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Dissertationsprojekt
Mash it up! Intermediale Praktiken im Wandel der digitalen Referenzkultur
Das Dissertationsprojekt behandelt den Wandel intermedialer Praktiken am Beispiel des Mashups, bei dem fremdreferenziell mindestens zwei digital veröffentlichte Werke de- und rekonstruiert und als neues Medienprodukt auf peer community-Plattformen distribuiert werden. Die Kombination der Samples im Mashup erfolgt überwiegend durch die Verbindung musikalisch kongruenter Strukturen (Tempo, Tonart, Lyrics) mit inkongruenten Kontexten (Kultursparte, Entstehungszeit, Gattung). Dadurch kreieren Mashup-KünstlerInnen soziokulturell sowie medienhistorisch relevante Rekontextualisierungen, welche auf die sogenannte digitale Referenzkultur Auswirkungen haben. Der darin gebräuchliche freie Umgang mit den Medieninhalten und -produkten stösst jedoch auf langwierige urheberrechtliche Debatten, die nicht gänzlich geklärt sind. Die Dissertation zielt deshalb auf die Untersuchung aktueller Entwicklungstendenzen der referenziellen Produktion in audiovisuellen Medienformaten durch die Festlegung einer zeitgemässen Definition und der Aktualisierung der Mashup-Debatte innerhalb der digitalen Referenzkultur.