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Weltfriedenstag
Am 30. November 1981 wurde der 21. September von den Vereinten Nationen zum "Internationalen Tag des Friedens" erklärt. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein.
In einer Welt, in der Kriege, Bürgerkriege und andere Formen von Gewalt existieren, ist der Frieden ein fundamentales Anliegen für Millionen von Menschen. Der Frieden bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krieg und Gewalt, sondern er bildet auch die Grundlage für die allgemeine Umsetzung der Menschenrechte.
Der Weltfriedenstag ist dadurch auch ein Tag, um über die Menschenrechte nachzudenken und sich an sie zu erinnern.
Menschenrechte
Die Menschenrechte der UNO entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg und als Reaktion auf diesen. Die Allgemeine Erklärung dazu wurde am 10. Dezember 1948 von den damaligen Mitgliedstaaten in Paris angenommen.
Der Artikel 3 dieser Rechte lautet: "Alle Menschen haben ein Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit." Somit sind Kriege und Gewalt elementare Verstösse gegen die Menschenrechte. Die UNO-Menschenrechte beabsichtigen, diese zu verhindern und den Frieden zu fördern. Überdies formulieren sie durch weitere der insgesamt 30 Artikel die Grundlagen für ein würdiges Leben der Menschen im Allgemeinen.
Ansätze, um die Rechte zu fördern
Als Eleanor Roosevelt 1948 die Menschenrechte vorstellte, sagte sie: "Wo beginnen Menschenrechte? An den kleinen Plätzen, nahe dem eigenen Heim… Das sind die Plätze, an denen jeder Mann, jede Frau und jedes Kind gleiches Recht, gleiche Chancen, gleiche Würde ohne Diskriminierung sucht. Solange diese Rechte dort keine Geltung haben, sind sie auch woanders nicht von Bedeutung".*
Die Umsetzung der Menschenrechte beginnt somit im Alltag eines jeden einzelnen, und die Grundlage dafür ist das Kennen und Verstehen dieser Rechte. Jeder kann einen Beitrag leisten, indem er die Rechte selbst anwendet und das Wissen darüber an Andere weitergibt.
* Zitat aus der Broschüre "Die Geschichte der Menschenrechte" von United for Human Rights International www.humanrights.com