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Der Melkroboter ist ein System, das die Kühe ohne menschliche Hilfe, völlig selbstständig melkt. Der Mensch muss zwar den Roboter kontrollieren, aber es gibt keine Fixen Melkzeiten mehr. Der Roboter ist daher sowohl für den Mensch als auch für die Tiere eine Erleichterung der beiden mehr Freiheit gibt.
Der Mensch und die Technik
Vor ca.35 Jahren wurde die Melkmaschine erfunden. Bereits damals wurden heftige Diskussionen geführt, ob der Kuh dadurch einen seelischen oder physischen Schaden entstehe. Die eingefleischten Züchter waren der Meinung, dass ein richtiger Bauer, der seine Kühe lieb hat, niemals eine Melkmaschine einbauen wird. Sie behaupteten sogar, dass die Kühe vielleicht gar krank werden könnten.
Wer melkt heute noch von Hand?
Die genau gleichen Diskussionen werden nun heute im Bezug auf den Melkroboter geführt.
So ist die Menschheit; Neuen gegenüber zeigt man zuerst Skepsis oder gar Ablehnung, bis es fünfzig Jahre später Alltag ist.
Fehlender Kontakt?
Es wird oft behauptet, dass die Kuh den fehlenden Kontakt zum Menschen spüre, und dass dies Auswirkungen auf die Milchleistung und die Milchqualität hat. Dies ist ganz sicher nicht so:
- Wenn man den Roboter richtig handhabt steigt der Kontakt zu den Kühen.
- Die Kuh kann sich nach eigenem Empfinden zu einer beliebigen Zeit melken lassen. Dies führt zu einer Reduktion des Euterdrucks - und des allgemeinem Stresses.
- Der Roboter regt sich nicht über das Verhalten der Kühe auf, macht keinen Lärm und schlägt sie nicht.
- Die Kühe müssen sich mehr bewegen. Bewegung hat noch keinem geschadet.
- Stressige Kühe können in der Nacht melken gehen, wenn es keine grosse Hektik mehr hat.
- Die Kühe gehen gerne und freiwillig in den Roboter, daher kann es sie nicht stören, dass sie von einem Roboter gemolken werden.