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Nüsse sind gesund, das ist hinlänglich bekannt: Sie enthalten Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Doch nun kommt eine neue Erkenntnis hinzu: Nüsse helfen Krebspatienten, ihre Krankheit länger zu überleben.
Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie der Yale Universität. Die Forscher haben das Essverhalten von 826 Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs untersucht. Dabei zeigte sich: Betroffene, die mehr als 55 Gramm Nüsse pro Woche assen, überlebten länger als jene, die auf Nüsse verzichteten. Dies gilt für den Verzehr von Wal-, Hasel-, Cashew- und Mandelnüssen. Nicht aber für Erdnüsse.
Die Forscher gehen davon aus, dass die sättigende Wirkung von Nüssen für diesen Effekt verantwortlich ist. Denn wer Nüsse esse, greife weniger zu ungesundem Essen.
Schon frühere Studien haben gezeigt, dass Nüsse den Krebs zumindest bremsen könnten. So reicht gemäss einer Untersuchung der Marshall University bereits eine kleine Menge Walnüsse, um bei Mäusen das Fortschreiten von Brustkrebs zu verlangsamen.