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Körnerleguminosen sind in der Schweinefütterung eine wichtige Eiweisskomponente. Weil sie Stickstoff fixieren, spielen sie eine bedeutende Rolle in den Fruchtfolgen des biologischen Landbaus. Saatwicken stellen im Vergleich zu anderen Leguminosen wie Ackerbohnen und Erbsen geringe Ansprüche an den Standort. Zu einer attraktiven Eiweisskomponente in der Schweinefütterung macht sie zudem ihr hoher Gehalt an Rohprotein (181–346 g/kg Frischmasse).
Regionale Eiweissquelle erschliessen
Körnerleguminosen wie die Saatwicke enthalten jedoch antinutritive Faktoren (ANF), die ab einem gewissen Anteil in der Ration die Leistung der Tiere beeinträchtigen. Werden Körnerleguminosen behandelt, also gekeimt oder siliert, reduziert dies den Gehalt an ANF in Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen, wie verschiedene Versuche zeigten.
Für die Saatwicke gab es bisher keine vergleichbaren Untersuchungen. Deshalb ging es in diesem Projekt darum, ob eine Keimung oder Silierung der Saatwickenkörner dazu führt, dass Vormastschweine die Körner besser akzeptieren und vertragen.
Ziel ist, eine praktikable Lösung zu finden, damit Landwirte Saatwickenkörner in der Schweinefütterung als effiziente,...