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Montag
In der neuen Handelswoche erwarten die Händler am Montag nur wenige Daten. Um 10:00 Uhr wird der italienische Geschäftsklimaindex für den Monat Juli publiziert. Am Nachmittag um 15:45 Uhr folgt der US-Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes für den Juni, und um 16:00 Uhr laufen die anstehenden Hausverkäufe für den Monat Juni über die Handelsschirme. Um 16:30 Uhr wird die Umfrage der Dallas Fed im Juli zu den Einschätzungen des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht. Rund 80 Unternehmen berichten von ihren aktuellen Ergebnissen, darunter Gea Group (D), Wincor Nixdorf (D), Reckitt Benckiser (GB) und Ryanair Holdings (IRL).
Dienstag
Der Dienstag beginnt zur asiatisch-pazifischen Handelszeit mit den japanischen Haushaltsausgaben und der japanischen Arbeitslosenquote im Juni um 01:30 Uhr sowie dem japanischen Einzelhandelsumsatz im Juni um 01:50 Uhr. Im Anschluss laufen um 03:00 Uhr die australischen Neubauverkäufe im Juni über die Ticker. Um 07:00 Uhr folgt das japanische Geschäftsklima für den Juli, und um 08:00 Uhr erreichen die deutschen Importpreise für den Juni die Händler. Um 10:30 Uhr werden die britischen Verbraucherkredite, die Geldmenge M4 und die Hypothekengenehmigungen ausgewiesen (alle für den Juni). Aus den USA kommen als erste Daten des Tages um 13:45 Uhr die US-Ladenkettenumsätze und um 15:00 Uhr der Case-Shiller-Hauspreisindex für den Mai. Zeitgleich wird der Redbook-Einzelhandelsumsatz veröffentlicht. Um 16:00 Uhr veröffentlicht das Conference Board das US-Verbrauchervertrauen. Über 100 Unternehmen aus Europa und den USA berichten von ihren neuesten Quartalszahlen, darunter Linde (D), UBS (CH), Pfizer (USA), Deutsche Bank (D), BP (GB), Renault (F), Barclays (GB) und Twitter (USA).
Mittwoch
Der Mittwoch fängt um 00:45 Uhr mit den neuseeländischen Baugenehmigungen für den Juni an und setzt sich um 01:50 Uhr mit der japanischen Industrieproduktion für den Juni fort. Die japanischen Kfz-Produktionsdaten für den Juni werden um 06:00 Uhr publiziert. Um 08:00 Uhr folgt der UBS-Konsumindikator für den Juni aus der Schweiz und um 08:45 Uhr das französische Verbrauchervertrauen für den Juli. Zum europäischen Börsenstart um 09:00 Uhr werden die spanischen Verbraucherpreise für den Juli, das spanische BIP für das zweite Quartal und das KOF-Konjunkturbarometer für die Schweiz im Juli veröffentlicht. Um 11:00 Uhr wird das Verbraucher-, Industrie- und Dienstleistervertrauen für die Eurozone im Juli publiziert, zeitgleich werden die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone und der Konjunkturklimaindikator (beide Juli) ausgegeben. Die ersten US-Daten sind mit den MBA-Hypothekenanträgen um 13:00 Uhr zu erwarten, um 14:00 Uhr folgen die deutschen Verbraucherpreise für den Juli und um 14.15 Uhr die ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar aus den USA für den Juni. Um 14:30 Uhr werden zeitgleich die kanadischen Rohstoff- und Erzeugerpreise für den Juni sowie das US-BIP für das zweite Quartal veröffentlicht. Rohölhändler achten um 16:30 Uhr auf die Ausgabe der aktuellen US-Lagerbestandsdaten. Das Highlight des Handelstages wird der Zinsentscheid der Fed sein. Der Zins wird aller Voraussicht nicht geändert, jedoch könnte das QE3-Volumen von 35 auf 25 Mrd. US-Dollar monatlich sinken. Mit weit über 100 Unternehmensberichten ist auch der Mittwoch von der Bilanzsaison geprägt. Unter anderem berichten folgende Konzerne von ihren aktuellen Quartalsergebnissen: BBVA (E), Barclays (GB), MetLife (USA), HeidelbergCement (D), Infineon (D), Axa (F), Bayer (D) und Total (F).
Donnerstag
Der Donnerstag beginnt mit dem GfK-Verbrauchervertrauen Juli für Großbritannien um 01:05 Uhr und setzt sich um 03.30 Uhr mit den australischen Baugenehmigungen für den Mai, den australischen Krediten an den Privatsektor im Juni, den japanischen durchschnittlichen Nettoeinkommen im Juni und den australischen Importpreisen für das zweite Quartal fort. Um 05:00 Uhr werden Daten zur neuseeländischen Geldmenge M3 im Juni publiziert. Die japanischen Baubeginne im Juni sowie die Auftragseingänge des Bausektors im Juni werden um 07:00 Uhr ausgegeben. Die deutsche Erwerbstätigenzahl für den Juni und der deutsche Einzelhandelsumsatz im Juni werden zeitgleich mit dem britischen nationalen Hauspreisindex für den Juli um 08:00 Uhr veröffentlicht. Die französischen Konsumausgaben und Erzeugerpreise (beide Juni) folgen um 08:45 Uhr. Die deutschen Arbeitsmarktdaten mit der Arbeitslosenquote für den Juli werden um 09:55 Uhr erwartet. Für die Arbeitslosenquote werden 6,50 Prozent prognostiziert. Die italienische Arbeitslosenquote für den Juni trifft parallel zu dem VDMA-Auftragseingang des deutschen Maschinenbaus für den Juni um 10:00 Uhr ein. Um 11:00 Uhr folgen noch die italienischen Verbraucherpreise, zeitgleich mit der Arbeitslosenquote der Eurozone im Juni und den Verbraucherpreisen der Eurozone im Juli. Die italienischen Erzeugerpreise für den Juni folgen um 12:00 Uhr. Die US-Challenger-Stellenstreichungen für den Juli werden um 13.30 Uhr publiziert. Die Erstanträge und fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe werden im gemeinsamen Datenstrang mit dem kanadischen BIP für den Mai und dem US-Arbeitskostenindex für das zweite Quartal ausgewiesen. Um 15:45 Uhr wird der Chicago-Einkaufsmanagerindex für den Juli ausgegeben. Am späteren Abend um 21:00 Uhr werden die US-Agrarpreise für den Juli und um 22:30 Uhr die aktuelle Fed-Bilanz für den Juni veröffentlicht. Über 150 Unternehmen berichten von ihren aktuellen Zahlen, darunter VW (D), Siemens (D), Fresenius SE (D), Metro (D), Deutsche Lufthansa (D), Continental (D), aber auch Mastercard (USA), Exxon Mobil (USA), Sony (J), Eni (I), Telefonica (E) und GDF Suez (F).
Freitag
Der Freitag bringt um 01:30 Uhr den australischen Manufacturing Index von AIG und um 03:00 Uhr den chinesischen Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für den Juli. Um 03:30 Uhr folgen die australischen Erzeugerpreise für das zweite Quartal, um 03:35 der japanische Nomura-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im Juli und um 03:45 Uhr der chinesische HSBC-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für den Monat Juli. Um 08:30 Uhr werden die australischen Rohstoffpreise für den Juli erwartet. Kurz nach der europäischen Börseneröffnung beginnt der Datenreigen der europäischen Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes. Um 09:15 Uhr werden die spanischen, um 09:45 Uhr die italienischen, um 09:50 Uhr die französischen, um 09:55 Uhr die deutschen und um 10:00 Uhr die Daten für die Eurozone erwartet (alle für den Juli). Das britische Pendant folgt um 10:30 Uhr. Um 12:00 Uhr werden die wöchentlichen LTRO-Rückzahlungen an die EZB publiziert. Das Highlight des Handelstages und vermutlich auch der Handelswoche bilden einmal mehr die US-Arbeitsmarktdaten (NFP). Die Daten werden zeitgleich mit den US-Konsumausgaben, den persönlichen Einkommen, der PCE-Kernrate, den neugeschaffenen Stellen, der Arbeitslosenquote (Prognose: 6,10 Prozent), den durchschnittlichen Stundenlöhnen und dem kanadischen Einkaufsmanagerindex (RBC) publiziert (alle Daten für den Monat Juli). Ferner veröffentlicht Markit um 15:45 Uhr seinen US-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im Juli, und um 15:55 Uhr gibt die University of Michigan das Konsumklima für den August bekannt. Um 16:00 Uhr werden der US-ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juli und die US-Bauausgaben im Juni ausgewiesen. Um 21:30 Uhr erreicht noch der CoT-Bericht (Commitments of Traders) die Händler. Wacker Chemie (D), Tesco (GB), ArcelorMittal (LU), Suzuki Motor (J) und rund 25 weitere Unternehmen veröffentlichen ihre aktuellen Quartalsergebnisse.