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Auf der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris hatte Airbus vor einem Jahr auch eine leichte Verlängerung des weltgrössten Passagierjets ins Spiel gebracht. Diese würde Platz für etwa 50 zusätzliche Fluggäste schaffen. Eine Neuauflage mit moderneren Triebwerken scheut der Hersteller jedoch wegen der hohen Entwicklungskosten und der unsicheren Nachfrage.
So ringt Airbus bereits seit Jahren um neue Bestellungen für den Flieger. Von den bisher bestellten 319 Maschinen sind die meisten bereits ausgeliefert. Laut Leahy waren Stand Ende April noch 132 Exemplare zu bauen. Airbus fährt seine A380-Jahresproduktion bereits leicht herunter. Fluggesellschaften setzen derzeit vor allem auf normalgrosse Langstreckenjets wie den neuen Airbus A350 oder Boeings 787 "Dreamliner", die sich auf mehr Strecken rentabel einsetzen lassen. Leahy zeigt sich aber weiterhin überzeugt, dass das starke Wachstum des weltweiten Flugverkehrs auf längere Sicht nur mit Maschinen in Grösse der A380 zu bewältigen ist./stw/stb/jha/
(AWP)