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2004 hatte der ehemalige Syndic von Prévondavaux Gerbex einen eigenen Hangar mit Pfählen der Expo 02 errichtet, ohne ein Baugesuch einzureichen. Eine nachträgliche Baubewilligung genehmigte der Oberamtmann des Broyebezirks, Christophe Chardonnens, nicht: Der Hangar sei nicht landwirtschaftszonenkonform und werde auch für nicht-landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Zudem missachte Gerbex die gesetzlichen Abstände von Wald und Wasserläufen (die FN berichtete). Im Juli kam der Entscheid, dass Gerbex seinen Hangar abreissen müsse, wogegen er Rekurs einlegte. Das Kantonsgericht wies diesen allerdings ab.
Nun kam die Rechnung für den Abriss der illegal errichteten Scheune: rund 200 000 Franken. Dagegen legte Joseph Gerbex erneut Rekurs ein, mit der Begründung, dass der Betrag nicht dem Arbeitsaufwand entspreche. Das Kantonsgericht lehnte dies ab, da es nicht dazu verpflichtet sei, nach dem günstigsten Angebot zu suchen. Zudem habe Joseph Gerbex mit seinem eigenen Verhalten den Abbau verzögert, indem er mehrmals den Weg zur Baustelle blockierte und verlangte, jedes Element des Baus für ein zukünftiges Projekt aufzuheben. Schliesslich habe er selbst am Abbau mit Hand angelegt, wodurch eine weitere Zeitverzögerung und somit höhere Kosten generiert wurden. bearbeitet vonsg/FN