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Archiv zu Arterien, 22.12.2006 bis 9.1.2008
Als gefährlich für die Arterien gilt vor allem das oxidierte LDL-Cholesterin, und genau dieses lässt sich durch regelmässigen Genuss von Grüntee senken. Das zeigt ein kontrollierter Versuch mit einem Wirkstoff aus Grüntee bei vierzig gesunden Freiwilligen in Japan. Andere Arten von Cholesterin, die für den menschlichen Organismus wichtig sind, werden durch Grüntee nicht beeinflusst. [1776]
9. Januar 2008 – PubMed PMID: 18160764
Patienten, die an verengten Herzkranzgefässen leiden, haben oft auch weniger gesunde Zähne als Personen mit einem gesunden Herzen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über vierzig Personen in Italien. Man geht davon aus, dass Bakterien sich vom Mund aus im ganzen Körper verteilen und in den Arterien zu Entzündungen führen, worauf sich an diesen Stellen kalkige Ablagerungen bilden, was die Arterien verengt und letztlich einen Herzinfarkt verursachen kann. [1699]
18. September 2007 – PubMed PMID: 17802899
Schon nach zwei Stunden Aufenthalt in mit Feinstaub belasteter Luft lässt sich bei jungen, gesunden Personen nachweisen, dass die Schlagader des Arms deutlich weniger gut auf Veränderungen des Drucks reagiert als zuvor. [1615]
22. Mai 2007 – PubMed PMID: 17492462
Bei Personen mit rheumatischer Arthritis neigt das Auge zu schlechter Blutversorgung, weil der Fluss des Blutes in den Augen-Arterien vermindert ist. Rheumatiker tun also gut daran, gut auf Sehstörungen zu achten und bei Bedarf den Augenarzt zu konsultieren. [1603]
4. Mai 2007 – PubMed PMID: 17471579
Das gesunde HDL-Cholesterin senkt deutlich das Risiko für Hirninfarkt, die Form des Schlaganfalls oder Hirnschlags, die durch verstopfte Arterien im Hirn verursacht ist. Das folgt nach neustem Stand des Wissens aus zahlreichen Studien. HDL lässt sich erhöhen durch viel Bewegung; Essen mit wenig Fett, vor allem wenig Trans-Fette, und viel Fasern; wenig Alkohol und das Reduzieren von Übergewicht. [1567]
21. März 2007 – Stroke 2007;38:1104
Stents, in Kranz-Arterien eingesetzt, um verstopfte Stellen zu reparieren, neigen mit der Zeit ebenfalls zu Verstopfung. Auch Stents, die mit Medikamenten imprägniert sind, können das nicht verhindern. Der neuste Versuch sind nun Stents, die mit natürlichem Gewebe überzogen sind. An Kaninchen sind sie schon getestet worden. Die Ergebnisse versprechen einiges, doch ob und wann sie sich auf den Menschen übertragen lassen, bleibt abzuwarten. [1554]
8. März 2007 – Heart 2007;93:238
Bei Passivrauchern hat man deutlich höhere Werte von Fibrinogen im Blut gefunden, des Stoffes, der die Gerinnung fördert und damit auch die Gefahr, dass verengte Arterien verstopfen und so zu einem Herzinfarkt führen. Schon geringe Mengen von Passivrauch reichen aus, um die Werte deutlich zu steigern. Die Belastung durch das Passivrauchen entspricht etwa 30 bis 45 Prozent der Belastung eines aktiven Rauchers. [1550]
4. März 2007 – Circulation 2007;115:990
Ablagerungen von Kalk in so genannten Plaques verstopfen Arterien und sind Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch Kalk ist auch ein wichtiger Baustein für die Knochen, und eine gute Versorgung mit Kalzium ist lebenswichtig. Ebenso wichtig ist Vitamin D, das der Körper benötigt, um Kalzium aufzunehmen. Zum Glück führt eine gute Versorgung mit Kalzium nicht zu mehr Plaques in den Adern und fördert somit weder Infarkt noch Hirnschlag. Diese Entwarnung stützt sich auf eine Studie an über dreißigtausend Frauen in den USA. [1543]
25. Februar 2007 – Circulation 2007;115:846
Zu hoher Blutdruck ist gefährlicher für Herz und Kreislauf, wenn man nachts so stark schnarcht, dass der Atem zeitweise stockt. Diese so genannte Schlaf-Apneu lässt die Arterien steifer werden. Dadurch entstehen in den Wänden der Gefäße mehr Schäden, wie eine griechische Studie nachweist. [1499]
5. Januar 2007 – J Hypertension 2007;25:141
In den Arterien von Frauen und Männern, deren Vater mit über achtzig Jahren noch lebt, finden sich deutlich weniger kalkige Ablagerungen (Plaques) als bei Personen, deren Vater schon mit sechzig oder siebzig gestorben ist. Das Alter der Mutter hat hingegen auf die Arterien keinen Einfluss. Das hat eine Studie an über tausend Personen in Lille gezeigt. [1489]
22. Dezember 2006 – Stroke 2006;37:2702
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