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Im November 2008 wurde ein spezifisches Qualifizierungsprogramm des AMS (in dessen Exekutivorganen die Sozialpartner ständig vertreten sind) durchgeführt (“Förderung der Qualifizierung von Arbeitnehmern im Hotel- und Gaststättengewerbe”). Die Kosten für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden vom AMS bezuschusst, um die Dauer der saisonalen Arbeitslosigkeit zu verkürzen und die Weiterbildung zu fördern. Nach Vorlage eines Bildungsplans (gemeinsam vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber vereinbart) werden 90% der Kurskosten vom AMS übernommen, die restlichen 10% sind vom Arbeitgeber zu bezahlen. Anspruchsberechtigt sind entweder Personen in Arbeitsverhältnissen, die einer Vollpflichtversicherung unterliegen, oder registrierte Arbeitslose. Es liegen jedoch keine Daten über die Beteiligung der Arbeitnehmer an diesem Programm und auch keine Bewertung vor. Mit der Umsetzung neuer Rechtsvorschriften über Tabak im Hotel- und Gaststättengewerbe im Jahr 2009 wurde ein Tarifvertrag zum Schutz der Arbeitnehmer vor Passivrauch geschlossen (siehe unten). Eine spezielle Analyse des repräsentativen Österreichischen Arbeitsklimaindex, der die subjektive Zufriedenheit mit dem Arbeitsleben (kontinuierlich seit 1997 in vierteljährlichen Abständen) für die Tourismusbranche misst, zeigt, dass nur 31% aller Beschäftigten in der Branche mit ihrer Arbeitszeit zufrieden sind (gegenüber 39% in den anderen Branchen, vgl. Biehl et al. 2011: 103). Darüber hinaus klagen die Beschäftigten der Branche über hohen Stress, begrenzte Aufstiegschancen und vergleichsweise niedrige Löhne (vgl. ebd.). Im Rahmen der gleichen Erhebung für 2011 ( “Arbeitskräftebedarfserhebung”, BMO, veröffentlicht im April 2011) befinden sich viele der begehrtesten Berufe im HORECA-Sektor: Gastronomieberufe (Köche, Wartepersonal), für die es große Schwierigkeiten bei der Einstellung gibt und bei denen die freien Stellen hauptsächlich saisonal sind, Hotelangestellte, Hotelangestellte, Catering-Azubis, für die vor allem saisonale Anforderungen bestehen. Selbstständige sind in diesem Sektor organisiert.
Sie werden durch das CPIH, das UMIH und das FAGIHT (für Saisonarbeitgeber) vertreten. Da sie repräsentativ sind, können sie an Tarifverhandlungen teilnehmen. Das tarifvertraglich festgelegte Mindesteinkommen wird in den Tarifverhandlungen jedes Jahr wertbereinigt. Die letzte Tarifrunde im Mai 2010 führte zum Abschluss von Tarifverträgen, die 24 Monate gültig sind und für 2010 eine Lohnerhöhung (plus 1,6 %) nach sich ziehen. 2011 (plus 2,05%). Ab dem 1. Mai 2011 liegt der neue Mindestlohn bei 1200 Euro brutto im Monat. Die Löhne unterscheiden sich geringfügig zwischen den Provinzen, da es für einige von ihnen getrennte Lohnvereinbarungen gibt. 2010 wurde eine bundesweite Anpassung der Vergütung für Lehrlinge erreicht.
HOTREC: Datenschutzrichtlinien Das Datenschutzgesetz hat sich 2018 geändert. HOTREC hat Leitlinien für die Organisationen im Gastgewerbe (Restaurants, Hotels usw.) ausgearbeitet. Auch Fragen der Arbeitszeit waren Teil der jüngsten Tarifrunde.