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Koke = Moos, dama = Ball
Akadama und Ketotsuchi mischt man, fügt Wasser bei und knetet das Ganze zu einem Ball. Als Untersatz kann auch hier eine Keramikplatte verwendet werden. Aus einem Abdecknetz schneidet man eine entsprechende Form und verwendet einen feinen Aludraht für die spätere Fixierung. Auf das Netz gibt man eine Lage der vorbereiteten Mischung Akadama/Keto, darauf kommt die Pflanze und wird mit derselben Mischung ummantelt. Zum Abschluss wird rundherum Moos appliziert. Kokedama ist in Japan recht beliebt und wird auch von Floristen hergestellt und verkauft. Da man hier mit jungem Pflanzenmaterial arbeiten kann, ist dies der schnellste Weg zum Grasbonsai. Der Moosball verleiht auch diesen Pflanzen einen besonderen Reiz, die Pflanze erfährt eine Aufwertung, gewinnt an Reiz - in einem Topf könnte diese Wirkung nicht erzielt werden.
Natürlich ist ein solcher "frischer" Kokedama nicht zu vergleichen mit einem Kusamono, der bereits über Jahre hinweg kultiviert worden ist. Es fehlt ihm das Alter und die Natürlichkeit. Wenn man aber Geduld hat, ergibt sich dies mit der Zeit.