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Studie zeigt: Langlauf vermindert das Risiko für eine Depression und die Gefahr einer Demenz um rund 50 Prozent.
«Langläufer leben länger» – am legendären Schweizer Spruch aus den Siebzigerjahren scheint tatsächlich etwas dran zu sein: Forscher der Schwedischen Universitäten Lund und Uppsala haben mit 200 000 Menschen, die zwischen 1989 und 2010 den Vasaloppet, das legendäre Langlaufrennen über 90 Kilometer, bestritten haben, eine Langzeitstudie durchgeführt. Das Resultat: Langlauf vermindert das Risiko für eine Depression und die Gefahr einer Demenz um rund 50 Prozent. Dass sich Sport günstig auf die kognitive Funktion des Menschen auswirkt, zeigt eine weitere Untersuchung, die im renommierten «Nature Medicine» publiziert wurde. Darin zeigten die Forscher einen Mechanismus auf, der als Erklärung für die Wirkung dienen könnte: Bei körperlicher Aktivität wird ein bestimmter Botenstoff (Irisin) freigesetzt und gelangt über den Blutkreislauf in das Gehirn. Alzheimer-Patienten weisen im Hippocampus, unserer «Gedächtniszentrale» im Gehirn, einen tieferen Irisin-Spiegel auf. Eine erhöhte körperliche Aktivität hingegen hat einen positiven Einfluss auf den Irisin-Spiegel und dadurch auch auf die Gedächtnisleistung.