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Daneben eine
Kapelle
aus dem 17. Jahrhundert und der Pächterhof. 2
Häuser, 13 Ew. Da von weit her sichtbare
Schloss wurde als Residenz der französischen
Gesandten in Solothurn
erbaut und gehört heute der Familie von Sury.
Entspringt am Giswilerstock
auf Boden von Obwalden,
tritt bei der Kote 1235 m auf Luzernerboden über, durchfliesst das
Marienthal und wendet sich nun über
Flühli
nordwärts, um sich 1 km s.
Schüpfheim nach 20 km langem
Lauf mit der
Weissemme zu vereinigen.
Bezirk des Kantons Basel Land.
Umfasst den S.-Abschnitt des Kantons und grenzt: im N. und O. an die Bezirke
Liestal und Sissach,
im
S. und W. an den Kanton Solothurn.
10565 ha Fläche. Waldenburg ist der gebirgigste Bezirk des Kantons und zählt als nennenswerte Höhen,
die zugleich auf der Kantonsgrenze gelegen sind: im W. den
Riedberg (1013 m), 2 km s.
Bretzwil; im S. den
Passwang (1207 m), den
Helfenberg (909 m), die
Bölchenfluh (1102 m) und die Schmutzfluh (985
m). In der Richtung
von S. nach
N. wird der Bezirk von mehreren Wasserläufen durchzogen.
Solche sind: im W. der durch
Bretzwil fliessende
Seebach, der den Kanton in der Richtung gegen
Seewen verlässt;
Drei Uhrenfabriken. In der Stadt selbst wie an der sog. Römerstrassse hat
man Ziegel, Münzen, eine lateinische Inschrift und Statuetten aus der Römerzeit aufgedeckt.
Waldenburg gehörte zum Gebiet
des Fürstbistums Basel.
Bischof Humbert von Neuenburg
verpfändete das Städtchen 1400 des Stadt Basel, der es dann Christoph von Blarer als
Entschädigung für geleistete Dienste 1585 endgiltig abtrat.