Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03412.jsonl.gz/394

Die Mozilla Foundation hat ein Experiment angekündigt
. Eine zufällig ausgesuchte, kleine Gruppe von Usern in den USA werden ab sofort bei bestimmten Gelegenheiten im Firefox-Browser den Tipp sehen, dass es sicherer wäre, ein VPN zu benützen. Und Firefox, beziehungsweise die hinter dem Open-Source-Browser stehende Mozilla Foundation, empfiehlt einen ganz spezifischen VPN-Service: Das in der Schweiz, genauer gesagt in Genf basierte ProtonVPN, ein Schwesterprodukt von ProtonMail.
Laut Mozilla möchte man die Sicherheit von Usern erhöhen. Gleichzeitig schreibt die Stiftung aber auch offen, dass es ihr darum gehe, neue mögliche Einnahmequellen zu evaluieren. Wenn ein User den ProtoVPN-Service aufgrund des Hinweises abonniert, erhält Mozilla einen Teil der Einnahmen. Wie diese genau aufgeteilt werden, wurde nicht bekannt gegeben.
Dies könnte dem Schweizer VPN-Service auf einen Schlag zu einer grossen globalen Reichweite verhelfen.
Man habe viele VPN-Provider evaluiert und verglichen, bevor man sich dazu entschieden habe, sich für das Experiment mit ProtonVPN zusammenzutun.
Wenn der Test ein Erfolg ist, dürfte die Partnerschaft wohl ausgeweitet werden, sowohl auf andere Regionen als auch auf viel mehr User.
Wie die Mozilla Foundation in einem Statement zu einem Bericht von 'Bleepingcomputer'
schreibt, soll ein Teil der Einblendungen zufällig erfolgen. Der grösste Teil der VPN-Hinweise kommt aber in bestimmten Situationen. Erstens, wenn jemand ein ungesichertes Wi-Fi-Netzwerk benützt und zweitens beim Besuch von Streaming-Media-Providern.
Und drittens beim Besuch von Webseiten bestimmter VPN-Service-Provider – also von Konkurrenten von ProtonVPN. Dass dürfte diesen ziemlich sauer aufstossen. (hjm)