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Einleitung
Zellen aus dysplastischem Epithel sind manchmal schwer zu unterscheiden von Urothelien mit vergrösserten und pyknotischen Zellkernen, die bei Entzündungen der Urothelschleimhaut oder nach Mitomycintherapie vorkommen. Bei entzündlichem Hintergrund ist die Diagnose Dysplasie nur mit Zurückhaltung zu stellen. Die Untersuchung kann nach Abklingen der Entzündung wiederholt werden.
Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung mit der Mehrfachprobe UroVysion (Vysis, Inc.), mit der sich Aberrationen der 4 Chromosomen 3, 7, 17 und 9p21 simultan erfassen lassen, hilft bei der Unterscheidung von reaktiven und neoplastischen Veränderungen. Histologisch spricht die p53 Positivität des atypischen Urothels für eine echte Dysplasie.