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Oberfeld Ostermundigen: Zwei prüfenswerte Offerten liegen vor
Aufgrund eines Volksentscheids soll die Stadt Bern das Oberfeld in Ostermundigen veräussern. Einem Entscheid des Stadtrats nach-kommend, wurde bei den Verkaufsverhandlungen bis in den Herbst 2008 ein Baukonsortium, das eine autofreie Siedlung vorsieht, bevorzugt behandelt. Es liegen nun zwei Offerten vor. Die zuständige Direktion für Finanzen, Personal und Informatik bestätigt entsprechende Medienberichte.
Am 11. März 2007 hat sich das Stadtberner Stimmvolk für den Verkauf des Oberfelds in Ostermundigen ausgesprochen. Aufgrund des Stadtratsbeschlusses, die Hälfte der Wohnzone Oberfeld während eines Zeitraums von einem Jahr ab rechtskräftigem Volksentscheid nur an einen oder mehrere Investoren zu verkaufen, die bereit sind, das Land für einen marktüblichen Preis zu erwerben und autofreies Wohnen zu realisieren, genoss ein Konsortiums unter der Federführung der Wohnbaugenossenschaft (WBG) Oberfeld bis in den Herbst 2008 ein exklusives Verhandlungsrecht.
Nachdem sich einzelne Investoren aus dem Konsortium zurückgezogen haben, musste die Stadt weitere Optionen prüfen. Parallel dazu wurden die Verhandlungen mit der WBG fortgesetzt. Ziel ist es, die Verkaufverhandlungen im Frühling 2009 abzuschliessen. Die Direktion für Finanzen, Personal und Informatik bestätigt, dass nun zwei Offerten für den Landkauf vorliegen. Neben jener der WBG für einen Teil der Parzelle eine weitere eines institutionellen Anlegers für die ganze Parzelle. Ein Entscheid über den Landverkauf ist noch nicht gefallen. Die beiden Offerten werden hierzu den entscheidkompetenten Organen vorgelegt werden.