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Mit deutlichen Worten beschreibt Schauspieler Freddie Prinze Jr. die Zusammenarbeit mit Kiefer Sutherland am Set von «24». Der reagierte: professionell.
Kollegenschelte in Hollywood – es gibt kaum ein dankbareres Thema für Leute-Magazine. Rachsüchtige Nestbeschmutzer, verletzte Egos, der unvermeidbare Schlagabtausch – ein Fest. Dieses Jahr nutzte Freddie Prinze Jr. die Sommerpause für eine Offensive. Zur Erinnerung: Der 38-Jährige war in den Neunzigern für Filmchen wie «Eine wie keine» und «Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast» bekannt. Ausserdem ist er mit «Buffy»-Darstellerin Sarah Michelle Gellar verheiratet (ebenfalls Neunziger-Ikone mit Weiterentwicklungsproblemen).
Nachdem es also jahrelang offenbar keine Rollen mehr für ihn im Schmonzetten-Bereich gab, versuchte er sich 2010 in der achten Staffel der erfolgreichen Actionserie «24», in der Kiefer Sutherland den Anti-Terror-Agenten Jack Bauer spielt. Und diese Zusammenarbeit war angeblich eine Katastrophe.
Wie Prinze Jr. nun in einem Interview mit dem US-Radiosender ABC News enthüllte, war «Kiefer der unprofessionellste Typ der Welt». «Jeder, der mit ihm mal zusammengearbeitet hat, sagt das.» Und weiter: Er habe danach eine Pause von der Schauspielerei gebraucht und sogar ganz aufhören wollen. «Es war schrecklich, ich habe jeden Moment gehasst.»
Sutherland erweckt durchaus den Eindruck, als könne er ungemütlich werden. Der Schauspieler fiel bereits mehrfach wegen Alkohols am Steuer auf und wurde deswegen auch verurteilt. 2009 erstattete ein Designer Anzeige, weil Sutherland ihm eine Platzwunde zugefügt haben soll. Erst Anfang Juli schubste er einen aufdringlichen Fan am Flughafen. Der 47-Jährige ist durchaus als Hollywood-Rüpel katalogisierbar.
Allerdings: In dieser Geschichte sammelte er nur Sympathiepunkte. Laut seinem Manager ist Sutherland überrascht von den Aussagen seines Kollegen. «Kiefer hat die Zusammenarbeit mit Freddie genossen und wünscht ihm alles Gute», erklärte der Sprecher dem Sender.
(gam/dpa)