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Zu viel Neuschnee und anhaltende Schneefälle verhinderten am Sonntag den ersten Super-G des Olympia-Winters. Somit ging bei der Saison-Ouvertüre der Speedfahrer nur eines der drei angesetzten Rennen über die Bühne. Am Freitag war bereits die erste von zwei Abfahrten dem winterlichen Wetter zum Opfer gefallen.
Die Abfahrt soll nächste Woche in Beaver Creek nachgeholt werden, wo nun ab Donnerstag je zwei Super-G und Abfahrten auf dem Programm stehen. Das einzige Training für die Abfahrten vom Samstag und Sonntag ist am Mittwoch angesetzt. Ersatzdatum und -ort und für den Super-G sind noch offen.
Mehrere positive Corona-Fälle im Fahrerlager stellten die nächsten Speedrennen im US-Bundesstaat Colorado kurzzeitig infrage. Wie FIS-Rennchef Markus Waldner sagte, gab es bei den obligaten PCR-Tests vor der Weiterreise vom Samstag zehn positive Fälle. Diese betrafen überwiegend amerikanische und keine Schweizer Athleten. Nachtests lieferten indes bei neun von ihnen ein negatives Ergebnis, womit alle bis auf die betroffene Person schliesslich in die USA weiterreisen konnten.
In der Abfahrt vom Samstag in Lake Louise belegte Beat Feuz den 3. Platz hinter den Österreichern Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr. Marco Odermatt realisierte als Vierter sein Bestergebnis in der schnellsten Disziplin. Im Super-G vom Sonntag hätte der 24-jährige Nidwaldner zu den Favoriten auf den Sieg gehört.
Urs Kryenbühl gehört derweil zu den Profiteuren der Wetterkapriolen beim Speed-Auftakt. Der Schwyzer verzichtete auf die Rennen in Kanada, weil er sich wie Teamkollege Ralph Weber nicht impfen lassen will und somit nicht nach Kanada einreisen konnte. In Beaver Creek wird der 27-Jährige sein Comeback nach dem schweren Sturz im Januar in Kitzbühel geben. Sofern die Rennen in Colorado denn stattfinden können.