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Im Auftrag des Fachverbandes der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie (FSKB) wurden in mehreren Durchgängen in verschiedenen Kiesgruben und Steinbrüchen in der ganzen Schweiz diverse Neophyten und andere Problempflanzen bekämpft.
Im Steinbruch Zingel bei Stansstad sind es primär der Sommerflieder (Buddleja davidii) sowie der Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica), welche bekämpft werden müssen. Durch die Arbeiten im Steinbruch entstanden offene Ruderalflächen, in denen sich die Neophyten über Jahre ungestört ausbreiten konnten. Die Flächen sind recht gross, teilweise völlig überwuchert und zudem schwer zugänglich.
Um überhaupt zu den Neophyten zu gelangen, mussten wir uns mit dem Freischneider Zugang verschaffen. Die Sommerflieder waren bereits riesig und der Aufwand, die Wurzeln auszugraben, wurde als unverhältnismässig gross erachtet. Zudem bestand auf Grund der Topographie kein Zugang für grössere Maschinen. Es wurde daher beschlossen, die verholzten Pflanzenteile abzusägen und die Schnittstellen der Stöcke versuchsweise mit Trockeneis (festes Kohlenstoffdioxid [-78°C]) zu behandeln.
Es war das erste Jahr, in dem versucht wird, mit Trockeneis Neophyten zu bekämpfen - es bestehen also noch keinerlei diesbezügliche Erfahrungen. Erst Anfangs 2020 wird sich zeigen, ob diese Methode erfolgreich war. Die Herstellung von Trockeneis ist ziemlich energieaufwendig. Der Transport an den Einsatzort muss gut koordiniert werden.
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