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„A casa é sua“ begrüsst uns ein freundlicher Angestellter, als wir als erstes am Morgen am Largo do Pelourinho die Kirche Nossa Senhora do Rosário dos Pretos (rechts im Bild) anschauen. Sie wurde im 18. Jahrhundert für (und natürlich von) Sklaven erbaut. Verehrt werden vor allem schwarze Heilige.
Viele Heilige haben auch eine Entsprechung in der afro-brasilianischen Candomblé-Religion. Die heilige Barbara z.B., die in der Kirche ebenfalls verehrt wird, ist im Candomblé Iansã. (→ Handout u.a. über Candomblé von der University of Texas at Austin, PDF)
Am Kirchenausgang die in Salvador omnipräsenten Fitinhas. In früheren Zeiten wählte der Gläubige das Band mit der Farbe des Orixás (Candomblé-Gottheit), „dem er untergeordnet war beziehungsweise des Orixás , dessen man an dem Tag gedachte. Mit drei Knoten wurde das Band am rechten Handgelenk angebracht. Für jeden Knoten konnte sich der Empfänger etwas wünschen. Das Band durfte nicht mehr entfernt werden, und wenn es von alleine abfiel, waren die drei Wünsche erfüllt.“ (Wikipedia)