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Eine der mutigsten Expeditionen der Polargeschichte: Der schwedische Ingenieur Salomon August Andrèe (geb. 1854, Gränna) war im März 1894 auf die ungewöhnliche Idee gekommen, den Nordpol zusammen mit seinen Begleitern Nils Strindberg und Knut Fraenkel mit einem Gasballon zu erobern. Nach der Notlandung im Eis beginnt ein Überlebenskampf bis zur letzten Minute. Dieses Geschehen bekommt seine besondere Authentizität durch die 1930 auf der Weissen Insel bei Spitzbergen gefundenen Tagebuch-Aufzeichnungen der drei Expeditions-Teilnehmer und die dabei geborgene Kamera mit den Aufnahmen vom tragischen Verlauf der Expedition, die noch nach Jahrzehnten entwickelt werden konnten. Original-Reprint des 1930 in Leipzig erschienenen Buches. Mit 120 Original-Fotos der Expedition, 5 eingearbeitete Karten.
Portrait
Salomon August Andrée wurde 1854 in Gränna geboren und starb 1897 auf der Insel Vitö. Als ihm Adolf Erik Nordenskiöld 1895 die Frage stellte, ob man den Nordpol mit einem Ballon erreichen könne, kannte Andrée nur noch ein Ziel: diesen tollkühnen Gedanken zu verwirklichen! Nach langen Vorarbeiten stieg er am 11. Juli 1897 mit zwei Begleitern in einer "Luftkugel" von Spitzbergen auf. Es war das letzte Mal, dass die drei Männer lebend gesehen wurden.