Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03435.jsonl.gz/269

Warum sollte man düngen?
Von Wasser alleine kann eine Pflanze auf Dauer nicht gesund und kräftig gedeihen. Zum Wachsen braucht sie Stickstoff, für den Aufbau von Blüten und Früchten Phosphor. Kalium wiederum stärkt und schützt sie gegenüber Krankheiten und festigt das Pflanzengewebe. In der Natur werden die Pflanzen gedüngt, indem herab gefallene Pflanzenteile verrotten und unter Einwirkung von Käfern, Würmern und Mikroorganismen zu Nährstoffen aufbereitet werden. Während also die Natur für sich selbst sorgt, müssen Topfpflanzen nachgedüngt werden.
Wann und wie oft wird gedüngt?
Gedüngt wird nur während der Wachstumsphase, der sogenannten Vegetationszeit, welche in der Regel in das Frühjahr und den Sommer fällt. Während dieser Zeit gibt man etwa alle zwei bis drei Wochen dem Giesswasser einen flüssigen Kakteendünger bei. Frisch umgetopfte Pflanzen werden einige Wochen nicht gedüngt, da in frischer Erde ausreichend Nährstoffe enthalten sind.
Welcher Dünger eignet sich für Kakteen und Sukkulenten?
Zum Düngen sollte ausschliesslich ein spezieller Kakteendünger verwendet werden. Ein handelsüblicher Pflanzendünger eignet sich nicht für Kakteen und Sukkulenten, denn diese haben diesbezüglich spezifische Bedürfnisse. So brauchen sie etwa deutlich weniger Stickstoff als andere Pflanzen, zumal sie sehr langsam wachsen. Wird ihnen zuviel Stickstoff zugeführt, kann es zu unkontrolliertem und massigem Wachstum kommen, was ihre Widerstandsfähigkeit schwächt und sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge werden lässt.
Die Anteile der drei wichtigsten Elemente – Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) – findet man in der Regel auf dem Etikett der Düngerflasche. Sie werden entweder in Gramm pro Liter Flüssigkeit oder in Prozenten angegeben (%N : %P : %K).
→ Kakteen und Sukkulenten werden optimalerweise von März bis September/Oktober mit einem eigens auf ihre