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Warum wir die kannibalische
Weltordnung stürzen müssen
Aus dem Französischen
übertragen von Ursel Schäfer
"Ändere die Welt - sie braucht es", fordert Bertold Brecht.
Heute besitzen 1 Prozent der Reichsten genauso viele Vermögenswerte wie 99 Prozent aller Erdbewohner. In welcher Welt wollen wir leben?
Wollen wir die kannibalische Weltordnung weiterhin ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen? Oder wollen wir eine Welt erschaffen, in der die Menschenrechte und das Selbstbeschtimmungsrecht der Völker gewahrt und Gerechtigkeit und Solidarität mit den Schwächsten geübt werden?
Wir müssen uns entscheiden.
Gestützt auf seine Erfahrungen als UNO-Sonderberichterstatter und seine Forschungen als Soziologe liefert Ziegler Instrumente, um die Geschichte der Weltordnung und ihre Widersprüche zu verstehen.
Wo ist Hoffnung?
Sie gründet auf der erstarkenden planetarischen Zivilgesellschaft, auf der Vielfalt sozialer Widerstandsfronten, auf ihrem Kampf gegen Ausbeutung, Gewalt und Marktradikalismus. Jean Ziegler will mit seinem Buch die intellektuellen Waffen für diesen Kampf liefern. Denn die Menschen im Widerstand, nicht das Kapital, sind das Subjekt der Geschichte.