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Anhand der Luftemissionskonten (AEA für Air Emissions Accounts) werden Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen nach den dafür verantwortlichen Wirtschaftszweigen aufgezeigt. Dabei wird die selbe Klassifikation wie bei der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet, sprich die Allgemeine Systematik der Wirtschaftszweige (NOGA). Die Luftemissionskonten ergänzen die Inventare, die z.B. für die offizielle Berichterstattung im Rahmen von internationalen Verpflichtungen (wie etwa dem Kyoto-Protokoll) erarbeitet werden. Die verwendete statistische Methodik wurde von Eurostat im Rahmen der Umweltgesamtrechnung entwickelt und ist mit dem System of Environmental-Economic Accounting SEEA 2012 kohärent, welches die internationale Referenz in diesem Bereich darstellt. Dank der Übereinstimmung zwischen den Umweltkonten untereinander sowie mit der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, können eine Vielzahl Statistiken und Indikatoren erstellt werden, um die Wechselwirkungen zwischen der Wirtschaft und der Umwelt zu messen, zu beschreiben, zu analysieren oder zu modellieren.