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Wusstet ihr, dass deutsche, italienische oder österreichische Such- und Rettungsteams (SAR) in der Schweiz schnell um Hilfe gebeten werden können, wenn die Schweizer Behörden Unterstützung bei der Suche benötigen? Die Übung ADLER 2017, die vor wenigen Wochen in der Schweiz erfolgreich stattgefunden hat, hatte zum Ziel, die Koordinationsprozesse in einer solchen Situation zu trainieren.
Für Such- und Rettungseinsätze ist das BAZL zuständig. Dafür ist das ARCC (Aviation Rescue Coordination Center) in Betrieb, das von der Kantonspolizei Zürich geführt wird. Es ist dafür zuständig, dass Alarme ausgelöst und Suchaktionen koordiniert werden. Durchgeführt werden die Suchoperationen dann von der Luftwaffe.
Dank eines Abkommens können ARCCs aus den vier Ländern Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz gegenseitige Unterstützung beantragen.
Aber warum ausländische Teams einstellen, sind unsere Teams nicht gut genug?
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass die Mittel, die den drei Ländern zur Verfügung stehen, unterschiedliche Merkmale aufweisen und dass die Unterstützung durch die Nachbarn sehr nützlich sein kann. So mobilisierte Österreich bei der Übung ADLER 2017 einen Jet, während die Schweiz und Deutschland Hubschrauber einsetzten. Die von Österreich zur Verfügung gestellten Flugzeuge waren gerade bei dieser Übung hilfreich, da das Wetter schlecht war und die Hubschrauber nicht starten konnten.
Die ADLER 2017-Übung war ein Erfolg: Die Teams konnten den Emergency Locator Transmitter (ELT) lokalisieren, der in der Region Zürichsee-Walensee-Rickenpass positioniert war.
Nützliche Erinnerung zum Thema:
Notsignale, die auf den Alarmfrequenzen senden sind: 406 MHz und 121,5 MHz.
Spannendes Video zum Thema: hier.