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Das Wichtigste in Kürze
- Südafrika hat offiziell Städte- und Flughafennamen umbenannt.
- Hintergrund ist das Bestreben der Regierung, sich von alten Kolonialnamen zu trennen.
- Dazu gehören auch Namen, die Siedler aus Europa einst ihren Wohnorten gaben.
Südafrikas Regierung hat offiziell einer Umbenennung von Städte- und Flughafennamen zugestimmt. Dies dürfte VW-Mitarbeiter am grössten Konzern-Standort in Afrika vor einige Ausspracheprobleme stellen.
Die grösste Stadt in Niedersachsens Partnerprovinz am Ostkap heisst künftig nicht mehr Port Elizabeth, sondern Gqeberha. Dort liegt in direkter Nachbarschaft der Standort des vw-Werks in Uitenhage (nun offiziell: Kariega). Der zuständige Kulturminister Nathi Mthethwa veröffentlichte die Namenswechsel am Dienstagabend im Amtsblatt. Das hatte sich wegen diverser Anwohner-Einwände lange hingezogen.
Hintergrund ist das Bestreben der südafrikanischen Regierung, sich von alten Kolonialnamen zu trennen. Dazu gehören auch Namen, die Siedler aus Europa einst ihren Wohnorten gaben.
So wird aus dem kleinen Ort Berlin künftig Ntabozuko. Schon in den vergangenen Jahren wurden Orte wie Pietersburg (Polokwane), Nylstroom (Modimolle), Witbank (eMahlahleni) oder Warmbaths (Bela-Bela) umbenannt.