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Eine goldene Regel in Hollywood lautet: Heisse Schlitten für harte Typen. Wir zeigen euch die neun besten Autos in Filmen.
Der ikonische kleine Flitzer war der Hit von Volkswagen. Der Käfer wurde von 1937-2003 in Wolfsburg produziert und ging stolze 21. Millionen Mal vom Band. Somit war der VW Käfer das meistverkaufte Automobil der Welt, bis es 2003 vom VW Golf übertroffen wurde. Entwickelt wurde das Auto von niemand geringerem als Ferdinand Porsche, dem Erfinder des Porsches. Auch der Auftraggeber des Käfers war weltberühmt. Kein anderer als Adolf Hitler persönlich äusserte den Wunsch, ein günstiges Automobil für die breite Masse anzufertigen.
Absoluten Kult-Status erlangte der Käfer durch den Film «Ein toller Käfer» aus dem Jahr 1968, in dem er die Hauptrolle spielt. Der Wundersame «Herbie» hilft dem erfolglosen Rennfahrer Jim Douglas zu neuem Ruhm. Der fröhliche kleine Käfer, mit der Rennnummer «53», überholt alle anderen Autos und hilft seinen Freunden, wo er kann. Die Komödie war ein sofortiger Hit und bringt auch heute noch sämtliche Kinder zum Lachen.
Der DeLorean war das einzige Auto vom Fahrzeughersteller DMC und wurde zwischen 1981-1983 produziert. Das Unternehmen überlebte die amerikanische Fahrzeugkrise leider nicht und ging nach weniger als zehn Jahren Konkurs. Ihr erstes und einziges Auto wurde vor allem durch die Zurück in die Zukunft-Filme zu einer Ikone der Filmgeschichte.
Der sogenannte «Pony Car» von Ford wurde von 1964-1973 produziert und war die allererste Generation des Ford Mustangs. Der 1968 Mustang war die erste überarbeitete Version des Models und besass einen stärkeren V8 Motor, sowie eine Ausbauung von Karosserie und Interiour. Unter Muscle-Car-Liebhabern gilt der 1968 Mustang als eines der besten Autos überhaupt und steht für eine ganze Generation von jungen, amerikanischen Rebellen.
Durch den Aktion-Film «Bullitt» aus dem Jahr 1968 wird uns der Ford Mustang für immer in Erinnerung bleiben. Im Film wird der Mustang von Steve McQueen, einem bekannten Autonarr, gefahren. In einer der längsten und vielleicht der besten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte kommt der Ford Mustang grandios zur Geltung.
Der 1959 Cadillac war eine modifizierte Form der beliebten 75-Serie. Durch die Verstärkungen der Karrosserie sollte ein grösseres Gewicht getragen werden können. Das stabile Auto wurde vor allem als Kranken- oder Leichenwagen eingesetzt. Lebenslangen Ruhm erhielt der 1959 Cadillac als Ecto-1 in Ghostbusters.
Der erste Volkswagen Bus T1 ging 1950 in Wolfsburg vom Band. Die kleinen Mikrobusse erfreuten sich grosser Beliebtheit und es folgten die Modelle T2, T3, T4 und T5. Besonders Angesehen war das Model T2, welche in den 60ern von vielen Hippies gefahren wurde. Somit wurde der Bus des deutschen Autoherstellers zur Ikone der Flower-Power Bewegung und durchstreifte die Highways von Amerika. Selbst heute dreht man den Kopf, wenn man einen VW Bus auf der Strasse sieht. Obwohl die alten Busse weder komfortabel, noch stabil sind, sind sie begehrte Sammlerstücke.
Der VW T2 spielte in unzähligen Filmen mit, seine eindrucksvollste Rolle erhielt er jedoch im Indie-Film «Little Miss Sunshine» aus dem Jahre 2006. Der knallgelbe Bus, der langsam auseinanderfällt, ist eine Metapher für die Familie Hoover. Getrieben von Selbstzweifel und der Suche nach Erfüllung, fährt die Familie im Bus durch die Staaten und gerät durch die Eigenarten des Busses nicht selten in Schwierigkeiten.
Der DB5 des britischen Traditionsunternehmens Aston Martin ist wohl der Inbegriff von James Bond. Das Auto wurde nur von 1963-1965 produziert und gilt unter vielen Auto-Fans als eines der besten Autos der Geschichte. Seinen ersten und vielleicht eindrucksvollsten Bond-Auftritt bekam er in «Goldfinger» aus dem Jahr 1964. Im Film ist der Aston Martin mit allerlei Technik-Schnickschnack des MI6 ausgestattet. Das Auto besitzt alles, was ein britischer Geheimagent braucht, um die Welt zu retten: Radar, Ölspritze, Schusssichere Karosserie, Maschinengewehr, Krähenfüsse und natürlich einen Schleudersitz. Nach einer 30-jährigen Abwesenheit wurde der Aston Martin in «Goldeneye» aus 1995 wieder in die Bond-Serie aufgenommen. Der Silberpfeil wurde von insgesammt drei verschiedenen Bond-Darstellern gefahren: Sean Connery, Pierce Brosnan und Daniel Craig. Im neusten Bond-Film «Spectre» wird allerdings das neuste Aston Martin Model, der DB10, gefahren.
Das 250 Model war die bis dato erfolgreichste Serie von Ferrari und wurde von 1953-1965 produziert. Der 250 GT California Spyder wurde speziell für Nordamerika entwickelt. Im Klassiker «Ferris macht blau» von John Hughes aus dem Jahr 1986, bekommt das Auto besonders grosse Aufmerksamkeit. Der Ferrari steht für die kalte Beziehung zwischen dem Vater und dem Sohn, der das Auto mehr liebt als sein eigenes Kind. Die drei Freunde entschliessen sich kurzerhand, das Auto für eine Spritztour auszuleihen und zerstören es am Ende des Films. Da das Auto viel zu wertvoll war um es zu zerstören und es während des Drehs nur 100 Stück in Amerika gab, wurde eine Replica speziell für den Film angefertigt.
Der Pontiac Firebird wurde von 1967-2002 produziert und war der grösste Konkurrent des Ford Mustangs. In seiner Glanzzeit gingen 155'000 Firebirds pro Jahr übers Band. Hergestellt wurde der Firebird übrigens von John DeLorean, dem späteren Entwickler des DeLoreans, der in den 60ern Manager von Pontiac war.
Der bekannteste Firebird ist zweifellos K.I.T.T aus der Serie Knight Rider. Das sprechende Auto ist Michael Knights Gefährte im Kampf für Recht und Gesetz. Ausgestattet mit einer künstlichen Intelligenz und allerlei Technik-Gadgets wurde K.I.T.T der heimliche Hauptdarsteller der Serie. Das Akronym steht übrigens für «Knight Industries Two Thousand».
Der Sportwagen des britischen Kleinserienherstellers Lotus wurde von 1976-2003 produziert. Insgesamt wurden rund 10'000 Exemplare hergestellt, bis die Serie vom Folgemodel abgelöst wurde. Besonderen Ruhm erhielt der Lotus Esprit 1977 im Bond-Film «Der Spion, der mich liebte». Während in den früheren Bond-Filmen der Dienstwagen relativ bescheidene Gadgets hatte, liess der MI6 beim Lotus seiner Phantasie freien Lauf. So arbeiteten die Techniker des britischen Geheimdienstes den Sportwagen kurzerhand in ein U-Boot um. Für den Film wurde tatsächlich ein halbfunktionstüchtiges U-Boot gebaut. Genauergesagt wurde eine Requisite gebaut, die unter Wasser fahren konnte, aber nicht wasserdicht war. Die Stunt-Männer bedienten zwar tatsächlich das U-Boot von innen aus, trugen aber Taucheranzüge. Gemäss der Crew war der Unterwasser-Lotus allerdings so schwer zu steuern, dass es wahrscheinlicher war, im Wasser einen Unfall zu bauen, als auf der Strasse. In Film steuert Roger Moore «Wet Nelly», so lautet der Spitzname des Unterwasser-Lotus, allerdings souverän.