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Die Tagesschau hat sich ein weiteres Mal als disqualifiziert. Am 13. Juni hat sie über ukrainischen Beschuss auf Donezk berichtet, ihn aber allen Ernstes den Russen in die Schuhe geschoben.
Ich habe berichtet, dass Donezk derzeit unter dem schwersten ukrainischen Beschuss steht, den es bisher gegeben hat. Inzwischen ist der Beschuss noch schlimmer als 2014. Derzeit wird sogar das Zentrum von Donezk täglich massiv beschossen. Vor einigen Tagen fand wieder eine Journalistenreise statt, an der ich leider nicht teilnehmen konnte. Aber die Kollegen haben mir geschrieben, dass sie im Hotel in die Schutzräume mussten, weil der Beschuss des Zentrums so heftig war. Außerdem ist Alina Lipp, mit der ich täglich telefoniere, gerade in Donezk und auch sie berichtet mir von dem Beschuss.
In Donezk gibt es keine militärischen Ziele, die den Beschuss rechtfertigen würden. In den Straßen patroulliert auch kein Militär. Wenn man in Donezk ist, hätte man das Gefühl, in einer ganz normalen Stadt zu sein, wenn da nicht im Hintergrund laufend Explosionen zu hören wären.