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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2012.00048 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 16. September 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur dieser substituiert durch lic. iur. Y.___ Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi Grossenbacher Rechtsanwälte AG Zentralstrasse 44, 6003 Luzern Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 77, war seit 1. Februar 2009 bei der Z.___ als Projektleiter tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversiche rungsanstalt (SUVA) o bligatorisch unfallversichert. Am 27. September 2010 prallte ihm ein Fenster gegen den Kopf (Urk. 13/1, Urk. 13/5) und verletzte ihn im Gesicht und am Rücken (Urk. 13/1, Urk. 13/5). Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. A.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 1 3. Dezember 2010 eine vegetative Dystonie und eine Commotio (Urk. 13/3, Urk. 13/11 ). Nachdem d er Versicherte nach wenigen Tagen seine Arbeit wieder aufgenommen hatte, war er w egen wiederholter Arbeitsunfähigkeit und anhal t enden Beschwerden vom 6. Juli bis 21. September 2011 in der Klinik B.___ hospitali siert (Urk. 13/62, Urk. 13/87-88). Mit Verfügung vom 2 3. November 2011 stellte die SUVA die bis dahin erbrach ten Leistungen mangels adä quaten Kausalzusammenhangs per 1. Dezember 2011 ein (Urk. 1 3 /97 ). Die v o m zuständigen Krankenversicherer am 2 5. November 2011 erho bene Ein sprache (Urk. 1 3/104 ) wurde am 1 5. Dezember 2011 wieder zurückgezogen (Urk. 13/106 ). Die Einsprache des Versicherten vom 2 8. November 2011 ( Urk. 13/103) und deren Ergänzung vom 2 3. Dezember 2011 ( Urk. 13/111) wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 ab; gleichzeitig wurde der Beschwer de gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 13/113 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 liess der Versicherte mit Eingabe vom 2 2. Februar 2012 Beschwerde erheben und Antrag stellen, der Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistun gen (Heilungskosten und Unfalltaggelder) zu gewähren ; eventualiter sei ein Ge richtsgutachten einzuholen. In prozessualer Hinsicht beantragte er unter an de rem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4 ). Am 4. Mai 2012 liess er Arztzeugnisse nachreichen ( Urk. 8, Urk. 9/1-3 ). Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Mai 2012 liess die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen ( Urk. 12). Nach Eingang weiterer Unterlagen ( Urk. 15-16) trat das Gericht mit Verfügung vom 2 1. August 2012 auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederher stellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht ein und wies sein sinngemäss e s Begehren um Erlass vo rsorglicher Massnahmen ab (Urk. 17). In der Replik vom 2 0. September 2012 ( Urk. 19) und der Duplik vom 25. Oktober 2012 ( Urk. 23) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Zu den vom Beschwerdeführer am 3 1. Januar, 2 5. Februar und 2 9. April 2013 ( Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36) nachgereichten Arztberichten nahm die Beschwerde gegnerin am 1 9. Februar ( Urk. 29), 1 9. März ( Urk. 34) und 28. Mai 2013 ( Urk. 40) Stellung. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na tür li chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1. 3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2 6. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). 1. 4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b). Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweis baren Unfallfolgeschäden ist wie folgt zu differenzieren (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb ): Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), eine dem Schleudertrauma äqui valente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/ aa (sogenannte Psycho-Praxis) zur Anwendung. Bei Schleudertraumen und äquivalenten Ver letzungen der HWS sowie Schädelhirntraumen, welche mindestens den Schwe regrad der Contusio cerebri erreichen (Urteil des Bundesgerichts 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1) wird hingegen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet (sog enannte Schleuder trauma-Praxis ; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schleudertrauma, eine äquivalente Verletzung der HWS oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehö renden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 119 V 337 E. 1, 117 V 359 E. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. In diesen Fällen ist die Beurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen (BGE 123 V 98 E. 2a; 127 V 102 E. 5b/ bb ). Ergibt sich, dass es an der Adäquanz fehlt, erübrigen sich auch Weiterungen zur natürlichen Kausalität (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 8C_70/2009 vom 3 1. Juli 2009 E. 3 mit Hinweis). 1.5 Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Be einträchtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zu rückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesge richts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Stö rungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bezie hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle ren Bereichs weitere Krite rien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden. Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; - fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; - erhebliche Beschwerden; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; - erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen. Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des ad äquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehl entwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzie rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als orga nischer und/oder psy chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109 ff.; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/ aa und 367 E. 6a). 1. 6 Die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung wendet das Bundesge richt sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammen hangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 f. E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule an (vgl. RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt den medizinischen Sachverhalt für ausreichend abgeklärt. Sie verneinte e inerseits das Vorliegen von objektivierbaren, organi schen Unfallfolgen, wobei sie der C ommotio labyr i nthi keine unfallversiche rungsrechtliche Relevanz zu erkannte ; andererseits verneinte sie d en adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht nachweisbaren sowie den psychischen Beschwer den und de m erlittenen Unf all, wobei sie die Adäquanz anhand der Rechtsprechung für psychische Fehlentwicklungen prüfte. Im Wei teren erachtete sie den medizinischen Endzustand im Zeitpunkt des Verfü gungs erlasses als erreicht ( Urk. 2, Urk. 12, Urk. 23, Urk. 29, Urk. 40 ). 2.2 Der Beschwerdeführer liess demgegenüber vortragen ( Urk. 1), der Sachverhalt sei unvollständig abgeklärt (S. 5, S. 9 ), die vorgeschädigte Halswirbelsäule (HWS) sei traumatisiert worden (S. 6 f.), die neurootologische n und ophtalmolo gische n Untersuchung en hätten ein organisches Substrat der Beschwerde erge ben, so dass die Leistungen nicht wegen fehlender Adäquanz abgelehnt werden dürften (S. 7 f. ), und schliesslich sei der Endzustand noch nicht erreicht, wes halb der Fallabschluss ver früht erfolgt sei (S. 9 f. ; Urk. 8, Urk. 15 ). In der Replik ( Urk. 19) vertrat der Beschwerdeführer darüber hinaus den Standpunkt, durch das Unfallereignis sei der degenerative Vorzustand mit den Diskusprotrusionen in der HWS, mithin ein organischer Schaden, aktiviert worden (S. 3), dieser Gesundheitsschaden wie auch der Tinnitus hätten ihn zur psychischen Dekom pensation geführt (S. 4 f. ; vgl. auch Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36). 2.3 Strittig ist somit, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht auf den 1. Dezember 2011 hin eingestellt hat. 3. 3.1 Zunächst ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer an organischen Unfallfolgen leidet, wovon dieser mit Blick auf die Diskushernie an der HWS, de m Tinnitus und die Schwindel ausging. 3.2 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Dezember 2010, er habe den Beschwerdeführer am Unfalltag, mithin am 2 9. September 2010 behandelt. Er nannte als Diagnose eine vegetative Dystonie und eine Commotio, attestierte - rückwirkend bis 4./ 5. Oktober 2010 - eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und überwies den Beschwerdeführer zu weiteren Abklärung en an die Neurologen des Spitals C.___ (Urk. 13/3). Im Austrittsbericht der Notfallstation des Spitals C.___ vom 29. September 2010 über die gleichentags durchgeführte ambulante Abklärung wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer über anhaltenden Schwindel (Drehschwindel), Konzentrationss törungen, Kopfschmerzen und Sehstörungen geklagt habe, die sich im Rahmen einer Dystonie nach Commotio erklärten. Die neurologische Untersuchung habe keine Ausfälle ergeben. Mangels Risikofak toren für eine intrazerebrale Blutung (ICB) sei auf eine Bildgebung verzichtet worden ( Urk. 13/11). Im Bericht des Spitals C.___ vom 1 1. November 2010 war übe r dies von anhaltender Müdigkeit, Vergesslichkeit und HWS-Schmerzen die Rede. Aufgrund der unauffälligen Elektroenzephalographie (EEG ; vgl. Urk. 13/18 ) und der geklagten Beschwerden w urden nunmehr neben den bereits gestellten Diagnosen auch ein HWS-Distorsionstrauma und ein Status nach Migräne genannt. Die geschilderten Beschwerden seien gut vereinbar mit einer Commotio cerebri (Urk. 13/1 9 ). Die zur Abklärung der Problematik an der HWS veranlasste Magnetresonan z to mographie vom 1 5. Dezember 2010 zeigte eine diskrete Diskopathie, aber kei n en Hinweis auf post traumatische Schädigungen (Urk. 13/25). 3.3 Der Beschwerdeführer hatte wenige Tage nach dem Unfall vom 2 7. September 2010 seine Arbeit wieder aufgenommen (vgl. Zeugnis von Dr. A.___ vom 1 3. Dezember 2010), wurde indes am 1 0. Dezember 2010 erneut arbeitsunfähig (Urk. 13/4-5). Wegen seines Wohnortwechsels (vgl. Urk. 13/3 und Urk. 13/24 S. 1 unten ) be gab er sich deshalb in Behandlung zu Dr. med. D.___, Innere Medizin FMH. Dieser diagnostizierte am 6. Januar 2011 einen Status nach Commotio und Schleudertrauma mit ausgeprägten Folgeproblemen: Kopfschmerzen und neu ropsychologische Probleme und Defizite, Konzentrationsstörungen und emotio nale Instabilität. Dr. D.___ berichtete, d er Beschwerdeführer habe eine körper lich weniger belastende Tätigkeit zugeteilt erhalten, die er ab 1 0. Januar 2011 zu 50 % aufnehme (Urk. 13/10 ). Dieses Pensum steigerte der Beschwerdeführer ab 2 1. Januar 2011 auf 100 % (vgl. Urk. 13/20; Urk. 13/24 S. 2 unten). 3.4 Im Bericht der Psychologin und des Neuropsycholog e n der E.___ vom 2 4. Juni 2011 wurde n leichte kognitive Leistungsdefizite im Be reich der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen und Hinweise auf affek ti ve Begleitsymptome erhoben. N eben der Commotio cerebri und der HWS-Dis tor sion wurde ein Verdacht auf Anpassu ngsstörung diagnostiziert (Urk. 13/33). Dr. med. F.___, Facharzt für Augenheilkunde FMH, diagnostizierte im Bericht vom 3 0. August 2011 bei einem Status nach Contusio cerebri eine n geringen myopen Astigmatismus und eine im Nahbereich zweitweise dekompensierende Exophorie. Den beschriebenen Sehstörungen konnte mit einer Brille erfolgreich begegnet werden (Urk. 13/8 5 ). 3. 5 Nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 3 1. August 2011 ( Urk. 13/52/2 ) und erneuter Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 13/41) weilte der Be schwer deführer vom 6. Juli bis 3 1. August ( Urk. 13/62/1) beziehungsweise bis 2 1. September 2011 in der Klinik B.___ ( Urk. 13/88). Im Austrittsbericht vom 2 6. September 2011 wurden nach ps ychiatrischem und otoneurologischem Konsilium ( Urk. 13/ 86-87 ) folgende Diagnosen gestellt ( Urk. 13/88 S. 1 ): - Unfall vom 2 9. September 2010: Schlag auf den Kopf durch Bauteil - leichte traumatische Hirnverletzung - HWS-Distorsion - wahrscheinlich Commotio labyrinthi rechts Daraus folgen d - undifferenzierte Somatisierungsstörung - s aisonale Rhinitis allergica - Migräne (Erstdiagnose etwa im 1 8. Lebensjahr) - Bienengiftallergie - chronische belastungsabhän g ige Rückenbeschwerden bei anamnestisch Morbus Scheuermann - Persönlichkeitsakzentuierung vom anankastischen Stil Al s Probleme bei m Austritt wurden die Vergesslichkeit, Dauerschwinde l, Kopf- und Nackenschmerzen, rasche Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und die Kündigung angegeben (S. 1). Gestützt auf die otoneurologische Untersuchung durch Dr. med. G.___, Fach arzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, SUVA Arbeitsmedizin, vom 2 7. Juli 2011 ( vgl. Urk. 13/86) wurde eine wahrscheinliche Commotio labyrinthi (posttraumatische Innenohrfunktionsstörung) bei ansonste n unauffällige m neurologische n Status genannt (S. 2). Da zu führte Dr. G.___ aus, die Kausali tät der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis vom 27. September 2010 sei zu bejahen. Doch seien die daraus resultierenden Störungen des Gleichgewichts systems nicht erheblich und begründeten weder einen Integri t ät s schaden noch eine Arbeitsunfähigkeit ( vgl. Urk. 13/86 S. 4-5). Weiter berichteten d ie Ärzte der Klinik B.___, die multiplen und wech selnden körperlichen Symptome könnten hinsichtlich Schwere, Ausmass und Vielfalt durch den Unfall nicht vollständig erklärt werden. Das klinische Bild der Persönlichkeitsakzentuierung imponiere durch übermässige Leistungs be zogenheit, Gefüh le von Zweifel und über mässige Vorsicht sowie Tendenz zu Perfektionismus (S. 2 unten f.). Es liege keine kognitive Leistungsminderung als Folge einer hirnorganischen Schädigung vor, doch bestehe eine leicht e bis mit telschwer e Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krank heitswert (S. 3). Neuropsychologische Funktionsstörungen erhoben sie keine (S. 2). Die Ärzte der Klinik B.___ hielten die angestammte Tätigkeit als Projekt leiter wegen de r hohen Anforderungen nicht mehr für zumutbar. Leichte Tätig keit en ohne längere vornübergebeugte Haltung (unfallfremd) und mit leichten kognitiven Anforderungen erachteten sie hingegen - schrittweise aufbauend - ganz tags für zumutbar. Dabei hielten sie berufliche Eingliederungsmassnahmen seitens der Invalidenversicherung für indiziert (S. 2). 3.6 Kreisarzt Prof. Dr. med. H.___ schloss aus dieser Aktenlage am 3. November 2011, aus somatischer Sicht sei der Endzustand erreicht. Es lägen keine struk turellen Läsionen des Schädels beziehungsweise der HWS vor ( Urk. 13/93). Gestützt darauf erging die dem angefochtenen Einspracheentscheid zu Grunde liegende Verfügung vom 2 3. November 2011 ( Urk. 13/97). 3.7 Hausarzt Dr. D.___ bescheinigte am 3 0. November 2011 eine Arbeitsunfähig keit von 100 % für di e angestammte Tätigkeit; leichte leidensangepasste Tätig keiten sei en mit einem Pensum von 50 % zu beginnen ( Urk. 13/95). Für die Zeit vom 1 9. März bis 1 3. Mai 2012 attestierte er dementsprechend eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % ( Urk. 9/1-3). Auf Zuweisung durch Dr. D.___ untersuchte Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, den Beschwerdeführer. Im Bericht vom 2 0. August 2012 ( Urk. 20/3) nannte der Psychiater als Diagnose ein organische s Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma mit (richtig: nach) leichter Hirnverlet zung (ICD-10 F07.2) bei Persönlichkeit mit ausgeprägter Leistungsorientierung. Weiter führte er aus, das aktuell bestehende Zustandsbild sei vor dem Unfall nicht vorhanden gewesen, weshalb er von einem kausalen Zusammenhang aus gehe. In Übereinstimmung mit dem behandelnden Dr. D.___ bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der angestammten Tätigkeit und - nach beruflichen Massnahmen - von 50 % in eine r Verweist ätigkeit ( Urk. 20/3 ). 3. 8 Am 1 6. Januar 2013 berichtete Dr. med. J.___, Spezialarzt FMH für Otor hi nolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, über seine Untersuchung des Be schwerdeführers ( Urk. 26). Bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma ( Contusio capitis und Commotio cerebri) und nach HWS-Beschleunigungstrauma diag nos tizierte er ein posttraumatisches cervico-encephales Syndrom mit Tinnitus, Funktion s - und Integrationsstörungen und neuro-psychologische n Defizite n. Dr. J.___ führte aus, d er Unfall habe zu Mikroläsionen geführt, welche die posttraumatische Symptomatik (Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden) erklär ten. Beim Tinnitus spiele sicher auch eine Chronifizierung und Dekom pensation eine Rolle (S. 8 f.). 3.9 Am 7. Februar 2013 verfasste der Psychiater des K.___ einen Bericht. In seinem Fachgebiet diagnostizierte er eine Anpas sungsstörung und bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit dem Unfallereignis ( Urk. 31). Im Bericht zur Interdisziplinären Schmerzbehandlung des K.___ vom 1 2. April 2013 ( Urk. 37/1) wurden nach polydiszipli nären Abklärungen folgende Diagnosen genannt (S. 1): - Status nach HWS-Distorsion - z ervikozephales Syndrom mit Begleitschwindel - Lumboischialgie - Tinnitus - Status nach Morbus Scheuermann - grössenstationäre Pi n eal i szyste - Anpassungsstörung D ie Ärzte des K.___ hielten den Beschwerdeführer aus subjektiver und objek tiver Sicht auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( S. 3 und S. 5-6 ). Betreffend die Unfallkausalität der Beschwerden ist dem Bericht nichts zu entnehmen. 3.10 Mit einem Pensum von 50 % hat der Beschwerdeführer am 1. August 2012 eine neue Tätigkeit als Schreiner/Projektleiter aufgenommen (vgl. Urk. 37/2). 4. 4.1 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers kann aus d ieser medizini schen Aktenlage nicht geschlossen werden, dass seinen über den 30. November 2011 hinaus geklagten Beschwerden ein organisches Substrat zu Grunde liegt. Eine Diskushernie an der Halswirbelsäule wurde in keiner der Diagnoselisten erwähnt. Zwar zeigte das MRI vom 1 5. Dezember 2010 eine diskrete Diskopa thie, doch wurde im gleichen Zug eine traumatische Schädigung verneint (vorstehend E. 3.2). Zudem entspricht es medizinischer Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver änderungen entstehen und ein Unfall nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Eine Diskushernie kann als weitgehend unfallbedingt betrachtet werden, wenn der Unfall von be sonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbei zuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind. Ein Unfall ist somit nur in Ausnahmefällen geeignet, eine Bandscheibenverlet zung hervorzurufen, zumal eine gesunde Bandscheibe derart widerstandsfähig ist, dass unter Gewalteinwirkung eher die Wirbelknochen brechen, als dass die Bandscheibe verletzt würde. Bezüglich der Verschlimmerung eines vorbestehen den Gesundheitsschadens gelten dieselben Kriterien. Die Dauer, während der eine vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wir belsäule - im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird, beträgt nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, längstens jedoch ein Jahr (Urteil des Bundesgerichts 8C_735/2009 vom 2. November 2009 E. 5.1). Aus dieser höchstricht er lichen Rechtsprechung folgt, dass selbst wenn der Unfall vom 2 7. September 2010 zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der - anerkanntermassen degenerativ vorgeschädigten (vgl. Urk. 19 S. 3) - Dis kushernien auf der Höhe der Halswirbelsäule geführt hätte, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 1. Dezember 2011 jedenfal ls der Status quo sine er reicht und die Beschwerdegegnerin nicht weiter leistungspflichtig war. Es kann unter diesen Umständen offen bleiben, ob in Anbetracht der wenige Tage nach dem Unfall wieder hergestellten Arbeitsfähigkeit und der erst am 11. November 2011 dokumentierten HWS- Beschwerdesymptomatik ( Urk. 13/19) überhaupt ausnahmsweise von einer unfallbedingten Schädigung gesprochen werden kann. Anzufügen bleibt, dass den - zum Unfall zeitnahen - Be richten von Dr. A.___ und vom Spital C.___ ( vgl. vorstehend E. 3.2) keine Hinweise auf eine Herniensymptomatik zu entnehmen sind, was recht sprechungsgemäss der Annahme einer unfallbedingten Diskushernie entgegen steht. 4.2 Betreffend den Tinnitus ist den medizinischen Akten Folgendes zu entnehmen: Der geklagte, angeblich seit dem Unfall bestehende Pfeifton hat weder in die Berichte de s erstbehandelnden Dr. A.___ noch in jene des Spitals C.___ Eingang gefunden. Erstmals erwähnt ist der Pfeifton in den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber Dr. G.___ anlässlich der otoneu rolo gischen Untersuchung vom 2 6. Juli 2011, wobei der Beschwerdeführer gleich zei tig ausführte, die Beschwerden seien zwischenzeitlich verschwunden ( Urk. 13/86 S. 2 Mitte), weshalb sich wohl diesbezüglich weder Dr. G.___ noch die Ärzte der Klinik B.___ weiter äusserten. Das Bundesgericht hat in Bereinigung seiner Rechtsprechung in BGE 138 V 257 E. 5.10 erwogen, dass keine medizinisch gesicherte Grundlage besteht, um einen Tinnitus als körperliches Leiden zu betrachten oder ihn (zwingend) einer orga nischen Ursache zuzuordnen. Auch lässt sich nicht vom Schweregrad eines Tin nitus auf eine organische Unfallfolge als Ursache schliessen. Das schliesst zwar nicht aus, dass ein Tinnitus in einer organischen Unfallfolge begründet sein kann. Es besteht aber keine Rechtfertigung, bei einem Tinnitus, welcher im Ein zelfall nicht nachgewiesenermassen auf eine solche Unfallfolge zurückzuführen ist, auf das Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung zu verzichten. Dr. J.___ schloss aufgrund der Tinnitus-Charakteristika und des erhobenen audiometrischen Musters, es handle sich um einen cochleo -synaptischen Tinni tus, ohne indes darzulegen, inwiefern vorliegend ein Organschaden nachgewie sen wäre, welcher de n Tinnitus erklären könnte. Da vorliegend aus medizini scher Sicht nicht nachvollziehbar belegt ist, dass ein körperliches Leiden den Tinnitus begründen könnte, und da sich das Bundesgericht im kürzlich ergan genen Urteil BGE 138 V 2 48 ausführlich mit der Unfallkausalität von Tinnitus auseinandergesetzt hat, erübrigen sich trotz der durch den Beschwerdeführer er hobenen Kritik ( vgl. Urk. 19, Urk. 20/2) weitere Ausführungen dazu. Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin die Adä quanz der entsprechenden Beschwerden nach der einschlägigen Rechtsprechung prüfte. 4.3 Dr. G.___ hat d ie Kausalität der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis bejaht (vgl. vorstehend E. 3.5). Allerdings legte Dr. G.___ nachvollziehbar dar, dass den dadurch hervorgerufenen Dysfunktionen im Untersuchungszeitpunkt im privaten und beruflichen Alltag - nicht zuletzt dank der vom Beschwerde führer stets trainierten Gleichgewichtsfunktionen (vgl. Urk. 13/87 S. 2 unten) - keine Bedeutung mehr zukomme. Selbst wenn weiterhin bei sehr raschen Kopf bewegungen kurze Schwindelsensationen auftr ä ten, sei dadurch weder die Integrität noch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Die Beschwerdegegnerin hat gestützt auf diese Beurteilung zu Recht auch diesbezüglich das Vorliegen von organische n Unfallfolgen verneint. Insoweit der Beschwerdeführer ophtalmologische Beschwerden als Unfallfolgen behandelt haben möchte ( Urk. 1 S. 8), ist ihm entgegen zu halten, dass gemäss dem Bericht von Dr. F.___ die Sehstörungen mittels neuer Brille behoben wer den konnten, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. 4. 4 Unstreitig und ausgewiesenermassen leidet der Beschwerdeführer weiterhin am nach HWS-Distorsion und Commotio cerebri sogenannt typischen Beschwerde bild mit Kopf- und Nackenbeschwerden, Schwindel, Übe l keit Konzentrations störungen, Vergesslichkeit und aussergewöhnlicher Müdigkeit ( Urk. 13/ 88 S. 2 f., Urk. 31, Urk. 37/1 ). Die Beschwerdegegnerin ging im Wesentlichen gestützt auf das im Rahmen des Austrittsberichts der Klinik B.___ verfasste psy chiatrische Konsilium vom 2 3. September 2011 (Urk. 13/87) davon aus, dass die anhaltenden Restbeschwerden im Vergleich zur die Arbeitsfähigkeit beeinträch tigenden Somatisierungsstörung ( Urk. 13/88 S. 3) in den Hintergrund gerückt sind, weshalb sie die Adäquanzprüfung nach der Rechtsprechung zur psychi schen Fehlentwicklung (Psycho-Praxis) und nicht nach der Schleuder trau ma praxis vor nahm ( Urk. 2 S. 9 f.). Ob es sich bei den geklagten Beschwerden um ein e nach dem Unfallereignis eingetretene psychische Fehlentwicklung o der aber um einen Teilaspekt der HWS-Distorsion beziehungsweise der Commotio handelt, welches durch ein komplexes und vielschichtiges Beschwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zugänglichen Be schwerden physischer und psychi scher Natur gekennzeichnet ist, kann offen gelassen werden, sofern bei Anwen dung der für die versicherte Person günstigeren Schleudertrauma-Praxis das gleiche Ergebnis resultiert (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_726/2010 vom 19. November 2010 E. 3.5.2 ; Alexandra Rumo-Jungo /André P. Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Zürich 2012, S. 60 ). Es b raucht deshalb ebenso wenig abschliessend geklärt zu werden, ob angesichts der erlittenen Commotio cerebri überhaupt die Schleudertrauma-Praxis zur Anwendung gelangt, muss doch hiefür bei solchen Traumata mindestens der Schweregrad einer Contusio cerebri erreicht werden (Urteil des Bundesgericht 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1). Eine solche erwähnte zwar Dr. J.___, doch weisen die echtzeitlichen Arztberichte nicht auf eine Contu sio, aber immerhin auf eine Commotio cerebri hin. 4. 5 4.5.1 Ausgangspunkt der Adäquanzprüfung bildet die (objektiv erfassbare) Schwere des Unfallereignis ses. Massgebend für die Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften. Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass der Beschwerdeführer am 27. September 2010 auf der Baustelle eine Endkontrolle der montierten Fenster ausführte, als ihm beim Kontrollieren des zweiten Fensterflügels dieser mit voller Wucht frontal gegen den behelmten Kopf schlug ( Urk. 2 S. 12 oben). Dies steht im Einklang mit der Unfallmeldung ( Urk. 13/1) sowie de n Schilderung en des Beschwerdeführers ( Urk. 13/24, Urk. 13/29 ). D ies er s elbst gab an, er habe anschliessend für Minuten das Erinnerungsvermögen verlor en und aufgrund des verschmutzten Rückens geschlossen, dass er am Boden gelegen habe (Urk. 13/24 S. 1). Erinnerlich ist j edenfalls, dass er hernach die Kontrolle abge brochen hat, sein Auto gesucht und nach Hause beziehungsweise in den Betrieb gefa hren ist (Urk. 13/24 S. 1). Die Beschwerdegegnerin qualifizierte dieses Ereignis als mittleren Unf a ll im enge ren Sinn ( Urk. 2 S. 12 oben), was mit Blick auf die Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 8C_715/2009 vom 3 0. März 2010 E. 6.2, 8C_488/2009 vom 3 0. Oktober 2009 E. 5.3 und 8C_57 /2008 vom 1 6. Mai 2008 E. 8.1) nicht zu be anstanden ist. Es müssen daher drei der massgeblichen Kriterien oder eines der Kriterien in ausgeprägt er Weise erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_897/2009 vom 2 9. Januar 2010 E. 4.5). 4.5.2 D as Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, wel che somit noch nicht für die Bejahung des Kriteriums ausreichen kann. An haltspunkte für besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit bestehen hier nicht und wurden auch nicht geltend gemacht, weshalb das Kriterium nicht erfüllt ist. 4.5.3 Zur Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen bedarf es einer besonderen Schwere der für die gegebenen Ver letzungen typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Be schwer debild beeinflussen können (BGE 134 V 127 f. E. 10.2.2). Aufgrund der Akten lage sind die Voraussetzungen für die Bejahung dieses Kriteriums nicht erfüllt. Zusätzliche erhebliche Verletzungen sind nicht ausgewiesen. 4.5.4 Das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, die versicherte Person belastenden ärztlichen Behandlung verlangt, dass die ärztliche Behandlung zu einer erhebli chen zusätzlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Die im Anschluss an den Unfall bis zum Zeitpunkt des Fallabschlusses dokumentierten Behand lungen (vgl. Urk. 13/66/2-11, Urk. 13/69/1-31 ) bewegten sich in den in solchen Fällen gängigen Bahnen und stellen keine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung dar. Die Rechtsprechung qualifiziert regelmässige Konsultationen beim Hausarzt und physiotherapeutische Massnahmen (vgl. Urk. 13/5-9, Urk. 13/24 S. 2 unten, Urk. 13/26 ) nicht als belastend (Urteil des Bundesgerichts 8C_797/2008 vom 19. März 2009 E. 5.3.3). Dasselbe gilt für die stationäre Behandlung in der Klinik B.___ und die auf eigene Veranlas sung durchgeführten Untersuchungen bei Dr. I.___, Dr. J.___ und im K.___, wurde doch dadurch die Lebensqualität des Beschwerdeführers nicht massgeblich beeinträchtigt. 4.5. 5 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Zwar ist nicht zu verkennen, dass der Beschwerdeführer selber durchaus Beschwerden und alltagsbezogene Einschränkungen zu beklagen hat. Doch selbst wenn das Kriterium deshalb als erfüllt zu be trachten wäre, liegt es indes nicht in ausge prägter Weise vor. 4.5.6 Für eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die U nfallfolgen erheblich verschlim mert hätte, bestehen ebenso wenig Anhaltspunkte wie für einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen. 4.5.7 Was schliesslich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausge wiesener An strengungen anbelangt, ist dem Beschwerdeführern anzurechnen, dass er sich - schliesslich leider erfolglos - bemühte, seinen angestammten Ar beitsplatz behalten zu können und seine Restarbeitsfähigkeit zur realisieren. Die Ärzte bescheinigen in einer leidensangepassten Tätigkeit schon ab Januar 2011 eine Arbeitsfähi gkeit von 50 % ( Dr. D.___, Urk. 13/10 und Urk. 9/1-3; Dr. I.___, Urk. 20/3; K.___, Urk. 31 ) oder sogar von 1 00 % ( Klinik B.___, Urk. 13/88 ; vgl. auch Urk. 13/20 und Urk. 13/24 S. 2 ), so dass nicht von einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit gespro chen werden kann. 4. 5.8 Zusammen ge fass t ist eines der Kriterien, wenn auch nicht in ausgeprägter Weise, erfüllt. Dies genügt nicht, um den adä quaten Kausalzu sammenhang zwischen dem Unfall vom 2 7. September 2010 und den ab 1. Dezember 2011 noch vorhandenen Beschwerden zu bejahen. 4.6 Der Fallabschluss darf vorgenommen werden, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann. Die namhafte Besserung bemisst sich nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähig keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist (BGE 134 V 109 E. 4.1 ff.). Das Erreichen des medizinischen Endzustandes ist gestützt auf die entspre chende Stellun gnahmen des Kreisarztes Prof. Dr. H.___ ( Urk. 19/93) zu bejahen, weshalb eine Adäquanzprüfung auf den bestimmten Zeitpunkt ( 1. Dezember 2011) nicht zu beanstanden ist. Von dem vom Beschwerdeführer beantragten weiteren medizinischen Abklärun gen ( Urk. 1 S. 2) sind keine massgeblichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann. 4. 7 Nach dem Gesagten endet e die Leistungs pflicht der Beschwerdegegnerin am 30. November 2011, womit sich d er angefochtene Entscheid als rechtens erweist und die dagegen erhobenen Beschwerde abzuweisen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Rechtsanwalt Christian Leupi - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger PF/SO/MTversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2012.00048 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 16. September 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur dieser substituiert durch lic. iur. Y.___ Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi Grossenbacher Rechtsanwälte AG Zentralstrasse 44, 6003 Luzern Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 77, war seit 1. Februar 2009 bei der Z.___ als Projektleiter tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversiche rungsanstalt (SUVA) o bligatorisch unfallversichert. Am 27. September 2010 prallte ihm ein Fenster gegen den Kopf (Urk. 13/1, Urk. 13/5) und verletzte ihn im Gesicht und am Rücken (Urk. 13/1, Urk. 13/5). Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. A.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 1 3. Dezember 2010 eine vegetative Dystonie und eine Commotio (Urk. 13/3, Urk. 13/11 ). Nachdem d er Versicherte nach wenigen Tagen seine Arbeit wieder aufgenommen hatte, war er w egen wiederholter Arbeitsunfähigkeit und anhal t enden Beschwerden vom 6. Juli bis 21. September 2011 in der Klinik B.___ hospitali siert (Urk. 13/62, Urk. 13/87-88). Mit Verfügung vom 2 3. November 2011 stellte die SUVA die bis dahin erbrach ten Leistungen mangels adä quaten Kausalzusammenhangs per 1. Dezember 2011 ein (Urk. 1 3 /97 ). Die v o m zuständigen Krankenversicherer am 2 5. November 2011 erho bene Ein sprache (Urk. 1 3/104 ) wurde am 1 5. Dezember 2011 wieder zurückgezogen (Urk. 13/106 ). Die Einsprache des Versicherten vom 2 8. November 2011 ( Urk. 13/103) und deren Ergänzung vom 2 3. Dezember 2011 ( Urk. 13/111) wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 ab; gleichzeitig wurde der Beschwer de gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 13/113 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 liess der Versicherte mit Eingabe vom 2 2. Februar 2012 Beschwerde erheben und Antrag stellen, der Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistun gen (Heilungskosten und Unfalltaggelder) zu gewähren ; eventualiter sei ein Ge richtsgutachten einzuholen. In prozessualer Hinsicht beantragte er unter an de rem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4 ). Am 4. Mai 2012 liess er Arztzeugnisse nachreichen ( Urk. 8, Urk. 9/1-3 ). Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Mai 2012 liess die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen ( Urk. 12). Nach Eingang weiterer Unterlagen ( Urk. 15-16) trat das Gericht mit Verfügung vom 2 1. August 2012 auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederher stellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht ein und wies sein sinngemäss e s Begehren um Erlass vo rsorglicher Massnahmen ab (Urk. 17). In der Replik vom 2 0. September 2012 ( Urk. 19) und der Duplik vom 25. Oktober 2012 ( Urk. 23) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Zu den vom Beschwerdeführer am 3 1. Januar, 2 5. Februar und 2 9. April 2013 ( Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36) nachgereichten Arztberichten nahm die Beschwerde gegnerin am 1 9. Februar ( Urk. 29), 1 9. März ( Urk. 34) und 28. Mai 2013 ( Urk. 40) Stellung. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na tür li chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1. 3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2 6. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). 1. 4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b). Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweis baren Unfallfolgeschäden ist wie folgt zu differenzieren (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb ): Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), eine dem Schleudertrauma äqui valente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/ aa (sogenannte Psycho-Praxis) zur Anwendung. Bei Schleudertraumen und äquivalenten Ver letzungen der HWS sowie Schädelhirntraumen, welche mindestens den Schwe regrad der Contusio cerebri erreichen (Urteil des Bundesgerichts 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1) wird hingegen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet (sog enannte Schleuder trauma-Praxis ; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schleudertrauma, eine äquivalente Verletzung der HWS oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehö renden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 119 V 337 E. 1, 117 V 359 E. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. In diesen Fällen ist die Beurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen (BGE 123 V 98 E. 2a; 127 V 102 E. 5b/ bb ). Ergibt sich, dass es an der Adäquanz fehlt, erübrigen sich auch Weiterungen zur natürlichen Kausalität (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 8C_70/2009 vom 3 1. Juli 2009 E. 3 mit Hinweis). 1.5 Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Be einträchtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zu rückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesge richts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Stö rungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bezie hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle ren Bereichs weitere Krite rien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden. Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; - fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; - erhebliche Beschwerden; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; - erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen. Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des ad äquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehl entwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzie rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als orga nischer und/oder psy chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109 ff.; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/ aa und 367 E. 6a). 1. 6 Die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung wendet das Bundesge richt sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammen hangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 f. E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule an (vgl. RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt den medizinischen Sachverhalt für ausreichend abgeklärt. Sie verneinte e inerseits das Vorliegen von objektivierbaren, organi schen Unfallfolgen, wobei sie der C ommotio labyr i nthi keine unfallversiche rungsrechtliche Relevanz zu erkannte ; andererseits verneinte sie d en adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht nachweisbaren sowie den psychischen Beschwer den und de m erlittenen Unf all, wobei sie die Adäquanz anhand der Rechtsprechung für psychische Fehlentwicklungen prüfte. Im Wei teren erachtete sie den medizinischen Endzustand im Zeitpunkt des Verfü gungs erlasses als erreicht ( Urk. 2, Urk. 12, Urk. 23, Urk. 29, Urk. 40 ). 2.2 Der Beschwerdeführer liess demgegenüber vortragen ( Urk. 1), der Sachverhalt sei unvollständig abgeklärt (S. 5, S. 9 ), die vorgeschädigte Halswirbelsäule (HWS) sei traumatisiert worden (S. 6 f.), die neurootologische n und ophtalmolo gische n Untersuchung en hätten ein organisches Substrat der Beschwerde erge ben, so dass die Leistungen nicht wegen fehlender Adäquanz abgelehnt werden dürften (S. 7 f. ), und schliesslich sei der Endzustand noch nicht erreicht, wes halb der Fallabschluss ver früht erfolgt sei (S. 9 f. ; Urk. 8, Urk. 15 ). In der Replik ( Urk. 19) vertrat der Beschwerdeführer darüber hinaus den Standpunkt, durch das Unfallereignis sei der degenerative Vorzustand mit den Diskusprotrusionen in der HWS, mithin ein organischer Schaden, aktiviert worden (S. 3), dieser Gesundheitsschaden wie auch der Tinnitus hätten ihn zur psychischen Dekom pensation geführt (S. 4 f. ; vgl. auch Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36). 2.3 Strittig ist somit, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht auf den 1. Dezember 2011 hin eingestellt hat. 3. 3.1 Zunächst ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer an organischen Unfallfolgen leidet, wovon dieser mit Blick auf die Diskushernie an der HWS, de m Tinnitus und die Schwindel ausging. 3.2 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Dezember 2010, er habe den Beschwerdeführer am Unfalltag, mithin am 2 9. September 2010 behandelt. Er nannte als Diagnose eine vegetative Dystonie und eine Commotio, attestierte - rückwirkend bis 4./ 5. Oktober 2010 - eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und überwies den Beschwerdeführer zu weiteren Abklärung en an die Neurologen des Spitals C.___ (Urk. 13/3). Im Austrittsbericht der Notfallstation des Spitals C.___ vom 29. September 2010 über die gleichentags durchgeführte ambulante Abklärung wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer über anhaltenden Schwindel (Drehschwindel), Konzentrationss törungen, Kopfschmerzen und Sehstörungen geklagt habe, die sich im Rahmen einer Dystonie nach Commotio erklärten. Die neurologische Untersuchung habe keine Ausfälle ergeben. Mangels Risikofak toren für eine intrazerebrale Blutung (ICB) sei auf eine Bildgebung verzichtet worden ( Urk. 13/11). Im Bericht des Spitals C.___ vom 1 1. November 2010 war übe r dies von anhaltender Müdigkeit, Vergesslichkeit und HWS-Schmerzen die Rede. Aufgrund der unauffälligen Elektroenzephalographie (EEG ; vgl. Urk. 13/18 ) und der geklagten Beschwerden w urden nunmehr neben den bereits gestellten Diagnosen auch ein HWS-Distorsionstrauma und ein Status nach Migräne genannt. Die geschilderten Beschwerden seien gut vereinbar mit einer Commotio cerebri (Urk. 13/1 9 ). Die zur Abklärung der Problematik an der HWS veranlasste Magnetresonan z to mographie vom 1 5. Dezember 2010 zeigte eine diskrete Diskopathie, aber kei n en Hinweis auf post traumatische Schädigungen (Urk. 13/25). 3.3 Der Beschwerdeführer hatte wenige Tage nach dem Unfall vom 2 7. September 2010 seine Arbeit wieder aufgenommen (vgl. Zeugnis von Dr. A.___ vom 1 3. Dezember 2010), wurde indes am 1 0. Dezember 2010 erneut arbeitsunfähig (Urk. 13/4-5). Wegen seines Wohnortwechsels (vgl. Urk. 13/3 und Urk. 13/24 S. 1 unten ) be gab er sich deshalb in Behandlung zu Dr. med. D.___, Innere Medizin FMH. Dieser diagnostizierte am 6. Januar 2011 einen Status nach Commotio und Schleudertrauma mit ausgeprägten Folgeproblemen: Kopfschmerzen und neu ropsychologische Probleme und Defizite, Konzentrationsstörungen und emotio nale Instabilität. Dr. D.___ berichtete, d er Beschwerdeführer habe eine körper lich weniger belastende Tätigkeit zugeteilt erhalten, die er ab 1 0. Januar 2011 zu 50 % aufnehme (Urk. 13/10 ). Dieses Pensum steigerte der Beschwerdeführer ab 2 1. Januar 2011 auf 100 % (vgl. Urk. 13/20; Urk. 13/24 S. 2 unten). 3.4 Im Bericht der Psychologin und des Neuropsycholog e n der E.___ vom 2 4. Juni 2011 wurde n leichte kognitive Leistungsdefizite im Be reich der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen und Hinweise auf affek ti ve Begleitsymptome erhoben. N eben der Commotio cerebri und der HWS-Dis tor sion wurde ein Verdacht auf Anpassu ngsstörung diagnostiziert (Urk. 13/33). Dr. med. F.___, Facharzt für Augenheilkunde FMH, diagnostizierte im Bericht vom 3 0. August 2011 bei einem Status nach Contusio cerebri eine n geringen myopen Astigmatismus und eine im Nahbereich zweitweise dekompensierende Exophorie. Den beschriebenen Sehstörungen konnte mit einer Brille erfolgreich begegnet werden (Urk. 13/8 5 ). 3. 5 Nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 3 1. August 2011 ( Urk. 13/52/2 ) und erneuter Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 13/41) weilte der Be schwer deführer vom 6. Juli bis 3 1. August ( Urk. 13/62/1) beziehungsweise bis 2 1. September 2011 in der Klinik B.___ ( Urk. 13/88). Im Austrittsbericht vom 2 6. September 2011 wurden nach ps ychiatrischem und otoneurologischem Konsilium ( Urk. 13/ 86-87 ) folgende Diagnosen gestellt ( Urk. 13/88 S. 1 ): - Unfall vom 2 9. September 2010: Schlag auf den Kopf durch Bauteil - leichte traumatische Hirnverletzung - HWS-Distorsion - wahrscheinlich Commotio labyrinthi rechts Daraus folgen d - undifferenzierte Somatisierungsstörung - s aisonale Rhinitis allergica - Migräne (Erstdiagnose etwa im 1 8. Lebensjahr) - Bienengiftallergie - chronische belastungsabhän g ige Rückenbeschwerden bei anamnestisch Morbus Scheuermann - Persönlichkeitsakzentuierung vom anankastischen Stil Al s Probleme bei m Austritt wurden die Vergesslichkeit, Dauerschwinde l, Kopf- und Nackenschmerzen, rasche Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und die Kündigung angegeben (S. 1). Gestützt auf die otoneurologische Untersuchung durch Dr. med. G.___, Fach arzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, SUVA Arbeitsmedizin, vom 2 7. Juli 2011 ( vgl. Urk. 13/86) wurde eine wahrscheinliche Commotio labyrinthi (posttraumatische Innenohrfunktionsstörung) bei ansonste n unauffällige m neurologische n Status genannt (S. 2). Da zu führte Dr. G.___ aus, die Kausali tät der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis vom 27. September 2010 sei zu bejahen. Doch seien die daraus resultierenden Störungen des Gleichgewichts systems nicht erheblich und begründeten weder einen Integri t ät s schaden noch eine Arbeitsunfähigkeit ( vgl. Urk. 13/86 S. 4-5). Weiter berichteten d ie Ärzte der Klinik B.___, die multiplen und wech selnden körperlichen Symptome könnten hinsichtlich Schwere, Ausmass und Vielfalt durch den Unfall nicht vollständig erklärt werden. Das klinische Bild der Persönlichkeitsakzentuierung imponiere durch übermässige Leistungs be zogenheit, Gefüh le von Zweifel und über mässige Vorsicht sowie Tendenz zu Perfektionismus (S. 2 unten f.). Es liege keine kognitive Leistungsminderung als Folge einer hirnorganischen Schädigung vor, doch bestehe eine leicht e bis mit telschwer e Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krank heitswert (S. 3). Neuropsychologische Funktionsstörungen erhoben sie keine (S. 2). Die Ärzte der Klinik B.___ hielten die angestammte Tätigkeit als Projekt leiter wegen de r hohen Anforderungen nicht mehr für zumutbar. Leichte Tätig keit en ohne längere vornübergebeugte Haltung (unfallfremd) und mit leichten kognitiven Anforderungen erachteten sie hingegen - schrittweise aufbauend - ganz tags für zumutbar. Dabei hielten sie berufliche Eingliederungsmassnahmen seitens der Invalidenversicherung für indiziert (S. 2). 3.6 Kreisarzt Prof. Dr. med. H.___ schloss aus dieser Aktenlage am 3. November 2011, aus somatischer Sicht sei der Endzustand erreicht. Es lägen keine struk turellen Läsionen des Schädels beziehungsweise der HWS vor ( Urk. 13/93). Gestützt darauf erging die dem angefochtenen Einspracheentscheid zu Grunde liegende Verfügung vom 2 3. November 2011 ( Urk. 13/97). 3.7 Hausarzt Dr. D.___ bescheinigte am 3 0. November 2011 eine Arbeitsunfähig keit von 100 % für di e angestammte Tätigkeit; leichte leidensangepasste Tätig keiten sei en mit einem Pensum von 50 % zu beginnen ( Urk. 13/95). Für die Zeit vom 1 9. März bis 1 3. Mai 2012 attestierte er dementsprechend eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % ( Urk. 9/1-3). Auf Zuweisung durch Dr. D.___ untersuchte Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, den Beschwerdeführer. Im Bericht vom 2 0. August 2012 ( Urk. 20/3) nannte der Psychiater als Diagnose ein organische s Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma mit (richtig: nach) leichter Hirnverlet zung (ICD-10 F07.2) bei Persönlichkeit mit ausgeprägter Leistungsorientierung. Weiter führte er aus, das aktuell bestehende Zustandsbild sei vor dem Unfall nicht vorhanden gewesen, weshalb er von einem kausalen Zusammenhang aus gehe. In Übereinstimmung mit dem behandelnden Dr. D.___ bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der angestammten Tätigkeit und - nach beruflichen Massnahmen - von 50 % in eine r Verweist ätigkeit ( Urk. 20/3 ). 3. 8 Am 1 6. Januar 2013 berichtete Dr. med. J.___, Spezialarzt FMH für Otor hi nolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, über seine Untersuchung des Be schwerdeführers ( Urk. 26). Bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma ( Contusio capitis und Commotio cerebri) und nach HWS-Beschleunigungstrauma diag nos tizierte er ein posttraumatisches cervico-encephales Syndrom mit Tinnitus, Funktion s - und Integrationsstörungen und neuro-psychologische n Defizite n. Dr. J.___ führte aus, d er Unfall habe zu Mikroläsionen geführt, welche die posttraumatische Symptomatik (Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden) erklär ten. Beim Tinnitus spiele sicher auch eine Chronifizierung und Dekom pensation eine Rolle (S. 8 f.). 3.9 Am 7. Februar 2013 verfasste der Psychiater des K.___ einen Bericht. In seinem Fachgebiet diagnostizierte er eine Anpas sungsstörung und bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit dem Unfallereignis ( Urk. 31). Im Bericht zur Interdisziplinären Schmerzbehandlung des K.___ vom 1 2. April 2013 ( Urk. 37/1) wurden nach polydiszipli nären Abklärungen folgende Diagnosen genannt (S. 1): - Status nach HWS-Distorsion - z ervikozephales Syndrom mit Begleitschwindel - Lumboischialgie - Tinnitus - Status nach Morbus Scheuermann - grössenstationäre Pi n eal i szyste - Anpassungsstörung D ie Ärzte des K.___ hielten den Beschwerdeführer aus subjektiver und objek tiver Sicht auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( S. 3 und S. 5-6 ). Betreffend die Unfallkausalität der Beschwerden ist dem Bericht nichts zu entnehmen. 3.10 Mit einem Pensum von 50 % hat der Beschwerdeführer am 1. August 2012 eine neue Tätigkeit als Schreiner/Projektleiter aufgenommen (vgl. Urk. 37/2). 4. 4.1 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers kann aus d ieser medizini schen Aktenlage nicht geschlossen werden, dass seinen über den 30. November 2011 hinaus geklagten Beschwerden ein organisches Substrat zu Grunde liegt. Eine Diskushernie an der Halswirbelsäule wurde in keiner der Diagnoselisten erwähnt. Zwar zeigte das MRI vom 1 5. Dezember 2010 eine diskrete Diskopa thie, doch wurde im gleichen Zug eine traumatische Schädigung verneint (vorstehend E. 3.2). Zudem entspricht es medizinischer Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver änderungen entstehen und ein Unfall nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Eine Diskushernie kann als weitgehend unfallbedingt betrachtet werden, wenn der Unfall von be sonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbei zuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind. Ein Unfall ist somit nur in Ausnahmefällen geeignet, eine Bandscheibenverlet zung hervorzurufen, zumal eine gesunde Bandscheibe derart widerstandsfähig ist, dass unter Gewalteinwirkung eher die Wirbelknochen brechen, als dass die Bandscheibe verletzt würde. Bezüglich der Verschlimmerung eines vorbestehen den Gesundheitsschadens gelten dieselben Kriterien. Die Dauer, während der eine vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wir belsäule - im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird, beträgt nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, längstens jedoch ein Jahr (Urteil des Bundesgerichts 8C_735/2009 vom 2. November 2009 E. 5.1). Aus dieser höchstricht er lichen Rechtsprechung folgt, dass selbst wenn der Unfall vom 2 7. September 2010 zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der - anerkanntermassen degenerativ vorgeschädigten (vgl. Urk. 19 S. 3) - Dis kushernien auf der Höhe der Halswirbelsäule geführt hätte, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 1. Dezember 2011 jedenfal ls der Status quo sine er reicht und die Beschwerdegegnerin nicht weiter leistungspflichtig war. Es kann unter diesen Umständen offen bleiben, ob in Anbetracht der wenige Tage nach dem Unfall wieder hergestellten Arbeitsfähigkeit und der erst am 11. November 2011 dokumentierten HWS- Beschwerdesymptomatik ( Urk. 13/19) überhaupt ausnahmsweise von einer unfallbedingten Schädigung gesprochen werden kann. Anzufügen bleibt, dass den - zum Unfall zeitnahen - Be richten von Dr. A.___ und vom Spital C.___ ( vgl. vorstehend E. 3.2) keine Hinweise auf eine Herniensymptomatik zu entnehmen sind, was recht sprechungsgemäss der Annahme einer unfallbedingten Diskushernie entgegen steht. 4.2 Betreffend den Tinnitus ist den medizinischen Akten Folgendes zu entnehmen: Der geklagte, angeblich seit dem Unfall bestehende Pfeifton hat weder in die Berichte de s erstbehandelnden Dr. A.___ noch in jene des Spitals C.___ Eingang gefunden. Erstmals erwähnt ist der Pfeifton in den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber Dr. G.___ anlässlich der otoneu rolo gischen Untersuchung vom 2 6. Juli 2011, wobei der Beschwerdeführer gleich zei tig ausführte, die Beschwerden seien zwischenzeitlich verschwunden ( Urk. 13/86 S. 2 Mitte), weshalb sich wohl diesbezüglich weder Dr. G.___ noch die Ärzte der Klinik B.___ weiter äusserten. Das Bundesgericht hat in Bereinigung seiner Rechtsprechung in BGE 138 V 257 E. 5.10 erwogen, dass keine medizinisch gesicherte Grundlage besteht, um einen Tinnitus als körperliches Leiden zu betrachten oder ihn (zwingend) einer orga nischen Ursache zuzuordnen. Auch lässt sich nicht vom Schweregrad eines Tin nitus auf eine organische Unfallfolge als Ursache schliessen. Das schliesst zwar nicht aus, dass ein Tinnitus in einer organischen Unfallfolge begründet sein kann. Es besteht aber keine Rechtfertigung, bei einem Tinnitus, welcher im Ein zelfall nicht nachgewiesenermassen auf eine solche Unfallfolge zurückzuführen ist, auf das Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung zu verzichten. Dr. J.___ schloss aufgrund der Tinnitus-Charakteristika und des erhobenen audiometrischen Musters, es handle sich um einen cochleo -synaptischen Tinni tus, ohne indes darzulegen, inwiefern vorliegend ein Organschaden nachgewie sen wäre, welcher de n Tinnitus erklären könnte. Da vorliegend aus medizini scher Sicht nicht nachvollziehbar belegt ist, dass ein körperliches Leiden den Tinnitus begründen könnte, und da sich das Bundesgericht im kürzlich ergan genen Urteil BGE 138 V 2 48 ausführlich mit der Unfallkausalität von Tinnitus auseinandergesetzt hat, erübrigen sich trotz der durch den Beschwerdeführer er hobenen Kritik ( vgl. Urk. 19, Urk. 20/2) weitere Ausführungen dazu. Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin die Adä quanz der entsprechenden Beschwerden nach der einschlägigen Rechtsprechung prüfte. 4.3 Dr. G.___ hat d ie Kausalität der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis bejaht (vgl. vorstehend E. 3.5). Allerdings legte Dr. G.___ nachvollziehbar dar, dass den dadurch hervorgerufenen Dysfunktionen im Untersuchungszeitpunkt im privaten und beruflichen Alltag - nicht zuletzt dank der vom Beschwerde führer stets trainierten Gleichgewichtsfunktionen (vgl. Urk. 13/87 S. 2 unten) - keine Bedeutung mehr zukomme. Selbst wenn weiterhin bei sehr raschen Kopf bewegungen kurze Schwindelsensationen auftr ä ten, sei dadurch weder die Integrität noch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Die Beschwerdegegnerin hat gestützt auf diese Beurteilung zu Recht auch diesbezüglich das Vorliegen von organische n Unfallfolgen verneint. Insoweit der Beschwerdeführer ophtalmologische Beschwerden als Unfallfolgen behandelt haben möchte ( Urk. 1 S. 8), ist ihm entgegen zu halten, dass gemäss dem Bericht von Dr. F.___ die Sehstörungen mittels neuer Brille behoben wer den konnten, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. 4. 4 Unstreitig und ausgewiesenermassen leidet der Beschwerdeführer weiterhin am nach HWS-Distorsion und Commotio cerebri sogenannt typischen Beschwerde bild mit Kopf- und Nackenbeschwerden, Schwindel, Übe l keit Konzentrations störungen, Vergesslichkeit und aussergewöhnlicher Müdigkeit ( Urk. 13/ 88 S. 2 f., Urk. 31, Urk. 37/1 ). Die Beschwerdegegnerin ging im Wesentlichen gestützt auf das im Rahmen des Austrittsberichts der Klinik B.___ verfasste psy chiatrische Konsilium vom 2 3. September 2011 (Urk. 13/87) davon aus, dass die anhaltenden Restbeschwerden im Vergleich zur die Arbeitsfähigkeit beeinträch tigenden Somatisierungsstörung ( Urk. 13/88 S. 3) in den Hintergrund gerückt sind, weshalb sie die Adäquanzprüfung nach der Rechtsprechung zur psychi schen Fehlentwicklung (Psycho-Praxis) und nicht nach der Schleuder trau ma praxis vor nahm ( Urk. 2 S. 9 f.). Ob es sich bei den geklagten Beschwerden um ein e nach dem Unfallereignis eingetretene psychische Fehlentwicklung o der aber um einen Teilaspekt der HWS-Distorsion beziehungsweise der Commotio handelt, welches durch ein komplexes und vielschichtiges Beschwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zugänglichen Be schwerden physischer und psychi scher Natur gekennzeichnet ist, kann offen gelassen werden, sofern bei Anwen dung der für die versicherte Person günstigeren Schleudertrauma-Praxis das gleiche Ergebnis resultiert (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_726/2010 vom 19. November 2010 E. 3.5.2 ; Alexandra Rumo-Jungo /André P. Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Zürich 2012, S. 60 ). Es b raucht deshalb ebenso wenig abschliessend geklärt zu werden, ob angesichts der erlittenen Commotio cerebri überhaupt die Schleudertrauma-Praxis zur Anwendung gelangt, muss doch hiefür bei solchen Traumata mindestens der Schweregrad einer Contusio cerebri erreicht werden (Urteil des Bundesgericht 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1). Eine solche erwähnte zwar Dr. J.___, doch weisen die echtzeitlichen Arztberichte nicht auf eine Contu sio, aber immerhin auf eine Commotio cerebri hin. 4. 5 4.5.1 Ausgangspunkt der Adäquanzprüfung bildet die (objektiv erfassbare) Schwere des Unfallereignis ses. Massgebend für die Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften. Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass der Beschwerdeführer am 27. September 2010 auf der Baustelle eine Endkontrolle der montierten Fenster ausführte, als ihm beim Kontrollieren des zweiten Fensterflügels dieser mit voller Wucht frontal gegen den behelmten Kopf schlug ( Urk. 2 S. 12 oben). Dies steht im Einklang mit der Unfallmeldung ( Urk. 13/1) sowie de n Schilderung en des Beschwerdeführers ( Urk. 13/24, Urk. 13/29 ). D ies er s elbst gab an, er habe anschliessend für Minuten das Erinnerungsvermögen verlor en und aufgrund des verschmutzten Rückens geschlossen, dass er am Boden gelegen habe (Urk. 13/24 S. 1). Erinnerlich ist j edenfalls, dass er hernach die Kontrolle abge brochen hat, sein Auto gesucht und nach Hause beziehungsweise in den Betrieb gefa hren ist (Urk. 13/24 S. 1). Die Beschwerdegegnerin qualifizierte dieses Ereignis als mittleren Unf a ll im enge ren Sinn ( Urk. 2 S. 12 oben), was mit Blick auf die Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 8C_715/2009 vom 3 0. März 2010 E. 6.2, 8C_488/2009 vom 3 0. Oktober 2009 E. 5.3 und 8C_57 /2008 vom 1 6. Mai 2008 E. 8.1) nicht zu be anstanden ist. Es müssen daher drei der massgeblichen Kriterien oder eines der Kriterien in ausgeprägt er Weise erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_897/2009 vom 2 9. Januar 2010 E. 4.5). 4.5.2 D as Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, wel che somit noch nicht für die Bejahung des Kriteriums ausreichen kann. An haltspunkte für besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit bestehen hier nicht und wurden auch nicht geltend gemacht, weshalb das Kriterium nicht erfüllt ist. 4.5.3 Zur Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen bedarf es einer besonderen Schwere der für die gegebenen Ver letzungen typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Be schwer debild beeinflussen können (BGE 134 V 127 f. E. 10.2.2). Aufgrund der Akten lage sind die Voraussetzungen für die Bejahung dieses Kriteriums nicht erfüllt. Zusätzliche erhebliche Verletzungen sind nicht ausgewiesen. 4.5.4 Das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, die versicherte Person belastenden ärztlichen Behandlung verlangt, dass die ärztliche Behandlung zu einer erhebli chen zusätzlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Die im Anschluss an den Unfall bis zum Zeitpunkt des Fallabschlusses dokumentierten Behand lungen (vgl. Urk. 13/66/2-11, Urk. 13/69/1-31 ) bewegten sich in den in solchen Fällen gängigen Bahnen und stellen keine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung dar. Die Rechtsprechung qualifiziert regelmässige Konsultationen beim Hausarzt und physiotherapeutische Massnahmen (vgl. Urk. 13/5-9, Urk. 13/24 S. 2 unten, Urk. 13/26 ) nicht als belastend (Urteil des Bundesgerichts 8C_797/2008 vom 19. März 2009 E. 5.3.3). Dasselbe gilt für die stationäre Behandlung in der Klinik B.___ und die auf eigene Veranlas sung durchgeführten Untersuchungen bei Dr. I.___, Dr. J.___ und im K.___, wurde doch dadurch die Lebensqualität des Beschwerdeführers nicht massgeblich beeinträchtigt. 4.5. 5 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Zwar ist nicht zu verkennen, dass der Beschwerdeführer selber durchaus Beschwerden und alltagsbezogene Einschränkungen zu beklagen hat. Doch selbst wenn das Kriterium deshalb als erfüllt zu be trachten wäre, liegt es indes nicht in ausge prägter Weise vor. 4.5.6 Für eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die U nfallfolgen erheblich verschlim mert hätte, bestehen ebenso wenig Anhaltspunkte wie für einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen. 4.5.7 Was schliesslich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausge wiesener An strengungen anbelangt, ist dem Beschwerdeführern anzurechnen, dass er sich - schliesslich leider erfolglos - bemühte, seinen angestammten Ar beitsplatz behalten zu können und seine Restarbeitsfähigkeit zur realisieren. Die Ärzte bescheinigen in einer leidensangepassten Tätigkeit schon ab Januar 2011 eine Arbeitsfähi gkeit von 50 % ( Dr. D.___, Urk. 13/10 und Urk. 9/1-3; Dr. I.___, Urk. 20/3; K.___, Urk. 31 ) oder sogar von 1 00 % ( Klinik B.___, Urk. 13/88 ; vgl. auch Urk. 13/20 und Urk. 13/24 S. 2 ), so dass nicht von einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit gespro chen werden kann. 4. 5.8 Zusammen ge fass t ist eines der Kriterien, wenn auch nicht in ausgeprägter Weise, erfüllt. Dies genügt nicht, um den adä quaten Kausalzu sammenhang zwischen dem Unfall vom 2 7. September 2010 und den ab 1. Dezember 2011 noch vorhandenen Beschwerden zu bejahen. 4.6 Der Fallabschluss darf vorgenommen werden, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann. Die namhafte Besserung bemisst sich nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähig keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist (BGE 134 V 109 E. 4.1 ff.). Das Erreichen des medizinischen Endzustandes ist gestützt auf die entspre chende Stellun gnahmen des Kreisarztes Prof. Dr. H.___ ( Urk. 19/93) zu bejahen, weshalb eine Adäquanzprüfung auf den bestimmten Zeitpunkt ( 1. Dezember 2011) nicht zu beanstanden ist. Von dem vom Beschwerdeführer beantragten weiteren medizinischen Abklärun gen ( Urk. 1 S. 2) sind keine massgeblichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann. 4. 7 Nach dem Gesagten endet e die Leistungs pflicht der Beschwerdegegnerin am 30. November 2011, womit sich d er angefochtene Entscheid als rechtens erweist und die dagegen erhobenen Beschwerde abzuweisen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Rechtsanwalt Christian Leupi - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger PF/SO/MTversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2012.00048 UV.2012.00048

UV.2012.00048 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiber Sonderegger

Urteil vom 16. September 2013

Urteil vom 16. September 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta

vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta Aliotta Rechtsanwälte

Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur

Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur dieser substituiert durch lic. iur. Y.___

dieser substituiert durch lic. iur. Y.___ Aliotta Rechtsanwälte

Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur

Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi

vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi Grossenbacher Rechtsanwälte AG

Grossenbacher Rechtsanwälte AG Zentralstrasse 44, 6003 Luzern

Zentralstrasse 44, 6003 Luzern Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 77, war seit 1. Februar 2009 bei der Z.___ als Projektleiter tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversiche rungsanstalt (SUVA) o bligatorisch unfallversichert. Am 27. September 2010 prallte ihm ein Fenster gegen den Kopf (Urk. 13/1, Urk. 13/5) und verletzte ihn im Gesicht und am Rücken (Urk. 13/1, Urk. 13/5). Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. A.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 1 3. Dezember 2010 eine vegetative Dystonie und eine Commotio (Urk. 13/3, Urk. 13/11 ). Nachdem d er Versicherte nach wenigen Tagen seine Arbeit wieder aufgenommen hatte, war er w egen wiederholter Arbeitsunfähigkeit und anhal t enden Beschwerden vom 6. Juli bis 21. September 2011 in der Klinik B.___ hospitali siert (Urk. 13/62, Urk. 13/87-88).

1. X.___, geboren 19 77, war seit 1. Februar 2009 bei der Z.___ als Projektleiter tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversiche rungsanstalt (SUVA) o bligatorisch unfallversichert. Am 27. September 2010 prallte ihm ein Fenster gegen den Kopf (Urk. 13/1, Urk. 13/5) und verletzte ihn im Gesicht und am Rücken (Urk. 13/1, Urk. 13/5). Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. A.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 1 3. Dezember 2010 eine vegetative Dystonie und eine Commotio (Urk. 13/3, Urk. 13/11 ). Nachdem d er Versicherte nach wenigen Tagen seine Arbeit wieder aufgenommen hatte, war er w egen wiederholter Arbeitsunfähigkeit und anhal t enden Beschwerden vom 6. Juli bis 21. September 2011 in der Klinik B.___ hospitali siert (Urk. 13/62, Urk. 13/87-88). Mit Verfügung vom 2 3. November 2011 stellte die SUVA die bis dahin erbrach ten Leistungen mangels adä quaten Kausalzusammenhangs per 1. Dezember 2011 ein (Urk. 1 3 /97 ).

Mit Verfügung vom 2 3. November 2011 stellte die SUVA die bis dahin erbrach ten Leistungen mangels adä quaten Kausalzusammenhangs per 1. Dezember 2011 ein (Urk. 1 3 /97 ). Die v o m zuständigen Krankenversicherer am 2 5. November 2011 erho bene Ein sprache (Urk. 1 3/104 ) wurde am 1 5. Dezember 2011 wieder zurückgezogen (Urk. 13/106 ).

Die v o m zuständigen Krankenversicherer am 2 5. November 2011 erho bene Ein sprache (Urk. 1 3/104 ) wurde am 1 5. Dezember 2011 wieder zurückgezogen (Urk. 13/106 ). Die Einsprache des Versicherten vom 2 8. November 2011 ( Urk. 13/103) und deren Ergänzung vom 2 3. Dezember 2011 ( Urk. 13/111) wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 ab; gleichzeitig wurde der Beschwer de gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 13/113 = Urk. 2).

Die Einsprache des Versicherten vom 2 8. November 2011 ( Urk. 13/103) und deren Ergänzung vom 2 3. Dezember 2011 ( Urk. 13/111) wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 ab; gleichzeitig wurde der Beschwer de gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 13/113 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 liess der Versicherte mit Eingabe vom 2 2. Februar 2012 Beschwerde erheben und Antrag stellen, der Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistun gen (Heilungskosten und Unfalltaggelder) zu gewähren ; eventualiter sei ein Ge richtsgutachten einzuholen. In prozessualer Hinsicht beantragte er unter an de rem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4 ). Am 4. Mai 2012 liess er Arztzeugnisse nachreichen ( Urk. 8, Urk. 9/1-3 ).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 7. Januar 2012 liess der Versicherte mit Eingabe vom 2 2. Februar 2012 Beschwerde erheben und Antrag stellen, der Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistun gen (Heilungskosten und Unfalltaggelder) zu gewähren ; eventualiter sei ein Ge richtsgutachten einzuholen. In prozessualer Hinsicht beantragte er unter an de rem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4 ). Am 4. Mai 2012 liess er Arztzeugnisse nachreichen ( Urk. 8, Urk. 9/1-3 ). Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Mai 2012 liess die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen ( Urk. 12).

Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Mai 2012 liess die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen ( Urk. 12). Nach Eingang weiterer Unterlagen ( Urk. 15-16) trat das Gericht mit Verfügung vom 2 1. August 2012 auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederher stellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht ein und wies sein sinngemäss e s Begehren um Erlass vo rsorglicher Massnahmen ab (Urk. 17). In der Replik vom 2 0. September 2012 ( Urk. 19) und der Duplik vom 25. Oktober 2012 ( Urk. 23) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.

Nach Eingang weiterer Unterlagen ( Urk. 15-16) trat das Gericht mit Verfügung vom 2 1. August 2012 auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederher stellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht ein und wies sein sinngemäss e s Begehren um Erlass vo rsorglicher Massnahmen ab (Urk. 17). In der Replik vom 2 0. September 2012 ( Urk. 19) und der Duplik vom 25. Oktober 2012 ( Urk. 23) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Zu den vom Beschwerdeführer am 3 1. Januar, 2 5. Februar und 2 9. April 2013 ( Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36) nachgereichten Arztberichten nahm die Beschwerde gegnerin am 1 9. Februar ( Urk. 29), 1 9. März ( Urk. 34) und 28. Mai 2013 ( Urk. 40) Stellung.

Zu den vom Beschwerdeführer am 3 1. Januar, 2 5. Februar und 2 9. April 2013 ( Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36) nachgereichten Arztberichten nahm die Beschwerde gegnerin am 1 9. Februar ( Urk. 29), 1 9. März ( Urk. 34) und 28. Mai 2013 ( Urk. 40) Stellung. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann.

1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na tür li chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na tür li chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1. 3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2 6. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ).

1. 3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2 6. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). 1. 4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).

1. 4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).

Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b). Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweis baren Unfallfolgeschäden ist wie folgt zu differenzieren (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb ): Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), eine dem Schleudertrauma äqui valente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/ aa (sogenannte Psycho-Praxis) zur Anwendung. Bei Schleudertraumen und äquivalenten Ver letzungen der HWS sowie Schädelhirntraumen, welche mindestens den Schwe regrad der Contusio cerebri erreichen (Urteil des Bundesgerichts 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1) wird hingegen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet (sog enannte Schleuder trauma-Praxis ; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schleudertrauma, eine äquivalente Verletzung der HWS oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehö renden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 119 V 337 E. 1, 117 V 359 E. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. In diesen Fällen ist die Beurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen (BGE 123 V 98 E. 2a; 127 V 102 E. 5b/ bb ). Ergibt sich, dass es an der Adäquanz fehlt, erübrigen sich auch Weiterungen zur natürlichen Kausalität (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 8C_70/2009 vom 3 1. Juli 2009 E. 3 mit Hinweis).

Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweis baren Unfallfolgeschäden ist wie folgt zu differenzieren (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb ): Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), eine dem Schleudertrauma äqui valente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/ aa (sogenannte Psycho-Praxis) zur Anwendung. Bei Schleudertraumen und äquivalenten Ver letzungen der HWS sowie Schädelhirntraumen, welche mindestens den Schwe regrad der Contusio cerebri erreichen (Urteil des Bundesgerichts 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1) wird hingegen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet (sog enannte Schleuder trauma-Praxis ; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schleudertrauma, eine äquivalente Verletzung der HWS oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehö renden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 119 V 337 E. 1, 117 V 359 E. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. In diesen Fällen ist die Beurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen (BGE 123 V 98 E. 2a; 127 V 102 E. 5b/ bb ). Ergibt sich, dass es an der Adäquanz fehlt, erübrigen sich auch Weiterungen zur natürlichen Kausalität (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 8C_70/2009 vom 3 1. Juli 2009 E. 3 mit Hinweis). 1.5 Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Be einträchtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zu rückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesge richts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Stö rungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bezie hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle ren Bereichs weitere Krite rien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.

1.5 Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Be einträchtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zu rückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesge richts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Stö rungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bezie hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle ren Bereichs weitere Krite rien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden. Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier:

Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls;

besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;

die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; - fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;

fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; - erhebliche Beschwerden;

erhebliche Beschwerden; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;

ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;

schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; - erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen. erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen. Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des ad äquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehl entwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzie rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als orga nischer und/oder psy chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109 ff.; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/ aa und 367 E. 6a).

Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des ad äquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehl entwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzie rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als orga nischer und/oder psy chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109 ff.; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/ aa und 367 E. 6a). 1. 6 Die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung wendet das Bundesge richt sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammen hangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 f. E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule an (vgl. RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.).

1. 6 Die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung wendet das Bundesge richt sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammen hangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 f. E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule an (vgl. RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt den medizinischen Sachverhalt für ausreichend abgeklärt. Sie verneinte e inerseits das Vorliegen von objektivierbaren, organi schen Unfallfolgen, wobei sie der C ommotio labyr i nthi keine unfallversiche rungsrechtliche Relevanz zu erkannte ; andererseits verneinte sie d en adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht nachweisbaren sowie den psychischen Beschwer den und de m erlittenen Unf all, wobei sie die Adäquanz anhand der Rechtsprechung für psychische Fehlentwicklungen prüfte. Im Wei teren erachtete sie den medizinischen Endzustand im Zeitpunkt des Verfü gungs erlasses als erreicht ( Urk. 2, Urk. 12, Urk. 23, Urk. 29, Urk. 40 ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt den medizinischen Sachverhalt für ausreichend abgeklärt. Sie verneinte e inerseits das Vorliegen von objektivierbaren, organi schen Unfallfolgen, wobei sie der C ommotio labyr i nthi keine unfallversiche rungsrechtliche Relevanz zu erkannte ; andererseits verneinte sie d en adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht nachweisbaren sowie den psychischen Beschwer den und de m erlittenen Unf all, wobei sie die Adäquanz anhand der Rechtsprechung für psychische Fehlentwicklungen prüfte. Im Wei teren erachtete sie den medizinischen Endzustand im Zeitpunkt des Verfü gungs erlasses als erreicht ( Urk. 2, Urk. 12, Urk. 23, Urk. 29, Urk. 40 ). 2.2 Der Beschwerdeführer liess demgegenüber vortragen ( Urk. 1), der Sachverhalt sei unvollständig abgeklärt (S. 5, S. 9 ), die vorgeschädigte Halswirbelsäule (HWS) sei traumatisiert worden (S. 6 f.), die neurootologische n und ophtalmolo gische n Untersuchung en hätten ein organisches Substrat der Beschwerde erge ben, so dass die Leistungen nicht wegen fehlender Adäquanz abgelehnt werden dürften (S. 7 f. ), und schliesslich sei der Endzustand noch nicht erreicht, wes halb der Fallabschluss ver früht erfolgt sei (S. 9 f. ; Urk. 8, Urk. 15 ). In der Replik ( Urk. 19) vertrat der Beschwerdeführer darüber hinaus den Standpunkt, durch das Unfallereignis sei der degenerative Vorzustand mit den Diskusprotrusionen in der HWS, mithin ein organischer Schaden, aktiviert worden (S. 3), dieser Gesundheitsschaden wie auch der Tinnitus hätten ihn zur psychischen Dekom pensation geführt (S. 4 f. ; vgl. auch Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36).

2.2 Der Beschwerdeführer liess demgegenüber vortragen ( Urk. 1), der Sachverhalt sei unvollständig abgeklärt (S. 5, S. 9 ), die vorgeschädigte Halswirbelsäule (HWS) sei traumatisiert worden (S. 6 f.), die neurootologische n und ophtalmolo gische n Untersuchung en hätten ein organisches Substrat der Beschwerde erge ben, so dass die Leistungen nicht wegen fehlender Adäquanz abgelehnt werden dürften (S. 7 f. ), und schliesslich sei der Endzustand noch nicht erreicht, wes halb der Fallabschluss ver früht erfolgt sei (S. 9 f. ; Urk. 8, Urk. 15 ). In der Replik ( Urk. 19) vertrat der Beschwerdeführer darüber hinaus den Standpunkt, durch das Unfallereignis sei der degenerative Vorzustand mit den Diskusprotrusionen in der HWS, mithin ein organischer Schaden, aktiviert worden (S. 3), dieser Gesundheitsschaden wie auch der Tinnitus hätten ihn zur psychischen Dekom pensation geführt (S. 4 f. ; vgl. auch Urk. 25, Urk. 30, Urk. 36). 2.3 Strittig ist somit, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht auf den 1. Dezember 2011 hin eingestellt hat.

2.3 Strittig ist somit, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht auf den 1. Dezember 2011 hin eingestellt hat. 3.

3. 3.1 Zunächst ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer an organischen Unfallfolgen leidet, wovon dieser mit Blick auf die Diskushernie an der HWS, de m Tinnitus und die Schwindel ausging.

3.1 Zunächst ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer an organischen Unfallfolgen leidet, wovon dieser mit Blick auf die Diskushernie an der HWS, de m Tinnitus und die Schwindel ausging. 3.2 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Dezember 2010, er habe den Beschwerdeführer am Unfalltag, mithin am 2 9. September 2010 behandelt. Er nannte als Diagnose eine vegetative Dystonie und eine Commotio, attestierte - rückwirkend bis 4./ 5. Oktober 2010 - eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und überwies den Beschwerdeführer zu weiteren Abklärung en an die Neurologen des Spitals C.___ (Urk. 13/3).

3.2 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Dezember 2010, er habe den Beschwerdeführer am Unfalltag, mithin am 2 9. September 2010 behandelt. Er nannte als Diagnose eine vegetative Dystonie und eine Commotio, attestierte - rückwirkend bis 4./ 5. Oktober 2010 - eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und überwies den Beschwerdeführer zu weiteren Abklärung en an die Neurologen des Spitals C.___ (Urk. 13/3). Im Austrittsbericht der Notfallstation des Spitals C.___ vom 29. September 2010 über die gleichentags durchgeführte ambulante Abklärung wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer über anhaltenden Schwindel (Drehschwindel), Konzentrationss törungen, Kopfschmerzen und Sehstörungen geklagt habe, die sich im Rahmen einer Dystonie nach Commotio erklärten. Die neurologische Untersuchung habe keine Ausfälle ergeben. Mangels Risikofak toren für eine intrazerebrale Blutung (ICB) sei auf eine Bildgebung verzichtet worden ( Urk. 13/11).

Im Austrittsbericht der Notfallstation des Spitals C.___ vom 29. September 2010 über die gleichentags durchgeführte ambulante Abklärung wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer über anhaltenden Schwindel (Drehschwindel), Konzentrationss törungen, Kopfschmerzen und Sehstörungen geklagt habe, die sich im Rahmen einer Dystonie nach Commotio erklärten. Die neurologische Untersuchung habe keine Ausfälle ergeben. Mangels Risikofak toren für eine intrazerebrale Blutung (ICB) sei auf eine Bildgebung verzichtet worden ( Urk. 13/11). Im Bericht des Spitals C.___ vom 1 1. November 2010 war übe r dies von anhaltender Müdigkeit, Vergesslichkeit und HWS-Schmerzen die Rede. Aufgrund der unauffälligen Elektroenzephalographie (EEG ; vgl. Urk. 13/18 ) und der geklagten Beschwerden w urden nunmehr neben den bereits gestellten Diagnosen auch ein HWS-Distorsionstrauma und ein Status nach Migräne genannt. Die geschilderten Beschwerden seien gut vereinbar mit einer Commotio cerebri (Urk. 13/1 9 ).

Im Bericht des Spitals C.___ vom 1 1. November 2010 war übe r dies von anhaltender Müdigkeit, Vergesslichkeit und HWS-Schmerzen die Rede. Aufgrund der unauffälligen Elektroenzephalographie (EEG ; vgl. Urk. 13/18 ) und der geklagten Beschwerden w urden nunmehr neben den bereits gestellten Diagnosen auch ein HWS-Distorsionstrauma und ein Status nach Migräne genannt. Die geschilderten Beschwerden seien gut vereinbar mit einer Commotio cerebri (Urk. 13/1 9 ). Die zur Abklärung der Problematik an der HWS veranlasste Magnetresonan z to mographie vom 1 5. Dezember 2010 zeigte eine diskrete Diskopathie, aber kei n en Hinweis auf post traumatische Schädigungen (Urk. 13/25).

Die zur Abklärung der Problematik an der HWS veranlasste Magnetresonan z to mographie vom 1 5. Dezember 2010 zeigte eine diskrete Diskopathie, aber kei n en Hinweis auf post traumatische Schädigungen (Urk. 13/25). 3.3 Der Beschwerdeführer hatte wenige Tage nach dem Unfall vom 2 7. September 2010 seine Arbeit wieder aufgenommen (vgl. Zeugnis von Dr. A.___ vom 1 3. Dezember 2010), wurde indes am 1 0. Dezember 2010 erneut arbeitsunfähig (Urk. 13/4-5).

3.3 Der Beschwerdeführer hatte wenige Tage nach dem Unfall vom 2 7. September 2010 seine Arbeit wieder aufgenommen (vgl. Zeugnis von Dr. A.___ vom 1 3. Dezember 2010), wurde indes am 1 0. Dezember 2010 erneut arbeitsunfähig (Urk. 13/4-5). Wegen seines Wohnortwechsels (vgl. Urk. 13/3 und Urk. 13/24 S. 1 unten ) be gab er sich deshalb in Behandlung zu Dr. med. D.___, Innere Medizin FMH. Dieser diagnostizierte am 6. Januar 2011 einen Status nach Commotio und Schleudertrauma mit ausgeprägten Folgeproblemen: Kopfschmerzen und neu ropsychologische Probleme und Defizite, Konzentrationsstörungen und emotio nale Instabilität. Dr. D.___ berichtete, d er Beschwerdeführer habe eine körper lich weniger belastende Tätigkeit zugeteilt erhalten, die er ab 1 0. Januar 2011 zu 50 % aufnehme (Urk. 13/10 ).

Wegen seines Wohnortwechsels (vgl. Urk. 13/3 und Urk. 13/24 S. 1 unten ) be gab er sich deshalb in Behandlung zu Dr. med. D.___, Innere Medizin FMH. Dieser diagnostizierte am 6. Januar 2011 einen Status nach Commotio und Schleudertrauma mit ausgeprägten Folgeproblemen: Kopfschmerzen und neu ropsychologische Probleme und Defizite, Konzentrationsstörungen und emotio nale Instabilität. Dr. D.___ berichtete, d er Beschwerdeführer habe eine körper lich weniger belastende Tätigkeit zugeteilt erhalten, die er ab 1 0. Januar 2011 zu 50 % aufnehme (Urk. 13/10 ). Dieses Pensum steigerte der Beschwerdeführer ab 2 1. Januar 2011 auf 100 % (vgl. Urk. 13/20; Urk. 13/24 S. 2 unten).

Dieses Pensum steigerte der Beschwerdeführer ab 2 1. Januar 2011 auf 100 % (vgl. Urk. 13/20; Urk. 13/24 S. 2 unten). 3.4 Im Bericht der Psychologin und des Neuropsycholog e n der E.___ vom 2 4. Juni 2011 wurde n leichte kognitive Leistungsdefizite im Be reich der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen und Hinweise auf affek ti ve Begleitsymptome erhoben. N eben der Commotio cerebri und der HWS-Dis tor sion wurde ein Verdacht auf Anpassu ngsstörung diagnostiziert (Urk. 13/33).

3.4 Im Bericht der Psychologin und des Neuropsycholog e n der E.___ vom 2 4. Juni 2011 wurde n leichte kognitive Leistungsdefizite im Be reich der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen und Hinweise auf affek ti ve Begleitsymptome erhoben. N eben der Commotio cerebri und der HWS-Dis tor sion wurde ein Verdacht auf Anpassu ngsstörung diagnostiziert (Urk. 13/33). Dr. med. F.___, Facharzt für Augenheilkunde FMH, diagnostizierte im Bericht vom 3 0. August 2011 bei einem Status nach Contusio cerebri eine n geringen myopen Astigmatismus und eine im Nahbereich zweitweise dekompensierende Exophorie. Den beschriebenen Sehstörungen konnte mit einer Brille erfolgreich begegnet werden (Urk. 13/8 5 ).

Dr. med. F.___, Facharzt für Augenheilkunde FMH, diagnostizierte im Bericht vom 3 0. August 2011 bei einem Status nach Contusio cerebri eine n geringen myopen Astigmatismus und eine im Nahbereich zweitweise dekompensierende Exophorie. Den beschriebenen Sehstörungen konnte mit einer Brille erfolgreich begegnet werden (Urk. 13/8 5 ). 3. 5 Nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 3 1. August 2011 ( Urk. 13/52/2 ) und erneuter Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 13/41) weilte der Be schwer deführer vom 6. Juli bis 3 1. August ( Urk. 13/62/1) beziehungsweise bis 2 1. September 2011 in der Klinik B.___ ( Urk. 13/88). Im Austrittsbericht vom 2 6. September 2011 wurden nach ps ychiatrischem und otoneurologischem Konsilium ( Urk. 13/ 86-87 ) folgende Diagnosen gestellt ( Urk. 13/88 S. 1 ):

3. 5 Nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 3 1. August 2011 ( Urk. 13/52/2 ) und erneuter Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 13/41) weilte der Be schwer deführer vom 6. Juli bis 3 1. August ( Urk. 13/62/1) beziehungsweise bis 2 1. September 2011 in der Klinik B.___ ( Urk. 13/88). Im Austrittsbericht vom 2 6. September 2011 wurden nach ps ychiatrischem und otoneurologischem Konsilium ( Urk. 13/ 86-87 ) folgende Diagnosen gestellt ( Urk. 13/88 S. 1 ): - Unfall vom 2 9. September 2010: Schlag auf den Kopf durch Bauteil

Unfall vom 2 9. September 2010: Schlag auf den Kopf durch Bauteil - leichte traumatische Hirnverletzung

leichte traumatische Hirnverletzung - HWS-Distorsion

HWS-Distorsion - wahrscheinlich Commotio labyrinthi rechts

wahrscheinlich Commotio labyrinthi rechts Daraus folgen d

Daraus folgen d - undifferenzierte Somatisierungsstörung

undifferenzierte Somatisierungsstörung - s aisonale Rhinitis allergica

s aisonale Rhinitis allergica - Migräne (Erstdiagnose etwa im 1 8. Lebensjahr)

Migräne (Erstdiagnose etwa im 1 8. Lebensjahr) - Bienengiftallergie

Bienengiftallergie - chronische belastungsabhän g ige Rückenbeschwerden bei anamnestisch Morbus Scheuermann

chronische belastungsabhän g ige Rückenbeschwerden bei anamnestisch Morbus Scheuermann - Persönlichkeitsakzentuierung vom anankastischen Stil

Persönlichkeitsakzentuierung vom anankastischen Stil Al s Probleme bei m Austritt wurden die Vergesslichkeit, Dauerschwinde l, Kopf- und Nackenschmerzen, rasche Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und die Kündigung angegeben (S. 1).

Al s Probleme bei m Austritt wurden die Vergesslichkeit, Dauerschwinde l, Kopf- und Nackenschmerzen, rasche Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und die Kündigung angegeben (S. 1). Gestützt auf die otoneurologische Untersuchung durch Dr. med. G.___, Fach arzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, SUVA Arbeitsmedizin, vom 2 7. Juli 2011 ( vgl. Urk. 13/86) wurde eine wahrscheinliche Commotio labyrinthi (posttraumatische Innenohrfunktionsstörung) bei ansonste n unauffällige m neurologische n Status genannt (S. 2). Da zu führte Dr. G.___ aus, die Kausali tät der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis vom 27. September 2010 sei zu bejahen. Doch seien die daraus resultierenden Störungen des Gleichgewichts systems nicht erheblich und begründeten weder einen Integri t ät s schaden noch eine Arbeitsunfähigkeit ( vgl. Urk. 13/86 S. 4-5).

Gestützt auf die otoneurologische Untersuchung durch Dr. med. G.___, Fach arzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, SUVA Arbeitsmedizin, vom 2 7. Juli 2011 ( vgl. Urk. 13/86) wurde eine wahrscheinliche Commotio labyrinthi (posttraumatische Innenohrfunktionsstörung) bei ansonste n unauffällige m neurologische n Status genannt (S. 2). Da zu führte Dr. G.___ aus, die Kausali tät der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis vom 27. September 2010 sei zu bejahen. Doch seien die daraus resultierenden Störungen des Gleichgewichts systems nicht erheblich und begründeten weder einen Integri t ät s schaden noch eine Arbeitsunfähigkeit ( vgl. Urk. 13/86 S. 4-5). Weiter berichteten d ie Ärzte der Klinik B.___, die multiplen und wech selnden körperlichen Symptome könnten hinsichtlich Schwere, Ausmass und Vielfalt durch den Unfall nicht vollständig erklärt werden. Das klinische Bild der Persönlichkeitsakzentuierung imponiere durch übermässige Leistungs be zogenheit, Gefüh le von Zweifel und über mässige Vorsicht sowie Tendenz zu Perfektionismus (S. 2 unten f.). Es liege keine kognitive Leistungsminderung als Folge einer hirnorganischen Schädigung vor, doch bestehe eine leicht e bis mit telschwer e Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krank heitswert (S. 3).

Weiter berichteten d ie Ärzte der Klinik B.___, die multiplen und wech selnden körperlichen Symptome könnten hinsichtlich Schwere, Ausmass und Vielfalt durch den Unfall nicht vollständig erklärt werden. Das klinische Bild der Persönlichkeitsakzentuierung imponiere durch übermässige Leistungs be zogenheit, Gefüh le von Zweifel und über mässige Vorsicht sowie Tendenz zu Perfektionismus (S. 2 unten f.). Es liege keine kognitive Leistungsminderung als Folge einer hirnorganischen Schädigung vor, doch bestehe eine leicht e bis mit telschwer e Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krank heitswert (S. 3). Neuropsychologische Funktionsstörungen erhoben sie keine (S. 2).

Neuropsychologische Funktionsstörungen erhoben sie keine (S. 2). Die Ärzte der Klinik B.___ hielten die angestammte Tätigkeit als Projekt leiter wegen de r hohen Anforderungen nicht mehr für zumutbar. Leichte Tätig keit en ohne längere vornübergebeugte Haltung (unfallfremd) und mit leichten kognitiven Anforderungen erachteten sie hingegen - schrittweise aufbauend - ganz tags für zumutbar. Dabei hielten sie berufliche Eingliederungsmassnahmen seitens der Invalidenversicherung für indiziert (S. 2).

Die Ärzte der Klinik B.___ hielten die angestammte Tätigkeit als Projekt leiter wegen de r hohen Anforderungen nicht mehr für zumutbar. Leichte Tätig keit en ohne längere vornübergebeugte Haltung (unfallfremd) und mit leichten kognitiven Anforderungen erachteten sie hingegen schrittweise aufbauend - ganz tags für zumutbar. Dabei hielten sie berufliche Eingliederungsmassnahmen seitens der Invalidenversicherung für indiziert (S. 2). 3.6 Kreisarzt Prof. Dr. med. H.___ schloss aus dieser Aktenlage am 3. November 2011, aus somatischer Sicht sei der Endzustand erreicht. Es lägen keine struk turellen Läsionen des Schädels beziehungsweise der HWS vor ( Urk. 13/93).

3.6 Kreisarzt Prof. Dr. med. H.___ schloss aus dieser Aktenlage am 3. November 2011, aus somatischer Sicht sei der Endzustand erreicht. Es lägen keine struk turellen Läsionen des Schädels beziehungsweise der HWS vor ( Urk. 13/93). Gestützt darauf erging die dem angefochtenen Einspracheentscheid zu Grunde liegende Verfügung vom 2 3. November 2011 ( Urk. 13/97).

Gestützt darauf erging die dem angefochtenen Einspracheentscheid zu Grunde liegende Verfügung vom 2 3. November 2011 ( Urk. 13/97). 3.7 Hausarzt Dr. D.___ bescheinigte am 3 0. November 2011 eine Arbeitsunfähig keit von 100 % für di e angestammte Tätigkeit; leichte leidensangepasste Tätig keiten sei en mit einem Pensum von 50 % zu beginnen ( Urk. 13/95). Für die Zeit vom 1 9. März bis 1 3. Mai 2012 attestierte er dementsprechend eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % ( Urk. 9/1-3).

3.7 Hausarzt Dr. D.___ bescheinigte am 3 0. November 2011 eine Arbeitsunfähig keit von 100 % für di e angestammte Tätigkeit; leichte leidensangepasste Tätig keiten sei en mit einem Pensum von 50 % zu beginnen ( Urk. 13/95). Für die Zeit vom 1 9. März bis 1 3. Mai 2012 attestierte er dementsprechend eine Arbeitsun fähigkeit von 50 % ( Urk. 9/1-3). Auf Zuweisung durch Dr. D.___ untersuchte Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, den Beschwerdeführer. Im Bericht vom 2 0. August 2012 ( Urk. 20/3) nannte der Psychiater als Diagnose ein organische s Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma mit (richtig: nach) leichter Hirnverlet zung (ICD-10 F07.2) bei Persönlichkeit mit ausgeprägter Leistungsorientierung. Weiter führte er aus, das aktuell bestehende Zustandsbild sei vor dem Unfall nicht vorhanden gewesen, weshalb er von einem kausalen Zusammenhang aus gehe. In Übereinstimmung mit dem behandelnden Dr. D.___ bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der angestammten Tätigkeit und - nach beruflichen Massnahmen - von 50 % in eine r Verweist ätigkeit ( Urk. 20/3 ).

Auf Zuweisung durch Dr. D.___ untersuchte Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, den Beschwerdeführer. Im Bericht vom 2 0. August 2012 ( Urk. 20/3) nannte der Psychiater als Diagnose ein organische s Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma mit (richtig: nach) leichter Hirnverlet zung (ICD-10 F07.2) bei Persönlichkeit mit ausgeprägter Leistungsorientierung. Weiter führte er aus, das aktuell bestehende Zustandsbild sei vor dem Unfall nicht vorhanden gewesen, weshalb er von einem kausalen Zusammenhang aus gehe. In Übereinstimmung mit dem behandelnden Dr. D.___ bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der angestammten Tätigkeit und - nach beruflichen Massnahmen - von 50 % in eine r Verweist ätigkeit ( Urk. 20/3 ). 3. 8 Am 1 6. Januar 2013 berichtete Dr. med. J.___, Spezialarzt FMH für Otor hi nolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, über seine Untersuchung des Be schwerdeführers ( Urk. 26). Bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma ( Contusio capitis und Commotio cerebri) und nach HWS-Beschleunigungstrauma diag nos tizierte er ein posttraumatisches cervico-encephales Syndrom mit Tinnitus, Funktion s - und Integrationsstörungen und neuro-psychologische n Defizite n. Dr. J.___ führte aus, d er Unfall habe zu Mikroläsionen geführt, welche die posttraumatische Symptomatik (Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden) erklär ten. Beim Tinnitus spiele sicher auch eine Chronifizierung und Dekom pensation eine Rolle (S. 8 f.).

3. 8 Am 1 6. Januar 2013 berichtete Dr. med. J.___, Spezialarzt FMH für Otor hi nolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, über seine Untersuchung des Be schwerdeführers ( Urk. 26). Bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma ( Contusio capitis und Commotio cerebri) und nach HWS-Beschleunigungstrauma diag nos tizierte er ein posttraumatisches cervico-encephales Syndrom mit Tinnitus, Funktion s - und Integrationsstörungen und neuro-psychologische n Defizite n. Dr. J.___ führte aus, d er Unfall habe zu Mikroläsionen geführt, welche die posttraumatische Symptomatik (Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden) erklär ten. Beim Tinnitus spiele sicher auch eine Chronifizierung und Dekom pensation eine Rolle (S. 8 f.). 3.9 Am 7. Februar 2013 verfasste der Psychiater des K.___ einen Bericht. In seinem Fachgebiet diagnostizierte er eine Anpas sungsstörung und bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit dem Unfallereignis ( Urk. 31).

3.9 Am 7. Februar 2013 verfasste der Psychiater des K.___ einen Bericht. In seinem Fachgebiet diagnostizierte er eine Anpas sungsstörung und bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit dem Unfallereignis ( Urk. 31). Im Bericht zur Interdisziplinären Schmerzbehandlung des K.___ vom 1 2. April 2013 ( Urk. 37/1) wurden nach polydiszipli nären Abklärungen folgende Diagnosen genannt (S. 1):

Im Bericht zur Interdisziplinären Schmerzbehandlung des K.___ vom 1 2. April 2013 ( Urk. 37/1) wurden nach polydiszipli nären Abklärungen folgende Diagnosen genannt (S. 1): - Status nach HWS-Distorsion

Status nach HWS-Distorsion - z ervikozephales Syndrom mit Begleitschwindel

z ervikozephales Syndrom mit Begleitschwindel - Lumboischialgie

Lumboischialgie - Tinnitus

Tinnitus - Status nach Morbus Scheuermann

Status nach Morbus Scheuermann - grössenstationäre Pi n eal i szyste

grössenstationäre Pi n eal i szyste - Anpassungsstörung

Anpassungsstörung D ie Ärzte des K.___ hielten den Beschwerdeführer aus subjektiver und objek tiver Sicht auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( S. 3 und S. 5-6 ). Betreffend die Unfallkausalität der Beschwerden ist dem Bericht nichts zu entnehmen.

D ie Ärzte des K.___ hielten den Beschwerdeführer aus subjektiver und objek tiver Sicht auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( S. 3 und S. 5-6 ). Betreffend die Unfallkausalität der Beschwerden ist dem Bericht nichts zu entnehmen. 3.10 Mit einem Pensum von 50 % hat der Beschwerdeführer am 1. August 2012 eine neue Tätigkeit als Schreiner/Projektleiter aufgenommen (vgl. Urk. 37/2).

3.10 Mit einem Pensum von 50 % hat der Beschwerdeführer am 1. August 2012 eine neue Tätigkeit als Schreiner/Projektleiter aufgenommen (vgl. Urk. 37/2). 4.

4. 4.1 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers kann aus d ieser medizini schen Aktenlage nicht geschlossen werden, dass seinen über den 30. November 2011 hinaus geklagten Beschwerden ein organisches Substrat zu Grunde liegt.

4.1 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers kann aus d ieser medizini schen Aktenlage nicht geschlossen werden, dass seinen über den 30. November 2011 hinaus geklagten Beschwerden ein organisches Substrat zu Grunde liegt. Eine Diskushernie an der Halswirbelsäule wurde in keiner der Diagnoselisten erwähnt. Zwar zeigte das MRI vom 1 5. Dezember 2010 eine diskrete Diskopa thie, doch wurde im gleichen Zug eine traumatische Schädigung verneint (vorstehend E. 3.2). Zudem entspricht es medizinischer Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver änderungen entstehen und ein Unfall nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Eine Diskushernie kann als weitgehend unfallbedingt betrachtet werden, wenn der Unfall von be sonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbei zuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind. Ein Unfall ist somit nur in Ausnahmefällen geeignet, eine Bandscheibenverlet zung hervorzurufen, zumal eine gesunde Bandscheibe derart widerstandsfähig ist, dass unter Gewalteinwirkung eher die Wirbelknochen brechen, als dass die Bandscheibe verletzt würde. Bezüglich der Verschlimmerung eines vorbestehen den Gesundheitsschadens gelten dieselben Kriterien. Die Dauer, während der eine vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wir belsäule - im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird, beträgt nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, längstens jedoch ein Jahr (Urteil des Bundesgerichts 8C_735/2009 vom 2. November 2009 E. 5.1).

Eine Diskushernie an der Halswirbelsäule wurde in keiner der Diagnoselisten erwähnt. Zwar zeigte das MRI vom 1 5. Dezember 2010 eine diskrete Diskopa thie, doch wurde im gleichen Zug eine traumatische Schädigung verneint (vorstehend E. 3.2). Zudem entspricht es medizinischer Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver änderungen entstehen und ein Unfall nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Eine Diskushernie kann als weitgehend unfallbedingt betrachtet werden, wenn der Unfall von be sonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbei zuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind. Ein Unfall ist somit nur in Ausnahmefällen geeignet, eine Bandscheibenverlet zung hervorzurufen, zumal eine gesunde Bandscheibe derart widerstandsfähig ist, dass unter Gewalteinwirkung eher die Wirbelknochen brechen, als dass die Bandscheibe verletzt würde. Bezüglich der Verschlimmerung eines vorbestehen den Gesundheitsschadens gelten dieselben Kriterien. Die Dauer, während der eine vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wir belsäule - im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird, beträgt nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, längstens jedoch ein Jahr (Urteil des Bundesgerichts 8C_735/2009 vom 2. November 2009 E. 5.1). Aus dieser höchstricht er lichen Rechtsprechung folgt, dass selbst wenn der Unfall vom 2 7. September 2010 zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der - anerkanntermassen degenerativ vorgeschädigten (vgl. Urk. 19 S. 3) - Dis kushernien auf der Höhe der Halswirbelsäule geführt hätte, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 1. Dezember 2011 jedenfal ls der Status quo sine er reicht und die Beschwerdegegnerin nicht weiter leistungspflichtig war. Es kann unter diesen Umständen offen bleiben, ob in Anbetracht der wenige Tage nach dem Unfall wieder hergestellten Arbeitsfähigkeit und der erst am 11. November 2011 dokumentierten HWS- Beschwerdesymptomatik ( Urk. 13/19) überhaupt ausnahmsweise von einer unfallbedingten Schädigung gesprochen werden kann. Anzufügen bleibt, dass den - zum Unfall zeitnahen - Be richten von Dr. A.___ und vom Spital C.___ ( vgl. vorstehend E. 3.2) keine Hinweise auf eine Herniensymptomatik zu entnehmen sind, was recht sprechungsgemäss der Annahme einer unfallbedingten Diskushernie entgegen steht.

Aus dieser höchstricht er lichen Rechtsprechung folgt, dass selbst wenn der Unfall vom 2 7. September 2010 zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der - anerkanntermassen degenerativ vorgeschädigten (vgl. Urk. 19 S. 3) Dis kushernien auf der Höhe der Halswirbelsäule geführt hätte, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 1. Dezember 2011 jedenfal ls der Status quo sine er reicht und die Beschwerdegegnerin nicht weiter leistungspflichtig war. Es kann unter diesen Umständen offen bleiben, ob in Anbetracht der wenige Tage nach dem Unfall wieder hergestellten Arbeitsfähigkeit und der erst am 11. November 2011 dokumentierten HWS- Beschwerdesymptomatik ( Urk. 13/19) überhaupt ausnahmsweise von einer unfallbedingten Schädigung gesprochen werden kann. Anzufügen bleibt, dass den - zum Unfall zeitnahen - Be richten von Dr. A.___ und vom Spital C.___ ( vgl. vorstehend E. 3.2) keine Hinweise auf eine Herniensymptomatik zu entnehmen sind, was recht sprechungsgemäss der Annahme einer unfallbedingten Diskushernie entgegen steht. 4.2 Betreffend den Tinnitus ist den medizinischen Akten Folgendes zu entnehmen: Der geklagte, angeblich seit dem Unfall bestehende Pfeifton hat weder in die Berichte de s erstbehandelnden Dr. A.___ noch in jene des Spitals C.___ Eingang gefunden. Erstmals erwähnt ist der Pfeifton in den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber Dr. G.___ anlässlich der otoneu rolo gischen Untersuchung vom 2 6. Juli 2011, wobei der Beschwerdeführer gleich zei tig ausführte, die Beschwerden seien zwischenzeitlich verschwunden ( Urk. 13/86 S. 2 Mitte), weshalb sich wohl diesbezüglich weder Dr. G.___ noch die Ärzte der Klinik B.___ weiter äusserten.

4.2 Betreffend den Tinnitus ist den medizinischen Akten Folgendes zu entnehmen: Der geklagte, angeblich seit dem Unfall bestehende Pfeifton hat weder in die Berichte de s erstbehandelnden Dr. A.___ noch in jene des Spitals C.___ Eingang gefunden. Erstmals erwähnt ist der Pfeifton in den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber Dr. G.___ anlässlich der otoneu rolo gischen Untersuchung vom 2 6. Juli 2011, wobei der Beschwerdeführer gleich zei tig ausführte, die Beschwerden seien zwischenzeitlich verschwunden ( Urk. 13/86 S. 2 Mitte), weshalb sich wohl diesbezüglich weder Dr. G.___ noch die Ärzte der Klinik B.___ weiter äusserten. Das Bundesgericht hat in Bereinigung seiner Rechtsprechung in BGE 138 V 257 E. 5.10 erwogen, dass keine medizinisch gesicherte Grundlage besteht, um einen Tinnitus als körperliches Leiden zu betrachten oder ihn (zwingend) einer orga nischen Ursache zuzuordnen. Auch lässt sich nicht vom Schweregrad eines Tin nitus auf eine organische Unfallfolge als Ursache schliessen. Das schliesst zwar nicht aus, dass ein Tinnitus in einer organischen Unfallfolge begründet sein kann. Es besteht aber keine Rechtfertigung, bei einem Tinnitus, welcher im Ein zelfall nicht nachgewiesenermassen auf eine solche Unfallfolge zurückzuführen ist, auf das Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung zu verzichten.

Das Bundesgericht hat in Bereinigung seiner Rechtsprechung in BGE 138 V 257 E. 5.10 erwogen, dass keine medizinisch gesicherte Grundlage besteht, um einen Tinnitus als körperliches Leiden zu betrachten oder ihn (zwingend) einer orga nischen Ursache zuzuordnen. Auch lässt sich nicht vom Schweregrad eines Tin nitus auf eine organische Unfallfolge als Ursache schliessen. Das schliesst zwar nicht aus, dass ein Tinnitus in einer organischen Unfallfolge begründet sein kann. Es besteht aber keine Rechtfertigung, bei einem Tinnitus, welcher im Ein zelfall nicht nachgewiesenermassen auf eine solche Unfallfolge zurückzuführen ist, auf das Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung zu verzichten. Dr. J.___ schloss aufgrund der Tinnitus-Charakteristika und des erhobenen audiometrischen Musters, es handle sich um einen cochleo -synaptischen Tinni tus, ohne indes darzulegen, inwiefern vorliegend ein Organschaden nachgewie sen wäre, welcher de n Tinnitus erklären könnte. Da vorliegend aus medizini scher Sicht nicht nachvollziehbar belegt ist, dass ein körperliches Leiden den Tinnitus begründen könnte, und da sich das Bundesgericht im kürzlich ergan genen Urteil BGE 138 V 2 48 ausführlich mit der Unfallkausalität von Tinnitus auseinandergesetzt hat, erübrigen sich trotz der durch den Beschwerdeführer er hobenen Kritik ( vgl. Urk. 19, Urk. 20/2) weitere Ausführungen dazu.

Dr. J.___ schloss aufgrund der Tinnitus-Charakteristika und des erhobenen audiometrischen Musters, es handle sich um einen cochleo -synaptischen Tinni tus, ohne indes darzulegen, inwiefern vorliegend ein Organschaden nachgewie sen wäre, welcher de n Tinnitus erklären könnte. Da vorliegend aus medizini scher Sicht nicht nachvollziehbar belegt ist, dass ein körperliches Leiden den Tinnitus begründen könnte, und da sich das Bundesgericht im kürzlich ergan genen Urteil BGE 138 V 2 48 ausführlich mit der Unfallkausalität von Tinnitus auseinandergesetzt hat, erübrigen sich trotz der durch den Beschwerdeführer er hobenen Kritik ( vgl. Urk. 19, Urk. 20/2) weitere Ausführungen dazu. Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin die Adä quanz der entsprechenden Beschwerden nach der einschlägigen Rechtsprechung prüfte.

Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin die Adä quanz der entsprechenden Beschwerden nach der einschlägigen Rechtsprechung prüfte. 4.3 Dr. G.___ hat d ie Kausalität der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis bejaht (vgl. vorstehend E. 3.5). Allerdings legte Dr. G.___ nachvollziehbar dar, dass den dadurch hervorgerufenen Dysfunktionen im Untersuchungszeitpunkt im privaten und beruflichen Alltag - nicht zuletzt dank der vom Beschwerde führer stets trainierten Gleichgewichtsfunktionen (vgl. Urk. 13/87 S. 2 unten) - keine Bedeutung mehr zukomme. Selbst wenn weiterhin bei sehr raschen Kopf bewegungen kurze Schwindelsensationen auftr ä ten, sei dadurch weder die Integrität noch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Die Beschwerdegegnerin hat gestützt auf diese Beurteilung zu Recht auch diesbezüglich das Vorliegen von organische n Unfallfolgen verneint.

4.3 Dr. G.___ hat d ie Kausalität der Commotio labyrinthi zum Unfallereignis bejaht (vgl. vorstehend E. 3.5). Allerdings legte Dr. G.___ nachvollziehbar dar, dass den dadurch hervorgerufenen Dysfunktionen im Untersuchungszeitpunkt im privaten und beruflichen Alltag nicht zuletzt dank der vom Beschwerde führer stets trainierten Gleichgewichtsfunktionen (vgl. Urk. 13/87 S. 2 unten) - keine Bedeutung mehr zukomme. Selbst wenn weiterhin bei sehr raschen Kopf bewegungen kurze Schwindelsensationen auftr ä ten, sei dadurch weder die Integrität noch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Die Beschwerdegegnerin hat gestützt auf diese Beurteilung zu Recht auch diesbezüglich das Vorliegen von organische n Unfallfolgen verneint. Insoweit der Beschwerdeführer ophtalmologische Beschwerden als Unfallfolgen behandelt haben möchte ( Urk. 1 S. 8), ist ihm entgegen zu halten, dass gemäss dem Bericht von Dr. F.___ die Sehstörungen mittels neuer Brille behoben wer den konnten, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen.

Insoweit der Beschwerdeführer ophtalmologische Beschwerden als Unfallfolgen behandelt haben möchte ( Urk. 1 S. 8), ist ihm entgegen zu halten, dass gemäss dem Bericht von Dr. F.___ die Sehstörungen mittels neuer Brille behoben wer den konnten, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. 4. 4 Unstreitig und ausgewiesenermassen leidet der Beschwerdeführer weiterhin am nach HWS-Distorsion und Commotio cerebri sogenannt typischen Beschwerde bild mit Kopf- und Nackenbeschwerden, Schwindel, Übe l keit Konzentrations störungen, Vergesslichkeit und aussergewöhnlicher Müdigkeit ( Urk. 13/ 88 S. 2 f., Urk. 31, Urk. 37/1 ). Die Beschwerdegegnerin ging im Wesentlichen gestützt auf das im Rahmen des Austrittsberichts der Klinik B.___ verfasste psy chiatrische Konsilium vom 2 3. September 2011 (Urk. 13/87) davon aus, dass die anhaltenden Restbeschwerden im Vergleich zur die Arbeitsfähigkeit beeinträch tigenden Somatisierungsstörung ( Urk. 13/88 S. 3) in den Hintergrund gerückt sind, weshalb sie die Adäquanzprüfung nach der Rechtsprechung zur psychi schen Fehlentwicklung (Psycho-Praxis) und nicht nach der Schleuder trau ma praxis vor nahm ( Urk. 2 S. 9 f.).

4. 4 Unstreitig und ausgewiesenermassen leidet der Beschwerdeführer weiterhin am nach HWS-Distorsion und Commotio cerebri sogenannt typischen Beschwerde bild mit Kopf- und Nackenbeschwerden, Schwindel, Übe l keit Konzentrations störungen, Vergesslichkeit und aussergewöhnlicher Müdigkeit ( Urk. 13/ 88 S. 2 f., Urk. 31, Urk. 37/1 ). Die Beschwerdegegnerin ging im Wesentlichen gestützt auf das im Rahmen des Austrittsberichts der Klinik B.___ verfasste psy chiatrische Konsilium vom 2 3. September 2011 (Urk. 13/87) davon aus, dass die anhaltenden Restbeschwerden im Vergleich zur die Arbeitsfähigkeit beeinträch tigenden Somatisierungsstörung ( Urk. 13/88 S. 3) in den Hintergrund gerückt sind, weshalb sie die Adäquanzprüfung nach der Rechtsprechung zur psychi schen Fehlentwicklung (Psycho-Praxis) und nicht nach der Schleuder trau ma praxis vor nahm ( Urk. 2 S. 9 f.). Ob es sich bei den geklagten Beschwerden um ein e nach dem Unfallereignis eingetretene psychische Fehlentwicklung o der aber um einen Teilaspekt der HWS-Distorsion beziehungsweise der Commotio handelt, welches durch ein komplexes und vielschichtiges Beschwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zugänglichen Be schwerden physischer und psychi scher Natur gekennzeichnet ist, kann offen gelassen werden, sofern bei Anwen dung der für die versicherte Person günstigeren Schleudertrauma-Praxis das gleiche Ergebnis resultiert (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_726/2010 vom 19. November 2010 E. 3.5.2 ; Alexandra Rumo-Jungo /André P. Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Zürich 2012, S. 60 ). Es b raucht deshalb ebenso wenig abschliessend geklärt zu werden, ob angesichts der erlittenen Commotio cerebri überhaupt die Schleudertrauma-Praxis zur Anwendung gelangt, muss doch hiefür bei solchen Traumata mindestens der Schweregrad einer Contusio cerebri erreicht werden (Urteil des Bundesgericht 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1). Eine solche erwähnte zwar Dr. J.___, doch weisen die echtzeitlichen Arztberichte nicht auf eine Contu sio, aber immerhin auf eine Commotio cerebri hin.

Ob es sich bei den geklagten Beschwerden um ein e nach dem Unfallereignis eingetretene psychische Fehlentwicklung o der aber um einen Teilaspekt der HWS-Distorsion beziehungsweise der Commotio handelt, welches durch ein komplexes und vielschichtiges Beschwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zugänglichen Be schwerden physischer und psychi scher Natur gekennzeichnet ist, kann offen gelassen werden, sofern bei Anwen dung der für die versicherte Person günstigeren Schleudertrauma-Praxis das gleiche Ergebnis resultiert (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_726/2010 vom 19. November 2010 E. 3.5.2 ; Alexandra Rumo-Jungo /André P. Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Zürich 2012, S. 60 ). Es b raucht deshalb ebenso wenig abschliessend geklärt zu werden, ob angesichts der erlittenen Commotio cerebri überhaupt die Schleudertrauma-Praxis zur Anwendung gelangt, muss doch hiefür bei solchen Traumata mindestens der Schweregrad einer Contusio cerebri erreicht werden (Urteil des Bundesgericht 8C_270/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 2.1). Eine solche erwähnte zwar Dr. J.___, doch weisen die echtzeitlichen Arztberichte nicht auf eine Contu sio, aber immerhin auf eine Commotio cerebri hin. 4. 5

4. 5 4.5.1 Ausgangspunkt der Adäquanzprüfung bildet die (objektiv erfassbare) Schwere des Unfallereignis ses. Massgebend für die Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften.

4.5.1 Ausgangspunkt der Adäquanzprüfung bildet die (objektiv erfassbare) Schwere des Unfallereignis ses. Massgebend für die Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften. Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass der Beschwerdeführer am 27. September 2010 auf der Baustelle eine Endkontrolle der montierten Fenster ausführte, als ihm beim Kontrollieren des zweiten Fensterflügels dieser mit voller Wucht frontal gegen den behelmten Kopf schlug ( Urk. 2 S. 12 oben). Dies steht im Einklang mit der Unfallmeldung ( Urk. 13/1) sowie de n Schilderung en des Beschwerdeführers ( Urk. 13/24, Urk. 13/29 ). D ies er s elbst gab an, er habe anschliessend für Minuten das Erinnerungsvermögen verlor en und aufgrund des verschmutzten Rückens geschlossen, dass er am Boden gelegen habe (Urk. 13/24 S. 1). Erinnerlich ist j edenfalls, dass er hernach die Kontrolle abge brochen hat, sein Auto gesucht und nach Hause beziehungsweise in den Betrieb gefa hren ist (Urk. 13/24 S. 1).

Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass der Beschwerdeführer am 27. September 2010 auf der Baustelle eine Endkontrolle der montierten Fenster ausführte, als ihm beim Kontrollieren des zweiten Fensterflügels dieser mit voller Wucht frontal gegen den behelmten Kopf schlug ( Urk. 2 S. 12 oben). Dies steht im Einklang mit der Unfallmeldung ( Urk. 13/1) sowie de n Schilderung en des Beschwerdeführers ( Urk. 13/24, Urk. 13/29 ). D ies er s elbst gab an, er habe anschliessend für Minuten das Erinnerungsvermögen verlor en und aufgrund des verschmutzten Rückens geschlossen, dass er am Boden gelegen habe (Urk. 13/24 S. 1). Erinnerlich ist j edenfalls, dass er hernach die Kontrolle abge brochen hat, sein Auto gesucht und nach Hause beziehungsweise in den Betrieb gefa hren ist (Urk. 13/24 S. 1). Die Beschwerdegegnerin qualifizierte dieses Ereignis als mittleren Unf a ll im enge ren Sinn ( Urk. 2 S. 12 oben), was mit Blick auf die Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 8C_715/2009 vom 3 0. März 2010 E. 6.2, 8C_488/2009 vom 3 0. Oktober 2009 E. 5.3 und 8C_57 /2008 vom 1 6. Mai 2008 E. 8.1) nicht zu be anstanden ist. Es müssen daher drei der massgeblichen Kriterien oder eines der Kriterien in ausgeprägt er Weise erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_897/2009 vom 2 9. Januar 2010 E. 4.5).

Die Beschwerdegegnerin qualifizierte dieses Ereignis als mittleren Unf a ll im enge ren Sinn ( Urk. 2 S. 12 oben), was mit Blick auf die Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 8C_715/2009 vom 3 0. März 2010 E. 6.2, 8C_488/2009 vom 3 0. Oktober 2009 E. 5.3 und 8C_57 /2008 vom 1 6. Mai 2008 E. 8.1) nicht zu be anstanden ist. Es müssen daher drei der massgeblichen Kriterien oder eines der Kriterien in ausgeprägt er Weise erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_897/2009 vom 2 9. Januar 2010 E. 4.5). 4.5.2 D as Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, wel che somit noch nicht für die Bejahung des Kriteriums ausreichen kann. An haltspunkte für besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit bestehen hier nicht und wurden auch nicht geltend gemacht, weshalb das Kriterium nicht erfüllt ist.

4.5.2 D as Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, wel che somit noch nicht für die Bejahung des Kriteriums ausreichen kann. An haltspunkte für besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit bestehen hier nicht und wurden auch nicht geltend gemacht, weshalb das Kriterium nicht erfüllt ist. 4.5.3 Zur Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen bedarf es einer besonderen Schwere der für die gegebenen Ver letzungen typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Be schwer debild beeinflussen können (BGE 134 V 127 f. E. 10.2.2). Aufgrund der Akten lage sind die Voraussetzungen für die Bejahung dieses Kriteriums nicht erfüllt. Zusätzliche erhebliche Verletzungen sind nicht ausgewiesen.

4.5.3 Zur Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen bedarf es einer besonderen Schwere der für die gegebenen Ver letzungen typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Be schwer debild beeinflussen können (BGE 134 V 127 f. E. 10.2.2). Aufgrund der Akten lage sind die Voraussetzungen für die Bejahung dieses Kriteriums nicht erfüllt. Zusätzliche erhebliche Verletzungen sind nicht ausgewiesen. 4.5.4 Das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, die versicherte Person belastenden ärztlichen Behandlung verlangt, dass die ärztliche Behandlung zu einer erhebli chen zusätzlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Die im Anschluss an den Unfall bis zum Zeitpunkt des Fallabschlusses dokumentierten Behand lungen (vgl. Urk. 13/66/2-11, Urk. 13/69/1-31 ) bewegten sich in den in solchen Fällen gängigen Bahnen und stellen keine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung dar. Die Rechtsprechung qualifiziert regelmässige Konsultationen beim Hausarzt und physiotherapeutische Massnahmen (vgl. Urk. 13/5-9, Urk. 13/24 S. 2 unten, Urk. 13/26 ) nicht als belastend (Urteil des Bundesgerichts 8C_797/2008 vom 19. März 2009 E. 5.3.3). Dasselbe gilt für die stationäre Behandlung in der Klinik B.___ und die auf eigene Veranlas sung durchgeführten Untersuchungen bei Dr. I.___, Dr. J.___ und im K.___, wurde doch dadurch die Lebensqualität des Beschwerdeführers nicht massgeblich beeinträchtigt.

4.5.4 Das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, die versicherte Person belastenden ärztlichen Behandlung verlangt, dass die ärztliche Behandlung zu einer erhebli chen zusätzlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Die im Anschluss an den Unfall bis zum Zeitpunkt des Fallabschlusses dokumentierten Behand lungen (vgl. Urk. 13/66/2-11, Urk. 13/69/1-31 ) bewegten sich in den in solchen Fällen gängigen Bahnen und stellen keine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung dar. Die Rechtsprechung qualifiziert regelmässige Konsultationen beim Hausarzt und physiotherapeutische Massnahmen (vgl. Urk. 13/5-9, Urk. 13/24 S. 2 unten, Urk. 13/26 ) nicht als belastend (Urteil des Bundesgerichts 8C_797/2008 vom 19. März 2009 E. 5.3.3). Dasselbe gilt für die stationäre Behandlung in der Klinik B.___ und die auf eigene Veranlas sung durchgeführten Untersuchungen bei Dr. I.___, Dr. J.___ und im K.___, wurde doch dadurch die Lebensqualität des Beschwerdeführers nicht massgeblich beeinträchtigt. 4.5. 5 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Zwar ist nicht zu verkennen, dass der Beschwerdeführer selber durchaus Beschwerden und alltagsbezogene Einschränkungen zu beklagen hat. Doch selbst wenn das Kriterium deshalb als erfüllt zu be trachten wäre, liegt es indes nicht in ausge prägter Weise vor.

4.5. 5 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Zwar ist nicht zu verkennen, dass der Beschwerdeführer selber durchaus Beschwerden und alltagsbezogene Einschränkungen zu beklagen hat. Doch selbst wenn das Kriterium deshalb als erfüllt zu be trachten wäre, liegt es indes nicht in ausge prägter Weise vor. 4.5.6 Für eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die U nfallfolgen erheblich verschlim mert hätte, bestehen ebenso wenig Anhaltspunkte wie für einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen.

4.5.6 Für eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die U nfallfolgen erheblich verschlim mert hätte, bestehen ebenso wenig Anhaltspunkte wie für einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen. 4.5.7 Was schliesslich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausge wiesener An strengungen anbelangt, ist dem Beschwerdeführern anzurechnen, dass er sich - schliesslich leider erfolglos - bemühte, seinen angestammten Ar beitsplatz behalten zu können und seine Restarbeitsfähigkeit zur realisieren. Die Ärzte bescheinigen in einer leidensangepassten Tätigkeit schon ab Januar 2011 eine Arbeitsfähi gkeit von 50 % ( Dr. D.___, Urk. 13/10 und Urk. 9/1-3; Dr. I.___, Urk. 20/3; K.___, Urk. 31 ) oder sogar von 1 00 % ( Klinik B.___, Urk. 13/88 ; vgl. auch Urk. 13/20 und Urk. 13/24 S. 2 ), so dass nicht von einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit gespro chen werden kann.

4.5.7 Was schliesslich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausge wiesener An strengungen anbelangt, ist dem Beschwerdeführern anzurechnen, dass er sich - schliesslich leider erfolglos - bemühte, seinen angestammten Ar beitsplatz behalten zu können und seine Restarbeitsfähigkeit zur realisieren. Die Ärzte bescheinigen in einer leidensangepassten Tätigkeit schon ab Januar 2011 eine Arbeitsfähi gkeit von 50 % ( Dr. D.___, Urk. 13/10 und Urk. 9/1-3; Dr. I.___, Urk. 20/3; K.___, Urk. 31 ) oder sogar von 1 00 % ( Klinik B.___, Urk. 13/88 ; vgl. auch Urk. 13/20 und Urk. 13/24 S. 2 ), so dass nicht von einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit gespro chen werden kann. 4. 5.8 Zusammen ge fass t ist eines der Kriterien, wenn auch nicht in ausgeprägter Weise, erfüllt. Dies genügt nicht, um den adä quaten Kausalzu sammenhang zwischen dem Unfall vom 2 7. September 2010 und den ab 1. Dezember 2011 noch vorhandenen Beschwerden zu bejahen.

4. 5.8 Zusammen ge fass t ist eines der Kriterien, wenn auch nicht in ausgeprägter Weise, erfüllt. Dies genügt nicht, um den adä quaten Kausalzu sammenhang zwischen dem Unfall vom 2 7. September 2010 und den ab 1. Dezember 2011 noch vorhandenen Beschwerden zu bejahen. 4.6 Der Fallabschluss darf vorgenommen werden, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann. Die namhafte Besserung bemisst sich nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähig keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist (BGE 134 V 109 E. 4.1 ff.).

4.6 Der Fallabschluss darf vorgenommen werden, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann. Die namhafte Besserung bemisst sich nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähig keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist (BGE 134 V 109 E. 4.1 ff.). Das Erreichen des medizinischen Endzustandes ist gestützt auf die entspre chende Stellun gnahmen des Kreisarztes Prof. Dr. H.___ ( Urk. 19/93) zu bejahen, weshalb eine Adäquanzprüfung auf den bestimmten Zeitpunkt ( 1. Dezember 2011) nicht zu beanstanden ist.

Das Erreichen des medizinischen Endzustandes ist gestützt auf die entspre chende Stellun gnahmen des Kreisarztes Prof. Dr. H.___ ( Urk. 19/93) zu bejahen, weshalb eine Adäquanzprüfung auf den bestimmten Zeitpunkt ( 1. Dezember 2011) nicht zu beanstanden ist. Von dem vom Beschwerdeführer beantragten weiteren medizinischen Abklärun gen ( Urk. 1 S. 2) sind keine massgeblichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann.

Von dem vom Beschwerdeführer beantragten weiteren medizinischen Abklärun gen ( Urk. 1 S. 2) sind keine massgeblichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann. 4. 7 Nach dem Gesagten endet e die Leistungs pflicht der Beschwerdegegnerin am 30. November 2011, womit sich d er angefochtene Entscheid als rechtens erweist und die dagegen erhobenen Beschwerde abzuweisen ist.

4. 7 Nach dem Gesagten endet e die Leistungs pflicht der Beschwerdegegnerin am 30. November 2011, womit sich d er angefochtene Entscheid als rechtens erweist und die dagegen erhobenen Beschwerde abzuweisen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Rechtsanwalt Christian Leupi

Rechtsanwalt Christian Leupi - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubSonderegger

PF/SO/MTversandt