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Gmelin hatte einen harten Halbfinal erwartet, meisterte die Hürde aber souverän. Die 28-jährige Ustermerin, bei Rennhälfte nach 1000 m noch auf Platz 2 klassiert, gewann mit einem Vorsprung von 1,54 Sekunden auf die Amerikanerin Kara Kohler. Für den Final vom Sonntag zeichnet sich ein packendes Duell mit Sanita Puspure ab - die Irin setzte sich in beeindruckender Manier im anderen Halbfinal durch.
Auch Röösli/Delarze schafften problemlos den Sprung in die Top 6. Zwar lagen die beiden nach 1000 m bloss im 4. Rang, am Ende betrug der Vorsprung auf diesen aber beinahe sieben Sekunden - die ersten drei erreichten den A-Final vom Sonntag. Röösli/Delarze mussten sich einzig den Franzosen Matthieu Androdias/Hugo Boucheron geschlagen geben.
Nico Stahlberg dagegen war im Einer im Halbfinal chancenlos und wurde abgeschlagener Letzter. Bei Rennhälfte war der 26-jährige Thurgauer noch Dritter gewesen. Stahlberg bestreitet am Sonntag den B-Final und kann im besten Fall noch Siebenter werden.
Somit stehen fünf von neun Schweizer Booten in Plovdiv im A-Final. Bereits am Freitagmittag um 12 Uhr kämpft Michael Schmid im nicht-olympischen Leichtgewichts-Einer um die Medaillen. Der Europameister entschied sowohl den Vorlauf als auch den Halbfinal für sich und gehört zu den Topfavoriten.
(sda)