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Die erste Konsultation beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, einem Gespräch, in welchem Ihre komplette Krankheitsgeschichte aufgenommen wird.
Gestartet wird die Anamnese mit den Fragen über die 4W's. Wo sind die Beschwerden lokalisiert? Wie haben die Beschwerden begonnen und wie äussern sie sich? Wann werden die Beschwerden empfunden? Womit lassen sich die Beschwerden provozieren oder lindern?
Weitere Informationen wie eventuellen Komplikationen bei der Geburt, durchgemachten Krankheiten oder aktuelle Nebendiagnosen, Krankheiten in der Familie oder Verwandtschaft, Operationen, Verletzungen, Ernährungsgewohnheiten, Beruf, Hobbies und Lebensumstände liefern ebenfalls wichtige Hinweise für eine spezifische Untersuchung und osteopathische Diagnosestellung.
Haben vorgängig bereits medizinische Abklärungen oder Interventionen stattgefunden, bitten wir Sie die entsprechenden Unterlagen (wie OP-Berichte, Röntgenbilder, CT- oder MRI-Berichte) zur ersten Konsultation mitzubringen.
In der anschliessend klinischen Untersuchung werden die folgenden Systeme Ihres Körpers manuell getestet und beurteilt. Der Osteopath ist in der Lage, kleinste Bewegungseinschränkungen, Funktionsstörungen und Spannungsverhältnisse zu ertasten und zu interpretieren.
Am Ende der Untersuchung werden die Ergebnisse besprochen, erklärt und ein entsprechender Behandlungsplan wird festgelegt. Besteht keine Indikation für Osteopathie, wird Sie ihr Osteopath an ihren Hausarzt oder entsprechende Fachärzte weiterverweisen.
Ziel jeder Behandlung ist es, die diagnostizierten Bewegungseinschränkungen und Spannungsverhältnisse in den drei Systemen zu normalisieren und Ihrem Körper so zu einer optimalen Funktion und Gesundheit zu verhelfen. Die Behandlung ist in aller Regel schmerzfrei und wird mittels spezifischen manuellen Techniken vorgenommen.