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Die Vorentscheidung fiel trotz den fehlenden topographischen Schwierigkeiten bei der ersten Strassen-WM im Nahen Osten früh. Auf Initiative der Belgier bildete sich bei teils heftigem Seitenwind in der katarischen Wüste die entscheidende Spitzengruppe schon über 150 km vor dem Ziel.
Am Ende kämpften nur gut 20 Fahrer um den WM-Titel – mit dem besten Ende für Sagan. Der 26-jährige Slowake übersprintete auf der leicht ansteigenden Zielgeraden auf den letzten 75 Metern den Briten Mark Cavendish, den Weltmeister von 2011 in Kopenhagen. Dritter wurde mit dem Belgier Tom Boonen ein weiterer Ex-Weltmeister (2005 in Madrid).
Von den acht gestarteten Schweizern, die wie die grossen Radsportnationen Deutschland, Spanien und Frankreich vom (Wüsten-)Wind verweht wurden, beendeten einzig Stefan Küng und Michael Schär mit grossem Rückstand das Rennen.
(SDA)