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Für Denz war es der erste Sieg an einer der drei grossen Landesrundfahrten und der grösste Erfolg seiner Karriere. Der Fahrer vom Team Bora-Hansgrohe gehörte einer Fluchtgruppe an, die sich rund 100 km vor dem Ziel aus einer 30-köpfigen Spitzengruppe löste. Nach dem letzten Aufstieg 30 km vor dem Ziel waren es noch drei Ausreisser, die den Tagessieg unter sich ausmachten.
Fabian Lienhard, nach dem Ausstieg von Stefan Küng der einzige verbliebene Schweizer am Start, kam mit dem Feld ins Ziel. Geraint Thomas verteidigte das Leadertrikot. Der Waliser aus dem Team Ineos-Grenadiers bleibt in der Gesamtwertung zwei Sekunden vor Primoz Roglic.
Am Freitag erreicht der Giro zum ersten Mal seit acht Jahren die Schweiz. Die 13. Etappe führt von Borgofranco d'Ivrea nach Crans Montana. Weil in den höheren Lagen noch viel Schnee liegt, ist die Fahrt über den Grossen St. Bernhard nicht möglich. Stattdessen geht es für den Giro-Tross durch den 600 Meter weiter unten gelegenen Tunnel. Obwohl der 34 km lange Anstieg zum Grossen St. Bernhard wegfällt, sind immer noch über 3600 Höhenmeter zu bewältigen. Am Samstag geht es von Siders aus über den Simplonpass zurück nach Italien.
(sda)