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Gemäss Verteilerschlüssel werden 5.7 Prozent aller Asylsuchenden in der Schweiz dem Kanton Luzern zugeteilt. Die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen geht bei der Verteilung der Asylsuchenden auf die Gemeinden genauso vor wie der Bund bei der Zuweisung von Asylsuchenden an die Kantone, d.h. die Verteilung richtet sich nach dem Bevölkerungsanteil der jeweiligen Gemeinde gemessen an der Gesamtbevölkerung des Kantons. Führt eine Gemeinde auf ihrem Gebiet eine kantonale Asylunterkunft, werden ihr die Zahl der bereits anwesenden Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen angerechnet.
Die Unterbringung von Asylsuchenden erfolgt im Kanton Luzern im Rahmen eines mehrstufigen Unterbringungskonzepts. Nach ihrer Ankunft im Kanton werden die Asylsuchenden in Asylzentren platziert, welche von der Abteilung Zentren betreut werden. Der Aufenthalt dort beträgt in der Regel zwischen 2 bis 6 Monaten.
In der Nachzentrumsphase werden die Asylsuchenden in individuelle Wohnräume umquartiert. Dabei ist der Kanton bestrebt, eine möglichst gleichmässige Verteilung der Asylsuchenden über das ganze Kantonsgebiet zu erreichen. Die Abteilung Wohnbegleitung organisiert den Umzug von den Asylzentren in die Wohnungen und betreut diese Liegenschaften.