Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03188.jsonl.gz/1134

Die Motionäre aus der GLP und der EVP forderten eine vertiefte Überprüfung von Alternativen für den Standort des Hallenbads und für eine Weiterführung des Musical-Theaters als Veranstaltungsort.
Finanzdirektorin Tanja Soland (SP) hielt fest, dass man sich erst im Stadium um eine Machbarkeitsstudie befinde. «Die Diskussionen sind anregend und emotional, aber sie sind einfach noch etwas früh», sagte Soland.
Die Fraktionen GLP, Mitte-EVP und FDP befürworteten die Motion. Dagegen waren SP, GAB und LDP. Die SVP beschloss Stimmfreigabe. Mit 56 zu 33 Stimmen bei 3 Enthaltungen lehnte das Kantonsparlament die Überweisung der ersten Motion an den Regierungsrat ab.
FDP: Auf weitere Planung verzichten
Noch einen Schritt weiter ging eine Motion der FDP. Diese forderte, auf die weitere Planung einer Schwimmhalle im Musical-Theater zu verzichten und das Schwimmbecken anderswo zu realisieren. Dagegen sprachen sich SP, GAB und LDP. Dafür waren FDP, SVP und Mitte-EVP, die GLP beschloss Stimmfreigabe. Mit 58 zu 29 Stimmen bei drei Enthaltungen sprach sich das Kantonsparlament gegen eine Überweisung dieser Motion aus.
Die Basler Regierung möchte am Standort des heutigen Musical-Theaters ein seit Jahrzehnten gefordertes 50-Meter-Schwimmbecken realisieren lassen. Für weitere Abklärungen des Projekts hat die Basler Regierung 200’000 Franken bewilligt.
Damit sollen unter anderem die konkreten Kosten und die bauliche Machbarkeit abgeklärt werden. Danach soll der Grosse Rat über den Projektierungskredit entscheiden. Dieses Vorhaben schlug nicht nur im Parlament hohe Wellen. So lancierte etwa dieses Jahr ein Komitee eine Initiative für den Erhalt des Musical Theaters als Veranstaltungsort.