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Box-Legende Muhammad Ali ist tot. Der 74-Jährige starb am Freitag in einem Krankenhaus im Grossraum Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, wie ein Sprecher der Familie NBC News mitteilte. Box-Promoter Bob Arum bestätigte den Tod zudem über Twitter. Der an Parkinson leidende frühere Schwergewichts-Weltmeister war vor wenigen Tagen wegen Atemwegsbeschwerden in die Klinik eingeliefert worden. Ali hatte seine Boxerkarriere 1981 beendet. Drei Jahre später wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert.
Ali gilt als einer der bedeutendsten Schwergewichtsboxer und herausragendsten Sportler des 20. Jahrhunderts. Er war der erste Boxer, der drei mal Schwergewichtsweltmeister wurde und revolutionierte den Sport mit seiner leichtfüssigen Technik. Auch ausserhalb des Boxrings sorgte er immer wieder für Schlagzeilen. Er wurde zum Symbol der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren und lehnte öffentlich den Vietnam-Krieg. Seine Kämpfe gegen die Rivalen George Foreman und Joe Frazier in den 1970er Jahren zählen zu den Klassikern der Box-Geschichte.
1964 erstmals Weltmeister
Ali wurde am 17. Januar 1942 als Cassius Clay in Louisville im Bundesstaat Kentucky geboren. 1964 wurde er erstmals Weltmeister. Danach wechselte er seinen Namen in Muhammad Ali und konvertierte zum Islam.
(reuters/me)