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Zwischen 1996 und 2004 wurde das Bourbaki Panorama aufwändigen Sicherungs-, Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten unterzogen. Damit wird garantiert, dass das Riesenrundbild über Jahrzehnte weiter der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.
Die Arbeiten umfassen unter anderem die Entfernung grosser Wellen aus dem Gemälde, die Reinigung der Oberfläche, die Zurückbindung der Malschicht auf das Trägergewebe, das Flicken von über 1000 Rissen und Löchern sowie Retouchen an der Malschicht.
Um den Zustand des Gemäldes langfristig stabilisieren zu können, wurden mit technischen Mitteln ideale Raumklimabedingungen geschaffen.
Kernstück der neuen multimedialen Dauerausstellung ist ein Panoramafilm, der auf eine runde Hülle, die die 16-eckige Wandstruktur des Gebäudes auflöst, projeziert wird. Selbst zeitgenössisches Massenmedium, transportiert der Film die Bedeutung des Panoramabildes in die Gegenwart, ohne es zu konkurrenzieren.
Der Besucher kann sich vertieft Einlassen auf den französisch-deutschen Krieg, die äusserst prekären Bedingungen der Internierung von 87’000 französischen Soldaten in der Schweiz, die erste grosse Herausforderung für das noch junge Schweizerische Rote Kreuz und den neuen Schweizer Bundesstaat. Einzelschicksale und die Solidarität der Bevölkerung werden dem Zuschauer näher gebracht, ebenso die Entstehung des Bildes.