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Die wenigen Einheimischen, mit denen ich in Kontakt kam, begegneten mir freundlich und zurückhaltend. Ich wusste, dass sie über mich sprachen. Doch stellten sie keine Fragen. Das änderte sich, nachdem der Postbote die Nachricht verbreitete, dass die einbeinige Möwe zum Haus des Alten zurückgekehrt war.
Die Besitzerin des Hafen-Cafés war klein und rund. Sie hatte ein freundliches, rosiges Gesicht. Es war mein erster Besuch und sie sprach mir ihr Beileid aus. Danach erkundigte sie sich, ob ich mich gut einlebte und sich der Sohn des Krabbenfischers gut um mich kümmerte. Ich bejahte. Dann fragte sie nach der Möwe. Sie hörte mir aufmerksam zu, als ich ihr die Geschichte erzählte. Sie hätte noch weitere Fragen gehabt. Ich war dankbar dafür, dass sie sich diese nicht zu stellen traute.
Nachdem ich mir zu Hause diese Begegnung im Café notiert hatte und erneut lustlos vor meinem Manuskript sass, rief ich meinen Agenten an. Ich würde den Zeitplan nicht einhalten können. Dann nahm ich den Schlüssel hervor und betrachtete ihn lange. Ich wusste, dass er nicht zu meinen Türen gehörte.
Text: Susan Brandy
Wohin fliegen die wohl? Sind die auch auf der Isla Volante zu Hause, oder nur auf der Durchreise?
Im April flog ich über den Kontinent und bestieg an einem Dienstag die erste Fähre mit Kurs auf die Insel. Kurz bevor wir die Hafenmauern passierten, ging ich auf das hintere Deck. Da sah ich die Möwe zum ersten Mal. Sie hockte auf der Reling und starrte mich an. Ich bildete mir ein, dass sie mir etwas zu sagen hatte, doch dann stand sie auf und ich sah, dass ihr ein Bein fehlte. Sie flog davon und ich verwarf meine Phantasie. Zusammen mit einer Gruppe Tagestouristen ging ich an Land. Der Sohn des Krabbenfischers stand etwas abseits neben dem kleinen Café und ich erkannte ihn, ohne zu wissen woran. Nach einer kurzen Begrüssung luden wir mein Gepäck auf einen Pferdekarren und fuhren, begleitet von den neugierigen Blicken der Einheimischen, in Richtung Westen der Insel.
Text: Susan Brandy
Sind die Möwen die ihn täglich über ihn hinwegfliegen, an ihm interessiert, oder ist er nur ein lästiger Störfaktor für sie. Auf alle Fälle ist seine Zwischenverpflegung für die Möwen erstrebenswerter, als die Gedanken die Joven so durch den Kopf gehen.
Aus der Luft und zu Wasser, alle wollen Fisch. Joven möchte heute keinen auf dem Teller.
Feiern die Möwen auch Neujahr?
Frau Adler verwendet den Rest, des Sekts um ihr Risotto zu verfeinern.
Die Flut war heute aussergewöhnlich hoch.