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Die weibliche Stimme steht im Mittelpunkt dieses Programms. Die Anwesenheit einer Sängerin lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Geschichte, die sie erzählt; aber ihre Geschichte besteht nicht nur aus Worten. Die Worte werden in Klänge aufgespalten und zu musikalischen Gebilden, mit denen sich andere Instrumente unterhalten können. Furrers Invocation für Flöte und Sopran ist ein gedämpfter Schrei, in dem eine Atmosphäre der Dringlichkeit durch luftige und flüchtige, virtuose Klänge erzeugt wird. Radivojević erforscht den Tumult, den Instabilität mit sich bringen kann, der sich paradoxerweise in einem "Lied der Freude" manifestiert. Und Uroš Rojkos unpremiertes Stück "Tzar" (aus dem Jahr 2011) wird endlich öffentlich aufgeführt; das Stück hinterfragt die Bedeutung und die Rolle der Kunst in der Zeit der Entstehung des globalen Kapitalismus, d. h. zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zum Abschluss des Programms finden zwei instrumentale Gespräche statt: Dialogue von Rebecca Saunders für Bratsche und Schlagzeug und Conversations VII von Zesses Seglias für das gesamte Ensemble.
Werke
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