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Die neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Bevölkerungsentwicklung in den Schweizer Kantonen zeigen, dass unter dem Einfluss von Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungsströmen die Bevölkerung der meisten Kantone bis 2030 weiter anwachsen wird. Hinter diesem Gesamtbild verbergen sich jedoch unterschiedliche Entwicklungen. So verzeichnen die Kantone Zug und Freiburg ein Bevölkerungswachstum von über 20 Prozent, während die Kantone Basel-Stadt, Glarus und Uri einen leichten Rückgang der Bevölkerungszahl zu erwarten haben. Innerhalb des angegebenen Zeithorizonts ergibt sich für sämtliche Kantone eine mehr oder weniger deutliche Alterung der Bevölkerung.
Aktuarielles
Die Schweiz zählte am 31. Dezember 2005 7,459 Mio. Einwohner, 0,6% mehr als ein Jahr zuvor. Dieses Wachstum war das Ergebnis von 72’900 Geburten, 61’100 Todesfällen, 118’300 Ein- und 82’100 Auswanderungen. 40’100 Paare heirateten und 21’300 liessen sich scheiden. Dies geht aus der Publikation “Demographisches Porträt der Schweiz” des BFS hervor.
Die der Publikation beiliegende CD-ROM enthält in Form von Jahres- und Zeitserietabellen statistische Resultate zu den aktuellen demografischen Strukturen sowie den Trends zur Bevölkerungsentwicklung der jüngsten Vergangenheit und der nahen Zukunft.
Publikationen
This paper by David Gerber and René Weber focuses on the nexus between pension funds’ balance sheet liabilities, reflecting their age profile and payments obligations, and the investment behavior and costs of these funds. The context of the analysis is the stringent regulatory framework and the highly fragmented and heterogeneous pension fund landscape in Switzerland. Detailed data from the Swiss Pension Statistic are analyzed using multivariate OLS-regressions. The evidence shows that a younger age structure and lower short-term benefits payouts are related to a higher share of equities and lower real estate holdings. Legal form, pension plan type, and size are important for administrative costs. The findings support the view that aging may lead to increased risk aversion and thus to a lower engagement of institutional investors in equities.
Aging, Asset Allocation, and Costs
Trotz der Hitzewelle im Juli 2006 sind im ganzen Jahr 800 Todesfälle weniger aufgetreten als erwartet. Dazu trugen die sehr schwache Grippewelle des Winters 2005/2006, das Ausbleiben der Grippe bis zum Jahresende 2006, das Fehlen extremer Kälteperioden anfangs 2006 und die milden Temperaturen von Oktober bis Dezember bei. Bei den über 85-Jährigen wurde die Untersterblichkeit in diesen Monaten durch eine hitzebedingte Übersterblichkeit in den Monaten Juni und Juli kompensiert.
Mitteilung BFS
There remains enormous unexplained variation in the results of actuarial valuations to determine pension scheme liabilities, says a new report from PricewaterhouseCoopers LLP, based on a recent survey of 90 UK pension schemes with almost £200bn of assets.
Life expectancy predictions differ by up to six years without any correlation to industry, pay, type or location of workforce, or actual scheme experience. Discount rates, which represent the assumed future return of a scheme’s assets, bear little correlation to actual asset allocation, varying by as much as 3% per annum for schemes with similar asset allocations.
PricewaterhouseCoopers
You might think that after all the attention focused on pension schemes and their assumptions that they might be at last getting things right; not so according to a report from PricewaterhouseCoopers.
Citywire :: Blogs
UK life expectancy at 65 has reached its highest level ever for both men and women, the Office for National Statistics says. It said: “Men aged 65 could expect to live a further 16.6 years and women a further 19.4 years if mortality rates remained the same as they were in 2003-05.”
The ONS said: “The increase in life expectancy among older adults has been particularly dramatic in recent years. “Between 1980-82 and 2003-05 life expectancy at age 65 in the UK increased by 3.7 years for males and 2.5 years for females. Around one-third of this increase occurred over the last five years. In general the increases in life expectancy over the same period have been broadly similar for each country.
IPE
Prof. Lucas Bretschger und Dr. Karen Pittel von der ETH Zürich (CCRS – Center for Corporate Responsibility and Sustainability) zeigen auf, dass Pensionskassen positiv zur Nachhaltigkeit beitragen können, vorausgesetzt, dass Individuen eine Präferenz für eigene Ersparnisse haben.
Bericht
BT Group (Britisch Telecom) could be forced to inject more into its deficit-plagued pension fund after one independent expert suggested that soaring life expectancy may have added £3 billion to its liabilities. If BT used the same longevity assumptions as Royal Mail, its former sister company, its deficit would worsen instantly from £2.5 billion to £5.5 billion, it was claimed.
Times Online
Europa unterliegt gegenwärtig einem massiven demographischen Wandlungsprozess. Die grundlegendsten Veränderungen sind ein längerfristiger Bevölkerungsrückgang und eine zunehmende Alterung der Bevölkerung. Schätzungen zur Folge wird die arbeitsfähige Bevölkerung im EU-Raum bis 2030 um über 20 Millionen zurückgehen. Eng verbunden mit diesem Rückgang ist ein massiver Produktivitätsrückgang: Es wird davon ausgegangen, dass das potenzielle BIP-Wachstum bis ins Jahr 2040 um die Hälfte auf etwa 1.25% schrumpfen wird. Diese Fakten verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf, schreibt economiesuisse in einer Darstellung des Demographieberichts der EU.
economiesuisse
Die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) zeigt, dass öffentlichen Verwaltung die älteren Jahrgänge deutlich stärker und jüngeren entsprechend schwächer besetzt sind als in der Privatwirtschaft. Diese spezifische Alterung der Verwaltung bedeutet, dass die Zahl der pensionierten Beamten bald markant ansteigen wird, schreibt Avenir Suisse in ihren Meldungen "avenir aktuell". Weiter wird ausgeführt: öffentliche Pensionskassen zahlen bei Frühpensionierungen mehrheitlich mehr an Renten aus, als an Kapital angespart worden ist: 59% geben an, die Renten bei einem Vorbezug nur reduziert zu kürzen (private Kassen: 44%). "Zu befürchten steht (…), dass in naher Zukunft eine staatliche Pensionslawine auf die Steuerzahler zukommt".
Mitteilung avenir suisse
Nach dem 100-Jahr-Jubiläum im letzten Jahr führte die Schweizerische Aktuarvereinigung (SAV) in Lausanne die gewohnten Arbeitstagungen und die Mitgliederversammlung am 1. und 2. September 2006 durch. Dabei wurden verschiedene Themen aus der Finanzmathematik, der Schadenversicherung und der Personalvorsorge behandelt. An der Mitgliederversammlung standen ausser dem Gastreferat über "Internationale Trends in der Sozialpolitik" verschiedene Wahlen an. Als Präsident der Schweizerischen Aktuarvereinigung wurde Dr. Marc Chuard bestätigt.
In der neuen Studie der LPC Libera werden die in den Konzernrechnungen 2005 der SMI-Unternehmen erfassten Vorsorgezahlen analysiert und zusammengefasst. Die Werte berücksichtigen die schweizerischen und die ausländischen Vorsorgepläne der untersuchten Unternehmen. Die Summe der Vorsorgeverpflichtungen der 26 SMI-Unternehmen beträgt 179.8 Mrd. Fr.oder 18% der gesamten Marktkapitalisierung. Die Vorsorgeverpflichtungen sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Mrd. Fr. gestiegen. Das Verhältnis des vorhandenen Vorsorgevermögens zu den Vorsorgeverpflichtungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, die Summe der Fehlbeträge hat sich von 30.0 auf 29.5 Mrd. Fr. reduziert. Die Zunahme der Vorsorgeverpflichtungen ist u.a. auf die tieferen Diskontierungssätze (techn. Zins) zurückzuführen. Ende 2005 betrug der Mittelwert der Diskontierungssätze 3.75% und hat damit gegenüber dem Vorjahr (4.19%) abgenommen. Die gesamten Vorsorgekosten betragen 5.2 Milliarden Fr. Die von den Unternehmen effektiv bezahlten Beiträge belaufen sich auf 8.8 Mrd. Fr.
Studie
Gemäss dem neuen Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) wird sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz von 7,4 Millionen Anfang 2005 auf 8,2 Millionen im Jahr 2036 erhöhen und dann leicht auf 8,1 Millionen im Jahr 2050 sinken (Klick auf Grafik). In derselben Zeitspanne wird die Zahl über 64-Jährigen um über 90 Prozent zunehmen, während die Zahl der 20- bis 64-Jährigen um 4 Prozent und die Zahl der 0- bis 19-Jährigen um 15 Prozent sinken wird. Die Erwerbsbevölkerung wird von 4,2 Millionen Anfang 2005 auf 4,5 Millionen im Jahr 2018 steigen, um dann bis Ende 2050 auf einen Stand von 4,1 Millionen zu sinken. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Reihe von Szenarien, die das BFS zur Entwicklung der Wohnbevölkerung und der Erwerbsbevölkerung der Schweiz von 2005-2050 erarbeitet hat.
Statistik