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Untersuchung der Herausforderungen, Möglichkeiten und Wege, die umweltbewussten Praktiken in kleinem Maßstab in bestimmten Teilen der Welt offenstehen, mit besonderem Fokus auf von Frauen geführten Unternehmen.
Bei diesem Projekt handelt es sich um den Versuch, eine Datenverwaltungssoftware zu entwickeln, die eine ausgewogene, fundierte Entscheidungsfindung über eine bestimmte Region ermöglicht und damit deren Nachhaltigkeit sicherstellt. Auf der Grundlage von Arbeiten, die bereits von zwei der Forschungspartner durchgeführt wurden (der Pontificia Universidad Católica de Chile und der EPFL) zielt dieses Projekt darauf ab, in ein funktionierendes Modell für die Tragfähigkeit einzugreifen, das für die chilenische Osterinsel entwickelt wurde. Aus dem Modell soll eine Planungs- und Management-Software in Form eines SaaS-Modells (Software-as-a-Service) für Gemeinden in Südamerika entwickelt werden, die unter demografischem und ökologischem Druck stehen. In der Verwaltung der chilenischen Gemeinde El Quisco wird ein Pilotprojekt mit der Software durchgeführt.
Wenn wir die berufliche Praxis in der Architektur als soziales Konstrukt begreifen, das zwischen menschlichen Bestrebungen und den ökologischen Möglichkeiten vermitteln soll, wie könnte oder sollte sie in der heutigen Architektur angesichts der Herausforderungen und der uns zur Verfügung stehenden Mittel aussehen? Gibt es Modelle der beruflichen Praxis, mit welchen die Gefahren und Möglichkeiten der heutigen Zeit besser erkannt werden können und die somit zeitgemässer sind als andere? Falls ja, sind diese Modelle eine Weiterführung etablierter Wege der architektonischen Berufspraxis oder stellen sie einen Bruch mit der Vergangenheit und das Auftreten neuer Akteure dar?