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Die Päpstliche Schweizer Garde blickt auf eine lange und aussergewöhnliche Geschichte zurück: Im 15. Jahrhundert stellen die ärmeren Schweizer Kantone Truppen auf, die an den europäischen Höfen als Söldner eingesetzt werden. 1506 bittet Papst Julius II. die Vollversammlung um ein 150 Soldaten starkes Soldatenkontingent. Seitdem sorgt die Schweizer Garde für die Sicherheit des Papstes. Die Mission der Garde hat sich im Laufe der Jahrhunderte nicht geändert. Noch heute sorgt sie für die Sicherheit des Heiligen Vaters und überwacht die Eingänge des Vatikans. Die Garde besteht heute aus 135 Hellbardiers, Unteroffizieren und Offizieren, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Die meisten von ihnen sind Walliser und Freiburger, gefolgt von Aargauern. Aktuell gibt es etwa 1’500 ehemalige Schweizergardisten. Da man die Garde nicht von ihrem Posten im Vatikan abziehen kann, wird sich die Anzahl der ehemaligen Gardisten, die nach Vevey kommen, auf etwa 50 belaufen. In traditionellen Uniformen, mit Hellebarden und in Begleitung ihrer Kapelle, ziehen sie mittags von Entre-Deux-Villes bis zum Jardin du Rivage und begrüssen mit musikalischer Unterstützung die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Betreten der Arena. Gegenüber vom Seeufer wird es einen Informationsstand geben.
Die Patrouille Suisse wird während der Show mit ihren roten Kampfflugzeugen mit dem weissen Kreuz vom Typ F-5 Tiger eine Formation fliegen. Das Flugzeug von Swiss in den Farben der Fête des Vignerons wird für die Dauer von fünf Minuten bei der Patrouille dabei sein. Anschliessend wird das Swiss-Flugzeug erneut zu sehen sein, diesmal allein, bevor es Platz macht für eine Reihe von Formationen über der Arena, dem See und Vevey.