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Bildquellen: Süddeutsche Zeitung11.11.2005, Spiegel 10.04.1995
Wenn es um Anschläge geht, die angeblich Russland verübt hat, spielen westliche Geheimdienste eine Schlüsselrolle. Mit Blick auf den weitgehend aus der öffentlichen Erinnerung verschwundenen Plutonium-Skandal der 1990er Jahre drängen sich Parallelen auf.
Aleksandr Michailow, General des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB im Ruhestand, hat schon einiges erlebt. Doch jetzt ist Michailow als Experte im Fall Salisbury wieder gefragt. Unmittelbar nach dem angeblichen Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Geheimdienstmitarbeiter Sergej Skripal und dessen Tochter Julia in Großbritannien nahm Michailow gegenüber der russischen Internetplattform Sobesednik Stellung. Michailow, der mittlerweile Mitglied des russischen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik ist, erklärte, Russland sei “schon schuldig gesprochen worden”, obwohl – wie auch schon beim Fall von Aleksandr Litwinenko – “die Fakten fehlen”.
Das habe Methode. Der ehemalige FSB-General erinnert an den deutschen Plutonium-Skandal der 1990er Jahre. Am 10. August 1994 wurden in einer Lufthansa-Maschine 330 Gramm Plutonium von…….