Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03178.jsonl.gz/2148

Überblick
Erkrankte zeigen unterschiedliche Symptome in verschieden starker Ausprägung. Vor allem zeichnet sich das chronische Erschöpfungssyndrom durch eine extreme Müdigkeit aus, die meist zu einem definierbaren Zeitpunkt begonnen hat und seit mindestens sechs Monaten anhält. CFS darf nicht verwechselt werden mit der Fatigue, die häufig bei Krebs oder anderen schweren, chronischen Erkrankungen auftritt und als Fatigue-Syndrome bezeichnet wird. Diese ruft zwar ähnliche Beschwerden hervor, hat jedoch eine andere Ursache. Daneben gibt es auch Ähnlichkeiten mit den Symptomen anderer Erkrankungen wie der Fibromyalgie, welche zu den rheumatischen Erkrankungen zählt.
Mögliche Therapien
Unter Experten gibt es bislang keine Einigung darüber, wie sich ein chronisches Erschöpfungssyndrom am besten behandeln lässt. Fest steht nur: Die CFS-Therapie sollte individuell angepasst werden. Sie richtet sich nach den am meisten belastenden Symptomen (z.B. Schlafstörungen, Schmerzen) und Begleiterkrankungen und sollte sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Massnahmen beinhalten.
Wann zum Arzt?
Wenn Sie über längere Zeit unter Müdigkeit leiden, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch, wenn sich die Müdigkeit plötzlich ohne ersichtlichen Grund einstellt oder deutlich über das als normal erlebte Maß hinausgeht.
Synonyme
Chronische Müdigkeit (Fatigue Syndrome), Chronic Fatigue Syndrome (CFS), Chronische Müdigkeit, Chronisches Erschöpfungssyndrom, Erschöpfungssyndrom, CFS, Myalgische Enzephalomyelitis