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Die engagierte Projektarbeit des interprofessionellen Teams des Spitalzentrums Oberwallis (SZO) unter Leitung von Dr. Thomas Simon mit der Einführung des ERAS-Programms, wurde mit einer Akkreditierung der Abteilung für Viszeralchirurgie durch die akademische Gesellschaft ERAS® Society belohnt: ein international anerkanntes Qualitätssiege . Dieses Programm ermöglicht eine bessere Erholung der Patientinnen und Patienten und senkt gleichzeitig das Risiko von postoperativen Komplikationen deutlich.
WAS BEDEUTET ERAS®?
ERAS® steht für «Enhanced Recovery After Surgery». Dies bedeutet auf Deutsch so viel wie «Verbesserte Genesung nach einer Operation» und ist eine Kombination aus verschiedenen Therapieansätzen für die Betreuung von Patienten und
Patientinnen vor, während und nach dem Spitalaufenthalt.
Das Behandlungsprogramm basiert auf internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine optimale Patientenversorgung.
Ziel des ERAS®-Programmes ist es, Stress vor der Operation zu reduzieren, körperliche Fähigkeiten zu erhalten und zu verbessern, sowie die Erholung nach der Operation zu beschleunigen. Das ERAS®-Programm soll dazu beitragen, die vorhandenen Ressourcen der Patienten und Patientinnen besser einzusetzen.
Die wichtigste Rolle im ERAS®-Programm nehmen die zu behandelnden Personen ein. Dies beinhaltet zum Beispiel das Führen eines Patiententagebuchs oder dass der Patient oder die Patientin rasch nach der Operation aufsteht und isst. Es ist wichtig, dass die Person umfassend informiert ist, damit sie diese aktive Rolle im Behandlungsteam wahrnehmen kann. Eine wichtige Aufgabe ist die gute Vorbereitung auf die Operation.
Kernziele des ERAS®-Programms:
- Erhöhung der Sicherheit
- Verkürzung des Spitalaufenthaltes
- Steigerung der Patientenzufriedenheit
- Steigerung der Lebensqualität
- Senkung der Komplikationsrate