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Die begonnenen Abenteuerreisen in den Städtebau haben zwei Motive: Einerseits wollen wir uns in der andauernden Ferienzeit noch etwas vergnügen und anderseits gilt es der jahrzehntelangen zürcherischen Städtebauschwäche zu begegnen.
Für lange Zeit störte in Rom eine hässliche Halde zwischen zwei Ebenen der Stadt. Im Rom des Barocks hatten die Päpste die Hoheit über den Städtebau. 1726 war die Treppe mit ihren konkaven und konvexen Elementen nach Plänen des Architekten Francesco De Sanctis fertiggestellt und damit das Haldenproblem beseitigt. Die geschwungenen Linien tragen wesentlich dazu bei, sowohl die Bewegung als auch den Aufenthalt zu begünstigen. «zuerivitruv» stellte selbst fest, dass die Treppenabschnitte so angenehm proportioniert sind, dass beim Aufstieg nie ein Gefühl eines unüberwindbaren Hindernisses aufkommt. Die Popularität ist verdient, der geschaffene Stadtraum stupend, doch der heutige «Overtourisme» ein Unglück. Eine glücklichere Zeit hält der Film «Roman Holiday» aus dem Jahr 1953 fest. Die Schauspieler: Audrey Hepburn und Gregory Peck. Einer der besten amerikanischen Filme bediente sich dieser Kulisse Europas.
Eine schon oft gestellte Frage für die Zürcher Gegenwart: Wann wird die hässliche Trambarrière unter der Hardbrücke beseitigt und wann können die neuen Quartierteile von Zürich West endlich zusammenwachsen? (siehe auch Postings 14. und 31. Dezember 2022).