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Die Kantonspolizei führte in Leibstadt eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Unter anderem stoppte sie einen 37-jährigen Deutschen, welcher mit 193 km/h über die Rheintalstrasse bretterte.
Die Kantonspolizei Aargau setzte ihr Lasermessgerät am Sonntag, 26. Juli, in Leibstadt ein. Auf dem gemessenen Streckenabschnitt beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 80km/h. Am frühen Nachmittag erfasste die Polizei mit dem Lasermessgerät einen Mercedes AMG, der mit 193 km/h auf der Rheintalstrasse fuhr. Die Kantonspolizei stoppte das Fahrzeug, welches von einem 37-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Bezirk Zurzach gelenkt wurde. Da er mit dieser massiven Geschwindigkeitsüberschreitung den sogenannten Rasertatbestand erfüllte, orientierte die Polizei die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach. Diese eröffnete umgehend eine Strafuntersuchung und ordnete die Sicherstellung des Fahrzeuges an. Die Kantonspolizei nahm dem Lenker den Führerausweis, zuhanden der Entzugsbehörde, ab.
Fünf weitere Automobilisten, darunter auch einen 29-jährigen Neulenker, wurden mit Geschwindigkeiten zwischen 120 km/h und 134 km/h erfasst. Sie mussten ebenfalls ihren Führerausweis abgeben. Vier weitere Automobilisten fuhren zwischen 30 km/h und 34 km/h zu schnell. Sie durften weiterfahren, müssen jedoch zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Entzug ihres Führerausweises rechnen. (mgt/nfz)