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In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul hat das Match im asiatischen Brettspiel Go zwischen dem Spitzenspieler Lee Sedol und einer Google-Software begonnen. Der 33-jährige Südkoreaner machte am Mittwoch in einem Hotel in Seoul mit den schwarzen Steinen den ersten Zug.
Für den auf fünf Spiele angesetzten Wettkampf gibt es keinen klaren Favoriten. Da Lee als einer der besten Go-Spieler gilt, könnte ein Sieg der Software AlphaGo zum Meilenstein bei der Entwicklung selbstlernender Maschinen werden. Lee macht sich Hoffnungen auf einen Sieg, räumte aber ein, dass Menschen eher Fehler machten als Maschinen.
Das ursprünglich aus China stammende Go galt für Computer lange als zu komplex. Im vergangenen Herbst schlug AlphaGo aber erstmals einen Profi-Spieler, den Europameister Fan Hui.
Beim Go versuchen zwei Spieler, Gebiete auf dem Spielbrett zu erobern. Dafür setzen sie abwechselnd weisse und schwarze Steine. Die Setzmöglichkeiten des Go übertreffen die des Schachs.