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Lagutin gehörte einer elf Fahrer umfassenden Fluchtgruppe an, die sich rund 10 km nach dem Start vom Feld absetzen und auf der vorwiegend flachen Etappe zwischenzeitlich einen Vorsprung von über 10 Minuten herausfahren konnte. Die Entscheidung um den Etappensieg fiel erst auf den letzten Metern des 8,5 km langen Schlussanstiegs, als der 35-jährige Russe Lagutin vom Team Katjuscha seine letzten Fluchtgefährten abschütteln konnte. Mit zehn Sekunden Rückstand erreichte der Franzose Axel Domont das Ziel als Zweiter.
Mit über vier Minuten Rückstand erreichte Nairo Quintana als erster der Favoriten auf den Vuelta-Gesamtsieg das Ziel. Der kolumbianische Kletterspezialist vom Team Movistar übernahm damit das rote Leadertrikot von seinem Landsmann Darwin Atapuma.
Im Gesamtklassement führt Quintana mit 19 Sekunden Vorsprung auf den Spanier Alejandro Valverde. Weitere acht Sekunden dahinter folgt als Gesamtdritter der britische Tour-de-France-Sieger Chris Froome, der im Schlussanstieg wie Valverde eine gute halbe Minute auf Quintana eingebüsste.
Am Sonntag steht im Norden Spaniens eine weitere Bergankunft im Programm – diesmal auf dem Monte Naranco bei Oviedo. Der Schlussanstieg mit durchschnittlich 6,1 Steigungsprozenten wird dabei rund drei Kilometer kürzer sein als der heutige.
(SDA)