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Die Begriffsdefinition für klassische Musik wird nicht immer eindeutig gebraucht. Die Bezeichnung Klassik ist vom lateinischen Wort classicus für einzigartig, erstrangig abgeleitet.
Einteilung der klassischen Musik
Die eigentliche klassische Musik versteht sich als Kunstmusik, die zwischen 1720 und 1800 in Europa entstanden ist. Manchmal wird der Begriff jedoch auch auf die Musik des Mittelalters, der Barock- und Renaissancemusik erweitert. Die eigentliche klassische Musik wird wiederum in zwei Epochen unterteilt: In die Vorklassik oder Frühklassik sowie in die Wiener Klassik, die auch Hochklassik genannt wird.
Aus früherer Musik entwickelt
Insbesondere hat sich die klassische Musik aus der frühen Musik der Barockzeit entwickelt. Die relativ umständlichen Kompositionen wurden von gefühlvolleren Werken abgelöst, die auch für das Publikum leichter zu genießen waren. Erst mit der Einführung der klassischen Musik entstanden die ersten Orchesterwerke und damit auch Opern. In der Hochklassik dominierten dann Künstler wie Wolfgang Amadeus Mozart, Josef Haydn oder Beethoven. Sie begründeten die ersten Symphonien, die heute noch Bedeutung haben.
Die Oper
Die Oper stellt eine Sonderform der klassischen Musik dar. Als Basis dafür dienten Ende des 18. Jahrhunderts vorwiegend literarische Dramen von Goethe, Schiller und Shakespeare. Opern wie „Werther“, die sich an Goethe anlehnt, „Don Carlos“, bei der das Vorbild ein Werk Friedrich Schillers war oder „Macbeth“ und „Othello“ nach Shakespeare.
Im alltäglichen Sprachgebrauch und auch in der heutigen Musikindustrie wird der Begriff Klassik für ernste Musik, oder auch E-Musik genannt, verwendet. Er kann auch darauf zurückgeführt werden, dass bei diesen Werken hauptsächlich klassische Instrumente, wie Streicher, Klavier oder Geige verwendet werden.