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Nach dem Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ prüfen die IV-Stellen nach dem Eintreffen der IV-Anmeldung in einem ersten Schritt immer Massnahmen zur Erhaltung oder Erhöhung der Erwerbsfähigkeit der versicherten Person. Dabei untersuchen die IV-Stellen, was für eine Person in der Ausführung ihrer bisherigen Tätigkeit noch möglich ist, und wie die Arbeit allenfalls angepasst werden könnte.
Erst wenn sämtliche Möglichkeiten geprüft wurden und die gesundheitliche Beeinträchtigung keine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ermöglicht, wird der Anspruch auf eine Rente geprüft.
Nach Abschluss aller notwendigen Abklärungen erhalten die Versicherten und die betroffenen Versicherungsträger von der IV-Stelle einen Vorbescheid darüber, welchen Leistungsentscheid die IV vorsieht. Innert 30 Tagen können diese Akteneinsicht nehmen und gegen den geplanten Entscheid Einsprache einlegen.
Bringen die versicherten Personen oder die übrigen Parteien Einwände vor, ist die IV-Stelle gehalten, in der Verfügung zu diesen Stellung zu nehmen und diese zu berücksichtigen. Die versicherte Person und die beteiligten Parteien, die mit der Verfügung nicht einverstanden sind, können innerhalb von 30 Tagen beim kantonalen Versicherungsgericht des Wohnsitzkantons schriftlich Beschwerde erheben.