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gl. Der argentinische Präsident Alberto Fernández traf am 3. Februar in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zusammen, bevor er anschliessend nach Peking reiste und dort mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vor der Eröffnung der Olympischen Spiele zusammentraf.
Fernández dankte Putin ausdrücklich für die grosse Unterstützung Russlands während der Covid-Pandemie, als der Impfstoff weltweit noch knapp war. «Sie waren da, als der Rest der westlichen Welt uns nicht mit Impfstoffen geholfen hat.» Die Ergebnisse des russischen Impfstoffs Sputnik V seien in Argentinien hervorragend gewesen. Fernández erklärte, es sei ein guter Zeitpunkt, um auch «in anderen Bereichen voranzukommen». Die Umstände seien sehr günstig für engere Beziehungen zwischen Russland und Argentinien. «Wir müssen sehen, wie Argentinien ein starker Türöffner für Russland nach Lateinamerika werden kann.» Er erinnerte daran, dass sich sein Land «auf Grund der Verschuldung, die ich geerbt habe, in einer besonderen Lage befindet». Seit den 1990er Jahren habe sich Argentinien sehr stark auf die Vereinigten Staaten ausgerichtet, und die argentinische Wirtschaft hänge in hohem Masse von den Schulden ab, die das Land bei den USA und dem IWF habe. 2015 sei in Argentinien eine Regierung angetreten, die sich erneut auf die USA ausrichtete, und sie sei es gewesen, die dem Land die enorme Verschuldung bescherte, die Argentinien jetzt habe. Aus diesem Grund sei er fest entschlossen, dass Argentinien die starke Abhängigkeit vom IWF und von den USA beenden müsse. Das Land müsse sich einen Weg zu anderen Teilen der Welt eröffnen. In diesem Zusammenhang spiele Russland eine sehr wichtige Rolle.
Putin seinerseits beglückwünschte Argentinien zum Erfolg seiner Impfkampagne. Es gebe viele Bereiche, in denen die beiden Länder ihre bilaterale Zusammenarbeit verbessern könnten, vor allem ein grosses Potential beim Handel. •
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