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Mühlsteine können in unterschiedlicher Weise beschlagen werden, wobei zur Ausübung dieses alten Handwerks kaum noch jemand in der Lage ist, da dieser Beruf parallel mit der Abnahme der
funktionstüchtigen Mühlen an Interessenten verloren hat.
Jeder Mühlstein muß ab und an mit der Mühlenbille - dem Mühlenhammer - geschärft werden, das bedeutet daß die Rillen durch die die Maische abfließt bzw. durch die sie aufgrund der Drehbewegung
nach außen getrieben wird, wieder vertieft werden müssen. Die Rillen im Mühlstein könen dabei normalerweise nicht gleichmäßig bearbeitet werden, sondern entsprechend ihrer Abnutzung, die außen
stärker erfolgt als innen, im Zentrum der Mahlfläche.
Meistens muß zuerst der untere, weil feststehende Mühlstein ersetzt werden, stattdessen tauscht man im allgemeinen den oberen Mühlstein gegen den unteren und kauft einen neuen für die obere
Position.
Der Mühlstein nutzt sich aber glücklicherweise durch das Mahlen von Senf nur wenig ab, der Abtrieb ist gering - von daher sind wir von dieser Problematik nicht so sehr betroffen. Trotzdem muß
auch unser Mühlstein ab und an bearbeitet werden.