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Um die Meinungsäusserungsfreiheit zu retten, dürfe es für Satiren keine Grenzen geben, wird von vielen Medienschaffenden gefordert. Sogar eine Karikatur von Gott müsse möglich bleiben.
Dabei geht es nicht in erster Linie um Gott, der gemäss dem Psalm 2 über seine Widersacher lacht, oder um Christus, der durch seinen versöhnenden Kreuzestod schon Schwereres erlebt hat, als für eine Karikatur herzuhalten. Es geht aber darum, den Glauben Andersdenkender zu respektieren.
Sachliche Kritik und ein Vergleich der Lehren ist aber angebracht. So vertritt der Koran wie die Bibel, Gott und die Eltern zu ehren, Unsittlichkeit zu meiden und Gutes zu tun. Dazu lehrte Jesus jedoch, sogar Feinde zu lieben, während der Koran auffordert, Ungläubige zu töten.
Emil Rahm,
Hallau