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Der eher seltene Orangeseitling wächst vor allem im Winter und Frühling an Nadelholzstümpfen, gelegentlich auch an Laubholz.
Er ist seitlich, dachziegelig und stiellos angewachsen, ist muschel- oder nierenförmig und zäh-elastisch.
Oberfläche: Hygrophan, trocken zunehmend verblassend bis fast isabellfarben, matt, dicht mit einem striegeligen Filz besetzt. Hutrand lange eingerollt.
Lamellen: Eng, gelborange wie der Hut gefärbt, nicht sehr breit, wenig bauchig, ziemlich engstehend.
Geruch: Süßlich fruchtig, trocken nach faulem Kohl.
Geschmack: Mild, unangenehm.
Sporenpulver: Fleischrosa, trocknend ausblassend.
Wissenswertes, Verwechslung:
Der Orangeseitling galt lange Zeit nicht als Blätterpilz im engeren Sinne, sondern schien wesentlich näher mit den Porlingen verwandt zu sein. Der Saprobiont erzeugt eine aktive Weißfäule.
Die farbgebenden Pigmente sind Carotinoide.
(gefunden und zur Verfügung gestellt von Jens Haverbeck)