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Servettes Siegtor gegen Davos 6 Sekunden vor Schluss
Genève-Servette gewinnt auch das zweite Saisonspiel gegen Davos mit 3:2, diesmal zu Hause. Den Siegtreffer erzielt Nick Spaling 6,1 Sekunden vor dem Ende.
Die Genfer mussten sich lange gedulden, ehe das 3:2 feststand. Der Stock von Spaling beim Ablenker war ziemlich hoch, sodass sich die beiden Schiedsrichter die Szene genau anschauten. Das entscheidende Tor fiel im Powerplay, nachdem der HCD 3,1 Sekunden zuvor wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine Strafe kassiert hatte. Es war eine mehr als bittere Schlussphase für die Bündner.
Zuvor war die Partie sehr ausgeglichen verlaufen. In den ersten zwei Dritteln gingen die Genfer zweimal in Führung, Davos glich zweimal aus. Das 2:1 von Kevin Romy in der 29. Minute, das nach einem Fehler von HCD-Verteidiger Félicien Du Bois fiel, hielt nur gerade 42 Sekunden. Dann profitierte Mauro Jörg von einem Missverständnis von Daniel Rubin und Goalie Robert Mayer, sodass er den Puck ins leere Tor einschieben konnte.
Den Davoser Ausgleich zum 1:1 hatte 7,7 Sekunden vor der ersten Pause Tuomo Ruutu mit einem Ablenker erzielte. Damit war der Finne mit der Erfahrung von 751 Partien in der NHL gleich in seinem ersten Spiel für den HCD erfolgreich. Auch sonst zeigte Ruutu ein vielversprechendes Debüt.