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Körpersprache
Hunde sind Meister darin, die Körpersprache ihresgleichen oder des Menschen zu lesen.
Dies fängt schon früh im Welpenalter an.
Sie haben die Fähigkeit, sehr schnell, (für uns zu schnell), sein Gegenüber zu lesen und
einzuschätzen. Es gibt viele kleine Nuancen, die sie erkennen können.
Da konzentrieren wir uns eher auf den Körper, Rute, Ohren, Augen und Fang.
Wenn ihr oben das Foto genau betrachtet, was fällt euch auf?
Wie schätzt ihr die Situation ein?
Der weisse Labrador ist eher angespannt. Woran kann ich das nun erkennen?
Auf seinen Schultern sind die Haare aufgestellt. Die Augen sind auf den Körper gerichtet.
Der Fang wahrscheinlich eher geschlossen. Rute nach oben und die Ohren auch
seitlich nach vorne gerichtet. Der Körper wirkt angespannt. Die rechte Pfote ist leicht angehoben.
Der silver Labrador hat weichere Körperspannung. Die Ohren sind eher nach hinten gerichtet
und die Augen sind auf das Hinterteil fokussiert. Die Rute Tendenz eher nach oben.
Hier würde ich die Beiden eher aus der Situation rausnehmen.
Hunde die früh im Welpenalter gelernt hatten, mit verschiedenen Artgenossen zu
interagieren und sozialisiert wurden, gehen eher selbst aus einer solchen Situation heraus,
ohne dass wir uns einmischen. Trotzdem ist es wichtig, dass wir in entscheidenden
Momenten die Situationen einschätzen können und unserem Hund helfen, bevor eine ernste
Situation entsteht. Dabei müssen wir unseren Hund gut kennen und auch das Gegenüber
lesen können.