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Schuyer Eddy
(Elkan Schuijer)
Eddy Schuyer war eines von sechs Kindern von Hartog Schuijer und Hessie de la Penha. Seine jüdischen Eltern und vier Brüder wurden im Krieg getötet. Nur Eddy und seine Schwester Hendrika Egberts Schuijer überlebten den Krieg.
Nachdem er mit acht oder neun Jahren in Den Haag eine Zaubervorstellung gesehen hatte, versuchte er, die gesehenen Kunststücke nachzumachen. Da es zu dieser Zeit kaum Fachliteratur oder Zaubergeschäfte gab und er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, war er dabei ganz auf sich selber angewiesen. Mit etwa 16 hatte er seinen ersten bezahlten Auftritt. Im Militärdienst bei der Marine bewies er sein Talent als Zauberkünstler.
1950 erreichte er mit einer Unterwassernummer anlässlich der Eröffnung des neuen Hafens in Amsterdam grosse Publizität. In einem grossen Behälter mit einer Glasfront nahm er unter Wasser eine Mahlzeit zu sich, trank ein Glas Milch und rauchte Zigaretten.
Als das Fernsehen aufkam und viele Varietés geschlossen wurden, suchte Eddy Auftrittsmöglichkeiten im Ausland. Zunächst mit seiner Frau Babs, später auch mit seinen zwei Kindern Sylvia und Jos, zog er während 17 Jahren in einem Wohnwagen durch Europa und trat in Cabarets und Nachtclubs auf. Er lebte mit seiner Familie lange Zeit in der Schweiz. Im Jahr 1980 kehrte er in die Niederlande zurück.
1994 wurde er von der Hollandse Magische Unie für seine Leistungen für die niederländische Zauberkunst ausgezeichnet. Er trainierte Christian Farla für die niederländische Meisterschaft der Zauberkunst im Jahr 1993 und brachte ihn zum Kongress von The Magic Hands nach Deutschland.
Eddy Schuyer starb Ende 1999 nach kurzer Krankheit im Alter von fast 86 im Krankenhaus.
Seine Tochter Sylvia erlernte sechs Sprachen und trat später selber als erfolgreiche Moderatorin und Zauberkünstlerin auf.