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Nadine Fähndrich hat beim Klassisch-Sprint im schwedischen Falun ihren 6. Weltcup-Podestplatz verpasst. Die Luzernerin kämpfte sich bei frühlingshafter Witterung und entsprechend seifigem Schnee zwar in den Final. Dort waren aber 4 Konkurrentinnen schneller und verwiesen Fähndrich auf Rang 5. Den Sieg holte sich in überzeugender Manier Jonna Sundling (SWE), die schon zuvor alle ihre Läufe über die 1,4 km klar gewonnen hatte. Sie deklassierte die Konkurrenz im Final um 8,41 Sekunden und mehr.
Schon im Halbfinal hatte Fähndrich als Vierte nicht mit den Schnellsten mithalten können. Da sie aber den deutlich schnelleren Heat erwischt hatte, qualifizierte sie sich über die Zeit als Lucky Loser für die Entscheidung. Den Viertelfinal hatte sie als Zweite dank eines unwiderstehlichen Schlusssprints überstanden. Wie das Rennen schloss sie auch den Sprint-Weltcup auf Rang 5 ab, während die Kugel mit Maja Dahlqvist ebenfalls an eine Schwedin ging.
2 Hundertstel: Van der Graaffs bittere Dernière
Einen bitteren Abschied vom Sprint-Weltcup erlebte Laurien van der Graaff. Die Bündnerin, die nach dem Wochenende ihre Karriere beendet, verpasste als 31. der Qualifikation den Sprung in die Viertelfinals um nur einen Rang bzw. 2 Hundertstelsekunden. Auch Lea Fischer und Alina Meier scheiterten in der Qualifikation als 41. bzw. 43.
Sprint-Spezialistin Van der Graaff, die 3 Weltcup-Rennen und im Vorjahr WM-Silber im Team-Sprint gewann, kommt am Sonntag letztmals zum Zug. Dann stehen in Falun die Mixed-Staffel und die Sprints im Mixed Team an, ehe die 34-Jährige anschliessend ihrer Profi-Laufbahn ein Ende setzt.
Riebli bei Jouve-Sieg ohne Chance
Bei den Männern war Janik Riebli im Viertelfinal chancenlos. Der Obwaldner belegte in seinem Heat Rang 5, zur Qualifikation als Lucky Loser fehlten ihm knapp 12 Sekunden. Für Cédric Steiner (40.) und Erwan Käser (52.) war bereits in der Quali Endstation gewesen. Den Tagessieg holte sich in Abwesenheit etlicher norwegischer (Corona) und russischer (Sanktionen) Sprint-Cracks Richard Jouve. Der Franzose schnappte damit dem fehlenden Johannes Kläbo um 5 Punkte die Sprint-Kugel weg.