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Mit der Verlegung der linksufrigen Eisenbahnlinie und dem Bau des Bahnhofs Enge, ebenfalls von den Gebrüdern Otto und Werner Pfister erbaut, wurde der Alfred Escher-Platz zur Überbauung frei. Die Stadt entschied sich, den Platz mit Auflagen an die expandierende Rentenanstalt zu verkaufen. An Stelle dieses städtischen Freiraumes entstand in der Folge von 19371940 der neue Hauptsitz der Rentenanstalt durch die Gebrüder Pfister. Diese hatten für die Rentenanstalt ein Vorprojekt ausgearbeitet und schliesslich den Auftrag für den Bau bekommen obwohl die Architekten beim Wettbewerb nicht platziert worden waren, ebenso wenig wie Le Corbusier, der «hors concours» eingereicht hatte. Mit seinem zehngeschossigen Hochhaus über U-förmigem Grundriss hatte er für grosses Aufsehen gesorgt.
Besonderen Wert legte die Stadt und die Rentenanstalt auf die Fassadengestaltung. Tatsächlich stiess der Bau nach seiner Fertigstellung dann auch auf positive Resonanz unter der Bevölkerung. Er wurde seinerzeit wegen seiner zeitgemässen Funktionalität, der raffinierten Lichtführung und seiner fortschrittlichen Konstruktion als Stahlbeton-Skelettbau gelobt. Aus diesem Grunde wurde die Rentenanstalt 1947 mit der damals neu geschaffenen Auszeichnung der Stadt Zürich für gute Bauten prämiert. Mit den darauf folgenden Ausbauetappen (1959 und 1973) wurde das Geviert des ehemaligen Alfred Escher-Platzes mit Gebäuden der Söhne von Otto Pfister, Kurt und Hans Pfister, blockrandartig geschlossen.
Baujahr: 1937-1940, 1990-1997 Gesamtrenovation
Architektur: Gebrüder Otto und Werner Pfister; Meier & Steinauer AG, Zürich und Ruggero Tropeano, Zürich (Sanierung)
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Neue Rentenanstalt
AdresseGeneral Guisan-Quai 40, 8001 Zürich
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz