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Die Regelung, wonach ein Handspiel eines Mitspielers direkt vor einem Tor oder einer Torchance zwingend geahndet werden muss, war erst 2019 eingeführt worden. Sie hätte mehr Objektivität bringen sollen, war aber immer wieder kritisiert worden.
Nun nahm das International Football Association Board (Ifab), das weltweit für die Regeln zuständig ist, diesen Automatismus zurück. Ein Handspiel des Torschützen selbst wird dagegen weiterhin abgepfiffen, unabhängig davon, ob eine Absicht vorliegt oder nicht.
Schiedsrichter mit Ermessensspielraum
Das Ifab stellte klar, dass ein unabsichtliches Handspiel weiterhin nur dann strafbar ist, wenn ein Spieler seine Körperfläche «unnatürlich» vergrössert. Die Bewertung liegt im Ermessen der Schiedsrichter.
Grundsätzlich gelten die neuen Regeln ab dem 1. Juli, die Verbände haben laut dem Weltverband Fifa aber die Möglichkeit, sie früher einzuführen.