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Sie galten einst als Traumpaar Hollywoods, doch seit Brad Pitt und Angelina Jolie im Herbst 2016 ihre Trennung bekannt gaben, liefern sie sich einen filmreifen Scheidungskrieg. Die beiden Schauspieler können sich weder auf das Sorgerecht für die sechs gemeinsamen Kinder einigen, noch ihr Millionenvermögen einvernehmlich aufteilen.
Nun wurde eine neue Runde vor Gericht eingeläutet: Wie das US-Portal «TMZ» meldet, hat Pitt offiziell Klage gegen seine Ex eingereicht. Dabei geht es um das gemeinsame Weingut im Süden Frankreichs. Die beiden erwarben das Château Miraval im Jahr 2008. Das 1'000 Hektar grosse Anwesen zwischen Marseille und Nizza hatte eine besondere Bedeutung für das ehemalige Paar: Jolie und Pitt gaben sich dort im Jahr 2014 bei einer geheimen Zeremonie im Beisein ihrer Kinder das Jawort.
Doch nach der Trennung soll die Schauspielerin ihren 50-prozentigen Anteil an dem 164 Millionen Dollar (ca. 144 Mio. Euro) teuren Anwesen verkauft haben, ohne Pitt die erste Option darauf gegeben zu haben. Jolie habe hinter seinem Rücken gehandelt, was in seinen Augen unzulässig sei. Laut des 58-Jährigen habe es immer eine Abmachung gegeben, dass keiner von ihnen seine Anteile ohne die Zustimmung des anderen verkaufen könne.
Bereits im Juli 2021 hatte Jolie jedoch bekannt gegeben, sich mit einem Käufer geeinigt zu haben. Im September erklärten Pitts Anwälte im Rahmen der Scheidungsprozesse, dass er dem Verkauf nicht zustimme. Der Hollywoodstar wolle den Verkauf an einen russischen Oligarchen nun rückgängig machen und für nichtig erklären lassen.
Pitt behauptet in der Klageschrift, die «TMZ» vorliegt, dass er im Laufe der Jahre eine Menge Geld und Zeit investiert habe, die er auch vergütet haben wolle. Den ursprünglichen Kaufpreis von 25 Millionen Euro hätte seine damalige Frau zu 40 Prozent übernommen, den Rest bezahlte er selbst. Er sei es auch gewesen, der das Weingut profitabel gemacht habe. Jolie habe spätestens seit 2013 nichts mehr damit zu tun gehabt, klagt er an.
Zudem wolle er verhindern, dass das Château Miraval in den Händen der Konkurrenz lande und eine Tochtergesellschaft eines grossen russischen Wodka-Produzenten sich in sein Weingut einkaufe. Er sei schockiert gewesen, wie die Verstrickungen der Firmen seien, hiess es im Oktober. Pitt liege wirklich viel an dem Weingut, das er selbst zum Erfolg führte, heisst es. Jolie hingegen gehe es lediglich um den maximalen Profit.
(jdo,spot on news,t-online )
Die Ukraine kann ihren Abwehrkampf gegen Russland mit neuen milliardenschweren Hilfen aus den USA fortführen. Gut eine Woche nach dem Repräsentantenhaus verabschiedete am Donnerstag auch die andere Kongresskammer, der Senat, mit grosser Mehrheit das Paket mit einem Volumen von fast 40 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro). Sechs Milliarden Dollar sind für direkte militärische Hilfe für die Ukraine vorgesehen, die von Russland vor fast drei Monaten angegriffen wurde. US-Präsident Joe Biden muss das Gesetzespaket noch unterzeichnen.