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Fanny Smith war als dreifache Saisonsiegerin und Weltcup-Leaderin zur WM im norwegischen Voss gereist. Dort wurde die junge Westschweizerin ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Smith setzte sich im Final-Durchgang überlegen gegen Thompson und David durch und holte die erste WM-Medaille für die Schweiz.
«Ich geniesse diesen Sieg extrem. Nach meiner schweren Verletzung jetzt zuoberst zu stehen, ist fantastisch», bejubelte Smith im Zielraum den bedeutendsten Titel für die Schweizer Skicross-Szene seit Mike Schmids Olympia-Gold in Vancouver 2010.
Kritische Situation im Halbfinal
Die Weltcup-Leaderin geriet nur im Halbfinal in eine heikle Situation. Mit einem riskanten, aber gekonnten Überholmanöver vermied die 20-Jährige einen Sturz und das vorzeitige Out. Den Finallauf beherrschte Smith in beeindruckender Manier.
Katrin Müller disqualifiziert
Mit Jorinde Müller stiess eine 2. Vertreterin von Swiss-Ski in die Runde der Top 4 vor. Im Final musste sich die Aussenseiterin mit Position 4 begnügen.
«Eigentlich hätten drei Schweizerinnen im Final sein müssen», so Cheftrainer Ralph Pfäffli. Ihm missfiel der Entscheid der Jury, die in ihrem Halbfinal-Lauf zweitklassierte Katrin Mülller zu disqualifizieren. Er taxierte den Angriff Müllers, der zu einem Sturz von Ophélie David führte, als reglekonform.
Männer früh ausgeschieden
Nicht wunschgemäss verlief der Wettkampf für die Schweizer Männer. Weltcup-Leader und Gold-Anwärter Alex Fiva belegte nach einem schwachen Start im Viertelfinal Rang 3 und schied aus. Armin Niederer scheiterte nach einem Torfehler bereits in der Qualifikation.