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Die Möglichkeiten einer effektiven Prävention haben sich im Bereich HIV/AIDS in den letzten Jahren stark erweitert. Dies betrifft vor allem die medikamentöse Prävention. Neben der klassischen Prävention über Kondome birgt sie das Potenzial, die HIV-Neuinfektionen zu drosseln. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass HIV-Infektionen durch eine Chemoprophylaxe wie PrEP (Prä-Expositionsprophylaxe) wirksam vermieden werden können. Ebenfalls wissenschaftlich bestätigt ist, dass bei bereits erfolgten Infektionen die Weitergabe des Virus durch konsequente antiretrovirale Therapien vermieden wird.
PrEP kann also helfen, die jährlichen Neuansteckungen, die im Jahr 2016 mit 542 neuen HIV-Diagnosen auf relativ hohem Niveau stagnieren, zu drosseln. 221 dieser Neuinfektionen betreffen Männer, die mit Männer Sex (MSM) haben.
Hinweis: Informationen für Personen, welche PrEP selbst nehmen möchten sind unter dem folgenden Link verfügbar: https://myprep.ch