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Zusammen hielten die Grossbetriebe rund 9,35 Millionen Muttertiere und waren laut Genesus für 10% bis 15% der weltweiten Schweineproduktion verantwortlich. Ein Jahr zuvor befanden sich noch 27 Unternehmen mit 8,2 Millionen Sauen auf dieser Top-Liste.
Die meisten grossen Sauenhalter waren 2018 laut Erhebung in den USA mit elf Unternehmen ansässig, die zusammen 3,53 Millionen Tiere hielten. Dicht dahinter folgt China mit zehn Grossbetrieben und einem Gesamtbestand von 4,03 Millionen Muttertieren. Gegenüber 2017 hat die Zahl der grossen Sauenhalter in der Volksrepublik um zwei Unternehmen zugenommen, und die meisten der anderen haben ihre Bestände aufgestockt.
Wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) dürften laut Analysten bei vielen der jetzt im Top-Ranking vertretenen Unternehmen die Herden jedoch mittlerweile geschrumpft sein, auch wenn vor allem kleinere Betriebe wegen der ASP ihre Bestände abgestockt oder aufgegeben haben.
Über die grösste Anzahl von Sauen, nämlich 1,24 Millionen Tiere, verfügte Genesus zufolge die chinesische WH Group mit dem US-Tochterunternehmen Smithfield Foods. Dahinter folgen aus der Volksrepublik die Unternehmen Wens mit 1,20 Millionen sowie CP Foods mit 800'000 Muttertieren. Der grösste Sauenhalter aus der EU ist die französische Cooperl-Gruppe mit 251'000 Tieren. Das Unternehmen wird im Ranking auf Rang neun geführt.
Die beiden spanischen Produzenten Vall Companys und Piensos Costa hielten 213'000 beziehungsweise 120'000 weibliche Zuchttiere und belegen damit die Plätze zwölf und 25 in der Liste. Auch aus Russland sind zwei Konzerne unter den 31 weltweit grössten Ferkelerzeugern zu finden, und zwar Miratorg mit 138'000 Sauen sowie Rusagro mit 104'000 Tieren. Hinzu kommen zwei brasilianische Unternehmen sowie eines aus Chile, Thailand und Kanada, die jeweils mehr als 100'000 Sauen in der Produktion hatten.