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Airbus hatte Anfang April grundsätzliche Probleme mit hohem Materialverschleiss und mangelnder Hitzebeständigkeit im Getriebe der A400M eingeräumt. Konzernchef Tom Enders sprach nun von einer "ernsten Herausforderung für die Produktion und die Auslieferung an die Kunden". Am Mittwoch soll sich der Verteidigungsausschuss des Bundestags mit den Problemen befassen.
Die A400M zählt zu den prominentesten Pannen-Projekten der Bundeswehr. Die Luftwaffe hatte die erste Maschine im Dezember mit jahrelanger Verspätung erhalten. Ausserdem haben sich die Flugzeuge deutlich verteuert. Insgesamt hat Deutschland 53 A400M bestellt. Die neuen Turboprop-Maschinen sollen die bis zu 47 Jahre alten "Transall"-Transporter (C-160) ablösen./mfi/DP/edh
(AWP)