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Das gehört hinein
In eine Patientenverfügung gehören folgende Angaben:
- Name, Vorname, Geburtsdatum des oder der Verfügenden
- Bestätigung der Urteilsfähigkeit (Also beispielsweise folgender Satz: «Im Besitz meiner geistigen Kräfte und nach reiflicher Überlegung verfüge ich hiermit für Situationen, in denen ich krankheits- oder unfallbedingt nicht fähig bin, meinen aktuellen Willen zu äussern, Folgendes»). In Situationen, bei denen später die Urteilsfähigkeit angezweifelt werden könnte, also zum Beispiel bei beginnender Demenz-Erkrankung, sollte man die Urteilsfähigkeit zusätzlich durch einen Arzt oder eine Drittperson bestätigen lassen.
- Beschreibung der persönlichen Werthaltung: Was bedeutet Lebensqualität bzw. Sterben in Würde ganz konkret für den Verfügenden?
- Bezeichnung mindestens einer Vertretungsperson und Kontaktangaben zu dieser Person, allenfalls wird auch eine Ersatzperson angegeben.
- Angaben, für welche Situationen die Patientenverfügung erstellt wird bzw. in welchen Situationen sie zur Anwendung kommen soll.
- Angaben zu den Zielen einer Behandlung in bestimmten Situationen.
- Einwilligung in bzw. Ablehnung von spezifischen medizinischen Massnahmen.
- Bereitschaft zur Organspende
- Umgang mit dem Körper nach dem Tod
- Datum und Unterschrift
Der vollständige Text der Richtlinien und Empfehlungen «Patientenverfügung» ist unter www.samw.ch online abrufbar und kann beim Generalsekretariat der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Petersplatz 13, 4051 Basel, bestellt werden.
Text: Marianne Siegenthaler