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Informationen zu Work and Travel Vietnam
Hanoi - Die Hauptstadt des Landes hat sich in den vergangenen 30 Jahren scheinbar wenig verändert. Die mittelalterliche Altstadt besitzt viel Charme mit über 500 Pagoden und Tempel. Nördlich des Hoa-Kiem-Sees beginnt dieses 900 Jahre alte Viertel mit seinen einstöckigen ziegelgedeckten Häuserzeilen, die zur Straße hin meist offene Ladenfronten haben. Seit dem 15. Jahrhundert besteht der Kern dieser Altstadt aus genau 36 Straßen. In jeder Gasse ist ein anderes Handwerk angesiedelt. In der Seidenstraße wird Seide verkauft, in der Kesselgasse stapeln sich die Blech- und Aluminiumtöpfe. Und auf den Gehsteigen am Straßenrand drängen sich Verkaufsstände und Garküchen. Wenn es Nacht wird, verwandeln sich die Trottoirs in Wohn- und Esszimmer. Auf dem Bürgersteig hocken jetzt Hanois Einwohner, schlürfen Nudelsuppen, spielen Schach und überall hört man das emsige Klappern der Essstäbchen.
Ha-Long-Bucht - Die Bucht hat eine Wasserfläche von 1.500 km² und ist übersät mit 3.000 kleinen Inseln, Felsen und Klippen, die nur die Spitzen einer ganzen unterseeischen Bergwelt darstellen. Die UNESCO hat diese Bucht als "Welterbe der Natur" anerkannt.
Hue - "Ein bewundernswertes architektonisches Gebiet" - so steht es in den Unterlagen der UNESCO. Es ist die einstige Hauptstadt der Nguyen-Dynastie und das eigentliche Herz Vietnams; geistig wie kulturell. Eine mächtige Zitadelle erhebt sich hier. Hue wurde 1802 Kaiserstadt des vereinigten Vietnam unter der Nguyen-Dynastie, der letzten, die dieses Land offiziell - und unter französischer Duldung - bis 1945 beherrschte. Zwar wurden der Kaiserpalast und die Altstadt 1968 im Krieg fast völlig zerstört, doch auch diese Ruinen haben Würde.
Hoi An - Vom 16. bis 18. Jahrhundert war Hoi An eine bedeutende Hafenstadt. Im Fluss Thu Bon ankerten Schiffe aus aller Welt. Hoi An wurde zur Handelsstadt. Japanische und chinesische Händler siedelten sich an. Sie waren reich, sie konnten sich Tempel, Pagoden und prächtige holzverzierte Wohnbauten leisten. Doch im 18. Jahrhundert versandete der Fluss, Hoi An verlor seine wirtschaftliche Bedeutung. Heute wirkt die kleine Stadt wie ein historisches Museum voll wehmütigem Charme. Andererseits wurde Hoi An jetzt zum hübschen Badeort mit beschwingter Riviera-Stimmung. Im Zentrum breitet sich ein malerischer Bauernmarkt aus, da sind enge Gassen mit alten chinesischen Reihenhäusern und vielen Lokalen. Am Strand gibt es Liegestühle und kühle Getränke, an Ständen Souvenirs.
Nha Trang - Vietnam hat die Form eines S, das schmal und langgestreckt ist. Aufgrund dieser speziellen Form erstreckt sich die Küste Vietnams auf einer Länge von 3.260 km. An Vietnams Küsten gibt es zahllose hübsche Badestrände. Der beliebteste Badeort ist Nha Trang. Hier ist das Klima mild und man kann sich an einem weißen Sandstrand und an einem türkisfarbenen Meer erfreuen. Die vorgelagerten Inseln bieten noch mehr Badespaß als der Strand am Festland. Hier baden jeden Morgen in aller Frühe zahllose Vietnamesen.
Ho Chi Minh City - Das frühere Saigon wird von Hektik und der Jagd nach dem großen Geld regiert. Protzig glänzen die Glasfassaden der neuen Hotels. Wer zu Geld gekommen ist, wird leicht am Handy erkannt. Doch trotz sozialer Gegensätze und der momentanen Bauwut besitzt die Stadt immer noch seinen unverwechselbaren französischen Charme. Früher lebten viele Europäer hier, und manches in Ho Chi Minh City mutet noch sehr europäisch an: die baumbestandenen Alleen, die schattigen Parks. Und die Kathedrale Notre Dame, ein roter Backsteinbau von 1880, ist eindeutig ein Stück Frankreich.