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****** Orchestrale Powerballade mit pompösen Instrumental- / Choralelementen. Den Bezug des eher überhöhten Texts zur Stadt Rom habe ich nicht vollumfänglich erfasst. Die suchende Verbal-Komponente ist jedoch unüberhörbar: "Où sont les étonnés, les jaloux, les peureux ? - Où sont les insolents, les rusés, les heureux ? - Où sont les hommes ?" Zweifellos starke Fragen, deren Klärung wohl eines Philosophiekolloquiums bedarf.
****** Was hat uns Michel Sardou nicht alles Grossartiges geschenkt?! Das vorliegende Orchestral-Epos, auf das mein Vorredner bereits eingehend und reflektiert eingetreten ist, demonstriert das grosse Charisma des französischen First-Class-Entertainers eindrücklich. Nach dem bombastischen Intro tritt der Sänger ans Mikrophon und es gelingt ihm durch einfachen Gesang der Kraftakt, nahtlos die Ausdrucksstärke des dreissigköpfigen Orchesters zu adaptieren. Meines Erachtens stellen die Wege Roms einen Höhepunkt auf dem sehr guten, im Schaffen Sardous jedoch nicht überragenden 86er-Album dar. Musik, wie ich sie liebe - ganz ganz gross!
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