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Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Frage nach der Zulässigkeit einer virtuellen Generalversammlung nach schweizerischem Aktienrecht, einer Aktionärsversammlung also, die ausschliesslich über ein Computer-Netzwerk abgehalten wird. Der Autor untersucht das Teilnahmerecht der Aktionäre, die Kommunikationsmöglichkeiten und -prozesse, den Meinungsbildungsprozess sowie aufgrund weiterer sozialer und technischer Voraussetzungen deren Zulässigkeit und deren Anwendungsmöglichkeiten. Praxisorientiert werden theoretische und heute angewandte Formen der GV mit rein virtuellen und gemischten Formen der GV verglichen und bewertet. Die Untersuchung bestätigt die Zulässigkeit einer virtuellen GV. Verschiedene spezifische Vergleiche mit dem deutschen und dem amerikanischen Recht runden die Arbeit ab.