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Benjamin Weger zeigt die erhoffte Reaktion nach dem verpatzten Sprint vom Sonntag. Der 30-jährige Walliser belegt im Einzel beim Biathlon-Weltcup in Östersund den starken 5. Rang.
Der Routinier räumte 19 der 20 Scheiben ab. Einzig der letzte Schuss im ersten Liegendanschlag bescherte ihm eine Strafminute. Weger wies vergangenen Winter neun Top-Ten-Klassierungen, aber keinen Podestplatz aus. Der Rückstand auf das Podium betrug diesmal knapp 40 Sekunden, zum Sieger Martin Fourcade zweieinhalb Minuten.
Weger ziegte in der Loipe eine Leistung nahe den Top Ten, was allerdings nicht ganz der Wahrheit entspricht. Wie die Favoriten wählte auch er eine tiefe Startnummer und profitierte von etwa besseren Verhältnissen. «Im Laufen wird die Form noch kommen», sagte der Wallsier. Im Schiessstand liess er sich viel Zeit. Er benötigte 45 Sekunden mehr als die Schnellsten. «Ich wollte die Treffer absicheren», betonte der Schweizer.
Die Franzosen feierten einen Vierfachsieg. Für Martin Fourcade kommt der 77. Erfolg einem Befreiungsschlag gleich. Der siebenfache Sieger des Gesamtweltcups war vergangenen Winter vom Norweger Johannes Thingnes Bö entthront worden. Nun meldete sich Fourcade mit der besten Laufleistung und nur einem Fehlschuss eindrücklich zurück.
Das Rennen ist noch im Gang. Die Podestplätze sind allerdings vergeben.