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Jouxthal gelegenes Gebiet ab, wodurch die Schweizer Grenze etwas weiter gegen W. vorgeschoben wurde. Die Bewohner der ausgetauschten
Gebiete erhielten das Recht, nach ihrer Neigung für eines der beiden Länder zu optieren. (Vergl. die 1858 von
OberstAmiGirard über diese Frage verfasste Denkschrift). In geologischer Hinsicht bildet dasDappenthal die Fortsetzung
der von der am Col de Mijoux entspringenden Valserine durchflossenen Mulde der
Combe de Mijoux. Die Mulde des
Dappenthals besteht
aus fossilführenden Schichten des Valangien, Hauterivien und Urgon und hängt unmittelbar mit der nö. vom Col de
Saint Cergues
eingesenkten Mulde von
Les Amburnex zusammen.
(Cirquedu) (Kt. Waadt,
Bez. Aigle).
2000 bis 1970 m. Felsenzirkus, am Fuss des
Oldenhorns und des
Sex Rouge, in der Gruppe der
Diablerets.
Halbkreisförmige Felswand, über die der
WildbachDard in der
Cascade du Dard hinabstürzt; wird durch
Felsbänder in zwei amphitheatralisch über einanderliegende Stufen geteilt, deren obere (Le Dard Dessus; vom
Gletscher bis
zum obern Fall) aus dunkelm Neocom und deren untere (Dard Dessous) aus weissen Urgonkalken besteht.
Liegt mit einer mittlern
Höhe
von 2800 m in der zwischen
Oldenhorn und
Sex Rouge eingebetteten Mulde und ist wenig zerklüftet.
Endigt an einer
senkrechten Felswand, über welche er oft in grossartigen Eislawinen abbricht.
Deren bekannteste und verhängnisvollste verheerte
im Dezember 1882 das Thal von Le
Pillon, brandete am gegenüberliegenden Hang um nahe an 200 m senkrechter
Höhe hinauf, entwurzelte
eine grosse Anzahl von
Bäumen und beschädigte mehrere Alphütten.
Dorf: 61
Häuser, 363 Ew. Wein- und Futterbau, schöne Baumgärten.
Bildet mit den Gemeinden
Satigny und
Russin zusammen das Gebiet des sog.
«Mandement», dessen Weine sich
eines guten
Rufes erfreuen. In der Umgegend von Dardagny an zahlreichen
Stellen anstehende miocäne Molasse mit Bitumen. Schon 1770 riet
Horace
Bén. de Saussure, hier nach
Kohlen zu graben; erst 1825 aber liess ein gewisser Tessier beim
Nant
Punais (nach dem von den Ufern dieses
Baches ausströmenden Geruch so genannt), 1,8 km w. Dardagny, einen Schacht bohren,
fand aber blos bituminöse Molasse und stand daher von Weiterem ab. Von 1836-39 baute eine Gesellschaft die Molasse ab und
lieferte das gewonnene flüssige
Pech nach Genf,
wo es sofort Verwendung fand.
Ein letzter, auch bald wieder aufgegebener Versuch zum Abbau der bituminösen Mergel fand ums Jahr 1877 statt. Ausserdem
sind in der Nähe von Dardagny einige schwache Lignitadern gefunden worden. Dardagny war ein ehemals vom
Bischof und, nach
der Reformation, von der Stadt
Genf abhängiges
Lehen, das mehrfach seinen Inhaber wechselte. Schon im 13. Jahrhundert
erscheint urkundlich ein Edelgeschlecht von Dardagny. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende
Schloss steht an Stelle einer
früheren Burg und
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ist vielleicht nach demselben Plane wie diese erbaut.