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Hillary Clinton und Donald Trump haben beim «Super Tuesday» in mindestens sechs Bundesstaaten gewonnen. Beide sind jedoch auf dem Weg zu ihrer Nominierung für die Wahl zum neuen US-Präsidenten noch nicht durch.
Die frühere demokratische Aussenministerin Clinton gewann zunächst mit Texas, Tennessee, Virginia, Georgia, Alabama und Arkansas mindestens sechs der elf Staaten sowie das Aussengebiet in Samoa.
Der umstrittene republikanische Immobilien-Milliardär Trump siegte ebenfalls in mindestens sechs Staaten: Georgia, Alabama, Massachusetts, Virginia, Tennessee und Arkansas. Er verlor aber den wichtigen Staat Texas an dessen erzkonservativen Senator Ted Cruz. In Texas ging es bei den Demokraten um 252 und bei den Republikanern um 155 Delegierte. Auch Oklahoma ging an Cruz.
Trump und Clinton lagen auch in weiteren Staaten aussichtsreich im Rennen. Beide sind auf dem Weg zur Kandidatur aber längst nicht durch. Am 8. und 15. März stehen erneut wichtige Vorwahltermine bevor.
Am «Super Tuesday» wurden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben; 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten. Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383.
Bei den Demokraten lieferte Clintons Kontrahent Bernie Sanders der früheren First Lady und Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton in einigen Staaten einen harten Kampf. Sanders gewann nicht nur seinen Heimatstaat Vermont, er siegte auch in Oklahoma. Im Februar hatte Sanders bereits New Hampshire für sich entschieden.
«Im ganzen Land haben Demokraten heute dafür gestimmt, Mauern einzureissen, so dass wir zusammen grossartig sein können», sagte Hillary Clinton bei einem Auftritt in Florida. «Amerika ist stark, wenn wir alle zusammen stark sind. Amerika hat nie aufgehört, grossartig zu sein.»
Bei den Republikanern, wo sich die Parteiführung vehement gegen eine Kandidatur des exzentrischen Seiteneinsteigers Donald Trump wehrt, konnte Hoffnungsträger Marco Rubio erneut bei den Wählerinnen und Wählern nicht überzeugen. In Virginia unterlag der Senator aus Florida Trump zwar nur knapp. Doch auch in anderen Staaten gelang ihm zunächst kein Sieg.
Anders als Rubio konnte der Texaner Cruz positive Stimmung in Wahlergebnisse ummünzen. Der erzkonservative Senator fuhr in seinem Heimatstaat Texas einen klaren Sieg ein und konnte auch in Oklahoma Trump auf Distanz halten. (wst/sda/dpa/reu)
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