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Zahlreiche Herausforderungen stellen sich der Berglandwirtschaft: Rückgang der Betriebsanzahl und des Viehbestandes, Verbuschung, Suche von ökonomisch rentablen Alternativlösungen für den Landschaftsunterhalt, für den Erhalt der Biodiversität und für das Angebot von qualitativ hochstehenden Lokalprodukten. In diesem Umfeld versucht das Projekt PASTO eine extensive Produktionstechnik für Eringerfleisch zu testen und zu entwickeln. Diese trägt auf der einen Seite zum Landschaftsunterhalt und auf der anderen Seite zur lokalen Wertschöpfung bei. Das Projekt stützt sich auf eine interdisziplinäre Partnerschaft ab und entwickelt einen integrierten Ansatz, der es erlaubt, die Haltungssysteme auf verschiedenen Ebenen zu testen: agronomisch, zootechnisch, ökonomisch, ökologisch und sozial. Um die Resultate praxistauglich zu gestalten, wurden verschiedene Szenarien ausgearbeitet und evaluiert.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.