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Die Story: Cecil Gaines wächst in Georgia auf einer Baumwollplantage auf. Als der Gutsherr seine Mutter vergewaltigt und seinen Vater erschiesst, nimmt ihn die alte Gutsherrin ins Haus und bildet ihn als Butler aus. Jahre später nimmt Cecil (Forest Whitaker) seinen Dienst im Weissen Haus auf, wo er über 50 Jahren bleiben wird. Als Cecils ältester Sohn Earl (David Banner) Mitglied von Freedom Riders und später der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung wird, beginnen sich Vater und Sohn zu distanzieren.
Die Schauspieler: Sprühend vor Lebenslust und mit grosser Leinwandpräsenz: Talk-Queen Oprah Winfrey als Gattin. Grossartig auch Forest Whitaker in der Rolle des unterwürfigen Butlers.
Der Regisseur: Mit «The Butler» präsentiert der US-Amerikaner Lee Daniels seinen dritten Spielfilm. In «Monster’s Ball» verhalf er 2002 Halle Berry als erster afroamerikanischer Schauspielerin zum Oscar als beste Hauptdarstellerin, «Precious», 2009, erlangte eine Oscar-Nominierung. Mal schauen, wie weit es Daniels mit dem dritten Film bringen wird.
Die Szene: Beklemmend, als Mitglieder der Freedom Riders, darunter auch Cecils Sohn, zusammengeschlagen werden, weil sie sich an die für Weisse vorbehaltene Theke eines Imbisses setzen und ihr Recht auf Bedientwerden einfordern.
Das Fazit: «The Butler» ist ein zutiefst aufwühlender Film. Er erzählt die wahre Geschichte des Butlers Eugene Allen und lässt 90 Jahre Bürgerrechtsbewegung aufleben.
Bewertung: *****
Länge: 132 Min.
Regie: Lee Daniels.
Kinostart: Im Kino