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Die ursprüngliche Idee für eine Goldene Schallplatte entstand 1932 in den USA. Die Plattenfirma des Country Sängers Gene Autry wollte seinen Song «That Silver haired Daddy of mine» werbewirksam pushen. Deshalb überzog man eine seiner Schallplatten mit Gold-farbiger Bronze. Somit war die erste inoffizielle Goldene Schallplatte der Musikgeschichte geboren.
«Chattanooga Choo Choo»
Die erste offizielle Auszeichnung mit einer Goldenen Schallplatte ging indes 1942 an «Chattanooga Choo Choo» von Glen Miller für 1,2 Millionen verkaufte Singles. Auch hier stand aber seine Plattenfirma als Referenz dahinter.
Erst 1952 wurde mit der Recording Industry Association of America (RIAA) eine den Plattenfirmen übergeordnete Organisation gegründet. Sie war künftig für die Auswertungen und die Verleihung der Goldenen Schallplatten verantwortlich.
Unabhängige Auswertung
Es dauerte in der Folge sechs Jahre, bis Perry Como für seine Single «Catch a falling Star, Link öffnet in einem neuen Fenster» eine Goldene Schallplatte erhielt. Ebenfalls 1958 wurde der Soundtrack zum Film Oklahoma als erster Longplayer von der RIAA mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.
Wer heute in den USA den Goldstatus erreichen will, muss 500'000 Tonträger verkaufen. In der Schweiz sind es jeweils 10'000 Exemplare für Singles oder Alben – bei Alben in französischer oder italienischer Sprache reichen sogar nur 7500 Exemplare.
Online wird immer wichtiger
Die Anforderungen und die Höhe der abgesetzten Tonträger ist demnach von Land zu Land verschieden. Ausserdem spielen heutzutage die Anzahl an Downloads sowie Streams eine entscheidende Rolle für die Verleihung einer der begehrten Trophäen.