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Der Wissenschaftspreis der Stadt Basel für 2017 geht an Hans Gersbach. Der 1959 geborene Ökonom wird ausgezeichnet für seine Arbeiten zu gesellschaftlich und wirtschaftspolitisch hochaktuellen Themen.
Der Wissenschaftspreis ist mit 20’000 Franken dotiert und wird jährlich im Turnus der sieben Fakultäten der Universität Basel an Forschende vergeben, die zur Uni Basel in Beziehung stehen. Die diesjährige Preisübergabe ist für den 26. September terminiert, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.
Der im Kanton Aargau geborene Hans Gersbach hat seine gesamte akademische Ausbildung an der Universität Basel absolviert. 1990 promovierte er zum Doktor der Staatswissenschaften. Fünf Jahre später erfolgte die Habilitation im Zuge einer Assistenzprofessur an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Basel.
Von 1995 bis 2006 bekleidete Gersbach eine Professur an der Universität Heidelberg. Seit Mai 2016 ist er Professor für Makroökonomie an der ETH Zürich.
Mit dem Preis ehrt die Regierung die Arbeit des Wissenschaftlers, der sich gemäss Mitteilung bedeutsamen makroökonomischen, für die Schaffung und den Erhalt von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Stabilität zentralen Fragestellungen widmet. Ein wiederkehrendes Forschungsthema bildet die optimale Kapitalausstattung von Banken.
So untersuchte Gersbach etwa die Auswirkungen einer Verschärfung der Kapitalvorschriften für Banken. Aus seiner Analyse leitete er Vorschläge für optimale Eigenkapitalvorschriften ab. Diese Forschung ist für die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel von grosser Bedeutung, wie es weiter heisst. Ein weiteres Themenfeld Gersbachs ist die politische Ökonomie.