Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/266157

<h2>SubmittedText<h2><p>Es gibt in allen Kantone Unterstützung für Personen, die im sich Erwachsenenalter (wieder) in die Arbeitswelt integrieren wollen. So steht in allen Kantonen mit viamia den über 40-Jährigen eine kostenlose berufliche Standortbestimmung zur Verfügung.&nbsp;</p><p>Vielfach werden aber Personen mit tiefer schulischer Ausbildung nicht durch diese Massnahmen erreicht. So steht im Evaluationsbericht von viamia vom 05.03.2024, verfasst im Auftrag des SBFI:</p><p><span style="color:windowtext;">«In Bezug auf das Profil der Teilnehmenden von viamia-Beratungen kann festgestellt werden, dass bisher in erster Linie gut- und hochqualifizierte Personen viamia in Anspruch genommen haben. Personen, welche die obligatorische Schulzeit oder keine Ausbildung abgeschlossen haben (Geringqualifizierte) wurden hingegen unterdurchschnittlich gut erreicht. (…) Wiedereinsteiger/innen hingegen werden durch viamia (eher) besser erreicht als mit bisherigen Angeboten. Das ist insofern ein Erfolg des Programms, als durch das Erreichen dieser Zielgruppe Personen geholfen wird, die erneut in den Arbeitsmarkt eintreten möchten und so dem übergeordneten Ziel des Bundesrates entsprechen, das inländische Arbeitskräftepotenzial auszuschöpfen.»</span></p><p>&nbsp;</p><ol><li>Macht es Sinn, gut- und hochqualifizierten Personen eine kostenlose berufliche Standortbestimmung zu finanzieren?</li><li>Wie können geringqualifizierte Personen besser erreicht werden bzw. welche Massnahmen braucht es, damit das Zielpublikum (Geringqualifizierte) mehr von diesem Angebot viamia Gebrauch macht?</li><li>Wäre eine weitergehende Betreuung (nach der Standortbestimmung durch viamia) hilfreich, um mehr Personen (wieder) in die Arbeitswelt zu integrieren?</li><li>Wäre eine weitergehende Betreuung (nach der Standortbestimmung durch viamia) hilfreich, um mehr Personen durch Schulungen besser zu qualifizieren?</li><li>Wie müsste ein solches Betreuungsangebot aussehen?</li><li>Wieviel würde es kosten, wenn Geringqualifizierte nach der Beratung für weiter Monate betreut würden (bis sie eine Schulung angefangen oder eine Stelle angetreten haben)?</li></ol>