Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/3911

Tom Lüthi, ehemaliger 125ccm-Weltmeister und nun Titelaspirant in der Moto2™, wird kommendes Jahr an der Seite des aktuell WM-Führenden in der Moto2™, Franco Morbidelli, in die MotoGP™ Weltmeisterschaft aufsteigen und im Team Estrella Galicia 0,0 Marc VDS eine Honda RC213V pilotieren. Für das Team wird es die vierte Saison in der Königsklasse.
Lüthi stammt aus Emmental in der Schweiz und begann im Alter von sieben Jahren Pocket-Bikes zu fahren. Dabei gewann er zwei Meisterschaften und stieg dann in die Klasse bis 125ccm um.
Lüthi gab 2002 beim Deutschland-Grand-Prix sein WM-Debüt bei den 125ern und stieg 2003 als Permanent-Starter in diese Klasse ein 2005 feierte er in Le Mans seinen ersten Grand-Prix-Sieg, drei weitere sollten folgen. In der Endabrechnung schlug er Mika Kallio um 5 Punkte und wurde 125ccm-Weltmeister.
Nach drei Jahren in der Klasse bis 250ccm, blieb Lüthi in der mittleren Klasse, die fortan Moto2™ heißen sollte. In sieben Jahren seit 2010 hat Lüthi das Championat nur ein Mal außerhalb der Top-Fünf abgeschlossen. 2016 holte er vier Rennsiege und den Vize-WM-Titel hinter Johann Zarco.
2017 stand Lüthi neun Mal auf dem Podest und gewann zuletzt das Rennen in Brünn. Auch dieses Jahr ist er derzeit wieder zweiter der WM und liegt 26 Punkte hinter Morbidelli.
Lüthi hat 2016 eine KTM für die MotoGP-Klasse getestet und somit schon ein klein wenig Erfahrung in der MotoGP™.
Marc van der Straaten, Präsident Marc VDS Racing Team:
„Für uns gab es eine ganze Reihe an Optionen, als wir einen Fahrer für die MotoGP-Saison 2018 gesucht haben, aber Tom Lüthi war bei uns einstimmig die Wahl, auch wenn er ein MotoGP-Rookie wird. Er war 125ccm-Weltmeister, seine Konstanz über sieben Jahre in der Moto2 war unglaublich. Der sechste Gesamtrang von 2013 ist das einzige Mal, dass er in dieser Meisterschaft nicht unter die ersten Fünf fuhr. Er war uns in der mittleren Klasse konstant ein Dorn im Auge und das ist dieses Jahr wieder nicht anders. Seine Konstanz macht ihn zu einem ernst zu nehmenden Titelfavoriten. Tom passt gut in unser Team und ich bin sowohl glücklich, als auch stolz, ihn in der Marc VDS Racing Familie begrüßen zu dürfen.“