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Die Medien lieben je länger je mehr persönliche Attacken und Negativschlagzeilen. Weltmeister in Verleumdungskampagnen ist die von Roger Köppel redigierte Weltwoche.
Seit 2013 führt die Weltwoche eine gezielte Kampagne gegen meine Person. Diese Attacken stehen in einem direkten Zusammenhang mit der "causa Mörgeli" und seiner im Sept. 2012 durch den Rektor Andreas Fischer erfolgten Entlassung an der Universität Zürich.
Politisch gefärbtes Urteil des Berner Obergerichts (Erläuterungen zur Personenkontrolle Weltwoche Nr. 24/2018) Ja, politisch gefärbte Urteile gibt es auch in der Schweiz. In meinem Strafrechtsfall, einem kleinen Nebenschaupatz in der causa Mörgeli, ging es um einen beiläufig geäusserten Satz in der Herbstsession 2013 gegenüber einem Blick-Journalisten, es sehe nicht gut aus um Mörgeli. Meine Aussage erfolgte ein Jahr nach der Entlassung des SVP-Nationalrates als Oberassistent und Konservator des medizinhistorischen Museums. Prof. Mörgeli, der heutige Weltwoche-Journalist, welcher unter dem Kürzel (ww) gleich selber die Personenkontrolle schreibt, konstruierte damals einen Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Universitätsrätin und dem „Expertenbericht über die Qualität einer repräsentativen Zahl medizinhistorischer Dissertationen der Universität Zürich aus den Jahren 2002 bis 2012“ (wo seine Arbeit kritisiert wurde) und reichte eine Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung ein. In erster Instanz, dem Regionalgericht Bern-Mittelland wurde ich von den Vorwürfen der Amtsgeheimnisverletzung freigesprochen. Die SVP war in zweiter Instanz sehr wohl vertreten. Ein SVP-Staatsanwalt vertrat die Gegenseite, das Richtergremium bestand aus zwei SVP- und einem SP-Oberrichter. Fazit, mit der Verhängung einer bedingten minimalen Strafe von 10 Tagessätzen konnte der Kanton Bern seine Kosten auf die Angezeigte abwälzen. Das Bundesgericht, welches wie es selber schreibt, keine „Berufungsinstanz ist, die eine freie und rechtliche Prüfung der Vorinstanz vornimmt“, stellte denn auch lapidar fest „Es mag zutreffen, dass auch eine andere Beweiswürdigung denkbar gewesen wäre“ bestätigte das Urteil des Berner Obergerichtes. Speziell stossend in diesem Rechtsverfahren war, dass der Blick-Journalist Marcel Odermatt (@MarcelOdermatt) die Zeugenaussage vor Gericht zu seinen konfusen gegenüber dem Staatsanwalt gegebenen Äusserungen verweigerte. Nebenbei: In anderen Ländern wären solche Zeugenaussagen nichtig.
Und zum Schluss meine Antwort auf die Frage der Weltwoche: Eine Anrufung des stark überlasteten Europäischen Menschengerichtshofes soll schweren Fällen vorbehalten bleiben. Das Fehlurteil der Berner Justiz wurde bereits durch das Volk korrigiert. Die SVP-Wähler des Kantons Zürich haben im Oktober 2015 Nationalrat Mörgeli abgewählt und mich wiedergewählt.
Weltwoche Kampagne gegen städtische Wohnung (nicht subventioniert) Innerhalb von 1 1/2 Jahren hat die Weltwoche 11 Mal über Kathy Riklin und ihre Wohnsituation geschrieben.
Die Weltwoche verbreitet ganz bewusst Unwahrheiten und suggeriert, eine 3-Zimmer-Wohnung an der Schipfe 45 würde nur 1342 Franken kosten. Das entspricht überhaupt nicht den Tatsachen. Die anfängliche Bruttomietzins betrug 2651 Fr.
Seit 17 Jahren wohne ich an der Schipfe. Die Schipfe 45, Baujahr 1726, ist eine Fiskalliegenschaft der Stadt Zürich, welche die Stadt ursprünglich für die geplante Erweiterung der Amtshäuser zum Abbruch gekauft hatte. Die heute denkmalgeschützte Wohnung liegt im 4. Stock (kein Balkon, kein Lift, keine Garage) und eignet sich nicht als Familienwohnung. Die Anfangsmiete 2001 betrug 2651 Franken (beim Vormieter betrug die monatliche Miete noch 2201 Franken).
In der Nachkriegszeit wohnten in dieser Liegenschaft, für welche die Stadt Zürich früher spezielle Anforderungen anwandte, neben den Stadträten Heiri Burkhart (FDP), Hugo Fahrner (FDP) und Emilie Lieberherr (SP) verschiedene Amtsdirektoren der Stadt Zürich.
Vermietungspraxis Stadtwohnungen Die Fiskalliegenschaften der Stadt Zürich werden auf Antrag des Gemeinderates nach dem Prinzip der Kostenmiete vermietet. Die Stadt Zürich besitzt rund 9000 Wohnungen, 2337 davon sind subventioniert, die vielen übrigen städtischen Wohnungen erhalten keine öffentlichen Beiträge. Auch die nicht subventionierten Wohnungen bezeichnet der Stadtrat „gemeinnützig“, ein Begriff, der Verwirrung stiften kann.
Wegen meiner Wahl in den Nationalrat im Oktober 1999 musste ich 2000 meine Stelle als Prorektorin an der KME aufgeben. Meine 50 Prozent-Anstellung als Gymnasiallehrerin erlaubte keine weitere Nutzung meines früheren Büros. Um meine verschiedenen beruflichen und politischen Tätigkeiten optimal vorbereiten zu können, suchte ich deshalb eine grössere Wohnung mit einem zusätzlichen Arbeitszimmer. Die Wohnung an der Schipfe erfüllt bis heute meine diesbezüglichen Anforderungen und die Nutzungsform entspricht der Vermietungspraxis der Stadt Zürich.
................................................................................................................... Stadtrat der Stadt Zürich - Grundsätze der Vermietung
Bei der Vermietung von städtischen Wohnungen und Geschäftsräumen gelten nachstehende Grundsätze. Vorbehalten bleiben übergeordnetes Recht und die Regelung in speziellen Erlassen.
Vermietung von Wohnungen (Zürich)(link) 2016 1.1 Ziel ist eine gute soziale Durchmischung der Mieterschaft, namentlich innerhalb der städtischen Wohnsiedlungen. 1.2 Priorität erhält der Tausch von Wohnungen bei geplanten Umbauten und Über- oder Unterbelegung. 1.3 Bei mehreren in Betracht kommenden Bewerbungen sind unter anderen folgende Kriterien zu berücksichtigen: Angemessenes Verhältnis zwischen Mietzins und Einkommen; Einbezug von Personen und Personengruppen, die auf dem freien Wohnungsmarkt benachteiligt sind; Dringlichkeit eines Gesuches. Personen, die mit Kindern zusammenleben, geniessen Vorrang. 1.4 In der Regel soll die Personenzahl die Anzahl Zimmer höchstens um 1 unterschreiten. Alleinerziehende werden einem Elternpaar gleichgestellt. Der Raumbedarf für eine freiberufliche Tätigkeit kann angemessen berücksichtigt werden. 1.5 Die Vermietung von Wohnungen als Zweitwohnsitz oder an Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter ist ausgeschlossen. --------------------------------------------------------------------------------
2010: Tages-Anzeiger, Verena Vonarburg irrt und zitiert AZ: «Calmy-Rey hat Wahnvorstellungen» Dieses Zitat ist unkorrekt und zudem von Kathy Riklin nie autorisiert worden. Sonntag vom 4.4.2010 und Newsnetz hatten es ohne Rücksprache als Titel gesetzt. Die Korrektur erfolgte auf Newsnetz sofort, im Sonntag am 11.4.2010.