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Myriam Diarra, Fachfrau-Betreuung, Bewegungs-Pädagogin und Bewegungs-Therapeutin, ist eine der ersten in Biel geborenen Schwarzen Schweizerinnen. Gemeinsam mit zwei weiteren Frauen, Fork Burke und Franziska Schutzbach, möchte sie ein Buch über die Geschichte Schwarzer Frauen in Biel herausgeben.
Frau Diarra, Sie haben soeben das Crowdfunding für ein Buch über die Geschichte Schwarzer Frauen in Biel erfolgreich beendet. Was möchten Sie damit bewirken?
Myriam Diarra: Das Ziel ist, eine sichtbare Spur in der Geschichte zu hinterlassen, eine Spur, die beweist, dass es auch eine Geschichte schwarzer Frauen in Biel gibt. Bis jetzt, wurden keine Bücher zum Thema veröffentlicht.
Für das Buch werden wir Geschichten von schwarzen Frauen sammeln, die ihr Alltagsleben in Biel dokumentieren, ihr Schaffen, Wirken und Denken. Es geht in den Geschichten nicht darum, schwarze Frauen als Opfer darzustellen, sondern als Bieler Bürgerinnen.
Einige dieser Frauen sind in Biel geboren, andere haben womöglich viel durchgemacht, bevor sie hier ankamen. Ist es für eine Frau schwieriger als für Männer, sich in der Welt durchzusetzen, so ist dieses Unterfangen für eine Frau, die zur afrikanischen Diaspora gehört, einer schwarzer Frau, noch unvergleichlich anspruchsvoller.
Das Buch soll voller Liebe sein und wir freuen uns, wenn es als Lernmittel gebraucht wird und wenn es Mut macht.