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Offiziell ist Sklaverei zwar weltweit verboten, doch sie existiert trotzdem, da sie für die Profitierenden sehr lukrativ ist. Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) der UNO schätzt, dass über 40 Millionen Menschen Opfer von moderner Sklaverei sind.
Moderne Sklaverei existiert in verschiedenen Formen, eine prominente davon ist die Arbeitssklaverei. Die betreffenden Menschen erhalten zu wenig Lohn für ihre Arbeit oder sie verrichten sie gegen ihren Willen. Eine weitere Form ist die Ausbeutung durch Sexsklaverei.
Die Hilfsorganisation «International Justice Ministry» (IJM) Deutschland setzt sich gegen moderne Sklaverei ein. Niklas Wolf weist darauf hin, dass sie uns betrifft, da importierende Länder jährlich Risikoprodukte im Wert von über 300 Milliarden US-Dollar importieren. Risikoprodukte sind solche, die mit grosser Wahrscheinlichkeit durch Arbeitssklaven hergestellt worden sind: beispielsweise Smartphones, Laptops, Schmuck, Kleider und Fischereiprodukte.
Zum einen ist es wichtig, beim Kauf von Produkten genauer hinzuschauen. Zum andern sind auch Massnahmen auf politischer Ebene nötig, so Wolf.