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Herausforderungen
Der ökologische Zustand der Fliessgewässer ist zum Teil unbefriedigend. Ziel ist, den Anteil an natürlichen oder naturnahen Gewässerabschnitten wesentlich zu eröhen. Dies kann mit folgenden Massnahmen geschehen:
- Bei der Richtplanung auf kantonaler Ebene und bei der Nutzungsplanung auf lokaler Ebene muss dem Einzugsgebiet von Gewässern (siehe auch > Unterhaltskonzept) vermehrt Sorge getragen werden.
- Der Raumbedarf der Gewässer ist dabei angemessen zu berücksichtigen.
- Die Strukturvielfalt unserer Bäche und Flüsse muss erhalten, erhöht oder geschaffen werden. Abwechslungsreiche Gewässer erhöhen die Selbstreinigungskraft und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer guten Wasserqualität.
- Die Durchgängigkeit der Fliessgewässer für Wasserlebewesen muss erhöht werden.
- Eingedolte Gewässer sind wo immer möglich zu öffnen, unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Interessen.
- Die Restwassermengen sind wegen ihrer ökologischen Bedeutung einzuhalten
Die Belastung ist in einzelnen Bächen und Flüssen sehr hoch und muss reduziert werden. Deshalb sind zur weiteren Verbesserung der Wasserqualität spezielle Programme in Arbeit, unter anderem: