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Nicht nur die amerikanische CIA und der deutsche Nachrichtendienst profitierten von der eingebauten Sicherheitslücken in den Chiffriergeräten der Zuger Crypto AG, sondern auch die Schweiz. Dies berichtet das Schweizer Fernsehen am Mittwoch. Schon seit den 1980er Jahren habe die Schweiz von der Sicherheitslücke gewusst und über einen Deal Informationen aus der Spionagetätigkeit der ausländischen Dienste erhalten.
Anfangs der 2000er Jahre habe die Schweiz die Geräte sogar selbst entschlüsseln können. Die Informationen seien auch bei Verhandlungen benutzt worden, etwa als es 1981 um die Freilassung amerikanischer Staatsbürger aus iranischer Geiselhaft ging.
Der Nachrichtendienst des Bundes habe sich zu den Enthüllungen nicht äussern sollen, so das Schweizer Fernsehen.