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China hat eine landesweite Initiative gestartet, um die öffentliche Meinung zu Verordnungsentwürfen zur Gesichtserkennungstechnologie einzuholen. Dies ist das erste Mal, dass das Land versucht, umfassende nationale Richtlinien für den Einsatz dieser Technologie festzulegen. Die Gesichtserkennungstechnologie bietet zwar Bequemlichkeit und Effizienz, löst jedoch Bedenken hinsichtlich Missbrauchs und Verletzung der Privatsphäre aus. Die Verordnungsentwürfe wurden von der chinesischen Cyberspace Administration (CAC) veröffentlicht, und die öffentliche Konsultation wird einen Monat dauern, um Rückmeldungen und Vorschläge von Einzelpersonen und Organisationen zu sammeln.
Die vorgeschlagenen Vorschriften legen strenge Anforderungen für die Erhebung, Speicherung und Verwendung von Gesichtserkennungsdaten fest. Organisationen, die diese Technologie nutzen, müssen die Zustimmung der Personen einholen, deren Gesichtsdaten erfasst werden, und den Zweck und Umfang der Datenerhebung klar angeben. Sensible persönliche Informationen wie ethnische Zugehörigkeit, religiöse Überzeugungen, Gesundheitszustand oder soziale Schicht dürfen ohne Zustimmung nicht analysiert werden. Datenschutzmaßnahmen gegen unbefugten Zugriff oder Datenlecks sind ebenfalls vorgeschrieben.
Die Verordnungen adressieren auch Bedenken vor möglichem Missbrauch der Technologie. Kommerzielle Einrichtungen wie Hotels, Banken, Bahnhöfe, Flughäfen und andere dürfen Personen nicht zur Nutzung der Gesichtserkennung zwingen oder irreführen, es sei denn, es gibt gesetzliche oder administrative Regelungen. Experten betonen, dass angesichts der Integration von Netzwerk-Informationstechnologie und Biometrie jeder Staat seine Sicherheitsmaßnahmen verstärken und relevante Gesetze und Vorschriften verbessern sollte.