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Russland hat immer noch Dutzende als Diplomaten getarnte Spione in seiner Botschaft in Bern und bei seiner Mission bei den Vereinten Nationen in Genf, sagte der wichtigste Schweizer Geheimdienst, was das Alpenland zu einem Hotspot für russische Spionageaktivitäten in Europa macht.
Während die russischen Geheimdienstaktivitäten in Europa und Nordamerika durch die Ausweisung als Diplomaten getarnter russischer Agenten nach dem Skripal-Vorfall im Jahr 2018 geschwächt wurden, sagte der Spionagedienst NDB in seinem am Montag veröffentlichten Jahresbericht. und die Invasion der Ukraine im letzten Jahrihre Zahl blieb in der Schweiz stabil.
„Von den rund 220 Personen, die als diplomatisches oder technisch-administratives Personal bei diplomatischen und konsularischen Vertretungen in Genf und Bern akkreditiert sind, dürfte mindestens ein Drittel noch in russischen Geheimdiensten tätig sein“, heißt es in dem Bericht.
„Auf europäischer Ebene ist die Schweiz eines der Länder, in denen die meisten russischen Geheimdienstmitarbeiter unter diplomatischer Deckung stationiert sind, auch aufgrund ihrer Rolle als Gastland für internationale Organisationen“, sagte die Nationale Entwicklungsbank.
Die Agentur sagte, dass China vermutlich auch Dutzende Spione in seinen diplomatischen Vertretungen in der Schweiz habe, ihre Zahl sei jedoch viel geringer als die Russlands.
Sie sagte, dass es in China wahrscheinlich Spione gebe, die als Wissenschaftler, Journalisten und Geschäftsleute getarnt seien.
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