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Als Folge der Abwertung des ägyptischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar müsse für 2016 mit einem nicht-cashwirksamen Einfluss von 125 Mio CHF gerechnet werden, wie die Gesellschaft des ägyptischen Investors Samih Sawiris am Dienstag mitteilt. Unter dem Strich geht Orascom DH von einem Reinverlust nach Minderheiten zwischen 195 Mio und 205 Mio CHF aus, nach einem Fehlbetrag von 19 Mio CHF im Vorjahr.
Die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem ägyptischen Pfund um 102,7% gegen Ende 2016 habe zu einer substanziellen Neubewertung der in US-Dollar gehaltenen Kredite der ägyptischen Tochtergesellschaft geführt, heisst es weiter. Ausserdem seien die Gruppenresultate nach der Freigabe des Wechselkurses des ägyptischen Pfunds durch Wertberichtigungen in Höhe von rund 32 Mio CHF belastet worden. In diesem Zug hätten sich die Verbindlichkeiten der ägyptischen Tochtergesellschaft in der Bilanz der Gruppe um 24% auf 315 Mio CHF reduziert.
Auch der Umsatz dürfte 2016 deutlich unter dem Vorjahr ausfallen. Das Unternehmen rechnet mit einem Rückgang von 21 bis 23% auf 235 Mio bis 240 Mio CHF. Zwar hätten sich die operativen Resultate in den Immobilien- und Hotelsegmenten der Destinationen El Gouna, Oman und Montenegro verbessert, schreibt Orascom. Dagegen seien aufgrund eines strategischen Entscheids 2016 keine Landverkäufe getätigt worden. Im Jahr 2015 hatte das Unternehmen noch Land mit einem Wert von 65,2 Mio CHF verkauft.
Bei "normalisierten Resultaten", also Landverkäufe, Währungseinflüsse und Wertberichtigungen ausgeklammert, habe für 2016 ein adjustierter EBITDA von 19,6 Mio CHF resultiert, im Vergleich zu 15,6 Mio CHF im Vorjahr, so die Meldung.
Die definitiven und geprüften Jahreszahlen will Orascom DH am 11. April vorlegen.
(AWP)