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Der Umsatz der Emirates Group (Hotels, Cargo, Destination-Management etc.) verringerte sich im ersten halben Geschäftsjahr vom 1. April bis 30. September 2019 um zwei Prozent auf 14,4 Milliarden Franken (53,3 Mia. AED) gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Gewinn mit acht Prozent auf 324 Millionen Franken (1,2 Mia. AED).
29,6 Millionen Passagiere, das sind zwei Prozent weniger als im Vorjahr, jetteten in den letzten sechs Monaten mit Emirates Airlines um die Welt, wie die Fluggesellschaft in den Halbjahresergebnissen festhält. Obwohl der Gewinn auf umgerechnet 233 Millionen Franken (862 Mio. AED) um 282 Prozent angestiegen ist, verzeichnete das Unternehmen Umsatzeinbussen von drei Prozent. Somit liegt der Gesamtumsatz bei 12,7 Milliarden Franken (47,3 Mia. AED). Die Auslastung hat sich um 2,3 Prozent verbessert, wonach die durchschnittliche Belegung der Maschinen 81,1 Prozent beträgt.
Besonders die 45- tägige Sperrung der südlichen Start- und Landebahn am Dubai International Airport (DXB), ungünstige Währungsschwankungen in Europa, Australien, Südafrika, Indien und Pakistan, die Thomas Cook-Insolvenz sowie ein deutlicher Rückgang der Treibstoffkosten beeinflussen die Ergebnisse. «Die gesunkenen Treibstoffkosten waren eine willkommene Erholung. Wir konnten beobachten, wie unsere Treibstoffrechnung im Vorjahresvergleich um 2,0 Milliarden AED (540 Mio. Schweizer Franken) sank. Ungünstige Währungsschwankungen reduzierten jedoch die Gewinne um rund 1,2 Milliarden AED (324 Mio. Schweizer Franken)», so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group.
Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres nahm die Fluggesellschaft drei Airbus A380 entgegen, bis zum 31. März 2020 ist die Inbetriebnahme drei weiterer Maschinen geplant, wobei gleichzeitig zwei Flugzeuge altersbedingt die Flotte verlassen. Ausserdem nahm die Emirates Airlines die Destinationen Phnom Penh in Kambodscha und Porto, die Hauptstadt Portugals in ihr Streckennetz auf. Insgesamt bedient die Fluggesellschaft 158 Ziele in 84 Ländern mit einer Flotte von 267 Flugzeugen.
Umkämpfter Wettbewerb
Bei der Tochterfirma dnata sieht das Ergebnis etwas anders aus. Durch den Ausbau des internationalen Geschäftes in den Bereichen Handling, Catering und Reiseservice ist die Firma nun in 35 Ländern tätig. So wurde der Umsatz verglichen mit dem Vorjahr um fünf Prozent auf 1,9 Milliarden Franken (7,4 Mia. AED) gesteigert. Der Gewinn hingegen sank um 64 Prozent auf 84 Millionen Franken (311 AED) ab.
«Die globalen Entwicklungen für die kommenden sechs Monate sind nur schwer zu prognostizieren, aber wir rechnen damit, dass die Airline- und Reisebranche weiterhin den Gegenwind des harten Wettbewerbs und des erhöhten Drucks auf die Margen spüren wird. Als Unternehmemsgruppe konzentrieren wir uns auf die Entwicklung unseres Geschäfts und werden auch künftig in neue Technologien investieren, die unsere Mitarbeiter motivieren und es uns ermöglichen, unseren Kunden noch gezielter ein optimales Produkt- und Serviceerlebnis zu bieten», sagt Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum.