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Der Film basiert auf einer wahren Geschichte: Im September 1988 tritt das türkische Ehepaar Haydar und Meryem, zusammen mit dem siebenjährigen Sohn Mehmet Ali, dem aufgewecktesten seiner sieben Kinder, in einem kleinen Dorf in den Bergen im Südosten der Türkei die «Reise der Hoffnung» an, die sie aus der armen Heimat in die reiche Schweiz führen soll. Die Familie hat Haus und Hof verkauft, um die Reise ins vermeintliche Paradies finanzieren zu können. Die lange Reise führt sie zunächst nach Izmir, wo sie sich als blinde Passagiere auf einem Frachtschiff nach Genua einschiffen. In Italien werden sie von Schleppern zum Splügenpass gefahren und trotz Schneefall und Kälte auf den Weg in die Schweiz geschickt. Die illegale Einwanderung nimmt ein tragisches Ende: Der türkische Knabe stirbt in den Armen seines Vaters an Erschöpfung und Unterkühlung.