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Die Grossbank hatte Ende Oktober im Rahmen ihrer tiefgreifenden Restrukturierung angekündigt, einen Teil ihrer Investmentbank unter dem Namen "CS First Boston" abzuspalten.
Die neue Investmentbank-Einheit hätte laut dem Artikel in der "Financial Times" vom Mittwoch eigentlich "First Boston" heissen sollen. Allerdings habe die CS entdeckt, dass der Name von einem anderen Unternehmen beansprucht wurde. In der Folge sei die Credit Suisse dann auf die Bezeichnung "CS First Boston" umgeschwenkt, schrieb die britische Wirtschaftszeitung.
Mit Besitzer geeinigt
Anwälte der Grossbank hätten gleichzeitig von der US-Patent- und Markenschutzbehörde die Zuerkennung der Rechte an "First Boston" verlangt. In der Zwischenzeit habe man sich nun mit dem Besitzer der Markt auf die Zahlung einer nicht genannten Summe geeinigt und das entsprechende Gesuch an die US-Behörde zurückgezogen, heisst es weiter. Ein Bankensprecher wollte sich auf AWP-Anfrage nicht weiter dazu äussern.
Die CS verwies in einer Stellungnahme allerdings darauf, dass das Investment Banking & Capital Markets-Geschäft der Credit Suisse "auf eine langjährige Erfolgsgeschichte mit der First Boston und DLJ (Donaldson, Lufkin & Jenrette)" zurückblicke. Die Bank habe die Marke First Boston und den damit verbundenen Ruf und Goodwill "über Jahrzehnte aufgebaut" und werde ihre diesbezüglichen Rechte "mit Nachdruck wahrnehmen und dafür einstehen", hiess es in der Stellungnahme. Die "Branding-Pläne" seien auf einem guten Weg.
(AWP)