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Ich werde zum Imker, hole Bienenwaben aus dem Stock, öffne die Waben und gebe diese in die Honigschleuder. Es ist fantastisch und erschreckend zugleich. Der Honig, den die Bienen in mühsamer Arbeit zusammengesammelt haben, fliesst kiloweise in die zylinderförmige Blechtonne. Ich lerne, dass die Bienen den Nektar mindestens vier Mal durch den Kopf gehen lassen, bis er zum Honig und mit Wachs luftdicht verschlossen wird.
Ich rette elf Bienen von einem Volk, das vielleicht 20’000 bis 60’000 Individuen hat. Ich entdecke, die aus Asien importierte Varoamilbe, gegen die sich die westlichen Bienen nicht wehren können und daran elendiglich zu Grunde gehen. Globalisierung sei Dank. Eine eindrückliche Erfahrung dieses Imkern. Und ein Glas Honig nehme ich mit.