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Muscheln und Schnecken Mollusca
Die Schnecken- und Muschelsammlung des Naturhistorischen Museums Basel geht auf die Aktivitäten verschiedener Sammler im 19. und 20. Jahrhundert zurück. Lothar Forcart war Mitte des vergangenen Jahrhunderts der letzte Weichtierforscher (Malakologe) des Museums. Dank seiner Arbeit wurde die Sammlung ausführlich genutzt und erweitert.
Die Molluskensammlung enthält Originalmaterial von Autoren des 19. Jahrhunderts wie Stefano Moricand, C. B. Adams, Sauveur Petit de la Saussaye, und Otto Franz von Möllendorff. Bemerkenswert sind die Expeditionsausbeute aus Sulawesi (ehemals Celebes) von Fritz und Paul Sarasin sowie Sammlungen aus Neukaledonien, Neuguinea und anderen melanesischen Inseln.
Der Typenkatalog, der heute 1177 Serien mit 780 nominellen Taxa umfasst, orientiert sich an der Kartei von Lothar Forcart. Seine Definition von Typus war recht unkritisch. Viele Schalen erhielten den Status eines (Holo-, Para-, Lecto-) Typus, ohne dass dies dem Internationalen Code der Zoologischen Nomenklatur entsprechend publiziert wurde. Ein kritischer Umgang der Spezialistinnen und Spezialisten mit den Angaben aus diesem Katalog ist zwingend notwendig.
Alle erfassten Kategorien wurden unkritisch vom alten Katalog übernommen. Die aktuelle Klassifikation wurde wo möglich im Zoological Record (1978-2002) überprüft. Die höhere Klassifikation folgt Victor Millards 'Classification of Mollusca' (1997).
Der Katalog wurde 2002 durch M. Haase erstellt.
Typenkatalog Detail