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Ein Hut auf dem Kopf, ein struppiger weisser Bart und ein schelmisches Lächeln: Socka Hitsch war eine Bündner Legende. Ja, er gehörte so zu Graubünden, wie der Steinbock auf dem Wappen.
«Unterboxa und Hempar»
Zwicky hatte ursprünglich Maler gelernt und wurde später Verkäufer in einem grossen Churer Warenhaus. Vor mehr als 20 Jahren beschloss er, seinen eigenen Laden aufzumachen. Socka Hitsch war geboren. Sein Verkaufsstand baute er direkt an der Autobahnausfahrt Landquart. Im Angebot hatte er «Hosaträger, warmi Socka, Unterboxa und Hempar zu billige Priise». Vor gut zwei Jahren musste Socka Hitschs Laden dem Schienennetz-Ausbau der Rhätischen Bahn weichen.
Dokumentarfilm über Socka Hitsch
Socka Hitsch war mehr als nur ein Verkäufer. Er kannte fast jeden und fast jeder kannte ihn. Über Zwicky wurde ein Film gedreht, ein Buch geschrieben und er war im Schweizer Fernsehen zu Gast. Am 9. Februar ist er nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen, wie es in einer Todesanzeige vom Mittwoch in der «Südostschweiz» heisst.
(sk)