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REIZDARM
Das Reizdarm-Syndrom - RDS (auch irritables Darmsyndrom - IDS) gilt als eine der häufigsten Darmerkrankungen.
Dabei handelt es sich gemäß gängiger schulmedizinischer Definition um eine "funktionelle Störung", bei der keine Organerkrankung (z.B. Tumor) als Ursache feststellbar ist.
Auch liegt keine Entzündung im eigentlichen Sinn vor. Vielmehr kommt es durch bis heute nicht geklärte Umstände zu einer Fehlfunktion des Darms bei gleichzeitig gestörter Darmflora(innerer, von Mikroorganismen ausgekleideter Bereich der Darmwand, der im gesunden Zustand v.a. der Immunabwehr dient).
Von einem Reizdarm-Syndrom kann dann gesprochen werden, wenn es innerhalb der letzten zwölf Monate mindestens drei Mal über einen Zeitraum von jeweils mindestens drei Tagen zu mehreren der nachfolgend aufgezählten Anzeichen und Symptome kommt (= Rom III Kriterien):
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