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Ein 20-jähriger Mann rettete sich mit einem Sprung aus dem Fenster einer Wohnung im dritten Stock, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Nachbarn hatten zuvor Matratzen auf den Boden gelegt, um die Landung abzufedern. Er musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
In der gleichen Wohnung blieb eine Person zurück und verstarb. Derzeit wird die Identität des Todesopfers abgeklärt. Das Schicksal dieser Person blieb im Verlauf des Mittwoch zunächst unklar, weil die Feuerwehr wegen der Brandschäden die Wohnung nicht betreten konnte.
Ein weiterer Bewohner litt unter Atembeschwerden infolge der Rauchentwicklungen. Insgesamt wurden 15 Personen aus dem Haus evakuiert. Der Alarm traf bei der Polizei gegen 5 Uhr morgens ein. Gegen 8.30 Uhr war das Feuer gelöscht.
Bei den 20 Wohnungen des grossen Chalets handelte es sich vor allem um Ferienwohnungen. Die meisten waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht bewohnt. Über den Sachschaden machte die Polizei keine Angaben. Zur Brandursache wurde eine Untersuchung eröffnet.
(SDA)