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Bemerkung: Das Interview mit Manuel Beja wurden nicht in seiner Muttersprache geführt.
00:00:31
Letzte Woche sprachen wir über Ihren biografischen Hintergrund. Heute geht es um Ihre Arbeit in der Gewerkschaft im engeren Sinne. Zunächst interessiert mit Ihre Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen.
Teil der Migrationsabteilung
Mobilisierung „Europa sind wir“
1990
00:08:39
Sie haben über die Zusammenarbeit unter den Migrationssekretären gesprochen. Wie war sonst die Zusammenarbeit, beispielsweise mit der Geschäftsleitung?
Zusammenarbeit mit der Gewerkschaftsleitung in Bezug auf die Mobilisierung „Europa sind wir!“
00:09:38
Sie waren schweizweit zuständig für die portugiesischen ArbeiterInnen, wie war die Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Regionen?
Unterschiedliche Gewerkschaftstraditionen und Mentalitäten in den Regionen
Stellung der ArbeitsmigrantInnen in den unterschiedlichen Regionen
00:13:46
Hat es in dieser Zeit auch Situationen gegeben, in denen Sie nicht so gehandelt haben, wie es von Ihnen erwartet worden ist?
Zusammenarbeit mit Sekretären in unterschiedlichen Regionen
Herausforderungen als Migrationssekretär in der Zusammenarbeit mit deutschschweizerischen Sektionen
00:19:15
Gab es Arbeitskämpfe, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?
Debatte und Schulung betreffend Arbeitssicherheit
Konflikte mit Arbeitgebern v.a. Landwirtschaft
Europadebatte Schweiz anfangs 1990er Jahre
Illegalisierte Kinder
00:29:28
Haben Sie als Migrationssekretär auch Enttäuschungen erlebt?
Mangelnde Unterstützung in regionalen Sektionen
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00:32:00
Was würden Sie sagen, ist Ihr Hauptverdienst in Ihrer Arbeit für die Gewerkschaft?
Anerkennung durch Basismitglieder
Errungenschaften: Landesmantelvertrag, Pensionskasse
Zusammenarbeit mit der portugiesischen Regierung zugunsten portugiesischer Arbeitskräfte in der Schweiz
00:39:00
Inwiefern hat Ihr Leben als Gewerkschafter Ihr Privatleben beeinflusst?
Konflikte aufgrund der Tätigkeit als Gewerkschafter
00:40:15
Würden Sie von sich sagen, dass Sie einer bestimmten Generation von Gewerkschaftern angehören?
Prägende Erfahrungen durch die Kommunistische Partei Portugal (PCP)
Wandel der Gewerkschaftskultur
00:46:45
Sie waren von 1989 bis 2007 für die Gewerkschaft tätig. Haben Sie einen bestimmten Leitsatz gehabt oder einen roten Faden verfolgt in Ihrer Arbeit als Migrationssekretär?
Menschen im Zentrum
00:47:59
Was denken Sie, welche Eigenschaften braucht ein Migrationssekretär, um seine Arbeit machen zu können? Welche Qualifikationen spielen eine wichtige Rolle?
Interesse für die Anliegen der Basismitglieder
00:49:36
Sie waren in der Gewerkschaftshierarchie auf einer hohen Stufe. Gehören Ihrer Meinung nach Gewerkschaftsfunktionäre einer gesellschaftlichen Elite an?
Wandel in der Rekrutierung der FunktionärInnen
00:51:13
Haben Sie auch den Eindruck, dass man als Funktionär den Kontakt zur Basis verlieren kann?
Gründe für den Verlust des Bezugs zur Basis
00:52:15
Wie schon erwähnt waren Sie in der Zeit von 1989 bis 2007 aktiv in der Gewerkschaft. Was waren Ihrer Meinung nach die grössten Herausforderungen in dieser Zeit?
Integration der MigrantInnen
Haltung der Gewerkschaft gegenüber den Migrantinnen
Rolle der MigrantInnen in der Gewerkschaft
Mentalitätswandel in der Basis
01:07:44
Wir haben jetzt über Migration und Integration gesprochen. Sie haben aber auch die wirtschaftlichen Krisen der 1990er-Jahre erlebt. Inwiefern haben diese Krisen Ihre Arbeit beeinflusst?
Entlassungen und Rückkehr nach Portugal
Temporärstellen
01:10:53
Ab 1996 näherten sich SMUV und GBI
Präsenz portugiesischer Arbeitskräfte im Fusionsprozess
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immer mehr an. Schliesslich fusionierten sie mit andern Gewerkschaften zur UNIA. Was war ihre Rolle dabei? Wie schätzen Sie diese Fusion heute ein?
Neue Gewerkschaftsstruktur und fehlende Mitbestimmung
01:17:12
Was haben Sie und Ihre KollegInnen an der Basis erwartet von dieser Fusion?
Stärken und Schwächen hinsichtlich Wandel und Professionalisierung der Gewerkschaftsstruktur
01:19:33
Wie haben Sie im Rahmen dieses Fusionierungsprozesses die Zusammenarbeit mit den andern beteiligten Gewerkschaften erlebt?
Konflikte im Restrukturierungsprozess
01:26:05
Sie wurden 2007 pensioniert, sind aber noch immer Mitglied der UNIA und beobachten die weitere Entwicklung der UNIA. Wie schätzen Sie die heutige Rolle der UNIA in der Gewerkschaftsbewegung ein?
Beobachten der Gewerkschaftsbewegung
Verlust an Stärke
Fehlender Bezugs zur Basis
01:30:40
Wie denken Sie, ist die Rolle der UNIA in der schweizerischen Gesellschaft?
Negativschlagzeilen (Roman Burger; entwendete Pensionskassengelder)
01:32:48
Was denken Sie, worin messen sich die Erfolge einer Gewerkschaft?
Verankerung in der Basis
Vertragspolitik
Konzentration auf die gewerkschaftlichen Kernaufgaben
01:36:32
Was versteht man unter Demokratisierung der Gewerkschaft?
Rolle der Vertrauensleute
Stärkung der Basismitglieder
01:42:24
Wir kommen zum Ende dieses zweiten Interviews. Als Letztes möchte ich Sie fragen, was Sie heutigen GewerkschafterInnen raten würden.
Eigene Rolle in der Gewerkschaft reflektieren
Im Dienste der Sache
Glaubwürdigkeit