Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03491.jsonl.gz/838

Der internationale Flughafen Genf (GVA) hat am vergangenen Mittwoch, den 9. Februar 2011 den vor kurzem erworbenen mobilen Terminal eingeweiht, um auf einen sporadisch erhöhten Bedarf bei der Passagierabfertigung vorbereitet zu sein.
Der Internationaler Flughafen Genf hat vor kurzem einen mobilen Terminal erworben, der an verschiedenen Stellen der Flughafenplattform einfach auf- und wieder abgebaut werden kann. Mit dieser Infrastruktur können vorübergehend zusätzliche Abfertigungskapazitäten geschaffen werden, welche den von den Aufsichtsbehörden geforderten Sicherheitsnormen genügen und einen annehmbaren Komfort für die Passagiere gewährleisten.
Der Flughafen, der seine Infrastrukturen im Rahmen von verschiedenen umfassenden Projekten modernisiert und vergrössert, muss regelmässig Renovationsarbeiten an den bestehenden Gebäuden durchführen lassen. Aufgrund dieser Baustellen stehen verschiedene wertvolle Nutzflächen während einiger Zeit nicht zur Verfügung. "Wir suchten bereits seit Jahren nach Lösungen, um unsere Kapazitäten bei der Passagierabfertigung vorübergehend auszubauen und so die Kontinuität unserer Leistungen unter guten Voraussetzungen gewährleisten zu können", erklärte Robert Deillon. Der Generaldirektor des GVA hat die ideale Lösung bei der österreichischen Gesellschaft TMT gefunden.
Der mobile Terminal von TMT besteht aus einer soliden Metallkonstruktion, die mit Druckluft gefüllten Textilwänden verkleidet ist. Der beheizte Terminal mutet futuristisch an und verfügt über alle technischen Geräte und Einrichtungen, die eine Nutzung wie im Hauptterminal ermöglichen.
Der mobile Terminal wurde provisorisch vor dem Flughafengebäude, Richtung Stadt, auf der Check-in-Ebene aufgestellt und soll von den Flughafenbehörden bis Ende der Wintersaison getestet werden, um gegebenenfalls die zeitweise erhöhte Passagierzahl während der Hochbetriebszeit im Winter bewältigen zu können.
Über weitere Verwendungen des mobilen Terminals auf der Pistenseite sind bereits Studien im Gange. So könnten beispielsweise gewisse Infrastrukturen ersetzt werden, die während dem Bau des Ostflügels abgebrochen oder vorübergehend nicht benutzt werden können. Die mobile Terminallösung könnte auch im Falle einer Renovation der Satellitenterminals zum Einsatz kommen.
Der Internationale Flughafen Genf verfügt mit diesem mobilen Terminal über ein flexibles Instrument, das ihm ermöglicht, Engpässen in seiner Agenda vorzubeugen. Im Weiteren ist er mit dieser Lösung ganz allgemein im Falle von unvorhergesehenen Ereignissen im Luftfahrtbereich gewappnet.