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Spanien hat am Montag die Fussball-Weltmeisterschaft gewonnen. Über eine Million Menschen haben die Spiele im Fernsehen verfolgt. Der Frauenfussball hat auf der ganzen Welt an Bedeutung gewonnen. Wieso aber erst jetzt?
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Die Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen gibt es erst seit 1991. Damals haben nur zwölf Teams teilgenommen.
- Viele Länder haben früher den Frauenfussball verboten. Der Grund dafür war, dass es die Meinung gab, dass Fussballspielen nicht zu Frauen passt.
- Heute ist Frauenfussball sehr beliebt und auch die Weltmeisterschaft hat viele Zuschauer*innen angezogen.
Der Frauenfussball hat sich seit dem ersten Spiel vor 20 Jahren weiterentwickelt. Heute spielen über eine Million Mädchen und Frauen Fussball in einem Verein. Die Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen ist ein Turnier für Nationalmannschaften, das seit 1991 alle vier Jahre stattfindet. Der Weltfussballverband FIFA organisiert die Spiele.
Die Geschichte des Frauenfussballs
Früher gab es viele Länder, die nicht wollten, dass Frauen Fussball spielen. Auch in der Schweiz wurde der erste Fussballklub erst 1968 gegründet. Vorher war das Spielen in einem Fussballklub für Mädchen und Frauen sogar verboten.
In den Jahren 1960 und 1970 veränderte sich der Blick der Gesellschaft jedoch. Frauen sollten allgemein die gleichen Rechte wie alle Männer erhalten und dazu gehörte auch Fussball.
Über zwanzig Jahre später gab es dann das erste Weltmeisterschaftsspiel im Frauenfussball. Seit dann hat sich der Sport deutlich weiterentwickelt. An der diesjährigen WM gab es viele Zuschauer*innenrekorde und viele Berichte in allen Zeitungen und im Fernsehen.
Arbeitsmaterial
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