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Tereza Chlebounová
Tereza studierte Westeuropäische Studien an der Karlsuniversität in Tschechien und arbeitete für Euroskop.cz, wo sie für die Informationsvermittlung auf dem Gebiet der Europäischen Union verantwortlich war. Als Studentin gab sie Nachhilfeunterricht im Fach Tschechisch für Primarschüler.
Erfahrungen mit der Arbeit mit Kindern sammelte sie vor allem in der Laientheatergruppe Ty-já-tr in einem Prager Freizeitzentrum und den von diesem Zentrum organisierten Sommerlagern.
In der Schweiz war sie als freiwillige Organisatorin von Freizeitaktivitäten im Asylhaus des Roten Kreuzes in Bern tätig.
Tereza über sich
“Ich spiele gern mit Kindern und meiner Muttersprache. Am liebsten verbinde ich diese beiden Hobbys. Mein Wunsch ist es, dass die Kinder die sprachliche Entwicklung als Spiel wahrnehmen und die Lust am Entdecken der Vielfältigkeit der Sprache nicht verlieren.
Meine besondere Beziehung zur Tschechischen Sprache nahm ich von meinen Eltern auf. Meine Mutter unterrichtete Tschechisch, machte Textkorrekturen, las uns unermüdlich aus Büchern vor oder machte Audioaufnahmen auf alte Kassetten. Mein Vater spielte oft Gitarre und sang. Deshalb sind Geschichten, Lieder und Verse für mich ein unentbehrlicher Teil der Sprachentwicklung und ich lasse diese frei in meinen Unterricht einfliessen.
Mit der Tschechischen Sprache habe ich nicht nur beruflich, aber auch in meiner Freizeit zu tun. Viele Jahre war ich selbst ein aktives Mitglied der Laientheatergruppe Ty-já-tr und leitete da eine Gruppe von jüngeren Kindern.
Meine Freizeit verbringe ich am liebsten in den Bergen beim Klettern, Joggen oder bei Skitouren. Mit einem klaren Kopf und Muskelkater mache ich es mir danach gerne zu Hause mit einem guten Buch gemütlich.”
Magdalena Timplová
Schon in ihrer Kindheit entdeckte Magdalena ihre Liebe für die Kunst. In den Fussstapfen ihres Vaters, eines Malers, machte sie in Prag eine Ausbildung zur Grafikerin im Bereich der gedruckten Medien. In den Jahren 2011 bis 2020 arbeitete sie als Kastellanin der Burg Týnec nad Sázavou und war auch für die Veranstaltung von diversen Ausstellungen, Vernissagen, Vorträgen oder Konzerten zuständig.
Sie arbeitete in der Redaktion mehrer lokalen Zeitungen, schrieb eigene Artikel und war Mitglied einer Laientheatergruppe. Mit Kindern arbeitete sie vor allem in Kunstworkshops und Veranstaltungen zur Förderung der Lesekompetenz (Noc s Andersenem, Pasování na čtenáře).
Als Malerin gestaltete sie Kulissen für Tehatergruppen, Bilder für Kindergärten, Primarschulen und eine ganze Reihe von eigenhändig illustriertem Unterrichtsmaterial (z.B. Arbeitsblätter für Kinder).
Zurzeit arbeitet sie an eigenen Bildern in ihrem Atelier in der Schweiz. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in den Bergen oder an Seeen, wo sie mit ihren drei Kindern Inspiration für ihre Arbeit tankt.
Magdalena über sich
„Wörter und Buchstaben waren schon immer ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. In unserer Familie drehte sich seit Generationen vieles rund um das Malen, Zeichnen, aber auch um das Schreiben und um Bibliotheken. Am besten kann ich mich zwar mit Farbe und Pinsel ausdrücken. Bilder verstehe ich auch als eine Art von Sprache, sie erzählen Geschichten, enthalten Wörter und Buchstaben, obwohl man sie auf den ersten Blick nicht sieht.
Beim Unterrichten stehen für mich visuelle Aspekte, wie Farben, im Vordergrund. Das soll spielerisch das Interesse und die Neugier der Schüler wecken. Das Konzept «Schola ludus» wurde nicht zufällig ausgerechnet von einem grossen tschechischen Lehrer erschaffen.
Tschechisch ist eine schöne, reiche und klangvolle Sprache, die es verdient gepflegt und weitergegeben zu werden. Ein kluger Mann sagte einst: «So viel man Sprachen kann, so viel ist man Mensch.»”