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Lymphdrainage
Das Lymphgefässsystem des Menschen ist für den Abtransport von Flüssigkeiten und Eiweiss aus dem Gewebe zuständig. Wird der Lymphfluss eingeschränkt, also gestört, bleiben
Unterschieden werden 3 Arten:
- Das posttraumatische Lymphödem (nach Unfall oder einer Operation)
- Das sekundäre Oedem (z. Bsp. als Spätfolge einer Krebsoperation)
- Das primäre Oedem (z. Bsp. eine angeborene Störung genetischen Ursprungs)
Gemäss Diagnose wird eine lymphologische Physiotherapiebehandlung
durchgeführt (www.lymphologie.ch) Diese beinhaltet:
- Techniken der manuellen Lymphdrainage
- Bandagen
- Verhaltens- und Hautpflegeinstruktionen
Diese Massnahmen werden jeweils den Bedürfnissen individuell angepasst.
Manuelle Untersuchungs- & Behandlungsmethode
Mit dieser Methode können alle Gewebe im menschlichen Körper mit den Händen untersucht und behandelt werden. Der ganze Körper wird dabei als eine Einheit betrachtet.
Der Bewegungsverlust von Kopf, der Knochen, der Wirbel, der Muskeln, der Organe, der Nerven, der Blutgefässe oder des Bindegewebes können dabei Ursache für das Entstehen einer Krankheit sein.
Mit der Behandlung werden demnach nicht allein die Gelenke, Knochen oder Muskeln behandelt, sondern auch andere Bereiche, wie der Schädel und die Organe.
Durch das mit osteopathischen Techniken Wiederherstellen der normalen Beweglichkeit entsteht eine Verbesserung der Fliesseigenschaften (arterielles und venöses Blut, Gehirndurchblutung und Lymphflüssigkeit), die wiederum die Selbstheilungskräfte im Körper anregen. So sollen Beschwerden abnehmen oder ganz verschwinden.
Craniosacral Therapie
Die craniosacrale Behandlungsform wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von Dr. William Garner Sutherland auf der Basis der Osteopathie (Knochenheilkunde) zur «Cranialen Osteopathie» weiterentwickelt. Der Name Craniosacral Therapie wurde in den 70er Jahren desselben Jahrhunderts erstmals vom amerikanischen Forscher und Osteopathen Dr. John E. Upledger geprägt und setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen.
Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Veränderungen in diesem System geben die nötigen Hinweise für die therapeutische Arbeit mit den betroffenen anatomischen und energetischen Strukturen.
Dr. Sutherland machte eine weitere Entdeckung: Er stellte fest, dass hinter den rhythmischen Bewegungen der Gehirnflüssigkeit eine Kraft ist, die diese Bewegungen in Gang setzt. Diese Kraft nannte er Primäre Atmung oder Lebensatem - der Zündfunke, der das System in Gang bringt.
Dieser Aspekt der Craniosacral Therapie wurde von Franklyn Stills aufgenommen und weiterentwickelt. Der Lebensatem drückt sich im ganzen Körper aus und ist direkt mit der Lungenatmung (sekundäre Atmung) und der Gewebeatmung des zentralen Nervensystems verbunden, welche die gesamten Körperfunktionen regulieren. Somit haben wir heute mit der Craniosacral Therapie eine ganzheitliche Behandlungsform mit unterschiedlichen Ansätzen, die sich optimal ergänzen.
Manualtherapie
Die Manuelle Medizin befasst sich mit der Physiologie, Pathophysiologie und Verhütung von reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Sie umfasst alle diagnostischen und therapeutischen Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behebung dieser Störungen dienen. (H.D.Neumann)
Dies bedeutet, dass ein in manueller Therapie ausgebildeter Therapeut die Wirbelsäule und die Extremitäten nach Blockierungen untersuchen kann und gegebenenfalls mobilisiert.
Wir arbeiten nach Cyriax und ergänzen die manuelle Therapie mit Nervenmobilisation und funktionellen Techniken, wie Stretching, Triggerpunktbehandlung und Funktionelle Bewegungslehre.
www.cyriax.com
Neurologische Therapie
Behandlung von neurologischen Bewegungsstörungen, Sensorischen Störungen, Spastizität, Verlust von selektiven Bewegungsmuster u.a. nach Gesichtspunkten der von Berta Bobath entwickelten Methode.
Ziel ist die Bewegungsabläufe zu erhalten, zu optimieren oder zu verbessern, Versteifungen zu verhindern und Schmerzen zu bekämpfen.
Unter anderem betrifft dies Krankheitsbilder wie Apoplexie (Schlaganfall), Multiple Sklerose, Querschnittlähmung oder Patienten mit einem Schädel-Hirntrauma
Zusammen mit dem Patienten erkennen wir die individuellen Probleme und behandeln sie nach neuro-physiologischen Grundsätzen.
Triggerpunkt Therapie
Die Triggerpunkttherapie basiert auf den Erkenntnissen von Janet G. Travell und David G. Simons. Die beiden Autoren haben mit dem "Handbuch der Muskeltriggerpunkte" das Standardwerk zu dieser Thematik verfasst.
Chronische Überbelastung oder direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen sind häufig Ursache für ein myofasziales Schmerzsyndrom.
Diese provozieren eine Funktionsstörung des Bindegliedes zwischen Nerven und Muskulatur, der motorischen Endplatte. Dort entstehen extrem empfindliche Zonen. Diese lokalen Schmerzpunkte, die sogenannten myofaszialen Triggerpunkte, sind in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur meist leicht zu tasten. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem Übertragungsschmerz in entfernten Körperregionen ("referred pain").
Durch eine geeignete Therapie lässt sich diese Pathologie auch nach langer Zeit beseitigen.
Elektrotherapie
Die Elektrotherapie nutzt die Wirkung elektrischer Ströme auf den Organismus. Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete liegen in der Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung und Tonisierung/ Detonisierung der Muskulatur; z. B. bei Ischias-Schmerzen, Rheuma und Arthrose oder bei Muskelverspannungen.
Der Strom kann durch Elektroden, die auf die Haut geklebt werden, durch den Körper geleitet werden.
Aus der Vielzahl der verschiedenen Anwendungen eignet sich vor allem die TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation) vor allem in der Schmerztherapie.
Ultraschallwellen erzeugen eine Mikromassage des Gewebes und wirken stark durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und regenerationsfördernd. Das Einbringen von Medikamenten mittels Ultraschall in den Körper nennt man Sonophorese/Iontophorese
Einsetzbar ist der Ultraschall bei Narbenbehandlung, Gelenksarthrosen, Muskelverspannungen, Triggerpunktbehandlung, Sehnenansatzreizungen, wie z. B. Achillodynie, Tennisellenbogen und Affektionen im Bereich der Wirbelsäule.
Applikationen
Man unterscheidet die Wärme- und Kältetherapie. Beide Formen unterstützen die Schmerzdämpfung, die Muskeldetonisierung und verbesserte Dehnfähigkeit bindegewebiger Strukturen sowie die Verbesserung der Durchblutung.
Klassische Anwendungen sind Wärmeanwendungen, die „Heisse Rolle“ sowie Warmpackung einzelner oder mehrerer Körperteile mit Paraffinen und/oder Peloiden (z.B. Fango, Moor)
In der Regel sind Applikationen flankierende und passive Massnahmen während der aktiven physiotherapeutischenn Behandlung
Domizil / Heimbehandlungen
Bei eingeschränkter Mobilität, welche einen Besuch in unserer Praxis vorübergehend oder dauernd nicht mehr ermöglicht, behandeln wir sie zu Hause. Ihr Hausarzt wird dies auf der physiotherapeutischen Verordnung in Absprache mit Ihnen entsprechend verordnen.
Im Weiteren bieten wir unsere Dienstleistungen ebenfalls im örtlichen Alters- und Pflegeheim, in den Alterswohnungen sowie im Zentrum Elisabeth (siehe Links) an.
Die zusätzlichen Kosten für einen Besuch bei Ihnen zu Hause – vom Arzt verordnet – ist von der Krankenkasse aus der Grundversicherung gedeckt.
Sportphysiotherapie
Die Sportphysiotherapie (mehrjährige Zusatzausbildung mit Diplomabschluss) arbeitet vorwiegend im Bereich der Rehabilitation und Therapie, sowie der Prophylaxe=Vorbeugung von Überlastungsschäden und Verletzungen. Zielorientiert strebt der Sportphysiotherapeut einen optimalen Trainingsaufbau bis zur Wettkampffähigkeit an. Die Erkenntnisse aus den therapeutischen Maßnahmen und der Trainingsplanung werden auch im Breiten-, Fitness-, Gesundheits- und Behindertensport, sowie in der frühfunktionellen Nachbehandlung von NichtsportlerInnen angewandt.
CMD Craniomandibuläre Dysfunktion
Der Begriff CMD craniomandibuläre Dysfunktion kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion). Es geht hier also um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der angrenzenden Strukturen.
Der ausgebildete Therapeut arbeitet mit speziellen Techniken, die auch den Mundinnenraum betreffen können. Die Fehlfunktion des Kiefers und der angrenzenden Gelenke sowie die muskulären Dysbalancen werden dadurch beseitigt, so dass es wieder zu einer schmerzfreien Funktionalität kommen kann.
Indikationen
Muskuläre Hyperaktivitäten
Subluxationen
Arthrogene Hypomobilitäten
Kiefergelenksarthrosen
Discusverlagerung
Schmerzen in den Gesichts- und Kaumuskeln
Schmerzen im Kiefergelenk
Übermäßiges Knirschen und Pressen mit den Zähnen
Therapeutische Wirkung
Reduzierung des Muskeltonus
Dehnung des Band- und Kapselapparates
Kräftigung der Kaumuskulatur
Schmerzlinderung
Korrektur der Körperstatik
Auch außerhalb des Kausystems können viele Symptome auf CMD hinweisen
Schwindel
Ohrgeräusche (Tinnitus)
Nächtliche Atemstörungen
Schnarchen
Schulter- und Nackenschmerzen
Rückenschmerzen
Hüft- und Knieschmerzen
Kopfschmerzen, Migräne
Sehstörungen