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Die Vornoten-Disziplinen wurden indoor tauglich angepasst, so wurde aus dem Steinstossen ein Medizinballstossen. Aus dem Schnelllauf ein Pendellauf und der Absprung beim Hochweitsprung, folgte via Reuterbrett. Unter den 20 Piccolo-Teilnehmern starteten mit Enrico Tschudi Netstal und Bianca Mettler Bilten auch zwei Glarner. Tschudi sammelte 26,8 Punkte im Vorschaffen und besiegte beide seiner Gegner, auch wenn diese um einiges grösser waren, souverän. Bianca Mettler liesss sich 26,1 Punkte an Vornoten schreiben, gewann die erste Partie platt und unterlag in der zweiten. Mit 46,4 Punkten wurde Tschudi guter achter, Mettler klassierte sich im 17. Rang.
Glarner Schlussgang in der Jugendklasse 1
Dem letztjährigen Piccolo-Seriensieger und CH-Meister Sales Tschudi scheint der Übertritt in die höhere Kategorie keine Probleme zu Bekunden. Mit dem Vornoten-Maximum deutete er gleich an, dass mit ihm auch dieses Jahr zu rechnen sein wird. Ebenfalls das Maximum liess sich der Biltner Damian Mettler notieren. Beide konnten den ersten Gang siegreich gestalten und trafen um den Kategoriensieg im Schlussgang aufeinander. Tschudi konnte nach kurzer Gangdauer den Sieg an seine Fahne heften. Mettler (48,1 Pkt.) fiel durch die Niederlage auf den 7. Schlussrang zurück. Miro Jenny Netstal konnte seine gute Ausgangslage nach dem Vorprogramm (29,6 Pkt.) nicht nutzen, rutschte nach zwei Verlustpartien noch auf den 13. Rang zurück.
Die Jugendklasse 2 vertraten Jan Kistler Bilten und Pirmin Tschudi Netstal vorzüglich, sind doch beide neu in der höheren Kategorie startend. Kistler mit 28,7 Punkten sowie Tschudi mit 28,3 Punkten stellten und gewannen je einen Gang. Mit 47,3 resp. 47,1 Punkten klassierten sie sich auf den Rängen 7 (Kistler) und 9 (Tschudi).
Marc Nötzli mit Maximum in den Vornoten
Einmal mehr liess sich Nötzli das Maximum von 40 Punkten schreiben. Zu erwähnen die wunderbare Bodenübung mit Salto vorwärts und rückwärts. Im Ringen, seiner eigentlichen Stärke, resultiert «nur» ein Gestellter. Mit 57,1 Zählern fand er sich auf dem 7. Schlussrang wieder. Pius Kistler Bilten und Toni Zehnder Netstal konnten den Übertritt in die obere Kategorie noch nicht ganz verdauen. Beide klassierten sich im hinteren Teil der Rangliste. Das gleiche Schicksal musste LK2-Turner Markus Fischli erfahren, ihm bekundete das Steinheben am meisten Mühe.
Chrigel Hefti wird im starken A-Feld guter Sechster
Die Kategorie A war mit 12 Turnern sehr gut und mit Namen wie Vollenweider, Bloch oder Lussi prominent besetzt. Der bald 31-jährige Hefti zeigt einen beherzten Wettkampf, liess sich 36,6 Punkte im Vorprogramm schreiben und zeigte auf der Matte bei einem Sieg und einer Niederlage seine Qualitäten auf.