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Die Milchleistung unserer Kühe hat bis anhin kontinuierlich zugenommen. Der damit einhergehende gestiegene Nährstoffbedarf zieht einen zunehmenden Kraftfutteranteil in der Ration nach sich. Diese Entwicklung führt zu einem intensiven Produktionssystem, dessen Bedarf an Energie und Stickstoff kaum mehr im Einklang mit dem Konzept der Nachhaltigkeit steht. Auch wenn die Hochleistungskuh vorwiegend in intensiven Produktionssystemen gezüchtet wird, kann sie sich ebenso gut an nachhaltige, Raufutter betonte Systeme anpassen. Ihr grosses Pansenvolumen ermöglicht eine hohe Raufutteraufnahme und dank ihrer ausgeprägten Fähigkeit, zu Beginn der Laktation Körperreserven zu mobilisieren, wird der über das Futter nicht vollständig gedeckte Nährstoffbedarf ausgeglichen. Die Mobilisierung von Körperreserven stösst an Grenzen, die das mögliche Milchleistungspotenzial festlegen. Unter besten schweizerischen Bedingungen liegt die obere Limite des Potenzials zwischen 8’000 und 10’000 kg Milch pro Laktation bei einer maximalen Tagesmilchmenge von 40 bis 50 kg. Ist dieses Leistungspotenzial erreicht, sollte nicht mehr nur die Milchleistung, sondern vielmehr die effiziente Umsetzung von Raufutter in Milch als Selektionskriterium angewandt werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.