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Bergwald ist mehr als die Summe der Bäume. Er ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere, schützt vor Lawinen und wirkt als grüne Lunge.
Etwa ein Drittel der Fläche des Nationalparks ist von Wäldern bedeckt.
Typische Bergwälder der Region bestehen aus Fichten, Lärchen, Arven oder Bergföhren. Im Nationalpark ist die Situation etwas anders: Da in früheren Zeiten viele Wälder mehrmals kahlgeschlagen wurden, dominieren heute Pionierwälder mit Bergföhren die Landschaft. Deshalb werden diese Pionierwälder auch als «Ofenpasswälder» bezeichnet.
Die Waldausbreitung wird beschränkt durch die Höhenlage des Nationalparks. Gebiete unterhalb der Waldgrenze sind weitgehend bewaldet. Generell hat der Waldanteil im Nationalpark und in der ganzen Region Engadin/Münstertal in den letzten 100 Jahren wegen geringerer Holznutzung zugenommen.