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Die Limmatwasser-Aufbereitungsanlage (LIWA) wurde 1997 erstellt, um dem Grundwasserfeld Hardhof fehlendes Wasser in Form von aufbereitetem Limmatwasser über die Anreicherungsbecken zuzuleiten. Ohne die LIWA können dem Grundwasserfeld Hardhof maximal 70 000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag entnommen werden, mit ihr sind es maximal 150 000 Kubikmeter pro Tag. In Notfallsituationen wäre eine Einspeisung des durch die LIWA aufbereiteten Limmatwassers ohne den Umweg über das Grundwasserfeld direkt ins Trinkwassernetz möglich. Nach knapp drei Betriebsjahren wurde die LIWA im Jahr 2001 aufgrund von noch vorhandenen Leistungsreserven bei den beiden Seewasserwerken Moos und Lengg ausser Betrieb genommen. Seither war ihre Inbetriebsetzung nur noch für Notfallsituationen vorgesehen.
Stärkung der Versorgungssicherheit
In den nächsten Jahren wird die Trinkwasserproduktion wegen Erneuerungsarbeiten an den Seewasserwerken Moos und Lengg zeitweise eingeschränkt sein. Zur Sicherstellung des städtischen Trinkwasserbedarfs während den entsprechenden Bauphasen wird die volle Leistungsfähigkeit des Grundwasserwerks Hardhof und die Wiederinbetriebsetzung der LIWA notwendig sein. Damit die Aufbereitungsanlage wieder permanent in Betrieb genommen werden kann, wird sie innerhalb der nächsten drei Jahre umfassend erneuert. Dafür hat der Stadtrat gebundene Ausgaben in der Höhe von 9,19 Millionen Franken bewilligt.