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Article paru dans L'Express/ jeudi 20 octobre 2016
Nicht weniger als 40 Länder waren vertreten an diesem Treffen, dass alle zwei bis drei Jahre stattfindet !
Afrika: Südafrika, Benin, Burkina Faso, Burundi, DRCongo, Gabon, Elfenbeinküste, Kenya, Lesotho, Mali,Mozambique, Uganda, West-Sahara, Senegal, Somalia, Swaziland, Tanzania, Zimbabwe. Zur Beobachtung auch Angola und Ghana.
Naher Osten und Maghreb: Kurdistan, Türkei, Tunesien
Europa: Belgien, Frankreich, Baskenland, Portugal, Schweiz
Asien: BanglaDesh, Nepal, Philippinen
Amerikas: Brasilien, Chile, Peru, Venezuela, USA, Quebec
Vertreterinnen von MMF in Palästina, Libanon, Algerien und Marokko hatten von Mozambique kein Visa bekommen!
Die Internationalen Tagungen (alle zwei bis drei Jahre) von Marche Mondiale des Femmes sind zuallererst Begegnungen von Frauen aus den verschiedensten Kontexten, die sich kennen lernen, von den Fragestellungen der Frauen in ihren Umwelten hören, sich wahrnehmen und erfahren, wie universell die Probleme der Frauenleben sind. Darüber hinaus gilt es natürlich, die Kommunikation zwischen den Tagungen zu sichern, was heisst, das Internationale Sekretariat zu bestellen und Vorauszuschauen auf die zukünftigen gemeinsamen Aktionen: Die Kommunikation der Fortschritte und Rückschläge, die die Frauen in ihren Gesellschaften erfahren, die Kampagnen, die sie unternehmen, die feministischen Bildungsaktionen in den verschiedenen Kontinenten, die Planung des nächsten Marsches. Die Erfolge der vier Märsche der Frauen (2000, 2005,2010, 2015) sollen durch eine akademische Studie evaluiert werden. Die Themen für das kommende Jahr werden diskutiert, Brasilien will die Ernährungs¬souveränität nochmals aufnehmen, Europa die Arbeit für Frauen auf der Flucht und im Asyl aufnehmen, gemeinsam sollen die Vorarbeiten für vermehrte Bildungsangebote durch MMF angegangen werden - die Schweizerinnen wollen darin einen aktiven Part leisten!. Darüber hinaus ist immer wieder eine Standortbestimmung der ganzen Aktion angesagt: MMF will offen sein für homosexuelle und ‚queer’ Frauen und die Anliegen dieser Gruppen unterstützen (gerade in Afrika, wo lesbische Frauen oft verfolgt werden). MMF will junge Frauen vermehrt willkommen heissen und sich deren Vorgehensweisen öffnen.
Das 10. Internationale Treffen der Marche Mondiale des Femmes hat über eine ganze Woche über 100 Frauen zusammengeführt, Delegierte und Gäste aus 37 Ländern aus allen Kontinenten. Die Schweizer Vertreterinnen (Leana und Marianne Ebel) haben – am Rande der intensiven Arbeitssitzungen, die Tag um Tag abliefen - einige Zeugnisse auf Video aufgenommen:- IOANA
- CLARA
- ELENA
- LOURDES
- SCHABA
- VANIA
- CARLOTA
- MAFALDA
- IONE
- EUGÉNIE
- ANOUCHKA
- SUIJTA
10.Internationales Treffen der Marche Mondiale des Femmes in Maputo/Mozambique, 10.-15. Oktober 2016 >>
Gesang und Tanz vor Arbeitsbeginn, um sich zu entspannen, eine gelungene Entscheidung zu feiern und manchmal auch, um einen Knoten in der Kommunikation zu lösen… Eine wunderbare Praxis, die hilft voran zu kommen über lange Arbeitsstunden ohne sich zu erschöpfen … und ohne sich zu streiten, selbst wenn die Meinungen auseinandergehen!
Vom ersten Tag an sind wir wärmstens willkommen geheissen! Hunderte von jungen Frauen haben an der Eröffnungsfeier am 10.Oktober in Maputo teilgenommen! Tänze, Gesang, offizielle Ansprachen… das gibt Elan! Vom folgenden Tag an werden die Delegierten von 37 Ländern sich vier Tage lang von früh bis spät der Angelegenheiten von MMF annehmen. Der Samstag wird für öffentliche Auftritte und die Lesung der MMF-Resolution 2016 reserviert.
Das Internationale Komitee vereinigt (unbezahlte) Aktivistinnen aus Amerika, des Maghreb und Mittleren Ostens, von Asien, Europa und Afrika. Hier kündigt Awa die Delegierten des afrikanischen Kontinents für die Periode 2016-18 in der Vollversammlung an.
Und hier werden die Delegierten der Amerikas für das internationale Komitee vorgestellt.