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Ein Autofahrer ist am New Yorker Times Square in eine Gruppe von Fussgängern gefahren und hat dabei mindestens einen Menschen getötet und über 20 weitere verletzt. Die Polizei geht eher von einem Unfall aus.
Nach Angaben der Polizei wurde der 26-jährige Fahrer des Wagens in Gewahrsam genommen. Laut einem Bericht der «New York Times» soll er anscheinend unter Alkohl- oder Drogeneinfluss gestanden haben. Das berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf einen Strafverfolger.
Bei seiner Festnahme am Unfallort habe der Mann den Eindruck gemacht, entweder betrunken zu sein oder Drogen genommen zu haben. Er sei bereits mehrfach wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet worden.
New Yorks Stadtpräsident Bill de Blasio gab zwei Stunden nach dem Vorfall bekannt, der Fahrer seit ein ehemaliger Soldat mit krimineller Vergangenheit. Es gebe nach bisherigem Kenntnisstand «keinen Hinweis darauf, dass es sich um eine terroristische Tat handelte».
Ein Video auf Instagram zeigte mehrere Beamte, die einen Mann mit den Händen hinter dem Rücken abführten und in einen Streifenwagen setzten. Weitere Menschen sassen den Berichten zufolge nicht in dem Fahrzeug. Die Gegend wurde weiträumig abgesperrt.
Ungebremst in die Menge gefahren
Der Vorfall auf dem Times Square in Manhattan ereignete sich gegen 12 Uhr Ortszeit. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, raste der Wagen ungebremst in die Menge, die sich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Platz in Manhattan aufhielt.
Aufnahmen von TV-Sendern zeigten ein Auto, das aufs Trottoir gefahren und auf Pollern einer Verkehrsinsel hängen geblieben war. Die rechte Seite hing in der Luft, die Motorhaube war komplett zerbeult.
Der Times Square in Manhattan, an dem der Broadway die 7th Avenue kreuzt, gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten bei Touristen und ist einer der am meisten bevölkerten Orte der Millionenmetropole.
In der Gegend liegen Büros, Geschäfte sowie viele Theater und Restaurants. Den Platz überqueren nach Zählungen der Times Square Alliance täglich rund 300'000 Menschen. (sda/reu/dpa/afp)