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Wawrinka zeigte auf dem Grandstand, dem drittgrössten Platz der riesigen Anlage im New Yorker Stadtteil Queens, einen starken Auftritt. Nach einem ausgeglichenen Startsatz ohne eine Breakchance auf beiden Seiten hatte er den nur 1,70 m grossen Linkshänder aus Japan jederzeit im Griff.
Nur einmal, zum 1:1 im zweiten Satz, musste Wawrinka den Aufschlag abgeben. Insgesamt spielte der 38-jährige Waadtländer aber zu druckvoll für seinen fünf Positionen besser klassierten Gegner, der in diesem Jahr immerhin am Australian Open und in Paris die Achtelfinals erreicht hatte.
Bei seiner 16. Teilnahme in New York trifft Wawrinka nun wie in der 2. Runde von Wimbledon auf den als Nummer 30 gesetzten Argentinier Tomas Martin Etcheverry, den er vor knapp zwei Monaten in vier Sätzen bezwang. Letztmals hatte der Champion von 2016 vor vier Jahren eine Partie am US Open gewonnen, als er erst im Viertelfinal an Daniil Medwedew scheiterte. Nun ist er der älteste Spieler in der 2. Runde des US Open seit Jimmy Connors 1992.
Hüsler verpasst Exploit nach 2:0-Satzführung
Marc-Andrea Hüsler (ATP 97) verpasste hingegen seinen ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier denkbar knapp. Der Zürcher verlor in fünf Sätzen gegen den als Nummer 17 gesetzten Hubert Hurkacz und scheiterte damit auch im sechsten Anlauf auf Grand-Slam-Stufe in der 1. Runde.
Der Linkshänder spielte gegen den favorisierten Polen lange Zeit lange Zeit stark auf und war auf Kurs zu einem Exploit. Hüsler dominierte mit seinem Service - bis er beim Stand von 5:4 im dritten Satz zum Matchgewinn aufschlug und das Spiel zu null abgab. Damit war der Zauber dahin, am Ende verlor er noch 6:4, 7:5, 6:7 (0:7), 3:6, 1:6.