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In alter chinesischen Ueberlieferung wurde beschrieben, dass Poeten und Literaten Schnee verschmolzen haben, um Tee zuzubereiten! Literat Zhao Xigu (南宋 Nan-Sung-Dynastie 1126-1279) behauptet, dass Schneewasser alle Gifte, die aus der Hitze entstanden sind, im Körper ausscheiden könnte. Er sei besonders günstig um guten Tee zuzubereiten.
Andere Poeten hinterlassen schöne Gedichte. Stellen wir uns vor:
In einer verschneiten Landschaft kommt ein Besucher aus der Ferne, Der Gastgeber holt den neuen Schnee, mache eine Feuer. Die Feuer wärmt Menschen und kocht den Tee. Durch den aufsteigenden Duft herrscht reine Harmonie der Freundschaft.
Hast Du in Deiner Nähe auch Schnee?
Schnee-Landschaft bei Zürich
Viele Freunde und Bekannte fragen mich oft, wann ich wieder einen Teekurs anbiete. Da ich an meiner Dissertation schreibe und wenige Zeit habe, zörgere ich oft, einen anzubieten.
Nun ist es so weit, dass es einen Teekurs am 11. Feb. Samstag nachmittags (15-17 Uhr) stattfindet. Ich werde versuchen in den zwei Stunden, Euch in die Welt des Tees einzuführen und Grundschritte einer Kungfu-Zeremonie vertraut zu machen. Eine sinnliche Reise ins Teeland! Genaue Information und Anmeldung:
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抹茶 findet immer mehr Beliebtheit in Europa. Man assoziert ihn gerne mit japanischer Teezeremonie. Dieser tee kam ursprünglich aus China Song-Dynastie (960–1279) und wurde von Japanischem Zen-Mönch Eisai nach Japan übermittelt. Er fand in Japan grosse Beliebtheit, während er in China aufgrund der mongolischen Herrschaft Bedeutung verlor. In China entwickelte sich eine Blatt-Teekultur, während dieser pulverisierte Tee ein nationales Getränk in Nachbarland wurde. Er wurde hauptsächlich im aristokratischen Kreis getrunken. Bevor Samurais in den Schlacht zog und dieser Tee geschlagen (mit Chasen – ein Bambus-Besen). Hideyoshi (1537-1598, ein legendärer Führer aus der japanischen Geschichte) liess ein tragbares Teehaus bauen, damit er vor jedem Schlacht den Geist-klärenden Tee trinken konnte. Vielleicht ist es manchmal nicht so wictig, wie einer im Leben gelebt hat. Es ist für uns durchaus wichtiger, in einer Klarheit zu sterben.
Bild von Hideyoshi, 1537-1598.
In vieler Literatur wurde es gesagt, dass man bei der Zubereitung von Matcha zuerst Temperatur senken sollte. Es ist ein Irrtum.
In früheren Japan war es wichtig, die frisch geernteten Tee über den ganzen Sommer im kühlen Ort zu lagern. Im November wurde der Tee erst aufgemacht und man eröffnete somit eine neue Teesaison. Die beste Qaulität war im Winter und verringerte sich im Lauf des Jahres. Im Sommer war der Tee nicht ganz geniessbar und konnte kein heisses Wasser vertragen. Darum mischte man im Sommer das heisses Wasser mit einwenig kühles Wasser, um Matcha zuzubereiten.
Das Problem hat sich inzwischen durch moderne Kühlungstechnik behoben. Wir können theoretisch rund ums Jahr frischen Matcha geniessen. Das Wasser sollte ruhig kochend und heiss sein!
Richtig frischer Matcha ist leuchtend grün und aromatisch. Er möchte im Kühlschrank aufbewahrt und vor der Zubereitung gesiebt werden!
Matchamühle von Uji bei Kyoto, Japan.
Momentan habe ich drei verschiedene Phönix Dancong 鳳凰単叢 (Feng Huang Dan Cong):
aus China, Chaoan.
Baiye Dancong aus Chaoan.
Baiye Dancong aus Nantou, Taiwan.
Dancong bedeutet einzelner Teebaum, der bis 5 Meter wächst und eine grosse Krone bildet, die im Sommer Schatten spendiert. Aufgrund einer strengen Selektion wird nur Samen einzelnes Teebaums aufbewahrt und gepflegt. Daher bezeichnet man ihn als Dancong. Die Ernte von solcher einzelnen Teebäumen werden nicht vermischt. Eine Ernte eines Baums beträgt höchstens im Jahr 10 Kg. Jeder Baum wird nach besonderen Duftnoten und Blätterfarbe unterschiedlich genannt. Der Phönix Dancong aus Nantou ist eine Baiye Dancong (weisse Blatt), aber auch ein Hongig-Orchiden Dancong. Er kommt von einem mutigen Teebauer aus Nantou, der stets nach Tee-Abenteuer sucht und experimentiert. Er schmuggelte viele kleine Setzlinge aus China vor 15 Jahren und wickelte sie mit schmutzigen Unterwäche, damit Zollhund sie nicht entdeckte. Er sagte, dass er seinen Tee nach mehr als 10 Jahren Experiment endlich zeigen kann. In den ersten paar Jahren konnte er jedes Mal vor dem Ergebnis nur weinen.
Der Taiwan-Dancong zeigt uns eine deutliche honig süsse Note und exotische Orchidenduft in tropischer Landschaft. Man könnte sogar den Waldboden wahrnehmen. Blätter grösser, nicht so fest schlank wie chinesische. Farbe goldbraun und hell.
Beiye Dancong aus Chaoan. Ein typischer Dancong Aroma, mild, elegant und duftet nach gemahlenen Mandel. Typische feste, lange und streifenartige Blätter. Farbe hell braun. Beim warmen Aufguss war die Aroma unwiderstehlich, die jedoch nach Abkühlung kaum erhalten bleibt.
Phönix Dancong aus Chaoan. Er ist voll, leicht bitter und verleiht beim Abgang einen schönen wohltuenden Nachgeschmack. Die Farbe der Blätter ist dunkel, glätzend. Nach Abkühlung des Aufgusses bleibt die Aroma enthalten!
Der bekannteste Oolongtee aus Provinz Guangdong (Südchina) ist wohl der Phönix Dancong. Ursprünglich übernahm man die Yancha Herstellungsmethode von Nachbarprovinz Fujian. Nach langem Versuch ist eine eigene Stil gelungen und stoss auf eine grosse Resonanz.
Phönix Dancong ist aus einem Teebaumsorte namens Shuixian 水仙. Shuixian ist eigentlich eine Blume, die im Frühlingsanfang blüht und elegant duftet. Dass man dem Teebaum diesen blumigen Name verleiht, sagt bereits viel über den Charakter dieses Tee aus. Blumig und elegant. Der beste von diesem Phönix Shuixian heisst Phönix Dancong.
Der Name Shuixian 水仙 bezeichnet man auch als eine Oolongsorte, die allerdings im Sommer hergestellt wird und daher wenig von Bedeutung ist.
Der berühmte Anbauort von diesem sagenhaften Tee ist Phönix Gebirge bei Chaoan / Gaungdong, wo Schauplatz vieler historischen Geschehen und viele chinesische Auswanderer gibt. Guangdong und Fujian waren die Provinzen in China, wo Menschen aufgrund schwieriger Wirtschaftslage nach Südasien und USA auswandern mussten. Viele Teebauer von Fujian wanderten im 18. Jahrhundert nach Taiwan aus und stifteten dort die Fundament einer neuen Teekultur.
Die Teeplantage von phönix Dancong befindet sich oft am südchinesischen Meer und im Gebirge, wo über 1000 M liegt. Es ist warm und verfügt genügend Regen und Nebel. Ein ideales Klima für Teearoma. Phönix Dancong strahlt somit einen speziellen klaren Duft, der sich mit frischen Bergluft assoziieren lässt und wirkt balsamierend auf Gaumen beim Abgang. Natürliche blumige Note sind Charakter dieses besonderen Tees.