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Welche Motive haben diese Frauen?
Ähnliche Motive wie die Männer, die Kinder sexuell missbrauchen: Manche Frauen fühlen sich sexuell zu Kindern hingezogen. Viele haben wenig Einfühlungsvermögen für ihre Opfer – oder sie glauben, dass Kinder sexuelle Aktivitäten mit Erwachsenen möchten und dass ihnen dies nicht schaden würde. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Viele Opfer berichten über langfristige psychische Beeinträchtigungen wie Depressionen und Beziehungsprobleme.
«Viele gewälttätige Mütter hegen unrealistisch hohe Erwartungen und werden wütend, wenn ihr Kind diese nicht erfüllen kann.»
Was kann man gegen Gewalt von Müttern tun?
Wichtig ist zunächst, das Thema zu enttabuisieren: Es sollte mehr über solche Vorkommnisse berichtet werden und über Risikofaktoren und Zusammenhänge aufgeklärt werden. Ausserdem sollte ein ausreichendes Angebot an Präventions- und Behandlungsmassnahmen geschaffen werden – vor allem für Mädchen und junge Frauen.
Warum junge Frauen?
Studien haben gezeigt, dass es hilfreich ist, wenn junge Mütter soziale Fähigkeiten einüben, die für Kindererziehung und Partnerschaft wichtig sind: Daraufhin nimmt ihr aggressives Verhalten gegenüber Partner und Kindern deutlich ab. Was Therapien angeht, haben sich Ansätze als wirksam erwiesen, die Einzel- und Familientherapie kombinieren und positive, einfühlsame Beziehungen zwischen Eltern und Kindern fördern.
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