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Kontinuierliche Siedlungsspuren im Gebiet um Pula gibt es seit dem jüngeren Paläolithikum. Ungefähr seit dem 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten hier das indoeuropäische Volk der Illyrer. Nach dem Illyrischen Stamm der Histrer wurde die Halbinsel Istrien benannt.
In dieser Zeit gab es eine Burgsiedlung auf dem Hügel oberhalb der Bucht. Zu dieser Zeit war das nahe Nescatium ein politischer Mittelpunkt, sowohl als Verwaltungs,- Militär- und Religionszentrum. Nach dem Jahr 177 v. Chr. begannt die römische Herrschaft über Istrien. Pula und dessen Hafen dienten zunächst als Brückenkopf zur Eroberung dieser Gebiete.
Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde Pule ein starker Militärstützpunkt und schliesslich ein Handelsmittelpunkt und Hafen für den Austausch verschiedener Güter. Um das Jahr 43 v. Chr. wurde Pula Kolonie. Im Bürgerkrieg war Pula zunächst auf der Seite von Gnaeus Pompeius Magnus. Die Anhänger von Gaius Iulius Caesar beschädigten es deshalb schwer. Da die die Stadt auf der Seite von Marcus Iunius Brutus Caepio und Gaius Cassius Longinus stand, wurde sie von den Triuvirn erneut zerstört.
Augustus liess sie aber wieder aufbauen. In der Kaiserzeit trug die Stadt den Namen Colonia Iulia Pola Pollentia Herculanea.
Das römische Militärlager befand sich auf dem Hügel. Die zivile Siedlung breite sich um den Hügel bis zum Meer aus. Die Stadt war von einer Mauer mit 12 Toren umgeben. Die Stadt hatte zwei Theater und ein Amphitheater. Trotzdem hatte die Stadt vermutlich nicht mehr als 5'000 Einwohner. Es wurde also ein grosses Einzugsgebiet bedient.
Pula blieb bis zum Ende des 5. Jahrhunderts ein wichtiger römischer Hafen. Im 6. Jahrhundert kam die Stadt mit ganz Istrien zu Byzanz.
Heute sind diverse Überreste zu sehen: