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Die rigide Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgte Anfang Sommer dafür, dass viele Familien an der Grenze zu Mexiko auseinandergerissen wurden. Obwohl dank einem Gerichtsbeschluss vom 26. Juli viele Familien wieder zusammengeführt werden konnten, bleiben bis heute Hunderte von Kindern von ihren Eltern getrennt.
Diese Trennung ist ein Dorn im Auge der Organisation «Miles4Migrants». Sie setzt sich dafür ein, dass Vielflieger ihre Bonus-Meilen an die Migranten verschenken, damit diese zu ihren Familien zurückkehren können.
Einiges an Aufschwung erhielt «Miles4Migrants» durch einen Tweet der US-Amerikanischen Professorin Beth Wilsky. Mit rasender Geschwindigkeit verbreitete sich ihr Tweet, in dem sie von ihrem Mann erzählt, der als Vielflieger soeben seine Bonus-Meilen spendete, die dafür sorgten, dass ein 3-Jähriger mit seinem Vater vereint wurde.
My husband travels a lot. Downside: he's gone a lot. Upside: frequent flyer miles. We just used some to fly a 3-yr-old and his dad, who had been separated at the border, from Michigan (where the son had been taken) to their extended family. DM me if you have miles to donate.— Beth Wilensky (@bethwilensky) 6. August 2018
«Mein Mann reist viel. Nachteil: Er ist häufig weg. Vorteil: viele Flugmeilen. Wir spendeten gerade welche um einen 3-Jährigen und seinen Vater, die an der Grenze getrennt wurden, von Michigan (dort wurde der Sohn hingebracht) zu ihrer Familie zu fliegen.»
Weil sich so viele User bei Wilsky nach mehr Informationen erkundigten, verwies die Professorin auf die Organisation «Miles4Migrants». Diese verzeichnete darauf innerhalb weniger Tage eine Spende von rund 7,3 Millionen Meilen. Laut der Organisation braucht es für einen Inlandflug ungefähr 20'000 Bonus-Meilen. Damit wären zurzeit rund 365 Flüge bezahlt.
(ohe)