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Richard Swinburne schreibt zum Grundmuster seiner Argumentation:
Wissenschaftler, Historiker und Detektive beobachten Tatsachen und nehmen dann eine Theorie an, von der sie meinen, dass sie das Beobachtete am besten erklärt.
Eine solche Theorie bzw. Ansatz der Erklärung enthält nach Swinburne vier Elemente:
- Es lässt uns (mit Präzision) viele und viele verschiedene Ereignisse erwarten, die wir beobachten (und wir beobachten keine Ereignisse, deren Nichtvorhandensein es uns erwarten lässt.)
- Das vorgeschlagene Gesetz ist einfach.
- Es fügt sich gut in das vorhandene Wissen ein.
- Wir würden diese Ereignisse sonst nicht erwarten (d. h. es gibt kein konkurrierendes Gesetz, welches uns diese Ereignisse erwarten lässt und welchse die Kriterien 1-3 ebensogut erfüllt wie das vorgeschlagene.
Aus: Richard Swinburne. Gibt es einen Gott? Ontos-Verlag: Heusenstamm 2006.