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Auf europäischer Ebene besteht der Konsens, dass Athleten vor Wettkampfteilnahme eine Evaluation des Herzkreislaufsystems durchführen lassen sollten (Europace 2017). Diese Untersuchung wird u.a. vom Olympischen Komitee, der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie und der Schweizerischen Gesellschaft für Sportmedizin aktiven Leistungssportlern empfohlen. Sie besteht aus einem Gespräch zu persönlichen Beschwerden und zur Familiengeschichte, einer körperlichen Untersuchung und einem Ruhe-EKG. Die Untersuchung sollte während der aktiven Wettkampfkarriere alle ein bis zwei Jahre wiederholt werden.
EKGs von Athleten müssen nach besonderen Kriterien beurteilt werden (Eur Heart J 2017). Die Differenzierung von sporttypischen und krankhaften EKG Veränderungen ist dabei nicht immer einfach. Man unterscheidet zwischen Befunden, die bei Athleten normal sind, Borderline Befunden und abnormalen Befunden. Zwei oder mehrere Borderline Befunde oder ein abnormaler Befund sollten zu einer weiterführenden kardiologischen Untersuchung führen. Die Häufigkeit von abnormalen EKG Befunden ist bei schweizerischen Eliteathleten sehr niedrig (SMW 2016).
EKG bei einem Sportler mit Hypertropher Kardiomyopathie
Afrikanischer Fussballspieler (Premier League) mit einer ethnischen Variante einer frühen Repolarisation