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Bei heftigen Gewittern mit starken Regenfällen hat das Wasser oft keine Chance mehr, schnell genug von der Strasse abzulaufen. Das kann verheerende Folgen für unwissende Automobilisten haben. So wurde beispielsweise Ende Juni die A1 im Aargau teilweise überflutet, weil es so stark regnete. Dies führte zu mehreren Auffahrkollisionen. Das Problem: Bei Aquaplaning wird die Verbindung von den Pneus zur Fahrbahn vom einem Wasserfilm unterbrochen. Es kommt zum sogenannten Aufschwimmen der Reifen und der Fahrbahnkontakt reisst ab.
Das Reifenprofil kann entscheidend sein
Laut einem Ratgeber vom Automobil Club der Schweiz ist ein gutes Reifenprofil hilfreich, das Fahrbahnwasser abzuleiten. Je tiefer das Reifenprofil, desto besser, schreibt der Automobil Club. Ein geringer Reifendruck kann das Aquaplaning begünstigen, weil die Reifen eine breitere Aufstandsfläche haben und so das Wasser schlechter ablaufen kann. Ein deutlich zu hoher Reifendruck kann ebenfalls eine Aquaplaning-Gefahr sein, da sich die Reifen ungleichmässig abnutzen und so die Bodenhaftung verlieren. Den passenden Reifendruck findest du entweder als Aufkleber im Tankdeckel oder im Handbuch deines Autos. In den meisten Fällen liegt der optimale Reifendruck für ein Auto bei ungefähr 2,5 bar.
Fahrverhalten anpassen
Bei starken Regenfällen sollte man das Tempo verlangsamen und der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrössern. Abrupte Lenkbewegungen sollten vermieden werden. Wenn die Räder trotzdem die Bodenhaftung verlieren, sollte der Fahrer nicht lenken, nicht bremsen, nicht beschleunigen und am besten das Fahrzeug ausgekuppelt rollen lassen, bis die Reifen wieder Kontakt zur Fahrbahn haben.