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Die NMP, die aus den Unternehmen Amec und Areva sowie der Washington Division der URS Corporation besteht, setzte sich in einem zweijährigen Auswahlverfahren gegen die Konsortien Fluor-Toshiba, Bechtel-Serco-BWTX und CH2MHill durch. Im Juli 2008 hatte die NDA sie zum bevorzugten Bieter erklärt.
Der ausgehandelte Vertrag umfasst die Verantwortung für das Management und den Betrieb der Wiederaufarbeitungsanlagen für Brennstoffe aus gasgekühlten Reaktoren (GCR) sowie Leichtwasserreaktoren (Thorp) und die Lager für radioaktive Abfälle am Standort Sellafield, die ehemaligen Kernkraftwerke Calder Hall und Windscale (beide GCR) sowie des Nuklearstandorts Capenhurst und des Engineering Design Centre Risley in der Grafschaft Cheshire.
Der Vertrag gilt vorläufig für fünf Jahre mit der Möglichkeit von Verlängerungen bis zu einer Gesamtlaufzeit von 17 Jahren. Das Vertragsvolumen beträgt jährlich GBP 1,3 Mrd. (CHF 2,3 Mrd.), was total rund GBP 22 Mrd. (CHF 39,3 Mrd.) ergibt, falls die volle Laufzeit ausgeübt wird. Zudem schliesst der Vertrag eine Zulage von jährlich GBP 50 Mio. ein, sofern bestimmte Effizienzsteigerungen und Leistungsverbesserungen im Management erreicht werden. Vor Vertragsabschluss hatte die NMP die Aktien der Sellafield Ltd. von der British Nuclear Group Ltd. für 17 Jahre übernommen.
Quelle
M.A. nach NDA, URS, Areva, und Amec, Pressemitteilungen, 24. November 2008
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