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Rubem Fonseca, geboren 1925 in Juiz de Fora in Minas Gerais, Brasilien, studierte Rechtswissenschaft und war danach als Professor, Journalist und Filmkritiker tätig. Für seine Kurzgeschichten und Romane ist er mit mehreren brasilianischen Literaturpreisen, 1985 mit dem den Goethe-Literaturpreis und 2003 mit dem Prémio Camões ausgezeichnet worden. Er lebt in Rio de Janeiro.
Rubem Fonseca wurde am 11. Mai 1925 in Juiz de Fora/Minas Gerais in Brasilien als Sohn portugiesischer Einwanderer geboren.
Als er sieben Jahre alt war, übersiedelte seine Familie nach Rio de Janeiro. Dort studierte er Jura mit Schwerpunkt Strafrecht und war einige Jahre Dozent, u. a. in den USA, später hoher Verwaltungsbeamter in verschiedenen Institutionen, zuletzt als Direktor der Elektrizitätswerke in Rio de Janeiro. Anschließend übte er verschiedene Tätigkeiten als Journalist, Filmkritiker und Drehbuchautor sowie als Direktor der Abteilung Kultur des Erziehungsministeriums in Rio de Janeiro aus.
Sein erstes Buch Die Gefangenen veröffentlichte er mit 38 Jahren. Immer wiederkehrende Themen in seinen Romanen und Erzählungen sind die Stadt, Kriminalität, Überbevölkerung, Guerilla und wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Marginalität. Fonseca ist ein international hoch angesehener Autor, sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und u. a. ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt.
Der Autor, der in Rio de Janeiro lebt, verweigert aus Prinzip jede Auskunft über sich und sein Werk und gibt keine Interviews.