Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03335.jsonl.gz/1119

Das 1992 abgeschlossene Abkommen, das einheimische Unternehmen gegen Preisunterbietung schützt, solle daher weiter in Kraft bleiben. Das Abkommen sieht eine Überprüfung der Marktverhältnisse alle fünf Jahre vor. Der Beschluss der ITC, den DOC-Entscheid zu unterstützen, ist der letzte Schritt in der laufenden Überprüfungsrunde.
Das Antidumpingabkommen schützt besonders die Usec Inc. - einzige einheimische Herstellerin angereicherter Kernbrennstoffe für kommerzielle Kernkraftwerke-, die ConverDyn -einziges einheimisches Unternehmen zur Urankonversion - sowie die beiden grössten Uranminenbetreiber der USA, die Power Resources und die Crow Butte Resources, wie Usec in einer Medienmitteilung zum Entscheid schreibt, der anfangs August publiziert wurde. Laut Usec ist der Entscheid wichtig, um den amerikanischen Kernbrennstoffmarkt stabil zu halten und den Wert von Investitionen in fortgeschrittene Anreicherungstechnologien zu sichern. Das Antidumpingabkommen habe es den USA ermöglicht, zu fairen Bedingungen grosse Mengen angereicherten Urans aus aufgelösten russischen Kernwaffenbeständen zu übernehmen. Im Rahmen dieses Megatons-to-Megawatts-Abkommen hat Usec seit 1993 hoch angereichertes Uran aus Russland übernommen, das dem Gegenwert von rund 11'000 Nuklearsprengköpfen entspricht, um es in schwach angereichertes Uran für kommerzielle Kernbrennstoffe rückzuverdünnen. Ohne Dumpingschutz wäre die Durchführung des Megatons-to-Megawatts-Abkommens nach Ansicht der Usec gefährdet.
Quelle
P.B. nach Usec Inc., Medienmitteilung, 18. Juli 2006