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Hätten sie im Opalinuston stattgefunden, so müsste die Dichtheit dieser Gesteinsschicht, die als mögliches Wirtsgestein für ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle ausgewählt wurde, in Frage gestellt werden.
Die Sachverhalte wurden am 7. Mai 2003 unter den Experten aller beteiligten Organisationen, nämlich der Koordinationskommission der Sondierbohrung Benken, der Kommission Nukleare Entsorgung (KNE), der Nagra, der Bürgerinitiative "Bedenken" und des deutschen Öko-Instituts Darmstadt unter der Leitung der HSK besprochen. Dabei konnte anhand der vorgelegten Datenaufzeichnungen und der Erläuterungen dazu eindeutig festgestellt werden, dass die aufgetretenen Spülungsverluste nicht in den Opalinuston sondern in den weit darüber liegenden Malmkarst erfolgten.
Für die an der Sondierbohrung und an ihrer Überwachung beteiligten Wissenschafter war dieser Sachverhalt stets klar. Die entsprechende Dokumentation ist lückenlos. Sie ist auf verschiedene Berichte verteilt, von denen nicht alle veröffentlicht wurden. Für die damals an der Bohrung nicht beteiligten Wissenschafter gestaltete sich deshalb der Nachvollzug des Sachverhalts schwieriger. Die HSK ist befriedigt, dass an der Sitzung Klarheit über diese umstrittene Angelegenheit geschaffen wurde.
Quelle
D.S. nach Medienmitteilung der HSK vom 8. Mai 2003