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Bemerkung:
Rechts unten mit Blei an Josef Halperin gewidmet und signiert.- Édouard Vallet (1876-1929) besuchte eine Internatsschule in Frankreich und begann 1892 eine Lehre bei einem Steinmetz. An der Kunstgewerbeschule Genf besuchte er für dreieinhalb Jahre eine Kurs für Holzschnitt bei Alfred Martin und war auch Schüler an der Genfer Kunstschule bei Barthélemy Menn. Er unternahm Studienreisen in die Dauphiné, nach Deutschland und Italien. 1899 hatte er seine erste Ausstellung.[1] Auf der Weltausstellung Paris 1900 erhielt er eine Erwähnung. 1909 war er in der Schweizer Sektion auf der Zehnten Internationalen Kunstausstellung in München vertreten.[1] Ab 1908 hielt er sich wiederholt in verschiedenen Gemeinden des Wallis, Savièse, Ayent, Hérémence, Vercorin und Sion, auf und lebte ab 1910 im Wallis. Vallet malte das ländliche Leben des Wallis und seine Bergwelt und gilt als „Maler des Wallis“. Vallet hat auch eine Anzahl Selbstporträts gemalt.[1]Er war seit 1912 mit der Malerin Marguerite Gilliard, einer Tochter des Malers Eugène Gilliard (1861–1921), verheiratet, die aber bereits 1918 starb, und seit 1920 mit Marie Jollien (1886–1951). Vallet ist auf dem Friedhof der Gemeinde Confignon beerdigt.Vallet ist in den meisten schweizerischen Museen vertreten. Eine Sammlung ist im Musée d’art du Valais in Sion eingerichtet. Die Fondation Pierre Gianadda in Martigny präsentierte 2006 eine Ausstellung unter dem Titel L'art d'un regard. Aus seinen Beständen wurde 2013 im Kunstmuseum Solothurn ein Ausschnitt aus dem zeichnerischen Werk gezeigt. - Josef Halperin (2.12.1891-16.11.1963), heute vielleicht noch als Freund Glausers bekannt, der dessen Gourrama zur Publikation brachte, war ein geschätzter politisch und literarisch beschlagener Journalist. Ab 1914 wirkte er auf der Redaktion der Neuen Zürcher Zeitung und war 1920 bis 1932 als Deutschland und England-Korrespondent in Berlin und London stationiert. Halperin verbanden enge Freundschaften mit Carl Zuckmayer, Carlo Mierendorff und anderen politisch engagierten Autoren. Aus Protest gegen die unentschiedene Haltung der NZZ gegenüber dem aufkommenden Faschismus quittierte er 1932 seinen Posten in Berlin und kehrte in die Schweiz zurück. Dort war er maßgeblich am Aufbau der exilierten Büchergilde beteiligt. 1937/38 arbeitete er in der Redaktion der linken Wochenschrift ABC und war nach dem 2. Weltkrieg freiberuflich als Feuilletonist und Literaturkritiker tätig. Er trat als Übersetzer (Maupassants Gesamtwerk in 6 Bänden) und Herausgeber ("Als das Jahrhundert noch jung war") in Erscheinung und verfolgte auch eigene literarische Ambitionen, von denen mehrere abgeschlossene Romanmanuskripte im Nachlass zeugen. Bis zu seiner Pensionierung 1956 waltete er ausserdem als Sekretär der Gewerkschaft VPOD.