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Die frühere portugiesische Kolonie Guinea-Bissau, eingeschlossen zwischen Guinea und Senegal, zählt heute zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Seit dem Bürgerkrieg von 1998/99 liegt die Wirtschaft des Landes völlig am Boden, weite Teile der Infrastruktur sind zerstört. Ein niedriges Bildungsniveau und hohe Arbeitslosigkeit führen zu einem geringen Lebensstandard. Etwa jedes zehnte Kind stirbt direkt nach der Geburt, jedes fünfte erlebt den fünften Geburtstag nicht. Zirka drei Viertel der Frauen und fast die Hälfte der Männer können nicht lesen und schreiben.
Noch heute dürfen die wenigsten Kinder zur Schule, da sie zu Hause in der Landbewirtschaftung gebraucht werden. Aber auch ohne dies könnten sich nur wenige Eltern die Schulgebühren leisten. Die nicht vorhandene Bildung hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit. Weltweit steht Guinea-Bissau an trauriger sechster Stelle der Müttersterblichkeitsrate.
Das Schicksal der Überlebenden Neugeborenen, vor allem von Kindern die mit einer Behinderung zur Welt kommen, ist schrecklich: Der Tod der Mutter als schlechtes Omen deutend, werden die Kinder von ihren Familien verstossen und ausgesetzt. In den glücklichen Fällen, bringen die Verwandten die Babies ins Waisenhaus „Casa Emanuel“.
Das von SILOAH unterstützte Waisenhaus existiert seit 1997. Heute leben 140 Kinder im “Casa Emanuel“. Sie erhalten Nahrung, Kleidung und werden medizinisch versorgt. Ausserdem werden die Kinder in eigenen Schulklassen unterrichtet, die sogar 300 weitere Kinder aus der Umgebung besuchen.
Die Ziele der SILOAH-Projektarbeit:
- Patenschaftsprogramm im Waisenhaus „Casa Emanuel“
- Medizinische Grundversorgung
- (Medizinische) Aufklärungsprogramme
- Verbesserung der Ernährungssituation
- Schulbildung
Blicken auch Sie mit den Kindern des Waisenhauses „Casa Emanuel“ nach vorn. Werden Sie Pate und öffnen Sie einem Kind die Tür in eine bessere Zukunft. Vielen Dank!