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Das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus und eines schweren Verlaufs ist bei Patienten mit gastroenterologischen Erkrankungen nicht generell erhöht und hängt von der Therapie ab. Ein Expertengremium hat eine Risikoeinschätzung und Empfehlungen zur Behandlung von CED im Kontext von der aktuellen Coronapandemie veröffentlicht.
Generell wird bei SLE empfohlen, Therapien mit Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, trotz der Coronavirus-Pandemie fortzuführen. Auch bei immunsupprimierten Patienten scheint die Infektion mehrheitlich milde zu verlaufen.
IgE-vermittelte allergische Erkrankungen betreffen bis zu 25% der Bevölkerung. Die Diagnose einer Typ-1-Allergie sollte sich derzeit, soweit möglich, in erster Linie auf in vitro-Tests konzentrieren. Ausnahmen sind Arzneimittel- und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, da hierfür kaum zuverlässige in vitro-Tests zur Verfügung stehen.
Durch die aktuell auf dem Markt verfügbaren hochwirksamen Virostatika sind die Heilungschancen sehr hoch. Unbehandelt kann eine Hepatitis-C-Infektion jedoch folgenschwer verlaufen. Das von Hepatitis Schweiz lancierte Projekt HepCare bietet Hausärzten Unterstützung zur Durchführung der neuen direkt antiviralen Therapien und sensibilisiert für die hohe Rate undiagnostizierter Fälle....
Seit vergangenem Jahr gilt mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin die gesamte Schweiz als FSME-Risikogebiet. Im Schweizerischen Impfplan 2020 wird allen sich in den entsprechenden Regionen aufhaltenden Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren eine Impfung empfohlen. Zur Risikogruppe für einen schweren Verlauf mit bleibenden Schäden oder tödlichen Folgen zählt die Altersgruppe der über 60-...
22–40% aller COPD-Patienten erleiden jährlich mindestens eine mittelschwere oder schwere Exazerbation. Patienten mit häufigen Exazerbationen haben eine schlechtere Prognose. Ein Forscherteam hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Diagnose, gezielte Behandlung und Prävention von COPD-Exazerbationen in Zukunft mit Biomarkern besser gelingen kann.
Der Grundtenor der Expertenstatements lautet, dass COPD-Patienten ihre Therapie fortführen sollten, um Exazerbationen vorzubeugen und damit auch das Erfordernis eines Arztbesuches oder einer Hospitalisierung zu vermeiden. Als Risikogruppe für schwere Verläufe sollten COPD-Betroffene weiterhin Schutzmassnahmen einhalten.
Bei Betroffenen und in der Fachwelt herrscht eine gewisse Verunsiche-rung betreffend der Frage, ob ACE-Hemmer und ARB mit einem erhöhten Risiko verbunden sind. Die empirische Datenlage dazu ist inkonsistent, aber es gibt stichhaltige Gründe dafür, diese Medikamente nicht abzuset-zen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus oder während einer COVID-19-Infektion.
Moderne immunmodulierende Therapieoptionen ermöglichen im Vergleich zu früher eine deutlich stärkere und raschere Symptomreduktion. Um das Risiko der Reaktivierung einer früheren Hepatitis-Infektion zu kontrollieren, sollten entsprechende Tests durchgeführt werden.
Innovative und digitale Devices für die Schlaf- und Beatmungstherapie ermöglichen die effiziente und klinisch qualitative Versorgung von Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, COPD und anderen chronischen Erkrankungen. Telemonitoring bietet eine Alternative zu Arztterminen, was in der aktuellen Phase der Coronapandemie eine wichtige Schutzmassnahme ist.
Ob der Einsatz von Immunsuppressiva das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 erhöht, ist bisher unklar. Eine im Vorfeld des Europäischen Rheumatologenkongresses EULAR publizierte Studie hat nun 600 COVID-19-Erkrankungen von Rheuma-Patienten aus 40 Ländern analysiert und untersucht, welchen Einfluss die Wahl der Pharmakotherapie auf einen möglichen...
Im Rahmen der Lockerung der Schutzmassnahmen dreht sich vieles um Contact Tracing und ökonomische Aspekte. Dazu zählt auch die Frage der Kostenübernahme von SARS-CoV-2-Tests. In einem aktualisierten Faktenblatt des BAG sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Neu übernimmt der Bund bei symptomatischen Personen die vollumfänglichen Kosten für einen Test, der Selbstbehalt für...
Nasennebenhöhlenentzündungen gehören zu den häufigsten Infektionserkrankungen bei Kindern und Erwachsenen und häufig werden Antibiotika verordnet. Im Gegensatz zur chronischen Rhinosinusitis ist bei der akuten Form dieser Erkrankung aber eine Antibiose nur selten notwendig.
Während bei Hepatitis B und C heutzutage moderne Pharmakotherapien verfügbar sind, ist bei Hämochromatose nach wie vor Aderlass die Therapie der Wahl. Bei chronischer Hepatitis ist in den meisten Fällen eine antivirale Therapie indiziert. Die Behandlung der nicht-alkoholischen und der alkoholischen Fettleber erfolgt grösstenteils durch Lebensstilmodifikation.