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Wie der Infodienst Biodiversität Schweiz (IBS) berichtet, zeigen mehrere Untersuchungen des Mountain Invasion Research Networks (MIREN), dass das Risiko von Pflanzeninvasionen in Gebirgen in Zukunft stark zunehmen könnte. Eine Zunahme der Einfuhr von nicht-einheimischen Bergspezialisten direkt in Gebirgsregionen, der Klimawandel sowie eine Zunahme von anthropogenen Störungen von Bergökosystemen seien die Hauptgründe dafür.
Im Gegensatz zu Flachlandökosystemen wurden in Gebirgen nur wenige Neophyten beobachtet. Laut IBS ist aber zu erwarten, dass Pflanzeninvasionen in Gebirgen in naher Zukunft stark zunehmen werden. Bedingt durch den Klimawandel wird es invasiven Pflanzen aus dem Tiefland möglich sein, sich auch in Gebirgen zu etablieren. Das Invasionsrisiko wird auch durch den globalen Tourismus und die zunehmende anthropogene Nutzung von höheren Gebirgslagen verstärkt.
Laut IBS müssten nun rechtzeitig Präventionsmassnahmen ergriffen werden. Potentiell invasive Arten müssten identifiziert und ihr Transport reglementiert werden. Auch einheimische Pflanzen Arten könnten sich, bedingt durch den Klimawandel vermehrt im Gebirge ausbreiten. Auch hier bedarf es einer breiten Diskussion zur Bewertung und dem Management von Florenveränderungen in Gebirgen.
Bild: Dirk Beyer (Wikimedia Commons)