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Die Berichterstattung über Südafrika war in den Schweizer Medien vor allem in den 60-Jahren von einer starken Links-Rechts Schematisierung geprägt.Dieser Inhalt wurde am 12. Oktober 2002 - 17:50 publiziert
Zu dieser Feststellung kommt eine Studie des NFP42+, welche bereits abgeschlossen ist.
Zur Halbzeit der dreijährigen Forschungsarbeit haben sich am Freitag in Basel rund 40 Forscherinnen und Forscher über den aktuellen Stand der Erkenntnisse informiert und Forschungsfragen, sowie Fragen des Quellenzugangs diskutiert.
Das bereits abgeschlossene Projekt hat die Präsenz der Südafrika-Themen in den Schweizer Medien 1948-2001 untersucht - und kommt zum Schluss, dass sie nach einem starken Links-Rechts-Muster interpretiert wurden.
Darum hätten die Haltungen insbesondere des Parlaments kaum auf die Entwicklung in Südafrika und in der Staatengemeinschaft reagiert. Man sei also nicht "lernfähig" gewesen.
Eine andere Frage ist, ob die Berichterstattung des diplomatischen Dienstes direkt oder indirekt eine andere Haltung empfahl als jene, die bis in die späten 80er Jahre eingenommen wurde. Zwei Forschungsprojekte befassen sich mit der Wahrnehmung und der meinungsbildenden Wirkung dieser Berichte.
Programm läuft noch ein Jahr
Eine allgemein zugängliche Broschüre gibt einen Überblick über die zehn Nationalfondsprojekte "Beziehungen Schweiz-Südafrika". Dieses entstand auf Grund zahlreicher parlamentarischer Vorstösse und eines entsprechenden Bundesratsbeschlusses vom März 1999.
Das Programm wird im Herbst 2003 abgeschlossen und führt im Laufe des Jahres 2004 zu einem zusammenfassenden Schlussbericht. Die Ergebnisse der einzelnen Projekte werden vorgängig separat veröffentlicht.
swissinfo, Jean-Michel Berthoud
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