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Der Branchenverband Seilbahnen Schweiz schloss die Sommerbilanz im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt mit einer Umsatzsteigerung um 13 Prozent und mit fünf Prozent mehr Ersteintritten ab, wie er heute in einer Mitteilung schreibt.
Während der Sommermonate profitierten die Seilbahnen von der Hitze im Flachland. Auch der internationale Tourismus zog im Vergleich zum Vorjahr wieder an. Besonders in der Zentralschweiz stieg der Umsatz um über 70 Prozent und die Ersteintritte um 43 Prozent, wie Seilbahnen Schweiz weiter schrieb.
Das Berner Oberland, die Ostschweiz sowie die Waadtländer und Freiburger erlebten eine überdurchschnittliche Sommersaison. Im Wallis und Graubünden fiel die Sommerbilanz laut Mitteilung ähnlich aus wie letztes Jahr. Weniger Umsatz sei lediglich im Tessin erwirtschaftet worden.
Im Fünfjahresdurchschnitt stachen das Waadtland und Freiburg hervor. Sie steigerten ihren Umsatz und die Ersteintritte um 40 Prozent. Graubünden steigerte den Umsatz im Fünfjahresdurchschnitt um fast einen Drittel, die Anzahl Ersteintritte um sieben Prozent. Im Berner Oberland sanken die Ersteintritte um vier Prozent, der Umsatz stieg um rund einen Fünftel.
Moderate Preiserhöhungen im Winter
Trotz der aktuell hohen Teuerung dürften die Ski- und Snowboardfahrer im Winter ihre Skipässe vielerorts für ähnliche Preise wie in den Vorjahren erhalten. Einige Skigebiete würden auf gleiche Preise setzen oder ihre Ticketpreise nur moderat anpassen, sagte der Branchenverband im Oktober auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Ein Ticketpreisanstieg von über fünf Prozent zögen nur vereinzelte Bahnen in Betracht.