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Ausgabe 2012
Das Jahr 2012 war geprägt von mehreren Ereignissen, die für die Zukunft des schweizerischen Telekommunikationsmarkts von erheblicher Bedeutung sind.
An erster Stelle steht die erfolgreiche Vergabe aller Mobilfunkfrequenzen im Rahmen einer Versteigerung, die im Februar 2012 durch das BAKOM durchgeführt wurde. Die Betreiberinnen konnten auf diesem Weg eine Frequenzausstattung erwerben, die ihren gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen entspricht. Alle Mobilfunkanbieterinnen verfügen nun über deutlich mehr Frequenzen. Für die Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet dies eine bessere Versorgung und den Zugang zu immer leistungsfähigeren Mobilfunkdiensten – was namentlich der Einführung moderner Mobilfunktechnologien wie LTE (Long Term Evolution) zu verdanken ist.
Der Ausbau der Glasfasernetze bis in die Wohnung der Kundinnen und Kunden (FTTH) wurde auch 2012 kräftig vorangetrieben. Im Anschluss an die Stellungnahme der Wettbewerbskommission (WEKO) vom September 2011 nahmen die Kooperationspartner gewisse Anpassungen an ihren Vereinbarungen vor. In der Folge wurden sowohl in den Städten als auch in Randregionen mehrere neue Kooperationen vereinbart. Ende 2012 verfügten mehr als eine halbe Million Wohnungen und Geschäfte über FTTH-Anschlüsse.
Im Januar 2012 hielt die ComCom ihren letzten FTTH-Roundtable ab. Die Teilnehmer kamen zum Schluss, dass die angestrebten Ziele weitgehend erreicht sind. So findet der Ausbau des Glasfasernetzes koordiniert und ohne Doppelspurigkeiten statt. Dank des nichtdiskriminierenden Netzzugangs für alle Anbieter und der Verlegung mehrerer Fasern (Mehrfaser-Modell) wird der Wettbewerb gefördert.