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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen und Bericht zu erstatten, </p><p>- in welchen Politikbereichen steht die Politik des Bundes im Widerspruch zu seinen Zielen in der Gesundheitspolitik?</p><p>- in welchen Politikbereichen sieht der Bundesrat Potential für sogenannte "Co-Benefits", also für Umwelt- und Klimaschutzmassnahmen, die gleichzeitig die menschliche Gesundheit fördern oder, umgekehrt, Gesundheitsförderungsmassnahmen, die auch dem Schutz der Umwelt und / oder des Klimas zugutekommen?  </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat geht mit der Postulantin einig, dass die Gesundheit von vielen verschiedenen Faktoren massgeblich beeinflusst wird. Seine Strategie Gesundheit 2030 konzentriert sich unter anderem auf die positive Beeinflussung dieser Gesundheitsdeterminanten. Die Gesundheitsdeterminanten - wie auch Widersprüche, Zielkonflikte und Co-Benefits zwischen der Gesundheit und anderen Politikbereichen - sind dem Bundesrat bekannt. Er identifiziert diese unter anderem in folgenden Produkten intersektorialer Zusammenarbeit:</p><p>a) Bericht "Umwelt und Gesundheit" des Bundesamts für Umwelt und des Bundesamts für Gesundheit von 2019 (www.bafu.admin.ch &gt; Themen &gt; Gesundheit und Wohlbefinden &gt; Publikationen und Studien &gt; Umwelt und Gesundheit in der Schweiz);</p><p>b) Mobilität und Raum 2050, Sachplan Verkehr Teil Programm des Bundesamts für Raumentwicklung ARE (www.are.admin.ch &gt; Raumentwicklung &amp; Raumplanung &gt; Strategie und Planung &gt; Konzepte und Sachpläne &gt; Sachpläne des Bundes &gt; Verkehr &gt; Teil Programm) sowie die Quantifizierung der Effekte und Kosten des Verkehrs (www.are.admin.ch &gt; Mobilität &gt; Grundlagen und Daten &gt; Externe Kosten und Nutzen des Verkehrs);</p><p>c) Landschaftskonzept Schweiz des BAFU von 2020 (www.bafu.admin.ch &gt; Thema Landschaft &gt; Publikationen und Studien &gt; Landschaftskonzept Schweiz);</p><p>d) Bildungsbericht Schweiz 23 im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation und der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren von 2023 (www.skbf-csre.ch &gt; Bildungsbericht);</p><p>e) Bericht des Bundesrats "Ergebnisse des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut 2014-2018" von 2018 (www.bsv.admin.ch &gt; Sozialpolitische Themen &gt; Soziale Absicherung &amp; Integration &gt; Armutsbekämpfung);</p><p>f) Bericht des Bundesrats "Zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik" von 2022 (www.blw.admin.ch &gt; Politik &gt; Agrarpolitik &gt; Zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik)</p><p>Die Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 des Bundesrats (www.are.admin.ch &gt; Nachhaltige Entwicklung &gt; Strategie und Berichterstattung &gt; Strategie Nachhaltige Entwicklung) regt in den Leitlinien für die Bundespolitik zudem den transparenten Umgang mit Zielkonflikten zwischen verschiedenen Politiken zur Schaffung von Politikkohärenz an. Dabei wird eine Politikkohärenz unter anderem auf allen staatlichen Ebenen sowie zwischen Politikbereichen angestrebt. Inhaltliche Zielkonflikte und negative Nebeneffekte sollen identifiziert und offengelegt sowie Synergien zwischen Politiken genutzt werden.</p><p>Vor diesem Hintergrund hat ein Bericht, wie er von der Postulantin gewünscht wird, aus Sicht des Bundesrats kaum einen Mehrwert, sondern bestünde vor allem aus einer Übersicht über das Bestehende. Dieser Nutzen stünde jedoch nicht im Verhältnis zum Aufwand, den eine solch umfassende Berichterstattung über eine Vielzahl betroffener Ämter hinweg generiert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.