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Der Noah's Mill ist ein noch relativ junger Whisky. Im Herzen Kentuckys produziert die Willett Distillery - auch bekannt als Kentucky Bourbon Distillers - seit den 90er Jahren den Bourbon, welcher im Pre-Prohibition Stil daherkommt. Die Firmengeschichte selber ist lang und etwas holprig, wird aber heute mit 1936 als Gründungsjahr datiert. Die erste Willett-Destillerie öffnete kurz nach der amerikanischen Prohibition ihre Pforten, verschwand jedoch wenige Jahrzehnte später wieder von der Bildfläche, als die Absatzzahlen von Bourbon in den Keller sanken. Der Norweger Even Kulsveen, der in die Familie einheiratete, gründete daraufhin das Unternehmen Kentucky Bourbon Destillers und widmete sich dem Vertrieb der verbliebenen Lagerbestände. Später bezog er Whisky von naheliegenden Destillerien, reifte diesen in den eigenen Lagerhäusern nach und exportierte ihn weltweit. Während jener Zeit baute sich ein beachtliches Markenrepertoire auf: Johnny Drum, Old Bardstown, Rowan’s Creek und der Noah’s Mill zählen zu den Spirituosen. Die Idee, die alten Destilleriegebäude zu renovieren und wieder in Betrieb zu nehmen, muss irgendwann nach der Jahrtausendwende gekommen sein. Heutzutage präsentiert sich die Brennerei mit acht Lagerhäusern, einem Besucherzentrum und einer Bar. Abgefüllt in kleinen Batches, reift der Whisky für 5 - 15 Jahre in Eichenholzfässern. Zudem befindet sich auf jeder handgefüllten Flasche die Nummer des Fasses seiner Herkunft. Seit dem Jahr 2008 hat der Familie eine eigene Whisky Produktion unter dem Namen Willett Family Estate auf den Markt gebracht.
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