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Alvaschein/Alvaschagn verfügt über einen intakten Dorfkern. Es liegt auf einer Terrasse hoch über der zum Solis-Stausee aufgestauten Albula, der Solisbrücke der Rhätischen Bahn (RhB) und der Kirche St. Peter in Mistail.
Südöstlich des Dorfes, auf einem Felsplateau über der aufgestauten Albula am Eingang der Schinschlucht, befindet sich in einsamer Lagen die berühmteste Sehenswürdigkeit des Dorfes: Die um 800 oder wenig früher erbaute Klosterkirche St. Peter in Mistail. Sie ist die älteste und besterhaltene vom Typus des rätischen Dreiapsidensaales. Im Dorf Alvaschein steht ein Wohnhaus mit um 1600 entstandenen Fassadenmalereien von Hans Ardüser (1557-1614), Dorfschullehrer in Lantsch/Lenz, welcher um 1600 jeweils im Sommer als Wandermaler durch Graubünden zog. Das Dorfbild von Alvaschein/Alvaschagn wurde als "Ortsbild mit nationaler Bedeutung" ausgezeichnet. Sehenswert sind zudem der Solisviadukt der RhB und die alte Solisbrücke, welche beide in schwindelerregender Höhe über die Albula führen sowie der unterste Teil des Stausees, welcher über die Kraftwerkszufahrt zugänglich ist.