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Der Versuchsbetrieb Mapraz wurde gegründet, um Fragen zu beantworten, wenn Betriebe auf viehlosen Bio-Ackerbau umstellen wollen. Nach zwölf Beobachtungsjahren, in denen in den sechs letzten Jahren zwei Fruchtfolgen verglichen wurden (mit einem Jahr oder zwei Jahren Kunstwiese – KW), sind die durchschnittlichen Erträge beim Weizen um 8 % tiefer als die Richtwerte oder vergleichbar mit den Bio-Richtwerten bei der Ackerbohne und beim Hafer. Die Deckungsbeiträge liegen zwischen CHF 250 und CHF 670/ha unter den Richtwerten der Bio-Landwirtschaft mit Vieh. Die Fruchtfolge mit zwei Jahren KW zeigt einen besseren Deckungsbeitrag (CHF 200/ha) und benötigt weniger Arbeit (-2 Std./ha) als die Fruchtfolge mit einem Jahr KW. Die Ackerkratzdistel konnte mit der Einführung von zwei Jahren KW in der Fruchtfolge reduziert werden. Die Einführung des Blindstriegelns erlaubte das In-Schach-Halten des Ackerfuchsschwanzes. Die anderen Unkräuter stellen kein Problem dar.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.
Schweizer Milchvieh-Betriebe sind vom strukturellen Wandel stärker betroffen als andere Betriebstypen. Eine Analyse der Betriebe, die aus- oder umsteigen, zeigt Einflussfaktoren auf.