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Kürzlich hielt ich eine Predigt über das Leben Josefs.
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.“ So schrieb es der deutsche Dichter Matthias Claudius 1796. Auf der Hitliste von Jugendlichen und Erwachsenen stehen oft drei Wünsche. Man will etwas von der weiten Welt sehen und erotische Abenteuer erleben. Dazu braucht man eine ansprechende Stellung. Befriedigung in der Welt der Freizeit wechselt sich mit Befriedigung in der Welt der Arbeit ab.
Josef erlebte alle drei Dinge: Er unternahm eine weite Reise, er bekleidete anspruchsvolle Positionen und er bekam das Angebot einer attraktiven Frau zu einem Liebesabenteuer. In diesem Beitrag stelle ich euch Josef in drei Schritten vor: Zuerst blicken wir in das Leben von Josef, ziehen Parallelen zu Jesus und dann zu uns.
Im zweiten Teil "Josef und Jesus" führte ich aus:
Josef ohne Jesus ist ein Josef der Moral, der Vervollkommnung der Tugenden. Josef ist dann Prototyp des Tellerwäschers, der sich zum Millionär hocharbeitete. Er wird zum Inbegriff des Ausländers, der an die Schaltstellen der Macht gelangt. Der Häftling, der sich mit Tapferkeit und Hartnäckigkeit die Aufmerksamkeit des Gefängnisdirektors erarbeitete.