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Die Insel Aoshima im Süden Japans wurde einst von Mäusescharen heimgesucht. Um die Plage auf ökonomische Weise loszuwerden, wurden Katzen auf das Eiland gebracht.
Doch Katzen fressen nicht nur Mäuse, sie vermehren sich zwischendurch auch. Mittlerweile leben an die 120 der Tiere auf Aoshima. Tendenz steigend, wird nicht bald etwas unternommen.
Ein Anfang in diese Richtung wurde bereits gemacht: Zehn Katzen wurden kastriert.
Menschen leben übrigens nur eine Handvoll auf der Insel, von 900 Bewohnern im Jahr 1945 sind nur noch 20 geblieben.
(lue)