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Auch wenn Sie kein Motorsportfan sind, dürfte für Sie zumindest die immense Bedeutung des Namens Michael Schumacher kein Geheimnis sein. In diesem Artikel erhalten Sie einen äusserst umfassenden Überblick zu seiner einzigartigen Karriere. Dazu faszinierenden Details aus dem Leben der weltberühmten Sportlegende.
Als siebenmaliger Weltmeister der Formel 1 stellte Michael Schumacher vor allem mit den Teams von Benetton und Ferrari im Motorsport beeindruckende Rekorde auf. Wegen eines folgenschweren Unfalls im Skiurlaub trat der Ausnahmesportler seit 2014 nicht mehr in der Öffentlichkeit auf.
Vom talentierten Kartfahrer ohne finanzielle Mittel zum Doppel-Weltmeister mit Benetton
Nach seiner Geburt am 3. Januar 1969 wurde Michael Schumacher bereits vor der Einschulung durch seinen Vater Rolf auf der heimischen Kartbahn in der nordrhein-westfälischen Stadt Kerpen an den Motorsport herangeführt.
Als Jugendlicher feierte er in deutschen und internationalen Kartwettbewerben bereits viele grosse Erfolge.
Während zahlreiche andere Fahrer sich mit dem Geld von ihren Familien Cockpit-Plätze erkauften, musste Michael Schumacher auch im Formelsport hart um seinen Aufstieg kämpfen. Erst 1990 erhielt er einen Vertrag im Mercedes-Junior-Team und profitierte endlich von einer besseren finanziellen Förderung.
Im August 1991 durfte Schumacher auf seiner späteren Lieblingsstrecke Spa-Francorchamps in Belgien durch den Ausfall des Stammfahrers Bertrand Gachot in der Formel 1 sein Debüt geben.
Mit einem sensationellen siebten Platz im Qualifying sorgte er direkt für Begeisterung. Daraufhin erhielt er sofort einen Stammplatz beim Jordan-Konkurrenten Benetton-Ford.
Beim folgenden Rennen in Monza holte er die ersten WM-Punkte. Im nächsten Jahr gewann Michael Schumacher ausgerechnet auf seiner Debütstrecke beim Grossen Preis von Belgien erstmals ein Formel-1-Rennen.
1994 gelang dem Ausnahmesportler mit Benetton-Ford endgültig der Durchbruch.
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Schumacher dominierte trotz der Unterlegenheit seines Motors das Geschehen in der Formel 1 und führte die WM-Wertung deutlich an, als er wegen eines regelwidrig konstruierten Teils am Fahrzeug für zwei Rennen eine Sperre erhielt.
Deshalb musste Michael Schumacher wieder um den Titel kämpfen und wurde ausgerechnet nach einer Kollision mit seinem Rivalen Damon Hill im letzten Saisonrennen in Australien erstmals Weltmeister!
Weil Schumacher daraufhin mit dem Benetton-Team einen Renault-Motor nutzen durfte, liess er der Konkurrenz 1995 keine Chance und verteidigte die Fahrer-Weltmeisterschaft bereits im drittletzten Rennen beim Grossen Preis des Pazifik.
Beispiellose Dominanz und Rekordjagd mit Ferrari
Als Doppel-Weltmeister wechselte Michael Schumacher 1996 zu Ferrari und weckte bei den leidenschaftlichen Motorsportfans in Italien die Hoffnungen auf den Gewinn des ersten WM-Titels seit 1979.
Mit einem hoffnungslos unterlegenen Wagen gewann der Sportstar in seiner Debütsaison beim Traditionsrennstall in der Formel 1 schon drei Rennen.
In den folgenden beiden Jahren kämpfte Michael Schumacher gegen Jacques Villeneuve und Mika Häkkinen. Trotz der Nachteile des Ferrari-Boliden um den Sieg in der Fahrerwertung verpasste er die Sensationen jeweils nur knapp.
1999 lag der Kerpener mit besseren Aussichten in der WM-Wertung erneut direkt hinter Häkkinen, als er sich in Silverstone nach dem Start wegen des Versagens der Bremsen bei einem Unfall den Unterschenkel brach und für sechs Rennen ausfiel.
Im nächsten Jahr blieb Michael Schumacher jedoch unaufhaltsam und führte Ferrari sogar vorzeitig zur ersten Fahrer-Weltmeisterschaft seit 21 Jahren.
Daraufhin übertraf die Sportlegende bis 2004 durch insgesamt fünf WM-Titel in Folge mit einer beispiellosen Dominanz fast alle bedeutenden Rekorde aus den Statistiken der Formel 1.
Nachdem Ferrari im Vorjahr mit Reifenproblemen chancenlos war, kämpfte Michael Schumacher 2006 gegen Fernando Alonso wieder um die Weltmeisterschaft.
Zum Saisonende gab er unter anderem aufgrund von Nackenschmerzen sein Karriereende bekannt.
Als er im vorletzten Rennen in Japan souverän in Führung lag, nahm ein Motorschaden Schumacher die Hoffnungen auf den achten Fahrer-Titel.
Zweite Karriere bei Mercedes und Ruf von Michael Schumacher
Von seinem Freund und ehemaligen Ferrari-Direktor Ross Brawn wurde Michael Schumacher 2010 davon überzeugt, beim neuen Werksteam von Mercedes als Fahrer zu unterschreiben. Somit kehrte er in die Formel 1 zurück.
Obwohl zahlreiche Experten ihn für zu alt hielten, bewies der Rekordweltmeister beim ebenbürtigen teaminternen Duell mit Nico Rosberg seine Konkurrenzfähigkeit.
Wegen der damaligen Unterlegenheit des Mercedes-Teams knüpfte Michael Schumacher während der zweiten Karriere jedoch nicht mehr an die einstigen Triumphe an. Am Ende der Saison 2012 beendete er seine Formel-1-Laufbahn endgültig.
Mit sieben WM-Titeln und insgesamt 91 Rennsiegen stellte Michael Schumacher als erfolgreichster Fahrer aller Zeiten in der Formel 1 beispiellose Rekordmarken auf.
Weil er Ferrari nach einer langen Durststrecke mit fünf Fahrer-Weltmeisterschaften erlöste, geniesst der Deutsche in Italien einen ganz besonderen Legendenstatus.
Frühere Weggefährten von Michael Schumacher finden bei Interviews vor allem seinen kompromisslosen Erfolgswillen und unglaubliche Leistungen bei Regenrennen bemerkenswert.
Darüber hinaus gewann die Motorsportlegende durch soziales Engagement Sympathien. Als es 2004 zum katastrophalen Erdbeben im Indischen Ozean kam, spendete Schumacher zum Beispiel spontan zehn Millionen US-Dollar.
Erfolgreiche Familie und schockierender Schicksalsschlag auf der Skipiste
Das Siegergen von Michael Schumacher hat sich sprichwörtlich auf die gesamte Familie übertragen.
Sein Bruder Ralf folgte dem Beispiel des Rekordweltmeisters und begann in der Formel 1 ebenfalls eine erfolgreiche Karriere. Bei mehreren Rennen in der Königsklasse standen die Schumacher-Brüder gemeinsam auf dem Podium.
1995 heiratete Michael Schumacher seine Ehefrau Corinna, die im Westernreiten unter anderem Europameisterin wurde.
Während die Tochter Gina-Maria im Pferdesport als Nachwuchsweltmeisterin erfolgreich der Mutter nacheiferte, befindet sich der Sohn Mick wiederum im Formelsport auf den grossen Spuren des legendären Vaters.
1996 zog die Familie Schumacher in das Schweizer Kanton Waadt. Dort war der Rennfahrer für den FC Echichens als Amateurfussballer aktiv.
Zwei Tage vor dem Ende des Jahres 2013 musste Michael Schumacher einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Bei einem Sturz auf der Piste im Skiurlaub in Frankreich zog er sich trotz einer relativ niedrigen Geschwindigkeit durch den Aufprall auf einen Stein äusserst schwere Kopfverletzungen zu.
Nachdem Schumacher zunächst in Lebensgefahr schwebte und anschliessend lange im Koma lag, begann der Ausnahmesportler im Juni 2014 mit der Rehabilitation.
Daraufhin veröffentlichte seine Familie nur noch sehr wenige Informationen zu den Fortschritten bei der Genesung.
Michael Schumacher bleibt unerreichbar
Michael Schumacher hat in der Formel 1 mit herausragenden Rekorden und einem unvergleichlichen Erfolgswillen die Geschichtsbücher geprägt.
Mit sieben Weltmeister-Titeln gehört er zu den besten Sportlern aller Zeiten und wird in Italien genauso wie in Deutschland als lebende Legende verehrt.
Darum werden Sie Michael Schumachers einzigartige Lebensleistung bestimmt auch in den kommenden Jahren nicht vergessen.