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Als ehemaliger Geschichtsstudent kenne ich die Bedeutung von Quellen genau. Eine solche ist auch eine Ausgabe der englischen Zeitschrift The Sphere vom 1. Februar 1936, in der mit vielen Bildern vom Begräbnis des britischen Königs George V. berichtet wird.
George V., von Gottes Gnaden König des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland, Verteidiger des Glaubens und Kaiser von Indien, verstarb am 20. Januar 1936 auf seinem Landsitz Sandringham House in Norfolk. Mit grossem Pomp wurde der Sarg, eingehüllt in die königliche Standarte und mit der Krone obendrauf, zunächst nach London gebracht und in der Westminster Hall aufgebahrt. Einige Tage später folgte dann der Transport nach Windsor Castle und die Beisetzung in der St. George’s Chapel. Natürlich ruhten alle Blicke auf den vier Männern, die dem Sarg an erster Stelle folgten, den Söhnen des Verstorbenen: dem neuen König Edward VIII.; Prinz Albert, Duke of York (dem späteren König George VI. und Vater der heutigen Königin); Prinz Henry, Duke of Gloucester; und Prinz George, Duke of Kent. Hinter ihnen schritten Könige und Prinzen aus ganz Europa, natürlich meistens in Uniform – und mittendrin, in dunklem Zivil, der französische Präsident Albert Lebrun.
In der zweiten Hälfte des Hefts geht es dann um den neuen König, den man in fast jeder Lebenslage bewundern kann. Edward in der Wiege, Edward mit seiner berühmten Urgrossmutter, Königin Victoria, Edward im Matrosenanzug, Edward in Uniform, Edward mit Zylinder, Edward zu Pferd, Edward zu Fuss, Edward im Krieg…
Damals konnte ja niemand ahnen, wie kurz – und wie skandalumwoben – die Regierungszeit Edwards VIII. sein würde!