Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03148.jsonl.gz/347

Tipps
Für die tiefen Töne: Die Lippen und die Backen sollen so entspannt wie möglich sein. Denk an Louis Armstrong, wie er die Backen aufgeplustert hat, nur ohne Muskelanspannung. Alles muss so weich wie möglich sein.
Für eine gute Stütze: Spiele kniend auf einem Stuhl. Die Oberschenkel sollen dabei gebeugt sein, dass Du eine Spannung in ihnen spürst. Höre Dir den Unterschied an wie es tönt, wenn Du normal spielst und wenn Du in dieser Position spielst. Versuche nachher den volleren Klang auch bei Deiner normalen Spielposition zu erhalten.
Powerübung für einen schönen Ton, eine gute Artikulation und eine vollkommene Beherrschung des Instruments (ausgenommen Finger-Technik): Spiele einen Ton 8 Mal hintereinander in folgender Dynamik: ppp, pp, p, mp, mf, f, ff, fff. Jeder Ton muss sich hörbar vom anderen in der Lautstärke unterscheiden. Die Artikulation soll dabei immer dieselbe bleiben. (z.B. alles Staccato, tenuto oder dolce usw.) Vergiss dabei die Intonation nicht.Mach diese Übung ca. 10 – 15 Minuten täglich in allen drei Lagen. Das Tempo spielt keine Rolle. Achte darauf, dass der Ton immer sauber ist und nicht bricht.