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Neu Delhi - Die indische Küstenwache hat zwei Tage nach der Kollision zweier Schiffe nahe der Hafenmetropole Mumbai den Ölteppich im Meer unter Kontrolle gebracht. Das Fischen im betroffenen Gebiet blieb verboten.
Die an den Rettungsarbeiten beteiligten Schiffe und Flugzeuge hätten "fast keine Ölverschmutzung" mehr feststellen können, erklärte die Küstenwache am Montagabend. Die "MSC Chitra" war beim Verlassen des Hafens von Mumbai am Samstag mit dem Frachter "MV Khalijia-III" zusammengestossen.
Die Küstenwache war mit sechs Rettungsschiffen und einem Helikopter im Einsatz, der ölzersetzende Mittel sprühte. Wegen unruhiger See, heftigen Regens und starker Winde gestalteten sich die Arbeiten als schwierig.
Die leckgeschlagene "MSC Chitra" lag mit Schlagseite rund fünf Seemeilen von dem Hafen der Küstenmetropole Mumbai, dem früheren Bombay, entfernt, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Container und andere Fracht rutschten von Bord ins Arabische Meer. Der Ölteppich hatte sich rings um das Schiff gebildet.
Fischen verboten
Nach Angaben des Schifffahrtsministeriums rutschten 120 Container vom Schiff. Insgesamt 31 Container hätten eine "gefährliche Ladung" wie ätzende und leicht entflammbare Stoffe gehabt. Wieviele von diesen ins Meer fielen, blieb unklar. Insgesamt hatte der Frachter 2700 Tonnen Heiz- und 300 Tonnen Dieselöl geladen.
Die Küstenwache erklärte, die Situation sei "unter Kontrolle", sie bezeichnete die Ölverschmutzung trotz allem als "potenzielle Gefahr für das Küstengebiet.
Das Fischen in dem betroffenen Gebiet wurde untersagt, über Nacht blieb auch der Hafen von Mumbai geschlossen. Eine Bergungsaktion ist nach Angaben des Schifffahrtsministeriums angesichts des unruhigen Wetters erst für Ende des Monats geplant.
SDA-ATS