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Tätigkeiten
Fachärzte und Fachärztinnen für Radio-Onkologie / Strahlentherapie behandeln bös- und gutartige Erkrankungen mit Hilfe ionisierender Strahlen. So werden Patienten mit Krebsleiden, insbesondere Tumoren der Brust, der Prostata, der Lunge, des Lymphsystems, zunehmend auch des unteren Verdauungstraktes, gynäkologischen Tumoren und Hirntumoren mit Strahlen behandelt, um eine Heilung zu erreichen oder Linderung zu verschaffen. Die Therapien erfolgen oft kombiniert mit andern Behandlungsmodalitäten wie Operation oder Chemotherapie. Auch in der Behandlung gutartiger Erkrankungen, insbesondere entzündlich-degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie Periarthritis, Epicondylitis oder Fersensporn, wird die Radiotherapie mit gutem Erfolg zunehmend eingesetzt. Diese niedrig dosierten, auf wenige Sitzungen beschränkten Bestrahlungen bewirken oft eine gute, zum Teil auch vollständige Rückbildung der Beschwerden und eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit.
Ausbildung
Erforderliche/r Ausbildungsweg/e
- Master Universitäre Hochschule
Der Erwerb des eidgenössischen Arztdiploms (eidgenössische Prüfung Humanmedizin) nach dem Masterstudium befähigt zur unselbstständigen Tätigkeit in einem Spital oder einer Arztpraxis. Das Diplom ermöglicht zudem die Aufnahme der ärztlichen Weiterbildung, welche mit einem eidgenössischen Weiterbildungstitel abschliesst: Die mindestens 5- oder 6-jährige Ausbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt (bzw. die 3-jährige Ausbildung zum praktischen Arzt oder zur praktischen Ärztin) ist Voraussetzung für die selbstständige Berufsausübung.