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Luzerner Sinfonieorchester
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
«Le Rouet d’Omphale» op. 31
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Es-Dur op. 29
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Édouard Lalo (1823 – 1893)
Ouvertüre aus der Oper «Le roi d’Ys»
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Camille Saint-Saëns
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 F-Dur op. 103 «Ägyptisches»
«Les introuvables» – wer kennt sie heute wirklich, die Klavierkonzerte von Camille Saint-Saëns sowie seine sinfonischen Dichtungen? «Le Rouet d’Omphale» sowie das dritte Klavierkonzert entstanden im selben Jahr 1869. Damals trug man Hector Berlioz, den provokativen, ebenso vergötterten wie umstrittenen Aussenseiter in der französischen musikalischen Romantik, zu Grabe; damals erlebte das «Rheingold», der erste Teil von Richard Wagners Mammutprojekt «Der Ring des Nibelungen», seine Uraufführung, dies übrigens gegen den Willen des Komponisten. Erleben Sie in «Le Rouet d’Omphale» den Gott Hermes, wie er in Frauenkleidern während dreier Jahre der antiken Omphale als Sklave am Spinnrad dienen musste.
Nicht in die griechische Mythologie, sondern nach Nordafrika, genauer nach Ägypten, führt uns Saint-Saëns’ fünftes Klavierkonzert. Denn seine ersten Entwürfe zu diesem späten Werk notierte er in Luxor am Ufer des Nils und vollendete es schliesslich im Schatten der Pyramiden von Gizeh. Von daher erklärt sich auch der Anfang des Werks, der einem nubischen Liebeslied abgelauscht ist, das Saint-Saëns von Nil-Schiffern gehört haben mochte.
Nachtkonzert
Im Anschluss an das Konzert aber nicht vor 21.45 Uhr findet ein Nachtkonzert mit dem Quator Zaïde und Lise de la Salle statt
«Les Introuvables de Camille Saint-Saëns» wird durch eine Förderung der Arthur Waser Stiftung sowie durch einen grosszügigen Beitrag von Aline Foriel-Destezet ermöglicht.