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Eine Treppe schafft den Durchbruch und fördert den Austausch.
«Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten (…) Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.»
Hesses Worte beschreiben die Lösung dieses Umbaus möchte man meinen. Bei dieser Berner Versicherung ging es um den «Workplace Change». Wie in den im 16. Jahrhundert in Florenz geplanten Uffizien: Mittelflure an denen sich geschlossene Büroräume mit einem oder mehreren Arbeitsplätzen reihen. Das am weitesten verbreitete Bürokonzept in unseren Hemisphären hat ausgedient. Das Gebäude war in die Jahre gekommen, ein externes Treppenhaus und grosse anonyme Korridore verbanden die Mitarbeitenden in den Einzelbüros miteinander.
Die Versicherung stand vor einigen Herausforderungen: Einerseits benötigte man künftig weniger Fläche, da das Team von zwei Etagen auf eine verteilt wurde; gleichzeitig wollte man nicht zwei autonome Stockwerke bewirtschaften, die durch ein externes Treppenhaus miteinander verbunden waren. Anderseits war die Förderung des internen Austauschs wichtig, und dies musste durch die Entwicklung von offenen Bürolandschaften und Begegnungszonen entstehen. So wurde das Treppenhaus intern erschlossen, damit die Stockwerke zusammengeführt werden konnten. Es entstand eine interne Verbindung, die eine ganz neue Übersicht schuf: visuell wie auch kommunikativ. Die Büros wurden geöffnet und somit wurde der Flur als integratives statt als abgrenzendes Mittel eingesetzt, um so auf unterschiedlichen, kurzen Wegen an Arbeitsplätze und Kommunikationszonen zu gelangen.
Kategorie
Innenarchitektur
Aufgabe
Umbau
Innenarchitektur
teo jakob Innenarchitektur
Einrichtung
teo jakob
Fotografie
Pierre Kellenberger