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Holdener und Gisin in Top 5 - Shiffrin siegt vor Vlhova
Wendy Holdener wird wie im letzten Weltcup-Slalom im Januar in Flachau Dritte. Die Schwyzerin verliert in Jasna bei ihrem 26. Podestplatz in ihrer Spezialdisziplin 0,52 Sekunden auf Mikaela Shiffrin.
Déjà-vu in der Slowakei: Wie vor fünf Jahren beim letzten Abstecher nach Jasna gewinnt wiederum Mikaela Shiffrin den Slalom. Die damalige Zweite Wendy Holdener steht erneut auf dem Podest. Die Schwyzerin wird dieses Mal hinter der Einheimischen Petra Vlhova Dritte.
Wendy Holdener sprach nach ihrem 92. Slalom auf Stufe Weltcup sichtlich erleichtert von einem «grossen Schritt in die richtige Richtung». In den vergangenen Wochen und Monaten hatte die 27-Jährige aus Unteriberg weder im Weltcup noch an der WM, wo sie ohne Medaille geblieben war, die gewünschten Leistungen zeigen können. «Deshalb war ich unzufrieden, denn ich wusste, dass ich so viel mehr drauf habe», wie Holdener im Interview mit dem Schweizer Fernsehen sagte.
Holdeners sehr gute Schwünge
Holdener, die in diesem Winter zuvor erst einmal - Mitte Januar beim Slalom in Flachau - die Top 3 erreicht hatte, attackierte schon im ersten Lauf in Jasna. Mit vier Zehnteln Rückstand reihte sie sich als Dritte hinter Leaderin Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin ein. Im Finaldurchgang zeigte Holdener «ein paar sehr gute Schwünge», was ihr erlaubte, mit riesigem Vorsprung vor der österreichischen Slalom-Weltmeisterin Katharina Liensberger die Spitze zu übernehmen.
Die Hoffnung, in ihrer Paradedisziplin nicht nur den 26. Podestplatz, sondern vielleicht sogar den ersten Sieg zu schaffen, währte bei der Schweizerin allerdings nicht lange. Die gleich nachfolgende Amerikanerin Shiffrin setzte sich mit über einer halben Sekunde Vorsprung an die Spitze.
Vlhova noch 107 Punkte hinter Gut-Behrami
Deren 69. Weltcup-Triumph konnte danach einzig noch Vlhova verhindern. Doch die im nahen Liptov aufgewachsene und immer noch wohnhafte Slowakin fiel um 34 Hundertstel hinter Shiffrin zurück. Im Gesamtweltcup liegt Vlhova bei sieben ausstehenden Rennen noch um 107 Punkte hinter Lara Gut-Behrami zurück.
Michelle Gisin reihte sich auch im sechsten Slalom des Winters in den Top 5 ein. Die Engelbergerin, Ende Jahr in Semmering siegreich, wird hinter der viertklassierten Österreicherin Liensberger mit 2,24 Sekunden Rückstand Fünfte.
Rast mit starkem zweiten Lauf
Drittbeste Schweizerin war Camille Rast. Die WM-Achte aus dem Wallis musste im ersten Lauf lange um die Finalteilnahme zittern. Am Nachmittag preschte sie jedoch vom 30. noch in den 17. Rang vor. Besser klassiert war Rast in einem Weltcup-Slalom erst einmal gewesen, als Sechste in Flachau.
Mélanie Meillard hingegen konnte ihre gute Ausgangslage vom Morgen, als sie mit Nummer 27 noch auf Platz 10 vorgestossen war, nicht zum angestrebten Topresultat ausnutzen. Die Walliserin schied im zweiten Lauf durch einen Einfädler aus.
Vlhova im Slalom-Weltcup weiter vorne
Sehr spannend präsentiert sich der Kampf um die kleine Kristallkugel im Slalom. Vlhova führt nach sechs von neun Rennen mit 480 Punkten vor Shiffrin (435) und Liensberger (410). Theoretische Chancen auf den Sieg in der Disziplinen-Wertung besitzen auch noch Gisin (375) und Holdener (305).
Am Sonntag beim Riesenslalom greift auch Super-G- und Riesenslalom-Weltmeisterin Gut-Behrami wieder ein. Die Tessinerin siegte bei ihren letzten acht Starts im Weltcup fünfmal, dreimal wurde sie Zweite. Start zum ersten Lauf in Jasna ist um 9.30 Uhr.
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