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Hallo Ihr Lieben,
so genau kann ich nicht festmachen, wer oder welcher Tipp mir nun genau geholfen hat. Sicher ist aber, daß das Lesen verschiedenster Berichte und Anregungen, meine Aufmerksamkeit in diese und jene Richtung gelenkt haben, und ich begann das Problem aus einer anderen Warte zu betrachten. Selbst beim schreiben eigener Beiträge zu gestellten Fragen, wurde mir das Eine oder Andere bewußt. Therapeuten sagen ja allgemein, daß sie von ihren Patienten viel lernen...
Die lange Vorgeschichte will ich nur kurz darstellen: mit ca. 24 (1968) bekam ich die damals noch sehr starken Antibabypillen allein wegen Akne verschrieben. Erkrankte dann schwer, Lungenembolie und Thrombose im linken Bein. Nahm ca. 2 Jahre Marcumar, Kompressionsstrumpf. Dann war Ruhe. In den 1980ern weitere Thrombose im Bein und Leistenbereich, nach kurzer Behandlung keine weiteren Medikamente. Ende der 1990er nochmals Thrombose im gleichen Bein und diesmal wurde die Leiden IV, genetische Gerinnungsstörung festgestellt. 2 Jahre Marcumar, Kompressionsstrumpf. Seitdem lagere ich die Beine nachts um etwa 5-10 cm höher mittels verstellbarem Lattenrost. 2010 erwischte es mich schwer, mehretagen-Thrombose im anderen Bein und Leiste, 14 Tage Krankenhaus, Heparin, Marcumar, Kompressionsstrümpfe bis zur Leiste.
Die Thrombosen des linken Beins waren zu dem Zeitpunkt in soweit ausgeheilt, als sich neue Venen gebildet hatten, beziehungsweise kleine Venen zu größeren umgebildet hatten und somit die Durchblutung OHNE Beinschwellung sicher gestellt war.
Nach 2010 schwoll aber nicht nur das jüngst erkrankte Bein an, sondern ebenso massiv das linke abgeheilte. Zunächst dachte ich mir nichts weiter dabei. Ende 2011 kam mir das jedoch allmählich unheimlich vor. Wieso war das so, obwohl es nicht hätte sein dürfen?
Die Nebenwirkungen von Marcumar waren bei mir: schlechter Zustand der Haare, extrem brüchige Fingernägel, Abgeschlagenheit, zu nichts Lust, hohes Schlafbedürfnis, was auf eine massive Unterversorgung mit Nährstoffen hin deutete. Trinkgelatine (enthält fast alle Aminosäuren), Vitamine usw. halfen bei Haaren und Fingernägeln etwas. Das massive Anschwellen beider Beine besserte sich aber nicht, beim Gehen waren sie schwer wie Blei, das Gehen ermüdete stark. Schon nach einer halben Stunde auf den Beinen sahen sie aus wie ein Baumstamm, aber nicht wie Knie, Wade, Fessel. Mir wurde klar, daß Marcumar die Wassereinlagerung in den Beinen - also Ödeme - begünstigte, möglicherweise beeinflußt es die Nieren so, daß diese Wasser nicht mehr normal ausscheiden können oder sollen.
Ich begann nach Alternativen zu Marcumar zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt schien mir klar, daß Marcumar all diese Nebenwirkungen verursachte - denn sonst nahm ich keine Medikamente ein. Ich stieß auf Nattokinase, das sich auf den Fibrininhalt im Blut richtet. Fibrin ist der "Klebstoff" des Blutes schlechthin. Ist dieses zu aktiv oder zu sehr vertreten, kann das auch Blutgerinnsel begünstigen. Ich fand Studien, ausführliche Berichte zur Wirkweise, besprach es mit meiner Ärztin.
Anfang 2012 nahm ich dann Marcumar in reduzierter Dosis ein und gleichzeitig gering dosiert Nattokinase, da Naturheilmittel länger brauchen, bis sie ihre volle Wirkung entfalten. Nach drei Monaten setzte ich Marcumar ab, erhöhte bei Nattokinase auf die normale Dosis und aß konsequent einmal täglich eine große Portion Rohkostsalat.
Schon nach etwa 2-4 Wochen ereignete sich folgendes. Ich hatte die mir "verhaßten" Kompressionsstrümpfe ausgelassen, wie ich es öfter tat, wenn ich nicht viel auf den Beinen war und das Bein hoch lagern konnte. Ohne daran zu denken, wurde ich aktiv und war über vier Stunden auf den Beinen, treppauf und treppab, als mir einfiel, daß ich ja keine K-Strümpfe an hatte. Schaute erschrocken auf meine Beine - Überraschung: das linke Bein war fast normal, das rechte Bein nur leicht angeschwollen. Unter Marcumar wäre es so dick gewesen, daß die Fessel fast so dick wie die Wade gewesen wäre. Stattdessen war der Knöchelbereich noch fast schlank. Da wurde mir auch bewußt, daß meine Arbeitswut bedeutete, daß ich meine Lethargie ebenfalls verloren hatte.
Wie groß meine Freude war, könnt Ihr Euch sicher vorstellen! Seit über einem halben Jahr hält dieser Zustand nun an. Ich nehme Nattokinase und konnte die NEMs zum größten Teil absetzen. Wegen anderer Zipperlein nehme ich einige weiterhin. Wenn ich den ganzen Tag auf den Beinen bin, ziehe ich die K-Strümpfe vorsorglich weiter an, ebenso bei längeren Autofahrten usw. Doch sehr oft komme ich nun ohne sie aus, was auch der Haut gut tut (sie war richtig schuppig geworden), die nun mehr Luft bekommt. Keine bleischweren Beine mehr... Ich kann wieder längere Strecken laufen, ohne zu ermüden. Und es bessert sich weiterhin, langsam aber doch stetig.
Bevor jetzt aber jemand dies nach macht, eine WARNUNG: Den Arzt auf jeden Fall befragen, er muß diese Behandlung überwachen, und das kann nur ein Arzt, der holistischen, naturheilkundlichen Verfahren gegenüber aufgeschlossen ist. Siehe dazu auch meinen Beitrag hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ttokinase.html
Marcumar wird heute bei Blutgerinnungsstörungen, nach Bypass-Operationen, bei Herzkammerflimmern und weiteren Krankheitsbildern, meist auf Lebenszeit verordnet. Die Nebenwirkungen sind, gerade wegen der Langzeiteinnahme erheblich. Wenn Nägel und Haare leiden, bedeutet dies immer, daß der Körper einen LANGFRISTIGEN Nährstoffmangel aufweist - denn es dauert lange bis die Auswirkungen dort sichtbar werden. Ausgelöst wird er in diesem Zusammenhang von Marcumar. Dieser Nährstoffmangel zeigt sich bei Nattokinase NICHT, im Gegenteil: nach relativ kurzer Zeit hatte ich wieder gesunde, biegsame, feste Fingernägel, schöne glänzende Haare, gewann meine Arbeits- und Unternehmenslust zurück und mein Schlafbedarf verringerte sich wieder auf normal.
Gruß,
Clematis23