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Lenovo erobert ersten Platz im ComputermarktUhr | Aktualisiert
Der Marktforscher Gartner hat Quartalszahlen zum Computermarkt herausgegeben. Nicht nur das globale Leaderboard hat sich geändert.
Gartner hat Zahlen zur Entwicklung des globalen Computermarkts im dritten Quartal 2018 veröffentlicht. So soll die Anzahl Computerlieferungen auf dem weltweiten Markt auf 67,2 Millionen gestiegen sein, was im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahrs einer Steigerung von 0,1 Prozent entspreche. Damit sei der Markt wie in den vorangegangenen zwei Quartalen einigermassen stabil, schreibt Gartner.
Anders sieht das IDC, das von einem Rückgang der Verkäufe um 0,9 Prozent spricht. Diese Unterschiede könnten aber darauf zurückzuführen sein, dass die Forschungsunternehmen unter dem Begriff "Computer" unterschiedliche Geräte zusammenfassen.
Die grössten Computerverkäufer
Gartner und IDC platzieren einstimmig Lenovo an der Spitze des weltweiten Computermarkts. Gartner schätzt ein Wachstum der Lieferungen von 10,7 Prozent, das unter anderem dem Joint Venture mit Fujitsu zu verdanken sei. In der Folge sei HP Inc. auf den zweiten Platz gerutscht, trotz einer stetigen Steigerung der Lieferungszahlen seit vier Quartalen. Das Unternehmen sei besonders im Handel mit Desktop-Computern stark gewesen. Den dritten Platz belegt Dell, das laut Gartner 5,3 Prozent mehr Verkäufe verzeichnen konnte. Damit sollen die Lieferungszahlen des Unternehmens schon seit zehn Quartalen in Folge wachsen. Dell soll mehr Desktops und mobile Computer verkauft haben, nur in den USA und Lateinamerika seien die Verkäufe zurückgegangen.
In den USA habe es Microsoft neu unter die Top Fünf der grössten Computerlieferanten des Landes geschafft, wie Gartners Schätzungen zeigen. Damit wurde Acer von dieser Liste verdrängt.
Betrachtet man die Entwicklungen des Computermarkts innerhalb der Wirtschaftsräume, soll in EMEA, Asien/Pazifik und Japan ein Wachstum des Computermarktes stattgefunden haben, während die Lieferungen in den USA und Lateinamerika zurückgegangen seien. Diese Beobachtungen sollen sich mit Gartners Erwartungen decken, die sie im Hinblick auf die eingeschränkte Verfügbarkeit von Prozessoren gehabt habe. Die Engpässe sollen bis ins Jahr 2019 anhalten.