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Unter dem Hashtag #flyingnino gibt es in den sozialen Medien zahlreiche Einträge, und Nino des Buissonnets war in der Tat ein (Über-)Flieger. Wer das Pferd im Wettkampf beobachtete, sah einen aufmerksamen und leistungsbereiten Partner. Der 15-jährige Franzosenwallach im Besitz von Urs E. Schwarzenbach überzeugte mit seinem spektakulären Stil.
Geboren und aufgewachsen ist der Wallach in Nordfrankreich. Sein Vater Kannan ist einer der berühmtesten Springpferde-Vererber. Seine Mutter Hermine du Prelet stammt von einer ebenso erfolgreichen Springlinie ab (Narcos 2).
Die Krönung in London
Im Januar 2011 hatten der Wallach und Steve Guerdat ihre ersten gemeinsamen Turniere bestritten. Anfang 2012 realisierten die beiden den ersten 1,60-Meter-Grandprix-Sieg (Vejer de la Frontera). Gekrönt wurde das Jahr mit dem Olympiasieg in London.
Ich wolle nicht warten, dass ich ihn verabschieden muss, sondern dass ich ihn verabschieden darf.
Ausserdem gewann das Duo in seiner 5-Jährigen Turnierkarriere weitere Grandprix – unter anderem in Genf, Rio de Janeiro und Helsinki. 2 Mal erreichte Nino des Buissonnets den 2. Platz im Weltcupfinal.
Nach der Sportkarriere das Rentnerleben
Nino des Buissonnets ist bei bester Gesundheit und wird trotzdem vom aktiven Springsport zurückgezogen. Steve Guerdat will kein Gesundheitsrisiko eingehen. «Ich wolle nicht warten, dass ich ihn verabschieden muss, sondern dass ich ihn verabschieden darf», begründet der Reiter.
Nino des Buissonnets bleibt in seinem gewohnten Umfeld, wird weiterhin jeden Tag bewegt und wird seine grosse Weide geniessen, wie Guerdat erzählt.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 08.11.2016 16:05 Uhr