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Die Entnahme der Bäume im Wald erfolgt gezielt. Die zu entfernenden Bäume werden markiert, in der Fachsprache „angezeichnet“. Beim Fällen (durch Forstgruppe, Unternehmer) der Bäume dürfen nur diejenigen entnommen werden, welche „angezeichnet„ sind.
Es ist eine Massnahme, um die Struktur, die Stabilität und die Qualität eines Bestandes zu verbessern. Es werden dabei gezielt Bäume entnommen, um den verbleibenden Bäumen genügend Platz und Licht für das Wachstum zu geben.
Diejenige Holzmenge, welche innerhalb eines Jahres genutzt wird, bezeichnet man als Hiebsatz. Der Hiebsatz entspricht dabei maximal derjenigen Holzmenge, welche innerhalb eines Jahres auch wieder nachwächst.
Der Wald wird mit konkreten Massnahmen genutzt, dh es wird ihm Holz entnommen und weiter verwendet. Die Holznutzung findet dabei nicht überall im Wald statt, sondern nur auf den dafür planmässig bestimmten Flächen. Die zu berücksichtigenden Planungsinstrumente sind der regional geltende Waldentwicklungsplan und der lokal geltende Betriebsplan.
Im Gegensatz zur Waldwirtschaft beinhaltet die Holzwirtschaft nur den Holzhandel und die -industrien. Sie übernimmt von der Waldwirtschaft das produzierte Holz und verarbeitet es weiter. Die Weiterverarbeiter sind vor allem Sägewerke, Span-, Faser- und Sperrholzplattenhersteller, Zellstoff- und Papierhersteller, Brettschichtholzhersteller, Zimmereien, Möbelhersteller.
Im Wald wird nur so viel Holz genutzt wie auch nachwächst. Dadurch wird sichergestellt, dass langfristig der Holzvorrat nicht abnimmt.
Junge Bäume wachsen aus den auf den Boden gefallenen Samen der grossen umliegenden Bäume heran. Es wird weder gesät noch gepflanzt.
Nach einem Holzschlag bleiben nicht verwertbare Teile von Bäumen wie Äste, Rinde, Strünke oder auch faule Stammteile im Wald liegen. Diese Baumteile werden von der Natur abgebaut und verbleiben im Stoffkreislauf. Es gibt aber auch Gründe diese restlichen Baumteile zusammenzutragen, abzuführen, zu verbrennen oder zu Hackschnitzeln zu verarbeiten. Dies zum Beispiel, wenn sie von unerwünschten Insekten und Pilzkrankheiten befallen sind. Das Wegräumen nennt man Schlagräumung.
Es ist eine Anlage mit der Holz über ein in der Luft hängendes Seil vom Fällort zum Holzlager transportiert wird, ähnlich einer Luftseilbahn. Man unterscheidet dabei zwischen mobilem Seilkran, wo die Seilanlage fix auf einem Fahrzeug installiert ist und konventionellem Seilkran, wo die Anlage am Boden installiert und verankert ist.
Die Bäume werden stehend verkauft. D.h. der Förster zeichnet die zu fällenden Bäume an und verkauft sie so wie sie da stehen. Der Käufer, meist ein Forstunternehmer, fällt dann die gekennzeichneten Bäume und verkauft oder verarbeitet das Holz weiter.
Es werden alte Bäume entnommen, damit genügend Licht auf den Waldboden gelangt und neue junge Bäume sich ansiedeln und wachsen können.
Umfasst alle geplanten Tätigkeiten, welche der Entwicklung des Waldes und der Rohstoffherstellung (v.a. Holz) dienen. Es sind dies; Pflegen, Pflanzen, Durchforsten, Holz nutzen, Waldränder gestalten, besondere Standorte und Bäume schützen (Naturschutz). Durch diese Tätigkeiten werden auch immaterielle Leistungen erbracht, insbesondere die Erhaltung des Waldes als Schutz- und Erholungsraum.