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Hier das Panorama des Zürichsees, dort die Sonne: die Polarität auf zwei Seiten, wie sie für die Orte am Südufer des Zürichsees typisch ist, wird hier gleichsam geologisch überhöht, weil ein lang gestreckter Felsgrat knapp unter dem Terrain verläuft. Er stellt sich dem grösseren Hangverlauf entgegen, schafft nach Süden eine ebene Fläche und nach Norden ein umso schrofferes Gefälle. Das neue Gebäude darüber ist ein gebauter Felsgrat, zerklüftet durch die vor- und zurückspringende Bewegung des Gebäudevolumens. An den schmalsten Stellen dieser Felsformation öffnen sich im Sockel schluchtartige Durchgänge.
In den Wohngeschossen darüber wird an diesen «Taillen» im Baukörper die Zweiseitigkeit des Ortes besonders anschaulich erlebbar. Typologisch ist das Gebäude aus vier dreieckigen Segmenten gefügt, die dreispännig organisiert sind. Die plastische Abwicklung sorgt dafür, dass jede Wohnung auf zwei oder gar drei Seiten hin ausgerichtet ist.