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Selbstuntersuchung
Nicht jeder Brustkrebs ist als Knoten tastbar; aber auch nicht jeder ertastete Knoten ist Brustkrebs. Wenn auch längst nicht jeder Krebs durch die Selbstuntersuchung entdeckt wird, können die systematische Selbstuntersuchung sowie regelmässiges und aufmerksames Beobachten des Körpers sinnvoll sein. Allerdings ersetzen sie nie die ärztliche Untersuchung. Wenden Sie sich immer an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie Veränderungen an der Brust erkennen.
Der beste Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung ist etwa acht Tage nach der Regelblutung. Die Selbstuntersuchung der Brust ist eine einfache Methode, Veränderungen wahrzunehmen. Dabei sollten Sie nicht nur auf Knoten achten, sondern auf sämtliche Veränderungen an der Brust. Diese können ebenso ein Hinweis auf eine Krebserkrankung sein. Hinweise auf eine mögliche Erkrankung bedeuten nicht, dass eine Erkrankung auch tatsächlich vorliegt.
Studien zur regelmässigen Selbstuntersuchung konnten keine Reduktion der Brustkrebstodesfälle aufzeigen. In Einzelfällen können Frauen dennoch von der regelmässigen Selbstuntersuchung ihrer Brust profitieren.
Die häufigsten Veränderungen beim Brustkrebs sind:
- Knoten, Verhärtung
Seltenere, aber wichtige weitere klinische Anzeichen sind:
- neu aufgetretene Einziehungen der Haut und der Brustwarze
- neu aufgetretene Hautveränderungen wie Rötung oder ein vergröbertes Hautrelief («peau d’ orange», «Orangenhaut»)
- Ekzematöse Veränderungen der Brustwarze und des Warzenhofes
- Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze (ausserhalb von Schwangerschaft und Stillzeit)
- neu aufgetretene Grössen-, oder Formdifferenz der Brüste
- Schwellungen in der Achselhöhle (vergrösserte axilläre Lymphknoten)