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Transkription eines Audios, das ich vor ein paar Tagen aufgezeichnet habe:
"Ich habe rausgefunden, dass ich meine Schwäche nie gezeigt habe, weil ich gespürt hab, dass das Gegenüber das nicht ertragen würde, an seine eigene Schwäche erinnert zu werden. Und ich habe es nicht gezeigt aus Angst, dass die anderen dann, in meiner Schwäche, meine Grenzen nicht mehr respektieren. Dass ich mir etwas aufzwingen lasse, von dem ich spüre, dass ich es gar nicht will, es aber doch passiert, weil ich meine Grenzen früher noch nicht gespürt habe, oder jedenfalls viel weniger als heute.
Ich habe jetzt gerade die Botschaft bekommen, die ich schon ein paarmal bekommen habe, aber ich glaube, jetzt kann ich sie langsam annehmen.
"Es sieht nur aus als ob du die Schwache wärest. In Wahrheit bist du die Starke und die, die dich als schwach ansehen, sind die Schwachen.
Und das gleiche bei Problemen, mit "problematisch sein". Es sieht so aus, als ob du die Komplizierte wärst, als ob du den Leuten Probleme machen würdest, als ob du problematisch wärst, aber in Wahrheit ist es umgekehrt; die, die dich als problematisch ansehen, bei jenen liegt die Problematik"
Da kamen mir vorher grad die Tränen, bei der Botschaft über die Schwachheit. Weil das stimmt.
Es stimmt.
Aber ich habe halt noch Mühe gehabt oder vielleicht immer noch, ich kann das jetzt vielleicht mit den neuen Ereignissen lernen,... ich hatte Mühe, diese Aufgabe anzunehmen, weil sie....so wenig...Wertschätzung bekommt. (Muss fest weinen)
...
Aber ich spüre und ich weiss, es ist die wertvollste Arbeit.
Ja...
Jetzt versuche ich sie anzunehmen. Nein, ich versuche es nicht, es bleibt mir jetzt nichts mehr anderes übrig, als sie anzunehmen, jedenfalls jetzt grad im Moment, wo ich so schwach bin. Das ist das Geschenk.
Das Geschenk dieser Schwachheit ist, dass ich keinen Milliliter Energie zu viel habe, um damit irgendeine Maske vorzutäuschen. Ich habe auch keinen Milliliter Energie zu viel um künstliche Ablehnung zu produzieren. Und dann, was übrig bleibt, ist nur noch mein echtes Gesicht und Liebe und Mitgefühl. Und ich habe dadurch jetzt gelernt, dass Liebe schwach ist, und doch das Stärkste, was es gibt und dass Liebe Kraft gibt und dass Akzeptanz Kraft gibt und Ablehnung und Hass Kraft nimmt. Und da ich die Kraft im Moment nicht habe, um sie in die Arme von Ablehnung und Hass zu schicken, ist wie automatisch nur noch das andere geblieben, das ja immer schon darunter gelegen hat und das ist, wow, krass und schön zugleich..."