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Laut einem Urteil des Landgerichtes München im Patentstreit zwischen Qualcomm und Apple kann der Chiphersteller Qualcomm ein Verkaufsverbot für bestimmte iPhones in Deutschland erzwingen. Gemäss dem Gerichtsentscheid habe Qualcomm die Möglichkeit, den Verkauf von iPhones der Modellreihen 7plus, 7, 8, 8plus und X zu stoppen und bereits verkaufte Geräte zurückrufen zu lassen.
Als Grund wird angegeben, dass ein bestimmter elektrischer Bauteil in den Smartphones ein Patent von Qualcomm verletze. Voraussetzung eines Verkaufsverbots sei, dass Qualcomm als Sicherheit 668 Mio. Euro für jeweils einzelne Bestandteile des Urteils hinterlege, sagte Richter Matthias Zigann bei der Urteilsverkündung. Es stehe Qualcomm frei, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Apple kündigte nach dem Urteil Konsequenzen an und will in Berufung gehen. Während dieser Zeit würden die Smartphone-Modelle iPhone 7 und 8 nicht in den 15 Apple-Stores in Deutschland verfügbar sein, sagte ein Sprecher. Die übrigen Modelle würden jedoch weiterhin dort zu kaufen sein.
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