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Ich bin geboren im Zeichen des Krebses am 17. Juli 1966 in Aarau, wo ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Aus den Erfahrungen meiner Jugendzeit lernte ich, dass dasjenige, was die sogenannten Erwachsenen vorlebten, nicht immer das Richtige sein muss. Daher begann ich früh, mir selbst Gedanken über "richtig" und "falsch" oder "wahr" und "unwahr" zu machen. Weil ich das Gefühl hatte, mich auf niemanden verlassen zu können, nahm ich meine Selbstverantwortung immer ernster, denn auf mich kann ich mich ja verlassen. Je besser ich mich selbst kennen lernte, desto mehr vertraute ich meiner Intuition.
Als Fünfzehnjähriger begann ich im väterlichen Malerbetrieb zu arbeiten, wechselte nach vier Jahren die Arbeitsstelle und blieb dort weitere dreizehn Jahre. Der Malerjob hatte für mich den Vorteil, dass man während der Arbeitszeit vielen tausend Gedanken nachgehen und sich vertiefen kann. So hatte ich die nötige Zeit, mich mit mir auseinanderzusetzen und mich besser kennen zu lernen. Je klarer ich mich fühlte, desto mehr spürte ich den Drang, meine Gefühle und Sichtweisen anderen mitzuteilen. Als eher ruhiger Mensch fiel es mir leichter, meine Gedanken in Bildern auszudrücken.
So fing ich 1992 an einem Sonntag an, mit Farbstiften eine gedrehte Kerze abzuzeichnen. Als das Resultat gut war (für meine Begriffe), wagte ich mich an die erste Zeichnung, die aus meiner Phantasie, aus meinen Gefühlen, hervorkam. Ich zeichnete Bild um Bild. Nach jedem hatte ich das Gefühl: "Das könntest du das nächste Mal noch besser oder anders machen!" So lernte ich immer mehr dazu.
1996 brachte mir ein guter Kollege eine Schachtel Pastellkreiden. Voller Farbenfreude lernte ich, die Kreiden in den Griff zu bekommen. Weil ich meine Sichtweise auf die Bilder bringe, traute ich mich lange nicht, sie allen zu zeigen. Die wenigen, die die Bilder sehen durften, sagten mir: "Es ist schade, dass sie niemand anders zu Gesicht bekommt." So setzte ich mich damit auseinander.
Ende 1998 traf ich alte Kollegen, die ich lange nicht gesehen hatte. Sie erzählten mir von ihren Ideen (Freelance Atelier Eclisse in der Villa Tannheim) und fragten mich, ob ich bei der Umsetzung auch mithelfen möchte. Nach zweimonatigem Überlegen sagte ich zu und kündigte meinen Job.
Seit Anfang 1999 arbeite ich jetzt freiberuflich im Freelance Atelier Eclisse in der Villa Tannheim in Schönenwerd. Nach der gut überstandenen Eröffnungsausstellung am 6. Mai 1999 stellte ich fest, wie meine Gefühle in den Bildern von den Menschen wahrgenommen und in eigene Verbindungen gebracht werden. Ich erkannte dank der ersten Ausstellung: Je mehr Gefühle in den Bildern sind, desto grösser ist der Zugang zu den Personen.
Durch mein Inneres kam ich auf den Buddhismus. Darin entdeckte ich ähnliche Sichtweisen, wie ich sie habe. Ich freute mich, festzustellen, dass ich mit meinen Ansichten nicht alleine dastand. Das Zeichnen und das Umsetzen meiner Lebenseinstellung im All-Tag sind für mich wichtige Dinge, die das Leben lebenswert machen.
So, jetzt wisst Ihr einiges von mir .... Wenn Ihr noch Fragen oder Anregungen habt, freue ich mich über Euer Feedback.
Herzliche Grüsse

Ich
bin kürzlich in mein neues Atelier eingezogen

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