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Tornados haben im Mittleren Westen der USA mehrere Orte verwüstet. Ein Mensch kam ums Leben, 16 weitere wurden schwer verletzt. Die Opferzahl könnte noch steigen.
Zwei Tornados, die sich am Montag (Ortszeit) nebeneinander durch die Landschaft bewegt hatten, verwüsteten den Ort Pilger, wie der Fernsehsender CNN am Dienstag berichtete. Fast Drei Viertel des Ortes seien zerstört worden, hiess es nach Polizeiangaben. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen. «Es sieht hier wie in einer Kriegszone aus», sagte der örtliche Katastrophenschutzmanager Sanford Goshorn dem Sender.
Der regionale Katastrophenschutz sprach von schweren Schäden in mehreren Orten. Gouverneur Dave Heineman rief den Notstand aus. Auch für die östlich von Nebraska gelegenen Bundesstaaten Iowa und Illinois wurden Warnungen ausgegeben.
In den USA gibt es jährlich rund 1200 Tornados. Im März 2012 waren bei einer Serie von über 100 Tornados mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Wirbelstürme hatten in mehreren Bundesstaaten in der Mitte und im Süden des Landes eine Schneise der Verwüstung geschlagen. (whr/sda/dpa)