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Ein Meister im Weitsprung: Der Springfrosch
Mit seiner hellbraunen glatten Haut und den dunklen Flecken sieht der Springfrosch (Rana dalmatina) dem Grasfrosch sehr ähnlich. Doch an seinen viel längeren Hinterbeinen ist er deutlich von diesem zu unterscheiden. Damit können die Frösche bis zu 2 Meter weit und 50 cm hoch springen. Auch sind Springfrösche meist kleiner als Grasfrösche: Männchen werden bis 6,5 cm, die Weibchen bis 8 cm gross.
Springfrösche sind eine der ersten Amphibien in der Schweiz, die nach dem Winter aktiv werden. Teilweise suchen sie bereits Ende Januar ihre Laichgewässer auf. Dabei bevorzugen sie Tümpel in oder zumindest in der Nähe von lichten Laubmischwäldern. In diesen verbringen die Frösche dann auch den Sommer.
In der Schweiz gelten Springfrösche als stark gefährdet. Sie leiden sehr unter dem Verlust ihrer Lebensräume. Gleichzeitig werden Jahr für Jahr unzählige Frösche auf den Strassen überfahren.
Der Italienische Springfrosch (Rana latastei) ist ein naher Verwandter des in der übrigen Schweiz vorkommenden Springfroschs. Er ist mit 5.5 cm (Männchen) bis 7 cm (Weibchen) etwas kleiner und kommt hierzulande nur im Tessin vor. Während seine nördlicheren Verwandten mit einem typischen «wogwogwog» versuchen, Weibchen auf sich aufmerksam zu machen, klingt der Ruf es Italienischen Springfrosches eher wie das feine Miauen einer Katze. Foto: © Thomas-R / iStock / Thinkstock