Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03658.jsonl.gz/2609

New York - Grammy-Gewinnerin Lady Gaga wehrt sich vor Gericht mit
harten Bandagen gegen die Millionenklage eines Musikproduzenten. Das
Abkommen, auf das sich Rob Fusaris Klage beziehe, sei "gesetzwidrig",
heisst es in von ihrem Anwalt eingereichten Unterlagen. Denn Fusari und
sein Unternehmen hätten ohne Lizenz Angestellte rekrutiert und als
sogenannte Employment Agents gearbeitet.
(...)
Fusari hat die Musikerin auf eine Erfolgsbeteiligung in Höhe von
mehr als 30 Millionen Dollar (rund 22 Millionen Euro) verklagt. Er
nimmt für sich in Anspruch, ihren Künstlernamen erfunden und
an ihren Songs "Paparazzi" und "Beautiful, Dirty, Rich" mitgeschrieben
zu haben, die auf ihrem Debütalbum erschienen und ihr zum Durchbruch
verhalfen. In der Klageschrift heisst es ausserdem, die beiden hätten
eine Liebesbeziehung gehabt. Als Lady Gaga Karriere gemacht habe, habe
sie ihn fallengelassen.
Die Transformation von Stefani Joanne Angelina Germanotta zu Lady Gaga ist wirklich
einmalig, wie ein Bildvergleich links und rechts zeigt.
Ist die Idee 30 Millionen wert?
Stefani Joanne Angelina Germanotta mit Freund
Lady Gaga
Nachtrag vom 24. März, 2010:
CNN berichtet: Lady Gaga ist die erste Künstlerin,
von der eine Milliarde Videos online angeschaut worden sind.