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Neuigkeiten über das Projekt Gestion des eaux de ruissellement du Tchad sahélien (GERTS). Die tschadische Regierung wird insbesondere im Rahmen der Umsetzung der vierten Phase des Projekts von zusätzlichen Mitteln der Schweizerischen Zusammenarbeit profitieren. Dieses Finanzierungsversprechen wurde durch die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding am 13. Januar 2023 umgesetzt.
Die Höhe der Schweizer Kooperationsfinanzierung wurde nicht bekannt gegeben. Die Mittel werden es den tschadischen Behörden jedoch ermöglichen, Rampen und Erosionsschutzmaßnahmen in den Tälern weiterzuentwickeln und zu rehabilitieren. Diese Schwellenwerte ermöglichen die Rückgewinnung von Abflusswasser (Wasser aus atmosphärischen Niederschlägen, das über die Oberfläche fließt, Anm. d. Red.) für die Pflanzenbewässerung in den Regionen Batha, Ennedi East, Ennedi West und Wadi Fira im Tschad.
Verbesserung der Ernährungssicherheit
Dadurch wird die verfügbare landwirtschaftliche Fläche für den Anbau in der Regenzeit vergrößert und der Anbau außerhalb der Saison ermöglicht. Außerdem wird die Wasserversorgung der Nutztiere verbessert. Generell zielen die verschiedenen Aktionen darauf ab, die Ernährungssicherheit im Tschad zu verbessern. In diesem zentralafrikanischen Land sind nach Angaben der französischen Entwicklungsagentur (AFD), die auch das GERTS-Projekt unterstützt, etwa 4,3 Millionen Menschen (52 % davon Frauen) von Ernährungsunsicherheit betroffen.
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Das Projekt ist auch aus wirtschaftlicher Sicht wichtig, da der Agrarsektor eine wichtige Rolle in der tschadischen Wirtschaft spielt, fast 25 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmacht und 80 % der erwerbstätigen Bevölkerung des Landes beschäftigt. Bis zum Start von Komponente 4 des GERTS-Projekts geht die 2018 gestartete dritte Phase weiter: Die Schweizer Kooperation hat 5 Millionen Euro der für diese Phase des Projekts geplanten 10 Millionen Euro bereitgestellt.
Das Runoff Management Project in der Sahelzone im Tschad hat bereits die Erschließung von mehr als 10.000 Hektar Wassereinzugsgebiet und 8.500 Hektar Ackerland zugunsten von 200.000 Bauern ermöglicht.
Enas Magum
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