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Nur Zug und Nürensdorf konnten als einzige Teams einigermassen mithalten. Von den topgesetzten Teams konnten sich nicht alle für den Final qualifizieren und Einigen wurde klar, dass das Cupsystem „eigene Gesetzte“ hat. Der SwissCup Final am EASF dürfte spannend werden.
In der zweiten Cup Runde mit noch 64 Teams in 16 Feldern qualifizierten sich die je zwei bestplatzierten Teams pro Feld für den erstmals stattfindenden SwissCup-Final. Entgegen dem normalen Ablauf mit drei Cup-Heimrunden und einem Final mit 16 Teams - analog den bisherigen GM Finals - wird der diesjährige Final bereits nach zwei Cup-Heimrunden mit 32 Teams, im Rahmen der EASF, am 10. Juli im Albisgütli durchgeführt.
Von den 32 topgesetzten Teams haben 30 die erste Runde überstanden und nicht weniger als 11 Vereine konnten die 2. Runde mit je 2 Teams in Angriff nehmen. Das keines dieser zweiten Teams die 2. Runde überstanden hat, ist überraschend. Für einige dürfte nun klar geworden sein, dass das Cupsystem, nebst den Resultaten, seine eigenen Gesetze hat. Schön ist auch, dass einige „Aussenseiter“ wie Berg, Thunstetten, Tramelan oder Tübach dank guten Resultaten und mit dem nötigen Losglück sich für den Final qualifizieren konnten.
Schwarzenburg 1 hat mit 785 Punkten (198/198/196/193) einen ersten HeimrundenRekord aufgestellt der nur schwer zu topen sein wird. Sollte das Quartett in der gleichen Besetzung (I.Beyeler, S.Beyeler, P.Loretan, N.Sturny) am Final antreten, wird es als absoluter Topfavorit ins Rennen um den ersten Cupsieg gehen! Dahinter sind aufgrund der Rundenresultate Zug und Nürensdorf, die beide als einzige Teams mit über 770 Punkten einigermassen mithalten konnten, in Lauerstellung. Da aber Schwarzenburg in einer „anderen Liga“ geschossen hat, dürfte der Favoritenkreis um die vordersten Plätze deutlich höher sein.
Das Erfreuliche nach den beiden Heimrunden ist, dass ich persönlich der Meinung bis, dass der SwissCup langsam angekommen und spannender ist, als die bisherige GM. Die Tatsache, dass Schwarzenburg 1 mit einem Weltklasseteam an diesem Wettbewerb teilnimmt, ist für mich ein Aufsteller und ein positives Signal, dass wir mit dem SwissCup auf Kurs sind!
Andreas Burkhalter, Leiter SwissCup