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Dank Kiemen können Fische atmen: Dafür sorgen die gut sichtbaren Lamellen, die wiederum in viele dünne Fäden unterteilt sind. Diese so genannten Filamente sind von zahlreichen winzigen Blutgefässen durchzogen. So entsteht eine grosse Oberfläche, über die ein Gasaustausch zwischen Wasser und Blut stattfinden kann. Und wie geschieht das konkret?
Sauerstoff diffundiert in das Blut
Der Fisch saugt Wasser durch seinen Mund und über die Kiemenbögen in den so genannten Kiemenspalt. Wenn das Wasser durch die Kiemenbögen strömt, diffundiert der Sauerstoff im Wasser in das Blut der Fische. Vereinfacht formuliert, nimmt das Blut den Sauerstoff auf, der sich im Wasser befindet. Über den Blutkreislauf gelangt dieser dann zu den Organen. Zum Vergleich: Der Mensch – und jedes Tier mit Lungen – nimmt den Sauerstoff über die Lungenbläschen auf. Diese sind ebenfalls von winzigen Blutgefässen, den Kapillaren, überzogen. Die Funktionsweise ist also die gleiche wie bei Fischen.
So funktioniert der Atmungskreislauf
Sowohl Fische als auch Menschen geben beim Atmen Kohlendioxid (CO2) ab, ein Abfallprodukt des Stoffwechsels. Es wird bei verschiedensten Prozessen des Stoffwechsels gebildet und muss ausgeschieden werden. Während wir das CO2 in die Luft abgeben, löst es sich bei Fischen im Wasser – wo es von Pflanzen und anderen Wasserorganismen aufgenommen und wieder in Sauerstoff umgewandelt wird. Ein perfekter Kreislauf.