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Die Analyse zeigte demnach, dass mehr Patienten keine vaso-okklusive Krisen (VOC) hatten, wenn sie mit Crizanlizumab statt mit einem Placebo behandelt wurden (35,8% vs. 16,9%). Dies gelte insbesondere für Patienten mit einer Vorgeschichte von 2-10 VOCs im Vorjahr. Die Daten wurden im American Journal of Hematology veröffentlicht.
VOCs sind den Angaben zufolge eine schmerzhafte Komplikation der SCD und der Hauptgrund, warum Patienten medizinische Hilfe suchen. VOCs, die durch Multizelladhäsion ausgelöst werden, seien mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität verbunden und könnten zu Schlaganfällen sowie Organschäden oder -versagen führen, heisst es weiter. Derzeit seien die Behandlungsmöglichkeiten aber begrenzt.
In der Post-Hoc-Analyse traten laut der Mitteilung auch keine neuen Sicherheitsbedenken auf, da die auf die Behandlung zurückzuführenden unerwünschten Ereignisse zwischen Crizanlizumab und Placebo-Armen in allen Untergruppen ähnlich gewesen seien. Die Gespräche mit den Gesundheitsbehörden gingen entsprechend weiter, ein FDA-Zulassungsantrag werde für 2019 erwartet, schreibt Novartis weiter.
(AWP)