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Im dritten Gesang der Bhagavad Gita erklärt Krishna dem Arjuna den Yoga des Handelns – und dass er nicht nicht handeln kann. Selbst wenn er nichts tut, handelt er. Paradox, nicht wahr? Durch das Unterlassen der Handlung, handelt er trotzdem. Im Vers 20 des dritten Gesangs wird von Sivananda auch übersetzt: „Janaka und andere erreichten Vollkommenheit wahrlich alleine durch Handeln; auch zum Schutze der Menschen musst du handeln.“
Gestern hatten wir im Kadertraining (Kung Fu) das Thema Symmetrie. Wie trainiere ich, damit beide Seiten gleich stark werden (können). Natürlich hat man meist eine Lieblingsseite, eine die stärker, schneller und effizienter ist. Und natürlich möchte man dann nicht zwingend die schwächere Seite benutzen – denn das würde dem Ego die eigene Schwäche zeigen. Lieber wird die starke Seite benutzt, um sich und anderen zu beweisen, wie stark, schnell und toll man selber ist.