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Die KEK ist 1959 als Europäische Nationalkonferenz des Ökumenischen Rats der Kirchen ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, die politische Spaltung Europas zu überwinden sowie eine Brücke zu den orthodoxen Kirchen in Osteuropa sowie zu den protestantischen Minderheitskirchen in Gesamteuropa zu schlagen. Von Beginn an standen friedensethische Themen wie Sicherheit und Abrüstung sowie die Verantwortung für die Schöpfung im Mittelpunkt der Arbeit.
Gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Katholischen Bischofskonferenzen (CCEE) führte die KEK drei grosse europäische ökumenische Versammlungen durch: 1989 in Basel, 1997 in Graz, 2007 in Sibiu. Im Rahmen dieser Arbeit wurde am 22. April 2001 die Charta Oecumenica unterzeichnet. Sie dokumentiert den Willen von KEK und CCEE, den Weg zur Wiederherstellung der kirchlichen Einheit zu gehen im Rahmen verbindlicher Dialoge und Kooperation. Dies beinhaltet auch die aktive Arbeit für die Versöhnung der Völker und eine gemeinsame Verantwortung in Europa.
Der Sitz des Generalsekretariats der KEK ist seit 2015 in Brüssel (vorher in Genf). Der reformierte Pfr. Christian Krieger, Präsident des Synodalvorstands der Reformierten Kirche von Elsass-Lothringen und Präsident der Fédération Protestante de France FPF, ist bis 2023 Präsident der KEK.
Die Vollversammlung 2009 in Lyon hat eine weitreichende Umstrukturierung der KEK beschlossen. Die Vollversammlung im Juli 2013 in Budapest hat eine neue Satzung verabschiedet. Die EKS hat dabei den Integrationsprozess der Kommission «Kirche und Gesellschaft» in die KEK geführt. Die Vollversammlung 2018 fand in Novi Sad in Serbien statt. Es war das erste Mal, dass eine Vollversammlung der KEK von einer orthodoxen Kirche eingeladen wurde.