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In einem fulminanten und dramatischen Spiel die chinesische Mannschaft am 31. Montreux Volley Masters das niederländische Team 3-2 (20-25, 25-23, 23-25, 25-20, 15-9) besiegt.
Im ersten Satz konnten die Chinesinnen mit starken Angriffen die ersten Ballwechsel für sich entscheiden. Den Vorsprung konnte die Mannschaft von An Jiajie jedoch nicht lange halten, da die Niederländerinnen ihnen in defensiven Fähigkeiten überlegen waren. Geduldig tasteten sich die Mitteleuropäerinnen durch die Formationen ihrer Gegnerinnen und zwangen sie nach dem 9-9 zu einem knappen Rennen, das sie für sich entscheiden konnten. Danach taten sich die Chinesinnen schwer, die Holländerinnen einzuholen. Die Niederlande gewann den ersten Satz mit 20-25.
In der Fortsetzung waren die Kräfte ausgeglichener. Die Chinesinnen machten den Anschein, den idealen Mittelweg zwischen Offensive und Defensive gefunden zu haben, und setzten den Niederländerinnen zu. China erspielte mit 8-4 einen nennenswerten Vorsprung. Dieser währte jedoch nicht lang, denn die Oranjes liessen sich nicht lange unterkriegen. Top-Scorerin der Niederlande Judith Pietersen, neben andere, machte, dass der Vierpunktevorsprung der Chinesinnen sich schliesslich in Luft auflöste. Es entfaltete sich ein aufregendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Weltklasse-Volleyball eine neue Dimension erhielt. Obgleich die Gäste vom Reich der Mitte sich eine Reihe von Fehlern zuschuldenkommen liessen, konnten sie den Punktevorsprung bis über die Hälfte des zweiten Satzes verteidigen. Zwei sehr knappe Bälle führten zur Entscheidung des zweiten Satzes - dieser endete 25-23 zu Gunsten Chinas.
Der dritte Satz 20 Zheng Yuxing 3 gute Serves, von diesen konnte sich die Niederlande jedoch wieder erholen. Doch ein Lichtblick für die Damen aus dem Lande der Mühlen war noch lange nicht in Sicht. Die Chinesinnen kämpften genauso mit aller Kraft um jeden Punkt - gleichsam mussten beide Mannschaften Fehler einbüssen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen dauerte bis zum Gleichstand 23-23 an, der von den Niederländerinnen mit zwei heftigen Smashs gebrochen wurde.
Der vierte Satz brachte keine Veränderung in den Kräfteverhältnissen. Die Niederlande schaffte es in der ersten Hälfte, den Chinesinnen eine Reihe von schmerzhaften Treffern zu verpassen. Den Ostasiatinnen gelang es allerdings mehrfach, mit soliden Blocks die niederländischen Aspirationen zu dämpfen. Reichlich Furore im Stadion löste eine kontroverse Entscheidung der Schiedsrichterin aus - der Punkt nach der Challenge ging schleisslich auf das Konto der Niederländerinnen. Dennoch gewann China diesen Satz 25-20.
Im letzten Satz zeigten sich die Ostasiatinnen von ihrer besten Seite, die Holländerinnen dagegen mussten anfänglich mit fehlgeschlagenen Blocks kämpfen. Die Ballwechsel wurden allmählich länger und elaborierter. Beide Teams zehrten an den ihren letzten Kräften, dabei kam China schon früh als Siegerin heraus. Den entscheidenen Punkt für China errang Mittelblockerin Zhang Xiaoya.
Mit diesem Sieg China sind nun die Finalisten fest: China spielt gegen Thailand im Finale, die Türkei spielt gegen die Niederlande im kleinen Finale.