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Der Sicherheitsverbund Schweiz hat heute konkrete Massnahmen veröffentlicht, durch die verhindert werden soll, dass junge Menschen aus der Schweiz in den Jihad ziehen.
Was soll ein Vater tun, wenn er merkt, dass seine Tochter plötzlich nur noch verschleiert aus dem Haus geht? Und wie erkennt eine Lehrerin, dass einer ihrer Schüler mit dem Gedanken spielt, in den Jihad zu ziehen? Antworten auf Fragen wie diese werden auch in der Schweiz immer wichtiger. Seit 2001 begaben sich 76 Menschen in den sogenannt Heiligen Krieg, davon 62 nach Syrien und in den Irak und 14 nach Somalia, Afghanistan und Pakistan.
Die Taskforce zur Bekämpfung des jihadistisch motivierten Terrorismus (Tetra) hat in ihrem zweiten Bericht im letzten November betont, welche wichtige Rolle der Radikalisierungsprävention und der Deradikalisierung zukomme. Gestützt darauf, hat der Sicherheitsverbund Schweiz, der sich aus Vertretern des Bundes und der Kantone aus dem Sicherheitsbereich zusammensetzt, eine Übersicht über vorhandene Massnahmen und Instrumente zur frühzeitigen Erkennung und Verhinderung von Radikalisierung ausserhalb der Zuständigkeiten der Justiz- und Strafverfolgungsbehörden erarbeitet. Sie zielen alle darauf, eine Radikalisierung zu verhindern.
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