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Lis Anwalt Simon Rosenthal kündigte den Entscheid am Montag an. Sein Mandat wolle sich den Beschuldigungen der US-Justiz direkt stellen und nicht über das Auslieferungsverfahren. Er machte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters keine weiteren Angaben.
Li war im Mai zusammen mit sechs weiteren Personen in Zürich verhaftet worden. Die USA ermitteln gegen Li wegen des Verdachts, Bestechungsgelder im Zusammenhang mit Fussball-Turnieren angenommen zu haben. Li hätte Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees werden sollen.
Das Bundesamt für Justiz hatte Lis Auslieferung an die USA Ende September zugestimmt. Li focht den Entscheid aber zunächst an.
Von den sieben im Mai in Zürich verhafteten FIFA-Funktionären sind bis heute zwei in die USA überstellt worden; beide hatten ebenfalls ihren Widerstand gegen die Auslieferung aufgegeben.
Erst vor knapp zwei Wochen hatte die Polizei in Zürich zwei weitere Funktionäre des Weltfussballverbandes auf Ersuchen der USA verhaftet. Die zwei FIFA-Vizepräsidenten sollen ebenfalls Bestechungsgelder angenommen haben. Insgesamt beschuldigt die US-Justiz 41 Personen und Organisationen. (dwi/sda/reu)
Eintausend Soldaten und Polizisten patrouillieren derzeit in den Strassen von El Estor. Seit Wochen wird die Stadt offiziell belagert. Bauernhöfe und Häuser von 96 indigenen Familien der ethnischen Gruppe der Q'eqchi' wurden geräumt oder niedergebrannt. Auslöser des kriegsähnlichen Zustandes ist eine Nickelmine am Rande der Stadt. Diese soll den grössten See des Landes gleich vor der Stadt – den Izabal-See – verschmutzen.