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Zurzeit werden tausende von Textnachrichten versendet, in denen der Empfänger aufgefordert wird, einen Link anzuklicken. Danach soll eine App heruntergeladen werden, um eine Sprachnachricht abzuhören. Sie fangen sich damit einen Trojaner ein.
Meistens beginnen die Text-Nachrichten mit: «Hallo, ich mochte dir eine Sprachnachricht auf xy schicken», danach folgt der Link. Klicken Sie auf keinen Fall auf diesen Link. Ein solcher kann auch mit folgender oder ähnlicher Nachricht versendet werden: «Wenn Sie '7fO' keine Nachrichten mehr erhalten möchten, konnen Sie sich hier & abmelden: &.»
Wie sie bestimmt festgestellt haben, sind die Nachrichten zum Teil mit etlichen Fehlern bestückt. Gewisse Textpassagen ergeben keinen Sinn. Dies sind Zeichen, dass die Nachrichten von Kriminellen (man kann sie nicht anders nennen) versendet werden.
Was macht den Trojaner gefährlich?
«Die Betrüger übernehmen die Kontrolle über den SMS-Versand des Handys. Sie verschicken dann in grosser Zahl SMS auf Kosten des Opfers an weitere potenzielle Opfer. Dazu nutzen sie die Kontaktdaten des Handys.» Mit diesen Zeilen warnte die Kantonspolizei Zürich im Juni die Android-User.
Was Sie tun können, sollten Sie von solchen Nachrichten betroffen sein, lesen Sie hier.