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Am Samstag verteilt das überparteiliche Komitee «Heiratstrafe abschaffen – JA!» in der ganzen Schweiz 12‘000 Rosen. Im Kanton Graubünden in Chur, Domat/Ems und Ilanz.
«Rosen für mehr Gerechtigkeit und gegen die Diskriminierung von verheirateten Paaren und eingetragenen Partnerschaften gegenüber Konkubinatspaaren. Es ist Zeit, dass am 28. Februar 2016 diese jahrzehntelange Benachteiligung bei Steuern und Renten endlich abgeschafft wird», argumentiert die CVP Graubünden in einem Medien-Communiqé.
Die Rosen-Verteilaktionen finden wie folgt statt:
- Chur, Poststrasse/Café Caluori, ab 10.00 Uhr
- Domat/Ems, Coop, ab 10.00 Uhr
- Ilanz, Marktplatz, ab 9.30 Uhr
Verheiratete Paare und homosexuelle Paare in eingetragenen Partnerschaften werden gegenüber Konkubinatspaaren bei den Steuern und den Sozialversicherungen benachteiligt. Bei gleichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen bezahlen sie mehr Steuern und erhalten tiefere AHV-Renten. Ein verheiratetes Rentnerpaar bekommt eine Maximalrente von 150 Prozent ausbezahlt. Ist das gleiche Paar unverheiratet, erhält es beide Renten in voller Höhe, also 200 Prozent. Es gibt gemäss der CVP keinen Grund, unverheiratete Paare zu bevorzugen. Das Bundesgericht habe dies bereits 1984 unmissverständlich festgehalten. An Seite der CVP steht die SVP, bekämpft wird die Vorlage aus dem Lager der CVP, der BDP und der SP. Sie argumentieren unter anderem, dass nur 2% der Bevölkerung profitieren würde.
(Bild: Pixabay)