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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Abkommen zwischen Präsident Rodrigo Duterte und den kommunistischen Rebellen der «Neuen Volksarmee» könnte bald Frieden bringen.
- Die Rebellen wollen noch abklären, ob sie die Staatsmacht akzeptieren und Steuern bezahlen wollen.
- Die Rebellengruppe führt schon seit bald einem halben Jahrhundert Krieg gegen die Regierung in Manila.
Die Vereinbarung wurde nach dreitägigen Verhandlungen erreicht, die in den Niederlanden stattfanden.
Bevor der Waffenstillstand tatsächlich in Kraft treten kann, müssen gemäss Angaben eines Präsidentenberaters noch eine Reihe von offenen Fragen geklärt werden.
Das Rebellenbündnis seinerseits teilte mit, es müsse unter anderem geklärt werden, ob die Aufständischen sich «einer alleinigen Regierungsmacht und Besteuerung» unterwerfen müssten. Die nächste Runde der Gespräche soll nach Angaben beider Seiten Ende Mai stattfinden.
Die kommunistische Rebellengruppe Neue Volksarmee führt schon seit fast einem halben Jahrhundert einen Untergrundkrieg gegen die Regierung in Manila. Es ist einer der längsten Konflikte in Asien.
Duterte provoziert China
Der philippinische Präsident Duterte schickt Soldaten auf Inseln im Südchinesischen Meer. Seine Regierung erhebe Anspruch auf mehrere Inseln und Riffe. «Errichtet Strukturen dort und hisst die philippinische Flagge!», sagte Duterte.
Er geht damit auf Konfrontationskurs zu China, das fast das gesamte Südchinesische Meer für sich beansprucht.