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Die Baupreisstatistik misst die effektive Marktpreisentwicklung im Bausektor in Form von Indizes und in Form von durchschnittlichen Kostenkennwerten für Berechnungselemente.
Sie erfasst vorwiegend Vertragspreise und widerspiegelt somit die Bewegungen von Angebot und Nachfrage sowie der Produktivitätsgewinne.
Ihr Hauptanwendungsbereich erstreckt sich auf die Planungsphasen eines Projektes. Die Hauptanwendungen der schweizerischen Baupreisstatistik bestehen einerseits in der Anpassung von Budgets oder Kostenvoranschlägen an die Preisentwicklung des Marktes und andererseits in der Unterstützung der Planer bei der Kostenkalkulation ihrer Projekte.
Die schweizerische Baupreisstatistik wird halbjährlich berechnet und die Ergebnisse werden nach den Grossregionen regionalisiert.
Indizes und Veränderungsraten werden für 11 Bauwerksarten (nach BKP gegliedert), für die Bereiche Hoch- und Tiefbau sowie für das Baugewerbe insgesamt publiziert.
Die durchschnittliche Kostenkennwerte sind für ca. 100 Elemente des Hochbaus und für ca. 10 Elemente des Tiefbaus erhältlich.