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Aktueller Stand März 2014
Das Hotel Scuol Palace wurde im November 2013 von einer amerikanischen Investmentgruppe gekauft, die das Gebäude umfassend sanieren und wieder als Hotel betreiben will. Damit steht es für das von der Fundaziun NAIRS lancierte Projekt Global Village for the Arts nicht mehr zur Verfügung. Die Stiftung konnte die Kaufsumme nicht so schnell aufbringen. Die Fundaziun NAIRS begrüsst es, wenn das Hotel saniert und wieder geführt wird und kann sich auch eine Partnerschaft mit dem neuen Besitzer vorstellen.
Die Fundaziun NAIRS verfolgte mit dem Projekt „NAIRS. A Global Village for the Arts” zwei Ziele: erstens die dauerhafte Erhaltung des historischen Kurhotels mit einer neuen Nutzung und zweitens die Schaffung einer internationalen Begegnungsstätte für VertreterInnen von Kunst und Wissenschaften. Ersteres ist durch den Verkauf des Hotels obsolet geworden. Die Idee eines Global Village aber hat grossen Anklang gefunden. Sie in einer gegebenen Form weiterzuverfolgen, ergibt sich auch aus dem Stiftungszweck der Fundaziun NAIRS. Aktuell konzentriert sich die Stiftung auf die Renovation ihres historischen Badehauses in Nairs und die Einführung eines Ganzjahresbetriebs.
August 2013
Nach mehrmaligen Absagen der Versteigerungen ging am 16.8.2013 das Hotel Scuol Palace zurück an die Firma Testa/Triacca. Markus Testa äussert sich sehr positiv zum Projekt “NAIRS Global Village for the Arts”. Barbara Schellenberg berichtet im Bündner Tagblatt vom 26.8.2013: Kulturzentrum NAIRS: “Global Village” könnte Wirklichkeit werden: PDF.
Juni 2012
Zum Saisonbeginn Juni 2012 lanciert die Fundaziun NAIRS das Projekt „NAIRS Global Village for the Arts“. Das Projekt hat zum Ziel, die grösstenteils leerstehende und von Verfall und Umzonung bedrohte historische „Kuranlage Scuol/Tarasp“ langfristig und integral zu erhalten. Die in einmaliger Vollständigkeit erhaltene Anlage ist als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft.
Die Fundaziun NAIRS besitzt das zu dieser Anlage gehörige, einstige „Badehaus“ und betreibt darin ihr „Zentrum für Gegenwartskunst“. Sie ist im Begriff, ihr Gebäude umfassend zu sanieren und zu restaurieren. Die Stiftung möchte mit ihrem Renovationsprojekt ein Zeichen zur Rettung und dauerhaften Erhaltung der ganzen Anlage geben.
Erreichen möchte die Stiftung ihr Ziel durch eine innovative und spektakuläre Neunutzung der Gesamtanlage und namentlich des architekturhistorisch bedeutenden Palace-Hotels. Aus der historischen Kuranlage soll ein „Global Village for the Arts“ werden. Die Stiftung NAIRS versteht darunter eine internationale „Künstlerkolonie“ eines neuartigen, auf unsere Zeit zugeschnittenen Typs.
Eine Initiativgruppe der Fundaziun NAIRS hat in den vergangenen Monaten die Vision NAIRS GLOBAL VILLAGE entworfen und dazu eine ausführliche Projektstudie ausgearbeitet. Siehe auch unten unter NEWS das erweiterte Nutzungskonzept.
September 2012
Am 4.9.2012 hat DRS2 auf Reflexe einen Bericht von Barbara Basting zu den Plänen von NAIRS veröffentlicht: Zukunftsmusik für die Kultur im Unterengadin
In Nairs, dem ehemaligen Kurzentrum von Scuol-Tarasp im Unterengadin, gibt es seit einigen Jahren ein Kulturzentrum mit Gastateliers, das wachsende Anziehungskraft für Einheimische und Touristen entwickelt. Nun soll das Zentrum expandieren. Das Zentrum soll zu einer Drehscheibe für Kunst und Wissenschaft werden. Die Infrastruktur wäre vorhanden: Das Kurhotel Scuol Palace steht seit über zwei Jahren leer und sucht einen Käufer.
Oktober 2012: In Zusammenarbeit mit der Stiftung Edith Maryon wurde das Nutzungskonzept “Global Village” erweitert. Zusätzlich zur Nutzung als neuartiger internationaler Künstlerkolonie mit einem Zentrum für interkulturelle Dialoge und Hotel, werden weitere soziale Aspekte hinzugenommen: Generationsübergreifendes Wohnen, Zentrale Werkstätte, Arbeitsräume für Kreative aus der Region, öffentlich zugängliche und nutzbare Zonen (Museumsshop, Restaurant, Park u.a.).
November 2012: Am 16.11.2012 war zum dritten Mal eine Versteigerung des Hotel Scuol Palace anberaumt, die einige Stunden vor Beginn kurzfristig abgesagt wurde. Nachfolgend einige Medienberichte zur Situation.
- “Das Scuol-Palace wird versteigert – oder auch nicht” von Jürg Wirth in der Südostschweiz am FR 16.11.12
- “Per la terza giada è vegni retratg l’ingiant da l’ Hotel Palace a Scuol” von Armon Schlegel auf RTR Televisiun Svizra Rumantsch in Telesguard am FR 16.11.12
- “Palace Versteigerung ist eine Frage der Zeit” von Jürg Wirth in der Südostschweiz am SO 18.11.12
-”Il Scuol Palace resta a Friedmann GmbH” von Benedikt Stecher in der La Quoditiana am MO 19.11.12
- “La Farsa dal Hotel Scuol Palace continua” von Jon Duschletta in der Posta Ladina am DI 20.11.12