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An einem Ort weit entfernt von Biel kam es einst zu einem Unglück, welches den Grundstein zu einer wunderbaren Geschichte legte. Eine Geschichte über die Suche nach einem Ort, an dem man sich zuhause und glücklich fühlt.
Alles begann auf Nonolot, einer kleinen Insel zwischen Alaska und Grönland. Dort wurde vor langer Zeit die kleine Inu geboren. Ihre Eltern gehörten dem Arktischen Stamm der Yup’ik an. Leider kamen die Eltern kurz nach ihrer Geburt bei einem grossen Eisrutsch ums Leben, verursacht durch das voranschreitende Schmelzen des Eises in dieser Region. Nur die kleine Inu überlebte das Unglück.
Zum Glück wurde sie von einer lieben Polarbären-Familie aufgenommen, die sie aufzog wie ihr eigenes Kind. Während sie älter wurde, musste sie jedoch mitansehen, wie das Eis rund um Nonolot immer mehr schmolz. Ihre Heimat und ihr geliebtes Eis schienen nach und nach zu verschwinden.
Natürlich wollte sie etwas dagegen unternehmen und herausfinden, warum alles Eis zu schmelzen begann. Sie machte sich also auf eine unbekannte und abenteuerliche Reise, um einen Ort auf der Welt zu finden, an dem es noch genug Eis gab. Begleitet wurde sie dabei von dem kleinen Polarbären Paulto. Gemeinsam verliessen sie Nonolot mit nichts als einem kleinen Boot und einer Fischerrute.
Ihr langer Weg führte sie über den Nordpol, über die Vulkaninsel Island, durch die Wälder Norwegens und Schwedens und durch die grössten Städte Europas. Sie kamen an den allerschönsten Orten vorbei, aber nirgendwo fanden sie genug Eis.
Anfangs war die Reise schwierig, denn die kleine Inu beherrschte zwar fliessend Englisch, Yup’ik und Polarbären-Knurren, die Menschen an den fremden Orten unterhielten sich jedoch alle in anderen Sprachen. Zum Glück lernte sie diese neuen Sprachen rasch. Dadurch konnte sie sich mit vielen freundlichen Menschen unterhalten und sie um Rat fragen. Leider konnten sie ihr auch keinen Ort mit Eis empfehlen.
Die kleine Inu war trotzdem überzeugt einen besonderen Ort zu finden, an dem es genug Eis gibt. Ihr Ziel war es schliesslich, das Problem mit dem Eisschmelzen nachhaltig zu verändern. Mit diesem Ziel führte sie ihre abenteuerliche Reise weit weg von Zuhause weiter.
Eines Tages wurde ihre Hartnäckigkeit endlich belohnt. In Deutschland erzählte ihr eine freundliche junge Frau, sie habe von der Eisplanade in Biel gehört, der grössten Eisbahn in ganz Europa. Die kleine Inu konnte es kaum glauben: Die grösste Eisbahn in ganz Europa! Das klang genau nach dem Ort, den sie gesucht hatte!
So führte sie ihr langer Weg von Nonolot schliesslich nach Biel. Hier fand sie mit der Eisplanade einen Ort, der noch viel wunderbarer war, als sie ihn sich hätte vorstellen können. Zudem lernte sie auch etwas über das schmelzende Eis. Das ist nämlich leider nicht nur in Nonolot ein Problem. Es gibt auch andere Lebewesen auf der Welt, die deswegen ihr geliebtes Zuhause verlassen müssen. Das Eis schmilzt wegen einer Veränderung des Klimas und es ist ganz wichtig, dass sich Menschen und Vereine wie die Eisplanade dafür einsetzen, freundlich zur Umwelt zu sein, um so das Eisschmelzen nachhaltig zu verhindern.
Das war aber noch nicht alles: Sie fand hier auch viele neue Freunde, mit denen sie sich in verschiedenen Sprachen unterhalten konnte.
Und diese tolle Eisfläche - mit einem ganzen Polardorf und einem Iglu! Inu fühlte sich in dieser Winterwunderwelt, die am Abend in verschiedenen Farben leuchtete, endlich wieder Zuhause. Die dort erlebte Freude gibt einem das Gefühl, dass Vieles möglich ist im Leben.Wer so einen magischen Ort findet, sollte dieses Glück mit anderen Menschen teilen. Für Inu ist die Eisplanade dieser einzigartige Ort und genau das möchte er jetzt machen: