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FAIR 2 MESSIE: für Messie, Verwahrloste und Vermüllte... aber garantiert!
Unter dem Namen "Vermüllungssyndrom" wird seit ca. 1985 ein Phänomen zusammengefasst, bei dem Menschen ihre Wohnung durch die Anhäufung von wertlosen, unbrauchbar gewordenen Gegenständen unbewohnbar machen und dadurch von Kündigung, Zwangsräumung und Unterbringung in einem Heim oder einer Institution bedroht sind.
Anmerkung: Wenn Wohnungen verwahrlost und vermüllt sind, muss es sich nicht immer das Messie-Syndrom handeln, denn auch Suchtkranke oder Menschen, die unter Depressionen leiden, vernachlässigen ebenfalls häufig ihre Wohnungen und achten nicht mehr auf die eigene Körperhygiene.
Gleiches gilt für alte Menschen, die es oft nicht mehr schaffen, ihre eigene Wohnung sauber zu halten oder sich selbst zu waschen, was ebenfalls zu psychischen Problemen bei den Betroffenen führen kann.
Das Wort "Messie" ist abgeleitet von mess (englisch für Chaos, Unordnung, Schwierigkeit). Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff durch Bücher der Amerikanerin Sandra Felton populär.
Messies leiden darunter, insbesondere im privaten Bereich, keine zeitliche und oder räumliche Ordnung herstellen oder halten zu können, in der sie sich wohl fühlen. Messies sind durchaus aktiv und horten nicht aus Mangel an Lebenskraft, sondern weil sie zu sehr an den Gegenständen hängen.
Sie unterscheiden sich aber auch von Sammlern, denn diese haben keine Organisationsprobleme und konzentrieren sich in der Regel auf bestimmte Objekte. Das Messie-Syndrom ist eher eine Kombination aus Aufschieberei (Procrastination) und einer nicht stoffgebundenen Verhaltenssucht.
Die Gegenstände würden die inneren Bestandteile der Seele eines Messies symbolisieren, und er könne sie deshalb nicht weggeben, weil er dann einen Teil seiner Seele verlieren würde.
Der Umgang mit materiellen Dingen wird also dafür eingesetzt, die Gefühlswelt zu stabilisieren. Das wiederum ist ein charakteristisches Merkmal aller Süchte.
Vielleicht sträuben sich Messies aber auch ganz einfach unbewusst dagegen zu akzeptieren, dass auf dieser Welt alles vergänglich ist – indem sie sich exzessiv an Dinge klammern.
Durch ein professionelles differenziertes, auf die jeweilige Lebenssituation abgestimmtes Hilfe-und Serviceangebot kann stationäre Pflege, Heimunterbringung oder Obdachlosigkeit bzw. Kündigung des laufenden Mietvertrages und Verlust der eigenen Wohnung verhindert sowie die Wohnsituationen verbessert werden.
Wir stellen ein umfassendes Dienstleistungsnetz und Kapazität bzw. umfassende Erfahrung und interdisziplinäres / multidisziplinäres Fachwissen für Menschen zur Verfügung, die Hilfe benötigen, weil Krankheit, Unfall, Alter oder andere Schicksale sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt haben.
Ziel ist dabei der Erhalt der der eigenen Wohnung und des gewohnten Umfeldes.