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Liebe, Mitgefühl und Schmerz sind im Leben das Wesentliche: Der gealterte Widerstandskämpfer Salvatore Roncone, der sein ganzes Leben als Bauer im kalabrischen Süden Italiens zugebracht hat, wird durch seinen Gesundheitszustand gezwungen, zu seinem Sohn in die Grossstadt Mailand zu ziehen. Erst durch die Liebe zu seinem Enkelsohn entdeckt der alte Patriarch nie geahnte Seiten an den Menschen und an sich selbst. So darf er kurz vor seinem Tod die wahre Schönheit des Lebens erfahren und erkennt, dass ein Lächeln selbst den Tod überdauert, wenn man wirklich gelebt hat ...
Rezension
"Menschlichkeit ohne jede Spur von Sentimentalität ist in jeder Phase dieses schönen Romans zu spüren."
Portrait
José Luis Sampedro wurde 1917 in Barcelona als Sohn eines kubanischen Vaters und einer algerischen Mutter geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Sampedro in Tanger/Marokko. Sein Studium führte ihn – unterbrochen vom Bürgerkrieg – schliesslich nach Madrid. Dort war er an der Universität tätig sowie in Wirtschaft und Politik. Sampedro war Mitglied der Real Academia Española und erhielt 2012 für sein Gesamtwerk den »Premio Nacional de las Letras Españolas«, den Nationalpreis der spanischen Literatur. Der 2013 verstorbene Schriftsteller und Ökonom gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten spanischen Intellektuellen der Gegenwart.