Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03637.jsonl.gz/271

Für einmal stahl Elisa Gasparin ihrer älteren Schwester Selina die Show. Die 22-Jährige zeigte sowohl in der Loipe als auch im Schiessstand eine ausgezeichnete Leistung, blieb ohne Fehlschuss und lief zu einem olympischen Diplom. Auf das Podest fehlten ihr knapp 10 Sekunden.
«Es war ein super Rennen, ich bin absolut zufrieden», konstatierte die Bündnerin. Ein 16. Rang in der letzten Saison beim Sprint in Antholz war zuvor ihr bestes Ergebnis gewesen.
Selina Gasparins folgenschwerer Schiessfehler
Selina Gasparin lag gar auf Medaillenkurs, ehe sie mit dem letzten Schuss das Ziel verfehlte und eine Strafrunde einlegen musste. Die Engadinerin musste schliesslich mit Platz 13 vorliebnehmen.
«Läuferisch konnte ich mit den Besten mithalten, leider mochte es heute keinen Fehler im Schiessen leiden», analysierte Gasparin. Sie konnte sich aber trotzdem für ihre Schwester freuen: «Sie ist ein geniales Rennen gelaufen, Hut ab!»
Gold an die Slowakei
Die Slowakin Anastasiya Kuzmina, die bereits vor vier Jahren in Vancouver im Sprint triumphiert hatte, holte überlegen Gold. Die 29-jährige gebürtige Russin siegte mit 19,9 Sekunden vor der Russin Olga Wiluchina und 21,7 Sekunden vor Wita Semerenko aus der Ukraine.