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Den Brancaia Toscana bianco 2014 muss man jung trinken.
Auge: Klar, blasses Zitronengelb.
Nase: Sauber, mittlere Intensität. spürbarer Sauvignon blanc, grüne Noten, Johannisbeerblätter, Holunder.
Gaumen: Trocken, hohe Säure, mittlerer Körper, Mandeln, wieder Holunder, Zitrusfrüchte, Johannisbeerblätter, mittlerer Abgang mit spritziger Säure.
Bemerkungen: Jung trinken.
Speisen: Der Brancaia Toscana bianco passt zu Krustentieren, Fisch- und Pilzgerichte und Kalb oder Geflügel.
Der Wein wurde fünf Monate zu einem Drittel in Barrique und zwei Dritteln im Stahltank auf der Hefe ausgebaut. Der biologische Säureabbau (malolaktische Gärung) wurde unterbunden, was die hohe Säure erklärt.
Das Ehepaar Widmer kaufte 1981 das Weingut Brancaia in Castellina in Chianti. Heute gehören das Gut Poppi in Radda in Chianti und Brancaia in Maremma dazu. Tochter Barbara, ausgebildete Önologin, führt seit 1998 die Güter mit Unterstützung des Önologen Carlo Ferrini. Die Weine des Gutes werden auch über die Vinothek Brancaia vertrieben.