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Kritisch wird es, wenn man plötzlich Geld braucht, z.B. für einen Auto- oder Immobilienkauf. Wenn man die gekauften Aktien beliehen hat (Marginkredit), muss man folgendes tun:
a) Aktien in der Höhe der Beleihung verkaufen, um das Depotkonto wieder auf Null zu setzen. b) zusätzlich Aktien in der Höhe des benötigten Geldes verkaufen
Wenn der Kurs gerade unter dem durchschnittlichen Einkaufspreis ist, macht man große Verluste.
Um das Risiko zu mininieren, braucht man ein sehr gut diversifiziertes Depot. In diesem Fall gibt es immer Positionen, mit denen man im Plus ist. Wenn man Geld braucht, verkauft man einfach diese Positionen und realisiert dadurch Kursgewinne.
Noch ein anderer Aspekt: Wenn man Aktien auf Pump kauft, schläft man schlechter. Das ist die Sache nicht wert.
Ich glaube, es hatten nicht furchtbar viele vor, einen Kredit aufzunehmen für neue Steine. Vielmehr wurde die Beleihungsfähigkeit als Zeichen gesehen, dass nunmehr auch andere Mitspieler (Banken) etwas Hoffnung auf Steinhoff setzen. Und das ist neu an der ganzen Sache und stimmt positiv
Diese große Warnerei macht an der Stelle doch gar keinen Sinn - um eine Investition zu finanzieren, ist absolut üblich dafür Fremdkapital zu nehmen. Konsum auf Pump ist viel schlimmer - selbstgenutzte Immobilie, oder Auto, etc. Da warnt nur keiner vor dem Kredit weil es "alle" machen.
Ich habe mehrere Informationen zu 2008 Companies Act Section 155 proceeding durchgelesen und bin dabei auf die nachfolgende Aussage gestoßen:
Zitat: "A compromise reached after a company has been placed in liquidation has the effect that the company is taken out of liquidation by order of court should last-mentioned be specifically agreed upon as part of the compromise. The company in liquidation can immediately after the compromise is agreed upon, approach court for such an order." Quelle: https://letmegooglethat.com/...ion+155+proceedings+companies+act+2008
Könnte es so interpretiert werden: Sogar wenn Tekkie mit dem Liquidationsantrag Erfolg haben würde, würde die Sanktionierung von S155p die Liquidation stoppen.
Daher die Frage: Wieso hat Frau Slingers den Liquidationsantrag von Tekkie nicht einfach abgewiesen (mit einem Verweis auf S155p)?
ccraider
: rtyde ...Hatte die Dame nicht darauf ...
... hingewiesen, das Sie die Ergebnisse des 155 nicht (noch nicht) vorliegen hat...? Mag mich täuschen, dann bitte um inhaltliche Korrektur, falls dem so war, dann sehe ich als Investierter (nicht als kommunikativer Swing Trading Fähnchen im Wind Dreher) den nächsten Tagen weiterhin sehr entspannt entgegen...
Es ist schon außergewöhnlich das Steinhoff das Verfassungsgericht bemüht und bemühen muss. Ich habe von Anfang an,gesagt,das es nicht sein kann,das die laufenden Rettungsverfahren ignoriert werden können,die Geschäftsschädigung von Steinhoff durch den Kläger Tekkie Town vom Gericht nicht gesehen wird,und eine Anhörung ,wie auch immer ohne Kautionsstellung / Sicherheitsleistung durch Tekkie nicht gefordert wird,und das obwohl der Streitwert niedriger ist als die Geschäftsschädigung die Steinhoff mittelbar und unmittelbar entsteht.Auch der Aktiendeal ist m.E.verfahrensindiziert und könnte ohne das Verfahren gewinnbringender organisiert werden.
fws
: Beleihen von Depots / Aktien via Wertpapierkredit
... ist nach dem Setzen von SL, eine zweite und noch viel bessere Methode schnell mal sehr viel ärmer zu werden. Die äußerst niedrigen Zinssätze für solche Kredite dienen dazu, die Anleger anzulocken. Die Banken freuen sich dann bei einem Crash, die beliehenen Aktien einsacken zu können, wenn der Kreditnehmer vielleicht auch keine andere Möglichkeit mehr hat, seinen Beleihungswert zu erhöhen oder den Kredit auf andere Weise zurückzuzahlen. Wertpapierkredite zähle ich zum Teufelszeug, das man niemals nutzen sollte, weil Crashs an der Börse bekanntermaßen immer mal wieder kommen.