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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Damen und Herren dominieren mit Medaillen in verschiedenen Disziplinen.
- Der Schweizermeister Simon Vitzthum gewinnt Omnium vor Alex Vogel.
- Das Damen-Duo triumphiert im Madison.
- Aline Seitz belegt den vierten Platz im Scratchrennen.
Es war ein straffes Programm, welches die Elite-Fahrer an diesem internationalen Rennabend zu absolvieren hatten. In nur gerade 3,5 Stunden erkoren sie in der über vier Disziplinen führenden olympischen Vielseitigkeitsprüfung Omnium ihre Medaillengewinner. Und es wurde sehr spannend.
Vor dem abschliessenden Punktefahren lagen Schweizermeister Simon Vitzthum und der Italiener Davide Boscaro punktgleich an der Spitze.
Vitzthum setzte sich letztlich klar durch und gewann vor Alex Vogel, der nach einem Lapsus in der Elimination mit grossem Kämpferherzen und einem zweifachen Rundengewinn noch auf Platz zwei vorfuhr.
Valère Thiébaud komplettierte mit Rang drei den Schweizer Triumph. Claudio Imhof fuhr nach seinem Abstecher zu verschiedenen Sechstagerennen und vor allem nach einer Verletzungspause (Hirnerschütterung) auf den guten sechsten Platz.
Damen-Duo triumphiert im Madison
Bei den Damen siegten in der stets spektakulären und prestigeträchtigen olympischen Disziplin für Zweierteams «Madison» die Schweizerinnen Michelle Andres und Aline Seitz souverän. Dieses Tandem könnte man sich auch als Schweizer Vertretung an Olympia in Paris vorstellen.
Michelle Andres gewann zudem die Elimination vor der Ukrainerin Anna Kolyzhuk und der Deutschen Fabienne Jährig. Ungewohnt früh schied dagegen Aline Seitz aus, die sich lediglich auf dem 10. Rang wiederfand.
Aline Seitz: «Ich bin einfach blöd gefahren»
An den Beinen sei es nicht gelegen: «Ich bin einfach blöd gefahren und hätte mich zu diesem Rennzeitpunkt nicht unten aufhalten sollen». So ganz wollte die Revanche im Scratchrennen nicht gelingen. Zwar klassierte sie sich als beste Schweizerin im vierten Rang.
Davor feierten jedoch die Ukrainerinnen mit Arina Korotieieva, Anna Kolyzhuk und Holod Yelyzaveta gleich einen Dreifachsieg.
In den Juniorenkategorien (U17 und U19) gingen die Siege an die italienischen Fahrer, einzig im Stillstand Contest konnte sich mit Filippo Grande ein Schweizer durchsetzen.