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Laubbäume werden im Frühjahr und Sommer gedrahtet, wenn die Äste voller Saft und entsprechend biegsam sind. Nadelbäume hingegen drahtet man vorzugsweise im Herbst, da sich während der kalten Jahreszeit das Harz härtet und die Zellen verholzen. Gedrahtet wird von Vorteil mit einem eloxierten Aluminiumdraht, welchen man in einem 45°-Winkel um Stamm und Äste windet. Die Stärke des Drahtes wählt man je nach Dicke und Elastizität des Astes, der gedrahtet werden soll. Nach einigen Wochen, resp. Monaten des Wachstums, bleiben die Äste auch nach Entfernen des Drahtes in der gewünschten Form. Spätestens wenn der Draht in die Rinde einzuwachsen, bzw. einzudrücken beginnt, muss er wieder entfernt werden. Das Entfernen des Drahtes sollte mit einer Bonsaidrahtzange vorgenommen werden. Diese Zange ist auf spezielle Weise abgerundet, so dass der Draht unmittelbar am Stamm oder Ast stückweise durchgetrennt werden kann, ohne dass dabei die Rinde verletzt würde.
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→ Laubbäume drahtet man im Frühjahr/Sommer, Nadelgehölze im Herbst mit einem eloxierten Aluminiumdraht.