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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00718 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Dietrich Urteil vom 5. Februar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Cyrill Diem Lindtlaw Anwaltskanzlei Obstgartenstrasse 7, Postfach, 8042 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Stiftung Auffangeinrichtung BVG Rechtsdienst Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich Beigeladene Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1974, arbeitete zuletzt vom 4. bis 17. August 2010 temporär als Metallbauschlosser bei der Y.___ GmbH (Urk. 9/4, Urk. 9/9 ). 1.2 Am 20. Februar 2011 (Urk. 9/4) meldete sich der Versicherte bei der In validen versiche rung zum Leistungsbezug an. Die Sozial ver siche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, holte einen medizinische n Be richt (Urk. 9/ 12 ) und einen Auszug a us dem indi viduellen Konto (IK- Auszug vom 1 4. März 2011, Urk. 9/9) ein und zog die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 9/10/1- 24), darunter ein versicherungspsychiatrisches Gutachten der Dr. med. Z.___ vom 20. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17), bei. Sodann veranlasste sie eine psy chiatrische Be gutachtung in der Klinik A.___ ( Gutachten vom 1 3. Mai 2011 mit Ergänzung vom 2 5. Oktober 2011, Urk. 9/24/1-12, Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/46) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. Juli 2012 (Urk. 1, vgl. dazu auch Urk. 5) Beschwerde mit folgenden Anträgen: 1. Die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 2 9. Mai 2012 betref fend das abgewiesene Leistungsbegehren sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab 1. August 2011 eine ganze Invalidenrente zu zu sprechen. 2. Eventualiter sei ein neues psychiatrisches Gutachten betreffend seine Arbeits fähigkeit zu erstellen. 3. Subeventualiter sei das Verfahren zwecks Einholung ergänzender medizi ni scher Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. 4. Subeventualiter seien ihm berufliche Massnahmen und/oder Arbeits ver mitt lung zu gewähren. 5. Es seien ihm die Parteikosten von der Beschwerdegegnerin zu ersetzen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. August 2012 (Urk. 8) schloss die IV-Stelle auf Ab wei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. August 2012 (Urk. 10 ) zur Kennt nis gebracht wur de. Mit Eingabe vom 18. Juli 2003 (Urk. 11) legte de r Be schwer de führer weitere Unter lagen (Urk. 12-14) auf, welche der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2 2. August 2013 (Urk. 9/18) zur Stellungnahme zugestellt wurden. Mit Schreiben vom 2. September 2012 (Urk. 20) ver zichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. Mit Referentenverfügung vom 28. Oktober 2013 (Urk. 23) wurde die Stiftung Auf fangeinrichtung BVG zum Pro zess bei ge laden. Mit Schreiben vom 1. November 2013 (Urk. 25) verzichtete diese auf eine Stellungnahme. Mit Verfügung vom 2 2. November 2013 (Urk. 27) wurde dem Beschwerdeführer Gelegen heit gegeben, sich zu den dem Internet zu entnehmenden Erwerbs fähig keiten als Maler sowie als Hundebetreuer (Urk. 26/1-4), welche mit seiner be haupteten vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit kontrastierten, Stellung zu nehmen. Insbesondere wurde er aufgefordert anzugeben, welche Erwerbs tätig keiten er seit welchem Zeitpunkt (ab August 2010) innegehabt habe be ziehungs weise noch ausübe, in welchen Pensen er an diesen Stellen arbeite oder gear beitet habe und welchen Verdienst er dabei erzielt habe. Seine Vorbringen habe er mit Urkunden zu beweisen. Ferner wurde ein Zusammenzug der indi viduel len Konti des Beschwerdeführers beigezogen (vgl. dazu Urk. 28). Am 3. Januar 2014 (Urk. 30, Urk. 31/7-8) nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung. Mit Schreiben vom 2 8. Januar (Urk. 34) respektive 3 1. Januar 2014 (Urk. 35) verzichteten sowohl die Beschwerdegegnerin als auch die Stiftung Auffangeinrichtung BVG auf eine Stellungnahme. 3. Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die Ent scheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbs mög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge glichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs un fähig keit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbs unfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) dafür, dass der Beschwerdeführer seit August 2010 (Beginn der ein jährigen Wartezeit) vorübergehend in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt, indes seit 2 3. Juni 2011 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei, so dass keine In validität im Sin ne des Gesetzes bestanden und der Beschwerde führer somit weder An spruch auf berufliche Massnahmen noch auf eine Invali denrente habe. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Auf fas sung der Beschwerdegegnerin, wonach seit Juni 2011 eine volle Arbeits fähig keit bestehen soll, stehe in diametralem Gegensatz zu den übrigen medizinischen Be richten der P sychiatriezentren und des Hausarztes. Jedenfalls könne ein Renten an spruch nicht mit der Be gründung abgewiesen werden, dass keine durch schnittliche Arbeits unfähigkeit von 40 % während eines Jahres bestanden habe (S. 5 Ziff. 1). Zu dem sei im psy chiatrische n Gutachten der Kli nik A.___ vom 5. September 2011 nirgendwo erwähnt, dass seit dem 23. Juni 2011 eine 100%ige Arbeits fähigkeit bestehe. So habe sogar der Gutachter Dr. med. B.___ in seinem Schreiben vom 25. Oktober 2011 ausgeführt, dass die im Gutachten an ge gebene medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld innert drei bis sechs Monate n ab Be gutachtungs zeit punkt erreichbar sei (S. 5 f. Ziff. 3). Ferner sei seine lang jährige Drogen sucht problematik an läss lich der angeordneten psy chiatrischen Be gutachtung nicht thematisiert wor den und deshalb auch nicht ins Gutachten aufge nommen worden, weshalb das psychiatrische Gutachten vom 5. September 2011 auf grund fehlender I nformationen unvollständig sei (S. 7 Ziff. 6). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Inva liden rente hat. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in seinem versicherungspsychiatrischen Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17) zu Händen des Krankentaggeldversicherers als Diagnosen einen Zu stand nach Anpassungs störung im Sinne einer Angst und e x pres siven Reaktion ge mischt ( IC D-10 F43.22), aktuell remittiert, und a kzentuierte Persön lichkeits eigen schaften im Sin ne von narzisstisch en Persönlich keits eigen schaften ohne eigen ständigen Krank heits wert. D ifferentialdiagnostisch konnte er eine in Erwägung gezogene primär psy chische Störung aus dem Bereich psy chotisc her Erkrankungen nicht be stätigen (S. 9). Dr. Z.___ erläuterte (S. 14 Ziff. 1.1), beim Be schwerde führer sei für August und September 2010 eine primär psychische Störung gemäss ICD-10 aus ge wiesen gewesen, die für diesen Zeitraum auch mit Arbeits un fähigkeit oder mit deut lich ge minderter Arbeitsfähigkeit einher ge gangen sei. Nach einer Besserung der Symptomatik unter wöchent lichen haus ärztlich-psycho sozial begleitenden Terminen ohne regelmässig einge nom mene Medi kation sei dann aber von einer medizinisch-theoretischen Arbeits fähig keit ab Oktober 2010 auszugehen. Den beim Beschwerdeführer vor liegenden akzentuierten Persönlich keits eigen schaften sei dabei kein eigen ständiger Krank heits wert beizu messen, der derart ein zuschätzen wäre, dass da durch die zumut bare medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit eingeschränkt würde. 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, Spital D.___, diagnostizierte am 1 7. März 2011 (Urk. 9/12, vgl. dazu auch Urk. 14/10 ) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) und eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1) seit mehreren Jahren. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 bis auf weiteres. Dr. C.___ führte weiter aus, beim Beschwerdeführer bestünden körperliche und psy chische Ein schränkungen in Form von motorischen Spannungen (kör per li che Un ruhen, Z ittern), vegeta tiver Über er regbarkeit (Benommenheit, Schwitzen), Tachy kardie, Oberbauchbeschwerden, Schwindel, trockener Mund), gros se r Angst vor einem Kontrollverlust und vor einer Ohnmacht, Herzklopfen, Schwin del etc. sowie einem De realisations - und Depersonalitä tsgefühl, welches von der Hyper ventilation aus ge löst werde. Wenn die Angst da sei, werde jegliche Arbeit verun möglicht. Zu erwarten sei, dass regelmässige Psycho therapien und wenn nötig Psycho pharmaka die Arbeitsfähigkeit verbessern könnten, wobei es nicht mög lich sei, eine genaue Prognose abzugeben. Eine schnelle Ver bes serung (inner halb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. Wann mit der Wiederauf nahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, könne er zurzeit nicht beantworten. Hin sichtlich behin derungs angepasster Tätigkeit gab Dr. C.___ zudem an, das s der Beschwer de führer seit einigen Monaten aus eigener Initiative einer Arbeit in einem Fit ness studio in einem Stellenpensum von zirka 10 % nachgehe und dieses Belas tungs pro fil momentan gut tragbar zu sein scheine. 3.3 Mit Kurzbericht vom 2 0. Juli 2011 (Urk. 14/14) attestierte Dr. C.___ dem Beschwerde führer aus psychiatrischer Sicht im Moment eine 50%ige Arbeits un fä higkeit. 3.4 Am 5. September 2011 (Urk. 9/24) erstattete Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Stellvertretender Chefarzt, Klinik A.___, ein psy chi atrisches Gutachten und nannte als Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen, unreifen und ängstlich vermeidenden Anteilen (ICD-10 Z73.1), eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eine Soziophobie (ICD-10 F40.1). Als Diag nosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. B.___ berichtete (S. 7 Ziff. 3.6), laut Beschwerdeführer habe sich sein Befinden im Ver gleich zum Herbst 2010 deutlich verbessert, so dass er mittler weile zwei halbe Tage als Fitnesstrainer arbeiten könne. Die Arbeit könne er gut bewältigen. Er ver spüre aber nach wie vor eine „innerliche Angst“, insbesondere eine Angst vor Schlossereien und dem Baugewerbe. Manchmal habe er noch dies be züg liche Albträume. Seine Stimmung sei noch etwas gedrückt, er fühle sich aber „nicht mehr so depressiv wie im Herbst“. In seiner psychiatrischen Be ur teilung erläuterte Dr. B.___ (S. 9 f. Ziff. 6), unter Würdigung von Anam nese, medizinischen Vorberichten sowie aktuellen Unter suchungs er geb nissen könne zusam men fassend abgeleitet werden, dass beim Beschwerdeführer eine Persön lich keitsproblematik vorliege, die ins be son dere durch narzisstische, ängst lich-unsichere und unreife Anteile gekenn zeich net sei. Die Persönlich keits problematik erfülle gesamthaft aber nicht die Krite rien einer nach ICD-10 zu klassifizierenden Persönlichkeitsstörung, sei sicher lich aber als Persönlich keits akzentuierung zu beschreiben. Die vorliegende Angsterkrankung, am ehesten als generalisierte Angsterkrankung in Kombina tion mit sozio phobischen Ängsten zu beschreiben, korrespondiere dabei aus psy chiatrischer Sicht mit der Per sön lichkeitsstruktur des Be schwerdeführers. Grundsätzlich komme einer Persön lichkeitsakzentuierung zunächst kein eigen ständiger Krankheitswert zu. In Kombination mit der vorliegenden Angster krankung sei jedoch festzuhalten, dass die ausgeprägte Kränk barkeit des Beschwerdeführers immer wieder zu Konflikten, Stellen wechseln und mehrfach damit einhergehenden psychischen Krisen geführt habe, die leitend durch Angst in Kombination mit depressiven Symptomen gekenn zeichnet gewesen seien. Faktisch sei somit der Kombination aus Persön lichkeitsakzentuierung und re zidivierenden De kompensationen unter Belastung Krank heitswertigkeit im Sinne einer eingeschränkten Belastbarkeit zuzuschreiben. Andererseits sei fest zustellen, dass der Be schwerde führer über Ressourcen verfüge, die trotz häufiger Stellenwechsel eine durchgehende Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt ermöglichten und unter günstigen, insbesondere atmosphärischen Bedingungen durchaus eine konstante Leistungsfähigkeit gegeben sein könnte, wie die vor letzte Anstellung gezeigt habe. Des Weiteren sei auszuführen, dass die psychi sche Problematik des Beschwerdeführers erst seit relativ kurzer Zeit durch den Hausarzt und jetzt auch durch einen Psychiater behandelt würden und diese Behandlung im Vergleich zwischen der beschriebenen Situation im August 2010 und dem jetzigen Untersuchungszeitpunkt bereits Erfolge im Sinne einer Ver besserung des vor liegenden Zustandbildes gezeigt habe. Die Behandlung sei dabei sowohl psycho thera peutisch als auch bezüglich etwaiger psychopharma kologischer Optionen sicherlich noch nicht ausgereizt, sodass mit weiteren Ver besserungen und Stabilisierungen von Gesundheitszustand und Leistungsfähig keit zu rechnen sei. Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass zwar eine psy chische Problematik von Krankheitswert bestehe, die zu gewissen Ein schränkungen, insbesondere der Stressbelastbarkeit führe, der jedoch keine in validisierende Qualität zugeschrieben werden könne. Hinsichtlich der Beur teilung der Arbeitsfähigkeit führte Dr. B.___ ferner aus (S. 11 Ziff. 7.1 ff.), dass keine psychiatrisch begründeten spezifischen Ein schränkungen in der Tätigkeit als Metall bauer bestünden. Als Ein schränkungen seien zwar eine reduzierte Stress belast barkeit, insbesondere im zwischen menschlichen Bereich zu formulieren, diese könne aber nicht als generelles Merkmal einer bestimmten Tätigkeit oder Branche zugeordnet wer den, sondern sei vielmehr von den individuellen Arbeits bedingungen, ins besondere bezüglich der Atmosphäre und des Um ganges am Arbeitsplatz ab hängig. Somit könne keine psychiatrisch be gründete Ein schränkung für die ange stammte Tätigkeit formuliert werden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in anderen (adaptierten) Tätigkeiten führte er zudem aus, grundsätzlich könne beim Beschwerdeführer von einer Leistungsfähigkeit in allen seinen Quali fikationen entsprechenden Tätigkeiten ausgegangen werden. Als einschränkend sei dabei eine reduzierte Stressbelastbarkeit, insbesondere im zwischen mensch lichen Kontakt, zu formu lieren. Der Umgang mit Misserfolg, Kritik und Kon flikten sei beim Beschwerde führer eingeschränkt und führe zu einer Vulnerabilität bezüglich des wieder holten Auftretens von durch Angst und De pression gekennzeichneten Reak tionen. In einem wohlwollenden und unter stützenden Umfeld könne gesamthaft von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Dem Leiden ideal angepasste Tätig keiten stellten Tätigkeiten unter beschützten Bedingungen dar. Die krank heits be dingten Einschränkungen des Beschwerdeführers seien aus psy chiatrischer Sicht als nicht so gravierend einzustufen, als dass eine geschützte Tätigkeit indi ziert wäre. Bezüglich der beruflichen Eingliederung sei besonders zu be achten, dass die Einschränkungen weniger in der arbeits be zogenen Belas tung als im Bereich der atmosphärischen und zwischen mensch lichen Arbeitsbe dingungen bestünden. Unterstützende Mass nahmen sollten insbesondere auf diesen Aspekt abgestimmt sein. Konkret könnten dabei entsprechende Unter stützungsmassnahmen seitens der Invaliden ver sicherung zum Beispiel auch in Form von Hilfe bei der Stellenvermittlung sowie Job-Coaching etc. nützlich sein. Zur Reintegration des Beschwerde führers in den Arbeitsmarkt und zum langfristigen Leistungs unter halt sei eine Fort setzung der therapeutischen Behandlung in enger Abstimmung mit be ruf lichen Inte grations massnahmen zu empfehlen. Grund sätzlich könne mit Integrationsmassnahmen ab sofort begon nen werden. Dabei sollte die Steigerung der Belastbarkeit in Absprache mit den be handelnden Ärzten sukzessive er folgen. 3.5 Am 2 5. Oktober 2011 (Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33) führte Dr. B.___ ergänzend zum psychiatrischen Gutachten vom 5. September 2011 (E. 3.4 hievor ) hinsichtlich des konkreten Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit seit August 2010 aus, dass soweit nach vollziehbar zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer 100%igen res pektive zwischen März und Juni 2011 von einer 50 70%igen Arbeitsun fähig keit ausgegangen werden könne. Die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeits feld, die beim Be schwerde führer in der vorliegenden Begutachtung ange nom men worden sei, sollte prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Ver mei dung erneuter Über for derungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein. 3.6 Dr. med. E.___, Oberärztin, und med. pract. F.___, Assistenzärztin, G.___, Psychiatriezentrum H.___, berichteten am 11. November 2011 (Urk. 9/54) und diagnostizierten spezifische Phobien (ICD 10 F40.2), Angst und eine depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), diffe rentialdiagnostisch eine organische wahn hafte Störung (ICD-10 F06.2) nach langjährigem Drogenkonsum sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden, unreifen und paranoiden Anteilen (ICD-10 F61.0). Sie attestierten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 8. Oktober 2011 bis auf weiteres. Dr. E.___ und med. pract. F.___ hielten fest, der Be schwerde führer habe im ersten Gespräch berichtet, dass er letztes Jahr „Stress bei der Arbeit“ wegen Auseinandersetzungen und Streitereien mit Vorgesetzten ge habt habe und dass das schon unzählige Male vorgekommen sei. Sein Vor ge setzter sei ver bal laut geworden und das löse bei ihm in der Regel so starke Ängste aus, dass er habe flüchten müssen. Seit 2007 spüre er seine Trauer, seine Wut und Un sicherheit intensiver als zuvor. Der Auslöser dafür sei der Tod seines Chefs gewesen, der der „einzig gute Chef“ gewesen sei, bei dem er es geschafft habe, zwei einhalb Jahre zu arbeiten. Insgesamt habe er schon dreizehnmal die Stelle gewechselt. Symptome, unter denen er am Arbeitsplatz gelitten habe, seien Gefühle wie Angst, Nervosität, Zittern, Schweissausbrüche, Brechreiz, Herz klopfen begleitet von einem „Fieber“. Es brauche nur sehr wenig, um ihn in eine solche Situation zu versetzen. 3.7 Im Schreiben vom 2 4. Januar 2012 (Urk. 9/55) erläuterte Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH mit Fähig keitsausweis für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), dass der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen im Zeitraum vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit halte bis heutigen Datums an. E ine Pro gnose der aktuellen Arbeitsunfähigkeit sei a us hausärztlicher Sicht schwierig. Dies be züg lich verwies er auf die betreuenden Fachärzte des Psychiatriezentrums H.___. 3.8 Am 2 0. Juni 2012 (Urk. 3/4) nannten Oberarzt J.___, und Dr. biol. hum. K.___, Klinische Psychologin, L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psy chotherapie, M.___, als Diagnosen eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und attestierten dem Beschwerdeführer seit Eintritt auf Park A in der L.___ am 2 3. April 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerde führer sei auf Zuweisung seines Hausarztes Dr. I.___ nach psycho sozialer Dekompensation auf die Kri seninterventions - und Depressions station Park A gekommen und habe von der Angststörung, welche bereits seit 2008 bestehe, berichtet. Seit 2010 habe sich sein Zustand im Zuge der eingetretenen Arbeitslosigkeit verschlechtert. Seit vier Monaten hätten sich die Symptome weiter verschlechtert, so dass es ihm kaum möglich gewesen sei, ausser Haus zu gehen. Die Angst vor der A ngst habe ihn ständig begleitet. Z udem habe er das Gefühl gehabt, dass andere Leute ihm die Angst ansehen könnten. Des Weiteren seien Panikattacken mit Herz rasen, Schwitzen und Zittern beschrieben worden. Begonnen habe die Problematik im Zusammenhang mit verschiedenen Arbeitgebern. Suizid ge danken seien im Auf nahmegesp räch glaubhaft verneint worden. 3.9 Im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (Urk. 3/5) über die poli - und tagesklinische Behandlung vom 1 7. Oktober bis zum 3 1. Dezember 2011 im Psy chiatriezent rum H.___ diagnostizierten Dr. med. N.___, Oberarzt, und med. pract. F.___, Assistenz ärztin, G.___, Psy chiatriezentrum H.___, eine kombinierte Per sönlichkeitsstörung mit ängst lich vermeidenden, unreifen und paranoiden An teilen (ICD-10 F61.0), dif ferential diagnostisch eine organi sche wahnhafte Störung (ICD-10 F06.2) nach lang jährigem Drogenkonsum, spe zifische Phobien (ICD-10 F40.2) sowie Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) und attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vom 17. Oktober 2011 bis 3 1. Januar 201 2. Für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt könnten sie aufgrund des Therapie abbruches durch den Beschwerdeführer keine Angaben machen (vgl. dazu auch Urk. 9/54). 3.10 Mit Schreiben vom 3 0. Juni 2012 (Urk. 3/6, vgl. dazu auch Urk. 14/22-23 und E. 3.7 hievor ) diagnostizierte der seit 1987 be handelnde Hausarzt Dr. I.___ eine ausgeprägte Angststörung mit Phobien sowie rezi divierenden depressive n Re aktionen bei ängstlich ver meidender Persön lich keit. Dr. I.___ erläuterte, Symptome der Angsterkrankung seien bereits als Kind im Sin ne nächtlicher Angstattacken sowie ausgeprägtem Heimweh aufgetreten. Seit der Adoleszenz bestünden eine Höhenangst sowie eine Spinnenphobie. Ab 1993 habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Angstsymptomatik phasen weise Betäubungsmittel konsumiert, welche er teilweise im Jahr 2007, vollständig im Jahr 2010 aus eigener Kraft sistiert habe. Nach mehrmonatiger Verstärkung der Angst attacken habe sich der Beschwerdeführer am 1 8. August 2010 völlig auf ge löst mit massiven Angstgefühlen, Weinattacken, Verzweiflung mit Suizid ge danken, Somatisierung mit Schweissausbrüchen, Herzklopfen, Inappetenz, bren nendem Hitzegefühl im ganzen Körper sowie auch sozialem Rück zug ge mel det. Nach Angaben des Beschwerdeführers hätten sich diese Symp tome mehr jährig aufge baut und anlässlich eines neuen Stellenantrittes ab 4. August 2012 ( richtig: 2010) kulminiert. Hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit hielt Dr. I.___ fest, seines Erachtens stehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 1 7. August 2010 ausser Zweifel und sei von ihm auch so deklariert worden. Im weiteren Verlauf seien mehrfach vorsichtige, niederschwellige Arbeits ver suche unter nommen worden, welche gescheitert seien. Auch Integrations ver suche der Regionalen Arbeitsvermittlung ab Dezember 2010 seien gescheitert. Ab 14. März 2011 sei ein Arbeitsversuch als Mitarbeiter bei einem dem Beschwer de führer vorbekannten Fitnessstudio zu 20 % gestartet worden. Diese Tätig keit in wohlbekannter Umgebung und im kleinen Rahmen habe ab 1. April 2011 auf 30 % gesteigert werden können. Ab 1. Juli 2011 sei eine Arbeits fähig keit von 50 % attestiert worden. Ein Rückfall bezüglich Angstattacken habe ab 19. September 2011 erneut zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit geführt. Ein Hospitalisations versuch in der Klinik O.___ sei eingeleitet wor den. Zeitweise hätten suizidale Gedanken bestanden. Ab 2 5. Februar 2012 sei endlich eine antidepressive Psychopharmakotherapie in vorsichtiger Dosis mög lich geworden. Am 2 3. April 2012 sei der Beschwerdeführer in die Klinik L.___ eingetreten und bis heute hospitalisiert, bei einer anhaltenden Arbeits unfähigkeit zu 100 %. 4. 4.1 Dr. B.___ führte in seinem Gutachten vom 5. September 2011 respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4 hievor, Urk. 9/24 S. 11 Ziff. 7.2, Urk. 9/38 S. 1-2) aus, dass eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab August 2010 dokumen tiert und plausibel sei und die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeitsumfeld prognostisch bei suk zessivem Aufbau zur Vermeidung erneuter Über forderungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein sollte. Aus den nach dem Gutachten vom 5. September 2011 verfassten und weiteren im Recht liegenden zeitnahen und darüber hinaus auch nachvollziehbaren medi zi nischen Berichten und dem dokumentierten Krank heitsverlauf wird indes ersichtlich, dass sich diese Prognose sowie die im Gutachten vom 5. September 2011 prognostizierte medizinisch-theoretische Arbeits fähig keit von 100 % innert des be sagten Zeit rahmens nicht realisiert haben. So attestierten ihm die Fach personen der G.___, Psy chiatrie zentrum, H.___, im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (E. 3.9 hievor, vgl. dazu auch E. 3.6 hievor ) für den Zeitraum der poliklinischen beziehungsweise tages klinischen Be handlung vom 1 7. Oktober bis 3 1. Dezember 2011 eine 100%ige Arbeits un fähig keit. Vom 2 3. April bis zum 3 0. Juli 2012 (E. 3.8 hievor, Urk. 13 S. 10 Ziff. 17) befand sich der Beschwerdeführer erneut in stationärer Be hand lung in der L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psycho therapie, weshalb ihm die Fach personen der L.___ auch seit Eintritt am 23. April 2012 eine 100%ige Arbeits un fähig keit attestierten. 4.2 Dass der Beschwerdeführer ab 1 7. August 2010 arbeitsunfähig gewesen ist, be stätigte insbesondere Dr. I.___ in seinem Bericht vom 3 0. Juni 2012 (E. 3.10 hievor ). So führte er in seinem Bericht aus, eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 17. August 2010 stehe ausser Zweifel, und verwies zudem auf die im weite ren Ver lauf ge scheiterten Arbeitsversuche. Im Bericht vom 2 4. Januar 2012 (E. 3.7 hievor ) hielt er ferner fest, dass der Beschw erdeführer vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei und die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit bis zum Zeitpunkt des Berichts anhalte. Schliess lich bestätigte auch Dr. C.___ in seinem Bericht vom 1 7. März 2011 (E. 3.2 hievor ) zunächst eine Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 in bisheriger Tätig keit bis auf weiteres und erläuterte, eine schnelle Besserung (innerhalb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. 4.3 Aufgrund des geschilderten Krankheitsverlaufes ergibt sich, dass der Be schwerde führer ab August 2010 - abgesehen von einer nur vorübergehend und nicht anspruchsrelevanten Verbesserung ab März 2011 und damit höheren attestierten Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit (vgl. dazu E. 3.10 hiervor, Urk. 14/22-23 ) - selbst im Zeit punkt des Verfügungserlasses im Mai 2012 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeits unfähig war. Die Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach der Be schwerdeführer seit 23. Juni 2011 und damit vor Ablauf der einjährigen Wartezeit wieder voll arbeitsfähig sein soll, überzeugt nach dem Gesagten nicht, übersieht sie doch, dass selbst der be gutachtende Psychiater Dr. B.___ in seinem Gutachten vom 5. September respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4-5) ausführte, dass eine medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Vermeidung er neuter Über forderungs reaktionen innert drei bis fünf Monaten ab Be gutach tungs zeitpunkt (2 3. Juni 2011 + sechs Monate = spätestens ab Dezember 2011 ) erreichbar sein sollte (vgl. dazu auch Urk. 9/24 S. 12 Ziff. 9, Urk. 9/38 S. 2). 4.4 Die weiteren aktenkundigen medizinischen Be richte vermögen an dieser Beurtei lung nichts zu ändern: Das gilt zunächst für die Einschätzung von Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (E. 3.1 hievor ), wonach der Beschwerdeführer ab Okto ber 2010 wieder zu 100 % arbeitsfähig sein soll. Diesbezüglich ist mit Dr. B.___ (Urk. 9/38 S. 2 oben) und auf grund der vorliegenden ärztlichen Be richte davon auszugehen, dass eine Arbeits fähigkeit von 100 % ab Oktober 2010 dann zumal offenbar noch nicht zu realisieren war und demnach zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer fort be stehenden Arbeits unfähig keit ausge gangen w erden mu ss t e. Diese Auffassung vertrat denn auch der be han delnde Hausarzt Dr. I.___ in seinem Schreiben an den Kranken tag geld ver siche rer vom 1 6. Januar 2011 (Urk. 9/10/2), in dem er aus führte, dass er sich der Folgerung von Dr. Z.___, wonach der Be schwerde führer ab Ende September 2010 wieder arbeitsfähig gewesen sein soll, nicht an schlies sen kön ne, da bei wiederholt unternommenen Arbeitsversuchen in angestammter als auch in anderen Tätigkeiten regelmässig vehemente psychische Reaktionen auf ge treten seien, welche die Arbeitsaufnahme verhindert hätten. Ferner vermag auch der Bericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juni 2011 (E. 3.3), wonach der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht im Moment zu 50 % arbeitsunfähig sein soll, nichts daran zu ändern, zumal nicht nach voll ziehbar ist, inwiefern sich die therapeutisch erzielten Erfolge auch konkret auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise deren Einschränkungen aus wirk t en und der wenig später eingetretene erneute Zusammenbruch aufzeigte, dass die Arbeits fähigkeit auch in der innegehabten Anstellung nicht gesichert gegeben war. 4.5 Schliesslich sprechen auch die im Internet vorgefundene Seiten (Urk. 26/1-4 ) nicht gegen eine solche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Was die Tätigkeit im Be reich der Hundebetreuung anbelangt (Urk. 26/4), so ist festzuhalten, dass der Be schwerde führer diese Tätigkeit laut Arbeitsversuchsvertrag erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung, nämlich am 13. September 2013 ( Urk. 31/7), auf genommen hat. Weil das Datum der angefochtenen Verfügung die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbe fugnis bildet (BGE 131 V 9 E. 1, 130 V 445 E. 1.2 je mit Hinweisen), ist dieser Umstand für den vor liegenden Beurtei lungszeitraum nicht von Relevanz. In Bezug auf die Tätigkeit als Maler führte der Beschwerdeführer in nach vollzieh barer Weise aus (Urk. 30 S. 3), dass er im Rahmen seiner künst le rischen Aktivitäten nie etwas verdient habe; vielmehr stelle das Malen eine Frei zeit be schäftigung dar und helfe ihm zusätzlich als Therapie gegen seine psy chische Erkrankung (vgl. dazu auch Schreiben von lic. phil. P.___ sowie Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Dezember 2013, Urk. 31/ 7). Gegenteilige Anhaltspunkte sind weder aus den weiteren Akten noch aus dem IK-Auszug vom 1 1. Dezember 2013 (Urk. 31/7) ersichtlich. 5. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer in jeglicher Tätigkeit – abge sehen von einer nicht anspruchsrelevanten Verbesserung – zu 100 % arbeits un fähig war, hat er ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. In Gutheissung der Beschwerde ist demnach die angefochtene Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab 1. August 2011 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Im vor liegen den Verfahren nicht geklärt werden kann die Frage, wie es sich mit dem Ren tenanspruch nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit per 1 5. September 2013 bei der R.___ (vgl. Urk. 31/7) verhält. D i e Beschwerdegegnerin wird, dies nach Abschluss dieses Prozesses im Rahmen eines amtlichen Revisionsver fahrens zu prüfen haben. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis I VG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zuzusprechen ( Art. 61 lit. g ATSG, in Verbindung mit § 34 Abs. 1 Gesetz über das Sozialversi cherungs gericht, GSVGer ). Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 3 GSVGer ) und beim mass geblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 9. Mai 2012 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Cyrill Diem unter Beilage je einer Kopie von Urk. 20, Urk. 25 und Urk. 34- 35 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 25, Urk. 35 - Stiftung Auffangeinrichtung BVG unter Beilage einer Kopie von Urk. 34 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubDietrich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00718 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Dietrich Urteil vom 5. Februar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Cyrill Diem Lindtlaw Anwaltskanzlei Obstgartenstrasse 7, Postfach, 8042 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Stiftung Auffangeinrichtung BVG Rechtsdienst Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich Beigeladene Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1974, arbeitete zuletzt vom 4. bis 17. August 2010 temporär als Metallbauschlosser bei der Y.___ GmbH (Urk. 9/4, Urk. 9/9 ). 1.2 Am 20. Februar 2011 (Urk. 9/4) meldete sich der Versicherte bei der In validen versiche rung zum Leistungsbezug an. Die Sozial ver siche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, holte einen medizinische n Be richt (Urk. 9/ 12 ) und einen Auszug a us dem indi viduellen Konto (IK- Auszug vom 1 4. März 2011, Urk. 9/9) ein und zog die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 9/10/1- 24), darunter ein versicherungspsychiatrisches Gutachten der Dr. med. Z.___ vom 20. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17), bei. Sodann veranlasste sie eine psy chiatrische Be gutachtung in der Klinik A.___ ( Gutachten vom 1 3. Mai 2011 mit Ergänzung vom 2 5. Oktober 2011, Urk. 9/24/1-12, Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/46) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. Juli 2012 (Urk. 1, vgl. dazu auch Urk. 5) Beschwerde mit folgenden Anträgen: 1. Die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 2 9. Mai 2012 betref fend das abgewiesene Leistungsbegehren sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab 1. August 2011 eine ganze Invalidenrente zu zu sprechen. 2. Eventualiter sei ein neues psychiatrisches Gutachten betreffend seine Arbeits fähigkeit zu erstellen. 3. Subeventualiter sei das Verfahren zwecks Einholung ergänzender medizi ni scher Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. 4. Subeventualiter seien ihm berufliche Massnahmen und/oder Arbeits ver mitt lung zu gewähren. 5. Es seien ihm die Parteikosten von der Beschwerdegegnerin zu ersetzen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. August 2012 (Urk. 8) schloss die IV-Stelle auf Ab wei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. August 2012 (Urk. 10 ) zur Kennt nis gebracht wur de. Mit Eingabe vom 18. Juli 2003 (Urk. 11) legte de r Be schwer de führer weitere Unter lagen (Urk. 12-14) auf, welche der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2 2. August 2013 (Urk. 9/18) zur Stellungnahme zugestellt wurden. Mit Schreiben vom 2. September 2012 (Urk. 20) ver zichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. Mit Referentenverfügung vom 28. Oktober 2013 (Urk. 23) wurde die Stiftung Auf fangeinrichtung BVG zum Pro zess bei ge laden. Mit Schreiben vom 1. November 2013 (Urk. 25) verzichtete diese auf eine Stellungnahme. Mit Verfügung vom 2 2. November 2013 (Urk. 27) wurde dem Beschwerdeführer Gelegen heit gegeben, sich zu den dem Internet zu entnehmenden Erwerbs fähig keiten als Maler sowie als Hundebetreuer (Urk. 26/1-4), welche mit seiner be haupteten vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit kontrastierten, Stellung zu nehmen. Insbesondere wurde er aufgefordert anzugeben, welche Erwerbs tätig keiten er seit welchem Zeitpunkt (ab August 2010) innegehabt habe be ziehungs weise noch ausübe, in welchen Pensen er an diesen Stellen arbeite oder gear beitet habe und welchen Verdienst er dabei erzielt habe. Seine Vorbringen habe er mit Urkunden zu beweisen. Ferner wurde ein Zusammenzug der indi viduel len Konti des Beschwerdeführers beigezogen (vgl. dazu Urk. 28). Am 3. Januar 2014 (Urk. 30, Urk. 31/7-8) nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung. Mit Schreiben vom 2 8. Januar (Urk. 34) respektive 3 1. Januar 2014 (Urk. 35) verzichteten sowohl die Beschwerdegegnerin als auch die Stiftung Auffangeinrichtung BVG auf eine Stellungnahme. 3. Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die Ent scheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbs mög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge glichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs un fähig keit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbs unfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) dafür, dass der Beschwerdeführer seit August 2010 (Beginn der ein jährigen Wartezeit) vorübergehend in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt, indes seit 2 3. Juni 2011 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei, so dass keine In validität im Sin ne des Gesetzes bestanden und der Beschwerde führer somit weder An spruch auf berufliche Massnahmen noch auf eine Invali denrente habe. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Auf fas sung der Beschwerdegegnerin, wonach seit Juni 2011 eine volle Arbeits fähig keit bestehen soll, stehe in diametralem Gegensatz zu den übrigen medizinischen Be richten der P sychiatriezentren und des Hausarztes. Jedenfalls könne ein Renten an spruch nicht mit der Be gründung abgewiesen werden, dass keine durch schnittliche Arbeits unfähigkeit von 40 % während eines Jahres bestanden habe (S. 5 Ziff. 1). Zu dem sei im psy chiatrische n Gutachten der Kli nik A.___ vom 5. September 2011 nirgendwo erwähnt, dass seit dem 23. Juni 2011 eine 100%ige Arbeits fähigkeit bestehe. So habe sogar der Gutachter Dr. med. B.___ in seinem Schreiben vom 25. Oktober 2011 ausgeführt, dass die im Gutachten an ge gebene medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld innert drei bis sechs Monate n ab Be gutachtungs zeit punkt erreichbar sei (S. 5 f. Ziff. 3). Ferner sei seine lang jährige Drogen sucht problematik an läss lich der angeordneten psy chiatrischen Be gutachtung nicht thematisiert wor den und deshalb auch nicht ins Gutachten aufge nommen worden, weshalb das psychiatrische Gutachten vom 5. September 2011 auf grund fehlender I nformationen unvollständig sei (S. 7 Ziff. 6). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Inva liden rente hat. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in seinem versicherungspsychiatrischen Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17) zu Händen des Krankentaggeldversicherers als Diagnosen einen Zu stand nach Anpassungs störung im Sinne einer Angst und e x pres siven Reaktion ge mischt ( IC D-10 F43.22), aktuell remittiert, und a kzentuierte Persön lichkeits eigen schaften im Sin ne von narzisstisch en Persönlich keits eigen schaften ohne eigen ständigen Krank heits wert. D ifferentialdiagnostisch konnte er eine in Erwägung gezogene primär psy chische Störung aus dem Bereich psy chotisc her Erkrankungen nicht be stätigen (S. 9). Dr. Z.___ erläuterte (S. 14 Ziff. 1.1), beim Be schwerde führer sei für August und September 2010 eine primär psychische Störung gemäss ICD-10 aus ge wiesen gewesen, die für diesen Zeitraum auch mit Arbeits un fähigkeit oder mit deut lich ge minderter Arbeitsfähigkeit einher ge gangen sei. Nach einer Besserung der Symptomatik unter wöchent lichen haus ärztlich-psycho sozial begleitenden Terminen ohne regelmässig einge nom mene Medi kation sei dann aber von einer medizinisch-theoretischen Arbeits fähig keit ab Oktober 2010 auszugehen. Den beim Beschwerdeführer vor liegenden akzentuierten Persönlich keits eigen schaften sei dabei kein eigen ständiger Krank heits wert beizu messen, der derart ein zuschätzen wäre, dass da durch die zumut bare medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit eingeschränkt würde. 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, Spital D.___, diagnostizierte am 1 7. März 2011 (Urk. 9/12, vgl. dazu auch Urk. 14/10 ) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) und eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1) seit mehreren Jahren. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 bis auf weiteres. Dr. C.___ führte weiter aus, beim Beschwerdeführer bestünden körperliche und psy chische Ein schränkungen in Form von motorischen Spannungen (kör per li che Un ruhen, Z ittern), vegeta tiver Über er regbarkeit (Benommenheit, Schwitzen), Tachy kardie, Oberbauchbeschwerden, Schwindel, trockener Mund), gros se r Angst vor einem Kontrollverlust und vor einer Ohnmacht, Herzklopfen, Schwin del etc. sowie einem De realisations - und Depersonalitä tsgefühl, welches von der Hyper ventilation aus ge löst werde. Wenn die Angst da sei, werde jegliche Arbeit verun möglicht. Zu erwarten sei, dass regelmässige Psycho therapien und wenn nötig Psycho pharmaka die Arbeitsfähigkeit verbessern könnten, wobei es nicht mög lich sei, eine genaue Prognose abzugeben. Eine schnelle Ver bes serung (inner halb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. Wann mit der Wiederauf nahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, könne er zurzeit nicht beantworten. Hin sichtlich behin derungs angepasster Tätigkeit gab Dr. C.___ zudem an, das s der Beschwer de führer seit einigen Monaten aus eigener Initiative einer Arbeit in einem Fit ness studio in einem Stellenpensum von zirka 10 % nachgehe und dieses Belas tungs pro fil momentan gut tragbar zu sein scheine. 3.3 Mit Kurzbericht vom 2 0. Juli 2011 (Urk. 14/14) attestierte Dr. C.___ dem Beschwerde führer aus psychiatrischer Sicht im Moment eine 50%ige Arbeits un fä higkeit. 3.4 Am 5. September 2011 (Urk. 9/24) erstattete Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Stellvertretender Chefarzt, Klinik A.___, ein psy chi atrisches Gutachten und nannte als Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen, unreifen und ängstlich vermeidenden Anteilen (ICD-10 Z73.1), eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eine Soziophobie (ICD-10 F40.1). Als Diag nosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. B.___ berichtete (S. 7 Ziff. 3.6), laut Beschwerdeführer habe sich sein Befinden im Ver gleich zum Herbst 2010 deutlich verbessert, so dass er mittler weile zwei halbe Tage als Fitnesstrainer arbeiten könne. Die Arbeit könne er gut bewältigen. Er ver spüre aber nach wie vor eine „innerliche Angst“, insbesondere eine Angst vor Schlossereien und dem Baugewerbe. Manchmal habe er noch dies be züg liche Albträume. Seine Stimmung sei noch etwas gedrückt, er fühle sich aber „nicht mehr so depressiv wie im Herbst“. In seiner psychiatrischen Be ur teilung erläuterte Dr. B.___ (S. 9 f. Ziff. 6), unter Würdigung von Anam nese, medizinischen Vorberichten sowie aktuellen Unter suchungs er geb nissen könne zusam men fassend abgeleitet werden, dass beim Beschwerdeführer eine Persön lich keitsproblematik vorliege, die ins be son dere durch narzisstische, ängst lich-unsichere und unreife Anteile gekenn zeich net sei. Die Persönlich keits problematik erfülle gesamthaft aber nicht die Krite rien einer nach ICD-10 zu klassifizierenden Persönlichkeitsstörung, sei sicher lich aber als Persönlich keits akzentuierung zu beschreiben. Die vorliegende Angsterkrankung, am ehesten als generalisierte Angsterkrankung in Kombina tion mit sozio phobischen Ängsten zu beschreiben, korrespondiere dabei aus psy chiatrischer Sicht mit der Per sön lichkeitsstruktur des Be schwerdeführers. Grundsätzlich komme einer Persön lichkeitsakzentuierung zunächst kein eigen ständiger Krankheitswert zu. In Kombination mit der vorliegenden Angster krankung sei jedoch festzuhalten, dass die ausgeprägte Kränk barkeit des Beschwerdeführers immer wieder zu Konflikten, Stellen wechseln und mehrfach damit einhergehenden psychischen Krisen geführt habe, die leitend durch Angst in Kombination mit depressiven Symptomen gekenn zeichnet gewesen seien. Faktisch sei somit der Kombination aus Persön lichkeitsakzentuierung und re zidivierenden De kompensationen unter Belastung Krank heitswertigkeit im Sinne einer eingeschränkten Belastbarkeit zuzuschreiben. Andererseits sei fest zustellen, dass der Be schwerde führer über Ressourcen verfüge, die trotz häufiger Stellenwechsel eine durchgehende Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt ermöglichten und unter günstigen, insbesondere atmosphärischen Bedingungen durchaus eine konstante Leistungsfähigkeit gegeben sein könnte, wie die vor letzte Anstellung gezeigt habe. Des Weiteren sei auszuführen, dass die psychi sche Problematik des Beschwerdeführers erst seit relativ kurzer Zeit durch den Hausarzt und jetzt auch durch einen Psychiater behandelt würden und diese Behandlung im Vergleich zwischen der beschriebenen Situation im August 2010 und dem jetzigen Untersuchungszeitpunkt bereits Erfolge im Sinne einer Ver besserung des vor liegenden Zustandbildes gezeigt habe. Die Behandlung sei dabei sowohl psycho thera peutisch als auch bezüglich etwaiger psychopharma kologischer Optionen sicherlich noch nicht ausgereizt, sodass mit weiteren Ver besserungen und Stabilisierungen von Gesundheitszustand und Leistungsfähig keit zu rechnen sei. Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass zwar eine psy chische Problematik von Krankheitswert bestehe, die zu gewissen Ein schränkungen, insbesondere der Stressbelastbarkeit führe, der jedoch keine in validisierende Qualität zugeschrieben werden könne. Hinsichtlich der Beur teilung der Arbeitsfähigkeit führte Dr. B.___ ferner aus (S. 11 Ziff. 7.1 ff.), dass keine psychiatrisch begründeten spezifischen Ein schränkungen in der Tätigkeit als Metall bauer bestünden. Als Ein schränkungen seien zwar eine reduzierte Stress belast barkeit, insbesondere im zwischen menschlichen Bereich zu formulieren, diese könne aber nicht als generelles Merkmal einer bestimmten Tätigkeit oder Branche zugeordnet wer den, sondern sei vielmehr von den individuellen Arbeits bedingungen, ins besondere bezüglich der Atmosphäre und des Um ganges am Arbeitsplatz ab hängig. Somit könne keine psychiatrisch be gründete Ein schränkung für die ange stammte Tätigkeit formuliert werden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in anderen (adaptierten) Tätigkeiten führte er zudem aus, grundsätzlich könne beim Beschwerdeführer von einer Leistungsfähigkeit in allen seinen Quali fikationen entsprechenden Tätigkeiten ausgegangen werden. Als einschränkend sei dabei eine reduzierte Stressbelastbarkeit, insbesondere im zwischen mensch lichen Kontakt, zu formu lieren. Der Umgang mit Misserfolg, Kritik und Kon flikten sei beim Beschwerde führer eingeschränkt und führe zu einer Vulnerabilität bezüglich des wieder holten Auftretens von durch Angst und De pression gekennzeichneten Reak tionen. In einem wohlwollenden und unter stützenden Umfeld könne gesamthaft von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Dem Leiden ideal angepasste Tätig keiten stellten Tätigkeiten unter beschützten Bedingungen dar. Die krank heits be dingten Einschränkungen des Beschwerdeführers seien aus psy chiatrischer Sicht als nicht so gravierend einzustufen, als dass eine geschützte Tätigkeit indi ziert wäre. Bezüglich der beruflichen Eingliederung sei besonders zu be achten, dass die Einschränkungen weniger in der arbeits be zogenen Belas tung als im Bereich der atmosphärischen und zwischen mensch lichen Arbeitsbe dingungen bestünden. Unterstützende Mass nahmen sollten insbesondere auf diesen Aspekt abgestimmt sein. Konkret könnten dabei entsprechende Unter stützungsmassnahmen seitens der Invaliden ver sicherung zum Beispiel auch in Form von Hilfe bei der Stellenvermittlung sowie Job-Coaching etc. nützlich sein. Zur Reintegration des Beschwerde führers in den Arbeitsmarkt und zum langfristigen Leistungs unter halt sei eine Fort setzung der therapeutischen Behandlung in enger Abstimmung mit be ruf lichen Inte grations massnahmen zu empfehlen. Grund sätzlich könne mit Integrationsmassnahmen ab sofort begon nen werden. Dabei sollte die Steigerung der Belastbarkeit in Absprache mit den be handelnden Ärzten sukzessive er folgen. 3.5 Am 2 5. Oktober 2011 (Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33) führte Dr. B.___ ergänzend zum psychiatrischen Gutachten vom 5. September 2011 (E. 3.4 hievor ) hinsichtlich des konkreten Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit seit August 2010 aus, dass soweit nach vollziehbar zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer 100%igen res pektive zwischen März und Juni 2011 von einer 50 70%igen Arbeitsun fähig keit ausgegangen werden könne. Die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeits feld, die beim Be schwerde führer in der vorliegenden Begutachtung ange nom men worden sei, sollte prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Ver mei dung erneuter Über for derungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein. 3.6 Dr. med. E.___, Oberärztin, und med. pract. F.___, Assistenzärztin, G.___, Psychiatriezentrum H.___, berichteten am 11. November 2011 (Urk. 9/54) und diagnostizierten spezifische Phobien (ICD 10 F40.2), Angst und eine depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), diffe rentialdiagnostisch eine organische wahn hafte Störung (ICD-10 F06.2) nach langjährigem Drogenkonsum sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden, unreifen und paranoiden Anteilen (ICD-10 F61.0). Sie attestierten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 8. Oktober 2011 bis auf weiteres. Dr. E.___ und med. pract. F.___ hielten fest, der Be schwerde führer habe im ersten Gespräch berichtet, dass er letztes Jahr „Stress bei der Arbeit“ wegen Auseinandersetzungen und Streitereien mit Vorgesetzten ge habt habe und dass das schon unzählige Male vorgekommen sei. Sein Vor ge setzter sei ver bal laut geworden und das löse bei ihm in der Regel so starke Ängste aus, dass er habe flüchten müssen. Seit 2007 spüre er seine Trauer, seine Wut und Un sicherheit intensiver als zuvor. Der Auslöser dafür sei der Tod seines Chefs gewesen, der der „einzig gute Chef“ gewesen sei, bei dem er es geschafft habe, zwei einhalb Jahre zu arbeiten. Insgesamt habe er schon dreizehnmal die Stelle gewechselt. Symptome, unter denen er am Arbeitsplatz gelitten habe, seien Gefühle wie Angst, Nervosität, Zittern, Schweissausbrüche, Brechreiz, Herz klopfen begleitet von einem „Fieber“. Es brauche nur sehr wenig, um ihn in eine solche Situation zu versetzen. 3.7 Im Schreiben vom 2 4. Januar 2012 (Urk. 9/55) erläuterte Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH mit Fähig keitsausweis für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), dass der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen im Zeitraum vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit halte bis heutigen Datums an. E ine Pro gnose der aktuellen Arbeitsunfähigkeit sei a us hausärztlicher Sicht schwierig. Dies be züg lich verwies er auf die betreuenden Fachärzte des Psychiatriezentrums H.___. 3.8 Am 2 0. Juni 2012 (Urk. 3/4) nannten Oberarzt J.___, und Dr. biol. hum. K.___, Klinische Psychologin, L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psy chotherapie, M.___, als Diagnosen eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und attestierten dem Beschwerdeführer seit Eintritt auf Park A in der L.___ am 2 3. April 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerde führer sei auf Zuweisung seines Hausarztes Dr. I.___ nach psycho sozialer Dekompensation auf die Kri seninterventions - und Depressions station Park A gekommen und habe von der Angststörung, welche bereits seit 2008 bestehe, berichtet. Seit 2010 habe sich sein Zustand im Zuge der eingetretenen Arbeitslosigkeit verschlechtert. Seit vier Monaten hätten sich die Symptome weiter verschlechtert, so dass es ihm kaum möglich gewesen sei, ausser Haus zu gehen. Die Angst vor der A ngst habe ihn ständig begleitet. Z udem habe er das Gefühl gehabt, dass andere Leute ihm die Angst ansehen könnten. Des Weiteren seien Panikattacken mit Herz rasen, Schwitzen und Zittern beschrieben worden. Begonnen habe die Problematik im Zusammenhang mit verschiedenen Arbeitgebern. Suizid ge danken seien im Auf nahmegesp räch glaubhaft verneint worden. 3.9 Im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (Urk. 3/5) über die poli - und tagesklinische Behandlung vom 1 7. Oktober bis zum 3 1. Dezember 2011 im Psy chiatriezent rum H.___ diagnostizierten Dr. med. N.___, Oberarzt, und med. pract. F.___, Assistenz ärztin, G.___, Psy chiatriezentrum H.___, eine kombinierte Per sönlichkeitsstörung mit ängst lich vermeidenden, unreifen und paranoiden An teilen (ICD-10 F61.0), dif ferential diagnostisch eine organi sche wahnhafte Störung (ICD-10 F06.2) nach lang jährigem Drogenkonsum, spe zifische Phobien (ICD-10 F40.2) sowie Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) und attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vom 17. Oktober 2011 bis 3 1. Januar 201 2. Für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt könnten sie aufgrund des Therapie abbruches durch den Beschwerdeführer keine Angaben machen (vgl. dazu auch Urk. 9/54). 3.10 Mit Schreiben vom 3 0. Juni 2012 (Urk. 3/6, vgl. dazu auch Urk. 14/22-23 und E. 3.7 hievor ) diagnostizierte der seit 1987 be handelnde Hausarzt Dr. I.___ eine ausgeprägte Angststörung mit Phobien sowie rezi divierenden depressive n Re aktionen bei ängstlich ver meidender Persön lich keit. Dr. I.___ erläuterte, Symptome der Angsterkrankung seien bereits als Kind im Sin ne nächtlicher Angstattacken sowie ausgeprägtem Heimweh aufgetreten. Seit der Adoleszenz bestünden eine Höhenangst sowie eine Spinnenphobie. Ab 1993 habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Angstsymptomatik phasen weise Betäubungsmittel konsumiert, welche er teilweise im Jahr 2007, vollständig im Jahr 2010 aus eigener Kraft sistiert habe. Nach mehrmonatiger Verstärkung der Angst attacken habe sich der Beschwerdeführer am 1 8. August 2010 völlig auf ge löst mit massiven Angstgefühlen, Weinattacken, Verzweiflung mit Suizid ge danken, Somatisierung mit Schweissausbrüchen, Herzklopfen, Inappetenz, bren nendem Hitzegefühl im ganzen Körper sowie auch sozialem Rück zug ge mel det. Nach Angaben des Beschwerdeführers hätten sich diese Symp tome mehr jährig aufge baut und anlässlich eines neuen Stellenantrittes ab 4. August 2012 ( richtig: 2010) kulminiert. Hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit hielt Dr. I.___ fest, seines Erachtens stehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 1 7. August 2010 ausser Zweifel und sei von ihm auch so deklariert worden. Im weiteren Verlauf seien mehrfach vorsichtige, niederschwellige Arbeits ver suche unter nommen worden, welche gescheitert seien. Auch Integrations ver suche der Regionalen Arbeitsvermittlung ab Dezember 2010 seien gescheitert. Ab 14. März 2011 sei ein Arbeitsversuch als Mitarbeiter bei einem dem Beschwer de führer vorbekannten Fitnessstudio zu 20 % gestartet worden. Diese Tätig keit in wohlbekannter Umgebung und im kleinen Rahmen habe ab 1. April 2011 auf 30 % gesteigert werden können. Ab 1. Juli 2011 sei eine Arbeits fähig keit von 50 % attestiert worden. Ein Rückfall bezüglich Angstattacken habe ab 19. September 2011 erneut zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit geführt. Ein Hospitalisations versuch in der Klinik O.___ sei eingeleitet wor den. Zeitweise hätten suizidale Gedanken bestanden. Ab 2 5. Februar 2012 sei endlich eine antidepressive Psychopharmakotherapie in vorsichtiger Dosis mög lich geworden. Am 2 3. April 2012 sei der Beschwerdeführer in die Klinik L.___ eingetreten und bis heute hospitalisiert, bei einer anhaltenden Arbeits unfähigkeit zu 100 %. 4. 4.1 Dr. B.___ führte in seinem Gutachten vom 5. September 2011 respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4 hievor, Urk. 9/24 S. 11 Ziff. 7.2, Urk. 9/38 S. 1-2) aus, dass eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab August 2010 dokumen tiert und plausibel sei und die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeitsumfeld prognostisch bei suk zessivem Aufbau zur Vermeidung erneuter Über forderungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein sollte. Aus den nach dem Gutachten vom 5. September 2011 verfassten und weiteren im Recht liegenden zeitnahen und darüber hinaus auch nachvollziehbaren medi zi nischen Berichten und dem dokumentierten Krank heitsverlauf wird indes ersichtlich, dass sich diese Prognose sowie die im Gutachten vom 5. September 2011 prognostizierte medizinisch-theoretische Arbeits fähig keit von 100 % innert des be sagten Zeit rahmens nicht realisiert haben. So attestierten ihm die Fach personen der G.___, Psy chiatrie zentrum, H.___, im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (E. 3.9 hievor, vgl. dazu auch E. 3.6 hievor ) für den Zeitraum der poliklinischen beziehungsweise tages klinischen Be handlung vom 1 7. Oktober bis 3 1. Dezember 2011 eine 100%ige Arbeits un fähig keit. Vom 2 3. April bis zum 3 0. Juli 2012 (E. 3.8 hievor, Urk. 13 S. 10 Ziff. 17) befand sich der Beschwerdeführer erneut in stationärer Be hand lung in der L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psycho therapie, weshalb ihm die Fach personen der L.___ auch seit Eintritt am 23. April 2012 eine 100%ige Arbeits un fähig keit attestierten. 4.2 Dass der Beschwerdeführer ab 1 7. August 2010 arbeitsunfähig gewesen ist, be stätigte insbesondere Dr. I.___ in seinem Bericht vom 3 0. Juni 2012 (E. 3.10 hievor ). So führte er in seinem Bericht aus, eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 17. August 2010 stehe ausser Zweifel, und verwies zudem auf die im weite ren Ver lauf ge scheiterten Arbeitsversuche. Im Bericht vom 2 4. Januar 2012 (E. 3.7 hievor ) hielt er ferner fest, dass der Beschw erdeführer vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei und die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit bis zum Zeitpunkt des Berichts anhalte. Schliess lich bestätigte auch Dr. C.___ in seinem Bericht vom 1 7. März 2011 (E. 3.2 hievor ) zunächst eine Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 in bisheriger Tätig keit bis auf weiteres und erläuterte, eine schnelle Besserung (innerhalb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. 4.3 Aufgrund des geschilderten Krankheitsverlaufes ergibt sich, dass der Be schwerde führer ab August 2010 - abgesehen von einer nur vorübergehend und nicht anspruchsrelevanten Verbesserung ab März 2011 und damit höheren attestierten Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit (vgl. dazu E. 3.10 hiervor, Urk. 14/22-23 ) - selbst im Zeit punkt des Verfügungserlasses im Mai 2012 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeits unfähig war. Die Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach der Be schwerdeführer seit 23. Juni 2011 und damit vor Ablauf der einjährigen Wartezeit wieder voll arbeitsfähig sein soll, überzeugt nach dem Gesagten nicht, übersieht sie doch, dass selbst der be gutachtende Psychiater Dr. B.___ in seinem Gutachten vom 5. September respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4-5) ausführte, dass eine medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Vermeidung er neuter Über forderungs reaktionen innert drei bis fünf Monaten ab Be gutach tungs zeitpunkt (2 3. Juni 2011 + sechs Monate = spätestens ab Dezember 2011 ) erreichbar sein sollte (vgl. dazu auch Urk. 9/24 S. 12 Ziff. 9, Urk. 9/38 S. 2). 4.4 Die weiteren aktenkundigen medizinischen Be richte vermögen an dieser Beurtei lung nichts zu ändern: Das gilt zunächst für die Einschätzung von Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (E. 3.1 hievor ), wonach der Beschwerdeführer ab Okto ber 2010 wieder zu 100 % arbeitsfähig sein soll. Diesbezüglich ist mit Dr. B.___ (Urk. 9/38 S. 2 oben) und auf grund der vorliegenden ärztlichen Be richte davon auszugehen, dass eine Arbeits fähigkeit von 100 % ab Oktober 2010 dann zumal offenbar noch nicht zu realisieren war und demnach zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer fort be stehenden Arbeits unfähig keit ausge gangen w erden mu ss t e. Diese Auffassung vertrat denn auch der be han delnde Hausarzt Dr. I.___ in seinem Schreiben an den Kranken tag geld ver siche rer vom 1 6. Januar 2011 (Urk. 9/10/2), in dem er aus führte, dass er sich der Folgerung von Dr. Z.___, wonach der Be schwerde führer ab Ende September 2010 wieder arbeitsfähig gewesen sein soll, nicht an schlies sen kön ne, da bei wiederholt unternommenen Arbeitsversuchen in angestammter als auch in anderen Tätigkeiten regelmässig vehemente psychische Reaktionen auf ge treten seien, welche die Arbeitsaufnahme verhindert hätten. Ferner vermag auch der Bericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juni 2011 (E. 3.3), wonach der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht im Moment zu 50 % arbeitsunfähig sein soll, nichts daran zu ändern, zumal nicht nach voll ziehbar ist, inwiefern sich die therapeutisch erzielten Erfolge auch konkret auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise deren Einschränkungen aus wirk t en und der wenig später eingetretene erneute Zusammenbruch aufzeigte, dass die Arbeits fähigkeit auch in der innegehabten Anstellung nicht gesichert gegeben war. 4.5 Schliesslich sprechen auch die im Internet vorgefundene Seiten (Urk. 26/1-4 ) nicht gegen eine solche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Was die Tätigkeit im Be reich der Hundebetreuung anbelangt (Urk. 26/4), so ist festzuhalten, dass der Be schwerde führer diese Tätigkeit laut Arbeitsversuchsvertrag erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung, nämlich am 13. September 2013 ( Urk. 31/7), auf genommen hat. Weil das Datum der angefochtenen Verfügung die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbe fugnis bildet (BGE 131 V 9 E. 1, 130 V 445 E. 1.2 je mit Hinweisen), ist dieser Umstand für den vor liegenden Beurtei lungszeitraum nicht von Relevanz. In Bezug auf die Tätigkeit als Maler führte der Beschwerdeführer in nach vollzieh barer Weise aus (Urk. 30 S. 3), dass er im Rahmen seiner künst le rischen Aktivitäten nie etwas verdient habe; vielmehr stelle das Malen eine Frei zeit be schäftigung dar und helfe ihm zusätzlich als Therapie gegen seine psy chische Erkrankung (vgl. dazu auch Schreiben von lic. phil. P.___ sowie Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Dezember 2013, Urk. 31/ 7). Gegenteilige Anhaltspunkte sind weder aus den weiteren Akten noch aus dem IK-Auszug vom 1 1. Dezember 2013 (Urk. 31/7) ersichtlich. 5. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer in jeglicher Tätigkeit – abge sehen von einer nicht anspruchsrelevanten Verbesserung – zu 100 % arbeits un fähig war, hat er ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. In Gutheissung der Beschwerde ist demnach die angefochtene Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab 1. August 2011 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Im vor liegen den Verfahren nicht geklärt werden kann die Frage, wie es sich mit dem Ren tenanspruch nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit per 1 5. September 2013 bei der R.___ (vgl. Urk. 31/7) verhält. D i e Beschwerdegegnerin wird, dies nach Abschluss dieses Prozesses im Rahmen eines amtlichen Revisionsver fahrens zu prüfen haben. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis I VG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zuzusprechen ( Art. 61 lit. g ATSG, in Verbindung mit § 34 Abs. 1 Gesetz über das Sozialversi cherungs gericht, GSVGer ). Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 3 GSVGer ) und beim mass geblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 9. Mai 2012 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Cyrill Diem unter Beilage je einer Kopie von Urk. 20, Urk. 25 und Urk. 34- 35 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 25, Urk. 35 - Stiftung Auffangeinrichtung BVG unter Beilage einer Kopie von Urk. 34 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubDietrich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00718 IV.2012.00718

IV.2012.00718 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Dietrich

Urteil vom 5. Februar 2014

Urteil vom 5. Februar 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Cyrill Diem

vertreten durch Rechtsanwalt Cyrill Diem Lindtlaw Anwaltskanzlei

Lindtlaw Anwaltskanzlei Obstgartenstrasse 7, Postfach, 8042 Zürich

Obstgartenstrasse 7, Postfach, 8042 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Stiftung Auffangeinrichtung BVG

Stiftung Auffangeinrichtung BVG Rechtsdienst

Rechtsdienst Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich

Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1974, arbeitete zuletzt vom 4. bis 17. August 2010 temporär als Metallbauschlosser bei der Y.___ GmbH (Urk. 9/4, Urk. 9/9 ).

1.1 X.___, geboren 1974, arbeitete zuletzt vom 4. bis 17. August 2010 temporär als Metallbauschlosser bei der Y.___ GmbH (Urk. 9/4, Urk. 9/9 ). 1.2 Am 20. Februar 2011 (Urk. 9/4) meldete sich der Versicherte bei der In validen versiche rung zum Leistungsbezug an. Die Sozial ver siche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, holte einen medizinische n Be richt (Urk. 9/ 12 ) und einen Auszug a us dem indi viduellen Konto (IK- Auszug vom 1 4. März 2011, Urk. 9/9) ein und zog die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 9/10/1- 24), darunter ein versicherungspsychiatrisches Gutachten der Dr. med. Z.___ vom 20. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17), bei. Sodann veranlasste sie eine psy chiatrische Be gutachtung in der Klinik A.___ ( Gutachten vom 1 3. Mai 2011 mit Ergänzung vom 2 5. Oktober 2011, Urk. 9/24/1-12, Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/46) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente.

1.2 Am 20. Februar 2011 (Urk. 9/4) meldete sich der Versicherte bei der In validen versiche rung zum Leistungsbezug an. Die Sozial ver siche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, holte einen medizinische n Be richt (Urk. 9/ 12 ) und einen Auszug a us dem indi viduellen Konto (IK- Auszug vom 1 4. März 2011, Urk. 9/9) ein und zog die Akten des Kranken taggeldversicherers (Urk. 9/10/1- 24), darunter ein versicherungspsychiatrisches Gutachten der Dr. med. Z.___ vom 20. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17), bei. Sodann veranlasste sie eine psy chiatrische Be gutachtung in der Klinik A.___ ( Gutachten vom 1 3. Mai 2011 mit Ergänzung vom 2 5. Oktober 2011, Urk. 9/24/1-12, Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/46) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. Juli 2012 (Urk. 1, vgl. dazu auch Urk. 5) Beschwerde mit folgenden Anträgen:

2. Dagegen erhob der Versicherte am 2. Juli 2012 (Urk. 1, vgl. dazu auch Urk. 5) Beschwerde mit folgenden Anträgen: 1. Die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 2 9. Mai 2012 betref fend das abgewiesene Leistungsbegehren sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab 1. August 2011 eine ganze Invalidenrente zu zu sprechen.

1. Die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 2 9. Mai 2012 betref fend das abgewiesene Leistungsbegehren sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab 1. August 2011 eine ganze Invalidenrente zu zu sprechen. 2. Eventualiter sei ein neues psychiatrisches Gutachten betreffend seine Arbeits fähigkeit zu erstellen.

2. Eventualiter sei ein neues psychiatrisches Gutachten betreffend seine Arbeits fähigkeit zu erstellen. 3. Subeventualiter sei das Verfahren zwecks Einholung ergänzender medizi ni scher Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen.

3. Subeventualiter sei das Verfahren zwecks Einholung ergänzender medizi ni scher Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. 4. Subeventualiter seien ihm berufliche Massnahmen und/oder Arbeits ver mitt lung zu gewähren.

4. Subeventualiter seien ihm berufliche Massnahmen und/oder Arbeits ver mitt lung zu gewähren. 5. Es seien ihm die Parteikosten von der Beschwerdegegnerin zu ersetzen.

5. Es seien ihm die Parteikosten von der Beschwerdegegnerin zu ersetzen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. August 2012 (Urk. 8) schloss die IV-Stelle auf Ab wei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. August 2012 (Urk. 10 ) zur Kennt nis gebracht wur de.

Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. August 2012 (Urk. 8) schloss die IV-Stelle auf Ab wei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. August 2012 (Urk. 10 ) zur Kennt nis gebracht wur de. Mit Eingabe vom 18. Juli 2003 (Urk. 11) legte de r Be schwer de führer weitere Unter lagen (Urk. 12-14) auf, welche der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2 2. August 2013 (Urk. 9/18) zur Stellungnahme zugestellt wurden. Mit Schreiben vom 2. September 2012 (Urk. 20) ver zichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme.

Mit Eingabe vom 18. Juli 2003 (Urk. 11) legte de r Be schwer de führer weitere Unter lagen (Urk. 12-14) auf, welche der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2 2. August 2013 (Urk. 9/18) zur Stellungnahme zugestellt wurden. Mit Schreiben vom 2. September 2012 (Urk. 20) ver zichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. Mit Referentenverfügung vom 28. Oktober 2013 (Urk. 23) wurde die Stiftung Auf fangeinrichtung BVG zum Pro zess bei ge laden. Mit Schreiben vom 1. November 2013 (Urk. 25) verzichtete diese auf eine Stellungnahme.

Mit Referentenverfügung vom 28. Oktober 2013 (Urk. 23) wurde die Stiftung Auf fangeinrichtung BVG zum Pro zess bei ge laden. Mit Schreiben vom 1. November 2013 (Urk. 25) verzichtete diese auf eine Stellungnahme. Mit Verfügung vom 2 2. November 2013 (Urk. 27) wurde dem Beschwerdeführer Gelegen heit gegeben, sich zu den dem Internet zu entnehmenden Erwerbs fähig keiten als Maler sowie als Hundebetreuer (Urk. 26/1-4), welche mit seiner be haupteten vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit kontrastierten, Stellung zu nehmen. Insbesondere wurde er aufgefordert anzugeben, welche Erwerbs tätig keiten er seit welchem Zeitpunkt (ab August 2010) innegehabt habe be ziehungs weise noch ausübe, in welchen Pensen er an diesen Stellen arbeite oder gear beitet habe und welchen Verdienst er dabei erzielt habe. Seine Vorbringen habe er mit Urkunden zu beweisen. Ferner wurde ein Zusammenzug der indi viduel len Konti des Beschwerdeführers beigezogen (vgl. dazu Urk. 28). Am 3. Januar 2014 (Urk. 30, Urk. 31/7-8) nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung. Mit Schreiben vom 2 8. Januar (Urk. 34) respektive 3 1. Januar 2014 (Urk. 35) verzichteten sowohl die Beschwerdegegnerin als auch die Stiftung Auffangeinrichtung BVG auf eine Stellungnahme.

Mit Verfügung vom 2 2. November 2013 (Urk. 27) wurde dem Beschwerdeführer Gelegen heit gegeben, sich zu den dem Internet zu entnehmenden Erwerbs fähig keiten als Maler sowie als Hundebetreuer (Urk. 26/1-4), welche mit seiner be haupteten vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit kontrastierten, Stellung zu nehmen. Insbesondere wurde er aufgefordert anzugeben, welche Erwerbs tätig keiten er seit welchem Zeitpunkt (ab August 2010) innegehabt habe be ziehungs weise noch ausübe, in welchen Pensen er an diesen Stellen arbeite oder gear beitet habe und welchen Verdienst er dabei erzielt habe. Seine Vorbringen habe er mit Urkunden zu beweisen. Ferner wurde ein Zusammenzug der indi viduel len Konti des Beschwerdeführers beigezogen (vgl. dazu Urk. 28). Am 3. Januar 2014 (Urk. 30, Urk. 31/7-8) nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung. Mit Schreiben vom 2 8. Januar (Urk. 34) respektive 3 1. Januar 2014 (Urk. 35) verzichteten sowohl die Beschwerdegegnerin als auch die Stiftung Auffangeinrichtung BVG auf eine Stellungnahme. 3. Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die Ent scheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die Ent scheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbs mög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge glichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs un fähig keit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbs unfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbs mög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge glichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs un fähig keit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbs unfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) dafür, dass der Beschwerdeführer seit August 2010 (Beginn der ein jährigen Wartezeit) vorübergehend in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt, indes seit 2 3. Juni 2011 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei, so dass keine In validität im Sin ne des Gesetzes bestanden und der Beschwerde führer somit weder An spruch auf berufliche Massnahmen noch auf eine Invali denrente habe.

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) dafür, dass der Beschwerdeführer seit August 2010 (Beginn der ein jährigen Wartezeit) vorübergehend in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt, indes seit 2 3. Juni 2011 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei, so dass keine In validität im Sin ne des Gesetzes bestanden und der Beschwerde führer somit weder An spruch auf berufliche Massnahmen noch auf eine Invali denrente habe. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Auf fas sung der Beschwerdegegnerin, wonach seit Juni 2011 eine volle Arbeits fähig keit bestehen soll, stehe in diametralem Gegensatz zu den übrigen medizinischen Be richten der P sychiatriezentren und des Hausarztes. Jedenfalls könne ein Renten an spruch nicht mit der Be gründung abgewiesen werden, dass keine durch schnittliche Arbeits unfähigkeit von 40 % während eines Jahres bestanden habe (S. 5 Ziff. 1). Zu dem sei im psy chiatrische n Gutachten der Kli nik A.___ vom 5. September 2011 nirgendwo erwähnt, dass seit dem 23. Juni 2011 eine 100%ige Arbeits fähigkeit bestehe. So habe sogar der Gutachter Dr. med. B.___ in seinem Schreiben vom 25. Oktober 2011 ausgeführt, dass die im Gutachten an ge gebene medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld innert drei bis sechs Monate n ab Be gutachtungs zeit punkt erreichbar sei (S. 5 f. Ziff. 3). Ferner sei seine lang jährige Drogen sucht problematik an läss lich der angeordneten psy chiatrischen Be gutachtung nicht thematisiert wor den und deshalb auch nicht ins Gutachten aufge nommen worden, weshalb das psychiatrische Gutachten vom 5. September 2011 auf grund fehlender I nformationen unvollständig sei (S. 7 Ziff. 6).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Auf fas sung der Beschwerdegegnerin, wonach seit Juni 2011 eine volle Arbeits fähig keit bestehen soll, stehe in diametralem Gegensatz zu den übrigen medizinischen Be richten der P sychiatriezentren und des Hausarztes. Jedenfalls könne ein Renten an spruch nicht mit der Be gründung abgewiesen werden, dass keine durch schnittliche Arbeits unfähigkeit von 40 % während eines Jahres bestanden habe (S. 5 Ziff. 1). Zu dem sei im psy chiatrische n Gutachten der Kli nik A.___ vom 5. September 2011 nirgendwo erwähnt, dass seit dem 23. Juni 2011 eine 100%ige Arbeits fähigkeit bestehe. So habe sogar der Gutachter Dr. med. B.___ in seinem Schreiben vom 25. Oktober 2011 ausgeführt, dass die im Gutachten an ge gebene medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld innert drei bis sechs Monate n ab Be gutachtungs zeit punkt erreichbar sei (S. 5 f. Ziff. 3). Ferner sei seine lang jährige Drogen sucht problematik an läss lich der angeordneten psy chiatrischen Be gutachtung nicht thematisiert wor den und deshalb auch nicht ins Gutachten aufge nommen worden, weshalb das psychiatrische Gutachten vom 5. September 2011 auf grund fehlender I nformationen unvollständig sei (S. 7 Ziff. 6). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Inva liden rente hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Inva liden rente hat. 3.

3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in seinem versicherungspsychiatrischen Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17) zu Händen des Krankentaggeldversicherers als Diagnosen einen Zu stand nach Anpassungs störung im Sinne einer Angst und e x pres siven Reaktion ge mischt ( IC D-10 F43.22), aktuell remittiert, und a kzentuierte Persön lichkeits eigen schaften im Sin ne von narzisstisch en Persönlich keits eigen schaften ohne eigen ständigen Krank heits wert. D ifferentialdiagnostisch konnte er eine in Erwägung gezogene primär psy chische Störung aus dem Bereich psy chotisc her Erkrankungen nicht be stätigen (S. 9).

3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in seinem versicherungspsychiatrischen Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (Urk. 9/10/3-17) zu Händen des Krankentaggeldversicherers als Diagnosen einen Zu stand nach Anpassungs störung im Sinne einer Angst und e x pres siven Reaktion ge mischt ( IC D-10 F43.22), aktuell remittiert, und a kzentuierte Persön lichkeits eigen schaften im Sin ne von narzisstisch en Persönlich keits eigen schaften ohne eigen ständigen Krank heits wert. D ifferentialdiagnostisch konnte er eine in Erwägung gezogene primär psy chische Störung aus dem Bereich psy chotisc her Erkrankungen nicht be stätigen (S. 9). Dr. Z.___ erläuterte (S. 14 Ziff. 1.1), beim Be schwerde führer sei für August und September 2010 eine primär psychische Störung gemäss ICD-10 aus ge wiesen gewesen, die für diesen Zeitraum auch mit Arbeits un fähigkeit oder mit deut lich ge minderter Arbeitsfähigkeit einher ge gangen sei. Nach einer Besserung der Symptomatik unter wöchent lichen haus ärztlich-psycho sozial begleitenden Terminen ohne regelmässig einge nom mene Medi kation sei dann aber von einer medizinisch-theoretischen Arbeits fähig keit ab Oktober 2010 auszugehen. Den beim Beschwerdeführer vor liegenden akzentuierten Persönlich keits eigen schaften sei dabei kein eigen ständiger Krank heits wert beizu messen, der derart ein zuschätzen wäre, dass da durch die zumut bare medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit eingeschränkt würde.

Dr. Z.___ erläuterte (S. 14 Ziff. 1.1), beim Be schwerde führer sei für August und September 2010 eine primär psychische Störung gemäss ICD-10 aus ge wiesen gewesen, die für diesen Zeitraum auch mit Arbeits un fähigkeit oder mit deut lich ge minderter Arbeitsfähigkeit einher ge gangen sei. Nach einer Besserung der Symptomatik unter wöchent lichen haus ärztlich-psycho sozial begleitenden Terminen ohne regelmässig einge nom mene Medi kation sei dann aber von einer medizinisch-theoretischen Arbeits fähig keit ab Oktober 2010 auszugehen. Den beim Beschwerdeführer vor liegenden akzentuierten Persönlich keits eigen schaften sei dabei kein eigen ständiger Krank heits wert beizu messen, der derart ein zuschätzen wäre, dass da durch die zumut bare medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit eingeschränkt würde. 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, Spital D.___, diagnostizierte am 1 7. März 2011 (Urk. 9/12, vgl. dazu auch Urk. 14/10 ) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) und eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1) seit mehreren Jahren. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 bis auf weiteres.

3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, Spital D.___, diagnostizierte am 1 7. März 2011 (Urk. 9/12, vgl. dazu auch Urk. 14/10 ) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) und eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1) seit mehreren Jahren. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 bis auf weiteres. Dr. C.___ führte weiter aus, beim Beschwerdeführer bestünden körperliche und psy chische Ein schränkungen in Form von motorischen Spannungen (kör per li che Un ruhen, Z ittern), vegeta tiver Über er regbarkeit (Benommenheit, Schwitzen), Tachy kardie, Oberbauchbeschwerden, Schwindel, trockener Mund), gros se r Angst vor einem Kontrollverlust und vor einer Ohnmacht, Herzklopfen, Schwin del etc. sowie einem De realisations - und Depersonalitä tsgefühl, welches von der Hyper ventilation aus ge löst werde. Wenn die Angst da sei, werde jegliche Arbeit verun möglicht. Zu erwarten sei, dass regelmässige Psycho therapien und wenn nötig Psycho pharmaka die Arbeitsfähigkeit verbessern könnten, wobei es nicht mög lich sei, eine genaue Prognose abzugeben. Eine schnelle Ver bes serung (inner halb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. Wann mit der Wiederauf nahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, könne er zurzeit nicht beantworten. Hin sichtlich behin derungs angepasster Tätigkeit gab Dr. C.___ zudem an, das s der Beschwer de führer seit einigen Monaten aus eigener Initiative einer Arbeit in einem Fit ness studio in einem Stellenpensum von zirka 10 % nachgehe und dieses Belas tungs pro fil momentan gut tragbar zu sein scheine.

Dr. C.___ führte weiter aus, beim Beschwerdeführer bestünden körperliche und psy chische Ein schränkungen in Form von motorischen Spannungen (kör per li che Un ruhen, Z ittern), vegeta tiver Über er regbarkeit (Benommenheit, Schwitzen), Tachy kardie, Oberbauchbeschwerden, Schwindel, trockener Mund), gros se r Angst vor einem Kontrollverlust und vor einer Ohnmacht, Herzklopfen, Schwin del etc. sowie einem De realisations - und Depersonalitä tsgefühl, welches von der Hyper ventilation aus ge löst werde. Wenn die Angst da sei, werde jegliche Arbeit verun möglicht. Zu erwarten sei, dass regelmässige Psycho therapien und wenn nötig Psycho pharmaka die Arbeitsfähigkeit verbessern könnten, wobei es nicht mög lich sei, eine genaue Prognose abzugeben. Eine schnelle Ver bes serung (inner halb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. Wann mit der Wiederauf nahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, könne er zurzeit nicht beantworten. Hin sichtlich behin derungs angepasster Tätigkeit gab Dr. C.___ zudem an, das s der Beschwer de führer seit einigen Monaten aus eigener Initiative einer Arbeit in einem Fit ness studio in einem Stellenpensum von zirka 10 % nachgehe und dieses Belas tungs pro fil momentan gut tragbar zu sein scheine. 3.3 Mit Kurzbericht vom 2 0. Juli 2011 (Urk. 14/14) attestierte Dr. C.___ dem Beschwerde führer aus psychiatrischer Sicht im Moment eine 50%ige Arbeits un fä higkeit.

3.3 Mit Kurzbericht vom 2 0. Juli 2011 (Urk. 14/14) attestierte Dr. C.___ dem Beschwerde führer aus psychiatrischer Sicht im Moment eine 50%ige Arbeits un fä higkeit. 3.4 Am 5. September 2011 (Urk. 9/24) erstattete Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Stellvertretender Chefarzt, Klinik A.___, ein psy chi atrisches Gutachten und nannte als Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen, unreifen und ängstlich vermeidenden Anteilen (ICD-10 Z73.1), eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eine Soziophobie (ICD-10 F40.1). Als Diag nosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2).

3.4 Am 5. September 2011 (Urk. 9/24) erstattete Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Stellvertretender Chefarzt, Klinik A.___, ein psy chi atrisches Gutachten und nannte als Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen, unreifen und ängstlich vermeidenden Anteilen (ICD-10 Z73.1), eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eine Soziophobie (ICD-10 F40.1). Als Diag nosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine Höhen angst (ICD-10 F40.2) und eine Spinnenphobie (ICD-10 F40.2). Dr. B.___ berichtete (S. 7 Ziff. 3.6), laut Beschwerdeführer habe sich sein Befinden im Ver gleich zum Herbst 2010 deutlich verbessert, so dass er mittler weile zwei halbe Tage als Fitnesstrainer arbeiten könne. Die Arbeit könne er gut bewältigen. Er ver spüre aber nach wie vor eine „innerliche Angst“, insbesondere eine Angst vor Schlossereien und dem Baugewerbe. Manchmal habe er noch dies be züg liche Albträume. Seine Stimmung sei noch etwas gedrückt, er fühle sich aber „nicht mehr so depressiv wie im Herbst“.

Dr. B.___ berichtete (S. 7 Ziff. 3.6), laut Beschwerdeführer habe sich sein Befinden im Ver gleich zum Herbst 2010 deutlich verbessert, so dass er mittler weile zwei halbe Tage als Fitnesstrainer arbeiten könne. Die Arbeit könne er gut bewältigen. Er ver spüre aber nach wie vor eine „innerliche Angst“, insbesondere eine Angst vor Schlossereien und dem Baugewerbe. Manchmal habe er noch dies be züg liche Albträume. Seine Stimmung sei noch etwas gedrückt, er fühle sich aber „nicht mehr so depressiv wie im Herbst“. In seiner psychiatrischen Be ur teilung erläuterte Dr. B.___ (S. 9 f. Ziff. 6), unter Würdigung von Anam nese, medizinischen Vorberichten sowie aktuellen Unter suchungs er geb nissen könne zusam men fassend abgeleitet werden, dass beim Beschwerdeführer eine Persön lich keitsproblematik vorliege, die ins be son dere durch narzisstische, ängst lich-unsichere und unreife Anteile gekenn zeich net sei. Die Persönlich keits problematik erfülle gesamthaft aber nicht die Krite rien einer nach ICD-10 zu klassifizierenden Persönlichkeitsstörung, sei sicher lich aber als Persönlich keits akzentuierung zu beschreiben. Die vorliegende Angsterkrankung, am ehesten als generalisierte Angsterkrankung in Kombina tion mit sozio phobischen Ängsten zu beschreiben, korrespondiere dabei aus psy chiatrischer Sicht mit der Per sön lichkeitsstruktur des Be schwerdeführers. Grundsätzlich komme einer Persön lichkeitsakzentuierung zunächst kein eigen ständiger Krankheitswert zu. In Kombination mit der vorliegenden Angster krankung sei jedoch festzuhalten, dass die ausgeprägte Kränk barkeit des Beschwerdeführers immer wieder zu Konflikten, Stellen wechseln und mehrfach damit einhergehenden psychischen Krisen geführt habe, die leitend durch Angst in Kombination mit depressiven Symptomen gekenn zeichnet gewesen seien. Faktisch sei somit der Kombination aus Persön lichkeitsakzentuierung und re zidivierenden De kompensationen unter Belastung Krank heitswertigkeit im Sinne einer eingeschränkten Belastbarkeit zuzuschreiben. Andererseits sei fest zustellen, dass der Be schwerde führer über Ressourcen verfüge, die trotz häufiger Stellenwechsel eine durchgehende Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt ermöglichten und unter günstigen, insbesondere atmosphärischen Bedingungen durchaus eine konstante Leistungsfähigkeit gegeben sein könnte, wie die vor letzte Anstellung gezeigt habe. Des Weiteren sei auszuführen, dass die psychi sche Problematik des Beschwerdeführers erst seit relativ kurzer Zeit durch den Hausarzt und jetzt auch durch einen Psychiater behandelt würden und diese Behandlung im Vergleich zwischen der beschriebenen Situation im August 2010 und dem jetzigen Untersuchungszeitpunkt bereits Erfolge im Sinne einer Ver besserung des vor liegenden Zustandbildes gezeigt habe. Die Behandlung sei dabei sowohl psycho thera peutisch als auch bezüglich etwaiger psychopharma kologischer Optionen sicherlich noch nicht ausgereizt, sodass mit weiteren Ver besserungen und Stabilisierungen von Gesundheitszustand und Leistungsfähig keit zu rechnen sei. Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass zwar eine psy chische Problematik von Krankheitswert bestehe, die zu gewissen Ein schränkungen, insbesondere der Stressbelastbarkeit führe, der jedoch keine in validisierende Qualität zugeschrieben werden könne.

In seiner psychiatrischen Be ur teilung erläuterte Dr. B.___ (S. 9 f. Ziff. 6), unter Würdigung von Anam nese, medizinischen Vorberichten sowie aktuellen Unter suchungs er geb nissen könne zusam men fassend abgeleitet werden, dass beim Beschwerdeführer eine Persön lich keitsproblematik vorliege, die ins be son dere durch narzisstische, ängst lich-unsichere und unreife Anteile gekenn zeich net sei. Die Persönlich keits problematik erfülle gesamthaft aber nicht die Krite rien einer nach ICD-10 zu klassifizierenden Persönlichkeitsstörung, sei sicher lich aber als Persönlich keits akzentuierung zu beschreiben. Die vorliegende Angsterkrankung, am ehesten als generalisierte Angsterkrankung in Kombina tion mit sozio phobischen Ängsten zu beschreiben, korrespondiere dabei aus psy chiatrischer Sicht mit der Per sön lichkeitsstruktur des Be schwerdeführers. Grundsätzlich komme einer Persön lichkeitsakzentuierung zunächst kein eigen ständiger Krankheitswert zu. In Kombination mit der vorliegenden Angster krankung sei jedoch festzuhalten, dass die ausgeprägte Kränk barkeit des Beschwerdeführers immer wieder zu Konflikten, Stellen wechseln und mehrfach damit einhergehenden psychischen Krisen geführt habe, die leitend durch Angst in Kombination mit depressiven Symptomen gekenn zeichnet gewesen seien. Faktisch sei somit der Kombination aus Persön lichkeitsakzentuierung und re zidivierenden De kompensationen unter Belastung Krank heitswertigkeit im Sinne einer eingeschränkten Belastbarkeit zuzuschreiben. Andererseits sei fest zustellen, dass der Be schwerde führer über Ressourcen verfüge, die trotz häufiger Stellenwechsel eine durchgehende Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt ermöglichten und unter günstigen, insbesondere atmosphärischen Bedingungen durchaus eine konstante Leistungsfähigkeit gegeben sein könnte, wie die vor letzte Anstellung gezeigt habe. Des Weiteren sei auszuführen, dass die psychi sche Problematik des Beschwerdeführers erst seit relativ kurzer Zeit durch den Hausarzt und jetzt auch durch einen Psychiater behandelt würden und diese Behandlung im Vergleich zwischen der beschriebenen Situation im August 2010 und dem jetzigen Untersuchungszeitpunkt bereits Erfolge im Sinne einer Ver besserung des vor liegenden Zustandbildes gezeigt habe. Die Behandlung sei dabei sowohl psycho thera peutisch als auch bezüglich etwaiger psychopharma kologischer Optionen sicherlich noch nicht ausgereizt, sodass mit weiteren Ver besserungen und Stabilisierungen von Gesundheitszustand und Leistungsfähig keit zu rechnen sei. Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass zwar eine psy chische Problematik von Krankheitswert bestehe, die zu gewissen Ein schränkungen, insbesondere der Stressbelastbarkeit führe, der jedoch keine in validisierende Qualität zugeschrieben werden könne. Hinsichtlich der Beur teilung der Arbeitsfähigkeit führte Dr. B.___ ferner aus (S. 11 Ziff. 7.1 ff.), dass keine psychiatrisch begründeten spezifischen Ein schränkungen in der Tätigkeit als Metall bauer bestünden. Als Ein schränkungen seien zwar eine reduzierte Stress belast barkeit, insbesondere im zwischen menschlichen Bereich zu formulieren, diese könne aber nicht als generelles Merkmal einer bestimmten Tätigkeit oder Branche zugeordnet wer den, sondern sei vielmehr von den individuellen Arbeits bedingungen, ins besondere bezüglich der Atmosphäre und des Um ganges am Arbeitsplatz ab hängig. Somit könne keine psychiatrisch be gründete Ein schränkung für die ange stammte Tätigkeit formuliert werden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in anderen (adaptierten) Tätigkeiten führte er zudem aus, grundsätzlich könne beim Beschwerdeführer von einer Leistungsfähigkeit in allen seinen Quali fikationen entsprechenden Tätigkeiten ausgegangen werden. Als einschränkend sei dabei eine reduzierte Stressbelastbarkeit, insbesondere im zwischen mensch lichen Kontakt, zu formu lieren. Der Umgang mit Misserfolg, Kritik und Kon flikten sei beim Beschwerde führer eingeschränkt und führe zu einer Vulnerabilität bezüglich des wieder holten Auftretens von durch Angst und De pression gekennzeichneten Reak tionen. In einem wohlwollenden und unter stützenden Umfeld könne gesamthaft von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Dem Leiden ideal angepasste Tätig keiten stellten Tätigkeiten unter beschützten Bedingungen dar. Die krank heits be dingten Einschränkungen des Beschwerdeführers seien aus psy chiatrischer Sicht als nicht so gravierend einzustufen, als dass eine geschützte Tätigkeit indi ziert wäre. Bezüglich der beruflichen Eingliederung sei besonders zu be achten, dass die Einschränkungen weniger in der arbeits be zogenen Belas tung als im Bereich der atmosphärischen und zwischen mensch lichen Arbeitsbe dingungen bestünden. Unterstützende Mass nahmen sollten insbesondere auf diesen Aspekt abgestimmt sein. Konkret könnten dabei entsprechende Unter stützungsmassnahmen seitens der Invaliden ver sicherung zum Beispiel auch in Form von Hilfe bei der Stellenvermittlung sowie Job-Coaching etc. nützlich sein. Zur Reintegration des Beschwerde führers in den Arbeitsmarkt und zum langfristigen Leistungs unter halt sei eine Fort setzung der therapeutischen Behandlung in enger Abstimmung mit be ruf lichen Inte grations massnahmen zu empfehlen. Grund sätzlich könne mit Integrationsmassnahmen ab sofort begon nen werden. Dabei sollte die Steigerung der Belastbarkeit in Absprache mit den be handelnden Ärzten sukzessive er folgen.

Hinsichtlich der Beur teilung der Arbeitsfähigkeit führte Dr. B.___ ferner aus (S. 11 Ziff. 7.1 ff.), dass keine psychiatrisch begründeten spezifischen Ein schränkungen in der Tätigkeit als Metall bauer bestünden. Als Ein schränkungen seien zwar eine reduzierte Stress belast barkeit, insbesondere im zwischen menschlichen Bereich zu formulieren, diese könne aber nicht als generelles Merkmal einer bestimmten Tätigkeit oder Branche zugeordnet wer den, sondern sei vielmehr von den individuellen Arbeits bedingungen, ins besondere bezüglich der Atmosphäre und des Um ganges am Arbeitsplatz ab hängig. Somit könne keine psychiatrisch be gründete Ein schränkung für die ange stammte Tätigkeit formuliert werden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in anderen (adaptierten) Tätigkeiten führte er zudem aus, grundsätzlich könne beim Beschwerdeführer von einer Leistungsfähigkeit in allen seinen Quali fikationen entsprechenden Tätigkeiten ausgegangen werden. Als einschränkend sei dabei eine reduzierte Stressbelastbarkeit, insbesondere im zwischen mensch lichen Kontakt, zu formu lieren. Der Umgang mit Misserfolg, Kritik und Kon flikten sei beim Beschwerde führer eingeschränkt und führe zu einer Vulnerabilität bezüglich des wieder holten Auftretens von durch Angst und De pression gekennzeichneten Reak tionen. In einem wohlwollenden und unter stützenden Umfeld könne gesamthaft von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Dem Leiden ideal angepasste Tätig keiten stellten Tätigkeiten unter beschützten Bedingungen dar. Die krank heits be dingten Einschränkungen des Beschwerdeführers seien aus psy chiatrischer Sicht als nicht so gravierend einzustufen, als dass eine geschützte Tätigkeit indi ziert wäre. Bezüglich der beruflichen Eingliederung sei besonders zu be achten, dass die Einschränkungen weniger in der arbeits be zogenen Belas tung als im Bereich der atmosphärischen und zwischen mensch lichen Arbeitsbe dingungen bestünden. Unterstützende Mass nahmen sollten insbesondere auf diesen Aspekt abgestimmt sein. Konkret könnten dabei entsprechende Unter stützungsmassnahmen seitens der Invaliden ver sicherung zum Beispiel auch in Form von Hilfe bei der Stellenvermittlung sowie Job-Coaching etc. nützlich sein. Zur Reintegration des Beschwerde führers in den Arbeitsmarkt und zum langfristigen Leistungs unter halt sei eine Fort setzung der therapeutischen Behandlung in enger Abstimmung mit be ruf lichen Inte grations massnahmen zu empfehlen. Grund sätzlich könne mit Integrationsmassnahmen ab sofort begon nen werden. Dabei sollte die Steigerung der Belastbarkeit in Absprache mit den be handelnden Ärzten sukzessive er folgen. 3.5 Am 2 5. Oktober 2011 (Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33) führte Dr. B.___ ergänzend zum psychiatrischen Gutachten vom 5. September 2011 (E. 3.4 hievor ) hinsichtlich des konkreten Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit seit August 2010 aus, dass soweit nach vollziehbar zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer 100%igen res pektive zwischen März und Juni 2011 von einer 50 70%igen Arbeitsun fähig keit ausgegangen werden könne. Die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeits feld, die beim Be schwerde führer in der vorliegenden Begutachtung ange nom men worden sei, sollte prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Ver mei dung erneuter Über for derungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein.

3.5 Am 2 5. Oktober 2011 (Urk. 9/38, vgl. dazu auch Urk. 9/33) führte Dr. B.___ ergänzend zum psychiatrischen Gutachten vom 5. September 2011 (E. 3.4 hievor ) hinsichtlich des konkreten Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit seit August 2010 aus, dass soweit nach vollziehbar zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer 100%igen res pektive zwischen März und Juni 2011 von einer 50 70%igen Arbeitsun fähig keit ausgegangen werden könne. Die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeits feld, die beim Be schwerde führer in der vorliegenden Begutachtung ange nom men worden sei, sollte prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Ver mei dung erneuter Über for derungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein. 3.6 Dr. med. E.___, Oberärztin, und med. pract. F.___, Assistenzärztin, G.___, Psychiatriezentrum H.___, berichteten am 11. November 2011 (Urk. 9/54) und diagnostizierten spezifische Phobien (ICD 10 F40.2), Angst und eine depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), diffe rentialdiagnostisch eine organische wahn hafte Störung (ICD-10 F06.2) nach langjährigem Drogenkonsum sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden, unreifen und paranoiden Anteilen (ICD-10 F61.0). Sie attestierten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 8. Oktober 2011 bis auf weiteres.

3.6 Dr. med. E.___, Oberärztin, und med. pract. F.___, Assistenzärztin, G.___, Psychiatriezentrum H.___, berichteten am 11. November 2011 (Urk. 9/54) und diagnostizierten spezifische Phobien (ICD 10 F40.2), Angst und eine depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), diffe rentialdiagnostisch eine organische wahn hafte Störung (ICD-10 F06.2) nach langjährigem Drogenkonsum sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden, unreifen und paranoiden Anteilen (ICD-10 F61.0). Sie attestierten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 8. Oktober 2011 bis auf weiteres. Dr. E.___ und med. pract. F.___ hielten fest, der Be schwerde führer habe im ersten Gespräch berichtet, dass er letztes Jahr „Stress bei der Arbeit“ wegen Auseinandersetzungen und Streitereien mit Vorgesetzten ge habt habe und dass das schon unzählige Male vorgekommen sei. Sein Vor ge setzter sei ver bal laut geworden und das löse bei ihm in der Regel so starke Ängste aus, dass er habe flüchten müssen. Seit 2007 spüre er seine Trauer, seine Wut und Un sicherheit intensiver als zuvor. Der Auslöser dafür sei der Tod seines Chefs gewesen, der der „einzig gute Chef“ gewesen sei, bei dem er es geschafft habe, zwei einhalb Jahre zu arbeiten. Insgesamt habe er schon dreizehnmal die Stelle gewechselt. Symptome, unter denen er am Arbeitsplatz gelitten habe, seien Gefühle wie Angst, Nervosität, Zittern, Schweissausbrüche, Brechreiz, Herz klopfen begleitet von einem „Fieber“. Es brauche nur sehr wenig, um ihn in eine solche Situation zu versetzen.

Dr. E.___ und med. pract. F.___ hielten fest, der Be schwerde führer habe im ersten Gespräch berichtet, dass er letztes Jahr „Stress bei der Arbeit“ wegen Auseinandersetzungen und Streitereien mit Vorgesetzten ge habt habe und dass das schon unzählige Male vorgekommen sei. Sein Vor ge setzter sei ver bal laut geworden und das löse bei ihm in der Regel so starke Ängste aus, dass er habe flüchten müssen. Seit 2007 spüre er seine Trauer, seine Wut und Un sicherheit intensiver als zuvor. Der Auslöser dafür sei der Tod seines Chefs gewesen, der der „einzig gute Chef“ gewesen sei, bei dem er es geschafft habe, zwei einhalb Jahre zu arbeiten. Insgesamt habe er schon dreizehnmal die Stelle gewechselt. Symptome, unter denen er am Arbeitsplatz gelitten habe, seien Gefühle wie Angst, Nervosität, Zittern, Schweissausbrüche, Brechreiz, Herz klopfen begleitet von einem „Fieber“. Es brauche nur sehr wenig, um ihn in eine solche Situation zu versetzen. 3.7 Im Schreiben vom 2 4. Januar 2012 (Urk. 9/55) erläuterte Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH mit Fähig keitsausweis für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), dass der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen im Zeitraum vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit halte bis heutigen Datums an. E ine Pro gnose der aktuellen Arbeitsunfähigkeit sei a us hausärztlicher Sicht schwierig. Dies be züg lich verwies er auf die betreuenden Fachärzte des Psychiatriezentrums H.___.

3.7 Im Schreiben vom 2 4. Januar 2012 (Urk. 9/55) erläuterte Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH mit Fähig keitsausweis für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), dass der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen im Zeitraum vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit halte bis heutigen Datums an. E ine Pro gnose der aktuellen Arbeitsunfähigkeit sei a us hausärztlicher Sicht schwierig. Dies be züg lich verwies er auf die betreuenden Fachärzte des Psychiatriezentrums H.___. 3.8 Am 2 0. Juni 2012 (Urk. 3/4) nannten Oberarzt J.___, und Dr. biol. hum. K.___, Klinische Psychologin, L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psy chotherapie, M.___, als Diagnosen eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und attestierten dem Beschwerdeführer seit Eintritt auf Park A in der L.___ am 2 3. April 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerde führer sei auf Zuweisung seines Hausarztes Dr. I.___ nach psycho sozialer Dekompensation auf die Kri seninterventions - und Depressions station Park A gekommen und habe von der Angststörung, welche bereits seit 2008 bestehe, berichtet. Seit 2010 habe sich sein Zustand im Zuge der eingetretenen Arbeitslosigkeit verschlechtert. Seit vier Monaten hätten sich die Symptome weiter verschlechtert, so dass es ihm kaum möglich gewesen sei, ausser Haus zu gehen. Die Angst vor der A ngst habe ihn ständig begleitet. Z udem habe er das Gefühl gehabt, dass andere Leute ihm die Angst ansehen könnten. Des Weiteren seien Panikattacken mit Herz rasen, Schwitzen und Zittern beschrieben worden. Begonnen habe die Problematik im Zusammenhang mit verschiedenen Arbeitgebern. Suizid ge danken seien im Auf nahmegesp räch glaubhaft verneint worden.

3.8 Am 2 0. Juni 2012 (Urk. 3/4) nannten Oberarzt J.___, und Dr. biol. hum. K.___, Klinische Psychologin, L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psy chotherapie, M.___, als Diagnosen eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und attestierten dem Beschwerdeführer seit Eintritt auf Park A in der L.___ am 2 3. April 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerde führer sei auf Zuweisung seines Hausarztes Dr. I.___ nach psycho sozialer Dekompensation auf die Kri seninterventions - und Depressions station Park A gekommen und habe von der Angststörung, welche bereits seit 2008 bestehe, berichtet. Seit 2010 habe sich sein Zustand im Zuge der eingetretenen Arbeitslosigkeit verschlechtert. Seit vier Monaten hätten sich die Symptome weiter verschlechtert, so dass es ihm kaum möglich gewesen sei, ausser Haus zu gehen. Die Angst vor der A ngst habe ihn ständig begleitet. Z udem habe er das Gefühl gehabt, dass andere Leute ihm die Angst ansehen könnten. Des Weiteren seien Panikattacken mit Herz rasen, Schwitzen und Zittern beschrieben worden. Begonnen habe die Problematik im Zusammenhang mit verschiedenen Arbeitgebern. Suizid ge danken seien im Auf nahmegesp räch glaubhaft verneint worden. 3.9 Im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (Urk. 3/5) über die poli - und tagesklinische Behandlung vom 1 7. Oktober bis zum 3 1. Dezember 2011 im Psy chiatriezent rum H.___ diagnostizierten Dr. med. N.___, Oberarzt, und med. pract. F.___, Assistenz ärztin, G.___, Psy chiatriezentrum H.___, eine kombinierte Per sönlichkeitsstörung mit ängst lich vermeidenden, unreifen und paranoiden An teilen (ICD-10 F61.0), dif ferential diagnostisch eine organi sche wahnhafte Störung (ICD-10 F06.2) nach lang jährigem Drogenkonsum, spe zifische Phobien (ICD-10 F40.2) sowie Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) und attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vom 17. Oktober 2011 bis 3 1. Januar 201 2. Für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt könnten sie aufgrund des Therapie abbruches durch den Beschwerdeführer keine Angaben machen (vgl. dazu auch Urk. 9/54).

3.9 Im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (Urk. 3/5) über die poli - und tagesklinische Behandlung vom 1 7. Oktober bis zum 3 1. Dezember 2011 im Psy chiatriezent rum H.___ diagnostizierten Dr. med. N.___, Oberarzt, und med. pract. F.___, Assistenz ärztin, G.___, Psy chiatriezentrum H.___, eine kombinierte Per sönlichkeitsstörung mit ängst lich vermeidenden, unreifen und paranoiden An teilen (ICD-10 F61.0), dif ferential diagnostisch eine organi sche wahnhafte Störung (ICD-10 F06.2) nach lang jährigem Drogenkonsum, spe zifische Phobien (ICD-10 F40.2) sowie Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) und attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vom 17. Oktober 2011 bis 3 1. Januar 201 2. Für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt könnten sie aufgrund des Therapie abbruches durch den Beschwerdeführer keine Angaben machen (vgl. dazu auch Urk. 9/54). 3.10 Mit Schreiben vom 3 0. Juni 2012 (Urk. 3/6, vgl. dazu auch Urk. 14/22-23 und E. 3.7 hievor ) diagnostizierte der seit 1987 be handelnde Hausarzt Dr. I.___ eine ausgeprägte Angststörung mit Phobien sowie rezi divierenden depressive n Re aktionen bei ängstlich ver meidender Persön lich keit.

3.10 Mit Schreiben vom 3 0. Juni 2012 (Urk. 3/6, vgl. dazu auch Urk. 14/22-23 und E. 3.7 hievor ) diagnostizierte der seit 1987 be handelnde Hausarzt Dr. I.___ eine ausgeprägte Angststörung mit Phobien sowie rezi divierenden depressive n Re aktionen bei ängstlich ver meidender Persön lich keit. Dr. I.___ erläuterte, Symptome der Angsterkrankung seien bereits als Kind im Sin ne nächtlicher Angstattacken sowie ausgeprägtem Heimweh aufgetreten. Seit der Adoleszenz bestünden eine Höhenangst sowie eine Spinnenphobie. Ab 1993 habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Angstsymptomatik phasen weise Betäubungsmittel konsumiert, welche er teilweise im Jahr 2007, vollständig im Jahr 2010 aus eigener Kraft sistiert habe. Nach mehrmonatiger Verstärkung der Angst attacken habe sich der Beschwerdeführer am 1 8. August 2010 völlig auf ge löst mit massiven Angstgefühlen, Weinattacken, Verzweiflung mit Suizid ge danken, Somatisierung mit Schweissausbrüchen, Herzklopfen, Inappetenz, bren nendem Hitzegefühl im ganzen Körper sowie auch sozialem Rück zug ge mel det. Nach Angaben des Beschwerdeführers hätten sich diese Symp tome mehr jährig aufge baut und anlässlich eines neuen Stellenantrittes ab 4. August 2012 ( richtig: 2010) kulminiert. Hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit hielt Dr. I.___ fest, seines Erachtens stehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 1 7. August 2010 ausser Zweifel und sei von ihm auch so deklariert worden. Im weiteren Verlauf seien mehrfach vorsichtige, niederschwellige Arbeits ver suche unter nommen worden, welche gescheitert seien. Auch Integrations ver suche der Regionalen Arbeitsvermittlung ab Dezember 2010 seien gescheitert. Ab 14. März 2011 sei ein Arbeitsversuch als Mitarbeiter bei einem dem Beschwer de führer vorbekannten Fitnessstudio zu 20 % gestartet worden. Diese Tätig keit in wohlbekannter Umgebung und im kleinen Rahmen habe ab 1. April 2011 auf 30 % gesteigert werden können. Ab 1. Juli 2011 sei eine Arbeits fähig keit von 50 % attestiert worden. Ein Rückfall bezüglich Angstattacken habe ab 19. September 2011 erneut zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit geführt. Ein Hospitalisations versuch in der Klinik O.___ sei eingeleitet wor den. Zeitweise hätten suizidale Gedanken bestanden. Ab 2 5. Februar 2012 sei endlich eine antidepressive Psychopharmakotherapie in vorsichtiger Dosis mög lich geworden. Am 2 3. April 2012 sei der Beschwerdeführer in die Klinik L.___ eingetreten und bis heute hospitalisiert, bei einer anhaltenden Arbeits unfähigkeit zu 100 %.

Dr. I.___ erläuterte, Symptome der Angsterkrankung seien bereits als Kind im Sin ne nächtlicher Angstattacken sowie ausgeprägtem Heimweh aufgetreten. Seit der Adoleszenz bestünden eine Höhenangst sowie eine Spinnenphobie. Ab 1993 habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Angstsymptomatik phasen weise Betäubungsmittel konsumiert, welche er teilweise im Jahr 2007, vollständig im Jahr 2010 aus eigener Kraft sistiert habe. Nach mehrmonatiger Verstärkung der Angst attacken habe sich der Beschwerdeführer am 1 8. August 2010 völlig auf ge löst mit massiven Angstgefühlen, Weinattacken, Verzweiflung mit Suizid ge danken, Somatisierung mit Schweissausbrüchen, Herzklopfen, Inappetenz, bren nendem Hitzegefühl im ganzen Körper sowie auch sozialem Rück zug ge mel det. Nach Angaben des Beschwerdeführers hätten sich diese Symp tome mehr jährig aufge baut und anlässlich eines neuen Stellenantrittes ab 4. August 2012 ( richtig: 2010) kulminiert. Hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit hielt Dr. I.___ fest, seines Erachtens stehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 1 7. August 2010 ausser Zweifel und sei von ihm auch so deklariert worden. Im weiteren Verlauf seien mehrfach vorsichtige, niederschwellige Arbeits ver suche unter nommen worden, welche gescheitert seien. Auch Integrations ver suche der Regionalen Arbeitsvermittlung ab Dezember 2010 seien gescheitert. Ab 14. März 2011 sei ein Arbeitsversuch als Mitarbeiter bei einem dem Beschwer de führer vorbekannten Fitnessstudio zu 20 % gestartet worden. Diese Tätig keit in wohlbekannter Umgebung und im kleinen Rahmen habe ab 1. April 2011 auf 30 % gesteigert werden können. Ab 1. Juli 2011 sei eine Arbeits fähig keit von 50 % attestiert worden. Ein Rückfall bezüglich Angstattacken habe ab 19. September 2011 erneut zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit geführt. Ein Hospitalisations versuch in der Klinik O.___ sei eingeleitet wor den. Zeitweise hätten suizidale Gedanken bestanden. Ab 2 5. Februar 2012 sei endlich eine antidepressive Psychopharmakotherapie in vorsichtiger Dosis mög lich geworden. Am 2 3. April 2012 sei der Beschwerdeführer in die Klinik L.___ eingetreten und bis heute hospitalisiert, bei einer anhaltenden Arbeits unfähigkeit zu 100 %. 4.

4. 4.1 Dr. B.___ führte in seinem Gutachten vom 5. September 2011 respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4 hievor, Urk. 9/24 S. 11 Ziff. 7.2, Urk. 9/38 S. 1-2) aus, dass eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab August 2010 dokumen tiert und plausibel sei und die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeitsumfeld prognostisch bei suk zessivem Aufbau zur Vermeidung erneuter Über forderungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein sollte. Aus den nach dem Gutachten vom 5. September 2011 verfassten und weiteren im Recht liegenden zeitnahen und darüber hinaus auch nachvollziehbaren medi zi nischen Berichten und dem dokumentierten Krank heitsverlauf wird indes ersichtlich, dass sich diese Prognose sowie die im Gutachten vom 5. September 2011 prognostizierte medizinisch-theoretische Arbeits fähig keit von 100 % innert des be sagten Zeit rahmens nicht realisiert haben. So attestierten ihm die Fach personen der G.___, Psy chiatrie zentrum, H.___, im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (E. 3.9 hievor, vgl. dazu auch E. 3.6 hievor ) für den Zeitraum der poliklinischen beziehungsweise tages klinischen Be handlung vom 1 7. Oktober bis 3 1. Dezember 2011 eine 100%ige Arbeits un fähig keit. Vom 2 3. April bis zum 3 0. Juli 2012 (E. 3.8 hievor, Urk. 13 S. 10 Ziff. 17) befand sich der Beschwerdeführer erneut in stationärer Be hand lung in der L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psycho therapie, weshalb ihm die Fach personen der L.___ auch seit Eintritt am 23. April 2012 eine 100%ige Arbeits un fähig keit attestierten.

4.1 Dr. B.___ führte in seinem Gutachten vom 5. September 2011 respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4 hievor, Urk. 9/24 S. 11 Ziff. 7.2, Urk. 9/38 S. 1-2) aus, dass eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab August 2010 dokumen tiert und plausibel sei und die medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unterstützenden Arbeitsumfeld prognostisch bei suk zessivem Aufbau zur Vermeidung erneuter Über forderungs reaktionen innert drei bis sechs Monaten ab Be gutachtungszeitpunkt er reichbar sein sollte. Aus den nach dem Gutachten vom 5. September 2011 verfassten und weiteren im Recht liegenden zeitnahen und darüber hinaus auch nachvollziehbaren medi zi nischen Berichten und dem dokumentierten Krank heitsverlauf wird indes ersichtlich, dass sich diese Prognose sowie die im Gutachten vom 5. September 2011 prognostizierte medizinisch-theoretische Arbeits fähig keit von 100 % innert des be sagten Zeit rahmens nicht realisiert haben. So attestierten ihm die Fach personen der G.___, Psy chiatrie zentrum, H.___, im Bericht vom 2 8. Juni 2012 (E. 3.9 hievor, vgl. dazu auch E. 3.6 hievor ) für den Zeitraum der poliklinischen beziehungsweise tages klinischen Be handlung vom 1 7. Oktober bis 3 1. Dezember 2011 eine 100%ige Arbeits un fähig keit. Vom 2 3. April bis zum 3 0. Juli 2012 (E. 3.8 hievor, Urk. 13 S. 10 Ziff. 17) befand sich der Beschwerdeführer erneut in stationärer Be hand lung in der L.___, Privat klinik für Psychiatrie und Psycho therapie, weshalb ihm die Fach personen der L.___ auch seit Eintritt am 23. April 2012 eine 100%ige Arbeits un fähig keit attestierten. 4.2 Dass der Beschwerdeführer ab 1 7. August 2010 arbeitsunfähig gewesen ist, be stätigte insbesondere Dr. I.___ in seinem Bericht vom 3 0. Juni 2012 (E. 3.10 hievor ). So führte er in seinem Bericht aus, eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 17. August 2010 stehe ausser Zweifel, und verwies zudem auf die im weite ren Ver lauf ge scheiterten Arbeitsversuche. Im Bericht vom 2 4. Januar 2012 (E. 3.7 hievor ) hielt er ferner fest, dass der Beschw erdeführer vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei und die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit bis zum Zeitpunkt des Berichts anhalte. Schliess lich bestätigte auch Dr. C.___ in seinem Bericht vom 1 7. März 2011 (E. 3.2 hievor ) zunächst eine Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 in bisheriger Tätig keit bis auf weiteres und erläuterte, eine schnelle Besserung (innerhalb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten.

4.2 Dass der Beschwerdeführer ab 1 7. August 2010 arbeitsunfähig gewesen ist, be stätigte insbesondere Dr. I.___ in seinem Bericht vom 3 0. Juni 2012 (E. 3.10 hievor ). So führte er in seinem Bericht aus, eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 17. August 2010 stehe ausser Zweifel, und verwies zudem auf die im weite ren Ver lauf ge scheiterten Arbeitsversuche. Im Bericht vom 2 4. Januar 2012 (E. 3.7 hievor ) hielt er ferner fest, dass der Beschw erdeführer vom 2 3. Juni bis 17. Oktober 2011 eindeutig zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei und die lang anhaltende Arbeits unfähigkeit bis zum Zeitpunkt des Berichts anhalte. Schliess lich bestätigte auch Dr. C.___ in seinem Bericht vom 1 7. März 2011 (E. 3.2 hievor ) zunächst eine Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit 18. August 2010 in bisheriger Tätig keit bis auf weiteres und erläuterte, eine schnelle Besserung (innerhalb von zwölf Monaten) sei nicht zu erwarten. 4.3 Aufgrund des geschilderten Krankheitsverlaufes ergibt sich, dass der Be schwerde führer ab August 2010 - abgesehen von einer nur vorübergehend und nicht anspruchsrelevanten Verbesserung ab März 2011 und damit höheren attestierten Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit (vgl. dazu E. 3.10 hiervor, Urk. 14/22-23 ) - selbst im Zeit punkt des Verfügungserlasses im Mai 2012 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeits unfähig war.

4.3 Aufgrund des geschilderten Krankheitsverlaufes ergibt sich, dass der Be schwerde führer ab August 2010 - abgesehen von einer nur vorübergehend und nicht anspruchsrelevanten Verbesserung ab März 2011 und damit höheren attestierten Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit (vgl. dazu E. 3.10 hiervor, Urk. 14/22-23 ) - selbst im Zeit punkt des Verfügungserlasses im Mai 2012 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeits unfähig war. Die Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach der Be schwerdeführer seit 23. Juni 2011 und damit vor Ablauf der einjährigen Wartezeit wieder voll arbeitsfähig sein soll, überzeugt nach dem Gesagten nicht, übersieht sie doch, dass selbst der be gutachtende Psychiater Dr. B.___ in seinem Gutachten vom 5. September respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4-5) ausführte, dass eine medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Vermeidung er neuter Über forderungs reaktionen innert drei bis fünf Monaten ab Be gutach tungs zeitpunkt (2 3. Juni 2011 + sechs Monate = spätestens ab Dezember 2011 ) erreichbar sein sollte (vgl. dazu auch Urk. 9/24 S. 12 Ziff. 9, Urk. 9/38 S. 2).

Die Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach der Be schwerdeführer seit 23. Juni 2011 und damit vor Ablauf der einjährigen Wartezeit wieder voll arbeitsfähig sein soll, überzeugt nach dem Gesagten nicht, übersieht sie doch, dass selbst der be gutachtende Psychiater Dr. B.___ in seinem Gutachten vom 5. September respektive 2 5. Oktober 2011 (E. 3.4-5) ausführte, dass eine medizinisch-theoretische Arbeits fähigkeit in einem wohlwollenden und unter stützenden Arbeits umfeld prognostisch bei sukzessivem Aufbau zur Vermeidung er neuter Über forderungs reaktionen innert drei bis fünf Monaten ab Be gutach tungs zeitpunkt (2 3. Juni 2011 + sechs Monate = spätestens ab Dezember 2011 ) erreichbar sein sollte (vgl. dazu auch Urk. 9/24 S. 12 Ziff. 9, Urk. 9/38 S. 2). 4.4 Die weiteren aktenkundigen medizinischen Be richte vermögen an dieser Beurtei lung nichts zu ändern:

4.4 Die weiteren aktenkundigen medizinischen Be richte vermögen an dieser Beurtei lung nichts zu ändern: Das gilt zunächst für die Einschätzung von Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (E. 3.1 hievor ), wonach der Beschwerdeführer ab Okto ber 2010 wieder zu 100 % arbeitsfähig sein soll. Diesbezüglich ist mit Dr. B.___ (Urk. 9/38 S. 2 oben) und auf grund der vorliegenden ärztlichen Be richte davon auszugehen, dass eine Arbeits fähigkeit von 100 % ab Oktober 2010 dann zumal offenbar noch nicht zu realisieren war und demnach zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer fort be stehenden Arbeits unfähig keit ausge gangen w erden mu ss t e. Diese Auffassung vertrat denn auch der be han delnde Hausarzt Dr. I.___ in seinem Schreiben an den Kranken tag geld ver siche rer vom 1 6. Januar 2011 (Urk. 9/10/2), in dem er aus führte, dass er sich der Folgerung von Dr. Z.___, wonach der Be schwerde führer ab Ende September 2010 wieder arbeitsfähig gewesen sein soll, nicht an schlies sen kön ne, da bei wiederholt unternommenen Arbeitsversuchen in angestammter als auch in anderen Tätigkeiten regelmässig vehemente psychische Reaktionen auf ge treten seien, welche die Arbeitsaufnahme verhindert hätten.

Das gilt zunächst für die Einschätzung von Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 0. Dezember 2010 (E. 3.1 hievor ), wonach der Beschwerdeführer ab Okto ber 2010 wieder zu 100 % arbeitsfähig sein soll. Diesbezüglich ist mit Dr. B.___ (Urk. 9/38 S. 2 oben) und auf grund der vorliegenden ärztlichen Be richte davon auszugehen, dass eine Arbeits fähigkeit von 100 % ab Oktober 2010 dann zumal offenbar noch nicht zu realisieren war und demnach zwischen Oktober 2010 und März 2011 von einer fort be stehenden Arbeits unfähig keit ausge gangen w erden mu ss t e. Diese Auffassung vertrat denn auch der be han delnde Hausarzt Dr. I.___ in seinem Schreiben an den Kranken tag geld ver siche rer vom 1 6. Januar 2011 (Urk. 9/10/2), in dem er aus führte, dass er sich der Folgerung von Dr. Z.___, wonach der Be schwerde führer ab Ende September 2010 wieder arbeitsfähig gewesen sein soll, nicht an schlies sen kön ne, da bei wiederholt unternommenen Arbeitsversuchen in angestammter als auch in anderen Tätigkeiten regelmässig vehemente psychische Reaktionen auf ge treten seien, welche die Arbeitsaufnahme verhindert hätten. Ferner vermag auch der Bericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juni 2011 (E. 3.3), wonach der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht im Moment zu 50 % arbeitsunfähig sein soll, nichts daran zu ändern, zumal nicht nach voll ziehbar ist, inwiefern sich die therapeutisch erzielten Erfolge auch konkret auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise deren Einschränkungen aus wirk t en und der wenig später eingetretene erneute Zusammenbruch aufzeigte, dass die Arbeits fähigkeit auch in der innegehabten Anstellung nicht gesichert gegeben war.

Ferner vermag auch der Bericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juni 2011 (E. 3.3), wonach der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht im Moment zu 50 % arbeitsunfähig sein soll, nichts daran zu ändern, zumal nicht nach voll ziehbar ist, inwiefern sich die therapeutisch erzielten Erfolge auch konkret auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise deren Einschränkungen aus wirk t en und der wenig später eingetretene erneute Zusammenbruch aufzeigte, dass die Arbeits fähigkeit auch in der innegehabten Anstellung nicht gesichert gegeben war. 4.5 Schliesslich sprechen auch die im Internet vorgefundene Seiten (Urk. 26/1-4 ) nicht gegen eine solche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Was die Tätigkeit im Be reich der Hundebetreuung anbelangt (Urk. 26/4), so ist festzuhalten, dass der Be schwerde führer diese Tätigkeit laut Arbeitsversuchsvertrag erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung, nämlich am 13. September 2013 ( Urk. 31/7), auf genommen hat. Weil das Datum der angefochtenen Verfügung die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbe fugnis bildet (BGE 131 V 9 E. 1, 130 V 445 E. 1.2 je mit Hinweisen), ist dieser Umstand für den vor liegenden Beurtei lungszeitraum nicht von Relevanz.

4.5 Schliesslich sprechen auch die im Internet vorgefundene Seiten (Urk. 26/1-4 ) nicht gegen eine solche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Was die Tätigkeit im Be reich der Hundebetreuung anbelangt (Urk. 26/4), so ist festzuhalten, dass der Be schwerde führer diese Tätigkeit laut Arbeitsversuchsvertrag erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung, nämlich am 13. September 2013 ( Urk. 31/7), auf genommen hat. Weil das Datum der angefochtenen Verfügung die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbe fugnis bildet (BGE 131 V 9 E. 1, 130 V 445 E. 1.2 je mit Hinweisen), ist dieser Umstand für den vor liegenden Beurtei lungszeitraum nicht von Relevanz. In Bezug auf die Tätigkeit als Maler führte der Beschwerdeführer in nach vollzieh barer Weise aus (Urk. 30 S. 3), dass er im Rahmen seiner künst le rischen Aktivitäten nie etwas verdient habe; vielmehr stelle das Malen eine Frei zeit be schäftigung dar und helfe ihm zusätzlich als Therapie gegen seine psy chische Erkrankung (vgl. dazu auch Schreiben von lic. phil. P.___ sowie Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Dezember 2013, Urk. 31/ 7). Gegenteilige Anhaltspunkte sind weder aus den weiteren Akten noch aus dem IK-Auszug vom 1 1. Dezember 2013 (Urk. 31/7) ersichtlich.

In Bezug auf die Tätigkeit als Maler führte der Beschwerdeführer in nach vollzieh barer Weise aus (Urk. 30 S. 3), dass er im Rahmen seiner künst le rischen Aktivitäten nie etwas verdient habe; vielmehr stelle das Malen eine Frei zeit be schäftigung dar und helfe ihm zusätzlich als Therapie gegen seine psy chische Erkrankung (vgl. dazu auch Schreiben von lic. phil. P.___ sowie Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Dezember 2013, Urk. 31/ 7). Gegenteilige Anhaltspunkte sind weder aus den weiteren Akten noch aus dem IK-Auszug vom 1 1. Dezember 2013 (Urk. 31/7) ersichtlich. 5. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer in jeglicher Tätigkeit – abge sehen von einer nicht anspruchsrelevanten Verbesserung – zu 100 % arbeits un fähig war, hat er ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung.

5. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer in jeglicher Tätigkeit – abge sehen von einer nicht anspruchsrelevanten Verbesserung – zu 100 % arbeits un fähig war, hat er ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. In Gutheissung der Beschwerde ist demnach die angefochtene Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab 1. August 2011 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Im vor liegen den Verfahren nicht geklärt werden kann die Frage, wie es sich mit dem Ren tenanspruch nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit per 1 5. September 2013 bei der R.___ (vgl. Urk. 31/7) verhält. D i e Beschwerdegegnerin wird, dies nach Abschluss dieses Prozesses im Rahmen eines amtlichen Revisionsver fahrens zu prüfen haben.

In Gutheissung der Beschwerde ist demnach die angefochtene Verfügung vom 2 9. Mai 2012 (Urk. 2) aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab 1. August 2011 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Im vor liegen den Verfahren nicht geklärt werden kann die Frage, wie es sich mit dem Ren tenanspruch nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit per 1 5. September 2013 bei der R.___ (vgl. Urk. 31/7) verhält. D i e Beschwerdegegnerin wird, dies nach Abschluss dieses Prozesses im Rahmen eines amtlichen Revisionsver fahrens zu prüfen haben. 6.

6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis I VG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis I VG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zuzusprechen ( Art. 61 lit. g ATSG, in Verbindung mit § 34 Abs. 1 Gesetz über das Sozialversi cherungs gericht, GSVGer ). Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 3 GSVGer ) und beim mass geblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen.

6.2 Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zuzusprechen ( Art. 61 lit. g ATSG, in Verbindung mit § 34 Abs. 1 Gesetz über das Sozialversi cherungs gericht, GSVGer ). Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 3 GSVGer ) und beim mass geblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 9. Mai 2012 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 9. Mai 2012 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. August 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘ 4 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Cyrill Diem unter Beilage je einer Kopie von Urk. 20, Urk. 25 und Urk. 34- 35

Rechtsanwalt Cyrill Diem unter Beilage je einer Kopie von Urk. 20, Urk. 25 und Urk. 34- 35 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 25, Urk. 35

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 25, Urk. 35 - Stiftung Auffangeinrichtung BVG unter Beilage einer Kopie von Urk. 34

Stiftung Auffangeinrichtung BVG unter Beilage einer Kopie von Urk. 34 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubDietrich