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Die Ausrüstung der ersten Fotografen
Gleich nach der ersten Präsentation des Verfahrens von Daguerre, das durch Arago an der denkwürdigen Sitzung vom 19. August 1839 an der Akademie der Wissenschaften in Paris vorgetragen wurde, waren «die Optikerläden mit Interessenten überfüllt, die erstmals eine Daguerreotypie sehen wollten». Auch wurden praktische Vorführungen veranstaltet, um den Leuten die kompletten Gerätekits zu verkaufen, die bei verschiedenen Optikern für 300 bis 400 Francs zu kaufen waren – dafür musste ein Arbeiter mehr als 100 Stunden arbeiten. Selbst Daguerreotypien oder später Kalotypien herzustellen, war nicht nur versierten Amateuren vorbehalten, sondern vor allem auch denjenigen, die es sich leisten konnten ...
Das «Magasin pittoresque» wie auch andere Zeitschriften, veröffentlichte am 30. November 1839 eine detaillierte Anleitung zu dem neuen Verfahren, das dadurch schnell über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt wurde. Besonders in Amerika entwickelte sich die Daguerreotypie sehr erfolgreich.
Diese drei Ausrüstungen für Vollplatten, Halbplatten und Viertelplatten stammen vom Schreiner und Fotomaterialhersteller Jules-Gustave Schiertz an der Rue de la Huchette 29 in Paris. Er erhielt für die herausragende Qualität seiner Kameras und Zubehöre anlässlich der französischen Industrieausstellung 1844 eine Bronzemedaille.