Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03164.jsonl.gz/1604

Diese Ausstellung umfasst Geräte, Instrumente und Hilfsmittel zum Beobachten, Messen, Rechnen, Zielen und Richten für das Schiessen. Ebenso können Beleuchtungsmaterial und Material des AC-Schutzdienstes angeschaut werden. Durch die Nähe zur ehemaligen Firma Wild in Heerbrugg haben wir das Glück, seltene und spezielle optische Instrumente in unserer Sammlung zu haben.
Telemeter
Zur Messung von Distanzen dienten Telemeter. Der Koinzidenztelemeter hat eine Basis von 75 cm mit einer Messdistanz von maximal 4 km und einer Messgenauigkeit von 40 m auf 3 km. Eingesetzt wurde er bei Infanterie und Artillerie. Der Stereotelemeter, Basis125 cm, Einsatzdistanz maximal 8 km, Messfehler auf 2 km ca. 20 m, diente bei der 20 mm Fliegerabwehr. Diese Geräte wurden durch Radar und Laserentfernungsmesser ersetzt.
Infrarotfeldstecher
Das Beobachten bei Nacht war bis gegen Ende des 2.Weltkrieges nur mit Gefechtsbeleuchtung (Scheinwerfer, Leuchtmunition) möglich. Die Einführung eines Infrarot-Feldstechers schloss hier für die untere Stufe diese Lücke. Da Infrarotlicht ausgestrahlt werden musste, konnte diese Lichtquelle mit einfachen Geräten (Infrascop) geortet werden. Restlichtverstärker und Wärmebildgeräte haben die Infrarotbeleuchtung ersetzt.