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Man nennt Malawi das «warme Herz» Afrikas. Gemeint ist die Herzenswärme der Bevölkerung. Sie versorgt sich fast ausschliesslich selbst von Mais, Maniok, Fischfang und Hühnerzucht. Tausende migrieren ins Ausland, um eine Arbeit zu finden und ihre Familien zuhause zu versorgen. So auch Jonah, der in Kapstadt sein Glück versuchte. Dort besuchte er eine Bibelgruppe und arbeitete hart, um in seiner Heimat Gemeinden zu gründen und ein Kleingewerbe aufzubauen. Schnell konnte er viele junge Menschen um sich scharen und ihnen das gute Leben vermitteln. Er wurde Opfer seiner kulturellen Prägung und seines grosszügigen Charakters. Geldhungrige Leute zapften sein Vermögen ab, und er kehrte desillusioniert nach Südafrika zurück.
Doch diesmal eignete er sich nicht nur Fertigkeiten an, um Computer und Telefone zu reparieren und ein Fotogeschäft zu eröffnen. Er schulte seine unternehmerischen Fähigkeiten und lernte seinen kulturellen Umgang mit Finanzen durch biblische Grundsätze zu verändern.
Jonah gibt nicht auf. Wie er kämpft, lernt, fällt und wieder aufsteht, ist er ein Vorbild für viele junge Landsleute.
Cornelia und Thomas Reber