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GUI-Toolkits
Gtk vs Qt vs Tk
Das primär für Linux in C entwickelte Gtk (GIMP Toolkit), das plattformübergreifend ausgelegte, in C++ entwickelte, „Cute“ ausgesprochene Qt sowie das ursprünglich als Erweiterung für die Programmiersprache Tcl entwickelte Tk sind GUI-Toolkits, die z.B. bei der Implementierung unter Python oder Vala zum Einsatz kommen können.
Gtk und Qt setzen ihr Erscheinungsbild per eigenem Theme (mit
gtk-chtheme bzw.
qtconfig), welches aber durch die Desktop-Umgebungen wie GNOME und KDE harmonisiert wird. Die Unterschiede im Erscheinungsbild sind bei diesen also gering.
curses bzw. ncurses (new curses) sind TUI-APIs.
GNU/Linux ist in der Summe der Anwendungen mehr GTK-orientiert, allerdings nicht unter KDE, welches selbst Qt für die eigenen Anwendungen verwendet. GTK- als auch QT-Anwendungen laufen am Ende genauso unter X11 und Wayland wie auch auf Windows und macOS.
Wer Qt einsetzen möchte, sollte das Qt Lisensing Model beachten, welches die Verwendung in den meisten Non-Profit-Projekten erlaubt, aber eine kommerzielle Nutzung gesondert behandelt. Gtk lässt sich dagegen auch in proprietären Projekten frei einsetzen.
GTK liegt in den Versionen 2 und 3, QT in den Versionen 3 und 4 vor, die jeweils untereinander inkompatibel sind. Alle zum Betrieb notwendigen Bibliotheks-Versionen können aber parallel installiert und betrieben werden.
Siehe auch
Tools
Damit die UIs nicht gecodet werden müssen, gibt es ähnlich wie bei Visual Studio eine Reihe an GUI-Tools, die einen grafischen Entwurf erlauben.
Für Gtk+
Glade
Für Qt
Qt Designer
Qt Creator
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