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Drunter und drüber und vorn dabei! Dumm gelaufen: Eigentlich wollte Fanny die Welt besser machen, als sie den Verein für Gerechtigkeit und gegen Dummheit gründet. Aber zumindest ihre Welt wird kein Stück besser, als die blöde Netti in ihren Verein eintritt. Und alle finden die toll! Das nervt noch mehr. Also muss die Rettung der Welt erst einmal warten, um diese lästig-nette Netti loszuwerden. Nur, ist das wirklich gerecht?
Ariane Grundies schafft mit "Fanny Furios" eine Heldin, die man sofort
ins Herz schliesst.
Über das Buch: Fanny möchte die Welt verändern. Aus diesem Grund gründet sie einen Verein, den Furiosverein für Gerechtigkeit und gegen Dummheit, kurz FVGD. Sie macht es sich zur Aufgabe, gegen den Plastikmüll auf dieser Welt anzukämpfen, indem sie sich für die Abschaffung von Plastiktüten stark macht. Dabei wird sie... Über das Buch: Fanny möchte die Welt verändern. Aus diesem Grund gründet sie einen Verein, den Furiosverein für Gerechtigkeit und gegen Dummheit, kurz FVGD. Sie macht es sich zur Aufgabe, gegen den Plastikmüll auf dieser Welt anzukämpfen, indem sie sich für die Abschaffung von Plastiktüten stark macht. Dabei wird sie unterstützt von den beiden Vereinsmitgliedern Junho (ein sehr guter Freund, sie leben im selben Haus) und Leni (auch eine sehr gute Freundin). Nun prophezeit ihr Junho (der eigentlich mit allem wahrsagen kann; mit Karten, Münzen, Steinen, Stöcken....), dass schwere Zeiten auf Fanny zukommen. Sie sollte sich in Acht nehmen, denn er sieht in ihrem Umfeld ein Mädchen, dass Ärger bringt. Kurz darauf tritt die nette Jeanette, von allen Netti genannnt in den Verein ein - und diese ist ein noch viel größeres Problem als die Plastiktüten. Dabei tut sie doch gar nichts außer nett sein und reiten... Über die Autorin: Ariane Grundies wurde 1979 in Stralsund geboren und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie wurde 2002 auf dem Open Mike in Berlin ausgezeichnet, der mittlerweile als renommiertester deutschsprachiger Nachwuchswettbewerb für junge Literaten gilt. Ihre Erzählungen erschienen in verschiedenen Anthologien und in dem Erzählband "Schön sind immer die andern" (Piper). Ihr erster Roman, "Am Ende ich", erschien im Jahr 2006 bei Kein und Aber. Der Belletristik folgten einige Sachbücher, die bei Piper, Rowohlt und Deuticke verlegt worden sind. Weitere erzählende Sachbücher sind unter Pseudonym erschienen. Regelmäßig schreibt Ariane Grundies für die beliebte Radiosendung Ohrenbär. Außerdem veröffentlicht sie Artikel in Magazinen und Hörbücher. Im Rahmen von Aufenthaltsstipendien verbrachte sie einige Zeit unter anderem in Art/Omi, New York, Krakau, Helsinki, Otterndorf und Rostock. Ariane Grundies lebt mit ihrer Familie in Berlin. Über die Illustratorin: Melanie Garanin ist freiberufliche Illustratorin. Meist arbeitet sie an Büchern für andere. Jobmässig eben. Eine Zeichnung am Tag so oft wie möglich macht sie für ihren Blog. Aus Spass. Zur Selbsterhaltung. Einfach so. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren vier Kindern, von denen einer ein Engel ist, zwei Hunden, einer Katze, zwei Wellensittichen, fünf Hühnern und einem Hahn, zwei zwölf sieben drei zwei Laufenten, sowie einer Ponystute und einem Camarguepferd in der Nähe von Berlin. Allgemeine Informationen: "Fanny Furios" ist im Februar 2016 im Dressler Verlag erschienen. Das 192 Seiten umfassende Hardcover richtet sich an Kinder ab einem Alter von ca. 9 bis 11 Jahren. Meine Gedanken zum Buch: Fanny ist ein Mädchen, mit dem man sich als Kind recht gut identifizieren kann. Sie hat eine Vision, sie möchte die Welt verbessern. Mit viel Elan geht sie an diese Aufgabe heran und erhält dabei Unterstützung von ihren Freunden. Zunächst besteht der Verein nur aus sehr wenigen Mitgliedern, aber mit der Zeit werden es immer mehr und der Verein gewinnt immer mehr an Dynamik und schafft es, einiges zu bewirken. Fanny ist trotz ihres Engagementes nicht immer nett und nimmt es mit den Vereinsgrundsätzen auch nicht so wirklich ernst. Sie möchte gegen Ungerechtigkeit angehen und als Netti in ihren Verein eintritt wird sie selbst sehr ungerecht. Als sie erkennt, dass sie wirklich sehr unfair handelt, steckt sie schon zu tief in der Abwärtsspirale drin und schafft es zunächst nicht, sich daraus wieder zu befreien und etwas an ihrem Verhalten zu ändern. Auch wenn Fanny teilweise wirklich sehr unsymphatisch rüber kommt, mag ich sie sehr gern. Sie ist einfach authentisch und verstellt sich nicht. Sie wird von Problemen geplagt, die Einfluss auf ihr Verhalten nehmen. Auch wenn sie eigentlich ein Ziel verfolgt, steht sie sich oftmals selbst im Weg. Mit Hilfe ihrer Freunde gelingt es ihr zum Schluss doch noch, die Situation aufzuklären. Auch das Thema mit dem Plastikmüll finde ich gut eingebracht. So wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass jeder etwas zum Umweltschutz beitragen kann, selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind. Ein Einzelner fühlt sich vielleicht hilflos und denkt, dass er nicht so viel bewirken kann, wenn sich mehrere zusammenschließen ist Veränderung dennoch möglich. Dieses Buch über Freundschaft, Menschlichkeit, Veränderung und Zusammenhalt hat mich sehr gut unterhalten und erhält von mir 5 von 5 Sternen.
„...ausweichen, angreifen, nicht nachtreten...“ Fanny hat einen Verein gegen Dummheit und für Gerechtigkeit gegründet. Mitglieder sind neben ihr Junho, der im Haus unter ihr wohnt, und Leni, ihre beste Freundin. Peter, ihr bester Freund, ist kein Mitglied. Dann kommt Netti auf Fanny zu und möchte im Verein mitarbeiten. Das aber... „...ausweichen, angreifen, nicht nachtreten...“ Fanny hat einen Verein gegen Dummheit und für Gerechtigkeit gegründet. Mitglieder sind neben ihr Junho, der im Haus unter ihr wohnt, und Leni, ihre beste Freundin. Peter, ihr bester Freund, ist kein Mitglied. Dann kommt Netti auf Fanny zu und möchte im Verein mitarbeiten. Das aber passt Fanny gar nicht. Die Autorin hat ein humorvolles und abwechslungsreiches Kinderbuch geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen. Das liegt auch an der großen Schrift und den kurzen Kapiteln. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Fanny ist ein Mädchen mit ecken und Kanten. Sie hat gute Idee. Ihre Probleme mit Netti aber sorgen dafür, dass sie ungerecht handelt. Außerdem redet sie manchmal, bevor sie nachdenkt. Obiges Zitat beschreibt die Regeln in der Sportart Capoeira, der Sportart, die Fanny betreibt. Junho ist Halbwaise und Viertelkoreaner. Er ist eher ein ruhiger Typ. Lenis Leben hat sich in kurzer Zeit radikal geändert. Ihre Eltern haben geerbt und jetzt sehr viel Geld. Leni ist trotzdem auf dem Boden geblieben. Ihrer Freundschaft mit Fanny hat das nicht geschadet. Fanny erzählt ihre Geschichte selbst. Ihr Verein will etwas gegen die Plastiktüten an der Schule tun. Sie haben sehr realistische Ideen, die sie auch umsetzen. Natürlich gibt es unerwartete Widerstände. Der Schriftstil ist kindgerecht. Die Autorin lässt mich als Leser insbesondere an Fannys Gedanken und inneren Auseinandersetzungen teilnehmen. Nach und nach begreift sie, dass sie zum Problem ihres eigenen Vereins werden könnte, denn ihr Verhalten verstößt gegen die Regeln. Trotz allem steckt in der Geschichten eine Menge Humor. Jedes Kapitel beginnt links oben mit einer kleinen Zeichnung, die zum Inhalt passt. Ab und an verzieren karierte Blätter den oberen oder unteren Seitenrand. Die Kapitelüberschriften sind in einer auffallenden Schriftart gesetzt. Das farbenfrohe Cover ist ein Hingucker. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist realistisch erzählt und gut nachvollziehbar. Am Schluss bleibt keine Frage offen.
Fanny ist die Vorsitzende des Vereins für Gerechtigkeit und gegen Dummheit. Das erste Ziel des Vereins ist, die Anzahl der Plastiktüten auf der Welt einzuschränken. Da ihre Möglichkeiten natürlich nicht so groß sind, sollen sie zumindest vom Schulgelände verschwinden. Dann tritt Netti in den Verein ein. Nachdem ihre Mitgliederzahl... Fanny ist die Vorsitzende des Vereins für Gerechtigkeit und gegen Dummheit. Das erste Ziel des Vereins ist, die Anzahl der Plastiktüten auf der Welt einzuschränken. Da ihre Möglichkeiten natürlich nicht so groß sind, sollen sie zumindest vom Schulgelände verschwinden. Dann tritt Netti in den Verein ein. Nachdem ihre Mitgliederzahl noch sehr überschaubar ist, müsste sich Fanny eigentlich freuen. Sie mag Netti aber nicht. Also versucht sie, Netti wieder aus ihrem Verein zu werfen. Doch das ist nicht so einfach, wie gedacht ... Meine Meinung: Die Geschichte wird von Fanny erzählt. Dadurch lernt man sie gut kennen. Sie ist eigentlich ein nettes Mädel und auch ihre Idee, die Plastiktüten verschwinden zu lassen ist natürlich toll. Doch zu Netti ist sie unfair und gemein. Und das, obwohl sie die Vorsitzende eines Gerechtigkeitsvereins ist. Sie versucht mit allen Mitteln, Netti aus dem Verein zu werfen und fängt sogar noch an, Lügen über Netti zu verbreiten. Sie ist also das beste Beispiel, wie man es nicht machen soll. Aber sie muss dies im Laufe der Geschichte natürlich auch lernen. Das Ziel, die Zahl der Plastiktüten einzudämmen und somit die Welt zu verbessern, ist natürlich toll. Das lässt die kleinen Leser vielleicht auch ein bisschen über Umwelt- und Naturschutz nachdenken. Der Schreibstil ist locker und leicht. Auch der Humor gefällt mir sehr. Die Geschichte brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Für meinen Geschmack hätte aber noch ein bisschen mehr passieren dürfen. Fazit: Alles in allem eine nette und unterhaltsame Geschichte, die auch ein bisschen zum Nachdenken über den Umweltschutz anregt.