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Als Schnappfinger bezeichnet man eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis stenosans) im Bereich der Beugesehnen der Hand. Andere Bezeichnungen sind „schnellender Finger“ (lat. Digitus saltans), Triggerfinger und Ringbandstenose.
Um den Schnappfinger zu operieren ist meist nur eine lokale Betäubung notwendig. Der Chirurg setzt einen kleinen Hautschnitt und spaltet dann das erste Ringband am betroffenen Finger in Längsachse. Des Weiteren wird er bei Bedarf entzündete Sehnengleitgewebe entfernen.
Die häufigste Komplikation bei der chirurgischen Schnappfinger-Operation ist, dass das benachbarte Gefäss-Nerven-Bündel verletzt wird. Besonders aufpassen muss der Chirurg auf den oberflächlichen Ast des Radialisnervs (Ramus superficialis nervi radials).
Um Verwachsungen zu vermeiden sollten leichte Übungen zur Mobilisierung des operierten Fingers bald nach dem Eingriff begonnen werden.
Im Anfangsstadium einer Sehnenscheidenentzündung kann das komplette Ruhigstellen der Sehne mittels einer Schiene die entzündungsbedingte Schwellung möglicherweise behoben werden. Die Entzündung schwillt ab und verschwindet wieder.
Nämlich völlig überflüssig für alle die sie länger als 47 Jahre kennen – also auch für mich – MEIN ENGEL!
Leonard Cohen – The Window