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Von wissenschaftlichen Instrumenten zur Beobachtung des Sternhimmels habe ich keine Ahnung, und ich werde die Einsprache der Besitzer der Sternwarte Alterswil gegen den Bau der Pouletmasthalle nicht werten. Die Medaille hat aber zwei Seiten: Der Pouletfleischverzehr hat in den letzten Jahren in der Schweiz kontinuierlich zugenommen. Die Inlandproduktion liegt bei 55 Prozent, der Import bei 45 Prozent. Die Geflügelmast ist ein gutes Standbein für einen bäuerlichen Familienbetrieb, um die Existenz auf längere Zeit zu sichern. Des Weiteren ist die Geflügelmast bodenabhängig, müssen doch 70 Prozent der Trockensubstanz, die von den Tieren verbraucht werden, auf dem Betrieb erzeugt werden. Mit dieser Voraussetzung ist gewährleistet, dass der anfallende Mist auf dem Betrieb verwertet wird. Auf der einen Seite zeigt die Statistik klar auf, dass die Schweizer Bevölkerung immer mehr Schweizer Pouletfleisch konsumiert. Auf der anderen Seite sind wir gegen den Bau neuer Produktionsstätten. Diese zwei Ansätze widersprechen sich.
Der Konsum von Schweizerfleisch bedarf Neubauten von Produktionsstätten. Innovative Betriebe sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Wie viele der 70 Einsprache erhebenden essen Schweizer Pouletfleisch? Am liebsten direkt von regionalen Produzenten?