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Für Timea Bacsinszky bedeutet die 1. Runde auch am WTA-Turnier in New Haven Endstation. Sie unterliegt der Qualifikantin Monica Puig aus Puerto Rico 5:7, 1:6.
Bacsinszky wartet seit über einem Jahr auf einen Einzel-Sieg auf der WTA-Tour. Ihr letztes Erstrundenspiel gewann die 29-jährige Waadtländerin am 4. Juli 2017 in Wimbledon ausgerechnet gegen Monica Puig, bevor sie in der 3. Runde gegen Agnieszka Radwanska verlor und sich einer Operation an der rechten Hand unterzog. In der Weltrangliste ist die frühere Nummer 9 der Welt (Mai 2016) mittlerweile auf Position 751 zurückgefallen.
6 Spiele, 6 Niederlagen
Seit ihrem Comeback Ende Januar schaffte es Bacsinszky in sechs Anläufen nie in die 2. Runde. Zuletzt auch nicht Mitte Juli bei ihrem Heimauftritt in Gstaad, worauf sie einen Abstecher in den Interclub wagte, um sich dort in Form zu spielen. Mit fünf Siegen in sieben Einzel-Partien tankte sie in der heimischen Meisterschaft etwas Moral und stiess mit Nyon bis in den Final vor.
Doch auch mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen schaffte Bacsinszky am Hartplatzturnier in New Haven im US-Bundesstaat Connecticut die Wende zum Guten nicht. Gegen Monica Puig, die Einzel-Olympiasiegerin von 2016 in Rio, geriet die Schweizerin bereits früh in Rücklage. Im ersten Satz wehrte sie beim Stand von 1:4 zwei Breakbälle ab, schaffte danach aber das Comeback zum 4:4. Trotzdem verlor sie den Satz 5:7 und nach 1:29 Stunden auch die Partie. Für Bacsinszky war es im fünften Duell mit Puig die erste Niederlage.
Bencic im Glück
Nach dem Out von Bacsinszky verbleibt Belinda Bencic (WTA 43) in New Haven als einzige Schweizerin im Turnier. Die 21-jährige St. Gallerin, die eigentlich in der 3. Qualifikationsrunde gescheitert war, profitierte von der verletzungsbedingten Absage der Weltranglistenersten Simona Halep und rückte als Lucky Loser ins Haupttableau nach. Nach einem Freilos in der 1. Runde trifft Bencic im Achtelfinal am Dienstagabend auf die Italienerin Camila Giorgi (WTA 45).