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Das Wichtigste in Kürze
- In Kalifornien versetzt derzeit ein Buschfeuer die Bevölkerung in Angst.
- Mindestens 20 Häuser wurden durch die Flammen zerstört.
Das verheerende Buschfeuer im US-Staat Kalifornien südlich der Metropole Los Angeles hat Behörden zufolge bisher mindestens 20 Häuser zerstört. 11 weitere Gebäude wurden beschädigt – darunter auch Villen im Millionenwert.
Die Feuerwehr habe die Flammen des «Coastal Fire» im Orange County «zu 15 Prozent unter Kontrolle gebracht». Dies sagte Shane Sherwood von der Feuerschutzbehörde des Bezirks am Donnerstagabend auf einer Pressekonferenz. Zwei Feuerwehrleute seien verletzt worden, Tote oder weitere Verletzte gebe es nicht. Die Ursache des Feuers war weiter unklar.
550 Feuerwehrleute im Einsatz
Die Wetterlage mit Winden und hohen Temperaturen bleibe auch in den kommenden Tagen eine «Herausforderung», sagte Sherwood. 550 Feuerwehrleute seien rund um die Uhr im Einsatz, um den Brand zu 100 Prozent zu löschen. Der Bezirk hatte am Donnerstag wegen des Buschfeuers den Notstand ausgerufen.
Der Schritt ermögliche es den Behörden, alle notwendigen Ressourcen einzusetzen. Und Massnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Dies hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Einwohner weiterer 900 Häuser sollten sich in Sicherheit bringen.
«Gefährliche neue Normalität»
Brian Fennessy, der Chef der Feuerschutzbehörde Orange County, sprach von einer «gefährlichen neuen Normalität», berichtete der Sender NBC. Vor allem die täglich auftretenden Winde machten es unmöglich vorherzusagen, wie sich das Feuer verhalte.
Der Südwesten der USA leidet bereits seit Wochen unter mehreren Waldbränden. Nach Angaben der Behörden werden diese durch die anhaltende Trockenheit begünstigt. In der Vergangenheit fing die Saison der Buschbrände in Kalifornien meist im Oktober an, mit dem Aufkommen der berüchtigten Santa-Ana-Winde.