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WENN SPRACHE NICHT HILFT, HILFT BEWEGUNG
Körpergleichgewicht und die Fähigkeit, dreidimensional wahrzunehmen, sind fundamentale Voraussetzungen, damit Lernen stressfrei gelingt. Sie sind die Basis für Sozialverhalten, Sprache und logisches Verständnis.
Schul- und Verhaltensprobleme sind sehr oft neurologische Blockaden, die bewirken, dass das Kind nicht in der Lage ist, den Schulstoff zu bewältigen oder in ungünstigen Verhaltensmustern (verweigern, trotzen, weinen...) feststeckt.
Auch Jugendliche haben sehr oft Probleme in der Schule oder fühlen sich gestresst durch ihr Umfeld. Da sich das Gehirn in der Pubertät komplett neu organisiert und die Hormonentwicklung im Gange ist, befinden sie sich im Dauerstress.
Mit Hilfe der Evolutionspädagogik können solche Blockaden gezielt aufgespürt und gelöst werden. Das Gehirn wird mit einfachen Körperübungen wieder angeschaltet und Lernen fällt leichter, Verhalten ändert sich und das Gleichgewicht wird gefunden.
Voraussetzungen für stressfreies, freudiges Lernen:
In der Evopäd kennen wir die sogenannten "Mischformer". Sie haben oft Lernprobleme, da sie eine andere Gehirnstruktur aufweisen. Dies zeigt sich so, dass die Sprachareale und die Händigkeit auf der gleichen Seite liegen und nicht wie bei 90% der Menschen diagonal strukturiert sind. Das bedeutet, dass die Informationen nicht nur von einer Gehirnhälfte in die andere gelangen müssen, sondern wieder zurück zur Schreibhand.
Diese Menschen haben eine andere Wahrnehmung und eine andere Gedankenverarbeitung. Durch den längeren Weg kann man sprichwörtlich sagen, sie haben eine längere Leitung und sind ablenkbar. Allerdings nehmen sie auch mehr wahr auf diesem längeren Weg, sehen andere Möglichkeiten und haben geniale Ideen.
Merkmale (müssen nicht alle vorhanden sein):
Langsamkeit, Unruhe, Konzentrations-schwierigkeiten, Schwierigkeiten beim systematischen Denken, Mühe im Umgang mit Regeln, Lese-, Rechtschreibe- und Rechenschwierigkeiten, stressanfällig, in der Regel überdurchschnittlich intelligent, haben geniale Ideen, intuitives Erfassen von Situationen, u. a. künstlerische und musische Talente.
Zeigen kann sich dies auch durch: eine hohe Vergesslichkeit, zerstreut und chaotisch sein, Dinge verlegen, Flüchtigkeitsfehler etc.
Auch hier kann die Evolutionspädagogik helfen.
Ludwig Koneberg