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Bis in die 1990er-Jahre des 20. Jahrhunderts verstand sich die Dozentenkommission in erster Linie als Vertreterin der Interessen der Dozierenden der ETH Zürich. Dies führte in den 1960er-Jahren so weit, dass Vertreter der „Ständigen Kommission“ direkt beim für die ETH zuständigen Bundesrat vorsprachen, um ihre Anliegen zu besprechen.
Vor allem unter der Präsidentschaft Peter Martis in den 1990er-Jahren wandelte sich das Selbstverständnis der Konferenz der Dozenten. Gemeinsam mit ihrer Schwesterorganisation an der ETH Lausanne, der Association des professeurs de l’EPFL, erarbeitete sie Thesen zur Arbeits-, Gehalts- und Pensionsregelung der Professorinnen und Professoren und deren Einfluss auf die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit der ETH. Damit sollte das Selbstverständnis der Professorenschaft der beiden ETH als Hauptleistungsträgerinnen und -träger der Universität hervorgehoben und gestärkt werden.
Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der ETH Zürich steht heute im Vordergrund der Tätigkeit der Konferenz des Lehrkörpers. Mit diesem Thema entwickelt sich die Konferenz auch von einem in erster Linie ins Innere der ETH wirkenden zu einem künftig auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit tätigen Gremium.
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| Last update:
4.10.2005 |
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