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Stromnetzstabilität zu geringen Kosten
Der Nationalrat hat eine Motion von Philipp Grossen (GLP BE) angenommen, die den Bundesrat beauftragt, mittleren und kleinen Akteuren sowohl auf Produktions- wie auch Verbraucherseite die diskriminierungsfreie und technologieneutrale Teilnahme am Regelenergiemarkt zu ermöglichen. Dies verspreche Stromnetzstabilität zu geringen Kosten.
Für die Teilnahme sollen deutlich tiefere Untergrenzen und/oder eine kürzere Zeitdauer gelten als heute, wobei diese Grenzen keine Technologie diskriminieren dürfen. Die Untergrenze soll durch Aggregation erreicht werden können. In der Antwort auf ein früheres Postulat hat der Bundesrat gezeigt, dass es in der Schweiz ein beträchtliches Potenzial für eine Ausweitung des Regelenergiemarktes auf kleinere Produzenten und Verbraucher gibt (ca +/- 750 MW), welches ausgeschöpft werden sollte. Das brachliegende Potenzial wird immer grösser und entspricht mindestens der aktuell benötigten Flexibilität.
(Bild: Kleinkraftwerk-Wehrsteg über die Langete, Roggwil BE, Jag9889/Wikimedia Commons)