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Er hat das Ankommen erst möglich gemacht und damit die Seefahrt revolutioniert. Doch kaum einer kennt den Engländer John Harrison. Der erfand 1737, also vor inzwischen 275 Jahren, den Chronometer und mit dieser genauen Uhr das benötigte Präzisionsinstrument für die Bestimmung der Längengrade. Die Zufälligkeit von Reise und Ziel der früheren Seefahrt wurde so reduziert. Doch Anerkennung fand Harrison kaum. Vielmehr legte ihm der königliche Astronom Steine in den Weg, die es über Jahre hinweg zu beseitigen galt.
In ihrem Buch „Längengrad“ erzählt die amerikanische Wissenschaftsjournalistin Dava Sobel eindrucksvoll und zugleich dokumentarisch die Geschichte des einsamen Genies und großen Wissenschaftlers.