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Anfang März 2014 verschlug es einen 20-jährigen Waadtländer mit Wohnsitz in Freiburg auf eine holländische Internetseite. Dort kaufte er sich 106 Hanfsamen und weitere 26 Samen unbekannter Art, eine Packung Dopingpillen, zwei Digitalwaagen und einen Kaktus, der für seine halluzinogene Wirkung bekannt ist. Einige der gekauften Produkte lassen keinen Zweifel daran, dass der junge Mann vorhatte, Marihuana anzubauen. Wegen fehlenden Beweisen muss die Staatsanwaltschaft davon ausgehen, dass das angebaute Marihuana und die gekauften Pillen nicht für den Weiterverkauf, sondern für den Eigenkonsum gedacht waren.
90 Gramm Hanf konsumiert
Zudem erstand der 20-Jährige in der Zeitspanne zwischen dem 4. Oktober 2013 und dem 26. März 2014 in Sion von einem Unbekannten 136 Gramm Marihuana, wovon er rund 90 Gramm konsumierte.
Die Freiburger Staatsanwaltschaft erklärte den Mann nun des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz für schuldig und verurteilte ihn per Strafbefehl zu einer Busse von 500 Franken. Zusammen mit den Verhandlungskosten hat der Verurteilte rund 770 Franken zu bezahlen. Die im Internet gekauften Produkte und die übrigen 45 Gramm Marihuana wurden vernichtet. lr