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Bewertung
Stärken
Für eine kostenlose Suchmaschine liefert Scirus sehr gute Resultate, die ausserdem nur aus Artikeln mit Peer Review bestehen. Bibliotheken haben die Möglichkeit ihre Bestände über einen Linkresolver (z.B. SFX) mit den Scirus-Treffern zu verlinken.
Diskussion
Aufgrund der breiten Datenbasis erhält man in den Trefferlisten nicht nur Fachpublikationen. Zudem ist der Anteil an frei zugänglichen Volltexten jeweils sehr gering. In der erweiterten Suche gibt es jedoch die Möglichkeit, die Suche nach lizenzpflichtigen Elsevier-Artikeldaten zu deaktivieren [16].
Bei Suchanfragen in deutscher Sprache weist Scirus einige gravierende Mängel auf: Neben den nicht funktionierenden Suchhilfen und der mangelhaften Indexierung scheint auch das Ranking nicht richtig zu funktionieren. Es tauchen beispielsweise völlig irrelevante Treffer auf, in welchen die Suchterme nur sehr selten auftreten. Die Suche in englischer Sprache funktioniert sehr viel besser. Probleme bereitet dort eher die grosse Menge an indexierten Dokumenten, die sehr schwach strukturiert sind [17].
Nach Hastik et al. werden die Optionen „more hits“ und „similar results“ kaum genutzt. Die Option „Refine your search“ wird zwar wahrgenommen, allerdings als wenig sinnvoll erachtet. Dies liegt wohl auch daran, dass die vorgeschlagenen Erweiterungen oft nicht sehr sinnvoll sind. Während bei einer Suche in deutscher Sprache unsinnige Worte oder Wortteile vorgeschlagen werden, liefert diese Funktion bei einer Suche mit englischen Stichwörtern passable Ergebnisse [18].