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Dating-Disco
Gefangen im Eltern-Albtraum
Wenn es darum geht, die Familie eines Mannes zu treffen, mutiere ich zu einem ätzenden Ich: Ich sage keinen Ton, fühle mich unwohl und bin schüchtern. Wird es mit einem Typ ernst, erkläre ich ihm diese Seite von mir und bereite ihn so behutsam auf das Kennenlernen von seinen Eltern und mir vor.
Bei Jan ist alles anders: Jan, den ich selber erst zum zweiten Mal sehe, und ich treffen unverhofft auf der Strasse auf seine Mutter, seinen Vater und sein Grosi. Der Albtraum geht damit los, dass die Mutter anmerkt, dass Jan «gar nüüt vonere neue Fründin» erzählt hat. Sein Vater herzt mich etwas zu sehr, und die Grossmutter studiert mich von Kopf bis Fuss.
Ehe ich mich versehe, sitzen wir in einem Café. Auf das Eltern-Verhör antworte ich mit Fragmenten. Die senile Grossmutter setzt dem Szenario die Krone auf: «Du, Jäne, ich vermiss d’Alex, die hät so guet zu dir und zu eus passt.» Worte, die «Jäne» berühren. Drei Tage später teilt er mir mit, dass es Alex und er noch einmal probieren wollen.