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Primäres Ziel der Prävention ist der Nichteinstieg:
- Informationen über die Risiken in Bezug auf den Konsum
- Stärkung individueller Kompetenzen, wie etwa die Fähigkeit, Leistungs und Erholungsphasen angemessen zu gestalten oder das Anerkennen eigener Grenzen
Schadensminderung und Safer Use
Bei Konsumierenden ist in erster Linie das Präventionsziel, die Risiken in Verbindung mit dem Konsum zu reduzieren.
Eine Massnahme der Schadensminderung, welche direkt an Konsumorten und in mehreren Kantonen realisiert wird, ist das Testen der Substanzen in mobilen Labors (Drug Checking), um die tatsächliche Zusammensetzung zu erfassen. Diese Tests werden durch Gespräche mit den Konsumierenden, Erklärungen zur Substanzanalyse und klare Präventionsbotschaften ergänzt.
Auf verschiedenen Webseiten können sich Konsumierende über Safer Use Regeln informieren. Sie liefern Empfehlungen zu Konsumpraktiken und detaillierte Informationen zu den spezifischen Substanzen (Risiken, Langzeiteffekte, etc.).
Hilfe für den Konsumausstieg
Konsumierende, die ihren Konsum einstellen möchten, können in unterschiedlicher Weise begleitet werden. Hierfür sind unter Anderem webbasierte niedrigschwellige Angebote entwickelt worden, die dazu anregen, den eigenen Konsum zu überdenken. Unterstützung bieten insbesondere auch Suchtberatungsstellen an.