Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03378.jsonl.gz/1857

1906: Clara Gropius kann die Herrschsucht ihres Mannes nicht mehr ertragen und lässt sich scheiden. Sie verliert alles, auch das Sorgerecht für ihre Kinder. Mittellos versucht sie, an ihre Ausbildung in der Apotheke ihrer Eltern anzuknüpfen. Doch als geschiedene Frau will niemand sie einstellen, alle behandeln sie wie eine Ausgestossene. Clara hält trotz aller Widerstände
an ihren Träumen fest, zieht an den Bodensee und baut dort ein eigenes Unternehmen für Naturkosmetik auf. Aber ihr beruflicher Erfolg und die Aufmerksamkeit der Männer können sie nicht über die Sehnsucht nach ihren Kindern hinwegtrösten.
Ulrike Grote spielte im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg sowie am Wiener Burgtheater. Sie war in zahlreichen Filmen und Fernsehserien wie Das Kanzleramt und Tatort zu sehen. Neben der Schauspielerei führt sie Regie, unter anderem bei der Kinokomödie Die Kirche bleibt ihm Dorf, und arbeitet erfolgreich als Hörbuchsprecherin. Für ihre Lesung Bis(s) zum Ende der Nacht wurde sie 2010 mit dem Publikumspreis Hörkulino ausgezeichnet.