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Geissospermum vellossi
G. laeve, G. martianum/Platycyamus regnellii/Pau Pereira/Tabernaemontana laeve
Zur Familie der Apocynaceae
Pau Pereira ist eine hochinteressante Pflanze, deren Wirkstoffe es in sich haben! Tatsächlich wurden bereits Versuche durchgeführt, die an Mäusen zeigten, dass die in der Pflanze enthaltenen Alkaloide gegen mutierte Zellen vorgeht und dabei die gesunden in Ruhe weiterwachsen lässt. Es wird bereits zur Vorbeugung von Krebs empfohlenen wirke unterstützend bei Herpes Simplex. Es ist also ein wahrer Immunsystem-Booster, auch hilfreich bei Grippekrankheiten, findet als Antipyretikum Verwendung, daher auch schweisstreibend.
Pau Pereira beinhaltet verschiedene Alkaloide, darunter Geissospermin, Vellosin und Flavopereirin, sowie Indole, wie Geissoschizin, Apogeissoschizin und Geissoschizolin.
Traditionell wird Pau Pereira in der brasilianischen Volksmedizin bei Leberproblemen, Schmerzen, Fieber, Malaria, Schwindel, Magenproblemen, Appettitverlust angewendet und dient als Aphrodisiakum.
Dies ist die Veräscherung der Baumrinde. Für ein Rapé wird eine oder mehrere veräscherte Pflanzen sowie spezieller Tabak verwendet. Nach der Veräscherung bleiben die Mineralstoffe der Pflanze zurück.
„Tsunu“ kann man entweder als reine Asche verwenden oder sie mit auserlesenem, natürlichem Tabak mischen.
Diese spezielle Asche wird von den Yawanawa und Kuntanawa hergestellt.
Herkunft: Acre, Brasilien
Rapé ist botanisches Anschauungsmaterial und als Räucherstoff geeignet. Von jedem Verzehr raten wir dringend ab.