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Jacques Lisfranc de St. Martin
* 2. April 1790 in Saint-Paul-en-Jarez; † 13. Mai 1847 in Paris
Jacques Lisfranc de St. Martin ist am 02. April 1790 in Saint-Paul-en-Jarez in der Nähe von Lyon geboren. Er beginnt seine medizinische Ausbildung in Lyon, um 1813 in Paris Assistent von Guillaume Dupuyten zu werden und im gleichen Jahr seine Promotion abzuschliessen.
Lisfranc arbeitet kurzzeitig in der Armee Napoleons und wird dann als Professor für Chirurgie nach Paris berufen. Da zu seiner Zeit eine exakte Trennung der operativen Gebiete noch nicht vorhanden ist, betätigt er sich in verschiedenen Fächern und leistet Pionierarbeit im Bereich der Rektumchirurgie, der Chirurgie der Gebärmutter und des Fußes.
Er erhält die Leitung einer eigenen Abteilung zwei Jahre nach seiner Habilitation, 1826, im L’Hôpital de la Pitié in Paris. Er ist Chirurg und Lehrer für Klinische Medizin.
Lisfranc ist ein technisch geschickter Operateur, ein anerkannter Lehrer und Chirurg, aber eine streitbare Persönlichkeit.
Jacques Lisfranc de St. Martin stirbt am 13. Mai 1847 in Paris. Er ist begraben auf dem Friedhof Montparnasse.
Bekannt ist der Name Jacques Lisfranc de St. Martin durch die Lisfranc-Gelenklinie und die Lisfranc'sche Amputation.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Jacques Lisfranc de St. Martin u.a. zu Guillaume Dupuyten, seinem Lehrer.
Quellen
http://en.wikipedia.org/wiki/Jacques_Lisfranc_de_St._Martin