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Papst Franziskus hat kein Verständnis für Impfverweigerung
Papst Franziskus lässt sich diese Woche gegen das Coronavirus impfen. Er hat kein Verständnis für Impfgegner: Der Papst kritisierte die «selbstzerstörerische Verweigerungshaltung» von Corona-Leugnern. Das sagte er im Interview des italienischen Senders Canale 5, das am Sonntagabend (10. Januar) ausgestrahlt wurde. Der Vatikan sei bereit, mit den Immunisierungen in den eigenen Reihen zu beginnen. «Ich habe mich angemeldet, es muss getan werden», so das Kirchenoberhaupt. Er glaube, dass aus ethischer Sicht jeder den Impfstoff nehmen sollte. Wer es nicht tue, setze nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer aufs Spiel. Der 84-Jährige kritisierte in diesem Zusammenhang eine «selbstzerstörerische Verweigerungshaltung», für die er kein Verständnis habe. Er könne sich nicht erklären, wieso manche Skeptiker eine Impfung für gefährlich hielten. Wenn die Ärzte das Präparat für unbedenklich erachteten, spreche seiner Meinung nach nichts dagegen. Der Argentinier verwies auf seine Kindheitserfahrungen während der Polio-Krise: Nicht nur damals habe sich ein Impfstoff als segensreich erwiesen.
kath.ch