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Ethos und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International (EEP International) lancieren ein mehrjähriges Engagement-Programm, um acht europäische Stromversorger dazu zu bewegen, ambitionierte Klimastrategien zu entwickeln, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft sicherzustellen. Zahlreiche institutionelle Investoren auf der ganzen Welt haben sich entschlossen, diese Bemühungen zu unterstützen; insgesamt verwaltet die Investorengruppe rund EUR 100 Milliarden.
In einer Stellungnahme an der heutigen Generalversammlung von LafargeHolcim fordert Ethos-Direktor Vincent Kaufmann den Verwaltungsrat auf, zusätzliche Massnahmen zur Verbesserung der Corporate Governance sowie der Umwelt- und Sozialverantwortung zu ergreifen. Drei Jahre nach der Fusion zwischen Lafarge und Holcim lässt die versprochene zusätzliche Wertschöpfung noch immer auf sich warten.
Credit Suisse: Ethos erwartet Verbesserungen bei Corporate Governance und Umwelt- und Sozialverantwortung
In einer Stellungnahme von Direktor Vincent Kaufmann an der heutigen Credit Suisse-Generalversammlung empfiehlt Ethos den Aktionärinnen und Aktionären, die verschiedenen Vorschläge des Verwaltungsrats in Bezug auf die Vergütungen der Führungsinstanzen abzulehnen und gegen die Wiederwahl des Verwaltungsratspräsidenten zu stimmen. Zudem verlangt Ethos, dass die Bank ihre Umwelt- und Sozialverantwortung verbessert.
Ethos und der Ethos Engagement Pool International unterstützen globale Engagement-Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels
Im Rahmen der «Climate Action 100» Initiative meldet sich Ethos heute an der Nestlé-Generalverammlung zu Wort, um den Verwaltungsrat zur Ergreifung zusätzlicher Massnahmen gegen klimabedingte Risiken anzuhalten. Ausserdem fordert Ethos den Verwaltungsrat auf, alles zu unternehmen, um die derzeitigen Spannungen mit verschiedenen Stakeholdern des Unternehmens abzubauen.
Die Ethos Stiftung und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International sind Gründungsunterzeichner der «Climate Action 100+» Initiative, eine auf fünf Jahre angelegte und von 225 Investoren unterstützte Initiative. Im Rahmen von «Climate Action 100+» werden die 100 weltweit grössten Treibhausgas-Emittenten ermutigt, die Emissionen entlang ihrer Wertschöpfungsketten zu reduzieren, die Klima-Berichterstattung zu ergänzen und die Steuerung klimabezogener Risiken, welche Unternehmen betreffen können, zu verbessern.
Die Resultate des vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation (NGO) 2° Investing Initiative organisierten Klimaverträglichkeitstests wurden am 23. Oktober 2017 veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Pensionskassen noch nicht auf das Ziel ausgerichtet sind, die globale Erwärmung auf unter 2° zu beschränken. Dieses 2°-Ziel wurde im Übereinkommen von Paris 2015 vereinbart, welches auch die Schweiz unterzeichnet hat. Ethos hat seine Fonds ebenfalls dem Test unterzogen, um deren Übereinstimmung mit dem 2°-Ziel zu überprüfen. Gemäss dem Test sind die Ethos Fonds perfekt kompatibel mit dem 2° Szenario.
Eine Gruppe von 100 globalen Investoren, darunter Ethos und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International, rufen die grössten Banken der Welt auf, sich stärker am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen und die Finanzierung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu verstärken.
Klimawandel: Ethos und andere globale Investoren fordern die G20 auf, den Schwung im Kampf gegen den Klimawandel aufrechtzuerhalten
Fast 400 langfristige institutionelle Investoren, darunter Ethos, haben an die Staatsoberhäupter der G20 geschrieben und die Staaten aufgefordert, auf dem bevorstehenden Gipfeltreffen in Hamburg vom 7. bis 8. Juli 2017, ihren Pflichten aus dem Pariser Abkommen nachzukommen.
Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 23. Mai 2017 FÜR Traktandum 21 zu stimmen. Die Aktionärsvereinigung "Follow this" hat einen Aktionärsantrag eingereicht, welcher von Shell fordert Treibhausgasreduktionsziele zu setzen, welche mit den Zielen des Pariser Übereinkommens, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Ära zu begrenzen, vereinbar sind. Der Verwaltungsrat von Shell hat seinen Aktionären geraten, gegen den Aktionärsantrag zu stimmen (Traktandum 21 der Tagesordnung).