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Die sogenannten Drug Checking Angebote ergaben, dass rund ein Drittel der Substanzen, die getestet wurden, als riskant eingestuft wurden, sieben gar als hoch riskant, wie die Jugendberatung «Streetwork» am Sonntag mitteilte.
Insgesamt haben die Fachleute in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der 27. Street Parade 62 Substanzen getestet. 19 davon waren Ecstasy-Tabletten mit dem Wirkstoff MDMA; 12 weitere Proben war MDMA in kristalliner Form. Hinzu kamen 18 Kokainproben sowie Amphetamin und LSD.
Dabei sei eine Ecstasy-Pille mit einem Wirkstoffgehalt von 270 Milligramm am gefährlichsten gewesen, heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus heben die Fachleute ein Pulver hervor, das neben MDMA auch einen Viagra-Wirkstoff enthalten habe. Bei den Kokain- und Amphetaminproben werden vor allem schädigende Streckmittel und Verunreinigungen als Risikofaktoren betont.
Rund 350 Personen haben die Drug Checking Angebote im Verlauf der Street Parade in Anspruch genommen. Mit all diesen Personen seien obligatorische Beratungsgespräche geführt worden, bei denen riskante Konsummuster und Suchtgefährdung angesprochen worden seien.
Das Drug Checking in Zürich wird von der Jugendberatung «Streetwork» betrieben, die dem städtischen Sozialdepartement angegliedert ist. (sda)