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Mit Helmut Federle werde ein Künstler geehrt, “der in seinem Werk die westliche Moderne und ihre Sprachen mit anderen Kulturen, Epochen und Traditionen auf immer neue Weise in Verbindung bringt”, schreibt die Sammlung Ricola im Pressecommuniqué vom Mittwoch. Er stehe dafür ein, die Kunst als “Spiegel übergeordneter existentieller Fragen” zu verstehen.
Helmut Federle wurde 1944 in Solothurn geboren und studierte an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. 1997 stellte er im Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig aus. Laut Ricola ist der Preis eine Würdigung des Gesamtwerks eines Künstlers “von internationaler Statur”, der sich zeitlebens mit Fragen der Malerei und der Bedeutung der abstrakten Form befasst habe.
(SDA)