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Jahrhunderte lang als Hochgerichtsstätte genutzt, wurde der «Galgenbühel» am südwestlichen Rand von Chur um 1850 auf Veranlassung des Botanikers Alexander Moritzi in einen öffentlichen Stadtpark mit botanischem Garten umgewandelt. Der Rückblick auf die Entstehung dieser ersten öffentlichen Parkanlage Churs beleuchtet schlaglichtartig die wissenschafts- und gesellschaftspolitische wie auch städtebauliche Situation der Bündner Kapitale um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur Sprache kommen weiter die Gründe für die allmähliche Abwendung von dem anfänglich beliebten Ausflugsziel und die diversen Versuche zu dessen Reaktivierung.