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Ohrdominanz JIAS
Wer bevorzugt mit dem linken Ohr hört oder kein eindeutig bevorzugtes Ohr hat, verarbeitet die Sprache weniger effektiv und schnell. Werden die Laute zuerst vom rechten Ohr gehört, werden sie auf schnellstem Weg zum Hauptsprachzentrum in der linken Gehirnhälfte weitergeleitet. Werden die Laute hingegen als erstes vom linken Ohr gehört, werden sie zunächst zum Untersprachzentrum in der rechten Gehirnhälfte und dann erst zur Verarbeitung in die linke Hälfte weitergeleitet. So kommt es zu einer messbaren Verzögerung. Dr. Kjeld Johansen hat einen signifikanten Zusammenhang zwischen linksohrigem Hören und Legasthenie festgestellt.
Wenn kein bevorzugtes Ohr besteht, kann es geschehen, dass Laute und Silben in einer anderen Reihenfolge das Gehirn erreichen. So kann aus dem Wort Generation Negeration werden.