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Am vergangenen Sonntag turnte ein Freiburger Sextett an der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft in Montreux. Letztes Jahr waren die Freiburgerinnen in die Nationalliga C abgestiegen. Der Verzicht von St. Gallen schuf dann einen Platz in der NLB, wodurch Freiburg nachrücken und in der zweithöchsten Stufe antreten konnte. Das Team mit Kim Kolly, Rea Kolly (beide Wünnewil), Mara Pfister, Clemence Gobet, Justine Dousse (alle Romont) und Elea Dufour (Cugy-Vesin) ging in Montreux folglich als Aussenseiter an den Start.
Mit überzeugenden Sprüngen insbesondere von Gobet, Dousse und Kim Kolly gelang der Auftakt am ersten Gerät, dem Sprung, sehr gut. Auch am Barren zeigten die gleichen drei Turnerinnen eine solide Übung, wodurch die Freiburgerinnen im Zwischenklassement gut auf Kurs waren und sich keine grossen Abstiegssorgen mehr machen mussten. Pro Gerät kamen die drei besten Noten in die Wertung.
Gobet brilliert am Balken
Die im Regionalen Leistungszentrum Bern trainierende Clémence Gobet brillierte dann mit einer hervorragenden Balkenübung. Kim Kolly und ihre jüngere Schwester Rea überzeugten an diesem Gerät ebenfalls. Zum Schluss zeigten wieder Kim Kolly, Gobet und Dousse am Boden ausgezeichnete Küren. So war die Überraschung perfekt: Das Freiburger Team gewann mit 0.300 Punkten Vorsprung auf die Genferinnen völlig unerwartet die Silbermedaille. Den ersten Platz und somit den Aufstieg in die NLA schaffte die Gruppe aus Neuenburg.
In der obersten Liga dominierte zum wiederholten Mal das Tessiner Team. ff