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Doktorandin der Schweizer Paraplegiker-Forschung gewinnt einen Preis der Swiss School of Public Health SSPH+
Hannah Tough, Doktorandin an der Schweizer Paraplegiker-Forschung, gewann mit der anschaulichen Zusammenfassung ihrer Studie den ersten Platz des „PhD Abstract Award“ an der Swiss Public Health Konferenz in Basel. Einer der Konferenzgastgeber ist die Swiss School of Public Health SSPH+, ein Zusammenschluss von acht Schweizer Universitäten. Dieser Verbund prämiert jedes Jahr herausragende wissenschaftliche Leistungen.
Hannah Tough konnte die Jury mit ihrer Studie zum Zusammenhang von sozialen Beziehungen und Lebenszufriedenheit bei Menschen mit Querschnittlähmung und ihren Lebenspartnern überzeugen. Die Studie zeigt, dass Einsamkeit für mindestens die Hälfte der querschnittgelähmten Studienteilnehmer ein grosses Problem ist, und das, obwohl die Betroffenen in einer Partnerschaft leben. Das Gefühl von Einsamkeit hat, so eine Hauptaussage der Studie, einen grossen negativen Einfluss auf das generelle Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit: Je häufiger sich die Personen einsam fühlen, desto stärker leidet ihr Wohlbefinden. Etwas weniger ausgeprägt ist der Einfluss der Beziehungsqualität auf die Zufriedenheit und das Wohlbefinden. Je schlechter die Beziehung zum Partner eingestuft wird, desto schlechter ist auch die Lebenszufriedenheit.
Die Studie basiert auf Daten aus dem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt pro-WELL, in dem Querschnittgelähmte zusammen mit ihren Lebenspartnern befragt wurden.
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