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NZZ, 14. Juni 2012
Gastkommentar von Avraham Burg, früherer Sprecher der Knesset
In der Dunkelheit, die den Friedensprozess im Nahen Osten umgibt, können wir nun einen Lichtschimmer sehen. Am 14. Mai haben die Aussenminister der Europäischen Union Israels Siedlungsexpansion und den Import von Produkten aus dem palästinensischen Westjordanland scharf kritisiert.
Vier Tage später kündigte Dänemark Massnahmen an, um in Übereinstimmung mit dem europäischen Konsumentenschutz Produkte aus Siedlungen nicht mehr mit «made in Israel» zu deklarieren. Und vor einiger Zeit hat die Schweizer Einzelhandelskette Migros erklärt, dass sie die gleiche Deklarierung anwenden werde, weil die Siedlungen ausserhalb der international anerkannten Grenzen Israels lägen.
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