Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/2799

Das Klima verändert sich. Die bodennahe Lufttemperatur in der Schweiz hat über die letzten 150 Jahre um 2 Grad Celsius zugenommen, doppelt so viel wie im weltweiten Durchschnitt. Auch wenn die globale Erwärmung auf 1.5°C bis 2°C begrenzt werden könnte, würde sich die Schweiz mit bis zu 3.4 Grad deutlich stärker erwärmen.
Für die Schweizer Berge und die Alpen generell hat dies drastische Folgen: Die meisten Gletscher werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwinden, und es wird weniger Schnee geben. Der Permafrost im Hochgebirge wird zu einem grossen Teil auftauen, die Vegetation wird sich verändern und viele Tierarten werden aussterben. Wahrscheinlich nehmen Naturgefahren stark zu. Denn der Temperaturanstieg führt zu intensiveren Niederschlägen, die Überschwemmungen, Erdrutsche und Murgänge nach sich ziehen können. Durch die Eisschmelze können sich auch neue Gletscherseen bilden, welche die Gefahr von Flutwellen bergen, wenn sie beispielsweise von Eis- oder Felsabbrüchen erreicht werden. Was können wir tun? Weil die Bergwelt so empfindlich auf den Klimawandel reagiert, ist es wichtig, auf der lokalen und globalen Agenda zu agieren. Wir analysieren die Auswirkungen und die Folgen des Klimawandels in den Alpen und für die Bevölkerung der Schweiz und diskutieren Strategien zur Eindämmung des Klimawandels: Fehlt uns in naher oder ferner Zukunft das Wasser, wenn die Gletscher immer kleiner werden oder ganz verschwinden? Wie können wir den veränderten klimatischen Bedingungen Rechnung tragen? Was sind wichtige Schritte hin zu einer CO2-neutralen Schweiz? Wie können die Alpen zur nachhaltigen Stromproduktion beitragen?