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Missionswerk Mitternachtsruf
Das Missionswerk Mitternachtsruf, ursprünglich gegründet als übergemeindliches Werk, ist mit der Gründung einer Trägerkommission und einer Trägergemeinde (nach 1970) und dem Bau einer «Zionshalle» mit über 1000 Plätzen an der Zürcher Stadtgrenze Richtung Dübendorf zur eigenen kirchlichen Organisation geworden.
Erster Leiter des Missionswerkes Mitternachtsruf war der aus Holland stammende Wim Malgo (1922–1992). Er erlebte während seiner Matrosenzeit eine Wiedergeburt und besuchte darauf von 1947 bis 1949 die Bibelschule Beatenberg/CH. 1956 begann Wim Malgo seine Tätigkeit als freier Radioevangelist. Im Lauf der Jahre wurden die verschiedenen Zweige des Werkes Schritt um Schritt weiter gefördert, z.B. die Radioevangelisation über Radio Luxemburg, die Herausgabe von 3 Zeitschriften (heute noch 2), die Vortragstätigkeit, die Schriften- und Tonbandmission, die Überseemission (seit 1962), der Verein für Bibelstudium in Israel u.a.
Das Missionswerk Mitternachtsruf umfasst heute Gemeinden in Dübendorf-Zürich und Bern. Zu ihnen gehören die Mitarbeiter und Freunde des Werkes. In ihnen werden auch Taufen vollzogen und das Abendmahl gefeiert. Das Werk wäre aber nicht denkbar ohne einen nicht organisierten und nicht ohne weiteres abgrenzbaren weiteren Freundeskreis. Er umfasst diejenigen, die die Rundfunksendungen und Vorträge der Verkündiger des Mitternachtsruf anhören, die Schriften lesen und das Unternehmen mit ihren Gaben unterstützen.
Das Missionswerk Mitternachtsruf, das von Wim Malgos Söhnen und von Norbert Lieth weitergeführt wird, weiss sich dem Fundamentalismus mit strenger Bibelbezogenheit verpflichtet. In der evangelistischen Verkündigung wird die tiefe Verlorenheit und Gottesferne des Menschen sowie die volle Erlösung durch Christus betont.
Zu den Kirchen besteht kaum Kontakt. Deren Glaubenshaltung und Tätigkeit werden manchmal kritisch beurteilt. Das Missionswerk hat sich unter Norbert Lieth mehr anderen protestantischen Gemeinschaften geöffnet. Die Ökumene mit nicht-christlichen Religionen wird aber als antichristliches Werk abgelehnt.
Ein wichtiges Anliegen ist dem Missionswerk Mitternachtsruf das sog. «prophetische Wort», d.h. der Versuch, aus prophetischen Stellen der Bibel einen Ablauf der Endzeitereignisse zu erkennen und diese mit Erscheinungen der Tagespolitik zu verbinden. Die Untersuchung des prophetischen Wortes führte Malgo (und führt heute Norbert Lieth) immer wieder neu zur Überzeugung, dass die Endzeitereignisse nahe sind. Dabei wechseln die Begründungen aus der Tagespolitik im Laufe der Jahre, die Schlussfolgerung bleibt jeweils dieselbe: die Wiederkunft Jesu ist nahe.
Mitternachtsruf / Nachrichten aus Israel
Niederlassungen in CH und D.
Grössere Arbeitsgebiete und Filialen in Israel, Holland, Italien, Ungarn, USA, Guatemala, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Bolivien, Kamerun und Rumänien.