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Laut SF-Redaktor Hanspeter Trütsch sind Ständeratswahlen Persönlichkeitswahlen, bei denen gestandene Persönlichkeiten Parteibüffeln vorgezogen werden. Ich finde diese Ansicht von Herrn Trütsch zu kurz gegriffen. Natürlich ist es so, dass Ständeräte nach dem Majorzsystem gewählt werden und dass Majorzwahlen Persönlichkeitswahlen sind. Doch die Gleichung SVP-Kandidat gleich Parteibüffel und Kandidat einer anderen Partei gleich gestandene Persönlichkeit ist einfach falsch und beleidigend.
Ständeratskandidaten wie die beiden SVP’ler Christoph Blocher und Ulrich Giezendanner sind mit Sicherheit gestandenere Persönlichkeiten als z.B. SP-Frau Pascal Bruderer, die auf Anhieb in den Ständerat gewählt wurde. Um das festzustellen muss man lediglich die Leistungsausweise dieser beiden Herren mit jenem von Frau Bruderer vergleichen. Zudem ist auch Pascal Bruderer eine Parteisoldatin. Ich denke, dass Bruderer von vielen Aargauern gewählt wurde, weil sie besser aussieht als ihre männlichen Rivalen und zudem ein sympathisches Lächeln hat. Von der Leistung her gesehen kann sie weder mit Christoph Blocher noch mit Ulrich Giezendanner mithalten.
Die Ansicht von Hanspeter Trütsch dürfte Ausdruck für seine Vorliebe für die Linke sein. Die linkslastigen Massenmedien scheinen allgemein eine Vorliebe für Linke wie z.B. Cedric Wermuth zu haben.
Auch absolut daneben sind die oft in den Massenmedien verbreiteten dummen Sprüche von wegen die SVP würde keine Lösungen aufzeigen. Das ist einfach ein absoluter Schwachsinn. Die SVP bringt Lösungen, allerdings solche, die den Linken und den Mitteparteien nicht passen.