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, Wildhaber Marina / tw
Pech für Lillo und Kuhn an der Europameisterschaft
6./7. November 2021 – Radquer Europameisterschaft Col du Vam-Drehnte (NED)
Lillo und Kuhn im Pech
Bereits am Samstag startete Dario Lillo im U23 Herren Rennen. Er startete aus der zweiten Reihe und kam gut von der Linie weg. Während der ersten Runde konnte er sich nach vorne arbeiten und befand sich in der Spitzengruppe auf dem sechsten Rang. Am tiefsten Punkt der Strecke merkte er dann, dass sein Schaltwerk nicht mehr funktionierte und die Schaltung im strengsten Gang klemmte. Die erste kurze Wiesenpassage meisterte er zu Fuss und anschliessend probierte er das Problem zu beheben. Leider ohne Erfolg, so musste er die Anstiege bis zur Wechselzone, wo er ein neues Rad bekam, zu Fuss absolvieren. Lillo befand sich durch diese Probleme am Ende des Feldes. In den folgenden Runden zeigte er ein gutes Rennen und Kämpferherz. Er konnte noch einige Positionen gut machen und beendete das Rennen auf dem 22. Rang. Lillo reflektierte im Ziel: „Die Schaltprobleme waren ärgerlich, aber für die nächsten Rennen bin ich durch meine Form positiv gestimmt und werde wieder angreifen.“
Bei den Elite Herren stand Kevin Kuhn ebenfalls in der zweiten Reihe am Start und kam auf den ersten Metern auch gut weg. Aber nach den ersten Fahrminuten, auf der Höhe der Wechselzone, wurde Kuhn unverschuldet in einen Sturz verwickelt. Er stand schnell wieder auf und versuchte noch den Lenker bzw. die Bremsen zu richten, das Velo war aber nicht mehr fahrfähig. Kuhn ging ein paar Meter zurück in die Wechselzone, wechselte das Rad und nahm das Rennen auf der letzten Position wieder auf. Kuhn kämpfte auf den verbleibenden Runden gut und beendete das Rennen auf dem 14. Rang. Im Ziel berichtete er: „Durch den frühen Sturz wurde mir die Chance genommen, ein gutes Resultat zu erzielen. Ich bin enttäuscht, dass es nicht aufgegangen ist."
Die nächste Chance bekommen die Beiden nächste Woche am Weltcup im tschechischen Tabor.