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Ein neues Syndrom macht sich breit: Burnout. Von vielen wird das Erschöpfungssyndrom bereits als neue Zivilisationskrankheit bezeichnet. In Deutschland fühlen sich nach allgemeinen Schätzungen neun Prozent aller Deutschen ausgebrannt, unabhängig in welchem Beschäftigungsverhältnis sie stehen usw.
Einfach ausgedrückt, handelt es sich beim Burnout um einen Zustand der psychischen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung, der in der Mehrheit der Fälle durch eine permanente Überforderung vor allem in Beruf und Schule ausgelöst wird. Auch Stressfaktoren im privaten Bereich können ein Burnout auslösen.
Der Burnout-Mix
In medizinischen Lehrbüchern findet man kaum etwas über das Ausgebranntheits-Syndrom, denn es handelt sich nicht eindeutig um eine internistische oder neurologische Krankheit. Burnout ist vielmehr ein Mix aus verschiedenen physischen und psychischen Symptomen.
Viele Betroffene leiden unter Versagensängsten und Depressionen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und weiteren psychischen Beschwerden. Hinzu kommen körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Migräne, Rücken- oder Muskelschmerzen, ein reduziertes Abwehrsystem sowie Magen-Darm-Probleme, die den Betroffenen zusätzlich das Leben erschweren.
Teilbehandlung des Burnout-Syndroms
Oft werden nur einzelne Symptome behandelt und nicht in Erwägung gezogen, dass es sich um eine Komponente des Burnouts handelt. Kommen weitere Symptome dazu, sinkt die Arbeitsleistung und sind die sozialen Kontakte gestört, dann ist das Erschöpfungssyndrom bereits weit vorangeschritten.
Wer an einem ausgeprägten Burnout-Syndrom leidet bedarf einer ärztlichen Behandlung. Neben der Behandlung der Symptome ist es ebenso wichtig die Lebensweise der Betroffenen zu berücksichtigen sowie Einstellungen zu sich selbst wie Erwartungshaltungen und vieles mehr, die ggf. korrigiert werden müssen.
Als begleitende Therapie zu schulmedizinischen und naturheilkundlichen Behandlungsmassnahmen kann eine Mikronährstofftherapie sinnvoll sein, für die es in der orthomolekularen Medizin verschiedene Ansätze gibt.
Ist die Mikronährstofftherapie beim Burnout-Syndrom sinnvoll?
Aus Sicht der orthomolekularen Medizin werden Krankheiten durch ein biochemisches Ungleichgewicht herbeigeführt. Anhand einer Blutanalyse u. a. kann ein Defizit an Nährstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren festgestellt und durch die Aufnahme der fehlenden Vitalstoffe soll die Behandlung des Burnouts unterstützt werden.
Bislang ist die Wirksamkeit der orthomolekularen Medizin noch umstritten, da es sich hierbei teils um hochdosierte Vitaminpräparate handelt. Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung von Burnout-Patienten ist hingegen mit Sicherheit empfehlenswert.