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Der Tenor Christian Elsner, der aus Freiburg im Breisgau stammt, studierte bei Martin Gründler an der Musikhochschule in Frankfurt am Main, wo er auch die Liedklasse von Charles Spencer absolvierte; wichtige Anregungen empfing er überdies durch den Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Von Anfang an bildete das Lied- und Konzertrepertoire den Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit, die ihn bis in die New Yorker Carnegie Hall, an die Mailänder Scala oder in die Suntory Hall nach Tokio geführt hat. Dabei arbeitete Christian Elsner mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Marek Janowski, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin oder Sir Simon Rattle zusammen. Mit Pianisten wie Hartmut Höll, Gerold Huber oder Burkhard Kehring gab er Liederabende in Frankfurt, Hamburg, Dresden, München, Brüssel und bei der Schubertiade in Feldkirch. Neben diesen Aktivitäten hat Elsner jedoch auch mehrfach Opernengagements angenommen und war u. a. als Siegmund in Wagners Walküre an der Sächsischen Staatsoper Dresden, als Parsifal an der Wiener Staatsoper und am Teatro Real in Madrid oder als Florestan in Beethovens Fidelio am Grand Théâtre de Genève zu Gast. In den letzten beiden Jahren sang Christian Elsner Mahlers Lied von der Erde mit den Berliner Philharmonikern unter Bernard Haitink, Haydns Schöpfung mit der Staatskapelle Berlin unter Zubin Mehta und Dvořáks Requiem unter Hartmut Haenchen am Théâtre Royal de la Monnaie. Im April 2018 ist er mit Beethovens Missa solemnis unter Marek Janowski in Weimar zu hören, im Mai wirkt er an einer von Fabio Luisi dirigierten Aufführung von Mendelssohns Paulus beim Maggio Musicale in Florenz mit. Christian Elsner, der als Professor für Gesang an den Hochschulen von Karlsruhe und Würzburg lehrt, ist Autor mehrerer Kinderbücher; zuletzt erschien Lennie und Der Ring des Nibelungen.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 31. August 2003 mit Liszts Faust-Sinfonie unter Leitung von Ingo Metzmacher.
Februar 2018