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Die Startniederlage von Golubic war bitter. Denn die Zürcherin lag im 3. Satz auf Siegeskurs. Sie vergab 3 Breakbälle zum 5:2 und musste dann ihrerseits den Aufschlag abgeben.
Golubics unglückliche Achterbahnfahrt
Ein Doppelfehler brachte Babos den 1. Matchball, den sie nach 2:35 Stunden dank eines Rückhand-Fehlers von Golubic verwertete. Dabei hatte die Schweizerin ab Ende des 2. Satzes Oberwasser gehabt. Sie gewann 5 Games in Serie. Dann begann sie beim Service zu schwächeln.
Bei einigen Bällen kann ich nicht sagen, wieso ich sie nicht gemacht habe.
Für Golubic setzt sich damit ein Negativtrend fort. Im 17. Turnier des Jahres musste sie bereits die 11. Startniederlage hinnehmen. Zudem verpasste sie ein attraktives Zweitrunden-Duell mit Maria Scharapowa.
Den Grund für ihre Niederlage sah Golubic in ihren verpassten Chancen. Eigentlich habe sie nach dem gewonnenen 2. Satz den Schwung mitnehmen können. «Aber es gab Bälle, bei denen ich nicht sagen kann, warum ich sie nicht gemacht habe. Ich habe es nicht geschafft, meine Chancen zu nutzen», so die Zürcherin.
Im Ranking geht es abwärts
War sie im Januar noch als Nummer 56 klassiert, figuriert sie bereits nicht mehr in den Top 100 (WTA 104). Ihr fallen bis Saisonende noch über die Hälfte ihrer momentanen Weltranglisten-Punkte aus der Wertung. Gelingt die Trendwende nicht, fällt sie im Ranking noch deutlich weiter zurück.
Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 07:00 Uhr, 29.08.2017