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Tsitsi Dangarembga gehört zu den wichtigsten Schriftsteller*innen, Dramatiker*innen und Filmemacher*innen Afrikas. Seit vielen Jahren engagiert sie sich als Aktivistin für feministische Anliegen und politische Veränderung. In ihren Arbeiten geht es um den Clash von Traditionen und Moderne, Frauen- und Freiheitsrechte und um die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben und weibliche Selbstbestimmung. Ihr 1988 erschienener Debüt-Roman «Nervous Conditions» wurde von der BBC in die Liste der 100 wichtigsten Bücher aufgenommen, die die Welt geprägt haben. «Nervous Conditions» ist der erste Teil einer autobiographisch geprägten Trilogie, die sie mit «The Book of Not» (2006) und «This Mournable Body» (2020) komplettierte.
Tsitsi Dangarembga (geb. 1959 in Simbabwe) studierte Psychologie in Simbabwe sowie Filmregie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie. Sie ist Gründerin und Direktorin des International Images Film Festival for Women in Harare. Ihre Spiel- und Dokumentarfilme zählen zu den beliebtesten Simbabwes. Für ihr vielseitiges Werk wurde die Autorin mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021. Am Festival stellt sie ihre Roman-Trilogie um die Hauptfigur Tambudzai vor.