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Über die Studie
Bei einer Allergie auf Gräserpollen wird eine Allergen-spezifische Immuntherapie gemacht, um den Körper gegen das Allergen zu desensibilisieren, also eine Besserung der Symptome zu erreichen. In unserer Studie wollen wir herausfinden, ob die neue Immuntherapie ILIT (Intralymphatische Immuntherapie) gut wirkt und gut verträglich ist.
Wer kann teilnehmen?
Um teilzunehmen, müssen Sie an einer mittelschweren bis schweren Gräserpollen-Allergie leiden, zwischen 18 und 70 Jahre alt sein und die Einnahme von Allergiemedikamenten sowie Ihre Heuschnupfen-Symptome nach der Behandlung täglich über einen digitalen Link aufzeichnen. Es dauert ca. 3 Minuten und muss nur während der Pollensaison, an jeweils 4 Sommermonaten in den Jahren 2022 und 2023, gemacht werden.
Studienablauf
Wenn Sie sich entscheiden mitzumachen, wird Ihnen drei Mal im Abstand von je einem Monat ein Gräserpollen-Extrakt in den Lymphknoten in der Leiste gespritzt. Sie werden zufällig in 2 Gruppen eingeteilt; entweder Sie erhalten das Gräserpollen-Extrakt oder Sie gehören zur Kontrolle und erhalten eine Kochsalzlösung. Die ganze Studie dauert ungefähr 2 Jahre und insgesamt sind 8 Visiten geplant, von je 30 bis 110 Minuten, sowie das Führen eines Tagbuches währen der Pollensaison 2022 und 2023. Frühere kleinere Studien zu dieser Methode haben gezeigt, dass eine direkte Injektion in das Immunsystem schon bei geringen Dosen die Symptome von Heuschnupfen verringern oder ganz beseitigen kann. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass diese Methode nicht nur die Symptome schneller und wirksamer lindert als, sondern auch weniger Nebenwirkungen hat als die konventionelle Immuntherapie (Desensibilisierung) mit Spritzen unter die Haut.
Was haben Sie von der Studienteilnahme?
Sie erhalten antiallergische Medikamente für die Pollen-Saisons 2022 und 2023.