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Nach zahlreichen Kriegen und Konflikten ist die Lage für die Bevölkerung in der abgeschiedenen Provinz Sankuru, im Zentrum des Landes, sehr schwierig. Verschiedene Ziele, die Einführung der Fischzucht sowie der Anbau eiweisshaltiger Gemüsesorten etwa, sollen die Ernährungssicherheit gewährleisten.
Die landwirtschaftliche Produktion ist niedrig, die Ernährung, insbesondere der Kleinkinder, ist ungenügend oder unausgewogen, Gesundheitsdienste sind kaum vorhanden, Gewalt ist weit verbreitet.
Caritas Développement ist die Partnerorganisation von Fastenopfer. Das Projektteam der lokalen Pfarreien begleitet Menschen, damit diese, trotz der Abgeschiedenheit und der wirtschaftlich katastrophalen Lage, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht aufgeben müssen.
Das Hauptziel des Projektes ist es, die Nahrungssicherheit zu gewährleisten. Frauengruppen und Bauernorganisationen legen Gemeinschaftsfelder an und helfen sich gegenseitig. Dank verbesserten Landwirtschaftstechniken und angepasstem Saatgut erhöhen sie ihre Nahrungsmittelproduktion.
Mit der Einführung der Fischzucht sowie eiweisshaltiger Gemüsesorten wie Bohnen, Linsen oder Soja haben die Menschen eine vielfältigere Ernährung.
Sensibilisierung für den Umweltschutz und die Stärkung der Geschlechter
Mit den Basisgemeinschaften findet ein reger Erfahrungsaustausch statt. Sie werden speziell für Umweltschutz und die Folgen von Abholzung sensibilisiert.
In Sankuru sind hauptsächlich Frauen für die landwirtschaftliche Produktion verantwortlich. Mädchen müssen sich früh um die Nahrung für die Familie kümmern und nicht selten müssen sie deshalb die Schule aufgeben. Zudem ist die Gewalt an Frauen stark verbreitet. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes liegt daher in einer gerechteren Verteilung von Arbeit und Ressourcen zwischen den Geschlechtern.
Mit seinen Aktivitäten erreicht das Projekt rund 1’200 Personen.