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Melchior Berri

Der Architekt Melchior Berri wurde am 20. Oktober 1801 als Sohn des Geistlichen Melchior Berri (1765-1831) und dessen Gattin Apollonia Streckeisen (1770-1849) geboren. Sein Vater wirkte in jenen Tagen als Schulmeister zu St.Peter, wo der kleine Mechior im Gemeindeschulhaus hinter der Peterskirche seine ersten Lebensjahre verbrachte. Von 1805 bis 1831 war sein Vater Pfarrer zu Münchenstein.
St.Peter in Basel, in jenem Quartier in dem Melchior Berri seine ersten Lebensjahre verbrachte, bis seine Familie nach Münchenstein umzog.
Dort hatte er bereits ab 1804 als Vikar amtierte. Nach seiner Wahl zum Pfarrherrn, zog er mit seiner Familie nach Münchenstein/BL, wo sein Sohn am Fusse des Schlossfelsens seine Jugend in ländlicher Umgebung verlebte. Auf seinen Vater ist wohl die religiöse Ader Berris zurückzuführen, die sich etwa darin zeigte dass er schon als Jüngling gewissenhaft Buch über absolvierte Gottesdienste führte.
Das Verdienst, die gestalterische Ader des jungen Melchior entdeckt zu haben gebührt Achilles Benz (1766-1852). Der Basler Basler Landschaftsmaler kam jeden Samstag nach Münchenstein, um den Sohn der Pfarrherrn im Zeichnen zu unterrichten. Benz genoss im Hause Berri als Künstler ein gewisses Ansehen, und er förderte das entdeckte Talent, das im übrigen als mässiger Schüler galt.
Zeichnen und Rechnen waren die wenigen Stärken des Jungen. Darin mag sich schon früh sein späterer Lebensweg angekündigt haben. Deutlicher dafür sprach sein Berufswunsch, Militäringenieur bei Napoleon zu werden, um Festungen und Brücken zu bauen. Als Berri dafür schliesslich alt gewesen wäre, sass Napoleon Bonaparte (1769-1821) verbannt auf St.Helena und ärgerte sich über die Mücken.
Die Würfel fielen daher zu Gunsten einer Karriere in der zivilen Architektur. Um diese anzugehen, begab sich der Jüngling nach Karlsruhe, der Stadt in der Friedrich Weinbrenner (1766-1826) seinen Ruhm als Meister des Klassizismus begründete. Von Eltern und Schwestern emotionsvoll verabschiedet, verliess Berri kurz nach Weihnachten 1817 das beschauliche Münchenstein, um Architekt zu werden.
Ausbildung in Karlsruhe
Angelangt in der badischen Residenzstadt, nahm zunächst der Landesbaumeister Wilhelm Frommel (1759-1837) als Mentor den jungen Basler unter seine Fittiche. Seinen ersten Unterricht absolvierte Berri bei Johann Jakob Christoph Arnold (1779-1836), einem Verwandten Weinbrenners. An dessen Akademie wurde der Pfarrherrnsohn dann ab Oktober 1819 in die hohe Kunst der Architektur eingeweiht.
Der grosse Weinbrenner selbst warnte den Berri vor jenem Dämonen, der steter Begleiter der Jugend ist, nämlich dem Hang zur Übertreibung. Die Ausbildung war für einen angehenden Basler Architekten jener Tage sehr vielschichtig. Jedenfalls umflorte ihn eine baukünstlerische Aura die noch während seiner Ausbildung bis nach Basel ausstrahlte. Die Strahlkraft hatte Folgen.
Dem knapp Zwanzigjährigen wurde der 1824/25 umgesetzte Bau des Basler Stadtcasinos übertragen. Treibende Kraft hinter dieser Ehrung sei Oberst Emanuel Wettstein-Iselin (1761–1835) gewesen. Berri argwöhnte in späteren Jahren, dass Wettstein womöglich ihn als unerfahrenen Architekten nur ausgesucht habe, um Kosten zu sparen und sich als Entdecker eines jungen Talents zu profilieren.
Nach seiner Zeit in Karlsruhe ging Melchior Berri nach Paris, wo er sich an der École royale et spéciale des beaux-arts weiterbildete. Dort schloss er Freundschaft mit einem anderen aufstrebenden Schweizer Architekten geschlossen. Felix Wilhelm Kubly (1802-1872) sollte später in seiner St.Galler Heimat seine Laufbahn als Baumeister machen, und unter anderem das Kantonale Zeughaus bauen.
Berri arbeitete auch eine zeitlang im Pariser Atelier von Jean-Nicolas Huyot (1780-1840) arbeitete. Zu dessen Schülern zählten auch Hector-Martin Lefuel (1810-1880) oder Alexis Paccard (1813–1867). Ferner besuchte er die Ecole Polytechnique bevor er 1825 nach Basel zurückkehrte. Hier baute Berri 1825/26 die Wohnhäuser am St.Alban-Graben 5 und 7. Es folgte eine Reise nach Italien.
Eine solche Bildungstour in Weinbrenners Fusstapfen gehörte damals offenbar zum Pflichtprogramm junger Architekten. Mit Joseph Berckmüller (1800-1879) aus Karlsruhe studierte Berri 1826 die römische Architektur des antiken Pompeji und Paläste der Renaissance in Rom. Mit mediterranen Erfahrungen und Erkenntnissen wohl ausgestattet, kehrte Melchior nach Basel zurück.
Weitere Arbeiten Berris Arbeiten
Hier eröffnete er Jahr 1828 sowohl ein Baugeschäft als auch eine Bau- und Zeichenschule. Zu seinem frühen Werken danach gehörte das 1829/31 erbaute Blömleintheater. Zugleich baute sich Berri an der Malzgasse 16 ein zweistöckiges Wohnhaus welches 1842 durch einen rückwärtigen Anbau erweitert wurde. Seine Tätigkeit in Basel öffnete ihm bald die Türen zu wichtigen und hilfreichen Ämtern.
So nahm Berri Einsitz im Grossen Rat und im städtischen Baukollegium. Ferner wurde er Oberst der Genietruppe der kantonalen Miliz, was wenigstens ein klein wenig an seinen Jugendtraum vom Militäringenieur bei Napoleon herankam. Ein Bauwerk Berris aus jenen Jahren ist die ehemalige Abdankungskapelle in die heutigen Rosentalanlage. Sie dokumentiert Berris Hang zum Klassizismus.
Die von Melchior Berri entworfene ehemalige Abdankungskapelle des 1833 eröffneten Rostentalgottesackers (heute Rosentalanlage).
Die Kapelle entstand mit dem 1832/33 angelegten Gottesacker St.Theodor im Rosental. Ausgeführt wurde sie Steinmetzmeister Jakob Christoph Pack (1768-1841). Das mit römisch-dorischen Säulen versehene Portal legt Zeugnis von Berris Lehrjahren bei Weinbrenner ab. Kurz darauf entstand nach seinen Plänen das alte Gemeindehaus an der Baselstrasse 43 in Riehen.
Auch nach mehreren tiefgreifenden Umbauten lässt es noch die Handschrift des Architekten erkennen. Sein Bauwerk gab dem durch seine Positionierung und den Verzicht auf einen Giebel, dem Platz bei der Dorfkirche einen bis heute spürbaren Charakter. Berri hat auch mit kleineren Werken seine Spuren hinterlassen. Dies dokumentieren das Grabmal Johann Rudolf Forcart-Weiss (1749-1834).
Der Grabstein des Bandfabrikanten lässt mit seinen gotischen Elementen Berris Hand spüren. 1837 verewigte er sich mit einem Brunnen prominent im Stadtbild. Sein Dreizack-Brunnen dominiert bis heute die Einmündung des Münsterbergs in die Freie Strasse. Der Trog aus Jurakalkstein musste beim Transport nach Basel zersägt werden, da er nicht durch das Waldenburger Tor passte.
Das "Basler-Dybli"
Öffentliche Briefkästen gab es in Basel schon seit 1839. Fünf standen in den Vorstädten und einer in Kleinbasel. 1843 fasste der Rat den Entschluss, zehn weitere Briefkästen aufstellen zu lassen. Zugleich sollte das Postwesen umgestaltet werden. Dazu führte man in Basel das Postwertzeichen ein. Die Gestaltung der neuen Briefkästen und der Briefmarken übertrug die Obrigkeit Melchior Berri.
Berri entwarf den Briefkasten mit den ihm lieben klassizistischen Zügen, und gab ihm mit der weissen Brieftaube auf himmelblauem Grund ein prägnantes Erkennungszeichen. Dieses Täubchen erschien auch auf neuen Briefmarke, und gilt heute als ein Basler Wahrzeichen. Die Briefkästen wurden durch die Münchner Erzgiesserei von Ferdinand von Miller gegossen und 1845 in Betrieb genommen.
Briefkasten der Post mit markantem Brieftaube-Logo an der Schneidergasse. Berri entwarf dieses Briefkastenmodell und die ersten Basler Briefmarken.
Anerkennung, Ehrungen, weitere Bauprojekte
Berris Ruf strahlte über den Kreis seiner Heimat hinaus, und drang bis nach England. Dort wurde 1836 er zum Ehrenmitglied der Architectural Society of London ernannt. Hierzulande wurde ihm 1840 die Ehre zu teil, das Präsidium des Vereins Schweizer Ingenieure und Architekten zu übernehmen. Im Jahr 1842 wurde Berri ferner Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects.
In jene Jahre fällt der Bau des Hauses "zum Schwarzen Adler" an der St.Alban-Vorstadt 25, welches später im Volke als "Zahnlücke" bekannt war. Für Bürgermeister Felix Sarasin-Burckhardt (1797-1862) gestaltete Berri das Haus St.Alban-Vorstadt 49 "zum Schöneck" neu. In den unruhigen Zeiten der Freischarenzüge wirkte Berri an der letzten Erweiterung der Stadtbefestigung mit.
Damit die neue Eisenbahnlinie aus dem Elsass nach Basel in die Stadt hinein führen konnte, musste ein Teil der Stadtmauer umgebaut werden. Im Bereich der heutigen Spitalstrasse / Pestalozzistrasse wurde durch ein neues Mauerstück freies Baugelände für den Bahnhof, der erste auf Schweizerboden, schützend umschlossen. Berri errichtete dazu das um 1880 wieder abgerissene Eisenbahntor.
Es befand sich auf der Höhe der heutigen Liegenschaften Pestalozzistrasse Nr.18/20 Das Bauwerk war durch Genieoberst Salomon Hegner (1789-1869) aus Winterthur projektiert worden. Berri baute ein rotes Sandsteinportal mit abgestuftem Zinnengiebel und Schießscharten. Eine Treppe führte am Portal über den Schienenstrang als Verbindung zwischen den anstossenden Mauerpartien.
Das für Bürgermeister Felix Sarasin-Burckhardt von Berri in den 1840er Jahren gestaltete Haus "zum Schöneck" an der St.Alban-Vorstadt 49.
Melchior Berris Hauptwerk in Basel
Als Opus magnum hinerliess Berri der Stadt Basel das Museum an der Augstinergasse. Es wurde als Gebäude für Museum und Universität 1844/49 am Ort des früheren Augustinerklosters errichtet. Das Bauwerk sollte die Fürsorge der Stadt für die Bedürfnisse von Wissenschaft und Kunst. Der Museumskomplex sollte einer gemischten Nutzung dienen, was eine Herausforderung darstellte.
Der Architekt konnte zur Inspiration für diesen Bau in Basel auf kein gleichartiges Beispiel zurückgreifen. Der Haupttrakt an der Augustinergasse gibt spürbar den Geist der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel in Berlin wieder. An der Fassade zeigt ein siebenteiliges Relief von Johann Jakob Oechslin (1802-1873) einen Reigen von Allegorien auf Wissenschaft und Kunst.
In Baslerischer Sparsamkeit band man Reste der Klosterkirche im Museumsflügel an der Martinsgasse ein, wo es auf schöne gerade Linien nicht ankam. Das Museum war die Krönung von Berris Schaffen. Zur Eröffnung im November 1849 wurde im von ihm erbauten Stadtcasino ein Bankett abgehalten. Dabei überreichte man ihm das Diplom eines Ehrendoktors der Philosophisch-Historischen Fakultät.
Im Treppenhaus seines Museums bekam Berri ein kleines Denkmal gesetzt. Eine Büste im Stil der Renaissance, geschaffen 1827 in Rom von Heinrich Max Imhof, erinnert an den Schöpfer des Bauwerks. Die Skulptur bekam diesen Ehrenplatz vermutlich erst nach Berris Ableben. Das tragische Schicksal des talentierten Architekten liess seine Schatten bereits nach Vollendung des Museumsbaus ahnen.
Dunkelheit im Gemüt
Zwar brachte der Museumsbau Berri Ansehen bis über die Landesgrenzen hinaus. Weitere Aufträge in dieser Grösse erhielt er aber keine mehr. Basel war zu klein für mehrere solcher Bauten. Eine hoffnungsvolle Bewerbung als Stadtbaumeister von Bern ging unglücklicherweise verloren. Seine letzten grösseren Arbeiten entstanden beim Bau der Eisenbahnlinie Mannheim-Basel.
Dieses Bauprojekt wurde von seinem Studienkollegen Joseph Berckmüller umgesetzt, der mittlerweile zum Grossherzoglich Badischen Oberbaurat aufgestiegen war. Berri übernahm die Errichtung der Kunstbauten auf dem letzten Bahnabschnitt zwischen Leopoldshöhe und Basel während des Winters 1853/54. Der sensible Architekt trug in jener Zeit schwer an einem familiären Schicksalsschlag.
Melchior Berri hatte 1832 die zehn Jahre jüngere Margarethe Salome Burckhardt (1811-1854) geheiratet, mit die acht Kindern das Leben schenkte. Eines davon war Rudolf Samuel (1846-1851). Ein Jahr nach dem als sein Vater das Museum an der Augustinergasse vollendete befiel den Knaben eine schwere Bronchitis. Damals war die hohe Kindersterblichkeit eine traurige aber alltägliche Tatsache.
Im Dezember 1850 hatte sich Rudolf Samuel so weit von der Lungenerkrankung erholt, dass er an der Weihnachtsfeier der Familie teilnehmen konnte. Doch gegen Neujahr erkrankte eine Schwester an Scharlach, und steckte den bereits stark geschwächten Buben an. Die übrigen Geschwister konnten ihren verzweifelten Vater Abends umhergehen hören, klagend "Er stirbt mir; er stirbt mir!"
Am 7. Februar 1851 verlor der Bub seinen Kampf gegen die Krankheit. Er wurde auf dem Kirchhof St.Alban beigesetzt, in der Nähe der elterlichen Wohnung an der Malzgasse. Mit dem geliebten Kind sank wohl auch ein Teil von Berris Lebenswillen ins Grab. Von nun an wurde der Architekt zu einer von Schwermut gequälten Seele. Am 12. Mai 1854 nahm er sich, bar jeglicher weiteren Kraft, das Leben.
Dass Berri sein Leben durch eigene Hand beendet hatte, machte ihn damals zum Ausgestossenen, dem ein "anständiges" Begräbnis verwehrt war. Er am 13. Mai im Dunkel des frühen Morgens in aller Stille neben seinem Sohn zu St.Alban bestattet. Das Gebet sprach nicht der Gemeindepfarrer sondern Obersthelfer Abel Burckhardt (1805-1882), ein Freund der Familie und Cousin der Witwe.
Berris saniertes Grab zu St.Alban
Lange Zeit war das Grab Nummer 26 nicht mehr zu erkennen und der Grabstein verschwunden. Bei der Sanierung der St.Alban-Kirche kam der Stein wieder an den Tag und zurück auf das Grab. Neuerdings (Herbst 2014) sind die Gräber von Berri und seinem Sohn auf dem sanierten Kirchhof mit Steinplatten zugänglich gemacht. Eine Informationstafel erinnert zum 160. Todesjahr an Melchior Berris Leistungen.
Die neu hergerichteten Gräber von Melchior Berri und seinem als Kind verstorbenen Sohn Rudolf Samuel auf dem Kirchhof von St.Alban.
Zusammenfassung
Melchior Berri wurde 1801 in Basel geboren. Er verbrachte seine Jugend im nahen Münchenstein/BL, wo sein Vater Gemeindepfarrer war. Obwohl der Knabe ein mässiger Schüler war, zeigte er Begabung auf den Gebieten Mathematik und Zeichnen. Diese Talente führten ihn zur Architektur. Die Ausbildung dazu genoss er in Karlsruhe, wo Friedrich Weinbrenner den Baustil des Klassizismus.
Zu seinen Mentoren gehörte der badische Landesbaumeister Wilhelm Frommel und Johann Jakob Christoph Arnold, ein Verwandter Weinbrenners. Berri erweiterte seine Ausbildung in dem er in Paris die École royale et spéciale des beaux-arts und die Ecole Polytechnique besuchte. Ferner arbeitete er im Atelier von Jean-Nicolas Huyot. Eine Italienreise 1826 rundete seinen architektonischen Horizont ab.
Noch während seiner Ausbildung entwarf er das 1826 eingeweihte Stadtcasino am Barfüsserplatz (1938 abgerissen) und baute Wohnhäuser am St.Alban-Graben. Nach seiner Rückkehr nach Basel eröffnete Berri dort ein Baugeschäft und eine Bau- und Zeichenschule. Er wurde Mitglied des Grossen Rates und der städtischen Baumkommisson, so wie Oberst der Genietruppen der Basler Miliz.
In den folgenden Jahren baute Berri in Basel unter anderem an der Malzgasse ein heute noch existierendes Wohnhaus für sich selbst. Im selben Quartier entstanden nach seinen Plänen das Haus "zum Schwarzen Adler" und "zum Schöneck". Für die Gottesäcker Rosental und St.Elisabethen entwarf Berri Abdankungskapellen in im Quartier St.Johann baute er ein Stadttor für die Eisenbahn.
Das herausragendste Werk Berris in Basel ist das 1844/49 erbaute Museum an der Augustinergasse. Zur Eröffnung erhielt der Architekt die Ehrendoktorenwürde der Philosophisch-Historischen Fakultät verliehen. Sein Werk wurde auch in England gewürdigt, wo man Berri Ehrenmitglied der Architectural Society of London und der des Royal Institute of British Architects wurde.
Mit dem Museum an der Augustinergasse erreichte er seinen Zenit. Basel hatte seinem Ehrgeiz keine grossen Bauprojekte mehr zu bieten, und eine hoffnungsvolle Bewerbung zum Stadtbaumeister in Bern verlief im Sande. Im Frühjahr starb zudem eines seiner acht Kinder, was zur Verfinsterung seiner Gemüts beigetragen haben mag. Am 12. Mai 1854 schied Melchior Berri durch Freitod aus dem Leben.
Beitrag erstellt 04.11.14
Quellen:
Daniel Burckhardt-Werthemann, Bilder und Stimmen aus dem verschwundenen Basel, Verlag Friedrich Reinhard AG, Basel, 1946, Seiten 182 bis 184 (zur Wahl Berris als Architekt des Stadtcasinos)
Jakob Buser, Das Basler Postwesen vor 1849, Buchdruckerei J. Schaub-Buser, Sissach, 1903, Seiten 116 bis 119 (zum Basler-Dybli Briefkasten)
Karl Gauss / Hans Schäfer / Fritz LaRoche, Basilea Reformata 2002, herausgegeben von den Kirchenräten der Evangelisch-reformierten Kirchen Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Basel und Liestal, 2002, ISBN 3-9522134-0-4, Seite 129 (zu Paffer Melchior Berri-Streckeisen)
Emil Major, Bauten und Bilder aus Basels Kulturgeschichte, 1986, Verlag Peter Heman Basel, ISBN 3-85722-010-5, Seiten 187
François Maurer, Abschnitt "Baugeschichte", in Riehen - Geschichte eines Dorfes, Verlag A. Schudel & Co AG, Riehen, 1972, ISBN 3 85895 721 6, Seite 254
Arnold Pfister, Beitrag "Melchior Berri (Ein Beitrag zur Kultur des Spätklassizismus), II. Teil", publiziert im Basler Jahrbuch 1936, herausgegeben von August Huber und Ernst Jenny, Helbing und Lichtenhahn, Basel, 1935, Seiten 179 bis 222
Arnold Pfister, Beitrag "Melchior Berri (Ein Beitrag zur Kultur des Spätklassizismus), I. Teil", publiziert im Basler Jahrbuch 1931, herausgegeben von August Huber und Ernst Jenny, Helbing und Lichtenhahn, Basel, 1930, Seiten 59 bis 144