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Nach der Veröffentlichung eines Videos mit frauenfeindlichen Äusserungen von US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat sich auch der einflussreiche Republikaner Paul Ryan vom Kandidaten seiner eigenen Partei distanziert. Bis zur Wahl am 8. November werde er Trump weder verteidigen noch gemeinsam mit ihm auftreten, erklärte der Präsident des Repräsentantenhauses in einer Telefonkonferenz mit Parteikollegen.
Stattdessen konzentriere er sich darauf, die Mehrheit der Republikaner in beiden Kammern des Parlamentes zu sichern, sagte Ryan am Montag. Sollte die Demokratin Hillary Clinton gewinnen, dürfe nicht auch der Kongress an ihre Partei fallen, sagte Ryan Teilnehmern zufolge. Andernfalls erhielte sie einen «Blankoscheck».
In der vergangenen Woche war ein Video aus dem Jahr 2005 aufgetaucht, in dem Trump vulgär über Frauen spricht. Die Äusserungen sorgten auch in der eigenen Partei für Entsetzen.
Viele Republikaner fürchten, dass der Immobilienmilliardär die Erfolgschancen vieler Abgeordneter schmälert. Am 8. November werden auch das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats gewählt. Dazu kommen Abstimmungen in den einzelnen Bundesstaaten und Kommunen. Trump hatte am Wochenende wegen seiner Bemerkungen um Entschuldigung gebeten. (sda/reu)
Um sich ein Bild vor Ort zu machen, bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina die Osttürkei. Sein Versuch als Beobachter an einem Gerichtsprozess teilzunehmen, scheiterte.
Gemeinsam mit dem emeritierten Soziologie-Professor Ueli Mäder und dem Präsidenten des Schweizerischen Friedensrats Ruedi Tobler bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina anfangs Oktober die Osttürkei. Fünf Tage war die kleine Reisegruppe unterwegs. Zurückgekommen ist sie mit einem Strauss voller intensiver Erfahrungen.
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