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Schlafstörungen in der Kindheit
Gewisse Schlafprobleme und Parasomnien sind im Kindesalter verbreitet und kommen in einem jeweils spezifischen Alter gehäuft vor.
Gewisse Schlafprobleme und Parasomnien sind im Kindesalter verbreitet und kommen in einem jeweils spezifischen Alter gehäuft vor. Zu diesen Störungen gehören rhythmische Bewegungen beim Einschlafen, Bettnässen, Albträume, Schlafwandeln, Nachtschreck (Pavor nocturnus), Einschlafprobleme durch Fehlen des gewohnten Schlafrituals und ungenügende Schlafdisziplin.
Oft stellt sich für die Eltern die Frage, ob diese Probleme als normale Entwicklungsprozesse des Schlaf-Wach-Systems oder als Zeichen einer Krankheit zu werten sind. Wenn das Schlafproblem eines Kindes schwerwiegend ist oder das Wohlbefinden der Familie beeinträchtigt, sollte ein Kinderarzt konsultiert werden. Falls die eingeleiteten therapeutischen Empfehlungen keine befriedigende Wirkung zeigen, kann eine somnologische Abklärung beim Spezialisten erforderlich sein, um die Ursache des Problems festzustellen.
Entwicklungsbedingte und betreuungsabhängige Schlafstörungen sind mit Abstand am häufigsten und in der Regel durch Aufklärung und Beratung der Eltern einfach zu beseitigen. Körperlich bedingte Schlafstörungen wie beispielsweise eine Schlafapnoe oder eine Narkolepsie können jedoch bereits in der Kindheit auftreten. Die frühzeitige Erkennung und Therapie dieser Störungen sind essenziell, um eine normale Entwicklung des Kindes zu gewährleisten.