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freiburg Im Gegensatz zu seinem Auftritt bei der SP hatte Nationalrat Jacques Bourgeois gestern ein leichtes «Heimspiel», seine Parteikollegen zu überzeugen, am 13. Februar ein Nein in die Urne zu legen. Ein Ja würde für ihn bedeuten, dass der Staat kein Vertrauen mehr in seine Bürgerinnen und Bürger und in die Milizarmee hätte. «Die Behörden haben schon heute die Möglichkeit, den gefährlichen Personen die Waffe zu entziehen», sagte er und erinnerte daran, dass von den 2,5 Millionen Waffen in den Schweizer Haushalten nur zehn Prozent Armeewaffen seien. «60 Prozent der Suizide werden mit illegalen Schusswaffen begangen», gab er zu bedenken.
Volle Unterstützung erhielt er von Grossrat Ruedi Vonlanthen. «Mit den Waffen im Zeughaus wird das Sicherheitsproblem nicht gelöst», betonte er in seiner feurigen Ansprache. Stattdessen würden die Armee, das Sportschiessen und die Jagd in Frage gestellt. «Die Braven werden schikaniert, die Kriminellen aber geschützt», meinte er. az