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Im Ausland sind die alters- und lohnmässigen Voraussetzungen zur Versicherung die gleichen wie bei der obligatorischen Versicherung in der Schweiz. Hingegen unterliegen Sie als Auslandschweizer, seien Sie nun Arbeitnehmer oder Selbständigerwerbender, in der freiwilligen Versicherung den gleichen Voraussetzungen wie Selbständigerwerbende in der Schweiz, d.h. Sie müssen im Gegensatz zum versicherten Arbeitnehmer in der Schweiz sowohl den Arbeitnehmer- wie auch den Arbeitgeberbeitrag selber bezahlen (dieser wird je nach Alter jährlich in Prozenten eines bestimmten Minimallohnes bestimmt).
Ebenso kann ein Vorbehalt aus gesundheitlichen Gründen für höchstens drei Jahre gemacht werden. Allerdings ist ein solcher nicht zulässig für Personen, die sich innert Jahresfrist versichern lassen, nachdem sie mindestens sechs Monate obligatorisch versichert waren.
Wie bei der AHV/IV ist hingegen jeder Arbeitnehmer, der im Ausland von einem schweizerischen Unternehmen beschäftigt wird, grundsätzlich der obligatorischen Vorsorge unterstellt. Reicht er aber bei der Vorsorgeeinrichtung seines Arbeitgebers ein Gesuch ein, so kann er von der Versicherungspflicht befreit werden, wenn er im Ausland bereits genügend versichert ist.
Gedenken Sie, der beruflichen Vorsorge beizutreten, so können Sie sich entweder bei unseren schweizerischen Vertretungen im Ausland oder direkt bei einer der Zweigstellen der Auffangeinrichtung beraten lassen. Es empfiehlt sich, wenn möglich eine grössere Vorsorgeeinrichtung zu wählen, da kleinere Institutionen nicht immer geneigt sind, Beiträge in ausländischer Währung entgegenzunehmen oder später Renten direkt ins Ausland zu überweisen.