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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00456 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin F. Brühwiler Urteil vom 15. August 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, war seit September 1984 als Betriebsmitarbeite rin in einem Personalrestaurant tätig. Infolge krankheitsbedingter Abwesenheit kün digte die Arbeitgeberin diese Anstellung auf den 31. März 2005 (Urk. 12/1/2 3). Am 23. März 2005 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 12/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. November 2005 (Urk. 12/19) einen Rentenanspruch, wobei sie ihrem Entscheid eine vollständige Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit zugrunde legte. Auf die dagegen erhobene Einsprache wurde nicht eingetreten ( Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006, Urk. 12/28). Am 30. Januar 2006 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an und ersuchte um Ausrichtung einer halben Rente (Urk. 12/30). Nach medizini schen und erwerblichen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren von X.___ abermals ab. Die IV-Stelle erwog, dass sich keine erhebliche Veränderung des medizinischen Sachverhaltes ergeben habe (Verfügung vom 15. September 2006, Urk. 12/40). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge meldete sich die Versicherte bei der Arbeitslosenversicherung an und bezog bei einer Vermittlungsfähigkeit von 90 % von Mitte Oktober 2006 bis Mitte Oktober 2007 Taggelder (Urk. 12/45/1), wobei ihr von ihrem Hausarzt Dr. med. Y.___, Allgemeine Medizin FMH, ab Mitte Oktober 2006 eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert worden war (Urk. 12/45/4). 1.2 Am 9. Mai 2008 meldete sich die Versicherte mit dem Hinweis, sie leide an ei ner Behinderung in der Bewegung, Verstopfung der Arterien sowie an Zucker krankheit, erneut bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen an (Urk. 12/41). Im Rahmen der medizinischen und erwerblichen Abklärungen liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, A.___, begut achten (Expertise vom 22. Mai 2009, Urk. 12/63) und erstellte am 27. Oktober 2009 einen Abklärungsbericht hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfä higkeit in Beruf und Haushalt (Urk. 12/65). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 12/67-72) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 22. März 2010 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Urk. 12/ 78 ) zu. 1.3 Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 12/82/3-5) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Juni 2010 (Urk. 12/85) in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die IV-Stelle zu ergänzenden medizini schen Abklärungen verpflichtete. 1.4 I n der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte a m 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 22. Juni 2011, Urk. 12/112). Gestützt auf die se weiteren Abklärungen stellte sie der Versicherten m it Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 erneut die Ausrichtung eine r Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 in Aussicht (Urk. 12/121). Dagegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 12/123, Urk. 12/126-127). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2011 (Urk. 12/135) teilte die IV-Stelle der zustän digen Ausgleichskasse mit, dass der Versicherten eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 zugesprochen werde und ersuchte um Berechnung der Geldleistung sowie um Zustellung der Ve rfügung an die Versicherte. Nachdem die IV-Stelle festgestellt hatte, dass über den Rentenanspruch der Versicherten im Anschluss an das Rückweisungsurteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 14. Juni 2010 versehentlich nie neu verfügt worden war (Urk. 11/3), sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 27. März 2014 - wie mit Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 angekündigt - mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 eine Viertelsrente zu (Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 29. April 2014 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Mit undatierter Ein gabe (eingegangen am 12. Juni 2014, Urk. 10) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 13. Juni 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu 90 % einer Erwerbstätig keit nachgehen würde und zu 10 % im Haushalt tätig wäre. Sie kam zum Schluss, dass im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 5,4 % bestehe, was einen Teilinvaliditätsgrad von 0,54 % ergebe. Im Erwerbsbereich ging sie gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerde führerin seit Oktober 2007 nur noch zu 50 % in leidensangepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei und errechnete eine Erwerbseinbusse von 51 % respektive einen Teilinvaliditätsgrad von 46,35 %. Aufgrund des daraus resultierenden Gesamt invaliditätsgrades von gerundet 47 % (46,35 % + 0,54 %) sprach sie der Beschwer deführerin ein Viertelsrente ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der einjähri gen Wartezeit) zu (Urk. 2). 1.2 Demgegenüber liess die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen vorbringen, das im Jahr 2011 erstellte MEDAS-Gutachten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand, ausserdem seien die Einschätzungen der MEDAS-Gutachter nicht nachvollziehbar (Urk. 1). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidi sierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbe reich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ), bis 31.11.2011 : Abs. 4 ), so ist im Beschwerdever fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 2.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 3. 3.1 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht. Mithin ist zu prüfen, in welchem Ausmasse sich der Gesundheitszustand respek tive die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 15. September 2006 (Urk. 12/40) bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheides vom 27. März 2014 (Urk. 2) verändert hat. 3.2 3.2.1 Am 20. Oktober 2004 wurde eine Repositionsspondylodese L5/S1 durchgeführt (Urk. 12/13/11), die anfänglich gute Resultate zeitigte und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit erwarten liess (Bericht der C.___ vom 18. Januar 2005, Urk. 12/13/9). Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. Y.___, berichtete zuhanden der Beschwerdegegnerin ausserdem über ein e chronische rezidivierende PHS der linken Schulter, sowie über eine Stamm v a rikosis an beiden Unterschenkeln und ein metabolisches Syndrom (Bericht vom 26. August 2005, Urk. 12/12/1). In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2005 ( Urk. 12/18/2) hielt der Regionale Ärztliche Dienst dafür, die Beschwerde führerin sei in angepasster Tät igkeit vollständig arbeitsfähig, worauf hin die Beschwerdegegnerin dementsprechend verfügte ( Sachverhalt E. 1.1 ). 3.2.2 Am 10. Januar 2006 berichtete Dr. med. D.___, Facharzt FM H für Orthopä dische Chirurgie (Urk. 12 /29), es liege eine unklare Ischialgie ohne Hin weise auf eine Kompression neuraler Strukturen vor. Bis Ende März 2006 bestehe noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Danach sei eine Arbeitsauf nahme mit einem Pensum von 50 % in einer körperlich leichten Tätigkeit rea listisch (Urk. 12/29/1). Einen Status nach Repositionsspondylodese L5/S1 bei Spondylolyse mit Listhesis L5/S1 mit persistierender Lumboischialgie beidseits, eine PHS der linken Schulter mit Schmerzen bei Abduktion und Rotation sowie eine Stammvarikosis an beiden Beinen diagnostizierend hielt demgegenüber Dr. Y.___ am 16./26. April 2006 (Urk. 12/33) jegliche Tätigkeit für nicht mehr zumutbar (Urk. 12/33/ 4 ). Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst in sei ner Stellungnahme vom 7. Juni 2006 (Urk. 12/34/2) dafürgehalten hatte, dass sich der medizinische Sachverhalt seit der rentenabweisenden Verfügung nicht erheblich verändert habe (Stell ungnahme vom 7. Juni 2006, Urk. 12/34/2), wies die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 15. Sep tember 2006 erneut ab (Sachverhalt E. 1.1). 4. 4.1 Zu den von der Beschwerdegegnerin nach der erneuten Anmeldung vom 9. Mai 2008 eingeholten medizinischen Berichte zum physischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sowie dem veranlassten rheumatologischen Gutachten von Dr. Z.___ erwog das hiesige Gericht mit Urteil vom 14. März 2010 (Urk. 12/85), diese Unterlagen liessen keine abschliessende Beurteilung der gesund heitsbedingten Einschränkungen zu. Zwar erhelle sich, dass die Beschwer deführerin an vielfältigen gesundheitlichen Problemen leide. Wie weit sie dadurch in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei, lasse sich den verfüg baren Akten indes nicht mit der erforderlichen Klarheit entnehmen (Urk. 12/85 E. 4.1). Die Sache wurde deshalb an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin weiter abkläre. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 12/85 E. 3.3 -4.2). 4.2 Im Anschluss an den Rückweisungsentscheid (E. 4.1) reichte die Beschwer deführe rin einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. August 2010 zu den Akten (Urk. 12/86), mit welchem Dr. E.___ eine redizivierende depressive Störung bei Persönlich keit mit passiv-abhängigen Zügen (ICD-10 F33.8, F60.7) diagnos tizierte und dafürhielt, die Beschwerdeführerin sei in ihrer Arbeitsfähigkeit be reits aus psychiatrischer Sicht zu 50 % eingeschränkt. 4.3 4.3.1 Die Beschwerdegegnerin liess die Beschwerdeführerin in der Folge am 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär (inter nistisch/psychiatrisch/rheumatologisch/kardiologisch) begutachten. Die Gut achter erstatteten ihre Expertise a m 22. Juni 2011 (Urk. 12/112). 4.3.2 Gegenüber dem rheumatologischen Gutachter beklagte die Beschwerdeführerin Schmerzen in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die beiden Gesäss hälften und die Oberschenkel sowie Schulterschmerzen. Ausserdem gab sie an, manchmal träten in nahezu allen Gelenken Schmerzen auf (Urk. 12/112/63-64). Der Rheumatologe diagnostizierte ein chronifiziertes, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.4), eine PHS tendopathica rechts (ICD-10 M75.0) sowie unspezifische Gonalgien beidseits (ICD-10 M17.9; Urk. 12/112/69). Er führte aus, die Ursachen für die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule lägen vorwiegend in der Fehlbelastung bei einer muskulären Dysbalance /Insuffizienz der rumpfstabilisierenden Muskulatur sowie in einer Fehlhaltung bei einer Tor sionsskoliose und einer LWS-Streckfehlhaltung. Bei Status nach einer Repo sitionsspondylodese L5/S1 mit interko r poreller Abstützung bei einer Spondylose mit Listhesis vom Oktober 2004 lasse sich zusätzlich eine Seg mentdysfunktion vermuten. Daraus resultierten belastungsinduzierte Beschwerden der unteren Lendenwirbelsäule. Die geklagten Schmerzausstrahlungen in den rechten Ober schenkel hätten eher einen pseudoradikulären Schmerzcharakter. Die Symptome seien diffus, eine eindeutige Dermatomzuordnung lasse sich nicht erbringen und es lägen keine motorischen Defizite vor. Klinisch hätten sich keine Anhalts punkte auf eine Beteiligung der neuronalen Strukturen im Sinne einer Myelon - oder Wurzelaffektion ergeben. Passend dazu hätten sich auch die postoperati ven Befunde in der bildgebenden Diagnostik gezeigt. Die Funktion der unteren Wirbelsäule sei gegenwärtig deutlich eingeschränkt, wobei die muskuläre Kom ponente führend sei. Durch konservative Therapie l ie sse n sich der Zustand ver bessern und auch die beklagte Schmerzproblematik lindern. In Anbetracht der Gesamtsituation, insbesondere im Hinblick auf den stattgefundenen operativen Eingriff, müsse jedoch mit Restbeschwerden gerechnet werden (Urk. 12/112/69). Der Gutachter hielt weiter fest, i n der rechten Schulter liege eine bereits radiolo gisch gesicherte nicht- transmurale Ruptur der Supraspinatussehne vor (MRI des rechten Schultergelenkes vom 19. September 2007, Urk. 12/112/68). Dadurch seien auch die Beschwerden und ein e Funktionseinschränkung im Gleno-Humeralgelenk erklärbar. Einen operativen Eingriff habe die Beschwerdeführe rin vor zwei Jahren jedoch aus Angst abgelehnt. Sie habe gemäss eigenen Angaben gelernt, den rechten Arm zu schonen und mit ihren Beschwerden gut umzugehen (Urk. 12/112/70). Die beklagten, rechtsbetonten Gonalgien seien sodann hauptsächlich auf eine statische Fehlbelastung - bei einer deutlichen Valgusstellung und einer retro patellaren Problematik - zurückzuführen. Erschwerend für die Knieproblematik komme noch eine deutliche Adipositas hinzu. Hinweise auf einen klinisch rele vanten Knie-Binnenschaden hätten sich nicht ergeben. Die radiologisch beschriebenen, beginnenden degenerativen Veränderungen seien allenfalls moderat ausgeprägt. Eine wesentliche Funktionsstörung in den Kniegelenken liege nicht vor. Durch entsprechende Massnahmen, insbesondere durch die Dehnung der ischiokruralen Muskulatur, sowie durch eine Kräftigung der Quadricepsmuskulatur könne die Problematik durchaus erfolgreich behandelt werden ( Urk. 12/112/70). Die Angaben der Beschwerdeführerin zur diffusen Gelenkproblematik, insbeson dere unter einer nass-kalten Wetterlage, seien unspezifisch und liessen sich nicht eindeutig zuordnen. Aktuell sei die Beschwerdeführerin bezüglich der Gelenke beschwerdefrei. Ein pathologischer Befund an den grossen und kleinen Gelenken habe bei der aktuellen Exploration nicht objektiviert werden können und Hinweise auf eine entzündliche Erkrankung aus dem rheumatischen For menkreis oder auf andere Systemaffektion lägen nicht vor (Urk. 12/112/70). Bezüglich Arbeitsfähigkeit kam der Gutachter zum Schluss, dass eine körperlich schwer belastende Arbeit für das Achsenskelett und für die rechte Schulter ungünstig bzw. kontraindiziert sei und hielt fest, dass d ie Beschwerdeführerin deshalb aus rheumatologischer Sicht in ihrem zuletzt ausgeübten Beruf dauer haft zu 100 % arbeitsunfähig sei. W echselbelastende Tätigkeiten, welche die Situation der Lendenwirbelsäule und der rechten Schulter mitberücksichtigten, sei en der Beschwerdeführerin hingegen zu einem Pensum von 50 %, zumutbar, wobei keine zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit bestehe. Die Ein busse von 50 % leite sich aus der allgemeinen Dekonditionierung und aus der noch nicht suffizient eingestellten Schmerzproblematik ab. Durch medizinisch-therapeutische Massnahmen, insbesondere durch eine allgemeine Aktivierung und eine suffiziente analgetische Einstellung, könne die Leistungsfähigkeit gesteigert werden (Urk. 12/112/71). 4.3.3 Der psychiatrische Gutachter hielt dafür, d ie von Dr. E.___ am 1. August 2010 gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.9) könne nicht nachvollzogen werden. Es lägen keine depressiven Episoden vor. Die Beschwerdeführerin habe sich sodann auch selber für den Zeitraum der Berichterstattung durch Dr. E.___ nicht als depressiv erachtet. Zudem habe Dr. E.___ einerseits dafürgehalten, dass eine rein psychiatrische Sicht der Arbeitsfähigkeit unsinnig sei, andererseits aus rein psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Der Bericht von Dr. E.___ sei weder formal noch inhaltlich nachvollziehbar. Die beschriebenen Befindlichkeiten der Niedergestimmtheit, die Schlafprobleme oder das Gefühl, sich nicht kon zentrieren zu können oder rasch zu ermüden, die im Bericht von Dr. E.___ festgehaltenen Gedächtnisprobleme und das Gefühl der Angst und der Antriebsminderung sei en einer chronischen, jahrelang andauernden depressiven Verstimmung im Sinne einer Dysthymia (ICD-10 F34.1) zuzuordnen, die jedoch weder von ihrem Verlauf her noch von ihrem Schweregrad her einer mittelgra digen depressiven Störung entspreche. Es handle sich um anhaltende, auch fluktuierende Stimmungsstörungen, die durchaus beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen würden. Andererseits habe die Beschwerdeführerin erklärt, dass sie überhaupt keinen Grund hätte, nicht zu arbeiten, wenn sie körperlich wieder gesund wäre (Urk. 12/112/56-57). Auch die von Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeitsstörung könne nicht bestätigt werden, da keinerlei Symptome dieses Beschwerdebildes ersichtlich seien (Urk. 12/112/58). Der Gutachter hielt dafür, die Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Sicht a ufgrund der Dysthymie zu maximal 20 % eingeschränkt (Urk. 12/112/58). 4.3.4 Der kardiologische Gutachter führte als Diagnosen eine koronare, hypertensive und valvuläre Herzkrankheit, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Stadium I) sowie eine chronische venöse Insuffizienz rechts auf (Urk. 12/112/76). Er führte aus, anamnestisch habe die Beschwerdeführerin eine Leistungseinschränkung beim aufwärts gehen erwähnt sowie eine phasenweise auftretende Dyspnoe beim Liegen oder bei schlechtem Wetter. Im Belastungstest habe sich eine leicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit ergeben. Eine Angina pectoris sei nicht aufgetreten und weder im EKG noch echokardiographisch hätten sich Hinweise auf eine belastungsinduzierte Ischämie finden lassen. Zusätzlich habe sich die diastolische Funktion unter Belastung nicht ver schlechtert. Gestützt auf diese Befunde kam d er Gutachter zum Schluss, die Leistungseinschränkung der Beschwerdeführerin müsse demnach vor allem mit der Adipositas und ein er damit verbundene n Dekonditionierung erklärt werden und hielt dafür, die kardiologischen Erkrankungen führten zu keiner direkten Verminderung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit. Durch eine konsequente Gewichtsabnahme und ein regelmässiges Training unter Anleitung könne die Leistungsfähigkeit im Übrigen verbessert werden (Urk. 12/112/76-77). 4.3.5 Aus internistischer Sicht wurde berichtet, die Beschwerdeführerin leide an einem metabolischen Syndrom mit Adipositas, arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II sowie Hyperlipidämie. Ein Teil der von der Beschwerdeführerin beschriebenen Leistungseinschränkungen sei in der nicht unbeträchtlichen Adi positas (111 kg) zu sehen. Es sei deshalb dringend notwendig, das Gewicht auf 65-70 kg zu reduzieren. Das metabolische Syndrom sei behandelbar und schränke somit weder die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen noch in einer ange passten Tätigkeit in signifikanter Weise ein (Urk. 12/112/38). Aufgrund der periphere n arterielle n Verschlus skrankheit (Stadium I) sowie der venöse n Insuffizienz sei die Beschwerdeführerin sodann zumindest in angepassten leichten Tätigkeit en vollständig arbeitsfähig (Urk. 12/112/39). 4.3.6 Interdisziplinär kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit seit Oktober 2007 nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste leichte T ätigkeit sei d er Beschwerdeführerin jedoch zu 50 % zumut bar (Urk. 12/112/39). Dabei müsse es sich um eine vorwiegend sitzende Tätig keit handeln mit der Möglichkeit zu gelegentlichem Positionswechsel. Zu ver meiden seien Tätigkeiten, die eine langdauernde Zwangshaltung des Rückens oder des Kopfes erfordern würden. Das Heben der Arme über Schulterhöhe sei ebenfalls zu vermeiden. Kontraindiziert seien Tätigkeiten im Knien, Kauern oder auf unebenem Boden sowie auf Leitern und Gerüsten (Urk. 12/112/ 41-42). Die Gutachter hielten sodann fest, die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinisch zumutbare Massnahmen verbessert werden. Dringend indiziert sei eine konti nuierliche Gewichtsabnahme auf ein Normgewicht. Ausserdem könne davon ausgegangen werden, dass die Beschwerden im LWS-Bereich und in den Knie gelenken durch konservative medizinische Massnahmen reduziert werden könnten. Erfreulicherweise profitiere die Beschwerdeführerin von der Aqua-Fit-Therapie und von den Masssagen, die sie seit einiger Zeit regelmässig in Anspruch nehme. Neben diesen Massnahmen hielten die Gutachter auch eine gezielte Physiotherapie für die Lendenwirbelsäule als angezeigt. Ziel sei eine Detonisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur und eine Funktionsver besserung und Haltungskorrektur im Achsenskelett. Darüber hinaus empfahlen die Gutachter, Therapieformen mit dem Schwerpunkt in der Steigerung der all gemeinen Kraft und der Ausdauer einzuleiten (Urk. 12/112/42). Ausserdem erachteten sie e in en orthopädischer Eingriff an der Supraspinatussehne rechts im Hinblick auf eine Verbesserung der Beweglichkeit am rechten Schultergelenk respektive zur Linderung der Schmerzen als indiziert (Urk. 12/112/44). Stel lungnehmend zu den in den Akten liegenden medizinischen Berichte n hielten sie fest, ihre Einschätzung decke sich mit derjenigen gemäss rheumatologischem Gutachten vom Mai 200 9. Die kardiologische Beurteilung stimme sodann mit jener des behandelnden Kardiologen, Dr. F.___, überein. Nicht nachvollziehbar sei en jedoch die Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. E.___ ; seine psy chiatrischen Diagnosen hätten anlässlich der Begutachtung nicht verifiziert werden können. Ausserdem s ei die vom Hausarzt attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit sei t dem Jahr 2004 interdisziplinär ebenfalls nicht na chvollziehbar (Urk. 12/112/44). 5. 5.1 Das MEDAS-Gutachten beruht auf den erforderlichen und allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden. Die Einschätzung der Gutachter, wonach die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht lediglich noch zu 50 % in angepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei, wurde nachvollziehbar sowie in Ausei nandersetzung mit den Vorakten begründet. Mithin ist mit den MEDAS-Gut achtern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ab Oktober 2007 lediglich noch eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei entgegen der Einschätzung der MEDAS-Gutachter aufgrund ihrer kardiologischen Beschwerden in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Urk. 1 S. 4), kann ihr nicht gefolgt werden. Der kardiologische Gutachter legte nach durchgeführten Testungen nachvollziehbar dar, dass die Leistungsfähigkeit nicht aufgrund kardiologischer Beschwerden, sondern wegen der bestehenden Adipositas eingeschränkt sei (E. 4.3.4). Begrün det Fettleibigkeit grundsätzlich keine Invalidität (E. 2.2), gingen die MEDAS-Gutachter zu Recht davon aus, dass dieses Leiden zu keiner versicherungsrecht lich relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Die Beurteilung des kardiologischen Gutachters deckt sich im Übrigen mit jener von Dr. med. F.___, Facharzt für Kardiologie FMH, der in seinem Bericht vom 11. November 2010 (Urk. 12/94) zuhanden der Beschwerdegegnerin dafürgehalten hatte, die Beschwerdeführerin sei aus kardiologischer Sicht normal belastbar und die Arbeitsfähigkeit sei dementsprechend nicht eingeschränkt (Urk. 12/94/7). Was die Einschränkungen aus psychischer Sicht betreffen, so kann der Ein schätzung de s MEDAS-Gutachter s, wonach aufgrund einer Dysthymie die Arbeitsfähigkeit um höchstens 20 % eingeschränkt sei (E. 4.3.3), aus versiche rungsrechtlicher Sicht nicht gefolgt werden. Rechtsprechungsgemäss kommt eine Dysthymie, welche nicht zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung - auftritt, nicht einem Gesundheits schaden im Sinne des IVG gleich. S ie ist somit allein nicht invalidisierend (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2014 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Legte der psychiatrische Gutachter schlüssig dar, dass entgegen der Beurteilung des behandelnden Psychiaters weder depressive Episoden noch eine Persönlich keitsstörung vorlägen (E. 4.3.3), bestehen demnach vorliegend keine Anhalts punkte, dass die Dysthymie ausnahmsweise invalidisierenden Charakter hätte. 5.2 Mithin ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund einer Ver schlechterung ihres somatischen Gesundheitszustandes seit Oktober 2007 nur noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist und sie in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig ist. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5) vermag auch der von ihr eingereichte Bericht des G.___ vom 5. Dezember 2011 (Urk. 12/139) an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Bereits die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des G.___ ist nicht schlüssig. Einerseits hielten sie dafür, die Beschwerdeführerin sei seit Oktober 2004 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 12/139/3, 6), andererseits führten sie aus, sie habe im Jahr 2008 für sechs Monate gearbeitet, was gut gegangen sei (Urk. 12/139/4). Äusserten sich die Ärzte nicht zu dieser Diskrepanz, verbietet es sich schon aus diesem Grunde, auf deren Einschätzung abzustellen. Im Übrigen legten die Ärzte des G.___ auch nicht dar, gestützt auf welche Diagnosen sie die Beschwerdeführerin als vollständig arbeitsunfähig erachteten. So führten sie lediglich aus, dass aus „WS-chirurgischer“, „orthopädisch-chirurgischer“ und „rheumatologischer“ Sicht eine Arbeitstätigkeit von 50 % zumutbar sei, aus „ anästhesistischer “ Sicht jedoch aufgrund muskuloskelettaler und kardio vasculärer Komorbidität eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 12/139/6). Aufgrund welcher Diagnosen die Ärzte zu diesem Schluss kamen, hielten sie nicht fest. Sie setzten sich im Übrigen auch nicht mit der Beurteilung der MEDAS-Gutachter, wonach aus kardiologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und aus angiologischer Sicht zumindest eine vollständige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestehe, auseinander. 5.3 5.3.1 Die Beschwerdeführerin wandte in der Beschwerdeschrift ein, das MEDAS-Gut achten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand (Urk. 1 S. 3). Ist das MEDAS-Gutachten im Frühjahr 2011 erstellt worden, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin jedoch bis im März 2014 zu beurteilen (E. 3.1), stellt sich die Frage, ob nach Gutachtenserstellung eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist. 5.3.2 Am 23. Januar 2013 resp. 8. Februar 2013 (Urk. 12/155, Urk. 12/157) berichtete Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Pra xisnachfolger von Dr. E.___ (vgl. Urk. 12/127/1), die Beschwerdeführerin leide an einer rezidivierende depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), einer andauernden Persönlichkeitsän derung (ICD-10 F62.8) mit Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) bei p anvertebralem Syndrom bei Status nach Spon dylodese L5/S1, und attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Dr. H.___ führte zwar aus, der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich verschlechtert (Urk. 12/155/4). Ist der von Dr. H.___ erhobene Befund jedoch exakt derselbe wie jener gemäss Bericht vom 1. August 2010 (E. 4.2; vgl. Urk. 12/86/3 und Urk. 12/155/4), ist eine Veränderung nicht ersichtlich und liegt lediglich eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor, zumal Dr. H.___ die genannten psychischen Störungen als seit Behandlungsaufnahme - mithin seit November 2006 - bestehend bezeichnete (Urk. 12/155/2-3). Hatten die MEDAS-Gut achter aber eingehend zum Bericht vom 1. August 2010 Stellung genommen und nachvollziehbar dargelegt, dass abgesehen von einer Dysthymie keine psy chiatrische Diagnose gestellt werden könne, kann auf die (unveränderte) Beur teilung durch Dr. H.___ nicht abgestellt werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Haus ärzte und behandelnde Spezialärzte (so etwa Urteil des damaligen Eidgenössi schen Versicherungsgerichts in Sachen H. vom 21. Februar 2005, I 570/04, E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau ensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rech nung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Mithin ist davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer de führerin im Nachgang zur MEDAS-Begutachtung nicht in relevanter Weise verschlechtert h at. 5.4 Zusammenfassend ist somit gestützt auf das MEDAS-Gutachten mit dem Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwer deführerin ab Oktober 2007 noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist, in der angestammt en Tätigkeit jedoch eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit besteht. 6. 6.1 6.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.1.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 6.2 Zu klären ist vorliegend, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Die Beschwerdeführerin arbeitete seit Februar 1992 bis zur Kündigung Ende März 2005 in einem 90% Pensum (Bericht der Arbeitgeberin vom 11. April 2005, Urk. 12/8/1-2). Stellungnehmend zu diesem Teilzeitpensum führte die Beschwerdeführerin anlässlich des Gesprächs zur Abklärung ihrer beruflichen Situation im Novem ber 2005 aus, das 90%-Pensum sei ihr sehr entgegengekommen, da es ihr ein bisschen mehr Zeit für den Haushalt gegeben habe (Urk. 12/17/3). Auch als sie sich im Jahr 2006 bei der Arbeitslosenversicherung anmeldete, gab sie eine Vermittlungsfähigkeit von 90 % an (Urk. 12/45/1). Bei dieser Sachlage erscheint die von der Abklärungsperson anlässlich der Haushaltsabklärung vom 21. Oktober 2009 vorgenommene Einschätzung, wonach die Beschwerdeführe rin ohne gesundheitliche Einschränkung weiterhin zu 90 % erwerbstätig und zu 10 % im Haushalt tätig wäre (Urk. 12/65/3), als plausibel, weshalb darauf abge stellt werden kann. 6.3 6.3.1 Im Erwerbsbereich ist der Invaliditätsgrad durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln (E. 6.1.1). Da die Beschwerdeführerin zuletzt bei der Arbeitslosenversi cherung Taggelder bezogen hatte (Urk. 12/45), sind zur Bestimmung des Vali deneinkommens die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen. Die Beschwerdeführerin war bis zu der Kündigung ihrer Arbeitsstelle im Jahre 2005 in der Gastronomie tätig (Urk. 12/1/2-3), ohne jedoch eine diesbezügliche Aus bildung absolviert zu haben (Urk. 12/4/4-5). Während dem Bezug von Taggel dern der Arbeitslosenversicherung arbeitete sie sodann in einer Cafeteria (Urk. 12/63/6). Aufgrund dieser Erwerbsbiographie ist auf den Tabellenlohn (Median) gemäss LSE 2008 TA1 Ziff. 55 (Gastgewerbe) für Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 3‘647.-- abzustellen. Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 45‘952.0 0. Da mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegan gen werden kann, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu einem Pensum von 90 % arbeiten würde (E. 6.2), resultiert somit ein Einkom men von Fr. 41‘357.--. 6.3.2 Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, sind für die Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls Tabellenlöhne heranzuziehen. Die Beschwerdegegnerin ist dabei zu Recht vom nicht nach Branchen differen zierten Lohn für von weiblichen Arbeitskräften verrichtete Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 4‘116.-- ausgegangen (Tabelle TA1 der LSE 2008, S. 26). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 51‘368.--. Bei einem der Beschwerde führerin zumutbaren 50%-Pensum (E. 5.4) ergibt dies ein Einkommen von Fr. 25‘684.--. Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). U nter Berücksichtigung des eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils (E. 4.3.6 ) und des fortgeschrittenen Alters (Urk. 12/ 41/1 ) erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10 % als gerechtfertigt. Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 23'115.. 6.3.3 Bei einem solchermassen ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 23’115.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von 41‘357.-- eine Erwerbsein busse von Fr. 18‘242.--, was einer Einschränkung von 44,1 % und einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 39,7 % (0,9 x 44,1 %) entspricht. 6.4 Was die Einschränkungen im Haushaltsbereich betreffen, so ist ein Betätigungs vergleich vorzunehmen (E. 6.1.2). Hierzu wurde am 21. Oktober 2009 eine Haushaltabklärung durchgeführt (Urk. 12/65). Die Abklärungsperson ermittelte eine gewichtete Einschränkung von 1,9 % für den Bereich Wäsche und Kleider pflege, sowie von 3,5 % für Verschiedenes und errechnete eine Einschränkung von insgesamt 5,4 % beziehungsweise bei einem Anteil der Haushaltstätigkeit von 10 % von 0,54 % (Urk. 12/65/5-7). Der Bericht befasst sich einlässlich mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualen Gewichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festge stellten Einschränkungen in diesen Bereichen; er ist ausreichend begründet und erscheint plausibel, weshalb darauf abgestellt werden kann. 6.5 Der Gesamtinvaliditätsgrad ergibt sich aus der Addierung der in beiden Berei chen ermittelten und gewichteten Teilinvalidität (E. 6.1.2). Ab Oktober 200 8 resultiert damit eine Gesamtinvalidität von gerundet 40 % (Erwerb: 39,7 %, Haushalt: 0,54 %). Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass sich entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin ( Urk. 12/119/3) die Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin durch eine konsequente Gewichtsreduktion und Aktivierung ( Urk. 12/112/71, 77) sehr wohl steigern lässt, wozu sie mithin im Sinne der Schadenminderungspflicht anzuhalten ist. 7. Zusammengefasst hat damit die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der Wartefrist, E. 2.3) eine Viertelsrente zugesprochen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 8. 8.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Pro zess führung gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgeri cht ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 8, Urk. 9/1), ist der Beschwerdeführer in – antrags gemäss (Urk. 1 S. 1) – die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 8.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 8.3 D i e Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 29. April 2014 wird de r Beschwerdeführe rin die unent g eltliche Prozessführung gewährt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstF. Brühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00456 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin F. Brühwiler Urteil vom 15. August 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, war seit September 1984 als Betriebsmitarbeite rin in einem Personalrestaurant tätig. Infolge krankheitsbedingter Abwesenheit kün digte die Arbeitgeberin diese Anstellung auf den 31. März 2005 (Urk. 12/1/2 3). Am 23. März 2005 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 12/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. November 2005 (Urk. 12/19) einen Rentenanspruch, wobei sie ihrem Entscheid eine vollständige Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit zugrunde legte. Auf die dagegen erhobene Einsprache wurde nicht eingetreten ( Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006, Urk. 12/28). Am 30. Januar 2006 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an und ersuchte um Ausrichtung einer halben Rente (Urk. 12/30). Nach medizini schen und erwerblichen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren von X.___ abermals ab. Die IV-Stelle erwog, dass sich keine erhebliche Veränderung des medizinischen Sachverhaltes ergeben habe (Verfügung vom 15. September 2006, Urk. 12/40). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge meldete sich die Versicherte bei der Arbeitslosenversicherung an und bezog bei einer Vermittlungsfähigkeit von 90 % von Mitte Oktober 2006 bis Mitte Oktober 2007 Taggelder (Urk. 12/45/1), wobei ihr von ihrem Hausarzt Dr. med. Y.___, Allgemeine Medizin FMH, ab Mitte Oktober 2006 eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert worden war (Urk. 12/45/4). 1.2 Am 9. Mai 2008 meldete sich die Versicherte mit dem Hinweis, sie leide an ei ner Behinderung in der Bewegung, Verstopfung der Arterien sowie an Zucker krankheit, erneut bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen an (Urk. 12/41). Im Rahmen der medizinischen und erwerblichen Abklärungen liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, A.___, begut achten (Expertise vom 22. Mai 2009, Urk. 12/63) und erstellte am 27. Oktober 2009 einen Abklärungsbericht hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfä higkeit in Beruf und Haushalt (Urk. 12/65). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 12/67-72) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 22. März 2010 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Urk. 12/ 78 ) zu. 1.3 Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 12/82/3-5) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Juni 2010 (Urk. 12/85) in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die IV-Stelle zu ergänzenden medizini schen Abklärungen verpflichtete. 1.4 I n der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte a m 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 22. Juni 2011, Urk. 12/112). Gestützt auf die se weiteren Abklärungen stellte sie der Versicherten m it Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 erneut die Ausrichtung eine r Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 in Aussicht (Urk. 12/121). Dagegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 12/123, Urk. 12/126-127). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2011 (Urk. 12/135) teilte die IV-Stelle der zustän digen Ausgleichskasse mit, dass der Versicherten eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 zugesprochen werde und ersuchte um Berechnung der Geldleistung sowie um Zustellung der Ve rfügung an die Versicherte. Nachdem die IV-Stelle festgestellt hatte, dass über den Rentenanspruch der Versicherten im Anschluss an das Rückweisungsurteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 14. Juni 2010 versehentlich nie neu verfügt worden war (Urk. 11/3), sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 27. März 2014 - wie mit Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 angekündigt - mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 eine Viertelsrente zu (Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 29. April 2014 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Mit undatierter Ein gabe (eingegangen am 12. Juni 2014, Urk. 10) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 13. Juni 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu 90 % einer Erwerbstätig keit nachgehen würde und zu 10 % im Haushalt tätig wäre. Sie kam zum Schluss, dass im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 5,4 % bestehe, was einen Teilinvaliditätsgrad von 0,54 % ergebe. Im Erwerbsbereich ging sie gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerde führerin seit Oktober 2007 nur noch zu 50 % in leidensangepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei und errechnete eine Erwerbseinbusse von 51 % respektive einen Teilinvaliditätsgrad von 46,35 %. Aufgrund des daraus resultierenden Gesamt invaliditätsgrades von gerundet 47 % (46,35 % + 0,54 %) sprach sie der Beschwer deführerin ein Viertelsrente ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der einjähri gen Wartezeit) zu (Urk. 2). 1.2 Demgegenüber liess die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen vorbringen, das im Jahr 2011 erstellte MEDAS-Gutachten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand, ausserdem seien die Einschätzungen der MEDAS-Gutachter nicht nachvollziehbar (Urk. 1). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidi sierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbe reich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ), bis 31.11.2011 : Abs. 4 ), so ist im Beschwerdever fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 2.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 3. 3.1 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht. Mithin ist zu prüfen, in welchem Ausmasse sich der Gesundheitszustand respek tive die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 15. September 2006 (Urk. 12/40) bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheides vom 27. März 2014 (Urk. 2) verändert hat. 3.2 3.2.1 Am 20. Oktober 2004 wurde eine Repositionsspondylodese L5/S1 durchgeführt (Urk. 12/13/11), die anfänglich gute Resultate zeitigte und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit erwarten liess (Bericht der C.___ vom 18. Januar 2005, Urk. 12/13/9). Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. Y.___, berichtete zuhanden der Beschwerdegegnerin ausserdem über ein e chronische rezidivierende PHS der linken Schulter, sowie über eine Stamm v a rikosis an beiden Unterschenkeln und ein metabolisches Syndrom (Bericht vom 26. August 2005, Urk. 12/12/1). In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2005 ( Urk. 12/18/2) hielt der Regionale Ärztliche Dienst dafür, die Beschwerde führerin sei in angepasster Tät igkeit vollständig arbeitsfähig, worauf hin die Beschwerdegegnerin dementsprechend verfügte ( Sachverhalt E. 1.1 ). 3.2.2 Am 10. Januar 2006 berichtete Dr. med. D.___, Facharzt FM H für Orthopä dische Chirurgie (Urk. 12 /29), es liege eine unklare Ischialgie ohne Hin weise auf eine Kompression neuraler Strukturen vor. Bis Ende März 2006 bestehe noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Danach sei eine Arbeitsauf nahme mit einem Pensum von 50 % in einer körperlich leichten Tätigkeit rea listisch (Urk. 12/29/1). Einen Status nach Repositionsspondylodese L5/S1 bei Spondylolyse mit Listhesis L5/S1 mit persistierender Lumboischialgie beidseits, eine PHS der linken Schulter mit Schmerzen bei Abduktion und Rotation sowie eine Stammvarikosis an beiden Beinen diagnostizierend hielt demgegenüber Dr. Y.___ am 16./26. April 2006 (Urk. 12/33) jegliche Tätigkeit für nicht mehr zumutbar (Urk. 12/33/ 4 ). Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst in sei ner Stellungnahme vom 7. Juni 2006 (Urk. 12/34/2) dafürgehalten hatte, dass sich der medizinische Sachverhalt seit der rentenabweisenden Verfügung nicht erheblich verändert habe (Stell ungnahme vom 7. Juni 2006, Urk. 12/34/2), wies die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 15. Sep tember 2006 erneut ab (Sachverhalt E. 1.1). 4. 4.1 Zu den von der Beschwerdegegnerin nach der erneuten Anmeldung vom 9. Mai 2008 eingeholten medizinischen Berichte zum physischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sowie dem veranlassten rheumatologischen Gutachten von Dr. Z.___ erwog das hiesige Gericht mit Urteil vom 14. März 2010 (Urk. 12/85), diese Unterlagen liessen keine abschliessende Beurteilung der gesund heitsbedingten Einschränkungen zu. Zwar erhelle sich, dass die Beschwer deführerin an vielfältigen gesundheitlichen Problemen leide. Wie weit sie dadurch in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei, lasse sich den verfüg baren Akten indes nicht mit der erforderlichen Klarheit entnehmen (Urk. 12/85 E. 4.1). Die Sache wurde deshalb an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin weiter abkläre. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 12/85 E. 3.3 -4.2). 4.2 Im Anschluss an den Rückweisungsentscheid (E. 4.1) reichte die Beschwer deführe rin einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. August 2010 zu den Akten (Urk. 12/86), mit welchem Dr. E.___ eine redizivierende depressive Störung bei Persönlich keit mit passiv-abhängigen Zügen (ICD-10 F33.8, F60.7) diagnos tizierte und dafürhielt, die Beschwerdeführerin sei in ihrer Arbeitsfähigkeit be reits aus psychiatrischer Sicht zu 50 % eingeschränkt. 4.3 4.3.1 Die Beschwerdegegnerin liess die Beschwerdeführerin in der Folge am 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär (inter nistisch/psychiatrisch/rheumatologisch/kardiologisch) begutachten. Die Gut achter erstatteten ihre Expertise a m 22. Juni 2011 (Urk. 12/112). 4.3.2 Gegenüber dem rheumatologischen Gutachter beklagte die Beschwerdeführerin Schmerzen in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die beiden Gesäss hälften und die Oberschenkel sowie Schulterschmerzen. Ausserdem gab sie an, manchmal träten in nahezu allen Gelenken Schmerzen auf (Urk. 12/112/63-64). Der Rheumatologe diagnostizierte ein chronifiziertes, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.4), eine PHS tendopathica rechts (ICD-10 M75.0) sowie unspezifische Gonalgien beidseits (ICD-10 M17.9; Urk. 12/112/69). Er führte aus, die Ursachen für die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule lägen vorwiegend in der Fehlbelastung bei einer muskulären Dysbalance /Insuffizienz der rumpfstabilisierenden Muskulatur sowie in einer Fehlhaltung bei einer Tor sionsskoliose und einer LWS-Streckfehlhaltung. Bei Status nach einer Repo sitionsspondylodese L5/S1 mit interko r poreller Abstützung bei einer Spondylose mit Listhesis vom Oktober 2004 lasse sich zusätzlich eine Seg mentdysfunktion vermuten. Daraus resultierten belastungsinduzierte Beschwerden der unteren Lendenwirbelsäule. Die geklagten Schmerzausstrahlungen in den rechten Ober schenkel hätten eher einen pseudoradikulären Schmerzcharakter. Die Symptome seien diffus, eine eindeutige Dermatomzuordnung lasse sich nicht erbringen und es lägen keine motorischen Defizite vor. Klinisch hätten sich keine Anhalts punkte auf eine Beteiligung der neuronalen Strukturen im Sinne einer Myelon - oder Wurzelaffektion ergeben. Passend dazu hätten sich auch die postoperati ven Befunde in der bildgebenden Diagnostik gezeigt. Die Funktion der unteren Wirbelsäule sei gegenwärtig deutlich eingeschränkt, wobei die muskuläre Kom ponente führend sei. Durch konservative Therapie l ie sse n sich der Zustand ver bessern und auch die beklagte Schmerzproblematik lindern. In Anbetracht der Gesamtsituation, insbesondere im Hinblick auf den stattgefundenen operativen Eingriff, müsse jedoch mit Restbeschwerden gerechnet werden (Urk. 12/112/69). Der Gutachter hielt weiter fest, i n der rechten Schulter liege eine bereits radiolo gisch gesicherte nicht- transmurale Ruptur der Supraspinatussehne vor (MRI des rechten Schultergelenkes vom 19. September 2007, Urk. 12/112/68). Dadurch seien auch die Beschwerden und ein e Funktionseinschränkung im Gleno-Humeralgelenk erklärbar. Einen operativen Eingriff habe die Beschwerdeführe rin vor zwei Jahren jedoch aus Angst abgelehnt. Sie habe gemäss eigenen Angaben gelernt, den rechten Arm zu schonen und mit ihren Beschwerden gut umzugehen (Urk. 12/112/70). Die beklagten, rechtsbetonten Gonalgien seien sodann hauptsächlich auf eine statische Fehlbelastung - bei einer deutlichen Valgusstellung und einer retro patellaren Problematik - zurückzuführen. Erschwerend für die Knieproblematik komme noch eine deutliche Adipositas hinzu. Hinweise auf einen klinisch rele vanten Knie-Binnenschaden hätten sich nicht ergeben. Die radiologisch beschriebenen, beginnenden degenerativen Veränderungen seien allenfalls moderat ausgeprägt. Eine wesentliche Funktionsstörung in den Kniegelenken liege nicht vor. Durch entsprechende Massnahmen, insbesondere durch die Dehnung der ischiokruralen Muskulatur, sowie durch eine Kräftigung der Quadricepsmuskulatur könne die Problematik durchaus erfolgreich behandelt werden ( Urk. 12/112/70). Die Angaben der Beschwerdeführerin zur diffusen Gelenkproblematik, insbeson dere unter einer nass-kalten Wetterlage, seien unspezifisch und liessen sich nicht eindeutig zuordnen. Aktuell sei die Beschwerdeführerin bezüglich der Gelenke beschwerdefrei. Ein pathologischer Befund an den grossen und kleinen Gelenken habe bei der aktuellen Exploration nicht objektiviert werden können und Hinweise auf eine entzündliche Erkrankung aus dem rheumatischen For menkreis oder auf andere Systemaffektion lägen nicht vor (Urk. 12/112/70). Bezüglich Arbeitsfähigkeit kam der Gutachter zum Schluss, dass eine körperlich schwer belastende Arbeit für das Achsenskelett und für die rechte Schulter ungünstig bzw. kontraindiziert sei und hielt fest, dass d ie Beschwerdeführerin deshalb aus rheumatologischer Sicht in ihrem zuletzt ausgeübten Beruf dauer haft zu 100 % arbeitsunfähig sei. W echselbelastende Tätigkeiten, welche die Situation der Lendenwirbelsäule und der rechten Schulter mitberücksichtigten, sei en der Beschwerdeführerin hingegen zu einem Pensum von 50 %, zumutbar, wobei keine zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit bestehe. Die Ein busse von 50 % leite sich aus der allgemeinen Dekonditionierung und aus der noch nicht suffizient eingestellten Schmerzproblematik ab. Durch medizinisch-therapeutische Massnahmen, insbesondere durch eine allgemeine Aktivierung und eine suffiziente analgetische Einstellung, könne die Leistungsfähigkeit gesteigert werden (Urk. 12/112/71). 4.3.3 Der psychiatrische Gutachter hielt dafür, d ie von Dr. E.___ am 1. August 2010 gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.9) könne nicht nachvollzogen werden. Es lägen keine depressiven Episoden vor. Die Beschwerdeführerin habe sich sodann auch selber für den Zeitraum der Berichterstattung durch Dr. E.___ nicht als depressiv erachtet. Zudem habe Dr. E.___ einerseits dafürgehalten, dass eine rein psychiatrische Sicht der Arbeitsfähigkeit unsinnig sei, andererseits aus rein psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Der Bericht von Dr. E.___ sei weder formal noch inhaltlich nachvollziehbar. Die beschriebenen Befindlichkeiten der Niedergestimmtheit, die Schlafprobleme oder das Gefühl, sich nicht kon zentrieren zu können oder rasch zu ermüden, die im Bericht von Dr. E.___ festgehaltenen Gedächtnisprobleme und das Gefühl der Angst und der Antriebsminderung sei en einer chronischen, jahrelang andauernden depressiven Verstimmung im Sinne einer Dysthymia (ICD-10 F34.1) zuzuordnen, die jedoch weder von ihrem Verlauf her noch von ihrem Schweregrad her einer mittelgra digen depressiven Störung entspreche. Es handle sich um anhaltende, auch fluktuierende Stimmungsstörungen, die durchaus beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen würden. Andererseits habe die Beschwerdeführerin erklärt, dass sie überhaupt keinen Grund hätte, nicht zu arbeiten, wenn sie körperlich wieder gesund wäre (Urk. 12/112/56-57). Auch die von Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeitsstörung könne nicht bestätigt werden, da keinerlei Symptome dieses Beschwerdebildes ersichtlich seien (Urk. 12/112/58). Der Gutachter hielt dafür, die Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Sicht a ufgrund der Dysthymie zu maximal 20 % eingeschränkt (Urk. 12/112/58). 4.3.4 Der kardiologische Gutachter führte als Diagnosen eine koronare, hypertensive und valvuläre Herzkrankheit, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Stadium I) sowie eine chronische venöse Insuffizienz rechts auf (Urk. 12/112/76). Er führte aus, anamnestisch habe die Beschwerdeführerin eine Leistungseinschränkung beim aufwärts gehen erwähnt sowie eine phasenweise auftretende Dyspnoe beim Liegen oder bei schlechtem Wetter. Im Belastungstest habe sich eine leicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit ergeben. Eine Angina pectoris sei nicht aufgetreten und weder im EKG noch echokardiographisch hätten sich Hinweise auf eine belastungsinduzierte Ischämie finden lassen. Zusätzlich habe sich die diastolische Funktion unter Belastung nicht ver schlechtert. Gestützt auf diese Befunde kam d er Gutachter zum Schluss, die Leistungseinschränkung der Beschwerdeführerin müsse demnach vor allem mit der Adipositas und ein er damit verbundene n Dekonditionierung erklärt werden und hielt dafür, die kardiologischen Erkrankungen führten zu keiner direkten Verminderung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit. Durch eine konsequente Gewichtsabnahme und ein regelmässiges Training unter Anleitung könne die Leistungsfähigkeit im Übrigen verbessert werden (Urk. 12/112/76-77). 4.3.5 Aus internistischer Sicht wurde berichtet, die Beschwerdeführerin leide an einem metabolischen Syndrom mit Adipositas, arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II sowie Hyperlipidämie. Ein Teil der von der Beschwerdeführerin beschriebenen Leistungseinschränkungen sei in der nicht unbeträchtlichen Adi positas (111 kg) zu sehen. Es sei deshalb dringend notwendig, das Gewicht auf 65-70 kg zu reduzieren. Das metabolische Syndrom sei behandelbar und schränke somit weder die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen noch in einer ange passten Tätigkeit in signifikanter Weise ein (Urk. 12/112/38). Aufgrund der periphere n arterielle n Verschlus skrankheit (Stadium I) sowie der venöse n Insuffizienz sei die Beschwerdeführerin sodann zumindest in angepassten leichten Tätigkeit en vollständig arbeitsfähig (Urk. 12/112/39). 4.3.6 Interdisziplinär kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit seit Oktober 2007 nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste leichte T ätigkeit sei d er Beschwerdeführerin jedoch zu 50 % zumut bar (Urk. 12/112/39). Dabei müsse es sich um eine vorwiegend sitzende Tätig keit handeln mit der Möglichkeit zu gelegentlichem Positionswechsel. Zu ver meiden seien Tätigkeiten, die eine langdauernde Zwangshaltung des Rückens oder des Kopfes erfordern würden. Das Heben der Arme über Schulterhöhe sei ebenfalls zu vermeiden. Kontraindiziert seien Tätigkeiten im Knien, Kauern oder auf unebenem Boden sowie auf Leitern und Gerüsten (Urk. 12/112/ 41-42). Die Gutachter hielten sodann fest, die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinisch zumutbare Massnahmen verbessert werden. Dringend indiziert sei eine konti nuierliche Gewichtsabnahme auf ein Normgewicht. Ausserdem könne davon ausgegangen werden, dass die Beschwerden im LWS-Bereich und in den Knie gelenken durch konservative medizinische Massnahmen reduziert werden könnten. Erfreulicherweise profitiere die Beschwerdeführerin von der Aqua-Fit-Therapie und von den Masssagen, die sie seit einiger Zeit regelmässig in Anspruch nehme. Neben diesen Massnahmen hielten die Gutachter auch eine gezielte Physiotherapie für die Lendenwirbelsäule als angezeigt. Ziel sei eine Detonisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur und eine Funktionsver besserung und Haltungskorrektur im Achsenskelett. Darüber hinaus empfahlen die Gutachter, Therapieformen mit dem Schwerpunkt in der Steigerung der all gemeinen Kraft und der Ausdauer einzuleiten (Urk. 12/112/42). Ausserdem erachteten sie e in en orthopädischer Eingriff an der Supraspinatussehne rechts im Hinblick auf eine Verbesserung der Beweglichkeit am rechten Schultergelenk respektive zur Linderung der Schmerzen als indiziert (Urk. 12/112/44). Stel lungnehmend zu den in den Akten liegenden medizinischen Berichte n hielten sie fest, ihre Einschätzung decke sich mit derjenigen gemäss rheumatologischem Gutachten vom Mai 200 9. Die kardiologische Beurteilung stimme sodann mit jener des behandelnden Kardiologen, Dr. F.___, überein. Nicht nachvollziehbar sei en jedoch die Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. E.___ ; seine psy chiatrischen Diagnosen hätten anlässlich der Begutachtung nicht verifiziert werden können. Ausserdem s ei die vom Hausarzt attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit sei t dem Jahr 2004 interdisziplinär ebenfalls nicht na chvollziehbar (Urk. 12/112/44). 5. 5.1 Das MEDAS-Gutachten beruht auf den erforderlichen und allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden. Die Einschätzung der Gutachter, wonach die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht lediglich noch zu 50 % in angepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei, wurde nachvollziehbar sowie in Ausei nandersetzung mit den Vorakten begründet. Mithin ist mit den MEDAS-Gut achtern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ab Oktober 2007 lediglich noch eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei entgegen der Einschätzung der MEDAS-Gutachter aufgrund ihrer kardiologischen Beschwerden in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Urk. 1 S. 4), kann ihr nicht gefolgt werden. Der kardiologische Gutachter legte nach durchgeführten Testungen nachvollziehbar dar, dass die Leistungsfähigkeit nicht aufgrund kardiologischer Beschwerden, sondern wegen der bestehenden Adipositas eingeschränkt sei (E. 4.3.4). Begrün det Fettleibigkeit grundsätzlich keine Invalidität (E. 2.2), gingen die MEDAS-Gutachter zu Recht davon aus, dass dieses Leiden zu keiner versicherungsrecht lich relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Die Beurteilung des kardiologischen Gutachters deckt sich im Übrigen mit jener von Dr. med. F.___, Facharzt für Kardiologie FMH, der in seinem Bericht vom 11. November 2010 (Urk. 12/94) zuhanden der Beschwerdegegnerin dafürgehalten hatte, die Beschwerdeführerin sei aus kardiologischer Sicht normal belastbar und die Arbeitsfähigkeit sei dementsprechend nicht eingeschränkt (Urk. 12/94/7). Was die Einschränkungen aus psychischer Sicht betreffen, so kann der Ein schätzung de s MEDAS-Gutachter s, wonach aufgrund einer Dysthymie die Arbeitsfähigkeit um höchstens 20 % eingeschränkt sei (E. 4.3.3), aus versiche rungsrechtlicher Sicht nicht gefolgt werden. Rechtsprechungsgemäss kommt eine Dysthymie, welche nicht zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung - auftritt, nicht einem Gesundheits schaden im Sinne des IVG gleich. S ie ist somit allein nicht invalidisierend (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2014 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Legte der psychiatrische Gutachter schlüssig dar, dass entgegen der Beurteilung des behandelnden Psychiaters weder depressive Episoden noch eine Persönlich keitsstörung vorlägen (E. 4.3.3), bestehen demnach vorliegend keine Anhalts punkte, dass die Dysthymie ausnahmsweise invalidisierenden Charakter hätte. 5.2 Mithin ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund einer Ver schlechterung ihres somatischen Gesundheitszustandes seit Oktober 2007 nur noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist und sie in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig ist. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5) vermag auch der von ihr eingereichte Bericht des G.___ vom 5. Dezember 2011 (Urk. 12/139) an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Bereits die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des G.___ ist nicht schlüssig. Einerseits hielten sie dafür, die Beschwerdeführerin sei seit Oktober 2004 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 12/139/3, 6), andererseits führten sie aus, sie habe im Jahr 2008 für sechs Monate gearbeitet, was gut gegangen sei (Urk. 12/139/4). Äusserten sich die Ärzte nicht zu dieser Diskrepanz, verbietet es sich schon aus diesem Grunde, auf deren Einschätzung abzustellen. Im Übrigen legten die Ärzte des G.___ auch nicht dar, gestützt auf welche Diagnosen sie die Beschwerdeführerin als vollständig arbeitsunfähig erachteten. So führten sie lediglich aus, dass aus „WS-chirurgischer“, „orthopädisch-chirurgischer“ und „rheumatologischer“ Sicht eine Arbeitstätigkeit von 50 % zumutbar sei, aus „ anästhesistischer “ Sicht jedoch aufgrund muskuloskelettaler und kardio vasculärer Komorbidität eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 12/139/6). Aufgrund welcher Diagnosen die Ärzte zu diesem Schluss kamen, hielten sie nicht fest. Sie setzten sich im Übrigen auch nicht mit der Beurteilung der MEDAS-Gutachter, wonach aus kardiologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und aus angiologischer Sicht zumindest eine vollständige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestehe, auseinander. 5.3 5.3.1 Die Beschwerdeführerin wandte in der Beschwerdeschrift ein, das MEDAS-Gut achten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand (Urk. 1 S. 3). Ist das MEDAS-Gutachten im Frühjahr 2011 erstellt worden, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin jedoch bis im März 2014 zu beurteilen (E. 3.1), stellt sich die Frage, ob nach Gutachtenserstellung eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist. 5.3.2 Am 23. Januar 2013 resp. 8. Februar 2013 (Urk. 12/155, Urk. 12/157) berichtete Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Pra xisnachfolger von Dr. E.___ (vgl. Urk. 12/127/1), die Beschwerdeführerin leide an einer rezidivierende depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), einer andauernden Persönlichkeitsän derung (ICD-10 F62.8) mit Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) bei p anvertebralem Syndrom bei Status nach Spon dylodese L5/S1, und attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Dr. H.___ führte zwar aus, der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich verschlechtert (Urk. 12/155/4). Ist der von Dr. H.___ erhobene Befund jedoch exakt derselbe wie jener gemäss Bericht vom 1. August 2010 (E. 4.2; vgl. Urk. 12/86/3 und Urk. 12/155/4), ist eine Veränderung nicht ersichtlich und liegt lediglich eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor, zumal Dr. H.___ die genannten psychischen Störungen als seit Behandlungsaufnahme - mithin seit November 2006 - bestehend bezeichnete (Urk. 12/155/2-3). Hatten die MEDAS-Gut achter aber eingehend zum Bericht vom 1. August 2010 Stellung genommen und nachvollziehbar dargelegt, dass abgesehen von einer Dysthymie keine psy chiatrische Diagnose gestellt werden könne, kann auf die (unveränderte) Beur teilung durch Dr. H.___ nicht abgestellt werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Haus ärzte und behandelnde Spezialärzte (so etwa Urteil des damaligen Eidgenössi schen Versicherungsgerichts in Sachen H. vom 21. Februar 2005, I 570/04, E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau ensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rech nung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Mithin ist davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer de führerin im Nachgang zur MEDAS-Begutachtung nicht in relevanter Weise verschlechtert h at. 5.4 Zusammenfassend ist somit gestützt auf das MEDAS-Gutachten mit dem Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwer deführerin ab Oktober 2007 noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist, in der angestammt en Tätigkeit jedoch eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit besteht. 6. 6.1 6.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.1.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 6.2 Zu klären ist vorliegend, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Die Beschwerdeführerin arbeitete seit Februar 1992 bis zur Kündigung Ende März 2005 in einem 90% Pensum (Bericht der Arbeitgeberin vom 11. April 2005, Urk. 12/8/1-2). Stellungnehmend zu diesem Teilzeitpensum führte die Beschwerdeführerin anlässlich des Gesprächs zur Abklärung ihrer beruflichen Situation im Novem ber 2005 aus, das 90%-Pensum sei ihr sehr entgegengekommen, da es ihr ein bisschen mehr Zeit für den Haushalt gegeben habe (Urk. 12/17/3). Auch als sie sich im Jahr 2006 bei der Arbeitslosenversicherung anmeldete, gab sie eine Vermittlungsfähigkeit von 90 % an (Urk. 12/45/1). Bei dieser Sachlage erscheint die von der Abklärungsperson anlässlich der Haushaltsabklärung vom 21. Oktober 2009 vorgenommene Einschätzung, wonach die Beschwerdeführe rin ohne gesundheitliche Einschränkung weiterhin zu 90 % erwerbstätig und zu 10 % im Haushalt tätig wäre (Urk. 12/65/3), als plausibel, weshalb darauf abge stellt werden kann. 6.3 6.3.1 Im Erwerbsbereich ist der Invaliditätsgrad durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln (E. 6.1.1). Da die Beschwerdeführerin zuletzt bei der Arbeitslosenversi cherung Taggelder bezogen hatte (Urk. 12/45), sind zur Bestimmung des Vali deneinkommens die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen. Die Beschwerdeführerin war bis zu der Kündigung ihrer Arbeitsstelle im Jahre 2005 in der Gastronomie tätig (Urk. 12/1/2-3), ohne jedoch eine diesbezügliche Aus bildung absolviert zu haben (Urk. 12/4/4-5). Während dem Bezug von Taggel dern der Arbeitslosenversicherung arbeitete sie sodann in einer Cafeteria (Urk. 12/63/6). Aufgrund dieser Erwerbsbiographie ist auf den Tabellenlohn (Median) gemäss LSE 2008 TA1 Ziff. 55 (Gastgewerbe) für Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 3‘647.-- abzustellen. Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 45‘952.0 0. Da mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegan gen werden kann, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu einem Pensum von 90 % arbeiten würde (E. 6.2), resultiert somit ein Einkom men von Fr. 41‘357.--. 6.3.2 Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, sind für die Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls Tabellenlöhne heranzuziehen. Die Beschwerdegegnerin ist dabei zu Recht vom nicht nach Branchen differen zierten Lohn für von weiblichen Arbeitskräften verrichtete Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 4‘116.-- ausgegangen (Tabelle TA1 der LSE 2008, S. 26). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 51‘368.--. Bei einem der Beschwerde führerin zumutbaren 50%-Pensum (E. 5.4) ergibt dies ein Einkommen von Fr. 25‘684.--. Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). U nter Berücksichtigung des eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils (E. 4.3.6 ) und des fortgeschrittenen Alters (Urk. 12/ 41/1 ) erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10 % als gerechtfertigt. Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 23'115.. 6.3.3 Bei einem solchermassen ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 23’115.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von 41‘357.-- eine Erwerbsein busse von Fr. 18‘242.--, was einer Einschränkung von 44,1 % und einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 39,7 % (0,9 x 44,1 %) entspricht. 6.4 Was die Einschränkungen im Haushaltsbereich betreffen, so ist ein Betätigungs vergleich vorzunehmen (E. 6.1.2). Hierzu wurde am 21. Oktober 2009 eine Haushaltabklärung durchgeführt (Urk. 12/65). Die Abklärungsperson ermittelte eine gewichtete Einschränkung von 1,9 % für den Bereich Wäsche und Kleider pflege, sowie von 3,5 % für Verschiedenes und errechnete eine Einschränkung von insgesamt 5,4 % beziehungsweise bei einem Anteil der Haushaltstätigkeit von 10 % von 0,54 % (Urk. 12/65/5-7). Der Bericht befasst sich einlässlich mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualen Gewichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festge stellten Einschränkungen in diesen Bereichen; er ist ausreichend begründet und erscheint plausibel, weshalb darauf abgestellt werden kann. 6.5 Der Gesamtinvaliditätsgrad ergibt sich aus der Addierung der in beiden Berei chen ermittelten und gewichteten Teilinvalidität (E. 6.1.2). Ab Oktober 200 8 resultiert damit eine Gesamtinvalidität von gerundet 40 % (Erwerb: 39,7 %, Haushalt: 0,54 %). Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass sich entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin ( Urk. 12/119/3) die Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin durch eine konsequente Gewichtsreduktion und Aktivierung ( Urk. 12/112/71, 77) sehr wohl steigern lässt, wozu sie mithin im Sinne der Schadenminderungspflicht anzuhalten ist. 7. Zusammengefasst hat damit die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der Wartefrist, E. 2.3) eine Viertelsrente zugesprochen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 8. 8.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Pro zess führung gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgeri cht ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 8, Urk. 9/1), ist der Beschwerdeführer in – antrags gemäss (Urk. 1 S. 1) – die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 8.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 8.3 D i e Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 29. April 2014 wird de r Beschwerdeführe rin die unent g eltliche Prozessführung gewährt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstF. Brühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00456 IV.2014.00456

IV.2014.00456 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Gerichtsschreiberin F. Brühwiler

Urteil vom 15. August 2014

Urteil vom 15. August 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic

vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer

Beratungsstelle für Ausländer Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach

Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1957, war seit September 1984 als Betriebsmitarbeite rin in einem Personalrestaurant tätig. Infolge krankheitsbedingter Abwesenheit kün digte die Arbeitgeberin diese Anstellung auf den 31. März 2005 (Urk. 12/1/2 3).

1.1 X.___, geboren 1957, war seit September 1984 als Betriebsmitarbeite rin in einem Personalrestaurant tätig. Infolge krankheitsbedingter Abwesenheit kün digte die Arbeitgeberin diese Anstellung auf den 31. März 2005 (Urk. 12/1/2 3). Am 23. März 2005 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 12/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. November 2005 (Urk. 12/19) einen Rentenanspruch, wobei sie ihrem Entscheid eine vollständige Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit zugrunde legte. Auf die dagegen erhobene Einsprache wurde nicht eingetreten ( Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006, Urk. 12/28).

Am 23. März 2005 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 12/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. November 2005 (Urk. 12/19) einen Rentenanspruch, wobei sie ihrem Entscheid eine vollständige Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit zugrunde legte. Auf die dagegen erhobene Einsprache wurde nicht eingetreten ( Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006, Urk. 12/28). Am 30. Januar 2006 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an und ersuchte um Ausrichtung einer halben Rente (Urk. 12/30). Nach medizini schen und erwerblichen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren von X.___ abermals ab. Die IV-Stelle erwog, dass sich keine erhebliche Veränderung des medizinischen Sachverhaltes ergeben habe (Verfügung vom 15. September 2006, Urk. 12/40). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

Am 30. Januar 2006 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an und ersuchte um Ausrichtung einer halben Rente (Urk. 12/30). Nach medizini schen und erwerblichen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren von X.___ abermals ab. Die IV-Stelle erwog, dass sich keine erhebliche Veränderung des medizinischen Sachverhaltes ergeben habe (Verfügung vom 15. September 2006, Urk. 12/40). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge meldete sich die Versicherte bei der Arbeitslosenversicherung an und bezog bei einer Vermittlungsfähigkeit von 90 % von Mitte Oktober 2006 bis Mitte Oktober 2007 Taggelder (Urk. 12/45/1), wobei ihr von ihrem Hausarzt Dr. med. Y.___, Allgemeine Medizin FMH, ab Mitte Oktober 2006 eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert worden war (Urk. 12/45/4).

In der Folge meldete sich die Versicherte bei der Arbeitslosenversicherung an und bezog bei einer Vermittlungsfähigkeit von 90 % von Mitte Oktober 2006 bis Mitte Oktober 2007 Taggelder (Urk. 12/45/1), wobei ihr von ihrem Hausarzt Dr. med. Y.___, Allgemeine Medizin FMH, ab Mitte Oktober 2006 eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert worden war (Urk. 12/45/4). 1.2 Am 9. Mai 2008 meldete sich die Versicherte mit dem Hinweis, sie leide an ei ner Behinderung in der Bewegung, Verstopfung der Arterien sowie an Zucker krankheit, erneut bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen an (Urk. 12/41). Im Rahmen der medizinischen und erwerblichen Abklärungen liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, A.___, begut achten (Expertise vom 22. Mai 2009, Urk. 12/63) und erstellte am 27. Oktober 2009 einen Abklärungsbericht hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfä higkeit in Beruf und Haushalt (Urk. 12/65). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 12/67-72) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 22. März 2010 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Urk. 12/ 78 ) zu.

1.2 Am 9. Mai 2008 meldete sich die Versicherte mit dem Hinweis, sie leide an ei ner Behinderung in der Bewegung, Verstopfung der Arterien sowie an Zucker krankheit, erneut bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen an (Urk. 12/41). Im Rahmen der medizinischen und erwerblichen Abklärungen liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, A.___, begut achten (Expertise vom 22. Mai 2009, Urk. 12/63) und erstellte am 27. Oktober 2009 einen Abklärungsbericht hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfä higkeit in Beruf und Haushalt (Urk. 12/65). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 12/67-72) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 22. März 2010 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Urk. 12/ 78 ) zu. 1.3 Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 12/82/3-5) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Juni 2010 (Urk. 12/85) in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die IV-Stelle zu ergänzenden medizini schen Abklärungen verpflichtete.

1.3 Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 12/82/3-5) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Juni 2010 (Urk. 12/85) in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die IV-Stelle zu ergänzenden medizini schen Abklärungen verpflichtete. 1.4 I n der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte a m 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 22. Juni 2011, Urk. 12/112). Gestützt auf die se weiteren Abklärungen stellte sie der Versicherten m it Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 erneut die Ausrichtung eine r Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 in Aussicht (Urk. 12/121). Dagegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 12/123, Urk. 12/126-127). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2011 (Urk. 12/135) teilte die IV-Stelle der zustän digen Ausgleichskasse mit, dass der Versicherten eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 zugesprochen werde und ersuchte um Berechnung der Geldleistung sowie um Zustellung der Ve rfügung an die Versicherte. Nachdem die IV-Stelle festgestellt hatte, dass über den Rentenanspruch der Versicherten im Anschluss an das Rückweisungsurteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 14. Juni 2010 versehentlich nie neu verfügt worden war (Urk. 11/3), sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 27. März 2014 - wie mit Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 angekündigt - mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 eine Viertelsrente zu (Urk. 2).

1.4 I n der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte a m 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär begutachten (Expertise vom 22. Juni 2011, Urk. 12/112). Gestützt auf die se weiteren Abklärungen stellte sie der Versicherten m it Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 erneut die Ausrichtung eine r Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 in Aussicht (Urk. 12/121). Dagegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 12/123, Urk. 12/126-127). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2011 (Urk. 12/135) teilte die IV-Stelle der zustän digen Ausgleichskasse mit, dass der Versicherten eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 zugesprochen werde und ersuchte um Berechnung der Geldleistung sowie um Zustellung der Ve rfügung an die Versicherte. Nachdem die IV-Stelle festgestellt hatte, dass über den Rentenanspruch der Versicherten im Anschluss an das Rückweisungsurteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 14. Juni 2010 versehentlich nie neu verfügt worden war (Urk. 11/3), sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 27. März 2014 - wie mit Vorbescheid vom 7. Oktober 2011 angekündigt - mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 eine Viertelsrente zu (Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 29. April 2014 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Mit undatierter Ein gabe (eingegangen am 12. Juni 2014, Urk. 10) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 13. Juni 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 13).

2. Dagegen erhob X.___ am 29. April 2014 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Mit undatierter Ein gabe (eingegangen am 12. Juni 2014, Urk. 10) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 13. Juni 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu 90 % einer Erwerbstätig keit nachgehen würde und zu 10 % im Haushalt tätig wäre. Sie kam zum Schluss, dass im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 5,4 % bestehe, was einen Teilinvaliditätsgrad von 0,54 % ergebe. Im Erwerbsbereich ging sie gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerde führerin seit Oktober 2007 nur noch zu 50 % in leidensangepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei und errechnete eine Erwerbseinbusse von 51 % respektive einen Teilinvaliditätsgrad von 46,35 %. Aufgrund des daraus resultierenden Gesamt invaliditätsgrades von gerundet 47 % (46,35 % + 0,54 %) sprach sie der Beschwer deführerin ein Viertelsrente ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der einjähri gen Wartezeit) zu (Urk. 2).

1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu 90 % einer Erwerbstätig keit nachgehen würde und zu 10 % im Haushalt tätig wäre. Sie kam zum Schluss, dass im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 5,4 % bestehe, was einen Teilinvaliditätsgrad von 0,54 % ergebe. Im Erwerbsbereich ging sie gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerde führerin seit Oktober 2007 nur noch zu 50 % in leidensangepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei und errechnete eine Erwerbseinbusse von 51 % respektive einen Teilinvaliditätsgrad von 46,35 %. Aufgrund des daraus resultierenden Gesamt invaliditätsgrades von gerundet 47 % (46,35 % + 0,54 %) sprach sie der Beschwer deführerin ein Viertelsrente ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der einjähri gen Wartezeit) zu (Urk. 2). 1.2 Demgegenüber liess die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen vorbringen, das im Jahr 2011 erstellte MEDAS-Gutachten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand, ausserdem seien die Einschätzungen der MEDAS-Gutachter nicht nachvollziehbar (Urk. 1).

1.2 Demgegenüber liess die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen vorbringen, das im Jahr 2011 erstellte MEDAS-Gutachten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand, ausserdem seien die Einschätzungen der MEDAS-Gutachter nicht nachvollziehbar (Urk. 1). 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidi sierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbe reich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3).

2.2 Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidi sierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbe reich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ), bis 31.11.2011 : Abs. 4 ), so ist im Beschwerdever fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).

2.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ), bis 31.11.2011 : Abs. 4 ), so ist im Beschwerdever fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 2.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

2.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 3.

3. 3.1 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht.

3.1 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht. Mithin ist zu prüfen, in welchem Ausmasse sich der Gesundheitszustand respek tive die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 15. September 2006 (Urk. 12/40) bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheides vom 27. März 2014 (Urk. 2) verändert hat.

Mithin ist zu prüfen, in welchem Ausmasse sich der Gesundheitszustand respek tive die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 15. September 2006 (Urk. 12/40) bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheides vom 27. März 2014 (Urk. 2) verändert hat. 3.2

3.2 3.2.1 Am 20. Oktober 2004 wurde eine Repositionsspondylodese L5/S1 durchgeführt (Urk. 12/13/11), die anfänglich gute Resultate zeitigte und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit erwarten liess (Bericht der C.___ vom 18. Januar 2005, Urk. 12/13/9). Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. Y.___, berichtete zuhanden der Beschwerdegegnerin ausserdem über ein e chronische rezidivierende PHS der linken Schulter, sowie über eine Stamm v a rikosis an beiden Unterschenkeln und ein metabolisches Syndrom (Bericht vom 26. August 2005, Urk. 12/12/1). In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2005 ( Urk. 12/18/2) hielt der Regionale Ärztliche Dienst dafür, die Beschwerde führerin sei in angepasster Tät igkeit vollständig arbeitsfähig, worauf hin die Beschwerdegegnerin dementsprechend verfügte ( Sachverhalt E. 1.1 ).

3.2.1 Am 20. Oktober 2004 wurde eine Repositionsspondylodese L5/S1 durchgeführt (Urk. 12/13/11), die anfänglich gute Resultate zeitigte und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit erwarten liess (Bericht der C.___ vom 18. Januar 2005, Urk. 12/13/9). Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. Y.___, berichtete zuhanden der Beschwerdegegnerin ausserdem über ein e chronische rezidivierende PHS der linken Schulter, sowie über eine Stamm v a rikosis an beiden Unterschenkeln und ein metabolisches Syndrom (Bericht vom 26. August 2005, Urk. 12/12/1). In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2005 ( Urk. 12/18/2) hielt der Regionale Ärztliche Dienst dafür, die Beschwerde führerin sei in angepasster Tät igkeit vollständig arbeitsfähig, worauf hin die Beschwerdegegnerin dementsprechend verfügte ( Sachverhalt E. 1.1 ). 3.2.2 Am 10. Januar 2006 berichtete Dr. med. D.___, Facharzt FM H für Orthopä dische Chirurgie (Urk. 12 /29), es liege eine unklare Ischialgie ohne Hin weise auf eine Kompression neuraler Strukturen vor. Bis Ende März 2006 bestehe noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Danach sei eine Arbeitsauf nahme mit einem Pensum von 50 % in einer körperlich leichten Tätigkeit rea listisch (Urk. 12/29/1). Einen Status nach Repositionsspondylodese L5/S1 bei Spondylolyse mit Listhesis L5/S1 mit persistierender Lumboischialgie beidseits, eine PHS der linken Schulter mit Schmerzen bei Abduktion und Rotation sowie eine Stammvarikosis an beiden Beinen diagnostizierend hielt demgegenüber Dr. Y.___ am 16./26. April 2006 (Urk. 12/33) jegliche Tätigkeit für nicht mehr zumutbar (Urk. 12/33/ 4 ). Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst in sei ner Stellungnahme vom 7. Juni 2006 (Urk. 12/34/2) dafürgehalten hatte, dass sich der medizinische Sachverhalt seit der rentenabweisenden Verfügung nicht erheblich verändert habe (Stell ungnahme vom 7. Juni 2006, Urk. 12/34/2), wies die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 15. Sep tember 2006 erneut ab (Sachverhalt E. 1.1).

3.2.2 Am 10. Januar 2006 berichtete Dr. med. D.___, Facharzt FM H für Orthopä dische Chirurgie (Urk. 12 /29), es liege eine unklare Ischialgie ohne Hin weise auf eine Kompression neuraler Strukturen vor. Bis Ende März 2006 bestehe noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Danach sei eine Arbeitsauf nahme mit einem Pensum von 50 % in einer körperlich leichten Tätigkeit rea listisch (Urk. 12/29/1). Einen Status nach Repositionsspondylodese L5/S1 bei Spondylolyse mit Listhesis L5/S1 mit persistierender Lumboischialgie beidseits, eine PHS der linken Schulter mit Schmerzen bei Abduktion und Rotation sowie eine Stammvarikosis an beiden Beinen diagnostizierend hielt demgegenüber Dr. Y.___ am 16./26. April 2006 (Urk. 12/33) jegliche Tätigkeit für nicht mehr zumutbar (Urk. 12/33/ 4 ). Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst in sei ner Stellungnahme vom 7. Juni 2006 (Urk. 12/34/2) dafürgehalten hatte, dass sich der medizinische Sachverhalt seit der rentenabweisenden Verfügung nicht erheblich verändert habe (Stell ungnahme vom 7. Juni 2006, Urk. 12/34/2), wies die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 15. Sep tember 2006 erneut ab (Sachverhalt E. 1.1). 4.

4. 4.1 Zu den von der Beschwerdegegnerin nach der erneuten Anmeldung vom 9. Mai 2008 eingeholten medizinischen Berichte zum physischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sowie dem veranlassten rheumatologischen Gutachten von Dr. Z.___ erwog das hiesige Gericht mit Urteil vom 14. März 2010 (Urk. 12/85), diese Unterlagen liessen keine abschliessende Beurteilung der gesund heitsbedingten Einschränkungen zu. Zwar erhelle sich, dass die Beschwer deführerin an vielfältigen gesundheitlichen Problemen leide. Wie weit sie dadurch in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei, lasse sich den verfüg baren Akten indes nicht mit der erforderlichen Klarheit entnehmen (Urk. 12/85 E. 4.1). Die Sache wurde deshalb an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin weiter abkläre. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 12/85 E. 3.3 -4.2).

4.1 Zu den von der Beschwerdegegnerin nach der erneuten Anmeldung vom 9. Mai 2008 eingeholten medizinischen Berichte zum physischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sowie dem veranlassten rheumatologischen Gutachten von Dr. Z.___ erwog das hiesige Gericht mit Urteil vom 14. März 2010 (Urk. 12/85), diese Unterlagen liessen keine abschliessende Beurteilung der gesund heitsbedingten Einschränkungen zu. Zwar erhelle sich, dass die Beschwer deführerin an vielfältigen gesundheitlichen Problemen leide. Wie weit sie dadurch in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei, lasse sich den verfüg baren Akten indes nicht mit der erforderlichen Klarheit entnehmen (Urk. 12/85 E. 4.1). Die Sache wurde deshalb an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin weiter abkläre. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 12/85 E. 3.3 -4.2). 4.2 Im Anschluss an den Rückweisungsentscheid (E. 4.1) reichte die Beschwer deführe rin einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. August 2010 zu den Akten (Urk. 12/86), mit welchem Dr. E.___ eine redizivierende depressive Störung bei Persönlich keit mit passiv-abhängigen Zügen (ICD-10 F33.8, F60.7) diagnos tizierte und dafürhielt, die Beschwerdeführerin sei in ihrer Arbeitsfähigkeit be reits aus psychiatrischer Sicht zu 50 % eingeschränkt.

4.2 Im Anschluss an den Rückweisungsentscheid (E. 4.1) reichte die Beschwer deführe rin einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. August 2010 zu den Akten (Urk. 12/86), mit welchem Dr. E.___ eine redizivierende depressive Störung bei Persönlich keit mit passiv-abhängigen Zügen (ICD-10 F33.8, F60.7) diagnos tizierte und dafürhielt, die Beschwerdeführerin sei in ihrer Arbeitsfähigkeit be reits aus psychiatrischer Sicht zu 50 % eingeschränkt. 4.3

4.3 4.3.1 Die Beschwerdegegnerin liess die Beschwerdeführerin in der Folge am 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär (inter nistisch/psychiatrisch/rheumatologisch/kardiologisch) begutachten. Die Gut achter erstatteten ihre Expertise a m 22. Juni 2011 (Urk. 12/112).

4.3.1 Die Beschwerdegegnerin liess die Beschwerdeführerin in der Folge am 11. April bzw. 5. Mai 2011 durch die MEDAS B.___ polydisziplinär (inter nistisch/psychiatrisch/rheumatologisch/kardiologisch) begutachten. Die Gut achter erstatteten ihre Expertise a m 22. Juni 2011 (Urk. 12/112). 4.3.2 Gegenüber dem rheumatologischen Gutachter beklagte die Beschwerdeführerin Schmerzen in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die beiden Gesäss hälften und die Oberschenkel sowie Schulterschmerzen. Ausserdem gab sie an, manchmal träten in nahezu allen Gelenken Schmerzen auf (Urk. 12/112/63-64). Der Rheumatologe diagnostizierte ein chronifiziertes, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.4), eine PHS tendopathica rechts (ICD-10 M75.0) sowie unspezifische Gonalgien beidseits (ICD-10 M17.9; Urk. 12/112/69). Er führte aus, die Ursachen für die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule lägen vorwiegend in der Fehlbelastung bei einer muskulären Dysbalance /Insuffizienz der rumpfstabilisierenden Muskulatur sowie in einer Fehlhaltung bei einer Tor sionsskoliose und einer LWS-Streckfehlhaltung. Bei Status nach einer Repo sitionsspondylodese L5/S1 mit interko r poreller Abstützung bei einer Spondylose mit Listhesis vom Oktober 2004 lasse sich zusätzlich eine Seg mentdysfunktion vermuten. Daraus resultierten belastungsinduzierte Beschwerden der unteren Lendenwirbelsäule. Die geklagten Schmerzausstrahlungen in den rechten Ober schenkel hätten eher einen pseudoradikulären Schmerzcharakter. Die Symptome seien diffus, eine eindeutige Dermatomzuordnung lasse sich nicht erbringen und es lägen keine motorischen Defizite vor. Klinisch hätten sich keine Anhalts punkte auf eine Beteiligung der neuronalen Strukturen im Sinne einer Myelon - oder Wurzelaffektion ergeben. Passend dazu hätten sich auch die postoperati ven Befunde in der bildgebenden Diagnostik gezeigt. Die Funktion der unteren Wirbelsäule sei gegenwärtig deutlich eingeschränkt, wobei die muskuläre Kom ponente führend sei. Durch konservative Therapie l ie sse n sich der Zustand ver bessern und auch die beklagte Schmerzproblematik lindern. In Anbetracht der Gesamtsituation, insbesondere im Hinblick auf den stattgefundenen operativen Eingriff, müsse jedoch mit Restbeschwerden gerechnet werden (Urk. 12/112/69).

4.3.2 Gegenüber dem rheumatologischen Gutachter beklagte die Beschwerdeführerin Schmerzen in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die beiden Gesäss hälften und die Oberschenkel sowie Schulterschmerzen. Ausserdem gab sie an, manchmal träten in nahezu allen Gelenken Schmerzen auf (Urk. 12/112/63-64). Der Rheumatologe diagnostizierte ein chronifiziertes, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.4), eine PHS tendopathica rechts (ICD-10 M75.0) sowie unspezifische Gonalgien beidseits (ICD-10 M17.9; Urk. 12/112/69). Er führte aus, die Ursachen für die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule lägen vorwiegend in der Fehlbelastung bei einer muskulären Dysbalance /Insuffizienz der rumpfstabilisierenden Muskulatur sowie in einer Fehlhaltung bei einer Tor sionsskoliose und einer LWS-Streckfehlhaltung. Bei Status nach einer Repo sitionsspondylodese L5/S1 mit interko r poreller Abstützung bei einer Spondylose mit Listhesis vom Oktober 2004 lasse sich zusätzlich eine Seg mentdysfunktion vermuten. Daraus resultierten belastungsinduzierte Beschwerden der unteren Lendenwirbelsäule. Die geklagten Schmerzausstrahlungen in den rechten Ober schenkel hätten eher einen pseudoradikulären Schmerzcharakter. Die Symptome seien diffus, eine eindeutige Dermatomzuordnung lasse sich nicht erbringen und es lägen keine motorischen Defizite vor. Klinisch hätten sich keine Anhalts punkte auf eine Beteiligung der neuronalen Strukturen im Sinne einer Myelon - oder Wurzelaffektion ergeben. Passend dazu hätten sich auch die postoperati ven Befunde in der bildgebenden Diagnostik gezeigt. Die Funktion der unteren Wirbelsäule sei gegenwärtig deutlich eingeschränkt, wobei die muskuläre Kom ponente führend sei. Durch konservative Therapie l ie sse n sich der Zustand ver bessern und auch die beklagte Schmerzproblematik lindern. In Anbetracht der Gesamtsituation, insbesondere im Hinblick auf den stattgefundenen operativen Eingriff, müsse jedoch mit Restbeschwerden gerechnet werden (Urk. 12/112/69). Der Gutachter hielt weiter fest, i n der rechten Schulter liege eine bereits radiolo gisch gesicherte nicht- transmurale Ruptur der Supraspinatussehne vor (MRI des rechten Schultergelenkes vom 19. September 2007, Urk. 12/112/68). Dadurch seien auch die Beschwerden und ein e Funktionseinschränkung im Gleno-Humeralgelenk erklärbar. Einen operativen Eingriff habe die Beschwerdeführe rin vor zwei Jahren jedoch aus Angst abgelehnt. Sie habe gemäss eigenen Angaben gelernt, den rechten Arm zu schonen und mit ihren Beschwerden gut umzugehen (Urk. 12/112/70).

Der Gutachter hielt weiter fest, i n der rechten Schulter liege eine bereits radiolo gisch gesicherte nicht- transmurale Ruptur der Supraspinatussehne vor (MRI des rechten Schultergelenkes vom 19. September 2007, Urk. 12/112/68). Dadurch seien auch die Beschwerden und ein e Funktionseinschränkung im Gleno-Humeralgelenk erklärbar. Einen operativen Eingriff habe die Beschwerdeführe rin vor zwei Jahren jedoch aus Angst abgelehnt. Sie habe gemäss eigenen Angaben gelernt, den rechten Arm zu schonen und mit ihren Beschwerden gut umzugehen (Urk. 12/112/70). Die beklagten, rechtsbetonten Gonalgien seien sodann hauptsächlich auf eine statische Fehlbelastung - bei einer deutlichen Valgusstellung und einer retro patellaren Problematik - zurückzuführen. Erschwerend für die Knieproblematik komme noch eine deutliche Adipositas hinzu. Hinweise auf einen klinisch rele vanten Knie-Binnenschaden hätten sich nicht ergeben. Die radiologisch beschriebenen, beginnenden degenerativen Veränderungen seien allenfalls moderat ausgeprägt. Eine wesentliche Funktionsstörung in den Kniegelenken liege nicht vor. Durch entsprechende Massnahmen, insbesondere durch die Dehnung der ischiokruralen Muskulatur, sowie durch eine Kräftigung der Quadricepsmuskulatur könne die Problematik durchaus erfolgreich behandelt werden ( Urk. 12/112/70).

Die beklagten, rechtsbetonten Gonalgien seien sodann hauptsächlich auf eine statische Fehlbelastung bei einer deutlichen Valgusstellung und einer retro patellaren Problematik zurückzuführen. Erschwerend für die Knieproblematik komme noch eine deutliche Adipositas hinzu. Hinweise auf einen klinisch rele vanten Knie-Binnenschaden hätten sich nicht ergeben. Die radiologisch beschriebenen, beginnenden degenerativen Veränderungen seien allenfalls moderat ausgeprägt. Eine wesentliche Funktionsstörung in den Kniegelenken liege nicht vor. Durch entsprechende Massnahmen, insbesondere durch die Dehnung der ischiokruralen Muskulatur, sowie durch eine Kräftigung der Quadricepsmuskulatur könne die Problematik durchaus erfolgreich behandelt werden ( Urk. 12/112/70). Die Angaben der Beschwerdeführerin zur diffusen Gelenkproblematik, insbeson dere unter einer nass-kalten Wetterlage, seien unspezifisch und liessen sich nicht eindeutig zuordnen. Aktuell sei die Beschwerdeführerin bezüglich der Gelenke beschwerdefrei. Ein pathologischer Befund an den grossen und kleinen Gelenken habe bei der aktuellen Exploration nicht objektiviert werden können und Hinweise auf eine entzündliche Erkrankung aus dem rheumatischen For menkreis oder auf andere Systemaffektion lägen nicht vor (Urk. 12/112/70).

Die Angaben der Beschwerdeführerin zur diffusen Gelenkproblematik, insbeson dere unter einer nass-kalten Wetterlage, seien unspezifisch und liessen sich nicht eindeutig zuordnen. Aktuell sei die Beschwerdeführerin bezüglich der Gelenke beschwerdefrei. Ein pathologischer Befund an den grossen und kleinen Gelenken habe bei der aktuellen Exploration nicht objektiviert werden können und Hinweise auf eine entzündliche Erkrankung aus dem rheumatischen For menkreis oder auf andere Systemaffektion lägen nicht vor (Urk. 12/112/70). Bezüglich Arbeitsfähigkeit kam der Gutachter zum Schluss, dass eine körperlich schwer belastende Arbeit für das Achsenskelett und für die rechte Schulter ungünstig bzw. kontraindiziert sei und hielt fest, dass d ie Beschwerdeführerin deshalb aus rheumatologischer Sicht in ihrem zuletzt ausgeübten Beruf dauer haft zu 100 % arbeitsunfähig sei. W echselbelastende Tätigkeiten, welche die Situation der Lendenwirbelsäule und der rechten Schulter mitberücksichtigten, sei en der Beschwerdeführerin hingegen zu einem Pensum von 50 %, zumutbar, wobei keine zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit bestehe. Die Ein busse von 50 % leite sich aus der allgemeinen Dekonditionierung und aus der noch nicht suffizient eingestellten Schmerzproblematik ab. Durch medizinisch-therapeutische Massnahmen, insbesondere durch eine allgemeine Aktivierung und eine suffiziente analgetische Einstellung, könne die Leistungsfähigkeit gesteigert werden (Urk. 12/112/71).

Bezüglich Arbeitsfähigkeit kam der Gutachter zum Schluss, dass eine körperlich schwer belastende Arbeit für das Achsenskelett und für die rechte Schulter ungünstig bzw. kontraindiziert sei und hielt fest, dass d ie Beschwerdeführerin deshalb aus rheumatologischer Sicht in ihrem zuletzt ausgeübten Beruf dauer haft zu 100 % arbeitsunfähig sei. W echselbelastende Tätigkeiten, welche die Situation der Lendenwirbelsäule und der rechten Schulter mitberücksichtigten, sei en der Beschwerdeführerin hingegen zu einem Pensum von 50 %, zumutbar, wobei keine zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit bestehe. Die Ein busse von 50 % leite sich aus der allgemeinen Dekonditionierung und aus der noch nicht suffizient eingestellten Schmerzproblematik ab. Durch medizinisch-therapeutische Massnahmen, insbesondere durch eine allgemeine Aktivierung und eine suffiziente analgetische Einstellung, könne die Leistungsfähigkeit gesteigert werden (Urk. 12/112/71). 4.3.3 Der psychiatrische Gutachter hielt dafür, d ie von Dr. E.___ am 1. August 2010 gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.9) könne nicht nachvollzogen werden. Es lägen keine depressiven Episoden vor. Die Beschwerdeführerin habe sich sodann auch selber für den Zeitraum der Berichterstattung durch Dr. E.___ nicht als depressiv erachtet. Zudem habe Dr. E.___ einerseits dafürgehalten, dass eine rein psychiatrische Sicht der Arbeitsfähigkeit unsinnig sei, andererseits aus rein psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Der Bericht von Dr. E.___ sei weder formal noch inhaltlich nachvollziehbar. Die beschriebenen Befindlichkeiten der Niedergestimmtheit, die Schlafprobleme oder das Gefühl, sich nicht kon zentrieren zu können oder rasch zu ermüden, die im Bericht von Dr. E.___ festgehaltenen Gedächtnisprobleme und das Gefühl der Angst und der Antriebsminderung sei en einer chronischen, jahrelang andauernden depressiven Verstimmung im Sinne einer Dysthymia (ICD-10 F34.1) zuzuordnen, die jedoch weder von ihrem Verlauf her noch von ihrem Schweregrad her einer mittelgra digen depressiven Störung entspreche. Es handle sich um anhaltende, auch fluktuierende Stimmungsstörungen, die durchaus beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen würden. Andererseits habe die Beschwerdeführerin erklärt, dass sie überhaupt keinen Grund hätte, nicht zu arbeiten, wenn sie körperlich wieder gesund wäre (Urk. 12/112/56-57). Auch die von Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeitsstörung könne nicht bestätigt werden, da keinerlei Symptome dieses Beschwerdebildes ersichtlich seien (Urk. 12/112/58). Der Gutachter hielt dafür, die Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Sicht a ufgrund der Dysthymie zu maximal 20 % eingeschränkt (Urk. 12/112/58).

4.3.3 Der psychiatrische Gutachter hielt dafür, d ie von Dr. E.___ am 1. August 2010 gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.9) könne nicht nachvollzogen werden. Es lägen keine depressiven Episoden vor. Die Beschwerdeführerin habe sich sodann auch selber für den Zeitraum der Berichterstattung durch Dr. E.___ nicht als depressiv erachtet. Zudem habe Dr. E.___ einerseits dafürgehalten, dass eine rein psychiatrische Sicht der Arbeitsfähigkeit unsinnig sei, andererseits aus rein psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Der Bericht von Dr. E.___ sei weder formal noch inhaltlich nachvollziehbar. Die beschriebenen Befindlichkeiten der Niedergestimmtheit, die Schlafprobleme oder das Gefühl, sich nicht kon zentrieren zu können oder rasch zu ermüden, die im Bericht von Dr. E.___ festgehaltenen Gedächtnisprobleme und das Gefühl der Angst und der Antriebsminderung sei en einer chronischen, jahrelang andauernden depressiven Verstimmung im Sinne einer Dysthymia (ICD-10 F34.1) zuzuordnen, die jedoch weder von ihrem Verlauf her noch von ihrem Schweregrad her einer mittelgra digen depressiven Störung entspreche. Es handle sich um anhaltende, auch fluktuierende Stimmungsstörungen, die durchaus beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen würden. Andererseits habe die Beschwerdeführerin erklärt, dass sie überhaupt keinen Grund hätte, nicht zu arbeiten, wenn sie körperlich wieder gesund wäre (Urk. 12/112/56-57). Auch die von Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeitsstörung könne nicht bestätigt werden, da keinerlei Symptome dieses Beschwerdebildes ersichtlich seien (Urk. 12/112/58). Der Gutachter hielt dafür, die Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Sicht a ufgrund der Dysthymie zu maximal 20 % eingeschränkt (Urk. 12/112/58). 4.3.4 Der kardiologische Gutachter führte als Diagnosen eine koronare, hypertensive und valvuläre Herzkrankheit, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Stadium I) sowie eine chronische venöse Insuffizienz rechts auf (Urk. 12/112/76). Er führte aus, anamnestisch habe die Beschwerdeführerin eine Leistungseinschränkung beim aufwärts gehen erwähnt sowie eine phasenweise auftretende Dyspnoe beim Liegen oder bei schlechtem Wetter. Im Belastungstest habe sich eine leicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit ergeben. Eine Angina pectoris sei nicht aufgetreten und weder im EKG noch echokardiographisch hätten sich Hinweise auf eine belastungsinduzierte Ischämie finden lassen. Zusätzlich habe sich die diastolische Funktion unter Belastung nicht ver schlechtert. Gestützt auf diese Befunde kam d er Gutachter zum Schluss, die Leistungseinschränkung der Beschwerdeführerin müsse demnach vor allem mit der Adipositas und ein er damit verbundene n Dekonditionierung erklärt werden und hielt dafür, die kardiologischen Erkrankungen führten zu keiner direkten Verminderung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit. Durch eine konsequente Gewichtsabnahme und ein regelmässiges Training unter Anleitung könne die Leistungsfähigkeit im Übrigen verbessert werden (Urk. 12/112/76-77).

4.3.4 Der kardiologische Gutachter führte als Diagnosen eine koronare, hypertensive und valvuläre Herzkrankheit, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Stadium I) sowie eine chronische venöse Insuffizienz rechts auf (Urk. 12/112/76). Er führte aus, anamnestisch habe die Beschwerdeführerin eine Leistungseinschränkung beim aufwärts gehen erwähnt sowie eine phasenweise auftretende Dyspnoe beim Liegen oder bei schlechtem Wetter. Im Belastungstest habe sich eine leicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit ergeben. Eine Angina pectoris sei nicht aufgetreten und weder im EKG noch echokardiographisch hätten sich Hinweise auf eine belastungsinduzierte Ischämie finden lassen. Zusätzlich habe sich die diastolische Funktion unter Belastung nicht ver schlechtert. Gestützt auf diese Befunde kam d er Gutachter zum Schluss, die Leistungseinschränkung der Beschwerdeführerin müsse demnach vor allem mit der Adipositas und ein er damit verbundene n Dekonditionierung erklärt werden und hielt dafür, die kardiologischen Erkrankungen führten zu keiner direkten Verminderung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit. Durch eine konsequente Gewichtsabnahme und ein regelmässiges Training unter Anleitung könne die Leistungsfähigkeit im Übrigen verbessert werden (Urk. 12/112/76-77). 4.3.5 Aus internistischer Sicht wurde berichtet, die Beschwerdeführerin leide an einem metabolischen Syndrom mit Adipositas, arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II sowie Hyperlipidämie. Ein Teil der von der Beschwerdeführerin beschriebenen Leistungseinschränkungen sei in der nicht unbeträchtlichen Adi positas (111 kg) zu sehen. Es sei deshalb dringend notwendig, das Gewicht auf 65-70 kg zu reduzieren. Das metabolische Syndrom sei behandelbar und schränke somit weder die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen noch in einer ange passten Tätigkeit in signifikanter Weise ein (Urk. 12/112/38). Aufgrund der periphere n arterielle n Verschlus skrankheit (Stadium I) sowie der venöse n Insuffizienz sei die Beschwerdeführerin sodann zumindest in angepassten leichten Tätigkeit en vollständig arbeitsfähig (Urk. 12/112/39).

4.3.5 Aus internistischer Sicht wurde berichtet, die Beschwerdeführerin leide an einem metabolischen Syndrom mit Adipositas, arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II sowie Hyperlipidämie. Ein Teil der von der Beschwerdeführerin beschriebenen Leistungseinschränkungen sei in der nicht unbeträchtlichen Adi positas (111 kg) zu sehen. Es sei deshalb dringend notwendig, das Gewicht auf 65-70 kg zu reduzieren. Das metabolische Syndrom sei behandelbar und schränke somit weder die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen noch in einer ange passten Tätigkeit in signifikanter Weise ein (Urk. 12/112/38). Aufgrund der periphere n arterielle n Verschlus skrankheit (Stadium I) sowie der venöse n Insuffizienz sei die Beschwerdeführerin sodann zumindest in angepassten leichten Tätigkeit en vollständig arbeitsfähig (Urk. 12/112/39). 4.3.6 Interdisziplinär kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit seit Oktober 2007 nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste leichte T ätigkeit sei d er Beschwerdeführerin jedoch zu 50 % zumut bar (Urk. 12/112/39). Dabei müsse es sich um eine vorwiegend sitzende Tätig keit handeln mit der Möglichkeit zu gelegentlichem Positionswechsel. Zu ver meiden seien Tätigkeiten, die eine langdauernde Zwangshaltung des Rückens oder des Kopfes erfordern würden. Das Heben der Arme über Schulterhöhe sei ebenfalls zu vermeiden. Kontraindiziert seien Tätigkeiten im Knien, Kauern oder auf unebenem Boden sowie auf Leitern und Gerüsten (Urk. 12/112/ 41-42). Die Gutachter hielten sodann fest, die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinisch zumutbare Massnahmen verbessert werden. Dringend indiziert sei eine konti nuierliche Gewichtsabnahme auf ein Normgewicht. Ausserdem könne davon ausgegangen werden, dass die Beschwerden im LWS-Bereich und in den Knie gelenken durch konservative medizinische Massnahmen reduziert werden könnten. Erfreulicherweise profitiere die Beschwerdeführerin von der Aqua-Fit-Therapie und von den Masssagen, die sie seit einiger Zeit regelmässig in Anspruch nehme. Neben diesen Massnahmen hielten die Gutachter auch eine gezielte Physiotherapie für die Lendenwirbelsäule als angezeigt. Ziel sei eine Detonisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur und eine Funktionsver besserung und Haltungskorrektur im Achsenskelett. Darüber hinaus empfahlen die Gutachter, Therapieformen mit dem Schwerpunkt in der Steigerung der all gemeinen Kraft und der Ausdauer einzuleiten (Urk. 12/112/42). Ausserdem erachteten sie e in en orthopädischer Eingriff an der Supraspinatussehne rechts im Hinblick auf eine Verbesserung der Beweglichkeit am rechten Schultergelenk respektive zur Linderung der Schmerzen als indiziert (Urk. 12/112/44). Stel lungnehmend zu den in den Akten liegenden medizinischen Berichte n hielten sie fest, ihre Einschätzung decke sich mit derjenigen gemäss rheumatologischem Gutachten vom Mai 200 9. Die kardiologische Beurteilung stimme sodann mit jener des behandelnden Kardiologen, Dr. F.___, überein. Nicht nachvollziehbar sei en jedoch die Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. E.___ ; seine psy chiatrischen Diagnosen hätten anlässlich der Begutachtung nicht verifiziert werden können. Ausserdem s ei die vom Hausarzt attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit sei t dem Jahr 2004 interdisziplinär ebenfalls nicht na chvollziehbar (Urk. 12/112/44).

4.3.6 Interdisziplinär kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit seit Oktober 2007 nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste leichte T ätigkeit sei d er Beschwerdeführerin jedoch zu 50 % zumut bar (Urk. 12/112/39). Dabei müsse es sich um eine vorwiegend sitzende Tätig keit handeln mit der Möglichkeit zu gelegentlichem Positionswechsel. Zu ver meiden seien Tätigkeiten, die eine langdauernde Zwangshaltung des Rückens oder des Kopfes erfordern würden. Das Heben der Arme über Schulterhöhe sei ebenfalls zu vermeiden. Kontraindiziert seien Tätigkeiten im Knien, Kauern oder auf unebenem Boden sowie auf Leitern und Gerüsten (Urk. 12/112/ 41-42). Die Gutachter hielten sodann fest, die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinisch zumutbare Massnahmen verbessert werden. Dringend indiziert sei eine konti nuierliche Gewichtsabnahme auf ein Normgewicht. Ausserdem könne davon ausgegangen werden, dass die Beschwerden im LWS-Bereich und in den Knie gelenken durch konservative medizinische Massnahmen reduziert werden könnten. Erfreulicherweise profitiere die Beschwerdeführerin von der Aqua-Fit-Therapie und von den Masssagen, die sie seit einiger Zeit regelmässig in Anspruch nehme. Neben diesen Massnahmen hielten die Gutachter auch eine gezielte Physiotherapie für die Lendenwirbelsäule als angezeigt. Ziel sei eine Detonisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur und eine Funktionsver besserung und Haltungskorrektur im Achsenskelett. Darüber hinaus empfahlen die Gutachter, Therapieformen mit dem Schwerpunkt in der Steigerung der all gemeinen Kraft und der Ausdauer einzuleiten (Urk. 12/112/42). Ausserdem erachteten sie e in en orthopädischer Eingriff an der Supraspinatussehne rechts im Hinblick auf eine Verbesserung der Beweglichkeit am rechten Schultergelenk respektive zur Linderung der Schmerzen als indiziert (Urk. 12/112/44). Stel lungnehmend zu den in den Akten liegenden medizinischen Berichte n hielten sie fest, ihre Einschätzung decke sich mit derjenigen gemäss rheumatologischem Gutachten vom Mai 200 9. Die kardiologische Beurteilung stimme sodann mit jener des behandelnden Kardiologen, Dr. F.___, überein. Nicht nachvollziehbar sei en jedoch die Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. E.___ ; seine psy chiatrischen Diagnosen hätten anlässlich der Begutachtung nicht verifiziert werden können. Ausserdem s ei die vom Hausarzt attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit sei t dem Jahr 2004 interdisziplinär ebenfalls nicht na chvollziehbar (Urk. 12/112/44). 5.

5. 5.1 Das MEDAS-Gutachten beruht auf den erforderlichen und allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden. Die Einschätzung der Gutachter, wonach die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht lediglich noch zu 50 % in angepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei, wurde nachvollziehbar sowie in Ausei nandersetzung mit den Vorakten begründet. Mithin ist mit den MEDAS-Gut achtern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ab Oktober 2007 lediglich noch eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist.

5.1 Das MEDAS-Gutachten beruht auf den erforderlichen und allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden. Die Einschätzung der Gutachter, wonach die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht lediglich noch zu 50 % in angepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei, wurde nachvollziehbar sowie in Ausei nandersetzung mit den Vorakten begründet. Mithin ist mit den MEDAS-Gut achtern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ab Oktober 2007 lediglich noch eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei entgegen der Einschätzung der MEDAS-Gutachter aufgrund ihrer kardiologischen Beschwerden in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Urk. 1 S. 4), kann ihr nicht gefolgt werden. Der kardiologische Gutachter legte nach durchgeführten Testungen nachvollziehbar dar, dass die Leistungsfähigkeit nicht aufgrund kardiologischer Beschwerden, sondern wegen der bestehenden Adipositas eingeschränkt sei (E. 4.3.4). Begrün det Fettleibigkeit grundsätzlich keine Invalidität (E. 2.2), gingen die MEDAS-Gutachter zu Recht davon aus, dass dieses Leiden zu keiner versicherungsrecht lich relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Die Beurteilung des kardiologischen Gutachters deckt sich im Übrigen mit jener von Dr. med. F.___, Facharzt für Kardiologie FMH, der in seinem Bericht vom 11. November 2010 (Urk. 12/94) zuhanden der Beschwerdegegnerin dafürgehalten hatte, die Beschwerdeführerin sei aus kardiologischer Sicht normal belastbar und die Arbeitsfähigkeit sei dementsprechend nicht eingeschränkt (Urk. 12/94/7).

Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei entgegen der Einschätzung der MEDAS-Gutachter aufgrund ihrer kardiologischen Beschwerden in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Urk. 1 S. 4), kann ihr nicht gefolgt werden. Der kardiologische Gutachter legte nach durchgeführten Testungen nachvollziehbar dar, dass die Leistungsfähigkeit nicht aufgrund kardiologischer Beschwerden, sondern wegen der bestehenden Adipositas eingeschränkt sei (E. 4.3.4). Begrün det Fettleibigkeit grundsätzlich keine Invalidität (E. 2.2), gingen die MEDAS-Gutachter zu Recht davon aus, dass dieses Leiden zu keiner versicherungsrecht lich relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Die Beurteilung des kardiologischen Gutachters deckt sich im Übrigen mit jener von Dr. med. F.___, Facharzt für Kardiologie FMH, der in seinem Bericht vom 11. November 2010 (Urk. 12/94) zuhanden der Beschwerdegegnerin dafürgehalten hatte, die Beschwerdeführerin sei aus kardiologischer Sicht normal belastbar und die Arbeitsfähigkeit sei dementsprechend nicht eingeschränkt (Urk. 12/94/7). Was die Einschränkungen aus psychischer Sicht betreffen, so kann der Ein schätzung de s MEDAS-Gutachter s, wonach aufgrund einer Dysthymie die Arbeitsfähigkeit um höchstens 20 % eingeschränkt sei (E. 4.3.3), aus versiche rungsrechtlicher Sicht nicht gefolgt werden. Rechtsprechungsgemäss kommt eine Dysthymie, welche nicht zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung - auftritt, nicht einem Gesundheits schaden im Sinne des IVG gleich. S ie ist somit allein nicht invalidisierend (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2014 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Legte der psychiatrische Gutachter schlüssig dar, dass entgegen der Beurteilung des behandelnden Psychiaters weder depressive Episoden noch eine Persönlich keitsstörung vorlägen (E. 4.3.3), bestehen demnach vorliegend keine Anhalts punkte, dass die Dysthymie ausnahmsweise invalidisierenden Charakter hätte.

Was die Einschränkungen aus psychischer Sicht betreffen, so kann der Ein schätzung de s MEDAS-Gutachter s, wonach aufgrund einer Dysthymie die Arbeitsfähigkeit um höchstens 20 % eingeschränkt sei (E. 4.3.3), aus versiche rungsrechtlicher Sicht nicht gefolgt werden. Rechtsprechungsgemäss kommt eine Dysthymie, welche nicht zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung - auftritt, nicht einem Gesundheits schaden im Sinne des IVG gleich. S ie ist somit allein nicht invalidisierend (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2014 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Legte der psychiatrische Gutachter schlüssig dar, dass entgegen der Beurteilung des behandelnden Psychiaters weder depressive Episoden noch eine Persönlich keitsstörung vorlägen (E. 4.3.3), bestehen demnach vorliegend keine Anhalts punkte, dass die Dysthymie ausnahmsweise invalidisierenden Charakter hätte. 5.2 Mithin ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund einer Ver schlechterung ihres somatischen Gesundheitszustandes seit Oktober 2007 nur noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist und sie in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig ist.

5.2 Mithin ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund einer Ver schlechterung ihres somatischen Gesundheitszustandes seit Oktober 2007 nur noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist und sie in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig ist. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5) vermag auch der von ihr eingereichte Bericht des G.___ vom 5. Dezember 2011 (Urk. 12/139) an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Bereits die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des G.___ ist nicht schlüssig. Einerseits hielten sie dafür, die Beschwerdeführerin sei seit Oktober 2004 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 12/139/3, 6), andererseits führten sie aus, sie habe im Jahr 2008 für sechs Monate gearbeitet, was gut gegangen sei (Urk. 12/139/4). Äusserten sich die Ärzte nicht zu dieser Diskrepanz, verbietet es sich schon aus diesem Grunde, auf deren Einschätzung abzustellen. Im Übrigen legten die Ärzte des G.___ auch nicht dar, gestützt auf welche Diagnosen sie die Beschwerdeführerin als vollständig arbeitsunfähig erachteten. So führten sie lediglich aus, dass aus „WS-chirurgischer“, „orthopädisch-chirurgischer“ und „rheumatologischer“ Sicht eine Arbeitstätigkeit von 50 % zumutbar sei, aus „ anästhesistischer “ Sicht jedoch aufgrund muskuloskelettaler und kardio vasculärer Komorbidität eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 12/139/6). Aufgrund welcher Diagnosen die Ärzte zu diesem Schluss kamen, hielten sie nicht fest. Sie setzten sich im Übrigen auch nicht mit der Beurteilung der MEDAS-Gutachter, wonach aus kardiologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und aus angiologischer Sicht zumindest eine vollständige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestehe, auseinander.

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5) vermag auch der von ihr eingereichte Bericht des G.___ vom 5. Dezember 2011 (Urk. 12/139) an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Bereits die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des G.___ ist nicht schlüssig. Einerseits hielten sie dafür, die Beschwerdeführerin sei seit Oktober 2004 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 12/139/3, 6), andererseits führten sie aus, sie habe im Jahr 2008 für sechs Monate gearbeitet, was gut gegangen sei (Urk. 12/139/4). Äusserten sich die Ärzte nicht zu dieser Diskrepanz, verbietet es sich schon aus diesem Grunde, auf deren Einschätzung abzustellen. Im Übrigen legten die Ärzte des G.___ auch nicht dar, gestützt auf welche Diagnosen sie die Beschwerdeführerin als vollständig arbeitsunfähig erachteten. So führten sie lediglich aus, dass aus „WS-chirurgischer“, „orthopädisch-chirurgischer“ und „rheumatologischer“ Sicht eine Arbeitstätigkeit von 50 % zumutbar sei, aus „ anästhesistischer “ Sicht jedoch aufgrund muskuloskelettaler und kardio vasculärer Komorbidität eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 12/139/6). Aufgrund welcher Diagnosen die Ärzte zu diesem Schluss kamen, hielten sie nicht fest. Sie setzten sich im Übrigen auch nicht mit der Beurteilung der MEDAS-Gutachter, wonach aus kardiologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und aus angiologischer Sicht zumindest eine vollständige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestehe, auseinander. 5.3

5.3 5.3.1 Die Beschwerdeführerin wandte in der Beschwerdeschrift ein, das MEDAS-Gut achten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand (Urk. 1 S. 3). Ist das MEDAS-Gutachten im Frühjahr 2011 erstellt worden, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin jedoch bis im März 2014 zu beurteilen (E. 3.1), stellt sich die Frage, ob nach Gutachtenserstellung eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist.

5.3.1 Die Beschwerdeführerin wandte in der Beschwerdeschrift ein, das MEDAS-Gut achten wiederspiegle nicht den aktuellen Gesundheitszustand (Urk. 1 S. 3). Ist das MEDAS-Gutachten im Frühjahr 2011 erstellt worden, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin jedoch bis im März 2014 zu beurteilen (E. 3.1), stellt sich die Frage, ob nach Gutachtenserstellung eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist. 5.3.2 Am 23. Januar 2013 resp. 8. Februar 2013 (Urk. 12/155, Urk. 12/157) berichtete Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Pra xisnachfolger von Dr. E.___ (vgl. Urk. 12/127/1), die Beschwerdeführerin leide an einer rezidivierende depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), einer andauernden Persönlichkeitsän derung (ICD-10 F62.8) mit Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) bei p anvertebralem Syndrom bei Status nach Spon dylodese L5/S1, und attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Dr. H.___ führte zwar aus, der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich verschlechtert (Urk. 12/155/4). Ist der von Dr. H.___ erhobene Befund jedoch exakt derselbe wie jener gemäss Bericht vom 1. August 2010 (E. 4.2; vgl. Urk. 12/86/3 und Urk. 12/155/4), ist eine Veränderung nicht ersichtlich und liegt lediglich eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor, zumal Dr. H.___ die genannten psychischen Störungen als seit Behandlungsaufnahme - mithin seit November 2006 - bestehend bezeichnete (Urk. 12/155/2-3). Hatten die MEDAS-Gut achter aber eingehend zum Bericht vom 1. August 2010 Stellung genommen und nachvollziehbar dargelegt, dass abgesehen von einer Dysthymie keine psy chiatrische Diagnose gestellt werden könne, kann auf die (unveränderte) Beur teilung durch Dr. H.___ nicht abgestellt werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Haus ärzte und behandelnde Spezialärzte (so etwa Urteil des damaligen Eidgenössi schen Versicherungsgerichts in Sachen H. vom 21. Februar 2005, I 570/04, E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau ensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rech nung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc).

5.3.2 Am 23. Januar 2013 resp. 8. Februar 2013 (Urk. 12/155, Urk. 12/157) berichtete Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Pra xisnachfolger von Dr. E.___ (vgl. Urk. 12/127/1), die Beschwerdeführerin leide an einer rezidivierende depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), einer andauernden Persönlichkeitsän derung (ICD-10 F62.8) mit Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) bei p anvertebralem Syndrom bei Status nach Spon dylodese L5/S1, und attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Dr. H.___ führte zwar aus, der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich verschlechtert (Urk. 12/155/4). Ist der von Dr. H.___ erhobene Befund jedoch exakt derselbe wie jener gemäss Bericht vom 1. August 2010 (E. 4.2; vgl. Urk. 12/86/3 und Urk. 12/155/4), ist eine Veränderung nicht ersichtlich und liegt lediglich eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor, zumal Dr. H.___ die genannten psychischen Störungen als seit Behandlungsaufnahme - mithin seit November 2006 - bestehend bezeichnete (Urk. 12/155/2-3). Hatten die MEDAS-Gut achter aber eingehend zum Bericht vom 1. August 2010 Stellung genommen und nachvollziehbar dargelegt, dass abgesehen von einer Dysthymie keine psy chiatrische Diagnose gestellt werden könne, kann auf die (unveränderte) Beur teilung durch Dr. H.___ nicht abgestellt werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Haus ärzte und behandelnde Spezialärzte (so etwa Urteil des damaligen Eidgenössi schen Versicherungsgerichts in Sachen H. vom 21. Februar 2005, I 570/04, E. 5.1 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau ensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rech nung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Mithin ist davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer de führerin im Nachgang zur MEDAS-Begutachtung nicht in relevanter Weise verschlechtert h at.

Mithin ist davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer de führerin im Nachgang zur MEDAS-Begutachtung nicht in relevanter Weise verschlechtert h at. 5.4 Zusammenfassend ist somit gestützt auf das MEDAS-Gutachten mit dem Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwer deführerin ab Oktober 2007 noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist, in der angestammt en Tätigkeit jedoch eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit besteht.

5.4 Zusammenfassend ist somit gestützt auf das MEDAS-Gutachten mit dem Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwer deführerin ab Oktober 2007 noch eine angepasste Arbeitstätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar ist, in der angestammt en Tätigkeit jedoch eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit besteht. 6.

6. 6.1

6.1 6.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

6.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.1.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

6.1.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9).

Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 6.2 Zu klären ist vorliegend, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Die Beschwerdeführerin arbeitete seit Februar 1992 bis zur Kündigung Ende März 2005 in einem 90% Pensum (Bericht der Arbeitgeberin vom 11. April 2005, Urk. 12/8/1-2). Stellungnehmend zu diesem Teilzeitpensum führte die Beschwerdeführerin anlässlich des Gesprächs zur Abklärung ihrer beruflichen Situation im Novem ber 2005 aus, das 90%-Pensum sei ihr sehr entgegengekommen, da es ihr ein bisschen mehr Zeit für den Haushalt gegeben habe (Urk. 12/17/3). Auch als sie sich im Jahr 2006 bei der Arbeitslosenversicherung anmeldete, gab sie eine Vermittlungsfähigkeit von 90 % an (Urk. 12/45/1). Bei dieser Sachlage erscheint die von der Abklärungsperson anlässlich der Haushaltsabklärung vom 21. Oktober 2009 vorgenommene Einschätzung, wonach die Beschwerdeführe rin ohne gesundheitliche Einschränkung weiterhin zu 90 % erwerbstätig und zu 10 % im Haushalt tätig wäre (Urk. 12/65/3), als plausibel, weshalb darauf abge stellt werden kann.

6.2 Zu klären ist vorliegend, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Die Beschwerdeführerin arbeitete seit Februar 1992 bis zur Kündigung Ende März 2005 in einem 90% Pensum (Bericht der Arbeitgeberin vom 11. April 2005, Urk. 12/8/1-2). Stellungnehmend zu diesem Teilzeitpensum führte die Beschwerdeführerin anlässlich des Gesprächs zur Abklärung ihrer beruflichen Situation im Novem ber 2005 aus, das 90%-Pensum sei ihr sehr entgegengekommen, da es ihr ein bisschen mehr Zeit für den Haushalt gegeben habe (Urk. 12/17/3). Auch als sie sich im Jahr 2006 bei der Arbeitslosenversicherung anmeldete, gab sie eine Vermittlungsfähigkeit von 90 % an (Urk. 12/45/1). Bei dieser Sachlage erscheint die von der Abklärungsperson anlässlich der Haushaltsabklärung vom 21. Oktober 2009 vorgenommene Einschätzung, wonach die Beschwerdeführe rin ohne gesundheitliche Einschränkung weiterhin zu 90 % erwerbstätig und zu 10 % im Haushalt tätig wäre (Urk. 12/65/3), als plausibel, weshalb darauf abge stellt werden kann. 6.3

6.3 6.3.1 Im Erwerbsbereich ist der Invaliditätsgrad durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln (E. 6.1.1). Da die Beschwerdeführerin zuletzt bei der Arbeitslosenversi cherung Taggelder bezogen hatte (Urk. 12/45), sind zur Bestimmung des Vali deneinkommens die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen. Die Beschwerdeführerin war bis zu der Kündigung ihrer Arbeitsstelle im Jahre 2005 in der Gastronomie tätig (Urk. 12/1/2-3), ohne jedoch eine diesbezügliche Aus bildung absolviert zu haben (Urk. 12/4/4-5). Während dem Bezug von Taggel dern der Arbeitslosenversicherung arbeitete sie sodann in einer Cafeteria (Urk. 12/63/6). Aufgrund dieser Erwerbsbiographie ist auf den Tabellenlohn (Median) gemäss LSE 2008 TA1 Ziff. 55 (Gastgewerbe) für Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 3‘647.-- abzustellen. Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 45‘952.0 0. Da mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegan gen werden kann, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu einem Pensum von 90 % arbeiten würde (E. 6.2), resultiert somit ein Einkom men von Fr. 41‘357.--.

6.3.1 Im Erwerbsbereich ist der Invaliditätsgrad durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln (E. 6.1.1). Da die Beschwerdeführerin zuletzt bei der Arbeitslosenversi cherung Taggelder bezogen hatte (Urk. 12/45), sind zur Bestimmung des Vali deneinkommens die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen. Die Beschwerdeführerin war bis zu der Kündigung ihrer Arbeitsstelle im Jahre 2005 in der Gastronomie tätig (Urk. 12/1/2-3), ohne jedoch eine diesbezügliche Aus bildung absolviert zu haben (Urk. 12/4/4-5). Während dem Bezug von Taggel dern der Arbeitslosenversicherung arbeitete sie sodann in einer Cafeteria (Urk. 12/63/6). Aufgrund dieser Erwerbsbiographie ist auf den Tabellenlohn (Median) gemäss LSE 2008 TA1 Ziff. 55 (Gastgewerbe) für Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 3‘647.-- abzustellen. Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 45‘952.0 0. Da mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegan gen werden kann, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu einem Pensum von 90 % arbeiten würde (E. 6.2), resultiert somit ein Einkom men von Fr. 41‘357.--. 6.3.2 Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, sind für die Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls Tabellenlöhne heranzuziehen. Die Beschwerdegegnerin ist dabei zu Recht vom nicht nach Branchen differen zierten Lohn für von weiblichen Arbeitskräften verrichtete Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 4‘116.-- ausgegangen (Tabelle TA1 der LSE 2008, S. 26). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 51‘368.--. Bei einem der Beschwerde führerin zumutbaren 50%-Pensum (E. 5.4) ergibt dies ein Einkommen von Fr. 25‘684.--.

6.3.2 Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, sind für die Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls Tabellenlöhne heranzuziehen. Die Beschwerdegegnerin ist dabei zu Recht vom nicht nach Branchen differen zierten Lohn für von weiblichen Arbeitskräften verrichtete Hilfstätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Fr. 4‘116.-- ausgegangen (Tabelle TA1 der LSE 2008, S. 26). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 12-2013 S. 90 Tabelle B9.2) ergibt sich ein Bruttoeinkommen von Fr. 51‘368.--. Bei einem der Beschwerde führerin zumutbaren 50%-Pensum (E. 5.4) ergibt dies ein Einkommen von Fr. 25‘684.--. Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).

Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). U nter Berücksichtigung des eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils (E. 4.3.6 ) und des fortgeschrittenen Alters (Urk. 12/ 41/1 ) erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10 % als gerechtfertigt. Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 23'115..

U nter Berücksichtigung des eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils (E. 4.3.6 ) und des fortgeschrittenen Alters (Urk. 12/ 41/1 ) erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10 % als gerechtfertigt. Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 23'115.. 6.3.3 Bei einem solchermassen ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 23’115.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von 41‘357.-- eine Erwerbsein busse von Fr. 18‘242.--, was einer Einschränkung von 44,1 % und einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 39,7 % (0,9 x 44,1 %) entspricht.

6.3.3 Bei einem solchermassen ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 23’115.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von 41‘357.-- eine Erwerbsein busse von Fr. 18‘242.--, was einer Einschränkung von 44,1 % und einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 39,7 % (0,9 x 44,1 %) entspricht. 6.4 Was die Einschränkungen im Haushaltsbereich betreffen, so ist ein Betätigungs vergleich vorzunehmen (E. 6.1.2). Hierzu wurde am 21. Oktober 2009 eine Haushaltabklärung durchgeführt (Urk. 12/65). Die Abklärungsperson ermittelte eine gewichtete Einschränkung von 1,9 % für den Bereich Wäsche und Kleider pflege, sowie von 3,5 % für Verschiedenes und errechnete eine Einschränkung von insgesamt 5,4 % beziehungsweise bei einem Anteil der Haushaltstätigkeit von 10 % von 0,54 % (Urk. 12/65/5-7). Der Bericht befasst sich einlässlich mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualen Gewichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festge stellten Einschränkungen in diesen Bereichen; er ist ausreichend begründet und erscheint plausibel, weshalb darauf abgestellt werden kann.

6.4 Was die Einschränkungen im Haushaltsbereich betreffen, so ist ein Betätigungs vergleich vorzunehmen (E. 6.1.2). Hierzu wurde am 21. Oktober 2009 eine Haushaltabklärung durchgeführt (Urk. 12/65). Die Abklärungsperson ermittelte eine gewichtete Einschränkung von 1,9 % für den Bereich Wäsche und Kleider pflege, sowie von 3,5 % für Verschiedenes und errechnete eine Einschränkung von insgesamt 5,4 % beziehungsweise bei einem Anteil der Haushaltstätigkeit von 10 % von 0,54 % (Urk. 12/65/5-7). Der Bericht befasst sich einlässlich mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualen Gewichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festge stellten Einschränkungen in diesen Bereichen; er ist ausreichend begründet und erscheint plausibel, weshalb darauf abgestellt werden kann. 6.5 Der Gesamtinvaliditätsgrad ergibt sich aus der Addierung der in beiden Berei chen ermittelten und gewichteten Teilinvalidität (E. 6.1.2). Ab Oktober 200 8 resultiert damit eine Gesamtinvalidität von gerundet 40 % (Erwerb: 39,7 %, Haushalt: 0,54 %).

6.5 Der Gesamtinvaliditätsgrad ergibt sich aus der Addierung der in beiden Berei chen ermittelten und gewichteten Teilinvalidität (E. 6.1.2). Ab Oktober 200 8 resultiert damit eine Gesamtinvalidität von gerundet 40 % (Erwerb: 39,7 %, Haushalt: 0,54 %). Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass sich entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin ( Urk. 12/119/3) die Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin durch eine konsequente Gewichtsreduktion und Aktivierung ( Urk. 12/112/71, 77) sehr wohl steigern lässt, wozu sie mithin im Sinne der Schadenminderungspflicht anzuhalten ist.

Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass sich entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin ( Urk. 12/119/3) die Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin durch eine konsequente Gewichtsreduktion und Aktivierung ( Urk. 12/112/71, 77) sehr wohl steigern lässt, wozu sie mithin im Sinne der Schadenminderungspflicht anzuhalten ist. 7. Zusammengefasst hat damit die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der Wartefrist, E. 2.3) eine Viertelsrente zugesprochen, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

7. Zusammengefasst hat damit die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 (Ablauf der Wartefrist, E. 2.3) eine Viertelsrente zugesprochen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 8.

8. 8.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Pro zess führung gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgeri cht ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 8, Urk. 9/1), ist der Beschwerdeführer in – antrags gemäss (Urk. 1 S. 1) – die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.

8.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Pro zess führung gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgeri cht ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 8, Urk. 9/1), ist der Beschwerdeführer in – antrags gemäss (Urk. 1 S. 1) – die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 8.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

8.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 8.3 D i e Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.

8.3 D i e Beschwerdeführer in ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 29. April 2014 wird de r Beschwerdeführe rin die unent g eltliche Prozessführung gewährt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 29. April 2014 wird de r Beschwerdeführe rin die unent g eltliche Prozessführung gewährt, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic

Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstF. Brühwiler