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Die bisherige Schallmauer von 200'000 Industrierobotern wurde dabei deutlich überschritten: Die vorläufigen Absatzzahlen liegen laut Schätzung der IFR-Studie für 2014 bei rund 225 000 verkauften Einheiten weltweit. Dies entspricht einem Plus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Zuwachs beruht unter anderem darauf, dass in allen Weltregionen Verkaufsrekorde erzielt wurden. Die stärkste Nachfrage für Industrieroboter kam dabei aus dem asiatischen Raum. Dort wurden insgesamt rund 140'000 Einheiten verkauft. Der zahlenmässig grösste Abnehmer war China, gefolgt von Südkorea. Amerika und Europa erzielten beim Absatz ebenfalls neue Rekordmarken.
Mit Blick auf die einzelnen Märkte war China erneut Spitzenreiter. Das Reich der Mitte kommt 2014 auf 56'000 verkaufte Einheiten - das entspricht einer Steigerung um 54 Prozent im Vergleich zu 2013. Dabei setzten chinesische Unternehmen 16'000 Industrieroboter in ihrem Binnenmarkt ab, während internationale Zulieferer rund 40'000 Stück in China verkauften. Der weltweit zweitstärkste Abnehmer ist Südkorea, gefolgt von Japan, den USA und Deutschland. Im Zuge grosser Investitionen in der Automobilindustrie kauften südkoreanische Unternehmen insgesamt 39'000 Einheiten. Die fünf wichtigsten Märkte für Industrieroboter repräsentieren zusammen drei Viertel des weltweiten Absatzes in 2014.