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Sonntag, 18.06.2023
17:00 UhrBergkirche Büsingen
Gesang: Igor Morosow
Klavier: Kiyomi Higaki
Kontrabass: Viorel Alexandru
Eintritt frei, es wird um eine Spende gebeten
Igor Morosow (Gesang):
Bariton, geboren in der Ukraine, studierte am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium und wurde sofort als 1. Bariton an das Moskauer Bolschoj-Theater verpflichtet, wo er 16 Jahre lang alle grossen Partien seines Faches sang. Ausgezeichnet beim internationalen Sängerwettbewerb in Sofia/Bulgarien. 1991 wurde ihm der höchste Titel seines Landes verliehen, der Narodni Artist Rossii. Seit 1991 ist er als freischaffender Künstler an den bedeutendsten Opernhäusern Europas sowie bei vielen Festivals (u.a. Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Berlin, Hamburg, München, Salzburger und Bregenzer Festspiele) in Produktionen wie u.a. Eugen Onegin (triumphiales Debut 1991 an der Wiener Staatsoper), und in Konzersälen wie dem Wiener Konzerthaus (Krieg und Frieden) oder dem Concertgebouw Amsterdam (Schostakowitschs" Michelangelo-Suite") zu hören. Er ist ein sehr gefragter Interpret des italienischen (Verdi, Bellini, Puccini, Donizetti) und des russischen Fachs (Tschaikowski, Prokofieff, Schostakowitsch). In Woody Allens Film 'Match Point' ist Igor Morosows 'Erzählung des Iago' aus Verdis 'Otello' zu hören.
Kiyomi Higaki (Klavier):
Sie wurde in Nagano, Japan geboren. Sie begann ihr Musikstudium an der Yamaha Musikschule und bekam ihren ersten Orgelunterricht im Alter von 14 Jahren. Seit dem Frühjahr 1998 studierte sie an der Hochschule Musik und Theater Zürich die Fächer Orgel bei Rudolf Scheidegger, Klavier bei Ingrid Karlen und Cembalo bei Johann Sonnleitner. Im Juni 2002 erwarb Sie Ihr Orgel-Lehrdiplom und im Juli 2004 folgte das Klavier-Lehrdiplom. In den Jahren 2003 und 2004 erhielt Sie vom Migros-Genossenschafts-Bund einen Studienpreis. Im Juni 2005 erwarb sie ihr Orgel-Konzertdiplom „mit Auszeichnung“. Sie besuchte Meisterkurse bei Marie Claire Alain und Thomas Trotter.
2008 erwarb Sie an der Akademie für Musik der Stadt Basel bei Guy Bovet das Solistendiplom auf der Orgel.
Viorel Alexandru (Kontrabass):
Er wurde in Rumänien geboren. Sein musikalisches Talent wurde schon sehr früh entdeckt, und so wurde er in das Musiklyceum in Bukarest aufgenommen. Bereits mit siebzehn Jahren ging er als Preisträger aus verschiedenen Wettbewerben hervor. Schon während seiner Ausbildungszeit bei I. Tetel spielte er Solo-Konzerte mit der Bukarester Philharmonie und dem Rundfunkorchester Bukarest. Im Jahre 1980 erlaubte ihm das damalige Regime, als Solokontrabassist nach Stendal in das Theater der Altmark – damals noch DDR – vermittelt zu werden. 1982 gelang ihm die Flucht nach Westberlin. Schon bald bekam er eine Aushilfsstelle als Kontrabassist beim Symphonischen Orchester Berlin und studierte bei Prof. Rainer Zepperitz. In den folgenden zweieinhalb Jahren wirkte er bei den Berliner Philharmonikern in allen Konzerten mit. Tourneen mit den Berliner Philharmonikern führten ihn nach Fernost (Japan und Korea) und in verschiedene europäische Länder. Seit 1985 ist Viorel Alexandru Solokontrabassist im Orchester der Oper Zürich.