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Ganz ehrlich: Kennen Sie Ihre Buyer-Personas?
Definition einer "Zielgruppe"
Unter dem begriff „Zielgruppe“ verstehen wir alle Personen, die wir mit einer Marketing-Kampagne ansprechen wollen. Eine Zielgruppe ist daher stets die Teilmenge eines Gesamtmarkts und entsteht aus einer Marktsegmentierung, die wir vornehmen. Eine solche Marktsegmentierung kann wie folgt resultieren:
- nach Soziodemografie (Alter, Geschlecht, Bildung)
- nach Handlungen (erstmaliger Käufer, wiederkehrender Kunde)
- nach psychologischen Merkmalen (Early Adopter, Late Adopter)
- nach Medienaneignung (bestimmte soziale Netzwerke, Geräte, Inhalte)
Ein Beispiel für eine vereinfachte Zielgruppe könnte so aussehen:
Was ist eine Buyer-Persona?
Wir starten mit dem zentralen Unterschied zwischen einer Zielgruppe und einer Buyer-Persona. Eine so genannte Buyer-Persona (Engl. “Idealkunde”/ “Traumkunde” oder auch “semi-fiktionaler Vertreter der Zielgruppe") besitzt anders als eine Zielgruppe ein konkretes Gesicht. Bei einer Buyer Persona handelt es sich um eine fiktive Person, die den typischen Kunden darstellt.
Das in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Konzept der Buyer-Persona erleichtert es den Marketingverantwortlichen ganz erheblich, die Ansprüche, Bedürfnisse und Wünsche des idealen Kunden besser zu verstehen und die entsprechenden Antworten darauf zu formulieren.
Die Abbildung weiter unten aus einem Leitfaden des US-amerikanischen Anbieters für Marketing Automation HubSpot beschreibt auf sehr eingängige Weise das Konzept einer Buyer-Persona.