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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, , 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche und die US-amerikanische Kultur sind westliche Kulturen, die von vielen Menschen als sehr ähnlich angesehen werden. Dennoch handelt es sich um in vielen Punkten von einander abweichende Kulturen. Die US-amerikanische Kultur ist „anders“.Unterschiedliche Erfahrungsprozesse führen zu einem unterschiedlichen Erleben der eigenen Identität und der eigenen Position in der Welt. Die spezifische Vergangenheit, sowohl die Geschichte als auch die Ideengeschichte, sowie die Entwicklung von Werten und der Dos und Donts in einer Kultur– also was man denken und tun sollte und darf und was nicht – spielen hier eine Rolle. Die Amerikaner sind besonders geprägt durch den Mythos des „Amerikanischen Traums“ – ein Begriff, der weit mehr umfasst als nur Karriere und Geld. Das Konzept des amerikanischen Traums in all seiner Komplexität die Grundlage des amerikanischen Denkens darstellt. Der Begriff des amerikanischen Traums ist das Fundament der kulturellen Identität der Amerikaner. Dieses Fundament setzt sich im Kern zusammen aus den Gründungsmythen der Vereinigten Staaten von Amerika. Die amerikanische Gesellschaft stützt sich auf mehrere Mythen, die ihren Ursprung im 17., 18. und 19. Jahrhundert haben, und die sich erheblich von denen der deutschen Kultur unterscheiden. Diese Mythen definieren die amerikanische Gesellschaft und haben einen grossen Einfluss auf alle Bereiche des amerikanischen Lebens. Diese Mythen und ihre grundlegende Bedeutung für die heutige Wahrnehmung der amerikanischen Identität werden in der vorliegenden Arbeit dargelegt.