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Zudem gab Heim zahlreiche Gesangsbücher heraus und komponierte unzählige Volkslieder.
Der Musiker war so geschätzt in Zürich, dass ihm bereits 1883, nur drei Jahre nach seinem Tod, ein Denkmal gesetzt wurde. Neun Jahre später wurde auch der Platz, auf dem es stand, nach Ignaz Heim benannt. Zuvor hatte der Platz «Kantonsschulplatz» geheissen.
Nur wenige Tage nach Heims Tod wurde der Bildhauer Baptist Hoerbst beauftragt, eine Büste des Verstorbenen zu gestalten. Die NZZ berichtete damals, der Künstler habe dafür von den Angehörigen des Verstorbenen die Erlaubnis erhalten, eine Totenmaske herzustellen, damit die Büste möglichst porträtähnlich herauskomme.
In den letzten zwanzig Jahren kam es immer wieder zu Diskussionen um das Denkmal. Der Grund dafür war allerdings nicht eine neue Sicht auf den Geehrten, sondern die Gestaltung des Heimplatzes. Die städtische Denkmalpflege befand schliesslich 2015: «Das Belassen des Denkmals setzt einen kleinen Kontrapunkt zwischen dem alten und dem kommenden Neubau des Kunsthauses.»