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Zur gleichen Zeit am Donnerstagvormittag habe nämlich in Teheran ein Treffen zwischen Irans Führer Ajatollah Ali Chamenei und Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe stattgefunden. Dabei ging es um eine Deeskalation der Krisen am Persischen Golf.
"Solche Zwischenfälle stehen sicherlich im Kontrast mit regionalen und überregionalen Bemühungen, die Spannungen in der Region zu reduzieren", schrieb der Sprecher am Abend auf Twitter. Der Iran unterstütze jedoch weiter eine regionale Zusammenarbeit, um den Frieden zu sichern.
Teheran hat in jüngster Vergangenheit mehrmals vor "Verschwörungen und Abenteurertum ausländischer Elemente" gewarnt, um unter solchen Vorwänden einen Militärkonflikt im Persischen Golf zu provozieren. Mit ausländischen Elementen sind die beiden Erzfeinde USA und Israel gemeint.
Auch Aussenminister Mohamed Dschawad Sarif beschrieb die Zwischenfälle "mehr als verdächtig". Präsident Hassan Ruhani äusserte sich zwar nicht direkt zum Thema, betonte jedoch erneut die Notwendigkeit, den Persischen Golf frei von Krisen zu halten. Teheran werde daher auch alles tun, damit die Region sicher und stabil bleibe, sagte der Präsident am Donnerstag. Im Iran untersuchen mehrere Expertenteams die mutmasslichen Angriffe.
Zuvor hatten laut der Nachrichtenagentur Irna iranische Rettungsteams die Rettung von 44 Seeleuten der beiden Schiffe - "Front Altair" unter der Flagge der Marschallinseln und "Kokuka Courageous" unter der Flagge Panamas - mit koordiniert. Die iranischen Behörden sprachen zunächst von Explosionen, nicht aber von einem Angriff./str/fmb/DP/fba
(AWP)