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In der Financial Times wird die Innovationsfähigkeit und das zugrunde liegende „Schweizer Modell“ analysiert.
Der Autor beschreibt die Zusammenhänge zwischen Lehre und Forschung an den Hochschulen und die Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen und kommt zu folgendem Schluss:
Für Europa birgt der Schweizer Ansatz eine interessante Lektion: Statt der traditionellen Industriepolitik, die förderungswürdige Sektoren oder nationale Champions identifiziert und dann mit staatlichen Mitteln aufpäppelt, bietet sich eine Innovationspolitik an. Sie fängt bei guten Hochschulen an, setzt sich fort über ein ansprechendes Klima für Wagniskapital und wird ergänzt durch staatliche Förderprogramme, die auf harte Auswahl und das Engagement der Wirtschaft bauen.
Das ist gewiss richtig. Im Moment ist es ja so, dass mit der Migration von industriellen Arbeitsplätzen aus Westeuropa und den USA nach Asien ganze Branchen verschwinden. Dies ist mit eine Ursache für die hohe Arbeitslosigkeitsrate.
Neue Arbeitsplätze entstehen durch Innovation. Innovation entsteht durch das Erkennen und Verstehen von Kundenbedürfnissen. Durch das Entwickeln und Vermarkten neuer Produkte zur Befriedigung dieser Kundenbedürfnisse. Dies wiederum setzt wissenschaftliches und technisches Wissen und Können heraus, das in der Forschung und Lehre entsteht.
Um neue Arbeitsplätze zu schaffen wäre es möglicherweise klüger, mit dem vielen Geld, das die Staatsbanken momentan drucken, anstatt Schuldpapiere zu kaufen dieses in Innovationsförderungsprogramme zu stecken, um ein wieder nachhaltiges Steuersubstrat zu realisieren.