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| Hilarius von Poitiers († 367) - Über die Synoden oder über den Glauben der Orientalen.

Dreißigstes Hauptstück.
„Indem wir also diesen Glauben sowohl vom Anfang hatten, als auch bis an das Ende vor dem Angesichte Gottes und Christi haben werden, verfluchen wir jede ketzerische und verkehrt denkende Sekte; und wenn Jemand gegen den seligmachenden und richtigen Glauben der Schriften lehrt und sagt, es sey oder sey gewesen eine Zeit, oder ein Raum, oder ein Jahrhundert, ehe der Sohn gezeugt ward; so sey er verflucht. Und wenn Jemand den Sohn ein Geschöpf nennt, wie Eines von den Geschöpfen, oder eine Geburt, wie die Geburten sind, oder ein Gebilde, wie die Gebilde sind, und nicht, wie die göttlichen Schriften alles, was oben angeführt worden ist, überliefert haben; und wenn Jemand anders lehrt oder verkündiget, als wir vernommen haben; so sey er verflucht. Denn wir glauben alles und folgen allem, was in den heiligen Schriften [S. 377] von den Propheten und Aposteln überliefert worden ist, in Wahrheit und mit Ehrfurcht.“