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Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) bescheinigt den Kernkraftwerken, dass die nukleare Sicherheit im Jahre 2007 gewährleistet war. Sie attestiert den Kernkraftwerken Beznau, Gösgen und Mühleberg eine gute nukleare Sicherheit, dem Kernkraftwerk Leibstadt hingegen nur eine ausreichende. Die Mengen der an die Umgebung abgegebenen radioaktiven Stoffe lagen laut der HSK 2007 weit unterhalb der behördlich festgelegten Grenzwerte. Die maximale berechnete Dosis entsprach weniger als 1 Prozent der natürlichen jährlichen Strahlenexposition.
Im Kernkraftwerk Leibstadt stellte die HSK eine Reihe von Schwachstellen in den Bereichen Instandhaltungsplanung und Umsetzung von Vorgaben fest. Die HSK wird im Rahmen ihrer Inspektionstätigkeit einen Schwerpunkt auf die Überprüfung dieser Bereiche legen.
Im Jahr 2007 ereigneten sich zwei Vorkommnisse, die auf der internationalen Ereignisskala INES der Stufe 1 („Anomalie“) zugeordnet wurden: die Reaktorschnellabschaltung im KKW Leibstadt vom 6. März 2007 sowie die kombinierte Nichtverfügbarkeit mehrerer Komponenten der Notstromversorgung im KKW Beznau im August 2007. Sie führten zu einer „geringfügigen Reduktion der nuklearen Sicherheit“. Die übrigen meldepflichtigen Vorkommnisse wurden der INES-Stufe 0 („nicht sicherheitssignifikante Vorkommnisse“) zugeordnet und hatten eine geringe Bedeutung für die nukleare Sicherheit.
Entsorgung radioaktiver Abfälle
In der Verbrennungs- und Schmelzanlage der ZWILAG wurden im Berichtsjahr 2007 rund 1000 Fässer mit schwachaktiven Abfällen zu 200 konditionierten Gebinden verarbeitet. Zwischenlager bestehen in allen Kernkraftwerken sowie bei der ZWILAG und beim PSI.
Auf Grund des zehnjährigen Moratoriums finden bis 2016 keine Transporte abgebrannter Brennelemente ins Ausland statt. In der Schweiz wurden 2007 bestrahlte Brennelemente von den KKW Mühleberg und Leibstadt zur ZWILAG transportiert. Bei allen Transporten von Brennelementen und radioaktiven Abfällen wurden die Grenzwerte und Strahlenschutzvorgaben eingehalten. (sb)
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