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/ Forschung
Metabolic profiling links cardiovascular risk and vascular end organ damage
Bisher ist noch nicht endgültig entschlüsselt, durch welche Mechanismen kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder körperliche Inaktivität die Gefässstruktur oder Gefässfunktion beeinträchtigen. Der Bereich Sportmedizin des Departments für Sport, Bewegung und Gesundheit hat nun in einer Studie – in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität in Graz – das metabolische Profil und die Gefässgesundheit von gesunden Personen und kardiovaskulären Risikopatient*innen untersucht. Dabei kam heraus, dass vor allem hohe Konzentrationen an Glutamin, Glyzin, Histidin und Acetat mit einem niedrigen kardiovaskulären Risikoprofil assoziiert sind. Tryptophan hingegen war mit einem erhöhten kardiovaskulären Risikoprofil verbunden. Besonders interessant war, dass durch das metabolische Profil einer Person bis zu 23% der Variation der Gefässgesundheit erklärt wurde.
Die Analyse des metabolischen Profils hat somit hohes Potential die kardiovaskuläre Risikostratifizierung zu optimieren, indem neue mechanistische Wege analysiert werden können, wie die klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren auf das Gefässsystem wirken.
Diese Studie wurde vor kurzem in Atherosclerosis (IF: 5.162) publiziert:
Streese L, Springer AM, Deiseroth A, Carrard J, Infanger D, Schmaderer C, Schmidt-Trucksäss A, Madl T, Hanssen H. Metabolic profiling links cardiovascular risk and vascular end organ damage.