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Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben. Acht.
Hörst du mir noch zu?
Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne liegt heutzutage dank der vielen Ablenkungen und Dinge, die unsere Aufmerksamkeit fordern, bei nur acht Sekunden (entspricht ungefähr der eines Goldfischs). Bei so einem kurzen Zeitfenster, um die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu erregen, ist es wichtig, deine E-Mails so lesbar und leicht verdaulich wie möglich zu machen.
Daher haben wir unsere besten Tipps zusammengetragen, um bei deinem nächsten E-Mail Design die Lesbarkeit deiner E-Mails zu maximieren.
1. Wähle einen verlockenden Absendernamen und Betreff
Dein Absendername, dein Betreff und der Preheader vermitteln dem Leser einen Eindruck davon, worum es in deiner E-Mail geht. Wenn du sie nicht über diesen Punkt hinaus bekommst, ist der restliche Inhalt deiner E-Mail unwichtig. Sie tragen somit maßgeblich zur Lesbarkeit deiner E-Mails bei.
47% der E-Mails werden nur aufgrund der Betreffzeile geöffnet oder gelöscht. Das bedeutet, deine Betreffzeile sollte Aufmerksamkeit erregen und verlockend sein.
Außerdem mag dein Absendername bzw. deine Adresse zwar belanglos scheinen, aber die Leute werden eher eine E-Mail von „Kate Williams“ oder „Brian at SalesABC“ öffnen als eine E-Mail von „<email-pii>“.
2. Verwende eine aufmerksamkeitsstarke Überschrift
Eine starke Überschrift kann Aufmerksamkeit auf deine Nachricht lenken und den Leser davon abhalten, zur nächsten zu wischen. Gute Überschriften vermitteln dem Leser eine Vorstellung davon, was er von deiner Nachricht erwarten kann; sie kann auch humorvoll sein, Neugier wecken oder eine Belohnung oder einen Bonus hervorheben.
3. Forme deinen Inhalt
Während Leser von Büchern und anderen herkömmlichen Medien von links nach rechts lesen, überfliegen Onlineleser den Text. Sie nehmen Informationen in F-förmigen (oder manchmal Z-förmigen) Mustern auf.
Um dies für dich zu nutzen, können kurze Stichpunkte, die wichtige Informationen auf der linken Seite halten, nützlich sein, um die Aufmerksamkeit des Lesers aufrecht zu erhalten.
4. Nutze Links vernünftig
Zu viele Links in deiner E-Mail können zu Ablenkung führen, besonders wenn all deine Links hellblau und unterstrichen sind. Zu viele Links können auch auf Spam hinweisen und verhindern, dass deine E-Mails zugestellt werden (und keine Zustellung bedeutet keine Lesbarkeit).
5. Wähle deine Schriftart mit Bedacht
Eine websichere Schriftart kann die Lesbarkeit deiner E-Mail verbessern, weil du keine Angst haben musst, dass deine Schriftart nicht mit dem E-Mail-Programm oder Computer deines Empfängers kompatibel ist. Und wenn sich die Größe der Schriftart an das Gerät deines Lesers anpasst, wird es für ihn leichter, sich zu entscheiden, deine Nachricht anzusehen.
Weitere bewährte Methoden für Schriftarten:
- Verwende gegensätzliche Farben. Die lesbarste Option ist schwarzer Text auf hellem Hintergrund.
- Mache deine Schriftart groß genug. Dein Text sollte ungefähr 14 Punkt oder 19 Pixel groß sein (größer als bei einem normalen Dokument) und deine Überschriften sollten noch etwas größer sein.
- Überlege, wann du welchen Schriftstil nutzt. In der Regel sind Serifenschriften leichter überschaubar und sollten für längere Textabschnitte genutzt werden. Serifenlose Schriftarten eignen sich besser für kurze Textabschnitte oder Stichpunkte.
6. Nutze ein E-Mail-Analyse-Tool
Ein Tool wie Mailshake kann wie ein „zweiter Blick“ auf deinen E-Mail-Inhalt sein. Es analysiert deine Nachricht, während du sie schreibst, und macht Vorschläge, wie du deine E-Mails lesbarer gestalten kannst, um die Wahrscheinlichkeit der Zustellung zu erhöhen.
Mit Mailshake kannst du die Länge, Sprache und Links deiner E-Mail prüfen, um Nachrichten zu erstellen, die am wahrscheinlichsten gelesen werden.
7. Erstelle klare Calls-to-Action
Dein Call-to-Action (CTA) lenkt deinen Empfänger und motiviert ihn, weiterzulesen und hilft ihm herauszufinden, was er als Nächstes tun soll.
Erleichtere es deinem Empfänger Ja zu sagen, indem du ihn zu einem einzelnen Call-to-Action führst. In einer Studie erhöhten sich die Klickraten um 42%, als die Anzahl der CTAs in einer E-Mail von vier auf nur einen abnahm.
Der Call-to-Action kann ein Link oder Button sein. Buttons performen in der Regel besser. Er sollte einen kurzen, konkreten Text beinhalten und eine Handlungsaufforderung enthalten. „Leg los“ und „Klicke hier“ sind zwei häufig verwendete Möglichkeiten, aber selbst konkretere Nachrichten können sie noch auffälliger machen.
Beim Designen für Mobilgeräte ist es zudem wichtig, dass deine CTA-Buttons die richtige Größe für Finger auf einem Touchscreen haben. Link-basierte CTAs können sich auf einem Mobilgerät schwer antippen lassen; ein CTA- Button sollte ein bisschen Weißraum und „Platz zum Atmen“ um sich haben. Apple empfiehlt, dass sie mindestens 44 Pixel groß sind.
8. Verbessere die Personalisierung
Den Namen des Empfängers in die E-Mail zu schreiben kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass er sie liest und handelt. Verglichen mit nicht personalisierten Nachrichten, erzeugen personalisierte Werbemails 29% höhere Öffnungsraten und 41% höhere Klickraten.
Zusätzlich zum Namen des Empfängers kann ein weiteres Stück personalisierten Inhalts deinen Erfolg erhöhen.
Informationen wie eine Artikelüberschrift von ihrer Website oder ein Zeitungsausschnitt, in dem sie vor Kurzem erwähnt wurden, wird ihre Aufmerksamkeit erregen, weil es ihnen bekannt vorkommt. Und es wird dir aufgrund deiner Bereitschaft zu recherchieren direkt Glaubwürdigkeit verleihen.
9. Schreibe so, wie deine Leser lesen wollen
Statt großer Worte und langer, komplexer Sätze solltest du es deinem Empfänger, der vielleicht gerade während der Mittagspause oder zwischen zwei Meetings seine Mails durchgeht, leicht machen, deine E-Mail zu lesen.
Die einzige Ausnahme bildet Fachsprache einer bestimmten Branche. Diese ist okay, wenn du Führungskräfte dieser bestimmten Branche kontaktierst.
Strebe für die meisten Nachrichten ein Leseniveau der 8. Klasse an. Für technische B2B-Mails solltest du ein Leseniveau der 12. Klasse anstreben, das zu deinem spezifischeren und komplexeren Wissen passt, welches du vielleicht sogar betonen möchtest.
10. Halte es kurz
Wenn einhoher Prozentsatz deiner Empfänger Mobilgeräte zum Lesen deiner E-Mails verwendet (und mehr als die Hälfte aller E-Mails werden auf Mobilgeräten geöffnet), kann der Kontext innerhalb einer Nachricht schnell verloren gehen.
Eine lange E-Mail oder eine mit viel Text ist für Nutzer von Mobilgeräten schwer überschaubar, denn sie müssen möglicherweise auf und ab scrollen, um Informationen und Kontext zu erhalten.
11. Optimiere für Mobilgeräte
Für eine maximale Lesbarkeit solltest du beim Erstellen deiner E-Mail an die Vorlieben deiner Leser denken. Deine E-Mails so zu designen, dass sie sich verschiedenen Geräten anpassen, ist wichtig für eine gute Lesbarkeit.
Ein bisschen Liebe zum Detail und Design kann sehr viel dazu beitragen, dass sie am Ball und in deiner Verteilerliste bleiben (und dafür sorgen, dass sie deine Nachrichten nicht als Spam markieren).
12. Setze die wichtigste Information an den Anfang
Aufgrund des F-förmigen Musters vieler Leser erregst du ihre Aufmerksamkeit am besten mit dem Anfang der Nachricht.
Füge die wichtigsten Details und Informationen im oberen Teil deiner Nachricht ein und nutze eine umgedrehte Pyramide, um den Rest deines Inhalts durchsickern zu lassen.
13. Verwende Bilder mit Bedacht
Es stimmt, dass ein Bild mehr sagt als Tausend Worte, aber deine E-Mail mit zu vielen Bildern zu überfrachten kann sie auch als Spam markieren. Eingefügte Bilder sollten helfen, Aufmerksamkeit zu erregen oder einen komplexeren Punkt visuell zu erläutern.
14. Befolge verschiedene Regeln für Folgemails
Eine Folgemail sollte nicht alles wiederholen, was du in der ersten Nachricht gesagt hast.
Halte diese E-Mails stattdessen kurz und knapp und nutze sie als Strategie, um einen Mehrwert zu bieten (teile relevante Artikel, White Paper, Webinare, Rabatte etc.). Probiere es mit einer Vorlage, um eine gute Folgemail zu erstellen.
15. Kenne deine Software
Die meisten Softwaretools für E-Mail-Marketing enthalten eine Handvoll vorinstallierter Vorlagen. Auch wenn die Designer vielleicht nicht perfekt für deine Marke geeignet sind, können sie oftmals einen guten Anfang bieten, um lesbare E-Mails zu erstellen. Und man braucht weit weniger Zeit beim Erstellen!
Wähle eine Vorlage, passe die Farben und Schriftarten an, damit sie zum Styleguide deiner Marke passen und schon bist du auf dem besten Weg zu einer Kampagne.
16. Nutze Weißraum zu deinem Vorteil
Es muss nicht jeder Zentimeter deiner E-Mail Text und Inhalt enthalten.
Weißraum erleichtert es deinem E-Mail-Empfänger, sich den Inhalt anzuschauen und die gebotenen Informationen zu erschließen.
Wenn du eine E-Mail erstellst, ist die wichtigste Sache, dass du relevante Informationen auf eine Weise bietest, die leicht zu überblicken und zu befolgen ist.
Wenn du die Lesbarkeit deiner E-Mails erhöhst, verbesserst du deine Chancen, in engem Kontakt zu deinen Empfängern zu bleiben. Und du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit deiner Markenbotschaft beschäftigen, einen Mehrwert erkennen und sich dazu entscheiden, in Zukunft eine Beziehung zu dir aufzubauen.
Welche Tipps zur Lesbarkeit von E-Mails nutzt du am meisten? Verrate es uns in den Kommentaren!
Über den Autor
Ben Johnson ist für den Content von Proof verantwortlich, einem von Y Combinator unterstützten Startup für Social Proof und Personalisierungssoftware. Über 18.000 Seiten vertrauen Proof, um ihre Conversion Rates zu erhöhen.