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S-Bahn
Herzstück-Basel
Linienführung
Die Grundlage für die weitere Planung im Vorprojekt ist die Linienführung «HOCH Y» des Herzstücks Basel. «Hoch» bedeutet, dass die Strecke oberirdisch an den Bahnhof SBB, den Badischen Bahnhof und den Bahnhof St. Johann angeschlossen wird. Das Herzstück Basel verläuft vom Bahnhof SBB zuerst via Elsässerbahn, taucht westlich des Zollis in den Tunnel ab und erreicht in einem Bogen via Schützenmatte die neue Tiefhaltestelle Basel Mitte. Die Strecke unterquert anschliessend den Rhein, erschliesst das Klybeck-Areal mit einer weiteren neuen Haltestelle und taucht kurz vor dem Badischen Bahnhof von Norden her wieder auf. Der Buchstabe Y steht für die Form des Tunnels, die durch den Abzweiger ab der Haltestelle Mitte entsteht: Über ihn werden der Bahnhof St. Johann und von dort aus der EuroAirport ans S-Bahn-Netz angebunden.
Diese Linienführung bringt einen markanten Mehrwert für die Bahnkundinnen und -kunden, hat ein gutes Kosten- Nutzen-Verhältnis und begünstigt die weitere Entwicklung der Stadt und des Grossraums Basel. Sie kommt ohne zusätzliche teure Tiefbahnhöfe bei den bestehenden Bahnhöfen aus und kann in Etappen realisiert werden.
Die Lösung «HOCH Y» ist das Ergebnis eines detaillierten Variantenvergleichs. Die fünf untersuchten Varianten knüpften alle an die in der Vorstudie empfohlene Lösung «Mitte» an, berücksichtigten aber zusätzlich die Anschlusssituation an die Bahnhöfe. Die Varianten wurden anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse miteinander verglichen. Die Ergebnisse sind in einem ausführlichen Synthesebericht festgehalten.
Der im April 2017 vorgelegte Synthesebericht zeigt, dass das Herzstück Basel für einen leistungsfähigen Bahnknoten notwendig ist. Diese umfangreiche Vorarbeit dient als Grundlage, um nun die künftigen Anforderungen aller Schienenverkehre zu erarbeiten und aufeinander abzustimmen (internationaler und nationaler Personenfern-, Regional- und Güterverkehr). Daraus ergibt sich das Zielbild 2040 für alle Verkehre. Aus dem Zielbild lassen sich die weiteren Infrastrukturen, die benötigt werden, sowie die Etappierungen für den Ausbau des Bahnknotens Basel ableiten.