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Wohnungen (Neubau), Kinderhorte und Kindergärten (Neubau), Ladenbauten (Neubau), Bürobauten mit einfachen Anforderungen (Neubau), Restaurationsbetriebe (Neubau), Sportanlagen, Turn- und Mehrzweckanlagen (Neubau), Aussenanlagen, Kinderspielplätze und Parkanlagen (Neubau), Museen und Kunstgalerien (Neubau)
Wettbewerbskategorien
Next Generation
Poly-valenz
Projekt-ID:
772598
Bezugsfertigstellung:
Januar 2020
Wohnungen :
340
Anzahl Arbeitsplätze:
900
Stockwerke:
10
Gebäude:
1
Untergeschosse:
1
Projektbilder & Renderings
Pläne
Schwarzplan, 1:10000
Setzung und Bezug zum Bestand
Das Raumprogramm
Erdgeschoss, 1:200
1. Obergeschoss, 1:200
2. Obergeschoss, 1:200
3. Obergeschoss, 1:200
Schnitt Ost-West, 1:200
Südfassade, 1:300
Nordwest,- Nordostfassade, 1:300
Fassade, 1:55
Fassadenschnitt, 1:55
Kurzbeschrieb
Das Projekt setzt verschiedenste Funktionen in Beziehung und hat dazu die Fähigkeit, den öffentlichen Raum zu beleben. Städtebaulich baut das Projekt Spannung im öffentlichen Raum auf und präzisiert bestehende öffentliche Aussenräume.
Ausgangslage
Im Rahmen des Masterstudios war ein in mehrfacher Hinsicht wirksamer Bebauungsvorschlag zu entwickeln, der einen Dialog mit den bedeutenden städtebaulichen Fragmenten in der direkten Umgebung am Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig aufbaut. Der Fokus des Masterstudios liegt auf dem Entwurf eines multifunktionalen Stadtbausteins, der zum 30jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution ein Dokumentationszentrum für dieses historische Ereignis aufnehmen soll und Platz für Veranstaltungsräume, Medienlabore, Sportbereiche und Restaurants sowie für experimentelle Gewerbe- und Wohnungstypen bietet.
Entwurfsidee
Das Projekt sieht an dieser Stelle vor, das vorgegebene Raumprogramm in einem Volumen mit starker Identität zu gliedern, der einen Dialog mit den bedeutenden städtebaulichen Fragmenten der direkten Umgebung aufbaut: Die Westseite definiert wie bereits vor dem 2. Weltkrieg den Wilhelm-Leuschner-Platz, die Ostseite schliesst den Bildungscampus ab, die Nordost- und Südseite haben einen Bezug zu wichtigen Ankunftsstellen des öffentlichen Verkehrs und die Nordwestseite steht im Verhältnis zum bestehenden Bowlingtreff, der während der ehemaligen DDR gebaut wurde.
Das Raumprogramm wurde in drei Teile aufgeteilt:
Im Erdgeschoss befinden sich Restaurants, Shops, Einzelhandel und das Dokumentationszentrum. Diese Funktionen haben einen direkten Einfluss auf den öffentlichen Raum und beleben ihn.
Im Innenhof befinden sich die halb-öffentlichen Funktionen, wie die Experimentierlabore für analoge und digitale Medien, ein Debattierclub, Büros für Start-ups, ein Fitnessstudio und eine Kita. Diese Funktionen sind direkt vom Strassenraum erreichbar und nutzen entsprechend die verschiedenen Innenhöfe, die auch von den Restaurants bespielt werden.
Der letzte Teil besteht aus verschieden grossen Wohnungen.
Die Wohnungen werden von einem gassenartigen Laubengang erschlossen. Dieser breitet sich an gewissen Stellen aus und nutzt die Dachflächen der innenliegenden Gebäude als Spiel- und Freizeitflächen aus. Dadurch soll den Bewohnern eine nachbarschaftliche Lebensweise ermöglicht werden.
Projektierung
Das Projekt besteht aus einer Stahlbetonkonstruktion. Die Gebäudehülle aus Stahlbeton bezieht sich auf den mineralischen Kontext und untermauert gleichzeitig den monumentalen Charakter des Gebäudes. Die Innenräume weisen eine wohnliche Atmosphäre auf und distanzieren sich gestalterisch von der Gebäudehülle.