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Herdenschutzhunde
Kosten
Die Marktpreise der Herdenschutzhunde richten sich grundsätzlich nach Angebot und Nachfrage. Als ungefähre Richtpreise beim Kauf eines Hundes gelten momentan:
Die jährlichen Haltungskosten setzen sich zusammen aus:
Einmalige Kosten beinhalten:
Untertstützungsbeiträge
Für die finanzielle Unterstützung der Herdenschutzhunde werden zwei Präventionszonen unterschieden:
Es werden maximal drei Herdenschutzhunde pro Nutztierhalter unterstützt. Für die Unterstützungsbeiträge wurden Regelungen festgelegt. Die Beiträge werden von der nationalen Koordination ausbezahlt.
Ein Vertrag zwischen den Schutzhundehaltern und der nationalen Koordinationsstelle legt die Richtlinien fest, um Kontrolle, Koordination und Beratung der Herdenschutzhundehaltung zu erleichtern.
Beitragsberechtigt sind jene Herdenschutzhundehalter die folgende allgemeine Bedingungen erfüllen:
Eine Arbeitsgruppe erarbeitete 2005 Richtlinien und Empfehlungen zu folgenden Themen:
Entschliesst sich ein Schäfer zum Kauf von einem oder mehreren Herdenschutzhunden, ist es das Ziel, dass die Hunde ganzjährig bei ihrer Herde – oder einem Teil davon – gehalten werden. Da dies in Ausnahmefällen nicht möglich ist, braucht es manchmal Lösungen im Bereich „Winterpensionsplätze“ für Schutzhunde. AGRIDEA unterstützt die Winterpensionshaltung nur dann, wenn der Hundebesitzer oder die anderen Bestösser derselben Alp aus guten Gründen nicht in der Lage sind, den Herdenschutzhund über die Wintermonate zu halten – AGRIDEA hat dazu Richtlinien und eine Vereinbarung erarbeitet. Winterplatz- Anbieter sind in der Regel die Kompetenzzentren Herdenschutz in den verschiedenen Kantonen. Die Entscheidung, wer Anspruch auf eine Unterstützung durch AGRIDEA für einen Winterplatz hat, erfolgt nach gründlicher Evaluation der Situation durch den regionalen Herdenschutzverantwortlichen gemeinsam mit der nationalen Koordinationsstelle bei AGRIDEA.