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Parkanlage Schütte
Geschichte
Die Parkanlage Schütte, eine der grössten Grünanlagen in der Berner Altstadt, erstreckt sich von der Lorrainebrücke bis zum Nydegg-Quartier. Spätestens nach dem grossen Stadtbrand von 1405 diente der steile Nordhang der Berner Altstadt als Müllkippe, was der «Schütte» ihren Namen gab. 1740 entstand mit der Grabenpromenade eine barocke Anlage mit Linden. Zur Zeit der Französischen Revolution wurde der Schüttehang etappenweise in eine Terrassenanlage umgewandelt. Während des Baus der Kornhausbrücke (1895 ‒ 1898) wurde der grösste Teil der Grabenpromenade wieder abgebrochen. Nur zwei alte Linden erinnern heute noch an den ursprünglichen Zustand. Im Zuge der Aarekorrektion (1912 ‒ 1918) entstand durch Verbauung und Aufschüttung eine neue, von Linden gesäumte Uferlinie. In den 1960er Jahren wurde wegen des zunehmenden Stadtverkehrs die Schüttestrasse mit einem Lehnenviadukt verbreitert und im Aarehang ein mehrstöckiges, unterirdisches Parkhaus realisiert. Die für Bern einmalige Terrassenanlage fiel diesem Bau zum Opfer.
Ausstattung
Die Parkanlage Schütte soll in Zukunft wieder mit zahlreichen Fusswegen und Aussichtspunkten der Bevölkerung als Naherholungsgebiet am Aarehang dienen.
Spezielles
Kaum jemand kennt heute den Nordhang mitten in der Innenstadt. Seine wechselhafte Geschichte geriet in Vergessenheit. Künftig soll die Parkanlage oberhalb der Aare wieder in neuem Glanz erstrahlen ‒ dank einer Analyse und eines umfassenden Programms für Gestaltung, Pflege und Unterhalt, dem Parkpflegewerk Schütte.