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|Löslichkeit von Salzen im Wasser|
|Fachrichtung: Sanitär|

Die max. Wasserlöslichkeit von Salzen wird, bei konstant angenommenem pH-Wert, haupsächlich von der Temperatur des Wassers bestimmt. Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht deshalb die Löslichkeit verschiedener Salze in 100 ml Wasser in Abhängigkeit von der Temperatur:
Dabei fällt das unterschiedliche Lösungsverhalten einzelner Salze auf: Während Calziumsalze (Salze zweiwertiger Metallionen) nur in geringen Mengen wasserlöslich sind und darüber hinaus bei zunehmender Temperatur schlechter in Lösung bleiben, lassen sich Salze der einwertigen Metallionen auch in höheren Konzentrationen in Lösung halten.
Gesamthärte/Carbonathärte
Das Phänomen der Kalkausfällung / Verkalkung ist jedem aus dem Haushalt (Kaffeemaschinen, Warmwasserarmaturen) bekannt. Salze dieser sogenannten Härtebildner (Calzium, Magnesium) steIlen auch ein Problem im Bereich der UO- Technik dar, weil sie sehr effizient, praktisch vollständig von der UO-Membrane zurückgehalten werden und leicht bis auf Werte oberhalb ihrer Löslichkeitsgrenze aufkonzentriert werden. Um ein Ausfallen dieser Stoffe auf der Membrane zu verhindern, ist es wichtig, das zu bearbeitende Rohwasser auf den Gehalt an Härtebildnern hin zu untersuchen. Die Summe der als Carbonate, Sulfate, Chloride, Nitrate und Phosphate gebundenen Erdalkalien werden als Gesamthärte bezeichnet und in °dH, °fH oder in mmol/l. ausgedrückt. Das deutsche Waschmittelgesetz unterscheidet 4 Härtebereiche:
Dazu werden auf dem Markt Testkits angeboten, die leicht zu hand- haben sind.
Neben dem Begriff der Gesamthärte sollte auch der Begriff der Carbonathärte kurz erläutert werden. Die Carbonathärte entspricht der Stoffmengenkonzentration an Erdalkalionen, die der im Wasser enthaltenen Stoffmengenkonzentration an Carbonat und Hydrogencarbonationen äquivalent ist. Die Carbonat / Hydrocarbonatsalze sind diejenigen Erdalkalisalze mit der geringsten Löslichkeit und fallen darum, vor allem bei höheren Temperaturen, als Carbonate auf den Membranen aus. Da die selektive Erfassung dieser Gruppe jedoch zu aufwendig ist, wird zur Charakterisierung des Gehaltes an Erdalkalimetallen vor Ort auf die Bestimmung der Gesamthärte zurückgegriffen.