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Washington, D.C [U.S.A.], 13. Mai (ANI): Eine neue Technik wurde entwickelt, um Patienten bei der Überwindung verschiedener Augenkrankheiten zu helfen. Lesen Sie auch – Die Stimulation des Sehnervs kann Blinden visuelle Hilfe bieten
Laut Forschern der Columbia University ist die neue Technik für das leistungsstarke Gen-Editing-Tool CRISPR zur Wiederherstellung der Netzhautfunktion bei Mäusen, die an einer degenerativen Netzhauterkrankung, Retinitis pigmentosa, leiden. Lesen Sie auch – Vermitteln Sie gesunde Gewohnheiten, um Sehstörungen vorzubeugen
Dies ist das erste Mal, dass Forscher die CRISPR-Technologie erfolgreich auf eine Art Erbkrankheit anwenden, die als dominante Störung bekannt ist. Laut den Forschern könnte dasselbe Tool bei Hunderten von Krankheiten eingesetzt werden, darunter Huntington-Krankheit, Marfan-Syndrom und Hornhautdystrophien. Lesen Sie auch – Safran: Warum dieses Gewürz den Preis wert ist
Die Forscher Stephen H. Tsang und seine Kollegen versuchten, das CRISPR-Tool agiler zu gestalten, damit mehr Patienten unabhängig von ihrem individuellen genetischen Profil behandelt werden können. Tsang nannte die Technik Genomchirurgie, weil sie das schlechte Gen ausschneidet und es durch ein normales, funktionierendes Gen ersetzt. Tsang sagte, er erwarte, dass die Versuche am Menschen in drei Jahren beginnen werden.
“Die Genomoperation kommt”, sagte Tsang. “Die Augenheilkunde wird die erste sein, die eine Genomoperation vor dem Rest der Medizin sieht.”
Retinitis pigmentosa ist eine Gruppe seltener genetisch bedingter Erbkrankheiten, die durch eines von mehr als 70 Genen verursacht werden. Es geht um den Abbau und den Verlust von Zellen in der Netzhaut, dem lichtempfindlichen Gewebe, das den Augenhintergrund auskleidet.
Es tritt normalerweise in der Kindheit auf und schreitet langsam voran, was das periphere Sehen und die Fähigkeit, nachts zu sehen, beeinträchtigt. Die meisten verlieren im frühen Erwachsenenalter viel von ihrem Sehvermögen und werden im Alter von 40 Jahren legal blind. Es gibt keine Heilung. Schätzungen zufolge ist weltweit etwa 1 von 4.000 Menschen betroffen.
Seit ihrer Einführung im Jahr 2012 hat die als CRISPR (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) bekannte Gen-Editing-Technologie die Geschwindigkeit und den Umfang revolutioniert, mit denen Wissenschaftler die DNA lebender Zellen modifizieren können.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Technik in sich nicht teilenden Zellen verwendet werden kann, was bedeutet, dass Gentherapien möglich sein könnten, die sich auf nicht teilende adulte Zellen wie Augen-, Gehirn- oder Herzzellen konzentrieren. Bisher wurde CRISPR beim Teilen von Zellen effizienter angewendet als beim Teilen von Zellen.
Die Studie erscheint in der Zeitschrift Ophthalmology. (ANI)
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Veröffentlicht: 13. Mai 2018, 17:32 Uhr | Aktualisiert: 13. Mai 2018, 17:34 Uhr