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Wird die beschuldigte Person teilweise freigesprochen oder wird das Verfahren gegen sie eingestellt, so hat sie unter anderem Anspruch auf Entschädigung ihrer Aufwendungen für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte sowie auf Entschädigung der wirtschaftlichen Einbussen, die ihr aus der notwendigen Beteiligung am Strafverfahren entstanden sind (Art. 429 Abs. 1 Bst. a und b StPO).
Da dem Beschuldigten im Umfang des freigesprochenen Vorwurfs nur geringfügige bzw. keine entschädigungswürdigen Nachteile erwachsen sind, rechtfertigt sich die Zusprechung einer Entschädigung nicht (Art. 430 Abs. 1 Bst, c StPO).
oder
Der beschuldigten Person ist infolge teilweisen Freispruchs gestützt auf die eingereichte, nicht zu beanstandende Kostennote ihres Verteidigers, Rechtsanwalt K, eine Entschädigung, bestimmt auf CHF … , für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte auszurichten (Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO).
evtl.
Ausserdem hat sie Anspruch auf einen Ersatz ihrer wirtschaftlichen Einbussen in Höhe von CHF … (Art. 429 Abs. 1 lit. b StPO).
evtl.
Ihr ist schliesslich ein Anspruch auf eine Genugtuung in der Höhe von CHF … zuzusprechen (Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO).
Bei Antragsdelikten hat die beschuldigte Person unter Umständen Anspruch auf eine Entschädigung gegenüber der Privatklägerschaft oder der antragstellenden Person (Art. 432 StPO).