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Qualität und Produktivität: Die Kooperative lässt sich von Kaffeespezialisten beraten, wie sie die Produktqualität nachhaltig steigern kann. Dazu gehören Workshops zum sicheren und effizienten Umgang mit Pestiziden. Zudem wird ein Programm zur Unterstützung von Bauern betrieben, die von Plagen und Krankheiten heimgesucht werden.
Frauenförderung: Für Frauen werden spezielle Trainingsprogramme in Leadership und Technik angeboten. Das Resultat kann sich sehen lassen: Die Gruppe entwickelte neue Gewächshäuser. In diesen werden die Samen unter perfekten Bedingungen zu Setzlingen herangezogen. Ca. 230 Mitglieder profitierten von 462500 gezüchteten neuen Setzlingen aus den "Pflanzen-Geburtsstätten". Zudem wurden rund 300 Passiermaschinen gewartet, welche grösstenteils durch Frauen bedient werden.
Gesundheit: Die Kooperative organisiert regelmässig "Gesundheitstage" in kaffeeproduzierenden Gemeinschaften. Ärzte, Zahnärzte und Augenspezialisten besuchen die Gemeinschaften und bauen improvisierte Kliniken für Patienten in weit abgelegenen ländlichen Gebieten auf, die sonst tagelange Reisen für eine Behandlung unternehmen müssten. Dieser Service ist offen für alle Mitglieder. 2012 hat die Kooperative die Kosten von 722 Arztvisiten, 569 Zahnarztterminen, 695 Besuche des Augenspezialisten, 694 Labortests und 604 Krebsuntersuchungen übernommen.
Kaffeeinfrastruktur und Wasser: Die Kooperative investierte in Wasch- und Verarbeitungseinrichtungen in den Zweigstellen der Kooperative. Das Abwasser des Waschprozesses kann giftig für die Umwelt sein und in das Trinkwassersystem geraten. Darum wurden Aufbereitungsanlagen für das Abwasser der Produktionsprozesse gebaut.