Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03296.jsonl.gz/1940

Die beiden Städte Johannesburg und Maputo liegen geographisch nah beieinander südlich der Sahara in Afrika. Obwohl sie unterschiedliche Geschichten und Merkmale aufweisen, gibt es auch Gemeinsamkeiten, die bei einem Vergleich interessante Ergebnisse liefern sollten. Zum Beispiel haben die Regierungen in Südafrika und Mosambik in den letzten zehn Jahren bedeutende Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur getätigt – und doch hat dies nicht immer zu einer Veränderung der Verkehrsmuster in der ausgedehnten Urbanisierung, die Johannesburg und Maputo kennzeichnet, geführt. Allerdings war die vergleichende Forschung zu dieser Art an Themen bisher relativ begrenzt.
Um nun aber zu verstehen, wie die Verkehrsinfrastruktur von den Bewohnern dieser Städte genutzt wird, untersucht das vorliegende Forschungsprojekt die verschiedenen Nuancen der Mobilität von Haushalten, den Zugang und die Entscheidungsfindung an spezifischen Orten in Johannesburg und Maputo. Es sucht diese alltäglichen und gelebten Erfahrungen im Verhältnis zur staatlichen Verkehrsplanung und Verkehrspolitik zu verorten. Diese Studie verwendet eine Vielzahl von Ansätzen verschiedener Fachdisziplinen, die im weitesten Sinne in Bezug zu urbanen Studien und einer Reihe von Methoden stehen, einschliesslich einer innovativen Smartphone-App, die Dr. Lindsay Howe, ein Mitglied des Teams am Lehrstuhl für Soziologie entwickelte, um den Zugang und die Mobilität, Fokusgruppen, Autophotographie, digitale Tagebücher und teilstrukturierte Experteninterviews zu überwachen und zu kartieren.
Das Projekt wird durch das African Mobilities Program der Volvo Research and Education Foundation (VREF) finanziert. Institutionelle Partner sind die University of the Witwatersrand, einschliesslich des Gauteng City-Region Observatory (GCRO), Centre for Urban and Built Environment Studies (CUBES) und des South African Research Chair in Spatial Analysis and City Planning; plus die University of Eduardo Mondlane in Maputo und die ETH Zürich in der Schweiz.