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Holcim und Lafarge: Schnelle Zusage der EU?
Die beiden Zementhersteller Holcim und Lafarge verhandeln offenbar mit der EU-Wettbewerbsbehörde, um eine eingehende Prüfung der geplanten Fusion zu vermeiden.
Holcim-Sprecher Peter Stopfer bestätigte gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP, dass die Unternehmen mit den EU-Behörden in Kontakt stehen. Weitere Angaben könnten derzeit jedoch nicht gemacht werden, betonte er. Der offizielle Genehmigungsantrag für die Fusion sei bei der EU bisher noch nicht eingereicht worden. Mit der Sondierung versuchten die Unternehmen mögliche Stolpersteine für eine Standardprüfung im Vorfeld des offiziellen Genehmigungsantrags aus dem Weg zu räumen, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf zwei mit den Vorgängen vertrauten Personen. Sollte eine eingehende Prüfung durch die EU-Wettbewerbshüter abgewendet werden können, könne dies einen Unterschied von bis zu vier Monaten bis zum Erhalt der notwendigen Genehmigung ausmachen. Holcim und Lafarge wollen die Fusion im ersten Halbjahr 2015 abschliessen.
Laut der EU-Fusionskontrollverordnung muss die Kommission nach der Anmeldung in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie einen Zusammenschluss genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren (Phase II) einleitet. (sda/awp)