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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Berichten staatlicher Medien zufolge von Russlands Präsident Wladimir Putin als Zeichen ihrer guten Beziehungen ein Auto geschenkt bekommen. Moskau habe das in Russland hergestellte Fahrzeug für den «persönlichen Gebrauch» Kims übergeben. Das Auto wurde am Sonntag von einem Sekretär des Zentralkomitees der Arbeiterpartei und der Schwester Kims, Kim Yo Jong, empfangen, wie nordkoreanische Medien am Dienstag berichteten. Kim Yo Jong habe Kims Dank an Putin übermittelt und das Geschenk als eine «klare Demonstration der besonderen persönlichen Beziehungen zwischen beiden Anführern» bezeichnet.
Um welche Automarke es sich handelte, wurde nicht genannt. In Südkorea wurde vermutet, dass das Geschenk unter die Kategorie Luxusgüter fallen und damit eine Verletzung von UN-Beschlüssen darstellen könnte. Diese untersagen unter anderem den Export solcher Güter nach Nordkorea. Das von Kim Jong Un autoritär regierte Land unterliegt wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen.
Putin hatte Kim bei dessen Besuch in Russland im vergangenen September eine russische Luxuslimousine der Marke Aurus vorgeführt, die dem Präsidenten auch als Staatskarosse dient. Seit dem Besuch haben beide Länder ihre Zusammenarbeit deutlich verstärkt. In einem UN-Expertenbericht hiess es zuletzt, Nordkorea habe 2023 deutlich mehr Waren eingeführt und seinen Handel mit dem neuen Partner Russland ausgebaut. Die US-Regierung hatte im Oktober mitgeteilt, Nordkorea habe an Russland militärische Ausrüstung und Munition für den Krieg in der Ukraine geschickt. (sda/dpa)
Für die Ukraine ist die vom US-Repräsentantenhaus gebilligte milliardenschwere Militärhilfe nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew überlebenswichtig im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg. «Und es ist ein sehr bedeutendes Paket, das sowohl unsere Kämpfer an der Front als auch unsere Städte und Dörfer, die unter dem russischen Terror leiden, zu spüren bekommen werden», sagte Selenskyj in seiner am Samstagabend in Kiew verbreiteten Videobotschaft. «Das ist eine Entscheidung, die uns das Leben rettet.»