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Überblick
Beim benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel (BPLS) handelt es sich um eine häufige und harmlose Form von Schwindel. Betroffene Personen leiden unter bewegungsabhängigen, kurz andauernden Schwindelattacken, welche auch von Übelkeit und/oder Erbrechen begleitet sein können. Zur Linderung oder Beseitigung des Schwindels existieren diverse „Befreiungsmanöver“.
Ursache und Behandlung
Ursachen
- Ablösen eines „Steinchens“ im Gleichgewichtsorgan
- Häufig durch ruckartige Bewegungen wie Drehen, etc.
Weiterer Verlauf in der Arztpraxis / im Spital
Mögliche Untersuchungen
- Sog. Hallpike-Manöver (Schwindel wird durch ruckartige Bewegung des Kopfes provoziert)
- Kalorische Testung (Wasser unterschiedlicher Temperatur wird in den Gehörgang gespült)
Mögliche Therapien
- Befreiungsmanöver nach Epley, Semont etc.
- Durch eine genau festgelegte Reihenfolge von Bewegungen wird das „Steinchen“ an seinen Ursprungsplatz zurück geleitet
Was kann ich selbst tun?
- Bei wiederholten Schwindelattacken können Befreiungsmanöver nach Anleitung selbständig ausgeführt werden
Wann zum Arzt?
Schwindel im Zusammenhang mit:
- Doppelbildern oder Verlust des Sehvermögens
- Schwäche in Armen oder Beinen
- Schwierigkeiten beim Sprechen
- Probleme beim Gehen
- Taubheitsgefühle in den Beinen / Armen
Synonyme
Paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS), Lagerungsschwindel, Schwindel, Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel, BPLS, Benigner peripherer paroxysmaler Lagerungsschwindel, Canalolithiasis, Benigne paroxysmale positionale Vertigo, BPPV, peripher-vestibulärer Schwindel, peripherer Schwindel