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Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte am Dienstag nach dem Abschluss der jährlichen Wirtschaftsplanungskonferenz, dass Chinas Wirtschaft eine Reihe von «Schwierigkeiten und Herausforderungen» bewältigen muss. Bei dem Treffen berieten Staats- und Parteichef Xi Jinping und andere Spitzenpolitiker über den wirtschaftlichen Kurs im kommenden Jahr.
Dabei wurde unter anderem auf die mangelnde Nachfrage hingewiesen, die angekurbelt werden müsse. Auch gebe es in einigen Bereichen noch Überkapazitäten. Allgemein war von «Risiken und versteckten Problemen» die Rede. Im kommenden Jahr sollten daher mehr Massnahmen ergriffen werden, um Wachstum und Beschäftigung zu stabilisieren, berichtete Xinhua weiter, ohne Details zu nennen.
Die chinesische Wirtschaft leidet unter einer schwachen globalen Nachfrage, einem kriselnden Immobilienmarkt sowie einem schwachen Binnenkonsum. Zuletzt gab es jedoch Anzeichen für eine Erholung. So fiel das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal mit einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum stärker aus als von Experten erwartet. Die chinesische Regierung hat für dieses Jahr ein Wachstumsziel von 5 Prozent ausgegeben.