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Golf ist ein beliebter Sport in Japan
In Japan gibt es mehr Golfplätze als im übrigen Asien zusammengenommen. Mit fast 2500 Plätzen – und noch viel mehr Driving Ranges – sind die Japaner echte Golfliebhaber und haben einige der besten Plätze der Welt gebaut.
In allen Regionen Japans gibt es eine Auswahl an Golfplätzen für jede Spielstärke. Einige der besten Plätze befinden sich in der Nähe berühmter Ferienorte wie der Izu-Halbinsel, dem Berg Fuji, Karuizawa und Miyazaki. Wunderschöne Berg- oder Küstenlandschaften umrahmen die Plätze. Golf kann in Japan grundsätzlich das ganze Jahr über gespielt werden, viele japanische Golfplätze haben zwei Grüns, eines für den Sommer und eines für den Winter. Eine Ausnahme bilden die schneereichen Regionen, in denen die Plätze im Winter geschlossen sind.
Japan ist dafür bekannt, dass die Plätze ziemlich teuer sind. Heutzutage sind jedoch die meisten Plätze öffentlich zugänglich und es ist durchaus möglich, eine preiswerte Golfrunde zu absolvieren (zwischen 5000 und 10 000 Yen pro Person für eine 18-Loch-Golfrunde, inkl. Mittagessen und Golfwagen, an normalen Wochentagen). Während Feiertagen, in der Nähe von Grossstädten und an Wochenenden sind die Preise höher. Viele Plätze sind nicht für Einzelspieler geeignet und verlangen einen Aufpreis für Gruppen von zwei Spielern. Leihschläger und Caddies können gegen eine zusätzliche Gebühr zur Verfügung gestellt werden, wobei englischsprachige Caddies selten sind.
Die grösste Hürde für europäische Gäste ist die Sprache. Die Mitarbeiter der Golfclubs sprechen meist kein Englisch, Beschriftungen und Regeln auf den Plätzen werden in Japanisch aufgeführt und auch Anmeldungen sind oft nur in der Landessprache möglich. Deshalb sind Reservationen über Golf and Travel sowie den Concierge des Hotels am besten.
Eine Golfrunde in Japan ist in der Regel ein ganztägiges Ereignis mit einer Mittagspause von etwa einer Stunde zwischen der ersten und zweiten Hälfte des Platzes. 18 Löcher ohne Pause zu spielen, ist nur auf ausgewählten Plätzen möglich, ausser in Hokkaido und Okinawa, wo dies die Norm ist. Am Ende des Tages begeben sich die müden Golfer ins Clubhaus, um sich im öffentlichen Bad zu entspannen. Handtücher, Seife und Shampoo werden in der Regel zur Verfügung gestellt, so dass man keine eigenen Sachen mitbringen muss.