Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03281.jsonl.gz/1352

Marc Gisin tritt per sofort zurück. Der Obwaldner Speedspezialist muss erkennen, dass sein Körper den Anforderungen des Spitzensports nicht mehr gewachsen ist.
Gisin, der 2009 in Wengen sein Weltcup-Debüt gab, hat auf oberster Stufe als beste Resultate zwei 5. Abfahrts-Plätze in Kitzbühel (2016 und 2018) vorzuweisen. Im Februar 2018 nahm der 32-Jährige, der Bruder der Olympiasiegerinnen Dominique und Michelle Gisin, an den Winterspielen in Pyeongchang teil. Zu einer WM-Teilnahme reichte es Marc Gisin nie.
Der Engelberger fand nach einem schweren Sturz im Dezember 2018 in Gröden, wo er sich ein Schädel-Hirn-Trauma sowie mehrere Knochenbrüche und eine Lungenquetschung zuzog, nicht mehr zu seinem vorherigen Leistungsvermögen zurück. Sein Körper erholte sich nicht mehr gänzlich.
Marc Gisin sah sich schon vor Gröden immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen. 2012 beim Heimweltcup in Crans-Montana erlitt er einen Kreuzbandriss im Knie. Beim Sturz im Januar 2015 in Kitzbühel erlitt er bereits einmal ein Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutung.
Mehr über den Unfall
Zurück zur StartseiteZurück zum Sport
sda