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Das Gleichnis ist ein sehr einfaches Bild. Jeder kann sich vorstellen, wie ein Bauer über die Felder geht und mit seiner Hand die Samenkörner auf den Acker streut. Allerdings arbeitet dieser Sämann nicht sehr sorgfältig. Er verschwendet einen Teil seiner kostbaren Saat, indem er sie auf den Weg, auf den Fels und unter die Dornen fallen lässt. Es ist ausgesprochen dumm, so zu säen. Genauso dumm ist es, Gottes Wort, das wir zu hören kriegen unbeachtet zu lassen.
Die Verschwendung auf dem Weg
Du verschwendest Gottes Wort, wenn du meinst, es habe nichts mit dir und deinem Leben zu tun. Noch während du zuhörst, wird es dir wieder weggenommen. Aus den Ohren, aus dem Sinn.
Die Verschwendung auf dem felsigen Grund
Du verschwendest Gottes Wort, wenn du dich von ihm bloss begeistern lässt. Wenn es unbegründet bleibt, wirst du es ohne Bedenken in deinem Alltag unbeachtet lassen, wenn es dir Mühe machen sollte.
Die Verschwendung unter den Dornen
Du verschwendest Gottes Wort, wenn du es nur beachtest, wenn es dir bei einer aktuellen Sorge hilft, oder dich dabei unterstützt, eine irdische Freude zu geniessen. Der Glaube, der durch das Gehörte geweckt werden soll, wird keinen Platz in deinem Leben finden, um sich zu entwickeln, sondern wird verkümmert eingehen.
Die Ernte vom guten Boden
Frucht bringt Gottes Wort, wenn du es hörst, es verstehst und in deinem Leben behältst und danach handelst, auch wenn du noch nicht weisst, was daraus werden soll. Auf diese Weise wird es gewiss reiche Frucht hervorbringen, Gott zur Ehre, dir zum Heil und deinem Nächsten zum Segen.