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Internationales Rennen Valstagna
Int. Kanurennen in Valstagna (ITA) 22. + 23. April
Bei den int. Kanurennen im italienischen Valstagna konnten beim Sprintrennen am Samstag noch nicht alle Schweizer Teammitglieder an die guten Leistungen von Fulda anknüpfen. Vor allem den beiden Leistungsträgerinnen Melanie Mathys und Sabine Eichenberger lief es im Sprint noch nicht optimal. Der Solothurnerin Melanie Mathys unterlief ein Fahrfehler, sie verlor dadurch viel Zeit und musste sich für einmal mit dem dritten Rang begnügen. Auch der Bruggerin Sabine Eichenberger lief es im Einerkanadier nicht nach Wunsch und sie verlor trotz ihrem zweiten Schlussrang viel Zeit auf die Italienerin Ricciardi.
Zufrieden mit seiner Leistung war der Sempacher Fabio Gretener, der auf den Favoriten Quintarelli nur wenig Zeit verlor und sich auf dem dritten Rang klassieren konnte. Auch Nico Meier vermochte mit den Topfahrern mitzuhalten. Auf der sehr wenig Wasser führenden Brenta gelang ihm ein guter Finallauf und der Solothurner war mit seinem fünften Schlussrang zufrieden.
Auch der Solothurner Jugendfahrer Robin Häfeli schaffte, wie auch bereits beim Rennen in Fulda, erneut den Sprung auf das Podest und konnte sich im starken Feld auf dem dritten Rang klassieren.
Klassisches Rennen Sonntag
Das Schweizer Abfahrtsteam hatte in Valstagna (ITA) nicht nur mit starken Konkurrenten zu kämpfen, auch der sehr tiefe Wasserstand des Flusses Brenta und der heftige Wind machte den Schweizern zu schaffen.
Bei den Damen musste Melanie Mathys auch im klassischen Rennen eine weitere Niederlage gegen die einheimische Rosa Matilde einstecken. Anzumerken ist aber, dass die Siegerin einen Heimvorteil hatte, da das Rennen auf ihrem Trainingsbach stattfand und sie auch bei diesem Wasserstand jede Stelle bestens kannte.
Die Bruggerin Sabine Eichenberger konnte zwar bei den Einerkanadierinnen gewinnen, ihre Laufzeit wurde aber von einer italienischen Nachwuchsfahrerin deutlich unterboten. Auch Sabine Eichenberger musste mit den Tücken des tiefen Wasserstandes kämpfen; eine vor ihr gestartete Konkurrentin blieb in einer engen Passage stecken und zwang Eichenberger zu einer ungeplanten Ehrenrunde, da sie nicht vorbei konnte.
Der Solothurner Nico Meier fuhr auch über die lange Distanz ein gutes Rennen und wurde erst durch den letzten Fahrer noch vom Podest verdrängt. Er hatte während des Rennens mit einem Materialproblem zu kämpfen, seine Fussstütze lockerte sich und er konnte nicht mehr richtig Druck aufbauen.
Gleich erging es dem Jugendfahrer Robin Häfeli. Nach seinem Podestplatz im Sprint, verpasste er im langen Rennen einen weiteren Medaillenrang nur gerade um einige Zehntel und wurde Vierter.
Gar nicht zurecht mit dem böigen Wind kam der Kanadierfahrer Fabio Gretener. Der Sempacher brachte sein Boot nicht richtig ins Gleiten und verlor sehr viel Zeit auf den italienischen Sieger Dell'agostino.