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Hagendorn und Rumentikon in Cham
Bereits zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. siedelten die ersten Bewohner am klimatisch günstigen Nordwestufer des Zugersees.
Unter dem Einfluss der Römer entstanden zur Zeitenwende die Gutshöfe (Heiligkreuz) mit angegliederten Werkstätten und Mühlen (Hagendorn). Hier wurden auch Eisen und Buntmetalle verarbeitet.
Auf die Römer folgten ab dem 7. Jahrhundert n.Chr. die Alemannen und schliesslich im 9.Jahrhundert die Karolinger, welche für den Übergang von der schriftlosen Zeit zur dokumentierten Geschichte verantwortlich sind.
Hagendorn und Rumentikon sind zwei benachbarte, in einem schmalen Teilbereich zusammengewachsene
Ortsteile Chams. Ursprünglich aus zwei Weilern bestehend, haben sich die beid Ortsteile in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt.
Abgesehen von wenigen noch erhaltenen älteren Bauten in den beiden früheren Weilerkernen
besteht praktisch die
ganze Bausubstanz aus der Zeit von 1950 bis heute. Als Bauten aus der frühen Industrialisierungsphase
Chams besonders interessant sind die Kosthäuser (1860/70) und ein dazu
gehörendes Industriegebäude in der Lorzenweid.