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Zu Beginn der Kirchgemeindeversammlung orientierten Frau Nyfeler und Herr Bucher vom Architektenteam über das Projekt zur Sanierung und Innengestaltung der Kirche. Die ausführlichen Erklärungen und Erläuterungen wurden dankbar aufgenommen. Die Gestaltung sieht vor, dass der bestehende Altar und Ambo von Albert Schilling vor den Chorbogen gesetzt werden, und dass der Seitenaltar, der liturgisch bedeutungslos geworden ist, entfernt werden soll. Die Marienstatue soll durch einen eigenen Sockel, der aus dem Material des Seitenaltars gestaltet wird, aufgewertet werden. Es war dann v.a. die Möblierung des frei werdenden Raumes hinter dem Chorbogen, die zu Diskussion Anlass gab, da eine möglichst mobile Möblierung erwartet wird, die verschiedene liturgische Nutzungen und neue Formen des gottesdienstlichen Feierns im Chorraum ermöglichen soll. Letztlich war es dann auch der hohe Preis, der v.a. dem hohen Sanierungsbedarf geschuldet ist, Bedenken wach werden liess, ob das Projekt von der Kirchgemeinde gestemmt werden kann. Der Kirchgemeinderat möchte anlässlich einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung im August/September die Kirchgemeinde zum Projekt befragen und die Finanzierung vorstellen.
Im geschäftlichen Teil wurde die Rechnung 2020 einstimmig verabschiedet. Die Rechnung erlaubte erfreulicherweise eine ausserordentliche Zuweisung von CHF 60'000 (zu den bereits budgetierten CHF 30'000) an die Rückstellungen für die Renovation von Kirche und Pfarrhaus. Der Nachtragskredit für die Renovation der Wohnung im Pfarrhaus und die Anpassung der Kirchgemeindeordnung wurden ebenfalls ohne Diskussion einstimmig verabschiedet.
Der Kirchgemeinderat hat die Versammlung noch über die Pachtsituation der Reben in der Klus und die Situation der Rissbildungen im Pfarrhaus, welche von der Fa. Jauslin + Stebler) seit 10 Jahren unter Beobachtung stehen, informiert.
Der Kirchgemeinderat