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Mit der Eröffnung der Städtischen Galerie im Prinz-Max-Palais im Jahr 1981 erhielten die Kunstsammlungen der Stadt Karlsruhe erstmals eigene Ausstellungsräume. Der Umzug in den Lichthof 10 des denkmalgeschützten IWKA-Hallenbaus, der ursprünglich als Munitionsfabrik diente, erfolgte 1997. Der Sonderausstellungsbereich und die ständige Sammlung der Städtischen Galerie, deren Schwerpunkte bei der Kunst im deutschen Südwesten seit 1850 und auf der deutschen Kunst nach 1945 liegen, präsentieren sich auf drei Etagen. Seit 1997 ergänzt die Sammlung Garnatz den Bestand an Gegenwartskunst. Die deutsche Kunst seit 1960 mit Arbeiten von Baselitz, Polke, Richter, Förg, Immendorff, Kirkeby, Lüpertz, Penck, Trockel, Stöhrer und vielen anderen wird im ersten Obergeschoß vorgestellt. Die zeitgenössische Fotokunst ist durch Werke von Bernd und Hilla Becher, Anna und Bernhard Johannes Blume, Jürgen Klauke sowie Cindy Sherman repräsentiert. Einen Überblick zur badischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts mit Arbeiten der Karlsruher Akademielehrer Johann Wilhelm Schirmer, Gustav Schönleber, Hermann Baisch und Hans Thoma sowie Künstlern der "Grötzinger Malerkolonie" gibt der Rundgang im zweiten Obergeschoß. Weitere Schwerpunkte der Sammlungen bilden der Realismus der zwanziger Jahre mit Karl Hubbuch und Wilhelm Schnarrenberger sowie die verschiedenen Positionen der Nachkriegskunst.