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Angesichts der kritischen humanitären Situation nach dem Erdbeben vom 14. August 2021 hat HEKS bereits in den ersten Tagen nach der Katastrophe Nothilfe für die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen geleistet. Die ersten Massnahmen konnten bereits zwei Tage nach dem Beben beginnen und die Umsetzung erfolgt wie geplant. Über die unmittelbare Nothilfe hinaus müssen nun weiterführende Massnahmen im Bereich Infrastruktur ergriffen werden, um die Lebensbedingungen in den unterstützten Gemeinden Corail, Jérémie und Les Roseaux zu verbessern.
Begünstigte:
Insgesamt können 15’000 Menschen direkt und weitere 20’000 Personen indirekt vom Projekt profitieren.
Rund 10’000 Menschen erhalten Zugang zu sauberem Trinkwasser aus den in Stand gesetzten Wasserstellen. 1750 Arbeiter:innen reparieren 26 Kilometer ländliche Wege, die durch das Erdbeben zerstört wurden. Für diese Arbeit werden sie finanziell entschädigt. Dadurch können 1500 Schulkinder wieder am Unterricht teilnehmen, da ihre Eltern dank der Bargeldzahlungen die Schulgebühren bezahlen können. Die reparierten Wege ermöglichen 20’000 Menschen den erneuten Zugang zu Dienstleistungen wie Schulen oder Märkten.
Ziele:
Das Projekt hat zum Ziel, die vom Erdbeben am stärksten betroffenen Orte und Haushalte bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse zu unterstützen, indem der Zugang zu sauberem Trinkwasser, Schuldbildung und Einkommensquellen wiederhergestellt wird.
Aktivitäten:
Zur Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung werden drei Wasserspeicher- und Trinkwasseraufbereitungsanlagen installiert und zwei weitere, durch das Erdbeben beschädigte Versorgungssysteme wiederhergestellt sowie die lokalen Verwaltungskomitees im Erhalt der Infrastruktur geschult. Damit 1500 Kindern eine sichere Rückkehr in die Schule ermöglicht wird, unterstützt das Projekt den Wiederaufbau von Trinkwasser- und Sanitäranlagen und Kantinen sowie die Möblierung der Klassenzimmer in ländlichen Bildungseinrichtungen. Dank den im Rahmen des Projektes organisierten entlöhnten Gemeinschaftsarbeiten zum Wiederaufbau, beispielsweise von Strassen, können die Eltern das Schulgeld ihrer Kinder auch wieder bezahlen.