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Wenn - wie in diesen Tagen - viel über Solidarität und Nächstenliebe philosophiert wird, ist es besonders bemerkenswert, dass die Staatengemeinschaft sowohl am Klimagipfel in Ägypten wie eben an der Biodiversitätskonferenz in Kanada beschlossen hat, die ärmeren Länder tatkräftig zu unterstützen. Sie sind von den grösstenteils in den Industriestaaten verursachten Folgen der Umweltbelastung und des Artenschwunds besonders betroffen.
Mit dem übermässigen Ausstoss klimaschädlicher Gase ebenso wie mit der Zerstörung der Artenvielfalt gelingt es uns, die lebensnotwendigen Ökosysteme aus dem Gleichgewicht zu bringen. Durch unfruchtbare Böden, verschmutzte Luft und vergiftetes Wasser beeinträchtigen und gefährden wir unsere eigenen Lebensgrundlagen und jene unserer Nachkommen. Wir sägen am sprichwörtlichen Ast, auf dem wir sitzen - ohne, dass wir es merken oder wahrhaben wollen.
Wer entbindet uns von unserer Verantwortung, zu handeln?
Als Schutz vor dem weiteren Voranschreiten des Klimawandels ist eine Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 bis maximal 2°C erforderlich und zur Verhinderung des zunehmenden Artensterbens eine Unterschutzstellung von 30% der Land- und Wasserflächen notwendig – so beschlossen 2015 in Paris und 2022 in Montreal!
Politik und Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft sind gefordert, entsprechende Massnahmen zu treffen, national und kantonal… - und wir?
Was tun wir? – lokal und regional, persönlich.
Unterlassen wir, was zur Gesundung beitragen würde?
Vermeiden wir, was zu Schaden führt?
Handeln wir? Jede/r an ihrer/seiner Stelle?
Übernehmen wir die Verantwortung sowohl für unser Tun wie das Nichthandeln?
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