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Bernold Richerzhagen entschied sich für ein Master-Studium der Grundlagen des Maschinenwesens mit Ausrichtung Medizintechnik an der RWTH Aachen, das er mit einer Diplomarbeit über die Entwicklung eines künstlichen Herzens abschloss. Ein Jahr später nahm er im Rahmen seiner Doktorarbeit an einem Forschungsprojekt des Labors für Angewandte Optik der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) teil, bei dem es um die Entwicklung eines laserbasierten Dentalwerkzeugs ging. Ziel war es, ein Laserenergieübertragungssystem für zahnmedizinische Anwendungen wie die Entfernung von Karies zu entwickeln. Richerzhagen entschied, trotz missglückter Vorarbeiten einen neuen Ansatz zur Übertragung der Laserenergie und zur gleichzeitigen Kühlung des Zahns während des Laserbohrens zu erproben. Er sah vor, den Laserstrahl durch Totalreflexion in einem Wasserstrahl zu leiten, ähnlich wie bei einer optischen Faser. Der Laser würde die Wärme für den Abtrag liefern, während das Wasser den Zahn kühlen würde. Ein wasserstrahlgeführter Laser bietet eine gleichzeitige Kühlung, ohne dass es zu einer Wärmeschädigung des Zahns kommt.
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Faszinierende Anfänge des Wasserstrahl-Lasers
Die Fusion von Licht und Wasser führt zu einer Technologie, mit der harte Materialien mit hoher Präzision bearbeitet werden können. Die Idee eines Lasers in einem Niederdruck-Wasserstrahl, der den Strahl durch Totalreflexion leitet, kommt aus der Zahnmedizin.
By Nitin Shankar