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Wegen den Folgen ihres Sturzes in einem Training zur Olympia-Abfahrt konnte Tina Weirather an den Winterspielen kein einziges Rennen bestreiten. Nach weiteren medizinischen Tests ist klar, dass die 24-jährige Liechtensteinerin auch die Weltcup-Saison beenden muss.
Die in Russland zugezogene Verletzung - eine Knochenprellung am Schienbeinkopf des rechten Beins - lässt in diesem Winter keine weiteren Rennen mehr zu. «Ich hatte da so einen harten Schlag erwischt, dass ich froh sein kann, dass sowohl der Knorpel als auch der Knochen nicht kaputt gegangen sind», sagte Weirather dem «Liechtensteiner Volksblatt».
Das vorzeitige Saisonende ist für die Liechtensteinerin, die in ihrer Karriere auch schon vier Kreuzbandrisse erlitten hat, umso bitterer, da sie im Weltcup so konstant gut wie nie zuvor fuhr. Im Gesamtweltcup liegt sie nach zwei Saisonsiegen und sieben weiteren Podestplätzen mit 943 Punkten an zweiter Stelle, nur 136 Punkte hinter der führenden Deutschen Maria Höfl-Riesch zurück. Auch im Abfahrts- und Super-G-Weltcup liegt Weirather an zweiter und in der Riesenslalom-Wertung an dritter Position. (pre/si)
Lieber ein Slalom als ein Super-G: Diese Auswirkungen hat Corona auf die Planungen von Wengens Weltcuprennen. Es droht im schlimmsten Fall ein Defizit von zwei Millionen Franken.
Corona macht auch vor den Skirennen nicht halt. In der kommenden Weltcupsaison herrscht virenbedingt Ausnahmezustand. Der internationale Verband (FIS) wird den definitiven Kalender erst am 3. Oktober – genau zwei Wochen vor dem Auftakt auf dem Gletscher in Sölden – definitiv verabschieden.
Bis dahin wird eine spezielle Kommission mit den beiden Renndirektoren für die Männer- und die Frauenbewerbe, einem Vertreter aus der Covid-Arbeitsgruppe sowie Bernhard Russi als Vorsitzenden Vorschläge …