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Lausanne schlägt Servette und rückt den Genfern damit auf die Pelle
Servette nimmt im Kampf um den 2. Platz der Super League einen Rückschlag hin. Die Genfer verlieren daheim gegen Lausanne 1:4 und liegen mit einer schlechten Tordifferenz drei Punkte hinter Basel.
Das Léman-Derby war in der zu Ende gehenden Saison nicht das Terrain der Servettiens. Sie liegen vor der vorletzten Runde einen Punkt vor den Waadtländern. In den vier Duellen haben sie nur einen Punkt geholt und dem Widersacher zehn Punkte überlassen.
Wird Miroslav Stevanovic nicht selten einer der besten Super-League-Spieler genannt, so wurde der Servettien im letzten Léman-Derby der Saison von einem jungen Franzosen überflügelt. Der 19-jährige Lucas Da Cunha, als «Zehner» spielend, zeigte sein Können immer wieder, nicht nur bei einem langen Solo, mit dem er in der 19. Minute die ganze Genfer Defensive überwand und den Ball über Goalie Jérémy Frick hinweg zum 2:0 ins Tor lupfte. Eine gute Viertelstunde spurtete Da Cunha abermals mitten durch die Genfer Platzhälfte. Er leitete so das 3:1 ein, das der Doppeltorschütze Jonathan Bolingi erzielte.
Mit diesem Tor war das Spektakel im Stade de Genève beendet. Die Genfer kamen in der zweiten Halbzeit nie in die Nähe einer Wende, zumal sie sich mit einer Gelb-roten (Vincent Sasso) und einer Roten Karte (Koro Koné wegen eines üblen Tritts) sukzessive selber dezimierten und zumal Pedro Brazão noch das 4:1 erzielte.
Zürich – St. Gallen
Sion – Luzern
Die Tabelle
(zap/sda)
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