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Hwal In Sul (koreanisch) bedeutet übersetzt Gesundheitskunst. Hwal In Sul wird nur in Verbindung mit den Kampfkünsten verstanden und angewendet.
Seit alters her sind in Asien Kampfkunstmeister auch immer Heilkundige gewesen. Sie konnten
ihr Wissen im Zusammenhang mit „Zerstören“ als Kyusho Jitsu/Sappo oder Kup So Sul anwenden, oder zum Wiederherstellen als Seifuku Jitsu (Kuatsu/Kappo) oder eben Hwal In Sul.
Ziele des Hwal In Sul
•Gesundheit bei sich selber und den eigenen Schüler fördern und erhalten
•Wissen über die Abläufe im Körper (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie)
•Notfälle erkennen und die entsprechenden Massnahmen
einleiten
•Verschiedene östliche und westliche Therapieformen der ersten Hilfe kennenlernen und anwenden (z.B. Kuatsu, Akupressur, Shiatsu, Basic Life Support u.a.)
•Erhalten der Lebenskraft (Ki) bei sich selber und bei den Schülern
im Training
•Ein „vollkommener Meister“ des Do werden.
Konzept des Hwal In Sul
Das Hwal In Sul versteht sich als erweiterter Arm der traditionellen Kampfkünste
wie Taekwon-Do, Karate, Hapkido, Han MuDo, Judo und Ju-Jitsu, Sun Mudo u.a.. Es wird nur innerhalb dieser gelehrt und verbreitet.
Es müssen verschiedene Vorgaben erfüllt sein, um Hwal In Sul zu erlernen (siehe unten).
Hwal In Sul ist
Modulartig aufgebaut. Es muss nicht in einer bestimmten Zeit oder innerhalb eines bestimmten Kampfsportesystems erlernt werden.
Bezeichnung: Hwal In Sul Master
Wichtig sind persönliches Interesse, Respekt, Empathie,
Durchhaltewillen und der Wille anderen zu helfen.
Als erste Voraussetzungen diese Kunst zu erlernen sind ein Schwarzgurt (1.Dan) in einer Kampkunst, ein Mindestalter von 25 Jahren und die Empfehlung eines Hwal In Sul-Meisters.