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Lee Millers Porträt in Hitlers Badewanne ging nach seiner Veröffentlichung 1945 um die Welt. Das Gesamtwerk der Fotografin ist jedoch weit facettenreicher. Es wird nun erstmals in der Schweiz in seiner gesamten Breite in einem Museum ausgestellt.
Das Museum für Gestaltung widmet sich mit Lee Miller dem Werk einer Fotografin, das in seiner inhaltlichen Spannbreite einzigartig ist. Millers Fotoreportagen aus dem Krieg stehen glamouröse Modestrecken gegenüber. Beiden Bildwelten gemeinsam sind der surrealistische Blick der Künstlerin und die Vogue als Auftraggeberin.
Die monografische Ausstellung ist in die verschiedenen Schaffensphasen der Fotografin gegliedert und zeigt rund 200 Fotografien. Sie stammen aus dem privaten Nachlass der Lee Miller Archives in East Sussex, Grossbritannien. Das fotografische Material wurde 1977, kurz nach Lee Millers Tod auf dem Dachboden entdeckt und in die 1982 eröffneten Archive überführt. Die Fotografin hatte es nach ihrer Zeit bei Vogue über Jahre unter Verschluss gehalten.