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Meister Bern sieht sich mit dem gleichen Problem konfrontiert wie die Fussball-Nationalmannschaft. Er kassiert im Finish viel zu viele Tore und verliert dadurch viele Punkte. In den letzten vier Partien verspielten die Berner jeweils im Schlussabschnitt Führungen: Gegen Langnau ein 3:1, gegen die ZSC Lions ein 2:1, gegen Rapperswil-Jona ein 4:2 und am Samstag gegen Bern ein 3:1. Gegen die ZSC Lions und die Lakers resultierten daraufhin Niederlagen; gegen die SCL Tigers holte Bern immerhin in der Overtime den Bonuspunkt.
Aber: Dass Bern einen Abend nach dem Fiasko gegen die Lakers erneut einen komfortablen Vorsprung verspielte, überraschte enorm. Wie schon in Rapperswil hielt der Schlendrian in den Berner Reihen Einzug. Andrew Ebbett leistete sich beim Stand von 3:1 drei Fouls; aus dem dritten Davoser Powerplay resultierte in der 55. Minute der Anschlusstreffer durch Benjamin Baumgartner. Ohne Goalie gelang Perttu Lindgren in der 59. Minute der Ausgleich. Und in der Verlängerung stand Davos dem Sieg nahe, weil wieder Ebbett eine Zweiminutenstrafe absitzen musste.
Im Penaltyschiessen setzte sich Bern schliesslich nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 durch. Die Verteidiger Calle Andersson und Ramon Untersander trafen. Zuvor hatte Bern in dieser Saison im Europacup in in der Meisterschaft viermal ein Penaltyschiessen verloren und dabei nur ein einziges Tor erzielt.
(sda)