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Die italienische Marine koordinierte die 21 Rettungsaktionen vor der libyschen Küste. Insgesamt wurden 2900 Migranten gerettet.
Mehr als 61'000 Flüchtlinge sind seit Jahresbeginn nach der Fahrt über das Mittelmeer in Italien gelandet. Die meisten Flüchtlinge – etwa ein Viertel – stammen aus Eritrea, zehn Prozent kommen aus Nigeria, neun Prozent aus Somalia und sieben Prozent aus Syrien.
Startpunkt der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer war bei 92 Prozent der Migranten das nordafrikanische Bürgerkriegsland Libyen.