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Ironman Hawaii – Badmann wieder Schweizer Trumpf
Natascha Badmann ist ein weiterer Erfolg trotz ihrer gut 40 Jahre allemal zuzutrauen. Die bisherige Saisonbilanz ist beeindruckend: Bei sechs Starts errang sie ebensoviele Siege. Am Ironman in Südafrika im März feierte sie in Streckenrekordzeit den dritten aufeinanderfolgenden Sieg und wurde Gesamt-Achte, womit sie sich locker innerhalb der zehn Preisgeldränge der Männer befunden hätte.Nach einem Triathlon über die olympische Distanz auf Lanzarote bestritt Badmann im Frühsommer zwei Rennen über die halbe Ironman-Distanz in den Vereinigten Staaten. Dort stellte sie am Blackwater Eagleman über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen eine inoffizielle Weltbestzeit (4:08:17) auf.Im August folgten aus dem Training heraus noch zwei weitere, wenn auch weniger gut besetzte Kurzdistanz-Rennen in Schaffhausen und in Uster, wo sie ihre Siege Nummer fünf und sechs der Saison feierte. Die umittelbare Vorbereitung auf Hawaii absolvierte Badmann traditionell mit einem dreiwöchigen Trainingscamp auf Gran Canaria.
Einzige europäische Siegerin
Auf Big Island hat ausser Badmann noch keine Europäerin den 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen umfassenden Wettkampf gewonnen. Im Vorjahr setzte sich die Australierin Michellie Jones erstmals auf Hawaii durch. Vor zwei Jahren war die Olympia-Zweite von Sydney 2000 auf der Laufstrecke von Badmann noch ein- und überholt worden. Ein Zweikampf zwischen der Schweizerin und Jones ist auch diesmal ein mögliches Szenario.Zu den Anwärtern auf ein Spitzenresultat zählen die Deutschen Normann Stadler (Sieger 04 und 06 – mit Rekord auf dem Radabschnitt), Faris Al-Sultan (Champion 2005 und Vorjahrs-Dritter) sowie der in Hawaii regelmässig auf dem Podest stehende Neuseeländer Cameron Brown und der australische Vorjahrs-Zweite Chris McCormack, der als schnellster Läufer im Feld gilt.
Extreme Rahmenbedingungn
Auf Hawaii erwarten die Adrenalin-Junkies in der Bucht von Kona schlimmstenfalls Tigerhaie während des Schwimmens, peitschender Mumuku-Seiten- und Gegenwind beim Radfahren und Glutofen-Hitze im abschliessenden Marathon. Si