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Die Mezzosopranistin Felicitas Brunke absolvierte ihr Studium an der HfM Karlsruhe im Fach BA/MA Oper bei Prof. Marga Schiml und Prof. Friedemann Röhlig und MA Liedgestaltung bei Prof. Hartmut Höll und Prof. Mitsuko Shirai mit Auszeichnung. Weitere Einflüsse im Liedgesang erhielt sie neben zahlreichen Meisterkursen durch die Zusammenarbeit mit Prof. Daniel Fueter und Prof. Markus Hadulla. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit der Gesangspädagogin Prof. Charlotte Lehmann.
Schon während des Studiums wirkte Felicitas Brunke als Gastsolistin in mehreren Opernproduktionen mit, unter anderem am Badischen Staatstheater und dem Festspielhaus Baden-Baden. Es folgten Auftritte an der Philharmonie Berlin in Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Kulturkasino Bern und zuletzt an der deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Sie erhielt die Möglichkeit, mit Dirigenten wie Stephan Asbury, Mario Venzago, Hans - Christoph Rademann und Sir Simon Rattle zu arbeiten. Überdies war sie bereits Gast bei den Schwetzinger Festspielen und dem Würzburger Mozartsommer, aber auch bei kleineren Festivals wie dem Salonfestival Karlsruhe und der Liederabendreihe Wort+Ton.
Zu ihrem Opernrepertoire gehören unter anderem die Rolle des Orlowsky aus der „Fledermaus“ und die Titelpartie aus „Prinz Methusalem“ von Johann Strauss, Donna Elvira aus „Don Giovanni“ von Mozart, Meg Page aus „Fallstaff“ von Verdi, Ruggiero aus „Alcina“ von Händel, die Rolle der Mary Gerold aus „Tucholskys Spiegel“, eine Uraufführung von James Reynolds 2017 und die Rolle der Mutter/Tsippie aus „wo die wilden Kerle wohnen“ von Oliver Knussen.
Auch im Bereich der Kirchenmusik hat sich die Mezzosopranistin schon einen Namen gemacht und arbeitete unter anderem mit dem Elbipolis Barockorchester Hamburg und der Gächinger Kantorey. Neben zahlreichen Kantaten und Messen gehören große Werke wie das Weihnachtsoratorium, die H-Moll Messe und das Magnificat von J.S. Bach, die Petite Messe Solennelle von Rossini und der Elias von Mendelssohn zu ihrem Repertoire.
Felicitas Brunke ist Stipendiatin der Yehudi Menhuin Stiftung und des Richard Wagner Verbandes. 2016 wurde sie Finalistin im internationalen Othmar Schoeck Liedwettbewerb und 2017 Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg.
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