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Quiz-Frage - Meine Antwort
Sie denken vielleicht, dass das Fett über das stille Örtchen ausgeschieden wird. Das ist jedoch nur zu einem sehr kleinen Teil der Fall. Vielmehr ist es so, dass der grösste Teil des Fettes quasi in die Luft geht, wenn wir abnehmen. Kurz gesagt: Wir atmen das Fett aus.
Ein faszinierender Prozess, der sich in unserem Körper abspielt! Damit wir uns bewegen können, damit wir atmen, denken, verdauen oder selbst schlafen können, benötigt unser Körper Energie. Diese führen wir ihm über die Ernährung zu. Wenn nun der Körper Nahrung im Überfluss erhält, transportiert er Energie in Form von Fettsäuren und Zucker über das Blut zu den Fettzellen: Dort werden Zucker und Speicherfett umgebaut. Dieses Fett befindet sich überall unter der Haut, vor allem am Rumpf und an den Beinen.
Wer diese Pölsterchen loswerden will, kann entweder weniger Energie aufnehmen oder mehr verbrauchen. Im ersten Fall muss man die Ernährung umstellen. Wer mehr verbrauchen will, sollte mehr Sport treiben. In beiden Fällen passiert nun dies: Das Speicherfett wird mobilisiert, ans Blut abgegeben und zur Leber transportiert. Die Leber baut das Fett teilweise um und verteilt es danach über das Blut wieder in den Körper. Jede Zelle nimmt nun so viel Fett aus dem Blut auf, wie sie zur eigenen Energieversorgung braucht. Wie ein kleines Kraftwerk gewinnen die Zellen Energie, indem Sie das Fett zum grösseren Teil zu Kohlenstoffdioxid (CO2), und zu einem kleineren Teil zu Wasser (H2O) abbauen. Das CO2 wird über die Atemluft abgegeben, das Wasser über den Urin.
Den berüchtigten Jo-jo-Effekt „überlisten“
Da Fett als Energiespeicherform enorm wichtig ist, empfindet es unser Körper als bedrohlich, wenn wir Fett verlieren. Darum schüttet unser Gehirn vermehrt Belohnungsstoffe aus, wenn wir essen. Das macht es schwierig, nach dem Abnehmen nicht wieder zuzunehmen: Den Jo-jo-Effekt kennen viele, die schon einmal eine Diät durchgeführt haben. Wer ihn „überlisten“ will, braucht einen langen Atem: Man muss seine Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten langfristig umstellen. Medgate – Sanitas Magazin 1 16