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1. Tag: Von Casaccia folgt man dem Fahrweg, der in Kehren über die Waldstufe hinauf zum Eingang in das Val Maroz führt. Der Fussweg nimmt einen direkteren Kurs, schneidet wiederholt die Strasse und mündet auf dem ebenen Stück am Talanfang wieder in sie. An der Abzweigung auf den Septimerpass geht man vorbei, ohne den Bach zu überqueren, und weiter auf einer breiten Spur an der in Flussrichtung linken Talseite. Hinter einem Grasbuckel taucht die Alphütte von Maroz Dent (2035 m) auf. Hier steigt man leicht ab und überquert den Bach Maira auf einem Steg. Auf der anderen Seite kommt man an eine Kreuzung: links setzt sich die Route in das Val da Cam fort, unsere dagegen geht rechts dem Bach entlang. Es folgt ein Anstieg über Grasbuckel bis zum Saum, hinter dem der Lägh da la Duana (2466 m) liegt. Der Pfad säumt das nördliche Seeufer und geht weiter ins ebene Tal hinaus. Später kommt man zu einem zweiten See, dem Lägh da la Caldera. Man wandert auf der rechten Seite um ihn herum und dann geradeaus weiter, so stösst man leicht auf den Pfad, der in den breiten Taleinschnitt des Pass da Roda mit mehreren kleinen Seen mündet (4.30 Std. von Casaccia auf die Passhöhe). Beim grössten der Seen (2751 m), der sein Wasser ins Madristal giesst, biegt man rechts (nach Norden) ab und steigt zum nahen Bergalgapass hinauf, auch dieser an einem See (2790 m) gelegen. Jenseits der Passhöhe erscheinen die grünen Weiden des Bergalga-Tals. Nach einem kurzen Abstieg zwischen grossen Blöcken nimmt man den Pfad auf, der durch die Mitte des Tales läuft, dann hält man allmählich rechts, bis es abwärts geht zu den Hütten von Hinter Bergalga, wo man auf die Alpstrasse kommt, die nach Juppa (2005 m) führt.
2. Tag: Von Juppa am Ende des Bergalga-Tals begibt man sich nach Juf (2117 m), Endpunkt der Averser Talstrasse, wenig mehr als ein Kilometer entfernt. Die Häuser dieses typischen kleinen Dorfes hinter sich lassend, tritt man in das ebene grüne Tal hinein, einem Fahrweg folgend, der bald einem Fussweg Platz macht. Dieser klettert den Hang zur Linken empor, zum Pass della Valletta hin.
Kurz vor dem Passübergang wandert man gegen Süden in der Längsrichtung weiter bis zum Forcellina-Übergang (2672 m; 2.30 Std. von Juf). Auf der anderen Seite beginnt man um mehrere felsige Abhänge herum abzusteigen, dann geht es über die schöne Alpweide an einigen Bergseen vorbei, die kurz vor dem Passübergang des Septimers (2310 m) liegen. Man geht auf dem Weg Richtung Süden, dann auf dem hübschen Pfad abwärts bis zur Ebene von Maroz Dora
(1799 m), wo man auf den Fahrweg stösst, auf dem man beim Hinweg heraufgekommen ist. Auf diesem, oder besser in den kleinen, direkteren Pfad einbiegend geht man abwärts bis Casaccia.