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Freiburg Im Kanton Freiburg sind bis zum 13. Juli 2009 zwei bestätigte Fälle von A (H1N1) aufgetreten. Beide infizierten Personen sind wieder gesund. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Erkrankungen mit dem neuen Grippeerreger mit der saisonalen Grippe vergleichbar. Für den Herbst 2009 werden jedoch aufgrund fehlender Immunität in der Bevölkerung bis zu fünfmal mehr Krankheitsfälle erwartet als bei einer gewöhnlichen Grippe. Um die Ausbreitung der Schweinegrippe in Schach halten zu können, hat das Bundesamt für Gesundheit seine Strategie neu definiert.
Beim Auftreten von Grippesymptomen lautet die Anweisung: Zuhause bleiben bis mindestens ein Tag nach Abklingen der Symptome. Dies bedeutet, vom Arbeitsplatz fernbleiben, nicht einkaufen gehen, keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, kein Besuch von Veranstaltungen, Schulen und Kasernen. Kein Kontakt zu Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko sowie keine Besuche von Patienten in Spitälern oder Bewohnern von Heimen.
Ein Anruf beim Arzt soll erfolgen, wenn: die Symptome innert sieben Tagen nach Rückkehr aus einem Gebiet mit erhöhtem Risiko für A (H1N1) auftraten; die erkrankte Person engen Kontakt mit einem bestätigten Schweinegrippe-Fall hatte; schwere Symptome auftreten; ein erhöhtes Komplikationsrisiko besteht.
Mit Maske aus dem Haus
Falls die erkrankte Person das Haus vorübergehend verlassen muss, soll sie während dieser Zeit eine Hygienemaske tragen. Tamiflu soll nur nach ärztlicher Verschreibung eingenommen werden. Wie die kantonale Gesundheitsdirektion weiter mitteilt, werden Personen nicht mehr automatisch ins HFR Freiburg-Kantonsspital geschickt, ausser sie weisen ein erhöhtes Risiko auf. rsa