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Vor zwei Jahren stand ich schon einmal in Aigle am Start. Damals fand dort die Schweizermeisterschaft statt und ich belegte in der U19-Kategorie den undankbaren 4. Rang . Obschon die Strecke in Aigle flach ist, gefällt mir diese sehr gut, denn sie besitzt einige anspruchsvolle, kurze Schräghang-Aufstiege, coole Abfahrten, eine Sandgrube, Hürden und einen Pumptrack.
Leider hatte ich nicht den besten Start, konnte mich aber bei diesem unter den ersten 35 Fahrern positionieren und mich mit Vitzthum, einem anderen Schweizer-Fahrer, zusammenschliessen. Wir harmonierten gut und konnten so einige Fahrer überholen.
In der vierten von zwölf Runden verlor ich kurz den Kontakt zu Vitzthum, da ich in der langen Sandgrube eine falsche Spur erwischte und einen Salto über den Lenker machte.
Ich merkte jedoch bald einmal, dass ich in den technischen Passagen schneller war als Vitzthum und so attackierte ich in den letzten drei Runden einige Male, kam aber nie entscheidend weg. So stellte ich mich auf einen Zielsprint ein, doch kurz vor der letzten Runde stürzte Vitzthum in einer Kurve vor mir. Leider konnte ich nicht rechtzeitig bremsen und stürzte ebenfalls. Ich war jedoch schneller wieder auf dem Bike und kam auch noch optimal durch die Sandgrube. Diesen entscheidenden Vorsprung nahm ich auf die letzte Runde mit und konnte dadurch den 28. Rang ins Ziel fahren.
Ich bin mit dem Rennen zufrieden, denn ich hatte heute auf der Fläche sehr viel Druck auf dem Pedal und konnte technisch sauber fahren. Auch bin ich der Meinung, dass ich mit einem besseren Start mein angestrebtes Ziel -ein Top-20-Resultat- hätte erreichen können.