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Kommentar: Wolfgang Roell
Caden Cotard ist Theaterregisseur. Nach der Aufführung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ erfährt er, dass seine Frau mit der gemeinsamen kleinen Tochter zur Eröffnung einer Ausstellung ihrer Miniaturbilder nach Berlin fährt. Die beiden kehren nicht mehr zurück. Cotard erleidet eine Nervenkrankheit und lebt fortan in seiner eigenen bizarren Welt. Als Regisseur erfolgreich, mietet er eine riesige Lagerhalle in Manhattan und baut dort die Stadtkulisse von New York nach. In einem Jahre dauernden Theaterprojekt lässt er in dieser Kulisse Schauspieler die Personen seiner Umgebung spielen, so dass sich Proben und Realität, das Drinnen und das Draussen zunehmend vermischen. Brillanter Hauptdarsteller in dieser Tragikomödie ist der kürzlich verstorbene Philip Seymour Hoffman.