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Judo-Katas sind festgelegte und namentlich benannte Abfolgen von Techniken, die den Übenden Prinzipien vermitteln sollen. Diese Abläufe, die als Kata – also Formen – bezeichnet werden, werden im Folgenden näher beschrieben. Andererseits kann Kata auch das Üben von einzelnen Techniken mit einem Partner außerhalb dieser Abläufe bezeichnen, wobei der Partner im Gegensatz zum Randori auf die zu übende Technik eingestellt ist. Das Wort Kata wird in diesem Sinne im deutschen Sprachraum jedoch nur noch selten gebraucht. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten werden Kata im Judo fast ausschließlich zusammen mit einem Partner durchgeführt. Fast alle Judo-Kata stammen aus dem traditionellen Ju Jitsu, wo sie noch heute Bestandteil der Meisterprüfungen sind.
Randori ist eine Übungsform des Kampfes. Sinngemäss steht dabei der Übungskampf Randori dem Shiai − dem eigentlichen Wettkampf − gegenüber. Beim Randori geht es nicht um gewinnen oder verlieren, sondern darum die zuvor erlernten Techniken im Fluss des Kampfes anwenden zu lernen.
Shiai wird im Allgemeinen von zwei Kontrahenten ausgetragen. Der Wettkampf wird mit einem unterschiedlichen Punktsystem durchgeführt, bei dem der Kampfrichter (Schiedsrichter) den Kampf nach jeder erfolgten Wertung unterbrechen kann. Kampfgewinn erfolgt durch Erreichen von Ippon, durch Aufgabe/Disqualifikation des Partners oder durch Punktsieg (alle Wertungen unter Ippon) nach Wettkampfende.
Weiterhin gibt es Shiai-Formen, bei denen mehr als zwei Personen gegeneinander antreten – Wettkampf als Teamwettbewerb.
Nicht immer wird der Kampf physisch gegeneinander ausgetragen, sondern existiert auch der Wettkampf als Kata-Shiai. Dabei führen Paare Katas mit festgelegter Bewegungsabfolge vor und die korrekteste Umsetzung der Kata gewinnt.