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Während des 11. Jahrhunderts kamen die Kuenringer aus dem bayrisch-sächsischen Raum nach Österreich. Asso von Kuenring erwarb das Gebiet um das heutige Dürnstein, sein Enkel Hadmar I. baute eine erste Burg auf dem über der Donau gelegenen Felsen, von der heute nur noch Ruinen übrig sind. 1192/93 wurde der englische König Richard I. Löwenherz im Auftrag des Babenbergers Leopold V. auf der Burg der Kuenringer gefangen gehalten. Ein Anteil aus dem Lösegeld Richards, der den Kuenringern zufiel, ermöglichte im 13. und 14. Jahrhundert Ausbau und Aufschwung von Burg und Ort Dürnstein.
Das Kloster Dürnstein wurde 1410 von Augustiner-Chorherren besiedelt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts bauten sie Dürnstein zu einer gotischen Klosteranlage aus. 300 Jahre nach der Gründung des Klosters wurde Hieronymus Übelbacher zum Probst gewählt. Das Gebäude war in schlechtem Zustand, und so beschloss er, es zu barockisieren.
Am auffälligsten ist der blau-weiße Turm der Stiftskirche, der in seiner ursprünglichen Farbgebung wiederhergestellt wurde. Durch die markanten Farben und das edle Material, das ihn keramisch wirken lässt, steht er als Architektursignal in der Landschaft.
Durch die enge Haupt-'Strasse' von Dürnstein darf man das Fahrrad nur schieben.
Die Stadtmauer von Dürnstein ist erhalten. Die Gasse davor heisst witzigerweise "Anzuggasse". Sie führt vom Donauufer hinauf in die Stadt und hier mussten die Pferde anziehen.
Die Kunigundenkirche ist die älteste Kirche in Dürnstein, war ehemals Pfarrkirche und der Hl. Kunigunde - Gattin Kaiser Heinrich II. - geweiht. Die Kirche wurde um 1200 erbaut und 1783 abgerissen. Nur der Turm und die Sakristei blieben erhalten.
Blick von Donaubalkon des Stifts Dürnstein auf die Donau
Donauradweg