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In den kommenden 80 Jahren werden in der Schweiz 4‘000km Fliessgewässer revitalisiert! Damit bietet sich eine einmalige Chance, aus den umgesetzten Massnahmen für zukünftige Projekte zu lernen. Der Lernprozess im Rahmen dieser Mehrgenerationenaufgabe ist allerdings nur möglich, wenn
- Angaben zu Umsetzung und Wirkung der Revitalisierungsmassnahmen verfügbar sind,
- diese Angaben auch untereinander vergleichbar sind, sie also standardisiert erhoben wurden,
- neben kurzfristigen Veränderungen auch längerfristige Wirkungen erfasst werden,
- die Ursachen für eine bestimmte Wirkung erschlossen werden.
Unser Projekt hat zum Ziel, Handlungsoptionen („Varianten“) zu entwickeln für
1) eine projektspezifische Wirkungskontrolle im Rahmen der Programmvereinbarung Revitalisierung
2) eine langfristige Wirkungskontrolle an ausgewählten Revitalisierungsprojekten.
Dabei werden die methodischen Anforderungen definiert, insbesondere unter Verwendung bereits bestehender Werkzeuge. Auch werden Konsequenzen skizziert, unter Berücksichtigung von Synergien mit laufenden Aktivitäten in anderen Bereichen (z.B. Hochwasserschutz).
Die Erarbeitung der Varianten erfolgt in engem Austausch mit Praktikerinnen und Praktikern sowie nationalen und internationalen Forschenden.