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Fritz-Gerber-Award 2021
Den diesjährigen Fritz-Gerber-Award erhalten die Klarinettistin Daniela Braun, die Geigerin Anastasiia Subrakova und der Saxophonist Luis Homedes López. Die Auszeichnung umfasst ein Stipendium zur Teilnahme an der Lucerne Festival Academy im Wert von 10'000 Franken und zusätzlich ein Preisgeld von 10'000 Franken.
Die Geigerin Anastasiia Subrakova, 1994 in Akaban, Russland geboren, lernte ihr Instrument zunächst am Konservatorium in St. Petersburg bei Ilya Ioff. Anschliessend absolvierte sie an der HEMU - Haute Ecole de Musique et Conservatoire de Lausanne bei Sergiu Schwartz das Bachelorstudium und bei Svetlana Makarova den Master «Music Performance». Von 2018 bis 2020 widmete sich Subrakova dem Master in der Vertiefung Solist bei Ilya Gringolts an der Zürcher Hochschule der Künste. 2019 gewann sie den zweiten Preis des Kiwani-Wettbewerbs.
Der spanische Saxophonist Luis Homedes López, 1994 in Madrid geboren, wurde in Madrid unter anderen von Angel Luis de la Rosa unterrichtet. Ab 2014 studierte er bei Marcus Weiss in Basel an der Hochschule für Musik, bei dem er nicht nur den Bachelor, sondern auch den Master in Musical Performance abschloss. 2019 war er Stipendiat des Rahn Kulturfonds. Er nahm bei den Darmstädter Ferienkursen oder dem Kurtág-Ligeti Workshop in Budapest teil und spezialisiert sich derzeit in einem weiteren Master auf Zeitgenössische Musik.
Die ebenfalls 1994 geborene Schweizerin Daniela Braun studierte Klarinette bei Paolo Beltramini an der Hochschule Luzern – Musik und schloss, ebenfalls in Luzern, 2018 einen Master der Musikpädagogik ab. Derzeit befindet sie sich im Masterstudium bei Björn Nyman an der Norwegian Academy of Music in Oslo. Von 2016 bis 2018 war sie Mitglied des zeitgenössischen Ensemble HELIX der Hochschule Luzern und besuchte unter anderem Meisterkurse bei Yehuda Gilad oder die Zermatt Festival Academy.
Der «Fritz-Gerber-Award» schreibt Auszeichnungen offen aus, darüber hinaus werden Empfehlungen von Hochschulen und bekannten Persönlichkeiten aus der Kunst entgegengenommen. Die Jury bestand dieses Jahr aus Michael Haefliger, Intendant von Lucerne Festival, Komponist und Dirigent Heinz Holliger sowie Felix Heri, Leiter von Lucerne Festival Contemporary.