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Bei Musikaufnahmen werden in der Regel in einem Tonstudio Tonaufnahmen produziert, die nachbearbeitet werden. Diese Bearbeitung besteht in erster Linie darin, den Sound zu verbessern, aber auch mithilfe des Mixings verschiedene Instrumente zu synchronisieren und aufeinander abzustimmen.
Analog oder digital
Bei der analogen Tonaufnahme wird ein Signal kontinuierlich auf einen analogen Datenträger, beispielsweise ein Magnettonband oder eine Vinylschallplatte, aufgezeichnet. Diese Technik wurde bis in die 1990er Jahre von den meisten Tonstudios verwendet. Der Nachteil dabei war das Hintergrundrauschen, das nicht vollständig eliminiert werden konnte. Dann löste die digitale Technologie die analoge ab. Dabei wird jedes Tonsignal in einzelne Teile zerlegt und auf einen elektronischen Speicher übertragen. In der Regel ist das eine CD oder ein MP3. Dabei gibt es kein Hintergrundrauschen und auch die Streuverluste sind gleich null.
Welche Technik nun endgültig die bessere ist, darüber lässt sich streiten. Viele Tontechniker und Musiker bevorzugen nach wie vor die analoge Technologie, da sie authentischer zu sein scheint. Die digitale Technik bietet jedoch den Vorteil, dass die Aufnahmen leichter kopiert und transferiert werden können. Im Jahr 2015 betrug der Anteil von analogen Vinyl-Schallplatten lediglich 4,7 Prozent des gesamten Marktvolumens.