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Im Jahr 1950 wurde der Leonhardplatz umfassend saniert. Bereits damals kannte aber kaum jemand diese offiziellen Bezeichnung, sondern man nannte ihn schon seit längerem Central. Also beschloss die Stadt Zürich, den Platz nach dem Umbau in Central umzubenennen.
Das namensgebende Hotel wurde Anfang der 80er Jahre komplett renoviert und ausgehöhlt. Die Fassade wurde aber erhalten.
Im Gebäude, wo sich eine der Coop City Filialen befindet, war zuvor die EPA zuhause. Noch früher, im Vorgängergebäude, gab es das Kino Urban, und dahinter das Hotel Urban. Der Name Urban war übrigens keine Anspielung auf die moderne Stadtkultur. Der Name kommt vom kleinen Strässen zwischen Theaterstrasse und Stadelhoferstrasse: der St. Urban-Gasse.
Die Papierfabrik Sihl wurde 1836 gegründet und bestand bis ins Jahr 1990, als die Produktion zum erliegen kam. Auf dem Bild von 1951 sieht man noch gut den errichteten Kanal, welcher das Sihlwasser in die Fabrik führte, welches dort zur Stromerzeugung genutzt wurde.
Im 2003 begann der Bau des Grossprojektes Sihlcity, welches 2007 eröffnet wurde. Es war der erste Multiplex seiner Art und verfügt über Einkaufszentrum, Kino, Restaurant, Hotel, Wohnungen, Unterhaltung, Wellness und Dienstleistungen. Vier ehemalige Gebäude der alten Sihlfabrik wurden erhalten. Einer der alten Hochkamine ist auf dem Bild von heute gut zu erkennen.
Das Hardturm-Stadion war seit seinem Bau 1929 bis zum Abriss 2008 das Stadion des Zürcher Fussballvereins Grasshopper Club Zürich. Das Stadion war unter anderem auch Austragungsort der WM 1954. Auf dem alten Foto findet gerade die WM-Vorbereitungspartie Schweiz – Niederlande statt, welches die Schweiz 3:1 gewann (Roger Vonlanthen trifft drei Mal). Spielnähe war garantiert, da es den Zuschauern noch erlaubt war, bis an die Outlinie zu stehen. Interessant auch zu sehen, wie einfach damals ein WM-Stadion und seine Umgebung aussehen konnten, wenn man bedenkt dass man heute an einem gigantischen Neubau kaum mehr vorbeikommt. Dieser gigantische Neubau hätte auch als Ersatz für das alte Hardturmstadion erbaut werden sollen, da die Euro 2008 vor der Tür stand. Das Projekt kam aber wegen Einsprachen zum erliegen, das Stadion aber trotzdem vorsorglich und voreilig abgerissen. Ein neues Stadionprojekt scheiterte 2013 an Zürcher Stimmvolk. Die Zukunft des Areals ist ungewiss, und die Stadionruine begrüsst nun schon seit Jahren als Schandfleck die nach Zürich reisenden Autofahrer am Ende der A1.
Links die alte reformierte Kirche, deren Schiff im Jahre 1418 erbaut wurde. 1937 wurde beschlossen, die alte Kirche abzureissen und an deren Stelle eine neue zu erbauen. Dies konnte auf Grund von heftiger Kritik abgewendet werden. Die neue Kirche wurde folglich neben der alten Kirche gebaut und konnte 1941 eingeweiht werden. Die alte Kirche blieb erhalten.
Im Hintergrund vom alten Foto sieht man das Spirgarten-Gebäude, welches noch im Bau steht.
Die Bahnhofshalle des Züricher Hauptbahnhofs während eines Umbaus im Jahre 1959. Im Hintergrund sind noch die grossen Lindt und Parisiennes Werbeschriften zu sehen. Wo früher Fahrräder abgestellt wurden, kehrt man heute in der Brasserie Federal ein. Seit 1997 können sich die Leute übrigens auf ihrer Reise sicherer schätzen: der von Niki de St. Phalle zum 150. jährigen Bahnhofsjubiläum geschenkte Engel (auf diesem Foto sieht man nur sein Hinterteil) beschützt von der Bahnhofsdecke aus die Reisenenden bei Tag und Nacht.
Das am 23. Juni 1889 errichtete Denkmal war nicht überall beliebt. Sogar die Armee musste den am Festtag frisch enthüllten Brunnen vor der verärgerten Arbeiterschaft schützen. Man prophezeite, dass das als Provokation betrachtete Escher-Denkmal früher oder später abgetragen werden müsse. Die geschah sogar, aber nur temporär: 1984 bis 1987 wurde das Shopville errichtet, und der Brunnen musste während der Bauzeit eingelagert werden.
Vor dem Bahnhof eingereiht stehen zwei Busse der Swissair, welche zwischen Zürich HB und Flughafen verkehren