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Ausgezeichnet werden Objekte mit gut integrierten Solaranlagen beziehungsweise Pioniere der Solararchitektur in den Kategorien: «Persönlichkeiten und Institutionen», «Energieanlagen» und «Gebäude».
Neubauten und Sanierungen
In der Kategorie «Gebäude» können Neubauten wie auch Sanierungen teilnehmen. Zusätzlich werden in der Kategorie «Plusenergiebauten» energieeffiziente Objekte prämiert, die dank einer thermischen Solaranlage oder einer Photovoltaikanlage aufs Jahr gerechnet mehr Energie produzieren, als sie selber benötigen. In die engere Auswahl der Preisträger kommen Objekte mit einer gut integrierten Solaranlage, demnach Anlagen, mit sorgfältig ausgeführten Anschlussdetails, die in die Dachhaut oder die Fassade eingelassen sind. Teilnahmeberechtigt sind Gebäude und Anlagen, die zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 15. April 2022 in Betrieb genommen wurden beziehungsweise es noch werden.
HEV-Sondersolarpreis
Der HEV-Sondersolarpreis wird aus den Anmeldungen der Kategorie «Sanierungen » ausgewählt. Dieser Preis fokussiert auf kleine und mittlere Gebäude, die teilweise oder ganz saniert wurden und zumindest einen Anteil ihres Energiebedarfs mittels Solarenergie decken. Beim HEV-Sondersolarpreis stehen nicht Leuchtturmprojekte im Vordergrund, dennoch werden bezüglich Integration der Solaranlagen dieselben Anforderungen wie beim Schweizer Solarpreis gestellt.
Ausgezeichnet werden sollen Beispiele, die das Gros an kleineren und mittleren Gebäuden repräsentieren und aufzeigen, dass auch bei diesen Objekttypen eine beachtliche Einsparung erzielt werden kann. Durch die Prämierung alltäglicher Beispiele soll der HEV-Sondersolarpreis verdeutlichen, dass es möglich ist, nachhaltige Erneuerungen beinahe bei allen Objekten ökonomisch durchzuführen.