Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03538.jsonl.gz/2219

Mit allen Mitteln versucht die Fluggesellschaft Swiss zu beweisen, dass trotz «Fridays for Future» weiter herumgeflogen wird, was das Zeug hält. Wer während der 24 Stunden des Nationalfeiertags bucht, kann bisher ungeplante Wochenend- und Ferienflüge «zu unglaublichen Preisen» buchen. Leute, die auf das Angebot eingehen, dienen der Swiss dann als Beweis dafür, dass das Fliegen ein Bedürfnis ist, welches die Fluggesellschaften zu befriedigen suchen.
Deshalb wehren sich Lufthansa, Swiss & Co vehement dagegen, dass der Flugtreibstoff endlich gleich besteuert wird wie das Autobenzin und dass auf Flugtickets die Mehrwertsteuer oder wenigstens eine andere Abgabe erhoben wird.
Vor einer CO2-Lenkungsabgabe warnen sie die Politiker erst recht, obwohl diese Steuerbefreiungen ökonomisch den gleichen Wert und die gleiche Wirkung haben wie direkte Subventionen. Diese erlauben es der Lufthansa-Tochter Swiss, «unglaubliche Preise» anzubieten. Zum Beispiel Barcelona retour für 98 Franken einschliesslich aller Gebühren, Berlin oder Madrid retour für 96 Franken oder Kopenhagen und zurück für 99 Franken. Das sind keine Geschäftsreisen, die der Schweizer Wirtschaft dienen, sondern subventionierte vergnügliche Städteflüge mit hoher CO2-Belastung und Lärmemissionen.
Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
Keine