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Drei Schwellenübertritte markanter Vertreter der anthroposophischen Sache
Im eben abgelaufenen Jahr gingen drei Persönlichkeiten über die Schwelle der geistigen Welt, welche jede auf ihre Weise dem Werk Rudolf Steiners verpflichtet war und es in der einen oder anderen Art fruchtbar zu machen suchte. Conrad Schachenmann verschied am 15. Mai, Günter Aschoff am 9. Dezember und Hella Wiesberger am 12. Dezember 2014 Da die drei Genannten arbeitsmäßig zum Teil in engem Zusammenhange standen, bringt der Europäer erste Nachrufe auf sie im selben Heft. Wir betrachten es als großes Glück, dass uns Wilfried Hammacher sofort einen Nachruf auf Günter Aschoff sandte, da Aschoff viele Jahre lang enger Mitarbeiter von Hammacher an der Novalis-Bühne gewesen war, und da auch Hammacher als Biograf Marie Steiners sich dem selben Aufgabenkreis verpflichtet weiß wie die betreffenden Persönlichkeiten.
Die Beiträge zu Conrad Schachenmann und Hella Wiesberger stammen vom Herausgeber dieser Zeitschrift, der Broder von Laue, Justina Schachenmann, Gisela Gaumnitz und Alexander Lüscher wertvolle Angaben verdankt. Zu Hella Wiesberger verfasst Alexander Lüscher, welcher in deren letzten Lebensjahren eng mit ihr zusammengearbeitet hatte, gegenwärtig einen ausführlicheren Nachruf, der im Goetheanum erscheinen wird.
Thomas Meyer