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Im ersten Semester des Geschäftsjahres 2017/18 (per 30.09.) verbesserte sich der Auftragseingang um 7,8% auf 73,1 Mio CHF und der Umsatz um 6,3% auf 70,4 Mio. Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) lag bei 1,04, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Bereinigt um Nettoeinnahmen von 2,3 Mio CHF aus einem Schiedsverfahren im Vorjahr verbesserte sich der EBIT um rund 14% und der Reingewinn um 2,4%. Nominal sank der EBIT jedoch um 19% auf 7,9 Mio CHF und die entsprechende Marge betrug 9,1% nach 11,9% im Vorjahr.
Beim Reingewinn betrug der Rückgang 35% auf 4,1 Mio CHF. Hier fiel zusätzlich zum Sondereffekt noch ein Wechselkursverlust von 0,6 Mio an, verglichen mit einem Gewinn von 0,1 Mio im Vorjahreszeitraum.
UMSATZANTEIL AUSSERHALB EUROPAS GESTEIGERT
Das Unternehmen verzeichnete höhere Verkäufe in allen Regionen und den wichtigsten Produktgruppen, heisst es in der Mitteilung weiter. Europa erreichte ein Umsatzwachstum von 4,2%. Hier nennt Gavazzi vor allem die Entwicklung in den mittel- und südeuropäischen Ländern, die besseren Wirtschafts- und Marktbedingungen sowie stärkeren Exporte als Gründe.
Die Region Asien-Pazifik steigerte den Absatz um 21%. Hier wird das starke Vertriebsnetz in Südostasien sowie die erfreulichen Entwicklung des OEM-Geschäfts in der Industrieautomation in China genannt. Nordamerika wuchs um 1,1%.
Damit stieg der Umsatzanteil ausserhalb Europas auf 35%, wobei Asien-Pazifik rund 16% und Nordamerika 19% ausmachen.
Nach Produktgruppen betrachtet legten Sensoren mit 8,5% am deutlichsten zu, gefolgt von Schaltern (Switches) mit +6,5% und Überwachungsgeräten (Controls) mit +3,6%. Als Nachfragetreiber werden etwa neue Anwendungen in der Industrieautomation sowie Programme zur Steigerung der Energieeffizienz genannt, sowohl in der Gebäude- als auch der Industrieautomation.
KONZENTRATION AUF REGIONEN AUSSERHALB EUROPAS
Das Unternehmen gibt keinen quantitativen Ausblick. Während die Entwicklung der Weltwirtschaft an Dynamik gewonnen habe, hätten die politischen Unsicherheiten deutlich zugenommen, heisst es.
Das Management sieht interessante Wachstumsmöglichkeiten in wichtigen Märkten. Dementsprechend konzentriere man sich auf die geografische Abdeckung, insbesondere in Regionen ausserhalb Europas, und investiere weiterhin in Forschung und Entwicklung sowie in Marketing.
yr/cf
(AWP)