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Männer und Frauen fühlen sich in ihren Körpern auf unterschiedliche Weise wohl. Paul Dewandre, der mit «Mars und Venus» die Arbeiten von John Gray weiterentwickelt hat, bringt die Unterschiede auf den Punkt. Sie zu kennen sorgt für körperliches Wohlbefinden.
Paul Dewandre, Gründer einer Fluggesellschaft in Lüttich, war durch die Golfkrise 1992 gezwungen, sich beruflich neu zu orientieren. Mit dem Einverständnis des amerikanischen Bestsellerautors John Gray («Die Männer sind vom Mars und die Frauen von der Venus») gründete er 1998 Workshops unter dem Namen «Mars-Vénus» im französischsprachigen Teil von Europa. So kam es zur One-Man-Show «Die Männer kommen vom Mars und die Frauen von der Venus», mit der Paul Dewandre sieben Jahre unterwegs war. Hier seine Konklusionen für ein besseres Leben im eigenen Körper:
Männer denken Kompetenz, Frauen denken Beziehungen:
Was in Männeraugen zählt, ist «besser als», «schneller als» und vor allem, dass ihre Kompetenz öffentlich anerkannt wird! Frauen achten derweil auf die Qualität der Beziehungen.
Männer drücken Fakten aus, Frauen drücken Gefühle aus:
Die Aussage der Frau: «Ich habe drei Stunden gebraucht, um nach Hause zu kommen!» löst beim Mann Widerspruch aus. Weil die Aussage nicht den Fakten entspricht. Die Erklärung: «Es ist, als hätte ich drei Stunden gebraucht, um nach Hause zu kommen» löst hingegen Mitgefühl aus.
Männer behalten ihre Probleme für sich, Frauen sprechen über sie:
Das Thematisieren eines Problems ist für einen Mann wie das Eingeständnis seiner Unfähigkeit, es zu lösen. Frauen sprechen derweil über Probleme, weil sie darin eine Gelegenheit sehen, mit jemandem in Kontakt zu treten, etwas mit anderen zu teilen.
Männer schauen durchs Teleobjektiv, Frauen durch das Weitwinkelobjektiv:
Der Mann sieht weit, er hat ein stechendes Auge, aber sein Blickfeld ist sehr eng. Die weibliche Sicht ist eher panoramisch, aber mit weniger Präzision.
Männer achten auf ihre Bedürfnisse, Frauen auf die anderer:
Es ist bekannt, dass Frauen auf natürliche Weise auf die Bedürfnisse anderer achten. Und in der weiblichen Vorstellung hat die Fürsorge für andere die Konsequenz, dass sie für sich selbst sorgen.
Männer denken aber, wenn jeder auf sich selbst aufpasst, ist jeder glücklich.
Männer mögen Routine, Frauen brauchen Abwechslung:
Männer haben einen Widerstand gegen den Wandel, was mit der männlichen Kompetenz zusammenhängt. Etwas anderes zu tun, etwas anderes auszuprobieren bedeutet, das Risiko des Scheiterns einzugehen. Und das kommt nicht infrage.