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Ein ehemaliger UBS-Trader und Leiter eines Handels-Desk ist mit seinem Einspruch gegen eine Geldstrafe abgeblitzt. Er kriegt die Höchststrafe.
Die Anschuldigungen in der Anklageschrift sind happig: Der ehemalige Abteilungsleiter des Asia II Desks im Wealth Management Sachin Karpe hat über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zu 50 ungenehmigte Forex-Geschäfte im Wert von mehreren Milliarden Pfund getätigt.
Zudem hat er Gelder zwischen Kundenkonten hin- und hergeschoben und seine Mitarbeiterin Laila Karan beauftragt, ihm dabei behilflich zu sein, so die britische Finanzmarktaufsicht (FSA). Auch finews.ch hat davon schon berichtet.
Die von der FSA verhängte Strafe wurde nun am Montag von einem britischen Gericht in London bestätigt. Karpe muss 1,25 Millionen Pfund als Strafe bezahlen, wie die Nachrichtenagenturen «Bloomberg» und «Reuters» berichten.
Lebenslanges Berufsverbot
Karpes Widerspruch hatte sich einzig und allein gegen die von der Aufsichtsbehörde verhängte Strafe gerichtet, nicht aber gegen das verhängte lebenslange Beschäftigungsverbot im britischen Finanzdienstleistungssektor, wie weiter zu erfahren ist.
Seine Anwälte hatten argumentiert, die Geldstrafe werde zu finanzieller Härte führen.
Auch seine ehemalige Mitarbeiterin Karan wurde mit einer – zwar geringfügigeren – Busse über 75'000 Pfund belegt. Beide dürfen schliesslich «lebenslänglich» nicht mehr im Bereich der regulierten Finanzdienstleistungen tätig sein.