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Eine solche Bouillon lässt sich auch sehr gut portionenweise tiefkühlen
Gemüsebouillon gibt es heute in guter Qualität in Würfelform, als Paste oder körniges Granulat zu kaufen. Aber eigentlich gibt es nichts Einfacheres und Preisgünstigeres, als eine Gemüsebouillon selbst zu kochen: Rüstabfall (z. B. dunkelgrüne Blätter von Lauch, Rüebli- und Sellerieschalen, Sellerieblätter usw.) sowie Reste verschiedener Gemüse, geviertelte Zwiebeln mitsamt Schale, nach Belieben auch eine Handvoll Champignons, einige zerdrückte Knoblauchzehen, reichlich Petersilie, einige frische Thymianzweige oder getrocknetes Kraut, Lorbeerblätter, Nelken und zerdrückte schwarze Pfefferkörner kräftig rösten - sie dürfen dabei dunkelbraun werden! -, nach Belieben mit Weisswein oder einem Schuss Noilly Prat ablöschen und mit soviel Wasser auffüllen, dass alles gut bedeckt ist. Die Bouillon ungedeckt 1 Stunde leise kochen lassen, dann durch ein Sieb abgiessen, dabei das Gemüse leicht ausdrücken und wegwerfen. Je nach Verwendungszweck - zum Beispiel für eine Sauce - auf grossem Feuer zur Hälfte einkochen lassen.