Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/66925

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundespräsident und die Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten haben sich nach dem Fussballspiel Türkei-Schweiz vom 16. November 2005 zu den vorgefallenen Ereignissen öffentlich geäussert. Sie taten dies auf eine Weise, die den Eindruck vermittelte, dieser sportlichen Angelegenheit sei eine politische Bedeutung beizumessen, und die dazu beitrug, dass sich gewisse Beziehungen zwischen Türken und Schweizern (insbesondere zwischen der grossen türkischen Gemeinschaft und den Schweizern in unserem Land), welche aufgrund der umfassenden Medienresonanz zu diesen Vorfällen ohnehin schon kritisch waren, noch ein wenig mehr verschärften. Hält der Bundesrat diese Stellungnahmen für vereinbar mit einer vernünftigen Kommunikationspolitik?</p>