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USA liefern Hilfsgüter für Libyens Katastrophengebiete
Auch die USA stellen Hilfsgüter für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe in Libyen bereit. Dazu gehören Notunterkünfte, Decken, Hygieneartikel, Plastikplanen und Wasserbehälter, wie die US-Botschaft auf der Online-Plattform X (vormals Twitter) mitteilte. Die Hilfsgüter aus einem US-Lager in Dubai seien in der Hafenstadt Bengasi eingetroffen und sollen durch die UN-Organisation für Migration (IOM) sowie andere Hilfsorganisationen an Menschen in Not verteilt werden. Die USA hatten zu Wochenbeginn weitere Hilfe im Volumen von elf Millionen Dollar (rund zehn Millionen Euro) angekündigt.
Der Sturm „Daniel“ hatte das nordafrikanische Bürgerkriegsland Libyen am 10. September erfasst. Nach massiven Überschwemmungen wurde die am stärksten betroffene Gegend in Darna im Osten für unbewohnbar erklärt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bisher rund 4000 Todesopfer identifiziert. Rettungskräfte befürchten jedoch, dass unter den Trümmern im Schlamm noch Tausende weitere Leichen liegen.
(text:sda/bild:keystone)