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Der Bund fördert weltweit 17 Schweizerschulen im Ausland: Bangkok, Barcelona, Bogota, Catania, Lima, Madrid, Mailand (mit Filialschule in Como), Mexiko (mit Filialschulen Cuernavaca und Querétaro), Bergamo, Rom, Santiago, Sao Paulo (mit Filialschule in Curitiba) und Singapur. Er stützt sich dabei auf das Schweizerschulengesetz vom 21. März 2014 (SSchG) und Schweizerschulenverordnung vom 28. November 2014 (SschV) und lässt sich von der Kommission für die –Vermittlung schweizerischer Bildung im Ausland beraten.
Die Schweizerschulen im Ausland sind konfessionell neutrale und gemeinnützige Privatschulen, die von Schweizer Kindern, von Kindern des Gastlandes und von Kindern von Drittstaaten besucht werden. Ihr Unterricht ist bikulturell und mindestens zweisprachig; er erlaubt den Anschluss an das Bildungswesen der Schweiz und des Gastlandes. Jede Schweizerschule hat einen Patronatskanton, der die Schule in pädagogischer Hinsicht berät und beaufsichtigt.
Mit dem neuen Bundesgesetz will der Bund auch die Berufsbildung an Schweizerschulen fördern, wenn diese zu einem in der Schweiz anerkannten Abschluss führt (Art. 5 SSchG). Ebenfalls neu kann für die Gründung und den Aufbau einer Schweizerschule ein Beitrag ausgerichtet werden (Art. 14 Abs. e SSchG und Art. 11 SSchV).
Gestützt auf Artikel 14 SSchG und Artikel 8 - 10 SSchV fördert der Bund die Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und -schweizer auch ausserhalb der Schweizerschulen im Ausland, insbesondere durch Beiträge für einzelne Schweizer Lehrkräfte, namentlich an deutschen und französischen Auslandsschulen, durch Kursbeiträge oder durch Beiträge für die Anschaffung von Ausbildungsmaterial.
Das Departement des Innern hat im Juni 2016 die „Strategie über die Weiterentwicklung des Netzes der Schweizerschulen im Ausland" verabschiedet. Mit dieser Strategie wird eine Weiterentwicklung des Netzes angestrebt: Die Bedeutung der Schweizer Bildung und Kultur im Ausland soll gestärkt werden. Mit Beiträgen an die Gründungen neuer Schulen, kann der Bund Einfluss auf die Entstehung von neuen Schweizerschulen nehmen. Neben dem Aufbau von Schweizerschulen, kann der Bund auch in anderer Form strategisch wichtige Vorhaben unterstützen und so Einfluss auf die Entwicklung des Netzes nehmen. Die Strategie dient der Strukturierung der Diskussion und nennt geografische Prioritäten sowie mögliche Formen der Unterstützung.
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