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Ich fühlte mich allein, sehr unsicher, unwichtig, unsichtbar, wie das fünfte Rad am Wagen, wäre gern im Boden versunken, fragte mich, wie ich mit jemanden ins Gespräch kommen sollte und wie man schon wieder dieses Smalltalk macht. Ich klagte mich an, warum ich dieses „lockere“ Zusammensein so anstrengend empfand, warum mir nicht einfalle, was man zu Menschen sagt, die man nicht kennt und warum ich so introvertiert sei.
Ich schaute mir das Foto einer Frau an; sie war auch dort an demselben Ort wie ich. Ich sah ein strahlendes Lächeln, wache, aufmerksame und fröhliche Augen. Ich sah eine Entschlossenheit, als wäre ihr wohl in ihrer Haut, als wäre sei bei sich angekommen und glücklich. Eine gewisse Jugendlichkeit trotz ihrer bald 48 Jahre.
Die Frau auf dem Foto war ich.