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»Von den Safawiden zur Iranischen Revolution«
Im Gehen Iran verstehen, 09. - 26. Oktober 2019
Aufgrund der grossen Nachfrage wird diese Reise wiederholt. Eine Reise, die uns zu den Ursprüngen der Safawiden, entführt den ersten Hauptstädten des Reichs: Tabriz und Qazvin. Dann erkunden wir Isfahan von der vor-safawidischen Stadt bis zur Hauptstadt Shah Abbas des Grossen. Mit dem Zusammenbruch des Safawiden-Reichs baute Karim Khan Zand Shiraz zu seiner Residenzstadt aus, deren berühmte Gärten wir besichtigen. 1789 erkor der Qajarenfürst Aqa Mohammed Khan Teheran zur Shah-Residenz. 1925 wurde Reza Khan zum Shah bestimmt. Die Pahlavis verwandelten Teheran zur »Global City« mit explosivem Wachstum. 1979 musste der Shah das Land fluchtartig verlassen. Khomeini landete in Teheran und begründete die Islamische Republik, der wir die letzten Rundgänge widmen.
Auftraggeber: Volkshochschule Zürich
»Der Rotten, Die Rhone, Le Rhône«
Die Erfindung vom Paradies
HV-Reise 2019: 23. – 25. August 2019
Wir nehmen Sie mit auf unsere Reise durch das lange Tal voller Traditionen. Bei Martigny wendet sich der Fluss scharf gegen Norden., das älteste christliche Kloster, das durchgehend bewohnt war. Auf den letzten Kilometern vor dem Genfersee wird das Tal breiter, die Dents du Midi dominieren die Kulisse, der Lac Léman erscheint als kleines silbernes Meer. Zehn autarke Welten, soll es auf den 850 Kilometern dieses Wassers geben. Wir versuchen die verschiedenen geographischen, sprachlichen und menschlichen Formen zu fassen. Und so, wie sich der Fluß in Haupt- und Nebenströme gliedert, sich im Delta verzweigt und sich in unwegsamem Gelände in mehrere Nebenläufe teilt, entfaltet sich unser Weg.
1761 erschien »Julie ou la Nouvelle Héloïse«, eine Schwärmerei für die Naturschönheiten des Genfersees, die Jean-Jaques Rousseau auf einen Schlag Welt berühmt gemacht hat. Tausende pilgerten daraufhin nach Chillon und Clarens, um den Handlungsort der Briefe der zwei Liebender am Fusse der Alpen zu begutachten. Die zweite Etappe unserer Reise widmet sich ganz der »Entdeckung« der Schweiz und deren Folgen.
»Auf den Spuren Shah Abbas des Grossen«
Studienreise vom 31. März bis, 14. April 2019
Im März 1598 reiste Shah Abbas von Qazwin nach Isfahan um das persische Neujahrsfest zu feiern. In einem Geistesblitz entschied er sich auf den Gärten und Felder zwischen der berühmten Stadt und dem Ufer des Zayandeh-Rud seine Reichsstadt zu gründen. Der Masterplan von Shah Abbas stellt die Vision einer neuen Ordnung dar, welche das Konzept des Königtums aufgrund der Zwölfer-Schia artikuliert und die Herrlichkeit der alten persischen Könige mit der Legitimität gegenüber der Familie des Propheten verschmilzt. In zwei- bis zweieinhalbstündigen Stadtspaziergängen gehen wir den architektonisch und städtebaulichen Bedingungen nach, welche die politische Sonderentwicklung des Irans seit Beginn der frühen Neuzeit bis heute prägen.
Auftraggeber: Architectour / Kultour Ferienreisen AG
Nancy ist untrennbar mit seinem historischen Stadtzentrum und den drei Plätzen aus dem 18. Jahrhundert verbunden, die gerade ein Jahrhundert nach Berninis Kolonnaden, von Héré de Corny gebaut, und 1983 von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Eine ungeheure Fülle an architektonischem Wissen kommt in ihnen zum Ausdruck, das in der Art der Proportionen und der Behandlung der verwendeten Materialien erscheint. Das Geheimnis ihrer Architektur liegt darin, dass jedes Element mit dem anderen koordiniert und isolierte Elemente so miteinander verbunden wurden, dass sie ein höchst wirkungsvolles Ganzes bilden. Im neunzehnten Jahrhundert bereicherten die Meister der Schule von Nancy - Sauvage, Majorelle, Prouvé, Vallin, Gruber, Daum - die Stadt, was die vielen Jugendstil-Bauten belegen, die wie Perlen darin verstreut sind. Höhepunkt unserer Exkursion ist aber das Maison Prouvé, das Jean Prouvé 1954 in Nancy, hauptsächlich aus Standardelementen herstellte. Das heterogene Aussehen zeigt das Bestreben, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren.
Auftraggeber: Hausverein Sektion Zürich
»Ascona, das seltsamste Dorf der Schweiz«
22. / 23. Juni 2018; 2 Tagesexkursionen zum Kulturerbejahr 2018
In der Biographie von August Bebel ist Ascona ebenso verzeichnet wie in der Rilke-Chronik. Isadora Duncan, die schöne Gräfin zu Reventlow, Richard Strauss, Hermann Hesse, Erich Maria Remarque, Karajan - alle haben vorbeigeschaut; keiner wollte den Ort auslassen um im Nachspiel der Geschichte Freiheiten zu geniessen.
Spinner, Künstler, Händler und Touristen weisen uns den Weg durch eine Landschaft, strukturiert wie der Bühnenraum einer Wagner Oper. Die Exkursion wird ergänzt durch eine Minikreuzfahrt zur Isola Bella - dem Garten der Semiramis.
Auftraggeber: Thomas Meyer-Wieser
»The Pioneers of Arts & Crafts«
Studienreise nach England vom 10. bis 20. Mai, 2018
Eine Reihe britischer Architekten und Designer des 19. Jahrhunderts wandte sich vom Industriebau und den formalen Regeln des Klassizismus ab, um die Architektur auf Grund des traditionellen Handwerks und unter Verwendung heimischer Materialien neu zu beleben. Die daraus entstandene Arts- & Crafts – Bewegung war vor allem in den letzten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts in England sehr stark. Doch auch auf dem europäischen Festland und insbesonders in den Vereinigten Staaten war ihr Einfluss zu spüren. Wir versuchen den „Pioneers of Arts & Crafts“ ein Gesicht zu geben, Jahreszahlen und Ereignisse zu verorten, Visionen zu lesen und an den Hauptschauplätzen zu rekonstruieren. Eine Reise, in dem Orte und Epochen zusammenlaufen.
Auftraggeber: Thomas Meyer-Wieser
»Der Garten als Abbild des Paradieses«
Studienreise zum Persischen Garten 31. März bis 14.April 2018
In den grossen Ebenen, östlich des Zagrosgebirges, liegen die Überreste des frühesten Gartens, von dem es schriftliche Überlieferung gibt. Vor 2500 Jahren schuf Kyros der Grosse hier einen Garten, der mit seinem viergeteilten Grundriss noch heute gelesen werden kann und uns einen Einblick in den Ursprung des persischen Gartens gewährt. Sowohl die Architektur als auch die Bepflanzung, Wasserläufe und schattenspendende Pavillons bildeten auf diese Weise eine Art Vorbild für spätere Gartenentwicklungen.
Das Bild der eingerahmten, abgehobenen, veredelten, zu einer geometrischen »Mandala« gefügten Natur, in dem der Fürst seine Macht als Spiegelbild der grossen Schöpfung darstellen und geniessen konnte, musste ja auch die muslimischen Herrscher verlocken.
Die frühen Vorstellungen von einem Garten als Paradies waren von entscheidender Bedeutung für die Geschichte des islamischen Gartens, der ostwärts nach Indien ausstrahlte und ebenso einflussreich für den europäischen Renaissancegarten und andere Gärten der abendländischen Kultur wurde.
Auftraggeber: Thomas Meyer-Wieser
»Im Tal der Könige, eine Reise zu Emscher, Rhein und Ruhr«
ETH Alumni Reise von Sonntag 03. bis Sonntag 10. Mai, 2018
Ins »Tal der Könige« entführt Sie diese Studienreise – nicht an den Nil, sondern zur Emscher. Als Pyramiden sind Gasometer und Bergehalden zu entdecken, stillgelegte Hochofenkomplexe und Zechenanlagen messen sich mit den Tempeln ägyptischer Könige, selbst wenn sich deren wechselvolle Geschichte nicht nach Jahrtausenden, sondern nach Jahrzehnten bemisst.
Neben brandneuen Arbeiten berühmter Künstler und Architekten überraschen Kunstsammlungen und Architektur, die Zeugnisse ambitionierter Neuanfänge aus dem frühen 20. Jahrhundert. Und vor allem die ganz eigene Traditon: An der Ruhr ist man nicht stolz auf Ererbtes, sondern auf eine Kultur, die erarbeitet worden ist.
»Kairo - Mutter der Städte, 1400 Jahre Architektur«
Studienreise zur Orientalischen Architektur, 14. bis 24. Februar 2018
Wenn Rom mit Recht die "ewige" genannt wird, so gilt Kairo im arabischen Raum als »Mutter der Städte«. Ein Name - vielmehr ein Programm, das mehr als nur auf die lange Geschichte der Stadt hinweist. Was aber ist die Idee Kairos? In zehn thematischen Stadtspaziergängen gehen wir dieser Frage nach.
Die rund zwei- bis dreistündigen Stadtwanderungen führen zu den Ursprüngen der arabischen Eroberung und den drei frühen arabischen Kapitalen. Zwei Rundgänge sind Al-Qahira, »der Siegreichen« gewidmet, die der Stadt den Namen gab. 969 von den Fatimiden gegründet, erlebte sie ihre Blüte unter den Sultanen Saladin, Baibars und den Mamluken.
Die Einverleibung ins Osmanische Reich besiegelte für mehr als drei Jahrhunderte Ägyptens Schicksal - die einst mächtige Hauptstadt wurde zur Provinzstadt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Kairo zur Grossstadt nach europäischem Muster mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Zu Recht wurde Kairo als das »Paris am Nil« bezeichnet. Der Besuch von al-Qahira al-Gadida führt schliesslich in die Gegenwart der modernen Metropole. Ergänzt werden die Rundgänge durch einen Ausflug in die Frühgeschichte, ägyptische Gäste und Zeit zum Verweilen.
Auftraggeber: Thomas Meyer-Wieser
»Fernand Pouillon, architecte, urbaniste, écrivain«
Studienreise nach Marseille und Algier
BSA-Reise 2017 vom 2. bis 25. Oktober 2017
Eine schier unglaubliche Reise: »Fernand Pouillon, architecte, urbaniste, écrivain«. Oft hab ich Freunden von Pouillon erzählt: ... vom Wiederaufbau des Vieux-Ports, seiner Wette in Aix, dem Skandal um die Wohnungen bei Paris, seiner Verhaftung und Flucht, zunächst nach Fiesole, dann Algier. 1963 kehrte er zurück, stellte sich dem Gericht, wird wegen seiner Flucht bestraft, verfasst in Gefängnis »Les pierres sauvages« über den Bau der Abbaye du Thoronet. 1966 bis 1972 im freiwilligen Exil in Alger, wo er am Aufbau der post-kolonialen Gesellschaft teilnimmt. Das zu bereisen, in solcher Dichte einem Architekten wie Fernand Pouillon auf den Fersen zu sein ist eine grossartige Erfahrung, ein unglaubliches Drehbuch.
Auftraggeber: Sekretariat BSA Ortsgruppe Zürich
»Paris - Le Havre - Rouen«
Von Stein zu Stahl: Rationalistischer Klassizismus in Frankreich, 31. August - 03. September, 2017
GL-Reise Meletta Strebel Architekten AG Herbst 17
Die Aufnahme urbanistischer Prinzipien in der Tradition der Ecole des Beaux-Arts sollte die räumlichen Qualitäten der klassischen städtischen Textur mit Strassen und platzbegrenzenden Gebäuden und inneren Hofsituationen garantieren. Die herkömmliche Blockrandidee der in einem orthogonalen Raster angelegten »îlots« wurde aber bereits im Grundriss gesprengt, indem die Blöcke L- oder U-förmige Fussabdrücke aufweisen, die zu einer Durchlässigkeit der Gevierte führen. Die daraus entstehenden inneren Raumfiguren sind bewegter und die Blöcke weisen eine gleichwertige Behandlung von inneren und äusseren Fassaden auf. Was im Grundriss bereits aufscheint wird durch die Behandlung des Schnitts offensichtlich: Die differenzierte Höhenentwicklung der Volumen entbindet diese gänzlich von ihrem Fussabdruck. Kein Schwarzplan, keine Stadtkarte von Le Havre schafft es, ein Gefühl für diese Raumfiguren adäquat wiederzugeben. Dieses unvermittelte Aufeinandertreffen unterschiedlicher Gebäudehöhen und die je nach Perspektive daraus resultierende kompositorische Staffelung, das »sich-in-die-Höhe-Auftürmen« ist die grosse Einzigartigkeit dieser Stadträume.
»Wallis, Valais! Architektur auf dem Sprung in die Moderne«
Exkursion vom 12. bis 13. August 2017
Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch ein langes Tal voller Tradition, das Flusstal der Rhone, eingefasst von atemberaubenden Bergen. Unsere dreitägige Reise dokumentiert den Wandel des Bauernkantons in eine der führenden Schweizer Tourismusregionen und geht der architektonischen Vielfalt zwischen Furkapass und Kantonshauptstadt nach. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass das Wallis den Sprung in die Moderne in kurzer Zeit und mit viel Schwung vollzogen und zustande gebracht hat. Entsprechend zeichnet sich die Baukultur des Südwestkantons nicht primär durch besondere Rafinesse und ausgeklügelte Feinheiten aus. Vielmehr durch Kraft, Direktheit, auch Rohheit und zuweilen Brachialität.
Auftraggeber: Hausverein Sektion Zürich
»Die Geometrie der Pittoresken«
a&k Studienreise 2015 zum englische Landschaftsgarten 03.07.17-09.07.17
Der Landschaftsgraten entsteht um 1720 in England als bewusster Widerspruch gegen den französischen architektonischen Garten, dessen geometrische Formen in Gelände und Vegetation man jetzt als »Unnatur« ablehnt. Seit 1760 erobert der »englische Garten« in einem Siegeslauf ohne gleichen den ganzen Kontinent. Seine unsicheren Frühformen werden von bedeutenden Künstlern zu immer grossartigeen Gestaltungen entfaltet; überall werden die französischen Parks, oft unter gewaltigen Kosten, in englische umgewandelt, gegen Schluss der Epoche - um 1830 - werden ganze Landstriche in Naturparks umgelegt. Der Enthusiasmus für die neue Kunst ergreift weiteste Kreise, denen wir an den Beispielen von Stowe, Castle Howard, Rousham und weiteren mehr nachgehen wollen.
Auftraggeber: a&k fachverein des sia
»Ljubljana – die Stadt als Spaziergang«
Donnerstag 14. bis Sonntag 17. April 2017
Das Spazierengehen ist die »natürlichste« Art, sich eine Landschaft oder eine Stadt zu erschlies- sen. Einzelne Sequenzen des Gesehenen werden im Kopf abgespeichert und wir sprechen, nach Hause zurückgekehrt, von typischen Landschaften und Regionen. Jože Plečnik, Schüler Otto Wagners, verfolgte den Plan, Ljubljana nach dem Vorbild des antiken Athen zu gestalten. Er gilt als Geheimtip. Wer die die Dynamik der Stadtplanung Plečniks verstehen will, muss seinen Spazier- gängen folgen. Plečnik scheint uns mit einem Lächeln zu erklären: dass er es dem Spaziergänger überlässt, sich allmählich und fortlaufend selber das Stadtbild aufzubauen. Für den flanierenden Bürger ist die Stadt Plecniks ein eigentliches Lernsystem: Der Charakter der Hauptstadt soll nicht so sehr durch monumentale Gebäude oder Denkmäler vermittelt werden, sondern vielmehr durch eine inszenierte Folge von Eindrücken oder bloss symbolischen Abfolgen, die wir anhand von vier, etwa zweistündigen Stadtspaziergängen nachvollziehen wollen.
Auftraggeber: Reisehochshule Zürich
»Auf den Spuren Shah Abbas des Grossen«
Sonntag 7. Mai bis Sonntag, 21. Mai 2017
Im März 1598 reiste Shah Abbas von Qazwin nach Isfahan um das persische Neujahrsfest zu feiern. In einem Geistesblitz entschied er sich auf den Gärten und Felder zwischen der berühmten Stadt und dem Ufer des Zayandeh-Rud seine Reichsstadt zu gründen. Der Masterplan von Shah Abbas stellt die Vision einer neuen Ordnung dar, welche das Konzept des Königtums aufgrund der Zwölfer-Schia artikuliert und die Herrlichkeit der alten persischen Könige mit der Legitimität gegenüber der Familie des Propheten verschmilzt. Das Ensemble des Meydans, mit seiner axiale Gegenüberstellung von Religion, Politik, Wirtschaft und Legitimation verwandelte die mittelalterliche Stadt zu einer Ikone der absolutistischen Macht. Zusammen mit der Chaharbagh Promenade und den geplanten Wohnvierteln der Elite, entstand eine echte Hauptstadt und eine der bevölkerungsreichsten und wohlhabendsten Städte des 17. Jahrhunderts, in der die vielfältigen Stränge des Absolutismus und Zentralismus optisch und räumlich greifbar sind.
Auftraggeber: Thomas Meyer-Wieser .pdf anzeigen
»Von den Safawiden zur Iranischen Revolution«
22. April – 7. Mai 2017
Die Reise entführt uns zu den Ursprüngen der Safawiden, den ersten Hauptstädten des Reichs: Tabriz und Qazvin. Dann erkunden wir Isfahan von der vor-safawidischen Stadt bis zur Hauptstadt Shah Abbas des Grossen. Mit dem Zusammenbruch des Safawiden-Reichs baute Karim Khan Zand Shiraz zu seiner Residenzstadt aus, deren berühmte Gärten wir besichtigen. 1789 erkor der Qajarenfürst Aqa Mohammed Khan Teheran zur Shah-Residenz. 1925 wurde Reza Khan zum Shah bestimmt. Die Pahlavis verwandelten Teheran zur »Global City« mit explosivem Wachstum. 1979 musste der Shah das Land fluchtartig verlassen. Khomeini landete in Teheran und begründete die Islamische Republik, der wir die letzten Rundgänge widmen.
Auftraggeber: NZZ Reisen
»Südliches Indien mit Georg Leuzinger«
a&k - Studienreise vom 19. November bis 4. Dezember 2016
Seit der Romantik wird Indien wahrgenommen als das Land, dessen Menschen in Einklang mit Natur und Kosmos leben, mit einer hohen Kultur - das Land der Weisen. Dem steht das eher abwertende, »utilitaristische« Indienbild gegenüber: Indien als das Land der Rückständigkeit, der Armut und des Elends. Der Schweizer Architekt Georg Leuzinger, vor zwei Jahrzehnten als Austauschstudent zum ersten Mal in Indien, war fasziniert vom riesigen Land und seiner vielfältigen Kultur. Er wird uns in seine »Wahlheimat« Karnataka zeigen und uns durch die widersprüchlichen Geschichtsbilder und Einstellungen der indischen Moderne führen. auf ihre lange Vergangenheit und ihren Modellcharakter.
Auftraggeber: a&k fachverein des sia
»Marseille - cité de la méditerranée«
ZBV Reise vom 1. Mai bis 6. Mai 2016
In keiner europäischen Metropole ist das soziale Gefälle so gross wie in Marseille. Erste und Dritte Welt prallen hier aufeinander. Es liegt ein Schatten über der zweitgrössten, ärmsten, kulturell und ethnisch vielfältigsten, potenziell dynamischsten, eruptivsten, Stadt Frankreichs. 2600 Jahre alt. 840‘000 Einwohner. Heimat so
vieler Heimatloser. Strand so vieler Wellen von Immigranten, halb französisch, halb afrikanisch. Marseille ist eine mediterrane Metropole im Umbruch. Rund um den Vieux Port und im Viertel Le Panier entfaltet die Stadt ihren grössten Zauber. Und direkt am Meer entsteht derzeit mit Euromé- diteranée ein neues Trendquartier. Fantastische, einzigartige Bauten und Aussenräume entstanden wie das Museum für Zivilisationen Eu- ropas und des Mittelmeers (MuCEM) von Rudy Ricciotti, die Tour CMA CGM von Zaha Hadid, oder die villa méditerranée des Mailän- der Architekten Stefano Boeri, das einem riesigen 16-Meter Sprung- brett ins Meer gleicht.
Auftraggeber: ZBV
Zürcher Studiengesellschaft für Bau- und Verkehrsfragen
»Structure, Pattern, Ornament«
ETH Seminarweek, 12.- 18. March 2016
Structure is not simply about performance, about the length of a span, the weight of a beam and the ease of construction. These are the pragmatic engineering qualities of a structure. The design of a structure should be, in the first instance, about atmosphere, space and beauty.
We will travel to Iran for our seminarweek, where we will spend most of our time in the city of Isfahan. We will study the rich architecture of this fascinating city, that flourished in the 16th century under the Safavid dynasty, when it became the capital of Persia for the second time in its history.
Auftraggeber: Prof. Adam Caruso, Chair of Architecture and Construction
»Kairo, Mutter der Städte, 1400 Jahre Architektur«
rhz Studienreise, 17.– 26. Februar 2016
Wenn Rom mit Recht die "ewige" genannt wird, so gilt Kairo im arabischen Raum als "Mutter der Städte". Ein Name - vielmehr ein Programm, das mehr als nur auf die lange Geschichte der Stadt hinweist. Was aber ist die Idee Kairos? In zehn thematischen Stadtspaziergängen soll dieser Frage nachgegangen werden. Die rund zwei- bis dreistündigen Stadtwanderungen führen zu den Ursprüngen der arabischen Eroberung und den drei frühen arabischen Kapitalen. Zwei Rundgänge sind Al-Qahira, «der Siegreichen» gewidmet, die der Stadt den Namen gab. 969 von den Fatimiden gegründet, erlebte sie ihre Blüte unter den Sultanen Saladin, Baibars und den Mamluken. Die Einverleibung ins Osmanische Reich besiegelte für mehr als drei Jahrhunderte Ägyptens Schicksal und die einst mächtige Hauptstadt wurde zur Provinzstadt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Kairo zur Grossstadt nach europäischem Muster mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Zu Recht wurde Kairo als das «Paris am Nil» bezeichnet. Der Besuch von al-Qahira al-Gadida führt schliesslich in die Gegenwart einer modernen Metropole. Ergänzt werden die Rundgänge durch einen Ausflug in die Frühgeschichte, ägyptische Gäste und Zeit zum Verweilen.
Auftraggeber: Reisehochshule Zürich
»Israel Laboratorium der modernen Architektur«
BSA - Reise 2015 vom 05 bis 13.09.2015
Die Entstehung und Entwicklung des Staates Israel stellt eines der effizientesten und umfassendsten architektonischen Projekte der Moderne dar - ein Experiment, das die Anlage einer künstlichen Landschaft ebenso umfasste wie den Bau Dutzender neuer Städte und Siedlungen. Israel zeigt die Entstehungsbedingungen der Nachkriegsarchitektur auf: die Beziehung zwischen Ideologie und architektonischer Form, die räumlichen Organisation des Wohlfahrtsstaats, das Verhältnis von militärischer und ziviler Gesellschaft und schliesslich die typologischen Paradigmata der Architektur.
Auftraggeber: BSA Ortsgruppe Zürich
»Madrid mit Werner Durrer«
a&k-Studienrreise Madrid vom vom 05 bis 08. März 2015
a&k hat an der GV 2013 im Engadin beschlossen, ein neues Format anzubieten: Ein oder eine Schweizer Architektin zeigen den Ort an dem sie leben und arbeiten: Werner Durrer lebt und arbeitet seit 1993 in Madrid, wo er sein eigenes Architekturbüro hat und Mittglied der Madrider Architekten-Kammer ist. Eine spannende Reise, die Einblick in die spanische Hauptstadt und das Madrider Architekturgeschehen geben. Zwei Stadt-Wanderungen mit Erläuterungen zu den Themen Stadt-Geschichte und Stadt-Entwicklung schlagen die Brücke zwischen städtebaulichen und architektonischen Aspekten. Auf dem Weg werden einige Bauten besucht, die in der Zeitspanne zwischen der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts bis heute entstanden sind. Die Besuche schliessen Innen- aber auch Aussenbesichtigungen mit ein. Am Samstag fahren wir mit dem Bus nach San Lorenzo del Escorial, wo wir den Philipps II besuchen. Die Führung am Nachmittag durch das Prado Museum rundet den Tag ab. Schiesslich durchqueren wir am Sonntag morgen mit dem Fahrrad den neuen Stadtpark Madrid-Rio. Auf dem Weg werden wir einige der wichtigsten Gebäude der 30er Jahre, aber auch allerneuste Objekte besichtigen.
Auftraggeber: a&k fachverein des sia
»Istanbul im Spiegel der Landschaft des Bosporus«
rhz-Architekturreise, 28. September bis 4. Oktober 2014
Was an der Architektur und Landschaftsgestaltung am Bosphorus
am stärksten ins Auge sticht, ist ihre Verbundenheit mit Erde-Luft
und Meer. Vom westlichen Schwarzen Meer bis Istanbul, am
Marmarameer, an der mazedonischen Küste - überall herrscht
das gleiche Licht, überall erstreckt sich eine ähnlich grüne Hügellandschaft, und überall spürt mann, dass das Meer nicht sehr fern ist. Diese Atmosphäre hat eine am Panorama, am Wasser orientierte offene urbane Form hervorgebracht, eher eine deutliche Streuung der Gebäude als etwa eine formale Integration mit geometrischen Perspektiven und Proﬁlen. Die Konzentration von aussergewöhnlich grossen und prächtigen Moscheen und Stiftungskomplexen verleihen dieser Stadt eine atemberaubende Silhouette. In einer urbanistischen Glanzleistung wurde eine grandiose Architekturlandschaft geschaffen. Was aber ist die Idee Istanbuls? In zehn thematischen Stadtspaziergängen gehen wir dieser Frage nach.
Auftraggeber: Reisehochshule Zürich
»Die Magie der Form«
Der französische Architekturgarten um Paris
a&k Studienreise, Île-de-France vom 23. bis 28 Juni 2014
Die These, dass der Garten als eine Kritik der Stadt und darum als Modell der Stadt zu verstehen sei, gehört zum festen Repertoire der Stadtbaugeschichte. Stadt und Garten organisieren gleichermassen den konkreten physischen Lebensraum des Menschen, mit dem Unterschied, dass der Garten dabei nicht die komplexen funktionalen und nutzungs-spezifischen Anforderungen der Stadt zu berücksichtigen braucht.
Dass diese Einsicht nicht bloss eine nachträgliche Interpretation der Kunstgeschichte ist, belegen unter anderem die Schriften Abbe Laugier's, der - Versailles vor Augen - vorschlägt, das Design der Gärten als Vorlage für die Planung der Städte zu verwenden. Der Theoretiker, träumte von Paris als einem enormen Wald, den er gerne nach Belieben durchschneiden und zurechtstutzen würde. Dass diese Gleichsetzung von Stadt und Wald nicht nur eine poetische Umschreibung geblieben ist, zeigt die weitere Stadtentwicklung von Paris. Hundert Jahre nach den Tagträumen Laugiers nimmt es das Tandem Napoleon III. und Haussmann in Angriff, die Hauptstadt endgültig im barocken Sinne von Versailles umzubauen. Es werden gerade Schneisen in den Pariser »Wald« geschlagen, baumbestandene Boulevards nach dem Vorbild der ersten Boulevards in Versailles angelegt. Das ganze war freilich nicht als die grosse achsensymmetrische Anlage von Versailles konzipiert - dies war mit der behäbigen alten Metropole doch nicht zu leisten. Der Garten also als Modell, als Lehrstück, gar als Experimentierfeld des Städtebaus? Diese offenbar weit verbreitete und akzeptierte These ist Ausgangspunkt unserer Reise und soll an den Arbeiten von André Le Nôtre und seinen Schüler überprüft werden.
Auftraggeber: a&k fachverein des sia
»Die Orientalische Stadt: Teheran - Isfahan«
Reise der Rietberg-Gesellschaft, 30. April bis 11. Mai 2014
Mit einer Stadtgeschichte, die bis ins dritte Jahrtausend v.Chr. zurückreicht, verfügt der Orient über die älteste Stadtkultur der Erde. Diese wurde ab 622 durch die Ausbreitung des Islam sowie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Prozess der »Verwestlichung« überformt und zu einem eigenständigen Stadttyp entwickelt. Daher besteht die heutige islamisch-orientalische Stadt aus einer Vielzahl innerstädtischer Zentren und Kerne unterschiedlichster Formen und Funktionen, die wir anhand der Städte, Isfahan und Teheran auf verschiedenen thematischen Stadtspaziergängen entschlüsseln wollen.
Auftraggeber: Museum Rietberg, Zürich
»Das neue Frankfurt, Einführung in die Facetten der modernen Architektur«
a&k-Studienreise 2014, nach Frankfurt vom 28.02. - 02.03. 2014
Frankfurt am Main bildet mit rund 700.000 Einwohnern und 630.000 dort arbeitenden Menschen das Zentrum der Rhein-Main-Region. Innerhalb dieses Gebiets als internationalem Wirtschaftsstandort hat Frankfurt die zentrale Funktionen einer „Global City“ zu erfüllen. Für die Stadtentwicklungsplanung bedeutet das seit langem, über die örtlichen Dimensionen der aseinsvorsorge für die eigene Bevölkerung hinaus in einem grösseren Massstab zu denken. Es gilt, die Belange der Stadt und Region in einem gemeinsamen Kontext zukunftsfähig zu gestalten.
Nachhaltige Stadtentwicklung ist eine Zukunftsaufgabe für alle Metropolen und Regionen der Welt. Nur: Was heisst das eigentlich für Frankfurt am Main? Wie können wir heute Frankfurt als eine prosperierende, umwelt- und sozialverträgliche Stadt gestalten? Wie können die Stadtbewohner ihre wirtschaftlichen und sozialen, die ökologischen und kulturellen Bedürfnisse in eine zukunftsfähige Balance bringen? Diesen und ähnlichen Fragen soll anhand einer kurzen Studienreise nachgegangen werden.
Auftraggeber: a&k fachverein des sia
»Die islamisch-orientalische Stadt: Shiraz, Isfahan und Teheran«
BSA-Reise 2013, 11. – 22. September 2013
Mit einer Stadtgeschichte, die bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurückreicht, verfügt der Orient über die älteste Stadtkultur der Welt. Diese wurde durch die politische, kulturelle und soziale Ausbreitung des Islams ab dem sechsten Jahrhundert zunehmend islamisch geprägt und ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte der westliche Einfluss zu einer erneuten Veränderung des Stadtbildes. Aber gibt es tatsächlich die typisch orientalische oder islamische Stadt? Welche sind ihre besonderen Merkmale und wo liegen ihre Vor- und Nachteile? Welche sind die städtebaulichen Regeln und planerischen Grundsätze dieser Art Stadtentwicklung?
Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der BSA-Reise. In verschiedenen thematischen Stadtspaziergängen verfolgen wir die Entwicklung der orientalischen Stadt: Von den frühen achämenidischen Siedlungen über das Stadtmodell der Sassaniden, zur iranischen Hochblüte unter Shah Abbas, den Zand- und Qadjaren-Dynastie bis ins 21. Jahrhundert.
Auftraggeber: BSA Ortsgruppe Zürich
»Am Horizont - Zwischen Architektur und Landschaft«
NHK-Reise Burgenland vom 25. April bis 01 Mai 2013
Das östlichste Bundesland der Alpenrepublik hat von der „Wende“ in den früheren Ostblockstaaten, von der Öffnung der Jahrzehnte „toten“ Grenze und auch vom EU-Beitritt Österreichs am meisten profitiert: von einer isolierten Problemzone zu einer grenzübergreifenden Region mit Zukunft; aus einer stagnierenden Randlage in die Mitte eines sich neu konstituierenden, europäischen Zentralraums.
Auftraggeber: Natur- & Heimatschutzkommission des Kantons Zürich (NHK)
»Andeutungen über Landschaftsgärtnerei«
Studienreise 11. – 20. Mai 2012
Der Landschaftsgarten entsteht um 1720 in England als bewusster Widerspruch gegen den französischen Garten, den man jetzt als "Unnatur" ablehnt. Seit 1760 erobert der "englische Garten" den ganzen Kontinent.
Seine unsicheren Frühformen werden von bedeutenden Künstlern zu immer grossartigeren Gestaltungen entfaltet, gegen Schluss der Epoche werden ganze Landstriche in Naturparks umgelegt. Der Enthusiasmus für die neue Kunst ergreift weiteste Kreise. Vor allem in Deutschland verbreitete sich die Idee des Landschaftsgartens auf der Grundlage der Philosophie Rousseaus besonders intensiv. Anhand der Werke von Peter-Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau analysieren wir das Land-schaftsexperiment der Aufklärung.
Auftraggeber: Thomas Meyer-Wieser .pdf anzeigen
»Teheran - Isfahan: Die orientalische Stadt«
21. bis 30. Oktober 2011
Gibt es tatsächlich die typisch orientalische oder islamische Stadt? Welche sind die besonderen Merkmale dieser Stadt und wo liegen die Vor– und Nachteile ihrer Besonderheiten? Welche sind die städtebaulichen Regeln und planerischen Grundsätze dieser Art Stadtentwicklung? Welche Eigenschaften unserer Städte finden wir in den orientalisch-islamischen wieder? Welche Wechselbeziehungen bestehen heute zwischen den Städten in Okzident und Orient bzw. den islamischen Ländern? Und schließlich: Was kann man aus diesen Wechselbeziehungen lernen? Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der Seminarwoche "Teheran - Isfahan: Die orientalische Stadt" in der es darum geht, grundsätzliche stadtplanerische Probleme zu verstehen und zu betrachten.
Auftraggeber: Prof. Andrea Deplazes, Architektur und Konstruktion
»Ein Bergmann schaut in die Sonne«
21. bis 25. September 2011
"Das Ruhrgebiet ist das New York Europas" sagt Claus Peymann, Regisseur und ehemaliger Intendant des Bochumer Schauspielhauses, "Aber es weiss es noch nicht." Mit der Eröﬀnung der RUHR.2010 hat sich das gewaltig geändert. 52 Städte zwischen Duisburg und Unna haben zusammengearbeitet und sich als Kulturmetropole herausgeputzt. Auf einer Reise durch das Ruhrgebiet begegnen wir einer Region im Wandel: da sind die Geschichte gewordene Kultur der Arbeit und die beeindruckenden Erinnerungen an die Zeit der Schwerindustrie. Da sind eine endlos erscheinende vielgestaltige Stadtlandschaft, erstaunlich viel Grün und eine bunte, aus vielen Nationen zusammengesetzte Bevölkerung. Und die Kunst? Viel mehr, als man vermutet hätte: Neben brandneuen Arbeiten berühmter Künstler und Architekten überraschen Kunstsammlungen und Architektur, die Zeugnisse ambitionierter Neuanfänge aus dem frühen 20. Jahrhundert. Und vor allem ist da diese ganz eigene Traditon: An der Ruhr ist man nicht stolz auf Ererbtes, sondern auf eine Kultur, die erarbeitet worden ist.
»Hamburg: Tor zur Welt«
Do 25. - So 28. August 2011
Hamburg war mit seinem riesigen Seehafen schon immer das “Tor zur Welt” – das ist noch heute so. Zu verdanken hat die zweit- grösste Stadt Deutschlands das ihrer strategisch günstigen Lage an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe, die 110 km weiter nordwestlich in die Nordsee ﬂiesst. Der wirtschaftliche und politische Wandel im ehemaligen Ostblock hat aus Hamburg in den letzten Jahren unversehens eine Boom-Town gemacht, die mittlerweile auch (bau-)kulturell kräftige Akzente setzt. Diese äusserst vielseitige Stadt gilt es zu entdecken: den über- wältigenden Reichtum an bürgerlicher Wohnkultur, die lebendigen Gründerzeitviertel mit ihren attraktiven Hinterhoffabriken, die Türmchen und Giebel der neogotischen Speicherstadt, nicht zuletzt die weltstädtischen Kontorhäuser und die Klinkerquartiere der Weimarer Republik. Auch die während des letzten Jahrzehnts entstandenen Gebäude zeichnen sich in der Mehrzahl durch eine überdurchschnittliche Qualität aus.Hamburg ist eine sehr attraktive Stadt.
Auftraggeber: Hausverein Sektion Zürich
»Ruhrgebiet - Architektur und Kunst im Land der Industriebarone«
19. bis 26. März 2011
Nicht ererbte Kultur, sondern ihre grosse Vielfalt und der Wille zum Wandel machte aus der Region zwischen Emscher und Ruhr ein Modell für Europa. Noch vor 50 Jahren galt das Ruhrgebiet als Inbegriff für die deutsche Schwerindustrie. Von über 3200 Zechen sind heute nur noch deren vier in Betrieb. Die Kultur der Arbeit und die Gemeinschaft der Kumpel sind heute Geschichte. Ein Grossteil der Industrieanlagen fiel der Abrisswut der postindustriellen Jahre zum Opfer. Was blieb, wurde zum Ausgangspunkt einer Suche nach neuen Wegen jenseits von Kohle und Stahl. Die kontrastreiche Reise beginnt in der traditionsreichen Kulturstadt Köln und führt anschliessend durch das ganze Ruhrgebiet. Von der Folkwang-Idee bis zur Zeche Zollverein überrascht eine grosse Vielfalt an wegweisender Kunst und Architektur.
Auftraggeber: BSA Ortsgruppe Zürich
»Kairo: Ein Jahrtausend islamische Stadtgeschichte«
Reise der Rietberg-Gesellschaft, 29. Oktober – 8. November 2009
Mit Fug und Recht trägt Kairo das Epitheton «Mutter der Städte». Seit ihrer Grün- dung im Jahr 969 hat sie Stadtgeschichte geschrieben, dabei beschränkt sich ihre Bedeutung nicht auf Ägypten und die arabische Welt allein: Unter den Fatimiden und Ayubiden (909–1260) blendeten ihr Wohlstand und ihre verfeinerten Sitten die christlichen Kreuzfahrer, zur Zeit der Mamluken (1250–1517) inspirierte sie Flo- rentiner Baumeister, mit Napoleons Ägyptenfeldzug geriet sie in den Blickwinkel europäischer Hegemonialpolitik und entwickelte sich zum «Paris am Nil». Heute zählt sie zu den grössten Metropolen der Welt, beherbergt Dutzende von multi- nationlen Unternehmen und spielt eine zentrale politische Rolle innerhalb der ara- bischen Welt.
Auftraggeber: Museum Rietberg, Zürich