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Kamerunschaf
Systematik O: Ruminantia (Wiederkäuer), F: Bovidae (Hornträger),
G: Ovis (Schafe), A: Ovis Aries (Kamerunschaf)
Verbreitung,
Herkunft Ursprung: Westafrika
Verbreitung: Afrika
Körperbau,
Funktion Kamerunschafe sind kleine, kurzschwänzige Hausschafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren. Das Haarkleid ist dicht und enganliegend. Es wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergänzt, welche im Frühjahr wieder abgestoßen wird. Böcke besitzen Sichelhörner sowie eine Mähne an Hals und Brust. Weibliche Tiere sind hornlos. Rassetypisch ist die braunmarkenfarbige Fellzeichnung mit mehr oder weniger kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen.
Ernährung Pflanzenfresser: Heu
Tägliche Wassereinnahme: 1.5L bis 3L (abhängig von der körperlichen Betätigung)
Fortpflanzung Säugetier: Die Paarungszeit fällt meist in den Herbst, nach einer rund fünf- bis sechsmonatigen Tragzeit kommen im Frühling ein bis vier Jungtiere zur Welt. Nach mehreren Monaten werden die Jungtiere entwöhnt, nach einem bis sieben Jahren geschlechtsreif.
Verhalten Schafe sind vorwiegend tagaktiv, manchmal ruhen sie aber während der heißesten Tagesstunden und weiden auch nachts. Die Weibchen bilden gemeinsam mit den Jungtieren kleine Gruppen, die sich manchmal zu größeren Verbänden zusammenschließen. Die Männchen leben die meiste Zeit des Jahres von den Weibchen getrennt, entweder einzelgängerisch oder in Männchengruppen. Dabei bilden sie – häufig aufgrund der Horngröße oder durch Kämpfe ausgefochten – eine strenge Rangordnung. Sie sind Pflanzenfresser, die sich vorwiegend von Gräsern ernähren.
Kultur,
Domestikation Da ein Schafbock der männliche Vertreter der Gattung Ovis (Widder, Stähr), an einem Tag etwa fünfzig Begattungen vornehmen kann, galt er (wie auch der Ziegenbock) in vielen indogermanischen Kulturen als Sinnbild der Fruchtbarkeit und Verkörperung einer Fruchtbarkeitsgottheit. Diese Vorstellung lebt noch heute im skandinavischen Julbock weiter.
Geboren: 2010
Geboren: 1996
Systematik:
Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Gallifomes)
Familie: Perlhühner
Unterart: Haushuhn
Wissenschaftlicher Name: Numididae
Beschreibung:
Perlhühner sind von der typischen Gestalt, die alle Hühnervögel eint: Sie haben einen gedrungenen Körper, kurze Flügel, kräftige Beine und einen kleinen Kopf. Auch der Schwanz ist für Hühner gewöhnlich kurz. Die Größe reicht von 40 cm bis 72 cm, das Gewicht von 700 bis 1650 g.
Das Gefieder der Perlhühner hat eine schwarze oder graue Grundfärbung. Nur das Geierperlhuhn hat eine blaue Unterseite, das Weißbrustperlhuhn eine rein weiße Brust. Namengebend ist die Zeichnung des Gefieders, das mit feinen, weißen Punkten übersät ist. Kopf und Hals sind immer unbefiedert, die nackte Haut dieser Partien ist oft sehr farbenfroh und kann mit Kehlsäcken, Warzen, Knochenkämmen oder Schöpfen besetzt sein.
Der Schnabel der Perlhühner ist kurz und nach unten gebogen. Manchmal hat er entfernte Ähnlichkeit mit einem Greifvogelschnabel, vor allem beim Geierperlhuhn. Der kräftige Schnabel dient dem Graben in der Erde. Den gleichen Zweck erfüllen die krallenbewehrten Füße.
Verbreitung und Lebensraum:
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Perlhühner umfasst Afrika südlich der Sahara, ausgenommen vollkommen vegetationslose Wüsten. Während des frühen Altertums gab es Perlhühner auch in Ägypten.
Heute sind Perlhühner durch den Menschen in zahlreichen weiteren Regionen der Erde heimisch geworden. Es handelt sich dabei vor allem um verwilderte Hausperlhühner, die es auf vielen karibischen Inseln, auf der Arabischen Halbinsel und auf Madagaskar gibt.
Obwohl die meisten Perlhühner in der Ebene vorkommen, trifft man Helmperlhühner in gebirgigen Regionen bis in Höhen von 3000 m an.
Lebensweise:
Perlhühner sind tagaktive Bodenbewohner, die in den frühen Morgenstunden und am späten Abend die größte Aktivität zeigen, während sie bei Nacht und während der Mittagshitze ruhen. Als Schlafplätze dienen Bäume.
Außerhalb der Brutzeit leben Perlhühner in sozialen Verbänden. Diese Gruppen sind in ihrer Zusammensetzung recht stabil. Obwohl sie sich alljährlich zur Brutzeit auflösen, finden sich nach dem Ende der Brutzeit dieselben Individuen wieder zusammen. Die Größe der Verbände liegt bei den waldbewohnenden Arten meistens bei unter 10 Vögeln je Gruppe, bei den Savannenbewohnern bei bis zu 40, in Ausnahmefällen sogar bis zu 200.
Die Verbände verteidigen keine festen Reviere. Beim Weißbrust-Perlhuhn kann aber das Aufeinandertreffen zweier Verbände aggressives Verhalten bis hin zu Kämpfen auslösen. Dagegen finden sich unterschiedliche Gruppen des Helmperlhuhns auch am selben Wasserloch ein und bleiben gegeneinander verträglich.
Nahrung:
Als Allesfresser ernähren sich Perlhühner gleichermaßen von pflanzlichem wie tierischem Material. Zu den verzehrten Pflanzenteilen gehören Wurzeln, Samen, Früchte, Blätter und Blüten, an Tieren werden vor allem Insekten, Spinnentiere und Tausendfüßer gefressen. Kleine Wirbeltiere sind nur ausnahmsweise Beutetiere. Welche Nahrung überwiegt, ist von Art zu Art verschieden. Bei den waldbewohnenden Arten überwiegen Insekten deutlich, beim Helmperlhuhn die pflanzliche Nahrung ebenso deutlich.
Perlhühner suchen ihre Nahrung, indem sie umherlaufen und aufpicken, was sie auf ihrem Weg finden. Gelegentlich scharren sie auch in der Erde, um an Wurzeln zu gelangen. Dabei helfen ihnen sowohl die Füße als auch der Schnabel.
Von mehreren Perlhuhnarten weiß man, dass sie Affen folgen, um die von ihnen fallen gelassenen Nahrungsreste zu vertilgen. Das Kräuselhauben-Perlhuhn hält sich dafür in der Nähe verschiedener baumbewohnender Affen auf, Helmperlhühner halten sich oft an Paviangruppen. Auch anderen Säugetieren folgen Perlhühner gelegentlich, um aufgescheuchte Insekten oder verschmähte Nahrung zu erhaschen.
Fortpflanzung:
Zur Brutzeit trennen sich die Paare von den Gruppen. Manchmal gehen der Paarbildung Kämpfe zwischen rivalisierenden Männchen voraus. Die Paare sind saisonal monogam.
Als Nest dient eine Mulde im Boden, die allenfalls mit Blättern oder Gras ausgepolstert wird. Ein Gelege besteht aus 4 bis 19 Eiern. Allein das Weibchen brütet, das Männchen bleibt jedoch in der Nähe des Nests. Die Brut dauert 23 bis 28 Tage. Die Jungen sind wie alle Hühnervögel Nestflüchter. Sie fressen sofort selbst, sind aber noch auf die Begleitung der Eltern angewiesen. Beide Eltern bewachen und verteidigen die Jungen - die Beteiligung des Männchens an dieser Aufgabe ist eine unter Hühnervögeln seltene Ausnahme. Zu den Fressfeinden junger Perlhühner zählen vor allem Affen, Ginsterkatzen, Krähen und Falken.