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Die Sopranistin Emily Magee, die aus New York City stammt, wurde an der Indiana University von Margaret Harshaw ausgebildet und begann ihre Karriere in Chicago am «Lyric Opera Center for American Artists». 1994 konnte sie an der Chicago Lyric Opera für eine erkrankte Kollegin als Fior-diligi in Mozarts Così fan tutte einspringen; diese Rolle gestaltete sie auch bei ihrem europäischen Debut, das 1996 an der Opéra National de Paris erfolgte. Wenig später sorgte sie als Elsa im Lohengrin an der Berliner Lindenoper für Furore und wurde sogleich zu den Bayreuther Festspielen eingeladen, wo sie 1997 die Partie der Eva in den Meistersingern von Nürnberg übernahm. Seither tritt Emily Magee an Bühnen wie der Mailänder Scala und der Bayerischen Staatsoper, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich und an der Wiener Staatsoper auf. 2008 gab sie als Fremde Fürstin in Dvoráks Rusalka ihren Einstand bei den Salzburger Festspielen, 2011 verpflichteten sie die dortigen Osterfestspiele für die Titelrolle der Strauss’schen Salome. Emily Magees Repertoire umfasst jugendlich-dramatische Partien sowohl des deutschen als auch des italienischen Fachs und konzentriert sich auf Werke von Mozart, Wagner, Strauss und Puccini; hinzu kommen einige seltener gespielte Opern wie Korngolds Die tote Stadt (Marietta) oder Hindemiths Mathis der Maler (Ursula). Zuletzt war Emily Magee im Sommer 2012 in der Urfassung von Strauss’ Ariadne bei den Salzburger Festspielen zu Gast und wirkte im vergangenen Oktober als Chrysothemis an einer neuen Elektra in Chicago mit; im Mai 2013 ist sie dann in Lyon als Gräfin Madeleine mit Strauss’ Capriccio zu erleben. Die Sopranistin arbeitet regelmässig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Antonio Pappano und Simon Rattle zusammen.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 31. August 1998 mit dem dritten Akt von Wagners Meistersingern bei einem Gastspiel der Bayreuther Festspiele unter Daniel Barenboim.
Februar 2013