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Untertitel: Der Finanzausgleich im Kanton Freiburg wurde unter die Lupe genommen
Im Jahre 2002 hat der Staat den Gemeinden 65,8 Mio. Franken an Subventionen gewährt. Umgekehrt haben die Gemeinden 243,4 Mio. Franken an Beiträgen an den Staat geleistet.
Bei diesen Geldflüssen spielt die Gemeindeklassifikation eine Rolle. Die reicheren Gemeinden haben also aus Solidaritätsgründen verhältnismässig weniger vom Staat erhalten oder haben mehr an den Staat bezahlt als die ärmeren. Eine Studie von Prof. Bernard Dafflon hat nun aber ergeben, dass so bloss 12 Mio. Franken umverteilt wurden.
Der Freiburger Professor konnte aber noch mit andern «Überraschungen» aufwarten, als er die Studie vorstellte. Es stimme nicht, dass der Kanton die Finanzen der Gemeinden (gebundene Ausgaben) immer mehr anknabbere und so eine schleichende Zentralisierung betreibe.