Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03147.jsonl.gz/2329

Dutzende Verletzte bei Erdbeben in Tokio
Bei einem starken Erdbeben im Raum Tokio sind mindestens 32 Menschen verletzt worden. Eine Frau stürzte und verletzte sich am Kopf, als ein Zug wegen des Bebens am späten Donnerstagabend (Ortszeit) abrupt stoppte, wie japanische Medien berichteten.
Die Meteorologische Behörde stufte die Stärke der Erschütterung am Freitag auf 5,9 nach zuvor gemeldeten 6,1 herab. Eine Gefahr durch einen Tsunami habe es nicht gegeben, hiess es.
Infolge des Bebens wurde der Betrieb von einigen Hochgeschwindigkeitszügen sowie U-Bahnen vorübergehend beeinträchtigt. Es gab Berichte über geplatzte Wasserleitungen. Der Erdstoss liess Häuser in Tokio und umliegenden Gebieten schwanken. Das Beben ereignete sich in der Tokioter Nachbarprovinz Chiba in einer Tiefe von 75 Kilometern, wie die Meteorologische Behörde mitteilte. Japan ist eines der am stärksten erdbebengefährdeten Länder der Welt.
Kommentieren
Mehrere Tote bei starken Regenfällen in Japan
Bei den sintflutartigen Regenfällen in Japan sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Sonntag berichtete, wurden zwei ältere Frauen in der Präfektur Nagano an einem Kanal gefunden und später für tot erklärt. In der Präfektur Nagasaki auf der schwer betroffenen südwestlichen Hauptinsel Kyushu war zuvor eine Frau bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Ihr Mann und ihre Tochter galten als vermisst. Unterdessen wurden in der Präfektur Nagano acht Menschen aus einem Erdrutsch geborgen. Bei drei von ihnen, darunter zwei Kinder, sei «Herz- und Atemstillstand» diagnostiziert worden. Das ist eine in Japan übliche Formulierung, bevor der Tod von Menschen amtlich bestätigt wird.
Schon fünf Wochen Vulkanausbruch auf La Palma: Zeitlupenkatastrophe
Der Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma ist auch am Sonntag mit unverminderter Heftigkeit weitergegangen. Seit dem 19. September spuckt der bisher namenlose Feuerberg in der Cumbre Vieja im Süden der Insel grosse Mengen Lava, Rauch und Asche aus.
«Times»: Queen will noch immer zur Weltklimakonferenz COP26 reisen
Trotz gesundheitsbedingter Ruhepause und einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus will Königin Elizabeth II. (95) einem Bericht zufolge noch immer Anfang November zur Klimakonferenz nach Glasgow reisen.