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Der Juni 2016 war mit 17.4°C recht durchschnittlich temperiert. Die Niederschlagsmenge übertraf das Soll allerdings bei weitem: Mit 202 mm regnete es um die Hälfte mehr als üblich. Der Monatsrekord wurde aber nicht erreicht – er beträgt 225 mm und wurde im Juni 2013 gemessen.
Die ersten Tage waren wechselhaft aber verliefen ohne Besonderheiten. Am 6. und 7. Juni wurde es sommerlich warm, bevor die Temperaturen wieder auf gemässigte 20°C zurückkehrten.
Um die Monatsmitte regnete es täglich bei leicht kühler Witterung. Interessant war das Wetter am 11.Juni. Um die Mittagszeit zog eine Gewitterlinie über Mörschwil. Hier war es relativ unspektakulär, wobei man als Sturmjäger in der bisher eher schwachen Gewittersaision 2016 mit wenig zufrieden ist. Trotzdem wurde in Rorschach eine rotierende Wolkenabsenkung beobachtet.
Ein Nachschlag kam dann in den Abendstunden, wobei auch über Mörschwil Rotation vorhanden war. Die häufigen Niederschläge liessen den Bodensee immer mehr ansteigen. Nach weiteren intensiven Regenfällen in der Nacht auf den 17.April trat der Bodensee über die Ufer. Der Pegel erreichte in den folgenden Tagen den höchsten Wert seit 17 Jahren!
Nach weiteren Schauern und Gewittern kam der Sommer – und zwar der Hochsommer. Es wurden am 23. und 24.Juni über 30°C erreicht. Der Höchstwert lag bei 31.9°C.
Am 25.Juni zog dann doch noch ein kräftigeres Gewitter über Mörschwil. Es brachte 16.9 mm Regen in 20 Minuten.