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Es könnte sein, dass die Fifa diesen Posten schlecht besetzt hat: Canover Watson, beim Fußball-Weltverband für Finanzaufsicht zuständig, ist in seiner Heimat Cayman Islands wegen Geldwäscheverdachts verhaftet worden.
Ein hochrangiger Fifa-Funktionär von den Cayman Islands ist in seiner Heimat wegen möglicher Korruption vorübergehend verhaftet worden, inzwischen aber auf freiem Fuss. Canover Watson, der als Mitglied der achtköpfigen Audit- und Compliance-Kommission beim Fussball-Weltverband mit der Finanzaufsicht betraut ist, wird Geldwäsche und Missbrauch öffentlicher Gelder vorgeworfen.
Domenico Scala, der Vorsitzende der Fifa-Finanzkommission, hat den 43-Jährigen bereits zur Klärung des Sachverhalts aufgefordert. Der Vorgang geschehe im Einvernehmen mit der Fifa-Ethikkommission, so Scala.
Watson wies in einer ersten Stellungnahme ein Fehlverhalten zurück. In dem Fall auf den Cayman Islands geht es um einen Vertrag aus dem Jahr 2010 über ein Kartenabrechnungssystem in Krankenhäusern. Watson ist Vizepräsident des karibischen Fussball-Verbandes und ein enger Vertrauter von Fifa-Vize Jeffrey Webb. (luk/dpa/AP)