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Ein Ventilator ist diese Woche Gold wert, eine Klimaanlage der Himmel auf Erden, denn eine Hitzewelle bringt dem FM1-Land tagsüber 35 und nachts über 20 Grad – es stehen uns also heisse Tage und Tropennächte bevor. Doch wie stellt man die Klimaanlage im Büro nun richtig ein?
21 Grad – diese Zahl wurde 1960 als die perfekte Temperatur für den 40-jährigen Mann mit Anzug und Krawatte festgelegt. Dieses Temperaturideal ist aber mehr als veraltet, vor allem weil heute mehr Frauen arbeiten als noch vor 50 Jahren. Eine Studie zeigt, dass die Temperatur die Produktivität von Frauen und Männern unterschiedlich beeinflusst. Frauen strahlen im Schnitt um 35 Prozent weniger Wärme aus als Männer und die Blutgefässe verengen sich schneller, wodurch sie empfindlicher auf Temperaturänderungen reagieren.
Bei der Studie wurden Männer und Frauen mit einer mündlichen und mathematischen Prüfung getestet. Männer erzielten bei bei tieferen Temperaturen mehr Punkte als Frauen. Aber als ein Raum wärmer wurde, stiegen die Punktzahlen der Frauen signifikant. Die Studie zeigte auch, dass die Verbesserung der Frauen bei wärmeren Temperaturen grösser war als der Leistungsabfall der Männer. Ein Unternehmen hat durch die Erhöhung der Temperatur also mehr zu gewinnen als zu verlieren.
(sk)