Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/203296

<h2>SubmittedText<h2><p>Kann der Bundesrat bestätigen, dass die Neuerung bei den Abonnementen für Jugendliche, nämlich der Ersatz von "Gleis 7" durch "Seven 25", in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt das Anliegen des Interpellanten, dass für Jugendliche preiswerte und sinnvolle Angebote bestehen müssen, die sie dafür motivieren, den öffentlichen Verkehr zu nutzen.</p><p>Das "Seven 25" hat das "Gleis 7" per 1. April 2019 abgelöst. Der Bundesrat hat Kenntnis der neuen Tarife. Nach Auskunft von CH-Direct, welche als Branchenorganisation verantwortlich ist für die Tarifanpassung, wird die Tariferhöhung durch die Ausweitung des Geltungsbereichs des "Seven 25" gegenüber dem "Gleis 7" begründet. Die Verbesserung für die Kunden liege darin, dass das "Seven 25" neu auf dem gesamten GA-Netz gültig ist und somit beispielsweise auch die städtischen Verkehrsbetriebe im Abo eingeschlossen sind. Neben den städtischen Transportunternehmen ist das "Seven 25" zudem bei weiteren Transportunternehmen gültig, so etwa auf dem Netz von Postauto. Die Netzlänge wird mit der Ausweitung auf den GA-Gültigkeitsbereich mehr als verdreifacht. Der neue Preis für das "Seven 25" trägt dieser Ausweitung und den Anforderungen der Transportunternehmungen Rechnung, welche bis anhin nicht am "Gleis 7" partizipiert haben.</p><p>Der eingeschränktere Geltungsbereich des "Gleis 7" hatte gemäss Rückmeldung von CH-Direct regelmässig zu Kundenrückmeldungen geführt. Weiter gibt es mit dem "Seven 25" neue Flexibilität, da nebst dem Jahresabo auch ein Monatsabo für 39 Franken angeboten wird. Neu ist es nicht mehr nötig, gleichzeitig ein Halbtax-Abonnement zu kaufen. Der Preis für das Halbtax für Jugendliche wurde ausserdem mit dem Wechsel am 1. April 2019 um 65 Franken abgesenkt.</p><p>Da die Festlegung der Tarife in der Verantwortung der Transportunternehmen liegt, äussert sich der Bundesrat nicht zur Angemessenheit der Preisveränderungen.</p>  Antwort des Bundesrates.