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Tiere, die hier überwintern, müssen sich an die kalte Jahreszeit anpassen können. Teilweise ist dies nur möglich, indem sie drastische Anpassungen im Stoffwechsel vornehmen. Sie werden inaktiv. Dabei werden verschieden Varianten der Inaktivität unterschieden: Kleiner Winterschlaf, Winterruhe oder grosser Winterschlaf.
Murmeltiere halten einen 6-monatigen Winterschlaf. Sie ruhen im Familienverband um sich gegenseitig zu wärmen. 5 Kilo schwere Tiere haben ein Fettdepot von einem Kilo. Die jüngeren Tiere mit weniger Körperfett liegen in der Mitte. Der Winterschlaf wird vom zentralen Nervensystem überwacht. Fällt die Körpertempertur unter 5ºC ab, wird der Stoffwechsel angekurbelt. Die Tiere liegen mit offenen Augen da, sind aber bewegungsunfähig. Alle zwei Wochen steigt die Körpertemperatur einen Tag lang auf 37ºC an, wodurch die kleinen Tiere vor dem Erfrieren geschützt werden. In dieser aufgewärmten Phase kann die Gehirnaktivität sinken, die Tiere können kurz richtig schlafen. Auch wird in der aufgewärmten Phase das Nest ausgebessert und die Toilette aufgesucht.
Typisch für grosse, pflanzenfressende Huftiere. Gut isolierendes Fell, aber keine Fettreserven.
→ Rothirsche, Rehe, Gämsen, Steinböcke
Allesfressende Tiere mit warmem Winterfell und körpereigenen Fettreserven und/oder Nahrungsvorräten.
→ Bär, Dachs, Eichhörnchen
Kleine Tiere, reine Pflanzen- oder Insektenfresser.
→ Murmeltier, Sieben-schläfer, Hamster, Fledermaus, Igel