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"Radio Okapi" sendet bald
Die UNO und die Schweizer Stiftung Hirondelle haben ein Radioprojekt im Kongo lanciert. Anfang Februar sollen die ersten Sendungen durch den Äther gehen.
In der momentanen Situation in der Demokratischen Republik Kongo seien verlässliche und unparteiische Informationen unerlässlich, sagte Hirondelle-Präsident Jean-Marie Etter. Das Budget für das erste Jahr beträgt 2,7 Mio. Franken. Die Schweiz beteiligt sich mit einem Anteil von 35%. Zusammen mit Grossbritannien werden insgesamt 85% der Gesamtkosten finanziert.
Gesendet wird in einer ersten Phase zwei Stunden im Tag in rund einem halben Dutzend Sprachen: Informationen und Musik. Geplant ist, die Sendezeit auf 18 Stunden pro Tag auszubauen.
Das Sendegebiet umfasst das ganze Land, das etwa so gross wie Europa ist.
Desinformation und Propaganda
Etter erinnerte daran, dass bei dem Krieg in Kongo 1,5 Mio. Menschen getötet wurden. 900'000 wurden zur Flucht gezwungen, 2,4 Mio. Personen vertrieben.
Mit dem Radioprojekt soll der Friedensprozess während mehrerer Jahre unterstützt werden. Zur Zeit teilen sich sechs bewaffnete Gruppen die Macht im Land.
swissinfo und Agenturen
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