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Fairtrade als langristige HandlungsalternativeDie Stadt Maringá liegt im Nordwesten des Bundesstaates Paraná. Die Region weist eine hohe Lebensqualität auf. Dies liegt auch daran, dass im Vergleich zum Rest des Landes der Urwald großflächig erhalten geblieben ist. Die Analphabetenrate der Gegend liegt bei unter vier Prozent, das ist weniger als die Hälfte des landesweiten Durchschnitts.
Die seit 2009 Fairtrade-zertifizierte Kooperative COCAMAR pflegt Partnerschaften mit Regierungsbehörden und Organisationen. Dies trägt zur regionalen Entwicklung bei. Viele der Programme stehen sowohl im Einklang mit den eigenen organisatorischen Zielen, als auch mit den Plänen für eine umfassendere lokale und regionale Entwicklung.
Die Fairtrade-Zertifizierung führt heute dazu, dass die Kooperative selbstständiger planen kann. Dank der zusätzlich gezahlten Fairtrade-Prämie und der Möglichkeit einer Vorfinanzierung der Ernte haben die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern konstante Einnahmen, können in technische Mittel investieren und erhalten Schulungen zu Anbaumethoden.
Die Kooperativen-Mitarbeiter profitieren von einer Unfallversicherung und Gesundheitsversorgung. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Gesundheitsvorsorge- und Kontrolluntersuchungen.
Mittlerweile gilt Paraná als wichtigster Agrarproduzent Brasiliens. Durch eine Diversifizierung werden auch andere Produkte wie zum Beispiel Reis, Zuckerohr; Baumwolle und Sojabohnen angebaut.