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Die Form der Beauftragung beschreibt, auf welche Art und Weise der Auftrag für eine Veränderung gegeben wird. Im klassischen Projektmanagement ist dies meist über ein Dokument, den Projektauftrag, welcher zu Beginn des Projektes (respektive in einer Initialisierungsphase) zwischen der Auftraggeber-Rolle und der Projektleiter-Rolle vereinbart wird.
Im vorliegenden Orientierungsmodell ist die Form der Beauftragung ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen den Kontexten und kann folgende Ausprägungen annehmen:
- Projektauftrag legt drei Ecken fest: Der Auftrag für eine Veränderung wird als Projektauftrag zwischen der Auftraggeber-Rolle und der Projektleiter-Rolle vereinbart. Darin sind alle drei Dimensionen des «magischen Dreiecks» des Projektmanagements enthalten und gelten als vereinbart.
- Zeit und Kosten fix, Inhalt dynamisch: Der Auftrag für eine Veränderung wird zwischen der Auftraggeber-Rolle und der Projektleiter-Rolle (oder mehreren Rollen bei verteilter Führung) vereinbart. Dabei steht die Grösse der umsetzenden Mannschaft und die Zeit im Vordergrund (Zeit und Budget); die Leistung wird als Backlog gesehen und in der zur Verfügung stehenden Zeit so weit wie möglich bearbeitet. Die Steuerung erfolgt über laufende Priorisierung des Backlogs.
- «Fluss» an Arbeitspaketen»: Die Umsetzung besteht aus mehreren Backlogs, je nach Grösse der Unternehmung auf verschiedenen Flughöhen. Diese Backlogs beinhalten Arbeitspakete auf der jeweiligen Flughöhe. Die Aufträge werden zu Arbeitspaketen und durchfliessen in einem iterativen Requirements Engineering Prozess diese Backlogs.