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Wer viel zu viele Sitze hatte – und wer nur das Nachsehen
Die Region Viamala ist der grosse Gewinner der Nationalratswahlen seit 1971. Keine andere Region holte, gemessen am Bevölkerungsanteil, dermassen viele Sitze. Am anderen Ende der Skala steht die Region Landquart.
Die Rechnung ist einfach: Fünf Sitze stehen Graubünden im Nationalrat zu, zwölfmal wurde seit 1971 das Parlament in Gesamtwahlen neu besetzt, 60-mal wurde eine Politikerin, ein Politiker, gewählt, abgesehen von jenen, die später nachrutschten. Diese konnten hier nicht berücksichtigt werden.
Naiv anzunehmen wäre jetzt, dass zum Beispiel die Region Plessur, deren Bevölkerung seit 1971 immer leicht über einen Fünftel der Bündner Bevölkerung ausmacht, auch etwa einen Fünftel aller 60 Gewählten stellte, also ein gutes Dutzend.