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"Wenn das Ziel meines Trainings darin bestehen soll, meine Leistungsfähigkeit im Alltag, im Beruf oder im Sport zu verbessern, weshalb soll ich dann ein allgemeines (traditionelles) Krafttraining absolvieren?"
Nach wie vor wird die Funktionalität des Trainings von vielen Trainern rein anatomisch-mechanisch angesehen. Anatomisch betrachtet hat ein Muskel einen Ursprung und einen Ansatz. Zieht sich dieser Muskel zusammen (Kontraktion), so nähern sich Ursprung und Ansatz einander an. Aus dieser Sichtweise, wäre diese Kraftübung dann als "funktionell" einzustufen, wenn das Zusammenziehen des Muskels möglichst isolisert und möglichst genau in Richtung des Faserverlaufs gegen einen Wiederstand ermöglicht. Im Kontext zu alltags und sportartspezifischen Bewegungen jedoch, muss die Funktionalität von Trainingsinhalten aber differenziert angesehen werden. Funktion bedeutet "Sinn und Zweck" Functional Training ist somit ein zweckmässiges bzw. zweckorientiertes Training (Boyle, 2004). Demnach wäre eine Kraftübung als "funktionell" einzustufen, wenn sie berücksichtigt, wie ein Muskel im Kontext von Bewegungen funktioniert. Wenn wir die Bewegungen des Menschen im (Sport-)Alltag betrachten, so fällt auf, dass so gut wie keine Bewegung auf nur ein Gelenk beschränkt ist. Diese Bewegungsformen aktivieren immer gleich mehrere Muskelgruppen gleichzeitig. „Bewegungen, die nur einen einzigen Muskel isoliert beanspruchen und trainieren, sind demnach als unfunktionell zu bezeichnen. Wenn es also dein Ziel ist, deine Leistungsfähigkeit im Alltag, Beruf oder im Sport zu steigern, solltest Du dich nach alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsformen orientieren. Buche dein kostenloses Functional Probetraining: complexity@gmx oder 079-845-43-05 Maurizio Gallucci Rheinweg 4 8200 Schaffhausen