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Selbst-Überwindung ist der vierte Pfeiler des Erfolgs im Coaching zum Erfolg, die Jens Corssen in seinem Buch «Der Selbstentwickler» (2004 Beust Verlag) beschreibt.
Erfolg besteht nicht mehr nur aus rein monetären, materiellen und prestigemässigen Faktoren. Erfolg beinhaltet die Fähigkeiten zur Selbstreflektion und zur Selbstkontrolle. Zusammen mit der Gabe zur Empathie und mit hoher sozialer Kompetenz sind dies laut Jens Corssen die wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Entsprechend sind die vier Pfeiler des Erfolgs
- die Selbst-Verantwortung
- die Selbst-Bewusstheit
- das Selbst-Vertrauen
- die Selbst-Überwindung
Die Selbst-Überwindung ist gemäss Jens Corssen der vierte Pfeiler des Erfolgs. Selbst-Überwindung ist die Königsdisziplin auf dem Weg zum Erfolg. Nun kann ich ernten, was ich mir in den vorherigen drei Schritten im Leadership Development angeeignet habe. Ich sollte jedoch frustrationstolerant sein, Schmerzen und Ungemach aushalten können, damit ich erfolgreich werde.
Am besten lässt sich dieses Prinzip illustrieren, indem ich Ihnen über den Marshmallow-Test berichte. Marshmallows sind diese rosigen, gummi-artigen amerikanischen Süssigkeiten, die sich mittlerweile auch bei europäischen Kindern grosser Beliebtheit erfreuen.
In den 60iger-Jahren entwarf der amerikanische Psychologe Walter Mischel (Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Columbia University in New York) den Marshmallow-Test. Vier-bis sechsjährige Kinder hatten die Wahl, ein Marshmallow, das vor ihnen auf dem Tisch lag, sofort aufzuessen, oder 20 Minuten zu warten, um dann zwei Marshmallows zu bekommen.
So fand Walter Mischel heraus, dass es eine Korrelation zwischen der Fähigkeit zum Belohnungsaufschub und zur Selbstkontrolle zum späteren beruflichen Erfolg gab.
Es stellte sich heraus, dass Kinder, die den Marshmallow-Test bestanden hatten, im späteren Leben wesentlich erfolgreicher waren, als jene, die die Süssigkeit sofort vernascht hatten. Frustrations- und Ambiguitätsresistenz, aufgeschobene Belohnung (delayed grafication) sind wesentliche Erfolgsfaktoren.
Wenn ich einen Sport lange genug trainiere, den Zeitaufwand, den Muskelkater und die verpassten Abende mit Freunden aushalte, dann steigt die Chance, dass ich in meinem Sport siegen werde.
Auf das Berufsleben übertragen: Wenn ich bei meinen Hausaufgaben bleibe, meine schriftlichen Übungen fristgerecht löse und einreiche, und aushalte, anstatt mit meinen Freunden abzuhängen, dann werde ich meine Prüfungen erfolgreich bestehen.
Wenn ich in meiner Anstellung so lange dranbleibe, bis das Wochen-, Monats-Quartalsziel erreicht ist, steigen die Chancen auf meinen beruflichen Erfolg markant. Natürlich gibt es keine Garantie. Ich kann mir die Kniescheibe zertrümmern, die Prüfung kann einseitig auf ein Gebiet ausgerichtet sein, das mir gar nicht liegt, oder mein Vorgesetzter kann mich trotz bester Leistungen einfach nicht ausstehen. Doch langfristig steigere ich meine Aussicht auf Erfolg, indem ich Frustrations- und Ambiguitätsresistenz, aufgeschobene Belohnung (delayed grafication) aushalte.
Wie aber komme ich an diesen Punkt? Auch das ist ein Training. Wie beim Lauftraining für einen Marathon, wo ich mittels Intervall-Training die Distanzen immer mehr verlängere, bis ich die gesamte Distanz am Stück laufen kann, erhöhe ich auch im Training zur Frustrations- und Ambiguitätsresistenz langsam und stetig meine selbstgewählten Hürden. Das olympische Motto «Citius, altius, fortius» (lateinisch, deutsch: Schneller, höher, stärker) kann ich mir aneignen, um meine Leistung und meinen Durchhaltewillen bewusst zu stärken und zu steigern.
Wenn Sie an Ihrem Erfolg arbeiten wollen, erarbeite ich mit Führungskräften und Unternehmern Ihre persönlichen Lösungsstrategien.Rufen Sie mich an unter Tel 079 374 59 04 für einen unverbindlichen Telephontermin!
Ich freue mich auf Sie! Herzlich, Ihre Susanne Keller