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Die USA, Kanada und Mexiko sehen in engem Handel und internationalem Austausch die Zukunft und weisen Isolationismus scharf zurück. Die Präsidenten Barack Obama und Enrique Peña Nieto wandten sich mit Kanadas Premier Justin Trudeau gegen jede Form der Abschottung.
Nach einem Nordamerikagipfel in Ottawa sagte Peña Nieto auch an die Adresse des voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump: «Isolationismus führt nicht zum Fortschritt.» Trump will sowohl eine Mauer zwischen den USA und Mexiko bauen als auch bestehende Handelsverträge (Nafta) mit Kanada und Mexiko beenden.
Trump sprach sich wiederholt gegen Freihandel aus und stellt dessen Folgen negativ dar - womit er auf die Wählerschaft weisser Arbeiter zielt. Der auch «Drei Amigos» genannte Nordamerikagipfel stellte sich dem entgegen.
Trudeau sagte: «Unsere Welt ist auf so viele Weisen verbunden, dass es viel besser ist, sich gemeinsam um die Herausforderungen zu kümmern.» Peña Nieto sagte, Trumps demagogische Rhetorik reisse nieder, was in Jahrzehnten aufgebaut worden sei. Der Mexikaner verglich Trumps Rhetorik mit der Adolf Hitlers und Benito Mussolinis.
Obama äussert sich in einer Rede vor dem kanadischen Parlament zudem zur Zukunft der EU. Er sei zuversichtlich, dass die Europäer einen umsichtigen Plan aufstellen werden, um mit der «Brexit»-Entscheidung umzugehen und voranzukommen. (sda/dpa/reu)