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Die Allgemeinmediziner Marco Ephraim, Joriet Schneider und Jeannette van der Schuit vom Gesundheitszentrum Therapeuticum Aurum in Zoetermeer in den Niederlanden, geben in einem Covid-Brief zusätzliche Informationen über die neue Auffrischungsimpfung, auch Wiederholungsimpfung genannt.
In dem Schreiben weisen die drei Hausärzte darauf hin, dass geimpfte Personen ihre Angehörigen trotzdem anstecken können. “Die Covid-Impfstoffe haben sich als unfähig erwiesen, die Übertragung des Virus selbst in den aktiven Monaten zu verhindern”, so die Forscher.
Sie stellen fest, dass die Omikron-Variante vom Schweregrad her der Grippe ähnelt. “Obwohl es in der ersten Hälfte des Jahres 2022 eine extrem hohe Zahl von Infektionen mit Omikron gab, führte es kaum zu verhältnismäßig vielen Krankenhauseinweisungen und Todesfällen”, sagen die Ärzte und fügen hinzu, dass Dänemark als erstes EU-Land beschlossen hat, gesunden 50-Jährigen die neue Auffrischungsimpfung nicht mehr anzubieten, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie ernsthaft krank werden, sehr gering ist.
Die Hausärzte schreiben weiter, dass eine natürlich verlaufende Corona-Infektion einen deutlich längeren Schutz bietet als eine Auffrischungsimpfung. “Diese Informationen sind nicht auf den Websites der Regierung zu finden”, hieß es.
Dann die Nebenwirkungen. Es wurden mehr Nebenwirkungen des Impfstoffs gemeldet als aufgrund der ersten Erhebung des Herstellers erwartet. Auch bei den Nebenwirkungen gab es offenbar eine massive Untererfassung. Nach einer groß angelegten deutschen Untersuchung wurden etwa 40 Mal mehr vermutete Nebenwirkungen festgestellt, als dem RKI gemeldet wurden. Nach dieser Untersuchung haben etwa acht von 1000 Geimpften mit schweren/langfristigen (vermuteten) Nebenwirkungen zu kämpfen, so die drei Hausärzte.
Sie weisen auch darauf hin, dass es in den meisten Ländern, in denen Impfstoffe verwendet werden, eine missverstandene Sterblichkeitsüberschreitung gibt. „Es scheint einen Zusammenhang mit den Impfzeiten zu geben, aber inwieweit das wirklich der Fall ist, ist noch nicht ausreichend erforscht.“
Schließlich geben die Ärzte noch einige Tipps. So gibt es beispielsweise auch natürliche Arzneimittel, die die Krankheitslast von Covid verringern können. “So haben unter anderem die Vitamine D und C sowie Zink und Quercetin nachweislich eine schützende Wirkung.