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«Wir wollen nicht klagen. Wir müssen Gott danken. Er hat uns eine robuste Gesundheit geschenkt. Wir können von wenig Wasser leben; das wenige, das wir noch haben, ist braun, schmutzig und riecht nach Ziegen-Urin. Wenn Sie einen Schluck davon trinken würden, wären Sie morgen tot, uns kann es dagegen nichts mehr anhaben», sagt der Dorfälteste von Auaai.
Dürre in Äthiopien – Leben mit einem Liter Wasser pro Tag
Das Wetterextrem El Niño hat in weiten Teilen Afrika eine schwere Dürre verursacht. Am Horn und im Süden Afrikas sind bis zu 50 Millionen Menschen betroffen. Allein in Äthiopien brauchen mehr als zehn Millionen Menschen dringend Nahrungsmittelhilfe. Die Vorräte des Uno-Welternährungsprogramms könnten bald aufgebraucht sein. Die Reportage.
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