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Begriffe
- Digital Humanities: Die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geisteswissenschaften.
- Distant Reading: Quantitative und statistische Analyse grosser Textmengen mit Hilfe von Algorithmen. Distant Reading soll es ermöglichen, dass man einen Text analysiert, ohne ihn komplett gelesen zu haben.
- Close Reading: Klassisches, detailliertes, qualitatives Lesen eines Texts durch den Menschen.
- Blended Reading: Eine Mischung aus Distant Reading und Close Reading.
- Text Mining: Algorithmen-basierte Systeme, um automatisiert Informationen aus Texten zu filtern.
Unter dem Begriff Digital Humanities werden “Neuerungen in den Geisteswissenschaften zusammengefasst, die auf der gezielten Anwendung digitaler Forschungsressourcen beruhen.” (sagw) Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Visualisierungen komplexer Datenstrukturen.
Distant Reading soll es ermöglichen, nicht nur die 0.5% der Texte des literaturgeschichtlichen Kanons zu lesen, sondern ganze Korpora des ungelesenen Rests zu betrachten. Dazu braucht Moretti die Visualisierungsformen der Netzwerktheorie. Durch Abstraktion erstellt er aus einem Theaterstück ein Netzwerk. Eine Handlung besteht aus Figuren und Aktionen, ein Netzwerk aus Knoten und Kanten. Modelle machen Strukturen sichtbar wie Röntgenaufnahmen. Damit könne man Experimente durchführen und sehen, was beispielsweise passiert, wenn man Hamlet oder Horatio aus dem Charakternetzwerk entfernt.
Our two in-house TEI corpora (RusDraCor and GerDraCor) hosted on dracor.org are in public-beta state. Feel free to use them, but there are some issues that still have to be resolved before the official release, which is planned for the end of 2019. – SpanDraCor is based on our fork of the BETTE corpus. – ShakeDraCor was derived from the Shakespeare Folger Library, GreekDraCor and RomDraCor from the Perseus Digital Library, and SweDraCor from Dramawebben. – dracor.org is edited by Frank Fischer (Higher School of Economics, Moscow), Peer Trilcke (University of Potsdam) and Boris Orekhov (Higher School of Economics, Moscow).
Technical lead: Carsten Milling (Berlin).
Ralf Lankau, Mitglied der Gesellschaft für Bildung und Wissen, ist massgeblich an der Entstehung des Bündnisses für humane Bildung beteiligt. In seinem Beitrag für den Condorcet-Blog stellt er die Forderungen der Vereinigung vor.
Schweizer befürchten, dass neue Technologien die Einkommensschere öffnen und in Jobs vernichten.
Aufgabe der Schule ist es, junge Menschen auf das Leben vorzubereiten. Hierbei ist es heute unabdingbar, den Schülerinnen und Schülern auch einen kritisch-versierten Umgang mit neuen Medien zu vermitteln.
Jeder vierte Erstklässler besitzt ein Handy. Das sei zu früh, warnen Experten. Doch: In welchem Alter ist ein Kind bereit für das eigene Smartphone?
Erschöpfung, Überbelastung, Stress: Neurologen warnen vor den Auswirkungen von zu viel Medienkonsum. Manche setzen hier auf radikalen Entzug. Aber es gibt auch smartere Methoden, um loszulassen.