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Über vierzig Jahre nach dem letzten Schweizer Vorsitz des ITU-Rates (1962) wurde 2007 die Zusammenkunft des Rates wieder von der Schweiz geleitet. Zum ersten Mal wurde zu Beginn des Rates eine Ministerrunde durchgeführt, welche die Arbeiten aus politischer Sicht gewichten sollte.
An dieser Ratssitzung hat die Schweiz aktiv auf die Verabschiedung des Budgets 2008-2009 hingewirkt. Für Letzteres werden dem Reservefonds CHF 10,8 Millionen entnommen. Die Mindereinnahmen der ITU infolge der Entscheidung, dem Privatsektor kostenlos Zugang zu den Standardisierungsempfehlungen der ITU zu gewähren, wurden berücksichtigt.
Die Schweiz unterstützte weiter die Festlegung einer "Road-Map“ für die Arbeiten der ITU zur Umsetzung der Resultate des Weltgipfels über die Informationsgesellschaft (WSIS) bis 2015. Dies ermöglicht es der ITU eine effiziente Koordination ihrer Anstrengungen für die Umsetzung der Aktionslinien, für die sie verantwortlich ist (Fernmeldeinfrastrukturen und Sicherheit).
Zudem trafen sich Bundesrat Leuenberger und der ITU-Generalsekretär zu einem Meinungsaustausch über eine Stärkung der Rolle der ITU bei der Überwindung des digitalen Grabens auf internationaler Ebene.