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Gebrauchshund - Hütehund
Die Aufgabe eines Hütehundes besteht darin, die Schafe bzw. die Herde nach Weisung des Hirten zu lenken und an die gewünschte Stelle zu treiben. Der Hund ist bemüht, dass keines der Tiere von der Herde wegkommt. Hütehunde sind treue Begleiter eines jeden Hirten und unverzichtbare Gehilfen, besonders in unwegsamen Geländen. Das ganze Jahr und bei jeder Witterung helfen sie, die Herde ruhig und stressfrei zu führen. (Dies können auch Nutztiere wie Kühe, Schweine, ect. sein)
Eine Besonderheit sind die zwei trieblichen Eigenschaften, die ein Hütehund mitbringen (in sich haben) muss. Erstens verlangt es die totale Hingezogenheit zum Schaf, sowie den "genetischen Gehorsam" (vererbter Gehorsam). Diese beiden Triebe sind genetische Veranlagungen und Ausdruck des Beuteinstinktes.
Die Begriffdefinition nach Manfred Heyne: Die totale Hingezogenheit zum Schaf ist ein Ausdruck des Beuteinstinktes und äussert sich in der beinahe zwanghaften Form, ein Schaf besitzen und kontrollieren zu wollen, bis hin zum Ausschluss aller anderen Beuteobjekten. Der genetische Gehorsam ist ein Ausdruck des Herdentriebes. Er äussert sich im überaus starken Streben, den Schäfer zufrieden zu stellen, ihm zu gefallen und um seine Akzeptanz zu gewinnen. Diese Eigenschaften sind die Voraussetzung für die Führung und Lenkung des Hütehundes.
Zwar gibt es rassenspezifisch klassifizierte, viele Hütehunderassen aber abgesehen von wenigen Ausnahmen ist der Border Collie selektiv für diese Arbeit gezüchtet worden.
Lesen Sie mehr zum Hütehund-Trial im Hunderatgeber unter Sport und Dienst- Sporthund.