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Zistrose eine Heilpflanze mit Tradition
Einige Zistrosenarten sind seit Jahrhunderten als Heilpflanzen bekannt.
Die Heilwirkung dieser Pflanzen ist bereits aus dem 4. vorchristlichen Jahrhundert beschrieben, als Pflanzenextrakte im Norden Griechenlands
gegen verschiedenste Hautkrankheiten eingesetzt wurden. Das aus der Pflanze gewonnene Harz wurde nach Afrika und vor allem nach Ägypten exportiert, wo man es gegen Bakterienund Pilzbefall einsetzte.
Bei einigen Zistrose-Arten tritt im Sommer unter Sonneneinwirkung ein öliges Harz aus den Blättern und Zweigen aus. Es macht dann den Anschein, als würde die Pflanze schwitzen. Dieses Harz kann dann zu Labdanum weiter verarbeitet werden.
Der Geruch von Labdanum wird, wenn es sich um das Harz der Cistus ladaniferus handelt, als warm, süßharzig, holziger Geruch beschrieben. Auch wird das Labdanum als Basis Zutat in der Parfüm-Industrie gebraucht.