Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03421.jsonl.gz/468

Der ehemalige Verteidiger, der 2006 mit Italien Weltmeister wurde, ersetzt seinen Landsmann Paolo Tramezzani. Dessen Vertrag wurde trotz erfolgreichem Klassenerhalt nicht verlängert.
Der 42-jährige Grosso begann seine Trainerkarriere im Juniorenbereich von Juventus Turin. Danach betreute er die Zweitligisten Bari und Hellas Verona sowie zuletzt den Serie-A-Klub Brescia. In Brescia war er nur von Anfang November bis Anfang Dezember 2019 im Amt.
Erfolgreicher war seine Karriere als Spieler. Als Aussenverteidiger stand er unter anderem bei Inter Mailand, Lyon und Juventus Turin unter Vertrag. Mit allen drei Klubs wurde er je einmal Meister. Bei der WM 2006 war er eine grosse Figur. Er erzielte im Halbfinal gegen Deutschland in der 119. Minute das 1:0 und verwertete im Final gegen Frankreich den entscheidenden Versuch im Penaltyschiessen.
Grosso ist nicht der erste italienische Weltmeister, der in Sitten als Trainer sein Glück versucht. Vor ihm betreute Gennaro Gattuso im 2013 für kurze Zeit den FC Sion.