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Archiv

11. Dezember 2017
|Federer und Holdener sind Sportler des Jahres|
Federer und Holdener sind Sportler des Jahres
Roger Federer und Wendy Holdener sind an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. Das Fussball-Nationalteam räumte den Preis als Team des Jahres ab.
"Es müsste bei den Männern eigentlich zwei Kategorien geben, eine für ihn und eine für die irdischen Sportler", sagte Nino Schurter bereits vor der TV-Gala. Der Mountainbike-Weltmeister ahnte, dass es ihm auch im neunten Anlauf nicht reichen wird für die Auszeichnung, dass Roger Federer erneut allen anderen vor der Sonne stehen wird. Und so kam es auch. Der Tennis-Superstar, der 2017 seine Comeback-Saison mit dem Gewinn von zwei Grand-Slam-Titeln gekrönt hatte, erhielt die Trophäe zum bereits siebten Mal.
Federer war in Zürich nicht persönlich anwesend. Wie fast in jedem Jahr liess sich der 36-jährige Basler aus seinem Trainingscamp in Dubai zuschalten und vor Ort durch seine Eltern vertreten. "Es war ein gigantisches Jahr, vielleicht mein Lieblingsjahr. Wenn 2018 nur halb so erfolgreich wird, bin ich zufrieden", sagte Federer in seinem Statement.
Bereits neun Awards
Nimmt man die beiden Auszeichnungen in der Kategorie Team des Jahres (2008 mit Stan Wawrinka für den Olympiasieg im Doppel und 2014 für den Davis-Cup-Triumph) hinzu, hat Federer bereits neun Awards gewonnen. Damit fehlt ihm nur noch einer, bis er den Rekordhalter Heinz Frei (zehnfacher Behindertensportler des Jahres) einholt. Dieses Jahr verwies Federer bei der Abstimmung Schurter und Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz auf die nachfolgenden Plätze. Schurter musste wie im Vorjahr (damals hinter Fabian Cancellara) mit Platz 2 Vorlieb nehmen.
Wie der zurückgetretene Cancellara stand auch bei den Frauen mit Lara Gut die Vorjahressiegerin nicht zur Auswahl. Erneut setzte sich aber eine Vertreterin von Swiss Ski durch. Wendy Holdener setzte sich in einer engen Ausmarchung knapp gegen die Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf und Kunstturnerin Giulia Steingruber durch. Holdener verdiente sich die Auszeichnung mit dem WM-Titel in der Kombination und der WM-Silbermedaille im Slalom an den Titelkämpfen in St. Moritz.
"Nati" ist Team des Jahres
Als Team des Jahres wurde erstmals seit 2006 wieder das Fussball-Nationalteam ausgezeichnet. Die Auswahl von Trainer Vladimir Petkovic qualifizierte sich mit neun Siegen in zehn Qualifikationsspielen und dem Triumph im Playoff gegen Nordirland für die WM im kommenden Jahr in Russland.
Bei der Wahl liess die "Nati" wie erwartet die 4x100-m-Staffel der Leichtathletinnen und die Mixed-Staffel der Mountainbiker keine Chance. "Ich hoffe, wir stehen nächstes Jahr auch wieder zur Auswahl", hoffte Petkovic an der Gala auf ein erfolgreiches Turnier in Russland.
Stabsübergabe von Streit an Hischier
Diesen Herbst endete die grosse Eishockey-Karriere von Mark Streit. Gleichzeitig begann jene von Nico Hischier. An den Sports Awards fand quasi die symbolische Stabsübergabe statt. Streit hielt einen Tag vor seinem 40. Geburtstag die Laudatio für (den abwesenden) Hischier, der souverän den Preis als Newcomer des Jahres gewann. Der 18-jährige Walliser war im Sommer als erster Schweizer im NHL-Draft als Nummer 1 gezogen worden und gehört bei den New Jersey Devils bereits zu den festen Grössen.
Die weiteren Awards im Rahmen der über zweistündigen Gala gingen an Federers Coach Severin Lüthi (Trainer des Jahres) und Rollstuhl-Leichtathlet Marcel Hug (Behindertensportler des Jahres). Hug gewann die Auszeichnung bereits zum fünften Mal in Folge und zum insgesamt sechsten Mal.
Quelle: sda Sport

5. Dezember 2017
|In eigener Sache: sportpress.ch verzichtet auf AIPS-Kongress|
In eigener Sache: sportpress.ch verzichtet auf AIPS-Kongress
Der AIPS-Kongress wird 2018 in Antalya in der Türkei abgehalten. sportpress.ch wird dem Anlass des Internationalen Verbandes der Sportjournalisten AIPS im nächsten Jahr fernbleiben. Mit uns gehören auch Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Island, Holland und Luxemburg zu den boykottierenden nationalen Sportjournalistenverbänden.
Die Türkei schränkt die Pressefreiheit massiv ein. Es wurden und werden immer noch viele Journalisten in Haft genommen. Manche wurden bereits verurteilt, andere warten lange auf den Prozess. Den Kongress in der Türkei zu besuchen, würde bedeuten, das Vorgehen der türkischen Regierung und ihrer Organe als etwas nicht Verwerfliches zu betrachten, ja gar gutzuheissen.
Die oben genannten Verbände haben ihr Fernbleiben dem AIPS-Präsidenten Gianni Merlo in einem gemeinsamen Schreiben mitgeteilt. Ebenso sind die Präsidenten der Sektionen von sportpress.ch über den Schritt informiert worden.

30. November 2017
|Nominierte Sportlerinnen und Sportler für den CSSA 2017|
Nominierte Sportlerinnen und Sportler für den CSSA 2017
Am Sonntag, 10. Dezember 2017, kann das Fernsehpublikum bei den Credit Suisse Sports Awards aus den jeweils als Top 6 Gesetzten die Sportlerin und den Sportler des Jahres 2017 wählen. Die hochkarätige Vorauswahl haben Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie die Sportjournalisten (Sportredaktionen, Sektionen des Verbands sportpress.ch) getroffen:
Nominiert sind bei den Sportlerinnen: Jeannine Gmelin, Martina Hingis, Wendy Holdener, Jolanda Neff, Daniela Ryf, Giulia Steingruber.
Nominiert sind bei den Sportlern: Pablo Brägger, Roger Federer, Beat Feuz, Roman Josi, Andy Schmid, Nino Schurter. (pd)
Das komplette Communiqué kann hier nachgelesen werden.

23. November 2017
|Erste Nominierungen für CSSA 2017|
Erste Nominierungen für CSSA 2017
Der Wettstreit um den Titel "Team des Jahres 2017" ist lanciert. Nominiert sind die Leichtathletik Frauen 4x100-m-Staffel, die Mountainbike Mixed-Staffel und das Schweizer Fussball A-Nationalteam. Die Preisträger werden am Sonntag, 10. Dezember 2017, an den Credit Suisse Sports Awards 2017 ausgezeichnet.
In der Kategorie "Behindertensportler des Jahres" sind drei bekannte Persönlichkeiten nominiert: Der aktuelle Titelinhaber Marcel Hug (Leichathletik, Preisträger 2011, 2013, 2014, 2015, 2016) tritt gegen den Behindertensportler 2010 Christoph Kunz (Ski alpin) und Manuela Schär (Leichtathletik) an.
Für den Titel des besten Trainers stehen Severin Lüthi (Tennis), Vladimir Petkovic (Fussball) und Nicolas Siegenthaler (Mountainbike) zur Wahl.
Die Medienmitteilung zu den bisherigen Nominierungen kann hier nachgelesen werden.
Noch bis zum 5. Dezember 2017 können Schweizer Sportfans auf credit-suisse-sports-awards.ch den Newcomer des Jahres wählen. Die Teilnahme ist kostenlos. Unter allen, die ihre Stimme abgeben, werden attraktive Wettbewerbspreise verlost. (pd)

17. November 2017
|Präsidentenkonferenz in St. Gallen|
Präsidentenkonferenz in St. Gallen
Zur Organisation der Präsidentenkonferenz 2017 von sportpress.ch hatte sich im letzten Jahr freundlicherweise die Sektion St. Gallen bereit erklärt. Am 10. November 2017 wurde sie im Kybunpark, dem Heimstadion des FC St. Gallen, abgehalten. Von den 16 Sektionen waren elf Präsidenten plus ein Stellvertreter anwesend. Abgemeldet waren Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Bern und Wallis.
sportpress-Präsidentin Janine Geigele konnte die leichte Enttäuschung über das Fernbleiben einiger Sektionen nicht verbergen. Immerhin war der Termin seit einem Jahr bekannt, womöglich hätten sich Stellvertreter finden lassen können. Bern fand aufgrund einer sehr kurzfristigen Absenz innert weniger Tage keinen Ersatz.
Zum Rahmenprogramm, bevor die Präsidentenkonferenz im "Salon Penalty" im 5. Stock des Kybunparks standfand, gehörte eine Stadionführung mit FCSG-Sicherheitschef Beni Burkart. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmenden unter anderem vom erfolgreichen, im Endeffekt sehr effizienten Deeskalationsprinzip im Umgang mit den Fans. Nach der Präsidentenkonferenz wurden die drei St. Galler "B" gereicht: Bratwurst, Bürli und Bier (natürlich auch andere Getränke).
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die St. Galler Sektion mit Präsident Andreas Werz für die Organisation der Konferenz und des abwechslungsreichen Nachmittags. Die Delegiertenversammlung 2018 wird in Genf stattfinden.
Nachfolgend einige Bilder, die sportpress.ch freundlicherweise von Alexander Wagner, dem Präsidenten der Aargauer Sektion, zur Verfügung gestellt wurden.
Organisierte die Präsidentenkonferenz im Kybunpark mit seinen St. Galler Kollegen: Andreas Werz
Hatte die volle Aufmersamkeit: FCSG-Sicherheitschef Beni Burkart
Der Blick in den Kontrollraum des Kybunparks war imposant
Der personell dezimierte Vorstand von sportpress.ch mit Präsidentin Janine Geigele (Bildmitte)

7. November 2017
|Gelungener Grundkurs 2017 in Magglingen|
Gelungener Grundkurs 2017 in Magglingen
19 deutschsprachige Teilnehmenden verbrachten vom 31. Oktober bis 3. November am Grundkurs von sportpress.ch vier abwechslungsreiche Tage in Magglingen.
Am letzten Tag waren die sechs Frauen und 13 Männer zusammen mit Journalisten aus der ganzen Schweiz und weiteren Interessierten am Podiumsgespräch mit dem deutschen Investigativ-Journalisten Hajo Seppelt, mit Matthias Kamber (abtretender Chef von Antidoping Schweiz) und dem ehemaligen Schweizer Biathleten Matthias Simmen dabei.
Kursteilnehmer Robin Rickenbacher hat seine Eindrücke vom Grundkurs 2017 hier festgehalten. Wir danken Robin für seinen Text und allen Teilnehmenden für ihr Erscheinen und die aktive Mitgestaltung des Kurses.
Nachfolgend einige Impressionen, geknipst von Kursteilnehmer Andy Scherrer
Beni Thurnheers Appell an die Medienschaffenden: Präzise und wahrheitsgetreue Berichterstattung und möglichst wenig Schrot(t).
Hanspeter Roos, Referent Patrick B. Kraemer und Jörg Ullrich beim Praxis-Unterricht Fotografie.
Gute Stimmung bei den Absolventinnen und Absolventen des Kompakt-Lehrgangs in Magglingen. (Foto: Thomas von Grünigen)

3. November 2017
|Themenmorgen "Dopingfreier Spitzensport – die Illusion einer heilen Welt?"|
Themenmorgen "Dopingfreier Spitzensport – die Illusion einer heilen Welt?"
Das Podium «Dopingfreier Spitzensport – die Illusion einer heilen Welt?» am 3. November in Magglingen war eine erfolgreiche Premiere. Die drei Referenten Hajo Seppelt, Matthias Kamber und Matthias Simmen gaben den rund 70 Teilnehmenden viele Interessante Einblicke.
Ja, dopingfreier Spitzensport ist eine Illusion. Aber auch: Ja, zu viele Kräfte in der Welt des Sports wirken genau darauf hin, das Bild einer heilen Welt zu vermitteln. Das könnte ein Fazit des ersten Themenmorgens sein, den der nationale Sportjournalistenverband sportpress.ch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des alljährlichen Grundkurses Sportjournalismus sowie seine Verbandsmitglieder durchgeführt hat.
Hajo Seppelt, preisgekrönter ARD-Investigativ-Sportjournalist, übte nicht nur fundamentale Systemkritik am Weltsport, sondern auch am Sportjournalismus. Seppelt, der sich primär als Autor zählreicher Filme zum Thema Doping einen Namen gemacht hat, reflektierte etwa über Fragen von Nähe und Distanz oder forderte eine Demokratisierung des feudalistisch organisierten Weltsports.
Die Kolleginnen und Kollegen animierte er zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Materie Sport – auch in der Überzeugung, dass sich die Nachfrage in der Medienwelt nach sportpolitischen oder dopingspezifischen Hintergrundthemen positiv entwickle. Hoffnung schöpft Seppelt etwa aus dem Erfolg, den Medien wie die Washington Post oder die New York Times mit ihrer Berichterstattung über Donald Trump haben.
Matthias Kamber, der scheidende Direktor der nationalen Antidopingagentur Antidoping Schweiz, hielt einen persönlichen Rückblick auf 30 Berufsjahre in der Dopingbekämpfung. Er redete über Errungenschaften, aber auch über Mängel wie die fast schon chronische Unterfinanzierung der Stiftung Antidoping Schweiz. Kamber kritisierte auch bei dieser Gelegenheit die Milde bei der Sanktionierung des Staatsdopings in Russland sowie die fehlende Unabhängigkeit und ungenügende Entwicklung der Welt-Antidoping-Agentur Wada.
Matthias Simmen, vielfacher WM- und Olympiateilnehmer im Biathlon, gab interessante Einblicke in seine Aktivzeit. Er erzählte, wie befreundete Athleten aus Österreich oder Russland als Dopingsünder entlarvt wurden und wie er mit dieser Art von persönlicher Enttäuschung umging. Was er sich für Fragen stellte und Monate oder Jahre später für Antworten erhielt, wenn er in herbstlichen Testwettkämpfen siegen konnte und die gleichen Konkurrenten im winterlichen Ernstfall plötzlich minutenweise schneller unterwegs waren in der Loipe.
Der Vorstand von sportpress.ch strebt nach den vielen positiven Feedbacks der Teilnehmenden an, den offenen Themenmorgen im Rahmen des Grundkurses zu einem Fixpunkt der Verbandsaktivitäten zu machen
Experten unter sich (v.l.n.r): Matthias Kamber, Hajo Seppelt, Moderatorin Janine Geigele und Matthias Simmen diskutieren am sportpress.ch-Podiumsgespräch in Magglingen (Bild: Andy Scherrer)

12. Oktober 2017
|Themenmorgen mit Hajo Seppelt, Matthias Kamber und Matthias Simmen|
Themenmorgen mit Hajo Seppelt, Matthias Kamber und Matthias Simmen
Dopingfreier Spitzensport - die Illusion einer heilen Welt?
Im Rahmen des Grundkurses Sportjournalismus 2017 in Magglingen führt sportpress.ch einen Themenmorgen durch, zu dem alle Mitglieder sowie weiteren Medienschaffende eingeladen sind.
Die Referenten:
- Matthias Kamber, Direktor Antidoping Schweiz, zieht Bilanz über 30 Jahre Doping-Bekämpfung in der Schweiz
- Matthias Simmen, ehemaliger Biathlet, erzählt über die Ohnmacht, von Athleten geschlagen zu werden, mit denen man in Vorbereitungs-Wettkämpfen noch in Tuchfühlung war
- Hajo Seppelt, Investigativ-Journalist der ARD, beleuchtet die Rolle der Medien im Umgang mit der Doping-Thematik
Anschliessend Podiumsdiskussion
Moderation: Janine Geigele, Präsidentin sportpress.ch
Wann: Freitag, 3. November, 09.00 – 12.15 Uhr
Eintreffen ab 08.30 Uhr
Wo: Bundesamt für Sport BASPO, 2532 Magglingen in der Aula des Hochschul-Hauptgebäudes
Situationsplan: https://tinyurl.com/y94qu9dk
Anmeldung: <email-pii>
Einzelinterviews mit den Referenten sind möglich, bitte die gewünschte Zeitdauer angeben.

10. Oktober 2017
|Rabatt für die SFJ-Trendtagung|
Rabatt für die SFJ-Trendtagung
Der Verband Schweizer Fachjournalisten (SFJ) organisiert am Mittwoch, 22. November, zum zweiten Mal die Trendtagung Fach- und Spezialmedien, diesmal zum Thema "neue Märkte erschliessen". Er findet im Papiersaal des Folium im Sihlcity Zürich statt.
Mitglieder von sportpress.ch geniessen einen Rabatt (160 statt 240 Franken), der bei der Anmeldung mit Setzen des entsprechenden Kreuzchens angegeben werden kann. Alle Infos zum Anlass von SFJ sind hier zu finden.

29. September 2017
|Tennisturnier für sportpress.ch-Mitglieder am 21. Oktober|
Tennisturnier für sportpress.ch-Mitglieder am 21. Oktober
Die St. Galler Kollegen organisieren am Samstag, 21. Oktober, ein Tennisturnier für SportjournalistInnen. Es findet ab 10 Uhr im Tenniscenter Tübach statt, gespielt wird in den Kategorien "Anfänger" und "Profis". Anmeldeschluss ist der 15. Oktober.
Alle Infos findet ihr im Flyer.
Vielen Dank an Rudolf Hirtl fürs Organisieren des Anlasses.

20. September 2017
|bernermedien.ch wehrt sich gegen "Vereinheitlichung"|
bernermedien.ch wehrt sich gegen "Vereinheitlichung"
Journalistinnen und Journalisten der beiden Berner Zeitungen "Der Bund" und "Berner Zeitung" enthüllen auf der Webseite www.bernermedien.ch, was sich hinter den Worten des Tamedia-Konzerns versteckt. Ausserdem erzählen verschiedene Berner Persönlichkeiten, warum ihnen Medienvielfalt wichtig ist.
Legt Tamedia tatsächlich alle Redaktionen von Genf bis Winterthur in einem so genannten "Kompetenzzentrum" zusammen, bedeutet das laut einer Mitteilung von bernermedien.ch vor allem eines: Der Journalismus in der Schweiz wird eintöniger, weniger unabhängig und weniger kreativ. Auf der Webseite werden Unterschriften zur "Rettung von Berner Zeitung und Bund" gesammelt. Sportpress.ch unterstützt die Petition.
In Sachen Sport betrifft die Vereinheitlichung der beiden lokalen Zeitungen auch die Berichterstattung über die beiden Spitzenteams. "Das Projekt «Tamedia 2020» bedeutet für Bern: Konkurrenz und Vielfalt finden nur noch auf der Mini-Spielwiese des Lokalen statt. Sogar auf YB und den SCB gibt es aus Bern nur noch einen journalistischen Blick", schreibt bernermedien.ch. Offenbar greift die Massnahme per 1. Januar 2018, also mitten in der Meisterschaft.

6. September 2017
|Drei hochkarätige Referenten in Magglingen|
Drei hochkarätige Referenten in Magglingen
Save the Date – Freitag, 3. November in Magglingen
Im Rahmen des Grundkurses Sportjournalismus 2017 führt der Verband der Schweizer Sportjournalisten sportpress.ch einen Themenmorgen durch, der sich der Doping-Problematik im Spitzensport widmet. Zu dieser Veranstaltung sind alle Schweizer Medienvertreter eingeladen.
"Dopingfreier Spitzensport - die Illusion einer heilen Welt?"
Wann: Freitag, 3. November 2017, 09.00 - 12.20 Uhr, Eintreffen ab 08.30 Uhr
Wo: BASPO/EHSM, 2532 Magglingen
Referenten: Matthias Kamber, Direktor Antidoping Schweiz - zieht Bilanz über 30 Jahre Doping-Bekämpfung in der Schweiz
Matthias Simmen, ehemaliger Biathlet - erzählt über die Ohnmacht, im Wettkampf von Athleten geschlagen zu werden, mit denen man in Testwettkämpfen noch auf Tuchfühlung war
Hajo Seppelt, Investigativ-Journalist der ARD - beleuchtet die Rolle der Medien im Umgang mit der Doping-Thematik
Moderation: Janine Geigele, Präsidentin sportpress.ch

6. September 2017
|Trois intervenants de haut niveau s’expriment sur le problème du dopage|
Trois intervenants de haut niveau s’expriment sur le problème du dopage
Save the Date – Vendredi, 3 novembre à Macolin:
L’Association suisse des journalistes sportifs (sportpress.ch) organise, dans le cadre du cours de base, une matinée thématique consacrée à la problématique du dopage dans le sport d’élite. Tous les représentants des médias suisses sont cordialement invités à participer à cette manifestation.
«Un sport d’élite sans dopage – l’illusion d’un monde parfait?»
Quand: vendredi 3 novembre 2017, 09h00 – 12h20, accueil à partir de 08h30
Où: OFSPO/HEFSM, 2532 Macolin
Intervenants: Matthias Kamber, directeur de Antidopage Suisse – tire le bilan de 30 de lutte antidopage en Suisse
Matthias Simmen, ancien biathlète – décrit le sentiment d’impuissance que l’on éprouve lorsqu’on est battu en compétition par des athlètes dont on était encore très proche dans les compétitions-tests
Hajo Seppelt, journaliste d’investigation de ARD – explique le rôle des médias dans le traitement de la thématique du dopage
Animation: Janine Geigele, présidente de sportpress.ch

11. August 2017
|16. Leichtathletik-WM für Peter A. Frei|
16. Leichtathletik-WM für Peter A. Frei
Die ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden 1983 in Helsinki statt, derzeit läuft die 16. Austragung in London. An allen bisherigen Titelkämpfen war mit Peter A. Frei auch ein Schweizer Journalist dabei.
Frei, seit 2009 pensioniert, verfolgt noch immer mit grösstem Interesse das nationale und internationale Sportgeschehen. So auch die Leichtathletik-WM in London. Im Rahmen einer Feier im "House of Italy", dem Haus des italienischen Verbandes vor Ort, zeichneten der internationale Sportjournalisten-Verband (AIPS) und der internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) über 50 Journalisten aus, die zehn oder mehr Weltmeisterschaften abgedeckt haben.
"paf", wie das Kürzel von Peter A. Frei lautet, gehört zu elf Journalisten mit 100 Prozent Quote. Die zehn anwesenden Personen wurden im Rahmen der Feier von der AIPS und von der IAAF geehrt.
Der Link zum Artikel auf der AIPS-Website (in englisch) ist hier zu finden

26. Juli 2017
|Beat Haueter übernimmt Geschäftsstelle von sportpress.ch|
Beat Haueter übernimmt Geschäftsstelle von sportpress.ch
In eigener Sache (version française ci-dessous): Beat Haueter wird Nachfolger von Thomas von Grünigen auf der Geschäftsstelle von sportpress.ch. Haueter arbeitet als Administrator in der Sport-Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur. Er kümmert sich per sofort um die Belange von sportpress.ch.
Der Vorstand bedankt sich für den grossartigen Einsatz von Thomas von Grünigen, der sich beruflich neu orientiert. Von Grünigen bleibt dem Verband aber treu und führt noch für mindestens zwei weitere Jahre als Kursleiter den Grundkurs in Magglingen durch. Wir bedanken uns bei Thomas und heissen Beat herzlich willkommen.
Beat Haueter ist per sofort via <email-pii> erreichbar.
Beat Haueter prend en effet en charge le secrétariat de sportpress.ch.
Beat Haueter succède ainsi à Thomas von Grünigen à la tête du secrétariat de sportpress.ch. Haueter travaille comme administrateur du ressort "Sport" auprès de l’Agence télégraphique suisse et prend en charge avec effet immédiat les affaires de sportpress.ch.
Le Comité remercie Thomas von Grünigen pour son remarquable engagement, Thomas qui souhaite donc prendre une nouvelle orientation professionnelle. Von Grünigen reste toutefois fidèle à notre association et continuera à assumer pendant au moins deux ans sa fonction de responsable du cours de base qui est donné à Macolin.
Nous remercions vivement Thomas pour son engagement et souhaitons la cordiale bienvenue à Beat Haueter. Il est atteignable dès maintenant via <email-pii>.

30. Juni 2017
|AIPS verurteilt Drohungen gegen Al-Jazeera und BeIn|
AIPS verurteilt Drohungen gegen Al-Jazeera und BeIn
Der Internationale Verband der Sportjournalisten (AIPS) mit Sitz in Lausanne verurteilt die Drohungen, den Sportsender Al-Jazeera und die mit ihm verbundenen Netzwerke (unter anderem BeIn) zu schliessen, in einer Medienmitteilung aufs Schärfste. Dieser Weg sei auf keinen Fall akzeptabel und die Pressefreiheit sei dadurch nicht gewährleistet.
Die komplette Medienmitteilung ist hier einzusehen.

7. Juni 2017
|sportpress-Grundkurs mit namhaften Referenten|
sportpress-Grundkurs mit namhaften Referenten
sportpress.ch freut sich, für den Grundkurs vom 31. Oktober bis 3. November 2017 ein attraktives Programm präsentieren zu können. Es ist uns auch in diesem Jahr gelungen, namhafte Referenten für die vier Tage in Magglingen zu verpflichten.
So wird unter anderen der deutsche Journalist Hajo Seppelt referieren. Seppelt ist seit Jahren Doping-Experte, seine Publikationen (unter anderem die ARD-Serie "Geheimsache Doping") wirbelten die Sportwelt gehörig durcheinander.
Letztmöglicher Anmeldetermin für den Grundkurs 2017 ist der 31. Juli. Alle Infos sind hier hier zu finden.

16. Mai 2017
|Gianni Merlo als AIPS-Präsident wiedergewählt|
Gianni Merlo als AIPS-Präsident wiedergewählt
Gianni Merlo ist am 80. Kongress des Internationalen Sportjpournalisten-Verbandes (AIPS) in Pyeongchang, der Olympia-Stadt von 2018, als Präsident bestätigt worden. Der 70-jährige Italiener tritt damit seine vierte Amtsperiode (bis 2021) an.
Erster Vizepräsident bleibt der Türke Esat Yilmaer, derweil der Kroate Jura Ozmec als Nachfolger des Österreichers Michael Kuhn das Amt des Kassiers übernimmt.
Neuer Präsident der europäischen AIPS-Sektion ist der ehemalige Generalsekretär Charles Camenzuli. Er folgt nach einer Wahl ohne Gegenkandidat für vier Jahre auf den Griechen Yiannis Daras.
Das neue Exekutivkomitee der AIPS setzt sich wie folgt zusammen:
Präsident: Gianni Merlo (Italien)
Erster Vizepräsident: Esat Yilmaer (Türkei). - Kassier: Jura Ozmec (Kroatien)
Vizepräsidenten: Evelyn Watta (Kenia), Nikolaj Dologopolow (Russland), Ioannis Daras (Griechenland), Hiji Al Mohammed (Katar), Mitchel Obi (Nigeria/Präsident AIPS Afrika), Gabriel Cazenave (Paraguay/Präsident AIPS Amerika), Charles Camnezuli (Malta/Präsident AIPS Europa).
Mitglieder: Seyed Abdolhamid Ahmadi (Iran), Zsuzsa Csisztu (Ungarn), Vicente Dattoli (Brasilien), Emanuel Fantaneanu (Rumänien), Jung Hee Don (Südkorea), Ahmadi Kawari Isa (Malaysia), Josef Langer (Österreich), Amjad Amzaz Malik (Pakistan), Morad Moutaouakkil (Marokko), Juan Antonio Prieto (Spanien), Jean Paul Savart (Frankreich), Hiroshi Takeuchi (Japan), Joze Zidar (Slowenien).
Bild: Sonja Nikcevic (AIPS Media)

27. April 2017
|Französisch-sprachiger Grundkurs von sportpress|
Französisch-sprachiger Grundkurs von sportpress
Die Westschweizer Kollegen organisieren für 2017 einen Grundkurs, der auf sieben Modulen basiert und in Lausanne stattfinden wird. Er beginnt am Montag, 30. Oktober. Interessierte werden gebeten, sich mit Gérard Bucher (<email-pii>) in Verbindung zu setzen.
Details zum Kurs sind hier zu finden (pdf auf französisch).

18. April 2017
|Save the date - Tennisturnier für Sportjournalisten|
Save the date - Tennisturnier für Sportjournalisten
Liebe Kolleginnen und Kollegen von sportpress.ch
Jene von euch, die schon einmal einen Tennisschläger in der Hand gehalten haben oder dies gedenken in absehbarer Zeit zu tun, sollen sich in ihrem Kalender den Samstag, 21. Oktober 2017, vormerken bzw. dick anstreichen.
An jenem Tag findet in der Tennisanlage Tübach SG ein Tennisturnier der Schweizer Sportjournalisten statt. Mehr Infos zum Tennisturnier, ab wann und wo man sich anmelden kann, ob es ein Einzel- und/oder ein Doppelturnier gibt - dieses und viel mehr erfahrt ihr zu einem späteren Zeitpunkt.
Jetzt erst einmal den 21. Oktober 2017, den zweiten OLMA-Samstag, für diesen tollen Event blockieren. So viel sei jetzt schon verraten: Der Apéro steht bereits. Aber natürlich sind nur jene zum Apéro eingeladen, die auch auf Federer, Wawrinka, Murray, Nadal, Bencic oder die Williams-Schwestern machen. :)
Rudolf Hirtl, Organisator des Anlasses

6. April 2017
|Weiterbildungen SFJ|
Weiterbildungen SFJ
Der Verband Schweizer Fachjournalisten (SFJ) hat sein Programm für 2017 beisammen:
Interessierte erhalten einen Rabatt (SFJ-Mitgliederpreis) und können sich via <email-pii> anmelden.

4. April 2017
|Journalisten-WM in Polen|
Journalisten-WM in Polen
In drei touristisch reizvollen Regionen Polens findet in diesem Frühling und Sommer die Journalisten-WM, der Media World Cup, in drei verschiedenen Disziplinen statt: Mountain Bike (11. bis 14., Mai), Rad Strasse (25. bis 28-. Mai) und Triathlon (13. bis 15. Juli).
Die Organisatoren bieten Interessierten Gratis-Flüge mit Polish Airlines LOT von all jenen Orten an, wo LOT abhebt (z.B. Zürich oder Genf). Dazu sind offenbar Sonderkonditionen für Hotelbuchungen offeriert. Die Einschreibegebühr beträgt 150 Euro.
Alle Infos zum Anlass sind unter http://mediaworldcup.com zu finden.

3. April 2017
|Steffi Buchli von SRF zu "MySports"|
Steffi Buchli von SRF zu "MySports"
Die bekannte Sportmoderatorin und -redaktorin Steffi Buchli (38) wechselt vom Schweizer Fernsehen als Programmleiterin und Moderatorin zum neuen Schweizer UPC-Sportsender "MySports".
Buchli, die 14 Jahre lang für das Schweizer Fernsehen gearbeitet hat, übernimmt die Verantwortung für die Programmgestaltung. Buchli, deren Mann Florian Kohler als Geschäftsführer bei Swiss Ice Hockey tätig ist, wird damit zum Gesicht des neuen, auf Eishockey spezialisierten Senders.
"MySports" wird ab Sommer 2017 über einen via das Kabelnetz frei empfangbaren Kanal diverse Eishockey-Spiele übertragen. Während der Qualifikation zeigt der Sender unter anderem wöchentlich ein Live-Spiel der National League im Free-TV. Über weitere "MySports"-Kanäle werden alle anderen Partien der NLA kostenpflichtig live zu sehen sein.
Ausserdem überträgt "MySports", das sich am Montag ausserdem die Namensrechte an der neuen dritthöchsten Liga (Swiss Regio League) gesichert hat, die Partien der U20-Weltmeisterschaften sowie der Männer- und Frauen-Nationalteams.
UPC hat sich zusammen mit seinen Partnern für fünf Jahre die TV-Rechte im Schweizer Eishockey gesichert. Der grösste Kabelnetzbetreiber der Schweiz folgt auf Swisscom/Teleclub. Mit Live-Rechten in den Playoffs bleibt auch die SRG als TV-Partnerin an Bord. Zudem strahlt die SRG alle Heimspiele der Nationalmannschaft der Männer live aus.
Wird die starke Frau bei MySports: Steffi Buchli (Bild SRF/Oscar Alessio)
Quelle Text: sda

22. März 2017
|Backstage-Führung MXGP Switzerland|
Backstage-Führung MXGP Switzerland
Was braucht es, um einen reibungslosen Ablauf des grössten Schweizer Motorsportanlasses sicherzustellen? Mitglieder von sportpress.ch erhalten die einmalige Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Motocross-Weltmeisterschaftsläufe in Frauenfeld zu werfen.

13. März 2017
|Grundkurs vom 31. Oktober bis 3. November|
Grundkurs vom 31. Oktober bis 3. November
Der Grundkurs Sportjournalismus in deutscher Sprache von sportpress.ch findet dieses Jahr vom 31. Oktober bis 3. November in Magglingen statt. Er ist ideal für Berufseinsteiger, nebenberufliche Sportjournalisten und Medienchefs. Und er ist Voraussetzung für eine Aufnahme in den Berufsverband sportpress.ch.
Der Grundkurs vermittelt Basiswissen, erklärt Grundzüge des Schweizer Sportsystems und fördert das journalistische Handwerk. Das Kursprogramm beinhaltet eine breite Palette: von Medienrecht über Boulevard und Social Media bis hin zum Fachunterricht in den Bereichen Print/Online, Foto und Radio.
Die detaillierte Ausschreibung wird Ende April aufgeschaltet.

1. März 2017
|Taskforce der Sektion Fribourg im Einsatz|
Taskforce der Sektion Fribourg im Einsatz
Die sportpress.ch-Sektion Fribourg wird interimistisch von einer Taskforce geleitet. Ehrenpräsident André Winckler, Kurt Ming und André Vieli haben sich an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 24. November 2016 zur Verfügung gestellt, um nach Lösungen zu suchen, wie die Sektion in eine sichere Zukunft geführt werden kann.
Diese Massnahme wurde nötig, nachdem der Vorstand um Präsidentin Patricia Morand im Mai 2016 nicht zur Wiederwahl angetreten war.
Die Koordinaten der Taskforce-Mitglieder können hier eingesehen werden.

18. Februar 2017
|Neuer Präsident für Neuenburger Sektion|
Neuer Präsident für Neuenburger Sektion
Die Sektion der Neuenburger Sportjournalisten (ANPS) hat einen neuen Präsidenten. Die ordentliche Generalversammlung bestimmte am 17. Februar in Fontaines (Val-de-Ruz) den Nachfolger von Claude Roulet, der mehrere Jahre im Amt war.
Einstimmig wurde der 67-jährige Philippe Silacci gewählt. Der neue Präsident war in seiner Vergangenheit unter anderem zwischen 1992 und 2014 für die Medienabteilung des Internationalen Turnverbandes tätig.
Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden von der Versammlung im Amt bestätigt. sportpress.ch gratuliert Philippe Silacci zur Wahl und freut sich auf eine enge Zusammenarbeit. Seinem Vorgänger Claude Roulet danken wir für die tolle Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.
Neuer Präsident der Neuenburger Sektion: Philippe Silacci

1. Februar 2017
|WM-Slalom als letztes Rennen für Hüppi und Russi|
WM-Slalom als letztes Rennen für Hüppi und Russi
31 Jahre lang kommentierten Matthias Hüppi und Bernhard Russi gemeinsam die Skirennen der Männer. Jetzt ist Schluss. Das beliebte TV-Duo legt nach der Ski-WM das Mikrophon weg.
An der Medienkonferenz von SRF am Montag gaben Hüppi und Co-Kommentator Russi ihren Entscheid bekannt. "Man soll aufhören, wenn man noch Lust hätte, weiterzumachen", sagte Russi. "Einen perfekten Zeitpunkt für einen Rücktritt gibt es nie, es gibt nur den richtigen Zeitpunkt, etwas Neues zu beginnen", ergänzte Russi, der in seiner Karriere in der Abfahrt einmal Oympiasieger (1972 in Sapporo) sowie zweimal Weltmeister (1970/1972) geworden war und zehn Weltcuprennen gewonnen hatte.
Konkrete Pläne, etwas Neues zu beginnen, hat der 68-jährige Andermatter aber noch keine. "Auf meiner langen To-Do-Liste stehen aber einige Dinge ganz weit oben. Ich will endlich die ganze Mondschein-Sonate von Beethoven auf dem Klavier spielen können, und ich will noch auf einige berühmte Berge klettern, bevor ich 70 bin. Dann will ich auch die Antarktis besuchen. Ich habe meiner Frau versprochen, endlich einmal Winterferien zu machen, das konnten wir noch nie."
Sein erstes Weltcuprennen kommentierte das beliebte TV-Duo am 14. Dezember 1985 mit der Abfahrt in Gröden, der WM-Slalom am 19. Februar 2017 wird ihr letztes Rennen sein. Russi amtierte zuvor nach seinem Rücktritt 1978 als Aktiver bereits als Co-Kommentator u.a. von Karl Erb, Arthur Hächler und Hans Jucker. "Im Gegensatz zu seinen früheren Chefs habe ich Bernhard das Mikrofon aber nie abgestellt, wenn er etwas sagen wollte", sagte der 58-jährige Hüppi mit einem Lächeln.
Russi war es auch, der bei der Ski-WM 1987 in Crans-Montana die TV-Kamerafahrt erfand, die noch heute Bestandteil jeder Ski-Übertragung ist. Russi wird weiterhin für SRF arbeiten. Nicht mehr als Co-Kommentator, dafür als TV-Experte bei Grossanlässen wie den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang in Südkorea. Über die Jahrzehnte hat sich Russi einen Namen als Pisten-Architekt gemacht hat.
Hüppi wird weiterhin als Moderator der Sendungen "sportpanorama" und "sportaktuell" sowie im Fussball-Ressort als Live-Kommentator und Moderator an Champions-League-Abenden sein. Als Ski-Kommentator neben Jann Billeter, Marco Felder und Dani Kern tritt Stefan Hofmänner die Nachfolge von Hüppi an. Wer Russi als Co-Kommentator ersetzen wird, ist noch offen.
Quelle: sda

1. Februar 2017
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