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Geschichte
Geschichte der Winterthurer Fasnacht
Winterthur war bereits im 15. und 16. Jahrhundert eine "Fasnachtshochburg". Grössere und kleinere Fasnachtszüge aus Konstanz, Stein am Rhein, Frauenfeld, Rapperswil, Schaffhausen usw. besuchten regelmässig unsere Stadt und wurden vom Schultheiss und Vertretern des kleinen und des grossen "Raths" begrüsst und auf Kosten der Stadt verköstigt und bei Musik und Tanz unterhalten. Die Winterthurer besuchten ihrerseits die befreundeten Städte und Orte mit Fasnachtszügen von 150 – 300 Personen und führten eigene Fasnachtsanlässe durch. Im Zuge der Reformation wurden 1672 diese Züge sowie das fasnächtliche Treiben untersagt. Trotzdem lebte die Fasnacht in Winterthur weiter.
Geschichte der Fasnacht-Gesellschaft Winterthur
Bereits im 18. Jahrhundert stellte ein "Vorstand" einen Fasnachtsumzug zusammen, das übrige Treiben wurde aber dem Zufall überlassen. Ab 1928 gab es eine organisierte Fasnacht und am 14. Januar 1929 wurde ein erstes, aus prominenten Persönlichkeiten bestehendes Fasnachtskomitee gegründet, welches nach einer Krise in den 30er Jahren aber nicht mehr existierte. Die Gründung der Fasnacht-Gesellschaft Winterthur erfolgte am 11. Januar 1939. Die Gesellschaft umfasst heute mehr als 250 Mitglieder; der Vorstand bildet dabei das Fasnachtskomitee Winterthur (Fakowi).