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EACH Resolution zum Thema medizinische Versorgung von Kindern auf der Flucht
Die Mitgliedsorganisationen der European Association for Children in Hospital (EACH) fordern in einer gemeinsamen Resolution, die nötige Kontinuität in der Pflege kranker Kinder auch für Kinder auf der Flucht zu gewährleisten.
EACH hat diese Resolution an ihrer 13. Konferenz vom 21. bis 24. September 2016 verabschiedet. Die Resolution verlangt, die Verlegung von Flüchtlingsfamilien und Asylsuchenden mit einem kranken Kind zu vermeiden, um die Kontinuität in der Pflege zu ermöglichen und die Trennung von den Eltern zu verhindern. Gesundheitsbehörden sollen das medizinische Fachpersonal über die geltende Praxis in Bezug auf kranke Kinder auf der Flucht oder im Asylverfahren aufklären. Zudem gilt es, Flüchtlinge und Asylsuchende dem Alter und Verständnis entsprechend zu informieren.
Der Schweizer Verein Kind+Spital ist Mitglied der EACH und hat die Resolution mitunterzeichnet. Die Organisation zeigt sich besorgt darüber, dass es bei asylsuchenden Kindern mit schwerwiegenden Krankheiten häufig mehrere Tage dauert, bis alle nötigen Untersuchungen abgeschlossen werden können. Wird eine Familie verlegt, ist es zudem unmöglich, eine kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten.
Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz unterstützt die Resolution der 13. EACH Konferenz und verweist dabei auf Artikel 3 der UN-Kinderrechtskonvention über die vorrangige Berücksichtigung des Kindswohls sowie Artikel 24 über das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmass an Gesundheit.