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Die Zusatzschlaufe wäre für Wawrinka nicht nötig gewesen. Der Romand konnte im 3. Umgang zwei Breakchancen nicht nutzen und hatte im Tiebreak ein wahres Blackout.
Im 4. Satz hatte Wawrinka gegen die Nummer 65 der Welt aber wieder alles im Griff. Zwei Breaks in Folge brachten eine beruhigende 4:0-Führung, die er (trotz eines Rebreaks) nach 2:23 Stunden zum Matchgewinn nutzte.
Starkes 1. Tiebreak
Ähnlich waren die Sätze 1 und 2 verlaufen: Eng zum Auftakt, klar danach. Die Entscheidung im 1. Tiebreak führte Wawrinka mit einer sehenwerten Crosscourt-Vorhand zum 4:2-Minibreak herbei - just nachdem Fritz bei einem Wawrinka-Ass eine Challenge verloren hatte.
Steigerungspotenzial vorhanden
Es war keine überragende Leistung des Romands. Sowohl auf der Vor- wie auf der Rückhand beging er einige unerklärliche Fehler. Zudem machte der 1,93-Meter-Mann aus den USA dem Romand mit seinem Service das Leben streckenweise schwer. Letztlich setzte sich Wawrinka mit seiner höheren Qualität, seinem Vorteil beim 2. Aufschlag und seiner Routine durch.
Nun gegen Del Potro
Im 1/32-Final trifft Wawrinka auf Juan Martin Del Potro (Arg/ATP 165). Der Argentinier bezwang den 36-jährigen Franzosen Stéphane Robert (ATP 79) souverän in 3 Sätzen. Gegen Del Potro hat Wawrinka eine negative Bilanz (2:3), alle Begegnungen fanden aber vor der Verletzungsmisere des Argentiniers statt.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.6.16, 14 Uhr