundformen aus und hält sie auf den Arm. «So?» – «Ja, genau.» Er nimmt sein Handy und wählt eine Hip-Hop-Playlist. Der Kopf wippt im Takt.
Die detailliertere Skizze zeichnet Plescia-Büchi direkt auf den Arm, nach zehn Minuten ist er fertig und bereitet das Equipment vor. Die Tinte füllt er in kleine Schälchen, daneben legt er vier vorbereitete Pistolen. Ist das Handy nicht am Ohr, liegt es in Griffweite. Zum Beispiel auf der Liege, wo auch der Kunde liegt. Plescia-Büchi ist bereit, nimmt nochmals das Handy und wählt einen anderen Song. Jetzt ist der Kopf still, er ist es auch. Zu hören sind nur «Mask off» von Future und die surrende Nadel, mit der er zur ersten Linie ansetzt.