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Prag ist die grösste Stadt Tschechiens. Sie ist problemlos mit dem Flugzeug, Zug, Bus oder Privatauto erreichbar. Beste Reisezeiten sind Frühling und Herbst. Das historische Zentrum Prags ist von der UNESCO als eine der 12 Kulturerben Tschechiens anerkannt. Prag zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke, die Rathausuhr, der alte Jüdische Friedhof oder die älteste aktive Synagoge der Welt machen die Stadt zu einem beliebten Ziel für Touristen. Mit fünf Millionen ausländischen Touristen im Jahr zählt Prag zu den zehn meistbesuchten Städten Europas.
Unter Mittelböhmen versteht man das Gebiet um die Hauptstadt Prag herum. Oftmals wird auch von der «Böhmischen Pfanne» gesprochen. Im Norden und Osten ist die Gegend eher flach, im Süden und Westen hingegen hügelig. Grossstädte gibt es keine. Die grösste Stadt Mittelböhmens ist Kladno, gefolgt von Mladá Boleslav (Jungbunzlau) und Příbram. Die grössten Industriegebiete befinden sich rundum Prag. In Kladno war bis in die 2000er Jahren die grösste Stahlproduktion ansässig. Seit über 100 Jahren werden in Mladá Boleslav Autos hergestellt. Was unter Laurin & Klement seinen Beginn hatte, wurde hier später unter der Marke Škoda weltbekannt.
Die Regionen Karlovy Vary (Karlsbad) und Plzeň (Pilsen) grenzen an Deutschland. Der Besucher findet auf kleinem Raum eine unglaubliche Anzahl an Städten und Sehenswürdigkeiten. Weltbekannt ist das sogenannte Bäderdreieck mit den Kurorten Karlsbad, Marien- sowie Franzensbad. Die Heilquellen, sowohl heiss wie auch kal, sind sehr gefragt. Gönnen Sie sich Wellnesstage! Kleinere Städte wie Cheb oder Loket laden zum Flanieren ein. Pilsen ist die grösste Stadt der Region. Die Traditionsbrauerei Pilsner Urquell befindet sich hier. Südlich von Pilsen beginnt der Böhmerwald. Ein Naturparadies, welches zu Fuss oder auf dem Fahrrad entdeckt werden kann.
Nordböhmen wurde während der kommunistischen Zeit gebeutelt. Die Umwelt litt unter den Schadstoffen, welche die Chemiewerke ausstiessen. Die Braunkohle findet man überall. Ende der 60er Jahre musste die Stadt Most weichen. Heute blüht die Region im wahrsten Sinne des Wortes auf. Die tot geglaubten Kämme des Riesengebirges haben sich erholt. Der Besucher findet eine grosse Anzahl an Sehenswürdigkeiten und Fahrradwegen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Besuchen Sie unbedingt die Städtchen Kadaň und Louny, die Böhmische. Die Region kämpft mit einer höheren Arbeitslosenrate. Der Bergbau und die Chemie-Industrie nehmen kontinuierlich ab und mit ihr auch die Arbeitsplätze.
Die ganze Region in der Vielfalt ihrer Schönheit vorzustellen ist eine kaum zu lösende Aufgabe. Landschaft, Städte, Architektur und Schlösser. Die Bauerndörfer sind sehr interessant. Man spricht von barocker Volksarchitektur wie zum Beispiel in der Gemeinde Holašovice, welche auf der UNESCO-Liste steht. Nicht zu vergessen die Städte České Budějovice und Český Krumlov. Die Schlösser Hluboká nad Vltavou, Orlík und Červená Lhota vermögen die Besucher zu begeistern. Die Region ist ideal für Radsport, es gibt wunderbare Wege. Die Teiche um Třeboň sind einzigartig ebenso wie der alte Schwarzenberger Schwemm-kanal im Böhmerwald, wo sich auch ein Urwald befindet.
Die Böhmisch-mährische Höhe (Vysočina) liegt genau in der Mitte Tschechiens. Die Region besteht aus 5 Bezirken mit gesamt 550’000 Einwohnern. Kreisstadt ist Jihlava (Iglau) mit 50’000 Einwohnern. Die Stadt liegt in der Mitte der Region und genau auf der historischen Grenze zwischen Böhmen und Mähren. Jihlava ist ein idealer Standort um Ausflüge zu machen und die schönen Landschaften zu erkunden. Ausgedehnte Nadel- und Mischwälder loaden ein zum Pilzsammeln und zu Spaziergängen. Ein idealer Urlaubsort ist die Umgebung von Nové Město na Moravě im nordöstlichen Teil der Region. Bergsteiger kommen in Vysočina auf Ihre Kosten.
JIHLAVA (IGLAU)
ZENTRUM UND KREISSTADT DER BÖHMISCH-MÄHRISCHEN HÖHE
Das Gebiet erstreckt sich vom über das Adlergebirge bis an die Böhmisch-Mährische Höhe. Die Elbe entspringt in der Nähe von Vrchlabí und durchfliesst die ganze Region. Der Zusammenschluss mit der Moldau findet in Mělník statt. Ostböhmen bietet eine beträchtliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Besuchen Sie das Riesen- und das Adlergebirge, das böhmische Paradies (Český ráj) mit seinen bizarren Felstürmen oder die Felswände von Aderspach. Kletterer werden diese Region lieben. Museen gibt es in allen grösseren Städten. In Pardubice findet alle Jahre der grosse Steeple-Chase statt.. Schneesichere Skigebiete in wunderschöner Umgebung gilt es zu Entdecken.
Mittelmähren erstreckt sich von der polnischen Grenze tief in den Osten Tschechiens. Hauptstadt der Region ist die UNESCO-Stadt Olomouc). Der grösste Berg im Jeseník-Gebirge heisst Praděd (1492m). Im Winter zählt das Gebiet in Jeseník zu den schneesichersten Orten Tschechiens. In der Region Olomouc leben ca. 300.000 Einwohner. Die Stadt wird zu Recht als "Klein-Prag" genannt. Der Besucher sollte jedoch nicht nur in Olomouc Halt machen. Burgen wie Bouzov oder Spezialitäten wie die Olmützer Quargel gehören zu jedem Besuch Mittelmährens. Die Gegend ist nicht nur hügelig; hier finden Sie auch Höhlen, Moore und Seen.
Südmähren grenzt im Süden an Österreich und die Slowakei. Die Hauptstadt ist Brno mit 300’000 Einwohner. Seit 2010 sind alle Grenzverbindungen zu Österreich wie damals 1918 wieder hergestellt. In der Zeit zwischen 1948 und 1989 unter dem totalitären kommunistischen Regime wurde zwischen den beiden Ländern der sogenannte «eiserne Vorhang» gezogen. Touristisch bietet die Region eine grosse Vielfalt. Der mährische Karst um Blansko mit seinen Höhlen, die Schlösser Lednice und Valtice, das Weinanbaugebiet um Mikulov und Znojmo sowie die Talsperre Vranov locken jährlich viele Besucher an. Ausflüge nach Wien und in die slowakische Hauptstadt Bratislava sind problemlos.
Im Nordosten Tschechiens liegt Schlesien, welches die Grenze zu Polen und im Osten zu der Slowakei bildet. Hauptstadt dieser Region ist Ostrava - welches aber zum Hauptteil auf mährischem Boden steht. Ostrava ist eine grosse, lebendige Industriestadt. Die Steinkohle gehört seit Jahren zur Stadt und zu Schlesien. Bergbau war Jahrzehnte lang die grösste wirtschaftliche Einnahmequelle. Auto Freunde sollten sich unbedingt in Kopřivnice das Museum der stolzen Marke Tatra ansehen. Sigmund Freud wurde in Příbor geboren. Im Osten ist es bergig, die Mährisch-Schlesischen Beskyden bilden die Grenze zur Slowakei. Hier findet man schöne Fahrrad- und Wanderwege.
Die Böhmisch-mährische Höhe (Vysočina) liegt genau in der Mitte Tschechiens. Die Region besteht aus 5 Bezirken mit gesamt 550’000 Einwohnern. Kreisstadt ist Jihlava (Iglau) mit 50’000 Einwohnern. Die Stadt liegt in der Mitte der Region und genau auf der historischen Grenze zwischen Böhmen und Mähren. Jihlava ist ein idealer Standort um Ausflüge zu machen und die schönen Landschaften zu erkunden. Ausgedehnte Nadel- und Mischwälder loaden ein zum Pilzsammeln und zu Spaziergängen. Ein idealer Urlaubsort ist die Umgebung von Nové Město na Moravě im nordöstlichen Teil der Region. Bergsteiger kommen in Vysočina auf Ihre Kosten.
JIHLAVA (IGLAU)
ZENTRUM UND KREISSTADT DER BÖHMISCH-MÄHRISCHEN HÖHE