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David Sontòn Caflisch wurde 1974 in Basel geboren. Wuchs in Graubünden auf. Nach dem Lehr- und Konzertdiplom (1997/1998) für Violine bei Michael Gebauer in Zürich (beide mit Auszeichnung) setzte er das Violinstudium bei Ingolf Turban, in Stuttgart und bei Hansheinz Schneeberger in Basel fort. Bei letzterem spezialisierte er sich auf die Interpretation zeitgenössischer Musik.
In Chur gründete er 1992 das Kammerensemble musicuria, dessen Arbeit seit 2002 mit dem Ensemble ö! für zeitgenössische Musik fortgesetzt wurde und unter seiner künstlerischen Leitung weitergeführt wird. Das Ensemble ö! veranstaltet die Churer Konzertreihe ö! mit Konzerten pro Saison im Theater Chur und weiteren Konzerten im In- und Ausland. Von 2004–2008 studierte er Komposition bei Isabel Mundry an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich, mit einem Zwischensemester bei Frédéric Durieux in Paris.
Als Interpret, hauptsächlich für zeitgenössische Musik, hat er bereits zahlreiche Werke uraufgeführt, als Solist und Kammermusiker mit dem collegium novum zürich, dem Ensembles ö!, dem Ensembles Paul Klee und dem Ensembles der IGNM Luzern. 1998 erhielt er einen Förderungspreis des Kantons Graubünden, 2002 den Hauptpreis des Eliette-von-Karajan-Kulturfonds und 2009 den Annerkennungspreis der Stadt Chur. Von 2000–2008 war er Hauskomponist des Hotels Therme in Vals. Für seine kompositorische Tätigkeit lässt er sich vor allem von der Architektur und der Mathematik inspirieren, da für ihn das Komponieren nichts anderes ist als eine Einteilung des Ganzen, so wie ein Architekt Raum einteilt, so tut dies ein Komponist mit der Zeit, und dies mithilfe der Architektur.
Riccarda Caflisch studierte in Bern, Wien (W. Schulz) und Zürich (Ph. Racine), wo sie ihre Studien mit Solistendiplom 2002 abschloss. Die Flötistin widmet sich hauptsächlich der zeitgenössischen Musik, ist Mitglied des Ensembles ö! und gründete 2010 das Duo CO2.
Mit dem Klangforum Wien und Collegium Novum Zürich spielt die Musikerin unter Dirigenten wie Cambrelaing, Foster, Ashley und arbeitete mit jungen Komponisten (B. Lang, Y. Kyriakides, Sontòn, Borzelli...) zusammen.
Geneviève Camenisch wurde in Augusta, Georgia geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 4 Jahren. Nach einem Studienjahr an der North Carolina School of the Arts führt sie ihre Studien an der Musikhochschule Luzern bei Karen Opgenorth fort und erwirbt das Lehrdiplom. Nach einem Praktikumsjahr beim Luzerner Sinfonieorchester und weiterführenden Studien bei Isabel Charisius erwirbt sie im Januar dieses Jahres ihr Orchesterdiplom.
Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei Michael Tree, Robert Mann und James Dunham, sowie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern in Frankfurt. Zur Zeit arbeitet Genevieve Camenisch als freischaffende Musikerin in verschiedenen Kammermusikformationen (u.a. Ensemble Ö!, Ensemble für Neue Musik Zürich oder IGNM-Zentral Schweiz) und Orchestern (u.a. Festival Strings Lucerne, Camerata Schweiz).
Christian Hieronymi (1979) ist ein vielseitiger Musiker, bewegt sich gern in verschiedenen musikalischen Bereichen und mit Vorliebe in kleinen Formationen. Als Jugendlicher improvisierte er in der Band, studierte Cello an der Musikhochschule in Zürich (bei Walter Grimmer und Raphael Wallfisch, mit Lehr- und Konzertdiplom) und befasste sich da vermehrt mit Neuer Musik. Gleichzeitig lernte er Gambe spielen und studierte im Anschluss Alte Musik an der Musikhochschule Trossingen (Diplom künstlerische Ausbildung mit Gambenunterricht bei Lorenz Duftschmid und Barockcello bei Christian Niedling). Seine Studien ergänzte er mit zahlreichen Meisterkursen.
Christian Hieronymi lebt mit seiner Familie in Zürich. Seine musikalischen Erfahrungen gibt er gerne weiter. Er unterrichtet rund 20 Celloschüler und leitet ein Schülerorchester an der Musikschule Konservatorium Zürich. Regelmässig tritt er als Cellist, Gambist und Barockcellist auf. Er ist seit über zehn Jahren im Ensemble ö!, spielt im Ensemble für Alte Musik les Musiciens du Roy und immer wieder in diversen anderen Formationen und Projekten.
Erste Gesangsimpro mit 0 in Südtirol (I). Erste Klarinettentöne mit 11, erster Klavierunterricht mit 13. Dann vorübergehende Tätigkeit als Elektriker, Weinbauer und Rettungshelfer. Des weiteren Matura in Bozen (I). Studium der Klarinette ebendort bei Roberta Gottardi, später in Winterthur (CH) bei Fabio Di Càsola. Studium der Bassklarinette in Bern (CH) bei Ernesto Molinari, Konzertdiplom mit Auszeichnung 2005. Erster 6000er mit 31.
Nun Klarinettist im ensemble für neue musik zürich, im Ensemble ö! Chur und bei freiflug, ausserdem unterwegs mit Klarinetten in allen Tonlagen bei zahlreichen Ensembles, Orchestern und freien Produktionen: Collegium Novum Zürich, Ensemble TaG Winterthur, Ensemble Paul Klee Bern, Klangforum Wien, Sinfonietta Basel, Sinfonieorchester St. Gallen, Kammerphilharmonie Graubünden et altera. Lehrer für Klarinette und Saxophon an der Musikschule Prättigau und bei der Jugendmusik Chur.
Geboren 1984 in Bukarest (Rumänien). Wohnhaft in Zürich. Irina Ungureanu studierte Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste bei Jane und David Thorner-Mengedoth. Ihre Interessen gelten insbesondere der alten und der neuen Musik, dem Lied- und Oratorienrepertoire, der freien Improvisation und der rumänischen Volksmusik, welche sie seit ihrer Kindheit begleitet. Irina Ungureanu tritt im Konzert, in Performanceprojekten und im Musiktheater auf und wirkt regelmässig in Uraufführungen mit.
Sie war zu Gast beim Ensemble TaG Winterthur, dem Vokalensemble Zürich, den Basler Madrigalisten, dem Ensemble für neue Musik Zürich, sowie dem Ensemble Profil und Seducant in Bukarest und ist Mitglied des Ensembles ö! Chur. Als Solistin, in festen oder wechselnden Formationen trat sie zum Beispiel am Jazz Festival Montreux, an den Tagen für neue Musik Zürich, an der Woche für zeitgenössische Musik Bukarest, am lucerne festival, sowie im Rahmen unterschiedlichster Konzertreihen im In- und Ausland auf.
Engere Zusammenarbeiten und vertieften musikalischen Austausch gab es u.a. mit der Performancekünstlerin und Sängerin Stefanie Grubenmann, der Pianistin Simone Keller, der Querflötistin Riccarda Caflisch, der Blockflötenspielerin Teresa Hackel, der rumänischen Komponistin Diana Rotaru sowie der Band «Grünes Blatt» für rumänische Volksmusik und Improvisation mit Mats Spillmann (Trompete), Urs Vögeli (Gitarre), Vera Kappeler (Klavier) und Dominique Girod (Kontrabass). In mehreren Theaterproduktionen war sie für die musikalische Leitung zuständig und gestaltete einige Lesungen mit Musik u.a. zusammen mit dem Schauspieler Hansrudolf Twerenbold.
2005 entstand die CD «Linu-i lin, Irina & DRUM» mit rumänischer Volksmusik und freier Improvisation. Später folgten CD-Produktionen mit dem Schauspieler Imo Moszkowicz, der Organistin Nicoleta Paraschivescu und dem Basler Vokalensemble millefleurs für improvisierte Musik. Im September 2011 ist die CD «Thirteen Ways» der Gruppe «Grünes Blatt» beim Label UNIT erschienen.
Irina Ungureanu unterrichtete von 2011 bis 2015 Sologesang an der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen und ist seit 2013 als Stiftungsrätin in der Kulturstiftung Thurgau und seit 2014 in der Musikkommission der Stadt Zürich tätig.
Daniel Stalder studierte in Basel bei Siegfried Schmid Schlagzeug und schloss mit Lehr-, Orchester und Konzertreifediplom ab. Er spielt regelmässig im Ensemble Phoenix seit seiner Gründung. Projekte mit Basel Sinfonietta, Schlagzeugduo HOW2, Ensemble für neue Musik Zürich, Basler Schlagzeugensemble, Ensemble Paul Klee Bern, Sextuor de percussions des 3 frontières.
Ich, Asia Ahmetjanova, wurde in 1992 in Riga, Lettland geboren und habe früh angefangen in allen möglichen Formen zu musizieren. Dank meinen Klavierlehrerinnen in Riga: Ilze Treija und Lelde Paula und meinem Kompositionslehrer Imants Zemzaris hatte ich sehr früh die Gelegenheiten selber aufzutreten sowie eigene Stücke in Konzerten zu hören. Neben dem Studiums an der Emils Darzing Musikschule waren mir die Lektionen mit Uga Grants und Gundega Šmite besonders wichtig.
2010 ging ich nach Tallinn, Estland, um bei Aleksandra Juozapenaite-Eesmaa Klavier zu studieren. Nach zwei Jahren wechselte ich das Land und kam 2012 in die Schweiz. Die Stunden bei Konstantin Lifschitz und Dieter Ammann, sowei bei Gastprofessoren Bernhard Lang, Enno Poppe und Wolfgang Rihm haben mir viele Türen geöffnet, vor allem zu mir selbst und zur eigenen künstlerischen Persönlichkeit. Die Erfahrungen in Akademien wie Darmstadt (2014) mit Raphaël Cendo und Martin Schütter und International Young Composers Academy in Tchaikovsky city (2016) mit Oscar Bianchi, Carola Bauckholt, Fabien Lévy und Dmitri Kourliandski spielten eine wichtige Rolle der Weiterbildung für mich.
Ich hatte die grosse Ehre, die Stücke von Eugene Birman und Emre Sihan Kaleli uraufzuführen, sowie die eigene Musik in Europa und Japan von Ensemble ö!, Ensemble Formanti, Ensemble of Nomads, Quartett ReDo, Ensemble Schallfeld, Ensemble Formanti, Ensemble Sargo, Quartett Quadra, New Latvian Chamber Soloists, Compagnie la Tempête and soloists from all over the world erklingen zu lassen.
Seit 2014 bin ich Mitglied des Ensemble ö!, gleichzetitig habe ich angefangen an der Hochschule Luzern die Abteilung der zeitgenössischen Musik zu korrepetieren. 2016/2017 habe ich zudem am Konservatorium MescenesXXI in Neuilly-sur-Seine, Frankreich Klavierspielen und Musikmachen unterrichtet.
Momentan lebe ich in Luzern, schreibe Konzeptstücke, Körpertheater, Musik und alles was ich sonst schreiben möchte. Alle Stücke, die ich interpretiere, will ich genauso durch mich komponieren, dass sie auf der Bühne meine eigene Stücke werden. Ob es richtig oder falsch ist, weiss ich nicht – das war aber die einzige Entscheidung, die meiner künstlerischen Überzeugung gerecht wird und die ich irgendwann treffen musste.