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Wer zum falschen Zeitpunkt anreist, wird am Wettkampf in der Höhe kaum seine beste Leistung abrufen.
Wer einen Wettkampf in der Höhe bestreiten möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder man schliesst damit ein Höhentraining bzw. einen Aufenthalt in der Höhe ab oder aber man reist aus dem Unterland an.
Um einen Wettkampf in der Höhe in ein länger geplantes Höhentraining zu integrieren, sollte der Wettkampf zwischen Woche zwei und drei stattfinden. Es ist nicht ratsam, den Lauf in die Anfangswoche (Akklimatisierung) oder in die Endphase des Höhenaufenthaltes zu legen, da die Anstrengung zu hoch ist.
Für kurzfristig Anreisende ist es wichtig, sich gesund und in möglichst guter Verfassung zu befinden, damit der Höhenunterschied gut verkraftet werden kann. Die Anreise sollte idealerweise fünf bis sieben Tage vor dem Lauf erfolgen. Somit bleibt genug Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen und noch lockere Trainingseinheiten (zum Beispiel auf der Wettkampfstrecke) durchzuführen. Zu beachten sind ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung, einen erhöhten Trinkbedarf und eine verlängerte Regenerationszeit.
Ist nur eine ganz kurzfristige Anreise möglich, sollte der Wettkampf innerhalb maximal 24 Stunden seit der Anreise stattfinden, da allfällige Beschwerden aufgrund der Höhe meist in den Tagen zwei und drei nach der Anreise auftreten. Vorteile gegenüber den «Flachländern» weisen sicherlich all diejenigen auf, die ihr Leben in der Höhe (ab rund 1500 m) verbringen.