Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03633.jsonl.gz/1931

Das idiopathische Parkinsonsyndrom ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung mit zunehmender Inzidenz. Eine zeitnahe Diagnosesicherung in frühen Krankheitsstadien ist wünschenswert, um effektive Therapien möglichst rasch einsetzen zu können. Eine Chance besteht Anhand der Auswertung von Handgelenksensordaten.
Wie verändert sich das Immunsystem im Laufe eines Lebens und welchen Einfluss haben solche Veränderungen auf die Entwicklung und Behandlung einer Multiplen Sklerose? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gaben Prof. Dr. med. Amit Bar-Or (USA) und Prof. Dr. med. Jiwon Oh (CAN) im Rahmen eines Symposiums.
Rehabilitative Interventionen können die Gelenkfunktion und -stabilität verbessern, Muskelkraft und Ausdauer aufbauen, zur Schmerzreduktion und Entzündungsdämpfung beitragen sowie Adaptationsprozesse beeinflussen und (psycho)vegetative Dysregulationen verbessern. Es gibt jedoch auch Grenzen der Reha.
Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine verzögerte psychische Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis oder einer aussergewöhnlichen Bedrohung. Es fehlen Strategien, um die erlebte Hilflosigkeit und den Kontrollverlust zu bearbeiten. Die aktualisierte S3-Leitlinie «Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)» gibt Hilfestellungen für die Behandlung dieses komplexen Krankheitsbildes.
Ein Borderline-Syndrom betrifft nicht nur die Patienten alleine. Aber Partner und Familie leiden. Aktuelle Untersuchungen haben nun herausgefunden, dass die emotionale Überempfindlichkeit der Betroffenen mit einer erhöhten Aktivität spezifischer Spiegelneuronen in Verbindung gebracht werden kann.
Während frühe Phasen oft asymptomatisch verlaufen, kann es im Rahmen einer dekompensierten Leberzirrhose zu verschiedenen Komplikationen kommen. Hepatische Enzephalopathie ist eine davon.
Kardiovaskuläre Komorbiditäten bei Psoriasis können zu einer wechselseitigen Beeinflussung systemischer Therapien führen mit Implikationen für den Krankheitsverlauf. Früherkennung und Behandlung sind wichtige Faktoren im Disease Management
Die aktuelle demografische Entwicklung führt zu einer wachsenden Zahl älterer Menschen und damit zu einer Zunahme von Patienten, die an altersbedingten Krankheiten wie Demenz leiden. Die Bewältigung dieser gesundheitlichen Herausforderung erfordert einen präzisen Diagnoseprozess sowie effektive Therapiestrategien.
Gemäss aktueller Datenlage gibt es keinen nachweislichen langfristiger Nutzen des Einsatzes von E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung. Der Umstieg auf die elektronischen Ersatzprodukte sei lediglich eine Verlagerung des Suchtverhaltens und berge gesundheitliche Risiken unbekannten Ausmasses, warnen Experten.
Die Entwicklung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren hat den Weg für eine gezielte Tumorbekämpfung mittels Aktivierung des Immunsystems geebnet. Inzwischen können sechs Präparate zur Bekämpfung von insgesamt sieben malignen Erkrankungen eingesetzt werden. Doch diese Therapie bleibt nicht immer ohne Folgen.
Kinder mit ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko, in späteren Lebensphasen dissoziales Verhalten zu zeigen, das kriminelle Handlungen begünstigt, für welche sie strafrechtlich belangt werden. Die frühzeitige diagnostische Abklärung bei ADHS-Verdacht ist darum sinnvoll. Lic. phil. Cornel Gmür, Fachpsychologe für Rechtspsychologie FSP, Adoleszentenforensik, Psychiatrisch-Psychologischer Dienst des Kantons Zürich, erklärt im Interview, welche ADHS-Symptome die Entstehung von dissozialen Verhaltensweisen begünstigen und welche therapeutischen Interventionen die ADHS- und Deliktprävention unterstützen können.
Der vor einiger Zeit lancierte Paradigmenwechsel der diagnostischen Klassifikation führte zu Modifikationen der Behandlungsstrategie. Heutzutage gilt eine phänotypenspezifische symptomorientierte Behandlung als «Best Practice». Eine Zwischenbilanz und ein Ausblick auf zukünftige Therapieoptionen.
Die CT-gesteuerte PRT hat sich zu einem anerkannten minimalinvasiven Schmerztherapieverfahren an der Wirbelsäule entwickelt. Sie ist ein effizientes, risiko- und nebenwirkungsarmes, ambulant durchführbares Verfahren. Mit durchschnittlich 3 bis 5 Behandlungen in etwa dreiwöchigem Abstand lässt sich bei etwa 80% der Patienten eine lang anhalte relevante Schmerzreduktion oder Schmerzfreiheit erreichen.
Nach Rücksprache mit der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) plant der Hersteller Biogen, Aducanumab zur Zulassung einzureichen. Die Phase-3-Studie EMERGE erreichte ihren primären Endpunkt und zeigte eine signifikante Reduzierung der klinischen Verschlechterung.
Die Aktinische Keratose gehört bereits heute zu den häufigsten Krankheitsbildern in der dermatologischen Onkologie. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung ist jedoch von einer weiteren Zunahme der betroffenen Patienten auszugehen. Erstmals wurde nun eine S3-Leitlinie veröffentlicht, die Handlungsempfehlungen zur Diagnose und Therapie nimmt.
Es gibt Neuigkeiten in der Therapie des leichtgradigen bis milden Asthmas, die auch bereits Eingang in die GINA-Empfehlungen gefunden haben. Es geht um den Einsatz nicht mehr nur eines sogenannten Relievers, sondern eines Medikaments mit einem Controller-Potenzial als Bedarfsmedikament.
Entzündliche Myopathien können idiopathisch oder erregerinduziert bedingt sein. Man findet sie auch begleitend bei Kollagenosen, Granulomatosen sowie bei malignen und paraneoplastischen Syndromen. Die bildgebende Diagnostik erfolgt vorrangig kernspintomografisch, ebenso die Verlaufskontrollen während bzw. nach Therapie.
Etwa 237 Millionen Menschen sind weltweit von symptomatischer und aktivitätseinschränkender Osteoarthrose (OA) betroffen. Unter den Erkrankungen, die mit Behinderungen einhergehen, verzeichnet die OA den drittschnellsten Zuwachs, am häufigsten ist das Kniegelenk betroffen. Derzeit behandeln OA-Therapien vorwiegend die Symptome und es gibt keine zugelassenen Arzneimittel, um die Krankheitsprogression zu verhindern oder hinauszuzögern.
Der monoklonale Antikörper Dupilumab, welcher von der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) bereits zur Behandlung von Neurodermitis und Asthma zugelassen wurde, ist nun auch bei Patienten mit chronischer Rhinosinusitis verfügbar.
Die Entfernung von kolorektalen Lebermetastasen ist prognoserelevant. Für die Beurteilung der Resektabilität werden onkologische und chirurgisch-technische Kriterien hinzugezogen.