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Hackbrettklassik
Parallel zur experimentellen Hackbrettmusik entwickelte sich in der Schweiz unter dem Einfluss von Karl-Heinz Schickhaus, der historische Hackbrettkompositionen in der klassischen Musik suchte und interpretierte, die Hackbrettklassik.
Der Hackbrettmacher, -spieler und -lehrer Christian Schwander und der kürzlich verstorbene Organist Jürg Neuenschwander brachten zusammen verschiedene, für ihre Besetzung komponierte Werke zur Uraufführung, so die Musig für Hackbrätt und Örgeli von Urs Flück, das Concert oriental und die Sonate für Hackbrett und Orgel von Urs Graf und die Suite lirica von Renato Grisoni.
Robert Wenger schrieb ein Konzert für Appenzeller Streichmusik und Kammerorchester und Paul Huber (1918–2001) das Konzert für Hackbrett und Streichorchester. Zu Unrecht kaum bekannt sind Rolf Liebermanns Variationen über ein Appenzeller Tanzlied von 1997 für Klarinette, zwei Violinen, Violoncello und Hackbrett.