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Forschungsprojekt
ARA Kloten - Imissionsmessungen
Die ARA Kloten/Opfikon befindet sich in unmittelbarer Umgebung von mehreren Bürogebäuden. Im Winter 2009/10 beschwerten sich verschiedene Anwohner der ARA über das vermehrte Auftreten übelriechender Gerüche. Die Nachbarn der ARA vermuteten, dass die Gerüche von der ARA ausgingen. Der Anlagenbetreiber nahm an, dass der wahrgenommene Geruch auf Klärschlamm zurückzuführen war, welcher auf dem Gelände der ARA zwischengelagert worden war. Um zu beurteilen, ob nach der Entfernung des zwischengelagerten Klärschlamms übermässige Geruchsimmissionen vorherrschten, und um eine allfällige Geruchsquelle zu identifizieren, wurde durch das UTMEC eine Geruchserhebung mittels elektronischer Tagebücher durchgeführt. Dabei werden die Geruchseindrücke von Anwohnern und Arbeitnehmern direkt durch diese selber elektronisch erfasst. Die Auswertung der Erhebung zeigte, dass im Zeitraum der Erhebung keine übermässige Geruchsbelastung vorherrschte. Der störende Geruch war somit höchstwahrscheinlich auf das Zwischenlagern des Klärschlamms zurückzuführen.
Bei einer Geruchserhebung mittels elektronischen Tagebüchern wird der Dialog zwischen Anwohnern und Anlagenbetreiber auf eine wissenschaftlich seriöse Basis gestellt. Der Anlagenbetreiber bekommt zudem die Möglichkeit, allfällige Mängel seiner Anlage zu identifizieren
Laufzeit: 01.01.2010 - 31.12.2011