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Im Zentrum der Studie stehen Staatsangehörige eines EU-/EFTA-Landes, die in der Schweiz eine Tätigkeit gegen Entgelt suchen, ausüben oder ausgeübt haben und hier in eine Notlage geraten sind. Aus dem Personenfreizügigkeitsabkommen ergibt sich für EU-Bürgerinnen und -Bürger in der Schweiz unter anderem ein Recht auf Einreise, Stellensuche sowie Ausübung einer selbst- oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit.
Hunderttausende EU-Staatsangehörige machen von der Personenfreizügigkeit Gebrauch und migrieren in die Schweiz. Viele Personen finden hier eine Anstellung und können sich selbstständig eine Lebensgrundlage in der Schweiz aufbauen. Es gibt aber auch Menschen, die zwar eine Stelle finden, mit dem Lohn aber ihren Lebensunterhalt oder den ihrer Familie nicht bestreiten können. Wieder andere Personen haben auch nach wochen- oder monatelanger Suche – teils bereits in mehreren Ländern – keine Arbeit und somit keine längerfristigen Lebensperspektiven. Es stellt sich die Frage über den Umgang mit dieser Situation und die humanitäre Rolle des SRK im Zusammenhang mit dieser Thematik.