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Nach Österreich, Frankreich, Italien und Belgien verbietet nun auch Portugal ab dem 1. Januar 2022 die engen Paritätsklauseln und ermöglicht somit einen stärkeren Wettbewerb zwischen Onlineplattformen (OTA) und Beherbergungsbetrieben.
Portugal hat das Wettbewerbsgesetz dahingehend ergänzt, dass Vereinbarungen zwischen Unternehmen, die eine Verhinderung, Verfälschung oder spürbare Einschränkung des Wettbewerbs auf dem gesamten nationalen Markt oder einem Teil desselben bewirken, verboten werden. Darin wird festgehalten, dass dies insbesondere für Vereinbarungen im Beherbergungssektor gilt. Neu haben Beherbergungsunternehmen die Freiheit, auf ihrer eigenen elektronischen Plattform sowohl niedrigere Preise als auch bessere Konditionen und Verfügbarkeiten als die OTA anzubieten. Der Verstoss gegen diese neue Vorschrift stellt ein sehr schweres wirtschaftliches Vergehen dar, das von der «Autoridade de Segurança Alimentar e Económica (ASAE)» mit einer Geldstrafe von bis zu 2.5 Millionen geahndet werden kann.