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36-Millionen-Mann zu dick: Tevez bei Shanghai aussortiert
Wu Jingui steht neu an der Seitenlinie von Shanghai Shenua. Eine seiner ersten Amtshandlungen hat es in sich: Er verzichtet bis auf weiteres auf Topverdiener Carlos Tevez. Der Stürmer sei zu dick und entsprechend unfit.
Der 56-jährige Coach tut das, was einen guten Coach auszeichnet: er behandelt alle Spieler gleich. Und so kommt es, dass er Tevez, der 36 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, so schnell nicht mehr in der Startelf aufstellen wird: «Ich werde Tevez nicht mehr aufstellen. Er hat Übergewicht, genauso wie Fredy Guarin (Ex-Inter-Profi). Da muss ich an mein Team denken.» Im letzten Spiel bekam der 73-fache Nationalspieler eine Chance, sich als Joker zu beweisen. Doch der Argentinier zeigte eine schwache Leistung und wurde von den Fans ausgebuht.
Jingui will Tevez erst wieder aufstellen, wenn er fit ist. Er habe nie nach Reputation aufgestellt, stellt der Chinese unmissverständlich klar. Die letzten Wochen verbrachte Tevez übrigens in seiner Heimat in Südamerika, um sich von einer Wadenverletzung zu erholen. Wie es scheint, hat Tevez das Vertrauen der Chinesen missbraucht, denn natürlich hätte er auch trainieren müssen anstatt nur zu futtern.
Tevez, einstiger Star bei Juve und in der Premier League, kommt in dieser Saison auf lediglich zwei Tore in elf Einsätzen in der chinesischen Super League. Für einen Mann, der 36 Millionen Euro pro Jahr verdient, und dessen Job es ist, Tore zu schiessen, ist das eine sehr magere Ausbeute.