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Der Kanton Aargau präsentiert sich mit hübschen, mittelalterlichen Städten, geheimnisvollen Burgen und einer Jahrtausende alten Bäderkultur. Die Stadt Baden war bereits in der Römerzeit bekannt unter dem Namen "Aquae Helveticae". Wegen seiner heißen Quellen wurde Baden schon zu jener Zeit gerne besucht. Die Geschichte beginnt im Jahre 17 n.Chr. und bis heute erlebte Baden eine bewegte Geschichte. Vom Beginn im "Goldenen Zeitalter" bis zu Pestepidemien und Belagerung der Berner und der Zürcher.
Martina Gloor
Offiziell gründeten die Habsburger 1297 die Stadt Baden. Im Jahr 1415 folgte die Eroberung durch die Eidgenossen und hatte eine bevorzugte Stellung als wichtiger Versammlungsort bedingt durch den Charakter als Kurort. Zeitweise war Baden Hauptort des Kantons Baden während der Helvetischen Republik bis die Stadt 1803 dem Kanton Aargau zugeordnet wurde.
Die historische Badener Altstadt erstreckt sich unterhalb des Schlossberges bis an das Ufer des Limmat, der vom Zürich See her kommend seinen Weg durch Baden bis zu seiner Mündung in die Aare bahnt. Von nationaler Bedeutung ist das alte Stadtbild, das zu den eindrucksvollsten Ortsbildern der Schweiz zählt.
Am Rande einer Geländeterrasse, die zum Fluss Limmat hin abfällt, steht der gotische Bau der Stadtkirche "Maria Himmelfahrt". Weiter unten am Abhang steht die kleine Sebastianskapelle, die in früheren Jahren als "Beinhaus" diente. Von hier aus führt eine Treppe hinunter an die Limmat, an deren Ufern es sich wunderbar spazieren lässt und die Ruhe eines Kurorts wie aus dem Bilderbuch genießen lässt.
Wichtigster Versammlungsort im Mittelalter war das Rathaus mit dem Tagsatzungssaal der "Alten Eidgenossenschaft". Das Rathaus besteht insgesamt aus vier Gebäuden, wobei das "hintere Rathaus" das älteste erhalten gebliebene Gebäude ist und auf das Jahr 1360 zurückgeht. Der spätgotische Bau ist doppelt so breit wie die drei anderen Gebäude - Stadthaus, Zeughaus und Stadtkanzlei - und überragt sie zusätzlich mit seinen Treppengiebeln.
In den charmanten, malerischen Gässchen der Altstadt vom Schwyzerhüsli bis zum Theaterplatz herrscht reges, geschäftiges Treiben durch die angesiedelten unterschiedlichen Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars. Durch die schönen altehrwürdigen Häuser fühlt man sich wie auf einer Zeitreise zurück ins Mittelalter versetzt.
Düstere Geheimnisse kennt der Badener Stadtturm. In den Gefängniszellen des Turms fristeten Mörder, Hexen, Dirnen und Brandstifter ihre letzten Tage von der Verurteilung bis zur Hinrichtung. Schaurige Geschichten berichten die "Badener Todbücher" über diesen Ort.
Überragt wird die Altstadt von der Burgruine Stein. Der kurze Aufstieg von der "Oberen Gasse" aus lohnt sich. Nach nur fünf Minuten steht man auf der Aussichtsplattform und hat einen wunderbaren Ausblick über den gesamten Ort.
Die Thermalbäder von Baden sind die ältesten bekannten Thermalquellen der Schweiz. Die Bäderarchitektur des 19. und 20. Jahrhunderts prägen den Baustil der Bäderquartiere. Bedingt durch Sanierungen sind von den alten Bausubstanzen des Mittelalters und der frühen Neuzeit nur noch wenige Spuren im Bäderbetrieb übriggeblieben. Neues Highlight soll eine Therme werden, deren Fertigstellung für das Jahr 2021 geplant ist.
In dem denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Kursaales hat sich seit 2002 das "Grand Casino Baden" etabliert. Nördlich von Zürich gelegen, gehört Baden mit zur Metropolregion Zürich und hat dadurch ein großes Einzugsgebiet für sein Casino. Unter https://spielbanken.net/ gibt es umfassende Informationen zur Spielbank, dem Angebot, sowie aktuellen Aktionen und Veranstaltungen. An 365 Tage geöffnet, ist hier ein Ort geschaffen worden, welcher für abwechslungsreiche Unterhaltung von internationalem Format steht.
Spiel vereint sich in harmonischer Symbiose mit Entertainment, gehobener Gastronomie und abwechslungsreichen Events
In den angeschlossenen vier Bars werden in exklusivem Ambiente immer wieder neue Veranstaltungen angeboten. Das klassische Spiel Roulette wird an neun Tischen gespielt, für Black Jack gibt es fünf Tische, Baccara zwei Tische und an einem Tisch treffen sich die Spieler für Punto Banco. Poker Fans sind ebenfalls nicht vergessen. Sie treffen sich an zwei Tischen für das Poker Spiel. Das kleine Glück kann an 310 Spielautomaten versucht werden. Für das leibliche Wohl das hochwertige Restaurant in stimmungsvollem Ambiente mit erlesenen Weinen und variantenreichen Menüs. Im "Club Joy" erwartet eine Eventlocation die Gäste. Ausgestattet mit neuester Audio- und Videotechnik können hier Partys ihren passenden Rahmen finden, Konzerte, Theater, Comedy und Übertragungen von großen Sportveranstaltungen.
Die Neueröffnung des Kurtheaters Baden steht für den Sommer 2020 an. Als Gastspieltheater hat das große Haus renommierte Bühnen aus dem In- und Ausland zu Gast. Mit vollständiger Infrastruktur ist das Kurtheater das größte Theater im Kanton Aargau. Das Theater hat 600 Plätzen im Zuschauerraum, 40 Plätzen für Musiker und Musikerinnen im Orchestergraben und eine Bühne von 12 Metern Breite. Neben Theater und Konzerten bietet das Theater aber auch Vereinen und Firmen Platz für eigene Veranstaltungen und Feiern.
Über die Geschichte der Kurstadt Baden und deren illustre Besucher im Laufe der Jahre berichtet das "Historische Museum". Im ehrwürdigen Landvogteischloss wurden die Schlossräume sorgfältig hergestellt und entsprechend möbliert, sodass die Besucher auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis hinein in das 20. Jahrhundert gehen können. Sonderausstellungen verankern jeweils aktuell von Jahr zu Jahr aktuelle Themen der Gegenwart unter Bezug auf ihre lokale Bedeutung.
Im Kindermuseum erleben Groß und Klein Kindheitsgeschichten aus vergangener Zeit. So mancher wird darin Spuren seiner Vorfahren entdecken. Die Dampfmaschine der Großväter erwacht hier ebenso zum Leben wie die Puppenstuben der Großmütter. Die neue, moderne Zeit spiegelt sich dann aber auch in diversen Raumfahrtspielzeugen wider. Platz finden alle diese Zeitzeugen in einer Alten Villa. Spielen, Ausprobieren und Entdecken ist hier ausdrücklich erlaubt. Rund um das Kind berichten die Objekte, seien es Spiele, Spielzeug oder Kinderbücher, aus den vergangenen 300 Jahren von dem Kinderalltag in Familie, Kindergarten und Schule.
Das Elektromuseum zeigt auf anschauliche Art und Weise, wie früher Strom erzeugt wurde, wie er transportiert und anschließend konsumiert wurde. Anhand von historischen Apparaten und Einrichtungen aus Kraftwerken und Haushalten dokumentiert das Museum die Geschichte des Stroms rund um Baden. Der besondere Stolz des Museums ist eine komplette historische Maschinengruppe. Eine trockengelegte Kammer für eine im Jahr 1918 eingesetzte Turbine, das eindrückliche Holzzahnrad oder der Generator aus dem Jahr 1925 zeigen, wie ein Wasserkraftwerk in grauer Vorzeit funktionierte.
Nach so viel Geschichte und Historie geht es zur Entspannung ab ins Wasser. In zentraler Lage und eingebettet in eine reizvolle Landschaft, bietet das Terrassenbad Abstand und Erholung vom Alltag. Verschiedene Schwimm- und Plantschbecken locken zu Spaß und sportlichen Betätigungen, Erholung und zum Relaxen.
Symbolbild von Kurt Michel / pixelio.de