Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/108253

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Massnahmen zur Regulierung des Verkaufs von gefährlichen Geräten, die Laserstrahlen aussenden, zu evaluieren, bevor jemand durch einen schwerwiegenden Unfall zu Schaden kommt. Es soll sichergestellt werden, dass nur noch Fachpersonen solche Geräte mit starker Leistung erwerben können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat sich bereits mit der Problematik der starken Laser befasst. Im Bericht "Nichtionisierende Strahlung und Gesundheitsschutz in der Schweiz" (Bundesamt für Gesundheit, BAG, April 2006, Bericht in Erfüllung des Postulates Sommaruga Simonetta 00.3565) wurde die Situation im Bereich der nichtionisierenden Strahlung eingehend analysiert und der Handlungsbedarf aufgezeigt. Der Bericht empfahl auch eine Einschränkung des Verkaufs von starken Lasern. Der Bundesrat hat sich auch in der Fragestunde vom 20. September 2010 (Frage Zisyadis 10.5361) zum Thema Laserpointer geäussert.</p><p>Zur Regelung der Anwendung von starken Lasern fehlt heute ein adäquater gesetzlicher Rahmen. Die bestehenden Regelungen beschränken sich auf die Produktesicherheit zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens. Da der Handlungsbedarf für den Schutz der Gesundheit vor nichtionisierender Strahlung, insbesondere bei Lasern, in den letzten Jahren grösser geworden ist, prüft das BAG gegenwärtig die Schaffung nötiger rechtlicher Grundlagen. Bis Mitte 2011 wird das Departement dem Bundesrat entsprechende Lösungsvorschläge vorlegen. Das Anliegen des Postulats wird dabei berücksichtigt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.