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"2022 war ein Rekordjahr für Puma", sagte der neue Vorstandschef Arne Freundt am Mittwoch in Herzogenaurach. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 19 Prozent auf 8,47 Milliarden Euro, gerechnet hatte die Nummer drei auf dem weltweiten Sportmarkt mit einem Plus von 15 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich um 15 Prozent auf 641 Millionen Euro und landete damit in der Mitte der Prognosespanne von 600 bis 700 Millionen Euro. Zum Jahresende litt Puma aber - wie die grösseren Konkurrenten Adidas und Nike - unter den hohen Lagerbeständen, die sich nur mit Rabatten verkaufen liessen. Die Aktionäre sollen eine auf 82 (2021: 72) Cent erhöhte Dividende bekommen.
Freundt drosselte aber die Erwartungen für das laufende Jahr. Der Umsatz soll - bereinigt um Währungseffekte - um einen hohen einstelligen Prozentsatz zulegen, das Ebit wird aber mit 590 bis 670 Millionen Euro nur um das Vorjahresniveau erwartet. Der Abbau der Lagerbestände werde im ersten Halbjahr stärker auf die Margen drücken als im zweiten.
Freundt hatte im November den zu Adidas abgewanderten Vorstandschef Björn Gulden abgelöst. Er will am Mittwoch seine Pläne vorstellen. "Unseren Fokus legen wir insbesondere darauf, unsere Markenbegehrlichkeit weiter zu stärken und Marktanteile in den USA und China zu gewinnen", sagte er.
(Reuters)