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Arnold Stadler wurde 1954 in Meßkirch bei Sigmaringen geboren. Er studierte katholische Theologie in München und Rom, anschließend Germanistik in Freiburg und Köln.
Seine teilweise autobiographisch geprägten Werke spielen häufig in
seiner Heimat. Sie thematisieren oft die Veränderung dieser ländlichen,
katholisch geprägten Gegend im Süden Deutschlands zwischen Oberer Donau und Bodensee und seine empfundene Heimatlosigkeit.
In seinem aktuellen Roman "Rauschzeit" (2016) sucht ein Ehepaar das Glück und findet Affären. Arnold
Stadler hat ein schalkhaftes Buch über Liebe, Sehnsucht und das
Verlangen nach Glück geschrieben.
Arnold Stadler erhielt 1998 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und 1999 den Georg-Büchner-Preis. 2009 wurde er mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet, 2014 mit dem Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen.