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Zwei polnische Berufsmusiker, Piotr Schiller und Maciej Bulinski, verwöhnten rund 40 Zuhörer im Tertianum Huob in Pfäffikon mit Marimba- und Xylophonklängen vom Feinsten
Mit Piotr Schiller und Maciej Bulinski traten zweifelsohne zwei Virtuosen ihres Fachs in Pfäffikon auf. Die beiden Polen haben Schlagzeug studiert, und da es sich bei den ursprünglich afrikanischen Instrumenten Xylophon und Marimbaphon um Schlaginstrumente handelt, seien sie «ziemlich einfach aufgebaut»,so Schiller: Eine Reihe Hölzer mit den ganzen Tönen und eine Reihe Hölzer mit den halben Tönen, dazu unten metallene Röhren zur Verstärkung des Klanges. Geschlagen wird mit etwa 40 Zentimetern langen,vorne gepolsterten Stöckchen.
Klassik-Perlen aufgereiht
Dass Schiller und Bulinski nicht nur studiert, sondern auch viel geübt haben müssen, wurde mit jeder Melodie, die sie im Duett zelebrierten, klarer. Sie verpackten ihr Konzert in eine Reise, die mit Grieg in Norwegen startete.Für die Eisenbahnreise mit Strauss benutzten sie verschiedene Pfeifen, um die Klänge einer Dampflokomotive zu imitieren.
Das 1995 gegründete Duo spielte Vivaldis ersten Satz des Frühlings aus den «Vier Jahreszeiten» ebenso wie das Largo aus dem zweiten Satz des Violin-Doppelkonzerts von Bach. Zwischendurch erklärte Schiller die Herkunft der Namen ihrer Instrumente. Das höher gestimmte Xylophon kommt aus dem Griechischen und bedeutet Holzklang. Marimba hingegen hat seinen Ursprung in der Sprache der afrikanischen Bantu und heisst eine Reihe von Hölzern. Das Marimbaphon ist sozusagen die Bass-Version des Xylophons.
Das Duo Mallet kam ausserdem bei Verdi vorbei,stieg mit Rimski-Korsakovs Hummelflug in die Lüfte und brachten mit «Halleluja» von Händel einen weiteren Klassiker zum Klingen. Nach einem Abstecher nach Mexiko klang das Konzert mit «Jesus bleibet meine Freude» von Bach aus.
Höfner Volksblatt & March Anzeiger / Urs Attinger
Autor
Höfner Volksblatt & March Anzeiger
Kategorie
- Musik
Publiziert am
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