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Nach dem Neuschnee vom Wochenende ist die Air Zermatt am Montag innerhalb weniger Stunden zu drei Gletscherspalten-Unfällen gerufen worden. Die Retter bargen drei verletzte Wintersportler.
Kurz vor Mittag wurde die Air Zermatt zu einem ersten Spaltenunfall gerufen, wie sie am Dienstag mitteilte. Eine Gruppe Amerikaner war im Abstieg von der Tête Blanche im Val d'Herens. Auf dem Stockjigletscher stürzte der Bergführer rund 15 bis 20 Meter in eine Spalte. Die Air Zermatt konnte den Bergführer verletzt bergen. Er wurde anschliessend ins Inselspital nach Bern geflogen.
Nur leicht verletzte sich ein Snowboarder, der im Skigebiet von Saas-Fee ausserhalb der markierten Piste in eine Spalte stürzte. Er wurde zur Kontrolle zum Arzt geflogen.
Am späteren Nachmittag stürzte im Gebiet vom Klein Matterhorn ein Snowboarder ausserhalb der markierten Piste rund 30 Meter in eine Spalte. An der aufwändigen Bergung, die rund eineinhalb Stunden dauerte, waren acht Rettungsspezialisten beteiligt. Der Rettungshelikopter der Air Zermatt flog den verletzten Snowboarder danach ins Spital nach Visp.
Ausserdem wurden zwei Seilschaften im Monte-Rosa-Gebiet von den tiefen Temperaturen überrascht. Sie schafften es dennoch zurück zur Monte-Rosa-Hütte. Von dort flog die Air Zermatt zwei Personen mit starken Erfrierungen an den Zehen ins Spital von Visp. Später mussten die Patienten per Helikopter ins Universitätsspital nach Genf verlegt werden. (sda)
Der deutsche Wirtschaftsminister schlägt Alarm, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Am Donnerstag aktivierte Robert Habeck die Alarmstufe im Notfallplan Gas. «Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland», sagte der Grünen-Politiker. Direkte Folgen hat diese Massnahme nicht. Die Versorgungssicherheit sei derzeit gewährleistet, sagte Habeck.