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Der Reifenhersteller Michelin hat im ersten Quartal des Jahres von einer deutlich gestiegenen Nachfrage profitiert. Der Anstieg zog sich über alle Sparten und bewirkte eine Umsatzsteigerung bei dem französischen Unternehmen: Der Umsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 5,05 Milliarden Euro zu, teilte das Unternehmen am Morgen mit.
Vor allem die kleinste Sparte mit Spezialprodukten, wie Reifen für die Landwirtschaft und Flugzeuge oder die Landkarten-Produktion, steigerte den Umsatz um 46,8 Prozent auf 759 Millionen Euro. Die grösste Sparte, in der das Geschäft mit Auto- und Lastwagen-Reifen zusammengefasst ist, legte um gut 21 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu.
Das Quartal sei von einer starken Nachfrageerholung in den Märkten geprägt gewesen. Hinzugekommen seien frühe Rohstoff-Käufe, um den steigenden Preisen zu entgehen. An seiner Preispolitik, einen Grossteil der steigenden Rohstoffkosten an seine Kunden weiterzugeben, wolle das Unternehmen festhalten, hiess es in der Mitteilung des Continental-Konkurrenten weiter.
(laf/cms/awp)