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Geschichte

Die Baselland Transport AG (BLT) entstand aus den vier Vorortsbahnen Birseckbahn AG (BEB), Birsigthalbahn AG (BTB), Trambahngesellschaft Basel–Aesch AG (TBA) und Basellandschaftliche Überlandbahn AG (BUeB).
Der Kanton Basel-Landschaft war schon lange bestrebt, sämtliche privaten und halbstaatlichen Transportunternehmen in einer neuen Baselland Transport AG zusammenzuführen. Primäres Ziel war, die Tarife und die Transportleistungen zu vereinheitlichen und zu systematisieren. Auch betriebswirtschaftliche Gründe sprachen für eine Fusion. Ferner sollte mit der BLT auch ein Betreiber für neue Buslinien im unteren Kantonsteil geschaffen werden.
Darüberhinaus war beabsichtigt, alle Unternehmen des öffentlichen Verkehrs der Region Basel in einem Verkehrsverbund zusammenzufassen. So sollten Tarife und Fahrpläne regional vereinheitlicht werden. Ebenso versprach man sich mehr Gewicht zur Überwindung von politischen Barrieren.
In einem ersten Schritt kam es zur erwähnten Fusion der vier Vorortsbahnen. Bei der BLT wurden zudem alle Konzessionen der im Kanton Baselland privat betriebenen, öffentlichen Autobuslinien vereinigt.
In einer zweiten, bereits konkret geplanten Phase sollte die Autobus AG, Liestal (AAGL), integriert werden. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Aufgrund des zu erwartenden politischen Drucks wurde auch die Integration der Waldenburgerbahn AG fallen gelassen. Ebenso blieben die Autobusbetriebe im oberen Baselbiet bis heute selbständig. Lediglich deren Konzessionen wurden – wie bereits erwähnt – auf die BLT übertragen und die Firmen zu reinen Transportbeauftragten herabgestuft. Aus politischen Gründen sind die Konzessionen der von der AAGL betriebenen Buslinien per 1. Januar 1985 zurückgegeben worden.
Fusionsablauf BEB, BTB, TBA und BUeB
Zunächst mussten sich die Aktionäre der Birseckbahn AG, der Trambahngesellschaft Basel–Aesch AG und der Basellandschaftlichen Überlandbahn AG an ausserordentlichen Generalversammlungen zum Fusionsvertrag und der Auflösung der Gesellschaft bekennen. Dies geschah bei allen drei Gesellschaften im November 1974 diskussionslos.
In einem ersten Fusionsschritt übernahm die Birsigthalbahn AG, die grösste und älteste Gesellschaft, am 29. November 1974 die BEB, die TBA und die BUeB. An einer zweiten ausserordentlichen Generalversammlung, welche am 20. Dezember 1974 stattfand, wurde unter anderem der Änderung der Firmenbezeichnung in «BLT Baselland Transport AG» zugestimmt und neue Statuten gutgeheissen. Diese traten am 21. Dezember 1974 in Kraft, womit die Geschichte der BLT an diesem Tag begonnen hat. Allerdings erfolgte die Fusion rückwirkend auf den 1. Januar 1974. Die Aktienmehrheit der BLT hält der Kanton Basel-Landschaft.
Die BLT betrieb sämtliche Tram- bzw. Bahnlinien, ausser jene nach Aesch (ehemals TBA) sowie jene nach Muttenz–Pratteln (ehemals BUeB) selbst. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Unternehmen insbesondere durch die Umstellung der Birsigtaler-Linie auf Strassenbahnbetrieb sowie durch den massiven Ausbau der Autobuslinien zu einem leistungsfähigen Nahverkehrsbetrieb.