Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/142248

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem neuen Stationierungskonzept verzichtet die Armee auf einen Drittel ihrer Immobilien. Ebenfalls betroffen ist der Flugplatz Sitten, der mit 170 Beschäftigten (davon 40 Lernende) grosse Bedeutung im Kanton hat.</p><p>1. Wie viele Angestellte sind von der Schliessung betroffen? Wie viele Stellen werden gestrichen, wie viele verlagert?</p><p>2. Kann man den Angestellten, deren Stelle verlagert wird, einen Arbeitsplatz in der gleichen Region bieten?</p><p>3. Wann werden die Sozialpartner in den Prozess mit einbezogen?</p><p>4. Welche Pläne bestehen, die 40 Lehrstellen, die durch die Schliessung bedroht sind, zu ersetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Vom Verzicht auf den Militärflugplatz Sitten sind 94 Mitarbeiter betroffen. Mit dem Stellenabbau wird frühestens im Jahre 2017 begonnen, und er wird stufenweise erfolgen. Definitive Aussagen zur Zukunft der Mitarbeiter können erst nach Vorliegen der Umsetzungsplanung gemacht werden. Aus heutiger Sicht wird für einen grossen Teil der Mitarbeiter der Luftwaffe eine Weiterbeschäftigung in Payerne möglich sein. Für einen kleineren Teil wird eine Pensionierung angestrebt. Zur weiteren Beschäftigung der Mitarbeiter der Logistikbasis der Armee können noch keine Aussagen gemacht werden.</p><p>2. Auf dem Waffenplatz Sitten wird neu das Kommando und die Ausbildung der Militärpolizei konzentriert. In welchem Umfang von der Schliessung des Flugplatzes betroffene Mitarbeiter dort eine Einsatzmöglichkeit erhalten, wird im Rahmen der Umsetzungsplanung geprüft.</p><p>3. Die Sozialpartner werden im Rahmen des gesamten Um- und Abbaus des Personals einbezogen, wenn die erforderlichen politischen Entscheide zur Weiterentwicklung der Armee gefallen sind.</p><p>4. Da die Umsetzung frühestens 2017 erfolgt, können die bestehenden Lehrverhältnisse voraussichtlich ordentlich abgeschlossen werden. Kompensationsmassnahmen sind nicht vorgesehen.</p>