Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03230.jsonl.gz/2234

- Bei einer vermeintlichen Fliegerbombe in Buchs (AG) handelte es sich um eine Dekorationsbombe.
- Der Mann, der Bombe der Polizei abgegeben hatte, hatte dies auch erwähnt.
- Ein Missverständnis führte danach zu einem grossen Einsatz.
«Bombenalarm» in Buchs Anfang September: Die Polizei evakuiert mehrere Häuser. Ein Bombenroboter entschärft danach den mutmasslichen Sprengsatz im Lager der Kantonspolizei Aargau.
Bei der Bombe habe es sich um eine Schlachtfliegerbombe des Typs SD2 aus dem zweiten Weltkrieg gehandelt, teilte die Polizei mit. Ein wichtiges Detail war damals jedoch noch nicht bekannt: Es handelte sich nur um das Gehäuse dieser Bombe, ausgefüllt mit Gips. Der Sprengstoff selbst fehlte. Die Aargauer Kantonspolizei bestätigt eine entsprechende Meldung der «Aargauer Zeitung».
Tatsächlich hätte die Polizei dies aber wissen können. Der ehemalige Besitzer hatte es nämlich den Polizisten Ende Juli gesagt, als er die Deko-Bombe auf dem Posten in Aarau abgegeben hatte. Diese Information ging jedoch verloren, als die Bombe vom Polizeiposten ins Lager gebracht wurde, wie die Polizei nun klarstellt.