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Über 700 einfühlsam geschriebene Schicksalsromane mit Familienhintergrund sind alle noch einmal in Neubearbeitung erhältlich. »Penelope! Penelope! Wo steckst du? Was bildest du dir eigentlich ein? Willst du mich wie einen Landstreicher herumrennen lassen?«, brüllte Ruppert Theurer. Es war halb acht Uhr morgens. Ruppert stand vor dem grossen Spiegel in der Diele und war mit seiner Erscheinung offensichtlich unzufrieden, obwohl er eigentlich ein recht gut aussehender Mann war. Seine dunklen Haare lichteten sich allerdings bereits, was für einen Zweiunddreissigjährigen ein wenig bitter sein mochte. Auch hatte er in den letzten Jahren zugenommen, aber da er sehr gross war, fielen die überzähligen Kilos nicht besonders auf. »Penelope! Nun komm gefälligst, wenn ich mit dir rede!«, schrie Ruppert, ohne sich selbst von der Stelle zu bewegen. »Pst! Schrei nicht so! Sophie wacht sonst auf. Sie ist gerade wieder eingeschlafen. Wieso bist du noch hier? Ich dachte, du wolltest heute früher weggehen.« Penelope Theurer sagte es mit leiser ruhiger Stimme. Sie war wesentlich kleiner als ihr Mann, besass eine hübsche, wohlproportionierte Figur und ein rundes Gesicht mit grossen schwarzen Augen und einer zierlichen Stupsnase, das dazu geschaffen schien, stets zu lachen und eine gute Laune widerzuspiegeln. Im Moment war Penelopes Gesichtsausdruck jedoch eher besorgt. Sie ahnte, was kommen würde. Rupperts braune Augen sprühten vor Zorn. Sicher war wieder irgendetwas, was sie getan oder nicht getan hatte, der Anlass dafür.