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Zwei Sätze lang machte der 20-jährige Kalifornier mit seinem unorthodoxen Spiel Djokovic das Leben schwer. Den ersten Satz gewann die Nummer 99 der Weltrangliste in weniger als einer halben Stunde 6:1, wobei Brooksby nur ein leichter Fehler unterlief. Und auch im spektakulären zweiten Durchgang hielt der Aussenseiter dagegen.
Das Momentum in der einmal mehr elektrisierenden Atmosphäre des erstmals ausverkauften Arthur Ashe Stadiums wechselte im zweiten Satz beim Stand von 2:3 aus Sicht von Brooksby, als er einen Spielball zum Ausgleich nicht nutzen konnte und kurz danach erneut das Break kassierte. Im Game davor, mit 24 Punkten dem wohl spektakulärsten in diesem Turnier, hatte er nach 20 Minuten und dem sechsten Breakball das Rebreak geschafft.
Erst nach dem Satzausgleich trat Djokovic dominant auf. Zuvor hatte der Serbe wie bereits in den Partien gegen Holger Runde und Kei Nishikori nicht unantastbar gewirkt. Nach drei Stunden verwertete er seinen ersten Matchball zum 1:6, 6:3, 6:2, 6:2, dem 976. Sieg seiner Karriere.
Im Viertelfinal am Mittwoch kommt es zur Neuauflage des Wimbledon-Finals zwischen Djokovic und Matteo Berrettini, als sich der Serbe in vier Sätzen durchgesetzt hat. Der Italiener gewann seine Partie gegen den deutschen Qualifikanten Oscar Otte, der gegen Ende der Partie mit einer Verletzung an der Hand zu kämpfen hatte, in vier Sätzen.
Olympiasieger Alexander Zverev setzte seine Siegesserie auch in den Achtelfinals fort. Beim 6:4, 6:4, 7:6 (9:7) gegen den 20-jährigen Südtiroler Jannik Sinner feierte der 24-jährige Hamburger seinen 15. Sieg in Folge, nachdem er im dritten Durchgang fünf Satzbälle abgewehrt hatte. Der nächste Gegner von Vorjahresfinalist Zverev ist der Südafrikaner Lloyd Harris (ATP 46), der das Duell gegen Reilly Opelka in vier Sätzen für sich entschied. Harris schaltete auf dem Weg zu seinem grössten Erfolg der Karriere drei Gesetzte aus.
Maria Sakkari (WTA 18) zog zu später Stunde als letzte Spielerin in die Viertelfinals ein. Die 26-jährige Griechin setzte sich um 2.14 Uhr Ortszeit und nach einem dreieinhalbstündigen Marathon-Spiel gegen die als Nummer 6 gesetzte Kanadierin Bianca Andreescu 6:7 (2:7), 7:6 (8:6), 6:3 durch. Für Andreescu war es nach ihrem Triumph 2019 und zehn Siegen am Stück die erste Niederlage in Flushing Meadows. 2020 musste die 21-Jährige aus Ontario aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme verzichten, wegen einer Schulter- und Meniskusverletzung war sie von November 2019 bis Februar 2021 der Tour ferngeblieben. In den Viertelfinals trifft Sakkari, eine mögliche Halbfinalgegnerin von Belinda Bencic, auf die Tschechin Karolina Pliskova, die US-Open-Finalistin von 2016.
Sebastianna Scilipoti, die einzige im Hauptfeld der Juniorinnen antretende Schweizerin, startete mit einem Sieg in die Einzel-Konkurrenz. Die 18-Jährige schlug in der 1. Runde die Amerikanerin Eleana Yu in drei Sätzen. Scilipoti ist in Genf aufgewachsen und trainiert in Barcelona und bei Swiss Tennis in Biel. Ihr Vorbild ist die Amerikanerin Sloane Stephens. Im Feld der Junioren vertritt Jérôme Kym die Farben von Swiss Tennis.
(nih/sda)
Die Uhrzeit war schon weit fortgeschritten am vergangenen Mittwochabend. Der FC Basel hatte eben nach einem so spektakulären wie vogelwilden Spiel gegen GC 5:3 gewonnen und war in den Cup-Viertelfinal eingezogen. Ein wichtiger Schritt für den FCB, dem der Start in das neue Kalenderjahr nicht geglückt war.