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Er sei ein «sehr stabiles Genie», schrieb Trump auf Twitter in einer Reaktion auf das Buch «Fire and Fury: Inside the Trump White House». Seine Kritiker bei den Demokraten und in den Medien versuchten, «das alte Ronald-Reagan-Drehbuch» wieder rauszuholen und die geistige Stabilität und Intelligenz infrage zu stellen, schrieb Trump. Bei Reagan wurde fünf Jahre nach dessen Ausscheiden aus dem Präsidentenamt Alzheimer diagnostiziert.
Trump schrieb, seine beiden grössten Vorzüge im Leben seien seine mentale Stabilität und dass er wirklich schlau sei. «Ich wurde von einem SEHR erfolgreichen Geschäftsmann zu einem Top-TV-Star ... zum Präsidenten der Vereinigten Staaten (im ersten Versuch). Ich denke, das zeigt nicht nur, dass ich clever bin, sondern ein Genie. Und ein mental gefestigtes Genie obendrein.»
Trump völlig überfordert dargestellt
Das am Freitag veröffentlichte Buch des US-Journalisten Michael Wolff zeichnet das Bild einer chaotischen US-Präsidentschaft unter Trump. Der Präsident wird darin unter Berufung auf Gespräche mit zahlreichen engen Vertrauten als völlig
überfordert, impulsiv und desinteressiert dargestellt.
Seine Kandidatur habe er nur betrieben, um als knapper Verlierer weitere Prominenz zu gewinnen, lautet eine der Thesen des Buchs, für das Wolff nach eigenen Worten mit zahlreichen Insidern in Washington und auch mit Trump selbst gesprochen hat. Trump erklärte, das Buch sei «voller Lügen» und basiere auf Quellen, die es gar nicht gebe.
Wolff sagte, sein Buch wirke wie das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. «Plötzlich sagen alle Leute: ‹Oh mein Gott, wirklich, der Kaiser hat ja gar nichts an›.» Das werde schliesslich zum Ende von Trumps Präsidentschaft führen.