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Der mutmassliche Crystal-Meth-Hersteller aus Oberägeri wird in den nächsten Wochen angeklagt. Wie nun bekannt wurde, hat er bei der Herstellung der Substanzen nicht alleine gehandelt.
Vor rund einem halben Jahr hat die Zuger Polizei in Oberägeri ein Crystal-Meth-Labor ausgehoben (zentralplus berichtete). Beim verdächtigten Fabrikanten handelt es sich um den norwegischen Investmentbanker Carl Velve.
Seit Ende April sitzt Vevle, der die Droge aus Geldsorgen hergestellt haben soll, in Untersuchungshaft. Nun soll er angeklagt werden, wie die «Zuger Zeitung» schreibt. Die Anklage soll in den nächsten Wochen erfolgen.
Er hatte eine Assistentin
Der 41-Jährige hat zugegeben, Crystal-Meth-ähnliche Substanzen hergestellt und getestet zu haben – allerdings bloss als Experiment mit diversen Stoffen eines Hobbywissenschaftlers und ohne Verkaufsabsicht. Velves Konten seien blockiert. Seine Frau und sein kleiner Sohn würden in der Heimat der Gattin in Argentinien feststecken.
Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben nun bestätigt, dass gegen eine zweite Person eine Strafuntersuchung läuft. Velve nennt sie «Laborassistentin». Sie habe auch bei ihm gewohnt. Die Frau befindet sich ebenfalls in Haft.
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