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So ich bin durch und ich weise direkt darauf hin, ich bin Chemiker und kein Pharmazeut/Mediziner/Toxikologe.
Prinzipiell wird in diesem Paper die Schädigung der DNA untersucht. Hierfür werden Bestandteile des Dampfes durch CYP P450 oxidiert und mit der DNA zur Reaktion gebracht. Dieses Enzym kommt im Menschen in verschiedenen Formen vor, eine Reaktion mit Dampfbestandteilen ist also möglich. Die Durchführung der Tests ist verständlich erklärt und nachvollziehbar, zur Detektion wird Elektrolumineszenz unter Verwendung von Rutheniumkomplexen verwendet. Als Vergleich wurden bekannte Precursor vom Zigarettenrauch genommen. Ich konnte nirgendswo lesen, dass die Bestandteile des Dampfes mittels anderer Verfahren auf diese Verbindungen getestet wurden.
Prinzipell besagt die Studie, dass durch die Metaboliten des Dampfes die DNA stärker geschädigt wird als durch Rauch. Das sind die publizierten Ergebnisse, die die Autoren sicherlich auch belegen können. Mit NNK wird lediglich verglichen, wie Kuscheldampfer schrieb.
ABER:
Wir reden hier über isolierte DNA. Fraglich ist, ob die Metaboliten überhaupt zur DNA gelangen. Weiter fraglich ist, ob die Precursor überhaupt in der Lunge aufgenommen werden. Darüber hinaus kann man nicht wissen, ob nicht ein Bestandteil des Dampfes die Rutheniumkomplexe beeinflusst. Ich muss gestehen, hierfür hab ich auch zu sehr überflogen, aber ich konnte nirgendswo lesen, dass eine Blindprobe ohne Oxidation vermessen wurde.
Nitrosamine generell können durch Photochemie und nitrierende Reagenzien wie Salpetersäure im sauren Milieu entstehen. Tatsächlich ist aber auch die Bildung durch eine unvollständige Verbrennung möglich.