Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/33831

<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss Ziffer 34 der "Richtlinien für die Entsendung von Delegationen an internationale Konferenzen sowie für deren Vorbereitung und Folgearbeiten" vom 24. November 1999 "achtet das federführende Bundesamt auf eine angemessene Frauenvertretung. Ziel ist das paritätische Verhältnis von männlichen und weiblichen Mitgliedern." Gemäss Ziffer 14 "fördert der Bundesrat den Einbezug von privaten schweizerischen Interessengruppen wie Verbänden und Nichtregierungsorganisationen".</p><p>Wie rechtfertigt der Bundesrat die Missachtung dieser Richtlinien bei der Schweizer Delegation für die 6. Vertragsparteienkonferenz des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen in Den Haag, wo in der 18-köpfigen Delegation nur gerade eine Frau und neben drei Wirtschaftsvertretern nur gerade ein Mann für Umwelt- und Entwicklungsorganisationen vertreten waren?</p>