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Namen und Wappen sind kostbare Kennzeichen der Familienforschung. Die Namensaufnahme der von Veltheim muss vor 1020 im damals noch burgundischen Veltheim AG erfolgt sein. Also zu einer Zeit, als vom romanischen Südwesten kommend, die ersten Adelssippen einen Herkunftsort zu ihrem Familiennamen machten. Etwa in dieselbe Zeit fällt die Namensaufnahme der benachbarten von Rheinfelden. Der Name von Veltheim bleibt trotz vieler Ortswechsel gut identifizierbar. Im nordostschweizerischen Raum wird im Verlauf des 18./19. Jahrhunderts die phonetische Schreibweise „von Felten“ obsiegen. Damit ging im Solothurnischen, wo sie nun lebten, die Verbindung zum namengebenden Nachbarort Veltheim im Kanton Aargau verloren und auch jene zu den Veltheimern Deutschlands.
Wappen
Nicht bloss der geographische Ursprungsort ihres Herkunftsnamens lässt sich gut belegen, sondern auch jener ihres hochmittelalterlichen Wappens. Dieses ist in der Tat ostsächsischer Herkunft und wahrscheinlich im 12. Jahrhundert entstanden. Solch frühe Wappen werden in der Heraldik dem Uradel zugerechnet. Laut Siebrecht geht man davon aus, dass die ersten Balkenmuster von der farblichen Betonung der Lattenkonstruktion ausgegangen waren. Im Falle der von Veltheim wurde dafür Gold/Schwarz gewählt – wie für die verschwägerten von Ballenstedt. Interessant ist die Weiterentwicklung: während Ritter Hugo von Veltheim die archaische Form des Wappens in den Breisgau mitbrachte, scheinen die in Sachsen verbliebenen Veltheimer der beginnenden Mode der Allianzwappen und den Variationsmöglichkeit des Balkenmusters gefolgt zu sein.