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Der See
Nach dem Ende der Eiszeit bildet sich im Ostallgäu ein 60 km2 grosser See, angefüllt mit dem Schmelzwasser des Lechgletschers und aufgestaut durch die Endmoräne bei Rosshaupten. Der See - oft auch als Füssener See bezeichnet - verlandet jedoch im Lauf der Jahrhunderte. Erst 1955 füllt sich das Becken wieder, weil die Bayerische Wasserkraft AG (BAWAG) ein grosses Wasserkraftwerk erbaut. Es entsteht der Speicher Rosshaupten, der nach dem im Wasser versunkenen Ort Forggen den Namen Forggensee erhält. Nach einem Winter hat dieses grosse Staubecken meist sehr wenig Wasser. Erst im Frühjahr füllt es sich durch die Schneeschmelzen und den Regen und wird etwa ab Juni schiffbar. Dann erreicht er eine maximale Tiefe von 42 m. Offiziell ist der See 8,7 km lang und 2,8 km breit. Die Wasseroberfläche beträgt bei Vollstau 15,2 km2.
|Die Schifffahrtsgesellschaft auf dem Forggensee

Der Betrieb wird jedes Jahr aufgenommen, wenn der See nach dem Winter wieder genügend aufgestaut ist. In der Regel ist dies erst Anfang Juni der Fall. Dann werden drei grosse, zweistündige Rundfahrten mit der „Füssen“ II und sechs 55-minütige Rundfahrten mit der „Allgäu“ angeboten. Von Anfang Oktober bis Mitte Oktober gibt es nur mehr zwei grosse und vuer kleine Rundfahrten, danach wird der Betrieb eingestellt.
Schifffahrt Forggensee (Link)
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