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Der Kanton Zürich will den Nachlass des Theologen und Arztes Albert Schweitzer der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Regierungsrat bewilligte gemäss Mitteilung vom Donnerstag für den Erwerb des Nachlasses 500'000 Franken aus dem Lotteriefonds.
Die Zürcher Zentralbibliothek soll den Nachlass, der hauptsächlich aus geschriebenen Skizzen und Entwürfen aus der Zeit von 1904 bis Anfang der 1960-er Jahre besteht, in ihre Sammlung aufnehmen und öffentlich zugänglich machen.
Die Erben des Elsässer Theologen überlassen den Nachlass der Bibliothek für eine Million Franken.
Schweitzer war Zürich via Freundschaften und seine Ehredoktorwürde verbunden. Der evangelische Theologe, Musikforscher, Philosoph und Arzt ist 1965 im Alter von 90 Jahren in Gabun in Afrika gestorben, wo er ein Urwaldspital gegründet hatte. 1952 hatte er den Friedensnobelpreis erhalten.