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Inmitten wachsender Spannungen zwischen den USA und China hat Washington eine für Ende Oktober geplante Reise von Verteidigungsminister Jim Mattis nach Peking abgesagt. Der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe habe nicht für Gespräche über Sicherheitsfragen mit Mattis bereit gestanden, begründete ein Pentagon-Sprecher am Montag den Schritt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Daraufhin sei der geplante zweite China-Besuch von Mattis vor allem auf Betreiben der USA vollständig abgesagt worden.
Mattis war bereits im Juni nach Peking gereist, um dort unter anderem Chinas Staatschef Xi Jinping zu treffen. Die USA und China befinden sich seit mehreren Monaten in einem Handelsstreit und belegten sich gegenseitig mit hohen Strafzöllen auf Importgüter.
US-Präsident Donald Trump beschuldigte China überdies der Einmischung in die im November anstehenden Kongresswahlen. Am Sonntag kreuzte ein US-Kriegsschiff vor den auch von Peking beanspruchten Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer. (sda/afp)