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An Vorahnungen glaube ich nicht, Vorzeichen fürcht ich nicht, Verleumdungen und Gift schrecken mich nicht. Es gibt keinen Tod in der Welt.
Bild: Фальшивомонетчик / PD
Wir alle stehen an der Meeresküste, und ich gehöre zu denen, die die Netze einholen, wenn die Unsterblichkeit heranzieht. Lebt im Haus, und es wird nicht einstürzen. Ich werde euch jedes beliebige Jahrhundert herbeirufen. Ich gehe hinein und baue in ihm ein Haus.
Darum sind eure Kinder bei mir und eure Frauen an einem Tisch. Es ist ein Tisch für Urgrossväter und Enkel. Die Zukunft geschieht jetzt.
Wenn ich die Hand hebe, bleiben bei euch alle fünf Strahlen. Jeden vergangenen Tag trug ich wie ein Pfahl auf meinen Schultern, schritt mit einer Messkette die Zeit ab und durchquerte sie wie den Ural.
Ich wählte mir ein Jahrhundert, nach meinem Mass. Wir zogen nach Süden, ertrugen den Staub der Steppe, das Steppengras dampfte, die Grille spielte, berührte mit ihren Fühlern die Hufeisen, prophezeite und drohte mir wie ein Mönch. Mein Schicksal band ich fest an den Sattel, auch in kommenden Zeiten erhebe ich mich Stolz.
Mir genügt meine Unsterblichkeit, von Jahrhundert zu Jahrhundert fliesst mein Blut. Für einen warmen Winkel gebe ich mein Leben. Doch eine fliegende Nadel führt mich kürzer durch die Welt wie einen Faden.