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Inhalt
I.	Allgemeinde Bestimmungen	3
II.	Materielles Recht	4
A.	Einkommens- und Vermögenssteuer	4
B.	Handänderungssteuer	4
C.	Liegenschaftensteuer	4
D.	Erschafts- und Schenkungsteuer	4
III.	Formelles Recht	6
A.	Behörden	6
B.	Inkasso	7
C.	Entschädigung	8
IV.	Schlussbestimmungen	8
Allgemeinde Bestimmungen
Materielles Recht
Einkommens- und Vermögenssteuer
Handänderungssteuer
Liegenschaftensteuer
Erschafts- und Schenkungsteuer
Formelles Recht 
Behörden
Inkasso
Entschädigung
Schlussbestimmungen
Systematische Sammlung
des Kommunalrechts der
Gemeinde Sagogn
Nummer
9100.01
Titel
Steuergesetz
Ausgabe
Revision vom 13.06.2024
Revision vom 04.03.2013
Ausgabe vom 04.12.2008

Ausgabe vom 12.04.1985
Ausgabe vom 16.11.1968
Ausgabe aus dem Jahr 1946
Gültig ab
01.01.2025 - übersetzt
Einleitende Bemerkungen

Aus Gründen der Vereinfachung beziehen sich Personen-, Funktions- und Gewerbeangaben in dieser amtlichen Publikation jeweils auf alle Geschlechter, ausser wenn explizit etwas anderes definiert ist. Dies ist eine Gebrauchsübersetzung ohne Rechtskraft. Es gilt die verabschiedete romanische Version.

Einleitende Bemerkungen

Aus Gründen der Vereinfachung beziehen sich Personen-, Funktions- und Gewerbeangaben in dieser amtlichen Publikation jeweils auf alle Geschlechter, ausser wenn explizit etwas anderes definiert ist. Dies ist eine Gebrauchsübersetzung ohne Rechtskraft. Es gilt die verabschiedete romanische Version.

Gegenstand des Gesetzes
Art. 1
Gegenstand des Gesetzes
Die Gemeinde erhebt nach den Bestimmungen des kantonalen Steuergesetzes folgende Steuern: 

eine Einkommens- und Vermögenssteuer;

eine Grundstückgewinnsteuer;

eine Nach- und Strafsteuer sowie Ordnungsbussen;

eine Handänderungssteuer;

eine Liegenschaftensteuer;

eine Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Die Gemeinde Sagogn kann nach den Bestimmungen dieses Gesetzes folgende Steuern erheben:

eine Hundesteuer.

Die Gemeinde Sagogn kann weitere Steuern erheben, insbesondere:

eine Gästetaxe;

eine Tourismustaxe.
Subsidiäres Recht 
Art. 2
Subsidiäres Recht 
Soweit dieses Gesetz keine Regelung enthält, finden die Bestimmungen des Gesetzes über Gemeinde- und Kirchensteuern sowie des kantonalen Steuergesetzes sinngemäss Anwendung.
Beschrieb
Art. 3
Beschrieb
Die Einkommens- und Vermögenssteuern werden in Prozenten der einfachen Kantonssteuer erhoben.

Die Gemeindeversammlung legt den Steuerfuss für das nachfolgende Steuerjahr spätestens im Dezember fest.
Steuersatz
Art. 4
Steuersatz
Die Handänderungssteuer beträgt 2 Prozent.
Steuersatz
Art. 5
Steuersatz
Die Liegenschaftensteuer beträgt maximal 2 Promille.

Die Gemeindeversammlung legt den Steuersatz für das nachfolgende Steuerjahr spätestens im Dezember fest.
Gegenstand und Bemessung 
Art. 6
Gegenstand und Bemessung 
(aufgehoben)
Steuersubjekt
Art. 7
Steuersubjekt
(aufgehoben)
Subjektive Steuerbefreiung
Art. 8
Subjektive Steuerbefreiung
(aufgehoben)
Steuerberechnung
Art. 9
Steuerberechnung
(aufgehoben)
(aufgehoben)
(aufgehoben)
(aufgehoben)

Die Steuer beträgt:

für den elterlichen Stamm 5 %;

für die übrigen Begünstigten 15 %.
Bezug und Haftung
Art. 10
Bezug und Haftung
(aufgehoben)
Hundesteuer
Art. 11
Hundesteuer
Für jeden Hund, welche älter als drei Monate ist und auf dem Gemeindegebiet gehalten wird, wird eine Hundesteuer erhoben.
Steuerobjekt
Art. 12
Steuerobjekt
Steuerpflichtig ist der Hundehalter, der auch verpflichtet ist, seine Tiere der Gemeinde innert 30 Tagen zu melden.
Steuerbefreiung
Art. 13
Steuerbefreiung
Von der Entrichtung der Hundesteuer ist der Hundehalter für die folgenden Arten von Hunden befreit:

Polizeihunde
Lawinenhunde
Blindenführ- und Gehörlosenhunde
Steuerberechnung
Art. 14
Steuerberechnung
Die Steuer beträgt für den ersten Hund Fr. 90.-, für jeden weiteren, im selben Haushalt gehaltenen Hund Fr. 130.- jährlich. Der Gemeindevorstand kann diese Ansätze der Teuerung anpassen.

Wird der Hund nicht während des ganzen Jahres auf Gemeindegebiet gehalten, ist die Steuer nur pro rata, mindestens jedoch für drei Monate geschuldet. 

Die Steuer ist jährlich beim Bezug der Hundemarke zu entrichten. Die Hundemarke kann durch ein anderes Kontrollsystem ersetzt werden.
Gemeindevorstand
Art. 15
Gemeindevorstand
Der Gemeindevorstand:

über Steuererleichterungsgesuche;

über den Beitritt zu Gegenrechtsvereinbarungen des Kantons in Sachen Erbschafts- und Schenkungssteuern.
Gemeindesteueramt
Art. 16
Gemeindesteueramt
Der Vollzug dieses Gesetzes obliegt dem Gemeindesteueramt, soweit die Gemeinde hierfür zuständig ist. 

Das Gemeindesteueramt ist überdies für den Vollzug der den Gemeinden durch das kantonale Steuergesetz übertragenen Aufgaben zuständig.

Die Gemeinde kann ihre Aufgaben gemäss Absatz 1 und 2 an Dritte delegieren.

Die Veranlagung der Liegenschaftensteuer erfolgt stets durch die Gemeinde. Zuständig hierfür ist das Gemeindesteueramt.
Weitere Behörden
Art. 17
Weitere Behörden
Die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie die mit diesen erhobene Liegenschaftensteuer werden durch die Allianz Laax/Sagogn/Schluen/Falera veranlagt.

Die Gemeinde Sagogn kann die Veranlagung weiterer Steuern der Allianz Laax/Sagogn/Schluen/Falera gegen Entschädigung delegieren.
Fälligkeit
Art. 18
Fälligkeit
Die Einkommens- und Vermögenssteuern werden mit der Zustellung der provisorischen Steuerrechnung oder der Veranlagungsverfügung fällig.

Die Fälligkeit der Liegenschaftensteuer richtet sich nach den direkten Steuern, wenn sie mit diesen erhoben wird.

Die Fälligkeit der Grundstückgewinnsteuer sowie der Erbschafts- und Schenkungssteuer richtet sich nach dem kantonalen Recht.

Die übrigen Steuern sowie Ordnungsbussen werden mit der Rechnungstellung fällig.

Mit der Beendigung der Steuerpflicht in der Schweiz oder mit der Konkurseröffnung wird jede Steuer oder Busse sofort fällig.
Zahlungsfrist
Art. 19
Zahlungsfrist
Die Steuern und Ordnungsbussen sind unter Vorbehalt von Absatz 2 innert 90 Tagen seit Eintritt der Fälligkeit zu bezahlen.

Die Zahlungsfrist der Grundstückgewinnsteuer sowie der Erbschafts- und Schenkungssteuer richtet sich nach dem kantonalen Recht. 

Die separat erhobene Liegenschaftensteuer ist innert 30 Tagen seit Eintritt der Fälligkeit zu bezahlen.

Die Zahlungsfrist der Steuern nach Spezialgesetzge-bung gemäss Art. 1 Abs. 3 des vorliegenden Gesetzes richtet sich nach dieser Spezialgesetzgebung.

Für die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie die mit diesen erhobene Liegenschaftensteuer kann der Gemeindevorstand die Bezahlung in Raten in dem folgenden Steuerjahr vorsehen.

Mit der Beendigung der Steuerpflicht in der Schweiz oder mit der Konkurseröffnung ist jede Steuer oder Busse sofort zu bezahlen.
Steuererlass
Art. 20
Steuererlass
Über Erlassgesuche und administrative Abschreibungen entscheiden:

das Gemeindesteueramt bis zum Betrag von Fr. 1500.- pro Jahr;

der Gemeindevorstand für darüber hinausgehende Beträge.
Entschädigung
Art. 21
Entschädigung
Die Gemeinde Sagogn wird von den Landeskirchen und den Kirchgemeinden mit 2 Prozent der bezogenen Steuern entschädigt.
Inkrafttreten
Art. 22
Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am 01. Januar 2025 in Kraft.

Sämtliche im Widerspruch zu diesem Gesetz stehenden Bestimmungen sind aufgehoben.
Ausgabe vom Gemeindevorstand genehmigte am
02.04.2024
Ausgabe von der Gemeindeversammlung genehmigt am
13.06.2024
Ausgabe von der Regierung des Kantons GR genehmigte am
13.08.2024
Steuergesetz
Systematische Rechtssammlung		Seite 10 von 10
Steuergesetz - Schlussbestimmungen	01.01.2025 - übersetzt
Systematische Rechtssammlung		Seite 10 von 10