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Hier befand sich die erste Kirche, welche heute verschwunden ist. Die Fotos zeigen sie uns in ihrer etwas schweren und strikten Schönheit. Sie war jedoch nicht ohne Charme.
Sie wurde 1710 erbaut und die Glocke kam 1733 hinzu. Diese gibt es noch, sie wurde 1960 - 1961 in die neue Kirche gehängt um dort das Glockenspiel zu vervollständigen.
Eine Pendeluhr kam 1759 dazu.
Die Kapelle wurde 1833 vergrössert und dann 1900 aufgegeben, dies während des Baus der neuen Kirche zu Fusse des Rocher de l'Aouille, die 1901 eingeweiht wurde.
Die Kirche wird also als Gemeindegebäude verwendet. Als man ihr den Glockenturm abbaut, sieht sie sich selber nicht mehr ähnlich. Da man dieses Gebäude als unzureichend und unsauber ansieht, wird 1920 das aktuelle Gemeindegebäude gebaut und eingeweiht. Es hat der Bevölkerung und natürlich auch allen lokalen Gruppen unschätzbare Dienste geleistet. Man hielt dort Konferenzen ab, zeigte Filme; es war der Ort, wo sich der Grossteil der sozialen Aktivitäten des Dorfes abspielte. Es ist heute noch in Gebrauch.
Die Schulausbildung beginnt am Ende des XVII. Jahrhunderts. Die Klassen werden in einzelnen Räumen abgehalten. Das Dorf wird erst in 1773 ein Gebäude kaufen mit dem Ziel, es in eine Schule umzuwandeln. Es wird sehr schnell zu klein. Eine neue Schule wird 1852 gebaut. Diese wird während mehr als einem Jahrhundert verwendet werden, im Erdgeschoss befindet sich der Dorfbäcker. Auf diese Weise werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Le Pont hat in diesem einen Gebäude eine Sekundarschule für die begabtesten Schüler des Schulkreises, 10 pro Jahr. Die Klassen werden 1960 verdoppelt; dann gibt es den Umzug der so genannten Sek in die oberen Säle zehn Jahre später.
Alle Klassen aus Le Pont, Grund- und Sekundarschule, wurden 1989 aufgrund der Neuorganisation geschlossen. Die Schüler werden von da ab in das Schulzentrum Chez-le-Maître geschickt, am anderen Ende des Tals. Ein Zeitabschnitt findet so sein Ende in der Geschichte des Dorfes.
Der berühmteste Schüler der Primarschule von Le Pont war ohne jeden Zweifel Henri Rochat aus Mont-du-Lac. Er, der später in die vereinigte Staaten auswanderte, konnte erzählen, wie er aus Geiz und gemäss der Erziehung seines Grossvaters während seiner gesamten Schulzeit nur zwei Bleistifte verwenden konnte, davon einer aus Blei, den er nur dazu verwendete, Linien zu zeichnen und zu unterstreichen!