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Und ich sage Euch das, als ein fortschrittlicher Lehrer, der nur das macht, das den Schüler schneller und angenehmer zum Ziel führt!
Das Metronom gehört einfach dazu - es ist Euer Taktgeber! Sonst kommt es sehr oft zur Situation, dass Du Zuhause ein Stück spielen kannst (oder besser: Du meinst, dass Du es spielen könntest) und dann der böse Lehrer sein Metronom hervornimmt - und nichts klappt mehr.
Deine Griffwechsel müssen im Takt erfolgen, sonst haben wir ein grundsätzliches, musikalisches Problem.
Du musst bei Deinem Spiel eine sehr hohe Präzision anstreben.
Ausserdem musst Du umso präziser sein, desto schneller Du spielen willst:
Wenn jemand 2 Töne pro Sekunde spielt, und diese eine toleranz von 1/10 Sekunde haben, dann ist das nicht gerade toll, aber Du kannst den Takt noch immer halten.
Wenn hingegen jemand 10 Töne pro Sekunde spielen will, dann gibt es bei solchen Abweichungen massivste Probleme, weil ein Ton in sich ja auch nur eine 1/10 Sekunde lang ist!
Bei solch' hohen Tempi bewegen sich die Abweichungen im sehr tiefen 1/100 Sekundenbereich!
Metronome gibt's auch schon ziemlich günstig, ab ca. 15 CHF. Ich empfehle meinen Schülern jeweils ein Metronom in der Grössenordnung von 40 CHF - ein solches Metronom bietet über die eigentliche Grundfunktion hinaus noch weitere, nützliche Funktionen.
Und ja - WICHTIG: Bitte kein mechanisches "Pendel" Metronom kaufen! Dieses Metronom fällt 1x auf den Boden und hat dann ev. eine Unwucht und läuft als Folge dessen nicht mehr ganz linear. Ausserdem sind die kleinen, digitalen Metronome i.d.R. auch viel einfacher zu transportieren. :-)