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Kokoro Gin wurde 2014 von James Nichol und dessen Stiefbruder Barry Darnell ins Leben gerufen, die sich beruflich eher mit Finanzberatungs- und Designprojekten auskannten. Doch als sie beim Besuch ihres Onkels C.W. Nicol in Japan mit den wundersamen Sansho-Beeren (auch Japanischer Bergpfeffer genannt) vertraut wurden, konnten sie nicht anders, als sich mit der Ginherstellung zu befassen. In ihrem japanisch inspirierten Gin sollten die Sansho-Beeren mit ihrer erdig-pfeffrigen, zitrusfrischen Würzkraft die Hauptrolle spielen. Zurück in England, begann James mithilfe einer über dem Herd erhitzten 20-Liter Destille, zu experimentieren. Die importierten, getrockneten Beeren sorgten jedoch nicht für den gewünschten Geschmack, weshalb man trotz des grösseren Arbeitsaufwandes auf eigenhändig gepflückte Sansho-Beeren zurückgriff, die für den Transport eingefroren werden. Die Arbeit am Brennapparat mit acht weiteren Botanicals überliess man schliesslich den anerkannten Thames Distillers, die Hunderte von Auftragsgins produzieren. 2016 wurde Kokoro Gin in einer hübschen Flasche aus Milchglas gelauncht, welche Barry in seiner Design-Agentur entworfen hatte. Ihr Unternehmen nannten die beiden Stiefbrüder übrigens "Forest Spirits". Damit nehmen sie Bezug auf das Afan Waldgebiet, wo die Sansho-Beeren wild wachsen. Der unter Schutz gestellte Wald wurde durch die Initiative von C.W. Nicol über drei Jahrzehnte hinweg wiederhergestellt und befindet sich heute unter dem Management des japanischen Volkes.
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