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»Ich werde in Kürze nach Hause fliegen, um alle Optionen zu prüfen."
Der fünffache Australian-Open-Finalist hatte nach seinem Verzicht auf das derzeit laufende Vorbereitungsturnier in Brisbane erklärt, er erwäge wegen der anhaltenden Schmerzen in der Hüfte eine Operation in seiner Heimat. Bislang liess sich Murray konservativ behandeln, eine Operation wollte er eigentlich vermeiden.
Der 30-jährige Schotte konnte seit Juli des letzten Jahres keinen Ernstkampf mehr bestreiten. Seine letzte Partie auf der ATP-Tour spielte der frühere Weltranglistenerste in Wimbledon, wo er im Viertelfinal an Sam Querrey gescheitert war. Seither hat der Olympiasieger und dreifache Grand-Slam-Gewinner lediglich Einsätze bei Exhibitions bestritten. Mittlerweile ist er in der Weltrangliste bis auf Position 16 zurückgefallen.
Mit Kei Nishikori hat ein weiterer Topspieler seine Absage für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres bestätigt. Wegen der Verletzung konnte der frühere US-Open-Finalist seit dem Masters-1000-Turnier in Cincinnati im August letzten Jahres nicht mehr spielen. Im Ranking fiel er dadurch auf den 22. Platz zurück.
Auf seiner Homepage präzisierte der Japaner, dass er in Melbourne, ab dem 15. Januar, möglicherweise bereits spielen könnte, jedoch nicht Partien über die volle Distanz von fünf Sätzen. Nishikori bedauert sein Fernbleiben sehr. «Das Aussie Open ist mein liebstes Grand-Slam-Turnier. Es ist mein Heim-Slam. Es tut mir sehr weh, dass ich es in diesem Jahr verpasse», schrieb er.
Nach Murray und Nishikori könnten bald schon weitere Absagen von Topstars folgen. Novak Djokovic, der wie Murray seit Wimbledon wegen Ellbogenproblemen pausiert, musste sein Comeback zuletzt erneut verschieben und will in der kommenden Woche über eine Teilnahme am Australian Open entscheiden. Der spanische Weltranglistenerste Rafael Nadal musste seine Teilnahme am Vorbereitungsturnier in Brisbane von dieser Woche aus Verletzungsgründen absagen. Auch die Rückkehr von Stan Wawrinka nach Knie-Operationen verzögert sich.