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Die Beeren des Sanddorns sind in der Regel zwischen September und Oktober reif. Prinzipiell ist die Ernte bis Dezember oder mit Glück bis ins Frühjahr möglich. Der Saft und das Mark der Beeren werden als Zusätze bei Milchgetränken, Joghurt und Tee verwendet. Sanddornbeeren sind auch roh essbar, schmecken aber nicht besonders und sind sehr sauer.
Sanddorn hat keinen Giftigen Doppelgänger. Jedoch kann er mit Feuerdorn verwechselt werden. Auch das Rosengewächs Feuerdorn könnte für dieses Rezept verwendet werden. Es sollte dann allerdings darauf geachtet werden, dass beim passierten Mousse keine Kerne mehr vorhanden sind; diese könnten Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Beim Sanddorn wachsen die Beeren direkt am Holz, währenddessen beim Feuerdorn in Dolden an den Ästen hängen. Der Sandorn kann bis zu sechs Meter hoch werden. Die Äste sind dornig, die Blätter auf der Unterseite silberweiss behaart. Der Strauch hat kleine, circa fünf Millimeter grosse orange Beeren. Blattform und Beerenfarbe kann je nach Sorte leicht variieren. Die Früchte des Sanddorns sind sehr reichhaltig an Vitmanin C.
Mit den Beeren lässt sich beispielsweise ein Sanddorn-Quark-Mousse für vier Personen machen. Dafür wird aus den Beeren eine Sauce hergestellt, die dann mit Quark und Rahm zu einem Mousse gerührt wird.
Für die Sanddornsauce:
1 kg Sanddornbeeren
Mark von 1 Vanilleschote
150 ml Agavendicksaft
2 El Orangensaft
Für die Quarkmasse:
4 Blatt weiße Gelatine
250 g Quark (20 Prozent Fett)
175 g (selbst zubereitete) Sanddornsauce
50 g Stevia-Granulat
2 El Orangensaft
1 Biolimette
250 g Sahne
ZUBEREITUNG
Sanddornzweige einfrieren. Danach geht es einfacher, die Beeren von den dornigen Zweigen in ein Sieb zu streifen. Gründlich abspülen. Reichlich Wasser in einem Topf aufkochen, Beeren hineingeben, einmal aufkochen lassen und durch ein Sieb abgiessen. Gut abtropfen lassen, dann die Beeren durch ein feines Sieb streichen.
Durch das Sieben entsteht ein dickflüssiges Sanddornpüree. Dieses mit Vanillemark und Agavendicksaft vermengen. Falls die Sauce zu dick ist, etwas Orangensaft dazugeben. Abkühlen lassen. Die Sauce ist im Kühlschrank circa drei Tage lang haltbar, kann aber sehr gut eingefroren werden (auch portionsweise im Eiswürfelbehälter).
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Quark, 175 Gramm der soeben zubereiteten Sanddornsauce, Stevia-Granulat, Orangenlikör oder -saft und zwei Teelöffel fein abgeriebene Limettenschale vermischen. Zwei Esslöffel Limettensaft erwärmen. Gelatine tropfnass im heissen Limettensaft auflösen. Etwas Quarkcreme unterrühren und dann diese Mischung unter die restliche Quarkcreme rühren. 10 bis 20 Minuten kalt stellen, bis die Creme anfängt zu gelieren.
Inzwischen die Sahne steif schlagen. In mehreren Portionen behutsam unter die Quarkcreme heben. Sanddorn-Quark-Mousse in Gläser oder Dessertschalen füllen und mindestens zwei Stunden kalt stellen. Zum Anrichten jeweils etwas von der beiseite gestellten Sanddornsauce auf die Mousse giessen. Glücklich sein.