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Ein 78-Jähriger aus St. Johann ist beim Kauf von Bitcoin worden. Der Schaden soll sich auf einen Betrag im 6-stelligen Eurobereich belaufen, wie die österreichische Zeitung „Der Standard“ berichtet. Doch was ist geschehen?
Er eröffnete am 6. Juni ein Konto bei einer Firma im Internet, die vorgab, mit Bitcoin zu handeln. Ein Betrüger, der sich als Mitarbeiter dieser Firma ausgab, kontaktierte das Opfer und erreichte, dass es ihm vollen Zugriff auf seinen Laptop gewährte.
Mit der vollen Kontrolle über den Computer des Opfers führte der Anrufer Anmeldungen auf verschiedenen Onlinehandel-Portalen durch. Er griff zudem auf die Onlinebanking-Daten des Opfers zu und tätigte dabei Überweisungen! Der Betrag wurde laut Polizei sehr schnell in die Kryptowährung Bitcoin gewechselt und weiter transferiert, sodass die Überweisungen auch von der Polizei nicht mehr rückgängig gemacht werden konnten.
Der Betrüger hatte dem 78-Jährigen zuvor erklärt, dass es nicht möglich sei, über die erste Firma Kryptowährung zu kaufen. Er bot ihm allerdings an, zu helfen, über ein anderes Unternehmen zu der Währung zu kommen. Das Opfer willigte ein und gestattete dem vermeintlichen Mitarbeiter über eine Remoteverbindung uneingeschränkten Zugriff auf seinen Computer. Ein grosser Fehler, wie sich nun zeigt.