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Vor etwa 40.000 Jahren erschloss sich der Homo sapiens die gemäßigten Zonen Eurasiens; vor 12.000 Jahren war er in allen Großräumen der Kontinente präsent. Die Entstehung der Sahara löste zwischen 3000 und 1000 v. Chr. eine Wanderung von Menschen aus West- bis Südafrika aus. Im Zeitraum zwischen 200 vor bis1500 n.Chr. breiteten sich die Chinesen von ihren Ursprungsgebieten in alle Richtungen aus, besonders nach Südasien. Um 500 migrierten arabische Stämme in großer Zahl über weite Strecken und erreichten u. a. Ostafrika.
Völkerwanderungen soweit man denken kann. Die genauen Gründe sind unterschiedlichster Art, einige kennen wir, andere bleiben uns verborgen. Heute bringen uns die Medien Bilder in die Stuben, welche Menschen auf Booten zeigen, welche ihre Heimat verlassen. Die Gründe: keine Lebensperspektiven, was immer das heisst.
Klare Worte schreibt Papst Franziskus zum Tag der Migrantinnen und Migranten:“ Die Antwort auf die Herausforderung der gegenwärtigen Migration lässt sich in vier Verben zusammenfassen: aufnehmen, schützen, fördern, integrieren. Aber diese Verben gelten nicht nur bezüglich der Migrantinnen und Flüchtlinge. Sie drücken die Sendung der Kirche zu den Menschen an den Rändern der Existenz aus. Wenn wir diese Verben in die Praxis umsetzen, tragen wir zum Aufbau der Stadt Gottes und des Menschen bei und helfen der Weltgemeinschaft, den Zielen der nachhaltigen Entwicklung näher zu kommen.“