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Die Jungs reisten ins alte Japan. Dort mussten sie sich in Gruppen beweisen, um den neuen Herrscher der kommenden Dynastie zu bestimmen. Sie reisten nach Luzern, wo sie eine Burg vorfanden, in der sie ihr Zeltlager aufstellen konnten. Die Burg bestand aus einer drei Meter hohen Mauer, auf der man laufen konnte. Zudem gab es eine funktionierende Zugbrücke sowie einen Turm, von dem aus man den Pilatus sehen konnte.
Die Pfadis konnten sich bei Aktivitäten Geld verdienen und dieses anschliessend beim Lagerspiel ausgeben, indem sie mit Strategie und Geschick auf einem Spielfeld Gebiete einnahmen.
Auf dem Lagerplatz war immer etwas los. Die Pfadis bastelten Rüstungen, es gab ein Fussballturnier und ein Samurai-Training. Die Jungs lernten etwas über das Kartenlesen und Blachenzelte. Wissen, das sie anschliessend für ihr Biwak brauchten. Die Leiter zeigten ihnen, wie man mit dem Sackmesser richtig umgeht und tolle Sachen schnitzt. Um abzukühlen, gab es in der Mitte des Lagers eine Wasserschlacht.
Als der neue Herrscher gegen Ende des Lagers bestimmt war, ging die 1. Stufe nach Hause. Die 2. Stufe hielt die Stellung. Zu Recht, denn in einer Nacht kamen die Mongolen, stellten ihre Zelte vor der Burg auf und wollten sie einnehmen. Ohne zu verhandeln, stürmten sie auf die Mauern los, aber sie waren machtlos. Es war eine lange Nacht für die tapfere 2. Stufe. Sie verteidigte sich gegen den Feind und bewarf ihn mit Wasserballons. Durch einen Angriff aus den Wald konnte sie die Angreifer von der Seite attackieren und besiegen. Anschliessend konnten die Jungs dann friedlich zurück in ihre Schlafsäcke. In den letzten zwei Tagen baute die 2. Stufe zusammen mit den Leitern das Lager ab und reiste mit guter Stimmung nach Hause.
Bei den Mädchen der Pfadi Meilen-Herrliberg und der Piostufe Ratatouille tauchte beim Antreten Robin Hood auf. Der berühmte Dieb bat die Pfadis um Hilfe, weil es in Nottingham immer mehr Arme gibt und zu wenige, die sich um sie kümmern. Die hilfsbereiten Pfadis machten es sich zur Aufgabe, in ihrem Sommerlager möglichst viel gegen diese Ungerechtigkeit zu unternehmen.
Im Laufe der Woche lernten die Pfadis, wie man sich vor dem gefürchteten Sheriff von Nottingham versteckt und sich gegen ihn behauptet. Natürlich kümmerten sie sich auch um die Bedürfnisse der Armen. Es gab grössere und kleinere Aufgaben wie Pfeilbogenschnitzen, Theaterstücke erfinden und einstudieren, sich mit der Umwelt auseinandersetzen oder mit Lady Mariane Sirup herstellen. Durch diese Aufgaben konnten die Pfadis Geld verdienen, um es mit den Armen zu teilen.
Neben all der Arbeit durfte der Spass nicht fehlen: Wasserrutschen wurden gebaut und ausprobiert, es gab eine Tageswanderung mit anschliessendem Rodeln und verschiedene Tänze. Ausserdem war eine Zaubershow der Bienli Teil des Tagesprogramms.
Die Pfadis erhielten die Möglichkeit, bei einem Bi-Pi-Feuer das Pfadiversprechen ihrer jeweiligen Stufe abzulegen. Ende der Woche kam es zum entscheidenden Zusammenstoss mit dem mittlerweile tobenden Sheriff. Er entführte Robin Hood sowie eine Leiterin. Dank des harten Trainings konnten die tapferen Pfadis die Geiseln zurückholen und der Miesepeter wurde endgültig vertrieben. Somit können sich Robin Hood und sein Gefolge heute um die Bedürftigen von Nottingham kümmern.
Die Pfadis genossen dem Rest ihres Pfadilagers in vollen Zügen, bis es an der Zeit war, mit neu gewonnen Freundschaften und Erkenntnissen vom Balsthal nach Hause zu fahren.
Bilder der Lager gibt es online unter www.pfadimh.ch.