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Wieso ein Rebberg in Sagogn?
Der Hauptgrund dafür ist sicher, dass es schon vor über 1200 Jahren Reben in Sagogn (Graubünden) gab. Die Rebstöcke standen damals vermutlich im Osten des Dorfes unter Bregl da Heida.
Sagogn verfügt über ein mildes und trockenes Klima, welches für den Weinbau sehr vorteilhaft ist. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt zwischen 901 bis 1001 mm/Jahr, im Uaul Grond und in den angrenzenden Gemeinden 1001 bis 1300 mm/Jahr.
Dank der südlichen Ausrichtung werden die Sagogner Hänge perfekt von der Sonne bestrahlt.
Die Böden von Sagogn sind durch den Bergsturz von Flims entstanden und bestehen aus Kalken des Erdmittelalters. Daher sind die Böden eher nährstoffarm und sichern so eine nicht zu grosse Wüchsigkeit der Reben und somit eine gute Qualität der Trauben.
Die Traubensorte: Solaris
Solaris ist eine 1975 neu gezüchtete, pilzwiderstandsfähige Weissweinsorte. Dies bedeutet, dass ein biologischer Rebbau einfach möglich ist. Die Trauben sind sehr früh reif und weisen sehr hohe Zuckergehalte auf. Der Name «Solaris» leitet sich von der Sonne ab, die der Sorte zu einer frühen Reife und zu einer hohen Zuckerleistung verhilft.
Die Blätter sind gross, dreilappig und dunkelgrün. Die Trauben sind mittelgross. Austrieb, Blüte und Reifungsbeginn erfolgen im Vergleich zu Standardsorten einige Wochen früher. Die Frostfestigkeit gilt als sehr gut. Die Lageansprüche sind verhältnismässig gering.
Weine aus der Sorte Solaris sind sehr gehaltvoll, exotisch-fruchtig, würzig, mit einer angenehmen Säure.