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Entmischung der Bevölkerung entlang von sozialen Merkmalen: Alter,Kultur, Einkommen o.ä. Meist in Städten zu beobachten. Im Extremfall entstehen Ghettos.
Bevölkerungsgruppe, die eine gemeinsame Kultur und Solidarität aufweist
[Verstädterung] Wachstum der (Kern-)Stadt durch Zuwanderung.Geht meist mit einer Landflucht einher.
Abwanderung aus der Agglomeration aufs Land (Stadtflucht). Geht einher mit der Zersiedlung der Landschaft.
Die Bevölkerung wächst in den an die Stadt angrenzenden Gemeinden. Es entsteht eine Agglomeration.
Zusammenhängende Siedlungsfläche aus Kernstadt und angrenzenden Gemeinden bestehend inkl. entsprechendem Beziehungsnetz. Z.B. Agglomeration Luzern mit Kriens, Horw, Hergiswil NW, Meggen, Adligenswil, Ebikon, Emmen, Rothenburg, Buchrain, Dierikon, Udligenswil, Root und Küssnacht SZ.
Planung der Nutzung des begrenzten Raumes. Ziele sind haushälterische Nutzung des Raums, Entwicklung von Siedlung und Verkehr, Schutz vor Gefahren, Naturschutz u.a.
Kantonaler Plan der die Vorgaben für die Gemeinden festhält. Definiert mittelfristige Massnahmen und Projekte des Kantons zur sinnvollen Nutzung des Raumes.
Verbindlicher Detailplan auf Gemeindeebene auf dem die Zonen ersichtlich sind: Bauzonen (Wohn-, Gewerbezonen, öffentliche Zone …), Landwirtschaftszonen, Schutzzonen.
Plan zur Überbauung eines grösseren Gebietes, damit eine optimalere Erschliessung, sparsamere Bodennutzung und eine angepasste Architektur erreicht werden kann. Ein Gestaltungsplan kann im Kanton Luzern von der Gemeinde mit max. einem zusätzlichen Geschoss und einer 15% grösseren Ausnutzungsziffer gegenüber dem Zonenplan belohnt werden.
Die Verhältniszahl zwischen der Gesamtheit der anrechenbaren Geschossflächen des Baus und der Grundstücksfläche. Für jede Bauzone ist eine maximale Ausnützungsziffer vorgegeben.
Arbeiten, Einkaufen und Wohnen in der gleichen Siedlung (=vollintegriert). Ziel Reduktion der Mobilität.
Massnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume in intensiv genutzten bzw. dicht besiedelten Kulturlandschaften. Der Bund zahlt den Landwirten für das Anlegen ökologischer Ausgleichsflächen Direktzahlungen. Es werden Ausgleichsflächen von der extensiv genutzten Weide über Buntbrachen bis hin zu Hochstamm-Feldobstbäumen anerkannt.
Eine Phase der Stadtentwicklung, bei der die Innenstadt dank gezielter Stadterneuerung wieder attraktiv wird. Häufig werden auf ehemaligen Industrieflächen Wohnungen, Arbeitsplätze und Kulturstätten integriert erstellt. Die zieht meist besser Verdienende an und wird Gentrification genannt.
Die raumwirksamen Grundbedürfnisse wohnen, arbeiten, versorgen, begegnen, lernen, bewegen und erholen.
Bezeichnet den rasanten Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehrswege und die unästhetische Versprengung der Gebäude in die Landschaft. Pro Sekunde wird in der Schweiz rund ein Quadratmeter verbaut, pro Tag ist dies mehr als 12 mal die Fläche eines Fussballfelds.
Konflikt aufgrund unterschiedlicher Nutzungsinteressen für das gleiche Grundstück: z.B. Golfplatz und Landwirtschaftsfläche
Ursprüngliche Landschaft ohne Einfluss des Menschen. In der Schweiz finden sich heute nur mehr sehr wenige Naturlandschaften in abgelegen Alpentälern oder in Naturschutzgebieten.
Vom Menschen stark geprägte Landschaft, die ihre ursprüngliche Gestalt verloren hat.
Gebiete in den Alpen, aus denen sich die Bewohner gezielt zurückziehen, weil der Erhalt der Siedlungen und Verkehrswege nur mit sehr grossem Aufwand und Subventionen möglich wäre.
Konzentration verschiedener Funktionen (Verwaltung, Wirtschaft, Bildung, Kultur u.a.) in einem Ort. Er bietet für sein Umland entsprechende Dienstleistungen an. In der Theorie von Walter Christaller bilden zentrale Orte untereinander eine Hierarchie, aufgrund ihrer Zentralität
Bedeutung die ein Ort für sein Umland besitzt.
Grosse und dichte Siedlung mit städtischem Charakter. Siedlungen werden aufgrund ihrer Geschichte, der Anzahl Bewohner, ihrer Funktionen oder ihrer Form als Stadt bezeichnet. In der Schweiz wird eine Siedlung ab 10‘000 Einwohnern statistisch als Stadt bezeichnet.