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ICSI (Intracytoplasmatische Spermien Injektion)
Da die Befruchtungsqualität der Samenzellen oft eingeschränkt ist, kann nach IVF die Befruchtung ausbleiben. Für diese Fälle wurde die ICSI-Technik entwickelt. Dabei wird unter Mikroskopsicht mittels einer ultrafeinen Nadel eine ausgesuchte Samenzelle direkt in die Zellflüssigkeit (Cytoplasma) injiziert. Die injizierten Eizellen werden ca. 18 - 20 Std. später kontrolliert ob eine Befruchtung stattgefunden hat. Befruchtete Eizellen werden für weitere 20 bis 100 Std. im Brutkasten belassen und 1-2 anschliessend durch Vagina und Muttermund in die Gebärmutter transferiert.
Sind mehr Embryonen entstanden als unmittelbar transferiert werden können, werden die "überzähligen" auf Wunsch für zukünftige Behandlungen eingefroren.
Es gibt keine Garantie, dass sich Eizellen befruchten lassen und normal entwickeln.