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BIKE24 legt Preisspanne für geplanten Börsengang auf EUR 15,00 bis EUR 19,00 pro Aktie fest
Die Preisspanne impliziert eine Marktkapitalisierung zwischen EUR 662 Millionen und EUR 812 Millionen Die Privatplatzierung zielt auf einen Erlös für BIKE24 aus einer Kapitalerhöhung von ca. EUR 100 Millionen durch die Ausgabe von bis zu 6.666.666 neuen Aktien und umfasst außerdem den Verkauf von bis zu 12.000.000 bestehenden Aktien, die hauptsächlich vom derzeitigen Mehrheitsaktionär gehalten werden (zusammen die "Basis-Aktien") Der Erlös fließt unter anderem in die weitere Beschleunigung des Wachstumskurses von BIKE24 und die Fortsetzung der internationalen Expansion entsprechend der vordefinierten Wachstumsstrategie Das Platzierungsvolumen kann durch eine Upsize-Option in Höhe von 3.733.333 bestehenden Aktien aufgestockt werden ("Erhöhungsaktien") Darüber hinaus können im Rahmen von Mehrzuteilungen bis zu 3.359.999 bestehende Aktien zugeteilt werden, vorausgesetzt, dass diese Mehrzuteilungsaktien 15 Prozent der endgültigen Anzahl der tatsächlich platzierten Basis- und Erhöhungsaktien nicht überschreiten (Greenshoe-Option) Der Streubesitz wird nach der Privatplatzierung voraussichtlich bei Platzierung aller Aktien, einschließlich der Basis-, Erhöhungs- und Mehrzuteilungsaktien, bis zu 58 Prozent betragen Die Privatplatzierung beginnt voraussichtlich am 16. Juni 2021 und wird voraussichtlich am 22. Juni 2021 enden; der erste Handelstag im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) ist aktuell für den 25. Juni 2021 geplant
Insolvenz droht sicher nicht, die Bewertung ist einfach zu hoch, das KGV sinkt laut den Schätzungen von finanzen.net 2023 auf 25. Ich bin leider drauf reingefallen mit einem kleinen Betrag und sitze das jetzt aus, mindestens bis ende 2023 und dann mal schauen, obs gedreht hat. Wenn man wüsste, wie die Wirtschaft sich insgesamt entwickelt, könnte man sicher auch hier nachlegen, aber wer weiß was uns noch droht im Winter. Nach den guten Börsenjahren wird 2022 definitiv nicht gut, und 2023 kann noch keiner überblicken...
Das Problem bei solchen "jungen" Aktien (der Wert notiert ja kaum etwas über ein Jahr an der Börse) ist ja, daß hier wirklich längerfristige Chartmarken, Unterstützungen, etc. noch fehlen, die sich in der Historie einer Aktie z.T. mehrfach schon bewährt haben. Aber wenn man mal das Chartbild nimmt was bis jetzt gegeben ist und versucht einen "längerfristigen" Abwärtskanal in dieser kurzen Börsengeschichte zu konstruieren, in dem man sich mit dieser Abwärtsbewegung befindet, dann könnte vielleicht sowas rauskommen wie ich in dem unten beigefügten Bild eingezeichnet habe. Dann läge diese potenzielle Unterseite garnicht nicht mehr weit von der Kursregion entfernt wo man heute schon war. Jedoch bewegt sich diese Linie mit fallender Tendenz weiter. Je später man diese also Linie tangieren würde, desto tiefer wäre dann der Berührungspunkt. Die Frage ist halt wie es wirklich um die Firma in den nächsten Quartalen steht ( die Branche leidet ja => Dienstag, 12.07.2022 Hersteller: Fahrrad-Produktion im ersten Halbjahr gesunken https://www.ariva.de/news/...ion-im-ersten-halbjahr-gesunken-10231068 ) bzw. ob sich hier wirklich die Gefahr eines Liquiditätsengpasses erhöht hat, nachdem man ja zu Jahresbeginn nochmal fast 40 Mio. an neuen Darlehensschulden aufgenommen hat und parallel sich die gesamte Situation für den Fahrradmarkt weiter verdüstert. Bike24 machte ja schon Verluste als die Gesamtsituation noch gut war. Da könnte sich bei der allgemeine Branchenschwäche der Verlust vergrößern. Mit der kostspieligen Expansion nach Spanien besteht das Risiko sich zu eventuell doch etwas zu verheben, wenn das rosarote Planspiel des Managements von dunklen Wolken der Realität eingeholt wird und die dunklen Wolken sich über einige Quartale hinziehen würden.
Ich persönlich rechne damit, daß man im weiteren Jahresverlauf nochmal eine Gewinnwarnung / Prognosesenkung von Bike24 sehen wird. Auf der anderen Seite wird ja seit Monaten schon kursseitig so eine negative Situation immer weiter eingepreist. Von daher könnten dann vielleicht neu angepaßte Fakten und Zahlen den Kurs nicht mehr so ganz unerwartet schocken, falls sich zumindest die Lage rund um das Thema Schulden/Liquidität nicht klar schlechter darstellt als der Markt erwartet und damit auch Dinge wie z.B. eine möglicherweise stark verwässernde Not-KE zu tiefen Kursen nicht wahrscheinlicher wird, um die EK Seite aufzupeppen. Ist alles wie gesagt mit Vorsicht zu genießen bzgl. der Charttechnik bei so einer recht kurzen Historie. Aber aus rein spekulativer Sicht könnte man trotzdem einen Trade erwägen, wenn man diese potenzielle untere Kanallinie mal tangieren würde und dann wieder ein Rebound zumindest temporär folgen könnte. Ja, ja, viele Konjunktive ;) Allerdings nur mit eng tolerierter Fallhöhe traden, d.h. mit Absicherung für den Fall man rutscht sogar noch unter diese Kanallinie, da dann sonst wieder nach unten unbegrenzt Luft wäre zu sinken. Wirklich grundsätzlich überzeugen tut mich die Firma auch weiterhin nicht und der IPO zu diesen Kurshöhen damals war - wie in vielen ähnlichen Fälle - eher eine Art Abzocke. Wäre halt nur ein Gedanke für eine spekulativen Trade.
bauwi
: Bringt nix, die Schuld bei anderen zu suchen!
Es wird immer Leute geben , die pushen oder bashen. Einige davon sind sicher von dem überzeugt, wohinter sie stehen. Habe hier immer meinen Einstieg und auch den Ausstieg gepostet. Zwei Versuche habe ich der Aktie gegeben, und letztlich die Verluste realisiert. Warum ? Um die Verluste einzugrenzen, obwohl sie nicht schmerzlich waren. Der Abwärtstrend wird sich an dem Punkt einpendeln , an dem die Bewertung stimmig ist. Charttechnik kann in so einem Fall nicht funktionieren. Fundamental stochern wir im Nebel...........folglich muss jeder selbst wissen, ob er/sie noch Gefallen an dem Unternehmen hat. BIKE24 guck ich mir wieder unter einem € an.
----------- MfG bauwi Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.
die Löschung ging aber sowas von schnell.................Hut ab , bei erlichen Post's die belegbar sind , und nichts dazu oder weggelassen wurde , und natürlich einen Angehörigen von Ariva betrifft sind die Moderatoren sehr schnell.
Gehe davon aus das diese Post auch Heute noch verschwindet , mit begründung .. ??!!???? da wir diesen Moderatoren schon was einfallen.
nur mal so nebenbei gesagt
Ps, Ich kann diesen Typen und Ober-Pusher einfach nicht Leiden........... (( brokersteve )))))))))))))
Voltabox gehört m.E. nicht in diese Kategorie - wer sich mit den Kapriolen von Paragon und Klaus-Dieter Frers einwenig beschäftig hatte (ich sag nur: Artega!), der machte einen großen Bogen um diese Aktie.
Davon abgesehen hat Voltabox mit e-commerce rein gar nix zu tun.
"Bike24 machte ja schon Verluste als die Gesamtsituation noch gut war."
Na ja, das haben "Wachstumswerte" nun mal so an sich. Das Management hat klar von "europäischer Expansion" gesprochen, da war auf der GuV-Seite kein +-Zeichen zu erwarten.
Klar ist: bei der geopolitischen Lage sollte das MAnagement entweder etwas langsamer expandieren und Kosten senken - oder nach weiteren Geldgebern suchen. Da haben sie sich nach meiner Wahrnehmung noch nicht klar geäußert.
Ob das nun wirklich die letzte "Anpassung" für dieses Jahr sein wird? Vertrauen in das Management hat jedenfalls gelitten, da man eigentlich schon bei der letzten Zahlenpräsentation am 10. Mai 22 ( https://ir.bike24.com/download/companies/58276b/...1_2022_Results.pdf ) als Management hätte besser sehen müssen wie die real laufende Entwicklung sich abzeichnet. So hat man sich als Management den Ruf erarbeitet in der Kommunikation wohl eher "behind the curve" zu sein. Der Aktienkurs hat ja auch entsprechend mit weiterem Kursverfall schon seit dem 10. Mai angezeigt, daß man den Aussagen des Managements nicht mehr so viel Glauben schenkte.
Ich hatte ja jüngst schon gepostet, daß ich mit weiterer Prognosereduzierung rechne, da man vor nicht langer Zeit die Prognose nur zu leicht reduziert hatte und das Management bislang den Eindruck vermittelt nicht wirklich konservativ zu sein bei Prognosen. Also Umsatzwachstum wird es in diesem Jahr nun kaum noch geben, eher sogar leicher Rückgang. Und die Umsatzmargen sind dabei deutlich zu schwach geworden, die Kosten zu hoch, die Lager zu voll.
Die ganzen Freizeit-Moden / Trends die in der Corona-Zeit übertrieben stattfanden sind ja generell wieder auf dem Rückzug bzw. die temporären Hype-Wellen ebben ab. Und Konkurrenz hat bike24 auch noch immer wie Sand am Meer, sowohl online wie auch stationär. Gerade bei hochpreisigen Rädern bzw. Teilen hat man doch gerne den persönlichen Händler in der Nähe, wo man direkt alles physisch testen kann und Beratung und Sevice schnell vor Ort zu finden ist. Sehe da also nichts was bike24 da wirklich als größeres Alleinstellungsmerkmal hätte.
Nun werden also die Konzern-Verluste bis Jahresende deutlich weiter anschwellen. Warum kommt man immer nur mit bereinigtem EBITDA bei der Prognose? Warum nur diese rosa Wattebällchen? Warum nicht auch Prognosen zu den wirklich relevanten Gewinnzahlen? Bereinigtes EBITDA ist aufgehübschter Schnick-Schnack ohne großen Nutzen, wenn es darum geht was am Ende unter dem Strich wirklich steht bei Konzerngewinn (-verlust) oder z.B. beim Free Cashflow. Am Ende zählt eben nicht bereinigtes B (before), sondern nur knallhartes A (after) .
Da man die Expansion nach Spanien offenbar im wesentlichen mit neuen deutlich ausgeweiteten Schulden / Verbindlichkeiten bzw. noch mehr Fremdkapital stemmt (siehe die massive Veränderung der Darlehen-Schulden in Q1 21 ) , sieht die Bilanz dann am Ende noch ungesünder aus. Wenn man sich ohnehin die Bilanz mal anschaut, dann ist sowieso ein großer Teil der Vermögenswerte lediglich bestehend aus immateriellen Vermögensgegenständen / Goodwill. Wirklich harte Substanz / Sachanlagen hat die Firma garnicht so viel ( => im Falle einer Inso / Zerschlagung kann man den immateriellen Kram zum großen Teil wohl knicken zum bedienen der Gläubiger). Entsprechend könnten dann auch Banken irgendwann nurnoch ungerne weitere Kredite rausrücken bzw. nurnoch mit dann deutlich höheren Risiko-Zinsen. Was wäre die Alternative? Deutlich verwässernde KE bei einem extrem gefallenen Aktienkurs? Wäre auch keine schöne Vorstellung. Also vielleicht beim Thema Expansionen etwas mehr auf die Bremse treten (wenn man nicht genug eigenes Geld hat) und dafür erstmal das bestehende Geschäft so stark machen, daß man eine gesündere Mischung wieder findet.
Also da würde ich nicht darauf wetten, daß hier wirklich ehrlich kommunziert wird. Als mittlerer/ größerer Onlinehändler ist Urlaubszeit doch nichts was irgendwie eine Rolle spielt. Das ist eher bei kleinen Familienbetrieben vielleicht von Relevanz, wo nur wenige Menschen arbeiten und man nicht variabel Arbeitskräfte beschäftigen kann, wenn mal die Familie des Inhabers Urlaub macht. So kann man bei bike24 unbelegt einfach etwas "Propaganda" machen und so tun als würde einem die Bude eingerannt, anstatt ehrlich zu sagen man hat -unabhängig von Urlaub, abenehmendem Mond oder sonstigen Ausflüchten - Lieferschwierigkeiten, weil in der globalen Lieferkette der Wurm drinnen ist oder man bei der Lagerhaltung falsch geplant hat. Wer leichtfertig alles glaubt, der läßt sich von sowas vielleicht einlullen. Erfahrene und rational denkende Kunden dürften da eher schon den Braten riechen bei dieser unglaubwürdigen Begründung. Na ja, wer mit seinen Kunden schon so seltsam kommuniziert, der ist vielleicht auch dann bei seinen Aktionären nicht immer ganz offen beim Thema Kommunikation. Letzteres hat man ja leider schon mehrfach erlebt und der Aktienkurs zeigt ja, wie zerstört hier schon das Vertrauen ist.
Heute das nächste Allzeittief bei 2,63€. Angesichts des mauen Geschäftsverlaufs, der zunehmenden Zurückhaltung der Konsumenten, der hohen Kosten durch die Expansion nach Spanien, der allgemeinen Kostensteigerung/Inflation , den durchgehenden Verlusten die man immer weiter macht und der deutlich gestiegenen Schulden, ist natürlich die gegenwärtige Bewertung immer noch nicht günstig. Es werden gönnerhaft größere Millionenbeträge an Boni ausbezahlt an die obere Etage, obwohl man nur Defizite einfährt. Und auf der anderen Seite haben Aktionäre die vor einem Jahr eingestiegen sind bei dem Wert ca. 90% Verlust mit der Aktie gemacht ( falls ihnen der eigene Verstand nicht geraten hat Verluste möglichst immer früh zu begrenzen). Die Taschen füllt sich das Minus-Management, daß außer dem Dauerausstoß an verbalen rosaroten Wölkchen nichts auf die Reihe bekommt. Und die Taschen voll haben sich die Pre-IPO Investoren gemacht, die diese Aktie an die Börse gebracht haben, um quasi mit dem Börsengang und einem absurden Ausgabepreis die Kuh zu melken. Nach uns die Sinnflut. Ähnliches sieht man kursmäßig bei vielen anderen Abzock- IPOs, die damals in der gleichen Börsenphase rausgehauen wurden.
Kumpel meinte gestern zu mir ... er wartet jetzt sein 6 Monaten !! auf sein E-Bike ...Größe ..Ausstattung ..Schnickschnack . Unfassbar was wir hier für Lieferprobleme haben ..noch ..wenn sich das mal wieder normalisiert ..und Bike24 statt Farbfilme wieder Bikes verkaufen sollte ... Hallejulia :-)))