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Tom Lüthi ist beim GP von Australien klar der schnellste Schweizer. Schneller als der Berner waren einzig Esteve Rabat und Sandro Cortese. Lüthi kam am Morgen im ersten Abschnitt seiner ersten Runde zu Fall, ohne sich aber zu verletzen. Besser lief es ihm dann in der zweiten Session.
Dominique Aegerter hingegen kam erneut nicht auf Touren. Als 19. des ersten Trainingstages verlor der WM-Vierte fast eineinhalb Sekunden auf den überlegenen Rabat, der am Sonntag (Moto2-Start um 5.20 Uhr Schweizer Zeit) vorzeitig Weltmeister werden kann. Nur wenig mehr als Aegerter büsste Krummenacher ein (22.). Für Streckenneuling Robin Mulhauser, der sowohl am Morgen wie am Nachmittag stürzte, resultierte mit fast fünf Sekunden Rückstand nur der 34. Platz. (ram/si)
6. November 2005: 20 Jahre nach Stefan Dörflinger hat die Schweiz wieder einen Motorrad-Weltmeister. Tom Lüthi triumphiert in der 125-ccm-Klasse und wird vom ganzen Land als neuer Poster-Boy gefeiert.
Ausnahmezustand in Linden BE: Am Sonntagmorgen um 10 Uhr herrscht bereits seltsame Betriebsamkeit im 1300-Seelen-Dorf im Emmental. Motorräder, Autos und Cars verstopfen die Strassen, vor dem Festzelt warten bereits hunderte Töff-Fans auf den Einlass. Sie alle sind gekommen, um Tom Lüthi auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel zu unterstützen.
Rund 1300 Kilometer südwestlich macht sich der 19-Jährige auf den Weg zum Start. Beim GP von Valencia auf dem Circuit Ricardo Tormo braucht Lüthi …