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Tom und Gerri leben in ihrem Häuschen in der Nähe von London, gehen oft in ihren Schrebergarten und empfangen zu Hause Besuch von Arbeitskolleginnen und Freunden. Der Film zeigt das Leben im trauten Heim und im Garten im Ablauf eines Jahres mit den vier Jahreszeiten als Kapitel. Erstaunlich dabei ist das Wetter. Es regnet gelegentlich, meist jedoch ist es einfach grau, weder blühende Blumen im Frühling noch strahlende Sonne im Sommer oder Schnee im Winter.
Derart ausgeglichen sind auch Tom und Gerri. Ihren Besuchen gegenüber - Gerris Arbeitskollegin Mary, die in Selbstmitleid und Alkohol versinkt, weil sie kein Glück mit den Männern hat und mit ihrer ständigen Plapperei allen auf den Nerv geht (herausragend gespielt von Lesley Manville) oder der übergewichtige Ken, dessen Leitspruch „Less Thinking, More Drinking“ nicht nur sein T-Shirt ziert - lächeln sie stets sanft und schauen zu, wie sie sich betrinken. Dann bieten sie ihnen ein Bett zum Übernachten an und finden sich nett.
Der Film schwankt in seiner Qualität. Die Ausstattung wirkt oft museal, der Schnitt in einzelnen Gesprächen ist gelegentlich schablonenhaft, unnötige Szenen wechseln mit hervorragend gestalteten und gespielten ab. Sein Potenzial zeigt er im letzten Gespräch zwischen Toms Bruder Ronnie, der gerade Witwer geworden ist, und der verzweifelten Mary. Das ist gosses Kino.