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Zwei Forfait-Niederlagen in der Ersten Liga
In der Ersten Liga des Schweizerischen Fussballverbands gibt es zwei Forfaits im Zusammenhang mit Spielereinsätzen in U-21-Teams: Die am 30. April 2016 gespielten Partien FC Zürich II – SC Cham (2:0) und Baden – GC Zürich II (0:4) werden beide mit 3:0-Forfait-Siegen für das jeweils unterlegene Team gewertet.
In beiden Fällen wurde gegen Art. 173 WR/SFV verstossen. Dieser sieht vor, dass Spieler, die in der laufenden Saison in Verbandsspielen eines Super- oder Challenge-League-Teams eingesetzt worden sind, in den letzten 5 Meisterschaftsspielen sowie in allfälligen Entscheidungs- oder Aufstiegsspielen von U-21-Teams nur eingesetzt werden dürfen, sofern sie seit Beginn der Saison in mindestens 8 Meisterschaftsspielen des fraglichen U-21-Teams zum Einsatz gekommen sind.
Bei FC Zürich II – SC Cham setzte der FCZ den Spieler Di Gregorio ein, der erst 7 Partien mit der U-21-Mannaschaft absolviert hatte, während GC II Kubeli nach bloss 4 U-21-Spielen auflaufen liess – bei jeweils vorgängigen Meisterschaftsspielen mit der 1. Mannschaft des Klubs.
Während der FC Zürich den Forfait-Entscheid akzeptierte, legten die Grasshoppers Rekurs ein. Dieser wurde jedoch von der Rekurskommission der Ersten Liga abgewiesen.
In der Tabelle der Gruppe 3 der Ersten Liga ist GC Zürich II trotzdem für die Aufstiegsspiele qualifiziert, sofern aus der Promotion League eine U-21-Mannschaft absteigt.
MVA