Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03479.jsonl.gz/279

Absinthe Kübler
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferbar
Die Ursprünge dieser sagenumwobenen Spirituose liegen im neuenburgischen Val-de-Travers, wo Absinth zu medizinischen Zwecken verwendet wurde. Man kam wegen seiner Bitterkeit auf die Idee der Medizin beim Verabreichen ein Stück Zucker beizugeben. Diese Süsse führte zu wachsender Beliebtheit des Getränks in Künstler- und Literaturkreisen.
Fortan vor allem als «Grüne Fee» (La Fee Verte) bekannt, sagte man dem Getränk eine euphorisierende Wirkung nach, die sich durch einen psychoaktiven Wirkstoff (Thujon) erklären lässt, welcher sich im Absinth befindet.
Ausschlaggebend für ein Verbot von Absinth war im Jahre 1905 der so genannte «Absinthmord». Da durch die steigende Beliebtheit von Absinth die Weinpreise stiegen und die Weinindustrie starken Lobbyismus betrieb, war das Verbot jedoch vor allem politisch motiviert. Ungeachtet des Verbotes wurde im Val-de-Travers weiterhin Absinth gebrannt und erst um 1998 die Herstellung von Absinth in der Europäischen Union und seit dem 1. März 2005 in der Schweiz erlaubt.
Yves Kübler, aus der Dynastie der zweitgrössten Absinth Brenner aus der Schweiz, gründete 1988 noch während des Absinth Verbots die Distillerie «Blackmint» und bereits 1990 kam der erste Apéritif Anisé auf den Markt. Die «Rincette» war der erste Schritt auf dem Weg zur Realisierung seines Traumes, ein Produkt möglichst nahe am Original seines Urgrossvaters herzustellen.
Am 10. Oktober 2001, 91 Jahre und 3 Tage nach der «Interdiction de l’Absinthe», tröpfelte mit amtlichem Segen der neue «Extrait d’Absinthe Kübler» aus dem Alambik.
Das verwendete Wermutkraut (Artemisia absinthium) und pflanzliche Stoffe stammen aus biologischen Kulturen der Region Val-de-Travers. Den Anbau dieser Pﬂanzen konnte Blackmint mit Hilfe lokaler Landwirte wiederaufnehmen und damit die Herstellung des Absinths in seiner historischen Ursprungsregion, dem Val-de-Travers, schützen.
Der Absinth ist kräftig, aber ausgewogen im Geschmack und überzeugt mit harmonischen Noten von Anis, Wermut und anderen Kräutern. Seine Qualität beeindruckte auch beim Swiss Spirit Award, wo er 2018 als bester Absinth ausgezeichnet wurde.
Tasting Notes