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Erst am Mittwoch hatten die Gewerkschaften einen ursprünglich für Silvester und das in Spanien besonders wichtige Dreikönigsfest am 6. Januar geplanten Streik abgesagt, weil die Regierung ihre Vermittlung angeboten hatte. Diese Verhandlungen hätten jedoch zu keinem für die Arbeitnehmervertreter akzeptablen Ergebnis geführt, weshalb der Streikaufruf nun wieder für die Tage im Januar in Kraft gesetzt worden sei, betonten die Gewerkschaften.
Hintergrund ist, dass die für die Abfertigung von Flugzeugen zuständige Iberia Airport Services bei einer Ausschreibung im September fast alle ihre Verträge für wichtige spanische Flughäfen mit Ausnahme von Madrid-Barajas an Mitbewerber verlor. Damit ist sie künftig nicht mehr für die Abfertigung der dort landenden und startenden Flugzeuge aller Fluglinien zuständig. Rund 7000 Mitarbeiter befürchten, bei neuen Lizenznehmern zu schlechteren Bedingungen arbeiten zu müssen.
Die Gewerkschaften wollen erreichen, dass Iberia zumindest die Abfertigung aller Flugzeuge der zum Mutterkonzern IAG gehörenden Fluggesellschaften - Iberia, British Airways, Level, Vueling, Aer Lingus und Air Nostrum - auf den betroffenen spanischen Flughäfen in Eigenregie übernimmt. Iberia habe das aus Kostengründen abgelehnt.