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Carlos Escobar wurde 1984 in Mexico City geboren und wuchs in Tlatecahuacan, einem kleinen Dorf in der Nähe von Mexico City auf. Schon früh entdeckte Carlos Escobar seine Leidenschaft für die bildenden Künste im hauseigenen Schreibwarenladen. Sein kreatives Talent ermöglichte es ihm, in der mexikanischen Filmindustrie Fuss zu fassen, wo er 5 Jahre lang Spezialeffekte für Kino- und kommerzielle Produktionen in Mexico City entwarf und umsetzte. Im Alter von 23 Jahren schrieb er sich an der UNAM (National Autonomous University of Mexico) in Industrial Design ein und widmete sich in seiner Freizeit der Ölmalerei und der Straßenkunst. Nach einem Semester an der UNAM kam er in die Schweiz und begann ein Studium in Kunsterziehung an der ZhdK (Zürcher Hochschule der Künste). Heute arbeitet er als freier Künstler (bildende Künste und Tattoo) in der Schweiz. Carlos Escobar verwendet Ölgemälde und Collagen, um surreale Kunstwerke zu schaffen, die bspw. Elemente der Tribal Arts, Komponenten elektronischer Geräte und verschiedenste Maltechniken kombinieren können. Seine Kunstwerke sind eine farbenfrohe Reise in das Innenleben seiner Figuren, meistens Hybriden zwischen Mensch und Tier. Er kombiniert Symbole und Eindrücke des urbanen Alltags neu, um Emotionen in Bezug auf Identität, Tod, Wahrnehmung, Spiritualität und Macht auszudrücken. Seine Werke waren bereits in Ausstellungen und Tattoo Conventions in Bern, Hamburg, London und Nottingham und Berlin zu sehen.