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Frau Fidelak,
handelt es sich um ein CMYK-Bild? Wenn ja, dann ist davon auszugehen, dass zumindest ein bißchen Magenta in den Bildbereichen unter der Schrift zu finden ist. Somit ist nicht zwingend eine Überfüllung notwendig, da es einen Farbauszug gibt, der durchgängig Information beinhaltet und somit kann kein klassischer Blitzer, also das Durchscheinen des Papierweiß entstehen.
Wenn natürlich das Bild recht dunkel ist und hohe Cyan- und/oder Black-Anteile aufweist, dann sind nach dem Druck unter Umständen doch störende Säume zu erkennen.
In diesem Fall müssen Sie Adobe InDesign veranlassen, die Bilddaten zu unterfüllen, so dass sich also angrenzende oder in diesem Fall darüberligende Objekte in die Bilddaten hinein vergrößern.
Wenn das Bild dagegen deutlich heller ist als das Objekt darüber oder die angrenzenden Farben, dann sollte man das Bild überfüllen.
Somit wird die wichtigste Grundregel des Überfüllens "Immer nur die hellere Farbe in die dunkleren hinein überfüllen" beherzigt.
Beachten Sie desweiteren, dass Adobe InDesign zwei Überfüllungsmodi beherrscht: Das IRT (in-RIP Trapping) und anwendungsinterne Überfüllungen. Ersteres setzt ein Adobe PostScript 3 RIP mit IRT-Option und eine Ausgabe per in-RIP Separation voraus. Letzteres funktioniert sowohl bei der separierten Ausgabe als auch im Ausgabemodus "In-RIP Separation" und führt dazu, dass bereits in der Ausgabedatei die Überfüllungen enthalten sind.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Zacherl
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