Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03626.jsonl.gz/1059

Das Wichtigste in Kürze
- Auslöser seien die Verbindungen von Zoom nach China, berichtete das «Wall Street Journal» am Dienstag.
Zoom will die US-Firma Five9, einen Spezialisten für in der Cloud betriebene Call-Center, kaufen. Damit könnte das Unternehmen sein Geschäft über Videokonferenzen hinaus ausbauen. Zoom will dabei seine in der Pandemie stark gestiegenen Aktien als Akquisitionswährung nutzen, um den Kaufpreis von 14,7 Milliarden Dollar zu zahlen.
Eine Zoom-Sprecherin sagte dem «Wall Street Journal», man habe alle erforderlichen Unterlagen bei den zuständigen Behörden eingereicht und das Verfahren entwickele sich wie erwartet.
Zoom war mit der Corona-Krise in eine neue Liga aufgestiegen. Die Firma sollte ursprünglich Videokonferenzen für Unternehmen zur Verfügung stellen. In der Pandemie nahm aber nicht nur die Nutzung in Firmen zu: Auch Privatpersonen greifen zu Zoom für alle möglichen Gelegenheiten - von Familientreffen bis zu Yoga-Stunden.