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|Int. Junioren-Regatta München: 1. Tag|
Am ersten Wettkampftag der internationalen Junioren-Regatta München gab es für die SRV-Boote zwei A-Finalplatzierungen. Im mit 36 Booten sehr stark besetzten Rennen der Junioren-Doppelzweier konnten sich Elias Farhan (Lausanne Sports) und Nico Stahlberg (RC Kreuzlingen) mit einem überzeugenden Vorlaufrennen für das A-Finale qualifizieren. Die Auslosung wollte es, dass zwei SRV-Boote im gleichen Vorlauf anzutreten hatten. Romain Loup (Lausanne Sports) und Hugo Pfister (CA Vevey) wurden hinter Farhan/Stahlberg, aber vor dem Boot des französischen Ruderverbandes Zweite und qualifizierten sich für das B-Finale. Im A-Finalrennen erwischten Farhan/Stahlberg einen guten Start, mussten jedoch dann im kräftigen Gegenwind im Mittelteil der Strecke die Boote aus Deutschland, Serbien und Tschechien ziehen lassen. Es resultierte der vierte Finalrang. Im B-Finale zeigten Loup/Pfister ein engagiertes Rennen. Es resultierte nach einem knappen Einlauf ein fünfter Rang. Im Vorlauf nicht weitergekommen war die Kombination Valentin Gmelin (RC Uster) und Markus Kessler (RC Schaffhausen)
Luca Fabian im Skiff Fünfter
In seinem Vorlauf im Rennen der Skiff Junioren setzte sich Luca Fabian nach verhaltenem Start vor dem Boot aus Frankreich durch und sicherte sich einen Startplatz im A-Finale. Das A-Finale, welches ebenfalls bei starkem Gegenwind stattfand, vermochte Luca Fabian vorerst gut mitzuhalten. Nur der deutsche Skiffier zog auf der Innenbahn auf und davon und gab mit diesem Rennen eine Visitenkarte für spätere Aufgaben in dieser Saison ab. Die Skuller aus Rumänien, Polen und Serbien setzten sich ebenfalls vor Luca Fabian, welcher sich wiederum den Österreicher vom Leib hielt. Am Ende resultierte für Luca Fabian der fünfte Rang im A-Finale.
Futuro-Junioren im internationalen Stahlbad
Sechs Junioren aus dem Futuro-Projekt der 15/16-Junioren erhielten vom SRV ebenfalls eine Einladung für die Internationale Regatta in München. In drei 15/16-Doppelzweiern gingen sie an den Start. Während sich Roman Röösli und Jonathan Oswald (beide SC Sempach) nach langsamem Start noch auf den dritten Platz in ihrer Serie vorkämpfen konnten, wurde die Romandie-Kombination Marc Spoerri (CA Nyon) und Robin Luthi (SN Neuchâtel) gute Zweite. Erste internationale Anfangsnervosität machte sich bei Augustin Maillefer (Lausanne Sports) und Yannick Frei (SN Genève) breit. Auf den ersten 250m gerieten sie in die Bojen, fingen einen "Krebs", ruderten weiter und krebsten gleich nochmals, was das Boot zum Stillstand brachte. Nach dem Malheur starteten die beiden eine imposante Aufholjagd und kämpften sich nach beträchtlichem Rückstand noch auf den dritten Rang zurück.
Die Rennen in Oberschleissheim werden am Sonntag fortgesetzt. Die Schweizer Boote gehen teilweise in veränderten Kombinationen an den Start.
München, 9. Mai 2009/cs.