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Je ordentlicher ich werde, desto weniger sehne ich mich danach in einem Blütenkelch zu ersticken. Im Gegenteil. Ich frage meinen Laptop, was er eigentlich so denkt, wenn ich nicht da bin. Wenn ich nur kurz rausgehe, und ihn wach sein lasse.
Er wartet, sagt er, und fragt sich, wohin ich wohl gehe, und warum ich ihn nicht ausschalte, wenn ich doch vorgeben würde, ein ordentlicher Mensch zu sein. Ordentliche Menschen sparen schliesslich Strom. Ich gebe nicht vor, ein ordentlicher Mensch zu sein. Ich setze mich nur mit Ordnung auseinander in Nichterwähnung des Chaos in meinen Räumen. Auf meinem Tisch steht unsinnigerweise eine Taube Agavensirup, eine leere Tasse, ein leeres Glas, steht Salz, eine Schwimmbrille liegt da. (Auf die Kauffrage, ob sie dicht sei, sagte der Bademeister: Kommt auf ihren Kopf drauf an.) Rechnungen. Vielleicht sollte man beim Bezahlen der Rechnungen immer eine Schwimmbrille aufsetzen. Und mit Schnorchel im Mund in die Bank oder Post spazieren. Wenn das alle machen würden, wäre das doch zumindest ein Anfang!