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Wie begegnest Du Dir selbst? Mit Liebe, Wertschätzung und liebevoller Aufmerksamkeit? Schenkst Du Dir selbst, Deinen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Wünschen Beachtung? Hörst und spürst Du gut in Dich hinein, um Deinem Innersten zu folgen und Deinen ganz eigenen Weg zu beschreiten - unabhängig davon, was an Dich herangetragen wird? Oder ertappst auch Du Dich immer wieder, wie Du danach strebst, perfekt sein zu wollen, den perfekten Schein zu wahren, den ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen gerecht zu werden?
Wie oft erweckst Du den Anschein, alles sei perfekt, wunderbar, optimal? Oder besser gesagt, alles scheint wunderbar zu sein. Scheint…, denn häufig ist es das nur aus der Aussenperspektive. Doch was bedeutet perfekt eigentlich? Einen perfekten Körper zu haben, der sich an den Schönheitsvorstellungen der Modeindustrie und Social Media orientiert? So dünn zu sein, dass das ganze Leben nur noch auf körperliche Selbstoptimierung, Fitness und Kalorienzählen ausgerichtet ist? Makellos auszusehen? So dass mit über 60 Jahren noch der Schein besteht, Du seist gerade in Deinen Dreissigern? Durch Schönheitsoperationen, Korrekturen und Schönheitsbehandlungen zu versuchen, die Reifung des Körpers aufzuhalten oder zu ignorieren?Absolut geradlinig auf der Karriereleiter nach oben zu steigen, trotz des permanenten Gefühls, lediglich zu funktionieren und nur noch für den Job zu leben? In Deiner Partnerschaft zu bleiben und diese an den gesellschaftlichen Vorstellungen einer heterosexuellen Paarbeziehung zu orientieren? Zu heiraten, ein Haus zu bauen und ein Kind zu bekommen? Alle gesellschaftlichen Vorstellungen, empfundene und tatsächlich kommunizierte Erwartungen, zu erfüllen? Immer der Sonnenschein zu sein und niemals zu zeigen, wie es Dir tatsächlich geht? Bloss keine Schwäche zuzulassen oder Angriffsfläche zu bieten?
Ist das perfekt? Optimal? Bist DU dadurch perfekt? Optimal? Und ist DAS für Dich erstrebenswert? Entspricht es Dir und Deinen Vorstellungen?
Der Druck, perfekt sein zu müssen, ist für uns allgegenwärtig. Wir können kaum noch einen Schritt tun, einen Klick machen, ohne mit stereotypen Bildern, Darstellungen und Formulierungen konfrontiert zu werden.
Selbstoptimierung erscheint als das neue Wundermittel gegen alle Schmerzen, Herausforderungen und Problematiken unserer Leben. Wenn wir nicht perfekt sind oder uns nicht so empfinden, müssen wir uns lediglich selbst optimieren, uns anstrengen, um unser Ziel des perfekten Lebens zu erreichen. Doch was bedeutet das für DICH? Ist DAS Glück, ist DAS Erfüllung für Dich?
Möchtest Du Dich ständig selbst unter Druck setzen, immer einem unrealistischen Schönheitsideal hinterherzutragen, zu versuchen, Deine Natürlichkeit, Deinen Körper, soweit zu kontrollieren, zu regulieren und anzupassen, das er austauschbar wird, gleichförmig, langweilig? Möchtest Du Dich von dem Druck, Modellmassen zu entsprechen, auch mit Fünfzig noch die Figur eines Teenagers zu haben, dazu verleiten lassen, Dein Leben auf kalorischer Sparflamme und in einem ständigen Kampf gegen Deinen Körper zu verbringen? Möchtest Du Dich der Illusion hingeben, durch Operationen und Schönheitskuren, durch ‚Nachhelfen‘, den Alterungsprozess aufhalten zu können und Dein Leben damit verbringen, immer nur perfekt gestylt, geschminkt und ohne jeglichen visuellen Makel aus dem Haus zu gehen und Dein wahres ICH unter Make-Up, Zahnschienen und künstlichen Helferlein verstecken? Möchtest Du Deinen Job einfach nur als Arbeit herunterreissen, ohne Dich zu fragen, ob es tatsächlich Dir entspricht, was Du tust, ob es Deiner Vorstellung von Sinnhaftigkeit gerecht wird und Deine individuellen Wertvorstellungen spiegelt? Möchtest Du Dich in der Ausgestaltung Deiner Partnerschaft davon leiten lassen, welche Vorstellungen und (unausgesprochenen) Erwartungen Du oder Dein Umfeld als adäquat, ‚normal‘ und ‚gut‘ erachten? Möchtest Du Dich und Deine mentale Gesundheit, Dein ganz persönliches Wohlempfinden, zurücksetzen oder gar verleugnen, damit für Andere nicht sichtbar ist, wie Du Dich gerade fühlst und was Dich bewegt? Damit Du von aussen betrachtet keinen Anlass zu Kritik, Sorge oder auch nur den leisesten Fitzel an Angriffsfläche bietest?
Die Wörter ‚perfekt‘ und ‚optimal‘ suggerieren uns, dass es von uns lediglich ein hohes Mass an Selbstkontrolle, an Anstrengung und an Optimierungsbemühungen bedarf, um ein glückliches, erfülltes und zufriedenes Leben zu führen. Wenn wir das noch nicht erreicht haben, müssen wir einfach nur härter und intensiver an uns selber arbeiten und strenger mit uns selbst sein und unsere Herausforderungen, unsere persönlichen Challenges, werden wie von alleine verschwinden.
Doch ist ein optimiertes, perfektes Leben wirklich erstrebenswert? Selbstoptimierung sollte für uns als Menschen keinesfalls zum Richtwert oder Leitbild des Lebens werden. Stattdessen sollten wir Selbstfürsorge, Selbstliebe und Selbstwertschätzung als Maximen für unsere Beziehung zu uns selbst, unserem Körper und unseren individuellen Lebenswegen ansetzen. Uns selbst zu lieben, wertzuschätzen und so anzunehmen, wie wir sind, öffnet uns den Weg zu mehr Fülle, Fokus, Klarheit und Glück im Leben. Statt uns an unrealistischen Massstäben zu messen, Stereotypen hinterherzutragen und zu versuchen, Erwartungen zu erfüllen, sollten wir auf uns und unsere mentale Gesundheit fokussieren. Denn nur, wenn es uns gelingt, wirklich im Einklang mit unserem Innersten, unserem Purpose und unseren individuellen Wertvorstellungen zu leben, lassen wir Consciousness, Awareness, Fülle und Glück in unser Leben einziehen und folgen authentisch, leidenschaftlich und präsent dem uns vorbestimmten Weg.
Ohne einen ganzheitlichen Blick auf uns selbst, mit einem Bewusstsein für uns, unsere Bedeutung und unseren unveräusserlichen Wert, ist es uns nicht möglich, das uns bestimmte Leben aus unserer ureigenen Mitte heraus, im Einklang mit unseren individuellen Wertvorstellungen, Visionen, Träumen, Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. Wenn wir uns erlauben, ganz wir selbst zu sein, uns aus der Tiefe unseres Wesens heraus vollumfänglich zu leben, uns den Raum zu geben, um zu wachsen, uns zu entwickeln, zu verändern und immer mehr wir zu werden, dann wird der Funke der Selbstliebe und der Selbstwertschätzung aus unserem Herzen hinaus in unser ganzes Leben strahlen und alle Menschen, die uns berühren, mit entzünden! Statt unsere Energie, unseren Elan und unsere Zeit darein zu investieren, Vorstellungen zu entsprechen, Stereotypen nachzueifern, in Schemata zu passen, sollten wir all unsere Leidenschaft, unsere Begeisterung und unseren Spirit, unser einzigartiges und unverwechselbares Wesen, mit Liebe, Wertschätzung und Fürsorge umarmen und uns auf die Reise zu uns, unserem Purpose und der Realisierung unserer individuellen Lebensvision machen!
Was es dafür braucht? DICH - in all Deinen Farben, mit allen Facetten, mit voller Leidenschaft! DICH und DEINEN Mut, für Dich selbst einzustehen, zu Dir zu stehen, Dich als einzigartiges Wesen zu umarmen und zu lieben und SINNlich, leidenschaftlich und präsent Deinen Purpose zu leben!
Wann beginnst DU, Dich vollumfänglich zu lieben?