Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03296.jsonl.gz/1999

Was war das für eine Szene! Man kann es auch beim zehnten Mal anschauen noch nicht glauben. Kasim Nuhu – bis dahin der beste Mann auf dem Platz – köpfelt in der 91. Minute den Ball nach einem Befreiungsschlag Moskaus zweimal in Richtung David von Ballmoos. Doch der Keeper ist herausgeeilt und wird überlobbt. Seine Rettungstat kommt zu spät: 1:0 für den ZSKA Moskau. Die Mannschaft, die ab der 49. Minute nicht mehr aufs Tor schoss und kaum noch geordnet über die Mittellinie kam.
Statt mit einem verheissungsvollen 0:0 reist YB in einer Woche mit einer 0:1-Hypothek nach Moskau. Verloren ist noch nichts, aber kostet der Treffer die erstmalige CL-Qualifikation, ist dies doppelt bitter. (fox)
Während 24 Jahren gehörte Roger Federer zum Wimbledon-Turnier wie die Erdbeeren und das Pimm's. 1998 hatte er bei den Junioren triumphiert. Acht Mal gewann er den Titel, zwölf Mal stand er im Final, 18 Mal im Halbfinal. Wie sehr er in Wimbledon fehlt, zeigten die Ovationen während einer Stippvisite am Sonntag, als das Turnier das hundertjährige Bestehen des Centre Courts zelebrierte. Es fühle sich komisch an, «hier in anderer Rolle zu stehen», gestand der adrett gekleidete Federer. «Die grössten Siege und die grössten Niederlagen» habe er auf diesem Platz erlebt.