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„Wer sich einsam fühlt, solange er allein ist, befindet sich nicht in guter Gesellschaft.“ © Michael Löhner
„Allein sein“ bezieht sich auf eine Zahl, „Einsam sein“ bezieht sich auf ein Gefühl. So können wir uns einsam fühlen, obwohl wir nicht allein sind. Wer allein ist und sich einsam fühlt, zweifelt an seinem Wert. Wer Anschluss sucht, hat heute viele Möglichkeiten, vor die Tür zu gehen. Doch wer seine eigene Gesellschaft nicht erträgt, mag sie anderen auch nicht zumuten. Mein Selbstwertgefühl wird bestimmt durch den Mehrwert, den ich anderen bieten kann. Wer anderen nutzt, ist weder allein noch einsam.