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Ich höre mir die Ausführungen von R. C. Sproul zum Westminster Katechismus an. Sinclair Ferguson berichtet im lesenswerten Vorwort:
Ob er als Theologieprofessor im Hörsaal saß, als Pastor einer großen Kirche auf der Kanzel stand, auf Konferenzen für Pastoren und Laien, vor der Kamera und hinter dem Mikrofon, oder ob er Bücher schrieb und eine umfangreiche Bibliothek mit biblischen und theologischen Lehren aufbaute, das Westminster-Bekenntnis war die Anatomie von allem, was er predigte und lehrte.
… An einem der Abende, als alle Aktivitäten des Tages vorbei waren, “chillten” die Jugendlichen mit einer oder zwei der Mütter, die sie begleitet hatten. Sie begannen, eine Frage nach der anderen zu stellen – weltanschauliche Fragen, ethische Fragen, theologische Fragen, Fragen zur Bibel. Eine der Mütter beantwortete sie alle geduldig, kurz und eindrucksvoll. Später sagte die zweite Mutter zu ihr: “Das war erstaunlich, was du heute Abend mit den jungen Leuten gemacht hast! Woher wusstest du all diese Antworten?” Die erste Mutter lächelte nur und sagte: “Oh, die stehen im Grunde alle im Kürzeren Westminster Katechismus.” Sie hatte die ersten Prinzipien der Lehre begriffen und gelernt, alles im Lichte dieser Prinzipien zu betrachten.
Übrigens ist vor kurzem eine Biografie zu R. C. Sproul erschienen.