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Was versteht man unter Wasserkraft?
Wasserkraft ist eine Energiequelle, bei welcher das natürliche Gefälle des Wassers oder eines Wasserlaufs zur Stromproduktion genutzt wird. Das Wasser wird hierbei über eine Turbine geleitet, die einen Generator antreibt. Dieser generiert daraus Strom. Je grösser das Gefälle und die dabei genutzte Wassermenge, desto grösser auch die Stromproduktion. Die Schweiz als Gebirgsland und Wasserschloss Europas ist daher für die Nutzung von Wasserkraft geradezu prädestiniert.
Was zeichnet Wasserkraft aus?
Wasserkraft ist die bedeutendste erneuerbare, CO2-freie Energieform in der Schweiz und das Rückgrat unserer Stromversorgung. Bei der Wasserkraft werden weder Ressourcen abgebaut, noch müssen Brennstoffe über lange Wege transportiert werden. Es entstehen im Gegensatz zu anderen Energieformen auch keine Schadstoffemissionen wie zum Beispiel das schädliche Treibhausgas CO2, das für den Klimawandel verantwortlich ist. Die Technik ist bewährt, gut beherrschbar und zuverlässig.
Wie wichtig ist die flexible Stromproduktion der Wasserkraftwerke in der gesamten Stromproduktion?
Im Stromnetz muss zu jeder Zeit gleich viel Strom produziert wie verbraucht werden. Ungleichgewichte führen unmittelbar zu Schwankungen im Stromnetz und im schlimmsten Fall zu Ausfällen der Stromversorgung. Da Wasserkraftwerke sehr schnell und einfach geregelt werden können, sind sie bestens dafür geeignet, unmittelbare Schwankungen auszugleichen und somit die Netzfrequenz stabil und konstant zu halten. In ihrer Ausprägung als Speicher- oder Pumpspeicherkraftwerke sind sie auch prädestiniert, um Phasen von Stromüberschüssen oder Stromengpässen zu überbrücken.