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Geschichte
Die vier zur Schule Gubel gehörenden Gebäude liegen alle auf einem Hügel.
Das älteste Gebäude Halde A wurde 1874 gebaut und stand lange für sich alleine. Der Bau entspricht der Tradition der ländlichen Zürcher Schulhäuser. Der dreigeschossige Kubus weist eine streng symmetrische Fensterordnung aus. Das Gebäude teilt sich den Pausenplatz mit dem Halde B, welches Oberstufenklassen beinhaltet und zum Liguster gehört.
Das Halde A wird 2016 zusammen mit dem Halde C saniert.
Die Trakte des Schulhauses Gubel wurden 1904 (Trakt A) und 1933 (Trakt B) erstellt.
Der Trakt A ist ein frühes Beispiel eines Schulhauses, das über seitliche, an der Fassade liegende Gänge verfügt, die gut belichtet sind. Typisch für den Heimatstil ist der als offene Halle gestaltete Verbindungsbau, der 1910 zusammen mit der Turnhalle entstand. Er ist eines der ersten Schulhäuser, das den Heimatstil im Schulhausbau einleitet. Die Treppenhausfenster in Bleiverglasungen mit Buntgläsern sind teilweise erhalten.
Der Trakt B ist ein typischer Schulbau der Moderne. Weitläufige Korridore, von Norden her über kleine Fenster belichtet, zwölf Schulzimmer auf der Südwestseite mit grossen Fensteröffnungen. Bemerkenswert ist die lichtdurchflutete, eingeschossige Pausenhalle, die die Verbindung zwischen Schulhaus und den älteren Heimatstilbauten herstellt.
Die Gliederung des Aussenraumes ist noch weitgehend original.
Text aus: Amt für Städtebau, Bestandesverzeichnis Schulhäuser der Stadt Zürich
Festschrift zur Einweihung des neuen Primarschulhause Gubel B vom 7. Mai 1933
Bilder aus: Amt für Städtebau, Schulhäuser der Stadt Zürich, 2008