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Industrie-Lexikon

CIM Computer-integrated manufacturing

CIM, von engl. computer-integrated manufacturing, dt. rechnergestĂĽtzte Produktion bzw. rechnerintegrierte Fertigung ist ein Sammelbegriff fĂĽr verschiedene Tätigkeiten, die in einem Unternehmen durch den Computer unterstĂĽtzt werden, und daher auch unter „CAx“ zusammengefasst (computer-aided … oder computer-assisted …) sind.
Die Bestandteile von CIM sind:
• CAD (rechnergestützte Konstruktion, Entwurf)
• CAP (rechnergestützte Arbeitsplanung)
• CNC Fertigung
• CAQ (rechnergestützte Qualitätssicherung)
• CAM (rechnergestützte Fertigung)
• PPS (Produktionsplanung und -steuerung)
• BDE (Betriebsdatenerfassung)
Die Technik, die sich hinter den KĂĽrzeln CAD und CAM verbirgt, ist schon seit etwa 1965 bekannt. Man versteht darunter rechnerunterstĂĽtztes Zeichnen und Konstruieren von Produkten (CAD) und das anschlieĂźende Programmieren der Maschinen zur Produktherstellung (CAM). Die Integration kann so weit gehen, dass CAD-Daten automatisch in ein CAM-System ĂĽbernommen werden.
Im Jahre 1973 stellte Joseph Harrington das Konzept des Computer Integrated Manufacturing vor. Damit wollte er die Bedeutung von Informationen in der Produktion sowie die Synergiepotentiale bei der Verknüpfung der Insellösungen hervorheben. Er sprach von pieces of puzzles, damit meinte er die Insellösungen, wie CAD, NC, CAM usw., welche in einem Betrieb alleine, ohne jede EDV-Anbindung untereinander, angewandt wurden.
Neben der großen Anzahl an Insellösungen erschwerten sicherlich auch die Anzahl an publizierten CIM-Konzepten eine Umsetzung. Eine visuelle Übersicht (Bilder der Konzepte als auch ein Zeitstrahl über die Zeitpunkte der Veröffentlichung) über die existierenden Konzepte geben die Autoren Meudt, Pohl und Metternich.
Quelle: Wikipedia

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