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Défago hatte zuvor erst einmal einen Super-G gewonnen: 2002 in Val Gardena. Seither kamen im Weltcup drei Abfahrtssiege dazu, darunter das Abfahrtsdouble Wengen-Kitzbühel 2009. Sein letzter Sieg datiert aus dem Jahr 2011, als er in Bormio gewann.
Rennen der knappen Abstände
Nun konnte der Walliser Abfahrts-Olympiasieger von Vancouver erneut auf der Streif gewinnen. «Ich hatte ein gutes Gefühl. Es war ein sauberer Lauf», meinte der 36-Jährige.
Die Abstände waren allerdings knapp. Bode Miller, der Abfahrtsdritte vom Vortag, büsste nur 5 Hundertstel ein. Svindal und Franz lagen 0,15 Sekunden hinter Défago. Eine Analyse des österreichischen Fernsehens ORF zeigte, dass Défago die Differenz zu Miller erst auf den letzten Metern schuf.
Gratulation an Wawrinka
Défago liess es sich nicht nehmen, Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka zu gratulieren. Er habe einen Teil des 1. Satzes und die letzten Punkte des Waadtländers live mitverfolgt. «Das machte riesig Freude».
Janka besser als Küng
Zweitbester Schweizer war Carlo Janka. Der Bündner bestätigte seinen 6. Abfahrtsrang vom Vortrag und wurde 8. Patrick Küng büsste 0,66 Sekunden ein und verpasste damit die Top 15 knapp.
Défago verzichtet auf Kombi
Der Super-G zählte auch als 1. Lauf der Superkombination in Kitzbühel. Défago verzichtete aber auf einen Start im Kombinationsslalom.