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Funktionsprinzip von RFID-Systemen
Ein RFID System besteht immer aus zwei Komponenten: dem Erfassungs- oder Lesegerät und dem Transponder.
Das Lesegerät beinhaltet typischerweise ein Hochfrequenzmodul (Sender und Empfänger), eine Kontrolleinheit, sowie ein Koppelelement zum Transponder. Daneben sind die meisten Lesegeräte mit einer zusätzlichen Schnittstelle (RS 232, RS 485) ausgestattet, um die erhaltenen Daten an ein anderes System (PC, Steuerungseinheit…) weiterzuleiten.
Transponder (RFID-Datenträger) bestehen aus einem elektronischen Speicher, einer Sende-/ Empfangsantenne und einem Gehäuse. Kernstück ist der Speicher, der als Informationsträger dient.
Die Lesegeräte und Chips kommunizieren via elektromagnetischem Feld (Air Interface), das durch die Antenne des Lesegerätes und dem Transponder aufgebaut wird. Eine Batterie, das elektromagnetische Feld oder eine Kombination aus beidem, aktivieren den Tag.
Das Signal spricht alle, nur einem bestimmten Frequenzband zugehörigen Transponder innerhalb seiner Reichweite an. Die integrierten Schaltkreise der Transponder übermitteln die jeweilige Information mittels Amplituden-, Frequenz- oder Phasenmodulation.
Das Lese-/Schreibgerät empfängt/sendet Signale vom/an den Transponder, die in binäre Daten umgewandelt und in der angeschlossenen Computerapplikation ausgewertet werden. Durch diese Beschaffenheit liegen die Vorteile von Transpondern besonders in der hohen Zuverlässigkeit auch bei extremen Umwelteinflüssen, dem nicht erforderlichen Sichtkontakt mit dem Lesegerät, der Möglichkeit hoher Speicherkapazität und dem Potenzial, gleichzeitig mehrere Datenträger in einem Lesevorgang zu erfassen (Pulkerfassung).