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Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde trafen im November 2020 innerhalb von kurzer Zeit die zwei Wirbelstürme «Eta» und «Iota» in Mittelamerika auf Land und hinterliessen enorme Verwüstungen. Betroffen waren Honduras, Nicaragua und Guatemala. In Honduras wurde vor allem der Norden des Landes getroffen – und das zu einem Zeitpunkt, als die honduranische Bevölkerung bereits mit den Folgen der Corona-Pandemie konfrontiert war.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren 1100 sehr verletzliche Familien in den zwei Departementen Santa-Barbara und Colon. Das sind rund 5000 Personen. 55 bis 60 % davon sind Frauen.
Ziele:
Die Betroffenen werden beim Wiederaufbau der Infrastruktur unterstützt. Die zerstörten Parzellen sollen aufgeräumt und wichtige landwirtschaftliche Güter wie Mais, Bohnen und Maniok auf den nächsten Saattermin hin wieder angepflanzt werden können.
Aktivitäten:
Die Unterstützung wird den jeweiligen Bedürfnissen der Gemeinschaften angepasst. Je nach Marktzugang und Infrastruktur der Region wird die materielle Hilfe angepasst. Nebst finanziellen Zuschüssen zielt der Wideraufbau vor allem auf die Instandsetzung von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Trinkwassersystemen. Zudem werden zusammen mit der Bevölkerung zerstörte Häuser repariert und Nahrungsmittel und Hygienematerial zur Verfügung gestellt.