Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03425.jsonl.gz/900

Diego Maradona fehlt mit dem mexikanischen Zweitligisten Dorados de Sinaloa nur noch ein kleiner Schritt zum Aufstieg in die erste mexikanische Liga. Nach dem Einzug in den Final der Apertura Playoffs wurde aber schon ordentlich gefeiert. Mittendrin? Natürlich, der argentinische «Goldjunge» steht als Trainer kurz vor seinem grössten Erfolg.
Etwas weniger geschickt stellte sich Maradona einige Tage zuvor nach dem Hinspiel im Interview mit ESPN an. Der Weltmeister von 1986 brachte auf die Frage «Wie schätzen Sie die mexikanische Meisterschaft ein?» zunächst nur ein gaaaaaaanz lang gezogenes «Aaaaaaa» heraus. Maradona wirkt das ganze Interview über nicht richtig fit. Immer wieder gerät er im Gespräch mit den beiden Reportern ins Stammeln. Armer Diego! Auch weil die Journalisten die eigentlich ziemlich traurige Situation zu geniessen scheinen ... (pre)
Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.
Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.
Im März hast du in einem Interview nach deinem …