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<h2>SubmittedText<h2><p>Ein unabhängiger und schlagkräftiger, d.h. insbesondere auch mit den nötigen Mitteln ausgestatteter, Journalismus ist von wesentlicher Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft. Allerdings verhindern die Entwicklungen der letzten Jahre/Jahrzehnte im Medienbereich (Digitalisierung, Kommerzialisierung, Monopolisierung) zusehends, dass journalistische Medien ihre zentralen Funktionen als unabhängige Informationsbeschaffer und machtkritische Watchdogs erfüllen (können/wollen). Auch in der Schweiz. Der Bundesrat kam bereits 2011 im Bericht zur Beantwortung des Postulats 09.3629 von Hans-Jürg Fehr zu folgendem Schluss: "Es besteht Anlass zur Befürchtung, dass das freie Spiel der Marktkräfte allein das erwünschte Resultat einer vielfältigen, qualitativ ausreichenden Medienlandschaft nicht zu gewährleisten vermag." Die Entwicklung seither hat diesen Anlass zweifellos weiter verstärkt, marktkonforme Lösungen zur Behebung der Journalismuskrise zeichnen sich nicht ab. Im Gegenteil. Es geht deshalb darum, Mittel und Wege zu finden, wie professioneller Journalismus auch anders als über kommerzielle Finanzierungsmodelle (v.a. Werbung) ermöglicht werden kann. Im internationalen Kontext gibt es verschiedene Erfahrungen mit Formen der direkten Medien- und Journalismusförderung. Eine aktuelle Studie, die im Auftrag des BAKOMs erstellt wurde, stellt 18 solche Modelle vor und analysiert sie (http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/01153/01156/04513/index.html?lang=de). </p><p>Meine Frage: </p><p>Angesichts fortschreitender Medienkonvergenz im digitalen Zeitalter stellt sich die berechtigte Frage, ob eine zeitgemässe Medien- und Journalismusförderung nicht mediengattungsübergreifend organisiert sein müsste. Wie wird das vom Bundesrat eingeschätzt?</p>