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Vertreterinnen und Vertreter von nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) stehen an der Seite der Athletengemeinschaft und fordern die WADA auf, mit schnelleren und tiefgreifenderen Anti-Doping-Reformen voranzugehen.
- Vertreterinnen und Vertreter von 17 nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) erkennen die vom neuen WADA-Präsidenten unternommenen Reformschritte an und hoffen auf eine Partnerschaft mit der WADA, um sich zusammen mit Athletinnen und Athleten „weiter und schneller" für eine unabhängige und starke WADA einzusetzen;
- Vier Jahre nachdem die führenden NADOs im Anschluss an den russischen Dopingskandal mit der Veröffentlichung der Kopenhagener Reform die Agenda für eine Anti-Doping-Reform festgelegt haben, fordern die Vertreterinnen und Vertreter der NADOs nach den jüngsten Ereignissen, dass der Wandel weiter und schneller gehen muss;
- Die WADA wird als globale Regulierungsbehörde aufgefordert, hinsichtlich der jüngsten Entlassung des Direktors der RUSADA, Yuri Ganus, gründlich zu untersuchen, ob es zu einer Einmischung in operative Entscheidungen und Aktivitäten einer unabhängigen Anti-Doping-Organisation durch Sportfunktionäre gekommen ist;
- Die Vertreterinnen und Vertreter der NADOs diskutierten zudem die grossen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Doping-Test-System weltweit und setzen alles daran, um sicherzustellen, dass die Pandemie keine Beeinträchtigung der Rechte von sauberen Athletinnen und Athleten im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio im nächsten Sommer darstellt.
Zur Medienmitteilung der nationalen Agenturen (Englisch)