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Laut einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX ist der Anteil durch den Verfall von Derivaten auf unter 3 Prozent von zuvor gemeldeten 20,92 Prozent gesunken.
Der chinesische Mischkonzern HNA hatte die Beteiligung von über 20 Prozent an Dufry im Jahr 2017 aufgebaut, wobei der grösste Teil dieser Aktien von den Singapurer Staatsfonds GIC und Temasek erworben wurde.
Die aggressive Akquisitionspolitik und eine hohe Schuldenlast führte jedoch zu einem Liquiditätsengpass bei HNA. Im Rahmen einer sogenannten Equity-Collar-Transaktion, die den Kauf einer Put-Option und den Verkauf einer Call-Option umfasst, wurden die Dufry-Titel in der Folge an eine Bank ausgeliehen und von dieser dann weiterverkauft.
Nachdem diese Derivate nun offenbar ausgelaufen sind, zählt HNA auch offiziell nicht mehr zu den Grossaktionären bei Dufry. Gemäss den aktuellen Beteiligungsmeldungen ist eine Aktionärsgruppe um den Verwaltungsrat mit 17,85 Prozent der grösste Anteilseigner. Auch der Staatsfonds GIC baute sich 2018 wieder eine Position von über 5 Prozent auf.
(AWP)