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Die Stärke meiner Arbeit sehe ich darin, dass es trotz Beschwerden möglich ist, das Bedürfnis sich leichter, vielseitiger und besser bewegen zu lernen, in den Vordergrund zu bringen. So kann über einen aktiven und positiv besetzten Weg etwas gegen Schmerzen und Einschränkungen unternommen werden. Mit dieser Verschiebung der Perspektive gelingt es mir immer öfter, Klient/innen für ein eigenes Engagement zu gewinnen. Und oft können die Klient/innen bald wieder mit Freude und ohne Überforderung spazieren gehen, Sport treiben, tanzen, wandern oder einen Yogakurs besuchen. Wenn also jemand unter Rückenschmerzen, Verspannungen und anderen körperlichen Beschwerden leidet oder wenn jemand Mühe bekommt beim Treppensteigen, nicht mehr so leicht aufzustehen oder sich zu bücken vermag und sich in alltäglichen Handlungen eingeschränkt fühlt, sollte dies nicht ertragen, sondern etwas dagegen unternommen werden. Und nach einer ersten medizinischen Behandlung und Genesung, lohnt es sich auch nach einem Unfall, einem operativen Eingriff, einem Bandscheibenvorfall oder nach einem Schleudertrauma an der Rehabilitation der vollen Funktionalität zu arbeiten. Auch bei chronischen Erkrankungen mit körperlichen Auswirkungen kann an Funktionsverbesserungen im Alltag, an einer besseren Entspannung und an der Verfeinerung des Körperempfindens gearbeitet und wieder mehr Bewegungsfreude gewonnen werden.