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Mehr als tausend Elefanten-Stosszähne hat der Zoll in Hongkong beschlagnahmt. Das unter einer Ladung Holz in einem Schiffscontainer versteckte Elfenbein sei rund 17,5 Millionen Hongkong-Dollar (rund 2,1 Millionen Franken) wert, sagte ein Zollvertreter am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Viele der Stosszähne stammten von Jungtieren, die "für nichts getötet wurden", sagte ein weiterer Zollbeamter. Demnach kam der Container aus dem westafrikanischen Togo.
Mit wenigen Ausnahmen wurde der internationale Handel mit Elfenbein 1989 verboten. Bis Ende der 1980er Jahre war die Zahl der Elefanten in Afrika von mehreren Millionen Tieren auf etwa 600'000 gesunken. In China ist Elfenbein ein begehrtes Sammlerobjekt. Oft werden buddhistische oder Tierszenen hinein geschnitzt, in reichen Haushalten werden Essstäbchen daraus hergestellt.
Umweltschützer werfen der chinesischen Regierung vor, nicht genügend gegen den Schmuggel mit Elfenbein vorzugehen. Zollvertreter in Hongkong erklärten aber am Freitag, es gebe bislang "keine konkreten Informationen", wonach der Containerhafen ein Umschlagplatz für Elfenbein geworden sei.
SDA-ATS