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Der FCZ verliert in Neapel mit 0:2
Der FC Zürich unterliegt der SSC Neapel im Sechzehntelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League mit 0:2. Das Heimteam entschied eine über weite Strecken ausgeglichene Partie mit einem Treffer von Simone Verdi kurz vor der Pause und einem Tor von Adam Ounas in der zweiten Halbzeit.
Der FCZ trat heute in einer 4-4-2-Formation auf, wobei Benjamin Kololli und Adrian Winter die Aussenverteidigerpositionen besetzten. Simon Sohm und Toni Domgjoni bildeten gemeinsam das defensive Mittelfeld, im Sturm agierten Stephen Odey und Assan Ceesay. Die Zuschauer im Stadio San Paolo sahen eine unterhaltsame Startphase, in welcher beide Teams Chancen verzeichneten. Nach einer Kololli-Ecke in der fünften Minute hatte Mirlind Kryeziu, welcher heute mit Umaru Bangura das Innenverteidiger-Duo bildete, die erste Möglichkeit per Kopf. Nur eine Minute später liess auch Napoli die erste Chance notieren: Captain Lorenzo Insigne setzte seinen Lupfer knapp neben das Zürcher Tor.
Die nächste Szene gehörte wiederum dem FC Zürich. Ceesay setzte in der Mitte zum Kopfball an, sein Versuch ging jedoch rechts am Tor vorbei (15.). Dem FCZ gelang es, die erste Halbzeit ausgeglichen zu gestalten, wobei Neapel vor allem in der ersten halben Stunde der Partie versuchte, den Stadtclub mit schnellem Umschaltspiel in Bedrängnis zu bringen.
Es folgte eine Phase, in welcher das Heimteam den Druck erhöhte und sich diverse Chancen erspielte. Allerdings scheiterten sowohl Verdi, der an FCZ-Keeper Yanick Brecher hängen blieb (16.), als auch Insigne, welcher das Tor gleich doppelt nicht traf (23. und 25.).
In der 38. Minute hatte Dries Mertens die nächste gute Chance für die Neapolitaner. Nach einem Freistoss von Insigne setzte der Belgier zum Kopfball an, sah seinen Abschluss aber von Brecher pariert. Dennoch gelang der SSC Neapel noch vor der Pause der Führungstreffer: Ounas behauptete den Ball in der Zürcher Platzhälfte und lancierte mit einem sehenswerten Zuspiel Verdi, der den Ball per Direktabnahme im Tor unterbrachte.
Gleich nach dem Seitenwechsel hatte der FCZ die erste Chance im zweiten Durchgang. Kololli flankte in den Strafraum, wo Khelifi den Ball per Volley nur knapp neben das Tor setzte (48.). Cheftrainer Ludovic Magnin wechselte gut eine halbe Stunde vor Schluss und brachte Lavdim Zumberi sowie Bledian Krasniqi ins Spiel. Die eingewechselten Youngsters brachten sich sogleich gut ins Spiel mit ein: Zumberi probierte es mit einem Abschluss aus der Distanz, sein Versuch ging nur knapp links am Tor von Napoli-Keeper Alex Meret vorbei.
Die Neapolitaner traten in der zweiten Halbzeit offensiv nicht mehr so oft in Erscheinung, blieben bei den vorgetragenen Angriffen aber stets gefährlich. In der 75. Minute krönte der auffällige Ounas – von Mertens angespielt – seine Leistung mit dem 2:0. Nur fünf Minuten später lenkte Brecher einen Abschluss von Mertens mit den Fingerspitzen über die Querlatte (80.).
Der FC Zürich versuchte noch einmal zu reagieren, blieb jedoch ohne Torerfolg. Sowohl der eingewechselte Levan Kharabadze als auch Zumberi blieben in der Nachspielzeit mit ihren Abschlüssen in der Napoli-Defensive hängen. Das Heimteam setzte dann wie schon im Hinspiel mit einer Konterchance den Schlusspunkt der Partie: Arkadiusz Milik verpasste nach einem Querpass den Ball jedoch vor dem leeren Tor um Zentimeter.
Damit ist die diesjährige Europa-League-Kampagne für den FCZ beendet. Weiter geht es für die Magnin-Elf am kommenden Sonntag, 24. Februar 2019, mit dem Heimspiel gegen den FC Luzern. Anpfiff im Letzigrund ist um 16:00 Uhr.