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Präventions- und Interventionsteams in der Westschweiz: Interventionen und Profile. Studie über die mutmassliche Komplementarität zwischen urbaner Mediation und sozialer Arbeit
Präventions- und Interventionsteams werden als das fehlende Glied in der Kette zwischen Sicherheitskräften und Sozialarbeitenden betrachtet. Diese Teams, die nachtsüber für Ruhe sorgen, sind in der Deutschschweiz seit 2000 und in der Westschweiz, wo sie correspondants de nuit genannt werden, seit 2011 im Einsatz. Diese Studie will die schlichtenden Tätigkeiten dieser Teams in zwei Westschweizer Städten (Thônex und Lausanne) untersuchen und die Situationen identifizieren, in denen sich ihre Tätigkeiten mit denjenigen der Streetworker überschneiden. Für die Analyse werden Konzepte der Mediation angewandt. Welche Profile haben die Mitglieder von Präventions- und Interventionsteams? Welches sind ihre Interventionsbereiche? Inwiefern überschneiden sich ihre Interventionen mit denjenigen der Sozialarbeitenden? Unsere Daten stammen einerseits aus Observationen von Interventionen dieser Teams und andererseits aus Interviews mit ihnen und Streetworkern. Die Ergebnisse dieser Studie werden als Grundlage für eine Reflexion zur Stellung dieser neuen Akteure im Rahmen von Einsätzen auf der Strasse und insbesondere im Rahmen der Sozialen Arbeit genutzt werden.