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Batterien brannten und schmorten, weshalb die Boeing 787 im Januar in den Hangar zurückbeordert wurde. Kein Flugzeug dieses Typs durfte weltweit mehr abheben.
Boeing hat die Batteriekonstruktion daraufhin überarbeitet. Die einzelnen Zellen der Batterie werden jetzt besser voneinander abgeschottet, um die Gefahr interner Kurzschlüsse zu minimieren. Ein Edelstahl-Gehäuse soll zusätzliche Sicherheit bieten. Ein Abluftsystem soll im Notfall giftige Dämpfe aus dem Flieger leiten.
Diese neue Konstruktion hat die US-Flugaufsicht FAA nun genehmigt. Eine endgültige Richtlinie solle kommende Woche veröffentlicht werden, erklärte die Behörde in Washington.
Freigabe gilt vorerst nur für die USA
Wenn die 50 bereits an Airlines ausgelieferten «Dreamliner» umgebaut sind, dürfen sie wieder fliegen. Jede einzelne Maschine muss zuvor aber von der FAA abgenommen werden, wie die Behörde erklärte.
Die Startfreigabe gilt zunächst aber nur für die Vereinigten Staaten, wo bislang nur United Airlines den «Dreamliner» betreibt. Andere Flugsicherheitsbehörden weltweit
bekommen die nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt und müssen dann ebenfalls grünes Licht geben.