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Im Projekt sollen die Emissionen von Holzfeuerungen in verschiedenen Systemen und mit unterschiedlichen Brennstoffen charakterisiert werden. Nebst den primären Feinstäuben sollen die Vorläufer sowie die Bildung von sekundärem Feinstaub quantifiziert werden. Durch Zusammenführung des Wissens zu Verbrennungsprozessen und dem Verhalten in der Atmosphäre sollen Konsequenzen für den Vollzug der Luftreinhaltung sowie technische Massnahmen zur Reduktion der Luftverunreinigung abgeleitet werden.
Während heute isolierte Kenntnisse über die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung und die Umwandlung von Schadstoffen in der Umgebung vorliegen, ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen technischen Wissenschaften und der Atmosphärenchemie eine wissenschaftliche Betrachtung an der Schnittstelle zwischen Schadstoffbildung und Umwandlung in der Umgebung. Durch Definition von Verbesserungsmassnahmen ermöglicht das Projekt, den Zielkonflikt zwischen Energiepolitik und Luftreinhaltung der Holznutzung abzubauen und damit das Potenzial des erneuerbaren Energieträgers Holz nachhaltig zu nutzen.
Keywords: Holzverbrennung, Bioenergie, Feinstaub, primäre Aerosole, sekundäre Aerosole