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Die 30-jährige Jankovic, die ab August 2008 während insgesamt 18 Wochen die Weltrangliste angeführt hat, kann in der Bilanz der Direktbegegnungen gegen die Ostschweizerin auf 2:2 Siege ausgleichen.
Im ersten Satz sieht für die Schweizerin alles noch bestens aus. Bencic bringt ihre Aufschlagspiele durch, ohne einen einzigen Breakball abwehren zu müssen. So reicht ihr das Break zum 2:1 für den Satzgewinn. Der zweite Durchgang gestaltet sich wesentlich anders. Jankovic findet besser ins Spiel. Bencics Break zum 4:3 kontert sie umgehend mit dem Rebreak. Von diesem Zeitpunkt an diktiert die Serbin das geschehen und gewinnt den Satz schliesslich mit 7:5.
Auch im Entscheidungssatz hat Bencic meistens mehr Mühe, ihre Aufschlagspiele durchzubringen. Bei 3:4 und 0:40 wehrt sie drei Breakbälle ab und gleicht mit fünf Punkten in Serie zum 4:4 aus. Eine weitere Chance beim Stand von 5:4 lässt sich Jankovic indessen nicht mehr entgehen. Bencic wirkt im zweiten wie auch im dritten Satz etwas müde und kann nur dank ihrem Kampfgeist mithalten. (ole/sda)
Nach der traumatisierenden Niederlage der Schweizer Nati gegen Portugal habe ich beschlossen, meinen Schmerz auf kuriose Weise zu überwinden. Ich habe eine künstliche Intelligenz damit beauftragt, mir beizubringen, ein Fan des gegnerischen Teams zu werden. Auf diese Weise kann ich mich auf die positiven Seiten des Sports konzentrieren. Vielleicht sollte ich auch einfach mehr Marihuana rauchen, um die Niederlage zu verarbeiten. Oder vielleicht sollte ich eine Traumatherapie machen. Die Wahl liegt bei mir.