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Infolge der gesetzlich verordneten Kapazitätsbegrenzung konnte der Nachfrage häufig nicht entsprochen werden. Viele Baslerinnen und Basler bedienten sich deshalb immer öfter der Angebote unserer deutschen und französischen Kollegen. Nach der Eröffnung der Zollfreistrasse zum neuen Flughafen Basel-Mulhouse wurde Settelen 1952 mit dem Transport der Flugpassagiere zwischen Airport und Stadtterminal betraut. Dieser Auftrag ermöglichte es, bereits 1956 den ersten 42-plätzigen FBW-Bus einzusetzen. Der Wegfall der gesetzlichen Restriktionen ab 1960 war Anlass, die Carflotte auf luftgefederte Neoplan-Busse der damals kaum bekannten Firma Gottlob Auwärter, Stuttgart, umzustellen und auf zehn Reisecars zu erweitern. Der sensationelle Passagierkomfort der neuen Busse sorgte bei unserer lokalen Kundschaft für eine wesentliche Nachfragesteigerung bei den ein- bis fünftägigen Fahrten - für eigentliche Ferienreisen zeigte das Basler Publikum hingegen zuwenig Interesse. Folglich musste für die Zeit der Sommerferien ein zusätzlicher Kundenkreis erschlossen werden. Dank dem modernen Wagenpark, der Mehrsprachigkeit unserer Chauffeure und der Gewandtheit unserer Reiseleiter im Umgang mit ausländischen Behörden, Hoteliers und Fremdenführern, gelang es im grossen Stil Gruppenreisen für amerikanische Studenten zu organisieren. In der zweiten Hälfte der 60er Jahre waren während der Semesterferien für Settelen bis zu 40 eigene und zugemietete Busse gleichzeitig in ganz Europa unterwegs.
Um einen pannenfreien Betrieb zu garantieren, wurden die Cars im Vierjahresturnus erneuert - eine Praxis die auch in den späteren Jahren weitgehend eingehalten wurde.