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In Kloten ist der Auftakt in Glen Hanlons erste WM-Kampagne als Schweizer Nationaltrainer erfolgt. Der Kanadier begrüsste 23 Spieler zum ersten Zusammenzug rund einen Monat vor dem Beginn der Titelkämpfe in Prag.
Im ersten Training mit dabei war auch der 19-jährige Tessiner Michael Fora. Der Junioren-Internationale, der seit diesem Sommer für die Kamloops Blazers in der kanadischen Juniorenliga WHL spielt, wurde von Hanlon als achter Verteidiger nachnominiert. Ex-Ambri-Junior Fora hatte im Dezember die U20-WM bestritten und darf nun erstmals bei den «Grossen» Nationalteam-Luft schnuppern - ohne je ein NLA-Spiel bestritten zu haben.
Die erste Schweizer Auswahl besteht nebst Fora aus Spielern der in den Playoff-Viertelfinals und in der Platzierungsrunde der NLA ausgeschiedenen Teams. Die WM-Kandidaten der Halbfinalisten Bern und Genève-Servette sowie allenfalls von Ambri-Piotta stossen nächste Woche zum Team. Das erste Testspiel bestreiten die Schweizer am Mittwoch ebenfalls in Kloten gegen Finnland. Eine zweite Partie zwischen diesen beiden Teams wird am Freitag in Basel ausgetragen. (si)
Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.
In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.
Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …