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Hinter der Brochhütte gehen Sie auf dem unbefestigten Weg den Hang hinunter, bis Sie auf den Wanderweg treffen. Diesem folgen sie nach links, in nordöstlicher Richtung. Gleich nachdem Sie den Wald hinter sich gelassen haben, sehen Sie nun vor sich das Gebiet Rufenen. Diese Flächen werden als Weiden für das Jungvieh genutzt und gehören zur Alp Grindel. Die Herkunft der Bergahornbäume auf den Weideflächen ist vielerorts unklar. Oft wurden die Bäume nicht aktiv gepflanzt oder bewusst vor dem Vieh geschützt. Mündlichen Überlieferungen zufolge stammen die ältesten Bäume im Reichenbachtal noch aus der Zeit vor der Reformation im Kanton Bern (1528). Sie gehen auf den Einfluss des Klosters Interlaken zurück, welches im Reichenbachtal Alprechte besass. Aus jener Zeit stammt angeblich auch die Bergahorn-Allee am Rufenen, die in Teilen bis heute erhalten geblieben ist. Der von Bäumen gesäumte Weg verlief seinerzeit etwas oberhalb des heutigen Wanderweges. In Laufrichtung sehen Sie linkerhand oberhalb des jetzigen Weges den Beginn der unteren der beiden Baumreihen. Besonders deutlich und eindrücklich ist die Ahorn-Allee aus der Vogelperspektive zu erkennen.
Die gesamte Broschüre zum Bergahornweg kann hier heruntergeladen werden.