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??Das erste Mal begegnete ich Jon an einem Dienstagmorgen um halb acht. Dad trat an der T??r zur Seite, und meine Augen trafen auf das helle Morgenlicht: Selbst in der fr??hen Morgensonne sah er ungew??hnlich aus. Er trug Gro??vaterklamotten: braune Schuhe, eine graue Hose und einen dunkelgr??nen Wollpullover. Und eine verdammte Krawatte. Sein Seitenscheitel legte eine d??nne wei??e Linie frei, und jede einzelne Haarstr??hne wirkte starr, als w??re sie festgeklebt. Dad hatte uns allein gelassen, und wir standen einfach da und sahen uns an.?? Robert Williams Roman Luke und Jon ist ein starkes, souver??nes Coming-of-Age-Deb??t ??ber eine ungew??hnliche Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden. Pr??miert mit dem englischen National Book Tokens Prize, der Buchh??ndler auszeichnet, die selbst Romane schreiben.
Rezension
??Es ist jedes Mal ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn mir ein Buch die Sprache raubt. Ich m??chte so viel schreiben und tauche ein in tiefes Schweigen, das mich wie eine dicke Strickjacke umarmt. Die Macht der Geschichte ist einfach zu gro?? und h??lt mich fest im Arm. Leise sitzen wir da und schauen uns l??chelnd an. "Luke und Jon" von Robert Williams ist so ein Buch. [...]. Ich bin beeindruckt von so vielem: Die Sprache, die Geschichte, der Plot - alles!??, klappentexterin.wordpress.com, Simone Finkenwirth, 22.02.2011
Portrait
Robert Williams, 32, Sohn zweier Bibliothekare, verbrachte als Kind viel Zeit in der Stadtbibliothek einer nordenglischen Kleinstadt und las sich durch die Best??nde, bis seine Eltern Feierabend hatten. Er arbeitete acht Jahre lang als Buchh??ndler und lebt heute in Manchester - obwohl ihm eine Stadt am Meer eigentlich lieber w??re.