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Die Ernährungssicherheit in der Schweiz ist heute gewährleistet: Lebensmittel stehen ständig in ausreichender Menge zur Verfügung, die Lebensmittelsicherheit ist auf einem hohen Niveau und die Konsumentinnen und Konsumenten verfügen über genügend Kaufkraft, um ihren täglichen Bedarf an Lebensmitteln zu decken.
Ausdruck davon ist, dass die Schweizer Haushalte im Durchschnitt lediglich 9 Prozent des verfügbaren Einkommens für Lebensmittel einsetzen. Es wird geschätzt, dass ein Drittel der produzierten Lebensmittel als Abfall anfallen (Food Waste), rund die Hälfte davon bei den Konsumenten. Die einheimische Lebensmittelproduktion ist ein wichtiger Pfeiler der inländischen Versorgung. Ebenso sind Lebensmittelimporte zur Sicherstellung einer ausreichenden und ausgewogenen Versorgung der Bevölkerung bedeutend.
Die Inlandproduktion ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Die Schweizer Landwirtschaft produzierte in den letzten Jahren auf Rekordniveau. Da aufgrund des Bevölkerungswachstums auch der Verbrauch zugenommen hat, lag der Selbstversorgungsgrad (Verhältnis von Inlandproduktion zu Verbrauch) in den letzten Jahren relativ konstant bei 60 Prozent. Die Tatsache, dass die Schweiz rund 40 Prozent der Lebensmittel importiert, ist nicht darauf zurückzuführen, dass die landwirtschaftliche Produktion in der Schweiz extensiv wäre. Aufgrund der guten Produktionsbedingungen in der Schweiz (hochwertige Böden, ausreichend Niederschläge, Verfügbarkeit von Produktionsmitteln) ist das Ertragsniveau und die Produktionsintensität in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch. Hauptgrund für den hohen Importbedarf ist die hohe Bevölkerungsdichte, d.h. die im Vergleich mit der Bevölkerungszahl geringe Verfügbarkeit von landwirtschaftlich nutzbarer Fläche. Die ackerfähige Fläche beträgt in der Schweiz lediglich 500 Quadratmeter pro Einwohnerin und Einwohner. Das ist nur ein Viertel des internationalen Durchschnitts. Rund zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche können aus topografischen oder klimatischen Gründen nur als Grünland genutzt werden. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz beim globalen Ernährungssicherheitsindex auf Rang 6 (vgl. Link).
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Letzte Änderung 29.05.2017