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Mobilität
Der öffentliche Verkehr ist auszubauen, um der Überlastung des Verkehrssystems entgegenzuwirken.
Bei der Mobilität fordern wir, dass das Verursacherprinzip als liberales Institut und nachfragewirksames Instrument durchgesetzt wird:
- Die Elektromobilität wird auf kantonaler Ebene gefördert. Besondere Beachtung ist dabei der Ladeinfrastruktur und deren Nutzen für die Netzstabilität zu schenken. Anreize für Mobilität mit nicht-erneuerbaren Energieträgern werden durch die Einführung eines Bonus-Malus-Systems gesenkt.
- Der Kanton gestaltet seine Verkehrspolitik nach dem Verursacherprinzip. Nicht nur im Bereich des motorisierten Individualverkehrs, sondern auch im Bereich des öffentlichen Verkehrs werden dem Verursacherprinzip und marktnäheren Lösungen Beachtung geschenkt, um Nachfragespitzen effizienter zu glätten.
- Öffentliche Verkehrsmittel werden stärker ausgebaut und unter Berücksichtigung des Verursacherprinzips zur Abgeltung von positiven Effekten subventioniert, wenn erforderlich und sinnvoll.
- Autoärmere Innenstädte und allgemein starke Ausrichtung der Verkehrspolitik am Langsam‑, Fuss- und öffentlichen Verkehr. Weiter prüft der Kanton, ob zur Verkehrsentlastung die Einführung von nachfragespezifischen Massnahmen wie Gebührenzonen (Beispiel London) sinnvoll sein könnten.
- Durch die Schaffung von Wohnzonen mit hoher Lebensqualität in der Nähe von Arbeitsplätzen wird Notwendigkeit der Mobilität reduziert. Anreizsysteme belohnen das Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes.