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Plätzen in Doha und Rabat schaffte Büchler zum dritten Mal in diesem Jahr in der weltweit höchsten Meeting-Kategorie den Sprung aufs Podest. Einzig vor drei Tagen in Rom hatte sie sich mit dem 4. Platz begnügen müssen.
War Büchler in der italienischen Hauptstadt dreimal auf 4,60 m gescheitert, bekundete sie diesmal auf ihrer Anfangshöhe von 4,50 m Mühe. Diese meisterte die Athletin des LC Zürich erst im dritten Versuch, für den sie – zur eigenen Überraschung – bereits den härteren Stab nehmen musste. Auf den nächsten drei Höhen fiel die Latte nur noch einmal, nämlich bei 4,70 m. 4,60 und 4,77 m überquerte sie jeweils mit dem ersten Sprung. 4,84 m waren dann aber zu hoch.
Mit 4,77 m blieb Büchler nur um einen Zentimeter unter ihrem in Doha aufgestellten Schweizer Freiluft-Rekord. Geschlagen geben musste sie sich einzig der kubanischen Weltmeisterin Yarisley Silva und der Griechin Katerina Stefanidi. Silva übersprang als einzige 4,84 m und verbesserte die Jahresweltbestleistung der Amerikanerin Sandi Morris um einen Zentimeter. Stefanidi baute mit ihrem 2. Platz die Führung im Diamond Race aus; sie liegt nun elf Punkte vor Büchler. Silva schloss bis auf einen Punkt zur Schweizerin auf.
Im Dreisprung der Frauen erlitt die Kolumbianerin Caterine Ibarguen mit 14,56 m die erste Niederlage nach 34 Siegen in Folge und dem 2. Platz an den Olympischen Spielen 2012 in London. Auch damals musste sie sich Olga Rypakowa geschlagen geben. Die Kasachin fing Ibarguen im letzten Versuch mit 14,61 m noch ab.
Der Hochspringer Mutaz Essa Barshim, mit 2,43 m die Nummer 2 in der ewigen Bestenliste, setzte ein erstes Ausrufezeichen im Freien in diesem Jahr. Der Katari verbesserte seine Saisonbestleistung um zehn Zentimeter auf 2,37 m und stellte eine Jahresweltbestmarke auf. Im Rennen über 3000 m Steeple verpasste es Conseslus Kipruto mit 8:00,12 Minuten nur knapp, als erster Läufer 2016 unter acht Minuten zu bleiben. Der Kenianer feierte bereits den vierten Sieg in der diesjährigen Diamond League. Eine weitere Jahresweltbestleistung gelang Asbel Kiprop über 1500 m; der kenianische Goldmedaillengewinner der letzten drei Weltmeisterschaften war mit 3:29,33 Minuten um 2,82 Sekunden schneller als bei seiner bisherigen Jahresbestzeit.
Über 3000 m lief Lokalmatador Mo Farah in einer eigenen Kategorie. Der zweifache Olympiasieger sowie fünffache Weltmeister über 5000 und 10’000 m distanzierte den zweitplatzierten Kenianer Mathew Kiptanui um 11,54 Sekunden. Vor dem Meeting hatte Farah angekündigt, nach der Saison 2017 nicht mehr auf der Bahn zu laufen.
(SDA)