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Am 14. Dezember fand wieder Putins jährliche große Pressekonferenz (Hier komplett auf deutsch) statt. Sie war ungewöhnlich lebhaft mit vielen unerwarteten Einschüben.
Ksenja Sobtjak war da, die ukrainischen Medien waren da, Oppositionelle als auch Putins Hilfstruppen waren da. Schon zu Anfang bemerkte Putin ein Plakat, auf dem stand „Putin, bye-bay“. Es erwies sich, dass es auf tatarisch „Großvater Putin“ (Putin babaj) heißt.
Ein Fischerei-Direktor aus Murmansk, der sich als Journalist reingeschmuggelt hatte, ergriff die Gelegenheit, über die verzweifelte Lage der Fischindustrie zu berichten.
Der größte Teil von allem Fisch, der von der russischen Fischereiflotte gefangen wird, geht in das Ausland und der Rest wird für unverschämte Preise verkauft. Putin versprach, die Angelegenheit so schnell wie möglich mit der Regierung zu besprechen.
Viele von Putins witzigen Bemerkungen wurden direkt an ein Millionen-Publikum in Russland und der Welt gekabelt.
Zur Verteidigung: „Wir werden für unsere Verteidigung sorgen, ohne uns auf ein Wettrüsten einzulassen.“ Er erzählte auch eine Anekdote über eine Offizier und seinen Sohn. Es zeigte sich, dass sein sohn Papas Degen gestohlen und gegen eine schöne Uhr eingetauscht hatte. Da sagt der Papa: “Du verstehst, wenn wir morgen von Banditen aufgesucht werden, die mich und Mama töten und……