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In der Schweiz sind jährlich rund 30’000 Menschen von einem akuten Herzinfarkt betroffen.
Der Herzinfarkt ist Todesursache Nummer 1 in der Schweiz und weltweit.
Vier von fünf Herznotfällen ereignen sich ausserhalb des Spitals.
Herzinfarkt-Betroffene werden durchschnittlich mit einer Verzögerung von 4–6 Stunden ab Symptombeginn ins Spital eingeliefert.
Die Überlebenschancen sind grösser und bleibende Schäden am Herzen kleiner, je schneller die medizinische Notfallbehandlung einsetzt.
Herz-Kreislauf-Stillstand
In der Schweiz erleiden jährlich etwa 8’000 Personen einen Herz-Kreislauf-Stillstand.
Weniger als 5 Prozent der Betroffenen überleben einen Herzstillstand.
Nur 5–13 Prozent der Personen, die ausserhalb des Spitals einen Herzstillstand erleiden und im Spital behandelt werden, überleben bis zum möglichen Spitalaustritt.
Die wenigsten Patienten können durch die Rettungsdienste (Ambulanz, Polizei, Feuerwehr) rechtzeitig, innerhalb der kritischen Frist von 3–5 Minuten nach Eintreten eines Herz-Kreislauf-Stillstandes, erreicht werden.
Durch sofortige Wiederbelebung mit CPR/BLS (Basic Life Support) und Defibrillation (AED) könnten wesentlich mehr Menschen überleben.