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Weltprofispielergewerkschaft FIFPro und die Spielergewerkschaft SAFP starten eine Aufklärungskampagne (RECOGNISE. REPORT. REMOVE.) zu Gehirnerschütterungen im Fussball
Weltprofispielergewerkschaft FIFPro und die Spielergewerkschaft SAFP starten eine Aufklärungskampagne (RECOGNISE. REPORT. REMOVE.) zu Gehirnerschütterungen im Fussball
Arsenal-Torhüter Petr Check und der uruguayische Nationalspieler Alvaro Pereira sind die Botschafter dieser Concussion Aufklärungskampagne.
"RECOGNISE. REPORT. REMOVE." ist der Slogan der Kampagne, die die FIFPro anlässlich ihrer Generalversammlung in Rom von letzter Woche präsentierte. Diese Kampagne wird nun durch die SAFP in der Schweiz lanciert.
"Das Hauptziel ist es, Spieler bei Anzeichnen einer Gehirnerschütterung aus einem Spiel oder Training zu entfernen, um ihre Gesundheit zu schützen", sagte Dr. Vincent Gouttebarge, Chief Medical Officer der FIFPro.
Arsenal-Torhüter Cech und der uruguayische Verteidiger Pereira sind Botschafter des Kampagnenvideos der FIFPro, das nun in den Spielergarderoben auf der ganzen Welt gezeigt wird, um die Spieler für dieses Thema zu sensibilisieren.
"Wenn eine Gehirnerschütterung nicht richtig behandelt wird, dann können die Spieler unter Langzeitwirkungen wie Depressionen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen leiden", erklärt Cech im Video. "Oder schlimmer noch, das Weiterspielen bei einer bestehenden Hirnerschütterung könnte sogar tödlich enden."
Peter Cech hatte mehrere Gehirnerschütterungen und trägt auf dem Spielfeld einen Schutzhelm, nachdem er 2006 eine Schädelfraktur erlitten hatte.
Alvaro Pereira verlor bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 vorübergehend das Bewusstsein durch eine Kollision mit dem Engländer Raheem Sterling. Dann bestand er darauf, wieder ins Spiel zu kommen, was aber absolut unangemessen war.
Pereira weiss jetzt, dass das Verlassen des Platzes in einer solchen Situation von grösster Bedeutung für die Gesundheit der Spieler ist.
"Wir haben nur ein Gehirn und brauchen es für alles was wir tun, unser ganzes Leben lang", sagt Pereira, der beim FC Porto und Inter spielte und derzeit bei Cerro Porteno in Paraguay unter Vertrag steht.
FIFPro entwickelte ein Bildungs-Toolkit nach Rücksprache mit Spielern, Gewerkschaften und Hirnerschütterungsexperten. Die Experten, darunter auch Mediziner aus anderen Sportarten, empfahlen einstimmig, sich auf die drei nachfolgenden Punkte zu konzentrieren:
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RECOGNIS. Erkennen Sie eine mögliche Gehirnerschütterung bei einem Teamkollegen oder Gegner.
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REPORT. Melden Sie eine vermutete Gehirnerschütterung an das Coaching und das medizinische Personal.
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REMOVE. Entfernen Sie jeden Spieler mit einer vermuteten Gehirnerschütterung vom Spielfeld.
Die Schweizer Spielergewerkschaft Swiss Association of Football Players (SAFP) unterstützt die Kampagne proaktiv, mit Kommunikation, Mannschaftsbesuche, Videovortrag und Flyers.
Für Auskünfte: Dr. Lucien Valloni, Präsident SAFP und FIFPro Board Member, 076 388 09 90 und Swiss Association of Football Players (SAFP) – <email-pii>