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Felix Manz und Konrad Grebel gehörten zuerst zu den Weggefährten Ulrich Zwinglis, distanzierten sich dann jedoch von ihm, weil ihnen die Reformation zu moderat war und sie beispielsweise die Taufe von Erwachsenen propagierten. Dass sie damit eine Bewegung starten würden, war ihnen und Gleichgesinnten nicht bewusst.
Die Täufer wurden bald einmal von den Behörden verfolgt. Die einsetzende Verfolgung hing allerdings weniger mit der Erwachsenentaufe als vielmehr mit denjenigen Punkten zusammen, welche die Politik berührten, also die Verweigerung von Eiden und die Ablehnung von Kriegsdiensten und Gewalt. Über diese Anfangsphase der Täuferbewegung sprachen wir mit Astrid von Schlachta (Historikerin und Präsidentin des deutschen Jubiläumsvereins zum Täuferjubiläum 2025).