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Die Luzerner Polizei hat mit weiteren personellen Massnahmen auf die Polizeiaffäre im vergangenen Jahr reagiert. Der gewalttätige Polizist, der im Juni vor einem Jahr einen Einbrecher mit Fusstritten traktiert hatte, ist entlassen worden. Das Verhalten des Polizisten sei nicht tolerierbar und habe zu einem Vertrauensbruch geführt, begründet der neue Polizeikommandant Adi Achermann die Kündigung.
"Das Verhalten des Polizisten ist nicht tolerierbar."
Der Übergriff hatte sich am 3. Juni 2013 in der Stadt Luzern ereignet - anlässlich einer Festnahme von zwei Einbrechern in einem Uhrengeschäft am Löwenplatz. Eine Überwachungskamera zeichnete den Übergriff auf. Der Polizist wurde vorübergehend in den Innendienst versetzt und anschliessend vom Dienst suspendiert. Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Strafuntersuchung eingeleitet. In diesem Strafverfahren wurde der Polizist wegen Amtsmissbrauch und einfacher Körperverletzung rechtskräftig verurteilt. Die Administrativuntersuchung, welche durch Dr. Jürg Sollberger geführt wurde, endete mit der Empfehlung, das Arbeitsverhältnis durch Kündigung zu beenden.
"Es war auch eine Empfehlung des Untersuchungsberichtes."
Nach der Beurteilung aller Fakten sei der Kommandant der Luzerner Polizei, Adi Achermann, zum Schluss gekommen, dass das Verhalten des Polizisten nicht tolerierbar sei und zu einem Vertrauensbruch geführt habe. Er habe deshalb entschieden, das Arbeitsverhältnis mit dem Polizisten durch Kündigung aufzulösen, heisst es in einer Mitteilung.