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Der Rein da Sumvitg ist äusserst vielfältig: Im Quellgebiet auf 3000 müM durchfliesst der Rein da Sumvitg Gletscher, dann Abstürze und Schluchten, mäandriert schliesslich gemütlich über die Schwemmebene im Plaun la Greina um wieder wild über Wasserfälle und Kaskaden mit einzigartigen Granitformationen zu fallen. Seine Wildnis verliert der Rein da Sumvitg schliesslich im Stausee Runcahez. Damals in den 60iger Jahren war Restwasser noch kaum ein Thema. Der Rein da Sumvitg wird darum auf seinen letzten Kilometern bis auf den letzten Liter gefasst und durch dunkle Stollen auf die Turbinen der Axpo geführt.
Die symbolträchtige Greina
Heute kann man es sich fast nicht vorstellen, dass die Greina, diese einzigartige alpine Hochebene, vor einer Überflutung gerettet werden musste. 1986 wurden die Pläne für einen Stausee nach einem langen Kampf aufgegeben. Der Plaun la Greina, die Greina-Ebene, zeichnet sich durch eine vielfältige Vegetation mit Quellfluren, Schwemmfluren und mit sauren Flachmooren aus.
Landschaftsrappen für den Vericht
Nach dem Verzicht auf den Stausee wurden die Gemeinden mit dem Landschaftsrappen entschädigit. Damit ist das Greina-Gebiet mit den Auen, Mooren, Schluchten und Wasserfällen vor einer Nutzung geschützt. Doch was passiert, wenn dieser Vertrag im 2036 ausläuft?