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Das zeigt eine neue Studie zum FC Luzern der Hochschule Luzern. Demnach beliefen sich die Sicherheitskosten bei den 18 Heimspielen in der vergangenen Saison auf rund 3,2 Millionen Franken. Mit 55 Prozent (1,7 Millionen Franken) trug der FCL den Hauptteil der Kosten. Der Rest übernahm die Allgemeinheit.
Schäfer: «Ich sehe keinen Änderungsbedarf»
Die Studie schlägt vor, dass Gästeklubs einen Teil der verursachten Kosten selber übernehmen sollen. Claudius Schäfer, Chef von Swiss Football League, ist jedoch skeptisch: «Da der Gastklub nicht Veranstalter des Spieles ist, stellen sich grosse juristische Fragen.»
Schäfer ist überzeugt, dass eine Kostenbeteiligung des Auswärtsteams nicht durchsetzbar ist. «Das würde bedeuten, dass sich das Gastteam an Kosten der Veranstalter beteiligen müsste, obwohl es als Auswärtsteam gar nicht mitreden kann.»
Der aktuelle Handhabung ist laut Schäfer die beste Lösung. «Die Klubs setzen auf das Modell Gästezug. Ich sehe hier keinen Änderungsbedarf.»
Hooligankonkordat
Das in einigen Kantonen verschärfte Hooligankonkordat schreibt den obligatorischen Einsatz von Extrazügen vor. Die neue Studie sieht gerade darin eine Explosion der Sicherheitskosten.