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Beim Spaltholz-Abbrand in einer Kleinfeuerungsanlage (<70 kW) wie zum Beispiel einem Kaminofen entstehen stets unerwünschte, giftige Gase wie Kohlenmonoxid, sowie unerwünschte Feststoffe wie Feinstaub und Russ.
Die Holzverbrennung durchläuft drei Phasen: In der Trocknungsphase wird das im Holz noch vorhandene Wasser verdampft. Nachdem das Holz ausgetrocknet ist, entweichen nun bei 100 bis 600°C Gase aus dem Holz und das Holz wird stark zersetzt. Diesen thermo-chemischen Umwandlungsprozess bezeichnet man auch als Pyrolyse. Zurück bleibt Holzkohle. Die letzte Phase, die sogenannte Nachverbrennung sorgt dafür, dass das Holz nahezu restlos verbrennt und nur noch Asche übrigbleibt.
Der patentierte Edelstahl Ständer CheminéeCobra® soll die Pyrolyse optimieren: Die Holzscheite werden in konstantem Abstand zueinander gehalten, ohne dass sie sich gegenseitig berühren. Eine optimierte Pyrolyse soll die Schadstoffemissionen verringern. Erste positive Resultate lieferten bereits erste Messungen mit geeichten Wöhler-Messgeräten durch einen ausgebildeten Kaminfeger. Nun sollen diese Resultate an der Prüfstelle für Holzfeuerungen der Fachhochschule Nordwestschweiz wissenschaftlich überprüft werden.
Das Projekt wurde aufgrund des Beitragsgesuchs vom 15.06.2023 genehmigt.