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Gajus Julius Cäsar Octavianus war der Großneffe von Julius Cäsar und wurde von ihm zum Erben adoptiert. Aus den Machtkämpfen nach dem Mord an Cäsar ging er als Alleinherrscher hervor. Er wurde der erste römische Kaiser (31 v. Chr. – 14 n. Chr.) und erhielt vom Senat den Beinamen „Augustus“, was „der Erhabene“ bedeutet. Schon zu seinen Lebzeiten wurden Tempel zu seinen Ehren gebaut. Er hatte ein gutes Verhältnis zu den Juden und war ein Unterstützer von Herodes dem Großen. Zwei Mal pro Tag ließ er im Tempel von Jerusalem ein Opfer darbringen.
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KAISER
AUGUSTUS
Zu jener Zeit ordnete Kaiser Augustus an, dass alle Menschen in seinem Reich gezählt und für die Steuer erfasst werden sollten.
// Stefan "Sent" Fischer
Der römische Dichter Vergil schrieb 40 v. Chr. in seinen „Hirtengedichten“ über die Geburt eines Kindes, die ein goldenes Zeitalter auslösen wird: „Er wird Götterleben empfangen, er wird mit den Göttern sehen die Helden gemischt, wird selbst unter ihnen erscheinen, lenken wird er die befriedete Welt mit den Kräften des Vaters.“
Viele haben darin einen Hinweis auf Kaiser Augustus gesehen, den Friedensbringer. Er war stolz darauf, dass er in seinem ganzen Reich die „Pax Romana“, den römischen Frieden, eingeführt hatte. Später haben christliche Interpreten diese Stelle so umgedeutet, dass Vergil von Jesus Christus sprach, was aber sehr unwahrscheinlich ist.