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Einen Whisky nach einer Witwe benennen? Diese Entscheidung vermag in der von rauen Naturburschen und Lebemännern dominierten Industrie doch etwas seltsam erscheinen. Dabei war es nicht einmal Jane, die den Whisky einführte oder den Betrieb während ihrer Lebzeiten leitete. Mit dem Namen bezieht man sich vielmehr auf eine seit 1970 geschlossene und verlassene Kalkstein-Mine in Rosendale im US-Bundesstaat New York, die wiederum nach Jane Snyder benannt ist. Deren Mann war als Vorgesetzter und Ehemann gefürchtet gewesen, während sie die Menschen mit ihrer liebevollen Art berührte – somit sollte die Lokalität ihren Namen tragen. Was aber hat das alles mit Whisky zu tun? Nun, die unterirdischen Gewässer des Rosendale-Kalksteins sind die bevorzugte Wasserquelle für die Hersteller dieses Whiskys. In der Nachbarschaft Red Hook in Brooklyn befindet sich die Cacao Prieto Schokoladenfabrik, die gleichzeitig als Craft Destillerie in Gebrauch ist. Seit 2014 brachte man diverse Produkte heraus, wobei der 10-jährige Bourbon mit Abstand das bekannteste ist.
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