Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03251.jsonl.gz/2428

Der US-IT-Gigant Apple aus dem kalifornischen Cupertino verhandelt gemäss Medienberichten derzeit mit US-Verlagen über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Medienhäuser für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Allerdings wolle Apple bei diesem "Netflix für News" einen aussergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent einbehalten, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Verweis auf Insiderkreise. Dies stosse auf Widerstand bei den Verlagshäusern.
Darüber hinaus seien die Verlage auch unzufrieden damit, dass sie nach Apples Plänen weder E-Mail-Adressen noch Kreditkartennummern der Abonnenten bekommen würden, hiess es im Bericht weiters. Der Anteil der jeweiligen Medienunternehmen an den Einnahmen soll über die Zeit, die die Nutzer mit den entsprechenden Inhalten verbringen, berechnet und aufgeteilt werden. Die iPhone-Erfinderin habe in Gesprächen mit Verlegern einen monatlichen Abo-Preis von rund zehn Dollar genannt – auch wenn er sich noch ändern könne, hiess es.
Mit mehreren grossen Medien wie der „New York Times“ und der „Washington Post“ gebe es laut dem WSJ-Bericht noch keine Einigung. Beim WSJ selbst seien die jüngsten Verhandlungen mit Apple trotz Bedenken „produktiv“ gewesen, heisst es.