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Ich habe mich für ein Austauschjahr angemeldet, in der Hoffnung, eine Sprache zu lernen, neue Menschen zu treffen und in eine mir unbekannte Kultur einzutauchen.
Zurzeit bin ich mitten in meinem Austausch, auf der anderen Seite des Ozeans, im frankophonen Teil von Kanada, Québec. Hier lebe ich mit einer vierköpfigen Familie zusammen, genauer genommen bin ich Teil dieser Familie und habe sie somit zu einer fünfköpfigen Familie gemacht, wenn auch nur für ein Jahr.
Ich besuche hier die Schule, so konnte ich sehr einfach die Sprache lernen. Auch Kontakte zu knüpfen fiel mir dank der Schule sehr leicht. Was mich sehr überrascht hat, ist, dass alles was ich anfangs sehr komisch fand, sehr familiär wurde für mich. Zum Beispiel den gelben Schulbus, den man aus den Filmen kennt, nehme ich jeden Tag, um zur Schule zu gelangen.
Es gibt viele Sachen, die anders sind als in der Schweiz. Jedoch gibt es zwei Sachen, die mir stark aufgefallen sind. Zum ersten hier ist alles viel grösser und ausgebreiteter. Die Distanzen, um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, sind viel grösser als in der Schweiz. Zum zweiten ist die Mentalität der Menschen in Québec anders als jene der Schweizer, nach meinem Empfinden sind hier alle entspannter.
Noch habe ich drei Monate hier in Québec. Ich freue mich, dass ich noch ganz vieles erleben darf, bin aber doch ein bisschen wehmütig darüber, dass ich schon bald mein zweites Zuhause verlassen muss. Jedoch hoffe ich, dass ich auch nach diesem Jahr wieder hierhin zurückkehren kann.
Ich habe mich für ein Austauschjahr angemeldet, in der Hoffnung, eine Sprache zu lernen, neue Menschen zu treffen und in eine mir unbekannte Kultur einzutauchen.