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Die Austin-Healey Story kurz und bündig
Alles begann im Jahre 1953. Die Marke Austin-Healey ist entstanden, weil der Grosshersteller Austin den Kleinhersteller Healey in die British Motor Company einverleibte. Austin konzentrierte sich bis zu diesem Zeitpunkt auf die Herstellung von Limousinen und Comercial-Fahrzeuge und produzierte bis zu diesem Zeitpunkt selber noch keinen eigenen Sportwagen.
War der erste Big Healey 100/4 noch ein spartanischer Sportroadster, mutierte er mit den Jahren immer mehr zum komfortorientierten Sports-Convertible. Es war vor allem der amerikanische Markt als Hauptabnehmer, der diese Entwicklung beeinflusste. Natürlich gab es auch sehr sportliche Ableger wie den 100 M (Le Mans) oder den 100 S (Sebring), die es in geringer Stückzahl auch in einer Strassenversion zu kaufen gab. Die Big- Healeys waren und sind es bis heute, die beliebtesten Varianten. Auch im Austin-Healey Club Schweiz sind diese in grosser Zahl vertreten. In der internationalen Classic-Szene gehören sie zu den begehrtesten Fahrzeuge überhaupt. Dies wirkt sich im mittlerweile recht grossen Angebot und auch im relativ hohen Anschaffungspreis aus.
1968 ging die fantastische Ära der Big Healeys für immer zu Ende. Insgesamt wurden über 72'000 Big-Healeys (100/4 bis 3000 Mk III) in Longbridge und Abington produziert. Die sportwagenbegeisterte Männerwelt suchte vergeblich nach einem würdigen Nachfolger.
Wer für kleineres Geld Healey fahren will, findet mit dem Sprite Mk I bis IV vielleicht das Passende (1958 – 1972). Besonders der als „Froschauge“ bezeichnete Mk I ist ein überaus origineller Vertreter dieser Baureihe. Unglaublich, wie viel Fahrspass dieser kleine Sportwagen vermittelt.