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Die Bauarbeiten für die Bahnlinie CEVA (Cornavin – Eaux-Vives – Annemasse) wurden am 15. November 2011 in Angriff genommen, nachdem während über 100 Jahren darüber diskutiert und verhandelt worden war. Die grösstenteils unterirdisch verlaufende projektierte Verbindung mit einer Gesamtlänge von 16 Kilometern, davon 14 Kilometer auf Schweizer Boden, zwischen dem Bahnhof Cornavin und der Stadt Annemasse wird 5 Haltestellen aufweisen (Lancy – Pont-Rouge, Carouge – Bachet, Champel – Hôpital, Genève – Eaux-Vives und Chêne-Bourg) und über 240'000 Menschen bedienen, die weniger als 500 Meter von einer Haltestelle entfernt leben oder arbeiten.
Die Bauarbeiten wurden über einen Zeitraum von 6 Jahren projektiert, wobei die Ablieferung des Werks im Dezember 2017 angestrebt wird. Die Gesamtkosten werden mit 1,5 Milliarden Franken veranschlagt. Das Projekt ermöglicht den Anschluss des schweizerischen an das französische Bahnnetz und schafft einen echten Regionalverbund zwischen Genf und dem französischen Hochsavoyen.
Die CEVA soll eine interessante Alternative zum Individualverkehr darstellen und die wirtschaftliche Attraktivität der gesamten Region verbessern. Zudem führt das bedeutende Projekt zu einer künftigen Umgestaltung bestimmter Quartiere, indem es ihnen neue Impulse verleiht. Der Ausbau von zwei Bahnhöfen in Lancy – Pont-Rouge und in Genève – Eaux-Vives generiert schon heute umfangreiche Immobilienprojekte und ermöglicht dadurch die Entstehung neuer urbaner Zentren mit Wohnungen und Gewerbeflächen.
Weitere Informationen unter www.ceva.ch.