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Die Brennerei Glenkinchie liegt sehr versteckt in einem kleinen Tal und ist von Diageo noch die einzige Malt Destillerie in den Lowlands. Sie wurde zugunsten von Rosebank behalten, angeblich da sie in einer schöneren Umgebung zu Hause ist und mehr Touristen anzieht. Fachleute waren sich von je her einig, dass Rosebank der bessere Whisky ist. Doch Diageo jammert heute lieber, warum das „Juwel“ Rosebank nicht mehr existiert und schreibt das auch noch so scheinheilig in ihre Prospekte, obwohl sie für die Schließung verantwortlich waren. Nichts desto trotz ist Glenkinchie ein solider und für den Massenmarkt tauglicher Lowland Single Malt Whisky. Die Brennerei besitzt ein schönes Besucherzentrum mit einer Miniatur-Brennerei, die voll funktionsfähig ist.
Spezielles:
Gehört zu den Classic Malts
Zeigt im Besucherzentrum eine Miniatur-Brennerei, das als Modell voll funktionsfähig ist
Adresse:
Penkaitland, Tranent, East Lothian, EH34 5ET
Lage:
Die Destillerie Glenkinchie liegt in knapp 25km ausserhalb Edinburgh im Dorf Pencaitland. Deshalb ist auf den Etiketten jeweils der Schriftzug „The Edinburgh Malt“ zu lesen. In der Nähe liegen die Lammermuir Hills. Die Gegend ist bekannt durch ihre qualitiativ hochwertige Gerste.
Geschichtlich gesehen gehen die Anfänge der Brennerei Glenkinchie auf das Jahr 1835 zurück, wo die Gebäude als Farmhaus benutzt wurden. Doch erst 1914 nach dem Verkauf an SMD und der Leitung durch John Haig begann die Destillerie in grösserem Stil und kontinuierlich zu produzieren. Ähnlich wie Rosebank lief auch sie während des 2. Weltkrieges. Die Gebäude beherbergen auch ein Museum, das 1997 weiter ausgebaut und modernisiert wurde. In dem Museum gibt es ein Mini-Destillerie Modell, das fast 10 Meter lang und voll funktionsfähig ist. Das Modell wurde speziell für eine Weltaustellung gebaut.