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Er könne ja mit Blick auf Tokio 2020 zurückkehren und es machen wie Kristin Armstrong. Die Amerikanerin hatte wenige Stunden zuvor im Alter von 43 Jahren zum dritten Mal Gold im Zeitfahren gewonnen.
“Nein, ganz sicher nicht”, antwortete Cancellara. Und ob das olympische Zeitfahren sein letztes Rennen überhaupt gewesen sei, wollte der 35-Jährige (noch) nicht beantworten. “Fragen sie mich das morgen noch einmal, ich weiss es nicht”, lautete die Antwort des frischgebackenen Olympiasiegers. Zuerst einmal wolle er den Tag und die Medaille geniessen.
Mit einem solch unerwarteten Triumph liesse sich zwar problemlos abtreten, es ist aber anzunehmen, dass Cancellara in den kommenden Wochen noch ein paar kleinere Rennen für seinen Arbeitgeber Trek-Segafredo bestreiten wird. Sicher kein Thema ist für ihn die WM in Katar. Alles andere liess Cancellara offen.
Im Zentrum steht vorerst seine Familie und vor allem seine Frau. Am Freitag, wenn Cancellara in Zürich landen wird, feiern er und seine Stefanie den zehnten Hochzeitstag.
(SDA)