Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03310.jsonl.gz/1493

Medikamentöse Therapie nach WHO
Die medikamentöse Therapie chronischer Schmerzen ist der Grundpfeiler aller therapeutischen Massnahmen.
Wichtig für eine erfolgreiche medikamentöse Therapie sind folgende Grundregeln: offene Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient, individuelle Anpassung für den Patienten und regelmässige Medikamenteneinnahme nach einem festen Zeitschema.
Es kommen folgende Einnahmeformen zur Anwendung:
oral (Einnahme durch den Mund)
transdermal (über die Haut)
rektal (als Zäpfchen)
intrathekal/spinal (übers Rückenmark)
Behandlungsprinzip
Es wird ein generelles Behandlungsprinzip erfolgen: Eine Basismedikation, welche regelmässig nach einem festen Zeitschema eingenommen wird, damit eine konstante Konzentration des Medikamentes im Blut erreicht wird. Zusätzlich werden Reservemedikamente für den Bedarfsfall eingesetzt.
Die medikamentöse Schmerztherapie wird nach dem WHO-Schema begonnen und bei Bedarf erweitert. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat 1986 die Grundregeln zur medikamentösen Schmerztherapie eingeführt.