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Auf dem chinesischen Automarkt - dem wichtigsten weltweit - hatte die VW-Gruppe zum Jahresbeginn noch viel stärkere Einbrüche verzeichnen müssen - im Januar hatte der Rückgang der Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr dort bei mehr als 40 Prozent gelegen. Dies lag teils an zusätzlichen freien Tagen rund um das Neujahrsfest, aber auch an Nachwirkungen der Corona-Wellen. In der gesamten VW-Gruppe wuchsen die Verkäufe von Elektroautos von rund 99 000 Stück im "stärker von Versorgungsengpässen geprägten" Vorjahresquertal auf nun 141 000.
Unter den einzelnen Marken erreichte die Hauptsparte VW Pkw im ersten Jahresviertel ein Mini-Plus von einem Prozent, sie wurde global etwas mehr als eine Million Fahrzeuge los. Das Unternehmen hob hervor, dass die Verkäufe von E-Modellen aus der ID-Reihe sich gut entwickelten. In Europa entsprachen die etwa 70 000 ausgelieferten Wagen im ersten Quartal demnach gut der Hälfte aller reinen Stromer aus dem Konzern.
Bei allen anderen Marken verlief das Gesamtgeschäft deutlich besser - etwa bei Seat/Cupra (plus 37 Prozent), den leichten VW-Nutzfahrzeugen (plus 18,7 Prozent) oder Skoda (plus 12,6 Prozent). Audi schaffte es, 7,9 Prozent mehr Autos an die Kunden zu bringen als in den ersten drei Monaten 2022, Porsche erzielte eine Steigerung der Verkäufe um 18 Prozent. Die schweren Lkw und Busse der Nutzfahrzeug-Holding Traton kamen auf ein Auslieferungsplus von knapp einem Viertel./jap/DP/men
(AWP)