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Syllogistik
Aristoteles bahnbrechender Beitrag zur Entwicklung des abendländischen Denkens besteht darin, dass er das Denkens nicht allein nach dem Inhalt, sondern auch der Form nach untersucht. Begriffe werden mittels der Definition bestimmt. Diese teilt Begriffe in Gattungen und Arten ein. Begriffe werden zu Urteilen (Sätzen) verknüpft.
Der Syllogismus besteht aus 2 Prämissen und einer Konklusion (Urteil), welche aus den beiden Prämissen durch die Regeln der Logik folgt.
Dabei ist im ersten Beispiel "Mensch" der Mittelbegriff (M), "Sokrates" das Subjekt (S) und "sind sterblich" das Prädikat (P)
Die 10 Kategorien des Aristoteles
Jedes ohne Verbindung gesprochene Wort bezeichnet eine der nachfolgenden Kategorien.
Methode und Aufbau der Wissenschaften
Es gibt verschieden Satztypen gemäss der nebenstehenden Tabelle. Aus einer Aneinanderreihung von Schlüssen ergeben sich Beweise.
Diese Methode nennt man Deduktion. Sie leitet die besonderen Einzeldinge aus dem Allgemeinen ab. Ziel der Wissenschaft soll es sein, auf deduktivem Wege das Bestehende aus Ursachen abzuleiten.
Im Gegensatz zur Induktion gewinnt die Induktion Erkenntnisse aus der Verbindung von Vorwissen und sinnlicher Erfahrung. Ziel der Wissenschaft ist es zwar, das Besondere aus der allgemeinen Ursache ableiten zu können, der Weg dorthin aber führt über die Induktion.
Das Früheste und Allgemeinste Prinzip aber ist nicht beweisbar. Aristoteles selbst nennt den Satz vom Widerspruch: »Es ist unmöglich, dass einem dasselbe in derselben Hinsicht zugleich zukomme und nicht zukomme.«