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Als organisatorische Massnahmen gelten bereits die Überlegungen zur Verhinderung von Ereignissen und Eskalationen sowie deren Behebung – sollten sie dennoch eintreffen. Oftmals wird dazu die Frage gestellt: Was kann ich tun, damit Szenario X (Resultat aus der Risiko- und Gefahrenanalyse) nicht eintreten kann? Was muss ich tun, sollte Szenario X dennoch eintreten?
Die organisatorischen Massnahmen verbinden oftmals die baulichen mit den technischen und den personellen Massnahmen. Beispielsweise macht der Einbau einer Alarmanlage wenig Sinn, wenn keine Alarmierung und keine daraus resultierende Konsequenz organisiert ist. Auch die Alarmanlage muss so programmiert sein, dass bei einer Feststellung eines Ereignisses ein Prozess initialisiert wird, welcher beispielsweise Einfluss auf die Beleuchtung hat, eine entsprechende Stelle avisiert oder eben alarmiert. Weiter sind die definierten Abläufe – beispielsweise in einem Sicherheitskonzept – ebenfalls Teil der organisatorischen Massnahmen: Wohin gehen Sie im Falle einer Evakuation, wie ist Ihre Aufgabe in diesem Fall und was geschieht unter welchen Umständen danach?
Zusätzlich enthalten organisatorischen Massnahmen auch Schulungen und regelmässiges Training. Sie können beispielsweise den Mitarbeitenden mit Sonderfunktionen (Sicherheitsfunktionäre) eine gewisse Routine geben, damit der Stress der Eskalation reduziert wird.