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Erhalt terrassierter Rebberge Martigny und Martigny-Combe
Der Staatsrat hat an der Sitzung vom 18. Juni 2014 die Botschaft an den Grossen Rat zur Genehmigung des Vorprojektes und zur Gewährung eines Rahmenkredites von 8'380'000 Franken für die etappenweise Realisierung des Erhalts der terrassierten Rebberge von Martigny und Martigny-Combe verabschiedet. Das Departement für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung folgt damit der im Jahre 2008 eingeschlagenen Strategie zum Erhalt dieser einmaligen, wertvollen Terrassenlandschaften.
Gleichartige Projekte sind inzwischen in den Gemeinden Visperterminen, Bovernier und Fully in Realisierung. Das Projekt der Gemeinde Vétroz wurde vom Grossen Rat in der Junisession 2014 verabschiedet. Weitere Projekte stehen in den Gemeinden Sitten, Leuk und Raron in Vorbereitung.
Der Perimeter von Martigny und Martigny-Combe umfasst eine Totalfläche von 114 ha. Die vorge-schlagenen Massnahmen beinhalten die Wieder-instandstellung der Trockenmauern (rund 6% von total 82.6 km Mauern), die Erstellung einer Bewässerungsanlage und die Verbesserung (Erneuerung und Neubau) von Rebzugängen mit einer Länge von rund 5 km.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 12.07 Mio. Franken. Die Finanzierung ist gesichert durch Beiträge des Bundes von 4.04 Mio. Franken, des Kantons von 4.34 Mio. Franken und der Gemeinden Martigny und Martigny-Combe von 1.085 Mio. Franken. Die Restkosten von 2.605 Mio. Franken gehen zu Lasten der Eigentümer.
Die Auflage des Vorprojektes ist erfolgt. Der Staatsrat hat am 18. Juni 2014 die Botschaft an den Grossen Rat verabschiedet, der das Projekt in der Septembersession behandeln wird. Mit den Sanierungsarbeiten an den Rebmauern soll im Frühjahr 2015 begonnen werden. Die Realisierungsphase wird sich über 10 Jahre erstrecken.