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Wie schon bei der ersten müssen die Bauarbeiten auch bei der zweiten Sanierungsetappe bei laufendem Theaterbetrieb durchgeführt werden, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Die spiel- und probenfreie Sommerpause müsse jedoch 2020 von sechs auf zwölf Wochen verlängert werden.
Grund dafür ist die geplante Erneuerung des technisch und baulich komplexen Bühnenturms. Diese Arbeiten am betrieblichen Herzstück des Theaters liessen sich nicht in Etappen von sechs Wochen aufteilen, heisst es in der Mitteilung. Die zweite Sanierungsetappe erstreckt sich nach Auskunft des Bau- und Verkehrsdepartement voraussichtlich über vier Jahre.
«Markante Anmutung» bleibt
Neben dem Bühnenturm werden auch die Gebäudehülle, die Haupteingänge, die Nasszellen im Personal- und Künstlerbereich sowie die Kantine saniert. Die «markante Anmutung» des vor 45 Jahren in Betrieb genommenen Theatergebäudes soll jedoch beibehalten werden, wie die Regierung festhält.
In der ersten Sanierungsetappe von 2014 bis 2019 war das Theater Basel namentlich bezüglich Haustechnik und Sicherheit auf den neuesten Stand gebracht worden. Zudem wurde die Bestuhlung erneuert. Veranschlagt waren für diese Arbeiten insgesamt 72 Millionen Franken.
Die Gesamtkosten für die Theatersanierung belaufen sich damit voraussichtlich auf rund 110 Millionen Franken. Die Regierung konnte diese Mittel in eigener Kompetenz bewilligen, weil sie Sanierung des Theaters den gebundene Ausgabe zuwies. Die Finanzkommission erteilte dieser Zuweisung ihrer Zustimmung, wie der Chef des Hochbauamt, Thomas Blanckarts, auf Anfrage sagte.
Weitere 15,28 Millionen Franken hat die Regierung für den laufenden Unterhalt des Theaters und des Schauspielhauses für die Zeit von 2020 bis 2024 gesprochen. Davon entfallen 10 Millionen auf das grosse Haus und 5.28 Millionen auf das vor 17 Jahren eröffnete Schauspielhaus.