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Dieter hat geschrieben:Also dass es mehr Verkehr gibt, je attraktiver die Strassensituation ist, ist wohl unbestritten - ansonsten viel Spass in DEINER Blase.
Es wird nie einen flüssigen Verkehr in der Stadt geben. Ziel muss es aber sein, den unnützen Stadtverkehr (transit, pendler) mit allen möglich Mitteln zu verhindern.
Roadpricing wäre ein Weg, mehr P+R, geschlossener Autobahnring usw. sobald aber die strassen flüssig sind, setzt sich der Mensch wieder allein in sein Auto und göppelt damit in die Stadt. Schau Dir mal die Kolonnen an in der Stadt - der Grossteil der Autos mit nur einer Person, viele Transitler... bringt das dem Gewerbe etwas?
Der Autofahrer nimmt den Weg des geringsten Widerstandes, sprich, den schnellsten Weg. Wenn es auf dem Nordring staut, dann fährt er halt durch die Stadt in den Osten, da schneller.
Die Stadt Zürich braucht fliessende Verkehrsachsen um den Missbrauch der Quartierstrassen zu verhindern, in dem man dem Autofahrer einen schnelleren Weg auf den Hauptachsen anbietet. Genau darum fahren die Leute durch Quartierstrassen, weil auf Hauptverkehrsachsen reine Weglagerei herrscht (unattraktiv).
Road pricing mit Entlastung für das Gewerbe fände ich eine interessante Idee. Aber die Strassen einfach möglichst unattraktiv zu gestalten, halte ich Bullshit.