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«Somos seres entretejidos de relatos, bordados con hilos de voces, de historia, de filosofía y de ciencia, de leyes y leyendas. Por eso, la lectura seguirá cuidándonos si cuidamos de ella. No puede desaparecer lo que nos salva. Los libros nos recuerdan, serenos y siempre dispuestos a desplegarse ante nuestros ojos, que la salud de las palabras enraíza en las editoriales, en las librerías, en los círculos de lecturas compartidas, en las bibliotecas, en las escuelas. Es allí donde imaginamos el futuro que nos une».
Die Sprachwissenschaftlerin und Schriftstellerin Irene Vallejo stellte ihr "Manifest zum Lesen" auf der Liber International Book Fair im Oktober 2020 vor. Kalligraphie der Fürsorge'. Es handelt sich um einen Essay, der im Auftrag der Federation of Publishers' Guilds of Spain (FGEE) verfasst wurde und mit dem sie die universellen Werte des Lesens in der Gesellschaft hervorheben und beanspruchen möchte. Dieser Text ist Teil der Aktionen, die die Verleger mit dem Ziel entwickeln, unter den politischen Gruppen einen Staatspakt für Buch und Lesen zu fördern, der Spanien zu einem Land der Leser machen soll.
Das von Irene Vallejo verfasste "Manifest zum Lesen" ist ein Text von großer Schönheit, mit dem die aragonesische Autorin versucht hat, ein Plädoyer zu verfassen, das "uns als Kollektiv repräsentiert und dazu dient, einen Pakt oder ein Abkommen zu unterstützen, das dazu beiträgt, all jene wunderbaren Menschen zu begünstigen, die in diesem alten Handwerk des Wortwebens und Brückenbaus von Bedeutung, von Hoffnung über die Abgründe der Gegenwart hinweg tätig sind.
Auf den Seiten des Manifests erklärt Irene Vallejo, wie sich die Menschheit den Gebrauch einer ihrer grossen Schöpfungen, des Wortes, zunutze gemacht hat, um es in einen Talisman zu verwandeln, der es den Menschen ermöglicht, ihre Zerbrechlichkeit als Spezies zu überleben. "Wir sind die einzige Spezies, die die Welt mit Geschichten erklärt, die sie begehrt, sich nach ihnen sehnt und sie zur Heilung nutzt". Auf ihnen aufbauend und angetrieben von Sprache und Kreativität, "öffnete vor Tausenden von Jahren die Erfindung einer hochentwickelten Technologie, der Schrift, die Türen, um Wissen, Ideen und Träume zu bewahren, zu erweitern und mit jedem Blick, der auf den Buchstaben einer Seite landet, lebendig zu machen".
Er erinnert an das Manifest, da die Anzahl der Bücher, die eine Familie besitzt, positiv mit den schulischen Leistungen eines Kindes korreliert. "Und Schulen und Bibliotheken werden zu Räumen der Möglichkeiten, in denen wir Benachteiligungen überwinden, Hindernisse überspringen und uns selbst aufbauen können. "Bücher bieten ein erschwingliches und preiswertes Gymnasium für Intelligenz in jedem Alter, und schon allein aus diesem Grund wäre es ratsam, sie von frühester Kindheit an in die Erziehung einzubeziehen und sie ein Leben lang zu erhalten", sagt er.
Irene Vallejo schreibt: "Durch Bücher schmiegen wir uns in die Haut der anderen, streicheln ihre Körper und versinken in ihren Blicken. Und in einer narzisstischen und egomanischen Welt ist das Beste, was einem passieren kann, sie alle zu sein. Wie in diesem "Manifest zum Lesen" erklärt wird, "macht uns die Gewohnheit des Lesens nicht unbedingt zu besseren Menschen, aber sie lehrt uns, die Weite der Welt und die enorme Vielfalt der Situationen und Wesen, die sie bevölkern, mit dem geistigen Auge zu beobachten. Unsere Ideen werden beweglicher und unsere Vorstellungskraft erhellender.
Er erinnert daran, dass Bücher "nicht durch eine plötzliche Inspiration entstanden sind; sie waren eine begehrte und gefragte Erfindung. Viele Köpfe aus verschiedenen Jahrhunderten arbeiteten daran, es zu verbessern, indem sie geniale Möglichkeiten erforschten", und so entstand ein Apparat, der "klein, leicht, flexibel, leicht zu transportieren und - in den besten Träumen - auch haltbar ist (...) Ein einfacher Gegenstand, in dem das komplexeste Wissen eingekapselt werden kann. Tragbare Weisheiten, die in einer Truhe oder unter einem Kissen aufbewahrt werden, um sie einem Freund zu leihen und uns auf dem Abenteuer von einem Land zum anderen zu begleiten. Dank dieses Traum-Utensiliums würden die Geschichten der Eltern in die Rucksäcke ihrer Kinder passen, zusammen mit den ererbten Erinnerungen und Hoffnungen. Objekte, die an Perfektion grenzen, Bücher waren Rettungsboote für unsere Schatzkammer der Worte in den Wracks der Zeit.
DU KANNST HIER DIE PRÄSENTATION DES MANIFESTS IM GESPRÄCH ZWISCHEN IRENE VALLEJO UND DEM RNE-JOURNALISTIN PEPA FERNÁNDEZ SEHEN