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Geschäftsnummer: SR.2000.00029 Entscheidart und -datum: Endentscheid vom 02.05.2001 Spruchkörper: 2. Abteilung/2. Kammer Weiterzug: Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 09.10.2001 formell erledigt. Rechtsgebiet: Steuerrecht Betreff: Nachsteuern 1992-1997 Ausstandspflicht; Nachsteuergrundlagen Ablehnung des Ausstandsbegehrens gegen Verwaltungsrichter Q. Abweisung von Sistierungs- und Rückweisungsantrag. Pflichtige deklarierten Einlage in "X Portfolio Management" überhaupt nicht. Da diese Erträge zugeflossen sind und sich im Bereich der Massenverwaltung der Steuerkommissär grundsätzlich auf die vollständige, widerspruchsfreie und nachvollziehbare Deklaration der Pflichtigen verlassen darf, liegen Unterbesteuerung wie auch neue Tatsache vor und wurde die Nachsteuer zu Recht erhoben. Eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid wurde vom Bundesgericht als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. Geschäftsnummer: SR.2000.00029 Entscheidart und -datum: Endentscheid vom 02.05.2001 Spruchkörper: 2. Abteilung/2. Kammer Weiterzug: Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 09.10.2001 formell erledigt. Rechtsgebiet: Steuerrecht Betreff: Nachsteuern 1992-1997 Ausstandspflicht; Nachsteuergrundlagen Ablehnung des Ausstandsbegehrens gegen Verwaltungsrichter Q. Abweisung von Sistierungs- und Rückweisungsantrag. Pflichtige deklarierten Einlage in "X Portfolio Management" überhaupt nicht. Da diese Erträge zugeflossen sind und sich im Bereich der Massenverwaltung der Steuerkommissär grundsätzlich auf die vollständige, widerspruchsfreie und nachvollziehbare Deklaration der Pflichtigen verlassen darf, liegen Unterbesteuerung wie auch neue Tatsache vor und wurde die Nachsteuer zu Recht erhoben. Eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid wurde vom Bundesgericht als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. Stichworte: ANLAGEBETRUG ANLAGEPYRAMIDE AUSSTAND BEFANGENHEIT BGE CLAY BENJAMIN NACHSTEUERPFLICHT NEUE TATSACHE PAPIERGEWINN SCHNEEBALLSYSTEM SELBSTANZEIGE UNTERBESTEUERUNG VORBEFASSUNG VOREINGENOMMENHEIT Rechtsnormen: § 102 lit. I aStG § 119 StG § 5a VRG Publikationen: - keine - Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) Gewichtung: 3 Stichworte: ANLAGEBETRUG ANLAGEPYRAMIDE AUSSTAND BEFANGENHEIT BGE CLAY BENJAMIN NACHSTEUERPFLICHT NEUE TATSACHE PAPIERGEWINN SCHNEEBALLSYSTEM SELBSTANZEIGE UNTERBESTEUERUNG VORBEFASSUNG VOREINGENOMMENHEIT ANLAGEBETRUG ANLAGEPYRAMIDE AUSSTAND BEFANGENHEIT BGE CLAY BENJAMIN NACHSTEUERPFLICHT NEUE TATSACHE PAPIERGEWINN SCHNEEBALLSYSTEM SELBSTANZEIGE UNTERBESTEUERUNG VORBEFASSUNG VOREINGENOMMENHEIT Rechtsnormen: § 102 lit. I aStG § 119 StG § 5a VRG § 102 lit. I aStG § 119 StG § 5a VRG Publikationen: - keine - Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) Gewichtung: 3 I. Die Eheleute A wurden für die Steuer­jahre 1992 bis 1997 wie folgt eingeschätzt: Steuerjahr Reineinkommen Reinvermögen 1992 Fr. 102'400.- Fr. 608'000.- 1993 Fr. 94'700.- Fr. 1'188'000.- 1994 Fr. 70'200.- Fr. 1'304'000.- 1995 Fr. 82'500.- Fr. 1'118'000.- 1996 Fr. 55'400.- Fr. 1'186'000.- 1997 Fr. 103'000.- Fr. 1'630'000.- Diese Einschätzungen erwuchsen in Rechtskraft. Am 3. Dezember 1999 eröffnete der zuständige Steuerkommissär der Abteilung Spe­­zialdienste ein Nach‑ und Steuerstrafverfahren gegen die Eheleute A für die Steu­er­jahre 1992 bis und mit 1997 gestützt auf eine Selbst­anzeige und den Ver­dacht, dass sie Erträge aus ihren Anlagen in "Portfolio X Management" nicht deklariert hatten. II. Am 21. August 2000 verfügte das Kantonale Steueramt eine Nachsteuer von Fr. 40'578.80. Gleichzeitig sprach es (sinngemäss) A.1 der vorsätzlichen Steuerhinter­zie­hung schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 12'312.10. Die hiergegen erhobene Einsprache wies das Kantonale Steueramt, Abteilung Spe­zialdienste, hinsichtlich der Nachsteuer am 23. November 2000 ab. III. Gegen diese Verfügung liessen die Eheleute A am 20. De­zember 2000 Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben und stellten den Hauptantrag, die Sache sei zur Neu­be­urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei mangels der dafür erfor­der­lichen gesetzlichen Voraussetzungen die verfügte Nachsteuer und dementspre­chend die auf­erlegte Busse aufzuheben, allenfalls sei das Steuerstrafverfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des Nachsteuerverfahrens zu sistieren. Ausserdem verlang­ten sie die Zuspre­chung einer angemessenen Parteientschädigung. Das Kantonale Steueramt Zürich, Abteilung Spezialdienste, verwies in seiner Re­kursantwort vom 11. Januar 2001 auf die erlassene Verfügung und verzichtete im Übrigen auf Stellungnahme. Am 15. März 2001 liessen die Eheleute A ein Sistierungsgesuch und ein "förmli­ches Ausstandsbegehren" gegen Verwaltungsrichter Q stellen. So­dann ergänz­ten sie ihre Ausführungen zur Parteientschädigung. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: [in einer Besetzung ohne Verwaltungsrichter Q] Wer beim Vollzug des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in einer Sache zu entscheiden oder an einer Verfügung oder Entscheidung in massgeblicher Stellung mitzu­wirken hat, ist verpflichtet, unter Anderem dann in Ausstand zu treten, wenn er in der Sa­che befangen sein könnte (§ 119 Abs. 1 StG). Über ein Ausstandsbegehren entscheidet bei Mitgliedern einer Kollegialbehörde diese selbst (Abs. 3); im Fall des Verwal­tungsgerichts unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds (§ 5a Abs. 2 des Verwaltungs­rechtspflege­ge­setzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Eine gewisse Besorgnis von Befangenheit oder Voreingenommenheit kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn ein Richter sich bereits in einem früheren Zeitpunkt mit der Sache befasste (vgl. BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 226). Zulässig ist die Vorbefassung je­doch, wenn die konkret zu entscheidenden Rechtsfragen gleichwohl als offen erscheinen und nicht der Anschein der Vorbestimmtheit erweckt wird (BGE 120 Ia 187 E. 2b mit Hin­weisen). Nach der Praxis sind weder die Beteiligung von Richtern an früheren Verfahren (vgl. u.a. BGE 114 Ia 278 E. 1) noch gar der Umstand, dass gegen einzelne Richter Straf­anzeige erhoben worden ist (vgl. BGE 111 Ia 149 E. 2), geeignet, einen Ausstandsgrund zu begründen. Die Pflichtige unterlässt es, den Vorwurf der Befangenheit gegen Verwaltungs­rich­ter Q im Einzelnen substanziert darzulegen. Die blossen Hinweise auf die von diesem als Einzelrichter bezüglich anderer Pflichtiger gefällten Entscheide vom 26. Januar 2000 bzw. vom 22. November 2000 vermögen eine sachbezogene Begründung des Aus­stands­be­gehrens nicht zu ersetzen. Weswegen Verwaltungsrichter Q aufgrund dieser Entscheide in den weiteren mit den "erlogenen Gewinnen des X" zu­sam­menhängen­den Streitfragen in derartiger Intensität vorbefasst sein soll, dass er generell von Entschei­den im Zusammenhang mit "X" den Ausstand zu beachten hätte, ist nicht ersichtlich und begründen die Pflichtigen nicht weiter. Nach der dargelegten Recht­­sprechung genügt eben der Hinweis auf die blosse frühere Befassung mit der Sache nicht. Der Befangenheitsvor­wurf erscheint unter diesen Umständen als haltlos, was zur Ab­weisung des Ausstandsbe­gehrens führt, soweit auf dieses im Licht des unsubstanziert Vor­gebrachten überhaupt ein­zutreten ist (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1). Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht: Das Ausstandsbegehren der Rekurrierenden gegen Verwaltungsrichter Q wird abgewiesen. In gleicher Sache zieht das Verwaltungsgericht des weiteren in Erwägung: [in einer Besetzung mit Verwaltungsrichter Q] 1. Die Pflichtigen stellen vor Verwaltungsgericht den Antrag auf Sistierung des Ver­fahrens. Dieses sei einzustellen bis zum Vor­liegen verschiedener als präjudiziell erach­teter Urteile des Bundesgerichts zur Frage der Besteuerung bei den mittels "Schneeballsys­temen" erreichten Gewinnen. Wohl kann nicht völlig in Abrede gestellt werden, dass den in der Eingabe vom 15. März 2001 genannten Verfahren bzw. den entsprechend ausstehenden Bundes­gerichts­ur­teilen für die vorliegende Streitsache ein allfälliger präjudizieller Charakter zu­kom­men kann. Indessen ist festzuhalten, dass das Steuergesetz kei­nen Anspruch der Parteien auf Sis­tie­rung eines Verfahrens vorsieht. Das öffentliche Interesse an der peri­oden­be­zo­ge­nen und damit ökonomischen Erhebung der Steuern wie auch das Beschleunigungsgebot fällt vorliegend schwerer ins Ge­wicht als das Interesse der Pflichtigen an der Sistierung des Ver­­fahrens. Dem­ent­sprechend ist der Sistierungsantrag der Pflichtigen abzuweisen. Als zulässig erweist sich in diesem Licht damit auch, dass das Kantonale Steueramt dem Begehren der Pflichtigen um Sistierung nicht stattgegeben hat. Demzufolge ist der von der Pflichtigen gestellte Hauptantrag ebenfalls abzuweisen. 2. Ergibt sich aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel, dass eine Einschät­zung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Einschätzung ungenügend ist, so wird nach § 102 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG), der vorliegend gemäss § 269 StG zur Anwendung gelangt, die ungenügend veranlagte Steuer als Nachsteuer erho­ben. Vorausgesetzt ist demnach ein Steuerausfall des Gemeinwesens; ein solcher liegt vor, wenn die Einschätzung des Steuerpflichtigen materiell gesetzwidrig ausgefallen ist. Die ungenügende Einschätzung muss sodann auf einer mangelhaften Sachverhaltsfeststel­lung beruhen, die darauf zurückzuführen ist, dass der veranlagenden Behörde im Zeitpunkt der Einschätzung rechtserhebliche Tatsachen nicht bekannt gewesen sind (RB 1982 Nr. 92, auch zum Folgenden; Reimann/Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuerge­setz, 3. Band, Bern 1969, § 102 N. 24-28; Klaus Vallender in: Kommentar zum Schweize­rischen Steuerrecht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 53 StHG N. 7 ff.). Massgebend für die Beurteilung der Frage, ob der gesetzwidrige Steuerausfall auf­grund neuer Tatsachen oder Beweismittel entdeckt worden sei, ist der Aktenstand im Zeit­punkt der Einschätzung. Tatsachen, die damals aus den Akten nicht ersichtlich waren, gel­ten als neu (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 30 mit Verweisungen), selbst wenn sie der Steuerkommissär bei besserer Untersuchung hätte erfahren können. Denn dieser braucht sich zwar nicht auf die Richtigkeit der Steuererklärung oder anderer Angaben des Steuerpflichtigen zu verlassen, kann es aber ohne Verletzung der Untersuchungspflicht tun (RB 1978 Nr. 51; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 32 und § 71 N. 48; Zuppin­ger/ Schärrer/Fessler/Reich, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, Ergänzungsband, Bern 1983, § 102 N. 32). Er darf nämlich vermuten, dass der Steuerpflichtige richtig deklariere und ihm wahrheitsgemäss Auskunft erteile (Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, Zürich 1989, S. 25). Auch im Übrigen kann und muss der Steuerkommissär den Sachverhalt, das Gebot des rechtlichen Gehörs vorbehalten, nicht nach allen Richtungen ausleuchten (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 47-52; Zweifel, S. 24 ff.). Nur wenn er einen als erheblich erkennbaren, aber noch unklaren oder unvoll­stän­­digen Sachverhalt nicht weiter geklärt hat, sind die betreffenden nachträglich festge­stellten Tatsachen nicht neu (RB 1983 Nr. 58; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 33; Richner/Frei/Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, § 160 N. 38). Die Unklarheit oder Unvollständigkeit des als erheblich erkennbaren Sachverhalts muss offensichtlich sein, d.h. in die Augen springen. Die versäumte Sachverhaltsabklärung bedingt mit anderen Worten eine grobe Missachtung der Untersuchungspflicht durch den Steuerkommissär, die den Kausalzusammenhang zwischen der ungenügenden Deklaration und der ungenügenden Veranlagung unterbricht (RB 1994 Nr. 47 = StE 1994 B 97.41 Nr. 7). So nimmt auch das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung zur direkten Bundes­steuer an, der Kausalzusammenhang zwischen der nicht gehörigen Deklaration des Steuer­pflich­tigen und dem Steuerausfall werde unterbrochen, "wenn die Unzuverlässigkeit der Steuer­erklärung und der ihr beigefügten Belege der Einschätzungsbehörde bekannt war oder hätte bekannt sein müssen, und von dieser wider besseres Wissen oder aus Nach­läs­sig­keit nicht beachtet wurde" (Urteil vom 29. März 1946, ASA 14, S. 488; Känzig/Beh­nisch, Die di­rekte Bundessteuer, III. Teil, 2. A., Basel 1992, Art. 129 N. 64 ff.). 3. a) Der Zuwachs der Gutha­ben bei X Portfolio Management stellt Vermögenser­trag im Sinn von § 19 lit. c aStG dar, und ist nicht etwa als Kapitalgewinn zu würdigen. Heute ist den Pflichtigen wie auch den Steuerbehörden bekannt, dass die entspre­chenden Guthaben zu keiner Zeit aus einzelnen Wertschriften oder Anteilen an Titeln be­standen haben, die aus den zu einem Pool zusammengefassten und von X Portfolio Management verwalteten Vermö­genswerten erworben worden wären. Die einge­zahlten Geldsummen sind nicht in andere Vermögenswerte umgesetzt worden. Sie sind damit weder rechtlich noch wirtschaftlich aus dem Vermögen der Pflichtigen ausgeschieden. Aus dem Guthaben der Pflichtigen bei X Portfolio Management abgelei­tete Ansprüche, wel­che über die Rücklei­s­tung der Einlage hinausreichen, generieren mithin nicht Kapitalge­winn, sondern Vermö­genser­trag (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). b) Sodann ist besagter Vermögenser­trag als jeweilen per Jahresende realisiert zu würdigen. Die Pflichtigen haben über den Anspruch verfügt, indem sie auf einen Rückzug der Einlage oder eines Teils davon ver­zich­tet und das Guthaben weiterhin der Verwaltung durch X Portfolio Mana­ge­ment unterstellt haben. Ebenso ist erstellt, dass die Rückleistung der Einlagen und papiermässig ausgewiesenen Gewinne durch X Portfolio Mana­ge­ment in der fraglichen Steuerperiode durchaus noch möglich gewe­sen wäre (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). Damit ist die Unterbesteuerung im Ausmass, wie sie in der angefochtenen Verfü­gung festgestellt wird, ausgewiesen. c) Die Pflichtigen bestreiten letztlich im Rekursverfahren nicht das Vorliegen einer neuen Tatsache. Sie sind im Gegenteil geständig, ihre Vermögenswerte bei "X Portfolio Mana­ge­ment" sowie weitere, in der Selbstanzeige genannte Werte, in ihrem Wertschriften­verzeichnis nicht deklariert zu haben. Seltsam mutet diesbezüglich im Übri­gen an, dass die Pflichtigen im Rekurs eventualiter beantragen, die gesamte Nachsteuer sei aufzuheben; weshalb die auf der Selbstanzeige des nicht deklarierten Depots beruhenden, nicht mit Einsprache angefochtenen und damit diesbezüglich auch umfangmässig akzep­tierten Nach­steuern plötzlich ohne Grundlage sein sollten, wird denn auch mit keiner Silbe erwähnt. d) Auf Ausführungen in der Rekursschrift, welche sich auf die Busse beziehen wie auch den eventualiter gestellten Sisterungsantrag, kann zufolge fehlendem Anfechtungs­objekt nicht eingetreten werden: Das diesbezügliche Verfahren ist nicht Gegenstand des vorliegenden Rekursverfahrens. Dies führt zur Abweisung des Rekurses, soweit auf ihn überhaupt eingetreten wer­den kann. 4.... Demgemäss entscheidet das Verwaltungsgericht: 1. Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.... I. Die Eheleute A wurden für die Steuer­jahre 1992 bis 1997 wie folgt eingeschätzt: Steuerjahr Reineinkommen Reinvermögen 1992 Fr. 102'400.- Fr. 608'000.- 1993 Fr. 94'700.- Fr. 1'188'000.- 1994 Fr. 70'200.- Fr. 1'304'000.- 1995 Fr. 82'500.- Fr. 1'118'000.- 1996 Fr. 55'400.- Fr. 1'186'000.- 1997 Fr. 103'000.- Fr. 1'630'000.- Diese Einschätzungen erwuchsen in Rechtskraft. Am 3. Dezember 1999 eröffnete der zuständige Steuerkommissär der Abteilung Spe­­zialdienste ein Nach‑ und Steuerstrafverfahren gegen die Eheleute A für die Steu­er­jahre 1992 bis und mit 1997 gestützt auf eine Selbst­anzeige und den Ver­dacht, dass sie Erträge aus ihren Anlagen in "Portfolio X Management" nicht deklariert hatten. II. Am 21. August 2000 verfügte das Kantonale Steueramt eine Nachsteuer von Fr. 40'578.80. Gleichzeitig sprach es (sinngemäss) A.1 der vorsätzlichen Steuerhinter­zie­hung schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 12'312.10. Die hiergegen erhobene Einsprache wies das Kantonale Steueramt, Abteilung Spe­zialdienste, hinsichtlich der Nachsteuer am 23. November 2000 ab. III. Gegen diese Verfügung liessen die Eheleute A am 20. De­zember 2000 Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben und stellten den Hauptantrag, die Sache sei zur Neu­be­urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei mangels der dafür erfor­der­lichen gesetzlichen Voraussetzungen die verfügte Nachsteuer und dementspre­chend die auf­erlegte Busse aufzuheben, allenfalls sei das Steuerstrafverfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des Nachsteuerverfahrens zu sistieren. Ausserdem verlang­ten sie die Zuspre­chung einer angemessenen Parteientschädigung. Das Kantonale Steueramt Zürich, Abteilung Spezialdienste, verwies in seiner Re­kursantwort vom 11. Januar 2001 auf die erlassene Verfügung und verzichtete im Übrigen auf Stellungnahme. Am 15. März 2001 liessen die Eheleute A ein Sistierungsgesuch und ein "förmli­ches Ausstandsbegehren" gegen Verwaltungsrichter Q stellen. So­dann ergänz­ten sie ihre Ausführungen zur Parteientschädigung. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: [in einer Besetzung ohne Verwaltungsrichter Q] Wer beim Vollzug des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in einer Sache zu entscheiden oder an einer Verfügung oder Entscheidung in massgeblicher Stellung mitzu­wirken hat, ist verpflichtet, unter Anderem dann in Ausstand zu treten, wenn er in der Sa­che befangen sein könnte (§ 119 Abs. 1 StG). Über ein Ausstandsbegehren entscheidet bei Mitgliedern einer Kollegialbehörde diese selbst (Abs. 3); im Fall des Verwal­tungsgerichts unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds (§ 5a Abs. 2 des Verwaltungs­rechtspflege­ge­setzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Eine gewisse Besorgnis von Befangenheit oder Voreingenommenheit kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn ein Richter sich bereits in einem früheren Zeitpunkt mit der Sache befasste (vgl. BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 226). Zulässig ist die Vorbefassung je­doch, wenn die konkret zu entscheidenden Rechtsfragen gleichwohl als offen erscheinen und nicht der Anschein der Vorbestimmtheit erweckt wird (BGE 120 Ia 187 E. 2b mit Hin­weisen). Nach der Praxis sind weder die Beteiligung von Richtern an früheren Verfahren (vgl. u.a. BGE 114 Ia 278 E. 1) noch gar der Umstand, dass gegen einzelne Richter Straf­anzeige erhoben worden ist (vgl. BGE 111 Ia 149 E. 2), geeignet, einen Ausstandsgrund zu begründen. Die Pflichtige unterlässt es, den Vorwurf der Befangenheit gegen Verwaltungs­rich­ter Q im Einzelnen substanziert darzulegen. Die blossen Hinweise auf die von diesem als Einzelrichter bezüglich anderer Pflichtiger gefällten Entscheide vom 26. Januar 2000 bzw. vom 22. November 2000 vermögen eine sachbezogene Begründung des Aus­stands­be­gehrens nicht zu ersetzen. Weswegen Verwaltungsrichter Q aufgrund dieser Entscheide in den weiteren mit den "erlogenen Gewinnen des X" zu­sam­menhängen­den Streitfragen in derartiger Intensität vorbefasst sein soll, dass er generell von Entschei­den im Zusammenhang mit "X" den Ausstand zu beachten hätte, ist nicht ersichtlich und begründen die Pflichtigen nicht weiter. Nach der dargelegten Recht­­sprechung genügt eben der Hinweis auf die blosse frühere Befassung mit der Sache nicht. Der Befangenheitsvor­wurf erscheint unter diesen Umständen als haltlos, was zur Ab­weisung des Ausstandsbe­gehrens führt, soweit auf dieses im Licht des unsubstanziert Vor­gebrachten überhaupt ein­zutreten ist (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1). Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht: Das Ausstandsbegehren der Rekurrierenden gegen Verwaltungsrichter Q wird abgewiesen. In gleicher Sache zieht das Verwaltungsgericht des weiteren in Erwägung: [in einer Besetzung mit Verwaltungsrichter Q] 1. Die Pflichtigen stellen vor Verwaltungsgericht den Antrag auf Sistierung des Ver­fahrens. Dieses sei einzustellen bis zum Vor­liegen verschiedener als präjudiziell erach­teter Urteile des Bundesgerichts zur Frage der Besteuerung bei den mittels "Schneeballsys­temen" erreichten Gewinnen. Wohl kann nicht völlig in Abrede gestellt werden, dass den in der Eingabe vom 15. März 2001 genannten Verfahren bzw. den entsprechend ausstehenden Bundes­gerichts­ur­teilen für die vorliegende Streitsache ein allfälliger präjudizieller Charakter zu­kom­men kann. Indessen ist festzuhalten, dass das Steuergesetz kei­nen Anspruch der Parteien auf Sis­tie­rung eines Verfahrens vorsieht. Das öffentliche Interesse an der peri­oden­be­zo­ge­nen und damit ökonomischen Erhebung der Steuern wie auch das Beschleunigungsgebot fällt vorliegend schwerer ins Ge­wicht als das Interesse der Pflichtigen an der Sistierung des Ver­­fahrens. Dem­ent­sprechend ist der Sistierungsantrag der Pflichtigen abzuweisen. Als zulässig erweist sich in diesem Licht damit auch, dass das Kantonale Steueramt dem Begehren der Pflichtigen um Sistierung nicht stattgegeben hat. Demzufolge ist der von der Pflichtigen gestellte Hauptantrag ebenfalls abzuweisen. 2. Ergibt sich aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel, dass eine Einschät­zung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Einschätzung ungenügend ist, so wird nach § 102 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG), der vorliegend gemäss § 269 StG zur Anwendung gelangt, die ungenügend veranlagte Steuer als Nachsteuer erho­ben. Vorausgesetzt ist demnach ein Steuerausfall des Gemeinwesens; ein solcher liegt vor, wenn die Einschätzung des Steuerpflichtigen materiell gesetzwidrig ausgefallen ist. Die ungenügende Einschätzung muss sodann auf einer mangelhaften Sachverhaltsfeststel­lung beruhen, die darauf zurückzuführen ist, dass der veranlagenden Behörde im Zeitpunkt der Einschätzung rechtserhebliche Tatsachen nicht bekannt gewesen sind (RB 1982 Nr. 92, auch zum Folgenden; Reimann/Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuerge­setz, 3. Band, Bern 1969, § 102 N. 24-28; Klaus Vallender in: Kommentar zum Schweize­rischen Steuerrecht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 53 StHG N. 7 ff.). Massgebend für die Beurteilung der Frage, ob der gesetzwidrige Steuerausfall auf­grund neuer Tatsachen oder Beweismittel entdeckt worden sei, ist der Aktenstand im Zeit­punkt der Einschätzung. Tatsachen, die damals aus den Akten nicht ersichtlich waren, gel­ten als neu (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 30 mit Verweisungen), selbst wenn sie der Steuerkommissär bei besserer Untersuchung hätte erfahren können. Denn dieser braucht sich zwar nicht auf die Richtigkeit der Steuererklärung oder anderer Angaben des Steuerpflichtigen zu verlassen, kann es aber ohne Verletzung der Untersuchungspflicht tun (RB 1978 Nr. 51; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 32 und § 71 N. 48; Zuppin­ger/ Schärrer/Fessler/Reich, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, Ergänzungsband, Bern 1983, § 102 N. 32). Er darf nämlich vermuten, dass der Steuerpflichtige richtig deklariere und ihm wahrheitsgemäss Auskunft erteile (Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, Zürich 1989, S. 25). Auch im Übrigen kann und muss der Steuerkommissär den Sachverhalt, das Gebot des rechtlichen Gehörs vorbehalten, nicht nach allen Richtungen ausleuchten (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 47-52; Zweifel, S. 24 ff.). Nur wenn er einen als erheblich erkennbaren, aber noch unklaren oder unvoll­stän­­digen Sachverhalt nicht weiter geklärt hat, sind die betreffenden nachträglich festge­stellten Tatsachen nicht neu (RB 1983 Nr. 58; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 33; Richner/Frei/Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, § 160 N. 38). Die Unklarheit oder Unvollständigkeit des als erheblich erkennbaren Sachverhalts muss offensichtlich sein, d.h. in die Augen springen. Die versäumte Sachverhaltsabklärung bedingt mit anderen Worten eine grobe Missachtung der Untersuchungspflicht durch den Steuerkommissär, die den Kausalzusammenhang zwischen der ungenügenden Deklaration und der ungenügenden Veranlagung unterbricht (RB 1994 Nr. 47 = StE 1994 B 97.41 Nr. 7). So nimmt auch das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung zur direkten Bundes­steuer an, der Kausalzusammenhang zwischen der nicht gehörigen Deklaration des Steuer­pflich­tigen und dem Steuerausfall werde unterbrochen, "wenn die Unzuverlässigkeit der Steuer­erklärung und der ihr beigefügten Belege der Einschätzungsbehörde bekannt war oder hätte bekannt sein müssen, und von dieser wider besseres Wissen oder aus Nach­läs­sig­keit nicht beachtet wurde" (Urteil vom 29. März 1946, ASA 14, S. 488; Känzig/Beh­nisch, Die di­rekte Bundessteuer, III. Teil, 2. A., Basel 1992, Art. 129 N. 64 ff.). 3. a) Der Zuwachs der Gutha­ben bei X Portfolio Management stellt Vermögenser­trag im Sinn von § 19 lit. c aStG dar, und ist nicht etwa als Kapitalgewinn zu würdigen. Heute ist den Pflichtigen wie auch den Steuerbehörden bekannt, dass die entspre­chenden Guthaben zu keiner Zeit aus einzelnen Wertschriften oder Anteilen an Titeln be­standen haben, die aus den zu einem Pool zusammengefassten und von X Portfolio Management verwalteten Vermö­genswerten erworben worden wären. Die einge­zahlten Geldsummen sind nicht in andere Vermögenswerte umgesetzt worden. Sie sind damit weder rechtlich noch wirtschaftlich aus dem Vermögen der Pflichtigen ausgeschieden. Aus dem Guthaben der Pflichtigen bei X Portfolio Management abgelei­tete Ansprüche, wel­che über die Rücklei­s­tung der Einlage hinausreichen, generieren mithin nicht Kapitalge­winn, sondern Vermö­genser­trag (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). b) Sodann ist besagter Vermögenser­trag als jeweilen per Jahresende realisiert zu würdigen. Die Pflichtigen haben über den Anspruch verfügt, indem sie auf einen Rückzug der Einlage oder eines Teils davon ver­zich­tet und das Guthaben weiterhin der Verwaltung durch X Portfolio Mana­ge­ment unterstellt haben. Ebenso ist erstellt, dass die Rückleistung der Einlagen und papiermässig ausgewiesenen Gewinne durch X Portfolio Mana­ge­ment in der fraglichen Steuerperiode durchaus noch möglich gewe­sen wäre (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). Damit ist die Unterbesteuerung im Ausmass, wie sie in der angefochtenen Verfü­gung festgestellt wird, ausgewiesen. c) Die Pflichtigen bestreiten letztlich im Rekursverfahren nicht das Vorliegen einer neuen Tatsache. Sie sind im Gegenteil geständig, ihre Vermögenswerte bei "X Portfolio Mana­ge­ment" sowie weitere, in der Selbstanzeige genannte Werte, in ihrem Wertschriften­verzeichnis nicht deklariert zu haben. Seltsam mutet diesbezüglich im Übri­gen an, dass die Pflichtigen im Rekurs eventualiter beantragen, die gesamte Nachsteuer sei aufzuheben; weshalb die auf der Selbstanzeige des nicht deklarierten Depots beruhenden, nicht mit Einsprache angefochtenen und damit diesbezüglich auch umfangmässig akzep­tierten Nach­steuern plötzlich ohne Grundlage sein sollten, wird denn auch mit keiner Silbe erwähnt. d) Auf Ausführungen in der Rekursschrift, welche sich auf die Busse beziehen wie auch den eventualiter gestellten Sisterungsantrag, kann zufolge fehlendem Anfechtungs­objekt nicht eingetreten werden: Das diesbezügliche Verfahren ist nicht Gegenstand des vorliegenden Rekursverfahrens. Dies führt zur Abweisung des Rekurses, soweit auf ihn überhaupt eingetreten wer­den kann. 4.... Demgemäss entscheidet das Verwaltungsgericht: 1. Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird....

I. Die Eheleute A wurden für die Steuer­jahre 1992 bis 1997 wie folgt eingeschätzt:

I. Die Eheleute A wurden für die Steuer­jahre 1992 bis 1997 wie folgt eingeschätzt: Steuerjahr Steuerjahr

Steuerjahr Reineinkommen Reineinkommen

Reineinkommen Reinvermögen Reinvermögen

Reinvermögen 1992 1992

1992 Fr. 102'400.- Fr. 102'400.-

Fr. 102'400.- Fr. 608'000.- Fr. 608'000.-

Fr. 608'000.- 1993 1993

1993 Fr. 94'700.- Fr. 94'700.-

Fr. 94'700.- Fr. 1'188'000.- Fr. 1'188'000.-

Fr. 1'188'000.- 1994 1994

1994 Fr. 70'200.- Fr. 70'200.-

Fr. 70'200.- Fr. 1'304'000.- Fr. 1'304'000.-

Fr. 1'304'000.- 1995 1995

1995 Fr. 82'500.- Fr. 82'500.-

Fr. 82'500.- Fr. 1'118'000.- Fr. 1'118'000.-

Fr. 1'118'000.- 1996 1996

1996 Fr. 55'400.- Fr. 55'400.-

Fr. 55'400.- Fr. 1'186'000.- Fr. 1'186'000.-

Fr. 1'186'000.- 1997 1997

1997 Fr. 103'000.- Fr. 103'000.-

Fr. 103'000.- Fr. 1'630'000.- Fr. 1'630'000.-

Fr. 1'630'000.- Diese Einschätzungen erwuchsen in Rechtskraft.

Diese Einschätzungen erwuchsen in Rechtskraft. Am 3. Dezember 1999 eröffnete der zuständige Steuerkommissär der Abteilung Spe­­zialdienste ein Nach‑ und Steuerstrafverfahren gegen die Eheleute A für die Steu­er­jahre 1992 bis und mit 1997 gestützt auf eine Selbst­anzeige und den Ver­dacht, dass sie Erträge aus ihren Anlagen in "Portfolio X Management" nicht deklariert hatten.

Am 3. Dezember 1999 eröffnete der zuständige Steuerkommissär der Abteilung Spe­­zialdienste ein Nach‑ und Steuerstrafverfahren gegen die Eheleute A für die Steu­er­jahre 1992 bis und mit 1997 gestützt auf eine Selbst­anzeige und den Ver­dacht, dass sie Erträge aus ihren Anlagen in "Portfolio X Management" nicht deklariert hatten. II. Am 21. August 2000 verfügte das Kantonale Steueramt eine Nachsteuer von Fr. 40'578.80. Gleichzeitig sprach es (sinngemäss) A.1 der vorsätzlichen Steuerhinter­zie­hung schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 12'312.10.

II. Am 21. August 2000 verfügte das Kantonale Steueramt eine Nachsteuer von Fr. 40'578.80. Gleichzeitig sprach es (sinngemäss) A.1 der vorsätzlichen Steuerhinter­zie­hung schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 12'312.10. Die hiergegen erhobene Einsprache wies das Kantonale Steueramt, Abteilung Spe­zialdienste, hinsichtlich der Nachsteuer am 23. November 2000 ab.

Die hiergegen erhobene Einsprache wies das Kantonale Steueramt, Abteilung Spe­zialdienste, hinsichtlich der Nachsteuer am 23. November 2000 ab. III. Gegen diese Verfügung liessen die Eheleute A am 20. De­zember 2000 Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben und stellten den Hauptantrag, die Sache sei zur Neu­be­urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei mangels der dafür erfor­der­lichen gesetzlichen Voraussetzungen die verfügte Nachsteuer und dementspre­chend die auf­erlegte Busse aufzuheben, allenfalls sei das Steuerstrafverfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des Nachsteuerverfahrens zu sistieren. Ausserdem verlang­ten sie die Zuspre­chung einer angemessenen Parteientschädigung.

III. Gegen diese Verfügung liessen die Eheleute A am 20. De­zember 2000 Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben und stellten den Hauptantrag, die Sache sei zur Neu­be­urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei mangels der dafür erfor­der­lichen gesetzlichen Voraussetzungen die verfügte Nachsteuer und dementspre­chend die auf­erlegte Busse aufzuheben, allenfalls sei das Steuerstrafverfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des Nachsteuerverfahrens zu sistieren. Ausserdem verlang­ten sie die Zuspre­chung einer angemessenen Parteientschädigung. Das Kantonale Steueramt Zürich, Abteilung Spezialdienste, verwies in seiner Re­kursantwort vom 11. Januar 2001 auf die erlassene Verfügung und verzichtete im Übrigen auf Stellungnahme.

Das Kantonale Steueramt Zürich, Abteilung Spezialdienste, verwies in seiner Re­kursantwort vom 11. Januar 2001 auf die erlassene Verfügung und verzichtete im Übrigen auf Stellungnahme. Am 15. März 2001 liessen die Eheleute A ein Sistierungsgesuch und ein "förmli­ches Ausstandsbegehren" gegen Verwaltungsrichter Q stellen. So­dann ergänz­ten sie ihre Ausführungen zur Parteientschädigung.

Am 15. März 2001 liessen die Eheleute A ein Sistierungsgesuch und ein "förmli­ches Ausstandsbegehren" gegen Verwaltungsrichter Q stellen. So­dann ergänz­ten sie ihre Ausführungen zur Parteientschädigung. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: [in einer Besetzung ohne Verwaltungsrichter Q]

[in einer Besetzung ohne Verwaltungsrichter Q] Wer beim Vollzug des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in einer Sache zu entscheiden oder an einer Verfügung oder Entscheidung in massgeblicher Stellung mitzu­wirken hat, ist verpflichtet, unter Anderem dann in Ausstand zu treten, wenn er in der Sa­che befangen sein könnte (§ 119 Abs. 1 StG). Über ein Ausstandsbegehren entscheidet bei Mitgliedern einer Kollegialbehörde diese selbst (Abs. 3); im Fall des Verwal­tungsgerichts unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds (§ 5a Abs. 2 des Verwaltungs­rechtspflege­ge­setzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).

Wer beim Vollzug des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in einer Sache zu entscheiden oder an einer Verfügung oder Entscheidung in massgeblicher Stellung mitzu­wirken hat, ist verpflichtet, unter Anderem dann in Ausstand zu treten, wenn er in der Sa­che befangen sein könnte (§ 119 Abs. 1 StG). Über ein Ausstandsbegehren entscheidet bei Mitgliedern einer Kollegialbehörde diese selbst (Abs. 3); im Fall des Verwal­tungsgerichts unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds (§ 5a Abs. 2 des Verwaltungs­rechtspflege­ge­setzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Eine gewisse Besorgnis von Befangenheit oder Voreingenommenheit kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn ein Richter sich bereits in einem früheren Zeitpunkt mit der Sache befasste (vgl. BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 226). Zulässig ist die Vorbefassung je­doch, wenn die konkret zu entscheidenden Rechtsfragen gleichwohl als offen erscheinen und nicht der Anschein der Vorbestimmtheit erweckt wird (BGE 120 Ia 187 E. 2b mit Hin­weisen). Nach der Praxis sind weder die Beteiligung von Richtern an früheren Verfahren (vgl. u.a. BGE 114 Ia 278 E. 1) noch gar der Umstand, dass gegen einzelne Richter Straf­anzeige erhoben worden ist (vgl. BGE 111 Ia 149 E. 2), geeignet, einen Ausstandsgrund zu begründen.

Eine gewisse Besorgnis von Befangenheit oder Voreingenommenheit kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn ein Richter sich bereits in einem früheren Zeitpunkt mit der Sache befasste (vgl. BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 226). Zulässig ist die Vorbefassung je­doch, wenn die konkret zu entscheidenden Rechtsfragen gleichwohl als offen erscheinen und nicht der Anschein der Vorbestimmtheit erweckt wird (BGE 120 Ia 187 E. 2b mit Hin­weisen). Nach der Praxis sind weder die Beteiligung von Richtern an früheren Verfahren (vgl. u.a. BGE 114 Ia 278 E. 1) noch gar der Umstand, dass gegen einzelne Richter Straf­anzeige erhoben worden ist (vgl. BGE 111 Ia 149 E. 2), geeignet, einen Ausstandsgrund zu begründen. Die Pflichtige unterlässt es, den Vorwurf der Befangenheit gegen Verwaltungs­rich­ter Q im Einzelnen substanziert darzulegen. Die blossen Hinweise auf die von diesem als Einzelrichter bezüglich anderer Pflichtiger gefällten Entscheide vom 26. Januar 2000 bzw. vom 22. November 2000 vermögen eine sachbezogene Begründung des Aus­stands­be­gehrens nicht zu ersetzen. Weswegen Verwaltungsrichter Q aufgrund dieser Entscheide in den weiteren mit den "erlogenen Gewinnen des X" zu­sam­menhängen­den Streitfragen in derartiger Intensität vorbefasst sein soll, dass er generell von Entschei­den im Zusammenhang mit "X" den Ausstand zu beachten hätte, ist nicht ersichtlich und begründen die Pflichtigen nicht weiter. Nach der dargelegten Recht­­sprechung genügt eben der Hinweis auf die blosse frühere Befassung mit der Sache nicht. Der Befangenheitsvor­wurf erscheint unter diesen Umständen als haltlos, was zur Ab­weisung des Ausstandsbe­gehrens führt, soweit auf dieses im Licht des unsubstanziert Vor­gebrachten überhaupt ein­zutreten ist (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1).

Die Pflichtige unterlässt es, den Vorwurf der Befangenheit gegen Verwaltungs­rich­ter Q im Einzelnen substanziert darzulegen. Die blossen Hinweise auf die von diesem als Einzelrichter bezüglich anderer Pflichtiger gefällten Entscheide vom 26. Januar 2000 bzw. vom 22. November 2000 vermögen eine sachbezogene Begründung des Aus­stands­be­gehrens nicht zu ersetzen. Weswegen Verwaltungsrichter Q aufgrund dieser Entscheide in den weiteren mit den "erlogenen Gewinnen des X" zu­sam­menhängen­den Streitfragen in derartiger Intensität vorbefasst sein soll, dass er generell von Entschei­den im Zusammenhang mit "X" den Ausstand zu beachten hätte, ist nicht ersichtlich und begründen die Pflichtigen nicht weiter. Nach der dargelegten Recht­­sprechung genügt eben der Hinweis auf die blosse frühere Befassung mit der Sache nicht. Der Befangenheitsvor­wurf erscheint unter diesen Umständen als haltlos, was zur Ab­weisung des Ausstandsbe­gehrens führt, soweit auf dieses im Licht des unsubstanziert Vor­gebrachten überhaupt ein­zutreten ist (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1). Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht:

Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht: Das Ausstandsbegehren der Rekurrierenden gegen Verwaltungsrichter Q wird abgewiesen.

Das Ausstandsbegehren der Rekurrierenden gegen Verwaltungsrichter Q wird abgewiesen. In gleicher Sache zieht das Verwaltungsgericht des weiteren in Erwägung:

In gleicher Sache zieht das Verwaltungsgericht des weiteren in Erwägung: [in einer Besetzung mit Verwaltungsrichter Q]

[in einer Besetzung mit Verwaltungsrichter Q] 1. Die Pflichtigen stellen vor Verwaltungsgericht den Antrag auf Sistierung des Ver­fahrens. Dieses sei einzustellen bis zum Vor­liegen verschiedener als präjudiziell erach­teter Urteile des Bundesgerichts zur Frage der Besteuerung bei den mittels "Schneeballsys­temen" erreichten Gewinnen.

1. Die Pflichtigen stellen vor Verwaltungsgericht den Antrag auf Sistierung des Ver­fahrens. Dieses sei einzustellen bis zum Vor­liegen verschiedener als präjudiziell erach­teter Urteile des Bundesgerichts zur Frage der Besteuerung bei den mittels "Schneeballsys­temen" erreichten Gewinnen. Wohl kann nicht völlig in Abrede gestellt werden, dass den in der Eingabe vom 15. März 2001 genannten Verfahren bzw. den entsprechend ausstehenden Bundes­gerichts­ur­teilen für die vorliegende Streitsache ein allfälliger präjudizieller Charakter zu­kom­men kann. Indessen ist festzuhalten, dass das Steuergesetz kei­nen Anspruch der Parteien auf Sis­tie­rung eines Verfahrens vorsieht. Das öffentliche Interesse an der peri­oden­be­zo­ge­nen und damit ökonomischen Erhebung der Steuern wie auch das Beschleunigungsgebot fällt vorliegend schwerer ins Ge­wicht als das Interesse der Pflichtigen an der Sistierung des Ver­­fahrens. Dem­ent­sprechend ist der Sistierungsantrag der Pflichtigen abzuweisen.

Wohl kann nicht völlig in Abrede gestellt werden, dass den in der Eingabe vom 15. März 2001 genannten Verfahren bzw. den entsprechend ausstehenden Bundes­gerichts­ur­teilen für die vorliegende Streitsache ein allfälliger präjudizieller Charakter zu­kom­men kann. Indessen ist festzuhalten, dass das Steuergesetz kei­nen Anspruch der Parteien auf Sis­tie­rung eines Verfahrens vorsieht. Das öffentliche Interesse an der peri­oden­be­zo­ge­nen und damit ökonomischen Erhebung der Steuern wie auch das Beschleunigungsgebot fällt vorliegend schwerer ins Ge­wicht als das Interesse der Pflichtigen an der Sistierung des Ver­­fahrens. Dem­ent­sprechend ist der Sistierungsantrag der Pflichtigen abzuweisen. Als zulässig erweist sich in diesem Licht damit auch, dass das Kantonale Steueramt dem Begehren der Pflichtigen um Sistierung nicht stattgegeben hat. Demzufolge ist der von der Pflichtigen gestellte Hauptantrag ebenfalls abzuweisen.

Als zulässig erweist sich in diesem Licht damit auch, dass das Kantonale Steueramt dem Begehren der Pflichtigen um Sistierung nicht stattgegeben hat. Demzufolge ist der von der Pflichtigen gestellte Hauptantrag ebenfalls abzuweisen. 2. Ergibt sich aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel, dass eine Einschät­zung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Einschätzung ungenügend ist, so wird nach § 102 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG), der vorliegend gemäss § 269 StG zur Anwendung gelangt, die ungenügend veranlagte Steuer als Nachsteuer erho­ben.

2. Ergibt sich aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel, dass eine Einschät­zung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Einschätzung ungenügend ist, so wird nach § 102 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG), der vorliegend gemäss § 269 StG zur Anwendung gelangt, die ungenügend veranlagte Steuer als Nachsteuer erho­ben. Vorausgesetzt ist demnach ein Steuerausfall des Gemeinwesens; ein solcher liegt vor, wenn die Einschätzung des Steuerpflichtigen materiell gesetzwidrig ausgefallen ist. Die ungenügende Einschätzung muss sodann auf einer mangelhaften Sachverhaltsfeststel­lung beruhen, die darauf zurückzuführen ist, dass der veranlagenden Behörde im Zeitpunkt der Einschätzung rechtserhebliche Tatsachen nicht bekannt gewesen sind (RB 1982 Nr. 92, auch zum Folgenden; Reimann/Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuerge­setz, 3. Band, Bern 1969, § 102 N. 24-28; Klaus Vallender in: Kommentar zum Schweize­rischen Steuerrecht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 53 StHG N. 7 ff.).

Vorausgesetzt ist demnach ein Steuerausfall des Gemeinwesens; ein solcher liegt vor, wenn die Einschätzung des Steuerpflichtigen materiell gesetzwidrig ausgefallen ist. Die ungenügende Einschätzung muss sodann auf einer mangelhaften Sachverhaltsfeststel­lung beruhen, die darauf zurückzuführen ist, dass der veranlagenden Behörde im Zeitpunkt der Einschätzung rechtserhebliche Tatsachen nicht bekannt gewesen sind (RB 1982 Nr. 92, auch zum Folgenden; Reimann/Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuerge­setz, 3. Band, Bern 1969, § 102 N. 24-28; Klaus Vallender in: Kommentar zum Schweize­rischen Steuerrecht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 53 StHG N. 7 ff.). Massgebend für die Beurteilung der Frage, ob der gesetzwidrige Steuerausfall auf­grund neuer Tatsachen oder Beweismittel entdeckt worden sei, ist der Aktenstand im Zeit­punkt der Einschätzung. Tatsachen, die damals aus den Akten nicht ersichtlich waren, gel­ten als neu (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 30 mit Verweisungen), selbst wenn sie der Steuerkommissär bei besserer Untersuchung hätte erfahren können. Denn dieser braucht sich zwar nicht auf die Richtigkeit der Steuererklärung oder anderer Angaben des Steuerpflichtigen zu verlassen, kann es aber ohne Verletzung der Untersuchungspflicht tun (RB 1978 Nr. 51; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 32 und § 71 N. 48; Zuppin­ger/ Schärrer/Fessler/Reich, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, Ergänzungsband, Bern 1983, § 102 N. 32). Er darf nämlich vermuten, dass der Steuerpflichtige richtig deklariere und ihm wahrheitsgemäss Auskunft erteile (Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, Zürich 1989, S. 25). Auch im Übrigen kann und muss der Steuerkommissär den Sachverhalt, das Gebot des rechtlichen Gehörs vorbehalten, nicht nach allen Richtungen ausleuchten (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 47-52; Zweifel, S. 24 ff.). Nur wenn er einen als erheblich erkennbaren, aber noch unklaren oder unvoll­stän­­digen Sachverhalt nicht weiter geklärt hat, sind die betreffenden nachträglich festge­stellten Tatsachen nicht neu (RB 1983 Nr. 58; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 33; Richner/Frei/Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, § 160 N. 38).

Massgebend für die Beurteilung der Frage, ob der gesetzwidrige Steuerausfall auf­grund neuer Tatsachen oder Beweismittel entdeckt worden sei, ist der Aktenstand im Zeit­punkt der Einschätzung. Tatsachen, die damals aus den Akten nicht ersichtlich waren, gel­ten als neu (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 30 mit Verweisungen), selbst wenn sie der Steuerkommissär bei besserer Untersuchung hätte erfahren können. Denn dieser braucht sich zwar nicht auf die Richtigkeit der Steuererklärung oder anderer Angaben des Steuerpflichtigen zu verlassen, kann es aber ohne Verletzung der Untersuchungspflicht tun (RB 1978 Nr. 51; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 32 und § 71 N. 48; Zuppin­ger/ Schärrer/Fessler/Reich, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, Ergänzungsband, Bern 1983, § 102 N. 32). Er darf nämlich vermuten, dass der Steuerpflichtige richtig deklariere und ihm wahrheitsgemäss Auskunft erteile (Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, Zürich 1989, S. 25). Auch im Übrigen kann und muss der Steuerkommissär den Sachverhalt, das Gebot des rechtlichen Gehörs vorbehalten, nicht nach allen Richtungen ausleuchten (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 47-52; Zweifel, S. 24 ff.). Nur wenn er einen als erheblich erkennbaren, aber noch unklaren oder unvoll­stän­­digen Sachverhalt nicht weiter geklärt hat, sind die betreffenden nachträglich festge­stellten Tatsachen nicht neu (RB 1983 Nr. 58; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 33; Richner/Frei/Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, § 160 N. 38). Die Unklarheit oder Unvollständigkeit des als erheblich erkennbaren Sachverhalts muss offensichtlich sein, d.h. in die Augen springen. Die versäumte Sachverhaltsabklärung bedingt mit anderen Worten eine grobe Missachtung der Untersuchungspflicht durch den Steuerkommissär, die den Kausalzusammenhang zwischen der ungenügenden Deklaration und der ungenügenden Veranlagung unterbricht (RB 1994 Nr. 47 = StE 1994 B 97.41 Nr. 7). So nimmt auch das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung zur direkten Bundes­steuer an, der Kausalzusammenhang zwischen der nicht gehörigen Deklaration des Steuer­pflich­tigen und dem Steuerausfall werde unterbrochen, "wenn die Unzuverlässigkeit der Steuer­erklärung und der ihr beigefügten Belege der Einschätzungsbehörde bekannt war oder hätte bekannt sein müssen, und von dieser wider besseres Wissen oder aus Nach­läs­sig­keit nicht beachtet wurde" (Urteil vom 29. März 1946, ASA 14, S. 488; Känzig/Beh­nisch, Die di­rekte Bundessteuer, III. Teil, 2. A., Basel 1992, Art. 129 N. 64 ff.).

Die Unklarheit oder Unvollständigkeit des als erheblich erkennbaren Sachverhalts muss offensichtlich sein, d.h. in die Augen springen. Die versäumte Sachverhaltsabklärung bedingt mit anderen Worten eine grobe Missachtung der Untersuchungspflicht durch den Steuerkommissär, die den Kausalzusammenhang zwischen der ungenügenden Deklaration und der ungenügenden Veranlagung unterbricht (RB 1994 Nr. 47 = StE 1994 B 97.41 Nr. 7). So nimmt auch das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung zur direkten Bundes­steuer an, der Kausalzusammenhang zwischen der nicht gehörigen Deklaration des Steuer­pflich­tigen und dem Steuerausfall werde unterbrochen, "wenn die Unzuverlässigkeit der Steuer­erklärung und der ihr beigefügten Belege der Einschätzungsbehörde bekannt war oder hätte bekannt sein müssen, und von dieser wider besseres Wissen oder aus Nach­läs­sig­keit nicht beachtet wurde" (Urteil vom 29. März 1946, ASA 14, S. 488; Känzig/Beh­nisch, Die di­rekte Bundessteuer, III. Teil, 2. A., Basel 1992, Art. 129 N. 64 ff.). 3. a) Der Zuwachs der Gutha­ben bei X Portfolio Management stellt Vermögenser­trag im Sinn von § 19 lit. c aStG dar, und ist nicht etwa als Kapitalgewinn zu würdigen. Heute ist den Pflichtigen wie auch den Steuerbehörden bekannt, dass die entspre­chenden Guthaben zu keiner Zeit aus einzelnen Wertschriften oder Anteilen an Titeln be­standen haben, die aus den zu einem Pool zusammengefassten und von X Portfolio Management verwalteten Vermö­genswerten erworben worden wären. Die einge­zahlten Geldsummen sind nicht in andere Vermögenswerte umgesetzt worden. Sie sind damit weder rechtlich noch wirtschaftlich aus dem Vermögen der Pflichtigen ausgeschieden. Aus dem Guthaben der Pflichtigen bei X Portfolio Management abgelei­tete Ansprüche, wel­che über die Rücklei­s­tung der Einlage hinausreichen, generieren mithin nicht Kapitalge­winn, sondern Vermö­genser­trag (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen).

3. a) Der Zuwachs der Gutha­ben bei X Portfolio Management stellt Vermögenser­trag im Sinn von § 19 lit. c aStG dar, und ist nicht etwa als Kapitalgewinn zu würdigen. Heute ist den Pflichtigen wie auch den Steuerbehörden bekannt, dass die entspre­chenden Guthaben zu keiner Zeit aus einzelnen Wertschriften oder Anteilen an Titeln be­standen haben, die aus den zu einem Pool zusammengefassten und von X Portfolio Management verwalteten Vermö­genswerten erworben worden wären. Die einge­zahlten Geldsummen sind nicht in andere Vermögenswerte umgesetzt worden. Sie sind damit weder rechtlich noch wirtschaftlich aus dem Vermögen der Pflichtigen ausgeschieden. Aus dem Guthaben der Pflichtigen bei X Portfolio Management abgelei­tete Ansprüche, wel­che über die Rücklei­s­tung der Einlage hinausreichen, generieren mithin nicht Kapitalge­winn, sondern Vermö­genser­trag (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). b) Sodann ist besagter Vermögenser­trag als jeweilen per Jahresende realisiert zu würdigen. Die Pflichtigen haben über den Anspruch verfügt, indem sie auf einen Rückzug der Einlage oder eines Teils davon ver­zich­tet und das Guthaben weiterhin der Verwaltung durch X Portfolio Mana­ge­ment unterstellt haben. Ebenso ist erstellt, dass die Rückleistung der Einlagen und papiermässig ausgewiesenen Gewinne durch X Portfolio Mana­ge­ment in der fraglichen Steuerperiode durchaus noch möglich gewe­sen wäre (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). b) Sodann ist besagter Vermögenser­trag als jeweilen per Jahresende realisiert zu würdigen. Die Pflichtigen haben über den Anspruch verfügt, indem sie auf einen Rückzug der Einlage oder eines Teils davon ver­zich­tet und das Guthaben weiterhin der Verwaltung durch X Portfolio Mana­ge­ment unterstellt haben. Ebenso ist erstellt, dass die Rückleistung der Einlagen und papiermässig ausgewiesenen Gewinne durch X Portfolio Mana­ge­ment in der fraglichen Steuerperiode durchaus noch möglich gewe­sen wäre (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen). Damit ist die Unterbesteuerung im Ausmass, wie sie in der angefochtenen Verfü­gung festgestellt wird, ausgewiesen.

Damit ist die Unterbesteuerung im Ausmass, wie sie in der angefochtenen Verfü­gung festgestellt wird, ausgewiesen. c) Die Pflichtigen bestreiten letztlich im Rekursverfahren nicht das Vorliegen einer neuen Tatsache. Sie sind im Gegenteil geständig, ihre Vermögenswerte bei "X Portfolio Mana­ge­ment" sowie weitere, in der Selbstanzeige genannte Werte, in ihrem Wertschriften­verzeichnis nicht deklariert zu haben. Seltsam mutet diesbezüglich im Übri­gen an, dass die Pflichtigen im Rekurs eventualiter beantragen, die gesamte Nachsteuer sei aufzuheben; weshalb die auf der Selbstanzeige des nicht deklarierten Depots beruhenden, nicht mit Einsprache angefochtenen und damit diesbezüglich auch umfangmässig akzep­tierten Nach­steuern plötzlich ohne Grundlage sein sollten, wird denn auch mit keiner Silbe erwähnt. c) Die Pflichtigen bestreiten letztlich im Rekursverfahren nicht das Vorliegen einer neuen Tatsache. Sie sind im Gegenteil geständig, ihre Vermögenswerte bei "X Portfolio Mana­ge­ment" sowie weitere, in der Selbstanzeige genannte Werte, in ihrem Wertschriften­verzeichnis nicht deklariert zu haben. Seltsam mutet diesbezüglich im Übri­gen an, dass die Pflichtigen im Rekurs eventualiter beantragen, die gesamte Nachsteuer sei aufzuheben; weshalb die auf der Selbstanzeige des nicht deklarierten Depots beruhenden, nicht mit Einsprache angefochtenen und damit diesbezüglich auch umfangmässig akzep­tierten Nach­steuern plötzlich ohne Grundlage sein sollten, wird denn auch mit keiner Silbe erwähnt. d) Auf Ausführungen in der Rekursschrift, welche sich auf die Busse beziehen wie auch den eventualiter gestellten Sisterungsantrag, kann zufolge fehlendem Anfechtungs­objekt nicht eingetreten werden: Das diesbezügliche Verfahren ist nicht Gegenstand des vorliegenden Rekursverfahrens. d) Auf Ausführungen in der Rekursschrift, welche sich auf die Busse beziehen wie auch den eventualiter gestellten Sisterungsantrag, kann zufolge fehlendem Anfechtungs­objekt nicht eingetreten werden: Das diesbezügliche Verfahren ist nicht Gegenstand des vorliegenden Rekursverfahrens. Dies führt zur Abweisung des Rekurses, soweit auf ihn überhaupt eingetreten wer­den kann.

Dies führt zur Abweisung des Rekurses, soweit auf ihn überhaupt eingetreten wer­den kann. 4....

4.... Demgemäss entscheidet das Verwaltungsgericht:

Demgemäss entscheidet das Verwaltungsgericht: 1. Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

1. Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird....

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