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Königsböög
An ihrer Generalversammlung vom 19. Februar 1916 hat die MLG der Stadt Luzern beschlossen, künftig bei besonderen Anlässen mit einer Symbolfigur in Erscheinung zu treten. Kunstmaler Hans Zürcher legte in der Folge den Entwurf eines königlichen Hauptes mit einem entsprechenden Gewand vor.
Das Haupt des Königsbööggs ist ein golden schimmernder Kopf mit einer Narrenkappe. Der Königsböögg hat – wie es sich für einen König gehört – ein eigenes Gefolge, das aus einem Narren und mindestens zwei Pagen besteht. Die ganze Gruppe präsentiert sich traditionell im leuchtend roten Gewand.
Der Königsböögg mit seinem Gefolge ist erstmals aufgetreten am Jubiläum des 100. Maskenliebhaber-Balls im Jahre 1922, einer festlichen Maskenball-Jubiläums-Veranstaltung im Hotel Union, und gilt seither als würdiges äusseres Symbol der Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern.
Im Jahre 1927 ist der Gesellschaftswagen der Maskenliebhaber-Gesellschaft mit dem Königsböögg erstmals im Fritschi-Umzug (der damals von der MLG massgeblich mitorganisiert wurde) aufgetreten und mitgefahren. Zum 175-Jahr Jubiläum der MLG im Jahre 1994 ist die königliche Gruppe mit ihrem traditionellen Gewand neu eingekleidet worden.
Bis heute präsentiert sich der Königsböögg mit seinem Gefolge an den Fasnachtsumzügen (auf dem Gesellschaftswagen der MLG), bei offiziellen Anlässen und bei festlichen Gelegenheiten regelmässig in seiner ganzen königlichen Würde.
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