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Der neue Rekordwert ist dem Erfolg des Cognac und anderer hochprozentiger Getränke zu verdanken, die für ein Drittel der Exporte stehen. Französischer Wein, insbesondere der Exportschlager Champagner, erzielte dagegen etwas weniger Exporterlöse (minus 0,8 Prozent).
Der Grund dafür sei vor allem der Einbruch im wichtigen britischen Markt, schreibt der Verband: Der gefallene Kurs des britischen Pfunds machte französische Weine für Briten teurer.
Grossbritannien ist mit 1,3 Milliarden Euro der zweitwichtigste Markt. Die Exporterlöse reduzierte sich im vergangenen Jahr um 8 Prozent. Wichtigster Exportmarkt sind die USA mit einem Anstieg der Erlöse um 8 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.
Drittwichtigstes Exportland ist China mit Exporterlösen von 938 Millionen Euro und einem Zuwachs um 13 Prozent. Deutschland ist mit rund 824 Millionen Euro der viertgrösste Exportmarkt für edle Tropfen aus Frankreich. Die Exporterlöse gingen 2016 um 3 Prozent zurück.
Weine und Spirituosen sind nach Angaben des Verbandes der zweitgrösste Überschussposten in der französischen Handelsbilanz nach der Luftfahrtindustrie, die vom Branchenriesen Airbus getragen wird.
(SDA)