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zum Einschätzen der Anteile der Pflanzengruppen und -arten im Bestand
Am besten halten Sie die Pflanzennamen und Schätzungen schriftlich in einer Liste fest.
Stellen Sie sich für die Schätzung der Anteile gedanklich den «gemähten Ertrag» vor, aufgeteilt in die drei «Futterhaufen» mit Gräsern, Klee und Kräutern.
Vergleichen Sie die Gräser mit dem Rest:
- Mehr oder weniger als 50% Gräser?
- Mehr oder weniger als 75%? usw.
Auf diese Weise grenzen Sie ein, bis Sie sich für einen Prozentanteil Gräser entschliessen.
Teilen Sie den «Nicht-Gräser-Anteil» zwischen Klee und Kräutern auf:
- Mehr oder weniger als die Hälfte? usw.
Arbeiten Sie ohne übertriebene Ansprüche an die Genauigkeit.
5%-Schritte genügen!
Nachdem Sie sich auch für die Prozentzahlen bei Klee und Kräutern entschieden haben, machen Sie Kontrollvergleiche:
- Hat es beispielsweise wirklich gleich viele Gräser wie übrige Arten?
- Falls notwendig, korrigieren Sie die Anteile.
Bei der Kontrolle besonders beachten:
- Blühende Pflanzen (z.B. Hahnenfuss) und solche mit gut sichtbaren Blättern (z.B. Weissklee) werden anteilsmässig oft überschätzt.
- Schmalblättrige Pflanzen, insbesondere die Gräser, werden im vegetativen Stadium gerne unterschätzt.
- Bei den Gräsern die Untergruppe der «Geringwertigen Arten», z.B. die Lückenfüller (wie Gemeines Rispengras) und die «Ungräser» (wie Quecke) nicht vergessen aufzulisten.