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Neu Delhi - Die indische Regierung hat den reichsten Mann des Landes für seine Entscheidung gelobt, sein Gehalt um zwei Drittel kürzen zu lassen.
Mukesh Ambani, Chef des indischen Reliance-Konzerns, habe eine "bemerkenswerte Sensibilität" für die derzeit in Indien herrschende Stimmung bewiesen, sagte Unternehmens-Minister Salman Khurshid laut Nachrichtenagentur Press Trust of India. Was Ambani getan habe, sei "lobenswert".
Zuvor hatte Khurshid indische Unternehmen dazu aufgerufen, ihren Managern keine "geschmacklos" hohen Gehälter zu zahlen. Die Regierung fährt angesichts eines wachsenden Haushaltsdefizits einen strikten Sparkurs. So müssen Regierungsmitglieder inzwischen in der Touristen-Klasse fliegen.
Ambani, dem US-Magazin "Forbes" zufolge mit einem Vermögen von 19,5 Mrd. Dollar der siebtreichste Mensch der Welt, erhält nun jährlich von seinem Unternehmen 150 Millionen Rupien (3,3 Mio. Franken) ausgezahlt, vorher waren es 440 Millionen Rupien.
Reliance erklärte, Ambani wolle mit seinem Schritt ein "persönliches Beispiel für Mässigung" abgeben. Reliance ist das grösste Privatunternehmen Indiens, es in der Ölindustrie ebenso tätig wie im Einzelhandel.
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