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Zu ihnen gehören verschiedene Gemüse- und Gewürzpflanzen wie Fenchel, Karotten, Sellerie, Petersilie und Liebstöckel. Viele wild wachsende Arten können als Heilpflanzen genutzt werden – etwa Wald-Engelwurz, Giersch, Meisterwurz, Sanikel und eben der Wiesen-Kümmel. Den Familiennamen verdanken sie den grossen, doldigen Blütenständen, die aus vielen kleinen, meist weissen Einzelblüten bestehen. Fast alle Arten haben gefiederte Blätter und einen hohlen Stängel.
Der Kümmel gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Bei Ausgrabungen von Pfahlbauten fand man 5000 Jahre alte Samen. Er ist zudem das beste pflanzliche Mittel gegen Blähungen und Magen-Darm-Krämpfe. So kommen seine braunen, sichelförmigen Früchte oft bei Kohlgerichten, Käse- und Zwiebelkuchen zum Einsatz. Nach der Einnahme von Antibiotika hilft er, die Darmflora wieder aufzubauen.
Seine Blütezeit dauert von Mai bis August. Die Samen kann man aber erst im Juli des zweiten Jahres ernten. Für die Zubereitung eines Tees wird ein halber Teelöffel davon mit einem Mörser zerstossen und mit 250 ml heissem Wasser übergossen. Den Tee lässt man zehn Minuten ziehen, und zwar zugedeckt, damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen.
Auch der hochgiftige Gefleckte Schierling gehört übrigens zu den Doldenblütlern. Er ist mitverantwortlich für den Tod des bekannten griechischen Philosophen Sokrates.