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Nachdem zwischen Rapperswil und Davos die ersten 9 Schützen im Penaltyschiessen vergeben hatten, sorgte Enzo Corvi mit seinem Tor für die Entscheidung.
Bei seinem Versuch verlor Corvi die Scheibe allerdings auf halbem Weg und musste noch einmal umkehren. Eine Aktion, die Melvin Nyffeler als nicht korrekt betrachtete: «Meiner Meinung nach muss sich der Spieler nach vorne bewegen. Ich kenne die Regeln nicht – aber wenn es eine Fehlentscheidung war, wäre es peinlich», erklärte der Goalie der Lakers.
Anders, also gleich wie die Schiedsrichter, hätte SRF-Experte Lars Weibel entschieden: «Solange der Puck nach vorne gleitet, darf der Spieler regeltechnisch zurückfahren. Deshalb bin ich der Meinung, dass das Tor korrekt ist.»
Tatsächlich sind die Regeln nicht ganz klar. In der englischen Originalversion sind die ständige Vorwärtsbewegung des Pucks und des Spielers erwähnt («continuos movement of both body and puck»). Nicht aber in der deutschen Übersetzung, in der dies weniger explizit ausgeführt wird.
The skater is allowed to use the full width of the ice so long as he demonstrates continuous forward or lateral movement of both his body and the puck towards the goal net.
Der Feldspieler darf die gesamte Breite des Spielfeldes nutzen, solange er sich mit dem Puck kontinuierlich vorwärts oder seitwärts in Richtung des Tores bewegt.