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Im 19. Jahrhundert wurden die Schweizer Alpen und im Besonderen einfach zugängliche Aussichtsberge wie die Rigi zu Sehnsuchtsorten für aristokratische und vermögende bürgerliche Reisende aus ganz Europa [1]. War das Reisen zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch ein langwieriges und anstrengendes Unternehmen, das vor allem junge Aristokraten aus England anzog [2], erleichterte ab etwa 1830 der Ausbau des Eisenbahnnetzes, das Aufkommen von Reiseführern und die Verbesserung der touristischen Infrastruktur das Reisen erheblich und führte zu einem Aufschwung des Tourismus.
Susanne Zollinger
Panorama des Ober-Engadins von 1833
Auf das wunderbare Panorama von E. E. Schaffner Bezug nehmend, verfassen Arnold Escher von der Linth und Bernhard Studer in der Einleitung ihres Berichts zur ‘Geologische Beschreibung von Mittel-Bündten‘ um 1830 folgenden Abschnitt
Kohleabbau in Horgen um 1899
Die vorgestellte Karte von Emil Letsch illustriert den Braunkohle- und Mergel-Abbau im Bergwerk Käpfnach in Horgen um 1899. Mit roter Farbe sind Stollen und Hauptstrecken sowie das ausgebeutete Feld eingezeichnet.
Sommerzeit – Hagelzeit
Hagelereignisse werden vor allem in den Sommermonaten registriert und sind von Obstbauern und Versicherungsgesellschaften gleichermassen gefürchtet. Besonders im Juli und August, wenn Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen und Äpfel reif sind, muss im Mittelland und den Voralpen mit Hagelstürmen gerechnet werden.
Hotel Uetliberg
Wo heute an Wochenenden zahlreiche Ausflügler Würste an Feuerstellen braten, stand auf der Uto-Kulm zwischen 1875 und 1943 das Hotel Uetliberg.
Cattundruckereyen und Weinbau im Kanton Zürich von 1833
Mit der zunehmenden Industrialisierung erschienen in der Schweiz im 19. Jahrhundert erste Wirtschaftskarten, die Auskunft über die “Geographische Vertheilung der landwirthschaftlichen Bevölkerung und der wichtigsten Fabriketablissements” gaben.
Waldkarte der Stiftswaldung zu Schwamendingen von 1826
1826 erstellte der Forstmeister Rudolf Steiner aus Unterstrass im Auftrag des Verwalters des Chorherrenstifts Grossmünster einen nach Südwesten orientierten Plan der Stiftswaldungen zu Schwamendingen. Aus der Karte geht hervor, dass der Stiftswald damals hauptsächlich aus Mittelwald bestand.
Schulkarten im 19. Jahrhundert
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte der liberale Kanton Aargau auf allen Schulstufen eine Führungsrolle im Erziehungswesen in der Schweiz übernommen. Es entstanden beispielsweise das erste Gymnasium der Schweiz, dessen Lehrer nicht der Geistlichkeit angehörten, und eine höhere Schule
Plan des Rheinfalls und Umgebung von 1826
Der kunstvoll ausgeführte ‘Plan de la Chûte du Rhin & de ses environs’ entführt den Betrachter zurück ins Jahr 1826 und in die Gegend des Rheinfalls, der damals in einer fast unbesiedelten Landschaft liegt. Kartensignaturen geben Hinweise auf die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes. Man erkennt
Teeanbau in Ceylon um 1900
Sri Lanka (bis 1972 Ceylon) gehört seit dem späten 19. Jahrhundert zu den wichtigsten Tee exportierenden Ländern der Welt und ist heute das drittgrösste Teeanbaugebiet der Welt. Das feuchte, kühle und regenreiche Klima im zentralen Hochland Sri Lankas eignet sich hervorragend für die Kultivierung von