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Ford bereitet sieben neue Elektroautos in Europa vor.15. März 2022
Ford hat kürzlich die Division Model e gegründet, um weltweit Elektrofahrzeuge zu entwickeln und herzustellen. Der nächste Schritt ist eine erneute Elektrifizierungsstrategie auf dem europäischen Markt, wo Ford auch nach massiven Einschnitten ein wichtiger Akteur bleibt. Jetzt bietet das Unternehmen nur noch ein Elektromodell in Europa an. Es handelt sich um einen aus den Staaten importierten Ford Mustang Mach-E SUV zum Preis von 48.000 Euro. Der Verkauf von Ford E-Transit-Elektrotransportern beginnt im zweiten Quartal, und bis 2024 werden in Zukunftsplänen nur sieben neue Elektrofahrzeuge vorgesehen sein.
Ende dieses Jahres wird ein mittelgroßes SUV vorgestellt, das auf der modularen Plattform des MEB des Volkswagen Konzerns entsteht. Der Vertrag wurde vor drei Jahren geschlossen. Bisher wurde nur eine geschätzte Reichweite von etwa 500 km mit einer einzigen Ladung gemeldet. Anscheinend wird es dem Volkswagen ID.4-Modell ähnlich sein, aber mit einer Originalkarosserie.
Das SUV auf der MEB-Plattform wird im europäischen Ford-Hauptwerk in Köln gefertigt. Der Wiederaufbau des Geschäfts begann vor einem Jahr, war ursprünglich mit 1 Milliarde Dollar ausgestattet, hat sich aber inzwischen verdoppelt. Zum einen wurde ein zweites Modell in den Plan aufgenommen, eine Art „Sport-Crossover“, das ebenfalls auf der MEB-Plattform gebaut, aber erst 2024 auf den Markt kommen soll. Und zum anderen will man hier auch die Produktion von Akkus organisieren .
Die dritte angekündigte Neuheit ist die elektrische Version des Ford Puma Crossover, der bereits zum Bestseller der Marke in Europa geworden ist und den Fiesta überholt hat. 134.000 Autos wurden hier im vergangenen Jahr verkauft. Für 2024 ist eine Modifikation der Batterien angekündigt, die Produktion wird im selben Ford-Werk in Rumänien organisiert, in dem Benzin- und Diesel-Puma produziert werden.
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Die vier Elektromodelle im Nutzfahrzeugsegment repräsentieren zwei neue Familien. 2023 werden ein in der Türkei hergestellter Ford Transit Custom und ein Ford Tourneo Custom Minibus erwartet. Für 2024 wurden die kleinen Elektro-Lkw Transit Courier und Passenger Tourneo Courier angekündigt. Sie werden in Rumänien produziert und das türkische Joint Venture Ford Otosan wird das rumänische Werk betreiben.
Darüber hinaus hat Ford eine Absichtserklärung mit den türkischen Unternehmen SK On Co. und Koç Holding, wonach in der Nähe von Ankara ein Werk zur Produktion von Batterien für Nutzfahrzeuge gebaut werden soll. Seine Kapazität beträgt in der ersten Ausbaustufe 30 GWh, mit anschließendem Ausbau auf 45 GWh pro Jahr. Dem Plan zufolge soll Ford den Absatz von Elektrofahrzeugen in Europa bis 2026 auf 600.000 Einheiten pro Jahr steigern. Der weltweite Absatz wird zu diesem Zeitpunkt 2 Millionen Einheiten pro Jahr übersteigen, und bis 2035 plant Ford of Europe eine vollständige Umstellung auf Elektrofahrzeuge.