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Im Pausenhof einer Primarschule hat Barbara Wiggli eine Konstellation aus sechs unterschiedlichen Steinskulpturen angelegt. Jede Skulptur steht für ein Schuljahr der sechsjährigen Primarschulzeit.
Die Steine weisen die gleichen sitzbankartigen Masse auf (55 x 50 x 115 cm) und sind in ihrer Höhe den Kindern angepasst.
In der Wahl der Gesteinsart und in ihrer Gestaltung sind die Skulpturen jedoch ganz individuell und verkörpern je einen Bereich der Natur: Die vier Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer, sowie Tier und Mensch.
In der Skulptur „Erde“ scheinen Vulkankegel aus dem Stein emporzudrängen, eine Vertiefung im Wasser-Stein sammelt Regenwasser, eine liegende Acht verweist auf die Unendlichkeit des ein und-ausströmenden Atems, rötlicher, amorph gestalteter Lavastein steht für das Element des Feuers. Ein angedeutetes ruhendes Tier (Jurakalk) und ein in einer winzigen Gesteinshöhle (Carrara-Marmor) geborgenes schlafendes Wesen zeigen die enge Verbindung und Abhängigkeit von Natur und Lebewesen. Die zart bis stark bearbeiteten Steinquader bilden einen Gegensatz zu einer zunehmend technisierten Umwelt.
Sie durchziehen den Pausenhof in einer geschwungenen Linie als mögliches Abbild eines Lebensweges und laden zum Sitzen, Spielen und Erkunden ein.