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Unwetter im Rückblick
Verwüstungen in Argentinien
Schwere Fluten an der Ostküste
Extrem starke Regenfälle mit schweren Überflutungen haben Anfang April den Osten Argentiniens heimgesucht. Die Unwetter verwüsteten ganze Landstriche. Allein in La Plata wurden nach den Rückgang der Wassermassen 48 Tote geborgen, in der Region Buenos Aires starben mindestens 8 Menschen. In einigen tiefergelegenen Gebieten warteten Menschen auf Hausdächern ihrer überfluteten Häuser und in Baumkronen auf Rettung. Betroffen waren auch Bauern, die den Verlust von tausenden Tieren beklagen.
La Plata überschwemmt
Laut offiziellen Angaben fielen in der Region La Plata in zwei Stunden bis zu 400 Liter Regen auf den Quadratmeter. In Buenos Aires waren es 150 Liter. Beide Werte stellen Allzeitrekorde für Argentinien dar, noch nie hatte es dort im April in so kurzer Zeit so viel geregnet. Die Wassermassen rissen auch Stromleitungen mit, was zu großflächigen Stromausfällen führte. Teilweise saßen 300 000 Menschen im Dunkeln. Der argentinische Innenminister Sergio Bernie sprach von einem Ereignis, dass es in der Geschichte des Landes noch nie gegeben hat.