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Der Airbus «A310 Zero-G» ist vom Flugplatz Dübendorf mit Kurs auf den französischen Mittelmeerraum abgehoben, um Parabeln zu fliegen. Bei diesen Manövern herrscht jeweils für kurze Zeit Schwerelosigkeit in der Kabine. Vom Kompetenzzentrum Aerospace Biomedical Science and Technology des Departements Technik & Architektur waren zwei Experimente an Bord. Die Forscher setzten Eier des südamerikanischen Krallenfroschs und Muskelzellen von Mäusen der Schwerelosigkeit aus, um festzustellen, wie sich die Zellen unter diesen Bedingungen verhalten. Die Experimente sollen unter anderem helfen, den Muskelabbau oder die Verringerung der Knochendichte bei bettlägerigen Patienten zu erklären.
22 Sekunden schwerelos
14 Mal ist das Flugzeug steil auf- und wieder abgestiegen, wobei jeweils während 22 Sekunden Schwerelosigkeit herrschte. Experimente auf Parabelflügen durchzuführen ist kostengünstiger als auf der Internationalen Raumstation ISS und schafft gegenüber Simulationsmaschinen im Labor die realistischeren Bedingungen. Organisiert werden diese Parabelflüge von der Forschungsplattform Schwerelosigkeit, die von der Universität Zürich initiiert wurde. Letztes Jahr fand der erste Flug ab Dübendorf statt, nun folgte der zweite ab Schweizer Boden.