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Der Begriff Zoom beschreibt den Vorgang, bei dem das Motiv mit Hilfe der Kamera verkleinert, beziehungsweise vergrössert wird. Üblicherweise wird der Kamerazoom dazu verwendet, ein Objekt grösser darzustellen, als es aus dem derzeitigen Betrachtungswinkel wahrgenommen wird. Somit lassen sich auch weit entfernte Objekte ablichten, ohne den ursprünglichen Standort verlassen zu müssen. Aus diesem Grund erfreuen sich insbesondere Anhänger der Tier- und Sportfotografie an Kameras mit guter Zoomeigenschaft.
Die meisten modernen Kameras verfügen über zwei unterschiedliche Arten von Zoom.
Bei dem optischen Zoom kommt es zu einer Veränderung der Brennweite. An dem Objektiv einer Systemkamera wird zu diesem Zweck gedreht, was die Verschiebung der Objektivlinsen bewirkt und das Motiv entsprechend grösser oder kleiner darstellt. Bei Digitalkameras mit fest verbautem Objektiv (Kompakt– und Bridgekameras) wird für einen veränderten Zoomfaktor häufig eine Art Schieberegler neben dem Auslöser betätigt. Die optische Zoomeigenschaft einer Kamera ist abhängig von der minimalen und maximalen Brennweite des Kameraobjektivs und wird in Millimetern angegeben.
Beim digitalen Zoom handelt es sich um keinen „echten“ Zoom im engeren Sinne. Die Kamera vergrössert lediglich den ausgewählten Bildausschnitt des ursprünglich aufgenommenen Bildes. Vor allem bei Kompaktkameras sind die Grenzen zwischen dem optischen und digitalen Zoom nahezu fliessend. Wird die maximale optische Zoomeigenschaft erreicht, schaltet die Digitalkamera automatisch in den digitalen Zoom um und vergrössert den ausgewählten Bildausschnitt daraufhin digital. Obwohl sich die Möglichkeiten und die Qualität des digitalen Zooms in den letzten Jahren stark verbessert haben, unterliegt er noch immer den Bildergebnissen eines optischen Zooms.