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Wer jemandem Unrecht getan hat, sollte sich entschuldigen und/oder eine Entschädigung leisten. Im Falle der Verdingkinder und anderer Opfer administrativer Zwangsmassnahmen hat Frau Sommaruga dies unlängst im Namen des Bundesrates getan: Sie hat sich entschuldigt, von finanzieller Entschädigung hingegen wollte sie nichts wissen und schlug stattdessen einen Runden Tisch vor. Davon wiederum halten die ehemaligen Verdingkinder wenig. Zu lange warten sie schon. Jetzt wollen sie nicht nur symbolische Gesten, jetzt wollen sie Taten sehen. Und das heisst: Geld, auch wenn Geld seinerseits nach all den Jahren nicht viel mehr als symbolische Bedeutung haben kann. Erlittenes Leid lässt sich nicht mit Geld aufwiegen. Aber es bedeutet Anerkennung: Anerkennung des Unrechts und Anerkennung geleisteter Arbeit. Behörden und Gesellschaft haben jahrzehntelang von der Ausbeutung dieser Kinder profitiert. Nun wäre es an der Zeit, denen, die noch leben, zurückzugeben, was ihnen zusteht. Irland hat 1,28 Milliarden Euro an ehemalige Heimkinder bezahlt. Die Schweiz sollte sich an Irland ein Beispiel nehmen. (Klara Obermüller)
Friedensnobelpreis für Willy Brandt - Tod von Ghadhafi
Es geschah an einem 20. Oktober
1484: Bei der dritten Schlacht auf dem Amselfeld im heutigen Kosovo siegen die Osmanen über ein römisch-katholisches Koalitionsheer.
1740: Maria Theresia wird zur Erzherzogin von Österreich und zur Königin von Ungarn und Böhmen gekrönt.
1803: Die USA kaufen die französische Kolonie Louisiana.
1841: Yucatan erklärt sich für unabhängig.
1854: Geburt von Arthur Rimbaud, französischer Dichter.
1882: Geburt von Bela Lugosi, ungarischer Schauspieler, Vampir.
1914: Im 1. Weltkrieg beginnt die erste Flandernschlacht.
1946: Geburt von Elfriede Jelinek, österreichische Nobelpreisträgerin für Literatur, Preisverleihung 2004.
1963: Tod von Herbert Hoover, 31. US-Präsident.
1968: Aristoteles Onassis heiratet Jacqueline Kennedy.
1971: Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis.
1973: Königin Elizabeth eröffnet das Opernhaus von Sydney.
1991: Bei den Nationalratswahlen gewinnt die Autopartei acht Sitze. In den folgenden Jahren bricht sie ein.
2011: In Libyen wird Oberst Muammar Ghadhafi getötet.