Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/250529

<h2>SubmittedText<h2><p>Meteotest AG bietet Dienstleistungen in Sachen Windenergie an und hat daher Interesse an möglichst vielen Windrädern. In ihrer vom Bund bestellten Studie heisst es unter anderem, die Nutzung der Windenergie entspreche dem Willen der "überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung".</p><p>- Wie viel hat die Studie gekostet?</p><p>- Wie viele Projekte kamen vors Volk und wie fielen die einzelnen Abstimmungen aus?</p><p>Die Studie propagiert 4439 Windräder, viele mit einer Höhe von über 200 Metern.</p><p>- Wo sollen die alle stehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für die Windenergie-Potenzialstudie hat das Bundesamt für Energie 35 500 CHF bezahlt, inkl. MwSt. Das Bundesamt für Energie hat Kenntnis von 24 Abstimmungen, bei denen die Stimmberechtigten von Schweizer Gemeinden zwischen 2012 und 2021 über den Bau von Windparks entschieden haben. 19 Mal wurde das Windparkprojekt bejaht; Das heisst in fast 80 Prozent der Abstimmungen hat sich die Stimmbevölkerung für die Windkraft ausgesprochen. Die Potenzialstudie kommt zum Schluss, dass unter Einhaltung aller geltenden Vorschriften in der Schweiz 29,5 Terawattstunden Windstrom pro Jahr produziert werden könnte. 60 Prozent des Potenzials liegen im Schweizer Mittelland zwischen Genfer- und Bodensee. Ein Viertel des Potenzials befindet sich im Jurabogen und im Rhône- und Rheintal. Der Alpenraum trägt 14 Prozent zum Windstrompotenzial der Schweiz bei. Schon ein Drittel dieses Potenzials würde 6,5 Terawattstunden Windstrom erzeugen und damit die Importabhängigkeit bedeutend verringern. Dafür wäre der Bau von 1000 Windenergieanlagen in der Schweiz nötig - eine Zahl, die unsere Nachbarn in Baden-Württemberg öder Bayern bereits heute erreicht oder übertroffen haben. </p>