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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00643 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 27. Januar 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer Zustelladresse: X.___ c/o Rechtsanwalt Peter Fertig, Fertig Keller Rechtsanwälte Löwenstrasse 22, 8001 Zürich dieser vertreten durch Rechtsanwalt Peter Fertig Fertig Keller Rechtsanwälte Löwenstrasse 22, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1951, erlitt am 5. November 1970 einen Motor radunfall, nach welchem ihm das linke Bein im Unterschenkel amputiert wurde ( Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Ver fügung vom 2 5. April 2000 von Januar 2000 bis Dezember 2009 eine Un ter schenkel-Prothese zu ( Urk. 7/58). Mit Mitteilung vom 3. März 2010 verlän gerte sie die Zusprache bis Januar 2020 ( Urk. 7/71). Mit Mitteilung vom 4. Oktober 2011 bestätigte sie die Kostenübernahme für eine - abnutzungsbedingte (vgl. Urk. 7/83) - Zweitversorgung gemäss einge reich tem Kostenvoranschlag (vgl. Urk. 7/82) im Umfang von Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/84). Am 2 3. Februar 2012 stellte die Orthopädie-Technik Y.___ Fr. 692.05 ( Urk. 7/85/2 = Urk. 7/88/4 ), Fr. 536.55 ( Urk. 7/88/7) und Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/85/3-4 = Urk. 7/88/2-3 ) in Rechnung. 1.2 Mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2012 verneinte die IV-Stelle einen Kosten gutsprache-Anspruch für Prothesenreparaturen infolge fehlender Versicherungs unterstellung und forderte seit 2008 erbrachte Leistungen zurück ( Urk. 7/106). Die genannte Verfügung hob sie - nach Hinweis auf die geltende Rechtslage durch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (vgl. Urk. 7/107) - am 1 5. Januar 2013 wiedererwägungsweise wieder auf ( Urk. 7/108). Mit Vorbescheid vom 1 6. Januar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, sie werde keine Kostengutsprache erteilen, weil er trotz entsprechen der Aufforderung nicht mit der zuständigen Beratungsstelle Kontakt aufge nommen habe ( Urk. 7/110 ). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 7/113, Urk. 7/119). Mit Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 7/124 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle fest, aus näher dargelegten Gründen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008, nicht aber jene von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernommen. 2. Der Versicherte erhob am 8. Juli 2013 Beschwerde gegen die Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei dahin abzuändern, dass auch die Reparaturkosten von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernom men würden ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2013 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) aus, die beiden Reparaturen ( Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 und Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008) seien aufgrund üblicher Abnut zung bei sorgfältiger Verwendung notwendig geworden (S. 2 Mitte). Dass der Ver sicherte über zwei Prothesen verfüge, sei verständlich; drei funktionstüch tige Prothesen - „wie dies vorliegend der Fall zu sein scheint“ - entsprächen je doch nicht mehr dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit, weshalb zu min dest die Instandhaltung der Prothese aus dem Jahr 2002 nicht mehr zu fi nan zieren sei (S. 2). Übernommen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008 (S. 3 oben). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die vermeintlich dritte Prothese sei zwar im Februar 2012 fertiggestellt, aber noch nicht einsatzfähig gewesen; erst am 7. Februar 2013 habe er sie nach Hause neh men und einlaufen können (S. 5 Ziff. 3.1). Im Februar 2012, als die um strittenen Reparaturkosten für die Prothese aus dem Jahr 2002 entstanden seien, habe er somit nur über die Prothese aus dem Jahr 2008 - die ihm Schmerzen verursache - und die (revisionsbedürftige) Prothese aus dem Jahr 2002 verfügt (S. 6 f. Ziff. 3.2). 3. 3.1 Die Sachdarstellung des Beschwerdeführers ist unbestritten geblieben. Die Be schwerdegegnerin hat sich in der Beschwerdeantwort ( Urk. 6) darauf be schränkt, auf eine Stellungnahme ihres Rechtsdienst zu verweisen, die noch vor Verfü gungs erlass ergangen ist, und hat a uf die Vorbringen des Beschwerdefüh rers keinen Bezug genommen. 3.2 Der Beschwerdeführer hat eine Bestätigung des Herstellers bezüglich der verzö gerten Verfügbarkeit der 2012 angefertigten Prothese in Aussicht gestellt ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 3.1). Eine solche ist jedoch verzichtbar, ist doch nicht ersicht lich, in wiefern der geschilderte Ablauf unzutreffend sein sollte. Aus prozessökonomischen Gründen ist davon abzusehen, die erwähnte Bestäti gung einzufordern, denn die damit verbundenen (effektiven) Kosten dürften den Streitwert deutlich übersteigen. 3.3 Die Beschwerdegegnerin ist davon ausgegangen, es sei verständlich, dass der Be schwerdeführer über zwei Prothesen verfüge; deren drei jedoch würden dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit nicht mehr gerecht. Im Zeitpunkt, als die hier strittigen Reparaturkosten anfielen, verfügte der Be schwerdeführer effektiv über zwei funktionsfähige Prothesen ( aus dem Jahr 2002 und aus dem Jahr 2008 ) ; die vermeintlich dritte Prothese war erst rund ein Jahr später verwendungsfähig. 3.4 Damit ist d as von der Beschwerdegegnerin selber als ausschlaggebend einge führte Kriterium - Reparaturanspruch bei zwei Prothesen, nicht aber bei drei - erfüllt. Dementsprechend sind auch die Kosten für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 im Betrag von Fr. 692.05 zu übernehmen. In diesem Sinne ist, in Gutheissung der Beschwerde, die angefochtene Verfü gung abzuändern. 4. 4.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die In va li denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 4.2 Der obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand ermessensweise auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest zusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. Juni 2013 wird dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer zusätzlich Anspruch auf Übernahme der Kosten von Fr. 692.05 für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 1'700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Fertig - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00643 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 27. Januar 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer Zustelladresse: X.___ c/o Rechtsanwalt Peter Fertig, Fertig Keller Rechtsanwälte Löwenstrasse 22, 8001 Zürich dieser vertreten durch Rechtsanwalt Peter Fertig Fertig Keller Rechtsanwälte Löwenstrasse 22, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1951, erlitt am 5. November 1970 einen Motor radunfall, nach welchem ihm das linke Bein im Unterschenkel amputiert wurde ( Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Ver fügung vom 2 5. April 2000 von Januar 2000 bis Dezember 2009 eine Un ter schenkel-Prothese zu ( Urk. 7/58). Mit Mitteilung vom 3. März 2010 verlän gerte sie die Zusprache bis Januar 2020 ( Urk. 7/71). Mit Mitteilung vom 4. Oktober 2011 bestätigte sie die Kostenübernahme für eine - abnutzungsbedingte (vgl. Urk. 7/83) - Zweitversorgung gemäss einge reich tem Kostenvoranschlag (vgl. Urk. 7/82) im Umfang von Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/84). Am 2 3. Februar 2012 stellte die Orthopädie-Technik Y.___ Fr. 692.05 ( Urk. 7/85/2 = Urk. 7/88/4 ), Fr. 536.55 ( Urk. 7/88/7) und Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/85/3-4 = Urk. 7/88/2-3 ) in Rechnung. 1.2 Mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2012 verneinte die IV-Stelle einen Kosten gutsprache-Anspruch für Prothesenreparaturen infolge fehlender Versicherungs unterstellung und forderte seit 2008 erbrachte Leistungen zurück ( Urk. 7/106). Die genannte Verfügung hob sie - nach Hinweis auf die geltende Rechtslage durch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (vgl. Urk. 7/107) - am 1 5. Januar 2013 wiedererwägungsweise wieder auf ( Urk. 7/108). Mit Vorbescheid vom 1 6. Januar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, sie werde keine Kostengutsprache erteilen, weil er trotz entsprechen der Aufforderung nicht mit der zuständigen Beratungsstelle Kontakt aufge nommen habe ( Urk. 7/110 ). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 7/113, Urk. 7/119). Mit Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 7/124 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle fest, aus näher dargelegten Gründen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008, nicht aber jene von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernommen. 2. Der Versicherte erhob am 8. Juli 2013 Beschwerde gegen die Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei dahin abzuändern, dass auch die Reparaturkosten von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernom men würden ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2013 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) aus, die beiden Reparaturen ( Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 und Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008) seien aufgrund üblicher Abnut zung bei sorgfältiger Verwendung notwendig geworden (S. 2 Mitte). Dass der Ver sicherte über zwei Prothesen verfüge, sei verständlich; drei funktionstüch tige Prothesen - „wie dies vorliegend der Fall zu sein scheint“ - entsprächen je doch nicht mehr dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit, weshalb zu min dest die Instandhaltung der Prothese aus dem Jahr 2002 nicht mehr zu fi nan zieren sei (S. 2). Übernommen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008 (S. 3 oben). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die vermeintlich dritte Prothese sei zwar im Februar 2012 fertiggestellt, aber noch nicht einsatzfähig gewesen; erst am 7. Februar 2013 habe er sie nach Hause neh men und einlaufen können (S. 5 Ziff. 3.1). Im Februar 2012, als die um strittenen Reparaturkosten für die Prothese aus dem Jahr 2002 entstanden seien, habe er somit nur über die Prothese aus dem Jahr 2008 - die ihm Schmerzen verursache - und die (revisionsbedürftige) Prothese aus dem Jahr 2002 verfügt (S. 6 f. Ziff. 3.2). 3. 3.1 Die Sachdarstellung des Beschwerdeführers ist unbestritten geblieben. Die Be schwerdegegnerin hat sich in der Beschwerdeantwort ( Urk. 6) darauf be schränkt, auf eine Stellungnahme ihres Rechtsdienst zu verweisen, die noch vor Verfü gungs erlass ergangen ist, und hat a uf die Vorbringen des Beschwerdefüh rers keinen Bezug genommen. 3.2 Der Beschwerdeführer hat eine Bestätigung des Herstellers bezüglich der verzö gerten Verfügbarkeit der 2012 angefertigten Prothese in Aussicht gestellt ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 3.1). Eine solche ist jedoch verzichtbar, ist doch nicht ersicht lich, in wiefern der geschilderte Ablauf unzutreffend sein sollte. Aus prozessökonomischen Gründen ist davon abzusehen, die erwähnte Bestäti gung einzufordern, denn die damit verbundenen (effektiven) Kosten dürften den Streitwert deutlich übersteigen. 3.3 Die Beschwerdegegnerin ist davon ausgegangen, es sei verständlich, dass der Be schwerdeführer über zwei Prothesen verfüge; deren drei jedoch würden dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit nicht mehr gerecht. Im Zeitpunkt, als die hier strittigen Reparaturkosten anfielen, verfügte der Be schwerdeführer effektiv über zwei funktionsfähige Prothesen ( aus dem Jahr 2002 und aus dem Jahr 2008 ) ; die vermeintlich dritte Prothese war erst rund ein Jahr später verwendungsfähig. 3.4 Damit ist d as von der Beschwerdegegnerin selber als ausschlaggebend einge führte Kriterium - Reparaturanspruch bei zwei Prothesen, nicht aber bei drei - erfüllt. Dementsprechend sind auch die Kosten für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 im Betrag von Fr. 692.05 zu übernehmen. In diesem Sinne ist, in Gutheissung der Beschwerde, die angefochtene Verfü gung abzuändern. 4. 4.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die In va li denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 4.2 Der obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand ermessensweise auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest zusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. Juni 2013 wird dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer zusätzlich Anspruch auf Übernahme der Kosten von Fr. 692.05 für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 1'700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Fertig - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.00643 IV.2013.00643

IV.2013.00643 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 27. Januar 2015

Urteil vom 27. Januar 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer Zustelladresse: X.___

Zustelladresse: X.___ c/o Rechtsanwalt Peter Fertig, Fertig Keller Rechtsanwälte

c/o Rechtsanwalt Peter Fertig, Fertig Keller Rechtsanwälte Löwenstrasse 22, 8001 Zürich

Löwenstrasse 22, 8001 Zürich dieser vertreten durch Rechtsanwalt Peter Fertig

dieser vertreten durch Rechtsanwalt Peter Fertig Fertig Keller Rechtsanwälte

Fertig Keller Rechtsanwälte Löwenstrasse 22, 8001 Zürich

Löwenstrasse 22, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1951, erlitt am 5. November 1970 einen Motor radunfall, nach welchem ihm das linke Bein im Unterschenkel amputiert wurde ( Urk. 7/6).

1.1 X.___, geboren 1951, erlitt am 5. November 1970 einen Motor radunfall, nach welchem ihm das linke Bein im Unterschenkel amputiert wurde ( Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Ver fügung vom 2 5. April 2000 von Januar 2000 bis Dezember 2009 eine Un ter schenkel-Prothese zu ( Urk. 7/58). Mit Mitteilung vom 3. März 2010 verlän gerte sie die Zusprache bis Januar 2020 ( Urk. 7/71).

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Ver fügung vom 2 5. April 2000 von Januar 2000 bis Dezember 2009 eine Un ter schenkel-Prothese zu ( Urk. 7/58). Mit Mitteilung vom 3. März 2010 verlän gerte sie die Zusprache bis Januar 2020 ( Urk. 7/71). Mit Mitteilung vom 4. Oktober 2011 bestätigte sie die Kostenübernahme für eine - abnutzungsbedingte (vgl. Urk. 7/83) - Zweitversorgung gemäss einge reich tem Kostenvoranschlag (vgl. Urk. 7/82) im Umfang von Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/84).

Mit Mitteilung vom 4. Oktober 2011 bestätigte sie die Kostenübernahme für eine - abnutzungsbedingte (vgl. Urk. 7/83) - Zweitversorgung gemäss einge reich tem Kostenvoranschlag (vgl. Urk. 7/82) im Umfang von Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/84). Am 2 3. Februar 2012 stellte die Orthopädie-Technik Y.___ Fr. 692.05 ( Urk. 7/85/2 = Urk. 7/88/4 ), Fr. 536.55 ( Urk. 7/88/7) und Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/85/3-4 = Urk. 7/88/2-3 ) in Rechnung.

Am 2 3. Februar 2012 stellte die Orthopädie-Technik Y.___ Fr. 692.05 ( Urk. 7/85/2 = Urk. 7/88/4 ), Fr. 536.55 ( Urk. 7/88/7) und Fr. 6‘794.30 ( Urk. 7/85/3-4 = Urk. 7/88/2-3 ) in Rechnung. 1.2 Mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2012 verneinte die IV-Stelle einen Kosten gutsprache-Anspruch für Prothesenreparaturen infolge fehlender Versicherungs unterstellung und forderte seit 2008 erbrachte Leistungen zurück ( Urk. 7/106). Die genannte Verfügung hob sie - nach Hinweis auf die geltende Rechtslage durch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (vgl. Urk. 7/107) - am 1 5. Januar 2013 wiedererwägungsweise wieder auf ( Urk. 7/108).

1.2 Mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2012 verneinte die IV-Stelle einen Kosten gutsprache-Anspruch für Prothesenreparaturen infolge fehlender Versicherungs unterstellung und forderte seit 2008 erbrachte Leistungen zurück ( Urk. 7/106). Die genannte Verfügung hob sie - nach Hinweis auf die geltende Rechtslage durch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (vgl. Urk. 7/107) - am 1 5. Januar 2013 wiedererwägungsweise wieder auf ( Urk. 7/108). Mit Vorbescheid vom 1 6. Januar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, sie werde keine Kostengutsprache erteilen, weil er trotz entsprechen der Aufforderung nicht mit der zuständigen Beratungsstelle Kontakt aufge nommen habe ( Urk. 7/110 ). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 7/113, Urk. 7/119).

Mit Vorbescheid vom 1 6. Januar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, sie werde keine Kostengutsprache erteilen, weil er trotz entsprechen der Aufforderung nicht mit der zuständigen Beratungsstelle Kontakt aufge nommen habe ( Urk. 7/110 ). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 7/113, Urk. 7/119). Mit Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 7/124 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle fest, aus näher dargelegten Gründen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008, nicht aber jene von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernommen.

Mit Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 7/124 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle fest, aus näher dargelegten Gründen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008, nicht aber jene von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernommen. 2. Der Versicherte erhob am 8. Juli 2013 Beschwerde gegen die Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei dahin abzuändern, dass auch die Reparaturkosten von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernom men würden ( Urk. 1 S. 2).

2. Der Versicherte erhob am 8. Juli 2013 Beschwerde gegen die Verfügung vom 5. Juni 2013 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei dahin abzuändern, dass auch die Reparaturkosten von Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 übernom men würden ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2013 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2013 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

1. Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) aus, die beiden Reparaturen ( Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 und Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008) seien aufgrund üblicher Abnut zung bei sorgfältiger Verwendung notwendig geworden (S. 2 Mitte). Dass der Ver sicherte über zwei Prothesen verfüge, sei verständlich; drei funktionstüch tige Prothesen - „wie dies vorliegend der Fall zu sein scheint“ - entsprächen je doch nicht mehr dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit, weshalb zu min dest die Instandhaltung der Prothese aus dem Jahr 2002 nicht mehr zu fi nan zieren sei (S. 2). Übernommen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008 (S. 3 oben).

2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) aus, die beiden Reparaturen ( Fr. 692.05 für die Prothese aus dem Jahr 2002 und Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008) seien aufgrund üblicher Abnut zung bei sorgfältiger Verwendung notwendig geworden (S. 2 Mitte). Dass der Ver sicherte über zwei Prothesen verfüge, sei verständlich; drei funktionstüch tige Prothesen - „wie dies vorliegend der Fall zu sein scheint“ - entsprächen je doch nicht mehr dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit, weshalb zu min dest die Instandhaltung der Prothese aus dem Jahr 2002 nicht mehr zu fi nan zieren sei (S. 2). Übernommen würden die Reparaturkosten von Fr. 536.55 für die Prothese aus dem Jahr 2008 (S. 3 oben). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die vermeintlich dritte Prothese sei zwar im Februar 2012 fertiggestellt, aber noch nicht einsatzfähig gewesen; erst am 7. Februar 2013 habe er sie nach Hause neh men und einlaufen können (S. 5 Ziff. 3.1). Im Februar 2012, als die um strittenen Reparaturkosten für die Prothese aus dem Jahr 2002 entstanden seien, habe er somit nur über die Prothese aus dem Jahr 2008 - die ihm Schmerzen verursache - und die (revisionsbedürftige) Prothese aus dem Jahr 2002 verfügt (S. 6 f. Ziff. 3.2).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die vermeintlich dritte Prothese sei zwar im Februar 2012 fertiggestellt, aber noch nicht einsatzfähig gewesen; erst am 7. Februar 2013 habe er sie nach Hause neh men und einlaufen können (S. 5 Ziff. 3.1). Im Februar 2012, als die um strittenen Reparaturkosten für die Prothese aus dem Jahr 2002 entstanden seien, habe er somit nur über die Prothese aus dem Jahr 2008 - die ihm Schmerzen verursache - und die (revisionsbedürftige) Prothese aus dem Jahr 2002 verfügt (S. 6 f. Ziff. 3.2). 3.

3. 3.1 Die Sachdarstellung des Beschwerdeführers ist unbestritten geblieben. Die Be schwerdegegnerin hat sich in der Beschwerdeantwort ( Urk. 6) darauf be schränkt, auf eine Stellungnahme ihres Rechtsdienst zu verweisen, die noch vor Verfü gungs erlass ergangen ist, und hat a uf die Vorbringen des Beschwerdefüh rers keinen Bezug genommen.

3.1 Die Sachdarstellung des Beschwerdeführers ist unbestritten geblieben. Die Be schwerdegegnerin hat sich in der Beschwerdeantwort ( Urk. 6) darauf be schränkt, auf eine Stellungnahme ihres Rechtsdienst zu verweisen, die noch vor Verfü gungs erlass ergangen ist, und hat a uf die Vorbringen des Beschwerdefüh rers keinen Bezug genommen. 3.2 Der Beschwerdeführer hat eine Bestätigung des Herstellers bezüglich der verzö gerten Verfügbarkeit der 2012 angefertigten Prothese in Aussicht gestellt ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 3.1). Eine solche ist jedoch verzichtbar, ist doch nicht ersicht lich, in wiefern der geschilderte Ablauf unzutreffend sein sollte.

3.2 Der Beschwerdeführer hat eine Bestätigung des Herstellers bezüglich der verzö gerten Verfügbarkeit der 2012 angefertigten Prothese in Aussicht gestellt ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 3.1). Eine solche ist jedoch verzichtbar, ist doch nicht ersicht lich, in wiefern der geschilderte Ablauf unzutreffend sein sollte. Aus prozessökonomischen Gründen ist davon abzusehen, die erwähnte Bestäti gung einzufordern, denn die damit verbundenen (effektiven) Kosten dürften den Streitwert deutlich übersteigen.

Aus prozessökonomischen Gründen ist davon abzusehen, die erwähnte Bestäti gung einzufordern, denn die damit verbundenen (effektiven) Kosten dürften den Streitwert deutlich übersteigen. 3.3 Die Beschwerdegegnerin ist davon ausgegangen, es sei verständlich, dass der Be schwerdeführer über zwei Prothesen verfüge; deren drei jedoch würden dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit nicht mehr gerecht.

3.3 Die Beschwerdegegnerin ist davon ausgegangen, es sei verständlich, dass der Be schwerdeführer über zwei Prothesen verfüge; deren drei jedoch würden dem Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit nicht mehr gerecht. Im Zeitpunkt, als die hier strittigen Reparaturkosten anfielen, verfügte der Be schwerdeführer effektiv über zwei funktionsfähige Prothesen ( aus dem Jahr 2002 und aus dem Jahr 2008 ) ; die vermeintlich dritte Prothese war erst rund ein Jahr später verwendungsfähig.

Im Zeitpunkt, als die hier strittigen Reparaturkosten anfielen, verfügte der Be schwerdeführer effektiv über zwei funktionsfähige Prothesen ( aus dem Jahr 2002 und aus dem Jahr 2008 ) ; die vermeintlich dritte Prothese war erst rund ein Jahr später verwendungsfähig. 3.4 Damit ist d as von der Beschwerdegegnerin selber als ausschlaggebend einge führte Kriterium - Reparaturanspruch bei zwei Prothesen, nicht aber bei drei - erfüllt.

3.4 Damit ist d as von der Beschwerdegegnerin selber als ausschlaggebend einge führte Kriterium - Reparaturanspruch bei zwei Prothesen, nicht aber bei drei - erfüllt. Dementsprechend sind auch die Kosten für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 im Betrag von Fr. 692.05 zu übernehmen.

Dementsprechend sind auch die Kosten für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 im Betrag von Fr. 692.05 zu übernehmen. In diesem Sinne ist, in Gutheissung der Beschwerde, die angefochtene Verfü gung abzuändern.

In diesem Sinne ist, in Gutheissung der Beschwerde, die angefochtene Verfü gung abzuändern. 4.

4. 4.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die In va li denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

4.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die In va li denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 4.2 Der obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand ermessensweise auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest zusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist.

4.2 Der obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand ermessensweise auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest zusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Der Einzelrichter erkennt:

Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. Juni 2013 wird dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer zusätzlich Anspruch auf Übernahme der Kosten von Fr. 692.05 für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 hat.

1. Die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. Juni 2013 wird dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer zusätzlich Anspruch auf Übernahme der Kosten von Fr. 692.05 für die Reparatur der Prothese aus dem Jahr 2002 hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 1'700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 1'700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Fertig

Rechtsanwalt Peter Fertig - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher