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Liberty Global könnte nämlich eine weitere ausserordentliche Generalversammlung von Sunrise verlangen. Möglich machten das Zusatzartikel zum bestehenden Kaufvertrag, die am 25. Oktober hinzugefügt worden waren, wie aus einer Eingabe von Liberty Global an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Sunrise hatte am 22. Oktober eine Generalversammlung zu dem Deal und der dafür geplanten Kapitalerhöhung kurzfristig abgesagt.
Nun macht ein neues Szenario, wie das Geschäft doch noch klappen könnte, die Runde. Es sieht vor, dass der ursprüngliche Verkaufspreis von 6,3 auf 4,5 Milliarden Franken gesenkt wird. Andererseits soll Sunrise den Verkäufer in Aktien statt in Bargeld auszahlen. Dafür wäre eine neue Kapitalerhöhung nötig, wobei ein Teil der neu geschaffenen Sunrise-Titel an Liberty Global ginge. Liberty Global müsste allerdings bis Montag um Mitternacht die GV verlangen, ab Dienstag kann Sunrise nämlich den Kaufvertrag laut Zusatzartikel kündigen.
(AWP)