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FABIA wurde am 12. Juni 1962 als Fürsorgestelle für das Gastgewerbe und die Betreuung ausländischer Arbeitnehmer gegründet. Aufgrund des grossen wirtschaftlichen Aufschwungs in der Schweiz wurde viel Personal aus dem Ausland angestellt. Entsprechend brauchten diese Menschen Unterstützung, um sich im neuen Land mit neuen Organisationen und Systemen, wie beispielsweise das Schulsystem, zurechtzufinden.
In den darauffolgenden Jahren hat FABIA drei grössere Umwandlungen durchlebt:
- 1978 wurde die Fürsorgestelle in ARBAL Arbeitsgemeinschaft für die Betreuung und Beratung der ausländischen Arbeitskräfte im Kanton Luzern umbenannt.
- 1999 wurde mit einer Totalrevision der Statuten, einer Namensänderung, sowie einem neuen Leistungskonzept die Fachstelle für die Beratung von Ausländerinnen und Ausländern, kurz FABIA, gegründet. Es fand eine grosse Reorganisation und Umstrukturierung statt.
- 2019 stand besonders im Zeichen der Weiterentwicklung von FABIA. Die Fachstelle für die Beratung und Integration von Ausländerinnen und Ausländern (FABIA) wurde neu zu FABIA – Kompetenzzentrum Migration. Der Name macht deutlich, dass FABIA nicht «nur» Migrant*innen informiert, berät, weiterbildet und vernetzt, sondern auch Privatpersonen ohne persönliche Migrationsgeschichte sowie Fachpersonen aus verschiedensten Bereichen, Behörden und Vereinen.