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Mit dem Quartierplan wird eine hohe Qualität der Überbauungen ermöglicht und grundeigentümerverbindlich gesichert. Für die Überbauung wird ein angemessener Spielraum gewährleistet.
Der Quartierplan orientiert sich an den Vorgaben der Grundordnung der Stadt Chur. Bestimmt der Quartierplan nichts anderes, gelten das Gesamtkonzept der Kleinbruggen AG, der Arealplan, das Baugesetz sowie der Zonenplan der Stadt Chur.
Im Quartierplangebiet Kleinbruggen Chur werden an die Bauvorhaben hohe gestalterische Anforderungen gestellt.
Ob eine ortsbaulich und architektonisch herausragende Gesamtüberbauung erreicht werden kann, entscheidet sich mit dem Vorliegen konkreter Bauprojekte. Die Baubehörde hat daher im Baubewilligungsverfahren, bzw. idealerweise bereits in der Vorbesprechung zwischen Bauherr und Baubehörde, nach objektiven und grundsätzlichen Kriterien zu beurteilen, ob ein Bauvorhaben die erhöhten Anforderungen an die Bauten, Anlagen und den Aussenraum erfüllt. Die nicht verbindlichen Bestandteile des Quartierplans veranschaulichen beispielhaft die Absichten der gestalterischen Vorgaben der Bestimmungen im Einzelnen (Vielfalt, Spielraum und Abweichungen) und übergeordnet im Ganzen (Strassenraum, Entstehung eines Quartiers).