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Geschichte Möbel Ryter AG
In den 30er-Jahren war es schwierig einen Arbeitsplatz zu finden. So fasst der junge Möbelschreiner Arthur Ryter den Entschluss, sich selbständig zu machen. Er baute den Stall und das Tenn um und richtete sich eine Schreinerwerkstatt ein.
So wurde im Jahr 1937 der Grundstein der heutigen Firma gelegt. Für ein Darlehen von Fr. 2000.- musste der Notar eine Bürgschaftsverfügung erstellen mit den Unterschriften von zwei Bürgern. Ende 1937 wurde der Betrieb der SUVA unterstellt und der erste Arbeiter eingestellt. Die produzierten Schlafzimmer und Büffets konnten gut verkauft werden. So kam im Jahre 1938 ein zweiter Arbeiter dazu. Es folgte der Beitritt zum Schweizerischen Schreinermeisterverband. Im Juni 1939 bestellte Arthur Ryter noch drei Maschinen. Doch der Krieg machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Im Herbst 1939 kam die Mobilmachung und alle wehrpflichtigen Männer wurden eingezogen. Die folgenden Jahre waren sehr schwierig. 1945 war der Krieg endlich vorbei, doch die Schulden waren hoch. Um die Möbel der Kundschaft zeigen zu können, wurde die Heubühne umgebaut und ein Ausstellungsraum eingerichtet.
1949 folgte die Teilnahme an der Messe KABA in Thun. Ab 1961 folgte die Teilnahme an den Messen BEA in Bern und OHA in Thun. Diesen beiden Messen ist das Unternehmen bis heute treu geblieben. Von 1956 bis 1962 wurde ein zusätzliches Ladenlokal in Uetendorf gemietet, um die Firma bekannter zu machen.
Die beiden Söhne Arthur und Martin erlernen den Beruf des Schreiners und treten in die Firma ein.