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Natürliche Klimaschwankungen liessen Siedlungen in der spätantiken römischen Provinz Ägypten zerfallen. Zu diesem Schluss kommt eine Forscherin der Universität Basel in einer Studie. Neue Klimadaten weisen demnach darauf hin, dass sich der Monsun in den Quellgebieten des Nils gegen Ende des dritten Jahrhunderts abschwächte. Als Folge davon sanken die Hochwasserstände im Sommer, sodass die Felder trockener blieben als üblich. Einige Bewohnerinnen und Bewohner des Gebiets passten sich an, indem sie etwa Wein statt Getreide anbauten oder Schafe hielten. Andere hingegen bezichtigten ihre Nachbarn des Wasserdiebstahls, wie aus Papyrus-Dokumenten hervorgeht. (swisstxt)
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