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- Die Stadt muss sich für «nachhaltige Ernährung» einsetzen. Ausserdem soll sie die Bevölkerung über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimawandel informieren.
- Das schreibt ein neuer Artikel im Energie-Reglement vor, welches das Stadtparlament am Donnerstag verabschiedet hat.
- Weiter soll generell der Verbrauch von sogenannt grauer Energie, also was bei der Produktion und beim Transport von Gütern anfällt, reduziert werden.
- Gegen die neuen Bestimmungen wehrten sich die Bürgerlichen: Fragen der Ernährung seien keine Aufgabe der Stadt. Das grenze an Bevormundung.
- Die Mehrheit von Grünen, SP und Grünliberalen aber setzte sich durch. In der Folge wurde die Initiative «Nachhaltige und faire Ernährung» zurückgezogen.
Über die Initiative
Hinter dem Begehren steht die Denkfabrik «Sentience Politics». Die Organisation setzt sich für die Interessen von empfindungsfähigen Lebewesen ein. Die Initiative wurde auch in Zürich eingereicht. Dort präsentierte der Gemeinderat einen Gegenvorschlag, dass sich die Stadt für eine umweltschonende Ernährung einsetzt. Dieser wurde an der Urne im November 2017 angenommen.