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Wie wird ein Bandscheibenvorfall behandelt?
Die Erstbehandlung besteht in der Einnahme von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten sowie der Einhaltung von Empfehlungen für die Körperhaltung mit oder ohne begleitende Physiotherapie. In besonders hartnäckigen Fällen kann eine Infiltration von Kortikosteroiden angeboten werden. Häufig verschwinden die Schmerzen nach einigen Monaten von selbst.
Unter folgenden Umständen ist jedoch ein chirurgischer Eingriff dringend geboten:
- plötzliche Lähmung des Beins oder erhebliche Schwäche seit 24 Stunden
- Cauda-equina-Syndrom
Ein Eingriff kann auch ratsam sein, wenn die Schmerzen trotz einer angemessenen medikamentösen Therapie anhalten oder sich verschlimmern.
Ist der Eingriff wirksam?
In 95 % der Fälle lindert er den Schmerz im Bein innerhalb weniger Tage und fördert die Genesung. Allerdings können Rückenschmerzen, eine Schwäche im Bein oder Kribbeln fortbestehen.
Was beinhaltet der Eingriff?
Der Teil der Bandscheibe, der den Nerv komprimiert, wird entfernt.