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Kolloidales Silber
Kolloidales Silber in Apotheken-Qualität

✓ Herstellung in den eigenen Apotheken-Laboren der Pestalozzi-Apotheke, mit über 10-jähriger Herstellungserfahrung und modernen Generatoren
✓ 100% natürliches Kolloidales Silber ohne Zusatzstoffe mit idealer Größenverteilung der Silberkolloide
✓ Bewährtes Herstellungsverfahren mit > 99,99% reinen Silberelektroden und hochreinem destilliertem Wasser
✓ Zufriedene Anwender mit hohen Produktbewertungen (zu sehen bei den einzelnen Produkten)
Was ist kolloidales Silber?
Kolloidales Silber, auch Silberwasser genannt, ist ein Gemisch aus zwei Stoffen, welche sich nicht oder kaum ineinander lösen und auch nicht chemisch miteinander reagieren – eine sogenannte Dispersion. Hierbei sind Silberteilchen im nano- oder mikrometer-Bereich in einer kolloidalen Lösung feinst in Wasser verteilt. Kolloidal bedeutet in einer Flüssigkeit, einem Gas oder Feststoff sehr fein verteilt vorliegend.
Wie wird kolloidales Silber hergestellt?
Kolloidales Silber kann auf unterschiedliche Weisen hergestellt werden. Die gängigste Form ist die Elektrolyse. Dabei werden zwei Silberelektroden in Wasser eingetaucht und es wird an die Elektroden Strom angelegt. Durch den Stromfluss werden feinste Silberpartikel von den Elektroden „abgelöst“ und im Wasser verteilt. Diese Methode eignet sich besonders, wenn man sein kolloidales Silber selber herstellen möchte.
Eine weitere Möglichkeit ist die mechanische Variante über einen Zermahlungsprozess in sogenannten Kolloidmühlen. Hierbei werden Silberpartikel mechanisch zerkleinert und dann in Wasser verteilt.
Allerdings verfügt mechanisch hergestelltes kolloidales Silber über einen deutlich geringeren Anteil an Silberionen.
Was bedeutet „ppm“ im Zusammenhang mit kolloidalem Silber?
Die Bezeichnung „ppm“ bedeutet „parts per million“ und gibt an, wie viele Anteile des Silbers sich in einer Million Anteilen Wasser befinden. Je höher die Angabe, desto mehr Silberpartikel sind also enthalten.
1 ppm bedeutet also 1 Silberteilchen in 1 Millionen Teilchen Wasser.
Diese Angabe ist ausdrücklich KEIN Massenanteil und bedeutet also nicht, dass 1ppm = 1mg Silber in 1 Liter Wasser (=ca. 1 kg = 1 Mio mg) sind, sondern gibt eben den Bezug der Teilchenanzahl an. Da ein Silberpartikel mehr wiegt als ein Wasserteilchen sind 1ppm in jedem Fall weniger als 1mg Silber in 1 Liter Wasser. Oft wird das leider falsch beschrieben.
Konzentration von kolloidalem Silber – Wieviel „ppm“ wird empfohlen?
Wir empfehlen in der Regel eine Konzentration von 25 ppm. Darüber hinaus bieten wir ebenfalls 10 ppm, 50 ppm und 100 ppm an.
Welche Darreichungsformen von kolloidalem Silber gibt es?
Am gängigsten ist die Darreichung von kolloidalem Silber als Flüssigkeit. Die Flüssigkeit sollte stets in Braunglasflaschen abgefüllt sein, um den Schutz vor Sonne und Licht zu gewährleisten.
Zudem ist kolloidales Silber auch als Salbe oder Creme erhältlich. Das kolloidale Silber ist dabei zur Anwendung auf der Haut in eine Salben-/Cremegrundlage eingearbeitet.
Wie sieht kolloidales Silber in seinen verschiedenen Darreichungsformen aus?
Kolloidales Silber in seiner flüssigen Form ist in der Regel farblos. Es gibt auch Herstellungsprozesse, bei denen die Flüssigkeit leicht gelblich bis deutlich gelb verfärbt sein kann. Unserer Erfahrung nach ergibt ein optimaler Herstellungsprozess eine klare Flüssigkeit, ohne Trübung und Festpartikel. Die gelbliche Färbung ist eher ein Hinweis auf Silbersalze, die sich gebildet haben, die aber prinzipiell unerwünscht sind.
Das Aussehen der Salben / Cremes mit kolloidalem Silber hängt von der verwendeten Grundlage ab. Im Regelfall ist diese weiß.
Welche Wirkung hat kolloidales Silber?
Die Wirksamkeit von Silber ist auf die oxidierte Form des Silbers, dem Silberkation Ag+ zurückzuführen. Es kann bereits in sehr geringen Konzentrationen toxisch auf Mikroorganismen wirken. Diese Wirkweise geht auf den sogenannten oligodynamischen Effekt zurück, der von Carl Wilhelm von Nägeli (1817 - 1891) beschrieben wurde.
Demnach können die Ionen einiger Metalle eine schädigende Wirkung auf verschiedene Krankheitserreger aufweisen. Zu diesen Krankheitserregern zählen Bakterien, Pilze und auch Viren.
Die Wirkweise von Silberionen auf Bakterien ist noch nicht vollständig erforscht. Nach bisherigen Erkenntnissen ist sie darauf zurückzuführen, dass sich die winzig kleinen Partikel an die Zellwände anhaften und die Durchlässigkeit von Zellmembranen beeinflussen können. Zudem geht man davon aus, dass sie an Schwefelbrücken von Eiweißen binden können und dort eine störende Wirkung auf Enzyme hervorrufen. Dadurch kann die Proteinsynthese (Energiegewinnung) von Bakterien beeinträchtigt werden, was die Bakterien schädigt und in ihrem Wachstum hemmen kann.