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Positive youth development through sport and physical activity: Progress, puzzles, and promise
Maureen Weiss ist Professorin an der School of Kinesiology und Lehrbeauftrage am Institute of Child Development an der Universität Minnesota in Minneapolis (USA). Sie studierte Bewegungswissenschaft, Psychologie und Mathematik an der Universität California, Santa Barbara und doktorierte an der Michigan State University. Zwischen 1981 und 2007 war sie an der Universität Virginia und an der Universität Oregon tätig. In ihrer Forschung beschäftigt sich Maureen Weiss mit der psychologischen, sozialen und körperlichen Entwicklung durch Bewegung und Sport im Kindes- und Jugendalter. Dabei konzentriert sie sich auf Aspekte der Selbstwahrnehmung, der Motivation, der moralischen Entwicklung und auf soziale Beziehungen. Kürzlich hat Maureen Weiss eine vierjährige Längsschnittstudie abgeschlossen, in welcher die Wirkung des "The First Tee"-Programms evaluiert wurde. Das Programm zielt auf die Förderung der "life skills" durch das Golfspiel und erreicht jährlich bis zu 4 Mio. Kinder und Jugendliche. Maureen Weiss hat für ihr Schaffen bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Im 2016 bekam sie den Distinguished Scholar Award von der North American Society for the Psychology of Sport and Physical Activity (NASPSPA). Maureen Weiss war bereits Vorsitzende von verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen, u. a. der NASPSPA und der American Alliance for Health, Physical Education, Recreation and Dance (AAHPERD). Sie war Mitherausgeberin zahlreicher sportwissenschaftlicher Zeitschriften, zuletzt war sie Chefredakteurin beim Kinesiology Review.
Talentforschung im Fussball: Sportpsychologische Erkenntnisse im Rahmen eines sportwissenschaftlichen Forschungsprogramms
Oliver Höner ist Professor am Institut für Sportwissenschaft der Eberhard Karls-Universität Tübingen. Er studierte Erziehungswissenschaft, Mathematik und Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld und promovierte an derselben Universität. 2004 wurde Oliver Höner Juniorprofessor für Sportpsychologie und Adapted Physical Activity im Fachbereich Sport an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im selben Jahr wurde seine Dissertation mit Gewinn des Wissenschaftspreises des Deutschen Sportbunds (Carl-Diem-Preis) und dem Dissertationspreis der Universität Bielefeld ausgezeichnet. 2007 folgte er dem Ruf an die Universität Tübingen. Oliver Höner beschäftigt sich mit Talentforschung im Fussball, daneben liegen seine Forschungsschwerpunkte in der Bearbeitung theoretischer und praktischer Fragen von Kognitionen (Antizipieren, Entscheiden) im Sportspiel sowie der Evaluation psychologischer Interventionen zur Förderung von gesundheitsbezogener körperlicher Aktivität im Schul- und Rehabilitationskontext. Oliver Höner ist wissenschaftlicher Leiter des gross angelegten Talentförderungsprogramms des Deutschen Fussball-Bundes (DFB). Zudem ist er Inhaber der UEFA A-Trainerlizenz und versucht Belange der Theorie und Praxis auch in Wissenschafts- und Sportorganisationen einzubringen. So ist er beispielsweise Sprecher der Kommission Fussball der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) und Mitglied der Arbeitsgruppe Wissenschaft beim DFB.
Plastizität, Resilienz und Vulnerabilität im mittleren und hohen Erwachsenenalter – Gestaltungsmöglichkeiten im Entwicklungsprozess
Andreas Kruse ist Direktor und Ordinarius am Institut für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er studierte Psychologie, Musik und Philosophie an den Universitäten Aachen und Bonn sowie an der Hochschule für Musik in Köln. Sein Interesse an der Gerontologie wurde von der Altenforscherin Ursula Lehr geweckt, die 1986 in Heidelberg das Institut für Gerontologie gründete und ihn als ersten Mitarbeiter einstellte. Nach seiner Habilitation in den 1990er Jahren wurde Andreas Kruse nach Greifswald berufen. 1997 folgte er einem Ruf zurück an die Universität Heidelberg. Andreas Kruse beschäftigt sich insbesondere mit neuen Rollen und Aufgaben für ältere Menschen in Europas Gesellschaft. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. die Ehrendoktorwürde der Universität Osnabrück, das Bundesverdienstkreuz und den First Presidential Award der International Association of Gerontology. Seit 2003 hat er den Vorsitz der Altenberichtskommission der Bundesregierung inne und seit 2016 ist er Mitglied des Deutschen Ethikrates. Andreas Kruse ist zudem Mitherausgeber der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie.