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Unter der Bezeichnung Hüntwangen, oder besser "Huntwangin" (Hirschweide) erscheint der Dorfname erstmals im Jahre 1254. Das Gebiet gehörte im Mittelalter zu Landgrafschaft Klettgau. Schon im 13. Jahrhundert erhielt das Kloster Wettingen Grundbesitz zu Hüntwangen. Dieser ging zurück auf eine Vergabung des Edlen Rudolf von Kaiserstuhl und dessen Gemahlin Adelheid von Tengen.
Gemeinde Hüntwangen
Die niedere Gerichtbarkeit über Hüntwangen lag beim Bischof on Konstanz, der sie als Lehen an Adelige verlieh. So war 1328 Hans von Ehinger Inhaber der Vogtei, und 1376 wurden es die Herren zum Thor. Die Vogtei ging dann vorübergehend an Hans und Conrad von Stühlingen über, von denen sie 1467 Heinrich am Lee um hundert rheinische Gulden erwarb. 1478 gelangten die Vogteirechte an die Freiherren Gradner zu Eglisau, die Inhaber der Herrschaft Eglisau. Als 1496 die letztere gesamthaft von der Stadt Zürich erworben wurde, kam Hüntwangen zur neugeschaffenen Landvogtei Eglisau und verblieb bei dieser bis 1798.