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Bundesrat Guy Parmelin will anscheindend den Militärdienst auf Frauen ausweiten. Die GSoA ist klar gegen die Zwangsmilitarisierung von Frauen und Männern. Darum lehnt die GSoA den Vorschlag, einen obligatorischen Armee-Orientierungstag für Frauen einzuführen, ab.
Seit Februar 2016 bringt Guy Parmelin immer wieder die Idee ins Spiel, den Militärdienst auf Frauen auszuweiten. Heute wurde nun definitiv klar, dass das VBS den Orientierungstag für Frauen obligatorisch machen will. Dieser Vorschlag deutet klar daraufhin, dass das VBS längerfristig auf eine Ausweitung der Wehrpflicht auch auf Schweizerinnen hinarbeitet. Hinter dieser falsch verstandenen Idee der Gleichberechtigung steht der Wunsch, die Präsenz der Armee in der Schweiz auszuweiten.
Für Eva Krattiger, Sekretärin der GSoA, ist klar: „Es ist wichtig, dass jede junge Person selbst entscheiden kann, ob sie einen Dienst leisten will oder nicht.“ Zudem fügt sie hinzu: “Dass nun die mangelnde Gleichstellung damit bekämpft werden soll, dass Frauen genau gleich wie Männer Krieg spielen sollen, in dem auch sie einer Zwangsmilitarisierung unterliegen, ist keineswegs ein emanzipatorischer Schritt in Richtung Gleichberechtigung.“
Die GSoA beobachtet die weiteren Schritte des VBS-Projektes genau und stellt sich mit Vehemenz gegen jeden Vorschlag, die Wehrpflicht, ob kurz- oder langfristig, auf Frauen auszuweiten.