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»Ich hörte, Du sollst gestorben sein«, scherzte der Lehrer. »Wie du siehst, lebe ich«, erwiderte der Freund. »Das sehe ich«, meinte der Lehrer, »nur ist meine Quelle weit vertrauenswürdiger als Du.« Worüber lachten die alten Römer? Kannten Sie Streiche? Welche Bedeutungen konnte ein Lachen für sie haben? Welche Rolle spielte Lachen vor Gericht, im Kaiserpalast oder in der Arena? Das fragte sich die berühmte Altertumswissenschaftlerin Mary Beard, ausgestattet mit spitzer Feder und dem ihr eigenen britischen Humor. Sie geht hier einem der fesselndsten und gleichzeitig komplexesten historischen Themen nach. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Entdeckungsreise in die römische Kultur. Beard betrachtet die römische Literatur von Aufsätzen zur Rhetorik bis hin zu einem überlieferten römischen Witzbuch. Sie erzählt Geschichten von eierköpfigen Lehrern, deftige Witzen über Affen und ›Ärsche‹, aber auch von Situationen, in denen das Lachen vor dem Kaiser mit dem Tod enden konnte.
Portrait
Mary Beard ist Professorin für Klassische Philologie an der Universität Cambridge und Fellow am Newnham College. Einem internationalen Publikum ist sie als Herausgeberin des Bereichs Antike bei der Times bekannt. Die leidenschaftliche Altertumswissenschaftlerin hat in Deutschland zahlreiche Bücher veröffentlicht, zuletzt: „Pompej".