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Ein für die Schweiz befriedigendes Resultat der UNO-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 ist noch nicht in Griffweite. An der ersten Verhandlungsrunde lagen die Positionen der Länder weit auseinander, so das Bundesamt für Umwelt BAFU in ihrer Medienmitteilung.
Die Vorbereitungen für die UNO-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 laufen harzig. Während der ersten Verhandlungsrunde vom 19. bis 27. März wurde klar: Die Vorstellungen der Länder liegen noch weit auseinander. Zur Diskussion stehen die Schwerpunkte grüne Wirtschaft und Armutsbekämpfung, die Reform der für Umwelt und Nachhaltigkeit zuständigen UNO-Institutionen, die Schaffung von globalen Nachhaltigkeitszielen sowie die Verabschiedung eines Aktionspakets zur Förderung der Nachhaltigen Entwicklung.
Die Schweiz setzt sich unter anderem für die Erarbeitung globaler Nachhaltigkeitsziele ein, welche die Millenniums-Entwicklungsziele ablösen sollen. Grundsätzlich finde diese Idee grosse Unterstützung, so das BAFU. Die Verhandlungen laufen jedoch schleppend. Trotzdem hofft das BAFU auf einen Grundsatzentscheid für Globale Nachhaltigkeitsziele.
Die Konferenz findet vom 13. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro statt. Mitte April wird die Schweiz an einem informellen Treffen einer kleineren Gruppe von Länder teilnehmen, die mit Brasilien eine Lösung für die Verhandlungen sucht. Ende April beginnt die nächste informelle Verhandlungsrunde. Die letzte Verhandlungsrunde wird vom 13. bis 15. Juni im Vorfeld des eigentlichen Nachhaltigkeitsgipfels stattfinden.
Bild: Wing-Chi Poon (Wikimedia Commons)