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Das Podest
- 1. Cornelia Hütter (AUT) 1:26,83 Minuten
- 2. Elena Curtoni (ITA) +0,01 Sekunden
- 3. Lara Gut-Behrami (SUI) +0,12
Nach den frustrierenden Wochen an der WM in Courchevel/Méribel und zuletzt im Weltcup in Crans-Montana darf sich Lara Gut-Behrami wieder über ein Top-3-Ergebnis freuen. Die Tessinerin zeigte bei der Rückkehr der Frauen nach Kvitfjell – letztmals hatte hier vor 20 Jahren ein Frauen-Rennen stattgefunden – eine gute Fahrt ohne sichtbaren Fehler und wurde dafür mit Rang 3 belohnt.
Beugen musste sich Gut-Behrami beim ersten der beiden Super-Gs in Norwegen einzig Cornelia Hütter und Elena Curtoni. Zwischen der Österreicherin und der Italienerin entschied ein Wimpernschlag zugunsten von Hütter. Dank 1 Hundertstelsekunde Vorsprung bescherte die 30-Jährige dem österreichischen Frauen-Team den langersehnten 1. Weltcup-Sieg in dieser Saison.
Gut-Behrami macht im Kampf um kleine Kugel Boden gut
Zu den Geschlagenen gehörten am Freitag unter anderen die hochgehandelten Norwegerinnen. Ragnhild Mowinckel kam auf ihrer Heim-Strecke nicht auf Touren, verpasste die Top 10 und musste die Disziplinen-Führung an Curtoni abtreten. Gut-Behrami, die mit 30 Punkten Rückstand auf Mowinckel ins Rennen gegangen war, bleibt zwar auf Rang 2, der Rückstand auf Curtoni beträgt aber nur 8 Zähler.
Die weiteren Schweizerinnen
- 9. Corinne Suter +0,80 Sekunden
- 11. Jasmine Flury +0,81
- 17. Wendy Holdener +1,08
- 18. Michelle Gisin +1,11
- 20. Joana Hählen +1,54
- 23. Priska Nufer +1,82
- 31. Stephanie Jenal +2,76
- 37. Juliana Suter +3,03
Ausser Gut-Behrami konnte keine Swiss-Ski-Athletin mit den Besten mithalten. Dennoch dürfte speziell Corinne Suter zufrieden sein mit ihrer Fahrt. Die Abfahrtsspezialistin fuhr mit Rang 9 ihr zweitbestes Super-G-Resultat in diesem Winter heraus, im Dezember hatte Suter in Lake Louise gesiegt.
Praktisch gleich schnell wie Suter meisterte Jasmine Flury die Strecke in Kvitfjell. In der Abfahrt am Samstag rechnet sich die Weltmeisterin in der «Königsdisziplin» deutlich bessere Chancen auf ein Top-Resultat aus.
Die grosse Abwesende
Nicht am Start war die frischgebackene Super-G-Weltmeisterin. Noch am Donnerstag bestritt Marta Bassino in Kvitfjell das letzte Abfahrtstraining, wenig später erreichte die Italienerin eine traurige Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Schwägerin.
Die Ehefrau von Bassinos älterem Bruder war am Donnerstagmorgen Medienberichten zufolge im Alter von 30 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Die Mitfavoritin ist noch am Donnerstag aus Kvitfjell in Richtung Heimat abgereist.
So geht es weiter
Viel Zeit zur Erholung bleibt den Speed-Cracks nicht. Bereits am Samstag findet in Kvitfjell die Abfahrt statt, ehe das Wochenende am Sonntag mit einem weiteren Super-G abgeschlossen wird.
Die Technikerinnen sind erst in einer Woche wieder im Einsatz, dann finden im schwedischen Are je ein Riesenslalom und ein Slalom statt. Im Anschluss verschiebt sich der komplette Weltcup-Tross nach Andorra, wo in Soldeu vom 15. bis 19. März das Weltcup-Finale steigt.