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Alles fing mit den „Spanischen Brötli“ an – einem leckeren Gebäck der Schweizer Bäderstadt Baden. Das stimmt natürlich nicht ganz, aber am 9. August 1847 nahm die erste in der Schweiz erbaute Bahn von Zürich nach Baden ihren Fahrplanbetrieb auf. Nun konnten die Bediensteten der feinen Züricher Gesellschaft frühmorgens gemütlich das mit dem Zug anrollende, berühmte Gebäck abholen und pünktlich auf den sonntäglichen Frühstückstisch bringen, ohne eine stundenlange Wanderung nach Baden und zurück zu absolvieren. Daher bürgerte sich für diese Strecke bald der Name „Spanisch-Brötli-Bahn“ ein. In den Folgejahren brach nun auch in der Schweiz ein Schienen-Bauboom aus, der innerhalb von 35 Jahren eine Streckenlänge von 2.457 km erreichte. Schließlich entstanden zwischen 1902 und 1909 durch die Verstaatlichung fünf großer Bahngesellschaften die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). In der Folge wob sich ein immer dichteres Schienennetz über die Schweiz, das auch heute noch extensiv genutzt wird. Immerhin weisen die Schweizer einen absoluten Spitzenwert bei der Bahnnutzung auf, denn im Durchschnitt fährt jeder pro Jahr rund 1.800 km mit dem Zug.
Anlässlich des denkwürdigen Jubiläums präsentieren die SBB eine Elektrolok mit entsprechend auffälliger Sondergestaltung. Ausgewählt wurde hierfür die Re 420 251 (ex Re 4/4 II 11251), wobei diese universell einsetzbare Baureihe über Jahrzehnte die wesentliche Stütze des lokbespannten SBB-Verkehrs bildete und mit 276 zwischen 1964 und 1985 gebauten Exemplaren auch die höchste Anzahl einer für die Schweizer Bahnen gebauten Baureihe aufweist.