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Informatik-Bronze für zwei Davoser Mittelschüler
An der Schweizer Informatik-Olympiade haben sich vier Jugendliche für die internationale Informatik-Olympiade in Aserbaidschan qualifiziert. Zwei Bündner Mittelschüler durften eine bronzene Medaille mit nach Hause nehmen.
Es sei ein intensives Jahr für die zwölf Finalistinnen und Finalisten der Informatik-Olympiade gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Im vergangenen Herbst lösten 135 Jugendliche die sechs Programmieraufgaben der ersten Runde der Informatik-Olympiade. Danach folgten ein Trainingslager, ein Test und die vier Finaltage am 17./18. Mai und 24./25. Mai.
Kunyang Wu und Rada Kamysheva von der Alpinen Mittelschule Davos wurden mit der Bronzemedaille für ihre Arbeit belohnt. Was es dazu benötigte? «Klug und kreativ muss man sein», sagt Kamysheva. Die Teilnehmer lernten während der Olympiade, wie man programmiert. «Die zündende Idee, die man fürs Umsetzen des Algorithmus braucht, ist aber genauso wichtig», so Kamysheva.
Wer sich darunter nichts vorstellen kann, hier ein Beispiel: «Gegeben ist das Szenario des Hyperloops, eines Verkehrssystem mit Kapseln. Es galt, einen Algorithmus zu programmieren, mit dem man möglichst rasch von A nach B kommt, ohne dabei bereits besetzte Kapseln zu benutzen.» Die Organisatoren würden Wert legen auf einen guten Mix aus technisch anspruchsvollen Aufgaben und solchen, bei denen die Crux eher beim Entwickeln der Idee, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die vier Goldmedaillengewinner dürfen an der internationalen Informatik-Olympiade vom 4. bis 11. August in Baku teilnehmen. (sz)