Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/982

Info, diese Seite ist noch im Aufbau!
Wir als große Tierliebhaber, haben es manchmal sehr schwer zu begreifen, dass die Menschen hier in Paraguay viele Tiere einfach töten, ohne wenn und aber. Eine Schlange tötet man, egal ob giftig oder nicht. Einen Vogel schiesst man ab, damit man ihn aus der Nähe bewundern kann! Einen Kaiman gibt gutes gratis Fleisch. Haustiere gehören zu jedem Haus, aber es pflegen oder erziehen oder vielleicht sogar etwas empfinden, nie und nimmer. Höchstens für ein kleines Schosshündchen, no más, so sagt der Paraguayer. Hühner, Schweine sind Nutztiere, man gibt ihnen das absolute Minimum an Futter, den Rest müssen die Tiere selber beschaffen. Wie gut, gibt es dann den Gringo, welcher noch nicht weiß, dass Kühe und Pferde alles, aber auch alles vernichten was ein Garten hergibt.
Zur einheimischen Tierwelt gehören verschiedene Affenarten, Jaguare, Pumas, Ameisenbären, Tapire, Gürteltiere, Wasserschweine, Ozelote sowie Reptilien wie Kaimane, Anacondas und andere Schlangenarten. Zu den zahlreichen Fischarten Paraguays gehören die Lungenfische, die sich während der Trockenzeit im Schlamm eingraben, sowie Piranhas. Es gibt zudem über 700 Vogelarten, darunter Tukane, Kolibri, Sittiche und verschiedene Papageien sowie die größten Vögel des Landes, Nandus. Zu deren Schutz wurden in Paraguay zahlreiche Nationalparks gegründet. Die größten befinden sich im bevölkerungsarmen Westteil des Landes.
Die Vegetation ist im Ostteil Paraguays am dichtesten, wo es auch den meisten Niederschlag gibt. In diesem Landesteil verlieren die Bäume im Lauf des Jahres nur einen Teil ihrer Blätter, sodass die Landschaft immer grün aussieht. In der Gran Chaco Region gedeihen Büsche und Bäume, die ihre Blätter abwerfen. In dieser Gegend wächst der äußerst harte Quebracho-Baum, dessen Stamm den Gerbstoff Tannin enthält und aus dessen Rinde ein anti-Malaria Heilmittel gewonnen wurde. Im trockeneren Westen überwiegen Dornbüsche und Savannen. Im Chaco fällt der bauchige Florettseidenbaum auf, der bis zu 23 m hoch wird. Die Rinde der jungen Bäume sind mit dicken, kugelförmigen Stacheln versehen, deren Fasern von den Ureinwohnern zu Seilen verarbeitet werden. Ebenfalls im Chaco beheimatet ist der Palo Santo (Bulnesia sarmiento), dessen hartes und dichtes Holz im Wasser untergeht. Es wird zum Bau von Möbeln und Gefäßen und als Heilmittel (Tee) verwendet. Des Weiteren erwähnenswert sind die paraguayischen Kokospalmen (Coco del Paraguay), deren Stämme mit Stacheln versehen sind. Ihre Nüsse sind nur golfballgroß und enthalten keine Flüssigkeit. Sie werden zur Seifenproduktion genutzt. Daneben gibt es im Land viele weitere Palmenarten. (...) Wikipedia
Liste der Nationalparks Paraguays
|Bezeichnung||Gründung||
Fläche

in km²
|Departamento||WDPA-ID|
|Nationalpark Caazapá||1976||160||Caazapá||245 (englisch)|
|Nationalpark Cerro Corá||1976||55,38||Amambay||246 (englisch)|
|Nationalpark Defensores del Chaco||1975||7197||Alto Paraguay||242 (englisch)|
|Nationalpark Médanos del Chaco||2003||7063||Boquerón und Alto Paraguay||61554 (englisch)|
|Nationalpark Ñacunday||1993||20||Alto Paraná||20987 (englisch)|
|Nationalpark Paso Bravo||1998||1030||Concepción||317128 (englisch)|
|Nationalpark Río Negro||1998||1230||Alto Paraguay||61556 (englisch)|
|Nationalpark San Luis||1991||102,73||Concepción||317127 (englisch)|
|Nationalpark San Rafael||1992||725||Caazapá und Itapúa||21003 (englisch)|
|Nationalpark Teniente Agripino Enciso||1980||442||Boquerón||244 (englisch)|
|Nationalpark Ybycuí||1973||50||Paraguarí||247 (englisch)|
Schlangen immer wieder DAS Thema
Schlangen gibt es 104 Sorten in Paraguay. Davon sind drei Arten giftig. Die Klapperschlange, die Kreuzotter und die Korallenschlange.
________________________
Für alle in dieser Homepage gemachten Angaben und Links und eventuell daraus resultierenden
Schäden oder Nachteile können wir keine Verantwortung übernehmen.