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Ausbauten des 16. und 17. Jahrhunderts
Finanzielle Schwierigkeiten der Erben Wilhelm v. Diesbachs zwangen zur Veräusserung des Holligengutes, in deren Folge das Schloss mehrmals die Hand wechselte.
Eine neue Konsolidierungs- und Ausbauphase setzte mit Hans Rudolf Tillier (1552-1573) und dessen Tochtermann Pauli Wyer (1573-1631) als Besitzer des Holligen-Gutes ein – allerdings schlitterte der nächste Gutsbesitzer erneut in die Verschuldung.
In die Zeit von Tillier und Wyer, auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts oder das frühe 17. Jahrhundert, ist die Errichtung des Treppenturmes und eines nahezu quadratischen Anbaues, des heutigen Wohntraktes, zu datieren.
Möglicherweise im gleichen Zeitraum oder unter Johann Jacob Thormann, der das Schloss 1648 von seinem Schwiegervater Abraham Wurstemberger übernommen hatte, – jedenfalls vor 1667 – fügte man diesem Anbau ein Türmchen mit einem Laubengang (Abort) bei.