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Veranstaltung:
Ort:
Online (via Zoom)
Organisator:
Germanistische Mediävistik
Sebastian Brants Bildnisse
Die ältesten Darstellungen von Sebastian Brant sind in seinen eigenen Drucken zu finden: Holzschnitte mit stereotypen Bildnissen. Schon verschiedene Narren sind als Selbstbildnisse zu deuten. Die übrigen Brant-Bildnisse sind realistische Porträts, deren Künstler sich bemühten, die Gesichtszüge ihrer jeweiligen Modelle wiederzugeben. Diese Bildnisse lassen sich in drei Gruppen gliedern, die auf drei Archetypen zurückgehen: ein schwer datierbares, heute in Karlsruhe aufbewahrtes Ölgemälde, das einen jüngeren Mann vom Profil zeigt, eine Silberstiftzeichnung, die Albrecht Dürer während seiner niederländischen Reise 1520/1521 anfertigte und die einen Greis darstellt, und einen Straßburger Kupferstich mit Begleitversen, den Jacob von der Heyden 1631 im Auftrag eines gewissen J.J.B. stach, angeblich nach einem von Hans Baldung gemalten Bildnis. Nur das Karlsruher Ölgemälde stellt mit Sicherheit Sebastian Brant dar.
Prof. Dr. Peter Andersen lehrt ältere deutsche Literatur an der Universität Straßburg.
Dieser Gastvortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung 'Sebastian Brant und der frühe Buchdruck in Basel. Zum 500. Todestag eines humanistischen Gelehrten' statt. Die Ringvorlesung findet online (live) über Zoom statt. Interessierte, die sich nicht als Studierende einschreiben können, erhalten den Zoom-Link auf Anfrage (<email-pii>).
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