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Petermax-Müller Weltrekordfahrzeug silber 1:43
1938/ 39 nahm er mit einem DKW Meisterklasse im Werksteam erfolgreich an der Rallye Monte Carlo teil.
1939 wurde er Dritter bei der Liége-Rome-Liége Fahrt mit einem 2-Liter Wanderer.
Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges musste er seine erst begonnene Rennfahrer-Karriere beenden. In der Folgezeit produzierte er Holzgas-Generatoren für Personenkraftwagen.
Nach dem Ende der Kampfhandlungen floh er aus der Sowjetischen Besatzungszone nach Velpke bei Helmstedt, nahe Wolfsburg. Dort widmete er sich wieder seiner Passion, dem Rennsport.
Bis zum Ende seiner aktiven Motorsportzeit hat Petermax Müller rund 60 Rennen gewonnen und wurde Deutscher Meister in der 1.100ccm-Klasse.
Zwischen 1946 und 1949 konstruierte er insgesamt sechs Rennwagen, mit denen er 1948 und 1949 deutscher Meister werden konnte. Zudem gewann er 1949 das Maschseerennen, das einzige Autorennen, das je in Hannover stattfand. 1950 liess er sich mit einem Autohandel in Hannover nieder.
Ende 1946/ Anfang 1947 fing er mit seiner kleinen "Autoschmiede" in einer Scheune an und im gleichen Jahr entstand der Weltrekordwagen mit Unterstützung eines Karosseriebauers, den er aus den "Berliner" Tagen her kannte und zu sich nach Velpke holte.
Damit entstand ihr erstes Stromlinien-Rennfahrzeug mit Aluminium-Karosserie auf Rohrramen. Ein Kübelwagen spendete das Chassis, die Vorderradaufhängung entnahmen die beiden einem Schwimm-wagen. Als Motor diente ein 4-Zylinder Vogelsang-Motor auf VW-Basis mit vier Einzelvergasern und 1.095 ccm. Durch den 550kg Leichtbau erreichte der Weltrekordwagen eine Spitzengeschwindigkeit von 215km/h - ein aussergewöhnliches Fahrzeug, das nur ein einziges Mal gebaut wurde und heute im Museum Prototyp in Hamburg zu bewundern ist.