Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03096.jsonl.gz/1917

Es war einmalvon Helen Lagger Das Aschenputtel als Oper: Rossinis «La Cenerentola» wird am TOBS aufgeführt.
Veranstaltungsdaten
Armes Waisenmädchen heiratet Prinzen: Auch Gioachino Rossini war für seine Oper «La Cenerentola» vom Märchen «Aschenputtel», beziehungsweise von der französischen Version «Cendrillon» inspiriert. Die 1817 in Rom uraufgeführte Oper besteht aus zwei Akten. Das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) bringt das Stück, das bis zum obligaten Happy End mit zahlreichen Irrungen und Wirrungen aufwartet, auf die Bühne. In der Oper gibt es im Gegensatz zum Märchen keine gute Fee, sondern einen Lehrmeister, und statt einer bösen Stiefmutter einen verarmten Adeligen. Der aus dem Tirol stammende Regisseur und Bühnenbildner Andrea Bernard, der 2016 zu den Gewinnern des Europäischen Opernregiepreises gehörte, gibt mit «La Cenerentola» sein Debüt am TOBS.