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Transparenz statt sprachliche Etiketten
Nach einer kriminellen Tat weisen Spuren auf die Täterschaft hin. Auch am «Tatort Sprache» können Spuren sichergestellt werden. Diese Schreibspuren lassen sich genauso deuten. Verschiedene Indizien ermöglichen es, ein Phantombild der Autorin oder des Autors zu zeichnen; der sprachliche Abdruck verrät etwas über deren Herkunft und Denkweise. So machen wir uns ein Bild von «Sprachübeltätern», die uns mit immer abenteuerlicheren Anglizismen und Wortneubildungen bedienen. Ebenso machen sich auch die Leser ein Bild von Gerichtsinstanzen und deren Funktionären, wenn sie über bildungsprachliche Figuren und befremdende Wortneuschöpfungen in Rechtsschriften stolpern.
Inhaltsverzeichnis
- 1. English sells
- 2. Sprachliche Zugehörigkeitsformeln
- 3. Bildungssprachliche Fahnenwörter
- 4. Wortbildunge
- 5. Fachsprach
- 6. Rechtsakte sind auch Kommunikationsakte
- 7. Sprachliche Etiketten vermeiden
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