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Bundschuh,
in der letzten Zeit des Mittelalters eine Art großer, bis über die Knöchel reichender Schuhe, die mit Riemen über dem Fuß festgebunden wurden und, im Gegensatz zum Stiefel des Ritters, vornehmlich die Fußbekleidung des Bauernstandes waren.
Deshalb erhoben die
Bauern bei den
Unruhen, die dem großen
Bauernkrieg vorausgingen, den
Bundschuh zu ihrem
Kriegs- und
Wahrzeichen, worauf dieser
Name auch auf die einzelnen
Aufstände während des
Bauernkriegs
übertragen ward. Vgl.
Bauernkrieg, S. 472.