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Hunde im Alter ab fünf Monaten sind bei der Stadtverwaltung im Einwohneramt anzumelden. Hundehalter sind verpflichtet in ihrer Wohngemeinde die Hundesteuer zu entrichten. Die Hundesteuer beläuft sich aktuell auf 100.- Franken für den ersten Hund und 130.- Franken für jeden weiteren Hund pro Jahr im gleichen Haushalt (für Hofhunde jeweils 80.- Franken). Wird ein Hund im Laufe des Jahres angeschafft oder erreicht er in diesem das Alter von fünf Monaten, bemisst sich die Steuer nach Quartalen; ein angebrochenes Quartal wird als volles gezählt.
Die Steuerpflicht entfällt für Hunde unter fünf Monaten, Diensthunde der Armee, der Polizei und des Grenzwachtkorps sowie für ausgebildete Sanitäts-, Katastrophen-, Lawinen- und Blindenhunde.
Regeln zur Hundhaltung
Hunde sind so zu halten, dass Mensch und Tier nicht gefährdet werden. Hundehalter haben für angemessene Überwachung, sachgemässe Pflege und ordentliche Unterbringung der Hunde zu sorgen.
Sie haben insbesondere dafür zu sorgen, dass
In Park-, Schul-, Spiel- oder Sportanlagen sowie an verkehrsreichen Strassen sind Hunde an der Leine zu führen. Die Gemeinde kann für Orte Betretverbote erlassen.
Hunde, die für Bewachungsaufgaben im Freien gelassen werden, sind so zu halten, dass Vorübergehende vor ihnen absolut sicher sind.
Klagen über Mängel in der Hundehaltung und Mitteilungen über Ereignisse, die auf mangelhafte Hundehaltung zurückzuführen sind, melden Sie am besten schriftlich dem Sekretariat Stadtkanzlei.
Wenn die Hundehaltung Ärgernis erregt oder wenn Mensch oder Tier gefährdet sind oder ernsthaft belästigt werden, kann der Stadtrat Weisungen über Erziehung, Beaufsichtigung, Pflege und Unterbringung erlassen. Darüberhinaus kann der Stadtrat in bestimmten Fällen das Halten von Hunden vorübergehend oder dauernd einschränken und verbieten.