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Die Arbeit analysiert in einem ersten Schritt die Treuhand im deutschen Sachrecht. Daran anschließend bildet die Ermittlung des Vertragsstatuts bei Treuhandverhältnissen nach Art. 27-37 EGBGB im zweiten Teil der Arbeit den Schwerpunkt dieser Untersuchung. Im Mittelpunkt steht dabei die objektive Anknüpfung von rechtsgeschäftlich begründeten Treuhandverhältnissen. In diesem Zusammenhang werden die Vermutungstatbestände nach Art. 28 II, III EGBGB erörtert und es wird in besonderem Maße der Frage nachgegangen, ob die Regelanknüpfung durch Heranziehen der Ausweichklausel des Art. 28 V EGBGB durchbrochen werden kann. Dabei werden gemeinsame Regeln für die Bestimmung der anwendbaren Rechtsordnung aufgestellt. Diese werden unterschieden nach Sicherungstreuhandverhältnissen wie zum Beispiel der Sicherungsgrundschuld und Verwaltungstreuhandverhältnissen wie beispielsweise im Rahmen der Vermögensverwaltung, der Inkassozession und der Wahrnehmung von Urheberrechten durch Verwertungsgesellschaften. Abschließend folgt eine Analyse von Verbraucherverträgen gemäß Art. 29 EGBGB.
Autorentext
Der Autor: Kai Schulte-Bunert, geboren 1969 in Wesel, studierte von 1989 bis 1994 Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln und arbeitete nach dem Ersten Staatsexamen sechs Monate in zwei Rechtsanwaltskanzleien in Kitchener-Waterloo und New Hamburg in Kanada. Das Referendariat absolvierte er von 1995 bis 1997 am Landgericht in Duisburg. Seit 1997 ist er als Richter tätig und seit 2000 hauptamtlich als Dozent an der Fachhochschule für Rechtspflege in Nordrhein-Westfalen.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Die Treuhand im deutschen Sachrecht Das Vertragsstatut der Treuhand im internationalen Privatrecht Objektive Anknüpfung von rechtsgeschäftlichen Treuhandverhältnissen gemäß Art. 28 EGBGB.