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Fussballfunktionär Arsène Wenger hält eine Einführung der automatisierten Abseitserkennung zur WM 2022 in Katar für realistisch.
Dies sagte der 71-jährige Franzose, der inzwischen Direktor der globalen Fussballförderung beim Weltverband FIFA ist, bei der Sendung «Living Football Television». «Das automatisierte Abseits wird meiner Meinung nach 2022 bereit sein. Automatisiert bedeutet, dass das Signal direkt zum Linienrichter geht und dieser auf seiner Uhr rotes Licht hat, das ihm verrät, ob es Abseits ist oder nicht», verdeutlichte Wenger.
Der ehemalige Langzeit-Trainer des FC Arsenal hält dies für «einen wichtigen Schritt», um vor allem die derzeit mit dem Videobeweis üblichen Wartezeiten stark zu verkürzen. «Es ist so wichtig, weil wir derzeit sehen, dass viele Tore gefeiert und dann wieder zurückgenommen werden», betonte Wenger.
Die FIFA hat das System bereits bei der Klub-WM 2019 getestet. Während Wenger möchte, dass Abseitsentscheidungen nicht mehr von den Unparteiischen getroffen werden, liess die FIFA letztes Jahr mitteilen: «Die FIFA und das IFAB wollen, dass die endgültige Entscheidung beim Schiedsrichter verbleibt, wobei die Technologie eingeführt wird, um den Offiziellen die bestmögliche Unterstützung zu bieten.»