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Trägerschaft
Das Ortsmuseum wird von der Gemeinde Rüschlikon und einer vom Gemeinderat für das Ortsmuseum eingesetzten Kommission betreut.
Geschichte
Die Entstehung von Orts- oder Heimatmuseen reicht zurück in die 1950er-Jahre, als in vielen ländlichen Gemeinden die Sorge einer sich ausdehnenden Verstädterung zunahm. Der Wunsch, die Erinnerung an frühere Zeiten aufrechtzuerhalten führte dazu, Gegenstände zu sammeln. Rüschliker wie Julius Lang und Jakob Schwarzenbach vermachten ihre Sammelsurien «zuhanden eines zukünftigen Ortsmuseums». Anfangs richtete man im gemeindeeigenen Oetikergut zwei Räume ein, später wurde eine «Ortsgeschichtliche Kommission» gegründet, welche sich auch der Herausgabe eines Heimatbuchs widmete.
Seit 1980 ist das Museum im ehemaligen Wohnhaus von Landwirt Jakob Abegg (1892-1973) beherbergt. Mit dessen testamentarischer Verfügung richtete die Gemeinde im stattlichen Weinbauernhaus ein Ortsmuseum ein. Zuerst beschränkte sich die Ausstellung auf das Kellergeschoss mit Gerätschaften für Weinbau und Landwirtschaft. 1982 baute man im Obergeschoss einen Teil des Krämerladens der Schwestern Hotz sowie die Schuhmacherwerkstatt von alt Schuhmachermeister Bliggensdorfer ein. Ausserdem ergänzten schon frühTonwaren der Fayencenmanufaktur Fehr die Sammlung. Nach umfangreichen Umbauarbeiten wurden 1983 in einer dritten Etappe das restaurierte Schlaf- und Wohnzimmer, die rekonstruierte Bauernküche und die grosszügige Eingangshalle eingeweiht.
Was wir sammeln
Das Ortsmuseum sammelt Objekte und Dokumente, die einen Bezug zur Ortsgeschichte haben und die Sammlung sinnvoll ergänzen. Alle Gegenstände nimmt das Ortsmuseum als Schenkung entgegen, ohne dass es damit weitere Verpflichtungen eingeht.