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Brasilien steht beim „grünen Wirtschaften“ international auf dem 18. Platz und somit vor England, Holland und den USA. Das geht aus dem Global Green Economy Index hervor, der vom amerikanischen Consulting-Unternehmen Dual Citizens am Montag (20.) veröffentlicht worden ist. Allerdings wird darin auch darauf verwiesen, dass das südamerikanische Land durchaus einen besseren Platz einnehmen könnte, würde es das Management seiner natürlichen Ressourcen verbessern.
Unter die Lupe genommen haben die Experten bei der diesjährigen Ausgabe 60 Länder. Sie analysierten dabei 32 Indikatoren in den vier Bereichen Märkte und Investition, Umwelt und natürliche Ressourcen, Führung und Klimawandel sowie effiziente Sektoren. Mit dem 18. Platz ist Brasilien im ersten Drittel vertreten, neben Deutschland (4. Platz), der Schweiz (6. Platz) und Österreich (7. Platz).
Vom Spitzenreiter Schweden ist Brasilien indes noch weit entfernt. Auch in Zentral- und Südamerika gibt es Beispiele von Ländern, die bei einer grünen und nachhaltigeren Wirtschaft vor Brasilien stehen. Newcomer Costa Rica landete beispielsweise auf dem dritten Platz. Nachbar Kolumbien belegt den 14. und Peru den 16. Platz. Bewertet wurde ebenso, wie die Länder im Bezug auf die „Green Economy“ wahrgenommen werden. Bei diesem Punkt belegt Brasilien den 15. Platz.
Das Consulting-Unternehmen stuft Brasilien als ein attraktives Land für Investitionen ein, besonders was die Bereiche der erneuerbaren Energien und saubere Technologien betrifft. Angesichts seines immensen Reichtums an natürlichen Ressourcen könnte das Land deutlich mehr leisten. Ein Potential sehen die Experten in einer stärkeren Förderung einer nachhaltigeren Wirtschaft. Sie erachten dies für ein zukunftsfähiges Wachstum als unerlässlich. Auch das Management des natürlichen Kapitals könnte besser ausfallen, insbesondere was die Gewässer und Regenwälder betreffe, heißt es in dem Bericht.