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Concorso internazionale
O Fim do Mundo
Spira kehrt von der Erziehungsanstalt zu seiner Familie nach Reboleira (Lissabon), einem Elendsviertel, das abgerissen wird, zurück. Kikas macht ihm bald klar, dass er nicht willkommen ist.
In diesem Quartier, das mitten im Abbruch steht, verteilt Da Cunha die Rollen unter den Einwohnern. Er überhöht sie in ihrer komplexen Humanität und fängt ihre Schönheit ein – ungeachtet der abwegigen Weltanschauungen, denen sie frönen. Er hält ihren Blick fest, gibt ihnen eine Stimme. Angesichts des dunklen Horizonts versucht Spira, darüber hinauszublicken. Er durchquert das Viertel wie ein Engel – ein schwarzer Engel. Immer in Körpernähe, inmitten nächtlicher Lichtschimmer entfaltet sich der Film im melancholischen Rhythmus antiker Tragödien.Tizian Büchi