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Gutes Webdesign ist benutzerfreundlich - es berücksichtigt Kundenwünsche.
Der Kunde, der Ihren Internetauftritt besucht, hat bestimmte Erwartungen und Wünsche.
Er will Informationen, und er will sie schnell.
Auf der Seite "Gutes Webdesign - unsere Philosophie" finden Sie eine Kurzfassung unserer Ideen zum Thema "Gutes Webdesign".
Hier gehen wir etwas ausführlicher auf unsere Grundsätze ein.
Ausgehend von gewissen Kundenwünschen erklären wir, wie wir unser oberstes Ziel erreichen: die Benutzerfreundlichkeit ("usability") einer Website.
Sie erfahren zum Beispiel, warum wir auf Startseiten mit Flash-Animationen verzichten, und welche Methoden wir anwenden, damit der Kunde möglichst schnell die Informationen findet, die er sucht.
Unser oberster Grundsatz beim Erstellen einer Website lässt sich in vier Worten fassen:
Der Kunde ist König.
"Der Kunde" ist in diesem Fall die Person, die die Website besucht, also der "Surfer" oder die "Surferin".
Hinweis: Wir schreiben hier durchgehend "der Kunde" und meinen damit immer männliche und weibliche Personen. Wir glauben, dass diese Schreibweise am besten lesbar ist. Falls Sie für Ihren Internetauftritt eine andere Schreibweise bevorzugen, z.B. "der Kunde oder die Kundin", "der/die KundIn" oder nur "die Kundin", werden wir dies selbstverständlich so umsetzen.
Der oberste Grundsatz ("Der Kunde ist König") bedeutet für uns, auf eine Website übertragen:
Der Kunde besucht eine Website mit der Erwartung, gewisse Informationen zu finden.
Eine klare, einfache Navigation (d.h. ein übersichtliches Auswahl-Menü) erleichtert es dem Kunden, sofort diejenige Information zu finden, die er sucht.
Bei Websites, die wir entwerfen, gelangt der Kunde sofort auf eine Startseite mit einem Inhaltsverzeichnis und einer kurzen Beschreibung, was er auf dieser Website für Informationen findet.
Wir verzichten auf überflüssigen Schnickschnack wie Flash-Animationen auf einer Startseite (Splash-Screen). Studien haben gezeigt, dass die meisten Betrachter solche Startseiten so schnell wie möglich überspringen, sofern sie überhaupt die Möglichkeit dazu haben.
Und wir empfinden es als eine Zumutung an die Kunden, auf der Startseite eine riesige, langsame Flash-Animation zu plazieren und zu schreiben: "Falls Sie das Flash-Plugin nicht haben, müssen Sie es zuerst bei Macromedia herunterladen." Das ist der beste Weg, um Kunden zu verärgern und von der eigenen Website zu verjagen.
Jeder Kunde kann bei seinem Browser die Schriftgrösse einstellen, die er bevorzugt, und auch bei einer angezeigten Seite die Schriftgrösse ändern (z.B. vergrössern), damit er sie gut lesen kann.
Manche Webdesigner versuchen, dies zu umgehen, indem sie in ihren Seiten eine bestimmte Schriftgrösse "absolut" festlegen, z.B. "12 Punkt". Dies hat zur Folge, dass man die Schriftgrösse als Betrachter nicht ändern kann. Somit ist der Text bei bestimmten Bildschirmgrössen und Systemeinstellungen überhaupt nicht mehr lesbar.
Wir verwenden nur "relative" Schriftgrössen. Somit kann der Kunde in seinem Browser einstellen "Schrift - grösser", und alle Buchstaben werden grösser und besser lesbar. Zudem verzichten wir auf Hintergrundgrafiken und -farben, die das Lesen erschweren.
Die von uns gestalteten Seite sind somit auch für sehbehinderte Kunden gut zugänglich. Neben der Benutzerfreundlichkeit ("usability") ist uns auch die Behindertenfreundlichkeit ("accessibility") ein wichtiges Anliegen.
Die meisten Kunden bezahlen in der Schweiz nach wie vor zeitabhängig für ihren Internet-Zugang (Telefongebühren) und haben eher langsame Verbindungen zum Internet. Aus diesem Grund, und auch weil es ein Gebot der Höflichkeit ist, gestalten wir die Websites so, dass der Kunde möglichst wenig warten muss.
Neben dem Verzicht auf Schnickschnack wie Flash-Animationen bedeutet das für uns auch, die Grafiken (Photos, Logos, Buttons u.s.w.) elektronisch zu "komprimieren", was die Ladezeit für die Kunden massiv verkürzt, ohne die Bildqualität merklich zu beeinträchtigen.
Wir verzichten normalerweise auch auf Details wie grafische "Knöpfe" (Buttons), die die Farbe ändern, wenn der Kunde mit der Maus darüberfährt, denn dieser überflüssige Effekt bedeutet, dass statt einer einzigen Grafik zwei oder drei Grafiken übers Internet zum Computer des Kunden übertragen werden müssen.
(Die Links im Navigationsmenue am linken Rand dieser Seite sind nicht mit grafischen Buttons gemacht, sondern mit formatiertem Text.)
Java-Applets sind ein weiterer Unsinn, der viel Zeit kostet und den Kunden in den meisten Fällen nur nervt.
Jeder Surfer hat seinen Lieblings-Browser, also sein bevorzugtes Programm zum Anzeigen von Internet-Inhalten. Dies kann der Netscape Navigator oder der MS Internet Explorer, sein, aber es gibt auch Opera oder andere "Exoten". Auf einem älteren Computer läuft eventuell nur eine alte Browser-Version, die nicht alles anzeigen kann, was technisch möglich wäre.
Manche Webdesigner schreiben auf der Startseite: "Diese Website wurde optimiert für den MS Internet Explorer 5.0". Wer einen anderen Browser hat, kriegt Schwierigkeiten beim Betrachten einer solchen Website.
Die Seiten, die wir gestalten, sehen mit jedem Browser und bei jeder Bildschirmauflösung gut aus, denn wir programmieren die Seiten in reinem, standardkonformem HTML, ohne den Einsatz von neuen Technologien wie JavaScript, Java oder Flash, die fehleranfällig sind und nur mit bestimmten Browsern funktionieren.
Zudem testen wir die Seiten mit mehreren Browsern, unter anderem den älteren Versionen des Netscape Navigators und des Internet Explorers sowie auch mit "exotischen" Browsern wie Mozilla oder Opera.
Es gibt viele verschiedene Bildschirme. Ältere PCs haben nur eine Auflösung von 640x480 Punkten und 16 oder 256 Farben, moderne Bildschirme haben Auflösungen von 1024x768 Punkten oder mehr und 16 oder 24 Millionen Farben...
Das ist natürlich eine Herausforderung für die Webdesigner.
Manche Webdesigner schreiben deshalb auf der Startseite: "Diese
Website wurde optimiert für eine Bildschirmauflösung von 1024x768
Pixel." Was passiert aber, wenn der Kunde eine alte Grafikarte hat, die nur
640x480 Pixel anzeigt? Oder wenn der Kunde nicht weiss, wie er die
Bildschirmauflösung ändern kann? Oder wenn der Kunde die
Bilschirmauflösung einfach nicht ändern will?
Dieser Kunde muss dann vielleicht ständig horizontal scrollen (d.h. den Bildschirminhalt nach rechts und links verschieben), um alles zu sehen, was das Lesen extrem erschwert.
Wir gestalten Seiten so, dass sie bei allen Bildschirmauflösungen und auch bei 256 Farben gut aussehen und lesbar sind.
Der Kunde will die Website einfach anschauen können, ohne irgendwelche Zusatzsoftware zu installieren.
Manche Webdesigner schreiben auf der Startseite: "Um diese Website zu betrachen, brauchen Sie das Flash-Plug-In. Sie können es bei Macromedia herunterladen." Wenn ein Kunde das Plug-In nicht hat, ist dies der schnellste Weg, um ihn von der eigenen Website zu verjagen. Denn: Der Kunde klickt auf den Link, der zu Macromedia führt, lädt das Plug-In während einigen Minuten herunter und installiert es. Anschliessend muss er den Computer oder mindestens den Browser neu starten. Dieser Kunde wird so schnell nicht auf die Website zurückkehren, für die er das Plug-In ursprünglich brauchte...
Zudem sind Flash-Animationen ein überflüssiger Schnickschnack, der die meisten Kunden nur verärgert, da sie warten müssen, anstatt die gewünschten Informationen zu finden (vergleiche "Der Kunde will Informationen" und "Der Kunde will nicht warten").
Wir benützen keine Flash-Animationen und keine anderen Spielereien, die eine zusätzliche Software nötig machen.
(Hinweis: Wir wissen, dass mittlerweile ca. 90% der Surfer das Flash-Plug-In auf ihrem Computer haben. Doch wir finden, dass auch die restlichen ca. 10% ein Anrecht darauf haben, die Website ohne weiteres anschauen zu können. Eine "zweispurige" Lösung, d.h. von der ganzen Website eine Version mit und eine Version ohne Flash zu machen, halten wir für einen übertriebenen Aufwand.)
Wer für den Internet-Zugang Geld bezahlt, sei dies zeitabhängig (Telefongebühren) oder volumenabhängig (z.B. pro Megabyte), kommt schnell auf die Idee, in seinem Browser das automatische Anzeigen von Grafiken abzuschalten. Es gibt auch Nur-Text-Browser (z.B. Lynx), die von gewissen Surfern benutzt werden. Denn so kann man viel schneller surfen, und man erhält nur die Text-Information der Website. Vorausgesetzt, die Website ist dafür vorbereitet, auch ohne Grafiken brauchbar zu sein.
Wir gestalten Websites so, dass die Kunden auch ohne Grafiken die gewünschte Information finden. Das heisst, neben einem graphischen Menü mit "Knöpfen" (Buttons) hat es immer auch ein Text-Menü, und alle Bilder haben einen "Alternativ"-Text, damit der Kunde sieht, was der Inhalt des Bildes wäre, indem er mit der Maus über die Fläche geht, die für die Anzeige des Bildes vorgesehen ist. Wenn der Kunde dann das Bild sehen will, kann er immer noch dieses Bild oder alle Bilder der Seite mit einem Mausklick anzeigen lassen.
Viele Kunden drucken Internetseiten gerne aus, zum Beispiel weil sie den Text auf Papier besser lesen können als auf dem Bildschirm, um die Informationen jemandem zu zeigen, der keinen Computer hat oder einfach um die Informationen auch zur Hand zu haben, nachdem sie den Computer ausgeschaltet haben.
Wir gestalten Websites so, dass jede einzelne Seite gut ausgedruckt werden kann. Das heisst unter anderem, dass wir keine weisse Schrift verwenden, die beim Drucken einfach verschwindet. Zudem ist auf jeder Seite die Internet-Adresse (URL) angegeben, über die der Kunde wieder auf die Seite gelangen kann, aber auch die Postadresse und die Telefonnummer Ihrer Firma gehören deshalb auf jede einzelne Seite.
© Thomas Lüthi · Zuletzt bearbeitet am 10.10.2013