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In Peking geht diese Woche das traditionelle Developer Forum von Intel
(IDF) über die Bühne. Natürlich ist die Veranstaltung nur so gespickt mit Neuigkeiten und Ankündigungen. Die Keynote des ersten Tages stand ganz im Zeichen des Datacenters. Der Chip-Hersteller stellte dabei gleich mehrere neue Atom-Prozessoren vor, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und die die Nachfolge des im vergangenen Dezember lancierten
Atom S1200 (Bild), der ersten Low-Power-SoC (System on a Chip)-Lösung für Server aus dem Hause Intel überhaupt, antreten sollen. Dazu gehört die neue Atom-Prozessor-Familie S12x9, die speziell für Storage-Produkte entwickelt wurde. In der zweiten Jahreshälfte soll mit "Avaton" dann die zweite Generation Atom-Prozessoren für Microserver erscheinen, basierend auf einer 22-Nanometer-Architektur, mit mehr Performance pro Watt und ausgestattet mit einem integrierten Ethernet-Controller. Last but not least soll dann, ebenfalls noch in der zweiten Jahreshälfte, ein Atom-SoC speziell für Kommunikations- und Netzwerklösungen auf den Markt kommen. Entwickelt wird es unter dem Codenamen "Rangeley".
Doch nicht nur die Atom-Familie wächst, auch die Xeon-E3-, -E5- und -E7-Familie erhält dieses Jahr Zuwachs. Intel will in diesem Jahr die neue Xeon-Prozessor-Reihe E3 1200 lancieren, basierenden auf der "Haswell"-Architektur, mit grösserer Performance und geringerem Stromverbrauch. Die kommende E5-Generation basiert derweil auf einem 22-Nanometer-Verfahren und soll im dritten Quartal auf den Markt kommen. Der Marktstart der neuen Xeon-E7-Prozessoren ist derweil für das vierte Quartal 2013 terminiert. Sie sollen unter anderem deutlich mehr Speicherkapazität bieten und kommen mit einer neuen Technologie namens "Intel Run Sure", die unter anderem für mehr Stabilität und Datenintegrität sorgen soll.
(mv)