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Wasser steht in der Göscheneralp immer genügend zur Verfügung, da das Gebiet in einer sehr niederschlagsreichen Zone liegt. So bleiben die Wiesen recht lange grün und bieten dem Vieh genügend Nahrung. Bei der Milchverarbeitung und Käseherstellung auf den Alpen braucht es zur Reinigung der Arbeitsgeräte frisches Quellwasser, das hier ausreichend vorhanden ist.
Die sogenannten Kältekeller nutzten die Bauern früher als natürlichen Kühlraum, zum Beispiel für ihre Milchprodukte. Sie werden zum Teil heute noch verwendet.
Kältekeller sind Zeugen früherer Formen der Landwirtschaft
In diesen natürlichen Unterständen, unter einem grossen Stein oder unter Steinhaufen, floss immer etwas Wasser oder es war zumindest immer feucht. Somit blieben auch im Sommer die Temperaturen in diesen Höhlen tief. Die Bewohner der Hinteralp (heute im Stausee versunken) legten zudem Äcker für Gemüse und Getreide zum Eigenbedarf an. Auch in Hospental wurde früher in Warmzeiten bis auf 1500 Meter über Meer Getreide angebaut.
Rund 40 Personen lebten zuletzt in der Hinteralp. (Foto: Buch «Im Wandel der Zeit»)