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- 14.06.2014
- Aktuelles
Die Solidarität und die humanitäre Tradition sind für die Schweiz unantastbare Werte. Laut einer im Auftrag der Glückskette von DemoSCOPE in der Schweiz durchgeführten repräsentativen Umfrage erachten die befragten Personen die Bevölkerung und die Regierung unseres Landes für sehr solidarisch mit den Opfern von Naturkatastrophen und in einem geringeren Masse auch mit den Opfern von Konflikten in der Welt. Die humanitäre Tradition ist eine «heilige Kuh»: 90 % betrachten sie als einen schweizerischen Wert und 97 % der Schweizerinnen und Schweizer wollen, dass sie fortbesteht.
Anlässlich der Lancierung ihres neuen Logos, das um den Slogan «Die solidarische Schweiz» erweitert wurde, gab die Glückskette eine Umfrage zur Solidarität und der humanitären Tradition der Schweiz in Auftrag. Die von DemoSCOPE vom 26. bis 31. Mai bei einem repräsentativen Teil der Bevölkerung ab 15 Jahren (1003 Personen) durchgeführte Umfrage lieferte klare und sehr aussagekräftige Ergebnisse:
- 90 % der Befragten sagen, dass die Schweizer Bevölkerung mit Opfern von Naturkatastrophen grosse Solidarität zeigt und 79 %, dass die Bundesregierung der Schweiz in einem solchen Fall Solidarität beweist.
- 62 % der Antwortenden sind der Ansicht, dass die Bevölkerung grosse Solidarität mit den Opfern von Konflikten zeigt (68 % bei der Regierung).
- 90 % der Antwortenden erachten die humanitäre Tradition als einen Schweizerischen Wert und 97 % wollen, dass er weiter besteht.
- 69 % der Befragten glauben, dass sich benachteiligte Personen in der Schweiz genügend auf die Solidarität der Schweizer Bevölkerung verlassen können.
- Praktisch die Hälfte aller Umfrageteilnehmer geben an, regelmässig solidarische Beiträge leisten.
Schlussfolgerungen des Direktors der Glückskette
Für Tony Burgener, den Direktor der Glückskette, lässt diese Umfrage folgende Schlüsse zu:
«Die Schweizer Bevölkerung ist tief solidarisch. Das erklärt, weshalb die Schweizerinnen und Schweizer in den Statistiken regelmässig an der Spitze der Spenden für Opfer von Katastrophen und Konflikten stehen.»
«Der Slogan «Die solidarische Schweiz», den die Glückskette in ihr neues Logo integriert hat, stimmt mit der Sensibilität der Bevölkerung überein, die sich darin verkörpert sieht.»
«Die humanitäre Tradition ist eine heilige Kuh. Daraus lässt sich schliessen, dass die Schweizer Bevölkerung die Solidarität für einen der wichtigsten Werte für unser Land hält. Dies hat auch eine andere Umfrage bestätigt, die vergangene Woche von öffentlichen europäischen Radio- und Fernsehanstalten durchgeführt wurde und an der auch das Westschweizer Radio und Fernsehen teilnahm.»
«Die Umfrage zeigt, dass die Solidarität und die humanitäre Tradition von der gesamten Bevölkerung äusserst homogen mitgetragen werden, unabhängig von Herkunft, sozialem Status, Alter, Region, Wohnort oder politischer Einstellung.»
«Die Befragung zeigt auch, dass die Solidarität gegenüber den Opfern von Konflikten etwas weniger ausgeprägt ist, aber die Schweizer sich bewusst sind, dass die Regierung in diesen Situationen eine zentrale Rolle spielt.»
Neuer Name und Logo
Die Glückskette hat sich diese Woche eine neue visuelle Identität gegeben. Gestützt auf ihrer Positionierung hat sie ihrem Namen die Signatur «Die solidarische Schweiz» hinzugefügt. Das neue Logo übernimmt die Idee der Glieder einer Kette und illustriert durch zwei ineinander verschlungene «S» die «solidarische Schweiz».
Die «solidarische Schweiz», wie sie seit bald 70 Jahren von der Glückskette verkörpert wird, das sind Hunderttausende von Spenderinnen und Spendern, mehr als 1,5 Milliarden der Glückskette für mehrere Millionen Begünstigte gespendete Franken, 25 Partnerhilfswerke und ihre Vertreter vor Ort, eine exklusive Partnerschaft mit der SRG und eine Zusammenarbeit mit allen Medien, die über die Katastrophen und die Bedürfnisse der Opfer berichten.
Öffentlichkeitskampagne
Die Glückskette will die Schweizer Bevölkerung und besonders die Jugendlichen in Zukunft aktiver für den Begriff der Solidarität sensibilisieren, so wie die Stiftung ihn verkörpert. Um die Öffentlichkeit für diesen für das Land grundlegenden Wert zu sensibilisieren, wird eine Kampagne durchgeführt. Die ersten Aktionen sind diese Woche gestartet und wurden am Mittwoch in einer Pressemitteilung angekündigt.