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- 14.01.2004
- Kinder - Opfer von Kriegen
Die Sammelaktion der Glückskette «Kinder - Opfer von Kriegen» hat die 7-Millionen-Grenze überschritten, und täglich treffen weitere Spenden ein. Ebenso schnell läuft die Hilfe an die kriegsgeschädigten Kinder.
Die Finanzierungskommission der Glückskette - das Fachgremium, das die Projekte der Partner-Hilfswerke prüft und zur Finanzierung freigibt - hat für diese laufende Sammelkampagne Ende Woche bereits Hilfsprojekte für 648'800 Franken bewilligt.
In Kolumbien erhalten 620 kriegsvertriebene, traumatisierte Kinder (Massaker von Bellavista) einen psychologisch begleiteten Zugang zur Schule von Quibdo (HEKS, 110'000 Franken). In Sierra Leone werden rund 1000 Kinder aufgenommen , die als ehemalige Kindersoldaten verletzt, verstümmelt oder psychisch geschädigt sind. Im Aufbau ist ein Betreuungsnetz mit 80 Fachleuten (Handicap International, 107'000 Franken). Zwei Projekt in Bethlehem und Nablus unterstützen psychosoziale Beratungszentren für rund 3000 Kinder, die besonders unter den Folgen der Intifada leiden (cfd, Handicap International, 218'000 Franken). In Tuzla, Bosnien, sind es ebenfalls Psychotherapien und Massnahmen zur Friedenssicherung für knapp 1000 Frauen, Jugendliche und Kinder, die noch immer von den Nachwirkungen des Krieges gezeichnet sind und vom Zentrum Vive Zene betreut werden (Iamaneh, 100'000 Franken). In Peschawar, Pakistan, ermöglicht ein Projekt von Terre des hommes 520 Flüchtlingskindern, welche aus Afghanistan vertrieben wurden, den Besuch der Schule und das Erlernen eines Berufs.
Die nationale Finanzierungskommission der Glückskette setzt sich aus sechs VertreterInnen von Hilfswerken, sechs unabhängigen ExpertInnen, und einem Beobachter der DEZA zusammen. Die SRG SSR idée suisse stellt den Präsidenten (Andreas Blum, früher Radiodirektor DRS).