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Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, übernimmt die Investorengruppe unter der Leitung von Sony/ATV (Gemeinschaftsunternehmen von Sony Corp. und dem MJ Estate) den Verlagsarm (EMI Music Publishing) von der englischen Musikgesellschaft EMI Group Ltd, während Universal den Rest von EMI aufkauft (EMI Music). Aufgrund der Grösse des Deals musste zuerst die Wettbewerbskommission das Vorgehen absegnen.
Es werden nun für den Verkauf von EMI Music Publishing rund 2,2 Milliarden US-Dollar an die Citigroup überweisen. Damit das Geschäft zum Abschluss kam, musste das Sony-Konsortium im Gegenzug die Kataloge von Virgin Music Publishing und Famous Music UK zum Verkauf freigeben. Zum Sony-Konsortium gehört neben Sony/ATV die Mubadala Development Company, Jynwel Capital Limited, GSO Capital Partners (Blackstone Group) und David Geffen. Wie Billboard berichtete, sollen Sony/ATV letztendlich 38 Prozent von “EMI Music Publishing” besitzen. Der Musikverlag beinhaltet über eine Million Songs und galt bisher als grösster Musikverlag der Welt.
Ebenfalls wird EMI Music Publishing unter zwei Teilen des Konsortiums aufgeteilt, dies sei ein weiterer Grund warum die EU Kommission den Deal abgesegnet habe. Diese Zugeständnisse sind jedoch für kleinere Unternehmen in der Musikbranche nicht annähernd ausreichend, wie der Indie-Verband IMPALA meldet. Um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit unter den Unternehmen zu sichern, möchte IMPALA die Begründung der EU Kommission unter die Lupe nehmen, und allfällig weitere Schritte einleiten.
Quellen: jackson.ch, musikmarkt.de, wikipedia.org, div.