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Nurek Sanierungsprojekt
Das Projekt umfasst den Austausch und die Erneuerung der mechanischen, elektrischen, elektrotechnischen und hydromechanischen Ausrüstung, um die Sicherheit des Staudamms und den Betrieb des Kraftwerks zu verbessern.
Das 3-GW-Wasserkraftwerk Nurek in Tadschikistan ist das derzeit grösste Wasserkraftwerk in Zentralasien und wird aktuell einer umfassenden Sanierung unterzogen, um seine Erzeugungskapazität zu erhöhen.
Das Projekt zur Sanierung des Wasserkraftwerks Nurek
Der Nurek-Damm und das Wasserkraftwerk liegen am Vakhsh-Fluss, etwa 70 km südöstlich von Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans und etwa 70 km flussabwärts des Rogun-Damms, der am Vakhsh-Fluss gebaut und nach seiner Fertigstellung der Höchste der Welt sein wird.
Das Kraftwerk Nurek umfasst neun Blöcke, die zwischen 1972 und 1979 in Betrieb genommen wurden. Nach mehr als 50 Betriebsjahren wurde die Anlage aufgrund der veralteten Ausrüstung unterhalb ihrer Auslegungskapazität betrieben.
Das Kraftwerk Nurek, das in Besitz des staatlichen Unternehmens OSHC Barqi Tojik ist und von diesem betrieben wird, ist von strategischer Bedeutung und deckt mehr als 50 % der gesamten Stromerzeugung Tadschikistans ab.
Beschreibung des Staudamms und des Wasserkraftwerks Nurek
Der Nurek-Staudamm ist derzeit der zweithöchste der Welt. Es handelt sich um einen 300 m hohen Staudamm, der ein 98 km2 grosses Reservoir mit einem Speichervolumen von etwa 10,5 km3 bildet.
Das Krafthaus des Wasserkraftwerks Nurek wurde zwischen 1972 und 1979 in Betrieb genommen. Es umfasst neun Francis-Turbineneinheiten mit einer Leistung von 330 MW bei einer Nennhöhe von 230 m und einem maximalen Gesamtabfluss von 1'360 m3/s. Zwei zugehörige Unterstationen verbinden das Krafthaus mit dem 220- und 500-kV-Stromnetz.
Die Leistungen von Gruner
Gruner wurde beauftragt, Projektmanagement- und Koordinationsleistungen für die Phase 1 des Rehabilitationsprojekts zu erbringen, einschliesslich der Ausschreibungsplanung, der Unterstützung bei der Beschaffung und der Bauüberwachung:
- Das Ersetzen von drei der insgesamt neun Kraftwerksblöcke der Anlage durch 375-MW-Francis-Turbinen- und Generatoreinheiten.
- Das Ersetzen des Rests der Kraftwerksausrüstung.
- Die Installation von sechs einphasigen Spartransformatoren in der Schaltanlage, die Inspektion der neun Druckrohrleitungen, die Modernisierung der Dammüberwachungsinstrumente sowie die Sanierungsarbeiten am Überlauftunnel, den Toren und dem Hebesystem zur Verbesserung der Sicherheit des Damms.
Phasen der Sanierung
Die verbleibenden sechs Kraftwerksblöcke der Anlage sollen in Phase 2 des Sanierungsprojekts ersetzt werden, die nach Abschluss von Phase 1 fortgesetzt werden soll.
Nach der Sanierung soll die verfügbare Erzeugungskapazität des Kraftwerks von derzeit 2,2 GW auf 3,3 GW erhöht werden.
OSHC Barqi Tojik
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