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Dr. med. Heinz Lüscher
Sehr viele Menschen sind von Schilddrüsenproblemen betroffen. Mehrheitlich handelt es sich dabei um eine Unterfunktion (Hypothyreose). Die Auswirkungen können gravierend sein, denn die schmetterlingsförmige Drüse an der Vorderseite des Halses dient als Regulator der Gesundheit und des Wohlgefühls! Die lebenswichtige Hormondrüse könnte als Hormonschrittmacher bezeichnet werden. Man kann erstaunliche Erfolge verzeichnen, indem man auf die Substitution zwei spezieller Aminosäuren und weitere Wirkstoffe setzt. Diese wirken interessanterweise bei Unter- aber auch Überfunktionen der Schilddrüse sowie auch bei Depressionen (welche durch eine Unterfunktion hervorgerufen werden können).
Die Schilddrüse
Bei der Schilddrüse (Thyroidea) handelt es sich um die grösste reine Hormondrüse im endokrinen System (Hormonsystem). Sie befindet sich vor der Luftröhre (Trachea) auf der Höhe des 2. – 4. Trachealknorpels, unterhalb des Kehlkopfes. Das Organ hat eine fundamentale Bedeutung für die Entwicklung und den Stoffwechsel, indem sie verschiedene Schilddrüsenhormone produziert. Unter anderem sind dies Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Wann und in welcher Menge Schilddrüsenhormone produziert und dem Körper zur Verfügung gestellt werden, wird vom Gehirn gesteuert. Im Hypothalamus wird TRH (Thyreotropin Releasing Hormone) gebildet, damit wird die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) angeregt, TSH (Thyroid Stimulating Hormone) zu bilden, das wiederum die Schilddrüse stimuliert, Schilddrüsenhormone zu produzieren.
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Insbesondere bei Frauen und im zunehmenden Alter (z.B. in den Wechseljahren) kann relativ häufig eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt werden. Dabei werden von der Schilddrüse zu wenig der für die normale Funktion des Körpers benötigten Hormone produziert. Die Auswirkungen sind zahlreich, spielt die kleine Drüse doch eine zentrale Rolle bei der Regulation des Stoffwechsels und zahlreicher Körperfunktionen. Zu den Symptomen einer Unterfunktion zählen dünne, brüchige Nägel und Haare sowie Haarausfall, Gewichtszunahme, Müdigkeit und Erschöpfung, depressive Verstimmung, verlangsamte Herzfrequenz, Verstopfung und Kältegefühl. Auch menstruelle Unregelmässigkeiten bei Frauen sowie unerfüllter Kinderwunsch können ein Hinweis sein.
Ganzheitliche Mikronährstofftherapie
Eine ausreichende Versorgung mit einer Reihe an Mikronährstoffen ist essenziell für die komplizierte Steuerung und die Produktion der Schilddrüsenhormone. Dazu gehören z.B. Jod, Selen, Vitamin D, Zink und Eisen. Ein Mikronährstoffmangel kann langfristig zu Dysregulationen der Schilddrüse führen. Nach gezielter Zufuhr der fehlenden Mikronährstoffe lassen sich diese nachweislich beheben. Prof. Dr. Elmar Wienecke hat weiter entdeckt, dass man erstaunliche Erfolge bei Menschen mit Schilddrüsenproblemen, Depressionen und ähnlichen Erkrankungen verzeichnen kann, indem man die Aminosäuren L-Phenylalanin und L-Tyrosin einsetzt. Diese wirken einerseits regulierend auf die Schilddrüse, weiter sind sie an der Bildung von Katecholaminen beteiligt. Diese sind z.B. wichtig bei der Stressreaktion des Körpers und haben motivations- und antriebssteigernde Effekte. Dr. Wienecke hat an der Entwicklung eines Produkts mit L-Phenylalanin und L-Tyrosin und weiteren Inhaltsstoffen mitgewirkt, welches ich sehr empfehlen kann. Das Präparat enthält eine Kombination aus Phenylalanin, Tyrosin, Rosenwurz-Extrakt, Selen und Vitamin B12. Die Zusammenstellung dieser Mikronährstoffe führt zu einer Harmonisierung bzw. Normalisierung körpereigener Regulationssysteme insbesondere der Schilddrüsenhormone im Zielbereich. Weiter hat diese Kombination auch bei Menschen mit Depressionen oder Burnout Potenzial. Körper und Psyche können natürlich und sanft wieder in die gewünschte Balance gelangen.
Indikationen des Präparates:
- Schilddrüsenunterfunktion
- Schilddrüsenüberfunktion
- Burnout
- Depressionen
- Chronisches Erschöpfungssyndrom
- Verringerte Stressresilienz
- Sportler/-innen mit Mängeln an den beschriebenen Inhaltsstoffen