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"Windows/Windows Live" hierhin, "Online Services" dorthin.
Microsoft hat gestern mitgeteilt, dass die im September 2005 geschaffene Platforms & Services Division (PSD) - die mit Abstand grösste Sparte des Softwareriesen - in zwei Teile gespalten werden soll. Diese heissen Windows/Windows Live und Online Services und unterstehen direkt CEO Steve Ballmer. Die "Vice Presidents" von Windows/Windows Live Steven Sinofsky, Jon DeVaan und Bill Veghte berichten somit direkt an Ballmer. Der bisherige PSD-Chef Kevin Johnson wird das Unternehmen verlassen. Laut einem Bericht des 'Wall Street Journals' wird er CEO von Juniper Networks.
Für den Bereich Online Services sucht Microsoft einen neuen Leiter. In der Zwischenzeit soll Satya Nadella das Online-Geschäft führen. Laut Ballmer wird Microsoft mit der neuen Struktur agiler werden und den Fokus auf zwei sehr umkämpfte Bereiche richten können. In der Tat leidet Microsoft im Online-Bereich unter der starken Konkurrenz von Google. Mit der Übernahme von Yahoo wollte Microsoft aufholen, doch ob der Deal jemals zustande kommen wird, ist immer noch offen. Kevin Johnsons Abgang gilt gemäss Beobachtern als weiterer Rückschlag. Der neue Online-Services-Chef wird jedenfalls bei Microsoft einiges zu tun haben.
Anfang Juni wurde eine ähnliche Reorganisation auch bei Microsoft Schweiz durchgeführt
. Hierzulande wurde der Bereich Consumer & Online (COI) geschaffen, der von Daniel Moschin geleitet wird. Wie es bei Microsoft heisst, hat das eine mit dem anderen eigentlich nichts zu tun, da die Schaffung von COI die Ausrichtung auf eine spezifische Zielgruppe (in diesem Fall Enduser) betreffe, während die nun geteilte Platforms & Services Division produktorientiert sei. (Maurizio Minetti)