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Normalerweise erkennt man Melanome, auch schwarzer Hautkrebs genannt, durch Veränderungen von Leberflecken und anschliessender Hautbiopsie. Ein Team der Edith Cowan University in Australien hat nun eine neue Diagnosemethode entwickelt, wie die Newsseite Trendsderzukunft.de berichtet. Die Forscher können Melanome in frühen Stadien mit einem Bluttest diagnostizieren.
Damit könnten viele unnötige, teure und für den Patienten unangenehme Biopsien vermieden werden. Ausserdem würden die Kosten für die Diagnose deutlich sinken.
Die Forscher haben in ihrer Arbeit mit einer Analyse von 1627 Antikörpern begonnen, die in Verdacht standen, mit Melanomen im Zusammenhang zu stehen. Aus dieser Masse ergab sich eine Kombination von zehn Antikörpern, die auf ein Melanom hinweisen.
In klinischen Tests gelang es den Forschern anschliessend, mit ihrer Antikörper-Kombination bei einem Bluttest mit Hautkrebs-Patienten die Erkrankung in 79 Prozent der Fälle zu identifizieren. Das reicht nicht aus, um sich in Zukunft allein auf solch einen Bluttest verlassen zu können. Doch: Der Test könnte laut Ärzten in Zukunft als Diagnose-Tool in eine breitere Diagnostik einfliessen.
Die Forscher der Edith Cowan University arbeiten momentan an einer klinischen Studie, mit der die Genauigkeit des Tests weiter untersucht werden soll. Sie schätzen, dass der Test in etwa drei Jahren bereit für den Einsatz ist. (kün)