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Viel Prominenz am Jungfrau-Marathon
Am 18. Jungfrau-Marathon vom kommenden Wochenende 10./11. September 2010 nehmen zahlreiche Prominente teil. Als Ehrengast wird Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, in Interlaken erwartet.
pd/bns. Am Start sind nach Angaben des Organisationskomitees unter anderem Simone Niggli-Luder, 17fache Orientierungslauf-Weltmeisterin und Schweizer Sportlerin der Jahre 2003, 2005 und 2007, und Anita Weyermann, ehemalige Weltklasseläuferin über 1500 Meter. Extrembergsteiger Ueli Steck, der die Eigernordwand in zwei Stunden und 47 Minuten durchstiegen hat, werde seinen ersten Marathon laufen. Auch André Reithebuch, Mister Schweiz 2009, hat laut einer Mitteilung fleissig trainiert und nehme zum ersten Mal einen Marathon in Angriff. Am Jungfrau-Marathon 2010 nähmen über 6000 Läufer aus 60 Nationen teil, verlautet im weiteren.
Zudem gebe es ein grosses Jubiläum: Vor 2500 Jahren fand in der Nähe von Marathon im Jahr 490 vor unserer Zeitrechnung die Schlacht bei Marathon zwischen Persern und Athenern statt, aus der die Athener unter dem Feldherrn Miltiades siegreich hervorgingen. Um diese Schlacht rankt sich laut der Internet-Enzyklopädie Wikipedia die Legende des Boten Pheidippides: «In der verbreitetsten Version der Geschichte soll Pheidippides die Kunde des Sieges vom Schlachtfeld in das ungefähr 40 Kilometer entfernte Athen gebracht und nach Überbringung der Nachricht auf dem Areopag an Erschöpfung gestorben sein. Diese Entfernung dürfte allerdings für einen geübten Läufer keine Schwierigkeit dargestellt haben, und da sich diese Legende erst bei Plutarch, der zirka 600 Jahre nach der Schlacht lebte, findet, muss sie für Erfindung beziehungsweise attische Propaganda gehalten werden.» Diese Erzählung bilde die Grundlage des modernen Marathonlaufs.