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Am 18. Mai 2014 können die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Freiburg, Marly und Villars-sur-Glâne ihre Meinung zu einer Fusion der drei Gemeinden kundtun. Wie diese gestern in einem Communiqué mitteilten, führen sie im nächsten Frühling eine Konsultativabstimmung durch. Das Resultat dieser Abstimmung ist für den Gemeinderat jedoch nicht bindend.
«Die bisherigen Diskussionen haben gezeigt, dass durch eine Fusion Synergien im technischen und operativen Bereich genutzt werden könnten», sagte Erika Schnyder, Syndique von Villars-sur-Glâne gestern auf Anfrage. Jedoch gebe es auch einige ungelöste Probleme wie den Steuersatz oder die zu geringen Beiträge des Kantons. «Bevor wir mit den Arbeiten weiterfahren, möchten wir deshalb die Meinung des Volkes hören», so Schnyder. Sagt Villars-sur-Glâne Ja zu einer Fusion, sei es auch möglich, Lösungen zu finden, so Schnyder. «Eine Fusion erfordert jedoch Opfer–und die Bürger müssen entscheiden, ob sie diese erbringen wollen.»
Stimme das Volk für eine Fusion, habe man einen Grund, um den Schritt von der Theorie in die Praxis zu wagen, meinte der Freiburger Syndic Pierre-Alain Clément auf Anfrage. Was bei einem Nein geschehe, darüber wolle er sich noch keine Gedanken machen. «Wir nehmen eins nach dem anderen.» Auch Jean-Pierre Helbling, Syndic von Marly, konnte nicht sagen, ob allenfalls auch eine Zweierfusion in Frage käme. «Das ist eine der Fragen, die wir den Bürgern stellen werden.» rb