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Regelmässige Nachkontrollen
Wie nach jeder Behandlung einer Tumorkrankheit sind auch nach der Seed-Implantation
ärztliche Nachkontrollen notwendig. Dies einerseits, weil man Beschwerden wegen der Behandlung lindern möchte und
andererseits zur Erfolgskontrolle, welche v.a. in der Messung der PSA-Werte besteht.
- Falls in den ersten Wochen
nach der Implantation stärkere Beschwerden beim Wasserlösen auftreten, melden Sie sich bitte bei Ihrem Urologen.
- Die erste geplante Nachkontrolle findet ca. 6 Wochen nach der Implantation statt. Dies ist die sogenannte Nachplanung.
Nach einem Gespräch mit dem Radio-Onkologen über mögliche Beschwerden im Zusammenhang mit der Seed-Implantation
wird eine Durchleuchtung gemacht und die Seeds werden gezählt. Anschliessend werden ein Planungs-CT und ein Planungs-MRI
gemacht. Später werden diese Untersuchungen im Computer dreidimensional zusammengeführt und die Verteilung der Seeds
in der Prostata und die daraus resultierende Dosis neu berechnet. Dies ist eine wichtige Qualitätskontrolle.
- Weitere
Kontrollen erfolgen nach 6, 12, 24 und 36 Monaten. Meistens finden diese Kontrollen sowohl beim Urologen als auch beim Radio-Onkologen
statt. Sie beinhalten Gespräche, Untersuchungen, Urin-, Ultraschall- und Blutkontrollen.