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Die Aufteilung des Erbes
Die Erben sind grundsätzlich frei, wie sie die Erbschaft untereinander aufteilen wollen.
Gemeinsam können sie sich auch über Anordnungen des Verstorbenen hinwegsetzen. Sie können zum Beispiel vereinbaren, dass der Sohn das Haus übernimmt, obwohl der Verstorbene es seiner Tochter vermacht hat.
Oder sie können beispielsweise den Übernahmepreis für das Haus herabsetzen, den er im Testament vorgesehen hat. Alle diese Änderungen setzen voraus, dass alle Erben damit einverstanden sind.
Können sich die Erben nicht einigen, zum Beispiel darüber, wer ein Haus übernehmen soll, bleibt am Ende häufig nur der Verkauf des strittigen Gegenstandes. Sind die Parteien hoffnungslos zerstritten, kann das Gericht eine Versteigerung anordnen.
Besser ist es natürlich, die Erben einigen sich wenigstens auf einen normalen Verkauf. Damit erzielen sie in aller Regel einen höheren Verkaufspreis als bei einer Versteigerung.
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