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Unterhaltsarbeiten Ae 8/14 11801
Die Strecke der SBB über den Gotthard mit ihren Rampen von bis 27 Promille Steigung stellte an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche. Die SBB waren anfangs der 1920er Jahren mit dem Problem konfrontiert, dass die Leistung und das Reibungsgewicht der Lokomotiven auf den Rampen nicht mehr genügte. Es mussten aufwändige Doppeltraktionen oder Zugteilungen durchgeführt werden. Die sogenannte Vielfachsteuerung, also mehrere Lokomotiven durch einen Lokomotivführer steuern zu lassen, war damals noch nicht ausgereift.
Man glaubte deshalb, die Lösung mit einer Doppellokomotive von rund 250 Tonnen Gewicht und 8 Triebachsen finden zu können. Diese Lokomotive würde dann bereits in Luzern oder Zürich an den Zug gekuppelt und würde ihn über den Gotthard und den Monte Ceneri nach Chiasso an der italienischen Grenze führen.
Zuerst wurden die Lokomotiven 11801 und 11851 gebaut mit dem Ziel, den bestgeeigneten Antrieb zu finden. Einige Jahre später folgte die 11852. Sie basierte auf der 11851, hatte aber eine nochmals erhöhte Antriebsleistung. Die Doppel-lokomotive hatte ursprünglich eine Stundenleistung von 5'514 kW und stand bis 1975 im regulären Einsatz.
Der Unterhalt an der sich in Erstfeld befindende 8/14 ist sehr aufwändig. Vor allem die Laufachsen müssen ständig geschmiert, die Trennmesserkontakte und der Stufenschalter müssen von Schmutz und Bremsstaub gereinigt werden.