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Powerful Teaching
Pooja K. Agarwal and Patrice M. Bain
erschienen 2019 bei Jossey-Bass A Wiley Brand
Auf 328 Seiten erfährt man alles über die 4 Power Tools des Lernens - wissenschaftlich belegt und super einfach anzuwenden! Dabei ist es völlig egal, ob man sie für sich selbst nutzt, für das tägliche Lernen, für eine Weiterbildung oder ob man sie nutzt um in Weiter,-und Fortbildungsveranstaltungen das Lernen zu pushen oder in Beratungen Betroffene zum Lernen zu motivieren.
1) Retrieval Practice "Boost learning by pulling information out of students`heads, rather than focusing on getting information into students`heads"
2) Spaced Practice "Boost learning by spreading lessons and retrieval opportunities out over time so learning isn`t crammed all at once"
3) Interleaving "Boost learning by mixing up closely related topics and encouraging students to discriminate between key concepts"
4) Feedback-Driven Metacognition "Boost learning by providing students with the opportunity to know what tehy know and know what tehy don`t know"
Association of Small Intestinal Bacterial Overgrowth With Heart Failure and Its Prediction for Short-Term Outcomes
Song et al. 2021, Journal of the American Heart Association S. 1-13
Gastrointestinale Phänomene zeigen sich häufig bei Patient*innen mit Herzinsuffizienz. Diese Studie beschäftigt sich mit dem Phänomen "SIBO" und dessen Auswirkung auf Herzinsuffizienz.
SIBO äussert sich durch Konstipation, Diarrhoe, geblähtes Abdomen, Bauchschmerzen, Übelkeit bis hin zu Erbrechen. Damit schränkt es die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. SIBO kann über einen Atemtest und Stuhlproben diagnostiziert werden. Die Behandlung besteht meist in einer Antibiotika-Therapie. Ergänzend können Phytotherapeutika die Phänomene und Beschwerden lindern.
In dieser Studie zeigten 45% (128 von 287 Patient*innen mit HF) eine SIBO. Gezeigt werden konnte, dass die SIBO das Rehospitalisationsrisiko bei HFrEF-Patient*innen erhöht, das Risiko des kardiovaskulären Todes bei HFpEF-Patient*innen erhöht und sich als unabhängiger Risikofaktor für Patient*innen mit HF erweist. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine proaktive Behandlung von SIBO für die HF-Patient*innen einen Benefit erbringen könnte.
Eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Patient*innen nicht asiatischer Herkunft kann nicht 1:1 erfolgen, hier bedarf es weiterer Forschungen in diesem Bereich.
Wir kennen alle das Transtheoretische Modell der Verhaltensveränderung, und andere Modelle und Konzepte um Menschen bei Verhaltensveränderungen zu unterstützen. "Die 1% Methode" ergänzt mit praktischen Beispielen und den Basics, wie man "schlechte" Gewohnheiten ablegen kann und "gute" Gewohnheiten langfristig etablieren kann. Leicht zu lesen, für die/ den Fachfrau/Fachmann in Beratung nichts Neues - aber doch mit dem einen oder anderen a-ha-Effekt, eine gute Leseempfehlung für Klient*innen/ Patient*innen/ Kund*innen, welche manchmal Mühe haben mit der Etablierung für sie günstiger Verhaltensalternativen.
Die 1% Methode
von James Clear
Deutsche Ausgabe erschienen 2020 bei Goldmann
Cost-of-illness studies in heart failure: a systematic review 2004-2016
Lesyuk, Wladimir; 15.03.2022, Dissertation Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen - Nürnberg - urn:nbn.de:bvb:29-opus4-187178
Diese Dissertation untersuchte Kostenstudien zum Thema Herzinsuffizienz von 2004-2016, mit dem Ziel die wirtschaftliche Bedeutung der Erkrankung zu verdeutlichen. Es wurden via verschiedenen Datenbanken Kostenstudien gesucht und statistisch ausgewertet. Insgesamt wurden 16 Studien eingeschlossen.
Wichtige Erkenntnisse durch den Autor:
grosse Bandbreite an Studiendesigns erschweren die direkte Vergleichbarkeit der Daten, es erfolgte bisher kein standardisierter Zugang
die meisten Studien liegen aus Nordamerika und Europa vor, d.h. ein globaler Zugang zu den Kosten fehlt
2/3 der direkten Kosten entstehen durch Hospitalisationen: 23% der Hf-Patient*innen erleiden eine Rehospitalisation in den ersten 6 Monaten nach der Diagnosestellung
höhere NYHA-Klassen sind mit höheren Kosten verbunden: NYHA -Klasse IV zeigt 8-30mal höhere Kosten als NYHA-Klasse II
das 1. Jahr nach Diagnosestellung und die End of Life Care erreichen die höchsten Kosten im Verlauf: in den letzten 6 Lebensmonaten sind Kosten und Ressourceneinsatz am intensivsten
insgesamt sind in den letzten beiden Jahrzehnten die Kosten im Gesundheitswesen für die Versorgung von HF-Patient*innen massiv angestiegen
Die TINY HABITS METHODE
Dr. BJ FOGG
Deutsche Erstausgabe erschienen 2021 bei btb
Dr. BJ Fogg erläutert auf leicht verständliche und unterhaltsame Weise die Schritte für erfolgreiches "Behavior Design". Dabei betont er, wie wichtig die Analyse von Verhalten ist und beschreibt, warum so manche gut gemeinte Tipps nicht zum Erfolg führen. Hier sind seine 7 Schritte zur erfolgreichen Verhaltensveränderung:
Formuliere dein Bestreben, z.B. Stress reduzieren
Sammle geeignete Verhaltensweisen zum erreichen deines Bestrebens, z.B. meditieren, Yoga, Joggen, mit dem Hund spazieren....
Suche daraus für dich passende Verhaltensweisen, d.h. die Verhaltensweisen sollten einen passenden Effekt haben, du willst sie praktizieren und du kannst sie praktizieren (Wo bekomme ich einen Hund her zum Spazierengehen??)
Klein anfangen! Die Machbarkeitskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied: Zeit/ Geld/ körperliche Anstrengung/ geistige Anstrengung/ gewohnte Abläufe
Finde einen passenden und zuverlässigen Auslöser. (Tipp: verlasse dich nicht rein auf deine innere Motivation)
Feier deine Erfolge! Dein Gehirn braucht das! Dopamin ist der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg. Belohne dein Gehirn - wichtig: eine Belohnung in Form eines Anreizes, z.B. ein Kinoabend, führt langfristig nicht zum Erfolg, wenn das Verhalten dir keinen Spass macht und das Gehirn nicht unmittelbar belohnt wird. Also ein ehrlich gemeintes "Toll gemacht!", ein echtes Lächeln oder eine Siegerpose schliessen die Handlung ab.
Probleme lösen, variieren und erweitern.