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Die erste christkatholische Kirchgemeinde in der Region Olten ist de facto am Bettag 1870 entstanden, als Pfarrer Paulin Gschwind beim Verlesen des Hirtenbriefes in der Dorfkirche St. Peter und Paul in Starrkirch die am Ersten Vatikanischen Konzil beschlossenen Papstdogmen (Unfehlbarkeit und richterliche Gewalt des Papstes über die katholische Kirche auf der ganzen Welt) ausliess und dafür zur Verantwortung gezogen wurde.
Als Reaktion auf die in der Folgen gegen Pfarrer Gschwind ausgesprochene Exkommunikation lehnte die Kirchgemeindeversammlung am 17. November 1872 die erwähnten Papstdogmen mit 238:2 Stimmen ab. Am 22. Dezember fand dann der historische Oltnertag statt, der zur Bildung weiterer christkatholischer Gemeinden führte und damit den Fortbestand des Christkatholizismus in der Schweiz ermöglichte.
In der heutigen Form existiert die christkatholische Kirchgemeinde Region Olten seit dem 1. Januar 2009. Auf diesen Termin schlossen sich sich die drei bisher getrennten Gemeinden Hägendorf-Thal-Gäu, Olten-Starrkirch und Trimbach zu einer einzigen Gemeinde in der Region Olten zusammen.
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