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Nach einer Hochrechnung der Marktforscher des “China Center for Information Industry Development” (CCID) soll der chinesische Virtual-Reality-Markt bis 2020 voraussichtlich über 13 Milliarden US-Dollar wert sein. Die jährliche Wachstumsrate wird auf über 120 Prozent geschätzt.
2017 soll der chinesische VR-Markt einen Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar gehabt haben bei einer Wachstumsrate von 164 Prozent in den Vorjahren.
Beauftragt wurde die Untersuchung des CCID vom chinesischen Ministerium für Informationstechnologien (“Ministry of Industry and Information Technology (MIIT)”). Das Ministerium ist unter anderem verantwortlich für die Regulierung des Internets und der Softwareindustrie.
Laut eines Sprechers des CCID will das MIIT die Forschung und Entwicklung neuer Kerntechnologien für VR weiter unterstützen, industrieweite Standards fördern und Werbung für Anwendungsszenarien machen.
Die chinesische Regierung kooperiert unter anderem mit HTC, um VR-Technologie für die Bildung an Schulen und Universitäten einzusetzen. Sogar vor Gericht schaffte es die VR-Brille schon: In einer VR-Simulation musste ein Zeuge den Tathergang bei einem Mordfall nachspielen.
Eine chinesische Entzugsklinik will mit simulierten VR-Horrortrips das Verlangen nach Rauschgift reduzieren. Laut eines Berichts der chinesischen Tageszeitung Global Times prüft die chinesische Regierung sogar die Loyalität von Parteimitgliedern mittels VR-Brille.