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Cafeteriatisch
ENTWURF | AUSFÜHRUNG: 2011
MATERIALIEN: AMERIKANISCHER NUSSBAUM FURNIERT
Der Caféteriatisch ist Teil einer Möbelreihe, die aus Stehtisch, Sofa und Caféteriatisch besteht und für die öffentlichen Bereiche eines Berufsschulhauses entwickelt wurde. Der Caféteriatisch ist als raumgreifendes und skulpturales Element konzipiert, das – unabhängig von der eigentlichen Raumgeometrie – als ineinandergreifende „Tischlandschaft“ in der Mensa eines Schulhauses eingesetzt werden kann. Die Dreiarmkonfiguration folgt dem Prinzip der Rotationssymmetrie und erinnert an Stehtische, wies sie Hans Scharoun für die Neue Philharmonie in Berlin entwickelte. Seine spezielle Form soll Einzelpersonen und Gruppen eine möglichst vielseitige und angenehme Nutzung ermöglichen. Einzelpersonen können sich ohne das Gefühl des Eindringens an den schon von anderen genutzten Tisch setzen/stellen. Bei einer Gruppennutzung können die Diskussionen sowohl mit einem Gegenüber wie auch über das Zentrum geführt werden. Der Tisch bietet ohne Weiteres Platz für 15 Personen. Er besteht aus drei demontierbaren Einzelelementen, die unsichtbar miteinander verbunden sind. Charakteristisch für Tischblatt und Tischfuss sind die sehr feinen Kanten sowie die aus statischen Gründen v-förmig konstruierten Platten. Der zentrale Tischfuss wird aus drei einander zugewandten Pyramidenstümpfen gebildet. Form und Konstruktion all dieser Elemente erinnern entfernt an die Tragflächen eines Flugzeuges und vermitteln dem Tisch eine ungewohnte Dynamik.