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Weil die «Neue Zürcher Zeitung» in einem Artikel vom 5. Juni behauptete, Bundesanwalt Michael Lauber habe ein Treffen mit dem Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold verschwiegen, ist die Bundesanwaltschaft am Donnerstag eingeschritten.
Im NZZ-Artikel «Michel Platini giesst Öl ins Feuer» heisst es, dass Bundesanwalt Lauber ein Treffen mit Arnold, einem Vertrauten des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino, vom 8. Juli 2015 nie erwähnt habe. Weder vor der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA), noch vor dem ausserordentlichen Staatswalt Damian K. Graf.
Laut der Bundesanwaltschaft ist diese Aussage jedoch falsch. Vielmehr habe Lauber das Treffen mit Rinaldo Arnold offengelegt, heisst es in einer Pressemitteilung, die über die Website des Bundes veröffentlicht wurde.
Dabei soll es sich um eine Besprechung in Bern gehandelt haben, welche allgemeine juristische Fragen - ohne Bezug zu Gianni Infantino, der Fifa oder der Uefa - zum Thema hatte.
In einer Stellungnahme der NZZ («Korrigendum»; Briefe an die NZZ) heisst es am Donnerstag unter anderem: «Ein weiteres Treffen fand laut Angaben der Bundesanwaltschaft nicht mit Infantino statt, sondern mit dessen Jugendfreund Rinaldo Arnold. Dabei sei es nicht um Fussball gegangen, sondern um allgemeine strafrechtliche Fragen.»