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Ulan-Ude ist der Hauptort der Burjaten (eine aus der Mongolei stammende Völkergruppe). Rund 30 % sind hier Burjaten. Meist sind es Buddhisten.
In Ulan-Ude zweigt eine Strasse Richtung mongolische Grenze ab. Die Fahrt zur Grenze führt uns durch eine steppenartige Vegetation. So stellen wir uns die Mongolei vor.
Auf dem Weg zur mongolischen Grenze hat es fast auf jeder Kuppe eine buddhistische Gedenkstätte. Bei einer haben wir einen Kaffeehalt gemacht. Auf dem Parkplatz sind uns zahlreiche Münzen aufgefallen. Anita wollte sie schon alle aufheben! Beim Kaffeetrinken sind mehrere Fahrzeuge an uns vorbeigefahren und haben meist gehupt. Wir dachten, dass sie uns als Ausländer grüssen wollten. Dann hörten wir aber jeweils noch ein Klirren und sahen eine Münze durch die Luft fliegen. Wir stellen uns dies nun so vor: anstelle einem Halt und einem Gebet an der Gedenkstätte wird dem Buddha zugehupt und eine Münze auf den Parkplatz geworfen. Effizient, oder? In Ivolginskiy haben wir eines der bedeutendsten Dazan (buddhistisches Kloster) der Burjaten besucht.
Daneben haben wir auf dem Weg nach und in Kyakhta (dem Grenzort zur Mongolei) zahlreiche Kirchen gesehen. Den Blick in die Mongolei ging nur zwischen den Häusern hindurch, näher konnten wir nicht an die Grenze (letztes Bild).