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Im Stangenwald von Courchevel dominierten im 1. Lauf die Fahrerinnen aus Österreich und Schweden: Sie belegen die Ränge 1 bis 6.
In Front liegt im 2. Slalom des Winters Bernadette Schild (Ö), die noch nie einen Weltcup-Sieg feiern konnte. Sie distanzierte die Schwedin Frida Hansdotter um 13 Hundertstelsekunden. Aber auch Marlies Schild, die ältere Schwester von Bernadette, kann mit nur 2 Zehnteln Rückstand mit dem Sieg liebäugeln.
Einen Rückschlag setzte es für Weltmeisterin Mikaela Shiffrin ab. Die 18-jährige Amerikanerin, Siegerin des 1. Slaloms in Levi (Fi), büsste fast eine Sekunde ein und liegt auf Rang 7.
Holdener schnellste Schweizerin
Mehr als eine Sekunde verloren die Schweizerinnen. Die beste Swiss-Ski-Fahrerin ist Wendy Holdener auf Platz 13 (+1,46). Ebenfalls im zweiten Durchgang mit dabei sind Denise Feierabend (18.) und Michelle Gisin (26.). Den Sprung in die Top 30 verpasste Rahel Kopp (37.)
Gut bleibt Gesamtführende
Lara Gut wird - obwohl nicht am Start stehend - die Führung im Gesamtweltcup auch nach diesem Rennen innehaben. Sie hätte einzig von Maria Höfl-Riesch überholt werden können. Die Deutsche schied jedoch mit bester erster Zwischenzeit aus.
Ein Handy als Ausfall-Ursache?
Höfl-Riesch klagte zunächst darüber, sie sei von einem über die Piste rutschenden Mobiltelefon irritiert worden. Die Renn-Jury entschied allerdings, dass das Gerät so weit entfernt war, dass keine Behinderung vorlag - der Deutschen wurde ein Neustart verwehrt.
Worley möglicherweise verletzt
Riesenslalom-Weltmeisterin Tessa Worley muss womöglich um ihren Start bei Olympia (7. bis 23.2.) bangen. Die Französin verletzte sich bei einem Sturz anscheinend schwer am rechten Knie. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus in Lyon gebracht, wo für den Nachmittag eine Computertomographie
geplant ist.