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«Crap Alv» erhielt seinen Namen von einem hellen Gestein in diesem Gebiet. Bei der damaligen Namensgebung war der Wald noch nicht so dicht und so weit den Berg hinaus gewachsen.
Geht man von den Ausgrabungen aus, die in Surlej getätigt wurden, ist dieser Weiler einige Jahrhunderte alt. Von welcher Quelle oder von welchem Bach die Einwohner von Surlej Wasser bezogen, ist nicht bekannt. Vermutlich dienten die kleinen Quellen auf den Wiesen im Gebiet «Foppas» der Trinkwasserversorgung. Da Surlej immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht wurde, sind bestimmt verschiedene Quellen in der Nähe des Weilers verschüttet worden. Eine dieser Quellen speiste den Dorfbrunnen. Doch die primitive Einrichtung mit einer Holzkiste als Quellfassung und mit Holzrohren als Zuleitung hatte keine lange Lebensdauer. Ein grosser Teil der Bewohner von Surlej hatte aus [Angst vor Überschwemmungen das Dorf](https://silvaplana.ch/cp/collections/entries/aussichtspunkte/ova-dal-sagl) verlassen. Nur noch wenige Personen waren zurück geblieben.
Bei Crap Alv wurden erste Quellen erst 1908 gefasst, um das Wasser bis zum Dorfbrunnen «L'Ova per il Bügl» in Surlej zu leiten. 1925 wurde diese Fassung erweitert. Um einen neuen Brunnen zu erstellen, wurde das Budget um 500 Franken erhöht und man verzichtete dafür auf die Einrichtung einer Strassenbeleuchtung. Der neue Brunnen wurde mitten im Weiler Surlej erstellt. An den Kosten beteiligte sich die Gemeinde Silvaplana mit 10'000 Franken. Den Restbetrag mussten wieder die Grundeigentümer bezahlen.
Das heutige Reservoir wurde 1929 gebaut. Um auch im Winter genügend Wasser zu garantieren, schloss man mit einer Verbindungsleitung die beiden Wasserversorgungsnetze von Surlej und Silvaplana zusammen.