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Oft genug wird aus dem Kampfspiel in der Hitze des Gefechts aber bitterer Ernst, und es gibt Verwundete und gar Tote! Der Sieger des Turniers kämpfte um die Gunst seiner Angebeteten, aber auch um hohe Preisgelder und um die Habe, die der Unterlegene ans Turnier mitgenommen hat. Nur zu oft kehrte einer arm und verletzt von einem Turnier zurück! Aber es gab auch wahre Tumierkönige. Sie zogen von Turnier zu Turnier, siegten und siegten und wurden reich dabei. Der ritterliche Zweikampf, wie er auch hin und wieder vorkam, wird nicht als Turnier bezeichnet. Er trägt den Namen "Tjost
". Auch im Tjost messen die Ritter im edlen Kampf ihre Kräfte.
Im Turnier ging es nicht um Leben und Tod, sondern um den Sieg des Geschickteren. Der Verlierer verlor nicht das Leben, wohl aber Pferd, Rüstung, Waffen und oft auch die Gunst der Geliebten.