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Kurz vor dem 2. Weltkrieg konnte die Schweizer Armee 24 tschechische Panzer beschaffen, die zur Panzerabwehr-Ausbildung der Infanterie verwendet wurden. 1947 wurden zur Verstärkung der Panzerabwehr 150 Panzerjäger G-13 in der Tschechoslovakei beschafft. Da Anfang der 50er Jahre weder Briten noch Amerikaner Panzer liefern konnten, beschaffte die Armee 200 französische leichte AMX 13. Das innovative Fahrzeug stand nach Überwindung etlicher „Kinderkrankheiten“ zuverlässig bis 1980 im Dienst.
Mitte der 50er Jahre konnte in Grossbritannien der wohl beste Panzer seiner Zeit beschafft werden, der über 50 Tonnen schwere Centurion, mit dem die neu aufgestellten Panzereinheiten ausgerüstet werden konnten.
Um die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern, entwickelte die Schweizer Industrie den Schweizerpanzer Pz 58/61/68, von dem knapp 500 Fahrzeuge aller Varianten gebaut wurden. In vielen Punkten technisch hochstehend, war der Pz 68 jedoch auch wegen vielen Mängeln der Mittelpunkt der „Panzer 68 Affäre“, die 1979 zu einer parlamentarischen Untersuchungskommission PUK führte. Resultat war die aufwändige Verbesserung der Fahrzeuge zum Panzer 68/88, der bis 2003 im Dienst stand.
Der deutsche Leopard 2 wurde als Sieger einer eingehenden Evaluation ab 1987 in 380 Exemplaren in Lizenz in der Schweiz hergestellt. 140 stehen heute noch, modernisiert, bei den Panzerbrigaden im Einsatz.