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Konkurrenzfähigkeit der Schweiz erhalten
Der Regierungsrat des Kantons Zug begrüsst den Zwischenbericht vom 7. Mai 2013 zu den Massnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit (Unternehmenssteuerreform III) und schliesst sich der Stellungnahme der Finanzdirektorenkonferenz grundsätzlich an. Er weist jedoch darauf hin, dass die Summe, die heute durch den Finanzausgleich umverteilt wird, zu hoch sei. Sie soll merklich reduziert werden, da die Geberkantone ihr Ressourcenpotenzial nach der Unternehmenssteuerreform bedeutend weniger ausschöpfen können.
Zudem fordert der Regierungsrat, neben der «Lizenzbox» nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, um die internationale Konkurrenzfähigkeit des Steuerstandortes Schweiz zu sichern.
Regierungsrat Peter Hegglin, Finanzdirektor
Lizenzbox
Im Gegensatz zu den kantonalen Steuerprivilegien werden bei Lizenzboxen nicht nur ausländische, sondern auch inländische Erträge privilegiert besteuert.Die Gewinnsteuersätze, liegen in der EU, je nach Modell zwischen 5% und 12%, während die Steuerbelastung der Nidwaldner Lizenzbox 8,8% beträgt.Grossbritannien hat eine Patentbox mit einem Steuersatz von 10% eingeführt.
Nidwalden gewährt die Privilegierung auf alle Erträge aus geistigem Eigentum, die unter die Definition von Art. 12 Abs. 2 des OECD-Musterabkommens fallen. Dazu zählen Patente, Marken, Muster oder Modelle, Pläne ebenso wie geheime Formeln und Verfahren.
Anmerkung der Redaktion