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Doctor giving a child an intramuscular injection in arm, shallow DOF
Die meisten Eltern vertrauen, wenn es um den Impfplan ihres Neugeborenen geht, auf den Rat ihres Kinderarztes. Heute beinhaltet die übliche Empfehlung der Kinderärzte die Kombinationsimpfung gegen Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung (durch Hämophilus influenzae) und Hepatitis B.
Der Rhythmus ist mit je einer Dosis im Alter von 2, 4, 6 und 15-23 Monaten festgelegt. Dieses Vorgehen entspricht auch den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), das zusammen mit der Eidgenössischen Komission für Impffragen (EKIF) jedes Jahr den Impfplan aktualisiert.
Mit dem neuen Impfplan 2019 ändern nun die Empfehlungen. Ab Ende März 2019 sollen die Schweizer Kinderärzte nun nach dem neuen Impfplan impfen, welcher eine Impfdosis weniger vorsieht. Nach diesem Modell werden gesunde und termingeborene Säuglinge im Alter von 2, 4 und 12 Monaten mit der Kombinationsimpfung geimpft. Das heisst, es fällt eine Impfdosis weg.
Diese Senkung der Impfdosen ist gemäss Empfehlungen im Impfplan des BAG unproblematisch und ein Kind gilt auch mit drei Dosen der Kombinationsimpfung als «vollständig geimpft».