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Auf der Bahn
- 1500 m, Männer
Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen musste über 1500 m eine seltene Niederlage einstecken. Der Norweger kam Timothy Cheruiyot (KEN) im Schlussspurt zwar noch gefährlich nahe, schaffte den Anschluss aber nicht mehr. Cheruiyot feierte damit nicht nur eine erfolgreiche Olympia-Revanche, sondern sicherte sich auch zum 4. Mal in Folge die Gesamtwertung der Diamond League.
- 1500 m, Frauen
Ein Déjà-Vu der bitteren Art erlebte Sifan Hassan über 1500 m: Wie schon bei den Olympischen Spielen musste die Niederländerin Faith Kipyegon (KEN) den Vortritt lassen. Auf die Siegerzeit der Kenianerin (3:58,33 Minuten) fehlten Hassan 22 Hundertstelsekunden.
- 100 m, Männer
Fred Kerley heisst der Sieger in der Königsdisziplin über 100 m. Der Olympiazweite setzte sich knapp vor Andre de Grasse (CAN) und Ronnie Baker (USA) durch. In 9,87 Sekunden blieb der US-Amerikaner Kerley nur 3 Hundertstelsekunden über seiner persönlichen Bestleistung. Für Trayvon Bromell (USA) setzte es mit Rang 4 nach der Olympia-Blamage eine weitere Enttäuschung ab. Silvan Wicki lief in 10,25 Sekunden auf Rang 8.
- 400 m Hürden, Männer
Fünf der acht Olympia-Finalisten waren über 400 m Hürden im Letzigrund mit von der Partie. Nachdem das Rennen nach 2 (!) Fehlstarts endlich in Gang kam, war es Karsten Warholm, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Der norwegische Olympiasieger distanzierte den zweitplatzierten Brasilianer Alison dos Santos um 46 Hundertstelsekunden, verpasste seinen Fabel-Weltrekord von Tokio aber deutlich.
400 m, Männer
Ein wahres Herzschlagfinale lieferten sich Michael Cherry (USA) und Kirani James (GRN). Weil James dem US-Amerikaner auf den letzten Metern gefährlich nahe kam, rettete sich Cherry mit einem Sprung ins Ziel. Mit Erfolg: Der Olympia-Vierte wies am Schluss eine Hundertstelsekunde Vorsprung auf und entschied damit auch die Diamond-League-Gesamtwertung für sich. An den Olympischen Spielen hatte James dem Gesamtsieger Cherry die Bronzemedaille noch um 2 Hundertstel weggeschnappt.
Im Oval
- Stabhochsprung, Frauen
Gleich zu Beginn des Meetings sorgte die russische Stabhochspringerin Anschelika Sidorowa für ein Ausrufezeichen. Die Olympiazweite übersprang im dritten Versuch 5,01 m und stellte eine neue Jahresweltbestleistung auf. Auf den Weltrekord von ihrer Landsfrau Jelena Issinbajewa fehlen Sidorowa nur noch 5 Zentimeter. Die Bestmarke hatte Issinbajewa 2009 ebenfalls in Zürich aufgestellt.
- Stabhochsprung, Männer
Im Stabhochsprung waren einmal mehr alle Augen auf Armand Duplantis gerichtet. Und der schwedische Olympiasieger und Weltrekordhalter hielt dem Druck stand. Als einziger übersprang der 21-Jährige die 5,98 m und feierte damit einen weiteren Triumph. Wie schon in Brüssel liess Duplantis die Latte danach auf die Weltrekordhöhe (6,19 m) legen, scheiterte aber dreimal.
- Dreisprung, Frauen
In Tokio hatte Yulimar Rojas bei ihrem Olympiasieg einen Weltrekord aufgestellt. Im Letzigrund sprang die Venezolanerin im letzten Versuch 15,48 m weit und stellte damit einen neuen Meeting-Rekord auf. Der zweitplatzierten Jamaikanerin Shanieka Ricketts fehlten über 80 Zentimeter auf die Marke von Rojas.