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Hintergrund: Für eine Depression nach einer Operation gibt es verschiedene Gründe, beispielsweise Schmerzen, eingeschränkte Mobilität oder/und reduzierte soziale Teilhabe. Im Kontext der Hysterektomie (HE) kommen potenziell noch die Angst vor dem Verlust der Weiblichkeit und der sexuellen Funktion sowie hormonelle Veränderungen (v. a. bei parallel durchgeführter bilateraler Ovarektomie [BSO]) dazu. Bisherige Studienergebnisse sind heterogen (1–5); neben einer Post-HE-Depression werden nämlich auch positive affektive Veränderungen beschrieben. In der Praxis stellt sich die Frage, inwiefern beim Aufklärungsgespräch vor einer HE auf das Risiko einer postoperativen Depression hingewiesen werden sollte.
Wie ist die oben genannte Untersuchung von Choi und Kollegen zu bewerten?
Petra Stute25.6.2020
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