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Wunder geschehen, auch wenn man nicht daran glaubt Moshe, ehemaliger Kibbuznik, später Offizier mit geheimer Mission und noch später – nach schwerer Krise – ultraorthodox, sehnt sich nach Ayelet, seiner unvergessenen Jugendliebe, die er sieben Jahre nach der Trennung wiedersieht. Ein anspielungsreicher Roman um Einzelgänger, um Reisende und Zurückkehrende und eine menschliche Komödie der Irrungen – turbulent, kurzweilig und amüsant.
Rezension
»Sollte Sie die Geschichte nicht packen – was ich nicht glaube –, werden Sie sich immer noch in Nevos wunderschöne Sätze verlieben.« Julia Möhn, emotion 1.3.2016
Portrait
Eshkol Nevo, geboren 1971 in Jerusalem, gehört heute zu den wichtigsten Schriftstellern seines Landes. Sein erster Roman ›Vier Häuser und eine Sehnsucht‹ stand 2005 auf der Shortlist des bedeutendsten Literaturpreises in Israel, dem Sapir Preis, 2008 wurde er in Frankreich mit dem Raymond Wallier Preis des Salon du Livre ausgezeichnet, 2009 war er auf der Longlist des Independent Prize. ›Wir haben noch das ganze Leben‹, sein zweiter Roman (Golden Book Prize, Israel 2007, Adei Wizo Preis, Italien 2011), war nicht nur in Israel, sondern auch in Deutschland ein Bestseller. Sein jüngster Roman ›Neuland‹ verkaufte sich in Israel über 130.000 Mal und gewann 2012 als »Book of the Year« den Steimatzky Preis. Eshkol Nevo lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Ra’anana / Israel.