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Regisseur von und Schauspieler in Presque
Bernard Campan wurde in Agen geboren und liess sich in Paris am «Cours Simon» zum Schauspieler ausbilden. 1982 trat er dem Ensemble von Le Petit Théâtre de Bouvard bei, einer Sketchsendung, die von Antenne 2 ausgestrahlt wurde. Er lernte dort Didier Bourdon und Pascal Légitimus kennen, mit denen er sieben Jahre später das Comedy-Trio «Les Inconnus» gründete. Zwischen 1990 und 1993 feierten Bernard Campan und seine beiden Mitstreiter sowohl im Fernsehen als auch auf der Bühne Erfolge. 1995 schrieben und drehten die drei einen ersten Langspielfilm, Les trois frères, der ein Kassenschlager war und mit dem César für den Besten Erstlingsfilm ausgezeichnet wurde. Nachdem «Les Inconnus» 2001 mit Les rois mages einen weiteren Film gedreht hatten, trennten sie sich und verfolgten je eigene Karrieren. Anfang der Nullerjahre wechselte Bernard Campan das Genre und glänzte fortan in dramatischen Rollen, etwa in Filmen wie Se souvenir des belles choses und L'homme de sa vie von Zabou Breitman, der Trilogie Le Coeur des hommes von Marc Esposito, Combien tu m'aimes von Bertrand Blier und Le dernier pour la route von Philippe Godeau. 2013 kam er wieder mit seinen Kollegen von «Les Inconnus» zusammen und drehte mit ihnen Les trois frères: le retour. Bernard Campan präsentiert am FFFH die Dramödie Presque, die er mit seinem langjährigen Freund, dem Schweizer Philosophen Alexandre Jollien, geschrieben und gedreht hat. Die beiden spielen im Film auch die Hauptrollen.