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1. Tag Zürich - London - Windsor - Bath
Am Morgen Flug mit British Airways nach London. Unweit des Flughafens befindet sich Windsor, mit dem dazugehörigen Schloss. Besichtigung des legendären Schloss Windsor mit seinen Waffenkammern, Ballsälen und königlichen Gemächern. Die offizielle Residenz der Queen ist das grösste private und älteste, durchgängig bewohnte Schloss der Welt. Mittagessen in Windsor und Fahrt nach Bath in Somerset. Willkommensabendessen und Übernachtung im Hotel Hampton by Hilton.
2. Tag Bath & Stourhead
Am Morgen zeigen wir Ihnen Bath, welches für seine römischen Bäder, die ab dem Jahr 43 n. Chr. von den damals hier lebenden Römern aus warmen Quellen gespiesen wurden, bekannt ist. Diese einzigen heissen Quellen in England waren der Überlieferung nach schon in vorrömischer Zeit bekannt. Seit der Zeit Elisabeth I. entwickelte sich Bath immer mehr zum Kurort der wohlhabenden Bevölkerung. Daher gibt es noch viele historische Gebäude, insbesondere aus der georgianischen Epoche. Am Nachmittag fahren wir zum Anwesen Stourhead, dessen riesige Gärten zu den frühen und einflussreichsten Landschaftsgärten Englands gehören. Das Herrschaftshaus wurde 1721 im neopalladischen Stil erbaut. 1742 begann der damalige Besitzer Henry Hoare mit der Gestaltung des Gartens. Hoare hielt sich bei seinen Entwürfen an das Prinzip, dass man beim Gang durch den Park niemals dasselbe zweimal sehen sollte. Jede Wegbiegung bringt eine neue Perspektive. Es bleibt genug Zeit, das Anwesen und die Gärten auf eigene Faust zu erkunden. Rückfahrt nach Bath und Übernachtung wie am Vorabend.
3. Tag Bath – Knightshayes – Dartmoor Nationalpark – Cornwall
Wir verlassen Bath und fahren nach Knightshayes. Knightshayes Court ist ein viktorianisches Landhaus in der Nähe von Tiverton. Nikolaus Pevsner beschreibt es als «einen beredten Ausdruck hochviktorianischer Ideale in einem Landhaus mittlerer Grösse». Es war die Heimat der Familie Heathcoat Amory, deren Vermögen von John Heathcoat, einem Pionier in der Herstellung von Spitzen, begründet wurde. Architekten von viktorianischen Landhäusern haben im Laufe ihrer Karriere oft Dutzende von Häusern entworfen; Knightshayes war jedoch aussergewöhnlich, da sein Architekt, William Burges, in erster Linie Kirchenbauer und Dekorateur war. Das Ergebnis ist eine gotische Fassade. Massive Wasserspeier, stilisierte Blätter und ein Engel im Mittelgiebel zeugen von Burges’ Begeisterung für die französische Architektur des 13. Jahrhunderts. Das Innere ist voll von seinen neugotischen und oft exzentrischen Designs, darunter eine gewölbte Halle, vergoldete Decken, zinnenbewehrte Kaminsimse und extravagant geschnitzte Konsolen. Die Gartenanlage ist in acht verschiedene Sektoren unterteilt und beherbergt eine wertvolle Pflanzensammlung. Abendessen und Übernachtung im Lanhydrock Hotel.
4. Tag Eden Project & Lost Gardens of Heligan
Heute entdecken wir zwei der bekanntesten Gartenanlagen Cornwalls. Das «Eden Project» gedeiht in einer ehemaligen Kaolingrube. In futuristischen Gewächshäusern blühen hier Pflanzen aus aller Welt. Die Gewächshäuser sind unterteilt in unterschiedliche Klimazonen. So können Sie von der Wüste Kaliforniens bis in den südamerikanischen Dschungel wandern. Am Nachmittag erwarten uns die «Lost Gardens of Heligan». Ursprünglich war der Garten ein Teil des 400 Hektar grossen Anwesens der Tremayne-Familie. Der kornische Name Heligan bedeutet Weidenbaum. Im ersten Weltkrieg begann der Untergang Heligans. Die Gärtner waren im Krieg und der Garten verwilderte zusehends. 1970 verkauften die Tremaynes das Haus, das Anwesen selbst blieb im Besitz der Familie. John Willis, ein Nachkomme der Familie Tremayne, erbte Heligan im Jahr 1990. Der 1987 nach Cornwall gezogene Musikproduzent Tim Smit und sein Freund John Nelson lernten Willis und Heligan 1990 zufällig kennen. Zusammen begannen sie 1991 mit einer Gruppe von Gartenbauspezialisten und vielen Helfern, Heligan wieder in den Zustand der viktorianischen Zeit zu versetzen. Rückfahrt nach Falmouth. Abendessen und Übernachtung wie am Vorabend.
5. Tag Trebah Gardens, St. Michaels Mount & St. Ives
Wir verlassen Bodmin und fahren in die Trebah Gardens. Das Ehepaar Hibbert kaufte dieses Anwesen, um sich einen «ruhigen» Lebensabend zu gönnen. Aus der erhofften Ruhe wurde unermesslich viel Arbeit, bis sich der «Dschungel» wieder als prächtiger Garten präsentierte. Weiter geht es an die Küste zum St. Michaels Mount. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert möglicherweise bereits ein Kloster. In einer Schenkung übergab Eduard der Bekenner die Stätte an den Benediktinerorden von Mont-Saint-Michel in der Normandie. Die ältesten erhaltenen Klostergebäude stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die Kapelle auf dem Berg wurde im 15. Jahrhundert errichtet und befindet sich wie auch das Schloss unter privater Leitung. Bei Ebbe kann die Insel auf einem Spaziergang zu Fuss erreicht werden. Anschliessend fahren wir nach St. Ives an der Nordküste Cornwalls. Wegen der nahen Strände war St. Ives zum Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel der Oberschicht. Heute ist St. Ives von Künstlern geprägt. Seit 1894 haben sich diverse Künstler niedergelassen und 1993 wurde ein Ableger der Tate Gallery eröffnet. Es bleibt Zeit, das Städtchen zu erkunden bevor wir zum Hotel zurückfahren. Abendessen und Übernachtung wie am Vorabend.
6. Tag Cornwall – Exeter
Wir verlassen Bodmin und fahren zum Greenway Estate. Agatha Christie nannte Greenway den «schönsten Ort der Welt» und schätzte es als Ferienhaus für sie und ihre Familie. Sie füllten jeden Raum mit Gegenständen, die ihr lieb und teuer waren, die sie aus Ashfield, Agathas Elternhaus, und ihren Reisen und umfangreichen Sammlungen nach Greenway mitgebracht hatte. Im Haus sieht man alles so, wie Agatha und ihre Familie es hinterlassen haben. Wir fahren weiter nach Exeter, der Hauptstadt der Grafschaft Devon. Schon zur Römerzeit befand sich hier eine Kleinstadt, deren Spuren sind heute noch in der erhaltenen Stadtmauer ersichtlich. Wir besuchen die imposante Kathedrale aus dem Jahr 1224. Sie gilt als «Hauptbeispiel wuchtig rauschender, gemessener Pracht ohnegleichen» und ist im gotischen Stil erbaut. Die Kirche besitzt das längste ununterbrochene Gewölbe der Welt mit einer Länge von ca. 100 Metern. Abendessen und Übernachtung im The Devon Hotel.
7. Tag Exeter – Lyme Regis – Kingston Lacy – Salisbury
Unsere erste Etappe führt uns nach Lyme Regis, an der sogenannten Jurassic Coast gelegen, welche seit 2001 UNESCO-Weltnaturerbe ist. Das freundliche Städtchen verfügt über viele schöne Häuschen, die sich einen Hang hinaufziehen. Lyme Regis hat sicher das Prädikat «typisch englisch» verdient. Lyme Regis war Heimat der bekannten frühen Paläontologin Mary Anning und ist für die von ihr in den dortigen Klippen gefundenen Fossilien bekannt. Von hier aus geht die Fahrt weiter zum Herrenhaus Kingston Lacy. Ein grosszügiges Familienhaus, das als venezianischer Palast in der ländlichen Gegend von Dorset erbaut wurde. Unter Walter Ralph Bankes und seiner Frau Henrietta, war das Haus ein glanzvoller Treffpunkt in der Edwardischen Epoche, in der auch Edward VII. zu Gast war. Ihr Sohn verstarb 1981 kinderlos und vermachte das Herrenhaus mit allem Mobiliar und allen Kunstschätzen sowie 64 km² Landbesitz dem National Trust. Kingston Lacy war jedoch sehr restaurierungsbedürftig, sodass die Restauratoren des National Trust fünf Jahre lang benötigten, um das Haus in den Zustand von etwa 1900 wiederherzustellen. Das Herrenhaus gilt als Musterbeispiel für die Arbeit des National Trust. Weiterfahrt nach Salisbury in der Grafschaft Wiltshire. Besichtigung der Kathedrale von St. Mary. Der im frühen 14. Jahrhundert ergänzte Vierungsturm ist seither mit 123 Metern der höchste Kirchturm Grossbritanniens und macht den gesamten Sakralbau zu einem bedeutenden Exponenten der mittelalterlichen Kirchenbaugeschichte und neben den Kathedralen von Canterbury, Lincoln sowie Westminster Abbey zu einem der Schlüsselbauten der englischen Gotik. Die Dombibliothek wurde um 1445 an der Ostseite des Kreuzganges eingerichtet. In ihr wird eine der vier verbliebenen Handschriften der Magna Charta aufbewahrt, die sich seit 1215 in Salisbury befindet und als das am besten erhaltene Exemplar gilt. Abendessen und Übernachtung im Mercure White Hart Hotel.
8. Tag Salisbury – Stonehenge - London
Wir verlassen Salisbury und fahren nach Stonehenge ein prähistorisches Monument von einzigartiger Wichtigkeit. Bekannt durch die rätselhaft angeordneten Steinformationen hat es schon Millionen von Besucher fasziniert. Nach dem Besuch geht es weiter nach London, wo wir auf einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Monumente der Stadt sehen. Freier Abend in London. Übernachtung im Hotel Holiday Inn Kensington High Street.
9. Tag London - Zürich
Bis zum Abflug am frühen Abend haben Sie Zeit, London auf eigene Faust zu erkunden. Transfer zum Flughafen und Rückflug mit British Airways nach Zürich.
|LHR LOHGB3|
|Preise pro Person in CHF||16.06.23-24.06.24|
| Doppelzimmer ab 20 Personen |
Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag

3120
650