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Meditationszentrum Beatenberg
älterer Name: Dhamma Gruppe Schweiz
Die Vorgeschichte des Meditationszentrums Beatenberg reicht zurück in die frühen Siebzigerjahre, als junge Schweizerinnen und Schweizer, unter ihnen Fred von Allmen, meist über den Landweg nach Asien pilgerten und dort unter anderem den Theravada-Buddhismus kennenlernten. In die Schweiz zurückgekehrt organisierten sie in der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre die ersten Vipassana-Retreats.
Im Jahr 1978 wurde in Bern der Verein Dhamma Gruppe begründet, der sich später in Dhamma Gruppe Schweiz umbenannte. Seit dem Jahr 1985 leitete Fred von Allmen Retreats im Rahmen der Dhamma Gruppe. Zentrum der Organisation war damals Ursula Flückigers und Fred von Allmens Wohnung in Ittingen. Für die Retreats wurden jeweils wechselnde Kurshäuser angemietet.
Im Jahr 2000 konnte von der Stadt Burgdorf deren ehemaliges Ferienheim in Beatenberg aerworben und zum Meditationszentrum umgebaut werden.
Das Zentrum bietet ein ganzjähriges Kursprogramm u.a. mit Vipassana-, Meditations- und Metta-Retreats an.
Das Zentrum ist als Stiftung organisiert. Der Stiftungsrat umfasst u.a. die Kursleitenden des Zentrums Ursula Flückiger, Fred von Allmen, Rainer Künzi, Isis Bianzano, Samuel Theiler und Yuka Nakamura.
Vor Ort arbeiten sieben teilzeitlich Angestellte. Ferner wird das Zentrum durch zahlreiche ehrenamtlich arbeitende Helfende unterstützt.
Kursteilnehmende bezahlen einen Kursbetrag zur Deckung der Kosten für ihre Unterkunft und Verpflegung, die Reisekosten der Lehrpersonen sowie Unterhalt des Hauses. Im Kurspreis ist kein Honorar für die Lehrenden enthalten. Diese erhalten am Kursende freiwillige anonyme Spenden der Retreat-Teilnehmenden. Das Zentrum wird auch unterstützt durch finanzielle einmalige Spenden sowie regelmässige Gönnerbeiträge.
Das Meditationszentrum Beatenberg ermutert die Kursteilnehmenden, an einer regionalen Gruppe mitzuwirken oder eine solche ins Leben zu rufen. Zurzeit bestehen regionale Gruppen in Affoltern am Albis, Basel, Bern, Biel, Brig, Genf, Luzern, Männedorf, Pontresina, Wädenswil, Weinfelden, Winterthur und Zürich.
Es gibt keine offizielle Mitgliedschaft, da das Zentrum als Stiftung organisiert ist. Zurzeit befinden sich ca. 5‘700 Adressen in der Adresskartei, davon sind ca. 200 Gönnerinnen und Gönner, welche das Zentrum durch einen jährlichen finanziellen Beitrag unterstützen. Das Zentrum verbucht ca. 7‘500 Übernachtungen pro Jahr.