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Bei einem Schmuckgegenstand gibt es neben objektiven Kriterien auch solche, die subjektiver Natur oder einer Mode unterworfen sind. Bei Perlen werden als Kriterien genannt: die Form, Größe/Gewicht, der Lüster und die Reinheit der Oberfläche und die Farbe.
- Größe
Größenangaben gelten immer für den mittleren Durchmesser der Perle und nicht deren Länge. Das Gewicht wird normalerweise in Karat, Grain (1 Grain = 0,06479891 Gramm) oder Momme angegeben. Zuchtperlen werden meist in Karat oder Momme gewogen, während Naturperlengewichte in Grain angegeben werden. Stränge und größere Perlenmengen werden oft in Gramm bzw. Kilogramm gewogen.
- Form
als Hauptformen gelten: rund bzw. semi-rund, tropfenförmig, button, oval, geringt, barock/semi-barock. Die Form einer Perle ist vor allem als eine Modebeurteilung zuzuordnen.
- Lüster
der Lüster beschreibt den Glanz der Perloberfläche, hervorgerufen durch die Lichtbrechung und die Reflexion des Lichts durch die feinen Schichten der Aragonit-Kristalle. Der Lüster gilt als Hauptkriterium zur Bestimmung der Perlqualität bei gleicher Größe. Je besser der Lüster, je dicker die Perlschicht. Man unterscheidet in vier Stufen: AAA - AA - A+ - A
- Reinheit
Die Oberflächenbeschaffenheit wird als zweitwichtigstes Kriterium zur Bestimmung der Perlqualität angenommen. Kleinere Unebenheiten, Vernarbungen und Vertiefungen in/auf der Oberfläche werden als Spots oder Wachstumsmerkmale bezeichnet.
- Farbe
die durch den Vergleich mit Farbskalen bestimmte Farbe ist für die Perlqualität unerheblich.
Für den Wert der Perle ist sie dennoch als Kriterium hervorzuheben, da die Nachfrage nach Farben differenziert. Rosafarbene Perlen sind die wertvollsten.