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Sofia Goggia feiert in der Weltcup-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo einen italienischen Heimsieg. Die Schweizerinnen verpassen in dem von Windböen beeinflussten Rennen das Podest.
Goggia setzte sich auf der verkürzten Olympia-Piste von 2026 vor der Österreicherin Ramona Siebenhofer und der Tschechin Ester Ledecka durch.
Corinne Suter verpasste ihren dritten Podestplatz des Winters als Vierte um sieben Hundertstel. Michelle Gisin, die im Abschlusstraining als Dritte überzeugt hatte, fuhr in ihrer erst zweiten Abfahrt der Saison auf Platz 6. Lara Gut-Behrami wurde Neunte, Priska Nufer lag nach 40 Fahrerinnen auf Platz 12.
Für Goggia, die derzeit unbestritten beste Speedfahrerin im Weltcup, ist es bereits der sechste Saisonsieg. In der fünften Abfahrt triumphierte die Gewinnerin der letzten kleinen Kristallkugel zum vierten Mal, unterbrochen wurde die Serie einzig durch den Ausfall in Zauchensee vor einer Woche. Mit zwölf Weltcupsiegen in der schnellsten Disziplin ist die 29-jährige Bergamaskin nun ex-aequo mit Isolde Kostner Italiens erfolgreichste Abfahrerin.
Windbedingt wurde der Start der Abfahrt um etwa 20 Fahrsekunden nach unten verschoben. Dennoch herrschten aufgrund der Windböen nicht für alle Fahrerinnen die gleichen Bedingungen. Zu den Opfern der Böen gehörte wohl Lara Gut-Behrami, die im unteren Teil unverschuldet viel Zeit einbüsste. Auch bei Corinne Suter traten gemäss den Eindrücken der Trainer am Pistenrand grössere Verwehungen auf. Sofia Goggia konnten die Bedingungen dagegen nichts anhaben. Obwohl ihr mehrere kleine Schnitzer unterliefen, behauptete sie sich um zwei Zehntel. (sda)