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Zyklus-Computer
Die im Handel (Apotheken und Drogerien) erhältlichen Zykluscomputer sind im Grunde eine Weiterentwicklung der Basaltemperaturmethode. Damit können die fruchtbaren Tage annähernd genau bestimmt werden, und sowohl Empfängnisverhütung als auch bei Kinderwunsch die gezielte Nutzung der Zeit um den Eisprung herum sind möglich. Sie kosten zwischen 280 und 1000 Franken. Auf Wunsch können die Daten telefonisch oder durch Einschicken des Geräts dem Hersteller übermittelt und ausgedruckt bzw. analysiert werden (kostenpflichtig).
Der Computer berechnet mit den täglich von der Benutzerin eingegebenen Temperaturdaten und zusätzlich gespeicherten Durchschnittsdaten anderer Frauen, wann der Eisprung ungefähr stattfinden könnte. An den unfruchtbaren Tagen blinkt ein grünes Lämpchen, an den fruchtbaren ein rotes. Um diese statistische Aussage zu treffen und die individuellen Daten richtig zu interpretieren, braucht das Gerät zwischen drei und sechs Monaten. Bis dahin sind die Ergebnisse nicht optimal. Ausserdem sollte ein einigermassen regelmässiger Zyklus vorliegen - je unregelmässiger der Zyklus, umso länger die Zeit, bis der Computer zuverlässig arbeiten kann. Frauen, die gerade entbunden oder die Pille abgesetzt haben, müssen dies berücksichtigen.
Mit einem zusätzlich benutzten Ovulationstest kann die Genauigkeit der Computerberechnung verbessert werden. Die Hormonstäbchen messen den LH-Spiegel, also das Hormon, das den Eisprung auslöst.
Letzte Aktualisierung : 25-04-16, BH