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Die Richter willigen ein, den Prozess gegen Kweku Adoboli zu verschieben. Der Händler hatte der UBS 2011 einen Milliardenverlust eingebrockt.
Die Aufarbeitung des milliardenschweren Handelsskandals mit synthetischen Exchange Traded Funds (ETF) bei der UBS verzögert sich weiter.
Ein Londoner Gericht verlegte am vergangenen Freitag den Prozess gegen den fehlbaren Händler Kweku Adoboli (Bild) um eine Woche auf den 10. September 2012, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» schreibt.
Der zuständige Richter gab damit einem Antrag der Verteidigung statt, mehr Zeit für die Vorbereitung zu erhalten.
Adoboli glaubt an seine Unschuld
Adoboli wird Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Er soll durch unautorisierte Handelsgeschäfte einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Dollar der UBS eingebrockt haben.
Er weist die Vorwürfe jedoch zurück und hat sich für nicht schuldig erklärt, wie auch finews.ch berichtete.
Der 31-jährige Ghanaer wurde im letzten September festgenommen, nachdem die Verluste ans Licht gekommen waren. Er verbrachte bislang fast neun Monate in Haft, bevor er am 8. Juni 201 gegen Kaution freigelassen wurde.