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Rund 5000 Angehörige der Armee beziehen am 22. November einen Bereitschaftsraum, der sich über die Kantone Bern, Solothurn, Aargau, Luzern und Zürich erstreckt. Die Übungsanlage von PILUM 22 sieht vor, dass die Verbände Standardverfahren einüben und Einsätze gegen bewaffnete Gruppen trainieren.
Beübt werden vier mechanisierte Bataillone der Mech Br 11, dazu ein Logistikbataillon sowie eine Gebirgsinfanteriekompanie. Zur Durchführung der Übung und der Darstellung des Gegners werden weitere Verbände an beteiligt sein, unter anderem eine auf die elektronische Kriegsführung spezialisierte Abteilung und ein Detachement des Kommandos Spezialkräfte.
Die Planung für PILUM 22 dauerte zwei Jahre. Die letzte vergleichbare Übung wurde im Jahre 1989 durchgeführt. Mit der Verbandsübung wird die Armee das Zusammenwirken der verschiedenen Elemente einer mechanisierten Brigade überprüfen. Dabei geht es um die Fähigkeit, Land und Leute in einem bewaffneten Konflikt auch am Boden zu verteidigen. Die Übung PILUM 22 wird Erkenntnisse liefern, wo die Bodentruppen heute stehen und wie sie sich in Zukunft weiterentwickeln sollen.
PILUM 22 wurde auf der Grundlage des Berichts «Zukunft der Bodentruppen» konzipiert, den der Bundesrat im Mai 2019 verabschiedet hatte.
Die Armee bittet die Bevölkerung um Verständnis für allfälligen zusätzlichen Lärm und Behinderungen im Strassenverkehr, die die Kampfpanzer verursachen können. Die Belastung in den betroffenen Regionen zu minimieren, ist Teil der Herausforderung für die beübten Truppe. Für die Bevölkerung steht für die Dauer der Übung eine Hotline (0800 0800 85) und eine Mail-Adresse (<email-pii>) zur Verfügung. Über grössere Verschiebungen gepanzerter Fahrzeuge wird über die regionalen Medien und den Verkehrsinformationsdienst Viasuisse informiert. Landschäden werden grundsätzlich entschädigt. VBS