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Autor: karin aebischer
Bösingen/Laupen Die Gemeinden Bösingen und Laupen erstellen entlang der Saane gemeinsam einen Hochwasserdamm (die FN berichteten). Damit wollen sie sich vor künftigen Hochwasserereignissen schützen. Die Kosten für diesen Damm, der sich flussabwärts auf der rechten Uferseite vom Grundstück der Firma Egco AG in Bösingen bis zur Einmündung in die Sense in Laupen erstreckt, belaufen sich auf rund 260 000 Franken. Die entsprechenden Kredite wurden von den beiden Gemeindeversammlungen im Dezember 2008 gesprochen.
Wie die Bauherren nun mitteilen, beteiligt sich auch die Groupe E an den Kosten. An einer Sitzung vom vergangenen Mittwoch in Schiffenen mit den Vertretern der Groupe E, der Gemeinde Bösingen und der Gemeinde Laupen habe die Elektrizitätsgesellschaft angeboten, die Forst- und Rodungsarbeiten auf eigene Rechnung durchzuführen. Mit diesem freiwilligen Entgegenkommen entlastet die Groupe E die Budgets der öffentlichen Hand um einen Betrag von rund 32 000 Franken. Wie die beiden Gemeinden mitteilen, sind sie «in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten über das Entgegenkommen der Groupe E erfreut».
Bereits Ende Februar wird mit den Forstarbeiten begonnen, damit diese noch vor dem Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf beendet sind. Bereits im Sommer 2009 sollen sämtliche Arbeiten am Hochwassschutzdamm abgeschlossen sein.
Der hauptsächliche Auslöser für den Bau des Dammes waren die schweren Überschwemmungen im August 2005 und 2007 in der Industriezone von Bösingen sowie rund um das Schwimmbad Laupen. Das über die Ufer getretene Wasser der Saane hatte Schäden von insgesamt einer halben Million Franken angerichtet. Durch den Damm wären die beiden Gemeinden bei einer nächsten Schleusenöffnung des Staudamms Schiffenen vor einer Überschwemmung geschützt.