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Gegen das Vorhaben der Stadt Zürich wehrt sich nun der Heimatschutz. Die Abdeckungen würden die Gebäude möglicherweise beschädigen. Auch für den Heimatschutz sei Rassismus nicht zu tolerieren, wie dieser in seinem Rekurs betonte, der am Dienstag publiziert wurde. Die Stadt Zürich habe bei ihrem Entscheid, die Inschriften abdecken zu lassen, den historischen Kontext nicht einmal ansatzweise geprüft.
Die Namen der beiden Häuser würden an die frühen Beziehungen zwischen Zürcher Kaufleuten und Mauren erinnern, also zu Kulturen in Nordafrika und im Nahen Osten. Sie würden nicht im Entferntesten zum Hass gegenüber Minderheiten oder Fremden aufrufen.
Zudem seien die geplanten Abdeckung keineswegs reversibel, wie der Stadtrat behauptet habe, schreibt der Heimatschutz weiter. Die Schriftzüge mit einer Steinplatte abzudecken oder mit Japan- oder synthetischem Faserpapier zu überstreichen, könne nicht die Lösung sein.
So eine Abdeckung müsste möglichst dicht angebracht werden, was wiederum bedeute, dass sie später nicht ohne Weiteres entfernt werden könne und das Gebäude möglicherweise beschädigt werde.
Der Heimatschutz fordert in seinem Rekurs deshalb, eine erklärende Schrifttafel anzubringen. So lasse sich der Namen der Häuser in ihren historischen und problematischen Kontext stellen. Entscheiden wird nun das kantonale Baurekursgericht.