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Methuen-
Vertrag
(spr. méthjuĕn), der von dem brit. Gesandten
Methuen mit der portug. Regierung abgeschlossene
Vertrag, wonach engl. Wollwaren mit einem Eingangszoll von 23 Proz.
vom Wert in
Portugal
[* 2] zugelassen, dagegen die portug.
Weine bei der Einfuhr in England um ein Drittel niedriger
als die französischen besteuert werden sollten. Obgleich beide Nationen ihn als gewinnbringend priesen, war doch der schließliche
Erfolg die merkantile Abhängigkeit
Portugals von England. Dennoch wurde der in dem
Handels- und Schiffahrts
vertrag von 1810 erneuert
und erst 1836 aufgehoben.