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Regie
Claudia Blersch ist Spielleiterin und Regisseurin und arbeitet hauptsächlich am Opernhaus Zürich. Sie studierte in Mailand und Konstanz Politikwissenschaften und Italienisch sowie an der HGK Zürich Kulturwissenschaften. Beim Ring-Award 2003 in Graz war sie mit Offenbachs Les Contes d’Hoffmann Finalistin. Sie inszenierte Mozarts Così fan tutte in Friedrichshafen, Telemanns Pimpinone bei den Zürcher Festspielen, die Uraufführung Akumu von Arnaldo de Felice, die Nietzsche-Wagner-Collage Wahnfried und die Oper Aschenbrödel von Martin Derungs nach Robert Walser in Zürich. 2006/07 entstanden Das Kinderfüchslein für das Opernhaus Zürich und das Biografienstück Identitäter im Blauen Saal Zürich. Die Videoinstallationen über das Phänomen Oper, Stimme und Verführung (PEEPSHOW/Salome und SLOTMACHINE/Tosca) wurden 2007 beim Festival der Künste ausgezeichnet. In der Spielzeit 2008/09 inszenierte sie am Opernhaus Zürich die Uraufführung von Anno Schreiers Oper Hinter Masken. Es folgten das Projekt Cupido/Dido mit der Pocket Opera Company Zürich sowie die Riemann-Oper im Theater Rigiblick. Am Opernhaus Zürich brachte sie zuletzt die Telemann-Oper der geduldige Sokrates mit dem Internationalen Opernstudio und das Musical das verzauberte Schwein von Jonathan Dove auf die Bühne. Nach la voix humaine ist die sieben Todsünden ihre zweite Inszenierung für Bluebird Productions.
Soeben hat Claudia Blersch mit der Opera de Monte Carlo und Cecilia Bartoli eine halbszenische Fassung von La Cenerentola mit grossem Erfolg erarbeitet und auf Tournee begleitet.