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Wimbledon - In Wimbledon könnte es erst im Final zum Duell der Männer kommen, welche die letzten acht Titel gewonnen haben: Roger Federer und Rafael Nadal sind nicht in die gleiche Tableauhälfte eingeteilt.
Der als Nummer 3 gesetzte Federer, der das Turnier schon sechsmal gewonnen hat, startet gegen den Kasachen Michail Kukuschkin (ATP 60), sein möglicher Halbfinalgegner Novak Djokovic gegen den Franzosen Jérémy Chardy. Federer hatte in Paris im Halbfinal dem Serben dessen erste Niederlage des Jahres zugefügt. Titelverteidiger Nadal trifft zum Auftakt auf den Amerikaner Michael Russell (ATP 91).
Der erste mögliche Gesetzte auf Federers Weg wäre im Sechzehntelfinal der zuletzt oft verletzte David Nalbandian (Arg/28).
Zufrieden mit der Auslosung darf Stanislas Wawrinka sein. Dem als Nummer 14 gesetzten Romand wurde der Italiener Potito Starace (ATP 48) zugelost, dessen Stärken auf Sand liegen, anschliessend würde er auf den Sieger eines Qualifier-Duells treffen, ehe mit Richard Gasquet (Fr/17) erstmals Ungemach droht.
Die grösste Aufmerksamkeit der Startrunde dürfte ein Duell zweier Spieler generieren, die nicht dem Favoritenkreis zugeordnet werden: John Isner (ATP 46) muss sich mit Nicolas Mahut (ATP 99) auseinandersetzen. Der Amerikaner und der Franzose hatten sich im Vorjahr die längste Partie der Tennisgeschichte geliefert, welche der Amerikaner nach mehr als 11 Stunden Nettospielzeit mit 70:68 im fünften Satz für sich entschied.
SDA-ATS