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Laut Alexander Classen, dem Schweiz-Chef der HSBC, werden hierzulande etwa 100 der derzeit rund 800 Stellen wegfallen. In einem Interview mit 'Le Temps' hielt er fest, dass der Stellenabbau Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein soll und zu erheblichen Einsparungen führen soll.
Man wolle einen Teil der Dienstleistungen und Daten in eine Schweizer Cloud verlagern. Infolgedessen falle ein Teil der IT-Arbeitsplätze in Genf weg. Betroffen seien hauptsächlich Stellen im Back- und Middle-Office, die historisch in der Schweiz angesiedelt waren und Dienstleistungen für die globale Vermögensverwaltungssparte erbracht haben. Ausserdem sollen Stellen im Supportbereich nach London, Hongkong oder in andere Regionen ausgelagert werden.
Man werde Supportern den Wechsel in die Muttergesellschaft anbieten und möglicherweise auch einen Sozialplan einführen, sagte Classen.
Nachdem die HSBC 2015 in der Schweiz noch rund 1350 Mitarbeitende beschäftigte, wird sich die Belegschaft der hiesigen Dependance zum Ende des nächsten Jahres fast halbiert haben.
Gleichwohl hält der Genfer Banker fest, dass die jetzige Reorganisation kein Schritt raus aus der Schweiz sei. Er betont vielmehr, dass die hiesige Filiale der HSBC-Gruppe als Kompetenzzentrum für sehr vermögende Kunden, den Nahen Osten und alternative Anlagen positioniert sei.
Hier werden denn auch parallel zum Stellenabbau in priorisierte Märkte investiert. Dafür sollen mehrere Millionen Franken in neue Niederlassungen im Nahen Osten, in Deutschland und Asien fliessen, die sich auf extrem vermögende Kunden und alternative Produkte konzentrieren werden, so Classen.