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Der US-amerikanische Maler Thomas Kinkade ist am 6. April 2012, im Alter von 54 Jahren, an einer natürlichen Ursache gestorben. In jedem zwanzigsten amerikanischen Haushalt soll eines seiner Bilder hängen. Der Durchschnittsbürger liebt seine warmen, idyllischen Bilder von Gärten und kleinen romantischen Häuschen. Kunstkritiker sahen hingegen wenig Wert in diesem Massenprodukt und stellten sein Werk gerne in die Ecke des Kitsch. Hierzulande sind Kinkades Bilder oft als Puzzle-Motiv verwendet worden.
Kinkade hat für Ralph Bakshi an dessen Zeichentrickfilm Fire and Ice (1983) gearbeitet. Für Kinkades Person hatte Bakshi aber wenig wohlwollende Worte übrig, sehr wohl aber für dessen Talent: “Er ist sehr, sehr talentiert, und er macht wirklich alles für Geld. Diese zwei Dinge stehen zueinander in Konflikt. Ist er talentiert? Oh ja. Würde er alles malen, um Geld zu machen? Oh ja. Hat er auch nur einen kleinen Funken Moral? Nein.”
Der “Painter of Light”, wie sich Kinkade gerne selbst bezeichnete, hat ausserdem limitierte Bilder für Disney gemalt, zum Beispiel zu Snow White and the Seven Dwarfs oder Pinocchio. Als “narrative Panoramas” wollte er diese verstanden wissen, weil die Bilder die ganze Erzählung einfangen würden. Wie Kinkade diese Bilder präsentiert, seht ihr in den folgenden Clips: