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Die Schweizer Behörden online
Als Angestellte oder Angestellter sind Sie zu Mehrarbeit verpflichtet, wenn diese notwendig ist. Von Überstunden spricht man, wenn die vertraglich festgelegte oder die im Betrieb übliche Arbeitszeit überstiegen wird. Überzeit sind Überstunden, die die gesetzliche Höchstarbeitszeit übersteigen.
Bei einer Überschreitung der vertraglich festgelegten Normalarbeitszeit bis zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit (je nach Branche 45 bis 50 Stunden) spricht man von Überstunden. Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer sind Sie verpflichtet, Überstunden zu leisten, wenn diese:
Von Überzeit wird dann gesprochen, wenn die wöchentliche gesetzliche Höchstarbeitszeit (je nach Branche 45 bis 50 Stunden) überschritten wird.
Sie muss – wenn sie nicht innert bestimmter Frist durch Freizeit ausgeglichen wird – mit einem Lohnzuschlag von mindestens 25 % entschädigt werden.
Beispiel:
Eine Angestellte leistet in einer bestimmten Woche 52 Arbeitsstunden. Da die Höchstarbeitszeit in ihrem Betrieb 45 Stunden beträgt, hat sie sieben Stunden Überzeit geleistet. Wenn wir von einer vertraglichen Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche ausgehen, kommen noch fünf Überstunden dazu.
Die tägliche Arbeitszeit darf für jugendliche Arbeitnehmende maximal neun Stunden betragen und muss inklusive Pausen innerhalb von zwölf Stunden liegen. Auf die Arbeitszeit sind allfällige Überzeitarbeit sowie obligatorischer Unterricht, soweit er in die Arbeitszeit fällt, anzurechnen.