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Ein Projekt soll nicht nur aktiv gestartet (vgl. 'Startretraite' und 'Kick-off Meeting') sondern auch aktiv abgeschlossen werden. Das ist wichtig, um ein Projekt loslassen und ein neues starten zu können.
Am Ende des Projekts löst sich die Projektstruktur auf. Jede/r Beteiligte geht möglicherweise in Zukunft einen anderen Weg. Einige Teammitglieder verlassen die Institution, andere beginnen innerhalb der Institution ein neues Projekt in einer anderen Teamzusammensetzung.
Alle Beteiligten haben viel Energie in den Aufbau des Teams investiert und zwischen den verschiedenen Personen sind Beziehungen enstanden, die möglicherweise über die Projektarbeit hinaus gehen. Die Auflösung des Teams bedeutet immer auch Abschied nehmen. Dieser Abschied sollte bewusst vorgenommen werden, beispielsweise durch eine gemeinsame Rückschau im Projektteam.
Das Projekt beenden Sie am besten mit einer (budgetierten) Schlussfeier, welche für das Projektteam und die anderen Beteiligten den offiziellen Abschluss des Projekts markiert und diesen auch gegenüber der Trägerinstitution manifestiert. Laden Sie alle Leute ein, die am Kick-off Meeting teilnahmen, und diejenigen Personen, die im Verlauf des Projekts eine aktive Rolle gespielt haben.
Sie unterlassen die aktive Strukturauflösung und das Feiern des Projektabschlusses weil:
Wenn Sie die Projektstruktur aktiv auflösen und dabei den Mitarbeiter/-innen und Beteiligten ein Feedback zur geleisteten Arbeit und die Wertschätzung geben, die sie verdient haben, werden diese weniger projektmüde. Die Institution erleidet dadurch weniger Verlust an qualifizierten Arbeitskräften, und Projektpartner/-innen bleiben für die Zusammenarbeit an weiteren Projekten motiviert.
Wenn Sie den Abschluss Ihres Projekts feiern:
Mögliche Formen der Abschlussfeier: