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Das Schweizer Männer-Team sorgt bei den FIS-Rennen in Gröden für eine regelrechte Podest-Party. In bislang drei ausgetragenen Speed-Rennen stand stets mindestens ein Schweizer auf dem Treppchen.
Die FIS-Rennen in Gröden werden zu Schweizer Festspielen. Bei allen drei bislang ausgetragenen Rennen war stets mindestens ein Treppchen von einem Schweizer belegt. Den Höhepunkt markierte gleich der Rennauftakt am Samstag. Der Entlebucher Gabriel Aregger war mit Startnummer 68 ins Abfahrtsrennen gestartet und gewann dieses vor seinen Schweizer Teamkollegen Cedric Ochsner (0,09 Sekunden zurück) und Marco Kohler (+0,14). Der 22-Jährige feierte damit seinen ersten Sieg in einem FIS-Rennen – und den ersten Podestplatz in derselben Kategorie überhaupt.
Einen Tag nach seinem Triumph hat Aregger seinen zweiten FIS-Podestplatz um lediglich 24 Hundertstelsekunden verpasst und wurde Vierter. Cedric Ochsner, der am Vortag hinter Aregger auf Platz zwei gelandet war, sorgte für einen klaren Sieg. Er distanzierte die Konkurrenz um 0,77 Sekunden und mehr. Hinter ihm klassierte sich der Deutsche Simon Jocher im 2. Rang. Der 22-jährige Schweizer Marco Kohler komplettierte das Podest und feierte den zweiten 3. Platz innerhalb von 24 Stunden.
Auch im Super-G auf dem Treppchen
Beim Super-G vom Montag schliesslich musste die Schweizer Equipe mit einem Podestplatz Vorlieb nehmen. Diesen holte sich der 21-jährige Toggenburger Josua Mettler, der in seiner noch jungen Karriere bereits vier FIS-Rennen in vier verschiedenen Disziplinen für sich entscheiden konnte. Geschlagen geben musste sich Mettler nur dem Deutschen Jocher, der nach seinem 2. Platz am Vortag diesmal aufs oberste Treppchen steigen durfte. Zweiter wurde der Italiener Francesco Gatto.
Während das Schweizer Frauen-Team die FIS-Rennen in Gröden ausgelassen hat, bietet sich den Männern nochmals eine Chance auf Podestplätze. Morgen Dienstag findet ein weiterer Super-G statt.