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Zufälle haben mein ganzes Leben beeinflusst, sagt Ernst Scheidegger. Der Film geht diesem Netzwerk aus prägenden Begegnungen mit Menschen und zentralen Ereignissen nach. Ernst Scheidegger erzählt, wie er währnd den Kriegsjahren in Zürich aufgewachsen ist. In dieser Zeit findet er Halt und Motivation bei seinen Lehrer, alles Künstler an der damligen Kunstgewebeschule. Ob fotografieren, malen oder Bücher machen, die Formenlehre von seinem Lehrer Max Bill bestimmt nachhaltig sein ganzes Schaffen.
Als junger Mann engagiert er sich im Widerstand gegen die Nazis, wird Mitglied einer illegalen Jugendgruppe und riskiert auf Grund seiner Aktionen verhaftet zu werden. Politische und sozioale Fragen gehören seit dieser Zeit zu seinem Leben.
Während er in Maloja als Soldat in einer Pension einquartiert ist, macht ihn die Wirtin auf einen anderen eigenartigen Typem, der auch so viel zeichnet, aufmerksam. Sie meint Alberto Giacometti. Ich war von Anfang an von Giacometti fasziniert ohne genau sagen zu können warum. Er verbringt viel Zeit im Atelier von Giacometti, beobachtet und fotografiert. Langsam wächst eine Freundschaft zwischen den beiden.