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Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat für die Inlandhilfe Beiträge in der Höhe von 2.29 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Berücksichtigt werden Projekte aus den Kantonen Graubünden, Tessin, Uri und Wallis.
Drei Projekte der Schweizer Patenschaft für Berggebiete erhalten insgesamt 600'000 Franken. Insgesamt 1.18 Millionen Franken gehen an die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Die Unterstützung soll dazu beitragen, die Infrastruktur und die Lebensbedingungen in Berggebieten zu verbessern und der Abwanderung entgegen zu wirken.
Weitere Informationen zu den bewilligten Projekten finden Sie hier.
Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat für die Inlandhilfe Beiträge in der Höhe von 2.29 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Berücksichtigt werden Projekte aus den Kantonen Graubünden, Tessin, Uri und Wallis.
Das Schweizer Berggebiet befindet sich im Umbruch und sucht nach neuen Perspektiven. Der nach wie vor hohen ideellen Wertschätzung für die Alpenwelt steht eine abnehmende kommerzielle Wertschöpfung in den peripheren Gebieten gegenüber. Ohne touristische Infrastrukturen bleiben die Existenzmöglichkeiten sehr bescheiden.
Das Buch "Labelregionen" präsentiert Analysen und Antworten auf die Frage, wie im Schweizer Berggebiet in Zeiten des Umbruchs die Ziele einer nachhaltige Regionalentwicklung konkret umgesetzt werden können. Es wird ein Konzept für die Schaffung von so genannten "Labelregionen" vorgeschlagen, welche sich gegenüber anderen Regionstypen besonders durch die konsequente Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele auszeichnen. Daraus könnte sich eine neue "Alpenpolitik" entwickeln.
Labelregionen zeichnen sich gegenüber anderen Regionstypen besonders durch die konsequente Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele aus. Solche Regionen sollen in Zukunft nicht nur bei der Vergabe staatlicher Transfergelder bevorzugt behandelt werden, sondern auch vom wachsenden Markt für Nachhaltigkeitsprodukte besonders profitieren können. Mit der Förderung der Labelregionen kann zukünftig die Allokation von staatlichen Transferzahlungen so gestaltet werden, dass daraus ein möglichst hoher Nachhaltigkeitseffekt resultiert. Eine Zertifizierungsstrategie für Labelregionen, die in der Regionalpolitik und in den Sektoralpolitiken berücksichtigt wird und deren Label wirksam vermarktet wird, könnte die wirtschaftlichen Überlebenschancen strukturschwacher Randgebiete in Zukunft deutlich verbessern.
Das Buch "Labelregionen: Strategie für eine nachhaltige Regionalentwicklung im Alpenraum" können Sie als eBook herunterladen (10.2 MB).
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat seit Ende 2006 an 69 Projektskizzen, die als «Gemeinschaftliche Projektinitiativen» im Agrarbereich eingereicht wurden, einen Unterstützungsbeitrag für die Vorabklärung der Projektidee zugesichert. Der Grossteil der unterstützten Ideen betrifft die Projekte zur regionalen Entwicklung (39) und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen (15).
Mit der Unterstützung von "Gemeinschaftliche Projektinitiativen" will das BLW positive Entwicklungen in Regionen des ländlichen Raums fördern. Dabei sollen bestehende und neue Massnahmen des Landwirtschaftsgesetzes und des Gewässerschutzes dabei bestmöglich koordiniert werden. Das BLW unterstützt im Rahmen einer Vorabklärung zur Erarbeitung eines Projektgesuchs für die Planung und/oder Umsetzung einer gemeinschaftlichen Initiative eine fachliche Begleitung (Coaching).
Weitere Informationen zu den «Gemeinschaftlichen Projektinitiativen» finden Sie hier. Allgemeine Informationen zur Finanzierung von Projekten finden Sie auf Berggebiete.ch im Fachbeitrag "Finanzierungsquellen für Projekte".
Die Bündner Regierung will den Zweitwohnungsbau eindämmen. Sie verpflichtet 36 Gemeinden, den Anteil nicht bewirtschafteter Betten stark zu vermindern. Die Gemeinden sollen bis 2011 mit einer Ergänzung des Richtplans gezwungen werden, entsprechende Regelungen umzusetzen. Die Zahl der pro Jahr höchstens zu genehmigenden Zweitwohnungen wird auf ein Drittel der bisher bewilligten Vorhaben begrenzt. Neueinzonungen von Bauland für Ferienwohnungen sollen nur noch erlaubt werden, wenn diese bewirtschaftet sind.
Im Visier der Regierung stehen die grossen Tourismusdestinationen Flims/Laax, Lenzerheide/Valbella/Arosa, Klosters/Davos, das Oberengadin und Scuol/Samnaun. Ebenso wichtig sind die neuen Regeln für kleinere Orte wie Brigels, Savognin oder Zernez, weil dort noch deutlich mehr Bauland zur Verfügung steht als in den touristischen Hochburgen.
Die öffentliche Auflage des im Entwurf vorliegenden Richtplanes erfolgt im März. Genehmigt der Bund die Änderungen, will sie die Bündner Regierung im Mai in Kraft setzen.
Beim Bundesamt für Umwelt sind für das Label "Park von nationaler Bedeutung" sieben weitere Gesuche eingereicht worden. Fünf davon stammen aus Westschweizer Kantonen; je eines haben der Kanton Aargau und der Kanton Solothurn vorgeschlagen. Im Aargau soll zwischen Aare und Rhein der "Jurapark Aargau" entstehen. Der geplante Park umfasst 34 Gemeinden mit 34'000 Einwohnern und soll die naturnahen Lebensräume fördern. Der Kanton Solothurn hat für den Naturpark Thal nun ein Gesuch um das Label "Park von nationaler Bedeutung" eingereicht, um den Betrieb des Parkes durch den Bund mitfinanzieren zu lassen.
Zwei weitere Projekte sind kantonsübergreifend. So der "Parc du Doubs", der sich über die Kantone Neuenburg, Jura und Bern erstrecken soll. Der "Parc Gruyère - Pays d'Enhaut" tangiert die Kantone Freiburg und Waadt. Aus dem Kanton Waadt kommt zudem das Gesuch für den "Parc jurassien vaudois". Mit den Projekten "Pfyn-Finges" und "Val d'Hérens (Eringertal)" sollen im Kanton Wallis nach dem Landschaftspark Binntal zwei weitere Pärke entstehen.
Das BAFU will im Spätsommer über die Finanzierung für die Errichtung oder den Betrieb dieser regionalen Naturparks entscheiden. Jene Parks, die das Label erhalten, werden vom BAFU mitfinanziert.
Quelle: LID, 9. Januar 2009