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In Nangi lebt ein simples Volk. Hier findet man keinen Storm, kein warmes Wasser und keinen Shop. Dafür viele traditionelle Zeremonien, pflanzliche Heilkunde und alte Geschichten.
Zur Feier der guten Saison werden Ziegen, Hühner und eine Kuh geschlachtet.
Die Ziegen werden geköpft und auf einem Altar aufgestellt. Danach singt die Dorfälteste dreistündige Mantras, um so den Göttern zu danken.
Eine Kuh wird mit einem gekonnten Messerstoss in den Hals erlegt. Die traditionellen Hiebmesser, nennt man Khukuri, und gelten bei den Nepalesen seit fast 600 Jahren als wichtiges Werkzeug und Waffe.
Die Kuh wird in 12 zwölf Portionen aufgeteilt, für jede Familie eine Ration.
In den Häusern wird das Fleisch geräuchert und haltbar gemacht.
In diesem Dorf leben rund 100 Leute. Die meisten bleiben hier ihr Leben lang. Sie bewirtschaften pflanzen auf den Terrassenackern ackern hauptsächlich Mais, Reis und Getreide an. Ich durfte bei einer Familie sechs Wochen leben und sie in ihrem Leben begleiten.
Das Hochland ist voll von Mineralien und Gestein. Eine neugefundene Höhle wird mir voller Stolz präsentiert.
Mit einem selbst gemachten Hanfseil steigen wir in die 15 Meter tiefe Bergspalte hineinen und sammeln Gesteinsproben.
Diese haben wir dann nach Katmandu in ein Untersuchungszentrum gebracht und auswerten lassen.