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Obwohl Magnesium das vierthäufigste Element der Erde ist, kommt es im menschlichen Körper in nur sehr geringen Dosen vor. Ein 70 Kilogramm schwerer Mensch verfügt gerade einmal über 25 Gramm des Spurenelements. Doch diese kleine Menge nimmt einen grossen Einfluss auf die Gesundheit: Magnesium ist an über 300 Enzymen beteiligt und bestimmt so zahlreiche lebenswichtige Prozesse.
Magnesium ist vor allem für die Zellregeneration, die Sauerstoffnutzung und die Energiegewinnung wichtig. Es regelt die Aktivität der Muskeln – auch jener der Gewebe und Organe – und die Erregungsleitung der Nerven.
Magnesium wird vor allem über Gemüse aufgenommen. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 0,4 Gramm. Ein Mangel äussert sich in Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, in extremen Fällen auch in Erbrechen, Durchfall und Herzrhythmusstörungen. Die Unterversorgung kann durch eine einseitige Ernährung, eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakt, Alkoholismus, Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion hervorgerufen werden. Langfristig begünstigt ein Mangel an Magnesium Osteoporose.
Eine Überversorgung mit Magnesium kommt praktisch nur bei einem schweren Nierenversagen vor. Kennzeichnend sind Muskelschwäche, eine Störung des Herzrhythmus und der Blasenfunktion sowie Verstopfung.