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- Die amerikanische Überschwimmerin Katie Ledecky muss sich im Final über 400 m Freistil der Australierin Ariarne Titmus geschlagen geben.
- Auch die Schwedin Sarah Sjöström kann ihren Olympia-Titel von Rio 2016 über 100 m Schmetterling in Tokio nicht wiederholen. Gold gewinnt die Kanadierin Margaret MacNeil.
- Gegen den Briten Adam Peaty ist über 100 m Brust erwartungsgemäss einmal mehr kein Kraut gewachsen.
400 m Freistil: Titmus schlägt Ledecky erneut
An den Weltmeisterschaften 2019 im südkoreanischen Gwangju hatte Ariarne Titmus Katie Ledecky über 400 m Freistil bereits bezwungen. Nun wiederholte die Australierin diesen Coup auch auf der grösstmöglichen Bühne, den Olympischen Spielen.
Ledecky führte das Rennen zwar lange an, wurde aber noch vor der letzten Wende bei der 350-m-Marke von Titmus überholt. Die 20-Jährige aus Brisbane liess sich den Vorsprung auf der letzten Länge nicht mehr nehmen. Bronze ging an die Chinesin Bingjie Li.
100 m Schmetterling: Sjöström chancenlos
Schwer geschlagen musste Sarah Sjöström nach 100 m Schmetterling der unmittelbar neben ihr gestarteten Margaret MacNeil zum Olympiasieg gratulieren. Die 21-jährige Kanadierin zeigte im Tokyo Aquatics Centre einen entfesselten Lauf und blieb nur 11 Hundertstel über dem 2016 von Sjöström aufgestellten Weltrekord von 55,48 Sekunden.
Hinter MacNeil sicherte sich die Chinesin Yufei Zhang Silber, Emma McKeon (AUS) komplettierte das Podium als Dritte. Für Sjöström, die sich im Februar dieses Jahres einen Bruch am Ellbogen zugezogen hatte, resultierte in einer Zeit von 56,91 Sekunden nur der 7. Rang.
100 m Brust: Peaty in eigener Liga
Bei den Männern liess Adam Peaty seiner Konkurrenz über 100 m Brust nicht den Hauch einer Chance. Der 26-jährige Brite holte wie bereits 2016 in Rio überlegen Gold. Dabei nahm Peaty dem Silbergewinner Arno Kamminga aus den Niederlanden 0,63 Sekunden ab. Der Italiener Nicolo Martinenghi durfte sich über die bronzene Auszeichnung freuen.
4 x 100 m Freistil-Staffel Männer: USA vor Italien und Australien
Staffel-Gold gab es am 3. Wettkampf-Tag der Schwimmer derweil für die USA. Über 4 x 100 m Freistil verwiesen Caeleb Dressel, Blake Pieroni, Bowen Becker und Zach Apple Italien und Australien auf die Plätze 2 respektive 3.
Das US-Quartett blieb dabei in einer Zeit von 3:08,97 Minuten nur gerade 75 Hundertstel über dem Weltrekord, den ebenfalls die USA in Peking 2008 aufgestellt hatten.