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Hat sich das Fasnachts-Comité im August für ein Sujet entschieden, beginnt die Arbeit im Atelier der Firma «René F. Müller AG». Vom zweidimensionalen Entwurf des Künstlers wird ein Relief aus Gips angefertigt, erklärt Mike Müller. «Wir sind die ersten, die die Blaggedde dann dreidimensional sehen.»
Dieses Positiv aus Gips dient dann zur Herstellung des Prägewerkzeugs. Auf einer grossen Presse werden aus Rohlingen die Blaggeden einzeln gepresst. Ist die Form gegeben, so kommt auf der Rückseite die Nadel hinzu und die Blaggedde wird noch patiniert. Dieser letzte Schritt dient dazu, dass die Blaggedde dreidimensional wirkt.
Wir sind die ersten, die die Blaggedde dreidimensional sehen können
Die Firma produziert seit dem Jahr 1939 die Fasnachtsblaggedden für das Basler Fasnachts-Comité. Im Moment leitet Daniel Müller die Firma. Schon bald wird er aber den Stab an seinen Sohn Mike übergeben. Mit Mike wird dann die Firma in der vierten Generation geführt.
(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)