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Das Experiment «Kyoto-Wiese» in Oensingen im Kanton Solothurn zeigt, dass eine Umwandlung von Ackerland in intensiv bewirtschaftetes Dauergrünland zu einer Kohlenstoff-Senke von rund 1,5 Tonnen pro Hektare und Jahr führt. Dies entspricht etwa dem jährlichen Treibstoffverbrauch eines Personenwagens. Dazu muss dem System aber eine adäquate Menge Stickstoff zugeführt werden. Die Lachgas-Emissionen kompensieren auf der intensiv bewirtschafteten Wiese rund 16 % der durch die Nutzungsänderung gewonnen CO2-Bindung ausgedrückt in CO2-Äquivalenten. Die extensiv genutzte Wiese weist, bedingt durch den hohen Vorrat an verfügbaren Nährstoffen, einen guten Ertrag bei vernachlässigbaren Lachgas-Emissionen auf. Das System entwickelt jedoch einen neuen Gleichgewichtszustand mit einem möglicherweise tieferen Kohlenstoff-Gehalt im Boden. Eine Änderung der Bewirtschaftung kann folglich sowohl einen positiven als auch einen negativen Einfluss auf die Treibhausgas-Bilanz von Landwirtschaftsland haben.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.