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New York 1930. Mrs Florence Foster Jenkins, eine steinreiche Amerikanerin, beschliesst plötzlich Koloratur-Sopranistin zu werden. Obwohl sie falsch singt und kein bisschen Rhythmusgefühl hat, ist sie davon überzeugt, das absolute Gehör zu haben. Die berühmtesten Opernarien verschandelt sie mit ihrer nachlässigen Interpretation, tritt aber dennoch in den renommiertesten Konzerthäusern auf, die sie zu den teuersten Preisen anmietet. Und sie verzeichnet dort tatsächlich einen gewissen Erfolg – eher durch die Heiterkeit, die sie bei den Zuschauern auslöst, als durch ihre Fähigkeit, die Musikliebhaber zu verzaubern. Jahre später erinnert sich ihr ehemaliger Pianist zurück, der sie zwölf Jahre lang auf der Bühne begleitet hat, an die mal spassigen, mal absurden, mal erschütternden Details ihrer Zusammenarbeit, die sie immerhin bis zur Carnegie Hall führten.