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Am Wochenende pilgerten über 1500 Tischtennisbegeisterte nach Lausanne um die Top-Spieler der Welt in Aktion zu sehen. Grosse Tischtennisnamen wie Dimitrij Ovtcharov, Vladimir Samsonov oder Marcos Freitas nahmen am DHS Swiss Table Tennis Open teil. Mit dabei waren auch Chengbowen Yang, Elia Schmid und Lionel Weber vom TTC Rio-Star Muttenz.
Am Freitag und Samstag fanden die Qualifikationsspiele statt. Bei den Männern gab es insgesamt vier Gruppen mit jeweils fünf Spielern. Yang spielte in der Gruppe 3 und beendete die Qualifikation mit einer ausgeglichenen Bilanz. Er erreichte in seiner Gruppe mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz. Schmid wurde der Gruppe 4 zugelost und zeigte mit drei Siegen und einer Niederlage eine gute Leistung. Er musste sich einzig dem Franzosen Paul Gauzy geschlagen geben und verpasste so nur knapp den ersten Platz. Da jeweils nur der Erste einer Gruppe sich für das Viertelfinale am Sonntag qualifizieren konnte, war das Turnier für die beiden Muttenzer nach der Qualifikation schon zu Ende.
Für die grösste Überraschung der Qualifikation sorgte Lionel Weber. Weber schlug den Franzosen Christophe Legoût sensationell in fünf Sätzen. Legoût wurde 1997 Vizeweltmeister mit der französischen Nationalmannschaft und ist aktuell die Weltnummer 137. Da Weber auch die anderen drei Spieler der Gruppe bezwingen konnte, qualifizierte er sich somit souverän für das Viertelfinale am Sonntag. Dort erwartete ihn die Weltnummer 24 Stefan Fegerl. Weber versteckte sich nicht und konnte das Spiel nach verlorenem Startsatz ausgleichen. Fegerl zog danach jedoch mit 3:1 davon und es sah nach einem Sieg für den Österreicher aus. Doch Weber gab nicht auf und kämpfte sich mit der tatkräftigen Unterstützung des Publikums nochmals zurück in die Partie. Das Spiel ging in den Entscheidungssatz. Dort erwischte Weber einen schlechten Start, den er nicht mehr wettmachen konnte.
Das Turnier gewann der Turnierfavorit Dimitrij Ovtcharov. Für „Dima“ Ovtcharov war es der erste Turniersieg in Lausanne nach drei Teilnahmen. Doch der Weg zum Titel war kein Spaziergang für die Weltnummer 5. Im Viertelfinale musste er gegen den Dänen Yujia Zhai zwei Matchbälle abwehren und im Traumfinale gegen den Weissrussen Vladimir Samsonov (WR 8) lag Ovtcharov mit 1:3 in den Sätzen zurück.
Bei den Damen schaffte es Rachel Moret als einzige Schweizerin ins Viertelfinale. Dort unterlag sie jedoch der späteren Finalistin und Weltnummer 38 Georgina Pota aus Ungarn mit 1:4. Das Turnier gewann die Monegassin Yang Xiaoxin (WR 53). Sie schlug auf dem Weg zu ihrem zweiten Titel in Lausanne die Nummer 1 und die Nummer 2 des Turniers.
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