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ERSTAUFFÜHRUNG: Samuel und Alex lieben sich. Unter latenter Gefährdung und Ablehnung bewegt sich das Paar zwischen koexistierenden Welten, in der Hoffnung, in beiden akzeptiert zu werden.
Samuel ist in einer sehr konservativen ländlichen Gegend aufgewachsen. Er steht seiner Mutter nahe, aber sein Vater, ein lokaler Pastor, versteht nicht, warum er noch nicht verheiratet ist. Nachdem er auf der Suche nach Arbeit und einem neuen Leben in die Hauptstadt Nairobi gezogen ist, verliebt sich Samuel in Alex und findet Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Ihre Liebe gedeiht trotz der Tatsache, dass die kenianischen Gesetze jeden kriminalisieren, der sich als LGBTQI+ identifiziert.
Der im Direct-Cinema-Stil gedrehte Film dekonstruiert indirekt ein rigides Verständnis von Maskulinität, das in Kenia – genährt vom anglopuritanischen Moralkodex der ehemaligen Kolonialmacht – nach wie vor dominiert und Nährboden für Homophobie ist.