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Homöopathische Forschung ist auch dem HVS ein wichtiges Anliegen. Dabei stehen zwei Themenschwerpunkte im Vordergrund: Der Nachweis der Wirkungsweise (wie können hochpotenzierte Arzneien heilende Effekte erzielen, obwohl chemisch keine Substanzen nachgewiesen werden können?) und der Wirksamkeitsnachweis (welche positive Effekte homöopathischer Arzneien können in Vergleichsstudien nachgewiesen werden? - unabhängig von der Frage, wie dies geschieht).
Studien zur Homöopathie finden Sie auf der Forschungsseite des HVS.
Der ECCH wurde 1990 gegründet und setzt sich inzwischen aus 27 Mitgliederverbänden aus 24 Ländern zusammen. Diese Verbände vertreten die Interessen von mehr als 8000 HomöopathInnen.
Um einen hohen Qualitätsstandard in der homöopathischen Behandlung zu gewährleisten, strebt der ECCH einheitliche Ausbildungsbestimmungen auf europäischer Ebene an und unterstützt die nationalen Verbände beim Erreichen gemeinsamer beruflicher, pädagogischer und politischer Ziele. Ebenfalls ist der ECCH bestrebt, die Herstellung von und den freien Zugang zu qualitativ hochstehenden homöopathischen Arzneien in allen Ländern zu gewährleisten.
Der ECCH ist eine Non-Profit-Organisation, die einzig durch Mitgliederbeiträge finanziert wird. Jährlich finden zwei Versammlungen an wechselnden Orten statt (Rotationsverfahren). Jedes Mitglied wird im ECCH durch eine/einen Delegierten vertreten. Die Delegierten wählen den Vorsitzenden des ECCH. Innerhalb des ECCH beschäftigen sich fünf Arbeitsgruppen mit den Themen Ausbildung, Gesundheitspolitik, Forschung, Arzneimittelbestimmungen und Medien.
Präsidentin des ECCH ist seit Mai 2011 ist Christine LIebing-Gabel (VKHD, Deutschland), Sekretär Stephen Gordon (Society of Homeopaths, England).
Der ECCH vertritt die Interessen seiner Mitglieder im Europarat in Brüssel (NGO-Status), als aktives Mitglied in der European Public Health Alliance EPHA und als korrespondierendes Mitglied in der European Coalition for Homeopathic and Anthroposophic Medical Products ECHAMP. Zudem koordiniert der ECCH das European Network for Homeopathy Research ENHR.
Themen und Links
Einen guten Überblick über den Stand der Komplementär- und Alternativmedizin in Europa gibt auch eine Studie des Europäischen Informationszentrum für Komplementär- und Alternativmedizin EICCAM (english).
Für weitere Information oder Fragen:
Felix Morgenthaler (HVS-Delegierter des ECCH):
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