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HONGKONG/SCHANGHAI (awp international) - Die US-Bank Citigroup und die chinesische Orient Securities wollen offenbar künftig gemeinsam Investmentbanking betreiben. Darauf hätten sich die beiden Geldhäuser im Grundsatz geeinigt, hiess es in mehreren Medienberichten am Mittwoch. Auch andere namhafte Banken versuchen derzeit, an den chinesischen Kapitalmärkten Fuss zu fassen.
Die Citigroup wird den Angaben zufolge ein Drittel an dem Gemeinschaftsunternehmen halten - den nach chinesischem Gesetz höchstmöglichen Anteil. Beide Seiten würden eine entsprechende Vereinbarung noch in diesem Monat unterzeichnen, berichtete die amtliche chinesische Börsenzeitung "Securities Times" am Mittwoch. Die US-Bank betreut in China bereits Geschäftskunden. Mit Hilfe des neuen Gemeinschaftsunternehmens könnte sie dann auch in die Emission von Aktien und Anleihen einsteigen. Orient Securities ist ein mittelgrosses Wertpapierhandelshaus, dessen Börsengang im kommenden Jahr erwartet wird.
Sieben ausländische Banken sind bereits im Investmentbanking in China aktiv, unter ihnen die Deutsche Bank , die Schweizer UBS und Goldman Sachs . Im chinesischen IPO-Markt wurde im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 70 Milliarden US-Dollar (48,7 Mrd. Euro) erlöst. Im Jahr 2008 waren es erst 9,5 Milliarden Dollar./RX/jb/nmu/tw
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