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Firmenchef Carlo Bozotti rechnet mit einem Umsatzplus von rund 5,5 Prozent und einer auf 35,5 Prozent anziehende Bruttomarge - bei dieser sind unter anderem Verwaltungs- und Vertriebskosten ausgeklammert. Damit ist das Unternehmen etwas optimistischer als der Markt. Bozotti verwies allerdings auch auf eine wirtschaftliche Unsicherheit insbesondere in Europa, welche die Nachfrage nach Halbleitern bremsen könnte.
Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz des Infineon-Rivalen vorwiegend wegen des brummenden Geschäfts mit Autoherstellern um 5,6 Prozent auf 1,70 Milliarden US-Dollar. Am stärksten konnte STMicro auf dem amerikanischen Markt zulegen. Die Bruttomarge stieg leicht von 33,4 auf 33,9 Prozent.
Auch unter dem Strich kam das an, nach einem Verlust von 41 Millionen Dollar im Vorquartal verdiente das Unternehmen nun 23 Millionen Dollar. Der Konzern steigt derzeit aus dem Geschäft mit Chips für Set-Top-Boxen wie etwa Fernseh-Receivern aus und will die jährlichen Kosten so um 170 Millionen Dollar senken./men/zb/stb
(AWP)