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Limmat Schlieren
Hochwasserschutz und Revitalisierung
Die Limmat wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Kanton Zürich auf ihrer ganzen Länge korrigiert. Die Flusssohle weist seither eine einheitliche Breite von rund 50 Meter auf und ist beidseitig mit einem harten Uferschutz aus Blocksteinen befestigt. Die natürliche Dynamik ist sehr stark eingeschränkt, auch bestehen Defizite bezüglich des Hochwasserschutzes für das Siedlungsgebiet.
Der Kanton Zürich ist zusammen mit den drei Standortgemeinden Oberengstringen, Unterengstringen und Schlieren an der Erarbeitung eines Projekts zur Verbesserung des Hochwasserschutzes, der ökologischen Verhältnisse und der Bedeutung als Erholungsraum. Voraussichtlich Mitte 2021 sollte das Vorprojekt vorliegen und der Öffentlichkeit vorgestellt werden können. Der Projektperimeter umfasst den gesamten, rund 3.2 km langen Limmatbogen von der Autobahnbrücke an der Stadtgrenze von Zürich bis zur Brücke der Überlandstrasse an der Stadtgrenze Schlieren-Dietikon.
Bedeutung
Es handelt sich um den letzten Abschnitt der Limmat auf Gebiet des Kantons Zürich, wo der Fluss seiner Grösse entsprechend aufgeweitet und aufgewertet werden kann, ohne dass er im Einstaubereich eines Kraftwerks liegt. Dieses in verschiedener Hinsicht einmalige Potential für Mensch und Natur inmitten eines der am stärksten wachsenden Siedlungsräume der Schweiz soll genutzt werden.
Projektstand: In Planung