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Casillero del Diablo gilt als Aushängeschild des weltberühmten Rebgutes Concha y Toro. ber den berühmten Keller des Teufels (Casillero del Diablo) erzählt man sich folgende Legende: Der Firmengründer Don Melchor de Concha legte stets einige seiner besten Weine für sich selbst beiseite. Um sein Personal davon fernzuhalten, verbreitete er das Gerücht, im Keller, in dem er diese Weine lagerte, gehe der Teufel um. Heute zählt der Casillero del Diablo zu den weltweit meist prämierten Concha y Toro Weinen. Der 2005er Cabernet Sauvignon wurde vom Weinmagazin Decanter als Best Value Cabernet Sauvignon on the Planet ausgezeichnet.
Chile gilt als das Paradies des Weinbaus. Die Weinbauern können auf extrem lange Wachstumsperioden bauen. Das langgezogene Land hat eine Ausdehnung von mehr als 39 Breitengrade. Dies entspricht der Distanz von Moskau nach Madrid. Die Höhenunterschiede durch die Anden, in Richtung West-Ost, betragen mehrere tausend Meter. Die geografischen Extreme sorgen für eine Vielfalt verschiedenster Klimata und Landschaften. Sie sind auch der Grund der immensen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Die meisten der 55 000 ha Reben wachsen südlich von Santiago de Chile. Der Rebsortenspiegel zeigt, dass Frankreich den grössten Einfluss auf den Weinbau genommen hat. Paris war Mitte des 19. Jahrhunderts chic. Ein Landgut mit Weinbau zu besitzen, das vorzugsweise von einem französischen Flüchtling geleitet wurde, galt als Statussymbol. 1851 kamen eine grosse Auswahl von klassischen französischen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Malbec, Merlot und Carménère ins Land. Bis heute werden sie meistens sortenrein ausgebaut.