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Coupe de la Jeunesse Corgeno: 2 Gold, Silber, Bronze am 2. Regattatag
Artikel - Coupe de la Jeunesse Corgeno: 2 Gold, Silber, Bronze am 2. Regattatag
Idealste Bedingungen herrschten am Sonntag, 4. August 2019 auf dem Lago di Comabbio für den 2. Finaltag am Coupe de la Jeunesse. Und das Schweizer Team präsentierte sich erneut stark. Auch wenn sich ein Boot weniger für das A-Finale qualifizieren konnte als am Samstag, so steigerte oder bestätigte das Team seine guten Leistungen vom Vortag. Mit 2 Goldmedaillen bei den Juniorinnen und je einer Silber- und Bronzemedaille bei den Junioren wurden erneut 4 Medaillengewinne verzeichnet. In der Nationenwertung belegte die Schweiz bei 14 Nationen den 6. Rang.
>> Bilder Coupe de la Jeunesse Corgeno: Rennen/Siegerehrungen So, 4. August 2019 (Bilder: Giacomo Broglio, SWISS ROWING
>> Bilder Coupe de la Jeunesse Corgeno: Rennvorbereitung So, 4. August 2019 (Bilder: Giacomo Broglio, SWISS ROWING)
>> Bilder Coupe de la Jeunesse Corgeno: Training So, 4. August 2019 (Bilder: Giacomo Broglio, SWISS ROWING)
>> Bilder Coupe de la Jeunesse Corgeno: Teil 1, Sonntag, 4. August 2019 (Bilder: Stöh Grünig)
>> Bilder Coupe de la Jeunesse Corgeno: Teil 2, Sonntag, 4. August 2019 (Bilder: Stöh Grünig)
Es war ein erfreulicher Coupe de la Jeunesse aus Schweizer Sicht. Mit 28 Athleten/-innen war das Team quantitativ stark und durfte insgesamt 8 Medaillen gewinnen, was die Verbandszielsetzung von SWISS ROWING übertrifft.
Überragend waren die Leistungen bei den Juniorinnen im Skiff und im Doppelzweier. Die Trainingsleistungen deuteten schon drauf hin, dass die Boote kompetitiv sein dürften. Dass Alina Berset (Seeclub Sursee) im Einer sowie Thali Ahumada (FW RC Morges)/Marion Heiniger (SC Biel) dann aber an beiden Tagen ihre Rennen jeweils vom Start weg dominierten, war nicht unbedingt zu erwarten. Für beide Boote gab es an beiden Tagen die verdienten Goldmedaillen nach starken Rennen. Ebenfalls von seiner starken Seite präsentierte sich Gian Struzina (SC Zug) im Skiff. Er qualifizierte sich an beiden Tagen sicher für den A-Final. Im starken Gegenwind vom Samstag verpasste er die Silbermedaille um winzige 0.04 Sekunden. Am Sonntag steigerte er sich und setzte sich im Endspurt um die Silbermedaille durch. Mit zwei Medaillen, je einer in silberner und bronzener Währung, hat auch Gian Struzina seine Zielsetzungen erfüllt. Die beiden U17-Athleten Neel Bianchi (CC Lugano) und David Widmer (SC Sempach) ruderten in einem engen Doppelzweier-Feld ebenfalls auf Medaillenkurs. Während am Samstag mit Italien und die Niederlande vor den Schweizern waren, platzierte sich am Sonntag die osteuropäische Konkurrenz aus Polen und Tschechien vor den Youngstern. Mit zwei Bronzemedaillen dürfen Bianchi/Widmer aber ebenfalls zufrieden sein.
Der Junioren-Achter erzielte am Samstag einen 5. Rang und steigerte sich am Sonntag auf den 4. Rang. Die Medaillen lagen ausser Reichweite, aber die Mannschaft zeigte eine solide Leistung. Der Juniorinnen-Doppelvierer hätte am Samstag fast noch für eine weitere Medaille gesorgt, nachdem die ganz junge Mannschaft lange in Kontakt zur Bronzemedaille war. Im Ziel war es dann ein 4. Platz. Am Sonntag reichte es dann leider nicht mehr für die Finalqualifikation und die Mannschaft belegte hinter dem Gastboot aus Schweden den 8. Rang. Der ungesteuerte Vierer der Juniorinnen platzierte sich am Samstag auf dem 9. Rang und musste sich am Sonntag dann Norwegen geschlagen geben, so dass ein 10. Platz resultierte. Der Junioren-Doppelvierer wurde am Samstag nach einem knapp zuungunsten der Schweizer verlaufenen Vorlauf den 11. Rang und steigerte sich dann am Sonntag auf den 10. Schlussrang.
Die Schweizer Mannschaft hat gut gekämpft in Corgeno. Die Leistungsdichte beim Coupe de la Jeunesse hat zugenommen. 14 Mitgliedernationen und die beiden Gast-Teams aus Norwegen und Schweden sorgten für ein stimmungsvolles und gutes Ruderfest an einer vom S.C. Corgeno hervorragend organisierten Regatta. Ein grosser Dank geht nebst den Athletinnen und Athleten insbesondere an das Trainerteam mit Christian Gheorghiu, Cédric Moser, Nicolas Erni, Beat Howald und Cheftrainer Stefan Inglin sowie Team Manager Franz Fischer für die ganze Arbeit im Trainingslager in Sarnen sowie an der Regatta in Corgeno.
Corgeno, 4. August 2019/cs.