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Als Zwillingsschwester von Pauline wurde Elisabeth Lauper am 2. November 1946 den Eltern Xaver und Lina Lauper geboren. In Dürrenberg bei Tentlingen durfte sie mit ihren fünf Geschwistern eine glückliche Kindheit erleben. Nach der Primarschule in Giffers absolvierte sie eine Haushaltungsschule. 1966 heiratete sie Josef Ruffieux. In der Folge wurden ihnen die zwei Töchter Jeannine und Marie-Rose geschenkt. Leider war dieses Glück nicht von Dauer und die Ehe wurde geschieden.
Von da an musste sich Elisabeth Lauper allein um die Kinder kümmern. Weil sie gezwungen war, sich auch um die finanziellen Verhältnisse zu sorgen, war sie froh, eines der Mädchen bei ihrer Mama und das andere bei ihrer ältesten Schwester in guten Händen zu wissen. Kurz vor Schulende der Mädchen war es ihr wieder möglich, Jeannine und Marie-Rose zu sich nach Hause zu holen.
Neuen Schwung in ihr Leben brachten ihre beiden Grosskinder Sven und Jasmin. Sie war sichtlich stolz auf die beiden und verwöhnte sie. Elisabeth Lauper war eine Frohnatur und hatte immer Sprüche und Witze auf Lager.
Aber auch plötzliche Schicksalsschläge blieben ihr nicht erspart. So musste sie schon 1995 ihre Zwillingsschwester und kurze Zeit später deren Mann zu Grabe tragen. Elisabeth Lauper wurde so etwas wie eine Ersatzmutter für deren fünf Kinder. Vor allem Christian und Stefan, die Jüngsten, hatte sie fest ins Herz geschlossen. Es waren auch diese beiden, die sich immer wieder um sie gekümmert haben. Vor eineinhalb Jahren musste sie erleben, wie ihre Tochter Jeannine den Kampf gegen den Krebs verlor.
Vor einem Jahr begann sich eine, wie sich später herausstellte, unheilbare Krankheit auszubreiten. Nach ersten Behandlungen ging es ihr wieder besser. Doch schlug die Krankheit umso heftiger zurück und entriss ihr zunehmend die Kräfte. Im Bewusstsein, dass es keine Heilung mehr gibt, konnte sie am Freitag, den 4. Juni 2016, ruhig einschlafen. Einer ihrer letzten Sätze war: «Lasch de no alli la grüesse.» Eing.