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Die Entwicklung des wichtigen Privatkonsums wird als durchwachsen bezeichnet. In einigen Regionen seien die Umsätze der Einzelhändler zurückgegangen. Gleiches gelte für Dienstleistungen des Gastgewerbes und Freizeitbereichs. Die Umsätze der Autobranche hätten sich ebenfalls abgeschwächt, während der Energiesektor erstmals seit Ausbruch der Pandemie gewachsen sei.
Die Entwicklung des Immobilienmarkts wird als zweigeteilt umschrieben: Am privaten Häusermarkt laufe es gut, der gewerbliche Bereich hingegen entwickle sich schwächer. Dies dürfte ein Folge des coronabedingten Trends hin zu verstärkter Heimarbeit und weg von klassischer Büroarbeit sein.
Die Aussicht auf wirksame Corona-Impfstoffe habe die Unternehmensstimmung zwar aufgehellt, heisst es in dem Bericht. Die angespannte Corona-Lage stehe dem jedoch entgegen. Die USA werden zurzeit von einer neuen Welle an Infektionen heimgesucht. Während der ersten im Frühjahr 2020 war die Wirtschaft in historischen Ausmass eingebrochen. Darauf folgte eine starke Erholung im Sommer. Im Herbst und Winter dürfte die Aktivität wegen neuer Corona-Wellen jedoch wieder abgenommen haben.
Der aktuelle Konjunkturbericht wurde von der regionalen Notenbank von San Francisco erstellt. Er umfasst die wirtschaftliche Lage bis Anfang Januar. Das Konjunkturbild wird aus der Befragung zahlreicher Notenbankkontakte aus der Wirtschaft gewonnen. Der Bericht stellt also nicht die Einschätzung der Zentralbank selbst dar./bgf/he
(AWP)