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Worum geht es?
Menschen mit einem fortschreitenden Tumor stellen sich viele Fragen und sind häufig massivem Stress ausgesetzt. Sie stellen sich beispielsweise Fragen im Zusammenhang mit körperlichen Beeinträchtigungen, medizinischen Behandlungen, Umgang mit der verbleibenden Zeit, Unterstützung der Angehörigen.
Die Studie untersucht, ob eine systematische Diskussion dieser Fragen, frühzeitig im Krankheitsverlauf und ergänzend zur üblichen onkologischen Behandlung, zu weniger Stress bei Patienten/Angehörigen führt. Die Fragen werden gemäss der SENS-Struktur in vier Themenbereichen bearbeitet: Symptommanagement, Entscheidungsfindung, Netzwerk und Support.
Die Auswahl der StudienteilnehmerInnen erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Die erhobenen, anonymisierten Daten, welche anhand von Interviews (durch Fachpersonen der Palliative Care) und Fragebogen gesammelt werden, fokussieren insbesondere auf das Befinden (Lebensqualität, Stress) der StudienteilnehmerInnen.
Mögliche Bedeutung
Es gibt Hinweise aus der Literatur, dass frühzeitiges Besprechen und Vorausplanen nicht nur einen günstigen Einfluss auf die Bewältigung dieser schwierigen Lebensphase hat, sondern letztendlich auch auf die Überlebenszeit (bspw. durch Stressreduktion). Es geht um die Frage, inwiefern eine systematische, problem-orientierte Vorausplanung, zusätzlich zu tumorspezifischen Massnahmen, die partnerschaftliche Aufgabenteilung zwischen Patient, Angehörigen und Fachpersonen fördert, und Notfallmassnahmen, unzureichende Klarheit der Entscheide und unnötige Kosten zu vermindern hilft.