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Im Rahmen des iCare-Projekts wurde DeSearch entwickelt, mit dessen Hilfe vermisste behinderte oder demente Menschen schnell gefunden und zuvor definierte Kontaktstellen (z.B. Familienangehörige, Spitex, etc.) informiert werden sollen. Dadurch soll den Betroffenen möglichst lange der Verbleib in der eigenen Wohnung oder das Leben in offenen Einrichtungen ermöglicht werden. Im Unterschied zu einer permanenten Überwachung mit GPS-Trackern wird DeSearch nur im Bedarfsfall aktiviert, indem ein knopfgrosser Bluetooth-Sender, der beispielsweise in Kleider oder Schuhe eingenäht werden kann, eingeschaltet wird.
Um die geringe Reichweite der Bluetooth-Sender aufzufangen, können neuralgischen Stellen wie Bushaltestellen oder Bahnhöfe und mobile Elemente wie Busse oder Taxis mit DeSearch Empfangsstationen ausgestattet werden.
Eine grössere Reichweite könnte allerdings durch eine aktive Partizipation von Bürgern gewonnen werden. Durch die Installation einer einfachen App werden Smartphones zu mobilen Empfangsstationen, welche den Standort einer sich in der Nähe befindlichen hilfebedürftigen Person orten können, wenn im Notfall eine Aktivierung des Bluetooth-Senders verlangt worden ist.
DeSearch wird gegenwärtig im Rahmen des Forschungsprojekts iCare evaluiert und es wird sich zeigen, ob Bürger gewillt sind, ihre private Infrastruktur für gemeinnützige Aktionen, wie beispielsweise eine Personensuche, zur Verfügung zu stellen.