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Drei weitere solche Flüge sollen folgen, wie Vertreter der französischsprachigen Sektion der Handelskammer Schweiz-China und der Genfer Kammer für Handels-, Industrie- und Dienstleistungen (CCIG) am Montag einen Bericht des Westschweizer Radios RTS bestätigten.
An diese beiden Organisationen hatten sich neun kantonale Spitaleinrichtungen und vier Verbände von Apothekern in der lateinischen Schweiz gewandt. Letztere waren bereit, den Kauf von medizinischer Schutzausrüstung zu finanzieren, verfügten aber nicht über das Netzwerk, um die Hersteller dieser Waren in China zu kontaktieren.
Derzeit befinden sich die Masken, Handschuhe, Kittel, Brillen und Thermometer in einem Lagerhaus in der Nähe eines Flughafens in Shanghai. Das Warenprüfungsunternehmen SGS kontrolliert das Material, das kostenlos in die Schweiz geliefert wird.
Die Boeing 747 soll nächste Woche in Genf landen. Alles sei jedoch noch an Bedingungen geknüpft, mahnte CCIG-Direktor Vincent Subilia zur Vorsicht. Wegen der Coronavirus-Krise dauert die Zollabfertigung in China lange. Ohne Transportkosten beläuft sich der Gesamtauftrag auf rund 10 Millionen Franken.