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Den Bericht gefordert hat der ehemalige Kantonsparlamentarier Urs Dickerhof (SVP) mit einer Motion. Er beklagt darin die Benachteiligung der Breitensportvereine. Diese würden fast ausschliesslich über die Swisslos-Gelder unterstützt, während die Kultur neben Swisslos-Geldern rund 20 Millionen Franken als gebundene Ausgaben erhalte.
Es brauche ein neues Finanzierungsmodell für den Sport, zumal das Modell der ehrenamtlichen Helfer ein «Auslaufmodell» sei. Der Bericht soll unter anderem aufzeigen, wie das finanzielle Gefälle zwischen der Sport- und der Kulturförderung verringert werden könne.
Weitere Mittel für Sport?
In seiner am Dienstag veröffentlichten Antwort schreibt die Regierung, sie wolle die «Breitensport- und Juniorenförderungsstrategie» überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Dies soll bei der erstmaligen Evaluation des sportpolitischen Konzepts geschehen. Geprüft werde, ob weitere Mittel für den Sport bereitgestellt werden sollten.
Im Bericht könne es aber nicht bloss darum gehen, dass für die Bereiche Kultur und Sport der gleiche Beitrag ausgerichtet werde. Dies wäre weder zielführend noch sachgerecht, findet die Regierung. Die Förderung beinhaltet nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen personellen und infrastrukturellen Support. Während in der Kultur die grossen Beträge in professionelle Betriebe flössen, strebe man keine Unterstützung des Profisports an.