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Das liebliche O.-Ufer ist mit
Wald,
Dörfern und Weilern bestanden, das ernstere W.-Ufer zeigt einen Steilabfall. Sehr fischreich,
besonders an Felchen. Bis zur französischen Revolution stand der Burgherrschaft
Hallwil die niedere und hohe Gerichtsbarkeit
über das ganze umliegende Land, sowie das einzige Fisch- und Schifffahrtsrecht auf dem
See zu. Heute
gehört die Fischenz des aargauischen Teils des
Sees dem Staat und wird von ihm verpachtet.
Der See friert fast jeden Winter
zu. Seine Ufer werden von Jahr zu Jahr sumpfiger und ungesunder, so dass man schon zu wiederholten Malen
von einer Tieferlegung gesprochen hat. Im Sommer besorgt ein kleines Dampfschiff den recht regen Verkehr zwischen den Seeufern.
Der See ist übrigens ein beliebtes Ausflugsziel der
Aargauer Bevölkerung.
Stickerei. Hier liegt
ein etwa 60 m3 messender erratischer Block von Puntaiglasgranit, wahrscheinlich der vom alten Rheingletscher am höchsten
oben abgelagerte Block dieser Grösse. Er steht unter dem
Schutz des Naturwissenschaftlichen Vereins von
St. Gallen.¶
(Kt. Solothurn,
Amtei Kriegstetten).
457 m. Gem. und Dorf, an der Oesch und 2,7 km s. der Station Subigen der Linie Lyss-Solothurn-Herzogenbuchsee. 41 Häuser, 361 Ew.,
wovon 225 Katholiken. Kirchgemeinde Kriegstetten. Ackerbau, Viehzucht und Milchwirtschaft. Uhrensteinschleiferei. Auf dem Rain
ein Refugium. AlterTurm. Ein Notker von Halten wird 1201 als Dienstmann der Herzoge von Zähringen erwähnt;
später waren die Halten Vasallen der Grafen von Kiburg und nahmen dann ihren Wohnsitz im Berner Oberland; Peter von Halten
war 1337 Schultheiss von Thun. Noch später siedelte die Familie nach Obwalden
über und erwarb das Berner Bürgerrecht.
Der Burgturm Halten im Gümmenenkrieg 1332 von den Bernern und Solothurnern genommen; diente der Stadt Solothurn bis zum Bauernkrieg
als Staatsgefängnis und ward in der Folge von den Herren von Stein bewohnt. Vergl. Hahn, J. R. Die mittelalterlichen KunstdenkmälerdesKant. Solothurn.
Zürich
1893.
706 und 680 m. Zwei Gruppen von zusammen 14 Häusern, auf sonnenreichem
und mit Obstbäumen übersätem Wiesenhang, an der Strasse Engelburg-St. Gallen und 2,5 km nw. vom Bahnhof St. Gallen.
107 kathol. Ew.
Kirchgemeinde Engelburg.