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World Vision Schweiz leistet mit den Entwicklungsprojekten Xochiltlepec, Xolotlan und Yalí nachhaltige Hilfe in Nicaragua.
Nicaragua, Land der Seen und Vulkane, ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas.
Yali
Der Bezirk San Sebastian de Yalí liegt im Norden Nicaraguas. Sauberes Trinkwasser fehlt in vielen Haushalten, Hygiene ist mangelhaft, es gibt nicht immer genügend Nahrungsmittel, und die Kindersterblichkeit ist deutlich höher als im Landesdurchschnitt. Längst nicht alle Kinder haben Zugang zur Schule. Geringes Einkommen, Armut und Wohnungen in gefährlichen Gebieten verschlechtern die Lebensqualität. 2011 hat World Vision im Bezirk San Sebastian de Yalí im Norden Nicaraguas das Entwicklungsprojekt Yalí lanciert. Schwerpunkte der Projektarbeit sind die Verbesserung der Gesundheitssituation und des Bildungswesen.
Xolotlan
Der Bezirk San Francisco Libre ist rund 80 Kilometer von der Hauptstadt Managua entfernt. Die Menschen bauen Mais, Hirse und Bohnen an oder suchen Arbeit als Tagelöhner. Jedoch verdienen sie oft nur sehr wenig und es herrscht vielerorts Armut. Weitere Schwierigkeiten sind der Mangel an sauberem Trinkwasser und Hygiene, das Fehlen von Nahrungsmitteln und die hohe Kindersterblichkeit. Viele Kinder haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen. World Vision hat deshalb 2002 das Entwicklungsprojekt Xolotlan lanciert. Schwerpunkte der Projektarbeit sind Aufbau von Kinderschutzmassnahmen, Verbesserung der Gesundheits- und Ernährungssituation sowie der Unterrichtsqualität und Berufskurse für Jugendliche.
Xochiltlepech
Rund 30 km südlich der Hauptstadt Managua befindet sich der Bezirk La Concepción. Mangelnde Bildung, eine schlechte Gesundheitsversorgung und ein niedriges Einkommen beeinträchtigen das Leben der Menschen in der Region. Viele ernähren sich als Kleinbauern selbst oder versuchen sich mit Kleinhandel oder Dienstleistungen über Wasser zu halten – oft ohne Erfolg. Die Perspektivenlosigkeit führt zu Resignation, Drogen und Alkoholmissbrauch sowie Gewalt, auch in der Familie. 2002 hat World Vision das Projekt Xochiltlepec lanciert. Vieles konnte in den vergangenen Jahren erreicht werden. In der letzten Projektphase liegt der Schwerpunkt darauf, die Menschen zu befähigen, die Projektarbeit selbstständig weiterzuführen.
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Ticuantepe
Im Entwicklungsprojekt Ticuantepe unterstützte World Vision Schweiz zwischen 1998 und 2014 Kinder, ihre Familien und das gesamte Umfeld in ihrer Entwicklung. Das Projektgebiet liegt rund 20 Kilometer südlich der Hauptstadt Managua in vulkanischem Gebiet. Bei der Übergabe an die lokale Bevölkerung konnten wir einige Erfolge vorweisen: 96 % der Kinder besuchen die Schule, 2428 Familien wurden betreut und gefördert und 750 Jugendliche in Aids-Prävention aufgeklärt. Auch ohne World Vision gehen viele Projektaktivitäten weiter, denn die Bevölkerung, die lokalen Organisationen und die Behörden sind in der Lage, die Entwicklung ihrer Region selbstständig weiterzuführen.
World Vision sensibilisiert die Bevölkerung für die Kinderrechte und deren Bedeutung für die Entwicklung der gesamten Region.
Wir bieten Schulungen für Eltern, Lehrer und Kinder zum Thema Gewaltprävention und zum Kinderschutz an.
In Zusammenarbeit mit der Dorfbevölkerung und der lokalen Behörde bauen wir neue Systeme für eine zuverlässige Wasserversorgung.
Wir führen Hygieneschulungen durch, z. B. zeigen wir Schulkindern, wie sie ihre Zähne richig putzen.
Kinder nahmen an einer Umweltkampagne teil und lernten die Bedeutung von
Sanitäranlagen und guter Hygiene kennen. (Xochiltlepec)
Kinder erhielten Bücher und andere Schulmaterialien, so dass der Unterricht
spannender gestaltet werden konnte und weniger Kinder die Schule abbrechen. (Xochiltlepec)
Jugendliche wurden über die Risiken des Internets aufgeklärt und wissen nun, wie sie sich vor Mobbing schützen können. (Xolotlan)
Kinder erhielten Moskitonetze und sind nun besser vor Krankheiten wie dem Dengue-Fieber geschützt. (Yali)
«Im Herzen Zentralamerikas engagieren sich lokale Mitarbeitende zusammen mit der Bevölkerung vor Ort in drei Projekten. Die Zusammenarbeit funktioniert durch die herzliche Art der Mitarbeitenden in Nicaragua vorbildlich.»