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Wer die Ertragslage sichern und Leerstände vermeiden will, sollte im Weiteren die Option Zwischennutzung in Betracht ziehen. Dies betont Alexandros Tyropolis, CEO der Novac Solutions GmbH. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Leerstände zu vermeiden und kreative Lösungen anzugehen: «Viele Eigentümer von Büroimmobilien sind dermassen auf die Vermietung leer stehender Flächen fokussiert, dass sie andere Möglichkeiten und Potenziale gar nicht erkennen.» Naheliegend ist etwa, einen Teil der Flächen für flexibles Arbeiten und neue Arbeitsformen zur Verfügung zu stellen (Co-Working). Viele Start-ups fragen solche Angebote nach und legen Wert auf grosse Flexibilität. Je nach Flächen und Ausstattung können zudem Meeting-Räume oder Auditorien in Bürohäusern ebenfalls einer neuen Nutzung zugeführt werden.
«Im Kern geht es im Management von Leerständen darum, eine Büroimmobilie in ihre Einzelteile zu zerlegen und die verschiedenen Bereiche und Flächen einzeln zu vermieten», fasst Tyropolis zusammen. So verfügen grössere Geschäfts- und Bürohäuser oft über 200 oder 250 Parkplätze in der Tiefgarage, die sich völlig unabhängig von den Bürogeschossen darüber einer neuen Nutzung zuführen lassen. Weiter gilt es, die Büroimmobilien aktiv weiterzuentwickeln und wenn nötig neu zu positionieren. So könnten zum Beispiel ein gutes Gastronomieangebot, die Durchführung von Events und die Bildung einer Community den Immobilien eine neue Identität verleihen.