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Marly hatte ein Investitionsbudget von brutto 4,1 Mio. Franken. 21 Investitionen, welche die Gemeinde 3,12 Mio. Fr. gekostet hätten, sollten am Mittwoch vom Generalrat abgesegnet werden. «Was kann sich die Gemeinde leisten?», hatten die FN vor einer Woche gefragt. Nicht viel, ist jetzt die Antwort. Sechs der vorgelegten Investitionen wurden abgelehnt oder verschoben. Entweder waren sie zu teuer, wurden als momentan nicht wichtig oder als nicht reif eingestuft.
Von den Projekten für 3,12 Mio. Franken wurden nur gerade 1,24 Millionen genehmigt. Angenommen wurden u. a. eine Holz-Fernwärmeheizung zum Haus Route du Chevalier 7, eine Vergrösserung der Bushaltestelle Grand-Pré, eine Sanierung von Anlage und Garderoben beim Fussballplatz und ein Ersatz von Abwasserkollektoren und -leitungen.
Hoher Investitionsbedarf
Neben dem dritten Schulzentrum wurden die Sanierung des Crausa-Bachs und das Trottoir an der Route de Gruyère abgelehnt. Der zweite Nachkredit für Renovation und Ausbau der Turnhalle Grand-Pré, die Bodenerneuerung im grossen Saal der Schule Marly-Cité sowie die umgestaltete Route des Ecoles wurden verschoben.
Marly spart also weiter. Die Finanzkommission hatte im Vorfeld einen Investitionsbedarf von 33 Millionen ausgemacht. Diese Zahl dürfte sich am Mittwochabend noch erhöht haben. chs