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Nach Angaben des US-Ölausrüsters Baker Hughes vom Freitagabend ist die Zahl der Bohrlöcher in den USA zuletzt um sieben auf 414 gestiegen. Seit Ende Juni ist die Zahl der Bohrlöcher nicht mehr gesunken. In diesem Zeitraum wurde 84 Fördereinrichtungen in Betrieb genommen. "Einen solch langen Zeitraum ohne einen Rückgang der Ölbohrungen hat es zuletzt vor fünf Jahren gegeben", hiess es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank.
Der vergleichsweise starke Anstieg der Bohrlöcher deutet auf ein höheres Angebot an Rohöl hin und belastet die Preise. Hinzu kommt, dass die Lagerbestände an Rohöl in der grössten Volkswirtschaft der Welt im langfristigen Vergleich weiterhin hoch sind. "Kurzfristig spricht vieles für einen weiteren Rückgang der Ölpreise", hiess es weiter bei der Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist zuletzt leicht gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 44,55 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren sechs Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/bgf/fbr
(AWP)