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Nottwil LU - Der Arzt Guido A. Zäch arbeitet seit Mitte Oktober im Auftragsverhältnis wieder für die Paraplegiker Stiftung (SPS) in Nottwil. Der Stiftungsrat habe mit ihm einen Vertrag abgeschlossen, bestätigte der Medienbeauftragte der SPS Medienberichte.
Im Wesentlichen betreue Guido Zäch Legate und Grossspender. Zudem werde er auch Gäste durch das Paraplegiker-Zentrum führen und in Absprache mit dem Marketing-Chef der SPS für die Gewinnung neuer Spender zuständig sein, präzisierte der Medienbeauftragte Andreas Bantel bezugnehmend auf Berichte mehrerer Zeitungen.
Zäch werde auch externe Vortragstätigkeiten übernehmen und die Stiftung in Gesprächen mit Querschnittgelähmten vertreten. Für seinen Mandatsvertrag erhält Zäch ein "fixes Honorar, dessen Höhe nicht bekannt gegeben wird", fügte Bantel an.
Zäch sei verpflichtet, "in regelmässigen Abständen" dem Stiftungsrat über seine Aktivitäten Rechenschaft abzulegen. Das Arbeitsverhältnis ist vorerst auf Ende 2010 befristet, kann in gegenseitigem Einverständnis aber verlängert werden.
Ende Dezember 2007 hatte die SPS einen Schlussstrich unter die Affäre ihres Gründers und ehemaligen Präsidenten Guido Zäch gezogen. Er musste sich verpflichten, der SPS von ihm veruntreute Gelder in der Höhe von 958'184 Franken zu zahlen und schied aus allen Organen aus.
Zäch war von der Basler Justiz wegen mehrfacher Veruntreuung zu 16 Monaten bedingt verurteilt worden. Im März 2007 bestätigte das Bundesgericht das Urteil und stellte eine Deliktsumme von rund 1,3 Millionen Franken fest.
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