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Work and Travel in Kenia
Zur Zeit bieten wir keine Freiwilligenarbeit in Kenia an.
Kenia ist bereits durch seine faszinierend abwechslungsreiche Landschaft ein einzigartiges Reiseziel. Doch der artenreiche Wildtierbestand von Kenia trägt noch mehr dazu bei - ohne ihn wäre "Safari" wohl niemals ein touristischer Begriff geworden. Noch immer ziehen riesige Büffel- und Elefantenherden über die Savannen, noch immer jagen Löwenrudel über endlose Weiten.
Und trotzdem zählt Kenia in wirtschaftlicher Hinsicht zu einem der ärmsten Länder der Welt. Ein Großteil der kenianische Bevölkerung leidet unter Armut und/oder ist an HIV erkrankt. Als Volontär packen Sie also dort an, wo Hilfe nötig gebraucht wird!
Nairobi
Nairobi ist eine junge Stadt, die auch den Beinamen "grüne Stadt an der Sonne" trägt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht.
Obwohl Nairobi sehr gepflegt wirkt, ist die Kriminalitätsrate hoch. Als Ortsfremder sollte man manche Viertel (vor allem nachts) meiden. Es wird empfohlen, den Uhuru-Park nicht allein zu betreten.
Einen Rundgang durch Nairobi beginnt man am besten mit einer Fahrt zur Aussichtsterrasse des Kenyatta Conference Centre. Nur ein Fussmarsch entfernt liegen the City Hall (Rathaus) und die Holy Family Cathedral. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Uhuru-Park (Freiheitspark), welcher zusammen mit dem Central Park Nairobis grüne Lunge bildet.
Auf dem City Market werden Obst und Gemüse sowie kunsthandwerkliche Arbeiten angeboten. Bunte Stoffe, Textilien, Schuhe und Haushaltswaren kauft man aber besser in der Biashara Street.
Ein Must-Do ist ein Besuch des Kenya National Museum. Das Nationalmuseum umfasst Sammlungen zur Naturgeschichte und Naturkunde, zur Geschichte, Volkskunde und Kunst Ostafrikas. Es gibt einen Einblick in die Menschheitsgeschichte sowie die Tier- und Pflanzenwelt Ostafrikas. Die prähistorische Abteilung enthält spektakuläre Ausgrabungsfunde, die Mary und Louis Leakey in der Olduvai-Schlucht in Tansania machten.
Masai Mara
Die Masai Mara ist wahrscheinlich das beste Ziel für Safaris in Afrika. Sie ist das tierreichste Reservat in Kenia und befindet sich im Westen des Landes, an der Grenze zu Tansania. Der Name leitet sich zum einen aus dem dort lebenden Volksstamm der Massai ab. Der Zusatz „Mara" kommt aus der Sprache Suaheli und bedeutet etwa so viel wie „gepunktet" oder „gefleckt" - denn betrachtet man die Masai Mara von oben, sehen die vielen einzelnen Bäume in der Savanne aus wie kleine Punkte.
Besonders bekannt ist das Masai Mara Reservat wegen seiner großen Tierwanderungen, auch „the greatest wildlife show on earth" genannt. Etwa Ende Juni machen sich nach den Regenfällen im Frühling Tausende von Gnus und Zebras auf den Weg - angelockt durch das süße Gras und das frische Wasser der Masai Mara. Aber auch während des restlichen Jahres ist die Tierdichte hier besonders hoch: Elefanten, Löwen und Gazellen locken viele Wildlife- und Safaritouristen an.
Vom Tourismus profitieren die Einheimischen der Masai Mara oftmals nicht direkt, denn sie sprechen wenig bis kein Englisch und viele Tourguides werden daher von außerhalb engagiert. Beide Attraktionen - also Wildlife und Massai-Kultur - unterliegen Konflikten, die es nachhaltig zu minimieren gilt. Als Volontär in der Masai Mara helfen Sie daher in den Bereichen Wildlife- und Naturschutz sowie Bildung mit.