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Die in diesem Jahr stark gestiegenen Erdölpreise haben nicht nur Ärger und Finanznöte gebracht. Es gibt auch Kreise, die damit gut leben können. So die Hersteller von Schweizer Luxusuhren. Die Exporte in den Mittleren Osten sind sprunghaft gestiegen.Dieser Inhalt wurde am 21. Dezember 2000 - 08:33 publiziert
Es seien dann aber nicht nur die Verkäufe in den Erdöl- Produzentenländern, welche die Exporte der schweizerischen Uhrenindustrie im laufenden Jahr auf neue Rekordhöhen (über 10 Mrd. Franken) steigen liessen, relativiert François Habersaat, Präsident der Fédération horlogère.
Der nordamerikanische Markt habe sich ebenfalls sehr gut gehalten und in Südostasien hätten die Verkäufe nach der Bewältigung der Asienkrise wieder stark zugelegt.
Russland und Kanada
Hongkong entwickle sich als Absatzmarkt nach wie vor gut, dies obschon die Kaufkraft der Kunden nach der Rückkehr der ehemaligen britischen Kronkolonie in die Volksrepublik China gesunken sei. Ausgezeichnet seien die Verkäufe in Singapur verlaufen. Innerhalb von zwei Jahren seien in Singapur 30 Prozent mehr Schweizer Uhren verkauft worden.
Die grossen europäischen Märkte (Italien, Frankreich, Deutschland) zählen laut Habersaat nach wie vor zu den sicheren Werten. Grosse Hoffnungen setze er auf erfolgsversprechende Märkte, deren Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft sei: Russland und Kanada.
swissinfo und Agenturen
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