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Raiffeisen Super League 2017/2018
Sa 17.02.18, 19:00 Uhr | Stadio Cornaredo, Lugano
NIEDERLAGE GEGEN LUGANO
GC verliert gegen den FC Lugano mit 1:0. Das einzige Tor des Spiels erzielte Davide Mariani in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.
Zu Beginn des Spiels zwischen den formstarken Tessinern und GC gab es eine längere Antastungsphase. Obwohl die Hoppers in der Startviertelstunde mehr Ballbesitz hatten, kam man zu keinen zwingenden Torchancen. Die beste Möglichkeit stammte aus der fünften Spielminute und war ein abgeblockter Schuss von Kodro. In dieser Phase hatte GC das Spiel mit schönen Passkombinationen mehrheitlich gut unter Kontrolle. Die erste gefährliche Aktion kam durch eine Standardsituation zustande. In der 19. Spielminute brachte Taipi einen Freistoss von links mit viel Zug in die Mitte. Dort kam Rhyner mit Kopf an den Ball - dieser schrammte knapp am Tor vorbei. Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit vorwiegend im Mittelfeld geführt: Viele Zweikämpfe, viele Freistösse und wenige Torchancen waren die Folgen dieses Spielverlaufs. In der 35. Spielminute sah Captain Marko Basic die gelbe Karte, was zur Folge hat, dass er im Derby vom nächsten Wochenende gesperrt sein wird. Kurz vor der Pause wurde es das erste Mal gefährlich vor GC-Torwart Heinz Lindner. Gerndt spielte den Ball gefühlvoll auf den heranbrausenden Mariani. Dessen Volley verfehlte das Tor jedoch um etwa einen Meter. Beide Mannschaften spielten in der ersten Halbzeit sehr vorsichtig und ohne wirklichen Zug aufs gegnerische Tor. Trotzdem gingen die Tessiner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch ein Tor von Mariani mit 1:0 in Führung. Danach war Pause.
In der zweiten Halbzeit brauchten die Hoppers fünf Minuten, um zur - bis zu diesem Zeitpunkt - besten Torchance für Blauweiss zu kommen. Nach einem Standard setzten Lavanchy und Berström nach. Der Ball landete schliesslich vor den Füssen von Vilotic, welcher mit seinem Abschluss knapp an da Costa scheiterte. GC probierte mehr für die Offensive zu machen, die Verteidigung der Tessiner stand jedoch äusserst kompakt. Die Luganesi kamen in der Anfangsphase immer wieder zu gefährlichen Kontermöglichkeiten. Die Hoppers wehrten aber jede ab. Nach 58 Minuten änderte Yakin das System: Djuricin ersetzte Vilotic, was für eine klar offensivere Spielweise spricht. Nach nur wenigen Minuten kam der Österreicher ganz frei zum Kopfball. Hätte er die Kugel richtig getroffen, wäre es sicherlich gefährlich worden. Leider war dies nicht der Fall. Danach waren es die Tessiner, welche die Führung fast auszubauen vermochten. Der Abschluss von Gerndt ging knapp am weiten Pfosten vorbei. Kurz vor Schluss flog der Kopfball von Vecsei nur wenige Zentimeter am GC-Tor vorbei. In der 89. Spielminute hatte Djuricin den Ausgleich auf dem Fuss. Leider sprang ihm der Ball bei der Annahme leicht vom Fuss ab und wurde geklärt.
Die Stadtzürcher fanden über weite Strecken kein Rezept, um den Abwehrbund der Tessiner zu knacken. Ohne Torchancen kann man kein Spiel gewinnen und das war heute leider der Fall.