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Das Projekt sucht nach einem besseren Verständnis der in situ belasteten räumlichen Variationen in der Nähe der Störungszone vom Fernfeld bis zur Schadenszone und zum Störungskern. Die Forschung wird im Zusammenhang mit der Verbesserung der hydraulischen Stimulation und Milderung der Seismizität in Reservoiren für geothermische Systeme (und / oder Kohlenwasserstoffe, Abfallentsorgung) durchgeführt, da Störungen sowohl als Flüssigkeitsleitungen als auch als Erdbebenquellen dienen. Dieses Projekt ist eng mit den Feldversuchen des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Energieforschung - Stromversorgung (SCCER-SoE) im geplanten U-Bahn-Labor Bedretto, Schweizer Zentralalpen verbunden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Schweizer Energiestrategie bis 2050 für 7% tiefe Geothermie (aus heißem trockenem Gestein) anzugehen. In erster Linie bemüht sich das Projekt unter anderem um folgende Herausforderungen:
• Inwiefern unterscheiden sich die in situ Spannungen innerhalb und innerhalb der Störungszone?
• Inwieweit verursachen Lithologie- und Fehlerstrukturvariationen Spannungsänderungen?
• Können wir die räumlichen / zeitlichen Spannungsschwankungen angesichts des Fernfeldspannungszustands und der Fehlerstruktur vorhersagen?
Um diese Herausforderungen zu lösen, wird eine integrierte Geomechanik-Studie über kombinierte Feld-, Labor- und theoretische Ansätze erstellt. Insbesondere wird die Studie mit einer Feldkomponente beginnen, um den in situ Spannungszustand (und seine Variationen) in der Nähe der Störungen zu charakterisieren, die das Bedretto Underground Laboratory (BUL) durchschneiden. Die in situ gemessenen Spannungsschwankungen und die charakterisierten Fehlerstrukturen werden korreliert, um eine plausible kausale Beziehung zu identifizieren. Daraufhin werden Versuche unternommen, um die wahrscheinlichen Spannungsschwankungen um die Fehler zu extrapolieren, basierend auf der vom Labor abgeleiteten Beziehung. Die vorhergesagten Spannungsschwankungen werden mit den In-Situ-Messungen verglichen.