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10.6.2010 | Schadensfälle
Bild: www.lid.ch
Italienische Forscher fütterten zehn trächtige Ziegen zwei Monate vor und nach dem Gebähren mit Gentech-Soja (herbizidresistente Roundup Ready Soja) und eine gleich grosse Kontrollgruppe mit gentechnikfreier Soja. Die neugeborenen Ziegen wurden zwei Monate ausschliesslich mit der Milch der Ziegenmütter ernährt. Im Blut und in der Milch konnten Fragmente der Fremd-DNA (des 35S Promotors und des Herbizidresistenz-Gens CP4 EPSPS) nachgewiesen werden. Diese Fragmente fand man bei Jungtieren auch in Leber, Niere, Herz und Muskeln. Zusätzlich wurden Unterschiede in den Enzymaktivitäten festgestellt. Namentlich die Konzentration an Lactatdehydrogenase zeigte in den Jungtieren eine signifikante Erhöhung. Die Forscher empfehlen Langzeitkonsequenzen von Gentech-Lebensmitteln auf die Gesundheit weiter abzuklären.
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