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Stickstoffdioxid (NO2) ist ein giftiges Gas mit einem scharfen Geruch. Im Kanton Freiburg stammen die Emissionen von Stickoxiden grösstenteils vom Verkehr.
Messresultate
In der Stadt Freiburg ist die Belastung im Bereich des Burgquartiers infolge der Verkehrsumlagerung durch die Poya-Brücke deutlich gesunken. Ebenfalls ein positiver Effekt ist an der Rue Joseph-Piller in Freiburg festzustellen, die 2014 zur Begegnungszone wurde. Eine Konzentrationsabnahme ist auch an der Place de la Gare in Freiburg zu beobachten; dies als Effekt der Einführung des Einbahnverkehrs an der Avenue de la Gare. In diesen Quartieren und für weite Gebiete des Kantons Freiburg, die nicht unter dem direkten Einfluss von Strassen stehen, wird der Grenzwert eingehalten.
Durch die Eröffnung der Umfahrungsstrasse H189 und die bisher umgesetzten Begleitmassnahmen ist für die meisten Messorte der Agglomeration Bulle eine deutliche Verbesserung zu beobachten. Allerdings flacht die Abnahme der Stickstoffdioxid-Belastung ab. An einigen Standorten ist sogar ein gegenteiliger Effekt erkennbar, die Belastung nimmt zu wie zum Beispiel am Standort H189-Planchy.
In anderen Gebieten der Agglomeration Freiburg und in gewissen regionalen Zentren, die von hohen Verkehrsmengen und ungünstigen Ausbreitungsbedingungen betroffen sind, wird der Immissionsgrenzwert überschritten. Insgesamt weisen im Jahr 2016 9 der 27 Messorte Jahresmittelwerte über dem Grenzwert auf.