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FreiburgEin neues Gesetz regelt seit Anfang 2010 die Entschädigung an Lernende für Reisen an ausserkantonale Berufsschulen. Während früher die Mehrkosten für die Fahrt an den Unterrichtsort ausbezahlt wurden, regelt der Kanton Freiburg die Entschädigung jetzt durch ein Pauschalsystem.
Wie der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage der früheren Grossrätin Claudia Cotting schreibt, hat der Kanton 2011 insgesamt 687000 Franken für diese Entschädigung aufgewendet. Im Budget war eine Erhöhung von rund 250000 Franken gegenüber dem alten System vorgesehen. Freiburg ist einer von neun Kantonen, die solche Ausgaben subventionieren. «Ein gesetzlicher Anspruch auf eine Entschädigung besteht jedoch nicht», so der Staatsrat.
Formular nicht retourniert
Gemäss Erhebung des Kantons besuchen 1256 Lernende eine Berufsschule ausserhalb des Kantons. 217 von ihnen haben aber das Entschädigungsformular nicht retourniert. Weiter absolvieren 173 eine Vollzeitausbildung an einer Lehrwerkstätte ausserhalb des Kantons. 52 Lernende wurden für den Besuch eines Berufsmaturitätsunterrichts ausserhalb des Kantons entschädigt.
Wie der Kanton präzisiert, wird die Entschädigung nicht in Form eines Kostenanteils gewährt. Stattdessen hängt sie von der Dauer der Fahrt vom Bahnhof Freiburg bis zum Bahnhof des Schulortes sowie von der Anzahl Unterrichtstage pro Woche ab.uh