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TENT: A School of Performative Practices stellt sich eine neue Institution vor, die sich um die Verbreitung von Inklusion und Vielfalt bemüht und dabei in das bestehende Ökosystem künstlerischer Praktiken eingreift. Im Wesentlichen besteht das Ziel des Projekts darin, diejenigen Künstler*innen zu erreichen, die es sich aufgrund finanzieller, soziokultureller und bürokratischer Beschränkungen nicht leisten können, an den etablierten europäischen Institutionen teilzuhaben. Das TENT ist eine temporäre mobile Einrichtung, die (3:1) aussereuropäische und europäische Künstler*innen mit unterschiedlichen und schwierigen Hintergründen (Kaste, Klasse, Rasse, Geschlecht, Konfliktgebiet) einlädt, für eine bestimmte Zeit (ein bis sechs Monate) zusammen zu leben und zu arbeiten. Das TENT schafft einen Raum für Künstler*innen, in dem sie innerhalb einer Struktur verhandeln und koexistieren können, die es ihnen ermöglicht, ohne institutionelle Hegemonie nach Gleichheit zu streben. Kunstinstitutionen verfügen über starke Gebäude, Technologien und Ressourcen, aber es fehlt ihnen oftmals an Teilhabe für Künstler*innen mit unterschiedlichen Hintergründen.
Die Künstler*innen Raunak Khan (Indien), Akshay Gandhi (Indien), Giulia Savorani (Italien) arbeiten während zwei Wochen je in einem Studio an der Gessnerallee oder der ZHdK an diesen Themen. Am letzten Tag der Residency öffnen sie die Türen ihrer Studios.