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Regenschirm als große Erfindung
Die erste schriftliche Erwähnung eines Regenschirms stammt aus dem Jahr 802. Damals schickte der Abt Alcuin von Tours dem Bischof Arno von Salzburg einen solchen mit den Worten "Ich sandte dir ein Schutzdach, damit es von deinem verehrungswürdigen Haupte den Regen abhalte."
Die frühe Geschichte des Regenschirms ist eigentlich die des Sonnenschirms: Erst im späten 17. Jahrhundert finden sich Hinweise darauf, dass Schirme als Regenschutz verwendet wurden. Unterschiede bestanden nur in der wasserdichten Ausführung des Daches. Am Beginn des 19. Jahrhunderts waren auch Regenschirme in Mode, die mit Hilfe eines metallenen Erdungsbandes als Blitzschutz eingesetzt wurden. In China wurden Regenschirme früher aus Bambusgestänge und Ölpapier gefertigt. Heute werden Schirme aus imprägnierter Baumwolle, Kunststoff und Nylon mit ausziehbarem Stahlgestänge hergestellt. Der zusammenfaltbare Regenschirm, der bei Nichtverwendung möglichst wenig Platz einnimmt, wurde 1928 von dem Bergassessor a.D.Hans Haupt aus Breslau erfunden, wobei es im späten 17. Jahrhundert bereits erste Versuche in diese Richtung gab. Dieses Modell ließ er sich 1930 patentieren und nannte es Knirps. Die Serienherstellung der später bekanntesten deutschen Schirmmarke übernahm ab 1932 Fritz Bremshey.
Nach jahrelanger Stagnation besann man sich neu auf Hightech, Design und Leichtbaumaterialien und hatte das Erfolgsrezept für steigende Absatzzahlen gefunden. 2007 gingen in Deutschland 25 Millionen Regenschirme über die Ladentheke, nur 50 000 Stück davon waren aus einheimischer Produktion. Produziert wird heute aber hauptsächlich in Fernost. China liefert 98 % aller Schirme.
Mehr Information über verschiedene Erfindungen können Sie auf dem Link http://www.geschichte-oesterreich.com/erfindungen/ lesen.