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Marcel Hug hat zum 2. Mal in seiner Karriere den Tokio-Marathon gewonnen. Der 36-jährige Rollstuhlsportler fuhr ein einsames Rennen und setzte sich in 1:22:16 Stunden klar durch. Sein erster Verfolger Tomoki Suzuki wies nach den 42,195 Kilometern einen Rückstand von fast 7 Minuten auf.
Bei 19 Startern waren nur 2 Ausländer am Start. Hug gab nach dem Rennen bekannt, sein gewonnenes Preisgeld an die Opfer des Ukraine-Krieges zu spenden.
Noch 2 Städte-Marathons fehlen Kipchoge
Bei den Läufern ging der Sieg in 2:02:40 Stunden an Eliud Kipchoge (KEN). Der Weltrekordhalter gewann in Tokio erstmals und erreichte damit ein weiteres Etappenziel seiner grossen Karriere. Kipchoge hat damit nun 4 der 6 wichtigsten Marathon-Ausgaben gewonnen: Er siegte in London, Chicago, Berlin und Tokio; New York und Boston fehlen ihm noch.
Seinen eigenen Weltrekord verpasste der 37-Jährige um 61 Sekunden. Eine Verbesserung seiner Rekordmarke verpasste Kipchoge auch aufgrund eines ungewöhnlichen Umweges: Die Spitze des Feldes bog nach etwa 10 Kilometern zunächst falsch ab, verlor den Rhythmus und rund 10 Sekunden.