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Wie naturschutz.ch im Juli bereits berichtete, hat der Europäische Gerichtshof Italien wegen der Jagdfreigaben geschützter Vogelarten verurteilt. Dieses Urteil zeigt nun endlich die ersten Konsequenzen. Die Lombardei und das Veneto, welche die grosszügigsten Ausnahmegenehmigungen zur Jagd auf geschützte Finken und Pieper erlassen hatten, haben die Veröffentlichung der Abschussfreigaben auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies bedeutet, dass die Jagd bis jetzt nicht erlaubt worden ist. Das Komitee gegen den Vogelmord hofft nun, dass die beiden Regionen diesen Herbst die Jagd auf die betroffenen Arten nicht eröffnen werden. Das Urteil aus Luxemburg habe zu Unruhe bei den regionalen Verwaltungen und Parlamenten geführt.