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Thiam hatte in seinem letzten Jahr 2019 eine Gesamtentschädigung von 10,7 Millionen Franken eingestrichen. Gottstein übernahm die CEO-Position Mitte Februar 2020 von Tidjane Thiam. Dieser war zurückgetreten, nachdem der Druck auf die CS im Zuge der Affäre um die Beschattung von Spitzenmanagern immer stärker geworden war.
Zur Entschädigung an den abgetretenen Thiam machte die CS in dem am Donnerstag publizierten Vergütungsbericht keine Angaben.
Wie schon im Vorjahr war der CS-Chef damit deutlich tiefer bezahlt als sein Pendant bei der Konkurrentin UBS. Der per Ende Oktober 2020 von der Konzernspitze zurückgetretene UBS-CEO Sergio Ermotti verdiente 2020 insgesamt 13,3 Millionen Franken.
Sein Nachfolger Ralph Hamers, der am 1. September 2020 bei der UBS begonnen und das Amt des CEO am 1. November übernahm, erhielt insgesamt 4,2 Millionen Franken sowie eine einmalige Ersatzzahlung von 0,16 Millionen Franken.
Weniger Boni
Die Gesamtentschädigung der CS-Geschäftsleitung, zu der Ende Jahr 13 Mitglieder gehörten, belief sich auf 68,4 Millionen nach 77,4 Millionen im Jahr davor. Bei der UBS verdiente das Top-Management 2020 insgesamt 115,9 Millionen.
Verwaltungsratspräsident Urs Rohner erhält für die Zeit von der GV 2020 bis zur GV 2021 eine Totalkompensation von 4,7 Millionen Franken und damit gleich viel wie im Jahr davor. Der gesamte VR bekam 11,1 Millionen nach 11,3 Millionen.
Tiefer ausgefallen ist in der CS der gesamte Bonus-Pool für die Belegschaft. Dieser reduzierte sich um 7 Prozent auf 2,95 Milliarden Franken.