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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2017.00278 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 28. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beschwerdegegnerin vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war seit 1994 bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versi chert, als er am 3. August 2016 nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte und sich am rechten Oberschenkel und Knie verletzte (Urk. 11 / 1 ). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags i n der Z.___, wobei ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostiziert wurde (Urk. 11/M1 S. 1 ). Die Helsana erbrachte die gesetz lichen Leistungen. Mit Verfügung vom 2 2. August 2017 stellte die Helsana die bis dahin erbrach ten Leistungen per 2 7. Juli 2017 ein, dies mit der Begründung, dass keine Beschwer den oder Befunde mehr zu erkennen seien, welche im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stünden (Urk. 11/12). Die vom Versicherten am 1 1. September 2017 erhobene Einsprache (Urk. 11 / 14 ) wies die Helsana am 2 0. Oktober 2017 ab (Urk. 11 / 15 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 1. Dezember 2017 Beschwerde ( Urk. 1), ergänzt am 4. Dezember 2017 ( Urk. 4), gegen den Einspra che entscheid vom 2 0. Oktober 201 7 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei auf zu heben und ihm seien die versicherten Leis tungen weiterhin zu erbringen, eventuell sei die Unfallversicherung anzuweisen, die notwendigen Abklärungen vorzunehmen beziehungsweise zu veranlassen (Urk. 4 S. 2). Die Helsana beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Dezember 2017 (Urk. 10 ) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes ge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall versiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach verhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än de rung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs krankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 3. August 2016 ereignet, wes halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen den Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall fremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hie r bei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spät folgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend ( Urteil des Bun des ge richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege leistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh bar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass vorliegend trotz der neurologischen und orthopädischen Konsilien keine un fallbedingten, pathologischen Befunde mehr hätten festgestellt werden können. Feststellbar seien allein ein Hämatom am rechten Oberschenkel, das zwischen zeitlich längst verheilt sei, sowie eine Gonarthrose rechts, die unstreitig keine unfallbedingte Ursache habe. Dementsprechend stehe die Beurteilung des bera tenden Arztes vom 1 8. August 2017 mit den übrigen medizinischen Unterlagen im Einklang, erscheine plausibel und schlüssig. Zusammenfassend sei daher über wiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Kausalität des Unfalles für die bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung spätestens am 2 7. Juli 2017 bei Erreichen des Status quo sine dahingefallen sei (S. 7). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand punkt (Urk. 1, Urk. 4), dass er nach wie vor an einer Einschränkung am Ober schenkel leide und sich in diesem Zusammenhang in der A.___ in Behandlung befinde. Aus Sicht des dort behandelnden Arztes handle es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein neurologisches Problem. Die Beschwerden sollten aus seiner Sicht mit einer entsprechenden Behandlung vermindert werden können. Die Einstellung der Versicherungsleistungen durch die Beschwerdegeg nerin sei somit frühzeitig und zu Unrecht erfolgt ( Urk. 4 S. 3). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leis tungs ein stellung per 27. Juli 2017 hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerde gegne rin besteht, mithin ob ein Kausalzusammenhang zwi schen den zu diesem Zeit punkt noch vorhandenen Beschwerden und dem Unfall er eignis vom 3. August 2016 besteht. 3. 3.1 Am 3. August 2016 stürzte der Beschwerdeführer mit dem Rennvelo, nachdem er mit einem Auto kollidierte (vgl. Urk. 11/1, Urk. 11/8). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags durch Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Z.___, welcher ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostizierte und eine Analgesie-Therapie verschrieb ( Urk. 11/M1 S. 1). 3.2 Die am 1 0. August 2016 im Röntgeninstitut durchgeführte Magnetreso nanztomo gra phie des Neurokraniums (MRT; Urk. 11/M2) ergab eine altersentsprechend re gelrechte Darstellung des Zerebrums ohne posttraumatische Veränderungen. 3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 1 9. September 2016 ( Urk. 11/M3) und führte aus, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich des Sturzes neben einer leichten Commotio ein ausgedehntes Hämatom des rechten Oberschenkels lateral zugezogen habe. Das Hämatom habe sich nur allmählich zurückgebildet. Längere Zeit habe der Beschwerdeführer auch Schmerzmittel einnehmen müssen. Jetzt nach Absetzen der Schmerzmittel sei ein unangenehmes Kribbeln im Bereich des lateralen rechten Fusses aufgetreten. Bei unauffällig beweglicher Lendenwirbelsäule (LWS) und fehlendem Pressschmerz stelle sich die Frage nach einer möglichen peripheren Nervenläsion beim ausge dehnten Hämatom. 3.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, berichtete am 2 2. September 2016 ( Urk. 11/M5) und nannte folgende Diagnose (S. 1): - Verdacht auf Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts - aufgetreten nach traumatischem Oberschenkelhämatom - Verkehrsunfall als Velofahrer am 3. August 2016 mit Oberschenkel kontusion und Commotio Er führte aus, dass der Normalgang und erschwerte Gangproben problemlos durchführbar seien. Der Beschwerdeführer gebe eine Hypästhesie der Fusssohle rechts an, wobei die Fersen weniger betroffen beziehungsweise ausgespart seien. Es bestünden keine Sensibilitätsstörungen am Fussrist und am Unterschenkel rechts. Am ehesten bestehe eine Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts durch Druckschädigung oder direkte Einwirkung von Blut auf den Nerv im Bereich des distalen Oberschenkels. Die Schädigungslokalisation lasse sich derzeit nicht ge nau bestimmen. Motorisch bestünden weder klinisch noch neurographisch Auf fälligkeiten. Bei fehlender Besserung in den nächsten ein bis zwei Monaten könne eine Infiltration der betreffenden sensiblen Äste durchgeführt werden. 3.5 Dr. D.___ berichtete am 1 5. Dezember 2016 ( Urk. 11/M6 ) über die Verlaufs untersuchung des Beschwerdeführers und führte aus, dass es gegenüber der Vor untersuchung vom September 2016 keine neuen Aspekte gebe. Es bestünden wei terhin Missempfindungen der rechten Fusssohle, wobei es kein Schmerz sei, son dern eher ein Surren und ein Gefühl, wie wenn die Fusssohle eingeschlafen sei. 3.6 Dr. med. G. D.___, Facharzt für Orthopädie, Leitender Oberarzt, A.___, berichtete am 2 7. Juli 2017 ( Urk. 11/M8) und nannte folgende Diagnose (S. 1): - posttraumatische Gonarthrose rechts und Verdacht auf Reizung des Trac tus iliotibialis sowie möglicher neurologischer Symptomatik Unterschen kel rechts Er führte aus, der Beschwerdeführer beschreibe als Hauptproblem die Aussenseite sowie die weiterhin bestehenden Kribbelparästhesien im Unterschenkel. Diese Probleme seien erst im Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. August 2016 auf getreten. Die neurologischen Abklärungen hätten stattgefunden, der Nerv sei durchgängig und eine gewisse Besserung habe sich nun durch konservative The rapien eingestellt. Auf der medialen Seite beschreibe der Beschwerdeführer kaum noch Probleme, Probleme bestünden eher nach dem Rennvelofahren vor allem auf der lateralen Seite (S. 1). Die Arthrose sei natürlich fortgeschritten (S. 2). 3.7 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 8. August 2017 Stellung ( Urk. 11/M9) und führte aus, es sei lediglich möglich, dass die erhobenen Diagnosen heute noch zumindest teilweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum erwähnten Ereignis stünden (S. 1 f.). Gemäss Bericht vom 2 7. Juli 2017 seien keine Be schwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu er kennen. Es finde sich insbesondere eine Gonarthrose sowie Kribbelparästhesien unklarer Ätiologie. Ein Hämatom werde nicht mehr erwähnt. Die Gonarthrose rechts sei unfallfremd und auch nicht durch das Unfallereignis beeinflusst wor den. Der Status quo sine sei per 2 7. Juli 2017 erreicht worden. 4. 4.1 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Ereignisses vom 3. August 2016, als er nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte, eine Verletzung des rechten Oberschenkels erlitt (vgl. vorstehend E. 3.1). Die bildgebenden Befunde vom 1 0. August 2016 zeigten keine posttraumatischen Veränderungen im Schädel (vgl. vorstehend E. 3.2). Die gesetzlichen Leitungen wurden von der Beschwerdegegnerin bis zum 27. Ju li 2017 erbracht (vgl. Urk. 11 / 12 ). Eine eigentliche Abschlussunter suchung fand nicht statt. 4.2 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die ärztliche Beurteilun g durch den beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin (vgl. vorstehend E. 3. 7) für die Beantwortung de r gestellten Frage umfassend ist. Die Beurteilung berück sich tigen die medizinischen Vorakten ebenso wie die geklagten Beschwer den des Be schwerdeführers. Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beurtei lung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nach vollziehbar begründet. So machte der beratende Arzt Dr. E.___ darauf aufmerksam, dass gestützt auf den Bericht von Dr. D.___, A.___, aktuell keine Beschwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu erkennen seien. E r legte sodann plausibel dar, dass die Gonarthrose rechts als unfallfremder Faktor zu werten und durch das Unfallereignis nicht beeinflusst worden sei. Dr. E.___ zeigte in nachvollziehbarer Weise auf, dass der Status quo sine per 2 7. Juli 2017 erreicht worden sei. Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang die Argumenta tion, dass ein Hämatom, welches unbestrittenermassen unfallkausal gewesen sei, im Zeitpunkt der Beurteilung nicht mehr erwähnt worden sei. Die Beur teilung des Versicherungsmediziner s leuchte t somit in der Darlegung der medizini schen Zu sammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolge rungen werden aus führ lich begründet. Die ärztliche Beurteilung durch den Ver sicherungsmediziner ent spr icht damit den von der Rechtsprechung kon kre tisierten Anforderungen (vgl. E. 1.5) vollum fänglich, so dass für die Ent scheidfindung darauf abgestellt werden kann. 4.3 Die Beurteilung des Versicherungsmediziner s w ird zudem durch die übrigen ärzt lichen Stellungnahmen und die Bildgebung gestützt; so findet sich in den Akten kein Arztbericht, der die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss als unfallkausal beurteilen würde. A uch der behandelnde Ortho päde Dr. D.___, A.___, machte keine Angaben zur Ät iologie der Kribbelparästhesien (vgl. vorstehend E. 3.6). Er legte in seinem Bericht vielmehr lediglich die Sicht des Beschwerdeführers dar und hielt zudem ausdrücklich fest, dass sich die Schädigungslokalisation derzeit nicht genau bestimmen lasse. Wei ter bleibt anzumerken, dass d ie Argumentation des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1) nach der Formel « post hoc ergo propter hoc », nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig ist und zum Nach weis der Unfallkausalität nic ht zu genügen vermag (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundesgerichts 8 C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). 4.4 Zusammenfassend ist festzuha lten, dass auf die überzeugende, nachvollziehba re und ausführ lich begründete Einschätzung de s Versicherungsmediziner s abzu stel len und demnach spätestens im Zeitpunkt der Verlaufsk ontrolle vom 27. Ju l i 201 7 vom status quo sine auszugehen ist. Die vorliegen den medizinischen Akten erweisen sich als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet wer den kann. Die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss sind mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Beschwer degegnerin per 27. Juli 2017 als nicht natürlich-kausal zum Unfall geschehen vom 3. August 2016 zu werten. Die Verneinung des Anspruchs auf die Vergütung wei te rer Leistungen erweis t sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle - Helsana Unfall AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2017.00278 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 28. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beschwerdegegnerin vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war seit 1994 bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versi chert, als er am 3. August 2016 nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte und sich am rechten Oberschenkel und Knie verletzte (Urk. 11 / 1 ). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags i n der Z.___, wobei ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostiziert wurde (Urk. 11/M1 S. 1 ). Die Helsana erbrachte die gesetz lichen Leistungen. Mit Verfügung vom 2 2. August 2017 stellte die Helsana die bis dahin erbrach ten Leistungen per 2 7. Juli 2017 ein, dies mit der Begründung, dass keine Beschwer den oder Befunde mehr zu erkennen seien, welche im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stünden (Urk. 11/12). Die vom Versicherten am 1 1. September 2017 erhobene Einsprache (Urk. 11 / 14 ) wies die Helsana am 2 0. Oktober 2017 ab (Urk. 11 / 15 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 1. Dezember 2017 Beschwerde ( Urk. 1), ergänzt am 4. Dezember 2017 ( Urk. 4), gegen den Einspra che entscheid vom 2 0. Oktober 201 7 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei auf zu heben und ihm seien die versicherten Leis tungen weiterhin zu erbringen, eventuell sei die Unfallversicherung anzuweisen, die notwendigen Abklärungen vorzunehmen beziehungsweise zu veranlassen (Urk. 4 S. 2). Die Helsana beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Dezember 2017 (Urk. 10 ) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes ge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall versiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach verhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än de rung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs krankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 3. August 2016 ereignet, wes halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen den Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall fremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hie r bei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spät folgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend ( Urteil des Bun des ge richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege leistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh bar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass vorliegend trotz der neurologischen und orthopädischen Konsilien keine un fallbedingten, pathologischen Befunde mehr hätten festgestellt werden können. Feststellbar seien allein ein Hämatom am rechten Oberschenkel, das zwischen zeitlich längst verheilt sei, sowie eine Gonarthrose rechts, die unstreitig keine unfallbedingte Ursache habe. Dementsprechend stehe die Beurteilung des bera tenden Arztes vom 1 8. August 2017 mit den übrigen medizinischen Unterlagen im Einklang, erscheine plausibel und schlüssig. Zusammenfassend sei daher über wiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Kausalität des Unfalles für die bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung spätestens am 2 7. Juli 2017 bei Erreichen des Status quo sine dahingefallen sei (S. 7). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand punkt (Urk. 1, Urk. 4), dass er nach wie vor an einer Einschränkung am Ober schenkel leide und sich in diesem Zusammenhang in der A.___ in Behandlung befinde. Aus Sicht des dort behandelnden Arztes handle es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein neurologisches Problem. Die Beschwerden sollten aus seiner Sicht mit einer entsprechenden Behandlung vermindert werden können. Die Einstellung der Versicherungsleistungen durch die Beschwerdegeg nerin sei somit frühzeitig und zu Unrecht erfolgt ( Urk. 4 S. 3). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leis tungs ein stellung per 27. Juli 2017 hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerde gegne rin besteht, mithin ob ein Kausalzusammenhang zwi schen den zu diesem Zeit punkt noch vorhandenen Beschwerden und dem Unfall er eignis vom 3. August 2016 besteht. 3. 3.1 Am 3. August 2016 stürzte der Beschwerdeführer mit dem Rennvelo, nachdem er mit einem Auto kollidierte (vgl. Urk. 11/1, Urk. 11/8). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags durch Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Z.___, welcher ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostizierte und eine Analgesie-Therapie verschrieb ( Urk. 11/M1 S. 1). 3.2 Die am 1 0. August 2016 im Röntgeninstitut durchgeführte Magnetreso nanztomo gra phie des Neurokraniums (MRT; Urk. 11/M2) ergab eine altersentsprechend re gelrechte Darstellung des Zerebrums ohne posttraumatische Veränderungen. 3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 1 9. September 2016 ( Urk. 11/M3) und führte aus, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich des Sturzes neben einer leichten Commotio ein ausgedehntes Hämatom des rechten Oberschenkels lateral zugezogen habe. Das Hämatom habe sich nur allmählich zurückgebildet. Längere Zeit habe der Beschwerdeführer auch Schmerzmittel einnehmen müssen. Jetzt nach Absetzen der Schmerzmittel sei ein unangenehmes Kribbeln im Bereich des lateralen rechten Fusses aufgetreten. Bei unauffällig beweglicher Lendenwirbelsäule (LWS) und fehlendem Pressschmerz stelle sich die Frage nach einer möglichen peripheren Nervenläsion beim ausge dehnten Hämatom. 3.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, berichtete am 2 2. September 2016 ( Urk. 11/M5) und nannte folgende Diagnose (S. 1): - Verdacht auf Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts - aufgetreten nach traumatischem Oberschenkelhämatom - Verkehrsunfall als Velofahrer am 3. August 2016 mit Oberschenkel kontusion und Commotio Er führte aus, dass der Normalgang und erschwerte Gangproben problemlos durchführbar seien. Der Beschwerdeführer gebe eine Hypästhesie der Fusssohle rechts an, wobei die Fersen weniger betroffen beziehungsweise ausgespart seien. Es bestünden keine Sensibilitätsstörungen am Fussrist und am Unterschenkel rechts. Am ehesten bestehe eine Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts durch Druckschädigung oder direkte Einwirkung von Blut auf den Nerv im Bereich des distalen Oberschenkels. Die Schädigungslokalisation lasse sich derzeit nicht ge nau bestimmen. Motorisch bestünden weder klinisch noch neurographisch Auf fälligkeiten. Bei fehlender Besserung in den nächsten ein bis zwei Monaten könne eine Infiltration der betreffenden sensiblen Äste durchgeführt werden. 3.5 Dr. D.___ berichtete am 1 5. Dezember 2016 ( Urk. 11/M6 ) über die Verlaufs untersuchung des Beschwerdeführers und führte aus, dass es gegenüber der Vor untersuchung vom September 2016 keine neuen Aspekte gebe. Es bestünden wei terhin Missempfindungen der rechten Fusssohle, wobei es kein Schmerz sei, son dern eher ein Surren und ein Gefühl, wie wenn die Fusssohle eingeschlafen sei. 3.6 Dr. med. G. D.___, Facharzt für Orthopädie, Leitender Oberarzt, A.___, berichtete am 2 7. Juli 2017 ( Urk. 11/M8) und nannte folgende Diagnose (S. 1): - posttraumatische Gonarthrose rechts und Verdacht auf Reizung des Trac tus iliotibialis sowie möglicher neurologischer Symptomatik Unterschen kel rechts Er führte aus, der Beschwerdeführer beschreibe als Hauptproblem die Aussenseite sowie die weiterhin bestehenden Kribbelparästhesien im Unterschenkel. Diese Probleme seien erst im Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. August 2016 auf getreten. Die neurologischen Abklärungen hätten stattgefunden, der Nerv sei durchgängig und eine gewisse Besserung habe sich nun durch konservative The rapien eingestellt. Auf der medialen Seite beschreibe der Beschwerdeführer kaum noch Probleme, Probleme bestünden eher nach dem Rennvelofahren vor allem auf der lateralen Seite (S. 1). Die Arthrose sei natürlich fortgeschritten (S. 2). 3.7 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 8. August 2017 Stellung ( Urk. 11/M9) und führte aus, es sei lediglich möglich, dass die erhobenen Diagnosen heute noch zumindest teilweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum erwähnten Ereignis stünden (S. 1 f.). Gemäss Bericht vom 2 7. Juli 2017 seien keine Be schwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu er kennen. Es finde sich insbesondere eine Gonarthrose sowie Kribbelparästhesien unklarer Ätiologie. Ein Hämatom werde nicht mehr erwähnt. Die Gonarthrose rechts sei unfallfremd und auch nicht durch das Unfallereignis beeinflusst wor den. Der Status quo sine sei per 2 7. Juli 2017 erreicht worden. 4. 4.1 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Ereignisses vom 3. August 2016, als er nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte, eine Verletzung des rechten Oberschenkels erlitt (vgl. vorstehend E. 3.1). Die bildgebenden Befunde vom 1 0. August 2016 zeigten keine posttraumatischen Veränderungen im Schädel (vgl. vorstehend E. 3.2). Die gesetzlichen Leitungen wurden von der Beschwerdegegnerin bis zum 27. Ju li 2017 erbracht (vgl. Urk. 11 / 12 ). Eine eigentliche Abschlussunter suchung fand nicht statt. 4.2 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die ärztliche Beurteilun g durch den beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin (vgl. vorstehend E. 3. 7) für die Beantwortung de r gestellten Frage umfassend ist. Die Beurteilung berück sich tigen die medizinischen Vorakten ebenso wie die geklagten Beschwer den des Be schwerdeführers. Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beurtei lung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nach vollziehbar begründet. So machte der beratende Arzt Dr. E.___ darauf aufmerksam, dass gestützt auf den Bericht von Dr. D.___, A.___, aktuell keine Beschwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu erkennen seien. E r legte sodann plausibel dar, dass die Gonarthrose rechts als unfallfremder Faktor zu werten und durch das Unfallereignis nicht beeinflusst worden sei. Dr. E.___ zeigte in nachvollziehbarer Weise auf, dass der Status quo sine per 2 7. Juli 2017 erreicht worden sei. Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang die Argumenta tion, dass ein Hämatom, welches unbestrittenermassen unfallkausal gewesen sei, im Zeitpunkt der Beurteilung nicht mehr erwähnt worden sei. Die Beur teilung des Versicherungsmediziner s leuchte t somit in der Darlegung der medizini schen Zu sammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolge rungen werden aus führ lich begründet. Die ärztliche Beurteilung durch den Ver sicherungsmediziner ent spr icht damit den von der Rechtsprechung kon kre tisierten Anforderungen (vgl. E. 1.5) vollum fänglich, so dass für die Ent scheidfindung darauf abgestellt werden kann. 4.3 Die Beurteilung des Versicherungsmediziner s w ird zudem durch die übrigen ärzt lichen Stellungnahmen und die Bildgebung gestützt; so findet sich in den Akten kein Arztbericht, der die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss als unfallkausal beurteilen würde. A uch der behandelnde Ortho päde Dr. D.___, A.___, machte keine Angaben zur Ät iologie der Kribbelparästhesien (vgl. vorstehend E. 3.6). Er legte in seinem Bericht vielmehr lediglich die Sicht des Beschwerdeführers dar und hielt zudem ausdrücklich fest, dass sich die Schädigungslokalisation derzeit nicht genau bestimmen lasse. Wei ter bleibt anzumerken, dass d ie Argumentation des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1) nach der Formel « post hoc ergo propter hoc », nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig ist und zum Nach weis der Unfallkausalität nic ht zu genügen vermag (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundesgerichts 8 C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). 4.4 Zusammenfassend ist festzuha lten, dass auf die überzeugende, nachvollziehba re und ausführ lich begründete Einschätzung de s Versicherungsmediziner s abzu stel len und demnach spätestens im Zeitpunkt der Verlaufsk ontrolle vom 27. Ju l i 201 7 vom status quo sine auszugehen ist. Die vorliegen den medizinischen Akten erweisen sich als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet wer den kann. Die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss sind mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Beschwer degegnerin per 27. Juli 2017 als nicht natürlich-kausal zum Unfall geschehen vom 3. August 2016 zu werten. Die Verneinung des Anspruchs auf die Vergütung wei te rer Leistungen erweis t sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle - Helsana Unfall AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2017.00278 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 28. November 2018

UV.2017.00278

UV.2017.00278

UV.2017.00278 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 28. November 2018

Urteil vom 28. November 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle

vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle Obergass Rechtsanwälte

Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur

Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen

gegen Helsana Unfall AG

Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf

Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Helsana Versicherungen AG

vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance

Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana

Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war seit 1994 bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versi chert, als er am 3. August 2016 nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte und sich am rechten Oberschenkel und Knie verletzte (Urk. 11 / 1 ). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags i n der Z.___, wobei ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostiziert wurde (Urk. 11/M1 S. 1 ). Die Helsana erbrachte die gesetz lichen Leistungen.

1. X.___, geboren 1955, war seit 1994 bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versi chert, als er am 3. August 2016 nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte und sich am rechten Oberschenkel und Knie verletzte (Urk. 11 1 ). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags i n der Z.___, wobei ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostiziert wurde (Urk. 11/M1 S. 1 ). Die Helsana erbrachte die gesetz lichen Leistungen. Mit Verfügung vom 2 2. August 2017 stellte die Helsana die bis dahin erbrach ten Leistungen per 2 7. Juli 2017 ein, dies mit der Begründung, dass keine Beschwer den oder Befunde mehr zu erkennen seien, welche im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stünden (Urk. 11/12). Die vom Versicherten am 1 1. September 2017 erhobene Einsprache (Urk. 11 / 14 ) wies die Helsana am 2 0. Oktober 2017 ab (Urk. 11 / 15 = Urk. 2).

Mit Verfügung vom 2 2. August 2017 stellte die Helsana die bis dahin erbrach ten Leistungen per 2 7. Juli 2017 ein, dies mit der Begründung, dass keine Beschwer den oder Befunde mehr zu erkennen seien, welche im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stünden (Urk. 11/12). Die vom Versicherten am 1 1. September 2017 erhobene Einsprache (Urk. 11 14 ) wies die Helsana am 2 0. Oktober 2017 ab (Urk. 11 15 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 1. Dezember 2017 Beschwerde ( Urk. 1), ergänzt am 4. Dezember 2017 ( Urk. 4), gegen den Einspra che entscheid vom 2 0. Oktober 201 7 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei auf zu heben und ihm seien die versicherten Leis tungen weiterhin zu erbringen, eventuell sei die Unfallversicherung anzuweisen, die notwendigen Abklärungen vorzunehmen beziehungsweise zu veranlassen (Urk. 4 S. 2). Die Helsana beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Dezember 2017 (Urk. 10 ) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12).

2. Der Versicherte erhob am 1. Dezember 2017 Beschwerde ( Urk. 1), ergänzt am 4. Dezember 2017 ( Urk. 4), gegen den Einspra che entscheid vom 2 0. Oktober 201 7 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei auf zu heben und ihm seien die versicherten Leis tungen weiterhin zu erbringen, eventuell sei die Unfallversicherung anzuweisen, die notwendigen Abklärungen vorzunehmen beziehungsweise zu veranlassen (Urk. 4 S. 2). Die Helsana beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Dezember 2017 (Urk. 10 ) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes ge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall versiche rung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes ge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall versiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach verhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än de rung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs krankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach verhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än de rung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs krankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 3. August 2016 ereignet, wes halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen den Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 3. August 2016 ereignet, wes halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen den Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall fremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hie r bei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spät folgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend ( Urteil des Bun des ge richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).

1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall fremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hie r bei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spät folgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend ( Urteil des Bun des ge richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege leistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).

Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege leistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).

1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh bar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh bar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass vorliegend trotz der neurologischen und orthopädischen Konsilien keine un fallbedingten, pathologischen Befunde mehr hätten festgestellt werden können. Feststellbar seien allein ein Hämatom am rechten Oberschenkel, das zwischen zeitlich längst verheilt sei, sowie eine Gonarthrose rechts, die unstreitig keine unfallbedingte Ursache habe. Dementsprechend stehe die Beurteilung des bera tenden Arztes vom 1 8. August 2017 mit den übrigen medizinischen Unterlagen im Einklang, erscheine plausibel und schlüssig. Zusammenfassend sei daher über wiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Kausalität des Unfalles für die bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung spätestens am 2 7. Juli 2017 bei Erreichen des Status quo sine dahingefallen sei (S. 7).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass vorliegend trotz der neurologischen und orthopädischen Konsilien keine un fallbedingten, pathologischen Befunde mehr hätten festgestellt werden können. Feststellbar seien allein ein Hämatom am rechten Oberschenkel, das zwischen zeitlich längst verheilt sei, sowie eine Gonarthrose rechts, die unstreitig keine unfallbedingte Ursache habe. Dementsprechend stehe die Beurteilung des bera tenden Arztes vom 1 8. August 2017 mit den übrigen medizinischen Unterlagen im Einklang, erscheine plausibel und schlüssig. Zusammenfassend sei daher über wiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Kausalität des Unfalles für die bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung spätestens am 2 7. Juli 2017 bei Erreichen des Status quo sine dahingefallen sei (S. 7). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand punkt (Urk. 1, Urk. 4), dass er nach wie vor an einer Einschränkung am Ober schenkel leide und sich in diesem Zusammenhang in der A.___ in Behandlung befinde. Aus Sicht des dort behandelnden Arztes handle es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein neurologisches Problem. Die Beschwerden sollten aus seiner Sicht mit einer entsprechenden Behandlung vermindert werden können. Die Einstellung der Versicherungsleistungen durch die Beschwerdegeg nerin sei somit frühzeitig und zu Unrecht erfolgt ( Urk. 4 S. 3).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand punkt (Urk. 1, Urk. 4), dass er nach wie vor an einer Einschränkung am Ober schenkel leide und sich in diesem Zusammenhang in der A.___ in Behandlung befinde. Aus Sicht des dort behandelnden Arztes handle es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein neurologisches Problem. Die Beschwerden sollten aus seiner Sicht mit einer entsprechenden Behandlung vermindert werden können. Die Einstellung der Versicherungsleistungen durch die Beschwerdegeg nerin sei somit frühzeitig und zu Unrecht erfolgt ( Urk. 4 S. 3). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leis tungs ein stellung per 27. Juli 2017 hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerde gegne rin besteht, mithin ob ein Kausalzusammenhang zwi schen den zu diesem Zeit punkt noch vorhandenen Beschwerden und dem Unfall er eignis vom 3. August 2016 besteht.

2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leis tungs ein stellung per 27. Juli 2017 hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerde gegne rin besteht, mithin ob ein Kausalzusammenhang zwi schen den zu diesem Zeit punkt noch vorhandenen Beschwerden und dem Unfall er eignis vom 3. August 2016 besteht. 3.

3. 3.1 Am 3. August 2016 stürzte der Beschwerdeführer mit dem Rennvelo, nachdem er mit einem Auto kollidierte (vgl. Urk. 11/1, Urk. 11/8). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags durch Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Z.___, welcher ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostizierte und eine Analgesie-Therapie verschrieb ( Urk. 11/M1 S. 1).

3.1 Am 3. August 2016 stürzte der Beschwerdeführer mit dem Rennvelo, nachdem er mit einem Auto kollidierte (vgl. Urk. 11/1, Urk. 11/8). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags durch Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Z.___, welcher ein Hämatom am Oberschenkel lateral rechts diagnostizierte und eine Analgesie-Therapie verschrieb ( Urk. 11/M1 S. 1). 3.2 Die am 1 0. August 2016 im Röntgeninstitut durchgeführte Magnetreso nanztomo gra phie des Neurokraniums (MRT; Urk. 11/M2) ergab eine altersentsprechend re gelrechte Darstellung des Zerebrums ohne posttraumatische Veränderungen.

3.2 Die am 1 0. August 2016 im Röntgeninstitut durchgeführte Magnetreso nanztomo gra phie des Neurokraniums (MRT; Urk. 11/M2) ergab eine altersentsprechend re gelrechte Darstellung des Zerebrums ohne posttraumatische Veränderungen. 3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 1 9. September 2016 ( Urk. 11/M3) und führte aus, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich des Sturzes neben einer leichten Commotio ein ausgedehntes Hämatom des rechten Oberschenkels lateral zugezogen habe. Das Hämatom habe sich nur allmählich zurückgebildet. Längere Zeit habe der Beschwerdeführer auch Schmerzmittel einnehmen müssen. Jetzt nach Absetzen der Schmerzmittel sei ein unangenehmes Kribbeln im Bereich des lateralen rechten Fusses aufgetreten. Bei unauffällig beweglicher Lendenwirbelsäule (LWS) und fehlendem Pressschmerz stelle sich die Frage nach einer möglichen peripheren Nervenläsion beim ausge dehnten Hämatom.

3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 1 9. September 2016 ( Urk. 11/M3) und führte aus, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich des Sturzes neben einer leichten Commotio ein ausgedehntes Hämatom des rechten Oberschenkels lateral zugezogen habe. Das Hämatom habe sich nur allmählich zurückgebildet. Längere Zeit habe der Beschwerdeführer auch Schmerzmittel einnehmen müssen. Jetzt nach Absetzen der Schmerzmittel sei ein unangenehmes Kribbeln im Bereich des lateralen rechten Fusses aufgetreten. Bei unauffällig beweglicher Lendenwirbelsäule (LWS) und fehlendem Pressschmerz stelle sich die Frage nach einer möglichen peripheren Nervenläsion beim ausge dehnten Hämatom. 3.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, berichtete am 2 2. September 2016 ( Urk. 11/M5) und nannte folgende Diagnose (S. 1):

3.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, berichtete am 2 2. September 2016 ( Urk. 11/M5) und nannte folgende Diagnose (S. 1): - Verdacht auf Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts

Verdacht auf Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts - aufgetreten nach traumatischem Oberschenkelhämatom

aufgetreten nach traumatischem Oberschenkelhämatom - Verkehrsunfall als Velofahrer am 3. August 2016 mit Oberschenkel kontusion und Commotio

Verkehrsunfall als Velofahrer am 3. August 2016 mit Oberschenkel kontusion und Commotio Er führte aus, dass der Normalgang und erschwerte Gangproben problemlos durchführbar seien. Der Beschwerdeführer gebe eine Hypästhesie der Fusssohle rechts an, wobei die Fersen weniger betroffen beziehungsweise ausgespart seien. Es bestünden keine Sensibilitätsstörungen am Fussrist und am Unterschenkel rechts. Am ehesten bestehe eine Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts durch Druckschädigung oder direkte Einwirkung von Blut auf den Nerv im Bereich des distalen Oberschenkels. Die Schädigungslokalisation lasse sich derzeit nicht ge nau bestimmen. Motorisch bestünden weder klinisch noch neurographisch Auf fälligkeiten. Bei fehlender Besserung in den nächsten ein bis zwei Monaten könne eine Infiltration der betreffenden sensiblen Äste durchgeführt werden.

Er führte aus, dass der Normalgang und erschwerte Gangproben problemlos durchführbar seien. Der Beschwerdeführer gebe eine Hypästhesie der Fusssohle rechts an, wobei die Fersen weniger betroffen beziehungsweise ausgespart seien. Es bestünden keine Sensibilitätsstörungen am Fussrist und am Unterschenkel rechts. Am ehesten bestehe eine Reizsymptomatik des Nervus tibialis rechts durch Druckschädigung oder direkte Einwirkung von Blut auf den Nerv im Bereich des distalen Oberschenkels. Die Schädigungslokalisation lasse sich derzeit nicht ge nau bestimmen. Motorisch bestünden weder klinisch noch neurographisch Auf fälligkeiten. Bei fehlender Besserung in den nächsten ein bis zwei Monaten könne eine Infiltration der betreffenden sensiblen Äste durchgeführt werden. 3.5 Dr. D.___ berichtete am 1 5. Dezember 2016 ( Urk. 11/M6 ) über die Verlaufs untersuchung des Beschwerdeführers und führte aus, dass es gegenüber der Vor untersuchung vom September 2016 keine neuen Aspekte gebe. Es bestünden wei terhin Missempfindungen der rechten Fusssohle, wobei es kein Schmerz sei, son dern eher ein Surren und ein Gefühl, wie wenn die Fusssohle eingeschlafen sei.

3.5 Dr. D.___ berichtete am 1 5. Dezember 2016 ( Urk. 11/M6 ) über die Verlaufs untersuchung des Beschwerdeführers und führte aus, dass es gegenüber der Vor untersuchung vom September 2016 keine neuen Aspekte gebe. Es bestünden wei terhin Missempfindungen der rechten Fusssohle, wobei es kein Schmerz sei, son dern eher ein Surren und ein Gefühl, wie wenn die Fusssohle eingeschlafen sei. 3.6 Dr. med. G. D.___, Facharzt für Orthopädie, Leitender Oberarzt, A.___, berichtete am 2 7. Juli 2017 ( Urk. 11/M8) und nannte folgende Diagnose (S. 1):

3.6 Dr. med. G. D.___, Facharzt für Orthopädie, Leitender Oberarzt, A.___, berichtete am 2 7. Juli 2017 ( Urk. 11/M8) und nannte folgende Diagnose (S. 1): - posttraumatische Gonarthrose rechts und Verdacht auf Reizung des Trac tus iliotibialis sowie möglicher neurologischer Symptomatik Unterschen kel rechts

posttraumatische Gonarthrose rechts und Verdacht auf Reizung des Trac tus iliotibialis sowie möglicher neurologischer Symptomatik Unterschen kel rechts Er führte aus, der Beschwerdeführer beschreibe als Hauptproblem die Aussenseite sowie die weiterhin bestehenden Kribbelparästhesien im Unterschenkel. Diese Probleme seien erst im Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. August 2016 auf getreten. Die neurologischen Abklärungen hätten stattgefunden, der Nerv sei durchgängig und eine gewisse Besserung habe sich nun durch konservative The rapien eingestellt. Auf der medialen Seite beschreibe der Beschwerdeführer kaum noch Probleme, Probleme bestünden eher nach dem Rennvelofahren vor allem auf der lateralen Seite (S. 1). Die Arthrose sei natürlich fortgeschritten (S. 2).

Er führte aus, der Beschwerdeführer beschreibe als Hauptproblem die Aussenseite sowie die weiterhin bestehenden Kribbelparästhesien im Unterschenkel. Diese Probleme seien erst im Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. August 2016 auf getreten. Die neurologischen Abklärungen hätten stattgefunden, der Nerv sei durchgängig und eine gewisse Besserung habe sich nun durch konservative The rapien eingestellt. Auf der medialen Seite beschreibe der Beschwerdeführer kaum noch Probleme, Probleme bestünden eher nach dem Rennvelofahren vor allem auf der lateralen Seite (S. 1). Die Arthrose sei natürlich fortgeschritten (S. 2). 3.7 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 8. August 2017 Stellung ( Urk. 11/M9) und führte aus, es sei lediglich möglich, dass die erhobenen Diagnosen heute noch zumindest teilweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum erwähnten Ereignis stünden (S. 1 f.). Gemäss Bericht vom 2 7. Juli 2017 seien keine Be schwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu er kennen. Es finde sich insbesondere eine Gonarthrose sowie Kribbelparästhesien unklarer Ätiologie. Ein Hämatom werde nicht mehr erwähnt. Die Gonarthrose rechts sei unfallfremd und auch nicht durch das Unfallereignis beeinflusst wor den. Der Status quo sine sei per 2 7. Juli 2017 erreicht worden.

3.7 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 8. August 2017 Stellung ( Urk. 11/M9) und führte aus, es sei lediglich möglich, dass die erhobenen Diagnosen heute noch zumindest teilweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum erwähnten Ereignis stünden (S. 1 f.). Gemäss Bericht vom 2 7. Juli 2017 seien keine Be schwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu er kennen. Es finde sich insbesondere eine Gonarthrose sowie Kribbelparästhesien unklarer Ätiologie. Ein Hämatom werde nicht mehr erwähnt. Die Gonarthrose rechts sei unfallfremd und auch nicht durch das Unfallereignis beeinflusst wor den. Der Status quo sine sei per 2 7. Juli 2017 erreicht worden. 4.

4. 4.1 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Ereignisses vom 3. August 2016, als er nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte, eine Verletzung des rechten Oberschenkels erlitt (vgl. vorstehend E. 3.1). Die bildgebenden Befunde vom 1 0. August 2016 zeigten keine posttraumatischen Veränderungen im Schädel (vgl. vorstehend E. 3.2). Die gesetzlichen Leitungen wurden von der Beschwerdegegnerin bis zum 27. Ju li 2017 erbracht (vgl. Urk. 11 / 12 ). Eine eigentliche Abschlussunter suchung fand nicht statt.

4.1 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Ereignisses vom 3. August 2016, als er nach einer Kollision mit dem Rennvelo stürzte, eine Verletzung des rechten Oberschenkels erlitt (vgl. vorstehend E. 3.1). Die bildgebenden Befunde vom 1 0. August 2016 zeigten keine posttraumatischen Veränderungen im Schädel (vgl. vorstehend E. 3.2). Die gesetzlichen Leitungen wurden von der Beschwerdegegnerin bis zum 27. Ju li 2017 erbracht (vgl. Urk. 11 12 ). Eine eigentliche Abschlussunter suchung fand nicht statt. 4.2 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die ärztliche Beurteilun g durch den beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin (vgl. vorstehend E. 3. 7) für die Beantwortung de r gestellten Frage umfassend ist. Die Beurteilung berück sich tigen die medizinischen Vorakten ebenso wie die geklagten Beschwer den des Be schwerdeführers. Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beurtei lung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nach vollziehbar begründet. So machte der beratende Arzt Dr. E.___ darauf aufmerksam, dass gestützt auf den Bericht von Dr. D.___, A.___, aktuell keine Beschwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu erkennen seien. E r legte sodann plausibel dar, dass die Gonarthrose rechts als unfallfremder Faktor zu werten und durch das Unfallereignis nicht beeinflusst worden sei. Dr. E.___ zeigte in nachvollziehbarer Weise auf, dass der Status quo sine per 2 7. Juli 2017 erreicht worden sei. Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang die Argumenta tion, dass ein Hämatom, welches unbestrittenermassen unfallkausal gewesen sei, im Zeitpunkt der Beurteilung nicht mehr erwähnt worden sei. Die Beur teilung des Versicherungsmediziner s leuchte t somit in der Darlegung der medizini schen Zu sammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolge rungen werden aus führ lich begründet. Die ärztliche Beurteilung durch den Ver sicherungsmediziner ent spr icht damit den von der Rechtsprechung kon kre tisierten Anforderungen (vgl. E. 1.5) vollum fänglich, so dass für die Ent scheidfindung darauf abgestellt werden kann.

4.2 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die ärztliche Beurteilun g durch den beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin (vgl. vorstehend E. 3. 7) für die Beantwortung de r gestellten Frage umfassend ist. Die Beurteilung berück sich tigen die medizinischen Vorakten ebenso wie die geklagten Beschwer den des Be schwerdeführers. Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beurtei lung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nach vollziehbar begründet. So machte der beratende Arzt Dr. E.___ darauf aufmerksam, dass gestützt auf den Bericht von Dr. D.___, A.___, aktuell keine Beschwerden oder Befunde im Zusammenhang mit dem Unfallereignis mehr zu erkennen seien. E r legte sodann plausibel dar, dass die Gonarthrose rechts als unfallfremder Faktor zu werten und durch das Unfallereignis nicht beeinflusst worden sei. Dr. E.___ zeigte in nachvollziehbarer Weise auf, dass der Status quo sine per 2 7. Juli 2017 erreicht worden sei. Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang die Argumenta tion, dass ein Hämatom, welches unbestrittenermassen unfallkausal gewesen sei, im Zeitpunkt der Beurteilung nicht mehr erwähnt worden sei. Die Beur teilung des Versicherungsmediziner s leuchte t somit in der Darlegung der medizini schen Zu sammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolge rungen werden aus führ lich begründet. Die ärztliche Beurteilung durch den Ver sicherungsmediziner ent spr icht damit den von der Rechtsprechung kon kre tisierten Anforderungen (vgl. E. 1.5) vollum fänglich, so dass für die Ent scheidfindung darauf abgestellt werden kann. 4.3 Die Beurteilung des Versicherungsmediziner s w ird zudem durch die übrigen ärzt lichen Stellungnahmen und die Bildgebung gestützt; so findet sich in den Akten kein Arztbericht, der die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss als unfallkausal beurteilen würde. A uch der behandelnde Ortho päde Dr. D.___, A.___, machte keine Angaben zur Ät iologie der Kribbelparästhesien (vgl. vorstehend E. 3.6). Er legte in seinem Bericht vielmehr lediglich die Sicht des Beschwerdeführers dar und hielt zudem ausdrücklich fest, dass sich die Schädigungslokalisation derzeit nicht genau bestimmen lasse. Wei ter bleibt anzumerken, dass d ie Argumentation des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1) nach der Formel « post hoc ergo propter hoc », nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig ist und zum Nach weis der Unfallkausalität nic ht zu genügen vermag (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundesgerichts 8 C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).

4.3 Die Beurteilung des Versicherungsmediziner s w ird zudem durch die übrigen ärzt lichen Stellungnahmen und die Bildgebung gestützt; so findet sich in den Akten kein Arztbericht, der die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss als unfallkausal beurteilen würde. A uch der behandelnde Ortho päde Dr. D.___, A.___, machte keine Angaben zur Ät iologie der Kribbelparästhesien (vgl. vorstehend E. 3.6). Er legte in seinem Bericht vielmehr lediglich die Sicht des Beschwerdeführers dar und hielt zudem ausdrücklich fest, dass sich die Schädigungslokalisation derzeit nicht genau bestimmen lasse. Wei ter bleibt anzumerken, dass d ie Argumentation des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1) nach der Formel « post hoc ergo propter hoc », nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig ist und zum Nach weis der Unfallkausalität nic ht zu genügen vermag (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundesgerichts 8 C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). 4.4 Zusammenfassend ist festzuha lten, dass auf die überzeugende, nachvollziehba re und ausführ lich begründete Einschätzung de s Versicherungsmediziner s abzu stel len und demnach spätestens im Zeitpunkt der Verlaufsk ontrolle vom 27. Ju l i 201 7 vom status quo sine auszugehen ist. Die vorliegen den medizinischen Akten erweisen sich als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet wer den kann.

4.4 Zusammenfassend ist festzuha lten, dass auf die überzeugende, nachvollziehba re und ausführ lich begründete Einschätzung de s Versicherungsmediziner s abzu stel len und demnach spätestens im Zeitpunkt der Verlaufsk ontrolle vom 27. Ju l i 201 7 vom status quo sine auszugehen ist. Die vorliegen den medizinischen Akten erweisen sich als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet wer den kann. Die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss sind mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Beschwer degegnerin per 27. Juli 2017 als nicht natürlich-kausal zum Unfall geschehen vom 3. August 2016 zu werten. Die Verneinung des Anspruchs auf die Vergütung wei te rer Leistungen erweis t sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Die vom Beschwerdeführer geklagten Kribbelparästhesien am rechten Fuss sind mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Beschwer degegnerin per 27. Juli 2017 als nicht natürlich-kausal zum Unfall geschehen vom 3. August 2016 zu werten. Die Verneinung des Anspruchs auf die Vergütung wei te rer Leistungen erweis t sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle

Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle - Helsana Unfall AG

Helsana Unfall AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach