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Louisiana Red (g, voc, harp) Geburtsname Iverson Minter. Louisiana Red hatte kein einfaches Leben: Seine Mutter starb eine Woche nach seiner Geburt, sein Vater wurde vom Klan ermordet, als er neun war. Er brachte sich selbst Gitarre und Harmonica bei. Nach drei Jahren im Waisenhaus wurde er von seiner Grossmutter in Pittsburgh erzogen, wo er auch an Strassenecken spielte. 1949 ging er nach Detroit und spielte mit Eddie Burns und John Lee Hooker. Er verfolgte eine Blueser-Karriere, laut eigenen Angaben inspiriert durch Muddy Waters, Lightnin Hopkins und Arthur Crudup. In Europa wurde Louisiana Red bekannt durch das Montreux Jazz-Festival 1975 und durch eine Aufzeichnung «WDR Rockpalast» 1976. Zudem war er an mehreren Ausgaben des «American Folk Blues Festival» (1980/81 & 83) einem größeren Publikum bekannt. Nachdem seine Karriere in Europa besser verlief als in den USA siedelte Louisiana Red 1981 nach Deutschland über, wo er seither in Hannover lebt. 2005 erschien der Dokumentarfilm Red and Blues" über ihn. Der Künstlername Louisiana Red hat offenbar nichts mit den gestreckten und dadurch rot verfärbten Harren zu tun, sondern geht auf die Vorliebe für eine rote Chilisauce dieses Namens zurück.
Anmerkung: Die Angabe seines Alters zum Zeitpunkt der Ermordung seines Vaters 1941 ist unsicher: Mehrere Quellen (so die Wikipedia) geben als Alter fünf Jahre an. Diese Angaben geht zurück auf Ron Wynn, Ron "Louisiana Red Biography" auf allmusic.com . Die Angabe von neun Jahren stützt sich auf Louisisana Reds eigene Homepage Die Verwirrung stammt daher, dass die erste Quelle 1936 als sein Geburtsdatum angibt, die Homepage des Künstlers gibt aber 1932 als Geburtsdatum. Meine Quelle Big Book of Blues gibt auch 1936, nennt aber als Geburtsort Vicksburgh, MS, der Pinguin Guide gibt wiederum 1932 als Geburtsjahr, bleibt aber beim Alter von 5 für den Vollwaisen.