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Tadesse Abraham schreibt Schweizer Leichtathletikgeschichte
Humanitäre Krise in Syrien
Der seit fünf Jahren andauernde bewaffnete Konflikt in Syrien hat zu einer schweren humanitären Krise geführt und der syrischen Bevölkerung unendliches Leid gebracht. Die Vereinten Nationen (UN) schätzen, dass seit Ausbruch der Gewalt über 250 000 Personen getötet wurden. Angaben aus anderen Quellen variieren zwischen rund 150 000 und über 350 000 Toten. Mehr als eine Million Menschen wurde verwundet (gemäss Angaben der UN, Stand August 2015). In Syrien sind 13,5 Millionen Menschen von Nothilfe abhängig; das entspricht mehr als der Hälfte der syrischen Bevölkerung. Viele Menschen sind auf der Flucht: In der Region befinden sich gemäss UNHCR rund 4,8 Millionen Flüchtlinge, beinahe 40 Prozent davon sind Kinder unter 12 Jahren.
Länderfokus Eritrea
Das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO) hat im Juni 2015 einen aktuellen Bericht zur Situation in Eritrea publiziert. Ein Länderexperte des SEM hat den Bericht verfasst, der von internationalen Experten überprüft und gutgeheissen wurde. Im Juni 2016 hat das SEM ein Update zu einigen Kapiteln des "Länderfokus Eritrea" veröffentlicht.
Die Schweiz verfolgt mit ihrer Asylpolitik ein klares Ziel: Menschen, die auf Schutz angewiesen sind, sollen diesen Schutz in der Schweiz erhalten; Menschen, die nicht auf Schutz angewiesen sind, sollen die Schweiz rasch wieder verlassen.
Um die eingehenden Asylgesuche effizient bewältigen zu können, setzt das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf folgende Grundsätze: Offensichtlich unbegründete Asylgesuche werden prioritär behandelt. Bei Asylsuchenden aus bestimmten Ländern kommen deshalb beschleunigte Verfahren zum Tragen und die Personen werden im Falle eines negativen Asylentscheides konsequent aus der Schweiz weggewiesen. Auch wendet die Schweiz das Dublin-Abkommen konsequent an: Personen, für deren Gesuch nicht die Schweiz zuständig ist, werden in den zuständigen europäischen Staat zurückgeführt. Ziel des SEM ist es, die Zahl unbegründeter Asylgesuche so tief wie möglich zu halten.