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Liebe OBWler,
Gerne können wir euch, soweit bisher bekannt, die Registerlehrer für die diesjährige OBW bekannt geben:
Annette Jakob, Flöten/Piccolo
1993 erlangte Annette Jakob das Lehrdiplom am Konservatorium Bern bei Heidi Peter-Indermühle.
Weiterführende Studien am CNR de Paris bei Madeleine Chassang schloss sie mit dem Diplome Supérieur ab. Während ihrer Zeit in Paris nahm sie erfolgreich an mehreren Wettbewerben teil.
Von 1997-2000 studierte sie Blasorchesterdirektion am Konservatorium Luzern bei Franz Schaffner.
Sie unterrichtete an den Musikschulen Giswil und Kerns und unterrichtet heute noch an der Musikschule Oberland Ost.
1997-2004 war sie Dirigentin der Musikgesellschaft Brienzwiler, seit 2012 leitet sie die Musikgesellschaft Giswil.
Sie ist regelmässige Zuzügerin Piccolo im Thuner Stadtorchester, im BOOT (Blasorchester Oberland Thun) sowie im Oberwalliser Blasorchester. Seit 2022 amtet sie als Soloflöte in der Feldmusik Sarnen. Mit dem Ventus Bläserquintett und dem Anemos Bläserquintett bestreitet sie mehrere Konzerte pro Jahr. Hinzu kommen weitere kammermusikalische Aktivitäten.
Regelmässige Auftritte in Gottesdiensten, an Vernissagen oder an anderen Anlässen gehören ebenfalls zu ihren Tätigkeiten.
Nicht zuletzt ist sie gefragt als Leiterin von Registerproben bei Blasmusikvereinen.
Elisa Marchetti, Klarinetten
Elisa Marchetti ist Klarinettistin, ausgebildete Pädagogin und Autorin des Fachbuchs „La Guida per il Genitore del Clarinettista“ (Quinta Corda, 2021). Die Klarinette hat sie an dem Musikkonservatorium „G. Cantelli” in Novara (Italien) studiert, wo sie ihre Studien mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Während ihrer Ausbildung spezialisierte sie sich auf die Bassklarinette sowie auf das Bassetthorn.
Nach den Studien in Italien zog sie in die Schweiz an die Hochschule der Künste Bern um. 2015 schliesst sie den Master of Arts in Music Performance und 2018 den Master of Arts in Music Pedagogy mit Auszeichnung ab.
Sie unterrichtet Klarinette und Saxophon an der Musikschule Aarberg und an SoloTutti – Zentrum für Musik in Solothurn, Klarinette an der Musikschule Brittnau und sie ist regelmässig als Gastdozentin in dem italienischen Hochschulbereich eingeladen.
Neben ihrer intensiven didaktischen Beschäftigung ist sie als Profi-Musikerin sehr aktiv. Zahlreichende Konzerte, Aufnahmen und CD hat sie im ganzen Italien, Frankreich, Spanien, in der Schweiz, Deutschland und Vatikanstadt, auf verschiedene Klarinettengrösse, von der B-Klarinette bis der Kontrabassklarinette, gespielt. Unter anderen hat sie für Radio Vaticana Rundfunk, Bayerischer Rundfunk, MiTo Settembre Musica, EXPO Milano 2015, die Olympische Winterspiele Turin 2006, die 150° Jubiläum der italienischen Einheit, die Veranstaltungen des 60° Jubiläums der italienischen Verfassung, Raiffeisen Bank, Telethon, Buffet Crampon und das Schweizer Parlament gespielt. Zurzeit ist sie Bassklarinette des Sinfonischen Blasorchester Bern als Bassklarinette und seit einige Jahren arbeitet sie mit Ensemble in den USA mit.
Sie ist Preisträgerin in verschiedenen internationalen Kammermusikwettbewerben und juriert regelmässig in mehreren Instrumentalwettbewerben in Italien und Lateinamerika. Zahlreichende Uraufführungen von europäischen Komponist*innen hat sie als Solistin, sowie mit ihrem Klarinettenquartett Quatuor Chouette und in Orchester gespielt. Vielen Europäischen Komponisten haben ihr Musikstücke gewidmet.
Seit 2022 ist sie von D´Addario Woodwinds gesponsert.
Jonas Marti, Trompeten
Jonas Marti ist ein aktiver Orchestermusiker, Solist, Kammermusiker und Trompetenlehrer aus der Schweiz. Er studierte Trompete an der Hochschule der Künste Bern (Bachelor und Pädagogik Master bei Markus Würsch), der Royal Academy of Music in Aarhus (bei Kristian Steenstrup) und der Musik-Akademie der Stadt Basel (Master Performance bei Klaus Schuhwerk).
Er hat in der Saison 2019/20 als Praktikant im Sinfonie Orchester Biel Solothurn mitgespielt, war im Sommer 2019 Stipendiat im Aspen Festival Orchestra (USA), Zuzüger im Berner Symphonieorchester, Zuzüger im 21st Century Orchestra und langjähriges Mitglied im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester.
2019 konnte er im Kammerorchester Wien-Berlin einspringen (Konzert in Vail, Colorado) welches sonst ausschließlich aus Musikern der Wiener und Berliner Philharmoniker besteht.
Verschiedene Tourneen führten ihn nach Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn, Dänemark und Bulgarien. Er spielte unter der Leitung von François-Xavier Roth, Michael Sanderling, Mario Venzago, Robert Spano, Kaspar Zehnder und Rainer Honeck.
Studienaufenthalte führten ihn während mehrerer Monate an die Jacobs School of Music Bloomington (USA) und ans Sydney Conservatorium of Music. Weitere Inputs bekam er an Meisterkursen mit Reinhold Friedrich, Gábor Tarkövi, Tom Hooten und David Elton.
Erfahrung auf der Barocktrompete hat er mit der Freitagsakademie, der Bach Akademie Luzern und dem Collegium Musicum Luzern gesammelt.
Maria Zumbrunn, Trompeten
Maria Zumbrunn begann im Alter von 8 Jahren mit dem Cornetunterricht an der Regionalen Musikschule Sissach und wechselte später auf die Trompete. Von 2008 bis 2010 gewann sie jeweils den 1. Preis ihrer Alterskategorie am Nordwestschweizerischen Solisten- und En-semblewettbewerb. 2010 wurde sie in die Talentförderung Baselland aufgenommen, wo sie neben Klavierunterricht auch Gehörbildungsunterricht erhielt. Maria sammelte Ensembleerfahrung in diversen Orchestern und Brass Bands der Region und schloss 2016 die Matur mit Schwerpunktfach Musik ab.
Seit 2017 studiert Maria Zumbrunn Trompete an der Hochschule der Künste Bern bei Markus Würsch und Giuliano Sommerhalder. Nach ihrem Bachelorabschluss 2020 absolvierte sie den Master Musikpädagogik, welchen sie in diesem Sommer abschloss. Zurzeit studiert sie im 1. Jahr Master Performance bei Giuliano Sommerhalder. Neben zahlreichen Orchesterengagements spielt Maria im Musikverein Brass Band Buckten, dirigiert das Blasmusikensemble Läufelfingen und engagiert sich in der Future Band Buckten für die Jugendförderung der Blasmusik.
David Stettler, Hörner
David Stettler ist 1994 in Ostermundigen geboren, und in Unterseen aufgewachsen, wo er in der lokalen Jugendmusik auch seine ersten hornistischen Schritte machte. Auf das Gymnasium Hofwil mit musikalischem Schwerpunkt folgte in Bern das Bachelorstudium in der Klasse von Markus Oesch, das er 2016 abschloss. Ebenfalls in Bern absolvierte er 2018 in der Klasse von Johannes Otter das Studium im Master of Arts in Music Pedagogy. Zusätzlich dazu konnte er seine Kenntnisse im Naturhornspiel und historischer Spielpraxis bei Thomas Müller vertiefen, und absolvierte einen Minorstudiengang in Blasmusikdirektion bei Rolf Schumacher und Corsin Tuor. Prägende Begegnungen an intenationalen Meisterkursen erlebte er unter anderem bei Rex Martin, Johannes Hinterholzer, Raimund Zell, Froydis Ree Wekre und Thomas Hauschild.
Als Hornlehrer ist er heute an den Musikschulen Oberland Ost, unteres Simmental und Kandertal, Lengnau-Büren a/A, sowie Bucheggberg im Kanton Solothurn tätig. Er leitet Registerproben im ganzen Kanton und ist alle zwei Jahre an der Durchführung eines Hornlagers beteiligt. Sein breites Tätigkeitenfeld erstreckt sich vom Leiten der Parforcehorngruppe Berner Oberland bis zu einer Organistenstelle an der Kirchgemeinde Guthirt im Raum Bern. Dort kann er seinem grossen Interesse in freier klassischer Improvisation gerecht werden, das ihn schon seit seinen musikalischen Anfängen am Klavier und in Chören begleitet.
Als Zuzüger hat er bereits im Orchester Variaton, im Neuen Zürcher Orchester, im Blasorchester Oberland Thun und in diversen weiteren grösseren und kleineren Ensembles gespielt.
Christian Sandgaard, Saxophone
Christian Sandgaard (*1995, St. Gallen) ist nebst Saxophonist und Saxophonlehrer vor allem eines: Vollblutmusiker. Die Musik mit all ihren Facetten hat seine Aufmerksamkeit seit jeher gefangen. Nach dem Kindesalter prägten ihn musikalische Erfahrungen in der Schulzeit, einen Abstecher nach Dänemark in die populärmusikalische Welt und die begonnene Intensivierung seiner musikalischen Tätigkeiten seit dem Beitritt der Militärmusik. Von 2016 bis 2022 studierte er an der Hochschule der Künste Musik mit Hauptfach Saxophon bei Christian Roellinger und schloss seinen Master in Musikpädagogik mit Auszeichnung ab. Heute ist er vielseitig interessiert und tätig als leidenschaftlicher Musiker und Saxophonist in verschiedenen Stilen, sowie als Kammermusiker (u.a. im Lamineur-Saxophonquartett), Solist, Zuzüger und Saxophonlehrer in der ganzen Schweiz. Auch Komposition und Arrangieren haben es ihm angetan. Ständige weiterführende Inspiration holt er sich bei vielen Mitmusikern, Lehrer*innen, Performern und nicht zuletzt in seiner grossen, eigenen Neugierde und bewegt er sich so gerne zwischen verschiedenen Stilrichtungen und –epochen.
Sasha Abgottspon, Euphonien
Im Alter von 9 Jahren begann Sasha Cornet zu spielen. Seinen ersten professionellen Musikunterricht genoss er im Alter von 13 Jahren, zunächst auf dem Cornet, danach auf dem Euphonium. Nach 2 Jahren Instrumentalunterricht begann Sasha seine Ausbildung am Gymnasium « Hofwil », wo er Teil des Musiktalentförderprogramms war. Nach der Matura setzte er seine musikalische Karriere an der Hochschule der Künste in Bern fort und trat in die Euphonium-Klasse von Herrn Thomas Rüedi ein. Im Juli 2020 erhielt Sasha seinen Bachelor in Klassischer Musik.
Zurzeit befindet sich Sasha im Master of Music Pedagogy und gerade erst ist Sasha aus Manchester zurückgekehrt, wo er von September 2021 bis Juli 2022 am Royal Northern College of Music (RNCM) ein Austauschjahr in der Euphonium Klasse von Mr. Steven Mead und Mr. David Thornton absolvierte.
Erfolgreich nahm Sasha an zahlreichen kantonalen und nationalen Wettbewerben teil. Seit mehreren Jahren spielt er regelmäßig in Musikvereinen mit. So war er Mitglied und Solo-Euphonist der «Brass Band Berner Oberland Junior (BBOJ)». Auch war er 7 Jahre lang Mitglied der «Nationalen Jugend Brass Band der Schweiz (NJBB)» und zurzeit ist er der Solo-Euphonist der «Regional Brass Band Bern (RBB). Darüber hinaus bringt er Spielerfahrungen in renommierten Blasorchestern und Brassbands mit, zum Beispiel im «Sinfonischen Blasorchester Bern (SIBO)» und in der «Brass Band Berner Oberland (BBO)». Seit Oktober 2019 ist er zusammen mit dem Schweizer Euphonisten Fabian Bloch, Mitglied des European Brass Ensemble (EBE). Im Januar 2021 konnte er die Rekrutenschule der Militärmusik absolvieren und nun ist Sasha Mitglied der «Swiss Army Brass Band». Während seinem Auslandsjahr in Manchester durfte er Mitglied der in der Championship spielenden Band «City of Bradford Brass Band» sein und auch Spielerfahrungen in der weltbekannten «Foden’s Band» sammeln.
Sasha ist im Musikverein «MG Hannigalp Grächen» aufgewachsen, die er auch von Oktober 2019 bis Dezember 2020 als Dirigent leiten durfte. Im Mai 2019 absolvierte er erfolgreich den Mittelstufen-Dirigierkurs bei Martin Schranz, Andreas Oestreicher und Urs Heri. Darüber hinaus erweitert er seine Dirigierpraxis in regelmäßigen Kursen an der Hochschule der Künste Bern mit Herrn Rolf Schumacher und Herrn Corsin Tuor und im vergangenen Jahr auch am Royal Northern College of Music in Manchester mit Mr. Heron Mark und Mr. Rundel Clark. Sein Wissen und musikalisches Können gibt er auch gerne in diversen Registerproben, Workshops und Lagerwochen weiter. Sasha arbeitet zudem sehr gerne mit Kindern zusammen und so war er für einige Monate der musikalische Leiter der Jugendmusik Bümpliz.
Daniel Müller, Posaunen
• Lebe mit meiner Frau in Zollikofen
• Zur Zeit in Ausbildung zum Alexandertechnik-Therapeuten in Zürich
• Unterrichte an der Musikschule Zollikofen-Bremgarten
• Ausbildung zum Blasmusikdirigenten Typ B bei Daniel Willy, Christhoph Rehli und Franz Schaffner am Konservatorium Luzern
• Ausbildungszertifikat für Leitung und Durchführung von Bläserklassen
• Über 30 Jahre Tätigkeit als Dirigent verschiedener Blasorchester und Brass Bands
• Aktuell Dirigent der MG Zollikofen und Erwachsenen-Bläserklasse in Zollikofen
• Unzählige Workshops und Weiterbildung beim SBV, BKMV & SOKMV
• Als Posaunist 3 Jahre Unterricht bei Stanley Clark, Solo Posaunist Berner Sinfonie Orchester BSO
• Mitglied der Regional Brass Band Bern RBB und dem Blasorchester Bern-Ost BOBO
• Aushilfe in verschiedenen Blasorchestern und Brass Bands (u.a. Sinfonisches Blasorchester Bern SIBO)
Sandro Frautschi, Perkussion
Sandro Frautschi wurde am 13. Januar 1994 geboren. Im jungen Alter von sieben Jahren bekam er seinen ersten Unterricht bei Jacques Hostettler auf dem Schlagzeug. Ein Jahr später begann er auch Xylophon zu spielen. Im Jahr 2006 begann Sandro Frautschi aktiv in der Brass Band «Harmonie» Saanen mitzuspielen. Sandro Frautschi nahm bereits früh an vielen Solowettbewerben teil, darunter auch einige Male am schweizerischen Perkussionisten Wettbewerb Altishofen, in welchem er im Jahr 2010 über alle Platten-Kategorien mit dem Xylophon triumphieren konnte. 2008 wurde er mit 14 Jahren nach einer Aufnahmeprüfung in die Nationale Jugend Brass Band aufgenommen. Nach zwei Jahren in der Brass Band Berner Oberland Junior, gelang Sandro Frautschi 2014 der Übertritt in die Brass Band Berner Oberland unter der Leitung von Corsin Tuor. Im selben Jahr absolvierte er die Rekrutenschule in der Militärmusik. Nach der Rekrutenschule begann Sandro Frautschi sein Bachelorstudium an der Hochschule der Künste Bern als Perkussionist Klassisch mit den Dozenten Christian Hartmann, Jochen Schorer und Brian Archinal. Seit Anfang 2015 nimmt Sandro Frautschi ausserdem Dirigierunterricht bei Michael S. Bach und dirigiert daraufhin im Sommer die Musikgesellschaft St. Stephan. Zusätzlich übernimmt er im Jahr 2019 noch die zweite Musikgesellschaft Schliern. Im Januar dieses Jahres absolviert er den Bachelor Perkussion Klassik mit Auszeichnung und beginnt daraufhin den Master in Pedagogy ebenfalls im klassischen Stil, welchen er im Jahr 2021 abschliesst. Im darauffolgenden Sommer besteht er die Aufnahmeprüfung für den Studiengang Master Performance Blasmusikdirektion und beginnt diesen im September 2021 unter der Leitung von Rolf Schumacher sowie den Dozenten Philippe Bach und Florian Ziemen. Im Jahr 2022 übernimmt Sandro ausserdem die MG Gstaad.
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Stand: 08.09.2022/sj.