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Die Ausgangslage
Stan Wawrinka findet nach seiner Knieverletzung nur langsam wieder zu alter Form. Der im ATP-Ranking auf Rang 225 abgerutschte Romand hat seit seinem Comeback an den Australian Open im Januar nur 5 von 13 Partien auf der Tour gewinnen können. Zuletzt war er beim Vorbereitungsturnier von Eastbourne gegen Andy Murray chancenlos und verlor mit 1:6 und 3:6.
Die Widerstände
Wawrinka ist alles andere als ein Rasen-Spezialist. 2014 und 2015 erreichte er immerhin die Viertelfinals, im letzten Jahr flog er allerdings bereits in der Startrunde raus. Dass auch sein tiefes Ranking ein grosses Handicap ist, bewies die Auslosung: Mit Grigor Dimitrov wartet gleich ein Schwergewicht auf den Schweizer.
Der Mutmacher
Beim Turnier von Queen's hat Wawrinka letzte Woche einen seiner bislang 5 Siege 2018 errungen - und das auf Rasen. Er bezwang den Briten Cameron Norrie locker mit 6:2 und 6:3. In Wimbledon könnte Wawrinka mit einem Sieg über Dimitrov zudem bereits früh ein Exploit gelingen, es würde zweifellos für einen Schub sorgen.