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Halbfinalgegnerin der topgesetzten Bencic ist die als Nummer 3 gesetzte Französin Kristina Mladenovic, die Nummer 32 der Weltrangliste. Ebenfalls im niederländischen s’Hertogenbosch setzte sich Bencic vor einem Jahr in ihrer bislang einzigen Direktbegegnung gegen Mladenovic in drei knappen Sätzen durch.
Eine Reihe von Breaks – sechs im zwölf Games – bestimmte den ersten Satz . Bencic hatte dreimal die Nase vorn, gab aber den Vorteil zum 2:2, zum 5:5 und sogar zum 6:6 wieder ab. Die Ostschweizerin hatte Breakchancen zum 5:2 vergeben. Das Tiebreak verlief umgekehrt. Jetzt verschaffte sich Golubic am laufenden Band Vorteile. Sie führte 3:0, 5:3 und 6:4, ehe Bencic das Ruder mit vier Punkten in Folge herumriss.
Um zu gewinnen oder wenigstens nicht 0:2 zu verlieren, hätte Golubic den für sie günstigen Verlauf des Tiebreaks nutzen müssen. Dennoch verlief auch der zweite Durchgang sehr ausgeglichen. Nachdem Bencic zum vierten Mal ein Break nicht hatte bestätigen können, war Golubic beim Stand von 4:4 nahe dran, erstmals in Führung zu gehen. Sie konnte jedoch zwei Breakbälle nicht verwerten. Im Tiebreak lag Golubic bei eigenem Aufschlag 2:3 zurück und machte danach keinen Punkt mehr.
Belinda Bencic wird nun nach der über zweimonatigen Verletzungspause ihren ersten Halbfinal seit dem Hallenturnier in St. Petersburg Mitte Februar spielen. Dort erreichte sie den Final, in dem sie der Italienerin Roberta Vinci unterlag. Bencics letzter Turniersieg datiert von Mitte August letzten Jahres, als sie am WTA-Premier-Turnier in Toronto die ganze Weltelite hinter sich liess, so auch Serena Williams im Halbfinal.
(SDA)