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Sina Frei verpasste ihre erste Medaille bei der Elite um 45 Sekunden. Die zweifache U23-Weltmeisterin (2017 und 2019) lieferte sich auf schlammigem Terrain lange einen Zweikampf mit Eva Lechner um Platz 3. In der 4. Runde musste die 23-jährige Zürcherin die Italienerin aber ziehen lassen.
«Ich habe alles probiert», sagte Frei im Ziel. «In den Abfahrten konnte ich Zeit gutmachen, in den Aufstiegen habe ich leider jeweils etwas verloren. Aber für meine 1. WM ist es ein gutes Resultat.»
Neff mit Aufholjagd
Jolanda Neff fuhr nach starker Aufholjagd auf Platz 6. Die Weltmeisterin von 2017, die geschwächt aus Nove Mesto angereist war, fiel nach schnellem Start zwischenzeitlich in ein Loch, ehe sie sich wieder nach vorne kämpfte. Alessandra Keller wurde Zehnte, Linda Indergand und Nicole Koller folgten auf den Rängen 15 und 16.
Ferrand-Prévot in eigener Liga
Gold ging an Pauline Ferrand-Prévot, die Lebenspartnerin des zweifachen Olympiasiegers Julien Absalon. Die Französin setzte sich nach dem Start ab und zog in der Folge einsam ihre Kreise. Die 28-Jährige verteidigte ihren Titel in eindrücklicher Manier.
Silber sicherte sich Lechner, die sich im Finish knapp gegen die Australierin Rebecca McConnell durchsetzte.
Schwierige Bedingungen
Die schlammigen Verhältnisse forderten Fahrerinnen und Material auf dem neu erbauten Kurs im Bundesland Salzburg alles ab. Diverse Athletinnen beklagten Defekte und Stürze. Auch Kate Courtney, die Weltmeisterin von 2018, blieb nicht verschont. Die Amerikanerin erlitt zuerst auf Podestkurs liegend einen Defekt, der sie weit zurückwarf. Später stürzte sie auf den Kopf und musste aufgeben.
Auch die Niederländerin Anne Terpstra, WM-Vierte von 2019 und Weltcupsiegerin in Vallnord im Vorjahr, und die Schwedin Jenny Rissveds beendeten das Rennen nicht.