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Rund 200 Aktivisten blockieren in Zürich UBS- und CS-Sitze
Rund 200 Aktivistinnen und Aktivisten der Klimabewegung haben am Montagmorgen auf dem Paradeplatz in Zürich die Eingänge am Hauptsitz der Grossbank Credit Suisse und an der Geschäftsstelle der UBS besetzt.
Die Klimabewegung protestiert damit gegen die massiven Investitionen der Schweizer Finanzinstitute in Erdöl, Gas und Kohle, wie die Aktivisten am frühen Montagmorgen bekanntgaben. Sie errichteten Blockaden mit mehreren schweren Geräten wie Tripods und Fässern.
Die Finanzinstitute, allen voran die beiden Grossbanken und die Schweizerische Nationalbank, investierten Milliarden in Unternehmen, die Erdöl, Kohle und Gas fördern oder verbrennen würden. Zugleich müssten andernorts Menschen wegen der Klimakrise sterben.
Die Schweizer Finanzinstitute trügen eine grosse Verantwortung für die Folgen der weltweiten Klimakrise. Wenn diese Institute aufhörten, in fossile Energien zu investieren, seien die international anerkannten Klimaziele erreichbar.
Bereits vor einer Woche hatten die Klima-Aktivistinnen und Aktivisten der Bewegung "Rise Up For Chance" auf dem Paradeplatz einen offenen Brief mit ihren Forderungen stellvertretend für den gesamten Finanzplatz an die Credit Suisse überreicht.