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Psychische Gesundheit von vulnerablen Populationen
Abhängig vom lokalen Kontext besteht für bestimmte Personen und Gruppen in der Gesellschaft möglicherweise ein erheblich höheres Risiko für psychische Gesundheitsprobleme. Zu diesen vulnerablen Gruppen können Menschen gehören, die in Armut leben oder chronisch erkrankt sind. Vulnerabel sind zum Beispiel Säuglinge und Kinder, die Misshandlungen und Vernachlässigungen ausgesetzt sind. Aber auch Jugendliche mit erhöhtem Substanzkonsum, ethnische Minderheiten, ältere Menschen, diskriminierte Personen oder Menschen, die in Konfliktgebieten leben oder Naturkatastrophen ausgesetzt sind. Es ist davon auszugehen, dass Menschen an Übergängen zu und während kritischer Ereignisse potenziell gefährdet sein können. Auf der Basis von Gesundheitsmonitorings beschreibt das Kompetenzzentrum detailliert spezifische Risikogruppen und analysiert Risiko- und Schutzfaktoren in den biografischen Übergängen. Aus diesen Forschungsergebnissen ist es möglich, für verschiedene Bevölkerungsgruppen und Risikopopulationen evidenzbasierte Hinweise und Ansatzpunkte zur Prävention und Intervention abzuleiten.