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Schutz und Obdach für Katastrophenopfer – Patenschaft ab einem Franken pro Tag
In der Provinz Nord-Kivu unterstützt HEKS Frauen und Kinder, die aufgrund des seit mehr als 20 Jahren dauernden Konflikts von Gewalt und Vertreibung betroffen sind. Die Begünstigten erhalten Saatgut, Werkzeuge und Zugang zu Land und HEKS hilft den Gemeinschaften beim Bau von Wasser-, Hygiene- und Abwasserinfrastrukturen. Das «Cash for work»-Programm schafft zudem Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung.
Die politische Krise, Hyperinflation und internationale Embargos haben in Venezuela zu einem teilweisen Zusammenbruch der Grundversorgung geführt. HEKS leistet Nothilfe für über 18'700 Menschen und versorgt bedürftige Frauen und Kinder sowie ältere Menschen mit warmen Mahlzeiten und Hygieneartikeln. Interne MigrantInnen an der Grenze zu Kolumbien erhalten Haushaltspakete und robuste Blachen, HEKS baut Wasserstellen und Latrinen.
Rund eine Million Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya leben seit den gewalttätigen Übergriffen des myanmarischen Militärs im August 2017 in Bangladesch. An eine Rückkehr nach Myanmar ist gegenwärtig nicht zu denken, da sich die Situation dort nicht verbessert hat. Für die Menschen in den Flüchtlingscamps ist das Leben ein täglicher Kampf. HEKS leistet Nothilfe in vier Camps, in denen 120’000 Flüchtlinge leben.
Wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan flüchten zahlreiche Menschen, meist Frauen und Kinder, nach Uganda. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. In Bidibidi, dem grössten Flüchtlingslager in Uganda, sind über 230’000 Menschen auf Hilfe angewiesen. HEKS versorgt die geflüchteten Menschen mit sauberem Trinkwasser, unterstützt sie beim Bau von Latrinen und führt Hygieneschulungen durch.