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Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich die Angestellten grosser und mittlerer Unternehmen der Metall-, Maschinen- und Elektroindustrie - vom Betriebsleiter bis zum Werkmeister, vom Ingenieur bis zur Stenotypistin - in Hausverbänden zusammen. Sie reagierten damit auf die Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie auf die ungünstigen Erfahrungen mit der bis damals ineffizienten Interessenpolitik der Berufsverbände. Das Hausverbandsprinzip versprach eine bessere Interessenvertretung. Mit ihm liessen sich auch all jene Angestellten organisieren, welche mangels spezifischer Berufsqualifikationen keinem Berufsverband angehören konnten.
Die vorliegende Studie untersucht die wechselvolle Geschichte der betrieblichen Angestelltenvereine und die Beziehungen zwischen Angestellten und Arbeitgebern in der schweizerischen Metall-, Maschinen- und Elektroindustrie. Sie zeigt, dass die Hausverbände schon lange vor dem Abschluss des Friedensabkommens in der Metallindustrie im Jahre 1937 den Weg der «Kooperation, Integration und Sozialpartnerschaft» einschlugen - einen Weg, auf dem sie allerdings vorerst manche Enttäuschung erlebten.