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Während Bacsinszky bei ihrem ersten Auftritt der Karriere auf dem Centre Court von Wimbledon zwei Sätze lang der Nummer 10 der Welt mindestens ebenbürtig war, blieb sie im Entscheidungssatz chancenlos.
Zwar lehnte sie sich am Ende noch einmal gegen die Niederlage auf, schaffte noch einmal ein Break zum 1:5 und wehrte bei eigenem Service auch die ersten beiden Matchbälle ab. Ein Rückhandfehler stoppte aber die Aufholjagd der Waadtländerin und beendete nach 2:10 Stunden die Partie.
Die ersten beiden Sätze waren hart umkämpft gewesen. Allein die ersten fünf Games der Partie dauerten 25 Minuten. Bacsinszky agierte druckvoller als ihre Konkurrentin, die ihre gewohnte Stärke in der Defensive aber wiederholt ausspielen konnte. Insgesamt unterliefen der Polin, die einst die Nummer 2 des Rankings war, nur zwölf nicht erzwungene Fehler. Nach dem Verlust des zweiten Durchgangs, in dem Bacsinszky mehrere Breakchancen nicht zu nutzen vermochte, musste sich sich medizinisch behandeln und den linken Oberschenkel einbandagieren lassen.
Radwanska, die 2017 bislang noch nicht auf Touren gekommen ist, erzielte in Wimbledon ihre besten Major-Resultate der Karriere er. 2012 stand die 28-Jährige aus Krakau im Final, 2013 und 2015 im Halbfinal. Heuer qualifizierte sie sich bereits zum zehnten Mal an der Church Road für die Runde der letzten 16, in der sie am Montag gegen die Russin Swetlana Kusnezowa spielt.