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Die Frist für Wahlvorschläge für den Landrat läuft bis am 10. Januar um 12 Uhr, wie die Nidwaldner Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Sie müssen bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden. Die 60 Vertreterinnen und Vertreter aus den elf Gemeinden werden im Proporzverfahren nach dem Doppelten Pukelsheim für die Legislatur bis 2026 gewählt.
Die Regierungsräte dagegen werden im Majorzverfahren bestimmt. Wer für die Exekutive kandidieren will, hat bis am 24. Januar Zeit, sich beim kantonalen Abstimmungsbüro einzuschreiben. Amtsantritt von Parlament und Regierung ist am 1. Juli 2022.
Im Kanton Nidwalden stehen im kommenden Jahr zudem kommunale Wahlen an. Der dafür vorgesehene Termin ist der 15. Mai. Mit dem gewählten Termin für die Gesamterneuerungswahlen sei gewährleistet, dass die neugewählten Landrätinnen und Landräte bekannt seien, bevor die Frist für Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen ablaufe, hält die Staatskanzlei fest.
Stans und Buochs mit Sitzverlust
In der siebenköpfigen Nidwaldner Regierung ist die CVP mit drei Sitzen vertreten, SVP und FDP stellen je zwei Vertreter. Im Landrat ist die FDP mit 17 Mitgliedern stärkste Fraktion vor der CVP (16), der SVP (15) sowie den Grünen/SP (11). Dazu kommt ein Parteiloser.
Mit 11 Sitzen kann die Gemeinde Stans nach wie vor die meisten Parlamentssitze vergeben. Wegen der demografischen Veränderung verliert der Hauptort im Vergleich zu den letzten Gesamterneuerungswahlen 2018 allerdings ein Mandat. Auch Buochs (7) muss mit einem Sitz weniger auskommen, und hat damit nun gleich viele wie Stansstad und Ennetbürgen, die je einen Sitz dazu erhalten.