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Maria Ugolkova durfte sich an den Kurzbahn-Europameisterschaften im russischen Kasan reelle Chancen auf die Goldmedaille über 200 m Lagen ausrechnen. Die 32-Jährige vom SC Uster Wallisellen war in den vergangenen Wochen in ihrer Paradedisziplin im 25-m-Becken zur Weltcup-Seriensiegerin avanciert.
Im Final in Kasan nahm Ugolkova auf den ersten 100 m und den Teilstrecken im Delfin- und Rücken-Stil denn auch Kurs auf den ersten Schweizer Sieg an kontinentalen Kurzbahn-Titelkämpfen seit 2004. Damals hatte die Tessinerin Flavia Rigamonti über 800 m Crawl triumphiert.
Doch für Ugolkova wurde es letztlich nichts mit dem Traum von Gold. Sie sah sich auf der Brust-Strecke von der 14 Jahre jüngeren Anastasya Gorbenko aus Israel überholt. Nach den abschliessenden 50 m im Crawl-Stil fehlten der Wahl-Zürcherin gleich 1,24 Sekunden zum Triumph. In 2:06,41 verbesserte Ugolkova allerdings ihren eigenen Schweizer Rekord, welchen sie vor zwei Jahren aufgestellt und vor Wochenfrist egalisiert hatte, um 18 Hundertstel.
Ugolkova hatte schon vor zwei Jahren in Glasgow über 200 m Lagen Silber geholt, damals hinter Weltrekordhalterin Katinka Hosszu aus Ungarn. Bronze in Kasan ging an die Türkin Viktoria Gunes.