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Zur Prophylaxe oder Behandlung von COVID-19 zugelassene monoklonale Antikörper zeigen in vitro eine Abnahme der Aktivität gegen SARS-CoV-2 Varianten. Die Auswirkungen der Daten auf den klinischen Nutzen sind nicht vollständig geklärt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Antikörper gegen aktuelle Varianten nicht wirksam sind. Derzeit liegen für die zugelassenen monoklonalen Antikörper keine Daten zur klinischen Wirksamkeit aus randomisierten kontrollierten Studien gegen aktuelle Omicron Untervarianten vor.
Zum Zeitpunkt der praktischen Anwendung von monoklonalen Antikörpern zur Prophylaxe oder Behandlung von COVID-19 gilt es die Eigenschaften der zirkulierenden SARS-CoV-2-Viren zu berücksichtigen, einschliesslich der lokalen Epidemiologie sowie aller aktuellen verfügbaren Informationen und offiziellen Empfehlungen.