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(Mont) (Kt. Wallis,
Bez. Entremont).
In der alpinen Literatur hie und da üblicher Name für den
Amianthe (3600 m), den die Siegfriedkarte
und die italienische Generalstabskarte mit der
Grande Tête de
By identifizieren, während der Name
Tête de By
(3422 m) auf der Dufourkarte demjenigen Gipfel beigelegt ist, der von den Italienern als
TestaBianca bezeichnet und mit 3482 m
kotiert wird.
Die eingehendste und zuverlässigste Topographie dieses Gebietes hat Topham (Alpine Journal. 18, 1896) gegeben,
der den
Amianthe der Siegfriedkarte, dieGrande Tête de
By und den Mont Sonadon als einen und denselben
Gipfel erklärt.
Die Besteiger von 1895 fanden auf dem Gipfel eine um eine Stange errichtete grosse Steinpyramide, die das
Werk italienischer Ingenieur-Topographen sein muss.
Die Bezeichnungen Sonadon und
Sonallon (s. folgenden Art.) bedeuten s.
v. a. «kleine Glocke» (petite sonnaille), wie man sie
den Kälbern, Ziegen etc. umhängt.
Etwas s. vom Dorf eine
Fabrik für Uhrenrohbestandteile mit etwa 10 Gebäuden am rechten Ufer der
Schüss und gegen den Eingang
in die kurze
Kluse, in der das Elektrizitäts- und Wasserwerk steht.
Sandgruben und
Brüche auf ausgezeichneten
Baustein. Das an der Kreuzung des St. Immerthales mit dem
Vallon de da
Heutte (Thal der untern
Schüss) und dem Thal der
Pierre Pertuis
gelegene Dorf war schon in alter Zeit ein bedeutender Verkehrsknoten, hat dann aber wie auch die Strasse über die
Pierre Pertuis seit dem Bau der Eisenbahn viel von der ehemaligen Belebtheit eingebüsst.
Doch ist Sonceboz dank
seiner zentralen Lage im
Jura noch der bevorzugte Versammlungsort von jurassischen Vereinen und grossen
politischen Veranstaltungen geblieben. Auf der
Roche de
Châtillon (950 m) 1,3 km sö. vom Dorf sieht man die Reste einer ehemaligen
Burg, die wahrscheinlich auf den Grundmauern einer die S.-Flanke der
Pierre Pertuis schützenden römischen Festungsanlage
steht. Funde von römischen Münzen aus der Zeit der Kaiser Caesar, Augustus und Diokletian. 1326 war «Suntzelbo»
ein in der Hand der Edeln von
Péry liegendes
Lehen der Kirche zu Basel,
dessen Zehnten je zur Hälfte dem Fürstbischof
von Basel
und dem Kapitel
Moutier-Grandval zukamen. Bis 1665 stand die niedere Gerichtsbarkeit der Propstei
Moutier zu. Der Name
ist nach Gatschet vom alemannischen Personennamen Sundalbolt herzuleiten.