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Die vertiefte Analyse von Studien
|Autor(in): Urspeter Masche|
|Datum: 8. September 2016|
Die Beurteilung eines Studienergebnisses orientiert sich in der Regel am p-Wert: liegt er unter 0,05, wird das Resultat als positiv, liegt er über 0,05, wird es als negativ bezeichnet. Im Prinzip ist das aber zu vereinfachend, weil der p-Wert nicht in einem dichotomen Sinn zu verstehen ist, sondern als eine fliessende Grösse, die den Grad der Wahrscheinlichkeit wiedergibt. Die Informationen, die ein Studienergebnis liefert, sind deshalb als komplexer aufzufassen, und sowohl bei einem positiven wie negativen Resultat kann sich ein zweiter Blick lohnen, bei dem man sich auch den Details des primären Endpunkts, den sekundären Endpunkten sowie den Risiken der untersuchten Intervention widmet. In zwei Übersichtsartikeln aus dem «New England Journal of Medicine» wird anhand von Studienbeispielen erläutert, worauf sich für eine solche vertiefte Analyse das Augenmerk richten lässt.
Volltexte der beiden Übersichtsartikel aus dem NEJM: The Primary Outcome Is Positive –€ Is That Good Enough? und The Primary Outcome Fails –€ What Next?
Die vertiefte Analyse von Studien (8. September 2016)
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