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Zwar haben die Experten der IEA die Nachfrageprognose für China nach der Änderung der Corona-Politik leicht angehoben. Allerdings sei in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt erst im zweiten Quartal und damit im Frühjahr mit einem stärkeren Wachstum der Nachfrage nach Rohöl zu rechnen. Die Wintermonate dürften hingegen noch "herausfordernd" sein, hiess es weiter im Monatsbericht.
In Russland geht die IEA nach dem Ölembargo der Europäischen Union von einem Rückgang der Ölexporte aus. Diese dürften im Dezember auf das niedrigste Niveau des Jahres 2022 gefallen sein, wie es weiter im Bericht heisst. Nach Einschätzung des Verbands hat Russland aus dem Verkauf von Rohöl und Treibstoffen im Dezember einen Erlös von 12,6 Milliarden US-Dollar erzielt und damit deutlich weniger als im November. Im Verlauf des vergangenen Jahres konnte Russland aber durch die höheren Preise insgesamt einen deutlichen Anstieg der Erlöse erzielen.
Für das erste Quartal des laufenden Jahres geht die IEA von einer globalen Nachfrage nach Rohöl von durchschnittlich 99,6 Millionen Barrel pro Tag aus. Die Nachfrage dürfte dann im Lauf des Jahres zulegen und Ende des Jahres ein tägliches Volumen von 103,5 Millionen Barrel erreichen./jkr/bgf/jha
(AWP)