Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03579.jsonl.gz/27

Gestern hat Intel die neusten Produktfamilien der 'Centrino'-Plattform, die für den Bau von Notebooks verwendet werden, vorgestellt. Die neue 'Centrino'-Plattform (bisher unter dem Codenamen 'Sonoma' bekannt) wird eine wahre Lawine von Notebook-Neuheiten auslösen.
Intel geht immer mehr dazu über anstatt einzelnen CPUs ganze Systeme auszuliefern. So stellte der Chip-Gigant gestern nicht nur neue Pentium M-CPUs vor, sondern auch die dazu gehörenden Chipsets und die Komponenten für die Anbindung von drahtlosen Netzwerken (WLAN nach den Standards 802.11a/b und g).
Die CPUs sind mit Taktraten zwischen 1,6 und 2,13 GHz zu haben. Sie haben 2 MB grosse interne Speicherblöcke und unterstützen den 533 MHz-Frontsinde-Bus. Zusätzlich gibt es zwei Rechnerherzen der Pentium M-Familie, die mit speziell tiefen Spannungen arbeiten. Diese werden in Notebooks mit besonders langer Batterielebensdauer verbaut.
Die dazu gehörenden Chipsets unterstützen eine ganze Reihe von Multimedia-Features (verbesserte Audio- und Video-Wiedergabe, TV-Tuner, Videoaufzeichnung). Intel glaubt, dass mit der neuen 'Centrino'-Familie vermehrt Consumer-Notebooks für weniger als 1000 Euro hergestellt werden.
Der Hersteller erwartet, dass noch diesen Monat gegen 80 neue Notebook-Modelle auf den Markt geworfen werden. Bis zum Sommer sollen es gar 150 neue Modelle sein. Ein Problem für den Endkunden wird sein, dass er die technischen Beschreibungen von Notebooks sehr genau studieren muss, um herauszufinden, ob ein Gerät auf der neuen 'Centrino'-Familie basiert oder nicht. Intel verwendet die bereits eingeführten Markennamen 'Centrino' und 'Pentium M' auf für die neue Chip-Generation. (Christoph Hugenschmidt)