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UBS liegen gegen 9.30 Uhr um 1,6% im Minus bei 13,31 CHF. Die CS-Titel müssen mit -2,3% auf 11,34 CHF noch stärkere Verluste hinnehmen und haben kurz nach Börseneröffnung bereits wieder ein neues Jahrestief bei 11,27 CHF markiert. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI gibt derweil um 0,8% nach.
Laut dem Stabilitätsbericht der SNB entsprechen die derzeitigen Kapitalquoten der beiden Grossbanken den Anforderungen gemäss "Basel III" wie auch der derzeitigen "Too big to fail"-Gesetzgebung (TBTF). Um allerdings die Anforderungen der verschärften TBTF-Gesetzgebung zu erfüllen, brauche es weitere Massnahmen. Verbessert hätten sich auch die ungewichteten Kapitalquoten der Banken, die "Leverage Ratios" - diese liege allerdings weiter unter dem Durchschnitt grosser internationaler Institute, stellt die SNB fest.
Grössere Überraschungen sahen die meisten Beobachter in dem Stabilitätsbericht der SNB allerdings nicht. So werde die revidierte TBTF-Gesetzgebung die Banken zur Ausgabe weiterer Kapitalinstrumente zwingen, stellen etwa die Kreditanalysten der Bank Vontobel fest. Allerdings sei dies etwa bereits in den Schätzungen der grossen Ratingagenturen enthalten.
Die SNB beziffert den Bedarf der beiden Institute auf je rund 10 Mrd CHF an zusätzlichem Eigenkapital zur Fortführungen des operativen Geschäftes ('Going Concern'). Dies sollten beide Banken laut der Notenbank zum grössten Teil mit Ausgabe weiterer sogenannter "CoCo-Bonds" erreichen können, also mit Anleihen, die bei einer Unterschreitung von gewissen Kapitalquoten automatisch in Eigenkapital gewandelt werden.
tp/cf
(AWP)