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Benjamin Brittens Quartett verdankt sich einem 1911 ins Leben gerufenen Wettbewerb, für den die Teilnehmer ein einsätziges Kammermusikstück in der Tradition der englischen Streicherfantasien des 16. und 17. Jahrhunderts zu schreiben hatten. Als gerade mal 18-jähriger Absolvent des Royal College of Music, gewann Britten 1932 den Preis für sein sogenanntes “Phantasy Quartet“. In ähnlicher Weise auf die Vergangenheit bezieht sich das einsätzige “Fantasy Quartet“ von Brittens Landsmann Ernest John Moeran, in dem dieser Volkslieder aus seiner Heimat Norfolk aufblühen lässt. Rückerinnerungen beinhalten auch Mozarts Oboenquartett, das im Adagio-Satz Gluck'sche Töne anschlägt, sowie Maurice Ravels Sonate in der exquisiten Besetzung für Violine und Violoncello, die er dem Andenken Claude Debussys gewidmet hat.
Wolfgang Amadeus Mozart - Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello F-Dur, KV 370
Benjamin Britten - Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello, op. 2 "Phantasy Quartet"
Maurice Ravel - Sonate für Violine und Violoncello
Ernest John Moeran - "Fantasy Quartet" für Oboe, Violine, Viola und Violoncello, R 90