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Anfang April 2022 schätzten das Luzerner Baugewerbe und die Industrie ihre Geschäftslage als gut ein. Das Gastgewerbe und der Detailhandel sprachen von einer befriedigenden Lage. Alle vier Branchen erwarten über die Sommermonate hinweg eine Verbesserung oder eine gleichbleibend gute Lage.
Allgemein wird eher mit einer Erhöhung der Preise gerechnet. Dies nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen auf dem Treibstoff-Markt. Die in erster Linie aufgrund des Ukraine-Kriegs massiv gestiegenen Mineralölpreise heizen die gesamtschweizerische Teuerung weiter an, wie LUSTAT Statistik Luzern ausführt.
Auf hohem Niveau stabil
Anfang April 2022 wurde die Geschäftslage im Baugewerbe und in der Industrie als gut bezeichnet. Damit hat sich die Lage in der Industrie gegenüber dem Vorquartal verbessert, während sie im Baugewerbe auf hohem Niveau stabil blieb. Das Gastgewerbe und der Detailhandel stuften ihre Geschäftslage als befriedigend ein – eine Verschlechterung für den Detailhandel und eine Verbesserung für das Gastgewerbe.
Bis Ende 3. Quartal 2022 erwarten beide Branchen eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. Das Baugewerbe und die Industrie rechnen mit einer gleichbleibend guten Lage über die Sommermonate hinweg. Bis Ende Juni 2022 rechnen das Bau- und das Gastgewerbe mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahlen. Beide Branchen kennen seit jeher saisonale Schwankungen und haben jeweils in den Sommermonaten ihre umsatzstarke Phase.
Anstieg der Preise
Industrie und Detailhandel rechnen bei einer unveränderten Beschäftigtenzahl mit einem Anstieg der Preise. Im Detailhandel betrifft diese Einschätzung vor allem auch den Handel mit Treibstoffen. Die vor allem infolge des Ukraine-Kriegs im 1. Quartal massiv gestiegenen Preise für Mineralölprodukte heizten gesamtschweizerisch die bereits 2021 beobachtete Teuerung zusätzlich an und liessen den Landesindex der Konsumentenpreise auf ein Allzeithoch steigen.