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Forschungsergebnisse / Research results
06.09.2005 (forsch76.htm)
Link zur Zusammenfassung/Summary in/ im British Journal of Social Psychology, Bd.43
Comment:
This study is very interesting regarding our understanding of the success of this media campaign about research on alcohol and heart risks.
In the "Tages-Anzeiger" newspaper article is mentionned as an exemple of wrong people wisdom "Spirits be good for digestion" with comment of a Zurich specialist physician.
Deutsche Kurzfassung
Der Begriff "Mozart-Effekt" beruht auf einer amerikanischen Studie von Francine Rauscher und Gordon Shaw, die 1993 in "Nature" veröffentlicht wurde. Das Ergebnis war: Der IQ von Collegestudenten wurde kurzfristig erhöht, wenn sie 10 Minuten Mozart hörten. In der Schweiz wurde darauf sogar versucht, mit Mozartmusik die Leistung von Milchkühen zu verbessern. Obwohl die Autoren öffentlich klarstellten, die Studie sei falsch interpretiert worden, hielt sich diese wissenschaftliche Legende bis heute. Bangerter untersuchte nun, wie solche Legenden entstehen und sich weiter entwickeln. Z.B. anhand des "French Paradox". Die Amerikaner würden nun mehr Rotwein trinken, um das Herzinfarkt-Risiko zu reduzieren.
Die
neuen Legenden hätten dann Chancen zu Volksweisheiten zu werden, wenn sie auf
ein Bedürfnis der Bevölkerung antworteten, die Medien dies auszunützen
verstünden und die Wirkung verstärkten.
Kommentar:
Diese Untersuchung ist für unser Verständnis des Erfolgs der Medienkampagne im Zusammenhang mit den Untersuchungen über Alkohol und Herzinfarkt-Risiken sehr interessant.
Im Tages-Anzeiger wird als Beispiel falscher Volksweisheiten u.a. erwähnt "Schnaps fördere die Verdauung" und dazu ein Zürcher Facharzt zitiert.

Inhaltsverzeichnis
Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón
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Stand: 23.12.2008