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Abstammung
Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich um eine italienische Rebsorte, das erste Mal wurde sie im Jahre 1882 erwähnt. Im Jahre 2006 wurden DNA-Analysen gemacht, um die Herkunft der Traubensorte zu klären. Es wird vermutet, dass die Rondinella aus der Corvina Veronese und einer zweiten Sorte gekreuzt wurde. Die zweite Sorte wurde leider nicht bekannt/herausgefunden. Eine weitere genetische Nähe weisst sie zu den Rebsorten Oseleta, Garganega, Dindarella und Pelara auf.
Verbreitung
Die Sorte ist weltweit eher wenig verbreitet, im Jahre 2010 waren beinahe alle Anbau Hektare in Italien (2479 ha), Australien verfügte zu dieser Zeit über gerade mal 2 ha, auch Argentinien und Brasilien haben kleine Anbauflächen. Deshalb gibt es nur wenige australische Weine, welche die Rondinella beinhalten.
Der Anbau in Italien findet vor allem in den Regionen Mantua & Verona statt, die Anbauflächen gehen bis zum Gardasee.
Eigenschaften
Wie jede Sorte, verfügt auch die Traubensorte Rondinella über typische Eigenschaften, die möchten wir nicht vorenthalten.
Die Triebstpitzen sind jeweils offen, sie ist zudem wollig behaart und hat einen leichten rötlichen Anstrich. Die jungen Blätter sind grün und leicht bronzen. Die Blätter weissen nur wenige Haare auf.
DIe ausgewachsenen Blätter sind rundlich und fünflappig, zudem sind sie tief ausgebuchtet. Die Bucht des Stiels ist U-förmig, rundherum ist das Blatt scharf gezahnt.
Die Traube ist Pyramidenförmig aufgebaut. Die Traubenstauden sind ca. 20 cm lang und im Vergleich mässig besetzt, die einzelne Traube ist rundlich und mittelgross. Im Farbspektrum steht sie im violett-schwarzen Bereich. Wer die Beeren versucht, wird einen eher neutralen Geschmack feststellen.
Passende Gerichte
Zu einem Wein mit Rondinella empfehlen wir einen Aperitif einzunehmen, oder diesen zu Vorspeisen zu servieren.