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Die Klarinette
Die Klarinette ist ein transponierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente. Sie hat eine vorwiegend zylindrische Bohrung und ist mit einem Mundstück mit einfachem Rohrblatt ausgestattet. Im modernen Gebrauch sind in erster Linie vier Größen üblich:
- Die „normale“ Klarinette in B, die auch im Jazz und in der Volksmusik verwendet wird, klingt einen Ganzton tiefer als sie notiert wird.
- Im Orchester gesellt sich zu ihr die A-Klarinette, die eine kleine Terz tiefer als notiert klingt
- Für hohe Stimmen mit speziellen Klangeffekten wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts oft die Es-Klarinette verwendet, deren schriller Ton in Blaskapellen und böhmisch-mährischer Volksmusik, aber auch im groß besetzten Symphonieorchester zum Einsatz kommt. Wegen ihres durchdringenden Klanges wird sie im Orchester normalerweise nur einzeln besetzt. Doch sie kann sich auch sehr gut anpassen und mit dem Orchester mischen, ohne besonders herauszustechen.
- Analog zum normalen Satz aus B- und A-Klarinette gesellt sich zur kleinen Klarinette in Es diejenige in D. Richard Strauss fordert sie in seiner Tondichtung Till Eulenspiegels lustige Streiche. Üblicherweise wird die Stimme aber auf der Es-Klarinette transponiert gespielt.
Hauptsächlich im Orchester und in der sinfonischen Blasmusik, vereinzelt auch im Jazz, ist die Bassklarinette in B zuhause, die eine Oktave unter der B-Klarinette klingt. Ihr Tonumfang ist oftmals über das tiefe e hinaus erweitert, maximal bis c. Der tiefste Ton ist somit (klingend) Kontra-B.
(Quelle: Wikipedia)
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