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Unser Ziel: Null Herztote
In der Schweiz überleben weit weniger Menschen einen Kreislaufstillstand als möglich wäre. Statt heute 7.5% könnten zehnmal mehr Menschen überleben.
Drei von vier Menschen überleben, wenn rasch Hilfe geleistet wird:
- Sofort realisieren, dass ein Kreislaufstillstand vorliegt
- Sofort alarmieren (interne Helfer und Notruf 144)
- Sofort mit Pumpen beginnen (Thoraxkompressionen rasch und kräftig)
- Sofort Schock auslösen (Ziel: Erste Schockabgabe mit AED innert 3 Minuten nach Kreislaufstillstand)
Leben zu retten, ist einfach
Der Kreislaufstillstand nach Herzinfarkt ist eine der häufigsten Todesursachen in der Schweiz.
Im Idealumfeld können >75 % der Personen mit Herz-/Kreislaufstillstand überleben (1). In der Schweiz überleben heute weniger als 10% einen Herz-/Kreislaufstillstand (ausser er spielt sich im Spitalumfeld ab) (2).
Die Überlebenschancen sind dann ideal, wenn möglichst alle Menschen wissen, wie sie sich angesichts eines Kreislaufstillstands verhalten müssen. Richtiges Verhalten ist einfach.
Vier Punkte gilt es zu beherrschen:
- Realisieren (Keine Lebenszeichen? Ein Kreislaufstillstand liegt vor!)
- Alarmieren (Sofort intern Helfer sowie Notruf 144 alarmieren)
- Pumpen (Sofort mit Thoraxkompressionen beginnen)
- Schocken (Sofort AED einsetzen und Schock auslösen)
Ziel ist es, innert max. 3 Minuten nach Kreislaufstillstand erstmals zu defibrillieren. Dazu müssen AEDs in genügender Zahl vorhanden sein. JDMT empfiehlt, AEDs so zu platzieren, dass ein Gerät innert 60 Sekunden erreicht werden kann.
Wir wollen, dass bei uns niemand nach Kreislaufstillstand stirbt!
Gemeinden, Unternehmen, Schulen und alle anderen Organisationen können sich zum Ziel setzen, dass bei ihnen niemand nach Kreislaufstillstand versterben soll. Studien zeigen, dass wenige Massnahmen die Überlebenschancen bei Herzstillstand enorm erhöhen: Drei von vier Betroffenen überleben in gutem Zustand, wenn innert drei Minuten erstmals defibrilliert wird.
Wie funktioniert O-CARD?
- Die Verantwortungsträger müssen wollen, dass niemand nach Kreislaufstillstand verstirbt; dies soll ein bewusster Entscheid sein auf «Chefetage», der dann in der Folge auch mit Nachdruck umgesetzt wird.
- Eine Kurzanalyse wird durch JDMT erstellt, mit dem Ziel aufzuzeigen, welche Massnahmen zu treffen sind (Sind bspw. Defibrillatoren in genügender Anzahl und günstig verteilt vorhanden?)
- Mittels Awareness-Kampagnen sollen die Menschen sensibilisiert werden für die Relevanz des Kreislaufstillstands («Jeden kann es treffen. Jeder kann helfen. Nur wenn jeder hilft, sind die Überlebenschancen optimal!»)
- Kurzausbildungen werden durchgeführt (bpsw. vor Cafeteria oder auf Dorfplatz; mit Training an Puppen & AED-Trainingsgeräten); unsere Instruktoren sprechen die Menschen an und nehmen ihnen die Ängste; zur Erinnerung erhalten die Teilnehmer 0-CARDs, auf welchen das Wichtigste zusammengefasst ist
- Gewisse Erhaltungsleistungen werden etabliert (Support der Defibrillatoren, Awareness-Erhaltungsmassnahmen, Unterstützung in Fragen zur Hilfeleistung und periodisch freiwillige Kurzausbildungen)
O-CARD-AED: Viele Vorteile für O-CARD-Teilnehmer
Welche AEDs eingesetzt werden, ist grundsätzlich nicht entscheidend. Bestehende AEDs können für 0-CARD eingesetzt werden. Ist eine Neuanschaffung geplant, gilt es aber, verschiedene Aspekte zu prüfen.
JDMT arbeitet für AEDs eng mit der Schweizer Firma Schiller zusammen, welche mit dem easyport nicht nur den kleinsten AED der Welt sondern auch den einzigen echt Schweizer AED produziert. Diese Zusammenarbeit bringt für 0-CARD-Teilnehmer viele Vorteile.
Preis und Ausgestaltung einer AED-Beschaffung ist von verschiedenen Punkten abhängig. Klar, es ist einfach, einen «nackten» AED zu kaufen. Damit die Lösung ideal und anhaltend wirksam, aber auch kosteneffizient ist, gilt es, den genauen Bedarf zu prüfen und die ideale Lösung zu erarbeiten.
JDMT und Schiller haben zudem für O-CARD spezielle O-CARD-Pakete geschnürt.