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Simone Biles stand bei den amerikanischen Meisterschaften in Kansas City als erste Frau der Welt am Boden einen gehockten Doppelsalto mit drei Schrauben und kreierte damit ein spektakuläres Turn-Element.
Ihre Teamkolleginnen reagierten überschwänglich. «Sie macht Sachen, von denen ich nie gedacht hätte, dass die Leute sie machen könnten», sagte die 16-jährige Sunisa Lee. «Es ist ein Riesen-Ding. Niemand hat das zuvor bei den Frauen je geschafft, und sie macht es auch noch besser als die meisten Männer», lobte US-Cheftrainer Tom Forster.
Folgt die «Taufe» in Stuttgart?
Noch ist der Sprung nicht nach der 22-jährigen Ausnahmeturnerin benannt. Erst wenn Biles dieses «Triple-Double» genannte Element auch bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart im Oktober turnt, wird es künftig im Regelwerk des Turn-Weltverbandes FIG auch ihren Namen erhalten.
Biles gewann in Kansas City nicht nur überlegen den Titel am Boden, sondern holte nach Clara Schroth (1945 bis 1952) auch als zweite Turnerin den sechsten US-Titel im Mehrkampf.