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April 2010 (Update 17. August 2011)
Bereits ab 1877 fuhren in Stockholm die ersten Pferdestrassenbahnen. Auf der Insel Södermalm verkehrte ab 1887 auch eine Dampfstrassenbahn bevor dann 1901 die erste elektrische Strassenbahn in Betrieb genommen wurde. Auf der Insel Normalm folgte 1904 ebenfalls eine elektrische Strassenbahn. auf beiden Inseln wurden unabhängig voneinander umfangreiche Netze aufgebaut, die am heute noch sehr belebten Knotenpunkt "Slussen" aufeinander trafen.
1917 schlossen sich die beiden Gesellschaften zu Stockholms Spåvägs AB (SNS) zusammen und ab 1922 gab es dann durchgehende
Strassenbahnlinien. Das Netz wurde in der Folge bis in die Vororte stark ausgebaut bis 1930 schliesslich 22 Strassenbahnlinien verkehrten.
Das Zeitalter der Strassenbahn dauerte in Stockholm verhältnismässig kurze Zeit. Bereits 1926 wurde zum ersten Mal eine Strassenbahnlinie durch eine Buslinie ersetzt. In Stockholm setzte man inskünftig auf den Bus als zukunftsgerichtetes Verkehrsmittel im ÖPNV. Der Stadtrat von Stockholm beschloss am 15. April 1957, die endgültige Stilllegung der Strassenbahn in der Innenstadt. Man orientierte sich an den Weltstädten wie Paris und London, wo die Umstellung von Strassenbahn auf Bus bereits abgeschlossen oder in vollem Gang war. Am 2. September 1967 verkehrte letztmals eine Strassenbahn in der Innenstadt. Am Stadtrand und in der Umgebung wurden die Nockebybahn von Alvik bis Gullmarsplan und die Lidingöbahn von Ropsten bis Humlegården bzw. Heute bis Gåshaga Brygga.
Eine Reise von einigen Tagen in eine Stadt mit einem derart vielschichtigen ÖPNV-Netz wie Stockholm reicht leider nicht, um ein Gesamtbild wiedergeben zu können. Zudem verteilt sich der ÖPNV in Stockholm auf die verschiedensten Verkehrsträger. Ich beschränke ich mich daher auf die
und auf die
Tvärbanan (Querbahn)
eine der in der Peripherie der Stadt eingesetzten Strassenbahnen.
Zudem hat’s mir die
angetan. Eine Vorortsbahn, die von Stockholm in den Nobel-Vorort Saltsjöbaden führt und noch eine sympathische Bahnromantik (inkl.. das freundliche Personal) besitzt.
Pech hatte ich, dass die Museums-Strassenbahn vom Strandvågen auf die Insel Djurgarden zum Zeitpunkt meines Besuchs nicht verkehrte.
Nur einer der vielen Gründe nach Stockholm zurückzukehren.
Natürlich habe ich mich auch für die Stadt als Ganzes interessiert.
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