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In einer gemeinsamen Erklärung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und des UNO-Flüchtlingswerks UNHCR vom Samstag heisst es, das Flüchtlingsprogramm der USA sei "eines der wichtigsten weltweit".
IOM und UNHCR hofften, dass die Vereinigten Staaten weiterhin ihre "starke Führungsrolle" einnehmen und ihre "lange Tradition" fortsetzen würden, Menschen zu schützen, die vor Konflikten und Verfolgungen fliehen. Die beiden Organisationen äusserten zudem ihre "feste Überzeugung", dass Flüchtlinge gleich behandelt werden müssten - "unabhängig von ihrer Religion, Nationalität oder Rasse".
Am Freitag hatte Trump mit einem weiteren Dekret eine Einreisesperre von drei Monaten für Einwanderer aus sieben muslimischen Ländern verhängt: Iran, Irak, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien.
Das bisherige Flüchtlingsprogramm der US-Regierung setzte er für vier Monate aus, die Einreise syrischer Flüchtlinge stoppte er sogar auf unbestimmte Zeit. Im Präsidentschaftswahlkampf hatte Trump, der sein Amt am 20. Januar antrat, ein pauschales Einreiseverbot für Muslime gefordert.
(AWP)