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Deshalb kam es zum tödlichen Zugunfall in Rothenburg
Ein Bauarbeiter wurde im September von einem Zug erfasst und verstarb. Ein Bericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle klärt den tödlichen Arbeitsunfall in Rothenburg jetzt auf.
Ein 46-jähriger Bauarbeiter, ein Baggerführer und ein Sicherheitswärter befanden sich im letzten September auf einer Baustelle an der Haltestelle Rothenburg Station. Teil der Baustelle war ein Graben an einem Gleis, in dem sich der Bauarbeiter aufhielt, als sich ein Zug näherte (zentralplus berichtete).
Der Zug war auf dem Weg von Luzern nach Olten und traf den 46-Jährigen am Kopf. Dieser verstarb an den Folgen der Verletzung. Strittig war anschliessend, ob der Sicherheitswärter seiner Pflicht nachgekommen war, vor dem herannahenden Zug zu warnen.
Die schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST veröffentlicht jetzt einen Bericht, der zeigt, dass der Sicherheitswärter korrekt handelte. Der Mann habe mit einem Rufhorn gewarnt, woraufhin sich der Baggerführer und der Bauarbeiter in einen Fluchtraum begaben.
Erst nachdem die Baustelle geleert war, habe er dem Zug das Signal gegeben, weiterzufahren. Warum sich der Bauarbeiter unbemerkt zurück in den Graben begab, kann die SUST nicht beantworten, berichtet «Pilatus Today».
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