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«Ich habe einen Cousin, der meinen Laptop gestohlen hat, auf dem ich Schl*mpen f*ckte. Ich habe diesem N**** 250'000 bezahlt, um ihn wieder zurückzubekommen», rappt Kanye West (39) im Song «Real Friends» auf seinem neuesten Album «The Life of Pablo».
Wie sich jetzt herausstellt, ist der Inhalt des Liedes bittere Realität. Das bestätigt ein Cousin des Rap-Stars.
Der Anfang des Abstiegs
«Die Sex-Tape-Episode war der Anfang seines Abstiegs», sagt Franklin Lawrence (31) zu «Daily Mail». West habe 2012 einem anderen Familienmitglied seinen alten Laptop geschenkt. Dieser wiederum gab das Gerät weiter, schliesslich landete es bei einem nicht bekannten Verwandten, welcher darauf ein Sex-Tape von West mit einer unbekannten Frau entdeckte.
«Das Familienmitglied wusste, dass es hier auf Gold stiess», erzählt Lawrence. «Er versammelte ein kleines Team um sich und seinen Anwalt. Um Kanye wissen zu lassen, dass sie es ernst meinen, veröffentlichten sie ein paar Infos.»
Kanye musste seinem Verwandten schliesslich eine grosse Summe bezahlen, laut dem Cousin über 250'000 Dollar, um eine Publikation zu verhindern.
«Er hörte auf, den Leuten zu vertrauen»
Lawrence ist überzeugt, dass Wests Nervenzusammenbruch im letzten Monat eine Folge des Sex-Tape-Dramas war: «Er hörte auf, den Leuten zu vertrauen.» Nach dem Tod seiner Mutter Donda (†58) hatte der Rapper nur noch wenig Kontakt zu seiner restlichen Familie und kappte die Beziehung nach der Zahlung des Geldes endgültig.
West hatte danach keinen Rückzugsort mehr und verlor die Kontrolle über sich selbst: «Wenn deine Familie dich betrügt, wohin ziehst du dich dann zurück? Wem kannst du dich anvertrauen?»
Jedenfalls nicht den Kardashians, wenn es nach Lawrence geht: «Kanye kommt aus einem sehr familienorientierten Umfeld, tief verwurzelt und mit einem afro-amerikanischen Lebensstil – Familienfeiern und Festessen und solche Dinge. Die Kardashians sind das genaue Gegenteil von dem, was unserer Gemeinschaft vertraut ist.» In diesem Umfeld habe West seinen Bezug zur Realität verloren. (klm)Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016