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Die CSeries leidet seit ihrer Entwicklung unter Produktionsverzögerungen, massiven Kostenüberschreitungen und mangelnder Nachfrage: Ab 2016 fliegt die Swiss mit der neuen Bombardier-Maschine.
Bombardier erhält Staatshilfe in Milliardenhöhe, und trotzdem bleibt vieles ungewiss um den kanadischen Bahn- und Flugzeughersteller. Branchenexperten in Nordamerika sind sich uneins, ob der Staatszuschuss für Bombardier so etwas wie eine generelle Bankrotterklärung für mittelgrosse Flugzeugtypen wie die CSeries bedeutet – oder mehr Sicherheit für Kunden und Anleger. Der Konzern aus Montreal erhält 1 Mrd. US-$ von der Provinz Québec für die Produktion von Mittelstreckenjets des CSeries-Programms, das in finanziellen Schwierigkeiten steckt.
Im Austausch wird die Provinzregierung mit 49,5% am neuen Gemeinschaftsunternehmen beteiligt, das Produktion, Schulden und Verpflichtungen des CSeries-Programms kontrolliert. Für Richard Aboulaffia von der amerikanischen Luftfahrt-Researchfirma Teal Group ist das Joint Venture, das noch vor Ende Jahr stehen soll, kein gutes Zeichen. Aboulaffia, ein langjähriger Kritiker der CSeries, sagte der kanadischen Zeitung «National Post», es könnte der Anfang des Endes von Bombardiers Strategie sein, auf Schmalrumpfflugzeuge zu setzen. In dieser Kategorie stehen die Kanadier in Konkurrenz zu Embraer und Boeing.