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Vergütung der Kosten von Hygienemasken für EL-Beziehende
10. Juli 2020
Der Bundesrat hat entschieden, dass seit Montag, 6. Juli 2020, alle erwachsenen Personen und Kinder ab dem 13. Altersjahr in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske zu tragen haben. Diese Regelung kann für armutsbetroffene Personen zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung führen. Um diese Belastung zu mildern, gilt ab sofort folgende Regelung:
- EL-Beziehende, die (teil)-erwerbstätig sind, können die Kosten für die Masken als Gewinnungskosten abziehen.
- EL-Beziehende, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, können die Kosten für die Masken als Transportkosten abrechnen.
- EL-Beziehende, die den öffentlichen Verkehr freiwillig benutzen, haben keinen separaten Anspruch auf Entschädigung der Masken. Diese Auslagen sind im allgemeinen Lebensbedarf enthalten.
Armutsgefährdeten Personen, die keinen Anspruch auf Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen haben und während der Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten, empfehlen wir, sich an private Organisationen zu wenden.Zurück