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Der Angriff von Russland auf die Ukraine sei eine eigentliche Zäsur, sagte Süssli vor den Medien. Diese Rückkehr zur Machtpolitik führe zu vermehrtem Aufrüsten in Europa. Die Schweizer Armee jedoch sei ein Produkt der Reform «Armee 21», mit der die Armee auf Schutzaufgaben ausgerichtet wurde.
«Wir sehen jetzt aber eine Verschlechterung der Sicherheitslage», sagte Süssli weiter. Um die Schweizer im Notfall verteidigen zu können, beabsichtigt die Armee deshalb eine «adaptive Weiterentwicklung». Keine weitere grosse Reform also, sondern kleinere Schritte, die rascher umgesetzt werden können. Für grosse Reformen fehle die Zeit.
Als Beispiele nannte Süssli etwa die Stärkung der Bodentruppen. Um diese für Häuserkampf zu trainieren, werde die Schweizer Armee auch im Ausland trainieren. Abgesegnet sind die Pläne politisch noch nicht. Der Bericht, den Süssli vorstellte, soll jedoch die Stossrichtung vorgeben.