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Gemäss SpG (Art. 16) und SpV (Art. 10 und 11) kann der Bund den Kantonen Finanzhilfen zur Förderung innovativer Projekte und neuer didaktischer Konzepte für den Unterricht in der zweiten oder dritten Landessprache gewähren (in den meisten Kantonen handelt es sich hierbei um das Italienische). Die Finanzhilfen können auch für Projekte zur Förderung des Erwerbs einer Landessprache durch zweisprachigen Unterricht eingesetzt werden oder zur Förderung der Kenntnisse der lokalen Landessprache für fremdsprachige Kinder vor dem Primarschuleintritt.
Ausserdem kann der Bund den Kantonen Finanzhilfen gewähren zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) insbesondere mit dem Ziel, die Weiterbildung der Lehrpersonen zu verbessern und neue Lehrmittel zu entwickeln. Für Personen mit Migrationshintergrund und Anderssprachige sind gute Kenntnisse der Erstsprache entscheidend für den Erwerb der lokalen Landesprache. Die Förderung dieser Art von integriertem Unterricht begünstigt somit gleichzeitig das Erlernen der Erstsprache und die Kompetenzen in einer Landessprache.
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) koordiniert die Verteilung dieser Finanzhilfen.
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