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Les Jalons de la littérature philatélique au XIXe siècle
Wolfgang Maassen, Vincent Schouberechts, publiziert durch den Club de Monte-Carlo, 2013
Der Club de Monte-Carlo ist eine vornehme Vereinigung von Philatelisten, welche in der Regel alle zwei Jahre in Monaco Briefmarken-Raritäten ausstellt. Im Dezember 2013 fand daneben gleichzeitig auch eine grossartige Literatur-Ausstellung unter der Patronage von Fürst Albert II. von Monaco statt, welche in idealer Art und Weise die beiden Gebiete vereinigte. Ausgestellt im wunderschönen Automobil-Museum in Monte Carlo fanden die Ausstellungen sehr hohe Beachtung. Viele bibliophile Raritäten wurden gezeigt, und die frühen Handbücher, Zeitschriften, Kataloge, aber auch Briefmarkenalben und vieles mehr stiessen auf grosses Interesse.
Die Ausstellung wurde begleitet durch die Herausgabe eines gewichtigen Buches (siehe Abbildung). Es stammt aus der Feder des unermüdlichen Wolfgang Maassen, in Zusammenarbeit mit Vincent Schouberechts FRPSL, einem jungen belgischen Philatelisten (Jahrgang 1965). Auf über 500 grossformatigen Seiten stellen uns die beiden Autoren die Meilensteine der philatelistischen Literatur des 19. Jahrhunderts vor. Eine vierstellige Anzahl von Fotografien machen die Lektüre noch interessanter. Das Buch ist geschrieben in französisch und englisch.
Die sechs Haupt-Kapitel des Buches lauten wie folgt:
1. Les débuts. Des premiers timbres aux premières contributions écrites
2. décennie des pionniers
3. La philatélie en crise – nouveau depart (vers 1871-1885)
4. Les timbres-poste comme produits de grande diffusion. La spécialisation comme réaction
5. Essais de recensement littéraire de la philatélie
6. La literature philateélique du 20ème siècle
Das Werk hat auch einen sehr nützlichen Anhang in zwei Teilen:
A.1 Personnalité marquante
A.2 Pseudonymes
Mehrere Experten und Institutionen haben die beiden Autoren bei ihrem grossen Vorhaben unterstützt, sie werden auf Seite 10 aufgelistet. Unter den 29 Namen figurieren auch mehrere Schweizer. Einige von ihnen bereicherten auch die Ausstellung in Monaco mit ihren Leihgaben.
Heinz Glättli, FRPSL