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Als die wissbegierige junge Britin Gertrude Lowthian Bell ihren Vater anfleht, sie in die weite Welt hinauszuschicken, arrangiert Thomas Hugh Bell den Aufenthalt seiner Tochter bei einem Verwandten in Teheran. Dort verliebt sich Gertrude unsterblich in den mittellosen Diplomaten und Glücksspieler Henry Cadogan. Als der Vater den beiden die Eheschliessung untersagt, nimmt sich Cadogan das Leben und Gertrude verschreibt sich fortan ihren Reisen durch den Nahen Osten und dem Studium der lokalen Politik und Kultur. Nach einer weiteren tragischen Liebe übernimmt Gertrude Bell nun auch politische Posten und wird immer bedeutsamer für die örtlichen Machthaber, sowohl für die Briten, als auch für die lokalen Stammesführer, die sie respektvoll als „Königin der Wüste“ bezeichnen und sich von ihr in ihrer Kultur verstanden fühlen.