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Für das laufende Jahr geben sich die IWH-Ökonomen daher relativ optimistisch, indem sie unter dem Strich mit einen Rückgang des deutschen Bruttoinlandsproduktes von 5,1 Prozent rechnen, gefolgt von einem Aufschwung in der Grössenordnung von 3,2 Prozent 2021. "In Ostdeutschland dürfte der Einbruch der Wirtschaft infolge der Corona-Pandemie mit 3,2 Prozent im Jahr 2020 schwächer ausfallen als in Gesamtdeutschland." Allerdings steht die Prognose unter dem Vorbehalt, dass es keinen starken Wiederanstieg der Corona-Erkrankungen in der nördlichen Hemisphäre im Herbst gibt.
Die Volkswirte der Deutschen Bundesbank gehen von einem deutlich heftigeren Einbruch aus. Sie halten in ihrer aktuellen Prognose einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 7,1 Prozent im Jahr 2020 für wahrscheinlich, andere Prognosen sind noch düsterer. Zum Vergleich: 2009 war die grösste europäische Volkswirtschaft infolge der globalen Finanzkrise um 5,7 Prozent eingebrochen. 2010 und 2011 konnte das BIP dann aber wieder um 4,2 und 3,9 Prozent zulegen./kf/DP/fba
(AWP)