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Weitere 830 Franken Geldstrafe und ein sechsmonatiges Fahrverbot bekam Magimel, der derzeit in der Netflix-Serie “Marseille” zu sehen ist, wegen einer zwei Jahre zurückliegenden Drogenfahrt aufgebrummt.
Der Schauspieler, der mit 13 Jahren sein Leinwanddebüt im Kultfilm “Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss” gab, zeigte sich nach dem Urteilsspruch erleichtert: “Ende gut, alles gut. Ich bin sehr erstaunt über das Ausmass, das diese Geschichte angenommen hat. Das war viel Lärm um nichts.”
Magimel war Mitte März in Paris beim Rückwärtsfahren einer 62-jährigen Fussgängerin über den Fuss gerollt. Nach dem Eintreffen der Sanitäter – aber vor Eintreffen der Polizei – ging er nach Hause. Die Staatsanwaltschaft legte ihm deswegen auch Fahrerflucht zur Last, liess diesen Tatvorwurf aber später fallen.
Als der Schauspieler sich Stunden nach dem Unfall bei der Polizei meldete, wurden bei ihm Kokain und Heroin nachgewiesen – er hatte die Drogen nach eigenem Bekunden nach dem Unfall zu sich genommen, weil er so geschockt war.
Magimel ist derzeit an der Seite von Gérard Depardieu in der Netflix-Serie “Marseille” über Politik und Kriminalität in der südfranzösischen Hafenstadt zu sehen. Im Februar wurde er für das Drama “La tête haute” mit dem französischen Filmpreis César als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Für seine Rolle in Michael Hanekes “Die Klavierspielerin” wurde er 2001 bei den Filmfestspielen von Cannes zum besten Darsteller gekürt.
(SDA)