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Der erste Band der "Trilogie der Wendepunkte"
Eine ganze Mietskaserne, die Ackerstrasse 37, im Berliner Wedding wird lebendig, mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch mit ihrem Hoffen, ihrem Zusammenhalt.
November 1918: Nach vier Jahren Weltkrieg verweigern die Matrosen der kaiserlichen Marine in Kiel den Befehl zum Auslaufen und kommen nach Berlin. Helle und Fritz freunden sich mit den meuternden Matrosen an, erleben die Revolution mit, den Sieg, die Niederlage. Eine ganze Mietskaserne in Berlins ärmster Gegend wird lebendig.
Rezension
"Dieser Roman, eine besondere Art der Geschichtsschreibung von unten, ist ein Glücksfall: Kordon verkündet keine Thesen, sondern beschreibt Menschen, ihre Gedanken und Gefühle, witzig, nachdenklich, einfach, aber nicht vereinfachend."(Anne Linsel, DIEZEIT)
Portrait
Klaus Kordon, geboren 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter, studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Heute lebt er als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Kordon, der als »Chronist der deutschen Geschichte« gilt, veröffentlichte neben zahlreichen Kinderbüchern viele historische Romane, darunter den autobiographische Roman Krokodil im Nacken (Deutscher Jugendliteraturpreis; nominiert für den Deutschen Bücherpreis). Viele seiner Bücher wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg, den Grossen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und, 2016, den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises.
"Kordon versteht sich als ein Autor, der zuallererst eine Geschichte erzählen möchte. Diese Geschichte gestaltet er poetisch, spannend, aktuell. Sie soll dem Leser Spass machen. Dies gelingt ihm vor allem wegen seiner feinen Beobachtungsgabe, verbunden mit einem ganz natürlichen Verhältnis zu den von ihm dargestellten, denkenden, fühlenden und handelnden Personen. Er lebt mit ihnen, spricht ihre Sprache, gräbt sie als Aussenseiter, als Freunde, als Hilfsbedürftige oder als Helfer, als Leidende, die nicht ohne Hoffnung bleiben, in das Gedächtnis seiner Leser ein." jugendbuch-magazin
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetzlar am 14.08.2019
Früher mal von Mama in die Hand gedrückt bekommen, und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die ganze Reihe samt "Mit dem Rücken zur Wand" und "Der erste Frühling" ist toll, und ich habe alle Bücher schon mindestens zweimal gelesen.
Ein beeindruckendes Buch für Jugendliche und Erwachsene
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 05.03.2015
Mit beeindruckender historischer Genauigkeit beschreibt Kordon die damalige Zeit. Das Buch ist sehr spannend und trotzdem lernen sowohl Jugendliche als auch Erwachsene sehr viel über historische Ereignisse und Zusammenhänge. Unbedingt lesenswert.
Die roten Matrosen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.06.2011
Berlin 1918. Nach der Rückkehr seines Vaters von der Front, erlebt der 13-jährige Helmut, genannt Helle, hautnah die Befehlsverweigerung der Marinesoldaten mit.
Von Anfang an kann er die langsam aufkommende Revolution miterleben,da sich seine Eltern mitten im Geschehen für die Revolution engagieren. Doch bald geht es nicht nur ...
Berlin 1918. Nach der Rückkehr seines Vaters von der Front, erlebt der 13-jährige Helmut, genannt Helle, hautnah die Befehlsverweigerung der Marinesoldaten mit.
Von Anfang an kann er die langsam aufkommende Revolution miterleben,da sich seine Eltern mitten im Geschehen für die Revolution engagieren. Doch bald geht es nicht nur um die Revolution,für Helle steht auch die Freundschaft zu Fritz auf dem Spiel.
Band 1 der Trilogie der Wendepunkte von Klaus Kordon, der tief berührt und den "vergessenen Winter" wieder aufleben lässt.