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Am 18. Juli 1938 wurde der heutige Kleinkaliber-Schützenverein im Rest. Engel Niederglatt gegründet.
Als Gründungspräsident wurde bis zur endgültigen Kommissionsbildung Adolf Hilzinger gewählt. Anwesend an der Gründungsversammlung waren 14 Schiessinteressierte. Der damalige Vereinsname lautete „Flobertschützen Niederglatt“. Ein Servitut mit Franz Strässle sen. wurde unterschrieben, damit für den Schützenhausstandort die rechtlichen Grundlagen zur Benützung gegeben waren.
Der Zeitpunkt für die endgültige Kommission war der 12. März 1939. Zum Präsidenten wurde Edi Spitzli gewählt. Der damalige Mitgliederbeitrag wurde auf Fr. 3.– festgesetzt.
1942 wurde aus den „Flobertschützen Niederglatt“ der Kleinkaliber-Schützenverein Niederglatt. Der Mitgliederbestand stieg stetig und erreichte 1946 eine Zahl von 31 Mitgliedern.
Schon 10 Jahre nach der endgültigen Gründung wagte sich Edi Spitzli daran, ein Verbandsfest zu organisieren, welches am 18./19.7. und 25./26.7.1949 durchgeführt wurde. Dieses Fest wurde dann auch mit einem beachtlichen Reingewinn von Fr. 743.70 belohnt. Da man am Schützenhaus etappenweise baute, war das zur damaligen Zeit ein enormer Betrag.
Dass es die Kommission verstand, neue Mitglieder zu werben, beweist der Bestand von 59 Personen im Jahre 1951.
Im Jahre 1956 entschied man sich für ein zweites Verbandsschützenfest und erwirtschaftete dabei einen Reingewinn von Fr. 763.75.
1961 legte Edi Spitzli sein Amt nach 22 Jahren nieder und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Zu seinem Nachfolger wurde dann Bernhard Zingg gewählt. Auch auf den neuen Präsidenten warteten einige Aufgaben wie neue Liegepritschen und Schützenhausumbau. Da die Lage bei Hochwasser immer kritischer wurde und das Haus einige Male unter Wasser stand, musste eine teure Glattverbauung vorgenommen werden. 1967 entschied man sich rationeller zu werden und kaufte für Fr. 5’500.– Laufscheiben.
Im Jahre 1987 war auch B. Zingg nach 26 Präsidentenjahren seines Amtes müde. Er wurde ebenfalls zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als Folge der Zeit hielt dann die damalige Präsidentin Doris Flammer als erste Frau (als Präsidentin) im ganzen Verband einzug. Die neuen Ziele des weiblichen Präsidenten waren Stromanschluss, Wasseranschluss, elektrische Scheiben und ein Schützenfest. All das erschien uns immer ein bisschen hochgesteckt. Aber mit dem 1992 veranstalteten Schützenfest ist alles realisiert worden und das innerhalb von nur 5 Jahren. Man war natürlich auf die Gunst von Fam. F. Strässle angewiesen, welche es uns ermöglicht hat, die Wasser- und Stromleitungen kostenlos in ihrem Grundstück zu verlegen.
Doris Flammer leitete den Verein anschliessend noch bis 1996, worauf sie von Leo Schlauri abgelöst wurde, der das Amt bis 1998 ausübte.
Von 1998 bis 2002 bildete schliesslich noch Martin Schweizer die Vereinsspitze, welcher das Amt an Guido Fürer weitergab.
Im Jahr 2010 schliesslich wurde die Vereinsführung wieder in weibliche Hand gelegt. Jenny Reichert bekleidete das Amt der Präsidentin bis 2012, worauf hin sie es an Franziska Haltiner-Frei weitergab, die es auch aktuell innehat.
Der aktuelle Mitgliederbestand schwankt aufgrund der inzwischen häufigen Ein- und Austritte unregelmässig und zählt im zählt im Schnitt je ca. 15-20 Aktiv- sowie Passivmitglieder.
An der Hauptversammlung der Schiesssaison 2013 wurde einstimmig beschlossen, im Rahmen des 75-Jahr Jubiläums unseren Verein Kleinkaliberschützenverein (KKSV) Niederglatt zu Sportschützen Niederglatt umzubenennen. Damit wollen wir unsere klare Orientierung auf das reine Sportschiessen deutlicher in den Vordergrund stellen und uns somit von Militärschützen- sowie Jagdsportvereinen deutlicher abgrenzen.
Alle Präsidenten haben es verstanden, in den 75 Jahren das Vereinsschiff in nicht immer leichten Situationen vorbildlich zu steuern.
Besten Dank
Protokoll der Gründungssitzung vom 18. Juli 1938
Meisterschaftskranz des Schützenfestes von 1992