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Der Bundesrat hat heute den Armeebericht verabschiedet. Zum Thema „Generalstab“ finden sich folgende zwei Abschnitte im Bericht:
Die Sollbestände der Generalstabsoffiziere sind nur noch zu 62 % alimentiert. Der erforderliche Nachwuchs von etwa 50 Generalstabsoffizieren pro Jahr konnte in den letzten Jahren nicht mehr erreicht werden. Zudem wird es immer schwieriger, Milizoffiziere für die Generalstabsausbildung zu gewinnen. [Der Anteil der Milizoffiziere (exkl. Angestellte VBS) hat sich 2007–2010 von rund 40 % auf rund 20 % reduziert.]
Seite 16, Version de
Gemessen am Rekrutierungspotenzial sind die heute gültigen Strukturen der Armee überdimensioniert und nicht alimentierbar. Die Unterbestände an Offizieren, Spezialisten und Durchdienern können mit kurzfristigen Massnahmen nicht grundsätzlich behoben, sondern nur teilweise korrigiert werden. Für den Kadernachwuchs sind primär Verbesserungen der Vereinbarkeit von militärischer und ziviler Karriere und sekundär Anreize – allenfalls auch finanzielle – ins Auge zu fassen. Bei der Weiterentwicklung der Armee soll die Zahl der benötigten Generalstabsoffiziere reduziert werden.
Seite 18, Version de
Quellen:
- Mittelung des VBS in deutsch, français, italiano
- Der Armeebericht in voller Länge in deutsch, français, italiano
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