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entspringt am Fuss des die Ruine
Alt Toggenburg (971 m) tragenden Hügels,
durchschneidet die aus obermiocänen Sandsteinen bestehende Gegend ö. vom
Hörnli und mündet gegenüber der Einmündung
des
Necker in 564 m von links in die
Thur.
Huthaus und Wäsche wurden nachher verlassen, bis 1902 eine neue Gesellschaft
(Helvetia) den Minenbetrieb wieder aufnahm und
die Gebäulichkeiten wieder in
Stand setzte. (Vergl. die Art.
Gampel und
Lötschenthal). Nahe
Goppistein steht in der wilden
Schlucht am schmalen Lonzaufer ein sonderbarer Felsobelisk, der Längstein geheissen, den der Volksmund
in Anlehnung an eine
Sage Waldisch Ankenchübji
(Waldins Butterfass) nennt. ^[Note:] Der
WalliserMalerRitz erzählt diese
Sage
wie folgt: «Meyer
Waldin war ein so leidenschaftlicher Jäger, dass fast alles Getier der
Berge ringsum verschwand. Einst erschien
ihm ein Godwergi, ein graues Männlein (hier der „Berggeist“), und sprach zu ihm: Warum tötest du
alle meine Tiere?
Lass ab von der Jagd und es soll dir ein Wunsch gewährt werden! Der Jäger versprach's und fand daheim,
was er sich gewünscht hatte: ein hübsches
Haus, schöne
Wiesen, viele Kühe und ein Ankenchübji, so
gross wie ein Kirchturm. Glücklich lebte er dort manche Jahre, und die
Wald- und Grattiere mehrten sich wieder dergestalt,
dass sie bis auf sein
Gut kamen. Da übermannte ihn die alte Leidenschaft, er zog wieder aus, zu jagen und erlegte ein Tier.
Aber alsbald donnerte und krachte es, schaurig rasselte und prasselte es in den
Flühen, und aus dem Getöse
heraus heulte die bekannte Stimme: „Du hast dein Wort gebrochen, und zur Strafe werde all dein
Gut zu Stein.“ So geschah
es; des Jägers
Wiesen wurden zu Steingeröll und das Ankenchübji in einen Felsblock verwandelt». In Goppenstein hat
man Bronzearmringe vom
Walliser Typus der Eisenzeit aufgefunden. 1366:
Copplisteyn.
delaPlanaz(Kt. Waadt,
Bez. Pays d'Enhaut).
1515 m.
Weier und Quelle, zwischen dem
Rocher du Midi und der
Gummfluh, unterhalb des einst von
einem
Gletscher ausgefüllten grossen Kares von La
Planaz. Die am Grunde eines klaren Wasserbeckens unmittelbar am
Band der Stirnmoräne des einstigen Gletschers entspringende Quelle erhält ihr
Wasser zu einem Teil aus den Moränen-
und Sturzschuttablagerungen, die den untern Abschnitt des Thälchens auffüllen. Liefert 3000 Minutenliter
Wasser von 4 °C.