Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03379.jsonl.gz/1458

Mit Piguet Galland & Cie kann eine weitere Schweizer Bank den Steuerstreit mit den US-Behörden beilegen. Die Bank bezahlt eine vergleichsweise hohe Busse von 15,37 Millionen Dollar, wie das amerikanische Justizministerium (DoJ) bekanntgab.
Piguet Galland & Cie ist eine Tochter der Waadtländer Kantonalbank. Die Bank habe Konten von US-Kunden und Steuerzahler verwaltet, im Wissen darum, dass einige dieser Konten vermutlich bei den Steuerbehörden nicht deklariert waren, teilte das DoJ mit.
441 Millionen Dollar verwaltet
Piguet Galland & Cie habe eine Reihe von Dienstleistungen angeboten, von denen die Bank wusste oder hätte wissen müssen, dass sie den US-Steuerzahlern helfen könnten, Vermögen und Einkommen vor den US-Behörden zu verbergen, schreibt das DoJ.
Die Bank habe seit August 2008 insgesamt 337 Konten mit US-Bezug mit einem maximalen Gesamtwert von 441 Millionen Dollar verwaltet. Insgesamt haben nun bereits 44 Schweizer Banken der "Kategorie 2" im US-Steuerprogramm eine Einigung mit dem DoJ erzielt.
(sda/chb)