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Ligety, der bereits nach dem 1. Lauf deutlich in Führung gelegen hatte, baute seinen Vorsprung in Durchgang 2 noch aus und siegte 1,51 Sekunden vor dem Österreicher Marcel Hirscher. Dritter wurde der Franzose Alexis Pinturault (+1,69 Sekunden).
Ligety rechtzeitig in Topform
Für Ligety war es der 4. Saisonsieg. Nach einem starken Auftakt in den Winter war es dem Amerikaner zwischenzeitlich nicht mehr nach Wunsch gelaufen. Erst Mitte Januar kehrte Ligety in die Erfolgsspur zurück, als er in Wengen zum ersten Mal überhaupt eine Weltcup-Superkombination gewinnen konnte. Mit dem Triumph in St. Moritz hat der 29-Jährige nun definitiv bewiesen, dass er rechtzeitig für die Olympischen Spiele in Topform ist.
«Diese Saison war nicht immer leicht für mich, ich hatte einige sehr unglückliche Rennen. Dieser Sieg gibt mir noch einmal sehr viel Selbstvertrauen für Sotschi», erklärte Ligety.
Janka weit zurück
Von den Schweizern schaffte nur Carlo Janka als 25. den Sprung in den 2. Lauf. Dort konnte sich der Obersaxer bei zeitweise dichtem Nebel jedoch nicht mehr wesentlich steigern und beendete das Rennen mit einem Rückstand von 6,04 Sekunden auf Platz 24.
Elia Zurbriggen, Mauro Caviezel und Thomas Tumler verpassten die Qualifikation für den 2. Lauf. Marc Berthod, Gino Caviezel und Justin Murisier schieden in Durchgang 1 aus.