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Gebetsgruppe von Pater Pio
Mit bürgerlichem Namen hiess Pater Pio Francesco Forgione und wurde 1887 Pietrelcina, in Süditalien geboren. 1903 trat er als Novize ins kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo ein. Er war ein Heiliger, der sich um die Armen und Bedürftigen kümmerte und allen Menschen mit Trost und Rat zu Seite stand. Ihm wird nachgesagt, dass er viele Wunder vorbracht haben soll und die Wundmale Christi trug. Diese Male soll er 1918 in Ekstase erhalten haben, erst kurz vor seinem Tod 1968 verschwanden die Male wieder. Bestattet wurde Pater Pio in der Krypta der alten Kirche in San Giovanni Rotondo, in Anwesenheit vieler Gläubigen.
Viele Menschen pilgerten nach Pater Pios Tod zum Kloster von San Giovanni Rotondo und verehrten den Verstorbenen als Heiligen und Prophet. Er soll auch die Wahl von Karol Woityla zum Papst vorhergesagt haben, so wie auch das Attentat auf ihn. Noch heute gibt es auf der ganzen Welt ca. 3 000 Gebetsgruppen die Pater Pio als Fürbitter anrufen. 2002 wurde Pater Pio dann von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen. Im Jahr 2009 besuchte der damalige Papst Benedikt XVI. das Grab Pater Pios in Süditalien.
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