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Timur Bekmambetov ist wohl einer der bekanntesten russischen Regisseure. Mit "Wanted" hat er gezeigt, dass er auch mit grossem Budget umgehen kann. Nun kehrt er wieder zurück zu seinem Lieblings Genre, der Vampire. Filme wie "Night Watch – Nochnoy dozor" haben ihn berühmt gemacht. Sein neuster Film "Abraham Lincoln: Vampire Hunter" ist zwar im Genre zurück, doch die Geschichte ist etwas absurd geraten.
Der junge Abraham Lincoln (Benjamin Walker) muss zusehen wie seine Mutter von einem Vampir getötet wird. Da schwört er sich in den jungen Jahren schon Rache. Als er dann älter wird, nimmt er all seinen Mut zusammen und geht zu dem vermeintlichen Vampir. Diesen kann er jedoch nicht töten. Ganz geschockt davon, dass der Mann nicht tot ist, wird er dabei selber fast getötet. Nur Henry (Dominic Cooper) kann ihn davon bewahren.
Henry wird zu seinem neuen Freund, welcher ihm erklärt was eigentlich da genau geschehen ist. Schell begreift Lincoln, dass er sich vorbereiten muss. So bildet Henry Lincoln zu einem Jäger aus und die Jagt kann beginnen. In einem kleinen Städtchen bekommt er einen Auftrag nach dem anderen von Henry und so tötet Lincoln verschiedene Vampire.
In der Stadt ist auch die schöne Marry (Mary Elizabeth Winstead) die ihm stark imponiert und er sich verliebt. Aus Schutz zu seiner Jagt und zu Marry geht er jedoch auf Abstand mit ihr. Denn seine Rache ist noch nicht vollbracht.
Neben her besucht er das Studium als Anwalt. Er will weiter kommen. In der Politik hat er bereits grosse Freunde und Lincoln kommt gut an. Als erster Präsident von Amerika hat er dann später schon die grosse Verantwortung das Land zusammen zu halten. Das gelingt ihm nicht so gut, denn der Süden ist voll von Vampiren die er zu zerstören gelobt. Ein Krieg beginnt in welchem es um alles geht.
Der Film hat ein grosses Problem und zwar die Hauptfigur von Abraham Lincoln. Diese scheint in unseren Köpfen so stark verankert zu sein. Zwar sieht der junge Lincoln nicht aus wie er später in die Geschichte einging. Die Parallelen zu der Historischen Geschichte und der erzählten Geschichte ist jedoch zu absurd. Dazu kommt, dass der Film zu offensichtlich in die erwartete Richtung geht.
Rein technisch ist der Film gut gemacht. Wie so oft jedoch nützt dies dem Film auch nicht wirklich.