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Training Montag von 19:00-20:45
panantukan
Der Begriff stammt von dem Tagalogwort suntok (dt. „Schlag“) ab. Während Panantukan wortwörtlich „dort, wo man schlägt“ bedeutet, heißt Suntukan übersetzt „Schlägerei“. Beide Begriffe beschreiben auf den Philippinen jedoch keine Form der Kampfkunst, sondern lediglich eine Prügelei.
Doch da die Maharlika, auch als Pendekar bekannt, auch im unbewaffneten Nahkampf bewandt sein mussten, entwickelten sie Boxkampf ähnliche Fertigkeiten welche auch heute noch im Silat, Pencak Silat sowie im Arnis/Eskrima/Kali erlernt werden. Diese unterscheiden sich vom westlichen Boxen, darin, dass typische Silat-Techniken in ihnen erfolgen. So wird konstant versucht, den Gegner außer Gleichgewicht zu bringen oder ihn mit bestimmten Bewegungen zu verwirren. Schläge des Gegners werden häufig unterbrochen und häufiger werden auch zwei Angriffe auf einmal durchgeführt. Zudem erfolgen etliche Drehungen. Bei den meisten Techniken wird versucht den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die ständige Veränderung der Angriffswinkel und der Angriffshöhe sind eine zusätzliche technische Eigenheit. Bei der Verteidigung werden die Angriffe des Gegners häufig unterbrochen und der Gegner nicht durch einzelne Angriffe, sondern durch einen Bewegungsfluss attackiert. Der strukturierte Unterrichtsplan umfasst alle relevanten Aspekte der waffenlosen Verteidigung und eine Fülle von Techniken, Drills, Schlagkombinationen, Tritten, Würfen, Hebeln und Sparring. Die philippinischen Kampfkünste, auch unter den Namen Kali, Arnis und Eskrima bekannt, beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Bereichen einer bewaffneten und unbewaffneten Auseinandersetzung. Einer dieser Bereiche ist das so genannte Panantukan, die philippinische Version des Boxens. Aufbauend auf der gleichen Grundschule, wie daswestliche Boxen, geht es jedoch weiter und orientiert sich weniger in Richtung Wettkampf, als viel mehr zum Boxen für die Straße. So werden neben den klassischen Boxtechniken auch andere Techniken und Körperbereiche als „Waffe” genutzt: Faustboden, offene Hände, Unterarme, Ellenbogen, Schulter … Zusätzlich werden Zug- und Drucktechniken verwendet, um den Angreifer zu positionieren oder sein Gleichgewicht zu stören, mit dem Ziel einer effektiven Selbstverteidigung.