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Microsofts Modelle gegen die Komplexität
Microsofts Modelle gegen die Komplexität
Mit einer zusätzlichen Modellierungsschicht will Microsofts Chefarchitekt Bill Gates künftig die steigende Komplexität in allen IT-Bereichen von der Entwicklung über das Systemmanagement bis zu den Applikationen entschärfen. Mit dem Dynamic Systems Initiative (DSI) getauften Pendant zu IBMs autonomen Computing und HPs Adaptive-Strategie will Microsoft eine umfassende Systemverwaltung schaffen, die in Zukunft auch Unix- und Linux-Systeme einschliessen soll. Aktuell hat Gates am europäischen IT-Forum 2004 von Microsoft im dänischen Kopenhagen die jüngsten Updates von Microsofts Server- System vorgestellt.
MOM 2005
Die Version 2005 des Microsoft Operations Manager (MOM) fällt in erster Linie durch eine an Outlook angelehnte grafische Oberfläche auf. Zudem bietet der Event- und Performance-Management-Server jetzt mit einer Diagrammfunktion eine grafische Sicht auf die Systemlandschaft. MOM 2005 wird von Microsoft als Version 0 der zentralen DSI-Komponente System Definition Model (SDM) betrachtet. Dieses besteht aus XML-Dokumenten, die in die Applikationen eingebettet werden und den MOM mit Daten versorgen, damit dieser proaktiv verwalten kann. Entwickler erhalten die Möglichkeit der Modelleinbettung mit dem auf Mitte 2005 geplanten Release von Visual Studio 2005. Die Vision ist also ein Systemmanagement, das schon bei der Applikationsentwicklung beginnt und den ganzen Lebenszyklus einer Anwendung erfasst. Grundsätzlich soll dies mit den drei Modelltypen Health, Task und Configuration abgedeckt werden.