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Was sind eigentlich Fossilien? Unsere Erde, als einer von vielen, unzähligen Himmelskörpern, ist seit ca. 4,5 Milliarden Jahren soweit erkaltet, dass sich seither in unendlich langen Zeiträumen verschiedenste Lebensformen auf' ihrer Oberfläche entwickeln konnten. Von einfachsten bis zu hochspezialisierten Lebensformen bildeten sich Tausende von Arten und Millionen und Abermillionen von Einzelindividuen. Einige Arten überlebten, die Mehrzahl starb aus verschiedenen Gründen aus.
Die derzeit wohl bekannteste urweltliche Form ist sicher die ausgestorbene Familie der Saurier. Aus welchen Gründen auch immer die Saurier von der Erde verschwanden, fest steht, dass wir heute nur noch Reste von Knochen, Weichteilumrisse, Eier, Exkremente und Fussabdrücke von ihnen kennen. Eine andere Echsenform, von der die meisten Vertreter ebenfalls längst ausgestorben sind, ist die kleine, ca. 35 cm grosse Brückenechse. Sie lebt auf den vorgelagerten Inseln Neuseelands.
Fossilien sind Reste von Lebewesen oder deren Abdrücke aus längst vergangener Zeit. Oftmals sind sie durch die Jahrmillionen ihrer Lagerung im Gestein zu echten Versteinerungen geworden, d.h. ehemals organisches Material wurde durch komplizierte chemische Umwandlungsprozesse in langen Zeiträumen durch mineralisches Material ersetzt.
Müssten demnach nicht enorme Mengen von Fossilien in jedem Steinbruch zu finden sein? Warum ist dies nicht so?