Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03347.jsonl.gz/2028

Besteht der Verdacht auf ein Knochensarkom, wird das betroffene Körperteil zunächst geröntgt. Im Röntgenbild sieht der Arzt, wie gross das Knochensarkom ist und, ob die Knochenstruktur bereits brüchig ist.
Meistens muss zusätzlich eine Computertomografie (CT) und eine Magnetresonanztomografie (MRT) gemacht werden. Diese Untersuchungen sind nicht schmerzhaft. Sie müssen während der Untersuchung eine längere Zeit ruhig liegen.
Ihr behandelnder Arzt will wissen:
- Wie gross ist das Knochensarkom?
- Wie weit hat es sich ins umliegende Gewebe ausgebreitet?
- Sind die Lymphknoten betroffen?
- Haben sich bereits Ableger (Metastasen) gebildet?
- Wie aggressiv sind die Krebszellen?
Krebszellen besitzen andere Eigenschaften als gesunde Zellen. Um feststellen zu können, wie stark die Krebszellen von den gesunden Zellen abweichen (Aggressivität), muss oftmals eine Gewebeuntersuchung (Biopsie) gemacht werden. Diese Untersuchung ist ungefähr so schmerzhaft wie eine Blutentnahme. Die Radiologin oder der Radiologe führt die Biopsie unter örtlicher Betäubung und CT-gesteuert durch. Die Biopsie sollte immer von einer erfahrenen Ärztin oder einem erfahrenen Arzt gemacht werden.
Lassen Sie sich alle weiteren notwendigen Untersuchungen von Ihrem Arzt erklären.