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Nirgendwo auf der Welt werden wilde Schimpansen so lange erforscht wie im Gombe-Nationalpark in Tansania.
Im Jahr 1960 startete Jane Goodall hier ihre Forschung, ausgerüstet mit nicht viel mehr als Zelt, Notizblock und Fernglas. Kaum jemand traute der jungen Engländerin mit dem blonden Pferdeschwanz zu, hier zu überleben.
Jane Goodall verbrachte rund 30 Jahre ihres Lebens in Gombe. Viele Erkenntnisse über das Verhalten freilebender Schimpansen stammen von hier. In Gombe wurde zum Beispiel zum ersten Mal gesehen, dass Schimpansen Werkzeuge herstellen und benützen, dass sie Fleisch fressen und gemeinsam Jagd auf kleinere Affen machen, dass sie manchmal äusserst aggressive Kriege führen und dass sie Persönlichkeiten und Mitgefühl haben, sich oft und gerne küssen, tätscheln und Händchen halten.
Heute werden die Gombe-Schimpansen von einem qualifizierten Team aus Wissenschaftlern, Mitarbeitern und Rangern aus Tansania und aller Welt betrieben. Sie erforschen die Lebensgeschichten, die Gesundheit und das Verhalten der Schimpansen und Paviane und tragen zu deren Schutz bei.
Kommen Sie mit auf einen spannenden Spaziergang durch den Gombe-Wald!
Jane Goodall als junge Frau im Gombe-Wald
© Hugo van Lawick