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Uri
Uri, das Tor zum Süden und zum Norden liegt im Zentrum der Schweiz und daher mitten in Europa, an der international bedeutendsten Nord/Süd-Verbindung (Schiene / Strasse). Diese wird jährlich von rund 17 Millionen Reisenden aus ganz Europa genutzt. Daneben verfügt Uri über Landschaften, wo sich die Natur in ihrer ursprünglichen und unverfälschten Schönheit präsentiert.
Der Kanton besteht aus 19 selbständigen Gemeinden. Die Bevölkerungsdichte des Kantons Uri liegt mit 34 Einwohnern pro Quadratkilometer (Totale Fläche: 1077 km²) weit unter dem Schweizer Durchschnitt und zur Zeit leben rund 37’000 Menschen im Kanton.
Der Kanton Uri hat sein ländliches Gepräge und seine reiche Kultur erhalten. Die Wohnqualität des Kantons ist überdurchschnittlich. Ein gut ausgebautes Schulsystem mit Berufs- und Fachschulen, ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebot sowie zukunftsgerichtete Arbeitsplätze sind die wichtigsten Träger des Wohlstandes. Die grosse Zahl von modernen und leistungsfähigen Klein- und Mittelbetrieben sind eine wichtige Stütze der regionalen Volkswirtschaft.
Da durch den Kanton Uri eine der wichtigsten Alpenübergänge führt, hat der Kanton seit Jahrhunderten ein hohes Verkehrsaufkommen zu bewältigen mit all seinen Vor- und Nachteilen. Der Gotthardpass als kürzester Nord-Süd-Übergang der Alpen hat vor allem seit dem Ausbau der Schöllenenschlucht ab den Jahren um 1220 und dem Bau der ersten Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht im Jahr 1230 eine grosse Bedeutung für die Menschen dies- und jenseits des Alpenbogens. 1882 wurde der Gotthard-Eisenbahntunnel eröffnet. 1980 folgte der Gotthard-Autobahntunnel. Im 2016 wurde mit dem Gotthard-Basistunnel der längste Eisenbahntunnel mit einer Länge von rund 57 Kilometern eröffnet.