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Bei Hybridanleihen handelt es sich um nachrangige Papiere mit sehr langen oder unbegrenzten Laufzeiten, die vorzeitig vom Emittenten gekündigt werden können. Die Emittenten können die Couponzahlungen aussetzen, ohne einen generellen Zahlungsausfall auszulösen. Wird eine Zahlung ausgesetzt, darf das Unternehmen allerdings erst wieder Aktiendividenden ausschütten, wenn alle ausgebliebenen Couponzahlungen inklusive Zinsen erfolgt sind.
Aufgrund dieser Eigenschaften sind die Renditen von Hybridanleihen deutlich höher als die von vorrangigen Anleihen derselben Investment-Grade-Emittenten. Die durchschnittliche Rendite von hybriden Euro-Unternehmensanleihen liegt bei über 4 %. Das ist beinahe 3 % mehr als die durchschnittliche Rendite, die sich mit auf Euro lautenden Investment-Grade-Unternehmensanleihen erzielen lässt.
"Der Hybridbereich bietet Anlegern Zugang zu Investment-Grade-Papieren, deren Erträge mit dem Hochzinsmarkt vergleichbar sind. Denn die zusätzliche Rendite, die im Vergleich zu vorrangigen unbesicherten Schuldtiteln erzielt werden kann, stellt eine attraktive Möglichkeit zur Performancesteigerung dar", meint Julian Marks, Global Credit Portfolio Manager bei Neuberger Berman.
Der Markt für hybride Unternehmensanleihen, der sich derzeit auf 120 Mrd. USD beläuft, wächst schnell: Für die kommenden Jahre werden Neuemissionen von jährlich 25–30 Mrd. USD prognostiziert.
Der Neuberger Berman Corporate Hybrid Fund wird von Julian Marks und David Brown verwaltet. Er wurde im November 2015 mit einem Anfangskapital von 21 Mio. USD aufgelegt und ist zum Verkauf in der Schweiz registriert.