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Musikzimmer ist die digitale Musiksammlung von Christian Schorno. Die Sammlung enthält den Kanon der Populären Musik sowie viele sorgfältig kuratierte Songs, Tracks, Alben. Der Grossteil der gesammelten Songs kann im Musikzimmer als Audio-Stream angehört oder als Musikvideo angesehen werden.
Musikzimmer als Webseite hat vier Rubriken:
- einen Blog, der über Anlässe informiert, Neuzugänge und «Kostbarkeiten aus dem Archiv» publiziert
- einen Player für Playlisten (PLAYlists): Die Applikation bietet ausgewählte Playlisten an. Die Musik wird von Youtube gestreamt.
- einen Katalog (Catalog), mit Factsheets zu den im Archiv zusammengetragenen Songs, Alben, Medien (Filme, Features, Podcasts), Literatur und Magazinen. Die Factsheets aus dem Katalog enthalten Links zu Online-Rezensionen, Zitierhilfen, Querverweise, Kommentare und vieles mehr. Diese Gegenstände der Sammlung werden zu Aggregationsseiten zusammengestellt, das sind Diskografien und Listen zu Interpreten (Acts), Produzenten, Labels usw.
- ein Kabinett (Cabinet) als Nebenraum der Sammlung, in dem das Wissen über die gesammelten Gegenstände aufbewahrt ist, beispielsweise Verzeichnisse, geografische und kognitive Karten oder Timelines
Der Kern des Musikzimmer-Projekts ist die Musikzimmer-Datenbank. Sie enthält die gesamten Informationen, die auf der Webseite abrufbar sind.
Die enthaltene Musik soll möglichst weite Teile der Geschichte der Populären Musik wiederspiegeln. Da gehört Pop für die Massen (Abba oder Backstreet Boys) genauso dazu wie Musiker/-innen und Bands, die in Nischen leben (Focus Group oder Deafheaven), Musik der Zentren (New York, Los Angeles, Atlanta, Nashville, London, Berlin) genauso wie Musik der Peripherie (Missisippi Delta, Seattle, Bristol), Musik, die bei kleinen und unabhängigen Labeln («Indies») verlegt wird und Musik von den drei weltweit operierenden «Majors» (Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Warner Music Group) und ihren Sub- bzw. Boutique-Labeln.
Musikzimmer ist nicht so umfassend wie Youtube als Video-Archiv oder Discogs, AllMusic, Rate Your Music als Musikdatenbank. Musikzimmer bietet auch keinen Streamingservice an. Dafür beruht Musikzimmer auf einem weitgehend gepflegten Datensatz, der einzigartige Funktionen ermöglicht: Querverweise zwischen Alben, Songs und Videos, zahlreiche Verweise zu anderen Datenbanken, zu Rezensionen und zu schriftlichen sowie audiovisuellen Quellen. Schliesslich ist die Musikdatenbank mit dem digitalen Archiv verknüpft (dieses ist auf Musikzimmer nicht zugänglich).
Musikzimmer ist um Aktualität bemüht. Aktuelle Arbeiten sollen stets öffentlich sichtbar werden. Ein Neueingang der Sammlung wird in der Regel am selben Tag im Katalog abrufbar.
Parallel zu Musikzimmer gibt es das Archiv für Moderne Musik, in dem der gesamte Inhalt des Musikzimmer-Katalogs digital archiviert ist. Dieses Archiv soll forschenden und künstlerisch tätigen Personen zugänglich gemacht werden. Dafür gibt es zur Zeit leider noch keine erschwinglichen und administrativ bewältigbaren Lizenzmodelle – vorläufig bleibt das Archiv privat.
«Archiv für Moderne Musik, Christian Schorno» ist eine eingetragene Einzelfirma mit Sitz in Zürich. Sie ist die Trägerin des Archivs, der physischen Sammlung sowie von Musikzimmer.
Hintergrund
Filesharing (z.B. Napster, veränderte nicht nur die Musikwirtschaft komplett, sondern auch das Musiksammeln. Es ist mit der Filesharerin oder dem Filesharer ein neuer Sammlertyp entstanden. In Filesharing-Gemeinschaften besteht sammeln darin, hunderte, ja tausende von Alben oder Songs, die auf diesen Plattformen geteilt werden, herunter zu laden und auf Festplatten und Netzwerkspeicher (NAS) zu packen. Das ist meist mehr Musik als man je hören kann (siehe:
Simon Reynolds, Retromania, 2011, p. 86ff. – Kapitel «Lost In The Shuffle» und zur Geschichte des Filesharings:
Stephen Witt: How Music Got Free, 2015).
Musikzimmer und das Archiv für Moderne Musik sind als Reaktion auf die grossen Mengen Musik auf der Festplatte entstanden. Dank der Datenbank kann die gesamte Musik zusammen mit Informationen oder Metadaten abgerufen werden. Allerdings macht die Datenerfassung und -pflege viel Arbeit. Teilweise wird diese durch APIs wie die Discogs-API erleichtert. Zum grösseren Teil ist die Datenpflege immer noch Fleissarbeit. Diese Arbeit zahlt sich aus, weil man die gesammelte Musik nach mehr allen möglichen Kriterien zusammenstellen und abfragen kann.
Unterstützung
Möglichkeiten, wie Sie Musikzimmer unterstützen können: Falls Sie Ihre CD-Sammlung oder Teile daraus weggeben wollen – Musikzimmer nimmt Bestände auf, die nicht bereits vorhanden sind. Fragen Sie Christian Schorno an. Es gibt eine Wunschliste mit Veröffentlichungen und Büchern. Das Archiv und Musikzimmer sind über jede Donation froh.
Falls Sie an unentgeltlicher Mitarbeit interessiert sind – Programmierarbeiten der Digitalisierung von Zeitschriften, Datenerfassung und vieles mehr.
Und: Sprechen Sie über Musikzimmer! Vielen Dank für jede Form der Unterstützung.
Verwendung fremder Inhalte
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Rechte
Alle Texte von Musikzimmer.ch stammen von Christian Schorno. Die Daten in der Datenbank sind aus verschiedenen Online-Datenbanken zusammengetragen, vor allem aus Discogs, dem AllMusicGuide und RateYourMusic, teilweise auch aus Wikipedia). Diese Datenquellen werden immer in der Datenbank als Quelle miterfasst und als Link ausgegeben.
Sie dürfen alle Inhalte aus Musikzimmer.ch (Text und Bild), sofern sie vom Autor stammen, im Sinn der Creative Commons Content License: Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Schweiz weiterverwenden. Das heisst, diese Inhalte dürfen nur nicht-kommerziell und unter der Bedingung verwendet werden, dass die Autorschaft (Christian Schorno und Musikzimmer.ch) genannt sind. Alle derivativen Werke müssen unter vergleichbaren Bedingungen Wiederveröffentlicht werden.
Daten- und Persönlichkeitsschutz
Ich habe mich im September 2011 entschlossen, keinen Google+ oder Facebook Code zu verwenden. Erstens macht vor allem der +1 Button die Ladezeiten länger und das kostet Mobile-Nutzer unnötig Geld. Auch aus Gründen des Perönlichkeitsschutzes dränge ich meinen Besucher/-innen das +1en nicht auf (es werden Daten an Google gesendet ohne dass Nutzer sich einverstanden erklären). Wer intensiv mit Google+ arbeitet (was ich auch tue) und wer meine Inhalte in Google+ veröffentlichen möchte, dem empfehle ich die Installation einer Google+1 Schaltfläche im Chrome-Browser (Plugin).
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