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Das älteste Baudenkmal im Stadtkern von Bern ist die Französische Kirche. Die Berner Kirche verfügt über einen allgemein in der Schweiz üblichen spitz zulaufenden Turm. Der gewählte Farbton fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein.
Zur Errichtung der Französischen Kirche
Errichtet wurde die einstmalige Klosterkirche zum Ende des 13. Jahrhunderts von in Bern beheimateten Dominikanern in nur 15 Jahren. Damals stand die Kirche unter der Schutzherrschaft von Peter und Paul. Als die Reformation eingeführt wurde, kam es im Jahre 1534 zur Umwandlung des Chors sowie des Altarhauses in ein Kornhaus. Nach der Abtrennung des Chorraumes und des Altars mit Hilfe einer Mauer konnte auf der Altarempore eine Orgel erbaut werden. Nachdem in der Zeit von 1909 bis 1912 der Architekt Karl Indermühle den Chor restaurierte, erfolgte zeitgleich an der nördlichen Seite ein Anbau einer Sakristei im neubarocken Stil.
Weitere Entwicklung
Die Gottesdienste fanden seit 1623 in französischer Sprache statt. Als das Edikt von Nantes 1685 aufgehoben wurde, entwickelte sich die Kirche zum Mittelpunkt der hugenottischen Exulanten. Der heutige Name Französische Kirche liegt in jener Zeit als auch in der Gegenwart begründet, da die Kirche auch heute noch der französischsprachigen Kirchgemeinde zugehörig ist.
Nutzung der Kirche
Heute werden seitens der Berner Chöre in der Kirche oft große Werke aufgeführt. Die vom Orgelbauer Goll im Jahre 1991 neuerbaute Orgel wird in regelmäßigen Abständen für Konzerte benutzt.