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Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hob seine Schätzung für das Bohnenaufkommen im eigenen Land gegenüber dem August-Bericht um 3,8 Mio t auf 114,3 Mio t an; das wären 7,4 Mio t oder 7 % mehr als 2015 und 2014 gedroschen wurde. In den Jahren 2012 und 2013 waren von den US-Farmern dagegen nur 82,8 Mio t beziehungsweise 91,4 Mio t Sojabohnen eingebracht worden.
Wie aus dem am Dienstag vergangener Woche veröffentlichten Ölsaaten-Bericht des USDA außerdem hervorgeht, wurde die Vorhersage für die Sojabohnenexporte in dem in den USA Anfang September angelaufenen Vermarktungsjahr 2016/17 um fast 1,0 Mio t auf 54,0 Mio t heraufgesetzt; 2015/16 lieferten die Vereinigten Staaten schätzungsweise 52,8 Mio t an Sojabohnen ins Ausland.
Gleichzeitig senkten die US-Fachleute ihre Vorhersage für die nächste brasilianische Sojaernte und die betreffenden Exporte. Grund ist der in Teilen des südamerikanischen Landes anhaltende Niederschlagmangel, der dort die Sojabohnenaussaat verzögert und entsprechend die Ertragsaussichten dämpft. Gerechnet wird vom USDA aktuell mit einer Ausweitung des Sojaanbaus in Brasilien um etwa 2 % auf 33,7 Mio ha und einer Steigerung der Produktion gegenüber der Ernte 2016 um 4,5 Mio t auf 101,0 Mio t. Im August war das US-Agrarressort allerdings noch von 103 Mio t ausgegangen.