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Wie der IWF am Montag mitteilte, rechnet er für 2017 nun mit einem Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent in China. Die Prognose fällt damit 0,3 Prozentpunkte höher als im Oktober aus, weil sich die Wirtschaft in den vergangenen Monaten stabilisiert habe.
Allerdings warnte der IWF, dass ein von steigenden Staatsausgaben und mehr Krediten getragenes Wachstum nicht nachhaltig sei. China mache bei der Bekämpfung von hohen Unternehmensschulden nur langsam Fortschritte.
Chinas Premierminister Li Keqiang hatte am Freitag in einer Rede gewarnt, dass Chinas Wirtschaft wegen der veränderten Situation in der globalen Politik unter Druck geraten könnte. Strafzölle, die von Donald Trump in Erwägung gezogen werden, könnten sich laut eines Sprechers der Pekinger Zollverwaltung negativ auf Exporte und Wachstum auswirken.
Nachdem Chinas Wirtschaft Jahrzehnte in einem halsbrecherischen Tempo wuchs, fiel das Wachstum in den ersten neun Monaten 2016 so langsam wie seit 25 Jahren nicht mehr aus. Die endgültigen Wachstumszahlen für das abgelaufene Jahr werden am Freitag erwartet.
(AWP)