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Hallo
Mein Mann hat 2 erwachsene Kinder, die bei seiner Ex-Frau wohnen.
Die jüngere Tochter ist 18 J. und besucht das Gymnasium. Da sie noch in der Erstausbildung ist, bekommt sie von ihrem Vater bis zur Beendigung ihrer Ausbildung (noch ca. 5 J.) die Alimente in Höhe von CFH 1100.
Der Sohn, 21 J., hat eine 4 jährige Lehre absolviert, die er letztes Jahr abgeschlossen hat. Bis Ende 2017 hat auch er die Alimente in Höhe von CHF 1100 vom Vater erhalten. Zudem hat er einen Lehrlingslohn erhalten. Seine Mutter hat monatlich Geld von ihm verlangt, dass sie glaube ich auf ein Sparkonto überwiesen hat, um unter anderem seine Zweitausbildung zu finanzieren. Somit hat mein Mann doch die Schulkosten der Weiterbildung schon vorfinanziert oder?
Seit Sommer 2017 arbeitet er und macht eine Zweitausbildung. Er besucht an 2 halben Tagen die Schule und erhält einen Praktikumslohn von Netto CHF 900. Mein Mann hat ihm dieses Jahr immer noch zusätzlich freiwillig montalich CHF 900 gegeben.
Aus gesundheitlichen Gründen kann ich meinen jetzigen Job nicht behalten. Ab nächstem Jahr möchte ich mich selbständig machen. Es wird sicher einige Monate dauern, bis ich dasselbe einkommen erzielen, welches ich als Angestellte hatte. Mein Mann kann nicht alleine für unsere Kosten aufkommen und für seine Kinder total CHF 2000 bezahlen.
Wäre es nicht einfach gerecht, wenn Sohn und Tochter gleich viel monatlich zur Verfügung haben? Das würde für den Sohn neu bedeuten: Alimente abzüglich seinem Lohn / CHF 1100 - CHF 900 = CHF 200 Unterstützung vom Vater
Wie wird die Kostenbeteiligung der Zweitausbildung bei einem Erwachsenen Kind normalerweise gehandhabt? Haben Sie eine n Lösungsvorschlag?
Besten Dank.
Herzliche Grüsse
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Kostenbeteiligung Zweitausbildung
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Hallo
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In der Regel erlischt die Alimentenpflicht nach der Erstausbildung. Dass die Kindsmutter für die Zweitausbildung gespart hat, ist alleine ihre Sache und Sie haben kein Recht, sich da einzumischen um Ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Falls Sie gesundheitlich zu beeinträchtigt sind um weiterhin im Angestelltenverhältnis zu arbeiten, streben Sie bei der IV die notwendige Abklärung an, damit Sie von der Sozialversicherung Unterstützung, Beratung und Hilfestellung erhalten. Falls Ihr Mann seinen Sohn auch in der Zweitausbildung weiter unterstützen möchte, müssen Sie und Ihr Mann das klären. Eventuell können Sie anregen, dass der Sohn für die Zweitausbildung auch Stipendien beantragen könnte. Einen Alimentenmix zwischen Sohn und Tochter wäre rechtlich unzulässig, eine Abänderung müsste gerichtlich beantragt werden, mit der Aussicht, dass dies kein erfolgreiches Unternehmen wäre. Alles Gute! Boé Nagel
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