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André Greipel sichert sich im Sprint den Sieg der 6. Tour-de-France-Etappe über 194 Kilometer von Arres nach Reims. Es ist insgesamt Greipels sechster Tagessieg an der Frankreich-Rundfahrt.
André Greipels kräftigem Antritt 250 Meter vor dem Ziel war kein Konkurrent gewachsen. Der bald 32-Jährige vom Team Lotto-Belisol attackierte aus dem Windschatten des Australiers Mark Renshaw und setzte sich souverän vor dem Norweger Alexander Kristoff durch. Dritter wurde der Franzose Samuel Dumoulin.
Greipels Landsmann Marcel Kittel, mit drei Siegen bisher der Dominator in den Massensprints, hatte wegen eines platten Reifens auf dem zweitletzten Kilometer den Kontakt zur Spitze verloren.
Vincenzo Nibali bekundete am Donnerstag keine Mühe, das Gelbe Trikot zu verteidigen. Der Italiener führt nach wie vor mit zwei Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Jakob Fuglsang aus Dänemark. Fabian Cancellara, der sich in Reims als bester Schweizer im 14. Rang klassierte, bleibt in der Gesamtwertung mit 1:17 Minuten Rückstand Fünfter.
1. André Greipel (De)
2. Alexander Kristoff (No)
3. Samuel Dumoulin (Fr)
14. Fabian Cancellara (Sz)
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …