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Die Anzahl der Schlachtbetriebe ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Zwar können Betriebe im Berggebiet oder solche, die Produkte aus dem Berggebiet verarbeiten, vom Bund unterstützt werden. Diese Förderhilfen reichen jedoch nicht, um der Schliessung von Schlachtbetrieben in ländlichen Gebieten zu verhindern. Darunter leiden Schlachttiere, die immer weiter transportiert werden müssen. Auch seien laut Martina Munz, regionalen Schlachthöfe für die Wertschöpfung sowie zum Erhalt von Arbeitsplätzen in den Randregionen wichtig.
Im letzten Jahr wurden zudem die Hof- oder Weideschlachtungen in der Verordnung über das Schlachten und die Fleischkontrolle (VSFK) gesetzlich verankert. Weil bei diesen Tötungsmethoden die Tiere nach dem Betäuben und Entbluten auf dem Heimbetrieb in einen nahe gelegenen Schlachtbetrieb transportiert werden müssen, sind dezentrale Schlachtkapazitäten notwendig.
Munz fordert, dass der Bund eine Rechtsgrundlage schafft, welche die Unterstützung von regionalen Schlachtkapazitäten ermöglicht.
Unterstützt wird die Motion unter anderen auch von bäuerlichen Politikern wie Markus Ritter, Martin Haab, Christine Badertscher und Kilian Baumann.
In einer weiteren Motion fordert Munz zudem, dass der Bundesrat die rechtlichen Anpassungen vornimmt, dass tierische Schlachtnebenprodukte für Tierfutter wieder verwendet werden können.