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Newsletter 2. Februar 2021
Das Aktionsbündnis Urkantone hat eine Podiumsdiskussion zur Corona-Politik in Schwyz geplant und dazu auch Vertreter der Regierung eingeladen. Leider verweigern die Schwyzer Regierungsräte den Dialog. Von Michael Stähli und Petra Steimen-Rickenbacher erhielten wir auf unsere freundliche Einladung hin nur sehr unfreundliche Absagen:
Stähli begründete seine Absage mit «Ich sehe Ihre Motivation für eine möglichst medienwirksame Inszenierung».
Petra Steimen-Rickenbacher begründete ihre Absage damit, dass Sie sich «von einer Organisation, die es zulässt, dass ihre Sprecher die Regierungen pauschal als Verbrecher verunglimpfen, distanzieren möchte.» Wir haben ihr zurückgeschrieben, dass wir ihre Absage mit Bedauern zu Kenntnis nehmen, aber ihre Begründung als ungerechtfertigt zurückweisen: «Auf unserer Veranstaltung wurde niemand persönlich beleidigt, das würden wir nicht dulden. Eine pauschale Beschuldigung ist keine persönliche Beleidigung, sondern fällt unter die freie Meinungsäusserung. Ein berühmtes Beispiel ist Tucholskys Zitat «Soldaten sind Mörder», das als nicht strafbar qualifiziert wurde. Wir als Veranstalter garantieren unseren Rednern die freie Meinungsäusserung. Es steht Ihnen frei, die gemachten Aussagen zu kritisieren. Sie können dies gerne auf unserem Podium machen.»
Somit ist klar, dass die Regierungsräte den Dialog und die Information der Öffentlichkeit verweigern. Um uns gegen diese Ausgrenzung zu wehren, haben wir in den Schwyzer Medien ein Inserat veröffentlicht, in dem wir alle Regierungsräte nochmals zur Teilnahme an unserer Podiumdiskussion einladen.