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Spannende Qualifikation in St-Blaise
Yannick Michiels (BEL), Matthias Kyburz (SUI) und Kasper Fosser (NOR) bei den Männern, Andrine Benjaminsen (NOR), Elena Roos (SUI) und Simona Aebersold (SUI) bei den Frauen: So heissen die Sieger der verschiedenen Startfelder des Qualifikationsrennens für den KO-Sprint.
Für das Qualifikationsrennen trafen sich die Athletinnen und Athleten aus insgesamt 28 Nationen in St-Blaise. Eine Gemeinde, die wenige Kilometer östlich des EM-Hauptortes am Neuenburgersees liegt. Unmittelbar am Ufer des Sees, am örtlichen Bootshafen, befand sich dann auch die Zielarena des Wettkampfes.
Das Rennen wurde bei den Männern und Frauen in je drei Startfelder aufgeteilt, wobei sich pro Feld die besten 12 Athletinnen respektive Athleten für die Finaldurchgänge qualifizieren konnten. So nehmen morgen Samstag schliesslich die besten 36 Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufer den Finaltag des Knockout-Sprints in Angriff.
Nicht alle der Favoriten auf eine Spitzenrangierung schafften die Qualifikation für den Final. So schied bei den Männern beispielsweise Gustav Bergman (Schweden) als 17. in seinem Feld aus – er verpasste die Qualifikation um nur gerade vier Sekunden. Auch der Franzose Frederic Tranchand musste sich geschlagen geben. Er schied als 15. in seinem Startfeld ebenfalls aus. Gewonnen wurden die einzelnen Heats bei den Männern von Yannick Michiels (BEL), Matthias Kyburz (SUI) und Kasper Fosser (NOR), bei den Frauen von Andrine Benjaminsen (NOR), Elena Roos (SUI) und Simona Aebersold (SUI).
Das Gastgeber-Team aus der Schweiz wusste grossmehrheitlich zu überzeugen. Von den acht angetretenen Männern verpasst nur Christoph Meier den Final –und dies äusserst knapp als 13. Bei den Frauen scheiden Sofie Bachmann und Martina Ruch aus.
Für die Athletinnen und Athleten galt es in der Qualifikation etwas mehr 3 Kilometer und 50 Höhenmeter zu absolvieren. In einer Laufzeit von nicht einmal einer Viertelstunde wurden dabei rund 20 Kontrollposten angelaufen. Längere Abschnitte zwischen den einzelnen Kontrollposten und die Steigungen forderten die EM-Teilnehmenden genauso, wie die technisch schwierigeren Passagen in den engen Gassen und Strassen des Dörfchens, das von seinem Charakter her einem italienischen Städtchen nahekommt. Im Frauenrennen sorgte zudem der einsetzende Regen für rutschige Verhältnisse und damit für eine zusätzliche Herausforderung. Als Bahnleger des Knockout-Sprints an den OL-Europameisterschaften – sowohl für die Qualifikation als auch für die Finaldurchgänge – stehen die beiden ehemaligen Schweizer Nationalkaderathleten Fabian Hertner und Andreas Kyburz im Einsatz. Beide haben während ihrer Karriere mehrmals an Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen und durften dabei auch mehrere Medaillenerfolge feiern.
Photos by Rémy Steinegger / steineggerpix.com