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Das Wichtigste in Kürze
- Die Credit Suisse ergattert die Rechte für die Marke «First Boston».
- Unter dem Namen «CS First Boston» wird die Bank einen Teil ihrer Investmentbank abspalten.
Laut einem Bericht der «Financial Times» hat die Schweizer Bank Credit Suisse sich die Markenrechte «First Boston» sichern können.
In Folge einer tiefgreifenden Restrukturierung hatte die CS angekündigt, Teile ihrer Investmentbank unter dem Namen «CS First Boston» abzuspalten.
Credit Suisse sah zunächst anderen Namen vor
Die neue Investmentbank-Einheit hätte laut dem Artikel in der «Financial Times» vom Mittwoch eigentlich «First Boston» heissen sollen.
Allerdings habe die CS entdeckt, dass der Name von einem anderen Unternehmen beansprucht wurde. In der Folge sei die Credit Suisse dann auf die Bezeichnung «CS First Boston» umgeschwenkt, schrieb die britische Wirtschaftszeitung.
Anwälte der Grossbank hätten gleichzeitig von der US-Patent- und Markenschutzbehörde die Zuerkennung der Rechte an «First Boston» verlangt.
Einigung mit Markeninhaber erreicht
Zwischenzeitlich habe man sich mit dem Markenbesitzer auf eine nicht genannte Summe geeinigt und das Gesuch an die US-Behörde zurückgezogen. Ein Bankensprecher wollte sich auf AWP-Anfrage nicht weiter dazu äussern.
Credit Suisse verwies allerdings «auf eine langjährige Erfolgsgeschichte mit First Boston und DLJ (Donaldson, Lufkin & Jenrette)».
Die Bank habe die Marke First Boston und den damit verbundenen Ruf und Goodwill «über Jahrzehnte aufgebaut». Sie werde ihre diesbezüglichen Rechte «mit Nachdruck wahrnehmen und dafür einstehen», hiess es in der Stellungnahme. Die «Branding-Pläne» seien auf einem guten Weg.