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Umweltbelastung Kälte
MerkblattIn Kälte- und Klimaanlagen werden meist synthetische, in der Luft stabile Stoffe als Kältemittel eingesetzt. Diese weisen ein beträchtliches Treibhauspotenzial auf.
Problem
In Kälte- und Klimaanlagen werden meist synthetische, in der Luft stabile Stoffe als Kältemittel eingesetzt. Diese weisen ein beträchtliches Treibhauspotenzial auf. Die früher verwendeten FCKWs (R12, R22, R502, etc.) haben zusätzlich noch die Ozonschicht geschädigt. Sie sind bereits seit einigen Jahren verboten
Seit 1.1.2004 gibt es für Neuanlagen mit mehr als 3 kg synthetischen Kältemitteln eine Bewilligungspflicht. Es ist ein Wartungsheft zu führen und eine jährliche Dichtigkeitskontrolle ist durchzuführen. Der Vollzug ist noch nicht genau geregelt. Bestehende Anlagen müssen bis zum 31.12.2004 gemeldet werden. Abb. 1zeigt das Ozonabbaupotenzial und das Treibhauspotenzial verschiedener Kältemittel.
Umwelt und Gesetzeslage
Im Kleingewerbe gibt es derzeit keine wirtschaftliche Alternative zu synthetischen Kältemitteln. Man sollte aber unbedingt auf ein geringes Treibhauspotenzial (GWP) achten: So hat das Kältemittel R134a ein GWP von 1300, R404A hingegen 3750 mal soviel wie reines CO2! Bei grösseren Gewerbe-Kälteanlagen sollte man natürliche Kältemittel (z.B. R717: Ammoniak) verwenden und einen Zwischenkreislauf mit CO2 als Kälteträger oder einem Glykol-Wassergemisch installieren.
Kältemittelverluste sind zu minimieren und Anlagen mit alten Kältemitteln sind zu ersetzen.