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Federers Niederlage gegen Stachowski (ATP 116) hat historische Ausmasse. In den letzten 36 Grand-Slam-Turnieren erreichte der Schweizer immer mindestens die Viertelfinals. Zum letzten Mal nicht über die 2. Runde hinaus kam der Baselbieter an den French Open 2003 (Erstrunden-Out gegen Luis Horna).
Dass Federer kein Spaziergang bevorstehen würde, zeichnete sich schon früh ab. Stachowski begeisterte mit offensivem Serve-and-Volley-Spiel, schloss seine vielen Netzangriffe meist mit Erfolg ab. Dazu servierte er gut, Federer kam erst zum Schluss des zweiten Satzes zu den ersten Breakchancen.
Entscheidendes erstes Break
Die beiden ersten Sätze verliefen ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den Ukrainer. Auch im dritten Durchgang schien alles auf ein Tie-Break zu deuten, als Federer beim Stand von 5:5 das erste Break des Spiels kassierte und kurz danach den Satz verlor.
Auf den 1:2-Rückstand konnte der Schweizer nicht mehr reagieren. Stachowski doppelte zu Beginn des vierten Satzes mit einem weiteren Servicedurchbruch nach. Federer konnte sich mit seinem ersten Break der Partie zwar vorerst noch retten und erspielte sich beim Stand von 6:5 gar einen Satzball. Im Tie-Break brachte Stachowski den Sieg aber doch noch nach Hause.
Nur noch Nummer 5 der Welt
Die Niederlage hat für Federer Konsequenzen. Als Titelverteidiger hatte Federer in Wimbledon 2000 Punkte in der Weltrangliste zu verteidigen. Nach dem frühen Out wird sich Federer im Ranking nur noch auf Position 5 wiederfinden.