Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03348.jsonl.gz/2610

Frühsommer 1961, kurz vor dem Bau der Berliner Mauer. Ein Pilot der Bundesluftwaffe fliegt mit seinem Starfighter an die innerdeutsche Grenze. Wegen eines Ausfalls des seinerzeit in der Bundeswehr neu angeschafften Jets katapultiert sich der Westdeutsche in letzter Sekunde aus der Maschine und findet sich zu seinem Entsetzen hinter dem Eisernen Vorhang auf dem Gebiet der DDR wieder und gerät schuldlos zwischen die Fronten des Kalten Krieges.
Welchen Wirrungen und falschen Spielen zwischen Ost und West der Pilot ausgesetzt ist, erzählt der Roman Am Ende des Himmels vor dem bedeutsamen geschichtlichen Hintergrund dieser Epoche. Von der Stasi verhört und drangsaliert, getrennt von seiner Frau, die sich bald darauf in die Fänge der DDR-Staatssicherheit verirrt, wird er nach Kuba verschleppt, wo die beiden erst zum Höhepunkt der Kuba-Krise 1962 wieder zusammengeführt werden. Der Roman endet in einer Dramatik, die spekulative Rückschlüsse um das Attentat auf Präsident Kennedy zulässt.
Autorentext
Karl-Heinz Biermann, Jahrgang 1948, arbeitete als Redakteur für Zeitungen und Zeitschriften und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bereits erschienene Bücher von ihm sind autobiografische Erzählungen unter dem Titel "Fernes Leuchten" und der Roman "Im Zeichen des Rosenmonds".