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Ich wollte für meine dritte Runde der Allgemeinen Altpapiersammlung ausschliesslich Beiträge aussuchen, die in diesem Jahr online gingen. Da ich dieses Jahr beinahe hundert Filmreviews verfasste, hier also zehn Filmkritiken, die mehr Liebe hätten erfahren dürfen:
Dallas Buyers Club ist ein schlechter Film, der zudem für zahlreiche Oscars nominiert war und zwei gewann – doch trotzdem schien niemanden meine Review zu interessieren. Einen Goldmann verdient hätte der im Februar verstorbene Philip Seymour Hoffman für seine Hauptrolle in A Most Wanted Man. Ebenfalls oscarverdächtig ist Bill Murray als mürrischer Babysitter in St. Vincent und auch Jon Favreau wird mit Chef bereits für den ein oder anderen Goldmann gehandelt – zu Recht. Keine Hoffnungen auf Preise irgendwelcher Art braucht sich Northmen: A Viking Saga zu machen, eine Schweizer Wikingerproduktion, die aber bestens unterhält.
Zweimal ignoriert wurde der gute Woody Allen – vor der Kamera, in Fading Gigolo, und hinter der Kamera im deutlich stärkeren Magic in the Moonlight. Das französisch-iranische Beziehungsdrama Le Passé wurde heiss erwartet und konnte durchaus überzeugen – lange blieb dieser Film aber nicht im Kino. Ebenso Penguins of Madagascar: Der Film scheint für DreamWorks offenbar alles andere als erfolgreich zu laufen, womit der Film dem Beispiel meiner Review folgt. Auch ein anderer Animationsfilm, Hercules von Disney, bekam nicht wirklich viel Liebe.