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Der Schweizerische Rat der Religionen verurteilt die Koranverbrennungen in Dänemark und Schweden
In einer Medienmitteilung hat der Schweizerische Rat der Religionen seine klare Ablehnung gegenüber Koranverbrennungen formuliert. Er macht klar, dass religiöse Schriften mit Respekt behandelt werden müssen.
Der Schweizerische Rat der Religionen zeigt sich über die Koranverbrennungen in Dänemark und Schweden besorgt. Mit einer Medienmitteilung will der SCR seine klare Haltung zeigen.
Medienmitteilung des Schweizerischen Rats der Religionen
Bern, 7. September 2023
Die Verbrennung des Korans in Skandinavien stösst beim Schweizerischen Rat der Religionen auf entschiedene Ablehnung. Der SCR distanziert sich in aller Form von solchen provokativen Handlungen. Die Thora, die Bibel und der Koran sind spirituelle Zeugnisse unserer Religionen und verdienen absoluten Respekt. Millionen von Menschen, die ihr religiöses Leben nach den Botschaften dieser Schriften führen, betrachten diese und deren Inhalte als heilig. Sie fühlen sich durch solche Handlungen verletzt.
Demonstrative Schriftverbrennungen sind mit dem grundlegenden Zeugnis unserer Religionen unvereinbar. Sie tragen in keiner Weise zur Lösung von Problemen bei, sondern verschärfen sie.
Schweizerischer Rat der Religionen SCR
Der SCR ist eine von Kirchen und verschiedenen Religionsgemeinschaften breit abgestützte Plattform für den interreligiösen Dialog. Der SIG vertritt im SCR die jüdische Gemeinschaft.
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