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Der zweite Teil dauerte nach dem Regen-Unterbruch noch 44 Minuten. Roger Federer gewann die Hängepartie gegen Federico Delbonis (ATP 67) mit 6:3, 7:6 (8:6). In der 3. Runde trifft Federer am Montag auf den Serben Filip Krajinovic, was ihn nicht wirklich freut: «Ich hatte gehofft, dass ich gegen Harrison spielen müsste, weil ich ihn besser kenne und er mir besser liegen sollte.»
Eine Durchschnittsleistung reichte Roger Federer zum ersten Sieg. Schon am Samstag hatte Federer nicht grossartig gespielt, ehe die Partie nach 56 Minuten beim Stand von 6:3, 2:2 wegen Regens für 17 Stunden unterbrochen wurde. In der Fortsetzung erspielte sich sogar Federico Delbonis die Mehrzahl der Chancen.
Der 27-jährige Argentinier schaffte aber trotz drei Breakbällen keinen Aufschlagdurchbruch. Und im Tiebreak vergab er einen Satzball bei eigenem Aufschlag (bei 6:5). «Es ist spannend, die Unterschiede zwischen Day und Night Session zu sehen. Wenn man an zwei verschiedenen Tagen gegen den gleichen Gegner spielt, kann man das wunderbar vergleichen. Am Tag fliegen die Bälle schneller und springen höher ab. Gestern schlug ich fünf Asse, heute keins. Zum Glück lag ich in Führung, deshalb gab es keine Panik», erklärte Federer.
Es sei für ihn wie eine neue Partie gewesen. «Es ging vor allem darum, die erste zu überstehen und das habe ich in zwei Sätzen geschafft, auch wenn es zuletzt noch gefährlich wurde.»
Ein Indiz, dass sich Federer in Indian Wells steigern muss, lieferte die Statistik. Federer gewannen während der zwei Sätze 22 Gewinnschläge, ihm unterliefen aber fast doppelt so viele unerzwungene Fehler (40). Federer spielte zum ersten Mal diese Saison gegen einen Linkshänder, womöglich bereitete ihm diese Umstellung Probleme. (pre/sda)