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Nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers.
Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, ein deutscher Flüchtling, entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich das Leben genommen hat: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft.In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht und die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg nimmt aufgrund einer Verwechslung auf dem Konsulat Weidels Identität an. Während er auf die letzten Stempel für die Ausreise wartet, begegnet er mehrfach Weidels Frau Marie, die nichts vom Tod ihrem Mannes weiss und ihn wegen den gemeinsam beantragten Ausreisepapieren sucht. Georg verliebt sich in Marie, wagt aber nicht, ihr zu gestehen, dass er die Identität ihres Mannes angenommen hat.
Der Regisseur Christian Petzold verschränkt in einer meisterhaften Inszenierung den historischen Stoff mit der Gegenwart des heutigen Marseille und es gelingt ihm, eine zeitübergreifende Geschichte über Flucht, Liebe und Schicksal zu erzählen.