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1913 Es war am 14. März 1913, als Freunde des Skisportes in der Traube, Buchs, zusammenstanden und den Ski-Club
Buchs gründeten. Der vom Initiativkomitee vorgelegte Statutenentwurf wurde mit einigen kleinen Abänderungen genehmigt. Im Artikel 1 hiess es: «Der Skiclub Buchs bezweckt die Pflege des Ski- und Bergsportes.» Der Beitritt zum Schweizerischen Skiverband wurde ebenfalls beschlossen.
Die Aufnahme wurde durch den Zentralvorstand SSV an der Sitzung vom Februar 1914 bestätigt. An der Hauptversammlung vom 30. Oktober 1913 trat Buck, der erste Präsident, zurück, weil er infolge Schliessung des Kurhauses über den Winter die Wintersaison anderswo verbrachte. Sein Nachfolger wurde der bisherige Vizepräsident Walter Risch. Unter seiner Leitung führte der Club in den ersten Jahren Touren, Kurse und Knabenrennen durch.
Die Hüttenfrage stand öfters zur Diskussion. Die anfänglich kleine Mitgliederzahl und die fehlenden Geldmittel verhinderten die Realisierung solcher Projekte. Es kriselte allenthalben in den Vereinen, ausgelöst durch die Ereignisse des Ersten Weltkrieges. Die Jahresrechnungen erlebten unerfreuliche Abschlüsse. Grund dazu bildete die vorübergehende Reduzierung des Beitrages auf 1 Franken 50, was nur noch zur Deckung des SSV-Beitrages ausreichte. Erst 1918 beschlossen die Mitglieder wieder eine Erhöhung auf den früheren Stand, da der Kassier eine leere Clubkasse melden musste. In den folgenden Jahren
führte der Vorstand immer wieder Verhandlungen mit den Alpgenossenschaften, um den Mitgliedern eine Unterkunft im Schutz, Farnboden oder Malbun zu sichern. Auch der Ausbau des Glannahüttlis wurde erwogen, infolge zu hoher Kosten aber wieder fallen gelassen.
1921 bis 1925 Diese Jahre waren gekennzeichnet durch schwachen Versammlungsbesuch mit jeweils fünf bis zehn Mitgliedern, was sich dann auch in einem mageren Sportbetrieb auswirkte. Mitgliederbestand im April 1923: 16 Personen ! Die Mitgliederwerbung bildete also stets ein aktuelles Problem.
Das Clubabzeichen, von Hans Angst entworfen, gefiel, und die Firma Huguénin-Frères stellte eine erste Auflage her. Der Produzent hielt es für würdig, das schöne Clubsymbol mit dem Motiv «Faulfirstgipfel» an der Landesausstellung in Zürich als Muster zu zeigen.
1926 Ab diesem Jahr diente die Alphütte Malbun-Untersäss als Standquartier.
1927 Hans Eggenberger, Geometer, übernahm die Clubleitung. Er bereinigte vorerst auf sechs Jahre den Mietvertrag für die Alphütte Malbun-Untersäss mit der Ortsgemeinde. Für die winterliche Benützung und die Lieferung von 4 Ster aufgerüstetem Holz wurde ein jährlicher Zins von 35 Franken ausgehandelt. Für Anschaffungen an Inventar erwuchsen dem Club Auslagen von 480 Franken. Der SAC unterstützte den Club mit einer Hüttensubvention von 200 Franken. Die Idee zur Aufnahme weiblicher Mitglieder in den Club brach einen Bann. An der Hauptversammlung vom April 1927 traten die ersten zehn «Skihäsli» dem Club bei.
1928 Die Clubleitung verabschiedete Tourenvorschriften, die die Organisationspflichten des Tourenleiters, Mitnahme von Gerätschaften und Hilfsmitteln für eventuelle Unfälle und das Verhalten der Teilnehmer umschrieben.
1929 Am Sonntag, 6. Januar, veranstaltete der Ski-Club Buchs erstmals ein Club-Rennen. Startberechtigt waren Damen und Herren. Gleichentags fand die Premiere des Knabenrennens statt. Der Club hatte Glück mit der Ansetzung dieses Renntages, starteten doch nicht weniger als 11 Damen, 26 Herren und 81 Knaben. Das Rangverlesen erlebten die Teilnehmer dann im Rahmen einer Skichilbi im März.
Ebenfalls im Januar 1929 stimmten die Mitglieder einem Antrag zu, es sei der Bau eines Skihauses auf Malbun weiter zu studieren. Baumeister Roth präsentierte zwei Varianten. Eine Hütte (Blockhaus) über 12 000 Franken, ein Skihaus für 24 400 Franken. Auf diese Projekte trat man dann aber nicht näher ein. Der Ostschweizerische Skiverband hielt in Buchs seine
Hauptversammlung ab.
1930 An einer ausserordentlichen Versammlung vom Februar wurde Beschluss gefasst über Verbesserungen der Inneneinrichtung der Hütte Malbun. Die Gesamtkosten von 1000 Franken wurden vom Ski-Club und der Ortsgemeinde im Verhältnis 6:4 übernommen. Der Mietvertrag wurde um 8 Jahre verlängert. Zur Förderung der Kontaktnahme unter den Clubkameraden nahm man Sommertouren ins Programm auf.
1933 Im Jahre 1933 erzielten unsere Rennfahrer am Verbandsskirennen am Pizol, am Parsennderby und am Gamperney-Derby sehr gute Resultate. Hans Flütsch gewann Abfahrt und Slalom in der Kategorie Junioren am Pizol. Infolge steigender Besucherzahl unseres alpinen Skigebietes rückte die Frage einer Hüttenerweiterung oder eines Neubaus wieder in den Vordergrund. An diversen Sitzungen gab der Club einem Neubau den Vorzug. Investition: rund 25 000 Franken. Finanzierung durch Hypothek-Darlehen und Anteilscheine. Standort Malbun-Untersäss Punkt 1374. Die Beschlussfassung erfolgte an der Herbstversammlung vom 27. Oktober.
1934 Das Jahr des Skihaus-Neubaus (Berghaus Malbun). Auf dem felsigen Grund des Bauplatzes setzten die Arbeiten ein, hauptsächlich durch freiwillige Helfer aus der Mitgliedschaft. Am 28. Oktober, einem glanzvollen Herbsttag, fand die Einweihung statt, verbunden mit einer Bergpredigt. Im Rapport der Einweihungsfeier hiess es: Der moralische, finanzielle und organisatorische Erfolg war erstklassig und die Freude am gelungenen Werk allgemein. Als erster Gerant für das Jahr 1934/35 stand Hans Lippuner, Koch, Stüdtli, Buchs, im Einsatz. Mit einem gefälligen Prospekt warb der Club für die neue Unterkunftsmöglichkeit. Ein begrüssenswertes Ereignis – nicht nur für den Skiclub, sondern auch für die Alpverwaltungen von Buchs und Sevelen – bildete der Telefonanschluss, was dem Club durch die genannten Instanzen Kostenbeiträge einbrachte.
1935 Das Skihaus mit Ganzjahresbetrieb erlebte steigende Besucherzahlen aus nah und fern. Die winterlichen Veranstaltungen wurden im üblichen Rahmen den gegebenen Schneeverhältnissen angepasst. Max Isler, brevetierter Ski-Instruktor, erteilte Kurse im Skifahren und Rettungswesen. Bezugsquellen für die notwendigen Geräte befanden sich am Platz, betreut durch die Skifabrikanten Schwendener und Beusch.
1936 Der Ski-Club Grabs regte die Durchführung eines Interclubrennens an. Dieser Beginn weitete sich in der Folge dahin aus, dass weitere werdenbergische Clubs mitmachten.
1937 Ein Jahr der traurigen Erinnerungen an das Lawinenunglück am Faulfirst vom Sonntag, 10. Januar. Im Anschluss an eine Clubtour auf die Glanna wagten sich einige jüngere Fahrer gegen die nördliche Flanke des Faulfirstes vor. Die Schneeverhältnisse präsentierten sich verlockend, doch dachte man zu wenig an die lauernde Gefahr eines Lawinen-Niederganges des lockeren Schnees auf dem harten Grund. Nach dem ersten Abriss eines Schneebrettes löste sich schnell darauf die Lawine im Umfang des ganzen Kessels. Mit den beiden verunglückten Kameraden Christian Zogg und Hansruedi Hösli verlor der Ski-Club einen eifrigen Mitarbeiter und den lebensfrohen jungen Freund. Ein Blick in die Betriebsrechnung des Skihauses Malbun zeigte 1936/37 einen Umsatz von rund 11 800 Franken, gegenüber rund 10 400 Franken im Vorjahr. Die Kapitalschuld auf dem Haus reduzierte sich auf 23 250 Franken. An der Hauptversammlung im Oktober 1937 beschlossen die Mitglieder den Austritt aus dem OSSV mit gleichzeitigem Übertritt zum St.Galler Oberländer Skiverband. Die bewährten Kameraden Hans Hilty und Hans Roth sahen ihre jahrelange Arbeit mit der Ehrenmitgliedschaft belohnt.
1938 Aus Anlass des 25-Jahr-Jubiläums des Clubs unternahmen die Mitglieder eine Reise rund um den Vierwaldstättersee.
1939 Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche hemmte den Skihausbetrieb während des Sommers stark. Als noch grösseres Verhängnis folgte am 29. August die Kriegs-Mobilmachung. Die Frequenz des Skihauses litt während dieser Zeit stark und infolge Rationierung von Lebensmitteln und Brennmaterialien erlebte Hans Lippuner schwierige Jahre.
1941 Ablösung der alten Petrollampen durch elektrisches Licht, welches am 28. November erstmals erstrahlte. Infolge gravierendem Rückgang der Umsätze mussten Pachtzinsreduktionen in Kauf genommen werden, weshalb die Schulden-Amortisation ins Stocken geriet.
1943 Zu Beginn der Saison 1943/44 verloren wir mit Hans Lippuner und seiner Frau nach neunjährigem Wirken beste Kräfte. Sie erwarben das Gasthaus zum Bahnhof in Trübbach. Von drei Bewerbern wählte der Vorstand Hans Hagmann, Konditor, Sevelen, zum neuen Pächter des Berghauses.
1944 An der Hauptversammlung November 1944 wurden Klagen laut gegen den StGOV. Die Mitglieder beschlossen die Rückkehr zum Ostschweizerischen Skiverband (OSSV).
1945 Kriegsende! Zitat aus dem Jahresbericht von Hans Rohrer, Präsident: «Der Krieg ist jetzt vorüber und eine neue Zeitepoche hat begonnen. Auch im Ski-Club muss ein neues Leben und ein stärkerer Wille die Mitglieder beherrschen – der Zuruf an Alle, vorwärts, nicht Stillstand sei unser Streben.» Der Ski-Club zählte 221 Mitglieder. Die Jahresbeiträge lagen zwischen 2 Franken und 6 Franken 50.
1946 Der Ski-Club kündigte den Pachtvertrag mit Hans Hagmann auf Ende September. Im Oktober stand das Skihaus geschlossen da, weil einfach kein passender Pächter mit absolviertem Wirtefachkurs zu finden war. An der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. November dann, neben anderen, das Traktandum: «Vollmachterteilung an die Kommission betreffend Skihaus-Verkauf» zur Diskussion. Mehrere Votanten versuchten, den Verkauf zu verhindern. Das «Skilifteln» kam in Mode, und dorthin, wo Liftanlagen bestehen, verzieht sich der Strom der Sportler! Resultat der Verhandlungen: Ein erweiterter Vorstand erhielt die Vollmacht, unter günstigen Bedingungen das Skihaus zu verkaufen.
1947 Die ausserordentliche Hauptversammlung vom 7. März in der Traube war nur von 28 Mitgliedern besucht, obwohl jedermann wusste, worum es ging. Nun war es soweit, darüber zu befinden, das geliebte Skihaus dem Touristenverein der Naturfreunde Ortsgruppe Arbon für 32 000 Franken zu verkaufen. Nach eingehender Diskussion wurde dem Verkauf zugestimmt.
1950 Beteiligung am Clubtourenwettbewerb, wobei eine erste Trophäe herausschaute – 1. Rang in Kategorie C (über 100 Mitglieder) im OSSV und 5. Rang im SSV. Das Ski-Club-Buchs-Mitglied Max Isler wurde an der Delegiertenversammlung des SSV in Lugano zum Chef Sprunglauf gewählt, zudem als Beisitzer im Zentralvorstand.
1951 An der Hauptversammlung vom September stimmten die Anwesenden dem Ausbau der Alphütte Malbun für unsere Zwecke, mit Bewilligung der Ortsgemeinde, zu.
1952 Die definitive Bauabrechnung Alphütte Malbun wies Ausgaben von total 3889 Franken 45 aus. Erneut trugen,
wie seinerzeit beim Skihausbau, unentgeltliche Mitarbeit der Skiclübler zum positiven Abschluss bei, was man den Beteiligten mit einem Firstwein anlässlich des Hüttenräumens belohnte. Die Winterquartierfrage sollte nun für einige Jahre gelöst sein.
1953 Ehrenmitglied Hans Hilty gab auf Anregung des Präsidenten Pfiffner einen Rückblick über das 40-jährige Bestehen des SCB in Buchform heraus.
1954 Der Reinerlös aus dem Hüttenbetrieb betrug 506 Franken 60. Ein Sieg am Interclubrennen und der Gewinn des Gruppenwanderpreises am Alvier-Skitag waren als sportliche Erfolge zu verzeichnen.
1955 Als Neuheit im Winterprogramm erwähnte der Rennchef Trainingskurse sowie Dossenslalom. Auf Anregung der Kommission ernannte die Versammlung das bisherige Freimitglied Hans Forrer zum Ehrenmitglied.
1956: Hugo Brandenberger erhielt in Würdigung seiner Leistungen für den Skisport allgemein die Ehrenmitgliedschaft des Clubs zugesprochen. Brandenberger verfasste verschiedene Lehrbücher über Skitechnik und Mechanik. Ferner bekleidete er das Amt des Präsidenten des Interverbandes, der Dachorganisation vieler Sportverbände und in seinen Händen lag auch das SJ-Wesen des SSV.
1957 Die steigende Hüttenfrequenz rief nach einem neuem Aufenthaltsraum. In der hinteren Stube der Hütte konnte Platz geschaffen werden.
1958 Der Schweizerische Skiverband fasste den Beschluss, Mitglieder, welche 40 Jahre dem Verband angehörten, mit der goldenen SSV-Nadel zum SSV-Freimitglied zu ernennen.
1959 Die beiden neuen SJ Werner Eberle und Fritz Schwendener erklärten sich bereit, eine JO aufzubauen. Aus dem Hüttenbetrieb resultierte ein Rekordertrag von 1802 Franken, Hüttenausbau und Inventar schuldenfrei. Dies war vielleicht ein Grund, weshalb schon der Bau eines kurzen Übungsliftes auf Malbun geprüft wurde.
1961 Als erste SSV-Freimitglieder des Clubs erhielten Hugo Brandenberger, Hans Forrer und Hans Roth die SSV-Verdienstnadel.
Am Interclubrennen erkämpfte sich die erste Buchser Gruppe einen zweiten Mannschaftsrang.
1963 Der Jubiläumsakt fand im Hotel Bahnhof in Buchs am 27. April statt. Fast 200 Clubkameradinnen und -kameraden feierten den 50. Geburtstag des Clubs in würdiger Weise. Anlässlich der Hauptversammlung vom November
1963 hiessen die Anwesenden die Gründung einer JO (Jugend-Organisation) mit Anschluss zum OSSV gut. Als erster JO-Leiter wurde Werner Eberle gewählt.
1964 Die JO zählte im ersten Jahr 34 Kinder. Auf dem Programm standen drei Kurse im Schnee, vier Stunden Theorie sowie das JO-Rennen am Buchserberg und eine Sommertour in die Pfälzerhütte. Der Vorstand beschloss die Abschaffung eines Gabentempels beim Clubrennen. Seither werden den erfolgreichen Teilnehmern Medaillen abgegeben.
1965 An den Schüler-Skikursen beim Kurhaus und im Runggels nahmen nicht weniger als 200 Kinder teil. Als Neuheit durften beim Schüler-Skirennen auf der Strecke Schutz – Steinrank auch die 1.- und 2.-Klässler starten, Teilnehmerzahl: 230. Greth Hefti erzielte an den Schweiz. Skirennen in Wengen gute Resultate, zudem gewann sie die Kombinationswertung an der OSSV-Meisterschaft. Das Clubrennen fand nun in Form eines Riesenslaloms (früher Abfahrt) und Slaloms statt. Die Schnellsten der Gesamtwertung beider Disziplinen wurden zum Clubmeister respektive Clubmeisterin ausgerufen. Gemäss Vorstandsbeschluss durften lediglich noch die Damen und Senioren III den Aufstieg zum Start auf die Glanna mit Fellen unter die Füsse nehmen. Die jüngeren Herren mussten zur besseren Pistenpräparation ohne Felle aufsteigen. Als neue Strecke für das Clubrennen fasste man den Start auf dem Dossen für die kommenden Jahre ins Auge. Silvia Fisler und Vreni Cabalzar (heute: Vreni Beusch-Cabalzar) qualifizierten sich für die Schweizerischen JO-Meisterschaften in Oberiberg.
Anlässlich der Hauptversammlung stellte der technische Leiter das nachfolgende Ultimatum an die Adresse der Junioren: «Spesen und Startgelder sollen nur noch an diejenigen ausbezahlt werden, die ausser den Renneinsätzen auch etwas für den Club leisten.»
1966 An einer ausserordentlichen Hauptversammlung im August 1966 genehmigten die anwesenden 32 Mitglieder den geplanten Hüttenumbau auf Malbun nach Plänen von Fritz Schäpper. Sie stimmten einem Kredit über 8000 Franken einstimmig zu. Der Mietvertrag mit der Ortsgemeinde Buchs wurde um weitere 20 Jahre verlängert. Mietzins während der ersten 10 Jahre: 50 Franken pro Jahr. Greth Hefti schaffte den Aufstieg in die Kandidatengruppe des SSV und stiess in die Abfahrt-Eliteklasse vor.
1967 An den Schweizer Skimeisterschaften in Pontresina klassierte sich Greth Hefti in der Abfahrt im ehrenvollen zweiten Rang und erkämpfte sich die Aufnahme ins Olympiakader.
An der Hauptversammlung orientierte ein Initiativkomitee über den vorgesehenen Bau eines Skiliftes auf Alp Malbun. Die Skiclübler äusserten sich dazu mehrheitlich positiv, ohne jedoch finanziell oder personell Verantwortung übernehmen zu wollen.
1969 Nach schwacher Beteiligung an der Hauptversammlung unternahm der Club dennoch eine gelungene Familienreise. Erste Bestrebungen zur Durchführung eines Interclub-JO-Rennens waren im Gange.
1970 Das Rangverlesen des Clubrennens erfolgte erstmals am Renntag, nicht mehr zu einem späteren Zeitpunkt. An Weihnachten konnte der neue Skilift auf Malbun in Betrieb genommen werden. Während einiger Jahre bestand auch die «Skischule Buchs-Werdenberg», die Skikurse auf der Alp organisierte, jedoch mit unserem Club direkt nichts zu tun hatte.
1971 Das neu eingeführte Sie & Er-Rennen fand grossen Anklang. Um eine bessere Ordnung in der Hütte zu gewährleisten,
erarbeitete der Vorstand ein Pflichtenheft für die «Hüttnis» sowie eine Hüttenordnung. Während der ganzen Saison teilten sich drei bis vier Hüttenwarte die Arbeit, da leider immer Probleme in der Rekrutierung von Hüttnis bestanden. Die Verantwortlichen suchten bessere Lösungen betreffend der Abwicklung des Schüler-Skirennens, da die Teilnehmerzahlen dauernd anstiegen. Wieder einmal liefen Bestrebungen, auch den Langlaufsport auf Malbun zu fördern. Ein Initiativ-Komitee ausserhalb des Clubs nahm die Arbeit auf – zu einer Realisierung kam es jedoch nie.
1972 Wegen Schneemangels musste das Clubrennen abgesagt werden. Dafür fand im Juni erstmals auf Diavolezza ein Sommer-Skirennen, kombiniert mit einem zweitägigen Ausflug, statt. Unter dem SSV-Motto «Blyb gsund, fahr Schi, tritt by» beteiligte sich eine Clubdelegation am Jubiläumsumzug 100 Jahre Harmonie Buchs. Als Neuerung gab der Club ein Jahrbuch heraus, worin
alle Aktivitäten durch die verschiedenen Vorstandsmitglieder zusammengefasst wurden. Der Erlös der ersten Ausgabe ermöglichte die Anschaffung von Funkgeräten, Stoppuhren und Slalomstangen.
1973 Durch die Initiative von JO-Leiter Willi Eberle trainierten zahlreiche Jugendfahrer während einer Woche beim JO-Lager in Feldis. Um der Werdenberger Skijugend einen Vergleichswettkampf zu ermöglichen, organisierte der SC Buchs erstmals auf Malbun das Werdenberger-JO-Rennen. Nach dem witterungsbedingten Ausfall 1972 fand ein Jahr später das Schülerskirennen erstmals an zwei Tagen statt. Die 1.- bis 4.-Klässler starteten am Samstag, die älteren Schüler am Sonntag.
An der Hauptversammlung vom 27. Oktober wählten die Mitglieder Rudolf Beusch zum Präsidenten. 1975 Durch gute Leistungen qualifizierte sich Peter Gantner für das OSSV-JO-Kader. Als Durchführungsort des Sommerskirennens wählte der Vorstand neu das Stilfserjoch.
1976 Der Ski-Club entsandte vier Abgeordnete an die Delegierten-Versammlung des SSV in Wildhaus. Peter Gantner behauptete sich im OSSV-Juniorenkader dank vieler Spitzenplätze.
1977 Nach langjährigem Unterbruch beschloss der Vorstand ein Jahr zuvor die Teilnahme am Clubtouren-Wettbewerb OSSV/SSV. Viele erste Ränge im OSSV und gar einzelne Schweizermeistertitel zeugten von der grossen Aktivität unserer Tourenläufer. Auch viele Siege in den Einzelklassementen des OSSV gingen auf das Konto der Buchser.
1978 Beim 6. Werdenberger JO-Rennen im Februar wurde erstmals die neue, clubeigene Zeitmessung eingesetzt. Damit gehörte die Zeit der Diskussionen betreffend «Frühstart» oder «falscher Stoppung» glücklicherweise der Vergangenheit an.
Die Brüder Peter und Niki Lippuner wurden in das JO-Alpinkader des OSSV aufgenommen.
1979 Um auch der Allgemeinheit die Möglichkeit zu geben, ohne Clubzugehörigkeit Rennen zu bestreiten und Wettkampfatmosphäre zu schnuppern, organisierte der Ski-Club Buchs das erste Volksskirennen auf Malbun mit
48 Teilnehmern.
Ein Initiativ-Komitee traf sich zu Gesprächen zwecks Verlängerung des Skiliftes auf Malbun, wozu auch der Club eingeladen wurde. Später löste sich das Gremium nach einigen Sitzungen und Vorarbeiten wieder auf, da eine Realisierung unmöglich schien. Peter und Niki Lippuner starteten an der JO-Schweizermeisterschaft in Airolo. Niki belegte im Riesenslalom den 2. Rang, Peter beendete den Slalom im guten 5. Rang. 1980 Um den Rennfunktionären auch bei Schlechtwetter bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, beschloss der Vorstand die Konstruktion eines mobilen, gedeckten Start- und Zielhauses. Dank einiger Sponsoren kam die Realisierung zustande.
Zu den Gebrüdern Lippuner stieg auch Urs Homberger ins JO-Kader des OSSV auf. Nicht weniger als fünf Buchser Knaben qualifizierten sich für die JO-OSSV-Meisterschaft. Die sieben Werdenberger Clubs kamen einstimmig überein, das seit Jahrzehnten bestehende Interclubrennen nicht mehr zu organisieren.
1981 Der Ski-Club Buchs trat als Organisator des dezentralisierten JO-Rennens OSSV auf. 133 Teilnehmer von
17 Clubs starteten beim Riesenslalom auf Malbun. Für die Durchführung dieses regionalen Rennanlasses erhielt der Club seitens der Schiedsrichter und der Verbandsspitze des OSSV beste Noten. Bei der JO glückte auch Andreas Keller der Sprung
ins OSSV-Kader, wo weiterhin auch Niki Lippuner startberechtigt war.
1982 Die Mannschaft des SC Buchs belegte bei den Schweizer Clubmeisterschaften im Berner Oberland den erfreulichen fünften Rang. Im JO-Kader des OSSV figurierten die Buchser Niki Lippuner, Markus Almer und Ivan Eggenberger. Um eine bessere Kontrolle und Wartung unseres Materials zu gewährleisten, schuf der Vorstand den neuen Posten «Materialchef». Leonhard Schlegel hielt als achtes offizielles Mitglied im Vorstand Einzug. Wieder einmal stand die Verbesserung der Unterkunftsmöglichkeiten auf Malbun zur Diskussion. Nach Zustimmung der Mitglieder an einer Konsultativabstimmung
setzte der Vorstand eine Kommission ein, um diese Frage zu prüfen und Ideen sowie Möglichkeiten auszuarbeiten. Ruedi Beusch (Präsident), Willi Eberle (JO-Leiter) und Ruedi Lüthi (Kassier) empfingen für ihre während über zehn Jahren im Vorstand geleistete grosse Arbeit die OSSV-Verdienstnadel anlässlich der DV in Glarus. Unserem Clubmitglied Emil Schumacher verlieh der OSSV die Ehrenmitgliedschaft. Die verdienten Clubkameraden Res Schlegel, Ruedi Lüthi und Hans Aeberhard wurden an der auptversammlung für ihren unermüdlichen Einsatz im Club mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
1983 In seinem zwölften und letzten Jahr als JO-Leiter erzielte Willi Eberle mit seinen Schützlingen nochmals grosse Rennerfolge. Markus Almer gewann an den OSSV-Titelkämpfen in Unterwasser den Slalom überlegen. Er setzte sich mit einem zweiten Rang im Riesenslalom auch in der Kombination sicher durch. Erfreulicherweise stiegen die Präsenzzahlen bei den Hauptversammlungen der letzten Jahre an. Deshalb führte der Club die 70. Hauptversammlung im Herbst erstmals im Saal des Restaurants Krone, Burgerau, durch. Willi Eberle, seit 12 Jahren erfolgreicher JO-Leiter, erhielt anlässlich der Hauptversammlung die hrenmitgliedschaft des Clubs zugesprochen.
1984 Nach einem Sieg an der OSSV-Meisterschaft durfte Markus Almer auch an den Schweizermeisterschaften der Aktiven starten. Im März erfolgte gemäss Wunsch der Hauptversammlung die definitive Gründung eines neuen Baukomitees für einen Hüttenbau auf Malbun. Dieses Gremium tagte erstmals am 20. März unter dem Vorsitz von Jürg Rohrer. Schweren Herzens musste das Sommer-Skirennen infolge mangelnder Beteiligung zum zweiten Mal abgesagt und für die Zukunft aus dem Kalender gestrichen werden. Am Abend des 19. Oktober fand im Hirschen eine legendäre Vorstandssitzung statt. Im Laufe der Verhandlungen steigerten Präsident Ruedi Beusch und Kassier Jürg Rohrer gegenseitig ihre Einsätze als erste Sponsoren zur
Beschaffung von Kippstangen. Nach diesem erfolgreichen Start brachte einige Wochen später eine nächtliche Aktion des Präsidenten und des Kassiers (als Protokollführer) zusätzlich willkommene rund 1000 Franken in die Clubkasse zum Kauf der für Trainingszwecke notwendig gewordenen Kippstangen.
1985 Markus Almer errang den OSSV-Meistertitel im Riesenslalom der Kategorie Junioren sowie den Juniorensieg in der Gesamtwertung des OSSV-Cups. Ivan Eggenberger belegte in seinem letzten JO-Jahr an den Schweizer Meisterschaften in Unterwasser den hervorragenden fünften Rang im Riesenslalom. Ivan schaffte mit seinen Leistungen den Sprung ins Juniorenkader der Interregion Ost des SSV. Weiterhin im JO-Kader verblieben Petra Eberle und Thomas Almer.
Mit unglaublichen 42 Skitouren gewannen unsere Tourenläufer den OSSV- und den SSV-Titel im Clubtourenwettbewerb. Die Hauptversammlung beschloss, dass Club-Ehrenund Club-Freimitglieder die OSSV- und SSV-Beiträge in Zukunft bezahlen müssen.
1986 Die beiden Buchser Markus Almer und Ivan Eggenberger starteten an den Schweizer-Skimeisterschaften der Aktiven in Grüsch. Petra Eberle bestritt die Schweizer JO-Meisterschaft dank guten Saisonresultaten. International stand Petra beim OVO-Grand-Prix in Schönried im Einsatz. Ivan Eggenberger gewann die Juniorenwertung des OSSV-Alpincups. An der Hauptversammlung registrierten wir in der Krone Burgerau den neuen Rekordbesuch von 108 Clubmitgliedern. Alle Anträge betreffend den Hüttenneubau Malbun, nach Plänen von Mitglied Heinz Eggenberger, wurden von der Versammlung gutgeheissen.
1987 An einer ausserordentlichen Hauptversammlung im Januar im Buchserhof genehmigten die Mitglieder den Finanzierungsplan für den Hüttenneubau sowie die notwendig gewordene Beitragserhöhung. Ivan Eggenberger erzielte bei den Schweizer Meisterschaften in der Lenk gute Resultate. Er belegte im Championat der Junioren später gar den vierten Rang im Riesenslalom.
Einen weiteren Erfolg feierte er mit dem Sieg in der Jugendklasse im Swiss-Handicap-Rennen. Auch Petra Eberle und Thomas Almer erhielten das Aufgebot zu den JO-Schweizermeisterschaften in Jaun. Der Ski-Club Buchs organisierte die OSSV-Skitour auf
die Rosswies.
Am 9. Juni erteilte die Gemeinde die definitive Baubewilligung für unsere Clubhütte. Über 20 Clubkameraden trafen sich am 24. und 25. Oktober auf Malbun zum ersten Frondienst-Wochenende. Bereits am 13. November feierten wir in den neuen Räumen
das Aufrichtefest für unsere Hütte. An der Hauptversammlung im November durfte Präsident Ruedi Beusch dem 500. Clubmitglied, Martin Tobler, ein Geschenk überreichen. 1988 Drei Buchser Rennfahrer, Petra Eberle, Thomas Almer und Ivan Eggenberger, starteten an den Schweizer Meisterschaften der Aktiven in Saas-Fee und Lenzerheide. Das gab es in unserer 75-jährigen Geschichte noch nie. Dank mehreren Einzelsiegen gewann Ivan Eggenberger überlegen die Gesamtwertung im OSSV-Alpincup
1987/88. Dank seinen guten Resultaten gelang Ivan nun der Aufstieg ins SSV-Kandidatenkader. Dies schaffte bis heute noch kein Buchser Rennfahrer. Trotz Grosseinsatzes vieler Tourenfahrer beim Hüttenumbau und denkbar ungünstigen Schneeverhältnissen
während der Saison gewann der SC Buchs auch im Jubiläumsjahr den Clubtourenwettbewerb des OSSV überlegen vor Elm. Einmal mehr holten sich Heidi und Walter Guntli die beiden Einzelsiege.
Aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums der Blechharmonie Räfis-Burgerau beteiligte sich der Club mit einer grossen
Delegation (Motto: 75 Jahre SC Buchs – Skifahren gestern und heute) am Festumzug.
Anfangs März tagte das Jubiläumskomitee «75 Jahre Ski-Club Buchs» unter der Leitung von Peter Semadeni erstmals im Bahnhofbuffet. Am 1. und 2. Oktober 1988 feierte der Club sein 75-Jahr-Jubiläum sowie die Einweihung der neuen Clubhütte
auf Malbun. Dieses schmucke Clubheim soll die Basis bilden für das weitere Gedeihen unseres Vereins und Ansporn geben für unsere skibegeisterte Jugend, ihre Freizeit sinnvoll zu nützen. Unser Ziel bleibt es, ein familienfreundliches Clubleben zu gestalten. Die neue Unterkunft bietet den Mitgliedern die Möglichkeit zum aktiven Mitmachen im kameradschaftlichen Kreis der Clubkollegen.
Anlässlich der Hauptversammlung wurden Adrian Maag, Ueli Schlegel und Rolf Künzler zu Freimitgliedern ernannt. Die besondere Auszeichnung, die Ehrenmitgliedschaft, erhielten Hans (Jonny) Künzler, Hans Eggenberger, Kurt Hofmänner und Jürg Rohrer, 6 Jahre Kassier und Präsident Baukommission Skihütte.