Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03101.jsonl.gz/846

Um einem kompletten Schulteam, bestehend aus 100 Personen, das Kulturagent.innen-Projekt in nur einer Stunde vorzustellen, entschied sich die Kulturagent.in Patrizia Mosimann für eine Projekt-Präsentation in Form eines Kurzworkshops. Dabei sollte nicht nur ihre eigene Haltung als Vermittlerin spürbar werden, sondern auch das bildende Potenzial kultureller Bildung.
Zum Einstieg wurde ein kurzer Film über den «Marshmallow-Test» gezeigt. Dabei handelt es sich um einen berühmt gewordenen psychologischen Test, in dem ermittelt wird, inwieweit Kleinkinder in der Lage sind, ein Bedürfnis aufzuschieben. Der Film leitete die Aufgabe ein, die die teilnehmenden Schulakteur.innen nachfolgend in Gruppen lösten. Ziel war es hierbei, einen möglichst hohen Turm zu bauen. Ordentlich arrangiertes Material und ein enger Zeitrahmen bildeten die Rahmenbedingungen. Dass es als Preis Marshmallows gab, versteht sich von selbst.
Im Anschluss diskutierte das Schulteam über Verbindungen zwischen der Aufgabe, einen möglichst hohen Turm zu bauen, und dem Kulturagent.innen-Projekt. Dabei erfuhr die Möglichkeit, das Scheitern als wichtigen Lernprozess wahrzunehmen und zu nutzen, den Fehler zu schätzen, eine besondere Aufmerksamkeit.
Zum Ende des Workshops hin wurden individuelle Notizen zu Erwartungen, Ängsten, Ideen und Fragen bezüglich des Kulturagent.innen-Projekts gesammelt. Das entstandene Material wurde zu verschiedenen Zeitpunkten im Projekt immer wieder hervorgeholt und in die laufenden Prozesse eingebracht.