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Der befürchtete Tod von rund 170 afrikanischen Flüchtlingen vor der libyschen Küste ist traurige Gewissheit geworden: Dies sagte ein Sprecher der Küstenwache am Montagabend der Nachrichtenagentur AFP. Seit dem Unglück Ende vergangener Woche seien etwa 70 Leichen an der Küste angespült worden.
«Ausserdem haben wir etwa hundert Todesopfer aus dem Frachtraum des Holzbootes geborgen, das unweit der Küste gekentert war», fügte Abdellatif Mohammed Ibrahim hinzu. «Das Boot ist offenbar ganz plötzlich gekentert, die Insassen hatten keine Chance.»
Die rund 170 afrikanischen Flüchtlinge waren am Freitag von der libyschen Küstenwache als vermisst gemeldet worden. Zuvor waren Trümmer ihres Holzbootes entdeckt worden. (sda/afp)