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FreiburgDie Stadtfreiburger Finanzdirektorin Madeleine Genoud-Page (CSP) und zwei ihrer Mitarbeiter haben Mitte Januar Klagen wegen Ehrverletzung eingereicht. Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser bestätigte gestern einen entsprechenden Bericht der Zeitung La Liberté. Im Dezember waren der Finanzkommission des Generalrats Gerüchte zu Ohren gekommen, einige Angestellte der Stadt profitierten von ihrer Position, um weniger Steuern zu zahlen oder Dritte zu begünstigen. Eine dreiköpfige Delegation der Finanzkommission besuchte daraufhin das Amt für Steuerausstände – um festzustellen, dass an den Gerüchten nichts Wahres war.
«Wird sehr schwierig»
Genoud-Page und ihre beiden Mitarbeiter wollen dies nicht auf sich beruhen lassen. Untersuchungsrichter Mooser soll herausfinden, wer das Gerücht gestreut hat. «Wir vermuten, dass eine Person weiss, wer diese Behauptung aufgestellt hat», sagt Mooser. Er werde mit dieser Person sprechen. «Wenn sie aber nichts sagt, wird es sehr schwierig, die Quelle des Gerüchts zu finden», fügt Mooser an.
Genoud-Page war gestern nicht erreichbar. Zu hören war aber, dass die gesuchte Person heute nicht mehr auf der Stadtverwaltung arbeitet. njb