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Im neusten Financial Development Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) verliert die Schweiz einen Rang und droht nun, aus den Top-10 zu fallen.
In der vierten Ausgabe des Index ist die Schweiz von Japan überholt worden und rangiert nun auf dem neunten Platz.
Zum ersten Mal überhaupt sind weder die USA noch Grossbritannien an der Spitze, sondern der Finanzplatz Hongkong.
Die ehamlige britische Kronkolonie erzielte eine klare Steigerung. Im Vorjahr belegte das chinesische Finanzzentrum noch den vierten Platz.
In der Studie werden 60 Finanzsysteme und Kapitalmärkte auf der Welt verglichen. Gemessen wird anhand von diversen Variablen, welche Massnahmen eine positive Wirkung auf die langfristige Entwicklung der Finanzsysteme haben.
Finanzkrise noch nicht überstanden
In der Studie steht auch, dass 90 Prozent aller untersuchten Länder sich noch nicht ganz von der vergangenen Finanzkrise erholt haben. Der Zugang zu frischem Kapital sei schwieriger als vor der Krise.
Zudem würden globale Strukturveränderungen das Wachstum im Finanzbereich hemmen und vor allem den Zugang zu Krediten und Finanzierung durch die Aktienmärkte erschweren.
Die Top-10 des WEF Financial Development Index