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Projekt: Aussenborder Teilrevision
1. Phase
Ein Yamaha F8CMH Aussenborder mit Ölverlust durfte ich mal zerlegen um die Ursache zu eruieren.
Im Folgenden eine Bilderflut die bei der Tätigkeit entstanden sind. Grundsätzliche Annahme, der Motor wurde mal auf der falschen Seite liegend transportiert, das viele Öl unter der Haube bestärkte diese Annahme.
Laut Besitzer sei die Kühlung auch nicht mehr besonders gut.
So wurde als Erstes der Unterwasserteil abgebaut und zerlegt, eine gründliche Reinigung des Getriebes war unumgänglich, denn das abgelassene Getriebeöl zeigte Wasserbeimischung.
Die Wasserpumpe schaute sehr gut aus, nur die Grundplatte/Lagerplatte, die das Getriebe von der Wasserpumpe trennt, war im höchsten Grade korrodiert und musste ersetzt werden. Im unteren Teil des oberen Schaftes, war viel Russ zu sehen (stundenlanges 'schleppen' im niedertourigen Bereich). Der Schaft wurde auch noch abgebaut und die Teile gereinigt, der 'Muffler' (Schalldämpfer) musste anschliessend mittels Spezial Dichtmasse 1207B (wärmebeständig) wieder eingebaut werden.
Irgendwann wollte ich auch noch die Motoranode kontrollieren, das manifestierte sich dann zu einem grösseren Problem, die Zinkanode die von Unten an die Rostfreie Schraube mittels einer kleineren Schraube befestigt war, hatte sich scheinbar vor längerer Zeit gelöst und verhinderte nun den Ausbau der oben genannten Rostfreien Schraube, ohne dass die Anode in den Motor hinein fallen konnte. Ich musste mit einer kleinen Vorrichtung die Anode fixieren, dann die Rostfreie Schraube vorsichtig ausbauen. Die Anode im Motorblock ist durch ihre gewollte Korrosion 'aufgequollen' und konnte erst nach einer mühsamen, stückweisen Zerkleinerung, aus dem Motorblock entfernt werden.
Nach dem Zusammenbau erfolgte ein Testlauf (ohne Propeller) in einem kleinen Wasserfass.