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Damit die Wirkung des Projekts gemessen und überprüft werden kann, muss klar sein, wie die geplante Wirkung erzielt werden soll. Eine weitere Grundlage der Wirkungsmessung ist deshalb das Wirkungsmodell eines Projekts. Dieses beschreibt die expliziten und impliziten Annahmen über die Wirkungsweise des Vorhabens. Es zeigt mit welchen Mitteln (Input), Massnahmen (Aktivitäten), Produkten oder Dienstleistungen (Output) und über welche Zwischenresultate das Projektziel erreicht werden soll. Das Wirkungsmodell ist zentral für das Verstehen und Analysieren von Erfolgen und Misserfolgen. Es sollte unbedingt grafisch oder schriftlich festgehalten werden.
So wird es gemacht
|Aktivitäten||Wirkungsmodelle sollten gemeinsam mit den Zielgruppen entwickelt werden. Oft führen mehrere Wege zum Ziel. Dann bildet das Wirkungsmodell eine gute Grundlage, um die effektivste und erfolgsversprechendste Interventionsstrategie zu wählen.|
|Fragen||Mit der Beantwortung folgender Fragen kann dieser zweite Schritt der Wirkungsmessung angegangen werden:|
Wie können wir das Problem lösen und die Situation verändern?
Von welchen Beziehungen zwischen Ursachen und Wirkung (Wirkungshypothesen) gehen wir dabei aus?
Welche Voraussetzungen sind nötig, damit das Ziel erreicht werden kann?
Welche externen Kräfte wirken den Zielen entgegen?
Welche Nebeneffekte sind denkbar?
Was ist die beste Strategie, um das Projektziel zu erreichen?
|Resultate||Grafisches Wirkungsmodell, das der Komplexität des Projekts angemessen ist:|
Einfaches Logic Model
Erweitertes Logic Model
Results Framework
Conceptual Framework
|Hilfsmittel||Logical Framework Approach: Problem- und Zielanalyse|
Outcome Mapping: Intentional Design
Theory of Change: Backwards Mapping, Identifying interventions
|Wichtig|
Auch wenn primär die Leistung auf der Outcome Ebene gemessen wird, braucht es eine Hypothese, die beschreibt, was die Effekte bei der Zielgruppe (Outcome) zur Erreichung des längerfristigen Entwicklungsziels (Impact) beitragen. Oft ist es nicht möglich, eine langfristige Wirkung einem bestimmten Projekt oder Programm eindeutig zuzuordnen (Zuordnungslücke). Es sollte aber plausibel begründet werden, was es zur Erreichung des längerfristigen Entwicklungsziels beiträgt.