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Autor: Edgar Fahrni
Der FC Freiburg konnte gegen La Tour an die gute Leistung im Spiel vor Wochenfrist bei Malley-Lausanne anschliessen. Es war diesmal aber etwas einfacher, denn die Greyerzer brachen in der zweiten Halbzeit ziemlich ein.
Guter Start von La Tour
Die erste Chance der Partie hatten jedoch die Gäste, als sich der schnelle Stürmer Voëlin links durchsetzte, aber am überragenden Torhüter Gentile scheiterte. Drei Minuten später vergab er die nächste Chance, und bald folgte die dritte (16.). Nun waren die Freiburger wach, denn Gudelj setzte sich gegen Pasquier durch. Seine gefährliche Flanke konnte aber niemand verwerten.
In der 25. Minute schlug Stulz von links einen seiner gefährlichen Corner. Fragnière angelte sich den Ball im anschliessenden Gerangel und verwertete. Einiges geschah in der 30. Minute: Vorerst setzte sich Tayau auf der rechten Seite durch und setzte Stulz mit einem Musterpass ein. Dieser verhaspelte sich aber in der Verteidigung. Im Gegenzug wurde ein Schuss von Gnahoua leicht abgefälscht. Gentile war machtlos. Weitere fünf Minuten später wurde Stulz steil angespielt. Vorerst scheiterte er an Torhüter Karlen, angelte sich aber den Abpraller und markierte das 2:1. Drei Minuten später machte Gentile einen schönen Fallrückzieher von Voëlin unschädlich, und kurz darauf vergab Stulz alleine vor dem Tor. – Die erste Halbzeit bot spektakulären Fussball.
Schöne Tore
Die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte Da Silva Catalao. Aber auch er scheiterte an Gentile. In der 56. Minute holte sich Gudelj im Strafraum den Ball und erhöhte auf 3:1 Aufregung für die Freiburger gab es, als Gentile bei einem Corner den Ball verfehlte (64.). La Tour konnte aber diese Chance nicht ausnutzen. Nsingi und Gedelj erhöhten bis zur 69. Minute auf 5:1. Spannend wurde es einige Minuten später, als Karlen weit vor seinem Gehäuse stand. Fragnière hatte das bemerkt und versuchte es mit einem Weitschuss aus über 50 Metern, hatte aber knapp keinen Erfolg. In der 90. Minute hatte Fragnière Mitleid mit den Gästen, denn mit einem Rückwärtsköpfler verfehlte er das eigene Tor nur knapp. Den Höhepunkt seiner Leistung bot Gentile in der Nachspielzeit, als er einen Penalty von Raemy hielt.
Adrian Kunz will Platz 3 bis Weihnachten
Natürlcih sehr zufrieden zeigte sich Freiburg-Trainer Adrian Kunz nach dem Spiel gegen La Tour: «In der ersten Halbzeit hatten wir etwas Mühe und ein unglückliches Gegentor kassiert. Die zweite Halbzeit dominierten wir klar und erzielten einige schöne Tore. Ich bin sehr zufrieden, dass es jetzt auch vorne anhängt, und bin überzeugt, dass wir unter den ersten drei Teams überwintern werden. Noch mehr freut mich, dass sich unsere Fortschritte bereits herumgesprochen haben und wieder mehr Leute zu unseren Spielen ins Stadion kommen. Es macht mir echt Spass, in Freiburg als Trainer zu arbeiten, denn das Team ist topmotiviert.»