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Der ESC 2022 ist komplett. Weiter kam am Donnerstagabend bei der 66. Ausgabe des internationalen Musikwettbewerbs in der norditalienischen Stadt Turin unter anderem die finnische Band The Rasmus mit dem Rocklied «Jezebel».
Für die Schweiz tritt Marius Bear (29) an. Jetzt stehen alle 25 Finalisten für das Grand Final fest. Wie viele Punkte die 20 Länder aus den insgesamt zwei Halbfinals bei der Abstimmung bekamen, wurde nicht bekannt gegeben, um die Abstimmung für das Finale nicht zu beeinflussen.
Auch Ukraine im Finale
Bereits im ersten Halbfinale qualifizierte sich die Ukraine mit dem Kalush Orchestra für das Finale. Die Band gilt in diesem Jahr als Favorit auf den Gesamtsieg. Bei den Buchmachern wird die Gruppe um Rapper Oleh Psjuk mit ihrem Lied «Stefania» derzeit auf Platz eins erwartet.
Die sechs Männer gehen davon aus, dass im Falle eines Sieges die kommende Ausgabe des Grand-Prix in dem aktuell vom russischen Angriffskrieg betroffenen Land ausgetragen werden würde. Die ESC-Veranstalter wollen über dieses mögliche Szenario noch nicht spekulieren.
Finalshow am Samstag
Direkt für das Finale sind auch die übrigen vier Länder der sogenannten Big Five Frankreich, Spanien, Italien und Grossbritannien gesetzt. Mit Blick auf die Wettanbieter dürften der britische, spanische und italienische Beitrag Chancen auf die oberen Ränge haben. Auch die Schwedin Jakobs wird hoch gehandelt.
Am Freitag gehen beim ESC die Generalproben für die Show am Samstag weiter. Die Show wird unter anderem von der italienischen Grammy-Gewinnerin Laura Pausini und dem britischen Sänger Mika moderiert, der durch seinen Hit «Grace Kelly» aus dem Jahr 2007 berühmt wurde. (SDA)