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Marga Bührig
Biografie[Bearbeiten]
Geboren am 17. Oktober 1915 in Berlin, gestorben am 14. Februar 2002 in Binningen/BL.
Marga Bührig und Else Kähler veranstalteten ab 1976 Tagungen zu "Homosexualiät" im Evangelischen Tagungszentrum Boldern, oberhalb von Männedorf/ZH. Diese Tagungen wurden zusammen mit interessierten homosexuellen und heterosexuellen Männern und Frauen vorbereitet. Sie entwickelten sich zu einem wichtigen Treffpunkt für Schwule und Lesben.
Nachdem in den ersten Jahren die Themen stark auf männliche Homosexualität samt Referenten ausgerichtet waren, änderte sich dies Mitte der achtziger Jahre. Zum einen hatten Lesben mehrfach eine Ausrichtung gefordert, in der sie sichtbar und ihre Themen präsent werden, zum anderen hatten Marga Bührig und Else Kähler, zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Elsi Arnold eine Studienreise nach Kalifornien gemacht und waren von ihren Begegnungen mit feministischen und auch lesbischen Theologinnen sehr berührt worden.
Nach der Pensionierung in Boldern war Marga Bührig noch viele Jahre im ökumenischen Weltkirchenrat aktiv. Sie und Else Kähler zogen zu Elsi Arnold nach Binningen, wo die drei Frauen in Partnerschaft miteinander lebten.
Aktivitäten[Bearbeiten]
- Tagungen zu "Homosexualität in der Gesellschaft", von 1974 bis 199.
- Auftritt in der Telearena Homosexualität des Schweizer Fernsehens
Publikationen[Bearbeiten]
- Vorwort mit Else Kähler in "Lesbische Frauen in der Kirche" 1994 von Monika Barz
- Spät habe ich gelernt, gerne Frau zu sein. Feministische Autobiographie, 1987