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Interaktives Fernsehen
Interaktives Fernsehen wird immer beliebter. Die programmbegleitenden Signale und Links der TV-Sender sind für Zuschauer interessant. Via Klick auf den Red-Button der Fernbedienung erhalten die Zuschauer Zugang auf Websites der Sender (auf den sogenannten HbbTV-Service der Sender).
Dank Zusatzfunktionen werden die Zuschauer auf Programminhalte und mannigfaltige Links aufmerksam gemacht. Diese Kontakte fördern die Bindung des Zuschauers zu den Sendern.
Werden die programmbegleitenden Signale der TV-Sender nicht integral mitgesendet, besteht die Gefahr, dass sie den direkten Zuschauerkontakt verlieren und damit auch die Möglichkeit zusätzliche Reichweiten zu generieren, was zu Werbeeinbussen führt. Der Weg zu interaktiven Zusatzangeboten mit weiteren Einnahmequellen (etwa Home-Shopping) wird verbaut, die normale Verwertung ihrer Sendungen wird eingeschränkt.
Die Sender verlangen, dass ihre TV-Programme vollständig und integral, d.h. unter Einbezug von Teletext und anderen programmbegleitenden Signalen (inkl. Metadaten und Steuerungssignale für interaktive Dienste der Sendeunternehmen, wie beispielsweise HbbTV) weiterverbreitet werden.
Die TV-Sender verlangen einen gesetzlich verankerten Schutz ihres Signals. Ohne Schutz kann die Programmvielfalt in der Schweiz nicht gewährleistet werden.
Stellungnahme
6. November 2017 | IRF
FMG-Revision: Schutz des TV Signals bei der Weiterverbreitung
Wir schlagen vor, das FMG mit einer Bestimmung zu ergänzen, welche die Kontrolle der Signale der Sender sichert.