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Vor zehn Tagen an den Schweizer Meisterschaften in Langenthal war die Welt für die Romande noch in Ordnung gewesen. Nach einer Verletzung verspätet in die Saison eingestiegen, debütierte die WM-Vierte über 400 m Hürden mit einer Zeit nahe der 55-Sekunden-Marke. Bei den Diamond-League-Meetings in Oslo und Stockholm hingegen blieb die erhoffte Steigerung aus. Und nun in Szekesfehervar lief ihr die Konkurrenz davon - angeführt von der Trainingspartnerin Femke Bol, die erneut unter 53 Sekunden blieb. In Ungarn wurde Lea Sprunger in 56,24 gestoppt.
Bei den Sprints herrschten ideale Bedingungen: Der Südafrikaner Akani Simbine gewann die 100 m in 9,84 Sekunden, bei den Frauen blieb ein Quartett unter 11 Sekunden und im 200-m-Lauf durchbrach Shericka Jackson die Marke von 22 Sekunden. Unter diesem Aspekt sind die 11,22 von Ajla Del Ponte und die 22,74 von Mujinga Kambundji als gut, aber nicht als stark zu werten.