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Der Murtner Orientierungsläufer reist in die Ukraine
Mit den Rängen 4, 7 und 13 bewies er eine erstaunliche Konstanz auf hohem Niveau. Aufgrund dieser guten Leistungen wurde er verdientermassen als Ersatzläufer für die OL-Europameisterschaft von Anfang Juli in der Ukraine selektioniert. Nachdem er in den vergangenen beiden Jahren verschiedentlich Rückschläge verkraften musste, hat sich nun für Feldmann sein Durchhaltewillen gelohnt.
Zudem hat Feldmann mindestens einen internationalen Einsatz auf sicher: Er wird Ende August entweder an der Militär- oder der Studenten-WM starten.
Mit diesen guten Leistungen hat er sich ausserdem im Hinblick auf eine Aufnahme ins Nationalkader sehr ernsthaft ins Gespräch gebracht. National stehen nur noch wenige Wettkämpfe auf dem Programm. Der nächste Höhepunkt des Wettkampfkalenders von Robert Feldmann ist der finnische 5-Tage-OL im Juli. In Finnland findet übrigens im nächsten Jahr die OL-WM statt. Hoffen ist erlaubt.
Zwei fehlerfreie Läufe
Der erste Qualifikationslauf fand am Auffahrtstag in einem schnellen Mittellandwald bei Langenthal statt. An diesem Wettkampf über die klassische Distanz zeigte Feldmann einen regelmässigen Lauf mit nur sehr wenig Fehlern. Mit insgesamt acht Minuten Rückstand auf den Sieger Thomas Bührer belegte er den 13. Rang. Die Rückstände waren sehr gering. Zum vierten Rang fehlten ihm nur drei Minuten.
Der zweite und der dritte Selektionslauf wurden als Kurzstrecken-OL im französischen Jura durchgeführt. Feldmann bot zwei fehlerfreie Läufe und klassierte sich als Vierter und als Siebter. An beiden Läufen verlor er nur rund eine Minute auf die jeweiligen Sieger. Feldmann erklärt sich seine Konstanz wie folgt: «Schon im Frühling merkte ich, dass ich läuferisch sehr nahe an der Spitze dran war. Ausserdem habe ich in dieser Saison besonderes Augenmerk auf meine Konzentrationsfähigkeit gelegt. Ich versuche mehr und bewusster mit dem Kopf zu arbeiten. Im Weiteren gehe ich jetzt jeweils mit einer viel klareren Zielsetzung an den Start, und ich will aktiv laufen.»
Vogels unterschiedlicher Erfolg
Etwas im Schatten von Feldmann kämpfte Roger Vogel vom OLC Omström mit unterschiedlichem Erfolg. Er verlor am ersten Lauf ungewohnt viel Zeit. Am zweiten Wettkampf dagegen schöpfte er sein Leistungspotenzial aus und klassierte sich im ausgezeichneten zehnten Rang. Nicht mehr ganz so optimal lief es ihm im letzten Lauf, bei dem er den 18. Rang herauslief.