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Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!
Die Ironie an diesem Zitat ist, dass John F. Kennedy für seine besondere Ausländerfreundlichkeit bekannt war. Als Senator schrieb er das Buch: A Nation of Immigrants. Kennedy war tief davon überzeugt, dass die Nation sowohl traditionelle Werte schätzte, wie auch den Pioniergeist. Das Neue und Unbekannte hiess er mit offenen Armen willkommen. Er vertrat die Meinung, dass Menschen mit anderer Hautfarbe, anderen Glaubensrichtungen zur Vielfalt der Nation beitragen und diese Menschen auch entsprechende Rechte verdient haben.
Nach John F. Kennedys Tod wurde New Yorks Flughafen zu JFK unbenannt. In jener Stadt steht auch die Freiheitsstatue, an der eine Gedenktafel nach den Müden, den Armen und geknechteten Massen ruft, die sich danach sehnen frei zu atmen. Also nach all jenen, die nicht wirtschaftlich unabhängig sind. Die für ihren Erfolg bereit sind, ausserordentliches zu leisten und eine Nation bereichern.
Es ist die SVP, die seit Jahren das Zepter in der Ausländerdiskussion in der Hand hält und den Ton vorgibt. Sie zeigt auf die negativen Auswirkungen, auf die schlimmen Geschichten und hemmt sich nicht, Freiheitsdenker vor den Karren zu spannen, die sich im Grab umdrehen würden, wenn sie könnten.
Wann steht die andere Schweiz auf. Die nicht SVP'ler, die auch das Gute in der Immigration sehen? Diese WM wäre ein guter Moment, denn sie zeigt überdeutlich, dass wir durch die Immigration gewinnen. Von 23 Nationalspielern, die in Brasilien für unser Land kämpfen, verfügen 15 über ausländische Wurzeln.