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Wussten Sie, dass... der Wert der Blütenbestäubung durch die Honigbienen etwa 10- bis 30-fach grösser ist als der Honigertrag?
Wussten Sie, dass... Bienen für ein Kilogramm Honig umgefähr 15 Millionen Blüten besuchen und dafür etwa 160'000 Kilometer - also bis zu viermal um die Erde fliegen?
Wussten Sie, dass... die Honigbienen die wichtigsten Bestäuber unserer Obst- und Beerenkulturen sowie unserer Wildpflanzen sind?
Wussten Sie, dass... vom landwirtschaftlichen Nutzen her gesehen die Bienen an dritter Stelle stehen - nach den Kühen und Schweinen?
Wussten Sie, dass... in einem Bienenvolk im Sommer etwa 30'000 Bienen leben?
Wussten Sie, dass... von einem starken Bienenvolk pro Tag etwa 10'000 bis 15'000 Bienen ausfliegen?
Wussten Sie, dass...jedes Bienenvolk über 100 Kilogramm Honig pro Jahr für den Eigenbedarf produziert, vom Imker aber nur 10 bis 30kg Honig geerntet werden?
Wussten Sie, dass... die Bienen zur Deckung des Proteinbedarfs pro Jahr etwa 30 kg Pollen (Blütenstaub) eintragen?
Wussten Sie, dass... Bienen beim Stechen eines Menschen den Stachel verlieren und danach sterben?
Wussten Sie, dass... die Drohnen (männliche Bienen) aus unbefruchteten Eiern entstehen und nicht stechen können?
Wussten Sie, dass... eine Bienenkönigin zwischen April und Juni täglich bis zu 1'500 Eier legen kann? Diese Menge entspricht ihrem Eigengewicht!
Wussten Sie, dass... Arbeiterbienen im Sommer einige Wochen, im Winter hingegen bis zu sechs Monalte alt werden - und dass die Königin dagegen bis zu fünf Jahre alt wird?
Wussten Sie, dass... Bienen vier Flügel haben?
Wussten Sie, dass... zehn Bienen ein Gramm wiegen?
Jahreszeit, Witterung und Volksentwicklung bestimmen die Arbeit des Imkers. Jeder Eingriff stört die Bienen, und sollte nur erfolgen, um die Entwicklung zu starken und gesunden Völkern zu fördern.
Frühling
Beobachtungen am Flugloch sagen bereits viel über den Zustand des Volkes aus. Wenn es im Frühjahr warm und sonnig wird, erfolgt die erste kurze Kontrolle. Futtervorrat, Brutnest und Volksstärke werden überprüft. Mit genauem Blick auf Bienen, Waben und Brutzellen lässt sich der Gesundheitszustand des Volkes beurteilen.
Steigende Temperaturen und Pollenangebot kurbeln die Eiablage der Königin an. Das Zuhängen von Mittelwänden oder Aufsetzen einer Zarge gibt dem Volk die Möglichkeit, neue Waben zu bauen und sich zu vergrössern. Baut das Volk Weiselzellen, wird es schwärmen. Durch Eingriffe des Imkers kann das Schwärmen teilweise verhindert werden.
Sommer
Im Futterraum muss immer genügend Futter eingelagert sein. Bei Trachtlücken (z.B. in Schlechtwetterperioden) muss manchmal gefüttert werden. Dies geschieht mit Futterwaben oder Futterteig.
Spätsommer
Nach der letzten Honigernte wird das Volk auf den Winter vorbereitet. Der Imker versorgt seine Völker grosszügig mit Futter, damit das Brutgeschehen nicht unterbrochen wird und möglichst viele Winterbienen erzeugt werden.