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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00215 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 17. Januar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, meldete sich am 1 5. Juni 2009 bei der Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte mit Mitteilung vom 2 3. Februar 2010 Kostengutsprache für zwei Hörgeräte ( Urk. 8/9). Nach erneuter Anmeldung vom 2 4. November 2014 ( Urk. 8/10) tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 0. Mai 2016 in Aussicht, einen Leistungsanspruch zu verneinen ( Urk. 8/41). Dagegen erhob der Versicherte am 1. Juli 2016 Einwände ( Urk. 8/54). Mit Verfügung vom 2 4. Januar 2018 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsan spruch ( Urk. 8/76 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 8. Februar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1-2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 7. September 2018 ( Urk. 13) beantragte der Beschwerdeführer zusätzlich, es seien medizinische Abklärungen vorzunehmen (S. 2), und es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zu bewilligen (S. 6 Ziff. 5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 0. September 2018 auf Duplik ( Urk. 16), was dem Beschwerdeführer am 2 4. September 2018 zur Kenntnis ge bracht wurde ( Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis des Bundesgesetzes ü ber die Invalidenversicherung; IVG) Nach Art. 49 der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge rich ts 9C_406/2014 vom 31. Okt ober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). 1.3 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamme n, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe son dere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, es seien Diagnosen ausgewiesen, welche keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auswiesen (S. 1 unten). Der Abschlussbericht einer vom 4. April bis 7. August 2017 erfolgten Arbeitsintegration und die seit Erlass de s Vorbe scheids eingegangenen Arztberichte führ t en zu keine m anderslautenden Schluss (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 13), gemäss den aktenkundigen Berichten liege eine Vielzahl von diversen Diagnosen vor und die behandelnden Ärzte gingen alle davon aus, dass seine Arbeits fähig keit eingeschränkt sei (S. 4 Ziff. 1). Die Beurteilung durch den RAD stelle nicht auf die eingeholten Arztberichte ab, sondern gelange zu einer gegenteiligen Ein schätzung, ohne dies aber zu begründen (S. 4 f. Ziff. 2). Dem beurteilenden RAD-Arzt fehle die fachliche Qualifikation, um die von psychiatrischen Fachärzten gestellten Diagnosen ohne weitere Abklärungen in Frage zu stellen (S. 5 Ziff. 3). Obwohl multiple Beschwerden vorlägen, fehle es an einer umfassenden Beurtei lung der Arbeitsfähigkeitseinschränkung (S. 5 f. Ziff. 5). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verhält, und ob der Sachverhalt dies be züglich hinreichend abgeklärt ist. 3. 3.1 Vom 8. bis 1 3. Dezember 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___ des Z.___, worüber am 1 2. Dezem ber 2014 (provisorisch) berichtet wurde ( Urk. 8/31/9-13). Es wurden die folgen den, hier verkürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 1): - sekundärer Pneumothorax links, Erstdiagnose (ED) 4. Dezember 2014 - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens links (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungen grund karzinom - Zungengrundkarzinom (ED April 2008) - chronic obstructive pulmonal disease (COPD = chronisch obstruktive Lungenkrankheit) - Verdacht auf Status nach chronischer Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links Es wurde berichtet, bei der Nachkontrolle 5 Jahre nach offener Unterlappen re sektion habe sich vom Tumor her ein erfreulicher Verlauf gezeigt. Als Zufalls befund habe sich allerdings ein Pneumothorax links gefunden (S. 2 oben). 3.2 Dr. med. A.___, Oberärztin, und B.___, Psychologin ATK, C.___, führten in ihrem Bericht vom 2 2. Januar 2015 ( Urk. 8/28) aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit 1 0. September 2014 bei ihnen in - wöchentlicher bis zweiwöchentlicher ( Ziff. 1.5) - ambulanter Behandlung ( Ziff. 1.2). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit nannten sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzis s tischen, abhängigen und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0); für somatische Diagnosen verwiesen sie auf andere Berichte ( Ziff. 1.1). Der Patient sei bis 2012 arbeitstätig gewesen und habe trotz der bestehenden pathologischen Persönlichkeitszüge ein ausreichendes Funktionsniveau gehabt. Seither scheine sich das psychiatrische Zustandsbild aufgrund der chronisch be stehenden Persönlichkeitsstörung jedoch verschlechtert zu haben. Seit September 2014 sei es zudem auch zu einer Verschlechterung des somatischen Gesund heits zustandes gekommen (S. 1 lit. a). Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit machten sie keine Angaben ( Ziff. 1.6). Wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, bleibe abzuwarten; aktuell seien keine genauen Angaben möglich ( Ziff. 1.7 am Ende). 3. 3 Vom 5. bis 7. Februar 2015 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___ des Z.___, worüber am 16. Februar 2015 berichtet wurde ( Urk. 8/31/7-8). Es wurde berichtet, am 6. Februar sei eine offene Revisions- Mastoido - Epitympan e ktomie und Tympanoplastik rechts erfolgt (S. 1 unten). Als Diagnosen wurden genannt (S. 1): - Otitis media cholesteatomatosa rechts - Mittelohrelektase links - Zungengrundkarzinom (ED April 2008) - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund kar zinom - Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014 - COPD Anamnestisch wurde unter anderem eine frühere Radikalhöhlenoperation mit vier maligen Revisionsoperationen rechts festgehalten (S. 1 Ziff. 1), und als Ergeb nis der Audiometrie eine hochgradige, pantonale, gemischte Schwerhörig keit beidseits (S. 2 Mitte). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 5. bis 1 9. Februar 2015 atte stiert (S. 2 unten). Zum Prozedere wurde ausgeführt, der Patient sei auf das konsequente Durch führen eines postoperativen Wasserschutzes des operierten Ohrs instruiert worde n. Ferner solle auf Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen ver zichtet werden (S. 2 unten). 3.4 Med. pract. E.___, Facharzt für Neurologie, RAD, führte in seiner Stel lung nahme vom 1 7. August 2015 ( Urk. 8/40 S. 3) aus, nebst der Persönlich keits störung lägen erhebliche weitere Diagnosen vor, über deren Verlauf und Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit nichts bekannt sei. Er empfahl das Einholen von Verlaufsberichten zu sämtlichen gesundheitlichen Problemen. 3.5 In einem Z.___ -Bericht vom 2 1. August 2015 ( Urk. 8/32) wurden die gleichen Diag nosen wie im Februar 2015 (vorstehend E. 3.3) genannt ( Ziff. 1.1). Es wurde ausgeführt, es bestehe beidseits eine an Taubheit grenzende Hörminderung mit einem Hörverlust von rechts 99 % und links 95 % ( Ziff. 1.3). Das Ressourcenprofil ( Ziff. 2.1) und die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 4.1) könnten - abgesehen von einer Leis tungseinschränkung aus otologischer Sicht - nicht beurteilt werden. Für Herbst 2015 sei die Operation des linken Ohrs geplant ( Ziff. 3.1). 3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2015 ( Urk. 8/36) aus, er behandle den Be schwer deführer seit 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0), bestehend seit Jugend - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit Trennung von der Ehefrau Anfang 2014 Ferner nannte er folgende körperliche Diagnosen mit unklarer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Lungenkrebs, Operation und Radiotherapie 2010 - Pneumothorax November 2014 - Otitis media mit Osteomyelitis, insgesamt 4 Operationen, letzte Februar 2015 - Glaukom beidseits, Operationen 2015 Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (für die zuletzt ausgeübte Tätig keit als Vertreter von Kaffee-Maschinen) seit Behandlungsbeginn am 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.6). Er wies auf einen möglicherweise bevorstehenden Arbeitsversuch hin ( Ziff. 1.8) und empfahl, diesen vorerst abzuwarten ( Ziff. 1.11). Am 1 3. Januar 2016 ( Urk. 8/37) teilte Dr. F.___ der Beschwerdegegnerin mit, den angeblichen Arbeitsversuch habe der Beschwerdeführer erfunden und ihn dies bezüglich belogen. Die Geschichte bestätige die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und vielleicht sogar hist rio nischen Zügen (ICD-10 F61.0). 3.7 Dr. med. Dr. rer. pol. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seiner Beurteilung vom 1 1. April 2016 ( Urk. 8/40 S. 5 f.) aus, es seien keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit be zeichnete er das 2008 festgestellte Zungengrundkarzinom in rezidivfreiem Zustand, das 2009 festge stellte und resezierte Lungenkarzinom ohne Anhalt für Lokalrezidiv oder Fern metastasen, einen Status nach Pneumothorax im Dezember 2014 und die COPD (S. 5). Als Belastungsprofil nannte er das Vermeiden von Infekten. In der bisherigen Tätigkeit und in gemäss Belastungsprofil angepassten Tätigkeiten betrage die Arbeitsfähigkeit 100 % (S. 5 unten). 3.8 Med. pract. H.___ führte in ihrem am 7. Juni 2016 eingegangen en Bericht an die Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/46) aus, sie habe den Beschwerde führer am 3. Juni 2016 untersucht ( Ziff. 2.1) und sich auf Befundberichte vom 4. November 2015 abgestützt ( Ziff. 2.2). Als Diagnose n nannte sie ( Ziff. 7): - Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014 - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund karzinom - COPD - Status nach Zungengrundkarzinom April 2008 - Status nach Nikotinabusus, sistiert Oktober 2014 - Verdacht auf Status nach Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links - Hörgeräte beidseits - Status nach 4 x Revisionsoperation rechts Als zusammenfassende Beurteilung führte sie aus, der Patient sei im Moment für seine Arbeit als Grafiker voll arbeitsfähig. Der Krankheitsverlauf sei bis auf wenige Restsymptome optimal. Funktionseinschränkungen bestünden nur bei körperlicher Belastung. Im Vergleich zur Voruntersuchung habe sich der Zustand gebessert ( Ziff. 8). Es seien - nur sitzende - Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, oh ne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr geeignet ( Ziff. 10.1-2). Der Ver sicherte könne seine letzte Tätigkeit als Grafiker vollschichtig verrichten ( Ziff. 11.4), ebenso angepasste Tätigkeiten ( Ziff. 11.5). 3.9 Am 8. August 2017 ( Urk. 8/71) und am 1 5. August 2017 berichteten die Ärzte der Y.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/69). Sie nannten weitgehend die gleichen Diagnosen wie im Dezember 2014 (vorstehend E. 3.1). Sie führten aus, die Untersuchung sei zur Kontrolle auf grund einer se it April bestehenden Belastungsdyspnoe und Reizhusten unkla rer Genese erfolgt. Konventionell-radiologisch und auch klinisch habe die Ursac he der Beschwerden nicht klar eruiert werden können, weshalb der Patient an die I.___ überwiesen werde (S. 3). 3.10 Am 2 4. Oktober 2017 (Urk. 8/70) führten die Ärzte der D.___, Z.___, aus, der Patient berichte, seit einigen Monaten unter Husten und Dyspnoe zu leiden (S. 1 unten). Sie würden eine pulmonale Problematik vermuten, die in den nächsten Wochen abgeklärt werde (S. 2 oben). 3.11 Am 7. November 2017 berichteten die Ärzte der I.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/68), dies nach Zuweisung zur pneumologischen Standortbestimmung bei möglicher COPD (S. 2 unten). Berufsanamnestisch hielten sie fest, der Patient habe früher als Grafikdesigner gearbeitet, nun finde er aber keine Stelle mehr (S. 2 Mitte). Sie führten aus, aufgrund der aktuell vorhandenen Befunde sei der Patient aus pneumologischer Sicht zur Ausübung sämtlicher Berufe befähigt, wobei nach Möglichkeit eine grössere Staubexposition vermieden werden sollte (S. 2 unten). 3.12 Dr. G.___, RAD, führte in seiner Beurteilung vom 1 3. Dezember 2017 ( Urk. 8 /75 S. 4 f.) aus, neue medizinische Befunde auf pneumologischem und onkologischem Fachgebiet, die eine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten, lägen nicht vor. Es gebe keinen Nachweis eines pulmonalen Tumors oder einer neu aufgetretenen strukturellen Lungenparenchym -V eränderung. Er kam zum Schluss, dass es damit bei der RAD-Stellungnahme vom 1 1. April 2016 (vorstehend E. 3.7) bleibe (S. 5 oben). 3.13 Laut Bericht vom 1. Februar 2017 über eine Basisbeschäftigung ( Urk. 14/1) war der Beschwerdeführer vom 9. Januar bis 3. Februar 2017 im Teillohnbetrieb Holz verarbeitung tätig (S. 1 Mitte). Es resultierte eine Empfehlung für eine Integra tionsmassnahme im Umfang von 60 % (S. 6 Mitte). In der Folge war der Beschwerdeführer ab 4. April 2017 i m Arbeitsintegrations- Programm Holzbearbeitung im Umfang von 50 % tätig, und am 2 6. Oktober 2017 erfolgte nach - seit 7. August 2017 bestehender (vgl. Urk. 13 S. 3 Ziff. 4) – lang andauernder Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ein vorzeitiger Austritt ( Urk. 14/2). 3.14 Der nachgereichte Arztbericht vom 27. November 2018 (Urk. 20) beschlägt nicht mehr den hier zu beurteilenden Zeitraum und vermag deshalb nicht zur Ent scheid findung beizu tragen (vgl. BGE 121 V 362 E. 13 ). 4. 4.1 In somatischer Hinsicht besteht b eim Beschwerdeführer e ine Gehörsproblematik in dem Sinne, dass er auf beiden Ohren annähernd taub ist (vorstehend E. 3. 5 ), an einer chronischen Otitis leidet und am linken Ohr im Februar 2015 zum 6. Mal operiert wurde (vorstehend E. 3.3). Ob eine für Herbst 2015 geplante Operation des linken Ohrs (vorstehend E. 3.5) auch durchgeführt wurde, geht aus den Akten nicht hervor. Im April 2008 wurde ein Zungengrundkarzinom diagnostiziert. Im Dezember 2009 wurde ein Lungenkarzinom diagnostiziert und operiert. Diesbezüglich wurde bei der Nachkontrolle im Dezember 2014 ein erfreulicher Verlauf festgehalten, als Zufallsbefund allerdings ein Pneumothorax gefunden (vorstehend E. 3.1). Verschiedentlich wurde eine COPD diagnostiziert, nach erfolgter pneumolo gi scher Abklärung mit darauf bezogener Fragestell ung im November 2017 aller dings nicht bestätigt (vorstehend E. 3.11). Seit April 2017 beklagte der Beschwerdeführer ferner eine Belastungsdyspnoe und einen Reizhusten, was zu verschiedenen Abklärungen veranlasste (vorsteh end E. 3.9-11), mit dem Ergebnis, dass der Beschwerdeführer aus pneumologi scher Sicht zur Ausübung aller Tätigkeiten befähigt sei, sofern eine grössere Staubexposition vermieden werde (vorstehend E. 3.11). 4.2 Aus psychiatrischer Sicht wurde im Januar 2015 (vorstehend E. 3.2) und im Oktober 2015 (vorstehend E. 3.6) eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) diagnostiziert sowie im Oktober 2015 eine seit Anfang 2014 bestehende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F 32.1). In Behandlung war der Beschw er deführer seit September 2014 in der C.___ und sodann ab April 2015 bei Dr. F.___. Zur Arbeitsfähigkeit waren im Januar 2015 keine genauen Angaben möglich. Im Oktober 2015 wies Dr. F.___ diesbezüglich auf einen (vermeintlich) bevorsteh enden Arbeitsversuch hin, der dann - da vom Beschwerdeführer erfunden - nicht stattfand. 4.3 Bezüglich der somatisch begründeten Arbeitsfähigkeit wurde aus ohrenärztlicher Sicht eine Beeinträchtigung in der hochgradigen Schwerhörigkeit gesehen (vor stehend E. 3.5) ; unmittelbar nach der letzten Operation waren lediglich Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen nicht angezeigt (vorstehend E. 3.3). Von Seiten der Lungenfunktion ergab die aktuellste Abklärung, dass der Beschwerdeführer, selbst unter Berücksichtigung der 2017 neu aufgetretenen Dyspnoe, zur Ausübung sämtlicher Tätigkeiten ohne grössere Staubexposition befähigt ist (vorstehend 3.11). Med. pract. H.___ erachtete im Juni 2016 den Zustand als im Vergleich zu einer Voruntersuchung gebessert und attestierte eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für sitzende Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, ohne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr (vorstehend E. 3.8). Die RAD-Beurteilung, dass für alle dem Belastungsprofil entsprechende Tätig keiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (vorstehend E. 3.7), dies auch im Lichte der neueren Berichte (vorstehend E. 3.12), ist mit den Angaben von behandelnder Seite nicht nur vereinbar, sondern wird durch sie bestätigt und gestützt. Lediglich das Belastungsprofil ist um die vorstehend angeführten Angaben ( ohne grössere Staubexposition, Bücken, Heben, Lastentragen; nur sitzende Tätigkeiten) zu ergänzen. Dass vor diesem Hintergrund der Arbeitsversuch von April 2017 nicht erfolgreich verlief (vorstehend E. 3.13), vermag nicht zu überraschen, war die betreffende Tätigkeit in der Holzbearbeitung doch offensichtlich nicht leidensangepasst. 4.4 Zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht liessen sich im Januar 2015 keine Anga ben machen, und im Oktober 2015 /Januar 2016 wurden keine gemacht, da vermeintlich ein Arbeitsversuch hätte stattfinden sollen. Seit diesem Zeitpunkt - rund zwei Jahre vor dem Verfügungserlass im Januar 2018 - ist weder eine psychiatrische Behandlung noch eine entsprechende Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit aktenkundig. Auch med. pract. H.___ erwähnte nach ihrer im Juni 2016 erfolgten Untersuchung keinerlei psychischen Auffällig keiten (vorstehend E. 3.8). Auch seitens des Beschwerdeführers ergingen keine Hinweise auf eine allfällig stattfindende psychiatrische Behandlung, insbesondere nicht in der Stellung nahme vom 1 0. Januar 2018 zu den eingeholten Berichten aus somatischer Sicht ( Urk. 8 /74). Daraus folgt, dass im Verfügungszeitpunkt mit überwiegender Wahrschein lich keit keine psychische Beeinträchtigung bestand, die mit entsprechender Behand lung angegangen worden und im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit zu berück sichtigen wäre. 4.5 Es besteht mithin für körperlich angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeits fähig keit. Unter diesen Umständen erübrigt sich ein Einkommensvergleich, denn es wären Validen- und Invalideneinkommen gestützt auf den gleichen Tabellenlohn zu bestimmen, womit selbst beim maximal zulässigen Abzug von 25 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 5. 5.1 Die beantragte unentgeltliche Prozessführung und Rechtvertretung ( Urk. 13 S. 6 Ziff. 5) sind, da die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, zu bewilligen. 5.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 5.3 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin hat mit Honorarnote vom 11. Dezember 2018 (Urk. 19/1-2) einen Aufwand von 9 Stunden (Urk. 19/2) und Barauslagen von Fr. 52.80 geltend gemacht. Sie ist beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- zuzüglich Mehrwertsteuer mit Fr. 2 ’ 189.30 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 7. September 2018 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und in der Person von Rechtsanwältin Lotti Sigg eine unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, wird mit Fr. 2’ 189. 30 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Lotti Sigg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00215 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 17. Januar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, meldete sich am 1 5. Juni 2009 bei der Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte mit Mitteilung vom 2 3. Februar 2010 Kostengutsprache für zwei Hörgeräte ( Urk. 8/9). Nach erneuter Anmeldung vom 2 4. November 2014 ( Urk. 8/10) tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 0. Mai 2016 in Aussicht, einen Leistungsanspruch zu verneinen ( Urk. 8/41). Dagegen erhob der Versicherte am 1. Juli 2016 Einwände ( Urk. 8/54). Mit Verfügung vom 2 4. Januar 2018 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsan spruch ( Urk. 8/76 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 8. Februar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1-2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 7. September 2018 ( Urk. 13) beantragte der Beschwerdeführer zusätzlich, es seien medizinische Abklärungen vorzunehmen (S. 2), und es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zu bewilligen (S. 6 Ziff. 5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 0. September 2018 auf Duplik ( Urk. 16), was dem Beschwerdeführer am 2 4. September 2018 zur Kenntnis ge bracht wurde ( Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis des Bundesgesetzes ü ber die Invalidenversicherung; IVG) Nach Art. 49 der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge rich ts 9C_406/2014 vom 31. Okt ober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). 1.3 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamme n, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe son dere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, es seien Diagnosen ausgewiesen, welche keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auswiesen (S. 1 unten). Der Abschlussbericht einer vom 4. April bis 7. August 2017 erfolgten Arbeitsintegration und die seit Erlass de s Vorbe scheids eingegangenen Arztberichte führ t en zu keine m anderslautenden Schluss (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 13), gemäss den aktenkundigen Berichten liege eine Vielzahl von diversen Diagnosen vor und die behandelnden Ärzte gingen alle davon aus, dass seine Arbeits fähig keit eingeschränkt sei (S. 4 Ziff. 1). Die Beurteilung durch den RAD stelle nicht auf die eingeholten Arztberichte ab, sondern gelange zu einer gegenteiligen Ein schätzung, ohne dies aber zu begründen (S. 4 f. Ziff. 2). Dem beurteilenden RAD-Arzt fehle die fachliche Qualifikation, um die von psychiatrischen Fachärzten gestellten Diagnosen ohne weitere Abklärungen in Frage zu stellen (S. 5 Ziff. 3). Obwohl multiple Beschwerden vorlägen, fehle es an einer umfassenden Beurtei lung der Arbeitsfähigkeitseinschränkung (S. 5 f. Ziff. 5). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verhält, und ob der Sachverhalt dies be züglich hinreichend abgeklärt ist. 3. 3.1 Vom 8. bis 1 3. Dezember 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___ des Z.___, worüber am 1 2. Dezem ber 2014 (provisorisch) berichtet wurde ( Urk. 8/31/9-13). Es wurden die folgen den, hier verkürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 1): - sekundärer Pneumothorax links, Erstdiagnose (ED) 4. Dezember 2014 - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens links (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungen grund karzinom - Zungengrundkarzinom (ED April 2008) - chronic obstructive pulmonal disease (COPD = chronisch obstruktive Lungenkrankheit) - Verdacht auf Status nach chronischer Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links Es wurde berichtet, bei der Nachkontrolle 5 Jahre nach offener Unterlappen re sektion habe sich vom Tumor her ein erfreulicher Verlauf gezeigt. Als Zufalls befund habe sich allerdings ein Pneumothorax links gefunden (S. 2 oben). 3.2 Dr. med. A.___, Oberärztin, und B.___, Psychologin ATK, C.___, führten in ihrem Bericht vom 2 2. Januar 2015 ( Urk. 8/28) aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit 1 0. September 2014 bei ihnen in - wöchentlicher bis zweiwöchentlicher ( Ziff. 1.5) - ambulanter Behandlung ( Ziff. 1.2). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit nannten sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzis s tischen, abhängigen und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0); für somatische Diagnosen verwiesen sie auf andere Berichte ( Ziff. 1.1). Der Patient sei bis 2012 arbeitstätig gewesen und habe trotz der bestehenden pathologischen Persönlichkeitszüge ein ausreichendes Funktionsniveau gehabt. Seither scheine sich das psychiatrische Zustandsbild aufgrund der chronisch be stehenden Persönlichkeitsstörung jedoch verschlechtert zu haben. Seit September 2014 sei es zudem auch zu einer Verschlechterung des somatischen Gesund heits zustandes gekommen (S. 1 lit. a). Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit machten sie keine Angaben ( Ziff. 1.6). Wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, bleibe abzuwarten; aktuell seien keine genauen Angaben möglich ( Ziff. 1.7 am Ende). 3. 3 Vom 5. bis 7. Februar 2015 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___ des Z.___, worüber am 16. Februar 2015 berichtet wurde ( Urk. 8/31/7-8). Es wurde berichtet, am 6. Februar sei eine offene Revisions- Mastoido - Epitympan e ktomie und Tympanoplastik rechts erfolgt (S. 1 unten). Als Diagnosen wurden genannt (S. 1): - Otitis media cholesteatomatosa rechts - Mittelohrelektase links - Zungengrundkarzinom (ED April 2008) - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund kar zinom - Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014 - COPD Anamnestisch wurde unter anderem eine frühere Radikalhöhlenoperation mit vier maligen Revisionsoperationen rechts festgehalten (S. 1 Ziff. 1), und als Ergeb nis der Audiometrie eine hochgradige, pantonale, gemischte Schwerhörig keit beidseits (S. 2 Mitte). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 5. bis 1 9. Februar 2015 atte stiert (S. 2 unten). Zum Prozedere wurde ausgeführt, der Patient sei auf das konsequente Durch führen eines postoperativen Wasserschutzes des operierten Ohrs instruiert worde n. Ferner solle auf Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen ver zichtet werden (S. 2 unten). 3.4 Med. pract. E.___, Facharzt für Neurologie, RAD, führte in seiner Stel lung nahme vom 1 7. August 2015 ( Urk. 8/40 S. 3) aus, nebst der Persönlich keits störung lägen erhebliche weitere Diagnosen vor, über deren Verlauf und Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit nichts bekannt sei. Er empfahl das Einholen von Verlaufsberichten zu sämtlichen gesundheitlichen Problemen. 3.5 In einem Z.___ -Bericht vom 2 1. August 2015 ( Urk. 8/32) wurden die gleichen Diag nosen wie im Februar 2015 (vorstehend E. 3.3) genannt ( Ziff. 1.1). Es wurde ausgeführt, es bestehe beidseits eine an Taubheit grenzende Hörminderung mit einem Hörverlust von rechts 99 % und links 95 % ( Ziff. 1.3). Das Ressourcenprofil ( Ziff. 2.1) und die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 4.1) könnten - abgesehen von einer Leis tungseinschränkung aus otologischer Sicht - nicht beurteilt werden. Für Herbst 2015 sei die Operation des linken Ohrs geplant ( Ziff. 3.1). 3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2015 ( Urk. 8/36) aus, er behandle den Be schwer deführer seit 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0), bestehend seit Jugend - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit Trennung von der Ehefrau Anfang 2014 Ferner nannte er folgende körperliche Diagnosen mit unklarer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Lungenkrebs, Operation und Radiotherapie 2010 - Pneumothorax November 2014 - Otitis media mit Osteomyelitis, insgesamt 4 Operationen, letzte Februar 2015 - Glaukom beidseits, Operationen 2015 Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (für die zuletzt ausgeübte Tätig keit als Vertreter von Kaffee-Maschinen) seit Behandlungsbeginn am 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.6). Er wies auf einen möglicherweise bevorstehenden Arbeitsversuch hin ( Ziff. 1.8) und empfahl, diesen vorerst abzuwarten ( Ziff. 1.11). Am 1 3. Januar 2016 ( Urk. 8/37) teilte Dr. F.___ der Beschwerdegegnerin mit, den angeblichen Arbeitsversuch habe der Beschwerdeführer erfunden und ihn dies bezüglich belogen. Die Geschichte bestätige die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und vielleicht sogar hist rio nischen Zügen (ICD-10 F61.0). 3.7 Dr. med. Dr. rer. pol. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seiner Beurteilung vom 1 1. April 2016 ( Urk. 8/40 S. 5 f.) aus, es seien keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit be zeichnete er das 2008 festgestellte Zungengrundkarzinom in rezidivfreiem Zustand, das 2009 festge stellte und resezierte Lungenkarzinom ohne Anhalt für Lokalrezidiv oder Fern metastasen, einen Status nach Pneumothorax im Dezember 2014 und die COPD (S. 5). Als Belastungsprofil nannte er das Vermeiden von Infekten. In der bisherigen Tätigkeit und in gemäss Belastungsprofil angepassten Tätigkeiten betrage die Arbeitsfähigkeit 100 % (S. 5 unten). 3.8 Med. pract. H.___ führte in ihrem am 7. Juni 2016 eingegangen en Bericht an die Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/46) aus, sie habe den Beschwerde führer am 3. Juni 2016 untersucht ( Ziff. 2.1) und sich auf Befundberichte vom 4. November 2015 abgestützt ( Ziff. 2.2). Als Diagnose n nannte sie ( Ziff. 7): - Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014 - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund karzinom - COPD - Status nach Zungengrundkarzinom April 2008 - Status nach Nikotinabusus, sistiert Oktober 2014 - Verdacht auf Status nach Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links - Hörgeräte beidseits - Status nach 4 x Revisionsoperation rechts Als zusammenfassende Beurteilung führte sie aus, der Patient sei im Moment für seine Arbeit als Grafiker voll arbeitsfähig. Der Krankheitsverlauf sei bis auf wenige Restsymptome optimal. Funktionseinschränkungen bestünden nur bei körperlicher Belastung. Im Vergleich zur Voruntersuchung habe sich der Zustand gebessert ( Ziff. 8). Es seien - nur sitzende - Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, oh ne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr geeignet ( Ziff. 10.1-2). Der Ver sicherte könne seine letzte Tätigkeit als Grafiker vollschichtig verrichten ( Ziff. 11.4), ebenso angepasste Tätigkeiten ( Ziff. 11.5). 3.9 Am 8. August 2017 ( Urk. 8/71) und am 1 5. August 2017 berichteten die Ärzte der Y.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/69). Sie nannten weitgehend die gleichen Diagnosen wie im Dezember 2014 (vorstehend E. 3.1). Sie führten aus, die Untersuchung sei zur Kontrolle auf grund einer se it April bestehenden Belastungsdyspnoe und Reizhusten unkla rer Genese erfolgt. Konventionell-radiologisch und auch klinisch habe die Ursac he der Beschwerden nicht klar eruiert werden können, weshalb der Patient an die I.___ überwiesen werde (S. 3). 3.10 Am 2 4. Oktober 2017 (Urk. 8/70) führten die Ärzte der D.___, Z.___, aus, der Patient berichte, seit einigen Monaten unter Husten und Dyspnoe zu leiden (S. 1 unten). Sie würden eine pulmonale Problematik vermuten, die in den nächsten Wochen abgeklärt werde (S. 2 oben). 3.11 Am 7. November 2017 berichteten die Ärzte der I.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/68), dies nach Zuweisung zur pneumologischen Standortbestimmung bei möglicher COPD (S. 2 unten). Berufsanamnestisch hielten sie fest, der Patient habe früher als Grafikdesigner gearbeitet, nun finde er aber keine Stelle mehr (S. 2 Mitte). Sie führten aus, aufgrund der aktuell vorhandenen Befunde sei der Patient aus pneumologischer Sicht zur Ausübung sämtlicher Berufe befähigt, wobei nach Möglichkeit eine grössere Staubexposition vermieden werden sollte (S. 2 unten). 3.12 Dr. G.___, RAD, führte in seiner Beurteilung vom 1 3. Dezember 2017 ( Urk. 8 /75 S. 4 f.) aus, neue medizinische Befunde auf pneumologischem und onkologischem Fachgebiet, die eine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten, lägen nicht vor. Es gebe keinen Nachweis eines pulmonalen Tumors oder einer neu aufgetretenen strukturellen Lungenparenchym -V eränderung. Er kam zum Schluss, dass es damit bei der RAD-Stellungnahme vom 1 1. April 2016 (vorstehend E. 3.7) bleibe (S. 5 oben). 3.13 Laut Bericht vom 1. Februar 2017 über eine Basisbeschäftigung ( Urk. 14/1) war der Beschwerdeführer vom 9. Januar bis 3. Februar 2017 im Teillohnbetrieb Holz verarbeitung tätig (S. 1 Mitte). Es resultierte eine Empfehlung für eine Integra tionsmassnahme im Umfang von 60 % (S. 6 Mitte). In der Folge war der Beschwerdeführer ab 4. April 2017 i m Arbeitsintegrations- Programm Holzbearbeitung im Umfang von 50 % tätig, und am 2 6. Oktober 2017 erfolgte nach - seit 7. August 2017 bestehender (vgl. Urk. 13 S. 3 Ziff. 4) – lang andauernder Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ein vorzeitiger Austritt ( Urk. 14/2). 3.14 Der nachgereichte Arztbericht vom 27. November 2018 (Urk. 20) beschlägt nicht mehr den hier zu beurteilenden Zeitraum und vermag deshalb nicht zur Ent scheid findung beizu tragen (vgl. BGE 121 V 362 E. 13 ). 4. 4.1 In somatischer Hinsicht besteht b eim Beschwerdeführer e ine Gehörsproblematik in dem Sinne, dass er auf beiden Ohren annähernd taub ist (vorstehend E. 3. 5 ), an einer chronischen Otitis leidet und am linken Ohr im Februar 2015 zum 6. Mal operiert wurde (vorstehend E. 3.3). Ob eine für Herbst 2015 geplante Operation des linken Ohrs (vorstehend E. 3.5) auch durchgeführt wurde, geht aus den Akten nicht hervor. Im April 2008 wurde ein Zungengrundkarzinom diagnostiziert. Im Dezember 2009 wurde ein Lungenkarzinom diagnostiziert und operiert. Diesbezüglich wurde bei der Nachkontrolle im Dezember 2014 ein erfreulicher Verlauf festgehalten, als Zufallsbefund allerdings ein Pneumothorax gefunden (vorstehend E. 3.1). Verschiedentlich wurde eine COPD diagnostiziert, nach erfolgter pneumolo gi scher Abklärung mit darauf bezogener Fragestell ung im November 2017 aller dings nicht bestätigt (vorstehend E. 3.11). Seit April 2017 beklagte der Beschwerdeführer ferner eine Belastungsdyspnoe und einen Reizhusten, was zu verschiedenen Abklärungen veranlasste (vorsteh end E. 3.9-11), mit dem Ergebnis, dass der Beschwerdeführer aus pneumologi scher Sicht zur Ausübung aller Tätigkeiten befähigt sei, sofern eine grössere Staubexposition vermieden werde (vorstehend E. 3.11). 4.2 Aus psychiatrischer Sicht wurde im Januar 2015 (vorstehend E. 3.2) und im Oktober 2015 (vorstehend E. 3.6) eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) diagnostiziert sowie im Oktober 2015 eine seit Anfang 2014 bestehende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F 32.1). In Behandlung war der Beschw er deführer seit September 2014 in der C.___ und sodann ab April 2015 bei Dr. F.___. Zur Arbeitsfähigkeit waren im Januar 2015 keine genauen Angaben möglich. Im Oktober 2015 wies Dr. F.___ diesbezüglich auf einen (vermeintlich) bevorsteh enden Arbeitsversuch hin, der dann - da vom Beschwerdeführer erfunden - nicht stattfand. 4.3 Bezüglich der somatisch begründeten Arbeitsfähigkeit wurde aus ohrenärztlicher Sicht eine Beeinträchtigung in der hochgradigen Schwerhörigkeit gesehen (vor stehend E. 3.5) ; unmittelbar nach der letzten Operation waren lediglich Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen nicht angezeigt (vorstehend E. 3.3). Von Seiten der Lungenfunktion ergab die aktuellste Abklärung, dass der Beschwerdeführer, selbst unter Berücksichtigung der 2017 neu aufgetretenen Dyspnoe, zur Ausübung sämtlicher Tätigkeiten ohne grössere Staubexposition befähigt ist (vorstehend 3.11). Med. pract. H.___ erachtete im Juni 2016 den Zustand als im Vergleich zu einer Voruntersuchung gebessert und attestierte eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für sitzende Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, ohne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr (vorstehend E. 3.8). Die RAD-Beurteilung, dass für alle dem Belastungsprofil entsprechende Tätig keiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (vorstehend E. 3.7), dies auch im Lichte der neueren Berichte (vorstehend E. 3.12), ist mit den Angaben von behandelnder Seite nicht nur vereinbar, sondern wird durch sie bestätigt und gestützt. Lediglich das Belastungsprofil ist um die vorstehend angeführten Angaben ( ohne grössere Staubexposition, Bücken, Heben, Lastentragen; nur sitzende Tätigkeiten) zu ergänzen. Dass vor diesem Hintergrund der Arbeitsversuch von April 2017 nicht erfolgreich verlief (vorstehend E. 3.13), vermag nicht zu überraschen, war die betreffende Tätigkeit in der Holzbearbeitung doch offensichtlich nicht leidensangepasst. 4.4 Zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht liessen sich im Januar 2015 keine Anga ben machen, und im Oktober 2015 /Januar 2016 wurden keine gemacht, da vermeintlich ein Arbeitsversuch hätte stattfinden sollen. Seit diesem Zeitpunkt - rund zwei Jahre vor dem Verfügungserlass im Januar 2018 - ist weder eine psychiatrische Behandlung noch eine entsprechende Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit aktenkundig. Auch med. pract. H.___ erwähnte nach ihrer im Juni 2016 erfolgten Untersuchung keinerlei psychischen Auffällig keiten (vorstehend E. 3.8). Auch seitens des Beschwerdeführers ergingen keine Hinweise auf eine allfällig stattfindende psychiatrische Behandlung, insbesondere nicht in der Stellung nahme vom 1 0. Januar 2018 zu den eingeholten Berichten aus somatischer Sicht ( Urk. 8 /74). Daraus folgt, dass im Verfügungszeitpunkt mit überwiegender Wahrschein lich keit keine psychische Beeinträchtigung bestand, die mit entsprechender Behand lung angegangen worden und im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit zu berück sichtigen wäre. 4.5 Es besteht mithin für körperlich angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeits fähig keit. Unter diesen Umständen erübrigt sich ein Einkommensvergleich, denn es wären Validen- und Invalideneinkommen gestützt auf den gleichen Tabellenlohn zu bestimmen, womit selbst beim maximal zulässigen Abzug von 25 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 5. 5.1 Die beantragte unentgeltliche Prozessführung und Rechtvertretung ( Urk. 13 S. 6 Ziff. 5) sind, da die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, zu bewilligen. 5.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 5.3 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin hat mit Honorarnote vom 11. Dezember 2018 (Urk. 19/1-2) einen Aufwand von 9 Stunden (Urk. 19/2) und Barauslagen von Fr. 52.80 geltend gemacht. Sie ist beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- zuzüglich Mehrwertsteuer mit Fr. 2 ’ 189.30 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 7. September 2018 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und in der Person von Rechtsanwältin Lotti Sigg eine unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, wird mit Fr. 2’ 189. 30 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Lotti Sigg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00215 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 17. Januar 2019

IV.2018.00215

IV.2018.00215

IV.2018.00215 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 17. Januar 2019

Urteil vom 17. Januar 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg

vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg Sigg Schwarz Advokatur

Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, meldete sich am 1 5. Juni 2009 bei der Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte mit Mitteilung vom 2 3. Februar 2010 Kostengutsprache für zwei Hörgeräte ( Urk. 8/9).

1. X.___, geboren 1959, meldete sich am 1 5. Juni 2009 bei der Invaliden ver sicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte mit Mitteilung vom 2 3. Februar 2010 Kostengutsprache für zwei Hörgeräte ( Urk. 8/9). Nach erneuter Anmeldung vom 2 4. November 2014 ( Urk. 8/10) tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 0. Mai 2016 in Aussicht, einen Leistungsanspruch zu verneinen ( Urk. 8/41). Dagegen erhob der Versicherte am 1. Juli 2016 Einwände ( Urk. 8/54).

Nach erneuter Anmeldung vom 2 4. November 2014 ( Urk. 8/10) tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 0. Mai 2016 in Aussicht, einen Leistungsanspruch zu verneinen ( Urk. 8/41). Dagegen erhob der Versicherte am 1. Juli 2016 Einwände ( Urk. 8/54). Mit Verfügung vom 2 4. Januar 2018 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsan spruch ( Urk. 8/76 = Urk. 2).

Mit Verfügung vom 2 4. Januar 2018 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsan spruch ( Urk. 8/76 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 8. Februar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1-2).

2. Der Versicherte erhob am 2 8. Februar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1-2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 7. September 2018 ( Urk. 13) beantragte der Beschwerdeführer zusätzlich, es seien medizinische Abklärungen vorzunehmen (S. 2), und es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zu bewilligen (S. 6 Ziff. 5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 0. September 2018 auf Duplik ( Urk. 16), was dem Beschwerdeführer am 2 4. September 2018 zur Kenntnis ge bracht wurde ( Urk. 17).

Mit Replik vom 7. September 2018 ( Urk. 13) beantragte der Beschwerdeführer zusätzlich, es seien medizinische Abklärungen vorzunehmen (S. 2), und es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zu bewilligen (S. 6 Ziff. 5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 0. September 2018 auf Duplik ( Urk. 16), was dem Beschwerdeführer am 2 4. September 2018 zur Kenntnis ge bracht wurde ( Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis des Bundesgesetzes ü ber die Invalidenversicherung; IVG) Nach Art. 49 der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).

1.2 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis des Bundesgesetzes ü ber die Invalidenversicherung; IVG) Nach Art. 49 der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge rich ts 9C_406/2014 vom 31. Okt ober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).

Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge rich ts 9C_406/2014 vom 31. Okt ober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). 1.3 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamme n, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe son dere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

1.3 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamme n, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe son dere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, es seien Diagnosen ausgewiesen, welche keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auswiesen (S. 1 unten). Der Abschlussbericht einer vom 4. April bis 7. August 2017 erfolgten Arbeitsintegration und die seit Erlass de s Vorbe scheids eingegangenen Arztberichte führ t en zu keine m anderslautenden Schluss (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, es seien Diagnosen ausgewiesen, welche keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auswiesen (S. 1 unten). Der Abschlussbericht einer vom 4. April bis 7. August 2017 erfolgten Arbeitsintegration und die seit Erlass de s Vorbe scheids eingegangenen Arztberichte führ t en zu keine m anderslautenden Schluss (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 13), gemäss den aktenkundigen Berichten liege eine Vielzahl von diversen Diagnosen vor und die behandelnden Ärzte gingen alle davon aus, dass seine Arbeits fähig keit eingeschränkt sei (S. 4 Ziff. 1). Die Beurteilung durch den RAD stelle nicht auf die eingeholten Arztberichte ab, sondern gelange zu einer gegenteiligen Ein schätzung, ohne dies aber zu begründen (S. 4 f. Ziff. 2). Dem beurteilenden RAD-Arzt fehle die fachliche Qualifikation, um die von psychiatrischen Fachärzten gestellten Diagnosen ohne weitere Abklärungen in Frage zu stellen (S. 5 Ziff. 3). Obwohl multiple Beschwerden vorlägen, fehle es an einer umfassenden Beurtei lung der Arbeitsfähigkeitseinschränkung (S. 5 f. Ziff. 5).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 13), gemäss den aktenkundigen Berichten liege eine Vielzahl von diversen Diagnosen vor und die behandelnden Ärzte gingen alle davon aus, dass seine Arbeits fähig keit eingeschränkt sei (S. 4 Ziff. 1). Die Beurteilung durch den RAD stelle nicht auf die eingeholten Arztberichte ab, sondern gelange zu einer gegenteiligen Ein schätzung, ohne dies aber zu begründen (S. 4 f. Ziff. 2). Dem beurteilenden RAD-Arzt fehle die fachliche Qualifikation, um die von psychiatrischen Fachärzten gestellten Diagnosen ohne weitere Abklärungen in Frage zu stellen (S. 5 Ziff. 3). Obwohl multiple Beschwerden vorlägen, fehle es an einer umfassenden Beurtei lung der Arbeitsfähigkeitseinschränkung (S. 5 f. Ziff. 5). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verhält, und ob der Sachverhalt dies be züglich hinreichend abgeklärt ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verhält, und ob der Sachverhalt dies be züglich hinreichend abgeklärt ist. 3.

3. 3.1 Vom 8. bis 1 3. Dezember 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___ des Z.___, worüber am 1 2. Dezem ber 2014 (provisorisch) berichtet wurde ( Urk. 8/31/9-13). Es wurden die folgen den, hier verkürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 1):

3.1 Vom 8. bis 1 3. Dezember 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___ des Z.___, worüber am 1 2. Dezem ber 2014 (provisorisch) berichtet wurde ( Urk. 8/31/9-13). Es wurden die folgen den, hier verkürzt angeführten Diagnosen genannt (S. 1): - sekundärer Pneumothorax links, Erstdiagnose (ED) 4. Dezember 2014

sekundärer Pneumothorax links, Erstdiagnose (ED) 4. Dezember 2014 - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens links (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungen grund karzinom

Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens links (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungen grund karzinom - Zungengrundkarzinom (ED April 2008)

Zungengrundkarzinom (ED April 2008) - chronic obstructive pulmonal disease (COPD = chronisch obstruktive Lungenkrankheit)

chronic obstructive pulmonal disease (COPD = chronisch obstruktive Lungenkrankheit) - Verdacht auf Status nach chronischer Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links

Verdacht auf Status nach chronischer Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links Es wurde berichtet, bei der Nachkontrolle 5 Jahre nach offener Unterlappen re sektion habe sich vom Tumor her ein erfreulicher Verlauf gezeigt. Als Zufalls befund habe sich allerdings ein Pneumothorax links gefunden (S. 2 oben).

Es wurde berichtet, bei der Nachkontrolle 5 Jahre nach offener Unterlappen re sektion habe sich vom Tumor her ein erfreulicher Verlauf gezeigt. Als Zufalls befund habe sich allerdings ein Pneumothorax links gefunden (S. 2 oben). 3.2 Dr. med. A.___, Oberärztin, und B.___, Psychologin ATK, C.___, führten in ihrem Bericht vom 2 2. Januar 2015 ( Urk. 8/28) aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit 1 0. September 2014 bei ihnen in - wöchentlicher bis zweiwöchentlicher ( Ziff. 1.5) - ambulanter Behandlung ( Ziff. 1.2). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit nannten sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzis s tischen, abhängigen und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0); für somatische Diagnosen verwiesen sie auf andere Berichte ( Ziff. 1.1).

3.2 Dr. med. A.___, Oberärztin, und B.___, Psychologin ATK, C.___, führten in ihrem Bericht vom 2 2. Januar 2015 ( Urk. 8/28) aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit 1 0. September 2014 bei ihnen in - wöchentlicher bis zweiwöchentlicher ( Ziff. 1.5) - ambulanter Behandlung ( Ziff. 1.2). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beits fähigkeit nannten sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzis s tischen, abhängigen und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0); für somatische Diagnosen verwiesen sie auf andere Berichte ( Ziff. 1.1). Der Patient sei bis 2012 arbeitstätig gewesen und habe trotz der bestehenden pathologischen Persönlichkeitszüge ein ausreichendes Funktionsniveau gehabt. Seither scheine sich das psychiatrische Zustandsbild aufgrund der chronisch be stehenden Persönlichkeitsstörung jedoch verschlechtert zu haben. Seit September 2014 sei es zudem auch zu einer Verschlechterung des somatischen Gesund heits zustandes gekommen (S. 1 lit. a).

Der Patient sei bis 2012 arbeitstätig gewesen und habe trotz der bestehenden pathologischen Persönlichkeitszüge ein ausreichendes Funktionsniveau gehabt. Seither scheine sich das psychiatrische Zustandsbild aufgrund der chronisch be stehenden Persönlichkeitsstörung jedoch verschlechtert zu haben. Seit September 2014 sei es zudem auch zu einer Verschlechterung des somatischen Gesund heits zustandes gekommen (S. 1 lit. a). Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit machten sie keine Angaben ( Ziff. 1.6). Wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, bleibe abzuwarten; aktuell seien keine genauen Angaben möglich ( Ziff. 1.7 am Ende).

Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit machten sie keine Angaben ( Ziff. 1.6). Wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, bleibe abzuwarten; aktuell seien keine genauen Angaben möglich ( Ziff. 1.7 am Ende). 3. 3 Vom 5. bis 7. Februar 2015 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___ des Z.___, worüber am 16. Februar 2015 berichtet wurde ( Urk. 8/31/7-8). Es wurde berichtet, am 6. Februar sei eine offene Revisions- Mastoido - Epitympan e ktomie und Tympanoplastik rechts erfolgt (S. 1 unten). Als Diagnosen wurden genannt (S. 1):

3. 3 Vom 5. bis 7. Februar 2015 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___ des Z.___, worüber am 16. Februar 2015 berichtet wurde ( Urk. 8/31/7-8). Es wurde berichtet, am 6. Februar sei eine offene Revisions- Mastoido Epitympan e ktomie und Tympanoplastik rechts erfolgt (S. 1 unten). Als Diagnosen wurden genannt (S. 1): - Otitis media cholesteatomatosa rechts

Otitis media cholesteatomatosa rechts - Mittelohrelektase links

Mittelohrelektase links - Zungengrundkarzinom (ED April 2008)

Zungengrundkarzinom (ED April 2008) - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund kar zinom

Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund kar zinom - Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014

Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014 - COPD

COPD Anamnestisch wurde unter anderem eine frühere Radikalhöhlenoperation mit vier maligen Revisionsoperationen rechts festgehalten (S. 1 Ziff. 1), und als Ergeb nis der Audiometrie eine hochgradige, pantonale, gemischte Schwerhörig keit beidseits (S. 2 Mitte).

Anamnestisch wurde unter anderem eine frühere Radikalhöhlenoperation mit vier maligen Revisionsoperationen rechts festgehalten (S. 1 Ziff. 1), und als Ergeb nis der Audiometrie eine hochgradige, pantonale, gemischte Schwerhörig keit beidseits (S. 2 Mitte). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 5. bis 1 9. Februar 2015 atte stiert (S. 2 unten).

Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 5. bis 1 9. Februar 2015 atte stiert (S. 2 unten). Zum Prozedere wurde ausgeführt, der Patient sei auf das konsequente Durch führen eines postoperativen Wasserschutzes des operierten Ohrs instruiert worde n. Ferner solle auf Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen ver zichtet werden (S. 2 unten).

Zum Prozedere wurde ausgeführt, der Patient sei auf das konsequente Durch führen eines postoperativen Wasserschutzes des operierten Ohrs instruiert worde n. Ferner solle auf Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen ver zichtet werden (S. 2 unten). 3.4 Med. pract. E.___, Facharzt für Neurologie, RAD, führte in seiner Stel lung nahme vom 1 7. August 2015 ( Urk. 8/40 S. 3) aus, nebst der Persönlich keits störung lägen erhebliche weitere Diagnosen vor, über deren Verlauf und Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit nichts bekannt sei. Er empfahl das Einholen von Verlaufsberichten zu sämtlichen gesundheitlichen Problemen.

3.4 Med. pract. E.___, Facharzt für Neurologie, RAD, führte in seiner Stel lung nahme vom 1 7. August 2015 ( Urk. 8/40 S. 3) aus, nebst der Persönlich keits störung lägen erhebliche weitere Diagnosen vor, über deren Verlauf und Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit nichts bekannt sei. Er empfahl das Einholen von Verlaufsberichten zu sämtlichen gesundheitlichen Problemen. 3.5 In einem Z.___ -Bericht vom 2 1. August 2015 ( Urk. 8/32) wurden die gleichen Diag nosen wie im Februar 2015 (vorstehend E. 3.3) genannt ( Ziff. 1.1). Es wurde ausgeführt, es bestehe beidseits eine an Taubheit grenzende Hörminderung mit einem Hörverlust von rechts 99 % und links 95 % ( Ziff. 1.3). Das Ressourcenprofil ( Ziff. 2.1) und die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 4.1) könnten - abgesehen von einer Leis tungseinschränkung aus otologischer Sicht - nicht beurteilt werden. Für Herbst 2015 sei die Operation des linken Ohrs geplant ( Ziff. 3.1).

3.5 In einem Z.___ -Bericht vom 2 1. August 2015 ( Urk. 8/32) wurden die gleichen Diag nosen wie im Februar 2015 (vorstehend E. 3.3) genannt ( Ziff. 1.1). Es wurde ausgeführt, es bestehe beidseits eine an Taubheit grenzende Hörminderung mit einem Hörverlust von rechts 99 % und links 95 % ( Ziff. 1.3). Das Ressourcenprofil ( Ziff. 2.1) und die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 4.1) könnten - abgesehen von einer Leis tungseinschränkung aus otologischer Sicht - nicht beurteilt werden. Für Herbst 2015 sei die Operation des linken Ohrs geplant ( Ziff. 3.1). 3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2015 ( Urk. 8/36) aus, er behandle den Be schwer deführer seit 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2015 ( Urk. 8/36) aus, er behandle den Be schwer deführer seit 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0), bestehend seit Jugend

kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszügen (ICD-10 F61.0), bestehend seit Jugend - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit Trennung von der Ehefrau Anfang 2014

mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit Trennung von der Ehefrau Anfang 2014 Ferner nannte er folgende körperliche Diagnosen mit unklarer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

Ferner nannte er folgende körperliche Diagnosen mit unklarer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Lungenkrebs, Operation und Radiotherapie 2010

Lungenkrebs, Operation und Radiotherapie 2010 - Pneumothorax November 2014

Pneumothorax November 2014 - Otitis media mit Osteomyelitis, insgesamt 4 Operationen, letzte Februar 2015

Otitis media mit Osteomyelitis, insgesamt 4 Operationen, letzte Februar 2015 - Glaukom beidseits, Operationen 2015

Glaukom beidseits, Operationen 2015 Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (für die zuletzt ausgeübte Tätig keit als Vertreter von Kaffee-Maschinen) seit Behandlungsbeginn am 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.6).

Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (für die zuletzt ausgeübte Tätig keit als Vertreter von Kaffee-Maschinen) seit Behandlungsbeginn am 2 2. April 2015 ( Ziff. 1.6). Er wies auf einen möglicherweise bevorstehenden Arbeitsversuch hin ( Ziff. 1.8) und empfahl, diesen vorerst abzuwarten ( Ziff. 1.11).

Er wies auf einen möglicherweise bevorstehenden Arbeitsversuch hin ( Ziff. 1.8) und empfahl, diesen vorerst abzuwarten ( Ziff. 1.11). Am 1 3. Januar 2016 ( Urk. 8/37) teilte Dr. F.___ der Beschwerdegegnerin mit, den angeblichen Arbeitsversuch habe der Beschwerdeführer erfunden und ihn dies bezüglich belogen. Die Geschichte bestätige die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und vielleicht sogar hist rio nischen Zügen (ICD-10 F61.0).

Am 1 3. Januar 2016 ( Urk. 8/37) teilte Dr. F.___ der Beschwerdegegnerin mit, den angeblichen Arbeitsversuch habe der Beschwerdeführer erfunden und ihn dies bezüglich belogen. Die Geschichte bestätige die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und vielleicht sogar hist rio nischen Zügen (ICD-10 F61.0). 3.7 Dr. med. Dr. rer. pol. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seiner Beurteilung vom 1 1. April 2016 ( Urk. 8/40 S. 5 f.) aus, es seien keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit be zeichnete er das 2008 festgestellte Zungengrundkarzinom in rezidivfreiem Zustand, das 2009 festge stellte und resezierte Lungenkarzinom ohne Anhalt für Lokalrezidiv oder Fern metastasen, einen Status nach Pneumothorax im Dezember 2014 und die COPD (S. 5).

3.7 Dr. med. Dr. rer. pol. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seiner Beurteilung vom 1 1. April 2016 ( Urk. 8/40 S. 5 f.) aus, es seien keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit be zeichnete er das 2008 festgestellte Zungengrundkarzinom in rezidivfreiem Zustand, das 2009 festge stellte und resezierte Lungenkarzinom ohne Anhalt für Lokalrezidiv oder Fern metastasen, einen Status nach Pneumothorax im Dezember 2014 und die COPD (S. 5). Als Belastungsprofil nannte er das Vermeiden von Infekten. In der bisherigen Tätigkeit und in gemäss Belastungsprofil angepassten Tätigkeiten betrage die Arbeitsfähigkeit 100 % (S. 5 unten).

Als Belastungsprofil nannte er das Vermeiden von Infekten. In der bisherigen Tätigkeit und in gemäss Belastungsprofil angepassten Tätigkeiten betrage die Arbeitsfähigkeit 100 % (S. 5 unten). 3.8 Med. pract. H.___ führte in ihrem am 7. Juni 2016 eingegangen en Bericht an die Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/46) aus, sie habe den Beschwerde führer am 3. Juni 2016 untersucht ( Ziff. 2.1) und sich auf Befundberichte vom 4. November 2015 abgestützt ( Ziff. 2.2).

3.8 Med. pract. H.___ führte in ihrem am 7. Juni 2016 eingegangen en Bericht an die Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/46) aus, sie habe den Beschwerde führer am 3. Juni 2016 untersucht ( Ziff. 2.1) und sich auf Befundberichte vom 4. November 2015 abgestützt ( Ziff. 2.2). Als Diagnose n nannte sie ( Ziff. 7):

Als Diagnose n nannte sie ( Ziff. 7): - Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014

Status nach sekundärem Pneumothorax links, ED 4. Dezember 2014 - Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund karzinom

Plattenepithelkarzinom des Lungenunterlappens (ED Dezember 2009) / Differentialdiagnose (DD) Metastase bei Status nach Zungengrund karzinom - COPD

COPD - Status nach Zungengrundkarzinom April 2008

Status nach Zungengrundkarzinom April 2008 - Status nach Nikotinabusus, sistiert Oktober 2014

Status nach Nikotinabusus, sistiert Oktober 2014 - Verdacht auf Status nach Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links

Verdacht auf Status nach Otitis media cholesteatomatosa rechts sowie Mittelohrelektase links - Hörgeräte beidseits

Hörgeräte beidseits - Status nach 4 x Revisionsoperation rechts

Status nach 4 x Revisionsoperation rechts Als zusammenfassende Beurteilung führte sie aus, der Patient sei im Moment für seine Arbeit als Grafiker voll arbeitsfähig. Der Krankheitsverlauf sei bis auf wenige Restsymptome optimal. Funktionseinschränkungen bestünden nur bei körperlicher Belastung. Im Vergleich zur Voruntersuchung habe sich der Zustand gebessert ( Ziff. 8).

Als zusammenfassende Beurteilung führte sie aus, der Patient sei im Moment für seine Arbeit als Grafiker voll arbeitsfähig. Der Krankheitsverlauf sei bis auf wenige Restsymptome optimal. Funktionseinschränkungen bestünden nur bei körperlicher Belastung. Im Vergleich zur Voruntersuchung habe sich der Zustand gebessert ( Ziff. 8). Es seien - nur sitzende - Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, oh ne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr geeignet ( Ziff. 10.1-2). Der Ver sicherte könne seine letzte Tätigkeit als Grafiker vollschichtig verrichten ( Ziff. 11.4), ebenso angepasste Tätigkeiten ( Ziff. 11.5).

Es seien - nur sitzende - Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, oh ne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr geeignet ( Ziff. 10.1-2). Der Ver sicherte könne seine letzte Tätigkeit als Grafiker vollschichtig verrichten ( Ziff. 11.4), ebenso angepasste Tätigkeiten ( Ziff. 11.5). 3.9 Am 8. August 2017 ( Urk. 8/71) und am 1 5. August 2017 berichteten die Ärzte der Y.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/69). Sie nannten weitgehend die gleichen Diagnosen wie im Dezember 2014 (vorstehend E. 3.1). Sie führten aus, die Untersuchung sei zur Kontrolle auf grund einer se it April bestehenden Belastungsdyspnoe und Reizhusten unkla rer Genese erfolgt. Konventionell-radiologisch und auch klinisch habe die Ursac he der Beschwerden nicht klar eruiert werden können, weshalb der Patient an die I.___ überwiesen werde (S. 3).

3.9 Am 8. August 2017 ( Urk. 8/71) und am 1 5. August 2017 berichteten die Ärzte der Y.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/69). Sie nannten weitgehend die gleichen Diagnosen wie im Dezember 2014 (vorstehend E. 3.1). Sie führten aus, die Untersuchung sei zur Kontrolle auf grund einer se it April bestehenden Belastungsdyspnoe und Reizhusten unkla rer Genese erfolgt. Konventionell-radiologisch und auch klinisch habe die Ursac he der Beschwerden nicht klar eruiert werden können, weshalb der Patient an die I.___ überwiesen werde (S. 3). 3.10 Am 2 4. Oktober 2017 (Urk. 8/70) führten die Ärzte der D.___, Z.___, aus, der Patient berichte, seit einigen Monaten unter Husten und Dyspnoe zu leiden (S. 1 unten). Sie würden eine pulmonale Problematik vermuten, die in den nächsten Wochen abgeklärt werde (S. 2 oben).

3.10 Am 2 4. Oktober 2017 (Urk. 8/70) führten die Ärzte der D.___, Z.___, aus, der Patient berichte, seit einigen Monaten unter Husten und Dyspnoe zu leiden (S. 1 unten). Sie würden eine pulmonale Problematik vermuten, die in den nächsten Wochen abgeklärt werde (S. 2 oben). 3.11 Am 7. November 2017 berichteten die Ärzte der I.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/68), dies nach Zuweisung zur pneumologischen Standortbestimmung bei möglicher COPD (S. 2 unten).

3.11 Am 7. November 2017 berichteten die Ärzte der I.___, Z.___, über ihre gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/68), dies nach Zuweisung zur pneumologischen Standortbestimmung bei möglicher COPD (S. 2 unten). Berufsanamnestisch hielten sie fest, der Patient habe früher als Grafikdesigner gearbeitet, nun finde er aber keine Stelle mehr (S. 2 Mitte).

Berufsanamnestisch hielten sie fest, der Patient habe früher als Grafikdesigner gearbeitet, nun finde er aber keine Stelle mehr (S. 2 Mitte). Sie führten aus, aufgrund der aktuell vorhandenen Befunde sei der Patient aus pneumologischer Sicht zur Ausübung sämtlicher Berufe befähigt, wobei nach Möglichkeit eine grössere Staubexposition vermieden werden sollte (S. 2 unten).

Sie führten aus, aufgrund der aktuell vorhandenen Befunde sei der Patient aus pneumologischer Sicht zur Ausübung sämtlicher Berufe befähigt, wobei nach Möglichkeit eine grössere Staubexposition vermieden werden sollte (S. 2 unten). 3.12 Dr. G.___, RAD, führte in seiner Beurteilung vom 1 3. Dezember 2017 ( Urk. 8 /75 S. 4 f.) aus, neue medizinische Befunde auf pneumologischem und onkologischem Fachgebiet, die eine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten, lägen nicht vor. Es gebe keinen Nachweis eines pulmonalen Tumors oder einer neu aufgetretenen strukturellen Lungenparenchym -V eränderung. Er kam zum Schluss, dass es damit bei der RAD-Stellungnahme vom 1 1. April 2016 (vorstehend E. 3.7) bleibe (S. 5 oben).

3.12 Dr. G.___, RAD, führte in seiner Beurteilung vom 1 3. Dezember 2017 ( Urk. 8 /75 S. 4 f.) aus, neue medizinische Befunde auf pneumologischem und onkologischem Fachgebiet, die eine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten, lägen nicht vor. Es gebe keinen Nachweis eines pulmonalen Tumors oder einer neu aufgetretenen strukturellen Lungenparenchym -V eränderung. Er kam zum Schluss, dass es damit bei der RAD-Stellungnahme vom 1 1. April 2016 (vorstehend E. 3.7) bleibe (S. 5 oben). 3.13 Laut Bericht vom 1. Februar 2017 über eine Basisbeschäftigung ( Urk. 14/1) war der Beschwerdeführer vom 9. Januar bis 3. Februar 2017 im Teillohnbetrieb Holz verarbeitung tätig (S. 1 Mitte). Es resultierte eine Empfehlung für eine Integra tionsmassnahme im Umfang von 60 % (S. 6 Mitte).

3.13 Laut Bericht vom 1. Februar 2017 über eine Basisbeschäftigung ( Urk. 14/1) war der Beschwerdeführer vom 9. Januar bis 3. Februar 2017 im Teillohnbetrieb Holz verarbeitung tätig (S. 1 Mitte). Es resultierte eine Empfehlung für eine Integra tionsmassnahme im Umfang von 60 % (S. 6 Mitte). In der Folge war der Beschwerdeführer ab 4. April 2017 i m Arbeitsintegrations- Programm Holzbearbeitung im Umfang von 50 % tätig, und am 2 6. Oktober 2017 erfolgte nach - seit 7. August 2017 bestehender (vgl. Urk. 13 S. 3 Ziff. 4) – lang andauernder Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ein vorzeitiger Austritt ( Urk. 14/2).

In der Folge war der Beschwerdeführer ab 4. April 2017 i m Arbeitsintegrations- Programm Holzbearbeitung im Umfang von 50 % tätig, und am 2 6. Oktober 2017 erfolgte nach - seit 7. August 2017 bestehender (vgl. Urk. 13 S. 3 Ziff. 4) – lang andauernder Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ein vorzeitiger Austritt ( Urk. 14/2). 3.14 Der nachgereichte Arztbericht vom 27. November 2018 (Urk. 20) beschlägt nicht mehr den hier zu beurteilenden Zeitraum und vermag deshalb nicht zur Ent scheid findung beizu tragen (vgl. BGE 121 V 362 E. 13 ).

3.14 Der nachgereichte Arztbericht vom 27. November 2018 (Urk. 20) beschlägt nicht mehr den hier zu beurteilenden Zeitraum und vermag deshalb nicht zur Ent scheid findung beizu tragen (vgl. BGE 121 V 362 E. 13 ). 4.

4. 4.1 In somatischer Hinsicht besteht b eim Beschwerdeführer e ine Gehörsproblematik in dem Sinne, dass er auf beiden Ohren annähernd taub ist (vorstehend E. 3. 5 ), an einer chronischen Otitis leidet und am linken Ohr im Februar 2015 zum 6. Mal operiert wurde (vorstehend E. 3.3). Ob eine für Herbst 2015 geplante Operation des linken Ohrs (vorstehend E. 3.5) auch durchgeführt wurde, geht aus den Akten nicht hervor.

4.1 In somatischer Hinsicht besteht b eim Beschwerdeführer e ine Gehörsproblematik in dem Sinne, dass er auf beiden Ohren annähernd taub ist (vorstehend E. 3. 5 ), an einer chronischen Otitis leidet und am linken Ohr im Februar 2015 zum 6. Mal operiert wurde (vorstehend E. 3.3). Ob eine für Herbst 2015 geplante Operation des linken Ohrs (vorstehend E. 3.5) auch durchgeführt wurde, geht aus den Akten nicht hervor. Im April 2008 wurde ein Zungengrundkarzinom diagnostiziert. Im Dezember 2009 wurde ein Lungenkarzinom diagnostiziert und operiert. Diesbezüglich wurde bei der Nachkontrolle im Dezember 2014 ein erfreulicher Verlauf festgehalten, als Zufallsbefund allerdings ein Pneumothorax gefunden (vorstehend E. 3.1).

Im April 2008 wurde ein Zungengrundkarzinom diagnostiziert. Im Dezember 2009 wurde ein Lungenkarzinom diagnostiziert und operiert. Diesbezüglich wurde bei der Nachkontrolle im Dezember 2014 ein erfreulicher Verlauf festgehalten, als Zufallsbefund allerdings ein Pneumothorax gefunden (vorstehend E. 3.1). Verschiedentlich wurde eine COPD diagnostiziert, nach erfolgter pneumolo gi scher Abklärung mit darauf bezogener Fragestell ung im November 2017 aller dings nicht bestätigt (vorstehend E. 3.11).

Verschiedentlich wurde eine COPD diagnostiziert, nach erfolgter pneumolo gi scher Abklärung mit darauf bezogener Fragestell ung im November 2017 aller dings nicht bestätigt (vorstehend E. 3.11). Seit April 2017 beklagte der Beschwerdeführer ferner eine Belastungsdyspnoe und einen Reizhusten, was zu verschiedenen Abklärungen veranlasste (vorsteh end E. 3.9-11), mit dem Ergebnis, dass der Beschwerdeführer aus pneumologi scher Sicht zur Ausübung aller Tätigkeiten befähigt sei, sofern eine grössere Staubexposition vermieden werde (vorstehend E. 3.11).

Seit April 2017 beklagte der Beschwerdeführer ferner eine Belastungsdyspnoe und einen Reizhusten, was zu verschiedenen Abklärungen veranlasste (vorsteh end E. 3.9-11), mit dem Ergebnis, dass der Beschwerdeführer aus pneumologi scher Sicht zur Ausübung aller Tätigkeiten befähigt sei, sofern eine grössere Staubexposition vermieden werde (vorstehend E. 3.11). 4.2 Aus psychiatrischer Sicht wurde im Januar 2015 (vorstehend E. 3.2) und im Oktober 2015 (vorstehend E. 3.6) eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) diagnostiziert sowie im Oktober 2015 eine seit Anfang 2014 bestehende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F 32.1). In Behandlung war der Beschw er deführer seit September 2014 in der C.___ und sodann ab April 2015 bei Dr. F.___.

4.2 Aus psychiatrischer Sicht wurde im Januar 2015 (vorstehend E. 3.2) und im Oktober 2015 (vorstehend E. 3.6) eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) diagnostiziert sowie im Oktober 2015 eine seit Anfang 2014 bestehende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F 32.1). In Behandlung war der Beschw er deführer seit September 2014 in der C.___ und sodann ab April 2015 bei Dr. F.___. Zur Arbeitsfähigkeit waren im Januar 2015 keine genauen Angaben möglich. Im Oktober 2015 wies Dr. F.___ diesbezüglich auf einen (vermeintlich) bevorsteh enden Arbeitsversuch hin, der dann - da vom Beschwerdeführer erfunden - nicht stattfand.

Zur Arbeitsfähigkeit waren im Januar 2015 keine genauen Angaben möglich. Im Oktober 2015 wies Dr. F.___ diesbezüglich auf einen (vermeintlich) bevorsteh enden Arbeitsversuch hin, der dann - da vom Beschwerdeführer erfunden - nicht stattfand. 4.3 Bezüglich der somatisch begründeten Arbeitsfähigkeit wurde aus ohrenärztlicher Sicht eine Beeinträchtigung in der hochgradigen Schwerhörigkeit gesehen (vor stehend E. 3.5) ; unmittelbar nach der letzten Operation waren lediglich Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen nicht angezeigt (vorstehend E. 3.3). Von Seiten der Lungenfunktion ergab die aktuellste Abklärung, dass der Beschwerdeführer, selbst unter Berücksichtigung der 2017 neu aufgetretenen Dyspnoe, zur Ausübung sämtlicher Tätigkeiten ohne grössere Staubexposition befähigt ist (vorstehend 3.11). Med. pract. H.___ erachtete im Juni 2016 den Zustand als im Vergleich zu einer Voruntersuchung gebessert und attestierte eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für sitzende Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, ohne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr (vorstehend E. 3.8).

4.3 Bezüglich der somatisch begründeten Arbeitsfähigkeit wurde aus ohrenärztlicher Sicht eine Beeinträchtigung in der hochgradigen Schwerhörigkeit gesehen (vor stehend E. 3.5) ; unmittelbar nach der letzten Operation waren lediglich Schnäuzen, das Tragen von schweren Lasten und Flugreisen nicht angezeigt (vorstehend E. 3.3). Von Seiten der Lungenfunktion ergab die aktuellste Abklärung, dass der Beschwerdeführer, selbst unter Berücksichtigung der 2017 neu aufgetretenen Dyspnoe, zur Ausübung sämtlicher Tätigkeiten ohne grössere Staubexposition befähigt ist (vorstehend 3.11). Med. pract. H.___ erachtete im Juni 2016 den Zustand als im Vergleich zu einer Voruntersuchung gebessert und attestierte eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für sitzende Tätigkeiten ohne Bücken, Heben, Tragen von Lasten, ohne Klettern oder Steigen, ohne Absturzgefahr (vorstehend E. 3.8). Die RAD-Beurteilung, dass für alle dem Belastungsprofil entsprechende Tätig keiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (vorstehend E. 3.7), dies auch im Lichte der neueren Berichte (vorstehend E. 3.12), ist mit den Angaben von behandelnder Seite nicht nur vereinbar, sondern wird durch sie bestätigt und gestützt. Lediglich das Belastungsprofil ist um die vorstehend angeführten Angaben ( ohne grössere Staubexposition, Bücken, Heben, Lastentragen; nur sitzende Tätigkeiten) zu ergänzen.

Die RAD-Beurteilung, dass für alle dem Belastungsprofil entsprechende Tätig keiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (vorstehend E. 3.7), dies auch im Lichte der neueren Berichte (vorstehend E. 3.12), ist mit den Angaben von behandelnder Seite nicht nur vereinbar, sondern wird durch sie bestätigt und gestützt. Lediglich das Belastungsprofil ist um die vorstehend angeführten Angaben ( ohne grössere Staubexposition, Bücken, Heben, Lastentragen; nur sitzende Tätigkeiten) zu ergänzen. Dass vor diesem Hintergrund der Arbeitsversuch von April 2017 nicht erfolgreich verlief (vorstehend E. 3.13), vermag nicht zu überraschen, war die betreffende Tätigkeit in der Holzbearbeitung doch offensichtlich nicht leidensangepasst.

Dass vor diesem Hintergrund der Arbeitsversuch von April 2017 nicht erfolgreich verlief (vorstehend E. 3.13), vermag nicht zu überraschen, war die betreffende Tätigkeit in der Holzbearbeitung doch offensichtlich nicht leidensangepasst. 4.4 Zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht liessen sich im Januar 2015 keine Anga ben machen, und im Oktober 2015 /Januar 2016 wurden keine gemacht, da vermeintlich ein Arbeitsversuch hätte stattfinden sollen.

4.4 Zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht liessen sich im Januar 2015 keine Anga ben machen, und im Oktober 2015 /Januar 2016 wurden keine gemacht, da vermeintlich ein Arbeitsversuch hätte stattfinden sollen. Seit diesem Zeitpunkt - rund zwei Jahre vor dem Verfügungserlass im Januar 2018 - ist weder eine psychiatrische Behandlung noch eine entsprechende Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit aktenkundig. Auch med. pract. H.___ erwähnte nach ihrer im Juni 2016 erfolgten Untersuchung keinerlei psychischen Auffällig keiten (vorstehend E. 3.8).

Seit diesem Zeitpunkt - rund zwei Jahre vor dem Verfügungserlass im Januar 2018 - ist weder eine psychiatrische Behandlung noch eine entsprechende Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit aktenkundig. Auch med. pract. H.___ erwähnte nach ihrer im Juni 2016 erfolgten Untersuchung keinerlei psychischen Auffällig keiten (vorstehend E. 3.8). Auch seitens des Beschwerdeführers ergingen keine Hinweise auf eine allfällig stattfindende psychiatrische Behandlung, insbesondere nicht in der Stellung nahme vom 1 0. Januar 2018 zu den eingeholten Berichten aus somatischer Sicht ( Urk. 8 /74).

Auch seitens des Beschwerdeführers ergingen keine Hinweise auf eine allfällig stattfindende psychiatrische Behandlung, insbesondere nicht in der Stellung nahme vom 1 0. Januar 2018 zu den eingeholten Berichten aus somatischer Sicht ( Urk. 8 /74). Daraus folgt, dass im Verfügungszeitpunkt mit überwiegender Wahrschein lich keit keine psychische Beeinträchtigung bestand, die mit entsprechender Behand lung angegangen worden und im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit zu berück sichtigen wäre.

Daraus folgt, dass im Verfügungszeitpunkt mit überwiegender Wahrschein lich keit keine psychische Beeinträchtigung bestand, die mit entsprechender Behand lung angegangen worden und im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit zu berück sichtigen wäre. 4.5 Es besteht mithin für körperlich angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeits fähig keit. Unter diesen Umständen erübrigt sich ein Einkommensvergleich, denn es wären Validen- und Invalideneinkommen gestützt auf den gleichen Tabellenlohn zu bestimmen, womit selbst beim maximal zulässigen Abzug von 25 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert.

4.5 Es besteht mithin für körperlich angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeits fähig keit. Unter diesen Umständen erübrigt sich ein Einkommensvergleich, denn es wären Validen- und Invalideneinkommen gestützt auf den gleichen Tabellenlohn zu bestimmen, womit selbst beim maximal zulässigen Abzug von 25 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 5.

5. 5.1 Die beantragte unentgeltliche Prozessführung und Rechtvertretung ( Urk. 13 S. 6 Ziff. 5) sind, da die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, zu bewilligen.

5.1 Die beantragte unentgeltliche Prozessführung und Rechtvertretung ( Urk. 13 S. 6 Ziff. 5) sind, da die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, zu bewilligen. 5.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ).

5.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 5.3 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin hat mit Honorarnote vom 11. Dezember 2018 (Urk. 19/1-2) einen Aufwand von 9 Stunden (Urk. 19/2) und Barauslagen von Fr. 52.80 geltend gemacht. Sie ist beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- zuzüglich Mehrwertsteuer mit Fr. 2 ’ 189.30 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

5.3 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin hat mit Honorarnote vom 11. Dezember 2018 (Urk. 19/1-2) einen Aufwand von 9 Stunden (Urk. 19/2) und Barauslagen von Fr. 52.80 geltend gemacht. Sie ist beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- zuzüglich Mehrwertsteuer mit Fr. 2 ’ 189.30 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 7. September 2018 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und in der Person von Rechtsanwältin Lotti Sigg eine unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt.

In Bewilligung des Gesuchs vom 7. September 2018 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und in der Person von Rechtsanwältin Lotti Sigg eine unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, wird mit Fr. 2’ 189. 30 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, wird mit Fr. 2’ 189. 30 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Lotti Sigg

Rechtsanwältin Lotti Sigg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher