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Wenn neue Nationalpärke von der regionalen Bevölkerung getragen würden, dann unterstützten SAC und SBV solche Projekte, teilten die Verbände mit. Der Bergsport dürfe aber nicht übermässig eingeschränkt werden.
Beim geplanten Parc Adula sei das leider der Fall: In der 145 Quadratkilometer grossen Kernzone erlaube die Parkverordnung nur noch eine eingeschränkte Auswahl von Routen. Bestehende Routen seien gestrichen worden.
Die Bergsportverbände fordern, dass in neuen Nationalpärken Bergtouren im weglosen alpinen Gelände frei gestaltet werden können. Im Ausland sei das so üblich, etwa in Nationalpärken in Österreich, Frankreich und Italien. Bergsteiger seien stets bestrebt, sich “auch ohne Naturschutzbürokratie möglichst rücksichtsvoll zu verhalten”, betonen Alpenclub und Bergführerverband.
SAC und SBV hoffen, dass sich die Stimmbürger der 17 potentiellen Parkgemeinden die Vorgaben für den zweiten Nationalpark “genau anschauen”. Das Regelwerk für den Park rund um die bekannte Greina-Hochebene und den Piz Adula befindet sich zur Zeit in der Vernehmlassung in diesen Kommunen.
Die Stimmberechtigten können zur sogenannten Park-Charta Änderungswünsche anbringen, bevor sie im Sommer 2016 über die Errichtung des Parc Adula abstimmen.
(SDA)