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Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat am Mittwoch den Osten Perus erschüttert. Der Erdstoss war bis in die Hauptstadt Lima zu spüren, erklärten die Behörden, denen nach eigenen Angaben zunächst keine Berichte über Opfer oder Schäden vorlagen.
Im 600 Kilometer entfernten Lima und anderen Städten reagierten Menschen panisch, als die Erdstösse um die Mittagszeit höhere Gebäude wackeln liessen, wie die "El Comercio" in ihrer Online-Ausgabe meldete.
Das Beben ereignete sich um 12.46 Uhr (Ortszeit, 19.46 Uhr MESZ) im Amazonasbecken nahe der Stadt Pucallpa. In dem dünnbesiedelten Urwaldgebiet dicht an der Grenze zu Brasilien wurde später auch ein starkes Nachbeben der Stärke 5,3 registriert.
"Es gibt keine Berichte über eingestürzte Häuser. Wir haben aber Probleme mit den Telefonverbindungen", sagte ein Verantwortlicher des peruanischen Zivilschutzes. In Cruzeiro do Sul, einer der nächsten brasilianischen Städte am Epizentrum, gingen die Behörden nicht von grösseren Schäden aus.
Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatten die Erdstösse ihren Ursprung in einer Tiefe von 149 Kilometern unter der Erdoberfläche. Auch die US-Behörde gab die Stärke des Bebens mit 7,0 an.