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Die IIZ wurde im Jahre 2000 mit dem Ziel initiiert, die Zusammenarbeit zwischen IV-Stellen, Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und Sozialdiensten im Bereich der beruflichen Eingliederung zu verstärken. Im Vordergrund der Zusammenarbeit stehen Menschen mit Mehrfachproblematiken. Bei ihnen droht die Gefahr, dass sie zwischen den Institutionen hin und her geschoben werden und sich gesundheitliche Probleme chronifizieren. In vielen Fällen erhöhen sich die Aussichten auf eine Lösung, wenn IV-Stellen, RAV und Sozialdienste ihre Ressourcen zusammenlegen. Die Motivation und das Selbstvertrauen der versicherten Personen werden deutlich gestärkt und die IIZ-Partner erhalten ein besseres Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der anderen Institutionen. Wie die IIZ umgesetzt und organisiert wird, ist kantonal sehr unterschiedlich. Zurzeit laufen in 16 Kantonen IIZ-Projekte.
Erweiterte Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ-plus)
2006 wurde die IIZ auf die den IV-Stellen vorgelagerten Versicherungsträger ausgeweitet: auf Krankentaggeldversicherer, Unfallversicherer und Vorsorgeeinrichtungen. Per 1. Januar 2008 ist eine Vereinbarung zwischen den Verbänden der Versicherer in Kraft getreten, die die Prozesse des Zusammenwirkens regelt.