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Zentrale Fragen und Themen für das Hauptseminar sind:
- Wie hängen bürgerliche Männlichkeit und Kapitalismus zusammen?
- Wie kam es dazu, dass in bürgerlichen Gesellschaften die Ökonomie (und die Politik) Männern und der familiale ‚private‘ Kontext Frauen zugewiesen wurde? Welche Machtverhältnisse impliziert das?
- Wie hat sich das Verhältnis von Geschlecht und Ökonomie historisch verschoben?
- Welche Auseinandersetzungen um Männlichkeit und Macht finden aktuell im Erwerbsbereich statt, der oft von einer „männlichen Wettbewerbskultur“ geprägt ist? Beispielsweise um Vaterschaft, Selbstsorge und Führungspraxen?
- Inwiefern stellen dabei veränderte Vorstellungen und Bedürfnissen im privaten Kontext neue Anforderungen an Betriebe?
- Inwiefern nehmen aktuell Ungleichheiten zu, und wie könnten emanzipatorische Entwicklungen bezogen auf Geschlecht und Ökonomie aussehen – in der Schweiz und global?
Dabei wird eine intersektionale bzw. multidimensionale Perspektive eingenommen auf die Verstrickung zwischen verschiedenen Differenzdimensionen wie Geschlecht, Klasse, Rassifizierung und Behinderung. Studierende sind eingeladen, eigene Themen
einzubringen und das Seminar mitzugestalten.