Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03119.jsonl.gz/582

Neuss (ots) - In der kommenden Legislaturperiode - somit ab 2018 - soll das E-Health-Gesetz um einen zweiten ...
TEVETEN (Eprosartan) senkt zukünftiges Risiko bei Schlaganfallpatienten mit Bluthochdruck
München, Deutschland (ots/PRNewswire) - Für das anerkannte blutdrucksenkende Mittel TEVETEN(R) (Eprosartan) wurde jetzt festgestellt, dass es Schlaganfallpatienten mit Bluthochdruck wirksam gegen zerebrovaskuläre und kardiovaskuläre Ereignisse schützt. Es schützt wirkungsvoller als einfache Blutdrucksenkung.
Erste von Professor Joachim Schrader auf dem XXVI. Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft in München vorgestellte Ergebnisse der wegweisenden Studie MOSES(1) zeigen, dass sich der Blutdruck bei Patienten mit Bluthochdruck und Schlaganfall in der Krankengeschichte gleich gut mit den verschiedenen Therapien auf Basis von TEVETEN(R) oder auf Basis von Nitrendipin kontrollieren liess. Es wurde allerdings auch eine signifikante Reduzierung um 20% für das primäre Ziel (Gesamtmortalität und der Gesamtzahl kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Ereignisse) in der mit TEVETEN(R) behandelten Gruppe festgestellt. Weiterhin wurde für die Schlaganfall-Reinzidenz und die damit einhergehenden Erkrankungen (transitorisch ischämische Attacke [TIA] und prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit [PRIND]) eine signifikante Senkung um 25% sowie eine signifikante Senkung um 30% bei erstmaligen kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten in TEVETEN(R)-Therapie erzielt.
TEVETEN(R) ist ein Arzneimittel aus der Klasse der sogenannten Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, die für das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System bestimmt sind.
Mit anderen Arzneimitteln dieser Klasse konnte zuvor eine das Herz und Gehirn schützende Wirkung bei Patienten mit Schlaganfallrisiko nachgewiesen werden. Allerdings konzentrierten sich frühere Studien auf Patienten, die, auch wenn sie Risikopatienten waren, noch keinen Schlaganfall hatten.
Diese Studien halfen dabei, den Wert von blutdrucksenkender Behandlung bei der primären Schlaganfallprävention zu ermitteln. Doch bis heute gab es nur wenige Daten über die Wirksamkeit dieser Arzneimittel zur Prävention von weiteren Schlaganfällen.
MOSES ist die erste Studie, die speziell die Ergebnisse der alternativen antihypertensiven Behandlung bei Patienten vergleicht, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben.
Als Vergleichsmittel diente der Kalziumkanalblocker Nitrendipin aufgrund seines Erfolges in der SYST-EUR-Studie(2), wo mit der Behandlung das Schlaganfallsrisiko bei älteren Patienten mit systolischem Bluthochdruck um 42% gesenkt werden konnte.
In der MOSES-Studie konnte sowohl mit Nitrendipin als auch mit TEVETEN(R) eine beachtliche Blutdrucksenkung erzielt werden: Etwa 75% der Patienten beider Gruppen erreichten den Zielblutdruck, der durch ambulante Blutdruckmessung festgestellt wurde. Da beide Medikamente eine ähnliche Blutdrucksenkung erzielten, lässt sich aus dem selteneren Auftreten von zerebrovaskulären und kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten in TEVETEN(R)-Therapie schliessen, dass diese günstige Wirkung unabhängig von der Senkung des Blutdrucks erreicht wird.
Weltweit erleiden jährlich über 20 Millionen Menschen einen Schlaganfall.
Etwa 25% der Schlaganfälle verlaufen tödlich. Bei den überlebenden 75% verursachen Schlaganfälle jedoch beträchtliche Behinderungen. Viele Patienten erreichen nie wieder ihre volle Funktion und werden zu Pflegefällen. Für sie besteht auch ein erhöhtes Risiko für das Erleiden eines weiteren Schlaganfalls. Im Vergleich zu der Gesamtbevölkerung beträgt ihr Schlaganfallsrisiko das Fünfzehnfache. Ein zweiter Schlaganfall kann wirklich verheerend sein.
In MOSES wurde nun die Wirksamkeit von TEVETEN(R) durch die Inzidenzsenkung von Krankheiten nachgewiesen, die im Zusammenhang mit erneutem Schlaganfall stehen. Diese Ergebnisse können sich deswegen beträchtlich auf die Wahl des verschriebenen blutdrucksenkenden Mittels für diese Patienten auswirken.
Quellenangabe
(1) Morbidität und Mortalität nach Schlaganfall - Eprosartan im Vergleich zu Nitrendipin bei der Sekundärprophylaxe.
(2) J.A. Staessen, R. Fagard, L. Thijs et al. Randomised double-blind comparison of placebo and active treatment for older patients with isolated systolic hypertension. Lancet 1997;350:757-764.
Weitere medizinische Informationen finden Sie unter www.moses-study.com.
ots Originaltext: Solvay Pharmaceuticals
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.ch
Pressekontakt:
Andrew Jenkins von Medical Action Communications Ltd, Tel.:
+44(0)1784-220203