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Das ganze Stadtbild von Pula ist geprägt durch die Geschichte. Es gibt alte Gebäude, einen ganz alten Hafen, der riesengroß ist und überall etwas zu sehen. Mein Freund und ich waren viel unterwegs, um alles aufzusaugen, was diese Stadt zu bieten hat. 1896 wurde Pula als Festung ersten Ranges bezeichnet, denn über der Stadt auf den Hügeln befanden sich 28 Forts und ein paar Panzertürme. Das lag daran, weil die Stadt einen ausgebauten Kriegs- und Handelshafen bekommen hat. Sämtliche wichtige Einrichtungen für den Seekrieg waren in Pula zu finden. Die meisten davon kann man sich heute auch noch anschauen. Noch heute kann man den K.u.k. Marinefriedhof anschauen. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Pula auch noch aktiv. Daran erinnern viele Denkmäler. Teilweise war der Seeweg abgeschnitten. 1947 wurde Pula in das Freie Territorium Triest eingegliedert, der Teil des Pariser Friedensvertrags war. Viele Italiener verließen das Land. Bis 1991 war Pula wie das ganze Kroatien Teil von Jugoslawien.
Bei Pula gibt es eine vorgelagerte Insel namens Brioni, die international an Bekanntheit gewann, als der jugoslawische Staatschef Marshall Tito dort seine Sommerresidenz errichtete.Immer wieder besuchen ihn mächtige Regierungschefs aus der ganzen Welt. Neben den geschichtlichen Geschehnissen ist Pula aber auch durch die Astronomie bekannt. Hier lebte Johann Palisa, der an der dortigen Marine Sternwarte 29 von seinen 123 Asteroiden entdeckte in den Jahre 1974 bis 1980. Die Sternwarte kann man sich heute auch noch anschauen und so gibt es einiges, was man in Pula besichtigen kann – vorausgesetzt man interessiert sich für Geschichte.