Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03565.jsonl.gz/3265

Zu beneiden war Königin Elizabeth II. beim traditionellen Queen's Speech zur britischen Parlamentseröffnung am Mittwoch nicht. Grossbritannien ist in der Krise, ihr 96-jähriger Mann, Prinz Philip, ist seit der vergangenen Nacht im Spital und dann musste sie auch noch US-Präsident Donald Trump ausladen.
Traditionell beginnt die Rede mit der Bekanntgabe der in den nächsten zwei Jahren anstehenden Staatsbesuche. Dabei erwähnte die Queen am Mittwoch nur das spanische Königspaar. Über einen Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump verlor sie kein Wort, wie The Telegraph berichtet.
Dieser hatte sich zwar nach einem Medienbericht bereits am 11. Juni geäussert, dass er möglicherweise auf seinen umstrittenen Staatsbesuch in Grossbritannien verzichten wolle. Er plane keine Reise, solange es Proteste gegen ihn in Grossbritannien gebe. Jetzt hat ihn die Queen sozusagen ihrerseits ausgeladen. (whr)