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Der Cartoonist und Karikaturist
Jean Leffel begann seine künstlerische Laufbahn
als Kulissenmaler, wo er für ein kleines Theater in Genf die Dekoration anfertigte.
Als die "Schweizer Illustrierte" einen Wettbewerb im Bereich
"politische Zeichnungen" ausschrieb, nahm Jean Leffel teil.
Doch der Gewinn eines Preises gelang nicht. Doch dafür
sass ein Mitglied in der Jury, welches das
aussergewöhnliche Zeichentalent von
Jean Leffel erkannte und verhalf
ihm zum Start seiner grossen
Karikaturisten-Karriere.
1945
stiess
Jean Leffel
zum Schweizer
Satire-Magazin "Nebelspalter",
zu einer Zeit, wo das politische Leben
drunter und drüber ging und niemand wusste,
in welche Richtung es weitergehen sollte. Also eine
dankbare und fruchtbare Schaffenszeit für einen Karikaturisten.
Er zeichnete für viele Jahrzehnte bissige meist politisch orientierte
Karikaturen für den Nebelspalter und es entstanden so bis 1970 über 800 Zeichnungen.
Später folgten auf Aufträge der bekannten französischen Zeitschrift "Le Canard enchaîne".
Diese hatte ihn vor über 20 Jahren noch von ihm eingereichte Zeichnungen abgelehnt,
nun kamen sie selber auf Jean Leffel zu, um ihn für sich zu gewinnen. Es folgten
auch Illustrationen für diverse Publikationen wie "The American
Revolution 1775-1783", wo er Soldaten in historischen
Uniformen zeichnete. Seine Arbeiten wurden
immer wieder ausgezeichnet,
u.a. gewann er 1958
den "Great Challenge"
in London.