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Demgegenüber hat die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) vierzehn Länder grosse Fortschritte attestiert, bei denen zuvor noch eine ungenügende Umsetzung festgestellt wurde.
So erfüllten in einem provisorischen Rating Andorra, Antigua und Barbuda, Costa Rica, Dominica, die Dominikanische Republik, Guatemala, Mikronesien, Libanon, Nauru, Panama, Samoa, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vanuatu "weitgehend" die internationalen Standards zum Informationsaustausch auf Anfrage, wie die OECD am Mittwoch mitteilte. Die Marshall Inseln hätten sich von ungenügend auf teilweise erfüllt verbessert.
Bei diesem Schnelltest durchgefallen ist einzig noch Trinidad und Tobago. Dieser karibische Inselstaat sei als einziges Mitglied des "Global Forum on Transparency and Exchange of Information für Tax Purposes" ausgemacht worden, das noch nicht genügend Fortschritte bei der Steuertransparenz gemacht habe. Aufgrund der laufenden Gespräche seien jedoch auch dort Fortschritte in Kürze zu erwarten.
Bei den Staaten, deren Rating nach oben korrigiert wurden, stellt die OECD Verbesserungen in "kritischen" Punkten fest. So sei in all diesen Ländern das strikte Bankgeheimnis abgeschafft und der Zugang zu den Buchhaltungsdaten verbessert worden. Zudem hätten die Länder sowohl die Aufsicht wie die Rechtsdurchsetzung verstärkt.
Beim vorgenommenen Schnellprüfung hat die OECD lediglich die fünfzehn erwähnten Länder untersucht. Anguilla, Curaçao, Indonesien, Sint Maarten und die Türkei dagegen verzichteten auf eine Kurzprüfung, obwohl sie den Standard lediglich "teilweise" erfüllen. Die Schweiz, die ebenfalls Mitglied des Global Forums ist, findet sich in der grossen Gruppe "weitgehend erfüllt", in der sich auch die USA, Grossbritannien und Deutschland befinden.
(AWP)