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Auch die Gutshöfe von Oberwald und Unterwald gehören zu Hemishofen.
Sie dürften um das Jahr 1000 entstanden sein. Grundbesitzer war das Kloster St. Georgen in Stein am Rhein. 1550 wurden die «Walderhöfe» in Oberwald und Unterwald getrennt. 1692 ging Oberwald, und 1715 der Hof Unterwald an die Stadt Stein am Rhein über.
1866 baute die Stadt Stein am Rhein auf Oberwalder Gebiet ein Wohnhaus samt Schweineställen. Dreissig Jahre später erweiterte sie die Ökonomie-gebäude um eine Scheune, Ställe und Schopf. Seit 1882 befindet sich in diesem Haus die Wirtschaft zum Schweizerhof.
Seit einigen Jahren kann man auf der teilweise überdachten Gartenwirtschaft seinen Blick über die Schweizer Alpen schweifen lassen.
Das Hofgut Oberwald dürfte zusammen mit Unterwald um 1000 entstanden sein. Grundbesitzer war das Kloster St. Georgen in Stein am Rhein. Durch Loskauf kam der Hof 1457 unter Steiner Herrschaft. 1550 erfolgte die Teilung des Hofes in Ober- und Unterwald. 1658 kamen die Walderhöfe durch Tausch an Junker Alexander Ziegler in Schaffhausen. 1692 ging der Hof Oberwald und 1715 der Hof Unterwald an Stein am Rhein über.
1866 baute die Stadt Stein am Rhein auf Oberwalder Gebiet eine zweite Siedlung mit Wohnhaus und Schweineställen. Dreissig Jahre später erweiterte sie die Ökonomiegebäude um eine Scheune, Ställe und Schopf.
Heute wird der Hof als Oberwald 1 bezeichnet. 1883 hielt der Hemishofer Gemeinde-schreiber Bolliger in einem Protokolleintrag unter anderem fest: «Herr Isaak Huber von Oberwald findet, dass es nicht angeht, Reisende, welche wann auch spärlich vorüberkommen, ohne Erfrischung von der Thür zu weisen. Aus diesem Grund stellt er nachträglich noch das Gesuch um die Ertheilung eines Wirtschaftspatentes. Das Lokal, in welchem die Wirtschaft betrieben werden will, ist die Wohnstube seines Wohnhauses Parterre zu Oberwald und entspricht allen Anforderungen des in § 4 des Wirtschaftsgesetzes, ebenso der Abort.»
Isaak Huber gab der Wirtschaft den Namen «Schweizerhof».
Bis 1944 wirtete die Familie Huber auf dem «Schweizerhof» in Oberwald.
Als Nachfolgerin der Pacht erwarb Lydia Schoch das Patent. Mit einem erneuten Pächterwechsel ging 1961 auch die Wirtschaft an Elsmarie Zimmermann über, in deren Händen sie sich noch heute befindet und als gemütliche Bauernwirtschaft mit Gaststube und teilweise überdachter Gartenwirtschaft mit Weitsicht auf die Schweizer Alpen geführt wird.
Zum Hofgut Oberwald 1 gehören 25 ha. Weideland, auf dem schon seit 30 Jahren Angus-Rinder in der sogenannten «Mutterkuhhaltung» grossgezogen werden. Eine Herzensangelegenheit von Daniel Zimmermann.