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Corinne Suter nutzte ihre Topform am Sonntag zur nächsten WM-Medaille. Nach Bronze im Super-G errang die Schwyzerin in Are WM-Silber in der Abfahrt.
Geschlagen wurde die 24-jährige Innerschweizerin einzig von Ilka Stuhec. Um 23 Hundertstel war die Slowenin auf einer wegen Windes verkürzten Strecke ab Super-G-Start schneller als Corinne Suter. Im Weltcup stand die Schweizerin noch nie auf dem Podium. Aber diese Ausgangslage hatte schon vor dem Super-G gegolten. Die Abfahrt ist ohnehin Suters stärkere Disziplin. In dieser Sparte war die Junioren-Weltmeisterin von 2014 schon dreimal Vierte, zuletzt im Januar in Cortina und in Garmisch.
Diese Medaille nehme ich natürlich sehr, sehr, sehr gerne.
"Ich kann es noch gar nicht richtig realisieren", sagte Suter kurz nach ihrer starken Fahrt. "Ehrlich gesagt bin ich etwas überrascht, dass es trotz des einen kleinen Fehlers für so weit vorne gereicht hat. Aber diese Medaille nehme ich natürlich sehr, sehr, sehr gerne."
Als bisher letzte Schweizerin hatte Lara Gut-Behrami WM-Abfahrts-Medaillen für die Schweiz errungen, 2009 Silber in Val d'Isère und 2015 Bronze in Vail. Diesmal musste sich die Tessinerin mit Platz 8 bescheiden. 29 Hundertstel fehlten ihr zu einer weiteren Medaille. Joana Hählen (16.) und Jasmine Flury (20.), die weiteren Schweizerinnen, verpassten indes die Top 15.
Ilka Stuhec verteidigte ihren vor zwei Jahren in St. Moritz errungenen WM-Titel in der Abfahrt mit Erfolg. Zwischen diesen beiden grossen Siegen liegt der Trainingsunfall von Oktober 2017 im Pitztal. Sie riss sich das Kreuzband im linken Knie und verpasste so die Olympischen Spiele.
Bronze ging an die Amerikanerin Linsdey Vonn, der in ihrem letzten Rennen ein ähnlich grandioser Karriere-Abschluss gelang wie am Samstag Aksel Lund Svindal.