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Royals in GrossbritannienCharles übt schon für seine künftige Rolle
Die Monarchie befindet sich in einer delikaten Übergangsphase. Von einer Abdankung Elizabeths II. ist zwar nicht die Rede. Aber der 73-jährige Prinz vertritt seine Mutter bereits bei wichtigen Staatsakten.
Die Staatskrone demonstrativ neben Prinz Charles: Die Queen’s Speech ohne Queen im britischen Parlament.
Foto: Alastair Grant (Keystone)
Viel bekommt man von Ihrer Majestät nicht mehr zu sehen dieser Tage. An den königlichen Gartenpartys dieses Sommers, von denen die erste diese Woche stattfand, nimmt sie nicht mehr teil. Im vorigen Monat vertrat Prinz Charles sie schon beim Maundy-Thursday-Gottesdienst in Windsor, den sie bis dahin seit über fünfzig Jahren kein einziges Mal verpasst hatte. Davor sprang Charles bei der Zeremonie zum Gefallenen-Gedenktag im November und bei der Feier zum Commonwealth-Tag in der Westminster Abbey im März für sie ein.
Seit sie im letzten Herbst zu einer nicht näher benannten Behandlung kurzfristig das Spital aufsuchen musste, ist die inzwischen 96-jährige Monarchin sichtlich angeschlagen. Von «Mobilitätsproblemen» ist die Rede bei Hofe. Sie könne sich «nicht richtig bewegen», hat sie selbst bei einem ihrer wenigen Auftritte erklärt. Covid hat sie obendrein gehabt im Februar dieses Jahres. Sie hat es zwar überstanden, macht aber kein Geheimnis daraus, dass sie reichlich «müde und erschöpft» ist seither.