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Die Aortenisthmusstenose ist eine Verengung im obersten Bereich der absteigenden Aorta, unmittelbar nach dem Aortenbogen. Die Operation erfolgt je nach Schweregrad im Neugeborenen-Alter oder auch später während der Kindheit.
Nach Herausschneiden des verengten Teiles der Hauptschlagader werden die freien Enden wieder direkt zusammengenäht. In manchen Fällen ist dabei auch eine Erweiterung eines zu klein gebliebenen Bogenanteils der Hauptschlagader notwendig. Auch bei sehr gutem Operationsergebnis kann es im Langzeitverlauf zu einer erneuten Verengung kommen, sei es durch Vernarbungen oder durch ungenügendes Wachstum des operierten Aortenbereiches. Die betroffenen Patienten und Patientinnen leiden häufig an einer schwer einstellbaren Hypertonie und Muskelschwäche in den unteren Extremitäten, vor allem bei Anstrengungen. Eine solche wiederkehrende Einengung kann entweder mittels Ballonkatheter-Technik dilatiert und mit einem Stent versorgt werden. Ist diese Option aufgrund des Befundes nicht möglich oder nicht erfolgreich, kann der entsprechende Anteil der Aorta entfernt und mit einer Kunststoffprothese ersetzt werden.
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