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Einer der weltweit führenden Experten für den illegalen Handel mit Elfenbein und Rhinozeros-Hörnern ist in Kenia getötet worden. Der 76-jährige US-Geograf Esmond Martin starb am Sonntag in seinem Haus in Nairobi an einer Stichverletzung, wie die Polizei am Montag mitteilte. Wer hinter der Tat steckt, war zunächst unklar.
Martin konzentrierte sich bei seinen Ermittlungen vor allem auf die Nachfrage nach illegalem Elfenbein; seine Recherchen galten den Schwarzmärkten in Asien als Hauptabnehmer. Nach Angaben der Leiterin von Wildlife Direct, Paula Kahumbu, trug Martins Arbeit mit zur Entscheidung Chinas im vergangenen Jahr bei, seine legalen Märkte zu schliessen und den Elfenbeinhandel im Land gänzlich zu verbieten.
«Martin gehörte zu den wichtigsten Spezialisten, die Licht in den Schwarzhandel brachten», sagte Kahumbu. Dabei habe er sich auch nicht gescheut, die Händler persönlich anzugehen.
Iain Douglas Hamilton, dessen Organisation Save the Elephants über Jahrzehnte hinweg Martins Recherchen finanzierte und veröffentlichte, nannte den US-Experten einen «stillen Helden» des Tierschutzes.
Martin arbeitete an einem neuen Bericht über die wachsende Rolle Myanmars beim verbotenen Handel mit Wildtieren, als er getötet wurde. Ob es einen Zusammenhang mit seinen jüngsten Recherchen gibt, war zunächst unklar. (whr/sda/afp)
Die französische Polizei hat im Fall des amerikanischen Unternehmers Jeffrey Epstein erneut einen Zeugenaufruf gestartet - diesmal international.
Die Polizei sucht in dem am Freitag auf Französisch und Englisch veröffentlichtem Aufruf nach Zeugen und Opfern sexueller Belästigung oder sexuellen Missbrauchs. «Aufgrund der Komplexität des Falles und seiner internationalen Verwicklungen, bitten wir noch einmal Opfer und Zeugen, sich zu melden», heisst es.
Epstein hatte sich am 10. August in einem New …