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Das Gremium sei damit beauftragt, mutmassliche Menschenrechtsverstösse auf Seiten der israelischen Streitkräfte sowie militanter Palästinenser seit Beginn des Konflikts am 13. Juni zu untersuchen, erklärte die UNO. Leiten soll die Kommission der kanadische Völkerrechts-Professor William Schabas. Er soll seinen Bericht dem UNO-Menschenrechtsrat bis März kommenden Jahres vorlegen.
Derweil wurde der als Leiter der dreiköpfigen Kommission vorgesehene kanadische Professor für internationales Recht, William Schabas, von Israel als voreingenommen kritisiert. Man müsse wohl mit einem «vorgefertigten Bericht» rechnen, erklärte der Sprecher des israelischen Aussenministeriums. Ob Israel bereit ist, mit der UNO zu kooperieren, blieb zunächst offen.
Schabas, der an der Middlesex University in Grossbritannien lehrt, erklärte, er sei «nicht anti-israelisch». Je stärker Israel mit der Kommission zusammenarbeite, desto grösser sei die Chance, zu einer fairen Beurteilung seiner militärischen Aktivitäten im Gazastreifen zu gelangen.
Der Präsident des UNO-Menschenrechtsrates, Baudelaire Ndong Ella (Gabon), erklärte am Dienstag, man bedauere die Absage Alamuddins. Dennoch sei die Untersuchungskommission nun «funktionsfähig». Neben Schabas gehört dem Gremium noch der frühere UNO-Berichterstatter zu Rassismus und Rassendiskriminierung an, der senegalesische Jurist Doudou Diène. (pma/sda/reu/dpa)