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Nach den Erfolgen gegen die Slowakei (5:2) und Deutschland (4:3 n.V.) verliert die Schweiz zum Abschluss des Deutschland Cup in Krefeld gegen Vorjahressieger Russland 3:4 nach Penaltyschiessen.
Während bei den Osteuropäern im Shootout gleich drei Schützen erfolgreich waren, traf auf Schweizer Seite einzig Pius Suter.
In der regulären Spielzeit hatten die Schweizer im letzten Drittel ein 1:2 (29.) in ein 3:2 gewendet. An beiden Toren war Tyler Moy beteiligt. Beim 2:2 (42.) liess der amerikanisch-schweizerische Doppelbürger nach einem Konter den russischen Goalie Daniil Tarassow herrlich aussteigen. Vor dem 3:2 bediente er im Powerplay mit einem Querpass Alessio Bertaggia, der mit einen Direktschuss erfolgreich war. Moy und Bertaggia hatten schon am Donnerstag gegen die Slowakei getroffen. Rund drei Minuten vor Schluss gelang den Russen durch Iwan Igumnow aber noch der Ausgleich.
Trotz der Niederlage können die Schweizer weiterhin auf den dritten Sieg am Deutschland Cup nach 2001 und 2007 hoffen. Dafür darf der Gastgeber die Slowakei nicht nach 60 Minuten bezwingen.
Torpremiere von Le Coultre
In den Mittelabschnitt waren die Schweizer zwar gut gestartet. Sie glichen in der 22. Minute durch Simon Le Coultre zum 1:1 aus – der 20-jährige Verteidiger von Genève-Servette erzielte sein erstes Länderspiel-Tor mit einem «Buebetrickli». Danach aber bekundeten sie grosse Mühe gegen die sich steigernden Russen. Eine zwei Minuten dauernde doppelte Unterzahl überstanden die Schweizer noch – auch dank Glück. Eine Minute später kurvte Maxim Tsyplakow locker am Bieler Verteidiger Samuel Kreis vorbei, worauf Daniil Iljin problemlos zum 2:1 (28.) traf.
In der 34. Minute hatten die Schweizer grosses Glück, als ein Abschluss von Wladimir Bryukwin vom linken an den rechten Pfosten sprang. In der Folge konnten die Eisgenossen während 5:05 Minuten ununterbrochen in Überzahl spielen, während 55 Sekunden gar in doppelter, sie brachten aber wenig zu Stande. Beinahe hätten sie gar noch das 1:3 kassiert, doch parierte Melvin Nyffeler gegen den alleine auf ihn losstürmenden Kirill Woronin.
Überhaupt war es zum grossen Teil dem Keeper der Rapperswil-Jona Lakers zu verdanken, dass der Rückstand nach 40 Minuten nur ein Tor betrug. Im ersten Drittel hatten die Vorteile eher auf Seiten der Schweizer gelegen. Das einzige Tor erzielten aber die Osteuropäer – im Powerplay durch Bryukwin (18.).