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Einige grundsätzliche Ratschläge
Vertrauen Sie Ihrem Gefühl: wenn Sie sich in einer Situation unwohl gefühlt haben, dann liegt dem sehr wahrscheinlich ein unangemessenes Verhalten zugrunde.
Erkennen und identifizieren: beziehen Sie sich auf Definitionen und Gesetze.
Mit einer Vertrauensperson sprechen: die Erfahrung mit jemandem zu teilen kann erleichternd sein.
Mit Ihrer oder Ihrem Vorgesetzten sprechen: es ist ihre/seine Pflicht, Sie zu schützen.
Gesprächsgruppen untereinander gründen: der Erfahrungsaustausch ermöglicht Ihnen einen Überblick über die Situation und verleiht mehr Gewicht gegenüber der Hierarchie, wenn Sie die Situation melden wollen.
Tagebuch führen: das Erlebte in Worte zu fassen kann Ihnen helfen, Klarheit über die Situation zu gewinnen und das Geschehen zu benennen. Behalten Sie Nachrichten, E-Mails und andere Arten von Austausch für ein eventuelles formelles Verfahren.
Ohne Zögern eine Organisation, die sich dieser Problematik widmet, kontaktieren: insbesondere den Verein der Medizinstudierenden, CLASH-Freiburg, dessen Mitglieder Ihnen zur Verfügung stehen, um mit Ihnen die Situation bei einem Treffen oder Anruf zu besprechen und Sie weiter zu orientieren.
Auf Internetseiten, die sich der sexuellen Belästigung widmen, mitteilen.
Sich trauen, nein zu sagen, vor allem als Zeuge: nicht lachen, wenn Sie einen Witz als störend empfinden, den Raum verlassen, wenn Sie sich in einer unangenehmen Situation befinden, verbal oder nonverbal intervenieren (z.B. körperlich vor- oder zurücktreten).
Sich trauen, mit der belästigenden Person zu sprechen: manchmal kann die direkte Aussprache mit der belästigenden Person die Situation entschärfen und eine Wiederholung des unangebrachten Verhaltens vermieden werden.
Es ist nicht einfach, auf unerwünschtes Verhalten zu reagieren, was unter gegebenen Umständen verständlich ist. Aus Furcht vor Repressalien wird auch oft nicht darüber gesprochen. Deshalb gibt es Strukturen, um Sie in solchen Situationen zu schützen und Ihnen unterstützend beizustehen, um mit Ihnen über das Geschehene zu sprechen und so die Scham zu nehmen und um Sie weiter zu orientieren, falls Sie dies wünschen.