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Der Entscheid des Zentralvorstandes für den Verbleib in der BOM fiel mit einem knappen mehr, wie die Fromarte mitteilt. Anfang Mai hatte die BOM den neuen Branchenstandard mit Nachhaltigkeitszuschlag von 3 Rappen pro Kilo Molkereimilch im A-Segment gutgeheissen.
Fromarte hatte damals verlangt, dass mit Molkereimilch die nicht verkäste Milch sowie die zur Herstellung von Frischkäse verarbeitete Silomilch jeweils aus dem A-Segment gemeint sei. Das BOM-Präsidium jedoch schlug vor, ins Reglement aufzunehmen, dass mit Molkereimilch die nicht verkäste Milch sowie die zur Herstellung von Käse verarbeitete Silomilch jeweils aus dem A-Segment gemeint sei.
Der BOM-Vorschlag hatte sich jedoch klar durchgesetzt, die Fromarte verzichtete danach darauf, ihre Sperrminorität zu nutzen und den ganzen Branchenstandard zu verhindern.
Seinen Mitgliedern empfiehlt Fromarte nun, den Nachhaltigkeitszuschlag nach Möglichkeit umzusetzen. Dies unter der Bedingung, dass der Detailhandel den Entscheid der BOM mitträgt und die Käsepreise anpasst - inklusive "einer vernünftigen Margenverbesserung für die Milchverarbeitung". Die Fromarte lehnt einen Ausrichtung des Zuschlags zu Lasten der Käsehersteller strikt ab.