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Freitag, 26. Juli 2013
Dienstag, 23. Juli 2013
Ich erinnere mich an einen Morgen, an dem ich auf einem Baume eine Schmetterlingspuppe entdeckt hatte. Der Schmetterling hatte gerade die Hülle gesprengt und schickte sich an auszuschlüpfen. Ich wartete lange, ungeduldig, denn ich hatte es eilig. Ich hauchte den Schmetterling an, und das Wunder begann sich vor meinen Augen in einem rascheren Ablauf als natürlich zu entfalten. Die Hülle öffnete sich ganz, der Schmetterling kroch heraus. Aber nie werde ich mein Entsetzen vergessen; seine Flügel waren noch gekrümmt und zerknittert. Der kleine Körper zitterte und suchte sie zu spannen, aber es war unmöglich. Ich versuchte, ihm mit meinem Atem zu helfen, doch umsonst.
Ein allmähliches Reifen wäre nötig gewesen, die Flügel hätten sich langsam in der Sonne entfalten müssen, jetzt war es zu spät. Mein Atem hatte den Schmetterling gezwungen, zu früh auszukriechen... ein Siebenmonatskind.
Er zappelte verzweifelt und starb nach einigen Minuten auf meiner flachen Hand.
Eine persische Geschichte
Geduld und geschehen lassen waren noch nie meine Stärken (ich bin am üben)