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Aktive Siebenschläfer
Momentan sind im Naturlehrgebiet Siebenschläfer (Glis glis) unterwegs. Dieser nachtaktive Nager hat einen mausähnlichen Körperbau, einen buschigen Schwanz ähnlich einem Eichhörnchen sowie kleine, rundliche Ohren. Sie haben ein dichtes, braunes Fell mit einem weissen Bauch und erreichen eine Länge von bis zu 30 cm.
Ihren Namen haben sie, da sie während sieben Monaten, vom Oktober bis Mai, im Winterschlaf sind. Diese Zeit verbringen sie im Winternest, dass sie im Waldboden anlegen und mit Moos und Blättern auspolstern. Um im Frühling nach dem Aufwachen ihren Hunger stillen zu können, legen sie sich schon im Herbst Vorräte im Winternest an.
Sie sind geschickte Kletterer uns verbringen den grössten Teil des Tages auf Bäumen, wo sie auch ihre Nahrung finden, die grösstenteils aus Früchten, Nüssen und Knospen. Während des Tages versteckt er sich in Baumhöhlen, Nistkästen oder auch Scheunen, Garagen und Estrichen. An den Fusssohlen haben sie ein kleberiges Sekret, mit dem sie auch glatte, senkrechte Oberflächen empor klettern können.
Siebeschläfer können, ähnlich wie Eidechsen, ihren Schwanz abwerfen. Wenn sie von einem Feind am Schwanz gepackt werden, löst sich die Haut zusammen mit dem Fell vom Schwanzskelett und bleibt zurück, während der Siebenschläfer selbst entkommt. Die Haut und das Fell wächst schon nach kurzer Zeit nach und man sieht dem Schwanz nichts mehr an.
Auch Mäuse halten sich oft am gleichen Ort auf. Hier mit einer Eichel als Wintervorrat.
Quelle : deutschewildtierstiftung.de