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Multimedial und lehrplanbezogen: Das ist «mySchool», das Bildungsangebot von Schweizer Radio und Fernsehen. Montags bis freitags von 9 bis 10 Uhr laufen auf SRF 1 bildungsrelevante Sendungen. Auf der Webseite finden Lehrpersonen alle Filme mit massgeschneidertem Unterrichtsmaterial in Form von Zusammenfassungen, Lektionsskizzen und Arbeitsvorschlägen – vertiefend, stufengerecht und kostenlos. Viele Filme lassen sich, falls es die rechtliche Situation erlaubt, nach der TV-Ausstrahlung auf der Webseite oder hier im SRF Player abspielen.
Mathematik auf höchstem Niveau: Im Sommer 1900 stellte David Hilbert in Paris die 23 wichtigen und ungelösten mathematischen Probleme vor. Der Fahrplan für die Mathematik des 20. Jahrhunderts war vorgegeben. Diese Probleme sind bis heute eine Herausforderung für die folgenden Generationen geblieben.
Im 17. Jahrhundert übernahm Europa vom Nahen Osten die Vorreiterrolle in Sachen Mathematik. Europäische Denker verbanden die Welt der Zahlen mit der Welt der Philosophie und Kunst. Sie untersuchten imaginäre Zahlen und befreiten sich vom dreidimensionalen Denken.
Ohne Mathematik gäbe es keine Chinesische Mauer. Sogar das Liebesleben des Kaisers wurde per Geometrie geplant. Das indische Zahlensystem führte zu unserer heutigen Darstellung von Zahlen und wurde zur Universalsprache. Der Gebrauch der Zahl Null entsprach einer mathematischen Revolution.
Der Ursprung der Mathematik liegt am Nil. Die ägyptischen Siedlungen am Fluss wuchsen, deren Verwaltung wurde komplexer. Landflächen mussten berechnet, Ernteerträge geschätzt und Steuern erhoben werden. Wie die Ägypter diesen Wandel bewältigten und damit die Grundlagen der Mathematik schufen.
Sattere Farben, besserer Geschmack und längere Haltbarkeit – dank Zusatzstoffen. Gleichzeitig machen sie die Konsumenten misstrauisch. Die Lebensmittelindustrie weiss um den schlechten Ruf der E-Nummern und versucht, sie zu vermeiden. Genau wie Moderator Mario Torriani im Selbstversuch.
Auf der ganzen Welt produziert und verkauft Nestlé abgepacktes Trinkwasser. Die Privatisierung der Wasserreserven ist in vollem Gange – auch in Nigeria oder Pakistan, wo die Wasserversorgung schlecht und die Einwohner arm sind. Hier verkauft der Konzern den Menschen ihr eigenes Grundwasser.
Für Nestlé ist der Handel mit Wasser von zentraler Bedeutung. Laut Konzernleitung geht es dabei nicht nur um Profit, sondern auch um soziale Verantwortung. So versorgt Nestlé in Äthiopien ein UNHCR-Flüchtlingslager mit Trinkwasser. Ein Engagement aus humanitären Gründen oder PR-Instrument?
Die Anfänge von Convenience Food gehen einher mit dem Beginn der Industrialisierung. Die Zeit zum Kochen schwindet und die Technologisierung macht auch vor dem Essen nicht Halt. Eine Entwicklung, die bis heute ungebremst weiter geht.