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Die EU will bis 2025 den Anteil der EU-Bürgerinnen und Bürger, die lebenslang lernen, auf 25 Prozent erhöhen. Gegenwärtig liegt der Anteil der werkstätigen erwachsenen Bevölkerung, der sich am lebenslangen Lernen beteiligt, bei nur 11 Prozent. Diesen Kurs hat die EU im Rahmen des Sozialgipfels in Göteborg am 17. November festgelegt und er ist Bestandteil eines europäischen Bildungsraums bis 2025.
Begrüsst wird die Initiative unter anderem vom Europäischen Verband für Erwachsenenbildung (EAEA), in dem die Schweiz durch den SVEB vertreten ist. Der Verband weist aber darauf hin, dass der Fokus weniger auf dem Begriff „Bildung“ liegen sollte, der eher auf schulischen und universitären Unterricht angewendet wird, als auf dem weiten Spektrum des non-formalen Lernens. Nur unter der stärkeren Berücksichtigung des non-formalen Lernens, schreibt die EAEA, könne man das gesteckte Ziel erreichen.
Die EAEA schlägt überdies vor, den europäischen Bildungsraum stärker mit bereits existierenden Strategien des lebenslangen Lernens zu verknüpfen, beispielsweise mit Strategien für flexiblere Lernbiographien und zur Validierung.
Schliesslich weist die EAEA auf die Notwendigkeit einer Führungsstruktur hin, die auch weitere Kreise einschliesst. Der Verband empfiehlt der EU-Kommission die Zusammenarbeit mit einzelnen Direktionen der EAEA, wodurch weitere Organisationen und soziale Partner eingeschlossen würden. (RS)