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Filmkritik: Gar nicht grantige Migranten16. Zurich Film Festival 2020
Der Syrer Omar (Amir El-Masry) ist auf einer schottischen Insel mit anderen Flüchtlingen in einem Benimmkurs. Es gibt eine Telefonkabine in der Nähe, was die Hauptattraktion für die Migranten ist. Am Telefon mit seiner Mutter muss er ihr eingestehen, dass er ihr kein Geld senden kann, denn um arbeiten zu können, muss er erst Asyl bekommen. Die einheimischen Schotten sind voller Vorurteile, aber sobald sie mit Omar und den anderen Migranten sprechen, schaffen sie es, sich ihnen gegenüber etwas zu öffnen.
Omar freundet sich mit seinem Zimmernachbarn Farhad (Vikash Bai) an, der ein grosser Fan von Freddie Mercury ist und mit Stolz einen ähnlichen Schnauz trägt. Wie sein Idol ist er Zoroastrier. Stets hat Omar seine Oud, ein gitarrenähnliches Instrument, dabei, aber er spielt sie nie. Farhad wird sein Agent und Manager und ermutigt ihn dazu, wieder Musik zu machen. Im anderen Zimmer des Hauses wohnen zwei afrikanische Brüder. Im Bewerbungskurs übt der jüngere von den beiden, wie er sich als Putzkraft bewerben kann, der ältere Bruder träumt von einem Probetraining beim FC Chelsea.