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Situation – Latexallergie
Wie hoch ist das durch Latex verursachte Risiko?
Es besteht zunehmende Besorgnis im Hinblick auf Latexallergien. Das tatsächliche Ausmaß der allergischen Sensibilität ist noch nicht ganz bekannt.
Die Thematik von Latexallergien steht in der Gesundheitsindustrie auf der Agenda ganz oben1. In einer vor Kurzem in Europa durchgeführten Marktforschungsstudie äußerten 93 % der Chirurgen und Krankenschwestern moderate oder starke Bedenken hinsichtlich des Risikos einer allergischen Reaktion auf OP-Handschuhe aus Latex2.
Auch wenn die Prävalenz von Latexallergien in der allgemeinen Bevölkerung mit weniger als 1 % recht niedrig ist, besteht trotzdem ein Risiko. Einige Studien zeigen, dass bis zu 6 % der Bevölkerung sensibel auf Latex reagieren1,3.
- Das Risiko einer Sensibilisierung gegenüber Latex bewegt sich für das medizinische Fachpersonal zwischen 8-17 %3.
- Die Prävalenz für eine Latexsensibilität beträgt 65 % bei Patienten mit Spina bifida4.
- Der wichtigste Faktor für eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit einer Latexsensibilisierung ist die Exposition einer Person gegenüber Latex5.
Allergische Empfindlichkeit und Reaktionen bereiten Krankenhäusern Sorgen, da sie die Effizienz reduzieren können:
- Unvorhergesehene Komplikationen während und nach einer Operation
- Die Notwendigkeit, den gesamten OP-Raum zu demontieren und mit latexfreier Ausrüstung zu ersetzen
- Verlorene Arbeitsstunden medizinischer Fachkräfte
- Latexallergien sind ein großes medizinisches Problem. Zur Minimierung des Risikos allergischer Reaktionen auf Latex beim medizinischen Fachpersonal sowie beim Patienten verwenden immer mehr Einrichtungen im Gesundheitswesen ausschließlich synthetische OP-Handschuhe.
Warum Latex ein Risiko darstellt und warum synthetische Handschuhe eine Alternative sein können.
Der Faktor, der hauptsächlich dazu beiträgt, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Sensibilisierung gegenüber Latex erhöht, ist die Exposition gegenüber Latex5. Für medizinisches Fachpersonal besteht hier ein 8-17 %-iges Risiko, im Vergleich zu der 1 %-igen Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung.
Immer mehr Gesundheitseinrichtungen entscheiden sich für den ausschließlichen Gebrauch von synthetischen Handschuhen, um das Risiko der Exposition für Personen mit einer Latexallergie zu reduzieren. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, zwei verschiedene Arten von Handschuhen auf Lager zu haben und dies führt zu höherer Effizienz.
Synthetische OP-Handschuhe können:
- Allergische Reaktionen und einen anaphylaktischen Schock verhindern – sowohl bei medizinischem Fachpersonal als auch bei Patienten.
- Die Erstsensibilisierung von bisher nicht sensibilisierten Personen verhindern.
Synthetische OP-Handschuhe sind kosteneffizient:
- Sie reduzieren unnötige Kosten und unnötiges Leiden – beispielsweise postoperative Komplikationen.
- Sie haben dank unseres Perforationsindikations-Systems eine höhere Durchstossfestigkeit6.
- Ein standardisierter Bestand mit 100 %-ig latexfreier Ausstattung optimiert die Lagerhaltung; die Sorgen über mögliche Allergien gehören der Vergangenheit an.