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Drei Wochen nach Beginn des Krieges ist die Hilfe für die rund 2,7 Millionen geflüchteten Menschen in vollem Gange, so die Diakonie Österreich zur Ukraine-Krise. Auch evangelische Hilfsorganisationen unterstützten die Menschen vor Ort, in den Nachbarländern und in Österreich.
Dort helfe die Diakonie mit Rechtsberatung, Wohnraumvermittlung und Beratung in allen Lebensfragen. Man kümmere sich auch um Gesundheitsversorgung und muttersprachliche psychologische Unterstützung. Dringend gesucht werde derzeit möblierter Wohnraum für mindestens einen Monat.
In der Ukraine-Nothilfe arbeite die Diakonie in einem Netzwerk regionaler kirchlicher Hilfsorganisationen. Diese seien über die ACT Alliance, die humanitäre Plattform des Weltkirchenrates, miteinander verbunden.
Auch die evangelisch-lutherischen Kirchen in der Ukraine, in Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Polen seien Teil dieses Netzwerks, das in der Ukraine selbst sofortige lebensrettende Nothilfe für Binnenvertriebene und die vom Krieg betroffene Bevölkerung leiste, heisst es weiter.
So habe die Partnerorganisation „Hungarian Interchurch Aid“ (HIA) bis zum 13. März 278 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine gebracht, darunter auch medizinische Ausrüstung im Wert von 7 Millionen Euro. Die „Turbota pro Litnih v Ukraini“ (TLU) unterstütze in neun ukrainischen Städten vor allem Menschen mit Pflegebedarf, die nicht flüchten könnten. Im Nachbarland Moldau helfe der Projektpartner „Moldovian Christian Aid“ (MCA) Geflüchteten außerhalb der Hauptstadt Chisinau, wo es weniger Unterstützung durch die Behörden gebe. MCA arbeite mit Pfarrgemeinden zusammen, die sich um Unterkunft, Transport und Verpflegung kümmerten.