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Veröffentlicht am 23. Januar 2011
Welche Etappen der Metamorphose unterliegen die Schmetterlinge?
- Die Schmetterlinge unterliegen vier Entwicklungsphasen: dem Ei, der Raupe, der Puppe und schliesslich dem fertigen, ausgewachsenen Insekt.
- Das befruchtete Weibchen sucht die Futterpflanze für die Raupen aus, um auf ihr die Eier abzulegen.
- Das Ei selbst ist von einer strapazierfähigen Struktur, die unterschiedlichen ambientalen Veränderungen und möglichen Angriffen von Beutemachern widersteht.
- Unter ambiental günstigen Bedingungen brauchen die Eier zirka 12 Tage, bis aus ihnen die Raupen schlüpfen.
- Um Beutemacher irrezuführen, bewegen sich die Raupen tagsüber kaum und ihre Körperfarben sind der Futterpflanze angepasst – andere besitzen Stacheln oder Haare mit brennenden Sekreten.
- Die Raupen wechseln ihre Haut – oder Schale – vier- bis achtmal. Nach verschiedenen Transformationen erstarren sie und, indem sie ihre Haut noch einmal wechseln, befestigen sie sich innerhalb eines selbst gesponnenen Seidenkokons mit dem Kopf nach unten. Ab diesem Moment spricht man von einem Puppenstadium.
- Nach einigen Tagen brechen die ausgewachsenen Schmetterlinge die Schicht der Verpuppung von innen auf. Während ihres ersten Fluges entledigen sie sich der in ihrem Darm angehäuften Exkremente. In den meisten Fällen ist jetzt der männliche Falter bereits auf der Suche eines Weibchens zur Kopula.
- Das Leben eines Schmetterlings ist sehr kurz. Im Durchschnitt leben sie nur zwei Wochen. Ausnahmen leben bis zu einem Jahr.