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Zur Entfeuchtung von Mauern wird die Elektroosmose seit 80 Jahren nach Originalpatenten des St. Gallers Paul Ernst heute als direkte Nachfolgerin durch unsere Firma in der ganzen Schweiz und im benachbarten Ausland ausgeführt.
Elektroosmose-Ausführungsschema
Schematische Darstellung einer praktischen Mauerentfeuchtung mit dem aktiven elektroosmotischen Verfahren ohne Fremdspannung nach Pat. Anderegg
Praktische Ausführung
Die praktische Ausführung nennt sich "aktives Verfahren ohne Fremd-spannung". Als Stromquelle dienen - vergleichbar mit der Autobatterie - Elektroden verschiedener Metalle; es sind also keine Anschlüsse an das Stromnetz notwendig.
Vereinfacht zusammengefasst wird so vorgegangen, dass dem betreffenden Mauerwerk über Mauerelektroden dauernd ein positiver Gleichstrom zugeführt wird, der in der materialbedingten Spannungsdifferenz zwischen den Mauer-elektroden und den Erdungen begründet ist. Bei diesem Vorgang verändert sich zwar die Gleichspannung mit der Feuchtigkeitsabnahme, bleibt aber immer messbar.
Baubiologie
Im Gegensatz zu anderen Entfeuchtungssystemen werden beim Schweizer Elektroosmoseverfahren keine bituminösen Stoffe oder Kunststoffe, keine Chemikalien und keine unedlen Metalle in das Mauerwerk eingebracht. Das Verfahren entspricht den Anforderungen in baubiologischer Hinsicht. Es genügt eine Gleichstromspannung, die nicht grösser ist, als was im kathodischen Korrosionsschutz gegen schädliche Einflüsse vagabundierender Ströme zur Anwendung kommt; somit sind jegliche Schäden an Mensch, Tier, Pflanzen oder Materialien ausgeschlossen, was ein Untersuchungsbericht des SEV belegt - im Gegenteil wird als Nebeneffekt eine Schutzwirkung erreicht.