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Folgende Behandlungen und Therapien möchten wir gerne vorstellen:
Bei einer Intubation wird ein Beatmungsschlauch durch den Mund oder die Nase bis in die Luftröhre vorgeschoben. Durch diesen sogenannten Tubus kann die Patientin oder der Patient beatmet werden. Bei schwierigen Atemwegen kann die Intubation erschwert sein. In diesem Fall kommt das Endoskop ins Spiel. Unter einer Sedierung wird das Endoskop durch den Mund oder die Nase eingeführt. Mittels der Kamera können der Kehlkopf und der Luftröhreneingang zweifelsfrei ausgemacht werden. Anschliessend wird die Patientin oder der Patient narkotisiert und die eigentliche Intubation mit anschliessender Beatmung findet statt.
Dabei handelt es sich um eine Verbindung zwischen der Luftröhre und dem Luftraum. Diese Behandlung wird bei langzeitbeatmeten Patientinnen und Patienten bevorzugt. Die Luftröhre wird von aussen punktiert und es wird ein Führungsdraht vorgeschoben. Endoskopisch wird die Lage des Drahtes in der Luftröhre kontrolliert. Anschliessend erfolgt eine Aufweitung des Loches, bis eine Atemkanüle eingeführt werden kann.
Zuvor ist eine genaue Diagnostik notwendig. Die Patientinnen und Patienten bekommen eine Sauerstoffquelle nach Hause. Diese Massnahme kann das Leben verlängern und ermöglicht einen Aufenthalt zu Hause. Es gibt verschiedene Applikationsmöglichkeiten.
Diese Therapie dient chronisch unterbelüfteten Patientinnen und Patienten. Die eigene Atmungsfähigkeit reicht nicht mehr aus. In diesem Fall kann die Atmung mit einem unterstützenden Beatmungsgerät sichergestellt werden. Dank dieser Methode kann oft auf eine stationäre Behandlung verzichtet werden.
Dabei handelt es sich um eine moderne Behandlungsform für chronische Lungenkrankheiten. Die Rehabilitation verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern. Diese Rehabilitation ist ambulant möglich, die Patientin oder der Patient kann also nach Hause gehen.
Bei verschiedenen Lungenkrankheiten wird eine Atem-Physiotherapie empfohlen. Die Atem-Physiotherapie verfolgt das Ziel der Sekretmobilisation, Belüftungsverbesserung, Linderung der Atemnot und des Rhythmisierens des Atemmusters. Es werden Instruktionen zur Selbsthilfe gegeben und die Kondition wird aufgebaut.
Mit der Desensibilisierung können Allergien behandelt werden. Die entsprechenden Allergene werden in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt oder als Tablette oder Tropfen unter die Zunge gegeben. Das Ziel ist der Aufbau eines immunologischen Schutzes, indem sich der Körper langsam an das Allergen gewöhnt. Diese Desensibilisierung wird vermehrt bei Pollenallergie, Hausstaubmilbenallergie, Tierallergie und Schimmelpilzallergie durchgeführt.