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Forschung in der Spitalpharmazie
Die Forschung ist ein wesentlicher Bestandteil der Aktivitäten einer Spitalapotheke und ist nicht nur auf die Universitätsspitäler beschränkt. Viele Spitalapotheker regionaler Spitäler beteiligen sich aktiv an Forschungsprojekten, sei es innerhalb der Spitalapotheke oder in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal.
Die meisten Forschungsprojekte werden im Rahmen einer Ausbildung durchgeführt:
- 3-monatige Projekte für die universitäre Abschlussprüfung (Masterarbeit)
- 6-monatiges Forschungsprojekt als Diplomarbeit FPH in Spitalpharmazie
- 6-wöchige Arbeit im Rahmen des Fähigkeitsausweises in klinischer Pharmazie
Darüber hinaus schreibt die GSASA regelmässig Forschungsprojekte von nationaler Tragweite mit einer Dauer von etwa 12 Monaten aus.
Der Aufwand für diese praxisorientierte Forschung zahlt sich aus, denn er ist direkt verbunden mit einer Verbesserung der pharmazeutischen Dienstleistungen und/oder der medikamentösen Behandlung der Patienten. Zur Veranschaulichung seien ein paar konkrete Beispiele genannt:
- Im Bereich von Qualität und Sicherheit: z.B. Analyse von Risikofaktoren, die einen Einfluss auf Medikationsfehler haben können.
- Im Bereich der Herstellung: z.B. Entwicklung spitalspezifischer Darreichungsformen von Arzneimitteln oder neuer analytischer Methoden.
- Im Bereich der Pharmako-Ökonomie: z.B. Analyse von Verbrauchsstatistiken