Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03565.jsonl.gz/2984

- US-Präsident Donald Trump hat den Palästinensern eine fehlende Bereitschaft zu Friedensgesprächen vorgeworfen – und deswegen mit dem Stopp von Finanzhilfen gedroht.
- Trump warf die Frage auf, ob die USA unter diesen Voraussetzungen weiterhin Zahlungen an die Palästinenser leisten sollten.
«Wir zahlen den Palästinensern jährlich hunderte Millionen Dollar und bekommen dafür weder Anerkennung noch Respekt», schrieb US-Präsident Donald Trump auf Twitter. Er stellte die Frage, warum die USA «diese massiven künftigen Zahlungen leisten» sollten, wenn die Palästinenser «nicht mehr über Frieden reden» wollten.
Mit seinem Tweet setzte Trump auch seine Kritik an Pakistan fort. Bereits Neujahr hatte er dem Land vorgehalten, die USA hätten ihm über einen Zeitraum von 15 Jahren mehr als 33 Milliarden US-Dollar an Hilfe zukommen lassen, als Gegenleistung aber nichts als «Lügen und Betrug» erhalten. Trump wirft Pakistan vor, radikalislamischen Taliban aus dem Nachbarland Afghanistan Unterschlupf zu gewähren.
Pakistan nimmt Stellung
Pakistan wies die Vorwürfe verärgert zurück. Das Land habe viel für die USA getan und dabei geholfen, das Terrornetzwerk Al-Kaida zu «dezimieren», habe im Gegenzug aber nur «Beschimpfungen und Misstrauen» geerntet, hiess es in Stellungnahmen des Aussen- und des Verteidigungsministeriums.
Die pakistanische Regierung hat nach den jüngsten Anschuldigungen von US-Präsident Trump den US-Botschafter David Hale einbestellt.