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Spendengelder
Einsatz von Spendengeldern im Falle der Tsunami-Katastrophe
Mit dem Geld wurde in Zusammenarbeit mit 23 Hilfswerken und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) auf verschiedene Arten geholfen: Die Hilfe reichte von Nothilfe bis zur psychosozialen Betreuung von Kindern.
Gebaut wurden laut Glückskette 18'600 Häuser und Unterkünfte sowie Spitäler, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen. Ausserdem wurden Fischerei-Genossenschaften unterstützt und Kleinbetriebe gegründet. Speziell engagiere sich die Glückskette zusammen mit der DEZA für die Wasserver-und -entsorgung von Banda Aceh und für den Wiederaufbau von Fischer-Gemeinschaften in Thailand.
Schwierigkeiten in Sri Lanka und Somalia
Am meisten Projekte, deren 42, laufen in Sri Lanka. Dort werden rund 77,3 Mio. Franken investiert. Die Arbeit verzögere und verteuere sich jedoch wegen des wieder aufgeflammten Bürgerkrieges, sagte Héribert Kaeser, Leiter Projekte bei der Glückskette. Dem Schwerpunktland Sri Lanka folgen Indonesien, Indien und Thailand. Dort sei die Arbeit praktisch abgeschlossen, sagte Kaeser. An letzter Stelle liegt Somalia mit zwei Projekten und einer Summe von 1,8 Mio. Franken.
Erinnerungsband veröffentlicht
Félix Bollmann, Direktor der Glückskette, sprach noch einmal einen grossen Dank an die Helfer vor Ort aus. "Es ist bemerkenswert, wie fantastisch diese Leute gearbeitet haben". Um ihre Arbeit zu würdigen, hat die Glückskette in Zusammenarbeit mit dem Weltbildverlag und Keystone ein Buch veröffentlicht.
Schweiz: Beispiellose Anteilnahme
Die Katastrophe löste in der Schweiz eine beispiellose Anteilnahme aus. 1,2 Millionen Menschen beteiligten sich an Solidaritäts- und Spendenaktionen.
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