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BeerPong im Café DartHouse
Beer Pong Regeln
Verhalten
Beer Pong ist ein Spiel, welches Spass machen soll. Es ist jedoch trotzdem ein Wettkampf. Respektiere die anderen Spieler und die Regeln.
Vorbereitungen
- 2 Spieler pro Team
- 2 Beer Pong Bälle pro Spiel
- 2 Würfe pro Team in jeder Runde (Ausnahme: Spielbeginn)
- 10 Becher auf jeder Seite des Tisches angeordnet als Pyramide mit der Spitze Richtung Tischmitte
Spielbeginn
- Zum Start bekommt jedes Team einen Ball.
- Die Werfer werfen gleichzeitig auf die Becher und schauen sich dabei aber in die Augen.
- Das Team des Spielers der den Becher trifft darf das Spiel eröffnen.
- Treffen beide nicht, wird dies so lange wiederholt bis ein Team trifft.
Spielverlauf
- Vor dem ersten Wurf darf man das gegnerische Team zum Formatieren auffordern.
- Bring-Backs: Treffen beide Spieler einen Cup während einer Runde, bekommen sie die Bälle zurück und dürfen nochmals werfen.
- Der Ball darf nur berührt werden, wenn er zuvor den Tisch oder einen Cup berührt hat (Wird der Ball zuvor berührt, erfolgt eine Penalty-Strafe.)
- Bounce Shot: Springt der Ball auf dem Tisch auf bevor er in einen Becher geht, muss das gegnerische Team zwei Becher trinken.
- Sobald der Ball den Tisch berührt hat, darf jedoch das verteidigende Team den Ball wegschlagen.
- Fällt ein Cup wegen eines Balles um, muss dieser wieder aufgestellt werden.
- Ablenkungsmanöver sind erlaubt. Becher, Tisch und Gegner dürfen dabei nicht berührt werden. Erzeugen eines Windstoßes ist verboten.
- Sich drehende Bälle im Cup dürfen aus diesem entweder "gefingert" (Männer) oder "geblasen" werden.
Spielende
- Rebuttal: Ist der letzte Becher eines Teams getroffen, hat das gegnerische Team nochmals die Chance zu werfen bis sie keinen Becher mehr trifft.
- Wurde beim Rebuttal der letzte Becher getroffen, geht es in die Verlängerung: Drei Becher auf jeder Seite als Pyramide
- Death Cup: Becher, die zuvor getroffen wurden, aber nicht vom Tisch genommen oder ausgetrunken wurden, dürfen angespielt werden. Wird einer dieser Becher getroffen, ist das Spiel sofort vorbei.
- Das verbleibende Bier auf dem Tisch kann vom Verlierer-Team getrunken werden.
Nun wünschen wir viel Spass beim Spielen!
Beer Pong wurde zwischen 1950 und 1960 in den Vereinigten Staaten entwickelt. Der Entstehungsort ist das Dartmouth College, eine Privathochschule in New Hampshire. Der genaue Zeitpunkt kann nicht mehr rekonstruiert werden, jedoch behauptet der Geschichtsprofessor Jere Daniell, Beer Pong bereits im Jahre 1955 gespielt zu haben. Ein anderer Absolvent dieser Einrichtung, Bob Shirley, gibt an, dass die Spielidee beim Tischtennis entstand. Dabei sollen Zuschauer ihre Bierbecher auf der Tischtennisplatte abgestellt haben. Aus zufälligen Treffern in den Becher sei daraufhin der Spielgedanke entstanden. Das älteste vorhandene Foto von Beer Pong datiert jedoch lediglich von 1968 aus dem damaligen Collegejahrbuch. Gesichert ist jedoch, dass Beer Pong aus dem Tischtennis entstanden ist. In seiner Anfangszeit wurde es daher mit Tischtennisschlägern und lediglich einem Bier auf jeder Spielfeldseite gespielt. Ziel war es dabei, die gegenüberliegende Bierflasche zu treffen. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Spiel als Beer Pong bezeichnet.
Seine heutige Spielform entwickelte in den 1970er Jahren „Delta Upsilon“, als ein damaliger Schüler das Spiel von einer Reise mitbrachte, jedoch dabei die Ping-Pong-Schläger verlor. Um es dennoch spielen zu können, wurde der Ball einfach mit den Händen geworfen und das Spiel kurzerhand in „Throw Ball“ umbenannt. Anders als der Name konnte sich das Spiel selbst bis heute durchsetzen.
In den 1980er Jahren erlangte das Spiel durch den Konflikt zwischen den USA und dem Libanon Bekanntheit, da das Werfen der Bälle in die Becher mit den Bombenabwürfen der Amerikaner auf die libanesische Hauptstadt Beirut assoziiert werden konnte. Zusätzlich trug die Entwicklung und Verbreitung von Plastikbechern zu der rasanten Ausbreitung des Spiels in Amerika bei.
Die eindeutige Herkunft des Namens Beirut konnte bis heute nicht festgestellt und belegt werden. Eine Theorie steht im direkten Zusammenhang mit dem Libanonkonflikt, wohingegen auch einige Privatpersonen diese Wortschöpfung ihr Eigen nennen, ohne dies jedoch belegen zu können. In jedem Fall erhielt Beer Pong in den achtziger Jahren seinen zweiten Namen Beirut. Zumindest in den USA kann jedoch auf Grundlage einer Umfrage durch CollegeHumor aufgezeigt werden, dass der Begriff „Beer Pong“ unter den über 40.000 Befragten deutlich populärer als „Beirut“ ist. Über die Begriffsverteilung gibt es in Deutschland keine Studien. Nimmt man jedoch die monatlichen Suchanfragen bei Google als Referenz, dann zeigt sich, dass auch hierzulande „Beer Pong“ populärer als „Beirut“ zu sein scheint. Auch wenn die Begriffe Beer Pong und Beirut häufig synonym verwendet werden, bezeichnet Beirut genau genommen die Version des Spiels ohne Tischtennisschläger und Beer Pong die Variante mit Schlägern. Diese traditionelle Interpretation ist jedoch heutzutage nicht mehr als allgemeingültig zu betrachten, da das Spiel überwiegend ohne Schläger gespielt wird, der Begriff Beer Pong jedoch weiter verbreitet ist.
Im Jahre 2013 war Beer Pong ein weltweiter Spaß- und Wettkampfsport, welcher beispielsweise in Amerika bereits eine World Series mit 50.000 $ Preisgeld hervorgebracht hat. Diese wurde im Jahr 2013 zum achten Mal in Las Vegas durchgeführt. Zusätzlich wird Beer Pong von Unternehmen vermarktet, unter anderem können individuelle Spielsets oder bedruckte Wurfbälle käuflich erworben werden. Außerdem finden viele Turniere in Bars, Universitäten und bei Privatveranstaltungen statt.
Seit 2017 wird Beer Pong auch mit der olympischen Sportart Golf kombiniert. Das neue Beer Pong Golf entstammt aus den Vereinigten Staaten und wurde durch eine Schwarmfinanzierung bei dem amerikanischen Ableger von Kickstarter populär.