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Wenn Sie sich trotz Pausen nicht mehr erholen können und sich ausgebrannt fühlen, dann könnten Sie auf ein Burnout zusteuern.
Burnout beschreibt den Zustand des körperlichen und emotionalen "Ausgebrannt-Seins". Medizinisch nennt man es auch "psychovegetatives Erschöpfungssyndrom".
Nach harter körperlicher sowie geistiger Arbeit erschöpft zu sein, ist normal. Ist man noch in der Lage sich entsprechend zu erholen, ist das kein Problem. Gefährlich wird es, wenn man dies verlernt hat und sich auch in Erholungsphasen nicht mehr regenerieren kann.
Oft werden die Alarmsignale von Aussenstehenden bereits schon früher beobachtet. Die Betroffenen selber können diese häufig nicht sehen oder verdrängen sie.
Früher dachte man, dass vor allem Menschen in helfenden Berufen davon betroffen seien. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Burnout-Symptome können in allen Berufsgruppen vorkommen. Auch Hausfrauen können davon tangiert sein. Es erfolgt aufgrund chronischer beruflicher und / oder psychischer Überlastung.
Ein Burnout kommt nicht über Nacht, sondern entwickelt sich schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Meistens sind hohe Erwartungen an sich selber, schwer messbarer und erreichbarer Erfolg, mangelnde Wertschätzung und fehlende Erfolgserlebnisse ausschlaggebend.
Die Stresssymptome können leicht übersehen werden oder werden anderen Krankheiten zugeordnet.
Die Symptome werden in vier Kategorien eingeteilt:
Körperliche Erschöpfung
Soziale Erschöpfung
Emotionale Erschöpfung
Um festzustellen, wie betroffen eine Person ist, können Checklisten hilfreich sein. Diese sind im Internet zu finden oder beim Arzt des Vertrauens zu erwerben. Der Arzt wird mit Ihnen die Auswertung vornehmen und die nötigen Schritte einleiten.
Welches sind die Stadien des Burnouts?
Wie oben erwähnt, kommt es nicht plötzlich zu einem Burnout. Vielmehr handelt es sich hier um einen schleichenden Prozess, der im schlimmsten Fall mit dem totalen Zusammenbruch endet. Dieser Vorgang kann in sieben Stadien eingeteilt werden:
1. Stadium
2. Stadium
3. Stadium
4. Stadium
5. Stadium
6. Stadium
7. Stadium
Ist es nicht möglich den Prozess vorzeitig zu unterbrechen, kommt es am Schluss zu einem kompletten Zusammenbruch.
Die betroffene Person ist kaum noch in der Lage, die einfachste Aufgaben zu bewältigen. Es geht nichts mehr und der Weg zurück in ein normales Leben ist unter Umständen lang schwierig. Oft ist dann der Aufenthalt in einer Klinik nötig und auch empfehlenswert. Ein unbekannter Betroffener sagte einmal im Fernsehen:
"Der Weg dahin war schwer, der Weg hinaus die Hölle."
Es stellt sich die Frage, ob wir diesem erwähnten Prozess ausgeliefert sind. Nein, sind wir nicht! Es gibt zahlreiche Massnahmen und Möglichkeiten wie wir präventiv unser Leben gestalten und genügend Ressourcen aufbauen können. Dazu gehören ausreichend Schlaf, Aufgaben zu delegieren, Pausen einzulegen, Freizeitstress zu vermeiden, Hobbys zu pflegen, ständige Erreichbarkeit herabzusetzen, eigene Ansprüche an sich selber und den damit verbundenen Perfektionismus zu reduzieren, "Nein-Sagen" zu lernen und auf den eigenen Körper zu hören.
Grundsätzlich geht es darum, den Körper in einen Entspannungszustand zu versetzen, damit die zuvor erwähnten Abläufe durch- und unterbrochen werden.
Unabhängig davon, wo Sie stehen, es wird auch für Sie einen Ausweg geben und das Leben kann wieder lebenswert und bunt werden.