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In der kommenden Woche werden die europäischen Finanzminister eine der letzten Gespräche führen, um den gordischen Knoten zu durchtrennen. Der Knoten galt als nicht aufknüpfbar, darum hat ihn Alexander der Grosse 334 v. Chr. mit dem Schwert durchschlagen. In Brüssel benötigt man kein Schwert, aber eine für alle übrigen Europäer eine akzeptable Einigung und Lösung.
Griechenland braucht in den nächsten Wochen ein weiteres Hilfspaket von 7,2 Milliarden Euro, davon erhielten der IWF die EZB und die EU allein 1,6 Milliarden Euro für Zinsen. Dieses Geld würde für den weiteren Aufbau Griechenlands fehlen, ein anderer Grossteil ist für die Renten vorgesehen. Aber vor Auszahlung ist der Betrag an Bedingungen geknüpft, wie die Kürzung der Pensionen, Reformen am Arbeitsmarkt, Senkung der Renten, sowie sukzessive Erhöhung der Mehrwertsteuer. Ausserdem sollen die staatseigenen Betriebe, wie Flughäfen und die lukrativen Seehäfen privatisiert werden.
Sollte es zu einem Schuldenschnitt und einem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro kommen, dann müsste die Drachme wieder eingeführt werden und er Euro könnte als Zweitwährung bestehen bleiben. Ein Bankenrun wäre bei einem solchen Szenario in Athen unvermeidlich und der grosse Verlierer wäre die geschundene griechische Bevölkerung. Bei den Präsidentschaftswahlen im Januar diesen Jahres, haben die Wähler die linken Politiker überschätzt, denn sie glaubten, dass sie Europa mit ihren Vorhaben in die Knie zwingen könnten.
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