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Das Observatorium des Astronomen und Instrumentenbauers Johannes Hevelius (1611-1687) gehörte seinerzeit zu den besten Europas. Es war über die Dächer von drei nebeneinanderstehenden Gebäuden verteilt und mit mehreren Teleskopen bestückt.
Die frühe Reisebibliothek in Buchform enthält 18 Miniaturbände von 92 mal 68 mm, die in einem tragbaren, mit Leder überzogenen Holzkasten wohlgeordnet untergebracht sind. Der Kasten sieht aus wie ein gewöhnliches altes Buch mit Ledereinband und kann mittels eines Druckknopfs im „Buchschnitt“ geöffnet werden.
Tomaso Porcacchis L’isole piu famose del mondo ist eine unter vielen geographischen Beschreibungen des 16. Jahrhunderts und gehört zur Gattung der Isolarien (Inselbücher). Der Druck wäre wohl kaum erwähnenswert, wenn da nicht die Kuriosität der fehlenden und minutiös ersetzten Seiten wäre.
Der Himmelsatlas des deutschen Astronomen und Juristen Johann Bayer (1572-1625) setzte neue Massstäbe in der Geschichte der Himmelskartographie. Die Karten zeigen die präzisen Positionen der Fixsterne und sind zugleich von einer aussergewöhnlichen Schönheit.
Der vollständige Titel dieses zweibändigen Drucks lautet Collection de machines, d’instrumens, ustensiles, constructions, appareils, etc. employés dans l’économie rurale, domestique et industrielle d’après les dessins faits dans diverses parties de l’Europe par le comte de Lasteyrie.
Der Genfer Staatstheoretiker Jean Jacques Moll (1743-1828) lebte Ende des 18. und anfangs des 19. Jahrhunderts in Paris. Auf das Geheiss von Napoléon Bonaparte entwarf Moll eine Stadt für 100’000 Einwohner.
Tanzende Crevetten sind in der Arbeit des französischen Physiologen und Erfinders Etienne-Jules Marey (1830-1904) ebenso anzutreffen, wie sich räkelnde Seesterne und sanft dahinschwebende Seepferdchen.
Laut Ottley ist dieser Stich interessant, weil er ein frühes Beispiel für die Schiffsarchitektur darstellt. Der Druck wird dem florentinischen Goldschmied und Kupferstecher Baccio Baldini (1436-1487) zugeschrieben.
Thomas Pennant (1726-1798) war einer der bedeutensten Britischen Zoologen vor Darwin und Zeitgenosse von Linnaeus und Buffon.
Franz Griendel von Ach war ein deutscher Hersteller optischer Geräte, der sich in den 70er Jahren des 17. Jahrhunderts in Nürnberg aufhielt. Über seine Lebensdaten ist sonst wenig bekannt. In seinem Pionierwek über die Mikroskopie, Micrographia Nova, beschreibt Von Ach den Kampf zwischen einem Floh und einer Laus folgendermassen: