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Nachdem er bereits als 11-Jähriger mit dem Gitarrenspiel angefangen hatte, gründete Philipp Fankhauser Ende der 80er Jahre die Checkerboard Blues Band, mit der er in ganz Europa Konzerte gab und mehrere Alben veröffentlichte.
Sein erstes Solo-Album veröffentlichte der Blueser 1995. Mitte der 90er Jahre öffnete ihm der inzwischen verstorbene Texas Blues-Meister Johnny Copeland die Türen zu den berühmtesten Blues-Lokalen der USA.
Anlässlich seines bis dahin zwölften Albums «Love Man Riding» war Fankhauser im April 2008 eine Stunde lang in der Sendung Focus zu Gast und erzählte unter anderem von seinen Erfahrungen als Weisser in der schwarzen Blues-Welt und von seiner chronischen Kehlkopfentzündung,
Vom Star zum Coach
Im Rahmen der Jahresserie Schweizer Pop-Geschichten von 2010 sprach Fankhauser über seinen Hit-Song «Love Man Riding», der als Single zwar nie in der Hitparade aufgetauchte. Aber das gleich betitelte Album stieg im Mai 2008 gleich auf Platz 7 in die Top Ten ein und wurde damit wohl zur erfolgreichsten Schweizer Bluesplatte aller Zeiten.
Im April 2013 wiederum erzählte und schwärmte er, der mittlerweile auch als Coach in der Casting Show «The Voice of Switzerland» fungierte, im Blues Special-Interview vom amerikanischen Bluesman und Songschreiber Earl Thomas, mit dem der Schweizer Blues-König auch Konzerte bestritt.
2014 erschien dann endlich Fankhausers Album «Home». Das Werk mit 14 neuen Songs landete schnell auf Platz 2 in den Schweizer Album Charts - auf der bislang höchsten Position in Fankhausers Karriere.