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Wie die neueste Gallup-Umfrage zum Thema Abreibung zeigt, wird die Pro-Life-Einstellung in der amerikanischen Bevölkerung immer stärker. 39 Prozent der Befragten vertreten die Ansicht, dass Abtreibung nur in „ganz wenigen Fällen“ erlaubt sein soll. 21 Prozent wollen ein vollständiges Abtreibungsverbot. Damit befürworten 60 Prozent der Bevölkerung strengere Abtreibungsgesetze, was einem Anstieg von 7 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht.
Während sich 1996 noch 56 Prozent der Bevölkerung als pro-choice bezeichneten und nur 37 Prozent als pro-life, war das Verhältnis 2018 mit je 48 Prozent ausgeglichen. 2019 stuften sich erstmals bei einer Gallup-Umfrage mehr US-Amerikaner als pro-life (49 Prozent) ein denn als pro-choice (46 Prozent).
Allerdings geht es einer Mehrheit von Amerikanern (58 Prozent) zu weit, Abtreibung generell zu verbieten, sobald der Herzschlag des ungeborenen Kindes festgestellt werden kann. Entsprechende Gesetze sind in mehreren Bundesstaaten von der Legislative beschlossen worden, aber bisher nicht in Kraft getreten. 40 Prozent der Amerikaner unterstützen laut der Gallup-Umfrage sogenannte „Heartbeat Bills“.