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Der Name PRINCE steht für PRojects IN Controlled Environments, was sinngemäss mit «Projekte in gesteuerten Umgebungen» übersetzt werden kann. PRINCE2 wird in Grossbritannien als Regierungsstandard für Projektmanagement im Bereich der Informationstechnik, aber auch ausserhalb reiner IT-Umgebungen angewendet. 1996 hat PRINCE2 sein Vorgängermodell PRINCE abgelöst.
Vier Bausteine
PRINCE2 setzt sich aus vier Bausteinen zusammen: Grundprinzipien, Themen, Prozesse und die Anpassung an die Projektumgebung. Die sieben Grundprinzipien müssen zwingend in jedem PRINCE2-Projekt beachtet werden und bilden das Fundament der Methode. Die sieben Themen stehen für Wissensgebiete, die vom Projektmanager im Laufe des Projekts kontinuierlich behandelt werden müssen. Die sieben Prozesse beschreiben Schritte im Lebenszyklus eines Projekts. Die vier Bausteine werden im unten verlinkten Factsheet noch genauer ausgeführt.
Variable Projektphasen
Die sieben Prozesse dürfen nicht mit Projektphasen verwechselt werden. Je nach Art und Grösse besteht ein PRINCE2-Projekt aus einer unterschiedlichen Anzahl Phasen, wobei im Minimum eine Initiierungsphase und eine Ausführungsphase durchlaufen werden müssen. Wie viele weitere Phasen dazukommen, ist bei jedem Projekt unterschiedlich.
Verbreitung
Aufgrund ihrer breiten Einsatz- und Anpassungsmöglichkeiten für verschiedene Projekte, erfreut sich PRINCE2 einer wachsenden Beliebtheit auch ausserhalb ihrer Herkunft Grossbritannien.
Zertifizierungen
Die Projektmanagementmethode PRINCE2 bietet drei aufeinander aufbauende Zertifizierungen an: PRINCE2 Foundation, PRINCE2 Practitioner sowie PRINCE2 Professional. Weitere Informationen zu den Zertifizierungen finden sich im unten verlinkten Factsheet.