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Im letzten Sommer an den Weltmeisterschaften im russischen Kasan war der 21-jährige Genfer auf seiner Spezialdistanz zweimal unter der Zwei-Minuten-Grenze geblieben.
An den kontinentalen Titelkämpfen im Londoner Aquatics Centre schlug er erst in 2:02,43 an. Damit verpasste Desplanches seinen eigenen Schweizer Rekord gleich um über drei Sekunden, zum Einzug in die Halbfinals fehlten ihm weniger als eine halbe Sekunde. Eine Enttäuschung für den Schwimmer von Genève Natation – trotz dessen eindeutigem Fokus auf die Olympischen Spiele im August.
Maria Ugolkova hingegen unterstrich auch am zweiten Wettkampftag in London ihre starke Form. Weniger als 16 Stunden nachdem sie als Startschwimmerin der 4×100-m-Crawlstaffel ihren eigenen Schweizer Rekord auf 55,07 gesenkt hatte, schlug die 26-Jährige in 55,30 an. Damit qualifizierte sie sich als 15. für die Halbfinals vom Dienstagabend.
(SDA)