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Bachata.
Bachata (4/4-Takt) galt in den 70er und 80er Jahren als vulgäre Musik der unteren Bevölkerungsschichten und wurde mit Prostitution, Kriminalität und Armut assoziiert. Bachata entstand als Musikrichtung anfangs der 1960er Jahre als eine Form des kubanischen und karibischen Boleros. Ab 2003 erfuhren Musik und Tanz einen Boom im gesamten hispokaribischen Raum, insbesondere aber in der Dominikanischen Republik, wo TV Sender regelmässig Bachata-Wettbewerbe durchführen. Bachata wird eng und hüftbetont getanzt und gehört zu den erotischsten Tänzen überhaupt.
Sind Sie bereits erfahrene Tänzer und möchten die typischen Bewegungen lernen wie die Latinos? Wir zeigen Ihnen den Grundschritt und einfache Figuren und vermitteln Ihnen die Freude und das Gefühl, zu zweit in enger Haltung Hüfte und Körper in Harmonie zu bewegen.
Merengue.
Der Merengue (2/4-Takt) kommt von der Dominikanischen Republik und ist erst in den 80er Jahren durch südamerikanische Popmusik bei uns richtig beliebt geworden. Er ist einfach zu tanzen und lässt viel Raum für eigene Phantasiefiguren. Die typische Merengue-Bewegung entsteht durch die verzögerte Gewichtsverlagerung. Der Tanz ist körperbetont und meistens in enger Tanzhaltung. Während die Dominikaner kaum oder keine Figuren tanzen, wird er bei uns mit stationären Figuren ergänzt, die stark vom Discofox beeinflusst sind.
Das Wort Merengue stammt von der Schweizer Süssspeise "Meringue" ab, die ihren Ursprung in Meiringen haben soll und seinen Weg über den französischen Hof und Kolonialisten in die Karibik gefunden hatte.
Wir zeigen Ihnen den Grundschritt und legen grossen Wert auf gute Körperbewegung. Einfache Figuren machen den Tanz zu einem abwechslungsreichen Vergnügen.
Voraussetzungen sind beim Kurs 1 keine erforderlich.