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Der Herbst ist wieder da und bringt eine Reihe von Erkältungen, Schnupfen und grippalen Infekten mit sich, die unsere Atemwege auf eine harte Probe stellen. Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung von leichten Atemwegserkrankungen. Wichtig ist, dass Sie bei Beginn der Symptome handeln.
Diese Krankheiten werden im Allgemeinen durch Viren hervorgerufen (es gibt über 200 verschiedene Schnupfenviren!) und durch Kalte, Feuchtigkeit und abrupte Temperaturschwankungen sowie durch Müdigkeit und Stress begünstigt.
Wann und wie man am besten vorgeht?
Es empfiehlt sich, allfallige Beschwerden ernst zu nehmen und möglichst rasch zu bekämpfen, da so nachfolgenden bakteriellen Infektionen vorgebeugt werden kann. Diese Sekundarinfektionen betreffen besonders häufig Lungen, Nasennebenhöhlen und Ohren. Die Behandlung ist auf die Symptome ausgerichtet und besteht darin, die verstopfte Nase von den Sekreten zu befreien. Entzündungshemmende und schmerzstillende, aber auch lokal angewendete antiinfektiöse Mittel haben sich ebenfalls bewahrt.
Neben oral angewendeten Medikamenten hat sich bei einfachen Atemwegerkrankungen auch die Inhalation von atherischen Ölen mit abschwellenden und antiseptischen Eigenschaften als sehr wirksam erwiesen. Präparate mit atherischen Ölen (Menthol, Eukalyptus, Kiefer, Thymian usw.) sind als Salben, Lösungen und Tabletten erhältlich.
In sehr heissem Wasser entwickeln sich Dampfe, welche die Atemwege befreien und die Nasenschleimhaut so stark erhitzen, dass die Viren in ihrer Vermehrung empfindlich gestört werden.
Ätherische Öle richtig anwenden
Um diese Wirkung zu verstarken, sollten Sie nach einer solchen Behandlung für eine kurze Zeit die Kalte im Freien meiden. Wenn die Nase vor der Inhalation gespült und durch Schnauzen gereinigt wird, können die inhalierten Stoffe ihre Wirkung auf die Schleimhaut optimal entfalten. Im akuten Stadium ist es empfehlenswert, drei- oder viermal pro Tag je fünf bis zehn Minuten zu inhalieren.
Von dieser Behandlung abzuraten ist im Hinblick auf die recht hohen Konzentrationen von Terpentinderivaten bei Kindern unter 7 Jahren. Salben haben den Vorteil, dass sie zur Befreiung der Atemwege auch auf Brust oder Rücken eingerieben werden können. Dabei kommen die stimulierenden Eigenschaften der atherischen Öle auf die Sekretion der Bronchien zum Einsatz. Gleichzeitig bewirken diese Präparate auf Grund der lindernden Wirkung eine rasche Besserung, indem man das Gefühl hat, freier atmen zu können.