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Die Hollywood-Legende Doris Day ist am 13. Mai 2019 im Alter von 97 Jahren an einer Lungenentzündung verstorben. Doris Day brillierte in US-Komödien wie "Bettgeflüster", "Ein Hauch von Nerz", "Ein Pyjama für zwei" und weiteren Filmen, die heute zu den Klassikern gehören. Ihre Partner waren ebenso populär: wie Rock Hudson, Cary Grant oder James Stewart. "Everybody's Darling", wie Doris Day bezeichnet wurde, stand vor allem in den 1950er/60ern hoch im Kurs.
Bevor Doris Day für den Film entdeckt wurde, war sie sehr erfolgreich als Sängerin in verschiedenen Bigbands, wie beispielsweise bei "Les Brown". "Sentimental Journey" von Les Brown und Doris Day war 1945 ein Number-One-Hit. Später wurden die Gesangseinlagen in ihren Filmen zu Schlagern, besonders zu erwähnen der Evergreen "Que será, será" aus dem Hitchock-Thriller: "Der Mann, der zuviel wusste". Den kennt nun wirklich jede und jeder, aber nicht nur mit diesem Hit wird Doris Day uns in Erinnerung bleiben.
Eine Fülle von Doris Day-Schellacks hier im ShopROSAEbenfalls sind in Musikmamsells Plattenladen ein paar Doris Day-Aufnahmen gelistet
Er galt als bestbezahlter Entertainer, verdiente mehr als etwa Frank Sinatra, Elvis Presley oder die Beatles: LIBERACE, der exzentrische, klavierspielende, Paradiesvogel. Seine Shows in Las Vegas sollen legendär gewesen sein, wie er in seinem weissen Rolls Royce Phantom auf die Bühne gefahren wird, pelzverbrämt mit langer Schleppe, Klunker, Glamour, alles üppig, schrill. Die Fans haben ihm zugejubelt. Seine TV-Shows in den 1950ern waren Strassenfeger.
Geboren wird er 1919 in West Allis, Wisconsin, als Wladziu Valentino Liberace, Sohn einer Polin und eines Italieners. Schon früh zeigt sich seine grosse Musikalität. Er gilt als Wunderkind, geniesst eine klassische Klavierausbildung, studiert Musik, spielt als Jugendlicher in Bands und hat als Solist klassische Auftritte. In den 1950ern gewinnt er mehrmals den Preis als «schnellster Klassikpianist der USA» und wird gar als schnellster Pianist der Welt bezeichnet. Seine musikalische Ausrichtung in seinen Shows - er mischt Klassik und Pop, spielt Klavier, singt, plaudert - kommt beim Publikum an: er ist der grossartige Entertainer!
Sein Leben wurde 2013 vom Regisseur Steven Soderbergh verfilmt mit Michael Douglas und Matt Damon in den Hauptrollen. Es geht im Film um die Beziehung von Liberace zu seinem Lebensgefährten Scott Thorson. Liberace verleugnete zeitlebens seine Homosexualität, wohl in der Annahme, dass in der damaligen Zeit ein Outing seiner Karriere schaden würde. Er bezeugte sogar vor Gericht unter Eid, er sei nicht homosexuell. Liberace starb 1987 im Alter von 67 Jahren an den Folgen von Aids.
Am 16. Mai 2019 jährt sich Liberaces 100. Geburtstag. Auf Schellack hören Sie einige seiner frühen Aufnahen. Und ebenfalls erhältlich: zwei Alben mit Liberaces Portrait auf dem Cover.
Hier geht es zu den Liberace-Platten
"Eine Tragödie für die Musik" nannte es der britische Jazzpianist Eddie Thompson und meinte mit dieser Aussage die Entdeckung von Nat King Cole als Sänger, denn damit sei er in seiner Bedeutung als Instrumentalist vergessen worden. Er hielt Nat King Cole für den am meisten unterschätzten Jazzpianisten. Ganz so dramatisch sehen wir es heute wohl nicht mehr, denn die Aufnahmen mit Nat King Cole als Gesangssolisten, mit seiner einschmeichelnden samtig-belegten Stimme, begleitet von grossen Orchestern, sind nicht nur schön produziert, sie werden auch heute noch gerne gehört und zählen zu den beliebtesten Evergreens. Einfach wunderschön, z.B. Charlie Chaplins "Smile" in der Version von Nat King Cole, "Unforgettable", "Mona Lisa" , "Tenderly" und viele weitere.
Bevor Nat King Cole in den 1950ern zum Popstar wurde und als erster schwarzer Musiker eine eigene TV-Show hatte (die allerdings floppte, weil es vielen zu weit ging, wie er für Weisse romantische Lieder sang), war er mit seinem berühmten Trio unterwegs, Erstbesetzung mit Oscar Moore, Gitarre und Wesley Prince, Bass, später in wechselnder Besetzung. Seine swingende, elegant-virtuose Spielart in der typischen Nat King Cole-Besetzung: Piano, Gitarre, Bass (ohne Perkussion) war Vorbild für viele spätere Trios. Souverän konnte er seinen Gesang ins musikalische Gefüge einbinden. Die Trio-Aufnahmen sind ebenfalls auf Schellack zu finden.
Nat King Cole gehörte in den 1950er Jahren zu den bestverdienenden Entertainern in den USA. Seine Popularität nutzte Nat King Cole, um sich öffentlich gegen Rassismus und Rassentrennung auszusprechen. U.a. verklagte er Hotels und Clubs, die ihn wegen seiner Hautfarbe nicht hatten auftreten lassen. (Einen Eindruck dieser damaligen Situation in den Südstaaten der USA vermittelt der Spielfilm "The Green Book" über den schwarzen Pianisten Don Shirley, der zurzeit in unseren Kinos zu sehen ist.)
Nat King Cole mit bürgerlichem Namen Nathaniel Adams Coles wurde am 17. März 1919 in Montgomery, Alabama in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 15. Februar 1965 mit 45 Jahren in Santa Monica, Kalifornien nach einer Operation, er war schwer lungenkrank. Sein Geburtstag jährt sich dieses Jahr zum hundertsten Mal.
Ob von der Jazz- oder der Popwelt gefeiert, Nat King Cole bleibt unvergessen.
Hier geht es zu Jazz und Pop mit Nat King Cole
Nat King Cole auf Vinyl & etwas Schellack in Musikmamsells Plattenladen