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Weinbau.
An Stelle der einstigen Gipsfabrik, die von der grossen Zementfabrik am jenseitigen, rechten Ufer der
Paudèze angekauft worden ist, entstanden hier vor kurzem eine Backsteinfabrik und eine Kunsttöpferei.
Lebhafte Uhrenindustrie mit drei Fabriken. Holzhandel. Herstellung von Absinth. Käsereien. Grenzhandel und Exportfirmen.
Zollbureau. Die Kirche war 1324 der Diözese Besançon angegliedert; Pfarrei und heutige Pfarrkirche datieren aus 1517 und
gingen 1534 zur Reformation über. Das Thal von Les Verrières oder von Mijoux kam 1218 an die
GrafschaftNeuenburg,
ward 1370 eine
Herrschaft und blieb dann 1412-1848 eine sog. Mairie. Am unterzeichneten burgundische Kommissäre
und die Vertreter der damals Neuenburg
okkupierenden eidg.
Orte in
Môtiers ein Grenzbereinigungsprotokoll zwischen der
HerrschaftTravers,
La Brévine und Les Verrières einerseits und
der Freigrafschaft andrerseits. Ein zweites Protokoll vom bestätigte das erstere und ergänzte
es bezüglich der genauern Abgrenzung von Les Verrières de
Joux. Mit dem
Val de Travers hatte Les Verrières einzig den Blutbann
gemein. Von der 1848 errichteten Gemeinde Les Verrières löste sich 1859
Les Bayards als besondre Gemeinde ab. Der 1876 in
Les Verrières gestorbene
Sully Lambelet vermachte dieser seiner Heimatsgemeinde 600000 Fr., welche Summe zum Teil zur Errichtung
eines den Namen des Stifters tragenden Waisenhauses für Mädchen verwendet worden ist.
Die geographische Lage an einem der Hauptverkehrswege (Thalwasserscheide in 933 m) des Hochjura hat dem
Ort eine nicht unwesentliche
geschichtliche
Rolle zugewiesen. Ueber Les Verrières versuchte die Vorhut des Herzogs von Burgund 1476 ihren missglückten
Einfall in die Eidgenossenschaft, hier ging 1815 das Heer der Alliierten durch, hier wurden 1830 die im Dienst Karls X. stehenden
Schweizertruppen entlassen und hier endlich traten in Februar 1871 54000 Mann der