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Bienen sammeln Nektar, Pollen (Blütenstaub) und Honigtau (süsse Pflanzensäfte) von Blattläusen. Für ihre Sammeltätigkeit ist ihr Körper bestens ausgerüstet: ihre Mundwerkzeuge sind zum Saugen von Nektar ausgebildet. Für den Transport des Pollens dienen spezielle Haarbürsten an den Hinterbeinen.
Genetische Untersuchungen zeigen, dass die ursprüngliche Heimat der Honigbiene (Apis mellifera) in Afrika zu finden ist. Nordeuropa und Osteuropa/Asien wurden dann durch zwei verschiedene Wanderbewegungen besiedelt.
Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) hat sich in etwa 25 geografische Rassen aufgespaltet, die besondere Anpassungen an ihre Lebensräume zeigen. Sie lassen sich aufgrund ihres Aussehens und Verhaltens unterscheiden.
In Europa drängten die Gletscher der letzten Eiszeit (bis vor 12‘000 Jahren) die Westliche Honigbiene an die Mittelmeerküste zurück. Die Honigbienen überdauerten diese Zeit in vereinzelten, voneinander isolierten Populationen. Vermutlich entstanden damals regional angepasste Unterarten, wie zum Beispiel die Carnica-Biene (Apis mellifera carnica) auf dem Balkan, die Mellifera-Biene (Apis mellifera mellifera) im südfranzösischen Raum und die Ligustica-Biene (Apis mellifera ligustica) in Italien.
(aus: Das Schweizerische Bienenbuch)