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INFOGRAFIK Joschko Hammermann — 5. Februar 2018
Damit die Stromversorgung gewährleistet ist, müssen sich Stromproduktion und -verbrauch die Waage halten. Nur so bleibt die Spannung im Netz stabil bei 50 Hertz.
Weicht die Frequenz unvorhergesehen von 50 Hertz ab, weil mehr verbraucht als produziert wird oder umgekehrt, muss kurzfristig Energie ins Netz geliefert oder aus dem Netz bezogen werden. Diese Energie nennt man Regelenergie. Der grosse Batteriespeicher in Volketswil, aber auch andere Batterien sowie Kraftwerke stellen Regelenergie bereit.
Grösste Batterie der Schweiz
Der Batteriespeicher der EKZ in Volketswil ist in Bezug auf Leistung und Kapazität der grösste in der Schweiz: Er leistet maximal 18 Megawatt – was der Leistung von 10 000 Haarföhnen (à 1800 Watt) entspricht. Und er hat eine Speicherkapazität von 7,5 Megawattstunden. Mit dieser Energie könnte man 600 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte einen Tag lang mit Strom versorgen. Konkret liefert er aber Regelenergie für die nationale Netzgesellschaft Swissgrid.
Regelenergie
Die Batterie (weisse Linie) springt dann ein, wenn die Frequenz im Stromnetz (blaue Linie) von den 50 Hertz abweicht: Wenn die Frequenz sinkt, wird mehr Energie verbraucht, als gerade produziert wird. In diesem Fall liefert die Batterie Energie, das heisst, ihr Ladezustand sinkt.
Umgekehrt steigt die Frequenz, wenn weniger verbraucht als produziert wird. Dann ist zu viel Energie im Netz. In diesem Fall bezieht die Batterie Energie aus dem Netz und ihr Ladezustand steigt.