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«Systematik und Vollständigkeit waren von vornherein ausgeschlossen. Schon allein aus technischen Gründen: Friedrich Hegar, der aus Basel stammende erste Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters zwischen 1868 und 1906, lebte in einer Zeit, in der es noch keine Möglichkeiten der Tonaufzeichnung gab; er fehlt somit in der Galerie der Chefdirigenten. In der noch längeren, nämlich die 43 Jahre zwischen 1906 und 1949 umspannenden Ära des Berners Volkmar Andreae war das anders, da nahm die Geschichte der Aufzeichnung von Musik ihren raschen Fortgang. Die Aufnahme aus einem Konzert mit Andreae von 1942 eröffnet daher den Gang durch die Geschichte des Orchesters.», erklärt der Musikkritiker und Publizist Peter Hagmann.
Nach 1949 folgten einander die Chefdirigenten in kürzeren Phasen; jeder der Künstlerischen Leiter ist in dieser Sammlung mit einer Aufnahme vertreten, die für sein Wirken in Zürich steht. Herausgehoben ist dabei David Zinman, der dem Orchester ab 1995 noch einmal für eine vergleichsweise lange Periode von neunzehn Jahren vorstand. Zu dieser Auswahl kommen Gastdirigenten, von denen jeder in einer spezifischen Weise zum Profil des Orchesters beigetragen hat. Allerdings sind im Archiv der SRG von manchen der berühmten Dirigenten, die mit dem Tonhalle-Orchester gearbeitet haben, von Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm oder Herbert von Karajan, von Erich Kleiber oder George Szell, keine Mitschnitte vorhanden.
Erhältlich im Musikhandel.