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Die Zahl der Spielsperren stieg damit im vergangenen Jahr gegenüber 2018 um 4'278 Personen. Dieser Anstieg ist grösser als in früheren Jahren. Die zunehmende Zahl von Spielsperren sei auf die Eröffnung von vier Online-Casinos in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 zurückzuführen, wird eine Sprecherin der Kommission von der «NZZ am Sonntag» zitiert.
Eine Spielbank spricht eine Spielsperre aus, wenn sie weiss oder annehmen muss, dass eine Person überschuldet ist oder ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt. Das gilt auch, wenn die Person Spieleinsätze riskiert, die in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen und Vermögen stehen.
Zudem sperren die Spielbanken Personen vom Spielbetrieb aus, von denen sie aufgrund einer Meldung einer Fachstelle oder Sozialbehörde wissen oder annehmen müssen, dass sie spielsüchtig sind.
Spieler haben ausserdem auch jederzeit die Möglichkeit, sich selber sperren zu lassen. Veranstalter von Geldspielen, die Spielsperren verhängen, müssen ein Register der gesperrten Personen führen.