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Am 1. April 2004 trat die revidierte Legaldefinition des marktbeherrschenden Unternehmens in Kraft. Art. 4 Abs. 2 KG wurde damals mit einem Klammereinschub ergänzt. In der Lehre blieb umstritten, ob die Revision so zu verstehen war, dass fortan auch Unternehmen mit sogenannter relativer Marktmacht oder überragender Marktstellung als marktbeherrschend gelten können. Deshalb wird in diesem Beitrag untersucht, wie der revidierte Begriff in der Praxis aufgenommen wurde. Anlass dazu ist auch die Evaluation des Kartellgesetzes und die vom Bundesrat am 30. Juni 2010 eröffnete Vernehmlassung zur Teilrevision des Kartellgesetzes, in der Art. 4 Abs. 2 KG keine besondere Beachtung fand.
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